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    <title>suedkurier.de - Kreis Waldshut</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:52 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 21:27:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach der vermissten Wanderin Scarlett S. wird jetzt mit Fotos auf Flaschen gesucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wanderin-scarlett-wird-seit-5-jahren-vermisst-jetzt-wird-auch-auf-smoothie-flaschen-nach-ihr-gesucht;art372586,12512213 ]]></link>      <description><![CDATA[  Scarlett S. wird zuletzt am 20. September 2020 in Todtmoos gesehen. Seither ist sie vermisst. Mit Fotos auf Getränkeflaschen will ein Hersteller nun helfen, die vermisste Wanderin und eine Frau aus Hamburg zu finden.  ]]></description>
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          Scarlett S. wird zuletzt am 20. September 2020 in Todtmoos gesehen. Seither ist sie vermisst. Mit Fotos auf Getränkeflaschen will ein Hersteller nun helfen, die vermisste Wanderin und eine Frau aus Hamburg zu finden.<br>
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        Scarlett S. wird zuletzt am 20. September 2020 in Todtmoos gesehen. Seither ist sie vermisst. Mit Fotos auf Getränkeflaschen will ein Hersteller nun helfen, die vermisste Wanderin und eine Frau aus Hamburg zu finden.



        <p>Es ist ein ungewöhnlicher Ansatz, aber für die Angehörigen auch ein neuer Hoffnungsschimmer: Mit Fotos und Fahndungsaufruf auf Getränkeflaschen will der Fruchtsafthersteller True Fruits die Suche nach zwei vermissten Frauen unterstützen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/fall-scarlett-s-was-wir-fuenf-jahre-nach-ihrem-geheimnisvollen-verschwinden-im-schwarzwald-wissen-29-09-25;art372586,12485175" target="_blank" title="Vermisst! Seit fünf Jahren fehlt von Wanderin Scarlett S. jede Spur">Eine von ihnen ist die seit fünf Jahren vermisste Schluchtensteig-Wanderin Scarlett Salice.</a> Auch mit dem Foto der verschwundenen Hilal Ercan aus Hamburg soll bei der Aufklärung der Vermisstenfälle geholfen werden.</p> <p>Vier Wochen lang würden die Bilder von Scarlett Salice aus dem ostwestfälischen Bad Lippspringe und Hilal Ercan auf den Flaschen abgedruckt, teilte das Unternehmen mit. „Für die Familien ist es entscheidend, dass neue Hinweise eingehen, und das kann nur passieren, wenn viele Menschen von der Suche erfahren.“</p> <p>Bislang waren bei der Polizei mehr als 600 Hinweise im Fall der vermissten Wanderin eingegangen, wie ein Sprecher Ende September bestätigte. Noch immer werde „in alle Richtungen“ ermittelt.</p> <h2>Flaschen stehen in 30.000 Supermärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz</h2> <p>Seit November sind Hilals und Scarletts Fall auf den 750ml-Smoothie-Sorten von True Fruits für mehrere Wochen zu sehen, wie das Unternehmen informiert. Auf wie vielen Smoothie-Flaschen die Vermisstenanzeigen zu sehen sind, verrät das Unternehmen nicht. Man könne die Suche nach den beiden Frauen durch die Aktion aber in 30.000 Supermärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar machen, sagte eine Sprecherin.</p> <h2>Scarletts Vater stellt eine quälende Frage</h2> <p>Zusätzlich zeigen zwei Großplakate in Hamburg und München die beiden Vermissten. Die XXL-Vermisstenanzeigen sind auf 100 Quadratmeter auf dem Winterhuder Marktplatz in Hamburg und in der Leopoldstraße in München für 28 Tage zu sehen.</p> <p>„Was ist mit meiner Tochter passiert?“ – ist die quälende Frage, die über dem Foto von Scarlett prangt. Gestellt wird sie Ralf Salice, dem Vater von Scarlett. Er will die Suche nach seiner Tochter nicht aufgeben: „Die Hoffnung ist: Solange sie nicht gefunden wurde, kann sie noch leben.“</p> <h2>Die Wanderroute von Scarlett Salice</h2> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Fall Scarlett</span><span>Die damals 26-Jährige aus Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen war im September 2020 auf dem Schluchtensteig unterwegs. Zuletzt wurde sie am 10. September in Todtmoos gesehen. Hier zeigen Überwachungsaufnahmen eines Supermarkts, wie die Frau einkauft. Danach plante Scarlett, die letzte, gut 23 Kilometer lange Etappe des Wanderwegs anzutreten, die von Todtmoos nach Wehr führt. Dort kam sie aber nie an. Am 12.¦September wurde sie offiziell als vermisst gemeldet. Seither fehlt von der Frau jede Spur. Die Polizei hatte mehrere Suchaktionen und ein Todesermittlungsverfahren durchgeführt. Letzteres wurde aber ohne Ergebnis eingestellt. Seither wird der Fall als Vermisstenfall geführt.</span></label></div> <p>Hilal Ercan war zehn Jahre alt, als sie 1999 in einem Einkaufszentrum in Hamburg verschwand.</p> <h2>Weitere Vermisstenanzeigen auf Smoothie-Flaschen</h2> <p>True Fruits hatte im vergangenen Jahr schon einmal eine Vermisstenanzeige auf den Smoothie-Flaschen platziert. Daraufhin seien die Familien der beiden vermissten Frauen auf das Unternehmen zugekommen und hätten um Hilfe gebeten.</p> <p>Die Aktion erinnert an eine landesweite Kampagne, mit der in den USA in den 1980er Jahren Fotos vermisster Kinder auf Milchkartons gedruckt wurden, um die Suche zu erleichtern.</p> <h2>Wer nimmt Hinweise entgegen?</h2> <p>Noch immer läuft der Fahndungsaufruf der Polizei. <a href="https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/pp-freiburg-st-blasien-vermisstenfahndung/" target="_blank" title="" rel="noopener">Hier finden sich auch Möglichkeiten der Kontaktaufnahme für alle, die Hinweise zum Verbleib der vermissten Frau geben können.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/vermisste-scarlett-s-aus-nrw-alles-zur-verschwundenen-wanderin-mit-aktuellen-news;art372586,11342108" target="_blank" title="Spurlos verschwunden: Die Geschichte von Scarlett S.">Alle Hintergründe zum Vermissten-Fall Scarlett S. gibt es hier.</a></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Vermißte Mädchen Fahndung thema-gesellschaft-familie thema-sicherheit-blaulicht-vermisste thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:32:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Schwerer Unfall auf der B314 mit vier Verletzten und 30.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auf-der-b314-bei-wutoeschingen-kracht-es-heftig-vier-verletzte-vier-autos-mit-totalschaden;art372586,12511865 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.  ]]></description>
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          Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.<br>
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        Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.



        <p>Auf der B314 bei Wutöschingen krachte es heftig. Vier Fahrzeuge waren in einen Unfall verwickelt, alle erlitten ein Totalschaden, vier Menschen wurden verletzt. Die Polizei in der Schweiz fasste mehrere Diebe.</p> <h2>Wutöschingen: Unfall mit vier Verletzten</h2> <p>Bei einem schweren Unfall auf der B314 zwischen Horheim und Wutöschingen am Montag, 3. November, gegen 6.30 Uhr, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren, sind vier Menschen verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei berichtet, entstand an allen Autos ein Totalschaden (30.000 Euro).</p> <p>Ein 20-Jähriger geriet mit seinem Fiat aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal in einen Dacia krachte, der nach links in einen Smart geschleudert wurde. Der Fiat krachte schließlich in einen Jaguar, der hinter dem Dacia fuhr. Alle vier Autos mussten vom Abschleppdienst abgeholt werden. Die B314 war für knapp zwei Stunden gesperrt.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Waldshut: Vier Autos beschädigt – 15.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein Unbekannter hat mit seinem Auto zwischen Sonntag, 2. November, 19.30 Uhr, und Montag, 3. November, 8.30 Uhr, in der Austraße in Waldshut (Bleiche) vier Fahrzeuge beschädigt, berichtet die Polizei. Er richtete einen Schaden von mindestens 15.000 Euro an. Der Polizei zufolge könnte es sich beim gesuchten Fahrzeug um einen silbernen Audi handeln.</p> <p>Anhand der Spuren könnte es sich so ereignet haben: Zuerst wurde ein Peugeot angefahren, der auf einen BMW geschoben wurde. Danach krachte der Unbekannte in einen Hyundai, der wiederum auf einen VW Touran geschoben wurde.</p> <p>Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) sucht Zeugen.</p> <h2>Waldshut: Radfahrer fährt in Lastwagen</h2> <p>Ein Fahrradfahrer ist am Montag, 3. November, 19.20 Uhr, in der Klingnauer Straße in Waldshut (Schmittenau) in den Lastwagen eines 52-Jährigen gefahren. Wie die Polizei berichtet, setzte sich der Unbekannte nach dem Sturz und einem kurzen Gespräch mit dem 52-Jährigen wieder auf sein Rad und fuhr davon.</p> <p>Laut Angaben soll der Radfahrer verletzt worden sein, weshalb sofort nach ihm gesucht wurde. Ohne Erfolg. Er wird wie folgt beschrieben: 20- bis 25-jährig, etwa 1,70 Meter, dunkel gekleidet. Er war mit einem schwarzen Mountainbike unterwegs.</p> <p>Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Stein (CH): Polizei nimmt mutmaßlichen Dieb fest</h2> <p>Die Kantonspolizei Aargau hat am Montagabend, 3. November, in Stein (Kanton Aargau), gegenüber von Bad Säckingen, einen mutmaßlichen Dieb festgenommen, der sich an Autos zu schaffen machte. Wie die Polizei mitteilt, alarmierten Anwohner die Einsatzkräfte.</p> <p>Kurz nach 21 Uhr gingen mehrere Meldungen bei der Polizei zu einem Verdächtigen ein, der Fahrzeuge durchsucht hatte. Eine Anwohnerin habe auf ihrer Überwachungskamera beobachtet, wie er ein abgeschlossenes Auto öffnete, es durchsuchte und eine Sonnenbrille einsteckte. Kurz darauf machte sich derselbe Mann an einem weiteren Auto zu schaffen, aus dem er Geldmünzen stahl.</p> <p>Patrouillen der Kantonspolizei, Regionalpolizei Oberes Fricktal und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) rückten sofort aus. Die Streife des BAZG spürte den Mann, einen 35-jährigen tunesischen Asylsuchenden, in der Nähe auf.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.</p> <h2>Rheinfelden: Fußgänger von Auto erfasst</h2> <p>Auf einem Parkplatz in der Ochsenmattstraße in Rheinfelden ist am Montag, 3. November, kurz vor 19 Uhr, ein 41-jähriger Fußgänger von einem Auto angefahren, auf dessen Motorhaube aufgeladen und wieder abgeworfen worden, schreibt die Polizei. Ein 22-Jähriger soll mit einer nicht angepassten Geschwindigkeit auf den Parkplatz gefahren sein und den Fußgänger übersehen haben. Der Fußgänger wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.</p> <h2>Maulburg: Fahrradfahrer (11) verletzt</h2> <p>Bei einem Unfall auf der Hauptstraße in Maulburg (Landkreis Lörrach) am Montag, 3. November, 15.15 Uhr, ist ein elfjähriger Fahrradfahrer verletzt worden. Laut Mitteilung der Polizei übersah der Junge ein Auto. Dessen Fahrer brachte seinen Wagen zwar zum Stoppen, berührte den Radfahrer dennoch. Der Elfjährige wurde verletzt. Das Auto fuhr weiter.</p> <p>Der Elfjährige radelte laut Angaben nach Hause und berichtete seinen Eltern vom Unfall. Die verständigten umgehend die Polizei.</p> <p>Sie sucht den Autofahrer, der wie folgt beschrieben wird: etwas älter, lockiges, dunkelblondes Haar, bekleidet mit einem dunklen Pullover. Er soll eine schwarze Limousine mit LÖ-Kennzeichen gefahren haben.</p> <p>Die Verkehrspolizei Weil am Rhein (07621/98000) sucht den Fahrer mit der schwarzen Limousine und bittet ihn, sich zu melden. Ebenso hofft sie auf Zeugenaussagen.</p> <h2>Spreitenbach (CH): Diensthund Malouk spürt zwei Diebe auf</h2> <p>Dank ihres Diensthundes Malouk gelang es der Kantonspolizei Aargau, am Montag, 3. November, zwei mutmaßliche Diebe dingfest zu machen. Laut deren Pressemitteilung brachen die Männer, 27- und 33-jährig, bei Ikea in Spreitenbach einen Parkautomaten auf und flüchteten mit mehreren hundert Franken Münzgeld.</p> <p>Kurz nach 3 Uhr wurden der Polizei mehrere unbekannte Maskierte gemeldet, die dabei beobachtet wurden, wie sie mit einem Winkelschleifer an dem Parkautomaten beim Haupteingang werkelten.</p> <p>Sofort rückten mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Baden und der Kantonspolizei Aargau aus. Mit dabei zwei Diensthunde. Ab Dietikon schaltete sich auch die Kantonspolizei Zürich ein. Eine Fahndung brachte zunächst keinen Erfolg.</p> <p>Bis Malouk am Tatort die Fährte aufnahm. Der Hund spürte in einem Dickicht bei der nahegelegenen Minigolfanlage einen Verdächtigen, einen 27-jährigen Rumänen, auf, der sofort davonlief. Ein Polizist schnappte ihn unter einer Fußgängerbrücke. Der Mann hatte sich auf der Flucht offensichtlich am Bein verletzt. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.</p> <p>Wenig später führte Malouk seine Dienstherren zu einem zweiten Mann, einem 33-jährigen Rumänen. Der Verdächtige trug Handschuhe und hatte einen Rucksack dabei, in dem eine größere Menge Münzgeld und der Winkelschleifer verstaut waren.</p> <p>Die Kantonspolizei schreibt weiter: „Beide Männer wurden unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen. Das mutmaßliche Diebesgut wird auf mehrere hundert Franken beziffert. Ob die Männer für weitere Delikte infrage kommen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.“ Die Kantonspolizei Aargau hat die Untersuchung aufgenommen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Feuerwehr Klinik Zoll Oberbürgermeister Fahndung Eigentumsdelikte Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:07:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach der Chemo in ein neues Leben! Josef Hertweck (70) kämpft erfolgreich gegen den Krebs  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mit-70-erhaelt-josef-hertweck-die-diagnose-krebs-mit-mut-entschlossenheit-und-hoffnung-kaempft-er-sich-ins-leben-zurueck;art372586,12511821 ]]></link>      <description><![CDATA[  Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit „eine Einladung, neu zu denken“ war.  ]]></description>
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          Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit „eine Einladung, neu zu denken“ war.<br>
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        Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit „eine Einladung, neu zu denken“ war.



        <p>„Ich habe mir meine Lebensqualität zurückgeholt“, sagt Josef Hertweck stolz, während er über eine sehr schwere Zeit seines Lebens berichtet. Er ist heute 70 Jahre alt und versprüht geradezu pure Lebensfreude. Und das trotz – oder gerade wegen – seiner Krebserkrankung und der folgenden schweren Chemotherapie vor drei Jahren. Sein Leben und seine Sichtweise haben sich daraufhin verändert, erzählt der Mann aus Weilheim.</p> <h2>Erst wegen Halsschmerzen beim Arzt</h2> <p>Die Geschichte beginnt, als Hertweck im Frühjahr 2022 über starke Halsschmerzen klagte und daraufhin zum Arzt ging. Die nächsten Schritte sind vermeintlich schnell klar. Er hat einen Abszess im Hals, der operativ entfernt werden muss. Doch die Ärzte entdecken bei der Operation noch etwas Weiteres. Die Diagnose: Mantelzell-Lymphom; ein bösartiger Tumor.</p> <p>Hertweck erinnert sich noch gut daran, wie ihm die Diagnose beigebracht wurde. „Der Arzt hat die Beine überschlagen und mir ganz locker verkündet ‚Sie haben Krebs‘“, erzählt er heute lachend. Die Reaktion wirkt bei so einer schweren Diagnose paradox. Doch für Hertweck habe die lockere Art sehr geholfen, die Situation besser anzunehmen, erzählt er.</p> <h2>Sorgenlos in die Chemo?</h2> <p>Im Sommer 2022 beginnt Hertweck im Schwarzwald-Baar-Klinikum die Chemotherapie. Vor der Chemotherapie habe er sich noch keine großen Sorgen darüber gemacht. „Ich hatte keine Ahnung von Chemotherapien und was da passiert“, gibt er zu. Als das aufklärende Gespräch mit dem Chefarzt folgte, fing er dann an, sich Gedanken zu machen. In seinem Alter würde eigentlich gar keine schwere Chemotherapie mehr angestrebt werden – aber seine guten Gesundheitswerte ließen eine solche Therapie zu. So erzählt es Hertweck, während er im Gespräch immer wieder von seinem Schwarztee trinkt. Am Ende seiner Überlegungen habe er in die Therapie eingewilligt. Wichtig sei ihm die Sicherheit gewesen, dass er die Chemo jederzeit auch wieder abbrechen könne.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Das passiert bei einer Chemotherapie</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Welche Arten von Chemotherapien gibt es?</span><span>Professor Paul Graf La Rosée, Direktor der Klinik für Innere Medizin II, am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen, gibt einen Einblick in die Behandlung mit einer Chemotherapie. Es gibt verschiedene Chemotherapeutika: Die einen führen durch chemische Veränderungen an der Erbsubstanz der Krebszellen zum Zelltod, andere täuschen den Krebszellen eine vermeintliche Ernährungsfunktion vor und führen durch Einbau in die Tumorzellen zum „Verhungern“ der Krebszellen. Wieder andere wirken direkt an den Schnittstellen der Zellteilung.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So wirkt die Chemotherapie</span><span>Bei einer Chemotherapie werden vor allem Zellen getötet, die sich vermehren. Das sind überwiegend Krebszellen, es können dabei aber auch Gewebetypen des Körpers geschädigt werden, die ständig sich erneuernde Zellanteile beherbergen (wie Haut, Haare oder, Nägel), aber auch Schleimhaut, Blutzellen. Das erkläre die Nebenwirkungen wie Haarverlust, Hauttrockenheit, niedrige Blutzellen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Diese Rolle spielt das Alter für eine Chemotherapie</span><span>Mit Chemotherapie können laut Graf La Rosée auch Menschen bis in das hohe Alter behandelt werden. Hier komme es vor allem auf das biologische Alter, die jeweilige Fitness sowie das Verständnis für notwendige Begleitmaßnahmen bei Patienten und Angehörigen an. Gerade bei älteren Patienten richte sie sich an den Wertvorstellungen und Wünschen der Patienten aus.</span></label></div> <h2>Ein Schatten seiner selbst</h2> <p>Wenn man ihn heute fragt, was ihn während seiner Chemo besonders gestört habe, sagt er: Das Krankenhaus-Essen. Doch neben faden Mahlzeiten lag ihm auch die Chemotherapie selbst wie ein Stein im Magen. „Ich habe mich gefühlt wie ein Versuchskaninchen“, gibt er zu. Dauernd musste er sich Blut entnehmen lassen und lag den ganzen Tag nur in seinem Krankenhausbett. „Ich war körperlich und psychisch sehr geschwächt.“ In einem handschriftlichen Brief, in dem er seine Gefühle und Gedanken nach der Chemotherapie zusammengefasst hat, schreibt er: „Ich habe Haare verloren, 20 Kilogramm abgenommen; äußerlich ein Schatten von mir selbst.“</p> <h2>So kann er nicht weitermachen</h2> <p>In seiner Zeit im Krankenhaus sind Hertweck besonders zwei andere Krebspatienten im Gedächtnis geblieben. Es kam ihm der Gedanke, dass er nicht länger in einem Krankenhausbett liegen wolle. Verstärkt wurde das Gefühl durch einen Mitpatienten, der ebenfalls an Krebs erkrankt war. Das Bild, das sich ihm bot, weckte den Gedanken „Das will ich nicht.“ Kurz darauf brach Hertweck seine Chemotherapie ab. Er beschränkte sich auf eine ambulante Medikation einmal im Quartal, erklärt er. Tatsächlich geschah dann das Undenkbare: Der Krebs war weg.</p> <p>Doch Hertwecks Reise ist noch nicht zu Ende. Die Ärzte rieten ihm, er solle präventiv die Chemotherapie fortsetzen. „Man wollte auf Nummer sicher gehen. Wenn der Krebs nämlich zurückkäme, müsste eine aggressivere Chemo her“, erinnert er sich. Das habe ihn zum Nachdenken gebracht.</p> <h2>„Ich will endlich wieder leben“</h2> <p>Eine andere Mitpatientin, die Hertweck im Gedächtnis blieb, ging ebenfalls durch eine Chemotherapie. Auch ihr ging es sehr schlecht, körperlich wie psychisch. Zu Hertweck habe die Frau einen Satz gesagt, der ein großes Echo hinterlassen sollte: „Ich will endlich wieder leben.“ Leider verstarb die Frau kurz darauf. Für Hertweck stand aber fest: „Ich hole mir meine Lebensqualität wieder zurück!“</p> <p>Seit Januar dieses Jahres seien alle Therapiemaßnahmen abgeschlossen. Und er fühle sich wieder lebendig. „Ich habe das Verlangen nach Qualität!“, sagt der 70-Jährige und strahlt große Lebensfreude und Selbstbewusstsein aus.</p> <p>Er ist davon überzeugt, dass es keine Zufälle im Leben gibt, sondern dass das Leben voller kleiner Wunder sei.</p> <h2>Was, wenn der Krebs zurückkommt?</h2> <p>„Ich weiß nicht, wie es weitergeht. Ich will jetzt einfach weitermachen und leben und das Leben genießen“, antwortet er grinsend und nimmt einen Schluck seines mittlerweile kalten Tees. Für den Fall, dass er einen Rückfall erleiden soll, habe er einen Plan. Er nennt es seine „private Chemotherapie“ und lacht. Gemeint ist, dass er, anstelle von intensiven Medikamenten, alles an Lebensfreude in sich aufnimmt. Und jede einzelne Sekunde, die ihm bleibe, in vollen Zügen auskosten will. „Wenn er mich haben will, soll es so sein“, sagt er und deutet mit seinem Zeigefinger nach oben. Gemeint ist Gott.</p> <h2>Matthäus 9,22 „Dein Glaube hat dich geheilt“</h2> <p>Der Glaube spielt eine zentrale Rolle in Hertwecks Leben und habe ihn durch diese schwere Zeit getragen. Er habe ein großes Vertrauen gehabt. „Gott lässt nur zu, was ich tragen kann. Und ich habe es getragen – mal mehr, mal weniger standhaft.“ Doch auch wenn er gefallen ist, habe ihm Gott geholfen, wieder aufzustehen. „Alleine hätte ich das nicht geschafft“, gibt er zu. Seiner Meinung nach muss man Hoffnung haben und zuversichtlich sein. „Wichtig ist, nicht den Mut zur Freude zu verlieren“</p> <h2>Verlangen nach Erlösung?</h2> <p>„Ich habe keine Angst vor dem Tod“, beantwortet Hertweck die dazugehörige Frage. Die vergangenen Jahre haben dazu beigetragen und ihn darin bestärkt. Nie war er dem Thema näher.</p> <p>Die Chemotherapie betrachtet er selbst dagegen als „Aufwachen“. Er ist jetzt wach und will leben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Behandlung Heilung Krebs thema-gesellschaft-mensch thema-gesundheit-krankheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach der Chemo in ein neues Leben! Josef Hertweck (70) kämpft erfolgreich gegen den Krebs]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 21:31:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Toter Säugling im Müllsack: Jetzt kommt der Fall bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/fall-um-babyleiche-am-hochrhein-kommt-in-aktenzeichen-xy;art372585,12510112 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Baby wird tot im Wald entdeckt. Der Fund sorgt für Aufsehen in der Region und darüber hinaus. Bringt die Fernsehsendung nun die entscheidenden Hinweise?  ]]></description>
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          Das Baby wird tot im Wald entdeckt. Der Fund sorgt für Aufsehen in der Region und darüber hinaus. Bringt die Fernsehsendung nun die entscheidenden Hinweise?<br>
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        Das Baby wird tot im Wald entdeckt. Der Fund sorgt für Aufsehen in der Region und darüber hinaus. Bringt die Fernsehsendung nun die entscheidenden Hinweise?



        <p>Eine Spaziergängerin findet am 10. Oktober die Leiche eines Säuglings nahe dem Waldspielplatz in Maulburg. Eine schreckliche Entdeckung: <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/toter-saeugling-in-maulburg-polizei-intensiviert-die-suche-nach-hinweisen;art372585,12498586" target="_blank" title="Polizei sucht die Mutter des toten Säuglings – sie könnte in Gefahr sein">Der tote Junge war in Schaumfolie und in einen blauen Müllsack eingewickelt worden. Wer das Kind ist, ist unklar. Noch immer fehlt von der Mutter jede Spur.</a> Plakate mit der Bitte um Zeugenhinweise sind vielerorts in Maulburg und der Region aufgehängt, die Kriminalpolizei ermittelt.</p> <h2>ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ berichtet über den Fall</h2> <p>Nun bekommt der Fall auch national Aufmerksamkeit: Am Mittwoch, 5. November 2025, um 20.15 Uhr wird der Fall des toten Babys von Maulburg in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ zu sehen sein. In dem seit 1967 etablierten TV-Format, das aktuell Rudi Cerne moderiert, sind Zuschauer aufgerufen, Hinweise zu ungelösten Kriminalfällen abzugeben. <a href="https://www.zdf.de/magazine/aktenzeichen-xy-ungeloest-110" target="_blank" title="" rel="noopener">Von Mittwoch, 5. November, 21.45 Uhr bis 4. Dezember wird die Fernsehsendung auch im ZDF-Streaming-Kanal unter www.zdf.de verfügbar sein</a>.</p> <p>Die Ermittler hoffen auf entscheidende Hinweise auf die Mutter des Kindes. Die Kriminalpolizei Lörrach geht davon aus, dass das Baby in räumlicher Nähe zur Fundstelle geboren wurde. Hinweise deuten demnach darauf hin, dass die Mutter aus dem regionalen Umfeld stammt und möglicherweise sehr jung ist. Sie könnte sich selbst in einer Notlage befinden.</p> <h2>Zwei weitere ungelöste Kriminalfälle aus Baden-Württemberg im TV</h2> <p>In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ sind am 5. November zwei weitere ungelöste Kriminalfälle aus Baden-Württemberg zu sehen.</p> <h2>Seniorin auf Parkplatz entführt</h2> <p>Am 19. April wird eine 68 Jahre alte Frau auf dem Parkplatz eines Supermarkts überfallen und entführt. Der Parkplatz ist zu dieser Zeit gut besucht, dennoch meldete sich bislang kein Zeuge. Der Unbekannte war laut Ulmer Polizei gegen 12.40 Uhr auf den Beifahrersitz des abgestellten Autos der Seniorin gestiegen.</p> <p>Dann bedrohte er die Frau mit einem Messer, schlug und fesselte sie und drückte sie auf die Rückbank ihres Wagens, mit dem er vom Parkplatz fuhr. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Frau ein Zufallsopfer – sie kauft sonst nie in diesem Markt ein.</p> <p>An einem unbekannten Ort brachte der Kriminelle die 68-Jährige dann in den Kofferraum des Fahrzeugs und fuhr laut Polizei zu einem Geldinstitut und ließ den Wagen in der Nähe zurück. Der Frau gelang es, ihre Fesseln zu lösen und sich aus dem Kofferraum zu befreien. Der Mann flüchtete mit mehreren gestohlenen Bankkarten.</p> <h2>Familienvater vermisst</h2> <p>Am 28. Oktober 2000 brechen der damals 37-jährige Familienvater Lothar Demel und sein Freund von Großkuchen bei Heidenheim an der Brenz auf, um nach Traunstein in Bayern zu einem Schießwettbewerb zu fahren. Auf der Rückfahrt besteht Demel laut Ermittlern darauf, in der Augsburger Innenstadt auszusteigen. Er verabredet sich für den nächsten Morgen mit seinem Begleiter – taucht aber nicht mehr auf.</p> <p>Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und hält ein Verbrechen für wahrscheinlich. Besonders wichtig seien Personen, mit denen er zwischen dem 27. und 28. Oktober 2000 in Kontakt stand.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Toter Säugling im Müllsack: Jetzt kommt der Fall bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 17:27:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mord in Rheinfelder Pizzeria: Ex-Angestellter soll Wirt mit einem Hammer erschlagen haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mord-in-pizzeria-la-piazzetta-in-rheinfelden-ex-angestellter-soll-wirt-mit-hammer-erschlagen-haben;art417930,12511323 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Mord in einer Pizzeria in Rheinfelden nennt die Polizei weitere Details. Die Ermittler haben mittlerweile eine klare Vorstellung davon, wie die Tat abgelaufen ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach dem Mord in einer Pizzeria in Rheinfelden nennt die Polizei weitere Details. Die Ermittler haben mittlerweile eine klare Vorstellung davon, wie die Tat abgelaufen ist.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach dem Mord in einer Pizzeria in Rheinfelden nennt die Polizei weitere Details. Die Ermittler haben mittlerweile eine klare Vorstellung davon, wie die Tat abgelaufen ist.



        <p>Montagmorgen, 20. Oktober 2025: Gegen 9.40 Uhr betritt ein 28-jähriger ehemaliger Angestellter der Gaststätte La Piazzetta das Restaurant.</p> <p>Was genau dann passierte, ist auch noch zwei Wochen nach dem Mordfall in Rheinfelden unklar. Gab es ein Gespräch? Kam es zum Streit? Jedenfalls soll der afghanische Tatverdächtige den portugiesischen Gastwirt des Restaurants kurz darauf durch mehrere Schläge mit einem Hammer gegen den Kopf getötet haben, wie die Polizei Freiburg nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Lörrach vermeldet hat.</p> <p>Die Ermittler haben die mutmaßliche Tatwaffe in den Räumen der Gaststätte sichergestellt, schreibt die Polizei weiter.</p> <p>Inzwischen seien außerdem Zeugen vernommen und Spuren am Tatort gesichert worden. Weitere Hintergründen der Tat seien der eingesetzten Ermittlungsgruppe noch nicht bekannt.</p> <h2>Tatverdächtiger war polizeibekannt</h2> <p>Wie <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mord-in-pizzeria-in-rheinfelden-tatverdaechtiger-war-polizeibekannt;art417930,12507440" target="_blank" title="Mord in Rheinfelder Pizzeria: Tatverdächtiger war polizeibekannt, aber nicht ausreisepflichtig">Recherchen des SÜDKURIER in der Zwischenzeit ergaben,</a> war der Tatverdächtige mit afghanischer Staatsangehörigkeit polizeibekannt. In der Vergangenheit sind laut Staatsanwalt Michael Jahn mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Körperverletzung, geführt worden. Diese seien aber allesamt unter anderem aufgrund fehlender Beweislage eingestellt worden. Der Tatverdächtige sei im Februar 2022 lediglich wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer geringen Geldstrafe verurteilt worden.</p> <p>Ausreisepflichtig sei der Tatverdächtige zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tat nicht gewesen, wie der Rheinfelder Ordnungsamtsleiter Dominic Rago auf SÜDKURIER-Anfrage erklärte. Seit 2023 habe er eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, die ihn auch zu legaler Arbeit in Deutschland befähigte.</p> <p>Nach dem Großeinsatz an jenem Montag des Leichenfunds machten vorwiegend in den<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/toetungsdelikt-in-rheinfelden-ehemaliger-angestellter-soll-wirt-getoetet-haben-23-10-25;art417930,12504295" target="_blank" title="Tötungsdelikt in Rheinfelden: Ehemaliger Angestellter soll Wirt umgebracht haben"> sozialen Netzwerken viele Gerüchte über unter anderem einen Mann mit Machete im Rathaus</a> die Runde, auch über den Einsatz eines Hammers wurde online spekuliert.</p> <p>Seit knapp zwei Wochen sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung weiter hinweist, gelte bis zur rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mord in Rheinfelder Pizzeria: Ex-Angestellter soll Wirt mit einem Hammer erschlagen haben]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:43:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Keine falsche Endlager-Freude: Südbaden bleibt Atom-Region  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/keine-falsche-endlager-freude-suedbaden-bleibt-atom-region;art417930,12511216 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bis auf einzelne Bereiche im Schwarzwald ist die Region raus bei der deutschen Endlagersuche. Dennoch ist die atomare Gefahr so groß wie kaum irgendwo sonst in Deutschland.  ]]></description>
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          Bis auf einzelne Bereiche im Schwarzwald ist die Region raus bei der deutschen Endlagersuche. Dennoch ist die atomare Gefahr so groß wie kaum irgendwo sonst in Deutschland.<br>
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        Bis auf einzelne Bereiche im Schwarzwald ist die Region raus bei der deutschen Endlagersuche. Dennoch ist die atomare Gefahr so groß wie kaum irgendwo sonst in Deutschland.



        <p>Die Atom-Endlagersuche könnte einem nun doppelt egal sein: Zum einen neigt man zum Gedanken, dass man ja längst schon selbst unter der Erde liegt, bevor das erste Atommüll-Fass versenkt wird. Und zum anderen ist es nun <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/suedbaden-kann-bei-endlager-suche-aufatmen-nur-einzelne-schwarzwald-bereiche-kommen-noch-fuer-atom-endlager-in-frage;art417930,12511137" title="Südbaden kann aufatmen: Nur einzelne Schwarzwald-Bereiche kommen noch für Atom-Endlager in Frage">fast ausgeschlossen, dass das in der Region passieren wird.</a></p> <p>Klar, das ist moralisch ohnehin etwas sehr bequem, so zu denken. Es ist abgesehen davon aber auch aus pragmatischer Sicht falsch. Denn während anderen Regionen die Atom-Belastung ja erst droht, ist sie in Südbaden schon längst da.</p> <p>In Leibstadt und Beznau dampfen die Schweizer Reaktoren vor sich hin, dazu kommt dann direkt an der deutschen Grenze auch noch deren Endlager. Keine andere Region in Deutschland hat das in dieser Dimension um sich herum.</p> <h2>Atomenergie bringt viel Geld</h2> <p>Bei der in deutscher Sichtweite erzeugten Atomenergie geht es um sehr viel Geld und um sehr große Gefahren. Vom erwirtschafteten Geld sieht Deutschland wenig, von den Gefahren im Ernstfall umso mehr. Bei allem Vertrauen, das man den Schweizern entgegenbringen kann, bleibt es wichtig, genau hinzuschauen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Keine falsche Endlager-Freude: Südbaden bleibt Atom-Region]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:31:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Alkoholisierter Fahrer kracht mit seinem Auto in einen Baum – mehrere Verletzte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auto-kracht-auf-der-strasse-zum-berghaus-in-einen-baum-fahrer-alkoholisiert-mehrere-mitfahrer-verletzt;art372586,12511177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auto-kracht-auf-der-strasse-zum-berghaus-in-einen-baum-fahrer-alkoholisiert-mehrere-mitfahrer-verletzt;art372586,12511177]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.



