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    <title>suedkurier.de - Markdorf</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:19 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:19 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:08:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufbau für Jahrmarkt auf Hochtouren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/aufbau-fuer-jahrmarkt-auf-hochtouren;art372484,12512294 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für den Elisabethenmarkt am Wochenende machen Inhaber und Mitarbeiter der Fahrgeschäfte ihre Attraktionen startklar  ]]></description>
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          Für den Elisabethenmarkt am Wochenende machen Inhaber und Mitarbeiter der Fahrgeschäfte ihre Attraktionen startklar<br>
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        Für den Elisabethenmarkt am Wochenende machen Inhaber und Mitarbeiter der Fahrgeschäfte ihre Attraktionen startklar



        <p><strong>Markdorf</strong> Die Fahrbahn wird mit Hochdruck gereinigt, die Autos werden noch einmal poliert. Volle Fahrt ins Elisabethenmarkt-Wochenende heißt es ab Freitag, 7. November.</p> <p>Auf dem Marktplatz laufen in diesen Tagen die Aufbauarbeiten für den Vergnügungspark. „Wir sind schon in Markdorf dabei, seit ich mich erinnern kann“, sagt Stephan Vogt, Inhaber des Autoscooters. Bereits sein Opa sei mit verschiedenen Fahrgeschäften auf dem Jahrmarkt vertreten gewesen. Den Aufbau nimmt Vogt gelassen: „Eins nach dem anderen“, spricht er aus Erfahrung. Nach den groben Arbeiten geht es nun darum, Strom zu verlegen, die Lichter zu überprüfen und letzte Reinigungen vorzunehmen. „Wir freuen uns jedes Jahr, hier zu sein“, betont Vogt. Für den Inhaber ist der Elisabethenmarkt die letzte Veranstaltung vor der Weihnachtsmarkt-Saison.</p> <p>Hoch hinaus geht es für Fahrgäste des Bayern-Lifts, der nach einem Jahr Pause auf den Marktplatz zurückkehrt. „Wir sind sehr gut in der Zeit“, sagt Betreiber Manuel Lettner. Dabei stellt der Aufbau für den Elisabethenmarkt das Fahrgeschäft vor eine besondere Herausforderung. Die schiefe Lage des Marktplatzes sorgt für Probleme mit der Statik. Um die Stabilität zu gewährleisten, hat der Inhaber investiert. „Wir haben extra für diesen Standort spezielle Teile gebaut“, erklärt Lettner. Sobald die Straße am Marktplatz gesperrt ist, stößt auch das Kassenhäuschen zum Bayern-Lift dazu, um bald erste Gäste zu empfangen.</p> <p>Das Bangen um die äußeren Bedingungen vereint die Inhaber der zwei größten Fahrgeschäfte auf dem Marktplatz. „Jetzt hoffen wir nur noch auf schönes Wetter und viele Gäste“, so Stephan Vogt. Manuel Lettner gibt sich optimistisch: „Wenn das Wetter mitmacht, sind wir sehr zuversichtlich.“</p> <p>Am Freitag, 7. November, eröffnen die Fahrgeschäfte um 15 Uhr. Besucher haben bis einschließlich Dienstag, 11. November, täglich die Möglichkeit, sich auf eine Fahrt mit Autoscooter und Co. zu begeben. Vergünstigte Preise gibt es am Freitag zwischen 15 und 16 Uhr und am Dienstag.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Freizeitpark Fest Superlative]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufbau für Jahrmarkt auf Hochtouren]]></dc:rights>
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    </item>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:57:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Jahr nach „Die Höhle der Löwen“: Was aus dem Projekt „Zockerhelden“ geworden ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-jahr-nach-die-hoehle-der-loewen-so-geht-es-den-zockerhelden-heute-05-11-25;art372484,12511843 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Markdorfer Anwalt Marc Ellerbrock und Sportmoderator Werner Hansch helfen mit ihrem Projekt Spielsüchtigen, ihr Geld zurückzubekommen. Was sich nach dem Auftritt im Fernsehen ergeben hat und warum sie weiterkämpfen.  ]]></description>
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          Der Markdorfer Anwalt Marc Ellerbrock und Sportmoderator Werner Hansch helfen mit ihrem Projekt Spielsüchtigen, ihr Geld zurückzubekommen. Was sich nach dem Auftritt im Fernsehen ergeben hat und warum sie weiterkämpfen.<br>
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        Der Markdorfer Anwalt Marc Ellerbrock und Sportmoderator Werner Hansch helfen mit ihrem Projekt Spielsüchtigen, ihr Geld zurückzubekommen. Was sich nach dem Auftritt im Fernsehen ergeben hat und warum sie weiterkämpfen.



        <p>Als der Markdorfer Rechtsanwalt Marc Ellerbrock und der frühere Sportmoderator Werner Hansch vor einem Jahr mit ihrem Projekt „Zockerhelden“ in der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ auftraten, war die Resonanz riesig. Ihr Ziel: Menschen zu helfen, die durch Online-Glücksspiel Geld verloren haben.</p> <p>Heute zieht Ellerbrock eine positive Bilanz. „Das Thema ist sehr erfolgreich verlaufen“, sagt er. Inzwischen vertrete „Zockerhelden“ über 1000 Betroffene in Prozessen gegen Online-Casinos und Sportwetten-Anbieter. Die Erfolgsquote liege bei rund 95 Prozent – in den meisten Fällen fließt tatsächlich Geld zurück. Im Schnitt geht es laut Ellerbrock um Schadensbeträge von 25.000 Euro.</p> <h2>Hohe Nachfrage nach der TV-Ausstrahlung</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/mit-werner-hansch-bei-hoehle-der-loewen-markdorfer-beruehrt-investoren;art372484,12167987" target="_blank" title="Investoren tief berührt: Markdorfer gemeinsam mit Werner Hansch bei „Die Höhle der Löwen“">Der Auftritt bei ‚Die Höhle der Löwen‘ habe dem Projekt einen deutlichen Schub gegeben</a>, erzählt Marc Ellerbrock. Nach der Ausstrahlung seien die Anfragen „durch die Decke gegangen“. Inzwischen habe sich die Zahl auf etwa 50 bis 100 neue Betroffene pro Monat eingependelt.</p> <p>„Zockerhelden“ ist mittlerweile auch international aktiv. Erste Klagen sollen in Rumänien eingereicht werden, in Kooperation mit lokalen Anwälten. „Wir sind keine Experten im rumänischen Rechtssystem, aber wir arbeiten mit Partnern vor Ort zusammen“, sagt Ellerbrock. Weitere Länder sollen folgen.</p> <h2>Wie ging es mit Carsten Maschmeyer weiter?</h2> <p>Aus der Show sind Marc Ellerbrock und Werner Hansch mit einem Deal herausgegangen: Gemeinsam mit der Rechtsanwältin Dagmar Wöhrl sagte Carsten Maschmeyer zu, die gewünschten 125.000 Euro in die „Zockerhelden“ zu investieren. Allerdings haben beide Parteien die Vereinbarung getroffen, eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) abzuwarten. Diese soll im ersten Quartal 2026 fallen.</p> <p>Denn die rechtliche Grundlage ist komplex. Ellerbrock versucht, es herunterzubrechen. „Das ganze Thema ist in Deutschland durch den Glücksspielstaatsvertrag geregelt.“ Mittlerweile gilt der neue Vertrag von 2021. Viele Verfahren betreffen die Zeit vor dem neuen Glücksspielstaatsvertrag. Damals waren Online-Casinos und Pokerspiele komplett verboten und Sportwetten nur eingeschränkt erlaubt.</p> <h2>Beschluss des EuGH ist entscheidend</h2> <p>Anbieter wie Tipico oder Lottoland hätten trotzdem geworben und gespielt – ohne gültige Lizenz. „Diese Verträge sind nach unserer Auffassung nichtig, und die Spieler haben Anspruch auf Erstattung“, erklärt Marc Ellerbrock.</p> <p>Die Anbieter jedoch beharren auf dem Beschluss eines Verwaltungsgerichtes, nachdem das Vergabesystem der Lizenzen damals nicht mit den europarechtlichen Grundsätzen vereinbar war. Sie schieben die Schuld auf den Gesetzgeber und wollen daher nicht zahlen.</p> <p>Dazu kommt auch, dass viele Anbieter noch weitere Regelungen des damaligen Glücksspielstaatsvertrags missachten haben, die vor allem dem Spielerschutz dienten. Das könnte ein entscheidender Punkt in der Verhandlung am EuGH werden. Ellerbrock zeigt sich optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass der EuGH unsere Rechtsauffassung bestätigt.“</p> <h2>Bis zu sechsstelligen Beträgen in wenigen Monaten</h2> <p>Doch auch nach Einführung des neuen Glücksspielstaatsvertrags sieht der Markdorfer Rechtsanwalt weiter großen Handlungsbedarf. Zwar seien inzwischen Lizenzen vergeben worden, doch viele Anbieter hielten sich nicht an Auflagen.</p> <p>Mittlerweile muss bei Einzahlungen, die das gesetzliche Limit von 1000 Euro im Monat überschreiten, eine Bonitätsprüfung stattfinden. Doch auch das missachten viele Anbieter. „Wir haben Mandanten, die innerhalb weniger Monate sechsstellige Beträge verloren haben“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hilfe bei Glücksspielsucht</span><span>Für Menschen mit glücksspielsuchtbezogenen Problemen gibt es auf den Internetseiten <a href="https://www.bundesweit-gegen-gluecksspielsucht.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.bundesweit-gegen-gluecksspielsucht.de</a> und <a href="https://gluecksspielhilfe.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.gluecksspielhilfe.de</a> ein Beratungs- und Unterstützungsangebot. Auch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert unter <a href="https://www.check-dein-spiel.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.check-dein-spiel.de</a> über Prävention und Hilfsmöglichkeiten. Regionale Anlaufstellen lassen sich zudem über das <a href="https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis" target="_blank" title="" rel="noopener">Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen</a> finden.</span></label></div> <h2>Geschäftsmodell: „Nicht die Wette, sondern die Sucht“</h2> <p>Von der Entscheidung am EuGH hängt nicht nur die Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer ab, sondern auch viele Einzelschicksale. Besorgt zeigt sich Marc Ellerbrock über die Entwicklung der Branche: Die Umsätze der Wettanbieter steigen stetig, während Werbung gezielt junge Männer anspricht. „Wir sind dabei mit anzuschauen, wie die Sportwetten-Anbieter eine neue Generation von Süchtigen heranzüchtet“, sagt er.</p> <p>Denn das eigentliche Geschäftsmodell sei „nicht die Wette, sondern die Sucht“. Bei diesem Thema ist Mitinitiator Werner Hansch auch weiterhin eng eingebunden. Beide stehen regelmäßig in Kontakt. Hansch hält Vorträge in ganz Deutschland und auch am Bodensee, um über die Gefahren von Glücksspielsucht aufzuklären. „Er ist nach wie vor sehr engagiert“, sagt Ellerbrock.</p> <h2>Gemischte Gefühle für die Zukunft</h2> <p>„Wir können nur Einzelschicksale abfedern“, sagt Marc Ellerbrock. „Um das Problem wirklich zu lösen, braucht es staatliche Maßnahmen und vor allem staatlichen Willen.“ Er fordert strengere Kontrollen und mehr Verantwortung seitens der Aufsichtsbehörden wie die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL). „Die Anbieter haben gezeigt, dass sie nicht gewillt sind, sich an Spieler schützende Vorschriften zu halten“, sagt er, „und es wird nichts dagegen unternommen.“</p> <p>Trotzdem bleibt der Markdorfer Jurist irgendwo optimistisch: „Wir haben vieles von dem erreicht, was wir damals angekündigt haben“, sagt er. Mit Blick auf die anstehende EuGH-Entscheidung fügt er hinzu: „Wir sind gespannt, aber auch sehr hoffnungsvoll.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verbraucherschutz Glücksspiel Gesetze thema-gesundheit-krankheit thema-wirtschaft-verbraucher thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Jahr nach „Die Höhle der Löwen“: Was aus dem Projekt „Zockerhelden“ geworden ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:43:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/sana-kliniken-ag-verlaesst-vorzeitig-steuerstand-beim-medizin-campus-bodensee;art410936,12511735 ]]></link>      <description><![CDATA[  Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.<br>
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        Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.



        <p>Mitte August richtete der Aufsichtsrat des Medizin Campus Bodensee (MCB) den Kurs neu aus und stellte dafür eine neue Führungsmannschaft ein. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/weitere-personalentscheidung-jan-ove-faust-wird-neuer-geschaeftsfuehrer-des-klinikums;art372474,12464061" title="Weitere Personalentscheidung: Jan-Ove Faust wird neuer Geschäftsführer des Klinikums">Jan-Ove Faust trat als Geschäftsführer die Nachfolge von Anthea Mayer an.</a> Die junge Managerin war beim Klinikverbund als Chefin aller MCB-Gesellschaften tätig, blieb aber bei der Sana Kliniken GmbH unter Vertrag. Die Stadt Friedrichshafen hatte Sana als externen Dienstleister 2023 mit dem Management des MCB betraut – für mindestens vier Jahre. Der Vertrag läuft eigentlich bis Oktober 2027, mit Option auf Verlängerung.</p> <h2>Wechsel an der Spitze</h2> <p>Doch der Aufsichtsrat hat längst wieder das Steuer übernommen. Bereits zwei Wochen vor der Verpflichtung von Jan-Ove Faust wurde der neue Kaufmännische Direktor Stefan Füßinger und mit Anne Matros erstmals eine Direktorin in die Klinikleitung berufen. Auch diese Personalie ist bemerkenswert: Matros bleibt weiterhin bei ihrem bisherigen Arbeitgeber, der Consus Health GmbH, unter Vertrag.</p> <p>Genau dieses Beratungsunternehmen hatte im Frühjahr den Auftrag erhalten zu prüfen, wie die medizinischen Leistungen des MCB und der Oberschwabenkliniken (OSK) künftig aufeinander abgestimmt werden könnten.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/krankenhausreform-machen-friedrichshafen-und-ravensburg-bald-gemeinsame-sache;art410936,12350219" title="Krankenhausreform: Machen Friedrichshafen und Ravensburg bald gemeinsame Sache?"> Der Auftrag kam von beiden Klinikträgern, Stadt Friedrichshafen und Landkreis Ravensburg.</a> Man plant eine gemeinsame Zukunft, falls die Planinsolvenz kein anderes Ergebnis erbringt.</p> <h2>Sanierung blieb hinter Erwartungen zurück</h2> <p>Sana hingegen sollte ein 2023 vom Aufsichtsrat genehmigtes Sanierungskonzept für den MCB mit seinen beiden Krankenhäusern in Friedrichshafen und Tettnang umsetzen – vor allem, um Kosten zu senken. Konkrete Inhalte wurden aber nie öffentlich gemacht, und der Erfolg blieb aus. Mitte 2025 hieß es in einer Ratsvorlage, die Wirtschaftlichkeit des Klinikverbundes habe sich „nicht nennenswert verbessert“.</p> <h2>Vertragsauflösung im Einvernehmen</h2> <p>Im Gegenteil: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/medizin-campus-bodensee-macht-2023-millionen-verlust-ausweg-aus-krise-ist-nicht-in-sicht;art372474,12424632" title="Klinikverbund auf wackeligen Beinen: Verluste steigen nach Rekord-Defizit in 2023 weiter an">Die Verluste steigen laut Prognosen auch 2024 und 2025 weiter an.</a> Ernüchterung ist längst eingekehrt. Mit der Neuaufstellung der Klinikleitung im August war eigentlich klar, dass der externe Dienstleister von Bord gehen würde. Sana habe angeboten, „den Weg für die Neuausrichtung des Medizin Campus Bodensee … im gegenseitigen Einvernehmen freizumachen“, teilte das Rathaus im August mit dünnen Worten mit.</p> <p>Konkret bedeutet das: Der Managementvertrag wird aufgelöst, bestätigen beide Seite auf Nachfrage. Hintergrund ist der geplante Trägerwechsel zum Jahresende und die „angestrebte engere Zusammenarbeit der Klinikstandorte in der Region Bodensee-Oberschwaben“. Gemeinsame Aktivitäten beschränken sich seither nur noch auf Einkauf und Medizintechnik.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:27:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sind dynamische Preise auch in anderen Thermen eine Option?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dynamische-baeder-preise-als-versuch;art410936,12511612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dynamische-baeder-preise-als-versuch;art410936,12511612]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.



        <p>„Ich kann jeden verstehen, der auf dynamische Preise setzt“, sagt Markus Spettel. Die Steuerung der Nachfrage über passgenaue Preise mache wirtschaftlich Sinn und die Technik dazu sei mittlerweile verfügbar, so der Geschäftsführer der Bad Dürrheimer Kur- und Bäder GmbH: „Größere Skigebiete, Bergbahnen oder Bäder machen das ja schon länger.“</p> <p>Auch im Bad Dürrheimer Solemar habe man bereits dynamische Preise getestet, sagt Spettel. „Das war vor Corona.“ Damals habe man sich aber dagegen entschieden, da „der Effekt zu gering war“. Denn durch die zahlreichen Kur- und Reha-Gäste sei die Therme auch vormittags und unter der Woche gut ausgelastet. Der Therme-Chef will aber nicht ausschließen, dass man sich „irgendwann“ wieder damit beschäftige – allerdings „nicht in nächster Zeit“.</p> <h2>Trend wird in der Branche aufmerksam verfolgt</h2> <p>Auch anderenorts beobachtet man den Trend zu dynamischen Preisen „aufmerksam“, wie Fabian Dalmer, Geschäftsführer der Meersburg Therme, es formuliert. Nach der Wiedereröffnung setze man im Meersburg zwar „bewusst auf ein transparentes und stabiles Preissystem, das unseren Gästen Verlässlichkeit bietet“. Doch im Zuge der „weiteren Entwicklung von Markt und Gästebedürfnissen“ will Dalmer die Option dynamischer Preise durchaus prüfen.</p> <p>Auch Julian Meser, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Konstanz, verfolgt das Thema “mit großem Interesse“. Es sei “spannend zu sehen, wie sich hier die Branche entwickelt“. Dynamische Modelle könnten für Anbieter und Gäste gleichermaßen Vorteile haben, glaubt er. Man prüfe aktuell denn auch, “ob und in welcher Form ein solches Modell zu uns passen könnte“. Da aber auch statische Preise Vorteile hätten, nämlich “Klarheit und Planbarkeit“, wolle man diese Stärken “sorgfältig gegen mögliche Innovationen abwägen“, sagt Meser – und ohnehin zunächst die Erfahrungen anderer abwarten.</p> <h2>Gruppe mit guten Erfahrungen in drei Thermen</h2> <p>Jemand, der hier bereits reichlich Erfahrung hat, ist die Markdorfer Thermengruppe Josef Wund. In allen drei eigenen Thermen, dem Badeparadies Schwarzwald bei Titisee-Neustadt, der Thermen- und Bäderwelt Sinsheim und der Therme Euskirchen, gelten bereits seit 2021 dynamische Preise, die nach Tag, Nachfrage und Buchungszeitpunkt variieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Dynamische Preise</span><span>Dynamische Preise kennt man von Flügen, Hotels oder auch der Bahn. Wer früh für schwach ausgelastete Zeiten bucht, kommt günstiger weg. Ein Unterschied zu den bisherigen Therme-Konzepten: Während Flüge kurz vorher nochmal billiger werden können, gilt dies hier nicht. Wer zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft, soll sicher sein, dass es das Ticket nachher nicht doch günstiger gibt.</span></label></div> <p>Man sei damit “sehr zufrieden“, heißt es aus Markdorf, es habe sich “in der Praxis bewährt“, sagt eine Sprecherin. Lediglich “kleinere Anpassungen in der Kommunikation“ seien nötig gewesen, um den Gästen “die Vorteile bestmöglich zu erklären“. So habe man etwa für eine gute Tarifübersicht eigens eine App mit Treueprogramm eingeführt. Parallel gibt es aber auch noch statische Preise, etwa im Rahmen von Sonderaktionen, Kooperationen oder für spezielle B2B-Partner. Eigentümer der Thermen ist die gemeinnützige Josef-Wund-Stiftung.</p> <h2>Fürs Schwimmen nicht, für Wellness eine Option</h2> <p>Thermeexperte Andreas Schauer, der den Bau der Überlinger Bodenseetherme begleitet hat und deren erster Betriebsleiter war, hat zu dynamischen Preisen eine klare Haltung: Kommunale Angebote – seien sie nun Pflichtaufgabe oder freiwillige Daseinsvorsorge wie ein Schwimmbad – sollten “nicht durch einen Angebot-Nachfrage-Mechanismus gesteuert werden“. Es sei ja auch “schwer vorstellbar, dass dies für Kindergärten, Schulen oder die Wasserversorgung gilt“.</p> <p>Anders sehe es jedoch bei Wellnessangeboten aus, findet Schauer. Die Überlinger Schauer+Co betreibt mehrere Bäder, unter anderem die 2021 eröffnete Therme Lindau, deren Investor Schauer auch ist. Als Betreiber will er es so halten: Keine dynamischen Preise für Grundversorgungs-, Sport- und Familienbäder. Für die Bereiche Wellness und Sauna sieht er hier aber durchaus “eine Option“. Umgesetzt habe man dies aber noch nirgends.</p> <p>Eine ganz klare Haltung hat man indes bei der Schwaben-Therme in Aulendorf. „Bei uns gelten statische Preise“, sagt eine Sprecherin. „Das soll auch so bleiben.“ Lediglich am Wochenende gebe es einen pauschalen Aufschlag von einem Euro.</p> <p>Gedanken um dynamische Preise macht man sich aber auch anderenorts. Das Ravensburger Spieleland hat zur Saison 2025 nicht nur die Differenzierung zwischen Kindern und Erwachsenen aufgehoben, sondern auch tagesindividuelle Preise eingeführt. Auf Basis der durchschnittlichen Auslastung der vergangenen Jahre habe man für jeden Tag des Jahres vorab einen Preis bestimmt, sagt Sprecherin Yvonne Wirth. Der liege online bei mindestens 39 und höchstens 45 Euro. Vor Ort kommen drei Euro hinzu. „Das funktioniert gut.“ Ob daraus aber irgendwann einmal ein automatisiertes, dynamisches System werde, sei offen.</p> <p>Etabliert hat sich ein automatisiertes System, das den Preis nach Buchungszeitpunkt, Wochentag und Saisonzeit steuert, indes beim Skigebiet Silvretta-Montafon. “Das hat uns ein recht hohes Maß an Planbarkeit verschafft“, so eine Sprecherin. Denn ein hoher Prozentsatz der Tickets werde nun früh online gebucht. Der Erfolg sei allerdings sehr von einer transparenten Kommunikation abhängig.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sind dynamische Preise auch in anderen Thermen eine Option?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:06:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie hoffen auf weitere Helfer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/sie-hoffen-auf-weitere-helfer;art372484,12511639 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>SKM Bodenseekreis<br /> berät Menschen im Alltag</li> <li>Fokus des Vereins liegt<br /> auf rechtliche Betreuung</li> <li>Ehrenamtliche werden<br /> in Seminaren geschult</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>SKM Bodenseekreis<br /> berät Menschen im Alltag</li> <li>Fokus des Vereins liegt<br /> auf rechtliche Betreuung</li> <li>Ehrenamtliche werden<br /> in Seminaren geschult</li> </ul><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/sie-hoffen-auf-weitere-helfer;art372484,12511639]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>SKM Bodenseekreis<br /> berät Menschen im Alltag</li> <li>Fokus des Vereins liegt<br /> auf rechtliche Betreuung</li> <li>Ehrenamtliche werden<br /> in Seminaren geschult</li> </ul>



        <p><strong>Markdorf-Ittendorf</strong> Mit dem Alter steigt in vielen Fällen auch der Betreuungsbedarf. Was tun, wenn der Alltag nicht mehr allein gestemmt werden kann? Es muss Unterstützung her. Eine solche Hilfe leistet der Betreuungsverein SKM Bodenseekreis mit Sitz in Ittendorf – und zwar nicht nur für alte Menschen, sondern auch für Behinderte oder psychisch Erkrankte. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich hierbei auf die rechtliche Betreuung. Es geht beispielsweise um Gesundheitsfürsorge, um Vermögensangelegenheiten oder um Behördenkontakt. Um alle betreuungsbedürftigen Menschen versorgen zu können, benötigt es allerdings auch ausreichend Betreuer. Dies erweist sich laut Geschäftsführer Jürgen Göbel allerdings als herausfordernde Mission. Er sagt: „Es gibt insgesamt zu wenig Betreuer, aber einen erhöhten Bedarf an Betreuung.“</p> <p>Daher sucht der Verein Ehrenamtliche, die sich als Betreuer engagieren möchten. Der stellvertretende Vorsitzende Hermann Wieland ist bereits als Ehrenamtlicher tätig. „Ich möchte mich in der Gesellschaft einbringen und Menschen ein lebenswertes Dasein ermöglichen“, begründet er seine Motivation. „Es ist eine schöne Beschäftigung und man kann Menschen dabei unterstützen, ihre Dinge zu regeln“, ergänzt Jürgen Göbel.</p> <p>Die konkreten Aufgaben eines rechtlichen Betreuers variieren je nach betreuter Person und liegen beispielsweise darin, Anträge zu stellen oder Finanzen zu verwalten. Es wird deutlich, dass man in diesem Ehrenamt keine Angst vor Verwaltung oder Behördenkontakt haben sollte. Jedoch steht der Verein den Ehrenamtlichen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, betont Isabel Wehrle, berufliche Betreuerin und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. So gebe es Seminare, bei denen die Ehrenamtlichen geschult werden, und auch eine persönliche Beratung sei möglich. Hinzu kommen Stammtische, die den Ehrenamtlichen neben fachlichem Input von Vereinsseite die Gelegenheit bieten, sich untereinander zu vernetzen. „Man wird nicht allein gelassen“, bekräftigt Hermann Wieland. Das Ehrenamt empfindet er keineswegs als persönliche Einschränkung, die Erledigung der Aufgaben könne man sich meist selbstständig einteilen und im Urlaub übernimmt ein beruflicher Betreuer. Der Verein berücksichtigt bei der Vermittlung zudem den Wohnort der Ehrenamtlichen, sodass diese keine weiten Wege auf sich nehmen müssen.</p> <p>Grundsätzlich sind keine besonderen Vorkenntnisse für das Ehrenamt notwendig, die Fähigkeit zur Selbstorganisation und ein gewisses Maß an Empathie erleichtern die Arbeit jedoch erheblich. Zeitlich ist die Tätigkeit durchaus mit einem Beruf vereinbar, auch Studenten im sozialen Bereich sind prädestiniert.</p> <p>Das Erledigen der größtenteils Verwaltungsaufgaben kann sich dabei bezahlt machen. „Man lernt unheimlich viel“, sagt Isabel Wehrle. Profitieren kann man gerade als junger Mensch etwa von dem Behördenkontakt, der auch für eigene Angelegenheiten hilfreich ist. Zudem sind die Betreuten dankbar für die Hilfe. „Man bekommt auch menschlich etwas zurück“, versichert Wehrle. Neben einer Aufwandspauschale misst sich die Arbeit also vor allem in der Währung menschliche Verbindung. Denn die Ehrenamtlichen begleiten die betreuungsbedürftigen Menschen über mehrere Jahre hinweg und bauen eine Beziehung auf Augenhöhe auf. „Man geht mit den Menschen in den Dialog und entscheidet nicht über deren Kopf hinweg“, sagt Hermann Wieland.</p> <p>Wer interessiert an dem Ehrenamt ist, kann sich direkt mit dem Verein SKM Bodenseekreis in Verbindung setzen. Die Vermittlung an eine betreuungsbedürftige Person erfolgt in enger Absprache mit dem Ehrenamtlichen und über ein gemeinsames Treffen im Vorfeld, das die Bedürfnisse beider Seiten berücksichtigt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Verein</h2> Der SKM Bodenseekreis wurde im Jahr 1992 gegründet und unterstützt Menschen, die eine rechtliche Betreuung benötigen. Ihren Ursprung hat die SKM-Tradition Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Gründung des Bundesverbandes als Katholischer Männer-Fürsorge-Verein in Düsseldorf. Der Ortsverein am Bodensee mit aktuell 90 Mitgliedern und mehr als 200 ehrenamtlichen Betreuern arbeitet eng mit dem SKM Diözesanverein Freiburg zusammen. Neue Ehrenamtliche sind gesucht und können sich direkt beim Verein melden. Telefon 07544 967 9960, E-Mail:<br /> betreuung@skm-bodensee.de; Informationen im Internet: <strong>https://bodenseekreis.skmdivfreiburg.de</strong></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie hoffen auf weitere Helfer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:00:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[TikTok weckt Liebe zum Lesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/tiktok-weckt-liebe-zum-lesen;art372484,12511606 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Social-Media-Plattform steigert die Beliebtheit von Büchern bei jungen Menschen. Doch der Trend birgt auch Risiken  ]]></description>
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          Die Social-Media-Plattform steigert die Beliebtheit von Büchern bei jungen Menschen. Doch der Trend birgt auch Risiken<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Social-Media-Plattform steigert die Beliebtheit von Büchern bei jungen Menschen. Doch der Trend birgt auch Risiken



        <p><strong>Markdorf</strong> Bei dem Begriff BookTok mag manch einer nur Bahnhof verstehen, für andere ist es die ultimative Gemeinschaft in Sachen Lesen. Das Wort setzt sich zusammen aus „Book“ für Buch und „Tok“, Endsilbe der Social-Media-Plattform TikTok. Auf dieser App ist eine Community entstanden, die sich mithilfe kurzer Videos über Bücher austauscht – geteilt werden die Clips unter dem Hashtag #BookTok.</p> <p>„Die Leseempfehlungen fühlen sich durch das Videoformat sehr persönlich an“, sagt Linda Riegel, stellvertretende Leiterin der Bibliothek am Bildungszentrum. Damit unterscheiden sich die Bewertungen von rein schriftlichen Rezensionen. Aber es wird auch interagiert und diskutiert, zum Beispiel in den Kommentarspalten der Plattform. „Man kriegt viele Vorschläge für neue Bücher, manchmal werden auch alte Klassiker wiederentdeckt“, so Riegel. „Die jungen Leute wenden sich Büchern wieder mehr zu.“</p> <p>Auf BookTok sind vor allem junge Frauen unterwegs, Riegel schätzt die Altersspanne der Zielgruppe auf etwa 14 bis 30 Jahre. Besonders das Genre „Romance“ sei beliebt. Hierbei spielen die „Tropes“ eine Rolle, die bestimmte Muster benennen. „Enemies to lovers“ ist etwa ein populäres Thema, die Liebesgeschichte beginnt zunächst mit einer Feindschaft und endet mit einem großen Happy End.</p> <p>Die Bibliothek versucht, mit den Trends zu gehen und Bücher anzuschaffen, die bei jungen Menschen gefragt sind. „Es ist wichtig, dass wir up to date sind, auch weil wir an das Bildungszentrum angebunden sind und viele junge Menschen erreichen“, sagt Riegel. Der Trend birgt auch Risiken. „Ganz schlimm finde ich persönlich den Überkonsum.“ Es gebe Videos, bei denen Nutzer Pakete mit mehr als 20 Büchern auspacken. Die Bibliothek möchte per Ausleihe eine Alternative bieten. Typische BookTok-Bücher finden sich unter der Kategorie „Junge Belletristik“. Was empfiehlt die Expertin? „One of Six“ von Kim Nina Ocker mischt Romantik mit Spannung. Eine vielversprechende Kombination, findet Riegel.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[TikTok weckt Liebe zum Lesen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 11:50:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verantwortung an zwei Grundschulen: So schafft Timo Metzger den Spagat zwischen zwei Schreibtischen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/verantwortung-an-zwei-grundschulen-so-schafft-timo-metzger-den-spagat-zwischen-zwei-schreibtischen;art372484,12511053 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Beginn des neuen Schuljahres ist Timo Metzger, stellvertretender Rektor der Jakob-Gretser-Schule, auch kommissarischer Schulleiter der Leimbacher Grundschule. Er spricht über die besondere Herausforderung.  ]]></description>
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          Seit Beginn des neuen Schuljahres ist Timo Metzger, stellvertretender Rektor der Jakob-Gretser-Schule, auch kommissarischer Schulleiter der Leimbacher Grundschule. Er spricht über die besondere Herausforderung.<br>
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        Seit Beginn des neuen Schuljahres ist Timo Metzger, stellvertretender Rektor der Jakob-Gretser-Schule, auch kommissarischer Schulleiter der Leimbacher Grundschule. Er spricht über die besondere Herausforderung.



