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    <title>suedkurier.de - Kreis Rottweil</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:37 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 09:34:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die eigene Mutter erschlagen: Neue Details im Prozess gegen geständigen Schramberger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/die-eigene-mutter-erschlagen-neue-details-im-prozess-gegen-jungen-schramberger;art372502,12511691 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geldsorgen, Lügen, Depressionen – und am Ende eine Bluttat: Diese erhellt derzeit ein Prozess vor dem Landgericht Rottweil. Wie zwei Schicksale in Schramberg eine dramatische Wendung nehmen.  ]]></description>
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          Geldsorgen, Lügen, Depressionen – und am Ende eine Bluttat: Diese erhellt derzeit ein Prozess vor dem Landgericht Rottweil. Wie zwei Schicksale in Schramberg eine dramatische Wendung nehmen.<br>
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        Geldsorgen, Lügen, Depressionen – und am Ende eine Bluttat: Diese erhellt derzeit ein Prozess vor dem Landgericht Rottweil. Wie zwei Schicksale in Schramberg eine dramatische Wendung nehmen.



        <p>Waren Geldsorgen der Grund, dass ein heute 21-jähriger Schramberger seine Mutter mit dem Fleischhammer erschlagen hat? Welche Rolle spielten seine starken Depressionen, ausgelöst wohl auch durch der Krebstod des Vaters zwei Jahre vor der Tat?<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/junger-angeklagter-gesteht-bluttat-in-schramberg-mutter-mit-dem-fleischerhammer-erschlagen;art372505,12507979" title="Junger Angeklagter gesteht Bluttat in Schramberg: Mutter mit dem Fleischerhammer erschlagen"> Solche und weitere ernste Fragen stellen sich derzeit im Prozess gegen den jungen Mann vor dem Landgericht Rottweil.</a></p> <p>Deutlich wurde am zweiten Prozesstag jedenfalls, dass der junge Mann mit allen Mitteln versuchte zu verbergen, dass das ursprünglich vorhandene kleine Vermögen der Familie futsch war.</p> <p>Das Geld verwaltete er in Absprache der Mutter nach dem Tod des Vaters, und es schmolz offenbar schnell dahin, wie in der Verhandlung deutlich wurde.</p> <h2>Welche Beobachtungen der Vermieter des Opfers und des Sohnes gemacht hat</h2> <p>So erzählte der Vermieter von Mutter und Sohn, dass in allen Räumen der Wohnung teure Fernseher gestanden hätten, auch ein Saugroboter war ihm aufgefallen, über den er sich wunderte, da die Wohnung nicht so groß war.</p> <p>Mit seiner Frau, die die Wohnungen verwaltete, war er vorbeigekommen, weil zwei Monatsmieten nicht gezahlt worden waren, und die Nebenkostennachzahlung des Vorjahres ebenfalls nicht.</p> <p>Der junge Angeklagte hatte den Vermietern offenbar gefälschte Überweisungsbelege vorgelegt, die Mutter wiederum versicherte, dass genug Geld vorhanden sei – ein Missverständnis, das man schnell bereinigen wollte. Sie habe dabei gegrinst, erzählt der Vermieter, und gesagt, „Geld haben wir genügend“.</p> <h2>Was geschah, als die wahre Lage plötzlich offenbar wurde?</h2> <p>In Wahrheit war das gemeinsame Konto leer, was der Sohn der Mutter aber nicht erzählte.</p> <p>Möglicherweise wurde ihr das am Tattag klar, zusammen mit der Tatsache, dass ihr Sohn entgegen seinen Behauptungen keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte – und es kam zum Streit. Zum tödlichen Streit.</p> <h2>Die wertvollen Oldtimer in der Garage hätten die finanzielle Rettung sein können</h2> <p>Dabei wäre es möglich gewesen, die wertvollen Oldtimer, die der Vater restauriert hatte und die noch in der Garage standen, zu verkaufen, wie der Inhaber eines Automuseums als Zeuge betonte. Der war auch ein Freund des Vaters, der Sohn habe schon als Bub im Museum mitgeholfen, an den Oldtimern zu schrauben.</p> <p>Den Tattag selbst schilderte einer der Ermittler im Zeugenstand. Eine Arbeitskollegin habe die Frau vermisst gemeldet, der Sohn auf Nachfrage zunächst erzählt, er habe seine Mutter zur Arbeit begleitet.</p> <h2>Dieses Verhalten des jungen Mannes kommt dem Ermittler befremdlich vor</h2> <p>Er habe sie dann später über ihr Handy in Dunningen geortet, sogar eine konkrete Adresse genannt. Und weil er eine Chemotherapie mache, so habe es der Sohn erzählt, müsse er jetzt ein starkes Schmerzmittel nehmen und dann mehrere Stunden schlafen.</p> <p>Ein Verhalten, das dem Polizisten befremdlich vorkam – und schließlich habe man die Leiche der Mutter dann auch in der Dachbox gefunden.</p> <h2>Dem Blick seiner Großmutter weicht der Angeklagte aus</h2> <p>Der angeklagte 21-Jährige hielt während des Prozesses meist den Kopf gesenkt. Dem Blick der Großmutter, die mit den Geschwistern der Mutter als Nebenklägerin auftritt, wich er aus.</p> <p>Fortgesetzt wird der Prozess am Montag, 10. November. Das Urteil sollte dann zwei Tage später fallen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die eigene Mutter erschlagen: Neue Details im Prozess gegen geständigen Schramberger]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 17:14:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber bringt das erste Seil für Rottweiler Riesen-Hängebrücke – Überraschung: Es ist aus Hanf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/hubschrauber-bringt-das-erste-seil-fuer-rottweiler-riesen-haengebruecke-ueberraschung-es-ist-aus-hanf;art372502,12511285 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf einer 606 Meter langen Konstruktion kann man künftig übers Neckartal in Rottweil spazieren. Jetzt hat ein spektakulärer Hubschraubereinsatz eine wichtige Bau-Etappe ermöglicht. Wann die Brücke fertig sein soll.  ]]></description>
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          Auf einer 606 Meter langen Konstruktion kann man künftig übers Neckartal in Rottweil spazieren. Jetzt hat ein spektakulärer Hubschraubereinsatz eine wichtige Bau-Etappe ermöglicht. Wann die Brücke fertig sein soll.<br>
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        Auf einer 606 Meter langen Konstruktion kann man künftig übers Neckartal in Rottweil spazieren. Jetzt hat ein spektakulärer Hubschraubereinsatz eine wichtige Bau-Etappe ermöglicht. Wann die Brücke fertig sein soll.



        <p>Ein spektakulärer Hubschraubereinsatz ist am Montagmorgen, 3. November, in Rottweil zu beobachten: Der Helikopter brachte das erste Seil für die künftige Hängebrücke aus dem Neckartal hoch.<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/es-geht-voran-so-entsteht-die-606-meter-lange-haengebruecke-ueber-rottweil-28-10-25;art417930,12507461" title="Es geht voran: So entsteht die 606 Meter lange Hängebrücke über Rottweil"> Das Bauwerk namens Neckarline soll einmal mit 606 Metern Spannweite wohl die längste im Südwesten werden</a>.</p> <p>Der Helikopter transportierte an diesem Montagmorgen erst die Streben vom Berner Feld – einem großen Gewerbegebiet gleich neben dem hoch aufragenden Rottweiler Aufzugtestturm – ins Tal des Neckars.</p> <p>Und holte das dort bereitliegende erste Seil der künftigen Brücke hinauf zum Pylon, also dem großen Stützpfeiler, der gerade gebaut wird.</p> <h2>Spezialisten aus Österreich für den Lufttransport engagiert</h2> <p>Dafür hatte man österreichische Spezialisten engagiert, die auch unter anderem für den Bau der Zugspitzbahn zuständig waren und derzeit in Damüls eine Seilbahn errichten.</p> <p>Sie brachten entsprechend viel Erfahrung im zielgenauen Fliegen in felsigem Gebiet mit. Denn felsig ist es schon auf den beiden Seiten des Neckars.</p> <h2>Meterlange Stützstreben werden für den Aufbau der Hängebrücke platziert</h2> <p>Die meterlangen Stützstreben wurden dann neben dem Bahngleis aufgestellt. Sie stehen dort allerdings nur so lange, bis die Hängebrückenseile gespannt sind. Dann werden sie wieder entfernt. Die Brücke soll schließlich frei bis hinüber zur Stadtmauer der historischen Innenstadt schweben.</p> <h2>Das erste Seil der Brücke ist aus Hanf – aus gutem Grund</h2> <p>Und das Seil, das der Heli nach oben brachte, war eines aus Hanf. Hanf?</p> <p>Projektleiter Roland Haag und Investor Günter Eberhardt erklärten die Materialwahl: Ein Stahlseil wäre zu schwer gewesen für den Helikopter. Und überhaupt darf der gar nicht über die Bahngleise unten im Neckartal fliegen. Da unten fährt schließlich die Gäubahn – also auch ab und zu ein ICE.</p> <p>Also wurde vom Bockshof – einem Bereich direkt an der Stadtmauer an der Geländekante über dem Neckartal – ein fingerdickes Hanfseil über eine Konstruktion, die dafür über die Bahngleise gebaut wurde, gezogen. Und dann vom Hubschrauber auf der anderen Seite hochgebracht.</p> <h2>Am Hanfseil werden künftig Stahlseile für die Brücke herübergezogen</h2> <p>An diesem Seil werden dann später nach und nach die tragenden Stahlseile der Hängebrücke übers Tal gezogen. Dafür wird dann aber – wesentlich weniger spektakulär – mit Winden gearbeitet.</p> <p>Roland Haag gab gern zu, dass man das Hanfseil auch ohne Helikopter hätte zum Pylon nach oben bringen können. Aber da er wegen des Transports der Stützen gebraucht wurde, ging das sozusagen in einem.</p> <h2>Der Hubschrauber-Einsatz soll auch Bauzeit sparen helfen</h2> <p>Und ja, am Ende kommt es auch auf die Zeit an, denn dadurch, dass nicht alle Rottweiler voller Begeisterung dem Hängebrückenprojekt gegenüberstanden, hat es ziemlich lange gedauert, bis man hier endlich loslegen konnte.</p> <p>Also wurde ein Hubschrauber eingesetzt. Und der flog wirklich spektakulär am Pylon und den dort staunenden Zuschauern vorbei.</p> <p>Der Pylon übrigens wächst noch weitere 20 Meter in die Höhe, derzeit hat er etwa 40 Meter, sein Gewicht wird am Ende 185 Tonnen betragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was die Brücke kostet</span><span>Die Baukosten der Hängebrücke werden mit zwölf Millionen Euro angegeben. Das von dem Unternehmen Eberhardt rein privat finanzierte Projekt soll diese Kosten über den Verkauf von Tickets für Brückenbesucher wieder einspielen. Erwachsene sollen dann fürs Einzelticket 13,50 Euro zahlen, Kinder zwischen sechs und 14 Jahren elf Euro. Auch Mehrfach-Eintrittskarten sind vorgesehen.</span></label></div> <h2>Im Frühjahr 2026 soll die Brücke fertig sein</h2> <p>Im Januar soll dann von dort Stück für Stück die Brücke entstehen, im April oder Mai soll sie dann, wenn alles jetzt nach Plan läuft, fertig sein. Dann 606 Meter frei schwebend, insgesamt wird der Steg 625 Meter lang sein.</p> <p>Vom Berner Feld aus – eben dort, wo auch der Testturm steht – verläuft die Fußgänger-Hängebrücke künftig erstmal ein ganzes Stück nach unten, dann schwingt sich das Bauwerk in einer leichten S-Kurve Richtung gegenüberliegender Stadtmauer, dies in 60 Metern Höhe – also nichts für Leute mit Höhenangst. Schon beinahe fertig ist der dazugehörige Parkplatz, von dem aus man dann in einem kurzen Fußweg zum Brückeneinstieg kommt</p> <h2>Eine Hängebrücke an der Loreley? Warum der Investor verzichten muss</h2> <p>Nachdem es so lange gedauert hat, bis mit dem Bau der Rottweiler Brücke gestartet werden konnte – <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/schopfheim/besucher-feiern-die-haengebruecke;art372617,12044145" title="Besucher feiern &lt;br /&gt;die Hängebrücke">inzwischen hat Investor Günter Eberhardt längst anderswo Hängebrücken gebaut</a> – könnte man doch auch das Projekt an der Loreley in Angriff nehmen, wurde im Pressegespräch angemerkt.</p> <p>Nein, das wird nichts, erwiderte Projektleiter Haag. Denn was in Rottweil die stadtinternen Widerstände waren, das sind dort am Rhein die europäischen Gesetze: Durch ein Weltkulturerbe darf keine Hängebrücke gespannt werden, und sei sie noch so vergleichsweise filigran.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 18:50:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Jazz war ihre Welt: Lisa Boulton stirbt im Alter von 92 Jahren in Villingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/der-jazz-war-ihre-welt-lisa-boulton-stirbt-im-alter-von-92-jahren-in-villingen;art372502,12510248 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als drei Jahrzehnte prägte sie als Vorsitzende den Jazzclub. Die Ur-Villingerin mit dem amerikanischen Pass hatte viele Begegnungen mit Top-Musikern – eine endete mit einem Kuss.  ]]></description>
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          Mehr als drei Jahrzehnte prägte sie als Vorsitzende den Jazzclub. Die Ur-Villingerin mit dem amerikanischen Pass hatte viele Begegnungen mit Top-Musikern – eine endete mit einem Kuss.<br>
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        Mehr als drei Jahrzehnte prägte sie als Vorsitzende den Jazzclub. Die Ur-Villingerin mit dem amerikanischen Pass hatte viele Begegnungen mit Top-Musikern – eine endete mit einem Kuss.



        <p>Wenn der Spruch wirklichen gelten kann, dass Musik jung hält, dann trifft er auf Lisa Boulton zu. Die Villingerin, eine Instanz in Sachen Jazz, blieb bis ins hohe Alter aktiv. Im März 2025 besuchte sie noch ein Konzert im Jazzclub und bis zum Spätsommer lebte sie in den eigenen vier Wänden, bevor sie dann ins Altersheim umzog.</p> <h2>Die Liebe zum Jazz</h2> <p>Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum Jazz. „Mit zwölf Jahren habe ich gewusst: Diese Musik hat was mit mir zu tun“, erinnerte sie sich anlässlich ihres 90. Geburtstages. Diese Musik sollte zu ihrem Lebenselexier werden – ein höchst wirksamer Zaubertrank, wie sich am Ende eines langen Lebens sagen lässt.</p> <h2>Ehrenvorsitzende des Jazzclubs</h2> <p>Die örtliche Jazzszene profitierte in hohem Maße von ihrer Liebe zur improvisierten Musik. 35 Jahre leitete sie den Jazzclub Villingen und brachte dort ihre Expertise ein.</p> <p>Beruf und Berufung waren dabei eng verknüpft: Als Produktionsassistentin bei der Musikproduktion Schwarzwald (MPS) und Sekretärin der Saba-Geschäftsleitung kam sie in Kontakt mit den Heroen der US-amerikanischen Swing- und Jazzszene: B.B. King, Miles Davis, Hans Koller oder Baden Powell.</p> <h2>Wichtige Rolle beim MPS</h2> <p>Die Ur-Villingerin mit amerikanischen Wurzeln erwies sich für Hans Georg Brunner-Schwer und die anderen MPS-Leute mit ihren Sprachkenntnissen als wichtiger Faktor beim gesamten Programmablauf.</p> <p>Dabei lernte sie nicht nur die Künstler kennen, sondern erhielt auch Einblicke in deren privaten Belange. „Für einige habe ich den Besuch beim Arzt organisiert“, erinnerte sie sich an ihrem 90. Geburtstag.</p> <h2>Aufgewachsen in Villingen</h2> <p>Aufgewachsen ist sie als Lisa Scherer in der Obrist-Aescher-Straße, besuchte die Mädchenschule, die heutige Klosterringschule, und lehrte beim früheren Herrenausstatter Langenbacher in der Niederen Straße.</p> <p>Mit 18 Jahren zog es sie in die Welt, zunächst aber nach München, wo sie ihren späteren Mann, einen Amerikaner, kennenlernte. Sie ging mit ihm in die USA, wo ihre beiden Kinder zur Welt kamen, und wurde Amerikanerin.</p> <p>Im Jahr 1964 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo Lisa Boulton zunächst in der Uhrenfabrik Schmeckenbecher Arbeit fand, um danach zu MPS zu wechseln. Dass sie nie die deutsche Staatangehörigkeit wiedererlangte, bedauerte sie: „Besonders bei Kommunalwahlen“, wie sich an ihrem 80. Geburtstag schmunzelnd erinnerte.</p> <h2>Als Organisatorin aktiv</h2> <p>Der Jazzclub und die Musik waren eine wichtige Konstante in ihrem bewegten Leben. Mit dem Beruf und der Leidenschaft für den Jazz war der Weg zum Jazzclub praktisch vorgezeichnet. In Villingen organisierte sie gemeinsam mit Fritz Ewald über viele Jahre das Jazz-Festival „VS swingt“. Der Jazzclub ernannte sie zur Ehrenvorsitzenden.</p> <p>Von ihrer engen Beziehung zu Villingen profitierte nicht nur der Jazzclub, sondern auch viele Besucherinnen und Besucher von auswärts: Ein Vierteljahrhundert war Lisa Boulton als Stadtführerin tätig und zeigte den Gästen „ihr“ Villingen.</p> <h2>Weggefährten loben sie für die Zusammenarbeit</h2> <p>Doch auch über die Stadtgrenzen Villingen-Schwenningens hinaus war Lisa Boulton eine gefragte Person in Sachen Jazz und Organisation: So war sie auch bei den Jazztagen und dem Jazzfest als Organisatorin aktiv.</p> <p>„Da war sie an den stürmischen Festival-Tagen immer als erste im Büro“, erinnert sich ihr langjähriger Mitstreiter Dieter Hahne. Für den Rest der Mannschaft, nach langer Nacht eher später im Büro eintreffend, habe sie schon an alle Schreibtische Notizzettel geklebt aufgrund der Telefonate, die sie bereits entgegengenommen hatte.</p> <p>„Die Zusammenarbeit mit ihr war immer super“, erinnert sich Hahne.</p> <h2>Eine ganz besondere Erinnerung: ein Kuss</h2> <p>Ihre Leidenschaft für den Jazz brachten ihre viele unvergessene Erinnerungen. Einmal, so berichtete sie an ihrem 80. Geburtstag, habe ihre Duke Ellington auf die Wange geküsst. Wer kann das schon von sich behaupten?</p> <p>Am Donnerstag, 30. Oktober, ist Lisa Boulton im Alter von 92 Jahren gestorben.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Jazz war ihre Welt: Lisa Boulton stirbt im Alter von 92 Jahren in Villingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:45:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt kann man es offen aussprechen: Die Gäubahn ist tot  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kommentar-jetzt-kann-man-es-offen-aussprechen-die-gaeubahn-ist-tot-05-11-25;art417930,12510044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.  ]]></description>
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          Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kommentar-jetzt-kann-man-es-offen-aussprechen-die-gaeubahn-ist-tot-05-11-25;art417930,12510044]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.



        <p>Die Gäubahn verkehrt zwischen Stuttgart und Zürich.<a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich"> Ok, bald oft auch nur noch zwischen Stuttgart und Singen.</a> Und 2027 dann nur noch bis Vaihingen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">Oder auch mal nur Böblingen.</a> Und gut, manchmal auch noch kürzer, oder viel zu spät, oder gar nicht.</p> <p>Diese leider nicht mal übertriebene Zusammenfassung zeigt: Die Gäubahn ist kaputt. Und viele Signale der SBB, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/absolut-ungenuegend-sbb-chef-ducrot-ueber-gaeubahn-s21-und-hochrhein-ausbau-29-08-25;art1371848,12470688" title="„Absolut ungenügend“: SBB-Chef über Gäubahn, S21, Hochrhein-Ausbau und Engagement in Deutschland">von Aussagen ihres Chefs</a> bis hin zu konkreten Maßnahmen, zeigen: Die Schweizer haben keine Lust mehr.</p> <p>Spätestens die nahezu unabwendbare Abkopplung vom Stuttgarter Hauptbahnhof macht die Verbindung für die SBB gänzlich uninteressant – zumal der Flug Zürich-Stuttgart durch die sehr gute S21-Bahnanbindung des Stuttgarter Terminals gleichzeitig noch attraktiver wird. Ein Bahnprojekt richtet Klimaschaden an, besonders gelungen.</p> <h2>Was es jetzt bei der Gäubahn braucht</h2> <p>Alle Notmaßnahmen und Beschwichtigungen sind unglaubwürdig. Es braucht die klare Aussage, dass da im Moment nicht mehr viel besser werden kann. Und gleichzeitig das eindeutige Bekenntnis nicht nur zum <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881" title="Bundeshaushalt sichert Tunnelfinanzierung: Was das für die Zukunft der Gäubahn bedeutet">teuren Pfaffensteigtunnel</a>, sondern auch zum für die Betriebsstabilität unverzichtbaren zweigleisigen Ausbau der Strecke in jener beschleunigten Form, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/schnellerer-gaeubahn-ausbau-jetzt-ist-landesverkehrsminister-winfried-hermann-gefragt-05-09-25;art417930,12475121" title="Schnellerer Gäubahn-Ausbau: Jetzt ist Verkehrsminister Hermann gefragt">die längst auf dem Tisch liegt.</a></p> <p>Dann stehen der Region mit Bahnblick Richtung Stuttgart zwar rund zehn harte Jahre bevor, die überbrückt werden müssen. Aber wenn Bahnkunden (erzwungenermaßen) eines sind, dann geduldig. Und immerhin gibt es dann eine Perspektive. Im Moment gibt es nur Probleme.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Jetzt kann man es offen aussprechen: Die Gäubahn ist tot]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:36:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001]]></guid>
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        Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.



        <p>Der Druck aus der Schweiz, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482" title="Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor">gerade aus dem Kanton Schaffhausen</a>, ist offensichtlich zu groß geworden: Die Gäubahn-Direktverbindung Zürich-Singen-Stuttgart ist ab Dezember in Teilen Geschichte. Nur noch jede zweite Stunde sollen Züge die komplette Verbindung befahren, erklären SBB und Deutsche Bahn in einer gemeinsamen Mitteilung.</p> <p>Acht Direktverbindungen soll es ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember und bis mindestens Mitte Juni 2026 dann noch geben. In den Stunden, in denen der IC in Singen endet, fährt von dort ein Anschlusszug nach Zürich.</p> <p>Wer also von Singen in die Schweiz will, hat weiterhin stündlichen Anschluss, abwechselnd durch Zustieg in den IC oder durch den neuen in Singen beginnenden Zug. Aus der Schweiz kommend, ändert sich derweil nichts: Von Zürich aus fährt weiterhin stündlich ein Zug direkt nach Stuttgart.</p> <p>Der Anschlusszug ab Singen wird aber nicht warten, wenn die Gäubahn aus Stuttgart zu spät kommt, wie die Bahn auf Anfrage erklärt – alles andere würde natürlich auch den Sinn unterlaufen, zuverlässiger in die Schweiz einzufahren. „Damit Fahrgäste sich von Anfang an darauf einstellen können, werden wir keinen Anschluss zwischen den beiden Fahrten in der Fahrplanauskunft empfehlen“, sagt ein Bahnsprecher.</p> <h2>Nicht einmal die acht Verbindungen Stuttgart-Zürich sind garantiert</h2> <p>Es ist zudem durchaus denkbar, dass am Ende nicht einmal die acht Verbindungen bis Zürich durchfahren werden. So erklären SBB und DB bereits jetzt: „Zusätzlich wird künftig bei den IC, die nach wie vor direkt von Stuttgart nach Zürich verkehren, bei hoher Verspätung ein Ersatzzug der SBB ab Schaffhausen verkehren.“ Auch hier könnte also vorzeitig Schluss ein.</p> <p>Zu den Gründen der fortgesetzten Unzuverlässigkeit der Verbindung erklären die beiden Bahnunternehmen: „Die häufigen Verspätungen entstehen vor allem durch infrastrukturelle sowie betriebliche Herausforderungen und Baustellen in Deutschland.“ Die Gäubahn ist in weiten Teilen eingleisig, was sich erst Mitte der 2030er-Jahre ändern dürften. Gegen eine mögliche Beschleunigung des Ausbaus verwehrte sich zuletzt die Bahn selbst. Schon im August hatte SBB-Chef Vincent Ducrot gegenüber dem SÜDKURIER die Zustände auf der Gäubahn als <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/absolut-ungenuegend-sbb-chef-ducrot-ueber-gaeubahn-s21-und-hochrhein-ausbau-29-08-25;art1371848,12470688" title="„Absolut ungenügend“: SBB-Chef über Gäubahn, S21, Hochrhein-Ausbau und Engagement in Deutschland">‚absolut ungenügend‘</a> bezeichnet.</p> <h2>Verkauf von Stadler-Kiss-Zügen soll kein Grund für Unzuverlässigkeit sein</h2> <p>Immer wieder wird auch der Verkauf der zuverlässigen Züge des Schweizer Herstellers Stadler als Grund für die Verspätungen benannt. Die Modelle des Typs Kiss verkehrten bis Jahresmitte auf der Gäubahn. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-mit-neuen-zuegen-in-der-kritik-warum-leidet-die-zugverbindung-zuerich-stuttgart-so-stark;art417930,12423080" title="„Kaum ein Zug pünktlich“: Gäubahn gerät mit neuen Zügen schwer in die Kritik">Dann verkaufte die Deutsche Bahn sie für 222 Millionen Euro an die ÖBB.</a> Seither verkehren Züge des Herstellers Alstom auf der Verbindung. Die Bahn weist Kritik an dieser Umstellung jedoch zurück. Beide Zugtypen seien ähnlich zuverlässig, erklärt ein Bahnsprecher auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Mit der halben Einstellung der Direktverbindung scheint die langfristige Zukunft der Verbindung offener denn je, zumal im Norden durch die <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">Stuttgart-21-Inbetriebnahme samt Zwangsumstieg</a> in Vaihingen ab 2027 neues Ungemach droht. Ob der Schlusssatz der Mitteilung von SBB und DB ein Bekenntnis oder eher eine Durchhalteparole ist, wird also die Zeit zeigen: „Ziel bleibt, dass sämtliche IC zwischen den beiden Städten wieder durchgehend und pünktlich verkehren können.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:33:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.<br>
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        Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.



        <p><em>Update, 31. Oktober, 10.30 Uhr: Mittlerweile haben sich die SBB und die DB zu den Änderungen ab Dezember erklärt, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich">hier finden Sie die Informationen dazu.</a></em></p> <p>„Zug endet hier, zur Weiterfahrt in Richtung Schaffhausen und Zürich bitte umsteigen!“ So sollen es die Fahrgäste auf der Gäubahn lieber heute als morgen in Singen hören – jedenfalls wenn es nach der Regierung des Kantons Schaffhausen geht.</p> <p>In einem überraschenden Vorstoß hatte sie gefordert, der Strecke ihren internationalen Charakter zu nehmen und die durchgehenden Züge Stuttgart-Zürich komplett zu streichen. Nun könnte es bald Klarheit geben, ob es wirklich so weit kommt.</p> <p>Die Begründung für den Vorstoß aus Schaffhausen lässt tief blicken: Es sind die „regelmäßigen Verspätungen und Zugausfälle auf dieser Linie“, die die Anbindung Schaffhausens an die Metropole Zürich verschlechterten. So steht es wörtlich in einer Erklärung der Staatskanzlei des Grenzkantons.</p> <h2>Schweizer Bahn: „Wir verstehen den Unmut“</h2> <p>Und die Ursache dafür liegt demnach nicht bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), sondern in Deutschland. Bei den SBB ist das Problem bekannt, und man „verstehe den Unmut des Kantons“. Deshalb würden schon Ersatzzüge bereitgestellt, das funktioniere aber „noch nicht genügend zuverlässig“.</p> <p>Die Schweizer Bahn räumt weiter ein: „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Gemeinsam mit der DB arbeiten wir intensiv daran, die Qualität der Verbindung für unsere Kundinnen und Kunden nachhaltig zu verbessern.“ Rasche Lösungen gebe es leider nicht, aber zum Fahrplanwechsel im Dezember könnte es tatsächlich zu Umstellungen kommen. Darüber werde man den Kanton in den nächsten Tagen informieren.</p> <h2>Kanton, Stadt und Abgeordnete werden gemeinsam deutlich</h2> <p>Mit der neuen Wendung hat die Misere auf der Gäubahn eine noch weitaus größere Dimension als bisher schon. Nach <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">den Kappungen südlich von Stuttgart</a> kommt nun eine weitere am anderen Ende des deutschen Teils der Strecke in die Diskussion. Denn Absender des Brandbriefes ist nicht nur die Kantonsregierung. Auch die Schaffhauser Bundesparlamentarier (also die Abgeordneten in Bern) und der Stadtrat der Kantonshauptstadt unterschreiben die Forderung nach „sofortigen Maßnahmen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gäubahn-Desaster</span><span>Die Fahrgäste erleben die Gäubahn Stuttgart-Singen (-Schaffhausen-Zürich) häufig als sehr unzuverlässige Bahnverbindung. Gründe sind der weitgehend nur einspurige Ausbau (das zweite Gleise wurde von den Franzosen nach 1945 demontiert), veraltete Stellwerkstechnik in Singen und zuletzt auch störanfällige Fahrzeuge. Umso größer war die Überraschung, als ausgerechnet diese Strecke im September als „pünktlichste Verbindung der Deutschen Bahn“ präsentiert wurde. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-puenktlichste-strecke-deutschlands-dieser-auswertung-glaubt-nicht-mal-die-db;art417930,12315050" target="_blank" title="Gäubahn plötzlich Musterbahn? Verbindung erhält fragwürdiges Pünktlichkeitslob">Recherchen des SÜDKURIER ergaben dann, dass sie häufigen Streckensperrungen in der Statistik gar nicht vorkommen.</a> Würden sie berücksichtigt, fiele die Bewertung „katastrophal“ aus, so der Bundestagsabgeordnete und Bahnexperte Matthias Gastel. Über viele Jahrzehnte war die Gäubahn ein Rückgrat der Direktverbindungen von Deutschland bis nach Süditalien, berühmte Züge wie zuletzt noch bis Herbst 2006 der italienische Cisalpino waren dort unterwegs. Inzwischen gibt es lediglich einen stündlichen Intercity von Stuttgart nach Zürich, der im deutschen Abschnitt zugleich Regionalzug-Status hat.</span></label></div> <p>Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Die Schaffhauser legen Wert auf einen stabilen Halbstundentakt nach Zürich und von dort wieder zurück. Dafür verkehrt immer zur Minute 17 ein Regionalexpress, der in Schaffhausen erst losfährt und ohne Zwischenhalt den Zürcher Hauptbahnhof in 38 Minuten erreicht.</p> <p>Dieser Zug sei „zuverlässig unterwegs“, heißt es im Protestschreiben und der Stellungnahme der SBB übereinstimmend. Zur Minute 47 soll dann der aus Stuttgart kommende Intercity den Halbstundentakt sicherstellen. Doch der komme in Schaffhausen schon „regelmäßig verspätet“ an, wenn er nicht ganz ausfalle. „De facto“, so die bittere Bilanz, „steht der Schaffhauser Bevölkerung somit nur ein verlässlicher Stundentakt zur Verfügung.“</p> <p>Für die Schaffhauser gibt es nur eine Lösung: Sie fordern, „den Bruch sämtlicher über Singen hinaus verkehrenden Verbindungen des IC auf den nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.“ Das Kalkül dabei ist, dass es gewissermaßen einen zuverlässigen Teil der Strecke (Singen-Schaffhausen-Zürich) gibt und einen unzuverlässigen (Gäubahn). Das Verfahren ist dabei nicht neu: <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/jetzt-gibt-es-schweizer-nachhilfe-fuer-die-deutsche-bahn;art1371848,11842291" target="_blank" title="Immer wieder Ärger mit deutschen Zügen: Jetzt gibt es Schweizer Nachhilfe für die Bahn">Auch in Basel hat die Schweizer Bahn Fernverbindungen aus Deutschland gekappt</a>, um – vereinfacht gesagt – sich nicht die Verspätungen der Deutschen Bahn in den eigenen Fahrplan zu holen. Die Folge ist, dass Fahrgäste umsteigen müssen und oft noch länger brauchen.</p> <p>Auch die Schaffhauser stellen stark auf die Schweizer Bedürfnisse ab: „Es darf nicht sein, dass die Fahrgäste im Inland von und nach Schaffhausen aufgrund von Ereignissen im Ausland auf einen verlässlichen Halbstundentakt verzichten müssen. Die Unterzeichnenden fordern von der SBB, ihre Fahrplanpflicht im Binnenverkehr den Vorteilen einer internationalen Verbindung vorzuziehen“, heißt es in der Erklärung.</p> <h2>Wird die Gäubahn de facto zu einer Regionalstrecke?</h2> <p>Im Kreis Konstanz sind Bahnexperten und Politiker alarmiert, denn mit einer Kappung der Gäubahn wären die letzten grenzüberschreitenden Fernverkehrszüge am westlichen Bodensee Geschichte.</p> <p>Der langjährige FDP-Kreisrat Georg Geiger warnte erst jüngst vor einem weiteren Abbau auf der Schiene und einer de-facto-Rückstufung der Gäubahn von einer internationalen Verbindung auf eine Regionalstrecke. „Der Intercity Stuttgart-Zürich ist akut bedroht“, warnte er vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung auf der Insel Mainau.</p> <h2>Vorschlag: Züge aus Stuttgart sollen bis Konstanz fahren</h2> <p>Zugleich äußerte Geiger, der sich seit Jahrzehnten für den Bahnverkehr in der Region engagiert, ein gewisses Verständnis für die Schaffhauser. Sollten sie mit ihrem Vorstoß durchkommen, schlägt er eine bisher ganz neue Variante vor: Wenn die Gäubahn-Züge schon in Deutschland bleiben müssten, solle die Deutsche Bahn sie nicht in Singen enden lassen, sondern bis Konstanz weiterführen und dort wenden lassen.</p> <p>Das Ergebnis wäre nach seinen Worten ein dichterer Takt zwischen den größten Städten im Landkreis und ein Stundentakt zwischen der Landeshauptstadt und Konstanz, immerhin der 14.-größten Stadt Baden-Württembergs. Und, so Geiger, „auch in Konstanz kann man in Richtung Zürich oder St. Gallen umsteigen und hat häufige und zuverlässige Anschlüsse in die Schweiz“.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:16:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Prozessauftakt in Rottweil: 29-Jähriger soll ältere Frau missbraucht haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozessauftakt-in-rottweil-29-jaehriger-soll-aeltere-frau-missbraucht-haben;art372502,12509471 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 29-Jähriger steht in Rottweil vor Gericht. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwer: Er soll eine Seniorin überfallen und vergewaltigt sowie mehrere Studentinnen in Stuttgart belästigt haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 29-Jähriger steht in Rottweil vor Gericht. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwer: Er soll eine Seniorin überfallen und vergewaltigt sowie mehrere Studentinnen in Stuttgart belästigt haben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozessauftakt-in-rottweil-29-jaehriger-soll-aeltere-frau-missbraucht-haben;art372502,12509471]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 29-Jähriger steht in Rottweil vor Gericht. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwer: Er soll eine Seniorin überfallen und vergewaltigt sowie mehrere Studentinnen in Stuttgart belästigt haben.