        <p>Ein Auto krachte zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus in einen Baum. Ein Unfall mit 32.000 Euro Schaden ereignete sich beim Waldshut-Tiengener Gewerbegebiet Kaitle. Ziemlich rücksichtslos verhielt sich der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs des Rettungsdiensts bei Schopfheim.</p> <h2>Ühlingen-Birkendorf: Alkoholisierter Fahrer baut Unfall</h2> <p>Ein mit sechs Menschen, 19- bis 22-jährig, besetztes Auto ist am Samstag, 1. November, gegen 3 Uhr, auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus in einen Baum gekracht. Einige der Insassen wurden laut Mitteilung der Polizei verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer (20) hatte ein Promille Alkohol intus. Die Polizei nahm dem 20-Jährigen den Führerschein ab.</p> <p>Sein Auto war nicht mehr fahrtüchtig, es musste vom Abschleppdienst abgeholt werden. Die Polizei geht von einem Totalschaden (5000 Euro) aus.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Lauchringen: Zerstörungswütige treiben ihr Unwesen</h2> <p>Zerstörungswütige haben am Wochenende, Freitag bis Sonntagabend, 31. Oktober bis 2. November, in Unterlauchringen ihr Unwesen getrieben. Wie die Polizei mitteilt, wurde Papier angezündet und eine Bushaltestelle mit Farbe besprüht.</p> <p>In der Schulstraße stand am Freitagabend eine Altpapiertonne vor der Schule in Flammen. Die Feuerwehr löschte schnell. Schaden: 400 Euro. Am Samstag mussten die Feuerwehrleute erneut ausrücken. An einer Hauswand in der Hauptstraße brannte Altpapier. Unbekannte verunstalteten die Bushaltestelle bei einer Tankstelle am Sonntagabend. Die Polizei schließt nicht aus, dass zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht.</p> <p>Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nehmen die Polizei in Tiengen (07741/8316-283) und die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) entgegen. Möglicherweise hat jemand Videos von einer Überwachungsanlage.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Unfall mit 32.000 Euro Schaden</h2> <p>Bei einem Unfall beim Gewerbegebiet Kaitle in Waldshut-Tiengen am Samstag, 1. November, gegen 15 Uhr, ist ein Schaden von 32.000 Euro entstanden. Eine Autofahrerin (45) wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, heißt es in der Polizeimeldung.</p> <p>Ein 22-Jähriger soll mit seinem Mercedes in der Auffahrt B34/L161 auf die Gegenfahrbahn geraten und in den Mazda der 45-Jährigen gekracht sein.</p> <p>Der Abschleppdienst holte die beiden erheblich beschädigten Fahrzeuge ab.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Erzingen: Einbrecher stehlen Geräte und Geld</h2> <p>Unbekannte sind am Freitag, 31. Oktober, zwischen 17 und 20 Uhr, in der Rechberger Straße in Erzingen in ein Haus eingebrochen, schreibt die Polizei. Sie nahmen Geräte und Geld mit.</p> <p>In der Mitteilung bittet die Polizei um Hinweise: „Die Kriminalpolizei Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Rechberger Straße oder Umgebung gemacht haben. Außerdem werden Anwohner der Rechberger Straße gebeten, ihre Videoaufzeichnungsanlagen zu sichten und verdächtige Wahrnehmungen der Kriminalpolizei mitzuteilen. Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen (07741/8316-0) ist zu den üblichen Bürozeiten erreichbar. Der Kriminaldauerdienst in Bad Säckingen (07761/934-0) nimmt Hinweise rund um die Uhr entgegen.“</p> <h2>Wehr: Auto angefahren – 7000 Euro Schaden</h2> <p>In der Rheinstraße in Wehr ist am Freitag, 31. Oktober, zwischen 13 und 18 Uhr, ein Ford Kuga angefahren und beschädigt worden. Der Verursacher fuhr davon und hinterließ einen Schaden von rund 7000 Euro, wie die Polizei berichtet.</p> <p>Die Polizei Schopfheim (07622/666980) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Rheinfelden: Auto bricht auf Holzbrücke ein</h2> <p>Ein 42-Jähriger ist mit seinem Auto am Freitag, 31. Oktober, gegen 22 Uhr, in der Unteren Dorfstraße in Nollingen auf einer Holzbrücke eingebrochen und stecken geblieben, teilt die Polizei mit.</p> <p>Laut Angaben wollte er wenden, rollte dabei auf die Holzbrücke. Das morsche Holz gab nach.</p> <p>Sein Auto musste vom Abschleppdienst geborgen werden. An der Brücke entstanden zwei größere Löcher. Die Polizei sperrte die Brücke umgehend. Offensichtlich gehört sie zu einem Privatgrundstück.</p> <h2>Schopfheim: Rücksichtsloses Einsatzfahrzeug</h2> <p>Auf der B317 bei Schopfheim hat der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs des Rettungsdiensts am Samstag, 1. November, 20.40 Uhr, mehrere Verkehrsteilnehmer genötigt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt.</p> <p>Das Einsatzfahrzeug fuhr dem Auto eines 27-Jährigen zunächst dicht auf und überholte äußerst riskant, wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist. Auch einem roten Auto davor fuhr er dicht auf. Zwei Lastwagen und ein Fahrzeug des THW kamen entgegen, der Fahrer des Rettungsdienstfahrzeugs schaltete für einen Moment das Blaulicht ein. Der Fahrer des roten Autos bremste und wich auf den Grünstreifen aus. Der Rettungswagen überholte auf der Sperrfläche und fuhr davon.</p> <p>Die Polizei Schopfheim (07622/666980) sucht den Fahrer des roten Autos sowie des entgegenkommenden THW-Fahrzeugs. Diese werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Verbindung zu setzen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Feuerwehr Unfall Eigentumsdelikte Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:08:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Südbaden kann aufatmen: Nur einzelne Schwarzwald-Bereiche kommen noch für Atom-Endlager in Frage  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/erleichterung-in-suedbaden-schwarzwald-kaum-noch-kandidat-fuer-atommuell-endlager;art417930,12511137 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die deutsche Suche nach einem Lagerort für Atommüll geht langsam voran. Jetzt gibt es einen neuen Stand – für weite Teile der Region sind es gute Nachrichten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die deutsche Suche nach einem Lagerort für Atommüll geht langsam voran. Jetzt gibt es einen neuen Stand – für weite Teile der Region sind es gute Nachrichten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die deutsche Suche nach einem Lagerort für Atommüll geht langsam voran. Jetzt gibt es einen neuen Stand – für weite Teile der Region sind es gute Nachrichten.



        <p>Kein Hochrhein-Endlager, keine Einlagerung in weiten Teilen des Schwarzwalds: Auf der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll haben die Experten die geeigneten Regionen auf 25 Prozent der deutschen Landesfläche eingegrenzt. Dort hält die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die geologischen Bedingungen für eine unterirdische Lagerung aus heutiger Sicht für geeignet oder hat noch keine Bewertung vorgenommen.</p> <h2>Kein Atomendlager am deutschen Hochrhein</h2> <p>Weite Teile der nun noch in Frage kommenden Gebiete liegen in Norddeutschland. Aus dem Rennen ist ein Gebiet bei Stühlingen. Während in der Nähe auf der anderen Rheinseite <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/atommuellendlager-in-der-schweiz-wie-gross-ist-der-einfluss-der-deutschen-akteure;art1371848,12255106" title="Atommüllendlager in der Schweiz: Wie groß ist der Einfluss der deutschen Akteure?">das Schweizer Endlager entstehen wird</a>, betrachten die deutschen Experten das nun untersuchte Gebiet gemäß einer am Montag <a href="https://navigator.bge.de/phase-i-schritt-2/der-weg-zu-den-standortregionen" target="" title="" rel="noopener">veröffentlichten Karte</a> als ungeeignet.</p> <p>Gebiete im Hegau im Landkreis Konstanz waren bereits 2024 bei einer vorherigen Bewertungsrunde als nicht geeignet eingestuft worden.</p> <h2>Gebiete bei Eisenbach und St. Georgen bleiben möglich</h2> <p>Bisher fast vollständig als mögliches Endlagergebiet definiert war der Schwarzwald. Auch das ändert sich nun massiv, weite Teile des südlichen Gebiets des Mittelgebirges gelten nun ebenfalls als untauglich. Aber: Ein kleiner Bereich in den Gemeinden Eisenbach und Vöhrenbach im Hochschwarzwald hat die Prüfschritte 1 und 2 der BGE gemäß Karte weitgehend bestanden.</p> <p>Dasselbe gilt nördlicher für ein größeres Gebiet in etwa zwischen St. Georgen, Schramberg, Schiltach und Hornberg. Für diese Regionen ist es laut BGE wahrscheinlicher, dass sie als mögliche, dauerhafte sichere Möglichkeiten ausgewiesen werden – immer noch können sie sich jedoch auch als untauglich erweisen. Das trifft im Nordschwarzwald auch für einen breiteren Streifen von der Ortenau bis nach Bad Wildbad zu.</p> <p>Bis in zwei Jahren will die BGE mehrere Standortregionen zur genauen Untersuchung vorschlagen. Die Entscheidung, welche Regionen analysiert werden, trifft aber der Gesetzgeber, also der Bund. Bis 2050 soll die Entscheidung für einen Standort fallen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Südbaden kann aufatmen: Nur einzelne Schwarzwald-Bereiche kommen noch für Atom-Endlager in Frage]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:12:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf tote und zwei verletzte Ziegen: Jetzt ist es amtlich – es war der Wolf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/fuenf-tote-und-zwei-verletzte-ziegen-in-st-blasien-jetzt-ist-es-amtlich-es-war-der-wolf;art372586,12511111 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach der Meldung am 23. Oktober über tote Tiere aus St. Blasien im Landkreis Waldshut sind die Abstrichproben nun untersucht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach der Meldung am 23. Oktober über tote Tiere aus St. Blasien im Landkreis Waldshut sind die Abstrichproben nun untersucht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/fuenf-tote-und-zwei-verletzte-ziegen-in-st-blasien-jetzt-ist-es-amtlich-es-war-der-wolf;art372586,12511111]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach der Meldung am 23. Oktober über tote Tiere aus St. Blasien im Landkreis Waldshut sind die Abstrichproben nun untersucht.



        <p>Fünf Ziegen sind tot, zwei sind verletzt. Diese Nachricht kam am 23. Oktober aus der Gemeinde St. Blasien im Landkreis Waldshut. Der Verdacht, dass es sich um einen Riss handelte, ist nun bestätigt, wie das Landesumweltministerium in einer Pressemitteilung am Montag, 3. November, schreibt.</p> <h2>Untersuchung am Senckenberg Zentrum</h2> <p>Darin heißt es: „Die Untersuchung von Abstrichproben am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik wies nun einen Wolf mit dem Haplotyp HW02 als Verursacher nach.“ Die Untersuchung in diesem Fall sei noch nicht abgeschlossen. Das Individuum könne gegebenenfalls noch ermittelt werden.</p> <h2>Woher kommen die Wölfe mit diesem Haplotyp?</h2> <p>Die Herkunft der Wölfe mit diesem Haplotyp stammt laut den Internetseiten des FVA Baden-Württemberg aus dem Rudel Schneverdingen (Lüneburger Heide) und gehört zur mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Im Landkreis Waldshut war er in Grafenhausen 2019 erstmals nachgewiesen worden.</p> <h2>Spezialisten in Freiburg untersuchten die Tierkörper</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/tote-ziegen-in-st-blasien-war-es-schon-wieder-der-wolf;art372586,12507999" target="_blank" title="Mehrere tote und verletzte Ziegen: War es schon wieder der Wolf?">Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hatten am 23. Oktober die Situation vor Ort dokumentiert.</a> Die Tierkörper wurden an den Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämtern (CVUA) Freiburg pathologisch untersucht. Genetische Abstrichproben gingen ans Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik.</p> <p>Ein Wolf könne als Verursacher zum aktuellen Zeitpunkt weder sicher ausgeschlossen noch bestätigt werden, hieß es damals in der Pressemeldung. Jetzt ist es amtlich: Es war ein Wolf. Die Gemeinde St. Blasien liegt im Fördergebiet Wolfsprävention.</p> <p>Der Wolf ist zurück in unserer Region: <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wolf-zurueck-in-bw-alles-ueber-woelfe-zwischen-bodensee-schwarzwald-und-hochrhein;art417930,12202405" title="Der Wolf ist zurück in unserer Region: Alle wichtigen Entwicklungen rund um das Raubtier">Alle wichtigen Entwicklungen rund um das Raubtier.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Rund um den Wolf</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wolf-luchs-und-co-welche-raubtiere-in-unseren-waeldern-leben-und-was-sie-fressen;art372586,12397251" target="_blank" title="Wolf, Luchs und Co.: Diese Raubtiere leben in unseren Wäldern">Wolf, Luchs und Co.: Diese Raubtiere leben in den Wäldern Südbadens</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/gerissene-kaelber-ziegen-und-huehner-im-schwarzwald-wenn-es-der-wolf-nicht-war-wer-dann;art372586,12397220" target="_blank" title="Gerissene Kälber, Ziegen und Hühner: Wenn der Wolf als Verursacher ausscheidet – wer war es dann?">Gerissene Kälber, Schafe und Hühner: Wenn es nicht der Wolf war, wer dann?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/woelfe-sind-zurueck-so-reagieren-sie-richtig-bei-einer-wolf-begegnung-im-wald-20-06-25;art372586,12398769" target="_blank" title="Begegnung mit einem Wolf: Das müssen Sie wissen">Begegnung mit dem Wolf – was müssen Waldbesucher wissen?</a></li> </ul> </div> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Nutztiere Tiere Viehzucht thema-natur-tiere thema-wirtschaft-branchen-landwirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf tote und zwei verletzte Ziegen: Jetzt ist es amtlich – es war der Wolf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 05:03:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Grüne gewinnen Mitglieder dazu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/gruene-gewinnen-mitglieder-dazu;art372586,12510983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen.



        <p><strong>Waldshut-Tiengen</strong> Auf der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen sind Weichen für die politische Arbeit im Kreisverband gestellt, informiert der Kreisverband in einer Mitteilung. Zentrales Thema waren die Wahlen des Kreisvorstandes. Die Mitglieder wählten Anna-Katharina Chavier, Markus Freibott und Michael Summ in den Vorstand. Als Schatzmeister wurde Bernd Wallascheck mit großer Zustimmung bestätigt. Im Bericht aus dem Vorstand wurden zahlreiche Neuerungen vorgestellt. So wurde ein regelmäßiger Newsletter für Mitglieder gestartet, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Zudem wurde mit Boris Milz ein neuer Kreisgeschäftsführer eingestellt, der die organisatorische Arbeit unterstützt. Auch digital geht der Kreisverband neue Wege: Eine benutzerfreundliche Internetseite ist in Planung und soll bald online gehen.</p> <p>Mit großem Dank wurden Jakob Blatter und Jan-Lukas Schmitt aus dem Vorstand verabschiedet. Beide haben nicht mehr kandidiert. Darüber hinaus wurden auf der Versammlung auch die Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover gewählt. Ebenso wurde ein neuer Landesfinanzdelegierter bestimmt, der künftig die Interessen des Kreisverbands auf Landesebene vertreten wird.</p> <p>Der Arbeitskreis „gleich:wert“ berichtete über seine Arbeit im vergangenen Jahr. Mit 19 Mitgliedern und sechs Sitzungen trifft sich der Arbeitskreis einmal monatlich. Besonders hervorzuheben ist die enge Abstimmung mit der Landespolitik durch die aktive Teilnahme an der LAG Frauen. Auch auf lokaler Ebene war der Arbeitskreis sichtbar: Mit Beiträgen beim CSD in Wutöschingen, der „Langen Nacht der Demokratie“ in Tiengen sowie dem „Upcycling-Café“ bei den Frauenaktionswochen in Waldshut wurden wichtige Zeichen für Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe gesetzt, heißt es in der Mitteilung. Für den 9. Dezember ist die Beteiligung an der „Orange the World“-Aktion geplant – ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Sandra Lechli präsentierte die Aktivitäten des Kreisverbands auf Instagram. Die Reichweite von Reels und Beiträgen hat sich im vergangenen Jahr insgesamt verdoppelt, heißt es in der Mitteilung weiter.</p> <p>Einen motivierenden Ausblick auf die bevorstehende Landtagswahl 2026 gab Pascal Haggenmüller, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg. Im Zentrum der Kampagne sollen grüne Inhalte stehen: sozial gerechte Politik, konsequenter Klimaschutz und eine nachhaltige Wirtschaft. Ziel sei es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen – an Haustüren, auf Marktplätzen und bei lokalen Veranstaltungen. Abschließend wurde die positive Mitgliederentwicklung im Landesverband Baden-Württemberg hervorgehoben. In den vergangenen Jahren habe Bündnis 90/Die Grünen landesweit zahlreiche neue Mitglieder gewonnen. (pm/sav)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Bündnis 90-Die Grünen" Parteitage "Innerparteiliche Demokratie"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Grüne gewinnen Mitglieder dazu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 17:34:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vor den Plädoyers im Sicherungsverfahren überrascht der Angeklagte mit einer Aussage  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/der-angeklagte-41-ueberrascht-das-gericht-mit-neuigkeiten-ich-will-so-schnell-wie-moeglich-in-ein-normales-leben-zurueckkehren;art372586,12510704 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Angeklagte hat eigenen Angaben zu Folge eine Einrichtung gefunden, die ihn aufnehmen will. Für den Staatsanwalt und die Verteidigerin kommt dieser Schritt aber zu früh, wie in den Plädoyers deutlich wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Angeklagte hat eigenen Angaben zu Folge eine Einrichtung gefunden, die ihn aufnehmen will. Für den Staatsanwalt und die Verteidigerin kommt dieser Schritt aber zu früh, wie in den Plädoyers deutlich wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/der-angeklagte-41-ueberrascht-das-gericht-mit-neuigkeiten-ich-will-so-schnell-wie-moeglich-in-ein-normales-leben-zurueckkehren;art372586,12510704]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Angeklagte hat eigenen Angaben zu Folge eine Einrichtung gefunden, die ihn aufnehmen will. Für den Staatsanwalt und die Verteidigerin kommt dieser Schritt aber zu früh, wie in den Plädoyers deutlich wird.



        <p>Wenn Richter Martin Hauser am Dienstag das Urteil der ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen in einem Sicherungsverfahren verkünden wird, dürfte der ganz große Wunsch eines 41 Jahre alten Beschuldigten wohl nicht in Erfüllung gehen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/der-mann-41-hat-kaum-chancen-auf-freiheit-gutachter-empfiehlt-weiterhin-stationaere-behandlung;art372586,12509387" target="_blank" title="Kaum Chancen auf Freiheit: Gutachter empfiehlt weiterhin stationäre Behandlung für Angeklagten">Nach dem psychiatrischen Gutachter</a> haben in ihren Plädoyers jetzt auch Staatsanwältin Bäcker und Verteidigerin Waltraud Salomon der Aufhebung der Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus – und sei es auch nur zur Bewährung – nicht zugestimmt.</p> <p>Der Schritt komme zu früh. Von dem Mann könne noch immer eine Gefahr für andere ausgehen. 14 Mal war der Mann seit 2017 bereits in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Der 15. Aufenthalt könnte nun ein längerer werden. Der psychiatrische Gutachter hatte am Verhandlungstag zuvor von mindestens einem Jahr gesprochen und der zaghaften Anfrage der Verteidigerin, ob die Therapie auch ambulant möglich sei, eine entschiedene Absage erteilt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662" target="_blank" title="Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen">Vorgeworfen werden dem Mann im Zustand einer akuten halluzinatorischen Psychose begangene Straftaten von Februar 2024 bis März dieses Jahres im Raum St. Blasien und in Bonndorf.</a></p> <h2>Angeklagter: „Ich will so schnell wie möglich in ein normales Leben zurückkehren.“</h2> <p>Zu Beginn des dritten Verhandlungstags vor der Großen Strafkammer überraschte der Beschuldigte alle. Es ist ihm tatsächlich gelungen, eine sehr ansprechende Einrichtung zu finden, die bereit ist, ihn aufzunehmen, zumindest werktags von 7 Uhr bis 17 Uhr zu betreuen und ihn bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Da, so machte er auch in seinem letzten Wort nach den Plädoyers deutlich, wolle er hin. „Ich will raus auf Bewährung, bin stabil und will so schnell wie möglich in ein normales Leben zurückkehren“, sagte er.</p> <h2>Staatsanwältin: Es muss mit weiteren Taten gerechnet werden</h2> <p>Staatsanwältin Bäcker widmete sich sehr ausführlich allen dem Beschuldigten zur Last gelegten Taten. Der Mann leide unter einer paranoiden Schizophrenie und habe selbst angegeben, Stimmen gehört zu haben. Es müsse davon ausgegangen werden, dass weitere Taten folgen. Und weil der Beschuldigte offenkundig eine besondere Affinität zu Messern habe, sei mit weiteren gefährlichen Körperverletzungen zu rechnen.</p> <p>Es sei offenkundig, dass von dem Mann weitere Gefahren ausgehen, denen er sich selbst nicht bewusst sei. Deshalb, und weil für den Mann keine positive Legalprognose erstellt werden könne, sei noch mindestens ein Jahr stationäre Therapie vonnöten. Die Unterbringung des Mannes in eine Klinik sei für alle Beteiligten das Beste.</p> <p>Verteidigerin Waltraud Salomon erinnerte an die Drogenkarriere des Mannes in der Jugend und an das Zerwürfnis mit der Familie, die jeglichen Kontakt abgebrochen habe. Von den insgesamt fünf Taten, die ihrem Mandanten zur Last gelegt werden, ließ sie nur vier gelten.</p> <h2>Auch Anwältin spricht sich für stationäre Unterbringung aus</h2> <p>Der Messerstich gegen einen Mitbewohner der Unterkunft in Bonndorf lasse sich nicht belegen. Zu widersprüchlich seien die Aussagen des vermeintlichen Opfers. Auch sie kam zum Ergebnis, dass die Handlungs- und Steuerungsfähigkeit des Mannes bei allen Taten stark eingeschränkt gewesen sei. Es sei Glück gewesen, dass nicht noch mehr passiert sei.</p> <p>Waltraud Salomon bekannte, von der erfolgreichen Wohnungssuche ihres Mandanten überrascht worden zu sein, sprach sich allerdings dafür aus, ihn zumindest noch für einige Zeit weiter stationär unterzubringen. Ob dies zur Bewährung ausgesetzt werden könne, wolle sie dem Gericht überlassen.</p> <p>Das Urteil in diesem Sicherungsverfahren wird am Dienstag, 4. November, im Landgericht in Waldshut verkündet.</p> <h2>So lief der bisherige Prozess</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662" target="_blank" title="Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen">Verhandlungstag 1: Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/der-mann-41-hat-kaum-chancen-auf-freiheit-gutachter-empfiehlt-weiterhin-stationaere-behandlung;art372586,12509387" target="_blank" title="Kaum Chancen auf Freiheit: Gutachter empfiehlt weiterhin stationäre Behandlung für Angeklagten">Verhandlungstag 2: Nach der Einschätzung des Gutachters hat der 41-Jährige kaum Chancen auf Freiheit</a></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Oberbürgermeister Psychiatrie Prozeß Urteil thema-gesundheit-krankheit thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vor den Plädoyers im Sicherungsverfahren überrascht der Angeklagte mit einer Aussage]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 17:25:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So schaurig schön sind die Halloween-Bilder unserer Leser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/so-schaurig-schoen-sind-die-halloween-bilder-unserer-leser;art372586,12510677 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viel zu sehen gibt es jedes Jahr an Halloween. Die passende Deko und geschnitzte Kürbisse gehören dazu. Auch am Hochrhein waren die Gruselfans in diesem Jahr fleißig. Hier gibt es die ersten Bilder.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Viel zu sehen gibt es jedes Jahr an Halloween. Die passende Deko und geschnitzte Kürbisse gehören dazu. Auch am Hochrhein waren die Gruselfans in diesem Jahr fleißig. Hier gibt es die ersten Bilder.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/so-schaurig-schoen-sind-die-halloween-bilder-unserer-leser;art372586,12510677]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Viel zu sehen gibt es jedes Jahr an Halloween. Die passende Deko und geschnitzte Kürbisse gehören dazu. Auch am Hochrhein waren die Gruselfans in diesem Jahr fleißig. Hier gibt es die ersten Bilder.



        <p>Halloween ist das Fest, das Gruselfreunde lieben. Auch am Hochrhein war am 31. Oktober wieder einiges los. Doch es gehört auch einiges an Vorbereitung dazu. Unsere Leser haben uns ihre schönsten Bilder geschickt.</p> <h2>Gruselige geschnitzte Kürbisse in Horheim...</h2> <h2>... und in Tiengen</h2> <h2>Dieser Gruselkürbis ist in Murg zu sehen</h2> <p>Tobias Strittmatter aus Murg hat mit seinem Sohn Tom (5 Jahre) ebenfalls einen Halloween-Kürbis geschnitzt. Er steht vor der Haustüre an der Totenbühlstraße in Murg. Geschickt hat uns das Bild Oma Veronika Strittmatter.</p> <p><strong>In Laufenburg gibt es gleich eine ganze Reihe Kürbisse zu bestaunen</strong></p> <p>Bettina Graf aus Laufenburg hat gleich eine ganze Reihe von Kürbissen geschnitzt.</p> <h2>Aufwändige Dekoration mit Gruselfaktor in Lauchringen...</h2> <h2>... und kreativ aus Papptellern in Rheinfelden:</h2> <h2>Halloween im Bergwerk</h2> <h2>Wollen auch Sie Halloween-Fotos einsenden? So können Sie mitmachen</h2> <p>Das Kürbis-Foto sollte das Kunstwerk und gerne auch die Künstler zeigen. Senden Sie Ihr Bild als E-Mail-Anhang an unsere Redaktionsadresse (<a href="mailto:hochrhein@suedkurier.de" target="_blank" title="">hochrhein@suedkurier.de</a>) unter dem Betreff „Halloween“. Name, Adresse und Telefonnummer des Einsenders sowie der Ort der Aufnahme und der Fotograf müssen als Begleittext angegeben werden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Aberglaube thema-kultur-kunst thema-heimat-heimatliebe thema-leben-freizeit thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So schaurig schön sind die Halloween-Bilder unserer Leser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 15:53:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Annegret Ebner (100) half nach dem Krieg unzähligen Frauen bei der Bewältigung der Landwirtschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/hoechenschwand/ich-bin-stolz-so-alt-geworden-zu-sein-sagt-die-100-jaehrige-annegret-ebner-aus-hoechenschwand;art372600,12510610 ]]></link>      <description><![CDATA[  Landwirtschaft spielt im Leben von Annegret Ebner eine wichtige Rolle. Als hauswirtschaftliche Fachkraft zog sie von Ort zu Ort und lehrte den Frauen die Organisation von Haushalten und die Pflege von Nutzgärten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Landwirtschaft spielt im Leben von Annegret Ebner eine wichtige Rolle. Als hauswirtschaftliche Fachkraft zog sie von Ort zu Ort und lehrte den Frauen die Organisation von Haushalten und die Pflege von Nutzgärten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/hoechenschwand/ich-bin-stolz-so-alt-geworden-zu-sein-sagt-die-100-jaehrige-annegret-ebner-aus-hoechenschwand;art372600,12510610]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Landwirtschaft spielt im Leben von Annegret Ebner eine wichtige Rolle. Als hauswirtschaftliche Fachkraft zog sie von Ort zu Ort und lehrte den Frauen die Organisation von Haushalten und die Pflege von Nutzgärten.



        <p><strong>Frau Ebner, Sie wurden vor wenigen Tagen 100 Jahre alt. In Ihrem Berufsleben waren sie als ländliche Hauswirtschaftsfachfrau hier tätig und waren bis zu Ihrer Pension Beamtin.</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Ja. Das liegt lange zurück. Eigentlich ist der Niederrhein meine Herkunftsregion. Doch nach meinem Studium wurde ich nach Süddeutschland versetzt, wohin ich nicht gerne gegangen bin.</p> <p><strong>Wie war ihr Werdegang?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Als Kind habe ich gerne geturnt und so wollte ich nach dem Abitur Sportlehrerin werden. Aber da hätte ich in die Partei gemusst. Zunächst hatte ich Arbeits- und Kriegsdienst abzuleisten, ehe ich die Frauenfachschule absolvieren konnte. Als Kind aus einer Landwirtschaft lag das nahe. Dort lernte ich alles, was zum Haushalt gehört.</p> <p><strong>Was fiel alles in diesen Studiengang?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Die ländliche Hauswirtschaft ist eine Fachrichtung, die hauswirtschaftliche Fähigkeiten in einem ländlichen Umfeld, oft in landwirtschaftlichen Betrieben, lehrt. Die Ausbildung umfasste Aufgaben wie Kochen, Backen, Nähen, Wäschepflege und Organisation von Haushalten und die Pflege von Nutz- und Wohngärten. Heute ist der Aufgabenbereich noch vielfältiger.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wer ist Annegret Ebner?</span> <span><strong>Annegret Ebner</strong>, geborene Ketels, ist am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Sie war zweitälteste von fünf Kindern und musste in der elterlichen Landwirtschaft mithelfen. Nach dem Abitur leistete sie zunächst Arbeits- und Kriegsdienst und studierte dann ländliche Hauswirtschaft auf der Frauenfachschule. Nach Einsätzen in Kenzingen, Stockach und Donaueschingen war Neustadt ihr Haupteinsatzgebiet. Durch ihre Arbeit lernte sie ihren Mann kennen und zog nach Waldshut. Aufgrund ihres Asthmas siedelte das Paar nach Höchenschwand um, wo sie nach dem Tod ihres Mannes noch heute lebt. Am 29. Oktober hat sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was macht eine hauswirtschaftliche Fachkraft?</span><span>Nach dem Zweiten Weltkrieg war die ländliche Hauswirtschaft von Versorgungsengpässen und einer hohen Arbeitsbelastung für Frauen geprägt, da viele Männer für besser bezahlte Arbeitsstellen in die Industrie wechselten. Deshalb wurden Klein- und Mittelbetriebe oft im Nebenerwerb geführt. Das brachte eine hohe Arbeitsbelastung für die Frauen mit sich. Als hauswirtschaftliche Fachkraft lehrte sie den Frauen die Organisation von Haushalten und die Pflege von Nutz- und Wohngärten.</span></label></div> <p><strong>Wo wurden Sie als hauswirtschaftliche Fachkraft eingesetzt?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Das war in Kenzingen. Es folgten Stationen in Stockach und Donaueschingen im Namen des Regierungspräsidiums Freiburg. Meine Berufsbezeichnung war damals „Wanderberaterin“. Denn alle zehn Tage war ich in einer anderen Gemeinde zugange. Als die Aufgabe in den Bereich des Landkreises, damals Neustadt, fiel, glitt ich ins Beamtenverhältnis.</p> <p><strong>Wie muss ich mir Ihre Beratertätigkeit vorstellen?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> In Zeiten ohne ausreichende mechanische Hilfsmittel fuhr ich in den 50er und 60er-Jahren mit einem kleinen Lastwagen von Dorf zu Dorf. Geladen war er mit vielerlei Elektrogeräten, wie Herd, Rührgeräten, Gefrierschrank und Waschmaschine, um den damals jungen Frauen den Umgang damit zu vermitteln. So kam es, dass ich durch ganz Südbaden kam, um mein Wissen zu vermitteln.</p> <p><strong>Waren Ihre Schülerinnen auch aufmerksam?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Sicherlich. Junge Mädchen und Frauen, aus kleineren und mittleren Betrieben, nahmen gerne am Unterricht teil, um für ein paar Stunden dem Bauernhof fernzubleiben. Denn sie kannten nur, auf den Feldern und in den Ställen zu arbeiten. Zum Abschluss der Ausbildung backten wir Kuchen und Torten. Darunter die Schwarzwälder Kirschtorte, was sehr gerne angenommen wurde.</p> <p><strong>Haben Sie Ihre Berufswahl bereut?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Nein. Auf keinen Fall! Ich würde sofort weitermachen. Meine Schüler hatten Respekt vor mir, was den Unterricht erleichterte. Gerne arbeitete ich vormittags in unserer Zweigstelle Löffingen.</p> <p><strong>Wie kam es dazu, dass Sie nach Höchenschwand zogen?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Durch mein Asthma empfahl mir mein Arzt, von Waldshut ins „Dorf am Himmel“ zu ziehen, wo ich noch heute lebe. Hier vermisse ich meinen großen Garten am Haus, in dem ich gerne in meiner Freizeit arbeitete. Bis vor wenigen Jahren liebte ich es, im Juli mit anderen Kirschen zu pflücken. Ich mag es auch, von Zeit zu Zeit Obst einzukochen und Marmeladen und Gelees herzustellen. Denn im Winter brauchte ich durch Vorratshaltung es nicht, das Haus verlassen zu müssen.</p> <p><strong>Während Ihrer Beschäftigung in der Landwirtschaftlichen Hauswirtschaftsschule in Neustadt waren Sie Mitbegründerin von 21 Landfrauen-Vereinen im Gebiet. Pflegen Sie heute noch Kontakt mit den Ortsvereinen?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Durch mein Alter hat das nachgelassen. Aber es gibt immer noch ehemalige Schülerinnen und Landfrauen, mit denen ich bis heute in Verbindung stehe.</p> <p><strong>Sie sind Trägerin des Grünen Bandes des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BHLV) und für 100.000 Kilometer unfallfreies Fahren mit dem Dienstwagen geehrt worden. Sind Sie immer noch mit dem eigenen Auto unterwegs?</strong></p> <p><em>Annegret Ebner:</em> Nein, ich gab vor vier Jahren meinen Führerschein zurück und verkaufte das Auto. Mittlerweile freue ich mich, Beifahrerin zu sein. Ich kann es gar nicht fassen, 100 Jahre alt zu sein. Mein Alter sehe ich nicht mit Stolz, aber dankbar für die Errungenschaft, so alt geworden zu sein.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Annegret Ebner (100) half nach dem Krieg unzähligen Frauen bei der Bewältigung der Landwirtschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 15:20:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Regen, Kälte und verschwundene Wege: Joyce Hübner läuft 495 Marathons und einen davon am Hochrhein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/joyce-huebner-laeuft-495-marathons-und-einen-davon-am-hochrhein-regen-kaelte-und-verschwundene-wege-inklusive;art372586,12510593 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/joyce-huebner-laeuft-495-marathons-und-einen-davon-am-hochrhein-regen-kaelte-und-verschwundene-wege-inklusive;art372586,12510593]]></guid>
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        Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.