        <p>Die Schul-Software hilft. Sie unterstützt beim Stundenplan-Erstellen. Sie unterstützt beim Erstellen des Vertretungsplans. Sie enthält noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen für die Arbeit in der sich immer weiter digitalisierenden Schule. Und sie erlaubt den schnellen Austausch in ihrem Chat-Modul. Was Timo Metzger ganz besonders schätzt. Ihm erleichtert das den Spagat zwischen zwei Schreibtischen. Denn seit diesem Schuljahr ist er nicht mehr nur Konrektor an der Markdorfer Jakob-Gretser-Grundschule mit ihren 400 Kindern, sondern obendrein auch noch kommissarischer Schulleiter an der Grundschule Leimbach.</p> <p>„Der Messenger-Dienst in unser Schulsoftware macht vieles einfacher“, erklärt Metzger, der an drei Tagen in der Woche in der Jakob-Gretser-Grundschule ist und zwei an der Grundschule Leimbach. Dank des gut funktionierenden Nachrichtenaustauschs bleibe er hier wie dort fortwährend mit seinen Kollegen im Gespräch – und müsse in Leimbach gar nicht jeden Tag vor Ort sein. Wo erleichternd hinzukomme, „dass das hier ein sehr selbständiges Kollegium ist“.</p> <h2>Grundschule Leimbach liegt Timo Metzger am Herzen</h2> <p>„Von meiner Abordnung an die Leimbacher Grundschule habe ich erst am letzten Schultag vor den Sommerferien erfahren“, sagt Metzger. Dass dadurch erhebliche Mehrarbeit auf ihn zukommen werde, sei ihm selbstverständlich klar gewesen. Ein Ablehnen wäre aber nicht infrage gekommen. „Dafür liegt mir die Grundschule Leimbach viel zu sehr am Herzen: Weil wir selbst in Leimbach wohnen, weil meine drei Kinder hier zur Schule gegangen sind, weil meine Frau hier elf Jahre lang unterrichtet hat – und weil es eine tolle Schule mit tollen Lehrern ist.“</p> <p>Der inzwischen pensionierte Rektor Andreas Geiger, zuletzt Metzgers Kollege in der Schulleitung der Jakob-Gretser-Grundschule, war in den vergangenen beiden Jahren ebenfalls zusätzlich kommissarischer Schulleiter der Leimbacher Grundschule. „So war ich schon seit Langem im Bilde über das Schulgeschehen“, sagt Timo Metzger. Ein „bisschen kurzfristig“ sei die Abordnung dann aber doch gekommen. Was indes auch damit zusammen hänge, dass das Schulamt mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/carmen-kindler-geht-es-um-mehr-als-blosse-wissensvermittlung;art372484,12493193" target="_blank" title="Ihr geht es um mehr als bloße Wissensvermittlung">Carmen Kindler relativ rasch eine Nachfolgerin</a> für Andreas Geiger gefunden habe.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Timo Metzger wurde 1974 in Bad Urach geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium für Grund- und Hauptschulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg auf. Sein Referendariat absolvierte er an der Jakob-Gretser-Grundschule in Markdorf, an der er seit 2001 ununterbrochen unterrichtet. Seit 2013 ist er dort beratender Lehrer und seit 2016 Konrektor. Timo Metzger ist verheiratet und hat mit seiner Frau Simone drei Kinder. Zu seinen Hobbys gehört Tanzen und Gleitschirmfliegen.</span></label></div> <h2>Warum Schulleiter-Stellen nicht sehr begehrt sind</h2> <p>Allzu begehrt seien Schulleiter-Stellen nämlich nicht. Der finanzielle Vorteil sei gering – insbesondere im Verhältnis zur Mehrarbeit, die diese Funktion mit sich bringe, so Timo Metzger. Auch locke kaum jemanden die mit dem Posten verbundene Chance, eine Schule weiterzuentwickeln, da das Korsett an Bürden und Pflichten für Grundschulrektoren doch recht eng geschnürt.</p> <p>„Die Anforderungen vom Land sind recht hoch“, erklärt Timo Metzger. Da gibt es die Lernstandsanalyse in Klasse 2, die die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik abfragt. Da ist Vera, die Kontrolle der Mindeststandards für Deutsch und Mathe für Drittklässler. Und da ist schließlich der Kompetenztest „Kompass“ – jener Leistungstest für alle Viertklässler, der zum wichtigen Wegweiser für die sogenannte Grundschulempfehlung wird und der zuletzt in der Öffentlichkeit für einige Unruhe gesorgt hat.</p> <h2>Von der Werkstatt in die Schule</h2> <p>„Eigentlich wollte ich ja Motorrad-Mechaniker werden – nach dem Abitur“, erinnert sich Metzger. Sein Entschluss zum Studium der Grund- und Haupt- und Sonderschulpädagogik sei dann während des Zivildienstes gekommen. Den hat er in einer Einrichtung für schwerstbehinderte Kinder absolviert. „Ich glaube, ich habe das dort auch ganz gut gemacht.“ Darum der Schwenk von der Werkstatt in die Schule. Sonderschul-Pädagogik ist es dann aber doch nicht, weil er die nicht an der PH Freiburg hätte studieren können. Hier studierte er bereits Grund- und Hauptschul-Pädagogik und hatte seine spätere Frau, Simone Metzger, kennengelernt.</p> <h2>Wunsch nach mehr Männern in der Grundschulpädagogik</h2> <p>Aus Sicht Timo Metzger wäre es kein Fehler, wenn sich mehr Männer für die Grundschulpädagogik interessierten. „Immer mehr Kinder kommen aus Trennungsfamilien“, beobachtet er. Die Folge: Die Jungs beziehen ihr Männerbild fast ausschließlich aus den Medien. Hinzu komme, dass das Schul-Curriculum kaum noch spezifische Jungen-Themen anbiete – kein Werken, keine Technik. Es gelte: Still sitzen und brav sein – was insbesondere den aufgedrehteren Kindern nicht gerade entgegenkomme.</p> <h2>In Leimbach wird weiterhin auch in Containern unterrichtet</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/container-an-der-grundschule-leimbach-bleiben-bis-auf-weiteres-stehen;art372484,12227455" target="_blank" title="Container an der Grundschule Leimbach bleiben bis auf Weiteres stehen">Die Container an der Grundschlue Leimbach werden wohl noch eine Weile bleiben.</a> Seit 2018 werden hier die Viertklässler unterrichtet. Und anders als es beim Umbau der Jakob-Gretser-Grundschule der Fall war, werde die anstehende Sanierung des Leimbacher Schulgebäudes nicht im laufenden Schulbetrieb geschehen. Die Container werden also auch dann noch gebraucht.</p> <p>Die Sanierungsarbeiten beginnen übrigens erst, wenn die geplante neue Grundschule Markdorf Süd fertiggestellt ist – zu Beginn des Schuljahres 2028/2029. Ob es an der sanierten Grundschule Leimbach dann einen Ganztagsbetrieb geben wird, damit scheint Timo Metzger eher nicht zu rechnen. „Verpflichtet ist die Gemeinde ab 2026 ja nur, das an einer ihrer Schulen anzubieten.“ Und das sei dann schließlich erfüllt – jetzt an der Jakob-Gretser-Schule und dann auch am neuen Grundschulstandort.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Schüler Bildungspolitik Schule thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-bildung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verantwortung an zwei Grundschulen: So schafft Timo Metzger den Spagat zwischen zwei Schreibtischen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 14:30:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Bayern-Lift kehrt zurück! Das erwartet die Besucher am Elisabethenmarkt-Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/der-bayern-lift-kehrt-zurueck-das-erwartet-die-besucher-am-elisabethenmarkt-wochenende-in-markdorf;art372484,12510581 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vergnügungspark, verkaufsoffener Sonntag und Krämermarkt: Beim langen Marktwochenende von 7. bis 11. November sind in der Innenstadt Attraktionen geboten. Die Händler halten Angebote für Herbst und Winter bereit.  ]]></description>
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          Vergnügungspark, verkaufsoffener Sonntag und Krämermarkt: Beim langen Marktwochenende von 7. bis 11. November sind in der Innenstadt Attraktionen geboten. Die Händler halten Angebote für Herbst und Winter bereit.<br>
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        Vergnügungspark, verkaufsoffener Sonntag und Krämermarkt: Beim langen Marktwochenende von 7. bis 11. November sind in der Innenstadt Attraktionen geboten. Die Händler halten Angebote für Herbst und Winter bereit.



        <p>Anfang November bedeutet in Markdorf: Es ist Elisabethenmarkt-Zeit. Und so findet von Freitag, 7. November bis Dienstag, 11. November in der Innenstadt Vergnügungspark, verkaufsoffener Sonntag und Krämermarkt statt. Die Veranstalter – die Stadt Markdorf und Markdorf Marketing – freuen sich auf ein abwechslungsreiches Programm.</p> <p>Der erste Blick geht auf den Marktplatz, wo der Vergnügungspark stattfindet. „Wir haben das Maximale aus dem Platz herausgeholt“, sagt Daniel Hägele, neuer städtischer Ordnungsamtsleiter. Mit Unterstützung seines Kollegen Jens Ortolf, der seit 2020 für die Märkte zuständig war, haben sie ein Angebot für alle Altersklassen zusammengestellt. Nach einer Pause im vergangenen Jahr kehrt der Bayern-Lift wieder zurück. Der Kettenflieger setzt aus. Autoscooter, Kinderkarussell, Dosenwerfen und Big-Win sind ebenfalls auf dem Marktplatz zu finden.</p> <p>In diesem Jahr habe man noch aktiv nach weiteren Schaustellern gesucht, vor allem nach kleineren Angeboten, da auf dem Platz aus Gründen der Statik nicht mehr als zwei große Fahrgeschäfte aufgestellt werden können. Das sind in diesem Jahr der Autoscooter und der Bayern-Lift. „Manches ist dann am Zeitlichen und Räumlichen gescheitert“, erklärt Ortolf. Aber die Veranstalter haben Ideen, die sie weiterhin verfolgen möchte.</p> <h2>Bereich um den „Adler“ kann wieder genutzt werden</h2> <p>Nach Ende der „Adler“-Baustelle kann dieser Bereich wieder genutzt werden, sodass sich die Besucher auf das Bungee-Trampolin freuen dürfen, das im vergangenen Jahr schmerzlich vermisst wurde. „Wir möchten aber nicht nur Fahrgeschäft anbieten, sondern auch Speiseangebote“, so Daniel Hägele. Deshalb wird es einen Streetfood-Bereich auf der Straße oberhalb des Platzes geben. Die zahlreichen Essens- und Getränkestände sollen zum gemütlichen Verweilen einladen.</p> <p>Eröffnet wird der Jahrmarkt am Freitag, 7. November, um 15 Uhr von Bürgermeisterstellvertreter Dietmar Bitzenhofer. Die Betreiber der Fahrgeschäfte bieten von 15 Uhr bis 16 Uhr vergünstigte Preise an. Der Jahrmarkt ist wie folgt geöffnet: Freitag, 7. November, 15 bis 22 Uhr; Samstag, 8. November, 11 bis 22 Uhr; Sonntag, 9. November, 12 bis 20 Uhr; Montag, 10. November, 11 bis 20 Uhr und Dienstag, 11. November, 11 bis 19 Uhr. Am Dienstag gibt es am „Familientag“ ebenfalls ermäßigte Fahrpreise.</p> <h2>Verkaufsoffener Sonntag in den Geschäften</h2> <p>Am Sonntag, 9. November, findet der verkaufsoffene Sonntag statt. Die Geschäfte öffnen von 12 bis 17 Uhr ihre Türen. Wer gern bummelt, kann sich von der aktuellen Herbst- und Winterkollektion inspirieren lassen oder vielleicht schon die ersten Weihnachtsgeschenke kaufen. „Die Einzelhändler bieten spannende Aktionen an und freuen sich auf diesen Tag“, sagt Barbara Bücken, Geschäftsführerin von Markdorf Marketing. In vielen Geschäften gibt es Rabatte und Angebote. Bei Küchen Krall ist Jürgen Steiert vom Puppentheater Sigmaringen mit seinem Kasperle-Theater zu Gast – die Vorstellungen finden um 14 Uhr und 16 Uhr statt.</p> <h2>Musikalische Unterhaltung, Zaubershow und Luftballonfiguren</h2> <p>Für musikalische Unterhaltung sorgt die Markdorfer Indie-Pop-Band „Pausenlos“ beim Gasthof Krone. Die Band freut sich laut Barbara Bücken auf den Auftritt in ihrer Heimatstadt. Und im Ulrich 5 wartet auf die kleinen Besucher ein ganz besonderes Programm: Mike Magic lädt um 13 und 15 Uhr zur Kinderzaubershow ein. Davor, dazwischen und danach zaubert er Luftballonfiguren für die Kids.</p> <p>Verschiedene Street-Food-Stände – organisiert mit Markus Fetscher – bieten am Platz bei der Volksbank köstliche Gerichte sowie erfrischende und wärmende Getränke. In der Eventhütte auf dem Marktplatz verkaufen Schüler Waffeln und Punsch.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <h2>Über 70 Händler kommen zum Krämermarkt</h2> <p>Am Montag, 10. November, werden über 70 Händler die Innenstadt zu einem einzigen Handelsplatz verwandeln, wie es sich für den Krämermarkt gehört. Dann wird sich Stand an Stand in der Stadtgrabenstraße von der B33 bis zum staatlichen Schulamt, hinter dem Restaurant Schwanenstüble, am Untertor, in der Marktstraße, am Rathausplatz und in der Hauptstraße reihen.</p> <p>„Hier sind wir voll ausgebucht“, sagt Jens Ortolf. Musste man im vergangenen Jahr aufgrund der Pflasterarbeiten in der Marktstraße noch umdisponieren, kann nun die Straße in der Altstadt wieder voll genutzt werden. Das Angebot ist ganz vielfältig, reicht von Kräutern, über Bürsten, Socken, Putzmittel, Gemüsehobel, Küchenutensilien, Hüte bis hin zu gebrannten Mandeln.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Bayern-Lift kehrt zurück! Das erwartet die Besucher am Elisabethenmarkt-Wochenende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:22:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie der 18-jährige Aziz aus Afghanistan im Deggenhausertal ein neues Zuhause fand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/wie-der-18-jaehrige-aziz-aus-afghanistan-im-deggenhausertal-ein-neues-zuhause-fand;art372471,12510207 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.  ]]></description>
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          Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.



        <p>Im Esszimmer der Familie Gerdes sitzt Aziz zwischen seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter, die er Mama und Papa nennt. Bei ihnen lebt der 18-jährige Afghane seit eineinhalb Jahren. Zur Familie gehören drei weitere Jungs zwischen zwölf und 16 Jahren, auch sie sind Pflegekinder.</p> <p>Im Gegensatz zu ihnen befindet sich Aziz nicht nur in einem neuen familiären Umfeld, sondern muss auch noch die deutsche Sprache lernen und sich in einem ganz anderen Kulturkreis zurechtfinden. Hinzu kommen seine traumatischen Fluchterfahrungen, zu denen ein dreimonatiger Gefängnisaufenthalt in der Türkei wegen fehlender Papiere und Pushbacks (Anmerkung der Redaktion: das illegale Zurückdrängen von Flüchtlingen) an der bulgarischen Grenze gehören.</p> <p>„Meine Mutter ist gestorben, als ich acht oder neun Jahre alt war. Zu meiner Schwester habe ich noch Kontakt“, erzählt der junge Mann. Eine Schule habe er in Afghanistan nie besucht. Zu seinem Vater habe er keinen Kontakt mehr. „Er wollte mich zu den Taliban geben und jetzt bin ich für ihn gestorben, da ich bei Christen lebe.“ Wenige Sätze machen deutlich, was für ein schweres Paket dieser junge Mann zu tragen hat. „Wir wollten nicht nur jammern, sondern auch helfen“, sagt Cornelia Gerdes zu ihrer Motivation, sich als Pflegemutter zu engagieren.</p> <h2>In der Familie gelingt Integration deutlich besser</h2> <p>Für unbegleitete Minderjährige seien Pflegefamilien besonders wichtig, betont Werner Nuber, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Arkade in Ravensburg, der junge Menschen in Gastfamilien begleitet. Im Bereich Jungen Menschen in Gastfamilien zählt die Arkade in der Region Ravensburg, Tuttlingen, Ulm und Esslingen aktuell insgesamt 140 Pflegefamilien, in denen rund 200 Jugendliche leben.</p> <p>„Im familiären Umfeld können die Jugendlichen besser ankommen und integriert werden“, weiß Nuber. „Hier lernen sie Sprache und Mentalität am schnellsten.“ <strong>Nach zehn Jahren „Wir schaffen das!“ könne man sagen, dass Integration im Vergleich zu anderen Wohnformen in Familien deutlich besser gelinge.</strong></p> <p>Zum Konzept der Arkade gehört, die Pflegefamilien fachlich zu begleiten. Regelmäßig besucht Daniela Hänle-Kroh die Familie Gerdes und Aziz, um zu unterstützen, wenn es mal schwierig wird und dabei zu helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen. „In diesem Fall ist die Passung aber besonders gut. Man spürt richtig, wie Vertrauen und Zugehörigkeit gewachsen sind“, berichtet Hänle-Kroh.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unbegleiteter, minderjähriger Ausländer</span><span>Wenn unbegleitete minderjährige Ausländer in Deutschland ankommen, haben sie Anspruch auf Jugendhilfe. Seit August 2015 vermittelt JuMeGa®, angesiedelt beim Verein Arkade, für das Jugendamt unbegleitete, minderjährige Ausländer (umA) in Gastfamilien. Die jungen Menschen fliehen aus Krisengebieten, sind in der Regel männlich und zwischen 14 und 18 Jahre alt. Die Fluchtgründe sind verschieden: Krieg, Verfolgung, Gewalt, traumatische Erlebnisse – aber auch Hoffnung auf ein besseres Leben. In einer Gastfamilie können sie ankommen, Ruhe und Sicherheit finden. Sie erfahren täglich wie in Deutschland gelebt wird und erlernen schnell die deutsche Sprache. Die fachliche Begleitung findet analog zum Angebot Junge Menschen in Gastfamilien statt. Kontakt Arkade: JuMeGa® Ravensburg, Eisenbahnstraße 30/1, 88212 Ravensburg, Telefon 0751/36655-90, E-Mail info-jumega@arkade-ev.de, Informationen im Internet: <a href="https://www.arkade-ev.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.arkade-ev.de.</a></span></label></div> <p>Aziz benötige viel Zuwendung, auch, um ihm Ängste hinsichtlich seiner Zukunft zu nehmen, sagt Hans-Peter Gerdes. Trotz seiner 18 Jahre sei an einen Auszug aktuell nicht zu denken. „Aziz bleibt bei uns, solange er uns braucht und selbst fliegen kann“, sagt sein Pflegevater.</p> <h2>Mit Ausbildung in der Gastronomie begonnen</h2> <p>Im schlicht eingerichteten Zimmer von Aziz hängt ein großes Bild, das das Panjshir-Tal in seinem Heimatland zeigt. „Hier ist die Schule, da das Krankenhaus“, sagt er un zeigt auf einzelne Gebäude in der bergigen Landschaft. Seine Augen leuchten. In Deutschland angekommen, wollte Aziz eigentlich sofort arbeiten. „Aber ich sollte erstmal Deutsch lernen“, erzählt er.</p> <p>Im September hat er im Gasthaus zum Sternen in Obersiggingen eine zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Küche begonnen. Klappt es mit der Sprache, kann er das dritte Ausbildungsjahr für die abgeschlossene Kochlehre beantragen. Den Hauptschulabschluss würde er beim erfolgreichen Abschluss dazu bekommen. Auch den Führerschein hat der 18-Jährige in Angriff genommen.</p> <h2>Das Asylverfahren läuft immer noch</h2> <p>Trotz Fachkräftemangel schwebt über Aziz das Damoklesschwert einer möglichen Abschiebung. „Er ist noch im laufenden Asylverfahren und ihm fehlen wichtige Papiere wie eine Geburtsurkunde“, erklärt Hänle-Kroh. Gegen die erste Ablehnung im Sommer sei Klage eingereicht worden. „Jetzt ist Aziz wieder im laufenden Verfahren“, schildert sie. Aktuell werde das Thema in der Familie ausgeblendet, da man sowieso nichts machen könne, so Hans-Peter Gerdes. „Aber du gibst jeden Tag dein Bestes. Das ist das, was du machen kannst“, so Hänle-Kroh an die Adresse von Aziz.</p> <h2>Standards werden nach zehn Jahren abgesenkt</h2> <p>Katerina Peros-Selim, Referentin für Migration beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, bemängelt, dass zehn Jahre nach „Wir schaffen das!“ Strukturen zurück gebaut und Standards abgesenkt werden. „Auch in der Kinder- und Jugendhilfe fehlen Fachkräfte.“</p> <p>Besonders besorgniserregend sei die Entscheidung der Bundesregierung, den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte erneut auszusetzen. „Das widerspricht dem Recht auf Familienzusammenführung gemäß Artikel 10 der UN-Kinderrechtskonvention“, so Peros-Selim. Gerade junge Geflüchtete würden diese politische Abweisung als tiefe Erfahrung von Verlassenheit, Perspektivlosigkeit und Ohnmacht erleben.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wie der 18-jährige Aziz aus Afghanistan im Deggenhausertal ein neues Zuhause fand]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:43:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt mit 6000 Einwohnern? Warum Meersburg diesen Titel trägt und das größere Salem nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadt-mit-6000-einwohnern-warum-meersburg-diesen-titel-traegt-und-das-groessere-salem-nicht;art410936,12510087 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."  ]]></description>
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          Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."<br>
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        Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."



        <p>Die Liste ist nicht lang. Von den 23 Gemeinden im Bodenseekreis sind nur fünf Städte: Friedrichshafen, Überlingen, Markdorf, Tettnang und Meersburg. Letztere sticht dabei mit ihrer Größe heraus. Mit knapp 6000 Einwohnern passt Meersburg nicht unbedingt in das Bild, dass man von einer Stadt hat.</p> <p>Aber die Kleinstadt hat den Titel nicht erst seit gestern, er ist quasi historisch gewachsen. So erläutert die Verwaltung auf Anfrage, dass die heutige Stadt Anfang des 13. Jahrhunderts zum Fürstbistum Konstanz gehörte.</p> <h2>Stadtrecht seit 1299</h2> <p>Seit der Verleihung des Marktrechts im Jahr 1233 habe Meersburg an politischer und militärischer Bedeutung gewonnen, „quasi als Vorposten vor Konstanz“, schreibt Christine Johner, Abteilungsleiterin Kultur und Museum. 1299 wurde Meersburg dann das Stadtrecht verliehen, ein konkretes Ereignis sei dem aber nicht vorausgegangen.</p> <p>Große Vorteile bringt der Titel nicht. „Die Stadt Meersburg ist durch die Verwaltung somit im Städtetag und Gemeindetag vertreten“, so Johner. Zudem habe der Titel sicherlich den Stolz der Bürgerinnen und Bürger damals gestärkt.</p> <h2>Gemeindeordnung stellt Bedingungen</h2> <p>Auch die über 12.000 Einwohner der Gemeinde Tamm (Kreis Ludwigsburg) konnten 2022 stolz sein. Da verlieh die Landesregierung Tamm den Titel Stadt. Demnach ist Tamm eine der Gemeinden, „die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und ihren kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen städtisches Gepräge tragen“ – diese Bedingungen sind in der baden-württembergischen Gemeindeordnung festgelegt.</p> <p>Konkreter sollten heutzutage infrage kommende Gemeinden <a href="https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/von-der-gemeinde-zur-stadt" target="_blank" title="" rel="noopener">laut Landesinnenministerium</a> „Mittelpunkt ihres Verwaltungszentrums“ sein und über 10.000 Einwohner haben. Im Bodenseekreis kämen – was die Einwohnerzahl angeht – nur zwei weitere Gemeinden als mögliche Städte in Frage: Salem (etwa 13.000) und Meckenbeuren (rund 14.000).</p> <h2>Zufrieden als Gemeinden</h2> <p>Allerdings streben beide Gemeinden derzeit keinen Stadttitel an, wie es auf Anfrage heißt. „Wir sind eine selbstbewusste Gemeinde – ländlich, bodenständig und mit starkem Zusammenhalt. Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten“, so der Salemer Bürgermeister Manfred Härle. Aus Struktur und Einwohnerzahl ließe sich ein Wechsel aber womöglich ableiten, er wäre aber auch mit Aufwand verbunden, etwa bei der Beschilderung oder Formularen.</p> <p>In Meckenbeuren habe es bislang ebenfalls keine Diskussionen über einen Wechsel des Titels geben, die Verwaltung freue sich allerdings über einen anderen Titel: Im Regionalplan ist die Gemeinde als Unterzentrum gelistet, „mit zentralen Versorgungs- und Arbeitsplatzfunktionen“, so Gemeindesprecherin Claudia Beltz.</p> <p>Von Bürgermeister Georg Schellinger heißt es zudem: „Uns geht es in Meckenbeuren nicht um den Titel ‚Stadt‘, sondern darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Wachstum ermöglichen, ohne unsere gewachsene ländliche Struktur und den ausgeprägten Gemeinschaftssinn aufs Spiel zu setzen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:08:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als Halloween-Deko und Suppengemüse: Entdecken Sie diese Kürbis-Leckereien vom Bodensee!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mehr-als-halloween-deko-und-suppengemuese-entdecken-sie-kuerbis-leckereien-von-rund-um-den-bodensee;art410936,12509583 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.  ]]></description>
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          Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.<br>
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        Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.



