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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:00:11 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:42 +0100</pubDate>
         <title> Frühling in der Sommertalhalle</title>
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         <description><![CDATA[  Der strahlende Tag passte so recht zum Fr&#252;hlingskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini in der Sommertalhalle. Martina Blaser, die Leiterin des Orchesters, hatte zusammen mit ihren Musikern einen wunderbaren Fr&#252;hlingsstrau&#223; an Melodien zusammengestellt, was mit rauschendem Beifall des Publikums honoriert wurde.Reinhold F&#252;rst moderierte gekonnt und mit viel Witz die vielfach neu einstudierten Orchesterst&#252;cke, die bei diesem traditionellen Er&#246;ffnungskonzert der Saison 2012 dargeboten wurden.  ]]></description>
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		Der strahlende Tag passte so recht zum Fr&#252;hlingskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini in der Sommertalhalle. Martina Blaser, die Leiterin des Orchesters, hatte zusammen mit ihren Musikern einen wunderbaren Fr&#252;hlingsstrau&#223; an Melodien zusammengestellt, was mit rauschendem Beifall des Publikums honoriert wurde.Reinhold F&#252;rst moderierte gekonnt und mit viel Witz die vielfach neu einstudierten Orchesterst&#252;cke, die bei diesem traditionellen Er&#246;ffnungskonzert der Saison 2012 dargeboten wurden.<br>
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Der strahlende Tag passte so recht zum Frühlingskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini in der Sommertalhalle. Martina Blaser, die Leiterin des Orchesters, hatte zusammen mit ihren Musikern einen wunderbaren Frühlingsstrauß an Melodien zusammengestellt, was mit rauschendem Beifall des Publikums honoriert wurde.Reinhold Fürst moderierte gekonnt und mit viel Witz die vielfach neu einstudierten Orchesterstücke, die bei diesem traditionellen Eröffnungskonzert der Saison 2012 dargeboten wurden.


   
Beschwingt erklangen die ersten Strauß-Walzer und der Titelsong des Films "The Rose" war eine Hommage an den Filmstar Bette Midler. Volkstümliche Melodien aus Oberösterreich und Südtirol, der Heimat von Arnold Fiorini, sind Lieblingssstücke der Musiker, und wenn diese noch von Martina Blaser und Janko Rössler mit Gesang begleitet werden, kennt der Jubel keine Grenzen. Aber auch ein Medley von den bekannten Udo-Jürgens-Schlagern oder die 118. Version der Hymne "Hallelujah", wie Reinhold Fürst verschmitzt ankündigte, gehören zu einem Konzert, welches für jeden etwas bot. Aus dem lieblichen Allgäu kommen "Dreierloi", das sind ein Bub, Christoph Schafroth mit einem Knöpfle-Akkordeon, und zwei Mädel, seine Kusinen Edeltraud und Marie Häring mit ihren Gitarren. Mit ihrem Gesang und den volkstümlichen Instrumenten wurde das Publikum auf eine Alm in den Bergen versetzt als Kulisse zu ihrem Vortrag ganz im traditionellen Stil und mit dem vertrauten Dialekt des Allgäus. "Piano & Marimba" das sind Nico Thomas und Felix Birnbaum, bekannte Knabenmusiker, die seit längerem schon die Erfolgsleiter nach oben erklommen haben. Die beiden, Nico Thomas am Keyboard und Felix Birnbaum am Marimbaphon, harmonieren prächtig miteinander. Ob es ein Song von Robbie Williams oder der Liebestraum von Liszt ist, ob Miss Marple oder Erinnerung an Zirkus Renz, das atemberaubende Spiel mit den Klöppeln und die fingerfertige Begleitung auf den Tasten beeindruckten alle. Der Höhepunkt war ihre Zugabe, eine Improvisation im Jazzstil, die bei jedem Jazzkonzert für Aufsehen gesorgt hätte. Mit John Miles "Music was my first love" und "The very best of Les Humphries" sorgte das Fiorini-Orchester für einen fulminanten Höhepunkt zum Schluss, so dass die Zuhörer noch drei Zugaben forderten und auch gerne bekamen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:42 +0100</pubDate>
         <title> Ein Blumenstrauß für Vorbeterin Elfi Hofmann</title>
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         <description><![CDATA[  Sigrid Mack und Margarete Stegmaier als Nachfolger eingef&#252;hrt  ]]></description>
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		Sigrid Mack und Margarete Stegmaier als Nachfolger eingef&#252;hrt<br>
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Sigrid Mack und Margarete Stegmaier als Nachfolger eingeführt


   
In der katholischen Pfarrkirche Mariä Heimsuchung war die Vesper, das feierlich-gesungene Abendgebet der Kirche mit Psalmen und dem "Magnificat", als besonders eindrucksvolle Liturgie gestaltet. Viele Gläubige beteiligten sich daran. Die Orgelmusik wurde ergänzt vom Stettener Saxofonquartett Ulrike Freyas (Bariton-Saxofon), Jörg Klose (Tenor-Saxofon), Tina Schoop und Dieter Rolf (jeweils Alt-Saxofon). Am kommenden Sonntag, 3. Juni, lädt dieses Quartett zusammen mit dem Oberrieder Alphorntrio, um 18 Uhr zu einem Bläserkonzert in die Kirche St. Peter und Paul in Stetten ein. Am Ende dieser feierlichen Vesper wurde Elfi Hofmann als Vorbeterin bei vielen Anlässen offiziell verabschiedet. Pfarrer Matthias Schneider bat die im 85. Lebensjahr stehende Elfi Hofmann, die aus Alters- und Gesundheitsgründen um Ablösung gebeten hatte, zu sich ans Lesepult und dankte ihr namens der Pfarrgemeinde mit einem Buchgeschenk und Blumen. Vor allem dafür, dass sie über 26 Jahre den Gebetsdienst für verstorbene Mitbürger wahrgenommen hat. Auch das Rosenkranzgebet, täglich vor der Messe und auch separat, sowie das Kreuzweggebet, wöchentlich einmal während der Fastenzeit, hatte Elfi Hofmann geleitet. In dieser Funktion als Vorbeterin drücke sich, so der Pfarrer am Pfingsttag, ihre Geistesgabe aus, zu der die Geistesgaben vieler Helferinnen und Helfer in Pfarrei und Seelsorgeeinheit hinzukommen. Der Pfarrer erinnerte an die Worte von Schriftstellerin Luise Rinser: "Bete und du wirst entdecken, dass Beten Sinn hat", aber auch an das Totengebet, das in urkirchlicher Tradition zum unverzichtbaren Bestandteil des Gemeindelebens aus dem Glauben an die Auferstehung gehört. Mit dem Totengebet, das sich im Laufe der Jahre vom reinen Rosenkranzgebet zum Beten nach schriftlicher Vorlage entwickelt habe, habe Elfi Hofmann vom Herzen heraus in der Trauer Trost gespendet - in einer Situation also, in der trauernde Angehörige sich oft hilflos vorkämen. Elfi Hofmann, die viele Jahre auch Mitglied im Pfarrgemeinderat war, wurde als Nachbarin der Kirche vor über einem Vierteljahrhundert vom damaligen Meersburger Pfarrer Adalbert Allgaier zum Vorbeten engagiert. Darüber hinaus organisierte sie mit weiteren Frauen Flohmärkte, um mit dem Erlös Pater Gabriel und seine Pfarrei in der Slowakei zu unterstützen. Das Vorbeten in der Pfarrgemeinde wird zukünftig von Sigrid Mack und Margarete Stegmaier geleitet. Beide wurden von Pfarrer Matthias Schneider für ihre Aufgabe mit einer Rose begrüßt. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:49 +0100</pubDate>
         <title> Stadt sucht Grabpaten</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/SOE9MDFB9y8/5529996</link>
         <description><![CDATA[  Die Stadtverwaltung will versuchen, durchaus wertvolle Kulturg&#252;ter und stadtgeschichtlich bedeutsame Gr&#228;ber in die H&#228;nde, wie es von der Stadtveraltung hei&#223;t, "verantwortungsbewusster B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu geben". Sie sucht deshalb Grabpaten, die historische Grabdenkm&#228;ler, die von den Angeh&#246;rigen aus den verschiedensten Gr&#252;nden aufgegeben worden sind, &#252;bernehmen. Dabei &#252;bernehmen die Paten nach Darstellung der Stadtverwaltung den Grabstein sowie das Grab und unterhalten die Anlage.  ]]></description>
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		Die Stadtverwaltung will versuchen, durchaus wertvolle Kulturg&#252;ter und stadtgeschichtlich bedeutsame Gr&#228;ber in die H&#228;nde, wie es von der Stadtveraltung hei&#223;t, "verantwortungsbewusster B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu geben". Sie sucht deshalb Grabpaten, die historische Grabdenkm&#228;ler, die von den Angeh&#246;rigen aus den verschiedensten Gr&#252;nden aufgegeben worden sind, &#252;bernehmen. Dabei &#252;bernehmen die Paten nach Darstellung der Stadtverwaltung den Grabstein sowie das Grab und unterhalten die Anlage.<br>
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Die Stadtverwaltung will versuchen, durchaus wertvolle Kulturgüter und stadtgeschichtlich bedeutsame Gräber in die Hände, wie es von der Stadtveraltung heißt, "verantwortungsbewusster Bürgerinnen und Bürger zu geben". Sie sucht deshalb Grabpaten, die historische Grabdenkmäler, die von den Angehörigen aus den verschiedensten Gründen aufgegeben worden sind, übernehmen. Dabei übernehmen die Paten nach Darstellung der Stadtverwaltung den Grabstein sowie das Grab und unterhalten die Anlage.


   
Für die Übernahme selbst würden keine Kosten anfallen. Es bestehe jedoch die Verpflichtung, den Grabstein zu erhalten und das dazugehörende Grabfeld zu pflegen. Im Gegenzug stellt die Stadt ein einmaliges gebührenfreies Nutzungsrecht an der Grabstätte zur Verfügung. Informationen bei der Friedhofsverwaltung, Telefon 0 75 32/44 01 10. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:50 +0100</pubDate>
         <title> Der SÜDKURIER gibt einen aus</title>
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         <description><![CDATA[  Der S&#220;DKURIER kommt am morgigen Freitag, 1. Juni, doppelt in die Burgenstadt. In der Fr&#252;he steckt die Zeitung wie gewohnt als informative Fr&#252;hst&#252;ckslekt&#252;re im Briefkasten, am Abend dann, ab 19 Uhr, freut sich Martin Baur, Leiter der Lokalredaktion in &#220;berlingen, im Nebenzimmer des Hotel/Weinstube "L&#246;wen" auf angeregte Gespr&#228;che mit B&#252;rgern.  ]]></description>
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		Der S&#220;DKURIER kommt am morgigen Freitag, 1. Juni, doppelt in die Burgenstadt. In der Fr&#252;he steckt die Zeitung wie gewohnt als informative Fr&#252;hst&#252;ckslekt&#252;re im Briefkasten, am Abend dann, ab 19 Uhr, freut sich Martin Baur, Leiter der Lokalredaktion in &#220;berlingen, im Nebenzimmer des Hotel/Weinstube "L&#246;wen" auf angeregte Gespr&#228;che mit B&#252;rgern.<br>
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Der SÜDKURIER kommt am morgigen Freitag, 1. Juni, doppelt in die Burgenstadt. In der Frühe steckt die Zeitung wie gewohnt als informative Frühstückslektüre im Briefkasten, am Abend dann, ab 19 Uhr, freut sich Martin Baur, Leiter der Lokalredaktion in Überlingen, im Nebenzimmer des Hotel/Weinstube "Löwen" auf angeregte Gespräche mit Bürgern.


   
"Unter dem Motto "Der SÜDKURIER gibt einen aus" will die Redaktion mit Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, in Ihrem Heimatort ins Gespräch kommen", sagt Baur, der zwei Stunden lang Rede und Antwort stehen wird. Thematisch gibt es keine Grenzen. "Über was wir reden, das bestimmen unsere Gäste", beschreibt Baur. Was gefällt Ihnen am SÜDKURIER? Was sollte aus Ihrer Sicht noch besser werden? Und was für Geschichten über Meersburg sind noch nicht geschrieben? Gibt es etwas aus Unter- oder Oberstadt, aus Riedetsweiler, Baitenhausen oder Schiggendorf, über das wir einmal berichten sollten? Oder gibt es in Ihrer Nachbarschaft einen engagierten Bürger, den man würdigen sollte? Und weil die Veranstaltungsreihe "Der SÜDKURIER gibt einen aus" heißt, soll der Abend nicht nur ein gemütlicher Stammtisch werden, an dem man offen seine Meinung sagen kann, sondern selbstverständlich zahlen wir alle Getränke. Also bis morgen im "Löwen". ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:49 +0100</pubDate>
         <title> Ausstellung im "Roten Hans"</title>
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         <description><![CDATA[  "Himmlisch - Aspekte Faustscher Sehnsucht" nennt sich die Ausstellung von Manfred E. Scharpf, die demn&#228;chst im "Roten Haus", die Galerie des Bodenseekreises, am Schlossplatz zu sehen ist.  ]]></description>
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		"Himmlisch - Aspekte Faustscher Sehnsucht" nennt sich die Ausstellung von Manfred E. Scharpf, die demn&#228;chst im "Roten Haus", die Galerie des Bodenseekreises, am Schlossplatz zu sehen ist.<br>
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"Himmlisch - Aspekte Faustscher Sehnsucht" nennt sich die Ausstellung von Manfred E. Scharpf, die demnächst im "Roten Haus", die Galerie des Bodenseekreises, am Schlossplatz zu sehen ist.


   
Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Donnerstag, 14. Juni, 19 Uhr, im Spiegelsaal des Neuen Schlosses. Die Laudatio hält Stefan Hoffmann, Theologe und Journalist, Bamberg. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:49 +0100</pubDate>
         <title> Originalwerke für Cello und Klavier</title>
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         <description><![CDATA[  Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Claude Debussy und Johannes Brahms standen auf dem Programm eines Konzertes, das die jungen international gefragten Musiker Lauma Skride (Klavier) und Julian Steckel (Cello) im Spiegelsaal des Neuen Schlosses gaben. Beide konzertierten im Rahmen des internationalen Bodenseefestivals.Julian Steckel und Lauma Skride, beide 1982 geboren und in musikalischen Elternh&#228;usern aufgewachsen, begannen mit f&#252;nf Jahren mit dem Instrumentalunterricht.  ]]></description>
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		Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Claude Debussy und Johannes Brahms standen auf dem Programm eines Konzertes, das die jungen international gefragten Musiker Lauma Skride (Klavier) und Julian Steckel (Cello) im Spiegelsaal des Neuen Schlosses gaben. Beide konzertierten im Rahmen des internationalen Bodenseefestivals.Julian Steckel und Lauma Skride, beide 1982 geboren und in musikalischen Elternh&#228;usern aufgewachsen, begannen mit f&#252;nf Jahren mit dem Instrumentalunterricht.<br>
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Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Claude Debussy und Johannes Brahms standen auf dem Programm eines Konzertes, das die jungen international gefragten Musiker Lauma Skride (Klavier) und Julian Steckel (Cello) im Spiegelsaal des Neuen Schlosses gaben. Beide konzertierten im Rahmen des internationalen Bodenseefestivals.Julian Steckel und Lauma Skride, beide 1982 geboren und in musikalischen Elternhäusern aufgewachsen, begannen mit fünf Jahren mit dem Instrumentalunterricht.


