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    <title>suedkurier.de - Immenstaad</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:19 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:43:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/sana-kliniken-ag-verlaesst-vorzeitig-steuerstand-beim-medizin-campus-bodensee;art410936,12511735 ]]></link>      <description><![CDATA[  Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.  ]]></description>
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          Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.<br>
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        Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.



        <p>Mitte August richtete der Aufsichtsrat des Medizin Campus Bodensee (MCB) den Kurs neu aus und stellte dafür eine neue Führungsmannschaft ein. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/weitere-personalentscheidung-jan-ove-faust-wird-neuer-geschaeftsfuehrer-des-klinikums;art372474,12464061" title="Weitere Personalentscheidung: Jan-Ove Faust wird neuer Geschäftsführer des Klinikums">Jan-Ove Faust trat als Geschäftsführer die Nachfolge von Anthea Mayer an.</a> Die junge Managerin war beim Klinikverbund als Chefin aller MCB-Gesellschaften tätig, blieb aber bei der Sana Kliniken GmbH unter Vertrag. Die Stadt Friedrichshafen hatte Sana als externen Dienstleister 2023 mit dem Management des MCB betraut – für mindestens vier Jahre. Der Vertrag läuft eigentlich bis Oktober 2027, mit Option auf Verlängerung.</p> <h2>Wechsel an der Spitze</h2> <p>Doch der Aufsichtsrat hat längst wieder das Steuer übernommen. Bereits zwei Wochen vor der Verpflichtung von Jan-Ove Faust wurde der neue Kaufmännische Direktor Stefan Füßinger und mit Anne Matros erstmals eine Direktorin in die Klinikleitung berufen. Auch diese Personalie ist bemerkenswert: Matros bleibt weiterhin bei ihrem bisherigen Arbeitgeber, der Consus Health GmbH, unter Vertrag.</p> <p>Genau dieses Beratungsunternehmen hatte im Frühjahr den Auftrag erhalten zu prüfen, wie die medizinischen Leistungen des MCB und der Oberschwabenkliniken (OSK) künftig aufeinander abgestimmt werden könnten.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/krankenhausreform-machen-friedrichshafen-und-ravensburg-bald-gemeinsame-sache;art410936,12350219" title="Krankenhausreform: Machen Friedrichshafen und Ravensburg bald gemeinsame Sache?"> Der Auftrag kam von beiden Klinikträgern, Stadt Friedrichshafen und Landkreis Ravensburg.</a> Man plant eine gemeinsame Zukunft, falls die Planinsolvenz kein anderes Ergebnis erbringt.</p> <h2>Sanierung blieb hinter Erwartungen zurück</h2> <p>Sana hingegen sollte ein 2023 vom Aufsichtsrat genehmigtes Sanierungskonzept für den MCB mit seinen beiden Krankenhäusern in Friedrichshafen und Tettnang umsetzen – vor allem, um Kosten zu senken. Konkrete Inhalte wurden aber nie öffentlich gemacht, und der Erfolg blieb aus. Mitte 2025 hieß es in einer Ratsvorlage, die Wirtschaftlichkeit des Klinikverbundes habe sich „nicht nennenswert verbessert“.</p> <h2>Vertragsauflösung im Einvernehmen</h2> <p>Im Gegenteil: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/medizin-campus-bodensee-macht-2023-millionen-verlust-ausweg-aus-krise-ist-nicht-in-sicht;art372474,12424632" title="Klinikverbund auf wackeligen Beinen: Verluste steigen nach Rekord-Defizit in 2023 weiter an">Die Verluste steigen laut Prognosen auch 2024 und 2025 weiter an.</a> Ernüchterung ist längst eingekehrt. Mit der Neuaufstellung der Klinikleitung im August war eigentlich klar, dass der externe Dienstleister von Bord gehen würde. Sana habe angeboten, „den Weg für die Neuausrichtung des Medizin Campus Bodensee … im gegenseitigen Einvernehmen freizumachen“, teilte das Rathaus im August mit dünnen Worten mit.</p> <p>Konkret bedeutet das: Der Managementvertrag wird aufgelöst, bestätigen beide Seite auf Nachfrage. Hintergrund ist der geplante Trägerwechsel zum Jahresende und die „angestrebte engere Zusammenarbeit der Klinikstandorte in der Region Bodensee-Oberschwaben“. Gemeinsame Aktivitäten beschränken sich seither nur noch auf Einkauf und Medizintechnik.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:51:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefährliche Überholmanöver auf der B31: Polizei sucht Zeugen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/gefaehrliche-ueberholmanoever-auf-der-b31-polizei-sucht-zeugen;art372474,12510150 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.  ]]></description>
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          Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.<br>
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        Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.



        <p>Wegen gefährlichen Fahrverhaltens ermittelt die Polizei Überlingen gegen eine 50-Jährige. Die Frau war dem Polizeibericht zufolge am Donnerstag gegen 17.15 Uhr mit einem Hyundai Tucson auf der B31 von Friedrichshafen nach Überlingen unterwegs und überholte zwischen Friedrichshafen und Fischbach mehrfach andere Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit. Immer wieder soll sie dabei die Überholten geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben. Auch durch dichtes Auffahren soll die Frau aufgefallen sein.</p> <p>Kurz vor Hagnau wurde die Autofahrerin schließlich von der Polizei gestoppt. Zeugen, denen der Hyundai Tucson aufgefallen ist oder die durch das Fahrverhalten der Frau gefährdet wurden, wenden sich unter Telefon 07551/804-0 an die Ermittler.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:35:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Pächter fürs Fähre-Bistro gesucht – und mit dem Wechsel kommen mehr Automaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/faehre-am-bodensee-sucht-neue-paechter-der-bord-bistros;art372432,12510132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.  ]]></description>
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          Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/faehre-am-bodensee-sucht-neue-paechter-der-bord-bistros;art372432,12510132]]></guid>
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        Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.



        <p>Es ist ein Arbeitsplatz, der wohl die schönste Aussicht überhaupt bietet: auf den Bodensee. Dennoch wird die Midce GmbH genau diesen Platz nach nur zweieinhalb Jahren aufgeben und hat den Vertrag mit den Stadtwerken Konstanz gekündigt. Die Fähre-Bistros auf der Strecke zwischen Konstanz und Meersburg stehen damit ab 1. Januar ohne Pächter da – oder mit einem neuen, denn die Suche nach einem oder mehreren Nachfolgern läuft.</p> <p>Der oder diejenige muss sich auf Änderungen einstellen, ebenso wie die Fähre-Nutzer. Denn es sollen künftig zwei Schiffe mit Automaten versorgt werden. Im April wurde die „Lodi“ umgerüstet, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/die-bodensee-faehre-lodi-schraenkt-weiteren-bord-service-ein;art372448,12360666" target="_blank" title="Weiterer Service-Einschnitt auf der Fähre: Die „Lodi“ hat künftig kein Bistro mehr">statt eines Bistros samt Mitarbeitern finden Passagiere dort seitdem Automaten</a>, die Essen oder ein Getränk ausspucken. Künftig soll auch die „Konstanz“ umgerüstet werden, wie der Ausschreibung der Stadtwerke Konstanz zu entnehmen ist.</p> <p>Hinter der Midce GmbH stehen die vier Konstanzer Gastronomen Marco D‘Arca, Martin Mure, Seli Günes und Servet Karaaslan. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/neue-paechter-auf-den-autofaehren-meersburg-konstanz;art372486,11584019" target="_blank" title="Neue Pächter sorgen für das Ende der Durststrecke auf den Autofähren">Sie haben im Mai 2023 die Fährebistros übernommen</a>. Marco D‘Arca erklärt auf Anfrage die bisherigen Erfahrungen sowie Hintergründe des Rückzugs. Die Automaten seien eine gute, zeitgemäße Lösung: „Natürlich ersetzt es nicht das persönliche Gespräch oder den Kaffee mit Smalltalk an der Theke, aber es bietet eine größere Produktauswahl rund um die Uhr. Gleichzeitig sorgt es für eine verlässliche Versorgung und entlastet in Zeiten, in denen Personal schwer zu finden ist.“</p> <h2>Krankheit zwingt dazu, Prioritäten neu zu setzen</h2> <p>Damit benennt er einen Punkt, weshalb sie das „Backbord Fähre Café“ nicht weiterführen: „Zum einen spüren natürlich auch wir die gestiegenen Einkaufspreise und die schwierige Personalsituation, insbesondere in verantwortungsvollen Positionen.“ Das bestätigen auch die Stadtwerke, wie Sprecherin Teresa Gärtner auf Anfrage mitteilt: Die Personalfindung in der Gastronomie sei sehr schwierig und die Personalkosten seien sehr stark angestiegen. Die Automaten kämen auch dem künftigen Pächter entgegen.</p> <p>Zu Beginn des Automaten-Betriebs habe es sehr gemischte Rückmeldungen der Fahrgäste gegeben, doch inzwischen ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz. „Mehrheitlich Tagegäste/Urlauber nutzen die Automaten und spiegeln uns zurück, dass das Angebot für die kurze Tour ausreichend ist“, so Gärtner.</p> <p>Ausschlaggebend für die Kündigung sei für die bisherigen Pächter aber etwas anderes gewesen: ein langfristiger krankheitsbedingter Ausfall seit Frühjahr 2025. „Da wir neben dem Fährbetrieb weitere gastronomische Betriebe führen, mussten wir die Prioritäten neu setzen und uns stärker auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt D‘Arca. Dazu gehören bestehende Konzepte wie das Steg4, wo neben dem regulären Betrieb bald ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/so-schmeckts-am-bodensee-the-taste-gewinnerin-eroeffnet-pop-up-restaurant-in-konstanz-31-10-25;art372448,12509399" target="_blank" title="Bodensee-Zutaten neu interpretiert: Mona Hiermaier kredenzt im Pop-Up-Restaurant Ungewöhnliches">Pop-Up-Restaurant mit „The Taste“-Gewinnerin Mona Hiermaier entsteht.</a></p> <h2>Gäste wollen vor allem etwas Schnelles</h2> <p>Der Betrieb eines Fähre-Bistros bringt durchaus Herausforderungen mit sich. Jeder Tag und jede Überfahrt verlaufe anders, schildert auch Marco D‘Arca. „Mal ist das Schiff voll besetzt, mal bleiben viele Gäste in den Autos sitzen, das andere Mal kommt ein Bus mit einer großen Reisegruppe.“ Wegen der kurzen Verweildauer zwischen 20 und 40 Minuten müsse der Service besonders schnell und effizient sein. „Die Gäste wollen auf der Überfahrt vor allem etwas Schnelles, einen Kaffee, eine Brezel, ein Eis oder einen Schokoriegel auf die Hand“, daher hätten sie ihr Angebot dem angepasst.</p> <p>Hinzu komme die Logistik: Wenn ein Schiff beispielsweise kurzfristig in die Werft muss, müsse das gesamte Team samt der Ware auf ein anderes Schiff umziehen – meist innerhalb weniger Minuten. Dass im Sommer bis zu vier, teilweise sogar fünf Schiffe gleichzeitig im Einsatz sind, erfordere nicht nur zwei Schichten pro Tag und das an sieben Tagen pro Woche. „Das erfordert viel Organisation, Flexibilität und ein eingespieltes Team“, so D‘Arca zusammenfassend. Doch sie hätten in der Zeit viel gelernt und großartige Menschen kennengelernt, die Zusammenarbeit mit dem Fähre-Team sei eng und gut.</p> <h2>Mindestens 34.800 Euro Pacht pro Jahr</h2> <p>Wer ein Bistro auf der Fähre oder mehrere auf den verschiedenen Schiffen mindestens für die nächsten zwei Jahre betreiben möchte, kann sich bis 24. November bei den Stadtwerken Konstanz melden. In der Ausschreibung sind unter anderem die Öffnungszeiten festgehalten: werktags 5.35 bis 18 Uhr, samstags 8.05 bis 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 9.05 bis 19 Uhr. 2023 sollte noch bis 21 Uhr geöffnet sein, aktuell gelten offenbar die Öffnungszeiten abends bis 18 Uhr.</p> <p>Weitere Anforderungen an neue Pächter sind etwa die Bestückung der Automaten sowie ein frisches, möglichst regionales Angebot und Nachhaltigkeit sowie Müllvermeidung. Der Pachtpreis sei mit 10 Prozent des Nettoumsatzes, jedoch mindestens 34.800 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer, marktgerecht, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Gärtner. Die Stadtwerke stellten auch die gesamte Infrastruktur zur Verfügung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über Fährbetrieb und Bistro</span><span>Die Stadtwerke Konstanz betreiben ganzjährig die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg, die rund um die Uhr die beiden Bodenseeufer verbindet. Jährlich nutzen laut den Stadtwerken rund 3,8 Millionen Fußgänger, zahlreiche Radfahrer sowie Pkw, Lkw und Busse die Fähren. Laut den Stadtwerken gibt es die Bewirtung seit Ende der 50er-Jahre – zunächst mit einem Pächter pro Schiff und zuletzt mit einem Anbieter auf der gesamten Flotte. Fahrgäste wissen vorher nicht, mit welchem Schiff sie fahren, und daher auch nicht, wo es ein Bistro und wo es Automaten gibt. „Der Anspruch ist, dass es im Grunde egal ist, auf welchem Schiff sich der Fahrgast befindet, so dass ihm im Bistro wie bei den Automaten ein entsprechendes Angebot zur Verfügung steht“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Teresa Gärtner.</span></label></div> <p>Und was wird aus den bisherigen Mitarbeitern? Ein Teil des Teams sei bereits in andere Betriebe der Midce GmbH gewechselt, erklärt D‘Arca. Einige Mitarbeitende könnten auch vom neuen Pächter übernommen werden – „so wie auch wir damals von unserem Vorgänger erfahrene Kräfte übernehmen durften“. Dieses Wissen und die Routine an Bord seien für den neuen Betreiber Gold wert.</p> <p>Sein Rat an den oder die Nachfolger: „Sonnencreme mit an Bord nehmen und die Aussicht genießen! Im Ernst: Wer den Betrieb übernimmt, sollte Freude an Abwechslung, Organisationstalent und Liebe zum Detail mitbringen. Dann wird die Arbeit auf der Fähre zu etwas ganz Besonderem und vor allem mit viel Potential.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:35:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.<br>
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        Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.



        <p>Der grüne Strich zieht sich vom Bodensee bis kurz unter Biberach, dann läuft er plötzlich geschwungen weiter und auf der Karte entsteht eine Form: eine Fledermaus, passend zu Halloween.</p> <p>Die grüne Linie wurde aber nicht etwa händisch in die Karte eingetragen. Sie spiegelt die Route eines Leichtflugzeugs wider, das am Mittwoch am Flughafen Friedrichshafen gestartet ist. Zu sehen ist <a href="https://www.flightradar24.com/data/aircraft/ph-mlu#3cdfcb7c" target="_blank" title="" rel="noopener">die Route bei Flightradar24</a>. Das Flugzeug, eine Socata TB-10 Tobago, gehört dabei der Flugsportgemeinschaft Dornier Immenstaad, die wiederum Teil der Airbus-Betriebssportgemeinschaft ist.</p> <h2>Werbung für den Verein</h2> <p>Zweiter Vorstand der Flugsportgemeinschaft ist Sascha Kern, ihn erreicht der SÜDKURIER telefonisch und schnell stellt sich heraus: Der 49-Jährige war der Pilot des Fledermausflugs. Er hat die Route gemeinsam mit seinem Co-Piloten Armin Schulz geflogen. „Wir dachten, lasst uns mal ein bisschen Werbung machen für den Verein“, so Kern. Aktuell habe der Verein 14 Mitglieder, da sei noch Luft nach oben.</p> <p>Mithilfe von Künstlicher Intelligenz habe sich Kern daher eine Flugroute erstellen lassen. Aber: „Einfach ein Foto hochladen und eine Flugroute daraus machen, geht nicht.“ Es habe also mehrere Anläufe mit ChatGPT gebraucht, bis eine passende Route erstellt war. Herausfordernd sei gewesen, in einer realistischen Dimension zu planen, ohne in Sperrzonen zu geraten. So kam es, dass das Zentrum der Fledermausroute bei Biberach an der Riß lag.</p> <h2>Fledermaus-Ohren sind knifflig</h2> <p>Die geplante Route dann zu fliegen, sei unter anderem wegen des Windes ebenfalls nicht ohne Herausforderungen gewesen. „Die Ohren und die Flügelspitzen sind ziemlich knifflig“, sagt Sascha Kern. Da er sich so auf die Route konzentriert habe, habe Co-Pilot Schulz den Funk übernommen. Bei Flightradar24 lässt sich ablesen, dass das Flugzeug zwischen 14 und 16 Uhr unterwegs war. Kern bestätigt, dass sie etwa zwei Stunden gebraucht haben.</p> <p>Vom Boden aus ließe sich die Route nicht ausmachen, sie wird nur auf dem Radar deutlich. Die Grafik des Flugs hat Kern, der bei Airbus im Einkauf arbeitet, auch im Intranet des Unternehmens veröffentlicht – mit einem Verweis auf die Comic-Figur Batman, dessen Symbol die Fledermaus ist. Der Verein freue sich aber auch über externe Mitglieder, sagt Sascha Kern.</p> <h2>Nicht die erste Radar-Zeichnung</h2> <p>Dass Flugzeuge mit kreativen Routen zeichnen, ist dabei nicht neu. 2017 etwa hat Airbus im Rahmen eines Testflugs quer durch Deutschland einen Christbaum auf den Radar gemalt. Auch Herzen oder gar die Form eines Flugzeugs haben Piloten in der Vergangenheit bereits auf Karten hinterlassen.</p> <p>Den Flug von Sascha Kern und Armin Schulz hat Flightradar24 sogar <a href="https://x.com/flightradar24/status/1983563020090384824?t=qpOJRE_Cqzn8IknOZGSGSw&amp;s=03" target="_blank" title="" rel="noopener">auf dem sozialen Netzwerk X geteilt</a> – ebenfalls mit einem Hinweis auf Batman und das „Bat Signal“ (zu Deutsch: Fledermaus-Signal), mit dem sich der Superheld in der Comic-Welt rufen lässt.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar]]></dc:rights>
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    </item>
    <item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:32:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-war-der-tourismus-sommer-am-bodensee-fuer-hotels-und-gastronomie-05-11-25;art410936,12509556 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.  ]]></description>
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          Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-war-der-tourismus-sommer-am-bodensee-fuer-hotels-und-gastronomie-05-11-25;art410936,12509556]]></guid>
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        Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.



        <p>Die Gastronomie und Hotellerie im Bodenseekreis zieht nach dem Sommer eine gemischte Bilanz. Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus (DBT), blickt positiv auf die vergangene Sommersaison am See zurück: „Das war eine gute Saison. Wir konnten unser seit Jahren stabiles, hohes Niveau halten.“</p> <h2>So viele Übernachtungen gab es im Sommer am See</h2> <p>Nachdem es im vergangenen Jahr im Juni, Juli und August 1,33 Millionen Übernachtungen im Landkreis gegeben hatte, waren es im laufenden Jahr 2025 ein paar Tausend mehr. Wichtig dabei: Die Zahlen umfassen nur die großen Betriebe mit mehr als acht Betten. Ein Wachstum ist vor allem bei Touristen aus dem Ausland erkennbar. Fast jeder achte Gast kam nicht aus Deutschland.</p> <p>„Wir haben dieses Jahr spürbar mehr Fremdsprachen am Bodensee gehört. Niederländisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch“, sagt Stegmann. Dabei liege der Fokus der DBT eigentlich auf dem deutschsprachigen Markt.</p> <h2>Gästekarte ist Erfolgsmodell</h2> <p>Zur Attraktivität der Region als Tourismusdestination trage derweil auch die Echt BodenseeCard bei. „Sie ist ohne Einschränkungen ein echtes Erfolgsmodell“, so Stegmann. „Manche Urlauber buchen sogar noch einmal auf andere Gemeinden um, wenn sie merken, dass sie die Gästekarte nicht in ihrem Urlaubsort bekommen.“</p> <p>Insbesondere die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs sei ein großes Thema – trotz Deutschlandticket, wie Stegmann betont. „Das Urlaubsverhalten hat sich geändert“, berichtet Stegmann. „Durch das Ticket fahren viele Touristen kleinere Ausflugsziele an, die sie sonst nicht auf dem Schirm gehabt hätten.“</p> <h2>„Der zweite oder dritte Wein wird nicht mehr bestellt“</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076" target="_blank" title="Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee">Horst Müller, Vorsitzender des Dehoga-Verbands im Bodenseekreis und Betreiber des Hotels ‚Zur Winzerstube‘, berichtet von einem ‚diversen Bild‘</a>. In einer Vorstandssitzung hätten ihm etwa 15 Wirte vom See unterschiedliche Eindrücke vom Sommergeschäft geschildert. „Es kommt sehr darauf an, wo die Betriebe beheimatet sind“, sagt Müller. „Bei den meisten Gastronomiebetrieben war der Sommer wetterbedingt durchwachsen.“</p> <p>Das spiegele sich vor allem darin wider, dass es eine gewisse Konsumzurückhaltung gebe. Die Betriebe seien früher am Abend leer als noch vor ein paar Jahren. „Da hat der Service teils fast Minusstand“, so Müller. „Der zweite oder dritte Wein – oder gar die ganze Flasche – wird nicht mehr bestellt.“ Auch beim Essen geben sich die Gäste offenbar mit weniger zufrieden: „Es wird eher das kleinere oder günstigere Gericht genommen.“</p> <h2>Gäste bleiben immer kürzer</h2> <p>Ein anderes Bild bietet sich Müller zufolge bei den Beherbungsbetrieben: „Da lief die Vermietung ordentlich“, berichtet der Inhaber des Boutiquehotels „Zur Winzerstube“. Aber: „Die Verweildauer wird kürzer. Bei uns in Hagnau lag der Durchschnitt früher bei fünf Nächten, jetzt nur noch bei vier.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Menschen verzichten immer häufiger auf Restaurantbesuch</span><span>Die Gastronomie verzeichnete von Januar bis August 2025 einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Valentin Weislämle, Tourismusforscher der DHBW Lörrach, erklärt das Phänomen auch mit der Bedürfnispyramide: „Auf einen Restaurantbesuch können viele eher verzichten als auf einen Urlaub. Wenn sie essen gehen, entscheiden sich vor allem Familien häufig für ein günstigeres oder kleineres Gericht, um Kosten zu sparen und dennoch in den Urlaub gehen zu können.“</span></label></div> <p>Probleme machen Müller die Stornierungen. Wie bei den meisten seiner Kollegen kann man in seinem Hotel bis 30 Tage vor Anreise kostenfrei stornieren. Danach fallen Gebühren an. „Die Gäste tun sich immer schwerer, das einzuhalten“, sagt der Hotelier. Zählen kann er auf seine Stammkunden: „Die sind treu, während Neugäste eher flexibel buchen und stornieren wollen. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“</p> <h2>Ist die Bodenseeregion zu beliebt?</h2> <p>Sind diese Probleme nur am See ein Thema? „Nein“, entgegnet Valentin Weislämle, Professor an der DHBW Lörrach. Er sieht die Region vielmehr in einer komfortablen Situation: „Der Bodensee ist als Ferien- und Ausflugsdestination attraktiv. Relativ gesehen steht die Region besser da als viele andere Teile Deutschlands.“ Er sieht sogar eher das Problem des sogenannten Overtourism – also dass zu viele Menschen auf einem Fleck Urlaub machen wollen.</p> <p>Zurückhaltung beim Konsum sei überall festzustellen, berichtet der Studiengangsleiter des Tourismusstudiengangs. „Nach Corona gab es einen Nachholeffekt, aber jetzt haben die Preise endgültig durchgeschlagen.“ Insgesamt seien die Preissteigerungen über dem Inflationsniveau. „Bei über 30 Euro für einen Hauptgang ist vor allem für Familien eine Schmerzgrenze erreicht.“</p> <h2>Gaststättensterben geht weiter</h2> <p>In den vergangenen sechs Jahren mussten laut Branchenverband Dehoga in Baden-Württemberg 3200 Betriebe schließen. Weislämle prophezeit ein noch heftigeres Gaststättensterben in den kommenden Jahren: „Es wird eine Trennung des Angebots geben. Überleben werden nur Betriebe, die entweder einen überdurchschnittlichen Service bieten oder vermehrt auf Convenience umstellen.“</p> <p>Denn vor allem der Personalmangel macht der Gastronomie zu schaffen: Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe ist im Vergleich zu 2024 um 3,2 Prozent zurückgegangen. „Die Lösung: dicht machen oder auf Kantinenstil umstellen“, sagt der Lörracher Dozent. „Das können Convenience-Produkte sein, Selbstbedienung oder Serviceroboter.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:48:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endspurt bei der Sanierung: Bald soll Haus Montfort bereit für die Neueröffnung sein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/endspurt-bei-der-sanierung-bald-soll-haus-montfort-bereit-fuer-die-neueroeffnung-sein;art372478,12508061 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eigentlich waren nur kleinere Reparaturen im Haus Montfort in Kippenhausen geplant. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert barg allerdings größere Herausforderungen. Nun ist ein Abschluss der Arbeiten in Sicht.  ]]></description>
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          Eigentlich waren nur kleinere Reparaturen im Haus Montfort in Kippenhausen geplant. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert barg allerdings größere Herausforderungen. Nun ist ein Abschluss der Arbeiten in Sicht.<br>
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        Eigentlich waren nur kleinere Reparaturen im Haus Montfort in Kippenhausen geplant. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert barg allerdings größere Herausforderungen. Nun ist ein Abschluss der Arbeiten in Sicht.



        <p>Die erste Überraschung kam mit dem Thekenausbau: Der ganze Unterbau war verschimmelt, die Schäden reichten bis ins Mauerwerk. Offenbar war jahrelang unbemerkt Wasser ausgetreten. Und es sollte nicht die einzige Überraschung dieser Art bleiben: „Überall, wo man aufgemacht hat, war Schimmelgestank“, sagt Architekt und Bauleiter Alexander Mohr.</p> <p>Die Elektrik reichte schon lange nicht mehr für eine Gastronomie. „Der alte Pächter musste eine Herdplatte ausmachen, wenn er eine andere anmachen wollte“, erzählt Bürgermeister Johannes Henne. Auch die Wasserleitungen waren marode. „Das war eine tickende Zeitbombe“, sagt Mohr.</p> <p>Seit eineinhalb Jahren ist das Haus Montfort in Kippenhausen geschlossen. Ehe der neue Pächter das Restaurant übernahm, wollte die Gemeinde zunächst kleinere Reparaturen vornehmen. Doch aus kleinen Reparaturen wurde eine große Renovierung.</p> <h2>Letzte Sanierung Ende der 1980er-Jahre</h2> <p>„Das Haus wurde 1988/89 komplett saniert, da stand nur noch das Gerippe. Seitdem hat man nichts mehr gemacht und es ist ja auch gut gelaufen“, sagt Alexander Mohr. „Aber jetzt braucht man zum Beispiel ein barrierefreies WC, Kochen und Spülen müssen getrennt sein, die Rutschfestigkeit der Böden ist festgelegt. Sobald man mit der Instandsetzung beginnt, gibt es keinen Bestandsschutz mehr.“</p> <p>Trotz steigender Kosten zog die Gemeinde mit. „Überraschungen gibt es auch in jüngeren Gebäuden. Hier lohnt es sich, weil es ein wertvolles historisches Gebäude ist. Es muss einem auch emotional etwas wert sein, dieses Gebäude zu erhalten“, sagt Bürgermeister Henne.</p> <p>Das bedeutete viel Aufwand: Jetzt gibt es im ganzen Haus neue Steig- und Fallleitungen. Für eine ausreichende Stromversorgung wurden nicht nur im Haus armdicke Kabel verlegt. Bis zum Verteilerkasten mussten stärkere Leitungen verlegt und die Straße über 150 Meter aufgerissen werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Haus Montfort: Geschichte, Nutzung und Sanierung</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Seit 1936 unter Denkmalschutz</span><span>Der Inschrift auf dem Balken über dem Eingang zufolge errichteten Simeon Schitterle und seine Frau Ursula, geborene Rigler, das Haus 1796. Den Namen „Montfort“ trägt das Gasthaus seit etwa 70 Jahren. Wegen des hohen Vollwalmdachs und seltener Fachwerkzierformen steht es seit 1936 unter Denkmalschutz.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Gaststätte, Galerie und Museum</span><span>1978 erwarb die Gemeinde das Haus. Ende der 80er Jahre waren die grundlegende Sanierung und der Umbau fertig. Seitdem befinden sich im Erdgeschoss Räume für eine Gastwirtschaft. Im ersten Stock zeigt eine Galerie Wechselausstellungen mit Werken einheimischer Künstler, auch eine Mitarbeiterwohnung ist dort untergebracht. Unter dem Dach hat der Heimatverein das Heimatmuseum eingerichtet.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Sanierung für knapp 800.000 Euro</span><span>Im Dezember 2024 lief der alte Pachtvertrag aus. Bei einem Ortstermin im Herbst wurde Sanierungsbedarf bei Gaststätte, Küche, Kühlräumen und Elektrik vor einer Neuverpachtung festgestellt. Neue Stromleitungen im Haus und an der Straße bis zur Trafostation waren nötig. Nach Ausbau der Theke stellte sich heraus, dass wegen undichter Wasseranschlüsse und fehlender Abdichtungsfugen Bauteile verfault und verschimmelt waren. Zu diesem Zeitpunkt rechnete die Verwaltung mit Kosten von 427.000 Euro. Das Genehmigungsverfahren ergab weitere Altlasten, auch übernahm die Gemeinde die Aufwendungen für Polster, Vorhänge und Möbel. Aktuell werden die Kosten für das Vorhaben auf rund 785.000 Euro geschätzt.</span></label></div> <h2>Etliche neue Anforderungen zu berücksichtigen</h2> <p>Mit dem Wegfall des Bestandsschutzes traten zudem zahlreiche neue Vorschriften in Kraft, von Arbeitsschutz und Hygiene über Barrierefreiheit bis zum Brandschutz. Jede einzelne Vorschrift ist mit dem Denkmalamt abzustimmen, denn das Haus Montfort steht unter Denkmalschutz. „Die Komplexität hat schließlich übertroffen, was wir als Verwaltung leisten können und der Zeitplan hat sich verschoben. Wir sind sehr froh, dass Herr Mohr im Juli die Bauleitung übernommen hat“, sagt Henne.</p> <p>Alexander Mohrs Vater Peter Mohr hatte schon die große Sanierung in den 80er Jahren geleitet. „Ich habe noch alle alten Unterlagen, auch zur Statik. Sonst hätte ich mir nicht zugetraut, mittendrin einzusteigen“, sagt Mohr. So aber konnte er belegen, dass der Fußboden erst bei der Sanierung in der jetzigen Höhe eingezogen wurde. „Es wäre sonst mit dem Einbau einer Fußbodenheizung schwierig geworden, aus Denkmalschutzgründen.“ Auch wusste er, dass eine Küchenwand nicht tragend war: „Darüber verläuft ein Stahlträger. So konnten wir sie versetzen und haben nun eine größere Küche und davon getrennt einen Raum fürs Spülen.“</p> <p>Mohr geht mit Respekt vor dem Bestehenden vor. „Wenn wir etwas erhalten können, erhalten wir es“, sagt er. Die Treppe in den Keller etwa entsprach nicht mehr den Vorgaben in Sachen Rutschfestigkeit. Statt sie zu erneuern, belegte Mohr sie mit Edelstahl-Riffelblech. Auch die Fenster konnten bleiben, lediglich die Griffe sind neu.</p> <p>Die Decke im Gastraum hat er weiß lackieren lassen. „Das sieht heller und moderner aus.“ Für die in die Decke eingelassenen Lampen hat Alexander Mohr passenden Ersatz gefunden. „Das waren noch alte Glühbirnen. Wir haben moderne LEDs gefunden, die genau in die Öffnungen hineinpassen.“</p> <p>Die alten Möbel werden wieder eingebaut. Da es wegen der ausgebauten Heizkörper mehr Platz gibt, werden sie lediglich angepasst. Anderes musste erneuert werden. Statt der Terrakottafliesen liegt im Gastraum Eichenparkett, verrostete Kellertüren wurden ersetzt und die Küche hat neue Fliesen.</p> <p>Täglich sind mehrere Handwerker im Gasthof zugange. „Insgesamt haben wir rund 20 Gewerke vor Ort“, sagt Alexander Mohr. Sie sanieren nicht nur das Innere des Hauses, sondern erweitern auch die Außenanlagen. Mohr ist zuversichtlich: „Wir halten den Zeitplan ein. Mitte November wollen wir das Haus übergeben. Im Advent können die Pächter eröffnen. Das wird ein Gewinn für ganz Immenstaad.“</p> <p>Davon ist auch Johannes Henne überzeugt: „Die Pächter wollen eine gutbürgerliche Gastronomie anbieten, das passt zum Haus und zu Immenstaad.“ Auch der Stammtisch wird wieder seinen Platz bekommen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Architektur thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte thema-kultur]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Endspurt bei der Sanierung: Bald soll Haus Montfort bereit für die Neueröffnung sein]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:38:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unfall auf der B31: Zwei Verletzte bei Zusammenstoß in Immenstaad  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/unfall-auf-der-b31-zwei-verletzte-bei-zusammenstoss-in-immenstaad;art372478,12507954 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Bundesstraße ist am Dienstagmittag eine VW-Bus-Fahrerin in den Gegenverkehr geraten und mit einem Kleinlaster zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden dabei verletzt, die Straße war zeitweise voll gesperrt.  ]]></description>
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          Auf der Bundesstraße ist am Dienstagmittag eine VW-Bus-Fahrerin in den Gegenverkehr geraten und mit einem Kleinlaster zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden dabei verletzt, die Straße war zeitweise voll gesperrt.<br>
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        Auf der Bundesstraße ist am Dienstagmittag eine VW-Bus-Fahrerin in den Gegenverkehr geraten und mit einem Kleinlaster zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden dabei verletzt, die Straße war zeitweise voll gesperrt.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall auf der B31 sind am Dienstagmittag gegen 12 Uhr zwei Personen verletzt worden. Laut Polizei soll die Fahrerin eines VW-Busses in Richtung Meersburg unterwegs gewesen sein, als sie in einer langgezogenen Linkskurve aus unbekannten Gründen auf der Bundesstraße in den Gegenverkehr geriet.</p> <h2>Zwei Verletze und 80.000 Euro Schaden</h2> <p>Dort kollidierte der Transporter seitlich mit einem entgegenkommenden Kleinlaster. Der 41-jährige Fahrer dieses Wagens wurde bei der Kollision schwer verletzt. Sein 18-jähriger Beifahrer blieb unverletzt. Die Unfallverursacherin erlitt laut Polizei leichte Verletzungen. Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.</p> <p>Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Wertstoffhofs in Immenstaad. Die Polizei schätzt den Schaden beim VW-Bus auf 50.000 Euro, beim Kleinlaster auf 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme war die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> vorübergehend voll gesperrt. Am Dienstagnachmittag wurde der Verkehr wieder einspurig im Wechsel am Unfallort vorbeigeleitet. Ab 14.45 Uhr war die Straße wieder freigegeben.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Verkehrsunfall Klinik Autobus Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-oepv serie-b31-nl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unfall auf der B31: Zwei Verletzte bei Zusammenstoß in Immenstaad]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774]]></guid>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:47:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein legendäres Flugschiff soll neu entstehen: Jetzt will auch die Schweiz Geld für die Do X geben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/bodensee-legende-do-x-schweiz-steigt-beim-nachbau-des-dornier-flugschiffs-ein;art1371848,12504270 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das berühmte Flugschiff Do X wurde einst im Schweizer Altenrhein gebaut. Dort soll auch sein Nachbau entstehen. Den könnte der Kanton St. Gallen mit finanzieren, wenn andere Spender zusteigen. Die Chancen stehen gut.  ]]></description>
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          Das berühmte Flugschiff Do X wurde einst im Schweizer Altenrhein gebaut. Dort soll auch sein Nachbau entstehen. Den könnte der Kanton St. Gallen mit finanzieren, wenn andere Spender zusteigen. Die Chancen stehen gut.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das berühmte Flugschiff Do X wurde einst im Schweizer Altenrhein gebaut. Dort soll auch sein Nachbau entstehen. Den könnte der Kanton St. Gallen mit finanzieren, wenn andere Spender zusteigen. Die Chancen stehen gut.