        <p>Der „Pumpkin Spice Latte“ (auf Deutsch: „Kürbis-Gewürz-Latte“) ist längst ein Klassiker der Herbstsaison. In den USA bekommt man das Heißgetränk an jeder Straßenecke, am Bodensee man allerdings etwas suchen. Im Secret Café in Friedrichshafen bietet Maria Arnaldos den Latte schon seit einiger Zeit an.</p> <p>Dort steht das Getränk aus aufgeschäumter Milch mit Espresso und hausgemachten Kürbissirup ganz oben auf der Karte. Daneben der Hinweis: „Nur solange der Vorrat reicht“</p> <h2>So funktioniert der „Pumpkin Spice Latte“</h2> <p>An manchen Tagen ist das beliebte Getränk schnell ausverkauft. „Viele kommen extra deswegen hierher“, erzählt Maria Arnaldos. „Nach unserem Urlaub haben wir schon Nachrichten bekommen, wann es den Latte endlich wieder gibt.“</p> <p>Den Kürbissirup stellt Maria Arnaldos mittlerweile selbst her. Dafür kocht sie Hokkaido-Kürbis mit Zucker, püriert die Masse und verfeinert sie anschließend mit Gewürzen. Welche genau, bleibt ihr Geheimnis. „Eine eigene Mischung“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Typischerweise enthält „Pumpkin Spice“ meist Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat und Piment.</p> <p>Für den Latte verteilt sie zunächst den Kürbissirup im Glas, gießt dann die aufgeschäumte Milch hinein und toppt das Ganze mit einem kräftigen Espresso. Zum Schluss verziert sie den Milchschaum noch mit etwas Sirup – und das herbstliche Getränk ist fertig.</p> <h2>Kürbis im Cocktailglas – der „Spiced Pumpkin Espresso Martini“</h2> <p>Auch Philipp Lang, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/traumjob-cocktail-mixer-dieser-25-jaehrige-vom-bodensee-hat-seine-leidenschaft-zum-beruf-gemacht;art410936,12462980" target="_blank" title="Mit 25 Jahren den Traumjob gefunden: Wie Philipp Lang vom Cocktail mixen leben kann">mobiler Bartender aus der Region</a>, hat den Kürbis für seine Cocktails entdeckt. Für den Herbst hat er sich etwas Besonderes überlegt: einen Espresso Martini mit Kürbispüree.</p> <p>Dafür kocht er 200 Gramm Kürbis und püriert die Masse anschließend mit zwei Esslöffeln braunen Zucker. Dazu kommen eine Prise Salz, ein halber Teelöffel Ingwer, das Mark einer halben Vanilleschote und zum Schluss ein halber Teelöffel Zimt – „Hier lieber sparsam sein“, rät Lang. Das fertige Püree wird durch ein Sieb oder Mulltuch gestrichen und hält im Kühlschrank etwa fünf bis sechs Tage.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kürbisernte 2025</span><span>Trotz Trockenheit und Blattlausbefall können Kürbisfans in Baden-Württemberg mit guter Qualität rechnen, auch wenn die Erntemenge etwas geringer ausfällt. Auf rund 759 Hektar wurden im vergangenen Jahr im Südwesten etwa 11.600 Tonnen Kürbisse geerntet, vor allem Hokkaido, Butternut und Riesenkürbis. Wegen eines Virus zeigen manche Exemplare grüne Flecken, die laut Experten völlig unbedenklich sind. Halloween-Kürbisse spielen beim Anbau dagegen kaum eine Rolle, viele Sorten landen als Speisekürbis in der Küche. (dpa)</span></label></div> <p>Für den Drink mixt Philipp Lang 30 Milliliter von dem Kürbispüree mit jeweils 30 Milliliter Wodka und Kahlúa (Kaffeelikör) sowie mit zehn Milliliter frisch gebrühtem Espresso. „Wenn das Püree etwas zu würzig schmeckt, einfach das Verhältnis zwischen Espresso und Püree anpassen“, erklärt er. „So bleibt der Drink ausgewogen, ohne an Charakter zu verlieren.“</p> <p>Alle Zutaten kommen dann in einen Shaker, Eis dazu und kräftig schütteln. „Etwa 20 Sekunden, bis sich ein cremiger Schaum bildet“, sagt Lang. Anschließend den Drink doppelt abseihen: erst durch ein Barsieb, dann durch ein Feinsieb, um Eis- und Kürbisreste zu entfernen.</p> <p>Den herbstlichen Drink serviert Lang dann in einer vorgekühlten Martinischale. Als Dekoration empfiehlt er ein kleines, ausgehöhltes Kürbisstück, das leicht angetrocknet auf den Schaum gesetzt wird. Und fertig ist der herb-süße „Spiced Pumpkin Espresso Martini“.</p> <h2>Kürbishummus, Kürbismarmelade oder gebrannte Kürbiskerne</h2> <p>In der Küche erlebt das orangefarbene Gemüse schon seit Jahren ein großes Comeback. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei so vielseitig wie die Sorten selbst: von der Pasta über die Quiche bis hin zum Kuchen.</p> <p>Auf dem Stotz Hof in Markdorf spielt der Kürbis eine große Rolle – nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch im Hofladen. Was dort verkauft wird, findet in den Gerichten Verwendung, wie Bruno Stotz erzählt.</p> <p>Neben Klassikern wie Kürbiskernöl oder Pesto überrascht das Sortiment mit ungewöhnlichen Kreationen, etwa ein herzhafter Kürbishummus aus Hokkaido, der sich als Brotaufstrich oder Dip eignet. Oder der „Kürbistraum“, eine Marmelade aus Muskatkürbis und Apfelpüree.</p> <p>„Ich sage immer: Alles, was man aus Kartoffeln machen kann, geht auch mit Kürbis“, sagt Bruno Stotz. Besonders beliebt ist der Hokkaido, weil er mit Schale verarbeitet werden kann und somit unkompliziert ist. Im Hofcafé hat das Team schon einiges ausprobiert: von Ketchup aus Kürbis bis hin zu einem „Pumpkin Spice Cheesecake“.</p> <p>Neu im Sortiment sind dieses Jahr Spezialitäten aus Kürbiskernen: Schokolade mit Kürbiskernstückchen oder geröstete Kerne in Sorten wie Zimt, Ingwer oder Chili. „Eigentlich wie gebrannte Mandeln“, sagt Bruno Stotz. Verwendet werden dafür spezielle Kerne ohne feste Schale, gewonnen aus dem Ölkürbis.</p> <p>Der Kürbis-Trend hat sich laut Bruno Stotz mittlerweile gefestigt. „Eine schöne Entwicklung“, findet er. Das Gemüse ist regional, preiswert, lange lagerfähig und kommt fast immer aus heimischem Anbau – ganz ohne Importe. „Viele Kunden greifen noch nach den Klassikern“, sagt der Landwirt. „Aber irgendwann muss man ja anfangen, Neues auszuprobieren.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als Halloween-Deko und Suppengemüse: Entdecken Sie diese Kürbis-Leckereien vom Bodensee!]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:59:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Freien Wähler möchten die politische Mitverantwortung spürbar machen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-freien-waehler-moechten-die-politische-mitverantwortung-spuerbar-machen;art372484,12509407 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Jennifer Erdemann, Melanie Keßler, Sandra Steffelin und Markus Gantert von den Freien Wählern sprechen über ihre Arbeit im Vorstand.  ]]></description>
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          Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Jennifer Erdemann, Melanie Keßler, Sandra Steffelin und Markus Gantert von den Freien Wählern sprechen über ihre Arbeit im Vorstand.<br>
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        Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Jennifer Erdemann, Melanie Keßler, Sandra Steffelin und Markus Gantert von den Freien Wählern sprechen über ihre Arbeit im Vorstand.



        <p>4:2 – so steht es seit Anfang des Jahres im Vorstand der Freien Wähler Markdorf. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/freie-waehler-stehen-zum-sparkurs-der-stadt;art372484,12308499" target="_blank" title="Freie Wähler stehen zum Sparkurs der Stadt">Denn seit der damaligen Hauptversammlung im Januar</a> teilen sich vier Frauen und zwei Männer die Vorstandarbeit.</p> <p>„Bei uns“, so erläutert Schatzmeisterin Sandra Steffelin, „ist der Frauenanteil eigentlich schon seit langem recht groß.“ Erheblich größer jedenfalls als es die Freie-Wähler-Fraktion im Markdorfer Gemeinderat vermuten ließe. Steffelin gehörte bis zur vergangenen Kommunalwahl 2024 lange Jahre dem Gemeinderat an, kandidierte dann aber nicht mehr. Seitdem sind die Freien Wähler in diesem Gremium ausschließlich mit Männern vertreten – sechs an der Zahl.</p> <h2>Im Team ist man offen für neue Ideen</h2> <p>Jennifer Erdemann hatte sich im <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/alte-bekannte-und-etliche-neue-interessierte-kandidieren-fuer-die-freien-waehler;art372484,11938200" target="_blank" title="Alte Bekannte und neue Interessierte kandidieren für die Freien Wähler Markdorf">vergangenen Jahr zur Wahl gestellt</a>, den Sprung in den Rat jedoch nicht geschafft. Ihrem Engagement im Ortsverband konnte das indes keinen Abbruch tun. Ebenso wie Sandra Steffelin ist sie seit Januar Beisitzerin im Vorstand. „Das war meine erste Gemeinderatskandidatur“, blickt sie zurück, „und ich habe mich sehr gut abgeholt und gut aufgenommen gefühlt.“ Das Miteinander sei – gänzlich frei von allem Erfahrenheits-Dünkel oder gar Altherren-Allüren, kollegial und vor allem: offen für neue Ideen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Stützen der Kommunalpolitik</span><span>Politik beginnt vor der Haustür, vor Ort – in den Gemeinden. Und die Gemeinden haben das Recht, sich selbst zu verwalten. Das heißt die Kommunen können ihre Angelegenheiten selber regeln. Selber bestimmen wie sie ihren wichtigen Aufgaben erfüllen – etwa dem Bau von Schulhäusern, dem Bau von Gemeindestraßen oder dem Feuerschutz. In einer Parteiendemokratie wie die der Bundesrepublik spielen Parteien, aber auch Wählervereinigungen auch in der Kommunalpolitik eine wichtige Rolle, da sie Meinungen bündeln und bestimmte Themen weitertragen. Grundsätzlich sind bei den Kommunalwahlen auch parteilose Kandidaturen möglich. Zumeist sind es aber die Parteien, die die Kandidatenlisten für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen aufstellen. Der SÜDKURIER fragt deshalb in den Ortsverbänden und -gruppen der Markdorfer Parteien, wie sie ihre Arbeit – jenseits der Wahlkämpfe – begreifen.</span></label></div> <h2>Engagement soll Spaß machen</h2> <p>So mache Kommunalpolitik Spaß, erklärt Jennifer Erdemann und die Lust am Mitgestalten bleibe bestehen. Sie, die selbständig arbeitende, verheiratete Mutter zweier Kinder, engagiert sich als Elternbeirätin überdies im Vorstand des Mehrgenerationenhauses. „Gleich mit offenen Armen aufgenommen“ sieht sich auch Melanie Keßler, die neu gewählte Schriftführerin. Sie hatte als Kandidatin bei der Kommunalwahl als Schwerpunkte Kinder, Jugendliche, Familie und Senioren angegeben. Ihren Blick will sie indes ausweiten – auf die gesamte kommunalpolitische Themenpalette.</p> <p>Bauen, Verkehr – insbesondere der Fahrradverkehr in und um Markdorf – außerdem die Senioren waren die Bereiche, mit denen sich Sandra Steffelin während ihrer Zeit als Stadträtin befasst hat. Mit dem Erfahrungsschatz stelle sie, so Vorsitzender Markus Gantert, eine wertvolle Bereicherung für die Vorstandsarbeit dar.</p> <h2>Interesse an der Kommunalpolitik stärken</h2> <p>Nicht zuletzt stützt sie damit auch das Ziel, das sich Gantert selbst gesteckt hat: „Das Interesse der Markdorfer für die Kommunalpolitik zu stärken.“ Sein eigenes Interesse an den Abläufen, Entwicklungen und Zusammenhängen in der Stadt sei eher noch gewachsen, seitdem er dem Markdorfer Gemeinderat angehört.</p> <p>Je mehr Einblicke er gewonnen habe, desto spannender wurde die Arbeit in der Fraktion. Auf die Fraktionsperspektive möchte Markus Gantert das Wirken wie auch die Wirkung des Ortsverbands aber keineswegs beschränkt wissen, sondern viel weiter ausweiten. „Der Wahlkampf hat gezeigt, wie wichtig und wie gut unsere Teamarbeit ist.“ Diesen Elan möchte er gerne weiter nutzen.</p> <h2>Vorstand plant weitere Aktionen</h2> <p>Die Bereitschaft, sich einzubringen, sei auch früher schon vorhanden gewesen, betont Sandra Steffelin, die an die Baumpflanzaktion der Freie-Wähler-Ortsgruppe vor einigen Jahren im Stadtwald erinnert. Weitere Aktionen seien geplant. Zuletzt haben die Freien Wähler die Markdorfer zur Eventhütte im Park bei der Kirche eingeladen: zu einer Gesprächsrunde im öffentlichen Raum. Mit solchen und ähnlichen Aktionen, wollen die Freien Wähler auf sich aufmerksam machen.</p> <p>„Vor allem aber“, so erklärt Markus Gantert, „wollen wir das Interesse der Markdorfer an ihrer Stadt noch weiter stärken.“ Das kann durchs gezielte Anstoßen von Diskussionen geschehen – bei Themen wie weiteren Baustellen oder dem neuen Rathausbrunnen. Erwünschter Nebeneffekt sei: Dass in Zeiten, da die Demokratie immer öfter infrage gestellt werde, ihr Nutzen wieder ins Blickfeld kommt. Wenn die Bürger ihre Wirksamkeit auf kommunalpolitischer Ebene spüren können.</p> <h2>Den Freien Wählern geht es um „unser Markdorf“</h2> <p>„Uns geht es ja nicht um die große Deutschlandpolitik“, erklärt Melanie Keßler, „uns geht es hier um unser Markdorf.“ Und darum sollte aus ihrer Sicht, nicht nur kommunalpolitisch Engagierte aktiv werden, sondern jeder, der hier wohne. Am Ende gehe es darum, die Kommunalpolitik als bewusst gelebte Mitverantwortung der vielen Einzelnen wieder stärker im Bewusstsein der Stadtbevölkerung zu verankern.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Politisches Engagement" Kommunalpolitik Ehrenamt thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Freien Wähler möchten die politische Mitverantwortung spürbar machen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 08:36:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die neun am besten bewerteten Restaurants in Markdorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ranking-das-sind-die-neun-am-besten-bewerteten-restaurants-in-markdorf-31-10-2025;art372484,12509300 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kässpätzle, Pizza oder Linsen Dal? Die Gastronomie in Markdorf bietet eine große Auswahl. Hier sind die Restaurants mit den besten Bewertungen – laut Google und Tripadvisor.  ]]></description>
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          Kässpätzle, Pizza oder Linsen Dal? Die Gastronomie in Markdorf bietet eine große Auswahl. Hier sind die Restaurants mit den besten Bewertungen – laut Google und Tripadvisor.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ranking-das-sind-die-neun-am-besten-bewerteten-restaurants-in-markdorf-31-10-2025;art372484,12509300]]></guid>
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        Kässpätzle, Pizza oder Linsen Dal? Die Gastronomie in Markdorf bietet eine große Auswahl. Hier sind die Restaurants mit den besten Bewertungen – laut Google und Tripadvisor.



        <p>Wer in Markdorf auf der Suche nach einem Restaurant ist, wird schnell fündig. Orientiert man sich an den Bewertungen von Tripadvisor und Google, steht der Landgasthof Linde an oberster Stelle. Vor genau zehn Jahren haben die Schwestern Julia Boßhart und Carina Steimle den Familienbetrieb übernommen.</p> <p>Die beiden Chefinnen behalten Online-Bewertungen im Blick – wenn auch unterschiedlich intensiv. „Meine Schwester guckt da öfter rein als ich“, sagt Juniorchefin Julia Boßhart und lacht. Über positive Bewertungen freuen sich die beiden, aber auch in Kritik sieht sie etwas Gutes: „Da kann man durchaus etwas draus mitnehmen.“</p> <p>Trotzdem sei es Julia Boßhart lieber, wenn Gäste bei Problemen oder Unzufriedenheit noch vor Ort etwas sagen. „So können wir direkt reagieren.“ Als Wettbewerb sieht sie solche Rankings nicht: „In Markdorf haben wir so tolle Gastronomen, die sich anstrengen. Das ist eher ein nettes Miteinander statt ein großer Konkurrenzkampf.“</p> <h2>1. Landgasthof Linde</h2> <p>Was gibt es?<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/wo-die-ganze-familie-mit-anpackt-der-landgasthof-linde-an-der-b33-27-08-25;art372484,12467462" target="_blank" title="Wo die ganze Familie mit anpackt: Der Landgasthof Linde an der B33"> Kurz vor Markdorf in der Ortschaft Hepbach liegt der Landgasthof Linde direkt an der B33.</a> Auf der Karte stehen neben schwäbischen Klassikern wie Zwiebelrostbraten oder hausgemachte Kässpätzle auch vegetarische und vegane Gerichte auf der Karte. Außerdem gibt es eine wechselnde Tageskarte mit saisonalen Spezialitäten.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Bei TripAdvisor gibt es 4,6 Sterne bei 54 Bewertungen: 37 „Ausgezeichnet“, 14 „Gut“, 3 „Durchschnittlich“, 0 „Mangelhaft“ und 0 „Ungenügend“. Bei Google schneidet die Linde mit 4,7 von 5 Sternen bei 845 Bewertungen sehr gut ab, allerdings fließen hier ebenso Hotelbewertungen ein.</p> <p>Was schreiben die Gäste? „Ulrike S“ gibt volle Punktzahl: „Sehr freundliche Bedienung und super leckeres Essen.“ Auch User „Unterwegs“ kann die Linde nur empfehlen: „Ein guter Landgasthof, der einen Umweg lohnt.“</p> <h2>2. Schwanenstüble</h2> <p>Was gibt es?<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-schwan-macht-noch-keinen-sommer;art372484,12460637" target="_blank" title="Ein Schwan macht noch keinen Sommer"> Das Schwanenstüble befindet sich direkt am Markplatz und bietet eine große Auswahl an regionalen und internationalen Gerichten.</a> Von Falafelbowl über gebackenen Rotbarsch bis hin zum Schwabenteller findet sich vieles auf der Speisekarte.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Das Schwanenstüble erhält auf Tripadvisor 4,5 Sterne mit insgesamt 105 Bewertungen, davon 67 „Ausgezeichnet“, 30 „Gut“, 4 „Durchschnittlich“, 3 „Mangelhaft“ und 1 „Ungenügend“. Ähnlich sieht es bei Google aus: hier gibt es bei 565 Bewertungen 4,6 Sterne.</p> <p>Was schreiben die Gäste? „Sehr schöne Außengastronomie und sehr gutes Essen“ schreibt „Tobias S“. Für Nutzer „Peter Nilhofer“ ist das Restaurant ein Geheimtipp in Markdorf: „Die Speisen waren von sehr guter Qualität und Geschmack war top. Wenn ich dort in der Gegend bin, werde ich einkehren.“</p> <h2>3. Restaurant Untertor</h2> <p>Was gibt es? Wie der Name verrät, liegt das Restaurant im alten Stadttor. Auf der Speise stehen verschiedene saisonale Vorspeisen sowie Fisch- und Fleischspezialitäten wie argentinisches Roastbeef oder gegrilltes Zanderfilet.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Bei Tripadvisor vergeben 42 User eine Bewertung von insgesamt 4,6 Sternen, davon 31 „Ausgezeichnet“, 8 „Gut“, 2 „Durchschnittlich“, 1 „Mangelhaft“ und 0 „Ungenügend“. Auf Google sind es 133 Rezensionen mit 4,7 von 5 Sternen.</p> <p>Was schreiben die Gäste? „Arturo“ war vor Ort und schreibt: „Nettes kleines Restaurant mit leckeren Gerichten, perfekt für ein gemütliches Abendessen zu zweit.“ Auch Userin „Sonja B“ überzeugt das „gemütlich urige Untertor-Ambiente“ und beschreibt das Essen als „sehr lecker und dazu noch ein Augenschmaus!“</p> <h2>4. Goa Markdorf</h2> <p>Was gibt es? Etwas versteckt im Einkaufszentrum Proma in der Hauptstraße liegt das Goa. Das Restaurant ist mit zwei weiteren Standorten im Bodenseekreis bekannt für seine indisch würzige Küche.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Tripadvisor verweist auf 151 Rezensionen, davon 97 „Ausgezeichnet“, 42 „Gut“, 8 „Durchschnittlich“, 3 „Mangelhaft“ und 1 „Ungenügend“. Auf Google gibt es deutlich mehr Rezensionen: 933 User vergeben 4,6 Sterne.</p> <p>Was schreiben die Gäste? Nutzer „Savoirvivre“ hatte vier verschiedene Hauptspeisen – unter anderem mit Lamm und Garnelen: „Alle waren von sehr guter Qualität.“ Die kleine Vorspeise aufs Haus mit dreierlei Soßen und indischem Brot begeistert Nutzer „Lars H“: „Einfach klasse und sehr empfehlenswert!“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Vorsicht vor Fake-Bewertungen</span><span>Tripadvisor hat 2024 rund 2,7 Millionen gefälschte Bewertungen erkannt und gelöscht – deutlich mehr als im Vorjahr. Laut dem aktuellen Transparenzbericht wurden insgesamt 4,2 Millionen Beiträge geprüft. Über die Hälfte der Täuschungsversuche stammte von sogenannten „Review Boostern“, also Unternehmen, die sich durch manipulierte positive Bewertungen bessere Rankings sichern wollten.</span></label></div> <h2>5. Die Hofschenke by Wirthshof</h2> <p>Was gibt es? Auf dem Wirthshof setzt man in der Hofschenke auf bodenständige Gerichte aus regionalen Zutaten. Hier stehen ein Mix aus schwäbischen Klassikern und asiatischer Küche auf der Speisekarte.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? 49 Bewertungen sind es auf Tripadvisor, 34 „Ausgezeichnet“, 11 „Gut“, 2 „Durchschnittlich“, 1 „Mangelhaft“ und 1 „Ungenügend“. Auf Google bewerten 333 User die Hofschenke mit 4,7 Sternen.</p> <p>Was schreiben die Gäste? Nutzer „U P“ schwärmt vom Essen: „Die Käsespätzle waren fantastisch und der Thai Beef Salat war eine Geschmacksexplosion.“ „Maria W“ lobt das „schmackhafte“ Anrichten der Gerichte und hebt besonders den Wok hervor.</p> <h2>6. Wirtshaus am Gehrenberg</h2> <p>Was gibt es?<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-wirtshaus-am-gehrenberg-wo-gutes-essen-und-schoener-ausblick-im-wettstreit-stehen-17-09-25;art372484,12480108" target="_blank" title="Wo gutes Essen und schöner Ausblick im Wettstreit stehen"> Das Wirtshaus am Gehrenberg liegt, wie der Name schon verrät, am Gehrenberg</a>. Es bietet eine bodenständige, regional geprägte Küche mit saisonalen Zutaten und einigen internationalen Akzenten. Auf der Karte stehen herzhafte Fleischgerichte, Salate, vegetarische und vegane Optionen sowie wechselnde saisonale Spezialitäten.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Bei Tripadvisor gibt es 127 Rezensionen, 54 „Ausgezeichnet“, 39 „Gut“, 20 „Durchschnittlich“, 6 „Mangelhaft“ und 8 „Ungenügend“. Auf Google erreicht das Wirtshaus am Gehrenberg deutlich mehr Bewertungen: 1397 Nutzer bewerten das Restaurant mit 4,6 Sternen.</p> <p>Was schreiben die Gäste? „Service schnell und freundlich, Essen top und Rechnung angemessen!“ schreibt Nutzer „Jack“. Außerdem empfiehlt er das Wirtshaus besonders für Vegetarier. „Andrea“ kommt gerne mal wieder: „Lecker gegessen, guter Service, tolle Location.“</p> <h2>7. Bürgerstuben</h2> <p>Was gibt es? Das Restaurant befindet sich in der Bahnhofstraße 21 und überzeugt im Sommer vor allem durch den dazugehörigen Biergarten. Die Karte bietet neben kalten Vesperspeisen auch eine Auswahl an warmen Speisen wie Wiener Schnitzel, Jägerschnitzel und Cordon bleu.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? 25 Bewertungen gibt es auf TripAdvisor, 11 Bewertungen „Ausgezeichnet“, 6 „Gut“, 3 „Durchschnittlich“, 3 „Mangelhaft“, 2 „Ungenügend“. 400 Google-Nutzer vergeben 4,4 von 5 Sternen.</p> <p>Was schreiben die Gäste? Userin „Simone L“ schwärmt: „Sehr leckere und authentische Deutsche Küche mit einem sehr sympathischen Personal in einem schönen Ambiente.“ Und „Marco W“ hebt besonders den Biergarten im Sommer und die regionale und saisonale Speisekarte hervor: „Immer einen Besuch wert.“</p> <h2>8. Lichtblick</h2> <p>Was gibt es? Das Restaurant Lichtblick bietet kreative Küche mit regionalen und saisonalen Zutaten. neben einer großen Vesperkarte gibt es eine Auswahl an Fleisch-, Fischgerichten sowieso vegetarischen Hauptspeisen.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? 83 Nutzer vergeben auf TripAdvisor insgesamt 4,2 Sterne, davon sind 36 Bewertungen „Ausgezeichnet“, 32 „Gut“, 13 „Durchschnittlich“, 0 „Mangelhaft“, 2 „Ungenügend“. Auf Google schneidet das Lichtblick mit 4,7 Sternen bei 441 Rezensionen besser ab.</p> <p>Was schreiben die Gäste? Nutzer „Joergundmoni“ ist mit dem Gesamtpaket zufrieden und resümiert: „Hier stimmt eigentlich alles. Wir haben sehr lecker gegessen.“ Auch „wernerpetermann“ hat spontan draußen einen Sitzplatz bekommen und schreibt: „Sehr gutes Essen, freundliche Bedienung. Uns hat er sehr gut gefallen!“</p> <h2>9. Lamm</h2> <p>Was gibt es? In der Pizzeria Lamm in der Ravensburgstraße 12 gibt es – wie der Name bereits verrät – italienische Küche. Auf der Karte gibt es Gerichte wie Holzofen-Pizza, Pasta sowie eine Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten.</p> <p>Wie sind die Bewertungen? Bei TripAdvisor gibt 101 Bewertungen, 23 „Ausgezeichnet“, 28 „Gut“, 22 „Durchschnittlich“, 17 „Mangelhaft“, 11 „Ungenügend“. Auf Google gibt es mit 1675 Rezensionen 4,4 von 5 Sternen.</p> <p>Was schreiben die Gäste? „Christine T“ hält fest: „Leckere Pizza zu mehr als fairem Preis.“ Besonders lobt sie das selbstgemachte Eis als Nachtisch. Extrem lecker und sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“. Nutzer „Alain M“ war nicht das erste Mal zu Besuch: „Mein Tipp für Gäste beim Lamm: Fragen Sie beim Kellner nach seiner Empfehlung!“</p> <p><em>Auf Platz 10 des Tripadvisor-Rankings steht das Café Marktgeflüster, das allerdings im Januar 2024 unter der neuen Pächterin zum Café Harmony wurde.</em></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Lebensmittel "Hotel und Gaststätten" Koch thema-gesellschaft-mensch thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das sind die neun am besten bewerteten Restaurants in Markdorf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:06:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiher wird von Grund auf gereinigt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/weiher-wird-von-grund-auf-gereinigt;art372484,12509260 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Angelsportfreunde lassen den Stadtweiher ab</li> <li>Die Maßnahme gilt<br /> der Gewässerpflege</li> <li>Fische werden nach Arten aussortiert und umgesetzt</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Angelsportfreunde lassen den Stadtweiher ab</li> <li>Die Maßnahme gilt<br /> der Gewässerpflege</li> <li>Fische werden nach Arten aussortiert und umgesetzt</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Angelsportfreunde lassen den Stadtweiher ab</li> <li>Die Maßnahme gilt<br /> der Gewässerpflege</li> <li>Fische werden nach Arten aussortiert und umgesetzt</li> </ul>



        <p>Markdorf Der Stadtweiher misst nur 0,1 Hektar Fläche. Doch das kleine Gewässer in der Parkanlage zwischen Waldhorn- und Pestalozzistraße fasst immerhin rund 1250 Kubikmeter Wasser, wenn es denn voll ist. Zurzeit aber liegt der Teich trocken. Weil die Angelsportfreunde Markdorf-Kluftern-Immenstaad ihn abgelassen haben. Das tun sie regelmäßig. „Alle fünf bis sechs Jahre“, erklärt Manuel Wickert, der Vorsitzende der Angelsportfreunde. Das geschehe zu Pflegezwecken, außerdem aber auch, damit die Angler einen Überblick über ihren Fischbestand gewinnen. Denn sie wollen wissen, wie viele Zander, Karpfen und Weißfische im Weiher leben, den sie von der Stadt gepachtet haben.</p> <h2>Hausrat und Müll im Wasser</h2> <p>„Seit das Abpumpen begonnen hat, kommen wir jeden Tag“, erklärt Hannah Greye. Ihre vier Kinder würden natürlich wissen wollen, was hier passiert. Warum sich die Männer in regendichter Outdoorkleidung am Rand des Weihers mit allerlei Gerätschaften zu schaffen machen – vor allem, warum der Pumpmotor da brummt. Gebrummt hat er seit Mittwoch vergangener Woche, wie Manuel Wickert berichtet. Und am Samstag, 25. Oktober, konnten Hanna Greyes vier Kinder zuschauen, wie ein halbes Dutzend, mit hohen Stiefeln bewehrte Angler, durch den Schlick und Schlamm am Weihergrund waten. Erst um mit Keschern (Fangnetzen) Fische aus dem restlichen Wasser zu heben und später dann mit breiten Rechen Pflanzenreste, Ast- und Blattwerk sowie Schilf zusammenzuharken.</p> <p>Die grüne Bank und die Baustellenabsperrung lagerten da schon längst am Ufer. Die Bank sei wohl die, die ursprünglich an der Kirchenmauer gestanden habe, vermutete Klaus Stratmann, der Vizevorsitzende der Markdorfer Angelsportfreunde. Anders als mit jugendlichem Übermut konnte er sich den Standortwechsel des städtischen Sitzmöbels nicht erklären. Gleiches gelte für die Baustellenabsperrung. Fahrräder, eine Waschmaschine, anderen Hausrat haben die Angelfreunde in den vergangenen Jahren beim Wasserablassen geborgen.</p> <p>Dabei gelte ihr Tun keineswegs der Müll-Entsorgung. In ökologischer Hinsicht sei ihnen das Reinigen des Weihergrunds von natürlichen Ablagerungen wichtig. „Sobald das Sediment trocknet, verflüchtigen sich auch die Schadstoffe“, erklärt Vize-Gewässerwart Hendryk Liebisch. Außerdem schneiden die Angler als weitere Pflegemaßnahme rings um den Teich auch das Schilf zurück.</p> <p>Sehr viel spannender als solche Umweltmaßnahmen schien für die am Teichufer zuschauenden Kinder am Samstag, 25. Oktober, vormittags die Fischentnahme zu sein. In große grüne Kunststoffbottiche kommen Karpfen, Zander, Weißfische – und auch jene Goldfische, die ebenfalls den Stadtweiher bevölkern. Letztere gibt der Angelverein ab. Zander, Karpfen, Weißfische und Barsche jedoch werden behalten. Die sind nämlich sind für den Unterweiher bei Taldorf bestimmt, den die Angelsportfreunde zur eigenen Bewirtschaftung gepachtet haben.</p> <p>Für Vereinsvize Stratmann war besonders interessant, wie sich die Zanderpopulation im Stadtweiher entwickelt hatte. Vor zwei Jahren habe er etwa junge Fische im Weiher ausgesetzt. Und die hätten inzwischen erheblich an Größe gewonnen. Überdies habe sich während dieser Zeit auch eigener Nachwuchs eingestellt, so Stratmanns Beobachtung.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Angelsportfreunde</h2> Die Angelsportfreunde Markdorf-Kluftern-Immenstaad sind eine Vereinigung von Angelfischern. Neben der Pflege des Angelsports kümmern sie sich um die Erhaltung von Gewässern, in denen sie waidgerecht angeln, das heißt nachhaltig und den Regeln des Tierschutzes entsprechend. Ihr Augenmerk gilt auch dem Naturschutz. So überwachen sie beispielsweise die Wasserbeschaffenheit und -qualität. Diese Aufgaben nehmen Angelvereine nicht zuletzt, weil gesunde Ökosysteme die Grundlage für ihren Sport bilden. Informationen gibt es im Internet unter:<br /> <strong>www.angelsportfreunde.de</strong></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fischwirtschaft Wasserverschmutzung Tiere]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weiher wird von Grund auf gereinigt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:02:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es ist auf jeden Fall schön und hübsch geworden“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/es-ist-auf-jeden-fall-schoen-und-huebsch-geworden;art372484,12509239 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Pflasterarbeiten in der Marktstraße sind endlich beendet. Das sagen die umliegenden Händler zur Fertigstellung  ]]></description>
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          Die Pflasterarbeiten in der Marktstraße sind endlich beendet. Das sagen die umliegenden Händler zur Fertigstellung<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Pflasterarbeiten in der Marktstraße sind endlich beendet. Das sagen die umliegenden Händler zur Fertigstellung



