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    <title>suedkurier.de - Moos</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:09 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:48:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie soll sich Weiler entwickeln und verbessern? Bürger richten Wünsche an die Verwaltung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/wie-soll-sich-weiler-entwickeln-und-verbessern-buerger-richten-wuensche-an-die-verwaltung;art372450,12511037 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einem Bürgerrundgang durch den Mooser Ortsteil Weiler konnten Einwohner ihre Wünsche und Kritik direkt an die Verwaltung weitergeben. Die wies wiederum auf vergangene Änderungen hin.  ]]></description>
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          Bei einem Bürgerrundgang durch den Mooser Ortsteil Weiler konnten Einwohner ihre Wünsche und Kritik direkt an die Verwaltung weitergeben. Die wies wiederum auf vergangene Änderungen hin.<br>
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        Bei einem Bürgerrundgang durch den Mooser Ortsteil Weiler konnten Einwohner ihre Wünsche und Kritik direkt an die Verwaltung weitergeben. Die wies wiederum auf vergangene Änderungen hin.



        <p>Wie lässt sich die Wohnqualität in Weiler weiter aufwerten? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Um diese Fragen ging es kürzlich bei einem Rundgang durch den Mooser Ortsteil, bei dem die Gemeindeverwaltung Anregungen von Bürgern aufnahm.</p> <p>Bürgermeister Patrick Krauss und die Leiterin des Ordnungsamtes, Annalena Biehler, sammelten bei dem rund zweistündigen Rundgang jedoch nicht nur die Verbesserungswünsche und Anregungen, sondern nutzten die Wegstrecke, um auf bereits in der Vergangenheit erreichte Verbesserungen hinzuweisen.</p> <h2>Pfarrzentrum für die Gemeinschaft nutzen?</h2> <p>Am Startpunkt des Rundweges stand sogleich der erste Diskussionspunkt an. Am Pfarrzentrum in der Ortsmitte nutzte Patrick Krauss den Moment, um den Wunsch nach einer Übernahme des Gebäudes samt des nicht unerheblichen Grundstücks zu äußern. „Wir brauchen solche Räumlichkeiten für die Gemeinschaft“, sagte er. Die katholische Kirche als Eigentümer der Immobilie habe sich bisher noch nicht konkret zu Verkaufswünschen geäußert. Allerdings ist bekannt, dass die Kirche aus Kostengründen von einigen ihrer zahlreichen Objekte trennen will und muss.</p> <p>Der Bürgermeister wies jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Wunsch um seine persönliche Meinung handelt und es zu dem Thema noch keinen Beschluss aus dem Gemeinderat gebe. Der ehemalige Gemeinderat Thomas Wieland sprang Patrick Krauss in der Meinung bei, indem er auf eine Abmachung hinwies, die die Gemeinde in seiner eigenen Amtszeit mit der katholischen Kirche getätigt habe.</p> <p>Gleichwohl existiert vermutlich kein konkretes Vorkaufsrecht der Gemeinde für das Grundstück inmitten des Ortes. Das wäre nicht zuletzt wegen seiner Größe gut geeignet, den Wohnraum in den Grenzen des Ortes zu verdichten.</p> <h2>Was hat sich schon geändert?</h2> <p>Deutlich konkreter wurde es an anderen Stellen des Rundgangs. Mal monierten die rund 20 Teilnehmer falsch abgestellte und geparkte Autos, mal ging es um überbordende Hecken und zuwachsende Straßenbeleuchtung durch ausufernden Pflanzenbewuchs.</p> <p>Als positive Verbesserungen in der Vergangenheit konnte Patrick Krauss nicht nur den gelungenen Hochwasserschutz im Bereich der Bettnanger Straße, sondern auch die neu befestigten Radwege zwischen Iznang und Weiler anführen. Vor allem Letztere wurden von den Bürgern als besonders gut gelungen gelobt.</p> <h2>Ärger um Blitzer</h2> <p>Kontroverser ging es hingegen beim Thema der verkehrstechnischen Situation vor der Grundschule Weiler zu. Dort versucht die Gemeinde seit Jahren, die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge zu senken und das Parken der sogenannten Schultaxis besser zu regeln. In der Vergangenheit hatte man mit auf der Fahrbahn eingezeichneten Parkflächen den Durchgangsverkehr verlangsamen wollen. Mittlerweile steht direkt vor dem Schulhaus auch eine fest installierte Radarmessung.</p> <p>Doch in der Kombination sorgen die beiden Einrichtungen immer wieder für ungewollte Blitzgewitter vor der Schule, wie einige Teilnehmer des Rundgangs berichteten. Denn wer im laufenden Verkehr die geparkten Autos etwas zügiger passieren möchte – zum Beispiel um zügig vor einem entgegenkommenden Fahrzeug einzuscheren – sei auch schnell über den erlaubten 30 Stundenkilometern vor der Schule und somit ein ungewolltes „Opfer“ des Blitzers.</p> <p>Annalena Biehler und Patrick Krauss versprachen den Bürgern, nicht nur sämtliche Anregungen aufzunehmen, sondern sich auch weiterhin um die Lösung der angesprochenen Probleme zu kümmern. Allerdings versah der Bürgermeister dieses Versprechen auch mit einer kleinen Einschränkung: „Bitte erwarten Sie nicht, dass wir für alle Probleme eine schnelle Lösung finden“, sagte er.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgerinitiative Straße thema-politik-lokal thema-verkehr-autoverkehr thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie soll sich Weiler entwickeln und verbessern? Bürger richten Wünsche an die Verwaltung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:42:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Irreführung und Täuschung? Das Projekt "Wohnen im Dorf" gerät aus dem Ruder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/wohnen-im-dorf-wird-zum-aergernis-in-wangen-sorgen-ferienwohnungen-fuer-unmut;art372453,12507444 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.  ]]></description>
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          Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.



        <p>Das Projekt „Wohnen im Dorf“ in der Öhninger Ortschaft Wangen war eigentlich als etwas Gutes versprochen worden: Wohnraum für Familien in gemütlicher Atmosphäre. Der Bauherr versprach im Jahr 2020, dafür die dort typische Architektur der Langhäuser mit einem nachhaltigen, modernen Wohnungsbau und einer Holzfassade zu verbinden. Auf einer Pferdekoppel entstanden so vier Gebäude mit 20 Wohneinheiten rund um einen gemeinschaftlich genutzten und zentral gelegenen Garten.</p> <p>Das Projekt der Innenverdichtung präsentierte sich 2020 bei dessen Vorstellung im Gemeinderat als familienfreundliches Wohnen und sollte so vor allem junge Familien in das Dorf Wangen locken. Doch seit Sommer 2025 bereitet das Projekt vor allem Probleme, wie jüngst im Gemeinderat diskutiert wurde.</p> <h2>Ferienwohnungen anstatt Platz für Familien</h2> <p>Denn inzwischen hat sich im Dorf und bei den Familien in der fertigen Wohnanlage Ärger aufgestaut. Dieser entlud sich erstmals im Juni dieses Jahres in einer Sitzung des Gemeinderats. Dort lag dem Rat für das Wohnbauprojekt „Wohnen im Dorf“ ein Antrag für die Umnutzung eines Gemeinschaftsraums zu einer Gastronomie vor.</p> <p>Bereits in der Bürgerfragestunde derselben Sitzung beklagten Bewohner die Nutzung von sieben Einheiten als Ferienwohnungen. Diese würden auf Internetplattformen angeboten und seien bei der Gemeinde nicht gemeldet. Zwei Familien seien deshalb bereits ausgezogen, zwei weitere zögen einen Umzug in Betracht, sagte ein Bewohner damals. Das angepriesene Projekt familienfreundliches „Wohnen im Dorf“ mit Gemeinschaftsraum verwandle sich nun stattdessen in ein Projekt „Ferienwohnungen im Dorf“ mit angeschlossener Gastronomie.</p> <p>Dabei hatte der Gemeinschaftsraum, der den Familien als solcher nie bereitgestellt wurde und nun in einen gastronomischen Betrieb umgewandelt werden sollte, eigentlich als Ausgleich für eine fehlende Spielanlage im Wohnkomplex gegolten.</p> <h2>Ortsvorsteher kritisiert Projekt scharf</h2> <p>Auch der Wangener Ortsvorsteher Klaus Sturm fand damals in einer Stellungnahme scharfe Worte: Für ihn sei es mit einer einfachen Ablehnung des Gesuchs nicht getan, sagte Sturm. Es gehe ihm um eine grundsätzliche Darstellung der Situation. Die Bewohner würden dort eine absolute Profitmaximierung durch die Hintertür erleben, sagte der Ortsvorsteher. Die Besitzer hätten die gutgläubigen Mieter geködert und sie mit einer unerwarteten Lebenssituation konfrontiert.</p> <p>Diese Situation habe mit einem „Wohnen im Dorf“ nichts mehr zu tun. Sturm nannte das Gebaren eine Irreführung gutgläubiger Interessenten, die im Vertrauen auf Präsentationen und Hochglanzprospekte auf Mietverträge eingegangen seien. „Das ist absolut unlauter“, sagte Sturm. Manche Familien seien mit großer Hoffnung in das Dorf gezogen und müssten nun versuchen, große Enttäuschungen zu kompensieren. Das versprochene Ambiente werde durch Ferienunterbringungen und durch Zweitwohnungen konterkariert, sagte er. Die Gemeinde habe hier zwingend eine Überprüfung der Gebäudenutzung voranzutreiben.</p> <h2>Gemeinde ist laut Bürgermeister nicht zuständig</h2> <p>Bürgermeister Andreas Schmid bedauerte damals den Ärger der Familien, wies jedoch darauf hin, dass diese Probleme außerhalb der Zuständigkeit der Gemeinde lägen. Da es sich bei den Ferienwohnungen um Gewerbe handle, sei das Finanzamt zuständig. Die Verwaltung selbst könne sich für die gegebenenfalls hinterzogenen Kurtaxen einsetzen.</p> <p>Schmid versprach den Bewohnern das Thema anzugehen und ermunterte die Familien sich auch an den Vermieter zu wenden. Seiner Sicht nach müsse das Landratsamt die Gesamtheit der Nutzung rechtlich prüfen und eine sachgerechte Entscheidungsgrundlage für eine Umnutzung der Gastronomie erarbeiten.</p> <h2>Rat gegen Umnutzung zu Gastronomie</h2> <p>Der Rat versagte der Nutzungsänderung des Gemeinschaftsraums zur Gastronomie im Juni sein Einvernehmen, da durch die Vielzahl an bisherigen Nutzungsänderungen hin zu Ferienwohnungen, aber auch durch die Schaffung weiterer Wohnungen, davon ausgegangen werden kann, dass das Landratsamt den gesamten Bau neu beurteilen müsse – inklusive der geplanten Gastronomie.</p> <p>Die formelle Begründung der Ablehnung lautete damals: Die für die Umnutzung in eine Gastronomie erforderlichen und vom Eigentümer vorgebrachten Stellplätze müssten womöglich stattdessen den neu geschaffenen Ferienwohnungen zugeordnet werden. Der Rat war sich einig, dass die Gemeinde so die Kontrolle über das Thema zurückgewinnen könne. Danach ging das ganze Thema zum Landratsamt.</p> <h2>So reagierte das Landratsamt</h2> <p>Inzwischen hat das Landratsamt reagiert. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats legte Bürgermeister Schmid dessen Sicht dar. Es vertrete die Auffassung, dass der Gemeinderat die Umnutzung des Gemeinschaftsraums in eine Gastronomie einzeln betrachten müsse – unabhängig von den bisherigen Umnutzungen und Beschwerden.</p> <p>Der bereits im Juni behandelte Antrag läge nun außerdem in einer durch den Bauherr modifizierten Fassung mit geänderten Stellplätzen vor. Schmid machte jedoch darauf aufmerksam, dass diese als Müllplätze verwendet werden und nicht als Stellplätze nutzbar seien. Der Rat stimmte daher erneut gegen die Umnutzung in eine Gastronomie.</p> <p>Dabei nahm Schmid auch den Hinweis von Justus Wolf (IGW) auf, die ursprünglichen Unterlagen für die Baugenehmigung durch das Landratsamt überprüfen zu lassen. Aus ihnen gehe hervor, dass der Gemeinschaftsraum den Bewohnern zugänglich gemacht werden müsse. Denn in der Baugenehmigung sei jener als Ausgleich für nicht vorhandene Spielflächen vorgesehen gewesen. Die Umnutzung wäre unzulässig, wenn kein gleichwertiger Ersatz dafür gefunden werde, sagte Wolf. Seiner Sicht nach könne das Landratsamt durch diesen Passus in der Baugenehmigung nichts genehmigen.</p> <h2>Wie geht es nun weiter?</h2> <p>Das finale Wort hat nun das Landratsamt. Es wird nun über die Umnutzung des Gemeinschaftsraums in eine Gastronomie entscheiden. Hinsichtlich der bisherigen Umnutzungen zu Ferienwohnungen gibt es hingegen keine Handhabe, da in dem Wohngebiet Ferienwohnungen laut Bebauungsplan erlaubt sind. Wegen der fehlenden Kurtaxe wolle die Gemeinde laut Schmid jedoch tätig werden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Irreführung und Täuschung? Das Projekt "Wohnen im Dorf" gerät aus dem Ruder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:37:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Tod einer 17-Jährigen: Staatsanwaltschaft gibt weitere Details zu Ermittlungen bekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-tod-einer-17-jaehrigen-staatsanwaltschaft-gibt-weitere-details-zu-ermittlungen-bekannt;art372455,12507195 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.  ]]></description>
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          Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.<br>
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        Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.



        <p>Ein tragisches Unglück, bei dem in Böhringen eine 17-Jährige von einem Gabelstapler überrollt und tödlich verletzt wurde, erschütterte am 18. September die Menschen weit über den Radolfzeller Ortsteil hinaus. Die Anteilnahme war groß, vor allem in Moos, woher das Mädchen stammte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">Bürgermeister Patrick Krauss äußerte sich sogar öffentlich in den sozialen Medien dazu</a>. Die Hintergründe des Unglücks waren hingegen zunächst weitgehend unklar.</p> <p>Auch knapp sechs Wochen nach der Tragödie sind viele Dinge noch nicht bekannt, die Polizei hält sich weiterhin bedeckt. In der Region kursieren jedoch etliche, sich teils sogar widersprechende Gerüchte. Einen umfassenden Fragenkatalog des SÜDKURIER beantwortet die Staatsanwaltschaft Konstanz, die die Ermittlungen aufgenommen hat, nur spärlich. Allerdings gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, weshalb sie ermittelt und was bereits ausgeschlossen werden kann.</p> <h2>Das sagt die Staatsanwaltschaft</h2> <p>So teilt der Erste Staatsanwalt und Pressesprecher Andreas Mathy auf Anfrage mit, die polizeilichen Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Daher könne er zum Unfallhergang, zum Unfallort, einer möglichen zeitweisen Festnahme und den Personen, die sich während des Unfalls vor Ort befanden, keine Angaben machen.</p> <p>Auch welches Grundstück es sich handelt und wie sich die Jugendlichen zu diesem und dem Gabelstapler Zugang verschafften, beantwortet Mathy nicht. Laut kursierenden Gerüchten handelt es sich um ein Grundstück der Stadtwerke Radolfzell. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">Diese äußerten sich dazu auf Anfrage zunächst nicht</a>. In einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/tragoedie-in-boehringen-17-jaehrige-wird-von-gabelstapler-toedlich-verletzt;art372455,12485088" title="Schreckliche Tragödie: 17-Jährige wird von Gabelstapler tödlich verletzt">ersten polizeilichen Mitteilung</a> war von einem Betriebsgelände die Rede.</p> <h2>Ermittlungen auch wegen möglicher fahrlässiger Tötung</h2> <p>Allerdings sagt Mathy zu den Ermittlungen: „Nach Auskunft der ermittelnden Polizeibeamten ist wohl sicher, dass keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt im Raume stehen. Gleichwohl muss ermittelt werden, ob ein fahrlässiges Fremdverschulden und damit gegebenenfalls der Tatbestand der fahrlässigen Tötung in Betracht kommt.“ Kurzgesagt: Hat es sich einfach um einen tragischen Unfall gehandelt oder hat einer der Beteiligten fahrlässig gehandelt.</p> <p>Nun gehen die Ermittlungen weiter. Unter anderem sei, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">wie der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes Georg-Roth bereits vor einigen Wochen auf Nachfrage mitteilte</a>, ein technischer Sachverständiger eingeschaltet worden. Zudem müssten Zeugen vernommen, medizinische Fragestellungen beantwortet und die Erkenntnisse zueinander in Bezug gesetzt werden.</p> <h2>Persönlichkeits- und Jugendschutz muss respektiert werden</h2> <p>Dass die Öffentlichkeit nach Abschluss der Ermittlungen erfährt, was genau geschehen ist, ist jedoch unwahrscheinlich. Zumindest dann, sollte es nicht zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung in der Folge eines Strafverfahrens kommen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und angesichts des jungen Alters der Beteiligten werde die Staatsanwaltschaft auch dann nicht alle vom SÜDKURIER gestellten Fragen abschließend beantworten können, so Mathy.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Tod einer 17-Jährigen: Staatsanwaltschaft gibt weitere Details zu Ermittlungen bekannt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:42:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Aus einem Dreckhaufen Energie machen": Klimaschutzpreis 2025 feiert kreative Ideen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/orsingen-nenzingen/klimaschutzpreis-2025-feiert-kreative-ideen;art372454,12505706 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.<br>
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        Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.