        <p>Das Flieger- und Fahrzeugmuseum Altenrhein muss sich mit seiner Sammlung nicht verstecken. Motor- und Segelflugzeuge aus vielen Jahrzehnten sind hier ausgestellt, Besucher tasten sich zwischen Tragflächen und Seitenrudern in dem vollgestellten alten Hangar voran. Nebenan, ein Stockwerk höher, warten polierte Rolls-Royce-Veteranen auf die nächste illustre Ausfahrt.</p> <h2>Ein Alu-Träger und ein Alu-Spant</h2> <p>Eher unauffällig und gar nicht wie ein Flugzeug wirkt hier ein Ausstellungsbeitrag, der – (viel) Geld und Glück vorausgesetzt – der spektakulärste Teil der Fliegerschau werden könnte. Gemeint sind ein acht Meter langes olivgrünes Alu-Gerüst und ein sechs Meter hoher glockenförmiger Rumpfspant.</p> <p>Man sieht den Teilen ihre künftige Bestimmung nicht an. Aber sie künden von Großem: Dem originalgetreuen Nachbau des seinerzeit größten Flugzeugs der Welt, der Do X des Friedrichshafener Herstellers Dornier.</p> <p>Vor mehr als fünf Jahren gründete sich in Immenstaad am Bodensee der Verein „Freundes- und Förderkreis Do X“, der ein ambitioniertes Ziel anpeilte: Bis Sommer 2029, zum 100. Jahrestag des Erstflugs, wollte man der erstaunten Welt einen 1:1-Zwilling des fast 41 Meter langen legendären Flugschiffs zu präsentieren. Von diesem gab es nur drei Exemplare, die alle zerstört wurden.</p> <p>Seit April 2024 sind Spant und Längsträger des Do-X-Vorschiffs in Altenrhein montiert, aber Peter Kielhorn, der Vorsitzende des Freundeskreises, weiß, dass aus dem schönen Plan wohl nichts wird. „Das Ziel 2029 ist nicht realistisch“, sagt er dem SÜDKURIER. „Aber einfach aufgeben, geht auch nicht.“</p> <h2>Mehr als 140 Studenten arbeiteten bisher mit</h2> <p>Das wäre nicht nur deshalb traurig, weil in den beiden Alu-Segmenten rund 20.000 Euro Spendengelder stecken und auch alle Instrumente des Do-X-Cockpits bereits originalgetreu nachgeahmt in einer Glasvitrine nebenan gezeigt werden können.</p> <p>Ein Aus würde auch die Arbeit von mehr als 140 Ingenieur-Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach treffen. Auf ihrer Bildschirmarbeit basiert die digitale, nach historischen Detailfotos angefertigte Rekonstruktion der zwölfmotorigen Maschine. Sie ist bis auf wenige Elemente fast abgeschlossen.</p> <p>Peter Kielhorn, Geist und Antreiber des Ganzen, will die lange Baupause endlich beenden und geht bei möglichen Finanziers Klinken putzen. Sein Verein braucht etwa 1,6 Millionen Euro, um in einem ersten Schritt das zehn Meter lange Vorschiff mit dem Cockpit der Do X und zwei elegant möblierten Passagierkabinen zu bauen. Der große Wurf, das 50 Meter lange Flugschiff neu zu erschaffen, wurde zurückgestellt.</p> <p>Es wird nun ein etwas kleineres Brötchen gebacken, wofür der Verein einen neuen Weg eingeschlagen hat: Die Kulturförderung des Kantons St. Gallen mit ins Flugschiff zu holen. Bei jener hatte bereits der Schweizer Partnerverein „Do X Verein Altenrhein“ angeklopft und gleich mal einen Bedarf von 26 Millionen Franken für den gesamten Nachbau angemeldet.</p> <p>Eine große Ansage, aber es blieb bei Vorgesprächen, denn der Schweizer Dornier-Fanclub wurde 2024 plötzlich kopflos. Präsident Bruno Scherrer, der auch gegenüber dem SÜDKURIER hochfliegende Do-X-Pläne entwickelt hatte und eine alte Werfthalle in Altenrhein für den Bau übernehmen wollte, tauchte lautlos ab. Laut Peter Kielhorn ist er bis heute weder per Handy noch per Telefon erreichbar. Auch auf eine E-Mail des SÜDKURIER erfolgte bisher keine Reaktion.</p> <h2>Neustart mit neuem Mietvertrag</h2> <p>Allerdings war es Scherrer gewesen, der mit dem Hallen-Eigentümer in Altenrhein, einer Genossenschaft, den Mietvertrag über 800 Franken monatlich abgeschlossen hatte, um die Vorschiff-Segmente dort aufstellen zu können. Bezahlt wurde indes monatelang nichts. Den deutschen Do-X-Freunden blieb laut Peter Kielhorn nur die Wahl zwischen Auszug oder Nachzahlung der Mietschulden. Das fraß den größten Teil der 6000 Euro in der Vereinskasse auf, die für den Kauf eines weiteren Rumpfspantes bei einer Alu-Spezialfirma in Ungarn gedacht waren.</p> <p>Doch wo es Abwind gibt, hat es auch Thermik. Kielhorn reduzierte in einem neuen Mietvertrag die Fläche auf das Notwendige von 100 Quadratmetern und dämpfte damit die Miete auf 350 Franken monatlich. Bezahlt wird sie – auf ein halbes Jahr im voraus – von einem Mitglied der Familie Dornier.</p> <h2>600.000 Franken könnten vom Kanton St. Gallen kommen</h2> <p>Es gibt also wieder Auftrieb für das Projekt. Einen bedeutenden Schub könnte die Kulturförderung des Kantons St. Gallen bringen. Möglich wäre ein Beitrag von bis zu 600.000 Franken. Dafür muss Kielhorns Verein einen Finanzierungsplan vorlegen und drei Bedingungen erfüllen. Zunächst muss es in der Halle ein Info-Terminal geben. Dort sollen die Besucher unter anderem erfahren, welche Bedeutung der Flugzeugbau durch Dornier in Altenrhein in den 20er-Jahren hatte und wie er zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitrug. Weiterhin müsste der Verein ein Konzept entwickeln, um sein Vorhaben – etwa in Workshops für Kinder – museumspädagogisch zu vermitteln.</p> <p>Die schwerste Aufgabe wird es sein, die finanzielle Bedingung zu erfüllen, die der Kanton mit seiner Geldspritze verbindet. Diese könnte 40 Prozent der Gesamtkosten von 1,5 Millionen Franken für das Vorschiff abdecken, aber die restlichen 60 Prozent – 900.000 Franken – müsste der Verein durch Spenden und Finanziers aufbringen, und das bis 1. Februar 2026. Grünes Licht für eine Beteiligung muss indes letztlich – nach der Prüfung durch die Kulturförderung und der Kantonsregierung – der Kantonsrat, das Parlament, geben.</p> <h2>Spendenbereitschaft in der Familie Dornier</h2> <p>Die relativ kurze Zeitspanne von nun noch rund drei Monaten hält Peter Kielhorn zwar für sportlich, er ist aber dennoch optimistisch. Vor allem in der weit verzweigten Familie Dornier gibt es ein halbes Dutzend Mitglieder, die dem früheren Dornianer Kielhorn Interesse bekundet haben, als Spender etwas im Geist des Firmengründers Claude Dornier beizutragen.</p> <p>Und die Schweizer Do-X-Freunde? Hier ist der Vorstandsposten zwar noch nicht neu besetzt, aber immerhin ein Kandidat in Aussicht. Dieser habt laut Peter Kielhorn zugesagt, weitere Spender umwerben zu wollen. Ist man erfolgreich, dann könnte das mächtige Vorschiff der Do X in zwei Jahren von Besuchern besichtigt werden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein legendäres Flugschiff soll neu entstehen: Jetzt will auch die Schweiz Geld für die Do X geben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:23:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/autofahrer-am-bodensee-aufgepasst-brueckenpruefungen-sorgen-diese-woche-fuer-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12504188 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.  ]]></description>
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          Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.<br>
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        Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.



        <p>Der Einsturz der Carolabrücke in Dresden vor einem Jahr zeigte deutlich, was passiert, wenn Schäden an Brücken nicht rechtzeitig entdeckt werden. Das will das Regierungspräsidium verhindern, indem es alle sechs Jahre die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Brücken überprüft. Es sind insgesamt 1633, darunter die Brücken an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>.</p> <h2>Staus in beide Richtungen</h2> <p>In dieser Woche stehen Brücken im Bodenseekreis auf der Prüfliste, am Mittwoch (22. Oktober) war das Nußbachviadukt bei Überlingen an der Reihe. Auf den betroffenen Straßenabschnitten wurde ein Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an dem Gerät vorbeigeführt. Das sorgte für Staus auf der B31 in beide Richtungen, am Mittwoch laut Google Maps mit einer Verlängerung der Fahrzeit von bis zu 20 Minuten. Der Polizei sind keine weiteren Erkenntnisse über folgen der Staus oder Umleitungen bekannt.</p> <p>Laut Regierungspräsidium kam dabei ein sechsachsiges Brückenuntersichtgerät zum Einsatz: Das 41,7 Tonnen schwere Spezialfahrzeug mit 13 Metern Länge und vier Metern Höhe ermöglicht über eine schwenk- und ausfahrbare Arbeitsbühne den Zugang zur Brückenunterseite. Dort wurden die Betonteile klassisch mit einem Hammer abgeklopft und auf Schäden kontrolliert.</p> <p>Bei dieser alle sechs Jahre stattfindenden Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit kontrolliert. Dabei achten die Prüfer auch auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Tausalze.</p> <h2>Weitere Termine</h2> <p>Weitere Prüfungstermine sind: Am 23. Oktober die B33 über die Bahngleisen bei Markdorf sowie die Brücke der B33 über die Rotach in Oberteuringen-Neuhaus. Am 24. Oktober die B 31-alt über die Bahn und zwei Ortswege in Friedrichshafen-Manzell sowie die Brücke über die Bahn in Friedrichshafen (Werastraße).</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:05:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit um Dauer eines Tankvorgangs eskaliert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/streit-um-dauer-eines-tankvorgangs-eskaliert;art372478,12503551 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Menschen geraten wegen eines länger andauernden Tankvorgangs aneinander. Einer der Beteiligten wird bei der Auseinandersetzung verletzt.  ]]></description>
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          Drei Menschen geraten wegen eines länger andauernden Tankvorgangs aneinander. Einer der Beteiligten wird bei der Auseinandersetzung verletzt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Drei Menschen geraten wegen eines länger andauernden Tankvorgangs aneinander. Einer der Beteiligten wird bei der Auseinandersetzung verletzt.



        <p>Nach einer handfesten Auseinandersetzung an der Tankstelle in der Meersburger am Sonntagnachmittag gegen 13.45 Uhr wird gegen drei Beteiligte im Alter zwischen 48 und 60 Jahren ermittelt. Anlass des Streits soll dem Pressebericht der Polizei zufolge ein länger andauernder Tankvorgang gewesen sein. Ein 60-Jähriger stürzte während der Rangelei und zog sich dabei eine Kopfplatzwunde zu, heißt es weiter. Den Beteiligten droht eine Anzeige.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Körperverletzung Polizeieinsatz Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit um Dauer eines Tankvorgangs eskaliert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 19:01:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klinik-Insolvenz ist besiegelt: Häfler Gemeinderat beschließt finalen Schritt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/klinik-insolvenz-ist-besiegelt-gemeinderat-friedrichshafen-beschliesst-finalen-schritt-22-10-25;art410936,12503125 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.  ]]></description>
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          Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/klinik-insolvenz-ist-besiegelt-gemeinderat-friedrichshafen-beschliesst-finalen-schritt-22-10-25;art410936,12503125]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.



        <p>Die Entscheidung im Klinikstreit ist gefallen: Nachdem die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben, wie der Medizin Campus Bodensee ab 1. Januar 2026 weitergeführt wird, soll nun innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Insolvenzantrag gestellt werden – mehr Zeit bleibt dafür nicht. Das hat der Häfler Gemeinderat am Montag einstimmig beschlossen.</p> <p>Zum 1. November 2025 scheidet laut Beschluss die Stadt Friedrichshafen als Geldgeber für die Klinikum Friedrichshafen GmbH, die Klinik Tettnang GmbH und für die MCB Beratung und Pflege GmbH aus, zum 31. Dezember 2025 endet die Trägerschaft.</p> <h2>Medizin Campus Bodensee insolvent: Versöhnliche Töne von OB Blümcke</h2> <p>Mit Spannung hatten vor allem Beschäftigte des Medizin Campus Bodensee auf den vollen Rängen des Sitzungssaals und davor auf dem Flur die Ratsdebatte verfolgt. MCB-Geschäftsführer Jan-Ove Faust saß mit auf der Verwaltungsbank und ließ keinen Zweifel daran, dass an einer Insolvenzanmeldung kein Weg vorbeiführt.</p> <p>Bestimmten in den vergangenen Wochen vor allem gegenseitige Schuldzuweisungen von Stadt und Landkreis und wechselseitige Forderungen die Debatte, schlug Oberbürgermeister Simon Blümcke am Montag versöhnlichere Töne an. Den jüngsten Kreistagsbeschluss nannte er hilfreich. Mit Landrat Luca Prayon sei er sich einig: „Es gibt eine gemeinsame Zielsetzung für eine bedarfsorientierte Krankenhausversorgung in der Region.“</p> <p>Angestrebt ist eine Insolvenz in Eigenverwaltung, auch Planinsolvenz genannt. „Das ist das beste Mittel, das wir haben“, so Klinikgeschäftsführer Faust. Dabei soll die Klinik handlungsfähig bleiben, eine Sanierung erfolgt unter Aufsicht eines Sachwalters. „Ziele und Konzepte müssen wir ihm vermitteln.“ Wer am Ende die Trägerschaft übernimmt, sei Teil des Verfahrens.</p> <h2>Alle Akteure betonen die Chancen für die Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang</h2> <p>Erwünscht von Stadt und Bodenseekreis ist eine Klinik-Lösung zusammen mit dem Landkreis Ravensburg und der dortigen Oberschwabenklinik (OSK). Dazu gehören das Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum und das Westallgäu-Klinikum in Wangen. Zuletzt hatte sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mcb-pleite-nicht-mehr-abzuwenden-so-will-der-landkreis-den-klinikverbund-retten;art410936,12499959" target="_blank" title="MCB-Insolvenz nicht mehr abzuwenden: So will der Landkreis den Klinikverbund retten">der Kreistag des Bodenseekreises</a> für eine Fusion der beiden Klinikverbünde ausgesprochen, das ist auch Konsens im Häfler Gemeinderat. Ravensburgs Landrat Harald Sievers denkt ebenfalls in diese Richtung.</p> <p>Neu ist auch, dass alle Akteure die Chancen betonen, die der eingeschlagene Pfad bietet, um eine nachhaltige Versorgungsstruktur zu etablieren – Umstrukturierungen sind sowieso unausweichlich. Dafür brauche es Sanierungsziele und Geld, so der Oberbürgermeister. „Darüber werden wir mit dem Landkreis sprechen müssen.“ Blümcke, Faust und die Sprecher mehrerer Fraktionen betonten, wie wichtig es gegenüber den MCB-Beschäftigten und den Bürgern nun sei, ihre Sorgen erst zu nehmen und den Prozess gut zu erklären.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Klinik-Insolvenz ist besiegelt: Häfler Gemeinderat beschließt finalen Schritt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 13:38:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Anspannung und große Freude: So verlief der Wahlabend in Immenstaad  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/grosse-anspannung-und-grosse-freude-so-verlief-der-wahlabend-in-immenstaad;art372478,12502700 ]]></link>      <description><![CDATA[  Johannes Henne ist mit 71,5 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt worden. Doch auch der Herausforderer holte aus dem Stand fast ein Viertel der Stimmen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Johannes Henne ist mit 71,5 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt worden. Doch auch der Herausforderer holte aus dem Stand fast ein Viertel der Stimmen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/grosse-anspannung-und-grosse-freude-so-verlief-der-wahlabend-in-immenstaad;art372478,12502700]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Johannes Henne ist mit 71,5 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt worden. Doch auch der Herausforderer holte aus dem Stand fast ein Viertel der Stimmen.



        <p>„Es fehlt doch noch ein Stimmbezirk“, sagte Emma Henne am Wahlsonntag vor dem Immenstaader Rathaus. Das hinderte die Menschen nicht daran, ihrem Mann Johannes bereits zur Wiederwahl zu gratulieren und auch sie in die Arme zu schließen. Kurze Zeit später trat Bürgermeister-Stellvertreterin Sandra Winkler ans Mikrofon und verkündete das Ergebnis.</p> <p>Der Amtsinhaber ist mit 71,5 Prozent wiedergewählt worden. Von 2452 gültigen Stimmen entfielen 1752 auf den 38-Jährigen. Herausforderer Stephan Lederle (35) kam auf 23,4 Prozent beziehungsweise 574 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,7 Prozent. Johannes Henne dankte den Immenstaadern für das Vertrauen. Das Ergebnis zeige, dass „wir in den vergangenen Jahren gut gearbeitet haben“ und nun daran anknüpfen können. Das gebe ihm Rückenwind für die kommenden acht Jahre, so Henne.</p> <p>Die Bürger hätten eine echte Wahl gehabt, führte der Wahlsieger weiter aus. Stephan Lederle haben den Mut gehabt, sich zur Wahl zu stellen. Henne sprach von einem fairen Wahlkampf. Der Herausforderer hielt sich im Hintergrund, winkte kurz in die Menge, als er direkt angesprochen wurde. Mit Kontinuität könne es nun weitergehen, sagte Henne und zitierte seinen Wahlslogan, „gemeinsam weiter voran“. Der 38-Jährige sprach aber auch von „knackigen vier Wochen“, in denen er sich neben den laufenden Amtsgeschäften dem Wahlkampf gewidmet habe.</p> <h2>Herausfordernde Wochen</h2> <p>Das bestätigte auch sein Bruder Matthias Henne, selbst Oberbürgermeister der Kreisstadt Bad Waldsee. „Die letzten Wochen waren auch für uns als Familie eine Herausforderung“, betonte er. Der Wahlkampf habe sie alle bewegt, man habe unterstützt, wo es ging, und sei nun glücklich über das gute Ergebnis. Seinen Bruder beschrieb er als tatkräftig. „Er wird auch die nächsten Jahre richtig Gas geben“, ist sich der Waldseer OB sicher und beglückwünschte ihn zum Wahlerfolg.</p> <p>Den Wahlsonntag hatte Johannes Henne zusammen mit der Familie zu Hause verbracht. „Mit jeder Stunde ist die Anspannung gestiegen“, sagte er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Als er nach der Auszählung der ersten Bezirke gesehen habe, dass es sich „für mich in eine gute Richtung entwickelt“, sei ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Er sei froh über das Ergebnis und auch die Wahlbeteiligung könne sich sehen lassen. Für die Zukunft wünscht er sich ein gutes Miteinander. Auf die Gemeinde warten große Herausforderungen, man habe viele Projekte vor der Brust.</p> <p>Stephan Lederle holte quasi aus dem Stand 23 Prozent. Der 35-Jährige sieht in dem Ergebnis ein deutliches Zeichen. „Fast ein Viertel der Wählerinnen und Wähler hat mir das Vertrauen geschenkt“, schrieb er auf Instagram. Dafür sei er von Herzen dankbar. Auch im Gespräch mit dem SÜDKURIER zeigt er sich mit dem Ausgang der Wahl zufrieden. „Das muss mir erstmal jemand nachmachen“, betonte er. Erst vor zehn Monaten sei er nach Immenstaad gezogen, habe damals vielleicht „drei Leute gekannt“. Jetzt hätten ihm so viele Immenstaader ihr Vertrauen geschenkt.</p> <h2>Wird er sich politisch engagieren?</h2> <p>Er gratulierte dem neuen Bürgermeister und wünschte ihm eine gute Hand für die kommenden Jahre. „Unser Ort steht vor wichtigen Entscheidungen, und ich bin überzeugt, wenn wir weiter offen miteinander sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, wird Immenstaad davon profitieren.“ Er wolle sich auch weiterhin für ein lebenswertes, zukunftsorientiertes Immenstaad einsetzen. Ob er bereits neue politische Ämter ins Auge gefasst habe, ließ er nach der Wahl offen. Grundsätzlich habe er mit dem Thema noch nicht abgeschlossen. „Ich lasse es jetzt erstmal auf mich zukommen“, betonte er.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalwahl Bürgermeisterwahl Landtagswahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-land-landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Große Anspannung und große Freude: So verlief der Wahlabend in Immenstaad]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:53:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Johannes Henne wiedergewählt: Das sagen Immenstaader und Bürgermeister-Kollegen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/johannes-henne-wiedergewaehlt-das-sagen-immenstaader-und-buergermeister-kollegen;art372478,12502634 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 71,5 Prozent der Stimmen ist der bisherige Bürgermeister im Amt bestätigt worden. Sein Herausforderer Stephan Lederle erzielt 23,4 Prozent. Das sagen die Menschen vor Ort am Wahlabend zum Ergebnis.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 71,5 Prozent der Stimmen ist der bisherige Bürgermeister im Amt bestätigt worden. Sein Herausforderer Stephan Lederle erzielt 23,4 Prozent. Das sagen die Menschen vor Ort am Wahlabend zum Ergebnis.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/johannes-henne-wiedergewaehlt-das-sagen-immenstaader-und-buergermeister-kollegen;art372478,12502634]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit 71,5 Prozent der Stimmen ist der bisherige Bürgermeister im Amt bestätigt worden. Sein Herausforderer Stephan Lederle erzielt 23,4 Prozent. Das sagen die Menschen vor Ort am Wahlabend zum Ergebnis.



        <p>Die Stimmen sind abgegeben, die Wahlurnen werden geöffnet, die Spannung steigt. Während die Wahlhelfer sich um Punkt 18 Uhr an die Auszählung der Stimmen machen, trudeln im Bürgersaal die ersten Gäste ein. Hier werden die Ergebnisse der acht Wahlbezirke nach und nach auf eine Leinwand übertragen.</p> <h2>Erika Setzer wagt Prognose</h2> <p>Eine Prognose wagt Erika Setzer aus Immenstaad zu Beginn der Stimmenauszählung. „85 Prozent für Johannes Henne und vier Prozent für Stephan Lederle“, mutmaßt sie. Gemeinsam mit ihrem Mann Alfred und den Ehepaaren Franz und Daniela Dikreuter sowie Elmar und Doris Heberle ist sie davon überzeugt, dass der Amtsinhaber wiedergewählt wird. Sie vermutet weiterhin eine gute Wahlbeteiligung, weil es ja einen Gegenkandidaten gebe.</p> <p>Für Manfred Härle, Bürgermeister aus Salem, ist es guter Brauch, bei der Bürgermeisterwahl im Kreis dabei zu sein. „Man zeigt sich und man fiebert mit“, sagt Härle. Mit Johannes Henne sei er zusammen in verschiedenen Gremien, weswegen es immer auch eine persönliche Komponente habe.</p> <p>Klaus und Elfriede Siebenhaller vom Reblandhof Siebenhaller aus Kippenhausen hätten es schlimm gefunden, wenn Johannes Henne es nicht mehr als Bürgermeister geschafft hätte. „Er ist in den acht Jahren richtig reingewachsen, und so soll es auch weitergehen“, sagt Klaus Siebenhaller, der viele Jahre im Gemeinderat Immenstaad mitgewirkt hat.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Wahlergebnis</span><span>Johannes Henne ist am Sonntag als Bürgermeister von Immenstaad im Amt bestätigt worden. Von den 2452 gültigen Stimmen entfielen laut vorläufigem Ergebnis 1752 (71,5 Prozent) auf den 38-Jährigen. Bürgermeister-Kandidat Stephan Lederle (35) kam auf 574 Stimmen. Das entspricht einem Anteil von 23,4 Prozent. 126 Wähler (5,1 Prozent) trugen einen anderen Namen in die freie Zeile ein. Insgesamt haben 2513 Immenstaader gewählt, wahlberechtigt waren 5156 Bürgerinnen und Bürger. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 48,7 Prozent.</span></label></div> <p>Kurt Reichle, ehemaliger Gemeinderat, würdigt den Mut von Stephan Lederle. „Schön, dass er für seinen Einsatz belohnt wird“, meint er nach der Auszählung von vier der acht Stimmbezirke, die für den Gegenkandidaten noch 25,9 Prozent Anteil ergab. Manche im Ort seien bereits etwas nervös geworden, glaubt er wahrgenommen zu haben, denn in acht Jahren Amtszeit gebe es immer auch Themen, die den einen oder anderen gestört hätten.</p> <h2>Landrat freut sich über die Wiederwahl</h2> <p>Christoph Keckeisen, Erster Landesbeamter im Bodenseekreis und Bürger der Gemeinde Immenstaad, sieht einen starken Bürgermeister, der wieder angetreten ist, und dem er viel zutraut. Die Wahlbeteiligung könnte seiner Ansicht nach höher sein, immerhin gleiche ein hoher Anteil von Briefwählern den mit wenig über 30 Prozent schwachen Anteil persönlicher Wahlbeteiligung aus.</p> <p>Landrat Luca Wilhelm Prayon freut sich nach der Auszählung aller Stimmbezirke über die Wiederwahl von Johannes Henne. „Ich schätze ihn sehr als Bürgermeister und als Kreisrat, es gibt viele Themen, an denen wir eng zusammenarbeiten“, berichtet er. Er habe mit Johannes Henne stets einen vertrauensvollen Austausch gehabt und gratuliere ihm herzlich.</p> <p>Jürgen Beisswenger, ehemaliger Bürgermeister von Immenstaad und Amtsvorgänger von Johannes Henne, kennt Wahlabende wie den des 19. Oktober. „Ich weiß, wie man sich an einem solchen Tag fühlt, und welche Last von den Schultern fällt, wenn es erfolgreich war.“ Genau am Wahltag vor 24 Jahren habe er selbst seine erste Wiederwahl gehabt, die er mit 95 Prozent bei einem Gegenkandidaten gewonnen habe. Man bekomme vom Wähler ein Zeugnis ausgestellt, das eine enorme persönliche Bedeutung habe.</p> <p>Michael Haase, Hauptamtsleiter der Gemeinde, ist vor allem dankbar für den reibungslosen Ablauf der Wahl. „Es waren 64 Wahlhelfer im Team, und alles hat wunderbar geklappt, was vor allem dem Engagement der Kollegin Janina Bächle zu verdanken ist“, lobt er die Wahlleiterin.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Landtagswahl Bürgermeisterwahl Kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-land-landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Johannes Henne wiedergewählt: Das sagen Immenstaader und Bürgermeister-Kollegen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:23:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuenf-buergermeisterwahlen-im-suedwesten-alle-ergebnisse-und-entwicklungen-im-ueberblick-20-10-25;art417930,12502499 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuenf-buergermeisterwahlen-im-suedwesten-alle-ergebnisse-und-entwicklungen-im-ueberblick-20-10-25;art417930,12502499]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.



        <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Im Landkreis Konstanz, im Bodenseekreis und im Schwarzwald-Baar-Kreis fanden am 19. Oktober insgesamt fünf Bürgermeisterwahlen statt.</li> <li>In Volkertshausen wurde zum ersten Mal eine Frau ins Bürgermeisteramt gewählt.</li> <li>In Furtwangen muss eine Stichwahl entscheiden.</li> <li>Markus Keller feiert bei der Wahl in Blumberg einen klaren Sieg.</li> <li>Johannes Henne darf sich auf eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Immenstaad freuen.</li> <li>In Daisendorf kommt es in der Stichwahl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen.</li> </ul> </div> <h2>Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen</h2> <p>Eindeutig verlief die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen (Landkreis Konstanz): <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443" target="_blank" title="Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl">Knapp 70 Prozent der Bürger wählten Judith Joy Klotz</a>. Die 31-Jährige ist die erste Frau, die in der Hegau-Gemeinde zum Rathausoberhaupt gewählt wird.</p> <p>In der Alten Kirche in Volkertshausen herrschte bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses großes Gedränge – der Sieg von Judith Joy Klotz wurde mit reichlich Applaus bedacht.</p> <h2>Stichwahl muss das Bürgermeister-Rennen in Furtwangen entscheiden</h2> <p>In Furtwangen muss die Stichwahl entscheiden über das Amt des neuen Bürgermeisters entscheiden. Zwar konnte Florian Merz mit 46 Prozent der Stimmen klar das beste Ergebnis erzielen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/buergermeisterwahl-furtwangen-noch-kein-sieger-zwei-kandidaten-gehen-in-die-stichwahl;art372502,12502466" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl Furtwangen: Noch kein Sieger – zwei Kandidaten gehen in die Stichwahl">jedoch verfehlte er die nötige absolute Mehrheit</a>.</p> <p>In drei Wochen tritt Merz in der Stichwahl gegen Isolde Grieshaber an, die mit gut 26 Prozent die zweitmeisten Stimmen erhielt. Gewählt wird am 9. November – danach steht fest, wer künftig im Rathaus in Furtwangen das Sagen hat.</p> <h2>Spitzenergebnis für Amtsinhaber Keller, aber niedrige Wahlbeteiligung in Blumberg</h2> <p>Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) setzt auf Beständigkeit: Amtsinhaber Markus Keller konnte sich bei der Bürgermeisterwahl durchsetzen und tritt seine dritte Amtszeit an. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/blumberg/die-blumberger-haben-gewaehlt-markus-keller-startet-in-seine-dritte-amtszeit;art372508,12502349" target="_blank" title="Die Blumberger haben gewählt: Markus Keller startet in seine dritte Amtszeit">Er wurde mit sensationellen 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt</a>.</p> <p>Weniger sensationell war die Wahlbeteiligung: Nur knapp 30 Prozent der Blumberger gingen zur Urne. Die Agenda für seine nächste Amtszeit hat Keller aber schon klar abgesteckt: „Wir investieren weiter konsequent in unsere Infrastruktur – Straßen, Wege, Breitband, Wasser und Abwasser.“</p> <h2>Johannes Henne bleibt Bürgermeister in Immenstaad</h2> <p>In Immenstaad (Bodenseekreis) ist der bisherige Bürgermeister auch der neue: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-in-immenstaad-johannes-henne-wiedergewaehlt;art372478,12502386" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Johannes Henne wiedergewählt">Johannes Henne wurde mit gut 70 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit wiedergewählt</a>.</p> <p>Damit setzte sich der 38-Jährige klar gegen seinen einzigen Gegenkandidaten Stephan Lederle durch, der auf rund 23 Prozent Stimmanteil kam. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.</p> <h2>Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser macht das Rennen</h2> <p>Manuel Strasser gegen Andreas Lipp hieß es bei der Stichwahl in Daisendorf (Bodenseekreis). Die beiden Kandidaten lieferten sich ein enges, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378" target="_blank" title="Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt">am Ende hatte Strasser mit 53 Prozent der Stimmen knapp die Nase vorn</a>. Die Wahlbeteiligung lag bei über 60 Prozent und damit erfreulich hoch.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:24:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Johannes Henne wiedergewählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-in-immenstaad-johannes-henne-wiedergewaehlt;art372478,12502386 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Immenstaader haben gewählt. Mit 71,5 Prozent der Stimmen wurde Johannes Henne im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 48,7 Prozent.  ]]></description>
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          Die Immenstaader haben gewählt. Mit 71,5 Prozent der Stimmen wurde Johannes Henne im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 48,7 Prozent.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Immenstaader haben gewählt. Mit 71,5 Prozent der Stimmen wurde Johannes Henne im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 48,7 Prozent.



