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    <title>suedkurier.de - Kreis Lindau</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:24 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:24 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:35:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.  ]]></description>
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          Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.<br>
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        Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.



        <p>Der grüne Strich zieht sich vom Bodensee bis kurz unter Biberach, dann läuft er plötzlich geschwungen weiter und auf der Karte entsteht eine Form: eine Fledermaus, passend zu Halloween.</p> <p>Die grüne Linie wurde aber nicht etwa händisch in die Karte eingetragen. Sie spiegelt die Route eines Leichtflugzeugs wider, das am Mittwoch am Flughafen Friedrichshafen gestartet ist. Zu sehen ist <a href="https://www.flightradar24.com/data/aircraft/ph-mlu#3cdfcb7c" target="_blank" title="" rel="noopener">die Route bei Flightradar24</a>. Das Flugzeug, eine Socata TB-10 Tobago, gehört dabei der Flugsportgemeinschaft Dornier Immenstaad, die wiederum Teil der Airbus-Betriebssportgemeinschaft ist.</p> <h2>Werbung für den Verein</h2> <p>Zweiter Vorstand der Flugsportgemeinschaft ist Sascha Kern, ihn erreicht der SÜDKURIER telefonisch und schnell stellt sich heraus: Der 49-Jährige war der Pilot des Fledermausflugs. Er hat die Route gemeinsam mit seinem Co-Piloten Armin Schulz geflogen. „Wir dachten, lasst uns mal ein bisschen Werbung machen für den Verein“, so Kern. Aktuell habe der Verein 14 Mitglieder, da sei noch Luft nach oben.</p> <p>Mithilfe von Künstlicher Intelligenz habe sich Kern daher eine Flugroute erstellen lassen. Aber: „Einfach ein Foto hochladen und eine Flugroute daraus machen, geht nicht.“ Es habe also mehrere Anläufe mit ChatGPT gebraucht, bis eine passende Route erstellt war. Herausfordernd sei gewesen, in einer realistischen Dimension zu planen, ohne in Sperrzonen zu geraten. So kam es, dass das Zentrum der Fledermausroute bei Biberach an der Riß lag.</p> <h2>Fledermaus-Ohren sind knifflig</h2> <p>Die geplante Route dann zu fliegen, sei unter anderem wegen des Windes ebenfalls nicht ohne Herausforderungen gewesen. „Die Ohren und die Flügelspitzen sind ziemlich knifflig“, sagt Sascha Kern. Da er sich so auf die Route konzentriert habe, habe Co-Pilot Schulz den Funk übernommen. Bei Flightradar24 lässt sich ablesen, dass das Flugzeug zwischen 14 und 16 Uhr unterwegs war. Kern bestätigt, dass sie etwa zwei Stunden gebraucht haben.</p> <p>Vom Boden aus ließe sich die Route nicht ausmachen, sie wird nur auf dem Radar deutlich. Die Grafik des Flugs hat Kern, der bei Airbus im Einkauf arbeitet, auch im Intranet des Unternehmens veröffentlicht – mit einem Verweis auf die Comic-Figur Batman, dessen Symbol die Fledermaus ist. Der Verein freue sich aber auch über externe Mitglieder, sagt Sascha Kern.</p> <h2>Nicht die erste Radar-Zeichnung</h2> <p>Dass Flugzeuge mit kreativen Routen zeichnen, ist dabei nicht neu. 2017 etwa hat Airbus im Rahmen eines Testflugs quer durch Deutschland einen Christbaum auf den Radar gemalt. Auch Herzen oder gar die Form eines Flugzeugs haben Piloten in der Vergangenheit bereits auf Karten hinterlassen.</p> <p>Den Flug von Sascha Kern und Armin Schulz hat Flightradar24 sogar <a href="https://x.com/flightradar24/status/1983563020090384824?t=qpOJRE_Cqzn8IknOZGSGSw&amp;s=03" target="_blank" title="" rel="noopener">auf dem sozialen Netzwerk X geteilt</a> – ebenfalls mit einem Hinweis auf Batman und das „Bat Signal“ (zu Deutsch: Fledermaus-Signal), mit dem sich der Superheld in der Comic-Welt rufen lässt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:13:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Sargmaler vom Bodensee: Wie Alfred Opiolka für einen anderen Umgang mit Verstorbenen wirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/der-sargmaler-vom-bodensee-wie-alfred-opiolka-fuer-einen-anderen-umgang-mit-verstorbenen-wirbt;art410936,12508577 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."  ]]></description>
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          Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."<br>
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        Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."



        <p>Ein Wischmopp – der ist ihm als Bild der Beerdigung einer Freundin geblieben. Die Verstorbene lag in einer Aussegnungshalle, so erzählt es Alfred Opiolka, und neben der Eingangstür standen ein Eimer mit schmutzigem Wasser und der Wischmopp. „Die Bilder haben sich bis heute festgebrannt“, so der 65-Jährige. Ihm fehlte damals bei den Bestattern das Feingefühl.</p> <p>Mit 21 Jahren habe er sich als Künstler selbstständig gemacht, erzählt Opiolka, bei einem Kunstmaler hatte er zuvor gelernt. Während eines Auftrags für einen Bestatter, dessen Geschäftsräume er gestalten sollte, habe er einen anderen Umgang mit Verstorbenen erlebt, als bei der Beerdigung der Freundin. Für Verbliebene und Verstorbene sei dort eine schöne Umgebung geschaffen worden, zum Abschiednehmen und Dankbarsein für die gemeinsame Zeit.</p> <h2>Lächelnd von der Beerdigung gehen</h2> <p>Vor über zwanzig Jahren habe er daher begonnen, selbst zu solchen schönen Umgebungen beizutragen. Er fing an, Särge zu bemalen, bunt und mit Motiven aus der Natur. In seiner Galerie Sargladen in Lindau stehen drei solche Särge, auf einem ist eine Blumenwiese abgebildet, auf einem Schmetterlinge, auf dem dritten Sonnenblumen. Kunden können sich die Särge individuell gestalten lassen, solange die Wünsche zur Philosophie des Sargmalers passen. Zu ihm kämen dabei sowohl Kunden, die sich schon zu Lebzeiten einen Sarg oder eine Urne gestalten lassen möchte, aber auch Menschen, deren Tod absehbar ist, und Hinterbliebene.</p> <p>Die Särge lässt er vor der Bemalung von einem Schreiner herstellen, sagt Opiolka. Dabei ist ihm eine Sache wichtig: Sie sollen nicht verschraubt werden. Denn er trage noch die Erinnerung in sich, wie er dem Bestatter half, den Sarg seines Vaters mit Schrauben zu verschließen.</p> <p>Opiolkas Ziel ist es, „dass die Menschen lächelnd nach Hause gehen, dass die Leute schöne Bilder mitnehmen“. Die Särge bezeichnet er auch als Schreine, denn das bezeichne einen Behälter für etwas Kostbares. Wenn die Schreine im Rahmen einer Kremation zerstört werden, sieht er das nicht als Problem, solange sie im Moment des Abschieds schöne Bilder erzeugt haben.</p> <h2>Mit dem grünen Anzug zur Beerdigung</h2> <p>Der Sargmaler berichtet von einem Auftrag vor wenigen Jahren. Ein Grundschüler war verstorben, seine Eltern kamen zu Opiolka in die Galerie. In den Sarg habe er einen Briefschlitz eingearbeitet. Die Mitschüler des Verstorbenen hätten dann Briefe geschrieben und sie bei der Beerdigung in den Schlitz eingeworfen, um sie dem Jungen mitzugeben. Opiolka war anwesend. „Wenn ich gefragt werde, bin ich bei Beerdigungen dabei“, sagt er und ist beim Erzählen auch heute noch sichtlich gerührt.</p> <p>Er trage zu Beerdigungen gern einen grünen Anzug, um seine Haltung widerzuspiegeln. „Ich mache das in der Hoffnung, Leute zum Nachdenken anzuregen.“ Der Tod dürfe bunt sein. Darauf gebe es auch negative Reaktionen, gibt Opiolka zu. Aber: „Künstler sind dafür da, neue Wege anzuzeigen.“</p> <h2>„Ich heule genauso wie die anderen“</h2> <p>Er sei sehr gewachsen an dieser Arbeit, auch an den Gesprächen mit den Trauernden. Sein Eindruck ist, dass die meisten Menschen dem Thema Tod und Trauer eher ausweichen. „Ich schrecke nicht davor zurück, intime Fragen zustellen“, sagt Opiolka. So öffneten sich ihm die Besucher seiner Galerie und ließen ihn an ihrer Trauer teilhaben. „Ich heule genauso wie die anderen.“</p> <p>Zunehmend beliebter werden laut Opiolka Bestattungen in Urnen – auch die gestaltet er individuell. So habe er etwa für einen Verstorbenen, dem sein Hund sehr wichtig war und der leidenschaftlich Saxophon und Gitarre spielte, eine Urne gestaltet. Dabei habe er den Hund und das Saxophon auf die Urne gemalt und an der Urne Gitarrensaiten befestigt, über die die Besucher der Beerdigung dem Verstorbenen „ein paar Töne mitgeben“ konnten. Zwar gebe es bei Beerdigungen Vorschriften und Normen, an die man gebunden sei. „Aber innerhalb der Normen kann ich sehr kreativ werden“.</p> <h2>Sein Geschmack trifft nicht jeden Kunden</h2> <p>Allerdings hätte er mit den Särgen über lange Zeit kein Geld verdient. „Das trägt sich erst seit vier, fünf Jahren“, sagt er. „Wie ein Schalter, der sich umgelegt hat.“ Vielleicht hätten sich die Menschen während der Pandemie mehr mit dem Tod auseinandergesetzt, mutmaßt er. Aufseiten der Bestatter erlebe er auch eine neue Bereitschaft, Beerdigungen eher als Dankesfeste denn als Trauerfeiern zu gestalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diskussion über Friedhofspflicht</span><span>In Deutschland gilt eigentlich der Friedhofszwang, die Asche von Verstorbenen muss also bestattet werden und darf von Hinterbliebenen nicht mit nach Hause genommen werden. In Rheinland-Pfalz wurde das Bestattungsgesetz allerdings jüngst gelockert: Hier können Urnen nun zu Hause aufbewahrt werden, auch Flussbestattungen sind möglich. Alfred Opiolka spricht sich dafür aus, dass in ganz Deutschland die Möglichkeiten für Hinterbliebene erweitert werden. Auch in der Schweiz ist die Gesetzgebung in dieser Hinsicht liberaler.</span></label></div> <p>Dabei ist er nicht der einzige Sargmaler in Deutschland. „Mein Geschmack trifft auch nicht jeden Kunden“, sagt der 65-Jährige. Er sehe andere Sargmaler daher nicht als Konkurrenz, sondern als Mitstreiter: Es gehe darum, die Themen Tod und Abschied mit etwas Schönem zu verbinden.</p> <p>Alfred Opiolka weiß auch bereits, wie sein eigener Schrein aussehen soll: Es ist jener mit den Schmetterlingen, der in der Galerie steht.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Sargmaler vom Bodensee: Wie Alfred Opiolka für einen anderen Umgang mit Verstorbenen wirbt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:16:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei stoppt falschen Diplomaten am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/polizei-stoppt-falschen-diplomaten-am-bodensee;art372480,12507244 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 23-jähriger Schweizer wird in Lindau mit gefälschtem Diplomatenausweis gestoppt. Es ist nicht der erste Fall in diesem Jahr – die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge.  ]]></description>
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          Ein 23-jähriger Schweizer wird in Lindau mit gefälschtem Diplomatenausweis gestoppt. Es ist nicht der erste Fall in diesem Jahr – die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 23-jähriger Schweizer wird in Lindau mit gefälschtem Diplomatenausweis gestoppt. Es ist nicht der erste Fall in diesem Jahr – die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge.



        <p>Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist ein Mann mit gefälschtem Diplomatenausweis in Lindau am Bodensee gestoppt worden. Nach Angaben der Polizei wurde das Auto eines 23-jährigen Schweizers am Freitagabend kontrolliert. Dabei sei den Beamten ein Aufkleber neben dem Kennzeichen aufgefallen, der auf ein Diplomaten-Auto hinwies.</p> <h2>Auch Stempel waren Fälschung</h2> <p>Laut den Beamten befanden sich auch im Reisepass des Fahrers diplomatische Stempel, die sich jedoch als Fälschung herausstellten. Die Polizei habe deshalb ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Missbrauchs von Titeln und Amtsanmaßung gegen den Mann eingeleitet.</p> <p>Den Angaben zufolge war bereits im April ein 48-Jähriger mit gefälschtem Diplomaten-Stempel im Reisepass unterwegs. Nun prüft die Polizei, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Festnahme Fahndung Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Polizei stoppt falschen Diplomaten am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 10:45:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieser Werkstatt-Besuch wird teuer: Beamte verzollen Sportwagen aus der Schweiz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beamte-verzollen-sportwagen-aus-der-schweiz;art410936,12494259 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 39-Jähriger will ein Auto im Wert von knapp 50.000 Euro aus der Schweiz in eine Werkstatt nach Deutschland bringen, meldet die vorübergehende Einfuhr aber nicht dem Zoll. Nun wird gegen ihn ermittelt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 39-Jähriger will ein Auto im Wert von knapp 50.000 Euro aus der Schweiz in eine Werkstatt nach Deutschland bringen, meldet die vorübergehende Einfuhr aber nicht dem Zoll. Nun wird gegen ihn ermittelt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beamte-verzollen-sportwagen-aus-der-schweiz;art410936,12494259]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 39-Jähriger will ein Auto im Wert von knapp 50.000 Euro aus der Schweiz in eine Werkstatt nach Deutschland bringen, meldet die vorübergehende Einfuhr aber nicht dem Zoll. Nun wird gegen ihn ermittelt.



        <p>Erneut haben Lindauer Zöllner einen Sportwagen aus der Schweiz verzollt, der beim Grenzübertritt nicht angemeldet worden war. Erst einige Tage zuvor hatten Beamte ein Gespann aus dem Nachbarland gestoppt, dessen Fahrer einen angehenden Rennwagen <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/angehender-rennwagen-nicht-verzollt-beamte-stoppen-gespann-auf-a96;art410936,12492788" title="Angehender Rennwagen nicht verzollt: Beamte stoppen Gespann">ohne Zollpapiere zur Achsenmontage nach Deutschland</a> bringen wollte.</p> <p>Der 39-Jährige, den Zöllner am Freitag auf der A96 bei Sigmarszell kontrollierten, hatte einen Nissan Skyline GTR im Wert von knapp 50.000 Euro geladen, berichtet das Hauptzollamt Ulm. Der Sportwagen sollte zur Wartung in eine deutsche Werkstatt. Entsprechende Zollpapiere hatte der Fahrer des Gespanns nicht. Neben Einfuhrabgaben von knapp 15.000 Euro musste der 39-Jährige eine richterlich angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 2500 Euro zahlen. Der Fall ging zur strafrechtlichen Bewertung an das Hauptzollamt Ulm.</p> <p>Den Angaben aus Ulm zufolge kommt es häufig vor, dass Fahrzeuge aus der Schweiz für Reparaturen nach Deutschland gebracht werden. Wird die vorübergehende Einfuhr nicht dem Zoll gemeldet, riskiert der Verbringer dem Pressetext zufolge die komplette Verzollung und muss 29 Prozent des Fahrzeugwertes bezahlen. Zudem droht eine Geldstrafe. Der bürokratische Aufwand der Zollanmeldung sei überschaubar und ungleich günstiger als die etwaige Nachverzollung sowie der Aufwand und Ärger im Falle des Erwischt-werdens. Informationen gibt es auf der <a href="http://www.zoll.de" target="_blank" title="" rel="noopener">Webseite</a> sowie jeder Dienststelle des Zolls.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dieser Werkstatt-Besuch wird teuer: Beamte verzollen Sportwagen aus der Schweiz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:31:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lindauer Dahlienschau: So wurde sie vom Schrebergarten-Projekt zum preisgekrönten Blumenparadies  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/lindauer-dahlienschau-vom-hobbyprojekt-zum-preisgekroenten-blumenparadies-26-09-25;art410936,12487856 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/lindauer-dahlienschau-vom-hobbyprojekt-zum-preisgekroenten-blumenparadies-26-09-25;art410936,12487856]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p>



