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    <title>suedkurier.de - Meßkirch </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:59 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:59 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:02:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Standpunkte einer Schriftstellerin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/standpunkte-einer-schriftstellerin;art372566,12509238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Literaturtage im Schloss sind vor allem der in Leutkirch geborenen Autorin und Pädagogin Maria Müller-Gögler gewidmet  ]]></description>
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          Literaturtage im Schloss sind vor allem der in Leutkirch geborenen Autorin und Pädagogin Maria Müller-Gögler gewidmet<br>
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        Literaturtage im Schloss sind vor allem der in Leutkirch geborenen Autorin und Pädagogin Maria Müller-Gögler gewidmet



        <p>Meßkirch Die Literaturtage im Meßkircher Schloss befassten sich über vier Tage hinweg mit der Schriftstellerin und Pädagogin Maria Müller-Gögler (1900–1987). Sie wird zusammen mit Maria Beig (1920–2018) und Maria Menz (1903–1996) zu den drei Marien Oberschwabens gezählt, die als bedeutende literarische Persönlichkeiten der Region gelten. Die Campus Galli Herbergen organisierten zusammen mit dem Literaturnetzwerk Oberschwaben die Veranstaltung mit Lesungen aus den Werken von Maria Müller-Gögler, mit Lesungen von lebenden Autorinnen der Region sowie einer Schreibwerkstatt mit Autorin Gabriele Loges.</p> <p>Zur Eröffnung der Literaturtage war auch Alois Henne gekommen, ehemaliger Bürgermeister von Sigmaringendorf und Vorsitzender der Leader Aktionsgruppe Oberschwaben, welche die Veranstaltung im Schloss finanziell unterstützt. „Ich weiß, was Sie alles leisten“, richtete er sein Lob an das Literaturnetzwerk Oberschwaben.</p> <p>Peter Dunkl, ehemaliger Leiter der Volkshochschule in Ehingen, gab einen Überblick über das Leben von Maria Müller-Gögler, das für eine Frau jener Zeit erstaunlich verlief. Der frühe Tod der Mutter habe das Vorschulkind Maria geprägt. Nach der Schule sei sie ins Klösterle nach Ravensburg gekommen, eine Höhere-Töchter-Schule, die von Nonnen geführt wurde. Sie habe sich dort sehr eingeengt gefühlt. Nach ein paar Jahren Tätigkeit als Volksschullehrerin habe sie die Möglichkeit zu studieren bekommen, wodurch die am Gymnasium unterrichtete. Das Studium habe sie wie einen Prozess der Menschwerdung empfunden, da sie sich nun verstärkt ihrer Passion, der Literatur, widmen konnte. „Sie ist eine fantastische Lyrikerin“, betonte Peter Dunkl.</p> <p>Zusammen mit Christine Götz, Schulberaterin für die Stiftung Katholische Schule, las Peter Dunkl aus Maria Müller-Gögler Werken, die veranschaulichten, wie zukunftsgerichtet die Lehrerin ihren Beruf reflektierte. Die Oberschwäbische Landschaft habe ihr stets als Bezugspunkt gedient.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrung Biografie Veranstaltungen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Standpunkte einer Schriftstellerin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 15:41:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frau nutzt ihre Kontovollmacht aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/frau-nutzt-ihre-kontovollmacht-aus-31-10-25;art372566,12508775 ]]></link>      <description><![CDATA[  57-jährige aus Meßkirch veruntreut 18.500 Euro, sie hebt 19 Mal Geld vom Konto der Mutter ab. Welche Beweggründe sie hatte  ]]></description>
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          57-jährige aus Meßkirch veruntreut 18.500 Euro, sie hebt 19 Mal Geld vom Konto der Mutter ab. Welche Beweggründe sie hatte<br>
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        57-jährige aus Meßkirch veruntreut 18.500 Euro, sie hebt 19 Mal Geld vom Konto der Mutter ab. Welche Beweggründe sie hatte



        <p>Wegen Untreue in Erbschaftsangelegenheiten ist eine 57-jährige in Meßkirch lebende Frau zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Richterin Katharina Heinzelmann sah die Verurteilte in 19 Fällen als überführt an. Die von ihr veruntreuten 18.500 Euro werden zwangsweise eingezogen. Ihr wurde neben den Gerichtskosten eine Geldstrafe von 750 Euro auferlegt, an das Kinderhaus Nazareth sind 150 Euro zu bezahlen. Die Strafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt und währenddessen ihr ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt.</p> <h2>Für eigene Zwecke</h2> <p>Rechtsreferendar Tim Preusche zählte als Vertreter der Staatsanwaltschaft akribisch jene 19 Fälle im Detail auf, in denen sich die Angeklagte zwischen Dezember 2023 bis April 2024 an Bankautomaten bediente, dabei jeweils 1000 Euro und zuletzt 500 Euro im kurzen Zeitabstand für eigene Zwecke vom Konto ihrer Mutter abhob. Mit dem Geld hätten eigentlich die Pflegeheimkosten beglichen werden sollen.</p> <h2>Den Kinder etwas Gutes tun</h2> <p>Die Angeklagte zeigte sich reumütig und bedauerte, dadurch auch ihre drei Geschwister geprellt zu haben. „Den Scheiß habe ich gebaut, dazu stehe ich!“ Sie sei in jener Zeit psychisch erkrankt gewesen, habe in finanziellen Schwierigkeiten gesteckt und bei ihrer damaligen Arbeitsstelle wenig verdient. Darüber hinaus beschrieb sie ihr Gefühl, im „Rundumpaket“ endlich freimütig agieren zu können: Sie habe ihren vier Kindern etwas Gutes tun wollen, zudem Forderungen des Finanzamts sowie hohe Reparaturkosten für das Auto ihres Mannes beglichen.</p> <h2>Mutter im Pflegeheim</h2> <p>Die Kontovollmacht hat ihre Mutter ausschließlich ihr erteilt, die sie in Alleinregie jahrelang betreute, sagte die Angeklagte. Nach einem Sturz 2022 sei diese erst ins Krankenhaus und dann wegen Symptomen von Demenz ins Heim gekommen, sie verstarb im Juli vergangenen Jahres. Testamentarisch war ihr älterer Bruder als Haupterbe eingetragen, mit ihm habe sie die Verhältnisse geregelt. So auch den von der Mutter bewilligten Verkauf ihrer Eigentumswohnung, die 100.000 Euro einbrachte. Diese gingen aufs Konto der Mutter. Vom Geld seien die Beerdigung und der Grabstein bezahlt worden, jeweils 15.000 Euro erhielten ihre vier Nachkommen.</p> <h2>Keine Zahlungen ans Pflegeheim</h2> <p>Unstimmigkeiten unter den Geschwistern brachte die Polizeihauptmeisterin des Polizeipostens Meßkirch im Zeugenstand ans Licht. Sie war von der Staatsanwaltschaft Hechingen beauftragt worden, Kontoauszüge zu sichten und zu überprüfen, wie der Erlös aus dem Hausverkauf aufgeteilt worden war. Und in der Tat waren keinerlei Zahlungen an das Pflegeheim erfolgt.</p> <p>Rechtsreferendar Tim Preusche sprach im Plädoyer seine Überzeugung aus, dass sich die Angeklagte, wie geschildert, der Untreue schuldig gemacht hat. Er forderte eine Strafe von einem Jahr und fünf Monaten in zweijähriger Bewährungszeit. Das unterschlagene Geld sei einzuziehen.</p> <h2>Betrugsdelikte in der Vergangenheit</h2> <p>Verteidiger Jürgen Richter warb für seine geständige Mandantin, die sich in einer labilen, schwierigen Lebenssituation befunden habe. Frühere Betrugsdelikte lägen zehn Jahre zurück. „Sie hat sich nicht persönlich bereichert, es sind einfache Untreuefälle“, betonte der Anwalt. Von einer Einziehung des veruntreuten Geldes möge das Gericht absehen, die Schadensregulierung sollte über Ratenzahlungen auf dem Weg der Konsolidierung seiner Mandantin möglich sein. Eine Freiheitsstrafe von einem Jahr hielt er für eher angemessen.</p> <h2>Strafe zur Bewährung</h2> <p>Richterin Katharina Heinzelmann erklärte bei ihrem Urteilsspruch, dass der Gesetzgeber zwingend die Einziehung von veruntreutem Geld vorsehe. Die übrig gebliebenen 18.500 Euro auf dem Konto ihrer verstorbenen Mutter hätte sie nicht für ihre Familie verwenden dürfen. „Letztendlich haben auch Sie davon profitiert“, sagte die Richterin. Obgleich sich die Beschuldigte einsichtig zeigte, müssten auch deren früheren Vorstrafen und Hafterfahrung berücksichtigt werden. Da sich die Frau in geregelten Lebens- und Arbeitsverhältnissen befände, könne die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden. Jürgen Richter erklärte danach seinen Rechtsmittelverzicht. Rechtskräftig wird der Richterspruch erst bei Zustimmung der Staatsanwaltschaft.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Vorsorgevollmacht</h2> Das Urteil bekräftigt, dass bei Vorsorgevollmachten für Geldgeschäfte unter Familienangehörigen ein Auftragsverhältnis mit Rechtsbindungswillen vorliegt. Es unterstreicht die Beweislastverteilung zulasten des Bevollmächtigten für die auftragsgemäße Verwendung der Gelder. Wer die Vollmacht zur Verwaltung von Bankkonten eines Familienmitglieds hat, ist verpflichtet, alle Geldtransaktionen zu dokumentieren. Sie müssen den Wünschen des Vollmachtgebers entsprechen. Auch bei familiären Beziehungen gilt ein bindendes Auftragsverhältnis, zweckentfremdende Gelder sind zurückzubezahlen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Urteil Verurteilung Prozeß thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frau nutzt ihre Kontovollmacht aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:03:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Zusammenarbeit im Löschbezirk  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/gute-zusammenarbeit-im-loeschbezirk;art372566,12508457 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erste Hauptübung der drei Abteilungswehren Rohrdorf, Heudorf und Langenhart im ehemaligen Gasthof Zur Krone  ]]></description>
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          Erste Hauptübung der drei Abteilungswehren Rohrdorf, Heudorf und Langenhart im ehemaligen Gasthof Zur Krone<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Erste Hauptübung der drei Abteilungswehren Rohrdorf, Heudorf und Langenhart im ehemaligen Gasthof Zur Krone



        <p><strong>Meßkirch-Langenhart</strong> Mit dem Alarmstichwort B3Y-Brand Wohn-/Ökonomiegebäude, mehrere Personen im Gebäude, Talweg 1 (ehemals Gasthaus Zur Krone) fand in Langenhart die erste Hauptübung der drei Abteilungswehren Rohrdorf, Heudorf und Langenhart statt. Das Kommando des Löschbezirks (LBZ) Nord lag am Samstag bei Abteilungskommandant Alexander Graf. In einer kurzen Lagebesprechung mit Zugführer Christian Marquart wurden die 40 Feuerwehrleute informiert.</p> <p>Bis zum Eintreffen der Wehren hatte sich das Feuer im Ökonomieteil ausgebreitet und war trotz einer Brandwand auf den Wohnbereich übergesprungen, so die Annahme. Das Treppenhaus war vollständig verraucht, in dem Zimmer nebenan waren zwei Personen am Fenster zu sehen. Somit galt der Ersteinsatz der Personenrettung mit zwei Gruppen von Atemschutzträgern, die sich durch den verrauchten Eingang und das Treppenhaus in das Obergeschoss vordrangen, wo sie auf noch zwei weitere Personen trafen. Diese wurden über den Hauseingang, in dem ein Entlüfter im Einsatz kam, aus dem Gebäude gebracht. An der Giebelseite war es über eine Steckleiter möglich, die beiden Personen am Fenster im Obergeschoss nach Anlegen einer Sicherheitsleine und zusammen mit einer Sicherungsgruppe zu retten. Im Einsatz waren für die Löschgruppen die beiden Fahrzeuge LF10 und LF20 sowie der Tragkraftspritzenanhänger (TSA) Langenhart und Heudorf, die die Brandstelle mit Wasser versorgten. Die Zuschauer erhielten Informationen von Abteilungskommandant Alex Graf.</p> <p>Im Gemeindesaal in Langenhart trafen sich anschließend die Feuerwehrleute des neuen Löschbezirks Nord sowie Ortschaftsräte. Meßkirchs Gesamtkommandant Andreas Fleckenstein lobte die Wehrleute und Zugführer Christian Marquart, der für eine vorbildliche Zusammenarbeit sorgte. Die Rettung der vier Menschenleben im ersten Einsatz sei vortrefflich gewesen. Die Zusammenarbeit im Löschbezirk Nord habe Zukunft, erklärten er und Alexander Graf.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Rettungswesen Unfall Polizeieinsatz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gute Zusammenarbeit im Löschbezirk]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:03:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von der Bedeutung des Ritterheiligen Mauritius  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/von-der-bedeutung-des-ritterheiligen-mauritius;art372566,12508455 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Abend im Zeichen des ältesten Kunstwerks der Inzigkofer Klosterkirche steht bevor. Vortrag, Musik und geistlicher Impuls  ]]></description>
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          Ein Abend im Zeichen des ältesten Kunstwerks der Inzigkofer Klosterkirche steht bevor. Vortrag, Musik und geistlicher Impuls<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Abend im Zeichen des ältesten Kunstwerks der Inzigkofer Klosterkirche steht bevor. Vortrag, Musik und geistlicher Impuls



        <p><strong>Inzigkofen</strong> An Allerheiligen nehmen die Akteure des Fördervereins zur Sanierung der Klosterkirche die vielleicht wertvollste Heiligenfigur des Kirchenraums in den Blick. Es handelt sich um die vermutlich bereits vor der Klostergründung 1354 entstandene Figur des Ritterheiligen Mauritius, des ersten Patrons der Inzigkofer Klosterkirche. Darüber informiert Förderverein Sanierung Orgel und Kirche St. Johannes Baptist Inzigkofen.</p> <p>In einem Vortrag stellt der ehemalige Kreiskulturamtsleiter Dr. Edwin Ernst Weber die Mauritiuslegende, die herausragende Bedeutung des Ritterheiligen in der mittelalterlichen Reichskirche sowie die vielfältigen Zeugnisse seiner Verehrung im ehemaligen Kloster vor. Anne Schmitz und Julia Wasel (beide Sopran), Sophia Schütz (Alt-Blockflöte) und Markus Fiederer (Orgel) geben musikalische Kostproben der Mauritius- und Heiligenverehrung. Sie gehen zurück bis in die Zeit der Entstehung des Klosters. Mit einem geistlichen Impuls stellt Gemeindereferentin Alexandra Chevalier Bezüge zwischen der Mauritius-Verehrung und der Botschaft von Allerheiligen her. Termin am 1. November, 18 Uhr, in der Klosterkirche. Der Eintritt ist laut Mitteilung frei, Spenden für die dringend nötige Kirchensanierung werden erbeten. (pm)</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Kulturgut "Katholische Kirche"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von der Bedeutung des Ritterheiligen Mauritius]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:46:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erste gemeinsame Probe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/erste-gemeinsame-probe;art372566,12508057 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadtkapelle Meßkirch hat einen neuen Dirigenten. Der SÜDKURIER fragte Valentin Feucht nach seinen musikalischen Ziele mit dem Orchester  ]]></description>
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          Die Stadtkapelle Meßkirch hat einen neuen Dirigenten. Der SÜDKURIER fragte Valentin Feucht nach seinen musikalischen Ziele mit dem Orchester<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Stadtkapelle Meßkirch hat einen neuen Dirigenten. Der SÜDKURIER fragte Valentin Feucht nach seinen musikalischen Ziele mit dem Orchester



        <p>Die Stadtkapelle Meßkirch hat mit Valentin Feucht einen neuen Dirigenten. Nach vierzehn Jahren verließ zuvor Zsombor Rethy die Stadtkapelle Meßkirch als Dirigent. Auf der Internetplattform „www.dirigent-gesucht.de“ platzierte die Stadtkapelle daraufhin eine Stellenanzeige und Valentin Feucht meldete sich auf diese, freut sich die Vorsitzende Franziska Walk. Nach der Sommerpause übernahm der 26-Jährige die Stadtkapelle. Es folgten Registerproben und am vergangenen Freitag die erste Gesamtprobe im Probenlokal. Die musikalische Leitung der Jugendkapelle übernahm im September Johanna Sulger aus Rohrdorf.</p> <p><strong>Herr Feucht, berichten Sie uns ein wenig etwas über sich?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Ich heiße Valentin Feucht, bin 26 Jahre alt, geboren und aufgewachsen im Donaueschinger Ortsteil Pfohren. Im Alter von sieben Jahren bin ich dem örtlichen Musikverein beigetreten und bekam meine erste musikalische Ausbildung am Schlagzeug. Nach dem Abitur leiste ich zwei Jahre Wehrdienst beim Heeresmusikkorps Ulm, bevor ich dann an der Musikhochschule Würzburg mein Bachelorstudium im Hauptfach Schlagzeug aufgenommen habe. Im Februar habe ich dieses erfolgreich abgeschlossen und befinde mich derzeit im Masterstudium Schlagzeug und Blasorchesterleitung. Ich unterrichte an der Musikschule Tuttlingen und spiele regelmäßig mit professionellen Orchestern wie der Thüringen Philharmonie oder den Hofer Symphonikern. Vor meinem Studium der Blasorchesterleitung absolvierte ich die C- und B-Dirigentenausbildungen sowie die Ausbildung zum Juror in der Blasmusik. Seit 2020 leite ich Blasorchester und bin jetzt seit September bei der Stadtkapelle Meßkirch.</p> <p><strong>Wie kamen Sie und die Stadtkapelle zusammen?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Die Stadtkapelle hat Ende vergangenen Jahres ihre Dirigentenstelle ausgeschrieben, und ich war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen, größeren Orchester. Ich habe mich darauf beworben, hatte vorab ein ausführliches Gespräch mit der Vorstandschaft und dann gab es im Mai ein Probedirigat.</p> <p><strong>Was reizt Sie an der Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Durch meine fortschreitende Dirigierausbildung war ich auf der Suche nach einem neuen Orchester, welches mindestens in der Oberstufe spielt, eine möglichst ausgeglichene und vollständige Besetzung aufweist und Interesse zeigt, sich musikalisch stets herauszufordern und dadurch zu verbessern. Ich denke, dass ich mit der Stadtkapelle Meßkirch genau solch ein Orchester gefunden habe.</p> <p><strong>Wie haben Sie die Musiker und Musikerinnen der Kapelle kennengelernt? Was beeindruckt Sie?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Ich habe die Stadtkapelle als sehr musikalisch interessiert und sehr offen gegenüber neuen Impulsen, von denen ich direkt einige mitgebracht habe, kennengelernt. Außerdem spüre ich eine sehr enge Kameradschaft zwischen den Musikerinnen und Musikern der Kapelle.</p> <p><strong>Im Dezember ist ein Adventskonzert der Stadtkapelle in der Meßkircher Stadthalle geplant. Können Sie uns dazu schon etwas verraten?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Ich habe für mein Debütkonzert ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das passend zum Dirigentenwechsel unter dem Motto „Neuanfang“ steht. Die Stadtkapelle wird einerseits spannende Originalwerke von Hermann Pallhuber und Thomas Doss präsentieren, aber auch Klassiker der Filmmusik von Bill Conti und Alan Silvestri zum Besten geben. Ein blasorchestertypischer Marsch wird natürlich auch nicht fehlen.</p> <p><strong>Worauf legen Sie als Dirigent das Augenmerk?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Am wichtigsten ist mir, einen sehr runden, homogenen Gesamtklang zu erzeugen und mit dieser Grundlage die Musikerinnen und Musiker zum gemeinsamen Musizieren zu motivieren.</p> <p><strong>Was sind ihre weiteren Ziele?</strong></p> <p>Valentin Feucht: Ich möchte die Stadtkapelle nachhaltig, musikalisch weiterentwickeln. Ein großes Hilfsmittel dafür ist meiner Meinung nach die regelmäßige Teilnahme an Wertungsspielen, aber auch eine Jahresplanung mit mehreren musikalischen Highlights über das ganze Jahr verteilt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Erste Konzerte</h2> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Volksmusik Musikgruppe thema-kultur-musik thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erste gemeinsame Probe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:31:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Familie zelebriert Halloween  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/eine-familie-zelebriert-halloween-29-10-25;art372566,12507124 ]]></link>      <description><![CDATA[  Denise und Sascha Denkert aus Worndorf sind große Halloween-Fans. Wie sie ihren Garten dekorieren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Denise und Sascha Denkert aus Worndorf sind große Halloween-Fans. Wie sie ihren Garten dekorieren.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/eine-familie-zelebriert-halloween-29-10-25;art372566,12507124]]></guid>
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        Denise und Sascha Denkert aus Worndorf sind große Halloween-Fans. Wie sie ihren Garten dekorieren.



        <p>Der zweijährige Juri ist ganz aufgeregt. Stilecht mit einer orangefarbenen Kürbis-Mütze auf dem Kopf zeigt er der Reporterin vom SÜDKURIER den dekorierten Garten, der vom 30. Oktober bis zum 2. November zum „Scary Garden“ wird. Alles, was der Kleine gruselig findet, ist „wawa“. Und „wawa“ gibt es hier jede Menge.</p> <h2>Eröffnung am 30. Oktober</h2> <p>Denise und Sascha Denkert sind große Halloween-Fans. Das Haus ist Innen entsprechend dekoriert und draußen geht es nicht weniger schaurig zu. „Der Sturm hat uns zu schaffen gemacht, ein Teil der Pavillons, die schon aufgebaut waren, ist zusammengekracht“, berichtet der 33-Jährige.</p> <p>Die beiden haben im Endspurt alle Hände voll zu tun, um dem „Scary Garden“ den letzten Schliff zu geben. So soll bis zum 30. Oktober noch die Alien-Säule fertig werden. Der Horror-Garten in Worndorf kann nämlich ab Donnerstag besucht werden. Wer sich gerne gruselt, ist hier genau richtig. Der „Scary Garden“ (Bundesstraße 17) ist vom 30. Oktober bis 2. November in der Zeit von 16.30 bis 20 Uhr (an Halloween 21 Uhr) geöffnet. Auf der Homepage weisen die Macher vom „Scary Garden“ auf folgendes hin: „Bitte denkt daran, wir haben keine öffentliche Toilette und passen nicht auf Kinder auf – also nicht einfach nur abladen. Lasst eure Haustiere lieber zuhause.“</p> <h2>Liebe zum Detail im Scary Garden</h2> <p>Es gibt viel zu entdecken im „Scary Garden“. Hier ein Gerippe im Baum, dort ein Totenschädel zwischen Rosenranken, im Spinnentunnel tummelt sich ekliges Getier, schwarze Raben hocken in den Büschen und Hexenbesen liegen auch herum. Hier ein Friedhof, dort ein Galgen und ragt aus dem Haufen aufgeschütteter Steine etwa eine knochige Hand? Geisterbahn-Fans kommen voll auf ihre Kosten.</p> <p>Ein Labyrinth, Fässer mit radioaktivem Müll und sich bewegende Horrorfiguren gehören auch zum Szenario. Die ältere Tochter Gina schlüpft während der Garten-Öffnung in die Rolle einer Erschreckerin. Mehrere Nebelmaschinen, Schwarzlichtlampen und Soundeffekte unterstreichen die Gruselatmosphäre.</p> <p>„Die Feuerwehr ist informiert, dass es bei uns nicht brennt, sondern Nebelmaschinen im Einsatz sind. Das einzige Feuer werden wir in der Feuerschale entfachen.“</p> <h2>Corona war ausschlaggebend</h2> <p>Die beiden geben zu: „Wir sind ein bisschen verrückt, wenn es um Halloween geht.“ Ausschlaggebend war die Corona-Zeit. „Da haben wir angefangen, den Garten umfangreich zu dekorieren, damit Kinder beim Vorbeilaufen etwas zum Gucken hatten. Wenn die Kinder ihren Spaß haben, freut es mich am meisten. Es soll auch nicht zu gruselig und übertrieben sein, künstliches Blut gibt es bei uns zum Beispiel nicht“, erzählt Denise Denkert.</p> <h2>In die Dekoration steckt die Familie viel Arbeit und Herzblut</h2> <p>Inzwischen hat sich schon so viel Material angesammelt, dass Dachboden und Keller voll sind. Das ganze Jahr über wird mit viel Fantasie für Halloween gebastelt. Styrodur, Kabelbinder und Bau-Schaum sind ständige Begleiter.</p> <p>„Ich bin in einer Facebook-Gruppe namens Halloween-Bastler, da tauschen wir uns aus“, so die 32-Jährige. Sie durchforstet Ebay-Kleinanzeigen nach passendem Material, wird im Geistermeile-Shop fündig oder stöbert nach Accessoires im Screamstore. Laken, Kartoffelsäcke, ausrangierte Puppen, alle Arten von Plastikpflanzen und sonstiges Bastel-Zubehör bekommen sie aus dem Bekanntenkreis geschenkt.</p> <h2>Ihr Hobby lassen sich die Denkerts auch etwas kosten</h2> <p>Vor allem Animatronic, also beweglichen Figuren, sind nicht billig. In dieser Saison haben sie zudem für 150 Euro Süßigkeiten bestellt und 20 Kilo Popcorn-Mais besorgt. Denn die kleinen Besucher bekommen Süßes.</p> <p>Eine Neuanschaffung in dieser Saison war ein großes, orangefarbenes Skelett mit Kürbisfratze. Sascha Denkert freut sich schon, wenn im kommenden Jahr der THD 3000 dabei ist, eine Animatronic-Figur im Cyborg-Look, also halb Mensch, halb Maschine.</p> <h2>31. Oktober ist Hochzeitstag</h2> <p>Dass der „Scary Garden“ etwas Besonderes ist, hat sich unter Gruselfans herumgesprochen. Über zu wenig Besucher können sich die Denkerts jedenfalls nicht beklagen. Halloween ist für das Paar kein Tag wie jeder andere. „Am 31. Oktober ist unser Hochzeitstag, wir haben 2016 geheiratet“, erzählt Denise Denkert. In weiß? Eine Suggestivfrage, denn der Alltagslook mit lila Haaren, dem Nasenring und Lippenpiercings legt anderes nahe. Ihr Hochzeitskleid war schwarz.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine Familie zelebriert Halloween]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:13:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Krämermarkt leidet unter Nässe und Sturm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/kraemermarkt-leidet-unter-naesse-und-sturm;art372566,12505857 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahl der Stände auf dem Krämermarkt in Meßkirch am Donnerstag überschaubar, viele Marktbeschicker bauen vorzeitig ab. Warum Edgar Schweizer eine Flasche Sekt geschenkt bekommt  ]]></description>
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          Zahl der Stände auf dem Krämermarkt in Meßkirch am Donnerstag überschaubar, viele Marktbeschicker bauen vorzeitig ab. Warum Edgar Schweizer eine Flasche Sekt geschenkt bekommt<br>
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        Zahl der Stände auf dem Krämermarkt in Meßkirch am Donnerstag überschaubar, viele Marktbeschicker bauen vorzeitig ab. Warum Edgar Schweizer eine Flasche Sekt geschenkt bekommt