   
Die jungen Musiker sind mehrfache Preisträger und konzertieren in vielen großen Häusern mit bedeutenden Orchestern unter berühmten Dirigenten. Für das Meersburger Konzertprogramm hatten sie vier Originalwerke für Cello und Klavier herausgesucht. Mit der Sonate für Cello und Klavier op. 102 Nr. in C-Dur brach Ludwig van Beethoven (1770-1827) in seiner Zeit mit allen Konventionen in Sachen Sonaten. Lyrisch, romantisch und dramatisch, leidenschaftlich klingt die Musik mit Klavier und Cello als gleichberechtigte Solisten. Die Sonate für Arpeggione (Arpeggione war ein 1823 in Wien konstruiertes Instrument, einer Gitarre ähnlich, aber wie ein Cello gestrichen) und Klavier von Franz Schubert (1797-1838) kommt wie aus einer anderen Welt, lieblich und weich und doch federnd und vorwärtsdrängend. Julian Steckel lässt sein Cello singen, Laumen Skride begleitet auf dem Flügel unauffällig und zurückhaltend. Claude Debussys (1862-1918) Sonate für Violoncello und Klavier in g-moll bot völlig andere Klänge. 1917 entstanden, gehört es zu den letzten Werken Debussys vor seinem Tod. Leidenschaftlich, intensiv, mit wechselnden Rhythmen. Julian Steckel fordert seinem Instrument ungewöhnliche Klänge ab, er zupft, rupft, klopft und streicht sein Instrument. Hier dominiert das Cello und nicht das Klavier, von Debussy ausdrücklich so vermerkt. Zu den meist gespielten Kammermusikwerken Brahms (1833-1897) gehört die Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99. Hier begegnen sich Cello und Klavier als gleichberechtigte Partner. Mit viel Spaß, leidenschaftlich und intensiv und mit hoher Virtuosität und großem technischen Können verzauberten Julian Steckel und Laumen Skride die Zuhörer im vollbesetzten Spiegelsaal des Meersburger Neuen Schlosses. Als Zugabe spielten die beiden Künstler die Vokalise von Sergei Rachmaninow. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:51 +0100</pubDate>
         <title> Junge Klassik mit Weltpremiere</title>
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         <description><![CDATA[  Klavierspielen und Dirigieren, beides ist jeweils allein schon eine Herausforderung. Doch der 20-j&#228;hrige Frank D&#252;pree kombiniert diese zwei anspruchsvollen Aufgaben und verspricht damit eine Weltpremiere: Beim Meersburg Open Air 2012 wird D&#252;pree das Klavierkonzert Nr.  ]]></description>
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		Klavierspielen und Dirigieren, beides ist jeweils allein schon eine Herausforderung. Doch der 20-j&#228;hrige Frank D&#252;pree kombiniert diese zwei anspruchsvollen Aufgaben und verspricht damit eine Weltpremiere: Beim Meersburg Open Air 2012 wird D&#252;pree das Klavierkonzert Nr.<br>
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Klavierspielen und Dirigieren, beides ist jeweils allein schon eine Herausforderung. Doch der 20-jährige Frank Düpree kombiniert diese zwei anspruchsvollen Aufgaben und verspricht damit eine Weltpremiere: Beim Meersburg Open Air 2012 wird Düpree das Klavierkonzert Nr.


   
1 von Tschaikowsky dirigieren und gleichzeitig am Flügel den Solopart spielen. Das, so Düpree im SÜDKURIER-Gespräch, habe vor ihm noch kein Pianist oder Dirigent versucht. Warum er? Der junge Mann lacht: "Ich wollte es einfach mal ausprobieren. Ich bin selber sehr gespannt." Ganz locker sitzt er im Foyer der neuen Jugendherberge, wo er und sein 65-köpfiges Orchester während ihres Aufenthalts auch logieren werden. Ach ja, das Young Generation Orchestra (YGO), in dem junge Musiker zwischen 16 Jahren und Mitte 20 spielen, hat Düpree ebenfalls gegründet. Meersburg ist das dritte Konzert des YGO, die Premiere fand im April 2011 in Karlsruhe statt. Dort studiert Düpree, der bis dato rund 60 Preise gewonnen hat, an der Musikhochschule im zweiten Semester Klavier und Dirigieren. Doch seine Musikerlaufbahn begann schon viel früher: Mit drei Jahren bastelte er sich daheim in Rastatt ein Schlagzeug zusammen. Mit fünf erhielt Frank Klavierunterricht, mit elf Jahren nahm ihn die Karlsruher Musikhochschule in die Klavier-Vorklasse für besonders Begabte auf, im gleichen Alter dirigierte er auch erstmals: einen Jugendmusikverein bei Rastatt. Mit 14 bestand er die Aufnahmeprüfung fürs Dirigentenstudium und begann als Vorschüler bei Professor Peter Eötvös. Bei einem Konzert in Wiesbaden im Jahr 2010 - "ich hatte gerade ein Stück komponiert", erwähnt Düpree so nebenbei - sei ihm die Idee gekommen, "Klavier und Dirigieren zu verbinden". Er wollte eigene Ideen ausprobieren. "Doch als junger Dirigent ist es schwierig, an ein Orchester zu kommen." Also stellte Düpree ein eigenes zusammen. "Ich kenne einen Haufen Musiker, die kennen wieder jede Menge andere." So einfach ist das, zumindest klingt es bei Düpree so unangestrengt. Man nimmt ihm darum gern ab, dass das YGO vor allem junge Leute für klassische Musik begeistern will. Viele Zuhörer, sagt Wolfgang Erdmann, Projektleiter des YGO, staunten nach den ersten Konzerten, "wie hörbar das Junge, Frische ist." Natürlich gebe es viele Jugendorchester, räumt Düpree ein. "Doch die haben meist ältere Dirigenten." Seine Musiker duzten ihn, hätten einen direkten Draht zu ihm. "Ich bin auch abends bei einer Party dabei." Dennoch sei die Zusammenarbeit "hoch professionell". Die meisten Orchestermitglieder sind Musikstudenten, angehende Profis, so wie er. Düpree will gleich mehrere Aufgaben unter einen Hut bringen, ist bei Tschaikowskys schwierigem Klavierkonzert, das er bereits mit elf spielte, gleichzeitig Dirigent, Pianist und Kammermusiker. Er müsse also als Pianist "gucken, dass ich mein Zeug kann" und gleichzeitig das Orchester mittels Augenkontakt dirigieren. Das Klavierkonzert dauert 35 Minuten. "Nach 15 Minuten läuft der Schweiß." Auch das Orchester steht unter Hochspannung, muss sich seine Einsätze ja oft selbst geben. "Die Musiker sitzen dauernd auf der Stuhlkante, jeder ist für sich verantwortlich." Aber, so Düpree sichtlich stolz: "Die wollen das." Diese Weltpremiere, so Erdmann, wollen sich auch zwei hochkarätige internationale Musikmanager live in Meersburg anschauen. Noch ist das YGO auf Sponsoren angewiesen, man könne nur vorfinanzierte Konzerte geben. Der Kontakt zu Meersburg ergab sich, so Iris Müller, Chefin von Meersburg Tourismus, über die Staatlichen Schlösser und Gärten, die das Schloss betreiben. Die Konstanzer Konzertagentur Koko, die die Open Airs organisiert, war, so Müller, sofort begeistert von ihrer Idee, ein "neues spannendes klassisches Konzert zu machen". Der Schlossplatz, der 1800 Plätze bieten wird, sei dafür einfach perfekt. Es sei "sicher ein Experiment", das hoffentlich, auch mittels eines ungezwungenen Open Airs, neue Fans für Klassik gewinnen werde. Das Young Generation Orchestra spielt beim Meersburg Open Air 2012 am 13. Juli, 20 Uhr, auf dem Schlossplatz Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 und das Klavierkonzert Nr. 1.  ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:11 +0100</pubDate>
         <title> Konzert für die Orgelrenovierung</title>
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         <description><![CDATA[  Ein Kirchenkonzert zu Gunsten der Orgelrenovierung in der Stadtpfarrkirche findet am kommenden Sonntag, 3. Juni, 20 Uhr, statt. Ausf&#252;hrende sind Irene Mattausch (Sopran), Masaru Gushi (Trompete) und Andreas Jetter (Orgel). Auf dem Programm stehen Werke aus der Zeit des Barocks bis zur Moderne f&#252;r Sopran, Trompete und Orgel von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich H&#228;ndel, Louis Victor, Jules Vierne und Nadia Boulanger.  ]]></description>
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		Ein Kirchenkonzert zu Gunsten der Orgelrenovierung in der Stadtpfarrkirche findet am kommenden Sonntag, 3. Juni, 20 Uhr, statt. Ausf&#252;hrende sind Irene Mattausch (Sopran), Masaru Gushi (Trompete) und Andreas Jetter (Orgel). Auf dem Programm stehen Werke aus der Zeit des Barocks bis zur Moderne f&#252;r Sopran, Trompete und Orgel von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich H&#228;ndel, Louis Victor, Jules Vierne und Nadia Boulanger.<br>
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Ein Kirchenkonzert zu Gunsten der Orgelrenovierung in der Stadtpfarrkirche findet am kommenden Sonntag, 3. Juni, 20 Uhr, statt. Ausführende sind Irene Mattausch (Sopran), Masaru Gushi (Trompete) und Andreas Jetter (Orgel). Auf dem Programm stehen Werke aus der Zeit des Barocks bis zur Moderne für Sopran, Trompete und Orgel von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Louis Victor, Jules Vierne und Nadia Boulanger.


   
Karten (12 Euro): Meersburg Tourismus; Abendkasse (14 Euro). ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:12 +0100</pubDate>
         <title> Dramatische Klangbilder gegen Krieg</title>
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         <description><![CDATA[  Ein besonderes Klangerlebnis erwartete Konzertbesucher in der katholischen Pfarrkirche Meersburg: Chor und Orchester des Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums, ganz in Schwarz gekleidet, f&#252;hrten unter der Leitung von Peter Herrbold und Matthias Klemm gemeinsam Teile aus der Friedensmesse auf.Karl Jenkins komponierte dieses Werk zur Jahrtausendwende im Eindruck des Kosovo-Konfliktes. Einen hohen Anspruch verwirklichte der Komponist durch die Vielseitigkeit seiner Messe.  ]]></description>
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		Ein besonderes Klangerlebnis erwartete Konzertbesucher in der katholischen Pfarrkirche Meersburg: Chor und Orchester des Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums, ganz in Schwarz gekleidet, f&#252;hrten unter der Leitung von Peter Herrbold und Matthias Klemm gemeinsam Teile aus der Friedensmesse auf.Karl Jenkins komponierte dieses Werk zur Jahrtausendwende im Eindruck des Kosovo-Konfliktes. Einen hohen Anspruch verwirklichte der Komponist durch die Vielseitigkeit seiner Messe.<br>
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Ein besonderes Klangerlebnis erwartete Konzertbesucher in der katholischen Pfarrkirche Meersburg: Chor und Orchester des Droste-Hülshoff-Gymnasiums, ganz in Schwarz gekleidet, führten unter der Leitung von Peter Herrbold und Matthias Klemm gemeinsam Teile aus der Friedensmesse auf.Karl Jenkins komponierte dieses Werk zur Jahrtausendwende im Eindruck des Kosovo-Konfliktes. Einen hohen Anspruch verwirklichte der Komponist durch die Vielseitigkeit seiner Messe.


   
Sie reicht von Renaissance-Anklängen über Gregorianik, romantische Emotionalität bis zum Rezitativ. Bei Jenkins Werk handelt es sich um eine lateinische Messe mit Friedensgedanken. Zwischen die Ordinariums-Teile (Kyrie, Sanctus, Agnus Die und Benedictus) sind das Kriegsgeschehen betrachtende Texte eingeschoben. Unter dem klaren, Orchester und Chor stets sicher führenden Dirigat von Chorleiter Peter Herrbold gestalteten beide Klangkörper diese Friedensmesse zu einer eindringlichen, ergreifenden Aufführung: Zunächst wächst sich eine Kriegssituation aus ("Save me from bloody men") - dann wird mit "Now the guns have stopped" der Frieden heraufbeschworen. Den Rahmen der Friedensmesse bildet das mittelalterliche Lied "The armed man", in dem der bewaffnete Mann als zentrale Gestalt todbringend in Erscheinung tritt. Aus der Tiefe von Kontrabass, Cello, Kontrafagott und Fagott steigt zu Beginn des Kyrie eine melodiöse Struktur auf, die zuerst vom Sopran-Solo (Bernadette König), dann von den Frauenstimmen und schließlich vom gesamten Chor aufgegriffen wird. Den Mittelteil bildet ein kontrapunktischer Satz "nach Palestrina", ehe der Kyrie-Teil wieder erklingt, dieses Mal jedoch mit Einwürfen des Tutti-Orchesters versehen. Die rhythmische Komponente bildet eine Vorahnung auf die kämpferischen Momente der folgenden Sätze. "Save me from bloody men" wird von den Männerstimmen a capella, mit klarer stimmlicher Präsenz von Chorleiter Peter Herrbold unterstützt, im Stile eines Gregorianischen Chorals vorgetragen. Die Worte aus den Psalmen 56 und 59 erbitten Gottes Hilfe im Kampf gegen die Feinde. Das Sanctus nahm im profiliert gestalteten Wechselspiel Chor - Percussion - Bläser bizarre, dann drohende Züge an: Celli und Kontrabässe lassen marschierende Schritte erklingen, der ganze Satz ist mit militärischen Rhythmen unterlegt, die Trompeten blasen zum Kampf. Das Kriegsgeschehen bricht musikalisch über die Zuhörer herein, ehe sich die Armee wieder entfernt. Nach einem zarten Einsatz der Geigen verlieh Sopranistin Bernadette König in "Now the guns have stopped" einem Rückkehrer aus dem ersten Weltkrieg ihre Stimme. Nach dem "Agnus Die", das mit Klängen der tiefen Blechbläser eine friedvolle Stimmung ausstrahlte, erklang die wunderbar sangliche Cello-Eröffnung des "Benedictus" (Cello-Solo: Lennart Pieper), ehe das Werk in einer hoffnungsfrohen Grundstimmung endete. Ein unvergessliches Konzerterlebnis, für das die Besucher frenetischen Applaus spendeten. Neben der Friedensmesse wurden zudem Werke von Aaron Copland, William Henry Monk sowie Rodney Bambrick vorgetragen.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:19 +0100</pubDate>
         <title> Verfolgt vom König und von der Kirche verbrannt</title>
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		Am Ende der Scheiterhaufen: Einblick in William Tyndales Schicksal er&#246;ffnet "Kronen"-Ausstellung in der Bibelgalerie<br>
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Am Ende der Scheiterhaufen: Einblick in William Tyndales Schicksal eröffnet "Kronen"-Ausstellung in der Bibelgalerie