        <p>Abseits der Straßen liegt die Lindauer Dahlienschau wie eine versteckte Oase der Ruhe. Hunderte von Dahlien wachsen dort in allen Nuancen, von zartem Rosa bis knalligem Rot. Besucher schlendern durch die Beete und bleiben immer wieder an einzelnen Blüten stehen. Wer jetzt den Duft eines üppigen Blumenmeers erwartet, wird bitter enttäuscht – denn eines können Dahlien nicht: duften.</p> <p>„Es gibt drei Dinge, die man über Dahlien wissen muss“, verrät Stefan Seufert, der Initiator der Lindauer Dahlienschau. „Sie duften nicht, sind nicht winterhart und können die Farbe Blau nicht annehmen.“ An Vielfalt mangelt es der Pflanze jedoch nicht: Auf 12.000 Quadratmetern wachsen in Lindau rund 700 verschiedene Sorten.</p> <h2>Monate voller Vorbereitung</h2> <p>Dahinter steckt viel Arbeit. Lange bevor die Dahlienschau jedes Jahr am 15. August öffnet, sind Stefan Seufert und sein Team monatelang mit den Vorbereitungen beschäftigt. Im Februar geht es los: Im Gewächshaus werden die ersten Knollen hochgezogen, parallel muss der Boden vorbereitet werden. Nach den Eisheiligen kommen die Knollen mit etwas Dünger wie Pferde- oder Ziegenmist ins Beet.</p> <p>Jede Dahlie bedeutet Handarbeit: beschneiden, Unkraut jäten, gießen. Sobald die jungen Pflanzen an Höhe gewinnen, werden sie an Holzpflöcken hochgebunden. „Damit sie nicht umknicken“, erklärt Stefan Seufert. Schließlich können manche Exemplare mehrere Meter hoch werden. Besonders im sorgfältig angelegten Schaugarten legt Seufert großen Wert auf die Optik.</p> <h2>Elf Monate Arbeit für elf Wochen Schau</h2> <p>„Das alles ist ein Fulltime-Job“, sagt der 60-Jährige. „Im Grunde arbeiten wir im Jahr elf Monate für elf Wochen Dahlienschau.“ Gegen Ende Oktober sind die meisten Pflanzen verblüht. Seinen letzten Urlaub hat Seufert vor über 20 Jahren gemacht. Nur im Januar, wenn die Arbeit ruht, fahre er gelegentlich Ski. Trotzdem vergehe kein Tag, an dem er sich nicht auf seine Arbeit freue. „Das sind halt meine Dahlienkinder“, sagt er mit Blick auf die bunten Blüten.</p> <p>Seit rund zehn Jahren widmet sich Stefan Seufert hauptberuflich der Dahlienschau. Unterstützung bekommt er regelmäßig von Jugendlichen aus der Region. Mit seinem ursprünglichen Beruf hat seine Arbeit heute nichts zu tun: Der gelernte Grafiker arbeitete früher in der Werbebranche. Den Weg zur Dahlie hat er zufällig eingeschlagen – angefangen hat alles 2002 in einem kleinen Schrebergarten.</p> <h2>Vom Hobby zur Institution</h2> <p>Gemeinsam mit seinem Bekannten Sven Baumeister, der als gelernter Gärtner auf der Insel Mainau das fachliche Knowhow mitbrachte, pflanzten sie anfangs rund 60 verschiedene Dahliensorten. „Irgendwann waren die so hoch, dass man von außen nicht mehr in den Garten gucken konnte“, erinnert er sich. Immer mehr Schaulustige kamen vorbei – so entstand „Svens kleine Dahlienschau“.</p> <p>Was damals als Hobby begann, ist längst zu einer festen Größe in der Region geworden. 2025 wurde die Dahlienschau mit dem Bodenseegartenpreis in der Kategorie „Herausragende Initiative/Persönlichkeit rund ums Thema Gärten bis hin zu innovativen Nutzungskonzepten von Gärten“ ausgezeichnet. Heute zieht sie jährlich mehrere Tausend Besucher aus dem gesamten Umland, Österreich und der Schweiz an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten, Eintrittspreise und mehr</span><span>Die Lindauer Dahlienschau ist von Mitte August bis Ende Oktober täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, für Gruppen ab 25 Personen gilt ein ermäßigter Preis von 8 Euro pro Person. Kinder bis zwölf Jahre sowie Menschen mit Schwerbehindertenausweis haben freien Zutritt. Der Garten liegt zwischen Lindau-Reutin und Streitelsfingen am Büchelewiesweg. Da es keine befestigten Wege gibt, empfiehlt sich festes Schuhwerk. Bei trockenem Wetter können die Wege jedoch auch mit dem Rollstuhl befahren werden. Weitere Informationen gibt es unter <a href="https://dahlienschau-lindau.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">dahlienschau-lindau.de</a>.</span></label></div> <h2>Zufluchtsort statt Touristenrummel</h2> <p>Auch Susanne Nagel und Gerhard Hüter aus der Nähe von Ulm spazieren an diesem Tag barfuß durch den Schaugarten. Für die beiden ist es der erste Besuch. Zuvor waren sie auf der Lindauer Insel zu Besuch, doch dort wurde es ihnen zu voll. Durch die Tourist-Information sind sie schließlich auf der Dahlienschau gelandet. „Das ist wie eine Ruheoase hier oben“, sagt Susanne Nagel und blickt auf das bunte Blütenmeer. „Richtig schön entspannend.“</p> <h2>Wundertüten der Natur</h2> <p>Neben dem Schaugarten gibt es auch ein Schnittblumenfeld, auf dem die Blumen für den Verkauf wachsen, und ein „Experimentierfeld“. Hier reihen sich alle möglichen Farben, Formen und Größen wild aneinander. Bei rund 700 Sorten und unzähligen Kreuzungen züchtet Stefan Seufert regelmäßig neue Kombinationen.</p> <p>Damit er nicht den Überblick verliert, dokumentiert er jede neue Pflanze mit einem Bild und einem kleinen Schild. Gefällt ihm eine Blüte, markiert er die Knolle mit einem Smiley. Ob sie im nächsten Jahr genauso wächst, bleibt abzuwarten. „Das sind richtige Wundertüten, die machen, was sie wollen.“</p> <h2>So geht es weiter</h2> <p>2026 feiert die Lindauer Dahlienschau ihr 25-jähriges Bestehen. Wie lange Stefan Seufert das Projekt noch in dieser Form stemmen kann, weiß er selbst nicht. „Ich werde schließlich auch älter“, sagt er. Sorgen mache er sich deshalb aber nicht. Zunächst läuft die aktuelle Saison noch bis Ende Oktober. Danach heißt es: jede Knolle ausbuddeln, einlagern und auf den nächsten Frühling vorbereiten, bis es wieder in die nächste Runde geht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lindauer Dahlienschau: So wurde sie vom Schrebergarten-Projekt zum preisgekrönten Blumenparadies]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:52:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[E-Yacht, Faltboot und prominente Gäste: Das bietet die Interboot 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/e-yacht-faltboot-und-prominente-gaeste-interboot-bodensee-2025;art372474,12487708 ]]></link>      <description><![CDATA[  Leinen los für die Wassersportmesse! Mit dabei sind neben einigen Premieren auch digitale Innovationen. Wie die Veranstalter auch das junge Publikum in die Messe Friedrichshafen locken will.  ]]></description>
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          Leinen los für die Wassersportmesse! Mit dabei sind neben einigen Premieren auch digitale Innovationen. Wie die Veranstalter auch das junge Publikum in die Messe Friedrichshafen locken will.<br>
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        Leinen los für die Wassersportmesse! Mit dabei sind neben einigen Premieren auch digitale Innovationen. Wie die Veranstalter auch das junge Publikum in die Messe Friedrichshafen locken will.



        <p>Von virtuellen Hafenmanövern über nachhaltige Yachten bis hin zum Faltboot im Rucksack – die Interboot 2025 zeigt, wohin sich der Wassersport entwickelt. Digitalisierung, Klimaschutz und Einsteigerfreundlichkeit stehen im Mittelpunkt der Messe. Der SÜDKURIER hat vorab einen Blick auf die wichtigsten Neuerungen geworfen.</p> <h2>Digitalisierung: Virtuelles Hafenmanöver und digitale Liegeplatzbuchung</h2> <p>Auf dem Wasser hält die Digitalisierung nach und nach Einzug – und die Interboot zeigt, wie das in der Praxis aussieht. In Halle A3 können Besucher mit einer VR-Brille Hafenmanöver üben, ganz ohne Risiko für Boot oder Anleger. Eine Wassersportschule aus München hat dafür einen Simulator entwickelt, der Segel- und Motorboottraining realistisch in die virtuelle Welt verlagert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Interboot</span><span>Die <a href="http://www.interboot.de" target="_blank" title="" rel="noopener">Interboot</a> findet vom 24. bis 28. September statt und hat von Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Sie ist die wichtigste Plattform für die Branche im südlichen DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). 350 Aussteller aus 15 Ländern präsentieren in sieben Messehallen Neuheiten zu den Themen Segelboot, Motorboot und Funsport. Außerdem gibt es eine breite Palette an Produkten und Zubehör zu erwerben. Von Donnerstag bis Sonntag können sich Taucher parallel auf der Messe Interdive informieren. Tagestickets gibt es für 15 Euro (Tageskasse 19 Euro).</span></label></div> <p>Ein zweiter Schwerpunkt liegt an Land: Ein Brühler Start-up präsentiert eine App, die Yachthäfen digital verwaltet. „Ob Zugangskontrollen zum Stegtor, Duschen oder Waschmaschinen: Alles lässt sich bequem per Smartphone steuern“, erklärt Up2Boat-Geschäftsführer Andreas Haberer. „Abgerechnet wird nach dem Prinzip ‚digitaler Bierdeckel‘. Das heißt: Sämtliche Leistungen werden automatisch erfasst und verrechnet.“</p> <h2>Nicht nur Profis dürfen im Simulator trainieren</h2> <p>Auch der America‘s-Cup-Simulator AC40 ist zu sehen: ein originalgetreu nachgebautes Cockpit, in dem Profis wie die deutschen Segler Lukas Hesse und Jesse Lindstädt Abläufe, Manöver und sogar Rennen gegen andere Crews trainieren. Wer will, darf selbst ins Cockpit steigen und ausprobieren, wie sich Hochleistungssegeln anfühlt.</p> <p>Die wichtigste Eigenschaft des Simulators: „Wenn du mit einem echten Schiff kenterst, dann entsteht locker ein Schaden um die 10.000 Euro“, so Hesse. Kentert man am Simulator, wird man weder nass noch arm. „Meiner Meinung nach ist es ein Muss, dass man den Simulator beherrscht, bevor man in eine echte Rennyacht steigt“, findet der Profi-Segler.</p> <h2>E-Yacht und Faltboot: Diese Premieren erwarten Besucher auf der Interboot</h2> <p>Insbesondere Nachhaltigkeit, aber auch zunehmend individuelles Design, werden von Kunden nachgefragt. „Die Kunden wollen sich ihre Farbe, aber auch das Interieur oder das Lenkrad selbst aussuchen“, erklärt Lucas Enderli, Administrationsleiter bei Ganz Yachting. „Neulich wollte jemand ein DJ-Pult eingebaut haben. Das hat er dann bekommen.“</p> <p>Futuristisch präsentiert sich ein Katamaran, dessen schnabelartige Form an einen Sportwagen erinnert. Dank leichter Holzbauweise und E-Antrieb erreicht er fast 40 Knoten (etwa 74 Kilometer pro Stunde). Auch ein nachhaltiges Segelboot ist im Angebot. „Es wird aus Reishülsen gefertigt, welche als Abfallprodukt in der Lebensmittelindustrie anfallen“, berichtet Günter Ambrosi von der Firma Sunbeam aus der Nähe von Salzburg.</p> <h2>„Mein erstes Boot“: Junge Kunden sollen mit günstigen Preisen gelockt werden</h2> <p>Doch auch diejenigen, die vom eigenen Boot träumen, aber keine Preise jenseits der 100.000 Euro bezahlen können, finden auf der Interboot Antworten. Die Sonderschau „Mein erstes Boot“ in Halle B2 richtet sich gezielt an Einsteiger und zeigt auf mehr als 1000 Quadratmetern über 20 Modelle bis 35.000 Euro – vom sportlichen Flitzer bis zum handlichen Allrounder.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Interessante Gäste auf der Interboot</span><span>Auf zwei Gäste freut sich Wassersportjournalist Andreas Kling besonders. So wird am Mittwochnachmittag etwa Aussteiger Wolfgang Clemens, bekannt als „Gangerl“, über seinen Kinofilm sprechen. Dafür begleiteten bekannte Filmemacher den Ur-Bayer zu einem Dreh in Südostasien. Am Samstag spricht Verkehrsminister Winfried Hermann bei einer Podiumsdiskussion über Wege und Hindernisse, die Bodenseeschifffahrt klimaneutral zu machen. Ein besonderes Highlight ist der Besuch von Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke, der am Messesamstag seine neue ZDF-Dokureihe über Oktopusse vorstellt.</span></label></div> <p>Neben den Booten selbst gibt es wertvolle Orientierung zu allen Fragen rund um Finanzierung, Versicherung oder Liegeplatz. Ein Rahmenprogramm liefert praxisnahe Tipps: Experten erklären, welcher Bootsführerschein notwendig ist, wie Trailer funktionieren oder wie das Einsetzen ins Wasser gelingt. Besonders gefragt ist Jens Böckmann, der als „Dr. Einsteiger“ Vorträge hält und persönliche Fragen beantwortet.</p> <h2>Faltboot kann auch im Zug mitgenommen werden</h2> <p>Ebenfalls im Budget der meisten Besucher dürfte ein ganz besonderes Boot liegen: ein im sachsen-anhaltinischen Bitterfeld gefertigtes Faltboot. Das 3.600 Euro teure Gefährt ist für Einzelpaddler und Duos geeignet. Das Holzgerüst wurde zur Gewichtsersparnis auf ein Minimum reduziert, ohne Sicherheit oder Stabilität einzubüßen. Insgesamt 24 Kilogramm erleichtern den Transport zum Meer, Fluss oder See. Felix Klarmann, Projektleiter der Interboot, zeigt auf dem Messesee, wie das Faltboot funktioniert.</p> <p>Drei verschiedene Sitzpositionen sind mit zwei verstellbaren Schaumsitzen vorgesehen und können je nach Gewicht angepasst werden. „Es muss nur ein Rucksack und eine Tasche mitgenommen werden. Das ist perfekt für den Transport im ÖPNV“, erklärt PFB-Faltboot-Geschäftsführer Helmar Becker. „Auch wenn ein Kind im Boot aufstehen würde, würde das Boot wegen der Luftschläuche an der Seite nicht kippen“, versichert er.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[E-Yacht, Faltboot und prominente Gäste: Das bietet die Interboot 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:45:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dirndl-bier-blasmusik-alle-infos-zu-den-oktoberfesten-2025-am-bodensee;art410936,12483834 ]]></link>      <description><![CDATA[  O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.  ]]></description>
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          O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dirndl-bier-blasmusik-alle-infos-zu-den-oktoberfesten-2025-am-bodensee;art410936,12483834]]></guid>
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        O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.



        <p>Die Ursprünge gehen zurück auf die Hochzeit von König Ludwig I. von Bayern, ein Pferderennen und eine Riesenfeier vor den Toren Münchens. Im Anschluss an die Großveranstaltung im Jahr 1810 waren sich alle einig: bitte mehr davon! Ab 1819 fand das Oktoberfest regelmäßig statt – privat finanziert, heißt es auf der Webseite des Veranstalters. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Fest zum international beachteten Riesenspektakel, mit zahlreichen Nachahmern auf der ganzen Welt – von den Philippinen über die USA bis an den Bodensee.</p> <h2>Oktoberfest in Owingen</h2> <p>Der Musikverein Owingen veranstaltet von Samstag, 20. September, bis Montag, 22. September, ein Oktoberfest im Festzelt auf dem Unteren Rathausplatz. Den Auftakt macht eine Dirndl- und Lederhosenparty am Samstag ab 19 Uhr: Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18-Jährige (16 und 17 Jahre) benötigen einen Partypass. Für die notwendige musikalische Stimmung möchte die Partyband „Hofenbrass“ sorgen. Der sonntägliche Frühschoppen beginnt um 11 Uhr, Bürgermeister Henrik Wengert wird wie gewohnt ein Fass anstechen, kurzzeitig ist Freibier angesagt.</p> <p>Die musikalische Unterhaltung übernimmt der Musikverein Welschingen, während sich die Gäste auf original Oktoberfestbier und Oktoberfestspezialitäten wie Haxen freuen können. Die Welschinger werden um 14 Uhr von „LändleBlech“ abgelöst. Das sind sieben Musiker aus dem Kreis Sigmaringen, die zusammengefunden haben, um böhmische und moderne Blasmusik zu spielen. Wenn sich der erste Arbeitstag der Woche zu Ende neigt, können es sich die Gäste auf dem Festplatz noch mal richtig gut gehen lassen. Zum um 18 Uhr beginnenden Feierabendhock am Montag unterhält der Musikverein Pfrungen.</p> <h2>Oktoberfest in Friedrichshafen</h2> <p>Gaudi und Gemütlichkeit – das soll das Motto der Häfler Ausgabe sein. Von Freitag, 26. September, bis Sonntag, 5. Oktober, läuft die große Sause am See, in dem Festzelt im Hinteren Hafen. Laut der Website der Veranstalter gibt es „traditionelle Schmankerl, erfrischendes Bier, unterhaltsame Bands und jede Menge gute Laune“. Am ersten Tag findet der Fassanstich mit Musikern der Berghirschen, des Seehasen-Fanfarenzugs und des Fanfarenzugs Reute statt, moderiert von Frank Zender. In den Folgetagen gibt es gute Stimmung, Musik und Unterhaltung. Tickets für die einzelnen Tage und Veranstaltungen sind ab 12 Euro verfügbar, Interessierte können diese auf der Webseite <a href="https://oktoberfest-friedrichshafen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.oktoberfest-friedrichshafen.de</a> buchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese internationalen Städte kopieren das Oktoberfest</span><span>Die Veranstaltung ist längst nicht mehr auf München begrenzt, weltweit gibt es Nachahmer. Ein Beispiel ist der Ort Blumenau in Brasilien. Das Fest findet im Oktober statt und geht mehr als zwei Wochen lang. Ähnlich läuft es auch bei dem Oktoberfest im US-amerikanischen Cincinnati. Seit 1976 gibt es dort am Flussufer eine Großveranstaltung in bayerischer Tracht. Dort werden viele US-Marken gezapft, aber auch deutsche Marken wie Erdinger oder Weihenstephan. Selbst in Windhoek in Namibia hat sich eine Oktoberfest-Tradition etabliert. Vom 31. Oktober bis 1. November. Die ausgeschenkten Biere sind den deutschen Vorbildern nachempfunden, ebenso die Schuhplattler, die dort auftreten.</span></label></div> <h2>Oktoberfest in Markdorf-Leimbach</h2> <p>Im Markdorfer Ortsteil Leimbach steigt am Samstag, 20. September, ab 19.30 Uhr die große Feier. Der Narrenverein Hugeloh Leimbach lädt in die örtliche Mehrzweckhalle im Johann-Hillebrand-Weg ein. Der Eintritt kostet 7 Euro, für Gäste unter 16 Jahren nur mit Partypass. Die Veranstalter machen darauf aufmerksam, dass die One-Way-Ticket-Regelung gilt: Gäste verlieren mit dem Verlassen der Örtlichkeit ihren Anspruch auf den Eintritt. Ab 20 Uhr spielt der Musikexpress Schnetzenhausen.</p> <h2>Zwischen Meersburg und Konstanz – Oktoberfest feiern auf dem See</h2> <p>Am Freitag, 19. September, sowie am Samstag, 20. September, verwandelt sich ab 18 Uhr das MS Kreuzlingen in ein Partyschiff. Die Veranstalter werben damit, dass diese Schifffahrt das „wohl außergewöhnlichste Oktoberfest am Bodensee“ ist. Das Boot verwandelt sich zur schwimmenden Wiesn, „mit bayerischem Flair, bester Stimmung und einer einmaligen Kulisse“. Los geht es um 18 Uhr am BSB-Hafen in Konstanz, Abfahrt ist dort um 18.45 Uhr. Um 19.30 Uhr legt das Schiff in Meersburg an, um 23 Uhr erneut in Konstanz und um 24 Uhr final in Meersburg. Für die Musik sorgen die Band Allgäu Power (Freitag) und Alarm (Samstag) sowie DJs. Zwei Bars sorgen für die nötige flüssige Verpflegung. Zutritt ist nur ab 18 Jahren, der Dresscode ist Tracht. <a href="https://lakeboatandbeats.com/event/oktoberfest-faehre/" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten gibt es auf der Webseite des Veranstalters Lake, Boat &amp; Beat Events.</a></p> <h2>Schwimmendes Festzelt – Oktoberfest feiern ab Vorarlberg</h2> <p>Auch am österreichischen Seeufer geht die Post ab – und zwar am Samstag, 27. September, ab 19 Uhr auf dem MS Vorarlberg ab Bregenz. Bei stimmungsvoller Livemusik von Rubi 4 und bayerischem Buffet (Krautsalat mit Speck, Schweinebauch, Spanferkel, geschmorte Entenkeule, Weißwürste und vielen anderen Spezialitäten) erleben die Gäste eine spektakuläre Oktoberfest-Nacht. An Bord gibt es reichlich frisch gezapftes Bier. Tickets sind ab 79 Euro verfügbar und sind über die Webseite <a href="https://www.vorarlberg-lines.at/de/eventfahrten/genussfahrten/oktoberfest-schiff-1" target="_blank" title="" rel="noopener">des Veranstalters Vorarlberg Lines verfügbar.</a> Das Ticket beinhaltet die Schifffahrt, das bayerische Buffet, Live-Musik, Tischreservierung sowie die An- und Abreise mit dem lokalen ÖPNV. Um 22 Uhr kommt das Schiff wieder in Bregenz an, um Mitternacht ist Schluss mit der Feier.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:38:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".  ]]></description>
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          Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006]]></guid>
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        Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".



