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    <title>suedkurier.de - Leibertingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:38 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:38 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:05:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ideales Training für Musher und Hunde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ideales-training-fuer-musher-und-hunde;art372564,12511847 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hundeschlittensport: Barbara Caduff und Roland Sum organisieren ein Trainingslager für rund 70 Personen in Leibertingen.  ]]></description>
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          Hundeschlittensport: Barbara Caduff und Roland Sum organisieren ein Trainingslager für rund 70 Personen in Leibertingen.<br>
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        Hundeschlittensport: Barbara Caduff und Roland Sum organisieren ein Trainingslager für rund 70 Personen in Leibertingen.



        <p>Bald beginnt die Rennsaison im Schlittenhundesport. Im Gespanntrainingslager im Leibertinger Ortsteil Kreenheinstetten haben sich Fahrerinnen, Fahrer und Hunde auf die kommenden Wettbewerbe vorbereitet. Der Schlittenhundesportler Achim Kölzow aus dem benachbarten Teilort Leibertingen hat das Trainingscamp viele Jahre ausgerichtet. Vor fünf Jahren haben Barbara „Babs“ Caduff und Roland Sum die Organisation von ihm übernommen. Damals starteten die beiden mit nur 15 Fahrerinnen und Fahrern. In diesem Jahr sind 30 Musher – so heißen die Schlittenführer im Zughundesport – aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz angereist.</p> <h2>Unterstützung vom Doghandler</h2> <p>Die Schlittenhundesportler lagerten vergangene Woche auf dem Vereinsgelände des Sportvereins Kreenheinstetten. „Es sind etwa 70 Leute auf dem Platz“, berichtet Babs Caduff. Denn fast jeder Musher hat einen oder mehrere Begleiter dabei, die bei Pflege, Fütterung, Training und Reinigung der Hunde unterstützen: Doghandler.</p> <h2>Gespanne erreichen bis zu 40 km/h</h2> <p>Ohne Schnee trainieren die Schlittenhundesportler zumeist mit Trainingswagen. Dabei erreichen die Gespanne – so wie auf Schnee – Durchschnittsgeschwindigkeiten von 25 bis 30 km/h, in der Spitze bis zu 40 km/h. Nicht nur die bekannten Huskys eignen sich als Zugtiere. Babs Caduff etwa setzt auf sogenannte Hounds, die im Schlittenhundesport für große Ausdauer bekannt sind. Ihr Partner Roland Sum hat hingegen ein reines Huskyteam aufgebaut. Auch Greyster eignen sich als Zugtiere. „Das sind die Ferraris unter den Schlittenhunden“, erklärt die Schweizerin Caduff.</p> <h2>Ideale Bedingungen</h2> <p>In Deutschland gibt es kaum geeignete Trainingsmöglichkeiten für Gespanne, die aus bis zu zwölf Hunden bestehen können. In Kreenheinstetten finden die Fahrer mit ihren Hunden ideale Bedingungen vor. Auch die bergige Topografie unterstützt das Training der Tiere. Hinzu kommen die Höhenlage und die damit verbundenen niedrigeren Temperaturen, denn den Schlittenhunden ist es ab etwa zehn Grad bereits zu warm. „Hier ist es immer einen Kittel kälter“, erklärt Sum, der im Schlittenhundesport einen Namen hat und mit seinen Hunden in Wolfach bei Offenburg lebt.</p> <p>Damit den Tieren nicht zu warm wird, beginnen die Fahrer ihr Training am Morgen, wenn die Temperaturen noch niedrig sind. Drei Strecken zwischen sechs und zehn Kilometern Länge haben Sum und Caduff für das Gespanntrainingslager ausgeschildert.</p> <h2>Suppe mit Gemüse</h2> <p>Die Musher ernähren ihre Tiere wie Hochleistungssportler. Jeder hat dabei seine eigene Fütterungsmethode, damit die Hunde Leistung abrufen oder besser regenerieren können. Caduff füttert vor dem Training beispielsweise eine Suppe aus Frischfleisch, roter Bete und Karotten – die rote Bete soll die Eisenversorgung der Tiere unterstützen.</p> <p>Damit die Schlittenhundesportler rund um Kreenheinstetten trainieren können, müssen zahlreiche Genehmigungen eingeholt werden, etwa beim Landratsamt, beim Veterinäramt oder bei Landwirten. Dankbar sind Sum und Caduff auch dem Sportverein Kreenheinstetten, der ihnen während des Trainingslagers seine Infrastruktur zur Verfügung stellt. So können die Camp-Bewohner im Vereinsheim duschen und die Räumlichkeiten für Besprechungen nutzen.</p> <p>Es ist das „Draußensein“ sowie das Vertrauen und die Nähe zu den Hunden, was den Schlittenhundesport so faszinierend mache, meint Caduff. „Unsere Hunde werden nur über die Stimme gelenkt“, erklärt sie.</p> <h2>Ein Lebensstil</h2> <p>Zu den Fahrerinnen und Fahrern, die regelmäßig in Kreenheinstetten trainieren, gehört Christof Diehl. Er lobt die Bedingungen im Trainingslager, besonders die Weitläufigkeit. Diehl bereitete sich im Camp auf zwei große Rennen in Frankreich vor. Täglich und bei jedem Wetter trainiert Diehl mit seinen Hunden. „Es braucht sehr viel Disziplin. Das ist ein Lebensstil und kein Hobby“, sagt Diehl, dessen Familie seine Begeisterung für den Sport teilt.</p> <h2>Enge Bindung</h2> <p>Der gelernte Maschinenbauer baut behindertengerechte Fahrzeuge und nutzte seine Erfahrung, um sich und seinen Hunden eine fahrbare Unterkunft zu bauen: Unten finden die Hunde Platz, oben schläft Diehl. Ihn fasziniert am Sport, ein Team unter den Hunden aufzubauen. „Die Bindung zwischen Fahrer und Tieren ist extrem“, erklärt er. Diese Erfahrung nutzt Diehl manchmal auch im beruflichen Kontext – er gibt Teambuilding-Seminare.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Sportart</h2> Der Schlittenhundesport hat seinen Ursprung in den arktischen Regionen der USA, Kanadas, Russlands und Grönlands. Mittlerweile erfreut er sich auch in Nord- und Mitteleuropa wachsender Beliebtheit. Ursprünglich als reiner Wintersport gedacht, kann der Schlittenhundesport dank spezieller Trainingswagen heute auch in wärmeren Gebieten ganzjährig betrieben werden. Ein Gespann besteht aus dem Musher und seinen Hunden. Je nach Wettkampfklasse umfasst ein Gespann zwischen zwei und zwölf Tieren. In der Regel werden die Hunde paarweise vor dem Schlitten eingespannt und sind über eine zentrale Zugleine miteinander verbunden. Schlittenhunderennen werden in Deutschland nach Entfernungen unterteilt: Sprintrennen (10 – 20 Kilometer), Mitteldistanz (20 – 50 Kilometer), Langstreckenrennen (mehrere hundert Kilometer).</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Extremsportarten Haustiere Freizeitsport thema-sport thema-sport-sportarten thema-natur-tiere]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ideales Training für Musher und Hunde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:54:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brennendes Auto und Schmierereien  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/brennendes-auto-und-schmierereien;art372564,12505823 ]]></link>      <description><![CDATA[  Polizei ermittelt in Leibertingen wegen mutmaßlicher Brandstiftung, das Landeskriminalamt wird hinzugezogen. Könnten die Taten politisch motiviert sein? Ein Geschädigter ist ein ehemaliger AfD-Politiker  ]]></description>
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          Polizei ermittelt in Leibertingen wegen mutmaßlicher Brandstiftung, das Landeskriminalamt wird hinzugezogen. Könnten die Taten politisch motiviert sein? Ein Geschädigter ist ein ehemaliger AfD-Politiker<br>
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        Polizei ermittelt in Leibertingen wegen mutmaßlicher Brandstiftung, das Landeskriminalamt wird hinzugezogen. Könnten die Taten politisch motiviert sein? Ein Geschädigter ist ein ehemaliger AfD-Politiker



        <p>„Besprühte Wände, zerschlagene Scheiben, mutmaßliche Brandstiftung, Wut und Hetze – heute Nacht haben wir einen neuen Tiefpunkt unseres Zusammenlebens in der Ortschaft Leibertingen erreicht.“ Mit diesen Worten beginnt der offene Brief von Bürgermeister Stephan Frickinger, der im aktuellen Gemeindeblatt abgedruckt ist. Damit reagiert er unmittelbar auf die Vorkommnisse in der Nacht von Mittwoch, 22. Oktober, auf Donnerstag, 23. Oktober. Frickinger schreibt des Weiteren: „Seit zwei Jahren spitzt sich die Situation immer weiter zu: Aggressionen und Anfeindungen gegenüber Mitarbeitenden des Bauhofs, der Verwaltung und deren Familien, sowie gegenüber von Privatpersonen; das Eindringen in Privaträume, verbale Übergriffigkeit und die Bedrohung von Angehörigen; üble Nachrede und Hetze – all dies gipfelt nun in mutmaßlicher Brandstiftung, Vandalismus und blinder Zerstörungswut.“</p> <h2>Hintergründe noch nicht bekannt</h2> <p>Am Donnerstagvormittag sind neben Polizeibeamten des Präsidiums Ravensburg auch Polizisten des Landeskriminalamtes Stuttgart (LKA) in der Leibertinger Ortsmitte, um gegen unbekannt zu ermitteln. Der Vorwurf lautet auf mutmaßliche Brandstiftung und Sachbeschädigung, von einem Anschlag möchte Jürgen Glodek, Pressesprecher des LKA, nicht gleich sprechen, da dies eine terroristische Konnotation habe. „Es gibt noch viele offene Fragen, über Hintergründe ist noch nichts bekannt.“</p> <h2>Auto in Brand gesteckt</h2> <p>Was ist passiert? Bei der Polizei ging Mittwochnacht ein Anruf ein, dass ein am Straßenrand geparktes Auto angezündet und ein Fenster eingeworfen wurde. Es soll noch einen zweiten, kleinen Brand gegeben haben. Die Taten richteten sich wohl gegen zwei benachbarte Geschädigte.</p> <p>Zur SÜDKURIER-Frage, ob Molotow-Cocktails die Brände ausgelöst haben, äußert sich Jürgen Glodek, Pressesprecher des Landeskriminalamtes, nicht. „Das wissen wir nicht.“ Die Brandursache werde durch einen Sachverständigen ermittelt.</p> <h2>AFA 161</h2> <p>„Wir nehmen das wirklich ernst, aber stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, so Glodek. Die Polizei setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Taten persönlich oder politisch motiviert sind, ob und wie mutmaßliche Brandstiftung und Schmierereien in einem Zusammenhang stehen. Gerüchte sind derweil im Umlauf, es könnte sich um eine antifaschistische Aktion gehandelt haben, da die Buchstaben AFA Area an eine Wand geschmiert wurden. Auch die Ziffernfolge 161 ist zu lesen. Sie steht in der linken Szene für Antifaschistische Aktion (1 = A, 6 = F, 1 = A).</p> <h2>Drei Kinder im Haus</h2> <p>Die Tat könnte auch deshalb politisch motiviert gewesen sein, weil er sich beim kleineren Wohnhausbrand um das Haus des ehemaligen AfD-Politikers Michael Koppatz handelt. Neben Schmierereien an der Hauswand hatten die Täter wohl versucht, einen Brandsatz durch ein Fester zu werfen. Von der mehrfachverglasten Scheibe des Fensters war aber lediglich eine Schicht geborsten und der geworfene Gegenstand auf das Grundstück zurückgeprallt.</p> <h2>In Sorge um die Familie</h2> <p>Wäre die Tat erfolgreich gewesen, hätte dies eine verheerende Brandkatastrophe zur Folge haben können: Koppatz‘ Familie – seine Ehefrau und die drei Kinder – befanden sich zum Tatzeitpunkt im Haus. Über dem Raum, dessen Fenster die Täter einwerfen wollten, befindet sich eine Holzveranda, wie Koppartz die Situation gegenüber dem SÜDKURIER beschrieb. Der dreifache Familienvater macht sich große Sorgen um das Wohl seiner Familie. Dem ehemaligen AfD-Politiker ist es wichtig zu betonen, dass er sich wegen rechtsextremer Tendenzen in der Partei schon seit Langem nicht mehr aktiv politisch engagiere. Zumal er sich in seiner Zeit als Kreisvorsitzender dafür eingesetzt habe, Mitglieder mit solchen Tendenzen aus der Partei auszuschließen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Was will die Antifa?</h2> Ob die Taten linksextremistisch motiviert sind, ermittelt das Landeskriminalamt in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Ravensburg. Auf der Homepage des Bundesamts für Verfassungsschutz heißt es: „Der „antifaschistische Kampf“ ist ein wichtiges Aktionsfeld vor allem für autonome Linksextremisten. Aus ihrer Sicht ist es geboten, den Kampf gegen „Faschisten“ und Rassisten in die eigenen Hände zu nehmen. Ihre Aktionen beinhalten nicht selten Straftaten wie Sachbeschädigungen, Brandstiftungen oder Körperverletzungen (...)“</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Polizei "Politische Straftat" Rechtsextremismus Ausländerfeindlichkeit thema-gesellschaft-zusammenleben thema-sicherheit-kriminalitaet thema-politik-extremismus]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Brennendes Auto und Schmierereien]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 13:37:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mitarbeiter für Küche gesucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/mitarbeiter-fuer-kueche-gesucht;art372564,12502108 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Vorstand der „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ arbeitet an den nächsten Schritten, damit die Traube wieder öffnen kann  ]]></description>
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          Der Vorstand der „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ arbeitet an den nächsten Schritten, damit die Traube wieder öffnen kann<br>
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        Der Vorstand der „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ arbeitet an den nächsten Schritten, damit die Traube wieder öffnen kann



        <p>In Kreenheinstetten wollen engagierte Dorfbewohner die Gaststätte „Zur Traube“ wiederbeleben. Im Juli 2025 wurde ein Verein mit dem Namen „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ gegründet, der die Traditionsgaststätte in Zukunft betreiben soll. Erst kurz vor Ende der selbstgesetzten Frist Mitte September war klar, dass das Startkapital gesichert ist.</p> <p>Nun suchen die Initiatoren der Traube-Reaktivierung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Küche und Service. Jeder, der Lust zum Mitarbeiten hat, ist willkommen. Eine Bezahlung ist vorgesehen, allerdings ist noch unklar, ob der Verein den Status der Gemeinnützigkeit erhalten kann und somit eine Vergütung über die Ehrenamtspauschale möglich ist.</p> <h2>Beratung von Gastronomen</h2> <p>Aktuell stehen noch einige technische Arbeiten in der Küche an. Zudem sind noch viele organisatorische und bürokratische Fragen zu klären. Die Initiatoren der Traube-Reaktivierung wünschen sich ein langfristig tragfähiges Konzept für die Gaststätte – dabei lassen sie sich auch von Profiköchen und Gastronomen beraten. Wann die Traube tatsächlich den regulären Betrieb aufnimmt, können die Organisatoren derzeit noch nicht sagen. Geplant ist, dass die Gaststätte künftig am Donnerstag-, Freitag- und Sonntagabend geöffnet sein soll.</p> <h2>Frühschoppen und Seniorenkaffee</h2> <p>Ergänzend sind ein Seniorenkaffee am Mittwochnachmittag sowie Frühschoppen und Mittagstisch am Sonntag geplant. „Wir versuchen so schnell wie möglich zu eröffnen, aber uns ist die Qualität wichtiger als der Termin“, sagt Reiner Marquart, der erste Vorsitzende des Betreibervereins.</p> <h2>Vermutlich am Volkstrauertag geöffnet</h2> <p>Wirtshausklassiker wie Wurstsalat, Schnitzel und Gulasch sollen auf der Karte stehen, verrät Marquart. Dazu können die Teams, die in Zukunft Service und Küche übernehmen, auch eigene Gerichte anbieten. Die Traube wird voraussichtlich am Volkstrauertag geöffnet sein. Damit will der Verein die Tradition fortführen, dass die Kreenheinstetter nach dem Gottesdienst und der Veranstaltung zum Volkstrauertag in die Traube eingekehrt sind. An Neujahr soll außerdem wieder das traditionelle Paschen stattfinden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Gründung Verein Bürgerinitiative thema-wirtschaft-unternehmen thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mitarbeiter für Küche gesucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:01:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autor liest Dorfgeschichten im Gasthaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/autor-liest-dorfgeschichten-im-gasthaus;art372564,12496199 ]]></link>      <description><![CDATA[  Klaus Löffler fährt mit historischem Traktor vor und erinnert im „Adler“ in Leibertingen an alte Zeiten. Wofür der Titel „Bulldog und Bossa Nova“ steht, lesen Sie hier  ]]></description>
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          Klaus Löffler fährt mit historischem Traktor vor und erinnert im „Adler“ in Leibertingen an alte Zeiten. Wofür der Titel „Bulldog und Bossa Nova“ steht, lesen Sie hier<br>
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        Klaus Löffler fährt mit historischem Traktor vor und erinnert im „Adler“ in Leibertingen an alte Zeiten. Wofür der Titel „Bulldog und Bossa Nova“ steht, lesen Sie hier



        <p>Vor rund einem Jahr ist „Bulldog und Bossanova“ erschienen. Das Buch von Klaus Löffler ist mittlerweile so erfolgreich, dass bereits eine dritte Auflage gedruckt ist. Grund genug für Löffler durch seine Heimat zu touren und an verschiedenen Orten aus seinem Bestseller zu lesen. Dabei gestaltet der promovierte Jurist im Ruhestand jede Lesung etwas anders. Kürzlich war Löffler im Gasthaus Adler in Leibertingen zu Gast. Dort nutze er die Gelegenheit, mit einem historischen Traktor vorzufahren und hatte außerdem musikalische Begleitung dabei.</p> <h2>Akkordeonmusik begleitet Lesung</h2> <p>Aus jedem seiner Lesungen macht Autor Klaus Löffler etwas Besonderes: Noch am Abend zuvor hatte er im Alten Schlachhof in Sigmaringen gelesen – begleitet von der Sigmaringer Fasnetscombo „Die Räamasänger“. Für die Lesung im Adler hatte sich Löffler etwas besonderes ausgedacht. Der historische Traktor, mit dem er vor der Leibertinger Gastwirtschaft vorfuhr, stammt aus der Sammlung des ehemaligen Adlerwirts Anton Biselli. An diesem Abend trug Karl-Werner Späth am Akkordeon musikalisch zum Gelingen der Lesung bei.</p> <h2>Dorf im Wandel</h2> <p>Die zahlreich erschienenen Gäste des Adlers gehörten zumeist der Altersgruppe des Autors an. Es sind Menschen, die wie er in den 1960er Jahren Kinder oder Jugendliche waren und vieles, worüber der Autor in seinem Buch berichtet, selbst oder so ähnlich erlebt haben. Es ist die Zeit des Abschieds vom kleinbäuerlichen Leben im Bodensee-Hinterland. Weil die vielen kleinen Hofstellen kaum noch etwa erwirtschaften, versuchen die Menschen auf andere Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder etwas hinzuzuverdienen – und das zum Teil auf recht kreative Weise.</p> <h2>Erklärung zum Buchtitel</h2> <p>Es ist aber auch die Zeit, in der Traktoren erschwinglich werden, und wer es sich leisten kann, der besitzt einen Fendt, einen Hanomag oder einen Lanz Bulldog. „Der Bulldog steht für das Schaffen sowie Erd- und Heimatverbundenheit. Der Bossa Nova eher für das Träumen und für die Leichtigkeit des Seins. Diese Motive ziehen sich eigentlich von Anfang bis Ende durch das Buch hindurch“, sagt Löffler zum Titel seines Werks.</p> <h2>Über den Milchzahltag</h2> <p>Eine der Geschichten, aus der Löffler an diesem Abend liest, handelt vom Milchzahltag. Löffler beschreibt, wie sich Bauern des Dorfs im örtlichen Gasthaus treffen, um sich das Geld für ihre Milch auszahlen zu lassen und anschließend gebührend miteinander zu feiern. Dabei erzählt der Autor auf seine ganz eigene launische Weise, wie die beiden Reizthemen der Zeit, nämlich die künstliche Befruchtung in der Rinderzucht sowie eine als leistungsfähiger angepriesene, schwarze Rinderrasse, fast die gute Stimmung während des Milchzahltages im Wirtshaus kippen lassen. „Lieber Ratten in der Küche, als schwarze Kühe im Stall“, lässt Löffler einen der Protagonisten in seinem Dialekt sagen.</p> <h2>Publikum singt mit</h2> <p>Karl-Werner Späth begleitet die Lesung musikalisch. Dabei spielt er an diesem Abend zumeist auf seinem Akkordeon Schlager aus jener Zeit, in der die Geschichten in Löfflers Buch spielen. Im Publikum kennen viele die Texte auswendig und singen begeistert mit. Während Löffler liest, schafft er gekonnt die Überleitungen zur Musik. Als er beschreibt, dass sein Vater im Stall stets Musik spielte, weil damit das Melken der Kühe leichter vonstattenging, stimmt Späth den Schlager „Rote Lippen soll man küssen“ an. Späth hat sie alle drauf, die Hits aus jener Zeit: von „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ bis „Liebeskummer lohnt sich nicht“, „Schuld war nur der Bossa Nova“ darf natürlich auch nicht fehlen. Das passt insofern auch, weil der Autor alle Kapitel des Buches mit den Namen bekannter Lieder – nicht nur Schlager – betitelt hat. So wird aus der Lesung insgesamt ein unterhaltsamer und stimmungsvoller Abend.</p> <h2>Der Pfarrer und die Traktoren</h2> <p>Natürlich dreht sich eine Geschichte aus Löfflers Buch ausschließlich um Traktoren. „Das war die Zeit, als es die größte Anzahl an Traktorenmarken in Deutschland gegeben hat. Da war der Markt noch nicht bereinigt“, erklärt Löffler. In der Geschichte beschreibt er, wie der Pfarrer die moderne Technik verteufelt. „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, hat Gott bei der Vertreibung aus dem Paradies gesagt. Und was muss ich jetzt als Pfarrer sehen, wenn ich über die Flure schreite? Die Bauern sitzen vergnügt auf ihren Traktoren und überlassen das Schwitzen einfach der Maschine“, lässt Löffler seinen Pfarrer sagen.</p> <h2>Erinnerungen werden wach</h2> <p>Die Mischung an dem Abend, den Löffler selbst mit den Worten „Lesung, Lieder, Leibertingen“ betitelt, kommt gut an beim Publikum. „Mir gefällt die witzige Art, wie er schreibt und die Kombination mit dem Musiker ist klasse“, sagt Erika Briesemeister aus Göggingen. Erich Bauer aus Schnerkingen fühlt sich durch Löfflers Buch an seine eigene Jugend erinnert: „Alle vier Wochen ist mein Vater zum Milchzahltag gegangen“, erzählt er. „Für die Bauern war das ein Event“, ergänzt seine Frau Marianne. Das Publikum verbleibt nach der Lesung noch eine ganze Weile, um sich entweder das Buch von Löffler signieren zu lassen oder um – davon inspiriert – Jugenderinnerungen auszutauschen.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Klaus Löffler</strong>, Autor von „Bulldog und Bossa Nova“, stammt aus dem heute zu Meßkirch gehörenden Rengetsweiler. Im Buch hat er dem Dorf allerdings einen anderen Namen gegeben. Löffler hat Jura studiert. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem nach Straßburg, Brüssel und Mexico City. Der 71-Jährige lebt heute in Berlin. „Ich habe beruflich viele Sachtexte und Fachartikel geschrieben und wollte nun etwas Literarisches ausprobieren“, erklärt er. Das Umfeld, dem er und seine Geschichten entstammen, hat ihn immer beschäftigt: „Aus dieser bäuerlichen Welt, die zwischen verschwunden ist, habe ich enorm viel Inspiration für mein ganzes Berufsleben gezogen“, sagt er. Löfflers Buch ist aus der Perspektive eines Zwölfjährigen geschrieben.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veröffentlichung Autor Literatur thema-wissen-wissenschaft thema-kultur-mensch thema-kultur-literatur]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Autor liest Dorfgeschichten im Gasthaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:38:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leibertingen plant sichere Ortsmitte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/leibertingen-plant-sichere-ortsmitte;art372564,12492863 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kreuzung nahe der Wildensteinschule in Leibertingen birgt Risiken, Gemeinderat schlägt Tempo 30 und Zebrastreifen vor  ]]></description>
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          Kreuzung nahe der Wildensteinschule in Leibertingen birgt Risiken, Gemeinderat schlägt Tempo 30 und Zebrastreifen vor<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kreuzung nahe der Wildensteinschule in Leibertingen birgt Risiken, Gemeinderat schlägt Tempo 30 und Zebrastreifen vor



        <p>Die Ortsmitte von Leibertingen weist ein erhöhtes Verkehrsgefahrenpotenzial auf, insbesondere an der Kreuzung nahe der Wildensteinschule. Das geht aus einer Untersuchung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg hervor, das mit einem Programm die Qualität der Ortsmitten im Land verbessern möchte.</p> <h2>Dringender Handlungsbedarf</h2> <p>In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Planer Sebastian Allhoff die Ergebnisse der Erhebung vor. Die Untersuchung ergab, dass an der Kreuzung von Zimmernstraße, Rappenbühl, Rohrdorfer Straße und Kreuzbühl insbesondere im Schulbereich ein erhöhtes Gefahrenpotenzial bestehe. Die Räte stimmten der Analyse zu und sehen an dieser Stelle dringenden Handlungsbedarf, um die Sicherheit für Kinder, Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen.</p> <h2>Fußgänger und Radler</h2> <p>Das Land verfolgt mit dem Programm das Ziel, in ganz Baden-Württemberg lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten zu schaffen. Der Fokus liege dabei auf dem Fußgänger- und Radverkehr. Die beauftragten Planer sollen den Kommunen dabei „objektive Impulse für lebendige und attraktive Ortsmitten an die Hand geben“, erklärte Allhoff, der per Videokonferenz der Leibertinger Gemeinderatssitzung zugeschaltet war.</p> <h2>Wenig Autos, große Gefahr</h2> <p>Die Kreuzung in der Leibertinger Ortsmitte, an der Zimmernstraße, Rappenbühl, Rohrdorfer Straße und Kreuzbühl zusammentreffen, sei nur schwach befahren. Täglich passieren sie lediglich 500 bis 1000 Fahrzeuge. Dennoch sieht Planer Allhoff wegen der nahegelegenen Grundschule ein erhöhtes verkehrliches Gefahrenpotenzial. So müssen an der Bushaltestelle im Rappenbühl die Schüler die Fahrbahn überqueren, um zur Wildensteinschule zu gelangen. Ein mögliches Risiko bestehe an dieser Stelle besonders, weil auf dem Rappenbühl die Fahrzeuge aus der Ortseinfahrt kommen und möglicherweise mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind, so Allhoff weiter.</p> <h2>Tempolimit 30 km/h</h2> <p>Der Planer schlug deshalb vor, die Höchstgeschwindigkeit im Rappenbühl von derzeit 50 km/h auf 30 km/h zu reduzieren. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine solche Temporeduzierung nur mit einer entsprechenden Begründung zulässig sei. Im Fall der Leibertinger Ortsmitte könne diese durch die Nähe zur Schule gerechtfertigt werden, sagte Allhoff. Außerdem schlug er vor, vor der Schule am Rappenbühl, einen Zebrastreifen einzurichten oder eine Bedarfsampel zu installieren.</p> <h2>Kurvenradien verkleinern</h2> <p>An der Kreuzung bemängelte er zudem die großen Kurvenradien. „Diese Ausrundungen sind sehr autogerecht. Da kann man richtig schön rasen“, betonte Allhoff. Die großen Radien hätten außerdem zur Folge, dass die Querungen für Fußgänger länger werden. Deshalb empfahl Allhoff, die Kurvenradien zu verkleinern.</p> <h2>Breitere Gehwege durch Wegfall der Haltebuchten</h2> <p>Weiter empfahl er, die Bushaltestellen an der Kreuzung barrierefrei umzugestalten. „Haltebuchten sind nicht mehr zeitgemäß“, erklärte er. Denn zum einen müsse die Busbucht länger sein, damit der Bus sauber einschwenken könne, ohne dabei über den Gehweg zu kommen. Zum anderen stelle die Ausfahrt aus der Haltebucht ebenfalls eine Gefahrensituation dar. Wenn der Bus auf der Straße halte, sorge dieser allein schon aufgrund seiner Größe für eine Verkehrsberuhigung, erläuterte Allhoff. Durch das Entfernen der Haltebuchten würden außerdem breitere Gehwege entstehen, die zur weiteren Nutzungen zur Verfügung stehen könnten – wie etwa Fahrradständer, Sitzgelegenheiten oder Begrünung.</p> <p>Dass der genannte Kreuzungsbereich aus verkehrlicher Sicht ein Gefahrenpotenzial birgt, darüber waren sich die Gemeinderäte in der anschließenden Beratung einig. „Das trifft den Schmerzpunkt in Leibertingen“, kommentierte Gemeinderat Klaus Buck. Armin Beck erinnerte daran, dass die Bushaltestellen in der Gemeinde grundsätzlich barrierefrei gestaltet werden müssen und dazu schon erste Planungen in der Gemeinde existieren. Die Gemeinderäte sprachen auch darüber, dass sich das Landratsamt möglicherweise gegen einen Zebrastreifen und gegen das Tempo 30 im Rappenbühl stellen könnte – das zeigten jedenfalls bisherige Erfahrungen.</p> <p>Laut Allhoff müssen als nächste Schritte konkrete Maßnahmen ausgearbeitet, die Kosten ermittelt und die Umsetzungen geplant werden, um mögliche Fördermittel zu beantragen. Der Gemeinderat müsse aber zunächst entscheiden, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. „Wir picken uns das raus, was für uns gut und wichtig ist“, fasste der Bürgermeister den Tagesordnungspunkt am Ende zusammen.</p> <h2>Digitale Visualisierung</h2> <p>Mit dem Programm will das Verkehrsministerium bis zum Jahr 2030 lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten im Land schaffen. Neben der Qualitätserfassung können sich die Kommune die Umgestaltung ihrer Ortsmitte digital visualisieren lassen oder mit mobilen Pflanzelementen und Stadtmöbeln eine vorübergehende Umgestaltung vornehmen und ausprobieren.</p> <p>Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Die Qualitätserfassung soll lokale Potenziale und Defizite aufzeigen und den Kommunen fachliche Beratung zukommen lassen. Sie ist Voraussetzung für die Teilnahme an bestimmten weiteren Förderprogrammen des Landes. Über 80 Kommunen in Baden-Württemberg haben das Angebot der Qualitätserfassung bereits genutzt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Leibertingen plant sichere Ortsmitte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 16:29:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rekordergebnis bei der Gewerbesteuer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/rekordergebnis-bei-der-gewerbesteuer;art372564,12491468 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was die voraussichtlich sehr hohen Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr für Leibertingen im Jahr 2027 bedeuten  ]]></description>
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          Was die voraussichtlich sehr hohen Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr für Leibertingen im Jahr 2027 bedeuten<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Was die voraussichtlich sehr hohen Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr für Leibertingen im Jahr 2027 bedeuten



        <p>Einmal im Jahr muss der Gemeinderat in einem Zwischenbericht über den Haushalt informiert werden. Dabei konnte Daniel Bahr in der jüngsten Sitzung des Leibertinger Gemeinderats ein zu erwartendes Rekordergebnis bei den Gewerbesteuern für das Haushaltsjahr 2025 verkünden. Der Kämmerer stellte aber gleichzeitig klar, dass die Mehreinnahmen im Jahr 2027 zum Großteil wieder abfließen werden.</p> <h2>Hebesätze im Blick</h2> <p>„Die Befürchtung, dass wir mit dem Hebesatz zu niedrig gewesen wären, können wir Stand jetzt ausschließen“, meinte Kämmerer Daniel Bahr im Hinblick auf den aktuellen Stand bei den Einnahmen aus der Grundsteuer. Der Gemeinderat hatte im vergangenen Jahr aufgrund der Neuregelung der Grundsteuer die Hebesätze angehoben, mit dem Ziel, weiterhin das bisherige Aufkommen bei der Grundsteuer zu erwirtschaften. Bürgermeister Stephan Frickinger will noch ein weiteres Jahr abwarten, bis alle Bodenrichtwerte endgültig feststehen, bevor der Gemeinderat noch einmal beraten soll, ob die Hebesätze eventuell noch einmal korrigiert werden müssen.</p> <h2>Wegfall von Schlüsselzuweisungen</h2> <p>Beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und bei den Schlüsselzuweisungen – beide gehören zu den Haupteinnahmen der Gemeinde – rechnet Bahr derzeit mit einem leichten Plus, genauso beim Anteil an der Umsatzsteuer. Ein Rekordergebnis konnte Bahr bei der Gewerbesteuer verkünden: Während die Gemeinde in den vergangenen Jahren stets mit rund einer Million Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer kalkulierte – bisher wurden für 2025 Einnahmen von 920.000 Euro prognostiziert – rechnet Bahr aktuell mit über 3,7 Millionen Euro. Bahr wies allerdings darauf hin, dass die Gemeinde aufgrund der hohen Gewerbesteuereinnahmen im Haushaltsjahr 2027 so gut wie keine Schlüsselzuweisungen mehr erhalten werde und umgekehrt eine sehr hohe Umlage in den Finanzausgleich zahlen müsse. Auch die Kreisumlage werde sich dementsprechend erhöhen.</p> <h2>Schulden können reduziert werden</h2> <p>„Das, was wir jetzt mehr haben, können wir nirgends einkalkulieren, denn das fließt 2027 alles wieder ab“, fasste Bürgermeister Stephan Frickinger zusammen. Kämmerer Bahr rechnet damit, dass ein sechsstelliger Betrag übrig bleibt – „aber kein großer“, wie er meinte. Mit den hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer wird natürlich auch der laufende Haushalt mit einem deutlich besseren Ergebnis abschließen. Auch beim Investitionshaushalt rechnet Bahr mit einem besseren Ergebnis als geplant. Die Gemeinde werde, so Bahr, ihre Schulden weiter auf unter drei Millionen Euro reduzieren können – mehr als ursprünglich geplant. Die Zahlen seien mit Vorsicht zu genießen, meinte Bürgermeister Stephan Frickinger. „Wir müssen an die laufenden Kosten dringend ran, weil wir sonst – trotz positiver Prognose – von den laufenden Kosten aufgefressen werden“, sagte er.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Rekordergebnis bei der Gewerbesteuer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:52:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bunter Himmel über Leibertingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/bunter-himmel-ueber-leibertingen;art372564,12488668 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drachenfreunde treffen sich in Leibertingen auf dem Segelflugplatz, sowohl Profis als auch Hobbyflieger sind dabei  ]]></description>
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          Drachenfreunde treffen sich in Leibertingen auf dem Segelflugplatz, sowohl Profis als auch Hobbyflieger sind dabei<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Drachenfreunde treffen sich in Leibertingen auf dem Segelflugplatz, sowohl Profis als auch Hobbyflieger sind dabei



