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    <title>suedkurier.de - Kreis  Tuttlingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:35 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:35 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:42:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann wird bei der Arbeit von Müllwagen überrollt und stirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/toedlicher-unfall-in-emmingen-liptingen-mann-wird-bei-der-arbeit-von-muellwagen-ueberrollt-und-stirbt;art372506,12511894 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Müllwagen erfasst einen Mitarbeiter beim Rückwärtsfahren. Was der Gutachter jetzt klären soll – und wie es dem Fahrer des Wagens geht.  ]]></description>
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          Ein Müllwagen erfasst einen Mitarbeiter beim Rückwärtsfahren. Was der Gutachter jetzt klären soll – und wie es dem Fahrer des Wagens geht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Müllwagen erfasst einen Mitarbeiter beim Rückwärtsfahren. Was der Gutachter jetzt klären soll – und wie es dem Fahrer des Wagens geht.



        <p>Ein Mitarbeiter der Müllabfuhr ist im Landkreis Tuttlingen unter den Müllwagen gekommen und gestorben. Während der Arbeit sei der Mann in der Gemeinde Emmingen-Liptingen aus ungeklärter Ursache unter das rückwärts fahrende Auto gekommen, teilte die Polizei mit.</p> <p>Der Fahrer des Müllwagens erlitt einen Schock. Ein Gutachter soll nun Fragen zum genauen Unfallhergang klären. (dpa/lsw)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann wird bei der Arbeit von Müllwagen überrollt und stirbt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:42:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Billigpreise bei Amazon und Temu? Familienunternehmen aus Leipferdingen widersetzt sich dem Trend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/billigpreise-bei-amazon-und-temu-familienunternehmen-aus-leipferdingen-widersetzt-sich-dem-trend;art372502,12508818 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.  ]]></description>
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          Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.<br>
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        Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.



        <p>Jürgen und Birgit Fluck führen die Firma Tischideen und Ambiente. Das Unternehmen in Leipferdingen mag zwar wenigen bekannt sein, spielt aber deutschlandweit bei den Onlinehändlern ganz vorne mit. Bis zu 10.000 Pakete täglich werden von den 70 Mitarbeitern aus dem Geisinger Ortsteil verschickt.</p> <p>Der Internetshop wurde im Jahr 2025 bei einer Umfrage des TV-Senders ntv mit dem „Award 2025“ ausgezeichnet. Knapp 70.000 Verbraucherinnen und Verbraucher bewerteten dabei 1.284 Unternehmen.</p> <p>In der Einzelauswertung von 859 Online-Shops in 93 Kategorien erreichte die Leipferdinger Firma im Bereich „Kochen und Genießen“ den ersten Platz. Bürgermeister Martin Numberger gratulierte persönlich und besuchte das mittlerweile deutschlandweit bekannte Unternehmen.</p> <h2>So verändert sich das Unternehmen über 122 Jahre</h2> <p>Die Wurzeln des Familienbetriebs reichen 122 Jahre zurück: 1903 gründete die Großmutter von Birgit Fluck das ursprüngliche Haushaltswarengeschäft, das später von ihrer Mutter weitergeführt wurde.</p> <p>Schon als Kind begleitete Birgit Fluck ihre Mutter auf Messen und sammelte Erfahrungen im Handel. Als das Geschäft im Jahr 2000 aufgelöst werden musste, begann sie, die Restbestände über das Internet zu verkaufen – der Beginn des Versandhauses.</p> <h2>Erste Erfolge und Wachstum</h2> <p>Die Nachfrage war groß, und bald wurde das Sortiment erweitert – etwa um hochwertige Porzellanartikel bekannter Hersteller. Der Erfolg stellte sich ein, und seitdem wächst das Unternehmen stetig.</p> <p>Der Platz reichte bald nicht mehr aus: Zunächst mieteten die Flucks weitere Räume und errichteten ein Zelt, doch auch das war bald zu klein. Fündig wurden sie schließlich in Leipferdingen im leerstehenden Möbelhaus Schneider.</p> <h2>So setzt sich der Versandhändler gegen den Trend durch</h2> <p>Zuerst wurde nur ein Teil angemietet, später die gesamte Immobilie gekauft. Mittlerweile gehört auch das angrenzende Gelände in Richtung Watterdingen dazu.</p> <p>Trotz der 5.000 Quadratmeter großen Fläche wurde auch dieser Standort zu eng. Deshalb mietete die Firma in Gutmadingen, im Gebäude der ehemaligen Firma Kramer, ein zusätzliches Hochregallager mit etwa 1.250 Quadratmetern. „Wir wachsen gegen den Trend und sind ein familiengeführtes Unternehmen mit einem tollen Team“, sagt Jürgen Fluck.</p> <h2>30 dauerhafte Mitarbeiter</h2> <p>Mit dem Ausbau des Betriebs gab Fluck seine Arbeitsstelle in der Schweiz auf, um sich ganz dem eigenen Unternehmen zu widmen. Der familiäre Umgang mit den Mitarbeitenden ist den Flucks wichtig. Etwa 30 Personen sind dauerhaft beschäftigt, in den Monaten November und Dezember steigt die Zahl auf bis zu 70.</p> <p>Dann herrscht Hochbetrieb: Während im Sommer täglich rund 2.000 bis 3.000 Pakete verschickt werden, sind es zum Jahresende bis zu 10.000 am Tag.</p> <p>Auch Sohn Maximilian arbeitet inzwischen im Betrieb mit. Gemeinsam mit seinen Eltern blickt er optimistisch in die Zukunft, auch wenn die Platzfrage zunehmend drängt. „Wir benötigen dringend mehr Raum“, sind sich alle drei einig.</p> <h2>Niedrige Rücklaufrate</h2> <p>Im Onlinebereich arbeiten die Flucks mit großen Plattformen zusammen – allerdings nicht mit dem chinesischen Billiganbieter Temu, dessen Anfragen die Flucks konsequent ablehnen. „Bei den großen Online-Riesen wird oft am Service gespart, um Gewinne zu maximieren. Wir setzen dagegen auf Qualität – und das zahlt sich aus“, betont Birgit Fluck. Die Rücklaufquote liegt bei lediglich sechs bis sieben Prozent, was die Kundenzufriedenheit unterstreicht.</p> <p>Während in den Büroräumen konzentrierte Ruhe herrscht, geht es im Lager und beim Versand geschäftig zu. Tausende individuell zusammengestellte Pakete werden dort täglich sorgfältig verpackt und versandt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Billigpreise bei Amazon und Temu? Familienunternehmen aus Leipferdingen widersetzt sich dem Trend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:04:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junge Frau geht nachts mit ihrem Hund Gassi: Plötzlich sticht ein Mann mit dem Messer auf sie ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ploetzliche-messerattacke-auf-junge-frau-unbekannter-taeter-sticht-nachts-auf-passantin-ein;art372502,12508778 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine 26-Jährige geht in Trossingen nachts mit dem Hund raus – und wird auf dem Heimweg von einem Mann brutal verletzt. Das Opfer kommt ins Krankenhaus, der Täter flüchtet. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.  ]]></description>
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          Eine 26-Jährige geht in Trossingen nachts mit dem Hund raus – und wird auf dem Heimweg von einem Mann brutal verletzt. Das Opfer kommt ins Krankenhaus, der Täter flüchtet. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine 26-Jährige geht in Trossingen nachts mit dem Hund raus – und wird auf dem Heimweg von einem Mann brutal verletzt. Das Opfer kommt ins Krankenhaus, der Täter flüchtet. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.



        <p>In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 28. Oktober, ist es in der Kapfstraße / Heinz-Mecherlein-Straße in Trossingen zu einem Messerangriff gekommen. Das berichtet die Polizei.</p> <h2>Opfer erhält drei Messerstiche in die Hüfte</h2> <p>Eine 26-jährige Frau war demnach gegen 3.15 Uhr nach dem Gassigehen auf dem Nachhauseweg, als sich ihr ein unbekannter Mann unauffällig näherte. Dieser zog ein Messer und stach dreimal in den Hüftbereich der 26-Jährigen ein.</p> <p>Der Täter flüchtete anschließend unerkannt zu Fuß in Richtung Gölten. Der unbekannte Mann hat laut Beschreibung eine große Statur und trug schwarze Kleidung.</p> <h2>Verletzungen nicht lebensgefährlich</h2> <p>Die 26-Jährige kam zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus, eine Lebensgefahr konnte ausgeschlossen werden.</p> <p>Die Kriminalpolizeidirektion Rottweil hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, etwa, wenn es verdächtige Beobachtungen gegeben hat. Kontakt: Telefonnummer 0741 477-0.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junge Frau geht nachts mit ihrem Hund Gassi: Plötzlich sticht ein Mann mit dem Messer auf sie ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 17:05:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pistolenschuss bremst ihn nicht: 24-Jähriger liefert sich mit Polizei gefährliche Verfolgungsjagd  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/pistolenschuss-bremst-jungen-autofahrer-in-gosheim-nicht-24-jaehriger-liefert-sich-mit-polizei-gefaehrliche-verfolgungsjagd;art372502,12508071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 24-Jähriger fährt nachts skrupellos durch Gosheim und gefährdet zwei Beamte. Auch ein Schuss aus einer Dienstpistole eines Polizisten konnte ihn nicht stoppen. Doch am Ende nützt ihm das alles nichts.  ]]></description>
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          Ein 24-Jähriger fährt nachts skrupellos durch Gosheim und gefährdet zwei Beamte. Auch ein Schuss aus einer Dienstpistole eines Polizisten konnte ihn nicht stoppen. Doch am Ende nützt ihm das alles nichts.<br>
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        Ein 24-Jähriger fährt nachts skrupellos durch Gosheim und gefährdet zwei Beamte. Auch ein Schuss aus einer Dienstpistole eines Polizisten konnte ihn nicht stoppen. Doch am Ende nützt ihm das alles nichts.



        <p>Ein 24-jähriger Autofahrer hat versucht, sich am frühen Samstagmorgen, 25. Oktober, in Gosheim (Kreis Tuttlingen) einer Polizeikontrolle zu entziehen. Und das offenbar auf eine ausgesprochen rücksichtslose Weise, berichten es die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Dienstag, 28. Oktober.</p> <p>Gegen 3.30 Uhr fiel der Mann demnach einer Streifenbesatzung auf, da er innerorts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Trotz mehrerer Anhaltesignale und eingeschaltetem Blaulicht habe der Fahrer seine Geschwindigkeit erhöht, um sich der Kontrolle zu entziehen.</p> <p>Während eines Wendevorganges in einem Wohngebiet bemerkten die Beamten, dass ihnen der Renault Megane des 24-Jährigen entgegenkam und direkt auf den Streifenwagen zufuhr.</p> <h2>Direkt auf die Polizisten zugefahren</h2> <p>Da der Fahrer keinerlei Anzeichen zeigte, abzubremsen, verließen die Beamten den Streifenwagen und eilten an den Fahrbahnrand. In einem gefährlichen Manöver habe der 24-Jährige das Auto anschließend auf eine Polizeibeamtin zugesteuert, die einen Zusammenstoß nur durch schnelles Zurückweichen habe verhindern können.</p> <h2>Schuss auf Auto abgefeuert</h2> <p>Der zweite Beamte habe daraufhin einen Schuss auf die Seite des Autos abgefeuert, um es zu stoppen, berichten die Ermittler weiter. Der Fahrer habe seine Fahrt zunächst fortgesetzt, sei jedoch anschließend zu Fuß geflüchtet.</p> <p>Er konnte den Ermittlern zufolge kurze Zeit später nach intensiven Fahndungsmaßnahmen in der Nähe widerstandslos und ohne Verletzungen festgenommen werden. Er stand ersten Erkenntnissen zufolge unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Die Ermittlungen dauern an.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Pistolenschuss bremst ihn nicht: 24-Jähriger liefert sich mit Polizei gefährliche Verfolgungsjagd]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 15:11:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bewerten Sie die Gefahr realistisch? Schätzen Sie, wie viele Einbrüche es in Ihrem Wohnort gibt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg-wie-sicher-ist-ihr-wohnort-schaetzen-sie-wie-viele-einbrueche-es-wirklich-gibt;art417930,12499868 ]]></link>      <description><![CDATA[  10, 50 oder sogar 100? Hier finden Sie heraus, wie viele Einbrüche es in Ihrem Ort in den vergangenen Jahren gab. Forscher sagen: Viele Menschen schätzen das falsch ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          10, 50 oder sogar 100? Hier finden Sie heraus, wie viele Einbrüche es in Ihrem Ort in den vergangenen Jahren gab. Forscher sagen: Viele Menschen schätzen das falsch ein.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        10, 50 oder sogar 100? Hier finden Sie heraus, wie viele Einbrüche es in Ihrem Ort in den vergangenen Jahren gab. Forscher sagen: Viele Menschen schätzen das falsch ein.



        <p>Winterzeit und Spätherbst sind Einbrecherzeit. Viele Menschen in der Region fürchten sich davor — nicht ganz ohne Grund.</p> <p>Statistisch stimmt das: Eingebrochen wird ganzjährig, die meisten Einbrüche geschehen aber in den nun anstehenden Monaten. Können Sie einschätzen, wie oft in Ihrem Heimatort eingebrochen wurde? Raten Sie mit, indem Sie einen Ort auswählen und eine Schätzung abgeben. Wir speichern Ihre Angaben nicht.</p> <h2>Schätzen Sie die Einbrüche</h2> <div id="___chart"></div> <h2>Schon das Hören macht Sorge</h2> <p>Haben Sie die Zahl der Einbrüche überschätzt? Falls ja, sind Sie damit nicht allein. Es ist normal, „Gefahren als relativ häufiger einzuschätzen, als sie statistisch auftreten“, sagt Uwe Herwig, Psychiater und stellvertretender Geschäftsführer des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZfP).</p> <p>Ein Wohnungseinbruch hat zudem eine starke emotionale Komponente. Die eigenen vier Wände sind ein Rückzugsort, ein Raum der Sicherheit, der von Einbrüchen angegriffen wird. Daher schätzen „wir Gefahren oft als wahrscheinlicher ein, als sie sind, da die emotionale Bedeutung sie in unserem Bewusstsein stärker in den Vordergrund rückt“, sagt der Experte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Warum fürchten wir Einbrüche mehr als Unfälle?</span><span>Es gibt deutlich mehr Opfer von Verkehrsunfällen als von Wohnungseinbrüchen. Dennoch haben die wenigsten Menschen Angst, sich ans Steuer zu setzen.<br /> <br /> Uwe Herwig vom ZfP sagt dazu: „Hier wirkt ein kognitiver Effekt: Gefahren, die wir selbst kontrollieren oder beeinflussen können, machen uns weniger Angst als solche, die uns überraschen oder direkt betreffen. Beim Auto- oder Fahrradfahren haben wir das Steuer selbst in der Hand oder vertrauen jemandem, der es führt. Dadurch fühlen wir uns sicherer.<br /> <br /> Ein Einbruch dagegen wird von anderen verübt. Sie dringen in unsere Privatsphäre ein und nehmen uns die Kontrolle. Das Gefühl, ausgeliefert zu sein, löst Angst aus. Zudem spielt die emotionale Bedeutung eine Rolle: Ein Diebstahl gefährdet uns meist weniger persönlich und greift weniger stark in unsere geschützte Privatsphäre ein.“</span></label></div> <h2>Wichtig für das Überleben</h2> <p>Schon wenn wir im SÜDKURIER von einem Einbruch lesen oder die Polizei eine Kampagne für mehr Einbruchschutz fährt, steigt unsere Aufmerksamkeit. Im städtischen Tratsch vervielfältigen sich einzelne Einbrüche auf wundersame Weise, weil sich die Geschichten stets leicht verändern und im Zweifel auch die Adressen.</p> <p>Hinzu kommt die menschliche Neigung zur Generalisierung — die uns im Laufe unserer Entwicklung einige Vorteile gebracht hat. Es waren einzelne Erfahrungen unserer Vorfahren, die sie teilweise vor großen Gefahren geschützt haben, erklärt Herwig.</p> <h2>Die Zahlen sinken</h2> <p>Insofern scheint es menschlich sinnvoll, sich zu rüsten, auch wenn die Einbruchszahlen rückläufig sind. Was nicht nur an den Coronajahren liegt, in denen es Einbrecher schwer hatten. Schließlich waren die Menschen häufiger zu Hause, die Gelegenheiten zum Einbruch waren seltener. Auch danach liegen die Zahlen unter denen vor der Pandemie.</p> <p>Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz erklärt das mit erhöhter Aufmerksamkeit. Die Menschen würden heute mehr Wert auf gute Sicherheitssysteme für ihr Zuhause legen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bewerten Sie die Gefahr realistisch? Schätzen Sie, wie viele Einbrüche es in Ihrem Wohnort gibt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:03:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/goldenes-laub-bunte-regenschirme-zeigen-sie-uns-ihr-schoenstes-herbstfoto;art372502,12496284 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.<br>
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        Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.



        <p>Wolken, Nebel, tief stehende Sonne: Der Wandel vom Sommer in den Winter macht den Herbst in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zur vielfältigsten Jahreszeit für Fotografen. Wärmere Tage folgen auf kältere, trockene Phasen und regnerische. Die Bäume werden kahl, die Böden durchs fallende Laub hingegen bunt. Die einen kuscheln sich in warme Decken und trinken duftenden Tee, die anderen ziehen die Gummistiefel an und gehen Kastanien sammeln.</p> <p>Eine Zeit der Gegensätze, aber ohne unangenehme Extreme – vielleicht außer einem gelegentlichen Herbststurm. Zwischen dem heißen Sommer und dem eisigen Winter bieten sich lange Spaziergänge oder Wanderungen an. Kinder wirbeln durchs raschelnde Laub, Vögel sammeln sich zu Schwärmen.</p> <p>Und wenn das Wetter zu unwirtlich wird, läuft das Leben daheim eine Spur gemütlicher. Kerzen sorgen für stimmungsvolle Atmosphäre, ein gutes Buch für Unterhaltung. Es wird gebastelt und gebacken.</p> <h2>Jetzt sind die Leser gefragt</h2> <p>An möglichen Motiven mangelt es also nicht. Deshalb: Kamera oder Smartphone zücken und die unvergesslichen Momente festhalten. Wir freuen uns über Ihre Herbstfotos und veröffentlichen diese gerne an dieser Stelle. <a href="mailto:villingen.redaktion@suedkurier.de" target="" title="">Einfach per E-Mail an die Redaktion schicken.</a></p> <p>Als Begleittext sollten dabei Name, Adresse und Telefonnummer des Einsenders sowie der Ort der Aufnahme angegeben werden. Die schönsten Motive werden in der gedruckten Tageszeitung sowie auf unserer Webseite veröffentlicht.</p> <p>Mit einer grandiosen morgendlichen Aufnahme legt die Redaktion vor:</p> <p>Viele tolle Motive unserer Leserinnen und Leser haben uns bereits erreicht: Vom weiten Panoramablick hin zum leckeren Detail geht es bei dem Foto von Streuobst, das Walter Christ gelungen ist.</p> <p>Gottfried Schmidt wird in Sachen Herbstimpressionen vor der eigenen Haustür in Schwenningen fündig. Dort bekommen die Bäume durch den Nebel etwas Geisterhaftes.</p> <p>Rudolf Reim hat viele Lieblingsplätze in Villingen-Schwenningen. Das ist einer davon:</p> <p>Eine ganze Reihe beeindruckender Aufnahmen aus dem Schwenninger Moos schickt uns Rolf Ketterer.</p> <p>Aber Rolf Ketterer war mit seiner Kamera auch in Villingen und andernorts unterwegs.</p> <p>Jutta Riedel aus Villingen zog es hingegen zum Herbst nach Immendingen ...</p> <p>... beziehungsweise nach Neudingen.</p> <p>Rudolf Reim widmet sich schon der übernächsten Jahreszeit: der Fasnet.</p> <p>Leserin Gaby Binder aus Donaueschingen schickt einige Aufnahmen von der Baar:</p> <p>Sylva Käfer aus Donaueschingen hat beispielsweise die herbstliche Atmosphäre am Baggersee bei Hüfingen eingefangen.</p> <p>Gisela Schuler aus Mönchweiler hat einen sonnig-goldenen Herbstmoment am Klosterweiher in St. Georgen festgehalten und glänzende Kastanienschätze im Laub entdeckt und war im Schwenninger Moos unterwegs.</p> <p>Außerdem fand Gisela Schuler eine schöne Fotogelegenheit im Hegau.</p> <p>Zauberhafte, herbstlich gefärbte Blätter hat Rolf Ketterer aus Villingen in seinem Garten fotografiert.</p> <p>Außerdem hat er sich im Rosengarten auf dem Hubenloch umgesehen:</p> <p>Wiebke Scharf hat herbstlich bunte Bäume in der Villinger Wöschhalde fotografiert.</p> <p>Miriam Uhrig ist ein stimmungsvoller Schnappschuss an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen gelungen.</p> <p>Walter Christ aus Brigachtal hat herbstliche Streifzüge in Bad Dürrheim, Villingen und Schwenningen unternommen und hatte ebenfalls seine Kamera dabei:</p> <p>Karin Gambin aus Villingen war im Schwenninger Moos unterwegs:</p> <p>Alexandra Staiger hat den Herbst am St. Georgener Klosterweiher fotografisch festgehalten:</p> <p>Stefan King aus Tannheim hat in Tannheim herbstlich gefärbte Laubbäume fotografiert:</p> <p>Sieglinde Scherzinger hat bei einem Ausflug im Elsaß beim Odilienberg Herbststimmung pur fotografiert.</p> <p>Die schönen Seiten des Herbstes sind manchal die beiden Seiten einer Spiegelung. So wie in der Aufnahme von Rudolf Reim an der Brigach in Villingen.</p> <p>Wolfgang Bräun aus Villingen war im Schwarzwald unterwegs:</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 11:56:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[17 Gaststätten, 13 Verstöße: Zöllner und Steuerfahnder kontrollieren auf Schwarzarbeit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/zoellner-kontrollieren-in-singen-17-gaststaetten-13-mal-werden-sie-fuendig-26-09-25;art372458,12487740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Hauptzollamt Singen beteiligte sich an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit im Gaststättengewerbe am Freitag. Die 31 Ermittler wurden in einigen Lokalen fündig.  ]]></description>
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          Das Hauptzollamt Singen beteiligte sich an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit im Gaststättengewerbe am Freitag. Die 31 Ermittler wurden in einigen Lokalen fündig.<br>
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        Das Hauptzollamt Singen beteiligte sich an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit im Gaststättengewerbe am Freitag. Die 31 Ermittler wurden in einigen Lokalen fündig.



        <p>Bei einer gezielten und bundesweiten Kontrollaktion in Gaststätten deckten die Fahnder des Hauptzollamts Singen am Freitagabend, 19. September, mehrere Verstöße auf. In Singen sind dabei acht Gaststätten überprüft und 32 Angestellte zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt worden, berichtet das Hauptzollamt am Mittwoch in einer Pressemitteilung. 31 Einsatzkräfte des Hauptzollamts Singen waren demnach allein im Hegau im Einsatz.</p> <p>Zur gleichen Zeit wurden in Waldshut neun Objekte und 40 Personen überprüft, dafür waren 21 weitere Zöllner vor Ort. Unterstützt wurde die Aktion von acht Beschäftigten der Steuerfahndung. An die Kontrollen schließen sich laut Hauptzollamt umfangreiche Ermittlungen an.</p> <p>Bei den Prüfungen in den Landkreisen Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und Waldshut sowie dem Schwarzwald-Baar-Kreis seien folgende mutmaßlichen Verstöße festgestellt worden: In acht Fällen seien Verfahren wegen illegalem Aufenthalt und in drei Fällen wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt eingeleitet worden. In vier Fällen bestehe der Verdacht auf Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen. Eine Person sei im Rahmen einer erkennungsdienstlichen Maßnahme an die Landespolizei übergeben worden.</p> <h2>Zöllner durchsuchten zwei Geschäftsräume</h2> <p>An beiden Standorten hätten die Zöllner darüber hinaus weitere Verstöße wie Aufzeichnungspflichtverletzung, Meldeverstöße und Verstöße in Bezug auf die Beschäftigung von Ausländern festgestellt. In zwei Fällen seien Geschäfts- und Wohnräumen durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden.</p> <p>Nach den Prüfungen und Befragungen vor Ort beginne für die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit nun die Auswertung der erhobenen Daten, die Prüfung der Geschäftsunterlagen und die Sichtung der Beweismittel, berichtet das Hauptzollamt. Auch der Abgleich mit Sozialversicherungsträgern und weiteren Behörden beinhalte die umfangreichen Prüfungen im Nachgang der Aktion.</p> <h2>Gewerbe mit den meisten Beschäftigten</h2> <p>Bei Hotellerie und Gastronomie handele es sich um die größten und beschäftigungsstärksten Branchen und sie seien laut Hauptzollamt besonders von Schwarzarbeit betroffen. Es würden daher besonders strenge Bestimmungen gelten, zum Beispiel im Hinblick auf Melde- und Ausweispflichten. Der Zoll trage durch seine Prüf- und Ermittlungsverfahren zur Sicherung der Sozialsysteme und Staatseinnahmen bei und ermögliche damit faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen, heißt es in der Pressemitteilung.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[17 Gaststätten, 13 Verstöße: Zöllner und Steuerfahnder kontrollieren auf Schwarzarbeit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 09:44:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto fährt gegen Hauswand – Fahrer eingeklemmt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/auto-faehrt-in-deilingen-im-landkreis-tuttlingen-gegen-hauswand-fahrer-eingeklemmt;art372506,12486301 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitten im Ort prallt ein Auto gegen eine Hauswand. Der Fahrer wird eingeklemmt und muss befreit werden. Warum auch ein Statiker zur Unfallstelle fährt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mitten im Ort prallt ein Auto gegen eine Hauswand. Der Fahrer wird eingeklemmt und muss befreit werden. Warum auch ein Statiker zur Unfallstelle fährt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mitten im Ort prallt ein Auto gegen eine Hauswand. Der Fahrer wird eingeklemmt und muss befreit werden. Warum auch ein Statiker zur Unfallstelle fährt.



        <p>Gegen eine Hauswand ist ein Auto in Deilingen (Kreis Tuttlingen) gefahren. Durch die Wucht des Zusammenstoßes sei der Fahrer im Wagen eingeklemmt worden und habe von der Feuerwehr befreit werden müssen, sagte ein Polizeisprecher. Sanitärer brachten ihn in ein Krankenhaus. Wie schwer er verletzt ist, war zunächst unklar.</p> <p>Ob das Haus einsturzgefährdet ist, soll nun von einem Statiker geprüft werden. Die Feuerwehr habe dies nicht beurteilen können, so der Sprecher. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war an dem Unfall kein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Höhe des Schadens dauern an. (dpa/lsw)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Klinik Oberbürgermeister Polizei Unfall Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto fährt gegen Hauswand – Fahrer eingeklemmt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:33:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[130 neue Lehrer für den Kreis Konstanz: Sie prägen Schüler manchmal ein Leben lang  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/130-neue-lehrkraefte-fuers-neue-schuljahr-202526-im-kreis-konstanz-das-sind-35-mehr-als-2024;art372458,12481078 ]]></link>      <description><![CDATA[  Insgesamt 130 neue Lehrkräfte sollen ab dem kommenden Schuljahr 2025/26 die Schulen in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen bereichern. Zum Ende der Sommerferien wurden sie in der Ekkehard-Realschule vereidigt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Insgesamt 130 neue Lehrkräfte sollen ab dem kommenden Schuljahr 2025/26 die Schulen in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen bereichern. Zum Ende der Sommerferien wurden sie in der Ekkehard-Realschule vereidigt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Insgesamt 130 neue Lehrkräfte sollen ab dem kommenden Schuljahr 2025/26 die Schulen in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen bereichern. Zum Ende der Sommerferien wurden sie in der Ekkehard-Realschule vereidigt.



