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    <title>suedkurier.de - Kreis Ravensburg</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:59 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:59 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 15:38:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[20-Jährigem wird im Streit der Finger abgebissen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/blutiger-streit-am-bahnhof-in-ravensburg-20-jaehrigem-wird-im-streit-der-finger-abgebissen;art372481,12510604 ]]></link>      <description><![CDATA[  Blutiger Streit am Bahnhof: Bei einer Auseinandersetzung wird der Finger eines Mannes abgetrennt. Was die Polizei zu dem bizarren Vorfall und den Beteiligten sagt.  ]]></description>
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          Blutiger Streit am Bahnhof: Bei einer Auseinandersetzung wird der Finger eines Mannes abgetrennt. Was die Polizei zu dem bizarren Vorfall und den Beteiligten sagt.<br>
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        Blutiger Streit am Bahnhof: Bei einer Auseinandersetzung wird der Finger eines Mannes abgetrennt. Was die Polizei zu dem bizarren Vorfall und den Beteiligten sagt.



        <p>Ein Mann soll einem 20-Jährigen im Streit den Finger abgebissen haben. Zuvor war es nach Polizeiangaben auf einem Bahnsteig des Ravensburger Bahnhofs zu einer Auseinandersetzung und einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen Betrunkener gekommen. In deren Verlauf soll ein 29-Jähriger den 20-Jährigen derart in den Finger gebissen haben, dass dieser abgetrennt wurde.</p> <p>Einsatzkräfte fanden in der Nacht auf Samstag am Tatort den abgebissenen Finger und brachten den 20-Jährigen ins Krankenhaus. Ob man dem Mann den Finger im Krankenhaus wieder annähen konnte, konnte ein Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen. Auch der Auslöser des Streits war weiterhin unklar. Dazu solle am Montag weiter ermittelt werden.</p> <p>Die Polizei ermittelt gegen fünf Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren wegen schwerer und gefährlicher Körperverletzung. (dpa/lsw)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Oberbürgermeister Polizei Körperverletzung Polizeieinsatz Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[20-Jährigem wird im Streit der Finger abgebissen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 15:50:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das letzte Brot ist geschnitten: Traditionsbäcker Straub schließt Filialen zum 1. November  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/das-letzte-brot-ist-geschnitten-traditionsbaecker-straub-schliesst-filalen-zum-1-november-02-11-25;art372474,12510172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?<br>
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        Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?



        <p>„Wir werden es total vermissen, das ist halt noch ein richtiger Bäcker“, sagt Kundin Melanie Reich. Sie ist am Freitag, dem letzten Verkaufstag der Bäckerei Straub, von ihrem Heimatort Dietmannsweiler ins Nachbardorf Laimnau gefahren, um ein letztes Mal bei ihrem Lieblingsbäcker einzukaufen. „Super Qualität, das schmeckt man einfach“, sagt sie, „ich habe auch die optische Vielfalt geliebt, die Herzle und Mäusle.“ Groß ist das Bedauern der Kunden. „Isch des wirklich s‘letschde Mal?“, fragt eine ältere Dame die Verkäuferin hinterm Tresen.</p> <p>In dritter Generation hat Bäckermeister Max Straub zusammen mit seiner Frau Andrea den Betrieb geführt. Vor 50 Jahren ist er als junger Mann eingestiegen, in den vergangenen 30 Jahren führte er den Handwerksbetrieb. Nun also das endgültige Aus, aus Gründen des Personalmangels, wie Andrea Straub sagt: „Wir haben eigentlich zum Jahresende schließen wollen, mussten es aber jetzt vorziehen.“ Es fehle einfach das Fachpersonal in der Backstube: „Ohne Bäcker keine Backwaren“, sagt sie. Mit 68 Jahren ist Max Straub im Rentenalter angekommen, anderweitige Lösungen zur Fortführungen des Betriebs hat es nicht gegeben.</p> <p>Zuletzt hatte man auf den Personalmangel mit eingeschränkten Öffnungszeiten reagiert. Sonntags und Montags blieben das Stammhaus in Tettnang-Laimnau und die sechs Filialen in Friedrichshafen (Ailingen und Löwentalsiedlung), Eriskirch, Wasserburg, Langenargen-Oberdorf, und Kressbronn geschlossen. Vorbei ist mit der Schließung auch der Verkauf von Backwaren auf den Wochenmärkten in Friedrichshafen, Neukirch und Nonnenhorn.</p> <h2>Bäckerzunft unter Druck – aber nicht hoffnungslos</h2> <p>Der Mangel an Fachkräften mache der Branche zu schaffen, sagt Fabian Kloos, Obermeister der Bäcker-Innung Bodenseekreis, das sei aber kein spezielles Problem, sondern betreffe viele Handwerkszweige und die Industrie. Oft finde sich schlicht kein Nachfolger, der einen Betrieb weiterführt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahl der Bäckereien schrumpft</span><span>Seit Jahren geht bundesweit die Zahl der Bäckereien zurück. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks gab es vor 60 Jahren rund 55.000 Bäckereien im alten Bundesgebiet. Ende 2017 waren es bundesweit noch 11.347 Betriebe mit 273.700 Beschäftigten. 2024 weist die Statistik 8912 Betriebe mit 235.000 Beschäftigten aus. Der Gesamtumsatz entwickelt sich den Angaben zufolge gegenläufig von 14,5 Milliarden Euro 2017 auf 17,9 Milliarden Euro im Jahr 2024.</span></label></div> <p>Kloos ist überzeugt, dass gutes Bäckerhandwerk weiter gefragt sein wird – trotz der Billigkonkurrenz der Discounter. Es gebe eine Nachfrage nach Qualität und Regionalität, Bäckereien müssten sich auch weiterentwickeln. Mit dem Nachwuchs sehe es unterdessen gar nicht so schlecht aus in der Region, sagt Kloos: „Die Klassen sind voll“, auch dank junger Menschen aus dem Ausland.</p> <h2>Leere Regale am letzten Tag</h2> <p>Die Schließung der Bäckerei Straub zum 1. November sei dann doch überraschend gewesen, heißt es aus Kreisen der Straub-Angestellten. Wie viele Mitarbeitende von der Schließung betroffen sind, darüber macht Max Straub keine Angaben. Ob es eine Chance auf Weiterbeschäftigung unter anderer Regie gibt, sei noch offen. Man sei in Gesprächen mit einem anderen Betrieb, „der manche Filialen vielleicht übernimmt“, sagt Andrea Straub. Wichtig sei ihm auch, dass in Laimnau wieder Brot verkauft werde, so Max Straub.</p> <p>Am letzten Verkaufstag sind am Vormittag die Regale in Laimnauer Verkaufsraum deutlich gelichtet. Kistenweise stapeln sich Tüten mit Backwaren, die Stammkunden geordert haben. Ein Nuss- oder Hefezopf ohne Vorbestellung – keine Chance. Insbesondere dafür nahmen Stammkunden auch etliche Kilometer Anfahrt in Kauf. „Ja, den Nusszopf finde ich auch so lecker, ich hoffe, mein Mann backt mir einen zwischendurch. Dafür waren wir richtig berühmt“, sagt Andrea Straub.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das letzte Brot ist geschnitten: Traditionsbäcker Straub schließt Filialen zum 1. November]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:35:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.



        <p>Der grüne Strich zieht sich vom Bodensee bis kurz unter Biberach, dann läuft er plötzlich geschwungen weiter und auf der Karte entsteht eine Form: eine Fledermaus, passend zu Halloween.</p> <p>Die grüne Linie wurde aber nicht etwa händisch in die Karte eingetragen. Sie spiegelt die Route eines Leichtflugzeugs wider, das am Mittwoch am Flughafen Friedrichshafen gestartet ist. Zu sehen ist <a href="https://www.flightradar24.com/data/aircraft/ph-mlu#3cdfcb7c" target="_blank" title="" rel="noopener">die Route bei Flightradar24</a>. Das Flugzeug, eine Socata TB-10 Tobago, gehört dabei der Flugsportgemeinschaft Dornier Immenstaad, die wiederum Teil der Airbus-Betriebssportgemeinschaft ist.</p> <h2>Werbung für den Verein</h2> <p>Zweiter Vorstand der Flugsportgemeinschaft ist Sascha Kern, ihn erreicht der SÜDKURIER telefonisch und schnell stellt sich heraus: Der 49-Jährige war der Pilot des Fledermausflugs. Er hat die Route gemeinsam mit seinem Co-Piloten Armin Schulz geflogen. „Wir dachten, lasst uns mal ein bisschen Werbung machen für den Verein“, so Kern. Aktuell habe der Verein 14 Mitglieder, da sei noch Luft nach oben.</p> <p>Mithilfe von Künstlicher Intelligenz habe sich Kern daher eine Flugroute erstellen lassen. Aber: „Einfach ein Foto hochladen und eine Flugroute daraus machen, geht nicht.“ Es habe also mehrere Anläufe mit ChatGPT gebraucht, bis eine passende Route erstellt war. Herausfordernd sei gewesen, in einer realistischen Dimension zu planen, ohne in Sperrzonen zu geraten. So kam es, dass das Zentrum der Fledermausroute bei Biberach an der Riß lag.</p> <h2>Fledermaus-Ohren sind knifflig</h2> <p>Die geplante Route dann zu fliegen, sei unter anderem wegen des Windes ebenfalls nicht ohne Herausforderungen gewesen. „Die Ohren und die Flügelspitzen sind ziemlich knifflig“, sagt Sascha Kern. Da er sich so auf die Route konzentriert habe, habe Co-Pilot Schulz den Funk übernommen. Bei Flightradar24 lässt sich ablesen, dass das Flugzeug zwischen 14 und 16 Uhr unterwegs war. Kern bestätigt, dass sie etwa zwei Stunden gebraucht haben.</p> <p>Vom Boden aus ließe sich die Route nicht ausmachen, sie wird nur auf dem Radar deutlich. Die Grafik des Flugs hat Kern, der bei Airbus im Einkauf arbeitet, auch im Intranet des Unternehmens veröffentlicht – mit einem Verweis auf die Comic-Figur Batman, dessen Symbol die Fledermaus ist. Der Verein freue sich aber auch über externe Mitglieder, sagt Sascha Kern.</p> <h2>Nicht die erste Radar-Zeichnung</h2> <p>Dass Flugzeuge mit kreativen Routen zeichnen, ist dabei nicht neu. 2017 etwa hat Airbus im Rahmen eines Testflugs quer durch Deutschland einen Christbaum auf den Radar gemalt. Auch Herzen oder gar die Form eines Flugzeugs haben Piloten in der Vergangenheit bereits auf Karten hinterlassen.</p> <p>Den Flug von Sascha Kern und Armin Schulz hat Flightradar24 sogar <a href="https://x.com/flightradar24/status/1983563020090384824?t=qpOJRE_Cqzn8IknOZGSGSw&amp;s=03" target="_blank" title="" rel="noopener">auf dem sozialen Netzwerk X geteilt</a> – ebenfalls mit einem Hinweis auf Batman und das „Bat Signal“ (zu Deutsch: Fledermaus-Signal), mit dem sich der Superheld in der Comic-Welt rufen lässt.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:44:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unbekannte stehlen 45 Schweißgeräte im Wert von 150.000 Euro  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/unbekannte-stehlen-45-schweissgeraete-im-wert-von-150000-euro;art372481,12499942 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf Beutezug: Unbekannte entwenden gezielt Dutzende Schweißgeräte aus einer Firma. Der Schaden ist enorm. Die Polizei hat eine Vermutung zum Vorgehen – und bittet um Hinweise.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Auf Beutezug: Unbekannte entwenden gezielt Dutzende Schweißgeräte aus einer Firma. Der Schaden ist enorm. Die Polizei hat eine Vermutung zum Vorgehen – und bittet um Hinweise.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Auf Beutezug: Unbekannte entwenden gezielt Dutzende Schweißgeräte aus einer Firma. Der Schaden ist enorm. Die Polizei hat eine Vermutung zum Vorgehen – und bittet um Hinweise.



        <p>Unbekannte haben in Bad Waldsee im Kreis Ravensburg Dutzende hochwertige Profilschweißgeräte gestohlen. Die Täter brachen laut Polizei zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen über eine Notausgangstür in eine Firma ein und nahmen gezielt 45 Maschinen im Wert von rund 150.000 Euro mit.</p> <p>Wegen der Menge des Diebesguts gehen die Ermittler davon aus, dass die Geräte mit einem Sattelzug oder mehreren Transportern abtransportiert wurden. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Eigentumsdelikte Fahndung Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unbekannte stehlen 45 Schweißgeräte im Wert von 150.000 Euro]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:04:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Stop Genocide“: Unbekannte schmieren Parolen an CDU-Büro in Weingarten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/stop-genocide-unbekannte-schmieren-parolen-an-cdu-buero-in-weingarten;art372481,12492837 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte beschmieren ein CDU-Büro in Weingarten mit Parolen – sie richten sich mutmaßlich gegen Israel. Der Staatsschutz ermittelt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Unbekannte beschmieren ein CDU-Büro in Weingarten mit Parolen – sie richten sich mutmaßlich gegen Israel. Der Staatsschutz ermittelt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/stop-genocide-unbekannte-schmieren-parolen-an-cdu-buero-in-weingarten;art372481,12492837]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Unbekannte beschmieren ein CDU-Büro in Weingarten mit Parolen – sie richten sich mutmaßlich gegen Israel. Der Staatsschutz ermittelt.



        <p>Auf ein Bezirksbüro der CDU und das Kultur- und Kongresszentrum in Weingarten im Kreis Ravensburg sind Parolen geschmiert worden, die sich mutmaßlich gegen Israel und die Rolle des Landes im Gaza-Krieg richten. Mit schwarzer Farbe wurde an das CDU-Büro in großen Lettern „Stop Genocide“ sowie die Wörter „Mittäter“ und „Komplizen“ geschmiert.</p> <p>Der Anschlag auf Fassade und Fenster des CDU-Büros wurde in der Nacht verübt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Am Kultur- und Kongresszentrum wurden in der Nacht ähnliche Schriftzüge mit Bezug zum Nahostkonflikt entdeckt. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Die Täter sind bisher unbekannt.</p> <h2>Hagel: „Verächter der Demokratie“</h2> <p>CDU-Landeschef Manuel Hagel reagierte empört, sprach von „widerwärtigen Parolen“. „Die Geschäftsstellen unserer CDU sind Orte der Begegnung und des Gesprächs. Wer sie angreift, ist kein Aktivist, sondern ein Straftäter. Aber wir lassen uns von solchem Hass nicht einschüchtern, wir bleiben bei Haltung und Anstand – genau das unterscheidet uns von diesen Verächtern der Demokratie.“</p> <p>Kritiker werfen der israelischen Regierung einen „Genozid“ – also Völkermord – an den Palästinensern vor. Die israelische Regierung weist den Vorwurf strikt zurück. Auslöser des Gaza-Kriegs war der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem etwa 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die israelische Regierung reagierte mit großflächigen Bombardements und einer Bodenoffensive. Zehntausende Menschen wurden getötet. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unruhen Terroranschlag Attentat thema-politik-ausland thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Stop Genocide“: Unbekannte schmieren Parolen an CDU-Büro in Weingarten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 19:52:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Hubschraubereinsatz in Ravensburg: Tatverdächtiger weiter flüchtig – keine akute Gefahr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/sek-einsatz-in-ravensburger-fluechtlingsheim;art372481,12491151 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einer Bedrohung am Stadtrand von Ravensburg sucht die Polizei weiter nach einem Mann. Eine akute Gefahr besteht laut Polizeipräsidium nicht, die Fahndung läuft verkleinert weiter. Motiv und Identität sind offen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Nach einer Bedrohung am Stadtrand von Ravensburg sucht die Polizei weiter nach einem Mann. Eine akute Gefahr besteht laut Polizeipräsidium nicht, die Fahndung läuft verkleinert weiter. Motiv und Identität sind offen.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/sek-einsatz-in-ravensburger-fluechtlingsheim;art372481,12491151]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Nach einer Bedrohung am Stadtrand von Ravensburg sucht die Polizei weiter nach einem Mann. Eine akute Gefahr besteht laut Polizeipräsidium nicht, die Fahndung läuft verkleinert weiter. Motiv und Identität sind offen.



        <p>Der Mann, nach dem seit einer Bedrohung am Stadtrand von Ravensburg am Montagnachmittag gesucht wird, konnte nicht ergriffen werden und ist weiter flüchtig. Das teilt die Sprecherin des Polizeipräsidiums Ravensburg, Daniela Baier, auf Anfrage des SÜDKURIER mit.</p> <h2>Keine akute Gefahrenlage</h2> <p>Sie kann gleichzeitig vorsichtig Entwarnung geben. Von dem Mann gehe keine akute Gefahr oder Bedrohung aus, weshalb die Fahndungsmaßnahmen seit Dienstag in einem kleineren Rahmen fortgesetzt werden.</p> <p>Der Vorfall hatte am Montag für Aufregung aufgrund eines größeren Einsatzes mit Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK), von Kräften mit Polizeihunden und einem Hubschrauber im Gebiet der Wangener Straße in Ravensburg gesorgt. Die Straße war bis zum Abend gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.</p> <h2>Zwei Männer mit waffenähnlichem Gegenstand bedroht</h2> <p>Der flüchtige Mann soll auf der Straße zwei Männer auf der Straße bedroht haben und dabei laut Polizei neben einem Messer auch einen „schusswaffenähnlichen Gegenstand“ bei sich gehabt haben. Verletzt wurde niemand.</p> <p>Daniela Baier konkretisiert den Begriff: Es sei unklar, ob es sich dabei um eine Attrappe, ein Spielzeug oder tatsächlich eine Schusswaffe handelte.</p> <h2>Hintergrund und Motiv sind noch offen</h2> <p>Nach der Tat floh der Mann zu Fuß, konnte von mehreren Polizeistreifen aber zunächst nicht gefunden werden. Zur Identität und zum Hintergrund der Tat hatte die Polizei auch am Dienstagmorgen keine weiteren Informationen. Es wurde vermutet, dass er einen Bezug zu einer Flüchtlingsunterkunft nahe dem Tatort hat und dort eventuell lebe, wie Polizeisprecherin Baier erklärt.</p> <p>Ein für die Unterkunft zuständiger Sozialarbeiter erklärt gegenüber dem SÜDKURIER, er sei über den Vorfall bis Dienstagvormittag nicht weiter informiert worden. Dass es sich bei dem Geflüchteten möglicherweise um einen Bewohner handle, „habe ich auch erst durch die Medien erfahren“, sagt er.</p> <p>Eine Durchsuchung der Flüchtlingsunterkunft durch das SEK und Kräfte der Polizeihundestaffel blieb erfolglos. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ravensburg laufen weiter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Polizeieinsatz Fahndung Festnahme thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Hubschraubereinsatz in Ravensburg: Tatverdächtiger weiter flüchtig – keine akute Gefahr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 12:13:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche prügeln am Bahnhofsplatz auf Mann ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/jugendliche-pruegeln-am-ravensburger-bahnhofsplatz-auf-mann-ein;art372481,12490089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schon wieder eine Schlägerei am Ravensburger Bahnhof: Die Polizei fahndet nach einer Gruppe von Jugendlichen und sucht Täter, die eine Videoanlage beschädigt haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schon wieder eine Schlägerei am Ravensburger Bahnhof: Die Polizei fahndet nach einer Gruppe von Jugendlichen und sucht Täter, die eine Videoanlage beschädigt haben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/jugendliche-pruegeln-am-ravensburger-bahnhofsplatz-auf-mann-ein;art372481,12490089]]></guid>
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        Schon wieder eine Schlägerei am Ravensburger Bahnhof: Die Polizei fahndet nach einer Gruppe von Jugendlichen und sucht Täter, die eine Videoanlage beschädigt haben.



        <p>Zu dem Vorfall ist es laut Polizei in der Nacht zum Samstag gegen 1.55 Uhr am Ravensburger Bahnhofplatz gekommen. Demnach haben etwa sieben bis zehn Jugendliche abwechselnd auf einen 31 Jahre alten Mann eingeschlagen, der leicht verletzt worden ist und örtlich behandelt werden musste. Als Grund für die Auseinandersetzung gibt die Polizei Meinungsverschiedenheiten an. Noch vor Eintreffen der Polizei machten sich die Jugendlichen davon.</p> <h2>Tritte gegen Kameraturm</h2> <p>Unterdessen meldet die Polizei auch einen Schaden in noch nicht bekannter Höhe an der Videoanlage, die erst kürzlich zur Überwachung am Bahnhof aufgestellt worden ist. Unbekannte Täter, jeweils mit aufgesetzter Kapuze und mit Kapuzenpullover bekleidet, haben laut Polizei versucht, durch Tritte und Rütteln den mobilen Kameraturm am Bahnhofsplatz umzuwerfen. Das Vorhaben misslang aber. Keine Angaben macht die Polizei, inwieweit das Videomaterial bei der Aufklärung der Schlägerei und der Sachbeschädigung behilflich sein kann. In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen und nimmt Hinweise entgegen unter Tel. 0751/803-3333.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Polizeieinsatz Körperverletzung Eigentumsdelikte thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche prügeln am Bahnhofsplatz auf Mann ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:41:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Internationaler Haftbefehl: Staatsanwaltschaft und Kripo fahnden nach 24-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/internationaler-haftbefehl-staatsanwaltschaft-und-kripo-fahnden-nach-24-jaehrigen;art410936,12487230 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er soll schwere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz begangen haben. Nun fahnden Ermittler vom Bodensee öffentlich nach einem 24-jährigen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Er soll schwere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz begangen haben. Nun fahnden Ermittler vom Bodensee öffentlich nach einem 24-jährigen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/internationaler-haftbefehl-staatsanwaltschaft-und-kripo-fahnden-nach-24-jaehrigen;art410936,12487230]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Er soll schwere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz begangen haben. Nun fahnden Ermittler vom Bodensee öffentlich nach einem 24-jährigen.



        <p>Die Staatsanwaltschaft Ravensburg und die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen fahnden öffentlich nach Jonatan Günther Oelkuch. Der gesuchte 24-Jährige steht einer gemeinsamen Pressemitteilung der Ermittlungsbehörden zufolge im Verdacht, schwere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz begangen zu haben. Gegen ihn liege zwischenzeitlich ein internationaler Haftbefehl vor.</p> <h2>Ist der Gesuchte gefährlich?</h2> <p>Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ravensburg erklärte auf Nachfrage, dem 24-Jährigen werde insbesondere Handeltreiben mit Kokain in nicht geringer Menge vorgeworfen. Hinweise auf eine Zugehörigkeit zu einer größeren kriminellen Bande lägen derzeit nicht vor; ebenso sei der Mann nicht einschlägig vorbestraft. Sein letzter Wohnort sei unbekannt. Anklage wurde noch nicht erhoben, das Ermittlungsverfahren läuft. Es gebe keine Anzeichen, dass der Gesuchte besonders gefährlich sei.</p> <p>Lichtbilder des Gesuchten sind auf dem <a href="https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/oeffentlichkeitsfahndung-nach-jonatan-guenther-oelkuch/" target="_blank" title="" rel="noopener">Fahndungsportal des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg</a> zu finden. Wer Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort des Gesuchten geben kann, soll sich ans Polizeipräsidium Ravensburg wenden, unter der Telefonnummer 0751/803-0, oder an jede andere Polizeidienststelle.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Internationaler Haftbefehl: Staatsanwaltschaft und Kripo fahnden nach 24-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 12:05:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er bricht seiner Freundin die Rippe – dann lernt ein Mann, seine Gewalt zu stoppen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/er-brach-seiner-freundin-die-rippe-und-suchte-danach-hilfe-26-09-25;art417930,12480920 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Urlaub, ein Streit, ein Stoß – danach ist nichts mehr wie vorher. Tom hat seine Partnerin verletzt. Er geht einen seltenen Schritt: Er sucht Hilfe. So beginnt ein Weg, der Täter zwingt, Verantwortung zu übernehmen.  ]]></description>
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          Ein Urlaub, ein Streit, ein Stoß – danach ist nichts mehr wie vorher. Tom hat seine Partnerin verletzt. Er geht einen seltenen Schritt: Er sucht Hilfe. So beginnt ein Weg, der Täter zwingt, Verantwortung zu übernehmen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/er-brach-seiner-freundin-die-rippe-und-suchte-danach-hilfe-26-09-25;art417930,12480920]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Urlaub, ein Streit, ein Stoß – danach ist nichts mehr wie vorher. Tom hat seine Partnerin verletzt. Er geht einen seltenen Schritt: Er sucht Hilfe. So beginnt ein Weg, der Täter zwingt, Verantwortung zu übernehmen.