        <p><strong>Markdorf</strong> Die Absperrzäune sind weg, die Baustelle ist Geschichte: Die Sanierung der Marktstraße ist fertiggestellt. Neuerdings schmückt diese ein asphaltiertes Mobilitätsband, das eine Alternative zu den Pflastersteinen bietet. Wie fällt das Fazit der umliegenden Händler zum Ende der Bauarbeiten aus?</p> <p>„Wir sind sehr froh, dass die Bauarbeiten beendet sind“, sagt Helmut Schweizer von Des &amp; Sell. Der lang anhaltende Zustand hätte zu einer starken Behinderung seines Geschäftes geführt, Umsatzeinbußen seien die Folge gewesen. Von der Bauleitung hätte er sich mehr Rücksichtnahme gewünscht. Hat sich die Sanierung gelohnt? „Es ist auf jeden Fall schön und hübsch geworden“, konstatiert Schweizer. Das Verhältnis Aufwand zu Ergebnis falle für ihn dennoch „nicht überragend“ aus.</p> <p>Den ersten Gedanken, den Irina Petri zum Ende der Bauarbeiten hat, ist ein beinahe nostalgischer. „Wir werden die Bauarbeiter vermissen, wir haben sie über die Zeit sehr lieb gewonnen“, sagt die Inhaberin des Café Harmony. Insgesamt sei viel Rücksicht auf sie genommen worden. Manchmal stand sie zwar vor der Frage: „Wie geht es weiter? Soll ich die Tische draußen abbauen, oder nicht?“, jedoch habe sie sich bei der Bauleitung sehr gut aufgehoben gefühlt. Leichte Bedenken weckt bei ihr die Nutzung des Mobilitätsbandes: „Radfahrer könnten denken, dass das Band für sie gedacht ist und rücksichtsloser durch die Straße fahren.“ Ansonsten sei sie glücklich darüber, wie alles ist und erwarte die Installation des neuen Brunnens am Rathaus bereits mit Spannung.</p> <p>Auch Fahrradhändler Honar Naser kann aufatmen: „Schön, dass die Bauarbeiten endlich vorbei sind“, freut er sich. Generell sei er zufrieden, das Geschäft sei trotz der Umstände gut gelaufen: „Die meisten Kunden kommen gezielt zu mir“, sagt er. Die Umsatzfrequenz sei zwar etwas niedriger als im Vorjahr, ob das wirklich an der Baustelle lag oder etwa an einer Sättigung des Marktes, könne er nicht genau sagen. Eines ist jedoch klar: „Hoffentlich gibt es in den nächsten Jahren keine weiteren Baustellen“, wünscht sich Naser.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Straße Städtebau Einzelhandel]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es ist auf jeden Fall schön und hübsch geworden“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:00:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Skelette feiern Gruselhochzeit im Geisterhaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/skelette-feiern-gruselhochzeit-im-geisterhaus;art372484,12509223 ]]></link>      <description><![CDATA[  Familie Bieser öffnet an Halloween erneut ihr umgestaltetes Zuhause. Erlös ist für Theatergruppe des Bodensee-Medley-Chors  ]]></description>
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          Familie Bieser öffnet an Halloween erneut ihr umgestaltetes Zuhause. Erlös ist für Theatergruppe des Bodensee-Medley-Chors<br>
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        Familie Bieser öffnet an Halloween erneut ihr umgestaltetes Zuhause. Erlös ist für Theatergruppe des Bodensee-Medley-Chors



        <p>Markdorf-Hepbach Das Brautskelett Uschi hat nach Jahren endlich ihr Glück gefunden und so wird am Freitag, 31. Oktober, eine schaurig-schöne Hochzeit mit Bräutigam Fridolin gefeiert. Erneut werden an Halloween die Türen des Hepbacher Geisterhauses geöffnet.</p> <p>Seit 13 Jahren zelebrieren die Organisatoren Manuela und Nicole Bieser sowie Dominik Lang den Halloweentag auf ihrem Grundstück in Hepbach. Sie hoffen auf zahlreiche Gäste und freuen sich auf einen schönen Abend. Mit Glühwein, Kinderpunsch und Kürbissuppe wird gefeiert. „Unser diesjähriges Spendenkässle kommt der Theatergruppe des Bodensee-Medley-Chors zugute“, erklärt Manuela Bieser.</p> <p>Anfangs wurde lediglich die Garage mit schaurigen Gestalten dekoriert, die angsteinflößende Schreie oder unheimliches Gelächter von sich gaben oder mit funkelnden Augen Leute erschreckten. Inzwischen haben sich die gruseligen Gesellen auch im Vorgarten ausgebreitet und empfangen die Gäste mit schrillen Geräuschen. Dabei bedienen Kinder wie Erwachsene viele Knöpfe und Pedale, um diese Gestalten zum Leben zu erwecken. Andere erschrecken die Besucher, ausgelöst durch Bewegungsmelder.</p> <p>Rund 5000 Euro hat Manuela Bieser insgesamt investiert, um ein gruselig-schönes Erlebnis bieten zu können. Einige Dekorationen hat sie geschenkt bekommen. Die teuerste Anschaffung war eine Teufelspuppe, die 300 Euro gekostet hat, erzählt Bieser.</p> <p>Wer glaubt, dass sich Kinder fürchten, irrt mitunter gewaltig: Gerade die jüngsten Gäste haben im Geisterhaus am meisten Spaß – nicht nur, weil es Süßigkeiten für sie gibt. Das Geisterhaus ist inzwischen über die Region hinaus bekannt. Gäste kommen aus dem Allgäu, Ravensburg, Friedrichshafen, Ittendorf, Stadel, Leimbach, Markdorf und Hepbach selbst. Viele verkleiden sich und kommen als Dracula, Geist, Monster oder andere gruseligen Wesen.</p> <p>„Ich finde es schön, dass so viele Menschen kommen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen und alles ist sehr familiär“, sagt Manuela Bieser. Allein könnte sie diesen Aufwand nicht bewältigen. Mit Unterstützung ihrer Tochter Manuela und ihres Freundes Dominik Lang benötigt sie etwa vier Wochen, bis das Gruselkabinett fertig ist. Fast eine Stunde dauert es, um alle Lichter und Kerzen anzuzünden. Klar verkleiden sich auch die Organisatoren, um ihre Gäste an Halloween standesgemäß in Empfang zu nehmen.</p> <p>An Halloween wird ein zwei Meter großer Kürbis aufgeblasen und beleuchtet auf den Carport gesetzt, eine Nebelmaschine angeworfen sowie Spinnennetze im Eingangsbereich gespannt. Die schaurigen Gestalten werden für ein schönes Schauspiel sorgen.</p> <p><em><strong>Das Geisterhaus</strong> im Pfannenstiel 12 in Hepbach ist am Freitag, 31. Oktober, ab 17¦Uhr geöffnet.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Skelette feiern Gruselhochzeit im Geisterhaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:56:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.



        <p>25 Jahre nach ihrem Erfolg bei der Castingshow „Popstars“ haben die No Angels im vergangenen Sommer mit einer Tour Jubiläum gefeiert. Songs wie „Daylight In Your Eyes“ sorgten dabei für Gänsehaut-Momente und ausgelassene Stimmung auf sämtlichen Bühnen“, teilt die Semmel Concerts Entertainment GmbH mit. Und: „Aufgrund des riesigen Erfolgs und der überwältigenden Nachfrage kündigen die No Angels nun zusätzliche Termine für Sommer 2026 an.“</p> <p>Die Tour geht also weiter – und führt die Band unter anderem an den Bodensee. Am Sonntag, 2. August, treten die No Angels laut der Live Stage Entertainment GmbH in Friedrichshafen auf. Das Konzert im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) beginnt um 19.30 Uhr. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-no-angels-kommen-nach-radolfzell-doch-erstmal-ist-milchwerk-musik-festival-2025-am-bodensee;art372455,12467311" target="_blank" title="Die „No Angels“ kommen nach Radolfzell! Doch erstmal startet das Milchwerk Musik Festival 2025">Ursprünglich sollte es im Radolfzeller Milchwerk stattfind</a>en. Aufgrund eines Wasserschadens in dem Gebäude, verlegte Veranstalter Wolfgang Frey dieses aber nach Friedrichshafen, wie er dem SÜDKURIER bestätigte.</p> <p>Der Vorverkauf für die „TwentyFive Live“-Tour 2026 beginnt. <a href="https://www.eventim.de/event/no-angels-twentyfive-live-tour-2026-graf-zeppelin-haus-20885665/" target="_blank" title="" rel="noopener">Eine Karte für das Konzert im GZH kostet über Eventim 67,10 Euro.</a> Der Verkaufsstart bei Reservix ist für Donnerstag, 30. Oktober, 10 Uhr angekündigt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 15:28:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Tradition dient dem guten Zweck: Mit den Martini-Sängern von Haus zu Haus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/diese-tradition-dient-dem-guten-zweck-mit-den-martini-saengern-von-haus-zu-haus;art372484,12508771 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kurz vor Allerheiligen ziehen die Ministranten durch Markdorf. Mit im Gepäck haben sie neben einem jahrhundertealten Lied den Willen, mit dem Brauch etwas zu bewirken. Bis Donnerstag ist die Gruppe unterwegs.  ]]></description>
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          Kurz vor Allerheiligen ziehen die Ministranten durch Markdorf. Mit im Gepäck haben sie neben einem jahrhundertealten Lied den Willen, mit dem Brauch etwas zu bewirken. Bis Donnerstag ist die Gruppe unterwegs.<br>
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        Kurz vor Allerheiligen ziehen die Ministranten durch Markdorf. Mit im Gepäck haben sie neben einem jahrhundertealten Lied den Willen, mit dem Brauch etwas zu bewirken. Bis Donnerstag ist die Gruppe unterwegs.



        <p>Kürbisse zieren bereits die Hauseingänge, doch um Halloween soll es an diesem Oktoberabend nicht gehen. Die Gruppe, die sich heute auf die Straßen in der Innenstadt begibt, ist nicht etwa auf der Jagd nach Süßigkeiten. Es sind die Martini-Sänger, die Spenden für einen guten Zweck sammeln. Statt der Aufforderung „Süßes oder Saures!“ wird den Markdorfern also eine weitaus anspruchsvollere Darbietung geboten: eine gesangliche Einlage mit Ursprung im 17. Jahrhundert.</p> <h2>Einmaliger Brauch mit ungewöhnlichem Lied</h2> <p>„Die Martini-Sänger lassen sich mit den Sternsingern vergleichen. Es geht darum, Geld für einen guten Zweck zu sammeln und die Tradition aufrechtzuerhalten“, erklärt Oberministrant Johannes Kannegießer.</p> <p>Das Besondere: Den Brauch gibt es nur in Markdorf. Das gefällt auch dem 15-jährigen Sebastian, der zum wiederholten Mal dabei ist. „Dass es schon so alt ist und einmalig in Markdorf“, bringt er die Faszination des Martini-Singens auf den Punkt.</p> <p>Im Ministrantenkeller herrscht reges Treiben, hier bereiten sich die Ministranten und ihre Leiter auf den Einsatz vor. Text und Melodie sind nicht so eingängig wie manch moderner Radio-Song, doch es besteht kein Grund zur Aufregung: „In der heutigen Gruppe waren alle schon einmal dabei beim Singen“, sagt Gruppenleiterin Franziska Rick.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Brauch</span><span>Am 1. September 1631 gründete Stadtammann Christoph Petz während des Dreißigjährigen Krieges eine Schulstiftung. Vier Jungen aus Bürgerfamilien sollten einen besseren Unterricht erhalten und eine Gesangsausbildung bekommen, indem sie an Festtagen sangen. Sie bekamen den Auftrag, im November das Martini-Lied an den Haustüren zu singen, um mit den Spenden ihrem Chorleiter als Dankeschön eine fette Gans bezahlen zu können. Heute singen keine Chorschüler mehr, sondern Ministranten. Und die Spenden werden für einen guten Zweck gesammelt, nämlich für das Caritas Babyhospital in Bethlehem. 1952 von einem Schweizer Pater gegründet, werden hier rund 53.000 Kinder im Jahr behandelt. (rac)</span></label></div> <h2>Erster Stopp bei Pfarrer Ulrich Hund</h2> <p>Nach einem letzten Durchlauf des Liedes sind die Ministranten startklar und es geht raus auf die dunklen Straßen. Gut, dass die Sänger neben Stock und Hut auch mit Laternen ausgestattet sind, um den Durchblick zu behalten. „Oh, so eine große Mannschaft!“, freut sich Pfarrer Ulrich Hund, der zuerst angesteuert wird.</p> <p>Da das Lied schon so gut sitzt, trauen sich einige der Sänger sogar an die lateinische Version: mit Erfolg. Das sorgt für Begeisterung beim Pfarrer, der den Brauch als Alleinstellungsmerkmal hervorhebt und gerne eine erste Spende in die Büchse gibt. „Die archaische Form des Liedes ist schon etwas Tolles“, sagt er. „Gut, dass diese Tradition erhalten werden kann.“</p> <h2>Gesang sorgt für Freude bei Bewohnern</h2> <p>Weiter geht es in die Obertorstraße. Hier haben die Sänger zunächst weniger Glück: Die erste Haustür bleibt verschlossen. Doch direkt beim nächsten Haus tönt ein vielversprechendes „Einen kleinen Moment“ hinter der Tür hervor. „Das ist aber nett, dass ihr kommt!“, freuen sich die Bewohner.</p> <p>Neben Applaus und Spende springt auch eine Packung Gummibärchen für die Martini-Sänger heraus. Mit der Stärkung im Gepäck und einer ordentlichen Portion Motivation schreiten diese auf ihrem Weg fort.</p> <h2>Gruppe möchte viele Markdorfer erreichen</h2> <p>Die zehnköpfige Gruppe teilt sich nach den ersten Häusern auf, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Leni-Marie, Jana und Tilda sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Am zweiten Tag geht ihnen das Lied bereits erstaunlich leicht über die Lippen.</p> <p>„Es macht einfach Spaß, durch die Straßen zu laufen und für die Leute zu singen“, sagt die zwölfjährige Jana. „Für den guten Zweck ist man immer gerne dabei, und es ist schön, mit seinen Freunden in der Gemeinschaft unterwegs zu sein“, bekräftigt Leiterin Maren Engel.</p> <h2>Unwissende Markdorfer werden mit Tradition vertraut gemacht</h2> <p>An manchen Häusern trifft die Gruppe auf unwissende Menschen. „Wir dachten, das sei ein Scherz“, sagen zwei junge Frauen verblüfft, nachdem sich die Martini-Sänger über die Gegensprechanlage vorgestellt haben. Dennoch geben sie nach dem Gesang gerne eine Spende in die Büchse.</p> <p>Ein älteres Ehepaar zeigt sich wissbegierig und fragt interessiert nach dem Ursprung der Tradition. „Toll! Wunderbar habt ihr das gemacht“, lautet das Fazit zum Überraschungsbesuch. Gitta Kopal ist bereits vertraut mit der Tradition, was ihre Begeisterung jedoch nicht schmälert. „Prima!“, lobt sie die Ministranten bei der Übergabe ihrer Spende.</p> <h2>Es gibt Lob, Geld und eine kleine Stärkung</h2> <p>Es scheint eine überzeugende Ausbeute zu werden, die die Martini-Sänger am zweiten Tag ihres Einsatzes machen werden. Viele Menschen öffnen ihre Türen und haben nicht nur eine Spende, sondern auch Lob und eine kleine Stärkung für die Sänger übrig. Diese sind noch bis Donnerstag, 30. Oktober, unterwegs für den guten Zweck.</p> <p>Und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch einmal eine Kostprobe auf Lateinisch? Für zukünftige Versionen des Liedes schmieden die Ministranten bereits weitere Pläne: Als die Frage nach der zweistimmigen Variante aufkommt, lautet die vielversprechende Antwort der Gruppe: „Die gibt es dann im nächsten Jahr zu hören“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Diese Tradition dient dem guten Zweck: Mit den Martini-Sängern von Haus zu Haus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:09:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiteres Open-Air-Konzert bestätigt: Schlagerrapper Tream kommt 2026 in den Salemer Schlosspark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/salem-open-air-2026-schlagerrapper-tream-kommt-am-25-juli-nach-salem;art372491,12508534 ]]></link>      <description><![CDATA[  Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".  ]]></description>
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          Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".<br>
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        Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".



        <p>Die Planungen der Konzertveranstalter für 2026 laufen auf Hochtouren. Für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/salem-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Salem Open Air</a> ist neben <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/sensation-fuer-schlagerfans-roland-kaiser-kommt-2026-zum-open-air-konzert-in-salem-12-09-25;art372491,12480067" target="_blank" title="Roland Kaiser kehrt zurück: Konzert beim Salem Open Air im nächsten Sommer">Roland Kaiser</a> am 24. Juli und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640" target="_blank" title="Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee">Michael Patrick Kelly</a> am 2. August ein weiterer Künstler bekannt. Deutschrap-Newcomer Tream spielt am Samstag, 25. Juli, im Schlosspark ein Open-Air-Konzert.</p> <h2>Über Genregrenzen hinaus</h2> <p>Laut Konzertveranstalter Allgäu Concerts hat Timo Grabinger alias Tream mit seiner Mischung aus Rap, Pop, bayerischen Einflüssen und eingängigen Melodien einen Sound geschaffen, der über Genregrenzen hinausgeht. Seine Titel heißen „Lebenslang“, „Wenn ich geh“, „München“ oder „Bierbankerl“. Allgäu Concerts zufolge geht es bei den Konzerten nicht nur um Musik, sondern um eine „Party voller Emotionen“. Ob intime Clubkonzerte oder große Festivalbühnen: Tream schafft es, sein Publikum vom ersten Ton an mitzureißen und ein Gefühl von Gemeinschaft und Freiheit zu erzeugen, heißt es weiter.</p> <p>In Medienberichten wird Grabinger als Schlagerraper bezeichnet. Fans tragen zu seinen Konzerten Dirndl und Schlagerhosen. Der 27-Jährige zeigt seine Verbundenheit zu seiner Heimat Bayern. Ein blau-weiß kariertes Halstuch gehört zu seiner Ausstattung bei Konzerten und Fototerminen. Eintrittskarten für das Salem Open Air gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/events/tream/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie an allen Vorverkaufsstellen. Erhältlich sind die Tickets in verschiedenen Kategorien ab 76,99 Euro.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:46:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Müllstraße“ wieder freigegeben: Das hat sich hier verändert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/muellstrasse-wieder-freigegeben-das-hat-sich-hier-fuer-autofahrer-geaendert;art372484,12508059 ]]></link>      <description><![CDATA[  Endlich wieder freie Fahrt auf der K7742: Nach sieben Monaten Bauzeit soll ein neuer Kreisverkehr, verbesserte Radwege und ein neue Unterführung mehr Sicherheit alle Verkehrsteilnehmer bringen.  ]]></description>
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          Endlich wieder freie Fahrt auf der K7742: Nach sieben Monaten Bauzeit soll ein neuer Kreisverkehr, verbesserte Radwege und ein neue Unterführung mehr Sicherheit alle Verkehrsteilnehmer bringen.<br>
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        Endlich wieder freie Fahrt auf der K7742: Nach sieben Monaten Bauzeit soll ein neuer Kreisverkehr, verbesserte Radwege und ein neue Unterführung mehr Sicherheit alle Verkehrsteilnehmer bringen.



        <p>Strömender Regen hat die feierliche Eröffnung der „Müllstraße“ am Montagabend zwar nicht ins Wasser fallen lassen, trocken blieb aber kaum jemand. „Wir wollen den Verkehr auch wieder fließen lassen“, sagte Landrat Luca Prayon und bringt damit das Ziel des gesamten Projekts auf den Punkt.</p> <p>Die ersten Baumaßnahmen an der wichtigen Querverbindung zwischen Markdorf und Raderach begannen Mitte März als gemeinsames Projekt von Stadt und Bodenseekreis. In insgesamt vier Bauabschnitten hat sich seither einiges getan.</p> <p>Am deutlichsten sichtbar ist der Kreisverkehr auf Höhe Riedheim mit einem Durchmesser von 24 Metern. Er verbindet künftig die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof sowie das geplante Neubaugebiet Klosteröschle. Auch unter dem Asphalt hat sich einiges verändert: Im Erdreich liegen mehrere Kilometer neuer Leitungen für Wasser, Strom und Daten.</p> <h2>Mehr Sicherheit für Radfahrer</h2> <p>Etwas unscheinbarer, aber von großer Bedeutung für den Alltag vieler Pendler, ist die erweiterte Radwegunterführung unter der Kreisstraße. Zusammen mit dem neuen Radwegabschnitt bis zum bestehenden Schneider-Kreisel schafft der Tunnel eine durchgängige Verbindung für Radfahrer, die aus Riedheim, Kluftern und Efrizweiler nach Markdorf fahren.</p> <p>Wie Landrat Luca Prayon betont, verliefen die Bauarbeiten unfallfrei und reibungslos – und sogar schneller als im Zeitplan vorgesehen. Das sei nur Dank der guten Zusammenarbeit und der guten Planung im Voraus möglich gewesen. „Das Ergebnis ist großartig, es ist allerdings auch das Ergebnis einer mehrjährigen Planung“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So viel hat das Projekt gekostet</span><span>Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bodenseekreis 925.000 Euro, die Stadt Markdorf 655.000 Euro. Der Kreisverkehr war mit 1,27 Millionen Euro zugleich der größte Kostenfaktor des Projekts. Die Stadt Markdorf übernimmt davon eine halbe Million Euro, während der Bodenseekreis nach Einberechnung der Sanierung angrenzender Straßenabschnitte 770.000 Euro beisteuert. Von den Gesamtkosten der Radwege in Höhe von 900.000 Euro trägt das Land Baden-Württemberg über Fördermittel 590.000 Euro. Die restlichen 310.000 Euro teilen sich Bodenseekreis und Stadt Markdorf.</span></label></div> <h2>Riedmann: „Die Welt geht nicht unter...“</h2> <p>Auch Bürgermeister Georg Riedmann zeigt sich sichtlich zufrieden. „Man hat ja öfter das Gefühl, dass wir in Deutschland nicht mehr projektfähig sind – diese Baustelle beweist das Gegenteil“, sagt er. Außerdem dankt er allen, die in den vergangenen Monaten Geduld bewiesen und Umwege in Kauf genommen haben.</p> <p>Riedmann macht aber auch deutlich, dass manche Wünsche aus der Bevölkerung nach einer halbseitigen Sperrung nicht umgesetzt werden konnten. Zum einen aus baulicher, zum anderen aus planerischen Sicht. „Hätten wir anfangs alle Wünsche erfüllt, wäre das Projekt mindestens eine halbe Million Euro teurer geworden und hätte ein gutes halbes Jahr länger gedauert.“ Und mit einem kleinen Appell an alle Pendler fügt er hinzu: „Die Welt geht nicht unter, wenn man am Morgen mal fünf Minuten länger braucht.“</p> <h2>Tempo 30 bleibt auch nach der Baustelle</h2> <p>Mit der Fertigstellung der Kreisstraße endet auch die Zeit der Umleitung über Kluftern und Erfrizweiler. Vor allem dort dürften viele Anwohner aufatmen: Während der Sperrung mussten täglich deutlich mehr Fahrzeuge als sonst durch die Ortsmitten rollen, was zu Stoßzeiten immer wieder zu Staus führte.</p> <p>Eine Folge bleibt auch noch nach Ende der Baustelle bestehen: Das während der Umleitungsphase eingeführte Tempo-30-Limit in beiden Orten wird nicht wieder aufgehoben. Der Gemeinderat Friedrichshafen beschloss, die Regelung dauerhaft im Rahmen des Lärmaktionsplans zu übernehmen – ein Erfolg für die Verkehrsinitiative in Efrizweiler, die sich seit Jahren für mehr Lärmschutz eingesetzt hatte.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Müllstraße“ wieder freigegeben: Das hat sich hier verändert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:49:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003]]></guid>
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        Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.



        <p>Das Programm für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/meersburg-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Meersburg Open Air 2026</a> steht. Neben den Auftritten von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/erstes-open-air-fuer-2026-herbert-pixner-spielt-auf-meersburger-schlossplatz;art372486,12421871" target="_blank" title="„Jimi Hendrix der Volksmusik“: Herbert Pixner spielt 2026 beim Meersburg Open Air">Herbert Pixner</a> am 12. Juni und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bestaetigt-clueso-kommt-2026-zu-den-meersburg-open-airs-an-den-bodensee-17-09-25;art372486,12483559" target="_blank" title="Bestätigt! Clueso kommt 2026 für Open-Air-Konzert an den Bodensee">Clueso</a> am 13. Juni 2026 stehen zwei weitere Konzerte fest. Culcha Candela eröffnen die Reihe am Donnerstag, 11. Juni. Im Rahmen ihrer „Celebration Tour“ gastiert die Berliner Kultband auf dem Schlossplatz.</p> <p>Laut Mitteilung des Konzertveranstalters Allgäu Concerts sind Culcha Candela seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musikszene und Garanten für „explosive Live-Shows“. Die vier Musiker bieten eine Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Patois. Hits wie „Hamma!“, „Monsta“ oder „Berlin City Girl“ dürften ebenfalls fernab ihrer Fangemeinde bekannt sein.</p> <h2>Mehr als fünf Millionen verkaufte Tonträger</h2> <p>Die „Celebration Tour 2026“ soll die Karriere von Chino, Mateo, Johnny Strange und Don Cali feiern. Mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern, fast 35 Edelmetall-Auszeichnungen und mehr als 1500 Live-Shows erfänden sich Culcha Candela vielleicht nicht mehr neu, müssten sie aber auch gar nicht, heißt es auf der Internetseite der Band. Vielmehr möchten die Musiker energiegeladene Club-Banger und Hits mit Haltung aus ihren bunten Ärmeln schütteln. Deshalb engagieren sie sich auch in sozialen Projekten wie „BeAnAngel“, Die Arche, „ActionKids“, Laut Gegen Nazis, Pro Asyl, Seebrücke und Afrika Rise. Eintrittskarten gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-culchacandela-meersburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,90 Euro.</p> <h2>Versengold: vom Folkprojekt zur Akustikband</h2> <p>Den Schlusspunkt hinter der Auflage 2026 des Meersburg Open Airs setzen Versengold am Sonntag, 14. Juni. Was als akustisches Folkprojekt in norddeutschen Kneipen begann, hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einer der spannendsten und eigenständigsten Akustikbands entwickelt, schreibt Allgäu Concerts.</p> <p>Pünktlich zur Tour schlägt das Sextett mit seinem Studioalbum „Eingenordet“, das im Januar 2026 veröffentlicht wird, ein neues Kapitel auf. Das Album, das auf dem eigenen Band-Label Küstenkind Records erscheinen wird, zeigt die Bandmitglieder als gereifte Künstler, die ihren Kurs kennen, sich aber nie dem Wandel verschließen. Nach den Vorboten „Klabauterfrau“ und der gemeinsamen Single „Falscher Leuchtturm“ mit der Band Madsen gehen Versengold mit dem neuen Album und Klassikern auf Tour. Auf der Bühne setzen sich die Musiker nach eigenen Angaben für Demokratie und gegen Faschismus ein.</p> <p>Als Vorgruppe sind „Fiddler‘s Green“ mit dabei. Seit ihrer Gründung 1990 hat sich die Band den Status einer der erfolgreichsten und beständigsten Formationen innerhalb der europäischen Folk-Rock-Community erarbeitet. Die Musiker nennen sich selbst eine „bestens geölte Irish Speedfolk-Maschine“. Eintrittskarten sind unter <a href="https://sales.ticketing.cm.com/versengold-schlossplatz-meersburg/de-de/8b62d377-6e91-480e-b19f-dd779a25cb6b" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,95 Euro erhältlich.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:40:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/gift-im-bodensee-als-ein-anschlag-aufs-trinkwasser-vor-20-jahren-millionen-menschen-beunruhigt;art372492,12507989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/gift-im-bodensee-als-ein-anschlag-aufs-trinkwasser-vor-20-jahren-millionen-menschen-beunruhigt;art372492,12507989]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.