        <p>„Sie treten ein in einen Beruf, der nicht nur Job ist, sondern ein Versprechen an die Zukunft.“ So begrüßte Patricia Heller-Tassoni, Schulleiterin der Singener Ekkehard-Realschule, die neu eingestellten Lehrkräfte anlässlich der Vereidigung in der Aula ihrer Schule. Diese sollen ab dem nächste Woche beginnenden Schuljahr 2025/26 die Schulen in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen unterstützen.</p> <p>130 Lehrkräfte werden im Beamtenverhältnis eingestellt, berichtet Gerhard Schlosser als kommissarischer Leiter des zuständigen staatlichen Schulamts Konstanz. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schuljahresstart-am-limit-die-lehrerversorgung-im-hegau-ist-knapp-bemessen;art372458,12171211" target="_blank" title="Schuljahresstart am Limit: Die Lehrerversorgung im Hegau ist knapp bemessen">Das sind rund 35 mehr als im vergangenen Schuljahr</a>. „In diesem Jahr haben wir eindeutig mehr Damen als Herren, vor allem im Grundschulbereich“, fährt Schlosser fort. Hinzu kämen rund 280 Lehrkräfte mit zeitlichem Vertrag, wie etwa Krankenvertretungslehrer.</p> <p>„Sie sollen in den 146 Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren der beiden Landkreise eingesetzt werden“, so der kommissarische Schulamtsleiter. Für die Vereidigung von Gymnasiallehrern sei hingegen das Regierungspräsidium Freiburg zuständig.</p> <h2>Amtseid gilt auch im Feierabend, Urlaub oder Ruhestand</h2> <p>„Lehrkräfte sind die wichtigsten Säulen des Schulalltags – sie sind maßgeblich für eine starke Schulgemeinschaft“, hebt Gerhard Schlosser hervor. Und auch Schulleiterin Patricia Heller-Tassoni betonte die große Verantwortung, die auf den Schultern der Lehrer laste: „Sie prägen die Schule und die Schüler manchmal für einen Moment, manchmal für ein Leben lang.“ Darüber hinaus lebe der Lehrerberuf vom Wandel, Mitdenken und dem Mut zur Veränderung.</p> <p>Das erkannten auch die anwesenden neuen Lehrkräfte, die im Anschluss an die Reden mit erhobener Hand ihren Eid ableisteten. Dieser gilt als Grundvoraussetzung für eine Verbeamtung. „Der Eid beinhaltet ein klares Bekenntnis zu den Werten der Demokratie. Das ist heute wichtiger denn je“, gab Schlosser den angehenden Lehrern mit. Zudem betonte er, dass der Amtseid auf Lebenszeit gelte – auch im Feierabend, Urlaub oder Ruhestand.</p> <h2>Die Lehrer werden nicht alleingelassen</h2> <p>Im Rahmen der Vereidigung stellten sich auch Organisationen vor, die für die neuen Lehrkräfte im Berufsalltag bedeutend sein könnten. Die Beratungsstelle Singen ist für die Beratung bei Schwierigkeiten und Konflikten zuständig, wie die Fachbereichsleiterin Friederike Feiske erklärte. Der örtliche Personalrat für den schulischen Bereich vertritt die Lehrkräfte laut der Vorsitzenden Eva-Marija Schuldt gegenüber dem Schulamt und der Schulleitung. Nadja Stammerjohann ist die Beauftragte für Chancengleichheit des Schulamts Konstanz und helfe, Familie und Beruf zu vereinbaren. Und Alexandra Göbel, die Vertrauensperson der Schwerbehinderten des Schulamts Konstanz, sei für die Beratung, Unterstützung und Begleitung schwerbehinderter Lehrkräfte zuständig.</p> <p>Außerdem waren zahlreiche Vertreter des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft des Landes Baden-Württemberg (GEW) anwesend.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die wichtigsten Zahlen in Kürze</span><span>In den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen sind laut dem kommissarischen Schulamtsleiter Gerhard Schlosser rund 3300 Lehrkräfte im Einsatz. Sie unterrichten etwa 32.000 Schüler an 146 Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.</span></label></div> <p>„Obwohl die Vereidigung der neuen Lehrkräfte jetzt hinter uns liegt, sind die Einstellungen an den Schulen noch nicht abgeschlossen. Auch nach Schuljahresbeginn werden weitere Stellen ausgeschrieben sein“, betont der kommissarische Schulamtsleiter.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[130 neue Lehrer für den Kreis Konstanz: Sie prägen Schüler manchmal ein Leben lang]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 14:50:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So klingt's im Ländle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/so-klingts-im-laendle;art372566,12479432 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem "Danzbodaglüha" im Ochen und Schafstall am Vorabend wird am 7. September im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. der baden-württembergische Volksmusiktag mit schwäbisch-alemannischen Volksmusikgruppen gefeiert  ]]></description>
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          Nach dem "Danzbodaglüha" im Ochen und Schafstall am Vorabend wird am 7. September im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. der baden-württembergische Volksmusiktag mit schwäbisch-alemannischen Volksmusikgruppen gefeiert<br>
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        Nach dem "Danzbodaglüha" im Ochen und Schafstall am Vorabend wird am 7. September im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. der baden-württembergische Volksmusiktag mit schwäbisch-alemannischen Volksmusikgruppen gefeiert



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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So klingt's im Ländle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 15:20:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[71-jähriger Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit einem Auto  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/71-jaehriger-motorradfahrer-stirbt-nach-zusammenstoss-mit-einem-auto-bei-fridingen;art372502,12477480 ]]></link>      <description><![CDATA[  90-jähriger Autofahrer übersieht das Motorrad, als er von einem Parkplatz auf die L440 fahren will. Gutachter untersucht jetzt den Unfallhergang. Das ist genau passiert.  ]]></description>
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          90-jähriger Autofahrer übersieht das Motorrad, als er von einem Parkplatz auf die L440 fahren will. Gutachter untersucht jetzt den Unfallhergang. Das ist genau passiert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        90-jähriger Autofahrer übersieht das Motorrad, als er von einem Parkplatz auf die L440 fahren will. Gutachter untersucht jetzt den Unfallhergang. Das ist genau passiert.



        <p>Ein 71-jähriger Motorradfahrer ist nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag, gegen 16.20 Uhr, auf der L 440 bei Fridingen bei einem Unfall tödlich verletzt worden.</p> <p>Ein 90-jähriger Autofahrer wollte von einem Parkplatz nach links auf die L440 in Richtung Fridingen einfahren. Hierbei übersah er den 71-Jährigen, der aus Fridingen kommend in Richtung Neuhausen unterwegs war.</p> <h2>Der Motorradfahrer kann die Kollision nicht verhindern</h2> <p>Trotz eines Ausweichmanövers konnte der Motorradfahrer eine Kollision nicht verhindern und prallte mit großer Wucht in den vorderen Radlauf des Wagens. Bei dem Unfall erlitt der Motorradfahrer lebensbedrohliche Verletzungen und wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik geflogen.</p> <p>Trotz der umgehenden medizinischen Versorgung verstarb der Fahrer leider infolge seiner schweren Verletzungen, so die Polizei. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert.</p> <h2>Ein Gutachter untersucht den Unfallhergang</h2> <p>Zur Ermittlung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Es entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L440 für mehrere Stunden gesperrt.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[71-jähriger Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit einem Auto]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 15:04:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unglaublich: Kind bei sommerlicher Hitze allein im Auto gelassen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/unglaublich-kind-bei-sommerlicher-hitze-allein-im-auto-gelassen;art372506,12462336 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Passant entdeckte in Tuttlingen einen Zweijährigen in einem Auto, das bei sommerlichen Temperaturen allein zurückgelassen worden war. Und das war noch nicht alles.  ]]></description>
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          Ein Passant entdeckte in Tuttlingen einen Zweijährigen in einem Auto, das bei sommerlichen Temperaturen allein zurückgelassen worden war. Und das war noch nicht alles.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Passant entdeckte in Tuttlingen einen Zweijährigen in einem Auto, das bei sommerlichen Temperaturen allein zurückgelassen worden war. Und das war noch nicht alles.



        <p>Gegen 20 Uhr entdeckte ein Passant auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes einen etwa zweijährigen Jungen, der ohne Aufsicht in einem Auto saß. Wenig später stellten Beamte den Fiat Punto-Fahrer fest und kontrollierten ihn auf dem Parkplatz einer nahegelegenen Drogerie. Dabei zeigte sich, dass der Fahrer im Besitz eines ausländischen Führerscheins war, der deutliche Fälschungsmerkmale aufwies. Eine Überprüfung bestätigte die Auffälligkeiten. Gegen den Mann wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung ermittelt.</p> <h2>Warnung der Polizei</h2> <p>Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass sich der Innenraum eines Autos an warmen Tagen innerhalb kürzester Zeit auf hohe Temperaturen aufheizen kann – selbst am Abend. Für Kleinkinder bedeutet dies eine potenziell lebensbedrohliche Gefahr, da ihr Körper Wärme deutlich langsamer abbaut als der eines Erwachsenen. Bereits nach wenigen Minuten kann es zu Kreislaufversagen oder einem Hitzschlag kommen. Lassen Sie daher Kinder und auch Tiere niemals unbeaufsichtigt in einem geparkten Auto zurück.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fahrer Unfall Verkehrsdelikte thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Unglaublich: Kind bei sommerlicher Hitze allein im Auto gelassen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 10:48:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Duo klaut Klamotten aus Altkleidercontainer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/duo-klaut-klamotten-aus-altkleidercontainer;art372506,12457230 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Tuttlingen haben Polizisten ein Diebstahlsduo dabei ertappt, wie es gerade Kleidung aus einem Altkleidercontainer herausholte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In Tuttlingen haben Polizisten ein Diebstahlsduo dabei ertappt, wie es gerade Kleidung aus einem Altkleidercontainer herausholte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/duo-klaut-klamotten-aus-altkleidercontainer;art372506,12457230]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In Tuttlingen haben Polizisten ein Diebstahlsduo dabei ertappt, wie es gerade Kleidung aus einem Altkleidercontainer herausholte.



        <p>Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor beobachtet, wie zwei Personen mehrere Tüten mit Kleidung aus dem Container zogen und in ihr Auto einluden. Beim Eintreffen der Beamten war eine 34-jährige Frau gerade dabei, weitere Kleidung umzupacken. Auch im Wagen fanden die Beamten bereits befüllte Tüten mit Textilien. Kurz darauf entdeckten die Beamten die männliche Begleitung, die sich im Container versteckte und auf Ansprache aus dem Container stieg. Auch abgelegte Kleidung in Containern ist kein herrenloses Gut. Mit dem Einwurf gehen die Sachen in den Besitz der jeweiligen Hilfsorganisation über. Wer sich daraus bedient, begeht in der Regel einen besonders schweren Diebstahl, da es das Diebesgut aus gesicherte Behältnissen entwendet wird.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Eigentumsdelikte Fahndung Drogendelikte thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Duo klaut Klamotten aus Altkleidercontainer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 17:46:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Braucht es ein weiteres Festival in der Region? Ein Veranstalter findet: nein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/braucht-es-ein-weiteres-festival-in-der-region-ein-veranstalter-findet-nein;art372502,12453861 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, Michael Baur, spricht über den Honberg-Sommer, über Gagen und Kartenpreise sowie die zunehmende Konkurrenz durch immer neue Angebote.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, Michael Baur, spricht über den Honberg-Sommer, über Gagen und Kartenpreise sowie die zunehmende Konkurrenz durch immer neue Angebote.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/braucht-es-ein-weiteres-festival-in-der-region-ein-veranstalter-findet-nein;art372502,12453861]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, Michael Baur, spricht über den Honberg-Sommer, über Gagen und Kartenpreise sowie die zunehmende Konkurrenz durch immer neue Angebote.



        <p>Der Honberg-Sommer ist am Sonntag, 27. Juli, zu Ende gegangen. Das Festival auf dem Tuttlinger Hausberg gibt es seit 30 Jahren. Michael Baur, Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, blickt zurück und spricht darüber, mit welchen neuen Herausforderungen Veranstalter konfrontiert sind.</p> <p><strong>Der Honberg-Sommer 2025 bot wieder eine bunte Mischung aus jüngeren und älteren Künstlern, aus Konzerten, Varieté und Comedy. Wie fällt Ihr Fazit aus?</strong></p> <p>Michael Baur: Insgesamt positiv. Wir sind mit der 29. Auflage des Festivals zufrieden, ohne Grund für Überschwänglichkeit zu haben. Aber alleine, dass wir ein friedlich-fröhliches Festival ohne Zwischenfälle feiern konnten, ist schon erfreulich. Der Fassanstich mit den Hooters war großartig, ebenso deren Auftritt! Die Veranstaltungen boten in der Folge zahlreiche Highlights, wenn ich an Suzi Quatro, den Krähe-Jubiläumsabend, die No Angels, Alexander Eder oder Melissa Naschenweng denke. Durchgefallen ist keiner, der auf der Bühne stand. Das Wetter spielte leider nicht immer mit, verschonte aber die Konzerte. Und die Resonanz vom Publikum war ganz überwiegend begeistert.</p> <p><strong>Wie viele Besucher kamen in diesem Jahr, und wie ist die Publikumsresonanz im Vergleich zu den Vorjahren?</strong></p> <p>Michael Baur: Wir haben noch keinen Kassensturz gemacht, dürften aber bei rund 14.000 zahlenden Besuchern landen. Auch mit den sieben ausverkauften Events liegen wir im Rahmen der letzten Jahre. Man muss allerdings sagen, dass wir von den über 90 Prozent Auslastung in der Zeit vor Corona weiterhin nur träumen können. Die werden wir auch in diesem Jahr nicht schaffen.</p> <p><strong>Wie viele Besucher kamen in den Biergarten?</strong></p> <p>Michael Baur: Gesamtbesucher dürften es über die 17 Tage rund 30.000 bis 35.000 gewesen sein, wobei uns und vor allem die Gastronomie das unfreundliche Wetter der zweiten Festivalwoche und die große Zahl von Konkurrenzveranstaltungen traf, aber auch die spürbare Konsumzurückhaltung vieler Leute.</p> <p><strong>Gelingt es, ein jüngeres Publikum für das Festival mit seiner über 30-jährigen Tradition zu gewinnen?</strong></p> <p>Michael Baur: Das ist, zugegeben, eine der schwierigsten Aufgaben in der Programmgestaltung. Vor allem deshalb, weil die jüngere Generation – da meine ich die bis 25-Jährigen – einen extrem divergierenden Musikgeschmack hat. Es gibt viele, sehr viele spannende Künstler, die 200 bis 400 Besucher anlocken würden, was aber für uns deutlich zu wenig ist, während die Acts, die das Zelt verlässlich füllen würden, die gehypten und für uns unbezahlbaren Stars sind. Aber mit Acts wie Lotte, HE/RO, Kaffkiez oder <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/der-ist-total-nett-suedkurier-gewinner-treffen-alexander-eder-auf-dem-honberg;art372502,12452037" title="„Der ist total nett“: SÜDKURIER-Gewinner treffen Alexander Eder auf dem Honberg">Alexander Eder</a> hatten wir zuletzt einige Künstler, die super beim jungen Publikum ankamen. Und es war schön zu sehen, dass auch die No Angels oder Suzi Quatro viele junge Leute anlockten.</p> <p><strong>Wie sind Ihre Erfahrungen? Welche Acts ziehen beim Honberg-Sommer, welche weniger?</strong></p> <p>Michael Baur: Traditionell ist Tuttlingen ein gutes Pflaster für Rock und Blues. Das war schon in der Alten Festhalle so. Über die Jahre haben wir außerdem Varieté, Comedy und A Cappella gut im Festival etabliert, diese Veranstaltungen sind heute eigentlich immer ausverkauft. Wir scheuen uns auch nicht vor Wiederholungen, wenn es Künstler und Bands sind, die uns qualitativ überzeugt haben und vom Publikum wieder gewünscht werden. Und eine schwarze Nacht mit Bands aus der Mittelalterrockszene passt einfach blendend zur Location. Weniger gute Erfahrungen haben wir eigentlich nur mit Jazz gemacht.</p> <p><strong>Die Zahl der Sommerfestivals nimmt seit Jahren zu. Gefühlt findet derzeit an jeder Milchkanne ein Festival statt. Ist es vor diesem Hintergrund schwieriger geworden, Künstler nach Tuttlingen zu bringen und weiter ein hochkarätiges Programm zu präsentieren?</strong></p> <p>Michael Baur: In der Tat wird das Booking der Künstler von Jahr zu Jahr schwieriger, weil viel mehr Nachfrager beteiligt sind. Wir können uns da glücklich schätzen, dass wir uns über die Jahre ein gutes Standing in der Festivalszene erarbeitet haben und gute Kontakte zu vielen Agenten und Künstlern pflegen. Aber ja, das Geschäft ist deutlich schwieriger geworden.</p> <p><strong>Wie groß ist das Einzugsgebiet des Honberg-Sommers? Haben Sie Erkenntnisse darüber, woher die Festivalbesucher anreisen?</strong></p> <p>Michael Baur: Da wir selbst den größten Teil des Kartenverkaufs abwickeln, kennen wir die Zuschauerströme recht gut und wissen, wohin wir die Tickets versenden. Das Einzugsgebiet ist von der Zugkraft der Künstler abhängig und reicht in der Regel bis zu 100 Kilometer um Tuttlingen, wobei wir das Gros der Karten in der Region verkaufen. Aus Villingen-Schwenningen oder Rottweil kommen viele, aber auch aus der Bodenseeregion finden viele den Weg zu uns. In Einzelfällen versenden wir auch schon mal Tickets an Fans von weiter her – in diesem Jahr unter anderem nach Köln, München, Salzburg, Hamburg oder Celle. Es gab auch schon Fans, die „ihren“ Künstlern aus Großbritannien, Spanien oder Italien hinterher gereist sind. Und den Rekord hält immer noch der Japaner, der aus Tokyo kam, um in Tuttlingen Jeff Beck zu sehen.</p> <p><strong>Die Gagen der Künstler sind gestiegen, weil die CD-Verkäufe für die Künstlerinnen und Künstler eine immer geringere Rolle spielen und die Einnahmen durch Spotify und Co. diese Ausfälle oft nicht adäquat ersetzen können. Wie gelingt es trotz dieser Entwicklung, weiterhin attraktive Programme zu entwickeln?</strong></p> <p>Michael Baur: Sie beschreiben das Problem korrekt. Während die Künstler früher etwa 85 Prozent ihrer Einnahmen über den Tonträgerverkauf generierten und 15 Prozent über das Live-Geschäft, hat sich das Verhältnis heute etwa umgekehrt. Das führt, verbunden mit Kostensteigerungen in vielen anderen Bereichen wie Hotels, Technik oder Personal, zu explodierenden Gagen und leider auch zu höheren Kartenpreisen.</p> <p><strong>Auch das Publikum ist anspruchsvoller geworden.</strong></p> <p>Michael Baur: Ja, das Publikum reagiert sehr unmittelbar auf Veränderungen beim Niveau des Programms – und damit meine ich hier die Bekanntheit der Künstler und Bands. Da muss man mit Neuerungen im Programm – die ja fast nur darin bestehen können, spielfreie Tage oder Veranstaltungen mit günstigeren und deshalb weniger bekannten Acts anzubieten – extrem vorsichtig sein.</p> <p><strong>Das Honberg-Zelt fasst um die 1200 Besucher. Würden Sie sich manchmal etwas mehr Spielraum nach oben wünschen, um attraktiv für Künstler zu werden, die ein noch größeres Publikum anziehen?</strong></p> <p>Michael Baur: Keine Frage, mit mehr Kapazität im Zelt täten wir uns bei manchen Künstlern leichter die Gagenvorstellungen zu erfüllen. Aber die Frage stellt sich nicht, denn noch wichtiger als die Kapazität ist für die Attraktivität des Honberg-Sommers seine Atmosphäre. Und die lebt ganz maßgeblich auch vom Baumbestand in der Ruine. Und wir hätten überhaupt keinen Platz für ein größeres Zelt, ohne massiv in den Baumbestand einzugreifen. Die Grundsatzentscheidung, nicht weiter zu wachsen, haben wir vor wenigen Jahren mit dem Kauf des neuen Festivalzelts getroffen. Damals hatten wir außerdem festgestellt, dass uns mehr Besucher auch beim Shuttlebus-Transport auf den Berg vor erhebliche Probleme stellen würden.</p> <p><strong>In Villingen-Schwenningen wird immer wieder Kritik laut, dass die städtische Kultur dort kein mehrwöchiges größeres Sommerfestival entwickelt. Es gibt jetzt den Sommersound, der allerdings nur drei Konzerte umfasst. Verträgt die Region überhaupt noch ein weiteres Festival, nachdem es beispielsweise in Tuttlingen, Rottweil und Singen entsprechende Angebote gibt?</strong></p> <p>Michael Baur: Die Zahl an Konzerten und Festivals in der Region ist heute meines Erachtens schon eher hoch. Rottweil mit dem Ferienzauber, das Hohentwielfestival in Singen und unser Tuttlinger Honberg-Sommer sind seit 30 Jahren gut eingeführt und haben sich viel Stammpublikum erspielt. Man muss dazu ja auch sehen, wie viele Festivals – etwa in Salem, Meersburg, Friedrichshafen, Überlingen, Tettnang, Konstanz, Neuhausen, Lörrach, Freiburg und Balingen – das heute sehr mobile Publikum auch in der näheren Umgebung noch findet. Man hört schon heute öfter, dass die Vielzahl der Angebote zu einer Kannibalisierung führe.</p> <p><strong>Wie sehen Sie die Chance, ein neues Festival einzuführen?</strong></p> <p>Michael Baur: Neue Venues zu etablieren ist keine ganz einfache Aufgabe und mit nicht unerheblichen Risiken verbunden, vor allem wenn sie kein Alleinstellungsmerkmal haben. Ob man in Villingen-Schwenningen das finanzielle Risiko eingehen möchte, daneben eine weitere neue Veranstaltung aus der Taufe zu heben, müssen andere beurteilen. Es gibt allerdings viele gute Gründe, die dagegen sprechen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Braucht es ein weiteres Festival in der Region? Ein Veranstalter findet: nein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 15:54:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Der ist total nett": SÜDKURIER-Gewinner treffen Alexander Eder auf dem Honberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/der-ist-total-nett-suedkurier-gewinner-treffen-alexander-eder-auf-dem-honberg;art372502,12452037 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alexander Eder begeistert in Tuttlingen sein Publikum. Beim Treffen hinter der Bühne erleben SÜDKURIER-Leser einen offenen und zugänglichen Künstler. Der aufstrebende Sänger gewährt spannende Einblicke in sein Leben.  ]]></description>
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          Alexander Eder begeistert in Tuttlingen sein Publikum. Beim Treffen hinter der Bühne erleben SÜDKURIER-Leser einen offenen und zugänglichen Künstler. Der aufstrebende Sänger gewährt spannende Einblicke in sein Leben.<br>
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        Alexander Eder begeistert in Tuttlingen sein Publikum. Beim Treffen hinter der Bühne erleben SÜDKURIER-Leser einen offenen und zugänglichen Künstler. Der aufstrebende Sänger gewährt spannende Einblicke in sein Leben.



        <p>Gabi und Holger Weisser haben sich von Pfaffenweiler auf den Weg gemacht zum Honberg. Dunkle Wolken über dem Tuttlinger Hausberg haben sie nicht davon abgehalten, zum Ende des Tuttlinger Open-Air-Festivals in den Nachbarlandkreis zu fahren. Die beiden anderen Gewinner der SÜDKURIER-Aktion mussten wegen Erkrankung leider kurzfristig absagen.</p> <h2>Ein spannendes Treffen</h2> <p>Zwei Stunden vor dem Konzert besteht für die Gewinnspielsieger die Möglichkeit, den Protagonisten des langen Abends kennenzulernen. Sie treffen beim Meet &amp; Greet auf einen jungen Künstler, der nach seinem umjubelten Auftritt von 2024 gleich noch einmal zum Honberg-Sommer eingeladen wurde.</p> <p>Der Niederösterreicher ist offen; schnell entwickelt sich ein ungezwungenes Gespräch. Eder berichtet, mit seinen fünf Bandmitgliedern im relativ kleinen Bus angereist zu sein. „Da muss man sich schon mögen“, schmunzelt der 26-Jährige.</p> <p>Das Touren bedeutet für Eder und seine Band nicht nur Pflicht. Er berichtet davon, dass sie bereits einen Tag vor ihrem Auftritt angereist sind. In Tuttlingen ging es dann in die Sommerau zum Kegeln, und auch ein Tennismatch stand auf dem Programm.</p> <p>„Der ist total nett“, sagt Gabi Weisser. Keine Allüren, kein Eile, den Termin hinter sich zu bringen.</p> <h2>Ehrliche Einblicke</h2> <p>Eine halbe Stunde sitzen die Weissers gemeinsam mit anderen Gewinnern des Meet &amp; Greet zusammen und erfahren so einiges über den Alltag eines Künstlers, der vor fünf Jahren alles auf eine Karte gesetzt hat, wie er berichtet – und beinahe gescheitert wäre.</p> <p>Nach Abbruch seines Studiums entschied er sich für die Musik, doch der vermeintliche Karrierestart fiel mit dem Beginn der Corona-Pandemie zusammen. „Ich saß auf 30.000 Euro Schulden“, erinnert sich Eder. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/verlosung-vier-leser-treffen-alexander-eder-hinter-der-buehne-beim-honbergsommer-jetzt-mitmachen;art372502,12431097" title="Alexander Eder hautnah erleben – SÜDKURIER verlost exklusives Meet &amp; Greet beim Honbergsommer">Doch im zweiten Anlauf klappte es: Auftritten vor 40 Besuchern folgen ganz schnell Gigs vor Tausenden.</a></p> <h2>Lange Schlange vor dem Einlass</h2> <p>In Tuttlingen passen nicht mehr als etwa 1200 Menschen in das Zirkuszelt, das seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten immer in den letzte Schulwochen vor den großen Ferien auf dem Honberg aufgebaut wird. Das Konzert ist ausverkauft, das Publikum sehr viel jünger und der Frauenanteil sehr viel höher, als sonst auf dem Honberg üblich. Bereits 90 Minuten vor dem Konzert bildet sich eine endlose Schlange vor dem Einlass: Alexander-Eder-Fans wollen ihrem Star nahe sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Honberg-Sommer</span><span>Das Tuttlinger Open-Air-Festival ist am Sonntag, 27. Juli, zu Ende gegangen. Nach Mitteilung des Veranstalters kamen etwa 14.000 Besucherinnen und Besucher auf den Tuttlinger Hausberg. Das Festival dort gibt es seit drei Jahrzehnten. Stars wie Steve Winwood, Joe Bonamassa, Alan Parsons Project, Art Garfunkel, Gary Moore oder Christina Stürmer gaben dort Konzerte.</span></label></div> <p>Im Konzert setzt sich nahtlos fort, was sich bereits während des Treffens vor dem Konzert andeutete: Alexander Eder hat sein Publikum sofort hinter sich, die Stimmung ist prächtig. Viele sind ähnlich textsicher wie er selbst und singen die Lieder von vorne bis hinten mit. Die meisten bleiben im Zelt, der Biergarten davor ist weniger frequentiert als sonst. Wer einen guten Platz vor der Bühne ergattert hat, gibt diesen nicht so einfach auf.</p> <p>Wer Alexander Eder bei seinem Auftritt erlebt, kann nachvollziehen, warum es keinen Plan B für sein Leben gab, wie er zuvor noch im Gespräch berichtet hatte.</p> <h2>Trotzige Lieder</h2> <p>Seine Lieder über gelungene und gescheiterte Beziehungen – oft trotzig, bisweilen romantisch – oder über die Kunst, in schwierigen Zeiten seinen Weg zu gehen, treffen den Nerv des Publikums. „Ganz normal gestört“, immerhin allein auf You Tube 5,4 Millionen Mal gestreamt, beschreibt ein Stückweit seine Lebenseinstellung: eine rebellische Haltung und die Freude daran, aus der Reihe zu tanzen, aber eben nicht ganz aus dem Ruder zu laufen.</p> <p>Während die schwarzen Wolken über den Honberg ziehen, heizt sich das Zelt immer mehr auf – sowohl, was die Temperaturen angeht als auch die Emotionen. Alexander Eder wirbelt wie ein Derwisch über die Bühne, es gibt keinen Moment des Stillstands, was den Fotografen die Sorgenfalten auf die Stirn treibt.</p> <h2>Überraschende Pyrotechnik</h2> <p>Nicht immer haben es Künstler leicht, das Publikum auf dem Honberg zum Mitmachen zu animieren. Für den Österreicher kein Problem: Seinen Ansagen wird begeistert gefolgt, und nur beim getrennten Mitsingen von Frauen und Männern wird deutlich, dass die weiblichen Fans klar in der Mehrzahl sind. Der Männerpart gerät reichlich verhalten.</p> <p>Zwischendurch gibt es sogar Feuerwerk, als sei auf der Bühne nicht schon genug geboten. „Ich habe extra dafür einen Kurs gemacht“, sagt Eder vor dem Konzert. Seine Managerin lächelt milde: „Das gibt es nicht, was der alles macht“, sagt sie.</p> <p>Für sie wird es wieder mal ein Abend mit spätem Ende: Während des Konzerts verspricht Alexander Eder, länger zu bleiben, um Autogramme zu geben und für Selfies mit den Konzertbesuchern. Keine leere Versprechung: Bis 1.30 Uhr bleibt der Österreicher und erfüllt die Wünsche der Fans, vermeldet der Veranstalter am nächsten Tag.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Der ist total nett": SÜDKURIER-Gewinner treffen Alexander Eder auf dem Honberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 11:11:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fast alle sind sich einig: Kreisräte wollen den Seehas bis Tuttlingen fahren lassen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/seehas-verbindung-von-konstanz-nach-tuttlingen-kreisraete-sind-sich-einig;art372432,12446403 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Engen soll die Fahrt vom Bodensee aus nicht mehr enden. Auf Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag soll sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass die Verlängerung der Linie im Stundentakt zustande kommt.  ]]></description>
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          In Engen soll die Fahrt vom Bodensee aus nicht mehr enden. Auf Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag soll sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass die Verlängerung der Linie im Stundentakt zustande kommt.<br>
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        In Engen soll die Fahrt vom Bodensee aus nicht mehr enden. Auf Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag soll sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass die Verlängerung der Linie im Stundentakt zustande kommt.