        <p>Mai 2023, eine Ferienwohnung mit Blick auf einen italienischen Bergsee, der Regen prasselt seit Tagen: Es ist ein Morgen, der mit Toms Jähzorn begann. In der Küche schlägt er ein Geschirrtuch auf die Fliesen. Später im Schlafzimmer fliegt Toms Tasche vom Bett. Da stehen sie dicht beieinander. Tom geht auf Sandra zu und stößt sie, heftig. Kein Schlag, glaubt er. Ein Schubser, denkt er in dieser Situation.</p> <p>Danach ist Sandras Rippe gebrochen und ihre Niere angerissen.</p> <p>Der Urlaub endet. Die Koffer werden gepackt. Abfahrt. Am nächsten Morgen geht Sandra in Deutschland zum Arzt. Eine Anzeige erstattet sie nicht. Verheimlicht den Vorfall. Tom und Sandra heißen in Wirklichkeit anders. Die Namen wurden geändert.</p> <p>Eine Wohnung irgendwo im Kreis Ravensburg, heute. Wieder prasselt der Regen draußen. In Toms Wohnzimmer hängt ein Bild einer Naturgewalt auf Leinwand. Blau in Schichten, die Spitze der Welle steht, kurz bevor sie bricht. Darunter die Couch. Alles ist makellos.</p> <p>An den Wänden hängen Fotos der Kinder, mal am Bodensee, mal am Meer. Am Schreibtisch steht eine Bilder-Collage des Paars aus gemeinsamen Reisen, Asien neben Alpen, Schnee neben Sand. Tom ist Anfang fünfzig, das Gesicht schmal, wenig Falten. Seine Stimme ist fest. Er lebt hier viel allein. Aber das war schon vor jenem Tag in Italien so.</p> <h2>Wo gibt es Hilfe?</h2> <p>Tom holte sich Hilfe. Und als er beginnt zu erzählen, wie es dazu kam, fängt er zuerst mit einem anderen Vorfall an. Da war er schon einmal nach einer Party hier in Oberschwaben handgreiflich geworden, ein Vorfall, den er damals als Ausrutscher wegerklärt hatte. Es gab Streit darum, ob man nach Hause läuft oder ein Taxi nimmt. Vorher hätten sie ein paar Gin Tonics gehabt. Da stieß Tom seine Sandra schon einmal weg. Es blieb ohne Folgen.</p> <p>Als er seine Freundin am See die Rippe brach, gab es nichts mehr zu beschönigen. Tom nennt das, was passiert ist, seitdem so, wie es auch heißt: körperliche Gewalt.</p> <p>Erschrocken von sich selbst, beginnt Tom wenige Wochen später mit Einzelterminen bei Familientherapeutin Eva Weißer, dann steigt er in die Männergruppe ein. „Kraft.akt“ heißt dieses Angebot, das Weißer gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Schöfer von der Suchtberatung der Caritas leitet. Es ist das einzige Programm zwischen Ravensburg und Konstanz, das sich an Männer richtet, die in Partnerschaften gewalttätig wurden und Verantwortung übernehmen wollen.</p> <p>Bevor jemand in die Gruppe kommt, stehen fünf Einzelgespräche, dann gilt ein klarer Vertrag: keine Gewalt, pünktlich erscheinen, regelmäßig teilnehmen – wer dreimal fehlt, ist raus. Getragen wird „Kraft.akt“ von Diakonie und Caritas, finanziert vom Landratsamt Ravensburg sowie seit 2023 mit zusätzlichen Plätzen vom Bodenseekreis. Das Ziel: weitere Taten verhindern, Frauen und Kinder schützen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hilfe und Beratung</span><span>Frauen, die Gewalt erleben, können sich jederzeit an den Polizeinotruf 110 wenden. Rund um die Uhr erreichbar ist außerdem das Hilfetelefon unter 116 016 – anonym, kostenlos und in vielen Sprachen. Dort vermitteln Fachkräfte auch Plätze in Schutzhäusern. Auch Männer finden anonym beim Männerhilfetelefon unter (0800) 123 9900 Hilfe. In Ravensburg gibt es mit Kraft.akt ein spezielles Gruppentraining von Diakonie und Caritas für Männer, die lernen wollen, ihre Gewalt zu stoppen. Weitere Zugänge vermitteln auch Polizei, Jugendamt oder Bewährungshilfe.</span></label></div> <p>Die Gruppe beginnt immer gleich. Eine kurze Minute Ankommen: mit einer Tai-Chi-Übung. Danach folgt die Anspannungs-Skala – eine kurze Check-in-Runde. Jeder nennt seine Zahl von 0 bis 100. 0 bedeutet ruhig, 30–70: ansprechbar und handlungsfähig. Ab 70 spricht die Leitung von der roten Zone: Der Kopf schaltet auf Notfallprogramm. Regel: Unter 70 wird gesprochen und eine Lösung gesucht. Ab 70 wird aus der Situation gegangen, Abstand gewonnen und runtergefahren. Erst wenn die Anspannung wieder deutlich unter 70 liegt, wird das Thema verbindlich geklärt, nicht unter den Teppich gekehrt.</p> <p>In der Runde werden Beschönigungen gestrichen. Nicht „ausgerutscht“, sondern: Jemand hat geschlagen, gewürgt oder geschubst. Danach blicken die Männer zurück auf die vergangene Woche. Wo gab es Anspannung, wo drohte Gewalt? Danach greifen Eva Weißer und Andreas Schöfer Themen wie Gewaltformen, Täterstrategien oder den Gewaltkreislauf auf.</p> <p>Ein zentrales Element ist die Biografiearbeit, die sie „Gewalt-Anker“ nennen: Die Männer setzen sich zu zweit zusammen und erzählen von den Gewalterfahrungen in ihrem Leben. Einer spricht, einer hört zu. Jede einzelne Gewalterfahrung wird mit einem Klebezettel markiert, sichtbar auf dem Körper. So kehren sie in die Gruppe zurück – und der Zuhörer erzählt. So erfahren die Männer, wie es wirkt, wenn die eigene erlebte Gewalt greifbar wird. Genau das, sagen die Leiter, muten sie sonst ihren Partnerinnen und Kindern zu.</p> <h2>Klartext, keine Beschönigungen</h2> <p>Weißer und Schöfer lassen die Männer ihre Taten nachstellen. Nicht abstrakt, sondern körperlich begreifbar. Einer wählt einen Stellvertreter für sich, einen Stellvertreter für die Partnerin; manchmal steht ein Dritter für das Kind. Dann ordnen sie die Körper im Raum: Wo standst du? Wie sah ihre Haltung aus? Wo war das Kind? Was hast du gedacht, was gefühlt, was hast du in deinem Körper wahrgenommen, was hast du gemacht?</p> <p>Der Täter richtet den Blick von außen auf die Szene, die er sonst von innen erzählt – und begreift, wie sein Verhalten auf die andere Person wirkt und wo er künftig rechtzeitig aussteigen muss. Im Protokoll dieser Rollenarbeit räumt Weißer Beschönigungen und Rechtfertigungen ab, etwa „ich habe mich nur gewehrt“. In der Gruppe widersprechen sich die Männer, wenn einer abtaucht in Ausreden. Sie präzisieren die Worte, damit man Verantwortung übernimmt. Erst dann lässt sich Verhalten ändern.</p> <h2>Wer sind die Männer?</h2> <p>Tom beginnt im Januar 2024 und bleibt bis Anfang Juli. Zwölf Männer starten, acht schließen ab. Es ist keine Milieugruppe. In der Runde sitzt der Neunzehnjährige neben einem, der Anfang sechzig ist; dazwischen fast jede Lebenslage. Die Spannweite reicht vom Mann mit Bürgergeld bis hin zu gut verdienenden oder leitenden Kräften. Alter, Einkommen, Bildungsweg, all das erklärt wenig. Was sie verbindet, ist die Einsicht, dass sie in Konflikten auf alte, untaugliche Lösungen zurückgreifen.</p> <p>Auch die Beziehungslagen sind unterschiedlich: Einige leben weiter mit ihrer Partnerin zusammen, andere haben sich getrennt und starten neu, wieder andere haben keinen Kontakt mehr, weil die Frau das so will. In die Gruppe kommen etwa zur Hälfte Männer, die von sich aus Hilfe suchen, oft weil sie fürchten, ihre Beziehung zu verlieren.</p> <p>Rund ein weiteres Drittel wird über Jugendamt oder Bewährungshilfe vermittelt; selten gibt es gerichtliche Auflagen. Manchmal stellt die Polizei nach einem Einsatz den Kontakt her. Entscheidend für die Aufnahme ist nicht der Weg, sondern ob jemand Verantwortung übernimmt und Veränderung will – die Effekte sind nach Erfahrung der Leitung ähnlich, egal ob freiwillig gekommen oder „geschickt“.</p> <h2>Wer in die Gruppe kommt und wer nicht</h2> <p>Weißer und Schöfer unterscheiden zwei Sorten Männer. Die einen halten Gewalt für ein legitimes Mittel, um zu regeln, wer bestimmt. Planvoll, kühl, mit dem Ziel zu kontrollieren. Diese Gruppe ist deutlich kleiner, nur rund zehn bis zwölf Prozent der Täter seien das. Diese Herren kommen nicht in die Gruppe, sagt Weißer. Mit ihnen arbeite sie nicht im Setting, das auf Einsicht und Veränderung zielt. Die anderen erschrecken vor sich selbst, wenn sie die eigene Tat sehen. Mit ihnen lässt sich arbeiten. Konfrontativ in der Sache, respektvoll in der Haltung.</p> <h2>„Geheilt“ kommt keiner raus</h2> <p>Ihr Erfolg ist schwer in Zahlen zu fassen. In vielen Fällen geht körperliche Gewalt schnell zurück, am Anfang verlagert sie sich nicht selten in Sprache, bis neue Muster greifen. „Geheilt“ geht niemand aus einer Gruppe, sagt Weißer. Es ist wie Joggen: Anfangs hart, dann hilfreich, aber nur, solange man dranbleibt. Die letzte Gruppe von Weißer und Schöfer hat eine Selbsthilfegruppe gegründet.</p> <p>Die große Kulisse hinter dieser Arbeit ist ernüchternd: 167.865 Menschen sind 2023 in Deutschland als Opfer von Partnerschaftsgewalt registriert worden, knapp vier Fünftel davon Frauen (79,2 Prozent). Das sind Zahlen aus dem Lagebild von Bundeskriminalamt und Bundesinnenministerium.</p> <p>Auch die Kriminalstatistiken aus der Region belegen: Die Fallzahlen verharren auf hohem Niveau – im Präsidium Ravensburg stiegen die Delikte zuletzt auf 953 im Jahr, im Präsidium Konstanz wurden 1046 Opfer gezählt. Und das ist nur das Hellfeld. Sie zeigen, wie viel Prävention jenseits von Parolen gebraucht wird.</p> <h2>Hilfe für Täter: Bund will Lücke schließen</h2> <p>Die kleine Kulisse in Ravensburg ist fragil. Täterarbeit ist in vielen Kommunen eine Freiwilligkeitsleistung. Wenn kommunale Haushalte eng werden, geraten solche Angebote schnell unter Druck. In Konstanz hat sich ein Berater von Pro Familia um gewalttätige Männer gekümmert. Im Herbst geht er in Ruhestand, und mit ihm das Hilfsangebot. Auch die Träger von Kraft.akt – also Diakonie und Caritas – müssen je mit einer halben Stelle weniger auskommen. An dem Täterarbeits-Projekt Kraft.akt wird aber nicht gespart.</p> <p>Der Bund will die Lücke schließen. Ein Entwurf zur Änderung des Gewaltschutzgesetzes sieht vor, dass Familiengerichte Gewalttäter verpflichten können, an sozialen Trainingskursen beziehungsweise Anti-Gewalt-Trainings teilzunehmen – genau die Art von Arbeit, die Programme wie Kraft.akt leisten. In Österreich ist das verbindlicher: Wer dort ein Betretungs- oder Annäherungsverbot erhält, muss eine Gewaltpräventionsberatung absolvieren.</p> <h2>Die Welle steht</h2> <p>Im Kreis Ravensburg hat derweil der Regen nachgelassen. Tom blickt auf die Welle an seiner Wand. Er orientiert sich gerade beruflich neu. Eine angespannte Phase.</p> <p>Die Collage mit den Urlaubsfotos lehnt wieder am Schreibtisch: Alpen, Strand, Bodensee. Er erzählt, dass Urlaube wieder funktionieren, Frankreich zuletzt, eine Radtour ist geplant. Wenn der Ton jetzt kippt, wenn er mit Sandra streitet, misst er die Anspannung, geht in den Flur, atmet, kommt zurück. Egal wie verletzend es bei ihm ankommt. Der Ausstieg ist keine Flucht mehr, sondern eine Entscheidung. Sandra ist bei ihm geblieben. Tom ist nicht mehr handgreiflich geworden. Die Welle steht – sie bricht nicht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er bricht seiner Freundin die Rippe – dann lernt ein Mann, seine Gewalt zu stoppen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 16:46:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verletzter entlässt sich selbst aus der Klinik – und stirbt Tage nach dem Unfall auf der B31  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/nach-unfall-auf-b31-mann-entlaesst-sich-selbst-aus-klinik-und-stirbt-tage-spaeter-an-schweren-verletzungen-11-09-25;art372474,12478813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehrere Tage nach einem Unfall auf der B31 bei Langenargen ist ein 70-Jähriger verstorben. Bei ihm war eine schwerere Verletzung diagnostiziert worden. Dennoch habe er sich laut Polizei selbst aus der Klinik entlassen.  ]]></description>
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          Mehrere Tage nach einem Unfall auf der B31 bei Langenargen ist ein 70-Jähriger verstorben. Bei ihm war eine schwerere Verletzung diagnostiziert worden. Dennoch habe er sich laut Polizei selbst aus der Klinik entlassen.<br>
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        Mehrere Tage nach einem Unfall auf der B31 bei Langenargen ist ein 70-Jähriger verstorben. Bei ihm war eine schwerere Verletzung diagnostiziert worden. Dennoch habe er sich laut Polizei selbst aus der Klinik entlassen.



        <p>Ein 70 Jahre alter Mann ist mehrere Tage nach einem Auffahrunfall auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> bei Oberdorf verstorben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein 64-Jähriger war am 5. September gegen 10 Uhr bei Oberdorf mit seinem Kia auf die Bundesstraße Richtung Lindau aufgefahren und hatte dabei mutmaßlich einen herannahenden Audi übersehen.</p> <h2>Zunächst leichte Verletzungen angenommen</h2> <p>Trotz einer Vollbremsung konnte die 36 Jahre alte Fahrerin des Audi einen Auffahrunfall nicht mehr verhindern, teilt die Polizei mit. Bei dem Zusammenstoß wurden der Unfallverursacher sowie der 70-jährige Mitfahrer und die gleichaltrige Mitfahrerin im Audi wie zunächst vermutet leichtverletzt. Alle drei wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.</p> <h2>Mann entlässt sich selbst aus der Klinik</h2> <p>Bei dem 70-Jährigen sei nach weiteren Untersuchungen offenbar eine schwerere Verletzung diagnostiziert worden, schreibt die Polizei. Der Mann soll sich jedoch gegen ärztlichen Rat selbst aus der Klinik entlassen haben. Anfang der Woche habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert, weshalb er erneut in eine Klinik eingeliefert wurde. Dort verstarb der den bisherigen Erkenntnissen zufolge an den Folgen des Unfalls. Der Verkehrsdienst Ravensburg hat die Ermittlungen übernommen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verletzter entlässt sich selbst aus der Klinik – und stirbt Tage nach dem Unfall auf der B31]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 12:47:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Keine Wohnungen, keine Mitarbeiter: Immer mehr Betriebe müssen für Beschäftigte Wohnraum finden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fachkraeftemangel-trifft-wohnungsnot-bodensee-unternehmen-geraten-unter-druck-19-09-25;art410936,12478708 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fachkraeftemangel-trifft-wohnungsnot-bodensee-unternehmen-geraten-unter-druck-19-09-25;art410936,12478708]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Umfrage zeigt: Der Wohnungsmarkt am Bodensee wirkt sich negativ auf den Fachkräftemangel aus. Zwei Unternehmer berichten von der schwierigen Situation.



        <p>„Einen guten Maurer würde ich gleich nehmen“, sagt Yvonne Link. Sie ist Geschäftsführerin des Bauunternehmens Schütze aus Friedrichshafen. Hier, wie vielerorts, macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Im Gespräch wird schnell deutlich: Schwierig ist es nicht nur, Mitarbeiter zu finden, sondern für diese Mitarbeiter auch noch Wohnungen.</p> <p>Denn für die potenziellen Mitarbeiter gebe es in der Regel viele Stellen. Findet man statt in Friedrichshafen eine Wohnung in Ravensburg, suche man sich auch eher dort einen Job. Ein Betrieb sei also attraktiver, wenn man mindestens Unterstützung bei der Wohnungssuche bietet – wenn nicht sogar direkt eine Wohnung.</p> <h2>Besonders kleine Betriebe leiden</h2> <p>Diese Erkenntnis liefert auch <a href="https://www.wf-bodenseekreis.de/news-events/wirtschaftsnews-detail/wohnraum-fuer-mitarbeitende-umfrageergebnisse-bestaetigen-bedarf-zur-fachkraeftegewinnung/" target="_blank" title="" rel="noopener">eine Umfrage</a>, die die Wirtschaftsförderungen der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises jüngst gemacht haben. 132 der angeschriebenen Betriebe aus dem Bodenseekreis haben geantwortet und die Ergebnisse sprechen eine recht deutliche Sprache: 86 Prozent der Betriebe sehen demnach einen Wohnraummangel für ihre Auszubildenden und dualen Studenten, 85 Prozent der Betriebe zudem für sonstige Mitarbeitende. Dieser Mangel wirke sich teils sehr negativ auf die Gewinnung oder Bindung neuer Mitarbeiter aus.</p> <p>Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis, erklärt den Hintergrund der Umfrage: Zwar berichteten Unternehmen, dass es derzeit wieder etwas leichter werde, Mitarbeiter zu finden. Das Problem sei aber, diese über die Probezeit hinweg zu halten. Denn die sechs Monate reichten oft nicht, um eine dauerhafte Wohnung am Bodensee zu finden. Größere Betriebe täten sich bei der Unterstützung teils etwas leichter, aber für kleine Betriebe sei die Lage sehr komplex.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Teilnehmer der Umfrage</span><span>47 Prozent der 132 teilnehmenden Arbeitgeber kamen aus Friedrichshafen, 13 Prozent aus Überlingen, 11 Prozent aus Meersburg und 29 Prozent aus dem restlichen Bodenseekreis. Zu 69 Prozent waren es Einzelunternehmen ohne weitere Niederlassungen. Mit 45 Prozent hat der Großteil der teilnehmenden Arbeitgeber 10-49 Beschäftigte, 26 Prozent haben 50-249 Beschäftigte, 17 Prozent 0-9 Beschäftigte und 12 Prozent mehr als 249 Beschäftigte. Rund 27 Prozent sind Handwerksbetriebe, 20 sonstige Dienstleistungsbetriebe, 18 Prozent entstammen dem Hotel- und Gastgewerbe, 12 Prozent gehören zum Gesundheits- und Sozialwesen. Der Rest fällt unter Sonstiges, Industrie/Verarbeitendes Gewerbe und Handel.</span></label></div> <h2>Die ewige Suche nach einer Wohnung</h2> <p>Das zeigt auch ein Gespräch mit Johannes Unser, der in Kressbronn das Restaurant „Werft1919“ betreibt. „Es sind schon Leute nicht zu uns gekommen, weil sie nichts gefunden haben“, sagt er. Für einen Auszubildenden und einen Mitarbeiter habe das Unternehmen möblierte Appartements in Langenargen angemietet. Der Mitarbeiter suche allerdings seit Februar für sich und seine Familie eine Wohnung, bislang ohne Erfolg.</p> <p>Da der Mitarbeiter aus dem Ausland kommt und nicht gut Deutsch spreche, helfe Unser bei den Wohnungsbewerbungen und nehme Kontakt mit Vermietern auf. Gerade für Fachkräfte aus dem Ausland ist es in seiner Erfahrung schwierig, etwas zu finden. Dabei brauche man die Menschen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. „Wir müssen ihn halten“, sagt Unser über seinen Mitarbeiter.</p> <h2>„Das ist wie Lotto, bei so vielen Anfragen“</h2> <p>Auch Bauunternehmerin Yvonne Link berichtet, dass die Suche besonders für Familien schwer sei. WG-Zimmer seien noch leichter zu finden als Drei- oder Vierzimmer-Wohnungen. Link kennt dabei auch die andere Seite, da sie selbst Vermieterin ist. In einer ihrer Wohnungen leben mittlerweile zwei ihrer Auszubildenden. Wenn sie eine Wohnung auf den gängigen Portalen im Internet anbietet, habe sie innerhalb kurzer Zeit über 100 Anfragen. Um als Bewerber überhaupt zur Besichtigung eingeladen zu werden, brauche man Glück. „Das ist wie Lotto, bei so vielen Anfragen“, sagt Link.</p> <p>Fünf ihrer 15 Mitarbeiter habe sie geholfen, eine Wohnung zu finden. Die Umfrage zeigt, dass viele Betriebe schon jetzt bei der Wohnungssuche unterstützen oder sich das in Zukunft vorstellen können. Den Vermietern biete Yvonne Linke auch an, selbst den Mietvertrag zu übernehmen – das machen laut Umfrage rund 18 Prozent der Betriebe so. 31 Prozent bieten eigenen Wohnraum an. Trotzdem kann Link nicht alle ihre Mitarbeiter halten.</p> <p>Ein guter Kollege habe eigentlich den Meister bei ihr machen wollen, berichtet die Unternehmerin. Weil er für sich und seine Frau kein Haus in Friedrichshafen gefunden habe, sei er dann weiter weggezogen und habe gekündigt. „Das war auch sehr bitter“, so Link.</p> <h2>Wo kann man ansetzen?</h2> <p>Rainer Hesse, Leiter der Häfler Wirtschaftsförderung, werde im Austausch mit Unternehmen ebenfalls häufig auf den Wohnraummangel angesprochen. Manche Lösungsvorschläge, etwa Wohnraum auf Gewerbeflächen entstehen zu lassen, seien allerdings nicht umzusetzen. Das ließen die Benutzungsverordnungen nicht zu. „Ich sehe den Bedarf, aber ich muss mich an geltendes Gesetz halten.“ Denkbar wären allerdings gewerbliche Beherbergungen, also etwa der Bau von Boardinghouses, in denen Menschen bis zu sechs Monate bleiben könnten.</p> <p>Es gebe aber an anderer Stelle Hebel. Es müsse, wo möglich, neu gebaut werden, sagt Benedikt Otte. Zudem müssten Bauträger und Investoren die Potenziale und den Bedarf erkennen und auch kleinere Wohnungen etwa für Auszubildende und duale Studenten bauen, die durch Förderung auch bezahlbar sind. Die Kommunen könnten schauen, wie sie die Zahl der Ferienwohnungen begrenzt halten, um so langfristigen Wohnraum zu ermöglichen.</p> <p>Kathrin Puhlmann von der Kreis-Wirtschaftsförderung hat das Umfrageprojekt geleitet. Sie weist noch auf etwas anderes hin: „Das Wohnraumthema hat Auswirkungen auf andere Bereiche.“ Auch Pflegekräfte oder Betreuer brauchen Wohnungen – umso wichtiger sei es also, für die gesamte Wirtschaft und Infrastruktur mehr Wohnraum zu schaffen.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Keine Wohnungen, keine Mitarbeiter: Immer mehr Betriebe müssen für Beschäftigte Wohnraum finden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 10:04:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dutzende Einsätze der Feuerwehr nach Starkregen und Unwetter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kreis-ravensburg-dutzende-einsaetze-der-feuerwehr-nach-starkregen-und-unwetter;art410936,12474245 ]]></link>      <description><![CDATA[  Polizei und Feuerwehr sind im Südosten des Landes verstärkt im Einsatz. Insgesamt kommt es zu etwa 80 Einsätzen am Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg. Auch die Polizei berichtet von unwetterbedingten Unfällen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Polizei und Feuerwehr sind im Südosten des Landes verstärkt im Einsatz. Insgesamt kommt es zu etwa 80 Einsätzen am Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg. Auch die Polizei berichtet von unwetterbedingten Unfällen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kreis-ravensburg-dutzende-einsaetze-der-feuerwehr-nach-starkregen-und-unwetter;art410936,12474245]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Polizei und Feuerwehr sind im Südosten des Landes verstärkt im Einsatz. Insgesamt kommt es zu etwa 80 Einsätzen am Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg. Auch die Polizei berichtet von unwetterbedingten Unfällen.



        <p>Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume waren die Folge von Starkregen und Unwetter am Montagabend. Im Bodenseekreis und im Kreis Ravensburg hat das zu dutzenden Einsätze der Feuerwehr geführt.</p> <h2>50 Einsätze im Bodenseekreis</h2> <p>Laut Martin Scheerer, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Bodenseekreis, kam es zwischen 21.30 Uhr und etwa 23 Uhr zu etwa 50 Einsätzen im Kreisgebiet, die nach und nach abgearbeitet wurden. Scheerer schreibt in einer Pressemitteilung: „Im Wesentlichen im mittleren und östlichen Kreisgebiet mussten die Feuerwehren vor allem Wasser aus Kellerräumen saugen, aber auch umgestürzte Bäume beseitigen.“</p> <p>So seien etwa auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> bei Kressbronn Bäume auf die Bundesstraße gefallen. Zudem seien einzelne Straßen zeitweise überflutet und nur schwierig passierbar gewesen. Zu Verletzten durch das Unwetter sei es nach bisherigem Kenntnisstand nicht gekommen.</p> <p>Laut Simon Göppert, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg, kollidierten bei Tettnang zwei Fahrzeuge aufgrund von Aquaplaning. Der Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 20.000 Euro.</p> <h2>Angehöriger der Feuerwehr verletzt</h2> <p>Ähnliche Szenen schilderte der Ravensburger Kreisbrandmeister Oliver Surbeck der dpa. Ihm zufolge sei es im Landkreis Ravensburg zu etwa 30 Einsätzen gekommen sein. „Da hatten wir eine kleinere Unwetterfront, die uns zwei, drei Stunden kräftig beschäftigt hat“, sagte Kreisbrandmeister Oliver Surbeck. Um die 80 Feuerwehrmänner und Frauen seien im Einsatz gewesen, berichtet er. Bis auf einen leicht verletzten Feuerwehrangehörigen sei niemand verletzt worden.</p> <h2>Zwei Verkehrsunfälle mit hohem Sachschaden</h2> <p>Die Polizei Ravensburg berichtete zudem von zwei Unfällen mit einem Schaden von jeweils rund 20.000 Euro. Es sei allerdings niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher. In einem Fall seien zwei Autos auf einer Bundesstraße zusammengestoßen, vermutlich aufgrund mangelnder Sicht. Im zweiten Fall sei ein Fahrer mit seinem Auto von der Straße abgekommen, nachdem er einem größeren Ast auf der Straße ausgewichen sei. Das Fahrzeug habe sich überschlagen. Zudem sei die Polizei zu elf Einsätzen wegen umgestürzter Bäume oder Äste sowie Wasser auf der Fahrbahn gerufen worden.</p> <p><em>Wir halten diesen Artikel aktuell und berichten, wenn mehr bekannt ist.</em></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dutzende Einsätze der Feuerwehr nach Starkregen und Unwetter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 16:45:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Mach sofort die Tür auf, sonst töte ich alle": Weiterer Zeuge sagt im Geiselnahme-Prozess aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/geiselnahme-prozess-mitbewohner-von-20-jaehriger-berichtet-vor-gericht-von-beaengstigenden-szenen;art372478,12470023 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein heute 33-Jähriger soll seine Ex-Partnerin im Januar mit vorgehaltenem Messer aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt haben. Am vierten Prozesstag berichtet ein Mitbewohner von beängstigenden Szenen.  ]]></description>
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          Ein heute 33-Jähriger soll seine Ex-Partnerin im Januar mit vorgehaltenem Messer aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt haben. Am vierten Prozesstag berichtet ein Mitbewohner von beängstigenden Szenen.<br>
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        Ein heute 33-Jähriger soll seine Ex-Partnerin im Januar mit vorgehaltenem Messer aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt haben. Am vierten Prozesstag berichtet ein Mitbewohner von beängstigenden Szenen.