        <p>Zwischen hölzernen Fässern und Regalen gefüllt mit Weinen herrschte am Mittwochabend, 22. Oktober, gespannte Erwartung: Im Familienunternehmen Peter Riegel Weinimport in Orsingen wurde zum vierten Mal der Klimaschutzpreis des Landkreises Konstanz verliehen. Rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und den Reihen der Preisträger versammelten sich dort, wo Nachhaltigkeit längst gelebter Alltag ist. Insgesamt wurden drei Hauptprojekte mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet und ein Sonderpreis verliehen.</p> <p>Mit den Worten „Herzlich willkommen in dieser Wahnsinns-Location“, eröffnete Landrat Zeno Danner die Preisverleihung. Er dankte Gastgeber Felix Riegel für die vorher stattgefundene Führung durch den Betrieb – und für das, was das Familienunternehmen seit Jahren in Sachen Klimaschutz leiste. „Ihr Ziel, den CO2-Fußabdruck auf null zu bringen und dort zu halten“, sei laut Danner beispielhaft.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Unternehmen</span><span>Peter Riegel Weinimport ist ein Familienbetrieb mit rund 100 Mitarbeitenden und feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Das Unternehmen importiert biologische Weine aus aller Welt, setze auf „100 Prozent Bio“ und ist nach dem We-Care-Standard des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zertifiziert. Es unterstützt Projekte wie das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und wurde erst kürzlich mit dem Lea-Mittelstandspreis 2025 ausgezeichnet. „Wir verstehen Weinhandel im Sinne des Klimaschutzes, der sozialen Verantwortung und der Nachhaltigkeit“, sagte Felix Riegel.</span></label></div> <h2>Drei Preisträger, ein Ziel</h2> <p>Die Jury für den Klimaschutzpreis des Landkreises Konstanz, bestehend aus Vertretern von Verwaltung, Energieberatung und Kreistag, habe sich in diesem Jahr ungewöhnlich schnell auf die Preisträger geeinigt – ein Umstand, der laut Gerd Burkert, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Konstanz und Mitglied der Vergabejury, für die Qualität der Gewinner spreche. Burkert erklärte, die Auswahl sei harmonisch getroffen worden: „Wir haben viel diskutiert, aber am Ende war klar: Die heutigen Preisträger übernehmen eine echte Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, sagte er.</p> <h2>CO2-Einsparung auf Mehrfamilienhausdächern</h2> <p>In der Kategorie Privatpersonen und Haushalte ging der mit 5000 Euro dotierte Preis an Patrick-Noël Horstmeier, Shunko Bolsée und Simon Ducret. Ihr Projekt trägt den Titel „Die schlafenden Riesen der Energiewende wecken – Erarbeitung von Lösungsansätzen für Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern.“</p> <p>„Mehrfamilienhausdächer eignen sich hervorragend für Photovoltaik – und trotzdem bleibt ihr Potenzial ungenutzt“, erklärte Horstmeier. Weniger als ein Prozent der Mehrfamilienhäuser seien bisher mit Solaranlagen ausgestattet, obwohl sie durch größere Dächer ideale Voraussetzungen bieten würden. Gründe für den langsamen Ausbau sind laut Horstmeier unter anderem steuerliche Hürden und fehlende Infrastruktur zur genauen Abrechnung des erzeugten Stroms.</p> <p>Daher entwickelten die Preisträger einen Prototyp, der praxisnah umgesetzt werden kann. „Bereits in Konstanz wurde die erste Anlage installiert, und Gespräche für weitere Projekte in der Region laufen“, sagte Horstmeier.</p> <h2>Sanfter Tourismus auf der Höri</h2> <p>Den zweiten Preis in der Kategorie Organisationen und Vereine erhielt der Schwarzwaldverein Öhningen-Höri für das Projekt „Mit dem ÖPNV zu touristischen Zielen“, ebenfalls dotiert mit einem Preisgeld von über 5000 Euro. Unter der Leitung von Sylvia Hartmann vernetzt das Projekt kulturelle Einrichtungen und Wanderwege auf der Höri über den öffentlichen Bus 200, um sanften Tourismus zu fördern und gleichzeitig Umweltbelastung zu reduzieren: „Wir wollten etwas Umweltfreundliches, das weder zusätzlichen Verkehr verursacht noch zusätzlichen Personalaufwand bedarf“, erklärte Hartmann.</p> <p>Mit einem Flyer und der eigens entwickelten App „zeigmal“ werden Besucher zu rund 20 kulturellen Einrichtungen auf der Höri geleitet, die bequem mit dem Bus erreichbar sind. So können sie individuell ihre Routen zusammenstellen, Erlebnispunkte wie Museen, Kirchen oder Wanderwege auswählen und selbst bestimmen, welche Stationen für sie besonders interessant sind.</p> <h2>Strom vom Lärmschutzwall</h2> <p>In der Kategorie Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen wurde die Gemeinde Allensbach für das Projekt „Photovoltaik auf dem Lärmschutzwall der B33“ ausgezeichnet – ein Preis ohne Preisgeld. Allenbachs Bürgermeister Stefan Friedrich präsentierte das Leuchtturmprojekt, das aus der Bürgerschaft und der Lokalen Agenda 21 entstanden ist. Ziel sei es, CO2-Emissionen zu reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien in der Gemeinde voranzutreiben.</p> <p>Die Umsetzung stellte das Team vor große Herausforderungen: Der Wall liegt im Außenbereich, die Eigentumsverhältnisse waren komplex, und die Fertigstellung der Bundesstraße ist erst für 2034 geplant. Durch vertragliche Regelungen mit dem Bund und interkommunale Zusammenarbeit konnte das Projekt dennoch realisiert werden. Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, wie eine vier Meter hohe Hecke zur Blendvermeidung und Schafbeweidung zur Flächenpflege sorgen dafür, dass Flora und Fauna geschützt bleiben.</p> <p>Inzwischen liefern 3386 Solarmodule auf dem Wall 1,82 Megawatt Strom, der von den Stadtwerken Konstanz abgenommen und als Ökostromtarif an die Allensbacher Bevölkerung vertrieben wird. Die jährliche CO2-Ersparnis liege bei rund 1300 Tonnen. „Wir haben gezeigt, dass man aus einem Dreckhaufen Energie machen kann“, sagte Friedrich schmunzelnd. „Kein Baum musste gefällt, kein Acker geopfert werden“, betonte er. Dies sei nachhaltiger Klimaschutz, der funktioniere.</p> <h2>Sonderpreis für außergewöhnliches Engagement</h2> <p>Neben den regulären Preiskategorien wurde in diesem Jahr erstmals ein Sonderpreis vergeben, um herausragendes Engagement zu würdigen. Uschi Rottinger, Lehrkraft an der Eichendorff-Realschule Gottmadingen, erhielt diese Auszeichnung für ihre langjährige Einreichung erfolgreicher Klimaschutzprojekte.</p> <p>Rottinger habe laut Landrat Danner ihre Projekte „mit Ruhe und viel Kraft umgesetzt“ und setze damit ein Beispiel, wie Lehrkräfte Schüler für Klimaschutz begeistern können. Rottinger zeigte sich dankbar: „Ohne die Unterstützung der Schulleitung, der Gemeinde Gottmadingen und meines Mannes wäre das nicht möglich gewesen. Ich habe schon neue Ideen, und auch im nächsten Jahr werde ich wieder Projekte einreichen“, betonte sie abschließend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Aus einem Dreckhaufen Energie machen": Klimaschutzpreis 2025 feiert kreative Ideen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:21:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tourismus ja – aber mit Augenmaß: Gemeinderat zieht bei Schutz von Wohnraum nach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/moos-diskutiert-ueber-die-einfuehrung-eines-zweckentfremdungsverbot-27-10-25;art372450,12505039 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.  ]]></description>
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          Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.<br>
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        Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.



        <p>Vom Tourismus leben, aber trotzdem genug bezahlbaren Wohnraum für Einheimische haben: einfach ist dieser Balanceakt für keine Gemeinde, vor allem nicht am Bodensee. In den vergangenen Jahren stiegen die Preise in der Region, unter anderem auch auf der Höri, spürbar an. Regulärer Wohnraum wird knapper. Die Ursachen dafür sehen einige in immer mehr Ferien- und Zweitwohnungen, weshalb einige Gemeinden am See nun gegensteuern wollen.</p> <p>Nachdem im vergangenen Jahr bereits Radolfzell <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/schluss-mit-illegalen-ferienwohnungen-in-radolfzell-so-kommt-verbot-voran;art372455,12179224" title="Stadt will illegale Ferienwohnungen vom Markt nehmen: So läuft die Umsetzung des Verbots">eine Satzung zum Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum eingeführt hat</a>, stimmte vor einigen Tagen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tourismus-sorgt-fuer-wohnraummangel-so-moechte-die-gemeindeverwaltung-nun-reagieren;art372440,12500730" title="Tourismus sorgt für Wohnraummangel: So möchte die Gemeindeverwaltung nun reagieren">Gaienhofens Gemeinderat dafür, ein solches Vorhaben zumindest zu prüfen</a>. In Konstanz gibt es ein solches Modell schon lange. Nun hat auch Moos nachgezogen, in einer jüngsten Sitzung stimmte der Rat für das gleiche Vorhaben wie in Gaienhofen.</p> <h2>So viele Ferienwohnungen gibt es in Moos</h2> <p>Zwar ist Moos nicht ganz so stark betroffen. So gibt es laut den Sitzungsunterlagen in Bankholzen derzeit neun Ferienwohnungen, in Weiler acht, in Iznang 18 und in Moos 24 – also insgesamt 59 und damit deutlich weniger als in Gaienhofen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tourismus-am-bodensee-warum-gaienhofen-so-viel-mehr-besucher-pro-einwohner-anlockt;art372440,12487718" title="Gaienhofen top, Radolfzell nicht? Warum die Tourismus-Zahlen so unterschiedlich sind">das noch mehr auf Tourismus setz</a>t. „Wir sind noch nicht im alarmierenden Bereich“, so Bürgermeister Patrick Krauss.</p> <p>Doch in den vergangenen Monaten habe man eine zunehmende Zahl von Anträgen auf Nutzungsänderung von<br /> Wohnraum in Gewerbeeinheiten, insbesondere Ferienwohnungen, zu verzeichnen gehabt. Laut Krauss gibt es wöchentlich Anfragen. „Diese Entwicklung führt dazu, dass dauerhaft benötigter Wohnraum dem Markt entzogen wird“, stellt die Verwaltung ihre Befürchtung in den Unterlagen klar. Zumal in den erfassten Zahlen eine mögliche Dunkelziffer noch fehlt.</p> <h2>Art der Ferienwohnungen ändert sich</h2> <p>Neben dem finanzwirtschaftlich positiven Aspekten durch die Einnahmen des Tourismus müsse man die negativen Folgen für den Wohnungsmarkt berücksichtigen, findet die Verwaltung. Die Entwicklung zeige zudem, dass es sich nicht mehr nur um die klassische Umnutzung von Einliegerwohnungen handele, bei dem der Vermieter zumindest selbst direkt nebenan im Ort wohnt. Stattdessen würden immer häufiger ganze Doppelhaushälften und vergleichbare Wohneinheiten in Feriendomizile umgewandelt.</p> <p>Problematisch sei, dass die Vermarktung häufig nicht durch ortsansässige Eigentümer erfolge, sondern teils sogar durch spezielle Agenturen. Dies führe in der Praxis vermehrt zu Beschwerden, etwa durch Partylärm, Parkplatzprobleme oder mangelnde Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft. Bebauungspläne könnten dies laut Bürgermeister Patrick Krauss nur schwer und mit viel Aufwand regeln. Er spricht von einer Gebietsumstrukturierung durch die Hintertür, wenn zu viele Ferienwohnungen entstehen.</p> <h2>Was ist ein Zweckentfremdungsverbot?</h2> <p>Die Verwaltung hat sich daher, in Abstimmung mit Nachbargemeinden, mit möglichen Gegenmaßnahmen befasst. Eine Option: Das in Baden-Württemberg gültige Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum. Dies ermöglicht Gemeinden mit Wohnraummangel für jeweils höchstens fünf Jahren kommunale Satzungen zu erlassen, um die Umwandlung von Wohnräumen in gewerbliche Ferienwohnungen einer Genehmigungspflicht zu unterwerfen und Verstöße mit einem Bußgeld zu sanktionieren.</p> <p>Dafür müssen die Gemeinden jedoch vier von fünf Kriterien hinsichtlich Wohnraummangels erfüllen. Moos erfüllt laut Bürgermeister Patrick Kraus derzeit zwar nur eines sicher, man sei jedoch optimistisch, bei einer genauen Prüfung weitere zu erfüllen.</p> <p>Um auch die Zahl der Zweitwohnungen im Ort, derzeit sind es laut Krauss 138, zu steuern, käme zudem eine Satzung über die Genehmigungspflicht für die Begründung und Teilung von Wohneigentum in Frage. Diese sieht vor, dass die Gemeinde Teilungen genehmigen muss.</p> <h2>Gemeinderat stimmt für Vorhaben</h2> <p>Die Gemeinderäte stimmten dem Verwaltungsvorschlag zu, die notwendigen Schritte rechtlich überprüfen zu lassen und die Verwaltung damit zu beauftragen, entsprechende Satzungen vorzubereiten. Bestehende genehmigte Ferienwohnungen wären nicht betroffen. Die Kosten für die Prüfung der Voraussetzungen für den Erlass beider Satzungen schätzt die Verwaltung auf 7000 Euro.</p> <p>Krauss stellt im Anschluss gegenüber dem SÜDKURIER klar: „Wir wollen den Tourismus nicht verbieten. Im Gegenteil: Wir schätzen Tourismus und brauchen ihn auch. Aber es muss mit Augenmaß geschehen.“ Gerade Ferienwohnungen, deren Vermieter selbst im Ort leben, wünsche man sich sogar. Man wolle aber eine weitere Zunahme steuern und begrenzen können. Der Wohnraum im Ort diene in erster Linie dazu, den Bedarf der Eheimischen zu decken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wohnungsbaupolitik Kommunalpolitik Gesetze thema-leben-wohnen thema-politik-lokal thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tourismus ja – aber mit Augenmaß: Gemeinderat zieht bei Schutz von Wohnraum nach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:34:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Borkenkäfer, Eschensterben, Unwetterereignis: Warum sich der Wald dennoch erholt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/borkenkaefer-eschensterben-unwetterereignis-warum-sich-der-wald-dennoch-erholt;art372450,12505002 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.  ]]></description>
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          Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/borkenkaefer-eschensterben-unwetterereignis-warum-sich-der-wald-dennoch-erholt;art372450,12505002]]></guid>
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        Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.