        <p>Der öffentliche Nahverkehr im Kreis Konstanz soll erweitert werden. Der Kreistag stimmte in seiner Sitzung am Montag, 21. Juli, einem<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/kommt-der-seehas-bald-bis-tuttlingen-fdp-antrag-passiert-erste-huerde-im-kreistags-ausschuss;art372432,12430301" target="_blank" title="Mit dem Seehas bis nach Tuttlingen: FDP-Antrag nimmt erste Hürde im Kreistags-Ausschuss"> Antrag der FDP-Fraktion mehrheitlich zu, die Seehas-Strecke künftig möglichst bis nach Tuttlingen und Immendingen zu verlängern</a>. Die Verwaltung soll sich jetzt beim Land dafür einsetzen.</p> <p>Die FDP-Kreisrätin Ann-Veruschka Jurisch erklärte zum Antrag, dass es um gleich zwei Aspekte gehe: zum einen eine Verbesserung der Mobilität in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen. Zudem solle die Verlängerung eine Kompensationsmaßnahme zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/die-furcht-vor-der-gaeubahn-kappung-in-der-region-regt-sich-heftiger-widerstand;art372432,12202908" target="_blank" title="Die Furcht vor der Gäubahn-Kappung: In der Region regt sich heftiger Widerstand">Gäubahn-Kappung</a> darstellen.</p> <p>Der Antrag sieht vor, dass die dauerhafte Verbindung von Engen nach Tuttlingen im Stundentakt fährt, allerdings zeitlich versetzt zum Intercity Stuttgart-Zürich, sodass auf dem Streckenabschnitt ein Halbstundentakt entsteht. Zudem soll die Seehas-Linie im Stundentakt nach Immendingen verfahren, zeitlich versetzt zur Schwarzwaldbahn, um auch hier einen Halbstundentakt zu ermöglichen.</p> <h2>Zustimmung jetzt, Fragen zur Finanzierung später</h2> <p>Die Angebote sollen Bestandteil der 2031 in Kraft tretenden neuen Verkehrsverträge werden. Im Antrag wird ebenfalls gefordert, die Linie während der Gäubahn-Kappung über Tuttlingen nach Rottweil zu verlängern.</p> <p>Der Antrag wurde bei sieben Gegenstimmen beschlossen. Kritik kam zuvor von der AfD-Fraktion. Die CDU-Fraktion verwies darauf, dass mit der Zustimmung zum Antrag jetzt keine Zustimmung zu einer späteren Finanzierung verbunden sei.</p> <p>Die Frage nach der Finanzierung bleibt zunächst offen. Das könne geklärt werden, sobald klar ist, ob die Umsetzung der Pläne überhaupt erfolgen kann und wie hoch die Kosten dafür wären, empfiehlt auch die Landkreisverwaltung.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Fast alle sind sich einig: Kreisräte wollen den Seehas bis Tuttlingen fahren lassen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 14:51:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kaltblüter sind Kraftpakete  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/kaltblueter-sind-kraftpakete;art372506,12440285 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund 3500 Besucher strömten zum Fuhrmannstag ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Mehr als 30 Fuhrleute aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Vorarlberg demonstrierten ihr Können. Wir zeigen die schönsten Bilder.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Rund 3500 Besucher strömten zum Fuhrmannstag ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Mehr als 30 Fuhrleute aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Vorarlberg demonstrierten ihr Können. Wir zeigen die schönsten Bilder.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Rund 3500 Besucher strömten zum Fuhrmannstag ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Mehr als 30 Fuhrleute aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Vorarlberg demonstrierten ihr Können. Wir zeigen die schönsten Bilder.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Reisetip Sehenswürdigkeit Landschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kaltblüter sind Kraftpakete]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 16:09:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Rock uf d’Wies“ erfährt Revival  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/rock-uf-dwies-erfaehrt-revival;art372566,12436403 ]]></link>      <description><![CDATA[  Legendäres Open Air nach 30 Jahren wird neu aufgelegt. Thomas Buchholz<br /> aktiviert Ehemalige. Welche prominente Sängerin in Worndorf ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Legendäres Open Air nach 30 Jahren wird neu aufgelegt. Thomas Buchholz<br /> aktiviert Ehemalige. Welche prominente Sängerin in Worndorf ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/rock-uf-dwies-erfaehrt-revival;art372566,12436403]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Legendäres Open Air nach 30 Jahren wird neu aufgelegt. Thomas Buchholz<br /> aktiviert Ehemalige. Welche prominente Sängerin in Worndorf ist.



        <p>Das legendäre „Rock uf d‘Wies“, das im Jahr 1995 Premiere feierte und noch einmal im Jahr darauf wiederholt wurde, erfährt am Samstag, 19. Juli, nach 30 Jahren ein Revival. Weggefährten von damals kommen zum Jubiläum erneut zusammen und lassen es auf der Wiese zwischen Worndorf und Boll/Krumbach krachen. Thomas Buchholz und seine Freunde organisierten vor drei Jahrzehnten das erste Open Air auf der Wiese des Großvaters, bei dem es ihnen gelang, mit wenigen Mitteln und umso größerem Einsatz ein für alle unvergessliches, originelles sowie kreatives Konzert-Erlebnis auf die Beine zu stellen.</p> <h2>Musiker aus der Region, Ulm und München</h2> <p>Dass es nun zu einer Wiederbelebung kommt, ist der nächsten Generation zu verdanken, der es nicht mehr genügte, die fantastischen Geschichten von früher zu hören, sondern die ein solches Event selbst erleben wollen. Insgesamt darf sich das Publikum auf neun Acts freuen. Es sind Musikerinnen und Musiker aus der Region vertreten, aber auch aus Ulm und München.</p> <h2>So kommt es zu der Idee</h2> <p>„Die Waldlichtung hat mein Opa vor etwa 40, 50 Jahren gekauft“, erzählt Thomas Buchholz. 1991 wurde die Wiese dann zum ersten Mal zum Open-Air-Gelände, als die Schulband des Gymnasiums „Aquaplaning“ dort auftrat. Drei Jahre später war es der Geburtstag von Thomas Buchholz, zu dem die Band „The Reek“ spielte. Kurz nach diesem Konzert kam Buchholz mit seinen Freunden Benjamin Lang und Volker Hirsch auf die Idee, ein Open Air zu organisieren. Schon zu dieser Zeit fanden sich etliche junge Bands, die gerne dabei sein wollten.</p> <h2>Idealer Zeitpunkt</h2> <p>„Seit zwei, drei Jahren bearbeite ich meinen Vater intensiv, wieder ein ‚Rock uf d‘Wies‘ zu organisieren“, erzählt Maik Buchholz. Und nun, 30 Jahre nach der Premiere, sei der ideale Zeitpunkt für ein Revival gekommen, war das überzeugende Argument des Sohnes. Bestärkt hat das Team, dass es überall auf offene Türen traf, wo es anklopfte. „Es war überhaupt nicht schwierig, Gruppen zu finden, die auftreten“, erzählt Maik, der mit seinem Bruder Tim aktiv mitarbeitet.</p> <h2>Bloß kein Schubladendenken</h2> <p>„Bei den Überlegungen, wer mit dabei sein könnte, kam mir Alexandra Hofmann in den Sinn“, erzählt Thomas Buchholz. Schlagerstars seien ja auch in Wacken aufgetreten, also könne es auch bei „Rock uf d‘Wies“ ein spannendes Crossover geben. Bloß kein Schubladendenken, sind sich die Akteure einig. Die Schlagersängerin, die dieses Jahr ebenso beim Pfullywood-Festival zu hören ist, unterstütze das Projekt gerne, wie sie betont. „Als ich gefragt wurde, habe ich gleich gedacht: Da klinke ich mich ein, das knistert“, zeigt sie sich begeistert. Ihr Herz schlage auf alle Fälle auch rockig.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Die Leute erwarten bei uns keinen Professionalismus, sondern sie wollen Authentizität.“</blockquote> <span>Thomas Buchholz, Organisator</span></div> <p>In wenigen Wochen musste nun alles organisiert sein, vom Programmablauf über Getränke, Catering, Toiletten, Bühne, Technik bis zum Ausschildern des Weges ab Worndorf. Das Organisationsteam freut sich, dass es die volle Unterstützung der Stadt Meßkirch hat. Wenn an diesem Abend improvisiert werden muss, sieht das niemand als tragisch an, denn, so Thomas Buchholz, „die Leute erwarten bei uns keinen Professionalismus, sondern sie wollen Authentizität.“ Um alle Preise günstig zu halten, treten die Bands ohne Gage auf. Spenden sind allerdings willkommen, um den Musikerinnen und Musikern wenigstens ein Fahrtgeld geben zu können.</p> <h2>Jugend freut sich auf DJ‘s</h2> <p>Manche Freunde von früher reisen von weit her an, sogar aus Kanada, weil sie sich gerne an das Happening vor 30 Jahren erinnern. Einige Namen dürften heute noch bekannt sein wie John Brown, Sohn des Country-Musikers Les Brown, und Artur Gärtner, Bruder der Pianistin Henriette Gärtner. Auch Mathias Nägele und Manfred Sauter als Organisatoren sind wieder mit dabei. Maik erzählt begeistert, dass er sozusagen seine Abi-Party auf dem Open Air feiern kann. Die Jugend freut sich vor allem auf die DJs ab 23 Uhr. Davor mischen die Raiders of the Lost Missile aus München Rock mit Elementen aus Grunge, Funk und Rap zu einem energiegeladenen Sound. Die Band Neveira steht für kraftvollen Progressive/Alternative Metal. Die 5 Elements, Coverband aus Rengetsweiler rocken die Bühne ebenso die Mad Dox aus Meßkirch, die als Schulband in Meßkirch 1994 entstand. Originell wird es bei „Gernot Overgörn meets Xavere vu de Waltere“ mit Gernot Fischer und Timo Mägerle, die den unprätentiösen Musikstil der Kneipenbands der frühen 90er Jahre aufleben lassen.</p> <p>Wer dieses besondere Open Air noch einmal auf der Buchholz-Wies erleben möchte, für den ist das Konzert am 19. Juli ein Muss. Sollte es danach noch einmal stattfinden, wird dies bei der Burgruine Krumbach sein.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Programmablauf</h2> 1 Uhr Dietsbeats; 3 Uhr Ende</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Rock uf d’Wies“ erfährt Revival]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 16:17:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeckenalarm in Südbaden: Schon ungewöhnlich viele FSME-Infektionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/zecken-alarm-in-suedbaden-schon-ungewoehnlich-viele-fsme-erkrankungen;art417930,12434456 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Zecken sind in diesem Jahr besonders stichfreudig. Ein Gesundheitsamt aus der Region warnt vor ungewöhnlich vielen FSME-Infektionen. Wie die Lage ist und wie man sich schützt.  ]]></description>
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          Die Zecken sind in diesem Jahr besonders stichfreudig. Ein Gesundheitsamt aus der Region warnt vor ungewöhnlich vielen FSME-Infektionen. Wie die Lage ist und wie man sich schützt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/zecken-alarm-in-suedbaden-schon-ungewoehnlich-viele-fsme-erkrankungen;art417930,12434456]]></guid>
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        Die Zecken sind in diesem Jahr besonders stichfreudig. Ein Gesundheitsamt aus der Region warnt vor ungewöhnlich vielen FSME-Infektionen. Wie die Lage ist und wie man sich schützt.



        <p>Der Schwarzwald-Baar-Kreis hat einen unrühmlichen Rekord erreicht. Seit Beginn der Meldepflicht gab es im Landkreis noch nie so früh im Jahr so viele FSME-Infektionen wie 2025. Bereits zwölf Menschen hat die Frühsommer-Meningoenzephalitis erfasst, die von Zecken übertragen wird — so viele wie sonst nirgendwo in Baden-Württemberg.</p> <div id="___map"></div> <h2>Alle Betroffenen waren ungeimpft</h2> <p>Diese Häufung an Infektionen hat das hiesige Gesundheitsamt am Montag dazu veranlasst, eine Warnung herauszugeben. FSME kann Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks auslösen.</p> <p>Auf der Baar hat das Virus bei sieben Menschen zu einer schweren Hirnhautentzündung geführt. Die betroffenen Personen waren laut Mitteilung ungeimpft.</p> <h2>Die ganze Region ist Risikogebiet</h2> <p>Der Schwarzwald-Baar-Kreis zählt wie fast ganz Baden-Württemberg zum FSME-Risikogebiet. Einzig den Stadtkreis Heilbronn hat das RKI nicht als Risikogebiet identifiziert.</p> <p>Andernorts in der Region ist die Lage aber noch ruhig. Die Landkreise Konstanz und Waldshut weisen bisher zwei Infektionen aus, der Bodenseekreis noch keine. Auf der Baar hingegen ist man auf bestem Wege, den Rekord von 14 Infektionen im Jahr 2020 zu übertreffen.</p> <div id="___chart"></div> <h2>Der milde Winter ist schuld</h2> <p>Dass es bereits jetzt schon so viele Infektionen gibt, liegt am milden vergangenen Winter. „Zecken gehen nicht mehr in die Winterpause, weil die Temperaturen einfach zu hoch sind. Jetzt sind sie im Frühjahr aktiv geworden“, sagt Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim in Stuttgart.</p> <p>Um sich zu schützen, sollte man sich nach Aufenthalten im Grünen sorgfältig abzusuchen. Beim Spaziergang oder Wandern sollte man möglichst auf festen Wegen bleiben und hohes Gras sowie Unterholz meiden. Chemische Zeckensprays können zeitlich begrenzt schützen.</p> <p>Oder man sorgt vor. Gegen FSME gibt es eine Impfung, aber keine Behandlung. Bei der Borreliose, der anderen von Zecken übertragenen Krankheit, verhält es sich umgekehrt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Weitere Tipps gegen Zecken</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Welche Kleidung empfiehlt sich als Schutz?</span><span>Ideal sind lange Hosen, langärmlige Oberteile und feste Schuhe. Die Hosenbeine sollten in die Socken gesteckt werden, damit Zecken nicht so leicht an die Haut gelangen. Auf heller Kleidung lassen sich die kleinen Tiere leichter entdecken. „Ich trage dann lange Hosen und ziehe die Socken über die Hosenbeine. Und ich suche mich einfach ab. Das ist immer noch das Wichtigste“, sagt Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim. Zudem seien hohe Schuhe ratsam.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wie wirksam sind Zeckenschutzmittel wie Sprays oder Repellents?</span><span>Sie bieten einen guten, aber keinen vollständigen Schutz. Schutzmittel sollten großzügig und regelmäßig aufgetragen werden, besonders an Beinen und Armen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wie sollten Eltern ihre Kinder nach dem Spielen im Freien absuchen?</span><span>Am besten sucht man Kinder direkt nach dem Spielen sorgfältig ab, besonders an Kniekehlen, Achseln, Hals, hinter den Ohren und im Haaransatz. Zecken sind klein, daher sollte man gründlich und mit guter Beleuchtung vorgehen. „Zecken sind speziell bei Kleinkindern auf Kopfhöhe unterwegs.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was ist zu tun, wenn man eine Zecke am Körper findet und wie entfernt man sie richtig?</span><span>Mit einer feinen Pinzette oder Zeckenkarte sollte die Zecke möglichst schnell entfernt werden. „Wichtig ist, dass man das schnell macht, weil die Borrelien erst nach 12 bis 15 Stunden übertragen werden“, sagt Mackenstedt. Dabei die Zecke nah an der Haut fassen und langsam, gerade herausziehen — nicht drehen. Die Einstichstelle danach desinfizieren und beobachten.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was sollten Haustierbesitzer beachten, um Hunde und Katzen vor Zecken zu schützen?</span><span>Haustiere sollten regelmäßig auf Zecken untersucht werden, besonders nach Spaziergängen. Spezielle Zeckenhalsbänder oder flüssige Tierarzneimittel, sogenannte Spot-on-Präparate, bieten zusätzlichen Schutz. Auch das Absuchen nach jedem Aufenthalt draußen ist ratsam. Bei Katzen spielt FSME keine Rolle.</span></label></div> <p>Mit Material von dpa.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zeckenalarm in Südbaden: Schon ungewöhnlich viele FSME-Infektionen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 11:37:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alexander Eder hautnah erleben – SÜDKURIER verlost exklusives Meet &amp; Greet beim Honbergsommer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/verlosung-vier-leser-treffen-alexander-eder-hinter-der-buehne-beim-honbergsommer-jetzt-mitmachen;art372502,12431097 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erst Flop, dann Durchbruch: Wie aus einem TV-Auftritt bei "Voice of Germany" eine echte Karriere wurde, erzählt der 26-Jährige im Interview. Jetzt ein persönliches Treffen hinter der Bühne beim Honbergsommer gewinnen.  ]]></description>
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          Erst Flop, dann Durchbruch: Wie aus einem TV-Auftritt bei "Voice of Germany" eine echte Karriere wurde, erzählt der 26-Jährige im Interview. Jetzt ein persönliches Treffen hinter der Bühne beim Honbergsommer gewinnen.<br>
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        Erst Flop, dann Durchbruch: Wie aus einem TV-Auftritt bei "Voice of Germany" eine echte Karriere wurde, erzählt der 26-Jährige im Interview. Jetzt ein persönliches Treffen hinter der Bühne beim Honbergsommer gewinnen.



        <p>„Open Air ist das Beste“, sagt Alexander Eder, Singer Songwriter aus Niederösterreich im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Am Samstag, 26. Juli, ist er zu Gast beim Honbergsommer, dem großen Sommerfestival in Tuttlingen.</p> <p>Mit seinem Auftritt auf dem Tuttlinger Hausberg begeisterte er bereits im Sommer 2024 den Veranstalter, die Tuttlinger Hallen, und das Publikum, sodass er auch in diesem Jahr wieder eingeladen wurde. Dieses Mal beschließt Andreas Eder das gut zweiwöchige Programm des Tuttlinger Open-Air-Festivals.</p> <h2>Erinnerungen an 2024</h2> <p>Seine Erinnerungen an den Auftritt 2024 sind noch sehr präsent. „Eine einzigartige Location und total nette Leute“, sagt er. Es ist deutlich zu spüren: Das ist nicht nur so dahergesagt.</p> <p>Er erinnert sich an das Zirkuszelt unweit der Burgruine und dass er bereits einen Tag früher angereist war, um mit seiner Band den Auftritt von Kaffkiez zu erleben. „Ich gehe gerne in Konzerte“, sagt Eder am Telefon – auch, um sich von den Bühnenauftritten seiner Kollegen etwas abzuschauen.</p> <h2>Starke Bühnenpräsenz</h2> <p>Dabei scheint der 26-Jährige in Sachen Bühnenpräsenz kaum mehr Nachhilfe nötig zu haben. Seine Auftritte sind gekennzeichnet durch eine enorme Sicherheit im Umgang mit dem Publikum – ganz so, als feiere demnächst sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Naturtalent oder hart erarbeitet? Alexander Eder zögert bei dieser Frage, doch recht schnell wird klar, dass es für den Auftritt vor Publikum keine große Lehrzeit brauchte.</p> <h2>Schauspielerei im Blick</h2> <p>„Eigentlich wollte ich Schauspieler werden“, sagt der Singer-Songwriter, doch die ursprünglichen Berufspläne änderten sich. „Seit ich denken kann, will ich Leute begeistern“, sagt er zu seiner Motivation, nicht einen ganz normalen Beruf angestrebt zu haben. Er attestiert sich eine „Liebe zu den Brettern“. Eine Liebe, die er nun ausleben kann.</p> <p>200 Auftritte mit seiner Band liegen bereits hinter ihm. Derzeit tourt der durch Österreich und Deutschland, auf „sauheißen Bühnen“, wie er sagt, um gleich hinzuzufügen: „Es kann nicht heiß genug sein, ich genieße es so.“</p> <h2>Kartenverlosung: So treffen Sie den Sänger persönlich</h2> <p>Der SÜDKURIER verlost für das Konzert von Alexander Eder beim Honberg-Sommer in Tuttlingen am 26. Juli 2025 zweimal zwei Karten. Und das Beste: Dazu gehört ein Meet-and-Greet, also ein persönliches Treffen mit Alexander Eder hinter der Bühne. Die Gewinner sollten dafür etwa eine Stunde Zeit vor dem eigentlichen Konzertbeginn um 20 Uhr einplanen.</p> <p>Wer mitmachen möchte, ruft bis 8. Juli, 14 Uhr unter Telefon 01379 37050082 (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) mit dem Stichwort „Alexander Eder“ an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Honberg-Sommer-Programm</span><span>Der Honberg-Sommer beginnt am Freitag, 11. Juli, mit einem Auftritt der Hooters (ausverkauft). Weitere Auftritte während der gut zweiwöchigen Festivalzeit haben: Mr. Hurley &amp; Die Pulveraffen (12. Juli), Tarja (13. Juli), Das Honberg-Varieté (14. Juli), Rebel Bit – Twäng! (15. Juli), Nacht der Stimmen (16. Juli), Walter Trout (17. Juli), No Angels (18. Juli, ausverkauft), Christina Stürmer (19. Juli, ausverkauft), HE/RO (20. Juli), Suzi Quatro &amp; Band (21. Juli), Florian Künstler (22. Juli), Melissa Naschenweg (24. Juli), The Kentucky Boy &amp; MAB (25. Juli), Alexander Eder (26. Juli) und Heavysaurus (27. Juli).</span></label></div> <h2>Seine Karriere startet mit einer Talentshow</h2> <p>Begonnen hat alles mit einem Auftritt in der Talentshow „Voice of Germany“. 2018 erreichte er dort das Viertelfinale. Was für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Episode bleibt, begriff Eder als Startpunkt für eine Karriere als Sänger.</p> <p>„Eine gutes Team und harte Arbeit“ gibt er als Gründe dafür an, dass der Fernsehauftritt nicht nur eine kurze Momentaufnahme war. „Ich muss mehr machen als andere“, war sein Ansatz, um die kurzzeitige Fernsehpräsenz in einer dauerhafte Künstlerexistenz münden zu lassen. Die dauert mittlerweile immerhin schon sieben Jahre an.</p> <h2>Durch Corona ausgebremst</h2> <p>Dabei stand der Start seiner Karriere unter keinem guten Stern. Gerade als er seine erste CD aufgenommen hatte, brach die Corona-Pandemie aus. Keine Möglichkeiten, den Startpunkt seiner Karriere zu bewerben. Keine Auftritte bei Radiostationen, keine Konzerte, keine Auftritte.</p> <p>„Die erste CD war ein Flop“, sagt Alexander Eder und lacht. Dass er sich mit diesem schlechten Beginn versöhnen konnte, liegt vor allem daran, dass er auf seinem anfangs steinigen Weg vorankam. „Ich habe mir die richtigen Fragen in schwerer Zeit gestellt“, sagt er.</p> <p>Eder berichtet von regen Aktivitäten auf der Plattform TikTok. „Ich habe dort vier Beiträge am Tag hochgeladen“, sagt er heute, was seine Bekanntheit steigerte. Nach Corona gab es dann Konzerte in der Heimat, damals noch vor spärlichem Publikum, wie er sich erinnert.</p> <h2>Rasante Entwicklung</h2> <p>Doch die Dinge entwickelten sich schnell. „Heute spiele ich vor 3500 Menschen in München – Wahnsinn“, sagt er und vermittelt dabei den Eindruck, dass er diese rasante Entwicklung seiner Karriere mit ungläubigem Staunen verfolgt. „Das ist schon schräg für einen Niederösterreicher.“</p> <p>Nicht aufzugeben, auch in vermeintlich aussichtslosen Situation an seiner Entscheidung für die Musik festzuhalten, diese Einstellung zum Leben fließt auch in seine Texte ein. Sein erfolgreichster Song „Für diesen Moment“ wurde auf Facebook immerhin 17 Millionen Mal aufgerufen.</p> <p>Darin heißt es: „Lass alles Schlechte zurück/Nur das Gute kommt mit/Jeder Stein auf deinem Weg/Und jede Narbe, die du trägst/War es auch schwer/Das alles war es wert.“ Diese Haltung findet großen Anklang unter jenen, die dieses Lied hören.</p> <p>„Ich leide unter schweren Depression und dieses Lied gibt mir das Gefühl, nicht aufzugeben und einfach weiterzumachen“, schreibt ein Fan in der Kommentarfunktion auf YouTube.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alexander Eder hautnah erleben – SÜDKURIER verlost exklusives Meet &amp; Greet beim Honbergsommer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 12:51:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Schüssen vor Tuttlinger Bar: 48-Jähriger in Untersuchungshaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/tuttlingen/nach-schuessen-vor-tuttlinger-bar-48-jaehriger-in-untersuchungshaft;art372539,12430186 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann schießt am späten Abend um sich. Grund könnten laut Polizei familiäre Streitigkeiten sein. Nun suchen die Beamten nach Zeugen des Vorfalls.  ]]></description>
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          Ein Mann schießt am späten Abend um sich. Grund könnten laut Polizei familiäre Streitigkeiten sein. Nun suchen die Beamten nach Zeugen des Vorfalls.<br>
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        Ein Mann schießt am späten Abend um sich. Grund könnten laut Polizei familiäre Streitigkeiten sein. Nun suchen die Beamten nach Zeugen des Vorfalls.



        <p>Es ist kurz vor 23 Uhr, als es plötzlich vor einer Bar in Tuttlingen mehrfach knallt. Ein 48-jähriger Mann gibt am Samstagabend, 28. Juni, mehrere Schüsse mit einer Pistole auf umstehende Menschen ab. Das schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.</p> <h2>Familienstreit als Ausgangspunkt?</h2> <p>Nach Angaben der Beamten dürften der Hintergrund für die Schüsse familiäre Streitigkeiten gewesen sein. Wie durch ein Wunder blieben alle Beteiligten unverletzt. Polizeibeamte stellten am Tatort die Schusswaffe sowie mehrere Patronenhülsen sicher.</p> <p>Der 48-Jährige konnte mittlerweile ermittelt und festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil am Mittwoch, 2. Juli, Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.</p> <h2>Zeugen gesucht</h2> <p>Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls am Samstagabend gegen 23 Uhr in der Oberamteistraße aufgehalten und das Geschehen beobachtet haben, sich telefonisch unter der Nummer 07461/9410 mit dem Kriminalkommissariat Tuttlingen in Verbindung zu setzen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Schüssen vor Tuttlinger Bar: 48-Jähriger in Untersuchungshaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:41:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Krasser Fall: Komplette Hinterachse eines Ford Fusion löst sich während der Fahrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/krasser-fall-komplette-hinterachse-eines-ford-fusion-loest-sich-waehrend-der-fahrt;art372502,12427095 ]]></link>      <description><![CDATA[  Riesenschreck auf der Bundesstraße 523: Ein 57-Jähriger landet mit seinem Wagen in der Schutzplanke. Wie es dazu kommen kann.  ]]></description>
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          Riesenschreck auf der Bundesstraße 523: Ein 57-Jähriger landet mit seinem Wagen in der Schutzplanke. Wie es dazu kommen kann.<br>
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        Riesenschreck auf der Bundesstraße 523: Ein 57-Jähriger landet mit seinem Wagen in der Schutzplanke. Wie es dazu kommen kann.