        <p>Es ist 5.16 Uhr morgens. In Bregenz ist es noch dunkel. Plötzlich ist ein Jubel zu hören. Eine Frau im Badeanzug und mit blauem Licht an der Badekappe steigt aus dem Bodensee, dreht sich um, streckt beide Arme in die Höhe und jubelt. Und es kommt ein Echo aus zwei Booten, die auf dem See in Ufernähe warten.</p> <h2>Sie bleibt vermutlich als erster Mensch unter 20 Stunden</h2> <p>Kaum jemand hat diese Aktion bemerkt. Und doch ist es das Ende einer Leistung, die vor allem bei den Langstreckenschwimmern Furore machen wird. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat in diesem Moment geschafft, was vor ihr vermutlich noch keinem Menschen gelungen ist: die knapp 64 Kilometer lange Strecke zwischen Bodman und Bregenz in unter 20 Stunden zurückzulegen – und das ohne Pause, nur im Badeanzug und mit Schwimmbrille. Selbst während sie isst und trinkt, darf sie sich nirgends festhalten. So sehen es die Regeln vor.</p> <h2>43-Jährige sammelte bereits zahlreiche Rekorde</h2> <p>Sarah Thomas entdeckte 2007 für sich das Marathon-Schwimmen und war schnell mit Open-Water-Solo-Projekten erfolgreich, so der Veranstalter. 2013 durchquerte sie den Lake Tahoe in den USA zwei Mal, keine zwei Monate später schwamm sie als erste Person den Lake Memphremagog in beide Richtungen (80,4 Kilometer). 2017 brach die US-Amerikanerin den Weltrekord für das längste strömungsneutrale Schwimmen mit der Durchquerung des Lake Powell zwischen Utah und Arizona. Ein Jahr später legte sie 168,3 Kilometer in 67 Stunden und 16 Minuten im Lake Champlain zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Marathon Swimmers Federation</span><span>Die internationale Organisation widmet sich vor allem dem Solo-Marathon-Schwimmen. Hier gibt es klare Regeln, die befolgt werden müssen. So dürfen die Schwimmer beispielsweise lediglich eine Badehose oder einen Badeanzug sowie eine Badekappe und eine Schwimmbrille tragen. Auf dem Weg ins Ziel dürfen sie verpflegt werden, doch sie dürfen sich auch dabei nirgends festhalten.</span></label></div> <p>Zwei Monate nach dieser Leistung erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie unterzog sich einer Operation sowie einer Strahlen- und Chemotherapie. Währenddessen schwamm sie, so oft und so viel sie konnte. Ein Jahr nach der Behandlung, im September 2019, holte sie sich den nächsten Rekord: Sie durchquerte als erste Person schwimmend den Ärmelkanal vier Mal unmittelbar hintereinander. Für die insgesamt 210 Kilometer benötigt sie 54 Stunden und zehn Minuten. Im Juli 2022 absolvierte sie als erste Person die 69 Kilometer lange doppelte Durchquerung des Nordkanals zwischen Großbritannien und Irland in 21 Stunden, 46 Minuten und 38 Sekunden.</p> <h2>Der Westwind kommt der Schwimmerin zunächst zugute</h2> <p>Und jetzt der Bodensee: Am Montag, 15. September, steigt Sarah Thomas um 9.25 Uhr im Freibad von Bodman in den Bodensee. Es ist sonnig, eine Brise weht von Westen her und schiebt sie an. Es läuft hervorragend. Um 15 Uhr quert sie bereits die Fährlinie zwischen Konstanz und Meersburg. Sie schwimmt ein hohes Tempo und ist auf Rekordkurs. Alles läuft nach Plan – fast alles.</p> <h2>Durch aufziehendes Gewitter droht der Abbruch</h2> <p>Am Abend ziehen dunkle Wolken auf, es blitzt. Sarah Thomas befindet sich knapp hinter Immenstaad. Von Konstanz zieht ein Gewitter nach Meersburg. Die Blicke der sechs Begleiter im Boot gehen durchgehend auf das Wetterradar. „Wir hätten Sarah aus dem Wasser holen müssen, wäre das Unwetter nicht Richtung Ravensburg abgezogen“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water, der das Projekt organisiert. „Und dann kam der Wind.“</p> <h2>Am Ende ein „echt wilder Ritt“ durch hohe Wellen</h2> <p>Die Wellen wachsen bis auf mehr als einen Meter an. Die Begleitboote, die aneinander festgemacht sind, müssen zunächst richtig gesichert werden. Dies dauert fast eine Stunde. „Es war unglaublich, ein echt wilder Ritt“, sagt Sarah Thomas später im Ziel. „Die Wellen haben zwar angeschoben, es war für mich aber sehr anstrengend, vor allem in den Schultern. Und ich habe jede Menge Wasser geschluckt.“ Patrick Boche denkt mehrfach an einen Abbruch, wie er erklärt, doch schließlich lässt der Wind nach und es geht weiter. Durch den starken Westwind sogar mit Unterstützung.</p> <p>Am Ende erreicht die 43-Jährige das Ziel in Bregenz in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit – auch für sie selbst: „Ich habe es keinesfalls erwartet, dass ich den Rekord brechen könnte“, sagt sie überglücklich in den frühen Morgenstunden des Dienstags. „Vor allem, weil es sicherlich eines der wildesten Schwimmen war, die ich je absolviert habe.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:04:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tote im Bodensee – Polizei geht weiter von Badeunfall aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/tote-im-bodensee-bei-lindau-polizei-geht-weiter-von-badeunfall-aus;art410936,12482370 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Fischer entdeckt vergangene Woche eine leblose Frau im Bodensee bei Lindau. Die Ermittler halten einen Badeunfall weiterhin für wahrscheinlich.  ]]></description>
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          Ein Fischer entdeckt vergangene Woche eine leblose Frau im Bodensee bei Lindau. Die Ermittler halten einen Badeunfall weiterhin für wahrscheinlich.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/tote-im-bodensee-bei-lindau-polizei-geht-weiter-von-badeunfall-aus;art410936,12482370]]></guid>
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        Ein Fischer entdeckt vergangene Woche eine leblose Frau im Bodensee bei Lindau. Die Ermittler halten einen Badeunfall weiterhin für wahrscheinlich.



        <p>Nach dem Fund einer Frauenleiche im Bodensee vergangene Woche bei Lindau geht die Polizei davon aus, dass die Frau zum Schwimmen in den See gegangen und dabei umgekommen ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nach wie vor nicht, so die Polizei am Montag. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/berufsfischer-findet-tote-frau-im-bodensee;art410936,12479985" target="_blank" title="Berufsfischer findet tote Frau im Bodensee">Ein Berufsfischer hatte den leblosen Körper am Vormittag des 10. September im Bereich der Hinteren Insel entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert.</a> Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.</p> <p>Kurz nach dem Unglück konnte die Identität der Frau geklärt werden. Persönliche Gegenstände, darunter ein Ausweis, waren am Ufer gefunden worden. Es handelt sich um eine 79-jährige Frau. Die Kripo hatte die Ermittlungen aufgenommen, schloss eine Straftat aus. Auch die Wasserwacht war mit mehreren Booten im Einsatz. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Lindau, Benjamin Deuring, hatte nach dem Einsatz hervorgehoben, wie wichtig eine schnelle Alarmierung und das Zusammenspiel aller Rettungskräfte am Bodensee ist.</p> <h2>Zahlreiche Einsätze im Frühsommer</h2> <p>Die bayerischen Wasserretter waren in diesem Jahr vor allem im Frühsommer zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden. „In den heißen Juniwochen waren wir ganz besonders gefordert“, sagt Nils Neumann, Pressesprecher Kreiswasserwacht Lindau. Mit den Hitzetagen habe es viele Menschen ans Wasser gezogen – und wo sich viele Menschen aufhalten, steige auch die Gefahr für Unfälle.</p> <p>So hatte unter anderem ein Bootsausflug bei Lindau ein tragisches Ende genommen. Ein junger Mann war in der Reutiner Bucht vor den Augen seiner Freunde beim Schwimmen untergegangen. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen mit zehn Booten und einem Hubschrauber war der Mann zunächst nicht gefunden worden. Erst mehrere Tage nach dem Unfall war die <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/junger-mann-geht-vor-augen-seiner-freunde-im-bodensee-unter;art417930,12426205" target="_blank" title="Junger Mann geht vor Augen seiner Freunde im Bodensee unter – Leiche geborgen">Leiche des 25-Jährigen in knapp zwölf Metern Tiefe lokalisiert und von Tauchern aus dem Bodensee geborgen worden</a>.</p> <p>Die Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern hatte in der ersten Jahreshälfte bereits einen dramatischen Anstieg bei der Zahl der Badetoten festgestellt. Bis Ende Juli waren 48 Menschen in Bayern ertrunken – ein Anstieg um <a href="https://bayern.dlrg.de/informieren/die-dlrg-bayern/neuigkeiten/detail-1/schon-48-menschen-in-bayern-ertrunken-130997-n/" target="_blank" title="" rel="noopener">37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr</a>. Nils Neumann von der Wasserwacht in Lindau geht bei der Zahl der Unfälle am und auf dem Wasser aktuell von einem durchschnittlichen Sommer aus. Mit den mäßigen Wetterbedingungen im Juli und August sei die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Frühsommer etwas zurückgegangen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tote im Bodensee – Polizei geht weiter von Badeunfall aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:59:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.  ]]></description>
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          Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209]]></guid>
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        Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.



        <p>Von Bodman bis Bregenz, auf direktem Wege sind das 64 Kilometer – durchs Wasser. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas ist am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr in Bodman zu dieser Längsquerung des Bodensees aufgebrochen.</p> <p>Die 43-jährige Rekordschwimmerin ist aus Colorado angereist, um im Bodensee diese sportliche Höchstleistung zu absolvieren, bei Weitem nicht ihre erste. 2019 war Thomas der erste Mensch, der den Ärmelkanal vier Mal in Folge durchschwommen hat. Für die mehr als 210 Kilometer benötigte sie gut 54 Stunden.</p> <p>Im Vergleich dazu muten die 64 Kilometer von Bodman bis Bregenz bescheiden an. Sind sie aber nicht: Strömungen, Kälte, Wetterumschwünge machen die Strecke tückisch. Sarah Thomas steht eine extreme Ausdauerleistung bevor. „Der Bodensee ist immer für eine Überraschung gut. Wichtig ist eine perfekte Vorbereitung – für den Athleten, aber auch für das Team drumherum“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water (BOW) laut einer BOW-Pressemitteilung.</p> <h2>Superstar des Open-Water-Schwimmens</h2> <p>Boche begleitet die Längsquerung. Dazu kommt Thorsten Springmann, laut Boche „ein absoluter Fachmann in Sachen Strategie und Wetter“. Springmann hat als Unterstützer unter anderem mehrere Bodensee-Querungen begleitet. Auch als im Juni des vergangenen Jahres Iris Ashman eine Längsquerung vollführte, war das BOW-Team an der Seite der damals 60-Jährigen. Sie schaffte die Strecke in gut 30 Stunden.</p> <p>Über die in England lebende Deutsche kam nun der Kontakt zu ihrer Trainerin Sarah Thomas zustande, ein Superstar des Open-Water-Schwimmens. Die US-Amerikanerin hatte die Längsquerung ihres Schützlings verfolgt – und will nun eine neue Bestleistung aufstellen. Boche: „Wir hoffen, wir schaffen die Distanz in unter 24 Stunden.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:22:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Goldschmuck bis Kokain: Die spektakulärsten Zoll-Fälle im Jahr 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-goldschmuck-bis-kokain-die-spektakulaersten-zoll-faelle-im-jahr-2025-15-09-25;art410936,12480448 ]]></link>      <description><![CDATA[  Spektakuläre Zoll-Fälle am Bodensee: Von Luxusautos und Goldschmuck bis zu Bargeldbergen und Kokain. Diese Kontrollen sorgten 2025 für Aufsehen.  ]]></description>
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          Spektakuläre Zoll-Fälle am Bodensee: Von Luxusautos und Goldschmuck bis zu Bargeldbergen und Kokain. Diese Kontrollen sorgten 2025 für Aufsehen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-goldschmuck-bis-kokain-die-spektakulaersten-zoll-faelle-im-jahr-2025-15-09-25;art410936,12480448]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Spektakuläre Zoll-Fälle am Bodensee: Von Luxusautos und Goldschmuck bis zu Bargeldbergen und Kokain. Diese Kontrollen sorgten 2025 für Aufsehen.



        <p>Die Mitarbeiter des Zolls am Bodensee sind überall, wo Warenverkehr stattfindet. Sie kontrollieren auf der A96 zwischen Bregenz und Lindau, am Flughafen Friedrichshafen, an der Fähre nach Romanshorn oder in Post- oder Logistikzentren. In diesem Jahr gab es bereits einige kuriose Einsätze.</p> <h2>Zoll stellt Schweizer BMW sicher – Österreicher fährt unverzollt über die Grenze</h2> <p>Einen BMW X5, der in der Schweiz zugelassen ist, haben Zöllner einer Lindauer Kontrolleinheit im September auf der A96 in Höhe Sigmarszell sichergestellt. Das teilte das Hauptzollamt Ulm am Donnerstag mit. Ein 27-jähriger Mann aus Österreich sei mit dem Auto über die Grenze in die EU gefahren, ohne das Fahrzeug beim Zoll anzumelden.</p> <p>Die fälligen Einfuhrabgaben von 20.700 Euro konnte der Mann nicht bezahlen, weshalb das Auto sichergestellt wurde.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/oesterreicher-faehrt-mit-schweizer-bmw-ueber-die-grenze-zoll-stellt-auto-sicher-warum-19-09-25;art410936,12480328" target="_blank" title="Österreicher fährt mit Schweizer BMW über die Grenze – Zoll stellt Auto sicher"> Wie ein Sprecher der Pressestelle des Hauptzollamtes auf Nachfrage erläuterte, sei der BMW auf eine Schweizer Firma zugelassen.</a> Fahrzeuge, die in einem Nicht-EU-Land zugelassen seien, dürften innerhalb der EU nur von einem eingeschränkten Personenkreis gesteuert werden, wie beispielsweise dem Inhaber der Zulassung sowie dessen Angehörigen oder, im Falle eines Firmenfahrzeugs, von Mitarbeitern des Unternehmens. Auch für Miet- und Firmenfahrzeuge könne es Ausnahmen geben.</p> <p>Würden diese Fahrzeuge von nicht berechtigten Fahrern genutzt, fielen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer an, wie der Zoll-Sprecher erläuterte – insgesamt 30 Prozent des Fahrzeugwertes. Dem 27-jährigen Österreicher sei dies nach eigenen Angaben nicht bewusst gewesen.</p> <h2>Historischer Traktor gestoppt: Zoll erhebt Einfuhrabgaben</h2> <p>Zöllner einer Lindauer Kontrolleinheit haben im September 2025 einen 48-Jährigen bei dem Versuch gestoppt, einen unverzollten Traktor über die Grenze zu bringen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/48-jaehriger-bringt-oldtimer-traktor-ueber-grenze-zoll-in-lindau-greift-zu-12-09-25;art372480,12475041" target="_blank" title="Zöllner versteuern Traktor aus den 60er-Jahren">Der Fahrer gab laut Einsatzbericht an, dass er im Auftrag eines Freundes mit dem Fahrzeug unterwegs sei und vorgehabt habe, die Zollformalitäten in Rumänien zu erledigen.</a></p> <p>Für den in die Jahre gekommenen Traktor (Erstzulassung 1966) wurden als Kaufpreis 1550 Schweizer Franken vereinbart. Die Einfuhrabgaben in Höhe von 316 Euro bezahlte der Mann direkt und konnte seine Fahrt daraufhin fortsetzen.</p> <h2>Über 100.000 Euro Bargeld bei Zollkontrolle am Flughafen Friedrichshafen entdeckt</h2> <p>Zöllner haben im September bei einem Ehepaar am Bodensee-Airport in Friedrichshafen einen Bargeldbetrag von rund 107.000 Euro gefunden. Die Flugpassagiere waren auf dem Weg nach Serbien, wie das Hauptzollamt Ulm berichtet. Die 70-jährige Frau hatte zuvor angegeben, 20.000 Euro dabei zu haben. Eine gültige Bargeldanmeldung konnte das Paar nicht vorlegen.</p> <p>Auf Nachfrage erklärte die Frau, dass die Summe durch Ersparnisse zustande gekommen sei und sie gemeinsam mit ihrem 78-jährigen Ehemann beabsichtige, nach Serbien auszuwandern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/zoellner-stoppen-ehepaar-bei-der-ausreise-am-bodensee-airport;art372474,12476804" target="_blank" title="Mehr als 100.000 Euro im Gepäck: Zöllner stoppen Ehepaar bei der Ausreise am Bodensee-Airport">In Abstimmung mit dem Amtsgericht Wangen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 28.140 Euro festgelegt.</a> Diese diente zur Absicherung der Forderungen der Zollbehörden. Nach der Zahlung der Sicherheitsleistung durfte das Ehepaar die Reise fortsetzen.</p> <h2>Goldschmuck im Wert von 14.000 Euro: Zoll deckt unverzollte Einfuhr auf</h2> <p>Mitte August haben Zollmitarbeiter am Flughafen unversteuerten Goldschmuck im Wert von mehr als 14.000 Euro bei einer Reisenden entdeckt. Wie das Hauptzollamt Ulm mitteilte, wählte die 18-Jährige nach ihrer Ankunft aus Nordmazedonien den grünen Kanal – den Ausgang für Reisende ohne zu verzollende Waren. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/schmuggelversuch-am-bodensee-airport-zoellner-entdecken-schmuck-im-wert-von-14000-euro;art372474,12475018" target="_blank" title="Schmuggelversuch fliegt auf: Zöllner finden bei einer Reisenden Schmuck im Wert von 14.000 Euro">Dabei fiel Zöllnern ein auffälliger Ring an der Hand der jungen Frau auf, weshalb sie zu einer Kontrolle gebeten wurde.</a></p> <p>Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass die Reisende weiteren Goldschmuck trug. Die Schmuckstücke hatte sie nach eigenen Angaben von ihrer Großmutter erhalten. Gegen die Reisende wurde ein Strafverfahren eingeleitet und Einfuhrabgaben in Höhe von 3000 Euro wurden erhoben.</p> <h2>Kokain aus der Packstation: Zoll nimmt falschen Diplomaten fest</h2> <p>Ein 48-jähriger Mann hat sich im April Kokain per Post bestellt und als Diplomat ausgegeben. Beamte des Zolls Friedrichshafen nahmen den Mann in Lindau fest, nachdem er das Drogenpaket an einer Packstation abgeholt hatte. Der Fall sei daraufhin an die zuständige Grenzpolizei übergeben worden.</p> <p>Der Mann stellte sich nach Angaben des Zolls den Beamten gegenüber als EU-Sondergesandter vor und zeigte ihnen einen vermeintlich echten Diplomatenausweis. Allerdings war laut Polizei der Ausweis gefälscht und das Luxusauto gehörte einem Freund des Mannes aus Österreich. Den Angaben nach war der 48-Jährige bereits polizeilich bekannt. Gegen ihn werde nun wegen Besitzes von Betäubungsmitteln, Urkundenfälschung und Amtsanmaßung ermittelt.</p> <h2>Zoll beschlagnahmt Parfüm, Champagner und Spirituosen auf der A96</h2> <p>Parfüms, Champagner und Spirituosen im Wert von 7200 Euro haben Zollbeamte einer Friedrichshafener Kontrolleinheit im Februar bei einer Kontrolle auf der A96 in Höhe Sigmarszell sichergestellt. Ein 39-jähriger Mann aus Osteuropa hatte die Ware, die aus der Schweiz stammte, in seinem Kleintransporter geladen und war auf dem Weg in die Heimat.</p> <p>Zollpapiere, die für die Artikel nötig gewesen wären, konnte der Mann nicht vorweisen, wie es in der Mitteilung des Hauptzollamts Ulm hieß. Da der Fahrer die Einfuhrabgaben von rund 1800 Euro nicht zahlen konnte, behielten die Beamten die Ware als Sicherheit ein. Weil zudem der Verdacht bestand, die Parfüms könnten Diebesgut sein, informierten die Ermittler des Zolls die Schweizer Kantonspolizei.</p> <h2>Abfall-Import gestoppt: Zoll weist schrottreifes Auto zurück in die Schweiz</h2> <p>Bei der Überprüfung der Einfuhr mehrerer Autos aus der Schweiz haben Zollbeamte einer Friedrichshafener Kontrolleinheit im Januar auf der Autobahn 96 in Höhe Sigmarszell den Import eines schrottreifen Fahrzeugs gestoppt und dieses in die Schweiz zurückgeschickt.</p> <p>Der Grund laut Mitteilung des Hauptzollamts Ulm: „Das Auto wird wegen eines erheblichen Brandschadens als Abfall eingestuft und darf ohne entsprechende Papiere nicht importiert werden.“ Der Wagen sollte nach Polen gebracht werden, heißt es weiter. Nun müssen sich der Schweizer Exporteur und der 49-jährige Käufer wegen illegaler Abfallverbringung verantworten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Goldschmuck bis Kokain: Die spektakulärsten Zoll-Fälle im Jahr 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:47:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Berufsfischer findet tote Frau im Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/berufsfischer-findet-tote-frau-im-bodensee;art410936,12479985 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Fischen macht ein Mann einen grausigen Fund – und alarmiert die Rettungskräfte.  ]]></description>
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          Beim Fischen macht ein Mann einen grausigen Fund – und alarmiert die Rettungskräfte.<br>
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        Beim Fischen macht ein Mann einen grausigen Fund – und alarmiert die Rettungskräfte.