        <p>Johannes Henne ist am Sonntag als Bürgermeister von Immenstaad im Amt bestätigt worden. Von den 2452 gültigen Stimmen entfielen laut vorläufigem Ergebnis 1752 (71,5 Prozent) auf den 38-Jährigen. Bürgermeister-Kandidat Stephan Lederle (35) kam auf 574 Stimmen. Das entspricht einem Anteil von 23,4 Prozent.</p> <h2>Freude über „klares Ergebnis“</h2> <p>126 Wähler(5,1 Prozent) trugen einen anderen Namen in die freie Zeile ein. Insgesamt haben 2513 Immenstaader gewählt, wahlberechtigt waren 5156 Bürger. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 48,7 Prozent. Johannes Henne sagte nach seiner Wiederwahl: „Ich freue mich außerordentlich über das klare Ergebnis.“ Dieses zeige, dass „wir in den vergangenen Jahren gut gearbeitet haben“ und in den nun kommenden daran anknüpfen können.</p> <p>Eine Wahlbeteiligung von 48,7 Prozent können sich durchaus sehen lassen, so der alte und neue Bürgermeister der Bodensee-Gemeinde, auch wenn er sich vorn eine fünf gewünscht hätte. Besonders dankte er seiner Ehefrau Emma, die ihn immer unterstütze. Ein Dank galt auch Stephan Lederle für einen fairen Wahlkampf.</p> <p>Unter den Gratulanten waren neben zahlreichen Bürgermeister-Kollegen aus der Region auch Bundes- und Landtagsabgeordnete, Immenstaads ehemaliger Bürgermeister, Jürgen Beisswenger, sowie Landrat Luca Prayon und sein Vorgänger Lothar Wölfle.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalwahl Bürgermeisterwahl Landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-land-landtagswahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Johannes Henne wiedergewählt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:28:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Freispruch nach Auseinandersetzung: Ärztin bestreitet Vorwürfe der Körperverletzung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/freispruch-nach-auseinandersetzung-aerztin-bestreitet-vorwuerfe-der-koerperverletzung;art372478,12501454 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Medizinerin aus dem Bodenseeraum soll auf offener Straße eine Frau getreten und verletzt haben. Vor Gericht gehen die Schilderungen auseinander – auch Rassismus-Vorwürfe stehen im Raum.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Medizinerin aus dem Bodenseeraum soll auf offener Straße eine Frau getreten und verletzt haben. Vor Gericht gehen die Schilderungen auseinander – auch Rassismus-Vorwürfe stehen im Raum.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/freispruch-nach-auseinandersetzung-aerztin-bestreitet-vorwuerfe-der-koerperverletzung;art372478,12501454]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Medizinerin aus dem Bodenseeraum soll auf offener Straße eine Frau getreten und verletzt haben. Vor Gericht gehen die Schilderungen auseinander – auch Rassismus-Vorwürfe stehen im Raum.



        <p>Wegen vorsätzlicher Körperverletzung muss sich eine Ärztin aus dem Bodenseeraum vor dem Amtsgericht verantworten. Laut Anklage soll sie im Oktober 2023 eine andere Frau mit dem Fuß gegen den Oberschenkel getreten und dadurch ein Hämatom verursacht haben. Vor Gericht werden zwei unterschiedliche Versionen erzählt.</p> <h2>Was an jenem Tag passiert sein soll</h2> <p>Der Vorfall ereignete sich außerhalb des beruflichen Umfelds der Angeklagten. Nach Darstellung der Angeklagten war sie mit ihrem Mann auf dem Rückweg von einem Fahrradausflug, als es in Immenstaad fast zu einem Zusammenstoß mit einem Auto kam. Ihr Mann konnte gerade noch ausweichen, die Autofahrerin fuhr jedoch einfach weiter und bog in eine Seitenstraße ab. Um das Kennzeichen für eine Anzeige zu fotografieren, folgten die beiden dem Auto.</p> <p>Ab diesem Punkt unterscheiden sich die Versionen der Angeklagten und der Autofahrerin, die im Verfahren als Geschädigte auftritt. Die Angeklagte schildert, die Frau sei aus dem Auto ausgestiegen, auf ihren Mann zugestürmt und habe verlangt, das Foto zu löschen. Als er sich weigerte, habe die Autofahrerin ihn und das Fahrrad festgehalten. Es sei zu einem Gerangel gekommen, bei dem der Mann mit dem Fahrrad gestürzt und leicht verletzt worden sei. Die Angeklagte sei ihrem Mann zu Hilfe geeilt und habe die Geschädigte dabei aber nicht angefasst, wie sie beteuert.</p> <h2>Sind rassistische Äußerungen gefallen?</h2> <p>Die Geschädigte hingegen schildert vor Gericht, sie sei aus dem Auto ausgestiegen und habe vorgeschlagen, die Situation mit der Polizei zu klären. Doch die Angeklagte und ihr Mann hätten sich mit den Rädern entfernen wollen. Um das zu verhindern, habe sie das Fahrrad des Mannes festgehalten. Nach ihren Angaben sei sie daraufhin lautstark beleidigt worden – auch mit rassistischen Äußerungen.</p> <p>Dann, so die Zeugin, sei die Angeklagte auf sie losgegangen und habe versucht sie mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Danach habe die Angeklagte sie getreten und am linken Oberschenkel getroffen, wo später das Hämatom festgestellt wurde.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Körperverletzung im StGB</span><span>Körperverletzung ist im Strafgesetzbuch (StGB) in verschiedenen Formen unterteilt.<br /> Vorsätzliche Körperverletzung liegt vor, wenn jemand bewusst und willentlich einer anderen Person Schaden zufügt. Auch der Versuch ist strafbar (Paragraph 223). Wer eine andere Person durch Fahrlässigkeit Schaden zufügt, macht sich strafbar (229). Außerdem wird zwischen gefährlicher (224) und schwerer (226) Körperverletzung sowie Körperverletzung mit Todesfolge (227) unterschieden.</span></label></div> <h2>Geschädigte leidet bis heute</h2> <p>„Ich kann mit rassistischen Aussagen und Beleidigungen umgehen, das ist für mich nichts neues“, sagt die Geschädigte. „Aber es ist eine andere Nummer, wenn es körperlich wird.“ Nach dem Vorfall habe ihr Arzt sie krankgeschrieben, weil sie die Situation psychisch stark belastet habe – bis heute, wie sie unter Tränen berichtet.</p> <p>Zum Ende hin nähern sich die beiden Versionen wieder an: Durch die Lautstärke wurden Nachbarn auf das Gerangel aufmerksam und riefen die Polizei. Ab diesem Zeitpunkt beruhigte sich die Lage und beide Parteien warteten gemeinsam auf die Polizei.</p> <h2>Beschuldigte argumentiert aus medizinischer Sicht</h2> <p>Die Angeklagte streitet den Vorwurf von vornherein ab. Sie habe die Frau nicht getreten“, sagt sie. Um ihre Aussage zu unterstreichen, versucht sie aus medizinischer Sicht zu argumentieren, warum das Hämatom nicht zu einem Fußtritt passe.</p> <p>Mit zwei mal zwei Zentimetern sei der Bluterguss zu klein, zudem beschreibe der Arztbericht eine „oberflächlichen Verletzung“. Bei einem Fußtritt, so ihre Einschätzung, hätte die kinetische Energie eine deutlich stärkere Einblutung verursacht.</p> <h2>Richter spricht die Angeklagte frei</h2> <p>Da es keine Fotos oder Videos vom Hämatom gibt und der Vorfall bereits zwei Jahre zurückliegt, lässt sich der genaue Ablauf schwer rekonstruieren. Auch die weiteren Zeugen – ein Polizeibeamter und eine Nachbarin – kamen erst hinzu, als die Situation bereits deeskaliert war. Was genau passiert ist, wissen nur die Beschuldigte, ihr Mann sowie die Geschädigte.</p> <p>So argumentiert auch Richter Widmann in seinem Urteil. „Ob da letzten Endes getreten wurde, wissen wir nicht“, sagt er in der Urteilsbegründung. „Ich kann es Ihnen nicht nachweisen.“ Die Angeklagte wird freigesprochen. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung hatten zuvor auf Freispruch plädiert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Prozeß Polizist Körperverletzung thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Freispruch nach Auseinandersetzung: Ärztin bestreitet Vorwürfe der Körperverletzung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:37:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: Das antwortet Amtsinhaber Johannes Henne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/zehn-thesen-zur-buergermeisterwahl-in-immenstaad-das-antwortet-amtsinhaber-johannes-henne;art372478,12498516 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 19. Oktober ist es so weit: Die Immenstaader entscheiden, wer künftig Rathaus-Chef wird. Wir haben den Kandidaten zehn Thesen über das Amt und die Gemeinde vorgelegt und sie um eine Einschätzung dazu gebeten.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am 19. Oktober ist es so weit: Die Immenstaader entscheiden, wer künftig Rathaus-Chef wird. Wir haben den Kandidaten zehn Thesen über das Amt und die Gemeinde vorgelegt und sie um eine Einschätzung dazu gebeten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/zehn-thesen-zur-buergermeisterwahl-in-immenstaad-das-antwortet-amtsinhaber-johannes-henne;art372478,12498516]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 19. Oktober ist es so weit: Die Immenstaader entscheiden, wer künftig Rathaus-Chef wird. Wir haben den Kandidaten zehn Thesen über das Amt und die Gemeinde vorgelegt und sie um eine Einschätzung dazu gebeten.



        <p>Für acht Jahre wird ein Bürgermeister gewählt – acht identische Thesen haben wir daher den beiden Immenstaader Kandidaten vorgelegt und sie um eine Einschätzung dazu gebeten. Zudem haben sowohl Johannes Henne als auch Stephan Lederle jeweils zwei auf sie abgestimmte Thesen bekommen.</p> <p><strong>1. Wenn die neue Trasse der Bundesstraße 31 erst einmal gebaut ist, sind wir alle Verkehrssorgen los.</strong></p> <p>Ein Großteil der Verkehrssorgen wird sich dann sicherlich erübrigt haben. Ich denke aber, dass wir vor allem viele Vorteile für die Gemeinde daraus generieren können – unabhängig vom Thema Verkehr, auch was die Bebauung angeht und das Zusammenwachsen. Wir können auch davon ausgehen, dass wir diese ganzen Umfahrungsverkehre bei einem Unfall dann nicht mehr haben und die belasten uns extrem.</p> <p><strong>2. Ist die Linzgauhalle erst einmal fertig saniert, gibt es in Immenstaad auf absehbare Zeit keinen weiteren Bedarf an Hallen oder Veranstaltungsräumen.</strong></p> <p>Das kommt darauf an, in welchen zeitlichen Perspektiven wir unterwegs sind. Dass dieses Thema für alle Ewigkeiten ad acta gelegt werden kann, davon bin ich nicht überzeugt. Wir haben dann sicherlich für die nächsten 15 bis 20 Jahre locker mal Ruhe. Wir haben die tolle Situation, dass wir zwei Hallen vorfinden, damit ist dem Genüge geleistet, dass wir parallel Kultur und Sport stattfinden lassen können.</p> <p><strong>3. Immenstaad ist groß genug, wir brauchen keine weiteren Einwohner.</strong></p> <p>Wir sind jetzt an der Fortschreibung unseres Flächennutzungsplans, gemeinsam mit der Stadt Friedrichshafen in der Verwaltungsgemeinschaft. Mit dieser Fortschreibung werden wir im Gemeinderat definieren, wie die Leitbilder und Perspektiven unserer städtebaulichen Entwicklung für die nächsten 10-15 Jahre sind. Wir sind als Gemeinde von der Regionalplanung auf Eigenentwicklung beschränkt, das heißt, viel Zuzug dürfen wir nicht anziehen. Wir sollten aber schon auch noch Möglichkeiten haben, Freiflächen zu entwickeln und in bestehender Struktur in die Nachverdichtung zu gehen, um ein Wachstum aus der Gemeinde heraus, sprich für die Einheimischen, zu ermöglichen.</p> <p><strong>4. An mehr Industrie und Handwerksbetrieben in der Gemeinde führt kein Weg vorbei.</strong></p> <p>Ja, gern. Wenn man sich so umschaut, haben wir noch ein paar Handwerksbetriebe in Immenstaad, aber es werden immer weniger Gewerke. Das ist schade, gerade auch für Vorhaben in der Gemeinde. Wir wollen bestehende Betriebe bestmöglich erhalten und gerne auch neue dazugewinnen. Was die Industrie angeht, sind wir eigentlich hier in der Gemeinde ganz gut aufgestellt. Das zeigt auch der Blick auf unsere Gewerbesteuerentwicklung in den vergangenen Jahren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Gewählt wird in Immenstaad am 19. Oktober, die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sollte eine Stichwahl nötig werden, würde diese am 2. November stattfinden. Briefwahlunterlagen können noch bis zum Freitag, 17. Oktober, 18 Uhr, beantragt werden.</span></label></div> <p><strong>5. Die Gemeinde sollte sich mehr um Einheimische kümmern als um Touristen.</strong></p> <p>Ich glaube, das bedingt sich gegenseitig. Mit den aktuell laufenden Großprojekten fokussieren wir uns aber vor allem auf zentrale Infrastrukturen für unsere Bürgerinnen und Bürger: Die Linzgauhalle als Mehrzweckhalle, wo Vereinsleben, wo Kultur, wo Miteinander stattfinden kann und auch die Entwicklung der Stephan-Brodmann-Schule als Bildungshaus für die Zukunft. Wir sind allerdings auch Tourismusgemeinde und erfahren eine gewisse volkswirtschaftliche Wertschöpfung durch den Tourismus, die uns allen auch zugutekommt. Insofern dürfen wir das eine tun, ohne das andere zu lassen.</p> <p><strong>6. Für jeden Einheimischen, der bauen will, gibt es in der Gemeinde einen Bauplatz.</strong></p> <p>Wir haben jetzt mit dem Neubaugebiet Häldele wieder einen Bereich geschaffen, wo viele Einheimische bereits Interesse angemeldet haben. Um als Gemeinde zunächst mal an bebaubare Fläche zu gelangen, müssen wir durchaus ordentlich investieren, was sich wiederum an den Bauplatzpreisen bemerkbar macht. Deswegen versuchen wir auch mit entsprechenden Bauträgern Möglichkeiten zu schaffen, dass man auch eine Wohnung kaufen kann oder anmieten kann – sodass wirklich am Ende des Tages für jeden hier aus der Gemeinde entsprechend den jeweiligen Möglichkeiten was dabei ist.</p> <p><strong>7. Die Verwaltung sorgt dafür, dass junge Familien sich in Immenstaad willkommen fühlen.</strong></p> <p>Wir sind nicht umsonst als familienfreundliche Gemeinde zertifiziert. Dafür tun wir auch sehr viel, wenn wir alleine schon mal damit anfangen, dass wir eine Kinderbetreuung haben, die quasi alle Bedarfe abdeckt. Wir haben eine gute Spielplatzinfrastruktur mit Bolzplätzen, eine ordentliche Versorgung mit Ärzten, Geschäften und Dienstleistern sowie tolle kulturelle Angebote. Für Familien – ich sage mal vom Neugeborenen bis hin zu Oma und Opa – haben wir tolle Rahmenbedingungen, dass man hier gemeinsam gut leben kann.</p> <p><strong>8. An der Stephan-Brodmann-Schule können wir den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Klassen 1 bis 4 ab kommendem Jahr erfüllen.</strong></p> <p>Wir können ihn ab der Klasse 1 erfüllen, so wie es rechtlich vorgesehen ist, und dann die nächsten Jahre sozusagen sukzessive für Klassen 2, 3 und 4. Aber wir haben auch keine Mühe, in der aktuellen Situation schon mehr anzubieten als rechtlich erforderlich. Räumlich werden wir sicher noch einmal auf die Zähne beißen müssen, wenn der Neubau unserer Stephan-Brodmann-Schule beginnt und wir eine Interimssituation einrichten müssen. Sobald die neue Schule dann steht, werden wir überhaupt gar keine Mühe mehr haben, vollumfänglich den Ganztagesbetreuungsbedarf abzudecken.</p> <p><strong>9. Die Immenstaader nehmen es mir nicht krumm, dass ich mich für den OB-Posten in Friedrichshafen beworben habe.</strong></p> <p>Ich glaube, da gibt es unterschiedliche Sichtweisen darauf. Wichtig ist für viele Bürgerinnen und Bürger, so nehme ich das wahr, dass wir hier in den letzten acht Jahren unsere Hausaufgaben gemacht haben, unabhängig von meinen persönlichen, beruflichen Bestrebungen. Das war eine einmalige Chance für mich und die habe ich genutzt. Ich denke, in anderen Branchen ist es auch üblich, dass man als junger Mensch berufliche Chancen auslotet. Und jetzt gilt für mich der Blick nach vorne. Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass ich gern weiterhin Bürgermeister von Immenstaad bin.</p> <p><strong>10. Eine Parteimitgliedschaft spielt im Bürgermeisteramt keine Rolle.</strong></p> <p>Ja, das ist völlig richtig, also zumindest nicht in einer kleinen Gemeinde. Trotzdem bin ich länger Mitglied einer Partei, als ich Bürgermeister bin, weil ich schon immer ein kommunalpolitisch interessierter und engagierter Kopf war. Und ich finde, es gehört auch zur Glaubwürdigkeit dazu, dass man das nicht über Bord wirft, nur weil man sich mit Anfang 30 entscheidet, Bürgermeister zu werden. Die Menschen dürfen wissen, mit wem sie es zu tun haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[B31 Unfall Kommunalpolitik Zukunft Strukturpolitik thema-politik-lokal thema-gesellschaft-zusammenleben thema-leben-grundversorgung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: Das antwortet Amtsinhaber Johannes Henne]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:30:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: So antwortet Herausforderer Stephan Lederle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/zehn-thesen-zur-buergermeisterwahl-so-antwortet-herausforderer-stephan-lederle;art372478,12498511 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 19. Oktober haben die Immenstaader die Wahl: Wer soll ihr Rathaus-Chef sein? Wir haben den Kandidaten zehn Thesen rund um das Amt und die Gemeinde vorgelegt – und sie um ihre persönliche Einschätzung gebeten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 19. Oktober haben die Immenstaader die Wahl: Wer soll ihr Rathaus-Chef sein? Wir haben den Kandidaten zehn Thesen rund um das Amt und die Gemeinde vorgelegt – und sie um ihre persönliche Einschätzung gebeten.<br>
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        Am 19. Oktober haben die Immenstaader die Wahl: Wer soll ihr Rathaus-Chef sein? Wir haben den Kandidaten zehn Thesen rund um das Amt und die Gemeinde vorgelegt – und sie um ihre persönliche Einschätzung gebeten.



        <p>Für acht Jahre wird ein Bürgermeister gewählt – acht identische Thesen haben wir daher den beiden Immenstaader Kandidaten vorgelegt und sie um eine Einschätzung dazu gebeten. Zudem haben sowohl Johannes Henne als auch Stephan Lederle jeweils zwei auf sie abgestimmte Thesen bekommen.</p> <p><strong>1. Wenn die neue Trasse der Bundesstraße 31 erst einmal gebaut ist, sind wir alle Verkehrssorgen los.</strong></p> <p>Nein, das glaube ich nicht. Der Verkehr wird zunehmen. Die Trasse ist auf jeden Fall sehr, sehr wichtig – ganz klar. Aber ob wir das noch erleben dürfen, weiß ich nicht. Wenn man acht Jahre plant und jetzt immer noch weiter planen muss, dann weiß ich nicht, wann das tatsächlich passieren soll. Aber nein, ich glaube nicht, dass damit alle Probleme gelöst sind.</p> <p><strong>2. Ist die Linzgauhalle erst einmal fertig saniert, gibt es in Immenstaad auf absehbare Zeit keinen weiteren Bedarf an Hallen oder Veranstaltungsräumen.</strong></p> <p>Richtig. Wir haben die Linzgauhalle, wo Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen und da kann auch der Schulsport rein. Und wir haben die Interimshalle, die ja 20, 25 Jahre halten soll. In nächster Zeit sehe ich also keinen Bedarf an irgendwelchen Hallen.</p> <p><strong>3. Immenstaad ist groß genug, wir brauchen keine weiteren Einwohner.</strong></p> <p>An sich ist Immenstaad groß genug, ja. Neue Bewohner heißt aber auch: Wo sollen die leben? Wir brauchen Wohnungen, ganz klar, aber erst mal für die Immenstaader selbst, die auf Wohnungssuche sind. Ich würde jetzt nicht sagen, dass Immenstaad nicht wachsen darf, aber wir brauchen ein gesundes Wachstum. Das heißt, wir können große Firmen herholen, aber dann müssen die Leute auch irgendwo unterkommen – immer mit dem Denken, dass es in einem gesunden Wachstum stattfindet.</p> <p><strong>4. An mehr Industrie und Handwerksbetrieben in der Gemeinde führt kein Weg vorbei.</strong></p> <p>Das stimmt. Es gibt Firmen, die größer werden wollen. Da hat man aber die Flurgundstücke noch nicht ausgeschrieben, was auch schon ewig hätte passieren können. Es gibt einzelne Personen, die sich darüber beschwert haben. Ich sehe das genauso. Auf jeden Fall sollten die ansässigen Firmen erst mal berücksichtigt werden, bevor man große Firmen herholt. Aber wenn mittelständische Unternehmen kommen, die in der Nachbargemeinde zu klein sind und bei uns einen größeren Standort haben möchten, dann finde ich das super.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Infos zur Wahl</span><span>Die Bürgermeisterwahl in Immenstaad findet am Sonntag, 19. Oktober statt. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, ist diese für den 2. November angedacht. Unterlagen für die Briefwahl können noch bis Freitag, 17. Oktober, 18 Uhr beantragt werden.</span></label></div> <p><strong>5. Die Gemeinde sollte sich mehr um Einheimische kümmern als um Touristen.</strong></p> <p>Stimmt. Touristen sind auf jeden Fall die Haupteinnahmequelle, wir dürfen aber unsere Einheimischen nicht vernachlässigen. Viele haben das Gefühl, dass die Einheimischen „weniger wert“ sind als die Touristen. Das habe ich so auch auf der Straße wahrgenommen.</p> <p><strong>6. Für jeden Einheimischen, der bauen will, gibt es in der Gemeinde einen Bauplatz.</strong></p> <p>Nein, gibt es nicht. Das ist immer mit Kriterien zu erfüllen. Wir wollen natürlich offen für neue Leute sein, klar. Aber wir müssen zuerst an die Immenstaader denken. Dass es aber für jeden einen Bauplatz gibt, das funktioniert nicht.</p> <p><strong>7. Die Verwaltung sorgt dafür, dass junge Familien sich in Immenstaad willkommen fühlen.</strong></p> <p>Ich war selbst in der Verwaltung unten im Rathaus und habe mich im Bürgerbüro umgemeldet. Sehr, sehr nette Leute sind da unten gewesen – wirklich. Man fühlt sich willkommen, ganz klar. Und die Frauen, die da unten sitzen, die machen das wirklich toll.</p> <p><strong>8. An der Stephan-Brodmann-Schule können wir den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Klassen 1 bis 4 ab kommendem Jahr erfüllen.</strong></p> <p>Das wird schwer. Man hat das Ganze vielleicht auch ein bisschen verschlafen, sage ich mal, die Fördergelder früher zu beantragen. Wir sind auf einem guten Weg mit der Stephan-Brodmann-Schule, die Fördergelder sind jetzt genehmigt worden. Man versucht es auf jeden Fall und man muss das den Kindern auch ermöglichen. Ob das bis zu der Zeit umsetzbar ist, wird wie gesagt schwer. Aber es ist nicht unmöglich.</p> <p><strong>9. Bürgermeister kann jeder – Hauptsache man ist nah an den Leuten dran und kann gut kommunizieren.</strong></p> <p>Das ist gemein <em>(lacht)</em>. Bürgermeister kann jeder? Ja. Bürgermeister kann jeder, der offen ist, der ehrlich ist. Man muss nicht unbedingt etwas mit der Verwaltung zu tun haben. Jeder der ehrgeizig ist und sich da zu hundert Prozent einarbeitet, der könnte auch Bürgermeister machen.</p> <p><strong>10. In den vergangenen acht Jahren lief nicht alles gut im Rathaus, deshalb braucht es frischen Wind.</strong></p> <p>So ist es – hundert Prozent. Das kann ich nur unterschreiben. Ja, es braucht frischen Wind. Und ich bin da.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[B31 Oberbürgermeister Bürgerinitiative Kommunalpolitik Lebensqualität thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: So antwortet Herausforderer Stephan Lederle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:48:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/leben-mit-der-b31-diese-menschen-haben-eine-ganz-besondere-beziehung-zur-strasse-24-10-25;art410936,12497947 ]]></link>      <description><![CDATA[  Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/leben-mit-der-b31-diese-menschen-haben-eine-ganz-besondere-beziehung-zur-strasse-24-10-25;art410936,12497947]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!



        <p>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch die zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf oder an der Bundesstraße arbeiten oder an ihr leben – und dadurch eine ganz besondere Beziehung zu ihr haben.</p> <h2>Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31</h2> <p>Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959" target="_blank" title="Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31">erfahren Sie in unserer Reportage</a>.</p> <h2>Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee</h2> <p>Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beruflich-im-b31-stau-thomas-grammel-erzaehlt-vom-job-als-busfahrer-am-bodensee-28-08-25;art410936,12469409" target="_blank" title="Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee">Warum er seinen Job trotzdem gern macht, erfahren Sie in diesem Artikel.</a></p> <h2>Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau</h2> <p>Alexander Heim ist im Bodenseekreis viel unterwegs, um Geräte auszuliefern und zu reparieren. Da könnte die Bundesstraße vor der Tür ein Vorteil sein – wäre sie nicht häufig verstopft. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/puenktlich-trotz-b31-techniker-alexander-heim-plant-bei-arbeitsroute-immer-mit-stau;art410936,12426855" target="_blank" title="Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau">In diesem Artikel erzählt er von seinem Leben unterwegs auf der Bundesstraße und welche Auswirkungen sie auf seinen Alltag hat.</a></p> <h2>Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?</h2> <p>Leoni und Sonja Stiem betreiben das Fischerstüble, eine Gästeunterkunft an der Hagnauer Hauptstraße. In unserem Porträt erzählen sie, wie der ständige Verkehrslärm ihre Arbeit prägt – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unterkunft-direkt-an-der-b31-in-hagnau-am-bodensee-wie-kann-das-ohne-ohropax-funktionieren-20-06-25;art410936,12415997" target="_blank" title="Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?">und welche Rolle Yoga und Meditation dabei spielen</a>.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:11:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?



        <p>Erst die Berge können den Blick über den See im Herbst aufhalten. Die Landschaft mit ihrer blau-grün dominierten Farbpallette im Frühherbst dehnt sich in die Weite. Ganz still liegt der See eingefasst von den sanften Ausläufern des Ufers, während sich im Hintergrund die Alpen erheben. Das Panorama ist nicht nur beeindruckend anzuschauen, es gibt auch physikalische Gründe dafür. Die Zusammenhänge des Spiels aus Luft und Licht erklärt Meteorologe Jürgen Schmidt.</p> <h2>„Je trockener die Luft, desto besser die Sicht.“</h2> <p>Dass der Blick im Herbst oft weiter ist als im Sommer, hängt mit der Reinheit der Luft zusammen. Jürgen Schmidt erläutert: „Je trockener oder sauberer die Luft, desto besser die Sicht.“ Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagere sich ebendiese Feuchtigkeit an den kleinen Luft- und Schmutzteilchen ab. Diese sogenannten Aerosole werden dadurch größer. Mit der Zeit wird die Sicht zunehmend schlechter und es bildet sich Nebel. Das Gegenteil ist der Fall bei trockener Luft.</p> <p>Im Herbst kommt es laut Meteorologen Jürgen Schmidt häufiger zum Föhn. „Bei Föhn ist die Luft sehr trocken, und die Sicht entsprechend gut“, erklärt er. Zudem kommen die ersten Kaltlufteinbrüche. Die Kaltfronten beseitigen die vorher noch vorhandene alte und recht schmutzige Luft und bringen neue, saubere und frische Luft zum Bodensee. Die Meeresluft ist noch etwas sauberer, als wenn sie vom Land kommt, erläutert Schmidt.</p> <h2>Bald kommt der Nebel wieder</h2> <p>Im Winter könne der Blick zwar mitunter noch klarer sein als jetzt. Hochdruck und windschwache Lage führen wegen des hohen Feuchtepotenzials des Sees zu Nebel. Vor allem bei Windstille. Noch ist die Sonne kräftig genug, um gegen die Feuchtigkeit anzukommen. „Die Nebeldecke wird noch weggeheizt“, erklärt Schmidt.</p> <p>Wenn die Sonne im Winter flacher steht, nehme ihre Energie jedoch ab. Dann brauche es Kaltluft, um den Nebel wegzublasen. Dabei gilt: „Kaltfronten vom Westen sind gut für die Sicht, da sie vom Meer herkommen.“ Zusammengefasst: Klare Luft bedeutet klare Sicht.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 09:44:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der neue Unbekannte: Stephan Lederle will Immenstaads Bürgermeister werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/der-neue-unbekannte-stephan-lederle-will-immenstaads-buergermeister-werden;art372478,12497010 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er ist der einzige Herausforderer von Amtsinhaber Johannes Henne: Seit 2024 lebt Stephan Lederle am Bodensee. Nun will er etwas verändern. Womit der 35-Jährige überzeugen möchte – und warum Aufgeben keine Option ist.  ]]></description>
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          Er ist der einzige Herausforderer von Amtsinhaber Johannes Henne: Seit 2024 lebt Stephan Lederle am Bodensee. Nun will er etwas verändern. Womit der 35-Jährige überzeugen möchte – und warum Aufgeben keine Option ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/der-neue-unbekannte-stephan-lederle-will-immenstaads-buergermeister-werden;art372478,12497010]]></guid>
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        Er ist der einzige Herausforderer von Amtsinhaber Johannes Henne: Seit 2024 lebt Stephan Lederle am Bodensee. Nun will er etwas verändern. Womit der 35-Jährige überzeugen möchte – und warum Aufgeben keine Option ist.