        <p>Im Oktober 2005 erhält die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) ein anonymes Schreiben. Der Verfasser droht, Giftfässer im Bodensee zu versenken und kündigt weitere Taten an, falls seine Forderung – die öffentliche Bekanntgabe des Vorfalls – nicht erfüllt wird. Der Brief ist mit einer alten Schreibmaschine getippt. Ein Wort fällt auf: „Ludernzüchter“. Die Polizei hofft später, über diesen ungewöhnlichen Begriff Hinweise auf den Täter zu finden.</p> <p>Die Öffentlichkeit weiß anfangs nichts davon. Verdeckte Ermittlungen, auch unter Wasser, sollen den Täter auf frischer Tat überführen. Taucher finden bald zwei Zehn-Liter-Plastikkanister im Überlinger See vor Sipplingen, 70 Meter tief und wenige Meter vom „Entnahmestutzen“ entfernt. Durch diesen Stutzen fließt das Wasser, das bei vier Millionen Menschen als Trinkwasser aus dem Hahn kommt – bei weitem nicht nur am Bodensee. Sogar hessische Haushalte nutzen das Wasser, das in Sipplingen ins 1700 Kilometer lange Rohrnetz gespeist wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bodensee-Wasserversorgung</span><span>Die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) mit Sitz in Stuttgart beliefert seit 1954 große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Sie gilt als einer der größten Fernwasserversorger Deutschlands: Über 320 Städte und Gemeinden mit rund vier Millionen Einwohnern werden über ein Netz von etwa 1700 Kilometer Leitungen versorgt.​ Das Wasser wird am Grund des Bodensees entnommen und zur zentralen Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gepumpt. Dort wird es aufbereitet und ins Leitungssystem eingespeist. Jährlich werden rund 125 bis 130 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen, was etwa ein Prozent des natürlichen Zuflusses in den Bodensee durch den Rhein ausmacht. Die Entnahme beeinflusst den Wasserstand des Sees kaum.​</span></label></div> <p>Analysen ergeben, dass die Kanister unter anderem das Pflanzengift Atrazin enthalten, in Deutschland seit 1991 verboten. Als Folge einer Umweltkatastrophe in der Schweiz 1986 hatten große Mengen Atrazin und andere Substanzen im Rhein ein Fischsterben ausgelöst. Nun finden sich Spuren davon im Bodenseewasser, stark verdünnt.</p> <p>Die BWV und Ermittlungsbehörden gehen am 14. November fast vier Wochen nach Erhalt des anonymen Schreibens an die Öffentlichkeit – spät, zu spät, wie vielfach kritisiert wird. Die Bedrohung ist längst durchgesickert und droht zum offenen Geheimnis zu werden.</p> <h2>Hotline blockiert, Website lahmgelegt</h2> <p>Die Bevölkerung sei nie gefährdet gewesen, heißt es seitens der BWV. Die Gift-Konzentration im Wasser sei so gering, ein Mensch müsste einen ganzen Gartenpool austrinken, um seine Gesundheit zu gefährden. Mit diesem Bild versucht ein BWV-Vertreter gegenüber die Presse und die besorgte Bevölkerung beruhigen. Aber von Beruhigung keine Spur. Eine Flut von Anfragen blockiert die eingerichtete BWV-Hotline und legt die Internetseite zeitweise lahm.</p> <p>Die Polizei bildet eine 50-köpfige Sonderkommission. Sie überwacht die Entnahmestelle rund um die Uhr, durchsucht Boote, Häfen und Uferabschnitte. In den folgenden Wochen werden zwei weitere Kanister und eine Plastiktüte mit giftigem Granulat gefunden. Bald gerät ein Landwirt aus dem Kreis Ravensburg in Verdacht. Er hatte in einer früheren Auseinandersetzung mit Behörden gedroht, seinen Hof „ökologisch zu verminen“ und das Stuttgarter Trinkwasser zu verunreinigen. Ein Großaufgebot der Polizei durchsucht sein Anwesen, findet aber keine Beweise. Der Mann bestreitet jede Beteiligung.</p> <h2>Noch ein Hinweis: „Mikado“</h2> <p>Die Beamten verfolgen 600 Spuren, suchen nach Menschen, die das Wort „Ludernzüchter“ verwenden, fahnden nach Schreibmaschinen, mit denen das anonyme Bekennerschreiben getippt worden sein könnte. In zwei Kanistern hatten sich Rückstände des Herbizids Mikado gefunden, das erst im Frühjahr 2005 in den Handel gekommen war, ein weiterer Ermittlungsansatz. Rund 540 Mikado-Käufer werden überprüft.</p> <p>„Ich bin überzeugt, dass wir den Täter finden“, erklärt noch im Januar 2006 Bernhard Weber, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Friedrichshafen, gegenüber unserer Zeitung. Aber alle Spuren führen ins Leere. Im April 2006 wird die Sonderkommission aufgelöst. Eine kleinere „Ermittlungsgruppe Wasser“ arbeitet die verbliebenen Spuren ab. Von den mehr als 600 Hinweisen führt keiner zu etwas Greifbarem.</p> <p>Wer im Herbst 2005 Gift im Bodensee versenkt hat, ist bis heute ungeklärt. Auf Anfrage des SÜDKURIER bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes-Georg Roth, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen sind. Neue Ermittlungsansätze hätten sich in den vergangenen 20 Jahren nicht ergeben.</p> <h2>„Prägendes Erlebnis“ für Bodensee-Wasserversorgung</h2> <p>Für die Wasserversorger und Sicherheitsbehörden zieht das Ereignis weitreichende Folgen nach sich. An Entnahmestellen gelten jetzt strenge Sicherheitsvorschriften: Verbotszonen, Kameras, dazu moderne und im Laufe der Jahre deutlich intensivierte Analyseverfahren, bevor das aufbereitete Bodenseewasser als Trinkwasser verteilt wird. In der Nähe der Entnahmestellen im See zu schwimmen, zu tauchen oder Boot zu fahren, ist verboten.</p> <p>Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur ist die BWV verpflichtet, höchste Sicherheitsstandards einzuhalten. Das betrifft nicht nur die Prävention von Giftanschlägen. Auch gegen digitale Bedrohungen muss die Trinkwasserversorgung gewappnet sein. Teresa Brehme, Sprecherin der Bodensee-Wasserversorgung, sagt, innerhalb der BWV habe dieses „prägende Erlebnis das Bewusstsein für die Verantwortung, die mit der Versorgung der Bevölkerung einhergeht, nachhaltig geschärft“.</p> <p>Die Sorge vor einem Anschlag auf das Trinkwasser vom Bodensee bleibt. Wenn Besuchergruppen das Wasserwerk Sipplingen heute besuchen, werde regelmäßig nach den damaligen Ereignissen gefragt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:47:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Premiere beim Markdorf Open Air 2026: Veranstalter kündigt Act für Kinder und Familien an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/act-beim-markdorf-open-air-2026-fuer-kinder-und-familien-dino-metal-band-heavysaurus-kommt-am-20-juni-nach-markdorf;art372484,12507883 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für die Konzerte, die im Juni 2026 auf dem Marktplatz statt finden, steht der nächste Künstler fest – und zwar für das ganz junge Publikum. Die Dino-Heavy-Metal-Band Heavysaurus tritt am Samstag, 20. Juni, auf.  ]]></description>
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          Für die Konzerte, die im Juni 2026 auf dem Marktplatz statt finden, steht der nächste Künstler fest – und zwar für das ganz junge Publikum. Die Dino-Heavy-Metal-Band Heavysaurus tritt am Samstag, 20. Juni, auf.<br>
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        Für die Konzerte, die im Juni 2026 auf dem Marktplatz statt finden, steht der nächste Künstler fest – und zwar für das ganz junge Publikum. Die Dino-Heavy-Metal-Band Heavysaurus tritt am Samstag, 20. Juni, auf.



        <p>Zum ersten Mal wird beim Markdorf Open Air, das im kommenden Jahr von Mittwoch, 17. Juni bis Samstag, 20. Juni stattfindet, ein Programm für Kinder geboten. Wie Veranstalter Jens Neumann vom KulturTeam Markdorf bekannt gab, wird am Samstag, 20. Juni, Heavysaurus die Bühne auf dem Marktplatz rocken. Und zwar nicht am Abend, sondern das Konzert beginnt zur kinder- und familienfreundlichen Zeit um 13 Uhr. Eintritt ist ab 12 Uhr.</p> <p>Heavysaurus ist eine deutsche Dino-Heavy-Metal-Band, die die jüngsten Besucher zum Tanzen, Singen und Headbangen bringt. „Wir freuen uns riesig, dass wir 2026 das erste Mal auch etwas für Kids anbieten können“, so Jens Neumann, der durch einen Techniker auf Heavysaurus aufmerksam wurde und begeistert war. „Es freut mich sehr, dass es geklappt hat“, sagt Jens Neumann.</p> <h2>Band bringt im Januar ihr neues Album raus</h2> <p>Die Band, die am 30. Januar 2026 ihr neues Album „Metal“ veröffentlicht und anschließend auf große Tour durch Deutschland, Österreich und der Schweiz geht, besteht aus fünf Musikern, die in Dinosaurier- und Drachenkostümen auftreten. Es gibt vier Dinos und einen Drachen. Die Mitglieder spielen Heavy Metal für Kinder zwischen drei und zehn Jahren.</p> <p>„Metal“ ist laut Pressemitteilung kein Kinderalbum im klassischen Sinne, sondern ein musikalisches Abenteuer mit packenden Songs voller hymnischer Refrains, treibender Riffs und wilder Soli, wie die Eltern es zum Beispiel von Sabaton, Metallica, Iron Maiden, Volbeat kennen. Die Musik ist „laut, lebendig und liebevoll gemacht“ – mit Melodien zum Mitsingen und Texten, die kleine Metalheads begeistern. Während die Kinder so in die Welt der Rockmusik eintauchen, können die Eltern ihr musikalisches Lebensgefühl gleich mit zelebrieren oder erneut entdecken.</p> <h2>Weiteres Konzert am Samstagabend</h2> <p>Das Konzept stammt ursprünglich von der finnischen Band Hevisaurus, Heavysaurus ist die deutsche Adaption, die es seit 2017 gibt. Der Aufritt von Heavysaurus wird an dem Samstag aber nicht der einzige bleiben.</p> <p>Wie Jens Neumann verrät, wird es am Abend „noch eine Show für das gediegenere Publikum“ geben. Näheres wird in Kürze bekannt gegeben. Als Künstler für das Markdorf Open Air 2026 stehen bereits die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/markdorf-open-air-sportfreunde-stiller-kommen-2026-zum-bodensee;art372484,12443289" target="_blank" title="Sportfreunde Stiller kommen zum Markdorf Open Air 2026">Sportfreunde Stiller am Mittwoch, 17. Juni</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/es-wird-rockig-the-bosshoss-spielen-beim-markdorf-open-air-2026;art372484,12484463" target="_blank" title="Es wird rockig! The BossHoss spielen beim Markdorf Open Air 2026">The BossHoss am Freitag, 19. Juni</a> fest.</p> <h2>Hier gibt es Tickets</h2> <p>Tickets für Heavysaurus gibt es bei <a href="http://www.reservix.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.reservix.de,</a> <a href="http://www.eventim.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.eventim.de</a> und <a href="http://www.heavysaurus.store" target="_blank" title="" rel="noopener">www.heavysaurus.store.</a> Die Preise liegen für Jugendliche und Erwachsene bei 38,50 Euro, Kinder zwischen drei und elf Jahren zahlen 35,05 Euro, Kinder unter drei Jahre 10 Euro. Des Weiteren wird es ein Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder geben.</p> <p></p> <p><br /> <br /></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Rock-Pop Musikgruppe Tournee thema-kultur-mensch thema-kultur-musik serie-sommer-see-nl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Premiere beim Markdorf Open Air 2026: Veranstalter kündigt Act für Kinder und Familien an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:14:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach fünf Monaten Baustelle: Endlich wieder freie Fahrt auf der „Müllstraße“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-fuenf-monaten-baustelle-am-bodensee-endlich-wieder-freie-fahrt-auf-der-muellstrasse;art372484,12507382 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Mai war die Kreisstraße K7742 gesperrt, jetzt rollt der Verkehr wieder. Die wichtige Verbindung zwischen Markdorf und Raderach ist ab sofort wieder frei – und das sogar früher als geplant.  ]]></description>
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          Seit Mai war die Kreisstraße K7742 gesperrt, jetzt rollt der Verkehr wieder. Die wichtige Verbindung zwischen Markdorf und Raderach ist ab sofort wieder frei – und das sogar früher als geplant.<br>
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        Seit Mai war die Kreisstraße K7742 gesperrt, jetzt rollt der Verkehr wieder. Die wichtige Verbindung zwischen Markdorf und Raderach ist ab sofort wieder frei – und das sogar früher als geplant.



        <p>Aufatmen für Anwohner und Autofahrer: Seit Montagabend rollt der Verkehr wieder über die Kreisstraße K7742 – besser bekannt als Müllstraße. Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist die wichtige Verbindung zwischen Markdorf und Friedrichshafen-Raderach nun wieder frei befahrbar.</p> <h2>Früher fertig als geplant</h2> <p>Die Bauarbeiten sind damit einen Monat früher abgeschlossen als ursprünglich vorgesehen. Bei der offiziellen Eröffnung gaben Bürgermeister Georg Riedmann und Landrat Luca Prayon die neue Strecke feierlich für den Verkehr frei.</p> <p>Auf Höhe von Riedheim wurde im Zuge der Arbeiten ein neuer Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 34 Metern gebaut. Er bindet künftig die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof sowie das geplante Neubaugebiet Klosteröschle an. Mit der Freigabe endet nicht nur eine der größten Baustellen im Kreis, sondern auch die Verkehrsumleitung durch Kluftern und Efrizweiler.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Straße Tunnel Brücke thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach fünf Monaten Baustelle: Endlich wieder freie Fahrt auf der „Müllstraße“]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 05:03:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Miniaturwelt sorgt für Begeisterung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/miniaturwelt-sorgt-fuer-begeisterung;art372484,12507052 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Modellbahntage in der Stadthalle gut besucht</li> <li>Ausgestellte Anlagen und Landschaften kommen an</li> <li>Digitalisierungstrend der Technik schreitet voran</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Modellbahntage in der Stadthalle gut besucht</li> <li>Ausgestellte Anlagen und Landschaften kommen an</li> <li>Digitalisierungstrend der Technik schreitet voran</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Modellbahntage in der Stadthalle gut besucht</li> <li>Ausgestellte Anlagen und Landschaften kommen an</li> <li>Digitalisierungstrend der Technik schreitet voran</li> </ul>



        <p><strong>Markdorf</strong> Die Modelleisenbahnfreunde Markdorf haben am Wochenende in der Stadthalle zur ihren 36. Modellbahntagen eingeladen. Und wie in jedem Jahr haben die ausgestellten Miniaturbahnanlagen wieder zahlreiche Besucher angelockt. „Wie sind sehr zufrieden“, erklärt der Vereinsvorsitzende Mathias Fetscher. „Am Samstag habe wir rund 500 Eintrittskarten gezählt – und am Sonntag werden es wohl ebenso viele werden.“ Womit sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzt.</p> <p>Von einer „Miniaturwelt mit Explosivkraft“ sprach die Ausstellungsankündigung. Doch brauchten Besucher keine platzenden Dampflok-Kessel zu befürchten. Was da mit fauchendem Husten emporschoss, war kein kochender Wasserdampf, sondern kaltes Löschmittel. Ausgespien aus einem Vulkan-Krater auf der Spur-N-Anlage des Modelleisenbahnclubs Biberach. Der Verein hatte auf der Stadthallen-Fensterseite seine nachgebaute Anden-Kulisse aus dem ecuadorianischen Hochland aufgebaut – samt Eisenbahnlinie und dem im Halbstundentakt Dampfwolken ausstoßendem Vulkan.</p> <p>„Die Topographie stimmt nicht eins zu eins – sie aber ziemlich ähnlich“, weist Modellbahnclub-Mitglied Stefan Keck auf die im Tal teils mit Mangroven bewachsene Küstenzone und die karges Grasland zeigenden Hochlagen. Aber es komme ja ohnehin nur auf die Anschaulichkeit an. Doch anders als auf den Wagendächern der Modellbahnzüge säßen heute keine Menschen mehr dort oben, seitdem das Mitreisen in luftiger Höhe Ende der Nuller-Jahre endgültig verboten worden ist.</p> <p>„Eine superschöne Landschaft“, schwärmt Besucherin Marion Gwinn. „Sie ist einfach nicht so überladen, sondern eher karg“, beschreibt sie, was ihr an der Ecuador-Landschaft besonders gefallen hat. Ebenso wenig überladen ist der sehr viel kleinere Landschaftsausschnitt, den Alexander Berger aus dem schweizerischen Eglisau präsentiert. Es ist eine Werkbahnszene aus dem walisischen Schieferabbau. „In der Spurweite 009, die in Deutschland eigentlich ganz unüblich ist“, erläutert Berger. Eine weitere Besonderheit seiner winzigen Miniatur-Bahn ist, „dass ich mir manches im 3-D-Drucker ausdrucke – so wie hier diesen Waggon.“ Dessen hellgrauen Kunststoff der Schweizer anschließend aufwendig bemalt hat.</p> <p>Ganz begeistert zeigt sich auch Claus Koch aus Augsburg. „Im Herbst tingeln wir immer von einer Modelleisenbahnausstellung zur nächsten“, fänden die in dieser Jahreszeit doch vielerorts statt. Er, selbst begeisterter Modelleisenbahn-Bastler, suche stets nach Anregungen, nach Ideen. Mit „wir“ hat Koch übrigens auch Martina Koch gemeint, seine Ehefrau, die Welt der Miniatur-Eisenbahnen zumindest „interessant“ findet – und es auch genießt, „wenn er an seinen Modellen bastelt, während ich daneben bügele“.</p> <p>Nachwuchssorgen haben die Modelleisenbahnfreunde Markdorf keine. „Wir haben eine aktive Jungengruppe mit eigenen Modellbahnprojekten“, erklärt Mathias Fetscher. Im Verein seien auch etliche junge Erwachsene, die sich stark einbringen. „Von denen wir Älteren richtig was lernen können“, so der Vorsitzende weiter. Schließlich schreite der Digitalisierungstrend der Modelleisenbahntechnik immer noch weiter voran.</p> <p>„Die Komponenten werden immer kleiner“, sodass selbst winzige Rangierloks inzwischen schon kräftig Krach machen können, zeigt Mathias Fetscher auf eine Miniatur-Werkslok in der Kulisse der „Maschinen und Apparatebau“-Fabrik Wustrow. Deren Krach indes gerade übertönt wird vom Beifallklatschen, das die Zuschauer gerade einem besonders spektakulären Vulkanausbruch auf der Ecuador-Landschaft aus Biberach spenden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Programm</h2> Der Samstag war von den Händlern geprägt. Sie boten alles rund um den Modelleisenbahnbau an, aber auch Waren zum allgemeinen Modellbau. Am Sonntag standen die Modellbahnanlagen im Vordergrund. Dabei präsentierten die Markdorfer Modelleisenbahnfreunde Modellbahnlandschaften in unterschiedlichen Maßstäben. Zum Zuge kamen auch der Spur-Z-Stammtisch-Radolfzell. Die Jugendgruppe der Modelleisenbahnfreunde Markdorf führten ihre Brettchen-Landschaft vor, über die ein ICE schnurrte. Der Modelleisenbahnclub Biberach präsentierte eine Anden-Szenerie, Alexander Berger aus der Schweiz eine walisische Werksbahn – neben etlichen weiteren Modelleisenbahnlandschaft in der Stadthalle und ihren Nebenräumen. Und im Obergeschoss konnten Kinder an Häusern aus Pappe oder Kunststoff basteln.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Eisenbahn Landschaft Museum]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 05:03:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Becherpfand, der Gutes bewirkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-becherpfand-der-gutes-bewirkt;art372484,12507051 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktion beim Markdorf Open Air 2025 bringt 6600 Euro ein. Vier soziale Einrichtungen teilen sich die Spende  ]]></description>
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          Aktion beim Markdorf Open Air 2025 bringt 6600 Euro ein. Vier soziale Einrichtungen teilen sich die Spende<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Aktion beim Markdorf Open Air 2025 bringt 6600 Euro ein. Vier soziale Einrichtungen teilen sich die Spende



        <p><strong>Markdorf</strong> Vier Konzerte, rund 3300 Becher und 6600 Euro. Das ist die Bilanz, die Jens Neumann, Veranstalter des Markdorf Open Airs, mit Blick auf die vier Veranstaltungen im vergangenen Juli zieht. 3300 Mal hat sich ein Besucher dafür entschieden hat, den Getränkebecher nicht zu den Ständen zurückzubringen. Stattdessen wanderte der Becher in eine der großen Mülltonnen am Rand des Festivalgeländes. Als Spende, damit das Pfandgeld Vereinen und sozialen Einrichtungen zugute kommt. „Die Spendenaktion gibt es jetzt, seitdem es das Markdorf Open Air gibt“, erklärt Jens Neumann beim Pressetermin mit den Empfängern der 6600 Euro.</p> <p>Die Summe teilt sich wie folgt auf: 1000 Euro gehen an den Verein Sternenkinder Bodensee; 1600 Euro fließen in die Musikschulstiftung; mit 1500 Euro wird das Mehrgenerationenhaus unterstützt und 2500 Euro gehen an die Jugendarbeit der katholischen Seelsorgeeinheit. Insbesondere die Aktivitäten der Ministranten-Gruppen sowie die der Pfadfinder sollen gefördert werden.</p> <p>Ein Teil des Geldes werde für die anstehenden Reparaturarbeiten in der Mittleren Kaplanei, dem katholischen Gemeindehaus, verwendet, erklärte Pfarrer Ulrich Hund. Ins Gebäude fließt auch der Spendenbetrag, den das Mehrgenerationenhaus erhält. „Damit können wir den Einbau einer barrierefreien Toilette finanzieren“ so Angela Pittermann, Vorsitzende des Familienforums.</p> <p>Edgar Sieber von der Musikschulförderstiftung betonte, wie dringlich die Finanzhilfen der Stiftung zum Aufrechterhalten des Musikschulbetriebs gebraucht werden. „Davon können neue Instrumente angeschafft werden.“ Dankbar zeigte sich auch Saskia Dickhut, Vorsitzende des Vereins Sternenkinder Bodensee, der Eltern beisteht, deren Kind während, kurz vor oder nach der Geburt gestorben ist.</p> <p>Beim Markdorf Open Air 2026 werden erneut Pfandbecher gesammelt, so kündigte Jens Neumann an. Die Vereine lädt er ein, sich um eine Unterstützung zu bewerben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Spendenaktion Stiftung Hilfsaktion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Becherpfand, der Gutes bewirkt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:42:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Funktionierender Bahnbetrieb? In Markdorf gab es dies in Modellgröße zu bestaunen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/funktionierender-bahnbetrieb-in-markdorf-gab-es-dies-in-modellgroesse-zu-bestaunen;art372484,12506960 ]]></link>      <description><![CDATA[  Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.  ]]></description>
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          Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.<br>
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        Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.



        ]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Eisenbahn Bahnhof Freizeitpark]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Funktionierender Bahnbetrieb? In Markdorf gab es dies in Modellgröße zu bestaunen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:38:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder von der Modelleisenbahnaustellung in Markdorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bilder-von-der-modelleisenbahnaustellung-in-markdorf;art372484,12506954 ]]></link>      <description><![CDATA[  Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.  ]]></description>
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          Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bilder-von-der-modelleisenbahnaustellung-in-markdorf;art372484,12506954]]></guid>
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        Flitzende Loks, Rauch speiende Vulkane und ein gut funktionierender Bahnbetrieb haben die 36 Modellbahntage geboten.



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      <dc:relation><![CDATA[Eisenbahn Verkehrswege Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder von der Modelleisenbahnaustellung in Markdorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:52:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Programm in der Stadthalle und Kindermeile: So geht es mit dem Kindertheater-Festival weiter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/programm-in-der-stadthalle-und-kindermeile-so-geht-es-mit-dem-kindertheater-festival-weiter;art372484,12506631 ]]></link>      <description><![CDATA[  Manager Claudius Beck blickt auf die jüngste Veranstaltung zurück. Mit rund 1800 Besuchern hat es bei den Aufführungen in der Stadthalle eine Steigerung gegeben. Zwei weitere Festivals möchte Beck noch ausrichten.  ]]></description>
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          Manager Claudius Beck blickt auf die jüngste Veranstaltung zurück. Mit rund 1800 Besuchern hat es bei den Aufführungen in der Stadthalle eine Steigerung gegeben. Zwei weitere Festivals möchte Beck noch ausrichten.<br>
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        Manager Claudius Beck blickt auf die jüngste Veranstaltung zurück. Mit rund 1800 Besuchern hat es bei den Aufführungen in der Stadthalle eine Steigerung gegeben. Zwei weitere Festivals möchte Beck noch ausrichten.



        <p>14 Mal hat es beim diesjährigen Kindertheater-Festival Mitte Oktober in der Stadthalle „Bühne frei“ geheißen. Das Programm enthielt aber nicht nur Vorstellungen für Kinder – an einem Abend gab es eine „Märchennacht für Erwachsene“. Wobei die Grenzen des Erwachsenseins recht weit gesteckt waren. Einlass gab es schließlich schon für 15-Jährige.</p> <p>Reines Figurentheater, mit Schauspiel gemischtes Figurentheater und natürlich auch reines Schauspiel hat es an den Festivaltagen in der Stadthalle gegeben, außerdem Objekt-Theater und Wortakrobatik. Hinzu kam eine zweitägige Kindermeile in der Innenstadt, unterstützt von Markdorf Marketing. Festival-Macher Claudius Beck hatte sich wieder alle Mühe gegeben, ein möglichst breites Spektrum des Kindertheaters zu präsentieren. Seine Mühe habe sich gelohnt. „Wir hatten rund 1800 Besucher“, berichtet er, „das sind 100 mehr als im vergangenen Jahr.“</p> <h2>Gute Vernetzung ist fast alles</h2> <p>Den Löwenanteil am Publikum machten die Schul- und Kindergartengruppen aus. 71 davon hat Beck gezählt. Was ihn besonders freut: „Die Lehrkräfte und die Erzieherinnen vertrauen mir inzwischen“, weil sie wissen, dass es beim Kindertheater-Festival keine Flops gebe, sondern durchweg Stücke, die ankommen, gleichzeitig aber auch anspruchsvoll seien. „Erstens lege ich großen Wert auf Qualität der Stücke, erklärt der studierte Sozialpädagoge und gelernte Erzieher Claudius Beck – und zweitens schaue ich mir genau an, wen ich engagiere.“</p> <p>Insbesondere hier kommt dem Organisator seine gute Vernetztheit mit den Kinder- und Jugendtheatern im deutschsprachigen Raums zugute. So sei es denn auch kein Problem gewesen auch für das nun bereits dritte Markdorfer Kindertheater-Festival ein komplett neues Programm auf die Bühne zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Claudius Beck wurde 1954 in Markdorf geboren. In Markdorf ist er auch aufgewachsen. 1969 bis 1971 besuchte er die Wirtschaftsschule in Friedrichshafen. 1973 bis 1976 die Fachschule für Sozialpädagogik in Radolfzell, Abschluss als Erzieher. Schon früh hat er sich in der Jugendarbeit engagiert. In Kempten, Allgäu, leitete er 1978 bis 1979 ein Jugendfreizeitheim, entschloss sich dann zum Studium der Sozialpädagogik in Freiburg. Von 1982 bis 1992 war er Leiter des städtischen Jugendreferats in Friedrichshafen. Er war Mitbegründer und Geschäftsführer einer Werbe- und Kulturagentur, bis er 1997 seine eigene Kulturagentur gründete, die immer noch besteht. Von 2006 bis 2020 war Beck Leiter des Kulturamts in Rheinfelden.</span></label></div> <h2>Hund und Katz statt Zicklein</h2> <p>Dass es zum Festivalauftakt statt eines Wolf und der sieben Geißlein aus dem Grimmschen Märchenbuch, einen Hund und eine Katze gegeben hat, lag daran, dass das Berliner Duo Artisanen krankheitsbedingt absagen musste. „Zum Glück konnten Virginia Maatz und Stefan Maatz von Theater Con Cuore einspringen“, erklärt Claudius Beck, „die beiden waren ohnehin gerade in Süddeutschland – und sie hatten obendrein auch noch Zeit am Dienstag.“</p> <p>Ansonsten aber sei alles nach Plan verlaufen. Etwas störe ihn aber doch. „Wenn die Eltern oder die Großeltern mit Kindern in die Vorstellung gehen, die eigentlich für ein höheres Alter angesetzt sind“, so Beck. Das könne dann durchaus überfordern, weil sich Unter-Dreijährige gern mit einer Figur identifizieren – und es für sie schnell sehr unbehaglich werde, wenn es im Stück dann doch einmal etwas rauer zugehe.</p> <h2>Die nächsten beiden Festivals kommen sicher</h2> <p>Etwas rauer zugehen wird es im nächsten Jahr aber auch für Claudius Beck. Dann fallen die Fördermittel aus dem ZIZ-Programm fort. Für die drei bisherigen drei Festivals wurden mit Geld aus Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unterstützt.</p> <p>Weitermachen will Beck aber trotzdem. Das nächste Kindertheater-Festival 2026 komme ganz sicher und im Jahr 2027 ebenfalls. Am Ende sei er schon ein Überzeugungstäter. „Theater ist für Kinder überaus wichtig“, erklärt Beck. Um so wichtiger, als das Spiel mit echten Menschen und mit echten Menschen, aber auch das Neben- und Miteinander im Publikum gänzlich andere Erfahrungen erlaube, als dies sämtliche elektronische Medien leisten könnten.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:28:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[CDU-Vorsitzende in Markdorf über ihre Partei: Der Kanzler ist nicht das Thema  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/cdu-vorsitzende-in-markdorf-ueber-ihre-partei-der-kanzler-ist-nicht-das-thema;art372484,12506625 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Herbert Dreher, Uwe Kannegießer und Sebastian Krittian sprechen über ihre Ziele im CDU-Stadtverband.  ]]></description>
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          Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Herbert Dreher, Uwe Kannegießer und Sebastian Krittian sprechen über ihre Ziele im CDU-Stadtverband.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/cdu-vorsitzende-in-markdorf-ueber-ihre-partei-der-kanzler-ist-nicht-das-thema;art372484,12506625]]></guid>
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        Wie arbeiten die Ortsverbände und -gruppen der Markdorfer Parteien? Herbert Dreher, Uwe Kannegießer und Sebastian Krittian sprechen über ihre Ziele im CDU-Stadtverband.