        <p>Halbmarathon, 42,195 Kilometer Marathon oder ein noch längerer Ultra: Für viele unvorstellbar und für viele Läufer ein Ziel, das sie unbedingt erreichen möchten. Monatelanges Training, ein großer Tag und danach ist erst einmal Erholung angesagt.</p> <p>Joyce Hübner ist in ganz anderen Dimensionen unterwegs. 495 Marathons, 21.312 Kilometer und über 200.000 Höhenmeter. Auf der Route, die die Läuferin in jeden Winkel Deutschlands führt, liegen alle Städte. 2059 sind es.</p> <p>Es ist ein unfassbar großes Projekt. Eine Herausforderung, nicht nur für den Körper, sondern auch mental und logistisch. Doch Joyce Hübner weiß, worauf sie sich einlässt. Schließlich hat sie schon Deutschland und Mallorca läuferisch umrundet.</p> <h2>Marathonprojekt: Joyce Hübner läuft über ein Jahr lang täglich</h2> <p>Nun wird sie also ein Jahr, drei Monate und vier Tage hintereinander jeweils einen Marathon laufen. Bei Sturm, an Weihnachten, bei Regen, am Geburtstag.</p> <p>Mittlerweile ist sie rund fünf Monate unterwegs und der 149. Marathon führte sie in den Südschwarzwald und an den Hochrhein. Von Immeneich (St. Blasien) nach Beuggen (Rheinfelden). Die Städte entlang der Route: Waldshut-Tiengen, Laufenburg, Bad Säckingen, Wehr und Rheinfelden.</p> <p>Und es war nicht der schönste Tag: Richtig kalt im Oktober und geregnet hat es eigentlich nur einmal – von morgens bis abends, meist in Strömen.</p> <h2>Gemeinsam stark: Begleiter und Emotionen auf der Strecke</h2> <p>Trotzdem musste Joyce Hübner nicht alleine laufen. Neun Läufer und zwei Radfahrer begleiteten sie. Zum Teil nur ein kurzes Stück, zum Teil die ganze Strecke.</p> <p>Einer von ihnen war Roland Gröflin. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit dem „<a href="https://www.instagram.com/runninggirl.joyce/" target="" title="" rel="noopener">runninggirl.joyce</a>„, wie sie sich auf Instagram nennt, unterwegs ist. Bereits 2023 begleitet er Hübner bei ihrer <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/deutschland-umrunderin-joyce-huebner-laeuft-mit-schweiz-umrunder-roland-groeflin;art1371848,11623375" title="Roland Gröflin begleitet Deutschland-Umrunderin Joyce Hübner auf ihrer Etappe am Hochrhein">Deutschlandumrundung auf der Etappe entlang des Hochrheins</a>.</p> <p>Seither hat er sie zwar einmal beim Frankfurt-Marathon gesehen und hin und wieder gab es losen Kontakt über die sozialen Medien, doch nun sollte es wieder zum Treffen kommen – egal bei welchem Wetter.</p> <p>„Ich habe das nicht spontan entschieden, sondern ihr schon drei, vier Monate vorher Bescheid gesagt“, blickt Gröflin zurück. Schließlich musste er an diesem Tag auch freinehmen.</p> <p>Als der Wetterbericht dann offenbarte, was ihn erwartet, hat er trotzdem nicht gezögert. „Wir haben Joyce aufgemuntert und es hat ihr sichtlich gutgetan.“ Denn für Gröflin war es ein einziger Marathon an einem Tag, für Hübner waren es 148 davor und 445 danach.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-social-instagram article-module"&gt; &lt;blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DQUf2ziiFT-/" data-instgrm-version="8" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"&gt; &lt;div style="padding:8px;"&gt; &lt;div style="background:#F8F8F8; line-height:0; margin-top:40px; padding:50.0% 0; text-align:center; width:100%;"&gt; &lt;div style="background:url(data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAACwAAAAsCAMAAAApWqozAAAABGdBTUEAALGPC/xhBQAAAAFzUkdCAK7OHOkAAAAMUExURczMzPf399fX1+bm5mzY9AMAAADiSURBVDjLvZXbEsMgCES5/P8/t9FuRVCRmU73JWlzosgSIIZURCjo/ad+EQJJB4Hv8BFt+IDpQoCx1wjOSBFhh2XssxEIYn3ulI/6MNReE07UIWJEv8UEOWDS88LY97kqyTliJKKtuYBbruAyVh5wOHiXmpi5we58Ek028czwyuQdLKPG1Bkb4NnM+VeAnfHqn1k4+GPT6uGQcvu2h2OVuIf/gWUFyy8OWEpdyZSa3aVCqpVoVvzZZ2VTnn2wU8qzVjDDetO90GSy9mVLqtgYSy231MxrY6I2gGqjrTY0L8fxCxfCBbhWrsYYAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;p style="margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"&gt; &lt;a href="https://www.instagram.com/p/DQUf2ziiFT-/" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt; &lt;script async defer src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;" data-fcms-embed-type="instagram" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Instagram anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Und er weiß, wovon er redet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/er-lief-einmal-um-die-ganze-schweiz-nun-ist-roland-groeflin-zurueck-und-sagt-jeder-schritt-war-ein-voller-erfolg;art372586,10639374" title="Er lief einmal um die ganze Schweiz. Nun ist Roland Gröflin zurück und sagt: &amp;bdquo;Jeder Schritt war ein voller Erfolg&amp;ldquo;">Schließlich hat er bereits die Schweiz umrundet.</a> „Körperlich ist das kein Problem. Der gewöhnt sich daran. Aber man muss schon auf eine sehr lange Zeit auf sehr viel verzichten.“</p> <p>Und wie war nun der Tag? „Es war lustig, aber sehr nass“, sagt Gröflin. Hübner spricht in ihrem Video von „klitschnass“ und „kleinen Pfützen“, wenn der Weg komplett überschwemmt ist. Manchmal ist es allerdings auch der Rhein, der über das Ufer getreten ist. Ein nasser Tag, gleich von Beginn an. „Zwei Kilometer und wir sind schon komplett nass.“</p> <p>Was so manchen Mitläufer nicht davon abhält, mit voller Geschwindigkeit durchs Wasser zu laufen.</p> <p>„Wir müssen immer positiv denken. Das ist alles Kinderkacke im Vergleich zu dem, was noch kommt.“ Schließlich muss sie ja auch davon ausgehen, dass es mal anstatt zehn Grad plus Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hat, alles nass ist und gefriert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Joyce Städtetrip</span><span>459 Marathon in 495 Tagen: Bei ihrem Städtetrip läuft die Extremsportlerin Joyce Hübner alle deutschen 2059 Städte an. „Die Herausforderung ist gewaltig, aber ich bin bereit, mich ihr zu stellen“, schreibt sie auf ihrer Internetseite. Dabei läuft sie aber nicht in jedes Zentrum. Waldshut-Tiengen hat sie beispielsweise an einem äußersten Zipfel gestreift. „Wenn ich jedes Stadtzentrum mitnehmen würde, wäre die Gesamtstrecke noch circa 5000 Kilometer länger. Mir ist es wichtig, jede Stadt zu erreichen“, erklärt sie. Die Route hat ihr Google-Maps erstellt, da jede künstliche Intelligenz, die sie getestet hat, an dem Projekt gescheitert ist. In vier Monaten Feinplanung hat Joyce Hübner dann die Etappen und die detaillierten Wege festgelegt. Gestartet ist sie in Helmstedt, das Ziel ist Berlin.</span></label></div> <h2>Zwischen Umwegen und Rekorden: Herausforderungen und Glücksmomente</h2> <p>Ihre persönlichen Höhepunkte an diesem Tag: „Dass wir nicht weggeschwommen sind. Dank Marco, Roland (Schweiz-Umrunder), Steffi und Holger hat es sich angefühlt wie ein Familientag. Und dass trotz der Kälte und des Regens überhaupt Mitläufer an einem Montag dabei waren.“</p> <p>Doch ganz rund läuft es an diesem Tag nicht. Und nicht nur, weil es ununterbrochen regnet. „Sobald man auch nur eine Sekunde stehen bleibt, friert man sofort ein.“ Doch dann ist plötzlich der Weg weggeschwemmt. Das bedeutet: einen Umweg.</p> <p>Am Ende des Tages sind es 44,59 Kilometer und 856 Höhenmeter in fünf Stunden, 15 Minuten und fünf Sekunden. Doch erst geht es durch Laufenburg. Hübner erkennt es wieder von ihrer Deutschlandumrundung: „Das letzte Mal, als ich hier war, hat die Sonne geschienen, ich hatte eine kurze Hose an und grundsätzlich war das alles ein bisschen netter.“</p> <div class="embed-2click embed-video" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-video-youtube article-module article-iframe-wrapper"&gt; &lt;iframe allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen frameborder="0" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/bQS3kEkIp2A" width="100%"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="youtube" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um YouTube anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Ist schon ein neues Projekt in Sicht? „Genau das hat Joyce auch gleich gefragt.“</p> <p>Doch Gröflin hat erst einmal ein anderes Projekt, ein Herzensprojekt. Mit seiner Familie baut er ein Haus für die ganze Familie, in dem drei Generationen unterkommen sollen. „Alles hat seine Zeit.“</p> <p>Wobei das nicht heißt, dass er nicht mehr läuft. Zweimal die Woche – 15 bis 20 Kilometer. Sonst hätte er auch nicht einfach mal so einen Marathon mitlaufen können.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Abenteuer Extremsportarten Sportliches thema-sport-sportarten thema-leben-freizeit thema-sport-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Regen, Kälte und verschwundene Wege: Joyce Hübner läuft 495 Marathons und einen davon am Hochrhein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf Langzeit-Hoch "Sieglinde" folgen Regen und Sturm: So war das Wetter im Oktober 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/auf-hoch-sieglinde-folgen-regen-und-sturm-so-war-das-wetter-im-oktober-2025-am-hochrhein;art372588,12510500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der goldene Oktober bringt 2025 viel Sonnenschein, doch mit dem ersten Bodenfrost ist das Herbstwetter da. Der Rückblick von Wetterexperte Helmut Kohler.  ]]></description>
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          Der goldene Oktober bringt 2025 viel Sonnenschein, doch mit dem ersten Bodenfrost ist das Herbstwetter da. Der Rückblick von Wetterexperte Helmut Kohler.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der goldene Oktober bringt 2025 viel Sonnenschein, doch mit dem ersten Bodenfrost ist das Herbstwetter da. Der Rückblick von Wetterexperte Helmut Kohler.



        <p>Den Oktober-Wetterfahrplan bestimmte am Hochrhein eine wechselhafte erste Dekade, eine hochdruckbestimmte sonnenscheinreiche zweite Dekade und eine tiefdruckbestimmte niederschlagsreiche letzte Dekade. Mit der dem langjährigen Mittel entsprechenden Temperatur und Niederschlagsmenge bekam Bad Säckingen 24,5 Stunden mehr Sonnenschein als im langjährigen Oktobermittel.</p> <p>Der mittlere Herbstmonat startete in Bad Säckingen unter dem Einfluss der Hochdruckgebiete „Petralilly“ und „Quinn“ mit ruhigem Herbstwetter. Nach reichlich Sonnenschein sank die Temperatur in der sternenklaren Nacht zum 2. Oktober auf frische 3 Grad Celsius ab. Am 4. stieg die Temperatur nochmals auf 22,7 Grad an, bevor Tief „Detlef“ für kühleres Schauerwetter sorgte. Ab dem 7. Oktober übernahm das monumentale Hoch „Sieglinde“ mit ruhigem Altweibersommer- und goldenem Oktoberwetter das Wetterzepter.</p> <h2>Die erste Monatshälfte bleibt trocken und warm</h2> <p>Aber wie so oft bei herbstlichen und winterlichen Hochdrucklagen bildete sich in der Nacht Nebel und Hochnebel, der sich jedoch bis auf den 9. mit 0,4 Liter je Quadratmeter Nieselregen im Tagesverlauf auflöste. Somit fiel in der 0,6 Grad zu warmen ersten Bad Säckinger Oktoberhalbzeit mit 10,8 Litern je Quadratmeter erst zwölf Prozent des normalen Oktoberniederschlages und die Sonne schien an 80,5 Stunden schon 65 Prozent des Oktobersolls. Auch die zweite Oktoberhälfte startete mit dem altbekannten Sieglinde-Hochdruckwetter.</p> <p>Nachdem uns das Monsterhoch „Sieglinde“ 14 Tage lang Hochdruckwetter bescherte und nach einem goldenen Oktoberwochenende mit dem ersten Bodenfrost am Samstag, 18. Oktober, war die „Langeweile“ in der Wetterküche am 20. vorüber. So zogen an den Folgetagen aus Westen Regengebiete über uns hinweg. Dazu wurde es milder und windiger, die Bodenfrostgefahr war erst einmal wieder vom Tisch – genauso wie das goldene Oktoberwetter.</p> <h2>Sturmtief übernimmt am 23. Oktober</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unwetter-am-23-oktober-2025-am-hochrhein-baeume-blockieren-die-b34-news-im-ueberblick;art372586,12504847" target="_blank" title="Mehrere Bäume stürzen bei Unwetter um – es gilt weiter vorsichtig zu sein">Sturmtief „Joshua“ brachte am 23. Oktober mit deutlich kühleren Temperaturen auch Böen um 80 Kilometer pro Stunde.</a> Neben viel Wind stand auch einiges an Regen auf dem Programm. So summierte sich der Niederschlag vom 20. bis zum 30. Oktober mit 83,4 Litern je Quadratmeter auf 90 Prozent des normalen Oktoberniederschlages. Mit Zwischenhoch „Urmi“ stiegen die Temperaturen am letzten Oktobertag bei fast acht Stunden Sonnenschein auf 15,2 Grad an.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf Langzeit-Hoch "Sieglinde" folgen Regen und Sturm: So war das Wetter im Oktober 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:01:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Spurwechsel mit Folgen – Auto kracht in Waldshut in Sattelzug – 50.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nahe-dem-zoll-in-waldshut-kracht-es-weil-ein-autofahrer-die-spur-wechselt-50000-euro-schaden;art372586,12510180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.  ]]></description>
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          Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nahe-dem-zoll-in-waldshut-kracht-es-weil-ein-autofahrer-die-spur-wechselt-50000-euro-schaden;art372586,12510180]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.



        <p>In der Nähe des Zolls in Waldshut ereignete sich ein Unfall mit einem Schaden von 50.000 Euro. Auf der Autobahn bei Muttenz (Kanton Basel-Landschaft) kommt es zu einem Unfall mit einem gestohlenen Fahrzeug.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: 40-Jähriger bei Unfall verletzt</h2> <p>Beim plötzlichen Spurwechsel ist am Donnerstag, 30. Oktober, 14.25 Uhr, auf der B34 beim Zoll in Waldshut das Auto eines 40-Jährigen in einen Sattelzug gekracht, schreibt die Polizei. Das Auto wurde in ein weiteres Fahrzeug geschleudert. Es entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.</p> <p>Sie beschreibt die Polizei den Hergang: „Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer sowie ein 27-jähriger Pkw-Fahrer befuhren die rechte Fahrspur der Bundesstraße 34 (Konstanzer Straße) von Tiengen kommend in Richtung Waldshut. Ein 46-jähriger Fahrer eines Sattelzuges befuhr zu diesem Zeitpunkt die linke Fahrspur. Wegen der Lichtzeichenanlage, unweit des Grenzübergangs, mussten alle Beteiligten abbremsen. In diesem Moment wollte der 40-jährige Pkw-Fahrer von der rechten auf die linke Fahrspur wechseln und kollidierte mit der Fahrzeugseite des Sattelzuges. Der Pkw des 40-Jährigen wurde abgewiesen und kollidierte im weiteren Verlauf mit dem Pkw des 27-Jährigen.“</p> <p>Der 40-Jährige wurde laut Angaben leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.</p> <h2>Schaffhausen: Polizei nimmt einen Ladendieb fest</h2> <p>Die Schaffhauser Polizei hat am Donnerstagabend, 30. Oktober, in der Stadt einen Ladendieb festgenommen. Der 32-Jährige soll laut der Pressemitteilung in verschiedenen Geschäften geklaut haben.</p> <p>Um 18.25 Uhr meldete laut Schilderung der Polizei eine Mitarbeiterin eines Bekleidungsgeschäfts in der Stadt Schaffhausen, dass ein Mann zwei Jacken gestohlen habe. Dank der präzisen Täterbeschreibung konnte der Verdächtige an der Bahnhofstraße gesichtet werden. Beim Erblicken der Polizisten flüchtete er und versuchte, in einen Zug zu steigen. Kurz davor wurde er von der Schaffhauser Polizei angehalten, arretiert und zur Zentralen Polizeistation gebracht.</p> <p>Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus Eritrea. In seiner Tasche befanden sich neben den beiden gestohlenen Jacken weitere Jacken – teils noch mit Diebstahlsicherung – sowie Tabak aus einem Zigarrengeschäft.</p> <p>Der Mann wird sich für die begangenen Diebstähle vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.</p> <h2>Muttenz (CH): Unfall mit gestohlenem Auto</h2> <p>Ein 28-Jähriger, der unter dem Einfluss von Kokain und Opiaten stand, hat am Donnerstag, 30. Oktober, kurz nach 15 Uhr, auf der A2 bei Muttenz mit einem gestohlenen, schwarzen Range Rover einen Unfall verursacht, teilt die Polizei Basel-Landschaft mit.</p> <p>Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der 28-Jährige mit dem gestohlenen Auto in Richtung Basel, als er durch eine Patrouille festgestellt wurde. In der Folge versuchte er sich einer Kontrolle zu entziehen und kollidierte kurz nach dem Schweizerhallentunnel mit einem schwarzen Renault und mehrfach mit der Fahrbahnbegrenzung. Infolgedessen konnte das Fahrzeug durch mehrere Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft sowie des Bundesamts für Zoll- und Grenzsicherheit angehalten werden.</p> <p>Der Fahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Die Insassen des Renaults blieben unverletzt. Die beiden beschädigten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden.</p> <p>Der beim Unfallverursacher durchgeführte Drogenschnelltest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain und Opiate. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft angezeigt.</p> <p>Für die Dauer der Sachverhaltsaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Unfallstelle nur beschränkt passierbar. Es kam deshalb zu längeren Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel.</p> <h2>Bad Säckingen: Audi auf dem Parkplatz angefahren</h2> <p>Auf dem Parkplatz einer Kinderarztpraxis in der Oberen Flüh in Bad Säckingen ist am Donnerstag, 30. Oktober, zwischen 10.40 und 11 Uhr, ein Audi angefahren und am hinteren Radlauf beschädigt worden, wie die Polizei mitteilt. Den Schaden schätzt sie auf rund 1000 Euro.</p> <p>Die Polizei Laufenburg (07763/92880) und die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) nehmen Hinweise entgegen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei B34 Klinik Zoll Unfall Polizeieinsatz Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Spurwechsel mit Folgen – Auto kracht in Waldshut in Sattelzug – 50.000 Euro Schaden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:50:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Geisterbahn, 150.000 Franken, zum Abholen" – da schlagen wir zu, dachten sich zwei Basler Brüder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/geisterbahn-150000-franken-zum-abholen-besondere-attraktion-auf-basler-herbstmesse;art1371848,12510146 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf Onlineplattformen findet sich viel Kurioses. Einem Brüderpaar gelingt aber der Coup: Kurzerhand ersteigern sie eine ganze Geisterbahn, die angeblich älteste mobile der Welt. In Basel kann nun jeder damit fahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auf Onlineplattformen findet sich viel Kurioses. Einem Brüderpaar gelingt aber der Coup: Kurzerhand ersteigern sie eine ganze Geisterbahn, die angeblich älteste mobile der Welt. In Basel kann nun jeder damit fahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Auf Onlineplattformen findet sich viel Kurioses. Einem Brüderpaar gelingt aber der Coup: Kurzerhand ersteigern sie eine ganze Geisterbahn, die angeblich älteste mobile der Welt. In Basel kann nun jeder damit fahren.



        <p>Schaurige Töne und gruseliges Geheul hallen über den Petersplatz in Basel. Aus den roten, etwas verschlissen aussehenden engen Wagen der Geisterbahn auf der Basler Herbstmesse steigen kleine Kinder, große Kinder, alte Menschen, junge Menschen.</p> <p>„Ich habe noch nie so viele Leute lachen sehen“, sagt Geisterbahn-Betreiber Dominik Bachmann. „Eigentlich sind es nur die Männer ab 50, die nach der Fahrt keine Miene verziehen.“</p> <p>Dabei sind Dominik und sein jüngerer Bruder Patrick Bachmann eigentlich gar keine Schausteller. Auch keine Marktbeschicker. Dominik ist Berufsschullehrer, Patrick selbstständig im Kommunikationsbereich.</p> <p>Wie sie zur vermutlich ältesten mobilen Geisterbahn der Welt gekommen sind? „Wie die Maria zum Kinde“, sagt Dominik Bachmann. Die beiden Bachmanns haben die Geisterbahn ersteigert – auf einem Kleinanzeigenportal im Internet.</p> <p>Die Anzeige auf Ricardo, dem Schweizer Äquivalent zum deutschen Ebay, ist knapp: „Wiener Prater Geisterbahn, 150.000 Franken (rund 162.000 Euro), zum Abholen.“</p> <p>Mehr Informationen hat es für das Brüderpaar aber auch nicht gebraucht. Sie machten Nägel mit Köpfen, 2024 wurde der Verein gegründet und eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen.</p> <p>Die Geisterbahn ist für die Bachmanns pure Kindheit. Seit den 50er-Jahren war sie fester Bestandteil der <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/basler-herbstmesse-2025-alles-was-besucher-ueber-das-mega-event-wissen-muessen-29-10-25;art1371848,12503599" target="_blank" title="Stände, Buden und Bahnen in Basel – das müssen Besucher der Herbstmesse wissen">Basler Herbstmesse.</a> Irgendwann verschwand sie spurlos.</p> <p>Das ließ den Bachmanns keine Ruhe. „Wir haben dauernd gegoogelt, ob wir etwas über die Bahn herausfinden“, sagt Patrick Bachmann. In einer Minute der Langeweile stieß er dann auf die Anzeige im Internet.</p> <h2>Geisterbahn zum Schnäppchenpreis</h2> <p>Den Preis konnten sie auf rund 30.000 Franken (heute rund 32.300 Euro) drücken – mit Verhandlungsgeschick und mangels anderer Interessenten. Außer ihnen wollte niemand diese Geisterbahn.</p> <p>Erst seit drei Wochen gehört die Bahn offiziell den Bachmanns, beziehungsweise dem Verein, dazwischen hat sie noch eine Station in einem Basler Kunstmuseum eingelegt.</p> <p>Den Bachmanns ist hier wohl ein echter Coup gelungen. Angeblich sei die Basler Geisterbahn die „älteste mobile Geisterbahn der Welt“, aus Dokumenten soll hervorgehen, dass sie 1930 in der Steiermark gebaut worden sei.</p> <p>Auch wurde sie als „originale Wiener Prater-Bahn“ beworben – obwohl sie den Wiener Prater nie gesehen hat. „Das war all die Jahre wohl nur ein Marketing-Gag“, vermutet Bachmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wiener Prater</span><span>Der Wiener Prater ist ein bekannter Vergnügungspark in Wien und eine bekannte Sehenswürdigkeit. Auf dem Volksprater finden sich wohl seit Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Fahrgeschäfte und Buden, unter anderem das anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef im Jahr 1897 eröffnete Riesenrad.</span></label></div> <h2>Ist die Bahn rentabel? Nicht wirklich.</h2> <p>Die mittlerweile 150 Mitglieder des Vereins haben die Bahn in den vergangenen Wochen auf Vordermann gebracht. An der alten Elektrik wurde geschraubt, Ersatzteile sind kaum noch zu bekommen. Das Dach musste neu gedeckt werden und die „Erscheinungen“ – so nennen Geisterbahn-Betreiber die Grusel-Puppen in der Bahn – seien teilweise von Mäusen zerfressen gewesen.</p> <p>Rentabel ist die Bahn nicht. Allein die Wochen auf der Herbstmesse kosten rund 60.000 Franken (knapp 65.000 Euro). Geld, was sie über den Fahrtpreis von vier Franken (circa 4,32 Euro) und Spenden reinholen wollen. Ob rentabel oder nicht, spielt für die Brüder keine Rolle. „Die Bahn ist unsere erste große Liebe. Wir konnten nicht zulassen, dass sie verschrottet wird.“</p> <h2>Historischer Grusel-Faktor</h2> <p>Und wie fährt es sich in der vermutlich ältesten mobilen Geisterbahn der Welt? Ein kräftiger Schubser eines helfenden Vereinsmitglieds bugsiert einen ins Innere der Bahn. Dann wird es dunkel, schaurig, schön, ruckelig und sogar ein wenig gruselig.</p> <p>Rund anderthalb Minuten dauert der Spaß – überrascht wird man von Skeletten, Mumien und Zombies. Und nach der kurzen Fahrt ertappt man sich selbst, wie man mit einem Lächeln im Gesicht wieder aussteigt.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Geisterbahn, 150.000 Franken, zum Abholen" – da schlagen wir zu, dachten sich zwei Basler Brüder]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:14:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Philian hat den Kampf gegen den Krebs verloren: Er bleibt für immer ein kleiner großer Held  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/philian-hat-den-kampf-gegen-den-krebs-verloren-er-bleibt-fuer-immer-ein-kleiner-grosser-held;art372502,12510057 ]]></link>      <description><![CDATA[  Trauer um den Dreijährigen Philian Papa aus Hausen im Wiesental. Wie seine Eltern mit den erhaltenen Spenden nun anderen Familien mit der Diagnose Gehirntumor helfen möchte.  ]]></description>
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          Trauer um den Dreijährigen Philian Papa aus Hausen im Wiesental. Wie seine Eltern mit den erhaltenen Spenden nun anderen Familien mit der Diagnose Gehirntumor helfen möchte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Trauer um den Dreijährigen Philian Papa aus Hausen im Wiesental. Wie seine Eltern mit den erhaltenen Spenden nun anderen Familien mit der Diagnose Gehirntumor helfen möchte.



        <p>Die Worte von Andreas Papa treffen mitten ins Herz: „Philian hat seine Flügel bekommen“, schreibt der 44-Jährige auf der Spendenplattform Go fund me. „Für immer unser kleiner großer Held.“</p> <p>Am Mittwochabend, 29. Oktober, ist der Dreijährige zu Hause in den Armen seiner Eltern gestorben. Sieben Monate und elf Tage, nachdem die Familie erfahren hatte, dass in Philians Kopf der seltene und hochaggressive Gehirntumor DIPG (diffuses intrinsisches Ponsgliom) wächst.</p> <p>Auf der Internetseite Go fund me hatte die Familie aus Hausen im Wiesental um Spenden gebeten, um Philians Feind im Kopf in Schach zu halten und alle medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen. In Villingen war <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/herzzerreissend-kleiner-philian-bekommt-in-villingen-einen-eigenen-bus-und-kaempft-ums-leben-15-10-25;art372502,12497218" title="Dreijähriger bekommt seinen eigenen Bus – doch der Grund dafür ist herzzerreißend">seit Kurzem ein Bus unterwegs,</a> um auf sein Schicksal aufmerksam zu machen.</p> <h2>Mitte Oktober: Der Tumor ist zurück</h2> <p>Ein Wettlauf gegen die Zeit. Erst Mitte Oktober hatte sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/philians-hirntumor-ist-zurueck-seine-familie-kaempft-jetzt-um-jeden-tag;art372502,12499908" title="Philians Hirntumor ist zurück: Seine Familie kämpft jetzt um jeden Tag">bei einem Notfall-MRT gezeigt, dass der Tumor erneut gewachsen war</a> und Philian nicht mehr viel Zeit bleiben würde.</p> <p>Aber: „Niemand konnte ahnen, dass uns nur knapp zweieinhalb Wochen bleiben würden. Wir waren voller Hoffnung, voller Pläne. Und doch hat uns das Leben erneut gezeigt, wie unberechenbar und zerbrechlich es ist“, schreibt Andreas Papa, der mit seiner Familie vor einiger Zeit aus Schönwald im Schwarzwald-Baar-Kreis ins Wiesental gezogen ist.</p> <h2>Plötzliche Verschlechterung</h2> <p>Nach einer plötzlichen und dramatischen Verschlechterung in der Nacht zum 23. Oktober kämpfte Philian noch eine Woche lang. „Still, tapfer, friedlich“, schreibt Andreas Papa.<br /> Und selbst in diesen letzten Tagen habe Philian der Familie das Unfassbare auf eine fast unglaubliche Weise leicht gemacht.</p> <p>„Viele Kinder mit diesem furchtbaren DIPG-Hirntumor verlieren im Verlauf über Wochen oder Monate ihre Bewegungsfähigkeit, ihre Sprache, ihr Schlucken, ihr Augenlicht, ihr Lachen – und erleben bei vollem Bewusstsein eine Zeit unsagbaren Leids und tiefer Hilflosigkeit. Doch Philian hat diesen Weg für sich – und für uns – einfach übersprungen.“</p> <h2>Familie erfährt viel Unterstützung</h2> <p>Viele Menschen hätten Philian sein Wunder von Herzen gewünscht: Auf der Go-fund-me-Seite sind seit Mai fast 180.000 Euro für ihn zusammengekommen. Einen großen Teil der Unterstützung werde die Familie weitergeben, sobald die Aktion im November endet, schreibt Andreas Papa.</p> <h2>DIPG: Ein kaum erforschter Tumor</h2> <p>Das Geld soll an den Verein Ben hilft gehen. Ben hilft unterstützt zum einen Familien, die eine DIPG-Diagnose erhalten haben, zum anderen die Stiftung für innovative Medizin. Die betreibt an der an der <a href="https://innovativemedizin.de/" target="" title="" rel="noopener">Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Forschungslabor</a> und gehört zu den weltweit wenigen Einrichtungen, die an DIPG forschen.</p> <p>„Wenn jemand Philians Vermächtnis weitertragen und nochmals etwas spenden möchte, freuen wir uns, wenn ihr den <a href="https://www.benhilft.de/" target="" title="" rel="noopener">wunderbaren Verein Ben hilft e.V.</a> unterstützt, gegründet von Antje, einer unglaublich starken Mutter, die selbst ihr Kind an dieser Krankheit verloren hat“, schreibt Andreas Papa weiter. „Damit irgendwann kein Kind mehr diesen Weg gehen muss.“</p> <h2>Die vermeintlich kleinen Dinge zählen</h2> <p>Philian habe die Familie gelehrt, im Moment zu leben, das Kleine zu schätzen, zu lachen und zu staunen. „Seine Reinheit, seine Neugier und seine unbeschwerte Sicht auf die Welt sollen ein Mantra fürs Leben für uns alle bleiben.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Philian hat den Kampf gegen den Krebs verloren: Er bleibt für immer ein kleiner großer Held]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:21:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?  ]]></description>
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          Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?



        <p>Ist der Landkreis Konstanz zu klein? Wenn es nach der FDP Baden-Württemberg geht, dann lautet die Antwort Ja. Doch es geht nicht nur um Konstanz, sondern um alle Landkreise im Land. Denn der Landesverband der Liberalen schlägt jetzt vor, die Landkreise in ihrer jetzigen Form aufzulösen. Auch die Regierungspräsidien und die Regionalverbände sollen nach dem Vorschlag verschwinden.</p> <p>Stattdessen soll es Großkreise geben, die die Form der Regionalverbände haben würden. Für den Landkreis Konstanz würde das bedeuten, dass dieser mit den Landkreisen Waldshut und Lörrach zum Großkreis Hochrhein-Bodensee verschmelzen würde. Doch was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wofür gibt es Landkreise?</span><span>Die Kreisebene prägt den Alltag der Einwohner: Das Landratsamt ist zuständig für Abfallwirtschaft, öffentlichen Personennahverkehr oder Sozial- und Jugendhilfe. Auch die Zulassungsstelle für den Straßenverkehr gehört zum Landratsamt. Die Kreise fungieren als Zwischenebene zwischen Gemeinden und dem Land, das durch die Regierungspräsidien vor Ort vertreten wird. Seinen Sitz hat ein Landratsamt in der Kreisstadt. Es gibt aber auch große Kreisstädte. Die sind nicht der Sitz der Kreisverwaltung, doch verfügen oft über Außenstellen des Landratsamts.</span></label></div> <h2>Welche Stadt wird Kreisstadt?</h2> <p>Mit dem Vorschlag will die FDP die Verwaltung verschlanken. Langfristig sollen Stellen abgebaut werden und die Verwaltung effizienter. Dazu sollen die Landkreise mehr Befugnisse bekommen und Aufgaben sollen neu sortiert werden. So soll zukünftig der öffentliche Personennahverkehr in der Verantwortung des Landes liegen. Es wäre also nicht nur eine Gebiets-, sondern auch eine Funktionalreform.</p> <p>Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler und emeritierter Professor an der Universität Konstanz, erklärt, dass die Frage nach der Kreisstadt eine zentrale Rolle spielt. „Die Kreisstadt gewinnt nicht viel, aber es gibt todsichere Verlierer“, erklärt er. Bei der Gebietsreform in den 70er-Jahren, sei das für Städte, die den Kreissitz verloren haben, ein herber Schlag gewesen. Der Vorschlag der FDP sei ein großes Gebilde. Es sei wichtig zu beachten, dass nicht jeder Amtsgang eine Tagesreise nach Waldshut oder Lörrach mit sich bringe.</p> <p>Der Sitz des derzeit existierenden Regionalverbands Hochrhein-Bodensee ist Waldshut-Tiengen. Die Stadt liegt recht zentral im Landkreisverbund. Welche Stadt in dem Großkreis das Zentrum sein soll, sagt die FDP nicht. Landesvorsitzender Hans-Ulrich Rülke erklärt auf SÜDKURIER-Nachfrage: „Über die Kreisstadt entscheiden die Regionalkreise in eigener Verantwortung gegen Abschluss der Reform.“</p> <h2>Werden die Wege zum Landratsamt weiter?</h2> <p>Bedeutet das, dass die Gemeinden im Landkreis Konstanz ab dem Jahr 2031 aus Waldshut geführt werden könnten und die Wege zum Landratsamt länger werden? Nein, heißt es da von der FDP. Niemand aus Konstanz müsse nach Waldshut fahren, um ein Auto anzumelden oder umgekehrt. „Sie sollen nirgendwohin fahren müssen, sondern alles digital erledigen können“, so Rülke.</p> <p>Die Kreis-FDP unterstützt den Vorschlag der Landespartei. Ann-Veruschka Jurisch erklärt, sie sei im Sinne einer effizienteren Verwaltung auch bereit, für Kreistagssitzungen weitere Strecken zu fahren. Beispielsweise nach Waldshut. „Es kommt nicht auf persönliche Befindlichkeiten einzelner Kreistagsmitglieder an“, so Jurisch. Dennoch stehe das nicht fest. Das Konzept sehe auch die Nutzung von Verwaltungsgebäuden dort vor, wo es Sinn mache, meint sie.</p> <h2>Entfernt sich die Verwaltung von den Bürgern?</h2> <p>Für den Verwaltungswissenschaftler Seibel geht der Reformvorschlag in die richtige Richtung, gerade in Bezug auf die Personalsituation durch den demografischen Wandel. „Es bleibt eine offene Frage, ob das bei den Bürgern als Bürokratieabbau wirklich ankommt“, meint er. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Argumente der Effizienz nicht so verfangen haben, wie die Frage, ob durch Zusammenlegung regionale Identität verloren gehe.</p> <p>Der Landkreistag Baden-Württemberg kritisiert den Vorschlag der Liberalen aus diesem Grund. Aus ihrer Sicht sei der einzige Effekt, dass die Bürgernähe zurückgehe. Die politischen Kosten einer solchen Reform wären ungleich höher als fiskalische Nutzen, den man sich davon verspreche, heißt es vom Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski. „Das ist fatal in einer Zeit, in der die Demokratie besonders unter Druck steht. Wir sollten nichts machen, was die Bindung von Menschen zum Gemeinwesen schwächt“, meint er.</p> <h2>Stärkt das Konzept die Kommunen?</h2> <p>Aus Sicht der FDP rücke die Verwaltung so jedoch näher an die Bürgerinnen und Bürger heran. Laut Landesparteichef Rülke sollen die Menschen durch die Neuverteilung von Aufgaben mehr vor Ort erledigen können. „Wir wollen die kommunale Ebene stärken. Der Bürger soll mit der Mittelinstanz seltener als bisher in Berührung kommen“, so Rülke.</p> <p>Ann-Veruschka Jurisch von der FDP Konstanz sieht in dem Konzept ebenfalls eine Stärkung der kommunalen Ebene. Auch wenn die Kreisstadt vielleicht nicht ums Eck wäre, sollen die Bürgerinnen und Bürger in Konstanz und überall im Kreis trotzdem kurze Wege zu den Stellen haben. „Das Konzept sieht ganz ausdrücklich vor, Entscheidungen zu zentralisieren und Ebenen abzuschaffen, nicht aber Anlaufstellen“, so Jurisch. Dadurch würden Verfahren beschleunigt, was den Menschen und Betrieben vor Ort zugutekäme.</p> <p>Laut Politikwissenschaftler Wolfgang Seibel hat Baden-Württemberg recht kleine Landkreise. In den Südländern hätten die Landkreise eine durchschnittliche Größe von 1000 Quadratkilometern. Es gibt aber auch deutlich größere Landkreise in Deutschland. Besonders in den neuen Bundesländern. In Sachsen sei der durchschnittliche Kreis 1840 Quadratkilometer groß, in Mecklenburg-Vorpommern sogar 3900. Dort sind die Wege zum Landratsamt zum Teil sehr weit.</p> <h2>Wie realistisch ist das Vorhaben?</h2> <p>Die FDP will die Reform der Landkreise zu einem zentralen Thema im Landtagswahlkampf 2026 machen. Doch wie realistisch ist der Vorschlag? Seibel sieht in dem Vorschlag einen sinnvollen Ansatz, jedoch müssen Kosten und Nutzen genau abgewogen werden. Aber dass der Vorschlag schon bald umgesetzt werde, sei unwahrscheinlich. „Der Vorschlag ist gut gemeint, aber politisch unrealistisch“, sagt Seibel.</p> <p>Er glaubt, dass die Idee mit der CDU umsetzbar sei, doch eine schwarz-gelbe Landesregierung sei unwahrscheinlich. „Man sollte den Vorschlag nicht einfach vom Tisch wischen“, meint Seibel. Das Eckpunktepapier der FDP spreche wichtige Probleme an. Doch klar ist für ihn auch: Mit den Aufgaben und der finanziellen Lage der Kreise sei das Projekt aktuell nicht umsetzbar. Dafür gebe es zu viele Baustellen. „Es wäre wünschenswert, wenn wir in der Lage wären, die Kreise umzustrukturieren“, erklärt er weiter.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 19:07:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Arbeitslosenquote sinkt im Oktober – vor allem junge Menschen ergreifen die Chance  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/ein-goldener-oktober-arbeitslosigkeit-am-hochrhein-sinkt-aber-unternehmen-sind-noch-zurueckhaltend;art372586,12509861 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gleichzeitig geht die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zurück. Immer noch sind 11.596 Menschen in den Landkreisen Lörrach und Waldshut ohne Job. Die Region liegt im bundesweiten Trend.  ]]></description>
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          Gleichzeitig geht die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zurück. Immer noch sind 11.596 Menschen in den Landkreisen Lörrach und Waldshut ohne Job. Die Region liegt im bundesweiten Trend.<br>
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        Gleichzeitig geht die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zurück. Immer noch sind 11.596 Menschen in den Landkreisen Lörrach und Waldshut ohne Job. Die Region liegt im bundesweiten Trend.