        <p>Eine leblose Frau ist am Mittwochvormittag aus dem Bodensee bei Lindau geborgen und an Land gebracht worden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der 79-Jährigen feststellen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach hatte ein Berufsfischer den leblosen Körper im Bereich der Hinteren Insel entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert.</p> <p>Die Wasserwacht Lindau rückte eigenen Angaben zufolge mit zwei Booten und einem Einsatzfahrzeug aus. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Wasserwacht Nonnenhorn und Weiler sowie der Feuerwehr Lindau. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 17 war alarmiert worden, musste nach Angaben der Wasserwacht den Einsatz jedoch aufgrund der Wetterlage abbrechen.</p> <h2>Genaue Umstände noch unklar</h2> <p>Polizeiangaben zufolge war die Frau offenbar beim Schwimmen im See. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die weitere Bearbeitung des Falls übernimmt die Kriminalpolizei Lindau. Benjamin Deuring, Vorsitzender der Wasserwacht in Lindau, sagt: „Solche Einsätze sind für alle Beteiligten belastend. Dennoch zeigen sie, wie wichtig die schnelle Alarmierung und das Zusammenspiel der Rettungskräfte am Bodensee sind. Mein besonderer Dank gilt unseren Ehrenamtlichen, die mitten in der Arbeitswoche sofort ausgerückt sind.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Berufsfischer findet tote Frau im Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:39:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546]]></guid>
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        Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.



        <p>Für den Meteorologen Jürgen Schmidt haben sich die schlimmsten Befürchtungen für den Sommer 2025 nicht bewahrheitet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitzewelle-vorbei-doch-was-jetzt-so-entwickelt-sich-das-juli-wetter-am-bodensee-04-07-25;art410936,12430225" target="_blank" title="Was kommt nach der Hitzewelle? So wird das Juli-Wetter am Bodensee">„Nach dem trockenen Frühjahr haben viele mit einem Dürresommer gerechnet</a>“, sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors. Es gab extreme Hitzeperioden, abgelöst von Starkregen bis zu plötzlichem Hagel. Aber welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden?</p> <h2>Außergewöhnlich heißer Juni</h2> <p>Was die Temperaturen angeht, lag der Sommer am Bodensee 1,3 Grad über dem Mittelwert. Der wird derzeit aus dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gezogen. Für Schmidt war er damit schlicht „ein normaler Sommer, wie mit ihm in Zeiten des Klimawandels zu rechnen ist“.</p> <p>49 Sommertage, also Tage mit mindestens 25 Grad, verzeichnete die Wetterstation <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/" target="_blank" title="Friedrichshafen">Friedrichshafen</a> zwischen Juni und Ende August. 16 davon lagen sogar über 30 Grad. Allein im Juni standen 299 Sonnenstunden zu Buche. Das entspricht 11 Prozent mehr Sonnenschein gegenüber dem Mittelwert. Damit war der Juni nicht nur der wärmste Monat im Jahr, „seine lange heiße Phase zu Beginn war auch ungewöhnlich“, sagt Jürgen Schmidt.</p> <p>Mit 20,9 Grad im Durchschnitt lag der Juni ganze 3,4 Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Selbst im Rahmen des Klimawandels sei er damit außergewöhnlich trocken gewesen. Dementsprechend lagen auch die beiden wärmsten Tage im Juni: Sowohl am 29. als auch am 30. Juni stellte die Messstation in Friedrichshafen 34,2 Grad fest. Höchstwert in Baden-Württemberg waren gar 38,7 Grad.</p> <h2>Verregneter Juli</h2> <p>Dass die Temperaturen so ansteigen konnten, begründet Jürgen Schmidt mit den historisch hohen Wassertemperaturen in Atlantik und Nordsee. Die seien 1 bis 3 Grad wärmer gewesen als im Mittel. Auf den Bodensee habe das indes keine Auswirkungen, da das Seewasser vor allem vom lokalen Wetter abhängig sei.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/unwetter-geht-am-bodensee-nieder-hagelhaufen-bis-zu-einem-halben-meter;art372492,12428059" target="_blank" title="„Komplett und mit voller Wucht getroffen“: Unwetter mit Hagelschauer geht über Sipplingen nieder">Wie klein ein lokales Wettereignis sein kann, zeigte etwa der Hagel, der am 1. Juli einzig über der Gemeinde Sipplingen niederging.</a> Das Ereignis steht symbolisch für einen verregneten Monat voller Niederschlag. 149 Liter pro Quadratmeter bilden den Durchschnitt im Monat Juli. Ganze 18 Tage regnete es laut Schmidt über einem Liter Regen pro Quadratmeter. Dennoch fällt der Juli im Vergleich zu den vergangenen fünf Sommern nicht nennenswert auf</p> <p>2021 habe es im Juli sogar 260 Liter geregnet, 2023 und 2024 dafür weniger. Mit durchschnittlich 19,1 Grad war er der kühlste der drei Sommermonate. Allerdings: „Nach dem trockenen Juni hat der Juli in der Natur viel gerettet“, fasst Schmidt zusammen.</p> <h2>August bringt Starkregen</h2> <p>Der nasseste Tag lag dennoch im August. Am 21. regnete es durchschnittlich 35,3 Liter pro Quadratmeter.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/diese-auswirkungen-hatte-der-dauerregen-bislang-im-bodenseekreis;art410936,12467197" target="_blank" title="Diese Auswirkungen hatte der Dauerregen im Bodenseekreis"> Die Bodenseezuflüsse stiegen an, Veranstaltungen wurden verschoben, weil Starkregenereignisse die Bodenseeregion punktuell trafen</a>. Besonders <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Radolfzell und angrenzende Gemeinden</a> waren betroffen. Mit seinen 260 Sonnenstunden lag der August dennoch sogar 14 Prozent über dem Mittelwert.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 12:47:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Keine Wohnungen, keine Mitarbeiter: Immer mehr Betriebe müssen für Beschäftigte Wohnraum finden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fachkraeftemangel-trifft-wohnungsnot-bodensee-unternehmen-geraten-unter-druck-19-09-25;art410936,12478708 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.  ]]></description>
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          Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.



        <p>„Einen guten Maurer würde ich gleich nehmen“, sagt Yvonne Link. Sie ist Geschäftsführerin des Bauunternehmens Schütze aus Friedrichshafen. Hier, wie vielerorts, macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Im Gespräch wird schnell deutlich: Schwierig ist es nicht nur, Mitarbeiter zu finden, sondern für diese Mitarbeiter auch noch Wohnungen.</p> <p>Denn für die potenziellen Mitarbeiter gebe es in der Regel viele Stellen. Findet man statt in Friedrichshafen eine Wohnung in Ravensburg, suche man sich auch eher dort einen Job. Ein Betrieb sei also attraktiver, wenn man mindestens Unterstützung bei der Wohnungssuche bietet – wenn nicht sogar direkt eine Wohnung.</p> <h2>Besonders kleine Betriebe leiden</h2> <p>Diese Erkenntnis liefert auch <a href="https://www.wf-bodenseekreis.de/news-events/wirtschaftsnews-detail/wohnraum-fuer-mitarbeitende-umfrageergebnisse-bestaetigen-bedarf-zur-fachkraeftegewinnung/" target="_blank" title="" rel="noopener">eine Umfrage</a>, die die Wirtschaftsförderungen der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises jüngst gemacht haben. 132 der angeschriebenen Betriebe aus dem Bodenseekreis haben geantwortet und die Ergebnisse sprechen eine recht deutliche Sprache: 86 Prozent der Betriebe sehen demnach einen Wohnraummangel für ihre Auszubildenden und dualen Studenten, 85 Prozent der Betriebe zudem für sonstige Mitarbeitende. Dieser Mangel wirke sich teils sehr negativ auf die Gewinnung oder Bindung neuer Mitarbeiter aus.</p> <p>Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis, erklärt den Hintergrund der Umfrage: Zwar berichteten Unternehmen, dass es derzeit wieder etwas leichter werde, Mitarbeiter zu finden. Das Problem sei aber, diese über die Probezeit hinweg zu halten. Denn die sechs Monate reichten oft nicht, um eine dauerhafte Wohnung am Bodensee zu finden. Größere Betriebe täten sich bei der Unterstützung teils etwas leichter, aber für kleine Betriebe sei die Lage sehr komplex.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Teilnehmer der Umfrage</span><span>47 Prozent der 132 teilnehmenden Arbeitgeber kamen aus Friedrichshafen, 13 Prozent aus Überlingen, 11 Prozent aus Meersburg und 29 Prozent aus dem restlichen Bodenseekreis. Zu 69 Prozent waren es Einzelunternehmen ohne weitere Niederlassungen. Mit 45 Prozent hat der Großteil der teilnehmenden Arbeitgeber 10-49 Beschäftigte, 26 Prozent haben 50-249 Beschäftigte, 17 Prozent 0-9 Beschäftigte und 12 Prozent mehr als 249 Beschäftigte. Rund 27 Prozent sind Handwerksbetriebe, 20 sonstige Dienstleistungsbetriebe, 18 Prozent entstammen dem Hotel- und Gastgewerbe, 12 Prozent gehören zum Gesundheits- und Sozialwesen. Der Rest fällt unter Sonstiges, Industrie/Verarbeitendes Gewerbe und Handel.</span></label></div> <h2>Die ewige Suche nach einer Wohnung</h2> <p>Das zeigt auch ein Gespräch mit Johannes Unser, der in Kressbronn das Restaurant „Werft1919“ betreibt. „Es sind schon Leute nicht zu uns gekommen, weil sie nichts gefunden haben“, sagt er. Für einen Auszubildenden und einen Mitarbeiter habe das Unternehmen möblierte Appartements in Langenargen angemietet. Der Mitarbeiter suche allerdings seit Februar für sich und seine Familie eine Wohnung, bislang ohne Erfolg.</p> <p>Da der Mitarbeiter aus dem Ausland kommt und nicht gut Deutsch spreche, helfe Unser bei den Wohnungsbewerbungen und nehme Kontakt mit Vermietern auf. Gerade für Fachkräfte aus dem Ausland ist es in seiner Erfahrung schwierig, etwas zu finden. Dabei brauche man die Menschen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. „Wir müssen ihn halten“, sagt Unser über seinen Mitarbeiter.</p> <h2>„Das ist wie Lotto, bei so vielen Anfragen“</h2> <p>Auch Bauunternehmerin Yvonne Link berichtet, dass die Suche besonders für Familien schwer sei. WG-Zimmer seien noch leichter zu finden als Drei- oder Vierzimmer-Wohnungen. Link kennt dabei auch die andere Seite, da sie selbst Vermieterin ist. In einer ihrer Wohnungen leben mittlerweile zwei ihrer Auszubildenden. Wenn sie eine Wohnung auf den gängigen Portalen im Internet anbietet, habe sie innerhalb kurzer Zeit über 100 Anfragen. Um als Bewerber überhaupt zur Besichtigung eingeladen zu werden, brauche man Glück. „Das ist wie Lotto, bei so vielen Anfragen“, sagt Link.</p> <p>Fünf ihrer 15 Mitarbeiter habe sie geholfen, eine Wohnung zu finden. Die Umfrage zeigt, dass viele Betriebe schon jetzt bei der Wohnungssuche unterstützen oder sich das in Zukunft vorstellen können. Den Vermietern biete Yvonne Linke auch an, selbst den Mietvertrag zu übernehmen – das machen laut Umfrage rund 18 Prozent der Betriebe so. 31 Prozent bieten eigenen Wohnraum an. Trotzdem kann Link nicht alle ihre Mitarbeiter halten.</p> <p>Ein guter Kollege habe eigentlich den Meister bei ihr machen wollen, berichtet die Unternehmerin. Weil er für sich und seine Frau kein Haus in Friedrichshafen gefunden habe, sei er dann weiter weggezogen und habe gekündigt. „Das war auch sehr bitter“, so Link.</p> <h2>Wo kann man ansetzen?</h2> <p>Rainer Hesse, Leiter der Häfler Wirtschaftsförderung, werde im Austausch mit Unternehmen ebenfalls häufig auf den Wohnraummangel angesprochen. Manche Lösungsvorschläge, etwa Wohnraum auf Gewerbeflächen entstehen zu lassen, seien allerdings nicht umzusetzen. Das ließen die Benutzungsverordnungen nicht zu. „Ich sehe den Bedarf, aber ich muss mich an geltendes Gesetz halten.“ Denkbar wären allerdings gewerbliche Beherbergungen, also etwa der Bau von Boardinghouses, in denen Menschen bis zu sechs Monate bleiben könnten.</p> <p>Es gebe aber an anderer Stelle Hebel. Es müsse, wo möglich, neu gebaut werden, sagt Benedikt Otte. Zudem müssten Bauträger und Investoren die Potenziale und den Bedarf erkennen und auch kleinere Wohnungen etwa für Auszubildende und duale Studenten bauen, die durch Förderung auch bezahlbar sind. Die Kommunen könnten schauen, wie sie die Zahl der Ferienwohnungen begrenzt halten, um so langfristigen Wohnraum zu ermöglichen.</p> <p>Kathrin Puhlmann von der Kreis-Wirtschaftsförderung hat das Umfrageprojekt geleitet. Sie weist noch auf etwas anderes hin: „Das Wohnraumthema hat Auswirkungen auf andere Bereiche.“ Auch Pflegekräfte oder Betreuer brauchen Wohnungen – umso wichtiger sei es also, für die gesamte Wirtschaft und Infrastruktur mehr Wohnraum zu schaffen.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Keine Wohnungen, keine Mitarbeiter: Immer mehr Betriebe müssen für Beschäftigte Wohnraum finden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:59:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hagel so groß wie Tischtennisbälle! Gewitter wütet in Vorarlberg und im Allgäu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/hagel-wie-tischtennisbaelle-sturm-und-gewitter-erschuettern-vorarlberg-und-das-allgaeu;art372497,12476595 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/hagel-wie-tischtennisbaelle-sturm-und-gewitter-erschuettern-vorarlberg-und-das-allgaeu;art372497,12476595]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.



        <p>Riesige Hagelkörner, Sturmböen und heftige Niederschläge innerhalb kurzer Zeit: Bewohner der Region Lindau und Bregenz berichten von dem schweren Unwetter, das am Donnerstagabend über die Bodenseeregion zog.</p> <p>„Ja des war brutal, alle Autos bei uns vorm Haus kaputt“, lautet eine Nachricht, die eine Nutzerin unter ein Bild auf Facebook geschrieben hat, auf der vier Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle auf einer Hand zu sehen sind – aufgenommen in Bregenz. An anderer Stelle ist auf einem Video der Hagelschauer auf einem Supermarktparkplatz zu sehen. Auch das Westallgäu war betroffen. Bewohner aus Scheidegg berichten über heftigen Hagel.</p> <h2>Flughafen Memmingen zweitweise lahmgelegt</h2> <p>Im Memmingen war stundenlang der Flughafenbetrieb gestört: Etliche ankommende Flüge mussten zu anderen Flughäfen umgeleitet werden oder landeten verspätet – so wie eine Maschine aus dem rumänischen Timisoara, die knapp drei Stunden später als geplant ankam. Anfliegende Maschinen aus Faro und Tanger landeten schließlich in Nürnberg. Abflüge aus Memmingen mussten verschoben werden.</p> <h2>Der Bodenseekreis bleibt verschont</h2> <p>Der Bodenseekreis kam vergleichsweise glimpflich davon. Es regnete zwar in Strömen, aber die Zahl der Feuerwehreinsätze blieb sehr überschaubar. Die Friedrichshafener Feuerwehr berichtet von zwei Einsätzen wegen umgestürzter Bäume auf der Verbindungsstraße Friedrichshafen-Kluftern nach Immenstaad sowie in einem Wohngebiet. „Wir mussten nirgendwo Wasser aus Kellern pumpen“, so die Feuerwehr auf Anfrage.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hagel so groß wie Tischtennisbälle! Gewitter wütet in Vorarlberg und im Allgäu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 11:46:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Preis zurückgeholt – Bodensee wieder zum Lieblingssee gewählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beliebtester-see-deutschlands-bodensee-holt-sich-den-spitzenplatz-zurueck-05-09-25;art410936,12475786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beliebtester-see-deutschlands-bodensee-holt-sich-den-spitzenplatz-zurueck-05-09-25;art410936,12475786]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.



        <p>Der Bodensee ist mal wieder spitze. Damit spricht man nicht nur den Einheimischen aus dem Herzen, sondern bildet das Ergebnis einer Umfrage ab. Bei einer Abstimmung des Onlineportals „seen.de“ haben Nutzer dem Bodensee den Titel Lieblingssee verliehen. Das Gewässer gewann mit rund sechs Prozent der Stimmen vor dem Scharmützelsee in Brandenburg und dem Arendsee in Sachsen-Anhalt, wie die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) in einer Mitteilung erklärt.</p> <p>Insgesamt konnten Nutzer unter 2000 deutschen Gewässern auswählen; über 300.000 Personen nahmen teil. Bereits in den Jahren 2022 und 2023 war der Bodensee auf dem ersten Platz gelandet. Nur im vergangenen Jahr erhielt der Scharmützelsee mehr Stimmen.</p> <h2>„Das sind großartige Neuigkeiten“</h2> <p>Die DBT wertet das Ergebnis als einen klaren „Beleg für die anhaltende Faszination der einzigartigen Vierländerregion Bodensee“. Schließlich bietet Deutschlands flächengrößter und tiefster See eine „einmalige Kombination aus Naturerlebnis, Kultur und Genuss“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus, freut sich über die erneute Auszeichnung – und dankt allen Bodensee-Fans, die abgestimmt haben. „Das sind mit Beginn der ruhigeren Jahreszeit und zum Abschluss der Sommersaison großartige Neuigkeiten und bestärken unsere Arbeit in einer der schönsten Urlaubsdestinationen in Deutschland.“</p> <h2>Preisgekröntes Gewässer</h2> <p>In Online-Abstimmungen über Gewässer landete der Bodensee zuletzt häufiger auf Spitzenplätzen. Oft ist aber unklar, wie aussagekräftig diese Ergebnisse tatsächlich sind. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kommentar-der-bodensee-ist-nur-der-zweitbeliebteste-see-in-europa-gott-sei-dank-04-08-25;art410936,12448586" target="_blank" title="Der Bodensee ist nur der zweitbeliebteste See in Europa – Gott sei Dank!">Im Juni veröffentlichte beispielsweise ein Schweizer Casino-Portal das Ergebnis einer Analyse, bei der der Bodensee als zweitbeliebtester See Europas hervorging.</a></p> <p>Die Autoren der Analyse hatten die Online-Nachfrage von mehr als 30 Seen in Europa untersucht und die zehn beliebtesten anhand von Instagram- und TikTok-Hashtags sowie monatlichen Google-Suchanfragen gekürt. In dieser Erhebung ließ der Bodensee den Genfer See oder Loch Ness hinter sich. Nur der Comer See hatte mehr Hashtags und Suchanfragen. Der Scharmützelsee dagegen – Dauerkonkurrent in der Umfrage von „seen.de“ – tauchte in der Studie nicht auf.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Preis zurückgeholt – Bodensee wieder zum Lieblingssee gewählt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:41:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zöllner versteuern Traktor aus den 60er-Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/48-jaehriger-bringt-oldtimer-traktor-ueber-grenze-zoll-in-lindau-greift-zu-12-09-25;art372480,12475041 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 48-Jähriger bringt einen in der Schweiz gekauften Traktor über die Grenze, ohne ihn beim Zoll anzumelden. Im Kreis Lindau wird er aber gestoppt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 48-Jähriger bringt einen in der Schweiz gekauften Traktor über die Grenze, ohne ihn beim Zoll anzumelden. Im Kreis Lindau wird er aber gestoppt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/48-jaehriger-bringt-oldtimer-traktor-ueber-grenze-zoll-in-lindau-greift-zu-12-09-25;art372480,12475041]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 48-Jähriger bringt einen in der Schweiz gekauften Traktor über die Grenze, ohne ihn beim Zoll anzumelden. Im Kreis Lindau wird er aber gestoppt.