        <p>Eine junge Stuttgarterin sitzt an einem Septembertag vor ihrem Haus auf der Treppe. Sie hat Kopfhörer im Ohr und ist auf ihr Handy konzentriert. Da lässt ein Mann hinter ihr heimlich die Hosen runter und masturbiert. Als sie sich umdreht, ejakuliert er der Frau ins Gesicht.</p> <p>Der mutmaßliche Täter muss sich seit Donnerstag, 30. Oktober, vor dem Landgericht in Rottweil verantworten. Der Angeklagte sitzt inzwischen im Gefängnis – ihm wird zum Teil noch weitaus Schlimmeres vorgeworfen.</p> <h2>Das steht in der Anklageschrift gegen den 29-Jährigen</h2> <p>Der Angeklagte wurde in Hand- und Fußfesseln in den Schwurgerichtssaal des Rottweiler Landgerichts geführt. Er hat, so steht es in der Anklageschrift, eine ältere Dame in Rottweil vergewaltigt. Und sich im November 2024 mehrfach vor Musikstudentinnen der Hochschule in Stuttgart entblößt und gegen die Fensterscheibe ejakuliert.</p> <p>Der 29-jährige Angeklagte lebte in Rottweil, und die ältere Dame in einer Erdgeschosswohnung. Die Staatsanwaltschaft sagt, er habe sie am 4. Februar 2025 überrascht, als sie ein gekipptes Fenster ihrer Erdgeschosswohnung schließen wollte.</p> <h2>Wie sich der Angeklagte an der älteren Dame vergangen haben soll</h2> <p>Der Mann habe gegen die Scheibe gedrückt, dann sei er in die Wohnung geklettert und über die Frau hergefallen. Als sie schrie, habe er ihr den Mund zugehalten. „Wenn du schreist, bist du tot“, habe er zu ihr gesagt, und ihr einen Faustschlag versetzt.</p> <p>Dann habe er seine und ihre Hose ausgezogen und sie aufs Bett gedrückt. Es sei ihm nicht gelungen, in sie einzudringen, stattdessen habe er seine Finger dazu benutzt.</p> <h2>29-Jähriger soll sein Opfer auch noch beraubt haben</h2> <p>Und schließlich habe er sie gefragt, ob sie Geld habe – das bejahte sie laut Anklage. Daraufhin habe er sie an der Kleidung festgehalten, während sie in die Küche ging und ihm einen Umschlag mit 140 Euro gab.</p> <p>“Keine Polizei“, sonst sei sie tot, das war seine nächste Drohung, wie der Staatsanwalt verlas. Sie tat es trotzdem, und nun sitzt er im Gefängnis.</p> <p>Der erste Prozesstag endete mit der Verlesung der Anklageschrift, da der psychiatrische Gutachter verhindert war.</p> <p>Die Vernehmung des 29-Jährigen findet am 13. November statt, dann werden auch Zeugen gehört. Das Urteil wird voraussichtlich am 12. Dezember fallen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Prozessauftakt in Rottweil: 29-Jähriger soll ältere Frau missbraucht haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:21:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junger Angeklagter gesteht Bluttat in Schramberg: Mutter mit dem Fleischerhammer erschlagen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/junger-angeklagter-gesteht-bluttat-in-schramberg-mutter-mit-dem-fleischerhammer-erschlagen;art372505,12507979 ]]></link>      <description><![CDATA[  Prozessauftakt vor dem Landgericht Rottweil: “Ich wünschte, ich wäre tot, und meine Mutter wäre noch da“, bekennt der 21-jährige Angeklagte. Und sagt detailliert aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Prozessauftakt vor dem Landgericht Rottweil: “Ich wünschte, ich wäre tot, und meine Mutter wäre noch da“, bekennt der 21-jährige Angeklagte. Und sagt detailliert aus.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Prozessauftakt vor dem Landgericht Rottweil: “Ich wünschte, ich wäre tot, und meine Mutter wäre noch da“, bekennt der 21-jährige Angeklagte. Und sagt detailliert aus.



        <p>Mit einem Fleischhammer soll ein heute 21-jähriger Schramberger im Februar 2025 seine 54-jährige Mutter erschlagen haben. Die Leiche soll er danach in einer Dachbox versteckt haben.</p> <p>Damit nicht genug der Anklagepunkte: Er muss sich jetzt vor dem Landgericht Rottweil zudem wegen Besitzes von kinder- und jugendpornographischen Dateien verantworten.</p> <h2>Großer Medienrummel zum Auftakt</h2> <p>Beim Prozessauftakt am Dienstag, 28. Oktober, herrschte am Rottweiler Landgericht ziemlicher Medienrummel. Aber vor allem die Zuschauerplätze waren vollbesetzt – der Fall hat in Schramberg für großes Entsetzen gesorgt.</p> <p>Auch um den Richtertisch wurde es eng, denn die Familie der Getöteten tritt als Nebenkläger auf. Die Nebenklage wird durch die Mutter und die Geschwister der Getöteten vertreten. Deshalb mussten im Gerichtssaal zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden.</p> <p>Die Anklage der Staatsanwaltschaft geht dann ins Detail. Auch bis hin zur Fahrt auf dem Rad, die der Angeklagte nach der Tat unternommen habe, um in der Stadt spezielle Reinigungsmittel zu besorgen, um die Blutflecken zu entfernen.</p> <h2>Tod des Vaters löst Depressionen aus</h2> <p>Schließlich kommt der junge Angeklagte zu Wort. Er liest zunächst ab, was er im Gefängnis aufgeschrieben hat.</p> <p>So erzählt er von der Mandarine, die er im Gefängnis schälte und dabei daran denken musste, wie liebevoll seine Mutter dies immer für ihn getan hatte.</p> <p>Von der „Spirale der Fehler“, die er seit dem Krebstod des Vaters zwei Jahre davor machte, der tiefen Depression, in die er gefallen sei. „Ich wollte das alles nicht, daheim versauern“, sagte er.</p> <p>Es folgte das Eingeständnis, dass er sein Leben mit der Tat selbst zerstört habe. In Tränen bricht er aus, als er davon erzählt, wie sich die Familie der Mutter von ihm abgewandt hatte. Und dass ihm alles unendlich leid tue.</p> <h2>Aufgewachsen in geordneten Verhältnissen</h2> <p>Gefasst ist der 21-Jährige, als er die Fragen des Vorsitzenden Richters beantwortet. Als er von seinem offenbar recht normalen Familienleben erzählt, den berufstätigen Eltern, der Oma, bei der er zu Mittag aß.</p> <p>Von einer zunächst vielversprechenden Schulkarriere, dem Interesse an Mathematik und Computern, dem Einbruch beim Wechsel ans Gymnasium und der wiederholten 7. Klasse.</p> <p>Von wenigen Freunden, einem Vater, der im Beruf und seinem Hobby, Oldtimer zu restaurieren, aufging. Vom Zocken in der Freizeit und schließlich dem frühen Tod des Vaters.</p> <p>Und wie die Mutter ihn beauftragt hatte, das vorhandene kleine Vermögen zu verwalten.</p> <p>Er sei immer weiter in Depressionen verfallen, erzählt er, am Schluss kaum noch aus dem Bett gekommen.</p> <h2>Schule und Ausbildung abgebrochen</h2> <p>Die Schule bricht er ab, eine Ausbildung ebenfalls. Schließlich ist das Geld weg und Mietschulden sind da.</p> <p>Die Mutter, erzählt der junge Angeklagt, habe sich selbst auch die Schuld daran gegeben. Man habe zunächst in Ruhe darüber gesprochen.</p> <h2>Lüge um Ausbildungsvertrag als Auslöser für tödliche Eskalation</h2> <p>Doch am Tattag sei sie von der Arbeit gekommen, und als er ihr da gestand, keinen Ausbildungsvertrag zu haben, „war sie außer sich. Sie hat mich angeschrien und geschlagen. Und dann ging es unglaublich schnell“, sagt der 21-Jährige.</p> <p>Den Fleischklopfer habe er in der Hand gehabt, weil er Hähnchenbrüste zubereitete. Wie er zugeschlagen habe, daran erinnere er sich nicht, nur, dass danach alles voller Blut war. Und er putzt danach, da ein Freund zu Besuch kommen wollte.</p> <p>Als am nächsten Morgen eine Arbeitskollegin klingelt und nach der Mutter fragt – da habe er sich Ausreden überlegt.</p> <h2>Tote Mutter in Dachbox versteckt</h2> <p>Kurz bevor die Polizei am selben Tag klingelte, habe er die Dachbox aus dem Treppenhaus geholt. „Die stand da schon lang“, berichtet er.</p> <p>In die Box hat er die Leiche seiner Mutter hineingelegt. Auf der Treppe sei er dann gefallen und die Dachbox in den Keller gerutscht.</p> <p>Doch auch von seiner vergeblichen Suche nach psychologischer Hilfe gegen seine Depression ist die Rede in seinen Erklärungen vor dem Landgericht. Von der Chemotherapie des Vaters während Corona und dessen Angst, sich zu infizieren. Deshalb habe er keine Freunde zu Besuch haben dürfen.</p> <h2>Für das Schuldenproblem hätte es eine einfache Lösung gegeben</h2> <p>Und es kommt zur Sprache, dass die finanziellen Sorgen eigentlich einfach zu lösen gewesen wären: In der Garage standen die Oldtimer des Vaters, und ein Freund der Familie hätte sie ihnen abgekauft. Damit wären die Schulden bezahlt gewesen.</p> <p>“Ich wünschte, ich wäre tot und meine Mutter wäre noch da“, sagt der 21-Jährige.</p> <p>Der Prozess wird am Montag, 3. November fortgesetzt, das Urteil wird voraussichtlich am 12. November fallen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Coronavirus Körperverletzung Tötungsdelikte Prozeß thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junger Angeklagter gesteht Bluttat in Schramberg: Mutter mit dem Fleischerhammer erschlagen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:45:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Leichenfund in Keller in Schramberg: Sohn gesteht tödlichen Angriff auf Mutter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.dehttps://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/junger-angeklagter-gesteht-bluttat-in-schramberg-mutter-mit-dem-fleischerhammer-erschlagen;art372505,12507979 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 21-Jähriger steht vor Gericht, weil er seine Mutter mit einem Fleischklopfer erschlagen haben soll. Im Mord-Prozess gesteht er und schildert, wie ein Streit um Geld und Lügen eskalierte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 21-Jähriger steht vor Gericht, weil er seine Mutter mit einem Fleischklopfer erschlagen haben soll. Im Mord-Prozess gesteht er und schildert, wie ein Streit um Geld und Lügen eskalierte.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Ein 21-Jähriger steht vor Gericht, weil er seine Mutter mit einem Fleischklopfer erschlagen haben soll. Im Mord-Prozess gesteht er und schildert, wie ein Streit um Geld und Lügen eskalierte.



        <p>Ein 21 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Rottweil gestanden, seine Mutter im Februar in Schramberg getötet zu haben. Er habe an jenem Tag, als seine Mutter von der Arbeit nach Hause kam, Essen zubereitet – Hähnchenbrustfilet und Kartoffeln. Nachdem in den Tagen davor bereits finanzielle Probleme der Familie ein Thema waren, habe er seiner Mutter auch gebeichtet, doch keine Ausbildungsstelle zu haben.</p> <h2>Tatwaffe: Fleischerklopfer</h2> <p>Sie sei außer sich gewesen, habe geschrien, ihm zwei Backpfeifen verpasst. Mit dem Fleischklopfer habe er seiner Mutter den ersten Schlag verpasst. „Dann weiß ich nichts mehr. Alles war voller Blut“, sagte der Angeklagte.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann vor, seine Mutter ermordet zu haben. Die Anklagevertreterin sah niedrige Beweggründe für die Tat. Der 21-Jährige sei nach dem Tod des Vaters für die Finanzen zuständig gewesen und hatte eine Vollmacht. Als seine Mutter dahintergekommen sei, dass ihr Sohn das ganze Geld verprasst hatte, habe er sie getötet und in eine Autodachbox gelegt.</p> <h2>Sohn ist laut Gutachten schuldfähig</h2> <p>Die 54 Jahre alte Frau starb infolge von Blutverlust. Die Autodachbox mit der Leiche war bei der Durchsuchung eines Mehrfamilienhauses im Abgang zum Keller gefunden worden. Die Frau war nicht zur Arbeit erschienen, deswegen wurde die Polizei alarmiert.</p> <p>Der Sohn wurde in der gemeinsamen Wohnung festgenommen. Er sitzt seit dem 21. Februar in Untersuchungshaft und ist laut einem Sachverständigengutachten schuldfähig. Für den Prozess sind noch drei Verhandlungstage anberaumt. (dpa)</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Leichenfund in Keller in Schramberg: Sohn gesteht tödlichen Angriff auf Mutter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 18:01:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Es geht voran: So entsteht die 606 Meter lange Hängebrücke über Rottweil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/es-geht-voran-so-entsteht-die-606-meter-lange-haengebruecke-ueber-rottweil-28-10-25;art417930,12507461 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom Testturm direkt ins "Wohnzimmer von Rottweil" und das in 60 Metern Höhe: Das Brücken-Projekt nimmt Formen an. Der genaue Eröffnungstermin ist noch nicht klar, die Ticketpreise stehen aber fest.  ]]></description>
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          Vom Testturm direkt ins "Wohnzimmer von Rottweil" und das in 60 Metern Höhe: Das Brücken-Projekt nimmt Formen an. Der genaue Eröffnungstermin ist noch nicht klar, die Ticketpreise stehen aber fest.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vom Testturm direkt ins "Wohnzimmer von Rottweil" und das in 60 Metern Höhe: Das Brücken-Projekt nimmt Formen an. Der genaue Eröffnungstermin ist noch nicht klar, die Ticketpreise stehen aber fest.



        <p>Schon von Weitem sieht man ihn, den gelben Kran, der den Weg zur Baustelle im Rottweiler Industriegebiet Berner Feld zeigt. Dort steht auch der TK-Elevator-Testturm, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wolkenkratzer-in-der-einoede-usa-und-england-schauen-nach-rottweil;art417930,12241885" target="_blank" title="Ein Wolkenkratzer in der Einöde? Plötzlich schauen Medien in den USA und England nach Rottweil">der schon international für Schlagzeilen gesorgt hat.</a></p> <p>Und hier wird auch sie gebaut: Die Rottweiler Hängebrücke Neckarline, mit 606 Metern wohl die längste im Südwesten. Die neuen Attraktion am Rande des Schwarzwaldes soll Touristen laut Projektleiter Roland Haag „vom Testturm direkt ins Wohnzimmer von Rottweil“ bringen. Mittlerweile, rund acht Monate nach Baubeginn, werden ihre Dimensionen sichtbar.</p> <p>Ein noch leerer und grauer Rohbau wird später zum Besucherzentrum mit Toiletten, Tourist-Information und Kassen. Locker platzierte Holzplanken bilden eine provisorische Plattform, die später durch Gitter ersetzt der Einstieg in die Hängebrücke sein wird.</p> <p>Ein paar Meter weiter warten 606 Meter lange und acht Zentimeter dicke, ordentlich auf großen Rollen aufgerollte, Drahtseile auf ihren Einsatz. An ihnen hängt in Zukunft alles, also die 444 Tonnen schwere Hängebrücke.</p> <p>Ob die Hängebrücke auch für Menschen mit Höhenangst eine beliebte Attraktion werden wird? Da schmunzelt Haag nur. Stützpfeiler im Neckartal werde es jedenfalls keine geben, davon habe man während des Planungsprozesses abgesehen.</p> <p>In etwa zwei bis drei Wochen werden die Drahtseile mit einem Hubschrauber in die Stadt verlegt. Derzeit werden die 60 Meter hohen Pylonen gebaut, an denen die Drahtseile befestigt werden. „Das muss jetzt schnell gehen“, sagt Roland Haag.</p> <p>Von der provisorischen Holzplattform erstreckt sich, in schon schwindelerregender Höhe, der weite Blick ins Neckartal. In der Ferne sind die Stadtmauern der Rottweiler Altstadt erkennbar. Noch ist es kaum vorstellbar, dass man diese schon in wenigen Monaten direkt zu Fuß erreichen kann.</p> <p>Am denkmalgeschützten Rottweiler Bockshof, der früher zur Burganlage gehörte, wird die Hängebrücke enden. Bis zur historischen Altstadt von Baden-Württembergs ältester Stadt sind es dann nur noch wenige Meter.</p> <p>Als 2017 der Rottweiler TK-Elevator-Testturm eingeweiht wurde, steckte das Projekt Hängebrücke noch in den Kinderschuhen.</p> <p>Man wollte einen Weg finden, um Touristen vom Turm direkt in die Innenstadt zu bringen, sagt Projektleiter Roland Haag. Mit der Idee der Hängebrücke sei der Privatinvestor, die Firma Eberhardt, auf die Stadt zugekommen. Jetzt freut man sich über den guten Standort, sagt Roland Haag.</p> <p>Dass Rottweiler Lust auf die Brücke haben, ist seit Jahren klar. 2017 befürworteten knapp 72 Prozent der Rottweiler den Bau. Um den Titel der längsten Hängebrücke der Welt zu bekommen, ist es mittlerweile aber zu spät. Der 665 Meter lange Skywalk im nordhessischen Willingen war schneller.</p> <p>Denn nachdem die Brücke 2016 erstmals angekündigt wurde, verzögerte sich ihr Bau immer wieder.</p> <p>Zu den Gründen für die Verzögerung hält man sich bedeckt. Die Pandemie sei ein Grund für die Verzögerung gewesen, sagte Haag im Dezember 2024, Details zur „Flora und Fauna“ seien lange Zeit unklar gewesen, außerdem musste die Sache mit dem Denkmalschutz für Ausgrabungen im Bockshof noch mit der Denkmalschutzbehörde geklärt werden.</p> <p>Die Stahlseile werden dort, anders als auf der gegenüberliegenden Seite, unterirdisch in einem Keller befestigt sein.</p> <p>Und das soll stabil sein? „Ja, natürlich“, sagt Haag und schmunzelt. Die Ausgrabungen würden einen Meilenstein des Projekts markieren.</p> <p>Kosten wird die Brücke zwölf Millionen Euro, allein finanziert vom Privatinvestor. Die Stadt Rottweil habe lediglich die Grundstücke dafür zur Verfügung gestellt.</p> <p>Ob durch den Verzug nicht viel Geld flöten ging? „Als Unternehmer hat man immer ein Risiko“, sagt Haag nur. Die Ticketpreise sollen die Investition nun wieder reinholen.</p> <h2>Was Tickets für die Hängebrücke kosten sollen</h2> <p>Stichwort Ticketpreise: Diese sind inzwischen klar. Der Spaziergang über die freischwingende Hängebrücke soll für Erwachsene 13,50 Euro kosten, für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren elf Euro. Ein 5er-Ticket soll pro Person 12,50 Euro kosten, ein 10er-Ticket zwölf Euro, ein 20er-Ticket elf Euro.</p> <p>Kontrolliert werden sollen die Tickets mittels Drehkreuz und Scanner, erhältlich sollen diese entweder vor Ort oder online sein.</p> <p>Standortleiterin der Neckarline ist seit September die 49-jährige Industriekauffrau Nicole Bax. Sie wird Besucher vor Ort betreuen, Pressearbeit verantworten und das Besucherzentrum leiten.</p> <h2>Genauer Eröffnungstermin der Hängebrücke noch offen</h2> <p>Wann die Brücke final fertig sein wird? Das könnte in wenigen Wochen verraten werden, sagt Haag. Das sei zumindest der Plan: „Ein bisschen hängen wir hinterher“, sagt Haag. Weitere zehn Jahre wird es aber wohl nicht mehr dauern, beim Baubeginn war die Eröffnung für Frühjahr 2026 angekündigt worden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Es geht voran: So entsteht die 606 Meter lange Hängebrücke über Rottweil]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 14:45:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spektakulärer Unfall auf der Autobahn 81 zwischen Rottweil und Oberndorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/spektakulaerer-unfall-auf-der-autobahn-81-zwischen-rottweil-und-oberndorf;art372505,12506640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Auto überschlägt sich nach dem Unfall mehrfach. Vermutlich hat ein anderer Fahrer zu viel Gas gegeben und die Kontrolle über sein Auto verloren.  ]]></description>
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          Ein Auto überschlägt sich nach dem Unfall mehrfach. Vermutlich hat ein anderer Fahrer zu viel Gas gegeben und die Kontrolle über sein Auto verloren.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/spektakulaerer-unfall-auf-der-autobahn-81-zwischen-rottweil-und-oberndorf;art372505,12506640]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Auto überschlägt sich nach dem Unfall mehrfach. Vermutlich hat ein anderer Fahrer zu viel Gas gegeben und die Kontrolle über sein Auto verloren.



        <p>Zwischen den Autobahnanschlussstellen Rottweil und Oberndorf ereignete sich am Samstagmorgen ein spektakulärer Verkehrsunfall. Die wie Polizei informiert hat der 51 Jahre alte Fahrer eines Ford Mustang stark beschleunigt, als er einen BMW überholte. Die beiden Autos stießen daraufhin zusammen, der BMW kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.</p> <p>Die beiden Insassen im Alter von 29 und 31 Jahren konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurden nur leicht verletzt. Sie kamen per Rettungswagen ins Krankenhaus. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt, sein Auto kollidierte nur mit der Leitplanke. Der Verkehrsdienst in Zimmern ob Rottweil ermittelt zur Unfallursache.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall A81 Verkehrsunfall Polizei Klinik Oberbürgermeister Schwarzwaldbahn Eisenbahn Verkehrsunglücke Autobus thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Spektakulärer Unfall auf der Autobahn 81 zwischen Rottweil und Oberndorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:31:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[BIKEBOX Rottweil-Neufra: In der Bikebox werden Fahrradträume wahr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/bikebox-rottweil-neufra-in-der-bikebox-werden-fahrradtraeume-wahr;art372505,12506339 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eigentlich habe alles mal klein angefangen, erzählt Steffen Faulhaber, Gründer und Geschäftsführer der Bikebox, dem Fahrrad- und E-Bike-Händler in Rottweil-Neufra. Als begeisterter Radsportler wollte er, dass seine Kinder immer dabei sind und seine Begeisterung teilen können, Was lag da näher, als einen Anhänger fürs Fahrrad zu kaufen und die Kleinen so oft es geht mitzunehmen.  ]]></description>
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          Eigentlich habe alles mal klein angefangen, erzählt Steffen Faulhaber, Gründer und Geschäftsführer der Bikebox, dem Fahrrad- und E-Bike-Händler in Rottweil-Neufra. Als begeisterter Radsportler wollte er, dass seine Kinder immer dabei sind und seine Begeisterung teilen können, Was lag da näher, als einen Anhänger fürs Fahrrad zu kaufen und die Kleinen so oft es geht mitzunehmen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/bikebox-rottweil-neufra-in-der-bikebox-werden-fahrradtraeume-wahr;art372505,12506339]]></guid>
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        Eigentlich habe alles mal klein angefangen, erzählt Steffen Faulhaber, Gründer und Geschäftsführer der Bikebox, dem Fahrrad- und E-Bike-Händler in Rottweil-Neufra. Als begeisterter Radsportler wollte er, dass seine Kinder immer dabei sind und seine Begeisterung teilen können, Was lag da näher, als einen Anhänger fürs Fahrrad zu kaufen und die Kleinen so oft es geht mitzunehmen.



        <div class="koll"><p>Eigentlich habe alles mal klein angefangen, erzählt Steffen Faulhaber, Gründer und Geschäftsführer der Bikebox, dem Fahrrad- und E-Bike-Händler in Rottweil-Neufra. Als begeisterter Radsportler wollte er, dass seine Kinder immer dabei sind und seine Begeisterung teilen können, Was lag da näher, als einen Anhänger fürs Fahrrad zu kaufen und die Kleinen so oft es geht mitzunehmen. Dass sich aus dieser Entscheidung für die Kinder und der bestehenden Begeisterung für den Radsport mal ein großes Handelsunternehmen in der Fahrradbranche entwickeln würde, war damals zwar nicht vorhersehbar aber fast zwangsläufig.</p><h2_interline>Start in Frittlingen</h2_interline><p>Schnell entwickelte sich die Geschäftsidee und gestartet wurde 2011 in Frittlingen mit einem Handel für Fahrräder, Anhänger und Zubehör. Heute ist man in der glücklichen Lage, im angeschlossenen Lagerhaus bis zu 1000 neue Bikes vorrätig halten zu können und darüber hinaus jeden Wunsch und jede Notwendigkeit einen stetig wachsenden Radsport begeisterten Kundschaft erfüllen zu können. Das fängt an bei der fachlichen Beratung und der Empfehlung, welches Bike für die eigenen Zwecke am besten geeignet ist. Dank der präzisen Vermessung mittels Smartfit erhält der Kunde ein individuell auf ihn abgestimmtes Fahrrad. Die Vermessung erfolgt berührungslos durch moderne Lasertechnologie, wodurch sichergestellt wird, dass das Bike optimal auf die Körpermaße und Bedürfnisse des Kunden angepasst ist.“</p><p>Aber auch bei Innovationen auf dem Bike Markt ist man mit einem umfassenden Angebot vorne dabei, erklärt Steffen Faulhaber. Der Trend geht aktuell zum Gravel- und Roadbike. Während das Roadbike durch seine hohe Geschwindigkeit und Effizienz insbesondere für sportliches Fahren und Wettkämpfe auf asphaltierten Straßen konzipiert ist, überzeugt das Gravelbike durch seine Vielseitigkeit und eignet sich gleichermaßen für Fahrten auf Straßen, Schotterwegen und im Gelände</p><h2_interline>Werkstatt und Service</h2_interline><p>Zu einem Unternehmen das sich mit dem Handel eines anspruchsvollen Produkts wie Bike oder E-Bike und natürlich Räder für den Alltagsgebrauch befasst, gehört selbstverständlich auch eine gut ausgestattete Werkstatt und eine professionell geschultes Werkstatt-Team. Bei der Bikebox ist man die Technik des eigenen Zweirads betreffend bestens aufgehoben. Zurzeit sorgen fünf gelernte Zweiradmechaniker dafür, dass jedes Bike rollt, dazu gehört auch, dass vom Kunden gewünschte An- und Umbauten mit Sachverstand ausgeführt werden. Wer als Biker gerne mal selber zum Werkzeug greift, der kann sich in einem der angebotenen Schrauberkurse in die Geheimnisse der Technik einweihen lassen.</p><p>Stolz ist man in der Bikebox auch über erhaltene Auszeichnungen. In speziellen Lehrgängen habe man sich jüngst qualifiziert und darf sich Shimano Service Center nennen und zusätzlich wurden zahlreiche Preise wie beispielsweise der German Brand Award oder der Plenty Award in Empfang genommen.</p><p>Aktuell kann man insbesondere im E-Bike-Bereich Chancen nutzen und von reduzierten Preisen oder Cashback-Aktionen profitieren. Gerade das oft nachgefragte Haibike gibt es in der Bikebox aktuell zu extrem reduzierten Preisen und zusätzlich legt der Hersteller noch 200 Euro Cashback oben drauf. (in)</p><p></p></div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[BIKEBOX Rottweil-Neufra: In der Bikebox werden Fahrradträume wahr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:24:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Warum der Kunstverein Villingen-Schwenningen dringend frische Ideen braucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/warum-der-kunstverein-villingen-schwenningen-dringend-frische-ideen-braucht;art372502,12505143 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hat sich der Kunstverein Villingen-Schwenningen überlebt? Die Jahresausstellung zeigt Altbekanntes. Zwei Nachbarvereine stellen sich deutlich besser auf.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hat sich der Kunstverein Villingen-Schwenningen überlebt? Die Jahresausstellung zeigt Altbekanntes. Zwei Nachbarvereine stellen sich deutlich besser auf.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/warum-der-kunstverein-villingen-schwenningen-dringend-frische-ideen-braucht;art372502,12505143]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hat sich der Kunstverein Villingen-Schwenningen überlebt? Die Jahresausstellung zeigt Altbekanntes. Zwei Nachbarvereine stellen sich deutlich besser auf.



        <p>Deutschland ist ein Land der Vereine, auch der Kunstvereine. In der Region gibt es mit dem Rottweiler Forum Kunst und mit Global Forest in St. Georgen zwei Institutionen, die bundesweit mit ihren Aktivitäten anerkannt sind.</p> <p>Die Rottweiler haben sich in der Vermittlung zeitgenössischer Kunst mit regelmäßigen Ausstellungen und aufwendigen Aktionen seit den 1970er Jahren profiliert. Der junge St. Georgener Verein bietet einzigartige, internationale Residenten- und Stipendiatenprogramm. Die weisen immer auch einen ganz starken Heimatbezug auf und sind überregional von durchschlagendem Erfolg.</p> <p>Beide Vereine werden getragen durch ihre Mitglieder und die Mitgliedsbeiträge und selbstverständlich von Fördermitteln aus unterschiedlichster Quellen.</p> <h2>In VS fehlt es an Ausstellungsräumen</h2> <p>Und dann gibt es noch mitten im Oberzentrum den Kunstverein Villingen-Schwenningen. Was gibt es dort zu sehen? Das ganze Jahr über rein gar nichts.</p> <p>Das liegt selbstverständlich auch an den fehlenden eigenen Ausstellungsräumlichkeiten. Die haben andere benachbarte Kunstvereine zwar auch nicht, aber der Tuttlinger Kunstkreis etwa bespielt im Wechsel mit der Städtischen Galerie die dortige Galerie und die Engener Stubengesellschaft ist mehrmals im Jahr zu Gast im Städtischen Museum.</p> <p>Nun zurück nach Villingen, wo derzeit die 72. Jahresausstellung im Franziskanermuseum zu sehen ist. Das bedeutet aber auch, dass man in Folge die mehr oder weniger gleichen Handschriften der Kunstvereinsmitglieder ausmachen kann.</p> <h2>Nicht mehr zeitgemäße Form</h2> <p>Das kann man gut finden, wenn das Bild über dem heimischen Sofa oder die Skulptur aus dem Treppenhaus nun auch so ähnlich in der Ausstellung zu sehen ist. Aber zeitgemäß sind solche Formen der Kunstvereinsausstellungen nicht.</p> <p>Der eingangs erwähnte Blick über den Tellerrand zeigt, wie zeitgemäße und ausgezeichnete Kunstvereinspraxis aussehen könnte. In Villingen-Schwenningen muss man sich nun eben mit einer Jahresausstellung der Vereinsmitglieder begnügen.</p> <h2>Fast alle Künstler sind von auswärts</h2> <p>Was fällt auf? Zum Beispiel, dass 27 der in der Einladung 28 aufgeführten Mitglieder gar nicht aus Villingen-Schwenningen stammen. Von Freiburg über Donaueschingen und Tuttlingen bis hin nach Rottweil und Schramberg erstreckt sich das Einzugsgebiet der ausstellungswilligen Künstler. Zwei, drei meist aktuelle Arbeiten haben sie mitgebracht.</p> <h2>Fehlendes Konzept</h2> <p>Da treffen dann mangels Ausstellungsarchitektur im durchaus nicht so einfach zu bespielenden Wechselausstellungsraum des Franziskanermuseums Edelstahlgebilde aus der Serie „Neuland“ des Tuttlinger Bildhauers Jörg Bach auf eine installative Arbeit des Dauchinger Künstlers Axel Heil, flankiert von den Farbpigmentdrucken aus der Serie „Konfusion“ von Fritz Rapp aus Rottweil.</p> <p>Dass es für eine solche (fehlende) Ausstellungskonzeption einer Hängejury mit zwei Kunsthistorikerinnen bedarf, ist auch zu überdenken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten der Jahresausstellung</span><span>Die Ausstellung ist noch bis zum Sonntag, 9. November, im Franziskanermuseum zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr. Künstlergespräche gibt es am Sonntag, 26. Oktober, und Sonntag, 2. November, jeweils um 15 Uhr. Die Finissage findet am Sonntag, 9. November, um 15 Uhr statt.</span></label></div> <h2>Verein stark überaltert</h2> <p>Was fällt noch auf? Der Verein ist überaltert. Der Donaueschinger Emil Kiess ist 1930 geboren, Lisa Keller-Nikola, das einzige Mitglied aus Villingen-Schwenningen, ist Jahrgang 1941.</p> <p>Die Bilder der beiden Kunstvereinsmitglieder, in Öl und in Mischtechnik, sind bewährte Handschriften. Aber was der Ausstellung dringend fehlt, sind junge, frische Positionen und ein attraktives Ausstellungskonzept.</p> <h2>Hubert Rieber ist nicht dabei</h2> <p>Da überzeugt zum Schluss dann doch noch der Beitrag von Hubert Rieber. Erst kürzlich 80 Jahre alt geworden, ziert nun traditionsgemäß die Einladungskarte und das Plakat ein „Bleikopf“ des renommierten Furtwanger Bildhauers.</p> <p>In der Ausstellung sucht man die Arbeiten Riebers indes vergeblich. Hubert Rieber hat sich einer Teilnahme erfolgreich verweigert: Solche Formen einer Jahresausstellung wären eben nicht sein Ding.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Warum der Kunstverein Villingen-Schwenningen dringend frische Ideen braucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 17:55:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junge Handwerker feiern ihre Freisprechung: Welche Überraschung Innungssieger Hannes Vögele erlebt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/junge-handwerker-feiern-ihre-freisprechung-welche-ueberraschung-innungssieger-hannes-voegele-erlebt;art372502,12502271 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gesellen aus Schwarzwald-Baar und Rottweil starten ins Berufsleben. Die Kreishandwerkerschaft Donau-Neckar feiert ihren Nachwuchs mit einem festlichen Abend. Welche Ziele die Innungssieger jetzt haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gesellen aus Schwarzwald-Baar und Rottweil starten ins Berufsleben. Die Kreishandwerkerschaft Donau-Neckar feiert ihren Nachwuchs mit einem festlichen Abend. Welche Ziele die Innungssieger jetzt haben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/junge-handwerker-feiern-ihre-freisprechung-welche-ueberraschung-innungssieger-hannes-voegele-erlebt;art372502,12502271]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gesellen aus Schwarzwald-Baar und Rottweil starten ins Berufsleben. Die Kreishandwerkerschaft Donau-Neckar feiert ihren Nachwuchs mit einem festlichen Abend. Welche Ziele die Innungssieger jetzt haben.