        <p>Förster David Borho stellte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates den Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald für das Jahr 2026 vor. Neben Zahlen zu den Einnahmen und Kosten aus dem Holzgeschäft präsentierte er zudem eine besonders positive Neuigkeit: Der Wald hat sich weitgehend erholt, nur die Esche macht weiterhin Sorgen.</p> <p>So führte Borho zunächst aus, dass der Bewirtschaftungsplan für 2026 Einnahmen in Höhe von 122.488 Euro und Ausgaben in Höhe von 97.501 Euro vorsieht. Damit wird im Jahr 2026 mit einem positiven Ergebnis von 24.987 Euro gerechnet. Entsprechend dem Forsteinrichtungsplan ist mit einem Holzeinschlag von 1410 Festmetern geplant, darunter Schadholz und Schneebruchholz. Der Gemeinderat stimmte dem Plan einstimmig zu.</p> <h2>650 Bäume sollen gepflanzt werden</h2> <p>Im Anschluss erklärte Förster Borho, dass man im Wald etwa 2000 Euro in die Wiederherstellung von Wald- und Feldwegen habe investieren müssen. Diese seien beim Unwetter im Sommer vom Starkregen teils weggespült worden. Außerdem ist noch vor dem Winter eine große Pflanzaktion im Wald geplant, so Borho. Gemeinsam mit den Holzern zweier Narrenvereine würden 300 Schwarznussbäume, 250 Weißtannen und 100 Erlen im Gemeindewald gesetzt.</p> <p>Zum generellen Zustand des Waldes hatte Borho für die Räte positive Nachrichten im Gepäck: So habe sich der Gemeindewald im Gesamten sehr gut erholt, der Borkenkäfer sei rückläufig. Der viele Regen in den vergangenen Monaten, der auch die Grundwasserspeicher am Schienerberg gefüllt habe, sei positiv gewesen. Aber: Die Eschen im Gemeindewald gehen weiterhin ein, diese liege am Eschentriebsterben, gegen das der Regen nicht helfe.</p> <h2>Firma holt Holz nicht ab</h2> <p>Auf Rückfrage eines Bürger erläuterte der Förster außerdem, dass eine Holzfirma ihr vorbestelltes Holz nicht abgeholt habe. So sei es üblich, dass diese Firmen am Anfang des Jahres Bedarf anmelden, meist für dünne Buchenstämme, und dann einen eigenen Polter für das Industrieholz erhalten. Einer stehe jedoch noch immer da. Ein Unternehmen habe sein Holz letztlich doch nicht gekauft und daher auch nicht abgeholt. Die Gemeinde sei daher zur Holzverkaufsstelle gegangen, sodass die Käufer Fristen bekommen, damit man das Holz stattdessen auf den Holzmarkt werfen kann.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Forstwirtschaft Jagd" Umweltschutzpolitik Waldsterben thema-wirtschaft-branchen-landwirtschaft thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Borkenkäfer, Eschensterben, Unwetterereignis: Warum sich der Wald dennoch erholt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:34:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geht Öhningen bald vom Netz? Gemeinderat lehnt Mobilfunkstandort am Sportplatz ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/mobilfunk-streit-in-oehningen-droht-der-gemeinde-bald-funkstille-sogar-beim-notruf-24-10-25;art372453,12504238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Telekom schlug im Sommer einen Standort für einen Mobilfunkmasten vor. Doch der Rat ist dagegen, denn das Denkmalamt könnte den Ort ablehnen. Wenn sich keine Alternative findet, würde das sogar den Notruf gefährden.  ]]></description>
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          Die Telekom schlug im Sommer einen Standort für einen Mobilfunkmasten vor. Doch der Rat ist dagegen, denn das Denkmalamt könnte den Ort ablehnen. Wenn sich keine Alternative findet, würde das sogar den Notruf gefährden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/mobilfunk-streit-in-oehningen-droht-der-gemeinde-bald-funkstille-sogar-beim-notruf-24-10-25;art372453,12504238]]></guid>
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        Die Telekom schlug im Sommer einen Standort für einen Mobilfunkmasten vor. Doch der Rat ist dagegen, denn das Denkmalamt könnte den Ort ablehnen. Wenn sich keine Alternative findet, würde das sogar den Notruf gefährden.



        <p>Die Deutsche Telekom sucht seit Jahren einen geeigneten Standort für einen Sendemast in Öhningen. Nahezu flächendeckend möchte sie die Ortschaft mit der neuesten Mobilfunk-Technologie 5G versorgen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/macht-mobilfunk-krank-oder-nicht-bundesamt-fuer-strahlenschutz-gibt-in-oehningen-antworten;art372453,12484505" title="Macht Mobilfunk krank oder nicht? Bundesamt für Strahlenschutz gibt in Öhningen Antworten">Bedenken über eine mögliche gesundheitliche Schädigung – selbst bei Kindern, Kranken und Senioren – konnten von Mitarbeitern des Bundesamts für Strahlenschutz in einer Sitzung des Gemeinderats ausgeräumt werden</a>.</p> <p>Der Gemeinderat machte sich schließlich mit dem Gedanken vertraut, dass der von der Telekom als äußerst ideal beschriebene Standort vor dem Fußballfeld an der Höristraße geeignet sein könnte – trotz seiner Nähe zur Grundschule und zum Kindergarten. Dieser Standort könnte aber nun stattdessen aus einer ganz anderen Richtung torpediert werden: Vom Denkmalschutz. Denn in 200 Metern Entfernung vom geplanten Standort befindet sich das Augustiner Chorherrenstift. Der Sendemast droht die Sichtachsen auf das ehemalige Kloster optisch zu beeinträchtigen.</p> <h2>Telekom will an den Sportplatz, das Denkmalamt ist dagegen</h2> <p>Der Öhninger Gemeinderat wollte in seiner jüngsten Sitzung eigentlich das Dialog-Verfahren für den Standort des Sendemasts abschließen. Den Standort am Öhninger Flurstück Metzger wollte die Deutsche Telekom nicht realisieren, sagte Bürgermeister Andreas Schmid, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/neuer-standort-fuer-mobilfunkmast-in-oehningen-vorgeschlagen;art372453,12430398" title="Kommt ein Mobilfunkmast jetzt doch ganz woanders hin? Gemeinderat verschiebt das Thema weiter">sie strebe vielmehr eine Realisierung am Fußballplatz an</a>. Dabei könnte eine Fluchtlichtanlage durch einen Sendemast ersetzt werden.</p> <p>Schmid habe aber die Telekom vorab informiert, dass der geplante Standort die Sichtbeziehung auf das Augustiner Chorherrenstift beeinträchtigen wird. Die Verwaltung geht davon aus, dass das Amt für Denkmalschutz den geplanten Standort deshalb nicht mittragen wird. Zumal sich der Standort am Rand des Fußballfeld auf einem Landesgrundstück befindet. Schmid könne sich nicht vorstellen, dass das Land diese Fläche zur Verfügung stellen würde, wenn das Landesdenkmalamt diesen Standort ablehnt. Diesbezüglich läge der Verwaltung bereits eine Entscheidung vor.</p> <h2>Droht sogar ein Rückzug der Telekom?</h2> <p>Positioniere sich nun der Gemeinderat für diesen Standort und werde dieser vom Denkmalamt abgelehnt, so treffe die Gemeinde keine Schuld, sagte Schmid. Könne sich die Gemeinde aber nicht für diesen Standort entscheiden, so sei auch das Einigungsverfahren mit der Telekom beendet, informierte der Bürgermeister.</p> <p>Schmid zeigte dem Rat mögliche Optionen auf: Die Telekom könnte sich grundsätzlich gegen den Bau eines Sendemasts entscheiden. Sie sei dazu nicht verpflichtet. Oder sie könnte den Mast an einem anderen Standort privatwirtschaftlich errichten – und zwar ohne Einfluss der Gemeinde.</p> <h2>So reagieren die Gemeinderäte</h2> <p>Gemeinderat René Zimmermann (CDU) befürwortete zwar ein gutes Netz für den Mobilfunk, sprach sich aber gegen den geplanten Standort am Sportplatz aus. Er schloss sich dem Amt für Denkmalschutz an und kündigte an, gegen den geplanten Standort zu stimmen. Er lehne auch die Äußerung der Telekom ab, dass diese nicht in Richtung Schweiz senden dürfe. Auf Schweizerischer Seite würde er in Richtung Konstanz permanent deutsches Netz empfangen, äußerte Zimmermann seine Skepsis bezüglich des Arguments der Telekom.</p> <p>Justus Wolf (IGW) befürchtete, dass die Deutsche Telekom freie Hand bekäme und den Sendemast privatwirtschaftlich an einem von ihr freigewählten Standort aufbauen könnte. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Thorsten Otterbach (IGW) schlug er vor, den Standort von der Klosteranlage weg in Richtung des Discounters an den östlichen Rand des Spielfelds zu verschieben.</p> <h2>Wie geht es nun weiter?</h2> <p>Bürgermeister Andreas Schmid verwarf die Idee, da diese Fläche zu nah am Parkplatz und an der Straße liegen würde. Zudem gebe es dort keine Fluchtlichtanlage, die durch den Mast ersetzt werden könnte. Er sehe keine Chance dort einen Mast zu errichten.</p> <p>Schmidt informierte den Rat auch darüber, dass Anlagen für den Mobilfunk aktuell von herausragender Bedeutung und deren Standorte auch in Naturschutzgebieten zulässig seien. Seiner Meinung nach könnte der Mast zwischen Bäumen stehen. Ein potentieller Standort in der Nähe einer Besiedlung, wie zum Beispiel im Öhninger Enddorf, wäre technisch auch denkbar.</p> <p>Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung lehnte der Gemeinderat am Ende den Standort am Fußballfeld vor dem Augustiner Chorherrenstift ab. Der Rat bietet der Telekom aber weiterhin seine Zusammenarbeit an, einen geeigneten Standort zu suchen.</p> <h2>Sogar der Notruf ist in Gefahr</h2> <p>Sollten dies nicht gelingen, könnte das massive Folgen haben. Denn aktuell ist Öhningen beim Mobilfunk mit dem (bereits veralteten) 2G-Standard versorgt. Er wird in Deutschland seit mehr als 30 Jahren für die Sprach- und Datenverbindungen genutzt. Als erster deutscher Mobilfunk-Anbieter kündigte die Deutsche Telekom an, dass sie voraussichtlich Ende Juni 2028 diesen GSM-Standard abschalten wird.</p> <p>Einigen sich der Öhninger Gemeinderat und die Deutsche Telekom auf keinen Standort für den Mobilfunk mit dessen neuesten 4G und 5G-Technologien, so verbleibt die Möglichkeit einen Mast auf einem privaten Grundstück zu errichten. Doch bei ihrem jüngsten Vortrag vor dem Gemeinderat machte die Telekom deutlich, dass sie auf den Standort vor dem Augustiner Chorherrenstift beharrt und Öhningen nicht grundsätzlich an die neueste Technologie anschließen muss. Dies sei ein freiwilliges Angebot.</p> <p>Kommt es sowohl privatwirtschaftlich wie auch kommunalrechtlich zu keiner Einigung, könnte Öhningen ab Ende Juli 2028 vom Mobilfunk isoliert sein. Denn auch andere Netzbetreiber beabsichtigen, den GSM-Standard aufzugeben. In diesem Fall wären in Öhningen nicht einmal mehr Notrufe via Mobilfunk möglich.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geht Öhningen bald vom Netz? Gemeinderat lehnt Mobilfunkstandort am Sportplatz ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:49:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junge Stimmen aus dem Hegau: Zwei Nachwuchskandidaten stellen sich der Pfarreiratswahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/junge-stimmen-aus-dem-hegau-zwei-nachwuchskandidaten-stellen-sich-der-pfarreiratswahl;art372461,12501488 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.  ]]></description>
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          Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.<br>
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        Mit frischen Ideen und jugendlicher Perspektive wollen Nicole Heine und Nico Kuhn die Arbeit im Pfarreirat der Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau künftig mitgestalten.



        <p>Die Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinde Bodensee-Hegau können am Sonntag, 19. Oktober, den neuen Pfarreirat wählen. Dieses Gremium berät die Gemeinde in zentralen Fragen – von der Planung von Gottesdiensten über Veranstaltungen bis hin zu Projekten innerhalb der Pfarrgemeinschaft. „Mit der Wahl hat jede katholische Person die Möglichkeit, aktiv die Arbeit in ihrer Pfarrei mitzugestalten“, schreibt die Katholische Kirchengemeinde Bodensee-Hegau auf ihrer Website.</p> <p>Unter den 30 Kandidierenden für die 22 Sitze in den Stimmbezirken Krebsbachtal, Radolfzell, Stockach, See-End, Hohenfels und Höri stechen zwei junge Menschen hervor: Die 17-jährige Nicole Heine aus Mainwangen und der 18-jährige Nico Kuhn aus Radolfzell. Beide wollen frischen Wind und vor allem die Perspektive der jungen Generation in die Pfarrei einbringen.</p> <h2>Nicole Heine für Stockach</h2> <p>Nicole Heine kandidiert im Stimmbezirk Stockach. Sie ist mit 17 Jahren die jüngste Kandidatin im Raum Stockach, in dem fünf der sieben Bewerber in den Pfarreirat gewählt werden können. Die Motivation für ihre Kandidatur kam aus der Familie: „Wenn ich das von mir alleine hätte entscheiden müssen, hätte ich nie gedacht, dass ich mich für die Pfarreiratswahl aufstellen lasse. Aber eigentlich ist es eine coole Aktion, dass auch junge Leute unter 18 Jahren schon reingewählt werden dürfen“, sagt Nicole.</p> <p>Seit 2019 engagiert sie sich als Ministrantin in der Gemeinde Mühlingen. Seit 2020 ist sie Oberministrantin und teilt die Dienste ein. Darüber hinaus leitet sie die Oberministrantenrunde der Seelsorgeneinheit Stockach, in der sich etwa 20 Oberministranten treffen. Nicole beschreibt ihr Engagement mit klarer Überzeugung: „Die Gemeinschaft. Ich finde es schön, wenn die Menschen zusammenhalten, gemeinsam Gottesdienst feiern und die Nähe zu Gott spüren.“</p> <p>Ein zentrales Anliegen von Nicole ist, die Jugend in der Kirche stärker einzubeziehen: „Ich möchte, dass die Jugend auch mal angehört wird. Wenn man den Begriff Kirche hört, wird der oft mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Aber ich möchte, dass die jungen Menschen motiviert werden und die Kirche moderner wird – zum Beispiel bei Liedern“, betont sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie die Pfarreieartswahl abläuft</span><span>Die Pfarreiratswahl findet in den einzelnen Stimmbezirken statt. Wahlberechtigt sind alle pfarrangehörigen Katholiken ab 16 Jahren, die ihr Stimmrecht persönlich ausüben können. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in der Regel über ihre Eltern die Möglichkeit zu wählen, wobei das Stimmrecht gemeinsam ausgeübt werde. Auch außerhalb der Pfarrei lebende Katholiken können wahlberechtigt sein, wenn sie aktiv am Gemeindeleben teilnehmen und auf Antrag das Wahlrecht gewährt bekommen, so die Katholische Kirchengemeinde Hegau-Bodensee. Die Mitglieder des Pfarreirates werden direkt gewählt – die Amtszeit beträgt in der Regel vier Jahre. In manchen Diözesen, wie z. B. Fulda, ist das passive Wahlrecht bereits ab 16 Jahren möglich, in anderen, wie Limburg, erst ab 18 Jahren. Das Wahlverfahren könne entweder in Wahllokalen oder per Briefwahl erfolgen, je nach Regelung der jeweiligen Diözese.</span></label></div> <p>Neben ihrem Engagement in der Kirche ist Nicole noch in der Jugend- und aktiven Feuerwehr aktiv, spielt Querflöte in der Kirchenband „Music for Hope“ sowie im Musikverein Mühlingen. Nebenbei macht sie eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin. „Aber ich denke, das ist gut zu managen. Wenn es einem Spaß macht, ist es kein Problem, das unter einen Hut zu bekommen“, erklärt sie.</p> <p>Auch ihr Umfeld habe sich begeistert von ihrem Engagement gezeigt: „Meine Familie und Freunde finden es voll cool. Auch die Leute, die es mitbekommen haben, kommen sie auf mich zu und sagen: Oh, du hast dich aufstellen lassen – endlich jemand Junges, der motiviert ist.“</p> <h2>Nico Kuhn für Radolfzell</h2> <p>Auch Nico Kuhn aus Radolfzell bringt seine Jugendperspektive in die Pfarreiarbeit ein. Er kandidiert für den Stimmbezirk Radolfzell und ist 18 Jahre alt. Seit seinem neunten Lebensjahr engagiert er sich als Ministrant im Radolfzeller Münster und ist zusätzlich politisch im Jugendgemeinderat der Stadt Radolfzell aktiv. „Da dachte ich, das Gleiche mache ich jetzt auch für die Pfarrei, um auch etwas in der Kirche bewegen zu können“, erzählt er.</p> <p>Nico Kuhn sieht den Pfarreirat als ideale Plattform, um die Kirche zu prägen: „Der Pfarreirat ist meiner Meinung nach die beste Chance, die Kirche mitzugestalten, sie wieder attraktiver zu machen und die Menschen wieder in die Kirche und zu Veranstaltungen zu ziehen.“ Dabei betont er die Notwendigkeit, die Kirche stärker zu öffnen und präsenter zu sein – auch in sozialen Medien: „Ich denke, die Kirche müsste noch offener werden und sich wieder stärker in die Mitte der Gesellschaft rücken.“</p> <p>Sein Fokus liegt auf der Integration junger Menschen: „Es ist mir wichtig, dass wir wieder junge Menschen in die Kirche zurückholen, damit sie sich engagieren und einbringen können. Außerdem möchte ich die Menschen in der Pfarrgemeinde vertreten, ihre Anliegen und Rückmeldungen einbringen“, sagt Kuhn abschließend.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Junge Stimmen aus dem Hegau: Zwei Nachwuchskandidaten stellen sich der Pfarreiratswahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 15:34:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wandern soll den Höri-Tourismus stärken: Dieses Projekt planen die Gemeinden dafür  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/gemeinden-planen-projekt-fuers-wandern-auf-der-hoeri;art372453,12501392 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die drei Höri-Gemeinden und der Schwarzwaldverein kooperieren in einem touristischen Projekt, um das Wandern auf der Höri attraktiver und erlebnisreicher zu gestalten. Darauf können Wanderer sich freuen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die drei Höri-Gemeinden und der Schwarzwaldverein kooperieren in einem touristischen Projekt, um das Wandern auf der Höri attraktiver und erlebnisreicher zu gestalten. Darauf können Wanderer sich freuen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/gemeinden-planen-projekt-fuers-wandern-auf-der-hoeri;art372453,12501392]]></guid>
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        Die drei Höri-Gemeinden und der Schwarzwaldverein kooperieren in einem touristischen Projekt, um das Wandern auf der Höri attraktiver und erlebnisreicher zu gestalten. Darauf können Wanderer sich freuen.



