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    <title>suedkurier.de - Bodman-Ludwigshafen </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:04 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:51:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:03:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umbruch für See-End-Katholiken: Wie es nach dem Abschied von Pfarrer Böhler weitergeht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/umbruch-fuer-see-end-katholiken-wie-es-nach-dem-abschied-von-pfarrer-boehler-weitergeht;art372434,12510120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zum 1. November wurde Nikolaus Böhler in den Ruhestand versetzt. Er verlässt die Gemeinde in den kommenden Wochen. Seine offizielle Verabschiedung findet am Sonntag, 16. November, statt.  ]]></description>
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          Zum 1. November wurde Nikolaus Böhler in den Ruhestand versetzt. Er verlässt die Gemeinde in den kommenden Wochen. Seine offizielle Verabschiedung findet am Sonntag, 16. November, statt.<br>
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        Zum 1. November wurde Nikolaus Böhler in den Ruhestand versetzt. Er verlässt die Gemeinde in den kommenden Wochen. Seine offizielle Verabschiedung findet am Sonntag, 16. November, statt.



        <p>Die ersten Umzugskisten sind schon gepackt, doch ein bisschen Arbeit hat Nikolaus Böhler noch vor sich, bevor in der kommenden Woche der Umzugswagen am Pfarrhaus von Ludwigshafen vorfährt. Der 69-Jährige war in den vergangenen sieben Jahren als Seelsorger für die Katholiken in der Seelsorgeeinheit See-End, zu der die Orte Bodman, Ludwigshafen, Espasingen und Wahlwies gehören, im Einsatz. Nun geht er in den Ruhestand und kehrt der Bodensee-Region, in der er viele Jahre gewirkt hat, den Rücken. Doch auch für die Gemeinde stehen große Veränderungen an.</p> <p>„Ich ziehe kommende Woche um nach Achern“, berichtet Böhler, dessen Pensionierung offiziell zum 1. November in Kraft getreten ist. In der 26.000-Einwohner-Stadt in der Ortenau hat Böhler in der Zeit von 1993 bis 2005 als Priester gewirkt. „Mich verbinden mit der Stadt noch viele Kontakte und dann hat es sich ergeben, dass ich dort eine günstige Wohnung gefunden habe“, erzählt er.</p> <h2>Abschied fällt nicht leicht</h2> <p>Darum heißt es für ihn nun Umzugskisten packen und Dinge aussortieren, die er nicht mehr braucht, denn die neue Wohnung ist kleiner als das Pfarrhaus in Ludwigshafen. „Es fällt mir aber leicht, mich von Dingen zu trennen“, sagt Böhler. Was ihm hingegen nicht ganz leicht fällt, ist der Abschied von seiner jetzigen Gemeinde. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt und war umgeben von herzlichen Menschen“, sagt Böhler und schwärmt dabei natürlich auch von der Bodensee-Region.</p> <p>„Der Bodensee wird mich sicher immer wieder anziehen“, sagt er mit einem Schmunzeln. Besonders die Wallfahrtsmessen auf dem Frauenberg in den frühen Morgenstunden und den Blick über den See im Morgengrauen, den man dabei genießen kann, haben den Seelsorger gefesselt. Nicht auszuschließen, dass man ihn auch hier in Zukunft noch das ein oder andere Mal antreffen kann. Denn die Versetzung in den Ruhestand bedeutet bei einem katholischen Priester nicht, dass er aufhört, Priester zu sein. Lediglich die Verpflichtungen, die Böhler als Pfarrer einer Pfarrei hatte, fallen weg. Gottesdienste feiern oder Sakramente spenden können die Priester weiterhin.</p> <p>Der Beruf des Priesters habe ihm immer sehr viel Erfüllung gegeben und insbesondere die Feier der Gottesdienste sei für ihn eine Kraftquelle. „Menschen zu begleiten in Freud und Leid, das war für mich immer ganz besonders wichtig“, sagt Böhler.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Nikolaus Böhler ist 69 Jahre alt. Aufgewachsen ist er in Zell im Wiesental. Im Jahr 1983 wurde er zum Priester geweiht und hat seither in vielen Gemeinden als Seelsorger gewirkt. Die längste Zeit davon im Hegau und am Bodensee. So war er vor seiner Zeit als Pfarrer der Seelsorgeeinheit See-End schon in Gottmadingen und Böhringen/ Stahringen tätig. In Achern, wo er jetzt hinzieht, war Böhler von 1993 bis 2005 als Pfarrer im Einsatz.</span></label></div> <p>Dennoch: „Ich habe jetzt mehr Freiheit und kann mir meine Zeit selbst einteilen. Darauf freue ich mich jetzt am meisten“, sagt Böhler. Auch in Achern wolle er aber noch als Priester wirken, um den dortigen Pfarrer zu unterstützen. „In meiner Zeit als Pfarrer war ich auch immer sehr dankbar für die Unterstützung durch Pensionäre“, betont er. Die neu gewonnene Freiheit will Böhler für kulturelle Aktivitäten, Sport und Engagement im sozialen Bereich nutzen.</p> <h2>Nachfolger ist bereits am Start</h2> <p>Das Pfarrhaus in Ludwigshafen bleibt indes nicht lang verwaist. Es soll nach Böhlers Auszug renoviert werden, bevor Mitte November mit Thomas Becker ein Nachfolger einzieht. Der 56-jährige Becker wird laut Auskunft der Erzdiözese Freiburg zum 1. November 2025 Kooperator in den Seelsorgeeinheiten der künftigen Pfarrei Radolfzell St. Zeno.</p> <p>Damit deutet sich schon die nächste größere Veränderung an, die der Gemeinde bevorsteht. Denn im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 werden aus bisher 224 Seelsorgeeinheiten 36 größere Pfarreien. Ein Zusammenlegungsprozess, der nicht zuletzt mit der rückläufigen Zahl an Priestern zusammenhängt. Immerhin wird es mit Thomas Becker in Ludwigshafen in den kommenden Jahren noch einen Priester vor Ort geben. „Irgendwann in Zukunft wird man aber auch hier Veränderungen spüren, wenn die personelle Situation noch knapper wird“, vermutet Böhler.</p> <h2>Keine Sorgen um die Zukunft der Kirche</h2> <p>Beim Blick auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland wird ihm indes trotzdem nicht bang. „Ich finde es zwar bedrückend, dass die religiöse Gleichgültigkeit immer weiter um sich greift und das mag auch frustrierend wirken, aber wir haben ja eine gute Botschaft: das Evangelium. Da seckt sehr viel Zuversicht drinnen und ich bin überzeugt davon, dass die Kirche auch weiterhin Bestand hat, wenn wir uns davon tragen lassen“, sagt Böhler. Die Kirche werde möglicherweise kleiner, aber sie hat eine Zukunft, so seine Überzeugung.</p> <p>Die Wahl von Kardinal Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV. in diesem Mai sieht Böhler ebenfalls positiv. „Der neue Papst wirkt sympathisch in seinen Äußerungen und ist sehr zurückhaltend. Das ist wohltuend“, sagt Böhler. Sein Vorgänger, Papst Franziskus habe bei vielen Menschen Erwartungen geweckt, die er am Ende nicht immer einhalten konnte. Böhler hofft nun, dass Leo XIV. die Punkte anpackt, in denen sich die Kirche einer Reform stellen müsse.</p> <h2>Offizieller Abschied am 16. November</h2> <p>Böhler selbst freut sich auf die Veränderungen, die ihm persönlich bevorstehen. Die offizielle Verabschiedung im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes findet am Sonntag, 16. November, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Otmar in Ludwigshafen statt. „Ich bin sehr dankbar für die wunderschönen sieben Jahre hier und für die Menschen, denen ich begegnen und mit denen ich zusammenarbeiten durfte“, sagt Böhler und fügt hinzu „Ich hoffe, es ist mir auch gelungen, den Menschen hier etwas mitzugeben“.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Religion "Katholische Kirche" "Evangelische Kirche" thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Umbruch für See-End-Katholiken: Wie es nach dem Abschied von Pfarrer Böhler weitergeht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 18:15:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr Parkeinnahmen und Bußgelder als geplant: Bodman-Ludwigshafen muss dennoch sparen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/gemeindekasse-bodman-ludwigshafen-trotz-mehreinnahmen-durch-bussgelder-und-parkgebuehren-leer;art372434,12508986 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zum Ende des dritten Quartals 2025 kann Kämmerin Bettina Keller einige erfreuliche Zahlen nennen. Gut steht die Gemeindekasse dennoch nicht da. Zum Jahresende steht immer noch ein dickes Minus im Plan. Ein Überblick.  ]]></description>
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          Zum Ende des dritten Quartals 2025 kann Kämmerin Bettina Keller einige erfreuliche Zahlen nennen. Gut steht die Gemeindekasse dennoch nicht da. Zum Jahresende steht immer noch ein dickes Minus im Plan. Ein Überblick.<br>
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        Zum Ende des dritten Quartals 2025 kann Kämmerin Bettina Keller einige erfreuliche Zahlen nennen. Gut steht die Gemeindekasse dennoch nicht da. Zum Jahresende steht immer noch ein dickes Minus im Plan. Ein Überblick.



        <p>Gute Nachrichten in Sachen Finanzen sind in Zeiten weltpolitischer Unruhen immer seltener geworden. Die meisten Kommunen im Land müssen gut haushalten, um nicht weitere Kredite aufnehmen zu müssen. Konstanz hat sich beispielsweise bereits eine Haushaltssperre auferlegt.</p> <p>Gut haushalten muss auch die Gemeinde Bodman-Ludwigshafen. Kämmerin Bettina Keller konnte in der jüngsten Gemeinderatssitzung in den ersten drei Quartalen 2025 dennoch von Mehreinnahmen oder zumindest einem frühzeitigen Erreichen des Planansatzes in manchen Bereichen berichten. Dadurch verbessere sich das Jahresergebnis leicht. Ein Minus bleibt am Ende dennoch stehen.</p> <h2>Mehr Parkeinnahmen und Bußgelder</h2> <p>So seien bis zum 30. September auf den gemeindlichen Parkplätzen schon 308.000 Euro eingenommen worden. Das entspricht laut der Kämmerin 96 Prozent des Planansatzes. Dass die 100 Prozent bis zum Ende des Jahres noch erreicht oder gar überschritten werden, ist also sehr wahrscheinlich. Auf den Parkplätzen des Eigenbetriebs wurden die 100 Prozent mit Einnahmen von 150.000 Euro bereits erreicht. Dort ist also mit Mehreinnahmen zu rechnen.</p> <p>Dass sich nicht jeder Besucher oder Bürger der Doppelgemeinde an Regeln und Verordnungen hält, kommt der Gemeindekasse ebenfalls zugute. Denn Bodman-Ludwigshafen hat bis zum 30. September schon 81.000 Euro an Bußgeldern eingenommen, wie Keller auf einer Übersicht aufzeigte. Das entspreche 109 Prozent des Planansatzes.</p> <h2>Gewerbesteuereinnahmen höher als geplant</h2> <p>Doch nicht nur Parksünder haben die Gemeindekasse gefüllt, sondern auch Unternehmer. So seien die Einnahmen aus der Gewerbesteuer erfreulich. Diese lagen bis zum Ende des dritten Quartals 2025 laut der Übersicht bei 2,39 Millionen Euro und liegen vier Prozent über dem Planansatz.</p> <p>Zusammengenommen verbessere sich das voraussichtliche Ergebnis 2025 daher um rund 72.000 Euro auf ein Minus von 646.900 Euro. Keller machte bei ihren Ausführungen aber auch deutlich, dass die Gemeinde trotz der Mehreinnahmen weiterhin sparen müsse. Denn auch in diesem Jahr habe es außerplanmäßige Ausgaben gegeben, etwa für die Ausbesserung der unterspülten Hafenmauer in Bodman.</p> <h2>Manche Projekte müssen nächstes Jahr finanziert werden</h2> <p>Zudem müsse berücksichtigt werden, dass einige Maßnahmen, die für dieses Jahr geplant waren, auf kommendes Jahr verschoben wurden – dann also finanziert werden müssen. Darunter fällt unter anderem die Ausbesserung des Außenputzes an der Schule in Bodman, Arbeiten an der Abwasser-Pumpstation Ost und die Sanierung der Welterbe-Spielplätze, was zusammengerechnet mit einer Investition von 115.000 Euro geplant war.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Finanzpolitik Finanzhaushalt Staatsverschuldung thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr Parkeinnahmen und Bußgelder als geplant: Bodman-Ludwigshafen muss dennoch sparen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:08:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie wird unser Wald fit für die Zukunft?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/wie-wird-unser-wald-fit-fuer-die-zukunft;art372434,12507805 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesabgeordnete der Grünen, Saskia Frank, lud zu seiner Tour durch den Wald bei Bodman. Es ging um den Wald von morgen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Landesabgeordnete der Grünen, Saskia Frank, lud zu seiner Tour durch den Wald bei Bodman. Es ging um den Wald von morgen<br>
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        Die Landesabgeordnete der Grünen, Saskia Frank, lud zu seiner Tour durch den Wald bei Bodman. Es ging um den Wald von morgen



        <p><strong>Bodman-Ludwigshafen</strong> Wie können unsere Wälder den Herausforderungen des Klimawandels standhalten? Und welche Strategien braucht es dafür? Diesen Fragen widmete sich die Landtagsabgeordnete Saskia Frank (Grüne) bei einer öffentlichen Exkursion in den Bodmanschen Wald – gemeinsam mit Johannes von Bodman und Rainer Luick, Professor, Waldökologe und Experte für nachhaltige Waldnutzung.</p> <p>Wie die Abgeordnete in einer Pressemitteilung schreibt, erhielten die Teilnehmer während des Rundgangs durch den Bodmanschen Wald eindrucksvolle Einblicke in die Vielfalt der Wälder – von naturnahen Mischwäldern bis hin zu Flächen, die aktiv an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Dabei sei deutlich geworden, dass die Auswirkungen des Klimawandels längst sichtbar sind: Der aktuelle Waldzustandsbericht zeige, dass auf rund 80 Prozent der Waldflächen in Deutschland die Bäume bereits geschädigt seien. Besonders Fichtenbestände leiden unter Trockenheit und Hitze, so Frank.</p> <p>„Unsere Wälder sind nicht nur Erholungsraum, sondern lebenswichtige CO₂-Speicher. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie an den Klimawandel anzupassen und für kommende Generationen zu bewahren“, betonte sie laut der Mitteilung während der Begehung.</p> <p>Ein Beispiel für vorbildliche Waldbewirtschaftung sei der Bodmansche Wald selbst. Die Flächen liege überwiegend auf dem Bodanrück und umfasse große Schutzgebiete nach der EU-Habitat- und Vogelschutzrichtlinie – ein Hinweis auf die seit Jahrhunderten pflegliche Bewirtschaftung durch das Haus Bodman. 2022 hat die Familie Bodman zudem rund 200 Hektar Wald dauerhaft aus der Nutzung genommen, die seither als erster privater Bannwald in Baden-Württemberg ausgewiesen sind, heißt es in der Mitteilung weiter. Bannwälder gelten als „Urwälder von morgen“ und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, so Frank.</p> <p>Gemeinsam habe man über verschiedene Formen nachhaltiger Waldbewirtschaftung, über Chancen der Stilllegung für Ökopunkte, die Nutzung der regionalen Ressource Holz, der Erhaltung der Wälder als Erholungsraum und CO2-Senke sowie über die Verantwortung privater Waldbesitzer in Zeiten zunehmender Klimakrisen diskutiert, schreibt Frank. Der Bodmansche Wald zeigt beispielhaft, wie Naturschutz, Bewirtschaftung und Verantwortung Hand in Hand gehen können“, so ihr Fazit. Die Veranstaltung habe nicht nur fachlich fundierte Einblicke geboten, sondern auch deutlich gemacht, dass der Waldumbau eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. (pm/maw)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Waldsterben Umweltschutzpolitik "Forstwirtschaft Jagd"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie wird unser Wald fit für die Zukunft?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:08:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Chance auf weihnachtliche Momente: Christmas Moments kommt mit Best-of zurück auf die Bühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/christmas-moments-feiert-comeback-stockach-bekommt-doch-noch-ein-weihnachtskonzert;art372461,12505848 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Jahre nach dem Ende der beliebten Konzertreihe kehren die Macher zum Start in die Adventszeit noch einmal auf die Bühne des Bürgerhauses Adler Post zurück. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Drei Jahre nach dem Ende der beliebten Konzertreihe kehren die Macher zum Start in die Adventszeit noch einmal auf die Bühne des Bürgerhauses Adler Post zurück. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/christmas-moments-feiert-comeback-stockach-bekommt-doch-noch-ein-weihnachtskonzert;art372461,12505848]]></guid>
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        Drei Jahre nach dem Ende der beliebten Konzertreihe kehren die Macher zum Start in die Adventszeit noch einmal auf die Bühne des Bürgerhauses Adler Post zurück. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.



        <p>Eigentlich sollte 2022 nach zwölf Aufführungen Schluss sein mit der beliebten Konzertreihe „Christmas Moments“. Organisator Werner Gaiser und seine Musikerinnen und Musiker verabschiedeten sich damals mit dem Motto „Last Christmas Moments“ von ihrem Stockacher Publikum. Doch nun gibt es gute Nachrichten für alle Musikfreunde: Unter dem Titel „Best of Christmas Moments“ wird es in diesem Jahr nochmals eine Neuauflage geben.</p> <p>Die Vorbereitungen laufen schon seit Jahresbeginn, inzwischen hat auch der Kartenvorverkauf für die beiden Aufführungen am Samstag, 29. November, um 20 Uhr und am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr, jeweils im Bürgerhaus Alder Post, begonnen.</p> <h2>Viele haben sich eine Neuauflage gewünscht</h2> <p>Den Ausschlag zur Neuauflage haben laut Werner Gaiser nicht nur viele Dankesschreiben im Nachgang zur letzten Aufführung von Christmas Moments gegeben, sondern auch ein Treffen der beteiligten Musiker zum vergangenen Weihnachtsfest. „Wir haben uns wie jedes Jahr an Weihnachten bei mir zu Hause getroffen und dabei festgestellt, dass wir in den zwölf Jahren viele tolle Songs nur ein einziges Mal aufgeführt haben“, berichtet Werner Gaiser im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <p>So sei die Idee entstanden, nochmal eine neue Auflage mit den Songs zu machen, die die Musiker am liebsten gespielt haben. Im Austausch mit Kulturamtsleiterin Corinna Bruggaier sei die Idee noch konkreter geworden. „Wir freuen uns jetzt alle sehr darauf, wieder auf der Bühne zu stehen. Christmas Moments war für mich immer etwas ganz Besonderes und das Thema hat mich immer wieder von Neuem begeistert“, so Gaiser.</p> <h2>Weihnachtslieder auch im Sommer</h2> <p>Auf der Suche nach neuen und außergewöhnlichen Weihnachtsliedern habe es so durchaus vorkommen können, dass er zu Hause mitten im Sommer auf der Terrasse saß und Weihnachtslieder gehört hat, erzählt er schmunzelnd. Der Fokus des Programms liegt demnach auf unbekannteren Weihnachtsliedern oder Titeln, die Werner Gaiser eigens passend zum weihnachtlichen Thema selbst arrangiert hat. Die Show soll verschiedene musikalische Stilrichtungen, von gefühlvoll bis schwungvoll, von traditionell bis modern, verspricht Werner Gaiser.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Musikalische Vorbelastung</span><span>Werner Gaiser ist im heutigen Singener Teilort Bohlingen aufgewachsen und hat schon in seiner Jugendzeit seine Begeisterung für die Musik entdeckt. Als Jugendlicher spielte er in der Band „The Guns“, später beim Falko Illing-Sextett. In den 70er Jahren war Gaiser Mitglied der Band Hexagon. Er spielt Klavier, Saxophon und Akkordeon und hat zuletzt damit begonnen, Dudelsack zu lernen.</span></label></div> <p>Zu den Musikstücken laufen im Hintergrund auf einer Leinwand wieder passende Bilder oder Videos, dazwischen gibt es Texte oder Gedichte, passend zu den nächsten Songs. Auch die Sandmalerei zur Weihnachtsgeschichte, die das Publikum beim letzten Mal besonders beeindruckt hat, soll wieder auf dem Programm stehen, diesmal sogar mit einem neuen Motiv, verrät Gaiser.</p> <p>Auf der Bühne steht der musikalische Autodidakt, der Klavier, Akkordeon und Saxophon spielt und seit diesem Jahr sogar noch begonnen hat, Dudelsack spielen zu lernen, gemeinsam mit Sabine Auer, Markus Veser, Hermann Gruber, Monja Neumeister und Markus Schwab. „Wir leben für die Musik. Musik verbindet und bringt Menschen zusammen. Und welcher Anlass könnte schöner sein, um Menschen zusammenzubringen als Weihnachten?“, betont Gaiser.</p> <h2>Unterstützung aus dem Kulturamt</h2> <p>Auch Kulturamtsleiterin Corinna Bruggaier zeigt sich erfreut darüber, dass sich die Musiker entschlossen haben, jetzt das Beste aus zwölf Jahren Christmas Moments doch nochmal auf die Bühne zu bringen. „In 2022 habe ich erlebt, mit welchem Einsatz Werner Gaiser dieses Projekt initiiert und durchgeführt hat“, so Bruggaier, daher habe sie auch akzeptieren können, dass es für ihn die letzte Auflage sein sollte.</p> <p>In den Gesprächen mit ihm während der kommenden Jahre habe sie aber immer gespürt, dass noch Ideen und Lust zum Musizieren und auf der Bühne zu stehen, in ihm schlummern, berichtet sie und fügt an: „Ich habe immer einmal die Idee in den Raum gestellt und mein Angebot, das noch einmal zu veranstalten, wenn er möchte.“</p> <h2>Die Vorfreude steigt</h2> <p>Vor etwa einem Jahr sei es dann es so weit gewesen. „Das Publikum schätzt doch sehr eine musikalische Einstimmung auf die Adventszeit und die populären und außergewöhnlichen Werke passen da wie wenig anderes. Und so ist es nun noch ein letztes Mal gelungen, diese Besetzung unter dieser Leitung auf die Adler-Post-Bühne zu bringen“, freut sich die Kulturamtsleiterin und fügt hinzu: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Bewährtes und Neues und freue mich, dass wir gemeinsam dieses schöne musikalische Projekt noch einmal zusammen umsetzen.“</p> <p>Karten für „Best of Christmas Moments“ gibt es für 9,50 Euro im Kulturzentrum Altes Forstamt oder online unter: <a href="https://tickets.stockach.de/produkte" target="_blank" title="" rel="noopener">tickets.stockach.de</a>. Schnell sein lohnt sich: Die Karten für die letzte Ausgabe von Christmas Moments waren innerhalb von zwei Wochen vergriffen, berichtet Werner Gaiser.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Chance auf weihnachtliche Momente: Christmas Moments kommt mit Best-of zurück auf die Bühne]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:17:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stockacher Aach auf Abwegen! Wie jetzt der Flusslauf umgelenkt werden soll  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/stockacher-aach-auf-abwegen-wie-jetzt-der-flusslauf-umgelenkt-werden-soll;art372434,12505797 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell trägt der Fluss enorm zur Verlandung am Ufer von Bodman bei und könnte sogar für eine Verunreinigung des Strandbads sorgen. Im Gemeinderat wurde nun ein Konzept vorgestellt, wie man gegensteuern könnte.  ]]></description>
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          Aktuell trägt der Fluss enorm zur Verlandung am Ufer von Bodman bei und könnte sogar für eine Verunreinigung des Strandbads sorgen. Im Gemeinderat wurde nun ein Konzept vorgestellt, wie man gegensteuern könnte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/stockacher-aach-auf-abwegen-wie-jetzt-der-flusslauf-umgelenkt-werden-soll;art372434,12505797]]></guid>
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        Aktuell trägt der Fluss enorm zur Verlandung am Ufer von Bodman bei und könnte sogar für eine Verunreinigung des Strandbads sorgen. Im Gemeinderat wurde nun ein Konzept vorgestellt, wie man gegensteuern könnte.