        <p>Stärken stärken – so heißt eines ihrer Hauptanliegen. Was Karriereberater als Rezept des persönlichen Fortkommens empfehlen, das wünschen sich Herbert Dreher, Uwe Kannegießer und Sebastian Krittian, das neue Führungstrio im Markdorfer CDU-Stadtverband, als Konzept für die Kommunalpolitik.</p> <p>„Die Stärken der Stadt stärken“, so formuliert es der promovierte Maschinenbau-Ingenieur und Hochschullehrer Herbert Dreher, „statt des ewigen Haders wegen Problemen, die nicht auf der kommunalpolitischen Ebene verursacht werden – und schon gar von den Kommunen gelöst werden können.“</p> <p>Dass das Konnexitätsprinzip – wer bestellt, der bezahlt – im Verhältnis von Bund, Land und Gemeinden löchrig sei und die Kommunen vielfach über ihre finanziellen Kräfte hinaus belastet sind, werde ja inzwischen immer lauter diskutiert. Mit schnell greifenden Lösungen sei aber kaum zu rechnen.</p> <h2>Von den Dingen, die auf der Straße liegen</h2> <p>„Mehr Miteinander, weniger Kontroversen“, formuliert es Uwe Kannegießer. „Nicht die hohe Politik in Berlin ist unser Thema, sondern die Dinge, die hier in Markdorf auf der Straße liegen – unmittelbar die Bürger betreffen und auf konkrete Lösungen warten“, führt er weiter aus.</p> <p>Und sein Vorstandskollege Herbert Dreher legt nach: „Was diese oder jener von Bundeskanzler Friedrich Merz hält, das soll uns gar nicht weiter beschäftigen“, sondern die Themen, die die Stadt berühren: Leerstand, Verkehr, Wohnungsmangel, Sicherheit, Stadtentwicklung und etliches mehr. Der Punkt sei, dass kommunalpolitische Anliegen auch jenseits der Fraktionsarbeit im Gemeinderat angesprochen werden sollten, so Dreher.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Stützen der Kommunalpolitik</span><span>Politik beginnt vor der Haustür, vor Ort – in den Gemeinden. Und die Gemeinden haben das Recht, sich selbst zu verwalten. Das heißt die Kommunen können ihre Angelegenheiten selber regeln. Selber bestimmen wie sie ihren wichtigen Aufgaben erfüllen – etwa dem Bau von Schulhäusern, dem Bau von Gemeindestraßen oder dem Feuerschutz. In einer Parteiendemokratie wie die der Bundesrepublik spielen Parteien, aber auch Wählervereinigungen auch in der Kommunalpolitik eine wichtige Rolle, da sie Meinungen bündeln und bestimmte Themen weitertragen. Grundsätzlich sind bei den Kommunalwahlen auch parteilose Kandidaturen möglich. Zumeist sind es aber die Parteien, die die Kandidatenlisten für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen aufstellen. Der SÜDKURIER fragt deshalb in den Ortsverbänden und -gruppen der Markdorfer Parteien, wie sie ihre Arbeit – jenseits der Wahlkämpfe – begreifen</span></label></div> <h2>Themen stärken ins öffentliche Bewusstsein rücken</h2> <p>„Wir suchen nach Wegen, solche Anliegen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Und das, das öffentliche Bewusstsein, wende sich ab, wenn Politik immer nur nach Streit, nach Polemik klinge. Dann entstehe Überdruss. Und Sebastian Krittian ergänzt: „Zusätzlich zu den Dingen auf der Gemeinderatsagenda wollen wir auch jene Themen einbringen, die der Rat nicht so sehr im Fokus hat.“ Ein Beispiel dafür wäre die vom ehemaligen CDU-Stadtrat Alfons Viellieber organisierte „Lost Places“-Tour zu den Bauruinen und verlassenen beziehungsweise verwahrlosten Gebäuden der Stadt.</p> <h2>Alle drei standen auf der Kandidatenliste bei der Kommunalwahl</h2> <p>Die drei sind sich einig. Dreher, Kannegießer und Krittian haben sich vor der letzten Kommunalwahl auf die Kandidatenliste der CDU aufstellen lassen. Rasch habe sich gezeigt, dass es „bei uns viele thematische Berührungspunkte, viele gemeinsame Ansichten gibt, erklärt Herbert Dreher. Dass keiner von ihnen den Sprung in den Gemeinderat geschafft habe, sei für sie weit weniger schlimm gewesen als der Umstand, dass die CDU-Fraktion nur sechs Sitze stark ist – trotz ansehnlicher Stimmzahlen.</p> <p>Grund dafür sei das veränderte Verfahren, mit Überhangmandaten umzugehen, erläutert Uwe Kannegießer. Der Impuls, zu dritt für den Vorsitz im CDU-Stadtverband zu kandidieren, sei dann während des Zusammentreffens beim letzten Neujahrsempfang gekommen beziehungsweise habe sich die Idee bei den darauf folgenden regelmäßigen gemeinsamen Gesprächen weiterentwickelt.</p> <h2>Mehr Schwung für den Stadtverband</h2> <p>„Es macht ja schließlich Spaß“, erklärt Sebastian Krittian, „sich einzubringen, um an der Zukunft der eigenen Gemeinde mitzugestalten – insbesondere im Kreis der Christdemokraten“. Einig sei man sich im Pragmatismus, im Gestaltungswillen und – nicht in einer „konservativen Grundhaltung innerhalb der rechen Mitte“ merkt Herbert Dreher an.</p> <p>Die Markdorfer CDU brauche neuen Schwung. Das war den dreien klar. Sie wussten, „dass es recht schwierig war, vor der letzten Gemeinde- beziehungsweise Ortschaftsratswahl genügend Kandidaten zu finden“, erläutert Uwe Kannegießer, „auch uns ist es nicht auf Anhieb gelungen die 22 uns zur Verfügung stehenden Plätze zu besetzen“. Das sollte sich nicht wiederholen.</p> <h2>Das Ziel für 2029 ist „50 plus“</h2> <p>Bei der nächsten Kommunalwahl 2029 soll die CDU aus dem Vollen schöpfen können, frühzeitig mit einer gut bestückten Kandidatenliste antreten. Voll mit Bürgern, die sich gerne einbringen – und sicher sind, etwas bewegen zu können. „Unser Ziel ist 50 plus, erklärt Uwe Kannegießer, mit breitem Lächeln. 50 Anwärter für die Kandidatenliste – „und 50 Prozent Stimmenanteil“. Hoch gesteckt sei das, so räumt er selbst ein ein. Doch könne man mit Herausforderungen auch wachsen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Kommunalwahl Landtagswahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-land-landtagswahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[CDU-Vorsitzende in Markdorf über ihre Partei: Der Kanzler ist nicht das Thema]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:25:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Was tue ich den Leuten an?": Mitarbeiter der Asylbehörde wirft frustriert seinen Job hin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/frustriert-und-hilflos-mitarbeiter-verlaesst-asylbehoerde-im-bodenseekreis-27-10-25;art410936,12506618 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.  ]]></description>
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          Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.<br>
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        Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.



        <p>Seit 2021 war er als Mitarbeiter des Landratsamts für Asylbewerber zuständig. Nun gibt Felix Schultze auf, mit Verweis auf sein Gewissen. Bis Ende September 2025 betreute der Politikwissenschaftler aus dem Bodenseekreis die Fälle nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und setzte Vorgaben von Bund, Land und Kreis um. Mit seinem Gewissen könne er nicht mehr vereinbaren, was er da umsetzen musste. Im Gespräch beschreibt Schultze die Auswirkungen verschärfter Regelungen auf die Betroffenen und auf die Arbeit der Verwaltung.</p> <h2>„Das letzte Glied der Exekutive“</h2> <p>„Vorschriften und Erlasse aus Stuttgart verschärfen sich. Ich muss sie als Sachbearbeiter der Leistungsverwaltung umsetzen und fühle mich hilflos“, so der ehemalige Sachbearbeiter. Er sei Mitglied bei Pro Asyl und politisch engagiert. Beruflich habe er sich als „das letzte Glied der Exekutive“ gesehen. Nach vier Jahren in der Leistungsverwaltung wechselte er die Seite und arbeitet nun als rechtlicher Betreuer.</p> <p>Schultze nennt mehrere Gründe und Beispiele für seinen Schritt. Er verweist darauf, dass das Justizministerium Baden-Württemberg im Sommer 2024 die Regelbedarfsstufe für alleinstehende Erwachsene in Gemeinschaftsunterkünften änderte. Nun werde unterstellt, dass sie mit anderen Bewohnern der Unterkunft eine Art Wirtschaftsgemeinschaft führen würden, ähnlich wie Paare oder Familien. Es werde somit angenommen, dass sie gemeinsam einkaufen, von der Zahnpasta bis zum bevorzugten Gewürz – auch wenn die Betroffenen aus ganz unterschiedlichen Kulturen kommen. Das sei nicht realistisch. Unterm Strich bedeute die geänderte Regelbedarfsstufe aber 47 Euro weniger pro Monat.</p> <p>Zum Jahreswechsel 2024/2025 reduzierte der Bund den Regelsatz um weitere 16 Euro, ohne Bescheid und ohne Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Schultze: „Wenn man Leute im Bürgergeld so behandeln würde, wäre der Aufschrei groß. Mit den Asylbewerbern kann man es machen, weil die meisten sich schlicht bedanken für das, was sie überhaupt bekommen und die wenigsten etwas dabei hinterfragen“, erklärt Schultze.</p> <h2>Krankenhilfe und Anschlussversicherung</h2> <p>Ein weiteres von Schultze benanntes Beispiel ist die „obligatorische Anschlussversicherung“ bei der Krankenkasse. Sie werde nicht mehr vom Land übernommen, wenn jemand kurzzeitig arbeitslos wird, etwa ein Saisonarbeiter. Die Betroffenen müssten die Beiträge selbst zahlen, was sie in die Schuldenfalle führe. „Wie absurd ist das denn? Wer nicht arbeitet, hat viel weniger Chancen auf Integration. Ein Geflecht von unsinnigen Vorschriften, das ist völlig absurd. Was muss ich hier umsetzen, was tue ich den Leuten an? Das ist alles nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich muss es ausführen“, empört er sich.</p> <h2>Bezahlkarte und Bürokratie</h2> <p>Die Einführung der digitalen Bezahlkarte habe sich als technisch fehlerhaft erwiesen und sei unzureichend vorbereitet gewesen, lautet die Kritik Schultzes. „80 Prozent unserer Arbeit bestand darin, Menschen bei der App anzumelden und zu erklären, wie sie funktioniert – und am Ende ging es trotzdem nicht. Das ist ein Bürokratiemonster!“ Der monatliche Barbetrag sei auf 50 Euro begrenzt, was alltägliche Aktivitäten wie Einkäufe auf Flohmärkten oder in der Tafel, auf die die Betroffenen angewiesen sind, massiv einschränke. „Die 50 Euro pro Monat reichen hier vor allem bei kinderreichen Familien nicht aus.“</p> <p>Die Umsetzung der Dublin-Verordnungen verschärft die Situation zusätzlich und habe ihn letztlich zur Kündigung bewogen. Betroffene, die bereits länger in Deutschland leben und integriert sind, werden kurzfristig zur Ausreise in andere EU-Staaten verpflichtet. Beispiel: Ein Mann aus Togo, seit eineinhalb Jahren in Deutschland, mit B2-Sprachniveau und willens, einen Beruf als Pfleger auszuüben, musste innerhalb von zwei Wochen nach Kroatien ausreisen. „Diese Regelungen sind unmenschlich und greifen tief in den Integrationsprozess ein“, sagt der Ex-Sachbearbeiter. Im konkreten Fall war ein großer Arbeitgeber in der Region davon betroffen, dem nun ein wichtiger Mitarbeiter fehlt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Liebenau für Anerkennung internationaler Abschlüsse</span><span>Die Stiftung Liebenau als größter Arbeitgeber der Region in der Sozialbranche bestätigt den Fall des Togolesen. Sie hätten großes Interesse daran gehabt, ihn einzustellen, so eine Pressesprecherin der Liebenau. Sie weist auf den allgemeinen Personalmangel in der Pflege und im Sozialbereich hin. „Daher setzt die Stiftung Liebenau seit einigen Jahren verstärkt auf die internationale Personalgewinnung.“ Sie fordern von der Politik seit Langem, dass die Anerkennung internationaler Abschlüsse für den Sozial- und Gesundheitsbereich sowie die Aufenthaltsverfahren für diejenigen, „die uns in Deutschland hierbei unterstützen wollen, erleichtert und beschleunigt werden“.</span></label></div> <h2>Schultze sieht sich moralisch belastet</h2> <p>Felix Schultze beschreibt eine moralische Last, die auf ihm liege: „Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos. Ich muss Menschen schlecht behandeln, obwohl ich weiß, dass es ungerecht ist.“ Er kritisiert die Politik als „menschenfeindlich“ und sieht die Verschärfungen als Abschreckungsinstrumente, die besonders Menschen träfen, die bereits in Deutschland leben. Die Folgen seien erhebliche Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit, erschwerte gesellschaftliche Teilhabe und psychische Belastungen.</p> <p>Nun fordert Felix Schultze die konsequente Einhaltung von Menschenrechten und Menschenwürde. Die Politik müsse sicherstellen, dass alle Maßnahmen, auch im Asylwesen, den Grundwerten der Bundesrepublik entsprechen. „Wir dürfen Menschenrechte nicht nur nach außen hochhalten, sondern müssen sie auch konsequent im Alltag umsetzen.“ Für sich hat er die Konsequenzen gezogen und arbeitet fortan als rechtlicher Betreuer. Für ihn sei das erfüllender: „In meinem neuen Beruf stehe ich den Menschen zur Seite und unterstütze sie, ihre Rechte und Ansprüche auch gegenüber den Behörden durchzusetzen.“</p> <h2>So äußert sich das Landratsamt</h2> <p>Das Landratsamt teilte auf Bitten um eine Einordnung seitens der SÜDKURIER-Redaktion mit, dass es sich um gesetzliche Regelungen handle, „die wir anzuwenden haben und nicht in öffentlicher Diskussion bewerten“. Mit Verweis auf interne Personalangelegenheiten kommentierte die Behörde den Gang ihres ehemaligen Mitarbeiters an die Öffentlichkeit nicht weiter.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:32:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fachmann: Bestens versorgt mit der Bommer GmbH  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/fachmann-bestens-versorgt-mit-der-bommer-gmbh;art372484,12506340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Überlingen Unter dem Motto „Bommer – Bestens versorgt“ sind beim Unternehmen Bommer GmbH alle Handwerksabteilungen, eine großzügige Hausgeräte- und Bäderausstellung sowie eine Waschstraße, zwei Tankstellen und der Mineralölvertrieb im Gewerbegebiet Oberried, Rengoldshauser Straße 12, vereint. „Alles an einem Ort.  ]]></description>
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          Überlingen Unter dem Motto „Bommer – Bestens versorgt“ sind beim Unternehmen Bommer GmbH alle Handwerksabteilungen, eine großzügige Hausgeräte- und Bäderausstellung sowie eine Waschstraße, zwei Tankstellen und der Mineralölvertrieb im Gewerbegebiet Oberried, Rengoldshauser Straße 12, vereint. „Alles an einem Ort.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/fachmann-bestens-versorgt-mit-der-bommer-gmbh;art372484,12506340]]></guid>
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        Überlingen Unter dem Motto „Bommer – Bestens versorgt“ sind beim Unternehmen Bommer GmbH alle Handwerksabteilungen, eine großzügige Hausgeräte- und Bäderausstellung sowie eine Waschstraße, zwei Tankstellen und der Mineralölvertrieb im Gewerbegebiet Oberried, Rengoldshauser Straße 12, vereint. „Alles an einem Ort.



        <div class="koll"><p><strong>Überlingen</strong> Unter dem Motto „Bommer – Bestens versorgt“ sind beim Unternehmen Bommer GmbH alle Handwerksabteilungen, eine großzügige Hausgeräte- und Bäderausstellung sowie eine Waschstraße, zwei Tankstellen und der Mineralölvertrieb im Gewerbegebiet Oberried, Rengoldshauser Straße 12, vereint. „Alles an einem Ort. Unter einem Dach. Von einem Spezialisten“, lautet das Konzept der Bommer GmbH, die seit 1910 in Überlingen ansässig ist. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 80 Mitarbeiter und ist Spezialist, wenn es um Heizung und Sanitär mit 365 Tagen Kundendienst, das Komplettbad aus einer Hand, Klimatechnik, Hausgeräte mit Kundendienst oder Lieferung von Energie mit Heizöl und Diesel sowie Tanken und moderner Autowaschstraße geht.</p><h2_interline>Heizung & Kundenservice</h2_interline><p>Für eine effiziente und bedarfsabgestimmte Wärmeversorgung für das eigene Heim oder große Objekte hält die Bommer GmbH viele individuelle Lösungen parat. So ist sie ein Ansprechpartner für neue Heizungsanlagen, Wärmepumpen, für Solarthermie und Blockheizkraftwerke sowie für Brennwerttechnik mittels Öl oder Gas. Das Unternehmen bietet alle modernen Möglichkeiten der Wärmeerzeugung mit 365 Tagen Kunden- und Notdienst. Photovoltaikanlagen werden in Kooperation erstellt.</p><h2_interline>Klimatechnik</h2_interline><p>Mit einer Klimaanlage wird auf Knopfdruck ein gutes und angenehmes Klima geschaffen. Damit lässt sich der Tag und auch die Nachtruhe wohl temperiert erleben. Ob für einzelne Räume eine Split-Anlage, für ganze Haus oder Büro eine Multisplit Klimaanlage: Die Abteilung Klimatechnik der Firma Bommer findet die ideale Lösung und bietet im Anschluss noch mehr Bedien- und Raumkomfort.</p><h2_interline>Badgestalter</h2_interline><p>Auch ein Traumbad aus einer Hand ist bei Bommer möglich. Die Experten planen ganz nach Wünschen und Vorstellungen der Kunden – von der ersten Idee bis zur 3D-Visualisierung. Das Bommer-Team arbeitet maßgeschneiderte Lösungen für nahezu jedes Bad aus, von der günstigen Lösung bis hin zur persönlichen Wellnessoase ist alles möglich. Dazu gehört natürlich auch ein altersgerechtes Bad, dass sich durch barrierefreie Gestaltung auszeichnet, die Sicherheit und einfache Benutzung ermöglicht. Wichtige Merkmale sind eine ebenerdige Dusche, ein rutschfester Boden, Haltegriffe sowie ein unterfahrbares Waschbecken. Umbaukosten können unter Umständen durch Zuschüsse, beispielsweise von der KfW-Bank, reduziert werden. Der Antrag muss jedoch vorab gestellt werden. Die Umsetzung der Bäder ist stressfrei, da die Bommer GmbH alle Gewerke koordiniert, vom Fliesenleger bis zum Elektriker. Nicht zuletzt können sich die Kunden auf 300 Quadratmetern Ausstellung von den neusten Trends inspirieren und sich beraten lassen</p><h2_interline>Hausgeräte & Service</h2_interline><p>Auch für Haushaltsgeräte und Küchenmodernisierung ist das Unternehmen ein geschätzter Fachhändler mit kompetenter Beratung. Beispielsweise, wenn es um Waschmaschine oder Wäschetrockner, um Backofen, Geschirrspüler und Kühlschrank oder irgendein anderes Elektrogerät geht, das den Alltag im Haushalt erleichtert. Der werksgeschulte Kundenservice ist für Reparaturen aller Fabrikate zuständig. Lieferung, Montage sowie Abholung sind selbstverständlich.</p><h2_interline>Energie</h2_interline><p>Die Abteilung Energie bietet eine vielfältige Produktpalette wie Heizöl schwefelarm, Heizöl Premium schwefelarm, Heizöl schwefelarm Bio 10 und Diesel an. Zum einen, um dem technischen Wandel moderner Ölfeuerungsanlagen gerecht zu werden, zum anderen, um Wünsche nach einem sicheren und zuverlässigen Energieträger erfüllen zu können. Die Heizöl-Spezialisten erstellen dazu gerne ein Angebot zu aktuellen Tagespreisen.</p><h2_interline>Tanken & Waschen</h2_interline><p>Das Überlinger Unternehmen bietet eine moderne Waschstraße mit fünf Waschprogrammen mit manueller Vorwäsche, die durch eine besonders hohe Reinigungsleistung überzeugt. Zwei Automaten-Tankstellen am Firmensitz inklusive AdBlue-Zapfsäule und in der Nußdorfer Straße 101 haben 24 Stunden geöffnet. Sie können mit Bargeld, Giro- und Kreditkarte, den Flottenkarten UTA und DKV sowie eigener Bommer-Card/Chip genutzt werden.</p><h2>Die Bommer GmbH</h2><p><strong>Die Unternehmensbereiche</strong></p><ul><li>Bad und Wärme <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: info@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07551/800550</li><li>Heizöl und Diesel <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: energie@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07551/800540</li><li>Waschstraße <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: tanken@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07551/800567</li><li>Tankstelle Rengoldshauser Straße 12 und Nußdorfer Straße 101 <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: tanken@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07551/800567</li><li>Haushaltsgeräte <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />und Kundendienst <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: hausgeraete-verkauf@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07551/800530<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /><strong>Kontakt</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Bommer GmbH, Rengoldshauser Straße 12, 88662 Überlingen. <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon 07551/800550 <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefax 07551/800555 <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: info@bommer.de <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Internet: <a href="http://www.bommer.de" title="http://www.bommer.de" rel="noopener sponsored">http://www.bommer.de</a></li></ul></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fachmann: Bestens versorgt mit der Bommer GmbH]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:55:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die „Müllstraße“ wieder freigegeben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-fuenf-monaten-bauzeit-am-montag-wird-die-muellstrasse-wieder-freigegeben-26-10-25;art372484,12505825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.  ]]></description>
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          Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.<br>
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        Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.



        <p>Noch drei Tage: Ab Montag, 27. Oktober, wird der Verkehr wieder über die K7742, die „Müllstraße“, rollen. Nach fünf Monaten und damit einen Monat früher als ursprünglich geplant, wird das Landratsamt die wichtige Kreisstraße, die die Querspange zwischen Markdorf und Friedrichshafen-Raderach ist, wieder freigeben.</p> <p>Damit sind die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/autofahrer-aufgepasst-bauarbeiten-zwischen-markdorf-und-friedrichshafen-starten-im-mai;art372484,12345680" target="_blank" title="Bauarbeiten für großen Kreisel bei Riedheim beginnen: „Müllstraße“ wird ab Mai komplett gesperrt">Straßenbauarbeiten an der Großbaustelle bei Markdorf-Riedheim</a> nun zügig und reibungslos beendet worden. Enden wird damit auch die Zeit der Verkehrsumleitung über die L207 durch Kluftern und Efrizweiler. Dort atmen nun die Anwohner wieder auf, nachdem sie statt der ohnehin schon vielen 10.000 Fahrzeuge täglich nun während der Bauphase täglich 15.000 Fahrzeuge und mehr in ihrer Ortsdurchfahrt ertragen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Verkehrsfreigabe</span><span>Mit einer symbolischen Eröffnung der neuen Verkehrsanlagen in Markdorf-Riedheim am Montagnachmittag, 27. Oktober, bei der auch Landrat Luca Prayon und Bürgermeister Georg Riedmann vor Ort sein werden, wird die K7742 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss daran werden noch letzte Arbeiten für den Rückbau der Sperrung erledigt, sodass der Verkehr dann am Montagabend endgültig freigegeben wird.</span></label></div> <p>Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht im Häfler Westen: Erst jüngst hatte der Gemeinderat beschlossen, dass im Zuge der Umsetzung der nächsten Stufe des Lärmaktionsplans das während der Umleitungszeit eingeführte durchgängige Tempo-30-Limit bestehen bleibt. Im Ort wird es dann also keine Tempo-50-Bereiche mehr geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/muellstrasse-sperrung-sorgt-fuer-unmut-in-kluftern-und-efrizweiler-das-fordern-die-anwohner;art372484,12412022" target="_blank" title="„Müllstraße“-Sperrung sorgt für Unmut in Kluftern und Efrizweiler: Das fordern die Anwohner">Damit hat die dortige Verkehrsinitiative zumindest das wichtigste ihrer Ziele</a>, für das sie sich seit Jahren bereits einsetzt, erreicht.</p> <h2>Straße zwischen Markdorf und Raderach: Eines der größten Bauvorhaben seit Jahren</h2> <p>In Riedheim wiederum haben die beteiligten Baufirmen und planenden Büros gute und vor allem schnelle Arbeit geleistet. Immer wieder hatten die Verantwortlichen im Landratsamt in den vergangenen Monaten betont, dass die von Bürgern und Pendlern vehement geforderte einspurige Umfahrung der Baustelle nicht möglich sei. Die Gründe: Einerseits die Größe, andererseits die höhere Effektivität der Arbeiten bei einer Vollsperrung. Der vorzeitige Abschluss der Straßenbauarbeiten stützt diese Argumentation.</p> <p>In diesen fünf Monaten seit Baubeginn wurde auf Höhe Riedheim ein 34 Meter durchmessender Kreisverkehr gebaut, der künftig auch die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof und das künftige Markdorfer Neubaugebiet Klosteröschle anbinden wird. Außerdem wurde zwischen dem bestehenden Schneider-Kreisel und dem neuen Kreisverkehr ein drei Meter breiter Geh- und Radweg angelegt. Zuletzt gibt es eine neue Radwegunterführung unter der K7742, die doppelt so groß wie bisher sein wird.</p> <p>Die gemeinsame Baustelle von Landkreis und Stadt Markdorf ist eines der größten Straßenbauvorhaben in der Region seit Jahren: <strong>Rund 2,2 Millionen Euro wurden investiert, rund 590.000 Euro Zuschuss gab es dafür vom Land.</strong> Am Montagabend wird die Straße für den Verkehr freigegeben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Tunnel Straße Verkehrspolitik thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die „Müllstraße“ wieder freigegeben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:02:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/viele-kommunen-klagen-ueber-klamme-kassen-woran-liegt-das-eigentlich;art410936,12505727 ]]></link>      <description><![CDATA[  Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?<br>
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        Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?