        <p>Der Angeklagte ergreift im Geiselnahme-Verfahren immer wieder selbst das Wort. Schon während der ersten Prozesstage hatte er bei Zeugenaussagen wiederholt nachgehakt, und auch dieses Mal wendet er sich mit Fragen direkt an den 23 Jahre alten Zeugen.</p> <h2>Wer darf vor Gericht Fragen stellen?</h2> <p>Grundsätzlich haben im Strafprozess alle Verfahrensbeteiligten das Recht, Fragen zu stellen. Neben der Kammer sind das Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Sachverständige und auch der Angeklagte selbst. Das Fragerecht wird jedoch nicht uneingeschränkt gewährt. Ungeeignete und nicht zur Sache gehörende Fragen können laut Strafprozessordnung zurückgewiesen werden. Davon machte Richterin Claudia Denfeld beispielsweise Gebrauch, als der Angeklagte seine Ex-Freundin am ersten Prozesstag über ihren Beziehungsstatus ausfragen wollte.</p> <p>Inhaltlich brachte der vierte Prozesstag nur wenig Neues zutage. Gehört wurde ein 23-jähriger Mitbewohner und Kollege der Geschädigten, der am Tag der Geiselnahme vor Ort war. „Ich war gerade in der Küche und habe mir etwas zu essen gemacht“, sagte er vor Gericht aus. Gesehen habe er zunächst nichts, nur gehört, dass der Angeklagte ins Haus gekommen war und sich offenbar Zugang zum Zimmer seiner Ex-Freundin verschaffen wollte. „Mach sofort die Tür auf, sonst töte ich alle“, soll er dabei in aggressivem Ton geäußert haben.</p> <p>Der heute 33-jährige Angeklagte soll seine Ex-Partnerin im Januar mit vorgehaltenem Messer aus ihrer Wohnung in Immenstaad gezerrt haben. Wenn sie nicht zu ihm zurückkomme, würden sie gemeinsam „in den Tod gehen“, soll er der jungen Frau laut Anklage gedroht haben. Er muss sich unter anderem wegen Geiselnahme und Nötigung vor dem Landgericht verantworten.</p> <h2>Angeklagter richtet Messer gegen Bewohner</h2> <p>Der Zeuge berichtete weiter: Er habe gesehen, wie der Angeklagte seine frühere Partnerin mit einem Messer bedroht und sie genötigt habe, mit ihm zu gehen. Zusammen mit anderen Bewohnern wollte er nach dessen Hand greifen, damit er die junge Frau nicht verletzt. Dabei habe der Angeklagte das Messer allerdings gegen die Bewohner gerichtet. „Er hat gesagt, dass wir uns verpissen sollen.“ Sie hätten sich daraufhin zurückgezogen und die Polizei alarmiert. Währenddessen habe der Angeklagte die junge Frau nach draußen gezogen.</p> <p>Im Anschluss wurde vor Gericht ein Chatverlauf verlesen. Der Angeklagte selbst hatte diesen als Beweismittel ins Spiel gebracht. Als aufschlussreich erwies er sich allerdings nicht. Bruchstückhaft wurden darin kurze Nachrichten zwischen dem Angeklagten und der Geschädigten ausgetauscht. Von der Vorsitzenden darauf angesprochen, was er damit denn belegen wolle, betonte der Angeklagte lediglich, dass durch die Übersetzung wohl einiges verloren gegangen sei. Offenbar lasse sich so nicht rüberbringen, was wirklich besprochen wurde, betonte er.</p> <p><em>Das Verfahren wird am 8. September fortgesetzt. Dann werden weitere Bewohner gehört, die Sachverständige wird ihren Bericht vorlegen. Auch ein Urteil wird erwartet.</em></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Mach sofort die Tür auf, sonst töte ich alle": Weiterer Zeuge sagt im Geiselnahme-Prozess aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 11:25:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angriff am Bahnhof: Schlägerei fordert zwei Verletzte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/angriff-am-ravensburger-bahnhof-schlaegerei-fordert-zwei-verletzte;art372481,12468581 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei fahndet nach einem Einsatz am Ravensburger Bahnhof nach vier Tätern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei fahndet nach einem Einsatz am Ravensburger Bahnhof nach vier Tätern.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Polizei fahndet nach einem Einsatz am Ravensburger Bahnhof nach vier Tätern.



        <p>Mit mehreren Streifen ist die Polizei am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr zu einer Schlägerei am Bahnhofplatz in Ravensburg ausgerückt. Zwei Personen im Alter von 34 und 19 Jahren erlitten Kopf- und Gesichtsverletzungen, meldet die Polizei. Sie wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht.</p> <h2>Polizei sucht vier Täter</h2> <p>Beide Opfer sollen von Angehörigen einer vierköpfigen Tätergruppierung zunächst verbal angegangen und schließlich geschlagen und getreten worden sein. Direkt nach Verständigung der Polizei flüchteten die Unbekannten in Richtung Innenstadt, heißt es seitens der Polizei. Die Hintergründe und der genaue Ablauf der Tat sowie die Klärung der Identität der Angreifer sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen, die vom Polizeirevier Ravensburg geführt werden. Die Polizei sucht Zeugen.</p> <p>Immer wieder kommt es am Ravensburger Bahnhof zu Auseinandersetzungen. Zuletzt hatten mehrere Schlägereien Anfang Februar 2025 für Aufsehen gesorgt. Damals war es an mehreren Tagen zu Massenschlägereien gekommen.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Festnahme Polizeieinsatz Körperverletzung thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angriff am Bahnhof: Schlägerei fordert zwei Verletzte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 10:09:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Künstliche Intelligenz sortiert Bau- und Abbruchabfälle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/kuenstliche-intelligenz-sortiert-bau-und-abbruchabfaelle;art372481,12458619 ]]></link>      <description><![CDATA[  Durchbruch im Baustoffrecycling: Heydt GmbH aus Aulendorf setzt auf KI-Recycling. Wie das System funktioniert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Durchbruch im Baustoffrecycling: Heydt GmbH aus Aulendorf setzt auf KI-Recycling. Wie das System funktioniert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/kuenstliche-intelligenz-sortiert-bau-und-abbruchabfaelle;art372481,12458619]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Durchbruch im Baustoffrecycling: Heydt GmbH aus Aulendorf setzt auf KI-Recycling. Wie das System funktioniert.



        <p>Als erstes Unternehmen in Deutschland setzt die Heydt GmbH aus Aulendorf auf eine rein KI-gestützte Sortieranlage speziell für Bau- und Abbruchabfälle, informiert Leonie Schröck von der Leader-Geschäftsstelle der Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben. Mit der Inbetriebnahme der neuen Sortieranlage für Bau- und Abbruchabfälle geht die Heydt GmbH innovative Wege im Recycling. Seit der Gründung der Heydt Container- und Umweltservice GmbH im Jahr 1996 hat sich die Recyclingbranche stark verändert. Gesetzliche Neuerungen, veränderte Umweltstandards und das gestiegene gesellschaftliche Bewusstsein für Recycling fordern die Branche heraus und eröffnen neue Perspektiven.</p> <h2>Anlagenbauer Stadler aus Altshausen</h2> <p>Mit diesem Hintergrund begann Geschäftsführer Michael Heydt bereits vor einigen Jahren damit, mithilfe von Sortierbändern, Vorzerkleinerern und händischem Aussortieren mögliche Ressourcen, die im Bauschutt stecken, zu trennen und zu analysieren. Mit diesen Ergebnissen und Ideen wandte er sich an den Anlagenbauer Stadler aus Altshausen. Gemeinsam mit dem britischen Entwickler Recycleye, der auf KI-gestützte Sortiertechnologien spezialisiert ist, und STADLER entstand eine Sortieranlage, die mithilfe künstlicher Intelligenz verschiedenste Materialien wie Ziegel, Beton, Gips, Holz oder Kunststoff selbst dann sicher erkennen und sortieren kann, wenn sie stark verstaubt oder verschmutzt sind – eine Herausforderung, an der herkömmliche Systeme bislang oft scheiterten.</p> <h2>Training mit einer Milliarde Abfallbildern</h2> <p>Die KI basiert auf einem System, das mit über einer Milliarde Abfallbildern trainiert wurde, und trifft blitzschnell Entscheidungen – ähnlich wie ein Mensch, nur deutlich schneller. Für die Heydt GmbH ist das ein großer Schritt in Richtung effizienteres Recycling und mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen. „Mit der neuen Technik holen wir nun auf unserem Recyclinghof mehr aus dem Bauschutt heraus und können Materialien besser trennen“, sagt Michael Heydt.</p> <h2>Premiere in Deutschland</h2> <p>Das Pilotprojekt ist eine Premiere in Deutschland und ein starkes Signal an die gesamte Branche: Wenn die Technik passt, gehen Digitalisierung und Umweltschutz Hand in Hand. Am vergangenen Freitag feierte die Heydt GmbH gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden und den beteiligten Institutionen die Inbetriebnahme der neuen Sortieranlage. In diesem Rahmen fand auch die Übergabe der LEADER-Plakette statt – eine Auszeichnung für innovative Maßnahmen und die Kennzeichnung, dass das Pilotprojekt durch die Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben (REMO) gefördert wurde. Dieses Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des ELR sowie mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Recycling "Neue Technologien" Abfallwirtschaft thema-leben-grundversorgung thema-wissen-digital thema-wirtschaft-branchen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Künstliche Intelligenz sortiert Bau- und Abbruchabfälle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 16:42:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie der Taximörder vom Bodensee vor 15 Jahren die Region in Atem hielt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/tatort-hagnau-wie-der-taximoerder-vom-bodensee-vor-15-jahren-die-region-in-atem-hielt;art372495,12455333 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/tatort-hagnau-wie-der-taximoerder-vom-bodensee-vor-15-jahren-die-region-in-atem-hielt;art372495,12455333]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andrej W. tötete eine Taxifahrerin in Hagnau, am Vortag brachte er eine bei Singen fast um und vergewaltigte sie. Wenig später nahm ihn die Polizei fest – ein Rückblick auf eine turbulente Woche im Juni 2010.



        <p>Vor 15 Jahren erschütterte eine besonders schwere Tat die Region. Andrej W. ermordete in <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/" target="_blank" title="Hagnau">Hagnau</a> am Bodensee eine Taxifahrerin aus Friedrichshafen. Sie war die alleinerziehende Mutter eines sieben- und eines 14-jährigen Jungen. Einen Tag zuvor hatte er eine Taxifahrerin aus <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/" target="_blank" title="Singen">Singen</a> fast umgebracht und sie vergewaltigt, als er sie tot wähnte. Als der Mordprozess begann, saß sie im Rollstuhl und war halbseitig gelähmt.</p> <p>Im Februar 2011 verurteilte das Landgericht Konstanz Andrej W. wegen Mordes, versuchten Mordes, Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung zu lebenslanger Haft: eine Freiheitsstrafe von mindestens 15 Jahren. Der Verurteilte muss seine Strafe in der Psychiatrie verbringen. Entlassen wird er erst, wenn Ärzte und Gerichte ihn für geheilt erklären. Die Prognose ist aber düster. Der Täter selbst sagte im Gespräch mit einem psychiatrischen Gutachter: „Wenn man mich nicht einsperrt, ist es wahrscheinlich, dass ich wieder töte.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Serie</span><span>Gewaltverbrechen sind selten, doch es gab in der Vergangenheit einige Fälle, die für Aufsehen gesorgt haben und in Erinnerung geblieben sind. Wie konnten solch schreckliche Verbrechen geschehen? Die SÜDKURIER-Redaktion rekonstruiert anhand früherer Berichterstattung Fälle, um diese Frage zu beantworten.</span></label></div> <h2>Erst Blumeninsel und Bodensee-Fähre, dann Mord</h2> <p>Der Mord geschah am 9. Juni 2010. Der unauffällig erscheinende, damals 28-jährige Andrej W., ließ sich von einem Taxi ab Friedrichshafen auf die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/insel-mainau-im-bodensee-eintritt-faehre-oeffnungszeiten-preise;art372448,11138686" target="_blank" title="Insel Mainau im Bodensee: Alle Infos zum Besuch der Blumeninsel">Mainau</a> bringen, besuchte dort in aller Seelenruhe die Insel – seiner Taxifahrerin war bis dahin nichts Besonderes aufgefallen, wie sich über eine Rekonstruktion ihres letzten Telefonats herausfinden ließ. Auf der Heimfahrt, die mit der Fähre über den Bodensee führte, lotste W. das Taxi zum Campingplatz vor Hagnau. Auf einem Parkplatz am Bodenseeufer ermordete er die 32-Jährige mit einem Messer.</p> <p>Was die Taxizentrale nicht wusste – weder, als sie den Auftrag annahm, noch beim letzten Telefonat mit der Taxifahrerin – war, dass die Polizei bereits dringend nach dem Mann suchte. Denn er steckte hinter einem ähnlichen Fall, der sich am Vortag auf einem Feldweg bei Singen ereignet hatte. Dass die Kriminalpolizei damals nicht früher eine Öffentlichkeitsfahndung startete, und auch nicht die Taxiunternehmen direkt kontaktierte, wurde als schwere Panne kritisiert.</p> <p>Zunächst stand der falsche Verdacht im Raum, ein Erntehelfer sei der Täter. Hunderte Betriebe mit Saisonarbeitskräften am <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/" target="_blank" title="Bodenseekreis">Bodensee</a> wurden von der Polizei durchkämmt. Aufgrund einer DNA-Analyse mit Spuren vom Tatort, abgeglichen mit Proben aus früheren Taten, nahm die Kripo den 28-Jährigen ins Visier. Fünf Tage nach der Tat, am 13. Juni 2010, ermittelten ihn Zielfahnder in der Gartenlaube seiner Oma in Brandenburg. Der jungenhaft wirkende 28-jährige Mann sei „überrascht“ gewesen.</p> <h2>Vor seinen Taten war der Taximörder vom Bodensee in russischer Haft</h2> <p>Der 28-jährige Täter mit deutschem Pass stammt aus Sibirien. Nach Maßstäben seiner Kinderärzte galt er als behindert, er kam in ein Kinderheim, fühlte sich abgeschoben. Die Schuld für alle Rückschläge suchte er vor allem bei seiner Mutter, auf die er einen abgrundtiefen Hass entwickelte, hieß es im Prozess. Anfang der 2000er-Jahre siedelte er mit ihr nach Brandenburg über. Er lernte eine Deutsch-Russin kennen und zog zu ihr in den Hegau. Sie ging einer geregelten Arbeit nach, er jedoch nicht.</p> <p>Im Hegau führte er etwa drei Jahre lang das Leben eines Kriminellen, dann tauchte er in Russland unter, wurde auch dort straffällig und gelangte in russische Haft. Erst vier Wochen vor den Bluttaten war er zurückgekehrt. Da führte er bereits ein Messer bei sich, mit dem Plan, seine Mutter zu töten. „Doch ich habe es nicht fertiggebracht“, sagte er vor Gericht. Gutachter stellten bei ihm die Nekrophilie fest.</p> <h2>Gutachter: Täter nicht therapierbar</h2> <p>Bei seiner Urteilsverkündung bescheinigte das Gericht dem Angeklagten eine schwere dissoziale Persönlichkeitsstörung in Form einer Psychopathie, gepaart mit einem niedrigen Intelligenzquotienten von 74 Punkten. Er zeige narzisstische, paranoide Züge, Emotionslosigkeit, Triebhaftigkeit und mangelndes Schuldbewusstsein, hieß es. Noch im Prozess lieferte er für Letzteres die Belege. „All das“, sagte er aus, wäre nicht passiert, wenn seine Mutter seine flehentlichen Briefe beantwortet hätte, die er aus russischer Haft nach Brandenburg geschickt habe.</p> <p>„Er weiß, dass er nicht töten darf“, sagte der Vorsitzende Richter am Ende des Mordprozesses. Die Einsichtsfähigkeit von W. sei nicht eingeschränkt. Doch bei starkem Druck sei er nicht mehr in der Lage, sein Handeln normgerecht zu steuern. Der psychiatrische Gutachter erwarte nicht, dass W. therapierbar ist.</p> <h2>Fluchtversuch reißt Wunden auf</h2> <p>Der Täter geriet nach der Verurteilung erneut in die Schlagzeilen, als er im Mai 2011 auf spektakuläre Weise aus dem Zentrum für Psychiatrie in Wiesloch bei Heidelberg flüchtete. Mithilfe einer ausgehängten Tür überwand er die Mauern. Zuvor konnte er mit einem Nagel seine Fußfesseln öffnen. Schwere Straftaten beging er auf der mehrere Tage andauernden Flucht nicht, wegen seiner Gefährlichkeit löste er erneut Angst in der Bevölkerung aus. In der Folge verschärfte die Psychiatrie die Sicherheitsmaßnahmen. Mauern und Dächer wurden mit zusätzlichen Drahtrollen gesichert. Überwachungskameras und Bewegungsmelder wurden installiert. Der Inhaftierte durfte nur noch in Begleitung mehrerer Betreuer zum Hofgang.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Der Mordfall und die Polizei</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Was hat sich durch den Fall geändert?</span><span>Nach den Erfahrungen aus dem Taxifahrerinnenmord nahm das Polizeipräsidium alle Taxiunternehmen im Zuständigkeitsbereich in ihre Datei mit auf und aktualisiert sie regelmäßig. Wie Oliver Weißflog, Sprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg, mitteilt, könnten bei Bedarf über das Führungs- und Lagezentrum alle Taxiunternehmen zeitnah informiert werden.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wer entscheidet über eine Öffentlichkeitsfahndung?</span><span>Grundsätzlich, so Polizeisprecher Weißflog, würden Öffentlichkeitsfahndungen „zum frühestmöglichen Zeitpunkt initiiert“. Voraussetzung: Es gibt einen Tatverdächtigen, entweder mit Namen, oder mit einer so guten Personenbeschreibung, dass er identifizierbar wird.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kann eine öffentliche Fahndung das Gegenteil bewirken?</span><span>Ja. Die Polizeitaktik wird darauf abgestimmt. „Oftmals versprechen verdeckt geführte Maßnahmen einen größeren und schnelleren Erfolg und werden durch die Auslösung einer öffentlichen Fahndung gegebenenfalls zunichtegemacht“, so der Polizeisprecher. Öffentlicher Druck könne die Situation unnötig eskalieren lassen und weitere Taten provozieren. „Wer nichts mehr zu verlieren hat, agiert möglicherweise noch skrupelloser, um seine Flucht zu sichern.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Sind Taxifahrer gute Zeugen?</span><span>Dazu Polizeisprecher Weißflog: „Taxiunternehmen sind für die Polizei stets wertvolle Auskunftspersonen, die von uns je nach Fallkonstellation in die polizeilichen Befragungen einbezogen werden. Auch im Zuge der Ermittlungen zum Raubmord am Bahnhof in Ravensburg wurden Taxi- und Busfahrer entsprechend vernommen.“</span></label></div> <h2>15 Jahre sind abgelaufen – und nun?</h2> <p>Seit Juni 2010 sitzt Andrej W. nun in Haft. Er ist nach wie vor in der Psychiatrie in Wiesloch untergebracht. Wie die Staatsanwaltschaft Konstanz als zuständige Strafvollstreckungsbehörde mitteilte, sieht das Gesetz bei einer Unterbringung eine jährliche Überprüfung zu der Frage vor, ob der Maßregelvollzug noch gerechtfertigt ist, so Presse-Staatsanwalt Andreas Mathy: „Bei der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gibt es keine Höchstgrenzen. Solange ein Täter für die Allgemeinheit gefährlich ist, wird man ihn nicht rauslassen.“</p> <p>Zuständig für das psychiatrische Gutachten ist das Vollstreckungsgericht am Landgericht Heidelberg. Laut dem Vorsitzenden Richter, Lukas Kemnitz, läuft die Begutachtung „ergebnisoffen“. Mit einer Entscheidung sei frühestens im Oktober zu rechnen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie der Taximörder vom Bodensee vor 15 Jahren die Region in Atem hielt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:14:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie beim MCB: Oberschwabenkliniken machen 2024 Verluste in Millionenhöhe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/wie-beim-mcb-oberschwabenkliniken-machen-2024-verluste-in-millionenhoehe;art372481,12455103 ]]></link>      <description><![CDATA[  Positive Tendenz, trotzdem ein Defizit: Der Nachbar-Klinikverbund verzeichnet für das vergangene Jahr ein Minus von 23 Millionen Euro. Der Landkreis muss Finanzhilfe leisten – wie beim Medizin Campus Bodensee.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Positive Tendenz, trotzdem ein Defizit: Der Nachbar-Klinikverbund verzeichnet für das vergangene Jahr ein Minus von 23 Millionen Euro. Der Landkreis muss Finanzhilfe leisten – wie beim Medizin Campus Bodensee.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/wie-beim-mcb-oberschwabenkliniken-machen-2024-verluste-in-millionenhoehe;art372481,12455103]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Positive Tendenz, trotzdem ein Defizit: Der Nachbar-Klinikverbund verzeichnet für das vergangene Jahr ein Minus von 23 Millionen Euro. Der Landkreis muss Finanzhilfe leisten – wie beim Medizin Campus Bodensee.



        <p>Mehr Patienten und Pflegekräfte sowie ein deutlich besseres Betriebsergebnis als im Vorjahr: Eigentlich zeigt der Jahresabschluss der Oberschwabenkliniken (OSK) für 2024 eine positive Tendenz. Doch ein Fehlbetrag von 23,3 Millionen am Ende der Rechnung stellt für den Landkreis Ravensburg als Gesellschafter erneut eine enorme Belastung dar. 2023 betrug der Verlust noch 31,8 Millionen Euro. Über die Bilanz wurde am Donnerstag der Kreistag in Ravensburg informiert.</p> <h2>MCB-Verluste auf ähnlichem Niveau</h2> <p>Damit bewegt sich das Defizit der OSK mit seinen Krankenhäusern in Ravensburg und Wangen auf einem vergleichbaren Niveau wie beim Medizin Campus Bodensee (MCB) mit den Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/medizin-campus-bodensee-macht-2023-millionen-verlust-ausweg-aus-krise-ist-nicht-in-sicht;art372474,12424632" target="_blank" title="Klinikverbund auf wackeligen Beinen: Verluste steigen nach Rekord-Defizit in 2023 weiter an">Nach einem Verlust von knapp 21 Millionen Euro in 2023 geht die Stadt Friedrichshafen als MCB-Gesellschafter für 2024 von einem Minus von rund 23 Millionen Euro aus</a>. Zum Jahresende steigt die Stadt als Klinikträger aus, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/einstimmiger-beschluss-stadt-friedrichshafen-gibt-die-traegerschaft-fuer-medizin-campus-bodensee-ab-15-07-25;art372474,12439641" target="_blank" title="Einstimmiger Beschluss: Stadt Friedrichshafen gibt Trägerschaft für Medizin Campus Bodensee ab">beschloss der Gemeinderat Mitte Juli</a>. Der Landkreis soll in die Bresche springen.</p> <h2>Notfallversorgung bringt Kliniken in Schieflage</h2> <p>Auch OSK-Geschäftsführer Franz Huber beklagt in einer Pressemitteilung des Klinikverbunds die strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhäuser. „Besonders die Notfallversorgung bringt viele Kliniken in eine Schieflage“, moniert der Ravensburger Klinikchef. Viele Patientinnen und Patienten hätten gar keine Krankenhausbehandlung nötig, doch es fehle an anderen Anlaufstellen, so Huber. Er fordert eine Reform der Notfallversorgung außerhalb der Kliniken.</p> <h2>Doppelt so viele Notfallbehandlungen wie stationäre Patienten</h2> <p>So überstieg die Zahl der Notfallbehandlungen im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 75.000. Das sind fast doppelt so viele, wie die OSK stationär an Patienten behandelt hat. Allein das Westallgäu-Klinikum in Wangen versorgte über 20.000 Notfallpatienten, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Huber führt dies auf die Schließung des Krankenhauses in Lindenberg zurück.</p> <h2>16 Millionen Euro für Leihpersonal</h2> <p>Auch bei den Oberschwabenkliniken ist der Personalmangel ein enormes Problem. Allein 16,4 Millionen Euro musste die OSK nach eigenen Angaben für Leihpersonal ausgeben, knapp die Hälfte davon für Leihpflegekräfte. Dabei wurden im vergangenen Jahr erstmals wieder mehr Pfleger eingestellt als gegangen sind. Obwohl die Einnahmen aus stationären Krankenhausleistungen um rund 28 auf knapp 202 Millionen Euro zulegten, belasten die parallel gestiegenen Personal- und Sachkosten die Bilanz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Patientenzahlen in OSK und MCB</span><span>Nach Angaben der Oberschwabenkliniken stieg die Zahl der stationären Fälle im vergangenen Jahr auf 37.291. Das entspricht einem Zuwachs von 1.533 Fällen oder 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Medizin Campus Bodensee (MCB) hingegen wurden im Jahr 2024 rund 24.650 Patienten stationär behandelt, mehr als fünf Prozent oder 1450 Fälle weniger als im Vorjahr. 2022 belief sich die Zahl der stationären Patienten am MCB noch auf 27.417.</span></label></div> <p>Für den Landkreis Ravensburg als alleiniger Gesellschafter der Oberschwabenkliniken bleibt die Finanzierung seiner Kliniken mehr als herausfordernd. Zwar stockte der Landkreis die Kapitalrücklage im vergangenen Jahr um zehn Millionen Euro auf 96,7 Millionen Euro auf. Allerdings summieren sich die mittlerweile angehäuften Verluste des Klinikverbunds zum Jahresende 2024 auf insgesamt 99 Millionen Euro. So wird für 2024 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 11,5 Millionen Euro ausgewiesen. In diesem Jahr ist deshalb eine weitere Kapitalerhöhung um rund 23 Millionen Euro geplant.</p> <h2>OSK sind bilanziell überschuldet</h2> <p>Mit anderen Worten: Die OSK sind bilanziell überschuldet. Dass der Nachbar-Klinikverbund des MCB trotzdem keine Probleme mit seiner Zahlungsfähigkeit hat, ist einem enormen Kreditrahmen von 85 Millionen Euro geschuldet, den der Landkreis als Klinikträger zur Verfügung stellt. 65 Millionen Euro davon wurden laut Geschäftsbericht bereits in Anspruch genommen wurden.</p> <h2>Klinikreform als Chance?</h2> <p>Finanziell steht also sowohl den Oberschwabenkliniken als auch dem Medizin Campus Bodensee das Wasser bis zum Hals. Als Chance sehen beide kommunalen Klinikverbünde die bundesweite Klinikreform. Die sieht vor, dass Krankenhäusern medizinische Leistungsgruppen zugewiesen und auskömmlich finanziert werden. Das könne sich dann positiv auswirken, „wenn es zu einer regionalen Strukturierung von Krankenhausleistungen über den Landkreis Ravensburg hinaus kommt“, heißt es in der Beschlussvorlage, die der Kreistag Ravensburg am Donnerstag auf dem Tisch hatte.</p> <h2>Abstimmung mit Partner-Kliniken</h2> <p>Auch OSK-Geschäftsführer Franz Huber begrüßt laut Presseerklärung den geplanten Systemwechsel hin zu medizinischen Leistungsgruppen. Nicht die Bettenzahl einer Klinik, sondern die Qualität der Leistung müsse zählen. Dazu sei eine stärkere regionale Abstimmung mit Partnern am Bodensee, im Allgäu und in Oberschwaben erforderlich. „Die OSK ist bereit, diesen Weg mitzugestalten“, so Huber.</p> <p>Im April hatten die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Ravensburg mitgeteilt, dass sie als Klinikträger gemeinsam eine Studie in Auftrag gegeben haben. Das Beratungsunternehmen „consus.health“ soll prüfen, wie sich die Zuweisung von Leistungsgruppen auf die einzelnen Kliniken in der Region auswirken. Ziel ist offenbar, die medizinischen Leistungen künftig aufeinander abzustimmen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie beim MCB: Oberschwabenkliniken machen 2024 Verluste in Millionenhöhe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 12:38:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Sie haben keine Knautschzone": Polizeipräsident Stürmer reagiert auf bedenkliche Entwicklung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/trotz-stabiler-zahlen-polizei-sieht-bedenkliche-entwicklung-bei-unfaellen-mit-rad-und-motorradfahrern;art410936,12454404 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Halbjahr 2025 hat es auf den Straßen in der Region nicht häufiger gekracht als 2024. Dennoch sieht die Polizei "eine bedenkliche Entwicklung" – insbesondere bei Unfällen mit Motorrad- und Fahrradfahrern.  ]]></description>
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          Im ersten Halbjahr 2025 hat es auf den Straßen in der Region nicht häufiger gekracht als 2024. Dennoch sieht die Polizei "eine bedenkliche Entwicklung" – insbesondere bei Unfällen mit Motorrad- und Fahrradfahrern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/trotz-stabiler-zahlen-polizei-sieht-bedenkliche-entwicklung-bei-unfaellen-mit-rad-und-motorradfahrern;art410936,12454404]]></guid>
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        Im ersten Halbjahr 2025 hat es auf den Straßen in der Region nicht häufiger gekracht als 2024. Dennoch sieht die Polizei "eine bedenkliche Entwicklung" – insbesondere bei Unfällen mit Motorrad- und Fahrradfahrern.