        <p>Es gibt gute Gründe für das Wandern: um die Landschaft und die Natur zu erleben, um die Fitness zu steigern, den Stress abzubauen oder die mentale und körperliche Gesundheit zu stärken. Kaum eine Freizeitbeschäftigung wird so sehr geschätzt. 39 Millionen Deutsche gehen gerne Wandern. Und mehr als die Hälfte aller Reisenden suchen die Natur, berichtete der Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Öhningen-Höri, Sebastian Rieger, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Öhningen.</p> <h2>127 Kilometer Wanderwege auf der Höri</h2> <p>Grund genug für die Tourismus-Büros auf der Höri und den Verein neue Strategien zu überlegen, um den lokalen Tourismus mit Wandern zu stärken. Denn allein auf der Höri gibt es ein beschildertes Wandernetz von 127 Kilometern Länge. Auf den Wegen mit unterschiedlichen Naturerlebnissen von Wäldern, Wiesen, Feldern und den See möchte die Kooperation Themen- und Erlebnispfade erschließen, die Wanderwege auch für Einheimische attraktiver gestalten und die Tourismus-Saison verlängern.</p> <p>Das Kooperations-Projekt „die Höri zu Fuß erleben“ entwickelte – ganz im Trend nach Bequemlichkeit und Komfort – leicht zugängliche Touren, die die Höri thematisch erlebbar machen, präsentierte Rieger den Öhninger Räten. Dabei sollen bestehende Infrastrukturen von Bus und Schiff, die Gastronomie, Landwirtschaft und Hofläden, aber auch das Hinterland mit eingebunden werden.</p> <h2>Gemeinden müssen 50.000 Euro bezahlen</h2> <p>Es entstehen Bildungsangebote für Kinder und Familien, Erholungsorte mit Himmelsliegen und eine „Schaukelwelt“ auf dem Schienerberg, so Rieger. Große Schaukeln an verschiedenen aussichtsreichen Orten sollen durchs Schaukeln einen immer wieder neuen Blick auf die Landschaft freigeben, erklärt er das Vorbild aus dem Bregenzer Wald.</p> <p>Die Wanderwege erhalten Charakter-Namen, die die Höri dem Wanderer näher bringen sollen. So entstünden mystische, kulinarische, weitblickende, lichtkontrastreiche, kulturelle oder romantische Pfade und Wanderwege.</p> <p>Der Öhninger Rat gab dem Projekt grünes Licht. Die Kosten belaufen sich auf 142.000 Euro. Sie werden zu 65 Prozent gefördert. Den Eigenanteil in Höhe von rund 50.000 Euro teilen sich die Gemeinden der Höri. Antragssteller ist Gaienhofen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wandern soll den Höri-Tourismus stärken: Dieses Projekt planen die Gemeinden dafür]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 15:09:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihr Herz schlägt auf der Höri: Die Serie "WaPo Bodensee" feiert ihre 100. Folge  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/wapo-bodensee-wird-100-schauspieler-verraten-warum-sie-den-see-lieben-19-10-25;art372453,12500640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Anlässlich des runden Geburtstags von "Wapo Bodensee" wirft der SÜDKURIER in Wangen einen Blick hinter die Kulissen. Das Team spricht über seine Arbeit, die Serie – und warum Drehs am Bodensee so schön sind.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Anlässlich des runden Geburtstags von "Wapo Bodensee" wirft der SÜDKURIER in Wangen einen Blick hinter die Kulissen. Das Team spricht über seine Arbeit, die Serie – und warum Drehs am Bodensee so schön sind.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Anlässlich des runden Geburtstags von "Wapo Bodensee" wirft der SÜDKURIER in Wangen einen Blick hinter die Kulissen. Das Team spricht über seine Arbeit, die Serie – und warum Drehs am Bodensee so schön sind.



        <p>Am Set nennen ihn alle nur liebevoll „Ekki“. Immer, wenn bei den Dreharbeiten zu der erfolgreichen Vorabendserie „WaPo Bodensee“ etwas auf und am Wasser stattfindet, dann ist die Expertise von Ekkehard Floetemeyer gefragt, berichtet dieser bei einem Pressetermin mit den vier Hauptdarstellern Floriane Daniel, Tim Wilde, Wendy Güntensperger und Max König anlässlich der 100. Folge an der Bootsscheune Wangen, wo gerade die Folgen der neunten Staffel entstehen.</p> <p>Der Bootsbauer, Hafenmeister und ehemalige Werftmiteigentümer stellt seit der ersten Folge der Serie, von der Ende des Jahres die 100. Folge ausgestrahlt wird, seine Kenntnisse und Fertigkeiten in den Dienst der „WaPo Bodensee“. Diese sind am Set unbestritten, weshalb Floetemeyer zu denjenigen Personen gehört, die seit Beginn an den Drehs mitwirken.</p> <h2>ARD-Serie „WaPo Bodensee“: 100 Folgen, 400 Drehorte, 500 Rollen und 4000 Komparsen</h2> <p>Und das sind mittlerweile richtig viele: An über 400 Drehorten haben die 18 Regisseure mit neun Kameramännern über 500 Episodenrollen in Szene gesetzt. Dabei kamen mehr als 4000 Komparsen zum Einsatz. Floetemeyer selbst musste über 600 verschiedene Boote vom Kajak, über Ruderboote bis hin zu Yachten und Passierschiffen organisieren, berichtet er. Drei Schiffe seien eigens für den Dreh im See versenkt worden. Das Team drehte insgesamt über 1500 Stunden auf dem See.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Serie</span><span>Ab dem 4. November startet in der ARD die siebte Staffel der Serie WaPo Bodensee, die mit einer Doppelfolge zum 100. Jubiläum ihren Höhepunkt findet. Diese wird voraussichtlich am Jahresende ausgestrahlt. Produktionstechnisch ist man mittlerweile in der neunten Staffel angekommen, die aktuell auf der Höri, in Radolfzell und anderen Orten am See gedreht wird. Die Vorabendserie, die immer dienstags um 18.50 Uhr in der ARD läuft, beschert dem Sender Rekordwerte. Mit zuletzt fast drei Millionen Zuschauern und 14 Prozent Marktanteil ist sie eine „feste Bank“.</span></label></div> <p>Die Freude daran ist Ekkehard Floetemeyer bis heute nicht vergangen. „Es macht immer noch richtig Spaß auf dem Set zu sein“, sagt er nach neun Jahren aktiver Mitarbeit. Noch immer fasziniere ihn, wie aufwendig und gleichzeitig diszipliniert die Drehtage am See ablaufen.</p> <p>In der Tat handelt es sich bei den Teams, die immer nur für wenige Wochen oder Tage vor Ort sind, um eine beachtliche Zahl an Akteuren. Denn neben den eigentlichen Schauspielern ist eine Vielzahl von Personen notwendig, um die klar getakteten Drehabschnitte reibungslos stattfinden zu lassen. Hier seien beispielhaft die Techniker, die Maske, das Kamerateam oder die Caterer genannt, die allesamt zur großen Familie der „WaPo Bodensee“ gehören.</p> <h2>Darsteller lieben den Bodensee</h2> <p>Neben Floetemeyer und den vielen anderen Beteiligten sind es Schauspieler wie der 59-jährige Tim Wilde, die als Garanten für den Erfolg der Serie genannt werden können. Auch er ist seit der ersten Staffel dabei – und möchte sich mittlerweile kaum etwas anderes vorstellen. „Der Bodensee ist für mich zur zweiten Heimat geworden. Berlin geht mir mittlerweile ganz schön auf den Geist“, sagt er.</p> <p>Auch er schätzt die Kontinuität der Vorabendserie in seinem Alltag. „Wir sind hier eine große Familie geworden. Mittlerweile besteht die Crew auch nur noch aus Leuten, auf die man sich hundertprozentig verlassen kann. Das macht die Arbeit sehr angenehm“, führt Wilde aus.</p> <p>Und dann ist da noch die einzigartige und malerische Kulisse, die es dem Schauspieler angetan hat. „Ich möchte hier tatsächlich auch einmal leben und bin schon auf der Suche nach einer Behausung“, sagt er. Dabei zeigt er sinnbildlich in den Seeweg in Wangen. „So etwas in der Art schwebt mir vor“, erzählt er.</p> <p>Die Höri kennt der Berliner ebenfalls seit dem Beginn der Serie im Jahr 2016. Schon damals gastierte er im Höri-Hotel in Hemmenhofen. Neben der tollen Kulisse am See haben es ihm die Menschen hier angetan. „Ich finde die Menschen hier einfach toll. Hier gilt der Spruch: Leben und Leben lassen“, erklärt Tim Wilde. Kein Wunder, dass er bei so viel Zuneigung zu der Region an ein Aufhören nicht denken will: „Die hundertste Folge ‚WaPo Bodensee‘. Nun steuern wir mit voller Kraft auf die 200. zu“, witzelt er.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ihr Herz schlägt auf der Höri: Die Serie "WaPo Bodensee" feiert ihre 100. Folge]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500]]></guid>
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        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:20:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Freie Bahn für Ferienwohnung? Landratsamt widerspricht Gemeinde bei Wohnraumnutzung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/streit-um-ferienwohnung-in-moos-landratsamt-ueberstimmt-die-gemeinde-16-10-25;art372450,12499813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde lehnte einen Antrag ab, im Ortsteil Weiler Wohnraum in eine Ferienwohnung umzuwandeln. Doch das Landratsamt kassiert die Entscheidung, die Begründung entspreche nicht der Rechtslage. Wie geht es nun weiter?  ]]></description>
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          Die Gemeinde lehnte einen Antrag ab, im Ortsteil Weiler Wohnraum in eine Ferienwohnung umzuwandeln. Doch das Landratsamt kassiert die Entscheidung, die Begründung entspreche nicht der Rechtslage. Wie geht es nun weiter?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/streit-um-ferienwohnung-in-moos-landratsamt-ueberstimmt-die-gemeinde-16-10-25;art372450,12499813]]></guid>
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        Die Gemeinde lehnte einen Antrag ab, im Ortsteil Weiler Wohnraum in eine Ferienwohnung umzuwandeln. Doch das Landratsamt kassiert die Entscheidung, die Begründung entspreche nicht der Rechtslage. Wie geht es nun weiter?



        <p>Die Gemeinde Moos muss umplanen. Konkret geht es um ein Verfahren, in dem sie einer Antragstellerin aus dem Ortsteil Weiler die Umwandlung von Wohnraum zu einem Ferienhaus versagt hat. Denn die zuständige Baurechtsbehörde beim Landratsamt Konstanz ist dem Beschluss des Gemeinderates, das Einvernehmen nicht zu erteilen, nicht gefolgt.</p> <p>Vielmehr hat sie der Kommune mitgeteilt, dass es sich um eine „zulässige Nutzung handelt und der vorhandene Bebauungsplan keinen ausdrücklichen Ausschluss solcher Nutzungen erhält“, wie es in einem Schreiben der Behörde heißt.</p> <p>Weiter teilt das Landratsamt mit: „Die Begründung entspricht nicht den Anforderungen, die nach der Rechtsprechung an die Ablehnung einer ausnahmsweise zulässigen Nutzung gestellt werden. Der Beschluss der Gemeinde wurde somit durch den Bescheid am 15. September durch das Landratsamt ersetzt und der Antragstellerin die beantragte Baugenehmigung erteilt.</p> <h2>Wie reagiert die Gemeinde nun?</h2> <p>Die Gemeinde hatte die einstimmige Entscheidung zur Untersagung der Umnutzung damit begründet, dass das betroffene Gebiet vorrangig der dauerhaften Wohnnutzung diene und eine zunehmende touristische Nutzung zu einer Verdrängung von Wohnraum führe. Zudem würde eine Umnutzung den Charakter des Gebiets nachhaltig verändern.</p> <p>An dieser Sicht will man in der Gemeindeverwaltung grundsätzlich auch in Zukunft festhalten, wie jetzt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates deutlich wurde. Derzeit befasst sich die Verwaltung mit der Thematik einer Zweckentfremdungssatzung und bereitet für die Sitzung am Donnerstag, 16. Oktober, einen Grundsatzbeschluss zur Ausarbeitung mit anwaltlicher Unterstützung vor.</p> <p>Von einer möglichen Klage vor dem Verwaltungsgericht in Freiburg will die Gemeinde in dem aktuellen Verfahren indes absehen. Dem Beschlussvorschlag aus der Verwaltung für diesen Vorgang folgte der Rat nicht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Aktenzeichen Kommunalpolitik Verwaltungsrecht thema-politik thema-sicherheit-justiz thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Freie Bahn für Ferienwohnung? Landratsamt widerspricht Gemeinde bei Wohnraumnutzung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:12:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödlicher Sturz trotz Helm: Polizei gibt erste Details zu tragischem Radunfall bekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/toedlicher-radunfall-auf-der-hoeri-polizei-nennt-erste-details-zum-unglueck-in-kattenhorn;art372453,12499306 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem tödlichen Unfall eines 58-Jährigen am Samstag, 11. Oktober, teilt die Polizei weitere Hintergründe mit. Vermutlich war der Mann in Schritttempo unterwegs, andere Verkehrsteilnehmer waren wohl nicht beteiligt.  ]]></description>
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          Nach dem tödlichen Unfall eines 58-Jährigen am Samstag, 11. Oktober, teilt die Polizei weitere Hintergründe mit. Vermutlich war der Mann in Schritttempo unterwegs, andere Verkehrsteilnehmer waren wohl nicht beteiligt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/toedlicher-radunfall-auf-der-hoeri-polizei-nennt-erste-details-zum-unglueck-in-kattenhorn;art372453,12499306]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach dem tödlichen Unfall eines 58-Jährigen am Samstag, 11. Oktober, teilt die Polizei weitere Hintergründe mit. Vermutlich war der Mann in Schritttempo unterwegs, andere Verkehrsteilnehmer waren wohl nicht beteiligt.