        <p>Als nachmittags doch noch ein paar Sonnenstrahlen die Wolkendecke durchbrechen, haben die meisten Marktbeschicker das Weite gesucht. Vor allem die Standbetreiber, die Bekleidung verkaufen wollten, sind schon um die Mittagszeit verschwunden. Andere versuchen, das Beste aus dem Tag zu machen. Impressionen vom Krämermarkt:</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Es steht Ulrich Kleinknecht aus Riedlingen ins Gesicht geschrieben, dass ihn die Sturmböen gegen den Strich gehen. Nicht der Regen, sondern der Wind kann seinem Zehn-Meter-Verkaufsmobil gefährlich werden. Seit über 30 Jahren bietet er auf dem Krämermarkt Kurz- und Haushaltswaren an. „Heute morgen waren wir am Zweifeln, ob wir überhaupt losfahren sollen, aber wegen unserer Stammkunden sind wir dann doch gekommen.“ Bei ihm können sich die Leute mit Reißverschlüssen, Hosenträgern, Druckknöpfen, Garnen und Sicherheitsnadeln ebenso eindecken wie mit Küchenmessern, Kochlöffeln, Plätzchenaustechern und allerlei Bürsten.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Um kurz nach fünf Uhr ist Kate Alfirev aus Erbach bei Ulm mit dem großen Verkaufswagen voller Rum- und Marzipankugeln, Lakritz, Fruchtgummischlangen und sonstigen Süßigkeiten nach Meßkirch aufgebrochen. Ihr Lebensgefährte Gerhard Slodnik ist seit fast 50 Jahren im Geschäft. Während Valean Bles an der Zuckerwatte-Maschine auf Kundschaft wartet, füllt Andrej Borosan gebrannte Mandeln in Papiertüten. Diese und Magenbrot gehören am 12 Meter langen Stand zu den Bestsellern. Mandelsplitter, schokolierte Cashewkerne und vielerlei karamellisierte Nüsse stammen aus eigener Produktion. „Kunden schätzen unsere seit vielen Jahren stabilen Preise“, erzählt die Süßwaren-Verkäuferin. Sie persönlich nascht die selbstgemachten Sesamwürfel besonders gerne – oder saure Gummibärchen. Die kräftigen Schauer sieht die gebürtige Kroatin gelassen. „Wir nehmen es, wie es ist.“ Der Marktmeister habe ihr bei der Ankunft angeboten, aufgrund des miesen Wetters den Stand gar nicht erst aufzubauen.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Mit einer Flasche Sekt vom Marktmeister wurden am Donnerstag Edgar Schweizer und seine Frau aus Trochtelfingen überrascht. Mit seinen Hüten und Mützen bereichert Familie Schweizer seit 1955 regelmäßig den Krämermarkt. Er ist Markthändler aus Leidenschaft und ständig auf Achse. „Ich komme zu den Leuten, denn mit einem festen Geschäft in Trochtelfingen könnte ich gar nicht so viele Menschen erreichen. Ich bin sehr zufrieden.“ Das Ehepaar ist das ganze Jahr unterwegs, an den kommenden beiden Tagen stehen Rottenburg am Neckar und Bulach bei Karlsruhe auf dem Plan. Allein im Januar sei es etwas ruhiger. „Unsere Meßkircher Stammkunden wollen wir nicht enttäuschen, also sind wir heute da und lassen uns vom Wetter nicht abschrecken.“ Kunden schätzen es laut Schweizer, dass die Ware angefasst und anprobiert werden kann. Vom australischen Lederhut à la Crocodile Dundee bis zur kuscheligen Babymütze bietet er eine große Auswahl an Kopfbedeckungen. „Es dürften um die 1000 sein.“ Das teuerste Stück ist ein 200 Euro Hut aus Hasenhaar. Und wohin geht die Hutmode? „Schiebermützen sind gerade sehr im Trend“, sagt er.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Als Charmeur erweist sich Sezgin Elik aus Künzelsau. Er braucht nicht viel mehr als einen Tisch und einen Stuhl, um Pferdebalsam, Teufelskrallensalbe und Universal-Reinigungsbalsam zu verkaufen. Gegen den Regen schützt ihn ein großer Schirm. „Heute läuft das Geschäft schlecht“, sagt er. Doch für die Marktbesucher findet er nur gute Worte. „Sie sind treu, zuvorkommend und freundlich. Ich freue mich, wenn in Meßkirch die Marktkultur erhalten bleibt.“ Silvia Offermann und Marianne Müller aus Bichtlingen verwickelt er in ein launiges Gespräch, verteilt Cannabis-Salbe auf deren Handrücken und attestiert den Damen „Feuer, Temperament und Romantik“. Eine Empfehlung gegen Gelenkschmerzen gibt es gratis dazu: „Ein Tee aus Tausendgüldenkraut, das gibt es beim Gewürzstand.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Mit Heilkräutern und Gewürzen ist Immanuel Hinz aus Aach-Linz seit 25 Jahren regelmäßig auf dem Krämermarkt. Auch er hat am Donnerstagmorgen kurz überlegt, aufgrund des angekündigten Sturms daheim zu bleiben. An seinem Stand duftet es intensiv, die Etiketten lesen sich interessant. Wozu braucht man Wasserhanf, Erikablüten oder Blutwurz? „Erikablüten kann man mit Thymian und Spitzwegerich zu einem mild antibiotischen Tee mischen. Blutwurz eignet sich als Aperitif oder zum Gurgeln und Wasserhanf stärkt das Immunsystem“, erklärt der Heilpraktiker. Die Tees und die meisten Gewürzmischungen stellt er selber her. Die Einzelbestandteile bezieht er von 17 verschiedenen Großhändlern. An seinem Stand ist viel los. Eine Kundin kauft Zimtstangen, gemahlene Orangenschalen und Vanillezucker für Apfelkompott, eine andere braucht edelsüßen Paprika und Joachim Bach kauft Kräuterbonbons. „Die Bonbons und eine Marktwurst gehören für mich zum Krämermarkt“, lacht der Stadtrat und zieht weiter. Auf die Frage, welches Gewürz etwas ganz Besonderes ist, antwortet Hinz: „Eine Rarität ist der tasmanische Bergpfeffer, ich habe fünf Jahre gesucht, um ihn in dieser Qualität zu bekommen. Er ist fruchtig und scharf.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Termine</h2> Der Krämermarkt in Meßkirch findet fünfmal jährlich zwischen März und Dezember statt. In diesem Jahr gibt es noch einmal die Möglichkeit zum Marktbummel, und zwar am 11. Dezember. Die Termine für 2026 stehen bereits fest, es handelt sich jedes Mal um einen Donnerstag: 12. März, 21. Mai, 23. Juli, 22. Oktober und 3. Dezember. Als Krämer wurden schon im Mittelalter Kleinhändler bezeichnet, die ihre Waren auf Märkten oder in kleinen Läden feilboten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Brauchtum Fest Lebensmittel thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Krämermarkt leidet unter Nässe und Sturm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 05:02:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Friedhofssanierung ist abgeschlossen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/friedhofssanierung-ist-abgeschlossen;art372566,12505523 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ziel war es, den Friedhof zu einem würdevollen Ort des Gedenkens zu machen, Ortsvorsteher lobt beispielhafte Gemeinschaftsleistung  ]]></description>
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          Ziel war es, den Friedhof zu einem würdevollen Ort des Gedenkens zu machen, Ortsvorsteher lobt beispielhafte Gemeinschaftsleistung<br>
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        Ziel war es, den Friedhof zu einem würdevollen Ort des Gedenkens zu machen, Ortsvorsteher lobt beispielhafte Gemeinschaftsleistung



        <p><strong>Meßkirch-Ringgenbach</strong> In den vergangenen Wochen wurde auf dem Friedhof in Ringgenbach eindrucksvoll sichtbar, was möglich ist, wenn eine Gemeinde zusammensteht. Darüber informiert Harald Veeser in einer Pressemitteilung. „Mit bemerkenswerter Eigeninitiative, viel Herzblut und schwerem Gerät setzten der Ortschaftsrat und zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger die zweite Phase der Sanierungsmaßnahmen erfolgreich um“, so der Ortsvorsteher. Ziel der Arbeiten war es, den Friedhof nicht nur funktional zu verbessern, sondern ihn zu einem würdevollen und einladenden Ort des Gedenkens zu machen.</p> <p>Bereits im vergangenen Jahr hatte die Einwohnerschaft mit ersten Maßnahmen begonnen, etwa mit der Erneuerung der Pflasterflächen um die Leichenhalle. Nun folgten umfassende Arbeiten am Wegenetz, das über Jahrzehnte hinweg durch Witterung und Nutzung stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Statt des alten Asphalts sorgen nun gepflasterte Wege für mehr Sicherheit und ein harmonisches Erscheinungsbild.</p> <p>Auch die Leichenhalle selbst erfuhr eine Aufwertung: Ein neuer Anstrich schützt dauerhaft vor Witterungseinflüssen und trägt zum gepflegten Gesamtbild bei. Zudem wurden freie Kiesflächen entfernt und durch Rasen ersetzt. Eine gezielte Bepflanzung innerhalb und außerhalb des Friedhofs setzt nun zusätzliche Akzente. Der Vorplatz wurde neu gestaltet, was die Parksituation deutlich verbessert.</p> <h2>600 Stunden Eigenleistung</h2> <p>Was diese Maßnahme besonders macht, ist das starke bürgerschaftliche Engagement, schreibt Veeser. In rund 600 Stunden Eigenleistung stemmten der Ortschaftsrat und viele tatkräftige Helferinnen und Helfer das Projekt – Maschinen wie Bagger, Radlader und Transportfahrzeuge wurden bereitgestellt. Die gesamte Planung, Koordination und Umsetzung lag in ehrenamtlichen Händen. Unterstützt wurde dieses Engagement laut Vesser auch durch die zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Kosten für das Material hat die Stadt Meßkirch getragen. (pm)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Bauwerk Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Friedhofssanierung ist abgeschlossen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:34:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Flügel ersetzt die Orgel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/fluegel-ersetzt-die-orgel;art372566,12505167 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pianistin Henriette Gärtner überzeugt das Publikum im Festsaal von Schloss Meßkirch mit Bach und Beethoven  ]]></description>
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          Pianistin Henriette Gärtner überzeugt das Publikum im Festsaal von Schloss Meßkirch mit Bach und Beethoven<br>
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        Pianistin Henriette Gärtner überzeugt das Publikum im Festsaal von Schloss Meßkirch mit Bach und Beethoven



        <p>Wenn die Pianistin Henriette Gärtner zu ihrem jährlichen Oktober-Konzert nach Meßkirch kommt, ist der Andrang riesig. Obwohl sie bereits am Sonntagmorgen ein Matinee-Konzert gegeben hat, mussten am Abend Besucher wieder weggeschickt werden, weil alle Karten verkauft waren. Mit Virtuosität, Brillanz und den einführenden Worten zu jedem Stück, das die Musikgeschichte näher bringt und das Zuhören schärft, überzeugt sie stets ihr Publikum. Das aktuelle Programm „Hommage“ widmete die international auftretende Pianistin den großen Komponisten Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven.</p> <h2>Tanzstücke musikalisch eigenständig</h2> <p>„Nicht Bach sollte er heißen, sondern Meer.“ Das habe Ludwig van Beethoven voller Hochachtung über Johann Sebastian Bach gesagt, erzählte Henriette Gärtner, bevor sie sich an den Flügel setzte. Der Barock-Komponist gehe in seinen Werken nicht auf das Persönliche ein, sondern seine Werke haben eine übermenschliche und überzeitliche Dimension, so erklärte die Pianistin. Vor ihrem ersten Stück, Bachs Partita n. 1 in B-Dur, die aus fünf Standardtanzsätze besteht, erfuhr das Publikum, dass es Bach zu verdanken sei, dass die Tanzstücke musikalische Eigenständigkeit erlangten und nicht, wie bis dahin, nur als Tanzbegleitung gespielt wurden.</p> <h2>Sie wird eins mit der Musik</h2> <p>Ohne Noten und voller Konzentration und Einfühlungsvermögen gab Henriette Gärtner den Stücken Seele. Verfolgte man ihre Mimik, hatte man den Eindruck, dass sie voll und ganz mit der Musik eins wurde, die durch ihren Körper strömte. Das Publikum verfolgte gebannt das Spiel von Henriette Gärtner und zusätzlich das Geschehen über Leinwand, sodass fast von jedem Platz aus die behänden Finger sowie die Kraft zu sehen waren, die ebenfalls notwendig ist, um die Klangfarben zu variieren. Das zweite Stück von Bach war eine Bearbeitung einer Komposition von Alessandro Marcello, das dieser für Oboe geschrieben hatte. Vor allem das Adagio entwickelte sich wunderschön poetisch mit den langgezogenen, träumerischen Tönen, für welche Oboe-Spieler eine spezielle Technik brauchen.</p> <h2>Eine Meisterin ihres Fachs</h2> <p>Vor der Pause spielte Henriette Gärtner ein Stück, das die meisten als Komposition für Orgel kennen: die Toccata und Fuge d-Moll von Johann Sebastian Bach. Die Pianistin wählte die Bearbeitung von Carl Tausig, die spektakulär klang. Während eine Orgel über verschiedene Register verfügt, um die Klangfarbe zu variieren, sind es am Flügel die Lautstärke sowie die Anschlagtechnik. Es war erstaunlich, wie gut Henriette Gärtner dies umsetzte, was bewies, dass sie eine Meisterin ihres Faches ist.</p> <h2>Einfühlsames Spiel</h2> <p>Nach der Aria aus der Glückwunschkantate von Bach beendete die Pianistin ihr Konzert mit der Sonate Nr. 30 in E-Dur von Beethoven. Auch hier zeigte Henriette Gärtner enormes Einfühlungsvermögen und perfektes Spiel. Mit einem ruhigen poetischen Ton klang die Sonate aus, woraufhin begeisterter Beifall aufbrandete. Als Dank fügte Henriette Gärtner noch ein Präludium von Bach an, in einer Bearbeitung von Alexander Siloti.</p> <h2>Individuelle Tasche als Geschenk</h2> <p>Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick überreichte der Pianistin einen Blumenstrauß und überraschte sie mit einer großen Tasche mit ihrem eigenen Konterfei. Die Tasche sei aus den großen Transparenten hergestellt, mit denen die Stadt im vergangenen Jahr Werbung für ihren Konzert-Abend gemacht habe. „Hiervon gibt es nur eine. Sie ist exklusiv“, betonte Zwick. Nach dem Auftritt wollten noch viele mit Henriette Gärtner sprechen und ein Autogramm auf ihrer gekauften CD erhalten. Die Pianistin freute sich besonders, dass sie auch junge Menschen im Konzert gesehen hat, denn es ist ihr mit der Aktion „Rhapsody in School“ ein Anliegen, Kinder und Jugendliche für die Musik zu begeistern.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Weitere Konzerte</h2> Der Termin für das Konzert von Henriette Gärtner im Jahr 2026 steht schon fest. Es findet am Sonntag, 18. Oktober, statt. Das nächste Schlosskonzert in diesem Jahr ist am Sonntag, 14. Dezember, um 17 Uhr. Es spielt das Harfentrio Harfeo. Mit klassischem und romantischem, aber auch keltischem und swingendem Repertoire, umrahmt von Erzählungen und Winterpoesie, unterhalten die drei Harfenistinnen Kirsten Ecke, Doesjka van der Linden und Feodora Mandel die Gäste.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Musikinstrument Festspiele thema-kultur-musik thema-kultur-theater]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Flügel ersetzt die Orgel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 14:35:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei 17-Jährige werden vor Disco verprügelt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/zwei-17-jaehrige-werden-vor-disco-verpruegelt;art372566,12504976 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Polizeiposten Meßkirch ermittelt wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben  ]]></description>
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          Der Polizeiposten Meßkirch ermittelt wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Polizeiposten Meßkirch ermittelt wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben



        <p>Nach einer Prügelei in der Nacht von Samstag auf Sonntag (18./19. Oktober) auf dem Parkplatz einer Diskothek in der Kapellenstraße hat ein 17-Jähriger schwerere Verletzungen am Ohr davongetragen. Durch einen Schlag auf das Ohr platzte sein Trommelfell, was aller Voraussicht nach eine Operation nach sich ziehen wird.</p> <p>Gegen 2 Uhr soll ein Unbekannter, der sich in Begleitung einer jüngeren Frau befand, zwei 17-Jährige angepöbelt und dann zugeschlagen haben. Dem zweiten 17-Jährigen soll er einen Faustschlag gegen den Kiefer verpasst haben.</p> <p>Der Polizeiposten Meßkirch ermittelt wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben. Der Unbekannte wird als etwa 175 bis 180 cm groß, etwa 25 Jahre alt, stämmig und mit braunen Haaren und einem Dreitagebart beschrieben. Seine Begleiterin soll braun-rötliche Haare und eine Brille gehabt haben und etwas jünger gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07575/2838 entgegen.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verkehrsunfall Polizei Oberbürgermeister Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Körperverletzung thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwei 17-Jährige werden vor Disco verprügelt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:06:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chöre bescheren einen schönen Abend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/choere-bescheren-einen-schoenen-abend;art372566,12504746 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gelungenes Konzert im Gemeindesaal mit dem Gemischten Chor Menningen und zwei Gastchören aus Göggingen und Leibertingen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gelungenes Konzert im Gemeindesaal mit dem Gemischten Chor Menningen und zwei Gastchören aus Göggingen und Leibertingen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gelungenes Konzert im Gemeindesaal mit dem Gemischten Chor Menningen und zwei Gastchören aus Göggingen und Leibertingen



        <p><strong>Meßkirch-Menningen</strong> Singen bringt Freude ins Haus, das konnte man beim Herbstkonzert des Gemischten Chors Menningen feststellen. Insgesamt standen rund 70 Sängerinnen und Sänger aus den drei Chören auf der Bühne und sorgten für ein buntes Programm. Kerstin Bienert führte gekonnt durch das Programm.</p> <p>Der Vorsitzende des Gemischten Chors, Volker Schneider, begrüßte unter den vielen Gästen auch Günter Schäuble, den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des Bodensee-Hegau Chorverbands. Eine Melodie von Michael Holm, „Ein Lied kann eine Brücke sein“, bildete den Auftakt des knapp dreistündigen Konzerts. Bei den Volksliedern „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und „Der Jäger längs dem Weiher ging“ konnte das Publikum mitsummen. Mit dem biblischen Gesang „The Lord bless you and keep you“ endete der erste Auftritt des Gemischten Chors unter der bewährten Leitung von Claudia Mülherr-Bienert. Es folgte der A-cappella-Chor „Diese Männer“ aus Leibertingen. Ob solo und mehrstimmig, die zehn Männer gaben unter der Leitung von Dietmar Fliss-Falinski ein vollkommenes Gesangsbild ab. Mit „Nette Begegnung“ und dem alten Seemannslied „An Land“ waren auch deutsche Texte dabei. Später folgten Herbert Grönemeyers „Männer“ und „Küssen verboten“ von den Prinzen.</p> <p>Mit 31 Sängerinnen und Sängern dominierte der Kirchenchor St. Nikolaus aus Göggingen unter der Leitung von Rainer Kempf. Der Gesang wurde von Klavier, Schlagzeug und Gitarre begleitet, was sehr zur Stimmung beitrug. Das Repertoire reichte von „Hello Again“ von Howard Carpendale über Hits von Abba bis zu „Hey Jude“, das Paul McCartney für die Beatles komponiert hatte.</p> <p>Der Elvis Presley-Song „Can‘t help falling in love“ wurde zum Abschluss als großes Dankeschön an alle Besucher intoniert. Mit der Zugabe „New York, New York“ und Soloeinlagen am Klavier von Fritz Heise und Johannes Weißhaupt am Schlagzeug ging ein großartiger Abend zu Ende.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Tournee Auftritt Musical]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Chöre bescheren einen schönen Abend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 17:35:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Sämann mit guter Ernte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/ein-saemann-mit-guter-ernte;art372566,12504319 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bewegte Verabschiedung von Uwe Reich-Kunkel in den vorgezogenen Ruhestand. Warum er eine Glühbirne geschenkt bekommt  ]]></description>
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          Bewegte Verabschiedung von Uwe Reich-Kunkel in den vorgezogenen Ruhestand. Warum er eine Glühbirne geschenkt bekommt<br>
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        Bewegte Verabschiedung von Uwe Reich-Kunkel in den vorgezogenen Ruhestand. Warum er eine Glühbirne geschenkt bekommt



        <p>Der bunte Erntedankaltar könnte ein Sinnbild für das seelsorgerische Wirken des evangelischen Pfarrers Uwe Reich-Kunkel darstellen. Er legte Samen in die Erde, mancher Samen ging auf und trug Früchte. Er bearbeitete das Feld, mal mit leichter Hand, mal ging es schwerer, aber er konnte manche reiche Ernte einfahren.</p> <h2>Pfarrer mit Leib und Seele</h2> <p>Gesundheitliche Probleme hatten dem beliebten Pfarrer und Seelsorger in den vergangenen Jahren zu schaffen gemacht. Nun machten sie den Schritt in den vorgezogenen Ruhestand unumgänglich. Dekanin Regine Klusmann beschrieb Uwe Reich-Kunkel als Pfarrer mit Leib und Seele, Seelsorger und Lehrer.</p> <h2>Ein Rucksack mit Proviant</h2> <p>Die Dekanin ließ die Stationen des 59-Jährigen Revue passieren. Seit 2021 habe Uwe Reich-Kunkel nun in Meßkirch mit seiner Frau Anja Kunkel in Stellenteilung gearbeitet: „Eine Arbeit, die vielen Menschen gutgetan hat“, so Klusmann. „Sie sind und waren für viele ein wichtiger Begleiter“, unterstrich die Dekanin und überreichte im Namen des Kirchenbezirkes einen Rucksack mit entsprechendem Proviant und Sitzkissen für Verschnaufpausen am Bodensee. „Einen Wanderstock hab ich schon“, scherzte Uwe Reich-Kunkel. Eine Urkunde zur Berufung auf die Pfarrstelle in Meßkirch ab September 2025 überreichte die Dekanin an Pfarrerin Anja Kunkel. „Danke, dass du da bist und bleibst.“ Anja Kunkel wird von Pfarrer Karl Mehl aus dem Kirchenbezirk Überlingen-Stockach in der Gemeindearbeit unterstützt.</p> <h2>Er hinterlässt Spuren im Herzen</h2> <p>Der Kirchengemeinderat verabschiedete den Pfarrer warmherzig. Silvia Leppert überreichte sebstgebackenen Proviant für den Rucksack. Als Symbol für die „gelegten und ungelegten Eier“ im Umweltausschuss fügte Carola Heymann Eier hinzu. Eine Glühbirne steuerte Clemens Herre bei, weil er aus dem Bibelgesprächskreis stets „weiser und erleuchtet heimkehrte“. Ein Vesperpaket als Symbol für die Vesperkirche überreichte Mechthild Grau und Karl Mehl Musik für die Seele. Auch von Birgit Steffeck und Ulrich Marx gab es ein Geschenk und den Rat von Marx: „Genieße die Freizeit und mache ab und zu mal Pause.“ Diakonin Tina Klaiber aus Pfullendorf sprach für die Region Nord. Reich-Kunkel habe Spuren in den Herzen und der Gemeinschaft hinterlassen. Neben Köstlichkeiten gab sie ihm ein Segensgebet mit auf den Weg.</p> <h2>Schulseelsorger in Salem</h2> <p>Ein wichtiges Standbein von Uwe Reich-Kunkel war sein Einsatz für die Notfallseelsorge. Im Bodenseekreis habe er den Einsatznachsorgedienst mitgegründet und Spuren hinterlassen, beschrieb Diakon Ulrich Aeschbach für die Notfallseelsorge Bodenseekreis. Im Auftrag der Ökumene verabschiedete Gemeindereferent Thomas Haueisen den Pfarrer. Für sein Grußwort war er bei Abraham gelandet, der mit Vertrauen und Mut seinen Weg weiterging und das Herz am richtigen Fleck hatte. Reich-Kunkel habe das weitergegeben, wofür sein Herz gebrannt habe. Glücklich sei er über die Vesperkirche, eine Sache, die weitertrage. Constanze Schummer von der Schule Schloss Salem erinnerte an Uwe Reich-Kunkels Zeit als Schulseelsorger mit „vielen Aufgaben an der Schule“. Er sei wie ein Bruder und ein Segen, betonte sie.</p> <h2>Reich-Kunkel hält Abschiedspredigt</h2> <p>Uwe Reich-Kunkel selbst unterstrich, er habe sich eigentlich stets durch alle getragen gefühlt, er sei durch seine Arbeit mit Menschen zusammengekommen, die leidenschaftlich bei der Sache waren. „Davon lebt die Kirche – von Leidenschaft“, sagte er. Für seine Abschiedspredigt wählte der Pfarrer Kapitel 8 aus dem Römerbrief von Paulus, der versichere, dass mit der Liebe Gottes und Jesus Christus alles überwunden werden könne.</p> <h2>Dankbarkeit</h2> <p>„Ich hätte mir diesen Abschied anders vorgestellt – vielleicht später, vielleicht gesünder, vielleicht mit noch mehr Kraft. Nun – es ist, wie es ist.“ Uwe Reich-Kunkel ist dankbar für die vielen Jahre gemeinsamen Weges. „Für Konfirmandinnen und Konfirmanden und die jungen Menschen im Religionsunterricht, die mit wachen Fragen Glauben suchten. Für die Menschen, die mir in der Seelsorge ihr Vertrauen entgegengebracht haben. Für Bibelgesprächskreise, in denen Zweifel erlaubt waren, für Taufen, Trauungen und Abschiede, die ich begleiten durfte. Für die Kirchengemeinderäte und die beiden Hauptamtlichen Martina Lorch und Birgit Steigerwald, die gute Zusammenarbeit und das persönliche Miteinander. Für Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich teilen durfte, was Berufung heißt – und was Begrenzung bedeutet. Ich bin dankbar für meine Frau Anja, mit der ich diesen Weg teilen durfte – im Pfarramt und im Leben. Und für alle, die mich getragen haben, wenn ich selbst schwach war. In dieser Gemeinde durfte ich erleben, dass Glaube nicht nur in Worten lebt, sondern in Begegnung (...)“. Er verabschiedete sich mit den Worten: „Ich gehe mit einem erfüllten Herzen, das mich durch die nächsten Wochen und Monate tragen wird.“</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Verabschiedung</h2> Dekanin Regine Klusmann und die evangelische Kirchengemeinde Meßkirch verabschiedeten den Pfarrer in einem Gottesdienst in der evangelischen Heilandskirche am Sonntag. Die Dekanin entband den Pfarrer von seinen Verpflichtungen, unterstrich jedoch, dass er trotz seines Ruhestandes die Ordination nicht verliere. Der Posaunenchor Meßkirch-Ostrach-Pfullendorf gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss verabschiedeten sich die Gemeindemitglieder und Weggefährten im Paul-Gerhardt-Saal. Und teilweise flossen auch Tränen, ein Zeichen dafür, wie beliebt Uwe Reich-Kunkel in der Kirchengemeinde ist.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Evangelische Kirche" Religion "Katholische Kirche" thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Sämann mit guter Ernte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:06:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musikkapelle Frohnstetten plagen Personalprobleme  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/musikkapelle-frohnstetten-plagen-personalprobleme;art372566,12504016 ]]></link>      <description><![CDATA[  Damit der Verein als wichtiger Kulturträger erhalten bleibt, muss sich nach Überzeugung des Vorsitzenden einiges ändern  ]]></description>
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          Damit der Verein als wichtiger Kulturträger erhalten bleibt, muss sich nach Überzeugung des Vorsitzenden einiges ändern<br>
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        Damit der Verein als wichtiger Kulturträger erhalten bleibt, muss sich nach Überzeugung des Vorsitzenden einiges ändern



        <p><strong>Frohnstetten</strong> Trotz schwerwiegender personeller Probleme ist es dem Musikverein im zurückliegenden Jahr gelungen, die zahlreichen Auftritte mit guter musikalischer Qualität zu absolvieren. Dennoch steht der Verein an einem Scheideweg, wie bei der Hauptversammlung im Bericht des Vorsitzenden Konrad Glattes deutlich wurde. Schon seit Längerem kann die Musikkapelle wichtige Register wie das Schlagwerk nicht mehr oder nur noch unzureichend besetzen und ist bei Auftritten stets auf die Unterstützung von Gastmusikern angewiesen. Diese unbefriedigende Situation schlage sich zunehmend in einer rückläufigen Probenmotivation, bei der Pünktlichkeit und generell in einer gewissen Gleichgültigkeit bei der Wahrnehmung von Auftrittsterminen nieder. Insgesamt zähle die Kapelle auf dem Papier noch 32 aktive Musikerinnen und Musiker.</p> <p>Obwohl auch er die personellen Probleme sieht und lieber aus dem Vollen schöpfen würde, bescheinigte Dirigent Paul Maier dem Stammpersonal eine gute musikalische Qualität. Finanziell verlief das Vereinsjahr nicht ganz optimal, wie Kassiererin Sandra Weimer ausführte. Vor allem hohe Ausgaben für Instrumentenbeschaffungen und Reparaturen, bei gleichzeitig geringeren Einnahmen durch Veranstaltungen bescherten dem Verein ein leichtes Minus in der Bilanz, was aber angesichts des satten Rücklagenpolsters kein Anlass zur Sorge geben sollte. Der vorgeschlagenen Satzungsänderung, mit der die Gemeinnützigkeit des Vereins weiterhin sichergestellt ist, wurde nach längerer Diskussion zugestimmt. Breiten Raum nahmen zum Abschluss der Versammlung die Vereinsehrungen ein, die vom Vorsitzenden des Blasmusikverbandes Sigmaringen, Jörg Burkhart, vorgenommen wurden. Ausgezeichnet wurden der Vorsitzende Konrad Glattes mit der Fördermedaille in Bronze für 10-jährige besondere Leistungen im Ehrenamt. Dieselbe Ehrung in Silber erhielten Sandra Weimer sowie Vera Sauter, die 15 Jahre erfolgreich im Vorstandsamt tätig waren. Mit Manfred Kraus wurde schließlich ein echtes Urgestein des Frohnstetter Musikvereins für 50 Jahre aktives Musizieren geehrt. Kraus hat in dieser Zeit nicht nur als Musiker, Ansager, Sänger und Entertainer seine Spuren hinterlassen, er war auch in fast allen Vorstandsämtern tätig. Für diese herausragende Leistung überreichte ihm Jörg Burkhart die Ehrennadel des Kreismusikverbandes in Gold mit Diamant.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Rücktritt Ehrenamt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Musikkapelle Frohnstetten plagen Personalprobleme]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:49:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Übungsannahme: Zug erfasst Auto  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/uebungsannahme-zug-erfasst-auto;art372566,12503586 ]]></link>      <description><![CDATA[  Feuerwehr Meßkirch probt für den Ernstfall auf der Strecke der Ablachtalbahn: Aufwendig inszeniertes Szenario mit zehn Verletzten  ]]></description>
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          Feuerwehr Meßkirch probt für den Ernstfall auf der Strecke der Ablachtalbahn: Aufwendig inszeniertes Szenario mit zehn Verletzten<br>
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        Feuerwehr Meßkirch probt für den Ernstfall auf der Strecke der Ablachtalbahn: Aufwendig inszeniertes Szenario mit zehn Verletzten