        <p>Zöllner einer Lindauer Kontrolleinheit haben jüngst einen 48-Jährigen bei dem Versuch gestoppt, einen Traktor über die Grenze zu verbringen, ohne sich um die erforderlichen Zollformalitäten zu kümmern. Der Fahrer gab den Beamten gegenüber laut Einsatzbericht an, dass er im Auftrag eines Freundes mit dem Fahrzeug unterwegs sei und vorgehabt habe, die Zollformalitäten in Rumänien zu erledigen.</p> <p>Für den in die Jahre gekommenen Traktor (Erstzulassung 1966) wurden als Kaufpreis 1550 Schweizer Franken vereinbart, teilt das Hauptzollamt Ulm weiter mit. Die Einfuhrabgaben in Höhe von 316 Euro bezahlte der Mann direkt und konnte seine Fahrt daraufhin fortsetzen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Zoll Schmuggel LKW Staatsgebietsgrenze thema-politik thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zöllner versteuern Traktor aus den 60er-Jahren]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 12:28:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[62-Jährige landet mit ihrem Smart in Kanal am Bodensee: Fahrerin kann sich rechtzeitig befreien  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/smart-landet-in-kanal-zum-bodensee-62-jaehrige-kann-sich-rechtzeitig-befreien;art410936,12469844 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau ist am Montagvormittag beim Rangieren mit ihrem Auto in den Mühlkanal in Langenargen gefallen. Sie blieb dabei unverletzt, rund 40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr waren vor Ort.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Frau ist am Montagvormittag beim Rangieren mit ihrem Auto in den Mühlkanal in Langenargen gefallen. Sie blieb dabei unverletzt, rund 40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr waren vor Ort.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/smart-landet-in-kanal-zum-bodensee-62-jaehrige-kann-sich-rechtzeitig-befreien;art410936,12469844]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Frau ist am Montagvormittag beim Rangieren mit ihrem Auto in den Mühlkanal in Langenargen gefallen. Sie blieb dabei unverletzt, rund 40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr waren vor Ort.



        <p>Wohl beim Rangieren ist eine Frau mit ihrem Auto in den Langenargener Mühlkanal gefallen. Laut dem Polizeipräsidium Ravensburg hat sich der Vorfall am Montag gegen 11.45 Uhr ereignet. Zunächst ist die 62-Jährige demnach mit dem Fahrzeug gegen einen Zaun geprallt und dann in den Kanal gefallen. Dort sei das Auto einige Meter mit geschwemmt worden, bis es sich unter einer Brücke befand und fast vollständig unter Wasser stand.</p> <p>Die Feuerwehr Langenargen sei mit dem Stichwort „PKW in Mühlkanal“ in den Bereich der Fabrik am See alarmiert worden, heißt es im zugehörigen Einsatzbericht. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich die Frau demnach bereits aus dem Auto befreien können. Da nicht ganz klar gewesen sei, wie hoch das Wasser an der Stelle ist, sei zunächst nur die Feuerwehr alarmiert worden, sagt Wehr-Sprecher Dominic Härle dem SÜDKURIER. Es seien dann allerdings noch Spezialkräfte hinzugeholt worden. Zum einen wurde ein Gerätewagen mit Kran der Feuerwehr Friedrichshafen benötigt, zudem halfen die DLRG-Strömungsretter, da die Strömung im Kanal nicht unerheblich gewesen sei.</p> <h2>Keine Umweltgefährdung</h2> <p>Die Fahrerin des Autos konnte den Kanal erst im Bereich der Mündung in den Bodensee wieder verlassen, heißt es von der Feuerwehr. Die 62-Jährige wurde von einem Notfallsanitäter der Feuerwehr betreut, sei aber unverletzt gewesen. Die Einsatzkräfte richteten währenddessen Ölsperren im Bereich der Kanalmündung ein, „um einen möglichen Eintrag von Betriebsstoffen in den Bodensee zu verhindern“, heißt es im Einsatzbericht. Es seien allerdings keine Stoffe ausgetreten, eine Umweltgefährdung bestand nicht.</p> <p>Das Auto wurde mithilfe der Strömungsretter der DLRG und dem Kran des Gerätewagen-Transports aus Friedrichshafen geborgen. Es befanden sich rund 10 Fahrzeuge und mehr als 40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr vor Ort. Laut Pressesprecher Härle dauerte der Einsatz etwa drei Stunden. Zwar habe es in der Vergangenheit bereits Einsätze der Feuerwehr mit Fahrzeugen unter Wasser gegeben, aber: „An der Stelle war das eine sehr ungewöhnliche Meldung.“</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[62-Jährige landet mit ihrem Smart in Kanal am Bodensee: Fahrerin kann sich rechtzeitig befreien]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 11:02:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zöllner versteuern Tesla aus der Schweiz nach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/zoellner-versteuern-tesla-aus-der-schweiz-nach;art410936,12467817 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 37-Jähriger aus Süddeutschland kauft in der Schweiz einen gebrauchten Tesla, meldet die Einfuhr aber nicht beim Zoll an – vorläufig, wie er bei einer Kontrolle auf der A96 angibt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 37-Jähriger aus Süddeutschland kauft in der Schweiz einen gebrauchten Tesla, meldet die Einfuhr aber nicht beim Zoll an – vorläufig, wie er bei einer Kontrolle auf der A96 angibt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/zoellner-versteuern-tesla-aus-der-schweiz-nach;art410936,12467817]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 37-Jähriger aus Süddeutschland kauft in der Schweiz einen gebrauchten Tesla, meldet die Einfuhr aber nicht beim Zoll an – vorläufig, wie er bei einer Kontrolle auf der A96 angibt.



        <p>Zöllner einer Lindauer Kontrolleinheit haben kürzlich einen Tesla Model S aus der Schweiz nachverzollt. Beamte überprüften das Fahrzeug, an dem ein Schweizer Ausfuhrkennzeichen angebracht war, einer Mitteilung des Hauptzollamts Ulm zufolge bereits am 13. August auf der Autobahn 96 bei Weißensberg. Der 37-jährige Fahrer gab an, den Gebrauchtwagen für 29.000 Schweizer Franken gekauft zu haben. Zollpapiere konnte er nicht vorlegen.</p> <p>Den Zöllnern gegenüber erklärte der Mann, dass er davon ausgegangen sei, dass die Einfuhr erst zum Ende der Gültigkeit des Ausfuhrkennzeichens gemeldet werden müsse – in seinem Fall bis Ende des Monats. Die Beamten klärten ihn auf und erhoben rund 9600 Euro Einfuhrabgaben, die der 37-Jährige noch vor Ort bezahlte. Der Fall wurde an die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm abgegeben.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zöllner versteuern Tesla aus der Schweiz nach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 10:11:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ultraläufer will den Weltrekord: Kann er den Bodensee mit einem Baumstamm umrunden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weltrekordversuch-extremsportler-will-den-260-kilometer-langen-bodensee-radweg-mit-baumstamm-umrunden-19-08-25;art372448,12463612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weltrekordversuch-extremsportler-will-den-260-kilometer-langen-bodensee-radweg-mit-baumstamm-umrunden-19-08-25;art372448,12463612]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.



        <p>Einmal um den See laufen – und das mit einem Baumstamm auf dem Rücken. Auf dieses Vorhaben hat sich Mehmet „Mamo“ Topyürek eingelassen. Am 18. September möchte er damit einen Weltrekord aufstellen. Der 40-jährige Ultraläufer und Extremsportler will, begleitet von zwei Zeugen, den 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg mit einem über 20 Kilogramm schweren Stamm auf dem Rücken bewältigen.</p> <p>Der Start ist frühmorgens in Lindau geplant. Vom Hafen geht es Richtung Österreich und Schweiz. Gegen Ende des ersten Tages heißt das Ziel Konstanz. Nach ein bisschen Schlaf soll es dann weitergehen. Auf die ungewöhnliche Idee kam Gerald Faust. Als er vor zwei Jahren vom Bodensee-Radweg las, dachte er sofort an eine mögliche Umrundung durch seinen Freund Mamo.</p> <h2>Seit 2015 ist er sportlich mit Baumstamm unterwegs</h2> <p>Dieser rennt nicht das erste Mal mit über 20 Kilogramm Holz durch die Gegend. Seit 2015 absolviert er sämtliche Sportarten mit seinem Baumstamm. 2020 legte er die bisher weiteste Distanz zurück: Über 300 Kilometer lief er von seiner Heimatstadt Heilbronn nach Köln zur TV-Show „Ninja Warrior“, an der er dreimal teilnahm.</p> <p>Wie damals erwartet er auch bei seinem Rekordversuch am See Schmerzen: „Da bist du richtig an deiner Grenze“. Warum will er sich das antun? Mamo meint „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn.“ Trotzdem würde er sich freuen, wenn ihm der Lauf erleichtert wird.</p> <h2>Vier hat er schon: Schafft er seinen fünften Weltrekord?</h2> <p>Er hofft, dass ihn nicht nur Familie und Freunde, sondern auch Menschen von hier ein Stück begleiten, ihm etwas zu Trinken oder Essen anbieten oder ihn einfach nur anfeuern. Das motiviert den Extremsportler. Sein Ziel ist es, wie bei all seinen Aktionen „Unterhaltung zu schaffen“ und <a href="https://www.sportmenschen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Spenden für kranke Kinder</a> zu sammeln.</p> <p>Als Vorbereitung auf den Lauf erkundeten Mamo und Gerald Faust die Strecke mit dem Rad – wenn es darauf ankommt, möchte der Sportler sich nicht verlaufen. Er ist zuversichtlich, dass zu seinen vier bisherigen Weltrekorden in wenigen Wochen ein fünfter dazu kommt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ultraläufer will den Weltrekord: Kann er den Bodensee mit einem Baumstamm umrunden?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 16:13:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frank Obrist forscht an einem klimapositiven Treibstoff – seine Pläne haben gigantische Dimensionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/er-forscht-an-treibstoff-mit-negativer-co2-bilanz-so-soll-es-funktionieren;art410936,12461649 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Lindauer Unternehmer arbeitet an einer besonderen Technologie. Damit könnte der Klimawandel gar zurückgedreht werden. Er glaubt fest an seine Vision, doch sie hat einen Haken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Lindauer Unternehmer arbeitet an einer besonderen Technologie. Damit könnte der Klimawandel gar zurückgedreht werden. Er glaubt fest an seine Vision, doch sie hat einen Haken.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/er-forscht-an-treibstoff-mit-negativer-co2-bilanz-so-soll-es-funktionieren;art410936,12461649]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Lindauer Unternehmer arbeitet an einer besonderen Technologie. Damit könnte der Klimawandel gar zurückgedreht werden. Er glaubt fest an seine Vision, doch sie hat einen Haken.



        <p>Netto-Null: So wird das Ziel genannt, die weltweiten Treibhausgasemissionen so weit wie möglich zu reduzieren. „Irgendwann merkt man aber, dass sich das nicht mehr ausgeht“, sagt Unternehmer Frank Obrist dazu. Die Mengen an CO₂, die bis zum Erreichen der Klimaziele schon ausgestoßen wurden, richteten ihm zufolge schließlich genug Schaden an. Es müsse daher das Ziel sein, das Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre wieder herauszuholen.</p> <p>Genau daran forscht Obrist mit seinem Unternehmen in Lindau, im ehemaligen Felix-Wankel-Institut direkt am Bodenseeufer. Unter dem Erfinder des Wankelmotors hat Obrist, gebürtig aus <a href="https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/" target="_blank" title="Vorarlberg">Bregenz</a>, hier einst gearbeitet. Vom damaligen Chef habe er gelernt, zu Innovationen zu kommen, sie patentieren und lizenzieren zu lassen. 1996 gründete Obrist zu diesem Zweck sein eigenes Unternehmen, mittlerweile ist daraus die Obrist Group erwachsen, mit weltweit über 250 angemeldeten und über 120 vergebenen Patenten. Seit 2021 arbeitet ein Teil des Unternehmens in Lindau – aktuell steht das ehemalige Wankel-Institut allerdings zum Verkauf.</p> <p>Erfolg hatte Obrists Unternehmen unter anderem mit umweltfreundlichen Kompressoren für Klimaanlagen, doch seit einigen Jahren möchte Frank Obrist weitergehen. Statt Netto-Null, oder auf Englisch „Net Zero“, strebt er „Sub Zero“ an, also sogar unter null. Mit grünem Methanol als Treibstoff könne die Erderwärmung aufgehalten und eventuell sogar umgekehrt werden, meint Obrist. Wie soll das funktionieren?</p> <h2>CO₂ aus der Atmosphäre geholt</h2> <p>„Methanol ist der einfachste Kohlenwasserstoff in flüssiger Form“, erklärt der 63-Jährige. Man könne damit alles betreiben, was sonst mit Erdöl, Kohle oder Gas läuft. Um den Treibstoff zu produzieren, holt das Unternehmen Kohlenstoff und Wasser aus der Atmosphäre, eine Versuchsanlage dafür steht im ehemaligen Wankel-Institut in <a href="https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/" target="_blank" title="Kreis Lindau">Lindau</a>.</p> <p>„Wenn ich da ohnehin schon CO₂ aus der Atmosphäre nehme, dann kann ich ja auch mehr nehmen, spalte das auf und habe am Ende eine Abspaltung von Kohlenstoff“, sagt Frank Obrist im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Dieser Teil mache die Welt besser, er sei „ein Türöffner für unsere Kinder und Enkel“, so Obrist. Der abgespaltene Kohlenstoff könne dann in fester Form unter dem Namen „cSink“ etwa in der Baubranche verwendet werden.</p> <h2>Giga-Plants im Sonnengürtel der Erde</h2> <p>Um aus dem eingeholten Wasser grünen Wasserstoff abzuspalten, ist allerdings viel erneuerbare Energie nötig – ein Einwand, den Obrist oft höre. Der Österreicher will auch dafür eine Lösung gefunden haben: „Der einfache Trick: Ich gehe dorthin, wo die Energie nichts kostet, weil die Sonne immer da ist.“ Der gesamte Prozess soll also im Sonnengürtel der Erde erfolgen, etwa in Chile, Namibia, Marokko oder Australien. In Obrists Visionen entstehen dort „Giga-Plants“, also riesige Solaranlagen, die den vielen Strom für den Prozess zu geringen Preisen liefern sollen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Innovationen „Made am Bodensee“</span><span>Die Bodenseeregion zählt zu den innovativsten Regionen des Landes. In unserer Sommerserie erzählen wir deshalb von besonderen Entwicklungen, die hier entstanden sind. Die Ideen reichen von geländegängigen Rollatoren über elektronische Finnen zu vielfach einsetzbaren Laptop-Rucksäcken. Wir sprechen mit den Menschen hinter den Ideen – und wie sich ihre Visionen mit der Zeit entwickelt haben.</span></label></div> <p>Für den Transport des Methanols könnte laut Obrist bestehende Infrastruktur genutzt werden und an Fahrzeugen, die mit dem Treibstoff fahren, müssten demnach nur geringfügige Änderungen vorgenommen werden. Nach Obrists Rechnungen ist das Methanol am Ende günstiger als fossile Energien, potenzielle Gesellschafter der Anlagen würden schnell Rendite machen und mit einem Verbrenner zu fahren, würde plötzlich zum Klimaschutz beitragen.</p> <p>Das klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? „Ja ja“, sagt Obrist auf diesen Einwand. Aber im Grunde gebe es große Teile der Technologie bereits, man müsste sie eigentlich nur zusammensetzen. Was von Obrist vom Bodensee kommt, ist primär das Verfahren zur Einholung von Kohlenstoff und Wasser aus der Atmosphäre, und die Hybrid-Autos. Obrist hat mittlerweile zehn Teslas so umgebaut, dass sie mit einer kleinen Batterie und Methanol fahren können.</p> <h2>Der Haken</h2> <p>Aber: „Einen Haken haben wir noch“, sagt Obrist. Er zeigt Visualisierungen der riesigen Solaranlagen im Sonnengürtel. Geschätzte 18,6 Milliarden Euro würde eine der anvisierten „Giga-Plants“ kosten. Um sich komplett von Erdöl, Gas und Kohle zu verabschieden, brauche man 3000 dieser Anlagen. „Jetzt ist klar, wenn man das mal anfängt, dann hört das Thema Finanzierung nicht mehr auf.“ Ein Problem seines Vorschlags seien also die großen Dimensionen. Und: „Wir in Europa sind es nicht gewohnt, so groß zu denken.“</p> <p>Zunächst brauche es nun Investoren, die bereit sind, die nächsten Schritte auf dem Weg hin zu den Riesenanlagen mitzugehen. 500 Millionen, schätzt Obrist, würde eine Standardanlage in etwas kleinerem Format kosten, bei der man den Prozess großindustriell testen kann. „Wir haben schon über 40 Millionen Euro investiert in das Ganze“, sagt Obrist. „Die Fundamente sind geschaffen, jetzt braucht es jemanden, der sagt, er suche genau solche Lösungen.“</p> <h2>Nicht das einzige E-Fuel-Projekt</h2> <p>Dass Frank Obrist mit dem Glauben an seine Technologie nicht allein ist, zeigt eine Anfrage bei Werner Tillmetz. Er war bis zum Beginn seines Ruhestands Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZWS). Gebeten um eine Einschätzung des Verfahrens von Obrist, erwähnt Tillmetz, dass es weltweit viele Projekte zur Herstellung von derartigen E-Fuels gebe. „Bislang habe ich noch keines gesehen, das mit dem integrierten und sehr effizienten Ansatz von Obrist mithalten kann.“</p> <p>Tillmetz geht davon aus, dass die Mobilität der Zukunft aus einem Mix unterschiedlicher Technologien bestehe, bei der E-Fuels eine wichtige Rolle spielen werden. Eine Hürde für Obrists Technologie sieht Tillmetz in der europäischen Gesetzgebung, die nur auf reine E-Autos setze und andere Technologien behindere.</p> <p>Das Magazin „Auto, Motor und Sport“ wiederum kritisiert <a href="https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/obrist-hyper-hybrid-tesla-model-3-e-auto-mit-co2-negativem-verbrenner/" target="_blank" title="" rel="noopener">in einem Bericht über Obrists Technologie</a> den geringen Wirkungsgrad – also das Verhältnis von verwendeter und erhaltener Energie – des Kraftstoffs. Der niedrige Wirkungsgrad könne dazu führen, dass immer mehr und neue Anlagen gebaut werden müssten und der Bedarf nicht befriedigt werden könne. Werner Tillmetz bezeichnet die Diskussion über Wirkungsgrade als irreführend. „Entscheidend sind am Schluss die Kosten für die Kraftstoffe“, so Tillmetz. Und die erwartbaren Kosten würden für die Technologie sprechen.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frank Obrist forscht an einem klimapositiven Treibstoff – seine Pläne haben gigantische Dimensionen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 16:06:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Respektlosigkeit hat sehr zugenommen": Pflegepersonal am MCB wünscht sich mehr Wertschätzung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/respektlosigkeit-hat-sehr-zugenommen-pflegepersonal-am-mcb-wuenscht-sich-mehr-wertschaetzung;art410936,12459509 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Großeinsatz Ende Juli war eine Ausnahmesituation. Die Aggressivität gegenüber Mitarbeitern nimmt aber schon seit der Pandemie zu, sagen die Pflegedirektorinnen. Das wünschen sie sich von Patienten in der Notaufnahme.  ]]></description>
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          Der Großeinsatz Ende Juli war eine Ausnahmesituation. Die Aggressivität gegenüber Mitarbeitern nimmt aber schon seit der Pandemie zu, sagen die Pflegedirektorinnen. Das wünschen sie sich von Patienten in der Notaufnahme.<br>
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        Der Großeinsatz Ende Juli war eine Ausnahmesituation. Die Aggressivität gegenüber Mitarbeitern nimmt aber schon seit der Pandemie zu, sagen die Pflegedirektorinnen. Das wünschen sie sich von Patienten in der Notaufnahme.