        <p>Die Stockacher Aach wird zum Problem für die Häfen und das Strandbad von Bodman: Die Mündung des Flusses in den See verschiebt sich nämlich seit einigen Jahren immer mehr in Richtung Bodman. Das hat zur Folge, dass sich beispielsweise Sand, der auf natürliche Weise mit dem Wasser in den See gespült wird, vermehrt am Uferbereich von Bodman ablagert, erklärte Bürgermeister Christoph Stolz bereits vor einigen Wochen bei einem Pressetermin zur Ausbaggerung der Häfen.</p> <p>Damit solche Maßnahmen aufgrund der zunehmenden Verlandung in Zukunft nicht öfter notwendig werden, wurde im Gemeinderat nun eine mögliche Lösung vorgestellt, die dabei helfen soll, die Aachmündung wieder mehr in Richtung der Mitte des Sees umzuleiten.</p> <h2>Behörden müssen noch zustimmen</h2> <p>Ob der Vorschlag, der in Zusammenarbeit mit dem Büro 365Grad für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung erarbeitet wurde, am Ende umgesetzt werden kann, hängt indes nicht nur von der Zustimmung des Gemeinderats, sondern auch von einer Genehmigung verschiedener Behörden ab. Mit diesen stehe die Gemeinde bereits seit April im Austausch, erklärte Christoph Stolz in der Sitzung.</p> <p>Um überhaupt eine Genehmigung für das Projekt zu bekommen, sei es jedoch notwendig gewesen, eine entsprechende Planung zu erarbeiten. Wie Christian Seng vom Büro 365 Grad in der Sitzung erklärte, soll eine Kombination aus zwei Maßnahmen dabei helfen, die Aach auf möglichst natürliche Art und Weise umzuleiten.</p> <h2>So soll die Aachmündung umgeleitet werden</h2> <p>Zum einen soll der aktuelle Flusslauf mit Baumstämmen versperrt werden, die in diesem Bereich verankert werden sollen. „Dadurch verringert sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers und die Sedimente setzen sich an dieser Stelle ab, dadurch ändert sich die Fließrichtung“, so Seng. Zum anderen sollen im Bereich des jetzigen Knicks in der Flussmündung mehrere sichelförmige Buhnen, also Reihen aus Holzpfählen, die mit Wasserbausteinen verstärkt werden, gebaut werden. Auch diese tragen laut Seng dazu bei, den Strom umzulenken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Baggerarbeiten in den Häfen</span><span>Derzeit wird der Seegrund in den Häfen von Bodman-Ludwigshafen ausgebaggert. Der fortschreitenden Versandung und Verlandung in den Häfen am See-Ende begegnen der Yachtclub Ludwigshafen, der Segelclub Bodman, der Yachtclub Stockach sowie der Gemeindehafen Ludwigshafen dabei erstmals gemeinsam. Die Arbeiten sollen bis spätestens Februar 2026 abgeschlossen sein. Auch in der Vergangenheit mussten die Häfen immer wieder ausgebaggert werden. Die bisher letzten Aktionen sind laut <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/grosseinsatz-gegen-schlamm-im-bodensee-ab-15-september-wird-der-seegrund-ausgebaggert;art372434,12480937" target="_blank" title="Großeinsatz gegen Schlamm im Bodensee: Ab 15. September wird der Seegrund ausgebaggert">SÜDKURIER-Informationen</a> zehn bis 15 Jahre her. Wie Christian Seng vom Büro 365 Grad in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte, müsse man auch bei einer Verschiebung der Aachmündung mit weiteren Baggeraktionen rechnen, wenn auch nicht mehr so oft.</span></label></div> <p>Zu guter Letzt soll ein neues Initialgerinne in Richtung Ludwigshafen ausgebaggert werden, das es dem ankommenden Wasser erleichtert, seinen neuen Weg in den See zu finden. Laut Seng wird sich das Initialgerinne dann durch die Wasserkraft der Stockacher Aach in der Folgezeit von allein vergrößern.</p> <p>Die Buhnen sollen dabei in einer Höhe ausgeführt werden, die knapp über dem mittleren Wasserstand des Sees liege. Das sorge dafür, dass das Wasser der Aach bei hohem Wasserstand darüber hinweg fließt und nicht zusätzlich aufgestaut werde, erklärte Seng. Das bedeute zwar, dass die Umlenkungsmaßnahmen bei hohem Wasserstand nicht mehr wirksam seien, doch das ist laut Seng kein Problem, weil sich die Sedimente, die die Aach mit sich trägt, bei einem hohen Wasserstand ohnehin gleichmäßiger verteilen.</p> <h2>Verunreinigtes Wasser könnte Problem werden</h2> <p>Neben dem Sedimenteintrag im Bereich der Häfen und des Strandbads geht von der aktuellen Lage der Aachmündung aber noch ein weiteres Problem aus: Die regionale Kläranlage leitet ihr gereinigtes Abwasser in die Stockacher Aach ein. „Im Falle von Hochwasserereignissen wird jedoch auch ungeklärtes Abwasser in den Auslauf eingeleitet. Durch die veränderte Strömungsführung besteht die Gefahr, dass<br /> dieses in stärkerem Maße in Richtung Hafen und Strandbad transportiert wird, was ökologisch und hygienisch bedenklich ist“, heißt es in der Sitzungsvorlage des Gemeinderats.</p> <p>Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist daher schnelles Handeln gefragt, auch weil der Sedimenteintrag entlang des Bodmaner Ufers durch die jetzige Lage der Aachmündung fast 20 Zentimeter pro Jahr betrage. Im Gemeinderat herrschte breite Zustimmung für diesen Planungsvorschlag, trotz der voraussichtlichen Kosten von rund 170.000 Euro.</p> <h2>Gemeinderat sieht die Dringlichkeit</h2> <p>„Am Ende zahlt man jetzt etwas mehr, aber es gibt uns für die nächsten 20 Jahre Ruhe, auch wenn die Kosten jetzt sehr hoch erscheinen“, betonte etwa Alessandro Ribaudo (CDU). Auch für seinen Fraktionskollegen Michael Koch steht außer Frage, dass die Maßnahme sinnvoll wäre. Mit Blick auf die Kosten stellte er indes die Frage, ob die Gemeinde diese allein tragen müsste. Bürgermeister Stolz erklärte, dass es noch keine detaillierten Überlegungen zu einer möglichen Kostenaufteilung gebe.</p> <p>Er machte indes nochmals deutlich, dass man heute noch nicht wisse, ob die Maßnahme am Ende umgesetzt werden könne. Hierzu seien weitere Absprachen und Genehmigungen mit den beteiligten Behörden nötig. Schließlich handle es sich beim Bereich der Aachmündung um ein streng geschütztes Gebiet, das gleich unter mehrere naturschutzrechtliche Kategorien falle.</p> <h2>Warum es jetzt schnell vorangehen sollte</h2> <p>Sonja Hildebrand (FW) zeigte sich indes optimistisch. „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Vorschlag nicht auf taube Ohren stoßen“, betonte sie. Wichtig sei aus ihrer Sicht nur, dass das Projekt schnell beginnen kann, damit die Arbeiten nicht durch die Brutzeit der Vögel wieder ausgebremst werden. Denn „ich glaube, es hat noch niemand eine wirkliche Vorstellung davon, was es bedeutet, wenn jedes Jahr 20 Zentimeter an Sedimenten dazukommen“, so Hildebrand mit Blick auf die zunehmende Verlandung.</p> <p>Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung damit, die weiteren erforderlichen Schritte zur Korrektur<br /> der Flussmündung anzugehen und stimmte geschlossen dafür, die voraussichtlich benötigten Mittel in Höhe von rund 170.000 Euro in den Haushalt für das kommende Jahr aufzunehmen, damit das Projekt möglichst schnell voranschreiten kann.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stockacher Aach auf Abwegen! Wie jetzt der Flusslauf umgelenkt werden soll]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:29:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kunsthandwerk in Bestform: Das ist bei der 19. Auflage der Augenweide geboten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/kunsthandwerk-in-bestform-das-ist-bei-der-19-auflage-der-augenweide-geboten;art372434,12505160 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Galerie Augenweide im Zollhaus Ludwigshafen macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren dort ihre Arbeiten  ]]></description>
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          Die Galerie Augenweide im Zollhaus Ludwigshafen macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren dort ihre Arbeiten<br>
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        Die Galerie Augenweide im Zollhaus Ludwigshafen macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren dort ihre Arbeiten



        <p>Die 19. Galerie Augenweide hat begonnen und sie hat wieder allerhand zu bieten. Noch bis Sonntag, 2. November, stellen Kunsthandwerker im Zollhaus Ludwigshafen ihre Objekte vor. Weil der Eintritt frei ist, kann jedermann vorbeischauen und vielleicht schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk einkaufen.</p> <p>Vom Zollhaus-Café fällt der Blick direkt in den mit Lichterketten geschmückten Raum. Überall gibt es was zu entdecken. Einige Anbieter sind an ihren Ständen und nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Im Erdgeschoss hat Kunstdrechsler Jo Maurer aus Bad Saulgau liebevoll gefertigte Küchenartikel dabei. Gutes Werkzeug, Sachen, die funktionieren, wie er lachend erklärt. „Ich koche viel und habe mir meine Artikel selbst gemacht.“ Interessant ist auch sein Fingertrainingsgerät. Das Teil passt in eine Streichholzschachtel und sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus einer Schachfigur und einem Honiglöffel. Er zeigt, wie man damit seine Finger in ganz ungewohnte Bewegungsmuster bringen kann, sie dehnt, anschließend entspannt und massiert. „Jeden Tag fünf Minuten bewirken ganz viel“, sagt er.</p> <h2>Von Schmuck bis Kleidung</h2> <p>Gegenüber bietet Nicole Simon aus Villingen-Schwenningen Silber- und Goldringe und Ketten aus Edelsteinen an. Sie ist im zwöften Jahr dabei und bringt immer wieder neue Ware mit. „Ich kann gar nicht so schnell schaffen, wie ich Ideen habe“, sagt sie und erzählt: „Ich bin Quereinsteigerin und habe mir damals einen Meister gesucht, der mir gegen Bezahlung alles beibringt. Ich wollte es unbedingt richtig können.“ Jetzt übe sie ihren absoluten Traumberuf aus, schwärmt sie.</p> <p>Bettina Kohlen aus Korntal stellt ihre Kunstobjekte erstmals bei der Galerie Augenweide aus. Die Ausstellung biete eine gute Mischung. Für jeden Geldbeutel sei etwas dabei, stellt sie fest. Sie wird an einzelnen Tagen vor Ort sein. Dagegen ist Elke Bartsch aus Tuttlingen mit ihrem Label „by Sita“ täglich da. Sie komme seit 12 oder 13 Jahren her, erzählt sie. Ihre Kleidungsstücke aus Biostoffen werden alle in Tuttlingen genäht. Sie fertige die Kleidergrößen 34 bis 44 an, erhalte inzwischen aber vermehrt Anfragen über Größe 44 hinaus. Ihr sei wichtig, die Kundinnen bei Bedarf zu beraten. Je nach Accessoires wie Schuhen und Schmuck könne ein Kleid ganz anders wirken, betont sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Galerie Augenweide</span><span>Im Zollhaus Ludwigshafen präsentieren sich über 30 Kunsthandwerker auf drei Etagen. Sie bieten Schönes und Nützliches, kleine Mitbringsel sowie edle Unikate für jeden Geschmack und Geldbeutel. Im Dachgeschoss können einige Leckereien verkostet werden. Die Zollhaus-Gastronomie bietet außerdem Speisen, Getränke sowie Kaffee und Kuchen an. Die Galerie Augenweide findet noch bis Sonntag, 2. November, täglich von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Angesichts des regnerischen Wetters hat Mit-Organisator Jürgen Mayer noch ein Trumpf in der Hand: Im Zollhaus sei es „trocken, warm und windstill.“ (wig)</span></label></div> <p>Im ersten Stock duftet es herrlich nach Seifen der Seifenmanufaktur Lagerhaus von der schwäbischen Alb. Daneben hat die Stockacherin Ramona Löffler ihren Stand mit Kerzen, Karten, Kalendern und anderen Geschenkideen aufgebaut. Bei Tina Dix aus Randegg findet man kleine Wichtel in jeder Form und ein paar Schritte weiter locken Tücher, Schals und Hüte zum Anprobieren.</p> <h2>Die Faszination von Glas</h2> <p>Auch auf dieser Etage gibt es Schmuck. Marianne Grundstein aus Bad Ditzenbach stellt vor Ort Glasperlen her. „Ich finde es faszinierend, das Glas, wenn es weich wird und zu glühen beginnt, zu bearbeiten. Das ist wie Meditation für mich, da kann ich die Zeit vergessen.“. Nach dem Formen in der Flamme werden die Perlen in einen Temperofen mit hoher Temperatur gelegt. Diese wird lange gehalten, um Spannungen abzubauen. Dann wird das Glas kontrolliert über Nacht abgekühlt. So wird verhindert, dass die Perlen platzen.</p> <p>Unterm Dach vom Zollhaus gibt es bei Mias Feinkost Essige, Fruchtaufstriche und mehr zum Probieren. „Viele kommen jedes Jahr wieder“, sagt die Verkäuferin. Manche decken sich mit den kleinen Gläschen für den eigenen Vorrat ein oder verwenden sie als Weihnachtsgeschenke, wie später an der Kasse zu hören ist.</p> <h2>Die Natur als Inspiration</h2> <p>Schöne Deko-Artikel findet man hier ebenfalls zu Hauf. Sei es bei Angela Schwabe aus Epfendorf, die neutrale, winterliche und Weihnachtssachen vorstellt. Sie bediene sich rein aus der Natur – hier sieht man getrocknete Blumen, Blätter und Gräser. Auch Gefilztes hat hier seinen Platz. Kaum vorstellbar, wie lange der Aufbau der vielen kleinen Teile gedauert hat.</p> <h2>Publikum wartet schon auf Eröffnung</h2> <p>Und tatsächlich gibt es auch im Obergeschoss einen Schmuckstand – ganz so, wie Organisator Jürgen Mayer es vorab gesagt hatte. Gudrun Beulshausen aus Ottersweier ist zum zweiten Mal hier. Sie kombiniere gerne Silber und Gold, experimentiere mit Oberflächen und nutze verschiedene Techniken – sogar Stricken. Sie zeigt eine eigens konstruierte Strickliesel, mit der sie Silberdraht verstrickt. Für die Herren habe sie auch etwas, sagt sie schmunzelnd: Manschettenknöpfe und Krawattenklemmen mit dem Vornamen in Morseschrift.</p> <p>Morgens hätten die Aussteller nicht so viel Zeit zum Plaudern gehabt, mittags war es dagegen etwas ruhiger, wie die Organisatoren bestätigen. Jürgen Mayer berichtet: „Schon vor der Eröffnung um 10 Uhr haben die ersten Besucher im Zollhaus-Café gewartet.“ Veronika Jäger ergänzt: „Viele Stammbesucher waren schon da. Die wissen meist schon, was sie in etwa wollen.“ Zum Abschluss des ersten Tags findet am Abend in toller Atmosphäre die interne Vernissage mit einem ganz besonderen Konzert des Yasi Hofer Trios statt.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:56:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Galerie Augenweide 2025 in Ludwigshafen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/galerie-augenweide-2025-in-ludwigshafen;art372434,12505091 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.  ]]></description>
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          Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.<br>
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        Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.



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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:56:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Galerie Augenweide 2025 in Ludwigshafen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/galerie-augenweide-2025-in-ludwigshafen;art372434,12505091 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.  ]]></description>
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          Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.<br>
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        Die 19. Auflage der Galerie Augenweide wird ihrem Namen mehr als gerecht. Über 30 Kunsthandwerker präsentieren im Zollhaus Ludwigshafen ihre Werke. Die Veranstaltung geht bis zum 2. November, der Eintritt ist frei.



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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:26:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weniger Parkplätze in Bodman: Fläche hinter der Volksbank soll für Autos wegfallen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/weniger-parkplaetze-in-bodman-flaeche-hinter-der-volksbank-soll-fuer-autos-wegfallen;art372434,12504794 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das leere Grundstück in zentraler Lage wurde verkauft, nun muss es für die Öffentlichkeit entwidmet werden. Dennoch sei kein Engpass an Parkplätzen zu befürchten. Wie viel Einnahmen dadurch wegfallen, blieb offen.  ]]></description>
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          Das leere Grundstück in zentraler Lage wurde verkauft, nun muss es für die Öffentlichkeit entwidmet werden. Dennoch sei kein Engpass an Parkplätzen zu befürchten. Wie viel Einnahmen dadurch wegfallen, blieb offen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das leere Grundstück in zentraler Lage wurde verkauft, nun muss es für die Öffentlichkeit entwidmet werden. Dennoch sei kein Engpass an Parkplätzen zu befürchten. Wie viel Einnahmen dadurch wegfallen, blieb offen.



        <p>Autofahrer, die in Bodman nach einem Parkplatz suchen, müssen sich unter Umständen bald auf etwas längere Fußwege einstellen. Denn die unbebaute Fläche hinter dem Gebäude in der Kaiserpfalzstraße, in dem unter anderem eine Volksbank-Filiale untergebracht ist und die bisher als öffentlicher Parkplatz genutzt wird, soll schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen.</p> <p>Wie aus den Sitzungsunterlagen des Gemeinderats hervorgeht, sei das Grundstück verkauft worden. „Da der neue Eigentümer verständlicherweise über sein Eigentum frei entscheiden möchte, schlägt die Verwaltung im ersten Schritt die Entwidmung des Parkplatzes und im zweiten Schritt die entsprechende Streichung des Parkplatzes in der Parkgebührensatzung vor“, heißt es dort.</p> <h2>Gemeinde hat nach Grundstücksverkauf keine Wahl</h2> <p>Bürgermeister Christoph Stolz erklärte, dass die Gemeinde hier in der Pflicht sei, denn es sei das gute Recht des neuen Grundstücksbesitzers, bei der Gemeinde die Einziehung des Grundstückes aus der Öffentlichkeit zu beantragen. Ein Parkplatz-Engpass sei dadurch allerdings nicht zu befürchten, schließlich biete der Parkplatz an der Weilerkapelle genügend Platz. Zudem sei die Parkfläche hinter der Volksbank insbesondere bei auswärtigen Gästen ohnehin nicht sehr bekannt gewesen.</p> <p>Daniel Trisner (CDU) erkundigte sich, welche Summe an Parkgebühren der Gemeinde durch den Wegfall der Stellplätze entgehen könnte. Eine Antwort konnte die Verwaltung spontan nicht geben, Bürgermeister Stolz versprach jedoch, diese Information nachzureichen.</p> <h2>Parkplatz bisher selten voll belegt</h2> <p>Allzu groß dürften die Einbußen nach Einschätzung der Verwaltung allerdings nicht ausfallen. „Erfahrungsgemäß ist der Parkplatz sowieso nie voll belegt, wenn nicht gerade eine Veranstaltung in Bodman stattfindet“, erklärte Bianca Mack, Leiterin Hauptverwaltung und Stabsstelle Digitalisierung in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Gemeinderat stimmte geschlossen dafür, die Verwaltung damit zu beauftragen, die Entwidmung des öffentlichen Parkplatzes hinter der Volksbank vorzunehmen und den Parkplatz aus der Bewirtschaftung herauszunehmen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Verwaltungsrecht Wohnungsbaupolitik thema-politik-lokal thema-politik thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weniger Parkplätze in Bodman: Fläche hinter der Volksbank soll für Autos wegfallen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:15:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:54:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stühlerücken im Gemeinderat: Jetzt gibt es einen Wechsel im Gremium  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/stuehleruecken-im-gemeinderat-jetzt-gibt-es-einen-wechsel-im-gremium;art372434,12503546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach elf Jahren im Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen zieht sich Dietmar Specht aus dem Gremium zurück. Sein Nachfolger als Mitglied der CDU-Fraktion ist Florian Stegen.  ]]></description>
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          Nach elf Jahren im Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen zieht sich Dietmar Specht aus dem Gremium zurück. Sein Nachfolger als Mitglied der CDU-Fraktion ist Florian Stegen.<br>
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        Nach elf Jahren im Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen zieht sich Dietmar Specht aus dem Gremium zurück. Sein Nachfolger als Mitglied der CDU-Fraktion ist Florian Stegen.



        <p>Elf Jahre lang hat Dietmar Specht als Mitglied des Gemeinderats von Bodman-Ludwigshafen die Geschicke der Gemeinde mitbestimmt. Erst im Sommer vergangenen Jahres war er bei den Kommunalwahlen im Amt bestätigt worden. Nun wurde in der jüngsten Sitzung des Gremiums bekannt, dass er sich von seiner kommunalpolitischen Aufgabe zurückziehen will, um mehr Zeit für seine Frau und seine Familie zu haben.</p> <p>„Dietmar Specht ist ein Mensch, der zuhört, sich um andere kümmert und für viele auch eine Art Vaterfigur war“, erklärte Bürgermeister Christoph Stolz zu Spechts Verabschiedung. Im Gemeinderat werde er fehlen, betonte Stolz. Nicht zuletzt wegen seiner breit gefächerten Expertise in vielen Themenfeldern, sondern auch weil er immer bereit gewesen sei, Rückgrat zu zeigen und zu seinen Überzeugungen zu stehen.</p> <h2>Kommunalpolitik begeistert ihn schon lange</h2> <p>Dabei sei er immer sachlich geblieben und habe seine Argumente ohne Emotionalität oder Polarisierung vorgebracht, so Stolz. Dietmar Specht selbst betonte, dass ihn die Kommunalpolitik eigentlich schon sein ganzes Leben lang begeistert habe und nicht nur in den vergangenen elf Jahren, in denen er sie aktiv mitgestalten durfte. Auf die Zusammenarbeit im Gremium blickt er positiv zurück.</p> <p>„Man konnte sich immer darauf verlassen, dass alle das Beste für die Gemeinde wollen. Deshalb war es auch immer möglich, Entscheidungen mitzutragen, auch wenn sie nicht unbedingt der eigenen Meinung entsprachen“, so Specht. Solch ein pragmatisches Miteinander wünsche er sich auch in der großen Politik.</p> <h2>Florian Stegen ist der Neue im Gemeinderat</h2> <p>Der Sitz in der CDU-Fraktion des Gemeinderats, der durch Spechts Rückzug frei geworden ist, blieb indes nicht lange unbesetzt. Direkt nach der Verabschiedung wurde Florian Stegen als neues Gemeinderatsmitglied verpflichtet. Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr konnte er 771 Wählerstimmen auf sich vereinigen und hatte damit den Einzug ins Gremium nur verpasst. Nun darf er als erster Nachrücker für die CDU in den Gemeinderat einziehen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik Kommunalwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Stühlerücken im Gemeinderat: Jetzt gibt es einen Wechsel im Gremium]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:47:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 14:38:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geschichten zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken: See-End Geschichten gehen in die zweite Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/geschichten-zum-staunen-schmunzeln-und-nachdenken-see-end-geschichten-gehen-in-die-zweite-runde;art372434,12503482 ]]></link>      <description><![CDATA[  Band 2 der See-End-Geschichten will mit 106 Beiträgen die Erinnerungskultur stärken. Neu ist ein Mundart-Teil in ganz eigener Schreibweise  ]]></description>
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          Band 2 der See-End-Geschichten will mit 106 Beiträgen die Erinnerungskultur stärken. Neu ist ein Mundart-Teil in ganz eigener Schreibweise<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Band 2 der See-End-Geschichten will mit 106 Beiträgen die Erinnerungskultur stärken. Neu ist ein Mundart-Teil in ganz eigener Schreibweise