        <p>Der Oktober brachte am Hochrhein weniger Arbeitslose als die Vormonate. Das ist die erfreuliche Nachricht, die der Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Lörrach zu entnehmen ist. Aber der Rückgang sei normal für diese Jahreszeit. Einige junge Menschen starten noch mit einer Ausbildung. Und: Der Vergleich mit dem Oktober 2024, als die Quote bei 4,7 Prozent lag, kennzeichnet die immer noch unsichere Wirtschaftslage.</p> <h2>Die Zahl der Arbeitslosen sinkt wieder unter 12.000</h2> <p>Immerhin: Die Zahl Arbeitslosen sank wieder unter die 12.000-Marke. 11.596 Menschen in den Landkreisen Lörrach und Waldshut waren im abgelaufenen Monat ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Das sind jedoch 0,4 Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr.</p> <h2>Die Betriebe am Hochrhein bilden nach wie vor aus</h2> <p>„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober ist ein gewohntes Bild“, wird Agenturleiterin Jenniefer Schmucker zitiert. Viele junge Menschen, die im Sommer nach der Schule oder der Ausbildung zunächst arbeitslos gewesen seien, würden auch jetzt noch ins Berufsleben oder in eine neue Ausbildung starten. „Das zeigt, dass unsere Betriebe weiterhin bereit sind, junge Menschen auszubilden – auch wenn die wirtschaftliche Lage insgesamt verhalten bleibt.“ Doch, immer noch sind 1120 Menschen von 15 bis unter 25 Jahren arbeitslos.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Trotz der Herausforderungen stehen wir auf einem stabilen Fundament.“</blockquote> <span>Jenniefer Schmucker, Arbeitsagentur Lörrach</span></div> <h2>Die wirtschaftliche Unsicherheit ist aber spürbar</h2> <p>So erfreulich die Entwicklung bei den Jungen sei, gebe es Schmucker zufolge keinen Grund, sich zurückzulehnen. „Wir sehen nämlich auch, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten insgesamt leicht zurückgeht.“ Dies zeige, dass Betriebe sich bei Neueinstellungen zurückhielten. Die wirtschaftliche Unsicherheit sei spürbar, und sie wirke sich auch in der Hochrhein-Region aus.</p> <h2>Weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte</h2> <p>Agentursprecherin Melanie Payer belegt in der Mitteilung den Trend mit Zahlen: Laut aktueller Statistik waren im Agenturbezirk Lörrach 134.062 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Was einem Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.</p> <p>Damit spiegle die Region den bundesweiten Trend. „Die Konjunktur bleibt schwach, die wirtschaftlichen Unsicherheiten nehmen nicht ab und wirken sich zunehmend auf Einstellungsentscheidungen aus“, schreibt Payer weiter.</p> <h2>Am Arbeitsmarkt herrscht ein Kommen und Gehen</h2> <p>Im Oktober meldeten sich 2518 Menschen neu oder erneut arbeitslos, 1090 direkt aus einer Beschäftigung. Gleichzeitig konnten 2778 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. 933 fanden eine neue Anstellung. 760 begannen eine Ausbildung oder eine sonstige Maßnahme.</p> <h2>Trotzdem gibt es von der Arbeitsagentur positive Signale</h2> <p>Schmucker sieht trotz der Herausforderungen ein stabiles Fundament: „Die Nähe zur Schweiz, eine starke industrielle Basis und innovative Dienstleister bieten weiterhin Chancen. Insbesondere, wenn Unternehmen und Beschäftigte auf Qualifizierung und Anpassung setzen. Hier unterstützen wir gerne mit professioneller Beratung und einem umfangreichen Werkzeugkoffer an Förderinstrumenten.“</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik Arbeitslosigkeit Arbeitsmarkt thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Arbeitslosenquote sinkt im Oktober – vor allem junge Menschen ergreifen die Chance]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:48:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jürgen Edmaier und sein Team aus Jestetten helfen beim Häuserbau in der Ukraine  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/jestetten/helfen-im-kriegsgebeutelten-land-so-baut-juergen-edmaier-und-sein-team-aus-jestetten-haeuser-in-der-ukraine;art372603,12509571 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jürgen Edmaier aus Jestetten hat zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern seiner Kirchengemeinde zwei Häuser in einem ukrainischen Dorf gebaut."Wo einst die Trauer herrschte, wächst jetzt die Dankbarkeit", sagt er.  ]]></description>
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          Jürgen Edmaier aus Jestetten hat zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern seiner Kirchengemeinde zwei Häuser in einem ukrainischen Dorf gebaut."Wo einst die Trauer herrschte, wächst jetzt die Dankbarkeit", sagt er.<br>
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        Jürgen Edmaier aus Jestetten hat zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern seiner Kirchengemeinde zwei Häuser in einem ukrainischen Dorf gebaut."Wo einst die Trauer herrschte, wächst jetzt die Dankbarkeit", sagt er.



        <p>Im August dieses Jahres hat Jürgen Edmaier aus Jestetten zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern seiner Kirchengemeinde zwei Häuser in einem ukrainischen Dorf zwischen Mikolajiw und Cherson gebaut. Dort hatten russische Invasionstruppen zwischen Februar und Herbst 2022, als sie von den ukrainischen Streitkräften über den Fluss Dnjepr zurückgedrängt wurden, große Zerstörungen an Gebäuden und sonstiger Infrastruktur angerichtet.</p> <p>In einem Gespräch mit unserer Zeitung berichtet Edmaier über seine Erlebnisse in dem von Krieg gebeutelten Land und seine Motivation, dort zu helfen.</p> <p>„Meine Gemeinde, die Life Church, hat enge Verbindungen zu ‚Jugend mit einer Mission‘ (JMEM) und diese wiederum steht in Kontakt zur Hilfsorganisation ‚Waves of Hope‘ in Kiew und so kam der Kontakt in die Ukraine zustande“, erzählt Edmaier. „Homes of Hope“, ein Dienst von JMEM, baut in den betroffenen Dörfern Unterkünfte für Menschen, die in ihre Heimat zurückgekehrt sind, weil ihre Häuser zerstört sind. Anfang des Jahres 2025 plante eine Gruppe von Edmaiers Gemeinde, konkret vor Ort zu helfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Jürgen Edmaier</strong> (62) aus Jestetten ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Beruflich arbeitet er als Maschinenbauingenieur bei der SBB. JMEM ist eine der größten missionarischen Bewegungen der Welt und möchte, unter dem Motto „Authentisch glauben – Authentisch leben“ dass jeder seinen Platz in Gottes Welt entdeckt. Weitere Informationen gibt es im Internet: <a href="http://www.jmem.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.jmem.de</a>.</span></label></div> <h2>„Es gab eigentlich jede Nacht Luftalarm“</h2> <p>Im August ging es dann los: Sieben Personen, zwei Busse mit viel Werkzeug, drei Tage Fahrt bis nach Prybuzke, 2.500 Kilometer von Jestetten entfernt. „Untergebracht waren wir in einem Hotel in Mykolajiw, einige Kilometer südlich davon liegt das Dorf Prybuzke“, erzählt Edmaier weiter. „Die Menschen dort haben mir imponiert.“ Die Liebe zur Heimat, der Glaube an eine Zukunft trotz der schweren Zerstörungen und des alltäglichen Luftalarms haben Jürgen Edmaier und seine Begleiter beeindruckt. „Es gab eigentlich jede Nacht Luftalarm. Unser Hotel hatte zwar Schutzräume, aber man gewöhnt sich auch irgendwie an die Gefahr“, schildert er seine Erlebnisse.</p> <p>Er beschreibt die schweren Zerstörungen vor Ort. Als die russischen Invasoren am 24. Februar 2022, zwei Tage nach Kriegsbeginn, näher rückten, sind die Menschen aus den Dörfern geflohen. Die Russen wurden erst kurz vor Mikolajiw gestoppt und dann im Herbst wieder zurückgedrängt. Doch bis heute sind nicht alle Minen auf den Feldern geräumt.</p> <p>Insgesamt hat JMEM in diesem August sieben Häuser in Prybuzke gebaut. Neben Edmaiers Gruppe waren auch Teams aus den USA vor Ort. „Die Häuser bestehen aus zwei Zimmern mit einer Wohnfläche von rund 40 Quadratmetern“, beschreibt Jürgen Edmaier die Bauten. Es handelt sich um Bausätze, die auf ein Betonfundament montiert wurden.</p> <p>Die Menschen in der Region bebauen ein sehr fruchtbares Land. Vor allem Weizen, Mais und Soja wachsen auf den riesigen Feldern. Seit Beginn des Kriegs wurden neue Silos als Lager gebaut, da die bisherigen Transportwege durch die Kriegseinwirkungen gestört sind. Die Ukraine als Kornkammer der Welt wurde für Edmaier bei dieser Reise deutlich.</p> <h2>Jeder hat seine eigene Geschichte im Krieg</h2> <p>Es sei wichtig, den Menschen vor Ort zuzuhören, denn jeder hat seine Geschichte in dem Krieg, der nun schon fast vier Jahre – in der Ostukraine schon seit mehr als zehn Jahre andauert. Jedem Putin-Versteher rät Edmaier einfach einmal in die Ukraine zu reisen, um sich ein Bild von der Situation zu machen.</p> <p>Schließlich fasste Jürgen Edmaier seinen Einsatz folgendermaßen zusammen: „Die Hoffnung hat Hände und Gesichter. Das war eine Aussage, die uns tief berührt hat. Wo einst die Trauer herrschte, wächst jetzt die Dankbarkeit. Die Waves of Hope bieten nicht nur Obdach; Sie stellen die Würde wieder her, entfachen den Glauben neu und verwandeln die Geschichte des Verlusts in ein Zeugnis dafür, dass das Licht auch während des Krieges noch gewinnt.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jürgen Edmaier und sein Team aus Jestetten helfen beim Häuserbau in der Ukraine]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:03:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Frontalzusammenstoß bei Etzgen in der Schweiz – beide Fahrer kommen ins Spital  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/schwerer-unfall-bei-etzgen-in-der-schweiz-frontalzusammenstoss-auf-der-hauptstrasse-fordert-zwei-verletzte;art372586,12509501 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.  ]]></description>
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          Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/schwerer-unfall-bei-etzgen-in-der-schweiz-frontalzusammenstoss-auf-der-hauptstrasse-fordert-zwei-verletzte;art372586,12509501]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.



        <p>Ein schwerer Unfall mit zwei Verletzten ereignete sich in der benachbarten Schweiz bei Etzgen (Kanton Aargau). Die deutsche Polizei hatte es mit einem Unfall, Sachbeschädigungen und einem brennenden Auto zu tun. Die Bundespolizei nahm erneut einen Gesuchten fest.</p> <h2>Etzgen (CH): Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß</h2> <p>Zwei Autos sind am Mittwochabend, 29. Oktober, auf der Hauptstraße bei Etzgen (Kanton Aargau) frontal ineinander gekracht. Beide Fahrer, 59- und 54-jährig, wurden verletzt und laut Mitteilung der Kantonspolizei von Ambulanzen in Spitäler gebracht. Die Autos wurden durch den heftigen Aufprall in die Wiese geschleudert.</p> <p>Der 54-Jährige geriet mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Er krachte frontal ins entgegenkommende Auto des 59-Jährigen.</p> <p>Die Kantonspolizei ermittelt zur genauen Unfallursache. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der 54-Jährige abgelenkt gewesen. Der Führerschein wurde ihm abgenommen und dem Straßenverkehrsamt übergeben.</p> <h2>Wutöschingen: Unfall mit 10.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein 29-Jähriger ist am Mittwoch, 29. Oktober, 16.20 Uhr, auf der B314, vor der Ampel bei Wutöschingen, mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen, hat einen Leitpfosten überfahren, ein Verkehrsschild gerammt und ist in die Hangabsicherung gekracht, schreibt die Polizei.</p> <p>Er blieb unverletzt. Am Auto entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Der übrige Schaden dürfte sich laut Angaben auf rund 500 Euro belaufen.</p> <h2>Waldshut: Steinwerfer richten hohen Schaden an</h2> <p>Unbekannte Steinwerfer haben am Mittwoch, 29. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr, auf der Nordseite des Hallenbads und auf dem Parkplatz einen Schaden von rund 5000 Euro angerichtet, wie die Polizei mitteilt.</p> <p>Am Hallenbad wurde ein großes Glasfenster und der Rahmen der Eingangstür beschädigt. Steine trafen überdies die Frontscheibe und die Beifahrerseite eines geparkten Autos.</p> <p>Die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) sucht Zeugen und hofft auf Hinweise zu den Zerstörungswütigen.</p> <h2>Rheinfelden: Auto gerät in Brand</h2> <p>Der Skoda einer 58-Jährigen ist am Dienstag, 28. Oktober, gegen 15 Uhr, im Roßweg in Rheinfelden in Brand geraten. Laut Mitteilung der Polizei beschädigte die Hitze auch die Karosserie eines in der Nähe abgestellten Autos.</p> <p>Während der Fahrt habe die 58-Jährige nichts Auffälliges bemerkt. Sie stellte laut Angaben ihr Auto ab. Passanten machten sie darauf aufmerksam, dass Qualm aus der Motorhaube dringt.</p> <p>Die Frau versuchte mit Feuerlöscher und Gartenschlauch die Flammen zu löschen, die Feuerwehr löschte den Brand endgültig. Die Höhe des Schadens kann bisher nicht beziffert werden.</p> <p>Die Feuerwehr Rheinfelden war mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort.</p> <h2>Basel: Mann (26) landet in U-Haft</h2> <p>Ein 26-Jähriger wurde beim Versuch, nach Deutschland einzureisen, durch die Bundespolizei festgenommen. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl vor.</p> <p>Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten den guineischen Staatsangehörigen am Mittwochnachmittag, 29. Oktober, in einem Fernzug zwischen Basel SBB und Basel Badischen Bahnhof, heißt es in deren Pressemitteilung. Der 26-Jährige, der angab, nach Deutschland reisen zu wollen, konnte keine Ausweisdokumente vorlegen. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke mittels Fast-ID konnte die Identität des Mannes geklärt werden.</p> <p>Zudem wurde festgestellt, dass gegen den 26-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls und der Beleidigung vorliegt. Der Gesuchte wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Nach der Vorführung beim Amtsgericht wurde der 26-Jährige durch die Bundespolizei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Polizei Unfall Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Frontalzusammenstoß bei Etzgen in der Schweiz – beide Fahrer kommen ins Spital]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:33:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.



        <p><em>Update, 31. Oktober, 10.30 Uhr: Mittlerweile haben sich die SBB und die DB zu den Änderungen ab Dezember erklärt, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich">hier finden Sie die Informationen dazu.</a></em></p> <p>„Zug endet hier, zur Weiterfahrt in Richtung Schaffhausen und Zürich bitte umsteigen!“ So sollen es die Fahrgäste auf der Gäubahn lieber heute als morgen in Singen hören – jedenfalls wenn es nach der Regierung des Kantons Schaffhausen geht.</p> <p>In einem überraschenden Vorstoß hatte sie gefordert, der Strecke ihren internationalen Charakter zu nehmen und die durchgehenden Züge Stuttgart-Zürich komplett zu streichen. Nun könnte es bald Klarheit geben, ob es wirklich so weit kommt.</p> <p>Die Begründung für den Vorstoß aus Schaffhausen lässt tief blicken: Es sind die „regelmäßigen Verspätungen und Zugausfälle auf dieser Linie“, die die Anbindung Schaffhausens an die Metropole Zürich verschlechterten. So steht es wörtlich in einer Erklärung der Staatskanzlei des Grenzkantons.</p> <h2>Schweizer Bahn: „Wir verstehen den Unmut“</h2> <p>Und die Ursache dafür liegt demnach nicht bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), sondern in Deutschland. Bei den SBB ist das Problem bekannt, und man „verstehe den Unmut des Kantons“. Deshalb würden schon Ersatzzüge bereitgestellt, das funktioniere aber „noch nicht genügend zuverlässig“.</p> <p>Die Schweizer Bahn räumt weiter ein: „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Gemeinsam mit der DB arbeiten wir intensiv daran, die Qualität der Verbindung für unsere Kundinnen und Kunden nachhaltig zu verbessern.“ Rasche Lösungen gebe es leider nicht, aber zum Fahrplanwechsel im Dezember könnte es tatsächlich zu Umstellungen kommen. Darüber werde man den Kanton in den nächsten Tagen informieren.</p> <h2>Kanton, Stadt und Abgeordnete werden gemeinsam deutlich</h2> <p>Mit der neuen Wendung hat die Misere auf der Gäubahn eine noch weitaus größere Dimension als bisher schon. Nach <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">den Kappungen südlich von Stuttgart</a> kommt nun eine weitere am anderen Ende des deutschen Teils der Strecke in die Diskussion. Denn Absender des Brandbriefes ist nicht nur die Kantonsregierung. Auch die Schaffhauser Bundesparlamentarier (also die Abgeordneten in Bern) und der Stadtrat der Kantonshauptstadt unterschreiben die Forderung nach „sofortigen Maßnahmen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gäubahn-Desaster</span><span>Die Fahrgäste erleben die Gäubahn Stuttgart-Singen (-Schaffhausen-Zürich) häufig als sehr unzuverlässige Bahnverbindung. Gründe sind der weitgehend nur einspurige Ausbau (das zweite Gleise wurde von den Franzosen nach 1945 demontiert), veraltete Stellwerkstechnik in Singen und zuletzt auch störanfällige Fahrzeuge. Umso größer war die Überraschung, als ausgerechnet diese Strecke im September als „pünktlichste Verbindung der Deutschen Bahn“ präsentiert wurde. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-puenktlichste-strecke-deutschlands-dieser-auswertung-glaubt-nicht-mal-die-db;art417930,12315050" target="_blank" title="Gäubahn plötzlich Musterbahn? Verbindung erhält fragwürdiges Pünktlichkeitslob">Recherchen des SÜDKURIER ergaben dann, dass sie häufigen Streckensperrungen in der Statistik gar nicht vorkommen.</a> Würden sie berücksichtigt, fiele die Bewertung „katastrophal“ aus, so der Bundestagsabgeordnete und Bahnexperte Matthias Gastel. Über viele Jahrzehnte war die Gäubahn ein Rückgrat der Direktverbindungen von Deutschland bis nach Süditalien, berühmte Züge wie zuletzt noch bis Herbst 2006 der italienische Cisalpino waren dort unterwegs. Inzwischen gibt es lediglich einen stündlichen Intercity von Stuttgart nach Zürich, der im deutschen Abschnitt zugleich Regionalzug-Status hat.</span></label></div> <p>Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Die Schaffhauser legen Wert auf einen stabilen Halbstundentakt nach Zürich und von dort wieder zurück. Dafür verkehrt immer zur Minute 17 ein Regionalexpress, der in Schaffhausen erst losfährt und ohne Zwischenhalt den Zürcher Hauptbahnhof in 38 Minuten erreicht.</p> <p>Dieser Zug sei „zuverlässig unterwegs“, heißt es im Protestschreiben und der Stellungnahme der SBB übereinstimmend. Zur Minute 47 soll dann der aus Stuttgart kommende Intercity den Halbstundentakt sicherstellen. Doch der komme in Schaffhausen schon „regelmäßig verspätet“ an, wenn er nicht ganz ausfalle. „De facto“, so die bittere Bilanz, „steht der Schaffhauser Bevölkerung somit nur ein verlässlicher Stundentakt zur Verfügung.“</p> <p>Für die Schaffhauser gibt es nur eine Lösung: Sie fordern, „den Bruch sämtlicher über Singen hinaus verkehrenden Verbindungen des IC auf den nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.“ Das Kalkül dabei ist, dass es gewissermaßen einen zuverlässigen Teil der Strecke (Singen-Schaffhausen-Zürich) gibt und einen unzuverlässigen (Gäubahn). Das Verfahren ist dabei nicht neu: <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/jetzt-gibt-es-schweizer-nachhilfe-fuer-die-deutsche-bahn;art1371848,11842291" target="_blank" title="Immer wieder Ärger mit deutschen Zügen: Jetzt gibt es Schweizer Nachhilfe für die Bahn">Auch in Basel hat die Schweizer Bahn Fernverbindungen aus Deutschland gekappt</a>, um – vereinfacht gesagt – sich nicht die Verspätungen der Deutschen Bahn in den eigenen Fahrplan zu holen. Die Folge ist, dass Fahrgäste umsteigen müssen und oft noch länger brauchen.</p> <p>Auch die Schaffhauser stellen stark auf die Schweizer Bedürfnisse ab: „Es darf nicht sein, dass die Fahrgäste im Inland von und nach Schaffhausen aufgrund von Ereignissen im Ausland auf einen verlässlichen Halbstundentakt verzichten müssen. Die Unterzeichnenden fordern von der SBB, ihre Fahrplanpflicht im Binnenverkehr den Vorteilen einer internationalen Verbindung vorzuziehen“, heißt es in der Erklärung.</p> <h2>Wird die Gäubahn de facto zu einer Regionalstrecke?</h2> <p>Im Kreis Konstanz sind Bahnexperten und Politiker alarmiert, denn mit einer Kappung der Gäubahn wären die letzten grenzüberschreitenden Fernverkehrszüge am westlichen Bodensee Geschichte.</p> <p>Der langjährige FDP-Kreisrat Georg Geiger warnte erst jüngst vor einem weiteren Abbau auf der Schiene und einer de-facto-Rückstufung der Gäubahn von einer internationalen Verbindung auf eine Regionalstrecke. „Der Intercity Stuttgart-Zürich ist akut bedroht“, warnte er vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung auf der Insel Mainau.</p> <h2>Vorschlag: Züge aus Stuttgart sollen bis Konstanz fahren</h2> <p>Zugleich äußerte Geiger, der sich seit Jahrzehnten für den Bahnverkehr in der Region engagiert, ein gewisses Verständnis für die Schaffhauser. Sollten sie mit ihrem Vorstoß durchkommen, schlägt er eine bisher ganz neue Variante vor: Wenn die Gäubahn-Züge schon in Deutschland bleiben müssten, solle die Deutsche Bahn sie nicht in Singen enden lassen, sondern bis Konstanz weiterführen und dort wenden lassen.</p> <p>Das Ergebnis wäre nach seinen Worten ein dichterer Takt zwischen den größten Städten im Landkreis und ein Stundentakt zwischen der Landeshauptstadt und Konstanz, immerhin der 14.-größten Stadt Baden-Württembergs. Und, so Geiger, „auch in Konstanz kann man in Richtung Zürich oder St. Gallen umsteigen und hat häufige und zuverlässige Anschlüsse in die Schweiz“.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:06:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Verbraucher sind maximal verunsichert": Werden die Gasnetze in der Region stillgelegt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/verbraucher-sind-maximal-verunsichert-werden-die-gasnetze-in-der-region-stillgelegt-31-10-25;art416,12509450 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bis 2040 soll das Land klimaneutral werden. Die Vorgaben dafür sind aber unklar. Für Gaskunden könnte es in mehrerer Hinsicht teuer werden. Wie sich die Stadtwerke in der Region positionieren.  ]]></description>
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          Bis 2040 soll das Land klimaneutral werden. Die Vorgaben dafür sind aber unklar. Für Gaskunden könnte es in mehrerer Hinsicht teuer werden. Wie sich die Stadtwerke in der Region positionieren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/verbraucher-sind-maximal-verunsichert-werden-die-gasnetze-in-der-region-stillgelegt-31-10-25;art416,12509450]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bis 2040 soll das Land klimaneutral werden. Die Vorgaben dafür sind aber unklar. Für Gaskunden könnte es in mehrerer Hinsicht teuer werden. Wie sich die Stadtwerke in der Region positionieren.



        <p>Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden, Baden-Württemberg schon bis 2040 – geht diese Entscheidung zulasten der Kunden von Gasnetzen? Laut einer aktuellen Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) will nach aktuellen Planungen fast jedes fünfte Stadtwerk sein Gasnetz stilllegen und auf Fernwärme und Wärmepumpen setzen.</p> <p>46 Prozent der Befragten antworteten, dass für sie noch nicht feststehe, was mit ihrem Gasnetz passiert. Was bedeutet das für Menschen, die heute mit Gas heizen? Wir haben uns umgehört, wie der Stand bei Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern in der Region ist.</p> <h2>Das ist die Ausgangslage</h2> <p>Der Gasausstieg ist Teil des deutschen Ziels, bis 2045 klimaneutral zu werden, Baden-Württemberg hat sich dieses Ziel bereits für 2040 gesetzt. Ab dem 1. Januar 2045 verbietet das Klimaschutzgesetz in Deutschland Heizungen mit fossilem Erdgas oder Öl zu betreiben. Stattdessen dürfen nur noch erneuerbare Energien wie grüne Gase, Fernwärme oder Wärmepumpen genutzt werden.</p> <h2>Bodenseekreis</h2> <p>Ein Sprecher des Stadtwerks am See, dem größten Energieversorger im Bodenseekreis, bemängelt fehlende Planungssicherheit durch unklare Vorgaben aus Berlin und Brüssel. Man plane derzeit gemeinsam mit benachbarten Energieversorgern die Möglichkeiten eines Wasserstoffnetzes, das aber aufgrund der geringen Verfügbarkeit, des hohen Preises und durch Engpässe beim Netz nur sehr eingeschränkt eine Alternative für Privathaushalte bieten könne.</p> <p>Seit Jahrzehnten baue man Wärmenetze. Es bleibe allerdings ein hohes wirtschaftliches Risiko, das die Stadtwerke tragen. „Die Gasversorgung wird noch auf absehbare Zeit benötigt“, stellt der Sprecher klar, auch wenn man schon seit Langem den Umbau von fossilen auf regenerative Energieträger forciere.</p> <p>Wann der richtige Zeitpunkt sei, Umstellungen beim Gasnetz vorzunehmen, hänge von rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Man können daher derzeit keine belastbare Aussage über die Zukunft der Gasnetze des Stadtwerks am See machen.</p> <h2>Hochrhein</h2> <p>Die Stadtwerke Bad Säckingen verweisen auf die Vorgaben des Bundes. Die Konzession für das Gasnetz in Bad Säckingen laufe noch bis 2032, offen sei, ob man es nochmals betreiben dürfe. „In den nächsten Jahren werden wir die Investitionen in das Gasnetz zurückfahren und uns mehr auf den Unterhalt konzentrieren“, so ein Sprecher.</p> <p>Man versuche, das Wärmenetz im Ortskern weiter auszubauen, um den Kunden Alternativen bieten zu können. In den Gebieten, wo es sich nicht wirtschaftlich darstellen lasse, habe der Kunde die Wahl zwischen Wärmepumpe oder sonstigen erneuerbaren Wärmequellen. Man gehe davon aus, dass auch nach 2040 das Gasnetz mit grünen Gasen teilweise in Betrieb bleibe.</p> <p>Die Stadtwerke Wehr können als Eigentümer des örtlichen Stromnetzes sowie des Wärmenetzes keine Aussagen zur Zukunft des Gasnetzes treffen. Das Ziel sei es, die Stromnetze zukunftsfähig auszubauen – allerdings könne man nicht an jeder Stelle eine komplett neue Infrastruktur aus dem Boden stampfen, weshalb es in den nächsten Jahren einen Mix aus verschiedenen Wärmeerzeugungsarten geben müsse.</p> <h2>Konstanz</h2> <p>Ein Sprecher der Stadtwerke Konstanz erklärt, dass man derzeit an der zukünftigen Gasversorgung erarbeite. Eine der möglichen Optionen sei die Umstellung des Erdgasnetzes auf Wasserstoff. Man sei aber noch am Anfang. Kunden müssten aber nicht befürchten, von heute auf morgen von der Energieversorgung abgeschnitten zu werden, da man einen Versorgungsauftrag habe, versucht der Sprecher zu beruhigen.</p> <h2>Schwarzwald</h2> <p>Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SVS) raten ihren Kunden, sich mit alternativen Heizungsarten auseinanderzusetzen, wenn in den nächsten Jahren ein Austausch der Heizung anstehe. Denn die Vorgaben des Landes bedeuteten, dass Erdgas in den kommenden 15 Jahren als Energieträger vollständig ersetzt werden soll – auch bei den SVS. Alternativen seien neben dem Wärmenetz auch Wärmepumpen.</p> <p>Eine Sprecherin der EGT Energie mit Sitz in Triberg gibt an, dass man bereits mit zahlreichen Kommunen zur Wärmeplanung in Abstimmung stehe. Die bestehenden Gasnetze würden momentan auf Wasserstoffeignung geprüft. Ein Rückbau von Leistungsabschnitten sei aktuell nicht in Planung.</p> <h2>Stockach</h2> <p>Bei den Stadtwerken Stockach ist derzeit kein vorzeitiger Ausstieg aus der Versorgung mit Erdgas geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt lasse sich noch nicht abschließend sagen, ob ein vollständiger Ausstieg aus Erdgas erfolgen werde oder ob eine schrittweise Umstellung auf alternative Energieträger zur Klimaneutralität führe, so ein Sprecher.</p> <h2>Radolfzell</h2> <p>Eine Stilllegung des Gasnetzes ist bei den Stadtwerken Radolfzell nicht geplant. Gas bleibe ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung, man treibe aber auch den Ausbau des Wärmenetzes voran. Gasnetze werde man so lange betreiben, wie der Kunde es wolle und der Gesetzgeber dies zulasse, so eine Sprecherin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>VKU kritisiert Unklarheiten</span><span>609 Stadtwerke und kommunale Energieversorger befragte die VKU zur Zukunft ihrer Gasnetze – keines davon gab an, aktuell Investitionen in die Umrüstung oder Stilllegung der Gasnetze zu planen. VKU-Geschäftsführer Ingbert Liebing kritisiert, dass derzeit noch viele Fragen offen sind, etwa wer die Kosten für die Stilllegung von Gasnetzen trägt oder ob Betriebe auch nach 2045 noch gasförmige Energieträger wie Wasserstoff beziehen können. „Je näher das Jahr 2045 mit dem Ende der Erdgasversorgung rückt, desto größer ist die Gefahr eines Flickenteppichs und erheblichen Verunsicherungen bei den Verbrauchern“, sagt Liebing.</span></label></div> <h2>Überregionale Energieversorger</h2> <p>Bei der Netze BW, dem Netzbetreiber der EnBW in Baden-Württemberg, bestehen aktuell keine Pläne, Gasverteilnetze oder Teile davon stillzulegen.</p> <p>Auch der südbadische Versorger Badenova gibt vorerst Entwarnung. Eine generelle Stilllegung des Gasnetzes sei nicht geplant, sagt ein Unternehmenssprecher. Man arbeite derzeit an drei Wegen der klimaneutralen Energieversorgung: „Dem Ausbau des Stromnetzes, um mehr Wärmepumpen im Einfamilienhausbereich in eher ländlichen Wohnlagen zu ermöglichen. Dem Ausbau der Nah- und Fernwärme in urbanen Räumen und damit verbunden dem Ausbau regenerativ erzeugter grüner Wärme sowie hybride Lösungen mittels grüner Gase und Wasserstoff für Industriekunden“, erklärt der Sprecher.</p> <p>Ein Sprecher der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) geht davon aus, dass ein großer Teil der Gasnetze mit Ende der Erdgasnutzung stillgelegt werde, aber wohl später als im derzeit anvisierten Ausstiegsjahr.</p> <h2>Das sagt die Verbraucherzentrale</h2> <p>Matthias Bauer ist Abteilungsleiter Bauen, Wohnen, Energie der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Er sieht „gewaltige Herausforderungen“ beim Ziel, bis 2040 ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Die zunehmende Nutzung von Wärmepumpen und der Ausbau der Wärmenetze werde dazu führen, dass stetig mehr Haushalte erneuerbare Energien nutzen, was die Gasnetze für die Gasversorger unwirtschaftlich werden lasse.</p> <p>Auf Nutzer von Erdgas sieht er mehrere Probleme zukommen. Ein Grund ist die einfache Rechnung: „Je weniger Kunden die Gasinfrastruktur nutzen, umso teurer wird der Gasbezug für jeden einzelnen Nutzer.“ Auch die Kosten für den Abbau von Gaseinzelanschlüssen kritisiert er, diese seien teilweise kostenlos, manche Anbieter würden aber auch Preise von über 7000 Euro verlangen.</p> <p>Aufgrund der undurchsichtigen Lage tut sich Bauer schwer damit, den Verbrauchern Tipps zur Vorgehensweise zu geben, dafür brauche es erst einen rechtlichen Rahmen. Den zu schaffen, sei eine Aufgabe, die der Gesetzgeber bisher versäumt habe, weswegen an vielen Stellen mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit an der Energiewende gearbeitet werde. Deswegen stellt er klar: „Verbraucher sind maximal verunsichert.“ Auch brauche es eine soziale Abfederung, um die Nutzer mitzunehmen, denn, wie er sagt: „Das Ganze wird teuer.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Verbraucher sind maximal verunsichert": Werden die Gasnetze in der Region stillgelegt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:15:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kaum Chancen auf Freiheit: Gutachter empfiehlt weiterhin stationäre Behandlung für Angeklagten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/der-mann-41-hat-kaum-chancen-auf-freiheit-gutachter-empfiehlt-weiterhin-stationaere-behandlung;art372586,12509387 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am zweiten Verhandlungstag des Landgerichts gegen einen 41-jährigen Angeklagten plädiert der psychiatrische Sachverständige eindringlich, den Mann weiterhin stationär in der psychiatrischen Fachklinik zu behandeln.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am zweiten Verhandlungstag des Landgerichts gegen einen 41-jährigen Angeklagten plädiert der psychiatrische Sachverständige eindringlich, den Mann weiterhin stationär in der psychiatrischen Fachklinik zu behandeln.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am zweiten Verhandlungstag des Landgerichts gegen einen 41-jährigen Angeklagten plädiert der psychiatrische Sachverständige eindringlich, den Mann weiterhin stationär in der psychiatrischen Fachklinik zu behandeln.