        <p>Am Freitag, 17. Oktober, fand die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Donau-Neckar für die Gesellinnen und Gesellen aus den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis in der Stadthalle Rottweil statt.</p> <p>Insgesamt 207 neue Gesellen aus den beiden Landkreisen wurden am Freitagabend ins Berufsleben entlassen. 18 Auszubildende aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis durften 2025 außerdem einen Landessieg in ihrem Gewerk nach Hause tragen.</p> <h2>Lob vom Kreishandwerksmeister</h2> <p>Ralf Rapp bedankte sich bei den anwesenden Ausbildern und Gesellen: „Sie haben großartiges geleistet und mit Engagement und Fleiß einen schwierigen Beruf erarbeitet“ konstatierte der Kreishandwerksmeister.</p> <p>Handwerk sei nicht nur einfache Arbeit, sondern „planen mit dem Kopf und ausführen mit dem Herzen“. Der Kreishandwerksmeister richtete einen ganz besonderen Dank an die Ausbildungsbetriebe, welche in herausfordernden Zeiten nicht auf den „Leiharbeiter von der Stange“ setzten, sondern ganz bewusst in die Zukunft des Handwerks investieren.</p> <p>„Bewahren Sie sich die Freude am Tun, sie ist der Motor, welcher Sie ihr ganzes Leben antreiben wird“, gab Ralf Rapp den Berufseinsteigern abschließend mit auf den Weg.</p> <h2>Hoher Druck lastet auf Ausbildungsbetrieben</h2> <p>Werner Rottler, Präsident der Handwerkskammer Konstanz, gratulierte den frischgebackenen Gesellen. Er setzte den Fokus auf die Würdigung der Ausbildungsbetriebe, welche trotz zeitlichem Druck und teils großer Anspannung der Allgemeinheit einen großen Dienst durch die sorgfältiger Ausbildung neuer Fachkräfte erwiesen. „Wir brauchen Menschen die anpacken, sich einbringen und unterscheiden können zwischen Schein und Sein“ sagte er.</p> <p>Detlev Bührer, Bürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen, dankte den Ausbildern und Berufsschulen für ihr Engagement, Wissen weiterzugeben und zu formen: „Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Wirtschaft, gerade hier in unserer Region“ meinte er und ermutigte die Gesellen dazu, neugierig zu bleiben und weiterzulernen.</p> <h2>Was Innungssieger Hannes Vögele überrascht</h2> <p>„Meine Auszeichnung ist eine ziemliche Überraschung für mich“ gesteht Innungs- und Gesamtsieger Hannes Vögele, Zimmermann aus Unterkirnach. Dass er Innungssieger wurde, habe er schon gewusst, aber der Gesamtsieger unter allen Freigesprochenen zu sein, sei schon etwas ganz Besonderes.</p> <p>„Ich arbeite jetzt erstmal einige Jahre bei meinem neuen Arbeitgeber Göppert Holzbau in Schönwald und will mich dann auf‘s Reisen und Arbeiten konzentrieren“ verrät Vögele. Irgendwann später wolle er dann noch den Meister machen.</p> <h2>Julia Schrempp will jetzt Meisterin werden</h2> <p>Auch Julia Schrempp aus Villingen-Schwenningen möchte noch ihren Meister im Maler- und Lackiererhandwerk machen. „Für mich war es immer klar, dass ich einen handwerklichen Beruf ergreife, schon weil ich aus einer Handwerkerfamilie komme.“</p> <p>„Ich freue mich außerdem riesig über die erhaltene Auszeichnung“, erklärt sie. Sie habe lange auf diese Würdigung hingearbeitet und wolle jetzt erstmal Berufserfahrung sammeln.</p> <h2>Musik und Tanz vor dem Höhepunkt</h2> <p>Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Duo „Man and Me“, bestehend aus Tatjana Mitsche und Jürgen Koringer. Die TBL-Schornsteinfeger – Die Glücksbringer boten eine Tanz- und Akrobatikeinlage, bevor die Veranstaltung ihrem eigentlichen Höhepunkt zuging.</p> <p>Handwerkskammer-Präsident Werner Rottler übernahm die Freisprechung: „Zeigen Sie bei all Ihrem Tun Verantwortung und seien Sie Vorbild“ gab er den über 200 Junghandwerkern mit auf den Weg.</p> <p>Anschließend erhielten die Handwerker der einzelnen Innungen ihr Diplom. Bei einem Stehempfang mit Sekt und Brezeln ließ man den Abend schließlich ausklingen.</p> <h2>Was ist eine Freisprechung?</h2> <p>Eine Freisprechung oder auch Lossprechung bezeichnet den Abschluss der Ausbildungszeit eines Lehrlings in einem Handwerksberuf. Die Auszubildenden erhalten hier nach erfolgreicher Prüfung im Rahmen eines Festaktes ihre Gesellenbriefe.</p> <h2>Das sind die ausgezeichneten Gesellingen und Gesellen</h2> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Landessieger erstplatziert</h2> </div> <p>Zimmerer Urs-Uwe Tolksdorf bei Bauunternehmung Hermann GmbH, Furtwangen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Landessieger zweitplatziert</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik Max Mundinger bei Elektro Eichkorn GmbH &amp; Co. KG, Brigachtal</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Friseurin Rima Issa bei Sabine Kirner, Villingen-Schwenningen.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Kammersieger erstplatziert</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Dachdecker Leo Friedrich bei Patrick Uhl, Brigachtal.</li> <li>Land- und Baumaschinenmechatroniker Laurin Ohnmacht bei Rau Landtechnik GmbH, Brigachtal</li> <li>Schornsteinfeger Jakob Schmid bei Bruno Winterhalder, Titisee-Neustadt</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Schreiner und Innungssieger erstplatziert</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Jonas Braun, bei Summ GmbH, Villingen-Schwenningen.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Schreiner und Innungssieger zweitplatziert</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Klempner Marc Fehrenbach bei Kammerer Bedachungen GmbH, Furtwangen</li> <li>Zimmerer Felix Meß bei Holzbau-Müller GmbH, Blumberg.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Schreiner und Innungssieger drittplatziert</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Innungssieger Marius Gleichauf bei Daniel Scheu, Blumberg</li> <li>Bäckerin Lara Blatter bei Martina Schorp, Bräunlingen</li> <li>Elektroniker Jonas Schüle bei Elektro Eichkorn GmbH &amp; Co. KG, Brigachtal.</li> <li>Maurer und Innungssieger Johannes Kaiser bei Manfred Mayer, Brigachtal</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Zimmerer Max Schyle bei Bauunternehmung Hermann GmbH, Furtwangen.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Innungssieger</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Maler- und Lackierer-Innung Schwarzwald-Baar Julia Schrempp bei Maximilian Rombach, Villingen-Schwenningen</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Metall-Innung Schwarzwald-Baar Paul Kienzler bei Clemens Herrmann, Schönwald</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Stuckateur-Innung Schwarzwald-Baar Mark Bihl bei Ronny Geiger, Villingen-Schwenningen</li> <li>Zimmerer-Innung Schwarzwald-Baar Hannes Vögele, bei W &amp; Z Holzverarbeitung GmbH, Unterkirnach.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junge Handwerker feiern ihre Freisprechung: Welche Überraschung Innungssieger Hannes Vögele erlebt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:03:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/goldenes-laub-bunte-regenschirme-zeigen-sie-uns-ihr-schoenstes-herbstfoto;art372502,12496284 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.



        <p>Wolken, Nebel, tief stehende Sonne: Der Wandel vom Sommer in den Winter macht den Herbst in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zur vielfältigsten Jahreszeit für Fotografen. Wärmere Tage folgen auf kältere, trockene Phasen und regnerische. Die Bäume werden kahl, die Böden durchs fallende Laub hingegen bunt. Die einen kuscheln sich in warme Decken und trinken duftenden Tee, die anderen ziehen die Gummistiefel an und gehen Kastanien sammeln.</p> <p>Eine Zeit der Gegensätze, aber ohne unangenehme Extreme – vielleicht außer einem gelegentlichen Herbststurm. Zwischen dem heißen Sommer und dem eisigen Winter bieten sich lange Spaziergänge oder Wanderungen an. Kinder wirbeln durchs raschelnde Laub, Vögel sammeln sich zu Schwärmen.</p> <p>Und wenn das Wetter zu unwirtlich wird, läuft das Leben daheim eine Spur gemütlicher. Kerzen sorgen für stimmungsvolle Atmosphäre, ein gutes Buch für Unterhaltung. Es wird gebastelt und gebacken.</p> <h2>Jetzt sind die Leser gefragt</h2> <p>An möglichen Motiven mangelt es also nicht. Deshalb: Kamera oder Smartphone zücken und die unvergesslichen Momente festhalten. Wir freuen uns über Ihre Herbstfotos und veröffentlichen diese gerne an dieser Stelle. <a href="mailto:villingen.redaktion@suedkurier.de" target="" title="">Einfach per E-Mail an die Redaktion schicken.</a></p> <p>Als Begleittext sollten dabei Name, Adresse und Telefonnummer des Einsenders sowie der Ort der Aufnahme angegeben werden. Die schönsten Motive werden in der gedruckten Tageszeitung sowie auf unserer Webseite veröffentlicht.</p> <p>Mit einer grandiosen morgendlichen Aufnahme legt die Redaktion vor:</p> <p>Viele tolle Motive unserer Leserinnen und Leser haben uns bereits erreicht: Vom weiten Panoramablick hin zum leckeren Detail geht es bei dem Foto von Streuobst, das Walter Christ gelungen ist.</p> <p>Gottfried Schmidt wird in Sachen Herbstimpressionen vor der eigenen Haustür in Schwenningen fündig. Dort bekommen die Bäume durch den Nebel etwas Geisterhaftes.</p> <p>Rudolf Reim hat viele Lieblingsplätze in Villingen-Schwenningen. Das ist einer davon:</p> <p>Eine ganze Reihe beeindruckender Aufnahmen aus dem Schwenninger Moos schickt uns Rolf Ketterer.</p> <p>Aber Rolf Ketterer war mit seiner Kamera auch in Villingen und andernorts unterwegs.</p> <p>Jutta Riedel aus Villingen zog es hingegen zum Herbst nach Immendingen ...</p> <p>... beziehungsweise nach Neudingen.</p> <p>Rudolf Reim widmet sich schon der übernächsten Jahreszeit: der Fasnet.</p> <p>Leserin Gaby Binder aus Donaueschingen schickt einige Aufnahmen von der Baar:</p> <p>Sylva Käfer aus Donaueschingen hat beispielsweise die herbstliche Atmosphäre am Baggersee bei Hüfingen eingefangen.</p> <p>Gisela Schuler aus Mönchweiler hat einen sonnig-goldenen Herbstmoment am Klosterweiher in St. Georgen festgehalten und glänzende Kastanienschätze im Laub entdeckt und war im Schwenninger Moos unterwegs.</p> <p>Außerdem fand Gisela Schuler eine schöne Fotogelegenheit im Hegau.</p> <p>Zauberhafte, herbstlich gefärbte Blätter hat Rolf Ketterer aus Villingen in seinem Garten fotografiert.</p> <p>Außerdem hat er sich im Rosengarten auf dem Hubenloch umgesehen:</p> <p>Wiebke Scharf hat herbstlich bunte Bäume in der Villinger Wöschhalde fotografiert.</p> <p>Miriam Uhrig ist ein stimmungsvoller Schnappschuss an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen gelungen.</p> <p>Walter Christ aus Brigachtal hat herbstliche Streifzüge in Bad Dürrheim, Villingen und Schwenningen unternommen und hatte ebenfalls seine Kamera dabei:</p> <p>Karin Gambin aus Villingen war im Schwenninger Moos unterwegs:</p> <p>Alexandra Staiger hat den Herbst am St. Georgener Klosterweiher fotografisch festgehalten:</p> <p>Stefan King aus Tannheim hat in Tannheim herbstlich gefärbte Laubbäume fotografiert:</p> <p>Sieglinde Scherzinger hat bei einem Ausflug im Elsaß beim Odilienberg Herbststimmung pur fotografiert.</p> <p>Die schönen Seiten des Herbstes sind manchal die beiden Seiten einer Spiegelung. So wie in der Aufnahme von Rudolf Reim an der Brigach in Villingen.</p> <p>Wolfgang Bräun aus Villingen war im Schwarzwald unterwegs:</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 10:56:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Messerattacke auf Trossinger Autohändler – Richter zum Urteil: „Selbstjustiz wird nicht geduldet!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/messerattacke-auf-trossinger-autohaendler-richter-zum-urteil-selbstjustiz-wird-nicht-geduldet;art372502,12492726 ]]></link>      <description><![CDATA[  War es versuchter Totschlag oder gefährliche Körperverletzung? Jetzt fällt das Urteil im Rottweiler Landgericht. Warum die Richter Verständnis zeigen und der 53-jährige Angeklagte nicht sofort ins Gefängnis muss.  ]]></description>
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          War es versuchter Totschlag oder gefährliche Körperverletzung? Jetzt fällt das Urteil im Rottweiler Landgericht. Warum die Richter Verständnis zeigen und der 53-jährige Angeklagte nicht sofort ins Gefängnis muss.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        War es versuchter Totschlag oder gefährliche Körperverletzung? Jetzt fällt das Urteil im Rottweiler Landgericht. Warum die Richter Verständnis zeigen und der 53-jährige Angeklagte nicht sofort ins Gefängnis muss.



        <p>Der Angeklagte hatte im Januar zwei Männer in Trossingen mit einem Cuttermesser verletzt. Um ihnen einen Denkzettel zu verpassen, wie es der Vorsitzende Richter Karlheinz Münzer vom Landgericht Rottweil in seiner Urteilsbegründung nannte.</p> <p>Und dafür muss der 53-Jährige nun für zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Aber nicht sofort: Nachdem er Reisepass und Ausweis dem Gericht übergeben hatte, nahmen ihm die Wachleute die Fußfesseln ab und er durfte nach Hause – vorerst.</p> <p>Die Strafe muss er absitzen, sich bis dahin alle zwei Wochen bei der Polizei melden. Wie kommt das Gericht zu dieser Entscheidung?</p> <h2>Verurteilter soll noch Familienangelegenheiten regeln können</h2> <p>So wolle man ihm die Möglichkeit geben, die familiären Probleme zu regeln: Die Ehefrau sei mit den vier Kindern überfordert, der älteste Sohn leide stark darunter, dass der Vater seit Januar 2025 in U-Haft sitzt.</p> <p>Der Prozess habe große Besonderheiten gehabt, begründete Münzer. So sei der 53-Jährige in eine etwa 200-köpfige Großfamilie eingebunden, die versuchte, die Sache untereinander zu regeln.</p> <h2>Großfamilie wollte Streitigkeit lieber unter sich regeln</h2> <p>Mit 10.000 Euro für die Opfer, mit einem Mietnachlass für das umstrittene Gebäude im Trossinger Industriegebiet und mit dem Versuch, die Anzeigen zurückzuziehen. Doch das funktioniert im deutschen Rechtsstaat nicht: „Selbstjustiz wird hier nicht geduldet!“, betonte der Richter.</p> <p>Das Gericht zeigte durchaus Verständnis für den 53-jährigen Angeklagten. Dieser habe vom Besitzer des Industriegeländes die Vollmacht gehabt, es nach dem Auszug eines Mieters zu überprüfen. Doch dort sei er im Januar 2025 auf die früheren Besitzer und jetzigen Mieter getroffen, die ihn wegschicken wollten.</p> <h2>Angeklagter tief gekränkt durch Verhalten der Mieter</h2> <p>Eine tiefe Kränkung für den bis dato unbescholtenen Mann, der im Bürgerkrieg im Libanon aufgewachsen und bei einem Autobombenattentat verletzt worden war. Die Kränkung habe er bis heute nicht überwunden.</p> <p>Hintergrund war ein Hin und Her zwischen den Besitzern der Halle, Cousins des Angeklagten im Ausland, und den jetzigen Nutzern und frühere Besitzern, die dort einen Autohandel betreiben – ein Durcheinander mit verschiedenen Vollmachten und Mietverträgen.</p> <p>Der 53-Jährige zückte im Streit einen Schlagring und nahm eine Latte vom Boden, um ungeschoren aus der Halle zu kommen, betonte Richter Münzer – und nicht, um jemanden zu verletzen.</p> <h2>„Sehr, sehr wuchtige Schlag-Schnitt-Bewegung“</h2> <p>Beim Wegfahren habe er dann gemerkt, dass er sein Handy dort vergessen hatte. Er drehte um, und jetzt eskalierte der Streit vollends, er zückte ein Cuttermesser und verletzte Vater und Sohn. Mit einer „sehr, sehr wuchtigen Schlag-Schnitt-Bewegung“, die gleich drei Schichten Kleidung durchdrang.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-um-versuchten-totschlag-in-trossingen-warum-die-opferfamilie-ihre-anzeige-zurueckziehen-will;art372502,12491517" title="Prozess um versuchten Totschlag in Trossingen: Warum die Opferfamilie ihre Anzeige zurückziehen will">Auch wenn die Zeugen dies später bagatellisierten, wie Münzer betonte: Ein durchschnittener Streckmuskel beim Sohn und</a> der Schnitt in den Oberarm des Vaters, „das sind zwei schwere Taten!“. Doch laut Aussagen der Zeugen sind keine Folgen geblieben – außer möglicherweise dem schlechten Erinnerungsvermögen einiger.</p> <h2>Für den Angeklagten spricht sein frühes Geständnis</h2> <p>Letztlich sah das Gericht die Messerstiche als spontane Tat und hielt dem 53-Jährigen auch sein frühes Geständnis zugute. Das sei der effizienten Prozessführung zugute gekommen, immerhin befindet sich das ältere Opfer, der Vater, nach wie vor im Ausland. So war es möglich, ohne seine Anwesenheit zu einem Urteil zu kommen.</p> <p>Der Angeklagte kann, wie Richter Münzer erläuterte, seine Haftstrafe als Freigänger verbüßen. Einen dafür offenen Arbeitgeber suche er derzeit, wie Richter Münzer betonte.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Messerattacke auf Trossinger Autohändler – Richter zum Urteil: „Selbstjustiz wird nicht geduldet!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 15:12:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Prozess in Rottweil: 53-Jähriger wegen versuchten Totschlags an Autohändler vor Gericht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-in-rottweil-53-jaehriger-wegen-versuchten-totschlags-an-autohaendler-vor-gericht;art372502,12490724 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Streit in Trossingen eskaliert: Ein 53-Jähriger soll zwei Männer mit einem Messer verletzt haben. Allerdings fehlt am ersten Verhandlungstag ein wichtiger Zeuge.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Streit in Trossingen eskaliert: Ein 53-Jähriger soll zwei Männer mit einem Messer verletzt haben. Allerdings fehlt am ersten Verhandlungstag ein wichtiger Zeuge.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Streit in Trossingen eskaliert: Ein 53-Jähriger soll zwei Männer mit einem Messer verletzt haben. Allerdings fehlt am ersten Verhandlungstag ein wichtiger Zeuge.



        <p>Ein 53-Jähriger muss sich wegen versuchtem Totschlag vor dem Rottweiler Landgericht verantworten. Er soll im Januar 2025 einen Trossinger Autohändler und dessen Vater mit einem Messer verletzt haben.</p> <h2>Streit um Mietverhältnis</h2> <p>Hintergrund soll ein Streit um das Mietverhältnis der Geschäftsräume sein. So richtig klar wurde das im Verlauf des ersten Verhandlungstags aber nicht, denn der Vater erschien nicht im Zeugenstand: Er habe im Urlaub im Ausland einen Motorradunfall gehabt und könne deshalb nicht nach Deutschland kommen, sagten seine Söhne.</p> <h2>Zeuge mit Gedächtnislücken</h2> <p>Und beide wollten sich an den folgenschweren Streit nicht mehr genau erinnern. Der jüngere gab vor, er habe damals einen Schock erlitten. „Das ist ja auch schon so lange her“, ärgerte sich der Vorsitzende Richter Karlheinz Münzer über die weitschweifigen, aber wenig inhaltsvollen Aussagen des 22-jährigen Zeugen.</p> <p>Beide Brüder – der Ältere betreibt den Autohandel – betonten, man sei mit dem Angeklagten eng befreundet gewesen. So habe man sich „alle zwei Tage“ gegenseitig besucht, miteinander gegessen und getrunken.</p> <h2>Autohandel lief bis Februar 2024</h2> <p>Wie es zum Streit kam? Der 53-jährige Angeklagte selbst erklärte es so: Er habe seinen Autohandel im Februar 2024 einstellen müssen, da er nicht mehr genug verdiente. Unter anderem der Krieg in der Ukraine habe seinem Geschäft geschadet, da seine Kunden oft aus Russland und Belarus gekommen seien. Allerdings habe er nur eine Pause machen und später wieder einsteigen wollen.</p> <h2>Bedrohliche Sprachnachrichten</h2> <p>Beim Prozess wurden mehrere Sprachnachrichten vorgespielt, die er dem späteren Opfer geschickt hatte. In diesen schickte er dem Mann, mit dem er ja befreundet war, wie er betonte, aggressiv-bedrohliche Botschaften.</p> <p>Es ging, das erklärte der Angeklagte, um die Nutzung des Betriebsgeländes und um den Verkauf eines Mini-Coopers, von dem er das Geld einforderte. Beim Gelände samt Büro handle es sich um den Besitz seines im Ausland lebenden Cousins, und der habe es an ihn vermietet.</p> <h2>Räume wurden angeblich doppelt vermietet</h2> <p>Dass nun der Sohn seines Freundes dort Autos verkaufe, schien den 53-Jährigen in Rage gebracht haben. Der Sohn wiederum erklärte, der im Ausland lebende Cousin habe die Verwirrung angerichtet, indem er beiden, dem Angeklagten und ihm selbst, die Räume vermietet habe.</p> <h2>Sohn nimmt Angreifer in Schutz</h2> <p>Die beiden Brüder sagten aus, ihre Verletzungen seien gering, der jüngere gar, er habe gar nichts gemerkt. Die Streifen an seinem Rücken seien möglicherweise davon gekommen, dass er seinen Vater, wohl an Hämophilie, also der Bluterkrankung leidend, ins Büro gebracht hatte, um ihn vor dem Angreifer in Sicherheit zu bringen.</p> <h2>53-Jähriger seit Januar in U-Haft</h2> <p>Der Angeklagte hätte nicht die Absicht gehabt, sie zu töten, betonte er immer wieder. Daher habe er auch die Anzeige gegen ihn zurückgezogen. Der 53-Jährige sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft, wo er sich laut Gefängnisleitung und -psychologen vorbildlich verhält, in der Küche arbeitet und an Sprachkursen sowie therapeutischen Gesprächen teilnimmt.</p> <p>Nach Deutschland kam er vor 25 Jahren, arbeitete zunächst in Hamburg bei einem Security-Unternehmen, heiratete seine erste Frau, die aber keine Kinder bekommen konnte. Also ließ er sich scheiden, um eine 17-Jährige zu heiraten, mit der er heute vier Kinder hat.</p> <p>Nach Villingen-Schwenningen kam er über einen Verwandten, der ebenfalls einen Autohandel betreibt. Der Mann hatte, bis zur Tat, keinerlei Vorstrafen und betont, wie seine Familie gut integriert zu sein.</p> <p>Der Prozess wird fortgesetzt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Prozess in Rottweil: 53-Jähriger wegen versuchten Totschlags an Autohändler vor Gericht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 12:48:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Deißlingen hat keinen Hafen: Warum jetzt nach 40 Jahren trotzdem ein Piratenschiff anlegt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/deisslingen-hat-keinen-hafen-warum-jetzt-nach-40-jahren-trotzdem-ein-piratenschiff-anlegt;art372502,12487110 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Schwertransporter bringt in der Nacht ein riesiges Piratenschiff nach Deißlingen-Lauffen. Der Förderverein ist damit am Ziel: Die Kinder können auf dem Spielplatz bald wieder spannende Piratenabenteuer erleben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Schwertransporter bringt in der Nacht ein riesiges Piratenschiff nach Deißlingen-Lauffen. Der Förderverein ist damit am Ziel: Die Kinder können auf dem Spielplatz bald wieder spannende Piratenabenteuer erleben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/deisslingen-hat-keinen-hafen-warum-jetzt-nach-40-jahren-trotzdem-ein-piratenschiff-anlegt;art372502,12487110]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Schwertransporter bringt in der Nacht ein riesiges Piratenschiff nach Deißlingen-Lauffen. Der Förderverein ist damit am Ziel: Die Kinder können auf dem Spielplatz bald wieder spannende Piratenabenteuer erleben.



        <p>Einen außergewöhnlichen Großtransport konnte man am späten Montagabend bei Deißlingen beobachten: Ein riesiges hölzernes Piratenschiff.</p> <p>Das Schiff ist der lang ersehnte Ersatz für den Abenteuerspielplatz bei Deißlingen-Lauffen. Nun ist es ist an seinem Bestimmungsort eingetroffen. Gefertigt wurde es von Schreiner Nico Pfisterer aus Oberndorf, der die rund 25,7 Meter lange und 7,5 Meter hohe Holzkonstruktion mit viel Liebe zum Detail umgesetzt hat.</p> <p>Der Transport des mächtigen Schiffskörpers erfolgte in den späten Abendstunden und war allein wegen seiner Dimensionen eine kleine Attraktion für Schaulustige. Für den Förderverein Piratenschiff markiert die Ankunft den entscheidenden Schritt, um den neuen Abenteuer- und Begegnungsort Wirklichkeit werden zu lassen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Piratenschiff</span><span>Das alte Piratenschiff, idyllisch gelegen auf einer Lichtung im Buchwald, war in den 70er- und 80er-Jahren ein beliebtes Ziel für Familien, Ausflügler und Wanderer. Nachdem es zweimal mutwillig zerstört wurde, sah man von einem Wiederaufbau ab. Im Jahr 2021 hatte Harald Buhlinger die Idee, dieses Schiff wiederaufleben zu lassen. Dies schien erstmal nur ein Traum zu sein, doch bereits im Sommer wurde der Förderverein Piratenschiff gegründet, um das beliebte Ausflugsziel wieder aufleben zu lassen.</span></label></div> <p>Das Fundament am Standort nahe der Kreisstraße ist bereits vorbereitet. Zahlreiche Helfer und Unterstützer haben über Monate hinweg den Bau mit Spenden und Eigenleistung möglich gemacht. Bislang wurden über 141.000 Euro gesammelt, ergänzt durch Zuschüsse aus dem europäischen Leader-Programm.</p> <h2>Im Schiff stecken mehr als 1000 Arbeitsstunden</h2> <p>Wie Zimmerer Nico Pfisterer vor Ort erklärte, wurde das Schiff innerhalb der letzten drei Monate erbaut. Mit insgesamt 1200 Arbeitsstunden wurde überwiegend zu zweit das Schiff erbaut. Mit einer Länge von 25 Metern, 20 Tonnen Gewicht, hergestellt aus Douglasienholz aus dem Nordschwarzwald und europäischer Akazie.</p> <p>Der Transport wurde in zwei Teilen organisiert. Als Erstes wurde das Heck des Schiffes in die kleine Ortschaft transportiert. Dort wird es mit einem 150-Tonnen-Autokran in die vorgesehenen Fundamente gehoben.</p> <p>„Es ist faszinierend, wie stark alle miteinander arbeiten“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Bernd Krause. Auch das Technische Hilfswerk (THW) aus Zimmern ob Rottweil war vor Ort und sorgte für die Beleuchtung der Baustelle.</p> <p>Mit dem Schiff entstehe mehr als nur ein Spielplatz: ein Ort für Kinder, Familien und Vereine, der Kreativität, Bewegung und Gemeinschaft fördert und dies weit über den eigenen Kreis heraus, sagte Bürgermeister Ralf Ulbrich, er ebenfalls vor Ort war.</p> <h2>Großes Einweihungsfest im Mai</h2> <p>Offiziell eingeweiht werden soll das Piratenschiff am 2. Mai 2026 mit einem großen Fest. Geplant ist neben Spielen und Vorführungen auch eine Segnung durch die örtlichen Pfarrer – ein Ereignis, das die gesamte Gemeinde mitgestalten soll.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Deißlingen hat keinen Hafen: Warum jetzt nach 40 Jahren trotzdem ein Piratenschiff anlegt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 16:00:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wilde Räubergeschichte im Drogenmilieu: Jetzt fällt in Rottweil das überraschende Urteil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-um-raeuberische-erpressung-so-urteilt-das-landgericht-rottweil;art372502,12485164 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor dem Landgericht Rottweil endet ein Prozess um räuberische Erpressung. In dessen Verlauf stellt sich die Tat aber völlig anders dar. Selbst die Staatsanwaltschaft rückt schließlich von ihrer Anklage ab.  ]]></description>
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          Vor dem Landgericht Rottweil endet ein Prozess um räuberische Erpressung. In dessen Verlauf stellt sich die Tat aber völlig anders dar. Selbst die Staatsanwaltschaft rückt schließlich von ihrer Anklage ab.<br>
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        Vor dem Landgericht Rottweil endet ein Prozess um räuberische Erpressung. In dessen Verlauf stellt sich die Tat aber völlig anders dar. Selbst die Staatsanwaltschaft rückt schließlich von ihrer Anklage ab.