        <p>Der tödliche Unfall eines 58-jährigen Radfahrers am vergangenen Samstag, 11. Oktober, im Öhninger Ortsteil Kattenhorn wirft weiterhin Fragen auf. Denn in einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/toedlicher-fahrradunfall-in-oehningen-58-jaehriger-verunglueckt-auf-der-hoeri;art372453,12498461" title="Tragischer Unfall auf der Höri: 58-Jähriger stirbt nach Sturz mit dem Fahrrad">ersten Mitteilung der Polizei</a> blieben die Hintergründe, was genau passiert ist und warum der Sturz so tragische Folgen hatte, zunächst offen. Nun gibt das Polizeipräsidium Konstanz auf SÜDKURIER-Nachfrage zumindest einige Details bekannt.</p> <p>So teilt Pressesprecherin Katrin Rosenthal mit, die Polizei gehe derzeit davon aus, dass der Mann vermutlich lediglich in Schrittgeschwindigkeit unterwegs war, auf keinen Fall aber besonders schnell, da es an der Unfallstelle steil bergauf geht. Ereignet hatte sich der Unfall in der Schloßstraße in Kattenhorn.</p> <h2>Er trug einen Helm</h2> <p>Der 58-Jährige war dort laut Polizei gegen 14 Uhr in Richtung des Radwegs an der Landesstraße 192 unterwegs. Dabei habe er zunächst eine andere Radfahrerin überholt und sei dann wenige Meter vor der Einmündung zur L192 gegen den rechtsseitigen Bordstein geraten, gestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte verstarb der 58-Jährige noch an der Unfallstelle.</p> <p>Wie genau der 58-Jährige stürzte und welche Verletzungen er sich dabei zuzog, ist der Polizei laut Rosenthal „nicht abschließend bekannt“. Klar sei jedoch, dass der Mann auf den Asphalt stürzte, nicht aber gegen einen gefährlichen Gegenstand, zum Beispiel einen großen Stein oder ein Verkehrsschild. Zudem trug er bei dem Sturz einen Helm und war mit einem normalen Trekkingrad ohne elektrischen Antrieb unterwegs, so Rosenthal.</p> <h2>Polizei ermittelt weiter zu den Hintergründen</h2> <p>Ein anderes Fahrzeug oder die zuvor überholte Radfahrerin seien an dem Unfall weder direkt noch indirekt beteiligt gewesen. Ob sich der Verunglückte oder eine andere Person verkehrswidrig verhalten hat, ist derzeit jedoch noch Gegenstand der Ermittlungen, die das Präsidium Konstanz übernommen hat, teilt Rosenthal abschließend mit.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Tödlicher Sturz trotz Helm: Polizei gibt erste Details zu tragischem Radunfall bekannt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:47:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.



        <p>Die bisher eigenständigen Volksbanken Bodensee-Oberschwaben (Friedrichshafen, Ravensburg, Tettnang) und die Volksbank Konstanz (Konstanz, Radolfzell, Steißlingen und einige Hegaugemeinden) sind juristisch zu einem Haus verschmolzen. Das teilt das Kreditinstitut mit. Anlass ist die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Danach ist Tettnang der Sitz der neuen Groß-Volksbank, weitere Hauptstellen sind in Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Ravensburg und Weingarten.</p> <p>Was heißt das für die nach Volksbank-Angaben rund 137.000 Kunden im Geschäftsgebiet zwischen Amtzell im württembergischen Allgäu und Hilzingen im Hegau?</p> <h2>Volksbank-Fusion am Bodensee: Ab Frühjahr 2026 gibt‘s eine neue IBAN</h2> <p>Für sie ändert sich durch die Fusion kurzfristig nicht viel. Wer bisher sein Konto bei der Volksbank Konstanz hatte, bekommt eine neue Bankverbindung, insbesondere die IBAN wird sich ändern. Voraussetzung dafür ist aber die technische Verschmelzung der Systeme, die für März 2026 angekündigt ist. Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht worden. Kunden der alten Volksbank Friedrichshafen kennen das, sie haben im Zuge einer früheren Fusion schon neue Bankdaten erhalten.</p> <p>Ebenfalls neu wird für die Kunden im Kreis Konstanz, dass keiner der vier neuen Vorstände seinen Dienstsitz vor Ort haben wird. Das künftige Führungs-Quartett ist oberschwäbisch dominiert, wobei die Vorstandsmitglieder Dirk Bogen und Jürgen Nachtnebel als Interimsvorstände der Volksbank Konstanz bereits über tiefe Einblicke verfügen und Kontakte vor Ort aufgebaut haben. Die frühere Konstanzer Vorständin Sabine Meister war im August überraschend aus der Leitung der künftigen seeumspannenden Volksbank ausgeschieden.</p> <p>Nicht betroffen von der Bankfusion am Bodensee sind die Kundinnen und Kunden der weiterhin selbstständigen Volksbanken in der Region, unter ihnen die Volksbanken Hagnau (141 Millionen Euro Bilanzsumme), Oberteuringen (375 Millionen), Pfullendorf (266 Millionen) und Überlingen (2,1 Milliarden Euro Bilanzsumme). Zum Vergleich: Die neue Volksbank Bodensee-Oberschwaben erwartet eine Bilanzsumme von rund fünf Milliarden Euro. Die größte Volksbank im Land, die Gestalterbank mit Schwerpunkten in Offenburg, Villingen-Schwenningen und Singen, weist 14,2 Milliarden Euro aus.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:38:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tragischer Unfall auf der Höri: 58-Jähriger stirbt nach Sturz mit dem Fahrrad  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/toedlicher-fahrradunfall-in-oehningen-58-jaehriger-verunglueckt-auf-der-hoeri;art372453,12498461 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem Überholmanöver stößt am Samstag, 11. Oktober, ein Radfahrer gegen einen Bordstein und stürzt. Dabei zieht er sich solch schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstirbt.  ]]></description>
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          Nach einem Überholmanöver stößt am Samstag, 11. Oktober, ein Radfahrer gegen einen Bordstein und stürzt. Dabei zieht er sich solch schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstirbt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach einem Überholmanöver stößt am Samstag, 11. Oktober, ein Radfahrer gegen einen Bordstein und stürzt. Dabei zieht er sich solch schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstirbt.



        <p>Ein Sturz mit dem Fahrrad und dramatische Folgen: Ein Radfahrer ist am Samstagmittag, 11. Oktober, auf der Schloßstraße in Öhningen auf der Höri gestürzt. Dabei hat er sich laut einer Pressenotiz der Polizei tödliche Verletzungen zugezogen.</p> <p>Der 58-jährige Radler soll demnach gegen kurz vor 14 Uhr auf der Schloßstraße im Öhninger Ortsteil Kattenhorn in Richtung des Radwegs an der Landesstraße 192 unterwegs gewesen sein. Dabei habe er zunächst eine andere Radfahrerin überholt, dabei sei er dann wenige Meter vor der Einmündung zur L192 gegen den rechtsseitigen Bordstein geraten. Durch das Anstoßen gegen die Kante soll der Radfahrer schließlich gestürzt sein und sich dabei schwer verletzt haben.</p> <p>Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und die anschließend eintreffenden Rettungskräfte verstarb der 58-Jährige noch an der Unfallstelle, heißt es in der Mitteilung abschließend. Weitere Informationen wurden zunächst nicht bekannt.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Tragischer Unfall auf der Höri: 58-Jähriger stirbt nach Sturz mit dem Fahrrad]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:12:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn es im Tunnel brennt: „Man merkt, dass man an seine Grenzen kommt“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wenn-es-im-tunnel-brennt-grosse-feuerwehruebung-auf-der-b33-bei-der-waldsiedlung-14-10-25;art372456,12498394 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.  ]]></description>
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          Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.<br>
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        Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.



        <p>Dichter Rauch dringt aus dem Tunnel der B33 an der Waldsiedlung. Es fließt kein Verkehr mehr durch die beiden Röhren. Ein Auto im Inneren brennt. Eine ohrenbetäubende Lautsprecherdurchsage fordert auf Deutsch, Englisch und Französisch auf, das Bauwerk sofort zu verlassen. Martinshörner sind zu hören, erste Wagen der Feuerwehr treffen ein.</p> <p>Was nach einem Albtraum klingt, ist eine geplante Übung: Der Brand ist inszeniert, das Auto eine spezielle Übungskonstruktion, der Rauch künstlich und ungiftig. Am Samstagmorgen, 11. Oktober, proben rund 120 Einsatzkräfte den Ernstfall im Tunnel Waldsiedlung. Um 9.30 Uhr schlägt ein Melder Alarm: Er registriert eine ungewöhnliche Hitzeentwicklung in der Mitte der Nordröhre.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Tunnel</span><span>Der 2022 eröffnete Tunnel Waldsiedlung hat eine Länge von 460 Metern. Er ist bei den 700 Kilometern Straße, die der Landkreis im Unterhalt hat, der erste unterirdische Verkehrsweg. Das Straßenbauamt muss den Tunnel warten und reinigen. Hinzu kommt eine Rufbereitschaft für Störungsfälle und die Gewährleistung der Sicherheit. Der Tunnel ist mit acht Hydranten im Inneren, einem Löschwasserbehälter und zwei Betriebsgebäuden ausgestattet. 20 Kameras und Wärmesensoren überwachen das Bauwerk. So kann eine Hitzeentwicklung auf fünf Meter genau festgestellt werden.</span></label></div> <p>Die Leitstelle des Landkreises Konstanz löst daraufhin den Alarmplan aus. Es ist genau festgelegt, welche Fahrzeuge ausrücken. Vier Feuerwehren werden alarmiert – aus Konstanz, Reichenau, Radolfzell und Allensbach. Die Kräfte aus Konstanz und von der Reichenau rücken am Portal in Richtung Konstanz an, die Wehren aus Radolfzell und Allensbach besetzen die Seite Richtung Singen.</p> <p>Zunächst übernimmt ein Mehrzweckführungsfahrzeug der Reichenau die Einsatzkoordination, bis das Leitfahrzeug aus Konstanz eintrifft. Von hier aus erhalten die Zugführer ihre Anweisungen. Zunächst scheint es, dass die Kräfte vom Portal Singen den Auftrag zur Rettung der Personen im Bauwerk bekommen und die Feuerwehrleute am Portal Konstanz für die Brandbekämpfung zuständig sind.</p> <p>Weil der Rauch sich anders verhält als erwartet und vornehmlich in Richtung Konstanz abzieht, ändert Einsatzleiter Christian Zieten seine Entscheidung. Die Aufgaben werden getauscht. Der Lüfter muss das Portal wechseln. Das kostet Zeit. Jetzt, wo der Plan steht, können die ersten Feuerwehrleute in den Tunnel. Mit Atemmaske über dem Kopf und Sauerstoffbehälter bepackt, wagen sich die Brandbekämpfer in den dichten Rauch.</p> <h2>Achtung, denn „unter der Decke staut sich die Hitze“</h2> <p>Einer von ihnen ist Martin Bussmann. Gemeinsam mit seinen Kameraden erkundet er die Brandstelle. Die Kommunikation nach außen ist schwierig – die ständige Lautsprecherdurchsage übertönt den Funk. Schweiß fließt über die Gesichter der Männer und Frauen, als sie den Tunnel wieder verlassen, um ihre Beobachtungen direkt am Einsatzfahrzeug zu melden. „Man merkt, dass man an seine Grenzen kommt“, berichtet Bussmann.</p> <p>Kurz darauf rückt die nächste Staffel vom Portal Singen nach. Felix Englerth und seine Kollegen haben den Auftrag, das brennende Fahrzeug zu löschen und den Beton zu kühlen. „Unter der Decke staut sich die Hitze, das kann die Struktur stark belasten“, erklärt Englerth. „Deshalb muss maximales Wasser an die Tunneldecke.“ Die Arbeit ist anstrengend – der Wasserdruck im Schlauch erfordert vollen Körpereinsatz.</p> <h2>Alle Personen sind gerettet und der Brand ist gelöscht</h2> <p>Währenddessen befreien Einsatzkräfte von der anderen Tunnelseite her mehrere Übungspuppen aus dem Gefahrenbereich. Rund 80 Kilogramm wiegen die Dummys, die sicher ins Freie getragen werden. Gegen 11 Uhr steht fest: Alle Personen sind gerettet, der Brand gelöscht – die Übung ist erfolgreich verlaufen. Kleinere Verbesserungspotentiale werden ermittelt, dann dürfen sich die Feuerwehrleute auf den Weg zu einer Stärkung machen. Die haben sich die ehrenamtlichen Lebensretter nach getaner Arbeit auch verdient.</p> <p>Die Übung ist für die Beteiligten ein echter Höhepunkt: „Nach all den Proben war das heute das Theaterstück. Das treibt einen an“, sagt Thomas Baumgartner, Sprecher der Feuerwehr Reichenau. Außerdem sei dies für die beteiligten Kräfte „die erste große Übung in der Art“.</p> <p>Zuvor konnten die Kräfte aus dem Landkreis den Einsatz im Tunnel nur an einer speziellen Übungseinrichtung in der Schweiz trainieren. „Das hier ist wie der Ernstfall. Da kommt das ganz große Besteck“, fügt Baumgartner hinzu. Ziel der Übung ist, den Realeinsatz zu simulieren. Die Einsatzkräfte sollen wissen, was auf sie zukommt, und die Zusammenarbeit zwischen vier Wehren üben.</p> <h2>Bei der Kommunikation besteht noch Optimierungsbedarf</h2> <p>Organisiert wurde die Trainingseinheit von den Kommandanten der Feuerwehren Reichenau und Allensbach und dem Landratsamt. Auch für den Kreis ist die Simulation Neuland: „Wir hatten eine Übung in solch einem Umfang noch nicht“, berichtet Tunnelmanager Felix Quarch. Aus seiner Sicht lief das Manöver gut.</p> <p>Der Tunnel konnte wie geplant nach einer Sicherheitsprüfung gegen 13 Uhr wieder freigegeben werden. Nur in der Kommunikation zwischen den Tunnelmitarbeitenden des Landkreises und der Einsatzleitung der Feuerwehr sieht er noch Optimierungsbedarf. Bei der nächsten Ernstfallprobe in drei Jahren dürfte dieses Problem dann behoben sein.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 11:57:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach der Trennung schlägt er zu: 40-Jährige wird 1999 von ihrem Noch-Ehemann brutal getötet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tragoedie-auf-der-hoeri-40-jaehrige-1999-von-noch-erhemann-brutal-getoetet;art372440,12497877 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Höri kommt es im Januar 1999 zu einem brutalen Femizid – auch wenn das Wort damals noch keiner nutzt. Der Täter ist schnell gefunden, die Gerichtsverhandlung folgt im gleichen Jahr – und bringt Licht ins Dunkel.  ]]></description>
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          Auf der Höri kommt es im Januar 1999 zu einem brutalen Femizid – auch wenn das Wort damals noch keiner nutzt. Der Täter ist schnell gefunden, die Gerichtsverhandlung folgt im gleichen Jahr – und bringt Licht ins Dunkel.<br>
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        Auf der Höri kommt es im Januar 1999 zu einem brutalen Femizid – auch wenn das Wort damals noch keiner nutzt. Der Täter ist schnell gefunden, die Gerichtsverhandlung folgt im gleichen Jahr – und bringt Licht ins Dunkel.