        <p>Einmal im Jahr wird Leibertingen zum Treffpunkt für Drachenfreunde und Drachenfreaks. Beim Familien-Drachenfest auf dem Segelflugplatz dürfen sowohl Profi- als auch Hobbyflieger ihre Fluggeräte an der Leine in den Himmel steigen lassen. Wie in der Vergangenheit wurde auch das diesjährige Familien-Drachenfest von zahlreichen Fliegern und Zuschauern besucht. Dabei spielte das Wetter weitgehend mit – obwohl am Samstag für größere Drachen zu wenig Wind vorhanden war. Ein Höhepunkt war wie immer die Nachtflugschau mit Feuerwerk. Für Speis und Trank sowie Kinder- und Musikprogramm hatte die Fluggemeinschaft Meßkirch-Leibertingen, die den Leibertinger Flugplatz betreibt, bestens gesorgt.</p> <h2>Drache aus acht Spinnaker-Segeln</h2> <p>Zu sehen waren Drachen in verschiedensten Farben und Formen. Viele Eltern mit Kindern ließen auf dem eingezäunten Bereich für Familien ihre Drachen steigen. Für die Profiflieger gab es eigene, nach Drachenbauweise eingeteilte Bereiche. Auch wenn es am Samstag in der Region eigentlich zu warm für perfektes Flugwetter war, herrschten auf dem Leibertinger Segelflugplatz ausreichend gute Bedingungen, damit die meisten Drachen in die Luft gehen konnten. Für Drachen, die sehr viel Wind benötigen, reichte es allerdings nicht. Deshalb ließ Profiflieger Folke Gfrörer einen sogenannten „Achtquadrat“ über dem Leibertinger Flugplatz aufsteigen. „Das ist ein Leichtwinddrache“, erzählte Gfrörer über sein Fluggerät, das aus acht quadratischen Spinnaker-Segeln besteht und das er selbst gebaut hat. Gfrörer war aus Stuttgart zum Drachenfest angereist und Wiederholungstäter: „Nur das erste Mal war ich nicht dabei“, sagte der passionierte Drachensammler.</p> <h2>Lob für Organisation</h2> <p>Dass sich beim gemeinsamen Drachenfliegen die Leinen kreuzen und gar verhaken, passiere schon mal. Nur sehr selten – in extremen Fällen – komme es auch mal zum Streit, berichtete Gfrörer, der kaum einen Flugtag im Umkreis von 100 Kilometern um seinen Wohnort auslässt. Leibertingen gehöre dabei zu den größeren Veranstaltungen, sie sei sehr gut organisiert, meinte Drachenfan Gfrörer.</p> <h2>Nicht ganz ungefährlich</h2> <p>Damit es nicht zu Verwicklungen kommt, sind Drachenprofis und Freizeitflieger auf dem Leibertinger Familien-Drachenfest streng getrennt. „Dieses Feld ist für die aktiven Flieger abgesperrt. Da dürfen auch keine Kinder rein“, erklärte Reinhold Kling. Denn ganz ungefährlich sind die Drachen nicht – besonders die Schnüre können zu Verletzungen führen. Kling ist Mitorganisator des Drachenflugtags und moderierte über Funkmikrofon und Lautsprecher vom Flugfeldrand aus. Neben Informationen über das Drachenfliegen gab er wichtige Anfängertipps: Einsteiger sollten beim Drachenkauf immer ein paar Euro mehr investieren und einen sogenannten Spinnaker-Nylon-Drachen mit Fiberglasgestänge kaufen. „Die billigen Plastikdrachen aus dem Supermarkt gehen schnell kaputt und landen dann im Müll oder in der Umwelt“, meinte Kling.</p> <p>Lange Schwänze an den Drachen seien von Vorteil, weil sie diese stabilisierten, so Kling weiter. Man könne an jedem Kinderdrachen einen Schwanz befestigen. „Nehmt dazu eine ganz normale bunte Müllsackfolie und schneidet sie in Streifen“, erklärte der Drachenexperte.</p> <h2>Vampir-Maus ein Unikat</h2> <p>Bis zu 150 Meter hoch dürfen die Drachen beim Leibertinger Familien-Drachenfest steigen – normalerweise sind in Deutschland nur 100 Meter Leine erlaubt. „Je höher der Drache steigt, desto kleiner wird er aber auch“, bemerkte Kling. Der Drache mit der Maus aus der „Sendung mit der Maus“ im Vampirkostüm sei ein Unikat, das es nur einmal in Deutschland gebe, erklärte Kling den Zuschauern über Lautsprecher.</p> <h2>Drachen Marke Eigenbau</h2> <p>Unterstützt wurde Kling bei der Organisation von den Chat-Kitern, einem Zusammenschluss von Drachenfliegern aus ganz Baden-Württemberg. Die Mitglieder der Drachengruppe haben während der Corona-Pandemie zusammengefunden, als es nicht möglich war, gemeinsam Drachen fliegen zu lassen und die Kommunikation zwischen den Mitgliedern hauptsächlich über das Internet stattfinden musste. Jetzt dürfen sie wieder gemeinsam fliegen. „Auf der Anhöhe hat es doch ein wenig Thermik“, meinte Christoph Deggelmann über die Flugverhältnisse auf dem Leibertinger Segelflugplatz. Dass sie ihre Drachen selber bauen, gehört zu ihrem Hobby selbstverständlich dazu. Die Chat-Kiter berichteten, dass sie am Morgen bereits ein Team des SWR-Fernsehens betreut hatten, das für den Wetterbericht in der Landesschau auf dem Fluggelände drehte. „Die haben meine Nummer, und immer wenn es um Drachen geht, meldet sich der SWR bei mir“, erklärte Frank Schmidt.</p> <p>Bis in den Oktober hinein sind die Chat-Kiter fast jedes Wochenende auf verschiedenen Drachenfesten in Baden-Württemberg zu sehen. Auch beim Leibertinger Familien-Drachenfest wollen sie im nächsten Jahr wieder dabei sein und ihre Drachen steigen lassen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>17. Auflage</h2> Das Leibertinger Familien-Drachenfest fand in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Die Veranstaltung auf dem Segelflugplatz steigt immer am dritten Wochenende im September parallel zum Wildensteiner Jahrmarkt – dem Mittelalter-Marktgeschehen in der Leibertinger Ortsmitte. Veranstalter des Familien-Drachenfests ist die Fluggemeinschaft Leibertingen-Meßkirch.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bunter Himmel über Leibertingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:32:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mittelalterliches Flair prägt Jahrmarkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/mittelalterliches-flair-praegt-jahrmarkt;art372564,12487860 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Burg Wildenstein gibt dem Fest seinen Namen, die Besucher kommen wieder aus nah und fern zum Jahrmarkt nach Leibertingen  ]]></description>
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          Die Burg Wildenstein gibt dem Fest seinen Namen, die Besucher kommen wieder aus nah und fern zum Jahrmarkt nach Leibertingen<br>
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        Die Burg Wildenstein gibt dem Fest seinen Namen, die Besucher kommen wieder aus nah und fern zum Jahrmarkt nach Leibertingen



        <p>Gegen frühen Nachmittag wurde es am Sonntag, 21. September, richtig voll auf dem Wildensteiner Jahrmarkt. Besonders in der Zimmernstraße drängten sich die Besucher an den Verkaufs- und Essensständen. Zu den Handwerkern, die dort ihr Können präsentierten, gehörte auch Bernhild Klüppel aus Tuttlingen, die an der elektrischen Töpferscheibe zeigte, wie ihre Töpferarbeiten gedreht werden.</p> <p>Ihr ist es wichtig zu zeigen, wie sie töpfert, obwohl der Transport der Töpferscheibe einen großen Aufwand für sie und ihren Ehemann Joachim bedeutet. „Die Kinder schauen gerne zu und interessieren sich dafür, wie die Sachen entstehen, und die Erwachsenen sehen, dass wir keine Chinaware verkaufen“, meint Klüppel. Sie arbeitet mit sogenanntem Steinzeugton, der bei hohen Brenntemperaturen von rund 1200 Celsius dicht und hart wird und sich besonders für Geschirr eignet. Für Klüppel ist das Töpfern, das sie im Nebenerwerb betreibt, ein Ausgleich zu ihrem Schreibtischjob. „Ich habe gelesen, dass Handwerker zufriedener sind“, sagte sie lachend.</p> <h2>Schneidbretter und Schwerter</h2> <p>Ein paar Stände weiter zeigen zwei weitere zufriedene Handwerker ihr Können: Ruth und Adolf Riester betreiben im hohen Alter noch immer eine Schreinerei in Leibertingen und konnten in diesem Jahr 50-jähriges Betriebsjubiläum feiern. Neben Schneidbrettern, die Ruth Riester aus edlen Hölzern fertigt, hat ihr Mann Adolf speziell für den mittelalterlichen Wildensteiner Jahrmarkt Schwerter aus Holz geschnitzt. Im Preis inbegriffen ist die Gravur des eigenen Namens auf das Schwert.</p> <h2>Essig an den Puffer-Teig</h2> <p>Am Stand der Zimmerngilde Katzmallebach demonstrieren die Leibertinger Narren wie jedes Jahr das Seilerhandwerk. Geld für die Vereinskasse verdienen sie aber durch den Verkauf von knusprigen Kartoffelpuffern. Zu den zahlreichen Helfern am Stand gehören Siggi Horn, Lothar Schmid und Martin Adam Braun. „Es läuft gut“, sagen sie auf Nachfrage des SÜDKURIER. Dabei verrät Siggi Horn die geheime Zutat, die die Kartoffelpuffer der Zimmerngilde besonders lecker macht: Neben handgeriebenen Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern kommt ein Schuss Essig in den Teig.</p> <h2>Tradition Hufeisenwerfen</h2> <p>Der Wildensteiner Jahrmarkt ist ein Fest, bei dem alle vier Ortschaften gemeinsam für ein gutes Gelingen sorgen. Beim traditionsreichen Hufeisenwerfen treten sie indes gegeneinander an. Jeder Werfer entscheidet, welcher Ortschaft er seine Punkte zukommen lassen will. Pro Ort dürfen zehn Werfer – auch von auswärts – teilnehmen. Am Ende wird zusammengezählt. In diesem Jahr gewann die kleinste und südlichste Ortschaft Altheim. Dazu trugen unter anderem Altheims Ortsvorsteherin Franziska Stump und ihr Ehemann Michael bei, die jeweils zwei Punkte für ihren Heimatort holten. Auf dem zweiten Platz landete Thalheim. Kreenheinstetten und Leibertingen teilten sich den dritten Rang.</p> <h2>Für Spiel und Spaß</h2> <p>... sorgt auf dem Wildensteiner Jahrmarkt auch das Zehnerlspiel. Dabei versuchen die Teilnehmer, mit einem Zehncent-Stück die nummerierten Felder auf dem selbst gebauten Spielfeld zu treffen. Die Nummern entsprechen dem Faktor, den sie als Gewinn zurückerhalten, wenn sie das Feld genau treffen. „Die Bank gewinnt unterm Strich immer“, erklärte Steffen Braun von der Guggemusik Leibertingen, die mit dem Spiel ihre Vereinskasse aufbesserte. „Es gibt tatsächlich einige Werfer, die wir nicht mehr so gerne sehen“, ergänzte Braun schmunzelnd auf die Frage, wie gut manche Teilnehmer sind.</p> <p>Auch in diesem Jahr bot der Wildensteiner Jahrmarkt ein vielfältiges Angebot, das Besucher aus nah und fern anlockte. „Das Drachenfest und der schöne Jahrmarkt. Das spricht sich rum“, meint Dana Jung. Es sei ein toller Jahrmarkt mit Zuckerwatte und Kinderkarussell, sagt ihr Lebensgefährte Lukas Bronner. Die beiden kommen aus Mahlstetten bei Spaichingen und besuchten am diesem Sonntag neben der Verwandtschaft in Neidingen auch den Wildensteiner Jahrmarkt.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Jahrmarkt</h2> Seit 47 Jahren ist der Wildensteiner Jahrmarkt eine bunte Mischung aus Marktgeschehen und Dorffest mit mittelalterlichem Flair. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Händler nach Leibertingen gekommen, um ihre Waren feilzubieten – darunter viele handwerklich hergestellte Produkte aus der Region. Viele Vereine aus der Gemeinde hatten Stände aufgebaut und sorgten mit Unterhaltungsangeboten für Spiel und Spaß bei den zahlreich erschienenen Marktbesuchern. Anlass für den ersten Wildensteiner Jahrmarkt war die 900-Jahr-Feier der Burg Wildenstein im Jahr 1977 sowie die Einweihung des umgebauten Rathauses für die damals noch junge Gemeinde Leibertingen. Mittlerweile gehört zum Jahrmarkt auch traditionell der Familiendrachentag der Fluggemeinsschaft Leibertingen, der am Samstag vor dem Wildensteiner Jahrmarkt und gleichzeitig am Sonntag auf dem nahen Segelflugplatz stattfindet.</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mittelalterliches Flair prägt Jahrmarkt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 13:27:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den kosmischen Moment spüren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/den-kosmischen-moment-spueren;art372564,12481730 ]]></link>      <description><![CDATA[  Riccardo Cordero stellt in der Galerie Wohlhüter in Thalheim aus  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Riccardo Cordero stellt in der Galerie Wohlhüter in Thalheim aus<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Riccardo Cordero stellt in der Galerie Wohlhüter in Thalheim aus



        <p>Nach zehn Jahren zeigt die Galerie Wohlhüter in Thalheim wieder eine Einzelausstellung des international agierenden Künstlers Riccardo Cordero aus Alba/Italien. Während 2015 monumentale Skulpturen die Schau prägten, stechen nun frühe Arbeiten aus den 1970er Jahren hervor, die bereits Corderos Formensprache im Ansatz enthalten, jedoch in anderen Materialien gestaltet sind. Ebenso sind in der neuen Ausstellung Zeichnungen zu sehen sowie kleinere Objekte aus Cortenstahl.</p> <h2>„Als ich damals eine dieser Arbeiten sah, war ich hin und weg“,</h2> <p>beschrieb Galerist Werner Wohlhüter seinen ersten Blick auf eines der Wandobjekte aus den 70er Jahren von Riccardo Cordero. Es ist das Verschmelzen von organischen Formen mit der Geometrie. Ganz deutlich wird dies bei den frühen Zeichnungen, die ein kraftvolles amorphes Zentrum haben, aus dem sich Linien, Strahlen, Ecken und Kanten herausbewegen, manchmal leicht schattiert oder mit Farbe versehen.</p> <p>Die Wandobjekte aus den 70er Jahren formte der Künstler mit Kunststoff-Platten, die es ihm ermöglichten, durch Aufwerfungen ein plastisches Gebilde zu schaffen. Der Hintergrund besteht aus Leinwand, auf die er mit geometrischen Farbflächen oder mit einem schwungvollen gestischen Pinselstrich Akzente setzt. Darauf fügen sich die plastischen Kunststoff-Felder ein. An ihren Enden sind sie durch Schrauben fixiert, wodurch der Wellenwurf und das sich ineinander Schmiegen bewusst geformt wird.</p> <h2>Von philosophischer Seite betrachtet</h2> <p>Die Zeichnungen bilden die Plastiken auf zweidimensionale Weise ab, wobei die Schattierungen und die dynamischen Striche Räumlichkeit herstellen und den Objekten sehr nahe kommen. Bei einem frühen Objekt lassen die arrangierten und gebogenen Metallplatten an ein Insekt denken, das sich durch einen Würfel bewegt, der nur aus seinen Außenkanten besteht.</p> <p>„Das, was ich sage, kann man auch sehen“, unterstrich Werner Meyer, ehemaliger Leiter der Kunsthalle Göppingen, seinen Anspruch, seine Rede verständlich zu formulieren. Er hatte bereits vor zehn Jahren die Laudatio gehalten und meinte, da er jetzt pensioniert sei und mehr Zeit habe, habe er sich erlauben können, noch stärker die philosophische Seite von Corderos Werken zu betrachten. Dadurch dass das Volumen seiner Objekte transparent sei, mache der Künstler Raum und Zeit erlebbar. Die Dynamik der Kreise, Kreissegmente und Geraden, die ganz plötzlich ihre Richtung ändern und irritieren, macht einen Bewegungsprozess sichtbar. „Die Objekte entwickeln sich nach innen und außen“, erklärte er. Im Mittelpunkt befinde sich ein Kraftzentrum, das sich in Richtung der Mitte verdichte und nach außen vom Zentrum wegstrebe.</p> <h2>Keine Esoterik</h2> <p>In den assoziativen Titeln wie Meteora oder Nuova cometa deute sich „die kosmische Dimension des plastischen Denkens des Bildhauers an“, so der Laudator. Er sieht Wissenschaft, Philosophie und Kunst in den Arbeiten Corderos eng miteinander verflochten. Beim Betrachten könne man einen Moment das Kosmische erleben, was jedoch nichts mit Esoterik zu tun habe. Die Arbeiten überzeugen durch ihre Sinnlichkeit, in der das Wort Sinn stecke und eine wichtige Bedeutung habe.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Öffnungszeiten</h2> Die Ausstellung „Orbital Traces“ in der Galerie Wohlhüter in Leibertingen-Thalheim ist noch bis zum 12. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr, Sonntag von 11 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 07575/ 1370 oder im Internet unter galerie-wohlhueter.de.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bildhauer Ausstellung Malerei thema-kultur-mensch thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Den kosmischen Moment spüren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:20:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Thalheim entsteht ein neues Gerätehaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/in-thalheim-entsteht-ein-neues-geraetehaus;art372564,12481026 ]]></link>      <description><![CDATA[  Offizieller Baubeginn für die Feuerwehrwache Süd. Die Kosten bezeichnet der Bürgermeister als extrem günstig  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Offizieller Baubeginn für die Feuerwehrwache Süd. Die Kosten bezeichnet der Bürgermeister als extrem günstig<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/in-thalheim-entsteht-ein-neues-geraetehaus;art372564,12481026]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Offizieller Baubeginn für die Feuerwehrwache Süd. Die Kosten bezeichnet der Bürgermeister als extrem günstig



        <p>Im Leibertinger Ortsteil Thalheim wird die neue Feuerwehrwache Süd gebaut. Das 300 Quadratmeter große Gebäude wird Platz für drei Feuerwehrfahrzeuge sowie Sozialräume für die Feuerwehrleute der Abteilungen Thalheim und Altheim bieten. Mit dem symbolischen Spatenstich am Mittwoch verkündeten Bürgermeister Stephan Frickinger, Vertreter der Feuerwehr sowie Bauunternehmer Matthias Wohlhüter offiziell den Baubeginn der neuen Feuerwehrwache.</p> <p>Am Rande der Veranstaltung zeigten sich sowohl Kreisbrandmeister Michael Reitter als auch die Kommandanten der Leibertinger Feuerwehr überaus zufrieden damit, wie das Feuerwehrwesen in Zukunft in den Ortschaften Thalheim und Altheim sowie in der Gesamtgemeinde Leibertingen aufgestellt sein wird. Auch der Bürgermeister äußerte sich positiv – insbesondere im Hinblick auf die offenbar verhältnismäßig geringen Baukosten für den Neubau.</p> <p>Die Gemeinde Leibertingen investiert derzeit groß in ihre Feuerwehr, davon profitieren hauptsächlich die beiden südlichen Abteilungen Altheim und Thalheim. Neben der neuen Wache ist geplant, einen Gerätewagen Logistik als Ersatz für das in die Jahre gekommene Fahrzeug der Abteilung Altheim anzuschaffen.</p> <p>In der neuen Wache wird neben dem neuen Gerätewagen auch das bereits vorhandene Staffellöschfahrzeug der Thalheimer Feuerwehr seinen Platz finden. Der dritte Stellplatz dient als Reserve. Noch steht nicht zu 100 Prozent fest, was mit der Feuerwehrgarage in Altheim passieren wird, die künftig nicht mehr benötigt wird. Derzeit ist vorgesehen, dass sie als Lagerraum für die Ortschaft und deren Vereine dienen soll.</p> <p>Die beiden Feuerwehr-Abteilungen von Altheim und Thalheim arbeiten schon lange zusammen und schätzen einander, wie der Thalheimer Kommandant Thorsten Liehner und sein Altheimer Kollege Matthias Moosmann berichten. Seit mehr als fünf Jahren finden gemeinsame Feuerwehrübungen statt. Eine vollständige Fusion der beiden Abteilungen ist allerdings nicht geplant. Jede Abteilung wird eigenständig bleiben – mit jeweils eigenem Kommandanten, weil die Feuerwehren im sozialen Leben der Ortschaften eine zentrale Rolle spielen, wie Liehner und Moosmann betonen.</p> <h2>Feuerwehr organisiert die Fasnet</h2> <p>„Altheim hat relativ wenige Vereine und wir übernehmen als Feuerwehr auch Vereinsaufgaben im Dorf“, erklärt Altheims Kommandant Moosmann. So organisiert die Freiwillige Feuerwehr beispielsweise in Altheim maßgeblich die Fasnet. Bei Einsätzen werden die beiden Wehren aber schon lange als eine Abteilung behandelt, das heißt: Im Alarmfall werden immer die Feuerwehrleute beider Abteilungen alarmiert. „Im Einsatz gibt es diese Struktur nicht, feuerwehrtechnisch sind wir eine Abteilung“, erklärt Moosmann.</p> <h2>Gut aufgestellt</h2> <p>Die gesamte Leibertinger Feuerwehr umfasst aktuell 100 Feuerwehrleute. Gesamtkommandant Benedikt Stump zeigte sich überaus zufrieden damit, wie die Leibertinger Feuerwehr aktuell aufgestellt ist und auch in Zukunft aufgestellt sein wird. Das neue Gerätehaus in Thalheim macht es laut Kommandant Stump möglich, dass viele Abläufe und die Logistik in der Leibertinger Feuerwehr optimiert werden können. So werden beispielsweise in der Feuerwehr Süd, wie das neue Gebäude heißen wird, die Ausrüstung und auch Ersatzteile in einem Hochregallager schnell erreichbar sein.</p> <h2>15 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr</h2> <p>Mit der Nachwuchssituation der Leibertinger Feuerwehr ist Kommandant Benedikt Stump ebenfalls überaus zufrieden. Die Jugendfeuerwehr zählt aktuell 15 Mitglieder. Genauso positiv sieht er die Aus- und Weiterbildungssituation seiner Feuerwehrleute. Bis auf wenige Kleinigkeiten sei man mit dem neuen Fahrzeug und der Wache im Moment „wunschlos glücklich“, sagte Kommandant Stump.</p> <h2>Logistikfahrzeug interessant für Landkreis</h2> <p>Die Leibertinger Feuerwehr hat in der Vergangenheit zahlreiche Einsätze mit den benachbarten Feuerwehren gemeinsam absolviert. Mit neuem Fahrzeug und Gebäude wird sich die Leibertinger Feuerwehr künftig noch besser in die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Landkreis Sigmaringen einbringen können – das betonte auch Kreisbrandmeister Michael Reitter. „Mit unserem Logistikfahrzeug werden wir für den Landkreis sehr interessant sein“, meinte dazu Kommandant Benedikt Stump.</p> <h2>Kosten unter einer Millionen Euro</h2> <p>Bürgermeister Stephan Frickinger rechnet damit, dass das Feuerwehrgebäude im Mai kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen kann. „Alles zusammengerechnet werden wir unter einer Million bleiben, was extrem günstig ist“, sagte Bürgermeister Frickinger im Hinblick auf die Gesamtkosten für die neue Feuerwache in Thalheim. Das energieeffiziente Gebäude, das sogar eine Fußbodenheizung erhält, ist offenbar so günstig kalkuliert, dass Frickinger von anderen Kommunen aus dem Landkreis angefragt wurde, ob man das Projekt kopieren dürfe.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Feuerwehr-Nachwuchs</h2> In der Leibertinger Jugendfeuerwehr bekommen Jugendlichen ab zehn Jahren die ersten Grundlagen der Feuerwehrarbeit vermittelt. Dazu gehören einfache Löschangriffe und kleinere technische Hilfeleistungseinsätze. Bei der Jugendfeuerwehr steht der Spaß im Vordergrund. Mit 18¦Jahren können sie in die Reihen der aktiven Feuerwehr eintreten und am regulären Probenbetrieb teilnehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Grundlehrgangs stehen den neuen Mitgliedern zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen – etwa die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger oder zum Maschinisten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Rettungswesen Katastrophenschutz Kommunalpolitik thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Thalheim entsteht ein neues Gerätehaus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 17:11:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Altheim hat ein frisches Gesicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/altheim-hat-ein-frisches-gesicht;art372564,12479628 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Dorfmitte in Leibertingen-Altheim ist eingeweiht. Das hat die Umgestaltung gekostet  ]]></description>
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          Die neue Dorfmitte in Leibertingen-Altheim ist eingeweiht. Das hat die Umgestaltung gekostet<br>
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        Die neue Dorfmitte in Leibertingen-Altheim ist eingeweiht. Das hat die Umgestaltung gekostet



        <p>Der südlichste Ortsteil von Leibertingen hat wieder einen Ort, „wo Jung und Alt zusammenkommen und Gemeinschaft erleben können“, wie es Ortsvorsteherin Franziska Stump bei der Einweihung der neu gestalteten Dorfmitte von Altheim formulierte. Neben den Rednern, die am Sonntag im Altheimer Bürgerhaus auftraten, zeigten sich auch die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Baumaßnahmen im Ortskern von Altheim – wobei am Sonntag vom neuen Sandkasten besonders die jüngsten Einwohner der Gemeinde begeistert waren.</p> <h2>Mit der neuen Dorfmitte hat Altheim ein frisches Gesicht erhalten</h2> <p>Dazu haben zahlreiche bauliche Einzelmaßnahmen beigetragen: Ein maroder Anbau am Schopf – dem prägenden Gebäude der Ortsmitte – wurde entfernt, dahinter ein neuer Weg in Richtung Bürgerhaus angelegt. Dieses erhielt einen großzügigen gepflasterten Vorplatz, der beim jährlichen Dorffest als Stellfläche für das Festzelt dient. Für die Besucher von Bürgerhaus und Kirche wurden dazu neue Parkplätze geschaffen. Der Spielplatz mit großem Sandkasten wurde umfassend saniert: noch brauchbare Spielgeräte repariert und mit neuen ergänzt. Zusätzliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.</p> <h2>Gesamtkosten 610.000 Euro</h2> <p>Im Rahmen des Projekts wurden außerdem notwendige Erneuerungen an Straßen und Infrastruktur im Zentrum umgesetzt. So erhielt die Gutenbühlstraße einen leicht veränderten Verlauf, um einen möglichen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Sogar ein ganzes Trafohäuschen am Bürgerhaus wurde versetzt. Ein innovatives Beleuchtungskonzept ermöglicht es nun, Veranstaltungen in stimmungsvolles Licht zu tauchen. Auch bei der Bepflanzung wurde Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Es kamen ausschließlich heimische Bäume, Sträucher und Pflanzen zum Einsatz. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 610.000 Euro. Der Großteil wurde über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und den Ausgleichstock des Landes finanziert.</p> <h2>Fest aufgrund Todesfall abgesagt</h2> <p>Überschattet wurden die Feierlichkeiten zur Einweihung der Dorfmitte am Sonntag von einer traurigen Nachricht: Ein engagiertes Mitglied der Dorfgemeinschaft war kurz zuvor verstorben. Die Organisatoren entschieden daher, zwar die Einweihung des Dorfplatzes stattfinden zu lassen, das danach geplante jährliche Fest abzusagen.</p> <h2>Gut investiertes Geld</h2> <p>Leibertingens Bürgermeister Stefan Frickinger umriss in seiner Ansprache zur Dorfplatzeinweihung den Projektverlauf. „Herausfordernd und ambitioniert beschreiben nur unzureichend, was wir in den letzten Monaten und Jahren auf die Beine gestellt haben“, sagte er. Besonders betonte Frickinger, dass das Projekt eine Investition in die Zukunft sei: „Jeder investierte Euro ist gut angelegt – in unsere Ortschaft, in unsere Lebensqualität, in unsere Kinder und Enkelkinder.“ Er lobte zudem das Beleuchtungskonzept: „Altheim ist nahezu die einzige Ortschaft im Landkreis, die ihre Mitte bei Festen so atmosphärisch inszenieren kann.“</p> <h2>Ehrenamtliches Engagement</h2> <p>Frickinger dankte allen Beteiligten, insbesondere dem ehemaligen Ortsvorsteher Helmut Straub, der das Projekt mitinitiiert und während seiner Amtszeit maßgeblich voranbracht hatte. Auch seine Nachfolgerin Franziska Stump lobte er für ihren Einsatz. Die Ortsvorsteherin erinnerte in ihrer Rede hingegen daran, dass die Bürgerinnen und Bürger von Altheim von Anfang an in die Planung einbezogen gewesen waren und sich etwa beim Rückbau des Lagerraums am Schuppen mit tatkräftigem ehrenamtlichem Engagement eingebracht hatten. „Der Platz soll ein lebendiger Treffpunkt sein, damit das Herz von Altheim weiter schlägt und uns zusammenbringt und verbindet“, sagte sie.</p> <h2>Ein Schmuckstück</h2> <p>Auch der ehemalige Ortsvorsteher Helmut Straub wandte sich an die Gäste und dankte allen am Projekt Beteiligten: „Es war mir eine große Freude, mit allen dieses gelungene Projekt mitgestalten und begleiten zu dürfen. Vielen Dank und genießt unsere Dorfmitte!“ Jetzt gelte es, die wunderbare und schmucke Dorfmitte zukünftig sauber zu halten und zu pflegen.</p> <p>Der Landtagsabgeordnete Klaus Burger würdigte besonders den Einsatz der Altheimer bei der Neugestaltung ihrer Ortsmitte: „Das Wesentliche ist nach wie vor das bürgerliche Engagement: Die Menschen, die vor Ort etwas umsetzen und begleiten.“ Burger begrüßte auch zwei mögliche Nachfolgerinnen: Ilona Boos (CDU) und Hanna Stauß (Grüne) waren der Einladung zur Einweihung gefolgt.</p> <p></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wie alt ist Altheim?</h2> Das zur Gemeinde Leibertingen gehörende Altheim gilt als die älteste urkundlich erwähnte Ortschaft im Landkreis Sigmaringen – darauf ging auch Bürgermeister Frickinger in seiner Rede zur Einweihung der neuen Ortsmitte von Altheim ein. Eine Urkunde aus dem Jahr 768 nennt ein „Altheim“, dessen Identität allerdings nicht eindeutig geklärt ist. In Frage kommt dafür auch eine gleichnamige, heute verschwundene Siedlung bei Schömberg. Dennoch sind sich die Altheimer sicher, dass ihr Dorf gemeint ist. So feierten sie 2018 mit Stolz ihr 1250. Jubiläum. Der Meßkircher Heimatforscher Armin Heim ist überzeugt, dass Altheim bereits im Jahr 768 bestand.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Städtebau Kommunalpolitik thema-heimat-stadtentwicklung thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Altheim hat ein frisches Gesicht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 15:45:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Buchheim wählt neues Gemeindeoberhaupt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/buchheim-waehlt-neues-gemeindeoberhaupt;art372566,12479464 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies  ]]></description>
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          Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies<br>
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        Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies



        <p>Die rund 550 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Buchheim im Landkreis Tuttlingen sind aufgerufen, am Sonntag, 28. September, ihren Bürgermeister oder ihre Bürgermeisterin zu wählen. Ein Mann und zwei Frauen haben sich um die Chefstelle im Rathaus beworben, darunter die Amstinhaberin Claudette Kölzow. Die parteilose Kölzow hatte 2017 mit einem Ergebnis von 74,1 Prozent die Wahl für sich entschieden. Davor hatte sie als Verwaltungsfachangestellte in der Gemeindeverwaltung Buchheim gearbeitet. Auch damals gab es drei Bewerber. 2017 ist die Bürgermeisterstelle in Buchheim hauptamtlich besetzt, Hans-Peter Fritz war der letzte ehrenamtliche Bürgermeister.</p> <h2>Zunächst blieben Bewerbungen aus</h2> <p>Vom Gemeindewahlausschuss wurden alle drei eingegangenen Bewerbungen zugelassen. Die Bekanntgabe der Kandidaten erfolgte im Amtsblatt vom 4. September. Claudette Kölzow war demnach die erste, die ihre Bewerbungsunterlagen abgegeben hat. Das war insofern eine Überraschung, weil sie tatsächlich keine zweite Amtszeit anstrebt. „Nach 17 Jahren als Verwaltungsangestellte und Bürgermeisterin der Gemeinde Buchheim habe ich mir das mit dem Aufhören gut überlegt. Als ich am 23. August in den Urlaub gegangen bin, hatte sich nach einem Monat jedoch noch niemand auf die Stelle beworben. Ich wollte nicht, dass die Gemeinde mit einem leeren Stimmzettel da steht“, sagt sie im Gespräch mit dem SÜDKURIER. „Die dritte Person hat ihre Unterlagen erst ganz knapp vor Ablauf der Frist eingereicht, da war es zu spät, meine Bewerbung zurückzuziehen.“</p> <p>Das werde sie am Abend der öffentlichen Kandidatenvorstellung auch offen kommunizieren. Wird sie bei der Gelegenheit eine Empfehlung aussprechen? „Ich werde mich nicht auf eine Person festlegen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, Verwaltungserfahrung mitzubringen. Denn bei uns ist der Bürgermeister auch zu 100 Prozent eine Verwaltungskraft.“ Kölzow ist Jahrgang 1971 und wohnt in Leibertingen.</p> <h2>Maurermeister und Verwaltungswirtin</h2> <p>Auf ihre Bewerbung folgte die Bewerbung von Michael Josef Bohner, Jahrgang 1972. Er ist Zimmermann und Maurermeister und wohnt in Krauchenwies. Und schließlich reichte kurz vor knapp noch Ilona Maria Steinmann ihre Unterlagen ein. „Das war am letztmöglichen Tag, am 1. September“, bestätigt Wendelin Fehrenbacher, stellvertretender Leiter des Gemeindewahlausschusses. Die Diplom-Verwaltungswirtin ist Jahrgang 1970 und wohnt in Stockach. Sie ist derzeit als stellvertretende Hauptamtsleiterin der Gemeinde Wald tätig. Im Oktober 2024 kandidierte Steinmann für das Bürgermeisteramt in Sigmaringendorf. Sie unterlag bei dieser Wahl dem amtierenden Bürgermeister Dominik Mattes.</p> <h2>Kandidatenvorstellung</h2> <p>Am Donnerstag, 18. September, werden sich die Kandidaten im Bürgerhaus in Buchheim der Öffentlichkeit vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Buchheim wählt neues Gemeindeoberhaupt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 11:11:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Naturbad Thalheim nach Betreiberwechsel überholt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/naturbad-thalheim-nach-betreiberwechsel-ueberholt;art372564,12468579 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue WC-Anlage wurde in Betrieb genommen. Was sich beim Naturbad ändert und was gleich bleibt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue WC-Anlage wurde in Betrieb genommen. Was sich beim Naturbad ändert und was gleich bleibt.<br>
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        Die neue WC-Anlage wurde in Betrieb genommen. Was sich beim Naturbad ändert und was gleich bleibt.