        <p>Der sehnliche Wunsch eines 41 Jahre alten Mannes, nach rund halbjährigem Aufenthalt in der forensischen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses schon bald in Freiheit einen neuen Anlauf für ein geordnetes Leben zu starten, dürfte wohl nicht in Erfüllung gehen. Gegen Ende des zweiten Verhandlungstags im Sicherungsverfahren vor der ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen plädierte der psychiatrische Sachverständige eindringlich, den Mann auch weiterhin stationär in der psychiatrischen Fachklinik zu behandeln. Und Martin Hauser, der Vorsitzende der Kammer, schrieb dem Mann in markigen Worten ins Stammbuch, noch beträchtlich an sich arbeiten zu müssen, ehe er aus der Klinik entlassen werden könne.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <p>Der zweite Verhandlungstag war ein langer. Im Mittelpunkt stand die Vernehmung von Zeugen und am Ende die Erkenntnis, dass es nicht nur prozessökonomisch, sondern auch inhaltlich geboten war, ein Strafverfahren vor dem Amtsgericht St. Blasien mit einem Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen zu koppeln.</p> <h2>Mit Pfanne bewaffnet auf Nachbarn losgegangen</h2> <p>Aussagen von Zeugen, Audio-Mitschnitte und auch die Diagnose des Sachverständigen lassen den Schluss zu, dass auch die Straftaten aus der Region St. Blasien im Februar vergangenen Jahren krankheitsbedingte Ursachen hatten. Dort soll er nach erheblichem Genuss von Amphetaminen in einer Februarnacht mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Auto unterwegs gewesen sein und dabei auch Müllcontainer auf die Straße gestellt haben.</p> <p>Gerade einmal ein Vierteljahr lebte der Mann in einem Dorf in der Region St. Blasien. Dann wurde er dort per Räumungsklage auf die Straße gesetzt. Zuvor hatte er dort die Türe eines Nachbarhauses eingeschlagen und mehrmals mitten in der Nacht die ganze Nachbarschaft durch lautes Schreien und Schimpfen aus dem Schlaf gerissen. Einmal hatte er sich dabei mit Topf und Pfanne bewaffnet und mit beidem seinen Nachbarn geschlagen, als dieser aus der Wohnung kam.</p> <h2>Angeklagter lebt zeitweise in einem Zelt im Wald</h2> <p>Als der Mann nach einem dieser nächtlichen Auftritte mangels passender Schlüssel nicht mehr in seine freigeklagte Wohnung kam, nahm ihn die Polizei mit zur Übernachtung im Polizeirevier Bad Säckingen. Von dort ging es dann via Waldshut nach Bonndorf, wo der Mann zunächst einige Wochen auf der Straße und dann für etwa fünf Monate in einem Zelt in einem Waldstück zwischen Bonndorf und dem Ortsteil Gündelwangen gelebt hatte. Als die Nächte wieder länger und der Boden kühler und feuchter wurde, brachte ihn die Stadt Bonndorf in ihrer Obdachlosenunterkunft an der Donaueschinger Straße unter. Dort, so schilderten es Mitbewohner als Zeugen, versetzte er diese einige Monate lang in Angst und Schrecken, bis er schließlich Ende April in die Psychiatrie eingewiesen wurde.</p> <p>Gegenstand des Verfahrens sind zwei Angriffe auf Mitbewohner mit Messer. Die Zeugenbefragung aber offenbarte, dass es weit mehr Fälle gegeben hatte. „Er wollte mich umbringen“, sagte einer der Mitbewohner. Und ein anderer meinte, dass der Beschuldigte manchmal nicht mehr wie ein Mensch gewirkt habe, sondern wie ein Monster. Dann habe sich sogar sein Aussehen verändert. Ein Video zeigt, wie er vor dem Haus mit zwei großen Messern hantierte und jonglierte.</p> <h2>Gutachter: Kein Zweifel an paranoider Schizophrenie</h2> <p>Der Beschuldigte, so sagte es der psychiatrische Gutachter, leide seit etwa eineinhalb Jahren unter erheblichen sozialen Anpassungsstörungen. 2017 und 2018 habe es die ersten stationären Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen gegeben, von 2023 an seien zwölf weitere Aufenthalte gefolgt. Weil ihm die Einsicht in seine Krankheit und die Notwendigkeit der Therapie gefehlt habe, habe er häufig die Medikamente abgesetzt. Er habe aber Wahnvorstellungen gehabt, Stimmen gehört und sei psychotisch gewesen, sagte der Gutachter. An seiner paranoiden Schizophrenie bestehe kein Zweifel.</p> <p>Die ihm zur Last gelegten Taten in 2024 und 2025 habe er im Zustand einer ganz akuten halluzinatorischen Psychose begangen. Die freie Willensbildung sei eingeschränkt, wenn nicht sogar aufgehoben gewesen. Dass der Mann während des Prozesses vor Gericht mehrmals behauptet habe, noch nie jemanden geschlagen zu haben, zeige seine paranoide Symptomatik. Der Gutachter bescheinigte ihm eine „eher ungünstige“ Prognose. Noch mindestens ein Jahr müsse er in der forensischen Psychiatrie bleiben. Bei gutem Therapiefortschritt könnten die Regeln Stück für Stück gelockert werden, ehe er dann in eine betreute Wohngruppe wechseln könne.</p> <h2>So geht es im Prozess weiter</h2> <p>Der Prozess vor dem Landgericht in Waldshut wird am Freitag, 31. Oktober, fortgesetzt. Zunächst soll die Beweisaufnahme abgeschlossen werden; dann werden Staatsanwältin Bäcker und Verteidigerin Waltraud Salomon ihre Schlussvorträge halten. Das Urteil der Großen Strafkammer soll dann am kommenden Dienstag, 4. November, verkündet werden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662" target="_blank" title="Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen">Tag 1 des Prozesses: Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren.</a></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Polizei Tötungsdelikte Psychiatrie Prozeß thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesundheit-krankheit thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kaum Chancen auf Freiheit: Gutachter empfiehlt weiterhin stationäre Behandlung für Angeklagten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 11:25:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Terrier büxt aus! Die Polizei bringt den kleinen Ausreißer zu Frauchen zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/glueckliches-wiedersehen-schaffhauser-polizei-bringt-ausgebuexten-terrier-zu-frauchen-zurueck;art1371848,12509349 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die elfjährige Hundedame streunt in der Nacht einfach mal so durch Neunkirch. Bis eine Patrouille sie auf ihrer Tour entdeckt. Doch das Einfangen ist gar nicht so einfach. Wie haben es die Polizisten geschafft?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die elfjährige Hundedame streunt in der Nacht einfach mal so durch Neunkirch. Bis eine Patrouille sie auf ihrer Tour entdeckt. Doch das Einfangen ist gar nicht so einfach. Wie haben es die Polizisten geschafft?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die elfjährige Hundedame streunt in der Nacht einfach mal so durch Neunkirch. Bis eine Patrouille sie auf ihrer Tour entdeckt. Doch das Einfangen ist gar nicht so einfach. Wie haben es die Polizisten geschafft?



        <p>Die Schaffhauser Polizei scheint allmählich auf tierische Ausreißer spezialisiert zu sein. Einmal mehr brachten sie einem Besitzer seinen ausgebüxten Liebling zurück. Diesmal war es ein Terrier, genau gesagt eine Terrier-Dame, die das Weite suchte und eine Spritztour unternahm.</p> <p>„Ausgebüxter Terrier glücklich mit Besitzerin vereint“, titelt die Schaffhauser Polizei in ihrer Pressemitteilung.</p> <h2>Der Hund spaziert gemächlich durchs Dorf</h2> <p>Und das ist die Geschichte: Eine Patrouille der Schaffhauser Polizei entdeckte auf der Schaffhauser Straße in Neunkirch am Donnerstag, 30. Oktober, kurz nach 1 Uhr, einen frei laufenden, weiß-beigen Terrier. „Der Hund spazierte gemächlich auf durchs Dorf – Richtung Grabenstraße.“</p> <h2>So einfach einfangen lässt er sich nicht</h2> <p>So weit, so gut. Aber das Tier, wie sich herausstellte, eine Hunde-Dame, lie´ß sich offensichtlich nicht so einfach einfangen. Die Polizei schreibt: „Mehrere Versuche scheiterten zunächst.“</p> <p>Zum Glück sind die Polizisten gut durchtrainiert. So heißt es weiter: „Erst ein beherzter Sprint durch einen der Beamten brachte den Terrier dazu, vor dem Eingang einer Liegenschaft stehenzubleiben.“ Als sich der Polizist näherte, knurrte die Hündin. Es brauchte Geduld und vorsichtige Zureden. Und siehe da, die Polizisten gewannen das Vertrauen des Tiers.</p> <h2>Ein Chiplesegerät macht die Besitzerin ausfindig</h2> <p>Indes kam eine zweite Patrouille mit einer Hundebox und einem Chiplesegerät. Mit ein paar Leckerlis lockten die Polizisten die Hündin in die Transportbox. Sie lasen den Chip aus, somit war klar, wer die Halterin ist. Die hatte ihren kleinen Terrier schon verzweifelt gesucht, heißt es weiter.</p> <p>Die Frau kam sofort, die Freude bei Hund und Frauchen war riesig. „Die elfjährige Terrier-Dame konnte wohlbehalten übergeben werden.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Terrier büxt aus! Die Polizei bringt den kleinen Ausreißer zu Frauchen zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 07:46:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Krankheitswelle im Herbst: Welche Viren gefährden aktuell unsere Gesundheit?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/krankheitswelle-im-herbst-welche-viren-bedrohen-aktuell-unsere-gesundheit;art372586,12509291 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kalte Tage, volle Wartezimmer: Mit dem Herbst beginnen auch die Krankheitswellen. Schnupfen und Husten nehmen zu, auch Corona ist wieder da. Und wie sieht es mit der Grippe aus? Antworten gibt es vom Gesundheitsamt.  ]]></description>
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          Kalte Tage, volle Wartezimmer: Mit dem Herbst beginnen auch die Krankheitswellen. Schnupfen und Husten nehmen zu, auch Corona ist wieder da. Und wie sieht es mit der Grippe aus? Antworten gibt es vom Gesundheitsamt.<br>
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        Kalte Tage, volle Wartezimmer: Mit dem Herbst beginnen auch die Krankheitswellen. Schnupfen und Husten nehmen zu, auch Corona ist wieder da. Und wie sieht es mit der Grippe aus? Antworten gibt es vom Gesundheitsamt.



        <p>Der Hals kratzt, der Kopf schmerzt, die Nase läuft: Im Herbst machen uns nicht nur weniger Tageslicht und fallende Temperaturen zu schaffen. Viren und Bakterien haben Hochkonjunktur und eine Krankheitswelle folgt auf die nächste.</p> <h2>Welche Infektionskrankheiten sind im Kreis Waldshut in Umlauf?</h2> <p>Laut Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut wurden bislang (Stand 24. Oktober) hauptsächlich Fälle von Covid-19, Windpocken und verschiedene Magen-Darm-Erreger registriert. Die gute Nachricht: „Bisher wurde noch keine Influenza gemeldet“, teilt Julia Fohmann-Gerber, Pressesprecherin im Landratsamt, mit.</p> <p>Zum Vergleich: Im Vorjahr habe es etwa vergleichbar viele gemeldete Fälle, hauptsächlich COVID-19 und verschiedene Magen-Darm-Erreger, gegeben. Allerdings waren im Oktober 2024 zu diesem Zeitpunkt auch schon die ersten Influenzafälle gemeldet worden.</p> <p>„Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Zahl der gemeldeten Fälle von der Zahl der tatsächlich erkrankten Personen stark abweichen kann“, erklärt Fohmann-Gerber.</p> <h2>Nehmen Corona-Infektionen wieder zu?</h2> <p>Mit „Frankenstein“ ist eine neue Corona-Variante auf dem Vormarsch. Für die Stratusvariante XFG, wie sie offiziell genannt wird, sieht das Robert-Koch-Institut allerdings kein erhöhtes Risiko für die öffentliche Gesundheit.</p> <h2>Gibt es die Frankenstein-Variante bereits im Landkreis Waldshut?</h2> <p>Zum 24. Oktober wurden laut Gesundheitsamt 40 Coronafälle gemeldet. Diese würden allerdings alle von Patienten aus dem stationären Umfeld stammen. „Von diesen Fällen wurden uns keine Sequenzierungsdaten gemeldet, wir können also über die Prävalenz verschiedener Varianten im Landkreis keine Aussage treffen“, erklärt die Sprecherin des Landratsamtes.</p> <p>Eine genauere Untersuchung, um welche Corona-Variante es sich nun genau handelt, scheint auch nicht nötig. „Die derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffe werden aber voraussichtlich weiterhin vor schweren Krankheitsverläufen schützen“, so Fohmann-Gerber. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass Stratus zu schwereren Erkrankungen oder einer erhöhten Sterblichkeit führt, als andere Varianten, die im Umlauf sind.</p> <h2>Wie kann ich mich vor Infektionen schützen?</h2> <p>Egal, ob Grippe, Corona oder grippale Infekte: „Es gelten unverändert die Regeln der Hust- und Nieshygiene“, so Fohmann-Gerber. Bei Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten Kontakte reduziert werden, bei unvermeidlichen Kontakten in Innenräumen sei das Tragen einer Maske ein guter Schutz. Ebenfalls sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zu Impfungen gegen Corona und Influenza zu beachten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus Oberbürgermeister Atemwegserkrankungen Seuchen Vorsorge thema-gesundheit-krankheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Krankheitswelle im Herbst: Welche Viren gefährden aktuell unsere Gesundheit?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:20:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Fahrradfahrerin (64) wird bei einem Unfall in Bad Säckingen schwer verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/fahrradfahrerin-64-wird-beim-zusammenstoss-mit-einem-auto-in-bad-saeckingen-schwer-verletzt;art372586,12508791 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.  ]]></description>
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          Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.<br>
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        Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.



        <p>In Bad Säckingen wurde eine Fahrradfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt. Eine Trunkenheitsfahrt in St. Blasien endete mit einem Schaden von 4500 Euro. Auf der B3 im Landkreis Lörrach wurden zwei Autofahrer schwer verletzt.</p> <h2>Bad Säckingen: Beim Abbiegen kracht es</h2> <p>Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in der Bergseestraße in Bad Säckingen, nahe dem Bahnhof, am Dienstag, 28. Oktober, kurz nach 16 Uhr, ist eine 64-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.</p> <p>Eine 74-Jährige wollte mit ihrem Auto in den Ballyweg biegen. Sie übersah die Radfahrerin, die ihr entgegenkam. Auf der Kreuzung kam es zur Kollision. Die 64-Jährige stürzte, offensichtlich trug sie keinen Helm, wie die Polizei mitteilt.</p> <h2>St. Blasien: Betrunkene Autofahrerin richtet massiven Schaden an</h2> <p>Bei einer Trunkenheitsfahrt am Dienstag, 28. Oktober, hat eine 64-Jährige mit ihrem Auto in St. Blasien einen Schaden von rund 4500 Euro angerichtet. Wie die Polizei berichtet, rammte sie ein geparktes Auto und krachte in den Unterstand der Einkaufswägen bei einem Discounter. Laut Atemalkoholtest hatte die Frau 2,6 Promille Alkohol intus.</p> <p>Die 64-Jährige fuhr um 11.10 Uhr von Ibach nach St. Blasien, heißt es weiter. Sie geriet in den Gegenverkehr, sie überfuhr eine rote Ampel. Auf dem Parkplatz des Discounters am Kugelrain fuhr sie einen Suzuki an, krachte dann in den Unterstand. Bei ihrem Auto zerbrach die Heckscheibe.</p> <p>Die Frau wurde im Discounter gestellt. Eine Blutentnahme wurde veranlasst, der Führerschein beschlagnahmt.</p> <p>Der Schaden beläuft sich an ihrem Fahrzeug auf 1500 Euro, am Suzuki auf 500 Euro und am Unterstand auf 2500 Euro.</p> <h2>Efringen-Kirchen: Zwei Autofahrer nach Unfall schwer verletzt</h2> <p>Bei einem heftigen Zusammenstoß auf der B3 zwischen Efringen-Kirchen und Eimeldingen im Landkreis Lörrach am Dienstag, 28. Oktober, 18.10 Uhr, wurden die beiden Autofahrer, 62- und 56-jährig, schwer verletzt. Laut Mitteilung der Polizei kamen sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Beim Unfall entstand laut Angaben ein Schaden von 55.000 Euro.</p> <p>Der Unfall passierte beim Abbiegen. Der 62-Jährige hatte das entgegenkommende Auto des 56-Jährigen übersehen. Dessen Auto wurde nach rechts und in ein Auto geschleudert, das auf der Verbindungsstraße nach Fischingen gestoppt hatte.</p> <p>Die beiden Autos wurden vom Abschleppdienst abgeholt.</p> <p>Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Feuerwehr Unfall Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Fahrradfahrerin (64) wird bei einem Unfall in Bad Säckingen schwer verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:54:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie sind Lebensretter auf vier Pfoten – und so werden die Rettungshunde trainiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/sie-sind-lebensretter-auf-vier-pfoten-und-so-werden-die-rettungshunde-des-drk-trainiert;art372586,12508703 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?  ]]></description>
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          Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?<br>
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        Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?



        <p>Der beste Freund des Menschen: Vier Beine, weiches Fell und immer loyal. Die süße Hundeschnauze löst bei vielen Menschen nicht nur Glückshormone aus, sondern kann sogar Leben retten und den Alltag verbessern. Ob als Polizeihund, Begleithund oder Rettungshund – die Vierbeiner können viele Aufgaben erfüllen. Aber wie trainiert man einen Hund darauf, Leben zu retten? Die Leiterin der DRK-Rettungshundestaffel Yvette Feulner in Waldshut zeigt, wie ein Training aussehen kann.</p> <h2>Spaß bei der Arbeit – auch für die Hunde</h2> <p>Nachdem die Mitglieder der Rettungs- und Besucherhundestaffel des DRK Säckingen nach und nach auf dem Trainingsplatz im Klettgau eingetroffen waren, geht es für die Hunde los. Kofferraum auf – Hunde raus auf die Wiese. Für die Vierbeiner sei es wichtig, vor oder nach dem Training mit den anderen Hunden zu spielen und sich auszutoben, erklärt Feulner.</p> <p>Während die Hunde rennen, bellen und spielen, unterhalten sich die Herrchen und Frauchen der Rettungshundestaffel. Nach dem ersten Ankommen und Begrüßen werden die Trainingsgeräte aufgebaut.</p> <h2>Jeder Hund trainiert für sich</h2> <p>Nach dem Aufbau der Trainingsgeräte müssen die Vierbeiner wieder in die Autos. Jeder der Fellnasen soll nämlich alleine und ganz ungestört auf den Geräten üben, erklärt Feulner. Auch im Ernstfall betreut jeder der Führer nur einen Hund, weil Hunde ein natürliches Konkurrenzverhalten zeigen. „Jeder Hund möchte ‚seine‘ Person finden und dafür belohnt werden“, sagt die Staffelleiterin.</p> <p>Yvette Feulner ist auch Ausbilderin für Rettungshunde, Einsatzleiterin, Prüferin für „Fläche“ und „Trümmer“, und Fachberaterin für Rettungshunde im Landesverband des Badischen Roten Kreuzes. Sie hat zwei Border Collies: Finn (6) und Sjana (1).</p> <p>Die Hunde üben der Reihe nach an den vier aufgebauten Geräten: Eine quer gelegte Leiter, eine Wippe, ein quer liegendes schwankendes Brett und ein kleiner Tunnel. Den Start macht der bald siebenjährige Border Collie Finn von Feulner.</p> <h2>Jetzt heißt es für die Hunde: Ran an die Geräte!</h2> <p>Finn ist schon ein geprüfter Rettungshund und löst die Hindernisse mit Bravour. Auf dem Platz sei die Gerätearbeit ein Bestandteil der Prüfung, erklärt die Ausbilderin.</p> <p>Die Hunde lernen bei dem Hindernis der Leiter, ihre Hinterbeine gezielt zu setzen. „Intuitiv nimmt der Hund aber die Hinterbeine automatisch mit“, beschreibt Feulner die Schwierigkeit.</p> <p>Als nächstes Element ist ein waagerechtes Brett auf zwei Fässern an den jeweiligen Enden gelegt. Das Brett schwingt dadurch, wenn der Hund darüber läuft. Das fördere die Balance, so Feulner.</p> <p>Das nächste Element ist die Wippe. Diese stellt vor allem im Kippmoment eine Herausforderung für die Vierbeiner dar, da sie diesen ausbalancieren müssen.</p> <p>Als viertes und leichtestes Element müssen die tierischen Retter durch einen kleinen Tunnel laufen. Damit werden dünne Rohre und Enge simuliert, erklärt Feulner.</p> <h2>Worauf kommt es beim Training an?</h2> <p>Der Spaß für die Hunde steht dabei immer im Vordergrund. „Das ist ganz arg wichtig“, betont die Ausbilderin. Auch Verständnis und Geduld ist beim Training sehr wichtig. „An manchen Tagen ist einfach ein Wurm drin“, beschreibt Feulner: Einst im Training lief alles einwandfrei, und dann bei der Prüfung ging nichts mehr. „Das ist frustrierend und man ist dann enttäuscht. Aber das darf man nicht dem Hund ankreiden“, betont sie.</p> <h2>Welche Rassen eignen sich als Rettungshunde?</h2> <p>Jeder Vierbeiner habe eine ganz individuelle Lernkurve. „Das kann man nicht auf bestimmte Rassen begrenzen“, so Feulner. Auch die Höchstaltersgrenze von sieben Jahren wurde abgeschafft. „Aber es ergibt trotzdem Sinn, wenn man mit jungen Hunden beginnt“, sagt die Staffelleiterin.</p> <p>Der fünfjährige Sammy, ein Mischling, von Sonja Heinel ist beispielsweise aus dem Tierschutz. Die Rettungshundestaffel besteht aus 18 Mitgliedern und 19 Hunden.</p> <h2>Wie sieht die Suche aus?</h2> <p>Die Rettungshunde müssen in einem großen Gebiet Personen finden. Dabei gibt es verschiedene Arten von Rettungshunden. Es gibt Flächensuchhunde, Trümmersuchhunde und sogenannte Mantrailer.</p> <p>Es gibt zwei verschiedenen Anzeigearten für Hunde, wenn diese eine Person gefunden haben. „Verbeller“ bleiben bei der gefundenen Person und zeigen den Fund durch Bellen an. „Rückverweiser“ kehren zum Hundeführer zurück, zeigen den Fund an und führen ihn zur Person.</p> <p>Ein Flächensuchhund muss in einer Prüfung zwei vermisste Personen in einem etwa 45.000 Quadratmeter großen Gebiet finden. Der Suchhund hat dafür 30 Minuten Zeit. Auf einem Trümmergelände, das circa 800 bis 2.500 Quadratmeter groß ist, muss der Hund in 20 Minuten drei Personen finden.</p> <h2>Was gehört zu einem geprüften Rettungshundeführer dazu?</h2> <p>Um im Einsatz mit seinem Vierbeiner helfen zu können, muss man eine Reihe strenger Prüfungen bestehen. Voraussetzung für jeden Hund ist ein Verhaltens- und Grundfertigkeitstest. „Der Hund darf keinerlei Aggression zeigen“, erklärt die Staffelleiterin und Prüferin. Yvette Feulner ist zwar selbst ausgebildete Prüferin, darf ihre eigene Staffel jedoch nicht prüfen.</p> <p>Ein weiteres Prüfungsmodul für die Vierbeiner ist Gehorsam. „Das ist quasi eine Unterordnungsprüfung“, erklärt Feulner. Für Trümmersuchhunde gilt zusätzlich das Bestehen der Gewandtheitsprüfung. Hierbei müssen die Hunde drei der vier beschriebenen Hindernisse bewältigen.</p> <p>Doch auch der Hundeführer muss eine Reihe von Prüfungen bestehen. Zum Beispiel müsse der Hundeführer gewisse Suchtaktiken können. Eine Prüfungsaufgabe könnte laut Feulner etwa wie folgt aussehen: „Ein Ehepaar ist am frühen Morgen in den Wald gegangen, um Pilze zu sammeln. Die beiden kamen nicht mehr zurück und werden vermisst. Wie arbeiten Sie das Gebiet zusammen mit ihrem Hund ab?“</p> <p>Zusätzlich müssen die Hundeführer Fachfragen beantworten, Erste Hilfe am Mensch und Hund leisten können und mit einem Kompass und Karte umgehen können. Die Prüfung muss alle 24 Monate erneuert werden. Aktuell besitzt die DRK Rettungshundestaffel Bad Säckingen elf geprüfte Rettungshunde-Teams. Die DRK Rettungshundestaffel Bad Säckingen finanziert sich über Spendengelder, und ist daher auf diese angewiesen, erklärt Feulner.</p> <h2>Flächen- und Trümmersuchhunde und Mantrailer: Was sind die Unterschiede?</h2> <p>Ein <strong>Flächensuchhund</strong> ist ein Hund, der frei laufend große Gebiete nach dem Geruch lebender Menschen absucht.<br /> Ein <strong>Trümmersuchhund</strong> ist darauf spezialisiert, verschüttete Personen in eingestürzten Gebäuden oder Trümmerfeldern zu finden.<br /> Und ein <strong>Mantrailer</strong> verfolgt anhand eines Geruchsträgers gezielt die individuelle Spur einer bestimmten vermissten Person.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Haustiere "Mensch und Tier" Tierhaltung thema-natur-tiere thema-sicherheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie sind Lebensretter auf vier Pfoten – und so werden die Rettungshunde trainiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:45:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ohne Busfahrer aus dem Ausland fiele auch am Hochrhein über die Hälfte der Fahrten aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/ohne-busfahrer-aus-dem-ausland-fiele-auch-am-hochrhein-ueber-die-haelfte-der-fahrten-aus-30-10-25;art372586,12508699 ]]></link>      <description><![CDATA[  Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?  ]]></description>
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          Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?<br>
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        Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?



        <p>Inzwischen suchen deutsche Busunternehmen ihr Personal schon in Kenia. Auch bei der Südbaden Bus GmbH (SBG) ist die Truppe an Mitarbeitenden inzwischen bunt gemischt. Männer und Frauen mit 23 Nationalitäten tun dort ihren Dienst. Sie fahren die Fahrgäste durch Waldshut und den Landkreis, bieten erschwingliche Mobilität für alle im ländlichen Raum und sind unersetzlich, wenn es darum geht, dass der öffentliche Nahverkehr seinen Beitrag zur Verkehrswende leisten soll.</p> <p>Im Gespräch mit den SBG-Fahrern ausländischer Herkunft wird eines deutlich: Sie lieben ihren Job über alles, schätzen die Freiheit unterwegs und finden es attraktiv, dass kein Tag wie der andere ist. Klar wird: Sie sind nicht nach Deutschland gekommen, um dort Busfahrer zu werden. Sie arbeiteten hierzulande schon anderweitig, in der Industrie oder der Logistik. Oder als Security-Mitarbeiter, wie Ercan Bekci, aus der Türkei stammend.</p> <h2>Eine krisensichere Arbeit als Busfahrer</h2> <p>Nachdem er auch Entlassungen verschmerzen musste, stand sein Entschluss fest: Der neue Job sollte krisensicher sein – und das ist der Busfahrerjob bei dem Nachwuchsmangel ja mit Sicherheit. Seit drei Jahren fährt er nun schon die roten SBG-Busse durch die Region. Seitdem trifft er auf eine große Bandbreite an Fahrgästen, die eines aber gemeinsam hätten: die Erwartungshaltung, dass die Busse pünktlich zu sein haben, ganz gleich wie stark der Verkehr auch ist.</p> <p>Dabei müssten sie gerade den ausländischen Fahrern dankbar sein. „Denn ohne unsere Mitarbeiter mit Migrationshintergrund würde über die Hälfte der Busse im Depot bleiben“, sagt Uwe Mühl, SBG-Betriebsleiter für Waldshut/Lörrach. Insofern habe die Migration das Busgewerbe durchaus gerettet.</p> <h2>400 Euro Lohn im Monat in Mazedonien</h2> <p>Mendim Sinani kam vor fünfeinhalb Jahren aus Nordmazedonien an den Hochrhein. Zuerst fuhr er Lastwagen im Baustellenverkehr, dann sattelte er auf den Bus um, den er bei der SBG seit zweieinhalb Jahren fährt. Er sagt: „Seitdem ist mein Deutsch sehr viel besser geworden.“</p> <p>Im Lastwagen war er immer allein. Im Bus aber spricht er mit den Fahrgästen und diese sprechen mit ihm – learning by doing also. Wenn er Busfahrer in seinem Herkunftsland wäre, sagt der Albaner, würde er vielleicht 400 Euro im Monat verdienen, nicht genug, um damit eine Familie zu ernähren. Und öffentliche Busunternehmen wie die SBG gebe es dort gar nicht, erzählt er, nur private. „Immer nur gutes“ habe er über die SBG gehört, begründet er seine Bewerbung bei dem regionalen Verkehrsunternehmen.</p> <h2>26 Jahre Erfahrung hinter am Steuer von Bussen</h2> <p>Dass die SBG für ihn „wie eine Familie“ sei, sagt Muhamet Haxhijaj, aus dem Kosovo stammend und seit 2005 deutscher Staatsbürger. Er bringt die Erfahrung von 26 Jahren hinter dem Bussteuer mit, zuerst im Ruhrgebiet und im Bergischen Land, seit 2013 bei der SBG. Er unterstreicht: „Und ich fahre immer noch leidenschaftlich gerne. Als ich zeitweise im Kundencenter war, hat es mir echt gefehlt.“</p> <p>Die Erfahrung, sagt er, helfe ihm auch dabei, nach Schichtende abzuschalten und alles, was im Bus passiert ist, gedanklich auch dort zu lassen. Wobei ihm da Nordrhein-Westfalen die größere Herausforderung war. Dagegen sei der Hochrhein „Dorf“.</p> <p>An den Hochrhein grenzt die Schweiz an. Für regionale Bus- und auch Speditionsunternehmen ist das durchaus Konkurrenz. Doch Haxhijaj kann die nahe Schweiz nicht locken. Er sagt: „Mehr Geld zu haben ist schön, aber ich gehe trotzdem nicht von hier weg.“ Der SBG-Busfahrer sagt: „Ich bin mit meinem Lohn hier zufrieden, was will ich mehr.“</p> <h2>190 Busfahrer aus 23 Nationen</h2> <p>Von den etwa 190 Fahrern, die zur SBG-Niederlassung Waldshut gehören, haben nach Angaben von Uwe Mühl, SBG-Betriebsleiter für Waldshut/Lörrach, etwa Dreiviertel keinen deutschen Pass oder sind eingebürgerte Deutsche. Nur 25 Prozent seien ohne Migrationsgeschichte.</p> <p>Vor zehn oder 20 Jahren sei das Verhältnis zwischen beiden Gruppen noch umgekehrt gewesen, so Mühl. Und das Miteinander an 23 Nationalitäten kann durchaus auch konfliktgeladen sein, wenn, wie Mühl berichtet, Russen und Ukrainer, aber auch Mitarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien im Team zusammenarbeiten. Aber Mühl sagt: „Sicherlich gibt es mal Konflikte, aber bisher nur verbal und auf geringem Eskalationspotenzial.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ausländer Arbeitsplatz Transportgewerbe thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-zusammenleben thema-wirtschaft-branchen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ohne Busfahrer aus dem Ausland fiele auch am Hochrhein über die Hälfte der Fahrten aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:11:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Opfer-Anwalt legt Revision ein! Jetzt beschäftigt die Messerattacke in Dogern den Bundesgerichtshof  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-anwalt-des-opfers-geht-vor-den-bundesgerichtshof-30-10-25;art372586,12508680 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Gericht hat den 24-jährigen Tankstellenmitarbeiter wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Jetzt soll in der höchsten Instanz der Vorwurf eines versuchten Tötungsdelikts überprüft werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Gericht hat den 24-jährigen Tankstellenmitarbeiter wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Jetzt soll in der höchsten Instanz der Vorwurf eines versuchten Tötungsdelikts überprüft werden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-anwalt-des-opfers-geht-vor-den-bundesgerichtshof-30-10-25;art372586,12508680]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Gericht hat den 24-jährigen Tankstellenmitarbeiter wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Jetzt soll in der höchsten Instanz der Vorwurf eines versuchten Tötungsdelikts überprüft werden.



        <p>Das Urteil der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen aus der vergangenen Woche gegen einen 24 Jahre alten Tankstellenmitarbeiter, der Anfang April auf dem Tankstellengelände in Dogern einen Kunden mit mehreren Messerstichen verletzt hatte, wird nun den Bundesgerichtshof beschäftigen. Urs Gronenberg, der Rechtsvertreter des 38 Jahre alten Opfers der Messerattacken, hat beim obersten Gericht das Rechtsmittel der Revision gegen das Urteil eingelegt.</p> <h2>Es geht nicht um eine erneute Beweisaufnahme</h2> <p>Bei einer Revision geht es nicht darum, erneut in die Beweisaufnahme einzutreten und den Fall neu aufzurollen. Überprüft wird die rechtliche Bewertung. Gronenberg stößt sich daran, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-urteil-im-prozess-um-die-messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-ist-gefallen;art372586,12505597" target="_blank" title="Messerattacke an der Tankstelle: Jetzt ist das Urteil gesprochen">dass das Gericht den Angeklagten nur wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt hatte und nicht wegen eines versuchten Tötungsdelikts.</a></p> <h2>Die ursprüngliche Anklage: Versuchter Mord</h2> <p>Das aber hatten zuvor in ihren Schlussvorträgen sowohl Oberstaatsanwalt Christian Lorenz als auch Verteidigerin Christine Küpfer und er als Anwalt des Nebenklägers gefordert. Lorenz und Küpfer sprachen sich bei voneinander abweichendem Strafmaß für eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags aus; Gronenberg sah den Tatbestand des versuchten Mordes als gegeben an. Auf versuchten Mord lautete ursprünglich übrigens auch die Anklage der Staatsanwaltschaft.</p> <h2>Das Gericht fällt dann ein überraschendes Urteil</h2> <p>Völlig überraschend hatte das Gericht damals aber nicht wegen eines versuchten Tötungsdelikts geurteilt, obwohl die drei Berufsrichter und die beiden Schöffen nach damaligen Angaben des vorsitzenden Richters Martin Hauser von der Tötungsabsicht des Angeklagten überzeugt waren. Sie sahen aber auch den Tatbestand des strafbefreienden Rücktritts als gegeben.</p> <p>Der Angeklagte habe in insgesamt drei Attacken mehrmals auf das Opfer eingestochen, ohne damit die erwartete Wirkung zu erzielen. Vor der Tankstelle habe der Angeklagte reichlich Zeit und Gelegenheit gehabt, sein Werk zu vollenden. Das habe er aber nicht getan und ist stattdessen in den Shop zurückgekehrt, um bis zum Eintreffen der Polizei bei Tankkunden zu kassieren.</p> <h2>Der Anwalt befürchtet nachteilige Folgen</h2> <p>Das Rechtsmittel, so schreibt Gronenberg jetzt, habe er eingelegt, weil zu befürchten steht, dass die Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung bei seinem Mandanten im Rahmen der psychologischen Aufarbeitung eher nachteilige Folgen haben werde. Die Belastung eines Revisionsverfahrens habe er ausführlich mit seinem Mandanten erörtert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>So verlief der Prozess</h2> </div> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/messer-attacke-in-dogern-prozess-gegen-24-jaehrigen-startet-heute;art372586,12488468" target="_blank" title="Messer-Attacke an der Tankstelle in Dogern: Stimmen im Kopf fordern Angeklagten zum Zustechen auf">Tag 1: Stimmen im Kopf fordern Angeklagten zum Zustechen auf</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/messerattacke-in-dogern-schock-an-der-tankstelle-zeugen-berichten-entsetzt-09-10-25;art372586,12495698" target="_blank" title="„Er hat getan, als wäre nichts geschehen“: Zeugen beschreiben die Messerattacke an der Tankstelle">Tag 2: „Er hat getan, als wäre nichts geschehen“: Zeugen beschreiben die Messerattacke an der Tankstelle</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/messerattacke-in-dogern-staatsanwalt-wittert-taktisches-spiel-im-prozess-um-messerattacke;art372586,12498667" target="_blank" title="Paranoide Schizophrenie? Staatsanwalt wittert taktisches Spiel im Prozess um Messerattacke">Tag 3: Der Gutachter gibt seine Einschätzung ab, der Staatsanwalt wittert taktisches Spiel. </a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nach-der-messerattacke-von-dogern-muss-der-angeklagte-vermutlich-mehrere-jahre-ins-gefaengnis;art372586,12503019" target="_blank" title="Er sticht dreimal auf einen Tankstellenkunden ein: Nun droht dem Mitarbeiter eine lange Haftstrafe">Tag 4: Dem Mitarbeiter droht lange Haftstrafe</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-urteil-im-prozess-um-die-messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-ist-gefallen;art372586,12505597" target="_blank" title="Messerattacke an der Tankstelle: Jetzt ist das Urteil gesprochen">Gericht spricht das Urteil im Fall der Messerattacke an der Tankstelle</a></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Prozeß Urteil Verurteilung thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Opfer-Anwalt legt Revision ein! Jetzt beschäftigt die Messerattacke in Dogern den Bundesgerichtshof]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:56:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.