        <p>Was haben der Stahlelefant in Bodman, die vermutlich erste Autofahrt über den zugefrorenen Überlinger See, eine neue Kirchturmuhr und ein Auftritt von Bill Ramsey gemeinsam? Alle kommen in Erzählungen der See-End-Geschichten Band 2 vor und zeigen, wie vielfältig die 106 Beiträge und zusätzlichen 28 Seiten in Mundart sind. Das Autorenquartett mit Daniel Trisner, Jürgen Beirer, Andreas Eppler und Victor Lindenmayer stellte das Buch jetzt einem interessierten Publikum vor.</p> <p>Jeder Autor gab ein paar Einblicke in seine Lieblingsgeschichten und machte große Lust, durch das Buch zu blättern. Klar, dass sich am Ende alle Fans um den Verkaufstisch drängten und manche gleich mehrere Exemplare kauften. Einige nutzten die Gelegenheit und ließen ihr Buch von den Autoren signieren.</p> <h2>Alte Filme waren der Anstoß</h2> <p>Daniel Trisner ging bei der Buchvorstellung kurz auf den Ursprung des Projekts ein. Er erzählte vom Fund alter Super 8-Filme vor sechs Jahren, der Teambildung, dem Start im Internet während der Corona-Pandemie und der starken Nachfrage nach einem Buch. Band 1 erschien dann im März 2023 und obwohl das Team erstmal eine Pause einlegen wollte, gingen weiter Geschichten ein und im Januar 2024 fiel die Entscheidung, Band 2 herauszubringen.</p> <p>Trisner lobte die zunehmende Bereitschaft der Bevölkerung, als Interviewpartner oder Co-Autor bei der Gestaltung der Geschichten mitzuwirken. Die Fertigstellung von Band 2 in diesem Jahr würdige gleich zwei Jubiläen: die Gemeindereform mit dem Zusammenschluss von Bodman und Ludwigshafen sowie 500-Jahre Bauernkrieg, der die örtliche Geschichte mitgeprägt habe. Beide Ereignisse fänden in den Büchern ihren Platz.</p> <h2>Von persönlichen Erzählungen bis zum heimischen Dialekt</h2> <p>Er führte weiter aus: „Geschichten bereichern nicht nur unser Leben, sie sind sinnstiftende Bausteine unserer Identität und bestimmen unsere gesellschaftlichen Beziehungen. Historische Ereignisse geben unserem Leben und unserem sozialem Umfeld Bedeutung, doch die kleinen Anekdoten machen es liebenswert.“ Auch Band 2 enthalte daher Erzählungen aus persönlichen Erlebnissen der Einwohnerschaft bis hin zu der Erkundung geschichtlicher Orte und Ereignisse oder des heimischen Dialekts, also Dinge, die in Vergessenheit zu geraten drohten oder bereits vergessen waren.</p> <h2>Verantwortung für die Zukunft</h2> <p>Die neue Sammlung solle zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken anregen, sei aber ebenso ein Aufruf, die Erinnerungskultur in der Heimatgemeinde aufrechtzuerhalten, um das Lokalkolorit zu bewahren. Er verband einen ernsten Hinweis mit den Erzählungen: „Das Damals und das Heute erinnern uns daran: Für die Vergangenheit können wir keine Verantwortung übernehmen, weder für das Gute, noch für das weniger Gute, sehr wohl aber dafür, was wir daraus machen. Denn nur wer weiß, woher er kommt, kann bewusst gestalten, wohin er geht.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier gibt es die Bücher</span><span>Beide Bände der See-End-Geschichten kann man in den Tourist-Informationen von Bodman-Ludwigshafen oder direkt bei den vier Autoren kaufen. Die Bücher mit farblich abgestimmten Hardcover-Einbänden kosten 19 Euro (Band 1) und 25 Euro (Band 2). Im zweiten Band gibt es ein Inhaltsverzeichnis, größere Bilder, weniger Kunstzeichnungen und ein Mundart-Lexikon. Auf der Internetseite der See-End-Geschichten (https://seeen.de) finden sich aktuell schon deutlich mehr als 200 reich bebilderte Beiträge. Weitere Geschichten kommen fortlaufend hinzu. (wig)</span></label></div> <p>Victor Lindenmayer ging auf den Wahrheitsgehalt der Geschichten ein. Ja, sie seien wahr. Zumindest nehme das Team sie immer im Vertrauen auf, dass sie der Wahrheit entsprächen und sie alles richtig verstanden hätten. Dennoch sei das Gedächtnis manchmal trügerisch, sodass man wohl von einer Schnittmenge zwischen Dichtung und Wahrheit, von „Legenden mit wahrem Kern und viel Fantasie ummantelt“ sprechen könne, erklärte er schmunzelnd. Er ermutigte die Mitbürger, bei der Erinnerungskultur der Gemeinde mitzuwirken. „Je mehr sich beteiligen, Mosaiksteine aufzuspüren, umso schneller sind manche Rätsel der Vergangenheit zu lösen.“</p> <p>Zum Mundart-Teil sagte er, sie hätten zwei weitere Buchstaben eingeführt und eine eigene Schreibweise entwickelt, damit die Leser in Lage seien, alle Wörter möglichst korrekt auszusprechen. Beim Schreiben wie auch beim Lesen sei somit ein „gerüttelt Maß an gedanklicher Flexibilität und Kreativität“ gefragt.</p> <h2>Lob vom Bürgermeister</h2> <p>Bürgermeister Christoph Stolz sprach den Autoren seine große Hochachtung vor ihrer Leistung aus. Er glaube, dass dieser Weg viel besser passe, um die Erinnerungskultur zu stärken als eine Chronik, wie viele Gemeinden sie im Jubiläumsjahr herausgäben. Es sei schön, dass viele Anwesende mit Anekdoten und Geschichten, die den Ort besonders machten, zum Erfolg beigetragen hätten. Stolz erzählte, dass das Band 1 beim Neujahrsempfang an Neubürger ausgegeben worden sei. Auch ihm habe das Buch bei seiner „Integration“ wahnsinnig geholfen. „Der zweite Band ist sicher ein weiterer Beitrag für uns und für die Gäste und Leute, die zu uns kommen.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geschichten zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken: See-End Geschichten gehen in die zweite Runde]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:17:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er macht Schrott zu Geld – und spendet es gleich wieder: Wie Gottfried Feiß die Region unterstützt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/aus-schrott-wird-hilfe-mann-vom-bodensee-spendet-100000-euro-fuer-die-region-22-10-25;art372434,12502808 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern  ]]></description>
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          Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern<br>
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        Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern



        <p>Seit 15 Jahren sammelt Gottfried Feiß aus Ludwigshafen Schrott und macht ihn zu Geld. Dieses spendet er regelmäßig für wohltätige Zwecke. In diesem Jahr erreichte er einen Meilenstein: Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit hat er insgesamt 100.000 Euro Spendengelder erwirtschaftet. Das gelang ihm gemeinsam mit weiteren Schrott-Spendern und Unterstützern.</p> <h2>Ein starkes Team im Hintergrund</h2> <p>An erster Stelle steht seine Frau Manuela, die ihm den Rücken freihält und den Terminkalender führt. Seit 2019 unterstützt auch Reinhard Eppler unentgeltlich, indem er Dosen und Schrott von Geschäften und Sammelstellen abholt und jede Woche zu ihm bringt. Angelika Mahler sorgt gelegentlich ehrenamtlich für Sauberkeit am Pressplatz und sein Sohn Alexander hilft beim Auseinanderbauen des Schrotts. Am 25. Oktober lädt Feiß ab 14.30 Uhr zu einem „Dankeschön-Fest“ ins katholische Gemeindezentrum Ludwigshafen ein, um Partnern, Sammlern, Freunden und Gönnern für ihre Unterstützung zu danken.</p> <p>Der 63-Jährige rechnet mit 200 bis 300 Gästen. „Jeder, der kommen möchte, ist herzlich eingeladen“, betont er. Den Auftakt gestaltet die Gottmadinger Blasmusik, danach stehen Ansprachen sowie die Übergabe einer Spende in Höhe von 500 Euro an die Bürgermiliz Sipplingen auf dem Programm. Durch den Nachmittag führt Oliver Thum. Ab 18 Uhr sorgt das Duo Kaltenbrunn aus Löffingen für Tanzstimmung.</p> <h2>Erlöse kommen Schulen zugute</h2> <p>Die Holzhauer, eine Gliederung der Seehasenzunft, übernehmen das Wirten ehrenamtlich. Der Erlös aus Speisen und Getränken sowie der Inhalt des Spendenfasses kommen der Wilhelm-Bläsig-Schule im Hegau-Jugendwerk Gailingen zugute. „Das Geld wird abends von einer unabhängigen Person gezählt und direkt übergeben“, sagt Gottfried Feiß. Eine weitere Schule erhalte 200 Euro. Eltern und Schüler der Weiherbachschule Mühlingen werden sich um den Verkauf von Kaffee und Kuchen kümmern. „Für diese Schule haben wir schon viel gemacht, sie bringen uns aber auch regelmäßig Schrott und waren sofort dabei“, betont Feiß. Die Einnahmen dürfen die Schulen behalten. Auch Kuchenspenden seien laut dem Schrottsammler herzlich willkommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Viele regionale Empfänger profitieren</span><span>Gottfried Feiß zahlt jeden Monat 500 Euro für einen wohltätigen Zweck aus. Im ersten Halbjahr 2025 profitierten davon der FC Bodman-Ludwigshafen, die Holzhauer Ludwigshafen, das Ensemble Seeklang, das Deutsche Jugendrotkreuz Stockach, das Kinderhaus Bodensee und der Kleintierzuchtverein Zizenhausen. In der zweiten Jahreshälfte gingen und gehen Spenden an die Jugend des Segelclubs Bodman, die Förderschule Überlingen, die Jugendfeuerwehr Mahlspüren, die Bürgermiliz Sipplingen, die Sonnenlandschule Stockach und die Jugendfeuerwehren Bodman und Ludwigshafen. (wig)</span></label></div> <h2>So kann Schrott gespendet werden</h2> <p>Wer Schrott spenden möchte, kann ihn in den Sammelboxen in der Stockacher Straße 20 und im Kellhofweg 5 abgeben. Gottfried Feiß bittet jedoch darum, den Schrott in Kartons oder Säcken zu verpacken und nicht lose in die Kisten zu legen. Bei größeren Mengen kann ein Abholtermin mit ihm vereinbart werden.</p> <p>Er weist außerdem darauf hin, dass nicht alles, was nach Aluminium aussieht, auch verwertbar sei. Chips- oder Katzenfuttertüten, Kaffeepackungen oder Tablettenfolien gehören nicht dazu und müssen aufwendig aussortiert und entsorgt werden. Manche Dinge seien aber auch zu schön, um verschrottet zu werden. Daher bot Gottfried Feiß am 4. Oktober bei einem Flohmarkt in der örtlichen Gärtnerei Harter lauter Raritäten an, die sich im Laufe der Zeit bei ihm angesammelt hatten. Der Erlös aus Verkauf und Spenden im Fass lag bei 300 Euro und ging an die Dr. Erich Fischer Schule in Wahlwies.</p> <h2>Täglicher Einsatz für die Gemeinschaft</h2> <p>„Ich bin täglich mehrere Stunden mit dem Schrott beschäftigt“, sagt Feiß. Das auseinandergebaute, sortierte und gepresste Material komme zur Firma Oehle Rohstoffverwertung nach Singen und werde dort gewogen. „Je nach Kurs gibt es pro Tonne einen bestimmten Betrag. Kupfer und Aluminium sind wertvoller“, erklärt er. Von diesem Geld zahle er die Miete für Lagerhalle und Standplatz, Strom und Fahrzeugkosten und spendet jeden Monat 500 Euro.</p> <p>Außerdem schaffe er es meist bis zu 4000 Euro für diverse Sonderspenden zusammenzubekommen, sodass pro Jahr insgesamt bis zu 10.000 Euro gespendet werden. Bei all seinem Engagement entgeht ihm nicht, dass auch ein anderer Mann sich für die Gesellschaft einbringt: „Hier in Ludwigshafen läuft Markus Betz mit seinem Rollator herum und sammelt Zigarettenstummel und Müll auf. Dem gebe ich als Dankeschön immer meine Pfandflaschen. Sein Einsatz ist eine ganz tolle Sache“, betont Feiß abschließend.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Hilfsaktion Spendenaktion thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er macht Schrott zu Geld – und spendet es gleich wieder: Wie Gottfried Feiß die Region unterstützt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 11:30:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/oelunfall-im-sipplinger-westhafen-feuerwehr-und-wapo-ruecken-aus;art372492,12502070 ]]></link>      <description><![CDATA[  Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.  ]]></description>
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          Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.<br>
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        Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.



        <p>Ein in Regenbogenfarben schillernder Film war am Freitagabend, 17. Oktober, auf dem Bodensee vor Sipplingen zu sehen. Aufgrund eines technischen Defekts war Öl aus einem Motorboot, das im Westhafen festgemacht war, ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte gegen 17.40 Uhr aus, wie die Feuerwehr Sipplingen in ihrem Einsatzbericht mitteilt.</p> <p>Die Ursache war ein technischer Defekt an einem Motorboot, wie die Wasserschutzpolizei auf Nachfrage bestätigte. Die ausgetretene Ölmenge sei von der Feuerwehr auf etwa 1,5 Liter geschätzt worden. „Ein Teil des Öls konnte durch die Feuerwehr aufgefangen werden“, berichtet die Wapo.</p> <p>In Absprache mit dem zuständigen Ölwehrstützpunkt Überlingen wurde eine Ölsperre ausgelegt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und in einem weiteren Schritt die Verschmutzung aufgenommen. „Zur besseren Übersicht der Einsatzstelle war die Drohne der DLRG Sipplingen ebenfalls im Einsatz“, so der Einsatzbericht der Feuerwehr.</p> <h2>Ölunfall im Westhafen in Sipplingen: Umweltverschmutzung verhindert</h2> <p>Neben den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen waren die DLRG Sipplingen und die Freiwillige Feuerwehr Überlingen, sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz, um eine Umweltverschmutzung im Bodensee zu verhindern. Der Einsatz stand unter der Führung des Ölwehrstützpunkts Überlingen, beziehungsweise unter der Leitung des Abteilungskommandanten Stadt, Thomas Schnell.</p> <p>Das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, zu dem die Wapo organisatorisch gehört, gibt Entwarnung. Bei einer Überprüfung am Samstagmorgen durch die Wasserschutzpolizei Überlingen sei keine Ölverschmutzung mehr feststellbar gewesen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 17:30:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stahl statt Holz: Wie die Sanierung der Marienschlucht voranschreitet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/wie-die-sanierung-der-marienschlucht-voranschreitet-27-10-25;art372434,12501518 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach der Schließung im Jahr 2015 nimmt die Marienschlucht am Bodensee langsam wieder Gestalt an: 180 Meter der neuen Stahlstege sind montiert. Wann die Schlucht wieder geöffnet wird und welche Arbeiten noch anstehen.  ]]></description>
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          Nach der Schließung im Jahr 2015 nimmt die Marienschlucht am Bodensee langsam wieder Gestalt an: 180 Meter der neuen Stahlstege sind montiert. Wann die Schlucht wieder geöffnet wird und welche Arbeiten noch anstehen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/wie-die-sanierung-der-marienschlucht-voranschreitet-27-10-25;art372434,12501518]]></guid>
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        Nach der Schließung im Jahr 2015 nimmt die Marienschlucht am Bodensee langsam wieder Gestalt an: 180 Meter der neuen Stahlstege sind montiert. Wann die Schlucht wieder geöffnet wird und welche Arbeiten noch anstehen.



        <p>Über zehn Jahre lang blieb die Marienschlucht am Bodensee geschlossen. Jetzt tut sich wieder etwas zwischen den steilen Felswänden, die sich zwischen Bodman und Wallhausen tief ins Gestein schneiden: Die Arbeiten an den neuen Stahlstegen kommen sichtbar voran. Diese sollen den Pfad durch die Schlucht künftig sicherer machen.</p> <p>2015 kam es in der Marienschlucht zu einem folgenschweren Erdrutsch. Damals wurde eine 72-jährige Frau von dem Geröll verschüttet und verstarb. Die damals bestehenden Holzstege wurden teilweise zerstört, die Schlucht anschließend aus Sicherheitsgründen gesperrt. „In den letzten zehn Jahren hat sich niemand mehr um die Stege gekümmert, sie sind teils zerfallen“, sagt Clemens Schöpf, Geschäftsführer und Bauingenieur der Firma Rettich aus Bodman. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/marienschlucht-soll-im-fruehjahr-2026-wieder-oeffnen-das-ist-bis-dahin-noch-zu-tun-12-09-25;art372434,12478862" target="_blank" title="Bei der Marienschlucht tut sich was – damit bald eröffnet werden kann">Seit Ende des vergangenen Jahres errichtet die Firma Rettich eine neue Konstruktion aus Stahlstegen durch die Schlucht.</a></p> <h2>Neue Wege aus Stahl für die Marienschlucht am Bodensee</h2> <p>Rund 300 Meter Steg sollen sich künftig durch die Marienschlucht ziehen. „Wir bringen etwa 80 Tonnen Material in die Schlucht“, sagt Schöpf. „Für die Planung waren rund 6500 Zeichnungen nötig. Insgesamt verbauen wir etwa 12.000 Schrauben und über 20.000 Einzelbauteile“, so der Geschäftsführer weiter.</p> <p>Die Arbeiten kommen inzwischen gut voran: Etwa 180 Meter des Stegs sind bereits montiert. Dazu zählen das Einstiegsbauwerk und der neue Aussichtspunkt, die Erich-Pohl-Kanzel. „Es fehlen noch rund 120 Meter, die diese zwei Enden verbinden – die sogenannten Aufstiegsbauwerke“, erklärt Schöpf. Stolz ist er auf die Präzision der Konstruktion: „An der Verbindung zu den Aufstiegswerken haben wir eine Abweichung von lediglich zwei Millimetern – das ist ein sehr guter Wert“, betont er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über die Firma Rettich</span><span>Die Firma Rettich mit Sitz in Bodman-Ludwigshafen beschäftigt 32 Mitarbeitende und ist in mehreren Bereichen des Stahlbaus tätig – vom Industrie- über Hafen- bis hin zum Sonderbau. Ihre Projekte reichen vom Bregenzer Hafen, wo die Schwimmkörper und Rampen von Rettich gefertigt wurden, bis zu Volieren im Zürcher Zoo, dem Suizidschutz am Konstanzer Münster oder Sicherheitsnetzen für Justizgebäude in Luxemburg und München.</span></label></div> <h2>Präzision in schwierigem Gelände</h2> <p>Die Arbeiten in der Schlucht gelten als anspruchsvoll. Die steilen Felswände, das enge Gelände und die schwierige Zugänglichkeit machen den Bau zu einer echten Herausforderung. „Zum einen ist es die Geometrie, weil wir direkt am Hang bauen“, erklärt Schöpf. „Zum anderen ist die Zugänglichkeit schwierig – wir können nicht einfach mit einem Kran zur Baustelle fahren“, so der Geschäftsführer weiter.</p> <p>Stattdessen werde das Material mit Lastwagen in die Nähe der Schlucht transportiert. Mithilfe eines Seilkrans, der von der Firma Hochleitner aus Bodman betrieben wird, werden die Bauteile in die Schlucht gebracht. „Normalerweise nutzt man solche Seilkräne, um Holz aus dem Wald zu ziehen. Wir machen das genau umgekehrt – wir bringen Bauteile mithilfe des Krans in die Schlucht hinunter“, so Schöpf. Um die Teile des Stegs anzubringen sind aktuell vier Monteure der Firma Rettich, vier Industriekletterer und zwei Transportmitarbeiter im Einsatz.</p> <p>„Aktuell heben wir die Stege ein und richten diese aus der Seilwinde gegen den Berg. Am Tag schaffen wir etwa 15 Meter zu befestigen“, schätzt Mitarbeiter Konrad Schatz.</p> <h2>Ein Bauprojekt unter besonderen Bedingungen</h2> <p>Die Montage der Stahlteile erfolgt in Etappen. Aktuell werden die Stegelemente oben angeliefert, an den Seilkran gehängt und anschließend am Fels verankert. Die Firma Jakob aus der Schweiz liefert dabei die Netze und Seile, während die Anker – bis zu acht Meter lange Stangen, die in den Sandstein gebohrt wurden – von einem spezialisierten Unternehmen eingebracht wurden.</p> <p>„Falls es wieder zu einem Erdrutsch kommt, ist der Steg so geplant, dass das Geröll unter oder seitlich am Steg vorbeirutscht. Der Steg hängt also seitlich am Sandstein“, erklärt Schöpf.</p> <h2>Rücksicht auf Natur und Tierwelt</h2> <p>Neben den baulichen Herausforderungen spiele auch der Naturschutz sowie das Wetter eine zentrale Rolle. „Die Jahreszeit ist nicht ideal – es ist nass, kalt und die Gefahr von Erdrutschen steigt“, so der Bauingenieur. Zudem habe der Wanderfalke seine Brutzeit gehabt, weshalb die Arbeiten in der Schlucht während der Sommermonate unterbrochen werden mussten. Auch die Zufahrt oberhalb der Schlucht, die über das Gelände des Konstanzer Golfclubs führt, war zeitweise blockiert. Erst nach Saisonende durften die Bauarbeiten Ende September fortgesetzt werden. „Das ist für uns schwierig, weil wir genau dann in die Schlucht müssen, wenn die Bedingungen am gefährlichsten sind“, sagt Schöpf.</p> <p>Trotz allem blickt er differenziert auf die Einschränkungen: „Ich bin grundsätzlich für den Tierschutz“, betont er. „Aber man muss abwägen, welches Risiko man eingeht und welches Leben man schützt – das des Tiers oder das des Menschen. Das ist ein allgemeines Thema im Bau, wenn Projekte wegen Tierschutzvorgaben verzögert oder gar nicht gebaut werden können“, betont er weiter.</p> <h2>Wiedereröffnung in Sicht</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/mehrkosten-und-baupause-so-geht-es-in-der-marienschlucht-in-diesem-jahr-weiter;art372434,12316868" target="_blank" title="Mehrkosten und Baupause: So geht es in der Marienschlucht in diesem Jahr weiter">Die Arbeiten in der Schlucht begannen im September 2024, wurden im Winter unterbrochen und Ende September dieses Jahres wieder aufgenommen.</a> „Effektiv haben wir bisher etwa drei Monate reine Bauzeit in der Schlucht gearbeitet“, so Schöpf. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Stahlkonstruktionen innerhalb eines Monats fertig montiert sein. Danach folgen noch die Sicherungsarbeiten – etwa das Anbringen von Netzen und Seilen. „Bis Ende des Jahres gehen wir davon aus, dass wir fertig sind“, sagt Schöpf optimistisch.</p> <p>Wer die Marienschlucht künftig wieder besuchen will, sollte allerdings gut zu Fuß sein. „Der neue Steg ist nicht barrierefrei“, stellt Schöpf klar. „Man sollte trittsicher sein, eine gewisse Kondition mitbringen und gutes Schuhwerk tragen.“ Für Rollstühle oder Hunde sei der Weg eher nicht geeignet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Marienschlucht Tunnel Bauwerk Brücke thema-verkehr-autoverkehr thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stahl statt Holz: Wie die Sanierung der Marienschlucht voranschreitet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:49:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junge Stimmen aus dem Hegau: Zwei Nachwuchskandidaten stellen sich der Pfarreiratswahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/junge-stimmen-aus-dem-hegau-zwei-nachwuchskandidaten-stellen-sich-der-pfarreiratswahl;art372461,12501488 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.  ]]></description>
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          Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.