        <p>Im ersten Halbjahr 2025 gab es auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ravensburg 8768 Unfälle. Das sind beinahe genauso viele wie in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres (8844). Beim Polizeipräsidium Ravensburg beobachtet man einem Pressetext zufolge aber „eine bedenkliche Entwicklung“: Es gibt mehr Unfälle (1207) als 2024 (1068), bei denen Menschen verletzt werden oder ums Leben kommen. Noch gravierender fällt der Anstieg laut Polizei bei der Anzahl der Verkehrsunfalltoten aus: Zwölf waren es im ersten Halbjahr 2024, 19 im ersten Halbjahr 2025.</p> <h2>Viele schwerverletzte Motorrad- und Fahrradfahrer</h2> <p>Insbesondere bei Unfällen mit Zweirädern gab es im laufenden Jahr bereits mehr Schwerverletzte: 37 Motorradfahrer (2024: 28) und 71 Fahrradfahrer (58). Bei den Pedelecfahrern nahm die Zahl der Schwerverletzten von 28 auf 41 und damit um über 46 Prozent zu. Noch gravierender stiegen die Gesamtunfälle unter Beteiligung von E-Scootern an. Hier wurde im Vergleichszeitraum ein Zuwachs von 30 auf 55 und damit von über 83 Prozent erfasst.</p> <h2>Mangelnde Fahrpraxis und Selbstüberschätzung</h2> <p>Die Auswertung der Unfallursachen zeigt laut Polizei, dass sowohl die schwerverletzten Fahrrad- als auch die Motorradfahrer in rund der Hälfte der Fälle alleinbeteiligt waren. Neben mangelnder Fahrpraxis und einer möglichen Selbstüberschätzung spielten hier Fahrfehler, Alkohol und Rauschmittel und auch nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle.</p> <h2>„Seien Sie sich Ihrer persönlichen Grenzen bewusst!“</h2> <p>Polizeipräsident Uwe Stürmer appelliert, so zu fahren, dass das Fahrzeug sicher zu beherrschen ist, sich nicht ablenken zu lassen und nüchtern zu bleiben. „Sie haben keine Knautschzone“, so Stürmer. Es gelte, nicht mit Kopfhörern im Ohr unterwegs zu sein, sondern Augen und Ohren im Straßenverkehr offenzuhalten. Fahrer sollten bei Dunkelheit ans Licht denken und beispielsweise durch reflektierende Kleidung oder zusätzliche Warnwesten für eine gute Sichtbarkeit sorgen. „Und ganz wichtig ist ein gut sitzender Fahrradhelm, um schwere Unfallfolgen abzumildern.“</p> <p>Abschließend betont Polizeipräsident Stürmer: „Die letztjährig insgesamt recht gute Verkehrsunfallbilanz hat sich im ersten Halbjahr 2025 leider nicht fortgesetzt; im Gegenteil.“ Umso wichtiger sei es, gerade der Zunahme von Verkehrsunfällen mit Personenschaden entgegenzuwirken.</p> <h2>Polizei setzt auf Kontrollen und Prävention</h2> <p>Die Polizei werde ihre Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen insbesondere im Zweiradbereich weiter verstärken, kündigt Stürmer an. „Parallel dazu werden wir unsere Präventionsaktivitäten wie beispielsweise die „Crashbike-Aktion“ oder die Präventions-Fahrradstreifen im Bodenseekreis nochmals intensivieren.“ All das könne aber nur ein Teil der Lösung sein. Noch wichtiger sei ein selbstkritisches Verhalten der Verkehrsteilnehmer selbst.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Sie haben keine Knautschzone": Polizeipräsident Stürmer reagiert auf bedenkliche Entwicklung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 10:08:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ersthelfer-Apps: DRK-Rettungsdienst sperrt sich nach Klage nicht länger gegen weiteres System  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ersthelfer-apps-drk-rettungsdienst-sperrt-sich-nach-klage-nicht-laenger-gegen-weiteres-system;art410936,12447330 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einer monatelangen Auseinandersetzung inklusive Klage hat der Rettungsdienst eingelenkt, einen Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht abgewendet. Damit kann die Lebensretter-App am Bodensee genutzt werden.  ]]></description>
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          Nach einer monatelangen Auseinandersetzung inklusive Klage hat der Rettungsdienst eingelenkt, einen Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht abgewendet. Damit kann die Lebensretter-App am Bodensee genutzt werden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ersthelfer-apps-drk-rettungsdienst-sperrt-sich-nach-klage-nicht-laenger-gegen-weiteres-system;art410936,12447330]]></guid>
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        Nach einer monatelangen Auseinandersetzung inklusive Klage hat der Rettungsdienst eingelenkt, einen Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht abgewendet. Damit kann die Lebensretter-App am Bodensee genutzt werden.



        <p>Wie viele Ersthelfer-Apps soll es in der Bodenseeregion geben? Dazu herrschte zwischen dem Verein „Region der Lebensretter“ und dem DRK-Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben, der die Leitstelle betreibt und damit für die Alarmierung von Einsatzkräften und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Wenn-jede-Minute-zaehlt-Helfer-vor-Ort-ueberbruecken-im-Notfall-wertvolle-Zeit-bis-zum-Eintreffen-des-Rettungsdienstes;art410936,10229535" target="_blank" title="Wenn jede Minute zählt: Helfer vor Ort überbrücken im Notfall wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes">Ersthelfern</a> zuständig ist, keine Einigkeit. Nach einer monatelangen Auseinandersetzung inklusive Klage hat der Rettungsdienst mittlerweile eingelenkt, einen Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht im letzten Moment abgewendet.</p> <h2>Worum geht es konkret?</h2> <p>Beide Organisationen haben ein gemeinsames Ziel, die Rettung von Menschenleben. Neben der Alarmierung von Notarzt und Rettungsdienst können mithilfe von Apps inzwischen parallel auch qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer in der Nähe eines Notfalls benachrichtigt und zum Einsatzort geleitet werden. Bei medizinischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand, bei denen jede Minute, können diese wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts überbrücken.</p> <p>Die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben setzt dabei seit einigen Monaten auf das digitale Alarmierungssysteme „Corhelper“, bei dem sich mittlerweile rund 1000 Nutzer registriert haben. „Das System funktioniert zuverlässig und hat sich in der Praxis bewährt“, hebt der DRK-Rettungsdienst hervor. In Deutschland gibt es aber weitere Apps, die ähnlich funktionieren. So auch die Anwendung der „Region der Lebensretter“, die vor allem im Südwesten weit verbreitet ist. Auch in Lindau und Konstanz ist die App bereits etabliert. Auf Initiative des Notfallmediziners Volker Wenzel vom Klinikum Friedrichshafen wurde das Ersthelfer-System im Frühjahr auch in der Region Bodensee-Oberschwaben eingeführt.</p> <h2>Synergieeffekte zwischen den Regionen</h2> <p>„Wir haben der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/Hier-ist-der-Notruf-Auch-in-der-Fasnacht-sind-die-Mitarbeiter-der-Rettungsleitstelle-rund-um-die-Uhr-im-Einsatz;art372474,10451463" target="_blank" title="&amp;bdquo;Hier ist der Notruf&amp;ldquo;: Auch in der Fasnacht sind die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle rund um die Uhr im Einsatz">DRK-Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben</a> im Januar eine Zusammenarbeit mit der Ersthelfer-App vorgeschlagen, wobei für den Betrieb keinerlei Kosten entstehen“, so Wenzel. Die „Region der Lebensretter“ verfüge in Baden-Württemberg über mehr als 16.500 professionelle ehrenamtliche Ersthelfer, die so alarmiert werden können, erläutert der Vereinsvorsitzende Michael Müller. In Konstanz und im Allgäu stehen dem Verein zufolge fast 2800 Ersthelfer bereit, sodass eine sofortige Synergie möglich sei. „Beispielsweise durch Pendler oder Besucher“, sagt Volker Wenzel.</p> <p>Das System sei an 24 von 34 Leitstellen in Baden-Württemberg angeschlossen. „Die Anbindung funktionsbereiter Ersthelfer-Apps wird vom Innenministerium vorgeschrieben. Die DRK-Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben weigerte sich aber ohne Angabe von Gründen, die Region-der-Lebensretter-App anzuschließen“, erklären Wenzel und Müller. Viele potenzielle Ersthelfer blieben damit außen vor, „selbst wenn sie sich in unmittelbarer Nähe eines Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand befinden und durch eine sofortige Wiederbelebung die Überlebenschancen signifikant steigern könnten“, so der Vorwurf.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt das Innenministerium</span><span>„Die Integrierten Leitstellen sind nach dem Rettungsdienstgesetz verpflichtet, smartphonebasiert Ersthelferinnen und Ersthelfer in geeigneten Fällen zu alarmieren, sofern ein solches System im Rettungsdienstbereich angebunden ist. Die Leitstellen haben danach jedes App-Alarmierungssystem in ihr Einsatzleitsystem einzubinden, sofern es im jeweiligen Rettungsdienstbereich betriebsbereit verfügbar ist“, sagt Ministeriumssprecher Patrick Knapp. Dies sei der Fall, wenn der Betreiber benannt, das System technisch und personell so aufgestellt ist, dass unmittelbar alarmiert werden kann, und die Finanzierung sichergestellt ist. Sofern in einem Rettungsdienstbereich mehrere App-Alarmierungssysteme zur Verfügung stehen, „sind alle Systeme einzubinden und zu alarmieren“ – ein Auswahlrecht hat die Leitstelle dann nicht. Einen potenziell großen Kreis von Ersthelfern begrüßt das Ministerium. Perspektivisch soll eine system- und bereichsübergreifende Alarmierung erreicht werden. Damit sollen auch die unterschiedlichen Systeme nahtlos zusammenarbeiten, indem alle über eine technische Plattform miteinander kommunizieren und in jeder Leitstelle alarmierbar sind. „Damit kann die derzeit noch sehr theoretische Gefahr einer etwaigen Überalarmierung beziehungsweise übermäßigen Einsatzannahme vermieden werden“, so der Sprecher.</span></label></div> <p>Nachdem sich keine Einigung abgezeichnet hatte, wollte der Verein die Anbindung schließlich juristisch erzwingen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen bestätigte auf Anfrage, dass am 25. Juni eine Klage des Vereins – inklusive Eilantrag – eingegangen war. In der Zwischenzeit hat der DRK-Rettungsdienst eingelenkt. Laut einer Mitteilung bindet die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/braucht-der-landkreis-eine-eigene-feuerwehr-leitstelle;art410936,11234024" target="_blank" title="Krankenkassen lehnen &amp;bdquo;Rolle rückwärts&amp;ldquo; im Streit um die Rettungsleitstelle ab">Leitstelle</a> in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen sowie im Bodenseekreis die App des Vereins an, ergänzt damit das bestehende System und erreicht weitere Einsatzkräfte, „mit dem Ziel, die Zahl verfügbarer Ersthelfer nochmals zu erhöhen“. Dem Rettungsdienst zufolge habe man die Kommunikation mit dem Verein pausiert und zunächst offene Fragen mit den Behörden priorisiert, so die Unternehmenskommunikation.</p> <p>Aus Sicht des Rettungsdienstes bestehe durch das Gesetz keine Mehrsystempflicht. Der Sinn, innerhalb eines Bereichs mehrere Apps zu nutzen, erschließe sich den Verantwortlichen nicht. Das Vorgehen des Landes sei bundesweit einmalig und unüblich. „Wir sind der Auffassung, dass viele Ersthelfer sinnvoll sind, nicht jedoch viele Ersthelfer-App-Systeme.“ Jedes System schicke die dort registrierten Helfer los.</p> <p>„Die Leitstelle hat damit keine Übersicht, wie viele Helferinnen und Helfer zu einer Einsatzstelle kommen.“ So könne es zu einer Überalarmierungen kommen, die den Einsatzablauf möglicherweise erschwert. Perspektivisch fordere man daher, dass die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Eine-App-die-Leben-rettet-So-werden-Ersthelfer-bei-einem-Notfall-alarmiert;art410936,9938126" target="_blank" title="Eine App, die Leben rettet: So werden Ersthelfer bei einem Notfall alarmiert">Systeme</a> miteinander agieren müssen. Zudem bedarf es eindeutiger Regelungen zur Finanzierung, so das Rote Kreuz. Aktuell würde nun die technische Schnittstelle zur Anbindung der App aufgebaut. „Die Fertigstellung ist voraussichtlich bis Ende dieser Woche vorgesehen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ersthelfer-Apps: DRK-Rettungsdienst sperrt sich nach Klage nicht länger gegen weiteres System]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 07:56:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann stirbt bei Frontalzusammenstoß – drei verletzte Kinder aus Landkreis Ravensburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mann-stirbt-bei-frontalzusammenstoss-drei-verletzte-kinder-aus-landkreis-ravensburg;art417930,12445196 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße in Mittelhessen kommt ein 64-Jähriger ums Leben. Sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder aus Baden-Württemberg werden teils schwer verletzt. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße in Mittelhessen kommt ein 64-Jähriger ums Leben. Sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder aus Baden-Württemberg werden teils schwer verletzt. <p></p><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mann-stirbt-bei-frontalzusammenstoss-drei-verletzte-kinder-aus-landkreis-ravensburg;art417930,12445196]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße in Mittelhessen kommt ein 64-Jähriger ums Leben. Sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder aus Baden-Württemberg werden teils schwer verletzt. <p></p>



        <p>Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 3325 in der mittelhessischen Gemeinde Mücke (Vogelsbergkreis) ist ein 64 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Sechs weitere Menschen wurden laut Polizei zum Teil schwer verletzt, darunter drei Kinder aus Baden-Württemberg im Alter zwischen drei und sechs Jahren.</p> <p>Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eines der Fahrzeuge gegen 15.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Ortsteilen Merlau und Nieder-Ohmen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Die 57 Jahre alte Fahrerin von einem der Autos erlitt laut Polizei schwere Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ihr 64-jähriger Beifahrer aus der Gemeinde Mücke starb demnach noch an der Unfallstelle.</p> <h2>Drei Kinder unter den Verletzten</h2> <p>In dem anderen Auto befanden sich nach Angaben der Polizei fünf Personen aus dem Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Die 59-jährige Fahrerin wurde demnach ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ein 63-jähriger Mitfahrer sowie die drei Kinder kamen mit leichteren Verletzungen in umliegende Kliniken.</p> <p>Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 70.000 Euro. Ein Sachverständiger sei hinzugezogen worden, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Landstraße war wegen der Unfallaufnahme bis in den Abend hinein voll gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann stirbt bei Frontalzusammenstoß – drei verletzte Kinder aus Landkreis Ravensburg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 15:47:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn jede Sekunde zählt: So werden Ersthelfer in der Region über eine App alarmiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wenn-der-notruf-kommt-so-werden-im-bodenseekreis-ersthelfer-ueber-die-corhelper-app-mobilisiert;art410936,12428152 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei lebensbedrohlichen Notfällen sind kurze Wege entscheidend. Die Leitstelle schickt also nicht nur einen Rettungswagen los, sondern informiert zusätzlich Ersthelfer, die sich gerade in der Nähe aufhalten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei lebensbedrohlichen Notfällen sind kurze Wege entscheidend. Die Leitstelle schickt also nicht nur einen Rettungswagen los, sondern informiert zusätzlich Ersthelfer, die sich gerade in der Nähe aufhalten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wenn-der-notruf-kommt-so-werden-im-bodenseekreis-ersthelfer-ueber-die-corhelper-app-mobilisiert;art410936,12428152]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei lebensbedrohlichen Notfällen sind kurze Wege entscheidend. Die Leitstelle schickt also nicht nur einen Rettungswagen los, sondern informiert zusätzlich Ersthelfer, die sich gerade in der Nähe aufhalten.



        <p>Sie kamen gerade von einem Spaziergang mit ihrem Hund zurück, als sie über die Corhelper-App alarmiert wurden. Ein lebensbedrohlicher Notfall, in der Nähe muss jemand reanimiert werden. Adrian Nehrke und Emilia Schuber machen sich sofort auf den Weg.</p> <p>Der 26-Jährige und seine Freundin (22) sind medizinisch geschult. Er ist Notfallsanitäter beim Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe, sie Rettungssanitäterin. Beide haben sich zudem bei der Corhelper-App, die seit Frühjahr in der Region genutzt wird, als qualifizierte Ersthelfer registriert. Sie wird bei zeitkritischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand ausgelöst. Die Leitstelle schickt also nicht nur einen Rettungswagen los, sondern informierte über die App Ersthelfer, die sich gerade in der Nähe aufhalten. Sie können bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wertvolle Zeit überbrücken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>So funktioniert die Corhelper-App</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Registrierung und Alarmierung</span><span>Über die Corhelper-App werden qualifizierte Ersthelfer in der Nähe eines Notfalls alarmiert. Die Anwendung ist im App Store und bei Google Play verfügbar. Registrieren kann sich, wer mindestens 18 Jahre alt ist. Nach der Registrierung müssen Ersthelfer einen Nachweis über ihre Qualifikation einreichen. Für die Region Bodensee-Oberschwaben-Allgäu gilt hierbei die Ausbildung zum Sanitätshelfer/Einsatzsanitäter und höher. Nachdem die Zertifikate überprüft wurden, können Ersthelfer, die sich in der Nähe eines Notfalls aufhalten, alarmiert werden. Sie bekommen dafür ein akustisches sowie optisches Signal auf ihr Smartphone und werden zum Einsatzort navigiert.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Anwendung in der Bodenseeregion</span><span>In der ersten Phase wird die App in der Bodenseeregion innerhalb der Struktur des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der DLRG implementiert. Alarmiert wird über die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben. In weiteren Schritten sollen auch qualifizierte Einsatzkräfte der Feuerwehren und aus dem medizinisch-klinischen Bereich einbezogen werden. Das bewährte Helfer-vor-Ort-System mit rund 900 Helferinnen und Helfern bleibt den beteiligten Organisationen zufolge bestehen und wird durch die App ergänzt. Über die App wird Ersthelfern auch eine Nachsorge für belastende Einsätze angeboten. Informationen gibt es online<a href="http://www.team-bos.de" target="_blank" title="" rel="noopener"> hier</a>.</span></label></div> <p>„Über das Smartphone habe ich ein Stichwort und den Notfallort erhalten“, sagt Adrian Nehrke. Er habe den Einsatz angenommen und sich sofort auf den Weg zum Auto gemacht. „Emilia hat noch geschaut, dass der Hund versorgt ist, und kam direkt hinterher.“ Über die App seien sie zum Einsatzort navigiert worden. „Auf der Anfahrt haben wir schon gesehen, dass Janina hinter uns ist“, ergänzt Emilia Schubert. Fast zeitgleich seien sie am Notfallort eingetroffen.</p> <p>Janina Dietrich ist ebenfalls Rettungssanitäterin bei den Johannitern. Die 35-Jährige wollte gerade zum Tanzkurs. „Ich hatte mir die App erst wenige Tage zuvor heruntergeladen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich darüber so schnell alarmiert werde“, erzählt sie. Die Ersthelfer beginnen mit der Reanimation. „Da wir uns auch bei den Helfern vor Ort engagieren, hatten wir den Notfallrucksack dabei, waren daher gut ausgerüstet“, sagt Emilia Schubert. „Der Rettungsdienst war ebenfalls eingetroffen. Die Kollegen hatten in Nähe einen Einsatz und waren daher „extra-schnell vor Ort“, so Adrian Nehrke, ebenso wie der Notarzt.</p> <p>„Es lief alles Hand in Hand“, sagt er. Jeder habe wie selbstverständlich eine Aufgabe übernommen. So konnte sich Janina Dietrich, die sich unter anderem bei der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) – auch bekannt als Notfallnachsorgedienst – einbringt, um die Angehörigen kümmern. Das sei umso wichtiger gewesen, als klar geworden sei, dass die Reanimation nicht die gewünschte Wirkung zeigte. „Ich bin vor Ort geblieben, bis das diensthabende Nachsorge-Team eintraf“, sagt Janina Dietrich.</p> <h2>Vom Schuhgeschäft zum Einsatzort</h2> <p>Vom Familienalltag direkt in den Einsatz, diese Erfahrung machte auch Johannes Schramm vor einigen Wochen. „Ich war gerade mit meiner Frau und meinem einjährigen Sohn im Schuhgeschäft, da piepte plötzlich mein Handy“, erzählt er. Reanimation erforderlich, nur wenige hundert Meter entfernt. „Ich bin also losgerannt“, erinnert er sich.</p> <p>Als er am Notfallort eingetroffen sei, hatte ein Passant bereits mit der Wiederbelebung begonnen. „Ich habe übernommen. Als Sanitätshelfer bin ich entsprechend ausgebildet, auch wenn ich die Kenntnisse noch nie im Ernstfall anwenden musste“, so Schramm. Sein Gebiet sei eigentlich die Wasserrettung, als Mitglied der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, kurz DLRG, wird er bei Unfällen auf Gewässern gerufen, auch bei Vermisstensuchen oder Hochwasser rücken die Einsatzkräfte aus.</p> <p>Verletzte werden in solchen Einsätzen in der Regel an den Rettungsdienst übergeben. „Eine Reanimation ist für mich daher kein Alltag“, sagt er und fügt hinzu: „Wir trainieren dafür, aber an der Puppe ist es doch was anderes als im Ernstfall.“ Die Bilder werde er sicher im Kopf haben, wenn er das nächste Mal für Rettungseinsätze wie diese trainiere. Nach etwa drei bis fünf Minuten seien der Notarzt und der Rettungsdienst eingetroffen und er konnte an das Team übergeben. Er sei froh, dass er etwas bewirken konnte.</p> <p>„Bei einer Reanimation zählt jede Sekunde“, sagt Emilia Schubert. Als Angehöriger oder Betroffener würde man sich im Notfall auch wünschen, dass möglichst schnell Hilfe eintrifft, daher investieren die Helfer dafür gern Zeit. Da man über die Corhelper-App direkt geortet werde, sei klar, dass sich der Einsatzort in unmittelbarer Nähe befindet.</p> <p>„Das ist unsere Berufung“, sagt Janina Dietrich über ihr Engagement. Irgendwas könne man immer tun, die Anfahrt sei nie umsonst. Und das möchte Emilia Schubert auch Nicht-Profis für den Ernstfall an die Hand geben: „Alles ist besser als Nichtstun – auch wenn der Erste-Hilfe-Kurs schon etwas zurückliegt.“ Man müsse sich nur überwinden, die Mitarbeiter der Leitstelle unterstützen, leiten am Telefon an. Noch besser wäre es natürlich, die Kenntnisse wieder einmal in einem Kurs aufzufrischen.</p> <h2>Rettungsorganisationen arbeiten zusammen</h2> <p>Johannes Schramm von der DLRG findet es toll, dass für das Projekt alle Rettungsorganisationen aus der Region zusammenarbeiten. Und Adrian Nehrke betont: „Nicht wundern, wenn nicht in jedem Fall der Sanitäter in Uniform als Erster am Einsatzort eintrifft. Wir helfen, egal ob in Privatklamotten oder in Dienstkleidung.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wenn jede Sekunde zählt: So werden Ersthelfer in der Region über eine App alarmiert]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 13:00:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Flugzeug im Kreis Ravensburg abgestürzt – Pilot schwer verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/flugzeug-bei-hosskirch-abgestuerzt-pilot-bei-absturz-im-kreis-ravensburg-schwer-verletzt;art372481,12426934 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Pilot eines bei Hoßkirch abgestürzten Flugzeugs klettert schwer verletzt aus dem Wrack. Die Ermittler haben erste Erkenntnisse zur Absturzursache.  ]]></description>
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          Der Pilot eines bei Hoßkirch abgestürzten Flugzeugs klettert schwer verletzt aus dem Wrack. Die Ermittler haben erste Erkenntnisse zur Absturzursache.<br>
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        Der Pilot eines bei Hoßkirch abgestürzten Flugzeugs klettert schwer verletzt aus dem Wrack. Die Ermittler haben erste Erkenntnisse zur Absturzursache.



        <p>Der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges ist bei einer missglückten Notlandung bei Hoßkirch im Kreis Ravensburg schwer verletzt worden. Der Motor des Flugzeugs sei aus bislang ungeklärten Gründen am Montag in der Luft ausgefallen, teilte die Polizei mit. Das Flugzeug schlug demnach bei einer Notlandung auf einem Feld auf.</p> <h2>Pilot in Klinik gebracht</h2> <p>Der 66-Jährige sei selbstständig aus dem Cockpit geklettert und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Weitere Passagiere seien nicht an Bord gewesen, hieß es. Der Pilot war vom Verkehrslandeplatz Mengen-Hohentengen zu einem Rundflug aufgebrochen.</p> <h2>20.000 Euro Schaden</h2> <p>Das Flugzeug vom Typ Comco-Ikarus C22 wurde bei dem Aufprall stark beschädigt. Das Wrack soll im Laufe des Dienstags geborgen werden. Die Ermittler schätzen den Schaden auf rund 20.000 Euro. (dpa/lsw)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Flugzeugabsturz Klinik Polizei Verkehrsunglücke Flugzeug Unfall thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-flugverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Flugzeug im Kreis Ravensburg abgestürzt – Pilot schwer verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:33:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Niemand schreit in meiner Küche": Sternekoch Kevin Leitner gibt Einblicke in Spitzen-Gastronomie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ravensburgs-neuer-stern-sternekoch-kevin-leitner-zeigt-wie-moderne-spitzenkueche-funktioniert;art417930,12424925 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Mitte Juni strahlt ein Stern über dem Kaisersaal in Ravensburg. Küchenchef Kevin Leitner zeigt, wie er und sein junges Team sich in die Spitzenklasse gekocht haben – und bricht mit einigen Klischees.  ]]></description>
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          Seit Mitte Juni strahlt ein Stern über dem Kaisersaal in Ravensburg. Küchenchef Kevin Leitner zeigt, wie er und sein junges Team sich in die Spitzenklasse gekocht haben – und bricht mit einigen Klischees.<br>
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        Seit Mitte Juni strahlt ein Stern über dem Kaisersaal in Ravensburg. Küchenchef Kevin Leitner zeigt, wie er und sein junges Team sich in die Spitzenklasse gekocht haben – und bricht mit einigen Klischees.