        <p>Nachdem die Zuständigkeit für Betrieb und Infrastruktur von Naturbad und Campingplatz neu festgelegt wurden – die Gemeinde Leibertingen und die Campingplatzbetreiber lagen hier im Clinch – ergeben sich einige Änderungen. „Ich hoffe in Zukunft auf ein wertschätzendes Miteinander, das ist mein Wunsch und der des Gemeinderats“, stellt Stephan Frickinger gegenüber dem SÜDKURIER fest. Der Bürgermeister hegt auch die Hoffnung, dass Familie Klaus vom Campingplatz in der Badesaison 2026 auch wieder den Kiosk im Betriebsgebäude mitsamt Terrasse und Gastronomie betreibt. Der Badebetrieb, der nun gänzlich in Gemeindehand liegt, endet offiziell am 15. September, es sei denn, es herrscht noch super Wetter. Das Bad öffnet dann wieder zu Pfingsten 2026.</p> <h2>Bürgermeister ist optimistisch</h2> <p>Die Zukunft des Naturbades sieht Frickinger nicht gefährdet. „Die Betriebskosten können wir massiv senken und wir werden das Bad mit Sicherheit die nächsten zehn Jahre halten können. Haben wir in 2023 etwas über 100.000 Euro für das Bad ausgeben müssen, ist es jetzt die Hälfte“, führt er aus. Der Eintritt ins Bad bleibt kostenfrei, für das Parken, das seit 2022 kostenpflichtig ist, werden weiterhin Parkgebühren erhoben.</p> <h2>Eine Badeaufsicht wird nicht eingestellt</h2> <p>Das bedeutet: Die Rutsche ist nicht mehr in Betrieb und vom Sprungblock darf nicht mehr ins Wasser gehüpft werden. Er ist zu einer Aussichtsplattform umgewidmet. „Wir haben es durchkalkuliert, doch eine Badeaufsicht einzustellen, hätte aus Wirtschaftlichkeitsgründen zur Schließung des Bades geführt“, sagt Frickinger und verweist darauf, dass die Auslastung des Bades dafür nicht hoch genug ist.</p> <p>Die Spielgeräte wurden neu angeordnet, was mit dem Bau des neuen Unisex-WC-Häuschens für die Badegäste zu tun hat. Dies wurde nach der Abnahme am 18. August eröffnet und die als Zwischenlösung aufgestellten Dixi-Klos werden demnächst abtransportiert. Frickinger, von Haus aus Architekt, hat das Gebäude geplant, die Thalheimer Firmen Artur Wohlhüter, MüZe und Molitor übernahmen die Beton-, Holz- und Sanitärarbeiten. „Die Kosten lagen bei rund 45.000 Euro“, so Frickinger. Es gibt fünf Sitz-WC und drei Steh-WC sowie zwei Waschbecken.</p> <h2>Umkleidekabinen werden ausgetauscht</h2> <p>Die in die Jahre gekommenen Umkleidekabinen auf der Wiese wurden gegen zwei Umkleideschnecken ausgetauscht. Sie dienen gleichzeitig als Werbeträger für die lokale Gastronomie. Der Bodenabstand ist bewusst so, dass jeder sehen kann, wenn jemand die Umkleide benutzt. Das soll auch Übergriffigkeit vorbeugen. Der Hang neben der Rutsche wurde frisch bepflanzt. „Nach zehn Jahren war die Fläche zu dicht bewachsen. Wir haben uns jetzt mit Blick auf Hitzeverträglichkeit für Lavendel und insektenfreundliche Rosen mit ungefüllten Blüten entschieden.“ Nach und nach sollen an den Randbereichen der Liegewiese Blühflächen angelegt werden, so wie dies bereits oberhalb des Regenerationsbeckens der Fall ist. Das Strauchwerk und Bäume wurden zurückgeschnitten und gerodet. „Bei guter Sicht hat man vom Naturbad einen tollen Alpenblick“, schwärmt Frickinger.</p> <h2>Bauhof kümmert sich um die Sauberkeit und Wasserversorgung</h2> <p>Für Rasenmähen, Müll entsorgen und sonstige Arbeiten ist der Bauhof zuständig, Gemeindemitarbeiter Sven Hahn kümmert sich vor allem um das Wasser. Das Becken hat eine Tiefe von 90 Zentimeter bis 3,4 Meter. Die Wasserqualität sei spitze. „Das Wasser wird alle 14 Tage von einem unabhängigen Institut beprobt“, so Frickinger. Algen in einem Naturbad seinen ganz normal, auch sie tragen wie die Pflanzen am Beckenrand zur Reinigung des Wassers bei. Und Molche gehörten ebenso zum Erscheinungsbild. „Manche empfinden Molche im Becken als störend, es gab auch schon Beschwerden. Doch es handelt sich um ein Naturbad. Andere freuen sich wiederum, dass sie hier nicht in Chlorwasser schwimmen“, so Frickinger.</p> <h2>Im Frühjahr wird das Becken intensiv gereinigt</h2> <p>Im Frühjahr werde das Wasser abgelassen, um das Becken intensiv zu reinigen und die Folie zu kontrollieren. „Hier sind es Steine und Steinchen, die Schaden anrichten können, deshalb bitten wir auch darum, dass Kinder keine Steine ins Wasser werfen.“</p> <p>Worauf Sven Hahn achten muss: hohe Temperaturen begünstigen das Algenwachstum. „Je wärmer es ist und je mehr Badegäste kommen, um so eher stößt das Bad an seine Leistungskapazität. Dann muss ich mehr Frischwasser einlassen“, erklärt er. Über den Quellstein und den Wasserfall hinter der stillgelegten Rutsche wird dem Becken ständig das Wasser aus dem Regenerationsbecken zugeführt. Das gelangt über die Überläufe dorthin, Kies und Pflanzen sorgen für die Reinigung. Das Frischwasser kommt aus der Leitung. Auch die Duschen werden mit Frischwasser gespeist. „Hier haben wir übrigens eine Druckerhöhungsanlage eingebaut“, so Frickinger. „Strom und Wasser rechnen wir natürlich getrennt vom Campingbetrieb ab.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Naturbad Thalheim nach Betreiberwechsel überholt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 15:33:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue WC-Anlage ist jetzt in Betrieb  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/neue-wc-anlage-auf-dem-gelaende-des-naturbads-in-thalheim-ist-jetzt-in-betrieb;art372564,12467971 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Eintritt ins Naturbad Thalheim bleibt weiterhin kostenfrei, eine Badeaufsicht wird es nicht geben  ]]></description>
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          Der Eintritt ins Naturbad Thalheim bleibt weiterhin kostenfrei, eine Badeaufsicht wird es nicht geben<br>
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        Der Eintritt ins Naturbad Thalheim bleibt weiterhin kostenfrei, eine Badeaufsicht wird es nicht geben



        <p>Nachdem die Zuständigkeit für Betrieb und Infrastruktur von Naturbad und Campingplatz neu festgelegt wurden – die Gemeinde Leibertingen und die Campingplatzbetreiber lagen hier im Clinch – ergeben sich einige Änderungen. „Ich hoffe in Zukunft auf ein wertschätzendes Miteinander, das ist mein Wunsch und der des Gemeinderats“, stellt Stephan Frickinger gegenüber dem SÜDKURIER fest. Der Bürgermeister hegt auch die Hoffnung, dass Familie Klaus vom Campingplatz in der Badesaison 2026 auch wieder den Kiosk im Betriebsgebäude mitsamt Terrasse und Gastronomie betreibt. Der Badebetrieb, der nun gänzlich in Gemeindehand liegt, endet offiziell am 15. September, es sei denn, es herrscht noch super Wetter. Das Bad öffnet dann wieder zu Pfingsten 2026.</p> <h2>Bürgermeister ist optimistisch</h2> <p>Die Zukunft des Naturbades sieht Frickinger nicht gefährdet. „Die Betriebskosten können wir massiv senken und wir werden das Bad mit Sicherheit die nächsten zehn Jahre halten können. Haben wir in 2023 etwas über 100.000 Euro für das Bad ausgeben müssen, ist es jetzt die Hälfte“, führt er aus. Der Eintritt ins Bad bleibt kostenfrei, für das Parken, das seit 2022 kostenpflichtig ist, werden weiterhin Parkgebühren erhoben.</p> <h2>Keine Aufsicht</h2> <p>Eine Badeaufsicht wird nicht eingestellt. Das bedeutet: Die Rutsche ist nicht mehr in Betrieb und vom Sprungblock darf nicht mehr ins Wasser gehüpft werden. Er ist zu einer Aussichtsplattform umgewidmet. „Wir haben es durchkalkuliert, doch eine Badeaufsicht einzustellen, hätte aus Wirtschaftlichkeitsgründen zur Schließung des Bades geführt“, sagt Frickinger und verweist darauf, dass die Auslastung des Bades dafür nicht hoch genug ist.</p> <h2>Dixi-Klos werden abgebaut</h2> <p>Die Spielgeräte wurden neu angeordnet, was mit dem Bau des neuen Unisex-WC-Häuschens für die Badegäste zu tun hat. Dies wurde am vergangenen Dienstag nach der Abnahme am 18. August eröffnet und die als Zwischenlösung aufgestellten Dixi-Klos werden demnächst abtransportiert. Frickinger, von Haus aus Architekt, hat das Gebäude geplant, die Thalheimer Firmen Artur Wohlhüter, MüZe und Molitor übernahmen die Beton-, Holz- und Sanitärarbeiten. „Die Kosten lagen bei rund 45.000 Euro“, so Frickinger. Es gibt fünf Sitz-WC und drei Steh-WC sowie zwei Waschbecken.</p> <h2>Neue Bepflanzung</h2> <p>Die in die Jahre gekommenen Umkleidekabinen auf der Wiese wurden gegen zwei Umkleideschnecken ausgetauscht. Sie dienen gleichzeitig als Werbeträger für die lokale Gastronomie. Der Bodenabstand ist bewusst so, dass jeder sehen kann, wenn jemand die Umkleide benutzt. Das soll auch Übergriffigkeit vorbeugen. Der Hang neben der Rutsche wurde frisch bepflanzt. „Nach zehn Jahren war die Fläche zu dicht bewachsen. Wir haben uns jetzt mit Blick auf Hitzeverträglichkeit für Lavendel und insektenfreundliche Rosen mit ungefüllten Blüten entschieden.“ Nach und nach sollen an den Randbereichen der Liegewiese Blühflächen angelegt werden, so wie dies bereits oberhalb des Regenerationsbeckens der Fall ist. Das Strauchwerk und Bäume wurden zurückgeschnitten und gerodet. „Bei guter Sicht hat man vom Naturbad einen tollen Alpenblick“, schwärmt Frickinger.</p> <h2>Wasserqualität ist sehr gut</h2> <p>Für Rasenmähen, Müll entsorgen und sonstige Arbeiten ist der Bauhof zuständig, Gemeindemitarbeiter Sven Hahn kümmert sich vor allem um das Wasser. Das Becken hat eine Tiefe von 90 Zentimeter bis 3,4 Meter. Die Wasserqualität sei spitze. „Das Wasser wird alle 14 Tage von einem unabhängigen Institut beprobt“, so Frickinger. Algen in einem Naturbad seinen ganz normal, auch sie tragen wie die Pflanzen am Beckenrand zur Reinigung des Wassers bei. Und Molche gehörten ebenso zum Erscheinungsbild. „Manche empfinden Molche im Becken als störend, es gab auch schon Beschwerden. Doch es handelt sich um ein Naturbad. Andere freuen sich wiederum, dass sie hier nicht in Chlorwasser schwimmen“, so Frickinger. Im Frühjahr werde das Wasser abgelassen, um das Becken intensiv zu reinigen und die Folie zu kontrollieren. „Hier sind es Steine und Steinchen, die Schaden anrichten können, deshalb bitten wir auch darum, dass Kinder keine Steine ins Wasser werfen.“</p> <p>Worauf Sven Hahn achten muss: hohe Temperaturen begünstigen das Algenwachstum. „Je wärmer es ist und je mehr Badegäste kommen, um so eher stößt das Bad an seine Leistungskapazität. Dann muss ich mehr Frischwasser einlassen“, erklärt er. Über den Quellstein und den Wasserfall hinter der stillgelegten Rutsche wird dem Becken ständig das Wasser aus dem Regenerationsbecken zugeführt. Das gelangt über die Überläufe dorthin, Kies und Pflanzen sorgen für die Reinigung. Das Frischwasser kommt aus der Leitung. Auch die Duschen werden mit Frischwasser gespeist. „Hier haben wir übrigens eine Druckerhöhungsanlage eingebaut“, so Frickinger. „Strom und Wasser rechnen wir natürlich getrennt vom Campingbetrieb ab.“</p> <h2>Die Anfänge des Bads</h2> <p>Die feierliche Eröffnung der Freizeiteinrichtung – damals noch kein Naturbad – fand mit vielen Ehrengästen am 22. Mai 1976 statt. Den Stein ins Rollen hatte die Tuttlinger Arbeiterwohlfahrt gebracht, die aufgrund von Betriebs- und Finanzproblemen schnell aus dem Projekt aussteigen musste. Angedacht war anfangs sogar eine Badeanstalt für den Sommer- und Winterbetrieb. Die damals noch selbstständige Gemeinde Thalheim hatte das Vorhaben dann ohne AWO umgesetzt, allerdings nicht als kombiniertes Hallen- und Freibad. (Quelle: Hubert Stekeler)</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 07:36:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Treffpunkt für junge Flieger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-treffpunkt-fuer-junge-flieger;art372564,12464923 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Thermik beim siebentägigen Vergleichsfliegen in Leibertingen spielt nicht immer mit, dennoch haben die Jugendlichen ihren Spaß  ]]></description>
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          Die Thermik beim siebentägigen Vergleichsfliegen in Leibertingen spielt nicht immer mit, dennoch haben die Jugendlichen ihren Spaß<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-treffpunkt-fuer-junge-flieger;art372564,12464923]]></guid>
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        Die Thermik beim siebentägigen Vergleichsfliegen in Leibertingen spielt nicht immer mit, dennoch haben die Jugendlichen ihren Spaß



        <p>Wenn die Luft zu warm ist, kommt es zu keiner oder nur zu sehr schwacher Thermik. Das heißt für Segelflieger, dass sie kaum Höhe gewinnen können. Aufgrund einer solchen Wetterlage konnten beim Jugendvergleichsfliegen auf dem Leibertinger Flugplatz einige sogenannte Wertungstage nicht stattfinden.</p> <h2>Neue Freunde kennenlernen</h2> <p>So auch am fünften Tag des Wettbewerbs: Die Flieger standen am Mittag buchstäblich in den Startlöchern, bis am frühen Nachmittag der geplante Überlandflug dann doch abgesagt werden musste. Beim Jugendvergleichsfliegen geht es allerdings nicht nur um den Wettbewerb, es geht auch um das soziale Miteinander. Das Jugendvergleichsfliegen richtet sich an junge Fliegern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Es ist kein offizieller Wettbewerb, der zu einer Meisterschaft oder einem Titel zählt. „Wir erwarten hier keine Cracks. Das Jugendvergleichsfliegen ist dazu da, dass die Jugendlichen neue Freunde kennenlernen und in die Wettbewerbs- und die Überlandfliegerei reinzuschnuppern“, sagt Wettbewerbsleiter Patrick Krohmer.</p> <p>In zwei Reihen stehen die Wettbewerbsteilnehmer mit ihren Segelflugzeugen an der Startbahn. Sie warten darauf, dass der Wettbewerb beginnt und sie von der Seilwinde in die Höhe gezogen werden. Die heutige Aufgabe für das Vergleichsfliegen lautet: nach dem Start nach Riedlingen fliegen, dann Furtwangen, Neustadt im Schwarzwald und am Ende wieder zurück in Leibertingen landen. Insgesamt ist die Strecke etwas mehr als 200 Kilometer lang. Beim Wettbewerb erhalten die Teilnehmenden Punkte – etwa für die kürzeste Flugzeit.</p> <h2>Schattenplatz unterm Flügel</h2> <p>Doch die Luft ist zu warm. Es gibt zu wenig Thermik, dass die 29 teilnehmenden Pilotinnen und Piloten nach dem Start in die Höhe steigen können. Und ohne ausreichend Höhe kommen sie überhaupt nicht vom Flugplatz Leibertingen weg. So suchen die jungen Fliegerinnen und Flieger erst einmal in kleinen Gruppen Schatten unter den Flügeln ihrer Flugzeuge, während sie darauf hoffen, dass der Wettbewerb stattfinden kann. Gegen halb drei ruft Krohmer die Flieger zu einer Besprechung. Danach steht fest: der Wettbewerb kann nicht stattfinden.</p> <h2>Schon der Vater ging in die Luft</h2> <p>„Die Stimmung wäre natürlich besser, wenn wir fliegen könnten“, meint Leon Weller aus Landau. Das Jugendvergleichsfliegen gibt es schon so lange, dass Leons Vater Rüdiger, der seinen Sohn als Helfer begleitet, bereits selber vor 40 Jahren beim Wettbewerb in Leibertingen mit dabei war. Auch wenn an diesem Tag der Überlandflug ausfällt, dürfen die Flieger trotzdem in die Luft gehen. Es ist aber klar, dass keiner über ein paar Platzrunden hinauskommen wird.</p> <h2>Malte Orleans und Bennet Schenk erfolgreich</h2> <p>Beim Jugendvergleichsfliegen fliegen die Piloten in zwei Klassen, der Clubklasse und der Standardklasse. Sie unterscheiden sich in Gewicht und Spannweite der Segelflugzeuge. Am Ende können in der Clubklasse während des siebentägigen Vergleichsfliegens insgesamt drei Wertungstage geflogen werden. Gesamtsieger in dieser Klasse ist Malte Orleans aus Kirchheim unter Teck von der Fliegergruppe Grabenstetten. In der Standardklasse kommen am Ende nur zwei Wertungstage zusammen, die meisten Punkte holt Bennet Schenk von der Fliegergruppe Kornwestheim.</p> <h2>Landen auf dem freien Feld</h2> <p>Wenn die Thermik während des Überlandflugs nicht reicht, müssen die Flieger irgendwo auf der Strecke auf freiem Feld landen. „Am zweiten Tag sind beide Klassen geflogen, aber tatsächlich sind alle nicht mehr zurück zum Ausgangspunkt gekommen“, berichtet Krohmer vom Wettbewerb. Damit die Flieger auf dem Landweg wieder zurückkommen, hat jeder Pilot ein Rückholteam dabei. Das kann aus Freunden oder Verwandten bestehen. Bei Malte Orlean sind es die Großeltern Reinhilde und Peter Lorenz, die extra aus Aachen mit nach Leibertingen gekommen sind. „Ich habe ihn da rangeführt. Mein Enkel tritt jetzt in meine Fußstapfen“, sagt Peter Lorenz, der früher aktiver Segelflieger war, stolz.</p> <h2>Ein Gemeinschaftserlebnis</h2> <p>Doch das Jugendvergleichsfliegen ist nicht nur Wettbewerb, es ist zugleich ein soziales Event. Alle Teilnehmenden übernachten im Zelt oder im Wohnwagen auf dem Gelände der Fluggemeinschaft Leibertingen. An Tagen, an denen das Fliegen nicht möglich ist, wird Tischtennis gespielt oder die jungen Pilotinnen und Piloten gehen gemeinsam ins Sigmaringer Freibad.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Nachwuchs gesucht</h2> In diesem Jahr konnte die Fluggemeinschaft Leibertingen-Meßkirch, Ausrichter des Wettbewerbs, ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Doch wie viele Vereine sucht auch die Fluggemeinschaft Nachwuchs. „Unser Verein wird immer älter“, erklärt Sarah Muffler, die ehemalige Jungendleiterin im Verein ist nun für das „Finden und Binden“ von Mitgliedern verantwortlich. Trotzdem steht der Verein laut Muffler besonders bei der Infrastruktur gut da. „Es kann nicht jeder Verein einen Wettbewerb mit 30 Flugzeugen und Piloten ausrichten“, meint sie im Hinblick auf das jährliche Jungendvergleichsfliegen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sportliches Flugzeug Extremsportarten thema-verkehr-flugverkehr thema-sport-sportarten thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Treffpunkt für junge Flieger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 10:28:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lohnt sich eine Kurtaxe wirklich?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/lohnt-sich-eine-kurtaxe-wirklich;art372564,12458622 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderäte diskutieren über mögliche Einführung der Kurtaxe in Leibertingen. Zwei Teilorte wurden zu Kurorten ernannt.  ]]></description>
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          Gemeinderäte diskutieren über mögliche Einführung der Kurtaxe in Leibertingen. Zwei Teilorte wurden zu Kurorten ernannt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderäte diskutieren über mögliche Einführung der Kurtaxe in Leibertingen. Zwei Teilorte wurden zu Kurorten ernannt.



        <p>Im Mai hat Bürgermeister Stephan Frickinger das Prädikat Erholungsort aus den Händen von Regierungspräsident Klaus Tappeser für die beiden Ortschaften Leibertingen und Thalheim entgegengenommen. Nun darf die Gemeinde in beiden Orten für Übernachtungsgäste eine Kurtaxe erheben. Noch ist unklar, ob sich dies für die Gemeinde grundsätzlich lohnt. Bürgermeister Frickinger holte sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein Stimmungsbild ein, wie die Räte zur Einführung der Kurtaxe stehen. Diese wünschten sich vom Bürgermeister valide Übernachtungszahlen sowie eine Aufstellung der Kosten für die Erhebung der Steuer.</p> <h2>50 Cent je Übernachtung im Gespräch</h2> <p>Vieles gibt es offenbar noch zu klären, bis in den Teilorten Leibertingen und Thalheim eine Kurtaxe eingeführt werden kann. Der Bürgermeister präsentierte unterschiedliche Modelle: In Beuron etwa müssen Gäste für eine Übernachtung 50 Cent Übernachtungssteuer abführen – in Bad Saulgau sind es 3,10 Euro. Dafür erhalten die Urlauber dort eine Gästekarte, die es ihnen ermöglicht, den Personennahverkehr in der Region Bodensee-Oberschwaben zu nutzen. Für die Gästekarte bezahlt die Gemeinde Bad Saulgau pro Nacht 1,10 Euro an den Tourismusverbund, der die Gästekarte herausgibt.</p> <h2>Debatte, wer die Kurtaxe überhaupt zahlen müsste</h2> <p>Sollte eine Kurtaxe in beiden Leibertinger Teilorten eingeführt werden, müssen die Gemeinderäte auch darüber entscheiden, wer die Kurtaxe in Zukunft zahlen muss. So sind in vielen Gemeinden und Ortschaften, die diese Steuer erheben, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren davon befreit.</p> <p>Für Leibertingen würde die Einschränkung bedeuten, dass ein großer Teil ihrer Gäste nicht von der Taxe betroffen wäre. Denn in der Jugendherberge Burg Wildenstein, dem größten Übernachtungsbetrieb der Gemeinde, übernachten viele Kinder und Jugendliche. Letztlich fiel die Einschätzung des Bürgermeisters zu den erwarteten Einnahmen aus der Kurtaxe eher negativ aus. „Je tiefer ich mich damit beschäftige, desto mehr bin ich der Überzeugung, wir werden wirtschaftlich hier nicht sehr viel rausziehen“, sagte er.</p> <h2>Zahl der Übernachtungsgäste muss ermittelt werden</h2> <p>In der Diskussion tendierte hingegen die Mehrheit der Gemeinderäte dazu, genauer zu untersuchen, ob die Einführung einer Übernachtungssteuer für die Gemeinde finanziell von Vorteil wäre. Dabei wünschten sich die Räte möglichst genaue Übernachtungszahlen und eine Aufstellung der Kosten für die Erhebung der Kurtaxe.</p> <p>„Wir müssen wissen, was die Aufwendungen sind, um die Kurtaxe zu erheben“, stellte Gemeinderat Klaus Buck fest. „Ich glaube, wir können die ganze Diskussion deutlich abkürzen, wenn wir sagen können, ob es unterm Strich wirtschaftlich ist oder nicht“, sagte Gemeinderätin Silke Liehner.</p> <h2>Verpflichtung für örtliche Beherbergungsbetriebe</h2> <p>Vom Bürgermeister kam daraufhin der Vorschlag, eine Satzung für die Kurtaxe auszuarbeiten, die zunächst nicht dem Zweck dient, die Kurtaxe zu erheben, sondern die örtlichen Übernachtungsunternehmen zur Meldung der genauen Übernachtungszahlen verpflichtet. Dazu wolle er sich juristisch beraten lassen, erklärte Frickinger. Er stellte in der Diskussion noch einmal dar, dass die Gemeinde sich aus seiner Sicht weniger wegen der Kurtaxe um das Prädikat Erholungsort beworben habe, als viel mehr wegen der möglichen Fördermittel für touristische Einrichtungen. Auch überschlug Frickinger grob die möglichen Einnahmen für die Gemeinde aus der Kurtaxe. Von den 40.000 Übernachtungen im Jahr in der Gemeinde wären vielleicht die Hälfte kurtaxepflichtig. Das würde bei 50 Cent Kurtaxe Einnahmen von rund 10.000 Euro im Jahr bedeuten.</p> <h2>Gemeinderat will keine drei Jahre warten</h2> <p>Einen Beschluss gab es zum Thema Übernachtungssteuer in dieser Gemeinderatssitzung nicht, der Bürgermeister nahm allerdings den Arbeitsauftrag mit, die Erhebung der Daten samt einer entsprechenden Satzung vorzubereiten und zudem die Kosten für die Erhebung der Kurtaxe zu kalkulieren. Die Gemeinderäte müssen sich noch überlegen, wie lange die Daten erhoben werden sollen, damit valide Übernachtungszahlen vorliegen. Der von Bürgermeister Frickinger genannte Zeitraum von drei Jahren war einigen Gemeinderäten zu lang.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrspolitik Bürokratie Kommunalpolitik thema-politik-lokal thema-verkehr thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lohnt sich eine Kurtaxe wirklich?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 11:36:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürger wollen Traditionsgasthaus selbst betreiben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/buerger-wollen-traditionsgasthaus-selbst-betreiben;art372564,12456478 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Leibertingen-Kreenheinstetten hat sich ein Verein gegründet, um die Dorfgaststätte „Zur Traube“ wieder zu eröffnen. Warum die Zeit drängt.  ]]></description>
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          In Leibertingen-Kreenheinstetten hat sich ein Verein gegründet, um die Dorfgaststätte „Zur Traube“ wieder zu eröffnen. Warum die Zeit drängt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/buerger-wollen-traditionsgasthaus-selbst-betreiben;art372564,12456478]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In Leibertingen-Kreenheinstetten hat sich ein Verein gegründet, um die Dorfgaststätte „Zur Traube“ wieder zu eröffnen. Warum die Zeit drängt.



        <p>Die Gründer haben dazu ein Konzept ausgearbeitet, das auf eine einmalige Einlage durch die Vereinsmitglieder setzt. Diese werden nun dringend gesucht. Als Gegenleistung soll es für die Anleger jährlich einen Verzehrgutschein geben – und das lebenslang.</p> <h2>Mitgliedersuche bis 13. September</h2> <p>Wenn der Verein bis zum 13. September nicht genügend Mitglieder gefunden habe, werde das Projekt beendet und es gebe keine Gaststätte mehr im Dorf, betonte der neue Vorstand der „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ bei der Gründungsversammlung. Der Verein will die Traditionsgaststätte „Zur Traube“ mithilfe des Engagements der Dorfbewohner betreiben, die dann in Zukunft nicht nur im Gastraum sitzen, sondern auch in der Küche und hinter dem Tresen stehen.</p> <h2>Startkapital von 20.000 Euro benötigt</h2> <p>Dass genügend Mitglieder eintreten, ist umso wichtiger, weil das Startkapital von 20.000 Euro von den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden soll. Dafür zahlt jedes neue Mitglied eine einmalige Einlage. Als Dividende gibt es im Gegenzug lebenslang jährlich einen Verzehrgutschein für die Traube in Höhe von 10 Prozent der Einlage.</p> <h2>60 Bürger bei der Gründungsversammlung</h2> <p>Dass das Projekt auf reges Interesse der Kreenheinstetter stößt, war bei der Gründungsversammlung der „Dorfgemeinschaft Kreenheinstetten“ festzustellen. Knapp 60 Bürgerinnen und Bürger waren erschienen und diskutierten leidenschaftlich über die Mitgliedschaft, das Sponsoring sowie den Weg zur Neueröffnung der Traube. Bei den Vorstandswahlen wurden Reiner Marquart zum Vorsitzenden, Kurt Hafner zum Stellvertreter, Jochen Janke als Kassierer, Daniela Mayer zur Schriftführerin sowie Michael Fecht und Helmut Gröner als Beisitzer gewählt. „Es soll ein Ort der Gemütlichkeit und Tradition geschaffen werden, den jeder im Dorf schätzen und genießen kann. Doch um dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es das Engagement aller“, ließ der Verein wissen. Bereits im Herbst könnte laut Verein die Traube wieder eröffnet werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[HAFNER Verein Bürgerinitiative Kommunalpolitik thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürger wollen Traditionsgasthaus selbst betreiben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 14:47:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So viel Geld kostet die neue Fahrzeughalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/so-viel-geld-kostet-die-neue-fahrzeughalle;art372564,12456016 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat Leibertingen vergibt Auftrag für Feuerwehr Süd. Gebäude ist rund 200 Quadratmeter groß. Worauf genau geachtet wurde.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinderat Leibertingen vergibt Auftrag für Feuerwehr Süd. Gebäude ist rund 200 Quadratmeter groß. Worauf genau geachtet wurde.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/so-viel-geld-kostet-die-neue-fahrzeughalle;art372564,12456016]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat Leibertingen vergibt Auftrag für Feuerwehr Süd. Gebäude ist rund 200 Quadratmeter groß. Worauf genau geachtet wurde.