   
"Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen." Diese Worte Heinrich Heines trafen auch auf das Schicksal William Tyndales zu, der 1536 bei Antwerpen auf dem Scheiterhaufen der Inquisition starb. Erst warf man seine Bibelübersetzungen ins Feuer, dann ihn. Von Tyndale stammt die erste gedruckte Bibel in englischer Sprache, nur drei Exemplare des ersten Drucks, der 1526 in Worms erfolgte, blieben erhalten. Das einzige vollständige besitzt die Württembergische Landesbibliothek, die es derzeit an die Bibelgalerie Meersburg ausgeliehen hat. Dort ist der gerade mal 16,3 mal 11,3 Zentimeter große Oktavband das bibliophile Prunkstück der Sonderausstellung "Kronen und die Krone des Lebens", die 34 Kronen und historische Bibeln zeigt. Fast unscheinbar liegt Tyndales "Newe Testament" zwischen den prächtigen Kopien der Kronen englischer Herrscher und ist doch mit Abstand das wertvollste Stück, nicht nur im materiellen Sinn. Denn "die Bibel bezeugt den eigentlichen König, Gott, und den Weg, die Krone, des ewigen Lebens." Das sagte anlässlich der Ausstellungseröffnung der Theologe Christian Herrmann von der Württembergischen Landesbibliothek, dem Thea Groß, Leiterin der Bibelgalerie, ebenso dankte wie allen Helfern der Ausstellung. Im Bibeltext selbst, so Herrmann, werde selten auf Kronen angespielt, in den Bibelausstattungen hingegen immer wieder: "Die mehrschichtige Verwendung des Kronenmotivs deutet an, dass es sich bei der Bibel selbst um einen Schatz handelt." Sie weise dabei über sich hinaus auf den hin, der durch sie spreche und die Welt eigentlich regiere: Gott. In England jedoch führt nichts am König vorbei. Und Tyndale macht sich sowohl Heinrich VIII. zum Feind als auch die katholische Kirche, die volkssprachliche Bibeln und eigenständige Bibellektüre untersagt. Ein Verbot, das in England besonders strikt eingehalten wird. Tyndale flieht nach Deutschland und lässt dort drucken. Wir eine der nach England geschmuggelten Bibeln entdeckt, landet sie auf dem Scheiterhaufen. Dass dennoch eine vollständige Ausgabe erhalten blieb, liegt wohl daran, dass sie als Belegexemplar in Deutschland blieb. Tyndale ließ sich auch von der Lutherbibel von 1522 beeinflussen, so entspricht das Inhaltsverzeichnis Luthers Vorbild. Dennoch, so Herrmann, könne man Tyndale nur eingeschränkt als "englischen Luther" bezeichnen, da es in England bereits eine Hochsprache gab und Tyndale nicht so sprachprägend war wie der Deutsche.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:18 +0100</pubDate>
         <title> Leser auf den Spuren der Fürstbischöfe</title>
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		Der S&#220;DKURIER &#246;ffnet T&#252;ren: 30 Leser waren auf einer exklusiven Tour durch das restaurierte Neue Schloss Meersburg.<br>
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Der SÜDKURIER öffnet Türen: 30 Leser waren auf einer exklusiven Tour durch das restaurierte Neue Schloss Meersburg.


   
Je hochrangiger ihre Gäste waren, desto "herablassender" empfingen sie einst die Fürstbischöfe von Konstanz in ihrer Residenz im Meersburger Neuen Schloss. Denn nur ganz wichtige Leute erwartete der Schlossherr höchstselbst bereits im Hof. Je bedeutungsloser die Gäste waren, desto länger dauerte ihr Weg durchs Schloss, bis sich dessen Besitzer endlich blicken ließ. Augen zwinkernd erzählte dies Oberkonservatorin Carla Mueller von den "Staatlichen Schlössern und Gärten" (SSG) den 30 SÜDKURIER-Lesern, die bei der Aktion "Der SÜDKURIER öffnet Türen" eine exklusive Führung durchs Neue Schloss gewonnen hatten. Die ausgelosten Leser wurden aber schon im Foyer empfangen - und gleich dreifach: von Mueller, die das Schloss wie keine Zweite kennt, von Birgit Rückert, die als Chefin der zuständigen SSG-Schlossverwaltung in Salem die Schlüsselgewalt hat und somit quasi "Schlossherrin" ist, wie der Dritte im Bunde meinte: Martin Baur, Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion Überlingen. Nach aufwändiger Sanierung und Ausstattung, die sich das Land Baden-Württemberg rund sechs Millionen Euro kosten ließ, ist das Neue Schloss erst vor wenigen Wochen, pünktlich zu seinem 300. Jubiläum, wiedereröffnet worden. Die Restaurierung war auch Anlass für eine Überarbeitung des Museumskonzepts. Dessen Ziel, erklärt Rückert, sei es gewesen, das Schloss für Besucher erlebbar zu machen. "Wie hat man in der Barockzeit residiert?" Damit die Gruppe das hautnah erfährt, hat sich Mueller etwas Besonderes ausgedacht: Die Gruppe geht nicht den üblichen Weg einer Besucherführung, sondern erkundet das Schloss umgekehrt, dem Barockzeremoniell folgend. Die erste wichtige Station ist die von Balthasar Neumann entworfene Prunktreppe, die Mueller den "Hauptakzent des Schlosses" nennt. Ohne solch einen repräsentativen Aufgang konnte ein Barockfürst, der auf sich hielt, nicht leben, erklärt Mueller. Weiter geht's zum Spiegelsaal, dem glanzvollen und auch baulichen Mittelpunkt des Schlosses, von dem rechts und links in Symmetrie weitere Räume abzweigen, die Staatsappartements und die Privatgemächer der Fürstbischöfe. Staunende betrachten die Gäste die zahlreichen Details, Mueller weist besonders auf die "einmalige Stuckausstattung" hin, auf Jagszenen, Musikinstrumente, Allegorien der Tugenden, der Tageszeiten und vieles mehr. Nicht nur Dieter Blezinger ist hin und weg. Er kannte die heute wieder so prächtig hergerichteten Räume allerdings noch als schlichte Schulzimmer, besuchte er doch von 1939 bis 1941 das damals im Schloss beheimatete Aufbaugymnasium. Gebhard Geiger aus Markdorf fasziniert, dass es bereits vor Jahrhunderten Inventarlisten gab, die den Konservatoren ihre Suche nach verschollenen Originalstücken erleichterten. Nach Muellers spannender Führung wartet auf der Schlossterrasse ein weiterer Höhepunkt auf die SÜDKURIER-Leser: ein köstlicher Imbiss des neuen Schlossgastronomie-Betreibers, der "Traube Tonbach". Geschäftsführer Matthias Finkbeiner begrüßt die Gäste auf der Schlossterrasse und stellt das Meersburger Konzept des renommierten Hauses vor. Man biete für jeden Geldbeutel etwas. Die Leckereien für die SÜDKURIER-Leser gehen aber großzügig aufs Haus. Baur bedankt sich bei Finkbeiner, Mueller und Rückert für einen "rundum perfekten und gelungenen Nachmittag" und anhaltender Applaus der Leser gab ihm Recht. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:49 +0100</pubDate>
         <title> TuS will nach Strohhalm greifen</title>
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         <description><![CDATA[  Die 1. Fu&#223;ballmannschaft des TuS tritt am heutigen Samstag, 26. Mai, zum letzten Ausw&#228;rtsspiel der Saison bei der SG Heiligenberg-Illmensee an. Spielbeginn ist um 16 Uhr auf dem Sportplatz in Heiligenberg.  ]]></description>
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		Die 1. Fu&#223;ballmannschaft des TuS tritt am heutigen Samstag, 26. Mai, zum letzten Ausw&#228;rtsspiel der Saison bei der SG Heiligenberg-Illmensee an. Spielbeginn ist um 16 Uhr auf dem Sportplatz in Heiligenberg.<br>
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Die 1. Fußballmannschaft des TuS tritt am heutigen Samstag, 26. Mai, zum letzten Auswärtsspiel der Saison bei der SG Heiligenberg-Illmensee an. Spielbeginn ist um 16 Uhr auf dem Sportplatz in Heiligenberg.


   
"Bei der SG Heiligenberg-Illmensee gilt es nun für die Mannschaft, einen der beiden letzten verbliebenen Strohhalme noch zu greifen, um sich mit einem Sieg die Chance auf die Relegation zu erarbeiten", heißt es vom TuS. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:49 +0100</pubDate>
         <title> Überprüfung der Struktur</title>
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		Gr&#252;ne wollen das Aufbaugymnasium in der Burgenstadt nicht schlie&#223;en<br>
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Grüne wollen das Aufbaugymnasium in der Burgenstadt nicht schließen


   
Der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Hahn, Überlingen, stellt die Fortführung der Aufbaugymnasien im Land nicht in Frage und damit diesen Bildungsgang in Meersburg auch nicht. Der CDU-Landtagsabgeorndete Ulrich Müller, Ravensburg, hatte dagegen gestern erklärt, die grün-rote Landesregierung wolle das Aufbaugymnasium dicht machen. "Die grüne Landtagsfraktion weiß um die sehr gute Arbeit an den Aufbaugymnasien und deren besondere Stellung innerhalb des Bildungssystems", heißt es in einer von Hahn herausgegebenen Pressemitteilung. Die grünen Landtagsfraktion habe daher zu keinem Zeitpunkt die Existenz und die Fortführung dieser Schulen in Frage gestellt. Es bestehe aber bereits seit 2009 die Aufforderung des Landesrechnungshofs, dass die Gebührenstruktur für die Unterbringung an diesen Schulen geprüft werden muss. "Wir nehmen diese Aufforderung ernst und werden uns dieser Aufgabe annehmen. Es verwundert mich schon, dass dies von Seiten der CDU in Frage gestellt wird", erklärt Hahn weiter. Die grün-rote Landesregierung werde stets mit den ihr anvertrauten Steuergeldern nachhaltig umgehen. Daher werde geprüft, welche Möglichkeiten bestehen, um die Finanzierung der Aufbaugymnasien so zu gestalten, dass der Landesrechnungshof diese als unkritisch anerkenne. Hahn: "Dabei stellen wir aber die Aufgabe und die Existenz der Aufbaugymnasien keinesfalls in Frage, sondern wir sind von deren hervorragender Arbeit überzeugt." ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:36 +0100</pubDate>
         <title> Aufbaugymnasium bleibt erhalten</title>
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         <description><![CDATA[  Das baden-w&#252;rttembergische Kultusministerium halte an den vier staatlichen Aufbaugymnasien im Land fest, teilte Schulleiterin Annette Brunke-Kullik in Absprache mit dem Kultusministerium gestern Nachmittag mit. "Ich habe keinerlei Sorge, dass eine Schlie&#223;ung droht", f&#252;gte die Direktorin des Meersburger Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums als "pers&#246;nliche Ansicht" hinzu.  ]]></description>
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		Das baden-w&#252;rttembergische Kultusministerium halte an den vier staatlichen Aufbaugymnasien im Land fest, teilte Schulleiterin Annette Brunke-Kullik in Absprache mit dem Kultusministerium gestern Nachmittag mit. "Ich habe keinerlei Sorge, dass eine Schlie&#223;ung droht", f&#252;gte die Direktorin des Meersburger Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums als "pers&#246;nliche Ansicht" hinzu.<br>
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Das baden-württembergische Kultusministerium halte an den vier staatlichen Aufbaugymnasien im Land fest, teilte Schulleiterin Annette Brunke-Kullik in Absprache mit dem Kultusministerium gestern Nachmittag mit. "Ich habe keinerlei Sorge, dass eine Schließung droht", fügte die Direktorin des Meersburger Droste-Hülshoff-Gymnasiums als "persönliche Ansicht" hinzu.


   
Am Abend wandte sich dann das Ministerium selbst noch in einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit: "Die vier staatlichen Aufbaugymnasien im Land werden nicht in Frage gestellt." Im Gegenteil habe das Kultusministerium dem Landtag bereits ein Konzept vorgelegt, wie die Aufbaugymnasien weiter entwickelt und so langfristig gesichert werden könnten. Besonders zur Förderung von sozial benachteiligten Schülern sei das Angebot mit Internat weiterhin wichtig. Anlass für diese Stellungnahme war eine Pressemitteilung, die der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Müller gestern verbreitet hatte. Ihr Titel: "Grün-Rot will das Aufbaugymnasium Meersburg dichtmachen." Müller beruft sich auf eine Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsauschuss, die bereits am 3. Mai stattfand. Dort sei ein erneuter Vorstoß des Rechnungshofes, die Aufbaugymnasien "aus Kostengründen abzuschaffen", was dieser schon einmal 2009 vorgeschlagen habe, auf große Zustimmung bei SPD und Grünen gestoßen. Das SPD-geführte Kultusministerium, schreibt Müller, "ist eigentlich für die Beibehaltung der Aufbaugymnasien, sieht sich aber einer Front aus Abgeordneten der grünen und roten Regierungsfraktionen und des SPD-Finanzministers gegenüber." Vielleicht aber sind die Aufbaugymnasien auch nur ein Nebenkriegsschauplatz. Denn Müller zitiert die CDU-Mitglieder im Ausschuss, die sich, wie schon 2009, für die Aufbaugymnasien, ausgesprochen hätten, so: "Das Geld, das jetzt in Gemeinschaftsschulen gesteckt werde, fehle offenbar bei anderen Schulen." Die Gemeinschaftsschulen sind ein Kernprojekt grün-roter Bildungspolitik und werden von der schwarz-gelben Opposition heftig bekämpft. Zum Schuljahr 2012/13 sollen rund 40 Gemeinschaftsschulen starten, die Meersburger Sommertalschule ist die einzige im Bodenseekreis. Mit dem "Experiment" Gemeinschaftsschule, meint Müller, wolle die neue Landesregierung "andere und zwar erfolgreiche Schulen plattmachen." Müller weiter: "Ausgerechnet in Meerburg", wo Müller nun das Aufbaugymnasium bedroht sieht, habe Norbert Zeller nichts unversucht gelassen, "eine Gemeinschaftsschule doch noch zum Laufen zu bringen." Zeller, bis zur Wahl 2011 als SPD-Landtagsabgeordneter Müllers politischer Kontrahent im Bodenseekreis, dem der Wiedereinzug ins Parlament misslang, leitet heute im Kultusministerium die Stabsstelle für Gemeinschaftsschulen. Als Aufbaugymnasium bietet das "Droste" in Meersburg neben dem regulären achtjährigen Gymnasium einen dreijährigen "Realschulaufsetzer" ab der Klasse 11 sowie einen Aufbauzug, für Schüler, die nach Klasse 6 aufs Gymnasium wechseln. Derzeit hat es 600 Schüler. Die 50 Internatsplätze sind alle belegt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:36 +0100</pubDate>
         <title> Glanz und Glauben</title>
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         <description><![CDATA[  Es glitzert und funkelt in der Schatzkammer der Bibelgalerie, dass es eine wahre Pracht ist. In der neuen Sonderausstellung "Kronen und die Krone des Lebens" kann man die britische Staatskrone bewundern, die deutsche Reichskrone, den Lorbeerreif Napoleons und zahlreiche weitere Herrschaftsinsignien aus vielen Epochen und L&#228;ndern.  ]]></description>
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		Es glitzert und funkelt in der Schatzkammer der Bibelgalerie, dass es eine wahre Pracht ist. In der neuen Sonderausstellung "Kronen und die Krone des Lebens" kann man die britische Staatskrone bewundern, die deutsche Reichskrone, den Lorbeerreif Napoleons und zahlreiche weitere Herrschaftsinsignien aus vielen Epochen und L&#228;ndern.<br>
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Es glitzert und funkelt in der Schatzkammer der Bibelgalerie, dass es eine wahre Pracht ist. In der neuen Sonderausstellung "Kronen und die Krone des Lebens" kann man die britische Staatskrone bewundern, die deutsche Reichskrone, den Lorbeerreif Napoleons und zahlreiche weitere Herrschaftsinsignien aus vielen Epochen und Ländern.