        <p>Beinahe jeden Tag stirbt in Deutschland eine Frau, weil sie aufgrund ihres Geschlechts getötet wird – häufig durch die Hand ihres Partners oder Ex-Partners. Für das Jahr 2023 verzeichnet das Bundeskriminalamt (BKA) 360 Opfer. Nimmt man versuchte Tötungen hinzu, sind es sogar 938.</p> <p>Heute ist für derartige Taten der Begriff „Femizid“ bekannt geworden. Aber auch ohne diesen Namen sind in der Vergangenheit zahlreiche Frauen bei grausamen Bluttaten ums Leben gekommen – auch in der Region. So wurde im Januar 1999 eine 40-Jährige tot in einer Wohnung in Gaienhofen aufgefunden. Sie war an zahlreichen Verletzungen am Hals, im Gesicht und an der Brust gestorben.</p> <p>Besonders tragisch: Entdeckt wurde sie von ihrem Ex-Mann, der sie mit der gemeinsamen 17-jährigen Tochter treffen wollte. Als die Frau die Tür nicht öffnete, kletterte er laut damaligem SÜDKURIER-Bericht auf den Balkon – und sah seine ehemalige Partnerin auf dem Boden liegen.</p> <h2>Noch-Ehemann gerät ins Visier</h2> <p>Lange musste die Polizei nicht nach dem Täter suchen: Noch am selben Tag wurde der 31-jährige Noch-Ehemann der 40-Jährigen festgenommen. Von ihm hatte sich die Frau einige Wochen zuvor nach nur wenigen Monaten Ehe getrennt. Geheiratet hatten sie in Nigeria, dem Heimatland des Angeklagten – hinter dem Rücken ihrer Angehörigen. Kennengelernt hatten sie sich, weil die geschiedene Frau zuvor einen Afrikaner gesucht hatte, der ihr die Kulturen seines Kontinents näherbringen sollte.</p> <p>Wie der SÜDKURIER wenige Tage nach dem Fund der Leiche berichtete, hatte der damals 31-Jährige gegenüber Beamten der Kriminalpolizei Konstanz ein Teilgeständnis abgelegt. Er sei ins Visier geraten, nachdem bekannt geworden war, dass er der Frau beim Auszug aus der Wohnung geholfen hatte und deshalb am Tag ihres Todes wohl auch mit ihr verabredet gewesen sei. Als ein weiteres Indiz galten „blutähnliche Spuren an seiner Kleidung“, so der Bericht.</p> <h2>32 Zeugen sind geladen</h2> <p>Die Gerichtsverhandlung gegen den mittlerweile 32-jährigen Mann begann im Oktober 1999. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, die 40-Jährige „im Verlaufe einer verbalen Auseinandersetzung aus Wut und Eifersucht in zumindest bedingter Tötungsabsicht“ geschlagen, gewürgt und getreten zu haben, schrieb der SÜDKURIER damals.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Serie</span><span>Gewaltverbrechen sind selten. 21 Straftaten gegen das Leben erfolgten laut Kriminalstatistik 2024 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz, sechs davon im Kreis Konstanz. Dazu zählen die Straftaten Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen und fahrlässige Tötung. Auch der Versuch eines Delikts läuft in die Statistik ein. Doch es gab schon in der Vergangenheit einige Fälle, die für Aufsehen gesorgt und Menschen beschäftigt haben. Wie konnten solch schreckliche Verbrechen geschehen? Die SÜDKURIER-Redaktion rekonstruiert anhand früherer Berichterstattung Fälle, um diese Frage zu beantworten.</span></label></div> <p>Vor Gericht habe der Angeklagte verschiedene, sich widersprechende Aussagen gemacht. Licht ins Dunkel hätten Zeugen gebracht. Geladen waren davon nicht zu wenige: Ganze 32 Personen wurden zu Beginn der Verhandlung erwartet.</p> <h2>Die Situation eskaliert</h2> <p>Wie aus Berichten hervorgeht, hatte sich die Beziehung der Eheleute schon kurz nach der Hochzeit verschlechtert, bevor es schlussendlich zur Trennung kam. Mit Folgen: Vor der Tat im Januar 1999 soll die Frau ihrem Ex-Mann berichtet haben, dass sie Angst vor ihrem Noch-Mann gehabt habe. Er habe damit gedroht, sich – und laut SÜDKURIER-Artikel „möglicherweise auch sie“ – umzubringen, wenn er sie verlassen müsse. Auch ihrem Tagebuch hatte sie sich diesbezüglich anvertraut.</p> <p>Schließlich eskalierte die Situation – wohl, weil die Frau den Mann laut seiner Aussage beleidigt und eine Haarbürste nach ihm geworfen haben soll. Ein nichtiger Grund für die folgende Gewalt: Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 32-Jährige die 40-Jährige brutal zusammenschlug und dann einfach in der Wohnung in Gaienhofen liegen ließ.</p> <p>Der 32-Jährige räumte die Schläge zwar ein, bestritt aber eine Tötungsabsicht. Dies konnte jedoch widerlegt werden: Wie der SÜDKURIER berichtete, habe er weder einen Arzt gerufen, noch sonst etwas zu ihrer Rettung unternommen.</p> <p>Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann sich „in einem seelischen Ausnahmezustand befand und im Affekt gehandelt habe“, wurde ihm eine verminderte Schuldfähigkeit zugestanden. Verurteilt wurde er dennoch – wegen Totschlags zu acht Jahren Haft.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach der Trennung schlägt er zu: 40-Jährige wird 1999 von ihrem Noch-Ehemann brutal getötet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
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        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:11:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?<br>
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        Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?



        <p>Erst die Berge können den Blick über den See im Herbst aufhalten. Die Landschaft mit ihrer blau-grün dominierten Farbpallette im Frühherbst dehnt sich in die Weite. Ganz still liegt der See eingefasst von den sanften Ausläufern des Ufers, während sich im Hintergrund die Alpen erheben. Das Panorama ist nicht nur beeindruckend anzuschauen, es gibt auch physikalische Gründe dafür. Die Zusammenhänge des Spiels aus Luft und Licht erklärt Meteorologe Jürgen Schmidt.</p> <h2>„Je trockener die Luft, desto besser die Sicht.“</h2> <p>Dass der Blick im Herbst oft weiter ist als im Sommer, hängt mit der Reinheit der Luft zusammen. Jürgen Schmidt erläutert: „Je trockener oder sauberer die Luft, desto besser die Sicht.“ Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagere sich ebendiese Feuchtigkeit an den kleinen Luft- und Schmutzteilchen ab. Diese sogenannten Aerosole werden dadurch größer. Mit der Zeit wird die Sicht zunehmend schlechter und es bildet sich Nebel. Das Gegenteil ist der Fall bei trockener Luft.</p> <p>Im Herbst kommt es laut Meteorologen Jürgen Schmidt häufiger zum Föhn. „Bei Föhn ist die Luft sehr trocken, und die Sicht entsprechend gut“, erklärt er. Zudem kommen die ersten Kaltlufteinbrüche. Die Kaltfronten beseitigen die vorher noch vorhandene alte und recht schmutzige Luft und bringen neue, saubere und frische Luft zum Bodensee. Die Meeresluft ist noch etwas sauberer, als wenn sie vom Land kommt, erläutert Schmidt.</p> <h2>Bald kommt der Nebel wieder</h2> <p>Im Winter könne der Blick zwar mitunter noch klarer sein als jetzt. Hochdruck und windschwache Lage führen wegen des hohen Feuchtepotenzials des Sees zu Nebel. Vor allem bei Windstille. Noch ist die Sonne kräftig genug, um gegen die Feuchtigkeit anzukommen. „Die Nebeldecke wird noch weggeheizt“, erklärt Schmidt.</p> <p>Wenn die Sonne im Winter flacher steht, nehme ihre Energie jedoch ab. Dann brauche es Kaltluft, um den Nebel wegzublasen. Dabei gilt: „Kaltfronten vom Westen sind gut für die Sicht, da sie vom Meer herkommen.“ Zusammengefasst: Klare Luft bedeutet klare Sicht.</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:39:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächtlicher Unfall zwischen Bohlingen und Bankholzen: Auto überschlägt sich mehrfach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/naechtlicher-unfall-zwischen-bohlingen-und-bankholzen-auto-ueberschlaegt-sich-mehrfach;art372450,12495083 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Kreisstraße zwischen Bankholzen und Bohlingen ist es in der Nacht auf den 7. Oktober zu einem Unfall gekommen, der glücklicherweise glimpflich ausging.  ]]></description>
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          Auf der Kreisstraße zwischen Bankholzen und Bohlingen ist es in der Nacht auf den 7. Oktober zu einem Unfall gekommen, der glücklicherweise glimpflich ausging.<br>
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        Auf der Kreisstraße zwischen Bankholzen und Bohlingen ist es in der Nacht auf den 7. Oktober zu einem Unfall gekommen, der glücklicherweise glimpflich ausging.



        <p>Glück im Unglück hatten der 22-jährige Fahrer eines VW Golf sowie seine 23-jährige Beifahrerin in der Nacht auf Dienstag, 7. Oktober, bei einem Unfall auf der Kreisstraße zwischen Bankholzen und Bohlingen. Wie die Polizei berichtet, seien sie gegen 1.30 Uhr in Richtung Bohlingen gefahren, als ihr Auto nach einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen sei. Warum, das sei bislang noch unklar.</p> <p>Das Fahrzeug habe sich in der Folge mehrfach überschlagen. Dabei seien der 22-Jährige und die 23-Jährige allerdings nur leicht verletzt worden. Sie seien zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Am VW sei ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 3000 Euro entstanden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Autobus thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nächtlicher Unfall zwischen Bohlingen und Bankholzen: Auto überschlägt sich mehrfach]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 11:33:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Übernachten am Mooswald wird teurer: Gemeinde erhöht Preise für den Wohnmobilstellplatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/preis-schock-fuer-camper-uebernachten-am-mooswald-in-moos-wird-deutlich-teurer-08-10-25;art372450,12494907 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit 2020 können Wohnmobilbesitzer am Mooswald in Moos übernachten. Das ist auch künftig möglich – allerdings kostet es mehr. Denn die Gebühren sollen an andere Stellplätze in der Region angepasst werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit 2020 können Wohnmobilbesitzer am Mooswald in Moos übernachten. Das ist auch künftig möglich – allerdings kostet es mehr. Denn die Gebühren sollen an andere Stellplätze in der Region angepasst werden.<br>
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        Seit 2020 können Wohnmobilbesitzer am Mooswald in Moos übernachten. Das ist auch künftig möglich – allerdings kostet es mehr. Denn die Gebühren sollen an andere Stellplätze in der Region angepasst werden.



        <p>Urlauber oder Ausflügler, die künftig auf dem Wohnmobilstellplatz im Mooswald übernachten wollen, müssen tiefer in die Tasche greifen – denn die Preise fallen nun höher, als bisher. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats beschlossen.</p> <p>Seit der Fertigstellung des Platzes im Jahr 2020 lagen die Kosten für die Nutzung in der Hauptsaison vom 1. April bis 31. Oktober bei 15 Euro pro Tag. In der Nebensaison vom 1. November bis zum 31. März mussten 8 Euro pro Tag gezahlt werden. In den Gebühren enthalten sind ein Stellplatz sowie die Entsorgung des Abwassers. Für den Bezug von Wasser wurde ein Entgelt in Höhe von 1 Euro pro 100 Liter und für den Bezug von Strom 50 Cent pro Kilowattstunde erhoben. Diese Gebühren wurden jetzt aber mit Blick auf die Nachbargemeinden am See angepasst.</p> <h2>Wie viel kostet der Stellplatz künftig?</h2> <p>Denn wie in der Sitzung vorgestellt wurde, werden anderswo zum Teil deutlich höhere Preise erhoben: Vergleichbare Plätze wie in Radolfzell an der Bora verlangen 19 Euro für eine Übernachtung. In Gailingen sind sogar 28 Euro fällig. „Selbst Plätze wie Singen und Stockach, die keine Seenähe bieten können, liegen preislich auf diesem Niveau“, erläuterte Ute Liedigk, Leiterin der Tourist-Info in Moos, in der Gemeinderatsitzung.</p> <p>Aus diesem Grund beschloss das Gremium die Anhebung der Gebühren im Mooswald auf 18 Euro. Zudem gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Haupt- und Nebensaison, der Preis gilt für das gesamte Jahr. „Die Wohnmobilisten kommen, sobald das Wetter gut ist. Zu jeder Jahreszeit“, sagte Ute Liedigk erklärend.</p> <h2>Was ändert sich noch?</h2> <p>Zudem werden die Stromkosten auf 1 Euro pro Kilowattstunde angehoben. Auch diese Preise sind auf den regionalen Stellplätzen höchst unterschiedlich, in jedem Fall aber höher, als die bisher verlangten 50 Cent.</p> <p>Ferner wurden die Berechnungszeiten auf Wunsch einiger Nutzer geändert. Sie gilt seit dem 1. Oktober jeweils von 11 Uhr bis 11 Uhr des nächsten Tages. Mit dieser Regelung will man den Nutzern keine übermäßig frühe Abreise zumuten und neuen Gästen gleichzeitig mehr Planungssicherheit geben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Touristik Verbraucher Lebenshaltungskosten thema-wirtschaft-verbraucher thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Übernachten am Mooswald wird teurer: Gemeinde erhöht Preise für den Wohnmobilstellplatz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 15:03:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rekordverdächtiger Büllenzopf und Besucher aus dem ganzen Ländle: So schön war das Büllefest 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/buellefest-lockt-viele-besucher-nach-weiler;art372450,12493802 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Höri feierte am Sonntag, 5. Oktober ihr kulinarisches Kulturgut in der Hauptstraße des Mooser Ortsteils Weiler. Trotz trübem Herbstwetter war das Fest wieder gut besucht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Höri feierte am Sonntag, 5. Oktober ihr kulinarisches Kulturgut in der Hauptstraße des Mooser Ortsteils Weiler. Trotz trübem Herbstwetter war das Fest wieder gut besucht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Höri feierte am Sonntag, 5. Oktober ihr kulinarisches Kulturgut in der Hauptstraße des Mooser Ortsteils Weiler. Trotz trübem Herbstwetter war das Fest wieder gut besucht.