        <p>Seit Anfang Mai lebt ein 41 Jahre alter Mann aus dem Norden des Landkreises Waldshut in der forensischen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses. Ein sogenanntes Sicherungsverfahren vor der ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen bietet ihm nun die Chance, die Kliniktüre hinter sich zu schließen.</p> <h2>Staatsanwältin bescheinigt paranoide Schizophrenie</h2> <p>Tatsächlich zeigt er sich am ersten Tag des Prozesses aufgeräumt, reumütig und willens, sein Leben in den Griff zu bekommen. Zuvor hatte Staatsanwältin Bäcker dem Beschuldigten eine paranoide Schizophrenie bescheinigt und sich überzeugt gezeigt, dass von dem Mann auch künftig erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten seien; er sei für die Allgemeinheit gefährlich und müsse deshalb in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden.</p> <h2>Das Amtsgericht St. Blasien übergibt das Strafverfahren</h2> <p>Zu einem Sicherungsverfahren kommt es, wenn ein mutmaßlicher Täter zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war oder nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, weil er dauerhaft verhandlungsunfähig ist. Streng genommen finden vor dem Landgericht in Waldshut derzeit zwei Verfahren gleichzeitig statt. Als das Amtsgericht St. Blasien Kenntnis vom angestrebten Sicherungsverfahren gegen den Mann erhielt, übergab es dem Landgericht ein beim Amtsgericht in St. Blasien anhängiges Strafverfahren gegen den Mann. Und so verlas Staatsanwältin Bäcker zunächst die Anklageschrift aus St. Blasien und dann die Antragsschrift für das ursprüngliche Landgerichtsverfahren.</p> <h2>Der 41-Jährige fällt mit Vergehen im Bereich St. Blasien auf</h2> <p>Im Bereich St. Blasien wird dem Mann vorgeworfen, an einem sehr frühen Morgen im Februar vergangenen Jahres nach erheblichem Genuss von Amphetaminen mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Auto unterwegs gewesen zu sein. Einige Tage später soll er in einer Gemeinde in der Region St. Blasien die gläserne Eingangstüre eines Hauses eingeschlagen haben.</p> <p>Und wiederum einige Tage später soll er in dieser Gemeinde einem Mann einen Topf um die Ohren geschlagen haben. Zu jener Zeit stand er wegen einer erfolgreichen Räumungsklage seines Vermieters auf der Straße. Die Sache mit der Straße ist dabei wörtlich zu nehmen. Denn tatsächlich lebte er zunächst für zwei bis drei Wochen in Bonndorf auf der Straße und danach für etwa fünf Monate in einem Zelt im Wald.</p> <p>Anfang Dezember vergangenen Jahres brachte ihn die Stadt Bonndorf schließlich in ihrer Obdachlosenunterkunft unter. Dort soll er dann Anfang Februar an der Tür des Zimmernachbarn geklopft und diesen unter Vorhalten von zwei Messern bedroht haben. Und etwa einen Monat später hat er laut Antragsschrift der Staatsanwältin mit einem Messer gegen die Zimmertür eines anderen Bewohners der Unterkunft geschlagen. Als dieser die Türe einen Spalt geöffnet hatte, soll der Beschuldigte das Messer in diese Richtung gestoßen haben.</p> <h2>Etliche Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen</h2> <p>Der Lebenslauf des Mannes weist etliche längere Phasen ohne Erwerbstätigkeit, aber auch schon etliche Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen aus. Die Vorhaltungen der Staatsanwältin räumte der Beschuldigte nur bedingt ein. Dass er mit Messern herumgefuchtelt habe, sei ein Riesenfehler gewesen. Das werde gewiss nie mehr vorkommen, sagte er.</p> <p>Inzwischen habe er eine regelrechte Messer-Phobie. Er habe weder auf andere Menschen eingestochen, noch diese geschlagen. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemandem weh getan“, sagte er ein ums andere Mal. Und jedes Mal fügte er die Garantie hinzu, dass er sein Leben jetzt in den Griff bekommen werde, sich um eine Wohnung, therapeutische Begleiter und einen Arbeitsplatz bemühen werde.</p> <p>Psychische Probleme liegen offenbar den vorgeworfenen Delikten in der Region St. Blasien zugrunde. Dort sollen ihm Stimmen gesagt haben, dass er Frauen zu Hilfe eilen müsse, die vergewaltigt worden seien.</p> <p><em>Der Prozess wird fortgesetzt.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Körperverletzung Prozeß Psychiatrie thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesundheit-krankheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:47:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hohe Wellen sind seine Leidenschaft – Rivan Rock Rosskopf will erster Profisurfer der Schweiz werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/rivan-rock-rosskopf-will-der-erste-profisurfer-der-schweiz-werden-hohe-wellen-sind-seine-leidenschaft;art1371848,12508653 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 19-jährige Rheinfelder wurde kürzlich Schweizer Meister im Surfen. Er wuchs in Hawaii auf und verbringt jeden Winter auf der Insel. Er träumt von den Olympischen Sommerspielen 2028 und mehr.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 19-jährige Rheinfelder wurde kürzlich Schweizer Meister im Surfen. Er wuchs in Hawaii auf und verbringt jeden Winter auf der Insel. Er träumt von den Olympischen Sommerspielen 2028 und mehr.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/rivan-rock-rosskopf-will-der-erste-profisurfer-der-schweiz-werden-hohe-wellen-sind-seine-leidenschaft;art1371848,12508653]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der 19-jährige Rheinfelder wurde kürzlich Schweizer Meister im Surfen. Er wuchs in Hawaii auf und verbringt jeden Winter auf der Insel. Er träumt von den Olympischen Sommerspielen 2028 und mehr.



        <p>Wenn draußen der Winter anbricht und in Rheinfelden der Atem in der Luft stehen bleibt, dann ist Rivan Rock Rosskopf meist nicht mehr im Lande. Der 19-Jährige verbringt die kalte Jahreszeit lieber in seiner zweiten Heimat. Dort, wo er auch im Winter die Wellen auf seinem Surfbrett fangen kann, wo der Duft von Salz in der Luft hängt und er keinen Neoprenanzug braucht, der ihn vor Kälte schützt. In Hawaii.</p> <h2>Die besten Schweizer Surfer suchen die perfekte Welle</h2> <p>Kürzlich kürte er sich in Kantabrien an der spanischen Nordküste zum Schweizer Meister im Surfen. „Das war in den letzten Jahren immer ein Ziel von mir“, sagt Rosskopf. Im vergangenen Jahr feierte er noch den U18-Titel, dieses Jahr stand er nun in der höchsten Kategorie ganz oben auf dem Podest. Während einer Woche suchten die besten Schweizer Surfer nach der perfekten Welle. Zwei davon durften sie für den Wettkampf fangen und wurden dabei bewertet.</p> <h2>Auch ein Traum: Die Königsklasse der Surfer</h2> <p>Für den Rheinfelder ist es aber nur der Anfang: Rivan Rock Rosskopf möchte 2028 bei den Olympischen Sommerspielen mitmachen, so ist Surfen seit 2021 eine olympische Disziplin. Daneben träumt er, bei der Championship Tour, der Königsklasse des Surfens, mitzufahren. „Dafür braucht es viel Geld zum Herumreisen und natürlich viel Fleiß“, sagt er.</p> <h2>Er surfte in Bremgarten auf der Flusswelle</h2> <p>Danach surfte er jeden Tag nach der Schule. Kein Wunder also, dass er 2016 bei seinem ersten Wettkampf startete. Bald folgten seine ersten Erfolge. Als er im Sommer 2019 in die Schweiz in die Ferien kam, surfte er zusammen mit seinen beiden Brüdern auf der Flusswelle in Bremgarten. Dort wurde er von lokalen Surfern entdeckt und an einen Wettbewerb eingeladen. Der Fricktaler belegte später den zweiten Platz in seiner Kategorie.</p> <h2>Zurück in der Schweiz kämpfte er erst mal mit dem Winter</h2> <p>Nach der Coronapandemie entschieden sich seine Eltern aus beruflichen Gründen, wieder in die Schweiz zu ziehen. Für Rosskopf war der erste Winter hart. „Ich wusste, was mich erwartet“, sagt er und fügt hinzu: „Aber es war ein Kulturschock für mich.“ Neben dem höheren Schulniveau in der Schweiz kämpfte der Doppelbürger auch mit seinem Hochdeutsch, da er bis dahin nur Schweizerdeutsch sprach.</p> <h2>Er verfolgt den Unterricht am Bildschirm in Hawaii</h2> <p>Statt im Winter am Meer die Wellen zu reiten, drückte er nun die Schulbank an der Bezirksschule in Rheinfelden. Der Teenager fand jedoch Halt beim Schweizer Surfverband und vor allem beim christlichen Verein „Christian Surfers“. Mit dem Online-Gymnasium, das er aktuell besucht, ändert sich nun vieles. Den Unterricht kann er über das Internet auch von Hawaii aus verfolgen und sich gleichzeitig für die Surfsaison in Europa vorbereiten. Die Prüfungen schreibt er jeweils im Frühling und Herbst in Zürich.</p> <h2>Er könnte auch für die USA starten</h2> <p>Zwischen Mai und September surft Rosskopf an den Küsten Europas. Pro Saison hat er rund 20 Wettkämpfe. „Die Wellen in Europa sind viel schwächer als in Hawaii“, sagt er. Als Doppelbürger könnte er auch für die USA starten. Das war für ihn aber nie ein Thema. „Ich träume davon, der erste professionelle Surfer der Schweiz zu werden“, sagt er – in einem Land, das kein Meer hat.</p> <p><em>Die Autorin ist Redakteurin der „Aargauer Zeitung“. Dort ist <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/rheinfelden-rivan-rock-rosskopf-ist-schweizer-meister-im-surfen-ld.4029001" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Beitrag</a> auch zuerst erschienen.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hohe Wellen sind seine Leidenschaft – Rivan Rock Rosskopf will erster Profisurfer der Schweiz werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:29:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beliebter Discounter für Heim und Garten eröffnet neuen Markt mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/beliebter-discounter-fuer-heim-und-garten-eroeffnet-neuen-markt-mit-2000-quadratmetern-verkaufsflaeche;art372585,12508560 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neuer Standort in der Nachbarschaft: Eine der 260 Filialen in Deutschland, Litauen und Österreich öffnet im Gewerbegebiet Rheinfelden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Neuer Standort in der Nachbarschaft: Eine der 260 Filialen in Deutschland, Litauen und Österreich öffnet im Gewerbegebiet Rheinfelden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/beliebter-discounter-fuer-heim-und-garten-eroeffnet-neuen-markt-mit-2000-quadratmetern-verkaufsflaeche;art372585,12508560]]></guid>
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        Neuer Standort in der Nachbarschaft: Eine der 260 Filialen in Deutschland, Litauen und Österreich öffnet im Gewerbegebiet Rheinfelden.



        <p>Es ist ein Umzug, der Schlagzeilen machte, denn zunächst war nicht klar, wohin der Heim-und-Garten-Discounter Thomas Philipps nach dem Aus in Schopfheim seine Filiale verlegen wird. Nun ist klar: Das Unternehmen, mit Sitz in Bissendorf bei Osnabrück hat im Gewerbegebiet Schildgasse in Rheinfelden in der Großfeldstraße 15 eine neue Filiale mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet.</p> <h2>Ein Team mit zehn Mitarbeitern</h2> <p>„Mit über 18.000 Artikeln bietet der neue Markt in Rheinfelden eine breite Auswahl für Haus, Garten und Alltag“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Der Markt wird geleitet von Michael Grünhoff (56), studierter Betriebswirt, gebürtig aus Nordrhein-Westfalen. Am Standort übernimmt er laut Aussage ein rund zehnköpfiges Team, zu dem auch ehemalige Mitarbeiter eines benachbarten Marktes gehören.</p> <h2>Von Schopfheim nach Rheinfelden</h2> <p>Thomas Philipps hatte seinen Sonderposten-Markt in Schopfheim wegen der Erweiterung des dortigen Lidl-Discounters schließen müssen und in Rheinfelden neue Verkaufsräume gefunden. (pm/neu)</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beliebter Discounter für Heim und Garten eröffnet neuen Markt mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:11:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ruth Reimann ist die Expertin unter den Pilzsammlern und weiß, welche Pilze wo wachsen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/ruth-reimann-kennt-jeden-pilz-im-fricktaler-wald-die-expertin-weiss-sehr-genau-wo-was-waechst;art1371848,12508549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist Pilzkontrolleurin, und der Wald ihr zweites Zuhause. Ruth Reimann über das Wetter, was dieses für die Pilze bedeutet und warum sie wenig von Pilz-Apps hält.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie ist Pilzkontrolleurin, und der Wald ihr zweites Zuhause. Ruth Reimann über das Wetter, was dieses für die Pilze bedeutet und warum sie wenig von Pilz-Apps hält.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/ruth-reimann-kennt-jeden-pilz-im-fricktaler-wald-die-expertin-weiss-sehr-genau-wo-was-waechst;art1371848,12508549]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie ist Pilzkontrolleurin, und der Wald ihr zweites Zuhause. Ruth Reimann über das Wetter, was dieses für die Pilze bedeutet und warum sie wenig von Pilz-Apps hält.



        <p>Im Pilz-Fachjargon spricht man gerne vom goldenen Oktober. Wenn sich die Blätter der Bäume langsam färben, ein feuchter Nebel über dem Waldboden hängt und das regnerische Wetter Einzug hält, ist es Zeit für die Pilzsuche. Zumindest im Optimalfall. Der bisherige Oktobermonat hielt aber einige ungünstige Abweichungen parat. Wie es in den Fricktaler Wäldern aktuell aussieht, erzählt Ruth Reimann, Präsidentin des Pilzvereins Fricktal und leidenschaftliche Pilzkontrolleurin.</p> <h2>Es war zu kalt für viele Lieblinge unter den Pilzen</h2> <p>„Die Pilzsaison ist unglaublich wetterabhängig“, gibt Kennerin Reimann zu bedenken. Zurzeit sei es nicht so super, da zu Beginn des Monats schon fast der Bodenfrost einsetzte. „Es war bereits Novemberwetter und damit zu kalt für viele Lieblinge unter den Pilzen.“ Gemeint ist hauptsächlich der Steinpilz, ein begehrtes Objekt für Pilzlerinnen und Pilzler. „Alle suchen Steinpilze und finden keine“, meint sie. Dafür sei der August mit vielen Sommersteinpilzen gesegnet gewesen.</p> <h2>Anstelle der Steinpilze sprießen die Leistlinge</h2> <p>Des einen Leid, des anderen Freud. Anstelle der Steinpilze sprießen, dank des vielen Regens Ende September, die Leistlinge wie etwa Herbstpfifferlinge oder Eierschwämme. Reimann sei bereits auf viele violette Ritterlinge gestoßen. Das zeigt: Die eigentlichen Spätherbstpilze haben aktuell Hochsaison. „Das kann sich aber alles wieder ändern“, betont sie.</p> <h2>Ein Glücksfund: Ein Schleiereulenpilz</h2> <p>Einer von Reimanns Glücksfunden hat sie nur dieser Wetterlage zu verdanken. Sie ist nämlich einem Schleiereulen-Pilz über den Weg gelaufen. „Die sieht man nicht immer.“ Einen speziellen Lieblingspilz habe die geprüfte Pilzkontrolleurin nicht. Als Pilzfachperson erfreue sie sich an jeglichen Pilzen, je seltener, desto besser.</p> <h2>Ihre Pilzkurse sind allesamt ausgebucht</h2> <p>Die Präsidentin des Pilzvereins Fricktal genießt jede Minute im Wald. Diese Freude geben sie und ihre „Vereinsgspändli“ regelmäßig an ihren Pilzerlebnistagen weiter. Diese Saison hätten die bereits stattgefundenen Events riesigen Anklang gefunden. Auch die Pilzkurse, welche Reimann gibt, seien allesamt ausgebucht. „Man merkt, dass es rund ums Pilzsuchen einen Hype gibt, gerade bei jungen Leuten.“</p> <h2>Vorsicht! Leben und Tod sind sehr nahe beieinander</h2> <p>Dass Pilze immer mehr Leute begeistern, freut Reimann sehr. Sie mahnt gleichzeitig zur Vorsicht. „Das Pilzeln ist gar nicht so einfach. Leben und Tod sind sehr nahe beieinander. Viele Speisepilze haben einen giftigen Verwandten.“ Umso wichtiger sei, dass unerfahrene Waldgänger nach einer Tour zur Pilzkontrolle gehen.</p> <h2>Pilzerkennungs-Apps bieten keine Garantie</h2> <p>Immer beliebter werden gerade bei der jungen Generation die Pilzerkennungs-Apps. Davon gibt es unzählige kostenlose Versionen und sie funktionieren simpel: Man macht ein Foto via App und lässt den Pilz automatisch identifizieren. Genau davor warnt Reimann. „Auf eine App darf man sich nie verlassen. Von einem Foto kann sehr schlecht bestimmt werden, um welchen Pilz es sich handelt. Eine Garantie hat man nicht.“</p> <h2>Lieber den Weg zum Pilzkontrolleur einschlagen</h2> <p>Man dürfe auf keinen Fall unterschätzen, wie gefährlich das werden kann. Sie empfiehlt deshalb mit Nachdruck, sich an die bewährten Pilzkontrolleurinnen und Pilzkontrolleure zu halten. Ruth Reimann bietet solche Überprüfungen mittwochs, samstags und sonntags von 17 bis 18 Uhr im Areal des Forst-Werkhofs in Rheinfelden an. In der Regel immer von September bis der Frost einsetzt – ungefähr Mitte November.</p> <h2>Unerfahrene wollen möglichst viele Pilze abernten</h2> <p>Bei den Kontrollen müsse Reimann oft viele Pilze aussortieren. Der Grund liege an Unerfahrenen, die einfach möglichst viele Pilze abernten wollen. „Das ist sehr schade, denn Pilze erfüllen wichtige Aufgaben im Wald.“ Aus Erfahrung weiß sie auch, dass viele Lebensmittelvergiftungen ihren Ursprung bei den Speisepilzen haben, gar nicht bei den Giftpilzen. „Oft werden Pilze falsch gelagert, nicht lange genug gekocht oder sind schon bei der Ernte verschimmelt.“ Allen Pilzliebhabern möchte sie deswegen auf den Weg geben, achtsam mit dem Wald umzugehen und die Gefahren des Pilzelns nicht zu unterschätzen.</p> <p><em>Die Autorin arbeitet für die „Aargauer Zeitung“. Dort ist <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/so-schaetzt-eine-pilzkontrolleurin-die-fricktaler-pilzsaison-ein-ld.4029009" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Beitrag</a> auch zuerst erschienen.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ruth Reimann ist die Expertin unter den Pilzsammlern und weiß, welche Pilze wo wachsen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:04:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Tag, an dem Möhlin einer Katastrophe entgeht – das steckt hinter dem Brand im Februar 2024  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/ein-ort-in-der-schweiz-entgeht-2024-nur-knapp-einer-katastrophe-das-steckt-hinter-dem-verheerenden-brand;art1371848,12508529 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Brand mit seltsamen Symbolen, keine Einbruchsspuren, ein Rätsel über Monate: Jetzt wird klar, was hinter dem Feuer in einem Gewerbehaus wirklich steckte. Ein 49-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Brand mit seltsamen Symbolen, keine Einbruchsspuren, ein Rätsel über Monate: Jetzt wird klar, was hinter dem Feuer in einem Gewerbehaus wirklich steckte. Ein 49-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/ein-ort-in-der-schweiz-entgeht-2024-nur-knapp-einer-katastrophe-das-steckt-hinter-dem-verheerenden-brand;art1371848,12508529]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Brand mit seltsamen Symbolen, keine Einbruchsspuren, ein Rätsel über Monate: Jetzt wird klar, was hinter dem Feuer in einem Gewerbehaus wirklich steckte. Ein 49-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten.



        <p>Nur dem raschen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass Möhlin am 23. Februar 2024 einer schweren Brandkatastrophe entging. Die Einsatzkräfte trafen in kürzester Zeit an der Industriestraße 5 ein und brachten das Feuer unter Kontrolle. Trotzdem: Das Ausmaß der Verwüstung war massiv. Die Schadensumme belief sich auf rund 1,7 Millionen Franken.</p> <h2>Die Ermittlungen der Polizei geben Rätsel auf</h2> <p>Die Ermittlungen der Polizei gaben Rätsel auf: Im Innern des Gebäudes stießen die Beamten auf mehrere mit roter Farbe gesprühte, spiegelverkehrte Hakenkreuze. Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen fanden sie keine – die Türen blieben unversehrt. Es waren keine Einbruchsspuren vorhanden.</p> <h2>Gut eineinhalb Jahre später kommt Licht ins Dunkel</h2> <p>Gut eineinhalb Jahre später haben die Strafverfolgungsbehörden Licht ins Dunkel gebracht: Es handelte sich um schwere Brandstiftung. Aufgrund zahlreicher Indizien gelangte die Staatsanwaltschaft zu der Überzeugung, dass ein Einzeltäter verantwortlich war. Der 49-Jährige musste sich jüngst vor dem Bezirksgericht Rheinfelden verantworten.</p> <h2>Motiv ist Rache am ehemaligen Vorgesetzten</h2> <p>Das von der Anklage genannte Motiv: Der Mann war Verkaufsassistent bei der betroffenen Firma, wurde jedoch entlassen. Aus Rache an seinem ehemaligen Vorgesetzten und dem Unternehmen soll er das Feuer gelegt haben. Laut Staatsanwaltschaft war er der Einzige, der zur Tatzeit nachweislich vor Ort war. Das Schlüsselsystem der Firma zeichnet Zeitpunkt und Inhaber jedes Zugangsausweises auf.</p> <h2>Aufzeichnungen belasten den Beschuldigten schwer</h2> <p>Die Aufzeichnungen zeigen, dass der Beschuldigte, ein gebürtiger Mauritier, nach Feierabend mehrfach zum Gewerbegebäude zurückkehrte. Das System registrierte seinen Badge um 18.21 und 18.37 Uhr. In diesem Zeitraum, so die Anklage, muss er die Brandherde gelegt, mehrere Computerbildschirme mit einem spitzen Gegenstand beschädigt und die roten Schmierereien angebracht haben. Nur wenig später, um 19.04 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über Rauchentwicklung in der Liegenschaft ein.</p> <p>Der Uhren- und Schmuckhändler war nicht das einzige Gewerbe im Gebäude. Im zweiten Obergeschoss betreibt „Bata Fit“ sein Fitnessstudio. Eine Kundin, die sich dort aufhielt, bemerkte den Rauch und alarmierte umgehend die Feuerwehr – sie verhinderte damit Schlimmeres.</p> <h2>Mehrere Spuren führen zum Angeklagten</h2> <p>An der Verhandlung führte die Staatsanwaltschaft aus, mehrere Puzzleteile hätten den Verdacht gegen den Beschuldigten erhärtet. So habe er am Tattag in einer Landi-Filiale eine feuerrote Sprühdose gekauft – exakt jene Farbe, mit der die Hakenkreuze an den Wänden angebracht wurden. Am Tatort fanden die Ermittler zudem Benzinspuren, die als Brandbeschleuniger dienten. Abklärungen ergaben, dass der Mann kurz vor der Tat zehn Liter Benzin gekauft hatte, obwohl sein Auto mit Diesel betrieben wird.</p> <p>Die Verteidigung argumentierte, der Angeklagte habe damit verstopfte Abflüsse in seiner Wohnung reinigen wollen. Diese Erklärung hielt das Gericht für wenig glaubwürdig.</p> <p>Bei einer Hausdurchsuchung stellte die Polizei verschiedene elektronische Geräte sicher. Eine Auswertung der Google-Suchanfragen ergab, dass der Beschuldigte nach Themen wie „Bestrafung für Brandstiftung“, „Aufklärungsraten bei Brandstiftung“, „Brandstiftung vertuschen“ und „Verhalten bei Polizeiverhör“ gesucht hatte.</p> <h2>Fotos und Videos mit schweren Gewalttaten auf dem iPhone</h2> <p>Unter den sichergestellten Geräten befand sich ein iPhone 6, auf dem die Ermittler zusätzlich Fotos und Videos entdeckten, die schwere Gewalttaten gegen Menschen und Tiere zeigen. Der Besitz solcher Inhalte ist ebenfalls strafbar. Der Beschuldigte beteuerte vor Gericht, nichts von diesen Dateien gewusst zu haben; das Gerät sei seit Längerem nicht mehr in Gebrauch gewesen. Die Verteidigung beantragte, das Material nicht zu berücksichtigen, da es keinen direkten Zusammenhang mit dem Brandfall habe – das Gericht wies den Antrag jedoch ab.</p> <h2>Der Richter zeigt keine Gnade: Drei Jahre und drei Monate</h2> <p>Das Bezirksgericht sah den Tatbestand der schweren Brandstiftung als erfüllt an. Hinzu kommt Sachbeschädigung im Umfang von rund 1,7 Millionen Franken. Erschwerend wertete das Gericht, dass der Beschuldigte kein Geständnis ablegte, keine Reue zeigte und bereits vorbestraft ist.</p> <p>Das Urteil: drei Jahre und drei Monate Freiheitsstrafe, dazu eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 150 Franken, mit einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem ordnete das Gericht eine Landesverweisung von fünf Jahren an. Ein Härtefallgesuch der Verteidigung wurde abgelehnt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.</p> <p><em>Die Autorin arbeitet für die „Aargauer Zeitung“. Dort ist <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/brandstiftung-in-moehlin-das-steckt-hinter-dem-millionenschaden-ld.4029723" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Beitrag</a> auch zuerst erschienen.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Tag, an dem Möhlin einer Katastrophe entgeht – das steckt hinter dem Brand im Februar 2024]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 08:45:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dominique Haack warnt vor Gefahren im Busverkehr – und kann sich über einen ersten Erfolg freuen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/goerwihl/dunkelheit-und-ueberfuellte-busse-dominique-haack-weist-auf-gefahren-an-der-haltestelle-in-goerwihl-hin;art372594,12508523 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Erzieherin aus Görwihl möchte die Gefahren für Schüler an der Bushaltestelle am Marktplatz verringern. Vor allem in den frühen Morgenstunden kann es dort unübersichtlich werden. Doch nun soll sich etwas ändern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Erzieherin aus Görwihl möchte die Gefahren für Schüler an der Bushaltestelle am Marktplatz verringern. Vor allem in den frühen Morgenstunden kann es dort unübersichtlich werden. Doch nun soll sich etwas ändern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/goerwihl/dunkelheit-und-ueberfuellte-busse-dominique-haack-weist-auf-gefahren-an-der-haltestelle-in-goerwihl-hin;art372594,12508523]]></guid>
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        Die Erzieherin aus Görwihl möchte die Gefahren für Schüler an der Bushaltestelle am Marktplatz verringern. Vor allem in den frühen Morgenstunden kann es dort unübersichtlich werden. Doch nun soll sich etwas ändern.



        <p>Gedränge an der Haltestelle, die Busse überfüllt, die Übersicht wegen mangelnder Beleuchtung ungenügend: Für Erzieherin Dominique Haack ist die Lage an der Bushaltestelle am Marktplatz in Görwihl, insbesondere auf der Seite beim Heimatmuseum, „äußerst besorgniserregend“. Um es vorwegzunehmen: Hier hat Haack durch ihren Einsatz bereits eine Verbesserung erreicht. Doch dazu später mehr.</p> <h2>Schülerverkehr Görwihl – St. Blasien bereitet Dominique Haack Sorgen</h2> <p>Haack lebt in Görwihl und arbeitet als Leitung im Kinderhaus in Albbruck. Die Situation im Schülerverkehr auf der Buslinie von Görwihl nach St. Blasien am frühen Morgen erfordert ihrer Beobachtung nach „die dringend sofortige Aufmerksamkeit und Maßnahmen“.</p> <p>Konkret geht es Haack um zwei Punkte:</p> <h2>Dunkelheit und überfüllte Busse</h2> <p>Erstens: „Die Busse sind regelmäßig massiv überfüllt. Viele Kinder müssen über 45 Minuten lang auf engen, kurvigen Strecken stehen“, beschreibt die Erzieherin ihre Beobachtung. Sie selbst habe Fälle erlebt, in denen Kinder sich übergeben und die Fahrt über inmitten des Erbrochenen stehen mussten. Haack führt dies unter anderem zurück auf die Enge und schlechten Fahrbedingungen. Sie kommt zu dem Schluss: „Das ist absolut unzumutbar und gesundheitlich wie psychisch belastend für alle Betroffenen“, so Haack.</p> <p>Zweitens: „Zusätzlich herrscht vor den Haltestellen gefährliches Gedränge. Besonders besorgniserregend ist die Einstiegssituation, die vollkommen unbeleuchtet ist.“ Vor allem im Winter und in den frühen Morgenstunden stelle dies ein großes Risiko dar. „In der Dunkelheit kommt es dort regelmäßig zu chaotischen und sehr unsicheren Zuständen“, so Haack.</p> <p>Diese Zustände seien aus ihrer Sicht „nicht nur untragbar, sondern stellen ein akutes Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Kinder dar“.</p> <h2>Diese Verbesserungen sind aus Sicht der Göwihlerin nötig</h2> <p>Ihre Forderung: Einsatz zusätzlicher Busse zu Stoßzeiten, eine bessere Organisation der Haltestelle oder durch eine sicherere Gestaltung der Wartebereiche. Überprüfung der Fahrpläne und Kapazitäten sowie die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs durch Schülerabfragen an allen Schulen, die angefahren werden. Schließlich Sicherung und Beleuchtung der Haltestellen sowie Verbesserung der Hygienestandards bei Zwischenfällen im Bus.</p> <h2>Was sagt die Behörde dazu?</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/irrer-schulweg-in-rechberg-sind-die-busse-teilweise-so-voll-dass-die-fahrer-schueler-stehen-lassen;art372608,12200906" target="_blank" title="Irrer Schulweg: In Rechberg sind die Busse teilweise so voll, dass die Fahrer Schüler stehen lassen">Dass schwierige Situationen rund um die Schülerbeförderung gerade im Herbst in den Fokus rücken, ist kein Einzelfall.</a> Im Fall von Görwihl steht Dominique Haack seit rund einem Jahr in Korrespondenz mit dem Amt für Wirtschaft und Mobilität beim Landratsamt Waldshut, wie die Schriftwechsel zeigen. Ergeben habe sich ihrer Meinung nach jedoch nichts. Man habe, so ist einer Antwort aus Waldshut zu entnehmen, „im vergangenen Schuljahr die Situation dieser Verbindung mehrfach geprüft“. Ergebnis: „Dabei haben wir festgestellt, dass die Fahrten ordnungsgemäß erfolgen.“</p> <p>Dominique Haack will dies so nicht stehen lassen. Sie hält an ihren Forderungen nach einer Verbesserung fest.</p> <h2>Wie wird die Zahl der Fahrgäste überprüft? Das Landratsamt erklärt das Vorgehen</h2> <p>Susanna Heim, Leiterin der Medienstelle am Landratsamt Waldshut, kann die Beobachtungen der Erzieherin nicht bestätigen und teilt auf Anfrage bezüglich der konkreten Situation in Görwihl und der Fahrgastzahlen mit: „Wir haben diese Fahrt morgens mehrfach durch die Südbadenbus zählen lassen. Auch war Prüfpersonal der Südbadenbus vor Ort und letztes Schuljahr hat auch die Polizei die Situation geprüft. Die Anzahl der Fahrgäste war stets – und ist aktuell deutlich unter der zulässigen Anzahl an Sitz- und Stehplätzen des eingesetzten Busses.“</p> <p>Heim erklärt weiter: „Wir können – kreisweit – nicht jedem Fahrgast/Schüler einen Sitzplatz bieten. Das lassen die Finanzen nicht zu.“ Erst wenn die gesetzliche Anzahl an Steh- und Sitzplätzen erreicht sei, ungeachtet von Sondersituationen, und es keine anderweitige Lösung gäbe, „wird für mehr Kapazitäten, gegebenenfalls in Form eines weiteren Busses gesorgt“, so Heim.</p> <p>Bei der Linie Görwihl – St. Blasien sei dies aktuell jedoch nicht gegeben.</p> <h2>Erfolg für Dominique Haack: Görwihl will eine neue Straßenlaterne an der Haltestelle installieren</h2> <p>Einen Erfolg kann Dominique Haack dennoch verbuchen: Bürgermeister Mike Biehler teilt auf Anfrage des SÜDKURIER mit, dass an der Bushaltestelle beim Heimatmuseum noch dieses Jahr eine neue Straßenleuchte errichtet wird. Dies sei möglich, da bereits ein entsprechendes Kabel vorhanden sei. Biehler reagiert damit auf den Vorstoß von Dominique Haack. Der Gemeinde Görwihl obliegt die Zuständigkeit für die Haltestellen. Weitere bauliche Maßnahmen schloss Biehler vorerst aus.</p> <p>Jedoch sei der Bauhof mit einem Elektriker daran, alle Straßenleuchten am Marktplatz auf LED umzustellen, „das gibt schon mal eine Verbesserung“.</p> <h2>Auch Eltern sind in der Pflicht</h2> <p>Trotzdem sieht er die Eltern beim Verhalten der Kinder und Jugendlichen im Wartebereich und beim Einsteigen in der Pflicht. „Da sind die Eltern mitverantwortlich“, sagt Biehler.</p> <p>Das sieht auch das Landratsamt so. „Beim Austausch mit der Bürgerin hat Lothar Probst (Amt für Mobilität im Landratsamt) auch auf die Eigenverantwortung der Eltern für ihre Kinder an der Haltestelle hingewiesen“, teilt Pressesprecherin Susanna Heim mit. Im Schreiben des Amtes heißt es dazu: „Für die Situation an der Haltestelle sind insbesondere die Kinder und Jugendlichen und ihre Eltern verantwortlich.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:14:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Auto kracht in der Schweiz in ein Militärfahrzeug – Fahrer kommt ins Spital  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unfall-in-der-schweiz-auto-kracht-bei-beringen-in-militaerfahrzeug-fahrer-verletzt-soldaten-unter-schock;art372586,12508020 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unfall-in-der-schweiz-auto-kracht-bei-beringen-in-militaerfahrzeug-fahrer-verletzt-soldaten-unter-schock;art372586,12508020]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.