        <p>„Es ist unglaublich“, sagt Claudia Keller. Sie meint damit die Dinge, die ihre Kolleginnen und Kollegen zu hören bekommen. „Du Schlampe“ etwa. Solche sexistischen und auch rassistischen Kommentare fielen immer mal wieder in der Notaufnahme des Klinikums Friedrichshafen, wenn sich Patientinnen oder Patienten ungerecht behandelt fühlen, sagt sie.</p> <p>Keller ist Pflegedirektorin beim Medizin Campus Bodensee (MCB), gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Annick Ochel spricht sie mit dem SÜDKURIER über zunehmende Aggressionen und Gewalt gegenüber dem Krankenhauspersonal. Das Gespräch findet vor dem Hintergrund einer Ausnahmesituation statt, die nicht lange zurückliegt.</p> <h2>Großeinsatz am Klinikum</h2> <p>Am 25. Juli kam es am Klinikum Friedrichshafen zu einem Großeinsatz der Polizei. Gerade hat der MCB in einer Mitteilung Auskunft über den Tag gegeben. Darin werden Details und Szenen von dem Freitagmittag geschildert. Demnach habe eine Frau plötzlich gegen die Glasschiebetür der Notaufnahme geschlagen, nah hinter ihr ein Mann. Die Frau habe gesagt: „Er hat eine Waffe, er bringt uns um.“ Auch wenn sich das später als falsch herausstellte, hätten die Mitarbeiter umgehend reagiert. Der Mann sei hinausgebeten worden und kam dem auch nach. Der interne Krisenstab sei alarmiert und die Polizei gerufen worden. Die Frau, laut der Mitteilung sichtlich aufgewühlt und unter Schmerzen, sei im Krankenhaus versorgt worden.</p> <p>„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das sehr professionell geregelt“, sagt Annick Ochel im Gespräch. Der Mann wurde schließlich in Fischbach festgenommen, ohne Waffe. Trotzdem: Die Situation habe beim Personal nachgewirkt, es wurden Krisengespräche geführt, man überlege, wie man die Mitarbeitenden und Patienten in entsprechenden Situationen schützen könne, heißt es vom MCB.</p> <h2>„Der Kränkste kommt zuerst dran“</h2> <p>Für Ochel und Keller ist der Fall zudem Anlass, allgemein auf den zunehmenden Druck auf das Pflegepersonal hinzuweisen. „Die Respektlosigkeit hat sehr zugenommen“, sagt Ochel. Aus Kellers Sicht gibt es mehr Egoismus, seit der Corona-Pandemie habe sich etwas verändert. Patienten, die in die Notaufnahme kommen, erwarteten häufig, auch umgehend behandelt zu werden. Doch dort wird nach der sogenannten Triage priorisiert. „Der Kränkste kommt zuerst dran“, erklärt Keller. Bei der Aufnahme werde beurteilt, wie akut der Fall des Patienten ist, entsprechend lang kann die Wartezeit ausfallen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Stand der Medizinischen Versorgungszentren</span><span>Seit Anfang August laufen die offiziellen Insolvenzverfahren für die beiden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) Friedrichshafen und Tettnang. Darüber hat der Insolvenzverwalter jüngst informiert. Zuvor hatten sich die beiden MVZ schon in vorläufigen Insolvenzverfahren befunden. Insolvenzverwalter Steffen Beck arbeite nun daran, die beiden Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen, heißt es. Er führe dazu Gespräch mit den Gesellschaftern und Trägern der MVZ und möglichen Kaufinteressenten. Für die Patienten verändere sich vorerst nichts.</span></label></div> <p>Die Wartezeiten können allerdings auch durch Entwicklungen außerhalb des Klinikums länger ausfallen: Die große Auslastung von Fachärzten und Hausarztpraxen führe zu mehr Betrieb in der Notaufnahme – und Patienten kämen teilweise auch mit Verletzungen, die eher nicht als Notfälle zu betrachten sind. „Menschen kommen mit Zeckenbissen“, sagt Keller. Und: „Der, der nichts Schlimmes hat, muss halt warten.“</p> <h2>Patienten in Ausnahmesituationen</h2> <p>Zwar zeigt Keller Verständnis dafür, dass die Menschen sich in der Notaufnahme oft in gewissen Ausnahmesituationen befinden. Wenn etwa Eltern mit einem weinenden Kind dort sitzen, aber später gekommene Patienten früher behandelt werden. Dennoch ärgern sich Keller und Ochel sehr über Respektlosigkeit und Beleidigungen. „Das ist verletzend“, sagt Keller. Die Mitarbeiter seien dadurch zunehmend belastet. Gleichzeitig gelte: „Wie es in den Wald hineinhallt, so hallt es auch zurück.“ Aber sie betont: „Wir haben tolle Mitarbeiter, die tolle Arbeit leisten.“ Dafür wünscht sie sich mehr Wertschätzung.</p> <p>Denn manche der Kollegen würden mittlerweile statt des Nachnamens lieber den Vornamen auf ihren Schildern nennen, um nicht so leicht identifizierbar zu sein. Die Klinik plane Deeskalationstrainings für die Mitarbeiter, um kritische Situationen mit bedrohlichen Patienten noch besser lösen zu können. Aber: „Natürlich wird jeder am Ende behandelt“, sagt Ochel. Also auch die Menschen, die mal wegen aggressiven Verhaltens oder Beleidigungen Hausverbot erhalten haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Respektlosigkeit hat sehr zugenommen": Pflegepersonal am MCB wünscht sich mehr Wertschätzung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 16:42:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Anreise, Parken, Shuttle und Einlass: Das sollten Sie zum Schlossgarten Open Air 2025 wissen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/festival-fieber-in-tettnang-alle-infos-zu-anreise-parken-und-acts-beim-schlossgarten-open-air-2025;art410936,12458118 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Konzertreihe in Tettnang startet wieder. Rainhard Fendrich sowie die Rockbands Gotthard und Krokus stehen auf der Open-Air-Bühne. Auch für 2026 stehen die ersten Acts fest.  ]]></description>
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          Die Konzertreihe in Tettnang startet wieder. Rainhard Fendrich sowie die Rockbands Gotthard und Krokus stehen auf der Open-Air-Bühne. Auch für 2026 stehen die ersten Acts fest.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/festival-fieber-in-tettnang-alle-infos-zu-anreise-parken-und-acts-beim-schlossgarten-open-air-2025;art410936,12458118]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Konzertreihe in Tettnang startet wieder. Rainhard Fendrich sowie die Rockbands Gotthard und Krokus stehen auf der Open-Air-Bühne. Auch für 2026 stehen die ersten Acts fest.



        <p>Das Schlossgarten Open Air in Tettnang steht kurz bevor. Nach einem Jahr Pause findet die Konzertreihe in diesem Sommer wieder statt. Welche Künstler dabei sind, wo es noch Tickets gibt und welche Bands bereits für den Sommer 2026 zugesagt haben.</p> <h2>Kurzfristige Absage von Max Herre und Joy Denalane</h2> <p>Die Absage kam nur wenige Stunden vor dem Konzert: Max Herre und Joy Denalane teilten auf Social Media mit, dass sie krankheitsbedingt nicht nach Tettnang kommen können. Gemeinsam wären sie hier am Freitag, 8. August, auf der Bühne gestanden. Auch Veranstalter Allgäu Concerts informiert auf der Homepage über die Absage. <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/events/max-herre-joy-denalane/" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden</a>, heißt es dort.</p> <h2>Gibt es für die anderen Abende noch Tickets?</h2> <p>Am Samstag, 9. August, steht Rainhard Fendrich in Tettnang auf der Bühne. Der österreichische Liedermacher feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bühnenjubiläum, wird laut Allgäu Concerts am Bodensee neben großen Hits und Kultsongs auch viele neue Lieder präsentieren. Tickets gibt es in vier Kategorien, von etwa 75,70 bis rund 105 Euro. Zum Vorverkauf geht es <a href="https://www.eventim.de/event/rainhard-fendrich-45-jahre-live-regionalwerk-bodensee-schlossgarten-open-airs-19481723/?affiliate=GMD" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>. Einlass ist um 18.30 Uhr. Reinhard Fendrich startet um 20 Uhr auf der Bühne. Nach einer Pause (21.10 bis 21.35 Uhr) folgt Teil zwei der Fendrich-Show. Schluss ist gegen 22.40 Uhr.</p> <p>Am Sonntag, 10. August, gastieren Gotthard und Krokus im Schlosspark. Die beiden größten Bands der Schweizer Rockgeschichte lassen den Platz beben, verspricht der Veranstalter. Einlass ist um 17.30 Uhr. Dann geht es Schlag auf Schlag: 18.35 bis 19.20 Uhr: Bonfire, 19.50 bis 21 Uhr: Krokus, 21.25 bis 22.35 Uhr: Gotthard, bis circa 22.50 Uhr: Gotthard und Krokus. <a href="https://shop.allgaeu-concerts.de/gotthard-krokus-tickets-685.html" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets</a> kosten zwischen 69,90 (Stehplatz) und 179,90 Euro (VIP-Ticket).</p> <h2>Wie komme ich zum Konzert?</h2> <p>Wer mit dem Auto anreist, gibt ins Navigationssystem einen der Park-and-Ride-Parkplätze ein. Diese befinden sich dem Veranstalter zufolge auf dem Kiesparkplatz Neuer Friedhof – Friedenstaße, auf der „Zirkuswiese“ – Bechlingen sowie auf dem Ifm-Gelände (Parkplatz – Bechlingen). Ab Ulm nehmen Autofahrer die A7 und A96 bis B32 in Amtzell, über die Ausfahrt 5-Wangen-West geht es weiter auf der B467 bis zum Montfortplatz in Tettnang. Das Neue Schloss ist ausgeschildert.</p> <p>Aus Richtung München führt die Strecke von der A96 bis B32 in Amtzell, auch hier die A96 Ausfahrt 5-Wangen-West nehmen und der B467 folgen. Die Park-and-Ride-Parkplätze sind laut Allgäu Concerts kostenfrei. Mit dem Gratis-Shuttle geht es weiter zum Gelände. Wohnmobile und Wohnwägen dürfen nicht geparkt werde. Es darf nicht gecampt werden. Sollten die Parkplätze voll sein, gibt es weitere Möglichkeiten in Laufentfernung zum Schloss. Diese befinden sich an der ehemalige Stadthalle Manzenberg, Volksbank Parkplatz (jeweils rund zehn Minuten zu Fuß), Albert-Schweitzer-Straße oder BayWa in der Bahnhofstraße (beides etwa 15 Minuten) oder Lindauer Straße/Wangener Straße (15 bis 20 Minuten).</p> <p>Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geht es von Friedrichshafen oder Ulm mit dem Zug zum Bahnhof Meckenbeuren und mit dem Bus nach Tettnang. Die Abfahrtszeiten gibt es <a href="https://www.bodo.de/fahrinfo/fahrplanauskunft.html" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>. Mit dem Fahrrad folgen Konzertgäste der Tettnanger Hopfenschlaufe über die Seestraße nach Tettnang. Im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt auf Schlossstraße nehmen und bis zum Montfortplatz folgen. In der Schlossstraße gibt es eine Ladesäule für E-Bikes. Fahrradparkplätze gibt es am Einlass 1 (Haupteinlass). Wer ein Taxi benötigt, ruft unter der Telefonnummer 07542/7552 (Taxiservice Tettnang) oder 07542/557788 (Taxi Lutz Tettnang) an.</p> <h2>Wo fahren die Shuttlebusse ab?</h2> <p>Folgende Parkplätze werden laut Allgäu Concerts vom kostenlosen Park-and-Ride-Shuttle angefahren. Wer am Kiesparkplatz „Neuer Friedhof“ an der Friedenstaße parkt, begibt sich zur Bushaltestelle Friedhof. Dasselbe gilt am Parkplatz „Zirkuswiese“ – Bechlingen. Vom Ifm-Parkplatz geht es mit dem Bus von der Haltestelle Ifm-Straße zum Konzertgelände. Die Haltestellen sind ausgeschildert.</p> <p>Am Samstag, 9. August, starten die Zubringer zum Rainhard-Fendrich-Konzert ab 16.30 Uhr vom Haltepunkt am Ifm-Parkplatz. Vom Haltepunkt „Zirkuswiese“ ab 16.33 Uhr. Vom Neuen Friedhof ab 16.35 Uhr. Der letzte Pendelbus vor Konzertbeginn fährt um 19.45 Uhr ab. Zwischen 20 und 22.30 Uhr gibt es keinen Pendelbusverkehr. Zurück geht es zwischen 22.30 Uhr und 23.45 Uhr.</p> <p>Beim Konzert von Gotthard und Krokus am 10. August fährt der Shuttleservice ebenfalls ab 16.30 Uhr vom Haltepunkt an der Ifm. Vom Haltepunkt „Zirkuswiese“ ab 16.33 Uhr. Vom Haltepunkt Friedhof ab 16.35 Uhr Tettnang Bahnhofstraße. Letzte Fahrtmöglichkeit zum Konzertgelände ist um 18.45 Uhr. Zwischen 19 und 22.45 Uhr gibt es keinen Pendelbusverkehr. Die Busse zurück starten um circa 22.45 Uhr und verkehren bis Mitternacht.</p> <h2>Stehen schon Acts für 2026 fest?</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schlossgarten-open-air-2025-kuenstler-neuerungen-und-ein-erster-blick-auf-2026;art410936,12339285" target="_blank" title="Hier kann wieder gefeiert werden! Das steht beim Schlossgarten Open Air auf dem Programm">Der erste Show-Act für 2026 wurde bereits im März verkündet.</a> Die Band Unheilig wird am Samstag, 6. Juni 2026 in Tettnang auf der Bühne stehen. Schon im Frühjahr war die Nachfrage für das Konzert groß, freute sich Allgäu-Concerts-Chefin Michaela Schneider damals. Inzwischen steht eine weitere Künstlerin für den Open-Air-Sommer 2026 fest. Sarah Connor macht am Freitag, 5. Juni 2026 mit ihrer Show „Wilde Nächte“ in Tettnang Station. Tickets ab 79,90 Euro gibt es <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-sarah-connor-tettnang-2/" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Anreise, Parken, Shuttle und Einlass: Das sollten Sie zum Schlossgarten Open Air 2025 wissen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 16:42:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie der Taximörder vom Bodensee vor 15 Jahren die Region in Atem hielt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/tatort-hagnau-wie-der-taximoerder-vom-bodensee-vor-15-jahren-die-region-in-atem-hielt;art372495,12455333 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.  ]]></description>
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          Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.