        <p>Am Samstagnachmittag hat sich auf der Bundesstraße 523 zwischen Villingen-Schwenningen und Trossingen ein Unfall ereignet, nachdem sich während der Fahrt die Hinterachse eines Autos gelöst hatte.</p> <h2>Auto gerät ins Schleudern</h2> <p>Gegen 17.10 Uhr fuhr ein 57-Jähriger mit einem Ford Fusion in Richtung Trossingen, als sich plötzlich die komplette Hinterachse des Wagens löste. Das Auto geriet dadurch ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke.</p> <p>Der Fahrer blieb unverletzt. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5.000 Euro.</p> <h2>Bundesstraße ist zeitweise voll gesperrt</h2> <p>Zur Unfallaufnahme musste die B523 zeitweise voll gesperrt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen führten erhebliche technische Mängel zu dem Unfall.</p> <p>Die Polizei weist darauf hin, dass regelmäßige technische Überprüfungen entscheidend zur Verkehrssicherheit beitragen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Krasser Fall: Komplette Hinterachse eines Ford Fusion löst sich während der Fahrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:34:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[19 Autos beschädigt: Unbekannte ziehen eine Spur der Verwüstung durch Trossingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/19-autos-beschaedigt-unbekannte-ziehen-eine-spur-der-verwuestung-durch-trossingen;art372502,12427081 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Nacht schlagen die Täter zu, sie demolieren Außenspiegel und Fahrzeugtüren. Es liegt eine Zeugenbeschreibung eines der Unbekannten vor. Was sie an einem Hotel angerichtet haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In der Nacht schlagen die Täter zu, sie demolieren Außenspiegel und Fahrzeugtüren. Es liegt eine Zeugenbeschreibung eines der Unbekannten vor. Was sie an einem Hotel angerichtet haben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/19-autos-beschaedigt-unbekannte-ziehen-eine-spur-der-verwuestung-durch-trossingen;art372502,12427081]]></guid>
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        In der Nacht schlagen die Täter zu, sie demolieren Außenspiegel und Fahrzeugtüren. Es liegt eine Zeugenbeschreibung eines der Unbekannten vor. Was sie an einem Hotel angerichtet haben.



        <p>In der Nacht zum Montag sind in der Achauerstraße insgesamt 19 geparkte Autos beschädigt worden. Gegen 1 Uhr traten Unbekannte gegen Außenspiegel und Fahrzeugtüren mehrerer abgestellter Wagen. Das teilt die Polizei mit.</p> <h2>Eine Spur der Verwüstung</h2> <p>Die Spur der Verwüstung setzte sich bis in die Löhrstraße fort. Ob dort weitere Schäden entstanden sind, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.</p> <p>Nach Angaben einer Zeugin handelte es sich bei einem der mutmaßlichen Täter um einen etwa 1,70 Meter großen Mann, der ein beigefarbenes oder grünliches Achselshirt trug. Nicht nur Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Unbekannten rissen außerdem mehrere Blumenkübel von den Fensterbänken eines Hotels herunter.</p> <h2>Die Polizei sucht Zeugen</h2> <p>Personen, die in der Nacht zum Montag verdächtige Beobachtungen in der Achauerstraße oder im Bereich der Löhrstraße gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 07425 33866 mit dem Polizeiposten Trossingen in Verbindung zu setzen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[19 Autos beschädigt: Unbekannte ziehen eine Spur der Verwüstung durch Trossingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:07:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So werden Kinder im Netz manipuliert: Andre Wolf erklärt beim VS-Forum, wie wir sie schützen können  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/so-werden-kinder-im-netz-manipuliert-andre-wolf-erklaert-beim-vs-forum-wie-wir-sie-schuetzen-koennen;art372502,12424970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/so-werden-kinder-im-netz-manipuliert-andre-wolf-erklaert-beim-vs-forum-wie-wir-sie-schuetzen-koennen;art372502,12424970]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Doch was davon ist überhaupt noch echt? Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor gefährlichen Fehlinformationen bewahren, gibt es beim VS-Forum. Jetzt anmelden!



        <p>Welche Bilder und Behauptungen im Internet sind real oder manipuliert? Und was macht das mit den Kindern, die häufig im Netz unterwegs sind?</p> <p>Fragen, auf die der Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum des SÜDKURIER Antworten hat. Wie können wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Tanten und Onkel besser mit dem neuen Phänomen umgehen? Am 17. Juli gibt Wolf in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen ganz konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz.</p> <h2>Aufklärung hilft Kindern im Online-Dschungel</h2> <p>In Zeiten, in denen das Leben schon früh digital wird, scheint Aufklärung immer wichtiger. Denn Falschinformationen, Künstliche Intelligenz und unwirkliche Schönheitsideale durch bearbeitete Bilder können negative Effekte auf Heranwachsende haben.</p> <p>Mit den neuen Phänomenen besser umzugehen, lernen Eltern und alle anderen Erwachsene beim VS-Forum. Dazu lädt der SÜDKURIER am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr in die Neue Tonhalle in Villingen-Schwenningen ein.</p> <p>Der Social-Media-Experte Andre Wolf gibt konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz. Im Gespräch mit Chefredakteur Stefan Lutz zeigt der Experte, warum alle schon einmal auf Desinformation hereingefallen sind und wie besonders die Kinder davor geschützt werden können.</p> <p>Wolf führt anschaulich und spannend vor Augen, wie Social Media das Denken beeinflusst. Dabei lässt er das Publikum nicht nur lernen, sondern auch lachen.</p> <h2>So melden Sie sich an</h2> <p>Der Eintritt ist kostenlos. Ein Einlass ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Jetzt kostenlos Plätze reservieren: <a href="http://www.meinSK.de/vs-forum-25" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/vs-forum-25</a>. Der Anmeldeschluss ist Mittwoch, 16. Juli.</p> <p>Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Bitte zeigen Sie diese Bestätigung am Einlass ausgedruckt oder auf Ihrem Mobilgerät vor.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So werden Kinder im Netz manipuliert: Andre Wolf erklärt beim VS-Forum, wie wir sie schützen können]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:00:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Mama, ich will auch ein Handy!" – Wie zwei Mütter ihre Töchter vor digitalen Gefahren schützen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/social-media-gefahren-was-eltern-wissen-muessen-tipps-vom-experten-beim-vs-forum-in-vs-villingen;art372502,12424946 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!<br>
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        Im Internet locken schöner Schein und aufregende Neuigkeiten. Wie gehen Eltern um mit Smartphone, Social Media und Video-Portalen? Tipps erhalten sie von Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum. Jetzt anmelden!



        <p>Eltern in der Zwickmühle: Weil andere Kinder ein Smartphone haben, wünscht sich das eigene auch eins. Doch was als Notfallhandy argumentiert wird, kann sich schnell als Quelle für Falschinformationen entpuppen.</p> <p>Beim VS-Forum des SÜDKURIER am Donnerstag, 17. Juli, ist Social-Media-Experte Andre Wolf Gesprächspartner von Chefredakteur Stefan Lutz. Hier gibt es viele wertvolle Informationen für Eltern.</p> <p>„Ich will nicht, dass sich meine Tochter in den sozialen Medien mit anderen vergleicht. Die Fotos könnten bearbeitet sein. Künstliche Intelligenz macht es schwierig zu unterscheiden, was nun echt ist oder nicht“, sagt Maylin Lazarevic. Die Mutter hat noch ein wenig Zeit, sich Gedanken über Online-Regeln zu machen – ihre Tochter ist erst sieben Jahre alt.</p> <h2>Online-Plattformen sind echte Zeitfresser</h2> <p>Die Erstklässlerin Radmila Lazarevic verfüge lediglich über ein einfaches Kinderhandy mit GPS. Damit kann sie im Notfall angerufen oder geortet werden. Dabei geht es der Mutter vorallem um die Sicherheit, sagt sie. Und wenn dann irgendwann die Diskussion über soziale Medien aufkommen sollte?</p> <p>Am liebsten würde Maylin Lazarevic alle Apps wie Instagram und TikTok komplett verbieten. „Ich selbst habe auf meinem Handy alles gelöscht, weil ich auch so viel Zeit im Internet verloren habe. Wie schnell sind mal zwei Stunden vergangen“, sagt die Villingerin.</p> <h2>Seriöse Quellen schützen vor fragwürdigen Inhalten</h2> <p>Diese zeitfressende Erfahrung hat auch Angelika Landerer auf Facebook gemacht. Zudem sind ihr immer mal wieder fragwürdige Beiträge von der Online-Plattform ausgespielt worden.</p> <p>„Ich hinterfrage die Informationen und recherchiere, ob da was dran ist“, sagt die Marbacherin. Schnell habe sie über seriöse Quellen herausfinden können, ob die Informationen auf Facebook stimmen, oder nicht.</p> <h2>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h2> <p>Medienkompetenz – so heißt die Fähigkeit, Medien kritisch, konstruktiv und selbstbestimmt zu nutzen. Das traut Angelika Landerer auch ihrer Tochter Karina zu. „Wenn ihr irgendwas im Netz unsicher erscheint, kommt sie auf mich zu“, sagt die Mutter.</p> <p>Trotz großem Vertrauen möchte sie ein Auge auf die Handynutzung ihrer zwölfjährigen Tochter behalten. Über eine Online-Funktion habe sie bestimmte Internetseiten und soziale Medien wie Instagram und TikTok auf Karinas Handy gesperrt. WhatsApp habe sie freigegeben, da die Kommunikation der Schulklasse darüber verläuft.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Handynutzung an Schulen</span><span>Was die Handynutzung angeht, sind Schulen bisher weitgehend sich selbst überlassen: Regeln gibt‘s schon lange, wenn auch von Ort zu Ort unterschiedlich. Weit verbreitet ist, dass Schüler ihr Smartphone während der Unterrichtszeit wegpacken oder ausschalten müssen, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/totales-verbot-beim-umgang-mit-handys-an-schulen-gehen-die-meinungen-auseinander;art417930,12345847" target="_blank" title="Totales Verbot oder von Schülern erarbeitete Regeln: Schulen sind uneinig über Umgang mit Handy">wie der SÜDKURIER in der Vergangenheit schon berichtet hat</a>. Es gibt dafür sogenannte Handy-Hotels oder Taschen, die erst nach Schulende geöffnet werden können. Andere Schulen erlauben die Nutzung in der Pause oder in bestimmten Zonen im Schulgebäude. Für eine einheitliche Strenge hat sich das Kultusministerium eingeschaltet.</span></label></div> <h2>Manche Kinder dürfen im Netz mehr als andere</h2> <p>Große Diskussionen oder Streit zwischen Mutter und Tochter über mehr Spielräume auf dem Handy habe es kaum gegeben.</p> <p>„Sie hat sich mal mehr Rechte auf YouTube gewünscht, weil sie nur Videos im Kinderbereich anschauen konnte“, sagt Angelika Landerer. In der Klassengruppe seien oft Links zu Liedern verschickt worden, die Karina nicht habe anhören können. „Da haben wir ihr den Zugang erlaubt, damit sie mitreden kann.“</p> <p>Der Druck sei da, weil Mitschüler bereits mehr Freiräume im Netz haben. „Manche nutzen schon TikTok, führen eigene Kanäle und sind dann auch mehr am Handy“, erzählt Karina, die aktuell in der siebten Klasse ist. Sie selbst habe kein Bedürfnis danach.</p> <p>Lieber gehe sie ihren Aktivitäten in Vereinen nach, wie zum Beispiel Judo. „Wir bekommen neben dem Sport auch beigebracht, wie wir uns selbst verteidigen können, wenn uns jemand ärgert – also erst einmal mit Worten. Wenn das nicht hilft, sollen wir mit unseren Eltern oder Lehrern sprechen“, sagt die Zwölfjährige.</p> <p>Mobbing an der Schule sei ein Thema, auch über die Online-Plattformen. Aufklärung und Prävention habe die Polizei schon in Unterrichtsstunden geleistet. „Dabei haben wir gelernt, wie man richtig handelt“, sagt Karina.</p> <h2>Das VS-Forum hilft Erwachsenen, Kinder im Online-Dschungel zu schützen</h2> <p>Wo im Internet die Gefahren lauern, erklärt der Social-Media-Experte Andre Wolf beim VS-Forum des SÜDKURIER.</p> <p>Im Gespräch mit Chefredakteur Stefan Lutz zeigt der Experte, warum alle schon einmal auf Desinformation hereingefallen sind und wie besonders die Kinder davor geschützt werden können. Wolf führt anschaulich und spannend vor Augen, wie Social Media das Denken beeinflusst.</p> <p>Wie können wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Tanten und Onkel besser mit dem neuen Phänomen umgehen? Am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr gibt Wolf in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen ganz konkrete Tipps für den Umgang mit der Fälschungs-Industrie im Netz. Jetzt kostenlos Plätze reservieren: <a href="http://www.meinSK.de/vs-forum-25" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/vs-forum-25</a>. Der Anmeldeschluss ist Mittwoch, 16. Juli.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Mama, ich will auch ein Handy!" – Wie zwei Mütter ihre Töchter vor digitalen Gefahren schützen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 16:14:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/duerre-und-waldbrandgefahr-wo-hitze-und-trockenheit-in-der-region-die-gravierendsten-folgen-haben-13-08-25;art417930,12421894 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.  ]]></description>
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          Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.<br>
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        Es regnet kaum, die Böden sind trocken und die Waldbrandgefahr steigt. Unser stets aktueller Überblick zeigt, wo es in der Region an schlimmsten ist.



        <p>Die Dürre ist längst kein Problem ferner Länder und Zeiten mehr. Sie ist real, Baden-Württemberg und die Region sind längst betroffen. Hier sammeln wir automatisiert alle wichtigen Daten. Wir aktualisieren täglich.</p> <h2>Wie viel hat es geregnet?</h2> <p>In der Region stehen fünf Wetterstationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD), die den Regen lange genug messen, um Vergleiche ziehen zu können. Zur Einordnung vergleichen wir die aktuelle Lage mit der Referenzperiode von 1991 bis 2020.</p> <div id="___line_niederschlag"></div> <h2>Wie geht es den Böden?</h2> <p>Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung liefert täglich flächendeckende Informationen zum Bodenfeuchtezustand in Deutschland. Oder anders ausgedrückt: Es macht deutlich, wie stark die Dürre bereits fortgeschritten ist.</p> <p>Dabei unterscheiden die Forscher zwischen dem Oberboden, der bis etwa 25 Zentimeter in die Tiefe geht, und dem Gesamtboden, der bis etwa 1,80 Meter in die Tiefe ragt. Ersterer reagiert schnell auf Regen, um letzteren dauerhaft zu befeuchten, bräuchte es wochenlange starke Regenfälle.</p> <div class="___map" id="___map_oberboden"></div> <div class="___map" id="___map_gesamtboden"></div> <h2>Wie hoch ist die Waldbrandgefahr?</h2> <p>Waldbrände werden entgegen eines weitverbreiteten Irrtums nicht von Hitze verursacht, sondern von Trockenheit. Fehlende Niederschläge, trockene Luft und Sonne trocknen die Streu im Wald. Hohe Windgeschwindigkeiten trocknen verteilen sie.</p> <p>Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) berücksichtigt alle diese Faktoren bei der Berechnung der Waldbrandgefahr.</p> <div class="___map" id="___map_waldbrand"></div> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dürre und Waldbrandgefahr: Wo Hitze und Trockenheit in der Region die gravierendsten Folgen haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 13:25:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kupferkessel-Dieb flieht mit dem Fahrrad – Die Polizei jagt ihn mit dem Hubschrauber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/kupferkessel-dieb-in-trossingen-flieht-mit-dem-fahrrad-die-polizei-jagt-ihn-mit-dem-hubschrauber;art372502,12411009 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Unbekannter entwendet aus einem Garten in Trossingen einen Kupferkessel. Er flüchtet mit der Beute auf dem Anhänger, zwei Anwohner verfolgen ihn. Auch in Spaichingen hat ein Kupferkessel-Dieb zugeschlagen.  ]]></description>
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          Ein Unbekannter entwendet aus einem Garten in Trossingen einen Kupferkessel. Er flüchtet mit der Beute auf dem Anhänger, zwei Anwohner verfolgen ihn. Auch in Spaichingen hat ein Kupferkessel-Dieb zugeschlagen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/kupferkessel-dieb-in-trossingen-flieht-mit-dem-fahrrad-die-polizei-jagt-ihn-mit-dem-hubschrauber;art372502,12411009]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Unbekannter entwendet aus einem Garten in Trossingen einen Kupferkessel. Er flüchtet mit der Beute auf dem Anhänger, zwei Anwohner verfolgen ihn. Auch in Spaichingen hat ein Kupferkessel-Dieb zugeschlagen.



        <p>Ein Unbekannter hat einen Kupferkessel Trossingen gestohlen und die Flucht ergriffen. Das teilt die Polizei mit. Der Vorfall habe sich am Dienstagabend gegen 22.45 Uhr auf einem umzäunten Gartenstück am südlichen Stadtrand zugetragen.</p> <p>Der Täter transportierte den Kessel demnach zunächst mit einem Fahrrad samt Anhänger in Richtung Schura. Zwei Anwohner bemerkten das Geschehen, nahmen die Verfolgung auf und stellten den Mann kurzzeitig auf einem Feldweg.</p> <h2>Polizei leitet eine Fahndung ein</h2> <p>Dem Unbekannten gelang es jedoch, ohne Beute weiterzufliehen, zuletzt über eine Wiese in Richtung nahegelegene Schrebergärten. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung kamen auch ein Polizeihund sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz – die Suche blieb jedoch ohne Erfolg.</p> <h2>Auch in Spaichingen schlägt ein Kupferdieb zu</h2> <p>Ein ähnlicher Fall, wenn auch nicht so spektakulär, hat sich bereits in der Nacht zum Sonntag in Spaichingen ereignist. Dort hat ein Unbekannter aus einem Vorgarten einen etwa ein Meter hohen Kupferkessel gestohlen. Es handelt sich um ein historisches Familienerbstück von hohem ideellen Wert. Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen nicht aus.</p> <p>Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich zwischen Trossingen und Schura verdächtige Personen oder ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07424-33866 mit dem Polizeiposten Trossingen in Verbindung zu setzen. Wer bei dem Diebstahl in Spaichingen etwas bemerkt hat, kann sich unter 07424-9318-0 melden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kupferkessel-Dieb flieht mit dem Fahrrad – Die Polizei jagt ihn mit dem Hubschrauber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 18:08:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie falsche Spendensammler die Hilfsbereitschaft einer 87-Jährigen in Trossingen eiskalt ausnutzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/wie-falsche-spendensammler-die-hilfsbereitschaft-einer-87-jaehrigen-in-trossingen-ausnutzen;art372502,12406027 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Glas Wasser kommt eine Seniorin teuer zu stehen: Betrüger dringen hinter ihrem Rücken in ihre Wohnung ein – und machen Beute. Was die Polizei zum Eigenschutz rät.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Glas Wasser kommt eine Seniorin teuer zu stehen: Betrüger dringen hinter ihrem Rücken in ihre Wohnung ein – und machen Beute. Was die Polizei zum Eigenschutz rät.<br>
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        Ein Glas Wasser kommt eine Seniorin teuer zu stehen: Betrüger dringen hinter ihrem Rücken in ihre Wohnung ein – und machen Beute. Was die Polizei zum Eigenschutz rät.



        <p>„Beliebt bei Kriminellen sind Tricks an der Haustür“, warnt das Polizeipräsidium Konstanz mit Blick auf einen aktuellen Fall in Trossingen. „Ziel ist dabei immer, unbemerkt in die Wohnung zu gelangen, um Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen zu entwenden“, so die Ordnungshüter.</p> <p>So geschah es laut Polizeimitteilung einer 87-jährigen Frau am Dienstag, 3. Juni, die gegen 13.30 Uhr Opfer eines Sammlungsbetruges geworden ist. Zwei unbekannte Männer hätten sich als Spendensammler für Taubstumme und Blinde ausgegeben und sich so Zutritt zu der Wohnung der Seniorin verschafft.</p> <h2>Heimlich die Wohnung durchsucht</h2> <p>„Einer der Beiden fragte nach einem Glas Wasser. Während die 87-Jährige aus der Küche das Glas Wasser holte, durchsuchten die Männer das Zimmer, das Schlafzimmer und den Flur. Hierbei entwendeten sie ein Kuvert mit Bargeld“, schildert die Polizei den Fall.</p> <p>Personen, die am Dienstag gegen 13.30 Uhr in der Löhrstraße in Trossingen Verdächtiges bemerkt haben oder Angaben zu den Personen geben können, oder möglicherweise selbst Opfer des Sammlungsbetruges geworden sind, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Trossingen, 07425 3386-6, in Verbindung zu setzen.</p> <h2>Vielfältige Tricks der Betrüger</h2> <p>Die Polizei verweist auf die vielfältigen Tricks der Betrüger, um in Wohnungen zu gelangen: „Sie bitten beispielsweise um Hilfe oder eine Gefälligkeit, fragen nach einem Glas Wasser oder nach etwas zum Schreiben. Andere möchten Ihre Toilette oder Ihr Telefon benutzen“.</p> <p>Die Polizei rät daher generell: „Lassen Sie nie Unbekannte in Ihre Wohnung, sollten Personen sich als Amtspersonen ausgeben, lassen Sie sich einen Ausweis zeigen und fragen Sie bei der Behörde zunächst telefonisch nach.“</p> <p>Und gibt noch einige Tipps: „Nutzen Sie immer den Türspion oder eine Sprechanlage. Öffnen Sie die Tür nur mit vorgelegter Türsperre. Reichen Sie Stift, Wasser etc. immer nur durch den Türspalt einer per Türsperre gesicherten Tür oder durch das Fenster. Verständigen Sie im Verdachtsfall unverzüglich die Polizei.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie falsche Spendensammler die Hilfsbereitschaft einer 87-Jährigen in Trossingen eiskalt ausnutzen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 14:55:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann schlägt seinen Bruder auf den Kopf: Der muss ins Krankenhaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/mann-schlaegt-seinen-bruder-auf-den-kopf-der-muss-ins-krankenhaus;art372502,12402855 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei sucht Zeugen für eine Schlägerei in Tuttlingen. Klar ist momentan nur, wie sie ausgegangen ist. Aber wie kam es zu der Auseinandersetzung?  ]]></description>
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          Die Polizei sucht Zeugen für eine Schlägerei in Tuttlingen. Klar ist momentan nur, wie sie ausgegangen ist. Aber wie kam es zu der Auseinandersetzung?<br>
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        Die Polizei sucht Zeugen für eine Schlägerei in Tuttlingen. Klar ist momentan nur, wie sie ausgegangen ist. Aber wie kam es zu der Auseinandersetzung?



        <p>Zwei Brüder sind in Tuttlingen aneinandergeraten. Wie die Polizei mitteilt, wurde einer der beiden bei dem Vorfall schwer verletzt.</p> <p>Laut den bisherigen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall am Samstag, 31. Mai, gegen 20.25 Uhr in der Freiburger Straße. Bei der körperlichen Auseinandersetzung sei ein 54-Jähriger schwer am Ohr verletzt worden.</p> <h2>Welcher Gegenstand diente als Waffe?</h2> <p>„Aus bislang unbekannten Gründen schlug ein 53-Jähriger seinen Bruder mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf den Kopf, wobei sich der Geschädigte schwere Verletzungen zuzog“, schildert die Polizei den Ablauf.</p> <p>Aufgrund seiner Verletzungen habe der 54-Jährige zur ärztlichen Behandlung in eine Klink gebracht werden müssen.</p> <p>Das Polizeirevier Tuttlingen hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich mit beim Polizeirevier Tuttlingen (07461 9410) zu melden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann schlägt seinen Bruder auf den Kopf: Der muss ins Krankenhaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 10:49:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junger E-Roller-Fahrer wird lebensgefährlich verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/motorrad-uebersehen-15-jaehriger-e-roller-fahrer-bei-unfall-lebensgefaehrlich-verletzt;art372502,12402723 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 15-Jähriger ist am Freitagabend bei einem Unfall bei Spaichingen schwer verletzt worden. Er wurde vom Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.  ]]></description>
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          Ein 15-Jähriger ist am Freitagabend bei einem Unfall bei Spaichingen schwer verletzt worden. Er wurde vom Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.<br>
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        Ein 15-Jähriger ist am Freitagabend bei einem Unfall bei Spaichingen schwer verletzt worden. Er wurde vom Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.



        <p>Ein folgenschwerer Unfall hat sich am Freitagabend gegen 18.15 Uhr zwischen einem E-Roller und einem Motorrad auf der L438 bei Balgheim ereignet.</p> <p>Ersten Ermittlungen zufolge überquerte ein 15-Jähriger von einem Feldweg her kommend mit seinem E-Scooter die Landesstraße und übersah hierbei einen ordnungsgemäß aus Richtung Dürbheim kommenden 44-jährigen Motorradfahrer, schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht.</p> <p>Es kam zu einer starken Kollision, durch die der 15-Jährige lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Der Motorradfahrer wurde durch den Zusammenprall leicht verletzt. Der schwerstverletzte 15-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.</p> <h2>Gutachter wird eingeschaltet</h2> <p>Zur Ermittlung des Unfallverlaufs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Landesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junger E-Roller-Fahrer wird lebensgefährlich verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 30 May 2025 18:57:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verletzte beim Autoscooter: Erst fliegt eine Bierflasche, dann beginnt die wilde Schlägerei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/verletzte-beim-autoscooter-erst-fliegt-eine-bierflasche-dann-beginnt-die-wilde-schlaegerei;art372502,12402048 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehrere junge Frauen geraten auf dem Volksfest am Donauspitz aneinander. Eine 18-Jährige erleidet Verletzungen im Gesicht. Was die Polizei dazu ermittelt hat.  ]]></description>
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          Mehrere junge Frauen geraten auf dem Volksfest am Donauspitz aneinander. Eine 18-Jährige erleidet Verletzungen im Gesicht. Was die Polizei dazu ermittelt hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/verletzte-beim-autoscooter-erst-fliegt-eine-bierflasche-dann-beginnt-die-wilde-schlaegerei;art372502,12402048]]></guid>
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        Mehrere junge Frauen geraten auf dem Volksfest am Donauspitz aneinander. Eine 18-Jährige erleidet Verletzungen im Gesicht. Was die Polizei dazu ermittelt hat.



        <p>Auf dem Volksfest am Donauspitz ist es am späten Donnerstagabend, 29. Mai, zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Frauen gekommen.</p> <p>Wie die Polizei mitteilte, gerieten gegen 22 Uhr mehrere 16- bis 18-jährige Besucherinnen im Bereich des Autoscooters zunächst verbal aneinander. Der Streit eskalierte, als eine der Beteiligten aus kurzer Distanz eine Bierflasche in Richtung einer Kontrahentin warf. Diese konnte dem Wurf zwar ausweichen, jedoch verletzte sich eine 18-Jährige durch die umherfliegenden Glassplitter im Gesichtsbereich.</p> <h2>Frauen ziehen sich an den Haaren</h2> <p>Im weiteren Verlauf kam es zu gegenseitigen Schlägen, Beleidigungen und Rangeleien, bei denen sich mehrere der Beteiligten gegenseitig an den Haaren zogen und ins Gesicht schlugen.</p> <p>Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, wechselseitiger Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verletzte beim Autoscooter: Erst fliegt eine Bierflasche, dann beginnt die wilde Schlägerei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 30 May 2025 12:11:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nachtarbeiten auf der A81: Das kommt auf Verkehrsteilnehmer an der Anschlussstelle Geisingen zu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/nachtarbeiten-auf-der-a81-das-kommt-auf-verkehrsteilnehmer-an-der-anschlussstelle-geisingen-zu;art372502,12401360 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den Auf- und Abfahrten der Autobahn wird die Fahrbahn erneuert. Das erfordert Umleitungen. Die Behörde spricht von nächtlichen Teilsperrungen. Doch diese beginnen schon am frühen Abend. Das sind die Termine.  ]]></description>
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          In den Auf- und Abfahrten der Autobahn wird die Fahrbahn erneuert. Das erfordert Umleitungen. Die Behörde spricht von nächtlichen Teilsperrungen. Doch diese beginnen schon am frühen Abend. Das sind die Termine.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/nachtarbeiten-auf-der-a81-das-kommt-auf-verkehrsteilnehmer-an-der-anschlussstelle-geisingen-zu;art372502,12401360]]></guid>
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        In den Auf- und Abfahrten der Autobahn wird die Fahrbahn erneuert. Das erfordert Umleitungen. Die Behörde spricht von nächtlichen Teilsperrungen. Doch diese beginnen schon am frühen Abend. Das sind die Termine.