        <p>Ein schreiender Küchenchef, Stress und Auszubildende, die aus Angst Teller fallen lassen – das sind die bekannten Klischees aus Gourmetrestaurants. Küchenchef Kevin Leitner und sein Team erfüllen sie nicht. „Niemand schreit in meiner Küche“, stellt Leitner klar. „Die Zeiten von Schreierei-Küchen und cholerischen Köchen sind vorbei. Es gibt hier keine Einzelkämpfer. Wir arbeiten gemeinsam im Team“.</p> <h2>Gemeinsam Kochen ist wie ein Mannschaftssport</h2> <p>Mittwochabend – im Kaisersaal in Ravensburg ist nur wenig los. In der Küche herrschen knackige 34 Grad und fünf Köchinnen und Köche sind am Werkeln. Keiner steht dabei im Weg (außer vielleicht die Reporterin), die Aufgaben sind klar verteilt. Während mit der Pinzette essbare Blumen auf kleine Vorspeisen gelegt werden, schmeißt der Küchenchef vier Herdplatten an und stellt seine Soßen bereit.</p> <p>Seit Kurzem tut Kevin Leitner das alles als Sternekoch, das Guide Michelin verlieh dem Kaisersaal diese Auszeichnung. Die Küche eröffnete mit Leitner an der Spitze vor gut einem Jahr, er und sein Team orientieren sich an der französischen Kochkunst.</p> <p>Für Leitner ist die Arbeit in der Küche wie ein Mannschaftssport. „Mit einem guten Kapitän und der richtigen Chemie im Team, werden auch die gewünschten Ergebnisse erreicht“. In der Küche spielt sich diese Mannschaft professionell die Bälle zu. Jeder kennt seine Position, am Ende zählt das Zusammenspiel. „Die warme Seite muss mit der kalten Seite kommunizieren“, erklärt der Küchen-Kapitän – damit am Ende alles gleichzeitig und perfekt auf dem Teller landet.</p> <h2>Das Team: jung, loyal und ehrgeizig</h2> <p>„Bei uns sind alle wahnsinnig ehrgeizig, jeder möchte jeden Tag etwas verbessern. Das ist ein Anspruch, welcher nicht selbstverständlich ist“ sagt Leitner stolz. Und genau dieser Ehrgeiz und die gute Zusammenarbeit haben wohl schlussendlich zu dem Michelin-Stern geführt. „Ich sehe den Stern eher als Anerkennung für das Team und nicht als Ziel, das wir erreicht haben“, erklärt der Koch. Für Leitner ist es wichtiger sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und „sein eigenes Ding zu machen“. Und genau das gibt er auch seinen Schülern auf den Weg.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Leitners Weg zum Stern</span><span>Bevor Kevin Leitner zum Kaisersaal kam, arbeitete er in mehreren Gastronomien in München, Berlin und am Bodensee. Küchenchef war er schon im Restaurant Alte Kanzlei in Wangen im Allgäu und im Gourmetrestaurant s‘Äpfle im Seehotel Villa Linde in Bodman-Ludwigshafen. Doch Ravensburg ist seine Heimat, und so zog er mit seiner Frau und seiner Tochter dorthin zurück. Ab 2022 arbeitete er in der Bar Hermanns im Kaiserhof, im März 2024 übernahm er mit der Eröffnung die Küche des Kaisersaals.</span></label></div> <p>Aktuell arbeiten fünf Auszubildende im Team. Das Team zählt zwei festangestellte Köche und Köchinnen fürs Frühstück, zwei Küchenhilfen, zwei Aushilfen, vier ausgelernte Köche und Köchinnen, sowie die fünf Auszubildenden. Leitner ist mit seinen 35 Jahren der Älteste im Team. Die Stimmung ist meist locker und ausgelassen. Während der Arbeit wird gemeinsam gelacht, gescherzt und Crème brûlée gegessen.</p> <h2>„Kochen ist für mich eine Selbstverwirklichung“</h2> <p>Eines der Besonderheiten am Restaurant Kaisersaal ist die einsehbare Küche. Gäste können von ihrem Platz aus das Team bei ihrer Arbeit beobachten. Dabei ist Kevin Leitner der Kontakt zu den Gästen wichtig. „Wir bringen die Gerichte auch oft selbst an den Tisch“, sagt der Küchenchef. „Wir wollen dem Gast ein schönes Erlebnis bieten, aber auf unsere Art und Weise“. Und die sei nicht steif und elitär, sondern locker und lässig, erklärt Leitner.</p> <p>Für ihn ist Kochen eine Selbstverwirklichung. „Und darin bin ich glaube ich nicht ganz schlecht“, sagt er lächelnd. Seine Ideen für neue Gerichte kommen ganz von allein. Saisonale Produkte spielen dabei die wichtigste Rolle. Danach wird mit dem Team über die Idee gefachsimpelt. „Jeder darf sein Senf dazugeben“, sagt Leitner. „Und wenn es nicht funktioniert – dann ist es eben so“.</p> <p>Er selbst ist direkt nach der Realschule in die Gastronomie. „Mich hat einfach dieses Handwerk dahinter beeindruckt“, erinnert sich Leitner. Die Leidenschaft für den Beruf habe sich erst durch die Probearbeiten und seine Ausbildung im Gasthof zum Hirsch in Goppertsweiler im Bodenseekreis entwickelt. „Ich kann mir den Geschmack von Gerichten sehr gut vorstellen und wie etwas zusammenpasst“, so Leitner. Das helfe ihm sehr bei der Entwicklung neuer Gerichte.</p> <h2>Die Chemie muss stimmen</h2> <p>Leitner selbst sieht sich nicht als strengen Chef. „Dem Team muss man das Gefühl geben, alles unter Kontrolle zu haben, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren“, erklärt er. Talent ist bei der Wahl der Mitarbeiter nicht das Wichtigste. Es müsse zwischenmenschlich passen, betont Leitner. „Du kannst noch so ein guter Koch sein, wenn du nicht ins Team passt und die Chemie zerstörst, dann ist das schlecht“.</p> <p>Die Chemie im aktuellen Team passt zumindest. Diese Meinung teilen auch Kollege Stefan Kern und Kollegin Anna Büchele: „Das ist einfach ein brutal tolles Team. Man lernt jeden Tag etwas Neues.“ Und solange nicht nur die Chemie im Team, sondern auch auf dem Teller stimmt, bleibt der Besuch im Kaisersaal ein kulinarisches Erlebnis.</p> <h2>Alles bleibt, wie es ist</h2> <p>Ob ein zweiter Stern kommt? Vielleicht. „Da darf man sich, glaube ich, auch nicht zu sehr unter Druck setzen“, antwortet Leitner. Die Preise und Arbeitsweisen verändern sich durch den Stern nicht. „Das wäre ja das Komischste, was wir jetzt machen könnten“, sagt er. Vier Gänge gibt es im Kaiserhof ab 119 Euro. „Warum soll man was verändern? Die Gerichte kommen bei den Gästen ja wirklich gut an“. In Zukunft erhoffe sich der junge Koch ein volles Restaurant, ein zufriedenes Team und weiterhin eine gute Arbeitsstimmung.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Niemand schreit in meiner Küche": Sternekoch Kevin Leitner gibt Einblicke in Spitzen-Gastronomie]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 16:14:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/duerre-und-waldbrandgefahr-wo-hitze-und-trockenheit-in-der-region-die-gravierendsten-folgen-haben-13-08-25;art417930,12421894 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.



        <p>Die Dürre ist längst kein Problem ferner Länder und Zeiten mehr. Sie ist real, Baden-Württemberg und die Region sind längst betroffen. Hier sammeln wir automatisiert alle wichtigen Daten. Wir aktualisieren täglich.</p> <h2>Wie viel hat es geregnet?</h2> <p>In der Region stehen fünf Wetterstationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD), die den Regen lange genug messen, um Vergleiche ziehen zu können. Zur Einordnung vergleichen wir die aktuelle Lage mit der Referenzperiode von 1991 bis 2020.</p> <div id="___line_niederschlag"></div> <h2>Wie geht es den Böden?</h2> <p>Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung liefert täglich flächendeckende Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Oder anders ausgedrückt: Es macht deutlich, wie stark die Dürre bereits fortgeschritten ist.</p> <p>Dabei unterscheiden die Forscher zwischen dem Oberboden, der bis etwa 25 Zentimeter in die Tiefe geht, und dem Gesamtboden, der bis etwa 1,80 Meter in die Tiefe ragt. Ersterer reagiert schnell auf Regen, um letzteren dauerhaft zu befeuchten, bräuchte es wochenlange starke Regenfälle.</p> <div class="___map" id="___map_oberboden"></div> <div class="___map" id="___map_gesamtboden"></div> <h2>Wie hoch ist die Waldbrandgefahr?</h2> <p>Waldbrände werden entgegen eines weitverbreiteten Irrtums nicht von Hitze verursacht, sondern von Trockenheit. Fehlende Niederschläge, trockene Luft und Sonne trocknen die Streu im Wald. Hohe Windgeschwindigkeiten trocknen verteilen sie.</p> <p>Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) berücksichtigt alle diese Faktoren bei der Berechnung der Waldbrandgefahr.</p> <div class="___map" id="___map_waldbrand"></div> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 09:37:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuer in Weingarten: Mehrere Häuser werden vorsorglich geräumt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gebaeude-in-weingarten-brennt-mehrere-haeuser-geraeumt;art410936,12419871 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem leerstehenden Gebäude bricht am Samstagabend aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro.  ]]></description>
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          In einem leerstehenden Gebäude bricht am Samstagabend aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In einem leerstehenden Gebäude bricht am Samstagabend aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro.



        <p>Im Obergeschoss eines leerstehenden Gebäudes in Weingarten ist am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilt, wurden die umliegenden Häuser in der Sauterleutestraße vorsorglich geräumt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf andere Gebäude übergreifen.</p> <p>Die Sauterleutestraße sowie die Frisonistraße mussten während des Einsatzes vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird mit rund 200.000 Euro beziffert. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feuer in Weingarten: Mehrere Häuser werden vorsorglich geräumt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 16:24:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Segelflugzeug stürzt ab – Pilotin schwer verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/segelflugzeug-stuerzt-ab-pilotin-schwer-verletzt;art372481,12416518 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das kleine Flugzeug liegt schließlich auf einer Wiese. Seine Pilotin erlebt wieder einen Start – in einem Rettungshubschrauber.  ]]></description>
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          Das kleine Flugzeug liegt schließlich auf einer Wiese. Seine Pilotin erlebt wieder einen Start – in einem Rettungshubschrauber.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/segelflugzeug-stuerzt-ab-pilotin-schwer-verletzt;art372481,12416518]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das kleine Flugzeug liegt schließlich auf einer Wiese. Seine Pilotin erlebt wieder einen Start – in einem Rettungshubschrauber.



        <p>Beim Absturz eines Segelflugzeuges bei Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) ist die Pilotin schwer verletzt worden. Das kleine Flugzeug lag danach auf einer Wiese, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Das Heck sei bei dem Absturz abgebrochen. Die Pilotin sei mit einem Rettungshubschrauber zu einem Krankenhaus geflogen worden. Ihre Verletzungen seien nicht lebensgefährlich. Die Absturzursache war zunächst nicht bekannt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Verkehrsunglücke Unfall Flugzeug thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-flugverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Segelflugzeug stürzt ab – Pilotin schwer verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 12:37:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächtliche Alkoholfahrt endet an der Hauswand einer Gaststätte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/naechtliche-alkoholfahrt-endet-an-der-hauswand-einer-gaststaette;art410936,12402773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fünf Verletzte, ein zerstörtes Auto und eine demolierte Hauswand: Das ist die Bilanz eines Unfalls im Kreis Ravensburg. Der Schaden liegt bei rund 60.000 Euro, doch die Gaststätte sei "weiterhin nutzbar", so die Polizei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Fünf Verletzte, ein zerstörtes Auto und eine demolierte Hauswand: Das ist die Bilanz eines Unfalls im Kreis Ravensburg. Der Schaden liegt bei rund 60.000 Euro, doch die Gaststätte sei "weiterhin nutzbar", so die Polizei.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/naechtliche-alkoholfahrt-endet-an-der-hauswand-einer-gaststaette;art410936,12402773]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fünf Verletzte, ein zerstörtes Auto und eine demolierte Hauswand: Das ist die Bilanz eines Unfalls im Kreis Ravensburg. Der Schaden liegt bei rund 60.000 Euro, doch die Gaststätte sei "weiterhin nutzbar", so die Polizei.



        <p>Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 23.30 Uhr. Demnach war ein vollbesetzter VW Touareg in Oberankenreute, einem Teilort von Schlier, von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug fuhr durch ein Gartengrundstück, die Fahrt endete an der Hauswand einer Gaststätte. Am Steuer des Autos saß ein betrunkener 32-Jähriger.</p> <h2>Fahrer schwer verletzt</h2> <p>Durch den Aufprall erlitten zwei 19 und 29 Jahre alte Mitfahrerinnen sowie zwei 30-jährige Mitfahrer leichte Verletzungen. Der Fahrer selbst trug nach Polizeiangaben schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen davon. Ihm wurde noch vor Ort der Führerschein abgenommen.</p> <p>Am Touareg entstand ein Totalschaden von etwa 50.000 Euro. Die Schäden am Gartengrundstück, Zaun und an der Hauswand der Gaststätte schätzt die Polizei auf 10.000 Euro. Die Hauswand hat Risse davongetragen, ein Fenster wurde beschädigt. „Eine Einsturzgefahr des Gebäudes war nicht erkennbar“, so die Polizei, „das Gebäude ist weiterhin nutzbar.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nächtliche Alkoholfahrt endet an der Hauswand einer Gaststätte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 12:33:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[80.000 Euro Schaden: Bekiffter und betrunkener Fahrer fährt Mercedes zu Schrott  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/80000-euro-schaden-bekiffter-und-betrunkener-fahrer-faehrt-mercedes-zu-schrott;art410936,12402770 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weil er zu schnell mit seinem hochmotorisierten Mercedes unterwegs war, verlor ein 33-Jähriger die Kontrolle über das Auto. Der Mann stand laut Polizei unter Drogen – aber das war nicht alles.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Weil er zu schnell mit seinem hochmotorisierten Mercedes unterwegs war, verlor ein 33-Jähriger die Kontrolle über das Auto. Der Mann stand laut Polizei unter Drogen – aber das war nicht alles.<br>
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        Weil er zu schnell mit seinem hochmotorisierten Mercedes unterwegs war, verlor ein 33-Jähriger die Kontrolle über das Auto. Der Mann stand laut Polizei unter Drogen – aber das war nicht alles.



        <p>Der Unfall passierte nach Polizeiangaben am Samstag gegen 21.15 Uhr. Demnach war ein 33-Jähriger mit einem Mercedes GLC von Altshausen (Landkreis Ravensburg) in Richtung Ebersbach unterwegs. In einem Waldstück verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Die Polizei gibt als Gründe nicht angepasste Geschwindigkeit, Alkohol- und Cannabiseinfluss an.</p> <p>Das Auto landete im Unterholz. Der Unfallfahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Als die Polizeibeamten am Unfallort erschienen, um den Unfall aufzunehmen, stellten sie fest, dass der Fahrer deutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Deshalb musste sich der 33-Jährige Blut abnehmen lassen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Am Mercedes entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 80.000 Euro.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[80.000 Euro Schaden: Bekiffter und betrunkener Fahrer fährt Mercedes zu Schrott]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 30 May 2025 11:59:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Eine besonders bezaubernde Ecke": Nina Gnädig schwärmt vom Serien-Dreh in Oberschwaben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/besonders-bezaubernde-ecke-nina-gnaedig-schwaermt-vom-serien-dreh-in-oberschwaben;art1015351,12401344 ]]></link>      <description><![CDATA[  ZDFneo zeigt im Juni die Serie "Tschappel". Mit dabei ist die Schauspielerin, die auf der Schwäbischen Alb aufwuchs. Warum der Dreh auf Schwäbisch für sie ein Segen war und sie sich mehr Tante Gabis im Fernsehen wünscht.  ]]></description>
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          ZDFneo zeigt im Juni die Serie "Tschappel". Mit dabei ist die Schauspielerin, die auf der Schwäbischen Alb aufwuchs. Warum der Dreh auf Schwäbisch für sie ein Segen war und sie sich mehr Tante Gabis im Fernsehen wünscht.<br>
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        ZDFneo zeigt im Juni die Serie "Tschappel". Mit dabei ist die Schauspielerin, die auf der Schwäbischen Alb aufwuchs. Warum der Dreh auf Schwäbisch für sie ein Segen war und sie sich mehr Tante Gabis im Fernsehen wünscht.



        <p><strong>Frau Gnädig, Sie sind in der Serie „Tschappel“ zu sehen. Hatten Sie das Wort vorher jemals gehört?</strong></p> <p>Nein, im Bayerischen gibt‘s das als Tschapperl, in Österreich wohl auch. Aber im Schwäbischen muss das mal jemand nach einer langen Party-Nacht gesagt haben: „Du bist so ein richtiger Tschappel!“ Und dann war es da, das Wort, und seitdem tun wir alle so, als sei das selbstverständlich. <em>(lacht)</em></p> <p><strong>Ein Tschappel ist – ganz liebevoll gemeint – jemand, der naiv, tollpatschig und leichtfertig durchs Leben geht. So wie Carlo aus Hintervorderbach in Oberschwaben, die Hauptfigur der Serie. Sie sind in Oggenhausen auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Fühlen Sie sich mit Carlo verbunden?</strong></p> <p>Als ich die Bücher bekommen habe, war das nicht nur das erste Mal, dass ich schwäbische Drehbücher gelesen habe – sondern ich habe auch gedacht: Das ist ja meine Kindheit! Bei der Leseprobe sagten die Kollegen: Das ist ihre Kindheit. Und als wir die Serie beim Max Ophüls Preis gezeigt haben, haben die Zuschauer alle gesagt, egal in welchem Alter: Ne, das ist meine Kindheit. Was in „Tschappel“ erzählt wird, scheint also eine kollektive Kindheit zu sein, mit der sich selbst Städter identifizieren können.</p> <p>Aber jemand wie ich, die auf dem Land großgeworden ist, die auch Kühe melken kann und ein raues Älblerisch gelernt hat, dass man jenseits des Albtraufs kaum mehr versteht – ich konnte mein Glück natürlich kaum fassen über diese Bücher. Der Autor und Produzent der Serie, Marius Beck, der aus Zußdorf kommt, wo wir gedreht haben, und ich – wir haben uns heiße Gefechte geliefert, welches denn jetzt das eigentliche Schwäbisch ist. <em>(lacht)</em> Das ist manchmal ja schon von Dorf zu Dorf ganz unterschiedlich, ob <em>nicht</em> beispielsweise <em>ned</em>, <em>ed</em> oder <em>it</em> gesprochen wird. Ein Segen!</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Nina Gnädig</strong> (47) erhielt Anfang der 2000er-Jahre ihre Schauspiel-Ausbildung in Leipzig und Dresden. Sie hat auch Theater gespielt, ist jedoch vor allem aus Fernsehserien wie „Verliebt in Berlin“ (2005-2006, Sat.1) und „Soko Stuttgart“ (2009-2012, ZDF) bekannt. Ihre erste Kinorolle spielte sie in „Der Rote Kakadu“ (2005). Gnädig war auch in Reihen wie „Das Traumschiff“ (ZDF) und „Daheim in den Bergen“ (ARD) zu sehen. Neu in der ZDF-Mediathek ist die Comedy-Serie „Tschappel“ über einen oberschwäbischen Provinz-Teenager auf der Suche nach sich selbst. ZDFneo zeigt die achtteilige Serie ab dem 3. Juni 2025 immer dienstags um 21.45 Uhr in Doppelfolgen. Die gebürtige Nürnbergerin Gnädig wuchs auf der Schwäbischen Alb auf, heute lebt sie in Berlin.</span></label></div> <p><strong>Was ist denn Ihre schönste Erinnerung an Ihre Kindheit auf dem Land?</strong></p> <p>Ich hatte nach jedem Sommer Hornhaut an den Füßen. So, dass ich über Stoppelfelder rennen konnte. Da wusste man, der Sommer war lang. Und ich finde, das beschreibt meine Kindheit ziemlich gut. Barfuß übers Hühnerfeld zur alten Eiche bis durch den Wald zum Seerosenteich – das war unser Auslaufgebiet, umgeben von Tieren. Schon Ulm war für uns so weit weg, dass wir da vielleicht zwei-, dreimal im Jahr waren.</p> <p><strong>Wie vertraut waren Sie vor dem Dreh mit Oberschwaben?</strong></p> <p>Tatsächlich ist meine Mama in Ravensburg aufgewachsen, das heißt, ich konnte das Schönste aus drei Welten miteinander verbinden: meine Kindheit, die Kindheit meiner Mama und die Kindheit von Carlo, die wir in „Tschappel“ erzählen – und das alles 18 Kilometer vom Bodensee entfernt, in dem jede und jeder Süddeutsche schon gebadet hat.</p> <p><strong>Waren Sie als Kind oft am Bodensee?</strong></p> <p>Nein, denn von Oggenhausen aus fährt man da nicht mal eben hin. Heute weiß ich: Oberschwaben ist schon eine besonders bezaubernde Ecke. Wir hatten das Glück, in Ravensburg zu wohnen und in Zußdorf zu drehen, das ist eine Anfahrt von 25 Minuten. Damals hingen überall auf den Obstplantagen schon die Äpfel an den Bäumen. Und dann fährt man bei Sonnenaufgang von Dorf zu Dorf, an diesen roten reifen Früchten vorbei, den satten Wiesen. Und im Hintergrund leuchten die Alpen … Ich habe Fotos davon gemacht, weil ich gedacht habe: Diesen Arbeitsweg glaubt mir keiner, so schön ist das.</p> <p><strong>Waren Sie auch während des Drehs mal am Bodensee?</strong></p> <p>Natürlich! Ich war auf dem Wasser, ich war im Wasser, unter Wasser. Es war ein richtig heißer Sommer – für die Folge, in der eine Güllegrube zum Pool wird, waren wir alle ausgiebig dankbar. Überhaupt wurden die Seen der Umgebung am Wochenende zu unserem Naherholungsgebiet.</p> <p><strong>In der ersten Folge ist die von Ihnen gespielte Tante Gabi in einem leichten Kleid unterwegs – während des Drehs hat es in Strömen geregnet. Wie schlimm war das für Sie?</strong></p> <p>Wir hatten die ganze Zeit Hochsommer, nur nicht in der Nacht, da hat es durchgeregnet. Irgendwann haben da auch die Jacken, das Zelt und die Wärmflaschen nichts mehr gebracht. Bei uns beiden Frauen im Kleidchen hat sich der Stoff zumindest nicht so mit Wasser vollgesaugt hat, da mussten die Jungs tapferer sein. Aber einmal nass, die ganze Nacht lang nass, klar.</p> <p><strong>Wie lange waren Sie eigentlich in Oberschwaben?</strong></p> <p>Sechs Wochen am Stück. Ich hatte natürlich zwischendurch freie Tage, aber die Zeit hätte nicht gereicht, um nach Berlin – und zurück – zu fahren. Ich war wahnsinnig gerne vor Ort – ich meine: Sommer am See … Der Dreh war wirklich ein Geschenk, der Ort, die Menschen, die Geschichten. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und haben uns dadurch gut kennengelernt. Ich habe das junge Ensemble als sehr außergewöhnlich empfunden: sehr feinfühlig, humorvoll, warmherzig und talentiert. Das berührt mich immer noch.</p> <p><strong>Sie leben ja schon lange in Berlin. Saß der schwäbische Dialekt noch oder mussten Sie üben?</strong></p> <p>Ich bin ja gebürtige Bayerin, wurde in Nürnberg geboren und bin dann am Pilsensee aufgewachsen. Als ich auf die Schwäbische Alb kam, verstand ich die anderen Kinder oft nicht, das hat in kürzester Zeit für sehr viele Un- und Missverständnisse gesorgt hat. Also haben meine Schwester und ich binnen kürzester Zeit Älbler Schwäbisch gelernt. <em>(lacht)</em> Natürlich haben sich die Mitschüler anfangs über meine Aussprache kaputtgelacht – wie Kinder halt so sind. Weil mein Patentante Stuttgarter Schwäbin ist und ich bei der „Soko Stuttgart“ war, hat sich die Palette irgendwann noch um Honoratioren-Schwäbisch ergänzt.</p> <p><strong>Konnten Ihre Kollegen auch alle Schwäbisch?</strong></p> <p>Wir waren eine bunte Mischung. Jeremias Meyer, der die Hauptfigur Carlo spielt, hat es sich über drei Monate hinweg angeeignet. Bitte mal kurz dafür innehalten: Und wie gut! Sebastian Doppelbauer, sein Kumpel Blabla, kommt aus Vorarlberg, ist ein Genie in Dialekten, da kann man mit der Stecknadel die Landkarte abfahren, alle 30 Kilometer anhalten – zack. David Ali Rashed, als Aydin der Dritte im Bunde, spielt einen Hamburger, der ganz bewusst Schwäbisches einstreut als Neigschmeckter. Und meine Freundin Bärbel Stolz, die Carlos Mutter spielt, spricht das charmante Schwäbisch vom Blautopf. Wir wohnen in Berlin Tür an Tür. So ein Geschenk, dass wir ausgerechnet diese Serie zusammen drehen!</p> <p><strong>Harald Schmidt hat in der Serie einen Kurzauftritt als Arzt. Kannten Sie ihn vorher persönlich?</strong></p> <p>Von wegen aller guten Dinge sind drei: Harald Schmidt kenne ich seit der „Soko Stuttgart“, er war in einer der ersten Folgen dabei – als Mörder, na klar. <em>(lacht)</em> Und wir waren mal zusammen auf dem „Traumschiff“. Aber so lustig wie bei „Tschappel“ hatten wir es noch nie.</p> <p><strong>Und wie war es mit Cossu?</strong></p> <p>Ihn habe ich erst durch die Dreharbeiten kennengelernt. Wir spielen ein Liebespaar – obwohl, so richtig weiß man das nicht. Bevor wir in die Szene eingestiegen sind, hatten wir tatsächlich die Mittagspause über Zeit, um, unter einem Apfelbaum sitzend, kurz miteinander zu sprechen. Wir mochten uns auf Anhieb. So eine aufrichtige, auch sehr tiefgründige Begegnung. Beim Dreh hatten wir dann natürlich einen Heidenspaß. Cossu ist ein Timing-Ass im Pointen setzen. Unsere erste Szene war prompt die Pool-Szene. Die Maskenbildnerin Steffi Bauer hatte sich so viel Mühe mit der Frisur von Tante Gabi gemacht, ich hatte versprochen, darauf zu achten. Dann kommt das „Und, bitte!“ und als Erstes kippt mir jemand ein Bier über den Kopf. Die nächste Regieanweisung war dann „Ausrasten!“. Na ja, und dann sind wir vorschriftsmäßig ausgerastet. <em>(lacht)</em></p> <p><strong>Tante Gabi ist, vorsichtig gesagt, unkonventionell, oder?</strong></p> <p>Die Drehbücher beginnen mit einer Abiball-Szene, in der Tante Gabi ein Bier ext und sich dann verbeugt. Ich habe das gelesen und gedacht: Wenn die Bücher alle so sind, dann sage ich auf Seite 5 schon zu. Man wird als Schauspielerin ja immer wieder mal gefragt: Was würden Sie gerne mal spielen? Tante Gabi hat da sehr viel von allem. Der Regisseur Marc Ginolas hat mal gesagt: Tante Gabi ist das Schweizer Taschenmesser der Serie. Multifunktionsfähig. Man braucht Lösungen, Ideen, Alkohol, Entscheidungen, Kondome, Saxofonmusik oder einen guten Ratschlag – Tante Gabi. Das ist natürlich ein Geschenk – für mich und, wie ich finde, auch für die Zuschauenden. Denn ich habe so eine Rolle noch nie im deutschen Fernsehen gesehen und ich wünsche mir und uns allen mehr davon. Denn mit so einer Rolle kannst du alles ausprobieren, ist alles möglich, das ist eine große Freude.</p> <p><strong>Was mögen Sie an ihr?</strong></p> <p>Dass sie eine ganz große Glücksfähigkeit in sich trägt. Sie ist bereit, aus jeder Situation das Allerbeste zu machen, also das lebens- und liebenswürdigste, das in dem Moment möglich ist. Damit geht konsequenterweise eine Gelassenheit einher. Natürlich gibt es auch viele ungeklärte Fragen. Seien wir ehrlich: Tante Gabi hat nichts von dem, was die meisten Menschen ihres Alters haben. Sie hat weder Haus noch Partnerschaft, keine Kinder, kein Auto, keinen Job. Man weiß nicht, wie viele Männer, wie viele Jobs und wie viel Alkohol sie hatte und wie viele Länder der Welt sie bereist hat. Aber ganz gewiss viel von allem. Vor allem aber bleibt sie immer sehr bei sich. Und voller Hingabe. Sie ist quasi die Königin des Augenblicks.</p> <p><strong>Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder in einem Dorf zu leben?</strong></p> <p>Ich glaube, wenn man auf dem Land aufwächst, nimmt man das überallhin mit. Ich spiele, dass ich Berlinerin bin – und das erfolgreich seit 18 Jahren. <em>(lacht)</em> Aber ich frage mich auch in Berlin: Blüht die Kirsche schon? Wie weit ist eigentlich der Roggen? Wurden die Felder schon geerntet? Ich habe das große Glück, dass meine Familie auf dem Land lebt. Ich würde nicht in Berlin wohnen, wenn ich nicht dieses Gegengewicht hätte: Stadt und Land, Norden und Süden, Osten und Westen. So bin ich beschenkt mit dem Besten aus beiden Welten.</p> <p><strong>Wie man auf Instagram sehen kann, sind Sie gern mal mit dem Wohnmobil unterwegs. Wäre eine Tour durch Oberschwaben denkbar?</strong></p> <p>Natürlich – auch ohne Wohnmobil, mit der Bahn, mit dem Fahrrad. Ich habe mir an meinen drehfreien Tagen angeguckt, was ich konnte, ich habe mir die Füße plattgelaufen vor Glück.</p> <p><strong>Wo war es am schönsten?</strong></p> <p>Ich würde sagen, am schönsten ist die Abwechslung. Ich habe mich treiben lassen, bin durch die Gassen in Ravensburg gelaufen, über Obstplantagen und am Bodensee entlang. Da hat der liebe Gott hingespuckt – und er hat es richtig gut gemeint dabei.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Eine besonders bezaubernde Ecke": Nina Gnädig schwärmt vom Serien-Dreh in Oberschwaben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 26 May 2025 15:46:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schamlippen seiner Partnerin verstümmelt: Landgericht Ravensburg verurteilt 26-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/schamlippen-seiner-partnerin-verstuemmelt-landgericht-ravensburg-verurteilt-26-jaehrigen;art372481,12398072 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann soll die Schamlippen seiner Partnerin in einer Zeremonie verstümmelt haben. Vor Gericht zeigte er sich geläutert. Nun wurde das Urteil gesprochen.  ]]></description>
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          Ein Mann soll die Schamlippen seiner Partnerin in einer Zeremonie verstümmelt haben. Vor Gericht zeigte er sich geläutert. Nun wurde das Urteil gesprochen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Mann soll die Schamlippen seiner Partnerin in einer Zeremonie verstümmelt haben. Vor Gericht zeigte er sich geläutert. Nun wurde das Urteil gesprochen.