        <p>„Ich liebe den See, die Luft – ich liebe einfach alles hier“, sagt Stephan Lederle und zeigt auf das Wasser. Der gebürtige Augsburger ist aus Liebe zum Bodensee nach Immenstaad gezogen – und möchte nun Bürgermeister werden. Als Herausforderer von Amtsinhaber Johannes Henne will er frischen Wind in die Gemeinde bringen.</p> <p>Ganz fremd ist Stephan Lederle die Region nicht, obwohl er erst seit vergangenem Jahr in Immenstaad wohnt. Schon als Kind verbrachte er mit seinen Geschwistern und seiner Mutter regelmäßig die Ferien in Nonnenhorn. Später setzte er die Tradition mit seiner Frau und den eigenen Kindern fort. „Irgendwann hat meine Frau dann gesagt: Du, wir müssen hierherziehen“, sagt er und lacht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Stephan Lederle ist 1990 in Augsburg geboren und wohnt seit 2024 in Immenstaad. Nach einer Ausbildung zum Lageristen arbeitete er als Ausbilder, machte eine kaufmännische Ausbildung und war im öffentlichen Dienst in der Verwaltung tätig. Derzeit arbeitet er in der Verwaltung des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg. Lederle gehört keiner Partei an. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von acht und zwölf Jahren.</span></label></div> <h2>„Ich möchte etwas verändern“</h2> <p>Warum aber fiel die Wahl nicht auf die bayerische Seite des Bodensees – als gebürtiger Bayer? „Immenstaad hat mich gepackt, weil es alles hat“, sagt Lederle überzeugt. Es gebe Einkaufsmöglichkeiten, eine Apotheke, Bäcker, Restaurants. „Eigentlich muss man Immenstaad gar nicht verlassen.“ Und wenn man doch mal hinauswolle, sei man schnell in Friedrichshafen oder im ruhigen Hinterland.</p> <p>Sein Entschluss, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, kam aus dem Wunsch heraus, selbst aktiv werden zu wollen. „Ich möchte einfach anpacken, etwas verändern“, sagt der 35-Jährige. „Immenstaad steht gut da, aber ein paar Sachen könnte man noch besser machen.“ Außerdem, so findet er, brauche eine richtige Bürgermeisterwahl auch eine Auswahl an Kandidaten.</p> <h2>Keine leeren Versprechen</h2> <p>Das Amt traut sich Stephan Lederle „zu 100 Prozent“ zu. Die Verwaltung liege ihm, betont er, und bereitet ihm großen Spaß. Die Entscheidung, sich auf den Posten zu bewerben, habe er im Vorfeld lange mit seiner Frau besprochen und vieles abgewogen.</p> <p>Vertrauen bei den Bürgern zu gewinnen, sei jedoch keine leichte Aufgabe. „Vielleicht gehe ich auch etwas naiv an die Sache heran“, gibt er zu. Ehrlichkeit, Transparenz und Offenheit – mit diesen Punkten möchte er bei den Immenstaadern punkten. „Manchen bin ich auch etwas zu ehrlich“, sagt er. Das habe ihm in der Vergangenheit nicht immer Vorteile gebracht, weder im Beruf noch im Freundeskreis. Trotzdem bleibe er dabei: „Ich werde nichts versprechen, was ich nicht halten kann – auch wenn es nicht allen gefällt.“</p> <h2>Wahlkampf mit eigener Handschrift</h2> <p>In seinem Wahlkampf geht Stefan Lederle eigene Wege. Auf seinem Instagram-Account (@immenstaad_mit_lederle) zeigt er sich beim Flyerverteilen, auf seinem Balkon oder bei Veranstaltungen. Auf dem Wochenmarkt oder im TuS-Vereinsheim hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen. Nicht immer sei er da auf positive Resonanz gestoßen.</p> <p>„Eine der ersten Fragen war, ob ich meine Bewerbung nicht lieber zurückziehen möchte“, erzählt Lederle. Mit Gegenwind habe er gerechnet, doch der Ton habe ihn teilweise überrascht. Für ihn steht fest: In einer Demokratie sei es völlig legitim, sich als Kandidat zu bewerben. Aufgeben kommt für Lederle nicht infrage. „Auch wenn ich mit einem Prozent rausgehe, das kann mir keiner mehr nehmen“, sagt er entschlossen. „Wenn ich einmal etwas anfange, ziehe ich das auch durch.“</p> <h2>Seine Themen für Immenstaad</h2> <p>Besonders am Herzen liege Stephan Lederle die Jugend. „Politik fängt nicht erst mit 18 an“, sagt er. „Wir müssen jungen Menschen mehr Gehör schenken.“ Er möchte daher einen Jugendrat gründen, um ihnen eine Stimme in der Gemeinde zu geben.</p> <p>Aber auch Großprojekte wie die Stephan-Brodmann-Schule, das Aquastaad und die Linzgauhalle sind ihm wichtig und zählen für ihn zu den zentralen Baustellen der kommenden Jahre. Zudem sieht Lederle im Wohnungsbau die größte Herausforderung für Immenstaad: Es brauche mehr bezahlbaren Wohnraum und langfristige Lösungen für die Wohnungsnot.</p> <p>Ihm sei bewusst, dass er inhaltlich keine neuen Themen anspricht: „Man sollte erst mal die alten Themen, die schon lange auf der Agenda stehen, zum Laufen bringen, bevor man andere Baustellen aufmacht.“ Transparenz ist für ihn ein zentrales Anliegen. Geplant sei eine monatliche, offene Bürgersprechstunde, um direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.</p> <h2>Nah dran an den Menschen</h2> <p>Stephan Lederle ist oft im Ort unterwegs – ob auf Spaziergängen mit dem Hund oder auf Festen mit seiner Familie. Dabei werde er auch häufig auf seine Kandidatur angesprochen. „Es polarisiert im Dorf“, sagt er. Wenn er an Immenstaads Zukunft denkt, sieht Lederle eine Gemeinde, die in ihrer Infrastruktur gut aufgestellt ist, in der sich neue Unternehmen angesiedelt haben und in der ausreichend Wohnraum vorhanden ist.</p> <p>„Vor allem wünsche ich mir, dass die Bürgerinnen und Bürger eng mit dem Rathaus verbunden sind.“ Lederle weiß, dass er noch viel zu lernen hat. Er findet aber auch, dass ein Bürgermeister nicht alles wissen kann – und auch nicht muss. „Dafür gibt es Abteilungsleiter und kompetente Angestellte“, sagt er. „Wichtig ist, das Team gut zu leiten, seine Arbeit gewissenhaft zu machen – und jeden Tag gerne zur Arbeit zu kommen.“</p> <p><em>Die Immenstaader Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 19. Oktober, statt. Es gibt zwei Bewerber: Amtsinhaber Johannes Henne und Herausforderer Stephan Lederle. Eine mögliche Stichwahl ist auf Sonntag, 2. November, terminiert.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Ehrenamt Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der neue Unbekannte: Stephan Lederle will Immenstaads Bürgermeister werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 14:18:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Millionen-Investition" in Markdorf: Flugsitz-Hersteller ZIM erweitert Produktion  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/millionen-investition-in-markdorf-flugsitz-hersteller-zim-erweitert-produktion;art372484,12496376 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Bauarbeiten starten bereits: Um die steigende Nachfrage vor allem nach Passagiersitzen im Premium-Segment bedienen zu können, soll der Stammsitz im Gewerbegebiet Riedwiesen stark ausgebaut werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Bauarbeiten starten bereits: Um die steigende Nachfrage vor allem nach Passagiersitzen im Premium-Segment bedienen zu können, soll der Stammsitz im Gewerbegebiet Riedwiesen stark ausgebaut werden.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/millionen-investition-in-markdorf-flugsitz-hersteller-zim-erweitert-produktion;art372484,12496376]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Bauarbeiten starten bereits: Um die steigende Nachfrage vor allem nach Passagiersitzen im Premium-Segment bedienen zu können, soll der Stammsitz im Gewerbegebiet Riedwiesen stark ausgebaut werden.



        <p>Ein globaler Nachfrageboom nach Premium-Passagiersitzen verleiht kräftigen Schub: Das Unternehmen ZIM Aircraft Seating (Markdorf/Immenstaad) investiert in seinen Stammsitz Markdorf und startet mit einer umfangreichen Erweiterung des Standorts im Gewerbegebiet Riedwiesen.</p> <h2>„Strategische Investition“ in Markdorf</h2> <p>Die Erweiterung der Produktion sei eine „strategische Investition in das kontinuierliche Wachstum, die Innovationskraft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, heißt es in einer Mitteilung von ZIM. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Das Vorhaben umfasst den Bau neuer Produktionslinien und Lagerflächen. Bei ZIM spricht man von einer „Millionen-Investition“, eine konkrete Summe wird nicht genannt. Ziel sei die deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten vor allem für Sitze im Premium-Segment. Seit dem Ende der Corona-Jahre verzeichne man eine steigende Nachfrage internationaler Fluggesellschaften und Flugzeughersteller.</p> <h2>Auch Flächen in der Nachbarschaft sollen übernommen werden</h2> <p>Mit der nun gestarteten Erweiterung, so heißt es weiter, werde man auch Einrichtungen benachbarter Unternehmen übernehmen. „Markdorf steht seit über zwei Jahrzehnten im Zentrum unserer Aktivitäten. Diese Investition wird unsere Position als globaler Technologieführer im Bereich Flugzeugsitze zementieren und gleichzeitig neue Chancen für unsere bestehenden und neuen Mitarbeitenden in der Region schaffen“, wird Raffael Rogg, CEO der ZIM Group, zitiert.</p> <p>Das Unternehmen hat seinen Produktionsstandort und Stammsitz in Markdorf, die Verwaltung und der Hauptsitz ist im Büropark Alte Ziegelei in Immenstaad angesiedelt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gleiches-geld-weniger-arbeitszeit-markdorfer-zim-flugsitz-fuehrt-die-vier-tage-woche-ein;art372484,11365749" target="_blank" title="Gleiches Geld, weniger Arbeitszeit: ZIM Aircraft Seating führt die Vier-Tage-Woche ein">Als eines der ersten Unternehmen in der Region hatte der Flugsitz-Hersteller Anfang 2023 die Vier-Tage-Woche eingeführt</a>, im zweiwöchigen Turnus. Aktuell beschäftigt das Unternehmen an beiden Standorten insgesamt rund 160 Mitarbeiter und entwickelt, produziert und wartet Passagiersitze für nach eigenen Angaben mehr als 100 Fluggesellschaften und Flugzeugbauer weltweit.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Millionen-Investition" in Markdorf: Flugsitz-Hersteller ZIM erweitert Produktion]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 10:54:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vorstellung in jeweils 15 Minuten: So präsentieren sich die beiden Bürgermeisterkandidaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/vor-der-buergermeisterwahl-so-praesentieren-sich-die-kandidaten-johannes-henne-und-stephan-lederle;art372478,12495557 ]]></link>      <description><![CDATA[  Johannes Henne möchte Bürgermeister bleiben, Stephan Lederle möchte es werden. Vor der Wahl am 19. Oktober stellten sich nun beide im Bürgersaal vor. Auch konnten Immenstaader Fragen an die Kandidaten richten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Johannes Henne möchte Bürgermeister bleiben, Stephan Lederle möchte es werden. Vor der Wahl am 19. Oktober stellten sich nun beide im Bürgersaal vor. Auch konnten Immenstaader Fragen an die Kandidaten richten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Johannes Henne möchte Bürgermeister bleiben, Stephan Lederle möchte es werden. Vor der Wahl am 19. Oktober stellten sich nun beide im Bürgersaal vor. Auch konnten Immenstaader Fragen an die Kandidaten richten.



        <p>Edwin Brügel, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, und sein Stellvertreter Michael Haase machen die Spielregeln klar: Jeder Kandidat hat 15 Minuten Zeit, sich vorzustellen, danach dürfen die Besucher jeweils 15 Minuten Fragen stellen. Die Kandidaten sprechen in der Reihenfolge des Eingangs ihrer Bewerbung.</p> <h2>„Ich bin hier in dieser Gemeinde an der richtigen Stelle“</h2> <p>So tritt Bürgermeister Johannes Henne als erster ans Pult und betont: „Ich bin hier in dieser Gemeinde an der richtigen Stelle und nirgendwo anders. Ich möchte gern weiter die Geschicke in Immenstaad, Kippenhausen und Frenkenbach leiten.“ Im Rückblick nennt er Themen, bei denen es seit seinem Amtsantritt vorangegangen sei, vom Abenteuerspielplatz über die neue Sporthalle bis zur Planung für die Sanierung von Schule und Linzgauhalle. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen für Kommunen und wirtschaftlicher Herausforderungen bleibe er optimistisch aufgrund sparsamer Haushaltsführung, Rücklagen und der positiven Entwicklung der Gewerbesteuer.</p> <p>Acht Ziele habe er sich vorgenommen, sagt Henne: Um die Rahmenbedingungen für das Leben in der Gemeinde zu stärken, sollen Stephan-Brodmann-Schule und Linzgauhalle saniert werden. Zu guten Wohnverhältnissen trage das Neubaugebiet Häldele bei. Mehr Treffpunkte und Proberäume sollen Bedingungen für Vereine und Ehrenamt verbessern. Die Gemeinde solle attraktiv für Gewerbe und Tourismus bleiben, das bedeute auch die Erhaltung des Aquastaads. Die Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts solle den Verkehr besser lenken. Dem Umweltschutz und der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen diene die kommunale Wärmeplanung. Er strebe den nachhaltigen Umgang mit den Finanzen an. Schließlich sollen Information und Kommunikation ausgebaut werden. Dazu verspricht Henne: „Ich schrecke nicht vor Arbeit zurück.“</p> <p>Seine Kandidatur bei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/was-am-tag-nach-simon-bluemckes-wahlerfolg-als-kuenftiger-oberbuergermeister-zu-sagen-bleibt;art372474,12192672" title="Was am Tag nach Simon Blümckes Wahlerfolg als künftiger Oberbürgermeister zu sagen bleibt">Oberbürgermeisterwahl in Friedrichshafen im vergangenen Jahr</a> bezeichnet Henne als riskanten und mutigen Schritt. Das Ergebnis sei für ihn in Ordnung. „Es war eine intensive und lehrreiche Erfahrung. Ich bin mit Erleichterung und Dankbarkeit zurückgekehrt und weiß, was ich an Immenstaad schätze: eine intakte Gemeinde, in der Menschen für Gemeinsames einstehen.“</p> <p>Eine Bürgerin will wissen, wie sich Gewerbesteuer und Verschuldung entwickeln. Henne antwortet, dass in diesem Jahr mit mehr als 13 Millionen Euro Gewerbesteuer zu rechnen sei – anstelle der im Haushaltsplan geschätzten 3 Millionen. „Wir haben Unternehmen, die in den nächsten Jahren gute Aussichten haben.“ Die Pro-Kopf-Verschuldung liege zurzeit bei 12 Euro, er rechne aber damit, dass sie in den nächsten Jahren wegen der Bauvorhaben auf rund 1000 Euro ansteigen werde. „Es hilft nichts, sich mit niedriger Pro-Kopf-Verschuldung zu brüsten, wenn dabei die Infrastruktur zum Erliegen kommt.“</p> <p>Ein Besucher kritisiert gestiegene Belastungen für Familien sowie die vielfältigen Ämter des Bürgermeisters. „Wir leben in einer Zeit der Teuerung, das geht an uns nicht vorbei“, erwidert Henne verweist darauf, dass der Gemeinderat die Kita-Gebühren entgegen der Empfehlung der kommunalen Verbände für ein Jahr nicht erhöht habe. Seine Tätigkeiten in Kreistag oder bei der Sparkasse dienten den Interessen der Gemeinde.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Kandidaten und Wahl</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Sie wollen Bürgermeister bleiben beziehungsweise werden</span><span><strong>Johannes Henne</strong> ist seit fast acht Jahren Bürgermeister in Immenstaad. Geboren 1987 in Sigmaringen, studierte er an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und absolvierte seine praktische Ausbildung in Baden-Baden, Albstadt und Pfullendorf. Anschließend arbeitete er als Kommunalberater in Ulm und Lehrbeauftragter in Kehl. Henne ist Mitglied der CDU. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.<br /> <br /> <strong>Stephan Lederle</strong> ist 1990 in Augsburg geboren und wohnt seit 2024 in Immenstaad. Nach einer Ausbildung zum Lageristen arbeitete er als Ausbilder, machte eine kaufmännische Ausbildung und war im öffentlichen Dienst in der Verwaltung tätig. Derzeit arbeitet er in der Verwaltung des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg. Lederle gehört keiner Partei an. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wahltermine</span><span>Bürgermeisterwahl in Immenstaad ist am Sonntag, 19. Oktober, die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eine eventuelle Stichwahl würde am 2. November stattfinden.</span></label></div> <h2>„Ich sehe mich als Moderator und Brückenbauer“</h2> <p>Der zweite Kandidat Stephan Lederle wohnt mit seiner Familie seit 2024 am Bodensee und betont gleich zu Beginn seiner Rede: „Hier wollen wir leben und hier wollen wir bleiben. Deshalb kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters.“ Er sei davon überzeugt, dass Immenstaad noch besser werden könne. „Ich möchte Brücken bauen zwischen Generationen, Ideen und Menschen. Wenn wir einander respektieren, finden wir gute Lösungen.“</p> <p>Drei Themen spricht Lederle gesondert an: Kinder und Jugendliche sollen ernst genommen und stärker gehört werden. „Ich möchte einen Jugendrat gründen, ein Gremium, in dem die jungen Menschen ihre Meinung sagen und mitreden können.“ Er wolle die Gemeinschaft im Ort weiter fördern. „Immenstaad lebt vom Zusammenhalt: Vereine, Ehrenamt, freiwillige Feuerwehr, kulturelle Veranstaltungen. Wir haben selbst gemerkt, wie wichtig eine freundliche Aufnahme ist.“ Als Bürgermeister wären ihm Transparenz und Bürgernähe wichtig. „Ich sehe mich als Moderator und Brückenbauer. Ich werde regelmäßige Bürgersprechstunden anbieten.“</p> <p>Er habe kein Maßnahmenpaket anzubieten, sondern eine Haltung, sagt Lederle. „Ich möchte erst einmal zuhören, mich einarbeiten und gemeinsam gute Lösungen finden.“ Er wolle Immenstaad so gestalten, dass Kinder und Jugendliche dort eine Zukunft sehen, Senioren sich wohlfühlen und Familien gern herziehen. An Stephan Lederle haben die anwesenden Bürger keine Fragen.</p> <p>Edwin Brügel weist darauf hin, dass eine Aufnahme der Vorstellung ab Mittwoch auf YouTube zu sehen sein wird. „Ich appelliere an Sie alle, zur Wahl zu gehen am 19. Oktober, per Briefwahl oder Urne“, wendet er sich abschließend an die Besucher.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl Ehrenamt thema-politik-lokal thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vorstellung in jeweils 15 Minuten: So präsentieren sich die beiden Bürgermeisterkandidaten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:28:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz vor 16 Uhr auf der B31 bei Immenstaad sind fünf Personen leicht verletzt worden. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Demnach ist ein 92-jähriger Seat-Fahrer aus einer Firmenausfahrt bei Immenstaad auf die Bundesstraße eingefahren und mit einem Wohnmobil kollidiert. Durch den Aufprall der Kollision wurde der Seat über eine Verkehrsinsel gegen einen Mercedes geschleudert. Der 92-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte vom Rettungsdienst befreit werden. Er und seine Beifahrerin sowie die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, heißt es im Polizeibericht.</p> <h2>Rückstau sorgte für Stau für Rettungskräfte</h2> <p>Der Fahrer des Mercedes wurde ebenfalls leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut. Da zunächst von schwereren Verletzungen ausgegangen wurde, war ein Rettungshubschrauber zum Unfallort gekommen. Der Schaden entstandene Schaden liegt der Polizei zufolge im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Freiwillige Feuerwehr sowie die Werksfeuer eines angrenzenden Betriebs waren ebenfalls am Unfallort im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> zunächst voll gesperrt und im weiteren Verlauf einspurig befahrbar. Da die Verkehrsteilnehmer im Rückstau keine entsprechende Rettungsgasse bildeten, wurde die Anfahrt der Rettungskräfte massiv erschwert. Wann die Strecke wieder frei ist, war am Dienstagabend noch unklar.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Verkehrsunfall Polizei Klinik Feuerwehr Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-oepv thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-kriminalitaet serie-b31-nl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 11:46:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Newcomer zum Politprofi: Darum will Bürgermeister Johannes Henne weitermachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/vom-newcomer-zum-politprofi-darum-will-immenstaads-buergermeister-johannes-henne-weitermachen-07-10-25;art372478,12494280 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mission zweite Amtszeit: Was Immenstaads Rathaus-Chef antreibt, welche Projekte er umsetzen will und wie er seine Bewerbung in Friedrichshafen heute sieht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mission zweite Amtszeit: Was Immenstaads Rathaus-Chef antreibt, welche Projekte er umsetzen will und wie er seine Bewerbung in Friedrichshafen heute sieht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/vom-newcomer-zum-politprofi-darum-will-immenstaads-buergermeister-johannes-henne-weitermachen-07-10-25;art372478,12494280]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mission zweite Amtszeit: Was Immenstaads Rathaus-Chef antreibt, welche Projekte er umsetzen will und wie er seine Bewerbung in Friedrichshafen heute sieht.



        <p>Dass er Bürgermeister werden will, war für Johannes Henne schon früh klar. 2017 war es so weit: Nach Studium, Ausbildung in Rathäusern sowie Beratungsunternehmen wurde der damals 30-Jährige zum Immenstaader Rathaus-Chef gewählt. Das schaffen in dem Alter nicht viele. Im damaligen Wahlkampf hatte der Newcomer mit einem Augenzwinkern des Öfteren einfließen lassen, dass er aus einer „Bürgermeister-Familie“ stamme. Nun, während er eine zweite Amtszeit anstrebt, braucht er das Familien-Gen nicht mehr bemühen: In den acht Jahren als Rathaus-Chef ist er zum Politprofi gereift und ist voll im Geschäft. Und er will es bleiben – in Immenstaad.</p> <h2>Immenstaads Bürgermeister Johannes Henne: Häfler Ausflug wirkt nach</h2> <p>Das sah kurzzeitig anders aus: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/ueberraschung-johannes-henne-gibt-kandidatur-fuer-ob-wahl-in-friedrichshafen-bekannt;art372474,12076407" title="„Henne für den Hafen“: Immenstaader Bürgermeister will in Friedrichshafen OB werden">‚Henne für den Hafen‘ lautete der Slogan seiner Bewerbung um den Oberbürgermeisterposten in Friedrichshafen im Sommer 2024.</a> Mit knapp 30 Prozent der Stimmen unterlag Henne schließlich Simon Blümcke, der im ersten Wahlgang mit fast 60 Prozent überraschend deutlich das Rennen für sich entscheiden konnte. All das ist jetzt zwar ein Jahr her, wirkt aber in Immenstaad immer noch nach und bleibt Gesprächsstoff unter den Bürgern.</p> <p>Johannes Henne indes scheint seinen Frieden gefunden zu haben: „Ich bin froh, hier in Immenstaad zu sein“, ist die Antwort von Johannes Henne auf die Frage, wie er seinen Häfler Ausflug im Rückblick sieht. „Es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“ Von einem Fehler möchte er nicht sprechen. Es sei eine „Chance vor der Haustüre“ gewesen und kein Misstrauensvotum gegenüber Immenstaad, beteuert er. Nach einem Tag Pause nach der Häfler OB-Wahl sei er wieder voller Überzeugung und mit Freude seinen Aufgaben als Immenstaader Bürgermeister nachgegangen. „Ich passe gut zu der Gemeinde und fühle mich wohl hier“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Johannes Henne, Jahrgang 1987, stammt aus Sigmaringen. Er hat an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl seinen Bachelor in Public Management gemacht und den Master-Abschluss in Public Governance an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Von 2012 bis 2014 war er in verschiedenen Beratungsunternehmen im Bereich öffentliche Verwaltung tätig. Ab 2015 arbeitete er als Kommunalberater bei einer Ulmer Firma. Am 15. Oktober 2017 wurde Henne als Alleinkandidat mit knapp 95 Prozent der Stimmen zum Immenstaader Bürgermeister gewählt. Henne ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Mit seiner Familie wohnt er in Friedrichshafen-Fischbach.</span></label></div> <p>Seit acht Jahren also lenkt Johannes Henne an maßgeblicher Stelle die Geschicke der etwa 6700 Einwohner zählenden Bodenseegemeinde. „Ein anderer als damals bin ich nicht“, sagt er auf eine entsprechende Frage, „aber um viele Erfahrungen reicher“. Ein Rathaus zu führen in Zeiten diverser Krisen inklusive Corona-Management „war und ist eine Herausforderung“. Ein „Standard-Bürgermeisterjob“ sei das nicht gewesen. Was in antreibe, sei „der Wille und Wunsch zum Gestalten“.</p> <h2>Johannes Henne über Immenstaad: „Gemeinde ist vorangekommen“</h2> <p>Die Gemeinde sei in den vergangenen acht Jahren vorangekommen. Konkret führt er den städtebaulichen Rahmenplan für die Haupt- und Bachstraße an. Baulich habe sich einiges getan: neue Kita Seegaddel, neuer Abenteuerspielplatz, neuer Bauhof, Sanierung Sportzentrum, Umbau Rathaus mit Bürgerbüro und Tourist-Info. Mit dem Start der Sanierung der Linzgauhalle und Generalsanierung der Stephan-Brodmann-Schule sind zwei Großprojekte angeschoben, die der Gemeinde auch finanziell alles abverlangen.</p> <p>„Gemeinsam weiter voran“ überschreibt Henne sein Wahlprogramm. Begonnenes will er gut zu Ende bringen und neue Initiativen starten. Die Leichtbauhalle als Ersatz während der Linzgauhallen-Sanierung könne noch etliche weitere Jahre genutzt werden. Angehen müsse man die Sanierung des Hallen- und Seebads Aquastaad. Auf der Zielgeraden ist das Neubaugebiet Häldele. Weiteres Potenzial für Wohnen und Gewerbe sieht Henne auf dem Areal „Alter Bauhof“. Ein Zweckentfremdungsverbot soll der steigenden Zahl von Ferienwohnungen Einhalt gebieten und so dauerhaft mehr Wohnraum schaffen. Immenstaad soll attraktiv für Unternehmen blieben. Nach der Firma Carbo Space Tech soll eine weitere „bedeutende Neuansiedlung“ in Kürze erfolgen, sagte Henne beim SÜDKURIER-Wahlpodium am 2. Oktober.</p> <p>Auch wenn gerade die Gewerbesteuer sprudelt: Die finanziellen Spielräume werden künftig wohl kleiner werden. Dabei herrscht in diversen Gebäuden ein Sanierungsstau. „Das müssen wir aber angehen“, sagt Henne. Es gelte daher, Vorhaben zu priorisieren und Einsparpotenziale zu heben. Er kündigt „Streichungen von Aufgaben mit schlechtem Kosten-Nutzen-Verhältnis“ an. So schon geschehen mit dem Ortsbus, der durch den Linzgau-Shuttle für Senioren ab 75 Jahren ersetzt worden ist.</p> <h2>Bürger sollen mitreden dürfen</h2> <p>Bei all dem setzt Henne auf eine transparente Kommunikation. Bei den großen Themen sollen die Bürger mitreden können. Das Ehrenamt soll gefördert werden. Henne kann sich eine ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe vorstellen. Aus der alten Grundschule könne ein „Haus der Vereine und des Ehrenamts“ werden.</p> <p>Die großen Dinge im Blick haben, ohne die kleinen zu vergessen: Manchmal kann es für Johannes Henne auch fix und pragmatisch zugehen, ohne gleich ein Projekt aufzusetzen. „Hier auf dem Gehweg fehlt ein Hinweis, dass Radfahren verboten ist“, meldet sich eine ältere Dame bei einer Wahlkampfveranstaltung. „Kein Problem“, sagt Henne, „da kommt der Bauhof vorbei und bringt ein Piktogramm auf dem Weg an.“</p> <p><em>Die Immenstaader Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 19. Oktober, statt. Es gibt zwei Bewerber: Amtsinhaber Johannes Henne und Herausforderer Stephan Lederle. Eine mögliche Stichwahl ist auf Sonntag, 2. November, terminiert.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vom Newcomer zum Politprofi: Darum will Bürgermeister Johannes Henne weitermachen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 05:01:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verkehrskonzept für Immenstaad steht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/verkehrskonzept-fuer-immenstaad-steht;art372478,12493542 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über Maßnahmenkatalog</li> <li>Etliche Verbesserungen werden schnell umgesetzt</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über Maßnahmenkatalog</li> <li>Etliche Verbesserungen werden schnell umgesetzt</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/verkehrskonzept-fuer-immenstaad-steht;art372478,12493542]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über Maßnahmenkatalog</li> <li>Etliche Verbesserungen werden schnell umgesetzt</li> </ul>



        <p>Immenstaad Der Immenstaader Gemeinderat hat das Verkehrskonzept diskutiert und beschlossen. Es enthält ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Gemeinde. Manches kann schnell umgesetzt werden, anderes muss warten. Malte Novak vom Planungsbüro Brennerplan stellte das Konzept vor. „Wir haben einen Kfz-dominierten Straßenraum, das ist nicht nur in Immenstaad so“, schildert er die Ausgangslage. Die Realität sei vielschichtig und berge zahlreiche Nutzungskonflikte. Das Konzept sei der Versuch, für alle Beteiligten ein ganzheitliches und nachhaltiges Mobilitätssystem zu entwickeln. Dazu hat das Büro den Verkehr in Immenstaad analysiert, Autos, Fahrräder und Zebrastreifen gezählt, Gefahrensituationen ermittelt und spezifische Herausforderungen analysiert – etwa die Umfahrung des Staus auf der B31 durch den Ort.</p> <p>Das Konzept unterscheidet Maßnahmen für Autos, Radfahrer, Fußgänger und öffentliche Verkehrsmittel und nimmt Priorisierungen vor. Aufwändig wäre etwa die Umgestaltung der Friedrichshafener Straße: Die Planer sehen dort den Verzicht auf Radwege, die Verengung der Fahrbahn auf sechs Meter und die Verbreiterung der Gehwege auf zweieinhalb Meter vor. „Das ist Zukunftsmusik“, kommentiert Bürgermeister Johannes Henne den Vorschlag. Der Umbau wäre teuer, zudem handele es sich um eine Kreisstraße. Der Gemeinderat beschloss, diesen Punkt zu einem späteren Zeitpunkt zu beraten.</p> <p>Zum Zebrastreifen im Bereich der Bushaltestelle Mühlgarten herrscht schnell Einigkeit. „Das ist ein Schulweg, es dürfte kein Problem sein, da eine Querung hinzumachen“, kommentiert Markus Böhlen (Grüne). Auch Sandra Rauber (CDU) sagt: „Den Zebrastreifen begrüßen wir grundsätzlich.“ Sie vergewissert sich, dass auch Radfahrer für Fußgänger anhalten müssen. Ihr Fraktionskollege Alexander Mohr fragt, was aus Überlegungen zu einem Kreisverkehr bei der Einfahrt zum Schloss Helmsdorf geworden sei. „Das haben wir vor zwei Jahren geprüft. Die Höhenlage und die privaten Garagen lassen das nicht zu“, antwortet Malte Novak.</p> <h2>Raketen für Sofortmaßnahmen</h2> <p>Andere Verbesserungen brauchen wenig mehr als eine Entscheidung. „Wir haben die Maßnahmen mit einer kleinen Rakete versehen, die günstig sind, schnell umsetzbar und einen großen Nutzen bringen“, sagt Novak. Dazu gehört etwa die Anordnung von Tempo 30 am St.-Vinzenz-Palotti-Weg zwischen Strandbadstraße und Ortsausgang – hier reicht es, entsprechende Schilder anzubringen. Auch die Ausweitung des verkehrsberuhigten Bereichs in Bachstraße und Wattgraben auf die ganze Seestraße hat eine kleine Rakete. „Wir haben viele Möglichkeiten abgewogen, wie die Situation ab dem Kniebach verbessert werden könnte. Eine Spielstraße scheint uns die beste“, sagt Novak. Wolfgang Finke (FDP) fragt, welchen Vorteil diese Zuschreibung habe: „Ich kenne den Bereich sehr gut, da fährt niemand mit 80 durch.“ „Es gilt Schrittgeschwindigkeit für alle, das kann man kontrollieren. Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt und müssen Rücksicht aufeinander nehmen“, erklärt Novak. Christian Dikreuter (FWI) merkt an, ein Teil des gedrosselten Verkehrs werde dann auf die Hauptstraße ausweichen. Die Räte entscheiden einstimmig für die Verkehrsberuhigung.</p> <p>Viel Verbesserungsbedarf sehen die Planer an der Hauptstraße. Auf dem Teil, an dem es Geschäfte und Cafés gebe, könne die Geschwindigkeit auf 20 Stundenkilometer gesenkt werden, schlägt Novak vor. Das erhöhe die Sicherheit für nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer. Markus Böhlen befürwortet das: „Das nimmt den Leuten den Druck, auf 40 zu beschleunigen, um einen Radfahrer zu überholen.“ Wolfgang Finke plädiert dafür, Tempo 20 nur im Sommer anzuordnen: „Im Winter ist die Situation komplett entspannt.“ Auch Hermann Dikreiter (FWI) meint: „Tempo 20 finde ich super. Allerdings wäre schon viel gewonnen, wenn sich die Leute an Tempo 30 halten würden.“ Letztlich entscheidet eine knappe Mehrheit aber gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung.</p> <p>An mehreren Stellen ist der Gehweg zu schmal für Personen mit Kinderwägen, Rollatoren oder Rollstühlen, etwa am Gasthaus Adler und direkt gegenüber. Eine Möglichkeit sei, die Gehwege zu verbreitern und weniger abschüssig zu gestalten, erklärt Novak. Alternativ könne der Gehweg so ausgeweitet werden, dass auf der Straße eine Engstelle ohne Begegnungsverkehr entstünde. Martin Gomeringer (UBI) spricht sich für den ersten Ansatz aus: „Der Verkehr muss fließen. Wenn wir lauter Engstellen haben, fließt nichts mehr.“ Sandra Winkler (CDU) mahnt, eine Lösung für dort parkende Autos und Laster zu finden. Markus Rößler vom Bauamt regt an, die kleine Variante in Verbindung mit dem Umbau der Bushaltestelle am Rathaus anzugehen. Dem stimmt der Rat zu.</p> <h2>Verbesserungen am Kreisel</h2> <p>Weitere Problemstellen stehen im Konzept. Für den Kreisverkehr am Ortsausgang Richtung Kippenhausen beschließt der Rat die Einrichtung von Zebrastreifen, die Claude-Dornier-Straße soll zur Fahrradstraße werden und der Parksuchverkehr besser geleitet werden. Am Ende des Abends haben die Räte sich mit 34 Maßnahmen befasst und den meisten zugestimmt. Abgelehnt wurde außer Tempo 20 in der Ortsmitte lediglich ein Abstellplatz für Fahrräder an der Haltestelle Rathaus und eine Linksabbiegerspur für Radfahrer auf der Friedrichshafener Straße vor dem Kniebachweg.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Verkehrskonzept</h2> Im April 2022 hatte der Immenstaader Gemeinderat beschlossen, ein Verkehrskonzept erstellen zu lassen. Das Büro Brennerplan aus Stuttgart untersuchte den Verkehr im Ort, erarbeitete Lösungsansätze und stimmte sich mit Verwaltung und Behörden ab. Auch die Ergebnisse einer Bürgerwerkstatt im März 2023 und einer Ortsbegehung mit Blick auf die Herausforderungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität flossen in die Überlegungen ein. Den meisten Maßnahmen aus dem 41 Seiten starken Papier hat der Gemeinderat zugestimmt. Die Unterlagen zur Sitzung inklusive des Maßnahmenkatalogs sind online im Ratsinformationssystem der Gemeinde Immenstaad einzusehen unter der Internet-Adresse https://immenstaad.ris-portal.de</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Straßenverkehr Verkehrspolitik Straße]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verkehrskonzept für Immenstaad steht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 14:18:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Ein Bürgermeister kann nicht zaubern“: So war das SÜDKURIER-Podium vor der Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/ein-buergermeister-kann-nicht-zaubern-so-war-das-suedkurier-podium-vor-der-buergermeisterwahl;art372478,12493162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der amtierende Bürgermeister von Immenstaad stellt sich den Fragen des SÜDKURIER und des Publikums. Wie blickt er auf den OB-Wahlkampf vor einem Jahr zurück? Und was hat er in Zukunft vor?  ]]></description>
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          Der amtierende Bürgermeister von Immenstaad stellt sich den Fragen des SÜDKURIER und des Publikums. Wie blickt er auf den OB-Wahlkampf vor einem Jahr zurück? Und was hat er in Zukunft vor?<br>
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        Der amtierende Bürgermeister von Immenstaad stellt sich den Fragen des SÜDKURIER und des Publikums. Wie blickt er auf den OB-Wahlkampf vor einem Jahr zurück? Und was hat er in Zukunft vor?