        <p>Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest erneuert die Fahrbahndecke an der Anschlussstelle (AS) Geisingen in Fahrtrichtung Stuttgart sowie in Fahrtrichtung Singen. Laut einer Mitteilung erfolgt dazu eine nächtliche Teilsperrung an den Auf- und Abfahrten. Um die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts, also in der verkehrsarmen Zeit ausgeführt.</p> <p>Folgende Teilsperrungen sind an der Anschlussstelle Geisingen im Juni geplant: Montag, 2. Juni, und Dienstag, 3. Juni, von 18 Uhr und 6 Uhr: Fahrtrichtung Stuttgart: Sperrung der Abfahrt in Richtung Freiburg und Tuttlingen. Die Umleitung ab Anschlussstelle Engen erfolgt über die U23.</p> <p>Mittwoch, 4. Juni, und Donnerstag, 5. Juni, von 18 Uhr und 6 Uhr: Fahrtrichtung Singen: Sperrung der Auffahrt in Richtung Singen. Die Umleitung ab Geisingen erfolgt über die U58.</p> <h2>Umleitungen werden ausgeschildert</h2> <p>Während dieser Teilsperrungen der Anschlussstelle Geisingen werden jeweils die Umleitungen ab Anschlussstelle Engen und ab Geisingen ausgeschildert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nachtarbeiten auf der A81: Das kommt auf Verkehrsteilnehmer an der Anschlussstelle Geisingen zu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 24 May 2025 09:48:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von der Forschung in die Praxis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/kreis-sigmaringen/von-der-forschung-in-die-praxis;art372548,12396722 ]]></link>      <description><![CDATA[  34-jährige Alisa Klamm ist neue Leiterin des Naturschutzzentrums Obere Donau in Beuron. Welche neuen Ideen sie mitbringt  ]]></description>
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          34-jährige Alisa Klamm ist neue Leiterin des Naturschutzzentrums Obere Donau in Beuron. Welche neuen Ideen sie mitbringt<br>
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        34-jährige Alisa Klamm ist neue Leiterin des Naturschutzzentrums Obere Donau in Beuron. Welche neuen Ideen sie mitbringt



        <p>Das Naturschutzzentrum hat eine neue Leiterin. Seit Januar ist Alisa Klamm Geschäftsführerin der Einrichtung, die im Oberen Donautal die Schutzgebiete betreut und Naturschutzaktivitäten koordiniert. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER erzählt sie, wie es ihr in den ersten Monaten seit ihrem Antritt ergangen ist. Die in Sachsen-Anhalt aufgewachsene Forstwissenschaftlerin berichtet außerdem, mit welchen neuen Ideen sie sich in die Naturschutzarbeit einbringen will.</p> <h2>Sie wohnt in Fridingen</h2> <p>Sie habe bereits viele Verbindungen nach Baden-Württemberg, sodass ihr die Region um das Obere Donautal nicht völlig unbekannt sei, meint die neue Geschäftsführerin Alisa Klamm, die sich in Fridingen niedergelassen hat. Die 34-Jährige hat Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement an der Fachhochschule Erfurt studiert. Nach dem Bachelor-Abschluss setzte sie das Studium in Göttingen fort, wo sie den Master in Forstwissenschaften und Waldökologie ablegte. Ziemlich gleich nach dem Abschluss fand Klamm eine Stelle als Referentin und stellvertretende Leiterin des Sachgebiets Naturschutz und Forschung bei der Nationalparkverwaltung Hainich in Thüringen. Dort beschäftigte sie sich vor allem mit unterschiedlichen Aspekten der Wildtierökologie und Ornithologie sowie mit naturschutzfachlich wertvollen Lebensräumen. „Ich hatte den Wunsch, mich neu zu orientieren und weiterzuentwickeln“, sagt Klamm. Nachdem sie sich in der Vergangenheit vermehrt mit Forschung beschäftigt hatte – Wildtiermonitoring und Artenschutz waren ihre Schwerpunkte – wollte Klamm mehr in die Praxis wechseln.</p> <h2>Lob für das Team</h2> <p>Der Einstieg in ihre neue Aufgabe sei ihr sehr leicht gemacht worden. „Das Team ist einfach super und sehr kompetent“, sagt Klamm. Durch den Rückhalt hat Klamm die nötige Zeit, um sich gut einzuarbeiten. „Letztendlich ist es ja eine neue Region, neue Aufgaben, neue Menschen und Partner, die man kennenlernen muss. Das braucht einfach Zeit.“ Klamm gefällt, dass das Naturschutzzentrum mit vielen Partnern in der Region zusammenarbeitet. Sie ist beeindruckt von der Ausstellung, die die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums im Laufe der Jahre in den Räumen des Beuroner Bahnhofsgebäudes zusammengetragen haben. „Es ist erstaunlich, was man auf relativ kleinem Raum machen kann.“ Klamm lobt auch das Jahresprogramm: „Es ist faszinierend, wie groß das Angebot ist.“</p> <h2>Zusammenarbeit mit Kloster</h2> <p>In diesem Jahr steht das Programm des NAZ im Zeichen der Zusammenarbeit mit dem Beuroner Kloster. Das Motto heißt „Natur – Paradies – Kloster – Garten“. Es geht den Mitarbeitern grundsätzlich um das Thema Garten und wie man diesen möglichst naturnah gestalten kann. In diesem Zusammenhang veranstalten Naturschutzzentrum und Kloster am 20. Juni unter anderem einen Abendmarkt auf dem Parkplatz beim Kloster.</p> <h2>Online-Vorträge als neues Standbein</h2> <p>Beuron sei aufgrund der langen Anfahrt als Vortragsort ein bisschen schwierig, meint Klamm. Sie will deshalb neue Wege gehen und Online-Vorträge anbieten. Am 8. Oktober wird es einen ersten zum Themenschwerpunkt Garten geben. Dann wird Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung darüber referieren, wie Gartenbesitzer dem schutzbedürftigen Igel helfen können. „Viele wissen nicht, dass es dem Igel nicht gut geht. Er steht auf der Roten Liste“, erklärt Klamm. Sie selbst hat vor Kurzem eine abendliche Exkursion durch den Klosterort Beuron mit Kurzvortrag geleitet, bei der der Hausrotschwanz – Vogel des Jahres 2025 – im Mittelpunkt stand. Sie hält außerdem am 2. Oktober einen Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz im Natur- und Artenschutz“.</p> <h2>Haus der Natur wird 30</h2> <p>Im Naturschutzzentrum haben außerdem erste Planungen zum runden Geburtstag der Einrichtung und dem Haus der Natur begonnen, die im kommenden Jahr 30 Jahre alt werden. Sie bringe Fachwissen, Gestaltungswille und neue Ideen mit, habe aber auch großen Respekt vor den Dingen, die bereits bestehen, antwortet Klamm auf die Frage, ob sie eine Vision für das Naturschutzzentrum habe. So etwas wie eine Vision wolle sie gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickeln und den Stiftungsrat einbinden. Es gehe auch nicht darum, alles von heute auf morgen umzustellen, denn es laufe vieles erfolgreich. Die Angebote des Naturschutzzentrums werden gut angenommen und erhalten gutes Feedback. Die Herausforderung im Naturpark in diesem Jahr wird höchstwahrscheinlich die Trockenheit sein. Es habe beim Schloss Bronnen bereits einen kleinen Waldbrand gegeben und der Pegel der Donau stehe sehr niedrig. Es ist davon auszugehen, dass es viele Tage geben wird, an denen es nicht möglich sein wird, die Donau mit dem Boot zu befahren. Zu Klamms persönlichen Herausforderungen könnte hingegen gehören, sich mit dem regionalen Dialekt vertraut zu machen, aber dem sieht sie offenbar gelassen entgegen: „Mein Partner ist von der Alb. Ich werde den Dialekt nicht sprechen können, aber ich verstehe“, sagt sie.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Zentrum</h2> Das Naturschutzzentrum betreut die Schutzgebiete im rund 150.000 Hektar großen Naturpark Obere Donau. Es sitzt gemeinsam mit der Naturparkverwaltung im Haus der Natur in Beuron. Die Geschäftsführerin des NAZ, Alisa Klamm, wird von drei fest angestellten Mitarbeitern unterstützt sowie von zwei Teilnehmenden am freiwilligen ökologischen Jahr (FÖJ). Dazu kommen in der Hauptsaison die sogenannten Sommerrangerinnen und -ranger. Die Mitarbeiter des NAZ überwachen unter anderem, dass Besucher die Naturparkregeln achten, insbesondere bei Freizeitaktivitäten wie Klettern und Bootfahren auf der Donau. Das Zentrum unterhält im Haus der Natur eine ständige Ausstellung zum Thema Natur- und Artenschutz und bietet übers Jahr eine Vielzahl an Veranstaltungen. Das NAZ ist eine Stiftung, die durch das Land Baden-Württemberg und die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Zollernalb finanziert wird.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von der Forschung in die Praxis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 18:13:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umsatzrückgang und Stellenabbau: Marquardt fährt hohe Verluste ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/rietheimer-automobilzulieferer-marquardt-meldet-massive-verluste-hunderte-stellen-in-gefahr-25-05-25;art416,12395308 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Probleme der Branche treffen das Rietheimer Familienunternehmen, der Vorstand spricht von einem schlechten Ergebnis. Trotzdem sieht man sich gewappnet für die Zukunft, Innovationen sollen dabei helfen.  ]]></description>
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          Die Probleme der Branche treffen das Rietheimer Familienunternehmen, der Vorstand spricht von einem schlechten Ergebnis. Trotzdem sieht man sich gewappnet für die Zukunft, Innovationen sollen dabei helfen.<br>
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        Die Probleme der Branche treffen das Rietheimer Familienunternehmen, der Vorstand spricht von einem schlechten Ergebnis. Trotzdem sieht man sich gewappnet für die Zukunft, Innovationen sollen dabei helfen.



        <p>Björn Twiehaus macht sich keine Illusionen über die derzeitige Lage der Branche: „Die nächsten zwei Jahre bleiben herausfordernd, da müssen wir nicht auf Rückenwind hoffen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Marquardt-Gruppe.</p> <p>Bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag im Stammsitz in Rietheim im Landkreis Tuttlingen verkünden Twiehaus und Finanzvorstand Robert Schutt vieles, was auch von anderen Automobilzulieferern zu hören ist.</p> <h2>Umsatzrückgang hat viele Gründe</h2> <p>„Der Umsatz im vergangenen Jahr betrug rund 1,35 Milliarden Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent gesunken“, berichtet Schutt. Unter welchem Druck die gesamte Branche stehe, zeige sich an den Umsatzeinbußen von 7,5 Prozent im Bereich der Autozuliefererindustrie. Die Gründe dafür seien geopolitische Herausforderungen, die <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/geplante-us-zoelle-automobilzulieferer-aus-der-region-sind-alarmiert;art416,12348214" title="Geplante US-Zölle: Automobilzulieferer aus der Region sind alarmiert">sprunghafte Zollpolitik</a> und ein stark verzögerter Anstieg der Elektromobilität.</p> <p>„Von dieser globalen Schwäche der Konjunktur haben auch wir uns nicht abkoppeln können“, sagt Björn Twiehaus dazu. Das Gros am Umsatz des Unternehmens komme aus dem Automobilbereich, Sorgenkind bleibe die Elektromobilität: „Die hinkt weiterhin hinterher, da haben wir nicht die Auslastung erreicht, die wir uns vorstellen. Sie hat aber angezogen.“</p> <p>Auf Nachfrage erklärt Schutt, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr Verluste eingefahren wurden, die in der Historie der Gruppe so nur selten vorgekommen seien. Konkrete Zahlen wollte der Finanzchef mit Blick auf die Stellung von Marquardt als Familienunternehmen aber nicht nennen. Um wieder in die Gewinnzone zu kommen, seien eine Reihe von Maßnahmen ergriffen worden.</p> <h2>Stellenabbau auch am Stammsitz</h2> <p>„Weltweit hat das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 300 Arbeitsplätze reduzieren müssen, um auf die schwache Konjunktur zu reagieren“, erklärt Robert Schutt. Damit ist die „Anpassung der Personalstruktur“, wie Schutt es nennt, aber nicht vorüber.</p> <p>Während der Stammsitz in Rietheim vergangenes Jahr verschont blieb, sollen dieses Jahr 150 Mitarbeiter gehen, weltweit sollen es mindestens weitere 300 sein. Der Abbau von Stellen werde sozialverträglich ablaufen und die Mitarbeiter bei der Suche nach Anschlussbeschäftigungen in der Region so weit wie möglich unterstützt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über das Unternehmen</span><span>Das 1925 in Rietheim-Weilheim gegründete Familienunternehmen Marquardt gehört zu den weltweit führenden Herstellern von mechatronischen Schalt- und Bediensystemen. Weltweit hat das Unternehmen 9700 Mitarbeiter an 22 Standorten. Im vergangenen Jahr hat Marquardt neue Werke am Erfurter Kreuz, in Tunesien und in Indien eröffnet. Vorstandsvorsitzender Björn Twiehaus hat zu Beginn des Jahres die Nachfolge von Harald Marquardt übernommen, damit steht erstmals eine Person an der Spitze des Unternehmens, die nicht aus einer der beiden Gesellschafterfamilien kommt.</span></label></div> <p>Als weiteres Mittel zur Einsparung von Kosten nennt Schutt das Optimieren und Digitalisieren von Prozessen, außerdem sollen externe Dienstleistungen zukünftig wieder im Unternehmen ausgeführt werden.</p> <h2>Auto der Zukunft kommt gut bei Kunden an</h2> <p>Für Zuversicht sorgen bei Vorstandschef Björn Twiehaus die Innovationen, die aus dem Hause Marquardt kommen. Jährlich investiert das Unternehmen rund 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Erst vergangene Woche wurde im Zuge der Feier zum 100-jährigen Bestehens das Fahrzeug Centum präsentiert.</p> <p>Das futuristisch anmutende Gefährt vereine die Kernkompetenzen von Marquardt, wie das Herstellen von Schaltern, mit den Anforderungen an ein Fahrzeug der Zukunft, erklärt Produktmanager Felix Hake. Der Bildschirm des Centums lässt sich mit fühlbaren Tasten bedienen, mit denen alle Punkte des Menüs angesteuert und ausgewählt werden können.</p> <p>Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Touchscreen sei dabei, dass der Benutzer spüre, ob er eine Taste gedrückt habe und dadurch die Augen mehr auf der Straße gerichtet lassen könne. Wobei das nicht einmal unbedingt erforderlich sein soll: „Mit dem Centum antizipiert Marquardt das autonome Fahren“, sagt Björn Twiehaus.</p> <p>Es soll dann möglich sein, mit einer Virtual-Reality-Brille auf Unterhaltungsprogramme zuzugreifen, während das Fahrzeug im Modus des autonomen Fahrens die eingegebene Strecke zurücklegt.</p> <p>Das Interesse von Autoherstellern am Centum sei bereits groß, berichtet Twiehaus: „Drei große Kunden haben uns eingeladen, mit unseren Teams in deren Entwicklungszentren zu kommen.“ Für Marquardt biete das die Möglichkeit, sich mit dem Kunden zusammen anhand des Prototyps über das weitere Vorgehen auszutauschen.</p> <p><em>Anmerkung: In einer ersten Variante des Textes wurden die Marquardt-Verluste als die höchsten der Firmengeschichte bezeichnet. Nach Erscheinen des Textes stellte eine Marquardt-Sprecher klar, dass sie nicht die höchsten seien, sondern nur hoch wie selten zuvor. Wir haben den Absatz angepasst.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Umsatzrückgang und Stellenabbau: Marquardt fährt hohe Verluste ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 20 May 2025 17:40:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende bei Chefsuche für die Polizei in Südbaden: Ermittlungen gegen designierten Präsidenten beendet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ende-der-ermittlungen-bei-chefsuche-im-konstanzer-polizeipraesidium-doch-ein-detail-bleibt-offen;art417930,12393139 ]]></link>      <description><![CDATA[  Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Monatelang sorgte die Affäre um manipulierte Leistungsnachweise für Unruhe. Nun scheinen die Vorwürfe ausgeräumt zu sein, alles könnte kommen wie geplant. Doch ein Detail muss noch geklärt werden.



        <p>In der seit Monaten ungeklärten Führungsfrage am Polizeipräsidium Konstanz gibt es eine Wende: Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den ursprünglich vorgesehenen Polizeipräsidenten Jürgen von Massenbach-Bardt sind nach Informationen des SÜDKURIER eingestellt worden. Damit ist eine zentrale Hürde für seine Berufung an den Bodensee aus dem Weg geräumt. Eine Hürde bleibt aber noch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/konstanz-ermittlungen-gegen-den-designierten-praesidenten-des-polizeipraesidiums;art372448,12267390" title="Gegen den künftigen Präsidenten des Polizeipräsidiums Konstanz wird ermittelt">Der Fall hatte Ende 2024 landesweit für Aufsehen gesorgt</a>, als Ermittlungen gegen hochrangige Polizeibeamte bekannt wurden. Monate vorher hatte das Innenministerium in Stuttgart von Massenbach-Bardt für das Amt des Polizeipräsidenten in Konstanz angekündigt.</p> <p>Er ist ein hochrangiger, erfahrener Beamter, der bis dahin an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen als Vizepräsident tätig war. An seiner letzten Wirkungsstätte wird er als integerer und kompetenter Mann geschätzt. Sein Amt in Konstanz konnte er wegen der damaligen laufenden Ermittlungen nicht antreten.</p> <h2>Wie alles anfing</h2> <p>Die Ermittlungen begannen tatsächlich schon im Sommer 2024 und wurden im Dezember ausgeweitet. Das Landespolizeipräsidium erfuhr am 15. August 2024 von dem Verdacht, nachdem die Bürgerbeauftragte Kontakt aufgenommen hatte. Zuvor hatte ein Hinweisgeber sie informiert.</p> <p>Der Vorwurf: Manipulation von Leistungsprüfungen an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Ein Polizeianwärter habe die vorgeschriebene Zeit in einer Sportprüfung nicht erreicht. Die Ergebnisse sollen nachträglich manipuliert worden sein – angeblich mit Wissen und Beteiligung hochrangiger Polizeibeamter.</p> <p>Ein Anwärter für den gehobenen Polizeidienst soll eine geforderte Mindestzeit beim 5000-Meter-Lauf nicht erreicht haben. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/zeit-laeuft-ab-interims-chef-geht-aber-wer-uebernimmt-die-polizei-in-konstanz-ab-dem-1-april;art417930,12334001" title="Interims-Chef ist eigentlich bald weg: Führungsfrage bei Konstanzer Polizei wird immer akuter">Um mit Note 4,0 zu bestehen, darf man dafür längstens 24,5 Minuten brauchen</a>.</p> <h2>Interims-Lösung wurde verlängert</h2> <p>Am Konstanzer Präsidium gingen indes zum Jahreswechsel der bisherige Präsident Hubert Wörner, als auch sein Vize Thomas Föhr in den Ruhestand. Um die Leitung am Benediktinerplatz vorübergehend zu sichern, wurde Uwe Stürmer zum kommissarischen Polizeipräsidenten von Konstanz bestellt – eine Lösung, die ursprünglich für drei Monate gedacht war, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuehrungsfrage-im-polizeipraesidium-konstanz-aufgeschoben-interims-chef-bleibt-laenger;art417930,12347117" title="Führungsfrage im Polizeipräsidium Konstanz wird aufgeschoben: Interims-Chef bleibt länger">dann um zwei Monate (April und Mai) verlängert wurde</a>. Stürmer ist dazu Polizeipräsident in Ravensburg.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Polizeipräsidium Konstanz</span><span>Das Präsidium Konstanz ist für vier Landkreise zuständig: Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis, insgesamt sind die Polizisten des Präsidiums damit für die Sicherheit von 800.000 Menschen zuständig. Rund 1500 Mitarbeiter arbeiten beim Polizeipräsidium Konstanz.</span></label></div> <p>Die aktuellen Entwicklungen wollte Stürmer auf Anfrage nicht kommentieren. Er betont aber, dass er von Anfang an auf die Unschuldsvermutung hingewiesen hat. Er sei optimistisch, dass eine Entscheidung über die künftigen Führungsverhältnisse nun alsbald getroffen werden könne, so Stürmer.</p> <p>Im Präsidium in Konstanz wurde Stürmer offenbar geschätzt. Und viele hätten sich gewünscht, dass er die Aufgabe dauerhaft übernehme. Das wurde auf der jüngsten Personalversammlung deutlich, heißt es aus Polizeikreisen.</p> <h2>Ein Strafbefehl wurde beantragt</h2> <p>Jetzt steht fest: Das Verfahren gegen Jürgen von Massenbach-Bardt und die meisten anderen Beschuldigten wurde eingestellt. Die Staatsanwaltschaft sah keinen ausreichenden Tatverdacht – nach Prüfung aller Ermittlungsergebnisse fehlten Beweise für eine Anklage. Grundlage dafür ist Paragraf 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung. Bei einer mitbeschuldigten Tarifbeschäftigte wurde das Verfahren wegen geringer Schuld eingestellt.</p> <p>Anders siehst es aber für einen höherrangigen Polizeibeamten aus: Gegen den Institutsleiter an der Hochschule für Polizei wurde beim Amtsgericht Böblingen ein Strafbefehl beantragt. Der Mann soll im Juni 2024 veranlasst haben, dass das fragliche Zeugnis ausgestellt wurde und der Polizeianwärter seine Ausbildung fortsetzen konnte.</p> <p>Der Strafbefehl wurde vor wenigen Tagen erlassen, ist allerdings nicht rechtskräftig, bestätigt das Amtsgericht Böblingen. Es läuft ein Einspruchsverfahren. Damit könnte die Sache auch vor Gericht in einem Prozess verhandelt werden. Das Amtsgericht in Böblingen ist zuständig, weil der Tatort in Herrenberg liegt.</p> <h2>Was bedeutet das für die Polizeiführung in Konstanz?</h2> <p>Der 59-jährige von Massenbach-Bardt gilt damit zwar als unschuldig. Das Disziplinarverfahren ist formell aber noch nicht beendet. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich – nach Einschätzung mehrerer mit dem Verfahren vertrauter Stellen – um eine Formalie handelt. Denn in Disziplinarangelegenheiten wird in der Regel dem Ergebnis des Strafverfahrens gefolgt.</p> <p>Das Innenministerium erklärte, die laufenden Disziplinarverfahren „werden derzeit mit Nachdruck und höchster Priorität geführt“. Nach Abschluss werde eine „sachlich fundierte und rechtlich tragfähige Entscheidung“ getroffen.</p> <p>Von Massenbach-Bardt selbst erklärte, dass er sich zur weiteren Entwicklung nicht äußern könne – er bitte um Verständnis, wolle Entscheidungen der zuständigen Stellen nicht vorgreifen. Dass das Ermittlungsverfahren beendet ist, habe ihn persönlich sehr erleichtert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wende bei Chefsuche für die Polizei in Südbaden: Ermittlungen gegen designierten Präsidenten beendet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:24:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leben aus dem Koffer: Ehepaar sucht nach Dachstuhlbrand eine neue Wohnung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/nach-dachstuhlbrand-geisinger-ehepaar-steht-ploetzlich-ohne-zuhause-da;art372518,12389459 ]]></link>      <description><![CDATA[  Plötzlich steht ihr Wohnhaus in Flammen und sie müssen sich und das Wichtigste retten. Sie suchen nun nach einer vorübergehenden Bleibe, bis sie wieder in ihre Wohnung zurückkönnen. Das kann aber noch dauern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Plötzlich steht ihr Wohnhaus in Flammen und sie müssen sich und das Wichtigste retten. Sie suchen nun nach einer vorübergehenden Bleibe, bis sie wieder in ihre Wohnung zurückkönnen. Das kann aber noch dauern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/nach-dachstuhlbrand-geisinger-ehepaar-steht-ploetzlich-ohne-zuhause-da;art372518,12389459]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Plötzlich steht ihr Wohnhaus in Flammen und sie müssen sich und das Wichtigste retten. Sie suchen nun nach einer vorübergehenden Bleibe, bis sie wieder in ihre Wohnung zurückkönnen. Das kann aber noch dauern.



        <p>Sie leben aktuell im Hotel, haben das Nötigste in zwei oder drei Taschen und zwei Koffer gepackt. Sie sind aber keine Urlauber, sie sind Brandopfer.</p> <p>Das Wichtigste zum Leben in zwei Taschen und Koffern ist das einzige, was Karin und Berndt Schmolinsky derzeit bei sich im Hotel Krone 1280 in Geisingen bei sich haben.</p> <h2>Ihre Wohnung bleibt polizeilich versiegelt</h2> <p>Ihre Wohnung im Brandhaus dürfen sie derzeit nur in Begleitung der Polizei betreten und das Nötigste herausholen. Dann wird die Haustür wieder versiegelt. Denn bis die Brandursache feststeht, ist das Haus und damit auch die Wohnungen versiegelt, als Tatort sozusagen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/mehrfamilienhaus-in-geisingen-steht-in-flammen-70-einsatzkraefte-loeschen-brand-15-05-25;art372518,12386168" title="Mehrfamilienhaus steht in Flammen: 70 Einsatzkräfte löschen Brand">Zwei Wohnungen im Dachgeschoss sind unbewohnbar, sie sind mehr oder weniger vollständig ausgebrannt.</a> Die Wohnung von Karin und Berndt Schmolinsky ist noch trocken, die Wohnung hat aber starke Geruchsbeeinträchtigungen durch den Rauch.</p> <h2>Wie geht es weiter?</h2> <p>Sie suchen auf jeden Fall nach einer anderen Bleibe. Hotel sei Urlaub, meint Karin Schmolinsky. Zumindest vorübergehend, eine Ferienwohnung etwa. Denn sie wollen ja in ihrer Wohnung bleiben und wieder zurück, sobald es geht. Wenn die Staatsanwaltschaft das Haus freigibt, können sie aber noch nicht wieder einziehen. Der Hausbesitzer, der das Gebäude erst im März 2025 erworben hatte, muss zusammen mit der Versicherung den Schaden beheben.</p> <p>Erholt vom Schock des Brandes vor fast einer Woche, ziehen die Schmolinskys aber dennoch ein positives Fazit. Was die Unterstützung während des Brandes durch die Feuerwehren, THW, DRK, Notfallseelsorge und Bürgermeister Martin Numberger betrifft, wie auch die Bereitstellung einer Unterkunft in der Krone durch Robert Müller.</p> <p>Und das große Mitgefühl von Nachbarn und Freunden sowie Familienangehörigen sei auch hervorzuheben. „Wir sind allen sehr dankbar, das tut gut in einer solchen Situation“, betonen beide mit dem zuversichtlichen Blick in die Zukunft.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leben aus dem Koffer: Ehepaar sucht nach Dachstuhlbrand eine neue Wohnung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:31:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was bringt das Wochenende?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/12382092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Konzerte finden in der Region statt. Aber auch das Rengetsweiler Waldfest ist ein beliebter Anziehungspunkt.  ]]></description>
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          Zahlreiche Konzerte finden in der Region statt. Aber auch das Rengetsweiler Waldfest ist ein beliebter Anziehungspunkt.<br>
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        Zahlreiche Konzerte finden in der Region statt. Aber auch das Rengetsweiler Waldfest ist ein beliebter Anziehungspunkt.