   
Natürlich sind die meisten der Prunkstücke keine Originale, aber aufwändige Rekonstruktionen des Goldschmieds Jürgen Abeler. Seit 1972 reist die Sammlung als Wanderausstellung um die Welt, auch in der Meersburger Bibelgalerie war sie 1992 schon einmal zu sehen. Der äußere Glanz, ob echt oder täuschend echt, zieht Menschen nun einmal magisch an. Da fallen die wahren Schätze vielleicht erst auf den zweiten Blick auf. Behutsam hebt Thea Groß, die Leiterin der Bibelgalerie, eine ganz große Kostbarkeit aus dem schützenden Futteral: ein kleinformatiges, abgegriffenes Buch. Es ist das einzige vollständig erhaltene Exemplar der Tyndale-Bibel von 1526. Sie gehört zu den Beständen der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, mit der die Bibelgalerie seit langem kooperiert. Nur noch drei Exemplare dieses Neuen Testaments in der englischen Übersetzung des William Tyndale gibt es weltweit. Die British Library kaufte 1994 ein anderes Exemplar für über eine Million Pfund. Weitere wertvolle Bibeln zeigt die Ausstellung, etwa eine Ausgabe von 1611 der berühmten King-James-Bibel, für deren Text Tyndale die Grundlage lieferte. Erste Übersetzungen in die Nationalsprachen waren wegen des Verbots der Kirche lebensgefährlich: Tyndale starb 1536 auf dem Scheiterhaufen der Inquisition. Ihr Glaube war es Menschen wie Tyndale also wert, ihr Leben dafür zu lassen. Denn die "Krone des Lebens", wie sie im Neuen Testament an zwei Stellen verheißen wird, hat mit Gold und Edelsteinen nichts zu tun. Diese "Krone des Lebens" wird auch symbolisiert durch die schlichte Dornenkrone, die inmitten all der pompösen Kopfbedeckungen weltlicher Herrscher liegt, eigens für die Ausstellung von Mitarbeiterinnen aus Hagnau aus heimischen Gewächsen geflochten, die israelischen sehr ähneln. Die Dornenkrone steht für Jesus Christus, der sagte, sein Reich sei nicht von dieser Welt, aber ebenso: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist." Deshalb finden sich auch römische Münzen aus der Zeit Jesu in der Schau, die immer wieder einen Bogen zwischen den "Schätzen" schlägt: den augenfälligen und den religiösen und kulturellen. Dazu gehören ägyptische Papyri aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Mit diesen Fragmenten möchte Groß auf die Entwicklung der Schriftlichkeit hinweisen, der die Bibelgalerie wegen ihrer Bedeutung für die Verbreitung der Heiligen Schrift einen großen Teil ihrer Dauerausstellung widmet. Die Idee zur jetzigen Sonderausstellung kam Groß bei einem Mitarbeiterausflug in die Württembergische Landesbibliothek. Der scheidende Leiter der Abteilung für alte Drucke, Eberhard Zwink, erzählte den Meersburgern die spannende Geschichte der Tyndale-Bibel. Groß' Interesse war geweckt. Sie überlegte: "Wie mache ich das Ganze interessant?" Und so entwickelte sie das Konzept der Kronen unterschiedlichster Natur. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:14:40 +0100</pubDate>
         <title> Bund gibt Geld für Denkmalschutz</title>
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         <description><![CDATA[  Erhaltenswerte Bauten in &#220;berlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.  ]]></description>
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		Erhaltenswerte Bauten in &#220;berlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.<br>
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Erhaltenswerte Bauten in Überlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.


   
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:41 +0100</pubDate>
         <title> Hartes Ringen um die Zukunft des Ratskellers</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/_RjO3Ya0-V0/5521305</link>
         <description><![CDATA[  Rat diskutiert Vorschlag von "101ern", aus dem Lokal eine B&#252;rgerbegegnungsst&#228;tte zu machen  ]]></description>
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		Rat diskutiert Vorschlag von "101ern", aus dem Lokal eine B&#252;rgerbegegnungsst&#228;tte zu machen<br>
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Rat diskutiert Vorschlag von "101ern", aus dem Lokal eine Bürgerbegegnungsstätte zu machen


   
Der sanierungsbedürftige Ratskeller soll Bürgerbegegnungsstätte werden. Das ist jedenfalls die Idee des "Arbeitskreises Bürgerstiftung" der "Gesellschaft der 101 Bürger". CDU-Stadtrat und "101er" Peter Schmidt stellte sie dem Gemeinderat vor. Nach angeregter Diskussion beauftragte dieser, bei sieben Enthaltungen, den Arbeitskreis, sein Konzept weiter auszuarbeiten. Damit ist das weitere Schicksal des 1936 erbauten Ratskellers zwar noch nicht geklärt. Eine Entscheidung fällte das Gremium aber: Eine künftige Planung wird ohne gastronomische Nutzung verfolgt, mit Ausnahme von Catering. Damit verabschiedete sich der Rat von der lange gehegten Hoffnung, doch noch einen Pächter für die Wirtschaft zu finden. Nur Werner Endres und Georg Dreher (CDU), die das immer noch für möglich halten, stimmten dagegen. Laut einer Berechnung Bernd Engessers vom Bauamt kostete eine Sanierung des einst auf Betreiben von Bürgermeister Karl Moll eingerichteten Ratskellers rund 360 000 Euro - ohne Küche und Gastraumausstattung. Markus Waibel (FW) und Heidrun Funke (Grüne) war das zu viel. Waibel: "Wir haben wirklich wichtigere Dinge als den Ratskeller", etwa die Kindergarten- oder die Parkdeckerweiterung. Und Michael Gilowsky, Umbo-Stadtrat und "Bären-Wirt", der auf Bitten Engessers die Küche begutachtet hatte, rechnete vor, dass eine Sanierung inklusive Küche rund 680 000 Euro kosten würde. Dann müsste die Stadt, so Gilowsky, mindestens eine Pacht von 60 000 Euro verlangen und ein Pächter müsste rund 890 000 Euro Bruttoumsatz pro Jahr machen, damit sich's für ihn rentiere. Nun präsentierte Schmidt das "Diskussionspapier" der "101er". Der Ratskeller könnte das werden, "was er immer war, eine lebendige Begegnungsstätte", etwa für Schule, Seniorenclub, Familientreff, Jugendtreff, Vereine. Der Träger könnte etwa die Bürgerstiftung, die Stadt oder ein neuer Förderverein sein. Die Sanierung könnte man "zunächst aufs Nötigste begrenzen: sanitäre Anlagen, Heizung, Strom." Funke meinte, auf jeden Fall sollte die Entscheidung, "wer rein darf", bei der Stadt bleiben. Georg Dreher (CDU) befürchtete, auch wenn man die Restaurierung reduziere, sei man "ruckzuck" bei 200 000 Euro. Bürgermeister Martin Brütsch wunderte sich über die "etwas seltsame Diskussion, die nicht neu ist". Die Jufa, Betreiberin der soeben eröffneten benachbarten Jugendherberge, sei nach wie vor an einer Nutzung des Kellers interessiert, "die Eckdaten müssen aber wir festlegen". Schmidt ärgerte sichüber diese Aussage. Denn die Jufa hatte zwar im Rat Interesse bekundet, aber auch deutlich gezeigt, dass sie nicht für die Sanierung aufkommen würde. Schmidt: Die Stadt könnte im Ratskeller mehrere soziale und kulturelle Institutionen unterbringen. "Wieso lohnt sich das nicht? Die Bürger gehen auch mal vor. Das ist unser Ratskeller." ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:42 +0100</pubDate>
         <title> Kindergarten-Neubau weckt Interesse</title>
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         <description><![CDATA[  Der Sommertalkindergarten muss erweitert werden - das steht fest. Wie genau, das ist noch offen.  ]]></description>
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		Der Sommertalkindergarten muss erweitert werden - das steht fest. Wie genau, das ist noch offen.<br>
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Der Sommertalkindergarten muss erweitert werden - das steht fest. Wie genau, das ist noch offen.


   
Der Gemeinderat beauftragte nun aber die Verwaltung, zwei von fünf vorgestellten Varianten weiter zu verfolgen. Bei beiden handelte es sich um Neubauten: Variante vier sieht ein freistehendes Gebäude westlich des Sommertalparkplatzes vor. Eingeschossig, mit drei Gruppenräumen, beliefen sich die geschätzten Kosten laut Bauamt auf rund 760 000 Euro. Auf Antrag von Boris Mattes (SPD) soll aber gleich auch eine mögliche Aufstockung geprüft werden. Die zweite vom Rat favorisierte Option, Variante fünf, sieht an der Stelle des derzeitigen Familientreffs den Neubau eines dreigeschossigen Gebäudes am Hang vor, das rund 1,854 Millionen Euro kosten soll. Auf Wunsch von Annette Brunke-Kullik (FW) und Ulrike Wirbatz (SPD) soll diese Lösung mit dem Familientreff besprochen werden. Denn obwohl der Rat bei einer Ortsbesichtigung über die Varianten eins bis vier bereit informiert worden war, gibt es anscheinend noch jede Menge Diskussions- und Informationsbedarf. Der Elternbeirat sowie das Kindergartenteam sprachen sich angesichts der Varianten ein bis vier "als Tendenz" für vier aus. Variante ein sah die Aufstockung des gesamten bestehenden Kindergartens vor, Variante zwei einen eingeschossigen Anbau, Variante drei einen teils zweigeschossigen Anbau. Das Kindergartenteam um Leiterin Ingrid Hamacher ist aus praktischen Gründen gegen mehrere Etagen. Vor allem deshalb, weil unter Dreijährige ebenerdig untergebracht werden sollten. Und es sei für die Kleinen unzumutbar, wenn ältere Kinder in Stockwerken darüber lärmten. Derzeit liegen laut Hamacher 30 Voranmeldungen für Kinder unter drei Jahren vor. Deshalb brauche man mindestens drei weitere Gruppenräume mit Nebenräumen. Ab August 2013 haben alle Kinder, die über ein Jahr alt sind, ein Recht auf einen Betreuungsplatz. Das Land Baden-Württemberg setzte sich das Ziel, bis 2013 die Kleinkindbetreuung auf 34 Prozent auszubauen. Mattes und Brunke-Kullik warnten davor, zu knapp zu planen. Mattes: "Ich glaube nicht, dass wir mit 34 Prozent auskommen, sondern eine größere Nachfrage bekommen." Wichtig, so Brunke-Kullik, seien die Synergien zwischen Schule, Kindergarten und Familientreff. Deshalb favorisiere sie Variante fünf, gefolgt von vier. Peter Schmidt (CDU) sagte: "Für viele von uns kommt nur vier in Frage, weil sie relativ viel Grün und Freiraum lässt." Außerdem könnte man diese Variante aufstocken und das Gebäude später "notfalls" auch anders nutzen. Markus Waibel (FW) forderte, erst mal müsse man sich für eine Quote entscheiden. "Reichen uns die 34 Prozent oder brauchen wir mehr?" Bürgermeister Martin Brütsch: "Diese Frage wird kein Rat entscheiden können. " Bettina Zimber (Umweltgruppe) schlug eine weitere Variante vor, vielleicht könne man ja auch "den Parkplatz für die Kinder nutzen", im Allmend gebe es genug Parkfläche. Werner Endres (CDU) meinte, es sei zu früh, "heute schon einen Platz auszusuchen. Dafür haben wir zu wenig Informationen", auch was die Zuschüsse angehe. Laut Spitalleiter Peter Kemmer verursacht ein neu gebauter Kleinkindplatz 36 000 Euro an Investitionskosten. Pro Platz, so Kämmerer Alexander Geiger, gebe es einen Festbetrag von 12 000 Euro. Diese Förderung laufe 2013 aus, deshalb "muss man noch dieses Jahr den Antrag stellen." Vorbedingung sei aber, dass die Stadt die Mittel erhöhe, sprich: auch die Kindergartengebühren anhebe. Ferner gebe es die Möglichkeit, Gelder aus dem Ausgleichsstock zu beantragen.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:47:04 +0100</pubDate>
         <title> Rollerfahrerin stürzt auf Ölspur</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/jka4YBlwsL4/5517752</link>
         <description><![CDATA[  Leichte Verletzungen erlitten hat am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr eine 27-j&#228;hrige Rollerfahrerin, die auf einer &#214;lspur auf der Fahrbahn in einer Kehre der Stettener Stra&#223;e gest&#252;rzt war. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatte zuvor ein Auto, das von einem 40-J&#228;hrigen gefahren wurde, infolge eines technischen Defekts eine gr&#246;&#223;ere Menge Getriebe&#246;l verloren.  ]]></description>
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		Leichte Verletzungen erlitten hat am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr eine 27-j&#228;hrige Rollerfahrerin, die auf einer &#214;lspur auf der Fahrbahn in einer Kehre der Stettener Stra&#223;e gest&#252;rzt war. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatte zuvor ein Auto, das von einem 40-J&#228;hrigen gefahren wurde, infolge eines technischen Defekts eine gr&#246;&#223;ere Menge Getriebe&#246;l verloren.<br>
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Leichte Verletzungen erlitten hat am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr eine 27-jährige Rollerfahrerin, die auf einer Ölspur auf der Fahrbahn in einer Kehre der Stettener Straße gestürzt war. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatte zuvor ein Auto, das von einem 40-Jährigen gefahren wurde, infolge eines technischen Defekts eine größere Menge Getriebeöl verloren.


   
Der Mann war jedoch anschließend weiter gefahren, ohne sich um die Absicherung der verunreinigten Fahrbahn und deren Reinigung zu kümmern. Der 40-Jährige hat sich nun wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten, teilte die Polizei weiter mit. ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:47:05 +0100</pubDate>
         <title> Neue Leitungen für Kurallee</title>
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         <description><![CDATA[  In der Kurallee wird die schadensanf&#228;llige Wasserversorgungsleitung aus dem Jahr 1966 durch eine neue Leitung ersetzt. Der Gemeinderat beauftragte die Technischen Werke Friedrichshafen (TWF), die die Meersburger Wasserversorgung betreuen, mit der Verlegung der Wasserleitung und bewilligte daf&#252;r 114 883 Euro.  ]]></description>
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		In der Kurallee wird die schadensanf&#228;llige Wasserversorgungsleitung aus dem Jahr 1966 durch eine neue Leitung ersetzt. Der Gemeinderat beauftragte die Technischen Werke Friedrichshafen (TWF), die die Meersburger Wasserversorgung betreuen, mit der Verlegung der Wasserleitung und bewilligte daf&#252;r 114 883 Euro.<br>
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In der Kurallee wird die schadensanfällige Wasserversorgungsleitung aus dem Jahr 1966 durch eine neue Leitung ersetzt. Der Gemeinderat beauftragte die Technischen Werke Friedrichshafen (TWF), die die Meersburger Wasserversorgung betreuen, mit der Verlegung der Wasserleitung und bewilligte dafür 114 883 Euro.