        <p>Lang ist es nicht mehr hin, bis die Immenstaader über den künftigen Rathauschef entscheiden. Am 19. Oktober dürfen die Einwohner wählen, ob sie Johannes Henne eine zweite Amtszeit gönnen oder mit Stephan Lederle lieber einem Neuen eine Chance geben.</p> <p>Um Orientierung bei der Wahl zu geben, hat der SÜDKURIER beide Kandidaten zur Podiumsdiskussion in den Bürgersaal eingeladen, moderiert von Redaktionsleiter Andreas Ambrosius. Aber: „Sie sehen hier zwei Stühle“, sagt Ambrosius direkt zu Beginn in Richtung Publikum. Auf einem der Stühle nimmt er selbst Platz. „Wir hätten gern drei aufgestellt.“ Stephan Lederle hat die Einladung allerdings abgelehnt, mit der Begründung, er setze auf eigene Veranstaltungen, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.</p> <h2>Eine Beziehung für acht Jahre</h2> <p>So spricht Ambrosius also lediglich mit Johannes Henne. Kurz vor dem Podium hat im Bürgersaal noch eine standesamtliche Trauung stattgefunden, Ambrosius greift das in seiner ersten Frage an Henne auf: „Ein Bürgermeister ist ja nicht mit seiner Gemeinde verheiratet, aber immerhin für acht Jahre gewählt.“ Trotzdem habe sich Henne im vergangenen Jahr auf das Amt des Oberbürgermeisters von Friedrichshafen beworben – wie blickt er heute auf diese Entscheidung?</p> <p>„Das war für mich eine berufliche Perspektive direkt vor der Haustür“, antwortet Henne. Eine Chance, die sich vielleicht nur einmal im Leben ergebe. „Mir ging es nicht darum, aus Immenstaad wegzukommen, sondern darum, diese Chance zu ergreifen.“ Nach der verlorenen Wahl habe er sich einen Tag Pause genommen, aber „ich bin dann am Dienstag einfach nur froh gewesen, wieder in Immenstaad zu sein“. Jetzt gehe es darum, den Blick nach vorn zu richten, nicht zurück.</p> <h2>Acht Jahre waren von Krisen geprägt</h2> <p>Doch Ambrosius will zunächst wissen, wo Henne seit seinem Start als Bürgermeister vor acht Jahren von der Realität eingeholt worden sei – wo er also gemerkt habe, dass etwas nicht möglich ist. Henne: „Zunächst mal muss man in der Kommunalpolitik immer eine gewisse Flexibilität mitbringen.“ Auch als Verwaltung sei man abhängig etwa von Baugenehmigungen, also der Bürokratie. Zumal häufig vergessen werde, vor welchen Herausforderungen Gemeinden in den vergangenen acht Jahren etwa mit der Corona-Pandemie oder durch den Krieg in der Ukraine standen.</p> <h2>Der Blick voraus</h2> <p>Dann kommt Ambrosius zum Blick voraus: Wenn Henne wiedergewählt wird, an welchen drei Beispielen werde schon im nächsten Jahr Besserung zu spüren sein? „Nächstes Jahr ist ein ambitioniertes Ziel“, sagt Henne. Schon vor acht Jahren habe er gesagt: „Ein Bürgermeister kann nicht zaubern.“ Doch bei zwei großen Bauprojekten – der Sanierung der Linzgauhalle und der Sanierung und Erweiterung der Stephan-Brodmann-Schule – werde es schon bald die ersten Fortschritte geben.</p> <p>Ambrosius weist darauf hin, dass Henne in seinem Wahlprogramm viele große Projekte gelistet habe, gleichzeitig aber von Sanierungsstau und den großen Herausforderungen für Gemeinden spreche. „Da müssten Sie den Bürgern eigentlich klare Ansagen machen, was nicht geht.“ Man habe in Immenstaad mit Blick auf die bevorstehenden Großprojekte sparsam gehaushaltet, so der Bürgermeister.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Gewählt wird in Immenstaad am Sonntag, 19. Oktober, die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eine eventuelle Stichwahl würde am 2. November stattfinden. Zur Wahl stehen der amtierende Bürgermeister Johannes Henne (37) und Stephan Lederle (35). Am Montag, 6. Oktober, findet im Bürgersaal um 18 Uhr die öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Die Kandidaten dürfen jeweils 15 Minuten sprechen, jeweils 15 Minuten lang darf zudem das Publikum Fragen an die Kandidaten richten.</span></label></div> <p>Zudem habe man aktiv Wirtschaftsförderung betrieben, absehbar würden sich weitere Betriebe in Immenstaad ansiedeln, „darunter ein Weltkonzern“. Es sei also mit guten Gewerbesteuereinnahmen zu rechnen. Um welchen Weltkonzern es sich handelt, könne er noch nicht sagen. Aber Henne sagt: „In meinem Wahlprogramm findet sich auch die Aussage, dass wir priorisieren müssen.“ Höhere Abgaben oder Gebühren für die Einwohner kann Henne auf Nachfrage nicht ausschließen, wobei es derzeit nichts gebe, „wo wir sagen, da müssen wir maßgeblich ran“.</p> <h2>Diese Fragen hat das Publikum</h2> <p>Im zweiten Teil der Veranstaltung darf dann das Publikum Fragen stellen. Bereits im Vorfeld waren dem SÜDKURIER Fragen von Lesern zugegangen, eine stellt Ambrosius. Im Amtsblatt seien einem Leser immer wieder Stellenausschreibungen in der Verwaltung aufgefallen. Ob es da eine überproportionale Fluktuation – und letztlich schlechte Stimmung im Rathaus – gebe, will der Leser wissen.</p> <p>Henne streitet das ab und empfiehlt, einen Blick in die Amtsblätter umliegender Gemeinden zu werfen – dort sehe es nicht anders aus. Bei 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Gemeinde sei die Fluktuation nichts Ungewöhnliches, zumal man auch in Konkurrenz zu größeren Verwaltungen in der Nachbarschaft stehe: Für manche Mitarbeiter sei etwa eine Stelle beim Landkreis oder der Stadt Friedrichshafen attraktiver.</p> <p>Eine weitere Frage kommt aus dem Publikum, vom ehemaligen Gemeinderat Horst Wünnenberg. Es geht um das vom Bund beschlossene Sondervermögen. „Gibt es Möglichkeiten, den Topf der Bundesregierung anzuzapfen?“, fragt Wünnenberg. Henne antwortet, dass die Förderkonditionen noch nicht feststehen, für bereits angeschobene Projekte sei der Zug daher bereits abgefahren. Doch es könnte etwa Unterstützung für Hallenbäder geben.</p> <h2>Was darf der Sheriff?</h2> <p>Monique Brunel-Schneider wiederum fragt, ob denn „der Sheriff“ – gemeint ist wohl der Gemeindevollzugsdienst – nicht für mehr Ordnung im Konflikt zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Gemeinde sorgen könne. „Unser Sheriff darf nur in den ruhenden Verkehr einwirken“, erklärt Henne. Für den fließenden Verkehr sei die Streifenpolizei zuständig. Henne appelliert in diesem Punkt vor allem an mehr Rücksichtnahme auf allen Seiten.</p> <p>Mit diesem Thema endet das Podium. In Richtung des Publikums sagt Moderator Ambrosius: „Sie gehen wählen, sonst wären Sie nicht hier.“ Doch vielleicht könnten die Anwesenden noch den ein oder anderen motivieren, sich einzubringen und mindestens ebenfalls wählen zu gehen. „Das ist wichtig für die Gemeinde hier.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Ehrenamt Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:49:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.  ]]></description>
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          Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.



        <p>Unaufhörlich dröhnt der Verkehr auf der B31. Auf einer Parkbucht am Straßenrand zu stehen verdeutlicht: Dieses Rauschen hat nichts mit dem Meer zu tun. Alles verschmilzt im Geräuschbrei. Die Straße zu überqueren, wäre lebensgefährlich. Doch wenn etwa ein totes Tier auf der Fahrbahn liegt, müssten die Straßenwärter Bernhard Specker und Andreas Filsuch von der Straßenmeisterei Überlingen diesen Weg riskieren.</p> <p>Bernhard Specker schildert, wie in so einem Fall Autos und Lastwagen auf die Nebenspur ausscheren, um dem Tier auszuweichen. Damit der Verkehr buchstäblich wieder in die Spur kommt, mussten sie den Kadaver entfernen. So haben sie es jüngst mit einem Dachs erlebt, der auf der einspurigen Seite lag. Doch dort konnten Filusch und Specker nicht halten. Sie hätten die Spur blockiert. Also parkten sie an der zweispurigen Seite und warteten. Sie warteten, bis das Dröhnen kurz pausierte. Dann rannten sie auf die gegenüberliegende Fahrbahn und zogen das Tier von der Fahrbahn. Vor dem Rückweg zum Fahrzeug warteten sie wieder. Nur im Ausnahmefall würde der Verkehr runtergebremst werden.</p> <h2>Sie kennen 220 Kilometer Straße wie ihre Westentasche</h2> <p>Die Bundesstraße gehört zum Arbeitsalltag von Bernhard Specker und Andreas Filusch. Sie pflegen sie und sprechen von einem „Straßenkörper“. Seine Haut ist der Asphalt, seine Adern die Entwässerungsvorrichtungen, sein Herz der endlos pulsierende Verkehr. Dieser soll so reibungslos wie möglich laufen.</p> <p>Am Arbeitstag, an dem der SÜDKURIER beide begleitet, steht eine Kontrollfahrt an. Das bedeutet, etwa 80 Kilometer Straße zu untersuchen. Sind die Verkehrszeichen intakt? Stimmen die Umleitungen? Liegt Unrat neben der Fahrbahn? Täglich fahren sie immer andere Strecken ab. Mal Bundesstraßen, mal Landstraßen, mal Kreisstraßen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben einer Straßenmeisterei</span><span>Das Einzugsgebiet der Straßenmeisterei Überlingen umfasst 220 Straßenkilometer. Dazu zählen Kreis-, Land- und Bundesstraßen im Großraum Überlingen. In ihrem Lager sind etwa 14.000 Verkehrszeichen, um verkehrsregulierende Maßnahmen umzusetzen. Kommt es zu einem Unfall, wird die Straßenmeisterei in der Regel von der Polizei informiert und rückt aus. Der Straßenabschnitt muss gesperrt, je nachdem eine Umleitung eingerichtet werden.</span></label></div> <h2>Kollege von Seniorin angefahren</h2> <p>Gerade auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> komme es immer wieder zu quietschenden Reifen von Autos, die gerade noch rechtzeitig abbremsen, schildern die Straßenwärter. Erst vergangenes Jahr habe es sogar einen Kollegen erwischt. Eine ältere Dame habe ihn angefahren, als er am Straßenrand mit dem Freischneider arbeitete. Inzwischen ist er wieder im Einsatz. „Wir sind jeden Tag froh, wenn wir nachhause kommen“, sagt Bernhard Specker angesichts des gewissen Berufsrisikos.</p> <h2>Kot, Schnaps und Tablets</h2> <p>Es geht längst nicht nur um Tempo und Risiko. In den Erzählungen der Straßenwärter wird der „Straßenkörper“ zum Mikrokosmos. Sie erzählen etwa von einem kleinen Hin- und Her mit Graffiti-Sprayern. Nachdem sie ein Motiv weiß übermalt hatten, stand am nächsten Morgen in bunten Lettern auf der Fläche: „Danke für‘s Weißmachen.“ Die Mülleimer auf den Parkplätzen geben einen ungewollten Einblick ins Leben mancher Menschen.</p> <p>Immer wieder erleben die Straßenwärter dabei böse Überraschungen. „Wenn‘s Hundekacke ist, wär‘s vornehm“, sagt Specker vielsagend. Selbst in Nußdorf oder Birnau, wo wir extra eine mobile Toilette aufgestellt haben, liegt der Haufen daneben.“ Außerdem finden sie Tablets, Handys, Schlüssel. Auch Bauschutt werde regelmäßig in die Mülleimer gestopft. 15 bis 20 Säcke Abfall kommen bei einer Kontrollfahrt zusammen und landen auf der Deponie.</p> <p>„Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war eine Destille“, erzählt Filusch, eine Schnapsbrennerei für den Heimgebrauch. Tank und Kessel waren offenbar unzureichend gesichert gewesen, sodass sie vom Anhänger fielen. Der Besitzer holte sie allerdings dann bei der Straßenmeisterei ab.</p> <p>Radkappen ist das nur selten vergönnt. Die Straßenwärter lesen sie regelmäßig auf. In der Zentrale ist ein Lager liegengebliebener Exemplare. Manchmal melde sich jemand, in der Regel nicht, sagt Michael Martin, Leiter der Straßenmeisterei in Überlingen.</p> <h2>Beschimpfungen sind Teil des Alltags</h2> <p>Wir halten an. Verpackungsband liegt am Straßenrand. „Es würde sich in der Mähmaschine verwickeln“, erklärt Andreas Filusch. Die Kontrollfahrt ist deutlich langsamer als der Verkehr, etwa 80 Kilometer pro Stunde fahren wir, während wir mit 120 Kilometern pro Stunde überholt werden. „Es ist eine schnelllebige Welt, wenn wir wie ein Hindernis auf der Straße stehen, sind wir der Feind“, sagt Filusch. Und ab und an wird dieses Hindernis anderen zum Ärgernis: „Wir wurden beschimpft, uns wurde der Vogel gezeigt und der Mittelfinger“, schildert der 36-Jährige.</p> <p>Sei es im Einsatz nach einem Unfall oder beim Winterdienst: Beleidigungen bleiben nicht aus. Doch weil die Straßenmeisterei verantwortet, dass die Menschen langsamer fahren oder eine Umleitung nehmen müssen, gehe schnell mal ein Fenster runter, schildert Filusch. Je nach Tagesverfassung prallt die Beleidigung ab, manchmal trifft sie. „Die Bürger sind unsere Kunden, da wollen wir schon freundlich bleiben“, sagt er und setzt hinzu: „Die Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, dass wir das für sie machen.“</p> <h2>Abwechslungsreich, aber unsichtbar</h2> <p>Und sie tun viel: Grünpflege, Entwässerung, Schachtwartung, Winterdienst, Mäharbeiten, Umleitungen einrichten und prüfen – zusammengefasst: Sie halten die Verkehrssicherheit aufrecht. Steht ein Schild nach einem Unfall schief oder liegt gar am Boden, reparieren es die Straßenwärter.</p> <h2>Von der Sense zum motorisierten Freischneider</h2> <p>Nach der Schule habe er in mehrere Berufe reingeschnuppert, erzählt Andreas Filusch. Beim Straßenwärter gefiel ihm das breite Aufgabenfeld. Seit 2003 ist der 36-Jährige dem Beruf treu geblieben. Dasselbe bei Bernhard Specker. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Straßenwärter. Etwas anderes kam nicht infrage. Das ist nun 40 Jahre her. 56 Jahre alt ist er jetzt. Wenn er kann, will er den Beruf noch bis zur Rente durchhalten.</p> <p>„Als ich anfing, habe ich Schilder und Leitpfosten noch mit der Sense freigeschnitten“, erzählt Specker. Inzwischen nutzt er dafür einen Freischneider. Die Technik, die Werkzeuge mit Benzinmotoren oder Akkus, habe vieles erleichtert. „Früher war man vielleicht nicht so effektiv, dafür kommt nun die Lärmbelästigung dazu“, sagt Kollege Filusch. Und trotzdem sagen die Straßenwärter, bleibt die Arbeit so oft unbemerkt.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:28:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.  ]]></description>
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          Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295]]></guid>
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        Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.



        <p>Oft genug herrscht auf der B31 ohne jede Vorwarnung Stillstand. Unfälle sind vollkommen unvorhersehbar, Ferien- oder Messestau nur in groben Zügen. Es gibt aber auch Verkehrsbehinderungen, die Sie als Pendler, Urlauber oder Durchreisender schon vor Fahrtantritt einkalkulieren können.</p> <p>Die Tunnel im Zuge der Bundesstraße zum Beispiel <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wie-haeufig-werden-die-b31-tunnel-gewartet;art372474,12220974" target="_blank" title="Herbst-Check: Wie häufig werden die B31-Tunnel eigentlich gewartet?">müssen regelmäßig gewartet werden</a>. Und auch Bauarbeiten sind in der Regel im Voraus bekannt. Informationen zu aktuell anstehenden Maßnahmen, die für Stau auf der B31 am Bodensee sorgen könnten, finden Sie hier im Überblick.</p> <p></p> <p></p> <h2>Vom 22. bis 24. Oktober: Beide B31-Tunnel in Friedrichshafen nachts gesperrt</h2> <p>Von Mittwoch bis Freitag, 22. bis 24. Oktober, werden im Zuge der B31 in Friedrichshafen der Riedleparktunnel und der Waggershausertunnel zwei Nächte gesperrt sein. Die Sperrungen beginnen dem Landratsamt zufolge jeweils um 19 Uhr und dauern bis 6 Uhr am nächsten Morgen. In dieser Zeit finden gesetzlich vorgeschriebene Wartungs- und Inspektionsarbeiten statt. Zudem werden Reparaturen an der Tunnelbetriebstechnik und der Videoanlage vorgenommen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen wird am ZF-Kreisverkehr umgeleitet und über die Ehlersstraße sowie die Keplerstraße zum Maybachplatz (MTU) geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau wird an der Abschlussstelle Friedrichshafen-West (L328b) über Sparbruck, die Hochstraße und die Maybachstraße zum Maybachplatz umgeleitet. Von dort führt die Umleitung nach rechts über die Keplerstraße und Ehlersstraße zurück zur B31.</p> <p><em>Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend und informieren zu angekündigten Verkehrsmaßnahmen auf der B31.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 11:31:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.



        <p>Ganz unzufrieden ist Frank Hallerbach mit der Saison nicht. Er betreibt am Immenstaader Hafen das Hotel und Restaurant „Seehof“. Im Frühjahr lief es in seiner Gastronomie besser als 2024, berichtet er, aber im Sommer gab es auch die verregneten Wochen.</p> <p>Das schlechte Wetter erwähnt auch Tamara Heinzelmann. „Der Juli war natürlich bescheiden“, sagt sie. Gemeinsam mit ihrem Vater Robert führt sie das Gasthaus und Restaurant „Seeblick“ in Hagnau, sie seien hier stark vom Wetter abhängig. „Wir brauchen die Leute draußen auf der Terrasse.“ Im verregneten Juli war demnach zu wenig im Außenbereich los. April und Mai waren in Heinzelmanns Wahrnehmung ebenfalls durchwachsen.</p> <p>Aber: „Der August war für uns sehr gut.“ Die Temperaturen seien angenehm gewesen. Bei zu starker Hitze hätten viele Menschen keinen Hunger. Vielleicht habe auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hinter-den-kulissen-wie-see-gourmet-am-bodensee-bei-mein-lokal-dein-lokal-triumphierte-09-09-25;art372475,12476244" target="_blank" title="Hinter den Kulissen von „Mein Lokal, Dein Lokal“: Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke">Teilnahme des Restaurants in der Fernseh-Sendung ‚Mein Lokal, dein Lokal‘</a> zu dem starken Monat beigetragen, mutmaßt Heinzelmann. Die Sendung wurde Mitte August ausgestrahlt. Im September sei im „Seeblick“ zumindest die erste Hälfte wieder eher durchwachsen gewesen.</p> <h2>Hier macht sich die Inflation bemerkbar</h2> <p>Im Vergleich zum Vorjahr habe es einen leichten Anstieg im Sommer gegeben, sagt Heinzelmann. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-sah-das-hochwasser-2024-im-bodenseekreis-aus;art410936,12401336" target="_blank" title="Hochwasser 2024 im Bodenseekreis: So sah es bei uns damals aus – und so heute">2024 hatte es Ende Mai und im Juni stark geregnet und Hochwasser am Bodensee gegeben</a>, worunter auch das Gastgewerbe litt. Sowohl dieses als auch letztes Jahr seien so keine sonderlichen starken Jahre gewesen, bestätigt Heinzelmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt der Gastro-Verband</span><span>Was die Gastronomen am Bodensee schildern, spiegelt auch die Erkenntnisse des DEHOGA Baden-Württemberg wider. Zwar liegen bislang nur Zahlen für das erste Halbjahr 2025 vor, inflationsbereinigt ist der Umsatz der Gastronomie im Land in diesem Zeitraum aber um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so Pressesprecher Daniel Ohl. Im Juli und August sei auf Basis von Mitgliederrückmeldungen von einer „anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage im Sommer“ auszugehen. Eine Umfrage Ende Juli unter 920 Betrieben aus Baden-Württemberg habe ergeben, dass 43 Prozent der teilnehmenden Inhaber fürchten, in diesem Jahr Verluste zu machen.</span></label></div> <p>Ähnlich klingt es bei Heidrun Stärk. Sie betreibt an der Meersburger Promenade die Hotels „Seepromenade“ und „Bacchus“ sowie das Hotel „Schützen“ in der Oberstadt mit zugehörigen Gastronomien. „Es war ganz okay“, sagt Stärk über den diesjährigen Sommer am Telefon. Man merke aber durchaus die Inflation. „Die Leute gehen nicht mehr so oft essen.“ Hotel-Gäste kämen mittlerweile seltener abends zum Essen in die Gaststätten. Zudem haben Wochenend-Trips an den Bodensee in ihrer Wahrnehmung abgenommen, was auch in den Restaurants zu merken sei.</p> <p>Frank Hallerbach aus dem Immenstaader „Seehof“ vermutet zwar, dass seine Klientel von der Inflation nicht ganz so stark betroffen ist. Er ist allerdings froh, dass er neben der Gastronomie auch das Hotel hat – denn während die Gastronomie es schwer habe, laufe es im Hotel gut. Bereits im vergangenen Jahr wurden hier im Restaurant wegen mangelnden Personals die Öffnungszeiten verkürzt. Es gibt zwei Schließtage, an denen nur Hotelgäste bedient werden.</p> <h2>Sieben statt 19 Prozent: Mehrwertsteuer-Senkung macht Gastronomen Hoffnung</h2> <p>Neben dem Personalmangel beschäftigen die Gastronomen auch die gestiegenen Personal- und Lebensmittelkosten. Tamara Heinzelmann vom Hagnauer „Seeblick“ sagt: „Es wird schwieriger in der Gastronomie.“ Hoffnung macht Heinzelmann allerdings die von der Regierung angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen. Für Gerichte zum Mitnehmen liegt die Steuer bereits bei sieben Prozent, künftig soll sie auch für in Restaurants verzehrte Speisen von 19 auf sieben Prozent herabgesetzt werden.</p> <p>Inwiefern die Steuersenkung sich in niedrigeren Preisen in den Restaurants niederschlagen würde, ist allerdings fraglich, darauf hatte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in der Vergangenheit bereits hingewiesen. Tamara Heinzelmann sagt hierzu, dass die Steuersenkung zumindest Preiserhöhungen verhindert – Preissenkungen kündigt sie aber nicht an. Frank Hallerbach geht ebenfalls nicht davon aus, dass sich die Steuersenkung in niedrigeren Preisen niederschlagen wird.</p> <h2>Diesen Sommer keine „Wow“-Tage</h2> <p>In Friedrichshafen hofft auch Naveed Malik auf die niedrigere Mehrwertsteuer. Der Geschäftsführer von Malik Gastro betreibt unter anderem das Grillhaus „Schussen“ und ist Veranstalter des Häfler Oktoberfests. Im Grillhaus „Schussen“ hatte er keinen guten Sommer. Das lag einerseits am Wetter, andererseits an Bauarbeiten am Hafen.</p> <p>Die Brücke bei der BSB-Werft wurde zu Beginn der Saison über mehrere Monate saniert, Laufkundschaft sei beim „Schussen“ daher ausgeblieben. „Es gab keine Tage, wo wir gesagt haben: ‚Wow‘“, kommentiert Malik. Die ehemalige Fähre, in der sich das Grillhaus befindet, ist auch Vereinsheim des Segel-Motorboot-Clubs Friedrichshafen (SMCF).</p> <h2>Nun endet die Saison</h2> <p>Seit es vor zwei Jahren im August – am 50. Geburtstag von Malik – in der „Schussen“ gebrannt hat, läuft hier allerdings auch nur ein Übergangsbetrieb mit reduziertem Angebot. Mit dem September endet für die „Schussen“ die Saison, anschließend soll renoviert werden. Für das nächste Jahr hofft Malik auch dadurch auf ein besseres Geschäft – allerdings stelle auch er fest: „Wir merken, die Leute sparen und gehen weniger essen.“ Wo früher noch mehrere Gänge bestellt wurden, seien es heute eher Kleinigkeiten.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:32:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Familie Stolz macht es vor: Gibt es das Bürgermeister-Gen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/buergermeister-familien-im-kreis-konstanz-gibt-es-ein-buergermeister-gen-01-10-25;art372461,12489322 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.  ]]></description>
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          Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.<br>
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        Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.



        <p>Ob Henne, Stolz, Metz oder Stärk: Es gibt mehrere Namen, die im Kreis von Bürgermeistern in der Region öfter erklingen. Denn es ist nicht nur ein Mitglied dieser Familien Bürgermeister, sondern es sind mindestens zwei – und bald womöglich sogar drei. Denn nach Rainer Stolz in Stockach und seinem Sohn Christoph in Bodman-Ludwigshafen will nun auch Philipp Stolz Bürgermeister werden – von der Reichenau. Zufall?</p> <p>„Es gibt tatsächlich Bürgermeister-Familien“, sagt Paul Witt. Der Steißlinger war jahrelang Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und hält dort bis heute Vorlesungen zur Kommunalpolitik. Witt zählt Beispiele auf: Familie Henne, wo Vater Alois für 37 Jahre als Bürgermeister in Sigmaringendorf wirkte und sein Sohn Johannes in Immenstaad und sein Sohn Matthias in Bad Waldsee gewählt wurden. Familie Stolz.</p> <p>Und da wäre etwa Familie Metz, deren Vater Bruno seit 1995 in Ettenheim arbeitet und Sohn Tobias seit 2018 der Bürgermeister von Endingen ist. Im Hegau gibt es außerdem Familie Stärk: Patrick Stärk ist Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen, sein Bruder Manuel in Immendingen.</p> <h2>Familienvorbilder prägen Leidenschaft für Kommunalpolitik</h2> <p>Das könnte an positiven Vorbildern liegen: „Eine Leidenschaft für Kommunalpolitik muss vorhanden sein“, beschreibt es Paul Witt. In seinen Seminaren seien häufig Menschen, deren Vater oder Großvater sich bereits politisch engagiert habe, etwa im Gemeinderat. Ein solches Beispiel findet sich ebenfalls im Hegau: Der Vater des Hilzinger Bürgermeisters Holger Mayer, Reinhold Mayer, ist Ortsvorsteher des Engener Teilorts Biesendorf.</p> <p>Bei den Brüdern Stolz war es ähnlich, wie sie auf Anfrage – und unabhängig voneinander – berichten. „Was mich schon als Jugendlicher an diesem Beruf gereizt hat, war das Engagement für die eigene Gemeinde und die Herausforderung, in einer komplexen Umwelt langfristige Entscheidungen treffen zu dürfen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Das waren schließlich auch Punkte, die ich jeden Abend am Küchentisch mitnehmen durfte“, erklärt Philipp Stolz.</p> <h2>Manche sagen: „Das tu ich mir nicht an“</h2> <p>Paul Witt erlebte in all den Jahren unter seinen Studenten beide Lager: Diejenigen, die dem Vorbild des Vaters folgen – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/sie-ist-eine-von-wenigen-buergermeisterinnen-so-meistert-susen-katter-den-staendigen-spagat;art372461,12404503" target="_blank" title="Sie ist eine von wenigen Bürgermeisterinnen: So meistert Susen Katter den ständigen Spagat">weibliche Vorbilder gibt es bislang kaum</a>, das Amt war sehr lange männlich -, und diejenigen, die das für sich ausschließen. „Das tu ich mir nicht an“, habe eine Studentin beispielsweise gesagt. Denn es mache einen Unterschied, ob man einen Wahlkampf führen und bezahlen muss oder vom Gemeinderat gewählt wird, wie es etwa bei Beigeordneten in größeren Städten wie Singen der Fall ist. Außerdem sei man als Bürgermeister oder Bürgermeisterin an vorderster Front, wie Witt es ausdrückt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Präsenz in sozialen Netzwerken</span><span>Was sich laut Paul Witt in den vergangenen Jahren sehr verändert hat, ist die Präsenz von Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen in sozialen Netzwerken. Vor fünf Jahren hätten in einer Befragung die Hälfte der Bürgermeister gesagt, dass sie Plattformen wie Facebook oder Instagram nutzen und die andere Hälfte habe sich das wegen Hass und Hetze nicht antun wollen. Laut Witt sind soziale Netzwerke aber unumgänglich: „Man muss da als Bürgermeister unterwegs sein, um junge Leute anzusprechen und näher an den Menschen zu sein.“ Im Kreis Konstanz machen das diverse Beispiele vor, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ob-und-stadt-radolfzell-als-influencer-wie-viel-aufwand-kosten-instagram-und-co;art372455,12376042" target="_blank" title="OB und Stadt als Influencer: Wie viel Aufwand kosten Instagram und Co. die Verwaltung?">Radolfzell setzt etwa verstärkt darauf</a>.</span></label></div> <p>Christoph Stolz schildert das in Teilen ähnlich: Als Familie hätten sie natürlich auch mitbekommen, wie unglaublich zehrend dieses Amt sein kann und was der Vater alles für diesen Beruf, für die Stadt und die Menschen geopfert habe. Er nennt Nebenbegleiterscheinungen wie wenig Zeit, wenig Privatsphäre, Stress, Druck, Bedrohungen oder Anfeindungen. Als Kind und Jugendlicher mit einem Bürgermeister-Vater sei es außerdem auch vorgekommen, dass er seinen Vater vermisst habe – oder ihn gegen unfaire Vorwürfe verteidigen musste oder vielmehr wollte. „Da gab es durchaus auch mal Raufereien in der Schule oder auf dem Heimweg.“</p> <p>Doch in keiner anderen Position in der öffentlichen Verwaltung könne man so viel gestalten. „Und ich habe auch gespürt, dass sich gesellschaftlich langsam ein etwas modernerer Blick auf den Bürgermeister durchsetzt, der diesem auch zugesteht, mal bei seiner Familie sein zu wollen und zu dürfen.“ Das habe dazu beigetragen, dass er sich während den Jahren in Deizisau, wo er stellvertretender Hauptamtsleiter war, für den Beruf entschied.</p> <h2>Gute Tipps vom Bürgermeister-Vater?</h2> <p>Besonders im Wahlkampf kann es laut Paul Witt von Vorteil sein, bereits einen Bürgermeister in der Familie zu haben und dessen Erfahrungen nutzen zu können. „Ich kann mir vorstellen dass ein Bürgermeister-Vater seinen Kindern gute Tipps gibt“, so Witt. „Aber Wahlkämpfe verändern sich auch, vor 30 bis 40 Jahren ist das anders abgelaufen.“ Und Kontakte könnten ein Vorteil sein, müssen aber nicht – denn spätestens wenn jemand im Amt sei, ergeben diese sich quasi von alleine.</p> <h2>„Die Bürger wollen keinen Kronprinzen“</h2> <p>Eine zu aktive Rolle eines Familienmitglieds mit Bürgermeister-Erfahrung könne aber sogar ein Nachteil sein: „Es würde nicht gut ankommen, wenn der Papa Wahlkampf für seinen Sohn machen würde. Aber das wissen die Väter auch.“ Und das wissen auch Brüder: Christoph Stolz legt Wert darauf, dass er sich als Privatperson zu dem Thema äußert und nicht <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/die-buergermeisterwahl-rueckt-naeher-wer-ueberzeugt-die-reichenauer-am-meisten;art372456,12483704" target="_blank" title="Die Bürgermeisterwahl rückt näher: Wer überzeugt die Reichenauer am meisten?">in den Reichenauer Wahlkampf</a> einwirken möchte, etwa wenn es um eine mögliche künftige Zusammenarbeit unter Bürgermeister-Brüdern geht. Philipp Stolz betont außerdem: „Aus meiner Perspektive sagt der Beruf meines Vaters nichts über meine Qualifikation für dieses Amt aus. Hier lasse ich lieber meine eigene Vita für sich sprechen.“</p> <p>Entscheidend seien etwaige Vorteile ohnehin nicht, sagt auch Paul Witt, denn der Kandidat müsse mit seiner Person und seinen Zielen die Wähler überzeugen. „Die Bürger wollen keinen Kronprinzen.“ Und wie ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin arbeite, hänge wiederum nicht von einer familiären Prägung ab, so der Experte: „Ich glaube nicht, dass es eine Kopie gibt.“ Da müsse jeder seinen eigenen Weg finden und wie der aussieht, hänge auch von den Umständen der jeweiligen Gemeinde ab.</p> <p>„Es gibt natürlich Familien, die politisch nahezu identische Haltungen aufweisen, und sicherlich denken mein Bruder und ich in einigen Fällen ähnlich“, sagt dazu Philipp Stolz. Doch jeder habe auch schon immer gewisse unterschiedliche Positionen – und das Schöne sei auch gewesen, dass man sich darüber verständigen konnte. Das ist etwas, was Christoph Stolz sich auch in der „großen Politik“ wünschen würde: „Wir alle haben dasselbe große Ziel vor Augen und setzen uns jeder auf seine Weise dafür ein.“</p> <p>Offizielle Zahlen zu einem Bürgermeister-Gen seien Witt noch nicht untergekommen, sagt er – auch wenn es ein spannendes, allerdings aufwändiges Forschungsfeld wäre. Seine Beobachtung: „Das gibt es immer wieder, aber ich glaube nicht, dass es sich häuft oder rückläufig ist.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Familie Stolz macht es vor: Gibt es das Bürgermeister-Gen?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:26:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Habe einfach gehandelt": So wurde dieser 34-Jährige zum Lebensretter auf der B31 in Hagnau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ich-habe-einfach-gehandelt-wie-ein-34-jaehiger-auf-der-b31-in-hagnau-zum-lebensretter-wurde-29-09-25;art410936,12489337 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.  ]]></description>
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          Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.<br>
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        Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.