        <p>Vier Tage verhandelt das Rottweiler Landgericht. Es geht um räuberische Erpressung. Zu Beginn stellte sich die Sachlage so dar: Ein junger Mann aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wird von den beiden 22 und 28 Jahren Angeklagten gezwungen, mit ihnen nach Rottweil zu fahren, <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/erpressung-mercedes-schulden-und-koks-im-schwarzwald-ein-prozess-voller-absurditaeten;art372502,12475866" title="Erpressung, Mercedes-Schulden und Koks im Schwarzwald: Ein Prozess voller Absurditäten">um 2500 Euro bei einem Autohändler zu holen</a>. Was nicht klappte, der Händler war nicht da.</p> <p>Die Angeklagten drohten ihrem Opfer, ihm die Finger abzuschneiden, falls er das Geld nicht auftreiben könne. Dann fuhren sie mit ihm zu seiner Ex-Freundin in St. Georgen aufgesucht, die 1000 Euro herausrückte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Anklage</span><span>Das Ganze spielte sich am 20. Dezember 2023 ab. Die beiden heute 28 und 22 Jahre alten Männer sollen ihr Opfer an der Sparkasse im Villingen-Schwenninger Ortsteil Pfaffenweiler abgeholt und mit ihm nach Rottweil gefahren sein. Dort sollte sich der junge Mann, so die Anklage, bei einem Autohändler 2500 Euro leihen. Laut Staatsanwaltschaft hätten die Angeklagten, als das nicht klappte, die Fassung verloren und ihr Opfer gegen das Auto gedrückt, mit Fäusten geschlagen, ihm das Smartphone entrissen und die Bankkarte abgenommen haben.</span></label></div> <h2>Für Bedrohung fehlt der Nachweis</h2> <p>Dass das Opfer Drogenschulden hatte, die der 28-Jährige mithilfe seines jüngeren Mitangeklagten eintreiben wollte. Die Idee, das Geld bei einem Rottweiler Autohändler zu holen, stammte offenbar vom Opfer selbst, die Bedrohung mit einem Messer konnte den beiden Angeklagten nicht nachgewiesen werden.</p> <h2>Eine Tat im Drogenmilieu</h2> <p>Einen „Nötigungsnotstand“, so nannte es der Staatsanwalt in seinem Plädoyer, aber kein erpresserischer Menschenraub. Allerdings eine Tat im Drogenmilieu, so viel wurde deutlich.</p> <h2>Cannabis-Kauf scheitert an Schulden</h2> <p>Denn man habe sich in einem Drogenbunker getroffen, wo die Drogen nicht nur verpackt, sondern auch konsumiert wurden. Und der junge Mann wollte bei dem 28-Jährigen Cannabis kaufen. Zuvor sollte er seine Schulden bezahlen, was er aber nicht konnte.</p> <p>Im Lauf des Prozesses stellte sich heraus, dass das Opfer seit Längerem unter Psychosen leidet. Eine „Räubergeschichte“, wie es der Verteidiger des 28-Jährigen nannte.</p> <h2>28-Jähriger legt Geständnis ab</h2> <p>Der wiederum legte am letzten Prozesstag ein Geständnis ab, was etwas mehr Licht in die Tat brachte. Und beide Angeklagten zeigten Reue, zahlten im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs der Ex-Freundin ihr Geld zurück und willigten ein, eine Suchtberatung und im Fall des Älteren eine Psychotherapie zu machen.</p> <p>Diese soll sich bei dem 28-Jährigen um seinen Drang zur Machtausübung und seine mangelnde Impulskontrolle drehen. Er hat bereits mehrere Vorstrafen – unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein. Am Tatabend saß er wohl ebenfalls ohne Fahrerlaubnis am Steuer. Das wurde ihm beim Urteil negativ angerechnet.</p> <h2>Gericht sieht keine geplante Tat</h2> <p>Positiv wiederum, dass er drei Monate in Untersuchungshaft saß und nur mit einer Kaution in Höhe von 25.000 Euro herauskam. Und schließlich sah das Gericht auch eine Spontantat an dem Dezemberabend 2023. Geplant worden sei sie nicht, Vorbereitungen habe es keine gegeben.</p> <p>Nun sind die beiden zu jeweils zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, mit den entsprechenden Auflagen, um ihre Drogen- und psychischen Probleme in den Griff zu bekommen.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 18:01:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundeshaushalt sichert Tunnelfinanzierung: Was das für die Zukunft der Gäubahn bedeutet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den 30er-Jahren werden die Gäubahn-Züge aus Zürich und Singen schneller nach Stuttgart fahren. Der dafür nötige Pfaffensteigtunnel kann kommen. Das sieht der Haushalt vor, den der Bundestag heute beschließen soll.  ]]></description>
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          In den 30er-Jahren werden die Gäubahn-Züge aus Zürich und Singen schneller nach Stuttgart fahren. Der dafür nötige Pfaffensteigtunnel kann kommen. Das sieht der Haushalt vor, den der Bundestag heute beschließen soll.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881]]></guid>
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        In den 30er-Jahren werden die Gäubahn-Züge aus Zürich und Singen schneller nach Stuttgart fahren. Der dafür nötige Pfaffensteigtunnel kann kommen. Das sieht der Haushalt vor, den der Bundestag heute beschließen soll.



        <p>Die jüngere Geschichte der Gäubahn ist ein Geschichte der Leiden: Ständiger Schienenersatzverkehr und dann noch die Aussicht auf jahrelange Abkopplung. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Der Pfaffensteigtunnel soll zuverlässig gebaut werden, wenn der Bundestag den Haushalt 2025 am Donnerstag beschließt. Über den Tunnel sollen zukünftig die Züge aus Zürich, Singen und Horb zum Stuttgarter Flughafen und dem Stuttgart-21-Tiefbahnhof fahren können.</p> <h2><strong>1. Was will der Bundestag beschließen?</strong></h2> <p>Am Donnerstag geht der Haushalt 2025 in die dritte und abschließende Lesung. Die Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag dürften ihm zustimmen. 502,55 Milliarden Euro soll der Bund in diesem Jahr ausgeben dürfen. Der Pfaffensteigtunnel selbst ist darin noch nicht enthalten, aber die dafür wichtige Verpflichtungsermächtigung.</p> <p>Der Haushaltstitel „Baukostenzuschüsse für Investitionen des Bedarfsplans Schiene“ wurde um knapp 991 Mio. Euro gegenüber dem Kabinettentwurf erhöht. Dies diene dazu, den Abschluss einer Baufinanzierungsvereinbarung für den Pfaffensteigtunnel zu ermöglichen, versichert der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Andreas Jung (CDU) dem SÜDKURIER.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Verpflichtungsermächtig</span><span>Verpflichtungsermächtigungen sind haushaltsrechtliche Festlegungen, mit denen der Staat bereits im laufenden Haushaltsjahr rechtlich bindende Verpflichtungen (z. B. Verträge) für Ausgaben eingehen darf, die erst in künftigen Haushaltsjahren fällig werden.</span></label></div> <h2><strong>2. Wann kommt der Pfaffensteigtunnel in trockene Tücher?</strong></h2> <p>Direkt nach dem Beschluss des Etats für 2025 beginnen im Bundestag die Beratungen des Haushalts für 2026, der noch vor Jahresende fertig werden soll. Darin wird der Kern der Finanzierung des Pfaffensteigtunnels festgeschrieben. 1,69 Mrd. Euro plant der Bund zur Finanzierung ein, von den Projektpartnern sollen weitere 270 Mio. Euro kommen.</p> <p>Der Bund rechnet also mit Ausgaben von fast zwei Milliarden Euro. Bisher wurde von offizieller Seite mit rund einer Milliarde Euro für den Bau des Tunnels gerechnet. Kritiker warnen allerdings schon lange davor, dass sich die Baukosten eher auf zwei bis drei Milliarden Euro belaufen könnten. Die Bundesplanung scheint dem Rechnung zu tragen.</p> <h2><strong>3. Sind die restlichen 270 Millionen, die nicht vom Bund kommen, auch gesichert?</strong></h2> <p>Ja, heißt es vom DB Projekt Stuttgart-Ulm. Bei der Lenkungskreissitzung im Juli 2022 haben der Bund und alle S21-Projektpartner in einer gemeinsamen Erklärung versichert, dass die S21-Vertragspartner aus dem Projektbudget 270 Millionen Euro für die Ausbaustrecke Gäubahn, Abschnitt Nord, zur Verfügung stellen.</p> <h2><strong>4. Steht damit dem Bau des Tunnels nichts mehr im Wege?</strong></h2> <p>„Damit steht die Finanzierung“, sagt Andreas Jung. Aber auch auf Landesseite ist man zuversichtlich. Für den Optimismus gibt auch greifbare Belege. Zumindest hat die Bahn in ihrem neuen Bahnhof am Flughafen Stuttgart bereits die Voraussetzungen für den Anschluss des Tunnels geschaffen. Die so genannten Anschlussstutzen, also die Abzweige vom künftigen Flughafenbahnhof sind bereits fertig gebaut und die Weichen verlegt. Davon konnte sich Landesverkehrsminister Winfried Hermann kürzlich überzeugen.</p> <h2><strong>5. Wie geht es weiter und wann ist mit der Fertigstellung zu rechnen?</strong></h2> <p>Die S21-Projektpartner sprechen von Ende 2032. Dann soll der Tunnel in Betrieb gehen, wenn alles glatt geht. 2026 will die Bahn mit den Hauptbaumaßnahmen beginnen. Um die Sache zu beschleunigen, wurde die Planung in Abschnitte aufgeteilt. Es gibt zwei Planfeststellungsabschnitte, einen oberirdischen, der nur 300 Meter umfasst und bis zur S-Bahn-Station Böblingen-Goldberg reicht, und einen bergmännischen also unterirdischen, der 10,8 Kilometer lang ist. „Das Planfeststellungsverfahren hierfür ist bereits weit fortgeschritten“, heißt es vom DB Projekt Stuttgart-Ulm, wie Stuttgart 21 bei der Bahn genannt wird.</p> <h2><strong>6. Ändert der heute anstehende Haushaltsbeschluss etwas für die geplanten Gäubahn-Fahrer?</strong></h2> <p>An den Beschwernissen die nächsten Jahre ändert das nichts. Die Gäubahn soll zwar noch ein Jahr länger als ursprünglich geplant bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof fahren. Im März 2027 aber endet die Gäubahn am S-Bahnhof Stuttgart-Vaihingen, das heißt, man muss in die S-Bahn umsteigen, bis der geplante Pfaffensteigtunnel fertiggestellt ist. Zumindest ist mit dem Beschluss dann aber ein Ende der Abkopplung in Sicht.</p> <h2><strong>7. Wie viel Zeit wird die Verbindung durch den Pfaffensteigtunnel einsparen?</strong></h2> <p>Gegenüber heute soll der Pfaffensteigtunnel zu einer rund 15 Minuten kürzeren Reisezeit zwischen Stuttgart und Zürich führen, so ein Bahn-Sprecher gegenüber dem SÜDKURIER. Als Vorteil benennt das DB Projekt Stuttgart-Ulm zudem die Anbindung an den Stuttgarter Flughafen sowie an die Messe und die Möglichkeit zum direkten Umstieg in Richtung Ulm/München. „Der verkehrliche Nutzen geht somit weit über den reinen Reisezeitgewinn auf der Verbindung Stuttgart-Zürich hinaus.“</p> <h2><strong>8. Was ist nun mit den Beschleunigungsplänen für die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit vor allem zwischen Sulz und Epfendorf?</strong></h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/idee-fuer-schnelleren-gaeubahn-ausbau-verbandschef-guido-wolf-meldet-sich-zu-wort;art417930,12453733" title="Idee für schnelleren Gäubahn-Ausbau: Jetzt meldet sich Verbandschef Guido Wolf zu Wort">Viel Zustimmung aus allen Richtungen</a> gab es im Juli für die von den SPD-Politiker Lina Seitzl und Hans-Peter Storz erneut aufgebrachte Idee, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/neue-ausbau-idee-kann-so-die-gaeubahn-viel-schneller-deutlich-besser-werden-23-07-25;art417930,12441239" title="Neue Ausbau-Idee: Kann so die Gäubahn viel schneller deutlich besser werden?">die Gäubahn auf zwei Abschnitten schneller zweigleisig zu machen</a> als bisher von der Deutschen Bahn geplant.</p> <p>Besonders für die Strecke zwischen Sulz und Epfendorf sehen Experten, Politiker und das Landes-Verkehrsministerium große Beschleunigungsmöglichkeiten – nur die Bahn selbst bremst. Einfluss nehmen kann hier jedoch das Bundesverkehrsministerium. Und diesen Wunsch aus dem Land nun sogar mehrfach vorgetragen bekommen: Anfang Juli und Ende August habe man den Vorschlag in Stellungnahmen beim Bundesverkehrsministerium vorgebracht, sagt Benjamin Hechler, Sprecher des Landesverkehrsministeriums, auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Finanzierung für den südlichen Gäubahn-Ausbau steht. Für den bereits ausgebauten Abschnitt Horb-Neckarhausen ist der Großteil der Finanzierung (45,7 Mio. Euro) bereits erfolgt, hier fließen 2025 und 2026 noch einmal Mittel von 104.000 beziehungsweise 200.000 Euro. Im Haushalt 2026 sind Planungskosten für den weiteren Ausbau vorgesehen.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 16:20:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Landesgartenschau 2028: So verändert sich das Neckartal in Rottweil schon jetzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/landesgartenschau-2028-so-veraendert-sich-das-neckartal-in-rottweil-schon-jetzt;art372502,12480331 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weinreben, Wege und Neckar-Pegel: Zahlreiche Umgestaltungen und Bauarbeiten künden von der Landesgartenschau, die im April 2028 eröffnet. Der Projektleiter zieht Zwischenbilanz.  ]]></description>
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          Weinreben, Wege und Neckar-Pegel: Zahlreiche Umgestaltungen und Bauarbeiten künden von der Landesgartenschau, die im April 2028 eröffnet. Der Projektleiter zieht Zwischenbilanz.<br>
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        Weinreben, Wege und Neckar-Pegel: Zahlreiche Umgestaltungen und Bauarbeiten künden von der Landesgartenschau, die im April 2028 eröffnet. Der Projektleiter zieht Zwischenbilanz.



        <p>Es tut sich was rund um die Landesgartenschau 2028 in Rottweil: Zahlreiche Baustellen sind die Vorboten der Großveranstaltung. Und erste Projekte sind schon in vollem Gange. Das ist auch nötig: Die Landesgartenschau in Rottweil öffnet laut Plan am 7. April 2028.</p> <h2>Der neue Pegel ist fast fertig</h2> <p>Bei der Neckar-Renaturierung hinter dem Bahnhof geht es beispielsweise schon deutlich voran, wie Projektleiter Micha Sonnenfroh berichtet. Hier ist der neue Pegel fast fertig, der Fluss windet sich durch das schmale Tal zwischen Bahngleisen und dem schwarzen Felsen, die Böschungen sind bereits bepflanzt, Totholz darf hier auch herumliegen.</p> <h2>Brückenbau über den Neckar beginnt Ende Oktober</h2> <p>Ende Oktober sollen die Bauarbeiten für die beiden Brücken und den Radweg, der hier entlang der Gleise entstehen soll, starten. Da laufen derzeit die Ausschreibungen. „Ende des Jahres können Sie dann schon die Widerlager der Brücken sehen“, verspricht Sonnenfroh.</p> <h2>Zwei Weinberge sind geplant</h2> <p>Über dem aus seinem Betonbett geholten Neckar kann man einen der beiden Weinberge erkennen, der Verein Civitis hat hier bereits die Rebstöcke gepflanzt. Entlang der Höllsteige weiter nördlich gibt es einen zweiten Weinberg.</p> <p>Dass in Rottweil Wein angebaut wird, ist historisch betrachtet übrigens nichts Neues: An den Hanglagen gegenüber der mittelalterlichen Stadt gab es auch früher schon Weinberge. Um sie herum werden dann Ziegen und Schafe die felsigen Hänge freihalten.</p> <h2>Aus dem Spital wird ein Hotel</h2> <p>Wer vom Viadukt herunterschaut, sieht, dass auch hier fleißig gearbeitet wird. Das alte Gaswerk ist bereits Geschichte, hier müssen nun die Altlasten weggebaggert werden.</p> <p>Fast direkt darüber ist ein Teil des Spitals abgerissen worden. Da wird man 2028 schön an der Stadtmauer sitzen und hinunter ins Neckartal schauen können, wo sich der Hauptteil der Landesgartenschau abspielt. Das Spital selbst wird von einem Investor in ein Hotel umgebaut.</p> <h2>Der Stadtgraben ist eine riesige Baustelle</h2> <p>Auch der Stadtgraben ist eine riesige Baustelle. Entlang der Wege, die hier entstehen, werden jetzt Wasser-, Strom- und Gasleitungen erneuert und der Musikpavillon wird saniert. Das wird allerdings noch dauern – bis zum Start der Landesgartenschau bleibt der Stadtgraben abgesperrt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Aufzug verbindet künftig Neckartal und Innenstadt</span><span>Für den geplanten Kaskadenweg runter zum Neckar laufen derzeit die Ausschreibungen, wie Micha Sonnenfroh erzählt. Ebenso ist die große Landesgartenschaubrücke, die dann das zentrale Gelände und die Innenstadt oben auf dem Felsen verbindet, noch in Planung. Neben ihr wird es an der Hochbrücke einen Aufzug geben, in den auch Rollstühle und Fahrräder hineinpassen, sodass das Gelände barrierefrei erreichbar sein wird.</span></label></div> <p>Unten im Neckartal sind bereits die ersten Blumenzwiebeln und Stauden gepflanzt, mit viel Platz drumherum, wie Micha Sonnenfroh erläutert. Denn die dürfen sich in den kommenden zwei Jahren ausbreiten. Der Weg unterhalb des Felsens und gegenüber der Stadt ist bereits fast fertig, hier werden in den kommenden Wochen Geländer und Treppen erneuert.</p> <h2>Ein kleiner Bereich ist schon fertig</h2> <p>Komplett fertig ist der Bereich im oberen Roßwasen, also unterhalb der Schrambergerstraße. Das Häuschen dort, in dem die Gruppen der Agenda 21 ihre Angebote machen, hat einen schönen, barrierefreien Natur-Erlebnisort bekommen, in dem es sogar eine Kompost-Toilette gibt.</p> <p>Insgesamt liege man im Zeit- und auch im Kostenrahmen, so Sonnenfroh. Allerdings habe man bei einigen Projekten Abstriche machen müssen, da die Baukosten weiter gestiegen seien.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Landesgartenschau 2028: So verändert sich das Neckartal in Rottweil schon jetzt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 13:21:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erpressung, Mercedes-Schulden und Koks im Schwarzwald: Ein Prozess voller Absurditäten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/erpressung-mercedes-schulden-und-koks-im-schwarzwald-ein-prozess-voller-absurditaeten;art372502,12475866 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schwere Vorwürfe gegen zwei Angeklagte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis: Sie sollen einen Bekannten entführt und erpresst haben. Doch das mutmaßliche Opfer schweigt beharrlich – warum?  ]]></description>
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          Schwere Vorwürfe gegen zwei Angeklagte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis: Sie sollen einen Bekannten entführt und erpresst haben. Doch das mutmaßliche Opfer schweigt beharrlich – warum?<br>
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        Schwere Vorwürfe gegen zwei Angeklagte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis: Sie sollen einen Bekannten entführt und erpresst haben. Doch das mutmaßliche Opfer schweigt beharrlich – warum?



        <p>Zwei Männer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis sind vor dem Landgericht Rottweil angeklagt, einen Bekannten entführt und erpresst zu haben. Dabei sollen sie gedroht haben, ihm einen Finger abzuschneiden.</p> <p>Am Ende hätten sie, so die Anklage jetzt zum Prozessauftakt, von dessen Freundin 1000 Euro bekommen. Und es geht auch um Drogen- und dubiose andere Geschäfte, aber das nur am Rande.</p> <h2>Von VS-Pfaffenweiler geht die Fahrt nach Rottweil</h2> <p>Das Ganze soll am 20. Dezember 2023 passiert sein, die beiden heute 28 und 22 Jahre alten Männer sollen ihr Opfer an der Sparkasse im Villingen-Schwenninger Ortsteil Pfaffenweiler abgeholt und mit ihm nach Rottweil gefahren sein.</p> <p>Dort sollte sich der junge Mann, so die Anklage, bei einem Autohändler 2500 Euro leihen. Laut Staatsanwaltschaft hätten die Angeklagten, als das nicht klappte, die Fassung verloren und ihr Opfer gegen das Auto gedrückt, mit Fäusten geschlagen, ihm das Smartphone entrissen und die Bankkarte abgenommen haben.</p> <h2>Der Freundin des Opfers ein Messer-Bild geschickt</h2> <p>Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen zudem vor, aus den Chats die Nummer seiner Freundin herausgesucht, ihr ein Foto eines Messers geschickt und gedroht zu haben, dem jungen Mann einen Finger abzuschneiden.</p> <p>Dann seien sie mit ihm zur Wohnung der Frau in St. Georgen gefahren, die ihnen einen Umschlag mit 1000 Euro übergeben habe. Von ständigen Drohungen der körperlich überlegenen Angeklagten war die Rede, und davon, dass sie ihm seine Schlüssel und den Rucksack abnahmen.</p> <h2>Angeklagte sagen nichts zu den Tatvorwürfen</h2> <p>Die beiden Angeklagten weigerten sich beim Prozessauftakt, über die Tatvorwürfe selbst zu reden. Aber über ihre Leben berichteten sie ausführlich.</p> <p>Der Ältere zuerst, er hat mehrere Vorstrafen wegen Körperverletzung, Diebstahl und Drogengeschichten. Und einen ordentlichen Schulabschluss, sogar eine fast abgeschlossene Ausbildung zum Maschinenanlagenführer. Die letzte Abschlussprüfung fehlt ihm allerdings.</p> <h2>Inzwischen fest angestellt in einer Gärtnerei</h2> <p>Er berichtete auch von seinen Schwestern, eine ist Psychologin in einer Klinik im Schwarzwald-Baar-Kreis, die jüngere studiert Wirtschaftspsychologie. Er sei auch klug, betonte er auf die kritische Nachfrage des vorsitzenden Richters. Und er scheint sein Leben seit Kurzem in den Griff bekommen haben – immerhin arbeitet er seit zwei Monaten festangestellt in einem Gärtnereibetrieb.</p> <p>Der Jüngere der Beiden hat eine ebenfalls fast abgeschlossene Ausbildung, plant die letzte Abschlussprüfung nun nachzumachen, und arbeitet derzeit im Gemüsehandel seines Vaters.</p> <p>Er betonte, er nehme keine Drogen, Alkohol sei für beide tabu. Pläne habe er auch, so der Jüngere: Heiraten, Haus kaufen – „derzeit wohnen Sie aber noch im Kinderzimmer“, hielt ihm Richter Münzer da vor.</p> <h2>Das Opfer zeigt sich sichtlich nervös</h2> <p>Der junge Mann, ihr Opfer, erschien sichtlich nervös im Zeugenstand und berichtete von einem Autohandel, der der Tat vorausging. Allerdings musste ihm der Richter dafür fast jeden Satz aus der Nase ziehen.</p> <p>Demnach habe sein Vorgesetzter einen Mercedes für 60.000 Euro kaufen wollen, aber seine Schufa habe keinen Kredit hergegeben. Also habe der junge Mann selbst das Geld besorgt und – völlig alkoholisiert, wie er sagte – irgendwelche Papiere beim Autohändler unterschrieben. Welche, das konnte er nicht sagen.</p> <p>Der Mercedes ging nach wenigen Monaten wieder an den Händler zurück, da der Vorgesetzte die Raten nicht zahlen konnte. Der junge Mann wiederum ist seitdem hoch verschuldet und stottert den Kredit mithilfe seines Vaters in 200-Euro-Raten ab.</p> <p>Als es um die Tatvorwürfe selbst ging, verweigerte der junge Mann schließlich die Aussage. Kurioserweise hatte das der Verteidiger des 28-jährigen Angeklagten angeregt. „Sonst entsteht hier der Eindruck, dass kriminelle Geschäfte gemacht wurden.“</p> <h2>Junger Mann war offenbar drogenabhängig</h2> <p>Die erwähnte dann der Vater des Opfers, der nach der Tat die Wohnung seines offenbar schon lange drogenabhängigen Sohns räumen wollte und dabei unter anderem eine Linie Koks auf einem Tisch fand. Sein Sohn hatte zu dem Zeitpunkt schon keinen Schlüssel mehr für die Wohnung, er wohnte wieder im Elternhaus. Nach seinen Angaben wurde die Wohnung im Schwarzwald-Baar-Kreis zu der Zeit von anderen Leuten genutzt.</p> <p>Der Prozess wird am heutigen Donnerstag, 4. September, fortgesetzt, das Urteil könnte am 18. September fallen.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 14:54:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schnellerer Gäubahn-Ausbau: Jetzt ist Verkehrsminister Hermann gefragt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/schnellerer-gaeubahn-ausbau-jetzt-ist-landesverkehrsminister-winfried-hermann-gefragt-05-09-25;art417930,12475121 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Ringen um den Ausbau der Strecke geht weiter. Nun wendet sich Interessenverbands-Chef Guido Wolf an Winfried Hermann. Wolf wünscht sich von ihm auch Einsatz für die Erreichbarkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Ringen um den Ausbau der Strecke geht weiter. Nun wendet sich Interessenverbands-Chef Guido Wolf an Winfried Hermann. Wolf wünscht sich von ihm auch Einsatz für die Erreichbarkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs.<br>
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        Das Ringen um den Ausbau der Strecke geht weiter. Nun wendet sich Interessenverbands-Chef Guido Wolf an Winfried Hermann. Wolf wünscht sich von ihm auch Einsatz für die Erreichbarkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs.



        <p>Geht das nicht schneller? Das bleibt die Frage bei der Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der Gäubahn. Und genau diese Frage richtet nun auch der Chef des <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/idee-fuer-schnelleren-gaeubahn-ausbau-verbandschef-guido-wolf-meldet-sich-zu-wort;art417930,12453733" title="Idee für schnelleren Gäubahn-Ausbau: Jetzt meldet sich Verbandschef Guido Wolf zu Wort">Interessenverbandes Gäubahn, Guido Wolf,</a> in einem Brief an Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).</p> <p>„Was zeitliche Vorteile und Planungsbeschleunigung bringen könnte, muss auf jeden Fall geprüft und gegebenenfalls angegangen werden“, sagt Wolf und bezieht sich damit auf die von den <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/neue-ausbau-idee-kann-so-die-gaeubahn-viel-schneller-deutlich-besser-werden-23-07-25;art417930,12441239" title="Neue Ausbau-Idee: Kann so die Gäubahn viel schneller deutlich besser werden?">SPD-Politikern Hans-Peter Storz und Lina Seitzl aufgebrachten Vorschläge</a>. Dabei geht es um eine vorgezogene Herstellung der Zweigleisigkeit zwischen Rietheim-Weilheim und Tuttlingen soweit zwischen Sulz bis Epfendorf.</p> <p>Zahlreiche Politiker aus der Region hatten gegenüber dem SÜDKURIER für diesen Vorschlag <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-schneller-besser-machen-noch-mehr-zustimmung-fuer-ausbau-idee;art417930,12446729" title="Gäubahn schneller besser machen: Breite Zustimmung für Ausbau-Idee">bereits Unterstützung signalisiert</a>, er könnte eine Zweigleisigkeit in den frühen 2030er-Jahren bringen. Die Bahn selbst äußerte sich jedoch eher ablehnend, nach ihrer bisherigen Planung ist eher in den 2040er-Jahren mit einem Abschluss der Bauarbeiten zu rechnen.</p> <p>„Mir ist bewusst, dass häufige Planungswechsel Zeit kosten, aber noch bestünde wohl die Möglichkeit, hier beschleunigend einzuwirken. Hierzu wäre für mich die Einschätzung des Verkehrsministeriums wichtig“, schreibt nun der CDU-Landtagsabgeordnete Wolf in seinem Brief an Winfried Hermann. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums hatte sich bereits positiv über die schnellere Ausbau-Idee geäußert, vor allem mit Blick auf den Abschnitt Epfendorf-Sulz.</p> <h2>„Inakzeptable“ Situation in Stuttgart ab Frühjahr 2027</h2> <p>Wolf bittet Hermann zudem um weiteren Einsatz, um die Erreichbarkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs über die Gäubahn einigermaßen zu erhalten. Er soll bekanntlich mit der Stuttgart-21-Inbetriebnahme von der Gäubahn abgekoppelt werden, sodass ein Umstieg in Vaihingen nötig wird.</p> <p>Wolf stört vor allem, dass es zeitweise noch schlimmer kommt: „Völlig inakzeptabel sind indes die angekündigten vier Monate März bis Juni 2027, in denen ein direkter Umstieg in Vaihingen auf die S-Bahn zum Stuttgarter Hauptbahnhof nicht möglich sein soll.“</p> <p>Wolf betont, die bisherigen Bemühungen von Hermann in dieser Sache zu schätzen. Seine Hoffnung: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es bei hartnäckiger Nachbearbeitung immer wieder Verbesserungen an ursprünglichen Konzepten gab.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schnellerer Gäubahn-Ausbau: Jetzt ist Verkehrsminister Hermann gefragt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 11:34:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Italiener rast mit Tempo 260 über die A81 – die Spur führt in die Konstanzer Partnerstadt Lodi  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/italiener-rast-mit-tempo-260-ueber-die-a81-die-spur-fuehrt-nach-lodi;art372448,12471385 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?  ]]></description>
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          Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?



        <p>Viele Konstanzer waren schon einmal dort: In Lodi, gut 30 Kilometer südöstlich von Mailand gelegen; Gäste vom Bodensee kennen dieses bezaubernde Städtchen unter anderem für seinen originellen Palio. Da werden hübsche Holzpferde um die Wette über das historische Pflaster geschoben, was immer eine große Gaudi ist.</p> <p>Doch aktuell wird Lodi von einem kommunalpolitischen Skandälchen erschüttert, das auch etwas mit Pferdestärken zu tun hat. Die Geschichte geht so: Der Chef des dortigen Trinkwasserversorgers war Mitte August auf der deutschen Autobahn unterwegs.</p> <p>Genauer gesagt, auf der A81 in Richtung Stuttgart. Mit einem Porsche. An einer Stelle ohne Beschränkung ist er 260 gefahren. Bei diesem Tempo ist der Bremsweg nach der ADAC-Faustformel 676 Meter lang – also viermal so lang wie bei Richtgeschwindigkeit 130.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/italiener-filmt-sich-mit-tempo-260-auf-autobahn-in-baden-wuerttemberg-jetzt-gibt-es-aerger;art417930,12469006" target="_blank" title="Italiener filmt sich mit Tempo 260 auf Autobahn in Baden-Württemberg – jetzt gibt es Ärger">Und hat das nach übereinstimmenden örtlichen Medienberichten mit dem Handy gefilmt sowie das Video auf sozialen Netzwerken veröffentlicht</a> (und schnell wieder gelöscht). Es kam, wie es kommen musste – zumal in Italien mit seinem Hang zur großen Inszenierung. Denn der Mann mit dem Bleifuß war in der Vergangenheit Stadtrat der Mitte-Links-Partei Partito Democratico und sieht sich jetzt mit Rücktrittsforderungen konfrontiert.</p> <p>Jemandem, der eine Verantwortung für ein so hohes öffentliches Gut wie das Trinkwasser habe, könne man so eine Verantwortungslosigkeit nicht durchgehen lassen, heißt es zum Beispiel vom politischen Gegner, der rechtsgerichteten Lega Nord. So berichten es übereinstimmend italienische Medien, auf der Internetseite des angesehenen <a href="https://www.dailymotion.com/video/x9pcss2" target="_blank" title="" rel="noopener">„Corriere della Sera“ ist das Video weiterhin vollständig zu sehen.</a></p> <h2>Jetzt pocht die Lega Nord auf einmal auf Anstand</h2> <p>Die Lega Nord hat auch in Lodi einigen Einfluss, stellte zeitweise die Bürgermeisterin – was 2018 zu deutlichen diplomatischen Verstimmungen auch in Richtung Konstanz führte. Denn die Rathauschefin erntete breite Kritik, als sie Flüchtlingskindern das Schulmittagessen verweigern wollte. Nun nutzt ihre Partei offenkundig die Chance auf einen Gegenschlag, unterstützt auch von anderen Kräften in der Partnerstadt.</p> <p>Ob der Ober-Wasserwerker in Lodi seine Eskapade politisch übersteht, war zunächst noch nicht abzusehen. Er selbst betonte gegenüber örtlichen Medien, er habe nichts Verbotenes getan, weil es auf dem betreffenden Teilstück der A81 – anders als generell auf italienischen Autobahnen – kein Tempolimit gegeben habe. Und: Er habe das Handy bei seiner rasanten Fahrt nicht in der Hand gehabt, sondern an einem Band um den Hals getragen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Italiener rast mit Tempo 260 über die A81 – die Spur führt in die Konstanzer Partnerstadt Lodi]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 17:40:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Prozess in Rottweil um schwere Sexverbrechen: Wie das Gericht das Opfer schützen will  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-vor-dem-landgericht-rottweil-um-schwere-sexverbrechen-wie-das-gericht-das-opfer-schuetzen-will;art372502,12461766 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen: Deswegen drohen einem 38-jährigen Angeklagten bis zu achteinhalb Jahre Haft. Für die weiteren Verhandlungstage greift das Landgericht zu einer drastischen Maßnahme.  ]]></description>
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          Vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen: Deswegen drohen einem 38-jährigen Angeklagten bis zu achteinhalb Jahre Haft. Für die weiteren Verhandlungstage greift das Landgericht zu einer drastischen Maßnahme.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-vor-dem-landgericht-rottweil-um-schwere-sexverbrechen-wie-das-gericht-das-opfer-schuetzen-will;art372502,12461766]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen: Deswegen drohen einem 38-jährigen Angeklagten bis zu achteinhalb Jahre Haft. Für die weiteren Verhandlungstage greift das Landgericht zu einer drastischen Maßnahme.