   
Die restlichen Kosten der Arbeiten, die die Firma Unger aus Frickingen für 182 670 Euro übernimmt, trägt der Investor des künftigen Wohnstifts "Augustinum". Die Hamburger Hesse Newman Captial AG übernimmt damit einen Anteil an der Ringleitung im südlichen Rundweg des Augustinum-Areals, die die TWF zusätzlich einbauen wird, um eine lückenlose Versorgung zu garantieren - gegebenenfalls auch mit Löschwasser. Monika Biemann (Umweltgruppe) konnte deren "Vorteile für die Stadt Meersburg" nicht so recht sehen. Bauamtschef Uwe Hermann erläuterte, sie biete "zusätzliche Sicherheit", etwa bei einem Leitungsbruch. Die Erneuerung der Wasserleitung zum jetzigen Zeitpunkt bot sich an, da die TWF im Juni 2012 zur Versorgung des Augustinums eine Gasleitung von der Abzweigung Kurallee/Höhenweg bis zur Gemeindeverbindungsstraße Hedelbach verlegen wird. Damit können beide Maßnahmen, sowie ferner die Verlegung von Leerrohren, gleichzeitig stattfinden. ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:47:03 +0100</pubDate>
         <title> Kompositionen voller Sehnsucht, Liebe und Schwermut</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/z6NCL5c_cYE/5517540</link>
         <description><![CDATA[  Isabell Marquardt und Elli Freundorfner pr&#228;sentieren Lieder der Droste im F&#252;rstenh&#228;usle  ]]></description>
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		Isabell Marquardt und Elli Freundorfner pr&#228;sentieren Lieder der Droste im F&#252;rstenh&#228;usle<br>
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Isabell Marquardt und Elli Freundorfner präsentieren Lieder der Droste im Fürstenhäusle


   
Den musikalischen Rahmen der Droste-Literaturtage (der SÜDKURIER berichtete) bildete ein Liederabend der Mezzosopranistin Isabell Marquardt und der Pianistin Elli Freundorfner im Fürstenhäusle mit Kompositionen der großen Dichterin. Die Idee zu diesem Abend stammt von Elli Freundorfner, die sich mit besonderer Vorliebe der Interpretation unbekannterer Werke widmet. Dass die Droste überhaupt komponiert hat, wissen eher wenige. Mehrfach sind Opernentwürfe entstanden, ihr Onkel Maximilian von Droste-Hülshoff, ein Freund Haydns und bedeutender Komponist der damaligen Zeit, nahm Einfluss auf die musikalische Entwicklung der jungen Droste, von der es hieß, dass sie hervorragend am Klavier improvisieren konnte. Die Freiin vertonte Texte von Byron und Goethe und widmete sich der Sammlung und Erhaltung des Volksliedgutes ihrer Heimat. Anna Wrzesinsky, Verwalterin des Droste-Museums im Fürstenhäusle, eröffnete den Abend mit einem Vers, der einem Gedicht von 1820 aus dem Zyklus "Das geistliche Jahr" entstammt: "Meine Lieder werden leben, wenn ich längst entschwand." Dass sie Recht behalten sollte, bestätigten Marquardt und Freundorfner auf eindringlichste Weise: Es war ein Abend der sanften Töne, unstillbare Sehnsucht, Liebe und Schwermut erfüllten das Paradezimmer und die Weinstube des Fürstenhäusles; das Publikum saß so dicht gedrängt, dass selbst Stühle im Flur aufgestellt werden mussten. Voller Grazie und mit einem hohen Maß an musikalischer Ausdruckskraft überzeugte das Duo bei "Wenn ich träume" - ein eigenes Werk der Droste und Titelthema des Abends wie auch beim "Venuswagen", gleichfalls aus der Feder der großen deutschen Dichterin stammend, durch eine bis ins Detail miteinander verschmolzene Agogik und Interpretation. Poetisch und schwermütig gab sich Isabell Marquardt in den Arien und Liedern. Andächtig lauschte das Publikum, kein störender Zwischenapplaus: allein die Konzentration auf das Zusammenspiel zwischen Marquardts facettenreicher, prononcierter Stimme, die sich scheinbar mühelos und federleicht in die Höhe schwang, klar und hart erklang, um im nächsten Moment wieder in ein warmes Timbre zu verfallen und dem weichen Anschlag Freundorfners schien den Raum zu füllen. Marquardt wie auch Freundorfner drangen mit viel Gespür in die poetische und substanzreiche Musik der Droste ein, zuweilen glaubte man, wie einen Lufthauch die Anwesenheit der Dichterin im Fürstenhäusle zu spüren. ]]>
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         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:52:51 +0100</pubDate>
         <title> Droste-Preis an eine Abwesende</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/OWZ0JrsU6mM/5515579</link>
         <description><![CDATA[  Die diesj&#228;hrige Droste-Literaturpreistr&#228;gerin, die 76-j&#228;hrige Helga M. Novak, war laut ihres Laudators Winfried Woesler, "so krank", dass sie zur gestrigen Preisverleihung nicht nach Meersburg kommen konnte, und "wir ihr nur einen Gru&#223; ans Krankenbett hin&#252;ber senden k&#246;nnen".Trotz der Abwesenheit Novaks, die viel bedauert wurde, waren auch die 18. Droste-Preisverleihung sowie die gesamten Droste-Literaturtage wieder ein Ereignis.  ]]></description>
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		Die diesj&#228;hrige Droste-Literaturpreistr&#228;gerin, die 76-j&#228;hrige Helga M. Novak, war laut ihres Laudators Winfried Woesler, "so krank", dass sie zur gestrigen Preisverleihung nicht nach Meersburg kommen konnte, und "wir ihr nur einen Gru&#223; ans Krankenbett hin&#252;ber senden k&#246;nnen".Trotz der Abwesenheit Novaks, die viel bedauert wurde, waren auch die 18. Droste-Preisverleihung sowie die gesamten Droste-Literaturtage wieder ein Ereignis.<br>
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Die diesjährige Droste-Literaturpreisträgerin, die 76-jährige Helga M. Novak, war laut ihres Laudators Winfried Woesler, "so krank", dass sie zur gestrigen Preisverleihung nicht nach Meersburg kommen konnte, und "wir ihr nur einen Gruß ans Krankenbett hinüber senden können".Trotz der Abwesenheit Novaks, die viel bedauert wurde, waren auch die 18. Droste-Preisverleihung sowie die gesamten Droste-Literaturtage wieder ein Ereignis.


   
Großen Anteil daran hatten unter anderem die Förderpreisträgerin 2012 Ulrike Almut Sandig sowie der Verleger beider Autorinnen, Klaus Schöffling. Sandig, die bereits am Donnerstag im voll besetzten Fürstenhäusle aus ihren Gedichten vorgetragen hatte, las am Samstag bei der traditionellen Lesung auf der Burg nicht nur eindrucksvoll aus ihren Werken, sondern übernahm diesen Part mit großer Hingabe auch für die verhinderte, 33 Jahre ältere Kollegin. Schöffling, eine Verlegerpersönlichkeit von altem Schlag, Literaturliebhaber und optisch schon eine Reinkarnation Lew Tolstois und Lew Kopelews, zeichnete im Gespräch mit Franz Schwarzbauer ein so lebendiges Bild der eigenwilligen, einsiedlerischen und kompromisslosen Autorin, dass eine Zuhörerin begeisterte meinte: "Der müsste selbst ein Buch schreiben." Auf Sandig hatte bereits am Eröffnungstag Walter Rügert vom IBC (Internationaler Bodensee-Club) die Laudatio gehalten. Rügert ist Mitglied der Droste-Preis-Jury, ebenso wie der Osnabrücker Professor Winfried Woesler, der diese Aufgabe am Sonntag zu Ehren Novaks übernahm, nachdem Bürgermeister Martin Brütsch und IBC-Präsident Josef Bieri die Gäste begrüßt hatten. Der IBC unterstützt den 1956 von Helene von Bothmer gestifteten Droste-Preis, den seit 1962 die Stadt Meersburg vergibt. Die stärkste Seite von Novaks Schaffen sei die Lyrik. Das sagte Woesler, nachdem er Novaks harte Jugend und ihr karges, aber autarkes und selbstbestimmtes Leben in den masurischen Wäldern geschildert hatte. Dreierlei hätte der Jugendlichen Kraft verliehen: der unerschütterliche Glaube an sich selbst, die Sprachmächtigkeit und die lebendige Naturbeziehung. Auf Letztere konzentrierte sich Woesler in seiner Laudatio, in der er "die Welt der Pflanzen" als "wiederkehrendes, keineswegs zentrales Motiv in Novaks Dichtung" herausstellte. Dennoch beschreibe Novak keine Idylle, das war auch schon bei Sandigs behutsamer Auswahl tags zuvor aufgefallen. So geht es im Gedicht: "Gehen wir kirren, gehen wir locken" um die Jagd, die Novak und ihren Partner in Polen schlicht ernährte. Novaks Natur ist realistisch, in ihr findet die von der DDR Ausgebürgerte aber auch über 20 Jahre lang ein Stück Heimatersatz, zieht sie doch in die Tucheler Heide bei Danzig, weil diese sie an ihre brandenburgische Herkunft erinnert. Sperrig und vielschichtig ist diese Autorin, aber nicht leicht zu "verkaufen". Auch Sandig findet sich trotz großen Talents nicht auf den Bestsellerlisten. "Ich habe noch viel vor und will noch viel schreiben", dankte sie für den Preis. Sie wolle das Vertrauen einlösen und "nicht nur Sachen machen, die mir gefallen." Es ist aber schwer vorstellbar, dass diese gleichzeitig so zarte und starke Persönlichkeit jemals den Massengeschmack bedienen wird. Umso wichtiger sind literarische Verleger wie Schöffling sowie Preis-Jurys wie die Meersburger, die nicht danach schielen, mit der Vergabe an bereits berühmte und erfolgreiche Autoren selbst ins Schweinwerferlicht zu rücken. Musikalischen Glanz verlieh der Preisverleihung das virtuose vierhändige Klavierspiel der Pianisten Elena Orlova und Alexander Burdenko (Besprechung hierzu folgt).  ]]>
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         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:51:10 +0100</pubDate>
         <title> Großer Ansturm auf Fisch am Siechenweiher</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/RtbKnuB79Z4/5514367</link>
         <description><![CDATA[  Angelsportverein feiert mit vielen Besuchern bei herrlichem Himmelfahrtswetter  ]]></description>
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		Angelsportverein feiert mit vielen Besuchern bei herrlichem Himmelfahrtswetter<br>
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Angelsportverein feiert mit vielen Besuchern bei herrlichem Himmelfahrtswetter


   
Das Fischerfest des Angelsportvereins am Siechenweiher ist immer ein Besuchermagnet, gibt es doch die leckeren Räucherfische direkt aus dem Räucherofen zum Verspeisen. Aber so früh wie dieses Jahr mussten Mike Zimmermann und Claus Rau noch nie den Hungrigen erklären: "Nichts geht mehr." Schon gegen 13.30 Uhr waren die Fische verspeist. Etwas später waren auch die Fischknusperle Vergangenheit und um 14.30 Uhr lagen nur noch ein paar vereinsamte Bratwürste auf dem Grill. Die leckeren Steaks waren verschwunden. Dank des herrlichen Himmelfahrtswetters, mit dem so richtig keiner gerechnet hatte, war der idyllische Platz am Siechenweiher bis auf den letzten Platz gefüllt. Gut für die Vereinskasse, die Frank Zimmermann hütet, und jetzt wieder Investitionen zulässt. Bei einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Robert Bosch wurde klar, dass noch vieles getan werden muss am Siechenweiher, aber auch am Neuweiher in Daisendorf, der ebenfalls vom Angelsportverein gepachtet ist. Bekannt ist, dass der Siechenweiher zu verlanden droht und dringender Sanierungsmaßnahmen bedarf. Das Wasser muss zu diesem Zweck abgelassen und der Schlamm entfernt werden. Zuvor muss jedoch ein Sedimentauffangbecken im Ablauf vorhanden sein, damit kein Schlamm in den Bodensee gelangt. Bosch sagt dazu: "Jetzt geht es voran. In den nächsten Tagen soll ein Gespräch mit der Stadt Meersburg, allen Behörden und mit Pro Regio, Ravensburg, stattfinden, um die Probleme zu lösen." Er hofft, dass bis zum Herbst alles klar ist. Im Übrigen ist der Angelsportverein gut aufgestellt. Er hat eine sehr gute Jugendabteilung und auch bei den Erwachsenen gibt es mehr Beitrittswünsche, als der Verein aufnehmen kann. An diesem herrlichen Tag waren jedoch alle Probleme vergessen. Meersburger und viele Gäste aus ganz Deutschland genossen das Ambiente und den Sonnenschein, führten heitere Gespräche bei einem süffigen Bier oder einem Viertele und werden im Herbst zum Anglerfest gern wiederkommen. ]]>
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         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:51:10 +0100</pubDate>
         <title> "Viel riechen, wenig trinken"</title>
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         <description><![CDATA[  "Es ist ein guter Brauch, sich jetzt, kurz bevor die Arbeit in den Reben wieder voll losgeht, zu treffen und das gemeinsam Geschaffene, den Wein des letzten Jahres, gemeinsam zu genie&#223;en." Mit diesen Worten traf Probenredner Gerhard Hurst den Sinn der Wimmler-Weinprobe des Meersburger Winzervereins genau und sprach damit den Anwesenden aus dem Herzen.Beinahe 180 G&#228;ste waren gekommen: Winzer, Wimmler, Mitarbeiter des Kellers und des Verkaufs und einige geladene G&#228;ste aus Vereinen und Kirche. "Keine Politik diesmal", betonte Winzerchef Georg Dreher, aber er selbst - auch Gemeinderat - war ein Beispiel f&#252;r die, die durch Doppelfunktion trotzdem dabei sein durften, wie auch B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch als Vertreter der Stadt, "die Besitzer gro&#223;er Rebfl&#228;chen ist", oder Agnes Nessler als Vertreterin des Kirchenchores.Neben Georg Dreher, der die G&#228;ste begr&#252;&#223;te und sich bei den Rednern bedankte, kamen Bodenseeweinprinzessin Magdalena Malin, B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch und Pfarrer Matthias Schneider zu Wort und lobten die Arbeit der Winzer und das Ergebnis.  ]]></description>
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		"Es ist ein guter Brauch, sich jetzt, kurz bevor die Arbeit in den Reben wieder voll losgeht, zu treffen und das gemeinsam Geschaffene, den Wein des letzten Jahres, gemeinsam zu genie&#223;en." Mit diesen Worten traf Probenredner Gerhard Hurst den Sinn der Wimmler-Weinprobe des Meersburger Winzervereins genau und sprach damit den Anwesenden aus dem Herzen.Beinahe 180 G&#228;ste waren gekommen: Winzer, Wimmler, Mitarbeiter des Kellers und des Verkaufs und einige geladene G&#228;ste aus Vereinen und Kirche. "Keine Politik diesmal", betonte Winzerchef Georg Dreher, aber er selbst - auch Gemeinderat - war ein Beispiel f&#252;r die, die durch Doppelfunktion trotzdem dabei sein durften, wie auch B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch als Vertreter der Stadt, "die Besitzer gro&#223;er Rebfl&#228;chen ist", oder Agnes Nessler als Vertreterin des Kirchenchores.Neben Georg Dreher, der die G&#228;ste begr&#252;&#223;te und sich bei den Rednern bedankte, kamen Bodenseeweinprinzessin Magdalena Malin, B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch und Pfarrer Matthias Schneider zu Wort und lobten die Arbeit der Winzer und das Ergebnis.<br>
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"Es ist ein guter Brauch, sich jetzt, kurz bevor die Arbeit in den Reben wieder voll losgeht, zu treffen und das gemeinsam Geschaffene, den Wein des letzten Jahres, gemeinsam zu genießen." Mit diesen Worten traf Probenredner Gerhard Hurst den Sinn der Wimmler-Weinprobe des Meersburger Winzervereins genau und sprach damit den Anwesenden aus dem Herzen.Beinahe 180 Gäste waren gekommen: Winzer, Wimmler, Mitarbeiter des Kellers und des Verkaufs und einige geladene Gäste aus Vereinen und Kirche. "Keine Politik diesmal", betonte Winzerchef Georg Dreher, aber er selbst - auch Gemeinderat - war ein Beispiel für die, die durch Doppelfunktion trotzdem dabei sein durften, wie auch Bürgermeister Martin Brütsch als Vertreter der Stadt, "die Besitzer großer Rebflächen ist", oder Agnes Nessler als Vertreterin des Kirchenchores.Neben Georg Dreher, der die Gäste begrüßte und sich bei den Rednern bedankte, kamen Bodenseeweinprinzessin Magdalena Malin, Bürgermeister Martin Brütsch und Pfarrer Matthias Schneider zu Wort und lobten die Arbeit der Winzer und das Ergebnis.