        <p>Weil er die Schamlippen seiner Freundin verstümmelt und mit Drogen gehandelt haben soll, ist ein 26-Jähriger zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Ravensburg sah es als erwiesen an, dass der Fachinformatiker seine damalige Partnerin in einer Art ritueller Zeremonie verstümmelt hatte. Die Tat spielte sich demnach im Herbst 2021 in seiner Wohnung in Leutkirch im Allgäu ab.</p> <p>Die Initiative für die Beschneidung kam nach Auffassung des Gerichts von der Frau selbst, die die Tragweite dessen wegen einer krankhaften seelischen Störung nicht überblickt habe. Sie habe sich nach Missbräuchen unrein gefühlt und ihren damaligen Partner deshalb darum gebeten. Bis heute leide sie unter Schmerzen im Genitalbereich.</p> <h2>Schmerzensgeld für Ex-Partnerin</h2> <p>Der Frau sprach das Gericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 8.000 Euro zu. Außerdem soll der Angeklagte 2.000 Euro an Terre des Femmes zahlen, eine Organisation, die sich gegen Genitalverstümmelungen einsetzt. Verurteilt wurde der Mann zudem wegen bewaffneten Drogenhandels, Geldfälschung und kleineren Diebstählen.</p> <p>Mittlerweile habe er mehrere Therapien hinter sich und nehme keine Drogen mehr, hatte der Angeklagte vor Gericht beteuert. Dies würdigte das Gericht zu seinen Gunsten. Nach erfolgreichen Therapien engagiere sich der Angeklagte zwischenzeitlich selbst in der Suchthilfe. Der Prozess fand größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.</p> <p>Der Angeklagte nahm das Urteil an und verzichtete auf Rechtsmittel. Es ist aber noch nicht rechtskräftig. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verurteilung Körperverletzung Urteil thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schamlippen seiner Partnerin verstümmelt: Landgericht Ravensburg verurteilt 26-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 17:32:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödlicher Zusammenstoß auf Bundesstraße 30  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/bundesstrasse-30-toedlicher-frontalzusammenstoss-bei-bad-waldsee;art372481,12395095 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee ereignet sich ein schwerer Unfall. Ein Autofahrer stirbt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee ereignet sich ein schwerer Unfall. Ein Autofahrer stirbt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/bundesstrasse-30-toedlicher-frontalzusammenstoss-bei-bad-waldsee;art372481,12395095]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee ereignet sich ein schwerer Unfall. Ein Autofahrer stirbt.



        <p>Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) ist ein Autofahrer gestorben. Der 47-Jährige war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, wie ein Polizeisprecher sagte. Dort stieß er mit einem Lastwagen zusammen. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.</p> <p>Die Bundesstraße wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Betroffen war der Abschnitt zwischen Bad Waldsee Süd und -Nord. Die Polizei ging davon aus, dass die Sperrung noch bis in den Abend anhalten wird. Der Verkehr wurde umgeleitet. Ortskundige Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[B30 Polizei Verkehrsunglücke Autobahn Unfall thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tödlicher Zusammenstoß auf Bundesstraße 30]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 07:42:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sportwagenfahrer verliert mit 200 km/h die Kontrolle – Wagen brennt aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/leutkirch-sportwagenfahrer-verliert-mit-200-kmh-die-kontrolle-wagen-geht-in-flammen-auf-20-05-25;art372481,12391462 ]]></link>      <description><![CDATA[  <br /> Ein Autofahrer verliert in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Die beiden Insassen werden bei dem Unfall schwer verletzt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <br /> Ein Autofahrer verliert in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Die beiden Insassen werden bei dem Unfall schwer verletzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/leutkirch-sportwagenfahrer-verliert-mit-200-kmh-die-kontrolle-wagen-geht-in-flammen-auf-20-05-25;art372481,12391462]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <br /> Ein Autofahrer verliert in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Die beiden Insassen werden bei dem Unfall schwer verletzt.



        <p>Mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde soll ein Mann mit seinem Sportwagen über die Autobahn 96 in Richtung Memmingen gerast sein und einen Unfall verursacht haben. Die beiden Insassen seien schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Demnach habe der 36-jährige Fahrer am Sonntagabend in einer Kurve bei Leutkirch (Kreis Ravensburg) die Kontrolle über seinen Wagen verloren.</p> <p>Das Auto prallte zunächst gegen eine Mittelschutzleitplanke. Von dort sei das Auto über alle Fahrspuren geschleudert und habe einen Wildschutzzaun durchbrochen. Der Wagen sei rund 50 Meter von der Autobahn entfernt stehen geblieben.</p> <p>Die beiden schwer verletzten Insassen konnten noch selbst aus dem Auto aussteigen, ehe der Wagen in Flammen aufging. Der Sportwagen sei ausgebrannt, hieß es. Sanitäter brachten die beiden Männer in eine Klinik. Die Ermittler bezifferten den Schaden an dem Wagen auf rund 120.000 Euro. An der Unfallstelle gebe es keine Geschwindigkeitsbegrenzung, teilte die Polizei mit. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sportwagenfahrer verliert mit 200 km/h die Kontrolle – Wagen brennt aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 02 May 2025 09:58:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Opfer, eine Festnahme: Welle von Schockanrufen überrollt die Region  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schockanrufe-ueberrollen-den-bodenseekreis-so-tricksen-betrueger-ihre-opfer-aus-09-05-25;art410936,12376611 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wenn Betrüger Erfolg haben, geht es um hohe Geldsummen. Für die Opfer sind die Taten schambehaftet. Die Polizei geht von einer hohen Dunkelziffer aus und appelliert, Anzeige zu erstatten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wenn Betrüger Erfolg haben, geht es um hohe Geldsummen. Für die Opfer sind die Taten schambehaftet. Die Polizei geht von einer hohen Dunkelziffer aus und appelliert, Anzeige zu erstatten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schockanrufe-ueberrollen-den-bodenseekreis-so-tricksen-betrueger-ihre-opfer-aus-09-05-25;art410936,12376611]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wenn Betrüger Erfolg haben, geht es um hohe Geldsummen. Für die Opfer sind die Taten schambehaftet. Die Polizei geht von einer hohen Dunkelziffer aus und appelliert, Anzeige zu erstatten.



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schockanruf-in-ueberlingen-betrueger-bringen-seniorin-um-ihre-gesamten-ersparnisse;art372495,12369286" target="_blank" title="„Ihre Tochter hatte einen Unfall!“: Seniorin übergibt sämtliche Ersparnisse an Betrüger">Nach einem Schockanruf übergab eine Seniorin am 22. April in Überlingen einen sechsstelligen Euro-Betrag. </a>Die Frau hatte bereits am Morgen Besuch von den Betrügern oder ihren Mithelfern bekommen, die ihr von dem vorgeschobenen Unfall ihrer Tochter berichteten. Auffällig auch die Betrugsmasche am 28. April, als ein Betrüger sich bei einem Ehepaar in Oberuhldingen als Arzt ausgab und einen mittleren fünfstelligen Betrag ergaunern konnte. Angeblich sollte mit dem Geld ihrem schwer an Krebs erkrankten Sohn geholfen werden. Eine Frau händigte ebenfalls am 28. April in Ravensburg Bargeld und Wertgegenstände an Unbekannte aus. Dem war gleichfalls ein Schockanruf vorausgegangen.</p> <p>Christian Sugg von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit im Polizeipräsidium Ravensburg, das für die drei Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen zuständig ist, erklärt: „Tatsächlich sind aktuell wieder vermehrt Betrugsanrufe zu verzeichnen, bei denen sich die Täter beispielsweise als Ärzte ausgeben und vorspielen, dass ein Angehöriger schwer erkrankt sei und nun teure Medikamente aus dem Ausland benötigt würden.“</p> <p>Seinen Angaben nach ist das grundsätzlich nicht neu. Sugg: „Betrüger passen ihre Masche immer wieder an und wenden diese in unterschiedlichen Abwandlungen an, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Während Corona gab es zum Beispiel Fälle, in denen Betrüger schwere Corona-Erkrankungen Angehöriger vorgespielt haben und eine weitere Behandlung nur gegen Barzahlung möglich wäre. Das Spiel lässt sich auf jede aktuelle Lage und Lebenssituation anpassen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Anruf? So kommen Opfer Betrügern auf die Schliche</span><span>Die Täter sind geschult. Die Polizei spricht oft von „geschickter Gesprächsführung“. Ohne es zu wollen, geben Opfer etwas von sich preis. Etwa auf die Aufforderung hin: „Rate mal, wer am Telefon ist.“ Versehentlich wird etwa der Name des Enkels verraten. So finden die Betrüger Ansatzpunkte und versuchen, die Gespräche zu lenken. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/vorsicht-so-wollen-betrueger-an-ihr-geld-kommen;art410936,11460750" target="_blank" title="Vorsicht! So wollen Betrüger an Ihr Geld kommen">Dieses Vorgehen stellte Polizistin Nadine Götz bei einem Vortrag in einem Lokal in Sauldorf-Rast im Kreis Sigmaringen vor. </a>Für den konkreten Fall eines Betrugsversuches oder Betrugs rät das Polizeipräsidium Ravensburg: 1. Vorsichtig sein, wenn jemand telefonisch um Geld bittet. 2. Den Telefonhörer auflegen, sobald der Gesprächspartner, häufig ein angeblicher Enkel, Geld fordert. 3. Vergewissern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Dafür eignet sich ein Anruf bei der genannten Person. 4. Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben. 5. Sofort die Polizei informieren, wenn ein Anruf verdächtig erscheint: Notrufnummer 110. 6. Bei der Polizei melden und Anzeige erstatten, falls man Opfer geworden ist. Kostenfreie Angebote für Seniorengruppen und deren Angehörige können beim Polizeipräsidium Ravensburg, Referat Prävention, per E-Mail ravensburg.pp.praevention@polizei.bwl.de gebucht werden. Etwa 2000 Senioren wurden 2024 bei 86 Veranstaltungen informiert.</span></label></div> <p>Telefonbetrüger unterscheiden sich laut dem Polizeipressesprecher auch nicht unbedingt von Trickbetrügern oder unliebsamen Gästen an der Haustüre. „Betrüger wissen genau, wo sie ansetzen müssen: (Zeit-)Druck aufbauen und überrumpeln, um dem Opfer keine Zeit für Überlegungen zu geben. Emotionen erzeugen, um den Entscheidungsdruck zu erhöhen. Schwere Unfälle, die Ersparnisse stehen auf dem Spiel, oder keinesfalls das große Glück verpassen: Lotto/Aktien/Bitcoin-Gewinn“, führt Sugg aus.</p> <p>Die Opfer werden durch die Täter separiert und in Sicherheit gewogen. „Gerade Telefonbetrügern ist es wichtig, dass die Opfer mit niemand anderem Rücksprache halten können und nicht auflegen. Sie weisen Opfer mitunter sogar gezielt an, die Sache geheim zu halten. So können Dritte den Betrugsversuch nicht mehr vereiteln.“ Der Kontakt kann sich über Tage oder Wochen erstrecken. Gefordert wird die Herausgabe von Ersparnissen und Wertgegenständen.</p> <h2>Viele Opfer zeigen Taten aus Scham nicht an</h2> <p>Im Sicherheitsbericht für das Jahr 2024 steht: „Der Callcenter-Betrug setzt sich aus den Phänomenbereichen angebliche Polizeibeamte (34 Fälle), Enkeltrick (ein Fall), Schockanrufe (29 Fälle) und falsche Gewinnversprechen (zwei Fälle) zusammen.“ Im Bereich des Polizeipräsidiums bewegen sich die Fallzahlen demnach in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Zu verzeichnen ist ein leichter Anstieg: „Für den (...) Anstieg verantwortlich sind gestiegene Fallzahlen im Phänomenbereich angebliche Polizeibeamte (plus acht Fälle).“</p> <p>Die Gesamt-Schadenssumme belaufe sich auf circa 460.000 Euro und sei somit um etwa 490.000 Euro gesunken. Die Hintermänner sitzen häufig im Ausland. 2024 wurden hier 925 Fälle von Callcenter-Betrug erfasst, davon 883 Versuche. Der angerichtete finanzielle Schaden beläuft sich auf rund 525.000 Euro. Die Polizei geht allerdings von einem erheblichen Dunkelfeld aus, da „viele Opfer aus Scham entsprechende Straftaten nicht anzeigen“.</p> <p>Christian Sugg rät Betroffenen: „Egal in welcher Abwandlung und ob auf dem Parkplatz, an der Haustüre, am Telefon, per WhatsApp, im Internet: Lassen Sie sich niemals unter (Zeit-)Druck setzen und geben Sie gegenüber Fremden niemals persönliche Daten preis. Bleiben Sie bei besonders lukrativen Anlagesituationen oder angeblich großen Gewinnen kritisch. Nehmen Sie Angehörige mit ins Boot. Sollten Sie sich unsicher sein: Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle.“</p> <p>In der Präventionsarbeit nehmen Betrugsmaschen inzwischen großen Raum ein. Die Ansätze der Täter sind dem Polizeipressesprecher zufolge stets dieselben. „Wichtig ist es, diese zu transportieren und insbesondere, aber nicht nur ausschließlich ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sensibilisieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen der Prävention sind in diesem Anliegen unermüdlich im Einsatz und versuchen dabei auch immer wieder, neue, kreative Wege zu gehen.“ Informationsmaterial gibt es im Internet unter <a href="https://www.polizei-beratung.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.polizei-beratung.de</a>.</p> <h2>26-jährige Geldabholerin sitzt in Untersuchungshaft</h2> <p>Die Ermittlungen gestalten sich schwierig – gerade bei aus dem Ausland inszenierten Betrugsversuchen. Die Anrufe durch angebliche Polizeibeamte erfolgen unter anderem häufig aus Callcentern in der Türkei. Mittäter steuern dann die Geldabholung bei den Geschädigten vor Ort, erklärt das Polizeipräsidium in seinem Sicherheitsbericht. In Ravensburg gelang an dieser Stelle jüngst eine Festnahme. Laut Polizeibericht wurde bei einem Betrugsversuch am 28. April eine 26-jährige Geldabholerin erwischt. Die junge Frau sitzt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Betrugs in Untersuchungshaft. Ein Nachbar der Betroffenen war misstrauisch geworden, als diese ihn nach einem vorgegaukelten Unfall um Geld für die Kaution ihrer Tochter gebeten hatte.</p> <p>Neben diesem Fall meldeten sich zahlreiche Bürger bei der Polizei, die im Verlauf des 29. Aprils ebenfalls Schockanrufe von Betrügern erhalten hatten. „Der Großteil der Angerufenen durchschaute die Masche und legte einfach auf“, berichtet die Polizei. Ein Senior in Bad Wurzach sei dem Betrugsversuch dadurch entgangen, da er sich auf dem örtlichen Polizeiposten persönlich nach dem angeblich tödlichen Unfall hatte erkundigen wollen, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehrere Opfer, eine Festnahme: Welle von Schockanrufen überrollt die Region]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Apr 2025 11:13:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Ehefrau entdeckt: Mann seilt sich mit Bettlaken ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/von-ehefrau-entdeckt-mann-seilt-sich-mit-bettlaken-ab-20-04-25;art409965,12366900 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es muss eine Szene wie aus einem schlechten Film gewesen sein: Ein Mann trifft sich in Ravensburg mit seiner Geliebten im Hotel. Dann steht die Ehefrau vor der Tür. Das Unglück nimmt seinen Lauf.  ]]></description>
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          Es muss eine Szene wie aus einem schlechten Film gewesen sein: Ein Mann trifft sich in Ravensburg mit seiner Geliebten im Hotel. Dann steht die Ehefrau vor der Tür. Das Unglück nimmt seinen Lauf.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/von-ehefrau-entdeckt-mann-seilt-sich-mit-bettlaken-ab-20-04-25;art409965,12366900]]></guid>
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        Es muss eine Szene wie aus einem schlechten Film gewesen sein: Ein Mann trifft sich in Ravensburg mit seiner Geliebten im Hotel. Dann steht die Ehefrau vor der Tür. Das Unglück nimmt seinen Lauf.



        <p>Bei einer filmreifen Abseilaktion mit einem Bettlaken aus einem Hotelzimmer ist ein Mann im baden-württembergischen Ravensburg zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Der 66-Jährige habe sich dabei schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Grund für die waghalsige Kletterei: Der Mann war nach Polizeiangaben mit seiner Geliebten zusammen gewesen und auf der Flucht vor seiner Ehefrau, die vor der Hotelzimmertür stand und klopfte.</p> <p>Wie die Polizei berichtete, habe der 66-Jährige zwei Bettlaken zusammengeknotet und so versucht, unentdeckt aus dem vierten Stock des Hotels zu entkommen. Allerdings sei er bei der Aktion am Karfreitag abgestürzt und auf ein Vordach gefallen. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.</p> <h2>Auch die Polizei wurde wegen des Unfalls gerufen</h2> <p>„So tragisch die Geschichte ist, das Ganze hat sich genauso abgespielt“, sagte ein Polizeisprecher in Ravensburg. Der Mann sei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Es gehe ihm „den Umständen entsprechend“. (dpa)</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Ehefrau entdeckt: Mann seilt sich mit Bettlaken ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 14:16:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sexuelle Belästigung im Zug: Unbekannter küsst junge Frau gegen ihren Willen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/uebergriff-im-re-3-zwischen-ravensburg-und-friedrichshafen-mann-kuesst-18-jaehrige-gegen-ihren-willen;art410936,12365759 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein bislang unbekannter Mann berührt und küsst im RE 3 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen eine 18-Jährige gegen ihren Willen. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und sucht Zeugen.  ]]></description>
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          Ein bislang unbekannter Mann berührt und küsst im RE 3 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen eine 18-Jährige gegen ihren Willen. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und sucht Zeugen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/uebergriff-im-re-3-zwischen-ravensburg-und-friedrichshafen-mann-kuesst-18-jaehrige-gegen-ihren-willen;art410936,12365759]]></guid>
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        Ein bislang unbekannter Mann berührt und küsst im RE 3 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen eine 18-Jährige gegen ihren Willen. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und sucht Zeugen.



        <p>Ein bislang unbekannter Täter soll am Montag, 14. April gegen 18.15 Uhr im Regionalexpress (RE 3) auf dem Weg von Ravensburg nach Friedrichshafen eine 18-jährige Frau sexuell belästigt haben. Wie die Bundespolizeiinspektion Konstanz berichtet, soll der Tatverdächtige die junge Frau berührt und gegen ihren Willen geküsst haben. Als er das fortsetzen wollte, wehrte die 18-Jährige dies ab und verließ den Platz.</p> <p>Am Bahnhof Friedrichshafen Stadt verließ die Geschädigte den Zug. Ob auch der Tatverdächtige hier ausstieg, ist den Polizeiangaben zufolge bislang nicht bekannt.</p> <h2>Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung</h2> <p>Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise können unter Telefon 07531/1288-0 oder der kostenfreien Hotline 0800/6 888 000 mitgeteilt werden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sexuelle Belästigung im Zug: Unbekannter küsst junge Frau gegen ihren Willen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 08:47:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/motorradfahrer-stirbt-nach-frontalzusammenstoss;art372481,12364453 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Motorradsaison hat wieder begonnen. Zwei Biker kommen sich entgegen. Dennoch setzt einer der beiden zum Überholen an – mit fatalen Folgen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Motorradsaison hat wieder begonnen. Zwei Biker kommen sich entgegen. Dennoch setzt einer der beiden zum Überholen an – mit fatalen Folgen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/motorradfahrer-stirbt-nach-frontalzusammenstoss;art372481,12364453]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Motorradsaison hat wieder begonnen. Zwei Biker kommen sich entgegen. Dennoch setzt einer der beiden zum Überholen an – mit fatalen Folgen.



        <p>Ein Motorradfahrer ist nach einem Frontalzusammenstoß mit einem anderen Motorrad gestorben. Der 22 Jahre alte Fahrer des zweiten Motorrads befindet sich noch in kritischen Zustand im Krankenhaus, sagte eine Polizeisprecherin.</p> <p>Der 22-Jährige soll demnach beim Überholen den entgegenkommenden 54-jährigen Motorradfahrer am Dienstagabend bei Kißlegg (Landkreis Ravensburg) übersehen haben. Beide Männer kamen zunächst per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus, wo der 54-Jährige an seinen schweren Verletzungen starb. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Unfall thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 11:24:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Macheten gegen Polizei: Spezialeinheit überwältigt 56-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/mit-macheten-gegen-polizei-spezialeinheit-ueberwaeltigt-56-jaehrigen;art372481,12361799 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aggressiver Mann bedroht in Argenbühl erst Familienmitglieder, dann zu Hilfe gerufene Beamte. Die Polizisten überwältigten den Alkoholisierten und brachten ihn in eine Fachklinik.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aggressiver Mann bedroht in Argenbühl erst Familienmitglieder, dann zu Hilfe gerufene Beamte. Die Polizisten überwältigten den Alkoholisierten und brachten ihn in eine Fachklinik.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/mit-macheten-gegen-polizei-spezialeinheit-ueberwaeltigt-56-jaehrigen;art372481,12361799]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Aggressiver Mann bedroht in Argenbühl erst Familienmitglieder, dann zu Hilfe gerufene Beamte. Die Polizisten überwältigten den Alkoholisierten und brachten ihn in eine Fachklinik.