        <p>Zwischen acht und zehn Jahren Haft, das droht dem 38-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der wegen schwerer Vergewaltigung einer 21-jährigen in Untersuchungshaft sitzt. Gegen ihn läuft aktuell eine Prozess vor dem Landgericht Rottweil.</p> <p>Über anderthalb Jahre soll er die junge Frau vielfach missbraucht und auch schwer verletzt haben. Der querschnittsgelähmte Mann soll sein Opfer mit einer Pistole und Drohungen gegen ihre Familie gefügig gemacht haben.</p> <h2>Das kommt bei einem Rechtsgespräch heraus:</h2> <p>Dem dritten Prozesstag vor dem Landgericht in Rottweil ging ein Rechtsgespräch voraus, vom dem Richter Karlheinz Münzer berichtete. Dabei habe man sich darauf geeinigt, sich auf die schwersten Anklagepunkte zu beschränken. Bei diesen geht es darum, dass der 38-Jährige der jungen Frau so schwere innere Verletzungen zufügte, dass sie lebensgefährlich verletzt wurde.</p> <h2>Angeklagte erwartet für Geständnis eine geringere Strafe</h2> <p>Aber auch die vaginalen Verletzungen durch Peitschenhiebe oder das laut Anklage siebenfache Durchstechen der Schamlippen mit einer Tattoo-Kanüle werden weiter verhandelt.</p> <p>Der Angeklagte wolle in diesen Fällen geständig sein, erwarte dadurch aber auch eine geringere Strafe. Die sagte das Gericht aber zunächst nicht zu, man erwarte ein „qualifiziertes Geständnis“, so Richter Münzer.</p> <p>Das wäre für die junge Frau wichtig. Und ebenso, dass sie erfahre, wann der Angeklagte Haftlockerungen oder Urlaub bekomme und wann er entlassen werde. Das Opfer wünsche ein Kontaktverbot.</p> <p>Klargestellt wurde auch, so Münzer, dass die eingestellten Fälle sich dennoch auf die Strafhöhe auswirken können. Die könnte dann bei maximal acht Jahren und sechs Monaten liegen.</p> <h2>Ab jetzt ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen</h2> <p>Wie der Prozess weitergeht, bleibt ab jetzt der Öffentlichkeit verborgen. Denn die ist nun bis zur Urteilsverkündung ausgeschlossen, auch für die Plädoyers und das dem Angeklagten zugestandene letzte Wort.</p> <p>Es gehe bei den weiteren Vernehmungen, aber auch bei den psychiatrischen und rechtsmedizinischen Gutachten um die Intimsphäre des Angeklagten und der jungen Frau. Ihr drohe sogar eine Retraumatisierung, so der psychiatrische Sachverständige.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-um-sexverbrechen-und-schwere-misshandlungen-in-rottweil-angeklagter-berichtet-von-schwieriger-jugend;art372502,12448458" title="Prozess um Sexverbrechen und schwere Misshandlungen: Angeklagter berichtet von schwieriger Jugend">Das hat der Angeklagte über seine schwere Kindheit erzählt. </a></p> <p>Aus diesem Grund wurden für ihre Vernehmung nicht nur Presse und Zuschauer, sondern auch der Angeklagte aus dem Gerichtssaal verbannt. Das sei unerlässlich, stellte der Vorsitzende klar.</p> <p>Sonst drohten der jungen Frau schwerwiegende Nachteile für ihre Gesundheit, von Herzrasen bis Alpträumen. Sie habe laut Psychiater Ralf Kozian eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt. Der Angeklagte konnte die Vernehmung allerdings per Video verfolgen.</p> <p>Zudem, so Richter Münzer, gehe es nun auch um mögliche psychische Störungen bei dem 38-Jährigen. Ein weiterer Grund, dass nun nicht öffentlich weiter verhandelt wird: Es werden auch Videos und Bilder gezeigt, einerseits Aufnahmen, die offenbar der Angeklagte gemacht hat, andererseits solche, die die Verletzungen der jungen Frau dokumentieren. Das sind, so Münzer, „schutzwürdige Interessen“. Er stellte aber auch klar: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“</p> <p>Nach aktuellem Stand wird das Urteil am Mittwoch, 20. August, fallen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Prozess in Rottweil um schwere Sexverbrechen: Wie das Gericht das Opfer schützen will]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 13:08:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Prozess um Sexverbrechen und schwere Misshandlungen: Angeklagter berichtet von schwieriger Jugend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/prozess-um-sexverbrechen-und-schwere-misshandlungen-in-rottweil-angeklagter-berichtet-von-schwieriger-jugend;art372502,12448458 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am zweiten Tag im Prozess um die vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen stand das Leben des Angeklagten im Mittelpunkt, allerdings wurde, als es um sein Sexualleben ging, die Öffentlichkeit ausgeschlossen.  ]]></description>
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          Am zweiten Tag im Prozess um die vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen stand das Leben des Angeklagten im Mittelpunkt, allerdings wurde, als es um sein Sexualleben ging, die Öffentlichkeit ausgeschlossen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am zweiten Tag im Prozess um die vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen stand das Leben des Angeklagten im Mittelpunkt, allerdings wurde, als es um sein Sexualleben ging, die Öffentlichkeit ausgeschlossen.



        <p>Im laufenden Rottweiler Landgerichtsprozess um die vielfache schwere Vergewaltigung einer 21-Jährigen stand jetzt bei einem Fortsetzungstermin das Leben des Angeklagten aus dem Kreis Rottweil im Mittelpunkt.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ich-habe-lust-ihr-weh-zu-tun-schockierende-aussagen-zum-prozessbeginn-in-rottweil;art372502,12435200" title="„Ich habe Lust, ihr weh zu tun“: Schockierende Aussagen zum Prozessbeginn in Rottweil">Er soll eine damals 21-jährige Frau über anderthalb Jahre immer wieder sexuell missbraucht, schwer verletzt und auch dazu gezwungen haben, erotische Bilder und Videos von sich zu machen.</a></p> <p>Allerdings wurde jetzt beim Fortsetzungstermin, als es um sein Sexualleben ging, die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Beleuchtet wurde sein Leben in allen Facetten.</p> <h2>Staats- und Opferanwalt wollen Öffentlichkeit nicht ausschließen</h2> <p>Als es allerdings um das Sexualleben des Mannes, Vater von zehnjährigen Zwillingen, ging, beantragte der Verteidiger des Mannes, die Öffentlichkeit auszuschließen. Das Gericht schloss sich dem an, obwohl Staats- und Opferanwalt dagegen waren.</p> <h2>Viele Schwierigkeiten in Kindheit und Jugend</h2> <p>Leise, aber flüssig erzählte der 38-Jährige, wie er schon in der Grundschule „gejagt und geschlagen“ wurde, durch Hyperaktivität auffiel und vom Vater oft geprügelt wurde. Die Eltern trennten sich, nach Worten des Sohnes war ein Grund, dass auch die Mutter geschlagen worden war.</p> <p>Ein paar Jahre später zog er zum Vater, der im Kreis Rottweil lebte. Von ihm habe er sich erhofft, dass er ihn beschützen könnte. Zunächst sei hier alles gut gelaufen, er habe einen echten Freund gefunden, mit dem er dann allerdings auch Mist baute: Diebstähle, Alkohol, Zigaretten und Schwarzfahren.</p> <h2>Nach schwerem Unfall viel Alkohol und Drogen konsumiert</h2> <p>Letzteres wurde ihm zum Verhängnis. Auf einer Fahrt – ohne Führerschein und mit 17 – kam der Wagen der Mutter eines Kumpels von der Straße ab. Die drei Mitfahrer kamen mit Kratzern davon, dem heute 38-Jährigen brachen mehrere Halswirbel.</p> <p>Es folgten monatelange Krankenhausaufenthalte. In dieser Zeit habe er alles geschluckt, was man ihm gegeben habe, Medikamente, Drogen, er sei „mit der Wodkaflasche eingeschlafen und mit der Wodkaflasche aufgewacht“.</p> <h2>Es ging aufwärts: Heirat, Hauskauf, Vater geworden</h2> <p>Erst, als er mit einer Zigarette im Bett einschlief und dabei fast verbrannt wäre, habe er mit Alkohol und Drogen aufgehört. Dann habe seine heutige Frau kennengelernt, man sei zusammengezogen, habe schließlich geheiratet, ein Haus im Kreis Rottweil gekauft und renoviert und Zwillinge bekommen.</p> <p>Wie es dann aber dazu kam, dass der Angeklagte die junge Frau, die er bei einer Familienfeier kennenlernte, so unter Druck setzen konnte, dass er sie zwischen Januar 2023 bis Oktober 2024 vielfach vergewaltigen und schwer misshandeln konnte, blieb der Öffentlichkeit verborgen.</p> <p>So sehr, dass sie zeitweise sogar im Haus der Familie einzog, wo die Ehefrau mitbekam, wie ihr Mann die junge Frau schlug und sogar auspeitschte. Dass er dabei eine Pistole – für die er den kleinen Waffenschein hatte – benutzte und ihr drohte, ihrer Familie etwas anzutun, wurde schon am ersten Prozesstag deutlich.</p> <p>Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft, die Kinder leben inzwischen in der Obhut einer anderen Familie. Seine Frau liebe ihn, dennoch überlegten sie, sich scheiden zu lassen, damit die Kinder zu ihr zurück könnten.</p> <h2>Weiterer Ausschluss der Öffentlichkeit absehbar</h2> <p>Für den Prozess sind weitere Verhandlungstage angesetzt, das Urteil dürfte am 26. August fallen. Fest steht, dass bei den Plädoyers die Öffentlichkeit ebenfalls ausgeschlossen ist. Denn das Gericht sieht hier die schutzwürdigen Interessen des Angeklagten: Seine Psyche, seine Gesundheit und sein Sexualleben vor der Tat, das gehe die Öffentlichkeit nichts an, heißt es.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Prozess um Sexverbrechen und schwere Misshandlungen: Angeklagter berichtet von schwieriger Jugend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 14:12:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rücktritt nach Rassismusvorwurf? Bürgermeister schweigt nach Eklat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/ruecktritt-nach-rassismusvorwurf-buergermeister-schweigt-nach-eklat;art372505,12442425 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem Eklat steht der Bürgermeister von Vöhringen im Landkreis Rottweil unter Druck. Er soll eine Familie mit türkischen Wurzeln rassistisch beleidigt haben. Zu Rücktrittsforderungen schweigt er.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach einem Eklat steht der Bürgermeister von Vöhringen im Landkreis Rottweil unter Druck. Er soll eine Familie mit türkischen Wurzeln rassistisch beleidigt haben. Zu Rücktrittsforderungen schweigt er.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/ruecktritt-nach-rassismusvorwurf-buergermeister-schweigt-nach-eklat;art372505,12442425]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach einem Eklat steht der Bürgermeister von Vöhringen im Landkreis Rottweil unter Druck. Er soll eine Familie mit türkischen Wurzeln rassistisch beleidigt haben. Zu Rücktrittsforderungen schweigt er.



        <p>Nach Rassismusvorwürfen will sich der Bürgermeister der Gemeinde Vöhringen (Landkreis Rottweil), Stefan Hammer, zunächst nicht mehr äußern. Zuvor waren Rücktrittsforderungen gegen ihn laut geworden, weil er eine türkischstämmige Unternehmerfamilie rassistisch beleidigt haben soll. Ein Familienmitglied machte den Vorfall öffentlich, wie der „Schwarzwälder Bote“ berichtete.</p> <p>Demnach soll der Bürgermeister Anfang Juli im Streit um einen Parkplatz über den Hof eines Autoparks gestürmt sein und zur Besitzerfamilie gesagt haben: „Wir sind hier in Deutschland – hier gibt‘s Gesetze, an die sich auch ihr zu halten habt“, „wenn‘s euch nicht passt, geht zurück“, „ihr wollt ein Grundstück kaufen? Kauft doch eins in der Türkei“. Eine Kamera soll den Vorfall aufgezeichnet haben.</p> <h2>Bürgermeister bittet um Entschuldigung</h2> <p>In einer Stellungnahme hatte sich der CDU-Politiker am 14. Juli öffentlich für sein Verhalten entschuldigt. Sein Verhalten nannte er eine „emotionale Entgleisung“. „Meine im Affekt verwendete Wortwahl könnte im gegebenen Kontext als rassistisch gewertet werden“, so Hammer. Seine Aussagen würden aber nicht seine persönliche Haltung widerspiegeln. Mit der Familie habe es nach dem Vorfall ein Gespräch in respektvollem Ton gegeben.</p> <p>Für die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg steht der Rücktritt des Bürgermeisters außer Frage. Sie warf ihm einen tief sitzenden Rassismus vor und forderte ihn auf, sein Amt niederzulegen. Hammer wollte sich zu den Rücktrittsforderungen auf Anfrage nicht äußern. Er bitte um Verständnis, dass er über seine bisherige Stellungnahme hinaus zum derzeitigen Zeitpunkt keine Erklärung abgeben werde, hieß es aus seinem Vorzimmer.</p> <h2>Gemeinderat distanziert sich</h2> <p>Der Gemeinderat von Vöhringen distanzierte sich in einer gemeinsamen Stellungnahme im „Schwarzwälder Boten“ von den Aussagen des Bürgermeisters und stellte klar: „Diskriminierung, Ausgrenzung und ehrverletzende Aussagen haben in unserer Gemeinde keinen Platz – ganz gleich, von wem sie geäußert werden.“</p> <p>Ein Mitglied des Gemeinderats sagte, dass über das weitere Vorgehen in dem Fall noch beraten werde. Einen Termin dafür gebe es noch nicht.</p> <p>Stefan Hammer ist seit 2007 Bürgermeister von Vöhringen, wurde zuletzt 2022 mit fast 75 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Vöhringen hat etwa 4.500 Einwohner. (dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ausländerfeindlichkeit Affäre Dienstvergehen thema-gesellschaft-aufreger thema-gesellschaft-zusammenleben thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rücktritt nach Rassismusvorwurf? Bürgermeister schweigt nach Eklat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 18:27:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Lkw-Brand: Sperrung auf der A81 soll am Abend teilweise enden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/lastwagen-steht-in-flammen-a81-voll-gesperrt;art417930,12439529 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geduldsprobe für Pendler und Reisende: Nach einem Lkw-Unfall auf der A81 gibt es eine Vollsperrung. Am Abend könnte es zumindest in eine Richtung wieder freie Fahrt geben. <p></p> <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Geduldsprobe für Pendler und Reisende: Nach einem Lkw-Unfall auf der A81 gibt es eine Vollsperrung. Am Abend könnte es zumindest in eine Richtung wieder freie Fahrt geben. <p></p> <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/lastwagen-steht-in-flammen-a81-voll-gesperrt;art417930,12439529]]></guid>
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        Geduldsprobe für Pendler und Reisende: Nach einem Lkw-Unfall auf der A81 gibt es eine Vollsperrung. Am Abend könnte es zumindest in eine Richtung wieder freie Fahrt geben. <p></p> <p></p>



        <p>Der Brand eines Lastwagens nach einem Unfall auf der Autobahn 81 hat auch am Dienstag noch zu teils erheblichen Behinderungen für Berufspendler und Reisende geführt. Der Unfall war am Montagnachmittag zwischen Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt) passiert. Die Autobahn wurde danach in beide Richtungen voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet.</p> <p>Am Dienstagabend sollte die Fahrbahn in Richtung Stuttgart wieder freigegeben werden – voraussichtlich gegen 20.00 Uhr. Auf der Fahrbahn in Richtung Singen werde der Verkehr wahrscheinlich aber erst am Mittwoch früh wieder rollen können, sagte eine Sprecherin der Polizei.</p> <h2>Lösungsmittel geladen</h2> <p>Der Sattelzug geriet den Angaben zufolge während der Fahrt ins Schlingern, prallte gegen die Leitplanke, kippte um und brannte. Er war beladen mit etwa 30 bis 35 Kubikmeter des Lösungsmittels Toluol.</p> <p>Es wird in der chemischen Industrie genutzt oder auch zur Herstellung von Diesel, wie ein Sprecher der Feuerwehr Rottweil sagte. Der Fahrer des Lastzugs konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen und erlitt nur leichte Verletzungen. Die Unglücksursache ist unklar.</p> <p>Die Lkw-Bergung und die Reinigung der Fahrbahnen zog sich auch am Dienstag, lange nach Ende der Löscharbeiten, über Stunden hin. Der Asphalt der A81 sei beschädigt, teilte eine Sprecherin der Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Südwest mit.</p> <p>Laut Einschätzung des Sprechers der Kreisfeuerwehr Rottweil waren vor allem die Fahrspuren in Richtung Singen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Asphalt dort sei in Teilen geschmolzen, sagte er. Auch seien die Fahrbahnen verschmutzt und müssten gereinigt werden.</p> <p>Umleitungen sorgten für Verkehrsbehinderungen: Schon morgens um 7 Uhr stand der Verkehr am Dienstag beispielsweise zwischen Mühlheim und Empfingen (Kreis Freudenstadt), wie eine Polizeisprecherin sagte. „Da ist schon ordentlich was los.“ Auch von stockendem Verkehr auf der Bundesstraße 27 wurde berichtet.</p> <h2>Herausfordernder Einsatz</h2> <p>Während die Löscharbeiten am Montagabend gegen 20.30 Uhr beendet waren, dauerte das Abpumpen des Lösungsmittels bis in den Morgen danach. Rund 320 Einsatzkräfte und etwa 60 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, THW oder auch DRK seien bis etwa 6.00 Uhr in wechselnder Besetzung vor Ort gewesen, hieß es. „Das war ein sehr herausfordernder Einsatz“, sagte der Feuerwehrsprecher. Von den Einsatzkräften sei niemand verletzt worden.</p> <p>Wegen der Rauchentwicklung, vor allem aber wegen des unangenehmen Geruchs waren umliegende Anwohner gebeten worden, die Fenster geschlossen zu halten. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers riecht Toluol leicht säuerlich und ätzend – „ein Geruch, der durchaus als belästigend wahrgenommen wird. – Es riecht nicht gerade wie Holzfeuer.“ Es seien ständig Messungen vorgenommen, die zulässigen Grenzwerte aber zu keiner Zeit überschritten worden.</p> <h2>BASF-Werksfeuerwehr unterstützt</h2> <p>Unterstützung kam laut BASF und Feuerwehrsprecher von der BASF-Werksfeuerwehr – angefordert über das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS). Dies ist ein Netzwerk, durch das Polizei und Feuerwehr bei Transport- und Lagerunfällen mit Chemikalien Hilfe von der chemischen Industrie erhalten können.</p> <p>Vier der fünf Kammern in dem Sattelzug waren mit dem Lösungsmittel befüllt gewesen. Eine war durch den Unfall aufgerissen worden und ausgebrannt. Die anderen drei Kammern wurden den Angaben zufolge leergepumpt und kamen in einen Ersatztank. (dpa)</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Lkw-Brand: Sperrung auf der A81 soll am Abend teilweise enden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:01:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Ich habe Lust, ihr weh zu tun": Schockierende Aussagen zum Prozessbeginn in Rottweil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ich-habe-lust-ihr-weh-zu-tun-schockierende-aussagen-zum-prozessbeginn-in-rottweil;art372502,12435200 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 38-Jähriger aus dem Kreis Rottweil soll über anderthalb Jahre eine 21-Jährige immer wieder massiv misshandelt und vergewaltigt haben. Die Anklageverlesung im Landgericht ist schwer zu ertragen.  ]]></description>
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          Ein 38-Jähriger aus dem Kreis Rottweil soll über anderthalb Jahre eine 21-Jährige immer wieder massiv misshandelt und vergewaltigt haben. Die Anklageverlesung im Landgericht ist schwer zu ertragen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 38-Jähriger aus dem Kreis Rottweil soll über anderthalb Jahre eine 21-Jährige immer wieder massiv misshandelt und vergewaltigt haben. Die Anklageverlesung im Landgericht ist schwer zu ertragen.



        <p>„Besonders schwere Vergewaltigung“, so lautete die Anklage gegen einen 38-jährigen Mann jetzt zum Prozessauftakt im Landgericht Rottweil.</p> <p>Er soll eine damals 21-jährige Frau über anderthalb Jahre immer wieder sexuell missbraucht, schwer verletzt und auch dazu gezwungen haben, erotische Bilder und Videos von sich zu machen.</p> <h2>Junge Frau soll mit Pistole bedroht worden sein</h2> <p>Es sind zum Teil schwer erträgliche Schilderungen, die vor dem Landgericht bei der Anklageverlesung anzuhören waren. Mehrfach nutzte der Mann laut Staatsanwaltschaft eine Pistole, um die junge Frau zu zwingen, ihm zu Willen zu sein.</p> <p>Auch habe er sie ausgepeitscht, gezwungen, Dildos einzuführen oder sich Brennnesseln in die Unterhose zu legen und die geröteten Stellen zu fotografieren. Und er soll sie lebensgefährlich verletzt haben, so schwer vergewaltigt, dass die Darmwand perforiert wurde.</p> <h2>Ehefrau des Anklagten durchaus auf dem Laufenden</h2> <p>Sie hätte daran sterben können, wäre sie nicht schnell in einer Klinik behandelt worden. Wohin sie laut Anklage von der Ehefrau des Angeklagten gefahren wurde. Die Ehefrau habe offenbar auch mitbekommen, was mit der jungen Frau passierte: Sie habe sich einmal beschwert, dass das Auspeitschen der jungen Frau zu laut sei.</p> <p>Kennengelernt haben sich Opfer und Angeklagter bei einer Silvesterfeier in einem kleinen Ort im Kreis Rottweil. Die junge Frau war mit einem Verwandten des Angeklagten gekommen. Offenbar hatte sie dem 38-Jährigen von einer Beinahe-Vergewaltigung erzählt, unter der sie noch leide.</p> <h2>Widerstand gegen angebliche Therapie gebrochen</h2> <p>Darauf habe er ihr eine Therapie angeboten – die laut Anklage darin bestand, dass er sie zunächst aufforderte, Fotos von sich in Unterwäsche zu machen. Die junge Frau lebte in Bayern, und als sie ihm zurück in der Heimat erklärte, dass sie nicht weitermachen wolle, habe er sie abgeholt und mit vorgehaltener Pistole zu sexuellen Handlungen gezwungen.</p> <p>Später, als sie sich wieder weigerte, soll er ihr gedroht haben, ihrer Familie etwas anzutun. Weitere Taten geschahen laut Anklage in Coburg, später sei sie dann bei ihm eingezogen.</p> <h2>Immer mehr Gewalt</h2> <p>Und die Taten seien immer brutaler geworden, Schläge mit der Hand, mit einer Peitsche, die zu offenen Wunden führten. Mit Gegenständen wie Kanülen soll er die junge Frau, eine zarte Person, traktiert und ihr starke Schmerzen zugefügt haben, bis hin zu inneren Verletzungen.</p> <h2>Demütigungen und Schläge</h2> <p>Manches verweigerte die junge Frau auch: Seiner Forderung, sich nackt in der Öffentlichkeit zu zeigen und dabei zu filmen beispielsweise. Dann wieder soll er sie im Bad vor sich hinknien lassen und ihr Fragen gestellt haben – als ihm die Antworten nicht gefielen, habe er sie an den Haaren gezogen und ihr ins Gesicht geschlagen. „Ich habe Lust, ihr weh zu tun“, soll der Mann im Rollstuhl gesagt haben.</p> <p>Die 21-Jährige begleitet den Prozess als Nebenklägerin. Der Angeklagte selbst zeigte während der Anklageverlesung keine Regung. Der Prozess wird fortgesetzt, Zeugen werden geladen. Zudem werden ein psychiatrischer Gutachter und ein Rechtsmediziner den Prozess begleiten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Ich habe Lust, ihr weh zu tun": Schockierende Aussagen zum Prozessbeginn in Rottweil]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 16:08:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kurioser Unfall vor Rottweiler Klinik: Radfahrer flieht vor Autofahrer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/kurioser-unfall-vor-rottweiler-klinik-radfahrer-flieht-vor-autofahrer;art372502,12432608 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Polizei kommt ein Unfallbeteiligter abhanden. Die Klärung des Ablaufs gestaltet sich daher schwierig. Was bislang bekannt ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Polizei kommt ein Unfallbeteiligter abhanden. Die Klärung des Ablaufs gestaltet sich daher schwierig. Was bislang bekannt ist.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Polizei kommt ein Unfallbeteiligter abhanden. Die Klärung des Ablaufs gestaltet sich daher schwierig. Was bislang bekannt ist.



        <p>In Rottweil kommt es zu einem eigenartigen Unfall. Dieser ereignet sich, so berichtet die Polizei, am Samstag, 5. Juli, kurz vor 11 Uhr in der Schwenninger Straße. Im Bereich einer Torausfahrt einer Klinik sei es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Auto gekommen.</p> <p>Der Radfahrer stürzte hierbei und es kam zu einem Schaden am Auto, heißt es. „Vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Radfahrer, ohne dass er dem Unfallgegner seine Personalien angab.“</p> <p>Trotz Verfolgung durch den Autofahrer und die anschließende Fahndung der Polizei konnte der Radfahrer unerkannt entkommen. Die Polizei Rottweil benötigt zur Klärung des Sachverhaltes Hinweise zum Radfahrer und zum Unfallhergang.</p> <p>Mögliche Zeugen beziehungsweise der Radfahrer selbst mögen sich beim Polizeirevier Rottweil unter 0741 477-0 melden.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kurioser Unfall vor Rottweiler Klinik: Radfahrer flieht vor Autofahrer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 15:39:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kreis Rottweil verbietet die Wasserentnahme aus Gewässern: Bußgeld bis 100.000 Euro  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/kreis-rottweil-verbietet-die-wasserentnahme-aus-gewaessern-bussgeld-bis-100000-euro;art372502,12431381 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die landesweite Trockenheit fordert ihren Tribut: Bürgerinnen und Bürger im Kreis Rottweil dürfen kein Wasser aus Oberflächengewässern mehr entnehmen. Das Verbot tritt am Samstag, 5. Juli, in Kraft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die landesweite Trockenheit fordert ihren Tribut: Bürgerinnen und Bürger im Kreis Rottweil dürfen kein Wasser aus Oberflächengewässern mehr entnehmen. Das Verbot tritt am Samstag, 5. Juli, in Kraft.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/kreis-rottweil-verbietet-die-wasserentnahme-aus-gewaessern-bussgeld-bis-100000-euro;art372502,12431381]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die landesweite Trockenheit fordert ihren Tribut: Bürgerinnen und Bürger im Kreis Rottweil dürfen kein Wasser aus Oberflächengewässern mehr entnehmen. Das Verbot tritt am Samstag, 5. Juli, in Kraft.



        <p>Ab Samstag, 5. Juli 2025, ist es im Landkreis Rottweil verboten, Wasser aus Bächen, Flüssen, Weihern oder Teichen zu entnehmen. Mal eben eine Gießkanne voll aus dem nahegelegenen Bach für die Terrassenblumen holen oder mit ein paar Kannen mehr das Planschbecken füllen: Das geht bis auf weiteres nicht mehr.</p> <h2>Wasserentnahme: Nur mit Genehmigung</h2> <p>Das Verbot gelte auch für kleine Mengen mit Eimern oder Gießkannen, wenn keine Genehmigung vorliege, teilt das Landratsamt Rottweil mit. Nur wer eine wasserrechtliche Erlaubnis hat, darf weiterhin Wasser entnehmen. Ausgenommen ist zudem das Tränken von Vieh, sofern kein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung vorhanden ist.</p> <h2>Auch im Nachbarlandkreis ist‘s zu trocken</h2> <p>Hintergrund für die Allgemeinverfügung des Landratsamtes sind die anhaltende Trockenheit und Hitze, die vielen Gewässern im Landkreis stark zusetzen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/fluesse-trocken-fische-in-not-droht-jetzt-ein-wasser-entnahmeverbot-im-schwarzwald-baar-kreis;art372502,12430564" title="Flüsse trocken, Fische im Stress: Droht ein Entnahmeverbot für Wasser aus Flüssen und Seen?">Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis</a> wird in den nächsten Tagen voraussichtlich eine solche Allgemeinverfügung in Kraft treten.</p> <h2>Bachläufe trocknen aus</h2> <p>„Alle unsere Pegel zeigen seit Wochen sehr niedrige Wasserstände, viele liegen bereits unter dem mittleren Niedrigwasser“, schreibt das Landratsamt. An manchen Stellen würden bereits ganze Bachläufe austrocknen. Die hohen Temperaturen und die geringe Wassermenge führen zudem zu einer starken Belastung für Fische, Amphibien und andere Tiere im und am Wasser, heißt es weiter.</p> <p>Kurze (Stark)-Regenschauer würden dabei keine nachhaltige Besserung bringen. Für eine echte Entlastung wären langanhaltende Regenfälle nötig, doch diese sind laut Wetterprognosen derzeit nicht in Sicht.</p> <h2>Hohes Bußgeld droht</h2> <p>Mit dem Verbot will der Landkreis das verbliebene Wasser in den Gewässern schützen und verhindern, dass die ohnehin kritische Situation sich weiter verschärft. Wer sich nicht an das Verbot hält, müsse mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro rechnen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kreis Rottweil verbietet die Wasserentnahme aus Gewässern: Bußgeld bis 100.000 Euro]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 10:29:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit an Tankstelle: Unglaublich, was ein Mann von einer Mitarbeiterin verlangt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/streit-an-tankstelle-unglaublich-was-ein-mann-von-einer-mitarbeiterin-verlangt;art372502,12428984 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 40-Jähriger rastet an einer Tankstelle in Rottweil aus. Der Streit entzündet sich an einer Tiefkühlpizza. Wie die Polizei einschreitet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 40-Jähriger rastet an einer Tankstelle in Rottweil aus. Der Streit entzündet sich an einer Tiefkühlpizza. Wie die Polizei einschreitet.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/streit-an-tankstelle-unglaublich-was-ein-mann-von-einer-mitarbeiterin-verlangt;art372502,12428984]]></guid>
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        Ein 40-Jähriger rastet an einer Tankstelle in Rottweil aus. Der Streit entzündet sich an einer Tiefkühlpizza. Wie die Polizei einschreitet.



        <p>In der Nacht auf Dienstag ist es an einer Tankstelle in der Königstraße in Rottweil aufgrund einer Tiefkühlpizza zu einer hitzigen Diskussion gekommen. Nach Polizeiangaben klopfte gegen Mitternacht ein 40-Jähriger lautstark an die Scheibe der Tankstelle und machte seinem Unmut mit lautem Rufen Luft.</p> <h2>Eine nicht erwärmte Tiefkühlpizza schmeckt halt nicht</h2> <p>Hintergrund des Streits war die Forderung des Mannes, eine gekaufte Tiefkühlpizza vor Ort erwärmen zu lassen.</p> <p>Als die Mitarbeiterin dieses Anliegen ablehnte, verlangte der Mann sein Geld zurück und verlor während der Wartezeit die Geduld.</p> <h2>Platzverweis für den Mann</h2> <p>Da er sich auch gegenüber der hinzugerufenen Polizei auffällig verhielt und das Verhalten die nächtliche Ruhe störte, erteilten ihm die Beamten einen Platzverweis.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit an Tankstelle: Unglaublich, was ein Mann von einer Mitarbeiterin verlangt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:07:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So werden Kinder im Netz manipuliert: Andre Wolf erklärt beim VS-Forum, wie wir sie schützen können  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/so-werden-kinder-im-netz-manipuliert-andre-wolf-erklaert-beim-vs-forum-wie-wir-sie-schuetzen-koennen;art372502,12424970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!



        <p>Welche Bilder und Behauptungen im Internet sind real oder manipuliert? Und was macht das mit den Kindern, die häufig im Netz unterwegs sind?</p> <p>Fragen, auf die der Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum des SÜDKURIER Antworten hat. Wie können wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Tanten und Onkel besser mit dem neuen Phänomen umgehen? Am 17. Juli gibt Wolf in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen ganz konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz.</p> <h2>Aufklärung hilft Kindern im Online-Dschungel</h2> <p>In Zeiten, in denen das Leben schon früh digital wird, scheint Aufklärung immer wichtiger. Denn Falschinformationen, Künstliche Intelligenz und unwirkliche Schönheitsideale durch bearbeitete Bilder können negative Effekte auf Heranwachsende haben.</p> <p>Mit den neuen Phänomenen besser umzugehen, lernen Eltern und alle anderen Erwachsene beim VS-Forum. Dazu lädt der SÜDKURIER am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr in die Neue Tonhalle in Villingen-Schwenningen ein.</p> <p>Der Social-Media-Experte Andre Wolf gibt konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz. Im Gespräch mit Chefredakteur Stefan Lutz zeigt der Experte, warum alle schon einmal auf Desinformation hereingefallen sind und wie besonders die Kinder davor geschützt werden können.</p> <p>Wolf führt anschaulich und spannend vor Augen, wie Social Media das Denken beeinflusst. Dabei lässt er das Publikum nicht nur lernen, sondern auch lachen.</p> <h2>So melden Sie sich an</h2> <p>Der Eintritt ist kostenlos. Ein Einlass ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Jetzt kostenlos Plätze reservieren: <a href="http://www.meinSK.de/vs-forum-25" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/vs-forum-25</a>. Der Anmeldeschluss ist Mittwoch, 16. Juli.</p> <p>Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Bitte zeigen Sie diese Bestätigung am Einlass ausgedruckt oder auf Ihrem Mobilgerät vor.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So werden Kinder im Netz manipuliert: Andre Wolf erklärt beim VS-Forum, wie wir sie schützen können]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:00:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Mama, ich will auch ein Handy!" – Wie zwei Mütter ihre Töchter vor digitalen Gefahren schützen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/social-media-gefahren-was-eltern-wissen-muessen-tipps-vom-experten-beim-vs-forum-in-vs-villingen;art372502,12424946 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/social-media-gefahren-was-eltern-wissen-muessen-tipps-vom-experten-beim-vs-forum-in-vs-villingen;art372502,12424946]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!