        <p>Der Gemeinderat Leibertingen hat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für den Bau der Feuerwehr Süd vergeben. Der neue Feuerwehrstandort für den südlichen Bereich der Gemeinde wird im Ortsteil Thalheim am Altheimer Weg entstehen und von einer gemeinsamen Abteilung der beiden südlichen Ortsteile Altheim und Thalheim genutzt. Das Gebäude wird deutlich weniger kosten als im Haushalt veranschlagt.</p> <h2>Umkleideräume und Besprechungsraum</h2> <p>Drei Feuerwehrfahrzeuge werden in der rund 200 Quadratmeter großen Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrstandorts in Thalheim Platz haben. Zum Gebäude gehören außerdem ein Besprechungsraum, Umkleideräume für Frauen und Männer, ein Technikraum sowie Sanitärräume. In dem künftigen Gebäude wird die neu gegründete Feuerwehrabteilung Altheim-Thalheim Hausherrin sein, die aus den beiden Abteilungen der Ortschaften Thalheim und Altheim entstanden ist.</p> <h2>Zuschuss vom Land</h2> <p>Allein das Gebäude der neuen Feuerwache wird die Gemeinde 740.000 Euro kosten. Zusammen mit den Außenlagen, Parkplätzen und Zuwegung sowie weitere für die Feuerwehr relevante Baumaßnahmen wird die gesamte Feuerwache unterm Strich voraussichtlich eine Million Euro kosten, wie Bürgermeister Stephan Frickinger vorrechnete. Das sind voraussichtlich 300.000 Euro weniger als ursprünglich im Gemeindehaushalt veranschlagt. Die Gemeinde erhält 350.000 Euro aus der Feuerwehrförderung des Landes. Dazu kommen voraussichtlich nochmal 370.000 Euro vom Land aus dem Ausgleichstock. „Damit ist der Eigenanteil für die Gemeinde stemmbar“, sagte Frickinger. Die Baukosten schätzte der Bürgermeister als vergleichsweise günstig ein.</p> <h2>Drei Firmen geben Angebot ab</h2> <p>„Wir haben darauf geschaut, dass wir auf viele Dinge verzichten, die nicht erforderlich sind“, so Frickinger über die vergleichsweise niedrigen Baukosten für die neue Feuerwehrwache in Thalheim. Unklar sei noch, ob eine sogenannte Abgasabsauganlage für die Garage benötigt werde. Die Anlage dient dem Schutz der Feuerwehrangehörigen vor gesundheitsschädlichen Emissionen durch die Dieselmotoren.</p> <h2>Ausschlaggebend ist der Preis</h2> <p>Drei Bauunternehmen hatten während der EU-weiten Ausschreibung für das Feuerwehrhaus ein Angebot abgeben. Dabei war die extra einberufene Wertungskommission, bestehend aus zwei Gemeindemitarbeiterinnen, zu dem Ergebnis gekommen, dass alle drei Bieter im Hinblick auf die Gestaltung und die technische Ausführung der Feuerwehrgarage gleichauf lagen. Deshalb sei der Preis am Ende ausschlaggebend dafür gewesen, welches Unternehmen die Verwaltung dem Gemeinderat für die Vergabe vorgeschlagen habe, berichtete Frickinger.</p> <h2>Gemeinderat lobt die Sparsamkeit</h2> <p>Bei den sich äußernden Gemeinderäten fand das Vorgehen der Gemeinde im Hinblick auf den Bau des neuen Feuerwehrgebäudes breite Unterstützung. Gemeinderat Klaus Buck lobte die Sparsamkeit der Gemeinde im Hinblick auf die Kosten für das Feuerwehrhaus. Buck geht außerdem davon aus, dass die Gemeinde weitere Ausgaben reduzieren kann, weil nur noch eines statt bisher zwei Feuerwehrhäuser zu unterhalten sind.</p> <h2>Freude beim Ortsvorsteher</h2> <p>Der Ortsvorsteher von Thalheim, Gemeinderat Armin Beck, äußerte sich sehr positiv zu dem gesamten Projekt: „Wir sind froh, dass es nun los geht und dass mit dem gemeinsamen Feuerwehrhaus die Erfolgsgeschichte des Zusammenschlusses der Abteilungen Altheim und Thalheim weitergeht“, sagte er. Der Beschluss des Gemeinderats, den Auftrag zum Bau des neuen Feuerwehrhauses an ein örtliches Bauunternehmen zu vergeben, erfolgte einstimmig.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>St. Wendelin</h2> Noch offen ist, welche Lösung die Gemeinde für den Ersatzbau für den Saal St. Wendelin in Thalheim anstrebt. Ursprünglich war geplant, das neue Feuerwehrhaus sowie den Veranstaltungsaal in einem gemeinsamen Neubau unterzubringen. Der Gemeinderatsbeschluss von Januar 2024 sieht vor, dass zunächst die Feuerwehr Süd gebaut wird und der Ersatzbau für St. Wendelin zu einem späteren Zeitpunkt. Der Veranstaltungssaal ist sanierungsbedürftig. Wegen des mangelnden Brandschutzes erlaubt das Landratsamt den Betrieb unter Auflagen. (hst)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Kommunalpolitik Investition Bauwirtschaft thema-politik-lokal thema-wirtschaft-branchen thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So viel Geld kostet die neue Fahrzeughalle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 09:11:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Ausstellung in der Galerie Wohlhüter zeigt exquisite Kunst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/neue-ausstellung-in-der-galerie-wohlhueter-zeigt-exquisite-kunst;art372564,12446306 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinschaftsausstellung „ausgewählt“ in der Galerie in Leibertingen eröffnet, die noch bis 3. August zu sehen ist  ]]></description>
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          Die Gemeinschaftsausstellung „ausgewählt“ in der Galerie in Leibertingen eröffnet, die noch bis 3. August zu sehen ist<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Gemeinschaftsausstellung „ausgewählt“ in der Galerie in Leibertingen eröffnet, die noch bis 3. August zu sehen ist



        <p>Für die aktuelle Ausstellung „ausgewählt“ in der Galerie Wohlhüter in Thalheim suchten die Galeristen Gerlinde und Werner Wohlhüter Neues aus den Ateliers ihrer Künstlerinnen und Künstler aus. Daneben sind „gehobene Schätze“ aus ihrem eigenen Atelierbestand zu sehen. Aus dieser Zusammenstellung entwickelte sich eine vielfältige und interessante Präsentation, die bis zum 3. August zu sehen ist.</p> <p>„Eine solche Gruppenausstellung zusammenzustellen ist nicht einfach“, bekannte Galerist Werner Wohlhüter bei der Eröffnung der Ausstellung. Er habe eine persönliche Auswahl getroffen, um ein möglichst großes Spektrum anzubieten. Entstanden ist ein Fest der Farben und Formen, das zum Verweilen und Betrachten einlädt.</p> <h2>Publizist hält die Laudatio</h2> <p>Der Kunst- und Kulturpublizist Herbert Köhler erzählte in seiner Laudatio, wie er zum ersten Mal von der Galerie Wohlhüter hört habe. „Da gibt es eine ganz tolle Galerie auf dem Dorf“, habe Künstler Rolf Wicker in einem Gespräch geschwärmt. Köhler habe zuerst Düsseldorf verstanden. „Doch es war nicht Düsseldorf, sondern tatsächlich ein Dorf“, sei sein Irrtum sogleich korrigiert worden. Mittlerweile sind es mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler, die dort ausstellen.</p> <h2>Galeristenehepaar Wohlhüter hat Mut bewiesen</h2> <p>Der Kunst- und Kulturpublizist warf einen Blick zurück in die 90er Jahre, in denen die Geschichte der Galerie begann. Er lobte den Mut des Galeristen-Ehepaars, ein solches Unternehmen fernab der Kunst-Metropolen zu starten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten</span><span>Die Ausstellung in der Galerie Wohlhüter in Leibertingen-Thalheim ist noch bis zum 3. August zu sehen. Öffnungszeiten: Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr, Sonntag von 11 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung. Telefon 07575 1370, galerie-wohlhueter.de.</span></label></div> <p>1998 sei der Anbau dazugekommen, der nun das Zentrum jeder Ausstellung bilde. Dass die Thalheimer Galerie erfolgreich auf dem Kunstmarkt agiere, beweisen die Preise, welche die Galerie mit ihren Künstlern auf der Art Karlsruhe und der Art Bodensee erhalten habe.</p> <p>Darüber hinaus sei sie mit der Staufer-Medaille durch den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und das Land Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Werner Wohlhüter bezeichnete die Galerietätigkeit als Kunst-Orchester, bei dem viele mitspielen. „Die Arbeit erfüllt uns nach wie vor mit großer Freude“, betonte er bei der Vernissage, zu der zahlreiche Besucherinnen und Besucher gekommen waren.</p> <h2>Besucher bestaunen Objekte im Skulpturengarten</h2> <p>Herbert Köhler ging in seiner Laudatio ebenso auf die einzelnen Kunstwerke ein und unterteilte sie anhand der gemeinsamen Materialien in Gruppen. Dies verdeutlichte, wie unterschiedlich sich eine Formensprache zu entwickeln vermag, obwohl die Arbeiten jeweils auf dem gleichen Material wie Holz, Stahl, Papier oder einem Farbentyp basieren. Mit der Gemeinschaftsausstellung gelingt es der Galerie, die breite Palette des Kunstschaffens zu präsentieren und den Gästen Entdeckungen zu ermöglichen. Viele nutzten bei der Eröffnung das gute Wetter, um ein Runde auf dem Skulpturenfeld zu drehen und die Objekte im Garten der Galerie zu bestaunen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Galerien Ausstellung Museum thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Ausstellung in der Galerie Wohlhüter zeigt exquisite Kunst]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 11:05:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kapelle statt Schopf zum Beten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kapelle-statt-schopf-zum-beten;art372564,12435119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kapelle-statt-schopf-zum-beten;art372564,12435119]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.



        <p>Die Ottilien-Kapelle in Lengenfeld wurde 1724 erbaut, sie ist also bereits 300 Jahre alt. In einem Zeitungsartikel von 1951 berichtet der Lehrer Paul Bayer aus einem Aufsatz einer Lengenfelder Schülerin, dass es vor 1724 in Lengenfeld noch keine Kapelle gegeben habe: „Die Leute beteten am Sonntagnachmittag in einem Schopf oder in einer Scheuer nach üblicher Sitte den Rosenkranz. Als sie wieder einmal zum Beten beisammen waren, zog gerade ein fürstliches Jagdgefolge vorüber. Der Herr fragte die fromme Gemeinschaft, ob sie keine Kirche oder Kapelle hätte.“ Die Betenden antworteten, dass der Weg nach Leibertingen zu weit und bei schlechtem Wetter zu umständlich sei. Der Herr habe erwidert: „Euch wird geholfen werden.“</p> <h2>Eine Blinde wird sehend</h2> <p>Der Fürst ließ 1724 die Kapelle in Lengenfeld im Zopfstil bauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht und hatte keine Zelebrationserlaubnis. 1895 wurde die Kapelle restauriert. Das Altarbild zeigt die Heiligen Ottilie. Sie war die Tochter des elsässischen Herzogs Etiho und soll als ältestes Kind blind geboren worden sein. Die Legende erzählt, dass der Herzog sie aus Schmach darüber ermorden lassen wollte, ihre Mutter die Tochter jedoch in die Obhut von Ordensschwestern gegeben habe. Bei der Taufe erhielt Ottilie ihr Augenlicht. Sie wurde Äbtissin eines Frauenklosters. Auf einer Statue wird die Patronin daher mit Augen auf einem Buch dargestellt.</p> <h2>Monatliche Gottesdienste</h2> <p>Pfarrer Spitzmüller, der von 1922 bis 1933 die Pfarrei Leibertingen leitete, erwirkte kurz nach dem Ersten Weltkrieg von der oberen Kirchenbehörde zum 200-jährigen Bestehens der Ottilien-Kapelle die Genehmigung, unter dem Jahr dort die Heilige Messe feiern zu dürfen. Seitdem finden dort Monatsgottesdienste statt. Karl Riester stiftete die Statue der Kapelle, erlebte aber nicht mehr ihre Aufstellung. Der Altarstein des Kapellenbaus stammt aus der 1777 abgebrochenen Nikolaus-Kapelle an der Rohrdorfer Straße aus dem mittlerweile abgegangenen Dorf Oberstetten.</p> <p><em><strong>Besichtigung:</strong> Wer hinein möchte, kann sich bei Annemarie Frei, Tel. 07466/633 melden.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kapelle statt Schopf zum Beten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 11:05:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kapelle statt Schopf zum Beten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kapelle-statt-schopf-zum-beten;art372564,12435119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.  ]]></description>
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          Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vorbeikommender Fürst ließ die Kapelle in Lengenfeld bei Leibertingen im Jahr 1724 erbauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht.



        <p>Die Ottilien-Kapelle in Lengenfeld wurde 1724 erbaut, sie ist also bereits 300 Jahre alt. In einem Zeitungsartikel von 1951 berichtet der Lehrer Paul Bayer aus einem Aufsatz einer Lengenfelder Schülerin, dass es vor 1724 in Lengenfeld noch keine Kapelle gegeben habe: „Die Leute beteten am Sonntagnachmittag in einem Schopf oder in einer Scheuer nach üblicher Sitte den Rosenkranz. Als sie wieder einmal zum Beten beisammen waren, zog gerade ein fürstliches Jagdgefolge vorüber. Der Herr fragte die fromme Gemeinschaft, ob sie keine Kirche oder Kapelle hätte.“ Die Betenden antworteten, dass der Weg nach Leibertingen zu weit und bei schlechtem Wetter zu umständlich sei. Der Herr habe erwidert: „Euch wird geholfen werden.“</p> <h2>Eine Blinde wird sehend</h2> <p>Der Fürst ließ 1724 die Kapelle in Lengenfeld im Zopfstil bauen. Sie ist der Heiligen Ottilie geweiht und hatte keine Zelebrationserlaubnis. 1895 wurde die Kapelle restauriert. Das Altarbild zeigt die Heiligen Ottilie. Sie war die Tochter des elsässischen Herzogs Etiho und soll als ältestes Kind blind geboren worden sein. Die Legende erzählt, dass der Herzog sie aus Schmach darüber ermorden lassen wollte, ihre Mutter die Tochter jedoch in die Obhut von Ordensschwestern gegeben habe. Bei der Taufe erhielt Ottilie ihr Augenlicht. Sie wurde Äbtissin eines Frauenklosters. Auf einer Statue wird die Patronin daher mit Augen auf einem Buch dargestellt.</p> <h2>Monatliche Gottesdienste</h2> <p>Pfarrer Spitzmüller, der von 1922 bis 1933 die Pfarrei Leibertingen leitete, erwirkte kurz nach dem Ersten Weltkrieg von der oberen Kirchenbehörde zum 200-jährigen Bestehens der Ottilien-Kapelle die Genehmigung, unter dem Jahr dort die Heilige Messe feiern zu dürfen. Seitdem finden dort Monatsgottesdienste statt. Karl Riester stiftete die Statue der Kapelle, erlebte aber nicht mehr ihre Aufstellung. Der Altarstein des Kapellenbaus stammt aus der 1777 abgebrochenen Nikolaus-Kapelle an der Rohrdorfer Straße aus dem mittlerweile abgegangenen Dorf Oberstetten.</p> <p><em><strong>Besichtigung:</strong> Wer hinein möchte, kann sich bei Annemarie Frei, Tel. 07466/633 melden.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Katholische Kirche" Religion "Evangelische Kirche" thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kapelle statt Schopf zum Beten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 17:14:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zweite Chance mit neuem Konzept für die Traube  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/zweite-chance-mit-neuem-konzept-fuer-die-traube;art372564,12431572 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wird bald ein Verein die Traditionsgaststätte in Kreenheinstetten betreiben? Wieviel Startkapital nötig ist und wo es herkommen soll  ]]></description>
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          Wird bald ein Verein die Traditionsgaststätte in Kreenheinstetten betreiben? Wieviel Startkapital nötig ist und wo es herkommen soll<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wird bald ein Verein die Traditionsgaststätte in Kreenheinstetten betreiben? Wieviel Startkapital nötig ist und wo es herkommen soll



        <p>Sehr zufrieden mit der Resonanz zeigten sich die Organisatoren der Infoveranstaltung zur geplanten Wiedereröffnung der Traube im Leibertingen Ortsteil Kreenheinstetten. Die engagierten Dorfbewohner wollen die Traditionsgaststätte in Zukunft als Verein führen. Dazu stellten sie am Donnerstagabend im Bürgersaal vor knapp 60 erschienenen Bürgerinnen und Bürgern ein ausführliches Konzept vor. „Wir müssen die Traube neu denken“, sagte Kreisrat Reiner Marquart, der zum Organisationsteam des Projekts gehört. Mehrere Betreiber waren nach dem umfassenden Umbau der Traube im Jahr 2021 mit ihrem gastronomischen Konzept gescheitert, seither sind die Gaststätte sowie der dazugehörige Dorfladen geschlossen.</p> <h2>50 Seiten starkes Konzept</h2> <p>Rückläufige Gästezahlen, kein Personal sowie steigende Lebensmittelpreise stellen die Gastronomie in der heutigen Zeit vor große Herausforderungen. Die Initiatoren der Gasthausreaktivierung haben sich deshalb eingehend mit der Materie beschäftigt, wie bei der Infoveranstaltung festzustellen war. Das Konzept, mit dem sie den Gasthof zur Traube wieder eröffnen wollen, umfasst über 50 Seiten und wurde von mehreren Profigastronomen abgenommen.</p> <h2>Bürger in die Küche und hinter den Tresen</h2> <p>Bei ihrem Konzept setzen die Initiatoren auf das Engagement der Dorfbewohner, die in Zukunft in der Küche und hinter dem Tresen der Traube stehen sollen. Damit zu den geplanten Öffnungszeiten an vier Tagen ausreichend Personal vorhanden ist, sollen Teams von bis zu vier Personen jeweils eine Schicht in der Gaststätte übernehmen. Zehn solcher Teams müssten laut Initiatoren aufgebaut werden, damit das Konzept funktioniert. Jedes Team wäre zweimal im Monat im Einsatz. Das ehrenamtliche Personal soll auch bezahlt werden, sieht das Konzept vor – entweder per Ehrenamtspauschale oder Minijob. Aber nicht nur engagierte Dorfbewohner sollen sich bald um die Gäste in der Traube kümmern, jeder, der mitmachen möchte, ist willkommen, wie die Organisatoren der Wiedereröffnung an dem Abend ausdrücklich betonten.</p> <h2>Gründungsversammlung am 17. Juli</h2> <p>Das Konzept sieht gleichfalls vor, dass für den Betrieb der Traube ein Verein gegründet werden soll. Nachdem am Donnerstagabend zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Infoveranstaltung erschienen waren, wagen die Initiatoren nun den nächsten Schritt: Die Gründungsversammlung wird am 17. Juli stattfinden. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.</p> <h2>Einmalige Einlage</h2> <p>Damit die Traube wirtschaftlich auf sicheren Füßen steht, benötigt der Verein 20.000 Euro Startkapital, haben die Organisatoren errechnet. Dieses soll über Einmalzahlungen der Vereinsmitglieder zusammenkommen. Anstatt eines jährlichen Mitgliedsbeitrags macht jedes Vereinsmitglied zu Beginn seiner Mitgliedschaft eine einmalige Einlage von 100, 200 oder 300 Euro. Die Mitglieder erhalten als Dividende lebenslang jährlich einen Verzehrgutschein für die Traube in Höhe von zehn Prozent ihrer Einlage. Auch Unternehmen dürfen Mitglied werden. Für sie beträgt die Mindesteinlage 500 Euro.</p> <p>Die Regelung sorgte in der Fragerunde am Ende der Veranstaltung für einigen Diskussionsstoff. So wurde die Frage aus dem Publikum gestellt, ob sich der Verein eine solche regelmäßige Dividende langfristig leisten könne? Matthias Utz, der als Eigentümer der Traube ebenfalls am Konzept mitwirkt, rechnete vor, dass der Verein im Grunde nur den Wareneinsatz zu bezahlen habe, der am Ende nur etwa ein Viertel des Werts des ausgegebenen Verzehrgutscheins betrage.</p> <h2>Gasthaus im Dorf erwünscht</h2> <p>Die Initiatoren der Wiedereröffnung der Kreenheinstetter Traube haben sich viele Gedanken gemacht, was für ein langfristig tragfähiges Konzept für die Traube zu berücksichtigt ist und schon sehr viel Arbeit in das Projekt gesteckt. Über 250 Rückmeldungen konnten sie nach einer Umfrage unter den Dorfbewohnern auswerten. Dabei hatten sich die Befragten mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass ihnen eine Dorfgasthaus-Atmosphäre sowie gutes Essen wichtig sind. Die Organisatoren setzen beim Essen auf regionale Küche mit guter und gleichbleibender Qualität. Auf der bewusst klein gehaltenen Speisekarte dürfen natürlich das Schnitzel mit Pommes, der Wurstsalat und für die Kinder Spätzle mit Soß‘ nicht fehlen. Damit die Gerichte immer gleich schmecken, soll es einheitliche Rezepturen geben, nach denen die Teams kochen. Diese dürfen aber auch zusätzlich zur kleinen Standardkarte eigene Gerichte anbieten, so die Idee des Organisationsteams.</p> <h2>Ohne <strong>Unterstützung</strong> kein Erfolg</h2> <p>Zum Ende der Präsentation stellte Mitorganisatorin Eva Fecht noch einmal eindringlich dar, dass eine Wiedereröffnung der Traube nur erfolgreich sein könne, wenn in der Bevölkerung breite Unterstützung gebe. Sie bat die Anwesenden, sich zu beteiligen und für das Projekt in der Familie, bei Freunden und in der Nachbarschaft zu werben. „Es gibt keine zweite Chance für die Traube“, sagte sie.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das ist angedacht</h2> Die Traube in Kreenheinstetten soll laut Initiatoren der Wiedereröffnung ein Treffpunkt für die Bevölkerung sein. Dabei steht das Konzept für einen klassischen Dorfgasthof mit Seniorennachmittag, Stammtisch und Feierabendhock. Bisher sind Öffnungszeiten am Mittwochnachmittag, Donnerstag- und Freitagabend sowie am Sonntag vorgesehen. Neben den regulären Öffnungszeiten soll die Gaststätte auch für Familienfeiern und Veranstaltungen von Vereinen oder in der Fasnet geöffnet sein. Essen soll in guter Qualität und zu fairen Preisen angeboten werden. Der Biergarten wird bei schönem Wetter geöffnet sein. Vorerst ist nicht vorgesehen, den zur Gaststätte gehörenden Dorfladen zu betreiben. Die Initiatoren der Wiedereröffnung sind Daniela Mayer, Eva Fecht, Helmut Gröner, Kurt Haffner, Mathias Utz, Michi Fecht und Reiner Marquart.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Bürgerinitiative Gründung thema-gesellschaft-engagement thema-wirtschaft-unternehmen thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zweite Chance mit neuem Konzept für die Traube]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 13:07:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drittklässler erleben Natur hautnah  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/gruenes-klassenzimmer-auf-raedern-das-oekomobil-macht-halt-in-leibertingen-und-schueler-erleben-natur-hautnah;art372564,12429085 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ökomobil macht Station bei Burg Wildenstein und Schüler stellen fest: Sterne zählen ist spannender als durchschlafen  ]]></description>
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          Ökomobil macht Station bei Burg Wildenstein und Schüler stellen fest: Sterne zählen ist spannender als durchschlafen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ökomobil macht Station bei Burg Wildenstein und Schüler stellen fest: Sterne zählen ist spannender als durchschlafen



        <p>Es ist nicht das erste Mal, dass das Ökomobil in Leibertingen haltmacht. Jüngst haben die Mitarbeiter des fahrenden Klassenzimmers des Regierungspräsidiums Tübingen ein besonderes Erlebnis für die Schüler der Wildensteinschule mitgebracht: Sie dürfen im Freien vor der Burg Wildenstein übernachten. Los geht der erste Tag für die 23 Drittklässler mit einem Teamspiel, das den Zusammenhalt in der Gruppe stärken soll. Auch Naturpädagogik steht auf dem Stundenplan. In den zwei Tagen bei der Burg Wildenstein geht es darum, Wissen über den Lebensraum Wald zu vermitteln. Sabine Reußink und Mischa Gestwa vom Ökomobilteam lassen die kleinen Naturforscher ihre Sinne bewusst wahrnehmen. Wie riecht der Wald, wie fühlt er sich an, was sehe ich? Beim Geschmackssinn geht es wieder raus aus dem Wald: Die Kinder sollen genau wahrnehmen, wie Obst und Kuchen schmecken, denn schließlich brauchen sie zwischendurch auch eine Pause.</p> <h2>Kinder wissen schon viel</h2> <p>Reußink ist immer wieder erstaunt, wie viel ökologisches Wissen die Kinder bereits besitzen. Sie sollen Begriffe aus dem Bereich Umweltschutz finden, die mit den Buchstaben ihrer Vornamen beginnen. So wissen die Kinder etwa, dass es der Natur hilft, wenn wir „Plastik sparen“ oder ein „Insektenhotel“ aufstellen. Die passenden Wörter zu finden, ist nicht immer leicht und so wird aus Vogelschutz kurzerhand „Fogelschutz“, damit der Anfangsbuchstabe passt. „Ich war überrascht, dass sie so viele Sachen wirklich wussten. Was da steht, kam alles echt von den Kindern“, sagt Klassenlehrerin Daniela Schlegel.</p> <h2>Süßigkeiten kommen ins Ökomobil</h2> <p>Dann beginnen die Vorbereitungen für die Nacht. Die Kinder sollen sich eigene Regeln geben, wie sie sich untereinander und in der Nacht verhalten wollen. Dazu gehört, dass man sich nicht gegenseitig weckt und man den anderen nicht beim Toilettengang stört. Eine wichtige Regel stellt Reußink auf: „Keine Süßigkeiten im Lager, das lockt sonst Wildtiere an.“ Die „Süßies“ werden über Nacht in der Fahrerkabine des Ökomobils verwahrt.</p> <h2>Toilettenbau gehört dazu</h2> <p>Zum Übernachtungs-Abenteuer gehört gleichfalls, dass die Kinder ihre eigenen Toiletten bauen. Dazu werden ein Team „Darmstadt“ und ein Team „Pinkelcity“ eingeteilt. Für die Toiletten werden Gruben ausgehoben, in „Darmstadt“ dient ein dicker Ast als Sitzgelegenheit. Die Kinder sind mit viel Begeisterung dabei. Sie freuen sich schon auf das Grillen und Übernachten, meint Leonore. „Sie sind gut motiviert und machen gut mit“, lobt Schlegel ihre Schützlinge. Sie hat für den Notfall alle Telefonnummern der Eltern parat, falls eines der Kinder großes Heimweh hat und abgeholt werden muss.</p> <h2>Ein bisschen Heimweh</h2> <p>Dann sucht sich jedes Kind einen Lagerplatz, es bilden sich zumeist kleine Gruppen. Viele schlagen zunächst in der Holzburg bei der Burg Wildenstein ihre Betten auf, scharen sich am Ende aber doch um die Klassenlehrerin und Schulsozialarbeiterin Ines Wäschle, die an beiden Tagen ebenfalls zur Betreuung der Kinder dabei ist. Beide haben nur eine sehr kurze Nacht, denn es gilt, einige Kinder zu trösten, die Heimweh haben. Aber keines muss von den Eltern abgeholt werden.</p> <h2>Sternschnuppen zählen</h2> <p>„Man konnte die Milchstraße sehen“, erzählt Gabriel am nächsten Morgen. Auch habe er eine „Riesensternschnuppe“ beobachtet. Allerdings hat er – wie viele Mitschüler – wenig geschlafen: „Ich habe die Augen zugemacht und dann irgendwann geblinzelt und dann war schon Tag.“ Sie habe vielleicht vier Stunden geschlafen, berichtet Melissa. „Um drei bin ich eingeschlafen und war um fünf wieder wach“, meint die Schulsozialarbeiterin Wäschle. Sie hat mit den Kindern, die nicht schlafen konnten, Sternschnuppen gezählt. Auch Leonore hat mit ihrer Freundin Eva lange den Himmel beobachtet: „Da kam plötzlich so etwas runter, wir haben gedacht, das war ein Asteroid.“ Auch für die Klassenlehrerin war der Höhepunkt der Sternenhimmel.</p> <h2>Insekten gucken unterm Mikroskop</h2> <p>Die erste Aufgabe am Morgen lautet, die Sachen zusammenzupacken und gründlich aufzuräumen. „Am Ende wird alles wieder abgebaut, es werden keine Spuren hinterlassen“, erklärt Reußink. Die Stimmung unter den Kindern ist gut, viele sind stolz, dass sie die Nacht durchgestanden haben, auch wenn manche das Heimweh plagte. Nach dem Aufräumen und einem Teamspiel gibt‘s auch schon Unterricht. Es gilt, vorsichtig Insekten und kleine Tiere aus dem Wald einzusammeln, die später unter dem Mikroskop angeschaut werden sollen. Auch wenn die Nacht kurz war, sind die Kinder wieder munter: Was er tun solle, wenn er einen Fuchs fange, der passe ja nicht in die kleinen Schälchen, so ein Schüler.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ökomobil</h2> Seit 1987 sind Ökomobile in allen vier Regierungsbezirken im Land unterwegs. Die speziell ausgebauten Lastwagen sind ausgestattet, um Tiere, Pflanzen und Lebensräume zu erkunden: Das Ökomobil hat etwa Stereomikroskope, Ferngläser, Geräte zur Boden- und Gewässeruntersuchung an Bord. Jährlich gibt es mit den rollenden Naturschutzlaboren mehr als 500 Veranstaltungen mit mehr als 15.000 Teilnehmern in Wald, Wiese, Bach oder Tümpel. Das Angebot richtet sich an Schüler und Erwachsene. Ab 2026 sollen in jedem Regierungsbezirk jeweils zwei Fahrzeuge unterwegs sein. Das neueste und größte Ökomobil ist gerade im Regierungsbezirk Tübingen in Betrieb benommen worden und war beim Übernachtungs-Abenteuer in Leibertingen im Einsatz.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schüler "Mensch und Tier" Freizeitverhalten thema-gesellschaft-bildung-schule thema-natur-tiere thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Drittklässler erleben Natur hautnah]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 12:57:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürger wollen Gasthaus reaktivieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/dorfbewohner-aus-leibertingen-planen-wiedereroeffnung-des-gasthauses-zur-traube;art372564,12426932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürger aus Leibertingen wollen unter dem Dach eines Vereins wieder eröffnen. Was die Initiatoren planen  ]]></description>
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          Bürger aus Leibertingen wollen unter dem Dach eines Vereins wieder eröffnen. Was die Initiatoren planen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bürger aus Leibertingen wollen unter dem Dach eines Vereins wieder eröffnen. Was die Initiatoren planen



        <p>In Kreenheinstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Leibertingen, planen engagierte Mitglieder der Dorfgemeinschaft, dem Gasthaus Zur Traube wieder neues Leben einzuhauchen. Sie wollen die Traditionsgaststätte unter dem Dach eines Vereins weiterführen. Dafür haben sie bereits ein Konzept erstellt und wollen am Donnerstag, 3. Juli, um 19.30 Uhr ihre Ideen im Bürgersaal Kreenheinstetten präsentieren. Die Initiatoren hoffen auf zahlreiche Resonanz aus der Bevölkerung – vor allem von jenen, die sich aktiv in den Verein oder im Gasthaus samt dazugehörigem Dorfladen einbringen möchten.</p> <h2>Vereinsgründung noch im Juli geplant</h2> <p>Bei ausreichender Unterstützung soll dann noch im Juli ein Verein gegründet werden, der die Gaststätte Zur Traube betreibt. Nicht das Erwirtschaften von Gewinn solle im Vordergrund stehen, sondern das Wohl der Gemeinschaft und die Förderung des sozialen Miteinanders, heißt es in einer Meldung der beteiligten Dorfbewohner.</p> <h2>Umfrage unter Dorfbewohnern</h2> <p>Die Initiatoren hatten außerdem bereits im Vorfeld in einer Umfrage unter den Dorfbewohnern ermittelt, dass sich die Kreenheinstetter wünschen, dass die Traube wieder eröffnet. Dabei hatten sie auch abgefragt, welches Essen in der Traube zukünftig angeboten werden soll. Die Umfrage erhielt zahlreichen Rücklauf, berichtete der Mitiniator Kurt Hafner dem SÜDKURIER. Auf der Internetseite der Kreenheinstetter Traube wird aktuell darauf verwiesen, dass sowohl Gasthaus als auch der Dorfladen geschlossen sind. Nach dem umfassenden Umbau im Jahr 2021 haben bereits mehrere Pächter versucht, ihre Konzepte umzusetzen – bislang ohne langfristigen Erfolg.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[HAFNER Bürgerinitiative Kommunalpolitik Verein thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürger wollen Gasthaus reaktivieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 11:01:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kein Funkmast an dieser Stelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kein-funkmast-an-dieser-stelle;art372564,12426034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat Leibertingen hat die Vorananfrage eines Mobilfunkunternehmens einstimmig abgelehnt. Das sind die Gründe.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinderat Leibertingen hat die Vorananfrage eines Mobilfunkunternehmens einstimmig abgelehnt. Das sind die Gründe.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kein-funkmast-an-dieser-stelle;art372564,12426034]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat Leibertingen hat die Vorananfrage eines Mobilfunkunternehmens einstimmig abgelehnt. Das sind die Gründe.