        <p>Vor 15 Jahren erschütterte eine besonders schwere Tat die Region. Andrej W. ermordete in <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/" target="_blank" title="Hagnau">Hagnau</a> am Bodensee eine Taxifahrerin aus Friedrichshafen. Sie war die alleinerziehende Mutter eines sieben- und eines 14-jährigen Jungen. Einen Tag zuvor hatte er eine Taxifahrerin aus <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/" target="_blank" title="Singen">Singen</a> fast umgebracht und sie vergewaltigt, als er sie tot wähnte. Als der Mordprozess begann, saß sie im Rollstuhl und war halbseitig gelähmt.</p> <p>Im Februar 2011 verurteilte das Landgericht Konstanz Andrej W. wegen Mordes, versuchten Mordes, Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung zu lebenslanger Haft: eine Freiheitsstrafe von mindestens 15 Jahren. Der Verurteilte muss seine Strafe in der Psychiatrie verbringen. Entlassen wird er erst, wenn Ärzte und Gerichte ihn für geheilt erklären. Die Prognose ist aber düster. Der Täter selbst sagte im Gespräch mit einem psychiatrischen Gutachter: „Wenn man mich nicht einsperrt, ist es wahrscheinlich, dass ich wieder töte.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Serie</span><span>Gewaltverbrechen sind selten, doch es gab in der Vergangenheit einige Fälle, die für Aufsehen gesorgt haben und in Erinnerung geblieben sind. Wie konnten solch schreckliche Verbrechen geschehen? Die SÜDKURIER-Redaktion rekonstruiert anhand früherer Berichterstattung Fälle, um diese Frage zu beantworten.</span></label></div> <h2>Erst Blumeninsel und Bodensee-Fähre, dann Mord</h2> <p>Der Mord geschah am 9. Juni 2010. Der unauffällig erscheinende, damals 28-jährige Andrej W., ließ sich von einem Taxi ab Friedrichshafen auf die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/insel-mainau-im-bodensee-eintritt-faehre-oeffnungszeiten-preise;art372448,11138686" target="_blank" title="Insel Mainau im Bodensee: Alle Infos zum Besuch der Blumeninsel">Mainau</a> bringen, besuchte dort in aller Seelenruhe die Insel – seiner Taxifahrerin war bis dahin nichts Besonderes aufgefallen, wie sich über eine Rekonstruktion ihres letzten Telefonats herausfinden ließ. Auf der Heimfahrt, die mit der Fähre über den Bodensee führte, lotste W. das Taxi zum Campingplatz vor Hagnau. Auf einem Parkplatz am Bodenseeufer ermordete er die 32-Jährige mit einem Messer.</p> <p>Was die Taxizentrale nicht wusste – weder, als sie den Auftrag annahm, noch beim letzten Telefonat mit der Taxifahrerin – war, dass die Polizei bereits dringend nach dem Mann suchte. Denn er steckte hinter einem ähnlichen Fall, der sich am Vortag auf einem Feldweg bei Singen ereignet hatte. Dass die Kriminalpolizei damals nicht früher eine Öffentlichkeitsfahndung startete, und auch nicht die Taxiunternehmen direkt kontaktierte, wurde als schwere Panne kritisiert.</p> <p>Zunächst stand der falsche Verdacht im Raum, ein Erntehelfer sei der Täter. Hunderte Betriebe mit Saisonarbeitskräften am <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/" target="_blank" title="Bodenseekreis">Bodensee</a> wurden von der Polizei durchkämmt. Aufgrund einer DNA-Analyse mit Spuren vom Tatort, abgeglichen mit Proben aus früheren Taten, nahm die Kripo den 28-Jährigen ins Visier. Fünf Tage nach der Tat, am 13. Juni 2010, ermittelten ihn Zielfahnder in der Gartenlaube seiner Oma in Brandenburg. Der jungenhaft wirkende 28-jährige Mann sei „überrascht“ gewesen.</p> <h2>Vor seinen Taten war der Taximörder vom Bodensee in russischer Haft</h2> <p>Der 28-jährige Täter mit deutschem Pass stammt aus Sibirien. Nach Maßstäben seiner Kinderärzte galt er als behindert, er kam in ein Kinderheim, fühlte sich abgeschoben. Die Schuld für alle Rückschläge suchte er vor allem bei seiner Mutter, auf die er einen abgrundtiefen Hass entwickelte, hieß es im Prozess. Anfang der 2000er-Jahre siedelte er mit ihr nach Brandenburg über. Er lernte eine Deutsch-Russin kennen und zog zu ihr in den Hegau. Sie ging einer geregelten Arbeit nach, er jedoch nicht.</p> <p>Im Hegau führte er etwa drei Jahre lang das Leben eines Kriminellen, dann tauchte er in Russland unter, wurde auch dort straffällig und gelangte in russische Haft. Erst vier Wochen vor den Bluttaten war er zurückgekehrt. Da führte er bereits ein Messer bei sich, mit dem Plan, seine Mutter zu töten. „Doch ich habe es nicht fertiggebracht“, sagte er vor Gericht. Gutachter stellten bei ihm die Nekrophilie fest.</p> <h2>Gutachter: Täter nicht therapierbar</h2> <p>Bei seiner Urteilsverkündung bescheinigte das Gericht dem Angeklagten eine schwere dissoziale Persönlichkeitsstörung in Form einer Psychopathie, gepaart mit einem niedrigen Intelligenzquotienten von 74 Punkten. Er zeige narzisstische, paranoide Züge, Emotionslosigkeit, Triebhaftigkeit und mangelndes Schuldbewusstsein, hieß es. Noch im Prozess lieferte er für Letzteres die Belege. „All das“, sagte er aus, wäre nicht passiert, wenn seine Mutter seine flehentlichen Briefe beantwortet hätte, die er aus russischer Haft nach Brandenburg geschickt habe.</p> <p>„Er weiß, dass er nicht töten darf“, sagte der Vorsitzende Richter am Ende des Mordprozesses. Die Einsichtsfähigkeit von W. sei nicht eingeschränkt. Doch bei starkem Druck sei er nicht mehr in der Lage, sein Handeln normgerecht zu steuern. Der psychiatrische Gutachter erwarte nicht, dass W. therapierbar ist.</p> <h2>Fluchtversuch reißt Wunden auf</h2> <p>Der Täter geriet nach der Verurteilung erneut in die Schlagzeilen, als er im Mai 2011 auf spektakuläre Weise aus dem Zentrum für Psychiatrie in Wiesloch bei Heidelberg flüchtete. Mithilfe einer ausgehängten Tür überwand er die Mauern. Zuvor konnte er mit einem Nagel seine Fußfesseln öffnen. Schwere Straftaten beging er auf der mehrere Tage andauernden Flucht nicht, wegen seiner Gefährlichkeit löste er erneut Angst in der Bevölkerung aus. In der Folge verschärfte die Psychiatrie die Sicherheitsmaßnahmen. Mauern und Dächer wurden mit zusätzlichen Drahtrollen gesichert. Überwachungskameras und Bewegungsmelder wurden installiert. Der Inhaftierte durfte nur noch in Begleitung mehrerer Betreuer zum Hofgang.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Der Mordfall und die Polizei</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Was hat sich durch den Fall geändert?</span><span>Nach den Erfahrungen aus dem Taxifahrerinnenmord nahm das Polizeipräsidium alle Taxiunternehmen im Zuständigkeitsbereich in ihre Datei mit auf und aktualisiert sie regelmäßig. Wie Oliver Weißflog, Sprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg, mitteilt, könnten bei Bedarf über das Führungs- und Lagezentrum alle Taxiunternehmen zeitnah informiert werden.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wer entscheidet über eine Öffentlichkeitsfahndung?</span><span>Grundsätzlich, so Polizeisprecher Weißflog, würden Öffentlichkeitsfahndungen „zum frühestmöglichen Zeitpunkt initiiert“. Voraussetzung: Es gibt einen Tatverdächtigen, entweder mit Namen, oder mit einer so guten Personenbeschreibung, dass er identifizierbar wird.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kann eine öffentliche Fahndung das Gegenteil bewirken?</span><span>Ja. Die Polizeitaktik wird darauf abgestimmt. „Oftmals versprechen verdeckt geführte Maßnahmen einen größeren und schnelleren Erfolg und werden durch die Auslösung einer öffentlichen Fahndung gegebenenfalls zunichtegemacht“, so der Polizeisprecher. Öffentlicher Druck könne die Situation unnötig eskalieren lassen und weitere Taten provozieren. „Wer nichts mehr zu verlieren hat, agiert möglicherweise noch skrupelloser, um seine Flucht zu sichern.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Sind Taxifahrer gute Zeugen?</span><span>Dazu Polizeisprecher Weißflog: „Taxiunternehmen sind für die Polizei stets wertvolle Auskunftspersonen, die von uns je nach Fallkonstellation in die polizeilichen Befragungen einbezogen werden. Auch im Zuge der Ermittlungen zum Raubmord am Bahnhof in Ravensburg wurden Taxi- und Busfahrer entsprechend vernommen.“</span></label></div> <h2>15 Jahre sind abgelaufen – und nun?</h2> <p>Seit Juni 2010 sitzt Andrej W. nun in Haft. Er ist nach wie vor in der Psychiatrie in Wiesloch untergebracht. Wie die Staatsanwaltschaft Konstanz als zuständige Strafvollstreckungsbehörde mitteilte, sieht das Gesetz bei einer Unterbringung eine jährliche Überprüfung zu der Frage vor, ob der Maßregelvollzug noch gerechtfertigt ist, so Presse-Staatsanwalt Andreas Mathy: „Bei der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gibt es keine Höchstgrenzen. Solange ein Täter für die Allgemeinheit gefährlich ist, wird man ihn nicht rauslassen.“</p> <p>Zuständig für das psychiatrische Gutachten ist das Vollstreckungsgericht am Landgericht Heidelberg. Laut dem Vorsitzenden Richter, Lukas Kemnitz, läuft die Begutachtung „ergebnisoffen“. Mit einer Entscheidung sei frühestens im Oktober zu rechnen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie der Taximörder vom Bodensee vor 15 Jahren die Region in Atem hielt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 14:12:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verbotenes Wendemanöver führt zu Auffahrunfall auf der B31  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kreis-lindau/verbotenes-wendemanoever-fuehrt-zu-auffahrunfall-auf-der-b31;art372480,12440258 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mist, verfahren! Als eine 65-Jährige das auf der Bundesstraße 31 bemerkt, bremst sie abrupt ab, schaltet die Warnblinkanlage ein und will wenden – verursacht dadurch aber letztlich einen Unfall.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mist, verfahren! Als eine 65-Jährige das auf der Bundesstraße 31 bemerkt, bremst sie abrupt ab, schaltet die Warnblinkanlage ein und will wenden – verursacht dadurch aber letztlich einen Unfall.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mist, verfahren! Als eine 65-Jährige das auf der Bundesstraße 31 bemerkt, bremst sie abrupt ab, schaltet die Warnblinkanlage ein und will wenden – verursacht dadurch aber letztlich einen Unfall.



        <p>Ein Wendeversuch einer 65-jährigen Autofahrerin auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> bei Bodolz-Taubenberg hatte am Montag gegen 13 Uhr einen Unfall zur Folge. Wie die Polizei berichtet, bremste die Frau, die in Richtung Friedrichshafen unterwegs war und sich verfahren hatte, abrupt ab und schaltete die Warnblinkanlage ein, um dann auf der Kraftfahrstraße wenden.</p> <h2>Nun drohen Bußgeld und Fahrverbot</h2> <p>Zwei nachfolgende Autofahrer konnten noch rechtzeitig ebenfalls bremsen, einer 41-Jährigen gelang das aber nicht mehr. Bei dem anschließenden Auffahrunfall wurde den Polizeiangaben zufolge niemand verletzt, der Schaden an den Autos beläuft sich auf rund 16.000 Euro. Gegen die 65-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass das Wenden auf Kraftfahrstraßen verboten ist. Das Bußgeld in diesem Fall beträgt 290 Euro, hinzu kommt ein einmonatiges Fahrverbot.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Verkehrsdelikte Verkehrskontrolle Straßenverkehrsrecht thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verbotenes Wendemanöver führt zu Auffahrunfall auf der B31]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 16:11:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junger Mann geht vor Augen seiner Freunde im Bodensee unter – Leiche geborgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/junger-mann-geht-vor-augen-seiner-freunde-im-bodensee-unter;art417930,12426205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nun gibt es die traurige Gewissheit: Vor wenigen Tagen war ein junger Mann vor den Augen seiner Freunde im Bodensee untergegangen. Suchmaßnahmen blieben lange erfolglos. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nun gibt es die traurige Gewissheit: Vor wenigen Tagen war ein junger Mann vor den Augen seiner Freunde im Bodensee untergegangen. Suchmaßnahmen blieben lange erfolglos. <p></p><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/junger-mann-geht-vor-augen-seiner-freunde-im-bodensee-unter;art417930,12426205]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nun gibt es die traurige Gewissheit: Vor wenigen Tagen war ein junger Mann vor den Augen seiner Freunde im Bodensee untergegangen. Suchmaßnahmen blieben lange erfolglos. <p></p>



        <p>Mehrere Tage nach einem Badeunfall ist die Leiche eines 25-Jährigen aus dem Bodensee geborgen worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei. Der junge Mann war am Samstag in der Reutiner Bucht bei Lindau (Bodensee) vor den Augen seiner Freunde untergegangen.</p> <p>Angaben der Wasserwacht zufolge, wurde der 25-Jährige am Mittwochmittag in 11,9 Metern Tiefe lokalisiert und von Tauchern aus dem Wasser geholt. Unterwasserdrohnen hätten den Einsatz unterstützt.</p> <h2>Bootsausflug mit Freunden am Wochenende endet tödlich</h2> <p>Der junge Mann hatte am Samstag zusammen mit Freunden laut Polizei zwei Motorboote gemietet. Die Gruppe fuhr damit in die Reutiner Bucht und ging relativ weit draußen auf dem See baden. Auch der 25-Jährige, der ein unerfahrener Schwimmer gewesen sein soll, sei ins Wasser gesprungen. „Als er immer weiter vom Boot weggetrieben wurde, ging er plötzlich vor den Augen seiner Freunde unter“, hieß es von der Polizei. Bei sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen mit zehn Booten und einem Hubschrauber war der Mann zunächst nicht gefunden worden.</p> <p>Das Wasser ist laut Polizei an der Unfallstelle 20 bis 30 Meter tief. Von dort zum Ufer zu schwimmen, ist auch für erfahrenere Schwimmer kaum zu bewältigen. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junger Mann geht vor Augen seiner Freunde im Bodensee unter – Leiche geborgen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 16:14:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/duerre-und-waldbrandgefahr-wo-hitze-und-trockenheit-in-der-region-die-gravierendsten-folgen-haben-13-08-25;art417930,12421894 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/duerre-und-waldbrandgefahr-wo-hitze-und-trockenheit-in-der-region-die-gravierendsten-folgen-haben-13-08-25;art417930,12421894]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.



        <p>Die Dürre ist längst kein Problem ferner Länder und Zeiten mehr. Sie ist real, Baden-Württemberg und die Region sind längst betroffen. Hier sammeln wir automatisiert alle wichtigen Daten. Wir aktualisieren täglich.</p> <h2>Wie viel hat es geregnet?</h2> <p>In der Region stehen fünf Wetterstationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD), die den Regen lange genug messen, um Vergleiche ziehen zu können. Zur Einordnung vergleichen wir die aktuelle Lage mit der Referenzperiode von 1991 bis 2020.</p> <div id="___line_niederschlag"></div> <h2>Wie geht es den Böden?</h2> <p>Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung liefert täglich flächendeckende Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Oder anders ausgedrückt: Es macht deutlich, wie stark die Dürre bereits fortgeschritten ist.</p> <p>Dabei unterscheiden die Forscher zwischen dem Oberboden, der bis etwa 25 Zentimeter in die Tiefe geht, und dem Gesamtboden, der bis etwa 1,80 Meter in die Tiefe ragt. Ersterer reagiert schnell auf Regen, um letzteren dauerhaft zu befeuchten, bräuchte es wochenlange starke Regenfälle.</p> <div class="___map" id="___map_oberboden"></div> <div class="___map" id="___map_gesamtboden"></div> <h2>Wie hoch ist die Waldbrandgefahr?</h2> <p>Waldbrände werden entgegen eines weitverbreiteten Irrtums nicht von Hitze verursacht, sondern von Trockenheit. Fehlende Niederschläge, trockene Luft und Sonne trocknen die Streu im Wald. Hohe Windgeschwindigkeiten trocknen verteilen sie.</p> <p>Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) berücksichtigt alle diese Faktoren bei der Berechnung der Waldbrandgefahr.</p> <div class="___map" id="___map_waldbrand"></div> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 27 May 2025 14:28:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächtliche Suchaktion im Bodensee: Mann springt auf der Flucht vor der Polizei ins Wasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/naechtliche-suchaktion-im-bodensee-mann-springt-auf-der-flucht-vor-der-polizei-ins-wasser;art410936,12399000 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein angetrunkener Radfahrer nimmt Reißaus, als Polizisten ihn kontrollieren wollen. Auf der Flucht springt der 24-Jährige in den Bodensee und löst mitten in der Nacht einen großangelegten Sucheinsatz aus.  ]]></description>
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          Ein angetrunkener Radfahrer nimmt Reißaus, als Polizisten ihn kontrollieren wollen. Auf der Flucht springt der 24-Jährige in den Bodensee und löst mitten in der Nacht einen großangelegten Sucheinsatz aus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/naechtliche-suchaktion-im-bodensee-mann-springt-auf-der-flucht-vor-der-polizei-ins-wasser;art410936,12399000]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein angetrunkener Radfahrer nimmt Reißaus, als Polizisten ihn kontrollieren wollen. Auf der Flucht springt der 24-Jährige in den Bodensee und löst mitten in der Nacht einen großangelegten Sucheinsatz aus.



        <p>Ein Fahrradfahrer, der im Lindauer Stadtgebiet einer Kontrolle unterzogen werden sollte, hat am Sonntag kurz vor Mitternacht auf der Flucht vor einer Streife einen Großeinsatz ausgelöst. Wie die Polizei berichtet, fuhr der 24-Jährige bis nach Zech, stieg dort in den Bodensee und schwamm los.</p> <h2>Dreistündige Suchaktion im Bodensee</h2> <p>Er entfernte sich so weit vom Ufer, dass er nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen war, heißt es im Polizeibericht weiter. Da von einer akuten Lebensgefahr für den jungen Mann ausgegangen werden musste, folgte eine großangelegte Suchaktion. Neben Polizei, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und Wasserwacht Lindau waren daran unter anderem die Polizei Lindenberg, die Wasserrettung Vorarlberg sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.</p> <p>Nach etwa dreistündiger Suche konnte der 24-Jährige unterkühlt ausfindig gemacht und in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein Atemalkoholtest ergab weniger als 0,5 Promille. Um die Alkoholisierung zum Zeitpunkt der Kontrolle feststellen zu können, wurde eine Blutprobe entnommen. Der Mann muss nun aufgrund des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte mit zwei Strafverfahren rechnen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nächtliche Suchaktion im Bodensee: Mann springt auf der Flucht vor der Polizei ins Wasser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 23 May 2025 12:15:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Section Control" am Pfändertunnel – das steckt hinter der neuen Tempoüberwachung in Vorarlberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/section-control-am-pfaendertunnel-was-hinter-der-neuen-tempoueberwachung-in-vorarlberg-steckt;art410936,12395913 ]]></link>      <description><![CDATA[  Graue Kästen, Radar-Geräte und Schilder mit Kamera-Symbol – sind das neue Blitzer? Nein, aber so ähnlich. Die Technik auf der A14 zeigt bereits Wirkung, obwohl sie noch nicht in Betrieb ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Graue Kästen, Radar-Geräte und Schilder mit Kamera-Symbol – sind das neue Blitzer? Nein, aber so ähnlich. Die Technik auf der A14 zeigt bereits Wirkung, obwohl sie noch nicht in Betrieb ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/section-control-am-pfaendertunnel-was-hinter-der-neuen-tempoueberwachung-in-vorarlberg-steckt;art410936,12395913]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Graue Kästen, Radar-Geräte und Schilder mit Kamera-Symbol – sind das neue Blitzer? Nein, aber so ähnlich. Die Technik auf der A14 zeigt bereits Wirkung, obwohl sie noch nicht in Betrieb ist.