        <h2>Kleiderbasar für Erwachsene</h2> <p><strong>Pfullendorf/Aach-Linz</strong> Die Kleiderkiste Pfullendorf veranstaltet zum ersten Mal einen Kleiderbasar für Erwachsene in der Schlossgartenhalle in Aach-Linz am Freitag, 9. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr. Der Abend beginnt bereits um 18.30 Uhr mit einem Warm Up im Foyer mit Musik und Getränken.</p> <h2>Harfenzauber, Gesang und Meditation aus Irland</h2> <p><strong>Pfullendorf</strong> In der Wallfahrtskirche Maria Schray, Pfullendorf werden am Samstag, 10. Mai, 18 Uhr, die Konzertbesucher zu einer akustischen Reise durch die Musikwelten der Grünen Insel Irland eingeladen. Es erklingen Liebeslieder aus mehreren Jahrhunderten und Tanzstücke, die mit ihrem Schwung zum Kreistanz locken. Werke des berühmten irischen Komponisten O‘Carolan singen von der Sehnsucht eines blinden Barden. Die Musikstücke werden umrahmt von Meditationen, Texten zu ihrer Entstehung, Geschichten von spiritueller Lebenserfahrung aus der keltischen Welt und Gedanken der frühen irischen Mönche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.</p> <h2>Das Leben ist ein Wunschkonzert – interaktives Konzert mit Colleen Marie</h2> <p><strong>Sigmaringen</strong> Ein interaktives Konzert erwartet die Musikliebhaber am Samstag, 10. Mai, 20 Uhr, im Alten Schlachthof in Sigmaringen. Für einen Abend wird das Leben ausnahmsweise zum Wunschkonzert! Nachdem die Singer-Songwriterin im ersten Teil des Abends eigene Songs präsentiert, wird der zweite Teil zum interaktiven Highlight. Per QR-Code kann man aus dem Repertoire auswählen. Von Jazz bis Spice Girls ist alles dabei und kein Wunsch wird offengelassen. Reservierung unter www.schlachthof-sigmaringen.de.</p> <h2>Rengetsweiler Waldfest</h2> <p><strong>Meßkirch-Rengetsweiler</strong> Das Waldfest startet am Samstag, 10. Mai, ab 18 Uhr mit einer Kinder- und Jugenddisco mit freiem Eintritt, aber ohne alkoholische Getränke. Ab 21 Uhr beginnt die große 90er-Party mit den besten Songs aus diesem Jahrzehnt und typischen Getränken aus dieser Zeit. Höhepunkt des Rengetsweiler Waldfests ist am Sonntag, 11. Mai, in und um die Randenhalle. Begleitet von der Stockweg-Alphorn-Formation unter Leitung von Jürgen Schatz wird der Sonntagsgottesdienst in der Randenhalle gefeiert. Danach spielt zur Unterhaltung beim Frühschoppen die Musikkapelle Rast auf. Der Höhepunkt des Tages ist der Hammellauf, der gegen 15.30 Uhr startet.</p> <h2>Puppentheater – Tierischer Hokuspokus</h2> <p><strong>Sigmaringen</strong> Am Sonntagnachmittag, 11. Mai, 15 Uhr, im Alten Schlachthof in Sigmaringen begeistert Puppenspielerin Anna-Lena Kübel vom Puppentheater „Kübel wie Eimer“ bei der Familienveranstaltung ihr Publikum. „Seht, hört und staunt über dieses metamorphische Märchen. Es handelt sich vom unaufhaltsamen Wandel des Lebens, von Versuch und Irrtum, vom nicht Aufgeben und vom Überleben. Lasst euch in eine Welt mit durchlöcherten Hexenbüchern, verschwundenen Frühstückskeksen, einer verschleppten Raupe und einem glücklichen Ende entführen!“ Reservierung unter www.schlachthof-sigmaringen.de.</p> <h2>Jazz in Town mit Matti Klein Soul Trio</h2> <p><strong>Pfullendorf</strong> In der Obstscheune Streicher Aach-Linz, Pfullendorf gibt es am Sonntag, 11. Mai, um 19 Uhr Jazz in Town. Im Matti Klein Soul Trio haben sich drei Seelenverwandte zusammengetan, die einen eigenständigen Weg jenseits der Pfade der Hammond-Orgel-Trios beschreiten. Im Zentrum des Klanggeschehens stehen dabei die warmen Wurlitzer-Klänge des Bandleaders Matti Klein. Die wohligen tiefen Töne eines 1973er Fender Rhodes PianoBass sind ein ähnliches Alleinstellungsmerkmal der Gruppe, wie der punktgenaue Einsatz von Sound-Effekts des Tenorsaxofonisten und Bassklarinettisten Lars Zander. Der Einlass ist ab 18.30 Uhr. Karten zu 24 Euro gibt es im Vorverkauf bei der Touristinformation in Pfullendorf, Tel.: 07552/251131 oder online unter pfullendorf.de sowie für 26 Euro an der Abendkasse.</p> <h2>Gemütliche Eselwanderung</h2> <p><strong>Meßkirch</strong> Die lustigen Langohren des Esel- und Schafhofs Sauldorf-Boll laden auch dieses Jahr zu einer gemütlichen Wanderung am Sonntag, 11. Mai, 13 Uhr, Bahnhof Meßkirch, ein. Kinder dürfen abwechselnd auf den Eseln reiten und die Erwachsenen führen die geselligen Tiere rund um Meßkirch. Start &amp; Treffpunkt ist der Bahnhof Meßkirch, die Biberbahn kommt aus Richtung Stockach um 12.53 Uhr in Meßkirch an bzw. um 11.31 Uhr aus Richtung Mengen, die Eseltour beginnt um 13 Uhr. Ende: Bahnhof Meßkirch, ca. 15.15 Uhr. Die Biberbahn fährt um 15.31 Uhr zurück Richtung Stockach bzw. um 16.53 Uhr nach Mengen. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Plätze sind begrenzt. Bitte an ein Vesper und wetterfeste Kleidung denken. Anmeldung: Tourist-Info Meßkirch, Tel. 07575/206 1422, tourismus@messkirch.de.</p> <h2>Benefizkonzertreihe „Fast Alles Ohne Strom“</h2> <p><strong>Tuttlingen</strong> Inspiriert von dem legendären Unplugged-Konzert der Band „Die Toten Hosen“ aus dem Jahr 2019 möchten die sechs Musikerinnen und Musiker Sören Hanusa (Vocals), Marcus Schrägle (Leadgitarre) Miljenko Krvaric (Rhythmusgitarre), Anke Hezel (Klavier), Lara Götz (Bass) und Jürgen Klink (Drums) die kraftvolle Magie dieser Musik am Sonntag, 11. Mai, um 18 Uhr, in der Stadthalle Tuttlingen neu aufleben lassen und gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag für einen guten Zweck leisten. Die Konzertreihe basiert auf dem „Alles Ohne Strom“-Konzept der Toten Hosen, bei dem bekannte Lieder der Band unplugged und mit Orchester neu interpretiert werden. Die Konzerte kosten keinen Eintritt. Jede/r kann spenden, ob oder wie viel ist jedem selbst überlassen. Sämtliche Spenden- und Sponsorengelder fließen nach Abzug der Ausgaben für die Umsetzung des Projekts an das Kinderhospiz „Sternschnuppe“.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Was bringt das Wochenende?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 11:32:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schäferwagen – wer braucht die heute eigentlich noch? In Aixheim gibt es die Antwort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/schaeferwagen-fuer-waldkindergaerten-schreiner-setzt-auf-nische;art372502,12381932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schäfer- und Zirkuswagenbau steht im Firmennamen einer Spezialschreinerei aus dem Kreis Tuttlingen. Hirten und Artisten sind heute aber noch selten die Kunden. Die aus Holz gebauten Sonderanfertigungen kaufen andere.  ]]></description>
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          Schäfer- und Zirkuswagenbau steht im Firmennamen einer Spezialschreinerei aus dem Kreis Tuttlingen. Hirten und Artisten sind heute aber noch selten die Kunden. Die aus Holz gebauten Sonderanfertigungen kaufen andere.<br>
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        Schäfer- und Zirkuswagenbau steht im Firmennamen einer Spezialschreinerei aus dem Kreis Tuttlingen. Hirten und Artisten sind heute aber noch selten die Kunden. Die aus Holz gebauten Sonderanfertigungen kaufen andere.



        <p>Sie können 14 Meter lang und drei Meter breit sein. Sie können drei Meter lang und zwei Meter breit sein. Sie können auch alles dazwischen sein. Für das Aldinger Unternehmen Müller Schäfer- und Zirkuswagenbau ist die Größe der Fabrikhalle das Limit bei der Fertigung ihrer Anhänger – und natürlich auch die deutschen Straßen, die keine Breiten über drei Meter zulassen.</p> <h2>Die Zielgruppe</h2> <p>Doch mit diesen Maßen kommt das Unternehmen bestens zurecht. Der Trend geht dabei zu den großen Anhängern, denn über die Jahre sind die Kunden andere geworden. Schäfer und Zirkusleute gehören eher nicht dazu, wie Inhaber Milan Podnar schmunzelnd sagt. Für Schäfer sind die Wagen oft zu sperrig – „sie übernachten lieber im Auto“, sagt der frühere Inhaber des Unternehmens, Markus Regele. Und die meisten Zirkusse haben nicht mehr die finanziellen Mittel, um sich die aufwendig gefertigten Wagen leisten zu können.</p> <p>Doch es gibt andere Abnehmer. So zeigte sich rasch nach Gründung des Unternehmens, dass es für die Ausstattung von Waldkindergärten einen gewaltigen Bedarf gibt. „Zeitweise machte dieser Bereich um die 70 Prozent unserer Aufträge aus“, sagt Podnar.</p> <p>Jeder Wagen ist eine Sonderanfertigung. Kindergartenträger wie Städte, Gemeinden und Vereine nennen ihre Anforderungen und Wünsche, auf deren Grundlage dann der Ausbau erfolgt. In der Regel dauert es ungefähr ein Jahr von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Auslieferung.</p> <p>Das Unternehmen profitiert dabei von einer enormen Zunahme an Waldkindergärten – eine Erfolgsgeschichte, die mit der Einrichtung eines ersten Waldkindergartens im Jahr 1993 ihren Anfang nahm. Nach Informationen des Bundesverbandes Natur- und Waldkindergärten gibt es in Deutschland mittlerweile 3000 Einrichtungen dieser Art. Zumeist halten diese einen Wagen oder eine Hütte für bestimmte Projekte und bei extremen Wetterlagen vor.</p> <h2>Die Nutzer</h2> <p>„Wir bewahren darin auch Materialien auf“, sagt Anima Wahl, Erzieherin in einem Waldkindergarten. Die Hütten und Wagen seien wichtige Rückzugsmöglichkeiten. Oft gebe es Öfen in diesen Wagen, damit sich die Kinder nach den Abenteuern im Freien dort aufwärmen können. „Nur bei Gewitter und Sturm sind die Wagen tabu, denn dann besteht die Gefahr, dass ein Baum darauf fällt“, sagt Anima Wahl.</p> <h2>Seine Expertise ist die Oberklasse</h2> <p>Die eigentliche Fertigung mit allen Gewerken nimmt dann bis zu einem halben Jahr in Anspruch. Die Wagenbauer machen dabei die Erfahrung, dass die Ansprüche der Auftraggeber größer geworden sind. Doch was bisweilen die Sache schwieriger macht, ist auch ein Vorteil der Schreiner aus Aldingen: Weil es viel Erfahrung und Expertise zur Befriedigung der Kundenwünsche braucht, hält sich die Konkurrenz in Grenzen, wie Podnar betont.</p> <p>Zwischen 100.000 und 150.000 Euro werden für die voluminöse Oberklasse im Wagenbau fällig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Tag der offenen Tür</span><span>Das Unternehmen Müller Schäfer- und Holzwagenbau, Neuhauser Straße 4, in Aixheim richtet am Freitag, 9. Mai, und Samstag, 10. Mai, einen Tag der offenen Tür aus. Die Spezialschreinerei gibt an diesen beiden Tagen in der Zeit von 10 bis 17 Uhr Einblicke in ihre Arbeit.</span></label></div> <h2>Sonderwunsch: eingebaute Modelleisenbahn</h2> <p>Dieser Tage sind die Aufträge für Waldkindergärten etwas zurückgegangen, berichtet der Inhaber. Er vermutet, dass die finanziellen Probleme vieler Kommunen für diese Entwicklung verantwortlich sind.</p> <p>Wenn die öffentlichen Kassen leer sind, dann gibt es aber offenbar immer noch Privatleute, die sich für Wagen begeistern können. Vor kurzem sei ein Wagen an einen Vater mit Sohn ausgeliefert worden, die als Dauercamper auf die Technik aus Aixheim bauen.</p> <p>Wie flexibel die Wagenbauer sind, zeigte sich an einem Sonderwunsch des Vaters: Der wollte seine Modelleisenbahn in den Wagen integrieren, was auch gelang. So wurde die Wände durchbrochen, um den Zug von einem Zimmer ins andere fahren zu lassen.</p> <p>Wer einen solchen Wagen als kleine Wohnung, als Tiny House, nutzen will, der lässt sich gute Dämmung einbauen: Die Wagenbauer aus dem Teilort von Aldingen vertrauen dabei auf das Naturprodukt Hanf.</p> <h2>So vielfältig ist die Kundschaft</h2> <p>Ein anderer Kunde ließ sich einen Wagen für seinen Traktor bauen, mit dem er über einige Jahre an den Außengrenzen Deutschlands entlangfuhr. „Wir haben es schon mit speziellen Menschen zu tun“, sagt Regele.</p> <p>So helfen die Schreiner aus Aixheim Individualisten, Vagabunden, Freiheitsliebende und Romantiker dabei, ihre Lebensträume zu verwirklichen. Kaum ein Ansinnen ist zu verrückt, als dass er nicht erfüllt werden könnte. Geht nicht gibt‘s nicht: Therapiewagen werden gebaut, die Universität Wien hat sich ein Gefährt für die Vogelaufzucht bestellt, viele Hühnerwagen des Unternehmens seien unterwegs.</p> <h2>Rollende Kirche</h2> <p>Zu den außergewöhnlichen Anfragen zählte ein Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde Hinterzarten, zu der auch Breitnau, Feldberg und Titisee gehören. Als das Gemeindezentrum in Feldberg-Falkau verkauft werden musste, entstand die Idee mit der rollenden Holzkirche, um die Gläubigen auch in den letzten Winkeln des Südschwarzwaldes zu erreichen. Dazu hängt Pfarrerin Ulrike Bruinings seit knapp zwei Jahren die Schäferwagenkirche an ihr Auto, um damit die verschiedenen Gottesdienststationen anzusteuern.</p> <p>Für eine Feier im Freien können Altar und Lesepult sowie 20 Bierbänke aus dem Inneren des Wagens herausgetragen werden. Eine Solaranlage auf dem Dach sorgt für die Energieversorgung. Auch wenn diese Kirche mit ihren Abmessungen nicht gerade Kathedralenformat hat, so weist ein kleiner Glockenturm und ein dunkles Kreuz an der Eingangstür doch auf die klerikale Nutzung hin.</p> <h2>Das Material</h2> <p>Für den Bau der Wagen ziehen die Schreiner aus Aixheim weitere Experten hinzu. So kommen Elektriker, Flaschner, Dachdecker und Silikonierer in das Unternehmen, um mit ihrem Know how die Wagen optimal auszustatten.</p> <p>Die Anhänger sind dann für eine halbe Ewigkeit gebaut. „Drei Generationen sollen die Wagen halten“, sagt Regele. Ein Vierteljahrhundert betrage die Garantie. Von Anfang an war es Ziel des Unternehmens, auf heimische Produkte zu vertrauen. Das meiste Holz komme aus der Region, betont Podnar. Fichte, Douglasie, Lärche, Eiche und Weißtanne werden verarbeitet. Der Holzweg führt zum Ziel.</p> <p>Podnar ist der dritte Inhaber des Unternehmens, das 2012 von Jochen Müller gegründet worden war. Als Müller nach schwerer Krankheit überraschend starb, übernahm sein Freund Markus Regele, der ebenfalls an diese Geschäftsidee glaubte. Mit Podnar ist nun wieder ein gelernter Schreiner Chef des Unternehmens, das drei feste Mitarbeiter und drei Minijobber beschäftigt.</p> <p>Mehr als 200 dieser Wagen haben die Schreinerei 2012 verlassen, sagt Milan Podnar. Er ist nach wie vor davon überzeugt, dass er einen Wachstumsmarkt bedient.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 18:06:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Massive Videoüberwachung in Trossingen: Ist die Stadt Vorbild im Kampf gegen Kriminalität?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/trossingen-setzt-auf-massive-videoueberwachung-wird-die-stadt-zum-vorbild-gegen-kriminalitaet-29-04-25;art372502,12370602 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um Gewaltdelikte einzudämmen, setzt die Kleinstadt Trossingen auf Kontrolle. Soll Villingen-Schwenningen nachziehen? Warum das gar nicht so einfach ist.  ]]></description>
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          Um Gewaltdelikte einzudämmen, setzt die Kleinstadt Trossingen auf Kontrolle. Soll Villingen-Schwenningen nachziehen? Warum das gar nicht so einfach ist.<br>
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        Um Gewaltdelikte einzudämmen, setzt die Kleinstadt Trossingen auf Kontrolle. Soll Villingen-Schwenningen nachziehen? Warum das gar nicht so einfach ist.



        <p>Möglicherweise ist es Landesrekord: In der mit knapp 18.000 Einwohnern relativ kleinen Stadt Trossingen gibt es sage und schreibe um die 30 Kameras für die Videoüberwachung. Damit versucht Trossingen, Gewaltdelikte einzudämmen. Ist die Stadt damit ein Vorbild für andere Kommunen?</p> <h2>Videokameras an Brennpunkten auch in VS?</h2> <p>Der Villingen-Schwenninger Kreisvorsitzende der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Gottfried Schmidt, findet, dass die Stadt im Landkreis Tuttlingen, die für ihre Hohner-Musikwerke bekannt ist, da einiges richtig macht.</p> <p>Er fordert seinen Parteifreund, Oberbürgermeister Jürgen Roth (CDU), jedenfalls auf, in Villingen-Schwenningen nachzuziehen. Dem Beispiel Trossingen sollten wir „daher folgen und an Brennpunkten ebenfalls Überwachungskameras installieren“, schreibt er Roth in einem offenen Brief, der der Redaktion vorliegt.</p> <p>Auf Nachfrage präzisiert er, an welche Orte er dabei denkt. Im Mittelpunkt stehen aus seiner Sicht Schwenninger Brennpunkte: der Vorplatz des Bahnhofs, der Busbahnhof, der Außenbereich des City-Rondells sowie Muslen- und Marktplatz. Hier komme es immer wieder zu Auseinandersetzungen und Schlägereien.</p> <h2>Datenschutzbeauftragter des Landes sieht es kritisch</h2> <p>Inzwischen antwortete ihm Roth. Die Stadtverwaltung VS habe mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI) Kontakt zur Videoüberwachung aufgenommen. Von dort erhielt die Stadt die Antwort, dass sich die Rechtslage seit der letzten Stellungnahme des LfDI zur Videoüberwachung in VS im März 2023 nicht geändert habe und eine Videoüberwachung somit nicht zulässig sei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Videoüberwachung der Polizei</span><span>Neben den Städten kann auch die Polizei selbst eine Videoüberwachung in die Wege leiten, temporär ist das beispielsweise bei der Fastnacht in der Villinger Färberstraße der Fall. Aktuell erfolgt in Baden-Württemberg eine Videoüberwachung durch die Polizei in Stuttgart, Freiburg, Mannheim und Heidelberg. Ferner läuft in Mannheim ein Pilotprojekt „Intelligenter Videoschutz“. Sichtbare Videoüberwachungsanlagen erzeugen vor allem eine präventive Wirkung, teilt das Innenministerium mit.</span></label></div> <p>Doch warum schafft Trossingen den Aufbau einer Videoüberwachung, aber Villingen-Schwenningen nicht? Die Antwort ist einfach: Trossingen hat selbstständig als Ortspolizeibehörde entschieden und kämpft offensichtlich auch mit krasseren Gewaltfällen, als es in Villingen-Schwenningen der Fall ist. Das LfDI kann konsultiert werden. Die letzte Entscheidung liegt aber bei der Ortspolizeibehörde selbst, federführend ist in Trossingen das Ordnungsamt.</p> <p>Allerdings hat sich Trossingen die Entscheidung, etwa 30 Kameras einzusetzen, nicht einfach gemacht, wie die Sprecherin der Stadtverwaltung, Sabine Felker-Henn auf Anfrage deutlich macht. „Wir sind uns unserer Verantwortung zum Schutz der Persönlichkeitsrechte bewusst und nehmen dies sehr ernst.“</p> <h2>„Mehrbelastung an Straftaten“</h2> <p>Die Videoüberwachung wurde in Zusammenarbeit und Absprache mit den örtlich zuständigen Polizeidienststellen gezielt in Bereichen installiert, die nach objektiver Feststellung eine deutliche Mehrbelastung an Straftaten oder Ordnungsstörungen aufweisen.</p> <p>Auslöser für die Installation waren unter anderem zwei gewalttätige Auseinandersetzungen am Bahnhof im Jahr 2024. Eine machte auch über Trossingen hinaus Schlagzeilen, weil die exzessive Prügelei unter Jugendlichen auf einem Handyvideo festgehalten wurde. Auch am Stadtpark gebe es immer wieder Probleme. Die Installation habe eine abschreckende Wirkung, außerdem helfen die Kameras, falls wegen einer Straftat ermittelt werden müsse, erläutert die Sprecherin der Stadt.</p> <p>Dank der Videoüberwachung konnten bereits mehrere Straftaten aufgeklärt werden, berichtet Felker-Henn. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/toetungsdelikt-37-jaehriger-in-trossingen-tot-aufgefunden;art372502,12295957" title="Update zum Leichenfund in Trossingen: Jetzt ist klar, wie der 37-Jährige ums Leben gekommen ist">Aufnahmen wurden zum Tötungsdelikt Ende Januar von der Kriminalpolizei angefordert.</a> In einem anderen Fall konnte ein Tatverdächtiger entlastet werden, zuletzt wurde ein mutmaßlicher Schläger durch die Aufzeichnungen überführt, erklärt die Sprecherin.</p> <p>Es finde keine Live-Überwachung statt, die Aufnahmen werden nur dann gesichtet, wenn es zu konkreten Straftaten oder Ordnungsstörungen kommt, betont die Sprecherin der Trossinger Verwaltung.</p> <h2>Was bringt die Dauerüberwachung?</h2> <p>Die Erfahrungen seien jedenfalls sehr gut, sagt Felker-Henn: „Sowohl im Stadtpark als auch im angrenzenden Quartier sorgen die Kameras dafür, dass sich die Verhältnisse entspannt haben.“ Zudem sei nachts ein privater Securitydienst im Einsatz, die Polizei habe ihre Präsenz in Trossingen erhöht.</p> <p>Gleichzeitig habe man öffentliche Flächen belebt, wie den Stadtpark rund ums Rathaus. Dort gab es eine bewachsene Sitzecke, die immer wieder Drogenkonsumenten angezogen hat. Sie wurde freigeschnitten, sodass sie besser einsehbar ist. Es wurde ein öffentlicher Bücherschrank daneben gestellt und die Ecke zur Leseecke gemacht. Dort treffen sich jetzt Studenten der naheliegenden Hochschule für Musik.</p> <p>Auch ein Spielplatz am Stadtpark, angrenzend an zwei Kindergärten, wird nun öfter kontrolliert. „Drogenkonsumenten fühlen sich hier nicht mehr wohl“, berichtet die Stadtsprecherin.</p> <p>Vor der Montage der Kameras fanden Abstimmungen mit dem kommunalen Datenschutzbeauftragten und den örtlichen Polizeidienststellen statt. Aktuell steht die Stadt zudem im engen Austausch mit dem Landesdatenschutzbeauftragten, der zwar im Einzelfall Untersagen aussprechen kann, allerdings keine genehmigende Funktion hat, wie die Pressestelle des LfDI feststellt.</p> <h2>Stadt muss Grenzen einhalten</h2> <p>Das heißt: Jede Stadt im Land kann eine Videoüberwachung aufbauen, sofern sie sich an die rechtlichen Grenzen hält. So war es auch in Trossingen. Sie erfolgte eigenverantwortlich seitens der Stadt, bestätigt ein Sprecher des Innenministeriums. In solchen Fällen gebe es keine Statistik, es könne also auch nicht gesagt werden, ob Trossingen vergleichsweise viele Kameras im Verhältnis zur Größe der Stadt installiert hat.</p> <h2>Konstanz denkt an keine dauerhafte Überwachung</h2> <p>Doch wie sieht es in anderen Kommunen, beispielsweise in Konstanz, aus? Hier gibt es „im öffentlichen Raum bisher keine dauerhafte Videoüberwachung“, teilt die Verwaltung auf Anfrage mit. Auch wurde bisher nicht ernsthaft über eine permanente Videoüberwachung nachgedacht. Überlegungen gab es allenfalls zum Schutz von Gebäuden oder Anlagen vor Vandalismus, heißt es abschließend.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 14:34:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Soldaten beleben bewusstlosen Mann wieder – und sie sind nicht die einzigen Helden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/soldaten-beleben-mann-wieder-diese-und-zehn-weitere-helden-geschichten-machen-mut;art417930,12365780 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Notfall eingreifen und schnell handeln: Nicht jeder würde das machen. In Tuttlingen wurden 19 Frauen und Männer für ihre Zivilcourage geehrt. Einige Fälle berühren besonders – denn es geht um Leben und Tod.  ]]></description>
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          Im Notfall eingreifen und schnell handeln: Nicht jeder würde das machen. In Tuttlingen wurden 19 Frauen und Männer für ihre Zivilcourage geehrt. Einige Fälle berühren besonders – denn es geht um Leben und Tod.<br>
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        Im Notfall eingreifen und schnell handeln: Nicht jeder würde das machen. In Tuttlingen wurden 19 Frauen und Männer für ihre Zivilcourage geehrt. Einige Fälle berühren besonders – denn es geht um Leben und Tod.