        <p>Der Leibertinger Gemeinderat hat das Vorhaben abgelehnt, auf Gemeindegebiet einen Mobilfunkmasten zu errichten. Zuvor hatte ein Mobilfunkunternehmen bei der Gemeinde angefragt, nahe beim Lenzenfelsen einen solchen Masten errichten zu dürfen. Dieser sollte insbesondere ein Gebiet im Oberen Donautal mit Mobilfunk versorgen. Die Gemeinderäte nannten in der Diskussion die aufwendige Zuwegung zum Masten, Natur- und Artenschutz sowie die touristische Bedeutung des Gebiets als Gründe für die Ablehnung. Der Gemeinderat hatte bereits vor einiger Zeit ein ähnliches Vorhaben abgelehnt.</p> <h2>Beim Lenzenfelsen will Telefonica einen Mobilfunkmasten bauen</h2> <p>Dieser soll laut Planung auch anderen Mobilfunkunternehmen zur Verfügung stehen und das Donauufer zwischen der Ortschaft Neidingen und dem Hotel Neumühle mit Mobilfunk versorgen. Zu dem Vorhaben gehört gleichfalls eine rund vier Kilometer lange Versorgungsleitung, die zwischen der Ortschaft Leibertingen und dem Mobilfunkmasten am Lenzenplatz durch den Kreenheinstetter Wald verlegt werden müsste. Die für den Mast benötigen Flächen befinden sich in Privatbesitz. Für die gesamte Leitungstrasse ist jedoch auch die Nutzung öffentlicher Flächen erforderlich. Im Frühjahr bereits hatte der Gemeinderat ein ähnliches Vorhaben – offenbar nur wenige Meter vom diesmal angefragten Standort entfernt – abgelehnt.</p> <h2>Bürgermeister begründet Ablehnung</h2> <p>Mit seiner Anfrage wollte der Mobilfunkanbieter klären, ob die Gemeinde das Vorhaben grundsätzlich unterstützt und ob damit zu rechnen ist, dass der Gemeinderat am Ende das sogenannte Einvernehmen zum Bauantrag für den Funkmast erteilt. Das Gremium sowie der Bürgermeister waren sich jedoch in der Diskussion sehr einig, dass das Vorhaben keine Unterstützung seitens der Gemeinde erhält. „Das Versorgungsziel liegt im Donautal und nicht in der Gemeinde“, begründete Bürgermeister Stephan Frickinger seine ablehnende Haltung zum Vorhaben. Am Lenzenzfelsen sei mit der Ruine Linzenberg eine historisch wertvolle Ruine verortet, erklärte er außerdem. „Das ist eine der schönsten Strecken vom Annafelsen über den Schlossfelsen zum Lenzenplatz. Das ist genau das, was die Wanderer ganzjährig anlaufen“, schloss sich Gemeinderat Guido Amann der Meinung des Bürgermeisters an, dass an der „exponierten Lage“ kein Mobilfunkmast errichtet werden dürfe.</p> <h2>Standort liegt im Natura 2000-Schutzgebiet</h2> <p>Gemeinderat Klaus Buck verwies darauf, dass der geplante Standort für den Mobilfunkmast in einem sogenannten Natura 2000-Schutzgebiet liege. Die europäischen Natura 2000-Schutzgebiete schützen natürliche Lebensräume samt Wildtieren und Pflanzen. „Da gibt es Plätze, die für das Versorgungsgebiet besser geeignet sind“, sagte er. Buck forderte am Ende gar, dass der Gemeinderat der Verwaltung den Auftrag erteilen solle, Anfragen zu Funkmastanlagen, die nicht der Versorgung des Gemeindegebiets dienten, grundsätzlich abzulehnen. „Ich möchte hier nicht mehr über Funkmasten diskutieren, die wir für andere Gemarkungen aufstellen“, sagte er. Bucks Vorschlag kam allerdings nicht zur Abstimmung, weil laut Bürgermeister solche Bauvorhaben jeweils für sich abgewogen werden müssen.</p> <h2>Stillgelegtes Windrad als Maststandort nutzen</h2> <p>Gemeinderat Matthias Wohlhüter erinnerte in der Diskussion daran, dass das Gremium sich in einer der vergangen Sitzungen für die Nutzung des stillgelegten Windrads am Bäumlehof als Mobilfunkmast ausgesprochen habe, weil man den Bau weiterer Masten vermeiden wolle. Gemeinderat Tobias Stekeler sprach sich aus Natur- und Artenschutzgründen gegen das Vorhaben aus. „Die Relation zwischen Versorgung und dem was man opfern würde, stimmt nicht, meinte er im Hinblick auf das vergleichsweise kleine Versorgungsgebiet des geplanten Masten. Die Ablehnung, einen Mobilfunkmasten beim Lenzenfelsen zu errichten, erfolgte am Ende einstimmig.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bürgerinitiative Naturschutzgebiet Kommunalpolitik thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kein Funkmast an dieser Stelle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 16:44:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Wettbewerb für junge Segelflieger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-wettbewerb-fuer-junge-segelflieger;art372564,12424049 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendliche ab 16 Jahren gehen vom 9. bis 15. August beim Jugendvergleichsfliegen auf Streckenflug, Berthold Riester hat vor 55 Jahren die Veranstaltung gegründet  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Jugendliche ab 16 Jahren gehen vom 9. bis 15. August beim Jugendvergleichsfliegen auf Streckenflug, Berthold Riester hat vor 55 Jahren die Veranstaltung gegründet<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-wettbewerb-fuer-junge-segelflieger;art372564,12424049]]></guid>
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        Jugendliche ab 16 Jahren gehen vom 9. bis 15. August beim Jugendvergleichsfliegen auf Streckenflug, Berthold Riester hat vor 55 Jahren die Veranstaltung gegründet



        <p>Mittels Seilwinde fast senkrecht in den Himmel schießen, ohne Motor wie ein Vogel durch die Luft gleiten, die Thermik nutzen, um Höhe zu gewinnen, ein Gefühl von grenzenloser Freiheit – Segelflieger sind sich einig, dass dies die authentischste und schönste Art der Fliegerei ist. So sieht es auch Patrick Krohmer. Der 28-Jährige ist fasziniert von der Sportart. Er fliegt seit seiner Jugend und wird in diesem Jahr auf dem Segelflugplatz in Leibertingen zum zweiten Mal die Wettbewerbsleitung für das traditionsreiche Jugendvergleichsfliegen vom 9. bis 15. August übernehmen. Initiator der Veranstaltung war vor 55 Jahren Berthold Riester, ein passionierter Segelflieger aus Tuttlingen, der im Mai 2024 verstorben ist. Von 1969 bis 1975 war Riester Jugendleiter, von 1975 bis 1990 Geschäftsführer und von 1991 bis 2005 Vorsitzender der Fluggemeinschaft Leibertingen-Meßkirch. Ihm zu Ehren wird beim JuFlie erstmals ein Wanderpokal vergeben, der Berthold-Riester-Gedenkpokal.</p> <p>Das Jugendvergleichsfliegen ist seit Jahrzehnten ein beliebter Einstieg in die Streckenfliegerei für junge Pilotinnen und Piloten bis zum Alter von 25 Jahren. Die Voraussetzung ist der Flugschein, und den darf man ab 16 Jahren machen. Die Ausbildung kann man aber schon im Alter von 14 Jahren beginnen und auch schon alleine fliegen.</p> <h2>Luftsportjugend trifft sich</h2> <p>Patrick Krohmer, angehender Fluglehrer, hat früher selbst an Jugendvergleichsflügen teilgenommen und hat die Wettbewerbe als „sehr aufregend, aber cool“ in Erinnerung. „Ich bin ein klassisches Flugplatzkind und habe auf dem Flugplatz laufen gelernt, genau wie mein jüngerer Bruder. Schon mein Papa hat in den 1980er-Jahren beim Jugendvergleichsfliegen mitgemacht.“ Bei dem Wettbewerb geht es um Spaß und darum, Erfahrung im Streckenflug zu sammeln. Bislang liegen 17 Anmeldungen vor. Die Woche kostet die Teilnehmer 205 Euro, darin enthalten sind Startgebühr, Campingplatz, Frühstücksbuffet und Abendessen. „Das JuFlie ist ein Treffpunkt für die Luftsportjugend, bei dem Gemeinschaft und Miteinander eine große Rolle spielen“, so Krohmer.</p> <h2>Tagessieger wird ermittelt</h2> <p>Es geht für die Teilnehmer darum, täglich eine Route zwischen 150 und 350 Kilometern mit vorgeschriebenen Wendepunkten so schnell wie möglich abzufliegen. „Nacheinander werden alle hochgeschossen, sie kreisen über Leibertingen, und wenn alle oben sind, kann jeder individuell über die imaginäre Startlinie den Flug beginnen. Wir werten am Abend die Daten aus und ermitteln den Tagessieger.“ Die Kunst liegt darin, einen Kurs ohne große Umwege zu fliegen. „Man muss vorausschauen, welche Wolke man als Nächstes anfliegt, um den nächsten Aufwind so schnell wie möglich zentrieren zu können“, erklärt Krohmer. Wer es versteht, die Thermik und die Höhe optimal zu nutzen, verbessert seine Flugleistung.</p> <h2>Thermik ein Traum</h2> <p>Der Einsteigerwettbewerb in entspannter Atmosphäre kommt bei den Jugendlichen gut an. Generell zieht es Gastflieger immer wieder nach Leibertingen. Die Beliebtheit hängt zum einen mit der guten Infrastruktur zusammen. „Wir haben einen Hangar und einen Campingplatz, es gibt Duschen und zwei Küchen.“ Hinzu kommt: „Wir liegen im Schnittpunkt zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald, die Alpen sind in der Nähe. Die Region ist thermisch top.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Verein</h2> Die Fluggemeinschaft Leibertingen-Meßkirch zählt derzeit 62 aktive Mitglieder. Vorsitzender des Vereins ist Lothar Bix aus Meßkirch. Die Jugendleiterin heißt Sara Muffler. Neben drei Hochleistungsseglern gehört dem Verein ein Schulungsdoppelsitzer. Es gibt vier Fluglehrer. Seit 50 Jahren dient das Fluggelände den Hobbyfliegern der Fluggemeinschaft als Heimatbasis. Dies wird am 26. Juli gefeiert. Flugbetrieb ist an den Wochenenden sowie an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr. Mittwochs treffen sich die Rentner zum Fliegen. Zum Gelände gehört auch ein öffentlicher Campingplatz.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Wettbewerb für junge Segelflieger]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 16:38:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leibertinger Pfarrkirche ist reich an Geschichte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/200-jahre-kirche-st-peter-und-paul-in-leibertingen-glaeubige-feiern-das-patrozinium-mit-eucharistiefeier;art372564,12423054 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 200 Jahren wird die Kirche St. Peter und Paul in Leibertingen erbaut. Am Sonntag, 29. Juni, feiert die Seelsorgeeinheit Laiz-Leibertingen um 10.30 Uhr das Patrozinium mit einer Eucharistiefeier.  ]]></description>
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          Vor 200 Jahren wird die Kirche St. Peter und Paul in Leibertingen erbaut. Am Sonntag, 29. Juni, feiert die Seelsorgeeinheit Laiz-Leibertingen um 10.30 Uhr das Patrozinium mit einer Eucharistiefeier.<br>
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        Vor 200 Jahren wird die Kirche St. Peter und Paul in Leibertingen erbaut. Am Sonntag, 29. Juni, feiert die Seelsorgeeinheit Laiz-Leibertingen um 10.30 Uhr das Patrozinium mit einer Eucharistiefeier.



        <p>Die Gemeinde Leibertingen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Vier Ortsteile fanden durch die Gemeindereform zusammen. Doch das ist nicht das Einzige, das es in der Gemeinde 2025 zu feiern gibt. Ein Grund für den SÜDKURIER, sich in der Gemeinde näher umzuschauen. Der ehemalige Bürgermeister Heinrich Güntner unterstützt mit seinen Aufzeichnungen die Heimatzeitung dabei.</p> <p>Die Leibertinger Pfarrkirche St. Peter und Paul ist nach zwei der bedeutendsten Heiligen im Christentum benannt, den Aposteln Petrus und Paulus. Am 29. Juni feiert die Seelsorgeeinheit Laiz-Leibertingen um 10.30 Uhr das Patrozinium mit einer Eucharistiefeier.</p> <p>Die Saalkirche mit vieleckigem Chorabschluss stammt in ihrem heutigen Erscheinungsbild aus dem Jahr 1825 und ersetzte den zu klein gewordenen Vorgängerbau. Der Bau wurde 1825 fertiggestellt. Somit ist die Kirche in ihrer heutigen Form 200 Jahre alt. Die Benediktion der neuen Kirche erfolgte 1826. Am 26. August 1833 weihte sie Weihbischof von Vikary und stellte sie unter den Schutz der Apostelfürsten St. Petrus und St. Paulus. Die ursprüngliche Vorgängerkirche war nach Osten hin ausgerichtet, dies geht aus der Sammlung hervor, die der Leibertinger Heinrich Güntner aus dem Pfarrarchiv Leibertingen und dem Erzbischöflichen Archiv 2006 zusammengetragen hat.</p> <p>Um die Kirche lag der Friedhof. Beim Neubau wurde die Kirche aufgrund des vorhandenen Platzes nach Süden ausgerichtet und der darum liegende Friedhof nach außerhalb des Dorfes verlegt. Ursprünglich war das Innere der Nachfolgekirche bis ins beginnende 20. Jahrhundert hinein neogotisch ausgestaltet und ausgemalt. 1933 wurde der ursprünglich recht kurze und plump wirkende Kirchturm erhöht und erhielt seine heutige Form. 1962/1963 wurde die Kirche barockisiert, indem drei barocke Altäre und die Kanzel aus Niedereschach bei Villingen erworben und von einer Werkstatt in Sigmaringen renoviert wurden.</p> <p>Lange wurde die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul seelsorgerisch vom Kloster Beuron betreut. Der letzte Augustiner-Pater des Klosters Beuron wurde nach der Aufhebung des Klosters durch die Säkularisierung 1805 der erste Pfarrer der nun gebildeten Pfarrgemeinde. Eine Seitentafel weist auf die dort liegenden Gebeine des „Hochwürdigen Herrn Augustin Ostler“ hin. Er war 30 Jahre Pfarrer in Leibertingen und verstarb im Oktober 1823 plötzlich im Alter von 68 Jahren.</p> <p>Im Innenraum der Pfarrkirche gibt es für aufmerksame Besucher viel Interessantes zu entdecken: Das Hochaltarbild mit der Kreuzigung Christi stammt wohl noch aus der einstigen Vorgängerkirche. Links vom Altar steht der Heilige Petrus, rechts der Heilige Paulus, die Kirchenpatrone. Auf der Abdeckung des neogotischen Taufsteins steht die Bronzefigur des auferstandenen Jesus.</p> <p></p> <p>Die reich geschmückte Barock-Kanzel wird von einer Josefsfigur gekrönt. Auf Höhe der Empore hängt ein besonderes Kruzifix. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hatte ein französischer Soldat in Leibertingen Unterschlupf und Schutz gefunden. Noch heute erinnert sich die Bevölkerung an ihn unter dem Namen „Dant“. Er ging als Zeitvertreib seiner Passion des Schnitzens nach, fertigte das Kruzifix und ließ dieses als Dank für die gewährte Hilfe in Leibertingen zurück.</p> <p>Der Kreuzweg der Kirche stammt aus der Sammlung Dr. Langheinrich aus Königsee und wurde vermutlich von einem Künstler aus Tirol oder dem süddeutschen Raum angefertigt. Das Pfarrhöfle neben der Kirche ist eines der ältesten Gebäude in Leibertingen. Das stattliche Haus in alemannischer Bohlenständerbauweise aus dem Jahr 1486 diente den Beuroner Patres als Anlaufstelle und Unterkunft.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Leibertinger Pfarrkirche ist reich an Geschichte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 11:16:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein „Beweger“ der Feuerwehren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-beweger-der-feuerwehren;art372564,12420730 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Interview mit Friedrich Sauter. Wie der langjährige Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbands Sigmaringen die Situation der Feuerwehren im Kreis Sigmaringen beurteilt.  ]]></description>
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          SÜDKURIER-Interview mit Friedrich Sauter. Wie der langjährige Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbands Sigmaringen die Situation der Feuerwehren im Kreis Sigmaringen beurteilt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ein-beweger-der-feuerwehren;art372564,12420730]]></guid>
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        SÜDKURIER-Interview mit Friedrich Sauter. Wie der langjährige Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbands Sigmaringen die Situation der Feuerwehren im Kreis Sigmaringen beurteilt.



        <p>Friedrich Sauter gab nach 15 Jahren als ehrenamtlicher Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Sigmaringen im März 2025 sein Amt ab.</p> <p><strong>Was hat Sie damals dazu bewogen, sich im Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen zu engagieren?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Mein Beweggrund war, mich für die Feuerwehren im Landkreis Sigmaringen einzusetzen. Die Bedeutung der Verbandsarbeit lag mir schon damals am Herzen. Hierbei war ich auch in mehreren Gremien im Landesfeuerwehrverband tätig.</p> <p><strong>Wie blicken Sie auf Ihre 27 Jahre Vorstandstätigkeit zurück?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Es begann mit den Hinweisen zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehren. Hieraus entwickelten sich die heutigen Bedarfspläne der Feuerwehren. Der Kreisbrandmeister ist die Aufsichtsbehörde für die Feuerwehren, der Kreisfeuerwehrverband sozusagen deren „Gewerkschaft“. Wichtig ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Kreisbrandmeister, Kreisfeuerwehrverband und Landesverband.</p> <p><strong>Welche Einsätze sind Ihnen aus ihrer aktiven Zeit oder im Landkreis in besonderer Erinnerung geblieben?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Das sind der Brand im Schredderwerk in Herbertingen, der Brand bei Reifen Göggel in Gammertingen, der Brand bei Medi-G in Meßkirch vor zwei Jahren, und der Hochwassereinsatz vor circa zehn Jahren in Veringenstadt/Laucherthal. Bei diesen Großschadenslagen waren nicht nur Feuerwehren aus dem Kreis, sondern auch das THW und andere Blaulichtorganisationen und kreisübergreifende Feuerwehren beteiligt.</p> <p><strong>Immer öfter werden Einsatzkräfte angepöbelt, behindert oder erleben sogar körperliche Gewalt. Wie sieht es damit im Landkreis Sigmaringen aus?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Polizei und Rettungsdienst sind hierbei gefährdeter als die Feuerwehren. Bei den Feuerwehren im ländlich strukturierten Bereich gibt es auch erste Übergriffe, aber nicht in dem Maße, wie in Städten oder Ballungszentren. Die größeren Feuerwehren stellen mittlerweile wegen der Gaffer bei Einsätzen Sichtschutzwände auf. Hier ist jedoch die Politik gefragt.</p> <p><strong>Sind die Feuerwehren im Landkreis fahrzeugtechnisch gut ausgerüstet?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Die Feuerwehren sind relativ gut aufgestellt. Ersatzbeschaffungen sind natürlich immer erforderlich. Diese werden teilweise aufgrund von Finanzierungsproblemen von Kommunen aufgeschoben. Notwendig wären noch ein bis zwei Abrollbehälter Einsatzstellenhygiene, die Einsatzkräften den Wechsel kontaminierter Schutzausrüstung gegen saubere Ersatzkleidungen ermöglichen.</p> <p><strong>Der, durch die Coronajahre entstandene Ausbildungsrückstau konnte mittlerweile aufgeholt werden?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Hier sind wir wieder auf dem aktuellen Stand.</p> <p><strong>Sie setzen sich dafür ein, dass langjährige, verdiente Feuerwehrleute bei Ehrungen oder Übertritt in die Altersabteilung nicht nur „mit einer Flasche Wein“ abgespeist werden?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Die Feuerwehrangehörigen sind im Grunde genommen ehrenamtlich Beschäftigte der Gemeinden. Allein, um voll einsatzfähig zu sein, bringen sie 300 bis 400 Ausbildungsstunden auf. Seit Jahren weise ich darauf hin, dass langjährige Feuerwehrler eine entsprechende Anerkennung erhalten sollten. Ob dies ein Gutschein, Reisegutschein oder ein Aufenthalt im Feuerwehrhotel Sankt Florian in der Nähe des Titisee ist, sollte jeder Kommune selbst überlassen sein.</p> <p><strong>Wie gut ist der Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen aktuell aufgestellt?</strong></p> <p><em>Friedrich Sauter:</em> Im Jahr 2023 wurden die Vorstandmitglieder neu gewählt. Hierbei wurde der Vorstand stark verjüngt, sodass sich die Mitglieder alle im Alter zwischen 30 und 45 Jahren befinden. Das Besondere daran ist, dass sich drei weibliche Feuerwehrangehörige im Vorstand engagieren.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen e.V.</h2> <p>Der Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen e.V. vertritt die Interessen der Feuerwehren im Landkreis Sigmaringen und ist eine „Art“ Zwischeninstanz zwischen den Wehren vor Ort und dem Landesfeuerwehrverband, sowie Ansprechpartner für die Kommunen bei Fachfragen. Der Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen e.V. wurde 1973 gegründet und feierte 2023 sein 50-jähriges Bestehen. Zu den Aufgaben des Kreisfeuerwehrverbandes gehören die Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung, Wettbewerbe und Wettkämpfe, Einsatz und vorbeugender Brandschutz, Kommunikation Funk und Leitstelle, Brandschutzerziehung und – aufklärung, sowie die Förderung des Feuerwehrwesens, des Brand- und Katastrophenschutzes, der Aus- und Weiterbildung, der Feuerwehrmusik, der Jugend- und Kinderfeuerwehren, sowie die Nachbetreuung von Einsatzkräften.</p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein „Beweger“ der Feuerwehren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 08:13:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Burg Wildenstein ist ein Ort zum Verweilen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/burg-wildenstein-ist-ein-ort-zum-verweilen;art372564,12413152 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Burg Wildenstein bei Leibertingen wird erstmals ein Glockenfest gefeiert. Was die Anlage mit der Jugendherberge sonst zu bieten hat.  ]]></description>
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          In Burg Wildenstein bei Leibertingen wird erstmals ein Glockenfest gefeiert. Was die Anlage mit der Jugendherberge sonst zu bieten hat.<br>
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        In Burg Wildenstein bei Leibertingen wird erstmals ein Glockenfest gefeiert. Was die Anlage mit der Jugendherberge sonst zu bieten hat.



        <p>Burgromantik pur und ein herrlicher Blick ins Donautal – Burg Wildenstein lockt tausende Wanderer und Radfahrer zum Verweilen an, dazu jährlich 24.000 Übernachtungsgäste in der Jugendherberge. Denn 1971 hat das deutsche Jugendherbergswerk die riesige Anlage gekauft, saniert und getreu den Auflagen des Denkmalschutzes modernisiert und seitdem nutzen vor allem Schulklassen und Familien die Burg auf dem Donaufelsen die Herberge, die seit zwei Jahren von Antonia Glöckler und Joachim Glaeser geleitet und mit ihrem 16-köpfigen Team betrieben wird. Das Leitungsduo kennt mittlerweile den enormen Arbeitsaufwand, der notwendig ist, um den Beherbergungsbetrieb am Laufen zu halten.</p> <p>Ein Teammitglied ist Helmut Gröner, der bis 2019 das Gasthaus „Traube“ betrieben hat, und der 69-jährige Rentner hat sichtlich Spaß an der Arbeit.</p> <h2>Brandschutz ist ein wichtiges Thema</h2> <p>„40 Wochenstunden sind für uns kein Thema“, berichten die beiden im SÜDKURIER-Gespräch von ihrem Arbeitsalltag, der auch und besonders durch die Bürokratie geprägt ist. Unzählige Vorschriften müssen bei diesem denkmalgeschützten Gebäudekomplex beachtet werden, besonders der Brandschutz ist fordernd.</p> <p>Bei der obligatorischen Sicherheitseinweisung für Übernachtungsgäste heißt es dann: „Kein Deo und Haarspray auf den Zimmern benutzen“, erklärt Antonia Glöckler, dass die Brandmeldeanlage äußerst empfindlich ist.</p> <h2>Angestellt beim Deutschen Jugendherbergsverband</h2> <p>Die gebürtige Kreenheinstetterin kennt die Burg Wildenstein von Kindheit an, und so ergriff sie vor zwei Jahren die Chance, sich beim Deutschen Jugendherbergsverband für die vakante Herbergsleitung zu bewerben. Und zwar gemeinsam mit dem gelernten Zimmermann Joachim Glaeser aus Pfullendorf.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Burg Wildenstein</span><span>Von 1628 bis 1971 war die Burg in Besitz der Fürsten zu Fürstenberg. Sie diente in der Zeit von 1744 bis 1806 als Staatsgefängnis. Seit 1971 ist die Burg Eigentum des Deutschen Jugendherbergswerks und ist Jugendherberge. Die Anlage verfügt über 36 Zimmer mit 151 Betten. Dazu gehört die Burgschenke, die während der Ferien täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet hat. Von Mai bis Oktober hat die Burgschenke von Dienstag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, dazu freitags und samstags von 19 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Am 22. Juni wird ein Glockenfest gefeiert, wobei ab 11 Uhr der Musikverein Kreenheinstetten den Frühschoppen gestaltet.</span></label></div> <p>Die beiden waren Arbeitskollegen auf dem Campus Galli in Meßkirch, leiteten dort ein Projekt für Langzeitarbeitslose. Nach dem Auslaufen des Projekts wurde dann die Jugendherberge ihr neuer Arbeitsort.</p> <p>Für die beiden Fremdeinsteiger birgt die Burg immer noch viele Mysterien, wobei der Arbeitsalltag keine Zeit für deren Erforschung lässt. Eine permanente körperliche Herausforderung sind die zahllosen Treppenstufen, teilweise uneben und unterschiedlich groß. Das ungleichmäßige Gehen ist möglicherweise gut für die Fitness, geht aber auf die „Knochen“.</p> <h2>Übernachtungsgäste benötigen Mitgliedsausweis</h2> <p>Übernachten kann in der Jugendherberge übrigens nur, wer einen Jugendherbergsmitgliedsausweis besitzt, der für eine Familie 22,50 Euro jährlich kostet. Familien, Gruppen oder Senioren zahlen pro Übernachtung inklusive Frühstück dann 40 Euro. „Unser Frühstück hat Hotelstandard“, erklärt das Leitungsduo, dazu gibt es ein warmes Abendessen in Büfettform.</p> <p>Beim Zimmerkomfort müssen Gäste entsprechend dem Alter der Burg Abstriche machen. So hat jedes Zimmer ein Waschbecken, aber nur in elf Räumen gibt es eine Dusche. Ansonsten müssen Duschen und sanitäre Einrichtungen gemeinschaftlich genutzt werden. Manche Gäste verwechseln wohl bei der Buchung die Burg mit einem Schloss.</p> <p>Am 22. Juni wird ab 10 Uhr erstmals ein Glockenfest in der Burg gefeiert. Anlass ist der „Geburtstag“ des Glöckleins, das in der kleinen Burgkapelle läutet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Hotel und Gaststätten" Sehenswürdigkeit Bauwerk thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 10:47:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überraschung für Kommune  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/unerwartete-ehrung-thalheim-und-leibertingen-sind-jetzt-offiziell-erholungsorte;art372564,12394724 ]]></link>      <description><![CDATA[  Leibertingen und Thalheim sind jetzt Erholungsort, Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht die Urkunden persönlich  ]]></description>
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          Leibertingen und Thalheim sind jetzt Erholungsort, Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht die Urkunden persönlich<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Leibertingen und Thalheim sind jetzt Erholungsort, Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht die Urkunden persönlich



        <p>Für überraschte Gesichter hatte Regierungspräsident Klaus Tappeser am vergangenen Samstag in Leibertingen gesorgt. Anders als angekündigt, verlieh Tappeser nicht nur dem Hauptort Leibertingen das Prädikat „Erholungsort“, sondern auch der Ortschaft Thalheim. Schon im Dezember 2021 hatte der Gemeinderat den Beschluss gefasst, den Antrag auf Anerkennung als Erholungsort für die Gesamtgemeinde zu stellen. Doch vom Regierungspräsidium in Tübingen war im Laufe des Verfahrens die Rückmeldung gekommen, dass nur der Hauptort Leibertingen Erholungsort werden könne. Umso größer war die Überraschung am Samstag, als Regierungspräsident Klaus Tappeser während der feierlichen Übergabe des Prädikats verkündete, dass auch Thalheim zum Erholungsort ernannt werde.</p> <h2>Wertschätzung der Heimat</h2> <p>„Das Prädikat ist nicht nur eine Auszeichnung. Es zeigt die Wertschätzung für unsere Heimat und für das, was wir alle gemeinsam geschaffen haben“, sagte Leibertingens Bürgermeister Stephan Frickinger während des Festakts am Amphitheater an der Burg Wildenstein. Er berichtete, dass die Jugendherberge in der Burg derzeit mit sehr hohen Heizkosten zu kämpfen habe. Offenbar besteht aufgrund der Bauweise kaum eine andere Möglichkeit, als mit Strom zu heizen. Aber aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes für das Gebäude könne man keine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installieren. Derzeit seien Gemeinde und die Jungendherberge auf der Suche nach einer Lösung, wie im größtem Übernachtungsbetrieb in Leibertingen die hohen Heizkosten gesenkt werden könnten.</p> <h2>Engagierte Bürgerschaft</h2> <p>Regierungspräsident Tappeser lobte, wie sich die Gemeinde im Bewerbungsverfahren präsentiert hatte. Er erinnerte sich positiv daran, wie ihm während des Bewerbungsverfahrens bei einem Besuch, die Laienschauspielerinnen Elisabeth Hafner und Birgit Riester in der Figur mittelalterlicher Bauernmägde, das Wirken des aus Kreenheinstetten stammenden Abraham a Sancta Clara näher brachten. Und zwar just an dem Ort, wo der populäre Prediger geboren wurde: In der Gaststätte Traube, in der der Regierungspräsident damals bewirtet wurde. „Wenn die Chefin eines örtlichen Busunternehmens sich selber an Steuer setzt und uns von A nach B fährt, dann unterstreicht das die Ernsthaftigkeit, mit der die Bürgerschaft dieses Prädikat haben will“, schilderte Tappeser seinen Besuch.</p> <h2>Unterstützung für die Burg</h2> <p>Thalheim sei auch Erholungsort geworden, weil man einen Ermessensspielraum genutzt habe, so der Regierungspräsident. Tappeser erinnerte daran, dass von touristischer Infrastruktur – wie Geschäfte, Schwimmbäder und Gaststätten – auch die Einheimischen profitierten. „Das vergessen viele Menschen, die vom Tourismus eigentlich nichts wissen wollen“, sagte er. Hinsichtlich der Burg Wildenstein versprach Tappeser die Unterstützung des Regierungspräsidiums.</p> <h2>Naturbad im Blick</h2> <p>Überrascht und erfreut zeigte sich auch Thalheims Ortsvorsteher Armin Beck, dass seine Ortschaft am Ende doch Erholungsort ist. „Das wird natürlich so manche Investition in das Naturbad erleichtern“, sagte er im Hinblick auf mögliche Fördermittel für das Thalheimer Freibad.</p> <h2>Tempo 30 eingeführt</h2> <p>Der Erholungsort ist das niederschwellige unter den Prädikaten, die das Regierungspräsidium zu vergeben hat. Neben einem bioklimatischen Gutachten muss eine Gemeinde oder Ortschaft ein Mindestmaß an Fremdenverkehr nachweisen. Die Gemeinde muss außerdem für Verkehrsberuhigung sorgen. Immerhin profitieren dadurch – wenn man so will – auch Kreenheinstetten und Altheim direkt von der Prädikatisierung, denn im Rahmen des Bewerbungsverfahrens zum Erholungsort wurde auf allen Nebenstraßen in den vier Ortsteilen bekanntlich Tempo 30 eingeführt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[HAFNER Kommunalpolitik Bürgerinitiative Denkmalschutz thema-politik-lokal thema-wissen-geschichte thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Überraschung für Kommune]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 12:08:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat Leibertingen will weniger Windräder und PV-Anlagen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/gemeinderat-leibertingen-will-weniger-windraeder-und-pv-anlagen;art372564,12391635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Leibertingen gibt zweite Stellungnahme zur geplanten Ausweisung von Standorten ab und behält bisherige Argumentation bei  ]]></description>
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          Leibertingen gibt zweite Stellungnahme zur geplanten Ausweisung von Standorten ab und behält bisherige Argumentation bei<br>
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        Leibertingen gibt zweite Stellungnahme zur geplanten Ausweisung von Standorten ab und behält bisherige Argumentation bei



        <p>Die Fortschreibung des „Teilregionalplan Energie“ in der Region Bodensee-Oberschwaben geht in das zweite Beteiligungsverfahren. In dem Planwerk wird am Ende festgelegt sein, wo in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis mögliche Standorte für Windenergie beziehungsweise Flächen-PV-Anlagen sein könnten. Der Leibertinger Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür gestimmt, dass die Gemeinde Leibertingen auch im zweiten Beteiligungsverfahren Stellung nehmen soll.</p> <h2>4000 Einwendungen vorgebracht</h2> <p>Dabei verfolgt die Gemeinde weiterhin das Ziel, die Zahl der im Gemeindegebiet für PV und Windkraft ausgewiesenen Flächen zu reduzieren. „Wir haben einige große Flächen im Bereich der Windenergie erfolgreich infrage gestellt“, kommentierte Bürgermeister Stephan Frickinger das Resultat aus dem ersten Beteiligungsverfahren im Rat. So will der Regionalverband offenbar statt bisher rund 380 Hektar nur noch 290 Hektar auf Gemeindegebiet für Solar und Windkraft ausweisen, wie kürzlich einer Präsentation der Bürgerinitiative „So it“ zu entnehmen war. Der Zusammenschluss von Leibertinger Bürgerinnen und Bürgern, dem auch Gemeinderäte angehören, setzt sich ebenfalls dafür ein, dass weniger Flächen für PV und Windkraft in Leibertingen zur Verfügung stehen. Die BI reichte im vergangenen Beteiligungsverfahren rund 4000 Einwendungen gegen die Pläne des Regionalverbands ein.</p> <h2>Hinweis auf Artenschutz</h2> <p>In der vergangenen Gemeinderatssitzung fand der Vorschlag des Bürgermeisters, die einstimmige Zustimmung der Gemeinderäte, an der bisherigen Argumentation aus dem ersten Beteiligungsverfahren festzuhalten. Er forderte außerdem die Mitglieder des Gremiums auf, weitere Argumente zu benennen.</p> <p>Im ersten Beteiligungsverfahren hatte die Gemeinde Leibertingen beispielsweise argumentiert, dass einige Flächen aus Artenschutzgründen nicht für den Ausbau erneuerbarer Energien geeignet sind. In der Region kommt etwa der streng geschützte Rotmilan häufig vor. Überdies hatte die Gemeinde in ihrer Stellungnahme dargelegt, dass auf ihrem Gemeindegebiet deutlich mehr Flächen ausgewiesen sind, als es die zu erreichenden Flächenziele vorsehen – 1,8 Prozent für Windkraft und mindestens 0,2 Prozent für Freiflächen-Photovoltaik. „Das genannte Flächenziel bezieht sich auf die Regionsfläche und nicht auf die Gemarkungsfläche einzelner Gemeinden“, hieß es dazu in der Abwägung des Regionalverbands. Gemeinden können bis zum 10. Juni 2025 eine Stellungnahme abgeben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft "Alternative Energie" Windenergie Umweltschutzpolitik thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat Leibertingen will weniger Windräder und PV-Anlagen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 18 May 2025 12:42:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Patchwork-Familie feiert 50 Jahre Ehe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/diese-patchwork-familie-feiert-50-jahre-ehe;art372564,12390873 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.  ]]></description>
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          Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.