        <p>Die Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau können am Sonntag, 19. Oktober, den neuen Pfarreirat wählen. Dieses Gremium berät die Gemeinde in zentralen Fragen – von der Planung von Gottesdiensten über Veranstaltungen bis hin zu Projekten innerhalb der Pfarrgemeinschaft. „Mit der Wahl hat jede katholische Person die Möglichkeit, aktiv die Arbeit in ihrer Pfarrei mitzugestalten“, schreibt die Katholische Kirchengemeinde Bodensee-Hegau auf ihrer Website.</p> <p>Unter den 30 Kandidierenden für die 22 Sitze in den Stimmbezirken Krebsbachtal, Radolfzell, Stockach, See-End, Hohenfels und Höri stechen zwei junge Menschen hervor: Die 17-jährige Nicole Heine aus Mainwangen und der 18-jährige Nico Kuhn aus Radolfzell. Beide wollen frischen Wind und vor allem die Perspektive der jungen Generation in die Pfarrei einbringen.</p> <h2>Nicole Heine für Stockach</h2> <p>Nicole Heine kandidiert im Stimmbezirk Stockach. Sie ist mit 17 Jahren die jüngste Kandidatin im Raum Stockach, in dem fünf der sieben Bewerber in den Pfarreirat gewählt werden können. Die Motivation für ihre Kandidatur kam aus der Familie: „Wenn ich das von mir alleine hätte entscheiden müssen, hätte ich nie gedacht, dass ich mich für die Pfarreiratswahl aufstellen lasse. Aber eigentlich ist es eine coole Aktion, dass auch junge Leute unter 18 Jahren schon reingewählt werden dürfen“, sagt Nicole.</p> <p>Seit 2019 engagiert sie sich als Ministrantin in der Gemeinde Mühlingen. Seit 2020 ist sie Oberministrantin und teilt die Dienste ein. Darüber hinaus leitet sie die Oberministrantenrunde der Seelsorgeneinheit Stockach, in der sich etwa 20 Oberministranten treffen. Nicole beschreibt ihr Engagement mit klarer Überzeugung: „Die Gemeinschaft. Ich finde es schön, wenn die Menschen zusammenhalten, gemeinsam Gottesdienst feiern und die Nähe zu Gott spüren.“</p> <p>Ein zentrales Anliegen von Nicole ist, die Jugend in der Kirche stärker einzubeziehen: „Ich möchte, dass die Jugend auch mal angehört wird. Wenn man den Begriff Kirche hört, wird der oft mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Aber ich möchte, dass die jungen Menschen motiviert werden und die Kirche moderner wird – zum Beispiel bei Liedern“, betont sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie die Pfarreieartswahl abläuft</span><span>Die Pfarreiratswahl findet in den einzelnen Stimmbezirken statt. Wahlberechtigt sind alle pfarrangehörigen Katholiken ab 16 Jahren, die ihr Stimmrecht persönlich ausüben können. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in der Regel über ihre Eltern die Möglichkeit zu wählen, wobei das Stimmrecht gemeinsam ausgeübt werde. Auch außerhalb der Pfarrei lebende Katholiken können wahlberechtigt sein, wenn sie aktiv am Gemeindeleben teilnehmen und auf Antrag das Wahlrecht gewährt bekommen, so die Katholische Kirchengemeinde Hegau-Bodensee. Die Mitglieder des Pfarreirates werden direkt gewählt – die Amtszeit beträgt in der Regel vier Jahre. In manchen Diözesen, wie z. B. Fulda, ist das passive Wahlrecht bereits ab 16 Jahren möglich, in anderen, wie Limburg, erst ab 18 Jahren. Das Wahlverfahren könne entweder in Wahllokalen oder per Briefwahl erfolgen, je nach Regelung der jeweiligen Diözese.</span></label></div> <p>Neben ihrem Engagement in der Kirche ist Nicole noch in der Jugend- und aktiven Feuerwehr aktiv, spielt Querflöte in der Kirchenband „Music for Hope“ sowie im Musikverein Mühlingen. Nebenbei macht sie eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin. „Aber ich denke, das ist gut zu managen. Wenn es einem Spaß macht, ist es kein Problem, das unter einen Hut zu bekommen“, erklärt sie.</p> <p>Auch ihr Umfeld habe sich begeistert von ihrem Engagement gezeigt: „Meine Familie und Freunde finden es voll cool. Auch die Leute, die es mitbekommen haben, kommen sie auf mich zu und sagen: Oh, du hast dich aufstellen lassen – endlich jemand Junges, der motiviert ist.“</p> <h2>Nico Kuhn für Radolfzell</h2> <p>Auch Nico Kuhn aus Radolfzell bringt seine Jugendperspektive in die Pfarreiarbeit ein. Er kandidiert für den Stimmbezirk Radolfzell und ist 18 Jahre alt. Seit seinem neunten Lebensjahr engagiert er sich als Ministrant im Radolfzeller Münster und ist zusätzlich politisch im Jugendgemeinderat der Stadt Radolfzell aktiv. „Da dachte ich, das Gleiche mache ich jetzt auch für die Pfarrei, um auch etwas in der Kirche bewegen zu können“, erzählt er.</p> <p>Nico Kuhn sieht den Pfarreirat als ideale Plattform, um die Kirche zu prägen: „Der Pfarreirat ist meiner Meinung nach die beste Chance, die Kirche mitzugestalten, sie wieder attraktiver zu machen und die Menschen wieder in die Kirche und zu Veranstaltungen zu ziehen.“ Dabei betont er die Notwendigkeit, die Kirche stärker zu öffnen und präsenter zu sein – auch in sozialen Medien: „Ich denke, die Kirche müsste noch offener werden und sich wieder stärker in die Mitte der Gesellschaft rücken.“</p> <p>Sein Fokus liegt auf der Integration junger Menschen: „Es ist mir wichtig, dass wir wieder junge Menschen in die Kirche zurückholen, damit sie sich engagieren und einbringen können. Außerdem möchte ich die Menschen in der Pfarrgemeinde vertreten, ihre Anliegen und Rückmeldungen einbringen“, sagt Kuhn abschließend.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junge Stimmen aus dem Hegau: Zwei Nachwuchskandidaten stellen sich der Pfarreiratswahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 12:43:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bummeln und Stöbern im historischen Zollhaus: Das gibt es bei der Galerie Augenweide  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/bummeln-und-stoebern-im-historischen-zollhaus-das-gibt-es-bei-der-galerie-augenweide;art372434,12500548 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zollhaus gibt es ab dem 22. Oktober ein breites Angebot an Kunsthandwerk. Die Galerie Augenweide versammelt 30 mehr als Künstlerinnen und Künstler.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Zollhaus gibt es ab dem 22. Oktober ein breites Angebot an Kunsthandwerk. Die Galerie Augenweide versammelt 30 mehr als Künstlerinnen und Künstler.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/bummeln-und-stoebern-im-historischen-zollhaus-das-gibt-es-bei-der-galerie-augenweide;art372434,12500548]]></guid>
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        Im Zollhaus gibt es ab dem 22. Oktober ein breites Angebot an Kunsthandwerk. Die Galerie Augenweide versammelt 30 mehr als Künstlerinnen und Künstler.



        <p>Zieht draußen der Herbst ein, wird es Zeit, es sich drinnen gemütlich zu machen. Schöne Dekorationsstücke, edle Unikate aus allen Bereichen des Kunsthandwerks, Schönes und Nützliches sowie kleine und große Geschenke gibt es bei der mittlerweile 19. Ausgabe der Galerie Augenweide im Zollhaus Ludwigshafen.</p> <p>Die Organisatoren Jürgen Mayer und Veronika Jäger präsentieren von Mittwoch, 22. Oktober, bis Sonntag, 2. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr über 30 Kunsthandwerker auf drei Etagen. Beim Bummeln und Stöbern stoßen Besucher garantiert auf ein neues Lieblingsstück. Im Dachgeschoss besteht die Möglichkeit, zahlreiche Leckereien wie Aufstriche, Feinkost, Eierlikör, Schokolade und Kaffee zu probieren. Zur Stärkung zwischendurch bietet die Zollhausgastronomie Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen an.</p> <h2>Aussteller setzen viel Wert auf gute Präsentation</h2> <p>Der Aufbau erfolgt an den beiden Tagen vor der Eröffnung. Jürgen Mayer sagt, er geschehe mit viel Liebe und Aufwand, die Aussteller seien teils einen ganzen Tag damit beschäftigt. Am Mittwoch geht es dann direkt um 10 Uhr los. Vertreter der Gemeinde, Sponsoren und geladene Gäste treffen sich abends zur internen Vernissage.</p> <p>Vier der Aussteller mischen erstmals bei der Galerie Augenweide mit: Bettina Kohlen aus Korntal-Münchingen mit einzigartigen Keramikskulpturen, Angela Schwabe aus Epfendorf mit stilvollen Floristik- und Upcycling-Ideen, Cornelia Pikal aus Reutlingen mit einer riesigen Bandbreite an Filzprodukten und Noah Droxner aus Wald, der kunstvolle Altholzobjekte anbietet.</p> <p>Bettina Kohlen berichtet, sie sei als Ausstellerin beim Keramikmarkt in Überlingen von einer Kundin auf die Veranstaltung im Zollhaus aufmerksam gemacht worden und habe sich kurzfristig beworben. Sie erhoffe sich ein weiteres Publikumsfeld und die Vernetzung mit anderen Ausstellern, denn sie wolle gerne am Bodensee Fuß fassen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Praktische Hinweise zum Besuch</span><span>Der Eintritt zur Galerie Augenweide ist frei. Jeder Standbetreiber zahlt eine geringe Grundgebühr. Davon wird die Zollhausmiete finanziert. Besucher, die etwas kaufen möchten, gehen zur Zentralkasse. Dort sitzen Jürgen Mayer und Veronika Jäger. Sie haben zwei Kartenlesegeräte angeschafft, sodass auch Kartenzahlung möglich ist. Wer im Vorfeld Geld sparen möchte, parkt auf einem der eher seefernen Parkplätze deutlich günstiger als direkt am Zollhaus. Informationen zu Parkmöglichkeiten gibt es unter www.bodman-ludwigshafen.de.</span></label></div> <p>Luise Zitt, eine junge Korbmacherin aus Konstanz, war erstmals bei der diesjährigen Sommer-Augenweide dabei. Jetzt wird sie für Vorführungen der Flechttechnik am Freitag, 24. Oktober, und Samstag, 25. Oktober, vor Ort sein.</p> <h2>Seife des Ehepaar Laepple ist sehr gefragt</h2> <p>Ein Aussteller-Paar hebt Jürgen Mayer explizit hervor: „Ruth und Eberhard Laepple vom Lagerhaus an der Lauter in Gomadingen-Dapfen sind für uns etwas ganz Besonderes. Sie haben tatsächlich an allen 32 Veranstaltungen, also Sommer-Augenweide und Galerie Augenweide, teilgenommen.“ Viele Besucher kämen gleich am ersten Tag und kauften 20 Seifen, weil sie die gute Qualität zu erschwinglichen Preisen schätzten, so Mayer lachend.</p> <p>Eberhard Laepple erwidert das Kompliment: „Es gibt viele Besonderheiten, die diese Veranstaltung auszeichnen: Die hohe Qualität der Künstler, das besondere Ambiente außen und innen, die gute Organisation der Veranstalter und die hervorragende Betreuung unserer Waren sowie die gute Werbung im gesamten Bodenseeraum.“ Neben ihrer Seifenmanufaktur sind sie wieder mit ihrer Chocolaterie und Kaffeerösterei vertreten.</p> <h2>Besucher können in Ruhe bummeln</h2> <p>Nicht alle Anbieter sind die ganze Zeit vor Ort, manche kommen nur tageweise ins Zollhaus. Auf allen drei Etagen sind jedoch stets Aussteller und Ansprechpartner, die den Besuchern helfend und beratend zur Seite stehen. Jürgen Mayer erklärt: „Die Aussteller schauen gegenseitig nach ihren Ständen, das funktioniert reibungslos. Viele Besucher genießen es auch, in Ruhe zu stöbern.“ Kunsthandwerk sei schließlich etwas Sinnliches, etwas zum Begreifen. Mit einem Augenzwinkern verrät er noch, dass die Flächen zollhausintern videoüberwacht werden.</p> <p>Während im Sommer viele Touristen kommen, nährt sich das Publikum der Galerie Augenweide eher aus der Region. Veronika Jäger kennt aber auch Besucher, die ihren Urlaub extra so legen, dass sie teilnehmen können. „Wir haben ein sehr treues Publikum. Die Leute kommen immer wieder, manche sogar mehrfach in den zwölf Tagen.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bummeln und Stöbern im historischen Zollhaus: Das gibt es bei der Galerie Augenweide]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 14:54:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rückkehr 2026? Stadträte kämpfen um Zukunft der "Seegold"-Winterfähre  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/rueckkehr-2026-stadtraete-kaempfen-um-zukunft-von-bodensee-winterfaehre-zwischen-ueberlingen-und-konstanz;art372495,12499849 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Linie zwischen Wallhausen und Überlingen ruht bis zum Frühjahr. Viele Pendler erleben in diesen Tagen einen zähen Arbeitsweg. Konstanzer Gemeinderäte wollen nun herausfinden, ob und wie der Betrieb zurückkehrt.  ]]></description>
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          Die Linie zwischen Wallhausen und Überlingen ruht bis zum Frühjahr. Viele Pendler erleben in diesen Tagen einen zähen Arbeitsweg. Konstanzer Gemeinderäte wollen nun herausfinden, ob und wie der Betrieb zurückkehrt.<br>
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        Die Linie zwischen Wallhausen und Überlingen ruht bis zum Frühjahr. Viele Pendler erleben in diesen Tagen einen zähen Arbeitsweg. Konstanzer Gemeinderäte wollen nun herausfinden, ob und wie der Betrieb zurückkehrt.



        <p>Während das Thema im Überlinger Gemeinderat erledigt sein dürfte, steht es in Konstanz auf der Agenda. In nichtöffentlicher Sitzung wollen sich die Fraktionen auf Antrag der CDU am Donnerstag, 16. Oktober, im Haupt-, Finanz- und Klima-Ausschuss die bisherige Finanzierung im Detail anschauen. Sie wollen Modelle ausloten, wie sich die Verbindung wiederbeleben lassen könnte. Was dabei herauskommt, ist ungewiss. Sicher ist nur: Von Oktober 2025 bis April 2026 fährt die Fähre nicht.</p> <p>Als die Städte Konstanz und Überlingen Mitte August <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/bodensee-faehre-seegold-winterbetrieb-zwischen-ueberlingen-und-wallhausen-eingestellt;art372495,12462275" target="_blank" title="„Seegold“-Fähre: Einstellung des Winterbetriebs zwischen Überlingen und Wallhausen">das Ende des Winterfährbetriebs zwischen Wallhausen und Überlingen</a> verkündeten, verwiesen sie in ihrer Mitteilung auf „leistungsfähige Alternativen im öffentlichen Nahverkehr“. Aber diese leistungsfähigen Alternativen gibt es kaum. Es hapert an Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, und selbst wenn Bus und Bahn fahren wie geplant, dauert die Fahrt deutlich länger als die auf direktem Weg über Wasser: Das erklären übereinstimmend alle vom SÜDKURIER befragten Pendlerinnen und Pendler, die nun eine leistungsfähige Alternative bräuchten.</p> <h2>Jetzt pendeln Autos</h2> <p>Als unmittelbares Resultat der gestrichenen Winterfähre pendeln seit dem 5. Oktober einige Autos mehr zwischen Konstanz und Überlingen. Am Steuer: diejenigen, die bislang mit der Fähre über den See gefahren sind. „Ich habe keinen Plan B“, sagt beispielsweise Olivia Schnepf, die in Überlingen als Kulturreferentin im Augustinum arbeitet. Den Weg zur und von der Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu absolvieren, würde nach ihrer Einschätzung auf „ein tägliches Scheitern“ hinauslaufen.</p> <p>Betroffen ist auch Landschaftsplaner Daniel Hersperger. Mit seinen Kolleginnen Clarissa Huber und Miriam Lorenz bildet er aktuell eine Fahrgemeinschaft und pendelt mit dem Auto zwischen Überlingen und Konstanz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die „Seegold“</span><span>Die Fähre „Seegold“ wird nicht verkauft. Im Sommer hatte es unter Beobachtern der Bodensee-Schifffahrt Spekulationen ausgelöst, als das 2015 gebaute 32-Meter-Schiff in einem Verkaufsportal auftauchte. „Preis auf Anfrage“ stand dort für einige Wochen. Dieses Inserat ist mittlerweile gelöscht. Der in Konstanz-Wallhausen ansässige Fährbetreiber Giess &amp; Giess bestätigte gegenüber dem SÜDKURIER, dass das Schiff Teil seiner Flotte bleibt. Das Unternehmen hat schon einige „Seegold“-Fahrten für 2026 angekündigt.</span></label></div> <p>Aus Sicht aller Betroffenen ist der Rückgang der Pendlerzahl im Lauf der vergangenen Jahre zumindest teilweise hausgemacht. Unter anderem wegen der ausgedünnten Fahrzeiten habe sich eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, erklärt Nicole Radzuweit aus Konstanz, die in Überlingen als Lehrerin arbeitet. Seitdem frühmorgens kein Schiff aus Überlingen mehr gefahren sei, hätten etwa Schüler und Studierende anderweitig auf die andere Seeseite kommen müssen.</p> <h2>Ein pendelnder Wasserbus?</h2> <p>Wenn es um Alternativen geht, sehen die Pendler die Suche nach einem Weg übers Wasser nicht ausgeschöpft. Könnte im Winter ein kleineres Schiff fahren? Könnte die Verbindung Teil des ÖPNV sein? Sind andere Betreiber denkbar? Oder könnte am Ende der in Konstanz geplante Wasserbus unter der Woche ganzjährig über den See pendeln? Diese und andere Fragen haben die Pendler an ihre Abgeordneten in den politischen Gremien gegeben.</p> <h2>Erhalt der Winterfähre wäre „wünschenswert“</h2> <p>Im Überlinger Gemeinderat wird das Thema voraussichtlich nicht neu aufkommen. „Wünschenswert“ wäre der Erhalt der Winterfähre durchaus, sagt Rainer Röver (SPD) auf Anfrage des SÜDKURIER. Aber es sei, auch vor dem Hintergrund anderer Belastungen und Verpflichtungen, nicht länger finanzierbar. Wegen der zu erwartenden Kosten haben schon im Frühsommer die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) abgewunken, als die Stadt Konstanz anfragte, ob sie den Winterbetrieb übernehmen könnten.</p> <p>Dagegen postete die Konstanzer CDU wenige Tage nach der Mitteilung der beiden Städte auf Facebook: „Wir fordern Klarheit!“ Der Fährbetrieb zwischen Wallhausen und Überlingen habe schließlich eine beinahe historische Dimension, sagt Stadtrat Roger Tscheulin auf Anfrage. Ziel der Beratung müsse jetzt sein, die genauen Rahmenbedingungen auszuloten und, wenn möglich, den Betrieb aufrechtzuerhalten oder im Winter 2026/2027 neu zu beginnen. Das sei aber „extrem anspruchsvoll“, sagt Tscheulin.</p> <h2>„Gehört in ein demokratisches Gremium“</h2> <p>Parteiübergreifend fühlen sich die Fraktionen im Konstanzer Rat vom Alleingang der Stadtverwaltungen vor den Kopf gestoßen. „So eine Entscheidung gehört in ein demokratisches Gremium“, erklärt Niklas Becker (FGL&amp;Grüne) und kritisiert die „Intransparenz“. Weder habe es vor der Entscheidung Informationen oder eine Sitzung gegeben.</p> <p>Intransparenz war auch in früheren Verhandlungen zwischen den Kommunen und der Betreiberfirma ein Thema. Die Zahlen zum defizitären und zuschussbedürftigen Winterbetrieb hat die Betreiberfirma Giess&amp;Giess stets offengelegt, die zum Sommerbetrieb nicht. In der jüngsten Verhandlungsrunde soll Giess ein Vielfaches der bisherigen 5600 Euro monatlichen Zuschusses für den Winterbetrieb gefordert haben. Auf Anfrage des SÜDKURIER wollte sich die Betreiberfirma nicht zum Thema Winterfähre äußern.</p> <p>Die Konstanzer Stadträte sehen Optionen, das Thema lösungsorientiert anzugehen. Tscheulin will erst einmal alle Zahlen sehen und überdies den Fährbetrieb zwischen Wallhausen und Überlingen als „ganzes Thema“ betrachten. Ähnlich sieht es Becker, der meint, mit dem separaten Sommerbetrieb habe sich der Betreiber „die Rosine herausgepickt“. Stattdessen will Becker „das Gesamtpaket betrachten“. Und zur Not „Druck ausüben“. Einen Hebel dafür sieht er in der Wallhauser Anleger-Infrastruktur. Die sei in kommunaler Hand.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rückkehr 2026? Stadträte kämpfen um Zukunft der "Seegold"-Winterfähre]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:28:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen Zeitdruck und Lebensgefahr: Wie das "Karottenballett" die B31 fit hält  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/karottenballett-auf-der-b31-wie-strassenarbeiter-taeglich-ihr-leben-riskieren-19-10-25;art372495,12499262 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.  ]]></description>
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          Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.



        <p>Sie bewegen sich im Takt auf der B31 und vollziehen ein präzises Zusammenspiel auf engem Raum, während Lastwagen im Halbmeterabstand vorbeidonnern. Im Wiener Schmäh werden die Straßenarbeiter liebevoll „Karottenballett“ genannt – ein Begriff, über den Michael Martin lächelt. Doch der Job, den seine Kollegen an diesem Tag erledigen, ist alles andere als leichtfüßig. „Ein Schritt kann der letzte sein“, sagt der Leiter der Straßenmeisterei Überlingen. Lastwagen donnern mit 70 oder 80 Stundenkilometern vorbei, manchmal mit kaum einem Meter Abstand.</p> <p>Zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und Herbst, steht auf der B31-neu zwischen Überlingen und Stockach eine Generalpflege an. Auf einer Strecke von 10,5 Kilometern werden sämtliche Arbeiten gebündelt: Mäharbeiten, Gehölzpflege, das Freilegen von Entwässerungsschächten und Verkehrszeichen, der Austausch beschädigter Leitpfosten und kleinere Sanierungen an der Fahrbahn. Auch Brücken und Grünbrücken werden gereinigt, Moos aus den Fugen gekratzt, Wildschutzzäune kontrolliert.</p> <h2>Straßenmeisterei auf der B31: „Wir machen das ja für die Verkehrsteilnehmer“</h2> <p>Michael Martin koordiniert den Einsatz. Ihm ist es wichtig, die Öffentlichkeit ins Bild zu setzen. Er hebt die Stimme gegen den Verkehrslärm: „Wenn die Leute wegen eines Unfalls im Stau stecken, reagieren sie gelassen. Wenn sie wegen uns im Stau stehen, werden sie sauer. Dabei sorgen wir nur dafür, dass es keine Unfälle gibt.“</p> <p>An diesem Tag sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien Überlingen und Konstanz gemeinsam im Einsatz. Zwei Tage lang sichern sie die Bundesstraße – die Fahrbahn Richtung Stockach ist gesperrt, der Verkehr in Gegenrichtung wird an den Arbeitern vorbeigeleitet. „Wir machen das ja für die Verkehrsteilnehmer“, sagt Martin. „Damit die Entwässerung funktioniert, keine Äste in die Fahrbahn ragen und die Straße sicher bleibt.“</p> <h2>Autofahrer werden im Vorfeld informiert</h2> <p>Die Arbeiten werden im Vorfeld breit angekündigt – mit Pressemitteilungen, auf Social Media und über Infotafeln an der Strecke. „Mehr Information können wir kaum bieten“, sagt Martin. „Und am Ende profitieren ja alle davon, wenn die Straße sicher bleibt.“</p> <p>Michael Martin leitet seit 2021 die Straßenmeisterei Überlingen. „Viele wissen gar nicht, was wir alles machen“, sagt er. „Für die meisten sind wir nur die, die Stau verursachen. Aber ohne unsere Arbeit wäre die Straße bald nicht mehr befahrbar.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hintergrund B31 und Straßenmeisterei</span><span>Insgesamt sind am 14. und 15. Oktober 33 Beschäftigte der Straßenmeistereien Überlingen und Konstanz bei den Arbeiten beteiligt. Die Straßenmeisterei betreut im Regelbetrieb ein Streckennetz von 216 Kilometern an Bundes- und Kreisstraßen. Der Verkehr auf der B31 zählt täglich im Schnitt über 22.000 Fahrzeuge, darunter knapp 3000 Lkw. Während der Arbeiten wird die Fahrtrichtung Überlingen–Stockach gesperrt, der Verkehr in Gegenrichtung vorbeigeleitet. Die Umleitung führt über Aufkirch, die alte B31 und Sipplingen nach Ludwigshafen.</span></label></div> <h2>Autofahrer ignorieren Absperrungen</h2> <p>Dabei erleben die Straßenwärter immer wieder, dass Autofahrer Absperrungen ignorieren oder umfahren. „Manche haben kein Interesse mehr an Beschilderung“, sagt Martin. „Darum stellen wir zusätzlich zu den Schranken noch Hütchen auf, um sie wirklich zu stoppen.“</p> <p>Oft müssen sich seine Männer (aktuell arbeiten keine Frauen in der Überlinger Straßenmeisterei) auch Beschimpfungen gefallen lassen. „Wir werden gefragt, warum wir das ausgerechnet jetzt und nicht nachts machen“, erzählt Martin. „Aber mit Stirnlampe Mäharbeiten erledigen? Das wäre zu gefährlich.“</p> <p>Deshalb bündeln die Straßenmeistereien ihre Arbeiten in zwei konzentrierte Einsätze pro Jahr. „Unsere Leute haben Familien, und wir wollen niemanden gefährden. Wir sind froh, wenn alle abends gesund wieder heimkommen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:43:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[80-jährige Autofahrerin übersieht beim Abbiegen einen Radfahrer – und verletzt ihn  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/80-jaehrige-autofahrerin-uebersieht-beim-abbiegen-einen-radfahrer-und-verletzt-ihn;art372434,12498548 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Unfall ereignete sich auf der B34 zwischen Ludwigshafen und Epasingen auf der Höhe des Campingplatzes Schachenhorn. Der 66-jährige Radfahrer musste danach ins Krankenhaus.  ]]></description>
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          Der Unfall ereignete sich auf der B34 zwischen Ludwigshafen und Epasingen auf der Höhe des Campingplatzes Schachenhorn. Der 66-jährige Radfahrer musste danach ins Krankenhaus.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Unfall ereignete sich auf der B34 zwischen Ludwigshafen und Epasingen auf der Höhe des Campingplatzes Schachenhorn. Der 66-jährige Radfahrer musste danach ins Krankenhaus.