        <p>Der Vorfall ist erst wenige Monate her. Am 4. Februar ist Stabsfeldwebel der Reserve Jürgen Liebermann gemeinsam mit einem Kameraden mit dem Auto unterwegs Richtung Stetten am kalten Markt. Sie fahren gerade die Schwarzwaldstraße in Immendingen entlang. „Dann hat mein Kollege zu mir gesagt: Du, da ist was, halt‘ mal an“, erzählt Jürgen Liebermann.</p> <p>Einige Menschen stehen an der Straße, offensichtlich ist irgendetwas passiert. Als Liebermann und sein Kollege näher treten, entdecken sie eine leblose Person, die auf dem Gehweg liegt. „Die Gesichtsfarbe sah schon nicht mehr gut aus und man hat nur noch das Weiße der Augen gesehen“, sagt Liebermann.</p> <h2>Rettungswagen in Unglück verwickelt</h2> <p>Er und sein Kamerad, beide sind Teil des Jägerbataillon 292 in Donaueschingen, handeln schnell. Sie bitten einen der umstehenden Passanten, einen Rettungswagen anzufordern und einen Defibrillator in der nahegelegenen Apotheke zu holen. Sie prüfen die Herztätigkeit und die Atmung. Dann beginnen sie, den Mann zu reanimieren.</p> <p>Zu allem Unglück wird der angeforderte Rettungswagen auf der Anfahrt in einen Unfall verwickelt, sodass ein zweiter gerufen werden muss. Liebermann und sein Kollege machen weiter mit der Herzdruckmassage. Es gelingt ihnen, den Mann durch Reanimationsmaßnahmen am Leben zu halten, bis er den Rettungskräften übergeben werden kann.</p> <h2>Bürger machen Region sicherer</h2> <p>Der Mann, Peter Kessner, liegt anschließend noch zwei Tage im künstlichen Koma. Doch er überlebt. Und er ist dabei, als Jürgen Liebermann und sein Kollege an diesem Abend in Tuttlingen für ihren Einsatz geehrt werden. „Das mit dem Defibrillator wusste ich noch gar nicht“, sagt er. „Gut, dass die Apotheke gleich daneben war.“</p> <p>19 Personen in elf Fällen zeichnen der Tuttlinger Landrat Stefan Bär und der Präsident des Konstanzer Polizeipräsidiums, Uwe Stürmer, an diesem Abend für ihr engagiertes Handeln aus. „Zivilcourage ist nichts Selbstverständliches mehr“, sagt Bär. „Ich möchte Ihnen daher meine Anerkennung und meinen Respekt aussprechen.“</p> <p>Die Region würde durch die Bürger sicherer werden, ergänzt Polizeipräsident Uwe Stürmer: „Sie haben vorbildlich gehandelt. Wir hoffen, dass sich andere ein Beispiel an Ihnen nehmen.“</p> <h2>Getränkediebe ertrappt</h2> <p>Keine medizinische, aber kriminalistische Unterstützung leistete Wilfried Dettke. Am 22. Mai 2024 wird der Polizei in Trossingen ein Einbruch in einem Getränkemarkt gemeldet. Etwas später erscheint Wilfried Dettke auf der Wache.</p> <p>„Um sechs Uhr morgens hörte ich ein lautes Geklapper vor dem Fenster“, erzählt Dettke. Er beobachtet, wie drei Männer große Mengen Alkohol und andere Gegenstände aus einem Auto entladen und in eine Wohnung bringen. „Sie unterhielten sich auch darüber, wie gut der Einbruch lief“, sagt Dettke. Kurzerhand zückt er sein Smartphone und filmt die Szene.</p> <p>Das Video zeigt er dann der Polizei. Tatsächlich stellt sich heraus, dass es sich bei den Männern um die Täter des Einbruchs handelte. Sie können überführt werden. Für das beherzte Handeln und sein wachsames Hinsehen dankten Uwe Stürmer und Stefan Bär Wilfried Dettke. Das gesamte Diebesgut des Einbruchs konnte sichergestellt werden.</p> <h2>Weitere Personen, die für ihre Zivilcourage geehrt wurden</h2> <p><em>Nachbar aus hilfloser Lage gerettet</em></p> <p>Im Mai 2023 hat Sieglinde Bodenhaupt schon seit Tagen nichts mehr von ihrem Nachbarn gehört. Der Briefkasten des 65-Jährigen quillt über, die Rollläden sind unten. Sieglinde Bodenhaupt wendet sich an die Polizei Tuttlingen. Es stellt sich heraus, dass der Mann seit Tagen nicht mehr auf der Arbeit erschienen war.</p> <p>Gemeinsam mit der Feuerwehr öffnen die Polizisten die Wohnungstür. Sie finden den Nachbarn im Hausflur. Dort liegt er verletzt nach einem Sturz und ist bereits so geschwächt, dass er nicht mehr sprechen kann. Einen weiteren Tag hätte er laut Ärzten vermutlich nicht überlebt.</p> <p><em>Teamwork verhindert Trunkenheitsfahrt</em></p> <p>Am 3. Mai 2023 sind Michael Saupp, Daniel Groß und Denis Schmidt im Sportheim der SpVgg Aldingen. Es ist bereits Abend, Denis Schmidt möchte nach Hause gehen. Auf dem Parkplatz fällt ihm ein Mann auf, der neben einem völlig zerbeulten Auto steht und telefoniert. Er ist offenbar stark alkoholisiert. Schmidt verständigt Saupp und Groß, die nun ebenfalls auf den Parkplatz kommen.</p> <p>Der Mann ist inzwischen losgefahren. Michael Saupp, Daniel Groß und Denis Schmidt beginnen, auf den Mann einzureden. Dieser steigt schließlich aus dem Auto aus. Groß zieht den Schlüssel aus dem Zündschloss. Später stellt die Polizei einen Alkoholwert von 2,0 Promille fest. Der Mann muss seinen Führerschein abgeben.</p> <p><em>Schwer verletzten Autofahrer aus seinem Auto geborgen</em></p> <p>Im Juli 2023 fährt ein 68-jähriger Mann auf der B311 von Tuttlingen nach Meßkirch. Er kommt von der Straße ab, das Auto überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen. Zwei Personen, darunter Marina Metelyov, eilen zur Hilfe.</p> <p>Sie sichern die Unfallstelle, befreien den Mann aus seinem Auto und rufen einen Rettungswagen. Sie bleiben bei ihm, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind. Später stellt sich heraus, dass der Mann am Steuer eingeschlafen war.</p> <p><em>Verletzte nach Schlägerei versorgt</em></p> <p>Am 27. Mai 2024 sitzt Melissa Hartwich mit ihrer Cousine in einem Eiscafé in der Tuttlinger Innenstadt. Sie werden Augenzeuginnen einer Schlägerei. Vor dem Eiscafé beginnen vier Männer, aufeinander einzuprügeln, auch Gläser und Stühle werden geworfen.</p> <p>Einer der Männer trifft seinen Kontrahenten mit einem Schlagstock am Kopf. Dieser geht benommen zu Boden und bleibt dort liegen. Einige Passanten beginnen, die Szene zu filmen. Nicht so Melissa Hartwich und ihre Cousine. Beide sind im medizinischen Bereich tätig und versorgen den Verletzten, bis die Rettungskräfte eintreffen.</p> <p><em>Fahrraddiebstahl verhindert</em></p> <p>Am 18. August 2024 ist Natalija Floridia abends mit ihrem Hund in Tuttlingen unterwegs. Sie bemerkt einen Mann, der mit einem Hammer und einer Säge an einem Fahrrad hantiert. Eine ältere Dame spricht den Mann an, er reagiert aggressiv und droht der Frau Gewalt an. Floridia handelt schnell: Sie wählt die 110, kurz darauf trifft die Polizei vor Ort ein. Der Täter kann auf frischer Tat ertappt und festgenommen werden.</p> <p><em>Frau aus brennendem Haus gerettet</em></p> <p>Am 5. Dezember 2023 ist Cornelia Knauss auf dem Heimweg. Sie bemerkt Rauch in einem Wohnhaus in der Nachbarschaft. Knauss klingelt Sturm. Gisela Raus ist ebenfalls in der Nähe unterwegs und eilt zur Hilfe.</p> <p>Irgendwann gelangen die beiden Frauen ins Haus. Sie bringen die 93-jährige Bewohnerin, die den Rauch nicht bemerkt hatte, nach draußen und verhindern somit Schlimmeres.</p> <p><em>Bankmitarbeiterin verhindert Betrug</em></p> <p>Im Januar 2023 erhält eine ältere Dame einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Sie soll Geld überweisen, da ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Es seien 50.000 Euro notwendig.</p> <p>Christina Biesinger ist Bankmitarbeiterin. Sie schöpft Verdacht und macht die ältere Dame auf den Betrug aufmerksam. Doch die Frau besteht darauf, das Geld zahlen zu wollen. Biesinger bleibt hartnäckig und verständigt die Tochter. Diese kann ihre Mutter schließlich von der Betrugsmasche überzeugen.</p> <p><em>Einbruch beobachtet</em></p> <p>Elisabeth Hoffmann wird am 7. Dezember 2023 um 1 Uhr nachts auf ein seltsames Geräusch aufmerksam. Sie schaut aus dem Fenster und sieht eine verdächtige Person bei einem Lebensmittelmarkt.</p> <p>Hoffmann wählt die 110. Die Polizei nimmt vor Ort einen Jugendlichen fest, der in den Markt einbrechen wollte. Er hatte zuvor außerdem ein Fahrrad gestohlen.</p> <p><em>Bewusstlose Autofahrerin reanimiert</em></p> <p>Im April 2023 fährt Ingeborg Dressler durch die Gemeinde Böttingen. Während der Autofahrt hat die 77-Jährige gesundheitliche Probleme. In einer Kurve kommt sie von der Straße ab und prallt gegen ein Stahlgeländer. Dann hält das Auto auf der Gegenfahrbahn. Ingeborg Dressler bleibt regungslos sitzen.</p> <p>Kurz darauf halten Maren Mattes und Ramona Reuschling am Unfallort. Sie befreien Dressler aus dem Auto und reanimieren die Frau, bis der Rettungswagen die Unfallstelle erreicht. „Ohne die Zwei wäre ich heute nicht mehr hier“, sagt Ingeborg Dressler am Ehrungsabend in Tuttlingen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Soldaten beleben bewusstlosen Mann wieder – und sie sind nicht die einzigen Helden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 17:58:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hunderte-tote-zerstoerte-haeuser-panzer-auf-den-strassen-so-geht-1945-der-krieg-in-suedbaden-zu-ende-28-04-25;art417930,12362803 ]]></link>      <description><![CDATA[  Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.  ]]></description>
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          Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.<br>
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        Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.



        <p>Der 8. Mai 1945 gilt offiziell als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. In Südbaden findet der Spuk schon einige Tage vorher sein Ende, Konstanz etwa wird bereits am 26. April 1945 von französischen Streitkräften besetzt. Doch was genau passierte vor 80 Jahren in unserer Region?</p> <p>Die Menschen in Baden-Württemberg hören im Winter 1944/45 fast täglich Bombengeschwader, die auf dem Weg nach Stuttgart, München oder Friedrichshafen sind, um ihre tödliche Fracht abzuwerfen. Der Bevölkerung wird klar: Das Kriegsende ist nah, Deutschland wird den Endsieg nicht erringen. In unserem historischen Ticker können Sie nachlesen, was in diesen Tagen im Schwarzwald, am Hochrhein und am Bodensee passierte.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;script async src="https://cdn.tickaroo.com/webng/embedjs/tik4.js"&gt;&lt;/script&gt; &lt;div class="article-module article-infographic-dpa"&gt; &lt;tickaroo-liveblog liveblogId="67f7b3233122e82ddae71484" clientId="5c0fbe0f221cc0f721495ebc" /&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="tickaroo" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann Tickaroo Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt for Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereitswährenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="https://www.suedkurier.de/datenschutz" title="Datenschutzerklärung"></a></div> </aside> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="consentDenied"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Zustimmung ein externer Inhalt geladen werden, der den Inhalt ergänzt. Mit Ihrer Zustimmung kann Tickaroo Ihre personenbezogene Daten erheben und auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeiten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie auf den Privatsphäre-Link am Seitenende klicken. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" onclick="UC_UI.acceptService(this.dataset.pid);window.fcmsRefreshEmbedState();" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="#" onclick="UC_UI.showSecondLayer();return false;" title="Mehr Informationen"></a></div> </aside> <div class="embed-content"> <div style="display:none;" data-fcms-embed-container="embed"></div> <aside class="embed-toggle" style="display:none;" data-fcms-embed-container="deactivate"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Einwilligung entziehen</label></aside> </div> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 18:11:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erfolgreiche Nachfolge in einer Männerdomäne: Sonja Walter setzt auf Respekt und Bodenständigkeit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/erfolgreiche-nachfolge-in-einer-maennerdomaene-sonja-walter-setzt-auf-respekt-und-bodenstaendigkeit;art372502,12360978 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einer Branche, in der Frauen immer noch selten in Führungspositionen zu finden sind, hat Sonja Walter den Familienbetrieb erfolgreich übernommen – trotz der Schwierigkeiten bei der Nachfolge im Mittelstand.  ]]></description>
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          In einer Branche, in der Frauen immer noch selten in Führungspositionen zu finden sind, hat Sonja Walter den Familienbetrieb erfolgreich übernommen – trotz der Schwierigkeiten bei der Nachfolge im Mittelstand.<br>
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        In einer Branche, in der Frauen immer noch selten in Führungspositionen zu finden sind, hat Sonja Walter den Familienbetrieb erfolgreich übernommen – trotz der Schwierigkeiten bei der Nachfolge im Mittelstand.



        <p>Wenn Sonja Walter alle vier Wochen in die Dresdner Niederlassung der Firma Walter Straßenbau fährt, wirft sie immer wieder einen Blick auf die Baustellen entlang der 600 Kilometer langen Strecke. „Klar guckt man“, sagt sie und lacht. „Im klassischen Straßenbau – da bin ich schon sehr zu Hause, da schlägt mein Herz.“</p> <h2>Der Großvater gründete im Jahr 1941</h2> <p>Ihr Herz schlägt dafür so sehr, dass sie sich schon mit 27 Jahren dazu entschieden hat, in den elterlichen Betrieb einzusteigen und ihn eines Tages zu übernehmen. Das war 2010. Damals kam sie nach mehreren Jahren als Bauingenieurin in einem Planungsbüro zurück nach Hause, zurück nach Trossingen, wo ihr Großvater, der Pflastermeister Engelhard Walter, 1941 einen Straßenbaubetrieb gegründet hatte.</p> <p>Damals sei sie auf der mittleren Führungsebene eingestiegen, sagt Sonja Walter. Nie habe sie als Tochter vom Chef zurückkehren wollen, sondern sich das Vertrauen und den Respekt der Mitarbeiter erarbeiten wollen. Sie ist überzeugt: „Man ist nur eine gute Führungskraft, wenn man auch mal angestellt war.“ Heute steht auf Sonja Walters Visitenkarte „Technische Leitung“ und sie hat vollumfängliche Prokura.</p> <h2>Nachfolge gelingt nicht immer</h2> <p>Längst nicht immer glückt in Unternehmen die Nachfolge. Laut dem „Nachfolge-Monitoring Mittelstand“ 2024 der Förderbank KfW hätten seit Start des Monitorings noch nie so viele mittelständische Unternehmen in Deutschland die Aufgabe ihres Betriebs in Erwägung gezogen. Demnach denken 231.000 Unternehmen über eine Geschäfts­aufgabe bis Ende des Jahres 2025 nach, 67.500 mehr als im Vorjahr.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kampagne zur Unternehmensnachfolge</span><span>Die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg hat vor Kurzem eine groß angelegte Kampagne gestartet, bei der auf Plakaten für das Thema Unternehmensnachfolge geworben wird. Der Hintergrund: Es sei für Unternehmerinnen und Unternehmer noch nie schwieriger gewesen, eine Nachfolge zu finden. In der Region würden 1700 IHK-Mitgliedsbetriebe von Männern oder Frauen geführt, die älter als 55 Jahre sind. Im Rahmen der Kampagne bietet die IHK verschiedene Hilfen wie Beratungstermine an. Fragen rund um das Thema Unternehmensnachfolge beantworten bei der IHK Larissa Kratt, 07721 922138, <a href="mailto:kratt@vs.ihk.de" target="" title="">kratt@vs.ihk.de</a>, oder Marlene Roming, 07721 922348, <a href="mailto:roming@vs.ihk.de" target="" title="">roming@vs.ihk.de</a>. Für das Thema Sicherung und Nachfolge gibt es eine <a href="https://www.ihk.de/sbh/unternehmer/foerderung-sicherung" target="" title="" rel="noopener">eigene Internetseite der IHK</a>.</span></label></div> <p>Bei der Firma Walter Straßenbau ist man von solchen Szenarien weit entfernt. 170 Menschen beschäftigt das Unternehmen. 130 am Standort in Trossingen und 40 in der Niederlassung bei Dresden, die Seniorchef Willy Walter nach der Wende aufbaute. Und die Nachfolge ist gesichert.</p> <p>Eine Frau in leitender Position in einem Straßenbauunternehmen: Das ist auch im Jahr 2025 noch alles andere als gewöhnlich. Nach Angaben des Hauptverbandes des Deutschen Bauindustrie waren im Jahr 2023 nur 28 Prozent aller Bauingenieure in Bauunternehmen weiblich; wohingegen der Anteil in der öffentlichen Verwaltung bei 46 Prozent lag.</p> <h2>Frauen am Bau sind immer noch selten</h2> <p>„Als Frau in der Bauleitung muss man mitunter schon zweimal mehr zeigen, was man kann“, sagt Sonja Walter. In keinem anderen Wirtschaftszweig sind so wenig Frauen beschäftigt wie am Bau – zehn Prozent sind es im Bauhauptgewerbe, 13 Prozent im Ausbaugewerbe.</p> <p>Schwere Baumaschinen, komplexe Planungen, Schotter und Asphalt: Sonja Walter kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. „Man kann gestalten und sieht, was man getan hat. Ich backe auch total gerne – es ist einfach faszinierend, mit den Händen etwas zu schaffen.“ Das sei im Bau im Grunde nicht anders. An einem gelungenen Projekt mitgewirkt zu haben, schaffe Zufriedenheit.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ich möchte nahbar sein und nicht die Chefin, die immer die Tür zu hat.“</blockquote> <span>Sonja Walter, Geschäftsleitung der Walter Straßenbau KG</span></div> <p>Selbst wieder einmal eine Bauleitung zu übernehmen, das wäre schön, sagt sie. Wieder einmal an der Bauingenieursfront sein, die Asphaltdisponierung und die zeitliche Abfolge der Baustellen planen. Zwischen allen administrativen Geschäftsleitungsaufgaben sei das aber kaum machbar.</p> <h2>170 Mitarbeiter an zwei Standorten</h2> <p>Sonja Walter kompensiert das mit regelmäßigen Besuchen auf die Baustellen und dem Dialog mit dem Team. „Ich möchte nahbar sein und nicht die Chefin, die immer die Tür zu hat.“</p> <p>Ihre Eltern unterstützen sie bis heute. Sie sind froh, ihr Lebenswerk in den Händen ihrer Tochter zu wissen. „Man kann sehr glücklich sein, wenn eine Übergabe in der Familie funktioniert. Oft klappt das heute nicht mehr so einfach“, sagt Willy Walter, 73 Jahre alt.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Es ist nie richtig, Kindern etwas vorzuschreiben, was sie womöglich gar nicht möchten.“</blockquote> <span>Willy Walter, Seniorchef</span></div> <p>Selbstverständlich sei es ohnehin nicht: „Wir haben beiden Kindern immer gesagt: Ihr müsst nicht in den Betrieb einsteigen, aber ihr dürft.“</p> <p>Sonja Walter wollte. Ihren jüngeren Bruder hat es zur Informatik gezogen, wo er heute als Geschäftsführer einer Firma tätig ist. Ihren Kindern die freie Berufswahl zu lassen, sei seiner Frau und ihm immer wichtig gewesen, sagt Willy Walter. „Es ist nie richtig, ihnen etwas vorzuschreiben, was sie womöglich gar nicht möchten.“</p> <h2>Achtung und Respekt auf beiden Seiten</h2> <p>Er ist nach wie vor Komplementär – also Gesellschafter – des Unternehmens, begleitet das operative Geschäft aber schon länger nicht mehr. Was er aber macht: „Er unterstützt mich in der Akquise und Kalkulation, was im Tagesgeschäft immens hilft“, sagt seine Tochter. Margot Walter ist noch jeden Tag im Geschäft und arbeitet in der Personalverwaltung mit. „Ich habe unheimlich viel Achtung vor meinen Eltern“, sagt Sonja Walter.</p> <p>Gegenseitige Achtung und Respekt: Diese Worte fallen bei Eltern und Tochter immer wieder. Das sei auf beiden Seiten wichtig, betont Sonja Walter. „Ich bin stolz auf unsere Tochter“, sagt Margot Walter. „Sie hat sich früh vorgenommen, die Nachfolge anzutreten, und sie hat es durchgezogen.“ Es sei nicht einfach, Familie und Geschäftsführung unter einen Hut zu bringen, das weiß sie aus eigener Erfahrung. „Deshalb unterstütze ich sie auch als Oma, wo ich kann.“</p> <p>Den großen Firmen-Neubau in Schura, der 2016 eröffnet wurde, plante und begleitete Sonja Walter, als ihre Tochter noch ein Baby war. „Das war schon sportlich“, sagt sie rückblickend. Heute sind ihre Kinder neun und 13 Jahre alt.</p> <h2>Bodenständigkeit ist ihr wichtig</h2> <p>Die Werte, die Sonja Walter und ihr Bruder vermittelt bekamen, möchte sie auch ihren eigenen Kindern weitergeben. „Wir wurden immer sehr bodenständig erzogen. Wir wussten schon immer, dass man für sein Geld hart arbeiten muss.“</p> <p>Bodenständig, das heißt für sie auch: Beim Rundgang durch die Firma wird jeder Mitarbeiter mit Namen gegrüßt, von vielen weiß sie um die persönliche Situation und auch um manchen Schicksalsschlag. „Das zeigt mir immer wieder, dass nichts im Leben selbstverständlich ist.“</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 18:15:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Messerstich in den Rücken: Jugendliches Opfer überlebt knapp  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/opfer-ueberlebt-messerangriff-knapp-taeter-in-rottweil-vor-gericht;art372502,12351507 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 19-Jähriger soll im August 2024 in einem Dorf bei Hüfingen einen 17-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben. Die Jugendkammer des Rottweiler Landgerichts verhandelt den Fall jetzt. So verläuft der erste Prozesstag.  ]]></description>
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          Ein 19-Jähriger soll im August 2024 in einem Dorf bei Hüfingen einen 17-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben. Die Jugendkammer des Rottweiler Landgerichts verhandelt den Fall jetzt. So verläuft der erste Prozesstag.<br>
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        Ein 19-Jähriger soll im August 2024 in einem Dorf bei Hüfingen einen 17-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben. Die Jugendkammer des Rottweiler Landgerichts verhandelt den Fall jetzt. So verläuft der erste Prozesstag.



        <p>Der Angeklagte ist erst 19 Jahre alt, hat aber schon eine beachtliche kriminelle Karriere hinter sich, sitzt in Jugendhaft und muss sich jetzt vor der Jugendstrafkammer des Rottweiler Landgerichts wegen versuchten Totschlags verantworten.</p> <p>Der Vorwurf der Anklage: Im Sommer 2024 soll er einen 17-Jährigen in einem Teilort von Hüfingen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Ein Stich in den Rücken hatte die Lunge perforiert, „nur durch schnelles Eingreifen wurde verhindert, dass er starb“, so die Anklage.</p> <p>Mit seinem braunen Locken und dem kleinen Kinnbart wirkt er wie der nette Junge von nebenan. Doch die Fragen des Richters bringen einen Lebenslauf zum Vorschein, der von vielen Problemen erzählt. Mehrere Schulwechsel, die Förderschule ohne Abschluss verlassen. Eine Berufsausbildung? Fehlanzeige.</p> <h2>Lebenslauf voller Probleme</h2> <p>Förderprogramme wie das Berufsvorbereitungsjahr in Tuttlingen hat er ebenfalls abgebrochen, stattdessen die Zeit mit älteren Freunden verbracht, die ihn angeblich mit Cannabis und Koks versorgten. Nein, Alkohol trinke er keinen, betonte der 19-Jährige.</p> <p>Mit 14 zerlegte er das Auto der Eltern, es folgten Diebstähle und Einbrüche, ein Aufenthalt in der Luisenklinik in Bad Dürrheim, schließlich eine Bewährung und nun der Jugendknast. Dort gebe es zahlreiche Angebote, betonte Richter Karlheinz Münzer. Der 19-Jährige scheint keines davon wahrzunehmen.</p> <p>An dem Augustabend habe er seine Freundin in dem Dorf bei Hüfingen besucht. Seine Freundin habe ihn überreden wollen, auf eine Party mitzugehen, aber er habe keine Lust und Kopfweh gehabt.</p> <h2>Grundlos geohrfeigt?</h2> <p>Gegen drei Uhr morgens seien sie dann doch hingegangen, und bei der Kirche auf die Gruppe Jugendlicher getroffen, zu deren Party sie wollten. Zwei der Mädchen hätten ihn grundlos geohrfeigt, sagt der Angeklagte. Die Jungs seien auf ihn losgegangen, mit dem Messer habe er sich verteidigen wollen.</p> <p>Es sei ein Schweizer Taschenmesser gewesen, das er in seiner Bauchtasche aufgeklappt habe. „Mit zwei Händen?“ fragt der Richter nach. Auch der Rechtsmediziner will es genau wissen, hat einen Meterstab in der Aktentasche, misst, wie weit der 19-Jährige die Finger auseinanderhält, um die Klingenlänge anzuzeigen.</p> <p>Acht Zentimeter, das könnte mit der Tiefe der Wunde seines Opfers übereinstimmen, neun Zentimeter tief, zwei Zentimeter breit.</p> <p>Der Richter fragt weiter: Wo er das Messer erstanden, wie viel er dafür bezahlt habe? Denn die Tatwaffe fehlt. Er habe sie in einen Gully geworfen, so der Angeklagte. „Die Polizei hat alle Gullys durchsucht“, gibt ihm der Richter zu bedenken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Messerangriffe</span><span>Das Bundeskriminalamt (BKA) zählt in seiner Kriminalstatistik 2023 deutschlandweit 13.844 Messerangriffe. Dies sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. 2022 verzeichnete das Polizeipräsidium Konstanz hier 41 Fälle, 2023 waren es bereits 67, so Pressesprecher Daniel Brill. Darunter sind auch solche, in denen das Messer lediglich gezogen, aber nicht benutzt wurde. (ana)</span></label></div> <h2>Angeklagter versteckte sich im Wald</h2> <p>Der 19-Jährige bleibt dabei, beschreibt den Ort des Gullys ungefähr, bei einer Scheune, in der Nähe eines Spielplatzes. Es habe geplatscht, als er es hineingeworfen habe – nach der Tat, auf dem Weg in den Wald. Dort versteckte er sich, bis die Polizei ihn über das Handy seiner Freundin anrief und aufforderte, sich zu stellen.</p> <p>Warum er zugestochen habe, ob er davor Drogen genommen habe? Der 19-Jährige verneint und redet von den Beleidigungen, die hin und her flogen, „ich stand unter Adrenalin“, und dann „bin ich so in meinen Gedanken.“ Richter Münzer nahm es ihm nicht ab: „Sie säßen nicht hier, wenn Sie der reflektierte junge Mann wären, der überlegt, warum ihn die Damen denn wohl geschlagen haben!“</p> <h2>Jugendliches Opfer beschreibt Attacke deutlich anders</h2> <p>Aus dem Mund des 17-jährigen Opfers klingt es dann auch ganz anders: Der Angeklagte sei aggressiv gewesen, unter Drogen gestanden, man habe ihn nicht auf der Party haben wollen, da er als einer bekannt war, der Stress macht. Er habe ihn im Streit geschubst, der 19-Jährige daraufhin das Messer mit einem Klick aufgeklappt und zugestochen.</p> <p>Wie genau, das muss der Rechtsmediziner herausfinden. Der Angeklagte selbst sagt, er habe nur „piksen“ wollen, den anderen Angst einjagen wollen, der Stich in den Rücken sei ein Versehen gewesen. Rechtsmediziner Frank Wehner vergleicht währenddessen die Fotos der Wunden des Opfers und versucht, die Stichbewegung nachzuvollziehen.</p> <h2>Risiko des Stichs war dem Angeklagten bewusst</h2> <p>Und Richter Münzer befragt den 19-Jährigen, ob ihm denn klar war, wie gefährlich so ein Messerstich sein kann: Ja, das kenne er aus dem Fernsehen, auch, dass ein Stich in die Wirbelsäule zu Querschnittslähmung führen kann.</p> <p>Seinem Opfer geht es körperlich gut. Der 17-Jährige sagt, er trage die Narbe mit Stolz, habe aber Angst davor, dass der Angeklagte Rache nehmen könnte, wenn er aus den Gefängnis komme.</p> <p>An den kommenden Prozesstagen weitere zwölf Zeugen sowie der Rechtsmediziner und der psychiatrische Sachverständige gehört. Dann dürfte am 14. April das Urteil fallen.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Messerstich in den Rücken: Jugendliches Opfer überlebt knapp]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 08:51:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hilfreich, aber illegal? Fake-Blitzer im Kreis Tuttlingen begeistert Anwohner  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/frittlingen-fake-blitzer-begeistert-anwohner-ist-er-aber-wirklich-legal;art372506,12350842 ]]></link>      <description><![CDATA[  Da kann man als Autofahrer schon mal kurz erschrecken: Ein falscher Blitzer am Straßenrand im Landkreis Tuttlingen irritiert derzeit Verkehrsteilnehmer – und erfreut Anwohner.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Da kann man als Autofahrer schon mal kurz erschrecken: Ein falscher Blitzer am Straßenrand im Landkreis Tuttlingen irritiert derzeit Verkehrsteilnehmer – und erfreut Anwohner.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/frittlingen-fake-blitzer-begeistert-anwohner-ist-er-aber-wirklich-legal;art372506,12350842]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Da kann man als Autofahrer schon mal kurz erschrecken: Ein falscher Blitzer am Straßenrand im Landkreis Tuttlingen irritiert derzeit Verkehrsteilnehmer – und erfreut Anwohner.



        <p>Eine täuschend echt aussehende Blitzer-Attrappe sorgt für Gesprächsstoff: Der falsche Blitzer steht im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen am Ortsausgang von Frittlingen – auf einem Firmengrundstück. Wer ihn da hingestellt hat, ist nach Worten eines Polizeisprechers noch unklar. Zuerst hatte der „Schwarzwälder Bote“ berichtet.</p> <p>Der Besitzer des Grundstückes nahe Rottweil ist jedenfalls sehr angetan. Er möchte das gute Stück vorerst nicht abbauen. Und Menschen aus dem Ort sind richtig froh – Autofahrer bremsten nun und führen viel vorsichtiger, sagte Anwohnerin Raluca Thomas.</p> <h2>Fake-Blitzer macht prima Job</h2> <p>Die fein säuberlich einbetonierte Fake-Blitzersäule mache einen prima Job, sagte Thilo Wenzler, auf dessen Firmengelände an der Grundstückgrenze der Blitzer steht. „Es ist wirklich viel sicherer geworden hier und ich kann das nur begrüßen.“ Die an der Stelle sehr gerade verlaufende Straße lade zum Rasen geradezu ein: Im Berufsverkehr morgens würden manche Autofahrer mit 100 Sachen dort entlangfahren.</p> <p>Frühere Bemühungen, einen offiziellen Blitzer dort aufstellen zu lassen, hätten nicht gefruchtet. Die Attrappe hat sich Wenzler genau angeschaut: Im Inneren der Säule befindet sich kein Blitzgerät – sondern ein leeres Gurkenglas.</p> <h2>Blitzer-Attrappen nicht per se strafbar, aber....</h2> <p>Es sei nicht per se strafbar, einen Fake-Blitzer aufzustellen, sagte der Sprecher der Polizei. Solange es sich lediglich um eine harmlose Nachbildung handle, die den Verkehr nicht gefährde und keine behördliche Funktion vortäusche, handle es nicht um einen Verstoß.</p> <p>„Es ist keine unbedingt gute Idee, einen Fake-Blitzer aufzustellen. Je verwechslungsfähiger er ist, je ähnlicher er ist, desto eher ist es so, dass man mit dem Gericht Schwierigkeiten bekommt“, sagt der Heidenheimer Fachanwalt für Verkehrsrecht, Ralf Sakowski. Zu klären sei, inwieweit der Blitzer den Straßenverkehr beeinträchtige. Wenn der Fake-Blitzer den Straßenverkehr beeinträchtige, helfe es nicht, dass er auf einem Privatgrundstück stehe.</p> <p>Das Polizeirevier Spaichingen prüfe derzeit die Sachlage im Hinblick auf mögliche rechtliche Konsequenzen. Letztlich müsse das Ordnungsamt entscheiden, wie es mit dem falschen Blitzer weitergehe. Für die Betroffenen im Ort wie etwa Anwohner Fabian Wühr ist die Sache klar. „Stehen lassen!“, sagt er. (dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Straßenverkehr Straße Verkehrsdelikte thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hilfreich, aber illegal? Fake-Blitzer im Kreis Tuttlingen begeistert Anwohner]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 15:56:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Betrunkenes Paar streitet und die Frau wird mit dem Tode bedroht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/betrunkenes-paar-streitet-und-die-frau-wird-mit-dem-tode-bedroht;art372506,12344058 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachdem ein 64-Jähriger seine 43-jährige Lebensgefährtin geschlagen hatte, wurde seine Wohnung durchsucht. Er wurde aus der Untersuchungshaft entlassen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nachdem ein 64-Jähriger seine 43-jährige Lebensgefährtin geschlagen hatte, wurde seine Wohnung durchsucht. Er wurde aus der Untersuchungshaft entlassen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/kreis-tuttlingen/betrunkenes-paar-streitet-und-die-frau-wird-mit-dem-tode-bedroht;art372506,12344058]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nachdem ein 64-Jähriger seine 43-jährige Lebensgefährtin geschlagen hatte, wurde seine Wohnung durchsucht. Er wurde aus der Untersuchungshaft entlassen.