        <p>Gleich zwei Anlässe hat es am Samstag in Leibertingen beim Frühlingsempfang gegeben, zu dem die Bürgerinnen und Bürger aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde geladen waren. Die Gemeinde Leibertingen blickte nicht nur auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück, denn die beiden Ortsteile Thalheim und Leibertingen dürfen sich seit Samstag Erholungsort nennen.</p> <h2>Erster Bürgermeister der Gemeinde</h2> <p>Regierungspräsident Klaus Tappeser hatte die Urkunde am Nachmittag im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit an Bürgermeister Stephan Frickinger überreicht. Während des Frühlingsempfangs berichtete Heinrich Güntner, wie die vier Ortsteile der Gemeinde Leibertingen in den vergangenen 50 Jahren zusammengefunden haben. Güntner war der erste Bürgermeister der Gesamtgemeinde Leibertingen.</p> <p>Die Gemeindegebietsreform im Jahr 1975 hat zunächst viele unglückliche Ehen gestiftet. Aber – denn Scheidung war nicht möglich – viele der Gemeinde-Konstrukte sind bis heute zu mehr als einer funktionierenden Verwaltungseinheit zusammengewachsen. Es sind Gemeinden mit einer gemeinsamen Identität geworden.</p> <h2>Vereine agieren über Grenzen hinweg</h2> <p>Das kann man wohl auch über die Gemeinde Leibertingen sagen, in der inzwischen über Ortschaftsinteressen hinweg viele gemeinsame Ziele verfolgt werden. Auch die Vereine agieren vielfach über Ortschaftsgrenzen hinaus. Wie gut das funktioniert, bewiesen die Musikerinnen und Musiker der drei Blasmusikvereine in der Gemeinde, die beim Frühlingsempfang gemeinsam auftraten und für gute Stimmung sorgten. Immer wieder sprang der Funke von den Musikern auf das Publikum über, das begeistert im Takt mit klatschte.</p> <p>In seiner Ansprache hob Bürgermeister Stephan Frickinger die Wichtigkeit der Gemeinschaft in der Gemeinde als kleinste Zelle der Demokratie, wie er sie nannte, hervor. Leibertingen sei ein herausragendes Beispiel für so eine Gemeinschaft, erklärte der Rathauschef. „Die Gemeinde Leibertingen steht heute für Zusammenhalt, Tradition und eine außerordentlich hohe Lebensqualität“, sagte er.</p> <h2>Kritik an heutigen Verhältnissen</h2> <p>Er übte aber auch Kritik an den heutigen Verhältnissen: Dass die Bürgerinnen und Bürger einerseits einen schlanken Staat und Bürokratieabbau forderten und gleichzeitig hohe Ansprüche an die Verwaltung stellten, sei ein Widerspruch, sagte Frickinger. Den Vortrag des ehemaligen Bürgermeisters Heinrich Güntner leitete er mit den Worten ein: „Seine Erinnerungen sind wertvolle Lektionen für uns alle. Denn sie zeigen, was wir mit vereinten Kräften erreichen können.“</p> <p>Dass die Gemeinde Leibertingen in ihrer Gründungszeit mit wenig Mitteln und Infrastruktur auskommen musste, davon wusste Altbürgermeister Heinrich Güntner ausführlich zu berichten. Ein Arbeitsraum stand ihm und seinen beiden Mitarbeitern damals im Rathaus zur Verfügung, beheizt mit einem mächtig qualmenden Ölofen. Die Gemeindekasse war im damaligen Kindergarten untergebracht. Einen Bauhof gab es nicht, der Winterdienst wurde mit gemieteten landwirtschaftlichen Fahrzeugen durchgeführt.</p> <h2>Unterschiedliche Charaktere</h2> <p>Zum Teil sehr unterschiedliche Charaktere musste Güntner damals zusammenbringen: Zu jeder Ortschaft hatte sich der Altbürgermeister Gedanken gemacht. So habe sich etwa Altheim leichter in die neue Gesamtgemeinde eingefügt als die anderen, weil die Ortschaft von je her unterschiedliche Zugehörigen gekannt habe, analysierte Güntner. Thalheim habe sich als „hohenzollersche Insel im Badener Land“ von jeher sehr selbstbewusst durch die Zeit geschlagen, meinte er. Aus einer unerwünschten Patchwork-Familie sei am Ende ein starkes Quartett entstanden, fasste der Altbürgermeister zusammen.</p> <p>In der Anfangszeit der Gemeinde musste viel Infrastruktur geschaffen werden, damit ein funktionierendes Gemeinwesen entstehen konnte. Das 130 Jahre alte Rathaus wurde umgebaut und den Bedürfnissen der neuen Gemeinde angepasst, zwei Kläranlagen in Kreenheinstetten und Leibertingen wurden gebaut.</p> <h2>An einem Strang ziehen</h2> <p>Die Herausforderung, die Gemeinde zu einen, sei gelungen, weil es verständige Verantwortliche gegeben habe, die bereit waren, an einem Strang zu ziehen, erklärte Güntner. Einigkeit stiftete auch die gemeinsame Schule, ein gemeinsamer Pfarrer sowie der jährlich stattfindende Wildensteiner Jahrmarkt als gemeinsames Fest aller Ortsteile.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ein freundlicher Wink durchs Autofenster ist kein Ersatz für ein freundliches Gespräch wie früher.“</blockquote> <span>Heinrich Güntner, Altbürgermeister</span></div> <p>Der erste Bürgermeister der Gesamtgemeinde Leibertingen würdigte die Leistungen seiner beiden Nachfolger: So habe Armin Reitze mit dem Nahwärmenetz und den Fotovoltaik-Projekten in der Gemeinde auf die Anforderungen des Klimawandels reagiert, während Stephan Frickinger die Digitalisierung der Gemeinde weiter vorangetrieben und die Gemeinde durch die Pandemie geführt habe.</p> <p>Am Ende seines Vortrages riet der Altbürgermeister unter anderem dazu, das Auto öfter mal stehenzulassen und zu Fuß durchs Dorf zu gehen. „Ein freundlicher Wink durchs Autofenster ist kein Ersatz für ein freundliches Gespräch wie früher“, sagte er.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ehrungen</h2> Bürgermeister Stephan Frickinger ehrte zum Ende der Veranstaltung mehrere Bürger, die sich schon zur Gründungszeit als aktive Gemeinderäte oder Ortschaftsräte für die Gemeinde eingesetzt hatten: Wilhelm Bücheler, Hermann Hafner, Hermann Maier, Andreas Müller, Franz Rebholz und Hubert Rösch. Viele Bürgerinnen und Bürger folgten nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung dem Rat von Altbürgermeister Güntner: Sie nutzten die Gelegenheit, bei einem Glas Wein und Häppchen miteinander ins Gespräch zu kommen.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Diese Patchwork-Familie feiert 50 Jahre Ehe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 18 May 2025 12:42:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Patchwork-Familie feiert 50 Jahre Ehe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/diese-patchwork-familie-feiert-50-jahre-ehe;art372564,12390873 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.  ]]></description>
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          Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.<br>
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        Gemeinde Leibertingen hat ihren Frühlingsempfang. Altbürgermeister blickt auf die Geschichte zurück. Warum der Regierungspräsident kommt.



        <p>Gleich zwei Anlässe hat es am Samstag in Leibertingen beim Frühlingsempfang gegeben, zu dem die Bürgerinnen und Bürger aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde geladen waren. Die Gemeinde Leibertingen blickte nicht nur auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück, denn die beiden Ortsteile Thalheim und Leibertingen dürfen sich seit Samstag Erholungsort nennen.</p> <h2>Erster Bürgermeister der Gemeinde</h2> <p>Regierungspräsident Klaus Tappeser hatte die Urkunde am Nachmittag im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit an Bürgermeister Stephan Frickinger überreicht. Während des Frühlingsempfangs berichtete Heinrich Güntner, wie die vier Ortsteile der Gemeinde Leibertingen in den vergangenen 50 Jahren zusammengefunden haben. Güntner war der erste Bürgermeister der Gesamtgemeinde Leibertingen.</p> <p>Die Gemeindegebietsreform im Jahr 1975 hat zunächst viele unglückliche Ehen gestiftet. Aber – denn Scheidung war nicht möglich – viele der Gemeinde-Konstrukte sind bis heute zu mehr als einer funktionierenden Verwaltungseinheit zusammengewachsen. Es sind Gemeinden mit einer gemeinsamen Identität geworden.</p> <h2>Vereine agieren über Grenzen hinweg</h2> <p>Das kann man wohl auch über die Gemeinde Leibertingen sagen, in der inzwischen über Ortschaftsinteressen hinweg viele gemeinsame Ziele verfolgt werden. Auch die Vereine agieren vielfach über Ortschaftsgrenzen hinaus. Wie gut das funktioniert, bewiesen die Musikerinnen und Musiker der drei Blasmusikvereine in der Gemeinde, die beim Frühlingsempfang gemeinsam auftraten und für gute Stimmung sorgten. Immer wieder sprang der Funke von den Musikern auf das Publikum über, das begeistert im Takt mit klatschte.</p> <p>In seiner Ansprache hob Bürgermeister Stephan Frickinger die Wichtigkeit der Gemeinschaft in der Gemeinde als kleinste Zelle der Demokratie, wie er sie nannte, hervor. Leibertingen sei ein herausragendes Beispiel für so eine Gemeinschaft, erklärte der Rathauschef. „Die Gemeinde Leibertingen steht heute für Zusammenhalt, Tradition und eine außerordentlich hohe Lebensqualität“, sagte er.</p> <h2>Kritik an heutigen Verhältnissen</h2> <p>Er übte aber auch Kritik an den heutigen Verhältnissen: Dass die Bürgerinnen und Bürger einerseits einen schlanken Staat und Bürokratieabbau forderten und gleichzeitig hohe Ansprüche an die Verwaltung stellten, sei ein Widerspruch, sagte Frickinger. Den Vortrag des ehemaligen Bürgermeisters Heinrich Güntner leitete er mit den Worten ein: „Seine Erinnerungen sind wertvolle Lektionen für uns alle. Denn sie zeigen, was wir mit vereinten Kräften erreichen können.“</p> <p>Dass die Gemeinde Leibertingen in ihrer Gründungszeit mit wenig Mitteln und Infrastruktur auskommen musste, davon wusste Altbürgermeister Heinrich Güntner ausführlich zu berichten. Ein Arbeitsraum stand ihm und seinen beiden Mitarbeitern damals im Rathaus zur Verfügung, beheizt mit einem mächtig qualmenden Ölofen. Die Gemeindekasse war im damaligen Kindergarten untergebracht. Einen Bauhof gab es nicht, der Winterdienst wurde mit gemieteten landwirtschaftlichen Fahrzeugen durchgeführt.</p> <h2>Unterschiedliche Charaktere</h2> <p>Zum Teil sehr unterschiedliche Charaktere musste Güntner damals zusammenbringen: Zu jeder Ortschaft hatte sich der Altbürgermeister Gedanken gemacht. So habe sich etwa Altheim leichter in die neue Gesamtgemeinde eingefügt als die anderen, weil die Ortschaft von je her unterschiedliche Zugehörigen gekannt habe, analysierte Güntner. Thalheim habe sich als „hohenzollersche Insel im Badener Land“ von jeher sehr selbstbewusst durch die Zeit geschlagen, meinte er. Aus einer unerwünschten Patchwork-Familie sei am Ende ein starkes Quartett entstanden, fasste der Altbürgermeister zusammen.</p> <p>In der Anfangszeit der Gemeinde musste viel Infrastruktur geschaffen werden, damit ein funktionierendes Gemeinwesen entstehen konnte. Das 130 Jahre alte Rathaus wurde umgebaut und den Bedürfnissen der neuen Gemeinde angepasst, zwei Kläranlagen in Kreenheinstetten und Leibertingen wurden gebaut.</p> <h2>An einem Strang ziehen</h2> <p>Die Herausforderung, die Gemeinde zu einen, sei gelungen, weil es verständige Verantwortliche gegeben habe, die bereit waren, an einem Strang zu ziehen, erklärte Güntner. Einigkeit stiftete auch die gemeinsame Schule, ein gemeinsamer Pfarrer sowie der jährlich stattfindende Wildensteiner Jahrmarkt als gemeinsames Fest aller Ortsteile.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ein freundlicher Wink durchs Autofenster ist kein Ersatz für ein freundliches Gespräch wie früher.“</blockquote> <span>Heinrich Güntner, Altbürgermeister</span></div> <p>Der erste Bürgermeister der Gesamtgemeinde Leibertingen würdigte die Leistungen seiner beiden Nachfolger: So habe Armin Reitze mit dem Nahwärmenetz und den Fotovoltaik-Projekten in der Gemeinde auf die Anforderungen des Klimawandels reagiert, während Stephan Frickinger die Digitalisierung der Gemeinde weiter vorangetrieben und die Gemeinde durch die Pandemie geführt habe.</p> <p>Am Ende seines Vortrages riet der Altbürgermeister unter anderem dazu, das Auto öfter mal stehenzulassen und zu Fuß durchs Dorf zu gehen. „Ein freundlicher Wink durchs Autofenster ist kein Ersatz für ein freundliches Gespräch wie früher“, sagte er.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ehrungen</h2> Bürgermeister Stephan Frickinger ehrte zum Ende der Veranstaltung mehrere Bürger, die sich schon zur Gründungszeit als aktive Gemeinderäte oder Ortschaftsräte für die Gemeinde eingesetzt hatten: Wilhelm Bücheler, Hermann Hafner, Hermann Maier, Andreas Müller, Franz Rebholz und Hubert Rösch. Viele Bürgerinnen und Bürger folgten nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung dem Rat von Altbürgermeister Güntner: Sie nutzten die Gelegenheit, bei einem Glas Wein und Häppchen miteinander ins Gespräch zu kommen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik "Deutsche Vereinigung" Veranstaltungen thema-politik-lokal thema-wissen-geschichte thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Diese Patchwork-Familie feiert 50 Jahre Ehe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 10:23:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stillgelegtes Windrad bleibt erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/stillgelegtes-windrad-bleibt-erhalten;art372564,12385087 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat Leibertingen führt eine kontroverse Diskussion. Wie der Masten künftig genutzt werden soll.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinderat Leibertingen führt eine kontroverse Diskussion. Wie der Masten künftig genutzt werden soll.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/stillgelegtes-windrad-bleibt-erhalten;art372564,12385087]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat Leibertingen führt eine kontroverse Diskussion. Wie der Masten künftig genutzt werden soll.



        <p>Üblicherweise werden Bauanträge im Gemeinderat in relativ kurzer Zeit abgehandelt. Manchmal kommt es allerdings vor, dass die Gemeinderäte länger zu einem Bauantrag beraten. Im Leibertinger Gemeinderat sorgte jüngst das Bauvorhaben der Netze BW zur Umwidmung des stillgelegten Windrads am Bäumlehof für eine längere Diskussion, an deren Ende einige Räte dafür stimmten, das gemeindliche Einvernehmen zu verweigern. Die Mehrheit der Räte stimmte allerdings dafür, dieses zu erteilen. Die Netze BW will das Windrad mit zusätzlichen Mobilfunk-Antennen ausstatten.</p> <h2>Windrad dient als Orientierung für Segelflieger</h2> <p>Das stillgelegte Windrad am Bäumlehof zwischen Leibertingen und Kreenheinstetten könnte man inzwischen fast als Wahrzeichen der Gemeinde bezeichnen. Die Segelflieger am nahegelegenen Flugplatz nutzen es zur Orientierung. Nach seiner Inbetriebnahme im Jahr 1998 produzierte das Rad nur wenige Monate Strom, bis ein Blitzeinschlag die Technik irreparabel zerstörte. Seitdem wird der Mast auf halber Höhe für Mobilfunk-Antennen genutzt.</p> <p>Laut Bauantrag der Netze BW sollen die Flügel des Windrads demontiert werden, um in Zukunft auch die Spitze des rund 50 Meter hohen Masts für Antennen zu nutzen. Diese senden und empfangen allerdings nicht die Signale für das allgemeine Mobilfunknetz, sondern werden zum sogenannten 450 Mhz-Funknetz gehören, das sich derzeit im Aufbau befindet. Dabei handelt es sich um ein unabhängiges Mobilfunknetz, das die ausfallsichere Kommunikation von sogenannter kritischer Infrastruktur – wie Wasser- und Energieversorgung – gewährleistet.</p> <h2>Ortsvorsteher spricht von einer „Zumutung“</h2> <p>Er habe erwartet, dass von der Gemeinde oder von behördlicher Seite irgendwann ein Antrag für den Rückbau des Windrads gestellt werden würde, meinte Gemeinderat Guido Amann in der Diskussion. Dass nun der Mast zum „Superfunkturm“, so die Worte Amanns, ausgebaut werde, sei eine Zumutung, stellt der Ortsvorsteher von Kreenheinstetten fest. „Ich bin mir sicher, wenn an dieser Stelle nie ein Windrad gestanden hätte, würde man heute auch nicht über den Standort als Funkmast diskutieren, der würde nie genehmigt werden“, sagte Amann. Wie er sprach sich auch Gemeinderat Klaus Buck dafür aus, dass die Gemeinde das Einvernehmen verweigern solle. Er wies auf mögliche Gefahren für die Gesundheit durch die Strahlenbelastung von Mobilfunk-Antennen hin.</p> <h2>Netzabdeckung wird verstärkt</h2> <p>In der Diskussion stellte Bürgermeister Stephan Frickinger mehrfach klar, dass es bei dem Bauantrag nicht grundsätzlich um den Rückbau des Windrads ginge, sondern vielmehr darum, dass die Flügel des Rads abgebaut und weitere Antennen montiert werden dürften. Sollte der Bauantrag abgelehnt werden, werde der Mast wohl in seiner jetzigen Form bestehen bleiben, meinte Frickinger.</p> <p>Er betonte außerdem, dass die bisherigen Antennen, die bereits am Masten des Windrads montiert seien, der Netzabdeckung durch die großen Mobilfunkanbieter in den Ortschaften Leibertingen und Kreenheinstetten dienten.</p> <h2>Umnutzung des Mastens</h2> <p>Gemeinderat Matthias Wohlhüter gab zu bedenken, dass wenn man den Bauantrag ablehnen würde, eventuell ein weiterer Standort für einen Mast gefunden werden müsse. „Prinzipiell ist die Umnutzung nichts Schlechtes“, sagte er. Gemeinderat Markus Bugge wies darauf hin, dass die geplanten Antennen der Ausfallsicherheit der Energieinfrastruktur dienten – insbesondere in Bezug auf die bereits in der Gemeinde existierenden Flächen-PV-Anlagen und die geplanten Windkraftanlagen. „Das ist ein Baustein, damit alles, was wir hier in der Gegend errichten, auch funktioniert“, meinte Bugge.</p> <h2>Keinen weiteren Masten errichten</h2> <p>Bürgermeister Frickinger betonte, dass für die Antennen für das 450 Mhz-Funknetz in jedem Fall ein Standort in der Gemeinde benötigt werde. „Diese Anlage wird auf jeden Fall irgendwo stehen müssen“, sagte er. Gemeinderat Matthias Schwanz, meinte, dass er sich einerseits mit den Mobilfunkmasten schwer tue, wies aber darauf hin, dass das stillgelegte Windrad mit seinen Antennen seit jeher einen Beitrag zur Netzabdeckung in der Gemeinde leiste und auch der Sicherheit diene – etwa wenn im Donautal die Bergwacht gerufen werden müsse. „Warum soll man 200 Meter daneben noch einen Mast aufstellen, wenn schon was da ist“, sprach sich auch Rätin Beate Volk dafür, aus, das Einvernehmen zum Bauantrag zu erteilen. Dafür, dem Bauantrag der Netze BW das Einvernehmen zu erteilen, sprachen sich am Ende acht Gemeinderäte mitsamt dem Bürgermeister aus. Dagegen stimmten die Gemeinderäte Guido Amann, Alexander Biselli, Klaus Buck und Tobias Stekeler.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Kommunalpolitik Bürgerinitiative Strahlung thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-wirtschaft-energie-atomkraft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stillgelegtes Windrad bleibt erhalten]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 16:29:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kostenbeteiligung unter Vorbehalt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kostenbeteiligung-unter-vorbehalt;art372564,12369372 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beitrag der Gemeinde Leibertingen zur Realschulsanierung in Mühlheim, die Mehrheit im Rat sieht keinen Präzedenzfall  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Beitrag der Gemeinde Leibertingen zur Realschulsanierung in Mühlheim, die Mehrheit im Rat sieht keinen Präzedenzfall<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kostenbeteiligung-unter-vorbehalt;art372564,12369372]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Beitrag der Gemeinde Leibertingen zur Realschulsanierung in Mühlheim, die Mehrheit im Rat sieht keinen Präzedenzfall



        <p>Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat Ende 2022 ein grundlegendes Urteil zur Kostenbeteiligung bei der Sanierung von Schulen im Land gefällt. Danach können Umlandgemeinden nach einer Freiwilligkeitsphase dazu verpflichtet werden, sich an den Kosten für die Schulsanierungen zu beteiligen. Im Leibertinger Gemeinderat führte die Anfrage der Stadt Mühlheim a.d. Donau, ob sich Leibertingen an der bereits weitgehend vollzogenen Sanierung der dortigen Realschule finanziell beteiligt, zu einer längeren Diskussion. Am Ende erhielt Bürgermeister Stephan Frickinger die Zustimmung der Räte dafür, dass die Gemeinde sich mit großer Wahrscheinlichkeit an einer einvernehmlichen Lösung beteiligen wird.</p> <h2>Es geht um 3500 Euro</h2> <p>Rund 10 Millionen Euro wird die Generalsanierung der Realschule der Stadt Mühlheim inklusive des Sportgeländes am Ende wohl kosten. Wobei die Hauptarbeiten bereits in den Jahren 2021 und 2022 geleistet wurden. Der Bürgermeister der Stadt Mühlheim, Jörg Kaltenbach, hat schriftlich um eine Kostenbeteiligung in Höhe von rund 3500 Euro durch die Gemeinde Leibertingen gebeten. Während andere benachbarte Kommunen sechsstellige Beträge bezahlen sollen, ist der von Leibertingen erbetene Betrag gering. Dafür haben auch nur wenige Schülerinnen und Schüler aus Leibertingen jemals die Schule in Mühlheim besucht. „Wir sind von der Schulkostenbeteiligung betroffen, weil wir einen Schüler hatten, der ein halbes Jahr im Erfassungszeitraum in der Realschule Mülheim war“, erklärte Frickinger.</p> <h2>Einvernehmlich und freiwillig</h2> <p>Noch befindet sich das Verfahren in der sogenannten „Freiwilligkeitsphase“, in der die in Anspruch genommenen Umlandgemeinden eine einvernehmliche Lösung mit der Schulträgergemeinde finden sollen. Scheitert die freiwillige Zusammenarbeit, könnte dies eine vom Kultusministerium angeordnete Pflicht zur Zusammenarbeit der Gemeinde nach sich ziehen.</p> <h2>Sitzung im Mai</h2> <p>Frickinger bat die Räte, ihm zu erlauben, der Kostenübernahme zuzustimmen und einen entsprechenden Vertrag unterschreiben zu dürfen. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass alle betroffenen Umlandgemeinden mitziehen. „Wir haben Anfang Mai wieder eine Sitzung im Landkreis Tuttlingen, in der dann die gemeinsame Vorgehensweise final beschlossen wird“, stellte er das weitere Verfahren dar. Die Stadt Mühlheim sei sehr bemüht, die Umlandkommunen wirklich mit einzubinden und das ganze gemeinschaftlich voranzutreiben, betonte Frickinger außerdem.</p> <h2>Auslöser für weitere Forderungen?</h2> <p>In der Diskussion zeigten sich insbesondere die Gemeinderäte Guido Amann und Klaus Buck besorgt darüber, dass mit der Zustimmung zur Übernahme der Kosten für die Schulsanierung in Mühlheim ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte. Womöglich könnten weitere Gemeinden von Leibertingen eine Kostenbeteiligung für ihre Schulsanierung fordern. „Für mich ist das ein Türöffner“, sagte Klaus Buck. Guido Amann wies darauf hin, dass auch in Sigmaringen und Meßkirch, deren Schulen viele Schülerinnen und Schüler aus Leibertingen besuchen, Schulsanierungen anstehen könnten. Es sei die Aufgabe von Sigmaringen als Oberzentrum und Meßkirch als Mittelzentrum, Schulen für die Region zur Verfügung zu stellen, dafür würden sie Privilegien genießen, meinte Amann.</p> <h2>Einmalige Sache</h2> <p>Frickinger betonte, dass es sich bei der Beteiligung an den Schulsanierungskosten in Mühlheim um eine einmalige Angelegenheit handele. Der Bürgermeister erwartet, dass mit der neuen Förderkulisse des Landes den Kommunen auskömmlich Geld für die Schulbau- und -sanierung zur Verfügung steht, sodass ein Beteiligungsverfahren in Zukunft überflüssig sein wird.</p> <p>Ein Antrag von Klaus Buck, dass die Gemeinderäte im Umlaufverfahren abstimmen sollten, sobald das Ergebnis der Verhandlungen zwischen den Kommunen vorliege, fand keine Mehrheit. Für den Antrag stimmten nur Buck selbst und Guido Amann. Der Beschlussvorschlag des Bürgermeisters fand am Ende bei drei Enthaltungen eine Mehrheit.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Urteil Kostenbeteiligung</h2> Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat Ende 2022 ein wegweisendes Urteil zur Finanzierung von Schulsanierungen gefällt. Anlass war die Generalsanierung einer Realschule in Geislingen. Die Schulträgergemeinde wollte Nachbargemeinden, deren Kinder die Schule besuchen, an den Kosten beteiligen. Das Urteil bestätigt das sogenannte Drei-Stufen-Modell: Zunächst können Gemeinden freiwillig zusammenarbeiten, bei Bedarf greift eine Zwischen- und schließlich eine Zwangsphase, sofern ein „dringendes öffentliches Bedürfnis“ vom Kultusministerium festgestellt wird. Erstmals wurde klargestellt, dass diese Regelung nicht nur für Schulneubauten, sondern auch für Sanierungen gilt. Auch nach Abschluss der Sanierung kann die Freiwilligkeitsphase eingeleitet werden.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Verwaltungsrecht "öffentlicher Dienst" thema-politik-lokal thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kostenbeteiligung unter Vorbehalt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 12:50:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Landschaft als CO₂-Speicher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/landschaft-als-co2-speicher;art372564,12366342 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zweijährige Versuchsphase im Naturpark Obere Donau beendet. Sechs Bauernhöfe beteiligen sich. Welche Erkenntnisse es gibt. Und welche Vorteile ein Grasnarbenbelüfter bringt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zweijährige Versuchsphase im Naturpark Obere Donau beendet. Sechs Bauernhöfe beteiligen sich. Welche Erkenntnisse es gibt. Und welche Vorteile ein Grasnarbenbelüfter bringt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/landschaft-als-co2-speicher;art372564,12366342]]></guid>
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        Zweijährige Versuchsphase im Naturpark Obere Donau beendet. Sechs Bauernhöfe beteiligen sich. Welche Erkenntnisse es gibt. Und welche Vorteile ein Grasnarbenbelüfter bringt.



        <p>Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Landschaft als CO₂-Speicher“ haben sich 33 Personen im Landhotel Brigel-Hof in Langenhart getroffen, um über die Ergebnisse des zweijährigen praktischen Versuch zu berichten.</p> <p>Mit Blick auf den Klimawandel waren die Fragestellungen hierbei, welche landwirtschaftliche Maßnahmen sich besonders effektiv erwiesen haben, aber auch, auf welchen Flächen diese Maßnahmen sinnvoll und praktikabel sind. Zudem sollte der Praxistest aufzeigen, wie groß das Potenzial zur CO₂-Speicherung innerhalb der beiden teilnehmenden Naturparke (NP) Obere Donau und Südschwarzwald realistisch ist.</p> <h2>Abschlussveranstaltung auf dem Brigel-Hof</h2> <p>Bei der Abschlussveranstaltung waren unter anderem mit dabei die Geschäftsführer beider NP, Bernd Schneck (NP Obere Donau), Roland Schöttle (NP Südschwarzwald), Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick, die beteiligten Landwirte, darunter Lothar Braun-Keller vom Bäumlehof in Leibertingen, auf dessen Betrieb der praktische Teil erfolgte. Und natürlich die Projektteam vom Dienstleister „unique land use“ GmbH aus Freiburg unter der Leitung von Thomas Asbeck, die dieses Projekt unterstützten und in der Veranstaltung die Ergebnisse vorstellten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Projektpartner</span><span>Das Projekt „Landschaft als CO₂-Speicher“ wird umgesetzt mit der Unterstützung von Unique land use GmbH aus Freiburg und finanziert durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Unique wurde 1998 gegründet und hat sich auf Forst- und Landwirtschaft, Klimaschutz, Ökonomie, Umweltpolitik und Organisationsentwicklung spezialisiert. Neben dem Hauptsitz im Breisgau gibt es Niederlassungen in Paraguay und Vietnam sowie Teams in Äthiopien, Uganda, Kenia, Indien, Kirgisistan, Serbien, Argentinien, Kolumbien und Großbritannien.</span></label></div> <h2>Praktische Vorführung auf dem Bäumlehof</h2> <p>Da durch den Klimawandel der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Naturschutz erhebliche Veränderungen bevorstehen, würden die Produktionsbedingungen schwieriger werden, so die Referenten.</p> <p>Deshalb seien Einsparungen und/oder Speicherungen des Treibhausgases CO₂ „ein Gebot der Stunde“. Eine nachhaltige Landwirtschaft könne zur Kohlenstoffbindung unter anderem durch Humusaufbau, Optimierung bei Grün- und Ackerlandbewirtschaftung beitragen, ebenso wie durch Biomasseaufwuchs in Agroforstkulturen, bei der der Acker gemeinsam mit Ackerfrucht und Gehölzen bewirtschaftet wird.</p> <h2>Sechs Modellbetriebe im Naturpark Obere Donau</h2> <p>Die Modellbetriebe im NP Obere Donau – Vögtle aus Langenhart, Denz aus Königsheim, Braun-Keller, Leibertingen, der Wolfshof aus Beuron, der Betrieb Endriß aus Gammertingen-Bronnen und Hopp-Agrar aus Meßkirch – haben sich in in den beiden Projektjahren durch einen ganzen Maßnahmenkatalog hindurch gearbeitet:</p> <p>So beispielsweise der Zwischenfruchtanbau, der den Boden vor Humusabbau schützen und gleichzeitig organisches Material zuführen soll, optimierte Fruchtfolgen, die eine positive Humusbilanz und eine stärkere Durchwurzelung erreichen sollen, Erntereste wie Stoppeln, Stroh, Wurzeln und anderes optimal verwerten, Bodenchemie und Nährstoffverhältnisse des Bodens herstellen, die ober- und unterirdische Biomasseproduktion durch Arten- und Sortenwahl beeinflussen und vieles andere mehr, das die Modellbetriebe testen und auswerten sollten.</p> <h2>Bodenbearbeitung mit dem Grasnarbenbelüfer</h2> <p>Als besonders wirksam scheint sich die Bodenbearbeitung mit dem Grasnarbenbelüfter, einem überdimensionalen Vertikutierer, herausgestellt zu haben. Maschinenverleiher Jürgen Bauer stellte das Gerät vor und Lothar Braun-Keller testete es anschaulich auf seinem Grünland.</p> <p>Das Eindringen der starken Stahlspitzen hinterlässt Löcher im Boden, die zu einer tieferen Belüftung und damit zu einer besseren Durchwurzelung führen sollen. „Das ist eindeutig nachgewiesen“, so Bauer. Bei der großen Kompostanlage des Bäumle-Hofs konnten sich die Teilnehmer über die reduktive Kompostierung informieren und die „schnittfeste Gülle“ begutachten. Wie Friedrich Wenz von „humusfarming“ erläuterte, wird hierbei Gülle mit Holzhackschnitzeln, Stroh, Miscantus oder ähnlich ligninhaltige C-Quellen vermischt, wobei die Feuchtigkeit eingebunden wird.</p> <h2>185.000 Tonnen CO₂ können gebunden werden</h2> <p>In einer Tafelmiete (oben abgeflacht) aufgesetzt, kann der Kompost ohne umzusetzen, nach drei bis 12 Monaten direkt ausgebracht werden. „So können große Mengen Gülle quasi schnittfest gemacht werden“, sagte Wenz. Aufgrund all dieser Maßnahmen sei, so die Fachleute, für jeden Modellbetrieb eine praxisorientierte CO₂-Senkleistung errechnet worden. Dabei habe sich insbesondere für die flachgründigen Böden der Region gezeigt, dass die Grasnarbenbelüftung und die organische Düngung durch reduktive Kompostierung besonders wirkungsvoll sei. „In einem realistischen Szenario könnten so jährlich rund 185.000 Tonnen CO₂ in beiden Naturparken gebunden werden“, sagte Wenz. Dies entspreche den Emissionen von rund 25.500 Bewohnern.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Umweltverträglichkeit Umweltschutzpolitik "Alternative Energie" thema-leben-lebensfuehrung thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Landschaft als CO₂-Speicher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 05:06:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Bürgerhaus trifft Tagesschau auf Konzert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/im-buergerhaus-trifft-tagesschau-auf-konzert;art372564,12365439 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachwuchsdirigentin Lena Lautenbacher dirigiert 80er-Kult(tour) beim Konzert der Musikkapelle Thalheim vor vollem Haus  ]]></description>
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          Nachwuchsdirigentin Lena Lautenbacher dirigiert 80er-Kult(tour) beim Konzert der Musikkapelle Thalheim vor vollem Haus<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nachwuchsdirigentin Lena Lautenbacher dirigiert 80er-Kult(tour) beim Konzert der Musikkapelle Thalheim vor vollem Haus