        <p>Am Sonntag, 5. Oktober, fand das traditionelle Büllefest der Gemeinde Moos statt. Bei der 48. Auflage des Festes rund um die beliebte rote, aber weißfleischige Zwiebel, kamen einmal mehr zahlreiche Besucher auf die vordere Höri. In diesem Jahr durfte der Teilort Weiler die Austragung auf der Hauptstraße übernehmen.</p> <p>Geboten war wieder einmal alles Erdenkliche rund um das schmackhafte Gemüse, das seit einigen Jahren als kulinarisches Kulturgut mit regionaler Herkunft anerkannt ist. Das Angebot reichte von der schlichten Sackware über kunstvoll geflochtene Büllezöpfe bis hin zu einer Vielzahl von Speisen, deren Hauptbestandteil selbstverständlich die Bülle ist.</p> <p>Obwohl das Fest offiziell erst um 10 Uhr eröffnet wird, war die Hauptstraße in Weiler am Sonntag bereits eine gute halbe Stunde davor schon sehr gut besucht. Denn das Büllefest hat nicht nur auf der vorderen Höri Tradition, sondern auch weit über die Region hinaus.</p> <h2>Besucher aus dem ganzen Ländle</h2> <p>Jedes Jahr fahren Busunternehmen aus ganz Baden-Württemberg zu dem Fest nach Moos. Das musste auch der Radolfzeller Oberbürgermeister Simon Gröger neidvoll bei seinem ersten Besuch des Büllefestes seit seinem Amtsantritt feststellen. Versorgt wurden die Besucher bei der 48. Auflage von den zahlreichen Vereinen der Gemeinde. Ob DLRG, die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr oder der Club kochender Männer – sie alle boten schmackhafte und herzhafte Speisen an, die sich die Besucher nicht entgehen ließen. Trotz der herbstlichen Wetterstimmung kamen einmal mehr mehrere tausend Menschen nach Weiler, um das Fest um die Bülle zu feiern.</p> <p>Und viele nutzten selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich mit der schmackhaften Zwiebel oder anderen landwirtschaftlichen Produkten für die nächsten Wochen zu versorgen. Das ist wohl auch einer der Gründe, die den Erfolg des Büllefestes ausmachen: „Hier weiß der Käufer, woher das jeweilige Produkt herkommt“, stellte Bürgermeister Patrick Krauss treffend bei der offiziellen Eröffnung am Morgen fest. Wirklich eindrucksvoll waren einmal mehr die vielen Büllezöpfe.</p> <h2>Rekordverdächtiger Büllenzopf</h2> <p>Ein besonders rekordverdächtiges Exemplar hatte der Betrieb Messmer aus Welschingen mitgebracht. Sie unterhalten im Mooser Ortsteil Bankholzen einige Büllefelder und sind seit 15 Jahren beim Büllefest vertreten. Anna Messmer konnte aus 200 Bülleknollen einen rund 2,60 Meter langen Büllezopf anfertigen.</p> <p>Für die meisten Beteiligten war nicht zuletzt das Wetter bei der Freiluftveranstaltung wichtig. Das hielt glücklicherweise über die meiste Zeit des Tages. Vor allem aber der Wind machte den Aufenthalt in der Hauptstraße und Gartenstraße, in denen insgesamt 43 Stände aufgebaut waren, nicht immer angenehm.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Tradition Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Rekordverdächtiger Büllenzopf und Besucher aus dem ganzen Ländle: So schön war das Büllefest 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 14:00:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die schönsten Bilder vom Büllefest 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/buellefest-2025;art372450,12493786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Sonntag besuchten mehrere Tausend Menschen das traditionelle Büllefest in der Gemeinde Moos. Diesmal wurde im Mooser Ortsteil Weiler das Fest rund um die rote und weißfleischige Zwiebel gefeiert.  ]]></description>
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          Am Sonntag besuchten mehrere Tausend Menschen das traditionelle Büllefest in der Gemeinde Moos. Diesmal wurde im Mooser Ortsteil Weiler das Fest rund um die rote und weißfleischige Zwiebel gefeiert.<br>
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        Am Sonntag besuchten mehrere Tausend Menschen das traditionelle Büllefest in der Gemeinde Moos. Diesmal wurde im Mooser Ortsteil Weiler das Fest rund um die rote und weißfleischige Zwiebel gefeiert.



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      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die schönsten Bilder vom Büllefest 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:43:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz Hitze, Starkregen und Co: Wie gut ist die Bülle-Saison?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/trotz-hitze-starkregen-und-co-wie-gut-ist-die-buelle-saison;art372450,12492769 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Höri-Bülle steht beim Büllefest am 5. Oktober im Fokus – aber wie verlief eigentlich die Ernte? Gab es Einbußen durch Hitze und Trockenheit auf der einen und Starkregen auf der anderen Seite?  ]]></description>
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          Die Höri-Bülle steht beim Büllefest am 5. Oktober im Fokus – aber wie verlief eigentlich die Ernte? Gab es Einbußen durch Hitze und Trockenheit auf der einen und Starkregen auf der anderen Seite?<br>
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        Die Höri-Bülle steht beim Büllefest am 5. Oktober im Fokus – aber wie verlief eigentlich die Ernte? Gab es Einbußen durch Hitze und Trockenheit auf der einen und Starkregen auf der anderen Seite?



        <p>Es ist schon fast soweit: Am Sonntag, 5. Oktober, findet das traditionelle Büllefest in Weiler statt. Dann dreht sich alles um die rote Zwiebel von der Höri – doch wie erging es dieser in diesem Jahr eigentlich, das von Hitze, aber auch von Starkregen geprägt war?</p> <p>Laut Diana Maier-Ketterer vom Betrieb Düventäster-Maier in Moos hatten die Erzeuger „vom Ertrag her ein normales Jahr“, wie sie gegenüber dem SÜDKURIER erklärt. Wie sie schon in der Vergangenheit berichtet hatte, werden pro Jahr etwa 59 Tonnen Bülle produziert. Im vergangenen Jahr konnten sich die Betriebe auf der Höri dagegen noch über eine besonders gute Ernte freuen.</p> <p>Dafür fallen die roten, aber weißfleischigen Knollen in diesem Jahr etwas größer aus, als in anderen Jahren, wie Diana Maier-Ketterer wissen lässt. Als Grund führt sie die notwendige Bewässerung im Frühjahr an. Damals war es zu Beginn des Wachstums noch etwas zu trocken, so dass viele Erzeuger die Felder künstlich bewässerten. In der Folge bildeten sich entsprechend große Bülleknollen aus.</p> <h2>Auf die richtige Lagerung kommt es an</h2> <p>Die Anbaubedingungen haben aber auch noch nach der Ernte entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Bülle. Vor allem zu viel Feuchtigkeit während des Wachstums oder zur Zeit der Ernte lasse die Gefahr kürzerer Lagerzeiten steigen. Weil insbesondere die zweite Sommerhälfte in der Region relativ feucht ausfiel, ist dies somit nicht ganz auszuschließen.</p> <p>Im Betrieb Duventäster-Maier in Moos konnte die Bülle in diesem August glücklicherweise vor den ganz großen Regenereignissen geerntet werden. Daher geht Diana Maier-Ketterer aktuell davon aus, dass sich bei der Lagerung nach dem Kauf keine Probleme ergeben. Ohnehin kommt es dabei auf wenige Faktoren an, die man auch in den eigenen vier Wänden beherzigen kann: „Bülle müssen kühl und trocken gelagert werden“, verrät die Gemüsebau-Gärtnermeisterin. Tageslicht mache den Knollen nichts aus – in der Sonne sollte man sie trotzdem nicht unbedingt lagern.</p> <p>Viel wichtiger ist der Faktor Wärme. Weil in modernen Wohnhäusern selbst die Keller oftmals nicht kühl sind, rät die Expertin eher zu einem trockenen Standort außerhalb der Wohnung. „Das kann in der Garage, dem Carport oder ruhig draußen sein.“ Im Kühlschrank wiederum – auch in solchen mit modernen Gemüsefächern – habe die Bülle nichts zu suchen. Bei guter Lagerung können die schmackhaften Knollen problemlos drei Monate genutzt werden. „Darüber hinaus wird es ambitioniert“, sagt Diana Maier-Ketterer.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Trotz Hitze, Starkregen und Co: Wie gut ist die Bülle-Saison?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055]]></guid>
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        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:19:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt kommt doch Tempo 30 statt 40: In Moos wird es deutlich langsamer und leiser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/jetzt-kommt-doch-tempo-30-statt-40-in-moos-wird-es-deutlich-langsamer-und-leiser-30-09-25;art372450,12490775 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eigentlich wollte Moos in allen vier Ortsdurchfahrten einheitlich Tempo 40 einführen, doch jetzt soll es dort noch langsamer zugehen, denn fast überall gilt künftig Tempo 30. Woran das liegt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eigentlich wollte Moos in allen vier Ortsdurchfahrten einheitlich Tempo 40 einführen, doch jetzt soll es dort noch langsamer zugehen, denn fast überall gilt künftig Tempo 30. Woran das liegt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/jetzt-kommt-doch-tempo-30-statt-40-in-moos-wird-es-deutlich-langsamer-und-leiser-30-09-25;art372450,12490775]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eigentlich wollte Moos in allen vier Ortsdurchfahrten einheitlich Tempo 40 einführen, doch jetzt soll es dort noch langsamer zugehen, denn fast überall gilt künftig Tempo 30. Woran das liegt.



        <p>In der Gemeinde Moos wird es voraussichtlich künftig deutlich ruhiger und auch langsamer vorangehen, denn in der jüngsten Gemeinderatssitzung hat sich das Gremium für eine generelle Ausweisung von Tempo-30-Zonen in den Ortsdurchfahrten von Moos, Iznang und Weiler ausgesprochen. Im Ortsteil Bankholzen soll ein ausgeweiteter Bereich auf Tempo 40 reduziert werden. Dort hatten die Erkenntnisse aus dem Lärmaktionsplan keine Notwendigkeit für Tempo 30 gesehen.</p> <p>Mit der Mehrheitsentscheidung hat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/in-moos-heisst-es-bald-runter-vom-gas-damit-es-leiser-wird;art372450,12335928" target="_blank" title="In Moos heißt es bald: Runter vom Gas, damit es leiser wird">man den im März formulierten Wunsch</a> für eine einheitliche Tempo-40-Regelung in allen vier Teilorten selbst wieder aufgehoben. Hintergrund war dabei ein Hinweis des zuständigen Landratsamtes Konstanz, das auf die gesetzliche Notwendigkeit von Tempo 30 an den besonders lärmintensiven Punkten in der Gemeinde hingewiesen hat.</p> <h2>Bürgerwerkstatt argumentiert mit der Gesundheit</h2> <p>Die Entscheidung sorgte bei den Tempo-30-Befürwortern in der Gemeinde für große Freude – aber auch Verwunderung, weil sie mit einer derartigen Entscheidung im Rat nicht gerechnet hatten. Denn die Diskussion war im Vorfeld offenbar teilweise im harschen Ton miteinander geführt worden, wie Bürgermeister Patrick Krauss erkennen ließ. Gleich zu Beginn des Tagesordnungspunktes wies er deshalb darauf hin, dass Zwischenrufe und Kommentare aus dem Publikum zu unterlassen seien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was bisher geschah</span><span>Im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Lärmkartierung musste die Gemeinde Moos Straßen mit einem Verkehrsaufkommen mit über 8200 Fahrzeugen pro Tag erfassen. Dies betraf die L192 zwischen nördlicher Gemarkungsgrenze und Einmündung L193. Auf eigenen Wunsch hin wurden L192 Moos (südlich der Einmündung L193) und Iznang, L222 Moos, L193 Moos und Bankholzen, K 6162 Iznang und Weiler und der K6160 Bankholzen und Weiler hinzugenommen. Die Ergebnisse wurden am 13. März in einer Gemeinderatssitzung vorgestellt. Das Gremium sprach sich anschließend mehrheitlich für eine einheitliche Tempo-40–Regelung auf den genannten Straßen aus, um einen Flickenteppich an unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu vermeiden. Dies wurde im Rahmen des Beteiligungsverfahrens durch fünf Stellungnahmen seitens der Träger öffentlicher Belange und 51 privaten Stellungnahmen kommentiert. Das Landratsamt wies in seiner Stellungnahme darauf hin, dass ein einheitliches Konzept von Tempo 40 aus Lärmschutzgründen nicht zu rechtfertigen sei, sah jedoch entlang der L192 (Moos und Iznang) sowie der K6162 Weiler die Notwendigkeit zur Umsetzung von Tempo 30 aus Lärmschutzgründen.</span></label></div> <p>Weil das Thema seit Jahren in der Bevölkerung kontrovers diskutiert wird, gestattete die Gemeinde der Bürgerwerkstatt, ihre Sicht der Dinge in der Sitzung darzustellen. Diese sprach sich klar für die Einführung von Tempo 30 an den Durchgangsstraßen aus.</p> <p>Dabei argumentierten sie zum einen mit der gesetzlichen Vorgabe, die in Bereichen mit Lärmwerten jenseits von 65 Dezibel klar definiert sind, und zum anderen damit, dass es hier ausschließlich um die Gesundheit der Bürger gehe: „Es geht hier nicht um Tempo 30, sondern um die Gesundheit. Hinter jeder Betroffenheit steht ein Mensch“, argumentierte Thomas Wildenmann von der Bürgerwerkstatt. Gleichzeitig war er sich sicher, dass jede andere Entscheidung als Tempo 30 an den betroffenen Punkten „vom Landratsamt kassiert“ werden würde, wie er sagte.</p> <h2>Warum jetzt doch Tempo 30?</h2> <p>Das sah mittlerweile wohl auch die Verwaltung der Gemeinde so. Denn die jüngsten Äußerungen des Landratsamtes und des Regierungspräsidiums ließen keinen anderen Schluss als eine Ausweisung von Tempo-30–Zonen zu. Aus diesem Grund stellte Bürgermeister Patrick Krauss, der sich zuvor eindeutig für eine einheitliche Tempo-40-Lösung ausgesprochen hatte, einen Antrag, praktisch alle Hauptstraßen in den Teilorten Moos, Iznang und Weiler auf Tempo 30 zu reduzieren und in Bankholzen einheitlich auf Tempo 40.</p> <p>Damit wollte er zum einen den Wünschen zahlreicher und vor allem betroffener Bürger nachkommen und gleichzeitig einen Flickenteppich unterschiedlicher Geschwindigkeiten in den Ortsdurchfahrten, wie er es nannte, verhindern.</p> <h2>So stimmt der Rat ab</h2> <p>Die Abstimmung fand auf Antrag dann namentlich statt. Mit Ausnahme der CDU-Vertreter im Gemeinderat sprachen sich alle Gemeinderatsmitglieder für diese Lösung aus. Gegen die Ausweisung der Tempo-30-Zonen waren Anton Bandel, Monika Bandel, Oliver Fröhlich, Stefan Heck und Christoph Keller.</p> <p>Die Mehrheit der zahlreich erschienenen Bürger begrüßten die Entscheidung des Rates erkennbar. Vor allem für die direkten Anwohner der betroffenen Straßenabschnitte dürfte es damit in Zukunft etwas ruhiger werden. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen sich auf überschaubare Verlängerungen der Fahrzeiten in den Ortsdurchfahrten einstellen. Zufrieden zeigte sich Bürgermeister Patrick Krauss auch von der Gesprächskultur in der Sitzung: „Ich bin froh darüber, dass wir das so gesittet hinbekommen haben“, sagte er zum Abschluss.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Verkehrspolitik Lärm thema-verkehr thema-politik-lokal thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Jetzt kommt doch Tempo 30 statt 40: In Moos wird es deutlich langsamer und leiser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:40:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 17 Jahre altes Mädchen ist unter einen Gabelstapler geraten und nach schweren Verletzungen gestorben. Eine Woche danach ist die Bestürzung auch in ihrem Wohnort Moos groß, doch viele Fragen sind noch offen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 17 Jahre altes Mädchen ist unter einen Gabelstapler geraten und nach schweren Verletzungen gestorben. Eine Woche danach ist die Bestürzung auch in ihrem Wohnort Moos groß, doch viele Fragen sind noch offen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 17 Jahre altes Mädchen ist unter einen Gabelstapler geraten und nach schweren Verletzungen gestorben. Eine Woche danach ist die Bestürzung auch in ihrem Wohnort Moos groß, doch viele Fragen sind noch offen.