        <p>Eltern in der Zwickmühle: Weil andere Kinder ein Smartphone haben, wünscht sich das eigene auch eins. Doch was als Notfallhandy argumentiert wird, kann sich schnell als Quelle für Falschinformationen entpuppen.</p> <p>Beim VS-Forum des SÜDKURIER am Donnerstag, 17. Juli, ist Social-Media-Experte Andre Wolf Gesprächspartner von Chefredakteur Stefan Lutz. Hier gibt es viele wertvolle Informationen für Eltern.</p> <p>„Ich will nicht, dass sich meine Tochter in den sozialen Medien mit anderen vergleicht. Die Fotos könnten bearbeitet sein. Künstliche Intelligenz macht es schwierig zu unterscheiden, was nun echt ist oder nicht“, sagt Maylin Lazarevic. Die Mutter hat noch ein wenig Zeit, sich Gedanken über Online-Regeln zu machen – ihre Tochter ist erst sieben Jahre alt.</p> <h2>Online-Plattformen sind echte Zeitfresser</h2> <p>Die Erstklässlerin Radmila Lazarevic verfüge lediglich über ein einfaches Kinderhandy mit GPS. Damit kann sie im Notfall angerufen oder geortet werden. Dabei geht es der Mutter vorallem um die Sicherheit, sagt sie. Und wenn dann irgendwann die Diskussion über soziale Medien aufkommen sollte?</p> <p>Am liebsten würde Maylin Lazarevic alle Apps wie Instagram und TikTok komplett verbieten. „Ich selbst habe auf meinem Handy alles gelöscht, weil ich auch so viel Zeit im Internet verloren habe. Wie schnell sind mal zwei Stunden vergangen“, sagt die Villingerin.</p> <h2>Seriöse Quellen schützen vor fragwürdigen Inhalten</h2> <p>Diese zeitfressende Erfahrung hat auch Angelika Landerer auf Facebook gemacht. Zudem sind ihr immer mal wieder fragwürdige Beiträge von der Online-Plattform ausgespielt worden.</p> <p>„Ich hinterfrage die Informationen und recherchiere, ob da was dran ist“, sagt die Marbacherin. Schnell habe sie über seriöse Quellen herausfinden können, ob die Informationen auf Facebook stimmen, oder nicht.</p> <h2>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h2> <p>Medienkompetenz – so heißt die Fähigkeit, Medien kritisch, konstruktiv und selbstbestimmt zu nutzen. Das traut Angelika Landerer auch ihrer Tochter Karina zu. „Wenn ihr irgendwas im Netz unsicher erscheint, kommt sie auf mich zu“, sagt die Mutter.</p> <p>Trotz großem Vertrauen möchte sie ein Auge auf die Handynutzung ihrer zwölfjährigen Tochter behalten. Über eine Online-Funktion habe sie bestimmte Internetseiten und soziale Medien wie Instagram und TikTok auf Karinas Handy gesperrt. WhatsApp habe sie freigegeben, da die Kommunikation der Schulklasse darüber verläuft.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Handynutzung an Schulen</span><span>Was die Handynutzung angeht, sind Schulen bisher weitgehend sich selbst überlassen: Regeln gibt‘s schon lange, wenn auch von Ort zu Ort unterschiedlich. Weit verbreitet ist, dass Schüler ihr Smartphone während der Unterrichtszeit wegpacken oder ausschalten müssen, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/totales-verbot-beim-umgang-mit-handys-an-schulen-gehen-die-meinungen-auseinander;art417930,12345847" target="_blank" title="Totales Verbot oder von Schülern erarbeitete Regeln: Schulen sind uneinig über Umgang mit Handy">wie der SÜDKURIER in der Vergangenheit schon berichtet hat</a>. Es gibt dafür sogenannte Handy-Hotels oder Taschen, die erst nach Schulende geöffnet werden können. Andere Schulen erlauben die Nutzung in der Pause oder in bestimmten Zonen im Schulgebäude. Für eine einheitliche Strenge hat sich das Kultusministerium eingeschaltet.</span></label></div> <h2>Manche Kinder dürfen im Netz mehr als andere</h2> <p>Große Diskussionen oder Streit zwischen Mutter und Tochter über mehr Spielräume auf dem Handy habe es kaum gegeben.</p> <p>„Sie hat sich mal mehr Rechte auf YouTube gewünscht, weil sie nur Videos im Kinderbereich anschauen konnte“, sagt Angelika Landerer. In der Klassengruppe seien oft Links zu Liedern verschickt worden, die Karina nicht habe anhören können. „Da haben wir ihr den Zugang erlaubt, damit sie mitreden kann.“</p> <p>Der Druck sei da, weil Mitschüler bereits mehr Freiräume im Netz haben. „Manche nutzen schon TikTok, führen eigene Kanäle und sind dann auch mehr am Handy“, erzählt Karina, die aktuell in der siebten Klasse ist. Sie selbst habe kein Bedürfnis danach.</p> <p>Lieber gehe sie ihren Aktivitäten in Vereinen nach, wie zum Beispiel Judo. „Wir bekommen neben dem Sport auch beigebracht, wie wir uns selbst verteidigen können, wenn uns jemand ärgert – also erst einmal mit Worten. Wenn das nicht hilft, sollen wir mit unseren Eltern oder Lehrern sprechen“, sagt die Zwölfjährige.</p> <p>Mobbing an der Schule sei ein Thema, auch über die Online-Plattformen. Aufklärung und Prävention habe die Polizei schon in Unterrichtsstunden geleistet. „Dabei haben wir gelernt, wie man richtig handelt“, sagt Karina.</p> <h2>Das VS-Forum hilft Erwachsenen, Kinder im Online-Dschungel zu schützen</h2> <p>Wo im Internet die Gefahren lauern, erklärt der Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum des SÜDKURIER.</p> <p>Im Gespräch mit Chefredakteur Stefan Lutz zeigt der Experte, warum alle schon einmal auf Desinformation hereingefallen sind und wie besonders die Kinder davor geschützt werden können. Wolf führt anschaulich und spannend vor Augen, wie Social Media das Denken beeinflusst.</p> <p>Wie können wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Tanten und Onkel besser mit dem neuen Phänomen umgehen? Am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr gibt Wolf in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen ganz konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz. Jetzt kostenlos Plätze reservieren: <a href="http://www.meinSK.de/vs-forum-25" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/vs-forum-25</a>. Der Anmeldeschluss ist Mittwoch, 16. Juli.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Mama, ich will auch ein Handy!" – Wie zwei Mütter ihre Töchter vor digitalen Gefahren schützen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 12:55:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hohe Waldbrandgefahr im Schwarzwald: Wird jetzt das Grillen verboten?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/hohe-waldbrandgefahr-im-schwarzwald-wird-jetzt-das-grillen-verboten;art372502,12423839 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Endgegner für Wälder sind Brände. Das Risiko dafür ist aktuell hoch. Die Bäume leiden unter der Trockenheit. Auf was Waldbesucher jetzt auf jeden Fall verzichten sollten.  ]]></description>
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          Der Endgegner für Wälder sind Brände. Das Risiko dafür ist aktuell hoch. Die Bäume leiden unter der Trockenheit. Auf was Waldbesucher jetzt auf jeden Fall verzichten sollten.<br>
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        Der Endgegner für Wälder sind Brände. Das Risiko dafür ist aktuell hoch. Die Bäume leiden unter der Trockenheit. Auf was Waldbesucher jetzt auf jeden Fall verzichten sollten.



        <p>Waldbrandgefahr der Stufe vier im Schwarzwald, davor warnt der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch, 25. Juni. Hitze, zu wenig Regen, ausgetrocknete Böden – die Wälder stehen schon im Frühsommer stark unter Druck.</p> <p>Im Laufe der Woche sollen Regenschauer für Entspannung sorgen – doch das reicht noch lange nicht für eine Entwarnung, sagt der stellvertretende Forstamtsleiter in Villingen-Schwenningen, Roland Brauner. Schon am Samstag sollen die Temperaturen wieder die 30-Grad-Grenze knacken.</p> <p>Was muss die Bevölkerung im Schwarzwald nun beachten, damit kein Baum unnötig in Brand gerät?</p> <p>Offene Feuer, Rauchen und Grillen im Wald sind bereits gesetzlich verboten, erinnert Brauner. Es sollen jegliche Handlungen unterlassen werden, die einen Brand auslösen könnten.</p> <p>„Wir müssen höllisch aufpassen, auch an Waldrändern. Denn ein Funken oder Asche kann weit fliegen“, sagt der stellvertretende Forstamtsleiter.</p> <h2>Wann werden die Grillstellen gesperrt?</h2> <p>Von den offiziellen Grillstellen außerhalb des Waldes gehe bei anhaltender Trockenheit ein erhöhtes Risiko durch Feuer aus. Darum sollen Grillfreunde auch dort mit besonderer Umsicht und Vorsicht agieren. Das hat das Forstamt schon am Freitag, 20. Juni, in einer Pressemitteilung appeliert.</p> <p>Angekündigt wurde: Sollte der Waldbrandgefahrenindex in den kommenden Wochen die Stufe fünf für sehr hohe Gefahr erreichen, müssen die städtischen Grillstellen geschlossen werden.</p> <p>„Wir werden bis Donnerstag abwarten und schauen, wie unsere Nachbarn entscheiden“, ergänzt Brauner am Telefon. In einer Pressemitteilung des Forstamts Rottweil ist von denselben Plänen die Rede: „Wenn sich die Situation verschärft, muss eine Sperrung der Grillstellen in Betracht gezogen werden.“</p> <h2>Was muss ich generell bei offenem Feuer beachten?</h2> <p>„Wer ein Feuer entfacht, muss dafür sorgen, dass es zu keiner Gefährdung kommt“, teilt das Kreisforstamt Tuttlingen auf unsere Anfrage hin mit. Dabei seien stets geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Gemeint sind laut der Behörde eine ständige Beaufsichtigung des Feuers durch Anwesenheit eines Volljährigen.</p> <p>Zudem müssen geeignete Löschmittel vorgehalten werden – beispielsweise Feuerpatschen, Schaufeln oder Löschwasser. Heutzutage fast schon selbstverständlich ist, dass ein Mobiltelefon für Notrufe bereitliegt. Und ganz wichtig: „Bei Verlassen einer Feuerstelle muss die Glut vollständig erloschen sein.“</p> <h2>Lassen sich Waldbrände vermeiden?</h2> <p>Durch Waldbrände geht landesweit immer mehr wertvolle Waldfläche verloren, schreibt das Forstamt Rottweil über die Konsequenzen. Die Lebensräume für viele wilde Tiere und Pflanzen seien dann auf Jahre hinaus zerstört. Zudem sei die Wiederaufforstung für Waldbesitzer mit erheblichen Kosten verbunden.</p> <p>„Über die Hälfte der Waldbrände entsteht durch Fahrlässigkeit beim Umgang mit Feuer im Wald oder in der Nähe von Wald. Waldbrände sind also durchaus ein vermeidbares Übel“, heißt es aus Rottweil.</p> <h2>Experten und Feuerwehr arbeiten zusammen an Strategien</h2> <p>Brauner vom Forstamt Villingen-Schwenningen appelliert an den gesunden Menschenverstand. Denn aktuell sind die Grillstellen noch zugänglich. „Lasst das Feuer bitte nicht so hoch werden, auch auf kleinerer Flamme brutzelt das Steak oder der Grillkäse gut“, sagt der Kenner.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Was den Wald stresst</h2> <label><input type="checkbox" /><span>So wird das Klima zum Brandstifter</span><span>Weil es keinen richtigen Winter gegeben hat, ist es zu früh warm geworden, durch die Trockenheit mangelt es an Wasser in den ersten Erdschichten, erklärt der stellvertretende Forstamtsleiter in Villingen-Schwenningen, Roland Brauner und ergänzt: „Wir haben 30 Grad im Juni, normal gibt es diese Temperaturen erst im Juli und August.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Mehr Käferbefall durch Hitze</span><span>Sorgen macht er sich über den starken Käferbefall der Bäume, der auch mit dem Klima zusammenhänge. Wie damit umgegangen werden kann, bespricht er in dieser Woche mit anderen Experten aus Bayern und Hessen bei einer Tagung in Esslingen. „Das befallene Holz muss relativ schnell eingeschlagen werden“, nennt er als eine der möglichen Maßnahmen.</span></label></div> <h2>Wie bereiten sich die Feuerwehrleute auf Waldbrände vor?</h2> <p>Im Ernstfall eines Brandes sei die Feuerwehr gut ausgebildet und vorbereitet. Brauner berichtet über aktuelle Vegetationsbrandübungen der Einsatzkräfte.</p> <p>Wenn Pflanzen, Büsche oder Bäume unkontrolliert Feuer fangen, ist in der Fachsprache von einem Vegetationsbrand die Rede. Dieser Brand kann sich über kleine Flächen oder ganze Wälder erstrecken. Die Auslöser sind hohe Temperaturen, Trockenheit, Wind und der Mensch.</p> <p>Mit der Feuerwehr und der Stadtverwaltung ist das Forstamt in enger Absprache über die nächsten präventiven Schritte. Generell gibt es aber keinen Grund zur Panik: „Einen Buschbrand wie in Australien wird es bei uns im Schwarzwald nicht geben“, sagt der Experte.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 16:03:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gas entzündet sich und verletzt Arbeiter schwer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/gas-entzuendet-sich-und-verletzt-arbeiter-schwer;art372505,12407880 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erdgas ist unsichtbar und kann unbemerkt ausströmen. Das wurde offenbar einem Mann zum Verhängnis, der an einer Leitung gearbeitet hatte.  ]]></description>
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          Erdgas ist unsichtbar und kann unbemerkt ausströmen. Das wurde offenbar einem Mann zum Verhängnis, der an einer Leitung gearbeitet hatte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Erdgas ist unsichtbar und kann unbemerkt ausströmen. Das wurde offenbar einem Mann zum Verhängnis, der an einer Leitung gearbeitet hatte.



        <p>Weil eine Gasleitung nicht abgestellt war, ist ein Arbeiter in Rottweil schwer verletzt worden. Der 52-Jährige war mit einer Säge an der Leitung beschäftigt, als das Gas ausströmte und sich entzündete, wie die Polizei mitteilte. Die Flammen verletzten den Mann am Oberkörper.</p> <h2>Der 52-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht</h2> <p>Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei versucht nun zu klären, warum die Gasleitung nicht abgedreht war.</p> <p>(dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Klinik Feuerwehr Rettungswesen Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gas entzündet sich und verletzt Arbeiter schwer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 18:20:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Metalacker 2025: Alles, was die Besucher jetzt wissen müssen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/metalacker-2025-moshen-wo-sonst-die-kuehe-grasen-alle-infos-zum-metal-festival-im-schwarzwald-06-06-25;art372502,12403993 ]]></link>      <description><![CDATA[  Knallharter Heavy Metal, mitten im Schwarzwald: Das bietet das Festival Metalacker am 29. und 30. August in Tennenbronn. Hier erfahren Headbanger alles über Tickets, Line-up und Anreise.  ]]></description>
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          Knallharter Heavy Metal, mitten im Schwarzwald: Das bietet das Festival Metalacker am 29. und 30. August in Tennenbronn. Hier erfahren Headbanger alles über Tickets, Line-up und Anreise.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/metalacker-2025-moshen-wo-sonst-die-kuehe-grasen-alle-infos-zum-metal-festival-im-schwarzwald-06-06-25;art372502,12403993]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Knallharter Heavy Metal, mitten im Schwarzwald: Das bietet das Festival Metalacker am 29. und 30. August in Tennenbronn. Hier erfahren Headbanger alles über Tickets, Line-up und Anreise.



        <p>Für Fans der Heavy-Metal-Musik ist Wacken zweifelsohne das wichtigste Ereignis des Jahres. Das zweitwichtigste ist der Metalacker in Tennenbronn.</p> <p>Was die schiere Größe angeht, lassen sich die beiden Festivals nicht wirklich vergleichen. In das Dorf Wacken in Schleswig-Holstein wird es 2025 unfassbare 85.000 Musikfreunde ziehen, in Tennenbronn in Baden-Württemberg feiern jedes Jahr 3000 Metalheads.</p> <p>Trotz des kleinen Unterschieds ist der Metalacker ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/groesser-lauter-spektakulaerer-tennenbronn-ruestet-sich-den-metalacker;art372502,12161673" title="Größer, lauter, spektakulärer: Tennenbronn rüstet sich für den Metalacker">bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region</a>. Hotels, Supermärkte und Gastronomie profitieren von der zweitägigen Veranstaltung. Zahlreiche Besucher verbinden das Festival mit einem Kurzurlaub – und einige von ihnen bringen auch gleich die ganze Familie mit.</p> <h2>Wann ist der Metalacker?</h2> <p>Das Musikfest findet am Freitag und Samstag, 29./30 August 2025, statt. Die Anreise ist ab Donnerstag, 28. August, um 17 Uhr möglich, die Abreise bis Sonntag, 31. August, um 12 Uhr.</p> <h2>Wo findet das Festival statt?</h2> <p>Der Metalacker wird auf der Trombachhöhe veranstaltet. Als Campingplatz und Open-Air-Gelände dienen landwirtschaftliche Flächen im Wald. Der Publikumsbereich vor der Bühne erstreckt sich über eine Wiese mit Hanglage.</p> <p>Die Schwarzwald-Gemeinde Tennenbronn hat 3300 Einwohner und gehört zur Stadt Schramberg im Landkreis Rottweil.</p> <h2>Wie sehen Line-up und Spielplan 2025 aus?</h2> <p>Anfang Juni sind noch nicht alle auftretenden Bands bekannt. Laut den Veranstaltern sind dabei: Avralize aus Rottweil, Unprocessed aus Wiesbaden, Aephanemer aus Frankreich, Set Your Sails aus dem Rheinland, Necrotted aus Abtsgemünd, Greyback aus Österreich, Robse aus Frankfurt an der Oder, Darker Half aus Australien, Mission in Black aus Heidenheim, Dynazty sowie The Halo Effect aus Schweden, Ensiferum aus Finnland und Emil Bulls aus München.</p> <p><a href="https://www.metalacker.de/line-up/a-z" target="" title="" rel="noopener">Das fertige Lineup für 2025 gibt es dann auf der Seite des Metalackers.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Zeitplan: Was passiert wann?<br /></h2> <label><input type="checkbox" /><span>Donnerstag, 28. August</span><span><strong><strong>Anreise:</strong></strong> ab 17 Uhr<br /> <strong><strong>Bändchenausgabe:</strong></strong> 18 bis 21 Uhr im Frühstücksareal</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Freitag, 29. August</span><span><strong><strong>Frühstück:</strong></strong> 9 bis 12 Uhr im Frühstücksareal<br /> <strong><strong>Bändchenausgabe:</strong></strong> ab 14 Uhr am Haupteingang<br /> <strong><strong>Einlass:</strong></strong> ab 17 Uhr</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Samstag, 30. August</span><span><strong><strong>Metaller-Frühschoppen:</strong></strong> 9 bis 14.30 Uhr im Frühstücksareal<br /> <strong><strong>Einlass:</strong></strong> ab 15 Uhr</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Sonntag, 31. August</span><span><strong><strong>Frühstück:</strong></strong> 9 bis 12 Uhr im Frühstücksareal<br /> <strong><strong>Abreise:</strong></strong> bis 12 Uhr vom Zelt- und Camping-Areal</span></label></div> <h2>Wie viel kosten die Tickets?</h2> <p>Eintrittskarten und Camping-Tickets gibt es <a href="https://www.metalacker-tickets.de/" target="" title="" rel="noopener">im Online-Shop des Festivals</a>. Dort finden sich auch Hinweise zu lokalen Vorverkaufsstellen. Kinder benötigen erst ab dem 14. Lebensjahr eine Eintrittskarte.</p> <p>Das Festivalticket gilt für zwei Tage und kostet 77 Euro. Fürs Camping zahlt jeder Metalfan ab 14 Jahren dann noch 10 Euro. Vorsicht: Im Jahr 2024 versuchte ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/betrueger-bieten-im-internet-gefaelschte-metalacker-tickets-an;art372502,12164050" title="Vorsicht beim Metalacker: Ticketfälscher versuchen dreiste Abzocke">Betrüger auf Social Media</a> vermeintliche E-Tickets zu verkaufen. Die Metalfans waren schlauer und fielen nicht darauf rein. Beim Metalacker gibt es nur Papiertickets.</p> <p>Die Campingflächen für Fahrzeuge sind Stand Anfang Juni ausgebucht. „Wir arbeiten bereits an einer Erweiterung und bitten hierfür um etwas Geduld“, schreibt das Organisationsteam. Was es noch gibt, sind offizielle Festivalaufkleber – Stückpreis 50 Cent.</p> <h2>Was ist bei der Anreise zum Metalacker zu beachten?</h2> <p>Das Gelände liegt abseits im Wald, wird aber frühzeitig ausgeschildert. Die Zufahrt zum <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/tennenbronn/mit-kronleuchter-und-eigenem-bierstand;art372534,11266186" title="Mit Kronleuchter und eigenem Bierstand">Campingplatz</a> erfolgt über die Adresse: Trombach 140, 78144 Schramberg. Wohnwagen und Wohnmobile bis 5,5 Tonnen sind kein Problem. Bei höherem Gewicht sollten sich die Besucher vorher anmelden. Die Veranstalter weisen dann einen geeigneten Platz zu.</p> <p>Nächstgelegener Bahnhof ist St. Georgen im Schwarzwald, etwa 15 Kilometer entfernt. Von dort geht es weiter mit dem Bus Linie 55 (St.Georgen – Tennenbronn – Schramberg). Der Ausstieg ist möglich an den Haltestellen Tennenbronn Freibad oder Tennenbronn Ferienpark. Von dort geht es in 35 Minuten zu Fuß zum Festivalgelände.</p> <p>Der Bahnhof Hornberg ist zwar ebenfalls 15 Kilometer entfernt, von dort gibt es jedoch keine direkte Bus-Verbindung.</p> <h2>Was ist bei Hygiene und Frühstück zu beachten?</h2> <p>Dusche oder Abkühlung gefällig? Das Tennenbronner Freibad „Badschnass“ ist zu Fuß in 20 Minuten zu erreichen. Außerdem gibt es auf dem Gelände einen Duschcontainer.</p> <p>Am Samstag startet das Festival mit einem außergewöhnlichen Musikprogramm in den Tag. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/tennenbronn/Nanu-Beim-Metalacker-erklingt-zum-Fruehstueck-Roland-Kaiser;art372534,9869208" title="Nanu: Beim Metalacker erklingt zum Frühstück Roland Kaiser">Zum Frühschoppen spielt das Edelweiß-Echo für die Metalheads.</a> Das Familien-Quartett aus dem Nachbarort Hardt bietet volkstümliche Musik und Schlager.</p> <h2>Wie werden Mobilität und Sicherheit garantiert?</h2> <p>Es gibt keinen eigenen Bereich für Menschen mit Handicap. Wer spezielle Anforderungen hat, kann sich <a href="https://www.metalacker.de/kontakt" target="" title="" rel="noopener">mit dem Organisationsteam in Kontakt setzen</a>.</p> <p>Glasflaschen sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Die Besucher dürfen aber nichtalkoholische Getränke in Tetrapacks ohne Deckel mitbringen. Grund für die Einschränkung: Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt und es wäre gefährlich, wenn Glasscherben oder Plastikteile ins Futter der Tiere geraten.</p> <p>Aufgrund der Lage in einem Waldgebiet ist offenes Feuer strengstens untersagt. Grillen mit Gasgrills mit festem Stand ist erlaubt. Für Gasanlagen auf dem Campingbereich muss eine aktuelle Gasprüfung vorliegen. Der Metalacker hat übrigens seine eigene Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen – <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/metalacker-tennenbronn-warum-das-festival-einen-meteorologen-beschaeftigt;art372502,12110620" title="Metalacker: So schützt ein Festivalmeteorologe 3000 Besucher vor Unwetter">und sogar einen Festivalmeteorologen</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Metalacker 2025: Alles, was die Besucher jetzt wissen müssen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 29 May 2025 12:37:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kugelbomben-Handel mit schrecklichen Folgen: Darum muss ein 70-Jähriger hinter Gitter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/prozess-in-rottweil-um-kugelbomben-handel-mit-schrecklichen-folgen-70-jaehriger-muss-hinter-gitter;art372505,12400564 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er wollte sein erstes Urteil nicht akzeptieren, jetzt trifft es einen Angeklagten im Berufungsprozess in Rottweil noch härter. Einer seiner Kunden hatte sich durch einen illegal verkauften Explosivkörper schwer verletzt.  ]]></description>
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          Er wollte sein erstes Urteil nicht akzeptieren, jetzt trifft es einen Angeklagten im Berufungsprozess in Rottweil noch härter. Einer seiner Kunden hatte sich durch einen illegal verkauften Explosivkörper schwer verletzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/prozess-in-rottweil-um-kugelbomben-handel-mit-schrecklichen-folgen-70-jaehriger-muss-hinter-gitter;art372505,12400564]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Er wollte sein erstes Urteil nicht akzeptieren, jetzt trifft es einen Angeklagten im Berufungsprozess in Rottweil noch härter. Einer seiner Kunden hatte sich durch einen illegal verkauften Explosivkörper schwer verletzt.



        <p>Weil er illegale Kugelbomben verkauft hatte und einer der Käufer bei der Explosion unter anderem ein Auge verlor, hatte das Landgericht Rottweil einen Mann aus dem Landkreis Rottweil bereits im Mai 2022 zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt. Dagegen legt der Verurteilte zwischenzeitlich Berufung ein, die jetzt verhandelt wurde.</p> <p>Doch statt einer geringeren Strafe liegt seine Strafe jetzt sogar noch um zwei Monate höher. Davon werden ihm wiederum drei Monate erlassen, da der Prozess sich so lange hinzog.</p> <h2>70.000 Euro Schmerzensgeld zusätzlich</h2> <p>Zusätzlich zur Haftstrafe zahlt der Kugelbombenverkäufer dem Opfer, das befürchten muss, das andere Auge auch noch zu verlieren, im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs 70.000 Euro Schmerzensgeld. Außerdem muss der heute 70-Jährige die Kosten des Verfahrens tragen.</p> <p>Die Vorgeschichte: Der Verurteilte soll im Dezember 2020 zwei jungen Männern aus Albstadt drei dieser Kugelbomben verkauft haben – ohne Hinweis darauf, wie gefährlich die sind. In der Silvesternacht ließ einer der beiden, damals 21 Jahre alt, die Bombe explodieren, eine Rampe dafür hatte er sich zusammengeschweißt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kugelbomben</span><span>Kugelbomben sind besonders starkes Feuerwerk, das aus Abschussvorrichtungen abgefeuert wird. Aufgrund der Sprengkraft ist der Umgang damit eigentlich nur geschulten Fachkräften vorbehalten. Die Behörden warnen jedes Jahr vor dem illegalen Erwerb und verweisen auf die Gefahr durch einen unsachgemäßen Umgang. (AFP)</span></label></div> <h2>Schwerste Verletzungen am Kopf</h2> <p>Doch das Ganze lief fürchterlich schief. Offenbar ging der Explosivkörper schneller hoch als erwartet, der junge Mann erlitt eine Schädelfraktur, die Augenhöhle wurde zertrümmert, der Augapfel zerrissen. Nase und Kieferknochen brachen, er erlitt Verbrennungen.</p> <p>Der Angeklagte vertrieb seit längerem Feuerwerkskörper in einem Schuppen an seinem Haus. Die Kugelbomben habe er nach eigenen Angaben auf dem Taubenmarkt in Niedereschach-Sinkingen von einem jugoslawischen Händler erstanden.</p> <p>Für den Verkauf von Feuerwerkskörpern hatte er eine Erlaubnis, nicht aber für die hierzulande verbotenen Kugelbomben. Die dürfen nur an ausgebildete Pyrotechniker verkauft werden.</p> <h2>70-Jähriger ist einschlägig vorbestraft</h2> <p>Dagegen hatte der 70-Jährige offenbar schon öfter verstoßen; er ist einschlägig vorbestraft. Auch gab es in seinem Laden schon mehrere polizeiliche Durchsuchungen.</p> <p>Erst am Ende des zweitägigen Prozesses zeigte der Angeklagte Reue, er entschuldigte sich bei seinem Opfer und war bereit für einen Täter-Opfer-Ausgleich. Ob der Geschädigte allerdings jemals etwas von dem Geld sehen wird, bleibt offen. Er habe eine Million Euro Schulden, erklärte der 70-Jährige, die stammten vom Konkurs der Spedition, die er mehrere Jahre betrieb.</p> <h2>Nicht vor Kugelbomben gewarnt</h2> <p>Sein Verteidiger betonte die Mitschuld des Opfers, schließlich hätte den jungen Männern damals klar sein müssen, dass sie hier etwas Illegales erwarben. Dennoch bestand das Gericht darauf, dass der Händler die Käufer auf die Gefahr hätte hinweisen müssen. Stattdessen suchten sie sich die Anleitung im Internet, denn eine Gebrauchsanleitung hatten die Kugelbomben auch nicht.</p> <p>Mehrere Zeugen bestätigten, dass der Mann bekannt dafür war, illegale Pyrotechnik zu verkaufen, sogar sogenannten Starenschreck: Das sind Aufsätze für Schreckschusspistolen, die in Weinbergen angewendet werden und unter das Waffengesetz fallen.</p> <h2>Richter nimmt Zeugen schlechtes Gedächtnis nicht ab</h2> <p>Einen jungen Zeugen, der ebenfalls bei dem 70-Jährigen nicht zugelassene Pyrotechnik eingekauft haben soll, sich aber partout nicht daran erinnerte, nahm der Vorsitzende Richter Thomas Geiger hart ran: „Es geht hier auch darum, wie oft das Gericht verarscht wird!“</p> <p>Das sei nun sechs Jahre her, versuchte sich der Zeuge zu verteidigen. Doch das ließ Geiger nicht gelten: „Auch nach sechs Jahren weiß man noch, wenn man etwas Illegales gemacht hat. Außer Sie machen das jeden Tag.“</p> <h2>Gericht geht über Plädoyers von Anklage und Verteidigung hinaus</h2> <p>Sowohl Verteidiger als auch Staatsanwalt hatten dafür plädiert, die Strafe des 70-Jährigen auf Bewährung auszusetzen. Das Gericht sah es anders und sprach das Urteil auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung.</p> <p>Seit 2014 sei der Mann nun zum dritten Mal wegen des Verkaufs nicht zugelassener Böller mit erheblicher Verletzungsgefahr vor Gericht. Von Böllern, mit denen auch Zigarettenautomaten aufgesprengt wurden.</p> <h2>Richter: „Einfach zu viel passiert“</h2> <p>Man könne einfach nicht davon ausgehen, dass sich damit nie jemand verletze, so Richter Geiger. „Das ist kein mildes Urteil“, aber es werde dem gerecht, dass das Opfer ein Leben lang leide. „Es ist einfach zu viel passiert.“</p> <p>Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, der 70-Jährige kann auch hier noch rechtliche Schritte einleiten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Körperverletzung Urteil Prozeß thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kugelbomben-Handel mit schrecklichen Folgen: Darum muss ein 70-Jähriger hinter Gitter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 28 May 2025 09:08:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie baut man eigentlich ein Gefängnis? Exklusive Einblicke in die Baustelle in Rottweil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wie-baut-man-ein-gefaengnis-exklusive-einblicke-in-die-baustelle-in-rottweil;art417930,12399722 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bis Ende 2027 soll die JVA in Rottweil fertig werden. Sie soll Platz bieten für 502 Gefangene. Wie sieht moderner Vollzug aus und wie macht man Gebäude sicher? Der SÜDKURIER konnte sich auf der Baustelle umsehen.  ]]></description>
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          Bis Ende 2027 soll die JVA in Rottweil fertig werden. Sie soll Platz bieten für 502 Gefangene. Wie sieht moderner Vollzug aus und wie macht man Gebäude sicher? Der SÜDKURIER konnte sich auf der Baustelle umsehen.<br>
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        Bis Ende 2027 soll die JVA in Rottweil fertig werden. Sie soll Platz bieten für 502 Gefangene. Wie sieht moderner Vollzug aus und wie macht man Gebäude sicher? Der SÜDKURIER konnte sich auf der Baustelle umsehen.