        <p>Dass die Meßkircher Feuerwehr nach dem Zugunglück in Riedlingen mit drei Toten bei ihrer jährlichen Hauptübung ausgerechnet Rettungsmaßnahmen wegen eines Unfalls auf der Ablachtalbahn simulierte, war reiner Zufall. Die Übung war laut Kommandant Andreas Fleckenstein lange vor dem tragischen Ereignis geplant gewesen. Wie so ein Unfall an der Bahnstrecke in Meßkirch im Ernstfall aussehen könnte, zeigten die Feuerwehrleute am Samstag bei einer aufwendig inszenierten Trainingssituation in der Heinrich-Heine-Straße. Kreisbrandmeister Michael Reitter und Fleckenstein waren sehr zufrieden mit der Leistung aller beteiligten Feuerwehrleute und Rettungskräfte – darunter auch Helfer vom DRK Meßkirch, benachbarten DRK-Ortsvereinen sowie vom Malteser Hilfsdienst (MHD) Sigmaringen.</p> <h2>70 Einsatzkräfte beteiligt</h2> <p>Für die zahlreichen Zuschauer gab es einiges zu sehen. Das Szenario mit zehn Verletzten erforderte ein großes Aufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Ein kompletter Zug der DB Regio wurde eigens zum Übungsort an die Heinrich-Heine-Straße gebracht. Die Alarmierung lautete, dass eine Autofahrerin das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt habe und auf die Bahnschienen geraten sei. Der herannahende Zug konnte nicht mehr rechtzeitig gebremst werden und prallte gegen das Fahrzeug. Im Auto waren zwei Personen verletzt, im Zug mussten acht weitere Verletzte gerettet werden.</p> <h2>Wozu eine Lenkradspinne dient</h2> <p>Um an die Verletzten im Auto zu gelangen, mussten die Feuerwehrkräfte mit der schweren hydraulischen Rettungsschere das Fahrzeugdach abtrennen. Zuvor war das Auto gegen Wegrollen gesichert und das Lenkrad mit einer sogenannten Lenkradspinne gesichert worden, um ein unkontrolliertes Auslösen des Airbags zu verhindern.</p> <h2>Übung endet nach 35 Minuten</h2> <p>Für den Abtransport der Verletzten im Zug errichteten die Feuerwehrleute an der Zugtür eine Plattform, über die die leicht und schwer verletzten Personen aussteigen beziehungsweise gerettet werden konnten. „Wenn ein Unfall auf den Gleisen stattgefunden hat, ist eine Streckensperrung immer zwingend erforderlich. Nur nach Bestätigung der Sperrung darf auf dem Gleisbett gearbeitet werden“, erklärte der stellvertretende Kommandant der Meßkircher Feuerwehr, Marcel Back, der die Übung am Mikrofon für die Zuschauer kommentierte. Nach etwa 35 Minuten, nachdem alle Verletzten gerettet und an das Notärzteteam und die Helfer von DRK und MHD übergeben worden waren, erklärte die Einsatzleitung die Übung für beendet.</p> <h2>Kreisbrandmeister ist sehr zufrieden</h2> <p>In einer ersten Stellungnahme gegenüber dem SÜDKURIER zeigten sich Kreisbrandmeister und Meßkirchs Kommandant sehr zufrieden mit dem Ablauf. „Ein sehr realistisches Szenario“, kommentierte Kreisbrandmeister Reitter und lobte die Feuerwehr Meßkirch sowie die Stadtverwaltung, dass sie sich mit dieser Übung einem „außergewöhnlichen Thema“ gestellt habe. „Das Große und Ganze hat super funktioniert. Klasse Raumordnung, ein sehr gutes Zusammenspiel“, lobte Reitter. „Das war eine klasse Arbeit, was alle Organisationen zusammen geleistet haben“, lobte auch Fleckenstein. „Die Idee hat es schon vor Riedlingen gegeben. Das war ein trauriger Zufall“, sagte er auf die Frage des SÜDKURIER, ob das Übungsszenario aufgrund dieses Bahnunglücks entwickelt worden war.</p> <h2>Notfallmanager der Bahn ist dabei</h2> <p>Außer Feuerwehr und Rettungskräften wird bei einem Zugunglück auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn alarmiert. Während der Übung am Samstag war dies Frank von Meißner. Der Betriebsleiter der Biberbahn war am Samstag in Doppelfunktion sowohl als Lokführer als auch als Notfallmanager der Ablachtalbahn im Übungseinsatz. Für Frank von Meißner ist der Kontakt mit den Anrainerfeuerwehren an der Ablachtalbahn wichtig: „Die Feuerwehren bekommen von uns Lagepläne. Damit sie sich auf mögliche Einsätze vorbereiten können“, erklärte der Eisenbahnexperte von Meißner.</p> <h2>Übung der Jugendfeuerwehr</h2> <p>Traditionell ist die Hauptübung auch die Bühne für den Feuerwehrnachwuchs. In einem eigenen Szenario wurde ein Unfall mit zwei Autos auf einem Betriebsgelände simuliert, bei dem ein Fahrer eingeklemmt war. Wie bei den Aktiven wurde während der Übung die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz geübt, aber eben auf Ebene der beiden Jugendorganisationen. Finn Fleckenstein und Remo Füßinger durften mit der schweren Rettungsschere den eingeklemmten Fahrer aus dem Auto befreien, der anschließend von einer Gruppe junger Feuerwehrleute zur Versorgung an das Jugendrotkreuz übergeben wurde. „Ich bin stolz auf die Kids. Das ist professionell – wir sind auf dem besten Weg, sie auf den aktiven Dienst vorzubereiten“, kommentierte Jan Halder, stellvertretender Jugendleiter der Feuerwehr, den Übungseinsatz der jungen Feuerwehrleute. Auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK ist aus Halders Sicht von Anfang an wichtig: „Wenn das schon im jungen Alter klappt, funktioniert es im aktiven Dienst umso besser.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Derzeit 324 Mitglieder</h2> Die Freiwillige Feuerwehr Meßkirch zählt derzeit 324 Mitglieder, inklusive Jugendfeuerwehr, Altersabteilung und Fanfarenzug. In der Jugendfeuerwehr sind 35 Mitglieder aktiv. Seit November 2024 ist Andreas Fleckenstein Kommandant. Die Feuerwehr Meßkirch leistete 2024 insgesamt 3855 Einsatzstunden bei 156 Einsätzen, darunter 75 technische Hilfeleistungen und 57 Brände. Die Stadt Meßkirch plant derzeit zwei Neubauten für die Einsatzabteilungen Nord und Süd der Meßkircher Feuerwehr, wie der ebenfalls bei der Jahreshauptübung anwesende Bürgermeister Arne Zwick berichtete.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Ablachtalbahn Unfall Oberbürgermeister Biberbahn Rettungswesen Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Übungsannahme: Zug erfasst Auto]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 12:06:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erste Bilanz zu Tempolimits ist positiv  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/erste-bilanz-zu-tempolimits-ist-positiv;art372566,12503408 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lärmschutz im Donautal kommt weitgehend gut an. Was die Maßnahme den Landkreis kostet  ]]></description>
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          Lärmschutz im Donautal kommt weitgehend gut an. Was die Maßnahme den Landkreis kostet<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lärmschutz im Donautal kommt weitgehend gut an. Was die Maßnahme den Landkreis kostet



        <p>Seit Ende August stehen viele neue Schilder an der Landesstraße 277 im Oberen Donautal. Die temporären Tempolimits sind Teil eines Maßnahmenpakets des Landratsamts Sigmaringen gegen Motorradlärm. Während der Motorradsaison – vom ersten Samstag im April bis zum zweiten Sonntag im Oktober – gilt an Wochenenden und Feiertagen in den Ortsdurchfahrten 30 Kilometer pro Stunde und auf bestimmten Strecken Tempo 70. Zwar gibt es vereinzelt kritische Stimmen, insgesamt stößt die Maßnahme jedoch auf positive Resonanz – sowohl bei Anwohnern im Tal als auch bei den betroffenen Kommunen.</p> <h2>Das sagt Beurons Bürgermeister</h2> <p>Der Bürgermeister der Gemeinde Beuron, Hans-Peter Wolf, begrüßt die Tempolimits grundsätzlich: „Die Lärmentwicklung ist an manchen Stellen im Tal doch störend. Es gab Anwohner, die sich stark beklagt haben, was auch nachvollziehbar ist.“ Die Gemeinde habe überwiegend positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft erhalten, wenngleich es auch Kritik gebe. Für ein abschließendes Urteil sei es laut Wolf noch zu früh: „Die Zeit ist noch zu kurz, um ein richtiges Resümee zu ziehen, aber es kommen doch deutliche Aussagen, dass die Maßnahmen wirken – und das ist auch mein Empfinden“, so der Bürgermeister.</p> <h2>Tendenz zu mehr Lärmschutz</h2> <p>Auch im Beuroner Gemeinderat wurde noch nicht offiziell über die Tempolimits diskutiert, die Stimmung tendiere jedoch bereits in Richtung mehr Lärmschutz, meint Wolf. An einigen Stellen wünscht sich der Bürgermeister eventuell Nachbesserungen – etwa an der Ortsausfahrt von Beuron in Richtung Fridingen. Dort werde das Tempolimit seiner Ansicht nach zu früh aufgehoben, was sich in der Ortschaft Beuron akustisch bemerkbar mache.</p> <h2>Einschränkungen durch Tempolimits</h2> <p>Nach einem Artikel zur Umsetzung der Tempolimits erreichten den SÜDKURIER mehrere Leserbriefe. Einer davon stammt von Markus Blender, Gemeinderat Hausen im Tal, der die Maßnahmen als überzogen kritisiert. Blender stört sich unter anderem daran, dass unter dem Deckmantel Motorradlärm alle Verkehrsteilnehmer benachteiligt würden. Er befürchtet sogar, das Donautal solle zum „Blitzerparadies“ ausgebaut werden, um die leeren Kassen des Landkreises zu füllen. Auch der Alltag der Donautaler werde durch die Tempolimits eingeschränkt, so Blender, etwa durch längere Fahrtzeiten in die Kreisstadt Sigmaringen.</p> <h2>Tempo 40 statt 30</h2> <p>Ein weiterer Leserbrief schlägt vor, das temporäre Tempolimit innerhalb der Ortschaften von 30 auf 40 km/h zu erhöhen. Dadurch laufe der Verkehr „runder und trotzdem leiser“, meint der Verfasser. „Die Anwohner im Donautal haben sicher ein berechtigtes Interesse, aber auch Tempo 40 ist eine Verbesserung“, stellt er fest. Eine Anwohnerin aus Hausen im Tal – selbst Bikerin – kritisiert in ihrem Leserbrief die Maßnahmen des Landratsamts und wünscht sich mehr Toleranz gegenüber Motorradfahrern. Am Abend, wenn die Besucher das Tal wieder verlassen hätten, kehre ohnehin Ruhe ein, meint sie. Sie fordert gezielte Maßnahmen gegen Raser, etwa durch Schallmessstellen und entsprechende Sanktionen.</p> <h2>Verkehr fließt ruhiger</h2> <p>Zu den Anwohnern, die zufrieden mit den Tempolimits sind, zählt beispielsweise Eva Frederick, die im Donautal Ferienwohnungen vermietet. Ihr Gutshof Käppeler – gelegen zwischen Gutenstein und Thiergarten – war besonders vom Bikerlärm betroffen, da dort eine Felswand den Motorenlärm reflektiert. „Der Verkehr fließt ruhiger, dadurch ist es leiser“, meint sie. Mit den temporären Tempolimits hat auch die Bürgerinitiative, die Frederick gegen den Verkehrslärm im Tal mitgegründet hat, ein wesentliches Ziel erreicht. Das Problem, dass einige Biker die kurvenreiche Strecke zwischen Beuron-Thiergarten und Stetten am kalten Markt als Rennstrecke nutzten, sei damit allerdings noch nicht gelöst, so Frederick.</p> <h2>Konstruktive Rückmeldungen</h2> <p>Für das Landratsamt Sigmaringen ist es für ein abschließendes Fazit noch zu früh. „Unsere ersten Erfahrungen sind positiv“, heißt es auf Nachfrage des SÜDKURIER. Die Behörde hat sowohl positive als auch kritische Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. „Insgesamt wurde die Einführung aber überwiegend mit konstruktiven und positiven Rückmeldungen begleitet“, lautet ein erstes Resümee aus dem Landratsamt. Die Maßnahme hat den Landkreis rund 25.000 Euro gekostet. Zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen seien derzeit nicht geplant, weitere Maßnahmen zum Lärmschutz im Donautal aktuell nicht vorgesehen.</p> <h2>Das sagt Sigmaringens Bürgermeister</h2> <p>Auch die Stadtverwaltung Sigmaringen, auf deren Gemarkung das Teilstück der Landesstraße 277 zwischen Thiergarten und Gutenstein liegt, will sich noch nicht abschließend äußern. Bürgermeister Marcus Ehm begrüßt das Vorgehen des Landratsamts grundsätzlich: „Ich sehe den Versuch der Reduzierung der Lärmbelastung der örtlichen Bevölkerung als notwendig und auch sehr positiv“, sagt Marcus Ehm. Der Bürgermeister – selbst leidenschaftlicher Motorradfahrer – merkt jedoch an, dass die Lärmbelastung nicht ausschließlich durch Motorräder, sondern auch durch laute Autos und Lastwagen verursacht werde.</p> <h2>Weniger Raserei</h2> <p>Ebenfalls kritisch geht Markus Künstler aus Meersburg mit seiner Zunft um. Der Motorradfahrer war jüngst am Wochenende bei bestem Wetter mit seiner Maschine im Donautal unterwegs. Markus Künstler, der gern nach Feierabend „zum Abschalten“ ins Donautal fährt, sieht die Tempolimits positiv, weil sie das Rasen reduzierten. An Wochenenden meidet er das Tal seit Längerem zumeist – seiner Meinung nach werde es dann zur „Rennstrecke“ und sei schlicht zu gefährlich.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das ist erlaubt</h2> Für den Lärmschutz im Oberen Donautal hat das Landratsamt Sigmaringen folgende Tempolimits eingeführt, die ausschließlich an Wochenenden und Feiertagen während der Motorradsaison gelten: Tempo 30 in den Ortsdurchfahrten von Beuron, Hausen im Tal, Neidingen und Thiergarten sowie Tempo 70 außerorts auf der L277 zwischen Beuron und Thiergarten. Dauerhaft gelten folgende Maßnahmen: Die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h im Bereich des Käppeler Hofs nordöstlich von Thiergarten wurde in Richtung Gutenstein verlängert. In Inzigkofen wurde das Tempolimit von 70 km/h vom Wanderparkplatz Amalienfelsen bis zum Bahnhof Inzigkofen ausgeweitet. Die Schilder für die temporären Tempolimits werden laut Landratsamt nach Ende der Motorradsaison wieder entfernt. Die betroffenen Anrainerkommunen waren in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen eingebunden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Raser Straße Straßenverkehr Lärm thema-verkehr-autoverkehr thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erste Bilanz zu Tempolimits ist positiv]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:25:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Landleben in all seinen Facetten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/das-landleben-in-all-seinen-facetten;art372566,12502653 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ausstellung in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch beleuchtet historische Entwicklung im ländlichen Raum.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ausstellung in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch beleuchtet historische Entwicklung im ländlichen Raum.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/das-landleben-in-all-seinen-facetten;art372566,12502653]]></guid>
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        Ausstellung in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch beleuchtet historische Entwicklung im ländlichen Raum.



        <p>Die neue Ausstellung in der Kreisgalerie im Meßkircher Schloss steht nochmals in Verbindung zum kreisweiten Kulturschwerpunkt „Freiheit Gleichheit Gerechtigkeit. 500 Jahre Bauernkrieg – Was bleibt?“. Nachdem sich die vorangegangene Ausstellung der Kunstfreiheit gewidmet und jeweils eine Arbeit von 80 Kunstschaffenden im Landkreis Sigmaringen gezeigt hatte, befasst sich die aktuelle Schau der Entwicklung im ländlichen Raum und greift hierfür drei Hauptaspekte heraus.</p> <p>Unter dem Titel „Landleben – Mensch. Natur. Heimat“ geht sie der Frage nach, was das Leben auf dem Land in der Vergangenheit geprägt hat und was es für die Menschen im Landkreis Sigmaringen noch heute bedeutet, wie Vera Hollfelder, Leiterin der Kreisgalerie, bei der Vernissage ausführte.</p> <h2>Transformationsprozesse im ländlichen Raum</h2> <p>Es ist eine Ausstellung über Idyll, Ödnis und die Wirklichkeit, ist auf dem Flyer zu lesen. „Ich tue mich schwer mit dem Begriff der Ödnis“, bekannte schmunzelnd Stefanie Bürkle, Landrätin des Landkreises Sigmaringen, bei ihrer Begrüßung auf der Vernissage. Sie zeigte sich stolz auf den schönen Landkreis und als bekennendes „Landei“. Doch sehe sie auch den positiven Aspekt von provokanten Aussagen, die zum Hinterfragen ermuntern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ausstellung</span><span>Während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 8. Februar wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Zu den klassischen Führungen an den Sonntagen, 2. November, 7. Dezember und 4. Januar, um 15 Uhr, sowie am 30. November um 17 Uhr gibt es Workshops für Kinder und Jugendliche, eine Lesung mit der Autorin Gabriele Gildeggen, ein Angebot für Familien und Spezielles zu Streuobstwiesen, zu Schafen und der Schäferei. Die Flyer liegen im Schloss und in der Touristinformation aus. Das Programm ist ebenso im Internet abrufbar auf der Homepage des Sigmaringer Landratsamts: www.landkreis-sigmaringen.de</span></label></div> <p>Sie ging auf die emotionale Bedeutung von „Scholle“ ein und die Transformationsprozesse, denen der ländliche Raum unterliege. „Dieser gelingt, wo der Einzelne Verantwortung übernimmt – für sich, für die Familie und die Gesellschaft“, erklärte sie. Dieses Phänomen könne im Landkreis Sigmaringen beobachtet werden, in dem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und ehrenamtlich tätig sind. Die Politik sei daran interessiert, eine positive Entwicklung voranzutreiben, indem sie die Infrastruktur der Zukunft fördert. Sie freute sich darüber, dass diese Ausstellung neue interessierte Zielgruppen erschließe und anspreche. Die Landrätin dankte dem gesamten Team sowie dem Kreisverband Seniorenorchester Sigmaringen, das unter der Leitung von Alois Kille die Vernissage umrahmte.</p> <h2>Facetten des Lebens sind zahlreich</h2> <p>Bei den Vorarbeiten zur Ausstellung habe das Team schnell gemerkt, „dass es das eine Landleben natürlich gar nicht gibt“, wie Vera Hollfelder in ihrer einführenden Rede beschrieb. Die Facetten dieses Lebens seien so zahlreich wie die Menschen im Landkreis selbst.</p> <p>Aus diesem Grund wählten sie für die Ausstellung drei Bereiche aus, die das Alltagsleben der Menschen auf dem Land besonders prägen. Beleuchtet wird die historische Entwicklung des Landlebens im Allgemeinen, mit einem Blick auf den Landkreis Sigmaringen im Besonderen, das Landleben in Fotografie und Kunst sowie als dritten Bereich Natur und Umwelt.</p> <p>Da der Aspekt Natur und Umwelt besonders bedeutend sei, widme ihm die Ausstellung den meisten Raum. Stellvertretend für diese Beziehung wählte das Team die Aspekte Streuobst, Forst und Schäferei aus. Um den Gästen bei der Vernissage das Thema nahezubringen, beschrieb Vera Hollfelder die Entwicklung des Landlebens, dessen Beginn etwa 10.000 bis 5000 v. Chr. zu verorten sei. Sie ging auf die Unterschiede zwischen dem Landleben und dem Leben in den Städten ein, die um 5000 v. Chr. entstanden seien. Während in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts der ländliche Raum den meisten als rückschrittlich und unmodern galt, sei in den vergangenen Jahrzehnten eine wachsende Attraktivität des Landlebens festzustellen, was nicht zuletzt der Möglichkeit des Homeoffice zu verdanken sei.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ausstellung Museum Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das Landleben in all seinen Facetten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 14:56:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Highlight Meßkirch tanzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/bilder-vom-highlight-messkirch-tanzt;art372566,12502124 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am vergangenen Freitag feierte man in Meßkirch von 20 Uhr bis in die Nacht in vielen Locations mit Musik und viel Bewegung auf den Straßen.  ]]></description>
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          Am vergangenen Freitag feierte man in Meßkirch von 20 Uhr bis in die Nacht in vielen Locations mit Musik und viel Bewegung auf den Straßen.<br>
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        Am vergangenen Freitag feierte man in Meßkirch von 20 Uhr bis in die Nacht in vielen Locations mit Musik und viel Bewegung auf den Straßen.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Feiern Diskothek]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Highlight Meßkirch tanzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 05:02:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Literaturtage sind regionalen Autorinnen gewidmet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/literaturtage-sind-regionalen-autorinnen-gewidmet;art372566,12501876 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schriftstellerin Maria Müller-Gögler steht im Mittelpunkt einer Lesereihe im Schloss Meßkirch vom 27. bis 30. Oktober  ]]></description>
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          Schriftstellerin Maria Müller-Gögler steht im Mittelpunkt einer Lesereihe im Schloss Meßkirch vom 27. bis 30. Oktober<br>
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        Schriftstellerin Maria Müller-Gögler steht im Mittelpunkt einer Lesereihe im Schloss Meßkirch vom 27. bis 30. Oktober



        <p><strong>Meßkirch</strong> Ein Lese- und Schreibfest für alle an der regionalen Literatur Interessierten findet in den Herbstferien im Kulturzentrum Schloss Meßkirch statt, informiert die Tourist-Info in einer Pressemitteilung. Peter Dunkl, lange Jahre Leiter der Volkshochschule Ehingen, stellt die oberschwäbische Autorin Maria-Müller Gögler vor. Ihr Leben und Werk ist Inhalt einer vierteiligen Lese-Reihe, die an zwei Tagen von einem Schreibkurs begleitet wird. Eine gute Gelegenheit zudem für drei regionale Autorinnen von heute, ihre neuen Bücher vorzustellen. Es lesen Dietlinde Ellsässer aus Tübingen („Mach nur so weiter“; 8Grad-Verlag) sowie Gabriele Loges aus Sigmaringen und Ursula Gabele aus Sauldorf, deren Romane „Mädchen, Mutter, Mensch“ beziehungsweise „Mensch Mädle!“ beide im Meßkircher Gmeiner-Verlag erschienen sind.</p> <h2>Schreiben aus weiblicher Sicht</h2> <p>Maria Müller-Gögler, 1900 geboren, war die älteste der drei oberschwäbischen Marien, wie Martin Walser sie nennt, die den gesellschaftlichen Wandel im ereignisreichen 20. Jahrhundert beschrieben. Neben der die Veränderungen im dörflichen Umfeld beschreibenden Maria Beig und den Texten von Maria Menz, die religiös, ja mystisch anmuten, bewegt sich Maria Müller-Gögler im bürgerlichen Umfeld Oberschwabens. Sie schreibt überwiegend aus einer konsequent weiblichen Sicht. Ob die Truchsessin, die sich gegen den Machtmenschen Georg III, Truchsess von Waldburg behauptet, ob die Mutter, die im Roman Sieben Schwerter ihre Familie durch die Wirren des Nationalsozialismus bringt, oder die Frauen, die im Seniorenheim auf ihr Leben zwischen 1900 und den letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts zurückblicken (Der Pavillon); alle stehen für ein Weltbild, das den Frauen zutraut, ein eigenständiges Leben zu führen. Ihre Selbstbehauptung stellt eine gesellschaftliche Utopie dar, die bis heute noch nicht voll und ganz eingelöst ist.</p> <p>Maria Müller-Göglers Charaktere sind keine „Leuchtturmfiguren“. Sie sind Frauen, deren Lebensweg nicht strikt gerade verläuft, die mehr Fragen und Unsicherheiten kennen als unumstößliche Wahrheiten. „Sie verführen jedenfalls zum Lesen, auch wenn Müller-Göglers Bücher nur noch antiquarisch und in den gut sortierten Büchereien der Region zu haben sind“, heißt es in der Mitteilung der Tourist-Info.</p> <h2>Start ist am 27. Oktober</h2> <p>Die vierteilige Lesereihe zum 125. Geburtstag der Schriftstellerin findet wie folgt statt: Montag, 27. Oktober, um 17 Uhr (Eröffnung ab 16 Uhr), Dienstag, 28. Oktober, um 11 Uhr, Mittwoch, 29. Oktober, um 17 Uhr und Donnerstag, 30. Oktober, um 11 Uhr. Dauer jeweils etwa 75 Minuten, der Eintritt ist frei. Info und Anmeldung bei der Tourist-Information in Meßkirch unter der Telefonnummer 07575 2061422 oder tourismus@messkirch.de.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Buch Literatur Autor]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Literaturtage sind regionalen Autorinnen gewidmet]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 15:23:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Martin-Heidegger-Gymnasium freut sich über Boris-Siegel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/martin-heidegger-gymnasium-freut-sich-ueber-boris-siegel;art372566,12501387 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gymnasium Meßkirch wird von der IHK ausgezeichnet, denn das Konzept zur Berufsorientierung überzeugt die Jury  ]]></description>
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          Gymnasium Meßkirch wird von der IHK ausgezeichnet, denn das Konzept zur Berufsorientierung überzeugt die Jury<br>
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        Gymnasium Meßkirch wird von der IHK ausgezeichnet, denn das Konzept zur Berufsorientierung überzeugt die Jury



        <p>Jeder Schüler, jede Schüler steht eines Tages vor der großen Frage: Was kommt nach der Schule? Welcher Beruf interessiert mich? Ausbildung, Studium, FSJ? Beratung ist sehr hilfreich, um sich zu orientieren. Das Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch wurde von der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben für seine herausragende Berufsorientierung mit dem Boris-Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg ausgezeichnet. Im Landkreis Sigmaringen erhielt nur eine weitere Schule diese Auszeichnung, das Reinhold-Frank Schulzentrum in Ostrach.</p> <h2>Praktika, Vorträge und WBS</h2> <p>„Unser Ziel ist es, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten das Martin-Heidegger-Gymnasium mit einem konkreten Plan für den ersten Schritt in die eigene berufliche Zukunft verlassen“, erklärt Schulleiter Tobias Andelfinger. Die Berufsorientierung am Gymnasium beginnt mit dem Girls- und Boys-Day in Klasse acht. Ab der achten Klasse wird seit einigen Jahren auch das Schulfach WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung) unterrichtet.</p> <p>Ein zweiwöchiges Bogy-Praktikum (Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien) in Klasse zehn dient der praktischen Erkundung eines Berufes. Der Besuch von Bildungsmessen, Informationsveranstaltungen für Schüler und Eltern, Interessens- und Eignungstests, Vorträge zu Themen wie Freiwilliges Soziales Jahr, Duales Studium oder zur Gestaltung der eigenen finanziellen Zukunft gehören zum Angebot. Betriebsbesichtigungen dienen dazu, regionale Arbeitgeber kennenzulernen. Sie bieten zudem die Möglichkeit, Bewerbungssituationen zu trainieren. „Wir schätzen die effektive Zusammenarbeit mit unseren Bildungspartnern Bix Lackierungen, Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch, Agentur für Arbeit, DHBW Ravensburg und Geberit Pfullendorf“, berichtet Matthias Fleisch, der am Gymnasium für die Berufsorientierung verantwortlich ist.</p> <h2>Studienbotschafter-Abend in der Kursstufe</h2> <p>Die Jugendlichen lernen auch innovative Projekte regionaler Produzenten kennen, wie zum Beispiel die Saftmanufaktur Livefresh in Engelswies oder die Ölmühle in Thiergarten. Eine besondere Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein ist der Studienbotschafter-Abend in der Kursstufe. Ehemalige Schüler stellen ihren beruflichen Werdegang vor und beantworten Fragen. „Diese aus erster Hand gewonnenen und authentisch vermittelten Erkenntnisse sind außerordentlich wertvoll“, findet Fleisch.</p> <h2>Einzelgespräche mit Berufsberater</h2> <p>Ein intensiver Austausch besteht mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit in Sigmaringen. Stefan Feuerstein kommt mehrmals im Jahr in die Schule. Ein 30-minütiges Einzelgespräch in der Kursstufe ist verpflichtend. „Die Beratungsgespräche werden richtig gut angenommen“, so Andelfinger.</p> <h2>Duale Studiengänge sind gefragt</h2> <p>Was ihre berufliche Zukunft angeht, seien die Schüler ganz unterschiedlich orientiert: die einen ganz planlos, andere mit einer groben Vorstellung und wiederum andere mit klaren Zielen. „Unsere Erfahrung ist, dass sich relativ viele Jugendliche für ein Duales Studium entscheiden“, sagt der Schulleiter. Auch sei der Anteil an Schülern hoch, die eine Ausbildung anstreben. Nach dem Abitur eine akademische Laufbahn an der Universität sei nicht mehr in Stein gemeißelt. „Die Jugendlichen denken heute pragmatisch“, so Andelfinger.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Lob der Jury</h2> „Wir sehen in der Bogy-Aufarbeitung der Schule, auch durch interne Befragungen zum aktuellen Stand der Schülerinnen und Schüler, eine tolle Arbeit.“</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fortbildung Berufsausbildung Privatschulen thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-bildung-schule]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Martin-Heidegger-Gymnasium freut sich über Boris-Siegel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 12:09:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Biberbahn-Saison geht zu Ende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/die-biberbahn-saison-geht-zu-ende;art372566,12501257 ]]></link>      <description><![CDATA[  Klavierkonzerte mit Henriette Gärtner in Meßkirch, eine Führung im Stadtmuseum Stockach mit dem Fotografen Achim Mende und weitere Ausflugs-Tipps für Sonntag, 19. Oktober  ]]></description>
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          Klavierkonzerte mit Henriette Gärtner in Meßkirch, eine Führung im Stadtmuseum Stockach mit dem Fotografen Achim Mende und weitere Ausflugs-Tipps für Sonntag, 19. Oktober<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Klavierkonzerte mit Henriette Gärtner in Meßkirch, eine Führung im Stadtmuseum Stockach mit dem Fotografen Achim Mende und weitere Ausflugs-Tipps für Sonntag, 19. Oktober