        <p><strong>Leibertingen-Thalheim</strong> „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau“, so eröffnete Moderatorin Anna Schmid das Konzert der Musikkapelle Thalheim im voll besetzten Bürgerhaus St. Wendelin in Thalheim. Anschließend ertönte das Tagesschau-Intro. Sie führte das Publikum wie eine Tagesschaumoderatorin durch das Programm und sprach dabei auch gesellschaftspolitische Themen humorvoll an. Der eine oder andere Witz über den einen oder anderen Politiker durfte dabei nicht fehlen, informiert die Kapelle in einer Pressemitteilung.</p> <p>Eröffnet wurde das Konzert mit dem Stück „Take-off“ von Alexander Pfluger. Weiter ging es mit dem Konzertmarsch „Crana Musica“, den die Komponisten Holger Mück und Alexander Pfluger dem Landkreis Kronach in Oberfranken widmeten. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich das Stück „80er-Kult(tour)“ von Thiemo Kraas. Dieses wurde von der stellvertretenden Jugendleiterin Lena Lautenbacher einstudiert und dirigiert. Unter großem Beifall wurde abermals ein Teil des Stückes als Zugabe aufgeführt. Dirigent Dieter Ramsperger kann stolz auf seine Nachwuchsdirigentin sein, schreibt die Kapelle in der Mitteilung weiter.</p> <p>Zwei Ehrungen standen vor der Pause auf dem Plan. Geehrt wurden der Vorsitzende Mathias Lautenbacher sowie die Jugendleiterin Katharina Lautenbacher. Sie erhielten die Verdienstmedaille in Bronze sowie eine Urkunde für zehnjährige aktive Tätigkeit im Vorstand vom Blasmusikverband Baden-Württemberg. Diese wurde ihnen von der stellvertretenden Vorsitzenden Alica Meier überreicht. Die Musikkapelle spielte für die Geehrten den Marsch „Wir grüßen mit Musik“ von Siegfried Rundel, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Nach der Pause ging es flott weiter mit dem Marsch „La Passione del Gelato“ von Stefan Schwalgin. Ein Stück, in dem schwäbische und italienische Melodien miteinander verschmelzen. Laut Moderatorin Anna Schmid ist dies ein „musikalisches Beispiel dafür, wie kulturelle Verbindung und Teilhabe gelingt“. Weiter ging es mit einer kleinen Solo-Kadenz für die Tenor- und Bariton-Spieler beim Stück „Musikanten-Zauber“ von Alexander Pfluger, das sie mit Bravour meisterten. Ebenfalls aus der Feder von Alexander Pfluger stammt der nächste Marsch im Programm: „Danuvius“.</p> <p>Das letzte Stück im offiziellen Programm des Abends war die Polka „Musikantenfrauen“ von Norbert Gälle. Gälle schrieb dieses Stück als Dank für Geduld, Verständnis und Unterstützung der Frauen für ihre musizierenden Männer. Anna Schmid merkte an, dass dies mittlerweile auch andersherum der Fall sei und betonte, dass es beim Anteil der Frauen als Chefdirigentinnen oder Stimmführerinnen noch Luft nach oben gebe. Bei reichlich Applaus und nach dem „Wetter“ wurde nochmals die zuvor bereits aufgeführte „Weinkeller-Polka“ von Stefan Stranger gespielt. Danach endete schließlich der erfolgreiche Konzertabend. (pm/sav)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt Ehrung Auszeichnungen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Bürgerhaus trifft Tagesschau auf Konzert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 17:01:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Selbstbestimmung als Ziel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/selbstbestimmt-leben-dank-manuela-biselli-hilfe-fuer-beduerftige-aus-leibertingen;art372564,12363917 ]]></link>      <description><![CDATA[  Manuela Biselli aus Leibertingen unterstützt Hilfsbedürftige, sie engagiert sich als ehrenamtliche rechtliche Betreuerin  ]]></description>
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          Manuela Biselli aus Leibertingen unterstützt Hilfsbedürftige, sie engagiert sich als ehrenamtliche rechtliche Betreuerin<br>
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        Manuela Biselli aus Leibertingen unterstützt Hilfsbedürftige, sie engagiert sich als ehrenamtliche rechtliche Betreuerin



        <p>Manuela Biselli jongliert Familie, Beruf und Ehrenamt. Während Hund Amy schnüffelnd vorauseilt, beantwortet die 40-Jährige über eine spezielle App für Gehörlose eine Frage der Person, die sie betreut. Manuela hält kurz inne, tippt die Nachricht zu Ende und blickt dann auf. Sie lächelt freundlich und wirkt zufrieden. Zufrieden mit ihrem Leben, in dem sie anderen hilft, selbst wenn das bedeutet, dass sie manchmal ihre eigenen Grenzen weit verschiebt. Manuela ist tagsüber Beraterin für den Pflegestützpunkt des Landkreises Sigmaringen, nach der Arbeit ehrenamtlich rechtliche Betreuerin für hilfsbedürftige Menschen und zwischendurch Mutter und Ehefrau.</p> <h2>Selbstbestimmtes Leben</h2> <p>Manuela lebt mit ihrer Familie in Leibertingen. Sie arbeitet in Mengen für den Pflegestützpunkt, einer neutralen Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Pflege. Ihre Tage sind durchgetaktet. Doch ihre Hilfsbereitschaft endet nicht am Schreibtisch. „Viele glauben, dass es nur ums Waschen und Essen geht, aber es steckt viel mehr dahinter“, erklärt sie. „Es geht um Einsamkeit, Hilflosigkeit – manchmal einfach nur um fehlende Information.“</p> <p>Vor etwa einem Jahr entschied sich die Beraterin, auch außerhalb ihres Berufs Verantwortung zu übernehmen: als ehrenamtliche rechtliche Betreuerin. Der Anstoß kam durch einen Einführungskurs in die rechtliche Betreuung des Betreuungsvereins SKM Sigmaringen. Der SKM Sigmaringen setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Krankheit, Behinderung oder im Alter ihr Leben weiterhin möglichst selbstbestimmt gestalten können.</p> <p>Der SKM sucht dringend Helfer. 2035 wird jeder vierte Bewohner 65 Jahre und älter sein. „Da habe ich mich ins kalte Wasser gestürzt“, sagt sie. Heute betreut Manuela zwei sehr unterschiedliche Fälle: Eine ältere Dame im Pflegeheim und eine jüngere Frau, die taub ist. Sie organisiert Arzttermine, füllt Formulare aus, verwaltet Vermögen. Besonders die Lebensumstände der jüngeren Frau stellen sie vor komplexe Entscheidungen. „Man wächst daran, auch persönlich und wer weiß, wann man das Wissen einmal für sich benötigt. Am Anfang dachte ich oft: Schaffe ich das überhaupt? Wo fange ich an? Doch dank guter Unterstützung durch den Betreuungsverein ging ich es Schritt für Schritt an.“</p> <h2>Sie ist die Hauptverdienerin</h2> <p>Es lohnt sich laut Manuela. Vor allem, weil man den Menschen Würde und Selbstbestimmung zurückgeben kann. Doch wie schafft sie das neben ihrem Beruf und einer Familie mit zwei kleinen Kindern? Das würde ohne ihren Mann und ihre Familie nicht gehen, sagt sie. Bei Bisellis sind die Rollen vertauscht: Sie ist die Hauptverdienerin, ihr Mann übernimmt den Haushalt und die Kinder. Ein Modell, das nicht überall sofort verstanden wurde. Aber Manuela winkt ab: „Die Leute kennen ja nicht unsere Situation. Wichtig ist doch, dass es für uns gut funktioniert.“</p> <h2>17 Jahre in der Altenpflege</h2> <p>Ihr Weg in die Beratungsaufgaben begann über Umwege: Sie lernte zuerst Kinderpflegerin. Dann machte sie eine Ausbildung als Pflegefachkraft, zusätzlich Fachkraft für Gerontopsychiatrie. Insgesamt arbeitete sie dann 17 Jahre zuerst in der stationären dann in der ambulanten Pflege. Aber durch die körperlichen Anstrengungen als Altenpflegerin merkte sie, dass ihr Körper Grenzen hatte. Rückenprobleme zwangen sie zum Umdenken. Es folgt eine Weiterbildung zur Pflegeberaterin (§¦7a Sozialgesetzbuch¦XI). Doch die Schicksale jener Menschen, die in ihrem Büro Rat suchten, ließen sie nicht mehr los. „Was passiert mit Menschen, die ganz allein sind und niemanden haben?“</p> <h2>Familie hat Priorität</h2> <p>Ihre Grenzen hat Manuela klar definiert. Die Familie steht an erster Stelle. Wenn das Ehrenamt die Zeit mit ihrer Familie einschränken würde, dann würde sie die Reißleine ziehen. Trotz des zusätzlichen Aufwands empfindet Manuela die Tätigkeit als große Bereicherung. „Die Menschen vertrauen mir – das bedeutet mir sehr viel.“</p> <p>Zurück auf dem Feldweg zieht Amy ungeduldig an der Leine. Manuela schmunzelt, lässt das Handy in der Jackentasche verschwinden und blickt in die Landschaft hinaus. Sie atmet tief durch. Dann zieht Amy wieder, Manuela folgt ihr – hinein ins Dorf, hinein in ihr Leben, das anderen Halt gibt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Bei Interesse</h2> Mehr Informationen: <strong>sigmaringen.skmdivfreiburg.de</strong>.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Mutter "Häusliche Pflege" Behinderte thema-gesellschaft-zusammenleben thema-gesellschaft-familie thema-gesundheit-pflege]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Selbstbestimmung als Ziel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 11:40:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerinitiative gibt nicht klein bei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/buergerinitiative-gibt-nicht-klein-bei;art372564,12359540 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus Sicht der Bürgerinitiative sind im Landkreis zu viele Flächen für Energie ausgewiesen. Lesen Sie hier, worüber indes die Segelflieger froh sind  ]]></description>
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          Aus Sicht der Bürgerinitiative sind im Landkreis zu viele Flächen für Energie ausgewiesen. Lesen Sie hier, worüber indes die Segelflieger froh sind<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/buergerinitiative-gibt-nicht-klein-bei;art372564,12359540]]></guid>
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        Aus Sicht der Bürgerinitiative sind im Landkreis zu viele Flächen für Energie ausgewiesen. Lesen Sie hier, worüber indes die Segelflieger froh sind



        <p>Rund 4000 Einwendungen gegen die Planung des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „So-it!“ zur ersten Offenlegung des Teilregionalplans gesammelt und dem Regionalverbandsdirektor, Wolfgang Heine, übergeben. Nun präsentierte „So-it!“ die Ergebnisse ihres Engagements im gut besuchten Haus der Vereine des Ortsteils Thalheimer in Leibertingen.</p> <h2>Von 382 auf 290 Hektar reduziert</h2> <p>Ursprünglich wollten die Gemeinderäte Klaus Buck und Tobias Stekeler sowie Kreisrat Reiner Marquart die Rückmeldungen des Regionalverbands zu den rund 4000 gesammelten Eingaben zum Teilregionalplan „Energie“ präsentieren. Offenbar war aber der Regionalverband nicht in der Lage, auf die hohe Zahl von Eingaben zum angekündigten Termin zu reagieren. Trotzdem gab es seitens der Bürgerinitiative vieles zu berichten. Die drei federführenden Mitglieder von „So-it!“ konnten immerhin vermelden, dass im aktuellen Entwurf des Teilregionalplans inzwischen nur noch 290 Hektar Flächen auf Leibertinger Gemarkung als mögliche Standorte für PV-Anlagen und Windkraft ausgewiesen sind. Vor der Offenlage waren es laut BI 382 Hektar.</p> <h2>Notlandefläche bleibt erhalten</h2> <p>Gute Nachrichten gab es für den Vorsitzenden der Fluggemeinschaft Meßkirch-Leibertingen, Lothar Bix. Denn zu den gestrichenen Flächen gehört auch ein Gebiet am Leibertinger Segelflugplatz. Die Fluggemeinschaft hatte sich in der Vergangenheit immer wieder besorgt darüber geäußert, dass es sich bei dem möglichen Standort für Freiflächen-PV um eine Notlandefläche für die Segelflieger handele.</p> <h2>Total überlastet</h2> <p>Doch die Bürgerinitiative „So-it!“ gibt sich mit dem Erreichten nicht zufrieden. Die Gemeinde Leibertingen und der Landkreis Sigmaringen sind weiterhin überproportional von den Planungen des Regionalverbands belastet, lautete der Tenor ihrer Präsentation. 6700 Hektar sind insgesamt auf Gebieten des Regionalverbands für Windkraft ausgewiesen, davon befinden sich 4000 Hektar allein im Landkreis Sigmaringen, hat Marquart errechnet. Bei den Flächen für Freiflächenphotovoltaik sind 1800 Hektar im Verbandsgebiet ausgewiesen, davon knapp 900 Hektar im Landkreis Sigmaringen. „Wir sind total überlastet“, kommentierte Marquart das Ergebnis seiner Berechnungen. Der BI-Sprecher sitzt inzwischen sowohl im Sigmaringer Kreistag als auch in der Verbandsversammlung des Regionalverbands. Sein Antrag in der Verbandsversammlung, die Flächen ausgewogener auf alle drei Landkreise zu verteilen, sei abgelehnt worden, weil in dem Gremium die Vertreter aus dem Landkreis Ravensburg und dem Bodenseekreis die Mehrheit stellten.</p> <p>Der Anhörungszeitraum für die zweite Offenlage zum Teilregionalplan „Energie“ beginnt in Kürze und endet voraussichtlich Ende Mai. „So-it!“ plant, sich auch dieses Mal einzubringen. In diesem Zusammenhang werfen die Mitglieder der Landesregierung vor, mit einem neuen Planungsgesetz, welches vorrangig nur noch Eingaben in digitaler Form erlaubt, die Beteiligung an solchen Verfahren zu erschweren. Es sei wichtig, wie sich der Leibertinger Gemeinderat in der zweiten Offenlage verhalte, betonten die BI-Sprecher in ihrer Präsentation.</p> <h2>Gegen Erweiterung</h2> <p>„So-it!“ fordert derzeit die Streichung von 63 Hektar der ausgewiesenen Flächen für PV-Anlagen. Gleichzeitig spricht sich die Bürgerinitiative gegen eine Erweiterung des Vorranggebiets für Windkraft auf Leibertinger Gemeindegebiet aus, in dem aktuell vier Windräder entstehen. Die Bürgerinitiative unterstützt eine vom Leibertinger Gemeinderat beschlossene PV-Strategie, wie BI-Sprecher Klaus Buck erläuterte. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sogar übererfüllt“, sagte er im Hinblick. Denn die Gemeinde Leibertingen werde laut BI mit ihrer PV-Strategie und den aktuellen Standorten für erneuerbare Energien mehr Flächen ausweisen als von Land und Bund gefordert.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Bürgerinitiative</h2> Die Mitglieder der Leibertinger Bürgerinitiative „So-it!“ wollen laut Eigendarstellung den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region kritisch begleiten. Ihrer Auffassung nach sind im Entwurf für den Teilregionalplan „Energie“ zu viele Flächen als mögliche Standorte für Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf Leibertinger Gemeindegebiet ausgewiesen.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Umweltschutzpolitik Bürgerinitiative Kommunalpolitik thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgerinitiative gibt nicht klein bei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 08:21:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ganztagsbetreuung wirft Fragen auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ganztagsbetreuung-wirft-fragen-auf;art372564,12354053 ]]></link>      <description><![CDATA[  Leibertinger Gemeinderat diskutiert über Umsetzung der Ganztagesbetreuung, für die Kosten zwischen 5000 und 16.000 Euro pro Grundschulkind und Jahr anfallen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Leibertinger Gemeinderat diskutiert über Umsetzung der Ganztagesbetreuung, für die Kosten zwischen 5000 und 16.000 Euro pro Grundschulkind und Jahr anfallen<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/ganztagsbetreuung-wirft-fragen-auf;art372564,12354053]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Leibertinger Gemeinderat diskutiert über Umsetzung der Ganztagesbetreuung, für die Kosten zwischen 5000 und 16.000 Euro pro Grundschulkind und Jahr anfallen



        <p>Seit dem 12. Oktober 2021 ist das „Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter“ in Kraft. Danach hat jedes Kind von der ersten bis zur vierten Klasse in der Grundschule einen Anspruch auf ganztägige Betreuung in einer Tageseinrichtung. Der Rechtsanspruch wird ab dem Schuljahr 2026/2027 stufenweise eingeführt. Der Leibertinger Gemeinderat hat nun in seiner jüngsten Sitzung darüber beraten, wie die Ganztagsförderung in der Leibertinger Grundschule umgesetzt werden könnte. Dabei beschäftigte sich das Gremium auch mit dem Thema Ferienbetreuung – der Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung in der Grundschule gilt auch für die Zeit der Schulferien.</p> <h2>Finanzierung nicht klar geregelt</h2> <p>Die Kommunen in Baden-Württemberg beklagen, dass ihnen immer mehr Aufgaben übertragen werden, ohne dass die Umsetzung und dabei vornehmlich die Finanzierung klar geregelt ist. Dazu gehört auch der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen, dessen Einführung der Gemeindetag Baden-Württemberg inzwischen „zurückzunehmen oder zumindest deutlich zu verschieben“ fordert.</p> <h2>Kostenkalkulation vorgestellt</h2> <p>„Das war ein Schnellschuss! Wir machen eine Ganztagsbetreuung für die Grundschule, wie es funktioniert, weiß aber noch keiner“, meinte auch Stephan Frickinger während der Beratungen im Rat. Der Leibertinger Bürgermeister hatte den Gemeinderäten als Diskussionsgrundlage eine detaillierte Aufstellung der Kosten für die Ganztags- sowie die Ferienbetreuung mitgebracht. Danach entsteht der Gemeinde für die Ganztagsbetreuung ein Aufwand zwischen 5000 und 16.000 Euro pro Kind und Jahr, je nachdem, wie viele Kinder das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen. Je weniger Kinder teilnehmen, desto so höher sind die Kosten pro Kind. Bei der Ferienbetreuung verhält es sich genauso. Drei Wochen Ferienbetreuung kosten die Gemeinde zwischen 400 und 1300 Euro pro Kind, so Frickingers Kalkulation.</p> <h2>Wie werden die Kosten berechnet?</h2> <p>Der Bürgermeister stellte außerdem dar, dass er im Rahmen der Einführung des Rechtsanspruchs das Interesse an der Ganztags- und der Ferienbetreuung bei den Eltern der infrage kommenden Kinder abzufragen habe. Während der Aussprache zur Ferienbetreuung ging es insbesondere darum, inwieweit die Kosten auf die Eltern umgelegt werden könnten. Dabei sprachen sich die Gemeinderäte Matthias Schwanz, Tobias Stekeler und Guido Amann dagegen aus, die Raumkosten zur Berechnung für die Kosten der Ferienbetreuung heranzuziehen. „Die Raumkosten sind für die Gemeinde sowieso da“, argumentierte Matthias Schwanz. „Als Eltern bist Du darauf angewiesen, dass es so ein Angebot gibt“, meinte Tobias Stekeler. Die Gemeinde habe eine soziale Aufgabe, fügt er an. Bürgermeister Frickinger war in Sorge, dass, wenn Lehrpersonal für die Ferienbetreuung eingesetzt werden müsse, die Grundschule ihre Attraktivität als Arbeitgeber verlieren würde. „Noch unattraktiver kann man die ländliche Grundschule fast nicht machen“, sagte er. Er nehme mit, bei der Befragung der Eltern in jedem Fall die möglichen Kosten zu nennen, allerdings ohne die Raumkosten für die Kalkulation heranzuziehen, meinte der Bürgermeister.</p> <h2>Zusammenarbeit mit Nachbarn?</h2> <p>Bei der Ganztagsbetreuung gibt es noch viele Fragezeichen. Laut der bestehenden Regelung können die Träger des Betreuungsangebots Elternbeiträge erheben. Noch ist laut Stephan Frickinger aber unbekannt, ob sich Land oder Bund an der Finanzierung beteiligen. Eine Herausforderung könnte für die Gemeinde sein, geeignetes Personal für ein erweitertes Betreuungsangebot in der Schule zu finden. „Es ist richtig schwierig, jemanden zu finden, der nachmittags Zeit hat“, sagte die an diesem Abend im Publikum anwesende Rektorin der Leibertinger Wildsteinschule, Petra Schweikart-Rebholz. Bürgermeister Frickinger stellte die Möglichkeit in den Raum, dass die Ganztagsbetreuung gemeinsam mit den benachbarten Kommunen organisiert werden könnte.</p> <h2>Infoveranstaltung für Eltern</h2> <p>Am Ende der Beratung nahm der Bürgermeister den Vorschlag von Gemeinderat Bugge auf, die Eltern der betroffenen Jahrgänge zu einer Informationsveranstaltung einzuladen. Diese soll laut Frickinger allerdings erst dann stattfinden, wenn verlässlichere Informationen insbesondere über die Finanzierung vorliegen. „Es ist möglich, dass es nächstes Jahr völlig neue Vorzeichen geben kann, weil plötzlich doch eine Kostenregelung da ist“, meinte Stephan Frickinger. Der Bürgermeister will außerdem bei den Eltern abfragen, wie groß das Interesse an einem ganztägigen Betreuungsangebot ist.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das steht im Gesetz</h2> Nach dem Ganztagsförderungsgesetz hat jedes Kind in der Grundschule von der ersten bis zur vierten Klasse Anspruch auf eine ganztägige Betreuung in einer Tageseinrichtung. Dieser Rechtsanspruch wird ab dem Schuljahr 2026/2027 schrittweise eingeführt, beginnend mit der ersten Klasse. Der Anspruch umfasst eine Betreuung von acht Stunden an fünf Werktagen (Montag bis Freitag) pro Woche und gilt auch während der Schulferien. Die Länder können entscheiden, dass die Einrichtung in den Ferien bis zu vier Wochen im Jahr geschlossen ist. Laut Gesetz können die Träger des jeweiligen Betreuungsangebots Elternbeiträge erheben. Der Rechtsanspruch kann durch verschiedene Betreuungsangebote an verschiedenen Einrichtungen abgedeckt werden. Bei der Umsetzung ist die für ein Kind räumlich zumutbare Entfernung zu berücksichtigen.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kindergarten Familienpolitik Kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ganztagsbetreuung wirft Fragen auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 23 Mar 2025 15:40:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erfolgreiche Premiere in Thalheim  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/erfolgreiche-premiere-in-thalheim;art372564,12343039 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Stück „Zwei wie Hund und Katz“ kommt beim Publikum in Thalheim super an, es folgen noch zwei weitere Aufführungen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Stück „Zwei wie Hund und Katz“ kommt beim Publikum in Thalheim super an, es folgen noch zwei weitere Aufführungen<br>
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        Das Stück „Zwei wie Hund und Katz“ kommt beim Publikum in Thalheim super an, es folgen noch zwei weitere Aufführungen



        <p>Die Kulturfreunde Thalheim haben nach zwei Jahren wieder ein neues Theaterstück auf die Bühne gebracht. Am Freitag feierten sie im voll besetzen Bürgerhaus St. Wendelin mit „Zwei wie Hund und Katz“ Premiere. Viel Lob gab es vom anwesenden Autor des Stücks, Bernd Gombold, für die Inszenierung, für das Bühnenbild und die schauspielerische Leistung des Ensembles. Auch das Publikum zeigte sich von der Aufführung begeistert. Die Theatergruppe ist am kommenden Wochenende noch zweimal auf der Bühne im Bürgerhaus zu sehen.</p> <h2>Tolles Bühnenbild</h2> <p>Die ganze Halle hatten die Thalheimer Kulturfreude für ihre Aufführung des Gombold-Stücks „Zwei wie Hund und Katz“ ausgeschmückt. Rechts der Bühne war gar eine Pergola nachempfunden, auf die in einer Szene sogar „echter“ Regen auf das Dach prasselte. Das Bühnenbild wurde mit viel Liebe zum Detail von Dietmar Wille gestaltet. Dabei unterstützte ihn Tanja Schneider, die für die Malereien auf den Bühnenwänden verantwortlich ist.</p> <h2>Parallelen zur Realität</h2> <p>Nicht ohne Grund hatte die Thalheimer Schauspielgruppe „Zwei wie Hund und Katz“ für diese Theatersaison ausgewählt. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf im süddeutschen Raum. Dabei sind sich die zentralen Figuren in der Ortschaft, der Pfarrer und der Bürgermeister, seit jeher spinnefeind. Zwar hat Thalheim schon lange keinen eigenen Bürgermeister und auch keinen eigenen Pfarrer mehr, trotzdem konnten aber die Kulturfreunde das Stück ganz einfach auf das Heuberg-Dorf übertragen: Denn wie in der Komödie stehen Kirche und Rathaus auch in Thalheim in direkter Nachbarschaft.</p> <h2>Heilwasser-Hype steigt zu Kopf</h2> <p>Die Feindschaft zwischen Bürgermeister und Pfarrer – gespielt von Michael Reuter und Rolf Liehner – findet ein Ende, als das Wasser aus dem Dorfbrunnen mit einem Mal heilende Wirkung haben soll. Der Medienrummel lässt nicht lange auf sich warten – ebenso der Kommerz. Das Heilwasser-Fieber stellt das ganze Dorf auf den Kopf. Bürgermeister und Pfarrer planen mit dem vielen Geld, das sie nun aus dem Heilwasserverkauf einnehmen, eine 1200-Jahr-Feier, für die vorschnell auch ein vermeintlicher Opernstar engagiert wird. Doch die Idee mit dem Heilwasser ist Wilhelms Kopf entsprungen (Rainer Liehner), dem Vater des Bürgermeisters, der noch immer eine Leidenschaft für das vergangene Kaiserreich pflegt. Am Ende fällt das Lügengebäude in sich zusammen und alles hat ein gutes Ende, auch weil Unternehmer Knuth Sonnenschein (Tobias Schmidt) großzügig Geldgeschenke verteilt.</p> <p>Für viele Lacher im Publikum sorgten Susanne Liehner als Frau des Bürgermeisters und Bürgermeister-Darsteller Michael Reuter, als dieser mit einem Interessenten für das Heilwasser in bestem Schwäbisch-Englisch parliert. Als während der Szene auch noch ungeplant das Telefonkabel der Requisite reißt, können sich weder Schauspieler noch Publikum vor Lachen halten.</p> <h2>Gemeinderätin mit Schauspieltalent</h2> <p>Hervorzuheben ist auch die schauspielerische Leistung von Gemeinderätin Silke Liehner. Im Leibertinger Gremium eher für kluge Wortmeldungen bekannt, durfte sie in der Rolle der einfältigen Magd Liene eine ganz andere Seite von sich zeigen. Auch Gemeinderat Markus Müller brillierte als Giuseppe Parmesani, der vermeintliche Opernstar, der am Ende seine Bärbel (Nicole Wohlhüter) heiraten darf.</p> <h2>Lokales Geschehen eingebaut</h2> <p>Reichlich Anspielungen gab es während der Aufführung auf lokale Begebenheiten: So hatten sich der Bürgermeister und seine Liebschaft, Klothilde Sonnenschein (Anne Müller), beim Wildensteiner Jahrmarkt kennengelernt. Auch einen Seitenhieb zur Situation des Thalheimer Naturbads, wo der kaisertreue Wilhelm und sein Knecht Karl (Fabian Mühleisen) unbedingt eine große Kaiser-Wilhelm-Statue errichten wollen, verteilte das Ensemble. Sandra Jäger als Regierungsbeamtin Lieselotte Schnabel wurde von Landrätin Stefanie Bürkle nach Thalheim geschickt, um die Vorkommnisse um das Heilwasser aufzuklären. Der Pfarrer fürchtet, am Ende nach Leibertingen versetzt zu werden oder – noch schlimmer – nach Kreenheinstetten. Dass Bärbel und Giuseppe Parmesani zum Candlelight-Dinner ins Reuterstüble gehen, wurde im Publikum ebenfalls mit Schmunzeln quittiert.</p> <p>Am Ende der Stücks gab es langanhaltenden Applaus für die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie das gesamte Team, das für den reibungslosen Ablauf des Premierenabends verantwortlich war. „Wir sind alle erleichtert, dass alles so gut geklappt hat“, sagte Regisseurin Ruth Bleile dem SÜDKURIER.</p> <h2>Stück aus Gombolds Anfangszeit</h2> <p>„Zeitweise habe ich mein Stück wiedererkannt“, scherzte Bernd Gombold nach der Premiere. Er hatte das Lustspiel „Zwei wie Hund und Katz“ bereits Anfang der 1990er zu Beginn seiner Autorentätigkeit geschrieben. „Viele Sprüche könnte man heute so nicht mehr bringen“, sagte Gombold, der zur Zeit wieder eine Idee für ein neues Stück im Kopf hat, wie er berichtete.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Mitwirkende</h2> Rund 50 Menschen sind an der Produktion „Zwei wie Hund und Katz“ beteiligt, die mittlerweile fünfte Inszenierung der Kulturfreunde Thalheim. Zum Ensemble gehören: Rainer Hafner, Sandra Jäger, Rainer Liehner, Rolf Liehner, Susanne Liehner, Silke Liehner, Michael Müller, Fabian Mühleisen, Michael Reuter, Tobias Schmidt, Birgit und Nicole Wohlhüter. Regie führt Ruth Bleie. Zum Team gehören außerdem: Vroni Renner (Souffleuse), Felix Rist (Tontechnik), Dietmar Wille und Tanja Schneider (Bühnenbild). Manuela Hahn, Sabrina, Lea-Sophie und Amelie Matheis sorgten sich um Haare, Styling und Maske der Schauspieler. Bei der Premiere bewirteten die Thalheimer „Ledigen“.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Erfolgreiche Premiere in Thalheim]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 16:31:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Thalheim-West kann‘s losgehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/in-thalheim-west-kanns-losgehen;art372564,12340975 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für das Baugebiet im Teilort von Leibertingen gibt es offenbar ausreichend Interessenten. Deshalb soll nun ein Teilabschnitt erschlossen werden  ]]></description>
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          Für das Baugebiet im Teilort von Leibertingen gibt es offenbar ausreichend Interessenten. Deshalb soll nun ein Teilabschnitt erschlossen werden<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für das Baugebiet im Teilort von Leibertingen gibt es offenbar ausreichend Interessenten. Deshalb soll nun ein Teilabschnitt erschlossen werden



        <p>Sobald vier Reservierungen vorliegen, soll erschlossen werden – so hatte es der Leibertinger Gemeinderat für die beiden Baugebiete in den Ortsteilen Thalheim und Kreenheinstetten beschlossen, weil seinerzeit die Nachfrage nach Bauland gering war. Nun gibt es für das Baugebiet Thalheim-West offenbar ausreichend Interessenten. Der Gemeinderat hat aus diesem Grund entschieden, einen Teilabschnitt zu erschließen, sobald die vier Reservierungen tatsächlich vorliegen.</p> <h2>Zunächst neun von 20 Bauplätzen</h2> <p>„Es gibt ausreichend Interessenbekundungen, weshalb ich Ihnen vorschlagen will, dass wir einen Teilabschnitt des Baugebiets erschließen“, erklärte Bürgermeister Stephan Frickinger im Rat. Dabei handelt es sich laut dem Bürgermeister um die neun östlich gelegenen Grundstücke der insgesamt 20 Bauplätze des Baugebiets im Leibertinger Ortsteil Thalheim. „Wir haben dann noch ein paar Bauplätze in der Reserve“, so Frickinger.</p> <h2>1000 Euro Reservierungsgebühr</h2> <p>Die neun zwischen 600 und 900 Quadratmeter großen Bauplätze sollen in einer ersten Phase erschlossen werden, weil ihre Abwässer noch in einen Mischkanal eingeleitet werden dürfen. Die westlichen Grundstücke werden ihre Abwässer nach Regen- und Schmutzwasser getrennt einleiten müssen. Mit der Erschließung werde tatsächlich erst begonnen, wenn für die vier Reservierungen die Reservierungsgebühr von 1000 Euro bezahlt sei, stellte der Bürgermeister klar. Der Gemeinderatsbeschluss zur Teilerschließung besteht laut Bürgermeister fort, sollte ein Interessent von seinem Bauvorhaben abspringen. Die Erschließung würde dann verschoben, so Frickinger.</p> <h2>Einstimmiger Beschluss</h2> <p>Der Gemeinderat folgte einstimmig dem Vorschlag des Bürgermeisters, den beschriebenen Teilabschnitt zu erschließen. 50.000 Euro Planungskosten sind im aktuellen Haushaltsentwurf für die Erschließung in Thalheim budgetiert. Für die Umsetzung der Planung sollen im Haushalt des kommenden Jahres 400.000 Euro für den Bau von Straßen, Kanalisation, Wasserleitungen und Straßenbeleuchtung in Thalheim-West eingestellt werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Städtebau Wohnungsbaupolitik thema-politik-lokal thema-leben-wohnen thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Thalheim-West kann‘s losgehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 15:20:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerinitiative „So-it!“ informiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/buergerinitiative-so-it-informiert;art372564,12338957 ]]></link>      <description><![CDATA[  Widerstand gegen die Planungen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben zur Energiewende auf der Gemarkung Leibertingen  ]]></description>
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          Widerstand gegen die Planungen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben zur Energiewende auf der Gemarkung Leibertingen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Widerstand gegen die Planungen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben zur Energiewende auf der Gemarkung Leibertingen



        <p>Die Leibertinger Bürgerinitiative „So-it!“ informiert am Donnerstag, 20. März, und am Donnerstag, 27. März, jeweils ab 19.30 Uhr, über den Planungsstand zur regionalen Energiewende. Die erste Veranstaltung findet im Bürgersaal Kreenheinstetten, die zweite im Haus der Vereine in Thalheim statt. Das teilt die Bürgerinitiative mit.</p> <h2>„Deutlich überlastet“</h2> <p>Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben ist für die Ausgestaltung der Energiewende in den Landkreisen Bodensee, Ravensburg und Sigmaringen verantwortlich. Die Neuauflage zur Planung wurde am 7. Februar verabschiedet. Sie sieht laut Mitteilung der Initiative folgende Flächenverteilung für Leibertingen vor: Von den gesetzlich geforderten 2 Prozent (0,2 Prozent für Photovoltaik, kurz PV, und 1,8 Prozent für Windkraft) auszuweisender Planfläche sollen weiterhin 4,6 Prozent für Windkraft und 1,55 Prozent für Freiflächen-PV auf den Gemarkungen der Gemeinde Leibertingen liegen. Das entspricht 217 Hektar Windfläche und 72,9 Hektar für Freiflächen-PV und dies trotz der rund 4100 Einwände. Im Vergleich: 2024 wies der Regionalverband für Leibertingen eine Planfläche von insgesamt 7,6 Prozent (356,5 Hektar) der Gesamtgemeindefläche aus. „Wir möchten festhalten, dass es zwar zu einer Reduzierung der Belastung der Gemeinde Leibertingen um 66,6 Hektar kam, dennoch fühlt sich die Gemeinde nach wie vor deutlich überlastet“, so die Bürgerinitiative „So-it!“.</p> <h2>290 Meter in den Himmel</h2> <p>Vier Windkraftanlagen sind in Leibertingen, sieben weitere angrenzend in Meßkirch geplant. „Jede der elf Windkraftanlagen hat eine Gesamthöhe von nahezu 290 Metern und ist somit wesentlich höher als der Testturm in Rottweil, der die Landschaft weit überragt. Das beeinflusst die Biodiversität, die Landschaft, die Voraussetzungen für die Fluggemeinschaft Leibertingen-Meßkirch sowie das Mikroklima maßgeblich und hat facettenreiche Auswirkungen auf Mensch und Natur“, meinen die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative „So-it!“ und fahren fort: „Wir wollen eine deutlichere Reduzierung zur fairen Verteilung der PV- und Windkraftflächen im Verbandsgebiet erreichen.“ (pm/wex)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Testturm "Alternative Energie" Windenergie Umweltschutzpolitik thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgerinitiative „So-it!“ informiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 12:27:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schüler sorgen für eine saubere Umwelt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/schueler-sorgen-fuer-eine-saubere-umwelt;art372564,12337740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wildensteinschule Leibertingen beteiligt sich an der Aktion „Naturhelden“ und im Mittelpunkt steht eine Wald- und eine Dorfputzete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Wildensteinschule Leibertingen beteiligt sich an der Aktion „Naturhelden“ und im Mittelpunkt steht eine Wald- und eine Dorfputzete.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/schueler-sorgen-fuer-eine-saubere-umwelt;art372564,12337740]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Wildensteinschule Leibertingen beteiligt sich an der Aktion „Naturhelden“ und im Mittelpunkt steht eine Wald- und eine Dorfputzete.