        <p>In einer gemeinsamen Pressemitteilung informieren die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz über die Bedrohungslage in Trossingen, wo am 23. März ein 64-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden war, nachdem er seine 43-jährige Lebensgefährtin bedroht hatte.</p> <h2>Frau befindet sich freiwillig in der Wohnung</h2> <p>Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befand sich die 43-jährige Frau freiwillig in der Wohnung ihres Lebensgefährten. Gemeinsam konsumierten die Beiden den Tag über Alkoholika. Aufgrund der Alkoholisierung geriet das Paar in Streit in dessen Verlauf der 64-Jährige die Frau schlug und mehrfach drohte, sie mit dem Messer zu töten. Eine Spezialeinheit der Polizei, die aufgrund der Aussage, dass der 64-Jährige im Besitz einer Schusswaffe sein soll, hinzugezogen worden war, nahm den Mann widerstandslos fest.</p> <p>Schreckschusswaffe gefunden</p> <p>Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe sicher. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rottweil entließ die Polizei den Mann auf die Straße. Die weiteren Ermittlungen bzgl. der Körperverletzung und Bedrohung werden durch das Kriminalkommissariat Tuttlingen geführt und dauern an.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Festnahme Polizeieinsatz Tötungsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Betrunkenes Paar streitet und die Frau wird mit dem Tode bedroht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 12:45:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spezialeinheit stürmt Wohnung in Trossingen: 64-Jähriger wird festgenommen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/gewalttaeter-spezialeinheit-stuermt-wohnung-in-trossingen;art372502,12343854 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bedrohungslage ruft starke Polizeikräfte auf den Plan: Ein Mann wird in einem Mehrfamilienhaus gewalttätig. Wie es seinem Opfer geht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bedrohungslage ruft starke Polizeikräfte auf den Plan: Ein Mann wird in einem Mehrfamilienhaus gewalttätig. Wie es seinem Opfer geht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/gewalttaeter-spezialeinheit-stuermt-wohnung-in-trossingen;art372502,12343854]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bedrohungslage ruft starke Polizeikräfte auf den Plan: Ein Mann wird in einem Mehrfamilienhaus gewalttätig. Wie es seinem Opfer geht.



        <p>Die Polizei hat einen Gewalttäter in Trossingen festgenommen. Der 64-Jährige ergab sich einer Spezialeinheit widerstandslos, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Konstanz.</p> <p>Eine Zeugin hatte die Polizei am Sonntag, 23. März, gegen 15 Uhr wegen einer möglichen Bedrohungslage informiert. Zu dieser soll es in einer Wohnung in der Straße Marktplatz gekommen sein.</p> <h2>Polizei nimmt Kontakt auf</h2> <p>Der 64-jährige Mann hat laut der Zeugin eine Frau geschlagen, bedroht und in der Wohnung festgehalten. „Im weiteren Verlauf des Einsatzes erfolgte eine Kontaktaufnahme und Verhandlungsversuche mit dem Tatverdächtigen“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Gegen 19.15 Uhr sei eine Spezialeinheit dann in die Wohnung im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses eingedrungen und habe den mutmaßlichen Tatverdächtigen festgenommen. Nach vorläufigen Erkenntnissen seien dabei keine Personen verletzt worden.</p> <p>„Zuvor hatte der Mann die 43-jährige, leichtverletzte Frau aus der Wohnung zu den Polizeikräften gelassen“, so die Staatsanwaltschaft.</p> <h2>Festgenommener ist polizeibekannt</h2> <p>Die Hintergründe der Tat und insbesondere auch die Motivlage des Festgenommenen sind bislang unklar und nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Der stark alkoholisierte 64-Jährige sei polizeibekannt und in der Vergangenheit wegen verschiedenster Delikte zur Anzeige gelangt.</p> <p>Zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdienst seien im Einsatz gewesen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Spezialeinheit stürmt Wohnung in Trossingen: 64-Jähriger wird festgenommen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 14:52:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hätten Sie es gewusst? Was zeigen diese Autobahnschilder?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/autobahnschilder-entschluesseln-was-steckt-hinter-den-touristischen-unterrichtungstafeln;art417930,12338917 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele von uns fahren täglich auf der Autobahn an den sogenannten "touristische Unterrichtungstafeln" vorbei. Aber erkennen Sie nur am Motiv, um was es geht? Raten Sie mit!  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Viele von uns fahren täglich auf der Autobahn an den sogenannten "touristische Unterrichtungstafeln" vorbei. Aber erkennen Sie nur am Motiv, um was es geht? Raten Sie mit!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/autobahnschilder-entschluesseln-was-steckt-hinter-den-touristischen-unterrichtungstafeln;art417930,12338917]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Viele von uns fahren täglich auf der Autobahn an den sogenannten "touristische Unterrichtungstafeln" vorbei. Aber erkennen Sie nur am Motiv, um was es geht? Raten Sie mit!



        <p>Haben Sie eine Idee, was eine „touristische Unterrichtungstafel“ ist? Das ist behördendeutsch für etwas, was im Volksmund „braune Schilder“ heißt. Es handelt sich um Hinweisschilder an der Autobahn, die auf Sehenswürdigkeiten aufmerksam machen wollen.</p> <p>Zeitgleich erfüllen sie einen Bildungsauftrag: So mancher weiß nur wegen der entsprechenden Unterrichtungstafel auf der A 81, dass Rottweil die älteste Stadt Baden-Württembergs ist.</p> <p>Wie gut kennen Sie sich aus? Wir haben sechs Schilder aus Deutschland zusammengesucht. Erraten Sie, worauf sie aufmerksam machen wollen?</p> <h2>Welches Event ist hier dargestellt?</h2> <div id="___pic_1"></div> <h2>Welches Gewässer ist eine Reise wert?</h2> <div id="___pic_2"></div> <h2>Gesucht ist eine Stadt im Osten. Aber welche?</h2> <div id="___pic_3"></div> <h2>Was zum Kuckuck stellt das denn dar?</h2> <div id="___pic_4"></div> <h2>Hier suchen wir ein Stück deutsche Historie</h2> <div id="___pic_5"></div> <h2>Welchen Ort mit Kirche suchen wir hier?</h2> <div id="___pic_6"></div> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hätten Sie es gewusst? Was zeigen diese Autobahnschilder?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 17:40:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neben dem Plenarsaal ist der Wickelraum: Was es bedeutet, als Mama im Bundestag zu sitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/frauentag-was-es-bedeutet-als-mama-im-bundestag-zu-sitzen;art417930,12330167 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kind und Karriere meistern – für Bundestagsabgeordnete ist das gar nicht so einfach. Zum Weltfrauentag erzählen Lina Seitzl (SPD) und Maria-Lena Weiss (CDU) vom Alltag in Berlin und ob Kinder in den Plenarsaal dürfen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kind und Karriere meistern – für Bundestagsabgeordnete ist das gar nicht so einfach. Zum Weltfrauentag erzählen Lina Seitzl (SPD) und Maria-Lena Weiss (CDU) vom Alltag in Berlin und ob Kinder in den Plenarsaal dürfen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/frauentag-was-es-bedeutet-als-mama-im-bundestag-zu-sitzen;art417930,12330167]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kind und Karriere meistern – für Bundestagsabgeordnete ist das gar nicht so einfach. Zum Weltfrauentag erzählen Lina Seitzl (SPD) und Maria-Lena Weiss (CDU) vom Alltag in Berlin und ob Kinder in den Plenarsaal dürfen.



        <p>Maria-Lena Weiss (CDU) hat ihre Tochter Clara beim Interview mit im Gepäck. Später soll es noch in die Stadt gehen, eine Trompete kaufen. Manchmal dürfen ihre drei Töchter mit auf Termine. Manchmal nicht, nämlich dann, wenn die Mama volle Konzentration benötigt. Zehn, sieben – halt, fast acht, wie Tochter Clara ins Gespräch ruft – und anderthalb Jahre alt sind die Töchter der CDU-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Lina Seitzl, ihre SPD-Kollegin aus Konstanz, ist im<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-baby-ist-da-bundestagsabgeordnete-lina-seitzl-ist-mutter;art417930,12264522" target="_blank" title="Das Baby ist da: Konstanzer Bundestagsabgeordnete Lina Seitzl ist Mutter geworden"> Dezember Mutter einer Tochter geworden.</a></p> <p>Beide Frauen zählen zu den 204 weiblichen Abgeordneten, die es nach der vergangenen Bundestagswahl ins Parlament geschafft haben. Dort ist der Frauenanteil wieder gesunken, auf 32,4 Prozent. Ob die Emanzipation im Bundestag damit wieder abgenommen hat? Zumindest ist nicht alles dort familienfreundlich, sagen Seitzl und Weiss.</p> <h2>Die Kinder pendeln mit nach Berlin</h2> <p>Lina Seitzls Tochter kennt den Arbeitsplatz ihrer Mama in Berlin schon. Seitdem ihr Mutterschutz Mitte Januar endete, wird sie von ihrem Baby begleitet. Und auch Elisa, die jüngste Tochter von Maria-Lena Weiss pendelt immer mit nach Berlin. Das werde laut Weiss „nie richtig normal“, aber eine gewisse Gewohnheit stellt sich ein.</p> <p>Direkt neben dem Plenarsaal, so erzählen beide, gibt es einen Wickelraum mit Spielzimmer. Seitzls Tochter verbringt auch viel Zeit in ihrem Büro, „da sind wir eingerichtet“, sagt sie.</p> <p>Laut offiziellen Angaben der Bundestags-Pressestelle ist man „bestrebt, in seinen Liegenschaften eine familienfreundliche Infrastruktur anzubieten“. Auch hat der Bundestag eine Kindertagesstätte für rund 140 Kinder, diese sei aber in erster Linie für die Kinder der Beschäftigten in der Verwaltung. Seitzls Tochter wird die Kita nicht kennenlernen, sagt sie. Wenn es so weit ist, wird sie in Konstanz in den Kindergarten gehen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Geschichte des Internationalen Frauentags</span><span>Zum Internationalen Frauentag am 8. März gehen Frauen weltweit für ihre Rechte an die Öffentlichkeit. Erste Anregungen kamen von Frauendemonstrationen ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den USA. Die Startinitiative folgte dann aus der sozialistischen und sozialdemokratischen Arbeiterbewegung vor dem Ersten Weltkrieg (1914-1918). 1910 beschloss die Sozialistische Internationale der Frauen in Kopenhagen, jedes Jahr mit einem Aktionstag den Kampf der Frauen für mehr Rechte voranzutreiben. Erste Forderung war das Frauenwahlrecht, das in Deutschland 1918 durchgesetzt wurde. 1919 konnten Frauen in Deutschland erstmals an einer landesweiten Wahl teilen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Elternzeit für Abgeordnete</span><span>Laut Artikel 38 des Grundgesetzes sind Mitglieder des Bundestags keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer oder Beamte, sondern üben ein freies Mandat aus. Deshalb sind auf Abgeordnete die Regeln des Bundeselterngelds und des Elternzeitgesetzes nicht anwendbar. Außerdem wurden die Abgeordneten für eine befristete Zeit von vier Jahren in den Bundestag gewählt und können deshalb aufgrund ihres verfassungsrechtlichen Status nicht vertreten werden. Im baden-württembergischen Landtag ist es seit 2014 möglich, eine Elternzeit von sechs Monaten in Anspruch zu nehmen.</span></label></div> <p>Im Plenarsaal sind Kinder übrigens verboten. Oder zumindest nicht gern gesehen. Offiziell heißt es dazu in der Hausordnung des Bundestags: Der Plenarsaal darf nur von Abgeordneten und durch die Verfassung mit Zutrittsrecht ausgestatteten Mitgliedern der Bundesregierung und des Bundesrats betreten werden, so die Pressestelle. Ausnahmen sind streng geregelt und nur nach vorheriger Absprache mit dem sitzungsleitenden Präsidenten.</p> <p>„Darüber muss man mal sprechen“, sagt Lina Seitzl. Und auch darüber, dass namentliche Abstimmungen teilweise abends oder sogar nachts passieren, dann sind nämlich Betreuungspersonen schwieriger zu organisieren. Beides Punkte, an denen gearbeitet werden müsse, um den Bundestag für junge Mütter attraktiver und insgesamt familienfreundlicher zu machen.</p> <h2>„Man ist recht hart mit sich selbst“</h2> <p>Mit Kind und Mandat ist Organisation alles, sagt Seitzl. Die SPD-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Konstanz hat ein gutes Betreuungssystem, sieht sich privilegiert im Vergleich zu Frauen mit Kindern in anderen Branchen. Ihr Kind kann sie immer mitnehmen zu ihrer Arbeitsstelle, ihre Arbeitszeiten sind, abgesehen von Sitzungswochen, flexibel gestaltbar und mit ihrem Einkommen ist es auch einfacher, sich Unterstützung zu holen.</p> <p>Bei Maria-Lena Weiss sorgen ihre 70- und 90-jährigen Eltern für die Betreuung ihrer jüngsten Tochter Elisa. Die kommen immer mit nach Berlin. Die älteren Töchter Clara und Paula bleiben zu Hause. Ihr Mann hat sein Arbeitspensum dafür reduziert.</p> <p>Einfach ist es für die 43-Jährige trotzdem nicht. „Ich bin nur eine Mama, wie alle anderen auch“, sagt Weiss. Bis zum Tag vor der Geburt ihrer jüngsten Tochter habe sie noch Termine wahrgenommen, fünf Wochen nach der Geburt stand sie bereits in Berlin wieder am Rednerpult. „Man ist hart zu sich selbst und hinterfragt sich, ob man beidem gerecht werden kann“, sagt Weiss.</p> <p>Auch für die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen gibt es Situationen, in denen ihre Kinder sie benötigen, sie aber im entfernten Berlin sitzt. „Dann muss es das Telefon oder der Videochat richten“, sagt sie, „da komme ich auch an meine emotionale Grenze, das Mama-Herz wäre immer gerne zu Hause.“</p> <h2>Es braucht einen diversen Bundestag</h2> <p>Ob Frauen für ihre politische Karriere auch auf eine eigene Familie verzichten, das vermag Lina Seitzl nicht zu sagen, glaubt aber, dass es Fälle gibt. „Ich glaube nicht, dass darüber so offen gesprochen wird“, sagt die 35-Jährige. Ob es auch möglich ist, als Alleinerziehende in die Politik zu gehen?</p> <p>Seitzl lacht und erwähnt Andrea Nahles (SPD), die es als Alleinerziehende sogar bis zur Ministerin brachte. „Es muss gehen!“, sagt Seitz. Sie selbst will vermitteln: Junge Frauen, lasst euch nicht beeindrucken, geht euren Weg und lasst euch nicht einschüchtern.</p> <p>Dass Mütter im Bundestag sitzen, ist für Seitzl aber nicht selbstverständlich. Dankbar ist sie den „Pionierinnen in der Politik“, die mit dem Thema Kind und Karriere vorangegangen seien, sie nennt Namen wie Franziska Brantner (Grüne), Dagmar Schmidt (SPD) oder Dorothee Bär (CSU). Es brauche einen möglichst diversen Bundestag, sagt Seitzl. Unterschiedliche Abschlüsse, Altersgruppen, Familienmodelle müssten repräsentiert sein, um möglichst viele Lebensrealitäten abzudecken.</p> <p>Dass der Frauenanteil nach der jüngsten Bundestagswahl wieder gesunken ist, liege laut Seitzl an den Fraktionen CDU/CSU und AfD, „das ist das offensichtlichste“, sagt die 35-Jährige. Tatsächlich ist der Frauenanteil bei der AfD-Fraktion im Bundestag am niedrigsten mit 11,8 Prozent (2021: 13,3 Prozent), bei der CDU liegt der Frauenanteil bei 22,6 Prozent (2021: 23,8 Prozent). Am höchsten ist der Frauenanteil bei den Grünen mit 61,2 Prozent (2021: 58,5 Prozent).</p> <h2>Friedrich Merz kennt die Sache mit den Kindern</h2> <p>Trotzdem hat sich, zumindest nach der Wahrnehmung von Maria-Lena Weiss, etwas verändert. Sie merkt, dass ein Umdenken passiert, auch mal Väter in einer Sitzungswoche fehlen und das Verständnis da ist, wenn man bei Sitzungen aus familiären Gründen nur digital teilnehmen kann. „Friedrich Merz kennt das selbst“, sagt Weiss über den CDU-Vorsitzenden, „auch er hat Kinder und Enkel und er ermöglicht das alles.“</p> <p>Weiss findet ebenfalls, dass es Eltern in der Politik braucht. Mit Kindern habe man die Belange der nachfolgenden Generationen immer im Blick, ist anders geerdet. „Wenn ich in Berlin eine Entscheidung treffe, werde ich im Kindergarten und in der Schule darauf angesprochen. Das kann man nicht abschütteln. Sobald ich zu Hause bin, holt mich das ganz normale Leben ein“, sagt Weiss.</p> <p>Auch Seitzl spürt „diese andere Dringlichkeit“, mit der sie jetzt an ihre Arbeit im Bundestag rangeht, seit ihre Tochter da ist. Sie erinnert sich an den 75. Geburtstag des Grundgesetzes im vergangenen Jahr, damals war sie schwanger mit ihrer Tochter. „Da habe ich den Auftrag gespürt, dass meine Tochter auch noch den vielleicht 100. oder 115. Geburtstag des Grundgesetzes miterleben kann.“</p> <h2>„Da bin ich feministisch“</h2> <p>Ob Seitzl und Weiss es eigentlich unfair finden, dieses Gespräch über Kind und Karriere jetzt zum Internationalen Frauentag führen zu müssen, mit Fragen, über die sich ihre männlichen Kollegen wohl eher weniger den Kopf zerbrechen? „Ja“, sagt Seitzl. „Nein“, sagt Weiss.</p> <p>Aus Seitzls Sicht hat sich zwar das Familienbild geändert, und es gibt viele Frauen, die ihren Beruf nicht aufgeben wollen. Eine politische Frage sei das aber trotzdem, daran und am gesellschaftlichen Wandel müsse weiter gearbeitet werden, es brauche Betreuung und Beratungsnetzwerke. Dass Stereotypen in der Gesellschaft immer noch vorhanden seien, merkt sie schon in der Werbung: „Es gibt immer noch rosa und blaue Ü-Eier“, sagt sie, „das ärgert mich.“</p> <p>Für Weiss zeigt das Gespräch zum Frauentag einfach nur, dass Frauen alles erreichen können und alle Möglichkeiten haben und es insbesondere für Frauen möglich ist, diese Doppelbelastung von Kind und Karriere zu stemmen. „Wir haben dazu die Gene“, schmunzelt sie und fügt an: „Da bin ich überzeugte Feministin.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neben dem Plenarsaal ist der Wickelraum: Was es bedeutet, als Mama im Bundestag zu sitzen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 15:00:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was ist los am Wochenende?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/12328874 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geboten werden Classic Rock und Kammermusik beim Wettbewerb "Jugend musiziert" aber auch verschiedene Theaterformate.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Geboten werden Classic Rock und Kammermusik beim Wettbewerb "Jugend musiziert" aber auch verschiedene Theaterformate.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Geboten werden Classic Rock und Kammermusik beim Wettbewerb "Jugend musiziert" aber auch verschiedene Theaterformate.



        <h2>Classic Rock mit Helter Skelter</h2> <p>Tuttlingen Besucher dürfen sich am Samstag, 8. März, 20 Uhr, in der Stadthalle Tuttlingen auf die größten Rocksongs aus den 60er, 70er und 80er Jahren an einem Abend freuen. Songs von den Rolling Stones, Deep Purple, Pink Floyd, Led Zeppelin, Bruce Springsteen, Foreigner und vielen anderen sind dann in erstklassiger Qualität zu erleben. Karten für das Konzert gibt es bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 13 sowie bei den Vorverkaufsstellen des KulturTickets Schwarzwald-Baar-Heuberg im vergünstigten Vorverkauf. Online sind Karten unter www.tuttlinger-hallen.de erhältlich. Sie kosten 33,90 Euro. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. 07461/910996 eingerichtet.</p> <h2>Improtheater Spieltrieb – Show zum Weltfrauentag</h2> <p>Sigmaringen Im Alten Schlachthof in Sigmaringen präsentiert das Improtheater Spieltrieb am Samstag, 8. März, um 20 Uhr eine Show für Frauen, Frauenversteher und solche, die es werden wollen – das eine, oder das andere. Die Gruppe SpielTrieb bietet „Theater aus dem Nichts“. Jede Show ist ein Wechselbad der Gefühle, eine emotionale Achterbahnfahrt. Kein Abend ist wie der andere, denn jede Szene, jedes Lied, jedes Gedicht entsteht auf Zuruf frei improvisiert vor den Augen des Publikums. Zwischen virtuosem Spiel und grandiosem Scheitern besteht dabei nur ein schmaler Grat. Denn wo nichts sicher ist, ist alles möglich. Reservierung unter www.schlachthof-sigmaringen.de.</p> <h2>Theater – Über Menschen</h2> <p>Bad Saulgau Im Stadtforum wird am Samstag, 8. März, um 19.30 Uhr ein Theater über Menschen gezeigt. Dora braucht Abstand von ihrem Freund, einem Klimaaktivisten, und zieht aufs Land. Doch statt der Idylle findet sie dort als Nachbarn einen Menschen mit Glatze und Springerstiefeln. Und auf einmal passieren Dinge, die sie sich nicht erklären kann, und sie lernt Menschen kennen, die in kein Raster passen und ihr bisheriges Leben massiv herausfordern. Der Roman ist der Versuch, die seit Corona zunehmend fragmentierte Gesellschaft in getrennte Lebenswelten wieder zusammenzuführen: Dorf-Nazis und Öko-Freaks, Alte und Junge, Stadt und Land …. Nach „Spieltrieb“, „Corpus Delicti“ und „Unterleuten“ ist „Über Menschen“ ein weiterer Bestseller von Julie Zeh. Karten ab 20 Euro online unter www.reservix.de.</p> <h2>Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“</h2> <p>Sigmaringen Am Sonntag, 9. März, wird um 11 Uhr in der Stadthalle, in der Georg-Zimmerer-Str. 4, der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ präsentiert. Die Teilnehmer sind zwischen fünf und 19 Jahren alt und treten in diesem Jahr in folgenden Kategorien an: Solowertungen: Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Gesang (Pop) und Percussion. Ensemblewertungen: Duo Klavier und ein Blasinstrument, Kammermusik mit Klavier, Vokal-Duo und Vokal-Ensemble. Die Vorspiele sind öffentlich und der Eintritt ist frei. Der genaue Zeitplan steht im Internet unter www.musikschule.friedrichshafen.de/jugend-musiziert. Das musikalische Programm wird von Preisträgern der verschiedenen Wettbewerbskategorien gestaltet: Teilnehmende aus dem Landkreis Sigmaringen, Leibertingen, Herdwangen-Schönach, Illmensee, Sauldorf, Kreenheinstetten, Stetten a.k.M., Schwenningen, Meßkirch, Pfullendorf, Göggingen.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Was ist los am Wochenende?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 11:59:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Behörde warnt vor Waldbrandgefahr in der Region: Was es damit auf sich hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/behoerde-warnt-vor-waldbrandgefahr-was-es-damit-auf-sich-hat;art417930,12326631 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Wochenbeginn warnen die Behörden vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. So früh im Jahr gab es solche Meldungen noch nie. Das hat einen anderen Grund, als man vermuten könnte.  ]]></description>
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          Seit Wochenbeginn warnen die Behörden vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. So früh im Jahr gab es solche Meldungen noch nie. Das hat einen anderen Grund, als man vermuten könnte.<br>
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        Seit Wochenbeginn warnen die Behörden vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. So früh im Jahr gab es solche Meldungen noch nie. Das hat einen anderen Grund, als man vermuten könnte.



        <p>Viele dürften die <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/feuerinferno-bei-los-angeles-schlaegt-tausende-in-die-flucht;art409965,12278709" target="_blank" title="Feuerinferno bei Los Angeles schlägt Tausende in die Flucht">Bilder der verheerenden Brände in Kalifornien im Januar</a> noch vor Augen haben, bei denen mindestens 29 Menschen gestorben sind und Tausende ihr Heim an die Flammen verloren haben.</p> <p>Um keine Panik zu schüren: Ein derartiges Inferno steht Baden-Württemberg nicht bevor. Seit dem Wochenende gilt in Teilen des Landes aber erhöhte Waldbrandgefahr, auch in der Region.</p> <p>Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer „mittleren Gefahr“, auf seinem Waldbrandgefahrenindex (WBI) entspricht das dem Wert 3 von 5. Laut Prognose wird die Warnung bis zum Wochenende auf nahezu das ganze Land ausgeweitet.</p> <div id="___chart"> </div> <h2>Sonnenschein und Wind sind schuld</h2> <p>So früh im Jahr gab es diese Meldungen noch nie. Das hat einen einfachen Grund: Der WBI wurde bisher erst ab April erhoben. Erst seit diesem Jahr beobachtet der DWD die Waldbrandgefahr ganzjährig. „<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/klima-karte-zeigt-zukunft-ploetzlich-liegt-konstanz-klimatisch-am-mittelmeer;art417930,12313172" target="_blank" title="Und plötzlich liegt Konstanz klimatisch am Mittelmeer: Klima-Karte zeigt heiße Zukunft">In Anbetracht der Klimaveränderung</a>„, wie Sprecher Sebastian Hascher vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) erklärt.</p> <p>Der Gefahrenindex basiert auf der sogenannten Streufeuchte. Sie gibt an, wie feucht oder trocken die Schicht aus Nadeln, Blättern, trockenen Zweigen und Ästen auf dem Waldboden ist. Zudem spielt die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer möglichen Feuerfront eine Rolle.</p> <p>Das aktuelle Wetter begünstigt beide Faktoren. Geringe Luftfeuchtigkeit, viel Sonne und hohe Windgeschwindigkeiten trocknen die Streu und verteilen sie.</p> <h2>Keine Panik, sagt das Ministerium</h2> <p>Sorgen machen müssen wir uns deswegen nicht, meint Sebastian Hascher vom MLR: „Ein Waldbrandgefahrenindex der Stufe 3 ist für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich.“ Weil es im Winter nicht nennenswert geschneit habe, seien die Böden sehr trocken. „Daher besteht im Frühjahr zwischen der Schneeschmelze und dem Austrieb der Vegetation ein Zeitfenster, in dem die Waldbrandgefahr erhöht ist.“</p> <p>Wie sich die Lage über Wochenfrist hinaus entwickelt, lässt sich bisher nicht vorhersagen. In der Regel fällt das Waldbrandrisiko mit Austrieb der Vegetation. Die höchste Gefahrenstufe ist „erst in den Sommermonaten zu erwarten, da längere Trockenperioden erforderlich sind, um diesen Wert zu erreichen“, so Hascher.</p> <h2>Verhaltensempfehlungen im Wald</h2> <p>Auch wenn kein Grund zur Sorge besteht, gibt es einige Regeln, die laut Landesforstverwaltung eingehalten werden sollten.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Alle Waldbesucher sollten auf Rauchentwicklung oder Feuer achten und gegebenenfalls den Notruf wählen oder die Feuerwehr alarmieren.</li> <li>Seit dem 1. März herrscht generelles Rauchverbot in den Wäldern.</li> <li>Feuer machen ist ganzjährig nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf Grillplätzen erlaubt. Je nach örtlicher Situation können die Ortspolizei sowie Forstbehörden weitere Maßnahmen anordnen und das Grillen im Wald vollständig verbieten.</li> <li>Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.</li> <li>Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss grundsätzlich mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.</li> <li>Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.</li> </ul> </div>]]>
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