        <p>Eine Autofahrerin hat bei einem Unfall auf der Bundesstraße 34 zwischen Ludwigshafen und Espasingen am Sonntagnachmittag einen 66-jährigen Radfahrer übersehen und verletzt.</p> <p>Laut einer Pressenotiz der Polizei bog die 80-jährige Fahrerin gegen 17 Uhr mit ihrem Nissan auf Höhe des Campingplatzes Schachenhorn nach links in eine Einfahrt ab. Dabei habe sie den 66-Jährigen, der auf ihr auf dem Radweg mit einem Pedelec entgegenkam, übersehen und erfasst.</p> <p>Der Radler stürzte infolge der Kollision und zog sich Verletzungen zu, schreibt die Polizei weiter. Ein Rettungswagen habe ihn in ein Krankenhaus gebracht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall B34 Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Straßenverkehrsrecht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[80-jährige Autofahrerin übersieht beim Abbiegen einen Radfahrer – und verletzt ihn]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:09:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein lebendiges Haus für alle: Große Eröffnungsfeier des Kinder- und Familienzentrums St. Michael  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/ein-lebendiges-haus-fuer-alle-grosse-eroeffnungsfeier-des-kinder-und-familienzentrums-st-michael;art372434,12498446 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das neue katholische Kinder- und Familienzentrum St. Michael in Bodman-Ludwigshafen ist offiziell eröffnet worden. Es soll ein Ort der Gemeinschaft werden, nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie.  ]]></description>
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          Das neue katholische Kinder- und Familienzentrum St. Michael in Bodman-Ludwigshafen ist offiziell eröffnet worden. Es soll ein Ort der Gemeinschaft werden, nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie.<br>
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        Das neue katholische Kinder- und Familienzentrum St. Michael in Bodman-Ludwigshafen ist offiziell eröffnet worden. Es soll ein Ort der Gemeinschaft werden, nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie.



        <p>Der Weg zum neuen Kindergarten in Ludwigshafen war nicht kurz. Doch nun steht ein modernes und zukunftsfähiges Gebäude, auf welches alle Beteiligten mit Stolz blicken. Die warme Atmosphäre der Räume des Kinder- und Familienzentrum St. Michael, in dem die Kinder spielen und lernen sollen, wurde auch auf die Feier zur offiziellen Eröffnung übertragen. Zu dieser waren zahlreiche Gäste aus der Kirchengemeinde, der Gemeindeverwaltung sowie Freunde und Helfer gekommen, die von Michaela Gesell, stellvertretende Leiterin der Verrechnungsstelle der Erzdiözese Freiburg und in Radolfzell für mehrere Kitas geschäftsführend zuständig, begrüßt wurden.</p> <h2>Gute Zusammenarbeit aller Akteure</h2> <p>Neben ihr hieß auch Claudia Böttinger, Leiterin des Kindergartens St. Michael, die Besucher willkommen. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Schmidt erinnerte in seiner Festrede an den langen Weg bis zum Neubau, Bürgermeister Christoph Stolz betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche, und Pfarrer Nikolaus Böhler segnete schließlich die neuen Räume.</p> <p>Nach dem Abriss des alten Kindergartens, der einst drei Gruppen beherbergte, entstand in den vergangenen Jahren ein modernes Gebäude mit Platz für bis zu fünf Gruppen. Der Prozess begann 2023, der Betrieb startete bereits im Mai dieses Jahres. „Jetzt haben wir ein Haus, das für die Zukunft gebaut ist“, sagt Michaela Gesell. Das Zentrum bietet rund 100 Plätze, davon 30 Ganztagsplätze – ein Angebot, das bereits fast vollständig genutzt wird.</p> <p>Doch das neue Zentrum sei weit mehr als ein Kindergarten, so Gesell. Es verstehe sich als Ort der Begegnung – auch für Eltern und Familien. Im Elterncafé, bei Vorträgen oder beim gemeinsamen Basteln zur Adventszeit solle Gemeinschaft wachsen. „Der Speisesaal ist multifunktional nutzbar – das Haus ist auf Familienleben ausgelegt“, so Gesell. Die Geschäftsführerin sieht das Zentrum als Beitrag zur Präsenz der Kirche im Alltag junger Familien, zugleich offen für alle. „Jeder Mensch soll frei sein – und die Kinder dürfen selbst wählen. Wichtig ist uns die Nächstenliebe und die Freude am gemeinsamen Leben“, sagte sie.</p> <p>Und dass dieser Ort in der Gemeinde breite Unterstützung findet, freue sie besonders. „Das neue Haus genießt große Akzeptanz – und die ganze Gemeinde spürt meiner Meinung nach die Bereicherung.“ Auch beim Thema Personal zeigt sich Gesell optimistisch: „Ich kann nicht klagen – vieles läuft über Mundpropaganda, und das funktioniert wunderbar.“</p> <p>Seit über zehn Jahren trägt Gesell Verantwortung für die Kitas der Region. Doch sie lenkt den Blick schnell zurück auf das Wesentliche: „Im Mittelpunkt stehen die Kinder – und ihre Familien. Denn dieser Ort soll einer sein, da, wo gut Leben ist.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Evangelische Kirche" Kindergarten "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-religion thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein lebendiges Haus für alle: Große Eröffnungsfeier des Kinder- und Familienzentrums St. Michael]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:11:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?  ]]></description>
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          Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?<br>
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        Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?



        <p>Erst die Berge können den Blick über den See im Herbst aufhalten. Die Landschaft mit ihrer blau-grün dominierten Farbpallette im Frühherbst dehnt sich in die Weite. Ganz still liegt der See eingefasst von den sanften Ausläufern des Ufers, während sich im Hintergrund die Alpen erheben. Das Panorama ist nicht nur beeindruckend anzuschauen, es gibt auch physikalische Gründe dafür. Die Zusammenhänge des Spiels aus Luft und Licht erklärt Meteorologe Jürgen Schmidt.</p> <h2>„Je trockener die Luft, desto besser die Sicht.“</h2> <p>Dass der Blick im Herbst oft weiter ist als im Sommer, hängt mit der Reinheit der Luft zusammen. Jürgen Schmidt erläutert: „Je trockener oder sauberer die Luft, desto besser die Sicht.“ Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagere sich ebendiese Feuchtigkeit an den kleinen Luft- und Schmutzteilchen ab. Diese sogenannten Aerosole werden dadurch größer. Mit der Zeit wird die Sicht zunehmend schlechter und es bildet sich Nebel. Das Gegenteil ist der Fall bei trockener Luft.</p> <p>Im Herbst kommt es laut Meteorologen Jürgen Schmidt häufiger zum Föhn. „Bei Föhn ist die Luft sehr trocken, und die Sicht entsprechend gut“, erklärt er. Zudem kommen die ersten Kaltlufteinbrüche. Die Kaltfronten beseitigen die vorher noch vorhandene alte und recht schmutzige Luft und bringen neue, saubere und frische Luft zum Bodensee. Die Meeresluft ist noch etwas sauberer, als wenn sie vom Land kommt, erläutert Schmidt.</p> <h2>Bald kommt der Nebel wieder</h2> <p>Im Winter könne der Blick zwar mitunter noch klarer sein als jetzt. Hochdruck und windschwache Lage führen wegen des hohen Feuchtepotenzials des Sees zu Nebel. Vor allem bei Windstille. Noch ist die Sonne kräftig genug, um gegen die Feuchtigkeit anzukommen. „Die Nebeldecke wird noch weggeheizt“, erklärt Schmidt.</p> <p>Wenn die Sonne im Winter flacher steht, nehme ihre Energie jedoch ab. Dann brauche es Kaltluft, um den Nebel wegzublasen. Dabei gilt: „Kaltfronten vom Westen sind gut für die Sicht, da sie vom Meer herkommen.“ Zusammengefasst: Klare Luft bedeutet klare Sicht.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 18:02:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz ungeklärter Fragen: Gemeinderat signalisiert Unterstützung für Museum in der Torkel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/trotz-ungeklaerter-fragen-gemeinderat-signalisiert-unterstuetzung-fuer-museum-in-der-torkel;art372434,12496703 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für die Mehrheit des Gemeinderats von Bodman-Ludwigshafen ist klar: Sie wollen den Aufbau eines Museums in der Torkel in Bodman unterstützen. Doch vor allem hinsichtlich der Finanzierung gibt es noch Bedenken.  ]]></description>
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          Für die Mehrheit des Gemeinderats von Bodman-Ludwigshafen ist klar: Sie wollen den Aufbau eines Museums in der Torkel in Bodman unterstützen. Doch vor allem hinsichtlich der Finanzierung gibt es noch Bedenken.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/trotz-ungeklaerter-fragen-gemeinderat-signalisiert-unterstuetzung-fuer-museum-in-der-torkel;art372434,12496703]]></guid>
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        Für die Mehrheit des Gemeinderats von Bodman-Ludwigshafen ist klar: Sie wollen den Aufbau eines Museums in der Torkel in Bodman unterstützen. Doch vor allem hinsichtlich der Finanzierung gibt es noch Bedenken.



        <p>Es ist ein wichtiges Signal für den Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen: Die Gemeinde und der Gemeinderat wollen den Aufbau eines Heimatmuseums mit Bistro in der Bodmaner Torkel unterstützen und fördern – allerdings nicht ohne Vorbehalt. Denn hinsichtlich der Finanzen ist das Projekt einigen Gemeinderäten noch zu unsicher. Einer von ihnen sperrt sich komplett gegen die Idee einer Realisierung in der Torkel.</p> <p>Vor allem ein Punkt in der Vorlage zur Gemeinderatssitzung bereitete manchen Gemeinderäten Bauchschmerzen. So hatte die Gemeinde laut der Vorlage ursprünglich vorgesehen, für die Realisierung des Museums 250.000 Euro als Förderung beizusteuern und den Abmangel aus den laufenden Kosten, das also, was mit den Einnahmen nicht abgedeckt werden kann, bis zu einer Höhe von 18.400 Euro pro Jahr auszugleichen.</p> <h2>Es gibt Bedenken</h2> <p>Schon im Vorfeld der Sitzung hatten der Grünen-Gemeinderat Christoph Leiz sowie Sebastian Lindenmayer und Peter Alexander vom Ortsvorstand Raum Stockach in einer Stellungnahme ihre Bedenken geäußert. Sie sehen in der Kalkulation einige Lücken und hatten gefordert, keine Entscheidung zu treffen, wenn wichtige Fragen noch ungeklärt sind.</p> <p>Bürgermeister Christoph Stolz betonte zu Beginn der Diskussion, dass er wisse, dass die Haushaltslage der Gemeinde durchaus angespannt ist. Dennoch wolle er die Chance, ein Heimatmuseum in der Torkel aufzubauen, nutzen. Das Konzept mit einem Bistro sehe er als tragfähig an und erachte es als wichtig, Geschichte und Kultur nach außen hin sichtbar zu machen. Gleichzeitig betonte er, dass eine Entscheidung gegen das Museum in der Torkel das Ende des Projekts bedeuten müsse. Denn eine Realisierung im Seeum, wie es ursprünglich geplant war, sehe er nicht.</p> <h2>Fürs Museum – aber gegen die Torkel</h2> <p>Dort knüpfte der Grünen-Gemeinderat Christoph Leiz an. Er äußerte nicht nur Bedenken wegen der Finanzen, sondern machte deutlich, dass er für ein Heimatmuseum sei – aber nicht in der Torkel. „Ich werde nicht zustimmen, dass das Museum in die Torkel kommt“, so der Grünen-Gemeinderat. Denn dort gebe es viele Variablen, die noch für Kosten sorgen werden, so Leiz in der Sitzung. Er sei weiterhin dafür, das Museum im Seeum unterzubringen und stellte den Antrag, darüber abzustimmen. Bei der Abstimmung war er allerdings der einzige, der das Seeum gegenüber der Torkel favorisierte.</p> <p>Hinsichtlich der Finanzierung des Museums hatten aber auch andere Gemeinderäte Bedenken. Christian Pichler, CDU, wies auf die schwierige Finanzlage der Kommunen hin und sagte: „Ich glaube nicht, dass wir solch hohe Investitionen noch tätigen können.“ Allein schon die 250.000 Euro seien zu viel für den Haushalt. „Das ist eine Luxusausgabe, die nicht zur aktuellen Zeit passt“, so Pichler.</p> <h2>„Das Objekt ist genau das richtige“</h2> <p>CDU-Gemeinderat Daniel Trisner zeigte sich optimistischer. Er sagte: „Das Objekt ist genau das richtige. Ich traue der Gemeinde zu, die 250.000 Euro hinzubekommen.“ Es sei eine Investition in die Leitlinien der Gemeinde: Tourismus, Bürger und Gemeinschaft. In eine ähnliche Kerbe schlug Uwe Specht von den Freien Wählern. Er ging darauf ein, dass das Projekt schon seit 20 Jahren Thema ist und sagte: „Das ist das beste, was wir jetzt machen können, um das Kapitel abzuschließen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Gebäude</span><span>Die Bodmaner Torkel wurde laut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Jahr 1772 gebaut. In dem Gebäude seien die Ernteerträge von Obst und Wein gepresst worden – denn der Torkel bezeichnet eine große Weinpresse. Bis in die 1960er-Jahre sei der Torkel noch rege genutzt worden. 2018 und 2019 wurde das Baudenkmal mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Landesdenkmalamt komplett saniert.</span></label></div> <p>Auch Michael Koch, CDU, sah in dem Freiwerden der Torkel eine einmalige Chance, die es zu ergreifen gelte. Zwar seien 250.000 Euro viel Geld, er wolle das Projekt dennoch realisieren – allerdings unter der Voraussetzung, dass sich ein Betreiberverein engagiert und offene Fragen geklärt werden. „Entweder wir schaffen das jetzt oder gar nicht“, so der Gemeinderat.</p> <p>Bürgermeister Stolz betonte daraufhin, dass es legitim sei, zu sagen, dass sich die Gemeinde das Projekt nicht leisten könne. Er finde aber, dass das im September vorgestellte Museumskonzept zumindest eine Chance verdient habe.</p> <h2>Es gibt finanzielle Fragen</h2> <p>Auch ÖPD-Gemeinderätin Erika Zahn äußerte sich zu den Finanzen. Sie nehme die Bedenken hinsichtlich der Kosten durchaus ernst. Eine angespannte Haushaltslage dürfe aber nicht dazu führen, dass man keine Investitionen mehr tätige. Sie sehe in dem Projekt Heimatmuseum auch eine Chance dafür, die Torkel wieder erlebbar zu machen, eine Begegnungsmöglichkeit zu schaffen.</p> <p>Letztlich gab Alessandro Ribaudo, CDU, den Ausschlag. Denn auch er sah bei dem Projekt noch viele finanzielle Unwägbarkeiten. „Ich weiß nicht, wofür die 250.000 Euro letztlich ausgegeben werden“, gab er zu bedenken. Er sei zwar dafür, dem Förderverein die Unterstützung für das Museum zuzusichern. Für Zusagen finanzieller Art brauche es seiner Meinung nach aber konkretere Zahlen.</p> <p>So stimmte der Gemeinderat, bei drei Gegenstimmen, letztlich dafür, dass die Gemeinde die Realisierung eines Museums mit Bistro in der Torkel unterstützt und fördert. Zudem wolle die Gemeinde dem Förderverein dabei helfen, einen geeigneten Pächter zu finden.</p> <p>Im letzten Punkt wurden allerdings die konkreten Zahlen gestrichen. Darin heißt es jetzt, dass die Gemeinde aufgrund der Kosten- und Konzeptvorstellung 2026 entsprechende Haushaltsmittel einplant. Vor der Realisierung solle es aber noch einmal eine detaillierte Kostenberechnung geben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kulturpolitik Finanzhaushalt Kommunalpolitik thema-kultur thema-politik-lokal thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 17:01:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Baby-Wildschwein auf Abwegen: Frischling legt in Ludwigshafen den Verkehr lahm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/baby-wildschwein-auf-abwegen-frischling-legt-in-ludwigshafen-den-verkehr-lahm-und-erobert-herzen;art372434,12496574 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Tier hat am Donnerstag, 9. Oktober, in Ludwigshafen für Aufsehen gesorgt. Es erkundete laut der Polizei die Straßen – wurde aber schlussendlich von einem Jäger wieder eingesammelt. Dem wuchs es wohl schnell ans Herz.  ]]></description>
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          Das Tier hat am Donnerstag, 9. Oktober, in Ludwigshafen für Aufsehen gesorgt. Es erkundete laut der Polizei die Straßen – wurde aber schlussendlich von einem Jäger wieder eingesammelt. Dem wuchs es wohl schnell ans Herz.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Tier hat am Donnerstag, 9. Oktober, in Ludwigshafen für Aufsehen gesorgt. Es erkundete laut der Polizei die Straßen – wurde aber schlussendlich von einem Jäger wieder eingesammelt. Dem wuchs es wohl schnell ans Herz.



        <p>Eine ungewöhnliche Begegnung machten Passanten in Ludwigshafen am Donnerstagmorgen, 9. Oktober: Wie das Polizeipräsidium Konstanz berichtet, entdeckten sie ein auf der Stockacher Straße umherlaufendes kleines Wildschwein. Der Frischling habe dort kurzzeitig den Verkehr lahm gelegt und dann seinen Streifzug durch den Ort in Richtung Blütenweg fortgesetzt.</p> <p>Schlussendlich endete der Ausflug des kleinen Wildschweines in einem Vorgarten, wo es von dem durch die Polizei verständigten Jagdpächter in Obhut genommen worden sei. Bei ihm habe der Frischling vorübergehend eine Unterkunft gefunden: Nachdem das Schwein dem Jäger offensichtlich schnell ans Herz gewachsen sei, habe dieser sich dazu entschieden, das Tier einen Tag bei sich aufzupäppeln und anschließend in den Wald zu seiner Familie zurückzubringen, hieß es abschließend.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Tötungsdelikte Polizeieinsatz Fahndung thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Baby-Wildschwein auf Abwegen: Frischling legt in Ludwigshafen den Verkehr lahm]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 17:07:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Eisvogel bis Bekassine: Jetzt gibt es zwischen Bodman und Ludwigshafen seltene Vögel zu sehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/seltene-vogelgaeste-am-bodensee-eisvogel-singschwan-und-co-zwischen-bodman-und-ludwigshafen;art372434,12495769 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf ihrem Weg in den warmen Süden machen einige Vogelarten einen Zwischenstopp am Bodensee, die hier sonst nicht heimisch sind. Eine Expertin verrät, welche Vögel besonders sind und wie man sie vor die Linse bekommt.  ]]></description>
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          Auf ihrem Weg in den warmen Süden machen einige Vogelarten einen Zwischenstopp am Bodensee, die hier sonst nicht heimisch sind. Eine Expertin verrät, welche Vögel besonders sind und wie man sie vor die Linse bekommt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/seltene-vogelgaeste-am-bodensee-eisvogel-singschwan-und-co-zwischen-bodman-und-ludwigshafen;art372434,12495769]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Auf ihrem Weg in den warmen Süden machen einige Vogelarten einen Zwischenstopp am Bodensee, die hier sonst nicht heimisch sind. Eine Expertin verrät, welche Vögel besonders sind und wie man sie vor die Linse bekommt.



        <p>Der Bodensee ist das ganze Jahr über ein wahres Paradies für Vögel – Höckerschwan, Stockente, Haubentaucher und andere Arten fühlen sich hier wohl. Aktuell sind auf dem Bodensee und im Uferbereich aber auch Vogelarten zu finden, die es hier sonst nicht gibt. Denn sie machen auf ihrer langen Reise ins Mittelmeergebiet, wo sie überwintern, einen Zwischenstopp am See.</p> <p>Im Naturschutzgebiet zwischen Bodman und Ludwigshafen haben einige Vögel ihr zwischenzeitliches Domizil gefunden. Und das hat gleich mehrere Gründe, wie Lucia Fuchs weiß, die dort als Mitglied einer Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft regelmäßig Zählungen macht und das Gebiet für den Nabu betreut.</p> <p>Zum einen seien die Vögel in dem Naturschutzgebiet recht gut geschützt, zum anderen ist das Wasser dort, wo die Stockacher Aach in den Bodensee fließt, recht seicht. Dort fänden die Vögel besonders viel Nahrung, die sie aus dem Boden picken können.</p> <h2>Großer Brachvogel stochert nach Nahrung</h2> <p>Einer, der das besonders gut kann, ist der Große Brachvogel mit seinem langen gebogenen Schnabel, der an diesem Tag bei der Aachmündung auf Nahrungssuche ist, bevor er in den Süden weiterzieht. Dass er genug Futter findet, ist wichtig. Denn: „Die Vögel legen eine lange Strecke zurück, das ist mit einem riesigen Energieaufwand verbunden“, sagt Lucia Fuchs.</p> <p>Aktuell tummeln sich am und auf dem See zudem besonders viele Entenarten. Das reicht von der Schnatterente über die Krickente bis zur Reiherente. Auch Tafelente sind eine sonst eher selten am Bodensee anzutreffende Arten. Jetzt sind sie zu Hauf im Naturschutzgebiet zu finden. Manche von ihnen bleiben den Winter über hier, andere ziehen weiter, wenn sie sich sattgefressen haben.</p> <p>Vereinzelt seien auch im Sommer Tafelenten zwischen Bodman und Ludwigshafen zu finden, aber die Art brüte hier nicht mehr, so Lucia Fuchs. Viele Vögel kämen aus dem Osten, blieben hier ein paar Wochen und zögen weiter, wenn die Nahrung ausgeht. Tafelenten-Männchen sind an ihrem schimmernd braunen Kopf und den roten Augen erkennbar.</p> <h2>Auch seltene Schwäne und Küstenvögel tummeln sich am See</h2> <p>Und wer ganz genau hinsieht, entdeckt auch ganz besondere Schwäne, die über den See gleiten. Neben dem typischen Höckerschwan ist derzeit auf dem Wasser auch der Singschwan zu sehen. Erkennbar ist er vor allem an seinem gelben Schnabel.</p> <p>Der Eisvogel ist zwar das ganze Jahr über am Bodensee beheimatet, Menschen bekommen ihn dennoch selten zu Gesicht. Fuchs weiß allerdings, wo Vogelsuchende Glück haben können: in der Nähe von Biberburgen. Dort gingen die kleinen, blauen Vögel gerne auf Futtersuche.</p> <p>Auch Küstenvögel wie die Bekassine sind für das gut geschulte Auge erkennbar. Die kleinen Strandläufer mit ihrem langen, spitzen Schnabel verstecken sich gerne zwischen dem Schilf, wo sie mit ihrem braun gesprenkelten Gefieder gut getarnt sind. Anzutreffen sind sie hier nur im Herbst und Winter, wie Fuchs sagt.</p> <p>Um ganz exotische Arten wie den Flamingo am Bodensee zu finden, braucht man besonders viel Glück. Zwar verirre sich hin und wieder einer hierher. Dabei handle es sich allerdings um sogenannte Fehleinflüge, erklärt Lucia Fuchs. Sprich: Der Vogel wurde durch Winde oder ähnliches hierher getrieben, hatte aber eigentlich ein anderes Ziel. Dass sie hier heimisch werden, ist also vorerst unwahrscheinlich.</p> <h2>Worauf kommt es bei der Vogelbeobachtung an?</h2> <p>Wer selbst auf die Pirsch gehen will, braucht vor allem zwei Dinge: ein Fernglas und jede Menge Geduld. Denn viele der Vögel sind scheu und von weiterer Entfernung mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Wichtig sei beim Vögelbeobachten außerdem, dass die Tiere nicht gestört werden. Beobachter sollten also nicht zu nah hingehen.</p> <p>Generell sei die Zahl der Vögel in Fuchs‘ Gebiet etwas zurückgegangen, „aber nicht dramatisch“, so Fuchs. Damit das so bleibt, sei es wichtig, dass die Vögel weiterhin Rückzugsgebiete finden.</p> <p>Zur Vogelbeobachtung empfiehlt Lucia Fuchs zudem, für den Einstieg einen Vogelbeobachtungskurs zu machen und sich so mit den verschiedenen Arten auseinanderzusetzen. Beim Bestimmen der verschiedenen Arten können Handy-Apps wie Nabu-Vogelwelt oder die schweizerische App Birdlife helfen. Zur Vogelbeobachtung rät Lucia Fuchs, die Plattform im Naturschutzgebiet zu nutzen. Von dort aus hat man einen guten Blick auf die Aachmündung. Ein Fernglas braucht es aber auch von dort.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Tiere Naturbeobachtung Tierverhalten thema-natur-tiere thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Eisvogel bis Bekassine: Jetzt gibt es zwischen Bodman und Ludwigshafen seltene Vögel zu sehen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 16:21:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Aus menschlicher Sicht ist eine riesige Lücke entstanden“: Turnverein trauert um Klaus Lembcke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/klaus-lembcke-ist-verstorben-turnverein-ludwigshafen-trauert;art372434,12495717 ]]></link>      <description><![CDATA[  29 Jahre lang war Klaus Lembcke der Vorsitzende des TV Ludwigshafen und hat diesen maßgeblich geprägt. Mit 62 Jahren ist er Ende September einer Krebserkrankung erlegen.  ]]></description>
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          29 Jahre lang war Klaus Lembcke der Vorsitzende des TV Ludwigshafen und hat diesen maßgeblich geprägt. Mit 62 Jahren ist er Ende September einer Krebserkrankung erlegen.<br>
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        29 Jahre lang war Klaus Lembcke der Vorsitzende des TV Ludwigshafen und hat diesen maßgeblich geprägt. Mit 62 Jahren ist er Ende September einer Krebserkrankung erlegen.