   
So ließ sich Brütsch inspirieren, demnächst in den Ratssitzungen Tischwein zu reichen, um die Harmonie zu stärken und die Stimmung "vor allem ab 22 Uhr" zu lockern. Pfarrer Schneider zog die biblischen Vergleiche zum Weinberg heran, musste aber zugeben, das er beim einzigen realen Weinstock an seinem Haus froh sei, wenn ihn jemand anders hege und pflege. Eindeutiger Mittelpunkt des Abends aber waren die acht kredenzten Weine des Jahrgangs 2011 und der sie präsentierende Gerhard Hurst, ehemaliger Präsident des Badischen Weinbauverbandes, der eigens zu diesem Anlass aus der Ortenau an den Bodensee gekommen war. Eloquent und unterhaltsam präsentierte er den Gästen des Abends nicht nur die ausgesuchten Weine, sondern garnierte seine Ausführungen mit Wissenswertem rund um Wein, Weinbau und Weinvermarktung. "Viel riechen, wenig trinken: Dann kann man viel probieren", gab er den Wimmlern als Tipp mit auf den Weg. "Alkoholismus wollen wir nicht!" Auch über den Müller-Thurgau wusste er Neues zu berichten. "Lange Zeit haben wir ja geglaubt, er sei eine Kreuzung von Riesling und Silvaner. Gentechnische Untersuchungen aber haben gezeigt, dass der Riesling mit einem Madeleine Royal, einer Art des Gutedel gekreuzt wurde." Nach einigen lockeren Sprüchen über die Gemeinsamkeiten zwischen gutem Wein und den Frauen, den Lutherspruch "Bier ist Menschenwerk, Wein ist von Gott" und der Neueinordnung Noahs - "Noah pflanzte einen Weinberg und war so der erste Flurbereiniger" - wurde Hurst politisch. "Wir müssen uns für die Pflanzrechte einsetzen. Wenn die fallen, wird aus der Kulturlandschaft Rebland nur noch Weinindustrie. Weinbau soll im Einklang mit der Natur und zum Wohle des Menschen geschehen. Wir wollen keine Weinschwemme." Für die Gäste begann anschließend das gesellige Beisammensein. Hurst, Brütsch, die Weinprinzessin und die Führung des Meersburger Winzervereins aber präsentierten stolz die jüngsten Auszeichnungen und stießen darauf an: fünf Weine mit drei Sternen bei "selection", der "Cuve Spargel" empfohlen vom Gourmetführer Gastronomie und drei Weine in der Auswahl von "Bon Vinitas". ]]>
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         <pubDate>Fri, 18 May 2012 01:50:40 +0100</pubDate>
         <title> Händler und Stadt rücken zusammen</title>
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         <description><![CDATA[  "Aktiv f&#252;r Meersburg" w&#228;hlt Claudia Waibel zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden  ]]></description>
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		"Aktiv f&#252;r Meersburg" w&#228;hlt Claudia Waibel zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden<br>
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"Aktiv für Meersburg" wählt Claudia Waibel zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden


   
Für den stellvertretenden Vorsitzenden der Vereinigung der Meersburger Gewerbetreibenden "Aktiv für Meersburg", Sebastian Schmäh, war die Hauptversammlung des Vereins ein willkommener Anlass, auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückzublicken. Mittlerweile zählt die Vereinigung 72 Mitglieder und besonders die in neuer Form gestaltete Gewerbeschau im April war ein großer Erfolg. Die Kräfte von Einzelhandel, Dienstleister, Handwerker und Gastronomie "müssten jedoch noch stärker gebündelt" werden, erklärte er. Von den Mitgliedern kam die Anregung, einen zentralen Bereich zu schaffen - vielleicht am Marktplatz mit Bewirtung - von dem die Besucher die einzelnen Geschäfte und Handwerker, durch ein Logo kenntlich gemacht, gut erreichen können. Auch sollten die außen liegenden Geschäfte noch besser eingebunden werden. Bürgermeister Martin Brütsch appellierte ebenfalls an die Anwesenden: "Je mehr mitmachen, desto mehr kann man bewegen." Auch er ist überzeugt, dass, wie es auch schon Sebastian Schmäh formulierte, für den Verein bei der Stadt eine Koordinationsstelle mit personeller Unterstützung notwendig ist. Er will sich dafür im Gemeinderat einsetzen. Weiter lenkte Brütsch das Augenmerk auf ein altbekanntes Problem: "Die Verkehrsberuhigung der Steigstraße muss laut Ratsbeschluss umgesetzt werden und auch die schlechte Verkehrssituation insbesondere in der Unterstadt hat jetzt Dimensionen angenommen, die nicht mehr tragbar sind". Brütsch erbat Vorschläge für die im Frühjahr 2013 geplante Eröffnung von Augustinum und Jufa, und fragte, wie die Betriebe dies unterstützen könnten. Hier gäbe es große Chancen für den Einzelhandel. Sybille Eberhard kann in ihrem letzten Kassenbericht über eine gute Bilanz berichten. Bei den anstehenden Neuwahlen traten sie und auch Sebastian Schmäh nicht mehr an. Gewählt wurde Oliver Mielke als Kassierer und Claudia Waibel als stellvertretende Vorsitzende. Christine Ludwig bleibt Vorsitzende, ebenso Axel Hinterseh Schriftführer. Als Beisitzer fungieren Michael Gröer, Jürgen Dietrich, Jutta Theurich, Diana Möhrle und Nils Schweikhardt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 18 May 2012 01:50:40 +0100</pubDate>
         <title> Drei Autorinnen bestimmen Drostetage</title>
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		Literaturtage von Himmelfahrt bis Sonntag in Meersburg<br>
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Literaturtage von Himmelfahrt bis Sonntag in Meersburg


   
Die diesjährigen Droste-Literaturtage begannen am gestrigen Himmelfahrtstag mit einer Lesung der Förderpreisträgerin 2012, Ulrike Almut Sandig. Die Autorinnen Sandig und Helga M. Novak, die den Droste-Preis erhält, stehen natürlich im Mittelpunkt der Literaturtage. Deren Höhepunkt wird die Auszeichnung der beiden am Sonntag, 20. Mai, im Spiegelsaal des Neuen Schlosses sein. Eine Droste-Preisverleihung gibt es schließlich nur alle drei Jahre. Die Laudatio hält Winfried Woesler, Professor an der Universität Osnabrück und Mitglied der siebenköpfigen Preis-Jury. Helga M. Novak gilt trotz ihres weithin anerkannten Werks unter Literaturexperten als "Grenzgängerin", als Außenseiterin. Das hat sie, wenn auch sicher unter anderen Vorzeichen, mit "Preis-Patin" Annette von Droste-Hülshoff gemeinsam. Droste-Hülshoff verhielt sich nicht so, wie es die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts von einem adligen Fräulein erwartete. Die 1935 in Berlin geborene Helga M. Novak, die mit Unterbrechungen bis 1967 in der DDR lebte, war so wenig regimekonform, dass sie ausgebürgert wurde. Novak hat sich als Lyrikerin ebenso einen Namen gemacht, wie auch die 34 Jahre jüngere Sandig. Das haben beide mit der Droste gemeinsam. Aber alle Drei überzeugen auch in anderen Literaturgattungen. Novak und Sandig lesen am Samstag, 19. Mai, auf der Meersburg aus ihren Werken und unterhalten sich mit dem Verleger Klaus Schöffling. Der Eintritt ist frei. Die Droste-Literaturtage bieten aber auch davor und danach noch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Den Meersburger Geistesgrößen Harriet Straub und Fritz Mauthner ist am heutigen Freitag, 18. Mai, ab 15 Uhr ein zweistündiger Rundgang gewidmet, geführt von Evmarie Becker. Treffpunkt ist die Tourist-Information. Einen Liederabend der besonderen Art, mit Werken von Schubert, Schumann, Strauß und von Droste-Hülshoff versprechen dann um 19 Uhr die Sängerin Isabell Marquardt und die Pianistin Elli Freundorfer im Fürstenhäusle. "Auf den Spuren der Droste" und in deren Kostüm geht die Leiterin des Fürstenhäusles, Anna Wrzesinsky am Samstag, 19 Mai, 13 Uhr, mit Interessierten durch Meersburg. Treffpunkt ist die Tourist-Information. Den Abschluss der Droste-Tage bildet am Sonntag, 20 Uhr, ein Schlosskonzert mit Julian Steckel, Violoncello und Lauma Skride, Klavier. ]]>
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         <pubDate>Fri, 18 May 2012 01:50:41 +0100</pubDate>
         <title> Blick in menschliche Abgründe</title>
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         <description><![CDATA[  Beim Theaterprojekt des Seminarkurses der Jahrgangsstufe 1 des Meersburger Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums begaben sich die Zuschauer an zwei Abenden auf eine beeindruckende, bisweilen be&#228;ngstigende Reise durch die unterschiedlichen R&#228;umlichkeiten der Schule.Tief hinab in die Katakomben des altehrw&#252;rdigen Gem&#228;uers folgte das Publikum den Darstellern, die szenische Sequenzen rund um das Thema "Anders sein" pr&#228;sentierten. Acht weibliche, ein m&#228;nnlicher Schauspieler wussten die Atmosph&#228;re der Spielst&#228;tten f&#252;r die verschiedenen Aspekte der Thematik gekonnt zu nutzen.  ]]></description>
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		Beim Theaterprojekt des Seminarkurses der Jahrgangsstufe 1 des Meersburger Droste-H&#252;lshoff-Gymnasiums begaben sich die Zuschauer an zwei Abenden auf eine beeindruckende, bisweilen be&#228;ngstigende Reise durch die unterschiedlichen R&#228;umlichkeiten der Schule.Tief hinab in die Katakomben des altehrw&#252;rdigen Gem&#228;uers folgte das Publikum den Darstellern, die szenische Sequenzen rund um das Thema "Anders sein" pr&#228;sentierten. Acht weibliche, ein m&#228;nnlicher Schauspieler wussten die Atmosph&#228;re der Spielst&#228;tten f&#252;r die verschiedenen Aspekte der Thematik gekonnt zu nutzen.<br>
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Beim Theaterprojekt des Seminarkurses der Jahrgangsstufe 1 des Meersburger Droste-Hülshoff-Gymnasiums begaben sich die Zuschauer an zwei Abenden auf eine beeindruckende, bisweilen beängstigende Reise durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten der Schule.Tief hinab in die Katakomben des altehrwürdigen Gemäuers folgte das Publikum den Darstellern, die szenische Sequenzen rund um das Thema "Anders sein" präsentierten. Acht weibliche, ein männlicher Schauspieler wussten die Atmosphäre der Spielstätten für die verschiedenen Aspekte der Thematik gekonnt zu nutzen.