        <p>Nach einer erfolgreichen Biberbahnsaison fährt das beliebte Ausflugsverkehrsmittel an diesem Sonntag zum letzten Mal für dieses Jahr zu seinem regulären Einsatz. Auch an diesem Wochenende gibt es entlang der Ablachtal-Bahnstrecke noch einmal einige Gründe, die zu einer Biberbahnfahrt einladen, informieren der Förderverein Ablachtalbahn und die Stadt Meßkirch. Fahrräder in der Biberbahn mitzunehmen, ist kostenfrei.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>In Mengen</strong> veranstaltet der Gewerbeverein seinen verkaufsoffenen Sonntag, der begleitet wird vom Charity Run des Gymnasiums rund um das Rathaus.</li> <li><strong>Im Schloss Meßkirch</strong> spielt die aus der Region stammende und international bekannte Konzertpianistin Henriette Gärtner eine Matinée um 11 Uhr und einen Klavierabend um 17 Uhr.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>In der Kreisgalerie</strong> im Meßkircher Schloss zeigt die neue Ausstellung „LandLeben – Mensch.Natur.Heimat“, dass kaum eine Lebensform gleichzeitig so idealisiert und verteufelt wird, wie das Leben auf dem Land. Für einige ist es vor allem die Schönheit der Natur, Ruhe und frische Luft, für andere in erster Linie fehlende Infrastruktur, harte Arbeit oder gähnende Langeweile.</li> <li><strong>Auf der Klosterbaustelle</strong> „Campus Galli“ bei Meßkirch entsteht bis Anfang November noch Tag für Tag ein Stück Mittelalter mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts. Solange der Vorrat reicht, lässt sich hier am Sonntag noch der Lammeintopf der eigenen Waldschafe genießen.</li> <li><strong>In Stockach</strong> bietet sich die von Achim Mende begleitete Sonderführung „Blick durch die andere Brille“ an. Er ist ein namhafter Fotograf der Region und lebt seit 2003 in Überlingen. Das Ausstellungsthema im Stadtmuseum heißt „Fotografien einer bewegten Zeit: Stockach – Hegau – Erster Weltkrieg“.</li> <li><strong>In Radolfzell</strong> zeigt ein eineinhalbstündiger Rundgang durch die Altstadt Wissenswertes über die Stadtgeschichte auf. Wer aktiv die Stadt erkunden möchte, der erfährt bei der Entdeckertour nicht nur viel Wissenswertes über bekannte Orte wie das Münster oder das Kappedäschle, sondern muss auch viele Rätsel lösen, um den Weg zu den nächsten Stationen zu finden. (pm)</li> </ul> </div> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ablachtalbahn Biberbahn Landschaft Sehenswürdigkeit Reisetip thema-natur-umwelt thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Biberbahn-Saison geht zu Ende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 15:53:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Cindy Hess mag schnelle Autos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/cindy-hess-mag-schnelle-autos;art372566,12500669 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ihr Leben ist der der Motorsport. Cindy Hess aus Langenhart ist ein großer Fan von Tourenwagen und den Rennfahrer-Geschwistern Mike und Michelle Halder.  ]]></description>
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          Ihr Leben ist der der Motorsport. Cindy Hess aus Langenhart ist ein großer Fan von Tourenwagen und den Rennfahrer-Geschwistern Mike und Michelle Halder.<br>
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        Ihr Leben ist der der Motorsport. Cindy Hess aus Langenhart ist ein großer Fan von Tourenwagen und den Rennfahrer-Geschwistern Mike und Michelle Halder.



        <p>Ihren Opel-Kombi hat Cindy Hess in Zahlung gegeben und die Arbeitszeit erhöht, um sich ihren Traum zu finanzieren: Die Mike Halder-Limited Edition eines Honda Civic FK 7 Turbosport plus. Getunt und foliert ist das Auto ein Unikat. 186 PS, tiefergelegt, Sportfahrwerk, Sportauspuffanlage, Niederquerschnittsreifen, Bodykit und im Rallye-Design foliert. Die Reaktionen, als sie 2018 das erste Mal mit dem Auto vorfuhr, reichten von bewunderndem „lass mal mitfahren“ bis hin zu skeptischem „in deinem Alter?!“</p> <h2>Statt Puppen Fußball und Karts</h2> <p>Puppen und Mädchenspielzeug haben Cindy Hess schon als Kind nicht interessiert, stattdessen Fußball und Karts. In der Schule entschied sie sich gegen Kochen und für Technik. Mit 18 Jahren hatte sie den Führerschein und war mit ihrem roten Ford Fiesta mobil. Mike und Michelle Halder aus Meßkirch, die bei Tourenwagenrennen sehr erfolgreich sind, kennt die 43-Jährige schon lange. „Mein Vater war Hausmeister bei Schako, dort auf dem Hof wurde Kart gefahren und so habe ich die Geschwister kennengelernt.“ Sie ist großer Fan und verfolgt deren Karrieren von Anfang an. Natürlich ist sie Mitglied im Mike Halder-Fanclub.</p> <p>Die Unterschriften von Mike und Michelle hat sie sich sogar auf den Arm tätowieren lassen. Wenn sie genug Geld gespart hat, will sie sich noch das Halder-Logo stechen lassen. „Das ist wirklich einzigartig“, sagt Mike Halder. Was Cindy Hess besonders an ihrem Idol schätzt: „Er ist nahbar und gar nicht arrogant.“</p> <h2>Autofan fährt lieber defensiv</h2> <p>Dass Cindy Hess schnelle Flitzer und Automobilrennen liebt, bedeutet nicht, dass sie selber durch die Gegend heizt. Die PS dazu hätte sie unter der Haube, doch sie ist lieber defensiv unterwegs. „Ich will mein Auto ja noch eine Weile behalten“, sagt sie. Überhaupt achtet sie sehr auf das Gefährt. Blitzblank steht es da. Der Honda ist aber kein Wochenend-Fahrzeug, das nur für besondere Zwecke aus der Garage geholt wird. Auf dem Supermarktparkplatz ist sie damit ebenso zu sehen wie beim Chauffieren der Kinder.</p> <p>Das Auto weckt nicht nur das Interesse von Bewunderern, sondern auch von Langfingern. Es wurde schon versucht, das Auto dreist zu klauen. Auf dem Obi-Parkplatz in Pfullendorf, die Kinder saßen im Fond – doch durch die dunkle Verglasung waren sie für die Autodiebe wohl nicht zu sehen. „Wir haben Mama dann auf dem Handy angerufen, dass sie schnell kommen soll“, erzählt Tochter Luna. Tatsächlich stand neben dem Honda schon ein SUV mit Autoanhänger. Das Auto fällt auf – und so wird Cindy Hess auch regelmäßig von der Polizei angehalten. Fährt sie über die Grenze nach Österreich oder in die Schweiz muss sie jedes Mal rechts ran. Doch weil alle Modifikationen ordnungsgemäß im Fahrzeugschein eingetragen sind, ist das kein Problem. Das Auto ist für die Straße zugelassen.</p> <h2>Rennen im Rollstuhl verfolgt</h2> <p>Wenn es sich einrichten lässt, verfolgt Cindy Hess mit ihrem Mann Sven und den Kindern die Rennen von Mike und Michelle Halder vor Ort. „Zum ersten Mal war ich in der Saison 2019 beim Hockenheimring dabei, mit gebrochenem Fuß und im Rollstuhl, aber das wollte ich mir nicht entgehen lassen“, schmunzelt sie.</p> <p>Gerne würde sie auch das nächste Rennen von Mike Halder am 18./19. Oktober in Monza live verfolgen, doch Reisen zu den Rennstrecken sind nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine Kostenfrage. „Wobei ich sagen muss: die Tickets für Tourencar-Rennen sind erschwinglich. Knapp über 20 Euro für einen Tribünenplatz sind wirklich gut. Im Gegensatz zu Formel 1. Da kosten die günstigsten Tickets locker 300 bis 400 Euro.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zu Person und Serie</h2> <strong>Viele Menschen</strong> begeistern sich so sehr für eine Sache, dass sie beinahe ihr ganzes Leben ausfüllt. Vom Segelfliegen bis zur Schallplattensammlung, von der Modelleisenbahn bis zum Oldtimer. Die SÜDKURIER-Redaktion hat sich auf die Suche nach Menschen begeben, die für eine spezielle Sache besonders brennen. Die Redaktion stellt sie in den kommenden Wochen in der Serie „Mein Leben ist..“ vor.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fahrzeug Verkehrsdelikte PKW thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Cindy Hess mag schnelle Autos]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:03:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aktionstag rund ums Getreide im Freilichtmuseum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/aktionstag-rund-ums-getreide-im-freilichtmuseum;art372566,12500360 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kinder dürfen ihr eigenes Müsli herstellen – vom Quetschen der Haferflocken bis zum Backen eines individuellen Knuspermüslis  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kinder dürfen ihr eigenes Müsli herstellen – vom Quetschen der Haferflocken bis zum Backen eines individuellen Knuspermüslis<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/aktionstag-rund-ums-getreide-im-freilichtmuseum;art372566,12500360]]></guid>
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        Kinder dürfen ihr eigenes Müsli herstellen – vom Quetschen der Haferflocken bis zum Backen eines individuellen Knuspermüslis



        <p><strong>Neuhausen ob Eck</strong> Zum Welternährungstag lädt das Forum Ernährung im Landkreis Tuttlingen am Donnerstag, 16. Oktober, zu einem spannenden Aktionstag ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck ein. Von 14 bis 17 Uhr gibt es tolle Mitmachaktionen für Kinder und Familien sowie zahlreiche Impulse für eine gesunde Ernährung im Familienalltag, informiert das Museum. Kindergartengruppen sind ebenfalls eingeladen. Unter dem Motto „Knusper, Korn &amp; Krümel – Vom Getreide zum Lieblingsfrühstück“ erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise rund um das Thema Getreide. Wie wird aus Körnern eigentlich Brot? Welche Getreidesorten wachsen bei uns? Was gehört zu einem gesunden Frühstück – und wie schmeckt eigentlich Vollkorn? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um eine ausgewogene Ernährung können Kinder spielerisch auf den Grund gehen. Ein besonderes Highlight des Nachmittags: Die kleinen Besucherinnen und Besucher dürfen ihr eigenes Müsli herstellen. Das selbstgemachte Frühstück kann direkt vor Ort probiert oder in einer kleinen Tüte mit nach Hause genommen werden. Der Eintritt zum Aktionstag ist im regulären Museumseintritt enthalten, Kinder bis einschließlich zehn Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Lediglich Kindergartengruppen sollten sich vorab per E-Mail anmelden unter forum.ernaehrung@landkreis-tuttlingen.de.</p> <p>Duftender Harz- und Kräuterrauch – ein ausgestorbener Brauch? Keineswegs! Am Samstag, 18. Oktober, bietet Christiane Denzel im Freilichtmuseum in ihrem Kurs von 14 bis 17 Uhr Einblicke in die Geschichte des Räucherns und die Chance, mit einer eigenen zusammengestellten Mischung das Räuchern selbst auszuprobieren. Die Kursgebühr beträgt 35 Euro inklusive Museumseintritt.</p> <p>Am Sonntag, 19. Oktober, geht es in der Führung „Vom Händewaschen und Zähneziehen – Gesundheit früher“ auf eine hygienische Zeitreise, denn Krankheiten, Geburt und Sterben stellten die Menschen früher noch vor ganz andere Herausforderungen als heute. Die Führung beginnt um 10.30 Uhr und kostet 3 Euro zuzüglich zum Museumseintritt. Zwei weitere offene Führungen stehen in den Herbstferien an: „Nachts im Museum – Führung im Dunkeln“ beginnt am Mittwoch, 29. Oktober, und Donnerstag, 30. Oktober, jeweils um 18 Uhr und zeigt auf, wie es in einer Welt ohne elektrisches Licht aussah. Für beide Führungen gibt es noch freie Plätze zum Preis von 15 Euro. (pm)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Reisetip Freizeitpark Veranstaltungen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Aktionstag rund ums Getreide im Freilichtmuseum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:12:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Karate zu innerer Stärke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/mit-karate-zu-innerer-staerke;art372566,12499905 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Mitarbeiterin probiert Kampfsport, Jürgen Fehrenbacher zeigt ihr erste Karate-Techniken  ]]></description>
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          SÜDKURIER-Mitarbeiterin probiert Kampfsport, Jürgen Fehrenbacher zeigt ihr erste Karate-Techniken<br>
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        SÜDKURIER-Mitarbeiterin probiert Kampfsport, Jürgen Fehrenbacher zeigt ihr erste Karate-Techniken



        <p>„Denk nicht so viel nach!“ Das sind die ersten Worte, die ich von Raffaela Dolotko, Trainerin der Kampfsportschule 861, bei meinem Probetraining zu hören bekomme. Das ist für mich leichter gesagt als getan, schließlich möchte ich ja nicht im nächsten Moment ihre Hand in meinem Gesicht vorfinden.</p> <h2>In meinem Alter?</h2> <p>Ich werde in Kürze 55 Jahre alt, habe erste Alterserscheinungen und würde mich als durchschnittlich fit bezeichnen. In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen, fahre Rad, mache Nordic-Walking und jogge gelegentlich. Karate ist für mich eine fremde Sportart, zu der ich bislang keine Berührungspunkte hatte. Aus diesem Grund wollte ich wissen, ob ich in meinem Alter überhaupt noch mit dem Training anfangen könnte.</p> <h2>Disziplin und Selbstbewusstsein</h2> <p>Kampfsport bietet weit mehr als nur körperliches Training. Es ist ein Schlüssel zu innerer Stärke, Disziplin und Selbstbewusstsein. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen eröffnet Kampfsport eine Welt voller positiver Werte – von Konzentration und Respekt bis hin zu körperlicher Fitness und mentaler Stärke. Dabei wird das Erlangen von Gürtelgraden angestrebt.</p> <p>Jürgen Fehrenbacher bietet in seiner Kampfsportschule in Meßkirch, die den Namen „861 Kampfkunst“ trägt, Karate, Kickboxen sowie Frauen-Kickboxen an. Hier trainieren bereits die Karate Minis im Alter von vier bis sechs Jahren. Fehrenbacher ist 8. Dan Meister (siehe Infokasten). Seit November 2024 betreibt er die Kampfsportschule. In diesem Monat konnte er sein 100. Mitglied begrüßen. An vier weiteren Standorten – in Fridingen, Meßstetten, Wehingen sowie Glashütte – werden zudem Okinawa Karate, Kick-Boxing, Brazilian Jiu Jitsu (BJJ), Aikido, Kobudo und Selbstverteidigung angeboten.</p> <h2>Keine Angriffssportart</h2> <p>„Mein Ziel ist es, Menschen jeden Alters und jeder Fähigkeitsebene die Kunst des Kampfes näherzubringen“, erklärt Jürgen Fehrenbacher. Ich hege erste Hoffnungen, dass sich aus mir noch ein Karate-Kid entwickeln kann. Bei Liegestützen, Sit-ups, Kniebeugen und Strecksprüngen, die lediglich zum Aufwärmprogramm gehören, komme ich auch schon wieder ins Zweifeln und vor allem ins Schwitzen.</p> <h2>Das baut Stress ab</h2> <p>Als ich dann aber auf ein Schaumstoff-Pad schlagen darf, habe ich eine Menge Spaß. Das macht den Kopf frei und baut definitiv Stress und Aggressionen ab. Fehrenbacher betont, dass Karate keine Angriffssportart ist und lediglich zur Selbstverteidigung dient. „Aggressives Verhalten wird in meinen Schulen nicht geduldet.“ Berthold Dietz ist seit kurzem Mitglied in der Kampfsportschule. „Ich habe mich zum Training angemeldet, weil ich zum einen etwas für meine Fitness tun möchte, aber auch, weil die Welt immer verrückter wird. Ich möchte meine Frau und mich beschützen, falls wir mal in eine prekäre Situation kommen.“ Jürgen Fehrenbacher ergänzt, dass die Kinder im Schulsport kein oder kaum noch Geräteturnen machen. Vielen würden die koordinativen Fähigkeiten fehlen. „Wir haben festgestellt, dass diese leider dramatisch abnehmen und dem wollen wir entgegenwirken.“</p> <h2>Mein Resümee</h2> <p>Nach dem Probetraining fühle ich mich richtig gut. Ich bin beeindruckt, mit welchem Respekt schon die Kleinsten miteinander umgehen. Ich komme wieder, auch auf die Gefahr, dass ich beim nächsten Training wieder Muskelkater haben werde.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Was ist ein Dan?</h2> Dan bedeutet Stufe. Ein „8. Dan Meister“ ist eine Person mit einem sehr hohen Meistergrad in einer asiatischen Kampfsportart, die ein tiefes Verständnis für die Techniken, das Wissen und die Philosophie des Stils besitzt. Es ist ein Grad, der eine herausragende Beherrschung und einen enormen Erfahrungsschatz repräsentiert, der über die reine Technik hinausgeht. Deutschlandweit gibt es aktuell nur ungefähr 30 Meister, die den 8. Dan erreicht haben. Die Zahl der Personen mit dem 10. Dan ist weltweit extrem gering.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Freizeitsport Sportliches Ausbildung thema-leben-freizeit thema-wirtschaft-arbeit thema-sport]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Karate zu innerer Stärke]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:06:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie engagieren sich für Kulturdenkmal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/sie-engagieren-sich-fuer-kulturdenkmal;art372566,12499694 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Förderverein der ehemaligen Inzigkofer Klosterkirche wartet mit vielseitigem Programm auf. Auftakt am 1. November  ]]></description>
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          Der Förderverein der ehemaligen Inzigkofer Klosterkirche wartet mit vielseitigem Programm auf. Auftakt am 1. November<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Förderverein der ehemaligen Inzigkofer Klosterkirche wartet mit vielseitigem Programm auf. Auftakt am 1. November



        <p><strong>Inzigkofen</strong> Die wertvolle Innenausstattung der ehemaligen Inzigkofer Klosterkirche ist durch Schimmel, Korrosion und Holzwurmbefall akut gefährdet. Doch es gibt Hoffnung: Die Diözese arbeitet an einem aufwendigen Sanierungskonzept, und die Verantwortlichen des Inzigkofer Fördervereins zeigen sich erfreut, wie vielen Menschen die Erhaltung des Kulturdenkmals Donau wichtig ist. „Wir sind dankbar für die vielen eingehenden Spenden“, werden die Vorsitzenden Markus Fiederer und Edwin E. Weber in einer Mitteilung des Vereins zitiert.</p> <p>Auch mit einem attraktiven Programm könne der Verein aufwarten. Den Auftakt bilde eine Veranstaltung, die die älteste und kunsthistorisch wohl wertvollste Heiligenfigur im Kirchenraum, die des Mauritius, in den Blick nimmt. Der ehemalige Kreiskulturamtsleiter Dr. Edwin Ernst Weber stelle die Mauritiuslegende, die herausragende Bedeutung des Ritterheiligen in der mittelalterlichen Reichskirche sowie die vielfältigen Zeugnisse seiner Verehrung im ehemaligen Kloster Inzigkofen vor. Geistliche Lieder (Amelie Chevalier, Anne Schmitz, Sophia Schütz, Markus Fiederer) und ein Impuls (Alexandra Chevalier) beleuchten die Mauritius-Verehrung musikalisch und theologisch. Termin ist am 1. November um 18 Uhr. „Als Nächstes wollen wir die Pieta des 16. Jahrhunderts auf dem nördlichen Seitenaltar, die sogenannte Bussen-Madonna, unter die Lupe nehmen“, so die Verantwortlichen.</p> <p>Am 9. November lade der Chorus B unter Leitung des Inzigkofers Andreas Maier um 18 Uhr zu einem Konzert ein. In der adventlichen Stimmung des mit der prächtigen Krippe geschmückten Altarraums werde der Chor St. Johann (Sigmaringen) auftreten. Unter der Leitung von Bruno Hamm werden die Sängerinnen und Sänger am 21. Dezember um 18 Uhr die Besucher auf Weihnachten einstimmen. Ein weiterer Höhepunkt sei der Beitrag der Inzigkofer Musikkapelle (Leitung Laura Renninger). Am 22. März 2026 um 18 Uhr werde eine musikalische Besinnungsstunde zur Fastenzeit mitgestaltet. Alle Veranstaltungen finden in der Inzigkofer Klosterkirche statt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Bauwerk Kulturgut]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie engagieren sich für Kulturdenkmal]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:06:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemischter Chor freut sich aufs Herbstkonzert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/gemischter-chor-freut-sich-aufs-herbstkonzert;art372566,12499693 ]]></link>      <description><![CDATA[  Termin am 18. Oktober. Zudem Teilnahme an der Aktion des Deutschen Chorverbandes „Woche der offenen Chöre“ am 13. November  ]]></description>
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          Termin am 18. Oktober. Zudem Teilnahme an der Aktion des Deutschen Chorverbandes „Woche der offenen Chöre“ am 13. November<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/gemischter-chor-freut-sich-aufs-herbstkonzert;art372566,12499693]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Termin am 18. Oktober. Zudem Teilnahme an der Aktion des Deutschen Chorverbandes „Woche der offenen Chöre“ am 13. November



        <p><strong>Meßkirch-Menningen</strong> Schon seit Wochen bereiten sich die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chors Menningen auf das Herbstkonzert am bevorstehenden Samstag, 18. Oktober, vor, das im Gemeindesaal in Menningen stattfinden wird. Es soll wie in den Jahren zuvor ein Treffen mit zwei Gastchören sein, die dem Konzertabend eine besondere gesangliche Note geben. Mitwirkende sind der Kirchenchor St. Nikolaus Göggingen unter Leitung von Rainer Kempf, der Chor „Diese Männer“ – das ist ein A-Capella-Männerchor unter der Leitung von Dietmar Fliss-Falinski – und natürlich als Gastgeber der Gemischte Chor Menningen unter der Leitung von Claudia Mülherr-Bienert. Die auftretenden Chöre werden in verschiedenen Stilrichtungen die Vielfalt des Chorgesangs an jenem Abend zum Ausdruck bringen, teils mit Klavierbegleitung. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegengenommen.</p> <p>Auch beim Gemischten Chor Menningen – so wie in vielen anderen Chören auch – sind neue Sängerinnen und Sänger erwünscht und jederzeit willkommen. Der Deutsche Chorverband hat eine „Woche der offenen Chöre, ab in den Chor“ ausgerufen. An dieser Aktionswoche wird sich auch der Chor aus Menningen beteiligen. „Daraus erhoffen wir“, so sagt der Vorsitzende Volker Schneider, „dass einige aus Menningen oder Umgebung sich zu einem unverbindlichen Probeabend einfinden, immer Donnerstag ab 20 Uhr im Gemeindesaal.“ Vorsingen werde hierbei nicht stattfinden. Es gehe um die Lust auf Singen im Chor. „Es ist eine Gemeinschaft, die wir mit vielen auswärtigen Sängerinnen und Sängern pflegen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, wir freuen uns“, lautet die Einladung des Vorsitzenden Volker Schneider an potenzielle neue Mitwirkende.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen "Klassische Musik" Auftritt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemischter Chor freut sich aufs Herbstkonzert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:40:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle im Saal feiern Udo Jürgens  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/alle-im-saal-feiern-udo-juergens;art372566,12499280 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bildungswerk Meßkirch veranstaltet Udo Jürgens Tribute-Konzert im Schloss. Hermann Stengele singt Lieder mit viel Tiefgang und Tobias Rädle begleitet ihn am Flügel.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bildungswerk Meßkirch veranstaltet Udo Jürgens Tribute-Konzert im Schloss. Hermann Stengele singt Lieder mit viel Tiefgang und Tobias Rädle begleitet ihn am Flügel.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/alle-im-saal-feiern-udo-juergens;art372566,12499280]]></guid>
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        Bildungswerk Meßkirch veranstaltet Udo Jürgens Tribute-Konzert im Schloss. Hermann Stengele singt Lieder mit viel Tiefgang und Tobias Rädle begleitet ihn am Flügel.