        <p>Hinweis- und Warnschilder, Tempolimitanzeige, mehrere Traversen mit Kameras und technischem Gerät: Wer sich mit dem Auto dem Pfändertunnel nähert, weiß gar nicht, wo er zuerst hinschauen soll. Nun sind neue Anlagen und Schilder dazugekommen: graue Kästen an den Tunneleinfahrten und Hinweistafeln zu „Section Control“. Aber was ist das?</p> <h2>Ungewohnte Art der Verkehrsüberwachung</h2> <p>Die grauen Kästen sind Teil einer neuen Tempoüberwachung, die man in der Bodenseeregion so nicht kennt: Bei „Section Control“ wird das Tempo eines Fahrzeugs nicht an einem bestimmten Punkt gemessen wie mit einem klassischen Blitzer, sondern es wird die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Messpunkten errechnet. In diesem konkreten Fall bei der Ein- und Ausfahrt des Pfändertunnels. Liegt der Durchschnittswert über dem erlaubten Tempo, wird am Ende des Streckenabschnitts ein Blitzer ausgelöst. Mit bekanntem Ergebnis: Der Strafzettel kommt dann mit der Post.</p> <h2>Anlage noch nicht scharfgestellt</h2> <p>Bis es so weit ist, haben die Fahrer noch eine Schonfrist: Aktuell ist das Steckenradar im Pfänder noch nicht in Betrieb, sagt Alexander Holzedl, Sprecher der Asfinag, auf Anfrage. Die Gesellschaft ist für den Bau und Betrieb des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes zuständig.</p> <p>Die neue Anlage soll den Angaben zufolge die Verkehrssicherheit im Pfändertunnel verbessern. Diese habe dort „eine hohe Priorität – ganz speziell dann, wenn längerfristige Arbeiten wie hier gerade im Pfändertunnel stattfinden“, so der Sprecher. „Aus diesem Grund hat sich die Asfinag zusammen mit den Partnern von Land und Polizei darauf verständigt, das Bewusstsein für die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit zu schärfen.“ Dies werde durch die Anlage erreicht. Die grauen Kästen zeigen – zumindest laut eigener Beobachtung – Wirkung, auch ohne in Betrieb zu sein: Viele Fahrer bremsen ab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Pilotversuch in Deutschland eingestellt</span><span>Mehrere Jahre lang war ein Abschnitt der Bundesstraße 6 in Niedersachsen mit dem Streckenradar-System „Section Control“ überwacht worden – als einzige Strecke in ganz Deutschland. Laut ADAC ist es Anfang 2024 aus Datenschutzgründen abgeschaltet worden. In Österreich, Großbritannien, der Schweiz und in den Niederlanden ist „Section Control“ seit vielen Jahren im Einsatz – mit Erfolg. Die Zahl der Unfälle und Getöteten auf den Streckenabschnitten ist laut ADAC etwa um die Hälfte gesunken.</span></label></div> <h2>Das Ziel der Maßnahme ist bekannt</h2> <p>„Der Sinn zum jetzigen Zeitpunkt liegt darin, Verkehrsteilnehmende mit dieser Maßnahme dahingehend anzuhalten, auf die Geschwindigkeit und natürlich den Sicherheitsabstand zu achten“, sagt Alexander Holzedl. „Dadurch wird die Sicherheit im Tunnel erhöht, Unfälle auch während der Bauarbeiten kann so vorgebeugt werden.“</p> <p>Ob und zu welchem Zeitpunkt die Anlage scharf geschaltet wird, darüber machen Asfinag und die Landespolizeidirektion Vorarlberg keine Angaben. Eine entsprechende Anfrage bei der Polizei blieb bislang unbeantwortet – ebenso die Frage, ob derzeit im Tunnel geblitzt wird. Ganz komplett ist die neue „Section-Control“-Anlage offenbar noch nicht. „Sie müsste final aufgerüstet werden, das ist bislang noch nicht erfolgt“, so Alexander Holzedl.</p> <h2>Und was sollen die durchgezogenen gelben Doppelstreifen?</h2> <p>Für Verwirrung sorgen derzeit auch durchgezogene gelbe Doppelstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen in der Ost-Röhre von Österreich kommend Richtung Deutschland. Darf man hier trotzdem die Spur wechseln oder langsame Fahrzeuge überholen? „Ja, das ist erlaubt“, sagt der Asfinag-Sprecher und klärt auf: Die gelbe Doppellinie gilt nur nachts. Denn dann ist wegen der Bauarbeiten eine Röhre komplett gesperrt und der Verkehr wird in den zweiten Tunnel umgeleitet.</p> <p>Es herrscht also Begegnungsverkehr und absolutes Überholverbot – bis Herbst geht das noch so. Tagsüber ist der Verkehr davon nicht betroffen. Es kann aber sein, dass auch tagsüber das Tempolimit streckenweise von den sonst üblichen 100 Kilometer pro Stunde auf 80 oder 60 reduziert wird.</p> <h2>Nach dem Pfänder ist vor dem Blitzer</h2> <p>Wer die Pfänder-Durchfahrt von Deutschland nach Österreich hinter sich gebracht hat, landet in weiteren Baustellenbereichen: Hier finden derzeit umfangreiche Brücken- und Belagssanierungen statt. Drei Fahrspuren sind auf zwei verengt, es gilt Tempo 60 in beide Richtungen. Die Polizei überwacht mit Blitzern bis zum Baustellenende bei der Anschlussstelle Dornbirn-Nord.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Section Control" am Pfändertunnel – das steckt hinter der neuen Tempoüberwachung in Vorarlberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 14:22:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verschärfte Grenzkontrollen: Gilt das auch auf der Fähre Friedrichshafen-Romanshorn?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/mehr-grenzkontrollen-am-bodensee-gilt-das-bei-der-faehre-friedrichshafen-romanshorn;art372474,12394898 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Anfang Mai gelten die neuen Regelungen an den Grenzübergängen. Friedrichshafen ist über die Fähre direkt mit der Schweiz verbunden. Bundespolizei und Fährebetreiber geben Auskunft, wie hier kontrolliert wird.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Seit Anfang Mai gelten die neuen Regelungen an den Grenzübergängen. Friedrichshafen ist über die Fähre direkt mit der Schweiz verbunden. Bundespolizei und Fährebetreiber geben Auskunft, wie hier kontrolliert wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/mehr-grenzkontrollen-am-bodensee-gilt-das-bei-der-faehre-friedrichshafen-romanshorn;art372474,12394898]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Seit Anfang Mai gelten die neuen Regelungen an den Grenzübergängen. Friedrichshafen ist über die Fähre direkt mit der Schweiz verbunden. Bundespolizei und Fährebetreiber geben Auskunft, wie hier kontrolliert wird.



        <p>Es war eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung: Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete am 7. Mai, dass die deutschen Grenzen künftig stärker kontrolliert werden sollen. Nun kann auch Menschen die Einreise verweigert werden, die ein Asylgesuch stellen – bislang wurden diese Personen an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.</p> <p>Doch nicht nur an Autoübergängen wird jetzt stärker kontrolliert. „Dies betrifft auch die Fähranlegestelle in Friedrichshafen für den Schiffsverkehr aus der Schweiz“, heißt es auf Anfrage bei der Bundespolizeiinspektion Konstanz. Wie genau diese Kontrollen aussehen, teilt die Bundespolizei „aus einsatztaktischen Gründen“ nicht mit.</p> <h2>So ist die Lage vor Ort</h2> <p>„Die Maßnahmen der Bundespolizei an den deutschen Schengenbinnengrenzen werden lageangepasst, zeitlich und örtlich flexibel, uniformiert und zivil, zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie rund um die Uhr durchgeführt“, heißt es aus von der Pressestelle der Bundespolizei. Wenn keine Menschen in Uniform sichtbar seien, heiße das nicht automatisch, dass die Bundespolizei nicht präsent sei.</p> <p><strong>In Friedrichshafen sind bei einem Besuch vor Ort am Donnerstagmittag zwar tatsächlich keine Bundespolizisten zu sehen</strong>, dafür aber vier Zollbeamte, die sich pünktlich zur Ankunft der Fähre am Anleger positionieren. Auf Anfrage bestätigt das Hauptzollamt Ulm, dass der Zoll hier mit der Bundespolizei zusammenarbeitet und die Kontrollen übernehme. Seit dem 19. Mai besetzt der Zoll demnach die Anlegestelle.</p> <h2>Zurückweisung auf der Fähre</h2> <p>Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS), die die Fährlinie gemeinsam mit den Bodensee-Schiffsbetrieben betreibt, bestätigt, dass die Kontrollen hier merklich zugenommen haben, alle Fahrgäste werden bei Ankunft kontrolliert. Informationen bezüglich der Maßnahmen bekomme die SBS allerdings nicht.</p> <p>Von der Bundespolizei heißt es: Wer bei einer Kontrolle die nötigen „Einreisevoraussetzungen“ nicht einfülle, könne bereits an der Grenze zurückgewiesen werden. Die Anrainerstaaten sind demnach verpflichtet, die Personen zurückzunehmen. Zwar heißt es dazu: „Eine physische Übergabe wird hierbei aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Grenzbehörden angestrebt.“ Es genüge aber auch die Ankündigung der Zurückweisung ohne direkte Übergabe. Demnach „ist die Fähre u.a. eine Möglichkeit, eine Person zurückzuweisen“.</p> <p>Die Bundespolizei trifft derzeit noch keine Aussagen zu den Zahlen, heißt es. Der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt seien allerdings keine Fälle bekannt, in denen Geflüchtete oder Asylsuchende am Fähranleger zurückgewiesen wurden und mit der Fähre nach Romanshorn zurückfahren mussten. Aber: „Es wurde schon beobachtet, dass Reisende ohne Ausweis zurückgeschickt wurden.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verschärfte Grenzkontrollen: Gilt das auch auf der Fähre Friedrichshafen-Romanshorn?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 09:27:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einzigartiger Arbeitsplatz am Bodensee: Das macht eine Bühnenhandwerkerin auf der Bregenzer Seebühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-einzigartiger-arbeitsplatz-am-bodensee-das-macht-eine-buehnenhandwerkerin-auf-der-bregenzer-seebuehne-28-05-25;art410936,12394654 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie arbeitete schon in Kapstadt, Bayreuth und Weimar: Theatermalerin Kathrin Kobinger lässt die verrücktesten Dinge echt aussehen. Warum für ihre Arbeit der Regen ein Feind und der Vormittag Gold wert ist.  ]]></description>
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          Sie arbeitete schon in Kapstadt, Bayreuth und Weimar: Theatermalerin Kathrin Kobinger lässt die verrücktesten Dinge echt aussehen. Warum für ihre Arbeit der Regen ein Feind und der Vormittag Gold wert ist.<br>
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        Sie arbeitete schon in Kapstadt, Bayreuth und Weimar: Theatermalerin Kathrin Kobinger lässt die verrücktesten Dinge echt aussehen. Warum für ihre Arbeit der Regen ein Feind und der Vormittag Gold wert ist.



        <p>Im Grunde führt sie Menschen hinters Licht. Das ist das, was sie in ihrem Studium der Theatermalerei gelernt hat, sagt Kathrin Kobinger. Die 34-Jährige sitzt in den Zuschauerrängen der Seebühne Bregenz und erzählt von ihrem Beruf. Als Kascheurin arbeitet sie an dem Bühnenbild mit, baut täuschend echte Modell-Bäume und -Häuser.</p> <p>Damit das Publikum in die Inszenierungen eintauchen kann, modelliert sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen etwa Tüll und Polycarbonat so, dass auf der Bühne eine eindrucksvolle Kulisse entsteht. Oder wie Kobinger sagt: „Es geht darum, aus den verrücktesten Sachen Dinge zu machen, die echt aussehen.“ Für die Oper „Der Freischütz“ ist das aktuell das Abbild eines verschneiten Dorfes nach dem Dreißigjährigen Krieg, über dem der Mond thront – und direkt dahinter schimmert der Bodensee.</p> <p>Ursprünglich kommt Kobinger vom Achensee in Tirol, eine Zufallsbegegnung mit einem Theatermaler weckte ihr Interesse an dem Beruf. So ging sie zum Studium nach Dresden, arbeitete seither unter anderem bei den Bayreuther Festspielen, beim Deutschen Nationaltheater in Weimar und in Kapstadt. An den Bühnenbildern der Seebühne Bregenz ist sie seit knapp 10 Jahren beteiligt. „Das ist schon sehr besonders“, sagt Kobinger über ihren Arbeitsplatz direkt am Bodensee. Wenn sie im Sommer morgens früh über den Steg zur Bühne gehe, denke sie häufig: „Wow, ist das schön.“</p> <h2>Lange Vorarbeiten</h2> <p>Der „Freischütz“ ist bei den Festspielen bereits im zweiten Jahr, das Bühnenbild musste in diesem Jahr also nicht neu gebaut werden. Die Arbeiten für die von Philipp Stölzl erdachte Kulisse haben dabei schon im September 2023 begonnen, erzählt Kathrin Kobinger. Bevor die Elemente auf der Seebühne aufgebaut werden, gibt es sogenannte Bauproben. Die Bühnenelemente müssen möglichst wetterfest sein, denn der Großteil der Kulisse bleibt zwischen den zwei Spielzeiten über den Winter stehen und wird im Frühjahr vor der zweiten Spielzeit nur wieder herausgeputzt. Am Mond der „Freischütz“-Kulisse etwa haben sich in den vergangenen Monaten mehrere Risse gebildet. „Das ist derzeit unser größtes Sorgenkind“, sagt Kobinger. Die Risse gilt es für das Kascheur-Team nun zu bearbeiten.</p> <p>An das Wetter müssen sich die Bühnenarbeiter aber auch im Sommer anpassen, sagt Kobinger. In den heißen Monaten starteten sie mit den Arbeiten auf der Seebühne morgens teilweise um 6 Uhr, dann seien die Temperaturen noch auszuhalten. „Der Vormittag ist Gold wert.“ Bei Regen wiederum wird die Arbeit auf der Bühne eingestellt. Am Tag des Gesprächs mit dem SÜDKURIER war Regen angekündigt, Kobinger arbeitet daher in der Montagehalle mit Seeblick an einem Teppich für die Hausoper, also die Vorführung im Festspiel- und Kongresshaus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Spielzeiten</span><span>Die Aufführungen des „Freischütz“ von Carl Maria von Weber starten in diesem Jahr am 17. Juli, die letzte Vorführung ist am 17. August. Die romantische Oper in drei Akten wird von Philipp Stölzl inszeniert, die Aufführungen dauern etwa zwei Stunden. Karten in verschiedenen Preiskategorien sind <a href="https://bregenzerfestspiele.com/de/musiktheater/der-freischuetz" target="_blank" title="" rel="noopener">online</a> erhältlich. Das Stück handelt von einem jungen Mann, der sich in die Jägerstochter verliebt und vor diesem Hintergrund eine Bewährungsprobe absolvieren muss. Im vergangenen Jahr sahen das Stück laut den Veranstaltern rund 200.000 Menschen.</span></label></div> <h2>Es kommt auf das richtige Material an</h2> <p>Neben dem Wetter müssen die Bühnenelemente auch den Abläufen bei den Vorführungen standhalten. Herausfordernd waren unter diesem Gesichtspunkt etwa die Eisschollen, die über den vorderen Teil der Bühne verteilt sind. Die ersten Varianten bestanden aus Plexiglas, erzählt Kathrin Kobinger. Allerdings seien diese Konstruktionen unter einem Schlitten, der in der Aufführung genutzt wird, eingebrochen. Schließlich sei das Team dann auf eine Lösung aus Polycarbonat-Platten gekommen. „Man findet immer einen Weg“, sagt Kobinger. Die über die Bühne verteilten Eiszapfen bestehen aus dünnen Carbonatplatten und Montagekleber.</p> <p>Im Studium der Theatermalerin wurde sie eigentlich – wie es der Name vermuten lässt – als Malerin ausgebildet, in Bregenz gefalle ihr nun aber die Kombination aus Malerei und plastischer Arbeit. Höhepunkte der Tätigkeit? „Zusammen auf der Bühne arbeiten und merken, dass immer mehr steht.“</p> <p>Drei, vier Tage brauche es noch, bis das Bühnenbild für die Aufführungen ab Juli wieder fertig ist, schätzt Kobinger. In der Zeit der Aufführungen fallen für die Kascheure Kleinigkeiten an, die zu tun sind. Nebenher wird auch jetzt im Mai schon an ersten Bauproben für das Stück der nächsten beiden Jahre gewerkelt. Nach der Saison kommt ein Urlaub – und im November geht es mit den Arbeiten an der Kulisse der Verdi-Oper „La Traviata“ richtig los.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einzigartiger Arbeitsplatz am Bodensee: Das macht eine Bühnenhandwerkerin auf der Bregenzer Seebühne]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 21 May 2025 10:27:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Urlaub am Bodensee: Messe schafft neue Stellfläche für bis zu 100 Wohnmobile  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wohnmobil-urlaub-am-bodensee-messe-friedrichshafen-schafft-neue-stellplaetze-fuer-100-camper;art372474,12393691 ]]></link>      <description><![CDATA[  Übernachtungsplätze für Wohnmobile sind im Sommer rar. Jetzt will die Messe mit einem neuen Angebot helfen – und stellt Platz für rund 100 Fahrzeuge zur Verfügung.  ]]></description>
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          Übernachtungsplätze für Wohnmobile sind im Sommer rar. Jetzt will die Messe mit einem neuen Angebot helfen – und stellt Platz für rund 100 Fahrzeuge zur Verfügung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Übernachtungsplätze für Wohnmobile sind im Sommer rar. Jetzt will die Messe mit einem neuen Angebot helfen – und stellt Platz für rund 100 Fahrzeuge zur Verfügung.



        <p>Übernachtungsmöglichkeiten am Bodensee liegen im Trend, wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, muss häufig lange suchen, bis er einen Stellplatz findet. Jetzt schafft die Messe Friedrichshafen teilweise Abhilfe und eröffnet auf dem Parkplatz Ost 2 ein „Pop-up-Wohnmobil-Areal“, wie sie mitteilt.</p> <p>Ab 23. Mai sind die Stellplätze neben den Ausstellungshallen mit Blick auf Flughafen und Zeppelin-Hangar online buchbar. Lediglich in Zeiten, in denen Messen stattfinden, sind die Stellplätze weiterhin ausschließlich den Ausstellern vorbehalten.</p> <h2>„Beitrag zur Behebung der Stellplatznot“</h2> <p>Dirk Wagner, Abteilungsleiter Verkehr bei der Messe, wird in der Mitteilung zitiert: „Mit rund 100 Stellplätzen dienen wir bei Engpässen in der touristischen Hauptreisezeit als ergänzende Anlaufstation und leisten einen Beitrag zur Behebung der Stellplatznot. Dabei sehen wir uns selbstverständlich nicht als Konkurrenz für die zahlreichen Campingplätze, die hier am See wunderschön gelegen sind.“</p> <h2>Auch für schwere Fahrzeuge gut befahrbar</h2> <p>Bisher stand der Parkplatz Ost 2 ausschließlich Ausstellern und Messebesuchern während der Veranstaltung als offizieller Übernachtungsplatz zur Verfügung. Das Pop-up-Areal sei durch seine verkehrsgünstige Lage leicht zu erreichen und für schwere Fahrzeuge gut befahrbar, wie die Messe schreibt. Die Grundausstattung mit Sanitärcontainern, Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Stromanschlüssen sei vorhanden.</p> <h2>Buchung online über Apps und Webseite möglich</h2> <p>Die Stellplätze können ab 23. Mai über Online-Buchungssysteme wie die Apps von Camperpay und Campercontacts sowie die Webseite www.campercontact.de gebucht werden. Ein Stellplatz kostet 25 Euro pro Tag und Mobil zuzüglich einer Strompauschale von 5 Euro pro Nacht sowie der Gäste-Abgabe. Eine Ansprechperson der Messe wird zu festen Zeiten vor Ort sein, um den Gästen die Kurkarten zu geben, mit der die Gäste unter anderem mit dem Bus ins Zentrum fahren können.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Urlaub am Bodensee: Messe schafft neue Stellfläche für bis zu 100 Wohnmobile]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 14:26:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Darth Vader am Bodensee? Anrufer melden ungewöhnlichen Passanten bei der Polizei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/darth-vader-am-bodensee-anrufer-melden-ungewoehnlichen-passanten-bei-der-polizei;art410936,12391762 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weil er in schwarzer Montur und mit Darth-Vader-Maske in der Stadt unterwegs war, rief ein Mann die Polizei auf den Plan. Am Ende musste der Verkleidete sich seiner Kleidung entledigen.  ]]></description>
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          Weil er in schwarzer Montur und mit Darth-Vader-Maske in der Stadt unterwegs war, rief ein Mann die Polizei auf den Plan. Am Ende musste der Verkleidete sich seiner Kleidung entledigen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/darth-vader-am-bodensee-anrufer-melden-ungewoehnlichen-passanten-bei-der-polizei;art410936,12391762]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Weil er in schwarzer Montur und mit Darth-Vader-Maske in der Stadt unterwegs war, rief ein Mann die Polizei auf den Plan. Am Ende musste der Verkleidete sich seiner Kleidung entledigen.



        <p>Ungewöhnliche Mitteilungen erhielt die Lindauer Polizei am Sonntagabend. Ein erster Anrufer meldete, er habe einen schwarz gekleideten Mann mit Lackmantel und einer Darth-Vader-Maske gesehen. Kurze Zeit später informierte ein weiterer Anrufer die Polizei, dass eine Person in schwarzer Mülltüte am Pulverturm umherlaufe.</p> <h2>60-Jähriger der Reichsbürgerszene zuzuordnen</h2> <p>Eine Streife der Landes- und Bundespolizei traf vor Ort einen 60-Jährigen in kompletter Latexmontur an. Wie die Polizei mitteilt, habe sich der Mann bei der Kontrolle äußerst unkooperativ gezeigt und seine Personalien verweigert. Dies hätten die Beamten nach Recherchen anderweitig ermittelt. Dabei habe sich auch herausgestellt, dass der 60-Jährige der Reichsbürgerszene zuzuordnen sei.</p> <h2>Mann muss mit einer Anzeige rechnen</h2> <p>Weil der Mann die Herausgabe seiner Personalien verweigerte, muss er nun mit einer Anzeige rechnen, teilt die Polizei mit. Schließlich habe sich der 60-Jährige seiner ungewöhnlichen Kleidung entledigt und den Heimweg angetreten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Lindau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Darth Vader am Bodensee? Anrufer melden ungewöhnlichen Passanten bei der Polizei]]></dc:rights>
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