        <p>Schwimmbäder, Kultur, Klimaschutz jenseits der Vorgaben – wenn wie derzeit das Geld in den Kassen von Städten und Gemeinden knapp wird, wird der Spielraum für Freiwilligkeitsleistungen kleiner. Der Ernst der Finanzsituation veranlasste vor Kurzem Steffen Jäger, den Präsidenten des Gemeindetags Baden-Württemberg, einen Brief an alle Bürgerinnen und Bürger im Land zu adressieren. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen sei gefährdet – und damit letztlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt.</p> <p>Im Bodenseekreis ist Fabian Meschenmoser Vorsitzender des hiesigen Verbands des Gemeindetags. Der Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal unterstützt den Brief. 80 Prozent der Kommunen rechnen laut ihm in diesem Jahr mit einem unausgeglichenen Ergebnishaushalt. „Es sind viele Aspekte, die zu dieser Situation geführt haben“, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <h2>Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Lage?</h2> <p>Einer der Gründe ist laut Meschenmoser die globale Wirtschaftslage. „Man sieht das ja überregional, am Stellenabbau oder an Investitionszurückhaltung“, so der Bürgermeister. Dadurch gibt es bei den Gemeinden weniger Gewerbeeinnahmen und eben die Inflation. Neben der Pandemie erwähnt Meschenmoser den Ukrainekrieg und die Energiekrise als Ursache.</p> <p>Das bestätigt Steffen Eckhard. Er ist Professor für Public Administration und Public Policy an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. „Die unmittelbaren Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise sind sehr schnell offensichtlich geworden“, sagt Eckhard. Die Folgen – also die Lohn- und Preissteigerungen – haben aber erst in der Zeit darauf ihre volle Blüte entwickelt. Steigende Energiepreise betreffen dabei Kommunen aufgrund der vielen Liegenschaften besonders, so Eckhard. Viele seien oft auch energetisch nicht auf dem allerbesten Stand.</p> <h2>Welche Auswirkungen hat die Finanzsituation auf die Bürger?</h2> <p>„Wir sind in Deutschland noch sehr verwöhnt“, sagt Eckhard allerdings auch. Was die Infrastruktur angeht, sei man hier noch auf sehr hohem Niveau. „Wir müssen aber Sorge haben, dass wir so ein bisschen von diesem hohen Ross runterfallen.“ Denn wenn das Geld knapp ist, wird sich bei Investitionen auf das Nötigste beschränkt.</p> <p>Bürgermeister Meschenmoser nennt ein Beispiel: „Wir haben hier ein Hallenbad bei uns.“ Ein Zuschussbetrieb, zu dem die Gemeinde niemand verpflichtet. „Das ist natürlich eine freiwillige Aufgabe, aber letzten Endes ist es für die Kinder essenziell, dass sie schwimmen können.“ Auch Nachbargemeinden nutzen das Bad für Schwimmunterricht, Deggenhausertal trage damit also eine gewisse Verantwortung in der Region. Über solche Leistungen werde aber bei klammen Kassen diskutiert, ebenso über Nutzungsgebühren oder Vereinsförderungen.</p> <p>Nur meint Steffen Eckhard: „Wenn es zu viele schlechte Nachrichten gibt, wenn überall gespart werden muss, das Geld reicht nicht und es werden öffentliche Einrichtungen geschlossen, dann hat das einen negativen moralischen Effekt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sind die Pflichtaufgaben einer Gemeinde?</span><span>„Pflichtaufgaben sind beispielsweise die Kinderbetreuung oder die Feuerwehr“, sagt Fabian Meschenmoser. Steffen Eckhard nennt auch die Kernverwaltungsgebäude, die betrieben werden müssen. Im Grunde zählt zu den Pflichtaufgaben also die Infrastruktur, die Bund oder Land vorschreiben. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg listet unter anderem noch Gemeindewahlen, Abwasserbeseitigung, Verkehrseinrichtungen, Schulen und Friedhöfe unter den Pflichtaufgaben.</span></label></div> <h2>Was kritisieren Kommunen an Land und Bund?</h2> <p>Schuld an den Nöten ist aber nicht nur die wirtschaftliche Lage, sondern auch die Aufgabenübertragung von oben, so Fabian Meschenmoser. „Die kommunale Ebene ist das Fundament des Staates.“ Hier werde die Politik gemacht, die für die Bürger am unmittelbarsten spürbar ist. Sein Eindruck ist allerdings, dass Bund und Land „das Ohr nicht mehr so stark an der Bürgerschaft haben“. Was in Berlin oder Stuttgart beschlossen wird, nimmt den Kommunen so immer mehr finanziellen Spielraum.</p> <p>Steffen Eckhard erwähnt in diesem Kontext etwa den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen ab 2026 gewährleisten müssen. Bei solchen Beschlüssen auf Bundesebene werde aber oft das Geld für den entstehenden Verwaltungsaufwand nicht bereitgestellt, so Eckhard.</p> <h2>Gibt es Aussicht auf Besserung?</h2> <p>Bürgermeister Meschenmoser dämpft die Hoffnung, dass von dem auf Bundesebene beschlossenen Sondervermögen viel Geld bei den Kommunen landet. Pro Einwohner blieben da etwa 40 bis 50 Euro übrig. Das helfe zwar, aber es löse die Not der Kommunen nicht nachhaltig. Von der neuen Bundesregierung geweckte Hoffnungen seien daher noch nicht erfüllt worden.</p> <p>Aus Sicht des Gemeindetags wäre eine „Aufgaben- und Standardkritik“ angebracht, so schrieb es Steffen Jäger in seinem Brief. „Wir brauchen die Bereitschaft, neu zu fragen: Was kann und muss der Staat leisten – und was kann er nicht mehr leisten, ohne sich selbst zu überfordern?“ Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden demnach allen etwas abverlangen. Fabian Meschenmoser wünscht sich dabei etwas mehr Vertrauen in die Kommunen. Fördermittel sollten demnach nicht immer nur zu einem gewissen Zweck bewilligt werden, sondern von den Gemeinden dort eingesetzt werden, wo es gerade brennt.</p> <p>Doch die Lage bleibt ebenso von der Gesamtwirtschaft abhängig – und zu den dortigen Entwicklungen ließen sich nur schwer Vorhersagen machen. Steffen Eckhard sieht aber durchaus Chancen in Deutschland, auch an der Zeppelin-Universität. „Ich sehe junge Leute, die sich mit Spirit und Pioniergeist auf den Weg machen.“ Junge Menschen also, die sich nach dem Studium den Weg in Start-ups zutrauen und Lust auf Innovationen haben. Wer weiß – vielleicht spülen sie über erfolgreiche Start-ups schon bald massig Geld in die Kassen der Kommunen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:45:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umgefallene Zäune und Bäume: Sturmtief "Joshua" bleibt im Bodenseekreis harmlos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/umgefallene-zaeune-und-baeume-sturmtief-joshua-bleibt-im-bodenseekreis-harmlos;art410936,12505717 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.



        <p>Sturmtief „Joshua“ hat im Bodenseekreis bis Freitag nur geringfügig für Beeinträchtigungen gesorgt, wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilte. Überwiegend wurden Bauzäune oder Verkehrszeichen umgeweht oder Äste abgebrochen. Vereinzelt stürzten auch größere Bäume um, die jedoch nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen keine umfangreicheren Schäden verursachten und jeweils nur kurzzeitig für Verkehrsbeeinträchtigungen sorgten, heißt es weiter.</p> <p>Schon am Donnerstagmittag hatte in Friedrichshafen ein sturmbedingt umfallender Baum ein an der Schmidstraße geparktes Auto beschädigt. Kurz vor 12 Uhr fiel der an einem Bahndamm stehende Baum demnach quer über die Straße und traf dabei auch den abgestellten Audi. Dieser wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen und war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr entfernte den Stamm und machte die Straße wieder frei. Verletzt wurde niemand, berichtet das Polizeipräsidium.</p> <h2>Baum blockiert die B31</h2> <p>Die Freiwillige Feuerwehr Eriskirch informierte auf ihrer Facebookseite über einen Unwettereinsatz am Freitag gegen 3.30 Uhr an der B31. Kurz vor dem Mauerriedtunnel war ein Baum aufgrund des Sturms auf die Fahrbahn gestürzt. Die Einsatzkräfte zersägten den Baum und räumten die Fahrbahn, sodass die Straße anschließend wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.</p> <p>Nach Angaben von Kreisfeuerwehrpressesprecher Martin Scheerer war dies einer von zwölf Einsätzen, zu denen die Feuerwehren in der Sturmnacht im Bodenseekreis alarmiert wurden. „Es können noch ein, zwei mehr gewesen sein“, sagt Scheerer, wenn etwas direkt bei den Feuerwehren auflief oder im Einsatz auffiel. Insgesamt war die Nacht aus Feuerwehrsicht allerdings „unspektakulär“, erklärt Scheerer. Den Feuerwehrsprecher freut das, denn Unwettereinsätze sind oft gefährlich und unter widrigsten Bedingungen. Die Einsatzorte verteilten sich im kompletten Kreis. Laut Scheerer hatte beispielsweise Markdorf keinen Einsatz zu verzeichnen.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:02:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640]]></guid>
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        Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.



        <p>Mit seinem neuen Album „Traces“ meldet sich Michael Patrick Kelly zurück – und kündigt gleich eine Reihe von Konzerten im Sommer 2026 an. Auch am Bodensee macht „Paddy“ Kelly Station: Am 2. August 2026 steht er im Schlosspark bei den Salem Open Airs auf der Bühne. Das teilte Veranstalter Allgäu Concerts am Freitag mit.</p> <p>Für Kelly ist es ein Wiedersehen mit den Fans am Bodensee: 2023 trat er beim Open Air in Tettnang auf, 2019 war er im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zu Gast.</p> <h2>Zweiter bestätigter Act nach Roland Kaiser: Michael Patrick Kelly kommt zum Salem Open Air</h2> <p>Bereits im September hatte Allgäu Concerts den ersten Act der Salem Open Airs bekannt gegeben: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/sensation-fuer-schlagerfans-roland-kaiser-kommt-2026-zum-open-air-konzert-in-salem-12-09-25;art372491,12480067" target="_blank" title="Roland Kaiser kehrt zurück: Konzert beim Salem Open Air im nächsten Sommer">Roland Kaiser kehrt am 24. Juli</a> in den Schlosspark zurück. In diesem Ambiente hatte dieser schon im Sommer 2023 seine Fans begeistert.</p> <p>Nach dem Erfolg seiner letzten Tournee, bei der er vor mehr als 500.000 Fans spielte, setzt Michael Patrick Kelly seine Live-Geschichte fort: Nach Arena-Shows im Frühjahr legt er mit Open-Air-Terminen im Sommer nach und bringt seine Songs auf einige der schönsten Bühnen des Landes, unter anderem vor der Kulisse von Schloss Salem.</p> <p>Mit „Traces“ schlage Michael Patrick Kelly ein neues Kapitel auf – musikalisch wie thematisch, heißt es in der Ankündigung. Das Album, das am 31. Oktober erscheint, vertone wahre Geschichten über Mut, Heilung und Hoffnung und zeichne damit ein bewegendes Bild von Menschlichkeit, wie die Veranstalter mitteilen.</p> <h2>Pop, Rock und Folk über vier Oktaven am Bodensee</h2> <p>Der irisch-amerikanische Singer-Songwriter mit der Vier-Oktaven-Stimme verbindet Pop, Rock und Folk, er schaffe ein intelligentes Genre-Crossover mit Elementen von Indie, Latin und Gospel. Das Album kann mit hochkarätigen Kollaborationen aufwarten, so etwa mit Star-Tenor Jonas Kaufmann, dem London Community Gospel Choir und Arrangeur Will Malone. Produziert in den Air Studios in London und den Berliner Hansa Studios, knüpft „Traces“ nahtlos an die Erfolge seines Vorgängers an: fünf Top-5-Radiohits, über 400 Millionen Streams und eine halbe Million Konzertbesucher.</p> <h2>Tickets für das Salem Open Air ab 27. Oktober erhältlich</h2> <p>Tickets sind ab Montag, 27. Oktober, 2025, unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab 76,90 Euro zuzüglich Gebühren erhältlich.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:21:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die B33-Bahnüberführung beim Brücken-Tüv – ist sie noch gut oder hat sie Schäden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-b33-bahnueberfuehrung-beim-bruecken-tuev-ist-sie-noch-gut-oder-hat-sie-schaeden;art372484,12504992 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-b33-bahnueberfuehrung-beim-bruecken-tuev-ist-sie-noch-gut-oder-hat-sie-schaeden;art372484,12504992]]></guid>
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        Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.



        <p>Das sah damals nicht schlecht aus für die Brücke über der Bahnlinie am Ortseingang von Markdorf beim Feuerwehrhaus: Eine glatte „2,0“ hatte sie 2019 bei ihrer letzten Überprüfung von den Ingenieuren bekommen. „Jetzt ist es an der Zeit, sie wieder zu prüfen“, sagt Josef Kröpfel.</p> <h2>Zehn Brücken in einer Woche</h2> <p>Kröpfel gehört zum Team der Münchner Firma Zetcon Ingenieure, die derzeit im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Tübingen zehn Brücken im gesamten Bodenseekreis auf ihre Tauglichkeit und ihren aktuellen Zustand hin kontrolliert. Schwerpunkt, so heißt es seitens des RP, seien Brückenbauwerke an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>. Doch auch an der B33 und innerstädtisch gibt es Brücken, die überprüft werden müssen, etwa in Oberteuringen-Neuhaus oder beim Hauptbahnhof in Friedrichshafen.</p> <p>Alle sechs Jahre stehen diese Brückenprüfungen an, bei denen die Ingenieure und Bauwerk-Experten mit schwerem Gerät anrücken und teils mit filigranem Gerät wie leichten Hammern die Unterseiten der Brücken abklopfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Brückenprüfungen</span><span>Alle sechs Jahre werden 1633 Brücken im Regierungsbezirk Tübingen der sogenannten Hauptprüfung unterzogen, vergleichbar mit einer Tüv-Prüfung bei Kraftfahrzeugen. Bei einer Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf ihren Zustand hin überprüft, vor allem solche, die für die Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit des Bauwerkes wichtig sind. Die Prüfer schauen dabei auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Streusalze.</span></label></div> <h2>Spezialtechnik aus dem Deggenhausertal</h2> <p>Zum Einsatz kommt dabei ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät. Hergestellt werden diese von der Firma Moog im Deggenhausertal. Moog gilt als ein weltweit führender Spezialist in dieser Technik. In dutzenden Ländern rund um den Globus vertrauen Behörden und Unternehmen den riesigen Ungetümen aus Stahl und Gitterrohren, deren Körbe sich zentimetergenau unter den Brücken ausrichten lassen.</p> <p>„Alle Hauptprüfungen werden handnah vorgenommen“, sagt Kröpfel: „Wir klopfen die Betonstellen ab und schauen, ob irgendwo Eisen freiliegt oder ob der Oberflächenschutz unbeschädigt und noch ausreichend ist.“ Geprüft werden auch die Brückenlager, die wichtig für die Tragfähigkeit der Bauwerke sind.</p> <p>An diesem verregneten, windigen Oktobertag ist Kröpfel mit seinem Kollegen Timo Glantschnig unter der Brücke in Markdorf zugange. Beide sind Ingenieure der Bauwerksprüfung. Oben auf der B33-Ortsdurchfahrt steht der sechsachsige 42-Tonner, auf dem das Brückenuntersichtgerät montiert ist. Der Verkehr wird derweil mit zwei Ampeln geregelt. Während der gut zweistündigen Überprüfung geht es am Ortseingang nur einspurig an der Baustelle vorbei.</p> <h2>Mit Taschenlampen und kleinem Hammer</h2> <p>Der Lkw ist 13 Meter lang und mit seinen Aufbauten vier Meter hoch. Die beiden Prüfer werden auf einer schwenk- und ausfahrbaren Arbeitsbühne an der Brückenseite herabgelassen und unter das Bauwerk manövriert. Dort ist es vor allem in den Ecken dunkel.</p> <p>Kröpfel lässt sich von Glantschnig eine Taschenlampe reichen. „Lass uns noch ein bisschen näher ran“, ruft er, „ja, so ist es gut!“ Mit der Lampe leuchtet Kröpfel in jeden Winkel unter der Brücke. Was er dort sieht, gefällt ihm.</p> <h2>Welche Note bekommt die Markdorfer Brücke?</h2> <p>Wieder oben, zieht er ein erstes Fazit. „Die Brücke steht insgesamt gut da“, sagt er. Im Vergleich von vor sechs Jahren sei kein großer Unterschied feststellbar: „Da hat sich gegenüber dem letzten Mal nicht viel geändert.“ Die Note wird‘s erst später geben, wenn alle Untersuchungen ausgewertet sind. Aber auch diesmal wird es vermutlich auf eine Zwei herauslaufen, gibt er eine Prognose ab.</p> <p>„Grundsätzlich müssen alle Bauteile einer Brücke regelmäßig gewartet werden“, sagt er. Kleinere Schäden gebe es zwar fast immer, aber solange nichts Gravierenderes feststellbar sei, sei alles in Ordnung. „Altersgemäß gut“, fasst der Ingenieur sein Urteil über die Markdorfer Bahnbrücke zusammen.</p> <p>Um 10.30 Uhr ist die Inspektion vorüber, die Arbeitsbühne wird wieder hochgefahren. Heute geht es noch ein paar Kilometer weiter nach Oberteuringen-Neuhaus, wo die Brücke über die Rotach inspiziert werden muss. Am Freitag sind dann noch zwei Brücken in Friedrichshafen und zwei Ortsstraßen in Manzell dran, dann ist die einwöchige Inspektionstour im Bodenseekreis wieder beendet. In sechs Jahren steht dann die nächste Hauptprüfung an.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Tunnel Brücke Verkehrssicherheit thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die B33-Bahnüberführung beim Brücken-Tüv – ist sie noch gut oder hat sie Schäden?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:17:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.  ]]></description>
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          Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786]]></guid>
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        Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.



        <p>Die Mietpreisbremse wird verlängert. Nur am Bodenseekreis fällt der neue Geltungsbereich, die sogenannte Gebietskulisse, nicht so aus, wie von vielen erwartet. Manche irritiert das Ergebnis des Gutachtens gar. Der traditionell angespannte Wohnungsmarkt in Überlingen soll sich auf Durchschnittsniveau eingefunden haben? Er soll sich sehr entspannt haben?</p> <p>So sieht es zumindest das neue, vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene Gutachten. Auf dessen Grundlage hat das Land die Mietpreisbremse nun bis 2029 verlängert. Während sie in Friedrichshafen bestehen bleibt, greift sie in Überlingen nicht mehr. Zudem kommen im Bodenseekreis vier neue Kommunen dazu: Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren.</p> <h2>Entspannter Wohnungsmarkt in Überlingen?</h2> <p>Fünf Kriterien entscheiden über den Geltungsbereich. Treffen vier von fünf Kriterien zu, soll die Mietpreisbremse greifen können. In Überlingen war das bisher der Fall. Nach den neuen Ergebnissen nicht mehr. Der Wohnungsversorgungsgrad, also das Verhältnis von Wohnungsnachfrage zu Wohnungsangebot, beträgt in Überlingen 111 Prozent. Das heißt, das Wohnungsangebot der Stadt liegt rechnerisch 11 Prozentpunkte über der Nachfrage. Im bestehenden Gutachten waren es bislang noch 107 Prozent. Demnach steht in Überlingen sogar mehr Wohnraum zur Verfügung als beim ersten Gutachten.</p> <p>Der Schwellenwert liegt bei 100 Prozent. Dabei würde je Nachfrage ein Haushalt zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Friedrichshafen liegt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei 95 Prozent. Die Nachfrage kann also nicht vollständig gedeckt werden. Das zweite Kriterium, weshalb Überlingen nun aus der Mietpreisbremse fällt, ist die Preisentwicklung der Angebotsmieten. Der Schwellenwert liegt hier bei leicht über 20 Prozent. Die Steigerung in Überlingen pendelt sich nach Angaben des Gutachtens bei 18,1 Prozent ein. In Friedrichshafen stehen dem 24,1 Prozent gegenüber.</p> <h2>Zu geringe Differenz zwischen bestehenden und neuen Mietverträgen</h2> <p>Der andere Indikator, weshalb Überlingen aus dem Geltungsbereich fällt, ist die Differenz zwischen den Preisen bestehender Mietverträge zu Neuverträgen. Für Wohnungen zwischen 45 und 75 Quadratmeter Wohnfläche liegt hier die Nettokaltmiete bei Wohnungsangeboten mit 12,40 Euro pro Quadratmeter um 3,19 Euro höher als die ortsübliche Vergleichsmiete.</p> <p>Mit 3,19 Euro pendelt sich Überlingen exakt auf den Landesdurchschnitt ein. Damit schrammt der Ort buchstäblich um einen Cent daran vorbei, in den Geltungsbereich der Mietpreisbremse zu fallen. Friedrichshafen liegt indes mit 3,22 Euro leicht darüber. Die Zeppelinstadt erfüllt damit vier der fünf Kriterien, Überlingen nur drei. Markdorf liegt ebenfalls außerhalb der Gebietskulisse. Auch hier greifen nur drei von fünf Kriterien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Mietpreisbremse?</span><span>Die Mietpreisbremse wurde im Jahr 2015 eingeführt. Die Idee dahinter war, den Anstieg der Mietkosten durch knappen Wohnraum abzumildern. Die Bundesregierung eröffnete den Bundeländern im September, diese Regelung bis Ende 2029 fortzusetzen. Wo die Mietpreisbremse gilt, dürfen neu abgeschlossene Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. In Baden-Württemberg gilt die Mietpreisbremse ab 2026 in 130 Städten und Gemeinden. Aktuell sind es 89 Städte und Gemeinden. Das heißt, 84 Städte und Gemeinden werden neu aufgenommen, 46 Städte und Gemeinden bleiben in der Gebietskulisse, 43 Städte und Gemeinden fallen demnach heraus.</span></label></div> <h2>Scharfe Kritik vom Mieterbund</h2> <p>Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterschutzbundes, übt dazu im Gespräch mit dem SÜDKURIER scharfe Kritik: „Am Bodensee erleben wir seit vielen Jahren, dass die Wohnungssituation angespannt ist und was das Angebot angeht, wahnsinnig knapp. Menschen mit weniger Geld werden aus den Städten in die Peripherie rausgedrängt.“ Seiner Ansicht nach widerlegt die Situation am Bodensee das Gutachten. „In den betroffenen Städten und Gemeinden ist ‚angespannt‘ noch ein Euphemismus“, sagt Kropp.</p> <p>Er schildert: „Es gibt Familien, die verschieben ihren Kinderwunsch, weil sie sie viert oder fünft nicht in einer Dreizimmerwohnung wohnen können. Geschiedene Paare leben weiter unter einem Dach, weil der Wohnungsmarkt nichts anderes zulässt.“ Deshalb stellt er infrage, ob die Gutachter die Ergebnisse auf Plausibilität überprüft haben. Es sei erst die zweite Studie dieser Art und daher noch kein „Goldstandard“. „Es ist unlogisch, das ein Hotspot wie Überlingen rausfallen soll, während gleichzeitig Deggenhausertal reinkommt – dort sind nicht viele Mietwohnungen“, so der Mietrechtler.</p> <h2>Wohnungsmarkt auf Grenzen angewiesen</h2> <p>In Überlingen steigt derweil die Sorge über die Auswirkungen der Neueinstufung: „Die Folgen spüren zuerst die Mieterinnen und Mieter“, schreibt Oberbürgermeister Jan Zeitler in einer Pressemitteilung zum Thema. Dieser Schritt „gefährdet die gesamte Balance auf dem Wohnungsmarkt“. Die Nachfrage sei deutlich höher, „die Wartelisten wachsen, während die Baukosten und Zinsen immer weiter steigen.“</p> <p>Der Zensus bescheinigt Überlingen bis 2040 um etwa 1000 Einwohner zu wachsen. Den sich daraus ergebenden Wohnungsbedarf sieht Zeitler nun ignoriert. Maßnahmen um selbst gegen Wohnungsknappheit vorzugehen wie die Zweckentfremdungssatzung und das Wohnbaulandmodell 2030 könnten „ohne flankierende Maßnahmen des Landes nur begrenzt wirken“, schreibt Zeitler.</p> <p>In Friedrichshafen ist man indes froh, weiterhin Gewissheit über die Mietregularien zu haben: „Die Stadt Friedrichshafen begrüßt die Beibehaltung der Mietpreisbremse auf der Grundlage des für Friedrichshafen geltenden qualifizierten Mietspiegels aufgrund ihrer preisdämpfenden Wirkung“, schreibt die Stadtverwaltung auf Anfrage.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:07:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junger Vorstand steckt voller Elan  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/junger-vorstand-steckt-voller-elan;art372484,12504752 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Musikverein Riedheim<br /> läutet neue Ära ein</li> <li>Was die Führungsriege<br /> alles anpacken möchte</li> <li>Erfahrene Mitglieder<br /> leisten Unterstützung</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Musikverein Riedheim<br /> läutet neue Ära ein</li> <li>Was die Führungsriege<br /> alles anpacken möchte</li> <li>Erfahrene Mitglieder<br /> leisten Unterstützung</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/junger-vorstand-steckt-voller-elan;art372484,12504752]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Musikverein Riedheim<br /> läutet neue Ära ein</li> <li>Was die Führungsriege<br /> alles anpacken möchte</li> <li>Erfahrene Mitglieder<br /> leisten Unterstützung</li> </ul>



        <p>Markdorf-Hepbach Seit der Hauptversammlung im Juli hat sich der Vorstand des Musikvereins Riedheim erheblich verjüngt. Die Führungsriege, die ihre Posten zum Teil seit mehreren Jahrzehnten innehatte, ist geschlossen zurückgetreten, um jüngeren Mitgliedern Platz zu machen. „Dies war ein bewusster Schritt. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um junge Leute nachrücken zu lassen“, erklärte der damalige stellvertretende Vorsitzende Dieter Gehweiler.</p> <p>Das junge Vorstandsteam zeigte sich im Gespräch glücklich darüber, dass die erfahrenen Musiker und Vorgänger ihnen bei ihrer neuen Tätigkeit den Rücken stärken. Bei den Wahlen wurden Madeleine Hartel (29 Jahre) und Ralf Eichenhofer (40 Jahre) zu Vorsitzenden gewählt.</p> <p>Zu ihren Stellvertretern wurden die Geschwister Nadine (28 Jahre) und Lucas Henkelmann (26 Jahre) gewählt. „Wir hatten im Vorfeld der Wahlen Gespräche mit unseren Vorgängern und konnten uns daher über Monate auf unsere Ämter vorbereiten“, erklärte die Vorsitzende Madeleine Henkelmann. „Wir können weiterhin auf die Erfahrung unserer Vorgänger bauen. Sie unterstützen uns sehr“, ergänzt der Vorsitzende Ralf Eichenhofer. Das junge Team hat klare Vorstellungen davon, wie es den Musikverein künftig führen will – und ist sich bewusst, dass noch viel Arbeit bevorsteht. Dennoch sind sie voller Tatendrang. Derzeit arbeitet man daran, ein Organigramm zu erstellen, um alte und neue Aufgabengebiete auf mehrere Schultern zu verteilen.</p> <p>„Bis jetzt haben wir etwa 13 Aufgabengebiete definiert, die wir angehen wollen“, erklärt Ralf Eichenhofer. Man wolle diesbezüglich auch alle aktiven Mitglieder ins Boot holen. „Wir fragen derzeit bei unseren aktiven und passiven Mitgliedern ab, was ihnen gefällt und was nicht. Außerdem fragen wir nach Verbesserungsvorschlägen“, erklärt Madeleine Hartel.</p> <p>Die Themen werden gesammelt, ausgewertet und auf die Agenda gesetzt. Entsprechende Projektgruppen sollen gegründet werden. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die Digitalisierung von Bildern, Videos, Dokumenten, Noten und Unterlagen. Zur Digitalisierung zählt auch die Art der Kommunikation, die per Cloud erleichtert werden soll. Ein großer Vorteil: In der Cloud können verschiedene Projekte gleichzeitig gesteuert und den entsprechenden Projektgruppen zugeordnet werden. Außerdem sind eine intensivere Jugendarbeit, Veranstaltungen und die musikalische Sparte weitere Themen, die noch ausgearbeitet werden müssen.</p> <p>Dabei sind dem Vorstandsteam offene Kommunikation und Transparenz wichtig. „Wenn wir beispielsweise bei unserer Vorstandssitzung etwas beschließen, so werden wir das sehr zeitnah aushängen und unsere Mitglieder informieren“, sagt Madeleine Hartel. Es stehen noch viele weitere Themen auf dem Plan. Um diese zu sammeln und zu diskutieren, ist in naher Zukunft eine Klausurtagung mit der kompletten Vorstandsmannschaft geplant. Dort sollen die Themen zugeordnet, besprochen und entsprechende Projektgruppen gebildet werden.</p> <p>Das Team ist bereits mit vollem Einsatz bei der Arbeit: Regelmäßiger Austausch, Bestandsaufnahmen sowie Planungen für das bevorstehende Weihnachtskonzert und das Pfingstmusikfest 2026 sowie die Musikproben füllen derzeit die Kalender des jungen Vorstandsteams. Demnächst steht der Antrittsbesuch bei Bürgermeister Georg Riedmann an, um sich vorzustellen. Ebenso möchte sich das Team mit befreundeten Musikvereinen und örtlichen Vereinen austauschen.</p> <p>„Wir freuen uns auf die Arbeit, auch weil unsere Vorgänger und die aktiven sowie passiven Mitglieder uns einfach richtig toll den Rücken stärken“, freut sich Nadine Henkelmann. „Wir wissen, dass hinter unseren Posten eine große Verantwortung steckt. Und es ist schön zu wissen, dass unsere Vorgänger und Mitglieder uns die Zeit geben, dort hineinzuwachsen“, pflichtet Lucas Henkelmann seiner Schwester bei.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Team</h2> Die neue, deutlich verjüngte Führungsmannschaft des Musikvereins Riedheim besteht aus Madeleine Hartel und Ralf Eichenhofer (Vorsitzende); Nadine Henkelmann und Lucas Henkelmann (stellvertretende Vorsitzende); Nikolaus Liewer und Benedikt Hartel (Dirigenten), Kassierer Christian Keßler, Schriftführerin Vera Frick sowie die beiden Jugendleiter Svenja Hund und Niclas Wild. Informationen im Internet:<br /> <strong>www.musikverein-riedheim.de</strong></div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Vorstand Verein]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Junger Vorstand steckt voller Elan]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:23:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/autofahrer-am-bodensee-aufgepasst-brueckenpruefungen-sorgen-diese-woche-fuer-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12504188 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/autofahrer-am-bodensee-aufgepasst-brueckenpruefungen-sorgen-diese-woche-fuer-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12504188]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.



        <p>Der Einsturz der Carolabrücke in Dresden vor einem Jahr zeigte deutlich, was passiert, wenn Schäden an Brücken nicht rechtzeitig entdeckt werden. Das will das Regierungspräsidium verhindern, indem es alle sechs Jahre die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Brücken überprüft. Es sind insgesamt 1633, darunter die Brücken an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>.</p> <h2>Staus in beide Richtungen</h2> <p>In dieser Woche stehen Brücken im Bodenseekreis auf der Prüfliste, am Mittwoch (22. Oktober) war das Nußbachviadukt bei Überlingen an der Reihe. Auf den betroffenen Straßenabschnitten wurde ein Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an dem Gerät vorbeigeführt. Das sorgte für Staus auf der B31 in beide Richtungen, am Mittwoch laut Google Maps mit einer Verlängerung der Fahrzeit von bis zu 20 Minuten. Der Polizei sind keine weiteren Erkenntnisse über folgen der Staus oder Umleitungen bekannt.</p> <p>Laut Regierungspräsidium kam dabei ein sechsachsiges Brückenuntersichtgerät zum Einsatz: Das 41,7 Tonnen schwere Spezialfahrzeug mit 13 Metern Länge und vier Metern Höhe ermöglicht über eine schwenk- und ausfahrbare Arbeitsbühne den Zugang zur Brückenunterseite. Dort wurden die Betonteile klassisch mit einem Hammer abgeklopft und auf Schäden kontrolliert.</p> <p>Bei dieser alle sechs Jahre stattfindenden Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit kontrolliert. Dabei achten die Prüfer auch auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Tausalze.</p> <h2>Weitere Termine</h2> <p>Weitere Prüfungstermine sind: Am 23. Oktober die B33 über die Bahngleisen bei Markdorf sowie die Brücke der B33 über die Rotach in Oberteuringen-Neuhaus. Am 24. Oktober die B 31-alt über die Bahn und zwei Ortswege in Friedrichshafen-Manzell sowie die Brücke über die Bahn in Friedrichshafen (Werastraße).</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 13:17:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nagen geht auch hier: So erobert der Biber den Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-erobert-der-biber-den-bodensee-und-seine-ufer-24-10-25;art410936,12504136 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der große See hat es dem Säugetier inzwischen angetan – zwischen 75 und 100 Biberreviere gibt es kreisweit. Eine Expertin aus dem Umweltschutzamt erklärt, was der Nager im und am Gewässer das Jahr über macht.  ]]></description>
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          Der große See hat es dem Säugetier inzwischen angetan – zwischen 75 und 100 Biberreviere gibt es kreisweit. Eine Expertin aus dem Umweltschutzamt erklärt, was der Nager im und am Gewässer das Jahr über macht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-erobert-der-biber-den-bodensee-und-seine-ufer-24-10-25;art410936,12504136]]></guid>
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        Der große See hat es dem Säugetier inzwischen angetan – zwischen 75 und 100 Biberreviere gibt es kreisweit. Eine Expertin aus dem Umweltschutzamt erklärt, was der Nager im und am Gewässer das Jahr über macht.