        <p>Eine Spezialeinheit der Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag in Argenbühl (Landkreis Ravensburg) einen 56-Jährigen festgenommen. Der Mann hatte Polizeibeamte mit Macheten bedroht. Die Polizisten waren gegen 23 Uhr alarmiert worden, weil der Mann handgreiflich gegenüber Familienangehörigen wurde, teilt die Polizei mit.</p> <h2>Brennenden Gegenstand geworfen</h2> <p>Als die Beamten eintrafen, bewaffnete sich der 56-Jährige nach Polizeiangaben mit zwei Macheten und hielt diese drohend gegen die Einsatzkräfte. Im weiteren Verlauf warf er einen brennenden Gegenstand nach den Polizisten, die diesen mit einem Feuerlöscher löschen konnten.</p> <h2>Polizei setzt Elektroschocker ein</h2> <p>Eine nachalarmierte Spezialeinheit der Polizei wurde in den frühen Morgenstunden per Hubschrauber eingeflogen und nahm den 56-Jährigen fest. Dabei kam auch ein Elektroschocker (Taser) zum Einsatz. Der alkoholisierte Mann wurde im Anschluss in eine Fachklinik gebracht.</p> <h2>Kripo sichert vor Ort Spuren</h2> <p>Beamte des Kriminaldauerdienstes sicherten vor Ort Spuren und beschlagnahmten unter anderem die Macheten sowie weitere Hieb- und Stichwaffen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Gegen den 56-Jährigen wird nun unter anderem wegen Körperverletzung gegenüber der Familienmitglieder, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Bedrohung und des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung ermittelt. Neben der Polizei waren auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Feuerwehr Polizeieinsatz Festnahme Körperverletzung thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Macheten gegen Polizei: Spezialeinheit überwältigt 56-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 16:49:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihr englisches Vorstrafenregister hat 66 Seiten: Ärztin wird am Bodensee verurteilt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vorstrafenregister-hat-66-seiten-britische-aerztin-am-bodensee-verurteilt;art417930,12359769 ]]></link>      <description><![CDATA[  „Bin ich froh, dass ich Sie nicht kenne“: Diese Aussage kann sich der Richter irgendwann nicht mehr verkneifen. Die Angeklagte soll Polizisten als Nazis beleidigt haben – und war in England schon groß in den Medien.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          „Bin ich froh, dass ich Sie nicht kenne“: Diese Aussage kann sich der Richter irgendwann nicht mehr verkneifen. Die Angeklagte soll Polizisten als Nazis beleidigt haben – und war in England schon groß in den Medien.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vorstrafenregister-hat-66-seiten-britische-aerztin-am-bodensee-verurteilt;art417930,12359769]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        „Bin ich froh, dass ich Sie nicht kenne“: Diese Aussage kann sich der Richter irgendwann nicht mehr verkneifen. Die Angeklagte soll Polizisten als Nazis beleidigt haben – und war in England schon groß in den Medien.



        <p>In einer städtischen Unterkunft in Friedrichshafen streiten sich zwei Frauen. Es geht um dreckige Badezimmer und ob die eine der beiden Frauen überhaupt noch das Recht dazu hat, in der Unterkunft ein Zimmer zu beziehen.</p> <p>Der Streit eskaliert, die Polizei wird gerufen. Diese trifft ein, „dann ging das Theater richtig los“, sagt einer der beiden Streifenpolizisten als Zeuge vor Gericht. Eine der Frauen wird ausfällig, beleidigt die Polizisten als „Nazis“, „Rassisten“ und „Kriminelle“. Sie sagt auch, dass die Uniformen der Beamten die falsche Farbe, hätten braun würde doch besser passen als blau.</p> <p>Das Ende der Auseinandersetzung: ein Prozess am Amtsgericht Tettnang und ein Wiedersehen vor Gericht am Landgericht Ravensburg. Das Urteil von 100 Tagessätzen zu je zehn Euro wollte die wegen Beleidigung Angeklagte Amy F. (Name geändert) nicht auf sich sitzen lassen.</p> <h2>Richter Hussels-Eichhorn platzt der Kragen</h2> <p>Vor Gericht erscheint die 1955 in Bagdad geborene Frau mit britischer Staatsbürgerschaft ohne Anwalt, es steht ihr nur ein Dolmetscher zur Seite. Auf Deutsch sagt sie aus, das Urteil vom Amtsgericht sei falsch, beleidigt hat sie niemand.</p> <p>Sie kenne die Begriffe Nazis, Rassisten, Kriminelle gar nicht. Sie weiß auch nicht, warum ihr der Kommentar über die braune Uniform zu lasten gelegt wird. Mit Nazis habe sie nichts am Hut, sie sei damals noch gar nicht auf der Welt gewesen.</p> <p>Das sei ein „unsinniges Argument“, sagt der Richter. Man brauche nicht Geschichte studiert haben, um zu wissen, welche Assoziation braune Uniformen haben.</p> <p>Die Angeklagte ist sichtlich emotional. Immer wieder lacht sie, schimpft, weint. Oft unterbricht sie den Richter, fällt ins Wort der Zeugen, gibt Kommentare an den falschen Stellen ab und bezichtigt jeden des Lügens – bis Richter Hussels-Eichhorn der Kragen platzt. In klarem Englisch macht er klar: „In meinem Gerichtssaal gibt es nur eine Regel: Wenn ich rede, halten Sie gefälligst den Mund.“</p> <h2>Bei Angaben zu ihrer Person schweigt sie</h2> <p>2016 kam die Angeklagte nach Deutschland. Zuerst habe sie in Aachen gelebt, dann München, schlussendlich am Bodensee. Bei der Frage nach ihrem Familienstand lächelt sie, „glücklich ledig“, sagt die 69-Jährige. Als der Richter sie fragt, wann sie den Irak verlassen habe, lächelt sie ebenso: „Dann, als sie noch in der Schule waren.“</p> <p>Bei der Frage, welchen Beruf sie studiert und ausgeübt hat, verweigert sie die Aussage. „Das ist nicht relevant“, entscheidet sie, auch auf mehrmalige Nachfrage des Richters schweigt sie vehement.</p> <h2>Britisches Vorstrafenregister umfasst 66 Seiten</h2> <p>Ein Blick in ihr Vorstrafenregister beweist aber: Ein unbeschriebenes Blatt ist die 69-Jährige nicht. Drei Eintragungen hat sie aus Deutschland, 2019 wurde sie in Aachen zu einer Geldstrafe verurteilt. Dort habe sie bei einer Verkehrskontrolle Polizeibeamte als Zionisten und Rassisten beleidigt. 2020 wurde sie in München aufgrund Beleidigung und versuchter Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt, 2023 ebenso.</p> <p>Ähnlich sieht es in England aus – dort umfasst ihr Vorstrafenregister ganze 66 Seiten. Laut britischen Medienberichten wurde die damalige Ärztin 2006 beschuldigt, eine hochschwangere Frau mit ihrem Geländewagen gegen einen Laternenpfahl gedrückt zu haben.</p> <p>2004 bekam sie außerdem eine viermonatige Bewährungsstrafe wegen rassistisch motivierter Körperverletzung gegenüber eines Bahnmitarbeiters, für beide Vergehen wurde sie insgesamt mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.</p> <p>Weitere Vergehen von Amy F. seien Nötigung, Belästigung, Körperverletzung, der Besitz unerlaubter Waffen, unerlaubte Beseitigung von Abfällen und zahlreiche Straßenverkehrsdelikte in Belgien gewesen. „Die lese ich nicht alle vor“, sagt Richter Hussels-Eichhorn, „damit sich hier niemand langweilt.“</p> <h2>Berufung wurde verworfen</h2> <p>Die ehemalige Medizinerin bestreitet alles. Von den Verurteilungen höre sie zum ersten Mal. Bis sie 50 Jahre alt war, war alles in Ordnung, sagt sie. Sie weiß nicht, was dann vorgefallen ist, sie habe stets auf Regeln geachtet. „Anscheinend nicht“, sagt Richter Hussels-Eichhorn. Wie sie weiter beteuert, seien die Akten alle gefälscht, der Richter kenne sie doch gar nicht. Dazu sagt der Richter nur: „Bin ich froh, dass ich Sie nicht kenne.“</p> <p>Freigesprochen wurde Amy F. nicht, die Berufung wurde verworfen. Das Urteil von 100 Tagessätzen zu je zehn Euro sei richtig, so das Gericht. Es bestehen keinerlei Zweifel daran, dass die Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten nicht so gefallen sind. „Sie wissen genau, was Sie gesagt haben“, so der Richter.</p> <h2>Ungewisse Zukunft in Deutschland</h2> <p>Ihre Zukunft in Deutschland ist ungewiss. Wie sie unter Tränen bei Gericht sagt, sei ihr Aufenthaltstitel in Deutschland scheinbar erloschen, weil sie für sechs Wochen in England war, um ihre Mutter zu pflegen.</p> <p>Aus der erneuten Verurteilung hat Amy F. wohl aber nichts gelernt. Als ihr beim Gang aus dem Gerichtsgebäude ein unbeteiligter Polizeibeamter entgegenkommt, murmelt sie auf Englisch: „Mafia, alle gehören sie zur Mafia.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ihr englisches Vorstrafenregister hat 66 Seiten: Ärztin wird am Bodensee verurteilt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 20:52:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fußgänger wird von Auto erfasst und stirbt – Identität des Opfers geklärt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/schlier-kreis-ravensburg-fussgaenger-stirbt-bei-unfall-identitaet-noch-unklar;art372481,12356970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit Nordic-Walking-Stöcken ist ein Senior an einer Landstraße im Kreis Ravensburg unterwegs. Dann passiert ein folgenschwerer Unfall.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Mit Nordic-Walking-Stöcken ist ein Senior an einer Landstraße im Kreis Ravensburg unterwegs. Dann passiert ein folgenschwerer Unfall.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/schlier-kreis-ravensburg-fussgaenger-stirbt-bei-unfall-identitaet-noch-unklar;art372481,12356970]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit Nordic-Walking-Stöcken ist ein Senior an einer Landstraße im Kreis Ravensburg unterwegs. Dann passiert ein folgenschwerer Unfall.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall ist im Landkreis Ravensburg am Montagnachmittag ein Fußgänger ums Leben gekommen. Der 92-jährige Senior wurde von dem Auto einer Fahrerin erfasst, als er eine Landesstraße bei Schlier überquerte – offensichtlich ohne auf den Verkehr zu achten, wie die Polizei berichtete.</p> <p>Der Senior sei noch mit einem Rettungswagen mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, dort aber am Nachmittag gestorben, hieß es. Um wen es sich bei dem Opfer handelt, war zunächst unklar. Noch am Abend meldete die Polizei allerdings, dass mehrere Anrufer zur Identifizierung des 92-Jährigen beitragen konnten. Die Verkehrspolizei Ravensburg ermittele aber weiter zu den Umständen des Unfalls, hieß in der Mitteilung der Polizei. (sk/dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Verkehrsunfall Klinik Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fußgänger wird von Auto erfasst und stirbt – Identität des Opfers geklärt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 17:08:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[KI als zusätzliches Auge: Ravensburger Klinik unterstützt Patientinnen mit neuer Brustkrebs-Diagnose  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ravensburger-klinik-setzt-auf-ki-die-brustkrebs-diagnose-fuer-patientinnen-wird-noch-praeziser;art417930,12356581 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erste Klinik deutschlandweit: In der Radiologie der Oberschwabenklinik wird eine KI-Software zur Diagnose von Brustkrebs erprobt. Wie Chefarzt Martin Heuschmid sie einschätzt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Erste Klinik deutschlandweit: In der Radiologie der Oberschwabenklinik wird eine KI-Software zur Diagnose von Brustkrebs erprobt. Wie Chefarzt Martin Heuschmid sie einschätzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ravensburger-klinik-setzt-auf-ki-die-brustkrebs-diagnose-fuer-patientinnen-wird-noch-praeziser;art417930,12356581]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Erste Klinik deutschlandweit: In der Radiologie der Oberschwabenklinik wird eine KI-Software zur Diagnose von Brustkrebs erprobt. Wie Chefarzt Martin Heuschmid sie einschätzt.



        <p><strong>Herr Heuschmid, wie wichtig ist es, dass Frauen ab 50 an dem bundesweiten Mammografie-Screening-Programm teilnehmen, bei dem man automatisch informiert wird, sobald wieder eine Untersuchung ansteht?</strong></p> <p><em>Martin Heuschmid:</em> Ich kann nur sagen, nutzen Sie die Früherkennung, um früh Einfluss nehmen zu können auf eine mögliche Tumorerkrankung. Jede achte Frau erkrankt statistisch gesehen an Brustkrebs. Die Frage ist, gehöre ich zu den sieben oder bin ich die achte? Das wissen wir vorher nicht. Was ich immer wieder höre, ist die Angst, dass durch die Mammografie Tumore ausgelöst werden könnten. Doch diese Angst ist unbegründet. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch die heutigen niedrig dosierten Röntgenstrahlen und modernen Geräte bei der Mammografie Krebs ausgelöst wird, wird bei nahezu Null gesehen. Als sicher gilt, dass der diagnostische Nutzen der Mammografie überwiegt. Auch durch die kurzzeitige Kompression der Brust bei der Aufnahme, haben Frauen Angst, dass so ein Tumor ausgelöst wird. Auch das wurde untersucht und ist nicht der Fall.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <p><strong>Die Radiologie am Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum testet als bundesweit erste Einrichtung eine neue Künstliche-Intelligenz-Software (KI) zur Brustkrebs-Diagnostik. Wie kam es dazu?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Bereits seit zwei Jahren wird jedes Knochen-Röntgen bei uns von der KI der französischen Firma Gleamer mitbefundet. Die Gleamer-Deutschlandvertriebschefin fragte an, ob wir als erste Klinik in Deutschland die KI bei der Mammografie nutzen möchten.</p> <p><strong>Wie läuft die Diagnose mit der KI ab?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Jede Mammografie, die in Ravensburg oder Wangen durchgeführt wird, wird in einer Cloud befundet. Die Aufnahmen werden in unser Bildarchiv geschickt und dann anonymisiert in der Cloud durch die KI bewertet. Innerhalb von fünf Minuten ist das Bild mit dem Ergebnis bei uns im System. Rufe ich die Bilder auf, kann ich zusätzlich auf die Ergebnisse der KI zugreifen.</p> <p><strong>Wie haben Sie bisher diagnostiziert?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Bei der Mammografie gibt es in Deutschland die S3-Leitlinien-Empfehlung. Diese sieht vor, dass jede Mammografie von zwei Fachärzten unabhängig voneinander begutachtet wird. Schaue ich mir als Chefarzt die Aufnahmen an, muss unabhängig von mir ein zweiter Facharzt diese Bilder anschauen. Kommen wir zum selben Ergebnis, gebe ich das Bild frei.</p> <p><strong>Und was ändert sich durch die KI?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Mein bisheriges Vorgehen ändert sich dadurch nicht. Die KI schaut sich jedes Einzelbild wie ein dritter Facharzt an und graduiert die potenziellen Auffälligkeiten in einen niedrig-, mittel- oder hochgradig auffallenden Befund. Die KI macht einen Rahmen um diesen Befund, der entsprechend farbig codiert ist in niedrig-, mittel- oder hochwahrscheinlich, dass es etwas Bösartiges ist. Das wird mir angezeigt.</p> <p><strong>Was bedeutet niedrig-, mittel- und hochgradig in der Folge, wie Sie weiter vorgehen?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Die KI hat verschiedene Mustererkennungen. Mikrokalk zum Beispiel könnte ein Zeichen für ein nichtinvasives Frühkarzinom sein. Als Radiologe muss ich jede Brustbildgebung nach der internationalen BIRADS-Klassifikation einordnen. Jeder Befund hat danach eine Klassifikation von 0 bis 6.</p> <p>Sechs ist das histologisch gesicherte Karzinom, 5 ist hochverdächtiger Befund, 4 ist verdächtiger Befund, eine Abklärung wird empfohlen, 3 heißt zu 97 Prozent wahrscheinlich gutartig, aber kürzere Verlaufskontrolle, zum Beispiel innerhalb von sechs Monaten. 2 bedeutet, es ist ein Befund zu sehen, der aber gutartig ist, BIRADS 1 ist unauffällig und 0 ist ein Befund, den ich nicht klassifizieren kann. Da brauche ich mehr Informationen.</p> <p><strong>Wann kommt die KI zum Einsatz – vor, während oder nachdem Sie Ihren Befund erstellt haben? Die Entscheidung der KI könnte ja den eigenen Befund beeinflussen.</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Jeder muss für sich entscheiden, wie er die KI einsetzt. Ich empfehle immer, und so mache ich es selbst auch, als erstes – ohne Kenntnis des KI-Befunds – auf die Bilder zu schauen. Ich gleiche dann meine gewonnene Erkenntnis mit der KI ab.</p> <p><strong>Das heißt, die KI markiert auch Stellen, die gutartig sind?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Ja. Zu den häufigsten gutartigen Tumoren in der Brust gehören Fibroadenome. Das sind Weichteiltumore der Brust, die oft in der Mammografie zu sehen, aber eben gutartig sind. Die KI würde in diesem Fall eine mittlere Wahrscheinlichkeit anzeigen, einen auffallenden Befund.</p> <p>Die KI erkennt das zwar zu Recht, aber als Arzt weiß ich zum Beispiel bei der Patientin, dass man denselben Befund vor vier Jahren schon einmal erkannt hat. Damals hat man mittels einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen, den Tumor erkannt und als gutartig eingestuft.</p> <p><strong>Kann die KI besser analysieren als das menschliche Auge?</strong></p> <p>Heuschmid: Nein, derzeit wird die KI als nahezu gleichwertig gesehen. Wobei die KI natürlich schneller dazulernt, weil sie sich auf einer höheren Datenbasis immer wieder aktualisiert. Die KI lernt aber nur dann wirklich gut dazu, wenn sie immer wieder mit bestätigten Befunden trainiert wird.</p> <p><strong>Können Sie das am Beispiel einer Patientin deutlich machen?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Wir hatten jetzt eine 70-jährige Patientin, die vor drei Jahren ihre letzte Mammografie hatte. Sie hatte neue Mikrokalk-Strukturen, die ich im Ultraschall nicht gesehen hätte. Da hat die KI super angesprochen. Sie hat lineare Strukturen, ausfallenden Mikrokalk erkannt. Unabhängig von der KI habe ich das genauso gesehen, auch der Zweitbefunder.</p> <p>Wir haben der Patientin eine Biopsie empfohlen. Nur so lässt sich feststellen, ob es bösartige Mikroverkalkungen sind. Sie hat das rasch machen lassen, und der Verdacht hat sich bestätigt: es handelte sich um ein nichtinvasives Mammakarzinom der Stufe B5. Die Patientin wurde in einem sehr frühen Krankheitsstadium erkannt und übersteht die Tumorerkrankung durch eine OP und eine anschließende Bestrahlung.</p> <p><strong>Wie oft empfehlen Sie eine Mammografie?</strong></p> <p>Heuschmid: Ab 50 alle zwei Jahre. Bei Hochrisikogruppen können die Intervalle kürzer sein. Die Kombination aus Mammografie und Ultraschall ist nach Leitlinie die beste Vorsorge. Zumal die Mammografie zum Beispiel bei dichtem Drüsenmuster im Vergleich zum Ultraschall nur eine reduzierte Aussagekraft hat.</p> <p><strong>Haben Sie es erlebt, dass Sie Auffälligkeiten nicht gesehen haben, die KI aber schon?</strong></p> <p><em>Heuschmid:</em> Bislang haben wir eine hohe Übereinstimmung. Es gibt manchmal Dinge, in denen ich den Befund anders werte, weil ich aufgrund der Krankengeschichte der Patientin zu einer anderen Einschätzung komme. Die KI kann die Radiologen noch nicht ersetzen: Einen abschließenden Befund muss momentan noch der Radiologe erstellen.</p> <p>Nachdem wir die KI jetzt über sechs Wochen testen, kann ich sagen: Sie erkennt Muster sehr gut, zeigt aber zuweilen manches übersensitiv an. Ich habe es noch nicht erlebt, dass die KI gesagt hat, da ist was, was ich selbst nicht gesehen hätte. Das wird irgendwann kommen. In einem solchen Fall würde ich dem durch die KI angezeigten Befund nachgehen und bewerten. Zur Zeit ist die KI auf dem Standard eines Facharztes, der von 100 Mammografien auch nicht alle 100 Prozent richtig befundet, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit.</p> <p><strong>Wie nehmen die Patientinnen das auf?</strong></p> <p>Sehr positiv. Sie sehen die KI als zusätzliche Einschätzung, wie eine dritte Meinung.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[KI als zusätzliches Auge: Ravensburger Klinik unterstützt Patientinnen mit neuer Brustkrebs-Diagnose]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 12:55:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer verunglückt tödlich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/autofahrer-verunglueckt-toedlich;art372481,12349046 ]]></link>      <description><![CDATA[  42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/autofahrer-verunglueckt-toedlich;art372481,12349046]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.



        <p>Am Freitag gegen 18.50 Uhr ist es zwischen Königseggwald und Unterweiler zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 42-jähriger Autofahrer tödlich verunglückte. Der 42-Jährige saß alleine im Auto und fuhr von Königseggwald in Richtung Unterweiler. In einer Rechtskurve kam er alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, was dazu führte, dass sich das Auto im weiteren Verlauf um 180 Grad drehte, überschlug und in einem angrenzenden Acker zum Liegen kam.</p> <h2>Straße ist gesperrt</h2> <p>Der Fahrer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. An dem VW Caddy entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Auf der L 288 war während der Unfallaufnahme bis 21.50 Uhr eine Vollsperrung eingerichtet.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer verunglückt tödlich]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 12:55:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer verunglückt tödlich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/autofahrer-verunglueckt-toedlich;art372481,12349046 ]]></link>      <description><![CDATA[  42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.  ]]></description>
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          42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.<br>
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        42-Jähriger kommt zwischen Königseggwald und Unterweiler von der Fahrbahn ab. Er erliegt seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.



        <p>Am Freitag gegen 18.50 Uhr ist es zwischen Königseggwald und Unterweiler zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 42-jähriger Autofahrer tödlich verunglückte. Der 42-Jährige saß alleine im Auto und fuhr von Königseggwald in Richtung Unterweiler. In einer Rechtskurve kam er alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, was dazu führte, dass sich das Auto im weiteren Verlauf um 180 Grad drehte, überschlug und in einem angrenzenden Acker zum Liegen kam.</p> <h2>Straße ist gesperrt</h2> <p>Der Fahrer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. An dem VW Caddy entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Auf der L 288 war während der Unfallaufnahme bis 21.50 Uhr eine Vollsperrung eingerichtet.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Verkehrsunfall Klinik Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer verunglückt tödlich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 15:03:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehestreit eskaliert: Frau attackiert Mann mit Küchenmesser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ehestreit-eskaliert-frau-attackiert-mann-mit-kuechenmesser;art410936,12340900 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Streit mit ihrem Ehemann greift eine 43-Jährige zu einem Küchenmesser. Die Ermittler gehen von einem Tötungsvorsatz aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Streit mit ihrem Ehemann greift eine 43-Jährige zu einem Küchenmesser. Die Ermittler gehen von einem Tötungsvorsatz aus.<br>
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      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Streit mit ihrem Ehemann greift eine 43-Jährige zu einem Küchenmesser. Die Ermittler gehen von einem Tötungsvorsatz aus.



        <p>Eine 43-Jährige aus Vogt soll am Sonntagnachmittag während eines Streits versucht haben, ihren gleichaltrigen Ehemann zu töten. Wie die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilen, befindet sich die Frau inzwischen in Untersuchungshaft.</p> <p>Den bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge soll die Tatverdächtige den Mann mit einem Küchenmesser attackiert und dabei leicht am Hals verletzt haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass die Frau beabsichtigte, ihren Ehemann tödlich zu verletzen, heißt es weiter. Die 43-Jährige wurde daher vorläufig festgenommen und am Dienstag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt wurde.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ehestreit eskaliert: Frau attackiert Mann mit Küchenmesser]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 16:42:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angeblicher Elitesoldat wegen Vergewaltigung verurteilt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/angeblicher-elitesoldat-wegen-vergewaltigung-verurteilt;art372481,12335034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom erfundenen Bombenattentat bis zum ausgedachten Truppenarzt: Ein komplexes Lügennetz hat ein Mann gesponnen, um einen Dreier mit zwei Frauen zu erzwingen. Nun muss er ins Gefängnis dafür.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vom erfundenen Bombenattentat bis zum ausgedachten Truppenarzt: Ein komplexes Lügennetz hat ein Mann gesponnen, um einen Dreier mit zwei Frauen zu erzwingen. Nun muss er ins Gefängnis dafür.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/angeblicher-elitesoldat-wegen-vergewaltigung-verurteilt;art372481,12335034]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Vom erfundenen Bombenattentat bis zum ausgedachten Truppenarzt: Ein komplexes Lügennetz hat ein Mann gesponnen, um einen Dreier mit zwei Frauen zu erzwingen. Nun muss er ins Gefängnis dafür.



        <p>Ein 26-Jähriger, der sich als Bundeswehr-Elitesoldat ausgegeben hat, ist wegen Vergewaltigung zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Ravensburg sah es als erwiesen an, dass sich der Mann im Herbst 2023 an zwei Frauen verging, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Mann hatte vor Gericht gestanden. Das Urteil ist rechtskräftig. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.</p> <p>Nach Feststellung der Strafkammer ging der 26-Jährige zunächst eine Beziehung mit einer jungen Frau ein und gab sich ihr und ihrer Familie gegenüber als Generalleutnant der Bundeswehr und Elitesoldat der Spezialeinheit KSK aus. Der Mann habe auch andere Soldaten erfunden und Fake-Accounts bei Instagram für sie erstellt – ausgedacht habe er sich auch einen falschen Truppenarzt, den er gezielt für seine Sex-Fantasien genutzt habe.</p> <h2>Komplexes Lügennetz für einen erzwungenen Dreier</h2> <p>Mittels der falschen Accounts habe er der Familie über Monate eine Gefährdungssituation vorgespielt. „Unter anderem ließ er sie glauben, es seien Bombenattentate auf sie geplant“, so die Gerichtssprecherin. In dem Haushalt lebte demnach die Eltern, zwei Töchter und eine Freundin der Familie.</p> <p>Der Mann aus Ertingen (Kreis Biberach) habe den Bewohnern angeboten, ihr Haus als vermeintliches Schutzhaus einzurichten und es gemeinsam mit seinem Team zu beschützen. Auf diese Weise habe er sie dazu gebracht, über Monate seine Anweisungen und Befehle zu befolgen. Der Freundin der Familie habe er zudem mittels des Fake-Accounts vorgemacht, dass sie eine Beziehung mit dem Truppenarzt führe.</p> <p>Der jungen Frau habe er gedroht, dass er ihren vermeintlichen Partner in Gefangenschaft habe und töten werde, wenn sie nicht einen Dreier mit dem Angeklagten und ihrer Freundin vor der Kamera mache. Die beiden Frauen sollten sich zudem beim gemeinsamen Sex filmen, angeblich, um den nicht existierenden Truppenarzt zu retten. Beiden Aufforderungen kamen sie laut Gericht nach.</p> <h2>Angeklagter mehrmals ohne Führerschein mit Auto unterwegs</h2> <p>Zudem wurde der Angeklagte verurteilt, weil er zahlreiche Male mit dem Auto unterwegs war – ohne Führerschein für „Observationsfahrten“, so die Gerichtssprecherin weiter. Als sein Lügengeflecht aufgeflogen sei, habe eine der Frauen Anzeige erstattet. Ein Gutachter hatte den Mann im Prozess laut Gericht als voll schuldfähig erklärt. Es liege keine psychische Erkrankung und keine Intelligenzminderung vor. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Prozeß Verurteilung Tötungsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angeblicher Elitesoldat wegen Vergewaltigung verurteilt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 15:57:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Ungebührlich verhalten“: Polizei greift in Ravensburg Mann mit über fünf Promille auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/ungebuehrlich-verhalten-polizei-greift-in-ravensburg-mann-mit-ueber-fuenf-promille-auf;art372481,12321374 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Ravensburg hat die Polizei einen Mann mit mehr als fünf Promille Alkohol in der Atemluft aufgegriffen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In Ravensburg hat die Polizei einen Mann mit mehr als fünf Promille Alkohol in der Atemluft aufgegriffen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In Ravensburg hat die Polizei einen Mann mit mehr als fünf Promille Alkohol in der Atemluft aufgegriffen.