        <p>Christian Dreger beschreibt sein Erlebnis in Hagnau: „Ich war gerade auf dem Rückweg aus dem Urlaub in Immenstaad, als auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> das Auto vor mir plötzlich rechts ran fuhr, um dann wiederum ein paar Augenblicke später einzuscheren. Daraufhin kam es auf die Gegenfahrbahn.“</p> <h2>Klaus Siebold feierte seinen 70. Geburtstag</h2> <p>„Zum Glück war das in einer 30er-Zone“, führt derjenige weiter aus, der Klaus Siebold an seinem 70. Geburtstag das Leben rettete. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/unfall-zwischen-auto-und-lastwagen-in-hagnau-kilometerlange-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12470802" title="Unfall zwischen Auto und Lastwagen in Hagnau: Kilometerlange Staus auf B31 und B33">Bewusstlos am Steuer, kollidierte sein Auto mit einem Lastwagen.</a> „Ich bin sofort aus dem Auto gesprungen und habe angefangen, den Mann zu reanimieren“, beschreibt Ersthelfer Dreger die Situation.</p> <p>Währenddessen habe ein Freund, der ebenfalls mit im Kurzurlaub gewesen war, den Notruf gewählt. Glück im Unglück: Nach wenigen Minuten traf ein Ersthelfer ein, der via App alarmiert worden war. Zeitgleich mit ihm erreichte ein Rettungswagen, der auf dem Rückweg von Friedrichshafen nach Überlingen im Stau gestanden hatte, den Unfallort.</p> <h2>„Es war wie ein Albtraum“</h2> <p>In dem Moment hat Christian Dreger geistesgegenwärtig agiert. „In dem Moment denkt man nicht nach, man handelt einfach“, sagt der ehemalige Feuerwehrmann. Im Zuge seiner Ausbildung hatte er Erfahrung mit Erster Hilfe. „Aber so etwas Krasses habe ich bisher nicht erleben müssen.“</p> <p>Erst als der Rettungswagen und später auch der Hubschrauber und die Feuerwehr eingetroffen seien und Klaus Siebold reanimierten, habe er das Ausmaß realisiert, beschreibt der 34-Jährige: „Es war wie ein Albtraum. Und ich mittendrin.“</p> <h2>Bei der Unfallaufnahme flossen Tränen</h2> <p>Dreger blieb die ganze Zeit über am Unfallort. Als er von der Polizei befragt wurde, flossen bei ihm immer wieder Tränen. Auch die Unfallseelsorge war vor Ort. „Wir waren alle fix und fertig. Ich habe auch überlegt, nicht weiterzufahren. Aber letztlich sind wir doch nach Hause gefahren“, so der Ersthelfer.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herzstillstand-am-70-geburtstag-ersthelfer-retten-klaus-siebold-nach-einem-unfall-auf-der-b31-das-leben;art410936,12484941" title="Herzstillstand am 70. Geburtstag: Ersthelfer retten Klaus Siebold nach Unfall auf B31 das Leben">Als er im SÜDKURIER gelesen habe, dass es Siebold gut gehe, sei ihm ein Stein vom Herzen gefallen, erzählt der Lebensretter</a>: „Der Vorfall ist mir noch lange im Kopf geblieben. Jeden Tag habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie es Herrn Siebold geht und ob er Einschränkungen davontragen wird.“</p> <h2>„Würde es immer wieder so machen“</h2> <p>Verbundenheit besteht nicht zuletzt darin, dass Dreger und Siebold denselben Heimatort teilen: Beide kommen aus Waldshut. Das kaputte Auto von Herrn Siebold stand nach dem Unfall dort auf einem Parkplatz eines Autohauses. „Jeden Morgen haben wir es auf dem Arbeitsweg meiner Frau stehen sehen. Das macht was mit einem“, berichtet der Albbrucker.</p> <p>Dass Christian Dreger überhaupt hinter Klaus Siebold herfuhr, wäre beinahe gar nicht zustande gekommen, erzählt der Ersthelfer: „Eigentlich wollten wir länger im Urlaub bleiben. Aber wegen des Wetters haben wir entschlossen, doch früher zurückzufahren.“</p> <p>Was der Lebensretter vom Hochrhein anderen empfiehlt, die in solch eine Situation geraten? „Irgendwas zu machen, ist besser als nicht zu machen.“ Denn: Falsch machen könne man bei einer Wiederbelebung nichts. „Dass ein paar Rippen brechen, gehört dazu. Aber wegschauen ist viel schlimmer. Das Leben ist das höchste Gut“, stellt Dreger klar. „Ich würde es immer wieder so machen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 19:11:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Podium zur Bürgermeisterwahl: SÜDKURIER-Redaktion fühlt Rathaus-Chef Henne auf den Zahn  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/podium-zur-buergermeisterwahl-suedkurier-redaktion-fuehlt-rathaus-chef-henne-auf-den-zahn;art372478,12487497 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gut zwei Wochen vor der Bürgermeisterwahl in Immenstaad lädt der SÜDKURIER zu einem Wahlpodium ein. Es findet am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Bürger können Fragen stellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gut zwei Wochen vor der Bürgermeisterwahl in Immenstaad lädt der SÜDKURIER zu einem Wahlpodium ein. Es findet am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Bürger können Fragen stellen.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/podium-zur-buergermeisterwahl-suedkurier-redaktion-fuehlt-rathaus-chef-henne-auf-den-zahn;art372478,12487497]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gut zwei Wochen vor der Bürgermeisterwahl in Immenstaad lädt der SÜDKURIER zu einem Wahlpodium ein. Es findet am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Bürger können Fragen stellen.



        <p>Seit acht Jahren lenkt Johannes Henne als Bürgermeister maßgeblich die Geschicke der Gemeinde Immenstaad – und er will es weiter tun. Seit Februar 2025 hat er seine erneute Kandidatur publik gemacht und gleich zum Start der Bewerbungsfrist Mitte 19. Juli seine Bewerbungsunterlagen eingereicht.</p> <p>Was hat Johannes Henne erreicht, wo hapert es in der Gemeinde und welche Schwerpunkte will er künftig setzen? Wie soll sich die Seegemeinde entwickeln, auf was können sich die Bürgerinnen und Bürger einstellen? Und wurden in der Vergangenheit die richtigen Prioritäten gesetzt? Darüber diskutiert SÜDKURIER-Lokalchef Andreas Ambrosius mit Johannes Henne am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Immenstaad. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-wird-johannes-henne-wieder-antreten;art372478,12279984" title="Voller Fokus auf Immenstaad! Bürgermeister Johannes Henne über ein spannendes Jahr">2024 hatte sich Johannes Henne für den Friedrichshafener Oberbürgermeisterposten beworben, unterlag aber im ersten Wahlgang Simon Blümcke, der 60 Prozent der gültigen Stimmen bekam. Henne kam auf knapp 30 Prozent.</a> Wie sieht Henne seinen Ausflug in die Nachbarstadt heute und was meinen die Immenstaader dazu? Auch das wird Thema beim Podium sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So nehmen Sie am Wahlpodium teil</span><span>Der SÜDKURIER veranstaltet das Podium zur Bürgermeisterwahl in Immenstaad am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Zahl der Sitzplätze ist beschränkt. Sind die circa 200 Plätze belegt, wird der Saal geschlossen. Die Öffnung des Saals erfolgt um 18 Uhr.</span></label></div> <h2>Herausforderer sagt ab</h2> <p>Auch Hennes Herausforderer Stephan Lederle hat der SÜDKURIER zu dem Podiumsgespräch eingeladen. Dieser dankt zwar herzlich, sagt aber ab: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, nicht an einem Podium teilzunehmen“, hat er die Redaktion wissen lassen.</p> <h2>Bürger können Fragen stellen</h2> <p>Die Absage erfolgt nicht aus terminlichen Gründen, sondern eher aus grundsätzlichen Erwägungen: „Für meinen Wahlkampf ist es mir besonders wichtig, die Bürgerinnen und Bürger direkt anzusprechen und im persönlichen Gespräch kennenzulernen. Deshalb setze ich bewusst auf eigene Veranstaltungen, die diesen Austausch ermöglichen und die Themen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellen.“ Ein Anliegen, dem der 35-Jährige auch bei dem Podiumsgespräch hätte nachgehen können: Die Bürgerinnen und Bürger werden bei der Veranstaltung im Bürgersaal viel Gelegenheit haben, ihre Fragen zu stellen.</p> <p>Am 15. Oktober 2017 hatten die Immenstaader Johannes Henne, damals noch Bürgermeister-Neuling, mit 94,7 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Rathaus-Chef gewählt, einen Gegenkandidaten gab es 2017 nicht. Nun, acht Jahre später, hat Henne mit Stephan Lederle, einen Herausforderer. Der 35-Jährige Verwaltungsangestellte lebt mit seiner Familie erst seit Dezember 2024 in Immenstaad.</p> <p><em>Die Redaktion sammelt im Vorfeld des Podiumsgesprächs Fragen der Bürger. Schicken Sie Ihre Fragen für Bürgermeister Johannes Henne an den SÜDKURIER per Mail: friedrichshafen.redaktion@suedkurier.de (Betreff: Wahlpodium Immenstaad) und nennen Sie Ihren vollständigen Namen sowie eine Telefonnummer, unter der Sie zu erreichen sind. Einsendeschluss ist Mittwoch, 1. Oktober, 12 Uhr.</em></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 12:11:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/landtagswahl-2026-im-bodenseekreis-diese-themen-sind-fuer-cdu-kandidat-alexander-bruns-besonders-wichtig;art410936,12487079 ]]></link>      <description><![CDATA[  Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/landtagswahl-2026-im-bodenseekreis-diese-themen-sind-fuer-cdu-kandidat-alexander-bruns-besonders-wichtig;art410936,12487079]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.



        <p>Bislang macht er Politik in Überlingen, nun setzt er zum Sprung nach Stuttgart an: Alexander Bruns, Vorsitzender der Überlinger CDU, möchte bei der Landtagswahl 2026 das Direktmandat im Wahlkreis 67 Bodensee für die CDU zurückerobern. Seit Bestehen des Wahlkreises 1976 hatten die Christdemokraten das Erstmandat errungen. Bis zu den Wahlen 2016 und 2021, als jeweils Martin Hahn von den Grünen siegte. Aber auf welche Themen setzt Alexander Bruns? Er antwortet auf sieben Thesen, formuliert als Utopien.</p> <p><strong>1. Der Bodenseekreis ist schon eine Art Paradies. Richtige Not gibt es hier nicht.</strong></p> <p>Als politisches Statement halte ich das für falsch. Paradies ist eher eine theologische Kategorie. Politik muss sich um die irdischen Probleme kümmern, und die gibt es auch in der Region. Teilweise gibt es auch echte Not. Mir ist es wichtig, geerdet zu bleiben. Ich möchte mich um die Probleme der Menschen hier vor Ort kümmern und zu einer Lösung beitragen.</p> <p><strong>2. Die Kliniken Überlingen, Friedrichshafen und Tettnang bleiben die Kliniken für die Patienten im Kreis.</strong></p> <p>Das wäre schön. Aber die Gesundheitsversorgung ist in Gefahr geraten. Die Bundesgesundheitsreform ist ein Versuch, das strukturell in den Griff zu bekommen – Stichwort Zuweisung neuer Leistungsgruppen für Kliniken. Das Landes-Sozialministerium unter Manfred Lucha ist mit dem Prozess ein halbes Jahr im Verzug. Das können wir uns nicht leisten. Kliniken stehen finanziell massiv unter Druck, das sieht man ja gerade am Beispiel des Medizin Campus Bodensee mit den <a href="https://www.suedkurier.de/thema/klinikum-friedrichshafen/" target="_blank" title="" rel="noopener">Kliniken in Friedrichshafen</a> und Tettnang. Die Gesundheitsversorgung endet nicht an den Grenzen des Bodenseekreises. Es muss eine Abstimmung mit Ravensburg, Lindau, Überlingen und Konstanz, Singen und Tuttlingen stattfinden. Es ist entscheidend, dass die Akteure in der Region an einem Strang ziehen.</p> <p><strong>3. Bürger können sich in der Region sehr sicher fühlen, Polizei und Sicherheitsbehörden machen einen tollen Job.</strong></p> <p>Den zweiten Teil unterschreibe ich sofort. Was die Kriminalitätsrate angeht, mag der Bodenseekreis im Vergleich zu anderen Regionen vergleichsweise gut dastehen. Gleichwohl ist das Sicherheitsempfinden der Menschen erschüttert. Viele sind verunsichert und ich verstehe das. In manchen Bereichen nehmen die Straftaten zu. Die Polizei braucht mehr Personal und moderne Ausstattung, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/videoueberwachung-am-bahnhof-warum-das-in-ravensburg-geht-und-in-friedrichshafen-nicht;art372474,12484305" target="_blank" title="Videoüberwachung am Bahnhof: Warum das nun in Ravensburg geht – und in Friedrichshafen nicht">Videoüberwachung</a> im öffentlichen Raum muss erleichtert werden – hier ist das Land gefordert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Alexander Bruns, 1966 in Hamburg geboren, tritt bei der Landtagswahl 2026 als Spitzenkandidat der CDU im Wahlkreis Bodensee an. Bei der CDU-Kandidatennominierung im März setzte er sich im zweiten Wahlgang mit 52 Prozent knapp gegen Kerstin Mock aus Markdorf durch. Bruns ist Vorsitzenden der CDU Überlingen und stellvertretender Fraktionssprecher im Überlinger Stadtrat. Alexander Bruns ist Jurist und lehrt als Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.</span></label></div> <p><strong>4. Solarenergie, Seethermie, Windkraft: Die Energiewende wird gelingen.</strong></p> <p>Das weiß heute keiner. Es ist wichtig, dass die Energiewende gelingt. Unklar ist, wie schnell es geht und wieviel es kosten wird. Das muss in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden, weil wir das Geld an allen Ecken und Enden brauchen – um unser Land wieder konkurrenzfähig und die Sozialsysteme leistungs- und zukunftsfähig zu machen. Beim Ausbau der Energienetze muss das Land mehr tun.</p> <p><strong>5. Bundesstraße 31, Bodenseegürtelbahn, Bodenseeradweg – bei der Verkehrsinfrastruktur wird es ab 2026 so richtig vorangehen.</strong></p> <p>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Mit der Modernisierung der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-platz-32-auf-11-bodenseeguertelbahn-verbessert-sich-im-landes-ranking-aber-schauen-sie-genau-hin;art410936,12393916" target="_blank" title="Bodenseegürtelbahn verbessert sich in Landes-Ranking – hier kann man sich aber täuschen lassen">Bodenseegürtelbahn</a> geht‘s 2026 hoffentlich los, vorausgesetzt die Finanzierung kommt wie verabredet zustande. Dann könnte das 2034 fertig sein. Der Ausbau der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> ist ein einziges planerisches Desaster. Das dauert viel zu lange und die Menschen verstehen nicht, warum das so ist. Hier hat man zehn bis 15 Jahre verschenkt, das hätte das grün-geführte Verkehrsministerium schneller voranbringen müssen. Radwege sind wichtig, aber die erste Priorität bei Investitionen muss auf der Straße und der Schiene liegen.</p> <p><strong>6. Die Unternehmen in unserer Region bieten ihren Mitarbeitern langfristige Jobsicherheit.</strong></p> <p>Diese Gewissheit gibt es heute nicht mehr. Viele Unternehmen befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Politik muss die Rahmenbedingungen so setzen, dass Firmen wirtschaftlich und auskömmlich arbeiten können. Gewerbeansiedlungen erleichtern, Innovation fördern – da kann die Landespolitik besser helfen. Bürokratieabbau darf kein Schlagwort bleiben. Die Verwaltung muss effizienter und unbürokratischer agieren. Ob bei Umweltschutz, Berichtspflichten, Lieferketten: In vielen Bereichen werden Unternehmen durch überbordende Regulierung behindert – das muss sich ändern.</p> <p><strong>7. Die Kommunen sind finanziell so am Ende, dass das Land ihnen keine weiteren Aufgaben mehr aufbürden darf, ohne selbst dafür zu bezahlen.</strong></p> <p>Das ist stark zugespitzt. Es kann künftig neue, wichtige Aufgaben geben, die einfach dringend sind, sodass die Frage nach der Finanzierung an zweiter Stelle stehen muss. Klar ist aber, dass in der Vergangenheit die Frage nach Aufgabenerfüllung und -finanzierung nicht richtig beantwortet worden ist. Wenn das Land will, dass sich die Kommunen und Kreise um Kitaplätze, Ganztagesbetreuung, Umweltschutz und Flüchtlingsunterbringung kümmern sollen, muss es dafür auch das Geld zur Verfügung stellen. So wie jetzt kann man da nicht weitermachen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 18:48:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Es bleibt bei zwei Bewerbern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-immenstaad-es-bleibt-bei-zwei-bewerbern;art372478,12486772 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Anmeldefrist für die Bürgermeisterwahl ist abgelaufen, somit steht fest: Am 19. Oktober haben die Bürger die Wahl zwischen Amtsinhaber Johannes Henne und Herausforderer Stephan Lederle.  ]]></description>
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          Die Anmeldefrist für die Bürgermeisterwahl ist abgelaufen, somit steht fest: Am 19. Oktober haben die Bürger die Wahl zwischen Amtsinhaber Johannes Henne und Herausforderer Stephan Lederle.<br>
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        Die Anmeldefrist für die Bürgermeisterwahl ist abgelaufen, somit steht fest: Am 19. Oktober haben die Bürger die Wahl zwischen Amtsinhaber Johannes Henne und Herausforderer Stephan Lederle.



        <p>Taucht im letzten Moment vielleicht doch noch eine weitere Kandidatin oder ein Kandidat auf, der Bürgermeister in Immenstaad werden will? Diese Frage ist seit Montagabend beantwortet. Übers Wochenende waren keine weiteren Bewerbungsunterlagen im Rathaus eingegangen. Und auch der Blick am Montag um 18 Uhr in den Rathaus-Briefkasten erbrachte keine Veränderung. Hauptamtsleiter Michael Haase überzeugte sich zum Ablauf der Bewerbungsfrist davon, dass dort niemand weitere Bewerbungsunterlagen eingeworfen hat.</p> <p>Damit steht nun offiziell fest, dass die Immenstaader Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 19. Oktober, die Wahl haben werden zwischen den zwei bekannten Kandidaten: Johannes Henne ist seit acht Jahren Bürgermeister der Seegemeinde und möchte es bleiben. Sein Herausforderer Stephan Lederle macht ihm den Posten streitig. Erreicht im ersten Wahlgang keiner der beiden Kandidaten mehr als die Häflte der gültigen Stimmen, gibt es am Sonntag, 2. November, eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern. Wer dann die meisten Stimmen auf sich vereint, wird neuer Bürgermeister.</p> <p>Schon im Februar 2025 hatte Johannes Henne seine erneute Kandidatur angekündigt. Seit acht Jahren lenkt der 38-Jährige als Rathaus-Chef die Geschicke der Gemeinde. Seit August 2025 kennen die Bürger die Absichten von Stephan Lederle. Der 35-Jährige ist erst seit kurzem Immenstaader Bürger und arbeitet in der Verwaltung des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg.</p> <h2>Wahlausschuss prüft Unterlagen</h2> <p>Zwei Bewerber also machen die Wahl unter sich aus – vorausgesetzt, die beiden Kandidaten erfüllen die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen und werden zur Wahl zugelassen. Dies wird der Gemeindewahlausschuss am Dienstag, 23. September, prüfen. In der Folge wird der Druck der Stimmzettel in Auftrag gegeben. Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme. Hauptsamtleiter Michael Haase rechnet damit, dass die Wahlzettel ab Montag, 29. September, vorliegen und dann auch an Briefwähler verschickt werden können.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Es bleibt bei zwei Bewerbern]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 16:37:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einschulung 2025: Das sind die Erstklässler in Friedrichshafen und Immenstaad  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/einschulung-2025-das-sind-die-erstklaessler-in-friedrichshafen-und-immenstaad;art372474,12486552 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erstklässler aus Friedrichshafen und Immenstaad starten in das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen hier laufend.  ]]></description>
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          Erstklässler aus Friedrichshafen und Immenstaad starten in das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen hier laufend.<br>
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        Erstklässler aus Friedrichshafen und Immenstaad starten in das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen hier laufend.



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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:44:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bagger kehren in die Marktstraße zurück: Altstadt wird ab Donnerstag wieder zur Baustelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bagger-kehren-in-die-marktstrasse-zurueck-altstadt-wird-ab-donnerstag-wieder-zur-baustelle;art372484,12483092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.  ]]></description>
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          Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.<br>
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        Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.



        <p>Die Baustelle in der Marktstraße kehrt zurück, für etwas mehr als eine Woche: Ab Donnerstag, 18. September, wird es wieder Sperrungen und Fußgängerbrücken geben müssen – und der Einzelhandel muss nochmals die Zähne zusammenbeißen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/endspurt-bei-den-altstadt-bauarbeiten-in-marktdorf-das-ist-der-aktuelle-stand-der-pflastersanierung;art372484,12393830" target="_blank" title="Endspurt bei den Altstadt-Bauarbeiten: Das ist der aktuelle Stand der Pflastersanierung">Nachdem die Pflastersanierung inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist</a>, ist nun das sogenannte Mobilitätsband an der Reihe. Das ist die rund einen Meter breite Furt in der Mitte der Straße, die vom Untertor bis zum Rathaus Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollator das Passieren der Altstadt erleichtern soll. Dieses Mobilitätsband, das bereits ins Pflaster der Marktstraße eingelassen ist, muss nun noch fertig asphaltiert werden. Aktuell laufen dafür bereits die vorbereitenden Arbeiten, bei denen wieder Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst, aber auch des städtischen Bauhofes zugange sind.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Flohmarkt muss ausweichen</span><span>Eigentlich hätte der große Flohmarkt am Sonntag, 21. September, in der gesamten Innenstadt stattfinden sollen, auch in der Marktstraße. Wegen der Bauarbeiten wird er nun rund um die Hauptstraße stattfinden. Für Verkäufer ist keine Anmeldung erforderlich, die Kosten betragen 10 Euro pro 1 Meter Stand. Der Flohmarkt wird von Rudi Breböck ausgerichtet. Er und sein Team weisen morgens die Standplätze zu und sind an den gelben Westen zu erkennen. Einlass ist um 8 Uhr, der Aufbau beginnt ab 9 Uhr und der Verkauf ab 11 Uhr. Der Flohmarkt endet um 17 Uhr.</span></label></div> <h2>Parallel wird am Rathausbrunnen gearbeitet</h2> <p>Gleichzeitig gehen am oberen Ende der Marktstraße auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-in-markdorf-starten-und-bringen-altes-mauerwerk-ueberraschend-ans-licht;art372484,12430473" target="_blank" title="Die nächste Baustelle in der Marktstraße: Jetzt geht es an den Brunnenbau">Arbeiten am neuen Rathausbrunnen</a> weiter, informiert Bauamtsleiterin Monika Gehweiler. Metallkünstler David Fuchs aus dem Deggenhausertal regulierte in den vergangenen Tagen den geplanten Standort der beiden kugelförmigen Brunnenspeier. Außerdem wird derzeit die Rinne für das Wasserspiel gesetzt und die Randeinfassungen für den Brunnen ausgefugt.</p> <p>Beim Mobilitätsband wiederum muss nun die provisorische Füllung mit dem Mörtel wieder raus. Sie wird durch einen Farbasphalt ersetzt. Zudem müssen im Zuge dieser Arbeiten auch die Schächte eingepasst werden. All dies macht es nötig, dass die Läden in der Marktstraße ab Donnerstag erst einmal wieder nur über Fußgängerbrücken erreichbar sein werden. Der Farbasphalt soll dann als letzter Arbeitsgang am 25. oder am 26. September aufgebracht werden – sofern das Wetter mitspielt. Sollte es an diesen Tagen stark regnen, wird man auf den Montag, 29. September, ausweichen müssen, sagt Gehweiler.</p> <h2>Untertor nochmals für einen Tag gesperrt</h2> <p>Der Zugang durch das Untertor in die Altstadt wird während der gesamten Dauer der Arbeiten geöffnet bleiben, bis auf den Tag der Asphaltierung. Am 25. oder am 26., eventuell erst am 29. September, wird das Untertor also nochmals gesperrt werden müssen.</p> <p>Für die Anlieferung der Geschäfte bleibe laut Gehweiler auch die Ulrichstraße noch eine Alternative. Die wird bis zur Einmündung in die Marktstraße befahrbar bleiben. Das wird vor allem für <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496" title="Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das „Haus Karle“ in der Altstadt öffnet wieder">Harjinder Dhillon, den neuen Mieter im Haus Karle</a>, wichtig sein: Dessen Feinkostladen, der am nächsten Montag, 22. September, eröffnet, wird ab Mitte dieser Woche mit den Waren beliefert.</p> <h2>Radfahrer müssen absteigen</h2> <p>Ein Hinweis liegt Gehweiler am Herzen: „Während der Bauarbeiten ist das Befahren der Marktstraße mit dem Fahrrad verboten“, sagt sie. Danach ist dann wieder freie Fahrt, auch am Untertor, wo nach dem Ende der Bauarbeiten die Poller endgültig entfernt werden.</p> <p>Die Sanierung der Marktstraße wird dann über Fördermittel aus dem ZIZ-Programm des Bundes (“Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“) abgerechnet werden. Ist das alles abgeschlossen, kündigt sich am ferneren Horizont eventuell bereits die nächste große Baustelle an: Die Sanierung des Marktplatzes. Bis das soweit ist, wird es vermutlich aber noch eine Weile dauern. Die Sanierung muss erst noch ausgiebig geplant, beraten und dann vom Gemeinderat noch beschlossen werden.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:38:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".  ]]></description>
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          Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006]]></guid>
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        Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".



        <p>Es ist 5.16 Uhr morgens. In Bregenz ist es noch dunkel. Plötzlich ist ein Jubel zu hören. Eine Frau im Badeanzug und mit blauem Licht an der Badekappe steigt aus dem Bodensee, dreht sich um, streckt beide Arme in die Höhe und jubelt. Und es kommt ein Echo aus zwei Booten, die auf dem See in Ufernähe warten.</p> <h2>Sie bleibt vermutlich als erster Mensch unter 20 Stunden</h2> <p>Kaum jemand hat diese Aktion bemerkt. Und doch ist es das Ende einer Leistung, die vor allem bei den Langstreckenschwimmern Furore machen wird. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat in diesem Moment geschafft, was vor ihr vermutlich noch keinem Menschen gelungen ist: die knapp 64 Kilometer lange Strecke zwischen Bodman und Bregenz in unter 20 Stunden zurückzulegen – und das ohne Pause, nur im Badeanzug und mit Schwimmbrille. Selbst während sie isst und trinkt, darf sie sich nirgends festhalten. So sehen es die Regeln vor.</p> <h2>43-Jährige sammelte bereits zahlreiche Rekorde</h2> <p>Sarah Thomas entdeckte 2007 für sich das Marathon-Schwimmen und war schnell mit Open-Water-Solo-Projekten erfolgreich, so der Veranstalter. 2013 durchquerte sie den Lake Tahoe in den USA zwei Mal, keine zwei Monate später schwamm sie als erste Person den Lake Memphremagog in beide Richtungen (80,4 Kilometer). 2017 brach die US-Amerikanerin den Weltrekord für das längste strömungsneutrale Schwimmen mit der Durchquerung des Lake Powell zwischen Utah und Arizona. Ein Jahr später legte sie 168,3 Kilometer in 67 Stunden und 16 Minuten im Lake Champlain zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Marathon Swimmers Federation</span><span>Die internationale Organisation widmet sich vor allem dem Solo-Marathon-Schwimmen. Hier gibt es klare Regeln, die befolgt werden müssen. So dürfen die Schwimmer beispielsweise lediglich eine Badehose oder einen Badeanzug sowie eine Badekappe und eine Schwimmbrille tragen. Auf dem Weg ins Ziel dürfen sie verpflegt werden, doch sie dürfen sich auch dabei nirgends festhalten.</span></label></div> <p>Zwei Monate nach dieser Leistung erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie unterzog sich einer Operation sowie einer Strahlen- und Chemotherapie. Währenddessen schwamm sie, so oft und so viel sie konnte. Ein Jahr nach der Behandlung, im September 2019, holte sie sich den nächsten Rekord: Sie durchquerte als erste Person schwimmend den Ärmelkanal vier Mal unmittelbar hintereinander. Für die insgesamt 210 Kilometer benötigt sie 54 Stunden und zehn Minuten. Im Juli 2022 absolvierte sie als erste Person die 69 Kilometer lange doppelte Durchquerung des Nordkanals zwischen Großbritannien und Irland in 21 Stunden, 46 Minuten und 38 Sekunden.</p> <h2>Der Westwind kommt der Schwimmerin zunächst zugute</h2> <p>Und jetzt der Bodensee: Am Montag, 15. September, steigt Sarah Thomas um 9.25 Uhr im Freibad von Bodman in den Bodensee. Es ist sonnig, eine Brise weht von Westen her und schiebt sie an. Es läuft hervorragend. Um 15 Uhr quert sie bereits die Fährlinie zwischen Konstanz und Meersburg. Sie schwimmt ein hohes Tempo und ist auf Rekordkurs. Alles läuft nach Plan – fast alles.</p> <h2>Durch aufziehendes Gewitter droht der Abbruch</h2> <p>Am Abend ziehen dunkle Wolken auf, es blitzt. Sarah Thomas befindet sich knapp hinter Immenstaad. Von Konstanz zieht ein Gewitter nach Meersburg. Die Blicke der sechs Begleiter im Boot gehen durchgehend auf das Wetterradar. „Wir hätten Sarah aus dem Wasser holen müssen, wäre das Unwetter nicht Richtung Ravensburg abgezogen“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water, der das Projekt organisiert. „Und dann kam der Wind.“</p> <h2>Am Ende ein „echt wilder Ritt“ durch hohe Wellen</h2> <p>Die Wellen wachsen bis auf mehr als einen Meter an. Die Begleitboote, die aneinander festgemacht sind, müssen zunächst richtig gesichert werden. Dies dauert fast eine Stunde. „Es war unglaublich, ein echt wilder Ritt“, sagt Sarah Thomas später im Ziel. „Die Wellen haben zwar angeschoben, es war für mich aber sehr anstrengend, vor allem in den Schultern. Und ich habe jede Menge Wasser geschluckt.“ Patrick Boche denkt mehrfach an einen Abbruch, wie er erklärt, doch schließlich lässt der Wind nach und es geht weiter. Durch den starken Westwind sogar mit Unterstützung.</p> <p>Am Ende erreicht die 43-Jährige das Ziel in Bregenz in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit – auch für sie selbst: „Ich habe es keinesfalls erwartet, dass ich den Rekord brechen könnte“, sagt sie überglücklich in den frühen Morgenstunden des Dienstags. „Vor allem, weil es sicherlich eines der wildesten Schwimmen war, die ich je absolviert habe.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:59:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209]]></guid>
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        Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.