        <p>Als man an der Wildensteinschule vom Projekt „Naturhelden“ hörte, war klar, dass man sich engagieren wolle. Vor etwas über einem Jahr war die Grundschule schließlich als zweite Schule im Oberen Donautal zur „Naturparkschule“ ernannt worden. Schülerinnen und Schüler sollen dabei Natur, Kultur, Heimat und Region über speziell erarbeitete Unterrichtmodule intensiv kennenlernen, so die für die Auszeichnung wichtigen Kriterien des Verbands Deutscher Naturparks. Ziel ist die „Bildung nachhaltiger Entwicklung“ in Zusammenarbeit mehrerer Träger. Das passte auch recht gut zu Zielen, die die ehemaligen Skirennläufer Christian und Felix Neureuther und ihre Partner für ihr neues Projekt ausgegeben haben.</p> <h2>So packte man es in Leibertingen an</h2> <p>Schulsozialarbeiterin Ines Wäschle kümmerte sich federführend um das, was das für die Schülerinnen und Schüler angedacht wurde. Im Mittelpunkt stand dabei eine Waldputzete, die rund um den Lkw-Parkplatz im Hölzle stattfand.</p> <p>Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen waren eifrig dabei, bestens ausgestattet mit Handschuhen und teilweise, wie Jonas, sogar mit Greifzangen. So sammelten sich nach rund drei Stunden diverse farbige Säcke mit Abfall an, deren Inhalt bereits sauber getrennt war.</p> <h2>Von Zement bis zur Unterhose</h2> <p>Matilda, Mila und Melissa berichteten ausführlich, von ihren Sammelerfolgen. Ein alter Waschlappen, ein Sack Zement, ein Schal, ein halber Gartenzaun, Kinderschuhe, eine tote Maus in der Flasche und eine blaue Unterhose gehörten unter anderem zu den Abfällen, die sich darunter befanden. „Sogar ein Schwangerschaftstest“ war dabei, erzählen sie, während die Erwachsenen gequält lächelnd dabeistehen.</p> <h2>Die Stimmung war gut</h2> <p>Ines Wäschle hatte Lehrerin Daniela Schlegel und die pädagogische Assistentin Pamela Brecht an ihrer Seite und mit Christoph Möhrle den zuständigen Leiter des Forstreviers Leibertingen. Nach ihren ersten Sammelerfolgen ließ die Motivation bei den einen oder anderen Gruppen nach. Bei erneutem Gang in den Wald ließen einige Jungs die Fasnet nochmal musikalisch aufleben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Projekt Naturhelden</span><span>„Müll vermeiden. Rohstoffe retten“, unter diesem Motto startete im September 2024 das neue Umweltschutzprojekt „Naturhelden: Kids gegen Müll – kleine Hände, große Wirkung“ von Felix und Christian Neureuther, das bundesweit in 500 Schulen umgesetzt wird. Die Idee ist, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Umweltschutz und die Zusammenhänge zwischen einer sauberen Erde und der eigenen Gesundheit zu sensibilisieren. Die Aktion wird von der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ gefördert. Inhaltlich wird „Naturhelden“ von den Vereinten Nationen (United Nations) mit bereits erarbeiteten Materialien unterstützt.</span></label></div> <p>Als Förster Möhrle dann noch einige Informationen bereithatte, war die Aufmerksamkeit aber wieder voll da. „Der Müll wird vom Wind in den Wald geblasen und auch die Tiere, zum Beispiel der Fuchs, tragen den Müll durch den Wald“, erklärte er, wie der Abfall zwischen Wald, Moos und Hecken kommt.</p> <p>Außerdem erklärte er nochmal den Sinn der Sammelmaßnahme, gerade in dieser Zeit. „Hier hätten wir später keine Chance mehr, wenn die Brombeersträucher wachsen.“ Viele Pflanzen profitieren von der Umweltaktion, für die Schneeglöckchen ist es aber schon zu spät, sie sind bereits von Papiertaschentüchern umsäumt. Kein schöner Anblick.</p> <h2>Bastelprojekt zum Abschluss der Projekttage</h2> <p>Dass noch besser als Müll sammeln nur Müll vermeiden ist, lernten die Kinder bereits in vorbereitenden Maßnahmen.</p> <p>Es gab zum Auftakt des Projekts in den Klassen drei und vier eine Rätsel-Stationenarbeit zu den Themen Umweltschutz, Müllarten, Mülltrennung, Verrottungszeiten von Müll und Nachhaltigkeit. Parallel führten die Klasse eins und zwei eine Dorfputzete in Leibertingen durch. Den Abschluss dieser Projekttage der Wildensteinschule bilden ein Bastelprojekt mit Recyclingmaterialien und eine Führung im Recyclinghof in Leibertingen in den Folgetagen. Ein guter Nährboden für viele weitere „Naturhelden“, was sicher auch den Neureuthers gefallen wird.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Spendenaktion Schüler "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schüler sorgen für eine saubere Umwelt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 08:21:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aus für den Naturparkbus ist beschlossen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/aus-fuer-den-naturparkbus-ist-beschlossen;art372564,12329585 ]]></link>      <description><![CDATA[  Keine Rückmeldungen auf einen Spendenaufruf. Nur ein setzt sich für den Erhalt der saisonalen Linie ein  ]]></description>
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          Keine Rückmeldungen auf einen Spendenaufruf. Nur ein setzt sich für den Erhalt der saisonalen Linie ein<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Keine Rückmeldungen auf einen Spendenaufruf. Nur ein setzt sich für den Erhalt der saisonalen Linie ein



        <p>Nachdem die Stadt Meßkirch den Vertrag über den Naturparkbus gekündigt hat, zieht nun auch die Gemeinde Leibertingen nach. Der Leibertinger Gemeinderat hat beschlossen, das hauptsächlich touristische Nahverkehrsangebot nicht weiter zu finanzieren. Leibertingens Bürgermeister Stephan Frickinger kündigte während der Sitzung für die Zukunft ein alternatives Angebot an. Für den Erhalt des Busses setzte sich besonders Gemeinderat Klaus Buck ein.</p> <p>Auch wenn der Naturparkbus offenbar zu wenig Fahrgäste hat, so sind doch einige Menschen in der Gemeinde Leibertingen auf ihn angewiesen: Während der Fragestunde im Gemeinderat schilderte ein Bürger seine Situation: Er hatte den Bus in der Vergangenheit häufig genutzt, weil er aus gesundheitlichen Gründen nicht Auto fahren darf.</p> <h2>Buck stimmt dagegen</h2> <p>Allerdings hatte Bürgermeister Frickinger in Bezug auf den Versuch, den Bus eventuell noch durch Spenden zu retten, keine guten Nachrichten zu verkünden. Es habe keine Rückmeldungen gegeben, erklärte er. Für den Erhalt des Naturparkbusses setzte sich während der Beratungen insbesondere Gemeinderat Klaus Buck ein. Er stimmte am Ende allein gegen die Kündigung.</p> <p>Immerhin sei der Hauptort Leibertingen Erholungsort, betonte Buck. „Die Jugendlichen, die in der Jugendherberge auf Freizeiten sind, kommen dort nur zu Fuß weg“, nannte er unter anderem als Grund, den Bus zu erhalten. Auch das Naturbad in Thalheim sei nicht mehr durch den Bus angebunden, meinte Buck. Er schlug außerdem vor, dass man das Busangebot durch die Kurtaxe gegenfinanzieren solle. Er forderte die Verwaltung auf, ihre Bemühungen, den Bus über Spenden zu finanzieren, noch einmal zu intensivieren – etwa unter Einsatz von Social Media und Crowdfunding. Auch sollten sich eventuell Gaststätten, Vereine und Gemeinden in der Region an der Finanzierung beteiligen.</p> <h2>Alternative im Herbst 2026</h2> <p>Bürgermeister Frickinger machte Gemeinderat Buck keine großen Hoffnungen hinsichtlich einer möglichen Finanzierung des Busses durch die zu erwartende Kurtaxe. Er betonte, dass es im Herbst 2026 mit dem neuen Nahverkehrskonzept des Landkreises Sigmaringen eine Alternative zum Naturparkbus geben werde.</p> <p>Im Februar hatte Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick im Gemeinderat der Stadt den Ausstieg erklärt. Die Kosten seien viel zu hoch, da die Fahrt einer Person Kosten von jeweils 59 Euro verursache. Zudem gebe es inzwischen den Regiobus 600, der den Campus Galli anbinde.</p> <p>Seit 2018 verbindet der Naturparkbus zwischen Mai und Oktober an den Sonn- und Feiertagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zwischen Meßkirch, Leibertingen und dem Donautal. Er wurde bisher von den Gemeinden Leibertingen und Meßkirch mit jeweils 10.000 Euro im Jahr finanziert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Verkehrspolitik Nahverkehr thema-politik-lokal thema-verkehr thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aus für den Naturparkbus ist beschlossen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 14:54:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Narretei in der Meßkircher Redaktion<br /> des SÜDKURIER  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/fastnacht/narretei-in-der-messkircher-redaktion-des-suedkurier;art1369013,12322357 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.<br>
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        In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.



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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Leibertingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Narretei in der Meßkircher Redaktion<br /> des SÜDKURIER]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 12:24:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hohe Werte für die AfD schockieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/hohe-werte-fuer-die-afd-schockieren;art372566,12320308 ]]></link>      <description><![CDATA[  Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/hohe-werte-fuer-die-afd-schockieren;art372566,12320308]]></guid>
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        Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.



        <p>Nach der Bundestagswahl am Sonntag sorgen in Meßkirch vor allem die hohen Zustimmungswerte für die AfD für Sorgenfalten. „Wir freuen uns über ein klares Signal für einen Kanzler Friedrich Merz und eine klare Abwahl der Politik der Restampel. All‘ das wird aber in Meßkirch überschattet von fast 31 Prozent für die AfD. Das schockiert uns unfassbar“, schreibt Susanne Bix, Chefin des Meßkircher Stadtverbandes der CDU, auf Anfrage des SÜDKURIER.</p> <p>Ebenfalls als sehr schockierend bezeichnet Helmut Weißhaupt, Fraktionssprecher der Grünen im Meßkircher Gemeinderat, die sehr hohen Stimmanteile, die in Meßkirch und den Ortsteilen auf die AfD entfielen. Er kann sich nicht erklären, wie es teilweise Zustimmungswerte von mehr als 40 Prozent gab. Er hatte zwar mit Stimmengewinnen der AfD gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß, sagte Weißhaupt am Montag am Telefon in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER. Diese Werte kämen denen in Ostdeutschland nahe. Aus Gesprächen mit Schülern wisse er, dass es eine Zustimmung zur AfD gebe, schilderte Weißhaupt, der Konrektor der Conradin-Kreutzer-Schule ist. Was das Abschneiden der Grünen in Meßkirch anbelangt, sagte er, dass seine Partei hier noch nie stark gewesen sei. Mit Blick auf eine mögliche Koalition der CDU mit der SPD müsse Friedrich Merz als Kanzler nun die „nötige Reife“ als Regierungschef beweisen. Der Fraktionschef der Grünen ist der Ansicht, dass das Thema Migration besprochen werden müsse, aber es sei nicht das wichtigste Thema, um das sich die Politik kümmern müsse. Themen wie etwa die Rente oder die marode Infrastruktur hätten eine größere Bedeutung. Und Weißhaupt wünscht sich, dass sich die Politik auch des mangelnden Respekts etwa gegenüber Lehrern oder Polizisten annehmen müsse.</p> <p>Rüdiger Hillenbrand, der Vorsitzende des Meßkircher SPD-Ortsvereins kommentiert das Wahlergebnis von Sonntag auf Anfrage des SÜDKURIER so: „Mit Entsetzen schauen wir auf das Ergebnis in Meßkirch. Hohe Verluste bei den Zweitstimmen, moderate bei den Erststimmen. Leider konnte unser SPD-Bundestagskandidat sein Mandat nicht verteidigen. Der engagierteste Bundestagsabgeordnete der letzten Jahre für unseren Wahlkreis konnte sich nicht durchsetzen. Ein herber Verlust. Was das Gesamtergebnis in Meßkirch angeht, kann jeder, der lesen kann, selbst interpretieren. Für uns heißt das, die Stadt mit den Teilgemeinden mit anderen Augen anzuschauen und beim ‚Zählen auf drei‘ nicht zu verzweifeln. Der SPD-Ortsverein Meßkirch kennt schon viele, viele Jahre eine Situation ohne eigenen SPD-Bundestagsabgeordneten. Neue Strategien müssen deshalb von neuen und jüngeren Leuten eingebracht werden. Der Kampf geht weiter. Die Regierungsbildung im Bund werden wir mit wachen Augen verfolgen und hoffen auf eine Beteiligung der SPD-Mitglieder bei der Entscheidung, eine Koalition mit der CDU einzugehen.“ Robin Mesarosch kündigte am Montag gegenüber dem SÜDKURIER an, er werde sich trotz seines Ausscheidens aus dem Bundestag weiter in der Region für die SPD engagieren. Er wolle dazu beitragen, dass die SPD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler wieder gewinnen könne. Wichtige Themen sind aus seiner Sicht die Rente, der Klimaschutz und auch die Digitalisierung. Die Arbeit der SPD müsse auch besser erklärt werden, das sieht er auch als einen Fehler seiner Partei während der Ampelregierung an. Er wolle auch weiter Besuche in Schulen machen, um Politik zu erklären. Es habe bereits Anfragen gegeben, ob er solche Besuche nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag machen werde.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zahlen für Meßkirch</h2> Nur auf die Stadt Meßkirch bezogen, holte Thomas Bareiß für die CDU 34,2 Prozent der entscheidenden Zweitstimmen. Auf die AfD entfielen in Meßkirch und den Ortsteilen 30,8 Prozent. Die SPD kam auf 9,1, die Grünen auf 6,9 Prozent. Für die FDP stimmten 4,7 Prozent, für die Linke 5 und für das BSW 4,7 Prozent.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hohe Werte für die AfD schockieren]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 16:15:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Naturparkbus so teuer wie eine Taxifahrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/naturparkbus-so-teuer-wie-eine-taxifahrt;art372564,12311119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Da die Stadt Meßkirch wohl beabsichtigt, den Vertrag zu kündigen, diskutiert auch die Gemeinde Leibertingen über die Finanzierung  ]]></description>
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          Da die Stadt Meßkirch wohl beabsichtigt, den Vertrag zu kündigen, diskutiert auch die Gemeinde Leibertingen über die Finanzierung<br>
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        Da die Stadt Meßkirch wohl beabsichtigt, den Vertrag zu kündigen, diskutiert auch die Gemeinde Leibertingen über die Finanzierung



        <p>Seit 2018 verbindet der Naturparkbus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zwischen Meßkirch und dem Donautal. Zwischen Mai und Oktober können Besucher und Einheimische das Angebot an den Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober nutzen. Die Stadt Meßkirch beabsichtigt nun offenbar, den Vertrag über den Naturparkbus zu kündigen. In Leibertingen diskutierte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ebenfalls über den Fortbestand des Angebots. Beide Kommunen haben den Naturparkbus bisher jeweils mit 10.000 Euro jährlich finanziert.</p> <h2>Knappe Finanzen</h2> <p>Die Linie, die in der Touristensaison zwischen Beuron und Meßkirch verkehrt und an vielen Attraktionen Halt macht, wird nicht ausreichend angenommen. „Wenn ich die Fahrgastzahlen auf unsere Kosten umlege, dann zahlen wir pro Fahrgast je nach Jahr zwischen 50 und 75 Euro. Das heißt, wir könnten zu dem Preis auch jedem ein Taxi bestellen“, rechnete Bürgermeister Stephan Frickinger die Kosten allein auf Leibertingen bezogen vor. Dass Meßkirch darüber nachdenke, den Naturparkbus einzustellen, könne er in Zeiten knapper Finanzen nachvollziehen. Der Bürgermeister stellte in diesem Zusammenhang die Pläne des Landkreises Sigmaringen vor, der sich beim Nahverkehr neu aufstellt. Laut Frickinger könnte eine der neu geplanten Linienführungen den Naturparkbus ersetzen. „Ich finde es schade, den Bus aufzulösen, aber ich wüsste nicht, wie er zu rechtfertigen wäre.“</p> <h2>Finanzierungspartner gewinnen</h2> <p>Die Gemeinderäte, die sich in der Vorberatungen äußerten, würden das Angebot gerne erhalten. „Ich fände es schade, den Bus einzustellen, denn wir werben für Tourismus“, so Klaus Buck. Er schlug vor, die Gastronomie, das Jugendherbergswerk als Träger der Jugendherberge oder Sponsoren zur Finanzierung zu gewinnen. Auch Guido Amann meinte: „Ein Versuch wäre es wert.“ Das Thema wird voraussichtlich in der Sitzung am 25. Februar entschieden, da bis Ende Februar gekündigt werden muss. „Sonst wären wir allein im Vertrag“, so Frickinger.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Nahverkehr Verkehrspolitik Kommunalpolitik thema-verkehr-oepv thema-verkehr thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Naturparkbus so teuer wie eine Taxifahrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 09:13:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nahwärme kostet künftig mehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/nahwaerme-kostet-kuenftig-mehr;art372564,12310728 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kunden sind wegen Preiserhöhung aufgebracht. Gemeinderat Leibertingen vertagt Diskussion um Einlage von 150.000 Euro  ]]></description>
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          Kunden sind wegen Preiserhöhung aufgebracht. Gemeinderat Leibertingen vertagt Diskussion um Einlage von 150.000 Euro<br>
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        Kunden sind wegen Preiserhöhung aufgebracht. Gemeinderat Leibertingen vertagt Diskussion um Einlage von 150.000 Euro



        <p>Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung waren rund ein Dutzend Bürger als Besucher erschienen. Der Grund: Die Bioenergie Leibertingen hat in einem Schreiben deutliche Preissteigerungen angekündigt. Das sorgt bei den Nahwärmekunden für Unzufriedenheit und Fragen.</p> <h2>Gemeindeeigene Bioenergie</h2> <p>In der Gemeinde Leibertingen versorgt die gemeindeeigene Bioenergie Leibertingen GmbH rund 180 Haushalte mit Nahwärme aus einer zentralen Heizstation. Das Tochterunternehmen der Gemeinde war mehrfach Thema in der Sitzung. Zum einen wurde der Aufsichtsrat neu gewählt, zum anderen diskutierten die Räte über eine zusätzliche Einlage in das Unternehmen.</p> <h2>15 Cent mehr pro Kilowattstunde angedacht</h2> <p>Als die Kunden der Bioenergie Leibertingen Anfang Januar ihre Abrechnung samt neu berechneten Abschlägen erhielten, schien alles wie bisher. Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde war im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum gestiegen. Auch die für das laufende Jahr zu zahlenden Abschläge bewegten sich offenbar im üblichen Bereich. Etwa drei Wochen später informierte die Bioenergie in einem weiteren Schreiben ihre Kunden über eine zu erwartende Preissteigerung. Danach beträgt der Nettopreis für die Kilowattstunde Nahwärme voraussichtlich 15 Cent – also rund 35 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.</p> <h2>Hohe Preise am Markt</h2> <p>„Nachdem die vertraglich vereinbarte Preisgleitklausel bisher die massiv gestiegenen Rohstoffpreise habe abpuffern können, greifen künftig leider die anhaltenden hohen Preise am Markt“, hieß es als Begründung in dem Schreiben. Und: „Wir nähern uns allmählich Preisen umliegender Anbieter, welche diese ihren Kunden bereits seit Jahren berechnen.“</p> <h2>Infoveranstaltung vorgeschlagen</h2> <p>Die in der Sitzung anwesenden Nahwärmekunden wollten von Bürgermeister Stephan Frickinger wissen, wie die angekündigten Preissteigerungen zustande kommen. Es herrsche akuter Aufklärungsbedarf, sagte einer der anwesenden Bürger und schlug vor, dass die Gemeinde ihre Nahwärmekunden in einer Informationsveranstaltung informieren solle.</p> <h2>Kein Fehlverhalten</h2> <p>Der Bürgermeister betonte mehrfach gegenüber den anwesenden Nahwärmekunden, dass die Gemeinde alles dafür tue, die Nahwärme so günstig wie möglich anzubieten. Auch Gerüchten, dass die Gelder für die Nahwärme ineffizient eingesetzt würden, stellte sich Frickinger entgegen. „Mit den eingenommenen Geldern bezahlt die Bioenergie die Hackschnitzel und das Biogas sowie Reparaturkosten. Sie hält noch nicht einmal einen Puffer für Erneuerungsmaßnahmen bereit.“ Frickinger verteidigte das Vorgehen der Geschäftsführung des gemeindeeigenen Unternehmens: „Keiner hat ein Fehlverhalten an den Tag gelegt.“ Die Gemeinde sei laut Frickinger stetig darum bemüht, die Energiekosten zu verringern, indem beispielsweise Angebote von anderen Hackschnitzel-Lieferanten angefragt würden.</p> <h2>Preissprung nach zwei Jahren</h2> <p>Es handle sich um Abschlagszahlungen und keine endgültige Rechnung, betonte Frickinger außerdem. Die Preise könnten sich laut Bürgermeister am Ende auch noch nach unten bewegen. „Ich hoffe, dass wir noch was am Preis drehen können“, sagte er. Außerdem hob er hervor, dass die Gemeinde ihren Nahwärmekunden „in einer chaotischen Weltmarktsituation“ in den letzten zwei Jahren eine Preisgarantie gegeben habe. Dieser Schutz sei laut Frickinger der Hauptbestandteil der neuen Verträge gewesen, die die Gemeinde vor zwei Jahren angeboten habe. „Sie haben die letzten zwei Jahre etwas weniger gezahlt, als sie faktisch hätten zahlen müssen, und jetzt ist der Sprung tatsächlich größer“, begründete er den Preissprung.</p> <h2>150.000 Euro Einlage stehen zur Diskussion</h2> <p>Dass die Finanzen der Bioenergie offenbar auf Kante genäht sind, wurde deutlich, als die Gemeinderäte über eine Einlage von 150.000 Euro in das gemeindeeigene Unternehmen diskutierten. Mit dem Geld soll eine Liquiditätslücke geschlossen werden, die laut Bürgermeister durch die Planungskosten für das nicht zustande gekommene Nahwärmenetz in Altheim und Thalheim entstanden ist. Außerdem trage die Bioenergie seit knapp zehn Jahren einen Verlustvortrag vor sich her, der durch die laufenden Einnahmen in der Vergangenheit nicht abgebaut werden konnte. Wie es insgesamt finanziell um die Bioenergie Leibertingen steht, durfte aber offenbar nicht preisgegeben werden. „Wir können über die Lage der Bioenergie nicht öffentlich beraten“, meinte Frickinger.</p> <p>Gemeinderätin Silke Liehner betonte, dass bei einer Einlage im Gegensatz zu einem Kredit keine „klare Verpflichtung“ zur Rückzahlung bestehe. Sie tue sich deshalb schwer, zuzustimmen, meinte sie. „Es muss zeitnah eine Aufsichtsratssitzung einberufen werden, in der alles auf den Tisch kommt. Wir müssen ganz genau hingucken, wo wir noch was machen können“, forderte Gemeinderat Guido Amann. Auf Antrag von Gemeinderat Markus Bugge wurde das Thema Einlage am Ende vertagt, weil die Finanzierung der 150.000 Euro noch zu klären sei, wie Bugge meinte.</p> <h2>Wahl des Aufsichtsrates</h2> <p>Da nur Leibertingen und Kreenheinstetten derzeit mit Nahwärme versorgt werden, verständigten sich die Gemeinderäte bei den Wahlen zum Aufsichtsrat der Bioenergie darauf, dass im neuen Gremium mehrheitlich Vertreter aus diesen beiden Ortsteilen sitzen sollen. Dadurch ergab es sich, dass einer der Wortführer der anwesenden Nahwärmekunden, Hans-Peter Frick aus Leibertingen, für als sachkundige Person den Aufsichtsrat kandidierte und auch gewählt wurde.</p> <p>Dem neu besetzen Gremium gehören die Gemeinderäte Guido Amann, Klaus Buck, Simon Riester, Matthias Schwanz und Tobias Stekeler an. Hinzu kommen die Ortschaftsräte Christina Gänßlen, Daniel Mayer und Markus Riester sowie Ortsvorsteherin Franziska Stump und der ehemalige Ortsvorsteher Helmut Straub. Auch Bürgermeister Stephan Frickinger gehört dem Aufsichtsrat der Bioenergie Leibertingen an.</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nahwärme kostet künftig mehr]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 16:38:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kämmerei bleibt in Meßkirch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/leibertingen/kaemmerei-bleibt-in-messkirch;art372564,12307961 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat stimmt dem Vorschlag der Gemeinde zu und verlängert die 2016 erstmals getroffene Vereinbarung zwischen den Kommunen Leibertingen und Meßkirch  ]]></description>
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          Gemeinderat stimmt dem Vorschlag der Gemeinde zu und verlängert die 2016 erstmals getroffene Vereinbarung zwischen den Kommunen Leibertingen und Meßkirch<br>
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        Gemeinderat stimmt dem Vorschlag der Gemeinde zu und verlängert die 2016 erstmals getroffene Vereinbarung zwischen den Kommunen Leibertingen und Meßkirch



        <p>Einige Spekulation über den Fortbestand der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Leibertingen und Meßkirch hatte es in der Vergangenheit gegeben – nun gibt es Klarheit: Die Leistungen im Bereich des Kämmereiwesens werden weiterhin von der Stadt Meßkirch für die Gemeinde Leibertingen erbracht. Bei der IT wird Leibertingen in Zukunft eigene Wege gehen. Der Leibertinger Gemeinderat hat einem neuen Vertrag zum Kämmereiwesen zwischen beiden Kommunen in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Die Vereinbarung über das Kämmereiwesen zwischen beiden Kommunen besteht seit 2016.</p> <h2>Kooperation einstimmig beschlossen</h2> <p>Die Kündigung der beiden Verträge zur Interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Kämmerei sowie der IT seitens Meßkirch hatte zuletzt für einige Aufregung gesorgt. Seit dem 22. Januar liegt nun ein von Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick unterzeichneter Vertrag zur Fortführung der Kooperation im Bereich der Kämmerei vor. Die Gemeinderäte folgten der Empfehlung von Leibertingens Bürgermeister Stephan Frickinger und votierten einstimmig dafür, dass die Gemeinde den Vertrag unterzeichnen solle.</p> <h2>Umsatzsteuer ist offen</h2> <p>Der neue Vertrag zwischen Meßkirch und Leibertingen unterscheidet sich laut Bürgermeister Frickinger vom alten Vertrag lediglich durch einen Zusatz, der es der Stadt Meßkirch erlaubt, Umsatzsteuer zu verlangen, sollten die in Rechnung gestellten Dienstleistungen im Bereich der Kämmerei umsatzsteuerpflichtig werden. Die Umsatzbesteuerung der Öffentlichen Hand wurde 2015 mit dem Steueränderungsgesetz neu geregelt. Die Gemeinde Leibertingen nutzt augenblicklich die Möglichkeit, die neuen Regeln zur Umsatzsteuer erst in zwei Jahren einzuführen. Noch herrscht in vielen Fällen Unklarheit darüber, welche Dienstleistungen in Zukunft von der Umsatzsteuer betroffen sein könnten. Das gilt auch für die Leistungen im Bereich der Kämmerei. „Von den Ministerien wird keine konkrete Aussage getroffen. Deshalb müssen wir im Moment einfach sagen, es ist offen“, beschrieb Bürgermeister Frickinger die Situation zur Umsatzsteuer im Gemeinderat.</p> <p>Wie viel mehr die Gemeinde Leibertingen bezahlen muss, sollten die Kämmerei-Dienstleistungen tatsächlich umsatzsteuerpflichtig werden, konnte Frickinger aktuell nicht sagen. Er schätzte den Mehraufwand auf etwa 40.000 bis 50.000 Euro. Allerdings würde der Gemeinde bei Einführung der Umsatzsteuer im Gegenzug in manchen Bereichen der Vorsteuerabzug zustehen, was laut Frickinger ebenfalls in die Kalkulation einfließen müsste.</p> <h2>Vertrag gilt ab Januar 2026</h2> <p>In der neuen Vereinbarung zum Kämmereiwesen zwischen Meßkirch und Leibertingen ist wie bisher festgehalten, dass die Gesamtkosten der Kämmerei zu 25 Prozent von der Gemeinde Leibertingen und zu 75 Prozent von der Stadt Meßkirch getragen werden. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. Er kann wie bisher von beiden Parteien mit einer Frist von zwölf Monaten gekündigt werden.</p> <p>Die Kämmerei wieder selbst zu führen, kommt laut Bürgermeister Frickinger nicht in Frage: „Die eigenständige Bewirtschaftung der Kämmerei macht im Moment schlichtweg keinen Sinn. Im Landkreis werden überall Kämmerer gesucht.“</p> <h2>Dienstleister für IT gesucht</h2> <p>Im Bereich der EDV will sich die Gemeinde Leibertingen nach einem geeigneten Dienstleister umsehen. „Bei der IT ist es tatsächlich so, dass die Stadt Meßkirch sich personell den Aufgaben nicht mehr gewappnet fühlt, sodass wir uns im Bereich der IT selbst umsehen müssen“, sagte Frickinger.</p> <p>Der Leibertinger Gemeinderat hatte bereits im April 2022 beschlossen, das Personalwesen der Gemeinde aus Kostengründen wieder in Eigenregie führen zu wollen. Der Entscheidung war eine Ankündigung über eine deutliche Kostenerhöhung durch die Stadt Meßkirch für die Abrechnung der Bezüge der knapp 70 Angestellten der Gemeinde Leibertingen vorausgegangen.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Gesetz</h2> Sowohl die Baden-Württembergische Gemeindeordnung als auch das Gesetz über kommunale Zusammenarbeit (GKZ) sehen die Möglichkeit der Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden vor. Nach Paragraf 1 des GKZ ist es den Kommunen und Landkreisen möglich, „Zweckverbände und gemeinsame, eigenständige Kommunalanstalten (zu) bilden sowie öffentlich-rechtliche Vereinbarungen (zu) schließen, um bestimmte Aufgaben (...) für alle oder einzelne gemeinsam zu erfüllen.“ Das gilt auch für die Landkreise. Das Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit besteht einerseits darin, Aufgaben, die die Kapazitäten einer einzelnen Gemeinde oder eines Landkreises überschreiten würden, gemeinschaftlich zu bewältigen. Andererseits sollen durch die Kooperation Synergieeffekte erzielt und damit besonders wirtschaftliches Handeln ermöglicht werden. Beispiele für interkommunale Projekte sind kostenintensive oder raumübergreifende Aufgaben, wie die Wasserversorgung, und Müllbeseitigung.</div>]]>
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