        <p>Klaus Lembcke ist eigentlich aus dem Turnverein Ludwigshafen 1911 (TVL) nicht wegzudenken. Er war dort nicht nur 29 Jahre lang Vorsitzender, sondern fast sein ganzes Leben lang Teil des Turnvereins. Das weiß Alessandro Ribaudo, der als zweiter Vorsitzender des Vereins ein langjähriger Weggefährte von Lembcke war.</p> <p>Nun ist Lembcke im September nach einer Krebserkrankung gestorben. Für den Verein fällt damit eine wichtige Stütze weg. „Wir sind weiterhin arbeitsfähig, aber aus menschlicher Sicht ist eine riesige Lücke entstanden“, so Ribaudo.</p> <h2>Bei Wettkämpfen fieberte er mit</h2> <p>So sei Lembcke stets bei den Wettkämpfen der verschiedenen Gruppen des Vereins dabei gewesen und habe mitgefiebert. „Er hatte eine enge Beziehung zu den Gruppen“, sagt Ribaudo. Zudem habe er gerade bei Veranstaltungen immer einen Mammutdienst geleistet. „Das wird immer fehlen. Er war stets der Erste, der kam und der Letzte, der ging.“ Jede Anfrage, die kam, habe er stets versucht, zu ermöglichen.</p> <p>In seiner 29-jährigen Amtszeit habe Lembcke einiges erreicht. So habe er sich immer für den Anbau an die Turnhalle eingesetzt sowie eine Kooperation zwischen Schulen und dem Verein in die Wege geleitet. „Er hat für den Verein gelebt“, fasst es Ribaudo zusammen. So war Lembcke 53 Jahre lang Teil des Vereins, erst als aktiver Turner, später als wichtige Unterstützung. Zwei Jahre lang war er laut dem Verein Kassenwart, bevor er 1996 zum Vorsitzenden gewählt wurde. Dieses Amt bekleidete er bis zuletzt.</p> <h2>Lembcke war nie amtsmüde</h2> <p>Wie Ribaudo verdeutlicht, handelt es sich mit knapp 800 Mitgliedern um den größten Verein in der Doppelgemeinde Bodman-Ludwigshafen. Da bedürfe es eines großen Organisationstalents, um allen Bedürfnissen und Aufgaben gerecht zu werden. Und das habe Lembcke stets erfolgreich und mit Leidenschaft erfüllt. „Er hätte das noch 30 weitere Jahre lang gemacht“, so Ribaudo.</p> <p>Um die Nachfolge für das Amt des Vorsitzenden will sich der Turnverein aktuell noch keine Gedanken machen, die wichtigsten Aufgaben seien verteilt. Der Rest werde in einer der nächsten Sitzungen besprochen. Klaus Lembcke war neben seiner Leidenschaft für den TVL auch politisch interessiert. Bei den Kommunalwahlen 2019 stand er als Kandidat der CDU zur Wahl.</p> <p><em><strong><strong>Die Beerdigung</strong></strong> findet am Donnerstag, 9. Oktober, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Ludwigshafen statt.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Aus menschlicher Sicht ist eine riesige Lücke entstanden“: Turnverein trauert um Klaus Lembcke]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 15:56:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Lager für mehr Gemeinschaft: Andreas Zeller organisiert Zeltlager für die Feuerwehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ein-lager-fuer-mehr-gemeinschaft-andreas-zeller-organisiert-zeltlager-fuer-die-feuerwehr;art417930,12494371 ]]></link>      <description><![CDATA[  80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Andreas Zeller muss als Kreisjugendwart der Feuerwehr eine Zeltstadt planen.  ]]></description>
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          80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Andreas Zeller muss als Kreisjugendwart der Feuerwehr eine Zeltstadt planen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Andreas Zeller muss als Kreisjugendwart der Feuerwehr eine Zeltstadt planen.



        <p>Man könnte sagen: Die Zukunft der Feuerwehr in der Region liegt in seinen Händen. Als Kreisjugendwart engagiert sich Andreas Zeller (45) ehrenamtlich für den Nachwuchs der Brandbekämpfer. Während andere sonntagmorgens einen Löschtrupp etwa im Gebrauch der Atemluftflasche ausbilden, ist Zeller ein Menschenfischer.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>80 Menschen erzählen</span><span>Im Mittelpunkt unserer Serie zum Jubiläum 80 Jahre SÜDKURIER stehen Menschen, die die Region durch ihr Engagement und ihre Arbeit prägen und die Gesellschaft zusammenhalten. Und sie äußern ihre Wünsche und Ideen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf <a href="https://www.suedkurier.de/80-stimmen/" title="80 Stimmen für eine starke Region">http://www.suedkurier.de/80-stimmen</a>sammeln wir nach und nach alle Serienteile zum Nachlesen. Jede Woche erscheint mindestens ein Serienteil.</span></label></div> <p>Er weiß, dass seine Aufgabe am einfachsten ist, wenn man eine Attraktion anbieten kann. Daher ist Zellers größte, schwierigste und zugleich schönste Herausforderung, ein riesiges Zeltlager zu organisieren. Das hat ihm in diesem Jahr einiges abgefordert. Jetzt hat er Zeit für die Rückschau.</p> <h2>Zelte für 1000 Menschen</h2> <p>Dabei denkt er an ein Zeltdorf, das sich in den Sommerferien am Überlinger See zwischen Espasingen und Bodman fünf Tage lang ausgebreitet hat.</p> <p>Knapp 1000 angehende Feuerwehrleute aus dem Landkreis Konstanz schlugen dort ihre Behausungen auf – als Teilnehmer, Betreuer oder Organisatoren. Jede Gruppe hatte ihre eigene Parzelle, kenntlich gemacht mit einem Banner am Eingang. Das stärkt das Wir-Gefühl.</p> <h2>Jedes Jahr ein anderer Gastgeber</h2> <p>Der Gastgeber wechselt jedes Jahr. Dieses Mal stellten die Jugendfeuerwehren Espasingen und Bodman-Ludwigshafen das Gelände. Passend zur Geografie nannte man es „Seeend“.</p> <p>Die Suche nach einem Zeltplatz ist eine der vielen Aufgaben, die Andreas Zeller schultern muss. Angefangen hat er 1991 bei der Jugendfeuerwehr Tengen.</p> <h2>Sprachrohr der Jugendfeuerwehren</h2> <p>Seit 2019 ist er das Sprachrohr der Jugendfeuerwehren und für Veranstaltungen zuständig, welche die Ortsverbände nicht allein organisieren können – etwa das Zeltlager.</p> <p>Er beantragt Zuschüsse beim Land oder Kreisjugendring, kümmert sich um die Ausbildung der Betreuer und vertritt die Interessen der Jugendfeuerwehr in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Etwa die Hälfte seiner ehrenamtlichen Arbeitszeit steckt er in die Vor- und Nachbereitung des Lagers.</p> <h2>Feuerwehrautos aus Heuballen</h2> <p>Beruflich ist Zeller im Management eines Unternehmens in Gottmadingen tätig. Dutzende Stunden investiert der 45-Jährige in seiner Freizeit und nimmt sich für das jährliche Zeltlager sogar Urlaub. Er ist immer gerne dabei: „Es macht Spaß, für die Kinder und Jugendlichen jedes Jahr das Lager zu organisieren und sie über die Jahre aufwachsen zu sehen“, sagt der stämmige Hegauer.</p> <p>Direkt am Feldweg wurden die Besucher in diesem Jahr von zwei Feuerwehrautos begrüßt, die aus Heuballen zusammengesetzt waren. „Für die Feuerwehr ist das natürlich auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit“, sagt Zeller.</p> <p>Aber auch die Kinder und Jugendlichen freuen sich. „Für die Kinder ist das auch eine Art Wertschätzung, wenn die Eltern zu Besuch kommen. Sie brauchen das“, sagt Zeller.</p> <h2>Kampf gegen die Regennässe</h2> <p>Sein Organisationsteam musste dieses Jahr gegen die Regennässe kämpfen und organisierte Paletten, aus denen man trockene Wege legen konnte. Wegen des heftigen Regens war der Boden Tage vor Lagerstart durchnässt und weich.</p> <p>Aber es geht auch schlimmer. Vor zwei Jahren hat der Gastgeber des Lagers spontan abgesagt. Kurzfristig konnte kein passender Platz mehr gefunden werden und das Lager fiel aus. Daraus haben Zeller und sein Team gelernt. Schon jetzt steht fest, wo jeweils das Lager bis 2029 stattfinden wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie sich beteiligen</span><span>Machen Sie mit bei unserer Foto-Aktion „Zukunft leben!“. Laden Sie ein Foto von sich auf redaktion.suedkurier.de hoch und erzählen Sie uns, was Sie sich für die Zukunft wünschen. So wollen wir im Jubiläumsjahr die vielfältigen Ideen der Menschen in der Region sichtbar machen.</span></label></div> <p>Das Zeltleben in den Ferien macht Kindern und Jugendlichen klar, was eine Wehr verlangt und wie wichtig der ortsübergreifende Zusammenhalt ist.</p> <p>Früher sei das anders gewesen, meint Zeller. „Durch das Lager stärken wir das Gemeinschaftsgefühl“, betont der Jugendwart. „Wir sind sozusagen ein Landkreis in Mini.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[serie-80-stimmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Lager für mehr Gemeinschaft: Andreas Zeller organisiert Zeltlager für die Feuerwehr]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 14:55:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es wird immer weniger Urlaub auf dem See gemacht:“ Yachtclub-Präsident zieht Bilanz zur Segelsaison  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/immer-weniger-urlaub-auf-dem-bodensee-yachtclub-ludwigshafen-zieht-ernuechternde-bilanz;art372434,12494339 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wetterextreme, verändertes menschliches Verhalten und Verschlammung: Der Yachtclub Ludwigshafen hat mit immer mehr Herausforderungen zu kämpfen. Nun hofft man auf ein besseres Jahr 2026.  ]]></description>
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          Wetterextreme, verändertes menschliches Verhalten und Verschlammung: Der Yachtclub Ludwigshafen hat mit immer mehr Herausforderungen zu kämpfen. Nun hofft man auf ein besseres Jahr 2026.<br>
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        Wetterextreme, verändertes menschliches Verhalten und Verschlammung: Der Yachtclub Ludwigshafen hat mit immer mehr Herausforderungen zu kämpfen. Nun hofft man auf ein besseres Jahr 2026.



        <p>Die Segel-Saison ist vorbei, bereits am 20. September wurde im Yachtclub Ludwigshafen gemeinsam abgesegelt. Im Rückblick gab es bestimmt schon mal bessere Jahre für diejenigen, die ihre Sommer am liebsten auf dem See verbringen. Immerhin war das Frühjahr geprägt von Niedrigwasser, der Juli hingegen nass wie selten. Keine besonders guten Bedingungen für Segler. Hinzu kommt, dass sich das Urlaubsverhalten vieler verändert hat. Andreas Rietschel, Präsident des Yachtclubs Ludwigshafen, zieht eine Bilanz für die Saison 2025.</p> <p>Andreas Rietschel weiß, dass man sich trotz des wechselhaften und für Segler nicht gerade einfachen Wetters glücklich schätzen darf. Er sagt: „Im Gegensatz zu anderen Vereinen hatten wir etwas weniger Probleme mit dem Niedrigwasser, weil wir einen relativ tiefen Hafen hier in Ludwigshafen haben. Wir haben die Boote dann dementsprechend umgelegt und unseren Mitgliedern selbst die Aufgabe überlassen, zu schauen, ob ihr Platz belegbar ist oder nicht. Manche haben wir deswegen erst später eingewassert.“</p> <h2>An Problemen wird bereits gearbeitet</h2> <p>Vorausschauend wird jedoch genau an solchen Problemen bereits gearbeitet. Wer aktuell zum Beispiel am Landungsplatz in Bodman spazieren geht, wird dort auf einen großen Bagger stoßen, der Stück für Stück vom Grund des Hafens abträgt.</p> <p>„Schon vor fünf Jahren haben wir, gemeinsam mit dem Segelclub Bodman, dem Yachtclub Stockach und der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen das Nachbaggern beantragt“, erklärt Rietschel. Sprich: Aus den Häfen wird bis zu einem Meter Material aus den vorderen Bereichen herausgenommen.</p> <p>Der Präsident fährt fort: „Wir wollen, dass die Häfen auch in den nächsten Jahrzehnten noch benutzbar sind. Und wenn sich dort Stück für Stück Sedimente, zum Beispiel durch Hochwasser, ablegen, wäre das sonst vielleicht nicht mehr möglich.“</p> <h2>Für Arbeiten wird besonderer Bagger geliehen</h2> <p>Aktuell wird aber nur Baustelle für Baustelle abgearbeitet, da zum einen die Schuten begrenzt sind. Das sind die Schiffe, mit denen Schüttgut abtransportiert werden kann. Zum anderen wurde sich von der Firma Hildebrand aus Bodman extra für die Abtragung ein besonderer Bagger geliehen, der mit einer Auslage von 21 Metern lang genug ist. „Dank ihm mussten wir kaum Pfähle ziehen – gut fürs Portemonnaie und die Umwelt“, so Andreas Rietschel.</p> <p>Neben dem Niedrigwasser war es aber auch der viele Regen, der so einigen die Sommer- oder Segel-Pläne durchkreuzt hat. Das weiß auch Rietschel. „Da ging gar nichts“, erinnert sich der Präsident des Yachtclubs. „Juli ist Urlaubszeit, da kommen vor allem die Schweizer, dann die Österreicher. Aber dieses Jahr waren es wenige.“</p> <h2>Immer weniger machen Urlaub auf dem See</h2> <p>Das sei allerdings allgemein eine Beobachtung, die dem Präsidenten des Yachtclubs schon aufgefallen sei: „Es wird immer weniger Urlaub auf dem See gemacht.“ Das sehe er an den Umsätzen, die trotz erheblicher Preisanstiege gleichbleibend sind. Aber auch daran, dass es im Frühjahr deutlich einfacher sei, einen Liegeplatz zu bekommen.</p> <p>Auf dem See seien immer noch viele Boote zu sehen, doch bei vielen davon handele es sich um Tagesgäste, die mal für einen Tag ein Boot mieten würden. „Wir haben eine Freizeitgesellschaft, die mehr auf Kurzurlaub setzt und sich nicht unbedingt an etwas binden will. Und segeln ist eben mit Arbeit verbunden. Unsere Schiffe müssen ausgewassert werden, das Schiff ins Winterlager zu bringen kostet natürlich auch Geld. Im Frühling muss man es dann polieren, saubermachen, den Mast wieder stellen und, und, und.“</p> <p>Da sei es deutlich einfacher, mal schnell ein Motorboot ins Wasser zu schmeißen, eine Runde zu drehen und es dann wieder herauszunehmen.</p> <h2>Veranstaltungen fand trotz durchwachsenem Wetter statt</h2> <p>Immerhin die Veranstaltungen konnte man im Yachtclub allesamt umsetzen. Selbst das beliebte Stegfest Ende Juli. „Da hat sich wenigstens die tolle Anlage gelohnt, die wir gebaut haben“, sagt Andreas Rietschel lachend. „Da konnte man wunderbar drunter sitzen, selbst mit 120 Leuten. Und das, obwohl es in Strömen geregnet hat.“ Jetzt, im November, werden die neuen Veranstaltungspläne für 2026 gemacht. „Da hoffen wir natürlich auf eine tolle Saison. Wir leben ja schließlich im Paradies hier“, so Rietschel.</p> <p>Der Yachtclub lässt sich von einer eher durchwachsenen Saison also nicht die Pläne für die kommende Saison versauen. Schließlich besteht noch immer die Hoffnung, dass der Sommer 2026 mit besserem Wetter aufwartet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Segeln Schiffahrtsweg Seeschiff thema-verkehr-schifffahrt thema-sport-sportarten]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es wird immer weniger Urlaub auf dem See gemacht:“ Yachtclub-Präsident zieht Bilanz zur Segelsaison]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:49:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.



        <p>Unaufhörlich dröhnt der Verkehr auf der B31. Auf einer Parkbucht am Straßenrand zu stehen verdeutlicht: Dieses Rauschen hat nichts mit dem Meer zu tun. Alles verschmilzt im Geräuschbrei. Die Straße zu überqueren, wäre lebensgefährlich. Doch wenn etwa ein totes Tier auf der Fahrbahn liegt, müssten die Straßenwärter Bernhard Specker und Andreas Filsuch von der Straßenmeisterei Überlingen diesen Weg riskieren.</p> <p>Bernhard Specker schildert, wie in so einem Fall Autos und Lastwagen auf die Nebenspur ausscheren, um dem Tier auszuweichen. Damit der Verkehr buchstäblich wieder in die Spur kommt, mussten sie den Kadaver entfernen. So haben sie es jüngst mit einem Dachs erlebt, der auf der einspurigen Seite lag. Doch dort konnten Filusch und Specker nicht halten. Sie hätten die Spur blockiert. Also parkten sie an der zweispurigen Seite und warteten. Sie warteten, bis das Dröhnen kurz pausierte. Dann rannten sie auf die gegenüberliegende Fahrbahn und zogen das Tier von der Fahrbahn. Vor dem Rückweg zum Fahrzeug warteten sie wieder. Nur im Ausnahmefall würde der Verkehr runtergebremst werden.</p> <h2>Sie kennen 220 Kilometer Straße wie ihre Westentasche</h2> <p>Die Bundesstraße gehört zum Arbeitsalltag von Bernhard Specker und Andreas Filusch. Sie pflegen sie und sprechen von einem „Straßenkörper“. Seine Haut ist der Asphalt, seine Adern die Entwässerungsvorrichtungen, sein Herz der endlos pulsierende Verkehr. Dieser soll so reibungslos wie möglich laufen.</p> <p>Am Arbeitstag, an dem der SÜDKURIER beide begleitet, steht eine Kontrollfahrt an. Das bedeutet, etwa 80 Kilometer Straße zu untersuchen. Sind die Verkehrszeichen intakt? Stimmen die Umleitungen? Liegt Unrat neben der Fahrbahn? Täglich fahren sie immer andere Strecken ab. Mal Bundesstraßen, mal Landstraßen, mal Kreisstraßen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben einer Straßenmeisterei</span><span>Das Einzugsgebiet der Straßenmeisterei Überlingen umfasst 220 Straßenkilometer. Dazu zählen Kreis-, Land- und Bundesstraßen im Großraum Überlingen. In ihrem Lager sind etwa 14.000 Verkehrszeichen, um verkehrsregulierende Maßnahmen umzusetzen. Kommt es zu einem Unfall, wird die Straßenmeisterei in der Regel von der Polizei informiert und rückt aus. Der Straßenabschnitt muss gesperrt, je nachdem eine Umleitung eingerichtet werden.</span></label></div> <h2>Kollege von Seniorin angefahren</h2> <p>Gerade auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> komme es immer wieder zu quietschenden Reifen von Autos, die gerade noch rechtzeitig abbremsen, schildern die Straßenwärter. Erst vergangenes Jahr habe es sogar einen Kollegen erwischt. Eine ältere Dame habe ihn angefahren, als er am Straßenrand mit dem Freischneider arbeitete. Inzwischen ist er wieder im Einsatz. „Wir sind jeden Tag froh, wenn wir nachhause kommen“, sagt Bernhard Specker angesichts des gewissen Berufsrisikos.</p> <h2>Kot, Schnaps und Tablets</h2> <p>Es geht längst nicht nur um Tempo und Risiko. In den Erzählungen der Straßenwärter wird der „Straßenkörper“ zum Mikrokosmos. Sie erzählen etwa von einem kleinen Hin- und Her mit Graffiti-Sprayern. Nachdem sie ein Motiv weiß übermalt hatten, stand am nächsten Morgen in bunten Lettern auf der Fläche: „Danke für‘s Weißmachen.“ Die Mülleimer auf den Parkplätzen geben einen ungewollten Einblick ins Leben mancher Menschen.</p> <p>Immer wieder erleben die Straßenwärter dabei böse Überraschungen. „Wenn‘s Hundekacke ist, wär‘s vornehm“, sagt Specker vielsagend. Selbst in Nußdorf oder Birnau, wo wir extra eine mobile Toilette aufgestellt haben, liegt der Haufen daneben.“ Außerdem finden sie Tablets, Handys, Schlüssel. Auch Bauschutt werde regelmäßig in die Mülleimer gestopft. 15 bis 20 Säcke Abfall kommen bei einer Kontrollfahrt zusammen und landen auf der Deponie.</p> <p>„Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war eine Destille“, erzählt Filusch, eine Schnapsbrennerei für den Heimgebrauch. Tank und Kessel waren offenbar unzureichend gesichert gewesen, sodass sie vom Anhänger fielen. Der Besitzer holte sie allerdings dann bei der Straßenmeisterei ab.</p> <p>Radkappen ist das nur selten vergönnt. Die Straßenwärter lesen sie regelmäßig auf. In der Zentrale ist ein Lager liegengebliebener Exemplare. Manchmal melde sich jemand, in der Regel nicht, sagt Michael Martin, Leiter der Straßenmeisterei in Überlingen.</p> <h2>Beschimpfungen sind Teil des Alltags</h2> <p>Wir halten an. Verpackungsband liegt am Straßenrand. „Es würde sich in der Mähmaschine verwickeln“, erklärt Andreas Filusch. Die Kontrollfahrt ist deutlich langsamer als der Verkehr, etwa 80 Kilometer pro Stunde fahren wir, während wir mit 120 Kilometern pro Stunde überholt werden. „Es ist eine schnelllebige Welt, wenn wir wie ein Hindernis auf der Straße stehen, sind wir der Feind“, sagt Filusch. Und ab und an wird dieses Hindernis anderen zum Ärgernis: „Wir wurden beschimpft, uns wurde der Vogel gezeigt und der Mittelfinger“, schildert der 36-Jährige.</p> <p>Sei es im Einsatz nach einem Unfall oder beim Winterdienst: Beleidigungen bleiben nicht aus. Doch weil die Straßenmeisterei verantwortet, dass die Menschen langsamer fahren oder eine Umleitung nehmen müssen, gehe schnell mal ein Fenster runter, schildert Filusch. Je nach Tagesverfassung prallt die Beleidigung ab, manchmal trifft sie. „Die Bürger sind unsere Kunden, da wollen wir schon freundlich bleiben“, sagt er und setzt hinzu: „Die Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, dass wir das für sie machen.“</p> <h2>Abwechslungsreich, aber unsichtbar</h2> <p>Und sie tun viel: Grünpflege, Entwässerung, Schachtwartung, Winterdienst, Mäharbeiten, Umleitungen einrichten und prüfen – zusammengefasst: Sie halten die Verkehrssicherheit aufrecht. Steht ein Schild nach einem Unfall schief oder liegt gar am Boden, reparieren es die Straßenwärter.</p> <h2>Von der Sense zum motorisierten Freischneider</h2> <p>Nach der Schule habe er in mehrere Berufe reingeschnuppert, erzählt Andreas Filusch. Beim Straßenwärter gefiel ihm das breite Aufgabenfeld. Seit 2003 ist der 36-Jährige dem Beruf treu geblieben. Dasselbe bei Bernhard Specker. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Straßenwärter. Etwas anderes kam nicht infrage. Das ist nun 40 Jahre her. 56 Jahre alt ist er jetzt. Wenn er kann, will er den Beruf noch bis zur Rente durchhalten.</p> <p>„Als ich anfing, habe ich Schilder und Leitpfosten noch mit der Sense freigeschnitten“, erzählt Specker. Inzwischen nutzt er dafür einen Freischneider. Die Technik, die Werkzeuge mit Benzinmotoren oder Akkus, habe vieles erleichtert. „Früher war man vielleicht nicht so effektiv, dafür kommt nun die Lärmbelästigung dazu“, sagt Kollege Filusch. Und trotzdem sagen die Straßenwärter, bleibt die Arbeit so oft unbemerkt.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 13:45:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Besucher bleiben immer kürzer: So blicken Touristiker auf den Sommer 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/besucher-bleiben-immer-kuerzer-so-blicken-touristiker-auf-den-sommer-2025-07-10-2025;art372461,12492805 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem wechselhaften Sommer blicken die Gemeinden Stockach und Bodman-Ludwigshafen zurück. Obwohl die Region für Urlauber attraktiv bleibt, bleiben diese kürzer.  ]]></description>
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          Nach einem wechselhaften Sommer blicken die Gemeinden Stockach und Bodman-Ludwigshafen zurück. Obwohl die Region für Urlauber attraktiv bleibt, bleiben diese kürzer.<br>
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        Nach einem wechselhaften Sommer blicken die Gemeinden Stockach und Bodman-Ludwigshafen zurück. Obwohl die Region für Urlauber attraktiv bleibt, bleiben diese kürzer.