        <p>Großen Anklang fand das Tribute-Konzert für Udo Jürgens mit Hermann Stengele und Tobias Rädle. Veranstalter war das Bildungswerk Meßkirch. Waltraud Haid hatte diese Idee unterbreitet. Sigrid Weißhaupt vom Leitungsteam war „überwältigt von so vielen Gästen“ im Festsaal des Schlosses. Für die Bewirtung kooperierte das Bildungswerk erstmals mit der Meßkircher Museumsgesellschaft.</p> <h2>Nachdenken, Mitsingen und Mitswingen</h2> <p>Mit dem Begriff Tribute sind die Anerkennung und der Respekt verbunden, der einer Person erwiesen wird. Mit ihrem Konzert erinnerten der Sänger Hermann Stengele und Tobias Rädle am schwarz glänzenden Steinway-Konzertflügel an Udo Jürgens „Seele, Herz und Herzschlag“ – an einen Jahrhundertkünstler, dessen Musik über seinen Tod 2014 weiterlebt.</p> <p>Bereits vor seiner Karriere als Sparkassen-Vorstand war Hermann Stengele musikalisch unterwegs und widmete sich nach seiner Pensionierung neuen Musikprojekten. Aus einem unerschöpflichen Nachlass von mehr als 1000 Eigenkompositionen interpretierten Hermann Stengele und Tobias Rädle Udo-Jürgens-Lieder zum Nachdenken, zum Mitsingen und Mitswingen. Zwischen den Titeln erzählte Stengele von dem Künstler, dessen Leben und Wirken.</p> <h2>Lieder mit Tiefgang</h2> <p>Der erste Konzertteil orientierte sich an der Biografie von Udo Bockelmann, dem bürgerlichen Namen von Udo Jürgens, unter dem er 1934 geboren wurde. Mit Worten aus dem Lied „Ich lass‘ euch alles da“ war der Jahrhundertkünstler auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet worden. „Der Mann mit dem Fagott“ widmete Udo Jürgens seinem Großvater, „Mein Baum“ seinem Vater und „Der gekaufte Drachen“ seinen Kindern und dem schlechten Gewissen, zu wenig Zeit für sie zu haben. Es folgten Lieder mit textlichem Tiefgang, mit denen Udo Jürgens zum „Botschafter“ wurde, mahnend den Finger hob und sich positionierte. „Titel, zu denen es nicht viel zu sagen gibt, lassen wir die Texte sprechen“, leitete Stengele zu „Ein Bote aus besseren Welten“ und „Ich glaube“ über.</p> <p>Konzertbesucher Helmut Gabele aus Sauldorf fand: „Die Texte waren so, als hätte er in die Zukunft geschrieben.“ Die erste Konzertrunde schloss Stengele mit „Traumtänzer“ und tänzelte dazu leichtfüßig über die Bühne. Wer durch die Reihen blickte, sah Menschen, die mit geschlossenen Augen das Konzert mitverfolgten oder die leise mitsangen.</p> <h2>Konzert wird immer lebhafter</h2> <p>Mit voller Kraft starteten Stengele und Rädle mit „Mitten im Leben“ in die lebhaftere, zweite Runde und trugen im Andenken und von tiefem Respekt geprägt Titel aus Udo Jürgens letztem Konzert vor. Der Ausnahmekünstler war zur Halbzeit der Tour 2014 überraschend verstorben. „Wer mit 80 Jahren solch einen Song schreibt, der wollte nicht gehen“, ist Stengele vom Lied „Mein Ziel“ fest überzeugt. Udo Jürgens hatte immer den Schalk im Nacken, was bei „Der Mann ist das Problem“, deutlich wurde. Darin nahm er die Eigenschaften der Männer aufs Korn.</p> <h2>Publikum singt und summt mit</h2> <p>Immer lebhafter wurde das Konzert, Stengele und Rädle swingten über die Bühne und dann stieg die Party mit „Ich war noch niemals in New York“, bei dem das Publikum sangesfreudig einstimmte. „Udo freut sich da oben drüber“, quittierte Stengele den „großen Chor“ im Saal.</p> <h2>Lied für Gastarbeiter</h2> <p>Den Titel „Mit 66 Jahren“ hatte Udo Jürgens bereits im Alter von 43 Jahren geschrieben, verriet der Interpret und dass „Griechischer Wein“ kein launiges Trinklied sei, sondern den griechischen Gastarbeitern, deren Heimweh und Alleinsein in der Fremde gewidmet sei.</p> <h2>Aber bitte mit Sahne</h2> <p>In Meßkirch komme er natürlich nicht um „Aber bitte mit Sahne“ herum, so Stengele, da es hier den bekannten Konditor Hermann Brecht mit dem Spitznamen „Sahne“ gebe. Hermann Brecht, der im Publikum saß, feierte jede Textpassage „Aber bitte mit Sahne“. Mit „Ein ehrenwertes Haus“ verabschiedeten sich die Künstler. „Es hat mir riesig Spaß gemacht“, strahlte Hermann Stengele. Als Zugabe brachten er und Rädle Udo Jürgens letztes Bademantel-Medley, aus Respekt jedoch nicht im Bademantel. „Es war echt super. So was Tolles“, war auch die Zuhörerin Maria Stemmer aus Rengetsweiler total begeistert und berührt.</p> <h2>Überraschungsgast im Vorprogramm</h2> <p>Vor Konzertbeginn musizierte ein junges Ausnahmetalent, Levin Giesler (12) aus Sipplingen, auf dem Konzertflügel. Als Elfjähriger gab er 2024 im Finale der TV-Show „The Piano“ sein vermutlich größtes Konzert vor 1200 Zuhörern. Hunderttausende verfolgten es über die TV-Bildschirme. Hermann Stengele und Tobias Rädle sind Förderpaten von Levin und so spielt er in deren Vorprogramm. Levin spielt mehr als 70 Titel barfuß und auswendig.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[U-Musik Sänger Auftritt thema-kultur-mensch thema-kultur-musik thema-leer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle im Saal feiern Udo Jürgens]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:01:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Techno bis Reggae und sogar Karaoke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/von-techno-bis-reggae-und-sogar-karaoke;art372566,12499250 ]]></link>      <description><![CDATA[  „Meßkirch tanzt“ heißt es am Freitag, 17. Oktober, das bedeutet: Neun Locations, neun Musikgenres, einmal Eintritt zahlen. Wir verlosen 5 x 2 Karten für die Partynacht  ]]></description>
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          „Meßkirch tanzt“ heißt es am Freitag, 17. Oktober, das bedeutet: Neun Locations, neun Musikgenres, einmal Eintritt zahlen. Wir verlosen 5 x 2 Karten für die Partynacht<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        „Meßkirch tanzt“ heißt es am Freitag, 17. Oktober, das bedeutet: Neun Locations, neun Musikgenres, einmal Eintritt zahlen. Wir verlosen 5 x 2 Karten für die Partynacht



        <p>„Meßkirch tanzt“ heißt es am Freitag, 17. Oktober, von 21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr) bis 3 Uhr. Neun verschiedene Veranstaltungsorte bedeutet, neun verschiedene Stilrichtungen, so dass für einen abwechslungsreichen Abend gesorgt sein dürfte. Nationale und internationale DJs werden Meßkirch wieder in eine Partystadt verwandeln, kündigt der Veranstalter Nighttain an.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Zum Bahnhof</strong> (früher Holzwurm): Hier heizt Hasamohr aus Österreich mit Après Ski-Hits ein. Hasamohr ist im Party-Business ein alter Hase, denn er ist seit über 25 Jahren in Vorarlberg, in der Bodenseeregion, am Arlberg und in der Schweiz als DJ, Moderator und Event-Organisator unterwegs.</li> <li><strong>Flaschenb(ä)r</strong>: Steinpils und Benjamin Trippel (Local Heroes) sind mit Techno und Trance am Start.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grüner Baum</strong>: DJ Kaufe alias Jürgen Kaufmann aus Wald wird Partyschlager auflegen. Er gilt als Garant für Partystimmung und macht die Nacht zum Tag. Seine ersten Einsätze als DJ hatte er bereits in den 1990er Jahren.</li> <li><strong>Woody Lounge</strong>: Hier gastiert David Delane mit 90er vs. 2000er. Der DJ aus Heilbronn wird den Partygängern am Abend ein geniales Live-Set auf die Ohren knallen, heißt es in der Ankündigung. Dazu gibt es Karaoke. Jeder, der möchte, darf sein Talent beweisen.</li> <li><strong>Speckbrettle</strong>: Bei DJ Elle aus Veringenstadt heißt es „Oldies but Goldies“. Mit flüssigen Übergängen möchte er das Speckbrettle in einen Hexenkessel verwandeln. Von Abba bis Zappa, über Beatles und Rolling Stones, legt er auch Grönemeyer und Lindenberg auf.</li> <li><strong>Beer Bar Bärle</strong>: DJ Paulaner aus Balingen hat Rock und Metal im Gepäck. Paul Schreiber ist schon seit den späten 1980er-Jahren an den Turntables unterwegs und hat schon in zahlreichen Rock-Diskotheken in ganz Deutschland und darüber hinaus aufgelegt.</li> <li><strong>Bärenschenke</strong>: Thomy Thunder aus Stuttgart sorgt mit Reggae &amp; Dancehall für good vibes. Der DJ ist bekannt für fette Beats und coole Grooves.</li> <li><strong>Schlosskeller</strong>: Die Ulmer Boggie Twins bringen HipHop mit. An drei Decks, zwei Mixern und einem Sampler wird Hip-Hop, Bass und Freshness zelebriert.</li> <li><strong>Zunftstube</strong>: Ebenfalls aus Ulm kommt DJ Beeman, der mit dem Sound der 80er zum Tanzen animiert. DJ Beeman ist ein renommierter Songwriter, Produzent und Künstler, bekannt für seine mitreißenden Beats und Auftritte.</li> </ul> </div> <h2>Gewinnspiel: Mitmachen lohnt sich</h2> <p>Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, an der Abendkasse 13 Euro. Zu gewinnen gibt es 5 x 2 Eintrittskarten. Bis Donnerstag, 16. Oktober, 12 Uhr, eine E-Mail an messkirch.redaktion@suedkurier.de mit dem Stichwort „Meßkirch tanzt“ schicken. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Die Karten liegen am Veranstaltungstag ab 20 Uhr an der Abendkasse vor der Woody Lounge (Hauptstraße 41) zur Abholung bereit.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Rock-Pop Diskothek U-Musik thema-kultur-musik thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Techno bis Reggae und sogar Karaoke]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:33:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„AfD-Brandmauer muss fallen und Gott zurück in die Politik“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/afd-brandmauer-muss-fallen-und-gott-zurueck-in-die-politik;art372566,12498514 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Publizist Peter Hahne kommt auf Einladung des Tempelritterordens nach Meßkirch. Wie er vor hunderten Besuchern die Welt erklärt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Publizist Peter Hahne kommt auf Einladung des Tempelritterordens nach Meßkirch. Wie er vor hunderten Besuchern die Welt erklärt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/afd-brandmauer-muss-fallen-und-gott-zurueck-in-die-politik;art372566,12498514]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Publizist Peter Hahne kommt auf Einladung des Tempelritterordens nach Meßkirch. Wie er vor hunderten Besuchern die Welt erklärt.



        <p>Die Bücher des ehemaligen ZDF-Moderators Peter Hahne sind Bestseller. Der nicht unumstrittene Theologe und Publizist tritt für konservative christliche Werte ein. Am Sonntag war Peter Hahne unter dem Titel „Sind wir noch zu retten ... ?“ in der Stadthalle in Meßkirch zu Gast. In seinem Vortrag übte er scharfe Kritik an den aus seiner Sicht untragbaren Verhältnissen in Deutschland und aus seiner Sicht offenbar unfähigen Politikern. Seine Thesen untermauerte Hahne hingehen vielfach mit Anekdoten aus seinem Leben, die er während seines Vortrags auf amüsante Weise einstreute. Dabei bot er seinem Publikum kaum konstruktive Lösungen für die beschriebenen Probleme und forderte stattdessen, dass die Brandmauer gegen die AfD fallen und „Gott in die Politik zurückkehren“ müsse.</p> <h2>Vortrag: „Sind wir noch zu retten?“</h2> <p>Peter Hahne sprach am Sonntag auf Einladung des OMCT-Tempelritterordens in Meßkirch, einem christlichen Laienorden, dem derzeit rund 30 ausschließlich männliche Mitglieder angehören.</p> <p>Der Orden hat sich laut Eigendarstellung unter anderem auf die Fahnen geschrieben, „Antworten auf die Probleme unserer Zeit zu geben.“ Als Wertekonservativen stellte der Ordenskanzler Markus Meder Peter Hahne dem Publikum vor – fast 800 Zuhörer sind der Einladung des Ordens am Sonntagnachmittag in die Meßkircher Stadthalle trotz Sonnenscheins gefolgt. Doch was Hahne an diesem Nachmittag vortrug, war weniger wertkonservativ, als dass man es doch dem populistischen Lager verorten könnte.</p> <h2>Plädoyer für das Bargeld</h2> <p>So beginnt Hahne seinen Vortrag mit einem Plädoyer für das Bargeld. „Wenn uns Bargeld genommen wird, dann ist der gläserne Mensch perfekt“, behauptete er und warnte gar davor, dass durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Zukunft kontrolliert werden könne, ob jemand dem Klima schadet, etwa, weil derjenige zu oft in den Urlaub fliegt oder zu viel Fleisch konsumiert. Wer bei Rewe oder Edeka mit der Karte bezahlt, ist, so Hahne, „naiv und irre“. Die Antwort, wo solche Pläne existieren, das Bankgeheimnis aufzuheben, blieb Hahne schuldig und gab am Ende auch zu, dass er im Internet natürlich bargeldlos bezahle.</p> <h2>Lob für US-Präsident Trump</h2> <p>Viel Lob fand Hahne für den US-Präsidenten Donald Trump und dessen Friedensplan für ein Ende des Gaza-Krieges. Dabei schrieb er Trump „absolute Genialität“ zu und nannte ihn einen der „meist unterschätzten Politiker der Weltgeschichte“. Hahne lobte insbesondere, dass Trump den Friedensschluss zwischen Israel und der palästinensischen Hamas durch klare Ansagen erreicht habe.</p> <p>Dabei sorgte er im Publikum für Lacher, als er verbal die aus seiner Sicht unfähigen deutschen Politiker in der Bundesregierung verspottete: „Stellt Euch mal vor, der deutsche Riesenstaatsmann Herr Wadephul hätte angekündigt, ihr erlebt die Hölle. Die Hamas wäre wahrscheinlich vor Lachen waffenunfähig gewesen“, sagte er über Außenminister Johann Wadephul. So oder so ähnlich verfuhr Hahne mit allen Politikern, die ihm missfielen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europäischen Parlament, Manfred Weber, nannte er „Wichtigtuer“. Immerhin bei Friedrich Merz wurde Hahne konkreter und rügte ihn dafür, im Wahlkampf bei den Einsparungen beim Bürgergeld nicht die Wahrheit gesagt zu haben.</p> <h2>Referent benennt viele Feindbilder</h2> <p>Immer wieder blies Hahne ins Horn des Populismus: Seine Feindbilder waren die vermeintlich korrupte Europäische Union, Klimaschützerin Greta Thunberg, das Gendern, E-Autos, Windkraft, Solaranlagen sowie Queer- und Wokeness. Die wissenschaftlich nachgewiesene Erderwärmung nannte Hahne „Klimaquatsch“. Er sympathisierte mit dem Mitgründer der Querdenker-Bewegung, Michael Ballweg, den das Landgericht Stuttgart kürzlich wegen Steuerhinterziehung verurteilte. Auch mit dem ermordeten US-amerikanischen, evangelikalen Influencer Charlie Kirk zeigte er sich verbunden. Sein Wohlwollen fanden ebenso die populistischen Regierungen Europas, wie in Tschechien und Ungarn.</p> <h2>Etablierte Parteien sollen mit AfD zusammenarbeiten</h2> <p>Spürbare Zustimmung im Saal erhielt Hahne, als er feststellte, dass es für den sogenannten „kleinen Mann“ keine politische Lobby mehr gebe: „Jeder, der hier noch normal als Handwerker arbeitet, kriegt doch nur noch Verachtung. Die haben keine Lobby mehr. Die haben niemanden mehr, der sich um sie kümmert“, sagte Hahne. Am Ende benannte er auch hier keine Lösungen für die von ihm benannten gesellschaftlichen Probleme, aber er gab zwei Antworten auf die Frage „Sind wir noch zu retten ... ?“, die seinen Vortrag betitelte: Zum einen forderte er die etablierten Parteien auf, sich nicht länger der Zusammenarbeit mit der AfD zu verweigern.</p> <p>„Die Brandmauer muss weg, dann haben Sie Deutschland sofort saniert“, sagte Hahne vor einem applaudierenden Publikum. Zum anderen gab Hahne den Anwesenden – nach über anderthalb Stunden düsterer Analyse über den Zustand von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und Europa – dann trotzdem Hoffnung mit auf den Weg: „Sind wir noch zu retten? Ja! Wenn wir keine Weltuntergangspropheten sind, sondern Hoffnungsträger! Und in der europäischen Kultur sind Hoffnungsträger immer Christusträger. Weil Christus die Hoffnung der Welt ist“, sagte Hahne.</p> <h2>Viel Applaus und auch kritische Stimmen</h2> <p>Vielen hat der ehemalige ZDF-Moderator aus dem Herzen gesprochen, doch es gab auf SÜDKURIER-Nachfrage auch kritische Stimmen, die sich vorgenommen haben, die Aussagen Hahnes überprüfen zu wollen. Auch beim Templerorden hat Hahne offenbar den richtigen Ton getroffen: Die Mitglieder saßen in ihren Umhängen in der ersten Reihe und spendeten bei vielen Aussagen des prominenten Redners Applaus. Es war auch nicht das erste Mal, dass sie Peter Hahne eingeladen hatten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„AfD-Brandmauer muss fallen und Gott zurück in die Politik“]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:30:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Alarmzeichen für Suizid  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/das-sind-die-alarmzeichen-fuer-suizid;art372566,12497940 ]]></link>      <description><![CDATA[  Arbeitskreis veranstaltet in Meßkirch einen Präventionstag. Etwa 130 Schüler erhalten wichtige Informationen. Das können die Eltern machen, wenn sie in Sorge sind.  ]]></description>
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          Arbeitskreis veranstaltet in Meßkirch einen Präventionstag. Etwa 130 Schüler erhalten wichtige Informationen. Das können die Eltern machen, wenn sie in Sorge sind.<br>
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        Arbeitskreis veranstaltet in Meßkirch einen Präventionstag. Etwa 130 Schüler erhalten wichtige Informationen. Das können die Eltern machen, wenn sie in Sorge sind.



        <p>In der Mehrzweckhalle beim Meßkircher Hallenbad hat ein Suizidpräventionstag für alle achten Klassen der Meßkircher Schulen stattgefunden. Rund 130 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil, bei der auch ein anderthalbstündiger Film die Thematik visualisierte.</p> <h2>Junge Menschen stecken in der Krise</h2> <p>Die Schüler wurden während der Veranstaltung von Mitgliedern des Arbeitskreises in Person von Malte Jakob, ehrenamtlicher Mitarbeiter der online-Suizidpräventionsgruppe U25 von der Caritas Biberach-Saulgau, Michael Schmid, Sozialarbeiter der Suchtberatungsstelle Sigmaringen, Diplom-Psychologin Helena Längle von der Caritas sowie Referatsleiterin Corina Strobel vom Haus Nazareth begleitet.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Suizid ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema.“</blockquote> <span>Michael Schmid, Sozialarbeiter</span></div> <p>Während die Jugendlichen sich den Film ansahen, gaben die Fachleute Einblicke in ihre Arbeit sowie Sinn und Zweck der Veranstaltung. Wer als junger Mensch in einer schweren Krise steckt, hat oft das Gefühl, mit seinen Sorgen ganz allein zu sein. Dabei ist es ganz wichtig, sich bei Problemen jemandem anzuvertrauen und darüber zu sprechen. Vor allem, wenn Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Gedanken spielen, sich das Leben zu nehmen. „Denn Suizid ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema“, so Michael Schmid. „Das muss sich ändern.“</p> <h2>An Gleichaltrige wenden</h2> <p>Daher bietet die Caritas suizidgefährdeten Jugendlichen das Online-Beratungsangebot U25 an. „Bei uns können sich die jungen Menschen an Gleichaltrige wenden, die ihnen zuhören und Hilfe anbieten, wenn sie selbst keinen Ausweg mehr sehen“, sagte Malte Jakob, der selbst noch sehr jugendlich wirkt. Das Online-Beratungsangebot U25 richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Die Aussage der Anwesenden war erschreckend: „Im Alter zwischen zehn und 25¦Jahre ist Suizid die häufigste Todesursache“, so Jakob. Schmid fügte hinzu, dass die Jugendliche aufgrund ihrer Identitätssuche und der Pubertät weniger resilient seien als Erwachsene. Häusliche Gewalt, Mobbing, Drogenmissbrauch oder Missbrauchserfahrungen – die Ursachen für Suizidgedanken seien sehr vielfältig.</p> <h2>Zugang finden zu den Ratsuchenden</h2> <p>Zudem würden Jugendliche Extremerfahrungen lieben, seien aber auch schnell überfordert. Das Besondere am Mailberatungsangebot der Caritas sei, dass die Berater selbst junge Menschen sind und ehrenamtlich arbeiten, so wie Malte Jakob. Deswegen will das Angebot die Jugendlichen dort abholen, wo sie sich täglich bewegen: im Netz. Dort finden sie Menschen, denen sie sich anvertrauen können: „Wir Ehrenamtlichen sind im gleichen Alter wie unsere Klienten, haben ähnliche Erfahrungen gemacht und sprechen ihre Sprache“, ließ Jakob wissen. „So finden wir leichter Zugang zu den Ratsuchenden und können ihnen helfen, einen anderen Weg aus ihrer Krise zu finden als sich das Leben zu nehmen.“</p> <h2>Workshops für Eltern</h2> <p>Dafür müssen sie eine „Helpmail“ schicken und würden innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung erhalten. Wichtig war Malte Jakob: „Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.“ Auch die Eltern werden von den Verantwortlichen des Arbeitskreises in die Suizidprävention eingebunden. Bei einem Elternabend beziehungsweise Workshop soll dann aufgeschlüsselt werden, wie Suizidgedanken entstehen können, woran erkannt werden kann, ob ein Kind gefährdet sind, welcher Weg geeignet ist, das Kind darauf anzusprechen, was hilfreich sein kann und natürlich, was kann man als Eltern präventiv tun kann, um das Kind vor Selbsttötung zu schützen.</p> <h2>Sie senden Signale aus</h2> <p>Denn, so die Aussagen, suizidgefährdete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene senden in der Regel Signale aus und es sei wichtig, dass jemand darauf reagiert. Alarmzeichen können beispielsweise sozialer Rückzug sein, traurige, gedrückte Stimmung, Stimmungsschwankungen, Veränderung der äußeren Erscheinung und körperliche Symptome, aber auch schriftliche oder verbale Äußerungen, konkrete Handlungen zur Vorbereitung einer suizidalen Handlung.</p> <h2>Zeichnungen und Symbole deuten auf Gefahr hin</h2> <p>Ebenso können Zeichnungen und Symbole, sowie aggressiv abwehrendes Verhalten auf drohende Gefahr und somit dringender Handlungsbedarf hinweisen. Den Eltern wird aber auch mit an die Hand gegeben, was hilfreich ist, was zu vermeiden ist und mögliche Fragen, die gestellt werden können, sollte sich die Tochter oder der Sohn für ein Gespräch öffnen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Suizidprävention</h2> Die Arbeitsgruppe Suizidprävention im Landkreis Sigmaringen existiert seit dem Jahr 2016. Sie setzt sich zusammen aus freien Trägern der Jugendhilfe und möchte mithelfen, durch Aufklärung Suizide zu verhindern. Zu diesen freien Trägern der Jugendhilfe zählen das Erzbischöfliche Kinderheim Haus Nazareth, Mariaberger Ausbildung &amp; Service GmbH, Lichtblick (Anlaufstelle bei sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen), die Stadt Sigmaringen, die Suchtberatungsstelle, die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle, U25 Biberach-Saulgau sowie die Erziehungsberatungsstelle. Im Februar 2019 wurde ein Leitfaden Suizidprävention veröffentlicht, der sich an Fachkräfte und Einrichtungen richtet. Dieser kann über die beteiligten Institutionen bezogen werden. Seit dem Jahr 2021 finden organisiert und begleitet durch die Arbeitsgruppe Workshops an Schulen statt. Des weiteren wurden Fachvorträge für Eltern und Fachkräfte organisiert. Kontakt: www.u25-biberach.de Telefon: 07351/34951207</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Jugendliche Psychotherapie "Psychische Erkrankungen" thema-gesundheit-krankheit thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das sind die Alarmzeichen für Suizid]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 05:02:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trend zu Rasengräbern und Urnenbestattungen nimmt zu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/trend-zu-rasengraebern-und-urnenbestattungen-nimmt-zu;art372566,12497662 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach der Erweiterung sollen von jeder der beiden Bestattungsarten 24 Grabstellen im Rasen zur Verfügung stehen  ]]></description>
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          Nach der Erweiterung sollen von jeder der beiden Bestattungsarten 24 Grabstellen im Rasen zur Verfügung stehen<br>
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        Nach der Erweiterung sollen von jeder der beiden Bestattungsarten 24 Grabstellen im Rasen zur Verfügung stehen



        <p><strong>Schwenningen</strong> Die Belegung des Gottesackers ist in den letzten Jahren so weit fortgeschritten, dass der Gemeinderat die Belegungssituation des Friedhofs neu beschließen musste. Inzwischen hat das Gremium auch eine Friedhofsbegehung durchgeführt, bei dem die verschiedenen Erweiterungsflächen angesehen wurden.</p> <p>Bisher gibt es neun Grabplatten im Bereich der Erd-Rasengräber. Aufgrund der größeren Nachfrage nach dieser Bestattungsform sowie nach Urnenrasengräbern entschied der Rat jetzt, das bestehende Feld mit Humus und mit Substrat neu einzuebnen, damit die neue Fläche vom Bauhof sauber gemäht werden kann. Außerdem wurde beschlossen die bestehenden Grabplatten der Erd-Rasengräber und Urnen-Rasengräber frisch zu setzen und zusätzlich noch zwei weitere Reihen mit jeweils acht Erd-Rasengräber und Urnen-Rasengräbern vorzubereiten, so dass von jeder der beiden Bestattungsarten im Rasen 24 Grabstellen zur Verfügung stehen.</p> <p>Weiter wurde beschlossen, dass das Doppel-Erdgräberfeld am oberen Brunnen, wo sich noch drei Doppel-Erdgräber befinden, künftig nicht mehr belegt wird. Einig waren sich die Ratsmitglieder auch, die Fläche hinter der Kirche mit keinem neuen Grabfeld mehr zu belegen und die dort vorhandenen Kindergräber auf unbestimmte Zeit zu belassen. Das Grabfeld mit Einzel-Erdgräbern südlich der Aussegnungshalle umfasst derzeit siebzehn Grabstätten und wird mit weiteren siebzehn Grabstätten ausgewiesen. Noch immer stehen neben dem Urnengräberfeld vierzehn Erd-Doppelgräber zur Verfügung.</p> <p>Die Planung der Urnenwand wurde dieses Jahr bereits beschlossen und inzwischen stehen neun zusätzliche Stehlen mit 33 Urnenkammern neben dem bisherigen Ensemble gegenüber der Aussegnungshalle. Als Problem stellt sich inzwischen der zu groß gewordene Baum inmitten der Urnenwände dar, der nun das Pflaster und die vorhandene Sitzbank anhebt. Hier einigte sich der Gemeinderat darauf, dass nur ein regelmäßiger Rückschnitt erfolgen sollte, damit der Baum möglichst erhalten bleiben kann.</p> <h2><strong>Sanierung der Aussegnungshalle</strong></h2> <p>In der ausführlichen Debatte sprach Ratsmitglied Florian Lessner den baulichen Zustand der Aussegnungshalle an. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung am 23. Oktober soll die Verwaltung Angebote zur Sanierung einholen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Kommunalpolitik Bauwerk]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Trend zu Rasengräbern und Urnenbestattungen nimmt zu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:29:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Forstbetrieb wird Gewinn erzielen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/forstbetrieb-wird-gewinn-erzielen;art372566,12497245 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ergebnishaushalt weist deutlich geringere Gewerbesteuererträge aus. Durch Verschiebungen wird weniger Kredit benötigt  ]]></description>
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          Ergebnishaushalt weist deutlich geringere Gewerbesteuererträge aus. Durch Verschiebungen wird weniger Kredit benötigt<br>
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        Ergebnishaushalt weist deutlich geringere Gewerbesteuererträge aus. Durch Verschiebungen wird weniger Kredit benötigt



        <p>Bei der öffentlichen Sitzung am vergangenen Dienstag informierte Joachim Buuk das Gremium in einem Zwischenbericht für das Haushaltsjahr 2025 über die Lage. Die größte Abweichung vom Plan wird es demnach bei der Gewerbesteuer geben. Es kristallisiert sich heraus, dass hier etwa eine Millionen Euro weniger eingenommen werden. „Der aktuelle Stand ist bei rund 4,5 Millionen Euro, die heutige Prognose liegt bei fünf Millionen zum Jahresende“, so der Kämmerer.</p> <p>Positiv entwickelt sich der Forst. Hier sind rund 1,14 Millionen Euro Umsatzerlöse eingeplant. Die geplanten Umsatzerlöse aus Holzverkäufen würden mit Sicherheit erreicht, denn der Marktpreis und die Nachfrage seien sehr<br /> gut. „Es kann mit einem besseren Betriebsergebnis des Forstes gerechnet werden“, so Buuk.</p> <h2>Verschobene Investitionen</h2> <p>Bei den Aufwendungen berichtete Buuk von Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro im Bereich der Personalkosten, was auf Krankheit und unbesetzte Stellen zurückführen ist. Dieser Zustand werde sich aber wieder ändern. Die Kreditaufnahme, die mit vier Millionen Euro veranschlagt war, wird nach unten korrigiert. 2025 benötige die Stadt zwei Millionen Euro weniger an Kredit, doch dieses Geld sei nicht wirklich gespart. Der Grund sind Investitionsverschiebungen. So verschiebt sich zum Beispiel die Abrechnung des Glasfaserhausanschlussausbaus „weiße Flecken“ auf Anfang 2026. Ebenfalls verschieben sich die Lieferungen mehrerer Feuerwehrfahrzeuge und Mittel für Straßensanierungen werden später in Anspruch genommen.</p> <h2>Keine Wunschliste 2026</h2> <p>Auf die Frage von Johannes Hopp (CDU), ob die Stadt nun Maßnahmen ergreifen müsse, antwortete Buuk: „Wir können das negative Ergebnis halten, das Defizit bleibt wie geplant und es brennt nichts an.“ Eine Haushaltssperre sieht er als Aktionismus an. „Der nächste Haushalt wird spannend. Wir sind mit mehrjährigen Maßnahmen wie zum Beispiel dem Neubau der Schulen vorbelastet.“ Bürgermeister Arne Zwick bestätigte: „Eine große Wunschliste für 2026 brauchen wir nicht aufmachen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Finanzhaushalt Finanzpolitik Staatsverschuldung thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Forstbetrieb wird Gewinn erzielen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:22:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Uwe Reich-Kunkel muss kürzer treten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/uwe-reich-kunkel-muss-kuerzer-treten;art372566,12497243 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gesundheitsprobleme bremsen den evangelischen Pfarrer in Meßkirch aus, die Verabschiedung ist am 19. Oktober. Was ihm besonders fehlen wird  ]]></description>
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          Gesundheitsprobleme bremsen den evangelischen Pfarrer in Meßkirch aus, die Verabschiedung ist am 19. Oktober. Was ihm besonders fehlen wird<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/uwe-reich-kunkel-muss-kuerzer-treten;art372566,12497243]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gesundheitsprobleme bremsen den evangelischen Pfarrer in Meßkirch aus, die Verabschiedung ist am 19. Oktober. Was ihm besonders fehlen wird