        <p>Die Mauer steht: 5,50 Meter ragt sie in die Höhe, ganz glatt, in mildem Braunton. Eine Wand, hinter der man die Baustelle nur erahnen kann. Erst oben auf dem Infoturm erkennt der Besucher, wie viel sich schon getan hat auf der Baustelle der neuen Justizvollzugsanstalt (JVA) Rottweil: 18 Gebäude errichtet das Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Außenstelle Konstanz, in Sichtweite des Rottweiler Testturms. „Wir bauen hier eine kleine Stadt“, sagt Sieglinde Neyer-Bedenk, Leiterin des Konstanzer Amts.</p> <p>Eigentlich ist hier alles streng geheim. Wie tief die Fundamente in den Boden ragen? Wie genau die Sicherheitsvorkehrungen sind? Da will sich das Finanzministerium beziehungsweise dessen Amt für Vermögen und Bau als Bauträger nicht zu genau in die Karten gucken lassen. Aber ein wenig Einblick gewähren die Bau- und Sicherheitsprofis den Journalisten dann doch.</p> <h2>Es geht an den Innenausbau</h2> <p>2023 war Spatenstich in Rottweil – nach langer Standortsuche, Bürgerbeteiligung und Architektenwettbewerb. Nun wird also seit zwei Jahren gebaut, in weiteren zwei Jahren – bis Ende 2027 – will man bereits fertig sein. Und noch sei man im Zeitplan, sagt Fabio Tedesco, Projektleiter beim Amt für Vermögen und Bau. Konkret bedeutet das: Fast alle Gebäude stehen schon in voller Höhe da – die Rohbauphase befindet sich im letzten Drittel. Die Fenster sollen ab Juni eingebaut werden, die Ausbaugewerke mit Elektrik und Installationen sind am Schaffen, in den Haftgebäuden wird gerade die Vergitterung eingebaut. Es folgen Estrich, Trockenbauarbeiten, Malerarbeiten.</p> <p>Nur mit einem einem Gebäude wurde noch nicht begonnen: Das Freigängerheim, das außerhalb der Mauern stehen soll, besteht mit der geplanten Begegnungsstätte bislang nur auf dem Papier.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gefängnisse im Land</span><span>Das Land hat 17 Justizvollzugsanstalten mit 18 Außenstellen, zwei Jugendarrestanstalten, ein Justizvollzugskrankenhaus sowie eine sozialtherapeutische Anstalt. Haftplätze sind knapp: Stand 30. April 2025 gab nach Angaben des Justizministeriums 7720 Haftplätze (ohne Jugendarrestanstalten), davon 6745 im geschlossenen sowie 975 im offenen Vollzug. Zu diesem Stichtag waren 7239 Gefangene (ohne Jugendarrestanstalten) untergebracht, davon 6668 im geschlossenen und 571 im offenen Vollzug. Damit ist der geschlossene Vollzug zu 98,86 Prozent ausgelastet, wobei die Belegungsquote in den einzelnen Anstalten variiert. Erfahrungsgemäß stelle eine Belegung von 90 Prozent in einer Anstalt eine faktische Vollbelegung dar, heißt es von Seiten des Justizministeriums. (rom)</span></label></div> <h2>Die Wand kommt am Stück</h2> <p>Wie baut man eigentlich ein Gefängnis? Überraschenderweise in Fertigbauweise: Die Wandteile aus zwei Lagen Beton (innen und außen), Isolierung und Armierungsstahl werden fertig geliefert. Zwischen Stahl und Innenwand klafft – noch – eine mindestens zehn Zentimeter breite Lücke, ausreichend Platz für Leitungen. Ob das Ausbruchversuchen standhält? Wohl schon. Steht die Wand in Position, wird die Lücke nämlich mit Beton verfüllt.</p> <p>Die Mauer, die nicht umsonst so glatt geraten ist, wie ein Mitarbeiter vom Justizministerium versichert, ist nicht das einzige Bollwerk, das Innen von Außen trennt. Davor gelagert ist in sechs Metern Abstand ein Streckmetallzaun, innen folgt auf die Mauer in wiederum zehn Metern Abstand ein weiterer Metallzaun, oben bewehrt mit Stacheldraht. Detektions- und Videotechnik wird noch eingebaut. Erstere würde anschlagen, wenn zum Beispiel etwas über den Zaun geworfen werden würde.</p> <p>502 Haftplätze soll die JVA bieten, wenn sie fertig ist. Davon 52 Plätze für Menschen mit körperlichen Einschränkungen – Plätze also, von denen es in Baden-Württemberg viel zu wenig gibt. Einsitzen sollen hier vor allem Gefangene aus der erweiterten Region – also aus den Landgerichtsbezirken Rottweil, Hechingen, Konstanz, Waldshut-Tiengen, Freiburg, Tübingen und Stuttgart.</p> <p>Alle männlichen Untersuchungshäftlinge der bestehenden JVAen in Rottweil und Waldshut-Tiengen sollen künftig in der neuen JVA untergebracht werden, außerdem Gefangene mit kurzen Strafen aus den umliegenden Gefängnissen, weitere Kapazitäten sollen für Häftlinge mit langen Strafen genutzt werden.</p> <h2>Auch ein Gefängnis braucht Ökopunkte</h2> <p>Kostenpunkt des gesamten Projekts: 280 Millionen Euro. 25.000 Quadratmeter Nutzfläche bietet das Areal, auf der doppelten Grundfläche. 160.000 Kubikmeter Erde wurden dafür bewegt. Teilweise, um das abschüssige Gelände aufzufüllen, teilweise für einen Schutzwall auf der Talseite des Geländes.</p> <p>Gefängnisneubau bedeutet nicht nur hohe Sicherheitsstandards, sondern auch ökologische Ausgleichsmaßnahmen. Wer auf der grünen Wiese baut, muss Ökopunkte gutmachen: 780.000 Stück sind das im Falle der JVA. 300.000 Punkte holte man über Pflanzen und Pflege einer Wacholderheide, inklusive Ziegenherde, rein, einen weiteren Teil über den blühenden Erdwall, der zudem helfen soll, die Lichtverschmutzung durch die JVA einzudämmen.</p> <p>Die Baustellenführung beginnt an der noch nicht vorhandenen Torwache mit separater Fahrzeugkontrolle, führt vorbei an Verwaltungsgebäuden, Dreifeldsporthalle, Werkstätten, dem so genannten Schubhof, auf dem die Gefangenentransporte ankommen werden, direkt daneben liegt die Kleiderkammer, in Nachbarschaft zum Küchengebäude. Die eigentlichen Haftgebäude, jeweils dreistöckig, befinden sich im unteren Teil des Geländes.</p> <p>Moderner Vollzug findet in kleinen Gruppen statt. Je 15 Häftlinge bilden eine Gruppe. Ihre Einzelzimmer liegen alle an einem Gang – nach der Außenseite zu, bei entsprechender Höhe ist ein Blick in die grüne Natur jenseits der Mauer möglich. Auch Doppelhafträume gibt es – zum Beispiel für Häftlinge mit Suizidgefahr, die nicht alleine sein sollen. Auf der anderen Seite des Flurs liegen die Gemeinschaftszimmer und die Küche. Vier Haftgruppen haben pro Stock Platz.</p> <p>Gut neun Quadratmeter groß ist ein Gefangenenzimmer. Darin enthalten: eine Nasszelle – auch diese fertig geliefert. Die Gitter sind schon eingebaut, die bodentiefen Fenster vermitteln trotzdem den Eindruck von einem gewissen Wohnkomfort. Richtig geöffnet werden kann allerdings nur der vergitterte Teil – eine Vorsichtsmaßnahme.</p> <h2>Höfe zum Spazieren und für Sport</h2> <p>Der Wohngruppenvollzug ist auch für die Bediensteten von Vorteil, wie Philipp Wissmann, Pressesprecher des Justizministeriums betont. Kleinere Gruppen lassen sich besser führen, es kann ein Vertrauensverhältnis zu den Betreuern entstehen. Nebenbei lassen sich so auch Mittäter voneinander trennen. Obwohl sie in derselben JVA einsitzen, müssen sie sich nie begegnen. Auch die beiden Höfe – ein Spazierhof und einer für Sport (mit Möglichkeiten für Streetball und Tischtennis) -, zu denen jede Wohngruppe Zugang hat, lassen sich voneinander trennen.</p> <p>Eine Stunde täglich Hofgang steht jedem Häftling mindestens zu. Je nach Wohngruppe hat er auch in seiner WG relativ viel Bewegungsfreiheit: ein bis drei Stunden Freizeit am Abend sind üblich. Denkbar ist aber auch, dass den ganzen Tag über die Zellentüren offenstehen. Wobei tagsüber ohnehin gearbeitet wird. Die JVA richtet selbst eine Schlosserwerkstatt ein. Weitere Werkstätten sollen von Firmen eingerichtet werden, die auf dem JVA-Gelände Häftlinge beschäftigen werden. Erste Interessenten sind vorhanden.</p> <p>Lastwagen fahren ein und aus, Kräne drehen sich: Täglich arbeiten zwischen 80 und 110 Personen – alle sicherheitsgeprüft – von zwölf Firmen auf der Baustelle. Künftig werden allerdings noch deutlich mehr kommen und gehen: 276 Personalstellen soll es an der JVA geben. Dazu kommen die Besucher: eine Stunde pro Monat Besuch steht jedem Häftling mindestens zu.</p> <h2>Freigänger sollen Wanderer verköstigen</h2> <p>Die Bushaltestelle, direkt an der JVA, braucht es aber noch aus anderem Grund: Die Freigänger müssen zu ihren Arbeitgebern gelangen können, ein Auto zu besitzen ist ihnen nicht erlaubt. Das Gebäude, das mit Holz statt mit Beton gebaut wird, soll noch eine Besonderheit enthalten: einen Gastbetrieb für Wanderer und Radfahrer – der Neckartalradweg führt schließlich direkt am JVA-Gelände vorbei. Die Bewirtung durch die Freigänger hatten sich die Bürger gewünscht, genauso wie die Dreifeldsporthalle auf dem JVA-Gelände, die von den örtlichen Vereinen mitgenutzt werden soll.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 25 May 2025 14:32:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Rottweiler Landgericht soll sicherer werden – und das ist der Grund dafür  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/das-rottweiler-landgericht-soll-sicherer-werden;art372505,12397164 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der neue Landgerichtspräsident Florian Diekmann stellt seine Pläne vor und spricht von den Herausforderungen, mit denen die Justiz heute kämpft.  ]]></description>
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          Der neue Landgerichtspräsident Florian Diekmann stellt seine Pläne vor und spricht von den Herausforderungen, mit denen die Justiz heute kämpft.<br>
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        Der neue Landgerichtspräsident Florian Diekmann stellt seine Pläne vor und spricht von den Herausforderungen, mit denen die Justiz heute kämpft.



        <p>Das Rottweiler Landgerichtsgebäude soll sicherer werden, mit Glastüren, die die Seitengänge abtrennen und gerne auch mit mehr Justizwachtmeistern. Das erklärte Florian Diekmann, seit einem Jahr Landgerichtspräsident, bei seiner ersten Pressekonferenz im schicken Schwurgerichtssaal.</p> <p>Hintergrund sind auch die Reichsbürgerprozesse der vergangenen Monate. „Man weiß nie, wann die die Prozesse stören“, so Diekmann. Die zunehmende Gewaltbereitschaft, mehr psychisch auffällige Menschen und die Fälle, bei denen im Gericht die Familien von Opfer und Täter aufeinandertreffen, machen dem Gericht Sorge.</p> <h2>Immer wieder auf der Suche nach Messern</h2> <p>In der Kaiserzeit, aus der das Gerichtsgebäude stammt, habe man sicherlich wesentlich mehr Wachtmeister gehabt, vermutete Diekmann. Heute helfen schon jetzt der kameraüberwachte und mit zusätzlichen Glaswänden ausgestattete Eingangsbereich sowie die Kontrollen der Besucher bei heiklen Prozessen. Da finde man immer wieder Messer, betonte Ralph Rohrer, einer der Wachtmeister. Meist sind es nicht solche, die unter das Waffengesetz fallen – abgenommen würden sie dennoch und am Ende zurückgegeben. In den Handtaschen der Damen seien es oft Pfeffersprays, die man ebenfalls konfisziere.</p> <p>„Die Gesellschaft ist dünnhäutiger geworden“, so das Fazit von Florian Diekmann. Dennoch plädiere er nicht für Verbote. „Man muss mit schlechten Meinungen umgehen und erklären, warum sie Quatsch sind.“ Denn in seinen Bereich fällt auch das Presserecht, wo die Arbeit mehr geworden ist. Nicht wegen der anwesenden Journalisten, „aber da fällt ja auch jeder Blogger drunter.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ein echter Fall aus dem Wachtmeister-Alltag</span><span>Wachtmeister Ralph Rohrer erzählte von einem Fall, wo der Vater eines Täters im Zuschauerraum die Mutter eines Opfers anspuckte. Da der Mann unter Bewährung stand, galt es, ihn zu verhaften. Also entließ man erst einmal alle in die Raucherpause und lockte von dort den Vater in die Zelle, in der sein angeklagter Sohn die Pause verbringen musste. Dort habe man ihn dann festnehmen können, aber nur unter erheblichem Widerstand. „Das war ganz schön knackig!“</span></label></div> <p>Die Arbeit der Justiz vereinfacht jetzt schon die digitale Akte, die bis Ende des Jahres überall eingeführt wird. In Rottweil hat man in Pilotprojekten schon gute Erfahrungen gesammelt. „Sie sparen viel Zeit, wenn sie nicht alle Akten für die Anwälte kopieren müssen“, so Florian Diekmann.</p> <p>Auch die Künstliche Intelligenz (KI) wünscht sich Diekmann als Helfer, und das werde auch kommen. Seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin sprach er ein großes Kompliment aus. Trotz der Veränderungen habe man es geschafft, weiterhin zu vermeiden, dass Häftlinge in Untersuchungshaft wegen zu langer Verfahrensdauer entlassen werden mussten. „Das können Sie den Bürgern auch wirklich schlecht erklären.“</p> <h2>Einige größere Fälle stehen in den nächsten Monaten an</h2> <p>Auch die Rechtsmittelquote, also die der Klagen, die neu aufgerollt werden müssen, sei in Rottweil sehr gering. Einige größere Fälle stehen noch an, darunter der des Buben, dem sein Kumpel ins Gesicht schoss und der nun blind ist. „Aber ich hoffe, dass die Menschen sich wieder beruhigen, nicht, dass wir im Herbst wieder viele neue Fälle haben.“</p> <p>Auch als Ausbildungsstandort habe sich Rottweil bewährt. Obwohl manch einer der Referendare die Stadt nicht auf der Wunschliste habe, blieben doch aktuell gleich zwei hier. Dies liege auch an guten Teilzeitangeboten, die vermehrt Frauen Führungspositionen ermöglichen, vermutet Florian Diekmann.</p> <h2>Das muss ein Wachtmeister mitbringen</h2> <p>Leider noch nicht bei den Justizwachtmeistern, für seinen Beruf durfte Ralph Rohrer Werbung machen: Er selbst ist Metzgermeister und stieg dann um – Berufsausbildung und -erfahrung sind Voraussetzung für die Ausbildung zum Justizwachmeister. Dazu braucht es körperliche Fitness, Deeskalationstechniken,, viel Rechtskenntnis und manchmal Geschick, um verfeindete Parteien auseinander zu halten.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gerichte Prozeß Polizist thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das Rottweiler Landgericht soll sicherer werden – und das ist der Grund dafür]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 20 May 2025 17:40:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende bei Chefsuche für die Polizei in Südbaden: Ermittlungen gegen designierten Präsidenten beendet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ende-der-ermittlungen-bei-chefsuche-im-konstanzer-polizeipraesidium-doch-ein-detail-bleibt-offen;art417930,12393139 ]]></link>      <description><![CDATA[  Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.



        <p>In der seit Monaten ungeklärten Führungsfrage am Polizeipräsidium Konstanz gibt es eine Wende: Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den ursprünglich vorgesehenen Polizeipräsidenten Jürgen von Massenbach-Bardt sind nach Informationen des SÜDKURIER eingestellt worden. Damit ist eine zentrale Hürde für seine Berufung an den Bodensee aus dem Weg geräumt. Eine Hürde bleibt aber noch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/konstanz-ermittlungen-gegen-den-designierten-praesidenten-des-polizeipraesidiums;art372448,12267390" title="Gegen den künftigen Präsidenten des Polizeipräsidiums Konstanz wird ermittelt">Der Fall hatte Ende 2024 landesweit für Aufsehen gesorgt</a>, als Ermittlungen gegen hochrangige Polizeibeamte bekannt wurden. Monate vorher hatte das Innenministerium in Stuttgart von Massenbach-Bardt für das Amt des Polizeipräsidenten in Konstanz angekündigt.</p> <p>Er ist ein hochrangiger, erfahrener Beamter, der bis dahin an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen als Vizepräsident tätig war. An seiner letzten Wirkungsstätte wird er als integerer und kompetenter Mann geschätzt. Sein Amt in Konstanz konnte er wegen der damaligen laufenden Ermittlungen nicht antreten.</p> <h2>Wie alles anfing</h2> <p>Die Ermittlungen begannen tatsächlich schon im Sommer 2024 und wurden im Dezember ausgeweitet. Das Landespolizeipräsidium erfuhr am 15. August 2024 von dem Verdacht, nachdem die Bürgerbeauftragte Kontakt aufgenommen hatte. Zuvor hatte ein Hinweisgeber sie informiert.</p> <p>Der Vorwurf: Manipulation von Leistungsprüfungen an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Ein Polizeianwärter habe die vorgeschriebene Zeit in einer Sportprüfung nicht erreicht. Die Ergebnisse sollen nachträglich manipuliert worden sein – angeblich mit Wissen und Beteiligung hochrangiger Polizeibeamter.</p> <p>Ein Anwärter für den gehobenen Polizeidienst soll eine geforderte Mindestzeit beim 5000-Meter-Lauf nicht erreicht haben. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/zeit-laeuft-ab-interims-chef-geht-aber-wer-uebernimmt-die-polizei-in-konstanz-ab-dem-1-april;art417930,12334001" title="Interims-Chef ist eigentlich bald weg: Führungsfrage bei Konstanzer Polizei wird immer akuter">Um mit Note 4,0 zu bestehen, darf man dafür längstens 24,5 Minuten brauchen</a>.</p> <h2>Interims-Lösung wurde verlängert</h2> <p>Am Konstanzer Präsidium gingen indes zum Jahreswechsel der bisherige Präsident Hubert Wörner, als auch sein Vize Thomas Föhr in den Ruhestand. Um die Leitung am Benediktinerplatz vorübergehend zu sichern, wurde Uwe Stürmer zum kommissarischen Polizeipräsidenten von Konstanz bestellt – eine Lösung, die ursprünglich für drei Monate gedacht war, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuehrungsfrage-im-polizeipraesidium-konstanz-aufgeschoben-interims-chef-bleibt-laenger;art417930,12347117" title="Führungsfrage im Polizeipräsidium Konstanz wird aufgeschoben: Interims-Chef bleibt länger">dann um zwei Monate (April und Mai) verlängert wurde</a>. Stürmer ist dazu Polizeipräsident in Ravensburg.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Polizeipräsidium Konstanz</span><span>Das Präsidium Konstanz ist für vier Landkreise zuständig: Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis, insgesamt sind die Polizisten des Präsidiums damit für die Sicherheit von 800.000 Menschen zuständig. Rund 1500 Mitarbeiter arbeiten beim Polizeipräsidium Konstanz.</span></label></div> <p>Die aktuellen Entwicklungen wollte Stürmer auf Anfrage nicht kommentieren. Er betont aber, dass er von Anfang an auf die Unschuldsvermutung hingewiesen hat. Er sei optimistisch, dass eine Entscheidung über die künftigen Führungsverhältnisse nun alsbald getroffen werden könne, so Stürmer.</p> <p>Im Präsidium in Konstanz wurde Stürmer offenbar geschätzt. Und viele hätten sich gewünscht, dass er die Aufgabe dauerhaft übernehme. Das wurde auf der jüngsten Personalversammlung deutlich, heißt es aus Polizeikreisen.</p> <h2>Ein Strafbefehl wurde beantragt</h2> <p>Jetzt steht fest: Das Verfahren gegen Jürgen von Massenbach-Bardt und die meisten anderen Beschuldigten wurde eingestellt. Die Staatsanwaltschaft sah keinen ausreichenden Tatverdacht – nach Prüfung aller Ermittlungsergebnisse fehlten Beweise für eine Anklage. Grundlage dafür ist Paragraf 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung. Bei einer mitbeschuldigten Tarifbeschäftigte wurde das Verfahren wegen geringer Schuld eingestellt.</p> <p>Anders siehst es aber für einen höherrangigen Polizeibeamten aus: Gegen den Institutsleiter an der Hochschule für Polizei wurde beim Amtsgericht Böblingen ein Strafbefehl beantragt. Der Mann soll im Juni 2024 veranlasst haben, dass das fragliche Zeugnis ausgestellt wurde und der Polizeianwärter seine Ausbildung fortsetzen konnte.</p> <p>Der Strafbefehl wurde vor wenigen Tagen erlassen, ist allerdings nicht rechtskräftig, bestätigt das Amtsgericht Böblingen. Es läuft ein Einspruchsverfahren. Damit könnte die Sache auch vor Gericht in einem Prozess verhandelt werden. Das Amtsgericht in Böblingen ist zuständig, weil der Tatort in Herrenberg liegt.</p> <h2>Was bedeutet das für die Polizeiführung in Konstanz?</h2> <p>Der 59-jährige von Massenbach-Bardt gilt damit zwar als unschuldig. Das Disziplinarverfahren ist formell aber noch nicht beendet. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich – nach Einschätzung mehrerer mit dem Verfahren vertrauter Stellen – um eine Formalie handelt. Denn in Disziplinarangelegenheiten wird in der Regel dem Ergebnis des Strafverfahrens gefolgt.</p> <p>Das Innenministerium erklärte, die laufenden Disziplinarverfahren „werden derzeit mit Nachdruck und höchster Priorität geführt“. Nach Abschluss werde eine „sachlich fundierte und rechtlich tragfähige Entscheidung“ getroffen.</p> <p>Von Massenbach-Bardt selbst erklärte, dass er sich zur weiteren Entwicklung nicht äußern könne – er bitte um Verständnis, wolle Entscheidungen der zuständigen Stellen nicht vorgreifen. Dass das Ermittlungsverfahren beendet ist, habe ihn persönlich sehr erleichtert.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wende bei Chefsuche für die Polizei in Südbaden: Ermittlungen gegen designierten Präsidenten beendet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 16:29:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Riskante Platznot an der Autobahn: Wie Experten die Lage an der Raststätte Neckarburg einschätzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/riskante-platznot-an-der-autobahn-a81-so-sieht-es-an-der-raststaette-neckarburg-aus;art372502,12389744 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lastwagenfahrer müssen zwingend Ruhepausen einhalten, aber Parkplätze sind allzu rar. Und so wird es manchmal gefährlich voll, es drohen Unfälle. Wie es an der A81 aussieht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Lastwagenfahrer müssen zwingend Ruhepausen einhalten, aber Parkplätze sind allzu rar. Und so wird es manchmal gefährlich voll, es drohen Unfälle. Wie es an der A81 aussieht.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/riskante-platznot-an-der-autobahn-a81-so-sieht-es-an-der-raststaette-neckarburg-aus;art372502,12389744]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lastwagenfahrer müssen zwingend Ruhepausen einhalten, aber Parkplätze sind allzu rar. Und so wird es manchmal gefährlich voll, es drohen Unfälle. Wie es an der A81 aussieht.



        <p>Der Auto Club Europa (ACE) will ein dringendes Problem ins öffentliche Bewusstsein rücken: den Mangel an Lastwagenstellplätzen entlang deutscher Autobahnen. Der Verein nahm jetzt die Situation unter anderem an der A81 in der Region konkret unter die Lupe. Auch an der Raststätte Neckarburg nahe Rottweil erfassten Ehrenamtliche des ACE den Sollbestand an Halteplätzen für die Brummis.</p> <p>„Wir haben in Deutschland ein Defizit von rund 20.000 LKW-Stellplätzen“, berichtete Sven Hübschen, der mit seinen Kollegen Uwe Witfer und Reinhard Streuber vom ACE die Situation auf dem Rastplatz Neckarburg dokumentierte. Die bundesweite Aktion an über hundert deutschen Rastplätzen lief unter dem Motto: „Arbeitsplatz Straße“.</p> <p>„Wir machen jährlich Aktionen aus dem Ehrenamtsbereich, häufig mit dem Schwerpunkt Verkehrssicherheit“, erklärte Hübschen weiter. In diesem Jahr seien es zwei Schwerpunkte, welche sich der Club vorgenommen habe: Schulwegsicherheit und Lasterstellplatzsituation.</p> <p>„Wir haben viel Schwerlastverkehr, laut Prognosen in den nächsten Jahren sogar stark zunehmend bis mindestens 2040“, sagte Uwe Witfer. Um der problematischen Lage bei den Parkflächen begegnen zu können, die für vorgeschriebene Ruhepausen benötigt werden, brauche es Geld, politischen Willen und vor allem Platz. „Platz ist in Deutschland immer so eine Sache. Man braucht auch regional den Willen dazu, hier etwas zu bewegen“, betonte Sven Hübschen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Autoclub Europa</span><span>Der Auto Club Europa (ACE) kümmert sich seit dem Jahr 1965 um alle mobilen Menschen, egal mit welchem Verkehrsmittel sie auf den Straßen unterwegs sind. Die Kernthemen des Autoclubs mit 630.000 Mitgliedern sind die klassische Unfall- und Pannenhilfe sowie Verkehrssicherheit, Verbraucherschutz, Elektromobilität und neue Mobilitätsformen.</span></label></div> <p>Und man sieht an diesem Donnerstagabend deutlich: Obwohl es noch nicht mal 21 Uhr ist, sind fast alle Lastwagenstellplätze der Rastanlage Neckarburg mit Lastkraftwagen belegt. Manche sogar nicht vorschriftsmäßig: „Auf Parkplätzen für PKW haben Lastwagen normalerweise nichts zu suchen. Trotzdem ist das oft das kleinste Problem“, so Uwe Witfer.</p> <p>Oft parkten Laster direkt am Einfahrtsbereich zu den Rastplätzen. Dies sei nicht selten gefährlich und könne im schlimmsten Fall zu Unfällen mit ebenfalls einfahrenden Personenwagen führen, welche dann Gefahr liefen, bei Dunkelheit gegen oder schlimmstenfalls sogar unter einen Laster zu fahren.</p> <p>„Aus diesem Grund sind Rasthofeinfahrten immer öfter mit kleinen Schildern zur Fahrbahnblockierung versehen, einfach um übermüdete LKW-Fahrer am Zuparken der nicht selten überfüllten Rastplätze zu hindern“, so Witfer.</p> <p>Auch dieser Umstand wird von den Verkehrsprofis erfasst, teilweise mit einer Drohne, die einen Gesamtüberblick über das Gelände gibt.</p> <p>Falsch geparkt? Verkehrsgefährdend? Sieben Tonnen, zehn Tonnen oder mehr? Die Spezialisten des ACE erfassen die Situation auf dem Rastplatz Neckarburg ganz genau. Und kommen innerhalb einer halben Stunde zum Fazit: 44 Laster abgestellt, davon zwei verkehrswidrig, jedoch nicht verkehrsgefährdend. Nur drei freie Parkplätze übrig.</p> <p>Alles in allem eine akzeptable Situation, so ihre Einschätzung – aber eben nur zu diesem Zeitpunkt. „In einer Stunde wird hier allerdings alles ganz anders aussehen, da wird der ganze Rastplatz voll mit LKWs sein und man muss dann hoffen, dass keine landwirtschaftlichen Zufahrten zugeparkt werden“, merkt Sven Hübschen an.</p> <p>Trotzdem sei der Rastplatz Neckarburg offenbar einer der weniger problematischen Plätze im Südwesten: „Richtung Offenburg/Lahr auf der A5 haben wir schon wirklich verkehrsgefährdende Situationen erlebt. Man muss aber immer sagen: Das ist nicht die Schuld der LKW-Fahrer, sondern immer der mangelhaften Situation an Parkgelegenheiten geschuldet“, unterstreicht Hübschen.</p> <p>Die Lastwagenfahrer hätten schließlich einen sehr harten Job und klar vorgeschriebene, sehr sinnvolle Ruhezeiten. Fänden sich dann nicht in kürzester Zeit genügend ordentliche Parkgelegenheiten, werde es oftmals schwierig.</p> <p>Fazit der drei Verkehrsprofis: Es gehe nicht gegen die Fahrer, ganz im Gegenteil. Es brauche eine tragfähige Lösung für Berufsfahrer und PKWs gleichermaßen. Damit werde sichergestellt, dass das Pausieren für die Trucker, welche dafür sorgen, dass Supermarktregale nicht leer bleiben, durch mangelnde Stellplätze nicht zum Stressfaktor oder gar Alptraum werde.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Riskante Platznot an der Autobahn: Wie Experten die Lage an der Raststätte Neckarburg einschätzen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 01 May 2025 12:03:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ärger ums Cannabisgesetz, mehr Gewalt, schlechtere Autofahrer: Das ist die Bilanz der Staatsanwälte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/staatsanwaltschaft-rottweil-arbeitet-zahlreiche-faelle-ab;art372505,12375970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.<br>
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        Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.



        <p>Bei der Präsentation der Statistik der Rottweiler Staatsanwaltschaft sparte die leitende Staatsanwältin Sabine Mayländer nicht mit Kritik am Cannabis-Gesetz: Man müsse schon „bekifft“ gewesen sein, dieses Gesetz zu machen. Es habe der Justiz nicht nur viel zusätzliche Arbeit gebracht, sondern auch Ungerechtigkeiten. Denn so seien die „schlampigen“ Straftäter, die ihre Strafe auch beim vierten Mal nicht bezahlt hatten, am Ende ohne davongekommen, während die Sorgfältigen zahlen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wechsel in der Pressestelle</span><span>Nach über 35 Jahren im Dienst und 25 Jahren als Pressesprecher der Rottweiler Staatsanwaltschaft wurde Frank Grundke von der leitenden Staatsanwältin Sabine Mayländer in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Markus Wagner. Grundke habe einen „bunten Blumenstrauß“ an Aufgaben gehabt, von Sexualverfahren über Tierschutzverstöße bis zum Flugverkehr. Dies zwang den gerne zum Dienst radelnden Oberstaatsanwalt einmal dazu, zu einem Flugunfall aufs Klippeneck zu radeln.</span></label></div> <p>700 Verfahren habe man händisch durchschauen müssen, so Mayländer, und nun müsse man sich mit Anträgen zur Löschung im Strafregister auseinandersetzen. Ihr selbst sei es egal, ob der Autofahrer, der sie als passionierte Radlerin in den Rollstuhl bringe, bekifft sei oder nicht. Es tue nichts zur Sache, ob man einem Drogenabhängigen den Führerschein abnehme oder nicht. „Die fahren auch ohne Führerschein.“</p> <h2>Oft sind die Anzeigen nicht gerechtfertigt</h2> <p>Etwa zwei Drittel der Verfahren, die die Staatsanwaltschaft 2024 bearbeitet hat, konnten eingestellt werden. Viele davon seien Anzeigen, die nicht gerechtfertigt waren. Solche gegen die Rundfunkgebühren beispielsweise, für die die Staatsanwaltschaft nicht zuständig ist und wo man den Leuten klarmachen müsse, dass sie hier einen Antrag an die entsprechende Behörde stellen müssen. „Man hat das Gefühl, es gibt immer mehr Wahnsinnige um einen herum“, so die leitende Oberstaatsanwältin.</p> <h2>Die Zahl der offenen Verfahren sinkt</h2> <p>Auch wurden viele Verfahren abgearbeitet. Die Zahl der offenen Verfahren sank von 2451 Ende 2023 auf 2365 Ende 2024, die Verfahrenszeit wurde um durchschnittlich zwei Tage verkürzt. Auf der anderen Seite ist in einigen Bereichen der Aufwand wesentlich größer geworden. Das beziehe sich vorwiegend auf Fälle, bei denen viele Daten ausgewertet werden müssen, beispielsweise bei Kinderpornographie oder Sozialversicherungsbetrug.</p> <h2>Es gibt mehr Körperverletzungen</h2> <p>Körperverletzungs- und Diebstahldelikte seien mehr geworden, betonte Sabine Mayländer. Die hatten während der Pandemie abgenommen, „das hat leider nicht angehalten.“ So waren es 2022 1223 Körperverletzungen, 2023 1342 und im vergangenen Jahr 1557. Bei den Diebstählen stieg die Zahl von 2023 auf 2024 um zwölf Prozent. Um Geldwäsche ging es 572 Mal, im Jahr davor 577 Mal. Im Bereich der Sexualdelikte gab es einen Anstieg von acht Prozent. Bei der Verbreitung von pornografischen Schriften waren es 20 Prozent mehr: 364 Fälle im Jahr 2023, 438 Fälle im vergangenen Jahr.</p> <h2>Die Leute fahren immer schlechter oder schneller</h2> <p>Eine Steigerung von 19 Prozent gab es bei den Verkehrsdelikten: „Die Leute fahren immer schlechter. Oder immer schneller“, stellt die leitende Staatsanwältin fest.</p> <p>17 Kapitaldelikte (2023: 15 Fälle) verzeichnet die Statistik, das sind Mord und Totschlag. Hingegen gab es eine Halbierung der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – Ergebnis der neuen Gesetzgebung – von 1044 auf 561 Verfahren im Jahr 2024. Allerdings blieben im Bereich der schweren Verstöße mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wie beim Handeltreiben mit nicht geringer Menge oder unter Einsatz von Waffen die Zahlen nahezu unverändert: 72 Fälle im Jahr 2023, 69 Fälle 2024. Damit habe sich das Argument, dass das neue Gesetz die Drogenbanden bekämpft, nicht bewahrheitet.</p> <h2>Es werden mehr Geldstrafen vollstreckt</h2> <p>Mehr geworden ist die Zahl der Vollstreckungsmaßnahmen: von 3177 im Jahr 2023 auf 3563. Der Schwerpunkt bilde hier die Vollstreckung von Geldstrafen, die Menge der Freiheitsstrafen stieg von 197 auf 236. Allerdings wurden 1589 Hafttage und damit eine Menge Geld eingespart, weil Leute, die ihre Geldstrafe nicht zahlen konnten, gemeinnützige Arbeit ableisten.</p> <h2>Arbeit finanziert sich weitgehend selbst</h2> <p>Ferner hat sich die Arbeit der Staatsanwaltschaft weitestgehend selbst finanziert: Mehr als 3,3 Millionen Euro an Bußgeldern brachte sie in die Staatskasse, darauf sei man stolz. Weitere 171.000 Euro an Geldauflagen gingen an gemeinnützige Einrichtungen.</p> <h2>Aufwühlende Fälle in der Region</h2> <p>Frank Grundke und Markus Wagner gingen abschließend auf die besonderen Verfahren im vergangenen Jahr ein: Ein am zweiten Weihnachtsfeiertag 2023 bei einer Feier erstochener Mann und ein Täter, der sich vorsätzlich in den Vollrausch getrunken hatte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/metalldiebe-was-die-maenner-haerter-trifft-als-die-haftstrafe;art372502,12259137" title="Haft für Metalldiebe: Die wahre Strafe ist aber etwas anderes">Oder eine Bande, die Metall aus Firmengebäuden in Millionenhöhe stahl,</a> ein versuchter Mord in Rottweils Innenstadt, bei der der Angestellte eines Lokals beinahe seinen Chef umgebracht hätte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/landgericht-rottweil-schickt-ex-lehrer-nach-kindesmissbrauch-lange-in-haft;art372502,12342194" title="Die dunkle Seite hinter dem freundlichen Gesicht: Ex-Lehrer muss nach Kindesmissbrauch lange in Haft">Aufwühlend war auch das Verfahren gegen einen ehemaligen Lehrer, der den kleinen Sohn einer Bekannten schwer sexuell missbrauchte.</a></p> <p>Für Grundke sind das die Fälle, die ihm während seiner langen Dienstzeit in Erinnerung bleiben werden: Ein Ehrenmord und der Fall eines Vaters, der mit seiner eigenen Tochter sechs Kinder gezeugt hatte.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ärger ums Cannabisgesetz, mehr Gewalt, schlechtere Autofahrer: Das ist die Bilanz der Staatsanwälte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 01 May 2025 12:03:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ärger ums Cannabisgesetz, mehr Gewalt, schlechtere Autofahrer: Das ist die Bilanz der Staatsanwälte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/staatsanwaltschaft-rottweil-arbeitet-zahlreiche-faelle-ab;art372505,12375970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.  ]]></description>
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          Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.<br>
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        Die Staatsanwaltschaft Rottweil arbeitet zahlreiche Fälle ab. Dabei zeigt sich: Viele Anzeigen werden auch ungerechtfertigt gestellt. Pressesprecher Frank Grundke gibt sein Amt an Markus Wagner ab.