        <p>Erst Niedrigwasser, dann Hitze und wieder Regen: Der Sommer hatte wettertechnisch in diesem Jahr so einiges zu bieten. Für den Tourismus am Bodensee ist das keine einfache Situation. Denn er ist auf schönes Wetter angewiesen.</p> <p>So auch in Bodman-Ludwigshafen. „Es war ein Tourismus-Sommer mit Höhen und Tiefen“, fasst es Sandra Domogalla, Leiterin des Amts für Tourismus, Kultur und Marketing in der Doppelgemeinde, zusammen. Zwar sei die Zahl der Buchungen in der Gemeinde im Vergleich zum Vorjahr kaum gesunken, ein ideales Jahr war es dennoch nicht.</p> <h2>Tourismus am Bodensee: Region ist auf schönes Wetter angewiesen</h2> <p>Denn laut Domogalla ist der Bodensee vor allem eine Wander- und Rad-Region. Alles Tätigkeiten, die auf schönes Wetter angewiesen sind. Daher gehe der Trend weg von der langfristigen Buchung hin zum spontanen Kurzurlaub. Manche Besucher machten im Rahmen einer Bodensee-Radtour einen Tag Halt in der Gemeinde, dann gehe es weiter. „Das ist aber rund um den See so und schon länger ein Trend“, so Domogalla.</p> <p>Hinzu komme, dass in der Doppelgemeinde gerne Menschen aus dem Stuttgarter Raum Urlaub machen, weil die Fahrtzeit kurz ist und sie auch recht spontan an den See kommen können. Da sei aber wieder das Wetter entscheidend – eben, weil sie so schnell hier unten sind.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wander- und Radwege</span><span>Rund um Stockach und Bodman-Ludwigshafen gibt es für Urlauber abwechslungsreiche Wanderwege. Der 1000-Quellenweg führt durch ein Biotop, vorbei an Quellen und den Heidenhöhlen. Auf dem Stockacher Seeblick-Rundweg warten Ausblicke auf den Bodensee und historische Kapellen. Anspruchsvoller ist der Premiumwanderweg SeeGang, der von Konstanz nach Überlingen verläuft und in vier Etappen unterteilt ist.</span></label></div> <h2>Viele Urlauber in Stockach und Bodman-Ludwigshafen kommen aus Baden-Württemberg</h2> <p>Generell sei Bodman-Ludwigshafen besonders bei Urlaubern aus Baden-Württemberg beliebt. Da sei es schade gewesen, dass der August – wo im Land Ferien sind – das Wetter eher durchwachsen war. Dafür habe der heiße Juni mit gutem Wetter Menschen aus anderen Bundesländern an den See gelockt. Zunehmend beliebter werde die Gemeinde auch bei französischen Urlaubern, die den See und die Nähe zu den Bergen zu schätzen wüssten.</p> <p>Die Art der Übernachtung sei in der Gemeinde recht ausgeglichen. So übernachte rund ein Drittel der Gäste in einer Ferienwohnung, ein weiteres Drittel komme mit dem Wohnmobil und das letzte Drittel wähle als Feriendomizil das Hotel, wobei bei Letzteren nun das Seehotel Villa Linde wegfalle.</p> <p>Sehr gut angenommen werde der neue Wohnmobilstellplatz am Ortsrand von Bodman – auch bei schlechterem Wetter. „Der Platz kommt sehr gut an“, so die Tourismus-Leiterin. Zusammenfassend sagt Domogalla: „Rein von den Übernachtungszahlen her sind wir durchaus zufrieden.“ Konkrete Zahlen lägen allerdings noch nicht vor. Dennoch hofft sie nun auf einen goldenen Oktober.</p> <h2>So ist die Lage in Stockach</h2> <p>Stockach zieht auch 2025 viele Gäste an. Rund 15.000 Ankünfte sind bisher gezählt, wie Stephanie Gessler vom Kulturzentrum der Stadt erzählt. 2023 und 2024 waren es jeweils rund 18.000 Ankünfte, „wobei da ja das ganze Jahr gerechnet wird“, so Gessler.</p> <p>Dass die Bilanz bislang niedriger ausfällt, liegt zum einen am wechselhaften Wetter mit Regen, Hitze oder Hochwasser. Aber auch die wirtschaftliche Lage spiele eine Rolle. „Corona-Lockdowns in den Vorjahren haben die lokalen Übernachtungen erhöht, dies hat sich natürlich die letzten Jahre wieder normalisiert“, erklärt Gessler.</p> <p>Auffällig ist – ebenso wie in der Nachbargemeinde Bodman-Ludwigshafen -, dass die Aufenthaltsdauer kürzer wird: Statt längerer Urlaubsaufenthalte entscheiden sich viele Gäste für Tagesausflüge oder Wochenendtrips. „Zudem steigen auch die Unterkunftspreise, was vermuten lässt, dass die Gäste kürzer bleiben“, erklärt Gessler.</p> <h2>Campingplätze sind bei Familien beliebt</h2> <p>Vorwiegend Familien besuchen Campingplätze, aber auch Ferienwohnungen. Hotels hingegen werden oft von Gruppenreisen gebucht, so Gessler. Zudem spiele das Wetter eine große Rolle bei der Anzahl der Übernachtungen. „An vereinzelt guten Tagen kommen eher nur Tagesausflügler“, erklärt Gessler.</p> <p>Familien, Radfahrer und Geschäftsreisende nutzen die Angebote in und um Stockach. Ein besonderer Pluspunkt bleibe die Lage: „Viele Gäste kommen noch Stockach, da der Bodensee nicht weit entfernt ist und man sowohl schnell an den Bodensee kommt als auch in die Schweiz“, sagt Gessler. Zudem biete die Stadt viele Wanderungen und Erlebnisse, wie den „1000 Quellenweg“, die bei Touristen beliebt seien.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Besucher bleiben immer kürzer: So blicken Touristiker auf den Sommer 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 17:15:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Stück rollende Geschichte im Gewerbegebiet von Bodman: Autohaus setzt jetzt auch auf Klassiker  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/ein-stueck-rollende-geschichte-im-gewerbegebiet-von-bodman-autohaus-setzt-jetzt-auch-auf-klassiker;art372434,12492273 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wo bislang nur Sportwagen verkauft wurden, bietet Pamo Cars ab dem 1. Oktober auch Young- und Oldtimer an. Wer ein solches Auto kauft, kauft auch ein Stück Geschichte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wo bislang nur Sportwagen verkauft wurden, bietet Pamo Cars ab dem 1. Oktober auch Young- und Oldtimer an. Wer ein solches Auto kauft, kauft auch ein Stück Geschichte.<br>
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        Wo bislang nur Sportwagen verkauft wurden, bietet Pamo Cars ab dem 1. Oktober auch Young- und Oldtimer an. Wer ein solches Auto kauft, kauft auch ein Stück Geschichte.



        <p>Ein großer Raum voller Autos, links Sportwagen, rechts Oldtimer, die aber genauso glänzen wie die neuen Modelle nebenan. Das sehen Automobilliebhaber, wenn Sie Pamo Cars in Bodman-Ludwigshafen besuchen. Bislang standen dort nur Sportwagen zum Verkauf, nun wird das Portfolio um Young- und Oldtimer erweitert. Ein Angebot, das in der Region einzigartig ist, wie Geschäftsführer Kevin Maurer und automobiler Verkaufsberater Dennis Hummelsiep sagen.</p> <p>20 Klassiker stehen bereits in der Halle – doch das sei erst der Anfang. „Es ist noch einiges auf dem Weg, und da werden auch Überraschungen dabei sein“, sagt Dennis Hummelsiep. Besonders gefragt seien bestimmte Modelle, etwa der Mercedes 190 SL aus den 50er-Jahren. Zwar liege der Schwerpunkt aktuell auf Porsche und Mercedes, doch auch Exoten wie eine Corvette oder ein Jaguar XK finden sich im Bestand.</p> <p>„Die letzten Jahre sind wir natürlich älter und reifer geworden, da kam auch bei uns das Interesse für Youngtimer auf“, erzählt Kevin Maurer, wie die Idee entstanden ist. „Und so kam es Stück für Stück, dass uns bewusster wurde, dass im Klassikbereich, so wie sich unser Alter verändert, auch diese Verschiebung stattfindet. Dass Autos, mit denen wir aufgewachsen sind, mittlerweile Oldtimer sind.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Pamo Cars</span><span>2017 gründeten Kevin Maurer, Sören Maurer und Martin Döring Pamo Cars. In Bodman-Ludwigshafen bieten sie seit 2021 Hyper- und Supercars und nun auch Young- und Oldtimer an. „Wir waren altersbedingt und erfahrungsbedingt immer auf den modernen Bereich fokussiert und haben natürlich damit angefangen, die Firma aufzubauen“, sagt Kevin Maurer.</span></label></div> <h2>Restaurierungszustand ist entscheidend</h2> <p>Während bei Sportwagen vor allem modernste Technik eine Rolle spielt, zählt bei einem Oldtimer vor allem der Zustand. Wie nach Schulnoten werden die Autos von Note eins bis sechs bewertet. „Zustand eins ist perfekt, fast besser als neu. Zustand zwei ist noch immer sehr gut, vergleichbar mit einem Gebrauchsfahrzeug, das vielleicht zwei, drei Jahre alt ist“, erklärt Dennis Hummelsiep.</p> <p>So setze sich auch der Preis der Fahrzeuge zusammen. Ein Mercedes 190 SL koste so bei perfektem Zustand etwa 200.000 Euro. Bei Zustand zwei noch 150.000 Euro und im Zustand drei 70.000 bis 80.000 Euro.</p> <h2>Großes Interesse, aber Zurückhaltung</h2> <p>Auch den Automarkt spüren Kevin Maurer und Dennis Hummelsiep: „Meine Einschätzung ist, dass die Stimmung momentan etwas gedämpft ist. Aber das betrifft nicht nur Autos“, sagt Dennis Hummelsiep mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.</p> <p>Kevin Maurer ergänzt: „Das Interesse ist definitiv vorhanden, also die Nachfrage ist da, aber die Entscheidungsfreudigkeit ist aktuell eher zurückhaltend. Die Kunden denken doch etwas länger über die Investition nach.“ Zudem habe die vergangenen vier Jahre Lieferengpässe gegeben. „Das waren natürlich auch Ausnahmejahre“, sagt Kevin Maurer, in denen man die Verknappung auf sämtlichen Bereichen gespürt habe. Aber in dem Automobilbereich sei es immer ein Auf und Ab.</p> <h2>Die Branche kämpft mit Problemen</h2> <p>Der Blick in die Branche zeigt die wechselhafte Lage. Schwierigere Zeiten hat zum Beispiel der Auto Salon Singen durchlebt. Die Zurückhaltung der Kunden spürte Michael Koltes ebenso, Geschäftsführer des Familienunternehmens in Singen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/tmpart372434,8369e9c5f941643aeeb157822788ceea" target="" title="" rel="noopener">Er musste nach einem Betrugsfall zunächst Insolvenz anmelden, der Betrieb wurde zum 30. September schließlich eingestellt.</a> In der 41-jährigen Firmengeschichte habe es viele Höhen und Tiefen gegeben, doch die vergangenen neun Jahre seien geprägt von stürmischen Zeiten gewesen, wie er sie zuvor nicht erlebt habe. Das erzählte Michael Koltes in einem früheren Gespräch mit dem SÜDKURIER. „Die Diesel-Affäre, die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und zuletzt die Inflation haben die Planungssicherheit der Kunden, aber auch von uns, massiv beeinträchtigt. Durch diese Verunsicherung spürten wir auch eine große Zurückhaltung“, erklärt er.</p> <h2>Die Geschichte prägt das Fahrzeug</h2> <p>Untrennbar mit den Fahrzeugen verbunden ist ihre Geschichte. Manche Modelle sind einzigartig dokumentiert, wie etwa ein Porsche 356 B Cabriolet. Die meisten Autos seien in die USA importiert worden, der Porsche 356 B Cabriolet wurde aber in Deutschland erstausgeliefert, wie Dennis Hummelsiep erzählt. Danach ist das Auto dennoch in die USA gegangen, an einen Captain vom Militär. „Wir haben hier den originalen Kaufvertrag von 1960 liegen, was natürlich sensationell ist. Also das ist Historie pur. Sowas gibt es ganz selten.“</p> <p>Den typischen Kunden gebe es so pauschal nicht, aber dennoch sei eine Richtung erkennbar, wer einen Sportwagen und wer einen Klassiker kaufe: „Der Durchschnitt ist für uns der 40-jährige Unternehmer, der die Automobilleidenschaft hat oder einfach ein schönes Auto möchte für den Alltag“, erzählt Kevin Maurer.</p> <p>Bei den Kunden, die Oldtimer bevorzugen, sei das Publikum etwas reifer, ergänzt Dennis Hummelsiep. „Zum größten Teil sind es Liebhaber und Enthusiasten. Oftmals sind das Leute, die genießen ihren Ruhestand und haben sich in der Vergangenheit schon was aufgebaut und erfüllen sich damit einfach einen Lebenstraum.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Produktion Autoindustrie Marketingstrategie thema-wirtschaft-branchen-auto thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Stück rollende Geschichte im Gewerbegebiet von Bodman: Autohaus setzt jetzt auch auf Klassiker]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 17:02:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Geld ist weg und bald auch das Haus: Wie ein Rentnerehepaar durch Betrüger alles verlor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/wir-haben-nichts-mehr-betrueger-bringen-stockacher-ehepaar-um-400000-euro-und-ihr-zuhause-15-10-2025;art372461,12492259 ]]></link>      <description><![CDATA[  Heinz und Traude Käfer sind verzweifelt: Eine Betrügerbande hat sie um ihr Erspartes gebracht. Sie haben sich sogar Geld von Freunden geliehen. Um die Schulden zurückzahlen zu können, müssen sie nun ihr Haus verkaufen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Heinz und Traude Käfer sind verzweifelt: Eine Betrügerbande hat sie um ihr Erspartes gebracht. Sie haben sich sogar Geld von Freunden geliehen. Um die Schulden zurückzahlen zu können, müssen sie nun ihr Haus verkaufen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Heinz und Traude Käfer sind verzweifelt: Eine Betrügerbande hat sie um ihr Erspartes gebracht. Sie haben sich sogar Geld von Freunden geliehen. Um die Schulden zurückzahlen zu können, müssen sie nun ihr Haus verkaufen.



        <p>Heinz Käfer kämpft mit den Tränen. Immer wieder bricht seine Stimme, als er erzählt, was ihm und seiner Frau widerfahren ist. „Wir stehen vor einem Scherbenhaufen“, sagt er dann. Denn er und seine Frau Traude Käfer sind Opfer einer Betrügerbande geworden.</p> <p>Die haben sie nicht nur um alle ihre Ersparnisse gebracht. Auch das Haus, für das Heinz Käfer sein Leben lang hart gearbeitet hat, müssen die beiden nun verkaufen. Die Betrüger haben das Ehepaar um fast 400.000 Euro gebracht, wie die beiden erzählen. Sie wollen ihre Geschichte öffentlich machen. „Weil wir nicht wollen, dass so etwas nochmal jemandem passiert“, sagt Heinz Käfer.</p> <p>Doch von vorn. Alles fängt im Frühjahr 2023 mit einer Freundschaftsanfrage von einem Ronald Anderson auf der Plattform Facebook an. Der Mann, der angeblich aus den USA kommt, beginnt, eine freundschaftliche Beziehung zu Traude Käfer aufzubauen – unter falschem Namen, wie Käfer heute weiß. Monatelang wird nur hin und her geschrieben. Der Mann erschleicht sich das Vertrauen der 70-Jährigen.</p> <h2>Am Anfang sind es Kleinstbeträge</h2> <p>Dann fragt der Mann, den Traude Käfer für einen Freund hält, das erste Mal nach Geld. Immer sind es Kleinstbeträge. „Es fing mit Wertkarten für 100 Euro an“, sagt Traude Käfer. Der Mann gibt vor, als Ingenieur auf einem Containerschiff zu arbeiten und gerade nicht an seine Konten heranzukommen, auf denen 1,7 Millionen Dollar lägen.</p> <p>Als Beweis schickt er Bilder von Kontoauszügen und einem Ausweis. Er beteuert, dass er Käfer das geliehene Geld schnell zurückzahlen kann. Die 70-Jährige glaubt ihm. „Ich war fest davon überzeugt, dass ich das Geld schnell wieder bekomme.“</p> <h2>Als das Ersparte weg ist, leiht sich Traude Käfer Geld</h2> <p>Käfer zahlt, immer und immer wieder. Dafür verwendet sie die Ersparnisse ihres Mannes, überweist sie per Bargeld-Transfer. 70.000 Euro sind weg. Doch dem Betrüger ist das noch nicht genug. Unter dem Vorwand, sein Sohn, der in England studiere, sei schwer krank und müsse operiert werden, bittet er erneut um 40.000 Euro.</p> <p>Traude Käfer, die kein Erspartes mehr vorweisen kann, nimmt eine Hypothek auf das gemeinsame Haus auf, um dem vermeintlichen Mann in Not zu helfen. „Ich habe an das Gute im Menschen geglaubt“, so Käfer. Ihr Mann weiß zu diesem Zeitpunkt von alldem nichts, wie er beteuert.</p> <h2>Betrugsmasche zieht immer weitere Kreise</h2> <p>Was Käfer damals noch nicht weiß: Es sollte erst der Anfang der Betrugsmasche sein. Unter dem Vorwand, dass Traude Käfer ihr Geld zurückbekommt, sie müsse nur noch diese und jene Gebühr bezahlen, wird sie wieder und wieder um Geld erleichtert, das sie schon längst nicht mehr hat. Inzwischen schalten sich andere Männer ein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Keine neue Betrugsmasche</span><span>Betrüger suchen sich immer neue Maschen, mit denen sie Menschen um möglichst viel Geld bringen können. Eine davon ist das sogenannte Love-Scamming. Dabei nehmen die Betrüger etwa über Soziale Medien Kontakt zu ihren potenziellen Opfern aufnehmen. Dann werden die Opfer mit Aufmerksamkeit überhäuft – mit dem Ziel, sie um ihr Geld zu bringen, wie es auf Polizei-Beratung.de heißt. Die Opfer sind in diesem Moment emotional anhängig von dem Betrüger und überweisen das Geld. Die Polizei rät dazu, den Namen und das Bild der Internet-Bekanntschaft bei Google einzugeben. Die Suchmaschine könne einen Verdacht in vielen Fällen bestätigen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was tun, wenn man Opfer von Scamming wurde?</span><span>Wer von einer Internet-Bekanntschaft um Geld gebeten wird, sollte dieser Forderung auf keinen Fall nachgehen, rät die Polizei. Generell sollte man demnach Menschen, die man nicht persönlich kennt, kein Geld überweisen. Bereits getätigte Überweisungen sollten schnellstmöglich zurückgeholt werden. Chat-Nachrichten sollten möglichst auf einem externen Medium gespeichert werden, Überweisungsbelege aufbehalten. Im Zweifel empfehle es sich, sich an die Polizei zu wenden. Zudem sei es wichtig, den Fall zur Anzeige zu bringen. Der Kontakt zu dem Betrüger sollte sofort abgebrochen werden.</span></label></div> <p>Erst geben sie sich laut Traude Käfer für Diplomaten, dann für Chefs einer Sicherheitsfirma aus, setzen sie unter Druck, sagen, dass sie zahlen müsse, um an ihr Geld zu kommen. In ihrer Verzweiflung beginnt Käfer, bei Freunden und Verwandten nach Geld zu fragen. Am Ende sind es fast 300.000 Euro. Bei rund 20 Menschen hätten die Käfers Schulden. So kriegt auch ihr Mann Wind von der Sache.</p> <h2>Erst durch Bekannten erfährt Mann von der Sache</h2> <p>„Ein Freund hat mich angerufen und das Geld, das meine Frau ihm schuldet, zurückgefordert. Ich habe ihm gesagt, dass das nicht sein kann. Wir haben genug Geld.“ Heinz Käfer konfrontiert seine Frau, die alles beichtet. „Viele haben gefordert, dass ich mich scheiden lasse. Aber ich stehe hinter meiner Frau, wir sind seit 48 Jahren verheiratet“, so der 77-Jährige.</p> <p>Dass es sich um eine perfide Betrugsmasche handelt, ahnen da beide noch nicht, sagen sie. Das Ehepaar wird nach Paris zitiert, wo sie das Geld angeblich erhalten sollen. In einem Café wird ihnen schließlich ein Geldkoffer präsentiert, 300 Euro dürfen sie sich herausnehmen. Den Rest, so wird ihnen gesagt, würden sie gemeinsam mit noch ausstehenden Papieren erhalten.</p> <p>„Wir haben das Geld gesehen, wir dachten wirklich, wir kriegen es zurück“, sagt Traude Käfer. Doch nach langem Warten werden sie von einem der Männer angerufen. Es gebe Probleme, sie müssten wieder nach Hause fahren. Viermal geht das so. Die Ausreden: rechtliche Schwierigkeiten, ein Unfall.</p> <h2>Betrüger treten professionell auf</h2> <p>Aber warum wurden die Käfers nie stutzig? Und warum haben sie weitergezahlt, als die Gebühren den eigentlichen Betrag schon längst überschritten hatten? „Wir haben das Geld ja gesehen“, sagt Traude Käfer. Ihr Facebook-Kontakt habe ihr versichert, dass er für alle Kosten aufkommen werde. Schließlich habe er ja genug Geld. Sie habe wirklich geglaubt, dass sie es wiederkriegen. Zudem seien die Männer sehr professionell aufgetreten und hätten auch immer wieder ihre Hilfe angeboten, um ihrerseits Geld aufzutreiben.</p> <p>Am 23. Dezember 2024 fahren Heinz und Traude Käfer ein letztes Mal nach Paris – wieder vergeblich. Erst dann wird ihnen bewusst, dass sie auf einen Betrug hereingefallen sind. „Wir saßen an Heiligabend da und wussten, wir haben nichts mehr“, sagt Heinz Käfer mit Verzweiflung in der Stimme.</p> <p>Doch die Betrüger versuchen es weiter. Aus den falschen Versprechungen werden Bedrohungen. „Die haben gesagt, dass sie uns eine Bombe ans Auto hängen“, sagt Traude Käfer. Bis heute könne sie nachts nicht mehr schlafen. Auch Heinz Käfer gehe das so. „Ich will mein altes Leben wieder zurück“, sagt er mit Tränen in den Augen.</p> <h2>Erst nach langem Hin und Her schaltet das Paar die Polizei ein</h2> <p>Im Januar bringen die beiden den Betrug zur Anzeige, das bestätigt auch das Polizeipräsidium Konstanz auf Nachfrage. Der Fall befinde sich noch bei der zuständigen Stelle in Bearbeitung. Ihr Geld werden Heinz und Traude Käfer aber wohl nicht mehr wiedersehen. Laut Polizei ist die Wahrscheinlichkeit dafür in einem solchen Fall nämlich eher gering.</p> <p>Um den etwa 20 Gläubigern ihr Geld zurückzahlen zu können, müssen Heinz und Traude Käfer nun ihr Haus verkaufen. Vom Rest wollen sie sich eine Zwei-Zimmer-Wohnung kaufen. Das Problem: Zwei der Gläubiger haben die Käfers angezeigt. Der Gerichtsvollzieher sitzt dem Ehepaar nun im Nacken.</p> <p>Im schlimmsten Fall wird das Haus zwangsversteigert, Heinz und Traude Käfer bleibt dann nichts mehr, wie Heinz Käfer erläutert. Deshalb hoffen sie, dass sich schnell ein Käufer meldet. Der Gerichtsvollzieher selbst äußert sich auf Nachfrage nicht zu dem Fall. Das könne er aus rechtlichen Gründen nicht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das Geld ist weg und bald auch das Haus: Wie ein Rentnerehepaar durch Betrüger alles verlor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
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        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:14:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Familie Stolz macht es vor: Gibt es das Bürgermeister-Gen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/buergermeister-familien-im-kreis-konstanz-gibt-es-ein-buergermeister-gen-01-10-25;art372461,12489322 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.  ]]></description>
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          Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.<br>
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        Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.