        <p>Uwe Reich-Kunkel hört als Pfarrer in Meßkirch auf, für ihn beginnt ein neuer Lebensabschnitt, in dem er vor allem eines anstrebt: Kräfte sammeln. Warum er seinen geliebten Beruf niederlegt, kommuniziert er ganz offen. Im Gemeindebrief ebenso wie im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Gesundheitliche Probleme, mehrmalige Herzentzündungen, Klinikaufenthalte, Operationen und eine Long-Covid-Erkrankung bedingen sein Ausscheiden aus dem kirchlichen Dienst. Ein Schritt, der ihm nicht leicht fällt. „Ich bin jetzt 59 Jahre alt, müsste regulär bis 67 arbeiten. Seit dem 1. Februar beziehe ich Erwerbsminderungsrente. Die gemeinsame Zeit als Pfarrerehepaar haben wir uns anders vorgestellt. So ausgebremst zu werden, ist gewöhnungsbedürftig.“</p> <h2>Chronisch erschöpft</h2> <p>Nach einem Krankenhausaufenthalt im Sommer 2024 bessert sich seine angeschlagene Gesundheit nicht. „Mit dem Schwankschwindel könnte ich ja noch umgehen, aber das große Problem ist die chronische Erschöpfung“, erzählt Uwe Reich-Kunkel. Längere Gespräche oder längeres Lesen strengen ihn immens an, nach spätestens einer Stunde könne er sich nicht mehr konzentrieren, es komme zu Sprach- und Wortfindungsschwierigkeiten. „Die Erholungsphasen, die ich benötige, stehen leider in keinem Verhältnis zu den Arbeitsphasen.“</p> <h2>Schulpfarrer in Schloss Salem</h2> <p>Aufgewachsen ist Reich-Kunkel in West-Berlin, sein drei Jahre älterer Bruder ist ebenfalls Pfarrer. Als er seine Frau Ankja Kunkel kennenlernt, zieht er nach Süddeutschland. Der studierte Theologe beginnt 1999 sein Lehrvikariat, von 2001 an ist er als Schulpfarrer und Schulseelsorger in Sexau bei Emmendingen und über 15 Jahre lang in Schloss Salem tätig. Die Ordination ins Ehrenamt erfolgt 2004. In der Übergangszeit vom Schul- zum Gemeindepfarrer ist er Internatsleiter der Unterstufe von Schloss Salem in Burg Hohenfels.</p> <h2>2017 nach Stetten a.k.M.</h2> <p>In Stetten am kalten Markt ist er schließlich von 2017 bis 2019 Gemeindepfarrer. Seine Frau beginnt 2017 als Pfarrerin in Meßkirch. Seit 2021 haben sich Anja Kunkel und er die Pfarrer-Stelle geteilt. Er konzentriert sich zunächst auf den Religions- und Konfirmandenunterricht. Das Paar lebt im Pfarrhaus direkt unterhalb der Heilandskirche. „Hier höre ich vertraute Geräusche, die gibt es sonst nirgendwo. Musik aus dem Gemeinderaum, die Krabbelgruppe, das Glockenläuten“, schmunzelt er etwas wehmütig. Der Abschied fällt ihm etwas leichter, weil er und seine Frau weiterhin in Meßkirch wohnen bleiben. Anja Kunkel bleibt Pfarrerin in Meßkirch und Pfarrer Karl Mehl unterstützt sie.</p> <h2>Theolgische Bildungsarbeit</h2> <p>„Die Kinder und Jugendlichen werden mir am meisten fehlen“, sagt er. Die Konfirmationsvorbereitungen und theologische Bildungsarbeit bedeuten ihm viel. Er findet nicht, dass Jugendliche unpolitisch und desinteressiert sind. „Ich habe das Gegenteil erlebt.“ Die Institution Kirche spiele im Alltagsleben der Jugendlichen zwar keine Rolle, es bestehe aber das Bedürfnis, sich mit Sinnfragen auseinanderzusetzen.</p> <h2>Gespräche und Begegnungen</h2> <p>Stets genossen hat er den Bibelgesprächskreis. Konversation auf Augenhöhe ist ihm immer wichtig: ins Gespräch kommen, Dinge hinterfragen, Zweifel ernst nehmen. Die Gespräche und Begegnungen bei der Vesperkirche haben ihm daher besonders gefallen. „Ich möchte andere dazu ermutigen und befähigen, über den eigenen Glauben zu sprechen und sich Fragen zu stellen: Was gibt meinem Leben Sinn? Was bedeutet Gott für mich?“</p> <h2>Engagierter Notfallseelsorger</h2> <p>Sein Vater war Berufsfeuerwehrmann, ein Grund, warum es Uwe Reich-Kunkel zur Notfallseelsorge und speziell in den Nachsorgedienst für Einsatzkräfte zog. Das Flugzeugunglück über dem Bodensee 2002, bei dem zwei Flugzeuge kollidierten, hat ihn darin bestärkt. Er gehörte zu den Gründern des Einsatznachsorgedienstes im Bodenseekreis. Als Notfallseelsorger sei ihm eindringlich bewusst geworden: „Wir leben nicht ewig, sind jederzeit von Krankheit und Tod bedroht.“ Der Glaube helfe ihm, seine eigene Situation zu akzeptieren. Schwäche und Krankheit gehörten zum Leben.</p> <h2>Es ist, wie es ist</h2> <p>„Gesundheit ist wichtig, aber das wichtigste sind die Menschen, die bei mir sind, meine Hand halten und für mich beten.“ Natürlich gebe es Tage, an denen ihn seine Erkrankung unheimlich nerve. „Aber das ist ja normal. Ich sage mir inzwischen: es ist, wie es ist – und versuche, das Beste daraus zu machen.“ Er habe in depressiven Phasen die Erfahrung gemacht, dass eine Gesprächstherapie hilfreich sei.</p> <p>Der 59-Jährige hat vor, sich punktuell einzubringen. „In kleinen Schritten“, bleibt er dabei realistisch. „Mal sehen, wie sich die Symptome entwickeln.“ Er kann sich vorstellen, hin und wieder einen Beitrag für den Gemeindebrief zu schreiben. Außerdem hat sich Reich-Kunkel vorgenommen, an Weihnachten eine Predigt zu halten.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Verabschiedung</h2> Die offizielle Verabschiedung von Uwe Reich-Kunkel findet am Sonntag, 19. Oktober, durch Dekanin Regine Klusmann in der evangelischen Heilandskirche in Meßkirch statt. Beginn des Gottesdienstes, der vom Posaunenchor musikalisch umrahmt wird, ist um 16 Uhr. Uwe Reich-Kunkel hat vor, eine Abschiedspredigt zu halten. Nach dem Gottesdienst sind Grußworte geplant und im Anschluss lädt die Kirchengemeinde zu einem Empfang in den Paul-Gerhardt-Saal ein.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Uwe Reich-Kunkel muss kürzer treten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:52:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit der Bahn durchs Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/mit-der-bahn-durchs-wochenende;art372566,12497225 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fahrgäste gelangen am Sonntag mit der Biberbahn zur Schlossführung, zum Herbstbummel oder zur Fotoausstellung  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Fahrgäste gelangen am Sonntag mit der Biberbahn zur Schlossführung, zum Herbstbummel oder zur Fotoausstellung<br>
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        Fahrgäste gelangen am Sonntag mit der Biberbahn zur Schlossführung, zum Herbstbummel oder zur Fotoausstellung



        <p>Zum vorletzten Mal in dieser Saison fährt am Sonntag, 12. Oktober, die Biberbahn. Auch an diesem Wochenende gibt es entlang der Ablachtalbahnstrecke einiges zu entdecken, zu erleben oder zu unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung des Fördervereins Ablachtalbahn. Die Mitnahme von Fahrrädern in der Biberbahn ist kostenlos und die Wettervorhersage für Sonntag lautet: überwiegend wolkig, aber trocken bei Temperaturen um 14 Grad.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>In Mengen präsentiert der Geschichtsverein die „Gesichter einer Stadt „in einer Fotoausstellung mit Fotos von Markus Haile in der Alten Posthalterei. Wer von hier noch einen Abstecher zum Heuneburgmuseum machen möchte, kann dort Ausstellungsreihe mit Fundobjekten: „Bei uns zu Gast – Die Kelten vom Heidengraben“ besichtigen. Das Museusm in Hundersingen kann auch mit dem Rufbus erreicht werden.</li> <li>Spannendes über den Bau und die verschiedenen Adelsfamilien gibt es in Meßkirch bei einer geführten Tour durch die interessante Geschichte des Schlosses zu erfahren.</li> <li>Die Kunst des Schreibens und Malens im Mittelalter zeigt sich auf dem Campus Galli beim Themenwochenende „Feder und Farbe“. Im frühen Mittelalter war die Schrift nicht nur ein Mittel zur Kommunikation, Schreiben und Malen war auch eine hoch angesehene Kunst. Mönche bewahrten und vervielfältigten Wissen, indem sie in mühsamer Handarbeit Bücher aus Pergament fertigten.</li> <li>Erntezeit und Herbstbummel vereint der verkaufsoffene Sonntag in Stockach: Ein Sonntag für die Sinne mit zahlreichen Aktionen und Bewirtung durch die Stockacher Vereine wird laut Veranstalter geboten. Die Firma Eisen-Pfeiffer feiert an diesem Tag die Einweihung ihres Shuttle-Lagers unter anderem mit einer Lagerbesichtigung und einem Puppentheater.</li> <li>Bei einem eineinhalbstündigen Rundgang durch die Altstadt von Radolfzell erfährt man Wissenswertes über die Stadtgeschichte seit ihrer Gründung als geistliche Niederlassung durch Bischof Ratold von Verona im Jahre 826. (pm/kaj)</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Biberbahn Ablachtalbahn Museum Veranstaltungen Sehenswürdigkeit thema-leben-freizeit thema-kultur-kunst thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit der Bahn durchs Wochenende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:06:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirchengemeinde feiert zwei Feste  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/kirchengemeinde-feiert-zwei-feste;art372566,12496946 ]]></link>      <description><![CDATA[  An Erntedank steht in Rengetsweiler dieses Jahr das 40-jährige Bestehen des Familiengottesdienst-Teams im Mittelpunkt  ]]></description>
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          An Erntedank steht in Rengetsweiler dieses Jahr das 40-jährige Bestehen des Familiengottesdienst-Teams im Mittelpunkt<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        An Erntedank steht in Rengetsweiler dieses Jahr das 40-jährige Bestehen des Familiengottesdienst-Teams im Mittelpunkt



        <p><strong>Meßkirch-Rengetsweiler</strong> Beim Erntedank-Familiengottesdienst in Rengetsweiler herrschte große Freude. An diesem besonderen Tag wurden zwei Feste miteinander verknüpft: Neben dem Dank für die gute Ernte wurde auch das 40-jährige Bestehen des Familiengottesdienst-Teams gefeiert. Darüber informiert Ulrike Löffler vom Gemeindeteam. In einer herzlichen Ansprache dankte Leiterin Regina Moser den fünf Frauen, die mit dem ehemaligen Vikar Uwe Sperling Vorreiter für die etwas andere Gottesdienstgestaltung waren. Inge Stadler, Margot Shifferaw, Veronika Schwarzenberger, Karin Rude und Ida Schulte wurden vom aktuellen Team mit kleinen Geschenken geehrt. Auch Regina Krall, die über 25 Jahre lang das Team leitete, wurde mit einem Präsent überrascht.</p> <p>In seinen Grüßen, die Sperling dem Team übermittelte, berichtete er von den Anfängen, in denen Kinder zum Altar kamen und junge Sänger mit verschiedenen Instrumenten die musikalische Gestaltung zusätzlich zur Orgel bereicherten. Ebenso erwähnte er die vielen extra angefertigten Gegenstände, darunter ein Regenbogen, der eine biblische Aussage anschaulich darstellte. Er bedauerte es, an diesem Tag nicht anwesend sein zu können, wünschte dem Team aber weiterhin viele lebendige Feiern. Vor 40 Jahren gab es noch keine vorgefertigten Jugendgottesdienste, das Team erarbeitete sich deshalb selbst die Fürbitten, und durch neues geistliches Liedgut wurden die Gottesdienste lebendig. Der damalige Jugendchor unter der Leitung von Birgit Riester begeisterte die Besucher des Jubiläums-Gottesdienstes gekonnt. Pater Rijesh und Gemeindereferent Thomas Haueisen freuten sich ebenfalls über das runde Jubiläum, und Haueisen brachte als Geschenk vom Pastoralteam einen Säulen-Apfelbaum mit, dessen Leben sinnbildlich für das lebendige Miteinander steht. Die Landjugend Dietershofen/Rengetsweiler gestaltete den bunten Erntedankaltar und lud anschließend zu Waffeln und einem Umtrunk ein. Das Team verteilte zum Schluss kleine Tüten mit Kürbiskernen, die zu hoffentlich prächtigen Hokkaidos heranwachsen sollen. (pm/mis)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Ehrung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kirchengemeinde feiert zwei Feste]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:49:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Henriette Gärtner gibt Klavierstunde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/henriette-gaertner-gibt-klavierstunde;art372566,12496172 ]]></link>      <description><![CDATA[  „Rhapsody in School“ führt die Konzertpianistin und Klavierpädagogin Henriette Gärtner in die Grundschule nach Rohrdorf  ]]></description>
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        <![CDATA[
          „Rhapsody in School“ führt die Konzertpianistin und Klavierpädagogin Henriette Gärtner in die Grundschule nach Rohrdorf<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        „Rhapsody in School“ führt die Konzertpianistin und Klavierpädagogin Henriette Gärtner in die Grundschule nach Rohrdorf



        <p>Es ist guter Brauch, dass Henriette Gärtner – wenn sie in Meßkirch konzertiert – im Vorfeld einige Schulklassen besucht. Im Rahmen von „Rhapsody in School“ war die Konzertpianistin am vergangenen Dienstag in der Grundschule in Rohrdorf zu Gast.</p> <h2>Sie spielte schon als Dreijährige Klavier</h2> <p>Weitere Besuche stehen in der Conradin-Kreutzer-Schule, der Grafen-von-Zimmern-Realschule und dem Martin-Heidegger-Gymnasium an. Dort hat Henriette Gärtner – in Freudenstadt geboren und bei Neuhausen ob Eck aufgewachsen – einst ihr Abitur gemacht. Die Initiative „Rhapsody in School“ wurde im Jahr 2005 vom inzwischen verstorbenen Pianisten Lars Vogt gegründet, um Kindern die Freude an Musik zu vermitteln und ihnen das Erlernen eines Musikinstruments schmackhaft zu machen. „Das Projekt fruchtet. Ich unterstütze es, Musik dorthin zu tragen, wo die nächste Generation ist“, erklärt Pianistin Gärtner. Sie selbst fing im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel an, mit vier gewann sie ihren ersten Wettbewerb und mit fünf gab sie das erste Solo-Konzert.</p> <h2>Eine Kostprobe von J.S. Bach</h2> <p>Am Dienstagmorgen scharen sich 15 Viertklässler um Henriette Gärtner und das Klavier. Sie fragt locker in die Runde, wer denn ein Instrument spiele – und es wird eifrig gestreckt: Klarinette, Schlagzeug, Trompete, Querflöte. Es entspinnt sich ein Gespräch, wie eine Oboe aussieht und ob ein Saxophon zu den Blech- oder Holzblasinstrumenten gehört. Gärtner erzählt, dass sie am 19. Oktober im Schloss Meßkirch zwei Konzerte geben wird. „Eines davon ist eine Matinee, das heißt, es findet am Vormittag und ohne Pause statt.“ Dann spielt und bespricht sie verschiedene Stücke, darunter Bachs Partita No.1.</p> <h2>Verlockende Tasten</h2> <p>Als sie merkt, dass die Konzentration und das Interesse am Takt klatschen nachlassen, demonstriert sie die Mechanik des Klaviers, erklärt, wozu die Pedale gut sind. Nach einer halben Stunde ist die Stimmung so, dass die Kinder vor allem selbst in die Tasten greifen wollen. Auch hier beweist Gärtner eine Engelsgeduld und so endet der Besuch damit, dass die Kinder dem Klavier Töne entlocken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Klassische Musik" Musikinstrument Musisches thema-kultur-musik thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Henriette Gärtner gibt Klavierstunde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:07:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Küchle und Bockmilch für die Gäste  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/kuechle-und-bockmilch-fuer-die-gaeste;art372566,12495498 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Jugendvertreter der Landschaft Donau der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte kommen zusammen  ]]></description>
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          Die Jugendvertreter der Landschaft Donau der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte kommen zusammen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Jugendvertreter der Landschaft Donau der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte kommen zusammen



        <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> Tolle Stimmung herrschte beim Treffen zahlreicher Jugendvertreter der Landschaft „Donau“ der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) in der Bockstadt Stetten am kalten Markt. Mit Marc Sieber, Nils Bücheler und Marco Stalowitz hatte sich das Organisationteam der Stettener Bockzunft einiges einfallen lassen, um den Gästen ein unterhaltsames Programm zu liefern.</p> <p>In Vertretung von Oliver Beil hieß Vizezunftmeister Patrick Greveler die Gäste in den Räumen der Bockzunft im früheren Amtshaus herzlich willkommen. Es freue ihn, dass mit Jugendvertretern der Zünfte aus Ehingen, Munderkingen, Mühlheim und Sigmaringen sowie den gastgebenden Böcken „alle den Weg auf den Heuberg gefunden“ hatten, nur Fridingen fehlte. Für die Jungböcke übernahm dann Marc Sieber das Kommando. Nachdem man sich im vergangenen Jahr in Mühlheim zusammengefunden hatte, habe die Bockzunft die Aufgabe gerne angenommen, das nächste Treffen auszurichten. Grund: „Wir dürfen in diesem Jahr unseren 75. Geburtstag feiern, das passt es genau, dass ihr jetzt hier seid“, schmunzelte Sieber.</p> <p>In kurzen Zügen stellte er die Geschichte des im Jahr 1826 erbauten Amtshauses vor, das vor einigen Jahren zur Heimat der Bockzunft geworden sei: „2021 kam der Bürgermeister mit dem Angebot auf uns zu, in diesen Räumen heimisch zu werden“, erinnerte Sieber und zeigte die umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen auf, die die Zunft in Eigenarbeit vorgenommen hat. „Seither sind wir an diesem zentralen Ort rundherum froh und glücklich.“ Danach wurde ein geschichtlicher Rundgang durch die Gemeinde unternommen. Dabei durfte der Besuch des Narrenbrunnen genauso wenig fehlen, wie es an der einen oder anderen Stelle eine Bockmilch zu verköstigen gab. Als Clou warteten beim Goreth-Haus einige Marktfrauen mit frisch gebackenen Fasnetsküchle auf die Gäste. Ins Amtshaus zurückgekehrt, stand für die Jugendvertreter der gemeinsame Erfahrungsaustausch auf dem Programm.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Bauwerk Stadt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Küchle und Bockmilch für die Gäste]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:01:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Liebe zum Sport und Abenteuer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/liebe-zum-sport-und-abenteuer;art372566,12495093 ]]></link>      <description><![CDATA[  <span class="“bold“">Mein Leben ist...</span> der Sport. Annika Laue sucht die Herausforderung und genießt vor allem die Mischung aus Sport und Naturerlebnis. Wasser ist ihr bevorzugtes Element.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <span class="“bold“">Mein Leben ist...</span> der Sport. Annika Laue sucht die Herausforderung und genießt vor allem die Mischung aus Sport und Naturerlebnis. Wasser ist ihr bevorzugtes Element.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/liebe-zum-sport-und-abenteuer;art372566,12495093]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <span class="“bold“">Mein Leben ist...</span> der Sport. Annika Laue sucht die Herausforderung und genießt vor allem die Mischung aus Sport und Naturerlebnis. Wasser ist ihr bevorzugtes Element.



        <p>Sie kennen sich seit über sieben Jahren, die in Meßkirch aufgewachsene Annika Laue und ihr Lebensgefährte Jan Murschall. Seit zwei Jahren wohnen sie in Hohenfels im Ortsteil Minderdorf. „Von Anfang an hat uns die Liebe zum Sport und Abenteuer verbunden“, sagen die beiden.</p> <h2>Wandern, Klettern, Reisen</h2> <p>In ihrer tägliche Arbeit als Pflegekraft für die Sozialstation in Meßkirch schätzt Annika Laue die Begegnungen mit Menschen. „Ihre Dankbarkeit und das Lächeln geben mir unglaublich viel in meinen Beruf mit.“ Zugleich liebt und sucht sie neue Herausforderungen – am liebsten in der Natur. Sie wandert und klettert im Donautal oder unternimmt anspruchsvolle Alpintouren. „Ich bin auch schon alleine nur mit meinem kleinen Hund gereist, habe an der Cȏte d`Azur bekannte Städte und einsames Hinterland erkundet. Beim Blick aufs Meer oder in die Berge kann ich meinen Gedanken und Träumen nachhängen. Der Kontakt mit Menschen und die Kultur anderer Länder sind mir sehr aber auch wichtig.“</p> <h2>Kajakfahren im Wildwasser</h2> <p>Das Element Wasser – egal ob Fluss, See oder Meer – zieht sie besonders an. Sie bezeichnet sich selbst als „Wassermensch“. Als besonderen Kick hat sie das Kajakfahren entdeckt. „Das Rauschen des Wildwassers und das Spiel mit der Strömung gibt mir Kraft und Lebendigkeit.“</p> <h2>Mit dem Camper in Nordafrika</h2> <p>Das Reisen mit dem ausgebauten Campingfahrzeug ist ein Hobby, das sie mit ihrem Lebensgefährten Jan Murschall teilt. „Unser Camper ermöglicht uns, gemeinsam vieles zu erleben, seien es Wochenendtouren oder längere Reisen.“ Unvergesslich bleibt dem sportbegeisterten Paar eine abenteuerliche Reise nach Marokko. „Nur mit dem Rucksack haben wir den Hohen Atlas durchquert, begleitet von Einheimischen mit Mulis. Täglich haben wir dabei an die 20 Kilometer und 1000 Höhenmeter zurücklegten“, erzählt Annika Laue und gerät ins Schwärmen. „Durch malerische Täler ging es auf über 4000 Meter hohe Gipfel. Es war die pure Freiheit und Freude, verbunden mit der Schönheit der gewaltigen Berge und Seen. Wir besuchten kleine Dörfer, in die kaum ein Fremder findet. Vom Dorfältesten wurden wir neugierig begrüßt und zu einem Tee eingeladen.“</p> <h2>Ihr Freund läuft Ultra-Marathon</h2> <p>Die große Leidenschaft ihres Lebensgefährten ist das Bergsteigen und Laufen. Letzteres bekam er von seinem Vater in die Wiege gelegt, der jahrelang ehrenamtlicher Leichtathletik-Trainer war. Schon in jungen Jahren absolvierte Jan Murschall seinen ersten Ultramarathonlauf über 100 Kilometer in Biel (Schweiz). „Das Laufen begeistert mich seit meiner Kindheit“, so der gebürtige Überlinger.</p> <p>Sein Interesse für diese Sportart wurde immer größer, vom Marathon bis zum Ultramarathon und Ultra-Traillauf in den Bergen. Das sind Läufe von 100 Kilometern und 6000 bis 7000 Höhenmetern. Immer an seiner Seite bei solchen Läufen ist Annika Laue. Auch beim Training. Ursprünglich hatte er eine Ausbildung zum Kaufmann gemacht, doch seine Leidenschaft für die Natur bewog ihn, eine Lehre als Gärtner und Baumpfleger anzuhängen. Als ausgebildeter Baumkletterer entdeckte er schließlich das Bergsteigen für sich.</p> <p>Jan Murschalls absolut sportliches Highlight war im Jahr 2024 der Qualifikationslauf für das große Finale der UTMB World Series 2024 in Chamonix am Mont Blanc, dem weltweit größten Ultra-Trail-Event. „Es war ein unglaubliches Erlebnis, Teil der Veranstaltung zu sein und sich mit den besten Läufern der Welt zu messen“, sagt er. Worüber sich das sympathische Paar einig ist: „Die sportlichen Hobbys werden unseren gemeinsamen Lebensweg weiterhin prägen.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zu Person und Serie</h2> <strong>Viele Menschen</strong> begeistern sich so sehr für eine Sache, dass sie beinahe ihr ganzes Leben ausfüllt. Vom Fußball bis zur Schallplattensammlung, von der Modelleisenbahn bis zum Segelfliegen. Die SÜDKURIER-Redaktion hat sich in unserer Region auf die Suche nach Menschen begeben, die für eine spezielle Sache besonders brennen. Die Redaktion stellt sie in den kommenden Wochen in der Serie „Mein Leben ist..“ vor.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Extremsportarten Sportliches Abenteuer thema-sport-sportarten thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Liebe zum Sport und Abenteuer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 11:30:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feierliches Konzert in ihrer Heimatstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/organistin-gibt-feierliches-konzert-in-ihrer-heimatstadt;art372566,12494903 ]]></link>      <description><![CDATA[  Organistin Christa Wetter lässt in der St. Martinskirche in Meßkirch vor einem großem Publikum die Vielfalt des Instruments erklingen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Organistin Christa Wetter lässt in der St. Martinskirche in Meßkirch vor einem großem Publikum die Vielfalt des Instruments erklingen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Organistin Christa Wetter lässt in der St. Martinskirche in Meßkirch vor einem großem Publikum die Vielfalt des Instruments erklingen



        <p>Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher genossen den Auftakt des Meßkircher Orgelherbstes mit der gebürtigen Meßkircherin Christa Wetter. Die Organistin hatte für das Konzert in der St. Martinskirche ein Programm zusammengestellt, das die verschiedenen Möglichkeiten des neuen Instruments ideal zum Klingen brachte.</p> <h2>Von der Empore in den Altarraum</h2> <p>Ein lang anhaltender Applaus zeigte, wie sehr das Publikum diese Präsentation schätzte. Die ersten sechs Stücke spielte Christa Wetter am Spieltisch auf der Empore, zu den beiden letzten Stücken und der Zugabe kam sie herunter und spielte am Spieltisch, der sich im Altarraum befindet. Mit dieser Variante, die mit der neuen Orgel möglich wurde, konnten die Konzertgäste das Spiel der international auftretenden Organistin mitverfolgen und sahen, wie sehr der ganze Körper gefordert ist. Das war für alle ein besonderes Erlebnis.</p> <h2>Zarter Ruf des Kuckucks</h2> <p>Dekan Stefan Schmid hieß das Publikum in seiner Begrüßung herzlich willkommen zu einem Highlight, der Eröffnung des Orgelherbstes. „Wir freuen uns, dass bei Christa Wetter die Verbundenheit zu Meßkirch da ist“, stellte er die Organistin vor, die gerne an ihrem Heimatort auftritt.</p> <p>Mit „Komm Gott Schöpfer Heiliger Geist“ von Johann Sebastian Bach ließ die Organistin das volle Instrument erklingen und zauberte ein musikalisches Erlebnis für das begeisterte Publikum. Nur die Chororgel, deren Pfeifen sich oberhalb des Chorraumes befinden, kam beim nächsten Stück zur Geltung. Der Kuckuck-Ruf im Capriccio sopra il Cucu von Johann Kaspar Kerll erschallte von dort zart und lieblich, voller Gefühl. Beim Allegro Vivace von Louis Vierne ließ die Meßkircherin die weichen Flötenregister erklingen. Viele schlossen beim Zuhören die Augen, um sich ganz auf die Musik konzentrieren zu können.</p> <h2>Stehempfang der Minis</h2> <p>Zur Zugabe „Da pacem, Domine“ (Oh Herr, gib uns Frieden) läuteten die Kirchenglocken, was dem Konzert einen feierlichen Ausklang gab. Das Publikum spendete der Organistin einen begeisterten Beifall und die Ministranten sorgten danach mit Getränken für einen kleinen Stehempfang.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Musikinstrument Fest thema-kultur-musik thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feierliches Konzert in ihrer Heimatstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 13:00:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[71-Jähriger packt auf Bauernhöfen an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/71-jaehriger-packt-auf-bauernhoefen-an;art372566,12494305 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit vier Jahren zieht es Egon Gommeringer aus Meßkirch für ein bis zwei Wochen als Bergbauernhelfer auf Höfe von Gebirgsbauern. Was ihn motiviert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit vier Jahren zieht es Egon Gommeringer aus Meßkirch für ein bis zwei Wochen als Bergbauernhelfer auf Höfe von Gebirgsbauern. Was ihn motiviert.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/71-jaehriger-packt-auf-bauernhoefen-an;art372566,12494305]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Seit vier Jahren zieht es Egon Gommeringer aus Meßkirch für ein bis zwei Wochen als Bergbauernhelfer auf Höfe von Gebirgsbauern. Was ihn motiviert.