   
Gestörte Kommunikation, traumatische Erfahrungen, psychische Störungen, Inquisition, sexueller Missbrauch und Essstörung - mit einer unglaublichen Intensität verstanden es die jungen Darsteller, einer Welt der verlogenen Oberflächen und des Machtmissbrauchs eine aufbegehrende Emotionalität entgegen zu setzen. Die aneinander gereihten Szenen gewährten einen faszinierend beklemmenden Blick in menschliche Abgründe. Im morbiden Ambiente des tief im Stein liegenden Gewölbekellers des Internatsgebäudes sahen sich die Zuschauer mit der Folterung der Else von Meersburg konfrontiert, die unter unsinnigen Anklagen auf die Streckbank kommt; an die karge Gewölbemauer gelehnt, zermürbt sich ein magersüchtiger Teenager mit Selbstvorwürfen und ein Panoptikum seltsam schriller Fabelwesen im Foyer der Schule stößt das Publikum auf das figürliche Abweichen von Normen. Wie ein roter Faden zieht sich die Geschichte von Hannah (Salome Hörth), die auf dem Schulweg von einem Fremden angesprochen und in dessen Wohnung gelockt wird, in der sie letztendlich zum Missbrauchsopfer wird, durch die anderen Episoden; auch die Verabredung von Silas Winkelbach und Nathalie Heger, die daran scheitert, dass Nathalie "anders ist", da sie in der Jugendpsychiatrie untergebracht ist, schiebt sich wiederholt zwischen die anderen, meist alltäglichen Situationen. An beiden Abenden wussten die Oberstufenschüler auf den verschiedenen Bühnen durch ihre klar akzentuierte Sprache zu überzeugen. Entstanden ist das Projekt unter Leitung von Seminarkursleiter Hans-Detlef Jenß, der sich selbst mit der Umwandlung des alten Gewölbekellers in eine geeignete Spielstätte einen langgehegten Traum erfüllt hat. Eigenhändig hat Jenß mit dem Rüttler den Schutt in den alten Gemäuern, die seit Ende des Krieges nicht mehr genutzt wurden, verdichtet, um eine ebene Spielfläche zu erhalten. Mit der Nutzung der unterschiedlichen Räume des Schulgebäudes gelang es dem Ensemble, eine zusätzliche Spannung zur Handlung aufzubauen. Einen Rahmen verliehen die Oberstufenschüler der Aufführung, indem sie zuvor eine Umfrage im Publikum zum Thema "Anders sein" starteten und in der letzten Szene ihr eigenes Empfinden hierzu offenbarten. Der Seminarkurs wird am Droste-Hülshoff-Gymnasium in den ersten zwei Halbjahren der Kursstufe 1 angeboten. Seit September erarbeiteten die Schüler ihre Rollen unter Anleitung des Kursleiters. Die Aufführung wird beurteilt und fließt zu einem Viertel in die endgültige Note ein. In einem abschließenden Kolloquium unter Abiturbedingungen wird dem Schüler Gelegenheit gegeben, seine während der Vorbereitung der Aufführung erworbenen Kenntnisse zu zeigen. Der Seminarkurs ersetzt die mündliche Abiturprüfung. ]]>
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         <pubDate>Fri, 18 May 2012 01:50:40 +0100</pubDate>
         <title> Klasse verwandelt sich in Europarat</title>
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         <description><![CDATA[  Zehn Nationen sitzen an einem Tisch und diskutieren eine EU-Verordnung zur Senkung des Kohlendioxidaussto&#223;es bei Neuwagen. Der Deutsche sagt, die geplante Senkung auf 120 Gramm pro Kilometer sei binnen vier Jahren gar nicht umsetzbar, der Franzose erinnert daran, dass in seinem Land zw&#246;lf Millionen Menschen von der Automobilindustrie abh&#228;ngig seien, der Belgier findet es wichtig, dass Europa den ersten Schritt mache.  ]]></description>
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		Zehn Nationen sitzen an einem Tisch und diskutieren eine EU-Verordnung zur Senkung des Kohlendioxidaussto&#223;es bei Neuwagen. Der Deutsche sagt, die geplante Senkung auf 120 Gramm pro Kilometer sei binnen vier Jahren gar nicht umsetzbar, der Franzose erinnert daran, dass in seinem Land zw&#246;lf Millionen Menschen von der Automobilindustrie abh&#228;ngig seien, der Belgier findet es wichtig, dass Europa den ersten Schritt mache.<br>
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Zehn Nationen sitzen an einem Tisch und diskutieren eine EU-Verordnung zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes bei Neuwagen. Der Deutsche sagt, die geplante Senkung auf 120 Gramm pro Kilometer sei binnen vier Jahren gar nicht umsetzbar, der Franzose erinnert daran, dass in seinem Land zwölf Millionen Menschen von der Automobilindustrie abhängig seien, der Belgier findet es wichtig, dass Europa den ersten Schritt mache.


   
Gute Argumente fliegen, eloquent vorgetragen, hin und her. Der Zuhörer ist beeindruckt, vor allem, da er nicht im EU-Rat ist, sondern "nur" in einem der Planspiele, in denen Zehn- und Elftklässler des Droste-Hülshoff-Gymnasiums am Europatag das Gesetzgebungsverfahren der EU simulieren. Gemeinschaftskundelehrerin Doreen Dörfel hat, zusammen mit dem Europa-Zentrum Baden-Württemberg, das Programm organisiert, das die Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 den ganzen Vormittag beschäftigt. Dazu gehört auch eine lebhafte Diskussion mit der Europa-Abgeordneten Elisabeth Jeggle (CDU). Die Gymnasiasten stellen kluge Fragen, die von Agrarpolitik über den Einfluss von Lobbyisten und das Arbeitsverhältnis im EU-Parlament bis hin zum Tagesablauf Jeggles reichen. Und die Abgeordnete antwortet direkt und floskelfrei. Die erste Frage ist persönlich: Wie man dazu komme, als Hauswirtschaftsmeisterin in die Politik zu gehen, fragt ein Mädchen. Tatsächlich musste sich die 1947 geborene Bäuerin und Mutter von vier Kindern immer durchsetzen, meistens gegen Männer, woraus sie keinen Hehl macht. Zur CDU kam sie zwar erst relativ spät. "Aber ich war immer ein politischer Mensch." Ein Schlüsselerlebnis, das ihr Interesse für Europa prägte, hatte sie 1963 bei einem Schüleraustausch in Frankreich. Ihre Gastmutter, deren Vater und Schwester im Krieg von Deutschen erschossen worden waren, erzählte ihr, sie mache das, damit die künftige Generation etwas von der Kultur und dem Denken des ehemaligen Kriegsfeindes verstehe. "Das trägt mich bis heute", erzählt Jeggle ergriffen. Kritisch hinterfragen die Schüler vor allem die Agrarsubventionen. "Die Landwirte kassieren am meisten", meint ein Schüler. Jeggle widerspricht: Die Agrargelder würden außerdem nicht nur für die Landwirtschaft ausgegeben, sondern steckten auch in vielen Landesprogrammen. Ferner gebe es heute keine Subventionen mehr für Nahrungsmittel, sondern für die Bearbeitung der Fläche. "Das hat auch mit Umweltschutz zu tun." Welchen Einfluss haben Verbände auf die EU? Die Kommission und das Parlament seien sehr transparente Institutionen, "nicht der Rat", beginnt Jeggle. Sie räumt aber ein: "Realer Lobbyismus, der ist da. Da muss jeder für sich entscheiden, wem höre ich wo zu." Fraktionszwang gebe es nicht, meint sie zum "Einfluss von Parteipolitik." Sie votiere auch mal anders als ihre Fraktion, etwa als sie beim Thema Menschenrechte zustimmte, dass im Krieg vergewaltigten Frauen auch die Möglichkeit zur Abtreibung offenstehen sollte. Freizeit lasse ihr die Politik wenig, aber der Samstagmittag gehöre der Familie. Dennoch appelliert sie an die Schüler: "Tun Sie was. Wenn Ihnen keine Partei gefällt, dann gründen Sie eine."  ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:50:58 +0100</pubDate>
         <title> Backstubennacht bei Kränkel</title>
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         <description><![CDATA[  Eine "Backstubennacht" veranstaltet die Traditionsb&#228;ckerei Kr&#228;nkel am Freitag, 18. Mai, ab 21.30 Uhr in der Torenstra&#223;e 7 im Gewerbegebiet. "Einblicke in unser altes und doch so modernes Handwerk" versprechen Markus und Susanna Kr&#228;nkel, die den 1907 gegr&#252;ndeten Betrieb in der dritten Generation f&#252;hren.  ]]></description>
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		Eine "Backstubennacht" veranstaltet die Traditionsb&#228;ckerei Kr&#228;nkel am Freitag, 18. Mai, ab 21.30 Uhr in der Torenstra&#223;e 7 im Gewerbegebiet. "Einblicke in unser altes und doch so modernes Handwerk" versprechen Markus und Susanna Kr&#228;nkel, die den 1907 gegr&#252;ndeten Betrieb in der dritten Generation f&#252;hren.<br>
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Eine "Backstubennacht" veranstaltet die Traditionsbäckerei Kränkel am Freitag, 18. Mai, ab 21.30 Uhr in der Torenstraße 7 im Gewerbegebiet. "Einblicke in unser altes und doch so modernes Handwerk" versprechen Markus und Susanna Kränkel, die den 1907 gegründeten Betrieb in der dritten Generation führen.


   
Nach dem verheerenden Brand vom Juni 2011 und dem schnellen Wiederaufbau der Produktionsstätte im "Toren" wollen Kränkels aber auch zeigen: "Wir sind (längst) wieder da!" Denn noch immer, so Susanna Kränkel, fragten Kunden, ob sie denn wieder selbst backten. Das tun sie mit insgesamt 38 Mitarbeitern und für insgesamt sechs Verkaufsstellen. Wichtig ist Kränkels auch, ihren Kunden und Besuchern zu vermitteln, "dass wir ein Handwerk ausüben und unser Brot kein Industrieprodukt ist." Während zur Backstubennacht alle Interessierten willkommen sind, laden Kränkels am Sonntag dann besondere Gäste ein: Die gesamte Meersburger Feuerwehr, bei der sie sich mit einem zünftigen Frühschoppen für ihren Brandeinsatz im Vorjahr bedankt. ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:50:59 +0100</pubDate>
         <title> Bibel von 1526 zu sehen</title>
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         <description><![CDATA[  Ausstellung "Kronen und dieKrone des Lebens" ab 26. Mai  ]]></description>
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		Ausstellung "Kronen und dieKrone des Lebens" ab 26. Mai<br>
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Ausstellung "Kronen und dieKrone des Lebens" ab 26. Mai


   
Kronjuwelen und Bibeln erzählen in einer Sonderausstellung der Bibelgalerie Meersburg die Geschichten ihrer Zeit. Die Ausstellung "Kronen und die Krone des Lebens" wird am Samstag, 26. Mai, 16 Uhr, im Klosterkeller des ehemaligen Dominikanerinnen-Klosters eröffnet. Bis zum 12. August ist dann unter anderem die originale Tyndale-Bibel von 1526 in der Bibelgalerie zu sehen. Zur Einführung spricht Christian Herrmann, Leiter der Abteilung Alte und Wertvolle Drucke der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Es werden 34 Kronen und Herrschaftsinsignien von der Pharaonen-Zeit bis ins 20. Jahrhundert gezeigt, meist Nachbildungen des Wuppertaler Juweliers Jürgen Abeler, dessen Werke seit 1972 international in rund 220 Ausstellungen Aufsehen erweckten. Dazu gehören die Krone der Kleopatra, die Britische Staatskrone und die Kaiserkrone Napoleons, aber auch die Dornenkrone Christi. Neben der originalen Tyndale-Bibel werden unter anderem eine King-James-Bibel von 1611 und eine Hugenottenbibel von 1720 zu sehen sein. Die Stuttgarter Tyndale-Bibel ist eines von drei Exemplaren weltweit. Es handelt sich um ein Neues Testament, das der Brite William Tyndale vom griechischen Urtext ins Englische übersetzt hat. Das Druckpapier im Wasserzeichen zeigt die Papstkrone. Der Übersetzer Tyndale wurde 1536 in Vilvorde bei Brüssel hingerichtet. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 16:10:36 +0100</pubDate>
         <title> Schwer verletzt unterm Rasenmäher</title>
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		Meersburger ger&#228;t mit dem Fu&#223; ins Schneidewerkzeug<br>
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Meersburger gerät mit dem Fuß ins Schneidewerkzeug


   
Mit einer schweren Fußverletzung ist ein 47-jähriger Mann am Montagabend nach einem Arbeitsunfall in Stetten ins Krankenhaus gebracht worden. Der 47-Jährige hatte ein stark abschüssiges Wiesengrundstück mit einem Rasenmäher gemäht. Dabei war der Mäher laut Polizei am Grundstückszaun hängen geblieben. Beim Versuch, den Rasenmäher rückwärts aus dem Zaun zu ziehen, rutschte der 47-Jährige aus und geriet mit einem Fuß unter den Rasenmäher. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 01:44:56 +0100</pubDate>
         <title> Junger Pianist spielt lyrisch und differenziert</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/PZfoNp8Zz5I/5508043</link>
         <description><![CDATA[  Konzert mit Benjamin Moser im Rahmen des Bodenseefestivals im Meersburger Spiegelsaal  ]]></description>
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		Konzert mit Benjamin Moser im Rahmen des Bodenseefestivals im Meersburger Spiegelsaal<br>
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Konzert mit Benjamin Moser im Rahmen des Bodenseefestivals im Meersburger Spiegelsaal


   
"Brennpunkt 1912. Abschied von Traditionen" lautet das Motto des diesjährigen Bodenseefestivals. Auf dem Programm des Klavierabends der ersten Internationalen Meersburger Schlosskonzerte standen deshalb Komponisten des 20. Jahrhunderts. Benjamin Moser begann mit einem Werk eines berühmten Jubilars. 2012 wird des 150. Geburtstages von Claude Debussy (1862 bis 1918) gedacht. Die Prludes 1-7 aus dem ersten Band wurden von Debussy sehr genau bezeichnet, Benjamin Moser vertiefte diese Bezeichnungen noch mit eigenen Worten und Bildern und ließ dann in seinem Klavierspiel eine Flut von Farben und Rhythmen entstehen. Auch in Alexander Skrjabins (1872 bis 1915) 1914 entstandenem Klavierstück "Vers la flamme" wird Text in Musik umgesetzt. Düster beginnt dieses Stück, wie eine Flamme, die erst nicht richtig brennen will und dann doch auflodert zu blendendem Licht. Ein weicher Anschlag, wunderbar differenziert im Piano und Forte, spannende Tempi und Benjamin Mosers ausgezeichnete Beherrschung der Pedaltechnik waren zu hören und zu bestaunen. Der sympathische junge Künstler ist schon zum zweiten Mal beim Bodenseefestival zu hören. Benjamin Moser stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt ab einem Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. International bekannt wurde er 2007, als er Preisträger des renommierten Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau war und in New York beim Nachwuchswettbewerb "Young Concert Artist" gewann. Schon während seines Studiums gewann er diverse Preise und erhielt Stipendien. Sein Repertoire umfasst alle Musikepochen, gerne spielt er auch Kammermusik. Wahre Begeisterung beim Publikum entfachte Benjamin Moser mit dem zweiten Konzerteil. Sergei Prokofiev (1891 bis 1951) komponierte zwei Drittel seiner Werke für Klavier. Auch zu seiner erfolgreichen Ballettmusik "Romeo und Julia" schrieb er eine Klavierversion. Sehr lyrisch und differenziert spielte Benjamin Moser drei Sätze dieser Ballettmusik. Unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens 1942 beendete Prokofiev in Tiflis die siebte Klaviersonate op. 83. Neue moderne Klänge, sehr rhythmisch und federnd und eher düster. Benjamin Moser baute einen Spannungsbogen auf, der das Publikum mitnahm und mit dem Pianisten zusammen atmen ließ. Zwischen dem schnellen Allegro inquieto und Precipitato, die enorme Technik und Kondition erforderten, bezauberte das Andante caloroso mit einer schlichten berührenden und vielfach variierten Melodie. Als Zugabe spielte Benjamin Moser einen ruhigen und lieblichen Satz einer Klaviersonate von Franz Schubert. Nach dieser emotionsgeladenen russischen Klaviermusik das richtige Stück zur guten Nacht und für den Nachhauseweg. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 01:44:56 +0100</pubDate>
         <title> Schulstart sogar mit zwei Zügen?</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/WVnX8hpux8I/5508041</link>
         <description><![CDATA[  Die Sommertalschule hat mittlerweile 28 Anmeldungen f&#252;r die Gemeinschaftsschule. Das hei&#223;t: Noch eine Anmeldung mehr, und die neue Schulart kann nach den Sommerferien sogar mit zwei f&#252;nften Klassen starten.  ]]></description>
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		Die Sommertalschule hat mittlerweile 28 Anmeldungen f&#252;r die Gemeinschaftsschule. Das hei&#223;t: Noch eine Anmeldung mehr, und die neue Schulart kann nach den Sommerferien sogar mit zwei f&#252;nften Klassen starten.<br>
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Die Sommertalschule hat mittlerweile 28 Anmeldungen für die Gemeinschaftsschule. Das heißt: Noch eine Anmeldung mehr, und die neue Schulart kann nach den Sommerferien sogar mit zwei fünften Klassen starten.