        <p>Von Bodman bis Bregenz, auf direktem Wege sind das 64 Kilometer – durchs Wasser. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas ist am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr in Bodman zu dieser Längsquerung des Bodensees aufgebrochen.</p> <p>Die 43-jährige Rekordschwimmerin ist aus Colorado angereist, um im Bodensee diese sportliche Höchstleistung zu absolvieren, bei Weitem nicht ihre erste. 2019 war Thomas der erste Mensch, der den Ärmelkanal vier Mal in Folge durchschwommen hat. Für die mehr als 210 Kilometer benötigte sie gut 54 Stunden.</p> <p>Im Vergleich dazu muten die 64 Kilometer von Bodman bis Bregenz bescheiden an. Sind sie aber nicht: Strömungen, Kälte, Wetterumschwünge machen die Strecke tückisch. Sarah Thomas steht eine extreme Ausdauerleistung bevor. „Der Bodensee ist immer für eine Überraschung gut. Wichtig ist eine perfekte Vorbereitung – für den Athleten, aber auch für das Team drumherum“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water (BOW) laut einer BOW-Pressemitteilung.</p> <h2>Superstar des Open-Water-Schwimmens</h2> <p>Boche begleitet die Längsquerung. Dazu kommt Thorsten Springmann, laut Boche „ein absoluter Fachmann in Sachen Strategie und Wetter“. Springmann hat als Unterstützer unter anderem mehrere Bodensee-Querungen begleitet. Auch als im Juni des vergangenen Jahres Iris Ashman eine Längsquerung vollführte, war das BOW-Team an der Seite der damals 60-Jährigen. Sie schaffte die Strecke in gut 30 Stunden.</p> <p>Über die in England lebende Deutsche kam nun der Kontakt zu ihrer Trainerin Sarah Thomas zustande, ein Superstar des Open-Water-Schwimmens. Die US-Amerikanerin hatte die Längsquerung ihres Schützlings verfolgt – und will nun eine neue Bestleistung aufstellen. Boche: „Wir hoffen, wir schaffen die Distanz in unter 24 Stunden.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:31:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.  ]]></description>
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          Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.<br>
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        Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.



        <p>Frische Lebensmittel, Gemüse und Obst aus der Region, teils in Bioqualität, außerdem Bioprodukte von Marken wie Rapunzel und, ganz neu, exotische Gewürze, importiert aus Indien: Das ist das Konzept für das neue Ladengeschäft im „Haus Karle“ in der Marktstraße. Harjinder Dhillon heißt der neue Mieter im ehemaligen „Knusperhäusle“ – und er möchte die großen Ladenräume wieder mit Leben füllen und mithelfen, wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Feinkost Haus Karle</span><span>So nennt sich der neue Laden im historischen „Haus Karle“ in der Marktstraße 5, schräg gegenüber der Kirche. Der neue Mieter Harjinder Dhillon möchte dort frische und regionale Lebensmittel, Bioprodukte und Gewürze anbieten. Eröffnung ist am Montag, 22. September, um 10 Uhr.</span></label></div> <h2>Ein Jahr Leerstand geht zuende</h2> <p>Mehr als ein Jahr Leerstand werden nun am Montag, 22. September, überwunden sein – endlich.</p> <p>Froh, dass es nun weitergeht, sind jedoch nicht nur die Markdorfer, sondern auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nachmieter-fuer-naturkostladen-gesucht;art372484,12221018" target="_blank" title="Nachmieter für „Knusperhäusle“ in der Marktstraße gesucht">Hauseigentümerin Susanne Draenert</a>. Auch sie war überrascht worden von der plötzlichen Kündigung der Mieter. „Nach den unerfreulichen Erfahrungen mit den ehemaligen Mietern, die die Mieträume inklusive aller Lebensmittel zurückgelassen haben, freuen wir uns sehr, dass mit dem neuen Lebensmittelgeschäft wieder frischer Schwung in die Räume einzieht“, zeigt sich Draenert erleichtert gegenüber der Redaktion. Nun sei sie auch wieder zuversichtlich, sagt sie: „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wünschen dem neuen Mieter viel Erfolg mit seinem vielversprechenden Konzept.“</p> <h2>2016 aus Indien nach Deutschland gekommen</h2> <p>Dieses Konzept erklärt Dhillon noch zwischen leeren Regalen, Werkzeug und gestapeltem Inventar – aber gutgelaunt und voller Tatendrang. Gerade mal zwei Wochen sind es noch bis zum Eröffnungstag. Da drängt ein bisschen die Zeit und es muss noch kräftig gewirbelt werden. Zeit nimmt sich der 28-Jährige dennoch und erzählt erst einmal ein wenig über sich selbst.</p> <p>Seinen Lebensmittelpunkt habe er derzeit noch in Villingen-Schwenningen, angestellt sei er beim Messtechnik-Spezialisten Testo in Tittisee-Neustadt. 2016 sei er aus Indien nach Deutschland gezogen, habe Deutsch gelernt und später dann Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Furtwangen studiert. Zuhause habe er einen familiären Hintergrund mit einem Obst-, Gemüse- und Gewürzgroßhandel.</p> <p>„Ich habe eigentlich schon sehr lange nach einem Laden gesucht“, berichtet Dhillon. Das „Haus Karle“ habe dann sofort einen sehr guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Der habe sich dann bald schon verfestigt: hilfsbereite, freundliche Vermieter, nette Nachbarn. Die Entscheidung für Markdorf sei ihm dann leicht gefallen.</p> <h2>Pflaster-Baustelle erschwert den Start</h2> <p>So arbeitsintensiv, wie sich der Laden mit üppigen 265 Quadratmetern Verkaufsfläche innen dem Augenschein nach noch präsentiert, Dhillon bleibt gelassen: „Mit der Einrichtung sind wir schon fast fertig“, sagt er, „das bekommen wir hin“. Ein Wermutstropfen sei die Pflaster-Baustelle in der Marktstraße, die vom 18. September bis zum 26. September nochmals aufgemacht werden wird. Dann soll das asphaltierte Mobilitätsband für Rollstuhlfahrer und Rollator-Besitzer endgültig fertiggestellt werden.</p> <p>Und das wird die Einzelhändler in der Marktstraße wieder belasten. Für ihn kommen die Bauarbeiten denkbar ungünstig. Denn ab Mitte nächster Woche sollen die Waren angeliefert werden. „Das ist dann natürlich keine große Hilfe“, bedauert er.</p> <h2>Viel Hilfe auch von der Stadt</h2> <p>Hilfsbereit hingegen seien in den vergangenen Tagen vor allem Stadtmarketing-Chefin Barbara Bücken und auch seine Ansprechpartner im Rathaus gewesen, allen voran Bürgermeister Georg Riedmann. Auch das gebe ihm ein gutes Gefühl zum Start. Von der Verwaltung habe er „ein gutes Feedback“ bekommen, sagt Dhillon, den nach eigener Aussage wegen seines komplizierten Vornamens alle nur „Harry“ nennen. „Alle freuen sich, dass wir aufmachen, das hilft mir natürlich und gibt auch viel Motivation.“</p> <h2>Kleine Eröffnungsfeier um 10 Uhr</h2> <p>Am 22. September soll es soweit sein, dass im neuen Laden „Feinkost Haus Karle“ die Kundschaft wieder ein- und aus gehen kann. Auch Riedmann und Bücken hätten sich zur Eröffnung um 10 Uhr angekündigt. Nachhaltige Produkte wolle er dann anbieten, „am liebsten aus der Region“. Ein großer Teil werde vom Naturkost-Großhandel Bodan in Überlingen kommen, aber Vieles auch von anderen kleineren Anbietern aus der Region. Hinzu kämen Bio-Produkte der größeren Eigenmarken. Die Gewürze werden vom familieneigenen Betrieb Dhillon Manjot Singh in Rehlingen-Siersburg direkt aus Indien importiert, unter dem Namen „Himalaya-Gewürz“.</p> <h2>Dhillons Motto: „Meine Kunden sollen Freude haben“</h2> <p>Worauf er sich besonders freut? „Das liebste ist mir, wenn meine Kunden Freude haben und gerne kommen“, sagt Dhillon. Die werden mit Anja Meinhard auch wieder ein bekanntes Gesicht antreffen. Meinhard hatte bereits im „Knusperhäusle“ gearbeitet und ist nun wieder mit an Bord. Darüber freue er sich sehr, nachdem sie den Laden zunächst einmal zu zweit betreiben werden und er auf eine erfahrene Mitarbeiterin bauen kann. Die wiederum soll von seinem zweiten Motto profitieren: „Die Arbeit soll Spaß machen und abends soll man stolz nach Hause gehen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 17:27:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hat Müller-Thurgau ausgedient? Welche Rolle pilzwiderstandsfähige Rebsorten am Bodensee spielen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hat-mueller-thurgau-ausgedient-welche-rolle-pilzwiderstandsfaehige-rebsorten-am-bodensee-spielen;art410936,12481141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?  ]]></description>
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          Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?<br>
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        Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?



        <p>Felix Gomeringer bewirtschaftet etwa 2,5 Hektar. Doch statt Müller-Thurgau und Bacchus baut der Bio-Winzer aus Immenstaad Sauvignac und Satin Noir an. Es sind pilzwiderstandsfähigere Rebsorten, sogenannte Piwis. Sauvignac ist beispielsweise eine Kreuzung aus Sauvignon blanc und Riesling, Satin Noir basiert auf Cabernet Sauvignon und einem Resistenzpartner.</p> <p>Der Vorteil: Sie haben eine dickere Haut und verschiedene Resistenzgene eingezüchtet, erklärt der 22-Jährige. Dadurch seien sie widerstandsfähiger gegen Fäulnis und Pilzbefall. Das vereinfache nicht nur den Anbau, sondern spare auch Pflanzenschutzmittel. Für ihn als Bio-Winzer eine große Erleichterung. Doch die Sorten scheitern seiner Ansicht nach an Vorurteilen und Vermarktung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Pilzwiderstandsfähige Reben</span><span>Ihren Ursprung haben die Züchtungen in der Kreuzung europäischer Sorten und amerikanischer, erklärt Jürgen Dietrich, Direktor des Staatsweinguts Meersburg. Da es in Amerika nur Wildreben gab, bildeten die zwar zahlreiche Resistenzen aus, doch nach Ansicht Dietrichs gebe es keine amerikanische Rebe, die einen genießbaren Wein ergeben. „Dafür muss man sie mit europäischen Sorten kreuzen“, sagt er. So entstanden pilzwiderstandsfähige Sorten. „Piwi ist nicht ‚Pire‘ – die Reben sind pilzwiderständig aber nicht pilzresistent“, betont Dietrich. „Piwi-Trauben haben eine dickere Haut“, erläutert er. Die halte besser bei Regen und berge daher eine entscheidende Eintrittsstelle weniger für Pilze oder Fäulnis.</span></label></div> <h2>Mit Piwis für den Klimawandel gerüstet</h2> <p>Dass Piwis geschmacklich nicht mit den Klassikern mithalten könnten, habe sich in den vergangenen fünf bis sechs Jahren verändert. Seine Bestätigung hält er in den Händen: 92 Punkte bei der Piwi International Wine Challenge. Das bedeutet ein Gold-Zertifikat.</p> <p>Gomeringer hält die neuen Reben aber nicht nur für geschmacklich überzeugend: „Wir haben entweder Wüste oder Sintflut. Wegen des Klimawandels können wir uns im biologischen Anbau nicht auf die traditionellen Rebsorten verlassen“, begründet er. Zu anfällig seien sie, wenn man ohne konventionelle Spritzmittel auskommt.</p> <p>Als Bio-Bauer halte sein Spritzmittel aus Gesteinsmehl oder Backpulver einen Tag, dann müsse es erneuert werden. Wegen des trockenen Junis und des vielen Regens in den Monaten Juli und August sieht er sich bestätigt: „Das Wetter bietet uns ein Musterbeispiel, warum ich mich für pilzwiderstandsfähige Sorten entschieden habe.“ Die dickere Haut schütze die Trauben vor dem Platzen und damit der größten Eintrittsstelle für den Peronospora-Pilz. Bei der Pflege unterscheiden sich die Sorten jedoch nicht weiter von herkömmlichen Sorten.</p> <h2>Haben die Klassiker ausgedient?</h2> <p>Gomeringers Ertragsfläche beträgt bislang einen Hektar. Dort rechnet er nun mit prozentual höheren Erträgen als bei herkömmlichen Sorten. Die Winzer-Faustregel geht von 10.000 Flaschen je Hektar aus. Felix Gomeringer schätzt, von seinem Hektar etwa 9000 Flaschen abfüllen zu können. Haben Grauburgunder und Müller-Thurgau am Bodensee also ausgedient? „Der Bio-Anbau wird mit Piwis einfacher“, sagt Jürgen Dietrich, Direktor des Staatsweinguts Meersburg.</p> <p>Das Staatsweingut bewirtschaftet etwa drei der sechzig Hektar Anbaufläche mit pilzwiderständigen Sorten, sagt Dietrich. Tendenz steigend: „Nächstes Jahr kommen nochmal 1,5 Hektar hinzu.“ Schon vor 30 Jahren habe man mit der Sorte Regent experimentiert, vor sieben Jahren kam Sauvignon Gris dazu, Cabernet Blanc dann vor sechs Jahren.</p> <h2>Bald Premiumweine aus Piwis?</h2> <p>„In diesem Jahr spielen die Piwis ihre Vorteile voll aus“, sagt Jürgen Dietrich. Wetterbedingt falle die Ernte am Staatsweingut etwa 20 Prozent geringer aus, schätzt der Weingutsdirektor. Aus einer Vollernte könnte das Gut etwa 400.000 Flaschen Wein abfüllen, dieses Jahr dürften es etwa 350.000 werden. Ob sich die Piwis wirklich als resistenter erweisen, kann er nicht sagen.</p> <p>Dass langfristig vollständig auf Piwis umgestellt werde, kann sich Dietrich nicht vorstellen: „Geschmacklich kann man bislang nur mit den klassischen Rebsorten Premiumprodukte herstellen.“ Felix Gomeringer hält dem entgegen: „Natürlich kann man auch mit Piwis Spitzenprodukte herstellen. Das Problem ist, man trinkt nur, was man kennt.“</p> <h2>Unbekannte Namen haben Vermarktungsprobleme</h2> <p>Eben da liegt nach Ansicht der Winzer und Winzervereine bislang das Hauptproblem: die Nachfrage im Verkauf. Bislang machen Piwis beim Meersburger Winzerverein etwa 3 Prozent der 65 Hektar Gesamtfläche aus und beim Hagnauer Winzerverein etwa 5 Prozent der 170 bewirtschafteten Hektar. Geschäftsführer des Hagnauer Winzervereins Tobias Keck meint: „Piwis werden zukünftig mehr werden, aber die traditionellen Sorten nicht ersetzen.“</p> <p>Auf großer Fläche lohne der Anbau noch nicht. Für kleinere Betriebe sei es denkbar, die den Wein als etwas Besonderes anbieten können. Da die Nachfrage noch nicht so hoch sei, sagt er: „Die Verbraucher sind noch nicht soweit.“ Bislang verkaufen die Hagnauer überwiegend an Privatpersonen, Gastronomen etwa nehmen den Wein aus Piwis kaum ab.</p> <p>Von der ausbaufähigen Vermarktbarkeit berichtet auch Felix Gomeringer: „Bei der Sorte Sauvignac vermuteten manche einen falsch geschriebenen Sauvignon.“ Die unbekannten Namen seien das Problem, schildert Weingutsdirektor Jürgen Dietrich: „Cabernet Blanc klingt vertrauter als Solaris oder Johanniter. Da denkt man eher an Unfallhilfe, aber nicht an eine Rebsorte.“ Die Akzeptanz könne indes länger dauern. Dietrich sagt: „Müller-Thurgau gilt manchen selbst nach 150 Jahren noch als neue Sorte.“</p> <h2>Umstellung auf Piwis</h2> <p>Martin Gomeringer, der Vater von Felix, stellt nächstes Jahr auf pilzwiderstandsfähige Sorten um. Auch er ist Bio-Winzer. Doch der Regen hat seinen Trauben dieses Jahr zugesetzt. Wegen zu viel Wasser sind die Beeren aufgeplatzt und müssen etwa 10 Tage früher geerntet werden als gewöhnlich, sagt er. „Ich will von dem Druck auf gesunde Trauben wegkommen“, sagt er. In den pilzwiderstandsfähigen Reben seines Sohnes sieht er den Schlüssel zum Erfolg: „Nur diese Sorten kommen infrage, um zukünftig im Bio-Bereich sicher ernten zu können.“</p> <p>Bislang setzte er auf klassische Sorten Bacchus, Ruländer und Müller-Thurgau. Nun will er auf Sauvignac und Cabertin umstellen. Doch bis eine Rebe Trauben trägt, dauert es zwei Jahre und vier Jahre bis zum Vollertrag, sagt er. Bis dahin fallen diese Erträge weg, denn wo die neuen Reben wachsen sollen, müssen erst die alten weichen. Da das Land Baden-Württemberg die Umstrukturierung auf Piwis fördert, erhält Gomeringer etwa 8000 Euro Fördergeld. Trotzdem muss er selbst mindestens 20.000 Euro obendrauf legen, weshalb der Ertragsausfall durch die Umstellung nicht kompensiert wird.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hat Müller-Thurgau ausgedient? Welche Rolle pilzwiderstandsfähige Rebsorten am Bodensee spielen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:54:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz neuen Ersatzteils steht die „Richmond“ schon wieder im Hafen: Was ist dieses Mal das Problem?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/trotz-neuen-ersatzteils-steht-die-richmond-schon-wieder-im-hafen-was-ist-dieses-mal-das-problem;art372448,12480991 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.  ]]></description>
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          Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.<br>
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        Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.



        <p>Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Nur wenige Wochen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/geruechte-um-faehre-richmond-wann-faehrt-das-biogas-schiff-wieder-zwischen-konstanz-und-meersburg;art372448,12431393" target="_blank" title="Faktencheck zu Gerüchten um langen Ausfall: Wann sticht Biogas-Fähre „Richmond“ wieder in See?">nachdem die Flüssiggasfähre „Richmond“ wegen eines technischen Defekts für rund drei Wochen ausgefallen war</a>, liegt sie schon wieder im Hafen und befördert keine Fahrgäste. Nach Angaben der Stadtwerke Konstanz steht das Schiff seit Donnerstag, 14. August 2025, still.</p> <p>Das ist eine erneute Zwangspause von bereits über vier Wochen, die noch länger andauern wird. Denn auch dieses Mal gab es einen technischen Defekt, der nicht so schnell zu beheben ist. „Beim Fährschiff Richmond ist es auf der Seite Staad zu einem Ausfall des Ersatzgetriebes an der Eingangsseite der Hauptmaschine gekommen“, teilt Pressesprecherin Teresa Gärtner mit.</p> <p>Das war ausgerechnet das Ersatzteil, das erst Anfang Juli 2025 eingebaut worden war, als es an der Welle von Schaltgetriebe und Generator des ursprünglichen Teils einen mechanischen Schaden gab. Das betroffene Getriebe wurde damals zum Hersteller nach Finnland geschickt.</p> <p>Doch im hohen Norden waren Betriebsferien, deshalb dauerte es eine Weile, bis das Ersatzteil in Konstanz eintraf. Und genau das ist jetzt, nur wenige Wochen später, auch kaputt. „Leider hat sich das Getriebe bereits nach kurzer Betriebszeit als defekt erwiesen“, schreibt Teresa Gärtner. „Ein weiteres Ersatzgetriebe ist derzeit nicht verfügbar.“</p> <p>Die gute Nachricht: Das ursprüngliche Teil, das im Juli ausfiel, kommt in der Woche vom 15. September zurück aus Finnland nach Staad. Dafür begutachtet die Herstellerfirma derzeit das Ersatzgetriebe.</p> <p>Doch selbst, wenn die Fähre voraussichtlich Ende September wieder einsatzbereit sein wird, transportiert sie nicht gleich wieder Passagiere und Fahrzeuge: „Im Anschluss an die Instandsetzungsarbeiten steht die jährlich vorgeschriebene Rezertifizierung der Gasanlage durch die Klassifikationsgesellschaft an. Nach heutigem Planungsstand kann die ‚Richmond‘ ab Mitte Oktober den Regelbetrieb wieder aufnehmen“, teilen die Stadtwerke mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kosten der „Richmond“</span><span>Laut den Konstanzer Stadtwerken betrugen die Baukosten für das Fährschiff Richmond rund 27,5 Millionen Euro, davon seien etwa 6,8 Millionen Euro technologiebedingte Mehrkosten im Vergleich zum Dieselantrieb. 2,7 Millionen Euro und damit rund 40 Prozent dieser Mehrkosten wurden durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Auch Elektrobusse kosteten etwa das Zweieinhalbfache eines dieselbetriebenen Busses, so das Unternehmen. Deshalb würden diese technologiebedingten Mehrkosten mit 80 Prozent gefördert.</span></label></div> <p>An Stelle der „Richmond“, die dank des Biogas-Antriebs als klimaneutral eingestuft wird, übernehmen in der Zwischenzeit wieder die Schiffe mit dem konventionellen Dieselantrieb. Was passiert dann mit dem schon gebunkerten Flüssiggas, das bei rund minus 160 Grad tiefgekühlt gelagert wird?</p> <p>Da der Thermo-Behälter die tiefe Temperatur nicht ewig halten kann, wird im Lauf der Zeit immer mehr verflüssigtes Methan wärmer und somit gasförmig, der Druck im Tank erhöht sich. Der Treibstoff kann dann nicht mehr in den Motoren verbrannt werden, sondern muss ab einem Druck von 8,5 bar in die Luft abgelassen oder mit einer Fackel verfeuert werden.</p> <p>Als die „Richmond“ Mitte August ausfiel, waren beide Tanks laut Teresa Gärtner zu rund 65 Prozent gefüllt. „Der Betrieb der beiden Heizungen führt im Wesentlichen zu einer Druckstabilisierung. Bei Bedarf werden die Hauptmotoren zugeschaltet, um Gasdruck abzubauen“, so die Stadtwerke.</p> <p>Derzeit werde also kein schädliches Methan über den Ventilationsmasten, den die Bevölkerung als Schornstein wahrnimmt, abgelassen. „Dies wäre nur im Notfall so, wenn die Heizung und die Motoren zur gleichen Zeit ausfallen“, informieren die Stadtwerke. Dafür laufen diese Systeme, obwohl das Schiff nicht im Einsatz ist.</p> <h2>Stadtwerke stehen zu ihrem Schiff</h2> <p>Sind die Stadtwerke trotz der immer wieder auftretenden technischen Probleme weiterhin von der Richmond überzeugt oder kann sie nur deshalb nicht ganz außer Betrieb genommen werden, weil schon so viel Geld investiert wurde und sie einst als Vorzeigeprojekt galt?</p> <p>Aus der Antwort liest sich kein flammendes Bekenntnis zum jüngsten Schiff der Flotte heraus, aber eines zum Umweltschutz: „Diese neuen Techniken – ob bei FS ‚Richmond‘ oder auch der Ladeinfrastruktur für E-Busse – haben eine vergleichsweise hohe Systemkomplexität und sind (noch) nicht vergleichbar wirtschaftlich und zuverlässig wie Dieselantriebe.“</p> <p>Und weiter: „Ein Fokus ausschließlich auf Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit würde zwangsläufig zur Entscheidung für dieselbetriebene Fahrzeuge führen – mit entsprechend hohen CO<sub>₂</sub>-Emissionen“, schreiben die Stadtwerke.</p> <p>Schon zuletzt hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es „keinerlei Überlegungen“ gebe, die „Richmond“ außer Dienst zu stellen. Die „gelegentlichen Störungen“ seien „angesichts der innovativen Antriebstechnologie“ nicht ungewöhnlich. „Die Zuverlässigkeit des Schiffes hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert“, hieß es noch Anfang Juli 2025. Aber in diesem Fall war es vielleicht einfach nur Pech.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Trotz neuen Ersatzteils steht die „Richmond“ schon wieder im Hafen: Was ist dieses Mal das Problem?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:39:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.<br>
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        ]]>
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        Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.



        <p>Für den Meteorologen Jürgen Schmidt haben sich die schlimmsten Befürchtungen für den Sommer 2025 nicht bewahrheitet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitzewelle-vorbei-doch-was-jetzt-so-entwickelt-sich-das-juli-wetter-am-bodensee-04-07-25;art410936,12430225" target="_blank" title="Was kommt nach der Hitzewelle? So wird das Juli-Wetter am Bodensee">„Nach dem trockenen Frühjahr haben viele mit einem Dürresommer gerechnet</a>“, sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors. Es gab extreme Hitzeperioden, abgelöst von Starkregen bis zu plötzlichem Hagel. Aber welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden?</p> <h2>Außergewöhnlich heißer Juni</h2> <p>Was die Temperaturen angeht, lag der Sommer am Bodensee 1,3 Grad über dem Mittelwert. Der wird derzeit aus dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gezogen. Für Schmidt war er damit schlicht „ein normaler Sommer, wie mit ihm in Zeiten des Klimawandels zu rechnen ist“.</p> <p>49 Sommertage, also Tage mit mindestens 25 Grad, verzeichnete die Wetterstation <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/" target="_blank" title="Friedrichshafen">Friedrichshafen</a> zwischen Juni und Ende August. 16 davon lagen sogar über 30 Grad. Allein im Juni standen 299 Sonnenstunden zu Buche. Das entspricht 11 Prozent mehr Sonnenschein gegenüber dem Mittelwert. Damit war der Juni nicht nur der wärmste Monat im Jahr, „seine lange heiße Phase zu Beginn war auch ungewöhnlich“, sagt Jürgen Schmidt.</p> <p>Mit 20,9 Grad im Durchschnitt lag der Juni ganze 3,4 Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Selbst im Rahmen des Klimawandels sei er damit außergewöhnlich trocken gewesen. Dementsprechend lagen auch die beiden wärmsten Tage im Juni: Sowohl am 29. als auch am 30. Juni stellte die Messstation in Friedrichshafen 34,2 Grad fest. Höchstwert in Baden-Württemberg waren gar 38,7 Grad.</p> <h2>Verregneter Juli</h2> <p>Dass die Temperaturen so ansteigen konnten, begründet Jürgen Schmidt mit den historisch hohen Wassertemperaturen in Atlantik und Nordsee. Die seien 1 bis 3 Grad wärmer gewesen als im Mittel. Auf den Bodensee habe das indes keine Auswirkungen, da das Seewasser vor allem vom lokalen Wetter abhängig sei.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/unwetter-geht-am-bodensee-nieder-hagelhaufen-bis-zu-einem-halben-meter;art372492,12428059" target="_blank" title="„Komplett und mit voller Wucht getroffen“: Unwetter mit Hagelschauer geht über Sipplingen nieder">Wie klein ein lokales Wettereignis sein kann, zeigte etwa der Hagel, der am 1. Juli einzig über der Gemeinde Sipplingen niederging.</a> Das Ereignis steht symbolisch für einen verregneten Monat voller Niederschlag. 149 Liter pro Quadratmeter bilden den Durchschnitt im Monat Juli. Ganze 18 Tage regnete es laut Schmidt über einem Liter Regen pro Quadratmeter. Dennoch fällt der Juli im Vergleich zu den vergangenen fünf Sommern nicht nennenswert auf</p> <p>2021 habe es im Juli sogar 260 Liter geregnet, 2023 und 2024 dafür weniger. Mit durchschnittlich 19,1 Grad war er der kühlste der drei Sommermonate. Allerdings: „Nach dem trockenen Juni hat der Juli in der Natur viel gerettet“, fasst Schmidt zusammen.</p> <h2>August bringt Starkregen</h2> <p>Der nasseste Tag lag dennoch im August. Am 21. regnete es durchschnittlich 35,3 Liter pro Quadratmeter.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/diese-auswirkungen-hatte-der-dauerregen-bislang-im-bodenseekreis;art410936,12467197" target="_blank" title="Diese Auswirkungen hatte der Dauerregen im Bodenseekreis"> Die Bodenseezuflüsse stiegen an, Veranstaltungen wurden verschoben, weil Starkregenereignisse die Bodenseeregion punktuell trafen</a>. Besonders <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Radolfzell und angrenzende Gemeinden</a> waren betroffen. Mit seinen 260 Sonnenstunden lag der August dennoch sogar 14 Prozent über dem Mittelwert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:15:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/regen-verwaessert-die-bodensee-bilanz-schifffahrt-leidet-im-sommer-2025-13-09-25;art372432,12479478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.  ]]></description>
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          Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.<br>
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        Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.