        <p>Fleisch schmeckt dem 71-Jährigen bereits schon seit Jahren nicht mehr. Er stellte sich die Frage, was er bislang zum Wohl der Tiere getan hatte. „Jetzt habe ich als Rentner Zeit für eine neue Aufgabe, um damit für das Tierwohl zu sorgen“, erklärte er. Dem Bauchgefühl und dem Entschluss sei ein längerer Reifeprozess vorausgegangen. Beim örtlichen Landwirt Willi Renz in Schnerkingen absolvierte der Meßkircher ein Praktikum und sammelte dabei Erfahrung im Umgang mit Kälbern, Rindern und Kühen. „Der Kontakt mit den Tieren und die Stallluft tun mir immer gut. Die brauche ich mittlerweile alle paar Monate“, erklärte er lachend. In der Schweiz läuft die Vermittlung von Bergbauernhelfern über den Caritasverband, in Vorarlberg geschieht dies über den Maschinenring.</p> <h2>Entlastung für Bergbauern</h2> <p>Unter Anleitung der Bergbauern packen die Helfer dort an, wo Handarbeit gefragt ist und Maschinen nur punktuell eingesetzt werden können. Ihre Hilfe sorgt für eine Entlastung der Bergbauernfamilien. Seine Hofeinsätze leistet Egon Gommeringer immer gemeinsam mit einer Bekannten als Team. So war er mit ihr bereits auf einem breit aufgestellten Bergbauernhof mit Bioproduktion sowie einer Hundezucht in Entlebuch und Escholzmatt tätig. Hier hieß es, den Stall auszumisten, sich um die Kälber zu kümmern, die Kühe nach dem Melken wieder auf die Weide zu treiben und bei der Heuernte mit Sense und Rechen mit anzupacken.</p> <p>Egon Gommeringer genießt die Ruhe auf den meist höher gelegenen Bergbauernhöfen und die Kuhglocken als angenehme Musik. Sein Alphorn hat der begeisterte Bläser natürlich immer im Reisegepäck dabei. 2023 war er in Au auf einem Ziegenhof mit rund hundert Milchziegen im Einsatz. Es oblag ihm, Futter zu mähen, während seine Begleiterin in der Käseproduktion mithalf. Nach dem Abendessen half Egon Gommeringer ebenfalls bei der Etikettierung. „In der eigenen Herstellung legen die Landwirte natürlich einen hohen Wert auf Qualität“, beschrieb Gommeringer.</p> <h2>Arbeiten für Kost und Logis</h2> <p>Die Bergbauernhelfer arbeiten gegen Kost und Logis und erhalten beispielsweise Käse als Gastgeschenk. In den Bergbauernfamilien seien sie offen und herzlich aufgenommen worden. Dabei wurde ihnen immer Vertrauen für die landwirtschaftlichen Aufgaben entgegengebracht, erzählte der 71-Jährige. „Man gehört vom ersten Moment an zu Tier und Mensch“, erklärte er. Nach der Stallarbeit am Morgen wurden beim Frühstück die Tagesaufgaben besprochen.</p> <h2>Beim Almabtrieb dabei</h2> <p>Zur Belohnung wurden die Helfer sonntags meist zum Essen in einem Restaurant oder zu einem Ausflug eingeladen. „Das ist ein schönes Ritual“, sagte Gommeringer. Bei einem Septembereinsatz war er beim Almabtrieb dabei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mithilfe auf Höfen</span><span>Die Vermittlung und der Kontakt zur Mithilfe auf Bergbauernhöfen in der Schweiz läuft über die Caritas und über die Internetseite www.bergeinsatz.ch. In Voralberg geschieht dies über den Maschinenring, dieser findet sich unter www.maschinenring.at. Freiwillige Helfer können so zu Bergbauernfamilien vermittelt werden, welche sich in Not oder in belastenden Situationen befinden. Die Freiwilligen helfen dort, wo Hilfe nötig ist: im Stall, beim Heuen, auf der Weide, bei einem Bauprojekt oder im Haushalt. Nicht selten entstehen Freundschaften fürs Leben.</span></label></div> <p>Vor allem in Vorarlberg bestehe der landwirtschaftliche Betrieb aus dem Talbetrieb, einer höhergelegenen Vorsäß und einer Zwischenstation zur Alm. Diese diene übergangsweise der Beweidung, bis die später einsetzende Vegetation auf den Almen diese wieder beweiden kann.</p> <h2>Blick auf die Berge</h2> <p>Auf der höher gelegenen Vorsäß genoss der Bergbauernhelfer den Blick auf die Berge. „Man lernt wieder etwas Neues, es ist eine Bereicherung meines Lebens“, beschrieb er seine Einsätze. Als Kind wollte Gommeringer eigentlich Landwirt werden, machte jedoch dann eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker. Anschließend übernahm er den elterlichen Betrieb, den er bis zur Rente als Meister führte.</p> <h2>Egon Gommeringer ist während der Hofeinsätze nur bei sich und der Arbeit</h2> <p>So liest er währenddessen keine Zeitung, schaut keine Nachrichten und kein Fernsehen. Die Einsätze würden ihm Ruhe und Zufriedenheit schenken. Rechtzeitig vor der Rente sorgte der Meßkircher dafür, dass es ihm nach Renteneintritt nicht langweilig wird. Er ist ein Tausendsassa, begeisterter Alphornspieler, Holzschnitzer, kann beim Baumschnitt seiner Obstbäume verweilen. Als zweifacher Großvater machen ihn seine zwei „Enkelmädle“ sehr glücklich und bereiten ihm Freude.</p> <p>Auf den Einsätzen auf Bergbauernhöfen lerne man sich auch selbst kennen, betonte er. An Tagen, an denen die Arbeit anstrengender sei, hinterfrage er auch manchmal seine Beweggründe. Das ganze Jahr auf dem Bergbauernhof zu arbeiten, wäre ihm zu viel. Aber für ein, zwei Wochen im Jahr sei es ideal, so der 71-Jährige. „Das findet man natürlich nur heraus, wenn man Mut und Energie spürt, etwas zu erleben“, schildert er. Auch im Alltag achtet der Meßkircher darauf, seinen ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. So lässt er, wann immer es möglich ist, das Auto stehen und nutzt stattdessen oftmals sein Fahrrad.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Tierhaltung Nutztiere Viehzucht thema-natur-tiere thema-wirtschaft-branchen-landwirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[71-Jähriger packt auf Bauernhöfen an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 10:57:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gerücht über Gefahr an einer Schule sorgt für Beunruhigung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/geruecht-ueber-gefahrenlage-an-der-realschule-messkirch-verbreitet-sich-rasant-polizei-gibt-entwarnung;art372566,12494262 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schulleiter der Grafen-von-Zimmern-Realschule Meßkirch wendet sich am Sonntagnachmittag schriftlich an die Eltern. Nähere Auskünfte macht er nicht. Was die Polizei dazu sagen kann.  ]]></description>
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          Schulleiter der Grafen-von-Zimmern-Realschule Meßkirch wendet sich am Sonntagnachmittag schriftlich an die Eltern. Nähere Auskünfte macht er nicht. Was die Polizei dazu sagen kann.<br>
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        Schulleiter der Grafen-von-Zimmern-Realschule Meßkirch wendet sich am Sonntagnachmittag schriftlich an die Eltern. Nähere Auskünfte macht er nicht. Was die Polizei dazu sagen kann.



        <p>Große Aufregung hat am Sonntagnachmittag bei den Eltern geherrscht, deren Kinder die Grafen-von-Zimmern Realschule in Meßkirch besuchen. Schulleiter Steffen Heyden informierte die Eltern gegen 16.30 Uhr schriftlich über das Gerücht einer Gefahrenlage an der Schule am Montag, 6. Oktober. Heyden teilte aber auch mit, dass die Schülerinnen und Schüler gefahrenlos die Schule besuchen könnten.</p> <h2>Den Hintergründen nachgegangen</h2> <p>Steffen Heyden versendete am Sonntagnachmittag die Nachricht an die Eltern, dass die Schule diesem Gerücht und dessen Hintergründen intensiv nachgegangen sei und diesbezüglich auch adäquate Hilfe in Anspruch genommen habe. Heyden versicherte jedoch den Eltern, dass die Situation professionell aufgearbeitet worden sei. Es bestehe demnach keine Gefahr.</p> <h2>Zum Schutz der Kinder</h2> <p>Auf Nachfrage des SÜDKURIER wollte sich Heyden zu den Gerüchten nicht äußern – „zum Schutz der Kinder“, wie er sagte. Heyden gab auch keine Auskunft darüber, ob Eltern ihre Kinder am Montag nicht in die Schule geschickt haben, weil sie beunruhigt waren.</p> <h2>Rasante Verbreitung in sozialen Medien</h2> <p>Die von Heyden angesprochene Hilfe erhielt die Grafen-von-Zimmer-Realschule unter anderem von der Polizei, die der Schulleiter kontaktierte, nachdem er laut Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Ravensburg mehrere Anrufe von Eltern erhalten habe, weil sich das Gerücht der Gefahrenlage in den sozialen Medien schnell verbreitet hatte. Polizeipressesprecher Simon Göppert kann bestätigen, dass es dieses Gerücht gab, jedoch zu keinem Zeitpunkt von einer Gefahrenlage ausgegangen werden musste.</p> <h2>Polizei nimmt Kontakt mit Schülern auf</h2> <p>Vorausgegangen sei – so der Polizeipressesprecher – Anfang vergangener Woche ein Streit zweier Jugendlicher, in dessen Verlauf der eine Jugendliche dem anderen in den sozialen Medien offensichtlich eine angebliche Straftat angekündigt haben soll. Am vergangenen Sonntag nahm daher die Polizei Kontakt mit den beiden Jugendlichen auf. Dabei stellte sich heraus, dass es nie Absicht gewesen sei, eine Straftat zu verüben. Es handelte sich demnach um Fake News mit rasend schneller Verbreitung, die zur Folge hatten, dass dem Schulleiter gar nichts anderes mehr übrig blieb, die Eltern über diese Gerüchte zu informieren.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Polizei Polizeieinsatz Selbstmord Rechtsextremismus thema-gesellschaft-zusammenleben thema-sicherheit-blaulicht thema-politik-extremismus]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gerücht über Gefahr an einer Schule sorgt für Beunruhigung]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 14:30:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gottes Wort zwischen Bahnsteigen und Haltesignalen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/gottes-wort-zwischen-bahnsteigen-und-haltesignalen;art372566,12493792 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Gottesdienst mit drei Geistlichen, vielen Besuchern und mitten in der Bahn am Tag der deutschen Einheit zwischen Meßkirch und Mengen. Wie es klappte, erfahren Sie hier.  ]]></description>
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          Ein Gottesdienst mit drei Geistlichen, vielen Besuchern und mitten in der Bahn am Tag der deutschen Einheit zwischen Meßkirch und Mengen. Wie es klappte, erfahren Sie hier.<br>
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        Ein Gottesdienst mit drei Geistlichen, vielen Besuchern und mitten in der Bahn am Tag der deutschen Einheit zwischen Meßkirch und Mengen. Wie es klappte, erfahren Sie hier.



        <p>Der Andrang am Bahnhof Meßkirch ist groß. Rund 50 Gäste wollen am ökumenischen Gottesdienst in der Biberbahn teilnehmen. Martina und Hermann Mülherr verkaufen ehrenamtlich Fahrkarten und zählen am Ende sogar über 70 Teilnehmer. Als der Zug pünktlich aus Richtung Stockach angefahren kommt, strahlt nicht nur die frühherbstliche Sonne, sondern auch die Mitfahrer. Beim Betreten des für den Gottesdienst vorgesehenen Waggons, vergeht einigen das Lachen aber wieder. Bereits in Stockach, Zoznegg, Sauldorf und Bichtlingen haben sich schon viele einen Sitzplatz gesichert, die Zusteigenden müssen teilweise mit Stehplätzen Vorlieb nehmen.</p> <p>Pfarrer Karl Mehl, der den evangelischen Teil der Ökumene verkörpert, braucht Platz für sein E-Piano. Während der gut halbstündigen Fahrt sorgt er für beste musikalische Begleitung und kräftigen Gesang. Pfarrer Christopher Sturm von der alt-katholischen Kirche übernimmt die Begrüßung und den ersten Part der Liturgie, Pfarrer Mehl ist danach dran und Jörg Künning, Vikar von Sauldorf-Meßkirch, macht den Abschluss. Am ersten Bahnübergang steht das Signal auf Rot, der Zug kann weiterrollen und die Gottesdienstteilnehmer lesen gemeinsam aus Psalm 13. „Wer mit der Bahn reist, begegnet Menschen“ , so Pfarrer Sturm dazu, „ganz verschiedenen Menschen mit verschiedenen Befindlichkeiten.“ Die finden sich auch unter den Besuchern dieses besonderen Gottesdienstes. Es sind vorwiegend die üblichen Kirchgänger, aber auch solche, die wegen des besonderen Anlasses dabei sind und solche, die zufällig Zeugen des rollenden Gottesdienstes werden.</p> <p>Pfarrer Sturm stockt nur kurz als der Zug abbremst. Krauchenwies ist erreicht, wo weitere Menschen einsteigen. Gemeinsam singt man nun das von Pfarrer Mehl angestimmte Lied „Get on board“ in englischer Sprache. Getreu dem ausgegebenen Motto, dass der Zug Symbol für Kirche sei, die unterwegs ist und Menschen mitnimmt. „Not too many“ kommt aus den hinteren Reihen augenzwinkernd der Hinweis, dass möglichst nicht mehr so viele einsteigen sollten. „Heute am Tag der deutschen Einheit ist die Bahn zusätzlich verbindend“, so der Geistliche weiter. Dann hupt der Zug und das Lied ist zu Ende. Nun wird „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ gesungen. Vikar Künning spricht das Vaterunser zwischen Ennetach und dem Mengener Bahnhof. „Dort ist heute das fest definierte Ziel, wie für uns Christen das Ziel ist, vor Gott zu treten.“</p> <h2>Großes Lob für eine tolle Idee</h2> <p>Dann wird nochmal gesungen, bis der Schaffner eine Durchsage macht. Pfarrer Mehl reagiert mit einem Zwischenspiel und startet nochmal. Es wird sogar vereinzelt mitgeklatscht und der Applaus steigert sich, als allen gedankt wird, die den besonderen Gottesdienst möglich gemacht haben. Dann ist der Mengener Bahnhof erreicht, alle müssen kurz aussteigen und man hat Gelegenheit, sich auszutauschen, ehe es auf die Rückfahrt geht. Cornelia Hilker aus Radolfzell ist glücklich. „Es hat mir sehr, sehr gut gefallen, die Ökumene war richtig spürbar. Die tolle Idee ist aufgegangen!“ Auch Erich Bauer aus Schnerkingen hat es genossen. „Es war mal was anderes und mit den drei Pfarrern sehr abwechslungsreich.“ Seine Frau Marianne ergänzt „so wie ich es mir vorgestellt habe“.</p> <p>„Ich habe so etwas noch nie gehabt, es war auch für mich eine ganz neue Sache“, bilanziert Vikar Künning. „Die Absprache unter uns Geistlichen und mit der Biberbahn klappte einwandfrei und ich war doch überrascht, dass so viele dabei waren“, sagt der Vertreter der römisch-katholischen Kirchengemeinde. Pfarrer Mehl, der die evangelische Kirchengemeinde in Meßkirch unterstützt, ist seit diesem Jahr in der Region. Er hat große Freude an dieser außergewöhnlichen Aktion und kann seine musikalische Leidenschaft ausleben. „Mache ich gerne“ bestätigt er, was alle gesehen und gehört haben. Pfarrer Sturm von der alt-katholischen Kirche hat sein Pfarrhaus in Singen, „aber Sauldorf-Meßkirch ist eine eigene Gemeinde bei uns und da bin ich genauso zuständig“. Sturm: „Wir glauben von Anfang an, dass man nur ökumenisch als Kirche leben kann“. So findet er auch den besonderen Gottesdienst schön. „Kirche muss rausgehen, wo Menschen sind“, bekräftigt er.</p> <h2>Neue Haltestelle eingeweiht</h2> <p>Auf dem Weg zurück nutzen die meisten Fahrgäste noch die Gelegenheit, die Einweihung einer besonderen Haltestelle in Krauchenwies mitzuerleben und Bilder mit dem Biberbahn-Maskottchen „Biba“ zu machen. Der halbe Globus, der von der dort ansässigen Firma Columbus gestiftet wurde, überdacht die mit Hilfe einiger Sponsoren und tatkräftigen Helfern neu errichtete Sitzgelegenheit. Daneben steht nun symbolisch ein schönes, kleines Fahrkartenhäuschen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Biberbahn "Evangelische Kirche" Veranstaltungen "Katholische Kirche" thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gottes Wort zwischen Bahnsteigen und Haltesignalen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:09:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Damit Meßkirch ein bisschen sauberer wird  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/damit-messkirch-ein-bisschen-sauberer-wird;art372566,12492886 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Gruppe aus der Logistik-Abteilung von Amazon sammelte im Stadtgebiet vier Stunden lang freiwillig Müll ein  ]]></description>
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          Eine Gruppe aus der Logistik-Abteilung von Amazon sammelte im Stadtgebiet vier Stunden lang freiwillig Müll ein<br>
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        Eine Gruppe aus der Logistik-Abteilung von Amazon sammelte im Stadtgebiet vier Stunden lang freiwillig Müll ein



        <p>Eine Frühschicht der besonderen Art erlebte eine Gruppe von acht Frauen und Männern aus der Logistik-Abteilung von Amazon. Bauhofleiter Michael Wegelin nahm die muntere Gruppe auf dem Bauhof in Empfang, verteilte Pläne mit eingezeichneten Routen, große Müllsäcke und Greifer. „Die Teilnahme ist freiwillig im Rahmen von „serve the community“, also der Unterstützung der Kommune vor Ort“, erklärt Area Manager Prasanne Borge. „Ich bin gerne dabei“, sagt Jutta Riegger. „Müll kann richtig Schaden anrichten. Wenn Tiere Plastikmüll fressen, zum Beispiel Überreste von Meisenknödeln, endet das unter Umständen tödlich.“ Die Pfullendorferin hat sich vorgenommen, auf Spaziergängen künftig einen Beutel mitzunehmen, um die Natur von Dosen, Verpackungen und sonstigem Müll zu befreien. Ihr Kollege Stefano Filardo fügt hinzu: „Ich finde die Aktion gut, zuletzt habe ich während der Schulzeit an so etwas teilgenommen.“</p> <p>In Meßkirch haben sich in der Vergangenheit bereits der CDU-Ortsverband und Schülergruppen einer Stadtputzete angenommen, um Müll aus Hecken und vom Straßenrand aufzulesen. Über die jüngste Initiative der Amazon-Mitarbeiter freut sich Michaela Schmidt von der Stadt Meßkirch. „Die Wegwerfgesellschaft spiegelt sich auch bei uns wider“, bedauert die Leiterin des Sachgebiets Stadt &amp; Umwelt. „Das fängt bei achtlos weggeworfenen Kippen an und geht bis hin zu alten Sofas im Wald.“ Schmidt findet es wichtig, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass Müll in die Tonne und nicht in die Landschaft gehört.</p> <p>Jeden Montag und Freitag ist der Bauhof mit der Stadtreinigung beschäftigt, leert die 71 Mülleimer und 18 Hundekotstationen im Stadtgebiet. Dass gelbe Säcke zweckentfremdet und mit Hausmüll befüllt in Bushaltestellen abgelegt werden, ist für Bauhofchef Michael Wegelin nichts Neues. „Das passiert leider regelmäßig. Es ist unglaublich, was alles wild in der Gegend entsorgt wird. Wir haben es schon mit ganzen Lkw-Ladungen alter Reifen im Wald zu tun gehabt.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Müll Entsorgung Abfallwirtschaft thema-leben-grundversorgung thema-wirtschaft-branchen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Damit Meßkirch ein bisschen sauberer wird]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:44:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[A cappella in der Biberbahn  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/a-cappella-in-der-biberbahn;art372566,12492867 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach der Sonderfahrt am Feiertag ist die Biberbahn am Sonntag, 5. Oktober, schon wieder auf Achse. Dieses Mal mit Live-Musik an Bord  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach der Sonderfahrt am Feiertag ist die Biberbahn am Sonntag, 5. Oktober, schon wieder auf Achse. Dieses Mal mit Live-Musik an Bord<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/a-cappella-in-der-biberbahn;art372566,12492867]]></guid>
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        Nach der Sonderfahrt am Feiertag ist die Biberbahn am Sonntag, 5. Oktober, schon wieder auf Achse. Dieses Mal mit Live-Musik an Bord



        <p>Eine ganz besondere Fahrt wird am Sonntag auf der Strecke der Ablachtalbahn angeboten. Unter dem Motto „Biberbahn Beats“ wollen Josefslust für Stimmung in der Biberbahn sorgen. Die Krauchenwieser A cappella Formation verspricht, die Biberbahn zwischen Mengen und Stockach und wieder zurück zum Beben zu bringen, heißt es in der Pressemitteilung der Tourist-Info und des Fördervereins Ablachtalbahn.</p> <p>Mit heimischem und internationalem Liedgut wollen die Sänger für ein paar Stunden alle Ängste, Sorgen, die falsche Wahl des Partners, des Berufes oder der Steuerklasse vergessen lassen. Wer diese singenden Männer schon erlebt hat, weiß, mit wie viel Freude und Spaß sie ihr Publikum mitreißen. Josefslust ist am Sonntag ab 14.58 Uhr von Mengen nach Stockach und ab 16.17 Uhr von Stockach nach Mengen (Ankunft 17.29 Uhr) im Zug, um den Fahrgästen ein spezielles Hör- und Sehvergnügen zu bieten. Für jene, die unterwegs aussteigen, ist im Ablachtal und drum herum noch mehr los.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>In der Stockacher Oberstadt kann noch über die Kunstmeile geschlendert werden und die Straußenfarm bietet eine offene Führung an.</li> <li>Vom Bahnhof in Mühlingen bietet sich ein Spaziergang an zu halben Hähnchen und Blasmusik beim Erntedankfest in Hecheln.</li> <li>Mit „Musik uff de Gass“ findet in Radolfzell der letzte verkaufsoffene Sonntag im Jahr 2025 statt. Und das Motto des Tages hat Tradition. Die Veranstaltung lädt ein, sonntägliches Einkaufen mit musikalischem Vergnügen und kulinarischen Genüssen zu verbinden. Außerdem heißt es noch einmal beim MaxCine Festival: Forschung trifft Kunst unter anderem beim Workshop „Wissenschaftliches Zeichnen“ mit Javier Lazaro oder bei einem Vortrag über „Das gemächliche Leben der Orang-Utans“.</li> <li>Wie wäre es in Mengen mit einer kleinen Wanderung auf den Spuren der Römer? Bei einer kleinen Zeitreise zum Legionskastell auf dem Ennetacher Berg erfährt man an zwölf Stationen Interessantes über die Römer und was sie an dieser Stelle gemacht oder erbaut haben.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Biberbahn Ablachtalbahn Wanderung Reisetip Sehenswürdigkeit Veranstaltungen thema-leben-freizeit thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[A cappella in der Biberbahn]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 05:06:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dorfgemeinschaft leistet 3800 Arbeitsstunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/dorfgemeinschaft-leistet-3800-arbeitsstunden;art372566,12492660 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitglieder in Rast packen beim Bau des Gemeinschaftshauses kräftig mit an. Es fehlt allerdings noch an Kapital  ]]></description>
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          Mitglieder in Rast packen beim Bau des Gemeinschaftshauses kräftig mit an. Es fehlt allerdings noch an Kapital<br>
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        Mitglieder in Rast packen beim Bau des Gemeinschaftshauses kräftig mit an. Es fehlt allerdings noch an Kapital



        <p><strong>Sauldorf-Rast</strong> Die Dorfgemeinschaft Rast hat die Aufgabe, das geplante Dorfgemeinschaftshaus voranzubringen. Sie hat bei der Hauptversammlung im Gasthaus Löwen darüber Rechenschaft abgelegt.</p> <p>Über die Arbeit des Vereins rund um das Dorfgemeinschaftshaus berichtete Vorstandmitglied Markus Derksen. Demnach konnten der Rohbau fertiggestellt und das Richtfest gefeiert werden. Die Elektroinstallation ist inzwischen weitgehend abgeschlossen, die Außenfenster und Türen sind eingebaut. Innenputz, Fliesenarbeiten und Bodenbeläge stehen noch aus. Neben dem Anbringen von Deckenstrahlheizer sind auch Vorbereitungsarbeiten der Außenanlagen vorgesehen, so Derksen.</p> <p>Für den Bau, der mit Kosten von rund 1,6 Millionen Euro geplant ist, wurden bisher 652.000 Euro aufgewandt. Von den Mitgliedern wurden 3800 freiwillige Arbeitsstunden erbracht. Für die geleistete Arbeit bedankte sich Bürgermeister Severin Rommeler in seinem Grußwort ausdrücklich. Wie er ausführte, gibt es wegen der hohen Kosten beim Stromanschluss und mit dem Netzbetreiber noch Differenzen. Dies betreffe nicht nur das Dorfgemeinschaftshaus in Rast, sondern auch das in Boll. Die Innengestaltung der im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshäuser sei aufgrund der unterschiedlichsten Wünsche Angelegenheit der jeweiligen Vereine, so Rommeler.</p> <p>Für das Dorfgemeinschaftshaus in Rast sind für die Kücheneinrichtung rund 65.000 Euro und für Tische und Stühle rund 35.000 Euro veranschlagt. Das vorhandene Eigenkapital von rund 25.000 Euro reiche deshalb bei Weitem nicht aus, so Derksen zum Abschluss der harmonischen Versammlung. Vorstandsmitglied Gregor König, dem die Versammlungsleitung oblag, hoffte auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Schriftführer Leon Stadler gab einen umfassenden Bericht über die Vereinstätigkeiten. Die Bewirtung diverser Veranstaltungen und Hochzeiten, das Kinderferienprogramm, das Richtfest, der St.-Martins-Umzug und die Mitarbeit an der Baustelle des Gemeinschaftshauses waren wesentliche Bestandteile des Berichts. Über die finanzielle Situation berichtete Johanna Blum-Hahn. Die vom Schriftführer erwähnten Veranstaltungen und die Einnahmen daraus haben laut Blum-Hahn zu einer Verbesserung der Eigenmittel geführt. Diese allerdings reiche nicht aus, um die geplante Inneneinrichtung des Gebäudes zu finanzieren.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Bauwirtschaft Investition]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Dorfgemeinschaft leistet 3800 Arbeitsstunden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 05:05:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Biberbahn fährt am Feiertag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/die-biberbahn-faehrt-am-feiertag;art372566,12492659 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom Gottesdienst im Zug bis zum Moschee-Besuch gibt es viel zu erleben. Außerdem wird ein besonderes Wartehäuschen eingeweiht  ]]></description>
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          Vom Gottesdienst im Zug bis zum Moschee-Besuch gibt es viel zu erleben. Außerdem wird ein besonderes Wartehäuschen eingeweiht<br>
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        Vom Gottesdienst im Zug bis zum Moschee-Besuch gibt es viel zu erleben. Außerdem wird ein besonderes Wartehäuschen eingeweiht



        <p><strong>Meßkirch</strong> Mit einem ökumenischen Gottesdienst im fahrenden Zug lädt die Biberbahn am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, zu einer ganz besonderen Reise ein, informieren der Förderverein Ablachtalbahn und die Tourist-Info Meßkirch in einer Pressemitteilung. Unter dem Motto „einsteigen – umsteigen – aussteigen“ feiern Vertreter der katholischen, evangelischen und alt-katholischen Kirche gemeinsam mit den Fahrgästen und lassen die Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Start ist um 9.48 Uhr in Meßkirch, ein Zustieg ist bereits ab Stockach (9.17 Uhr), Mühlingen-Zoznegg (9.28 Uhr) oder Sauldorf (9.38 Uhr) möglich. Der Gottesdienst wird musikalisch von Bläsern und Gitarren begleitet und endet planmäßig mit der Ankunft um 10.29 Uhr in Mengen, von wo aus es um 10.58 Uhr wieder zurückgeht.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>In Meßkirch</strong> sind Frauen im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Sigmaringen zu einem kulturübergreifenden Stadtrundgang eingeladen. Von der St. Martinskirche, über das Schloss und die Innenstadt geht es zur Moschee in der Mengener Straße, wo ein gemütliches Beisammensein in der Moschee stattfindet.</li> <li><strong>Auf der Klosterbaustelle</strong> Campus Galli bei Meßkirch gibt die Führung „Vielfalt im Wald, Vielfalt im Handwerk“ einen Einblick, wie die Menschen früher mit der Natur gelebt haben.</li> <li><strong>In Krauchenwies</strong> wartet am Freitag ein weiterer Höhepunkt der Feiertags-Biberbahnfahrt. Der Globushersteller Columbus lädt zu einem besonderen Aktionstag nach Krauchenwies ein. Hier wird das neue, von Columbus gesponserte Wartehäuschen feierlich eingeweiht – es wird schon vorab heimlich als „schönstes Wartehäuschen der Welt“ betitelt, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem lädt die Firma zu einem Tag der offenen Tür mit Fabrikverkauf ein.</li> <li><strong>Radolfzell</strong> bietet mit dem MaxCine Festival eine besondere Gelegenheit, die Welt der Wissenschaft näher kennenzulernen. Mit Workshops, Vorträgen und Ausstellungen von hochkarätigen Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts finden mehrere Veranstaltungen statt. (pm)</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Biberbahn Ablachtalbahn Veranstaltungen Fest Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Biberbahn fährt am Feiertag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 16:47:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als 100 Gesellen losgesprochen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/mehr-als-100-gesellen-losgesprochen;art372566,12492250 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kreishandwerkerschaft verabschiedet Prüflinge, 27 junge Leute erhalten bei der Abschlussfeier Preise für ihre Leistungen  ]]></description>
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          Kreishandwerkerschaft verabschiedet Prüflinge, 27 junge Leute erhalten bei der Abschlussfeier Preise für ihre Leistungen<br>
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        Kreishandwerkerschaft verabschiedet Prüflinge, 27 junge Leute erhalten bei der Abschlussfeier Preise für ihre Leistungen