        <p>Meist sehen die Menschen nur die Spuren der Biber. Etwa Burgen in einem Flusslauf oder angenagte Bäume an Ufern. Aktiv sind sie während der Dämmerung oder in der Nacht. Selten bekommt sie jemand vor eine Kamera. Inzwischen gibt es zahlreiche Reviere im Bodenseekreis.</p> <p>Claudia Huesmann, Biberbeauftragte im Umweltschutzamt des Landratsamts, erklärt: „Die Kenntnisse zu Biberrevieren resultieren aus Meldungen aus der Bevölkerung, Betroffenen von Konflikten und aus Zufallsbeobachtungen. Wir gehen derzeit von 75 bis 100 Revieren im Bodenseekreis aus.“ Seitens der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg wird ihren Angaben nach keine flächige Revierkartierung vorgenommen. Ebenso ist das Umweltschutzamt nicht für eine flächige Erfassung des Bestandes zuständig. Rein die Meldungen und Beobachtungen sind entscheidend.</p> <h2>Erstes Revier in Naturschutzgebiet entdeckt</h2> <p>„Das erste Biberrevier im Bodenseekreis wurde im Naturschutzgebiet Seefelder Aachmündung gesichtet, meines Wissens vor circa zwölf Jahren. Die Population hat sich positiv entwickelt und ist stetig angestiegen“, berichtet Huesmann. Einen Anstieg der Population in Prozent kann sie nicht nennen, da das Umweltschutzamt keine flächigen Bestandsdaten vorliegen hat. Laut der Biberexpertin besteht eine Biberfamilie in der Regel aus zwei Elterntieren und zwei Generationen Jungtieren. „Nach Vorgabe des Landes Baden-Württemberg wird eine durchschnittliche Anzahl pro Revier von 4,5 Tieren angenommen. Diese kann sowohl niedriger als auch höher sein.“ Bevorzugte Gebiete im Bodenseekreis gibt es nicht: „Die Tiere haben in großen und kleinen Fließgewässern wie auch am Bodensee, anderen natürlichen Seen und in Weihern ihre Reviere.“</p> <h2>Das braucht der Biber, um heimisch zu werden</h2> <p>Voraussetzung für die Ansiedlung des Bibers ist nicht die Möglichkeit, Wasser zu stauen, sondern das Vorhandensein von Wasser in ausreichender Tiefe. „Diese stellt er in Fließgewässern durch den Bau von Dämmen und die sich daraus entfaltende stauende Wirkung her. Seen und Weiher, so auch der Bodensee, haben eine ausreichende Wassertiefe, so dass die Tiere schwimmen können, ohne zu stauen“, sagt Claudia Huesmann. „Die Burgen an den Ufern von Seen werden so errichtet, dass der Eingang in die Burg unter Wasser ist. Sollte die Wassertiefe am Ufer nicht ausreichen, baut er sich Tunnel aus Zweigen und Ästen davor. Diese Beispiele haben wir am Bodenseeufer.“ Am ganzen Ufer gebe es Burgen, zum Beispiel auf dem Gelände der Bodenseewasserversorgung in Sipplingen und im Osthafen Überlingen. Biber nutzen Huesmann zufolge Ufergehölze zum Bau und als Nahrung. „Im Sommer fressen sie krautige und grasige Ufervegetation oder Wasserpflanzen.“</p> <h2>Konflikte eher in Weihern und Stauanlagen</h2> <p>Konflikte in Bezug auf den Bodensee als Gewässer sind Huesmann keine bekannt. „In Weihern und Stauanlagen kann es zu Problemen kommen, wenn die Tiere Wohnhöhlen und Röhren in die Dämme bauen. Diese können dadurch instabil werden“, erläutert Huesmann. „Ein bekanntes Problem diesbezüglich ist der Appenweiler Weiher in Friedrichshafen. Am Nonnenbachweiher in Ittendorf hatte eine Biberfamilie ihre Burg an den Damm gebaut und auch Röhren in den Damm. Der Damm wurde saniert und mit Biberschutzmatten gesichert. Durch diese Drahtmatten werden Grabeaktivitäten unterbunden.“</p> <p>Wie der Biber den Winter verbringt? „Wenn es sehr kalt ist, starker Frost, schränken sie ihre Aktivität ein und entfernen sich weniger weit von der Burg beziehungsweise Wohnhöhle. Ihre Nahrung stellen sie von krautiger Vegetation auf Baumrinde um, weshalb im Winter in der Regel mehr Gehölze gefällt werden als im Sommer“, sagt Huesmann. Paarungszeit ist von Januar bis März.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Biber als erstaunlicher Baumeister</span><span>Biber sind öfter Bestandteil kurioser Geschichten. Im Sommer 2024 etwa tauchte ein Exemplar zwischen Pumparbeiten der Feuerwehr Meersburg am Siechenweiher auf, schaute sich um und verschwand im Wasser. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/biber-wohnen-nicht-mehr-am-siechenweiher-nutzen-ihn-jedoch-zur-nahrungssuche;art372486,12113794" target="_blank" title="Biber wohnen nicht mehr am Siechenweiher, nutzen ihn jedoch zur Nahrungssuche">Der SÜDKURIER konnte Videos des Besuchs zeigen.</a> Weltweit gibt es solche Geschichten, teilweise sind diese erstaunlich. Vor allem, wenn der Biber als Baumeister auftritt. Zwei Beispiele: Der Biber ist das Nationaltier von Kanada und hat dort den wohl größten Biberdamm der Welt gebaut. Laut Medienberichten befindet sich dieser im Wood-Buffalo-Nationalpark in der Provinz Alberta und ist aus dem Weltall sichtbar. Den 850 Meter langen Staudamm haben mehrere Generationen von Bibern errichtet, so die Vermutung. In Tschechien erledigten Biber die Arbeit, die 1,2 Millionen Euro gekostet hätte. Berichten zufolge nahmen die Nager den Behörden ein jahrelang geplantes Renaturierungsprojekt auf einem ehemaligen Militärgelände in der Region Brdy vorweg. Geplant waren Feuchtgebiete. Die Biber errichteten einen Damm, der die gewünschte Funktion erfüllte.</span></label></div> <h2>Biber nicht provozieren und nicht stören</h2> <p>Menschen sollten es dabei belassen, stiller Beobachter zu sein. „Aufgrund seiner langen, scharfen Schneidezähne und seinem kräftigen Kiefer sollte man Biber nicht provozieren. Bauten sind nach Paragraf 44 Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt und dürfen nicht zerstört werden. Es sollte zudem nicht auf den Bauten herumgeklettert werden. Generell ist eine Störung der Tiere verboten“, betont die Biberbeauftragte. „Angenagte Bäume sind ein Hinweis auf die Anwesenheit der Tiere. Hier besteht nur Handlungsbedarf, wenn durch angenagte Bäume die Verkehrssicherheit gefährdet ist. Diese liegt beim Flächeneigentümer.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nagen geht auch hier: So erobert der Biber den Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 14:29:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-beginnen-im-november-in-der-marktstrasse-ist-alles-bereit-fuer-den-neuen-rathausbrunnen;art372484,12503478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.  ]]></description>
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          Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-beginnen-im-november-in-der-marktstrasse-ist-alles-bereit-fuer-den-neuen-rathausbrunnen;art372484,12503478]]></guid>
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        Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.



        <p>Mit der Oberflächenversiegelung für das farbig asphaltierte Mobilitätsband in der Mitte der Straße werden die Pflasterarbeiten in der Marktstraße nun endgültig abgeschlossen. Am Dienstag und am Mittwoch sollen Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst diese letzten Arbeiten vornehmen – inklusive einer nochmals nötigen Teilsperrung der Marktstraße.</p> <h2>Dienstag ließen die Gitter noch auf sich warten</h2> <p>Bis Mittwochabend sollen die Sperrungen dann wieder aufgehoben sein, heißt es aus dem Stadtbauamt. Am Dienstag sah es jedoch zunächst nochmal nach einer Verzögerung aus: Bis um die Mittagszeit waren weder Absperrungen aufgestellt noch Bauarbeiter zu sehen – eventuell wegen des leichten Regens am Vormittag.</p> <p>Sind die Sperrgitter schließlich wieder weg und der Asphalt fertig, ist der Weg frei für den oberirdischen Brunnenbau vor dem Rathaus. Der Deggenhausertaler Metallkünstler David Fuchs, der die Brunnenelemente in seinem Atelier zwischenzeitlich nahezu fertiggestellt hat, wird diese dann nach Markdorf transportieren lassen. Voraussichtlich Anfang November, sagt Bauamtsleiterin Monika Gehweiler, werde Fuchs dann die beiden Wasserspeier-Bronzekugeln sowie die anderen Elemente des Bauwerks montieren. So sehe es zumindest der aktuelle Zeitplan im Rathaus vor.</p> <h2>In der Brunnenstube ist alles eingebaut</h2> <p>Seitens der Stadt seien alle Bauarbeiten für den neuen Brunnen am Rathausplatz inzwischen abgeschlossen, sagt Gehweiler. Die Technik in der Brunnenstube sei komplett fertiggestellt. Zuletzt wurden noch die Sanitärinstallationen vorgenommen und der Schaltschrank eingebaut und angeschlossen. Dann müssten nur noch die Programmier- und Einstellarbeiten für die Brunnentechnik vorgenommen werden.</p> <p>Der neue Rathausbrunnen wird etwas weiter abgerückt vom Rathaus, mehr zur Mitte der Marktstraße hin gebaut werden, so dass er auch deutlich wahrnehmbarer im öffentlichen Raum sein wird als der frühere Brunnen. Genügend Platz für den Lieferverkehr und für die Marktstände an den Donnerstagen soll es dennoch geben, ebenso für die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Städtebau Bahnhof thema-verkehr-oepv thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:55:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Bronzekugeln kommen Anfang November: Das ist der aktuelle Stand beim neuen Rathausbrunnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-bronzekugeln-kommen-anfang-november-das-ist-der-aktuelle-stand-beim-neuen-rathausbrunnen;art372484,12503398 ]]></link>      <description><![CDATA[  Werkstattbesuch in Deggenhausen: In David Fuchs‘ Metallatelier nimmt das Brunnenkunstwerk Form an. Nachdem in der Marktstraße alles vorbereitet ist, sollen die Installationsarbeiten im November über die Bühne gehen.  ]]></description>
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          Werkstattbesuch in Deggenhausen: In David Fuchs‘ Metallatelier nimmt das Brunnenkunstwerk Form an. Nachdem in der Marktstraße alles vorbereitet ist, sollen die Installationsarbeiten im November über die Bühne gehen.<br>
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        Werkstattbesuch in Deggenhausen: In David Fuchs‘ Metallatelier nimmt das Brunnenkunstwerk Form an. Nachdem in der Marktstraße alles vorbereitet ist, sollen die Installationsarbeiten im November über die Bühne gehen.



        <p>In diesen Tagen wird der Schaltschrank montiert. Darin steckt die elektronische Steuerung für den neuen Rathausbrunnen. Den hat David Fuchs entworfen. Die Idee des Künstlers: Aus zwei bronzenen Kugeln strahlen zwei miteinander kommunizierende Bögen aus Wasser. Und wie stark ihre Wasserstrahlen sind, das richtet sich nach den natürlichen Erderschütterungen. Den mikroseismischen Wellen in der Erdkruste unterhalb von Markdorf bei der einen Kugel und jenen von Ensisheim, Markdorfs französischer Partnerstadt, bei der anderen Kugel. Beide Kugeln werden derzeit im Deggenhauser Metallatelier von David Fuchs zusammengefügt. „Mit der Zeit dunkelt die Bronze-Legierung auch nach“, erklärt Fuchs, „sie setzt Patina an“.</p> <h2>Testbetrieb ist noch im November geplant</h2> <p>Während Metallatelier-Mitarbeiter Sunyam Rieger noch an der elektronischen Steuerung der Brunnenanlage tüftelt, hat sein Kollege Jona Kalberer mit großer Sorgfalt Lamellen entgratetet. Die nämlich sorgen demnächst im Inneren der zwei Kugeln mit dafür, dass es sich bei beiden Wasserstrahlen um sogenannte Laminarstrahlen handelt. Nach dem von den heimischen Bad- und Küchen-Armaturen vertrauten Prinzip, so erklärt David Fuchs, „verhindert der laminare, also gleichmäßige Wasseraustritt aus den Düsen, dass es in dem Wasserstrahl zu Turbulenzen kommt.“</p> <p>Somit schießt das einen Bogen bildende Wasser frei von Wirbeln und Strudeln empor. In der Regel geschieht das bis zum Scheitelpunkt des Wasserbogens. Erst dann löst sich der Strahl auf. Es gibt also sehr viel weniger Spritzer als bei normalen Wasserstrahlen. Überhaupt soll der Rathausbrunnen möglichst spritzarm sein. „Deshalb installieren wir einen Windmesser“, erläutert der Künstler. Der werde demnächst an einer Straßenlaterne auf der Marktstraße angebracht. Laut Plan kommen die Kugeln schon Anfang November auf die Marktstraße. Fuchs rechnet damit, dass alle Installationen in der dritten Novemberwoche abgeschlossen sind, so dass anschließend ein erster Testbetrieb der Brunnenanlage beginnen könne.</p> <p>Mit dem Element Wasser befasst sich David Fuchs schon sehr lange – ebenso mit Wellen beziehungsweise mit Wellenbildern. In vielen Orten hat er bereits Brunnen oder Wasserspiele gebaut. Manchmal hat sein Metallatelier nur die Konzepte anderer Künstler ausgeführt. Dann wieder war er selbst an der Konzeptentwicklung beteiligt. Fuchs entwickelt aber auch ganz eigenes. So etwa den jenen Springbrunnen im Park des Franziskanerinnen-Klosters von Bolanden, der ebenfalls auf Erdbewegungen, auf seismische Wellen reagiert.</p> <h2>Viel Entgegenkommen beim Projekt</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/abstimmungskrimi-im-rat-mit-einer-stimme-mehrheit-wird-der-neue-brunnen-nun-doch-gebaut;art372484,12339844" title="Abstimmungskrimi im Rat: Mit einer Stimme Mehrheit wird der neue Brunnen nun doch gebaut">Dass sein Brunnenprojekt in Markdorf einige Wellen geschlagen hat, ist Fuchs keineswegs entgangen.</a> Dass Kunstprojekte – insbesondere wenn sie mit Kosten verbunden sind – nicht bei jedem Anklang finden, sei ein alter Hut. „Ich arbeite seit 1985 an der Umsetzung von künstlerischen Ideen, von daher bin ich recht geschult beim Schließen von Kompromissen“, sagt er.</p> <p>Zu seinen Kompromissen beim Markdorfer Brunnenprojekt gehöre ein Entgegenkommen. Er erklärte sich bereit, den im städtischen Wettbewerb ausgeschriebenen Bachlauf fortfallen zu lassen – ebenso wie die ursprünglich geplante Nebelwand. Das von ihm entwickelte Programm zur Steuerung des seismischen Brunnens in der Marktstraße liefere er gratis. Auf noch etwas hat sich der Brunnenkünstler eingelassen: „Die beiden Kugeln können vorübergehend demontiert werden, wenn besondere Veranstaltungen in der Marktstraße das erfordern.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sagt der Künstler?</span><span>„Der Künstler folgt seiner inneren Intuition und ich helfe ihm beim Lösen von technischen Problemen, weil die Technik stimmen muss beim Entstehen von Kunstwerken“, erklärt David Fuchs, der sich damit vor allem auf komplexe Kunstwerke bezieht. Auf aufwändige vor allem für den öffenlichen Raum bestimmte Installationen, bei denen mit Licht, mit Klängen, mit Wasser gearbeitet wird. Selber schon von Jugend an künstlerisch tätig, hat sich David Fuchs in dem von ihm gegründeten Metallatelier darauf verlegt, andere Künstler beim Umsetzen ihrer Konzepte zu unterstützen. Wichtig aber sei vor allem, „dass man sie bei ihren Visionen abholt“. Gleichzeitig aber arbeitet David Fuchs auch an der Umsetzung seiner eigenen künstlerischen Ideen.</span></label></div> <h2>Brunnentechnik hat ihren Preis</h2> <p>„Mit liegt an der Realisation des Brunnens“, betont David Fuchs. Und von seiner Idee sei er überzeugt. „Auch weil der Platz vor dem Rathaus ein besonderer Platz ist, da spiegelt sich bürgerliches Selbstbewusstsein wider.“ Von der Idee, eine einfache Wasserpumpe zu installieren, damit Kinder dort spielen können, habe er gehört. „Nichts gegen solche Spielsituationen“, sagt der Künstler, „aber auf dem Rathausplatz?“ Denkbar wäre auch ein Fontänenfeld gewesen, räumt Fuchs ein. Seinen Preis hätte aber auch das gekostet, ebenso wie dies nun bei dem Brunnen der Fall ist.</p> <p>Der neue Brunnen wurde zuletzt mit Kosten von insgesamt rund 190.000 Euro veranschlagt: 70.000 Euro soll das künstlerische Bauwerk kosten, rund 120.000 Euro die Brunnentechnik. Die jährlichen Wartungskosten werden auf rund 3500 Euro veranschlagt, die Kosten für Strom und Wasser auf 4000 bis 5000 Euro.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Architektur Städtebau thema-kultur thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Bronzekugeln kommen Anfang November: Das ist der aktuelle Stand beim neuen Rathausbrunnen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 19:01:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klinik-Insolvenz ist besiegelt: Häfler Gemeinderat beschließt finalen Schritt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/klinik-insolvenz-ist-besiegelt-gemeinderat-friedrichshafen-beschliesst-finalen-schritt-22-10-25;art410936,12503125 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Was viele lange für eine reine Drohkulisse der Stadt gehalten haben, wird Realität: Für den Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang wird ein Insolvenzantrag gestellt werden.



        <p>Die Entscheidung im Klinikstreit ist gefallen: Nachdem die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben, wie der Medizin Campus Bodensee ab 1. Januar 2026 weitergeführt wird, soll nun innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Insolvenzantrag gestellt werden – mehr Zeit bleibt dafür nicht. Das hat der Häfler Gemeinderat am Montag einstimmig beschlossen.</p> <p>Zum 1. November 2025 scheidet laut Beschluss die Stadt Friedrichshafen als Geldgeber für die Klinikum Friedrichshafen GmbH, die Klinik Tettnang GmbH und für die MCB Beratung und Pflege GmbH aus, zum 31. Dezember 2025 endet die Trägerschaft.</p> <h2>Medizin Campus Bodensee insolvent: Versöhnliche Töne von OB Blümcke</h2> <p>Mit Spannung hatten vor allem Beschäftigte des Medizin Campus Bodensee auf den vollen Rängen des Sitzungssaals und davor auf dem Flur die Ratsdebatte verfolgt. MCB-Geschäftsführer Jan-Ove Faust saß mit auf der Verwaltungsbank und ließ keinen Zweifel daran, dass an einer Insolvenzanmeldung kein Weg vorbeiführt.</p> <p>Bestimmten in den vergangenen Wochen vor allem gegenseitige Schuldzuweisungen von Stadt und Landkreis und wechselseitige Forderungen die Debatte, schlug Oberbürgermeister Simon Blümcke am Montag versöhnlichere Töne an. Den jüngsten Kreistagsbeschluss nannte er hilfreich. Mit Landrat Luca Prayon sei er sich einig: „Es gibt eine gemeinsame Zielsetzung für eine bedarfsorientierte Krankenhausversorgung in der Region.“</p> <p>Angestrebt ist eine Insolvenz in Eigenverwaltung, auch Planinsolvenz genannt. „Das ist das beste Mittel, das wir haben“, so Klinikgeschäftsführer Faust. Dabei soll die Klinik handlungsfähig bleiben, eine Sanierung erfolgt unter Aufsicht eines Sachwalters. „Ziele und Konzepte müssen wir ihm vermitteln.“ Wer am Ende die Trägerschaft übernimmt, sei Teil des Verfahrens.</p> <h2>Alle Akteure betonen die Chancen für die Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang</h2> <p>Erwünscht von Stadt und Bodenseekreis ist eine Klinik-Lösung zusammen mit dem Landkreis Ravensburg und der dortigen Oberschwabenklinik (OSK). Dazu gehören das Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum und das Westallgäu-Klinikum in Wangen. Zuletzt hatte sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mcb-pleite-nicht-mehr-abzuwenden-so-will-der-landkreis-den-klinikverbund-retten;art410936,12499959" target="_blank" title="MCB-Insolvenz nicht mehr abzuwenden: So will der Landkreis den Klinikverbund retten">der Kreistag des Bodenseekreises</a> für eine Fusion der beiden Klinikverbünde ausgesprochen, das ist auch Konsens im Häfler Gemeinderat. Ravensburgs Landrat Harald Sievers denkt ebenfalls in diese Richtung.</p> <p>Neu ist auch, dass alle Akteure die Chancen betonen, die der eingeschlagene Pfad bietet, um eine nachhaltige Versorgungsstruktur zu etablieren – Umstrukturierungen sind sowieso unausweichlich. Dafür brauche es Sanierungsziele und Geld, so der Oberbürgermeister. „Darüber werden wir mit dem Landkreis sprechen müssen.“ Blümcke, Faust und die Sprecher mehrerer Fraktionen betonten, wie wichtig es gegenüber den MCB-Beschäftigten und den Bürgern nun sei, ihre Sorgen erst zu nehmen und den Prozess gut zu erklären.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Klinik-Insolvenz ist besiegelt: Häfler Gemeinderat beschließt finalen Schritt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 14:56:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zirkus, Gesang und Seifenblasen: So schön war die Markdorfer Kindermeile  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zirkus-gesang-und-seifenblasen-so-schoen-war-die-markdorfer-kindermeile;art372484,12502123 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei schönstem Herbstwetter waren zahlreiche Markdorfer auf der Kindermeile in der Innenstadt unterwegs. Clowns und Artisten begeisterten die jungen Besucher.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei schönstem Herbstwetter waren zahlreiche Markdorfer auf der Kindermeile in der Innenstadt unterwegs. Clowns und Artisten begeisterten die jungen Besucher.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zirkus-gesang-und-seifenblasen-so-schoen-war-die-markdorfer-kindermeile;art372484,12502123]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei schönstem Herbstwetter waren zahlreiche Markdorfer auf der Kindermeile in der Innenstadt unterwegs. Clowns und Artisten begeisterten die jungen Besucher.



        <p>Sie strahlen, sie staunen, sie schmunzeln: Die Kinder, die Eltern und Großeltern, die dem Treiben der Clowns und jungen Artisten bei der Vorstellung des Zirkus Meerolino zuschauen. Dem Markdorf Marketing ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, den Kinderzirkus zu gewinnen.</p> <p>„Uns macht der Auftritt hier ja riesigen Spaß“, erklärte Ina Best vom Meersburger Turn- und Sportverein, dessen Zirkustruppe am Kinder-Theaterfestival-Samstag nun bereits seinen vierten Auftritt auf dem Parkplatz vor der Volksbank hatte. Riesigen Spaß hatte indes auch Lotta im Innenhof des Bischofschlosses. „Sie ist bestimmt schon 20-mal die Rollenrutsche heruntergefahren“, erklärt Lottas Mutter, Caroline Schwarer.</p> <h2>Viel Applaus für Wagemut und Zaubertricks</h2> <p>Ob es die Zauberer in weißer Pailletten-Weste und mit roter Fliege sowie dem schwarzen Zylinder auf dem Kopf sind, die aus lauter bunten Tüchern einen ganzen Regenbogen aus dem Hut zaubern. Ob es die wagemutigen Stelzenläufer sind, die – als wäre das Balancieren in beachtlicher Höhe nicht allein schon genug – auch noch mit blauen, mit grünen, gelben und orangefarbenen Bändern wedeln oder ob es die Akrobatinnen sind, die sich mit tollkühnen Sätzen auf einer Reihe großer aneinandergelegter Bälle fortbewegen. Sie alle ernten starken Applaus. Es haben sich allerdings auch hinreichend viele Zuschauer eingefunden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kindermeile</span><span>Die Kindermeile gehört zum Begleitprogramm des Markdorfer Kindertheater-Festivals, das in diesem Jahr noch mit Mitteln aus dem Bundes-Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert wurde. Während das Kinder-Theaterfestival von der Kulturagentur Claudius Beck veranstaltet wird, sind es der Verein Markdorf Marketing, Markdorfer Einzelhändler und Gastronomen, die die Kindermeile veranstalten. Unterstützt werden sie dabei von etlichen Vereinen aus der Stadt.</span></label></div> <h2>Alle meine Farben</h2> <p>Am frühen Vormittag ist der Andrang am hölzernen Rund um die Ochsenplatz-Linde noch nicht so groß. Liedermacher Toni Geiling spielt zwar schon auf seiner Gitarre und er singt auch dazu. Doch sein Publikum beschränkt sich im Moment noch auf eine Handvoll Kinder, deren Mütter, deren Väter, die dem Künstler indes sehr aufmerksam zuhören. Aber es wird nicht lange dauern, dann ist der Zuhörerkreis um Toni Geiling ganz erheblich angewachsen.</p> <p>Der Spaß ist gewaltig. „Blau, blau, blau – gelb, gelb, gelb – grün, grün, grün – rot, rot, rot“ heißt es im „Alle-meine-Farben“-Lied. Spätestens nach der grünen Gurke haben alle im Publikum „das Prinzip erkannt“, wie der Liedermacher erfreut feststellt. Es geht ums Essen, um Äpfel, Bananen und beim „schwarzen Schatz“ um ein – offenbar recht verkohltes – Toastbrot.</p> <h2>Das große Seifenblasen-Rennen</h2> <p>Dass der Sänger, der seine Zuhörerschaft mit dem Spiel auf seiner singenden Säge verzaubert, zu Beginn des Kindermeilen-Samstagvormittags zunächst noch verhältnismäßig allein dastand, mag auch an den Attraktionen ringsum gelegen haben. Lautes Lachen zieht an. Dafür haben im Westen die Clowns vom Meerolino gesorgt.</p> <p>Ebenso anziehend sind offenbar auch Seifenblasen. Jedenfalls wenn „Klausi Klücklich“ und „Frohnella“, seine Partnerin, erst Wolken aus lauter kleinen, dann gewaltige Wolken aus einzelnen Seifenblasen in die Luft aufsteigen lassen, damit sich das Sonnenlicht darin vielfarbig brechen kann. Solches Schauspiel muss verzaubern. Das schimmernde Wabern und Wallen macht die Erwachsenen strahlen. Während ihre Kinder teils staunen, teils die luftigen Gebilde aus Seifenlauge zu erhaschen trachten – um sie zum Platzen zu bringen.</p> <p>Eigentlich ist‘s ja sehr schade um die flüchtigen Gebilde. Die beiden Seifenblasenkünstler betrachten das Rennen, Springen und „In-die-Blasen-Piken“ mit einiger Gelassenheit. Sie scheinen es gewohnt zu sein. Ausreichend Gelegenheit, sich auszutoben, haben die Kinder allerdings an anderen Kindermeilen-Stationen. Ob beim Slalom-Hürdenlauf des Markdorfer Turnvereins, beim Hula-Hoop-Reifen-Drehen, beim Tore-Schießen auf dem Kirchplatz oder im Schlosshof, wo dem Balancieren beziehungsweise der Jonglage der beiden Artisten Mustapha und Markus zugeschaut werden konnte.</p> <h2>Kreativ, kreativer, am kreativsten</h2> <p>Kreativangebote gab es natürlich auch wieder bei der Kindermeile. Im Ulrich 5 wurde unter Anleitung der Jugendkunstschule geschminkt und gebastelt, in der Ochsenlücke zeigte Thomy, der Weltenbummler, wie man Dosenlichter bastelt und die Markdorfer „Stadthelden“ halfen beim Holzkistenbau. Nicht zu vergessen: der Graffiti-Workshop an der Kirchmauer – aber nicht am Mauerwerk, sondern auf Holzplatten.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kleinkunst Fest Veranstaltungen thema-kultur-theater thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Markdorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zirkus, Gesang und Seifenblasen: So schön war die Markdorfer Kindermeile]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 12:36:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spaß für Groß und Klein auf der Markdorfer Kindermeile  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/spass-fuer-gross-und-klein-auf-der-markdorfer-kindermeile;art372484,12502096 ]]></link>      <description><![CDATA[  Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.<br>
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        Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.



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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 12:31:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder der Markdorfer Kindermeile  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bilder-der-markdorfer-kindermeile;art372484,12502095 ]]></link>      <description><![CDATA[  Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheaterfestvals gehört.  ]]></description>
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          Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheaterfestvals gehört.<br>
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        Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheaterfestvals gehört.



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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 12:31:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder von der Markdorfer Kindermeile (Teil 2)  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-markdorfer-kindermeiler-war-ein-voller-erfolg;art372484,12502094 ]]></link>      <description><![CDATA[  Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.  ]]></description>
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          Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.<br>
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        Glückliche Kinder, zufriedene Eltern waren am Samstag auf der Kindermeile in Markdorfs Innenstadt zu sehen. Die Kindermeile hat auch in diesem Jahr zum Rahmenprogramm des Kindertheater-Festivals gehört.



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