        <p>Durch Temperatur und Wetter fühlt man es schon deutlich: Der Sommer ist vorbei. Auch die letzten Tage der Schulferien gehen in Baden-Württemberg und Bayern zu Ende. Damit endet auch die Zeit, in der Familien mit Kindern Ausflüge über den Bodensee unternehmen. Welche Bilanz ziehen Schifffahrtsbetriebe aus der bisherigen Saison?</p> <p>Begonnen – beziehungsweise zuerst eben nicht begonnen – hat sie mit Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/niedrigwasser-am-bodensee-das-passiert-bei-0-meter-pegel-in-konstanz-16-04-25;art417930,12359654" target="_blank" title="Niedrigwasser im Bodensee: Was würde passieren, wenn der Konstanzer Pegel bei 0 Meter läge?">Im April sank der Bodenseepegel zeitweise auf etwas mehr als 2,70 Meter.</a> Das Niedrigwasser führte dazu, dass die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/um-plaene-ist-es-ruhig-geworden-uebernehmen-schweizer-den-schiffverkehr-auf-dem-untersee;art372455,12478004" target="_blank" title="Ja, nein, vielleicht? URh wollte den Schiffverkehr auf dem Untersee übernehmen">Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)</a> schon nicht am ersten Höhepunkt der Saison teilnehmen konnte. Die Sternfahrt 2025, bei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-stern-auf-dem-bodensee-saison-2025-fuer-die-weisse-flotte-beginnt;art372432,12372395" target="_blank" title="Bodensee-Schiffe bilden einen Stern auf dem Wasser. Damit beginnt die Saison 2025">Schiffe der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) einen Stern auf dem Wasser</a> bilden, musste ohne sie stattfinden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gailingen/niedrigwasser-auf-dem-untersee-kursschiffe-starten-nur-eingeschraenkt;art372441,12373515" target="_blank" title="Später Start nur mit Einschränkungen: So macht Niedrigwasser den Schiffen auf dem Rhein zu schaffen">Wirklich in die Saison starten konnte die URh dann am 1. Mai</a>, sagt Geschäftsführer Remo Rey dem SÜDKURIER. Doch auch mehr als zwei Wochen nach dem eigentlich geplanten Saisonstart hätten lediglich Rundfahrten zwischen Schaffhausen und Diessenhofen/Gailingen angeboten werden können. Das Niedrigwasser hatte zudem noch länger anhaltende Auswirkungen.</p> <p>Der Fahrplan musste eingeschränkt werden, erst ab dem 4. Juni konnten durchgehend alle üblichen Häfen angesteuert werden. Dabei sei es aber nicht lange geblieben. Schon am Ende des Monats und bis zum 26. Juli kam es erneut zu Einschränkungen. Die URh teilte zu dieser Zeit mit, dass Kursschiffe zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein nicht verkehren konnten. <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/auch-im-tod-macht-sie-aerger-kein-durchkommen-fuer-schiffe-bei-stein-am-rhein-wegen-quaggamuschel-14-07-25;art1371848,12437410" target="_blank" title="Auch im Tod macht sie Ärger: Kein Durchkommen für Schiffe bei Stein am Rhein wegen Quaggamuschel">Als Grund wurden abgestorbene und angeschwemmte Quagga-Muscheln angegeben</a>, die abschnittsweise die Durchfahrt verhinderten.</p> <p>Mehr Glück hatten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) in Konstanz. Das Niedrigwasser habe nur geringen Einfluss auf den Schiffsbetrieb gehabt, sagt Pressesprecher Josef Siebler. Allerdings sei es zu Einschränkungen im Bereich des Untersees gekommen, „die Landestellen Iznang und Mannenbach konnten über mehrere Wochen lang nicht angefahren werden“. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/nach-dem-niedrigwasser-am-bodensee-bodenseeschiffe-steuern-wieder-mehr-landestellen-an;art417930,12383134" target="_blank" title="Bodenseeschiffe fahren wieder mehr Landestellen an">Im Bereich des Obersees konnte Langenargen aufgrund des Niedrigwassers bis in den Juni hinein nicht angefahren werden.</a></p> <p>Neben den Einschränkungen im Fahrplan hatte das Niedrigwasser noch eine ganz andere Auswirkung für die Gäste: „Nicht vollständig zu vermeiden waren hingegen Komfort-Einschränkungen für die Passagiere bei Zu- und Ausstieg aufgrund steiler Rampen, woraus sich Verspätungen ergaben“, so Siebler.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Warum eigentlich „Weiße Flotte“?</span><span>Eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weisse-flotte-in-sorge-so-wirkt-sich-das-niedrigwasser-am-bodensee-auf-den-schiffsverkehr-aus;art372448,12357296" target="_blank" title="Wohin steuert die Weiße Flotte? So schauen die Schifffahrtsunternehmen auf das Jahr">weiße Flotte</a> gibt es nicht nur am Bodensee. Laut BSB bezeichnet der Begriff die Flotte von Fahrgastschiffen, die für Personen- und Ausflugsfahrten auf Binnengewässern und Küstengewässern eingesetzt werden. Ursprünglich stammt er demnach von der weißen Farbe der Schiffe, die in der Regel durch ihre helle Lackierung oder ihre weißen Aufbauten gekennzeichnet sind. Am Bodensee wird der Begriff für alle Kurs- und Ausflugsschiffe der vier Anbieter, die in der VSU zusammengeschlossen sind, verwendet.</span></label></div> <h2>Sechsstellige Einbußen durch Einschränkungen</h2> <p>Die von Einschränkungen geprägte Saison hatte für die URh spürbare Auswirkungen. Geschäftsführer Rey spricht gegenüber dem SÜDKURIER von einem Minderertrag im Bereich zwischen 630.000 und 750.000 Schweizer Franken (rund 675.000 bis 800.000 Euro). Der verspätete und eingeschränkte Start sowie spätere Einschränkungen hätten auch die Bordgastronomie betroffen. Hier gebe es laut Rey ebenfalls entsprechende Einschnitte.</p> <p>Wie sich die Fahrgastzahlen bei den BSB entwickelt haben, könne noch nicht konkret gesagt werden. Allerdings seien Tendenzen zu erkennen, so Siebler. Die Zahlen bewegen sich demnach auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr. Das heißt: „deutlich unter dem Durchschnitt früherer Jahre“, mit Ausnahme der Corona-Jahre.</p> <h2>An Regentagen kaum Passagiere</h2> <p>Immerhin eine Sorge weniger gab es im Vergleich zum Vorjahr: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/vorher-nachher-vergleich-wie-sieht-es-nach-dem-hochwasser-am-bodensee-ufer-aus;art372448,12156499" target="_blank" title="Vorher-Nachher-Vergleich: Wie sieht es nach dem Hochwasser am Bodensee-Ufer aus?">Hochwasser</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/keine-spur-von-nervigen-stechmuecken-am-bodensee-ein-segen-fuer-die-urlaubsregion;art372432,12461640" target="_blank" title="Keine Spur von nervigen Stechmücken am Bodensee – ein Segen für die Urlaubsregion?">Schnaken führten zu überregionaler Berichterstattung</a>. Das war Niedrigwasser in diesem Jahr weniger der Fall, so waren „wenigstens von dieser Seite keine negativen Auswirkungen zu verspüren“, sagt Siebler. Allerdings sei deutlich zu erkennen, dass das Wetter einen zunehmenden Einfluss hat. „An Regentagen sind die Schiffe nahezu leer.“</p> <p>Als größte Herausforderung bezeichnet Pressesprecher Siebler ein geändertes Verhalten der Passagiere. „Die Preissensibilität der Gäste hat spürbar zugenommen“, statt des Schiffes würden vermehrt Bus und Bahn in Verbindung mit dem Deutschlandticket oder verschiedenen Gästekarten genutzt.</p> <p>Durch die Verbreitung von E-Bikes könnten mehr Menschen weite Strecken mit dem Rad zurücklegen, Schiffe nur für kurze oder den See querende Etappen nutzen. Den klassischen Tagesausflug gebe es seltener. „Es ist festzustellen, dass die Aufenthaltszeit der Gäste an Bord beständig abnimmt.“ Gefragt seien eher kurze Etappen.</p> <p>Diese Entwicklungen führten bereits dazu, dass die Stadtwerke Konstanz beim Fährbetrieb 2024 <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/faehre-vom-bodensee-in-den-roten-zahlen-stadtwerke-konstanz-hoffen-auf-trendwende-24-07-25;art372448,12447596" target="_blank" title="Fähre und Weiße Flotte erstmals seit langem im Minus: Stadtwerke hoffen auf Trendwende">erstmals seit Jahrzehnten rote Zahlen einfuhren</a>. Auch die Weiße Flotte hat das vergangene Jahr mit einem Minus abgeschlossen. Konkrete Pläne für das nächste Jahr gebe es allerdings noch nicht, so Siebler. „Wir werden die Auswertungen abwarten, daraus unsere Schlüsse ziehen und unsere Angebote der tatsächlichen Nachfrage anpassen. Endgültig entschieden ist derzeit aber noch nichts.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 16:50:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verkehr und Tempo 30: Efrizweiler fühlen sich von der Stadt zu wenig gehört  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/verkehr-und-tempo-30-efrizweiler-fuehlen-sich-von-der-stadt-zu-wenig-gehoert;art372484,12478826 ]]></link>      <description><![CDATA[  Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.



        <p>Seit langem schon fordern die Efrizweiler in ihrer Ortsdurchfahrt generell ein Tempo-30-Limit – nicht erst, seit die Strecke zwischen Kluftern und Raderach wegen der Vollsperrung der K7742, der „Müllstraße“, vom Landratsamt zur offiziellen Umleitung umgewidmet wurde. Seither, seit Mitte Mai, gilt dort bis zum voraussichtlichen Ende der Sperrung der K7742 im November ein 30er-Limit. Das dürfte aber vermutlich mit der Freigabe der „Müllstraße“ wieder aufgehoben werden.</p> <p>Den Anwohnern, die sich in der „Initiative für Efrizweiler“ formiert haben, passt diese Vorstellung überhaupt nicht. Denn eigentlich sieht die nächste Stufe des Lärmaktionsplans (LAP) der Stadt Friedrichshafen, die nächstes Jahr in Kraft treten soll, vor, dass dann ganz Kluftern und Efrizweiler ohnehin 30er-Zone werden – ganz regulär.</p> <h2>Bleibt Tempo 30 bestehen? Aussagen bleiben vage</h2> <p>Doch noch ist der nächste Schritt beim LAP ein ungelegtes Ei, beschlossen ist noch nichts, es gibt lediglich einen Rahmenplan und unverbindliche Absichtserklärungen der politischen Akteure. Bei der Stadt gibt man sich daher auch eher vage: „Der finale Beschluss des LAP und damit auch für Tempo 30 aus Lärmschutzgründen für die Ortsdurchfahrt wird dem Gemeinderat im Oktober zur Entscheidung vorgelegt“, heißt es auf Anfrage aus der Pressestelle des Häfler Rathauses.</p> <p>Das wisse man bereits, sagt Thomas Arbogast, der Sprecher der Efrizweiler Initiative, dazu: „Die Frage ist, ob Tempo 30 so bleibt, wie im LAP vorgeschlagen oder ob man von Seiten der Stadt davon abweichen will.“ Eine solche Aussage, so Arbogast, wäre „eine sachgerechte Antwort“ gewesen, nachdem sich die Initiative seit nunmehr zehn Jahren mit diesem Thema „herumschlägt“.</p> <h2>Statt Querungshilfe wenigstens Zebrastreifen</h2> <p>Enttäuscht ist man in Efrizweiler auch darüber, dass aus der von Anwohnern der Klufterner Straße gewünschten Querungshilfe zwischen Ortseingang und Kurve am Schloss wohl nichts wird. Diesem Wunsch erteilt die Stadtverwaltung indirekt eine Absage, verweist dabei aber auf übergeordnete Vorgaben. In diesem Bereich gebe es „bislang keine Überlegungen für eine Querungshilfe“, heißt es. Die Platzverhältnisse dort seien nicht ausreichend, da die Fahrbahn eine Breite von 6,50 Metern habe. Für eine Querungshilfe würde man jedoch eine Breite von neun Metern benötigen.</p> <p>In Efrizweiler hingegen wäre man froh um jeden „lösungsorientierten“ Ansatz, sagt Arbogast. So habe man in mehreren Gesprächen mit Vertretern der Stadt Fußgängerüberwege thematisiert. Auch dies wäre eine Option. Für ihn sei dies ein Zeichen, dass die Stadt Bürgeranliegen nicht ernst nehme. Für den nächsten LAP-Schritt fordere man mit Nachdruck eine Beschlusslage zugunsten der Fußgänger. „Zumal insbesondere in der Kurve am Schloss die Bushaltestelle liegt“, betont Arbogast. Er sehe täglich Fußgänger, darunter auch Jugendliche, in der Kurve über die Straße gehen. Seit Einrichtung der Umleitung wird die Klufterner Straße täglich von rund 15.000 Fahrzeugen befahren.</p> <p>Sollte die Stadt hier nicht einlenken, werde man sich an übergeordnete Behörden wenden, kündigt der Initiative-Sprecher an: „Beispiele, dass solche Schritte mit Erfolg möglich sind, gibt es auch im Bodenseekreis.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Reaktionen auf die Umleitung</span><span>Vor allem in den ersten Wochen der Umleitung seien „mehrere Anrufe, Mails und persönliche Vorsprachen“ bei der Ortsverwaltung Kluftern eingegangen, ebenso im Rathaus in Friedrichshafen, heißt es seitens der städtischen Pressestelle auf Anfrage der Redaktion. Die Beschwerden hätten sich in erster Linie auf die Missachtung des 30er-Limits bezogen. Daraufhin habe das Rechtsamt Radarkontrollen vorgenommen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Radarkontrollen</span><span>An folgenden Messstellen hat die Stadtverwaltung Friedrichshafen laut eigenen Angaben Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen, in Klammern die Prozentzahl der Verstöße: Tannenburgstraße (18,42 Prozent), Kluftern Eisenbahnbrücke (0,05), Markdorfer Straße (0,16) und L207 Gasthaus Alpenblick (7,65).</span></label></div> <h2>Streit ums Thema Tempokontrollen</h2> <p>Bei der Stadt verweist man auf Radarkontrollen, die insgesamt belegen würden, dass die Ortsdurchfahrten von Kluftern und Efrizweiler seit Einrichtung der Umleitung keine Gefahrenbereiche seien. Ab Mai, so teilt die Pressestelle mit, habe man an mehreren Messstellen das Tempo kontrolliert. Bei der Analyse der Daten hätten sich „unauffällige, normale Verstoßquoten“ ergeben.</p> <p>Die Anwohner-Initiative quittiert dies mit Unverständnis. Die Messungen seien teils „völlig weltfremd“. So ergebe eine Messung an der einspurigen Engstelle der Bahnunterführung überhaupt keinen Sinn, da Autos dort ohnehin abbremsen müssten und es auch einen Fußgängerüberweg zu beachten gebe. Die Verstoßquote von 0,05 Prozent sei daher nicht verwunderlich.</p> <h2>Stadt und Initiative liegen weit auseinander</h2> <p>Ihnen gehe es vor allem darum, dass von der neuen <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> von Spaltenstein her häufig zu schnell in den Ort hineingefahren werde. Außerdem würden viele Fahrer dann direkt nach der Kurve auf der Gefällstrecke Richtung Eisenbahnbrücke wieder Gas geben. Hier, so Arbogast, wären Messungen sinnvoll. Zudem gebe es auf dem freien Grundstück an der Ecke Klufterner Straße/Im Winkel einen idealen Aufstellort für eine mobile Radaranlage. „Ich bin mir sicher, dass hier dann andere, erhöhte Werte zustande kommen“, sagt er. Mehrfach bereits habe die Initiative der Stadt potenzielle Standorte für Tempomessungen mitgeteilt.</p> <p>Dort hingegen sieht man generell keinen dringlichen Handlungsbedarf: Durch die Sperrung der „Müllstraße“ habe der Verkehr und damit die Belastung der Anwohner zwar „deutlich zugenommen“. Insgesamt seien aber die befürchteten großen Staus bislang ausgeblieben. Zudem sei in den vergangenen Wochen auch die Anzahl der Beschwerden über zu schnelles Fahren deutlich zurückgegangen, teilt die Pressestelle der Stadt mit.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Immenstaad]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verkehr und Tempo 30: Efrizweiler fühlen sich von der Stadt zu wenig gehört]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 17:51:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Urteil im Geiselnahme-Prozess: 33-Jähriger zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/geiselnahme-prozess-in-ravensburg-33-jaehriger-muss-fuer-fast-vier-jahre-ins-gefaengnis;art372478,12478283 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mann hatte seine Ex-Freundin im Januar aus ihrer Wohnung gezerrt. Die Gutachterin beschreibt ihn als manipulativ. Der Angeklagte sagte in seinen letzten Worten: „Alle sind gegen mich!“  ]]></description>
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          Der Mann hatte seine Ex-Freundin im Januar aus ihrer Wohnung gezerrt. Die Gutachterin beschreibt ihn als manipulativ. Der Angeklagte sagte in seinen letzten Worten: „Alle sind gegen mich!“<br>
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        Der Mann hatte seine Ex-Freundin im Januar aus ihrer Wohnung gezerrt. Die Gutachterin beschreibt ihn als manipulativ. Der Angeklagte sagte in seinen letzten Worten: „Alle sind gegen mich!“



        <p>Wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und dem Mitführen einer Schreckschusswaffe ist ein 33-Jähriger am Montagnachmittag zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im Januar seine Ex-Freundin aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt und mit einem Messer bedroht. Zudem hatte er eine Schreckschusswaffe bei sich.</p> <p>Angeklagt worden war die Tat als Geiselnahme. Staatsanwalt Schäfer hielt daran in seinem Schlussplädoyer fest und forderte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten. Verteidiger Uwe Rung sah nur die Voraussetzungen für eine Freiheitsberaubung gegeben und beantragte bei der Bemessung eine Haftstrafe im unteren Bereich.</p> <h2>Das sagt die Gutachterin</h2> <p>Doch zunächst war vor dem Landgericht Ravensburg Gutachterin Barbara Stitzel, Chefärztin der Abteilung forensische Aufnahme und Behandlung am ZfP Weißenau, zu Wort gekommen. Sie sah keine Hinweise auf psychische oder depressive Erkrankungen. Auch wahnhafte Störungen und Suchtprobleme schloss sie aus. Sie sprach allerdings von einer überhöhten Selbstdarstellung, einem fehlenden Einfühlungsvermögen und einem manipulativen Verhalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span><strong><strong>Beziehung und Tat</strong></strong></span><span>Von März bis Dezember 2024 hatten der Angeklagte und die 20-Jährige eine Beziehung geführt. Die anschließende Trennung wollte der Mann nicht akzeptieren. Er schickte ihr Nachrichten und forderte sie zur Fortsetzung der Partnerschaft auf. Er fuhr immer wieder zu ihr, sprach wiederholt Drohungen aus, hieß es in der Anklage. Am 27. Januar 2025 soll er sie schließlich gegen ihren Willen aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt haben. Er wurde unter anderem wegen Geiselnahme angeklagt.</span></label></div> <p>Auffällig sei, dass der Angeklagte seine Ex-Partnerin in seinen Ausführungen stark abgewertet habe. So habe er ihr vorgeworfen, unehrlich zu sein und ihn ausgenutzt zu haben. Gleichzeitig stellte er sich als bemitleidenswerten Mann dar, den man zu wenig unterstützt habe. „Er hat seine Opferrolle sehr betont“, führte die Gutachterin aus.</p> <p>Die Ärztin sprach in ihrer Bewertung zudem davon, dass er seine damalige Freundin in eine untergeordnete Rolle drängen und dominieren, die Abhängigkeit von ihm zementieren oder gar vorantreiben wollte. Sein Verhalten wertete sie als Neigung zur theatralischen Selbstdarstellung. Es sei außerdem nicht spürbar, dass ihm das Geschehene leid tue.</p> <p>Staatsanwalt Schäfer bewertet die Einlassungen des Angeklagten, dass er der Retter seiner Ex-Partnerin gewesen sei, als abwegig. Manche seiner Aussagen seien gar grotesk gewesen. Er sei in seiner narzisstischen Persönlichkeit gekränkt gewesen.</p> <h2>„Er wollte eine Lebensgemeinschaft erzwingen“</h2> <p>Er habe der jungen Frau ein Messer an den Hals gehalten, ihr mehrfach gedroht, dass er sie töten werde. „Sie musste damit rechnen, dass er es tatsächlich umsetzt“, betonte Schäfer. Er wollte eine Lebensgemeinschaft mit ihr erzwingen, habe sich herablassend und bevormundend verhalten. Dass der Angeklagte nicht vorbestraft sei, hielt er ihm zugute. Allerdings hatte er zwei Messer und eine Schreckschusswaffe bei sich, hätte sie damit schwer verletzen können.</p> <p>Verteidiger Uwe Rung hob hervor, dass sein Mandant den objektiven Sachverhalt gar nicht bestritten habe. Auch er betonte, man komme an der Tatsache einer Freiheitsberaubung nicht vorbei. Mehrere Zeugen hätten diese beobachtet und vor Gericht übereinstimmend ausgesagt. Die Voraussetzungen für eine Geiselnahme sah er hingegen nicht gegeben.</p> <h2>Das letzte Wort fällt besonders lang aus</h2> <p>Der Angeklagte hatte das letzte Wort, und das fiel selten so ausführlich aus wie in diesem Verfahren. Einsicht? Fehlanzeige! Der Angeklagte wies alle Vorwürfe zurück. Eigentlich sei er der am meisten Geschädigte in diesem Verfahren. Zeugen würden hier Lügengeschichten verbreiten. Er sei der Moralischste hier, ließ er den Dolmetscher übersetzen. Überhaupt sei er im gesamten Verfahren auf Dolmetscher angewiesen gewesen. „Da wurde viel Falsches gesagt“, befand er.</p> <p>Auch die Aussagen der Gutachterin träfen nicht zu. „Alle sind gegen mich“, sagte der Angeklagte. Unter Berücksichtigung weiterer Beweismittel hätte sich ein ganz anderes Bild von ihm ergeben. Auch auf den Einwand von Richterin Claudia Denfeld, dass zahlreiche Zeugen übereinstimmende Angaben zur Tat gemacht hatten, wischte er mit den Worten beiseite: „Was die alles über mich erzählt haben!“</p> <p>Der Angeklagte wurde schließlich wegen Freiheitsberaubung in Tateinheit mit Nötigung und dem Führen einer Schusswaffe zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Für das Gericht stand der Sachverhalt mit der Beweisaufnahme im Wesentlichen fest. „Mit kleinen Abweichungen, die für die juristische Würdigung entscheidend sind“, betonte die Vorsitzende der Kammer. Er habe ein großes Küchenmesser gezogen und es seiner Ex-Partnerin an den Hals gehalten. „Sie hatte Todesangst“, sagte Claudia Denfeld.</p> <p>Die Kammer habe den Eindruck gewonnen, der Angeklagte lebe in seiner eigenen Realität. Warum er wegen Freiheitsberaubung und nicht wegen Geiselnahme verurteilt wurde, begründete sie unter anderem mit den dafür nötigen Voraussetzung eines „qualifizierten Nötigungsmittels“, Drohungen mit dem Tod oder schwerer Körperverletzung oder der Freiheitsberaubung von über einer Woche. Bei einer Geiselnahme müsse zudem ein „zweiteiliges Geschehen vorliegen“.</p> <p>Dem Angeklagten machte sie klar: „Das haben Sie sich selbst eingebrockt!“ Nichts rechtfertige eine solche Tat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hat angekündigt, Berufung einzulegen. „Es ist alles gelogen“, sagte er regelrecht trotzig, bevor die Richterin die Verhandlung schloss.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Urteil Prozeß Verurteilung thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Urteil im Geiselnahme-Prozess: 33-Jähriger zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:28:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Am Sonntag wird gewählt! Das müssen Sie zur Bürgermeisterwahl in Immenstaad wissen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/kandidaten-termine-wahlunterlagen-alles-zur-buergermeisterwahl-2025-in-immenstaad;art372478,12476667 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer tritt am 19. Oktober in der Bodenseegemeinde an? Wo können Bürger ihre Stimme abgeben? Und wo wird das Ergebnis verkündet? Antworten auf diese Fragen gibt es hier.  ]]></description>
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          Wer tritt am 19. Oktober in der Bodenseegemeinde an? Wo können Bürger ihre Stimme abgeben? Und wo wird das Ergebnis verkündet? Antworten auf diese Fragen gibt es hier.<br>
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        Wer tritt am 19. Oktober in der Bodenseegemeinde an? Wo können Bürger ihre Stimme abgeben? Und wo wird das Ergebnis verkündet? Antworten auf diese Fragen gibt es hier.



        <p>Nur noch wenige Tage, dann wird in Immenstaad gewählt. Nach acht Jahren endet im Januar 2026 die erst Amtszeit von Johannes Henne. Die Bürgermeisterwahl wurde auf den 19. Oktober terminiert. Die Wahllokale haben am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.</p> <h2>Wer tritt bei der Wahl an?</h2> <p>Auf dem Stimmzettel finden sich zwei Namen. Amtsinhaber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/zehn-thesen-zur-buergermeisterwahl-in-immenstaad-das-antwortet-amtsinhaber-johannes-henne;art372478,12498516" target="_blank" title="Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: Das antwortet Amtsinhaber Johannes Henne">Johannes Henne</a> (38) möchte Bürgermeister der Bodenseegemeinde bleiben. Zum Start der Bewerbungsfrist hatte er seine Unterlagen für eine zweite Amtszeit eingereicht. Anfang August hatte zudem <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/zehn-thesen-zur-buergermeisterwahl-so-antwortet-herausforderer-stephan-lederle;art372478,12498511" target="_blank" title="Zehn Thesen zur Bürgermeisterwahl: So antwortet Herausforderer Stephan Lederle">Stephan Lederle</a> (35) seine Bewerbung bei der Gemeinde abgegeben. Er lebt mit seiner Familie seit 2024 in Immenstaad.</p> <h2>Wie und wo wird gewählt?</h2> <p>Die Wahlbenachrichtigungen sind Mitte September von der Gemeinde verschickt worden, mittlerweile müssten alle Wahlberechtigten in Immenstaad, Kippenhausen und Frenkenbach ihre Unterlagen erhalten haben. Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, kann Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen noch bis Freitag, 17. Oktober, 18 Uhr, beantragen. Eine Ausnahme bilden hier Onlineanträge, diese mussten bereits bis Mitte der Woche eingereicht werden.</p> <p>Jede und jeder Wahlberechtigte hat bei der Bürgermeisterwahl eine Stimme. In Immenstaad sind rund 5200 Menschen wahlberechtigt. Sie geben in einem der Wahllokale (Kindergarten Strandbadstraße, alte Grundschule, Kindergarten Ruhbühl, Rathaus Kippenhausen) ihre Stimme ab, oder wählen per Briefwahl. Es gibt sechs Wahlbezirke und zwei Briefwahlbezirke. Entfallen am Sonntag auf keinen der beiden Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 2. November eine Stichwahl statt. Neue Bewerbungen sind dann nicht mehr möglich. Wer die Mehrheit erreicht hat, ist gewählt.</p> <h2>Wo werden die Ergebnisse präsentiert?</h2> <p>Noch während die Stimmen am Abend des 19. Oktober ausgezählt werden, werden erste Zwischenergebnisse in den Bürgersaal in Immenstaad übertragen. „Das Endergebnis wird im Anschluss vor dem Rathaus verkündet“, kündigt Hauptamtsleiter Michael Haase an.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:16:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihre Aufgabe: Leben retten – ihre finanzielle Lage: angespannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/geldprobleme-bei-der-dlrg-bodensee-florian-daniels-appelliert-an-politik-und-mitbuerger;art410936,12476602 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.  ]]></description>
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          Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.<br>
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        Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.



        <p>So langsam neigt sich der Sommer dem Ende entgegen. Für die Urlauber geht es wieder nach Hause – und bei den Einsatzkräften am Bodensee kehrt Ruhe ein? „Könnte man meinen“, sagt Florian Daniels von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), „doch so ist es nicht.“ Zwar fallen für die Wasserretter in der Regel zwischen Mai und September tatsächlich die meisten Einsätze an, ein richtiges Saisonende gebe es aber nicht mehr. Der Vorsitzende des Bezirks Bodenseekreis betont: „Den letzten Einsatz haben wir im Dezember – im Januar geht es direkt weiter.“</p> <p>Durchschnittlich rücken die Wasserretter der DLRG im Bodenseekreis jährlich zu rund 65 Einsätzen aus. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Kressbronn bis Sipplingen, im Hinterland bis ins Deggenhausertal. Die Wasserretter werden alarmiert, wenn es ernst wird, wenn <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/rettungskraefte-suchen-auf-dem-bodensee-nach-einem-vermissten-hubschrauber-im-einsatz;art372474,12431060" target="_blank" title="Großer Rettungseinsatz auf Bodensee beendet: Vermisster Mann taucht wieder auf">Schwimmer in Not</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/segler-und-surfer-auf-dem-bodensee-in-not-wasserschutzpolizei-rueckt-zu-elf-einsaetzen-aus;art410936,12442334" target="_blank" title="Segler und Surfer auf dem Bodensee in Not: Wasserschutzpolizei rückt zu elf Einsätzen aus">Surfer vermisst</a> oder<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/sturm-auf-dem-bodensee-ruft-einsatzkraefte-auf-den-plan;art372495,12275126" target="_blank" title="Sturm auf dem Bodensee ruft Einsatzkräfte auf den Plan"> Bootsbesatzungen</a> in Gefahr sind. Doch auch bei <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hochwasser-in-meckenbeuren-taucher-ministerpraesident-und-ein-bisschen-aufatmen;art410936,12055060" target="_blank" title="Hochwasser in Meckenbeuren: Taucher, Ministerpräsident und ein bisschen Aufatmen">Hochwasser-Lagen</a>, wie im vergangenen Jahr in Oberteuringen und Meckenbeuren, oder bei <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/smart-landet-in-kanal-zum-bodensee-62-jaehrige-kann-sich-rechtzeitig-befreien;art410936,12469844" target="_blank" title="62-Jährige landet mit ihrem Smart in Kanal am Bodensee: Fahrerin kann sich rechtzeitig befreien">Einsätzen an Flüssen</a> sind die ehrenamtlichen Helfer zur Stelle. Sie übernehmen außerdem die Absicherung von Veranstaltungen am und auf dem Wasser.</p> <h2>Wenn das Geld nicht reicht!</h2> <p>Sorge bereitet der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft die angespannte Haushaltslage. In seinem Jahresbericht 2024 kündigte der Bezirk Bodenseekreis an, dass man sich „in vielen Bereichen auf erhebliche Einsparungen einstellen muss“. Ein besonders schmerzhafter Punkt werde dabei die „Reduzierung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen“ sein. Florian Daniels hebt hervor, man werde weiterhin in die Ausbildung investieren. Das sei für die Einsatzbereitschaft elementar, „das halten wir unter allen Umständen am Laufen“. Man werde aber gerade bei höheren Ausbildungsgängen stärker selektieren müssen“, so der Bezirksvorsitzende. Manches werde nicht mehr möglich sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasserrettungsdienst</span><span>Der Rettungsdienst ist eine öffentlich-rechtliche Aufgabe, die in Baden-Württemberg durch Rahmenvereinbarungen auf die Rettungsdienstorganisationen übertragen worden ist. Die gesetzliche Grundlage bildet das Rettungsdienstgesetz. Die gemeinnützigen Organisationen nehmen die Aufgaben nach dem Subsidiaritätsprinzip eigenständig und eigenverantwortlich wahr. Auch der Wasserrettungsdienst ist darin festgeschrieben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>DLRG im Bodenseekreis</span><span>Die DLRG im Bezirk Bodenseekreis besteht aus insgesamt zwölf Ortsgruppen und hat aktuell rund 4200 Mitglieder. Die Ortsgruppen decken die Bereiche Schwimmausbildung, Jugendarbeit und Qualifikationen im Bereich Erste Hilfe ab. Der Bezirk ist für die Aus- und Fortbildung von Rettungskräften, sämtliche Aufgaben der Wasserrettung sowie die Absicherung von Wasserveranstaltungen zuständig.</span></label></div> <p>Auch bei der Ausstattung sind keine großen Sprünge denkbar. „Wir wollen eine fortschrittliche Rettung anbieten, aber Zukunftstechnik ist teuer“, sagt Daniels. Mit der „Arguna“ war in diesem Jahr ein modernes Rettungsboot hinzugekommen, das das knapp 40 Jahre alte Vorgänger-Boot ersetzt. Finanziert worden war der Prototyp zum größten Teil durch das Land. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fuer-mehr-sicherheit-auf-dem-bodensee-dlrg-stellt-neues-rettungsboot-arguna-vor;art410936,12376642" target="_blank" title="Für mehr Sicherheit auf dem Bodensee: Das kann das neue DLRG-Rettungsboot">Doch die Anschaffung eines solchen Boots ist nur ein Faktor in der Rechnung.</a> Ein anderer sind die Betriebs- und Unterhaltskosten, die jährlich mit bis zu 10.000 Euro zu Buche schlagen. Die muss die DLRG aus eigener Kraft stemmen.</p> <p>Für den Bezirk werde es zunehmend zur Herausforderung, eine gesicherte Finanzierung hinzubekommen. „Es ist schlichtweg alles teurer geworden“, sagt Florian Daniels. Von der Materialbeschaffung über Spritkosten bis zur Instandhaltung von Fahrzeugen habe man hohe laufende Kosten. Das Land hatte zuletzt zusätzliche Fördermittel für die Sonderrettungsdienste, zu denen die DLRG gehört, zur Verfügung gestellt. „Aber im Verhältnis bleibt für die einzelne Organisation nicht mehr“, betont Daniels, der seit 2021 Bezirksvorsitzender ist.</p> <h2>Was würde also helfen?</h2> <p>„Wenn die öffentliche Hand die Deckung der laufenden Kosten besser unterstützen würde“, sagt der Vorsitzende. Dazu sei die DLRG immer im Austausch mit der Landesregierung. „Es ist aber nicht einfach – vor allem in Zeiten angespannter Haushaltslagen“, betont Florian Daniels. Das treffe viele Organisationen. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden erhalte die DLRG Zuwendungen durch den Landkreis. Hier seien die Kürzungen glücklicherweise geringer ausgefallen als zunächst angekündigt, so Daniels. Spürbar seien sie trotzdem. An der Stellschraube „Mitgliedsbeiträge“ könne und wolle man nicht weiter drehen.</p> <p>Staatssekretär Thomas Blenke hatte bei der Schiffstaufe der „Arguna“ betont: „Wenn die DLRG eine öffentliche Aufgabe übernimmt, sollte sie zur Finanzierung nicht rote Wurst grillen und verkaufen müssen.“ Tatsächlich muss die DLRG nach einer personalintensiven und aufwändigen Vermisstensuche die Kosten, unter anderem für Sprit, aber aus eigenen Mitteln decken. Dabei erfülle man eine staatliche Aufgabe. Ein Teil der Einsatzkosten kann über die Krankenkasse abgerechnet werden. „Die Hürden sind allerdings relativ hoch“, sagt der Bezirksvorsitzende.</p> <p>Die Rettungskräfte der DLRG werden während eines <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Wer-rueckt-aus-wenn-Schwimmer-oder-Bootsbesatzungen-in-Not-geraten-So-arbeiten-die-Einsatzkraefte-am-Bodensee-zusammen;art410936,10324744" target="_blank" title="Wer rückt aus, wenn Schwimmer oder Bootsbesatzungen in Not geraten? So arbeiten die Einsatzkräfte am Bodensee zusammen">Einsatzes</a> auch nicht freigestellt. „Wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen, müssen sie das über Gleitzeit ausgleichen, nacharbeiten oder sich Urlaub nehmen“, so Daniels. In der öffentlichen Wahrnehmung stellt er immer wieder fest: „Nicht alle haben auf dem Schirm, dass wir das alles übers Ehrenamt bestreiten.“ Die Verbände der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft machten sich daher weiterhin für eine Helfergleichstellung der DLRG-Kräfte mit den Feuerwehren oder den Regelungen des Katastrophenschutzgesetzes stark.</p> <h2>Großer Einsatz aller Mitglieder</h2> <p>Froh ist der Vorsitzende, dass sich nach wie vor viele Helfer bei der DLRG engagieren. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Wer-rueckt-aus-wenn-Schwimmer-oder-Bootsbesatzungen-in-Not-geraten-So-arbeiten-die-Einsatzkraefte-am-Bodensee-zusammen;art410936,10324744" target="_blank" title="Wer rückt aus, wenn Schwimmer oder Bootsbesatzungen in Not geraten? So arbeiten die Einsatzkräfte am Bodensee zusammen">120 Wasserretter</a> gibt es im Kreisgebiet. Sie investieren ihre Freizeit, um Menschenleben zu retten, verbringen unzählige Lehrgangsstunden auf den Booten oder als Taucher unter Wasser. Allein für die Grundausbildung kommen rund 100 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis zusammen, danach geht es an die Zusatzqualifikationen, um als Bootsführer, Taucher oder in anderer Funktion eingesetzt werden zu können.</p> <p>Jeder, der handwerklich etwas geschickt ist, schraubt nebenbei auch noch an den Fahrzeugen oder investiert Zeit, um das Material zu prüfen. „Alles, damit der Laden am Laufen bleibt“, so Daniels. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit.“ Gleichzeitig sei es aber wichtig, dass man das Engagement sichtbar mache, der Einsatz gesehen und so gut wie möglich unterstützt werde.</p>]]>
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