        <p>Ein beträchtlicher Schaden entstand bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Militärfahrzeug bei Beringen (Kanton Schaffhausen). Der Autofahrer wurde ins Spital gebracht. Die Polizei am Hochrhein hatte mit einem Einbruch, einem Einbruchversuch und einer Unfallflucht zu tun.</p> <h2>Beringen (CH): Beim Einbiegen auf die H13 kracht es</h2> <p>Ein Auto und ein Schweizer Militärfahrzeug sind am Montag, 27. Oktober, kurz nach 18 Uhr, bei Beringen (Kanton Schaffhausen) auf der H13 ineinander gekracht. Laut Mitteilung der Kantonspolizei wurde der 64-jährige Autofahrer verletzt und von der Ambulanz in ein Spital gebracht. Die Besatzung des Militärfahrzeugs habe einen Schock erlitten. Es entstand ein beträchtlicher Schaden.</p> <p>An der Einmündung zur H13 soll der 64-Jährige kurz angehalten haben, aus Richtung Neunkirch nahte das von einem 19-jährigen Soldaten gesteuerte Militärfahrzeug. Als dies den Einmündungsbereich passierte, sei der 64-Jährige losgefahren. Der Soldat trat laut Angaben voll auf die Bremse, den Zusammenstoß konnte er jedoch nicht verhindern.</p> <p>Ein Teil der H13, die von Schaffhausen bis an die Grenze bei Erzingen führt, musste für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.</p> <p>Zwei Patrouillen der Schaffhauser Polizei, eine Patrouille der Militärpolizei, die Feuerwehr Neuhausen Oberklettgau mit 14 Einsatzkräften, eine Ambulanz-Crew der Spitäler Schaffhausen sowie in privates Abschleppunternehmen (mit zwei Fahrzeugen) waren im Einsatz.</p> <p>Zum genauen Unfallhergang wird ermittelt.</p> <h2>Wutöschingen: Einbruch in Physiotherapiepraxis</h2> <p>Unbekannte sind zwischen Freitag, 24. Oktober, 14.50 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 7.50 Uhr, in eine Praxis für Physiotherapie in der Hauptstraße in Wutöschingen eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, knackten sie einen Büroschrank und leerten die Wechselgeldkasse. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Gegenstände gestohlen worden seien.</p> <p>Die Polizei im Posten Wutöschingen (07746/92850) und die Polizei im Revier Waldshut (07751/8316-531) nehmen Hinweise entgegen. Wer hat im genannten Zeitraum in der Hauptstraße etwas beobachtet?</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Unbekannte wollen in Zulassungsstelle einbrechen</h2> <p>Unbekannte haben zwischen Freitag, 24. Oktober, 13 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 6.30 Uhr, über eine Seitentür versucht, in die Zulassungsstelle in der Alfred-Nobel-Straße in Waldshut-Tiengen einzubrechen. Wie der Polizeimeldung zu entnehmen ist, gelang es ihnen nicht. Wie hoch der Schaden ist, ist bisher nicht bekannt.</p> <h2>Steinen: Unfallbeteiligter fährt davon</h2> <p>Nach einem Auffahrunfall an einem Zebrastreifen on der Kirchstraße in Steinen am Sonntag, 26. Oktober, 14.25 Uhr, ist einer der Beteiligten nach einem kurzen Wortwechsel davongefahren, berichtet die Polizei. Sie sucht Zeugen, vor allem den Fußgänger, der dort die Straße überquert hat.</p> <p>Ein 47-Jähriger musste bremsen. Der Fahrer im Auto dahinter bemerkte dies wohl zu spät, heißt es weiter. Es krachte. Am Fahrzeug des 47-Jährigen entstand ein Schaden von rund 2500 Euro.</p> <p>Die Polizei Lörrach (07621/176-0) hofft auf Hinweise zum unbekannten Fahrer und dessen Auto. Es könnte sich um einen roten Fiat mit LÖ-Kennzeichen handeln.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Feuerwehr Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Auto kracht in der Schweiz in ein Militärfahrzeug – Fahrer kommt ins Spital]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:47:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere tote und verletzte Ziegen: War es schon wieder der Wolf?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/tote-ziegen-in-st-blasien-war-es-schon-wieder-der-wolf;art372586,12507999 ]]></link>      <description><![CDATA[  In St. Blasien meldet die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt fünf tote und zwei verletzte Ziegen. Jetzt wird untersucht, was mit den Tieren geschehen ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In St. Blasien meldet die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt fünf tote und zwei verletzte Ziegen. Jetzt wird untersucht, was mit den Tieren geschehen ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/tote-ziegen-in-st-blasien-war-es-schon-wieder-der-wolf;art372586,12507999]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In St. Blasien meldet die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt fünf tote und zwei verletzte Ziegen. Jetzt wird untersucht, was mit den Tieren geschehen ist.



        <p>Fünf Ziegen sind tot, zwei verletzt: Die Zahl der Tiere, die in St. Blasien zu Schaden gekommen sind, ist groß.</p> <p>Mitarbeitende der FVA dokumentierten die Situation vor Ort. Die Tierkörper werden an den Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämtern (CVUA) Freiburg pathologisch untersucht.</p> <h2>Wolf könnte Verursacher sein</h2> <p>Genetische Abstrichproben werden am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik untersucht. „Ein Wolf kann als Verursacher zum aktuellen Zeitpunkt weder sicher ausgeschlossen noch bestätigt werden“, heißt es in einer Pressemeldung.</p> <p>Der Wolf ist zurück in unserer Region: <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wolf-zurueck-in-bw-alles-ueber-woelfe-zwischen-bodensee-schwarzwald-und-hochrhein;art417930,12202405" target="_blank" title="Der Wolf ist zurück in unserer Region: Alle wichtigen Entwicklungen rund um das Raubtier">Alle wichtigen Entwicklungen rund um das Raubtier.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Rund um den Wolf</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wolf-luchs-und-co-welche-raubtiere-in-unseren-waeldern-leben-und-was-sie-fressen;art372586,12397251" target="_blank" title="Wolf, Luchs und Co.: Diese Raubtiere leben in unseren Wäldern">Wolf, Luchs und Co.: Diese Raubtiere leben in den Wäldern Südbadens</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/gerissene-kaelber-ziegen-und-huehner-im-schwarzwald-wenn-es-der-wolf-nicht-war-wer-dann;art372586,12397220" target="_blank" title="Gerissene Kälber, Ziegen und Hühner: Wenn der Wolf als Verursacher ausscheidet – wer war es dann?">Gerissene Kälber, Schafe und Hühner: Wenn es nicht der Wolf war, wer dann?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/woelfe-sind-zurueck-so-reagieren-sie-richtig-bei-einer-wolf-begegnung-im-wald-20-06-25;art372586,12398769" target="_blank" title="Begegnung mit einem Wolf: Das müssen Sie wissen">Begegnung mit dem Wolf – was müssen Waldbesucher wissen?</a></li> </ul> </div> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Tiere Nutztiere Artenschutz thema-natur-umwelt thema-natur-tiere]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehrere tote und verletzte Ziegen: War es schon wieder der Wolf?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:41:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf Intensivstation im Klinikum: Haben sich die 14,3 Millionen Euro für den Interimsbau gelohnt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/klinikum-hochrhein-hat-sich-der-14-millionen-euro-interimsbau-wirklich-gelohnt;art372586,12507995 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.  ]]></description>
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          Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/klinikum-hochrhein-hat-sich-der-14-millionen-euro-interimsbau-wirklich-gelohnt;art372586,12507995]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.



        <p>Wer in der Intensivstation eines Krankenhauses landet, ist schwer krank und kämpft vielleicht sogar ums Überleben. Aktuell hat der Landkreis Waldshut im Klinikum Hochrhein 14 Intensivbetten. Im Jahr 2024 sind hier 794 Patienten im Durchschnitt etwa drei Tage lang gelegen. 250 von ihnen mussten künstlich beatmet werden. Kann es da nicht schnell mal eng werden?</p> <p>„Entsprechend der aktuellen Auslastung ist die bestehende Bettenkapazität derzeit ausreichend“, versichert Götz Bosse, Chefarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, auf Nachfrage. Wegen des demografischen Wandels sei jedoch auch im Kreis Waldshut mit einem Anstieg intensivpflichtiger Patienten zu rechnen.</p> <h2>Neubau hat ein Intensivbett mehr</h2> <p>Für den Neubau in Albbruck seien daher 15 Intensivbetten sowie 15 sogenannte Intermediate-Care-Betten (IMC) vorgesehen. „IMC-Betten dienen der engmaschigen Überwachung und Betreuung von Patienten, die mehr Pflegebedarf haben als auf einer Normalstation, jedoch keine vollumfängliche Intensivtherapie benötigen“, so der Experte.</p> <p>Ob ein Patient auf die Intensivstation aufgenommen wird, werde interdisziplinär entschieden – „das heißt: mehrere Fachrichtungen wie etwa Intensivmedizin, Innere Medizin, Chirurgie und Pflege treffen die Entscheidung gemeinsam.“ Die dafür geltenden Kriterien und Entscheidungsgrundlagen seien in einer sogenannten Standard-Operating-Procedure (SOP) festgelegt.</p> <p>„Wir haben das Geld gut angelegt und haben hier einen Standort für exzellente Medizin unter nicht ganz optimalen Bedingungen.“ So lautete nur einer der vielen lobenden Sätze von Manfred „Manne“ Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, während seines Besuchs auf der Intensivstation im Klinikum Hochrhein.</p> <p>Landrat Martin Kistler sei regelmäßig gefragt worden, ob sich die Kosten für den Nordbau am Klinikum in Höhe von 14,3 Millionen Euro gelohnt hätten. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass der geplante Gesundheitspark in Albbruck die Räumlichkeiten bereits im Jahr 2030 wieder überflüssig machen soll.</p> <h2>Land fördert mit rund fünf Millionen Euro</h2> <p>Doch während des Besuchs von Minister Lucha waren sich die anwesenden Amtsträger einig: Ja, das Geld sei mit dem Nordbau schnell, pragmatisch und gut angelegt worden. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass es sich dabei um einen Interimsbau handele. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt damals mit rund dreieinhalb Millionen Euro. In diesem Jahr kamen nochmal etwa eineinhalb Millionen Euro Nachförderung dazu.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die medizinische Versorgung in Zukunft</span><span>Der Gesundheitspark Hochrhein entsteht auf einem 93.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Bundesstraße 34 und Rhein südlich der Gemeinde Albbruck. Herzstück ist das neue Klinikum des Landkreises mit 350 Betten. Geplant sind ferner ein Ärztehaus mit ergänzenden ambulanten medizinischen Angeboten sowie weitere medizinische Dienstleistungen wie Physiotherapie, Apotheke und Sanitätshaus. Der Gesundheitspark soll mit zwei Zu- und Abfahrten an die B34 angebunden werden. Geplant ist auch der Bau eines Parkhauses.</span></label></div> <p>Der Spatenstich erfolgte Ende September 2020. Schon ein Jahr später und noch während der Corona-Pandemie ist das Gebäude mit seinen 14 Intensivbetten in Betrieb gegangen. Für besonders intensive Fälle stehen vier Einzelzimmer mit Hygieneschleuse zur Verfügung. Der Nordbau beherbergt neben der Intensivstation die Stationen Belchen Nord und Herzogenhorn Nord. So sind im Erweiterungsbau gesamt 62 Betten entstanden.</p> <p>Ermöglicht hat den schnellen Bau des Interimsgebäudes am Klinikum Hochrhein vor allem der fränkische Modulbauspezialist Cadolto. Er besteht aus 57 Modulen, die bereits im Werk mit dem kompletten Innenleben ausgestattet wurden – darunter Fenster, Türen, Heizkörper, Einbauschränke und Steckdosen. Die fertigen Module wurden in Waldshut dann per Schwertransport angeliefert, mit einem Kran auf das Stelzenfundament gesetzt und miteinander verbunden.</p> <h2>Neues Zentralklinikum löst jetzige Intensivstation ab</h2> <p>In fünf Jahren soll die Intensivstation dann erneut umziehen. Schon Anfang 2026 sollen die Bagger auf dem Gelände des künftigen Gesundheitsparks Hochrhein rollen. Das neue Zentralklinikum bei Albbruck ist das wohl größte Projekt in der Geschichte des Landkreises Waldshut.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Oberbürgermeister B34 Zentralklinikum Krankenhaus "Medizinische Einrichtung" Ärzte thema-gesundheit-system]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf Intensivstation im Klinikum: Haben sich die 14,3 Millionen Euro für den Interimsbau gelohnt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:18:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Pläne, große Namen: Wie Edeka, Netto und McDonalds für einen Wandel in Lottstetten sorgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/jestetten/grosse-plaene-grosse-namen-wie-edeka-netto-und-mcdonalds-fuer-einen-wandel-in-lottstetten-sorgen;art372613,12507938 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lottstetten verändert sich rasant. Mit dem neuen Gewerbegebiet entsteht eine Einkaufslandschaft, die neue Impulse setzt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Lottstetten verändert sich rasant. Mit dem neuen Gewerbegebiet entsteht eine Einkaufslandschaft, die neue Impulse setzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/jestetten/grosse-plaene-grosse-namen-wie-edeka-netto-und-mcdonalds-fuer-einen-wandel-in-lottstetten-sorgen;art372613,12507938]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lottstetten verändert sich rasant. Mit dem neuen Gewerbegebiet entsteht eine Einkaufslandschaft, die neue Impulse setzt.



        <p>Lottstetten, die kleinere der beiden Gemeinden im ehemaligen Zollausschlussgebiet tritt – gewerbetechnisch gesehen – aus dem Schatten der großen Schwester Jestetten. Mit der Erschließung des Gewerbegebiets „Hinter der Kapelle“ war die Gemeinde in der Lage, mehr als drei Hektar Gewerbefläche anzubieten, und bis auf ein Grundstück sind alle Flächen nicht nur verkauft, sondern inzwischen auch bebaut. Drei Betriebe haben bereits geöffnet, weitere stehen kurz vor der Eröffnung.</p> <p>Es hat lange gedauert, bis es der Gemeinde Lottstetten gelungen war, den Weg vom bäuerlich geprägten Dorf zu einer Dienstleistungsgemeinde zurückzulegen. Während der Gemeinderat sich bis in die 1990er Jahre schwertat, neues Gewerbe anzusiedeln, ja sogar nur ein neues Baugebiet auszuweisen, begann mit Bürgermeister Jürgen Link ein langsames Herantasten an die Möglichkeiten.</p> <p>Aufgrund der unzureichenden Anbindung an das Autobahnnetz war schnell klar, dass produzierendes Gewerbe kaum den Weg in den südlichen Jestetter Zipfel finden wird. Spielhallen und Wettbüros lieferten zwar über die Vergnügungssteuer einen stattlichen Beitrag zum Gemeindehaushalt, dennoch ist dieses Gewerbe nicht unbedingt jenes, mit dem sich die Gemeinde und ihre Einwohner gerne identifizieren wollen.</p> <h2>Gewerbegebiet Lottstetten wächst</h2> <p>Da Lottstetten jedoch im Gegensatz zu Jestetten kein Unterzentrum ist, war es zunächst schwer, in der lukrativen Sparte des Einzelhandels Fuß zu fassen. Ein kleiner Supermarkt entstand bereits Mitte der 1990er Jahre, allerdings fand die Kundschaft aus der Schweiz kaum den Weg dorthin. Erst nach dem Abriss des ehemaligen Ibico-Betriebsgebäudes begann mit Lidl, Dm-Markt, Deichmann und anderen Discountern ein neues Zeitalter.</p> <p>Und dann wollten die Verantwortlichen der Gemeinde ein noch größeres Stück des Kuchens, zumal Edeka nach einer geeigneten Fläche suchte. Diese war auch in Lottstetten zunächst nicht vorhanden, weshalb der Flächennutzungsplan dahin geändert wurde, das Gewann „Hinter der Kapelle“ jenseits der Bundesstraße zu erschließen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gewerbegebiet</span><span>Das Gewerbegebiet „Hinter der Kapelle“ bietet auf rund 3,5 Hektar Platz für einen großen Edeka-Markt, einen Netto-Discouter, eine Rossmann-Drogerie, ein McDonalds-Restaurant, eine Tankstelle und eine Waschanlage. Der große Edeka-Markt wird am 20. November eröffnen. Netto, McDonalds und die Waschanlage sind bereits offen.</span></label></div> <h2>Edeka, Netto, Rossmann und mehr</h2> <p>Nun war der Weg frei für einen großen Wurf. Da Edeka Investitionen in Höhe von rund 22 Millionen Euro zusagte und mehr als 100 neue Arbeitsplätze versprach, wurde vor vier Jahren der entsprechende Bebauungsplan beschlossen.</p> <p>Edeka mit Café, Lebensmittelmarkt und einem Markt für Getränke und Non-Food-Artikel möchte am 20. November 2025 eröffnen. daneben umfasst die Einkaufslandschaft einen Netto-Markt, der bereits eröffnet hat, und eine Rossmann-Drogerie.</p> <p>Außerdem gehört ein Parkhaus für 250 Fahrzeuge zum Edeka-Ensemble. Nun war war die Bevölkerung eingeladen, die kurz vor dem Abschluss der Arbeiten stehende Baustelle zu besichtigen – eine Einkaufswelt, die durchaus Eindruck macht.</p> <h2>McDonalds, Autowaschanlage und Tankstelle</h2> <p>Daneben findet sich auf dem neuen Gewerbegebiet, das durch einen eigens dafür errichteten Kreisverkehr erreicht werden kann, seit rund einem Jahr ein McDonalds-Restaurant und eine jüngst eröffnete Autowaschanlage. Eine Tankstelle befindet sich gerade im Bau.</p> <p>Bürgermeister Andreas Morasch zeigte sich im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden: „Wir haben nun moderne und attraktive Einkaufsmöglichkeiten in unserer Gemeinde, die auch vielen Menschen Arbeitsplätze bieten.“ Und wenn der Bedarf bestehen sollte, kann das Gewerbegebiet einfach nach Süden erweitert werden.</p> <p>Wie das Ganze allerdings mit der Aufwertung des Dorfkerns harmonieren soll, ist eine andere Frage, die an anderer Stelle erörtert werden kann.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Große Pläne, große Namen: Wie Edeka, Netto und McDonalds für einen Wandel in Lottstetten sorgen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 06:52:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Psychose, Alkohol, Feuer: Warum ein Mann seine Matratze in Waldshut-Tiengen anzündete  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/warum-ein-mann-seine-matratze-in-waldshut-tiengen-anzuendete;art372586,12507820 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er wollte zurück zu seiner Mutter: Ein 44-Jähriger steht vor Gericht, weil er nicht mehr in seiner Unterkunft leben wollte. Weil der Angeklagte geschützt werden muss, wird hinter verschlossenen Türen verhandelt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Er wollte zurück zu seiner Mutter: Ein 44-Jähriger steht vor Gericht, weil er nicht mehr in seiner Unterkunft leben wollte. Weil der Angeklagte geschützt werden muss, wird hinter verschlossenen Türen verhandelt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/warum-ein-mann-seine-matratze-in-waldshut-tiengen-anzuendete;art372586,12507820]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Er wollte zurück zu seiner Mutter: Ein 44-Jähriger steht vor Gericht, weil er nicht mehr in seiner Unterkunft leben wollte. Weil der Angeklagte geschützt werden muss, wird hinter verschlossenen Türen verhandelt.



        <p>Der zweite Verhandlungstag der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen im Sicherungsverfahren gegen einen 44 Jahre alten Beschuldigten wegen gefährlicher Brandstiftung fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.</p> <p>Die Nichtöffentlichkeit hatte Ulrich Cramm, der Anwalt des erkennbar schwer psychisch kranken Mannes, zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte beantragt. Die Mutter und eine Betreuerin des Mannes aus der psychiatrischen Klinik wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen.</p> <p>In seiner Antragsschrift hatte Staatsanwalt Martin Fleiner dem Beschuldigten eine paranoide Psychose bescheinigt. Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/er-soll-sein-bett-angezuendet-weil-er-nicht-mehr-in-der-unterkunft-leben-wollte-44-jaehriger-steht-vor-gericht;art372586,12500710" title="Bett in der Unterkunft steht in Flammen: 44-Jähriger steht wegen schwerer Brandstiftung vor Gericht">im April dieses Jahres die Matratze seines Bettes in einer Unterkunft an der Schmitzinger Straße in Waldshut</a> angezündet zu haben.</p> <p>Weil das Feuer in dem spartanisch eingerichteten Raum keine Nahrung fand, hielt sich der Schaden in Grenzen. Renovierungsbedarf bestand danach aber gleich wohl. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Mann mit fix und fertig gepackten Sporttaschen vor der Unterkunft.</p> <h2>Welche Erkenntnisse bringt der zweite Verhandlungstag?</h2> <p>Am zweiten Verhandlungstag sagte eine Polizeibeamtin aus, dass der Mann auf sie einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht habe. Er habe sich zunächst geweigert, sich von den Sanitätern des Roten Kreuzes untersuchen zu lassen. Allerdings habe er sich festnehmen lassen, er sei auch selbst in den Streifenwagen eingestiegen. „Ich hatte das Gefühl, dass er verstanden hat, worum es geht“, sagte die Beamtin.</p> <h2>Was bisher geschah</h2> <p>Am ersten Verhandlungstag sagte bereits ein Polizeibeamter aus, dass der Beschuldigte stark angetrunken gewesen sei. Er sprach von einem Wert zwischen 1,5 und 2,2 Promille. Hinzu seien Psychopharmaka und Amphetamine gekommen.</p> <p>Der Beschuldigte gab jetzt an, die Matratze damals aus Frust angezündet zu haben. Inwieweit diese Aussage gewertet werden kann, muss das Gericht entscheiden. Der Mann sprach extrem leise und zusammenhanglos.</p> <p>Der Mann habe zum Feuerzeug gegriffen, so der Staatsanwalt am ersten Verhandlungstag, weil er nicht mehr in der Unterkunft habe wohnen wollen. Er habe zurück zu seiner Mutter wollen, ergänzte damals einer der Polizeibeamten. In der psychiatrischen Klinik muss er laut Antragsschrift untergebracht werden, weil auch künftig erhebliche rechtswidrige Taten von ihm zu erwarten sind. Er sei gefährlich für die Allgemeinheit.</p> <h2>So geht es weiter</h2> <p>Auch die nächste Sitzung wird hinter verschlossenen Türen stattfinden. Dann werden der psychiatrische Sachverständige sein Gutachten und Staatsanwalt und Strafverteidiger ihre Schlussvorträge halten. Die Urteilsverkündung durch Stephan Elsner, den Vorsitzenden der Strafkammer, wird dann wieder öffentlich sein.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Prozeß Körperverletzung Tötungsdelikte thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Psychose, Alkohol, Feuer: Warum ein Mann seine Matratze in Waldshut-Tiengen anzündete]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:41:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mord in Rheinfelder Pizzeria: Tatverdächtiger war polizeibekannt, aber nicht ausreisepflichtig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mord-in-pizzeria-in-rheinfelden-tatverdaechtiger-war-polizeibekannt;art417930,12507440 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mord-in-pizzeria-in-rheinfelden-tatverdaechtiger-war-polizeibekannt;art417930,12507440]]></guid>
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        Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.



        <p>Eine Woche ist es her, dass der Wirt einer Pizzeria in <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/toetungsdelikt-in-rheinfelden-ehemaliger-angestellter-soll-wirt-getoetet-haben-23-10-25;art417930,12504295" target="_blank" title="Tötungsdelikt in Rheinfelden: Ehemaliger Angestellter soll Wirt umgebracht haben">Rheinfelden in seiner Gaststätte tot aufgefunden wurde.</a> Über Einzelheiten des mutmaßlichen Mordes ist weiterhin kaum etwas bekannt – zum Tatverdächtigen gibt es nun aber weitere Details.</p> <h2>Ermittlungsverfahren gegen Tatverdächtigen in der Vergangenheit</h2> <p>Beim bereits am Dienstagabend wegen Mordverdachts verhafteten Verdächtigen handelt es sich um einen 28-jährigen Afghanen, der nach Polizeiangaben ein ehemaliger Angestellter des Opfers war. Das Motiv sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, sagt Michael Jahn, Erster Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Freiburg.</p> <p>Jedoch seien gegen den Beschuldigten in der Vergangenheit bereits Ermittlungsverfahren geführt worden, unter anderem wegen Körperverletzung, sagt der Staatsanwalt. Die Verfahren seien aber aufgrund fehlender Beweislage, beziehungsweise mangels Strafantrag des Verletzten, eingestellt worden.</p> <p>2022 sei der Beschuldigte durch das Amtsgericht Lörrach wegen des fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer geringen Geldstrafe verurteilt worden. Fahrlässigkeit kann in diesem Fall bedeuten, dass der Fahrer selbst davon ausging, eine gültige Erlaubnis zu haben, er also nicht bewusst ohne Erlaubnis gefahren ist.</p> <h2>Afghane hat Aufenthaltserlaubnis</h2> <p>Wie der Rheinfelder Ordnungsamtsleiter Dominic Rago auf SÜDKURIER-Anfrage erklärt, sei der 28-jährige Afghane nicht ausreisepflichtig. Er verfüge seit 2023 über eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen. Diese wird auf drei Jahre befristet, kann aber verlängert werden.</p> <p>Laut der Stadt Rheinfelden ermögliche der Aufenthaltstitel auch die legale Arbeit in Deutschland. Über das Beschäftigungsverhältnis des Verdächtigen zum Zeitpunkt der Tat habe man jedoch keine genaue Kenntnis, sagt Rago.</p> <h2>Rheinfelden trauerte</h2> <p>Vergangenen Donnerstag versammelten sich einige Rheinfelder nahe des Tatorts, um dem verstorbenen Wirt zu gedenken. Langjährige Wegbegleiter wie der Großmeister des Rheinfelder Taekwondo-Vereins, bei dem sich der Wirt zu Lebzeiten engagierte, Kim Taesan, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/herzlich-und-unglaublich-charismatisch-rheinfelden-trauert-um-ermordeten-pizzeria-wirt;art417930,12505935" target="_blank" title="„Er war herzlich und unglaublich charismatisch“: Rheinfelden trauert um ermordeten Pizzeria-Wirt">zeigten sich betroffen von dem Verlust:</a> „Sein Verlust hinterlässt eine Lücke“, sagte er gegenüber dem SÜDKURIER.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mord in Rheinfelder Pizzeria: Tatverdächtiger war polizeibekannt, aber nicht ausreisepflichtig]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:09:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: 18-Jähriger schrottet auf der A98 seinen BMW – 70.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/18-jaehriger-faehrt-auf-der-a98-bei-laufenburg-suendhaft-teuren-bmw-zu-schrott-70000-euro-schaden;art372586,12507356 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht‘s auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht‘s auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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        Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht‘s auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.



        <p>Ein 18-Jähriger fuhr bei Laufenburg seinen BMW zu Schrott. Bei Wehr-Brennet führt ein Überholmanöver zu einem Unfall. Am Wochenende ereigneten sich weitere Unfälle und Einbrüche.</p> <h2>Laufenburg: Unfall mit 70.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein 18-Jähriger ist mit seinem BMW M4 Coupé auf der A98 bei Laufenburg in eine Leitplanke gekracht. Wie die Polizei mitteilt, blieben er und sein Beifahrer (14) unverletzt. Das Auto ist Schrott. Schaden: 70.000 Euro.</p> <p>Unmittelbar nach dem Rappensteintunnel geriet das Fahrzeug ins Schleudern, heißt es. Die Ursache ist bisher nicht geklärt. Das sündhaft teure Auto krachte frontal in die Leitplanke.</p> <p>Die Feuerwehr Laufenburg sicherte die Fahrbahn und räumte die Unfallstelle. Die A98 musste für rund 45 Minuten einseitig gesperrt werden.</p> <h2>Wehr: Unfall beim Überholen</h2> <p>Beim Überholen hat ein 78-Jähriger am Samstag, 25. Oktober, 13.20 Uhr, mit seinem Auto auf der B34 zwischen Schwörstadt und Wehr-Brennet den Kleintransporter eines 46-Jährigen gestreift. Laut Mitteilung der Polizei wurde sein Fahrzeug von der Straße geschleudert, der Kleintransporter blieb im Feld stehen. Der 78-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.</p> <p>Am Auto des 78-Jährigen entstand ein Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden. Beim Unfall entstand ein Schaden von rund 8000 Euro.</p> <h2>Tiengen: Einbruch in die Werkstatt eines Möbelhauses</h2> <p>Unbekannte sind zwischen Samstag, 25. Oktober, 17 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 6 Uhr, in die Werkstatt eines Möbelhauses in der Schaffhauser Straße in Tiengen eingebrochen, schreibt die Polizei.</p> <p>Laut Angaben wurde aus der Werkstatt nichts gestohlen. Offenbar versuchten die Eindringlinge jedoch, eine Brandschutztür aufzuhebeln, um ins Lager zu gelangen. Dies schafften sie nicht. Zurück blieb ein Schaden, der noch nicht bekannt ist.</p> <p>Die Polizei im Posten Tiengen (07741/8316-283) bittet um Hinweise, die auch die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) entgegennimmt.</p> <h2>Waldshut: Unbekannte beschädigen Tür</h2> <p>Die Eingangstür eines Geschäfts im Durchgang des Oberen Tors in Waldshut ist am Samstag, 25. Oktober, gegen 20 Uhr, eingeschlagen worden. Im Verdacht stehen laut Polizeimeldung zwei Männer, die Richtung Kaiserstraße liefen.</p> <p>Zeugen hörten das Klirren und sahen die beiden Männer. Die Zeugen gingen hinterher und sprachen die Männer an, die daraufhin Richtung Rheinstraße und Platz der Generationen flüchteten.</p> <p>Schon tags zuvor soll diese Eingangstür beschädigt worden sein. Die Unbekannten richteten jeweils einen Schaden von 1000 Euro an.</p> <p>Die Männer werden wie folgt beschrieben: 30- bis 40-jährig, etwa 1,80 Meter, schlank. Beide waren dunkel gekleidet, trugen Kapuzenpullis – die Kapuzen waren über den Kopf gezogen.</p> <p>Die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) sucht weitere Zeugen.</p> <h2>Koblenz (CH): Fußgängerin von Auto erfasst</h2> <p>Eine Fußgängerin (50) ist am Montag, 27. Oktober, kurz nach 6 Uhr, beim Bahnhof in Koblenz (Kanton Aargau) vom Auto einer 57-Jährigen angefahren und verletzt worden. Laut Mitteilung der Kantonspolizei wurde die Frau von der Ambulanz in ein Spital gebracht. Wie schwer sie verletzt ist, ist bisher nicht klar.</p> <p>Beobachter alarmierten die Polizei. Eine Patrouille der Regionalpolizei Zurzibiet und eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau rückten aus.</p> <p>Während der Unfallaufnahme kam es auf der Bahnhofstraße zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Gegen 7 Uhr war die Straße wieder frei befahrbar.</p> <p>Die Kantonspolizei Aargau ermittelt. Hinweise nimmt die Mobile Polizei in Schafisheim (+41-62/8868888; mobilepolizei@kapo.ag.ch) entgegen.</p> <p>Die Kantonspolizei schreibt weiter: „Die Witterung und die noch in Dunkelheit gehüllten frühen Morgenstunden erschweren die Sichtbarkeit von Verkehrsteilnehmern. Wir empfehlen, sich im Fachhandel mit Reflektoren und Licht auszustatten, um sicher durch die dunklere Jahreszeit zu kommen.“</p> <h2>Häg-Ehrsberg: Unfall mit 20.000 Euro Schaden</h2> <p>Auf glatter Straße und mit Sommerreifen ist am Freitag, 24. Oktober, gegen 6.45 Uhr, das Auto eines 32-Jährigen in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) in ein Garagentor gekracht, schreibt die Polizei. Der Schaden am Fahrzeug: 20.000 Euro.</p> <p>Der Mann fuhr auf der Rathausstraße bergab, in einer Rechtskurve rutschte er nach links von der Straße ins Garagentor.</p> <h2>Weil am Rhein: Mit zwei Promille am Steuer</h2> <p>Beim Autobahngrenzübergang Weil am Rhein hat die Polizei am Sonntag, 26. Oktober, gegen Mitternacht, einen betrunkenen Autofahrer (35) gestellt. Laut Polizeibericht hatte der Mann fast zwei Promille Alkohol intus, so das Ergebnis beim Pusten.</p> <p>Er fuhr mit seinem Wagen auf der rechten Fahrspur der A5. Er fiel der Polizei auf, weil er kurz vor der Zollanlage den Rückwärtsgang eingelegt hatte. Auf der Bushaltespur stoppten die Polizisten das Auto.</p> <p>Der Fahrer musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Führerschein und Autoschlüssel wurden einkassiert.</p> <h2>Waldshut: Mann mit falschem Ausweis erwischt</h2> <p>Die Bundespolizei hat am Sonntagmittag, 26. Oktober, am Grenzübergang in Waldshut einen 31-jährigen Polen mit gefälschtem Ausweis festgehalten, heißt es in deren Pressemitteilung.</p> <p>Der Mann habe angegeben, seinen alten polnischen Ausweis verloren und sich um einen neuen gekümmert zu haben. Mit seinen Fingerabdrücken konnte seine Identität bestätigt werden.</p> <p>Dennoch hat die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und „mittelbare Falschbeurkundung“ eingeleitet. Die Fälschung wurde sichergestellt.</p> <h2>Bad Säckingen: BMW auf dem Auplatz angefahren</h2> <p>Auf dem Parkplatz Auplatz in Bad Säckingen ist zwischen Donnerstag, 23. Oktober, 23 Uhr, und Freitag, 24. Oktober, 10.20 Uhr, ein dort abgestellter BMW angefahren und am hinteren, rechten Radkasten beschädigt worden, wie die Polizei berichtet. Der Verursacher fuhr davon, er hinterließ einen Schaden von rund 1500 Euro.</p> <p>Die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) hofft auf Hinweise.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Grenzübergang Feuerwehr Klinik Unfall Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Eigentumsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: 18-Jähriger schrottet auf der A98 seinen BMW – 70.000 Euro Schaden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:33:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster“: 34-Jähriger bricht vor Gericht in Tränen aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wenn-die-krankheit-ausbricht-werde-ich-zum-monster-34-jaehriger-bricht-vor-gericht-in-traenen-aus-28-10-25;art372586,12507278 ]]></link>      <description><![CDATA[  Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: „Ich bin so ein lieber Kerl.“  ]]></description>
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          Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: „Ich bin so ein lieber Kerl.“<br>
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        Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: „Ich bin so ein lieber Kerl.“



        <p>Emotions- und tränenreich ging es am ersten Verhandlungstag im Sicherungsverfahren der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen zu. Ein 34-Jähriger war wegen schwerer Körperverletzung, Körperverletzung und Bedrohung angeklagt.</p> <p>Der Mann ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht und wünscht sich von diesem Verfahren, auf Bewährung freizukommen. „Ich bin so ein lieber Kerl; aber wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster“, sagte er selbst über sich.</p> <p>Die Krankheit sei – so sagte es die Rechtsreferendarin in der Antragsschrift der Staatsanwaltschaft – eine schizoaffektive Psychose. Als der Mann zu Beginn dieses Jahres seine Medikamente eigenmächtig abgesetzt habe, sei eine neue, massive Störung aufgetreten.</p> <h2>Ohne Medikamente: Drohung und Gewaltbereitschaft</h2> <p>Er habe seine Eltern für seinen schlechten Allgemeinzustand verantwortlich gemacht, habe sie angegriffen und gedroht, sie umzubringen, wenn sie ihn weiterhin zwingen, seine Medikamente zu nehmen.</p> <p>In dieser Phase, so sagte es die Rechtsreferendarin, zeige der Beschuldigte eine hohe Gewaltbereitschaft, seine freie Willensbekundung sei ebenso aufgehoben wie die Fähigkeit, begangenes Unrecht einzusehen. Bedrohungen habe der Mann dann auch noch gegen die behandelnden Ärzte im psychiatrischen Zentrum ausgesprochen und per WhatsApp gegen seine Schwester.</p> <p>In Ulm kam es wenig später zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf der Straße. Dabei habe der Mann zunächst einen Passanten bedroht, im Zuge der Auseinandersetzung dann ein Handykabel aus der Tasche gezogen und dieses dem Kontrahenten durch das Gesicht gezogen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Prozessverlauf</span><span>Das Sicherungsverfahren gegen den 34 Jahre alten Beschuldigten wird am 11. November fortgesetzt. Am 18. November wird der psychiatrische Gutachter seine Stellungnahme abgegeben, für den 19. November sind die Plädoyers und möglicherweise auch schon das Urteil geplant. Sollte es für den Urteilsspruch am 19. nicht mehr reichen, soll dieser am 20. November gesprochen werden.</span></label></div> <h2>Angeklagter will nie wieder in eine solche Situation kommen</h2> <p>Danach ging es in die forensische Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses. „Die Forensik war schrecklich“, sagte der Angeklagte unter Tränen. Er wolle nie wieder mit seinen Medikamenten spielen, um nie wieder in solch eine Situation zu kommen, beteuerte er. Es sei sehr schwer für ihn, zu hören, was er alles angestellt habe.</p> <p>Das sei absolut nicht seine Natur. Das Einzige, was er wolle, sei Frieden. Und deshalb zeigte er sich auch sehr erleichtert darüber, dass ihm seine Eltern und seine Schwester verziehen hätten. Sehr dankbar ist er auch über eine Fernbeziehung mit seiner Freundin in Nordafrika. Sie wisse alles über ihn und gebe ihm Halt, sagte er vor Gericht.</p> <p>Der Beschuldigte lernte in jungen Jahren den kontrollierten Umgang mit Gewalt. Im Alter von acht Jahren begann er mit Kampfsport, vom zwölften Lebensjahr an wurde er eigenen Angaben zufolge mehrmals Junioren-Weltmeister im Kickboxen.</p> <h2>Kann der 34-Jährige aus der psychiatrischen Klinik entlassen werden?</h2> <p>Die Wortmeldungen von Verteidigerin Waltraud Salomon, Staatsanwältin Katharina Biesegger und Referendarin Serafin drehten sich am ersten Verhandlungstag nur am Rande um die Aufarbeitung der Taten, deren der Mann beschuldigt wird. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit er die psychiatrische Klinik – wenn auch zunächst zur Bewährung – verlassen kann.</p> <p>Eine dieser Voraussetzungen ist der Einzug in eine betreute Wohngruppe. Vor Gericht versprach der Beschuldigte, sich helfen lassen zu wollen. „Ich möchte nie wieder gefährlich werden und in die forensische Psychiatrie kommen. Wenn ich es jetzt – mit 34 Jahren – nicht kapiert habe, ist mein Leben gelaufen“, sagte er.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Prozeß Körperverletzung Psychiatrie thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesundheit-krankheit thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster“: 34-Jähriger bricht vor Gericht in Tränen aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:12:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Purer Leichtsinn! Mann (20) klettert auf einen Kran, hängt fest und löst einen Großeinsatz aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/purer-leichtsinn-in-schaffhausen-mann-20-klettert-auf-einen-kran-und-baumelt-in-30-meter-hoehe-am-ausleger;art1371848,12507149 ]]></link>      <description><![CDATA[  Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Spezialisten der Tiefenrettung rücken in Schaffhausen zu einer außergewöhnlichen Rettungsaktion aus. Die Aktion hat Folgen für den 20-Jährigen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Spezialisten der Tiefenrettung rücken in Schaffhausen zu einer außergewöhnlichen Rettungsaktion aus. Die Aktion hat Folgen für den 20-Jährigen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/purer-leichtsinn-in-schaffhausen-mann-20-klettert-auf-einen-kran-und-baumelt-in-30-meter-hoehe-am-ausleger;art1371848,12507149]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Spezialisten der Tiefenrettung rücken in Schaffhausen zu einer außergewöhnlichen Rettungsaktion aus. Die Aktion hat Folgen für den 20-Jährigen.