        <p>Bei der Präsentation der Statistik der Rottweiler Staatsanwaltschaft sparte die leitende Staatsanwältin Sabine Mayländer nicht mit Kritik am Cannabis-Gesetz: Man müsse schon „bekifft“ gewesen sein, dieses Gesetz zu machen. Es habe der Justiz nicht nur viel zusätzliche Arbeit gebracht, sondern auch Ungerechtigkeiten. Denn so seien die „schlampigen“ Straftäter, die ihre Strafe auch beim vierten Mal nicht bezahlt hatten, am Ende ohne davongekommen, während die Sorgfältigen zahlen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wechsel in der Pressestelle</span><span>Nach über 35 Jahren im Dienst und 25 Jahren als Pressesprecher der Rottweiler Staatsanwaltschaft wurde Frank Grundke von der leitenden Staatsanwältin Sabine Mayländer in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Markus Wagner. Grundke habe einen „bunten Blumenstrauß“ an Aufgaben gehabt, von Sexualverfahren über Tierschutzverstöße bis zum Flugverkehr. Dies zwang den gerne zum Dienst radelnden Oberstaatsanwalt einmal dazu, zu einem Flugunfall aufs Klippeneck zu radeln.</span></label></div> <p>700 Verfahren habe man händisch durchschauen müssen, so Mayländer, und nun müsse man sich mit Anträgen zur Löschung im Strafregister auseinandersetzen. Ihr selbst sei es egal, ob der Autofahrer, der sie als passionierte Radlerin in den Rollstuhl bringe, bekifft sei oder nicht. Es tue nichts zur Sache, ob man einem Drogenabhängigen den Führerschein abnehme oder nicht. „Die fahren auch ohne Führerschein.“</p> <h2>Oft sind die Anzeigen nicht gerechtfertigt</h2> <p>Etwa zwei Drittel der Verfahren, die die Staatsanwaltschaft 2024 bearbeitet hat, konnten eingestellt werden. Viele davon seien Anzeigen, die nicht gerechtfertigt waren. Solche gegen die Rundfunkgebühren beispielsweise, für die die Staatsanwaltschaft nicht zuständig ist und wo man den Leuten klarmachen müsse, dass sie hier einen Antrag an die entsprechende Behörde stellen müssen. „Man hat das Gefühl, es gibt immer mehr Wahnsinnige um einen herum“, so die leitende Oberstaatsanwältin.</p> <h2>Die Zahl der offenen Verfahren sinkt</h2> <p>Auch wurden viele Verfahren abgearbeitet. Die Zahl der offenen Verfahren sank von 2451 Ende 2023 auf 2365 Ende 2024, die Verfahrenszeit wurde um durchschnittlich zwei Tage verkürzt. Auf der anderen Seite ist in einigen Bereichen der Aufwand wesentlich größer geworden. Das beziehe sich vorwiegend auf Fälle, bei denen viele Daten ausgewertet werden müssen, beispielsweise bei Kinderpornographie oder Sozialversicherungsbetrug.</p> <h2>Es gibt mehr Körperverletzungen</h2> <p>Körperverletzungs- und Diebstahldelikte seien mehr geworden, betonte Sabine Mayländer. Die hatten während der Pandemie abgenommen, „das hat leider nicht angehalten.“ So waren es 2022 1223 Körperverletzungen, 2023 1342 und im vergangenen Jahr 1557. Bei den Diebstählen stieg die Zahl von 2023 auf 2024 um zwölf Prozent. Um Geldwäsche ging es 572 Mal, im Jahr davor 577 Mal. Im Bereich der Sexualdelikte gab es einen Anstieg von acht Prozent. Bei der Verbreitung von pornografischen Schriften waren es 20 Prozent mehr: 364 Fälle im Jahr 2023, 438 Fälle im vergangenen Jahr.</p> <h2>Die Leute fahren immer schlechter oder schneller</h2> <p>Eine Steigerung von 19 Prozent gab es bei den Verkehrsdelikten: „Die Leute fahren immer schlechter. Oder immer schneller“, stellt die leitende Staatsanwältin fest.</p> <p>17 Kapitaldelikte (2023: 15 Fälle) verzeichnet die Statistik, das sind Mord und Totschlag. Hingegen gab es eine Halbierung der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – Ergebnis der neuen Gesetzgebung – von 1044 auf 561 Verfahren im Jahr 2024. Allerdings blieben im Bereich der schweren Verstöße mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wie beim Handeltreiben mit nicht geringer Menge oder unter Einsatz von Waffen die Zahlen nahezu unverändert: 72 Fälle im Jahr 2023, 69 Fälle 2024. Damit habe sich das Argument, dass das neue Gesetz die Drogenbanden bekämpft, nicht bewahrheitet.</p> <h2>Es werden mehr Geldstrafen vollstreckt</h2> <p>Mehr geworden ist die Zahl der Vollstreckungsmaßnahmen: von 3177 im Jahr 2023 auf 3563. Der Schwerpunkt bilde hier die Vollstreckung von Geldstrafen, die Menge der Freiheitsstrafen stieg von 197 auf 236. Allerdings wurden 1589 Hafttage und damit eine Menge Geld eingespart, weil Leute, die ihre Geldstrafe nicht zahlen konnten, gemeinnützige Arbeit ableisten.</p> <h2>Arbeit finanziert sich weitgehend selbst</h2> <p>Ferner hat sich die Arbeit der Staatsanwaltschaft weitestgehend selbst finanziert: Mehr als 3,3 Millionen Euro an Bußgeldern brachte sie in die Staatskasse, darauf sei man stolz. Weitere 171.000 Euro an Geldauflagen gingen an gemeinnützige Einrichtungen.</p> <h2>Aufwühlende Fälle in der Region</h2> <p>Frank Grundke und Markus Wagner gingen abschließend auf die besonderen Verfahren im vergangenen Jahr ein: Ein am zweiten Weihnachtsfeiertag 2023 bei einer Feier erstochener Mann und ein Täter, der sich vorsätzlich in den Vollrausch getrunken hatte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/metalldiebe-was-die-maenner-haerter-trifft-als-die-haftstrafe;art372502,12259137" title="Haft für Metalldiebe: Die wahre Strafe ist aber etwas anderes">Oder eine Bande, die Metall aus Firmengebäuden in Millionenhöhe stahl,</a> ein versuchter Mord in Rottweils Innenstadt, bei der der Angestellte eines Lokals beinahe seinen Chef umgebracht hätte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/landgericht-rottweil-schickt-ex-lehrer-nach-kindesmissbrauch-lange-in-haft;art372502,12342194" title="Die dunkle Seite hinter dem freundlichen Gesicht: Ex-Lehrer muss nach Kindesmissbrauch lange in Haft">Aufwühlend war auch das Verfahren gegen einen ehemaligen Lehrer, der den kleinen Sohn einer Bekannten schwer sexuell missbrauchte.</a></p> <p>Für Grundke sind das die Fälle, die ihm während seiner langen Dienstzeit in Erinnerung bleiben werden: Ein Ehrenmord und der Fall eines Vaters, der mit seiner eigenen Tochter sechs Kinder gezeugt hatte.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Strafrecht Strafverfolgungsbehörden Strafe thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ärger ums Cannabisgesetz, mehr Gewalt, schlechtere Autofahrer: Das ist die Bilanz der Staatsanwälte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 16:01:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pilot stürzt mit Flugzeug bei Deißlingen ab: Warum gibt es zwei Verletzte?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/flugunfall-an-der-bundesstrasse-523-pilot-stuerzt-mit-flugzeug-bei-deisslingen-ab-23-04-25;art372502,12367700 ]]></link>      <description><![CDATA[  Flugunfall an der Bundesstraße 523: Eine einmotorige Maschine stürzt im Landeanflug auf den Flugplatz Schwenningen am Neckar ab. UPDATE: Neue Angaben der Polizei zum Piloten.  ]]></description>
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          Flugunfall an der Bundesstraße 523: Eine einmotorige Maschine stürzt im Landeanflug auf den Flugplatz Schwenningen am Neckar ab. UPDATE: Neue Angaben der Polizei zum Piloten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Flugunfall an der Bundesstraße 523: Eine einmotorige Maschine stürzt im Landeanflug auf den Flugplatz Schwenningen am Neckar ab. UPDATE: Neue Angaben der Polizei zum Piloten.



        <p>Ein Kleinflugzeug ist bei Deißlingen im Landkreis Rottweil abgestürzt. Die einmotorige Maschine war am frühen Nachmittag, 21. April 2025, auf dem Weg von Leverkusen nach VS-Schwenningen.</p> <p>Die Absturzstelle befindet sich bei Deißlingen an der Bundesstraße 523 in einem Waldstück. Das Flugzeug hängt dort senkrecht in den Bäumen, mit dem Cockpit in Richtung Boden.</p> <h2>Wo kommt der Pilot her?</h2> <p>Eine Recherche am Unfallort ergab, dass der Pilot Mitglied der Sportfliegergruppe Schwenningen ist. Das Flugzeug – eine Diamond DA 20C1 Eclipse – befand sich auf dem Rückflug. Laut Webseite der Sportflieger wird das Flugzeug als Schulmaschine verwendet sowie für längere Überlandflüge.</p> <p>Im Einsatz waren die Feuerwehr Deißlingen mit vier Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften sowie zwei Rettungswagen aus VS-Schwenningen von der Johanniter Unfallhilfe und des Roten Kreuzes.</p> <p>Der Pilot wurde bei dem Absturz leicht verletzt. Inzwischen liegt eine Mitteilung der Polizei vor, laut der der Mann 60 Jahre alt ist. Er habe sich selbst aus der Maschine befreien können.</p> <p>Beim Einsatz verletzt hat sich außerdem eine Feuerwehrfrau.</p> <p>Wie es zu dem Absturz gegen 14 Uhr kam, ist nach den vorliegenden Informationen derzeit noch unklar. Laut der Internetseite Flightaware ist die Maschine um 11.44 Uhr in Leverkusen gestartet.</p> <p>Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist informiert, sagte Sven Haberer, Kreispressesprecher Feuerwehr Rottweil. Die Behörde ist für die Klärung der Unfallursache bei Flugzeugabstürzen zuständig. Die Polizei geht derzeit von einer technischen Ursache aus. Der Schaden am Flugzeug wird auf 200.000 Euro geschätzt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Pilot stürzt mit Flugzeug bei Deißlingen ab: Warum gibt es zwei Verletzte?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 13:07:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[100 Jahre alte Puppen in desaströsem Zustand: Die Puppendoktorin wirkt Wunder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/100-jahre-alte-puppen-vreny-kunz-haucht-im-puppenmuseum-rottweil-alten-spielsachen-neues-leben-ein;art372502,12367621 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bissspuren, Risse, Haarverlust: Im Puppenmuseum Rottweil schenkt Vreny Kunz alten Spielsachen neues Leben. Welche Puppen sie selbst mit viel Liebe nicht retten kann.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bissspuren, Risse, Haarverlust: Im Puppenmuseum Rottweil schenkt Vreny Kunz alten Spielsachen neues Leben. Welche Puppen sie selbst mit viel Liebe nicht retten kann.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/100-jahre-alte-puppen-vreny-kunz-haucht-im-puppenmuseum-rottweil-alten-spielsachen-neues-leben-ein;art372502,12367621]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bissspuren, Risse, Haarverlust: Im Puppenmuseum Rottweil schenkt Vreny Kunz alten Spielsachen neues Leben. Welche Puppen sie selbst mit viel Liebe nicht retten kann.



        <p>Nein, ans Aufhören denkt Vreny Kunz noch lange nicht. Und das, obwohl sie das Rentenalter längst erreicht hat. Aber da ist einerseits die Tatsache, dass niemand den Job übernehmen könnte. Und anderseits – und das ist viel wichtiger -, dass sie ihre Arbeit liebt.</p> <p>Es geht um die abgeliebten Puppen, die Fundstücke von Omas Dachboden, die zerlöcherten Kuscheltiere, das uralte Spielzeug vom Großvater. Sorgenkinder nennt Kunz sie. Und sie liebt es, ihnen neues Leben einzuhauchen.</p> <p>Eigentlich lebt Vreny Kunz in der Schweiz, doch mehrmals im Jahr reist sie nach Rottweil, zu Kornelia Hermann in ihr verzaubertes Puppenmuseum, in dem Kindheitsträume wahr werden. Und dann kommen die Leute aus der ganzen Region mit Spielzeugen, die die Puppendoktorin wieder herrichten soll.</p> <p>Ein älteres Ehepaar aus Villingen hat gleich mehrere dabei – etwa 100 Jahre alte Puppen, die allerdings in ziemlich desaströsem Zustand sind.</p> <h2>Hier zählt die Liebe, nicht der Marktwert</h2> <p>Lohnt es sich noch, das zu richten? Eine Frage, die Vreny Kunz oft hört. Und die sie eigentlich mit einem klaren Nein beantworten müsste, wenn sie es von der wirtschaftlichen Seite betrachten würde. Denn Sammlerstücke wie Käthe-Kruse-Puppen oder Steiff-Tiere sind auf dem Markt kaum noch etwas wert.</p> <p>Aber für die meisten Besitzer der alten Spielsachen zählt nicht der Marktwert, sondern die Liebe zu den alten Stücken, die Erinnerungen, die drin stecken. Manchmal ist es sogar die erste eigene Puppe, wie bei der 80-jährigen Dame aus Aldingen, die sich riesig freut, dass Vreny Kunz die Puppe wieder hergerichtet hat und sie diese nun abholen kann.</p> <h2>Die Eltern lachten sie aus</h2> <p>Eine andere Dame, sie kommt ebenfalls aus Villingen, erzählt mit leuchtenden Augen, wie sie sich als Zwölfjährige am Schaufenster des Spielzeugladens in ihrer Heimatstadt Hannover die Nase plattdrückte und von der schönen Käthe-Kruse-Puppe träumte. Die Eltern lachten sie aus, sie sei doch längst zu alt, um mit Puppen zu spielen. Doch sie habe nicht nachgegeben, erzählt sie, und irgendwann war Bärbel, wie sie sie taufte, ihr Eigen.</p> <p>Bärbel ist kürzlich Opfer eines Hundewelpen geworden, den ihre Besitzerin zu Besuch hatte: Die Haare sehen wüst aus, aus Rissen am Körper quillt das Rentierhaar, mit dem sie ausgestopft ist. Vreny Kunz weiß, was zu tun ist, für den Körper färbt sie Stoff passend ein, eine neue Frisur bekommt Bärbel auch. Nach Wunsch der Besitzerin, versteht sich.</p> <p>Eigentlich bekommt die Puppendoktorin alles wieder hin, schließlich hat sie jahrzehntelange Erfahrung. Und einen Fundus an Ersatzteilen. Den liefern Puppen oder Kuscheltiere, die keiner mehr will.</p> <h2>Zwischen Puppenseele und Online-Shopping</h2> <p>Wegwerfen? Geht nicht, da sind sich die Puppendoktorin und die Puppenmuseumsbetreiberin Kornelia Hermann absolut einig. „Sie haben für mich alle eine Seele“, sagt Kornelia Hermann, manchmal gehe sie durch die Ausstellungsräume und wünsche allen einen guten Morgen.</p> <p>Aber auch sie merkt, dass die Sammelleidenschaft am Aussterben ist. Das Museum betreibt sie aus Leidenschaft. „Es trägt sich gerade so.“ Und noch ein weiterer leerer Laden in Rottweil? Nein, daran will Kornelia Hermann auch nicht schuld sein. Zudem kommen doch immer wieder Leute, die einen Plüsch-Rottweiler als Souvenir oder eine Kasperlepuppe für die Enkelkinder kaufen.</p> <p>Ob die künftige <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/bauprojekt-in-rottweil-was-passiert-am-berner-feld-und-der-fussgaenger-haengebruecke;art372502,12356824" title="Fußgänger-Hängebrücke Rottweil: Was jetzt auf der anderen Seite des Neckars gebaut wird">Fußgänger-Hängebrücke Neckar-Line</a> und die <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/rottweil-backt-kleinere-broetchen-so-werden-die-planungen-fuer-landesgartenschau-2028-abgespeckt;art372505,11544615" title="Rottweil backt kleinere Brötchen: So werden die Planungen für Landesgartenschau 2028 abgespeckt">Landesgartenschau 2028</a> einen Schub für die Rottweiler Innenstadt bringen werden? Kornelia Hermann würde es freuen, skeptisch bleibt sie dennoch. Haben sich die Leute in den vergangenen Jahren doch viel zu sehr daran gewöhnt, vom Sofa aus einzukaufen, findet sie.</p> <h2>Wie die Puppendoktorin arbeitet</h2> <p>Vreny Kunz berät währenddessen das Ehepaar aus Villingen mit dem Korb voller Puppen, die teilweise nur noch aus Einzelteilen bestehen. Die Puppenfachfrau weiß, mit welchem Material sie da rangehen kann, Pappmaché oft, in Formen gepresst und mit Leim und Pflanzenöl verstärkt, oder Porzellan. Das kann man reparieren. Im Gegensatz zu moderneren Puppen aus Plastik.</p> <p>Wenn Kornelia Hermann solche für ihr Museum angeboten bekommt, dann gibt sie diese meist weiter an die Aktion Eine Welt. Wo sie dann für wenig Geld verkauft werden und der Erlös in Hilfsprojekte gesteckt wird. So hat jeder was davon.</p> <p>Und die Dame aus Villingen freut sich, dass Vreny Kunz aus den Einzelteilen wieder schöne Antiquitäten machen wird. Nur die Kleider, die die Puppen trugen, die sind reif für die Tonne. Doch auch das ist kein Problem. „Ich mach mich schon mal ans Nähen“, meint sie schmunzelnd.</p> <p>Damit alles fertig ist, bis die Puppendoktorin am 19. und 20. Juli mit den reparierten Lieblingen wieder ins Rottweiler Puppenmuseum kommt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[100 Jahre alte Puppen in desaströsem Zustand: Die Puppendoktorin wirkt Wunder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 15:54:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blutige Messerattacke mitten im Dorf: So urteilt das Landgericht über einen 19-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/blutige-messerattacke-mitten-im-dorf-landgericht-rottweil-verurteilt-19-jaehrigen;art372505,12363815 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Opfer wird durch den Stich lebensgefährlich verletzt. Zwar sieht das Landgericht Rottweil keinen versuchten Totschlag. Aber der 19-Järige muss dennoch hinter Gitter. Warum der Richter das als Chance bezeichnet.  ]]></description>
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          Das Opfer wird durch den Stich lebensgefährlich verletzt. Zwar sieht das Landgericht Rottweil keinen versuchten Totschlag. Aber der 19-Järige muss dennoch hinter Gitter. Warum der Richter das als Chance bezeichnet.<br>
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        Das Opfer wird durch den Stich lebensgefährlich verletzt. Zwar sieht das Landgericht Rottweil keinen versuchten Totschlag. Aber der 19-Järige muss dennoch hinter Gitter. Warum der Richter das als Chance bezeichnet.



        <p>Der 19-Jährige, der im August 2024 einen damals 16-Jährigen in einem Hüfinger Ortsteil mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat, hat jetzt beim Prozess vor dem Landgericht Rottweil sein Urteil erhalten. Und das fällt deutlich aus, auch wenn er nicht wegen versuchten Totschlags verurteilt wurde, wie es die Staatsanwaltschaft forderte, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung.</p> <p>Dabei hatte der Stich die Lunge des jugendlichen Opfers perforiert, was tödlich hätte ausgehen können. Aber es war der Angeklagte selbst, der seinem Opfer den teuren Pulli seiner Freundin so fest um den Oberkörper band, dass die äußerliche Blutung gestoppt wurde.</p> <p>Das Gericht sah deshalb, wie es Richter Karlheinz Münzer begründete, einen Rücktritt vom Totschlag. Und damit in der Gesamtbetrachtung eine gefährliche Körperverletzung. Die Konsequenz: vier Jahre Haft.</p> <h2>Im Internet als Möchtegern-Ganster inszeniert</h2> <p>Neben der Entschuldigung und dem Geständnis, das der 19-Jährige vor Gericht ablegte, war dies aber auch das wenige Positive, das für ihn sprach. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/opfer-ueberlebt-messerangriff-knapp-taeter-in-rottweil-vor-gericht;art372502,12351507" title="Messerstich in den Rücken: Jugendliches Opfer überlebt knapp">Chance über Chance habe er bekommen und keine davon genutzt, nicht einmal der Jugendarrest habe gefruchtet, warf ihm das Gericht vor.</a> „Dieser Warnschuss hat überhaupt keine Verhaltensänderung bewirkt, es ließ ihn vollkommen kalt.“ Im Gegenteil, auf Instagram-Videos habe er sich als Möchtegern-Gangster gefeiert, stolz darauf, im Knast gewesen zu sein.</p> <p>Ebenfalls auf Instagram hatte der Angeklagte zuvor auch sehr freizügige Bilder seiner erst 15-jährigen Freundin gepostet. Und das sei ein Grund, warum man ihn dort, in dem Dorf, in dem sie wohnte, nicht bei einer Party habe dabeihaben wollen – jener Party, auf der er dann doch auftauchen wollte.</p> <h2>Die Situation hat sich zugespitzt</h2> <p>Man kannte ihn offenbar als einen, der Ärger macht. Darum hatten ihn Freundinnen der 15-Jährigen in dieser Nacht im Dorf an der Kirche abgepasst und zur Rede gestellt, eine Ohrfeige fing er sich dabei auch ein, eins der Mädchen nannte ihn einen „Hurensohn“.</p> <p>Die Situation spitzte sich zu, als sich die Freunde der Mädchen einmischten und seine eigene Freundin ihn wegziehen wollte. Ob er denn keine Eier habe, weil er sich hinter einem Mädchen verstecke, fragten sie ihn. „So geht man nicht mit einem Möchtegern-Gangster um“, so umschrieb Richter Münzer die mutmaßliche Einstellung des Angeklagten.</p> <h2>Stich nicht mit Schweizer Taschenmesser</h2> <p>Das spätere Opfer der Messerattacke habe ihn im Streit geschubst. Und dann habe der 19-Jährige zum Messer gegriffen und zugestochen. Keineswegs sei das ein Schweizer Taschenmesser gewesen, betonte der Richter. Das hatte der 19-Jährige zunächst behauptet – die Tatwaffe wurde nicht gefunden. „Jeder hier weiß, wie schwierig das zu öffnen ist.“ Das gehe schon gar nicht, wenn man eine Hand in der Bauchtasche habe, wo sich das Taschenmesser befunden haben soll.</p> <p>Der Stich, neun Zentimeter tief und zwei breit, hätte tödlich sein können. Das war er glücklicherweise nicht. Und da der 19-Jährige dann dem Opfer half und wartete, bis der Rettungswagen da war, entschied das Gericht auf gefährliche Körperverletzung.</p> <h2>Chance auf Schulabschluss und Ausbildung</h2> <p>Noch eine Chance gibt es jetzt für den jungen Mann, der nun im Jugendgefängnis seinen Schulabschluss machen und eine Ausbildung beginnen kann. Dann, so Münzer, habe er die Möglichkeit, sein Leben in den Griff zu bekommen. Und von einem Möchtegern-Gangster zu einem Menschen zu werden, der ein normales Leben führt.</p> <p>Am besten nicht dort, wo er bisher bei seinen völlig überforderten Eltern wohnte, sondern an einem neuen Ort, mit neuen Freunden, ohne Drogen und Kriminalität.„Ich hoffe, dass Sie das hier erkannt haben“, so der Richter.</p> <p>Die vom psychiatrischen Gutachter diagnostizierte hyperkinetische Störung (ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und sein dissoziales Sozialverhalten müsse er im Gefängnis ebenfalls in den Griff bekommen, mit Medikamenten, Therapien und Gesprächen mit Sozialarbeitern.</p> <h2>Jugendstrafvollzug als Wohltat</h2> <p>Dann könnte er sogar vor Ablauf der vier Jahre frei kommen. Das werde man aber ganz genau im Blick behalten, versprach ihm Richter Münzer. „Nutzen Sie diese Chancen, das ist die Wohltat des Jugendstrafvollzugs.“</p> <p>Der junge Mann, der sonst ziemlich regungslos die Verhandlung verfolgte, zeigte hier ein leichtes Nicken. Und wurde dann in Fußfesseln wieder nach Adelsheim in die Haftanstalt gebracht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Tötungsdelikte Körperverletzung Prozeß thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blutige Messerattacke mitten im Dorf: So urteilt das Landgericht über einen 19-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:58:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödlicher Polizeischuss in Schramberg: Getöteter feuerte zuvor mit Schreckschusswaffe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/toedlicher-polizeischuss-in-schramberg-mann-feuert-auf-beamte-zuvor-mit-schreckschusswaffe;art372505,12363775 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat neue Erkenntnisse nach dem Polizeieinsatz. Die Waffe des Getöteten war nicht echt. Die Ergebnisse der Obduktion und weitere Untersuchungen stehen noch aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat neue Erkenntnisse nach dem Polizeieinsatz. Die Waffe des Getöteten war nicht echt. Die Ergebnisse der Obduktion und weitere Untersuchungen stehen noch aus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/toedlicher-polizeischuss-in-schramberg-mann-feuert-auf-beamte-zuvor-mit-schreckschusswaffe;art372505,12363775]]></guid>
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        Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat neue Erkenntnisse nach dem Polizeieinsatz. Die Waffe des Getöteten war nicht echt. Die Ergebnisse der Obduktion und weitere Untersuchungen stehen noch aus.



        <p>In seinem eigenen Garten ist <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/nach-toedlichem-polizei-einsatz-in-schramberg-was-die-leichenschau-jetzt-zeigen-soll;art372502,12359609" target="_blank" title="Erschossener Mann in Schramberg: Was die Leichenschau jetzt zeigen soll">ein 48-Jähriger von der Polizei erschossen worden</a>. Der Fall ereignete sich am Mittwoch, 9. April, in Schramberg. Kurz danach teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Rottweil mit, dass der Mann zuvor eine Schusswaffe auf die Beamten gerichtet habe.</p> <p>Inzwischen erklärt die Staatsanwaltschaft, dass es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt und dass der 48-Jährige auch abgedrückt habe. Viele weitere Fragen sind aber noch offen.</p> <h2>Mann hatte neurologische Klinik verlassen</h2> <p>Rückblende: Der 48-Jährige war vor dem tödlichen Vorfall am 9. April in Schramberg in einer neurologischen Fachklinik eingewiesen worden. Als er nicht mehr auffindbar war, hatte die Klinik den Mann „als abgängig“ gemeldet, woraufhin Suchmaßnahmen der Polizei eingeleitet wurden. Diese traf den 48-Jährigen im Garten seiner Wohnung in Schramberg an.</p> <p>Laut damaligen Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft richtete der Mann direkt eine Schusswaffe auf die Polizeibeamten. Der Mann habe mehrfache Aufforderungen, die Waffe wegzulegen, ignoriert. „Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch, bei dem der Mann getroffen wurde“, hieß es in der Pressemitteilung.</p> <h2>Mehrere Schüsse aus Schreckschusswaffe</h2> <p>Nun ist klar, dass die Waffe des Mannes keine echte Schusswaffe war. „Bei der benutzten Waffe des Getöteten handelte es sich um eine Schreckschusswaffe“, sagt Robin Schray, Erster Staatsanwalt, auf Nachfrage.</p> <p>Nach bisherigem Ermittlungsstand habe der 48-Jährige unmittelbar zuvor auch mehrfach mit der Waffe geschossen. „Die Rekonstruktion des Hergangs dauert noch an“, so Robin Schray.</p> <h2>Aufenthalt in Klinik bisher ungeklärt</h2> <p>Auch unklar ist die Unterbringung des Mannes in der neurologischen Klinik. „Es gibt theoretisch mehrere Möglichkeiten. Man könnte in einer neurologischen Klinik sein aufgrund einer gerichtlichen oder staatlichen Entscheidung“, so der Erste Staatsanwalt. Das sei hier aber nicht der Fall. „Deshalb muss man ermitteln, warum er dort war und wie lange.“</p> <p>Möglich ist also, dass die Entscheidung, sich in der Klinik behandeln zu lassen, freiwillig durch den 48-Jährigen selbst oder dessen Familie gefällt wurde. Weil dies aber nicht mit Sicherheit feststeht, sind „Art und Dauer des Aufenthalts in der neurologischen Klinik Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, erklärt Robin Schray.</p> <h2>Ergebnis der Obduktion steht noch aus</h2> <p>Das Endergebnis der Obduktion, die bereits am Donnerstag, 10. April lief, liegt laut Robin Schray noch nicht vor. Auch die Ergebnisse der toxikologische Untersuchung, also ob der Mann unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln stand, stehen noch aus.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Polizei Oberbürgermeister Polizeieinsatz Polizist Tötungsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tödlicher Polizeischuss in Schramberg: Getöteter feuerte zuvor mit Schreckschusswaffe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 12:07:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann springt nach Raucherpause auf losfahrenden Zug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-rottweil/mann-springt-nach-raucherpause-auf-losfahrenden-zug;art372505,12363671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Als ein Zug im Bahnhof Rottweil hält, steigt ein Mann zum Rauchen aus. Als die Bahn ohne ihn losfährt, versucht er trotzdem mitzukommen.  ]]></description>
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          Als ein Zug im Bahnhof Rottweil hält, steigt ein Mann zum Rauchen aus. Als die Bahn ohne ihn losfährt, versucht er trotzdem mitzukommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Als ein Zug im Bahnhof Rottweil hält, steigt ein Mann zum Rauchen aus. Als die Bahn ohne ihn losfährt, versucht er trotzdem mitzukommen.



        <p>Ein Mann ist am Bahnhof Rottweil nach einer Raucherpause auf die Kupplung zwischen der Lok und einem Waggon eines Zuges gesprungen. Der 27-Jährige war am Montagabend nicht rechtzeitig in die Bahn eingestiegen, wie die Polizei mitteilte. Die Türen schlossen sich und der Zug fuhr an. Der Mann, der sein Gepäck im Waggon zurückgelassen hatte, lief den Bahnsteig entlang und sprang dann auf den Zug.</p> <p>Der Lokführer bemerkte dies und leitete den Angaben zufolge eine Notbremsung ein. Bevor der Zug weiterfahren konnte, nahmen Beamte die Personalien des Mannes auf. Den 27-Jährigen erwartet laut Polizei nun eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei S-Bahn Verkehrsunglücke U-Bahn thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann springt nach Raucherpause auf losfahrenden Zug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 16:13:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hunderte-tote-zerstoerte-haeuser-panzer-auf-den-strassen-so-geht-1945-der-krieg-in-suedbaden-zu-ende-28-04-25;art417930,12362803 ]]></link>      <description><![CDATA[  Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hunderte-tote-zerstoerte-haeuser-panzer-auf-den-strassen-so-geht-1945-der-krieg-in-suedbaden-zu-ende-28-04-25;art417930,12362803]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.



        <p>Der 8. Mai 1945 gilt offiziell als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. In Südbaden findet der Spuk schon einige Tage vorher sein Ende, Konstanz etwa wird bereits am 26. April 1945 von französischen Streitkräften besetzt. Doch was genau passierte vor 80 Jahren in unserer Region?</p> <p>Die Menschen in Baden-Württemberg hören im Winter 1944/45 fast täglich Bombengeschwader, die auf dem Weg nach Stuttgart, München oder Friedrichshafen sind, um ihre tödliche Fracht abzuwerfen. Der Bevölkerung wird klar: Das Kriegsende ist nah, Deutschland wird den Endsieg nicht erringen. In unserem historischen Ticker können Sie nachlesen, was in diesen Tagen im Schwarzwald, am Hochrhein und am Bodensee passierte.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;script async src="https://cdn.tickaroo.com/webng/embedjs/tik4.js"&gt;&lt;/script&gt; &lt;div class="article-module article-infographic-dpa"&gt; &lt;tickaroo-liveblog liveblogId="67f7b3233122e82ddae71484" clientId="5c0fbe0f221cc0f721495ebc" /&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="tickaroo" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann Tickaroo Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt for Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereitswährenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="https://www.suedkurier.de/datenschutz" title="Datenschutzerklärung"></a></div> </aside> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="consentDenied"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Zustimmung ein externer Inhalt geladen werden, der den Inhalt ergänzt. Mit Ihrer Zustimmung kann Tickaroo Ihre personenbezogene Daten erheben und auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeiten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie auf den Privatsphäre-Link am Seitenende klicken. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" onclick="UC_UI.acceptService(this.dataset.pid);window.fcmsRefreshEmbedState();" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="#" onclick="UC_UI.showSecondLayer();return false;" title="Mehr Informationen"></a></div> </aside> <div class="embed-content"> <div style="display:none;" data-fcms-embed-container="embed"></div> <aside class="embed-toggle" style="display:none;" data-fcms-embed-container="deactivate"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Einwilligung entziehen</label></aside> </div> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Rottweil]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden]]></dc:rights>
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