        <p>Einen Mann mit mehr als fünf Promille Alkohol in der Atemluft hat die Polizei im baden-württembergischen Ravensburg aufgegriffen. Der 37-Jährige habe sich am Dienstagnachmittag neben einem Parkhaus „ungebührlich verhalten“, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Polizisten seien daher eingeschritten.</p> <p>Die Beamten stellten bei dem Betrunkenen daraufhin den potenziell lebensbedrohlichen Alkoholisierungsgrad fest und brachten ihn zur Untersuchung und weiteren Beobachtung in eine Klinik. Der Mann werde „wohl für die Kosten des Einsatzes aufkommen müssen“, hieß es. (AFP/dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Polizeieinsatz Verkehrsdelikte Festnahme thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Ungebührlich verhalten“: Polizei greift in Ravensburg Mann mit über fünf Promille auf]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 10:21:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Informationen zum geplanten Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/informationen-zum-geplanten-biosphaerengebiet-allgaeu-oberschwaben;art372481,12321110 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstaltung des „Forums Zukunft gestalten“ in Wilhelmsdorf mit 150 Besuchern. Wie der Naturschutz sich positioniert und was die Landwirtschaft fordert.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Veranstaltung des „Forums Zukunft gestalten“ in Wilhelmsdorf mit 150 Besuchern. Wie der Naturschutz sich positioniert und was die Landwirtschaft fordert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/informationen-zum-geplanten-biosphaerengebiet-allgaeu-oberschwaben;art372481,12321110]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Veranstaltung des „Forums Zukunft gestalten“ in Wilhelmsdorf mit 150 Besuchern. Wie der Naturschutz sich positioniert und was die Landwirtschaft fordert.



        <p>Im prall gefüllten Bürgersaal der Gemeinde begrüßten die Aktiven des „Forums Zukunft gestalten“ rund 150 Bürgerinnen und Bürger. Organisiert wurde die Veranstaltung, um die Bürgerschaft von Wilhelmsdorf und Nachbargemeinden über dieses seit Monaten kontrovers diskutierte Thema zu informieren. Die Referenten kamen aus den beiden bestehenden baden-württembergischen Biosphärengebieten (BSG) sowie aus der Region Allgäu-Oberschwaben, wo seit 2021 der Prüfprozess für ein drittes Biosphärengebiet im Ländle läuft.</p> <h2>Öffentliche Exkursionen durchgeführt</h2> <p>Zwei öffentliche Exkursionen in die Biosphärengebiete Schwäbische Alb und Schwarzwald, in den Jahren 2023 und 2024 waren der Veranstaltung vorausgegangen. In ihrer Begrüßung stellte Lea-Marie Papesch das Forum Zukunft gestalten vor. Einführend erläuterte Walter Kemkes, Geschäftsführer des BSG Schwarzwald, dass Biosphärengebiete von der Unesco ausgezeichnete Modellregionen sind, die beispielhaft zeigen sollen, wie sich Wirtschaft, Siedlungstätigkeit und Tourismus zusammen mit Natur und Umwelt innovativ und nachhaltig entwickeln können. „Die Mitbestimmung und Mitwirkung der Bevölkerung sind dabei ganz wichtig, und ein Rahmenkonzept gibt die Marschroute für das Vorgehen in allen Projekten vor“, erklärte Kemkes.</p> <h2>Fördertöpfe für Modellregionen</h2> <p>„Mit der Anerkennung als Biosphärengebiet durch die Unesco öffnen sich Fördertöpfe. Nicht nur öffentliche Gelder fließen in diese Modellregionen, sondern auch finanzielle Mittel aus Förderprogrammen und Investitionen aus der Wirtschaft.“ Kemkes machte Mut, den Prüfprozess für das BSG Allgäu-Oberschwaben weiterhin wohlwollend zu verfolgen und zu unterstützen. „Die Region kann aus der Anerkennung als Biosphärengebiet nur profitieren.“</p> <h2>In Entwicklungszonen gibt es keine Einschränkungen durch Unesco</h2> <p>Gebhard Aierstock, als Vorsitzender des Kreisbauernverbands Reutlingen Mitglied im Lenkungsausschuss des BSG Schwäbische Alb und in der Arbeitsgruppe BSG-Erweiterung, berichtete über den Werdegang des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und der angrenzenden Region. Hier hatten sich vor über zehn Jahren drei Gemeinden auf den Weg gemacht, auch hier gab es Vorbehalte und Bedenken. Jetzt umfasst das BSG 16 Mitgliedskommunen, sechs neue Kommunen wollen aktuell einsteigen, weshalb ein Erweiterungsverfahren läuft. „Mir als Landwirt ist auch der Naturschutz wichtig. Ich will, dass auch meine Enkel noch Schmetterlinge in der Landschaft sehe,“ so Aierstock. Er versteht aber auch die Bedenken seitens der Landnutzer, die mit immer neuen rechtlichen Vorgaben und Herausforderungen konfrontiert werden. „Jedoch“ – betonte Aierstock, „sind in der Entwicklungszone derzeit keinerlei Einschränkungen von der Unesco vorgegeben. In der Pflegezone gelten die aktuellen Gesetze und Verordnungen.“</p> <h2>Unternehmer spricht sich für Biosphärengebiet aus</h2> <p>Gottfried Härle, Unternehmer und Biosphären-Botschafter aus Leutkirch, sprach sich für ein Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben aus. Er selbst hat als Brauereiinhaber vielfältige Beziehungen zur Landwirtschaft, aber auch zur Gastronomie. „Hier gilt es, von Wilhelmsdorf/Ostrach im Westen bis Isny/Leutkirch im Osten eine Regionalidentität und einen Regionalstolz zu entwickeln und die Region zukunftsfähig zu machen“, schwor Härle die Anwesenden ein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sachstand</span><span>Franz Bühler vom Prozess-Team des Landratsamtes Ravensburg informierte über den aktuellen Stand des Prüfprozesses. Die Ergebnisse sind veröffentlicht. Es fanden neun Regionalkonferenzen statt, die Ziele und Ergebnisse fließen in einen möglichen Biosphären-Rahmenplan ein. Im März finden Gespräche mit Interessenvertretern (Bauernverbände, Forst, Fischerei, Jagd…) statt. Die Karten des Suchraums werden Ende März veröffentlicht und in Infoveranstaltungen vorgestellt.</span></label></div> <p>Härle verwies damit auch auf den neu gegründeten Verein „Pro Biosphäre e.V.“, in dem Befürworter und Unterstützerinnen Mitglied werden können. Auch die Regionalvermarktung könne noch gesteigert werden. „Jedoch ist für die Regionalvermarktung eine bessere Logistik erforderlich.“ Dann können die „Biosphärenhöfe“ auch den Einzelhandel besser beliefern. Vom Biosphärengebiet würde auch der Tourismus profitieren. Nachhaltiger Tourismus, Höfe und ländliche Gastronomie („Biosphären-Gastgeber“) können noch besser vernetzt werden. Auch für den Bereich Energiewirtschaft sieht er in einem zukünftigen BSG große Chancen – gerade für die Landwirtschaft. „Das Biosphärengebiet ist kein Verbotsgebiet, sondern ein Ermöglichungsgebiet!“ betonte Härle.</p> <h2>Naturschutzzentrum würde profitieren</h2> <p>Christoph Schulz, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried („Riedstiftung“), ging auf die Bedeutung dieses zweitgrößten Moores Südwestdeutschlands für das BSG ein. „Intakte, wachsende und renaturierte Moore sind wichtige Kohlenstoffspeicher. Moorschutz dient also auch dem Klimaschutz“ erklärte Schulz. Das Pfrunger-Burgweiler Ried stellt einen Teil der Kernzone dar. Hier gilt es, Perspektiven für die Landwirtschaft zu bieten, durch nachhaltige Bewirtschaftung von Moorböden, extensive Beweidung und Vermarktung der Produkte. Für das Naturschutzzentrum sieht Schulz eine Chance der langfristigen Sicherung durch das Biosphärengebiet.</p> <h2>Referenten wollen Ängste nehmen</h2> <p>In der von Eva-Maria Armbruster moderierten, sehr angeregten Diskussion, wurden Themen wie Personal, Finanzierung für die Biosphärengebiete, aber auch befürchtete Einschränkungen für die Landnutzung angesprochen. Die Referenten betonten noch einmal, dass es keinen Grund für Ängste vor dem Biosphärengebiet gibt. Das Prozessteam bot an, einzelne Probleme persönlich im Gespräch zu klären.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Informationen zum geplanten Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 17:08:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[FDP in der Krise: Wie geht es für Jurisch und Strasser nach dem Bundestags-Aus weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fdp-wie-geht-es-fuer-jurisch-und-strasser-nach-dem-bundestags-aus-weiter;art417930,12319486 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Liberalen sind nicht Teil des nächsten Bundestags. Das Führungspersonal zieht sich zurück. Dann beginnen die Ersten, sich in Stellung zu bringen. Die auscheidenden Abgeordneten schauen erst mal auf etwas anderes.  ]]></description>
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          Die Liberalen sind nicht Teil des nächsten Bundestags. Das Führungspersonal zieht sich zurück. Dann beginnen die Ersten, sich in Stellung zu bringen. Die auscheidenden Abgeordneten schauen erst mal auf etwas anderes.<br>
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        Die Liberalen sind nicht Teil des nächsten Bundestags. Das Führungspersonal zieht sich zurück. Dann beginnen die Ersten, sich in Stellung zu bringen. Die auscheidenden Abgeordneten schauen erst mal auf etwas anderes.



        <p>Die FDP ist an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und muss nach 2013 wieder den Gang in die außerparlamentarische Opposition antreten. Dieses Szenario war in der Partei seit Wochen befürchtet worden, die Umfragen hatten es großenteils so vorausgesagt.</p> <p>Dennoch bricht am Tag danach erst einmal Chaos bei den Liberalen aus: Nachdem am Wahlabend Parteichef Christian Lindner und sein Vize Wolfgang Kubicki ihren Rückzug angekündigt hatten, ließ sich die Verteidigungsexpertin und Europaparlamentarierin Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Montag damit zitieren, sie werde dort in der Partei Verantwortung übernehmen, wo es notwendig sei und wo es gewünscht werde. Bedeutet: auch als neue Vorsitzende.</p> <h2>Die Liberalen im Richtungsstreit?</h2> <p>Hinter ihr würden sich die eher sozialliberalen Köpfe versammeln, hieß es in Berlin. Montagmittag aber kündigte Wolfgang Kubicki zumindest die Möglichkeit eines Rückzugs vom Rücktritt an: „Ich bin heute Nacht von so vielen Menschen aus der Partei und von Unterstützern gebeten worden, die Führung der Partei zu übernehmen“, so der bisherige Vizepräsident des Bundestags auf X.</p> <p>Er denke ernsthaft darüber nach, im Mai zu kandidieren, „um die Partei zusammenzuhalten und neu zu motivieren.“ Kubicki zählt zu den eher rechten Liberalen.</p> <p>Und der Thüringer Landeschef Thomas Kemmerich, der 2020 als Kurzzeit-Ministerpräsident von Gnaden der AfD zweifelhafte Berühmtheit erlangte, drohte gar mit Abspaltung: „Wenn sich die Linksliberalen beim Parteitag durchsetzen, dann bleibt mir keine andere Wahl, als eine neue liberale Partei zu gründen“, sagte er dem Nachrichtenportal The Pioneer. Kemmerichs Thüringen-FDP war bei der Landtagswahl im vergangenen September mit 1,1 Prozent aus dem Parlament geflogen.</p> <p>Damit verdeutlicht sich ein Flügelkampf in der kleinen Partei, der sich bereits bei der viel diskutierten Abstimmung über das Zustrombegrenzungsgesetz von CDU und CSU abgezeichnet hatte, das trotz Stimmen der AfD nicht den Bundestag passierte – vor allem, weil die Liberalen den Fraktionszwang aufhoben und 23 ihrer Mitglieder fernblieben, sich enthielten oder mit Nein stimmten.</p> <h2>Jurisch und Strasser machen ehrenamtlich weiter</h2> <p>Dem widersprechen die Ausgeschiedenen. Sowohl Benjamin Strasser aus Weingarten als auch Ann-Veruschka Jurisch aus Konstanz berichten von einer aufgeräumten, geschlossenen Stimmung in der Partei. Vor der Sitzung am Montag habe sie durchaus gemischte Gefühle gehabt, so Jurisch. Es habe dann aber eine große Geeintheit geherrscht.</p> <p>Wie es nun für sie weitergeht? „Ich habe erst einmal keinen Plan B“, sagt die gelernte Juristin Jurisch. Sie habe alle Energie im Wahlkampf gelassen. Viel härter sei es ohnehin für die Mitarbeitenden der Fraktion, die jetzt neue Arbeit finden müssen.</p> <p>Um seine Mitarbeiter will sich auch Strasser zuerst kümmern, dann sich selbst eine neue Aufgabe suchen. Er war bis zum Ende der Ampel-Regierung Parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium von Marco Buschmann, der sich nach nur zwei Monaten als Generalsekretär der Liberalen ebenfalls zurückzieht.</p> <p>Strasser möchte wie Jurisch auch ehrenamtlich weitermachen. „Ich bin überzeugt, es braucht weiterhin eine FDP, die wirtschaftlich und gesellschaftlich liberale Politik macht“, sagt er. Kemmerichs Vorschlag nennt er eine Einzelmeinung.</p> <p>Jurisch, die weiterhin dem Konstanzer Kreistag angehört, würde in Zukunft auch wieder für ein Bundestagsmandat kandidieren, sagt sie. Strasser sagt: „Was in vier Jahren ist, wird sich dann zeigen.“</p> <h2>Enttäuscht und wild entschlossen</h2> <p>Enttäuscht, aber wild entschlossen zeigt sich derweil Birgit Homburger, die dem Konstanzer Kreisverband der FDP vorsitzt. Es müssten jetzt die Fehler analysiert und aufgearbeitet werden, so die frühere Bundestagsfraktionschefin. „Es braucht eine personelle und organisationelle Neuaufstellung.“ Und im kommenden Jahr soll die FDP Teil der baden-württembergischen Landesregierung werden, sagt sie.</p> <p>Und die Parteispitze? Erst einmal müsse man die Wahl jetzt strategisch auswerten, meint auch Strasser. „Und dann wird es eine Teamlösung geben“, glaubt er. In der FDP werden Parteiämter bislang nicht bezahlt, deshalb sehen viele nun die Mandatsträger in der Verantwortung – Strack-Zimmermann etwa. Oder eben Kubicki. Auf den 72-Jährigen wartete sonst wohl die Rente.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[FDP in der Krise: Wie geht es für Jurisch und Strasser nach dem Bundestags-Aus weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 15:37:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mobiles Klohäuschen fällt auf Auto – überholender Fahrer bleibt unverletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mobiles-klohaeuschen-faellt-auf-auto-ueberholender-fahrer-bleibt-unverletzt;art410936,12314104 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kurioser Unfall zwischen Weingarten und Baindt: Ein Lastwagenfahrer verliert auf der Bundesstraße 30 Teile der Ladung. Eine von drei mobilen Toiletten fällt auf ein Fahrzeug.  ]]></description>
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          Kurioser Unfall zwischen Weingarten und Baindt: Ein Lastwagenfahrer verliert auf der Bundesstraße 30 Teile der Ladung. Eine von drei mobilen Toiletten fällt auf ein Fahrzeug.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mobiles-klohaeuschen-faellt-auf-auto-ueberholender-fahrer-bleibt-unverletzt;art410936,12314104]]></guid>
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        Kurioser Unfall zwischen Weingarten und Baindt: Ein Lastwagenfahrer verliert auf der Bundesstraße 30 Teile der Ladung. Eine von drei mobilen Toiletten fällt auf ein Fahrzeug.



        <p>Drei mobile Toiletten sind am Montagabend, kurz nach 19 Uhr, auf der Bundesstraße 30 zwischen den Anschlussstellen Weingarten und Baindt/Baienfurt von einem Lastwagen gefallen. Eines der Klohäuschen fiel laut Polizeibericht auf das Auto eines 64-Jährigen, der gerade im Begriff war, den Lastwagen zu überholen.</p> <p>Der Autofahrer blieb unverletzt, der Schaden an seinem Wagen wird mit rund 8000 Euro beziffert. Ob die mobilen Toiletten beschädigt wurden, ist den Polizeiangaben zufolge noch unklar. Auf den 35 Jahre alten Fahrer des Lastwagens kommt nun ein Bußgeld zu, weil er seine Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatte.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mobiles Klohäuschen fällt auf Auto – überholender Fahrer bleibt unverletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 07:50:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kurioser Vorfall in Weingarten: Katzen-Video löst Polizeieinsatz aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/kreis-ravensburg/kurioser-vorfall-in-weingarten-katzen-video-loest-polizeieinsatz-aus;art372481,12307626 ]]></link>      <description><![CDATA[  Anwohner hören tagelang lautes Miauen und rufen die Polizei. Eine Katze finden die Beamten jedoch nicht.  ]]></description>
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          Anwohner hören tagelang lautes Miauen und rufen die Polizei. Eine Katze finden die Beamten jedoch nicht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Anwohner hören tagelang lautes Miauen und rufen die Polizei. Eine Katze finden die Beamten jedoch nicht.



        <p>Eine unerwartete Wendung hat ein Polizeieinsatz im Landkreis Ravensburg genommen. Die Bewohner eines Hauses in Weingarten hörten seit Tagen lautes Miauen, wie die Polizei mitteilte. Sie vermuteten demnach eine im Keller eingesperrte Katze. Die Beamten gingen dem Miauen nach, das aus einem Gartenhaus drang. Dort fanden sie ein Smartphone, auf dem ein Katzenvideo in Endlosschleife lief.</p> <p>Mit einem Knopfdruck sorgten die Polizisten für Ruhe und stellten das Gerät sicher. Die Ermittlungen zum Besitzer des Handys dauerten an. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Polizeieinsatz Eigentumsdelikte Festnahme thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kurioser Vorfall in Weingarten: Katzen-Video löst Polizeieinsatz aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:30:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Region ist sich trotz der Demonstrationen einig: Hier ist Windkraft erlaubt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/hier-ist-windkraft-in-der-region-erlaubt;art372495,12305183 ]]></link>      <description><![CDATA[  Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.  ]]></description>
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          Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/hier-ist-windkraft-in-der-region-erlaubt;art372495,12305183]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.



        <p>Die Verbandsversammlung des Regionalverbands hat am Freitag mit großer Mehrheit die zweite Offenlage zum Teilregionalplan Energie beschlossen. Was sich so technisch anhört, ist ein wegweisender Beschluss, an dessen Ende Vorranggebiete für Windkraftanlagen in den Landkreisen Bodenseekreis, Sigmaringen und Ravensburg stehen. Der Plan sieht 40 Gebiete vor. Rechtskräftig beschlossen wird erst im September, gravierende Änderungen sind aber nicht mehr zu erwarten.</p> <h2>Wo Flächen reduziert wurden</h2> <p>Auf etwa 15 Gebieten wurde nachgebessert, beziehungsweise verkleinert. Dazu drei Beispiele. Nur noch 96 Hektar statt 146 Hektar groß ist die Fläche am Gehrenberg bei Markdorf. Auf der Waldhochfläche Hochbühl (bei Owingen) soll die für Windkraft reservierte Fläche keine 80 Hektar, wie zunächst angedacht, sondern 67 Hektar groß sein. Eine große Fläche zwischen Krauchenwies, Mengen und Ostrach wird sogar komplett aus dem Plan gestrichen. Sprich: Sie bleibt künftig frei von Windkraftanlagen und gilt nicht mehr als Vorranggebiet.</p> <p>Dem jetzigen Beschluss ging eine erste Offenlage voraus. In ihr konnten Privatpersonen und Träger öffentlicher Belange Bedenken vorbringen und Stellungnahmen abgeben. In Summe gingen fast 10.000 Stellungnahmen ein, die einzeln geprüft und abgewogen wurden. Verbandsdirektor Wolfgang Heine sagte, dass die Stellungnahmen von wenigen Sätzen bis zu einem Paket von 800 Seiten reichten. Darunter auch Bedenken gegen Windkraft bei Heiligenberg-Betenbrunn. Die Todesruhe von Kelten würde gestört, lautete das Argument, auf das der Regionalverband nicht einging. Dagegen führten andere Stellungnahmen zu Planänderungen.</p> <h2>Demonstration vor dem Tagungsort</h2> <p>Gesundheitsbedenken und Sorgen vor einer Verschandelung des Landschaftsbilds trugen Demonstranten vor dem Tagungsort, dem Bad Wurzacher Kurhaus, mit Sprechchören und Plakaten vor. Auch der AfD-Chef vom Bodenseekreis, Detlev Gallandt, mischte sich zunächst unter die Demonstranten, bevor er anschließend in der Verbandsversammlung als neues Mitglied vereidigt wurde – und gegen den Beschlussvorschlag stimmte.</p> <p>Die AfD war geschlossen dagegen, zudem gab es vier Enthaltungen anderer Fraktionen. Alle anderen Fraktionen stimmten zu. Es gab zwar kritische Anmerkungen. Trotzdem war sich die Versammlung einig darin, dass es verträglicher sei, selbst Vorranggebiete auszuweisen, statt sie mit der so bezeichneten „Superprivilegierung“ vonseiten der Anlagenbetreiber an vielen weiteren Plätzen durchgedrückt zu bekommen.</p> <p>ÖDP-Vertreter Franz Weber äußerte Bedenken wegen möglicher Gesundheitsgefahren durch Infraschall. Stellvertretende Verbandsdirektorin Nadine Kießling antwortete, dass es bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang zwischen dem von Windenergieanlagen erzeugten Infraschall und Symptomen wie Kopfschmwerzen, Übelkeit, Bluthochdruck gebe.</p> <p>Beim Verfahren handelt es sich um die Regionalplanung. Details werden erst im Genehmigungsverfahren einzelner Anlagen geklärt. Planerin Nicole Schneider: „Wir planen Gebiete, keine Standorte. Unsere Prüftiefe ist viel gröber als später bei der Genehmigungsplanung.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Hintergründe zum Teilregionalplan</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Was ist gefordert?</span><span>Den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg entsprechend (Klimaschutzgesetz 2023), muss die Region Bodensee-Oberschwaben eine bestimmte Flächenzahl an Vorranggebieten ausweisen – als Beitrag zum Klimaschutz. Verbandsdirektor Heine: „Wir müssen 1,8 Prozent der Fläche liefern.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wird dieses Ziel erreicht?</span><span>Vor der ersten Offenlage betrug die Fläche 2,5 Prozent, die nach Eingang von Bedenken und Anregungen in der ersten Offenlage auf aktuell 1,93 Prozent abgeschmolzen sind. Nach dem am Freitag erfolgten Beschluss der Verbandsversammlung kommt es nun zu einer zweiten Offenlage. Sprich, es können weitere Bedenken eingebracht werden. Den fälligen Satzungsbeschluss trifft die Verbandsversammlung am 26. September.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was heißt eigentlich Vorranggebiet?</span><span>Die Gebiete werden für Windkraftanlagen reserviert. Das heißt aber nicht, dass hier zwingend welche gebaut werden. Andere Flächen werden aber ausgeschlossen. Wie Heine betonte, seien Ausschlussflächen nicht auf alle Zeit als solche definiert. Bei neuen Erkenntnissen könne jede Gemeinde eine „Konzentrationszone“ anstreben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Um wie viele Anlagen geht es konkret?</span><span>Laut Planungsleiter Rainer Beuerle sind derzeit 190 konkrete Anträge bekannt, davon 50 außerhalb der vorgesehenen Vorranggebiete. „Das gibt einen Vorgeschmack auf die Superprivilegierung“, sagte er. Denn wenn es der Verband nicht schafft, bis zum Jahresende das Ziel von 1,8 Prozent zu erreichen, hätten die Antragsteller der 50 Anlagen alle Möglichkeiten, ihr Vorhaben durchzudrücken. Laut Beuerle rechnet der Verband in den nächsten Jahren mit 200 bis 250 Anlagen in den Vorranggebieten.</span></label></div> <h2>Gründe für Reduktionen</h2> <p>Zurück zu den Beispielen Gehrenberg, Hochbühl und Krauchenwies: Wie Rainer Beuerle, Leitender Planer im Regionalverband, sagte, habe man für den Hochbühl im laufenden Verfahren festgestellt, dass die Abstände zu Siedlungsflächen teils zu gering seien. Entsprechend kleiner ist jetzt das Vorranggebiet. Im Bereich Krauchenwies habe der Windatlas gezeigt, dass die Windhöffigkeit (erwartbare Windmenge) in Summe zu gering sei. Und am Gehrenberg gab es Bedenken wegen der erwarteten Windmenge im südlichen Bereich, außerdem sei der Hang dort zu abschüssig. Weitere Flächen, die im Landkreis Sigmaringen verkleinert werden, liegen im Bereich der Gemeinde Wald, bei Ostrach, sowie im Bereich Bingen, Veringenstadt, Immendingen und Gammertingen. Gründe können neben der Windhöffigkeit und den Siedlungsabständen der Artenschutz oder eine ungewollte Überlagerung von Vorrangflächen für Wind und Solar sein.</p> <h2>Kreis Sigmaringen am meisten belastet</h2> <p>Die meisten Vorranggebiete liegen im Landkreis Sigmaringen mit 58 Prozent, gefolgt von 39 Prozent im Kreis Ravensburg. Im Bodenseekreis liegen nur 4 Prozent. Wie Rainer Beuerle erläuterte, liege das vor allem an der Windhöffigkeit. Verbandsvorsitzender Thomas Kugler: „Die Verteilung nach Gießkanne war nicht möglich. Die Ausweisung ist kein politischer Plan, sondern ein sachlicher Planauftrag.“</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Ravensburg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Region ist sich trotz der Demonstrationen einig: Hier ist Windkraft erlaubt]]></dc:rights>
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