   
"Wir streben natürlich die Zweizügigkeit an", sagen Rektor Jürgen Ritter und Konrektor Wolfgang Fitz. Und das nicht nur, weil die grün-rote Landesregierung Zweizügigkeit eigentlich voraussetzt. Denn das Kultusministerium signalisierte Meersburg bereits, dass die Sommertalschule auch einzügig beginnen könnte. Sie wäre also in jedem Fall eine von rund 40"Starterschulen" in Baden-Württemberg und vorerst die einzige Gemeinschaftsschule im Bodenseekreis. Meersburg war in einer zweiten Bewerbungsrunde "nachnominiert" worden. Die Schule konnte somit erst mit etwas Verspätung für das neue Modell werben, so dass anfangs sogar der einzügige Start unsicher war - zumindest bereits zum Schuljahr 2012/13. Doch nun sind Ritter und Fitz beflügelt vom Stoß an Anmeldungen, der binnen kurzer Zeit hereinkam, und zuversichtlich, dass sie die Marke 29 auch noch knacken werden. Denn das bedeute nicht nur Zweizügigkeit, sondern auch: zwei kleine Klassen. Das wäre laut der beiden Pädagogen eine weitere Verbesserung der Lernbedingungen, die in der Gemeinschaftsschule sowieso gestärkt würden. So bekomme man deutlich mehr Stunden und Lehrkräfte zugewiesen als für die bisherige Haupt- und Werkrealschule. Wie viele es genau sein werden, weiß Ritter noch nicht, der am heutigen Dienstag darüber ein erstes Gespräch mit dem Schulamt führen wird. Die Zuweisungen sollen aber bis Mitte Juni erfolgen. Deshalb, so Ritter, sollten interessierte Eltern ihre Kinder möglichst bis zu diesem Zeitpunkt angemeldet haben, damit man richtig planen könne. Nachmeldungen sind aber noch bis zu den Sommerferien möglich. Ritter und Fitz räumen im SÜDKURIER-Gespräch auch noch einige "Unsicherheiten und Irrtümer über die Gemeinschaftsschule" aus. So befürchten manche, ein Wechsel auf eine andere Schulart, etwa wenn eine Familie in eine Kommune ohne Gemeinschaftsschule ziehe, werde kompliziert. Ritter und Fitz verneinen das energisch. Im Gegenteil, sagen sie: Durch die neuen "Kompetenzraster" würden Lernfortschritte viel genauer dargestellt als über Noten. "Das macht es für aufnehmende Schulen sogar einfacher", meint Fitz. Und Ritter klärt auf, die neue Beurteilungsform, die auf jedes Kind genau eingehe, "ersetzt nicht die Noten, sondern ergänzt sie." Keine Zeugnisse mit Noten zu vergeben, sei allein schon aus rechtlichen Gründen unmöglich. Eins wird beim Blick in diese hoch differenzierenden Raster auch deutlich: Auf die Lehrer kommt bei der Beurteilung auf jeden Fall mehr Arbeit zu. Aber auch die Schüler sollen sich anhand von Lernerfolgslisten Schritt für Schritt vergewissern können, was sie schon alles beherrschen. Zum Beispiel im Lernfeld vier bei der in sechs Lernfelder untergliederten "Lesekompetenz" im Fach Deutsch in den Klassen fünf bis sechs: "Ich kann unbekannte Texte sinnvoll betont vorlesen. Ich kann Fach- und Fremdwörter nachschlagen und mir schwierige Texte erarbeiten. Ich kann Texte überfliegen, um gezielt Informationen zu entnehmen. " Das Lehrerkollegium, das sich einstimmig für die Gemeinschaftsschule ausgesprochen habe, sei hoch motiviert, versichern die Schulleiter. Fitz fügt hinzu: "Wenn ich mit Schülern spreche, habe ich auch den Eindruck, viele sind stolz, dass sie nun auf die Gemeinschaftsschule gehen können." Denn mit dem Begriff Hauptschule "ist schon ein ganz anderes Gefühl verbunden".  ]]>
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         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:46 +0100</pubDate>
         <title> Akkordeonspieler geben Konzert</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/Ypntdzo53tE/5504563</link>
         <description><![CDATA[  "Musikalischer Fr&#252;hling" hei&#223;t der Titel f&#252;r das Fr&#252;hjahrskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini, das am Samstag, 26. Mai, 20 Uhr, in der Sommertalhalle stattfindet. Neben dem Auftritt des Akkordeon-Orchesters werden auch das Trio "Dreierlei" aus dem Allg&#228;u und die beiden jungen Solisten Felix Birnbaum und Nico Thomas aus Meersburg, bekannt als Piano &amp; Marimba, zu h&#246;ren sein.  ]]></description>
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		"Musikalischer Fr&#252;hling" hei&#223;t der Titel f&#252;r das Fr&#252;hjahrskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini, das am Samstag, 26. Mai, 20 Uhr, in der Sommertalhalle stattfindet. Neben dem Auftritt des Akkordeon-Orchesters werden auch das Trio "Dreierlei" aus dem Allg&#228;u und die beiden jungen Solisten Felix Birnbaum und Nico Thomas aus Meersburg, bekannt als Piano &amp; Marimba, zu h&#246;ren sein.<br>
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"Musikalischer Frühling" heißt der Titel für das Frühjahrskonzert des Bodensee-Akkordeon-Orchesters Fiorini, das am Samstag, 26. Mai, 20 Uhr, in der Sommertalhalle stattfindet. Neben dem Auftritt des Akkordeon-Orchesters werden auch das Trio "Dreierlei" aus dem Allgäu und die beiden jungen Solisten Felix Birnbaum und Nico Thomas aus Meersburg, bekannt als Piano & Marimba, zu hören sein.


   
Das Orchester will die Zuhörer mit einem neuen Repertoire überraschen. Mit dem Konzert "Musikalischer Frühling" startet das Orchester in die neue Konzertsaison. Die Gesamtleitung hat Dirigentin Martina Blaser, 1. Vorsitzende des Vereins Bodensee-Akkordeon-Orchester Fiorini. Bewirtet werden die Besucher von Orchestermitgliedern. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:46 +0100</pubDate>
         <title> Sanierung liegt gut im Plan</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/fijBpgnRP8k/5504234</link>
         <description><![CDATA[  Spitalfonds vergibt Arbeiten f&#252;r Geb&#228;ude Lichtenwiesen  ]]></description>
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		Spitalfonds vergibt Arbeiten f&#252;r Geb&#228;ude Lichtenwiesen<br>
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Spitalfonds vergibt Arbeiten für Gebäude Lichtenwiesen


   
Die Sanierungsarbeiten in den spitälischen Wohngebäuden Lichtenwiesen 4 und 6 schritten gut voran. Auch mit der Kostenentwicklung könne man zufrieden sein. Derzeit verfüge man bei einem Volumen von 1,867 Millionen Euro über einen "Puffer" von 200 000 Euro, den man halten und nicht "unnötig ausgeben" wolle. Das berichteten Spitalleiter Peter Kemmer und Architekt Christoph Krämer dem Spitalfonds (Gemeinderat), der in seiner jüngsten Sitzung einstimmig weitere Arbeiten für insgesamt rund 284 000 Euro vergab. Kemmer informierte, dass die alten Dachgeschosse in beiden Gebäuden abgebaut seien und man derzeit die Attika-Geschosse aufrichte. Auch habe man eine neue Antennenanlage installiert, die unter anderem den Empfang von 200 Fernsehprogrammen ermögliche. Die neuen, wärmegedämmten Fenster seien größtenteils eingebaut und von Mietern in Haus 4 bereits positiv bewertet worden, da sie dank dieser weniger heizen müssten. Eine "kurze Verzögerung" von 14 Tagen verursachte laut Kemmer aber der Abriss des Kniestocks aus Beton, der viel aufwändiger als angenommen gewesen sei. Die Beeinträchtigung der 19 Mieter durch Lärm und Staub "war sichtbar spürbar". Doch die meisten reagierten mit "großem Verständnis". Nur Drei hätten "etwas mehr Informationsbedarf". Der Spitalfonds vergab Fliesenarbeiten für Sanitär- und Balkonflächen für rund 111 930 Euro an Firma Voigt aus Salem, Maler- und Tapezierarbeiten für 82 815 Euro an Firma Mohr aus Bodman-Ludwigshafen, die Aufarbeitung und Neuanschaffung von 147 Wohnungsinnentüren für 64 549 Euro an die Holzunion aus Überlingen, die Aufarbeitung inklusive Neubelag der vier Treppenhäuser für 46 957 Euro ebenfalls an die Holzunion, Bodenbelagsarbeiten für 44 103 Euro an Bodensee-Beläge Immenstaad, die Innenfensterbänke aus Naturstein für 16 819 Euro an Firma Herter aus Meersburg. Im letzteren Fall hätte der eigentlich günstigste Bieter, die Firma Zodel aus Tettnang, deren Preis rund 700 Euro niedriger lag, mit der Arbeit erst in vier Wochen starten können. Das könne man den Mietern nicht zumuten, so Kemmer. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 11 May 2012 20:18:39 +0100</pubDate>
         <title> Sehr viel Glück im Unglück: Nur zwei Leichtverletzte</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/TK16PfV4fHU/5503944</link>
         <description><![CDATA[  Auf 20 000 Euro sch&#228;tzt die Polizei den Schaden, der am Freitagabend auf der B 31 bei Meersburg passierte. Das geht aus dem mittlerweile versandten Pressebericht der Polizei hervor. In den Unfall waren ein Reisebus, ein Auto und ein Sattelschlepper verwickelt.  ]]></description>
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		Auf 20 000 Euro sch&#228;tzt die Polizei den Schaden, der am Freitagabend auf der B 31 bei Meersburg passierte. Das geht aus dem mittlerweile versandten Pressebericht der Polizei hervor. In den Unfall waren ein Reisebus, ein Auto und ein Sattelschlepper verwickelt.<br>
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Auf 20 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Freitagabend auf der B 31 bei Meersburg passierte. Das geht aus dem mittlerweile versandten Pressebericht der Polizei hervor. In den Unfall waren ein Reisebus, ein Auto und ein Sattelschlepper verwickelt.


   
Nur zwei Leichtverletzte, keine Schwerverletzten forderte der Unfall, der äußerst glimpflich ablief: Der Unfall ereignete sich am Freitagabend gegen 18.30 Uhr auf der B 31. Ein mit 29 Fahrgästen (in einer ersten Meldung an der Unfallstelle war von 25 Gästen die Rede) besetzter Reisebus war Richtung Friedrichshafen unterwegs, als der Fahrer auf Höhe Meersburg auf die falsche Spur geriet. Vor einer Mittelleitplanke war er nach links gefahren. Er bremste ab, ein ihm entgegen kommender Mercedes-Fahrer reagierte geistesgegenwärtig, wich nach rechts aus und bremste ab. Die Polizei schreibt dazu in ihrem Pressetext, dass der Autofahrer dabei "größtes Geschick" angewandt habe. Dem Mercedes folgte allerdings ein Lastwagen, von dessen Vollbremsung zeugt eine etwa 30 Meter lange Bremsspur. Der Sattelschlepper fuhr auf das Heck des Mercedes auf, wodurch der 48-jährige Autofahrer und seine 48-jährige Beifahrerin leicht verletzt wurden. Der Sattelschlepper war mit Tonnen Holz beladen. Es grenzt an ein Wunder, dass es hierbei keine Schwerverletzten gab. Der Reisebus setzte kurz danach seine Fahrt fort - mit einem anderen Fahrer.  ]]>
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         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:28 +0100</pubDate>
         <title> Umbau und Sanierung abgeschlossen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/dLYjkQJ0cuM/5504079</link>
         <description><![CDATA[  Am heutigen Samstag er&#246;ffnet der Edeka-Markt in der Daisendorfer Stra&#223;e nach Umbau und Renovierung wieder. Zwei Tage fr&#252;her als geplant k&#246;nnen damit die Kunden in Meersburgs einzigem Vollsortimenter wieder einkaufen.  ]]></description>
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		Am heutigen Samstag er&#246;ffnet der Edeka-Markt in der Daisendorfer Stra&#223;e nach Umbau und Renovierung wieder. Zwei Tage fr&#252;her als geplant k&#246;nnen damit die Kunden in Meersburgs einzigem Vollsortimenter wieder einkaufen.<br>
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<![CDATA[
Am heutigen Samstag eröffnet der Edeka-Markt in der Daisendorfer Straße nach Umbau und Renovierung wieder. Zwei Tage früher als geplant können damit die Kunden in Meersburgs einzigem Vollsortimenter wieder einkaufen.


   
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         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:48:50 +0100</pubDate>
         <title> Grabpatenschaft bald Thema im Rat</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-meersburg/~3/b5ZWdqsgGE0/5502615</link>
         <description><![CDATA[  Der Punkt Grabpatenschaften f&#252;r den alten Friedhof soll in der Gemeinderatssitzung am 27. Juni diskutiert werden. Das sagte B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch auf die dr&#228;ngende Nachfrage von Stadtrat Peter Schmidt (CDU) in der j&#252;ngsten Sitzung.  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Der Punkt Grabpatenschaften f&#252;r den alten Friedhof soll in der Gemeinderatssitzung am 27. Juni diskutiert werden. Das sagte B&#252;rgermeister Martin Br&#252;tsch auf die dr&#228;ngende Nachfrage von Stadtrat Peter Schmidt (CDU) in der j&#252;ngsten Sitzung.<br>
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<![CDATA[
Der Punkt Grabpatenschaften für den alten Friedhof soll in der Gemeinderatssitzung am 27. Juni diskutiert werden. Das sagte Bürgermeister Martin Brütsch auf die drängende Nachfrage von Stadtrat Peter Schmidt (CDU) in der jüngsten Sitzung.


   
Denn das Thema ist schon lange in der Schwebe. Schmidt hatte es in seiner Funktion als Bürgermeisterstellvertreter bereits im April 2010 bei einer Versammlung des Verschönerungsvereins vorgestellt. Sein Parteifreund Georg Dreher hakte im August 2011 wieder nach. Dreher bekam damals von Brütsch die Antwort, man werde versuchen, "über die Sommerpause mit den Grabpatenschaften weiterzukommen." Mittlerweile, so Brütsch am vergangenen Dienstag, habe es schon "einen Aufruf gegeben. Das machen wir noch mal." Neben den Grabpatenschaften stehe ja auch das Thema Friedhofssatzung auf der Agenda des Rats und es sei sinnvoll, dann beides gemeinsam in der Sitzung Ende Juni zu beraten. Die Idee der Grabpatenschaften war entstanden, da in Meersburg immer mehr alte Gräber, um die sich niemand mehr kümmert, abgeräumt werden. Weil es, so erklärte Schmidt damals, immer mehr Urnenbestattungen gebe, befürchte man, der Friedhof, der zu den schönsten der Region zähle, werde mit dem Verschwinden der alten Gräber nach und nach seinen Charakter verlieren. ]]>
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