        <p>Ein Mann (20) wird wohl demnächst Post von der Staatsanwaltschaft bekommen und tief in die Tasche greifen müssen, weil er am Sonntagmorgen, 26. Oktober, mit einer waghalsigen, leichtsinnigen Aktion in Schaffhausen-Schweizersbild einen Großeinsatz mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst hat.</p> <p>Die Schaffhauser Polizei schreibt in einer Pressemitteilung: „Ein 20-Jähriger war auf einen rund 30 Meter hohen Baukran geklettert und hing dort in schwindelerregender Höhe fest.“</p> <h2>Eine Spaziergängerin sieht den baumelnden Mann</h2> <p>Kurz nach 7.30 Uhr habe eine Spaziergängerin der Polizei gemeldet, dass sich eine Person am Ausleger eines Baukrans befinde und gefährlich hin und her schwinge. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Schaffhauser Polizei sowie die städtische Feuerwehr aus.</p> <h2>Er hängt bewegungsunfähig im Klettergeschirr</h2> <p>Laut Angaben hing der junge Mann in luftiger Höhe, gesichert mit einem Klettergeschirr und bewegungsunfähig am Seil. Er konnte sich unmöglich selbst aus dieser Lage befreien. Deshalb wurde die Tiefenrettung der städtischen Feuerwehr angefordert. Den Spezialisten gelang es, den Mann zu bergen.</p> <h2>Er wird mit der Drehleiter zu Boden gebracht</h2> <p>Der 20-Jährige wurde zunächst auf einen Zwischenboden des im Bau befindlichen Gebäudes abgeseilt, anschließend mit einer Drehleiter sicher zu Boden gebracht, heißt es weiter. Ein Rettungsteam übernahm und brachte den Mann zur Untersuchung in ein Spital.</p> <h2>Ein Großaufgebot ist im Einsatz</h2> <p>Im Einsatz waren die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen mit Spezialisten der Tiefenrettung, die Verbandsfeuerwehr Oberer Reiat, der Rettungsdienst sowie mehrere Funktionäre der Schaffhauser Polizei.</p> <p>Der Mann muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten. Zudem werden ihm die Kosten des Einsatzes auferlegt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Purer Leichtsinn! Mann (20) klettert auf einen Kran, hängt fest und löst einen Großeinsatz aus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:10:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fast-Food-Riese McDonald's will ins Fricktalcenter einziehen und plant mit doppeltem Drive-In  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/mc-donalds-plant-ein-neues-restaurant-in-frick-in-der-schweiz-sogar-mit-doppeltem-drive-in-29-10-25;art1371848,12507144 ]]></link>      <description><![CDATA[  123 Sitzplätze, 45 Mitarbeitende und bis zu 7000 Bestellungen pro Woche: In wenigen Tagen liegt das Baugesuch für ein McDonald's-Schnellrestaurant mit Drive-in, McCafé und Kinder-Playland in Frick öffentlich auf.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          123 Sitzplätze, 45 Mitarbeitende und bis zu 7000 Bestellungen pro Woche: In wenigen Tagen liegt das Baugesuch für ein McDonald's-Schnellrestaurant mit Drive-in, McCafé und Kinder-Playland in Frick öffentlich auf.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/mc-donalds-plant-ein-neues-restaurant-in-frick-in-der-schweiz-sogar-mit-doppeltem-drive-in-29-10-25;art1371848,12507144]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        123 Sitzplätze, 45 Mitarbeitende und bis zu 7000 Bestellungen pro Woche: In wenigen Tagen liegt das Baugesuch für ein McDonald's-Schnellrestaurant mit Drive-in, McCafé und Kinder-Playland in Frick öffentlich auf.



        <p>Leuchtet schon bald das gelbe „M“ in Frick? Geht es nach dem Baugesuch Nr. 2025-0050, lautet die Antwort: Ja. Ein Blick in die Unterlagen zeigt: Der Fast-Food-Riese McDonald‘s plant im Fricktalcenter A3 an der Hauptstraße 132 einen neuen Standort. Das Restaurant wird nicht als Neubau errichtet, sondern in den bestehenden Baukörper des Fricktalcenters integriert.</p> <h2>2,5 Millionen Franken für neuen McDonald‘s</h2> <p>McDonald‘s plant gemäß Baugesuch mit Kosten von rund 2,5 Millionen Franken. Geplant ist ein modernes Schnellrestaurant mit Drive-in, McCafé und Kinder-Playland. Das Gebäude umfasst eine Etage mit rund 510 Quadratmetern Nettofläche und soll insgesamt 123 Sitzplätze im Innenbereich sowie 44 Außenplätze bieten. Im Zuge des Umbaus werden 17 neue Parkplätze erstellt. Das gesamte Fricktalcenter verfügt nach dem Umbau über rund 180 Parkplätze.</p> <h2>Doppelter Drive-in soll Verkehrsfluss verbessern</h2> <p>Der Drive-in soll eine doppelte Bestellspur erhalten, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt über die Hauptstraße sowie das bestehende Areal des Fricktalcenters. Gemäß eingereichten Unterlagen sind die Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag sowie Sonntag von 8 bis 24 Uhr und Freitag sowie Samstag von 8 bis 2 Uhr vorgesehen.</p> <h2>5000 bis 7000 Bestellungen pro Woche</h2> <p>„In dem McDonald‘s in Frick werden etwa 45 Mitarbeitende einen sicheren Arbeitsplatz erhalten“, heißt es in den Unterlagen. „Davon zwei Drittel Teilzeit.“ Gerechnet wird mit 5000 bis 7000 Bestellungen pro Woche. Für die täglichen Stoßzeiten von 11 bis 14 sowie 17 bis 20 Uhr wird mit jeweils zwischen 150 und 250 Bestellungen gerechnet.</p> <h2>Ingenieure erstellen umfassendes Verkehrskonzept</h2> <p>Für den geplanten McDonald‘s-Standort im Fricktalcenter wurde durch das Ingenieurbüro KFB Pfister AG ein umfassendes Verkehrskonzept erstellt. Das Gutachten kommt zum Schluss, dass der neue Betrieb mit Drive-in nur zu einem geringen Anstieg des Verkehrsaufkommens führt und die bestehende Erschließung ausreichend leistungsfähig ist.</p> <h2>Verkehr erhöht sich um rund 3,5 Prozent</h2> <p>Laut Berechnungen erhöht sich der tägliche Verkehr auf dem Areal um rund 3,5 Prozent im Vergleich zum heutigen Zustand. Während der abendlichen Spitzenstunde zwischen 17 bis 18 Uhr wird mit etwa 180 Ein- und Ausfahrten gerechnet – rund 4 Prozent weniger als bei früheren Zählungen im Jahr 2023. Damit bleibt das Verkehrsaufkommen unterdurchschnittlich im Vergleich zu ähnlichen Standorten.</p> <p>Sollte es künftig zu Belastungsspitzen kommen, schlägt das Gutachten eine alternative Ausfahrt über die Industriestraße oder den Autobahnzubringer vor. Diese sogenannte „Splitting“-Lösung sei bereits heute zulässig und würde den Verkehr auf der Kantonsstraße entlasten.</p> <h2>Der Gemeinderat Frick will neutral bleiben</h2> <p>Der Gemeinderat Frick will beim Baugesuch für den geplanten McDonald‘s im Fricktalcenter neutral bleiben. Das Gesuch sei vor wenigen Tagen eingegangen und werde derzeit von der Bauverwaltung geprüft, bestätigt Gemeindeschreiber Michael Widmer. „Es handelt sich dabei um ein baurechtliches Verfahren, bei dem die Haltung des Gemeinderats für oder gegen McDonald‘s keine Rolle spielen darf“, sagt Widmer.</p> <h2>Das Baugesuch geht auch an den Kanton Aargau</h2> <p>Parallel zur Prüfung durch die Gemeinde wurde das Dossier auch an den Kanton weitergeleitet, da das Projekt Auswirkungen auf die Verkehrsverhältnisse der Kantonsstraße K292 haben könnte. Zu möglichen Folgen für Verkehr, Parksituation und Fuß- oder Radwege könne der Gemeinderat derzeit noch keine Einschätzung abgeben. „Im Zeitpunkt der Publikation eines Baugesuchs liegt jeweils noch kein inhaltliches Prüfergebnis vor“, erklärt Widmer.</p> <h2>Auch Umweltaspekte werden geprüft</h2> <p>Auch Umweltaspekte wie Lärm, Licht oder Gerüche seien Teil der laufenden Prüfung. Aussagen zu möglichen Auswirkungen auf das lokale Gewerbe oder die Gastronomie seien im Rahmen des baurechtlichen Verfahrens nicht ausschlaggebend. Der Gemeinderat müsse ausschließlich prüfen, ob das Gesuch den gesetzlichen Vorgaben entspricht. „Der Gemeinderat ist beim Projekt eines McDonald‘s mit Drive-in als objektive Baubewilligungsbehörde gefordert“, so Widmer abschließend.</p> <h2>McDonald‘s: „Grundsätzlich ein spannender Standort“</h2> <p>Laut McDonald‘s-Sprecher Alberto C. Picece sei die Region grundsätzlich ein spannender Standort für ein neues McDonald‘s-Restaurant, da sich der nächstgelegene Betrieb derzeit in Kaiseraugst, rund 20 Autominuten entfernt, befinde. Auch das Interesse in der Bevölkerung habe eine Rolle gespielt. Picece erklärt, man habe sowohl im Gästeservice als auch in Umfragen immer wieder den Wunsch nach einem McDonald‘s in Frick vernommen.</p> <h2>Maßnahmen gegen das Abfallproblem</h2> <p>McDonald‘s legt gemäß Picece großen Wert darauf, dass neue Standorte nach klaren Standards geplant werden. „Jedes Baugesuch für neue Restaurants beinhaltet bewährte Verkehrs- und Anti-Littering-Konzepte“, betont er. Das Unternehmen setze seit Jahren verschiedene Maßnahmen gegen das zunehmende Abfallproblem um – etwa durch reduzierte Verpackungsmengen, zusätzliche Abfalleimer und tägliche Aufräumtouren rund um die Restaurants. Dabei würden die Mitarbeitenden nicht nur McDonald‘s-Abfall einsammeln, sondern auch jenen anderer Anbieter fachgerecht entsorgen.</p> <p>Ebenso wichtig sei die verkehrsgünstige Lage neuer Filialen: „Unsere Restaurants sollen so liegen, dass Autofahrerinnen und Autofahrer sie auf ihrem Arbeits- oder Einkaufsweg passieren und nicht extra anfahren müssen“, erklärt Picece.</p> <p>Ob und wie schnell das gelbe „M“ in Frick leuchtet, hängt stark vom Baubewilligungsverfahren ab; und auch, ob es Widerstand von den Anwohnern und aus der Bevölkerung gibt. Dies dürfe sich in den nächsten Wochen zeigen.</p> <p><em>Das könnte Sie auch interessieren:</em><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/preis-check-bei-mcdonalds-bei-big-mac-und-happy-meal-gibt-es-am-hochrhein-ueberraschungen-27-10-25;art372586,12505805" target="_blank" title="Preis-Check bei McDonalds: Bei Big Mac und Happy Meal gibt es überraschende Unterschiede"> Preis-Check bei McDonalds am Hochrhein: Bei Big Mac und Happy Meal gibt es überraschende Unterschiede</a></p> <p><em>Der Autor ist Redakteur der „Aargauer Zeitung“. Dort ist <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/frick-mcdonalds-plant-restaurant-mit-doppeltem-drive-in-ld.4032307" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Beitrag</a> auch zuerst erschienen.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:06:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er wollte 2018 den "Schützen" in die Luft sprengen – Schweizer Gericht lockert nun die Auflagen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/2018-will-ein-mann-den-schuetzen-in-laufenburgschweiz-in-die-luft-sprengen-gericht-lockert-nun-die-auflagen;art1371848,12507141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er gefährdete Leben und zerstörte mit Feuer und Benzin den ehemaligen Gasthof "Schützen". Nach Jahren in Therapie und unter enger Kontrolle bewertet das Verwaltungsgericht die Maßnahmen gegen den Täter neu.  ]]></description>
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          Er gefährdete Leben und zerstörte mit Feuer und Benzin den ehemaligen Gasthof "Schützen". Nach Jahren in Therapie und unter enger Kontrolle bewertet das Verwaltungsgericht die Maßnahmen gegen den Täter neu.<br>
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        Er gefährdete Leben und zerstörte mit Feuer und Benzin den ehemaligen Gasthof "Schützen". Nach Jahren in Therapie und unter enger Kontrolle bewertet das Verwaltungsgericht die Maßnahmen gegen den Täter neu.



        <p>Die Feuerbrunst im ehemaligen Gasthof „Schützen“ in Laufenburg hat 2018 über die Region hinaus für Aufsehen gesorgt. Ein psychisch kranker Mann hatte in seinem Zimmer mit Benzin Feuer gelegt. Sieben Personen verletzten sich, zwei davon schwer. Der Täter gab an, dass er das Gebäude in die Luft sprengen wollte. Die Liegenschaft ist seitdem unbewohnbar – und fristet bis heute als Brandruine ein trostloses Dasein an der Laufenburger Hauptstraße.</p> <h2>Verwaltungsgericht lockert die Auflagen</h2> <p>Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/laufenburg/Sechs-Verletzte-bei-Brand-im-Schuetzen-im-Schweizer-Laufenburg;art372611,9577033" target="_blank" title="Sechs Verletzte bei Brand im "Schützen" im Schweizer Laufenburg">Bezirksgericht Laufenburg verurteilte den damals Mitte 20-Jährigen zu vier Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe wegen Brandstiftung</a> mit Gefahr für Leib und Leben und weiterer Delikte.</p> <p>Nun, fast acht Jahre nach der Tat, hat das Verwaltungsgericht entschieden, unter welchen Bedingungen der mittlerweile über 30-Jährige seinen Weg zurück in die Freiheit fortsetzen darf – und dabei die strengen Auflagen des Justizvollzugs teilweise gelockert.</p> <h2>Statt Gefängnis stationäre Maßnahme</h2> <p>Ein erstes Gutachten hielt damals fest, dass der Täter psychisch schwer erkrankt war. Diagnostiziert wurden unter anderem eine Schizophrenie, eine Persönlichkeitsstörung und eine Drogenabhängigkeit. Statt Gefängnis erhielt er eine stationäre therapeutische Maßnahme, die er in der JVA Solothurn und später in einer offenen Einrichtung absolvierte.</p> <h2>Der Mann zeigt über die Jahre Fortschritte</h2> <p>Über die Jahre zeigte er deutliche Fortschritte. Laut den psychiatrischen Gutachten ist er seit Jahren abstinent, stabil medikamentös eingestellt und kooperativ in der Therapie. „Die Krankheitssymptomatik ist vollständig remittiert“, also abgeklungen, schreibt das Gericht im Entscheid. Er zeige eine gute Therapiebereitschaft, habe sich mit dem Anlassdelikt auseinandergesetzt und hinsichtlich des Krankheitsverständnisses Fortschritte erzielt.</p> <h2>Fünf Jahre Probezeit mit strengen Auflagen</h2> <p>Als seine stationäre Maßnahme Ende 2024 auslief, ordnete das Amt für Justizvollzug seine bedingte Entlassung an – mit fünf Jahren Probezeit sowie umfassender Bewährungshilfe und acht Weisungen: Er musste weiterhin an der Therapie teilnehmen, Medikamente nehmen, strikte Abstinenz halten und zunächst in der betreuten Wohneinrichtung bleiben. Sein Anwalt hielt diese Auflagen für übertrieben und legte Beschwerde ein: Die Probezeit solle höchstens zwei Jahre dauern, der Aufenthalt in der Stiftung müsse befristet werden.</p> <h2>Verwaltungsgericht über den Fall erneut</h2> <p>Das Verwaltungsgericht überprüfte den Fall diesen Herbst eingehend. Es kam zum Schluss, dass die fünfjährige Probezeit unverhältnismäßig lang sei und die Wiedereingliederung erschweren könnte. In seinem Entscheid (WBE.2025.168) betonte das Gericht, eine Bewährungsphase müsse die Balance zwischen öffentlicher Sicherheit und individueller Freiheit wahren. Eine fünfjährige Probezeit vermöchte dem Mann „zu wenig einen sichtbaren und seine Resozialisierungsbemühungen honorierenden Horizont für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit aufzuzeigen“, heißt es im Urteil. Stattdessen erscheine eine Probezeit von drei Jahren der Situation angemessen.</p> <h2>Gericht folgt Argumenten der Verteidigung</h2> <p>Damit folgt das Gericht teilweise den Argumenten der Verteidigung. Es anerkennt zwar das hohe öffentliche Interesse an einer sorgfältigen Nachbetreuung, sieht aber zugleich die Gefahr, dass eine überlange Kontrolle die Motivation des Mannes schwächen könnte. Da sich der Mann seit über vier Jahren stabil entwickelt und keine Zwischenfälle vorgefallen sind, genüge laut Gericht eine dreijährige Bewährungsfrist. Diese ermöglicht weiterhin engmaschige Betreuung und Intervention bei Rückfällen – ohne den Freiheitsentzug faktisch zu verlängern.</p> <h2>Die Probezeit kann jederzeit wieder verlängert werden</h2> <p>Zudem wurde die ursprünglich angeordnete Wohnpflicht aufgehoben, nachdem der Mann im Herbst 2025 mit Zustimmung der Behörden in eine eigene Wohnung ziehen durfte. Alle übrigen Auflagen bleiben jedoch bestehen: Therapie, Medikamentenkontrolle, Drogen- und Alkoholverbot sowie regelmäßige Gespräche mit der Bewährungshilfe. Sollte sich seine psychische Lage wieder verschlechtern, kann die Probezeit gerichtlich verlängert werden.</p> <h2>Finanziell wird der Mann geschont</h2> <p>Finanziell wird der Mann geschont: Die Gerichtskosten von 1800 Franken trägt der Kanton, nur ein kleiner Anteil von 360 Franken kann später zurückgefordert werden, wenn er wieder zahlungsfähig ist. Ebenso muss er den vom Staat übernommenen Teil der Anwaltskosten, rund 1000 Franken, nur dann erstatten, wenn er eines Tages über genügend Mittel verfügt.</p> <p><em>Der Autor ist Redakteur der „Aargauer Zeitung“. Dort ist <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/schuetzen-brandstifter-von-laufenburg-gericht-faellt-urteil-ueber-auflagen-ld.4033599" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Beitrag</a> auch zuerst erschienen.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Er wollte 2018 den "Schützen" in die Luft sprengen – Schweizer Gericht lockert nun die Auflagen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:57:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie kommen TV-Star Kai Pflaume ganz nah  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/gaeste-vom-hochrhein-kommen-tv-star-kai-pflaume-bei-klein-gegen-gross-im-studio-in-berlin-ganz-nah;art372586,12507137 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gäste vom Hochrhein besuchen das ARD-Fernseh-Set von „Klein gegen Groß“ und treffen auf viel Prominenz von Boris Becker, über Amy McDonald bis hin zu Ina Müller.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gäste vom Hochrhein besuchen das ARD-Fernseh-Set von „Klein gegen Groß“ und treffen auf viel Prominenz von Boris Becker, über Amy McDonald bis hin zu Ina Müller.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gäste vom Hochrhein besuchen das ARD-Fernseh-Set von „Klein gegen Groß“ und treffen auf viel Prominenz von Boris Becker, über Amy McDonald bis hin zu Ina Müller.



        <p>Dieser Besuch war für die drei Gäste aus dem südbadischen Klettgau-Erzingen und Dettighofen wirklich etwas Besonderes: Sie waren während der fünfstündigen Aufzeichnung der seit dem Jahr 2011 bekannten TV-Samstagabend-Unterhaltungssendung „Klein gegen Groß“ mit Moderator Kai Pflaume und vielen Prominenten im Fernsehstudio mit dabei.</p> <h2>Vom Hochrhein geht es nach Berlin ins Fernsehstudio</h2> <p>Den Besuch der Fernsehshow hatte die Klettgauer Friseurmeisterin Patrizia Buccoliero über die Kontaktaufnahme mit dem „Klein gegen Groß“-Produktionsleiter möglich gemacht.</p> <p>Wann bekommt man schon mal so eine große Zahl von Prominenten aus der Filmwelt, der Popmusik, dem Sportgeschehen und dem Fernsehen so nahe zu sehen?</p> <h2>Boris Becker, Til Schweiger, Amy McDonald und Michael „Bully“ Herbig sind dabei</h2> <p>Die Perlen der Prominenz waren zweifellos die TV-Entertainerin Ina Müller, die schottische Sängerin Amy McDonald, die deutsche Radsportlegende und Tour-de-France-Sieger von 1997 Jan Ullrich, der ehemalige Tennis-Weltstar und Wimbledonsieger Boris Becker mit seiner Frau Lilian de Carvalho Monteiro.</p> <p>Ebenfalls mit dabei: der internationale und deutsche Schauspieler Til Schweiger aber auch Michael „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian trugen zu einem kurzweiligen Sonntagsnachmittag bei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sendung</span><span>„Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“ ist eine Familien-Spielshow, die seit 2011 in der ARD ausgestrahlt wird. In der Sendung treten Kinder zwischen fünf und 14 Jahren, die über besondere Fähigkeiten und Talente verfügen, in verschiedenen Duellen gegen Prominente an. Bei den prominenten Persönlichkeiten handelt es sich meist um Sportler, Schauspieler, Musiker, Moderatoren oder Internetstars. Die meisten Auftritte hatten die Schauspieler Jürgen Vogel und Jan-Josef Liefers. Moderator der Sendung ist Kai Pflaume. Seit 2017 wird die Sendung auch im ORF1 (Österreich) ausgestrahlt; seit 2020 im SRF1 (Schweiz).</span></label></div> <p>600 Zuschauer nahmen in den Produktionshallen des Studios Berlin im östlichen Adlershof teil. Man konnte die Luft der Geschichte atmen, die in Berlin-Adlershof allgegenwärtig ist; hier hatte die deutsche Motorluftfahrt (1905) und die Filmindustrie in den 20er Jahren in Berlin ihren Anfang. Danach folgte hier ein dunkles Kapitel in der Geschichte. Im Dritten Reich während der Nazidiktatur wurde geheime Forschung für Hitlers Krieg betrieben, und in der DDR bestand ein abgeschirmter Militärstandort sowie das Zentrum der Akademie der Wissenschaften und die Zentrale des Ostfernsehens.</p> <h2>Tour de France-Etappen erkennen</h2> <p>Die Show lief im gewohnten Format ab, indem Kinder und Jugendliche in einem Spezialgebiet gegen die Profis und Promis antraten. Die jungen Teilnehmer sind zwischen fünf und 14 Jahre alt, verfügen über ganz besondere Talente und versuchen, in verschiedenen Duellen gegen die Prominenten zu bestehen.</p> <p>Die musikalischen Auftritte von Amy MacDonald, Ina Müller und Max Giesinger sowie einem gemischten Chor hatten es in sich.</p> <p><em>„Klein gegen groß“ war am Samstag, 1. November, ab 20.15 Uhr in der ARD zu sehen <a href="https://www.ardmediathek.de/sendung/klein-gegen-gross/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2tsZWluLWdlZ2VuLWdyb3Nz?isChildContent" target="_blank" title="" rel="noopener">und ist in der Mediathek verfügbar</a>.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fernsehsendung Programmformat Drehort thema-kultur-film thema-leben-freizeit thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie kommen TV-Star Kai Pflaume ganz nah]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:54:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Fund des toten Säuglings in Maulburg: Hier bekommen ungewollt schwangere Frauen Hilfe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nach-dem-fund-des-toten-saeuglings-in-maulburg-hier-bekommen-schwangere-frauen-in-loerrach-und-waldshut-hilfe;art372586,12507127 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nach-dem-fund-des-toten-saeuglings-in-maulburg-hier-bekommen-schwangere-frauen-in-loerrach-und-waldshut-hilfe;art372586,12507127]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.



        <p>Tot in einer Plastiktüte eingewickelt wurde ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/toter-saeugling-in-maulburg-polizei-intensiviert-die-suche-nach-hinweisen;art372585,12498586" target="_blank" title="Polizei sucht die Mutter des toten Säuglings – sie könnte in Gefahr sein">neugeborener Junge am 10. Oktober 2025 nahe des Waldspielplatzes in Maulburg (Landkreis Lörrach) gefunden</a>. Auch wenn solche Fälle selten sind, kommen sie auch am Hochrhein immer wieder vor, und in diesem Jahr gleich doppelt: Erst im Februar 2025 hatte eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/toter-saeugling-in-steinen-huesingen-der-fall-ist-noch-nicht-abgeschlossen-wie-ist-der-neueste-stand;art372586,12449708" target="_blank" title="Toter Säugling in Steinen: Einige Ergebnisse stehen noch aus">Spaziergängerin auf einem Feld in Steinen-Hüsingen bei Lörrach ein totes neugeborenes Mädchen in einem Müllsack</a> entdeckt.</p> <p>Im Januar 2018 legte eine Mutter einen neugeborenen Jungen auf dem Krankenhaus-Parkplatz in Waldshut ab – eingewickelt in Tücher und einen Teppich. Das Baby war unterkühlt, aber überlebte. Die Nähe zum Klinikum Hochrhein war dabei vermutlich ein wichtiger Faktor.</p> <p>Laut Polizeimitteilung trauen sich viele Frauen, die ungewollt schwanger werden, nicht, sich jemandem anzuvertrauen: „Die Schwangerschaft wird verdrängt oder verleugnet.“ Laut der Expertin für Kinder- und Jugendrecht Theresia Höynck nehmen diese Mütter ihr Neugeborenes dann nach der Geburt gar nicht als ihr Kind wahr, „sondern als etwas Störendes, das schnell weg muss“, sagte sie gegenüber dem Südwestrundfunk. Doch in den Landkreisen Lörrach und Waldshut gibt es Hilfsangebote für betroffene Frauen.</p> <h2>Anonyme Geburt im Krankenhaus schützt Mutter und Kind</h2> <p>In beiden großen Krankenhäusern besteht die Möglichkeit der anonymen oder der vertraulichen Geburt: Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach bietet das bereits seit Anfang der 2000er-Jahre an. Alleine in den letzten zehn Jahren wurde das Angebot laut Michael Bohlmann, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe, sieben Mal genutzt.</p> <p>Im Klinikum Hochrhein in Waldshut ist das seit 2013 möglich. Eine Frau hat sich seither dafür entschieden. Eleonore Gysi, Chefärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Waldshut sagt auf Nachfrage: „Der Vorteil für die Gebärende liegt in der medizinischen Betreuung, so wird gewährleistet, dass Mutter und Kind keinem unnötigen Risiko ausgesetzt werden, wie beispielsweise im Falle einer heimlichen Geburt zuhause.“</p> <h2>Anonyme und vertrauliche Geburt: Wo ist der Unterschied?</h2> <p>Frauen, die sich für dieses Angebot entschieden, haben die Wahl zwischen einer anonymen und einer vertraulichen Geburt. „Bei einer anonymen Geburt bleibt die Mutter vollständig unbekannt, es erfolgt keine offizielle Dokumentation persönlicher Daten, und das Kind erhält keine Möglichkeit, die Mutter kennenzulernen“, erklärt Bohlmann.</p> <p>In der Regel sucht die werdende Mutter eine Beratungsstelle auf und wird über diese beim Klinikum angemeldet. „Die Frau erhält ein Pseudonym, also einen falschen Namen, mit dem sie dann im Klinikum ihr Baby unter medizinischer Aufsicht zur Welt bringen kann“, so Eleonore Gysi aus Waldshut.</p> <h2>Die Identität der Mutter wird streng geschützt</h2> <p>Auch die vertrauliche Geburt ist gesetzlich geregelt: „Die Identität der Mutter wird ebenfalls streng geschützt, persönliche Daten werden aber verschlüsselt und sicher hinterlegt“, heißt es aus Lörrach. Falls das Kind später Informationen über seine Herkunft erhalten soll, habe das anonym geborene Kind laut der Chefärztin aus Waldshut nach 16 Jahren die Chance, den Namen seiner leiblichen Mutter zu erfahren. Informationen über die Identität der Mutter werden in einem verschlossenen Herkunftsnachweis von der betreuenden Beratungsstelle an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Angelegenheiten (BAFzA) weitergeleitet. Die Kosten für die Vor- und Nachsorge übernimmt der Bund.</p> <p>Sowohl bei der anonymen als auch bei der vertraulichen Geburt wird das Kind zunächst in einer Pflegefamilie betreut. „Die Mutter hat allerdings acht Wochen Zeit, ihre Entscheidung zu revidieren“, erklärt Eleonore Gysi.</p> <h2>Die Babyklappe in Lörrach hat schon elf Kinderleben gerettet</h2> <p>Mütter, die ihr ungewolltes Kind bereits geboren haben und es anonym und sicher abgeben möchten, können am St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach seit 2008 auch eine Babyklappe nutzen. An einer von der Straße nicht einsehbaren Wand, hinter einer dichten Hecke, befindet sich ein Metallfensterchen.</p> <p>Darin kann ein Neugeborenes auf eine weiche Unterlage samt Wärmelampe abgelegt werden. Das Klinikpersonal wird informiert, wenn die Klappe genutzt wird und kann dann schnell handeln, um das Baby zu versorgen. Seit Einrichtung der Klappe wurden elf Babys abgelegt – und damit elf Kinderleben gerettet.</p> <p>Alle in Babyklappen abgegebenen Kinder werden zunächst medizinisch versorgt, dann in Bereitschaftspflegefamilien untergebracht. Acht Wochen lang hat die Mutter Zeit, sich zu melden. Wenn das ausbleibt, gibt das Jugendamt das Kind zur Adoption frei.</p> <h2>Warum es keine Babyklappe in Waldshut gibt</h2> <p>Nach dem Fall des ausgesetzten Babys in Waldshut 2018 wurde im Klinikum Hochrhein ebenfalls die Notwendigkeit der Einrichtung einer Babyklappe geprüft. Chefärztin Gysi sagt: „Wir haben uns damals gegen die Einrichtung einer Babyklappe am Klinikum entschieden, weil es im Altbau keine geeigneten Räumlichkeiten gab und das Klinikum über keine pädiatrische Abteilung oder Kinderärzte verfügt.“ Eine sichere Versorgung eines in der Klappe abgelegten Neugeborenen hätte man daher nicht gewährleisten können.</p> <p>Die Chefärztin plädiert für die anonyme Geburt. „Keine Mutter gibt leichtfertig ihr Kind ab. Dahinter steckt meist eine extreme seelische Notlage – Überforderung, Angst, psychische Erkrankungen und Hilflosigkeit“, sagt Gysi. „Unser Ziel ist es, früh aufzufangen, bevor Verzweiflung in eine Kurzschlussreaktion mündet. Deshalb ist die vertrauliche Geburt so wichtig: Sie bietet Schutz, Hilfe und einen Weg aus der Ausweglosigkeit.“</p> <h2>Heimliche Geburt ist lebensgefährlich</h2> <p>Dass eine heimliche Geburt Zuhause lebensgefährlich sein kann, geht auch aus dem Hinweis-Gesuch der Polizei hervor, das zum aktuellen Fall aus Maulburg veröffentlicht wurde.</p> <p>Auch Michael Bohlmann, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lörrach, sagt auf Nachfrage: „Jeder einzelne Fall bewegt uns sehr.“ Die Projekte zur vertraulichen und anonymen Geburt sowie zur Babyklappe seien in Lörrach das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem St. Elisabethen-Krankenhaus, der Stadt Lörrach, dem Landratsamt, den lokalen Behörden und dem Lions Club Weil am Rhein. „Unser gemeinsames Ziel: Frauen in Not und ihren Kindern Schutz, Sicherheit und eine Perspektive zu bieten.“</p> <h2>Ansprechpartner für betroffene Frauen in Not</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Anonyme Geburt in Waldshut:</strong></strong> Wer eine vertrauliche Geburt in Waldshut haben möchte, kann sich unter Angabe eines falschen Namens an den Caritasverband Hochrhein wenden (Telefon: 07751/8 01 10 oder 07761/56980), das Diakonische Werke Hochrhein (Telefon: 07751/8 30 40 oder 07761/5 53 58 90), sowie an Donum Vitae Regionalverband Hochrhein (Telefon: 07751/89 82 37).</li> <li><strong><strong>Anonyme Geburt in Lörrach:</strong></strong> Wer eine vertrauliche Geburt in Lörrach haben möchte, kann sich unter Angabe eines falschen Namens an die Caritas Schwangerschafts- und Familienberatung wenden (Telefon: 07621/770281), die Pro-Familia-Beratungsstelle (Telefon: 07621/1692388), sowie an das Diakonische Werk im Landkreis Lörrach (Telefon: 07621/92630).</li> <li><strong><strong>Babyklappe in Lörrach:</strong></strong> Sie befindet sich an einer von außen wenig einsehbaren Wand-Seite des St- Elisabethen-Krankenhauses (Feldbergstraße 15, 79539 Lörrach). Elf Babys wurden seit 2008 gerettet.</li> <li><strong><strong>Babyklappe in Singen:</strong></strong> Sie befindet sich rechts neben dem Hegau-Bodensee-Klinikum, bei der ehemaligen DRK-Rettungswache (Schaffhauserstraße 60). In 15 Jahren konnten durch die Klappe neun Babys gerettet werden.</li> <li><strong><strong>Allgemeine Hilfe:</strong></strong> Ungewollt Schwangere finden, auf Wunsch anonym, weitere Informationen, Beratung und Unterstützung im Internet (www.hilfetelefon-schwangere.de oder www.geburt-vertraulich.de) sowie telefonisch unter der rund um die Uhr erreichbaren, kostenlosen Hotline 0800/40 40 020. Zusätzlich bietet die Familien-App „HalLÖchen“ im Landkreis Lörrach Informationen und Angebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahren – von Schwangerschaft über das Elternwerden bis hin zum Familienalltag.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Kreis Waldshut]]></dc:source>
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