        <p>Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat die Kreishandwerkerschaft Sigmaringen 100 Auszubildende nach erfolgreicher Prüfung den Gesellenbrief überreichen können. „Wir sind tatsächlich dreistellig geworden“, freute sich die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Patricia Baumann. Auch der stellvertretende Kreishandwerksmeister Lothar Maier betonte: „Das ist eine erfreuliche Tendenz.“ 27 der Losgesprochenen, darunter acht junge Frauen, haben für ihre guten Leistungen eine Auszeichnung erhalten.</p> <h2>Viele Gratulanten</h2> <p>Maier und Baumann konnten in der vollbesetzten Römerhalle in Inzigkofen Mitglieder der Handwerksinnungen, Lehrlingswarte, Ausbildungsmeister und Mitglieder der Prüfungskommissionen begrüßen. Auch Vertreter der Gewerblichen Schulen und Mitglieder der unterstützenden Banken, Krankenkassen und Versicherungen sowie Anke Traber von der Agentur für Arbeit nahmen an der Lossprechungsfeier teil.</p> <h2>Landkreis gut aufgestellt</h2> <p>In Vertretung von Landrätin Stefanie Bürkle gratulierte die Erste Landesbeamtin, Claudia Wiese, den frisch gebackenen Gesellen zu ihrem Abschluss. „Das und Ihre Expertise sind Grundlagen, auf denen Sie Ihre berufliche Zukunft aufbauen können“, betonte sie. Auch in Zeiten stagnierender Wirtschaft und des Stellenabbaus in der Industrie seien die Aussichten im Handwerk im Landkreis Sigmaringen stets positiv. Denn wenn gut ausgebildete Fachkräfte in der Heimat blieben, trage dies entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei, so Traber. Dabei zitierte sie aus dem Zukunftsatlas 2025 des Wirtschaftsforschungsinstituts „Prognos“, welches dem Landkreis Sigmaringen bescheinigt, dass dieser auch unter schwierigen ökonomischen Bedingungen gut aufgestellt sei. Wiese betont: „So haben wir uns in den vergangenen 20 Jahren im Ranking der Zukunftsfähigkeit sukzessive nach oben gearbeitet und zählen nun zu den Top-Aufsteigerregionen“, was das Publikum mit Beifallsbekundungen quittierte.</p> <h2>KI kann Handwerker nicht ersetzen</h2> <p>Anschließend dankte die Erste Landesbeamtin den Betrieben für ihre Bereitschaft, Praktikumsplätze anzubieten, denn: „Für die Berufsorientierung sind Praktika elementar“, betonte sie. Froh und dankbar „für die kleinen und mittelständischen Betriebe, die auch in nicht so guten Zeiten verlässliche Garanten von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sind“, zeigte sich auch Bürgermeister Bernd Gombold. Er befand, dass weder Digitalisierung noch Künstliche Intelligenz (KI) gute Handwerksleistung ersetzen kann. Er ermunterte die jungen Leute, „mit Engagement, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein ihren beruflichen Weg mit dem fortzuführen, was Ihnen Ihre Ausbildungsbetriebe mitgegeben haben“. Mit diesem Rüstzeug „und gesundem Menschenverstand“ lasse sich eine gute Zukunft gestalten.</p> <h2>Gesellenbrief als Ritterschlag</h2> <p>Patricia Baum lockerte mit einer Fragerunde die Veranstaltung auf, indem sie die Tischlergesellin Pauline Glöckner und den Maurergesellen Patrick Schmid nach ihrem Werdegang, Berufswahl, Ausbildungszeit und Zukunftsplänen befragte. Mit Humor und guter Laune gaben die beiden Auskunft, wobei der Maurergeselle für Lacher sorgte. Nach der Auszeichnung der Preisträger erhielten alle ehemaligen Auszubildenden ihren Gesellenbrief – den „Ritterschlag des Handwerks“, wie Bürgermeister Gombold formulierte.</p> <p>Für Unterhaltung sorgte die Moderation von Andreas Rebholz, der mit einer Parodie von Schillers „Glocke“ zu „Die Brezel“ für Gelächter sorgte. Die musikalische Gestaltung übernahm eine Bläsergruppe des Musikvereins Inzigkofen unter dem Dirigat von Laura Denninger. Zum Abschluss zog eine Glücksfee ein Goldstück im Wert von 150 Euro unter allen anwesenden Losgesprochenen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Preisträger</h2> Darina Haug (Bäckereifachverkäuferin, Bäckerei Kühnle, Mengen), Maximilian Schultheiß (Elektroniker, EZS), Emily Kunz (Fotografin, Outletcity AG Metzingen), Sophie Lubanski (Kauffrau Büromanagement, Inicom Service, Illmensee), Julian Kramer (Kfz-Mechatroniker, Autohaus Bippus-Jäger, Inzigkofen), Josefine Grützner, (Maler und Lackiererin, Pfänder, Bad Saulgau), Malte-Moritz Mihatsch (Maler und Lackierer, Maler Mihatsch, Sigmaringen), Lennan Guilbaut (Mauerer, Steidle GmbH Sigmaringen) Alexander Igel und Patrick Schmid (Maurer, Georg Reisch GmbH Bad Saulgau), Luca von Boyen (Maurer, Rebau Inzigkofen), Jakob Ocker (Metallbauer, Stehle Mechanische Werkstätte Hohentengen), Jasmin Fries (Raumausstatterin, Bailer Laupheim) Daniela Seitz (Raumausstatterin, Wörner Pfullingen), Nina Thiele (Raumausstatterin, Einrichten &amp; Mehr Oberteuringen), Hanna Binder (Schreinerin, Reck-Holz, Hohentengen), Johannes Hugger (Schreiner, Am Tischler, Ostrach), Daniel Prestele (Schreiner, Heppeler Wohn- und Küchenstudio Beuron), Lukas Kaufmann (Stuckateur, Gerhard Kaufmann Hohentengen), Linus Münch (Stuckateur, Georg Müll, Bad Saulgau), Dominik Wesolowski (Stuckateur, Max Füß &amp; Thomas Wesolowski, Stetten a.k.M.), Julian Blender (Zimmerer, Riester Holzbau, Leibertingen), Paul Matt (Zimmerer, Erwin Künstle, Pfullendorf), Hannes Traub (Zimmerer, Sebastian Luib, Bad Saulgau).</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Berufsausbildung Handwerk Berufe thema-wirtschaft-arbeit thema-wirtschaft-branchen-handwerk]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Meßkirch]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr als 100 Gesellen losgesprochen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 16:21:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Azubis „übernehmen“ die Sozialstation  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/azubis-uebernehmen-die-sozialstation;art372566,12492207 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pflegefachschüler kommen nach Meßkirch, um erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen  ]]></description>
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          Pflegefachschüler kommen nach Meßkirch, um erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Pflegefachschüler kommen nach Meßkirch, um erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen



        <p>Alte, kranke und hilfsbedürftige Menschen zu pflegen, ist ein wertvoller Dienst an der Gemeinschaft. Im zweiten Ausbildungsjahr an der Akademie für Gesundheit und Soziales (AGS) in Laiz werden derzeit 31 Pflegefachschülerinnen und Pflegefachschüler im Alter von 20 bis 38 Jahren ausgebildet.</p> <h2>Zum ersten Mal ambulante Schülerstation</h2> <p>Seit Juli arbeiten die jungen Frauen und Männer an einem besonderen Projekt, das sie nach Meßkirch in die Sozialstation führen wird. Die AGS hat Projekte dieser Art bislang ausschließlich im stationären Bereich im Krankenhaus oder Pflegeheim begleitet. Dass eine solche Schülerstation nun ambulant umgesetzt wird, ist für die Pflegfachschule und die Sozialstation eine Premiere. „Mit diesem Projekt soll Auszubildenden Verantwortung übertragen und ihre Handlungskompetenz gestärkt werden“, erklärt Ausbildungskoordinatorin Tatjana Ganser.</p> <h2>Zwei Wochen in St. Heimerad</h2> <p>Im Februar 2026 werden die Auszubildenden also für die Dauer von zwei Wochen die ambulante Pflege in der Sozialstation St. Heimerad übernehmen. In der Praxis bedeutet der Rollenwechsel: Die Azubis werden – stets in Begleitung von Fachkräften – nicht nur pflegerisch tätig sein, sie erproben sich auch in Rollen wie Teamleitung und teilweise auch in der Pflegedienstleitung. „So erfahren sie hautnah, wie vielfältig die Anforderungen in der ambulanten Versorgung sind“, sagt Projektleiterin Tatjana Ganser. „Ich durfte eine vergleichbare Schülerstation bereits einmal in einem Krankenhaus begleiten und freue mich nun umso mehr, diese Erfahrung in den ambulanten Bereich zu übertragen.“ Ganser war bisher am Standort Meßkirch bei der Sozialstation St. Heimerad als Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Praxisanleiterin angestellt. Seit dem 1. Oktober ist sie als Ausbildungskoordinatorin für alle vier kirchlichen Sozialstationen im Dekanat Sigmaringen-Meßkirch zuständig.</p> <h2>Dienstpläne und Bewertungsbögen</h2> <p>Aktuell beschäftigen sich Azubis in Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themen. Eine Gruppe übt sich im Dienstplan schreiben. Wer kann wann eingesetzt werden? „Wenn die Touren um 6 Uhr starten, können nur drei von uns pünktlich in Meßkirch sein, alle anderen wohnen zu weit weg. Wir müssen also Fahrgemeinschaften bilden und herausfinden, welche öffentlichen Verkehrsmittel in Frage kommen“, berichtet eine Schülerin.</p> <p>Die Gruppe Qualitätsmanagement entwirft einen Bewertungsbogen, um nach dem Projekt die Zufriedenheit der Kunden abzufragen. „Uns interessiert das Feedback, wie die Schülerstation ankam“, so ein Schüler. Die dritte Gruppe steuert die Kommunikation, denn es soll regelmäßige Fall- und Dienstbesprechungen geben.</p> <p>Michaela Müller, Teamleiterin Donautal bei der Sozialstation in Meßkirch, besuchte kürzlich die Azubis in Laiz. Sie erklärte ihnen, was alles im monatlichen Dienstplan zu stehen hat. Das Einteilen der Mitarbeiter, der Rufbereitschaften und Hintergrunddienste ist anspruchsvoll. „Da muss viel beachtet werden“, bestätigt AGS-Lehrer Sebastian Schön und Michaela Müller präzisiert: „Wir planen acht Wochenend-Touren, 13 Frühdienst- und vier Spätdiensttouren, auch Fortbildungen und Dienstbesprechungen werden eingetragen. Bis zum 15. eines jeden Monats muss der Folgemonat geplant sein.“</p> <h2>Infoveranstaltung im November</h2> <p>Die Pflegeschüler laden Angehörige, Klienten und Interessierte am Dienstag, 18. November, um 14 Uhr zu einem Informationsnachmittag in die Sozialstation St. Heimerad in Meßkirch ein, um das Schülerprojekt zu erläutern und Fragen zu beantworten. Die praktische Phase des Projekts startet dann am 14. Februar 2026.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Einrichtung</h2> St. Heimerad ist neben Thomas Geiselhart in Sigmaringen, St. Elisabeth in Pfullendorf und St. Martin in Gammertingen eine von vier kirchlichen Sozialstationen im Dekanat Sigmaringen-Meßkirch. Es handelt sich um Einrichtungen der katholischen Pfarrgemeinden. Träger sind die Seelsorgeeinheiten Sigmaringen, Krauchenwies, Laiz-Leibertingen, Meßkirch-Sauldorf, Ostrachtal, Oberes Linzgau, Wald, Heuberg, Gammertingen, Veringenstadt und Langenenslingen. Die Lesitungen umfassen ambulante Pflege, Tagespflege, ambulante Kranken- und Intensivpflegefamilienpflege sowie Angebote für Angehörige.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Berufsausbildung Fortbildung "Medizinische Einrichtung" thema-wirtschaft-arbeit thema-gesundheit-system]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Azubis „übernehmen“ die Sozialstation]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 16:42:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Orgelherbst voller Vielfalt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/orgelherbst-voller-vielfalt;art372566,12491472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine neue Konzertreihe ist in der Martinskirche angelaufen, die Musiker spielen zu Gunsten des neuen Instruments  ]]></description>
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          Eine neue Konzertreihe ist in der Martinskirche angelaufen, die Musiker spielen zu Gunsten des neuen Instruments<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine neue Konzertreihe ist in der Martinskirche angelaufen, die Musiker spielen zu Gunsten des neuen Instruments



        <p>Die neue Kuhn-Orgel möchte auch außerhalb der Gottesdienste gespielt werden: Erstmals veranstaltet die Katholische Kirchengemeinde Meßkirch-Sauldorf daher den Meßkircher Orgelherbst mit drei Konzerten. Die Idee für diese neue Veranstaltungsreihe stammt von Pfarrer Stefan Schmid, berichtet Organist Volker Nagel, der maßgeblich an der Konzeption der neuen Orgel für die Martinskirche beteiligt war.</p> <h2>Könnte sich etablieren</h2> <p>„Die Kirche ist gerichtet, das neue Instrument steht da. Nur in den Gottesdiensten können wir die Klangvielfalt der neuen Orgel nicht ausnutzen und präsentieren“, gibt der versierte Organist und Musiker an. Sofern der Meßkircher Orgelherbst gut angenommen wird, soll er als jährliche Veranstaltungsreihe etabliert werden. Zum Start spielen „bekannte Kontakte“. Am Sonntag, 28. September, ließ die in Meßkirch geborene Organistin Christa Wetter aus Karlsruhe die Orgel erklingen. Der Auftakt diente als Benefizkonzert zugunsten des Baufördervereins St. Martin, erläutert Nagel.</p> <h2>Nächstes Konzert am 5. Oktober</h2> <p>Weiter geht es am Sonntag, 5. Oktober: Dann musiziert Martin Weber. Er ist in Konstanz-Petershausen tätig und seit der Konstanzer Zeit von Pfarrer Stefan Schmid mit diesem befreundet. Martin Weber studierte nach dem Abitur Kirchenmusik-A und Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg. Ein weiteres Orgelstudium (Konzertexamen) folgte am Conservatoire National de la Musique in Strasbourg. Nach Stationen in Umkirch, Konstanz und am Überlinger Münster St. Nikolaus wirkt er seit 2011 als Kirchenmusiker, freiberuflicher Konzertorganist und Musikerzieher in Konstanz.</p> <h2>Fahrbarer Spieltisch</h2> <p>Bernard Sanders aus Tuttlingen will am Sonntag, 12. Oktober, die Zuhörer erfreuen. Der pensionierte Kirchenmusiker ist ein Bekannter von Volker Nagel. Bei künftigen Meßkircher Orgelherbsten sollen auch Musiker aus dem weiteren Raum und dem Ausland musizieren. „Mit dieser Orgel können wir auch Leute einladen“, ist Volker Nagel überzeugt. Der fahrbare Spieltisch im Altarraum kann bis an die Stufen vorgefahren werden. So erleben die Zuhörer den Organisten nicht nur hörbar von der Empore herab, sondern auch sichtbar. „Die Besucher können live zusehen, wie er sich mit Händen und Füßen der Orgel hingibt“, beschreibt Volker Nagel. Auf das Orgelspiel am fahrbaren Spieltisch bei der Orgelweihe habe es viele positive Rückmeldungen gegeben. Gleichwohl sei es für die Organisten aufgrund der Akustik und der Zeitverzögerung des Klanges schwieriger, vorne am Spieltisch zu konzertieren, erläutert der Organist.</p> <p>Orgeltechnisch sei die Martinskirche eine bedeutende Stätte. Nach der Barockisierung baute der bedeutende deutsche Orgelbauer Johann Nepomuk Holzhey aus Ottobeuren eine Orgel für St. Martin. Holzhey zählt zu den bedeutendsten Orgelbauern des süddeutschen Barocks. Josef Schwarz baute 1901 eine neue Orgel. Er war für diese Szene ebenfalls bedeutend.</p> <h2>Bach ist immer dabei</h2> <p>Für die Konzerte des ersten Meßkircher Orgelherbstes wählten die Organisten die Stücke selbst aus und setzten einen musikalischen Schwerpunkt. So widmet sich Martin Weber der romantischen Orgelmusik, die beiden anderen Organisten konzentrieren sich eher auf die klassische Orgelmusik. „Johann Sebastian Bach ist als Klassiker in allen Konzerten dabei“, sagt Nagel.</p> <h2>Edles Instrument begeistert</h2> <p>Der Eintritt zum Meßkircher Orgelherbst ist bei allen Konzerten kostenfrei. Der Erlös nach Abzug der Gage für die Musiker fließt in die Finanzierung des Instruments. Alle Musiker, die bislang auf der neuen Orgel gespielt haben, seien von diesem edlen Instrument begeistert gewesen, freut sich Volker Nagel. Um anderen Orgelkonzertreihen in der Region keine Konkurrenz zu machen, wurde der Termin für den Meßkircher Orgelherbst bewusst auf den Zeitraum zwischen Ende September und Mitte Oktober festgelegt. Die Ministranten aus Meßkirch sorgen nach den Konzerten für einen Umtrunk auf Spendenbasis. So können die Konzertbesucher noch ins Gespräch kommen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Weitere Termine</h2> Der Eintritt ist stets kostenfrei – Spenden für die Finanzierung der neuen Orgel sind willkommen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Musikinstrument "Klassische Musik" Veranstaltungen thema-kultur-musik thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Orgelherbst voller Vielfalt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:37:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Bürgermeisterin für Buchheim  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/ilona-steinmann-gewinnt-mit-deutlicher-mehrheit;art372566,12491266 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ilona Steinmann gewinnt mit deutlicher Mehrheit. Sie erklärt, sie wolle sich mit viel Herz, Verstand und einer Portion Humor für die Gemeinde einsetzen  ]]></description>
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          Ilona Steinmann gewinnt mit deutlicher Mehrheit. Sie erklärt, sie wolle sich mit viel Herz, Verstand und einer Portion Humor für die Gemeinde einsetzen<br>
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        Ilona Steinmann gewinnt mit deutlicher Mehrheit. Sie erklärt, sie wolle sich mit viel Herz, Verstand und einer Portion Humor für die Gemeinde einsetzen



        <p>So eindeutig, wie das Ergebnis der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 28. September, in der Gemeinde Buchheim ausfiel, war die Stimmung im Vorfeld nicht gewesen. Doch als gegen 18.30 Uhr das Wahlergebnis feststeht, gibt es einen klaren Sieger: Ilona Steinmann wird mit deutlicher Mehrheit der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin von Buchheim gewählt. Auf dem zweiten Platz landet Bewerber Michael Bohner. Claudette Kölzow erhält ebenfalls einige wenige Stimmen. Die bisherige Amtsinhaberin Kölzow hatte zwar erneut kandidiert, jedoch während der offiziellen Kandidatenvorstellung erklärt, dass sie nicht mehr in das Amt gewählt werden wolle. Am Wahlabend nahm eine strahlende Ilona Steinmann die Glückwünsche zahlreicher Gratulanten zur Wahl in das Bürgermeisteramt entgegen.</p> <h2>Spannender Wahlabend</h2> <p>Bemerkenswert viele ihrer zukünftigen Bürgermeisterkollegen aus den benachbarten Gemeinden waren zum Wahlabend ins Bürgerhaus nach Buchheim gekommen – darunter Stefan Waizenegger (Fridingen), Stephan Frickinger (Leibertingen), Hans-Peter Wolf (Beuron), Manuel Kern (Krauchenwies) sowie Joachim Grüner (Wald). Gemeinsam mit den Kandidaten sowie zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern erlebten sie einen spannenden Wahlabend. Denn im Vorfeld war lange keine eindeutige Tendenz für Ilona Steinmann oder Michael Bohner erkennbar gewesen. „Eindeutig uneindeutig“, beschrieb ein Buchheimer Bürger die Stimmung vor der Wahl. Umso überraschender war das klare Ergebnis, das der Wahlausschuss um 18.30 Uhr präsentierte: Über 76 Prozent der 587 wahlberechtigten Buchheimerinnen und Buchheimer hatten ihre Stimme abgegeben. Dabei entfielen 62,5 Prozent auf Ilona Steinmann, 32,7 Prozent auf Michael Bohner und 2,7 Prozent auf Claudette Kölzow. Für die Wahlsiegerin Ilona Steinmann gab es lang anhaltenden Applaus und Jubel im Saal.</p> <h2>„Wir haben viel vor“</h2> <p>In ihrer Ansprache bedankte sich Steinmann bei den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigte an, Bürgermeisterin aller Buchheimerinnen und Buchheimer sein zu wollen. „Wir haben viel vor in den nächsten Jahren, ich freue mich tierisch drauf“, sagte sie. Steinmann dankte beiden Gegenkandidaten für einen sehr fairen Wahlkampf und erklärte, sie wolle sich mit viel Herz, Verstand und einer Portion Humor für die Gemeinde einsetzen.</p> <h2>Kleine, kompakte Gemeinde</h2> <p>„Es reizt mich ungemein, für eine so kleine und kompakte Gemeinde zu arbeiten, wo jeder jeden kennt. Ich möchte einfach so schnell wie möglich in diese Gemeinschaft integriert sein und mich optimal einbringen“, sagte Ilona Steinmann gegenüber dem SÜDKURIER. Einen Umzug in die Gemeinde plane sie – derzeit noch wohnhaft in Stockach – zwar nicht, aber sie könne sich vorstellen, eine Wohnung in Buchheim anzumieten, um bei allen Terminen leichter präsent sein zu können.</p> <p>„Natürlich bin ich enttäuscht“, sagte der unterlegene Michael Bohner und betonte dennoch: „Es war ein fairer Wahlkampf, und ich wünsche Buchheim, dass die nächsten acht Jahre alles gut klappt.“</p> <h2>Ein Verlust für Wald</h2> <p>„Das ist ein Verlust für uns“, kommentierte Joachim Grüner, Bürgermeister der Gemeinde Wald, den Wahlsieg von Ilona Steinmann, die bisher als stellvertretende Hauptamtsleiterin im Walder Rathaus tätig war. Er freue sich für sie und das klare Ergebnis, so Grüner weiter.</p> <h2>Kollegen gratulieren</h2> <p>„Es waren zwei gute Kandidaten und ein fairer Wahlkampf. Ich bin froh, dass wir im ersten Wahlgang eine Mehrheit gefunden haben“, sagte der Buchheimer Gemeinderat und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Vögtle zur Wahl. Beurons Bürgermeister Hans-Peter Wolf meinte: „Das ist ein eindeutiges Votum und eine gute Basis, um loszulegen.“ Auch Stefan Waizenegger, Bürgermeister von Fridingen, sprach von einem „klaren Ergebnis“ und begrüßte Steinmann herzlich im Verwaltungsverband Donau-Heuberg, dem Buchheim angehört.</p> <p>„Es war eine anstrengende und aufregende Zeit“, sagte Thiemo Herkrath, Lebensgefährte von Ilona Steinmann. „Sie muss sich natürlich erst einfinden, aber ich bin überzeugt, dass sie ein Gewinn für Buchheim sein wird“, meinte er.</p> <p>Auch Claudette Kölzow äußerte sich am Wahlabend: „Ich bin froh, dass das Ergebnis relativ deutlich zu Gunsten von Frau Steinmann ausgefallen ist. Ich denke, das gibt ihr ein gutes Gefühl für den Anfang.“ Kölzows Amtszeit endet offiziell am 5. Dezember.</p> <h2>Aufregung im Vorfeld der Wahl</h2> <p>Die Kandidatur von Claudette Kölzow hatte im Vorfeld der Bürgermeisterwahl für Unruhe in der Gemeinde gesorgt. Ursprünglich hatte die Amtsinhaberin im Januar angekündigt, nicht mehr als Bürgermeisterin zur Verfügung zu stehen. Als es so schien, dass sich kein Bewerber für das Amt finden würde, hatte sie sich doch noch einmal beworben – mit der Begründung, eine sogenannte „wilde Wahl“ verhindern zu wollen.</p> <p>Offenbar war ein Rückzug von der Kandidatur nicht mehr möglich, als sich schließlich kurz vor Bewerbungsschluss doch noch zwei ernsthafte Bewerber fanden. Deshalb erklärte Kölzow während der offiziellen Kandidatenvorstellung, sie wolle nicht mehr gewählt werden.</p> <h2>Bürgerbrief im Gemeindeblatt</h2> <p>Für zusätzliche Aufregung hatte ein Brief eines Bürgers gesorgt, der dem Gemeindeblatt beigelegt war. Darin wurde der Vorwurf erhoben, Kölzow habe sich nur erneut beworben, um Übergangsgeld zu erhalten. „Ich habe mich nie mit dem Thema Übergangsgeld beschäftigt“, kommentierte Kölzow diesen Vorwurf am Wahlabend gegenüber dem SÜDKURIER</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kandidatenaufstellung Kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik thema-politik-land-landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Neue Bürgermeisterin für Buchheim]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:13:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Einnahmen durch Holzeinschlag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/gute-einnahmen-durch-holzeinschlag;art372566,12491264 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einstimmig erteilt der Gemeinderat dem Forstwirtschaftsplan 2026 seine Zustimmung; neues Portal für Holzvermarktung  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einstimmig erteilt der Gemeinderat dem Forstwirtschaftsplan 2026 seine Zustimmung; neues Portal für Holzvermarktung<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Einstimmig erteilt der Gemeinderat dem Forstwirtschaftsplan 2026 seine Zustimmung; neues Portal für Holzvermarktung



        <p><strong>Sauldorf</strong> Juliane Spiegelhalter, die stellvertretende Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Forst beim Landratsamt Sigmaringen, Forstrevierleiter Florian Schmid und Sachgebietsleiter Jeremias Böhler stellten bei der jüngsten Gemeinderatssitzung den Forstwirtschaftsplan vor. Vor der Sitzung fand eine zweistündige Waldbegehung des Gemeinderates mit dem Fachbereich Forst im Gemeindewald statt.</p> <p>Spiegelhalter ging in der Sitzung auf die Nutzfunktion des Waldes und dessen Ökosystemleistungen ein. Ob die geplante EU-Verordnung zum Schutz vor Entwaldung EUDR nun zum Jahresende 2025 komme, könne sie noch nicht sagen. Tritt diese in Kraft, bringt sie einige Veränderungen mit sich, denn für jeden Waldbesitzer, egal ob Privat- oder Gemeindewald, gilt die Sorgfaltspflicht, dass die Holzerzeugnisse nicht auf entwaldeten Flächen geerntet werden dürfen. Der Waldbesitzer muss dies nachweisen und erhält eine Referenznummer, ohne die der betroffene Rohstoff beziehungsweise das Erzeugnis weder in der Europäischen Union auf den Markt gebracht, noch ausgeführt werden darf. Die Referenznummer wird über die gesamte Lieferkette mitgeführt. Gemeinderat Ottmar Schober beklagte den dadurch entstehenden Bürokratieaufwand. Spiegelhalter stellte zudem das neue Portal „www.holzfinder.de“ vor. Dort kann anhand der eingegebenen Postleitzahl verfügbares Brennholz in der Umgebung gefunden werden. Die Brennholzversteigerung in der Gemeinde Sauldorf bleibt wie gewohnt, aber die noch verfügbaren, übrigen 80 Festmeter könne die Gemeinde im Portal einstellen. Der Holzeinschlag 2026 soll wie in 2025 bei etwa 5600 Festmetern liegen. Geplanten Ausgaben von 301.400 Euro stehen prognostizierte Einnahmen von 508.400 Euro entgegen, was zu einem positiven Ergebnis von 207.000 Euro führt. „Ganz im Sinne der Gemeindekasse“, so Bürgermeister Severin Rommeler. Auf der 503 Hektar großen Holzbodenfläche der Gemeinde sind für 2026 auf 3,2 Hektar der Anbau und Vorbau von Kulturfläche geplant, erläuterte Revierleiter Florian Schmid.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Forstwirtschaft Jagd" Landwirtschaft Kommunalpolitik thema-wirtschaft-branchen-landwirtschaft thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gute Einnahmen durch Holzeinschlag]]></dc:rights>
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