        <p>Ob Henne, Stolz, Metz oder Stärk: Es gibt mehrere Namen, die im Kreis von Bürgermeistern in der Region öfter erklingen. Denn es ist nicht nur ein Mitglied dieser Familien Bürgermeister, sondern es sind mindestens zwei – und bald womöglich sogar drei. Denn nach Rainer Stolz in Stockach und seinem Sohn Christoph in Bodman-Ludwigshafen will nun auch Philipp Stolz Bürgermeister werden – von der Reichenau. Zufall?</p> <p>„Es gibt tatsächlich Bürgermeister-Familien“, sagt Paul Witt. Der Steißlinger war jahrelang Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und hält dort bis heute Vorlesungen zur Kommunalpolitik. Witt zählt Beispiele auf: Familie Henne, wo Vater Alois für 37 Jahre als Bürgermeister in Sigmaringendorf wirkte und sein Sohn Johannes in Immenstaad und sein Sohn Matthias in Bad Waldsee gewählt wurden. Familie Stolz.</p> <p>Und da wäre etwa Familie Metz, deren Vater Bruno seit 1995 in Ettenheim arbeitet und Sohn Tobias seit 2018 der Bürgermeister von Endingen ist. Im Hegau gibt es außerdem Familie Stärk: Patrick Stärk ist Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen, sein Bruder Manuel in Immendingen.</p> <h2>Familienvorbilder prägen Leidenschaft für Kommunalpolitik</h2> <p>Das könnte an positiven Vorbildern liegen: „Eine Leidenschaft für Kommunalpolitik muss vorhanden sein“, beschreibt es Paul Witt. In seinen Seminaren seien häufig Menschen, deren Vater oder Großvater sich bereits politisch engagiert habe, etwa im Gemeinderat. Ein solches Beispiel findet sich ebenfalls im Hegau: Der Vater des Hilzinger Bürgermeisters Holger Mayer, Reinhold Mayer, ist Ortsvorsteher des Engener Teilorts Biesendorf.</p> <p>Bei den Brüdern Stolz war es ähnlich, wie sie auf Anfrage – und unabhängig voneinander – berichten. „Was mich schon als Jugendlicher an diesem Beruf gereizt hat, war das Engagement für die eigene Gemeinde und die Herausforderung, in einer komplexen Umwelt langfristige Entscheidungen treffen zu dürfen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Das waren schließlich auch Punkte, die ich jeden Abend am Küchentisch mitnehmen durfte“, erklärt Philipp Stolz.</p> <h2>Manche sagen: „Das tu ich mir nicht an“</h2> <p>Paul Witt erlebte in all den Jahren unter seinen Studenten beide Lager: Diejenigen, die dem Vorbild des Vaters folgen – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/sie-ist-eine-von-wenigen-buergermeisterinnen-so-meistert-susen-katter-den-staendigen-spagat;art372461,12404503" target="_blank" title="Sie ist eine von wenigen Bürgermeisterinnen: So meistert Susen Katter den ständigen Spagat">weibliche Vorbilder gibt es bislang kaum</a>, das Amt war sehr lange männlich -, und diejenigen, die das für sich ausschließen. „Das tu ich mir nicht an“, habe eine Studentin beispielsweise gesagt. Denn es mache einen Unterschied, ob man einen Wahlkampf führen und bezahlen muss oder vom Gemeinderat gewählt wird, wie es etwa bei Beigeordneten in größeren Städten wie Singen der Fall ist. Außerdem sei man als Bürgermeister oder Bürgermeisterin an vorderster Front, wie Witt es ausdrückt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Präsenz in sozialen Netzwerken</span><span>Was sich laut Paul Witt in den vergangenen Jahren sehr verändert hat, ist die Präsenz von Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen in sozialen Netzwerken. Vor fünf Jahren hätten in einer Befragung die Hälfte der Bürgermeister gesagt, dass sie Plattformen wie Facebook oder Instagram nutzen und die andere Hälfte habe sich das wegen Hass und Hetze nicht antun wollen. Laut Witt sind soziale Netzwerke aber unumgänglich: „Man muss da als Bürgermeister unterwegs sein, um junge Leute anzusprechen und näher an den Menschen zu sein.“ Im Kreis Konstanz machen das diverse Beispiele vor, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ob-und-stadt-radolfzell-als-influencer-wie-viel-aufwand-kosten-instagram-und-co;art372455,12376042" target="_blank" title="OB und Stadt als Influencer: Wie viel Aufwand kosten Instagram und Co. die Verwaltung?">Radolfzell setzt etwa verstärkt darauf</a>.</span></label></div> <p>Christoph Stolz schildert das in Teilen ähnlich: Als Familie hätten sie natürlich auch mitbekommen, wie unglaublich zehrend dieses Amt sein kann und was der Vater alles für diesen Beruf, für die Stadt und die Menschen geopfert habe. Er nennt Nebenbegleiterscheinungen wie wenig Zeit, wenig Privatsphäre, Stress, Druck, Bedrohungen oder Anfeindungen. Als Kind und Jugendlicher mit einem Bürgermeister-Vater sei es außerdem auch vorgekommen, dass er seinen Vater vermisst habe – oder ihn gegen unfaire Vorwürfe verteidigen musste oder vielmehr wollte. „Da gab es durchaus auch mal Raufereien in der Schule oder auf dem Heimweg.“</p> <p>Doch in keiner anderen Position in der öffentlichen Verwaltung könne man so viel gestalten. „Und ich habe auch gespürt, dass sich gesellschaftlich langsam ein etwas modernerer Blick auf den Bürgermeister durchsetzt, der diesem auch zugesteht, mal bei seiner Familie sein zu wollen und zu dürfen.“ Das habe dazu beigetragen, dass er sich während den Jahren in Deizisau, wo er stellvertretender Hauptamtsleiter war, für den Beruf entschied.</p> <h2>Gute Tipps vom Bürgermeister-Vater?</h2> <p>Besonders im Wahlkampf kann es laut Paul Witt von Vorteil sein, bereits einen Bürgermeister in der Familie zu haben und dessen Erfahrungen nutzen zu können. „Ich kann mir vorstellen dass ein Bürgermeister-Vater seinen Kindern gute Tipps gibt“, so Witt. „Aber Wahlkämpfe verändern sich auch, vor 30 bis 40 Jahren ist das anders abgelaufen.“ Und Kontakte könnten ein Vorteil sein, müssen aber nicht – denn spätestens wenn jemand im Amt sei, ergeben diese sich quasi von alleine.</p> <h2>„Die Bürger wollen keinen Kronprinzen“</h2> <p>Eine zu aktive Rolle eines Familienmitglieds mit Bürgermeister-Erfahrung könne aber sogar ein Nachteil sein: „Es würde nicht gut ankommen, wenn der Papa Wahlkampf für seinen Sohn machen würde. Aber das wissen die Väter auch.“ Und das wissen auch Brüder: Christoph Stolz legt Wert darauf, dass er sich als Privatperson zu dem Thema äußert und nicht <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/die-buergermeisterwahl-rueckt-naeher-wer-ueberzeugt-die-reichenauer-am-meisten;art372456,12483704" target="_blank" title="Die Bürgermeisterwahl rückt näher: Wer überzeugt die Reichenauer am meisten?">in den Reichenauer Wahlkampf</a> einwirken möchte, etwa wenn es um eine mögliche künftige Zusammenarbeit unter Bürgermeister-Brüdern geht. Philipp Stolz betont außerdem: „Aus meiner Perspektive sagt der Beruf meines Vaters nichts über meine Qualifikation für dieses Amt aus. Hier lasse ich lieber meine eigene Vita für sich sprechen.“</p> <p>Entscheidend seien etwaige Vorteile ohnehin nicht, sagt auch Paul Witt, denn der Kandidat müsse mit seiner Person und seinen Zielen die Wähler überzeugen. „Die Bürger wollen keinen Kronprinzen.“ Und wie ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin arbeite, hänge wiederum nicht von einer familiären Prägung ab, so der Experte: „Ich glaube nicht, dass es eine Kopie gibt.“ Da müsse jeder seinen eigenen Weg finden und wie der aussieht, hänge auch von den Umständen der jeweiligen Gemeinde ab.</p> <p>„Es gibt natürlich Familien, die politisch nahezu identische Haltungen aufweisen, und sicherlich denken mein Bruder und ich in einigen Fällen ähnlich“, sagt dazu Philipp Stolz. Doch jeder habe auch schon immer gewisse unterschiedliche Positionen – und das Schöne sei auch gewesen, dass man sich darüber verständigen konnte. Das ist etwas, was Christoph Stolz sich auch in der „großen Politik“ wünschen würde: „Wir alle haben dasselbe große Ziel vor Augen und setzen uns jeder auf seine Weise dafür ein.“</p> <p>Offizielle Zahlen zu einem Bürgermeister-Gen seien Witt noch nicht untergekommen, sagt er – auch wenn es ein spannendes, allerdings aufwändiges Forschungsfeld wäre. Seine Beobachtung: „Das gibt es immer wieder, aber ich glaube nicht, dass es sich häuft oder rückläufig ist.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 10:23:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf Wachstumskurs! So entwickeln sich die Gemeinden im Raum Stockach in den kommenden Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/auf-wachstumskurs-so-entwickeln-sich-die-gemeinden-im-raum-stockach-in-den-kommenden-jahren;art372461,12488377 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Bevölkerungszahl wird steigen und das bedeutet für die Gemeinden ganz unterschiedliche Herausforderungen. Beim Blick auf Stockach und Bodman-Ludwigshafen zeigen sich zwei wesentliche Punkte: Wohnen und Gesundheit.  ]]></description>
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          Die Bevölkerungszahl wird steigen und das bedeutet für die Gemeinden ganz unterschiedliche Herausforderungen. Beim Blick auf Stockach und Bodman-Ludwigshafen zeigen sich zwei wesentliche Punkte: Wohnen und Gesundheit.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Bevölkerungszahl wird steigen und das bedeutet für die Gemeinden ganz unterschiedliche Herausforderungen. Beim Blick auf Stockach und Bodman-Ludwigshafen zeigen sich zwei wesentliche Punkte: Wohnen und Gesundheit.



        <p>Wie verändern sich die Gemeinden im Raum Stockach in den kommenden Jahren? Das ist eine wichtige Frage, mit der sich die Kommunalverwaltungen und die Gemeinderäte immer wieder auseinandersetzen müssen. Auf Nachfrage des SÜDKURIER geben mehrere Rathauschefs aus dem Raum Stockach Einblick, mit welcher Bevölkerungsentwicklung sie rechnen und welche Herausforderungen dadurch entstehen.</p> <h2><strong>1. Stockach wächst leicht</strong></h2> <p>Aktuell hat die Stadt inklusive ihrer Ortsteile knapp 18.000 Einwohner. „Je nach Quelle unterscheiden sich die Zahlen leicht“, erklärt Bürgermeisterin Susen Katter. Je nachdem, ob man die Fortschreibungen des Statistischen Landesamts oder die aktuellen Zahlen aus dem Meldewesen heranzieht, liege die genaue Zahl zwischen 17.628 und 17.737. Davon entfallen laut Katter 8950 Einwohner auf die Kernstadt. „Diese Unterschiede ergeben sich aus verschiedenen Berechnungsmethoden zwischen amtlicher Statistik und Melderegister“, erklärt Katter.</p> <h2>Leichter Anstieg in der Einwohnerzahl</h2> <p>In den vergangenen Jahren sei ein leichter Anstieg der Einwohnerzahlen festzustellen, „allerdings nur in sehr geringem Umfang“, so Katter. Parallel sei seit einiger Zeit ein Geburtenrückgang zu beobachten. Ob es sich hierbei um einen dauerhaften Trend handelt, ist derzeit noch nicht sicher einzuschätzen.</p> <p>Das System des Statistischen Landesamts wurde jüngst umgestellt, hier findet sich nun auch eine Vorausrechnung für Stockach. Auf den ersten Blick ist erkennbar, dass in Stockach die Bevölkerung wesentlich älter werden wird und auch die Anzahl der Menschen im hohen Alter zunehmen wird. Dagegen werde die Anzahl der jüngeren Menschen abnehmen.</p> <p>Das hat auch Konsequenzen für die örtliche Infrastruktur. So behalte man bei der Stadtverwaltung die Entwicklung der Geburtenzahlen genau im Auge, um daraus Ableitungen für die Planung künftiger Kita-Kapazitäten treffen zu können.<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/immer-weniger-geburten-was-das-fuer-die-kinderbetreuung-in-stockach-bedeutet;art372461,12480978" target="_blank" title="Immer weniger Geburten: Was das für die Kinderbetreuung in Stockach bedeutet"> Wie Hauptamtsleiter Hubert Walk erst vor Kurzem im Gespräch mit dem SÜDKURIER berichtete</a>, sehe es aktuell so aus, als müssten in nächster Zeit keine zusätzlichen Betreuungskapazitäten geschaffen werden.</p> <h2>Stadt will sich für mehr Pflegeplätze einsetzen</h2> <p>Mit Blick auf die zunehmend älter werdende Bevölkerung erklärt Bürgermeistein Katter, dass es bereits in der Vergangenheit Gespräche mit Projektentwicklern gab, die das Thema Pflege aufgegriffen haben. „Häufig scheitern Projekte derzeit jedoch an den hohen Baukosten. Umso wichtiger ist es, weiterhin verlässliche Partner zu finden und wohnortnahe Pflegeplätze zu schaffen“, so Katter. In diesem Zusammenhang bilde die wohnortnahe medizinische Versorgung einen wichtigen Schwerpunkt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bevölkerungsvorausrechnung</span><span>Auch auf Landesebene setzt man sich mit der Frage der Bevölkerungsentwicklung auseinander. Im Rahmen einer Bevölkerungsvorausrechnung erhofft man sich Einblicke, wie sich die Größe und Altersstruktur der Bevölkerung in der Zukunft verändern könnten. Diese Erkenntnisse haben weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungswesen, Einschätzungen zum zukünftigen Erwerbspersonenpotenzial und nicht zuletzt auf die Altenpolitik, heißt es auf der Internetseite des Statistischen Landesamts.</span></label></div> <p>„Gerade mit Blick auf unsere niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die ebenfalls älter werden, ist die Frage der Nachfolge entscheidend. Ebenso gilt es, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/krankenhaus-chef-michael-hanke-geht-betriebsversammlung-in-stockach-geplant;art372461,12467823" target="_blank" title="Betriebsversammlung im Krankenhaus: Bald soll es Details zum Rückzug von Michael Hanke geben">unser Krankenhaus zukunftsfest aufzustellen und weiterzuentwickeln</a>, um die medizinische Versorgung für die Menschen in Stockach bestmöglich zu gewährleisten“, erklärt die Bürgermeisterin.</p> <p>Ein weiterer wichtiger Faktor sei der Wohnraum, denn er ist entscheidend für den Zuzug von jungen Menschen und Familien. „Deshalb ist es wichtig, neue Baugebiete zu entwickeln und so unter anderem die Attraktivität unserer Stadt langfristig zu sichern“, sagt Katter.</p> <h2><strong>2. Bodman-Ludwigshafen knackt bald 5000 Einwohner</strong></h2> <p>Laut Auskunft von Bürgermeister Christoph Stolz zählt die Doppelgemeinde am Seeende derzeit 4870 Einwohner. Die Gemeindeverwaltung rechne damit, dass in den kommenden Jahren, insbesondere bei Realisierung der bereits geplanten Bau- und Wohnprojekte, die 5000-Einwohner-Marke überschritten wird. Die Einwohnerzahl werde sich dann in diesem Bereich einpendeln.</p> <p>„Damit sind wir dann im Hinblick auf unsere aktuellen Kapazitäten im Bereich Kinderbetreuung (Kita und Schule) sicherlich in der Lage, die entsprechende Versorgung mit der aktuellen Infrastruktur sicherzustellen“, so Stolz.</p> <h2>Gemeinde muss auf viele Anforderungen reagieren</h2> <p>Das gelte natürlich nur, solange die Anforderungen, Rechtsansprüche und Standards vonseiten Bund, Land und Europäischer Union unverändert bleiben. „Der Gesetzgeber ist hier ja durchaus immer wieder kreativ und die Realisierung und Finanzierung dann wieder Sache der Kommunen“, so Stolz.</p> <p>Insgesamt verzeichne man im Rathaus einen enormen Bedarf an Wohnraum, „insbesondere im Mietwohnungsmarkt unserer eigenen Bevölkerung. Aber natürlich sind wir auch ein Ziel von Wohnungssuchenden mit einem Wunsch nach Eigentum am See beziehungsweise mit Seesicht. Es ist davon auszugehen, dass dieser Bedarf weiterhin auch hoch bleibt“, sagt Stolz. Mit dem Bebauungsplangebiet Kapellenäcker sehe er aber insbesondere den Mietwohnungsmarkt als gemeindliches Ziel.</p> <p>Hinsichtlich Altenpflege und medizinischer Versorgung teile die Gemeinde die gesamtgesellschaftliche Situation. „Diese Angebote werden weniger und leider auch teurer. Aktuell sind wir mit einer durchaus respektablen Anzahl an Hausarztsitzen gesegnet“, erklärt Bürgermeister Stolz. Die Gemeinde pflege einen regelmäßigen Austausch mit den örtlichen Hausärzten im Rahmen des Runden Tischs Gesundheit. So sei es auch in bisher zwei Fällen gelungen, eine Übergabe in Arztpraxen zu begleiten. „Das wird auch künftig unser Ziel sein, diese Hausarztsitze in der Gemeinde zu halten“, betont Stolz.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf Wachstumskurs! So entwickeln sich die Gemeinden im Raum Stockach in den kommenden Jahren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768]]></guid>
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        Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.



        <p>Der Brandbühltunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist wieder mit regulärer Geschwindigkeit durchfahrbar. Das bestätigt die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120" target="_blank" title="Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter">Dieser war vorübergehend wegen der starken Regenfälle am Dienstagmorgen nur mit verringerter Geschwindigkeit passierbar.</a> Auf einem eingleisigen und 400 Meter langen Streckenabschnitt waren Triebfahrzeugführer angehalten, wegen Wasser auf dem Gleisbett nur 20 Kilometer pro Stunde zu fahren. Infolgedessen kam es zu größeren Verspätungen.</p> <h2>„Verspätung potenziert sich“</h2> <p>Dass diese teilweise bis zu 25 Minuten betrugen, obwohl nur 400 Meter Strecke mit 20 Kilometern in der Stunde durchfahrbar waren, erklärt der Bahnsprecher mit dem Umlaufverkehr. „Jeder Zug kann unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen haben.“ So auch in diesem Fall. Züge müssen an anderer Stelle länger auf einen Gegenzug warten. „Verspätung potenziert sich und kann nicht wieder aufgehoben werden“, erklärt der Bahnsprecher.</p> <h2>Tunnel wieder frei</h2> <p>Inzwischen ist das Wasser offenbar versickert, sodass wieder normales Tempo möglich ist. „Nun kann man den Tunnel wieder mit den regulären 80 Stundenkilometern durchqueren“, bestätigt der Bahnsprecher. Die Unregelmäßigkeiten im Fahrtablauf scheinen sich auch tatsächlich beruhigt zu haben. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn listet derzeit keine Verspätungen auf der Strecke.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 05:07:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unternehmer tauschen sich aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/unternehmer-tauschen-sich-aus;art372434,12487637 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund 60 Firmenchefs folgen der Einladung des Gewerbevereins zum Unternehmerempfang im ­Fischerhaus  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Rund 60 Firmenchefs folgen der Einladung des Gewerbevereins zum Unternehmerempfang im ­Fischerhaus<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rund 60 Firmenchefs folgen der Einladung des Gewerbevereins zum Unternehmerempfang im ­Fischerhaus



        <p><strong>Bodman-Ludwigshafen</strong> Normalerweise öffnet das Fischerhaus in Bodman seine Türen nur noch für Hotelgäste. Für den Unternehmerempfang des Gewerbevereins am See hat Inhaberin Eva Maria Kraus aber eine Ausnahme gemacht. Dort kamen rund 60 Unternehmer aus der Doppelgemeinde und darüber hinaus zusammen, wie der Vereinsvorsitzende Maximilian Weber im Gespräch mit dem SÜDKURIER sagt.</p> <p>Dass Kraus das Fischerhaus zur Verfügung stellt, kommt nicht von ungefähr. Es ist untrennbar mit dem Gewerbeverein verbunden. Kraus ist eines von fünf Gründungsmitgliedern des Gewerbevereins, der dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. „Das war 1995“, erinnert sie sich an die Vereinsgründung. Und die geschah in eben jenem Fischerhaus. „Damals saßen wir an Tisch 26“, führt sie weiter aus. Zwei Frauen und drei Männer seien es gewesen, die den Gewerbeverein gründeten. „Es gab damals viele junge Unternehmer, die Interesse hatten, sich zu vernetzen.“</p> <p>So ist es passend, dass der Unternehmerempfang genau dem dient: der Vernetzung. Maximilian Weber verdeutlicht in seiner Begrüßungsrede, dass es die deutsche Wirtschaft aktuell nicht einfach habe und betont: „Die, die etwas leisten, sind zum großen Teil die Unternehmer. Und deshalb kommt es darauf an, sich gegenseitig zu unterstützen.“ Dann gehe es weiter vorwärts. Unterstützen wolle auch die Gemeinde, wie Alessandro Ribaudo in Vertretung von Bürgermeister Christoph Stolz ausführte. Denn: „Die Unternehmen schaffen Arbeitsplätze.“ Zudem würden sie aushelfen, wenn Not am Mann sei. Als Beispiel nennt er das jüngste Unwetterereignis, bei dem Unternehmer sofort geholfen hätten, als eine Garage und Keller vollliefen. Gleichzeitig sagt er aber auch, dass die Gewerbesteuer-Einnahmen von zuvor 3,5 Millionen auf 2,1 Millionen Euro zurückgegangen seien. Eine Steuererhöhung sei dennoch nicht angedacht.</p> <p>Im Anschluss hatten die Unternehmer Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen für Firmen zu unterhalten.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gründung Verein Unternehmer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unternehmer tauschen sich aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:13:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.



        <p>Auf der Strecke der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Ludwigshafen kommt es in Folge von Regenfällen seit Betriebsstart am Dienstag zu größeren Verzögerungen. Laut Online-Fahrplanauskunft kam es mehrfach zu Verspätungen von teils über 25 Minuten, vereinzelte Züge fielen aus. Grund dafür ist nach Informationen der Bahn Wasser im Brandbühltunnel, wie ein Sprecher der Bahn-Pressestelle in Stuttgart auf Anfrage mitteilt. Das scheint sich in absehbarer Zeit auch nicht zu ändern.</p> <h2>Wasser dringt durch Portal ein</h2> <p>„Aufgrund des Regens ist Wasser in den Brandbühltunnel gelaufen“, sagt der Bahn-Sprecher. Die Regenmenge am Dienstagmorgen war offenbar so groß, dass das Wasser durch den Tunneleingang hineinfloss und Teile des Gleisbetts unter Wasser setzte. Eine Strecke von etwa 400 Metern lasse sich daher derzeit nur mit rund 20 Stundenkilometern durchfahren. Der 260 Meter lange Tunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist Teil der Bodenseegürtelbahnstrecke. Daher ist laut Bahnsprecher derzeit jeder Zug, der zwischen Radolfzell und Friedrichshafen verkehrt, betroffen. Ein Ende sei erst in Sicht, wenn das Wasser versickert ist.</p> <p>Grundsätzlich kann es passieren, dass Gleisbereiche durch Starkregenereignisse betroffen sind, erläutert der Pressesprecher. Das Wasser sei durch die Tunnelöffnung eingedrungen und halte den Bereich noch immer nass. „Deshalb kann man auch keine Prognose abgeben, wann der Tunnel wieder mit regulärer Geschwindigkeit passiert werden kann. Jeder Treibfahrzeugführer schaut, ob das Wasser zurückgeht.“ Aufgrund des laufenden Bahnbetriebs seien auch keine Techniker im Einsatz.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:21:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:18:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus dem Raum Stockach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-dem-raum-stockach;art372461,12486463 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Kinder starten derzeit in das nächste, spannende Kapitel ihres Lebens, die Schule. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zahlreiche Kinder starten derzeit in das nächste, spannende Kapitel ihres Lebens, die Schule. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-dem-raum-stockach;art372461,12486463]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zahlreiche Kinder starten derzeit in das nächste, spannende Kapitel ihres Lebens, die Schule. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bodman-Ludwigshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus dem Raum Stockach]]></dc:rights>
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