        <p>Der Tod einer 17-Jährigen hat in Moos große Bestürzung und Trauer ausgelöst. Wie Bürgermeister Patrick Krauss in den sozialen Medien mitteilt, sei es ein tragischer Verlust für die Gemeinde, wo das Mädchen lebte. Das Mädchen war vergangene Woche in der Nacht auf Donnerstag bei einem tragischen Unfall auf einem Betriebsgelände in Böhringen schwer verletzt worden und ist gestorben. Zu den Hintergründen des Unglücks ist hingegen weiterhin wenig bekannt.</p> <p>Laut einer ersten Mitteilung der Polizei habe sich die 17-Jährige auf dem Gelände mit weiteren Heranwachsenden aufgehalten und sei dabei unter einen Gabelstapler geraten. Auf erneute SÜDKURIER-Nachfrage erklärt das Polizeipräsidium Konstanz eine Woche nach dem Unfall lediglich, dass die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang nach wie vor andauern. Aufgrund der laufenden Ermittlungen könnten im Moment keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Die Ermittlungen hat die Staatsanwalt Konstanz übernommen.</p> <h2>Ermittlungen zum Unfallhergang laufen</h2> <p>Deren Leitender Oberstaatsanwalt Johannes Georg-Roth teilt auf Nachfrage mit, es handle sich um „ein tragisches, bis dato unübersichtliches Geschehen, das es in allen Einzelheiten, soweit als möglich, aufzuklären gilt“. In Ergänzung zu den Arbeiten der Kriminaltechnik sei ein technischer Sachverständiger eingeschaltet worden, auch müssten Zeugen vernommen, medizinische Fragestellungen beantwortet und die Erkenntnisse zueinander in Bezug gesetzt werden. „All dies steht jetzt an. Daher kann ich, Stand heute, keinerlei belastbare Auskünfte erteilen“, so Roth.</p> <p>Was steckt hinter dem Gerücht, dass sich der tödliche Vorfall auf einem Gelände der Stadtwerke Radolfzell ereignet hat? Deren Pressesprecherin Anette Abdessemed gibt sich bedeckt: „Zu den derzeit im Umlauf befindlichen Gerüchten können wir keine Stellungnahme abgeben, da laufende Ermittlungen stattfinden.“</p> <h2>Bürgermeister drückt Anteilnahme aus</h2> <p>Patrick Krauss hat sich als Bürgermeister von Moos am Montag in einem emotionalen Post in den sozialen Medien an die Öffentlichkeit gewandt. Darin spricht er von einem tragischen Verlust für die Gemeinde, spricht den Angehörigen sein Mitgefühl aus und würdigt ihr großes Engagement in zahlreichen Vereinen und Organisationen in Moos. Zudem weist Krauss auf mehrere Hilfs- und Seelsorgeangebote für Trauernde hin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier finden Sie Hilfe</span><span>Angebote für Trauernde gibt es im Landkreis Konstanz bei der Kinder- und Jugendhospizarbeit des Landkreises bei Alexandra Maigler und Petra Dierenbach, Telefon 07531 6913819, E-Mail dierenbach@hospiz-konstanz.de. Auch gibt es die kostenfreie und anonyme Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche, Telefon 116111, sowie die 24 Stunden erreichbare Telefonseelsorge, 0800 1110111 oder 116123. Zudem gibt es ab dem 23. Oktober eine neue Trauergruppe in Radolfzell.</span></label></div> <p>Zu den Hintergründen seines Beitrags erklärt Krauss auf Nachfrage: „Ich war von der Nachricht, so wie der ganze Ort, extrem geschockt. Das hat mich tief getroffen. Ich kannte sie sehr gut, sie war in Moos in den Vereinen und der Gemeinde tief verwurzelt und vielen bekannt. Es war mir ein Bedürfnis, mein Mitgefühl und meine Trauer auszudrücken, um Menschen, die ihr noch näher standen, zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.“</p> <p>Es sei ihm wichtig, niemanden mit dessen Trauer alleine zu lassen. „Es sind viele Jugendliche von dem Unglück direkt betroffen. Wir dürfen niemanden alleine lassen. Deshalb habe ich auch auf verschiedene Seelsorgeangebote hinweisen wollen“, erklärt Krauss. Leicht gefallen sei ihm der Beitrag nicht. Er sei daher zuvor auch bewusst auf die Familie der Verstorbenen zugegangen und habe mit ihr darüber gesprochen. Die positive Resonanz zeige ihm, dass das Bedürfnis nach Hilfe bei vielen da sei. Der Beitrag wurde hundertfach mit einer Gefällt-mir-Angabe unterstützt, außerdem dutzendfach geteilt.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 10:58:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Radolfzell und von der Höri  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-radolfzell-und-von-der-hoeri;art372455,12488398 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um lesen, schreiben und neue Freunde geht es für zahlreiche Kinder, die derzeit eingeschult werden. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start! Dieser Überblick wird laufend ergänzt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Um lesen, schreiben und neue Freunde geht es für zahlreiche Kinder, die derzeit eingeschult werden. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start! Dieser Überblick wird laufend ergänzt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-radolfzell-und-von-der-hoeri;art372455,12488398]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Um lesen, schreiben und neue Freunde geht es für zahlreiche Kinder, die derzeit eingeschult werden. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start! Dieser Überblick wird laufend ergänzt.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Radolfzell und von der Höri]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 17:48:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Abrechnung mit der FDP: Jürgen Keck verlässt die Partei nach 30 Jahren und Landtagsmandat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/abrechnung-mit-der-fdp-juergen-keck-verlaesst-die-partei-nach-30-jahren-und-landtagsmandat;art372455,12488045 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Radolfzeller Gemeinderat, aktuelle Fraktionsvorsitzende und ehemalige Landtagsabgeordnete erklärt in einem offenen Brief, warum er die FDP verlässt. Er macht der Partei schwere Vorwürfe – und will zu neuen Ufern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Radolfzeller Gemeinderat, aktuelle Fraktionsvorsitzende und ehemalige Landtagsabgeordnete erklärt in einem offenen Brief, warum er die FDP verlässt. Er macht der Partei schwere Vorwürfe – und will zu neuen Ufern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/abrechnung-mit-der-fdp-juergen-keck-verlaesst-die-partei-nach-30-jahren-und-landtagsmandat;art372455,12488045]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Radolfzeller Gemeinderat, aktuelle Fraktionsvorsitzende und ehemalige Landtagsabgeordnete erklärt in einem offenen Brief, warum er die FDP verlässt. Er macht der Partei schwere Vorwürfe – und will zu neuen Ufern.



        <p>Für die Radolfzeller FDP ist es ein Schock: Jürgen Keck hat am Mittwochnachmittag in einem offenen Brief seinen Austritt aus der Partei erklärt. Der aktuelle Vorsitzende der Fraktion im Gemeinderat und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/keck-geht-neue-gesichter-kommen-so-startet-die-fdp-in-den-wahlkampf;art372455,12259670" title="Keck geht, neue Gesichter kommen: So startet die FDP in den Wahlkampf">bis Dezember 2024 auch des Stadtverbands</a> sowie ehemalige FDP-Landtagsabgeordnete begründet seinen Austritt mit der inhaltlichen Entwicklung der Partei in den vergangenen Jahren.</p> <p>Keck schreibt, die FDP befinde sich momentan „wenig grundlos“ zum zweiten Mal nach 2013 in der außerparlamentarischen Opposition wieder. Doch während er damals den Eindruck gehabt habe, dass man um eine Rückkehr in den Bundestag bemüht war, so scheine seine Partei, der er 30 Jahre angehörte, nun in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Jürgen Keck wurde im Radolfzeller Ortsteil Böhringen geboren, ist 64 Jahre alt und laut eigener Aussage seit 30 Jahren Mitglied der FDP. Keck ist seit 1994 in der Kommunalpolitik engagiert, damals wurde er in den Ortschaftsrat von Böhringen gewählt. Seit 2004 ist er Mitglied im Gemeinderat der Stadt Radolfzell, in welchem er seit 2009 den Fraktionsvorsitz der FDP übernommen hat. 2004 wurde er außerdem Mitglied im Kreistag des Landkreises Konstanz. Er war von 2016 bis 2021 Abgeordneter für die FDP im Landtag von Baden-Württemberg. Bei den Landtagswahlen 2021 kandidierte er erneut, verfehlte jedoch den Einzug ins Parlament. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/keck-geht-neue-gesichter-kommen-so-startet-die-fdp-in-den-wahlkampf;art372455,12259670" title="Keck geht, neue Gesichter kommen: So startet die FDP in den Wahlkampf">Im Dezember 2024 gab Keck den Vorsitz des FDP-Stadtverbands an Luica Daikeler ab</a>, wurde aber erneut in den Gemeinderat sowie zum Böhringer Ortsvorsteher gewählt.</span></label></div> <p>Zwar sei er vor 30 Jahren voller Überzeugung der FDP beigetreten, die seine „ideologische Seele“ verkörpert habe. „Unter diese Ära und einen ganzen Lebensabschnitt setze ich heute einen wehmütigen wie enttäuschten Schlussstrich“, schreibt Keck jedoch. Er könne nicht länger anschauen, wie das Erbe von Theodor Heuss, Hans-Dietrich Genscher, Gerhard Baum, Friedrich Naumann und Hildegard Hamm-Brücher „auf das Übelste geschleift wird“.</p> <h2>Keck kritisiert Entscheidungen in der Ampelkoalition</h2> <p>Die FDP sei längst nicht mehr das, was seine politische Heimat ausmachen soll. Keck selbst steht laut eigener Aussage für wirtschaftliche Vernunft, soziale Gerechtigkeit, kulturelle Identität, verantwortungsvolle Entfaltung und unbehelligtes Denken. Es bleibe daher mit seinem „Gewissen unvereinbar, was im Augenblick als Markenkern verkauft wird“, erklärt er. Gerade Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit, insbesondere innerhalb der Ampelkoalition aber auch unter jetzigen Funktionären, seien „tiefe Einschnitte in das Vertrauen auf die Verantwortlichen an der Spitze“ gewesen.</p> <p>Als Beispiel nennt Keck das Mittragen des Gebäudeenergiegesetzes, das „Unternehmen gängelt“ und „Bürger an die Kandare nimmt“, sowie einen „verkopften Atomausstieg“, eine vermeintliche Abkehr von Technologieoffenheit und das Höhergewichten von Transformation gegenüber Prosperität und Wohlstand, Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit. Das habe die Partei auf einen falschen Pfad geführt, so Keck. Deutschland habe sich so vom Exportweltmeister zum Schlusslicht im internationalen Vergleich entwickelt.</p> <p>Ganz so schlimm steht es um die deutsche Wirtschaft jedoch nicht. Das Statistische Bundesamt weist in einer Analyse von September 2025 auf Exporte in Höhe von 130,2 Milliarden Euro im Juli hin, was einem Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und einem Wachstums gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent entspricht. Damit liegen die Exporte auch deutlich über denen im Juli 2018 (110,1 Milliarden Euro) und 2019 (110,7 Milliarden Euro).</p> <h2>Kritik an Corona-Einschränkungen und Asyl-Politik</h2> <p>Keck kritisiert in seinem offenen Brief jedoch auch die Einschnitte in die Grundrechte während der Corona-Pandemie, die den Bewegungsradius Einzelner eingeschränkt sowie Unternehmen und der seelischen Gesundheit vieler geschadet hätten. Ebenso kritisiert Keck das Mittragen des Verbots des Verbrennungsmotors. Dass Verbote so locker sitzen, habe er bei einer Partei, die für den freien Markt eingetreten sei, für unmöglich gehalten.</p> <p>Mit Blick auf die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine sowie illegaler Migration spricht Keck von einer naiven Haltung der FDP. „Das Einsickern in unsere Sozialsysteme, ohne dem Fördern auch das Fordern voranzustellen, stellt einen Kardinalsfehler im Geiste der die Hartz-Reformen preisgebenden Bürgergeldmentalität dar“, schreibt Keck. Der „vehemente Asylmissbrauch“ sei die Mutter vieler Probleme hinsichtlich Kriminalität, unsicherer Rente, steigender Grundleistungssicherung und Krankenkassenbeiträgen.</p> <h2>Vorwurf mangelnder Orientierung</h2> <p>Auf der anderen Seite wird laut Keck die Freiheit „ins Absurde getrieben“, so zum Beispiel bei der Möglichkeit zum jährlichen Geschlechterwechsel. „Getrieben von einer linkswoken Agenda, ließ sich die FDP vor den Karren vermeintlicher Toleranz und Vielfalt spannen, um nicht im Klaren darüber zu sein, welche Spielräume zum Missbrauch geschaffen wurden“, so Keck. So verliere eine Gesellschaft ihren Kompass und ihre Orientierung.</p> <p>„Da keine Besserung ist Sicht ist und ein Rückbesinnen zu den Wurzeln ausbleibt, werde ich mich zu anderen Ufern aufmachen, um dort Übereinstimmung mit meinen Werten und Prinzipien zu finden“, schließt Keck seine Erklärung. Welche dies sind, gab Keck noch nicht bekannt. Eine Nachfrage am Mittwochnachmittag blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.</p> <p>Auch welche Folgen sein Parteiaustritt für die Radolfzeller FDP-Fraktion und die Kreis-FDP ist noch unklar. Die Stadtverbandsvorsitzende Lucia Daikeler und die Kreisvorsitzende Birgit Homburger waren bis Redaktionsschluss aus terminlichen Gründen noch nicht für ein Statement zu erreichen. Homburger kündigte jedoch ein offizielles Statements des Kreisverbands für Donnerstag an.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:58:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gaienhofen top, Radolfzell nicht? Warum die Tourismus-Zahlen so unterschiedlich sind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tourismus-am-bodensee-warum-gaienhofen-so-viel-mehr-besucher-pro-einwohner-anlockt;art372440,12487718 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine SÜDKURIER-Auswertung gibt einen Überblick über die Gästezahlen in der Region. Pro Einwohner gerechnet hängt Gaienhofen die meisten anderen Gemeinden ab. Zwei Expertinnen erklären, woran das liegt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine SÜDKURIER-Auswertung gibt einen Überblick über die Gästezahlen in der Region. Pro Einwohner gerechnet hängt Gaienhofen die meisten anderen Gemeinden ab. Zwei Expertinnen erklären, woran das liegt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine SÜDKURIER-Auswertung gibt einen Überblick über die Gästezahlen in der Region. Pro Einwohner gerechnet hängt Gaienhofen die meisten anderen Gemeinden ab. Zwei Expertinnen erklären, woran das liegt.



        <p>Steht Gaienhofen viel besser da als die übrige Höri und Radolfzell? Dieser Eindruck kann beim Lesen <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/touristenmagnet-bodensee-in-diesen-orten-naechtigen-die-meisten-gaeste-11-09-25;art417930,12478203?cx_artPos=0&amp;cx_testId=65&amp;cx_testVariant=cx_1#cxrecs_s" target="" title="" rel="noopener">einer Auswertung des SÜDKURIER</a> entstehen, die Besucherzahlen von Touristen in den Gemeinden rund um den Bodensee zusammengetragen hat. Denn während Radolfzell zwar bei den absoluten Zahlen mit 104.000 Gästen jährlich (hinter Konstanz, Friedrichshafen und Überlingen) erwartungsgemäß gut abschneidet verglichen mit Gaienhofen (58.000 Gäste), Öhningen (14.000) und Moos (8400), sieht es runtergebrochen auf die Einwohnerzahl ganz anders.</p> <p>Nach Radolfzell kommen gerade einmal 3,3 Gäste pro Einwohner, womit es im unteren Mittelfeld liegt. Gaienhofen liegt mit 17,4 Gästen pro Kopf dagegen auf dem zweiten Platz hinter Hagnau. Wie ist dieser Unterschied zu erklären? Denn auch die anderen beiden Höri-Gemeinden schneiden deutlich schwächer ab als Gaienhofen: Moos hat 2,5 Gäste pro Kopf, Öhningen immerhin vier.</p> <h2>TSR-Leiterin nennt strukturelle Gründe</h2> <p>Regina Brüsewitz, Leiterin der Tourismus und Stadtmarketing Radolfzell GmbH, erklärt: „In einem Dorf, das stark vom Tourismus lebt, gibt es in der Regel mehr Übernachtungen pro Einwohner als in einer Stadt mit mehreren Einnahmequellen.“ Dies treffe auch beim Vergleich von Radolfzell und Gaienhofen zu.</p> <p>„In Gaienhofen spielt der Tourismus die wichtigste Rolle und stellt vermutlich sogar die einzige wirtschaftliche Grundlage dar. Um möglichst viele Gäste anzuziehen und zu beherbergen, ist Gaienhofen stark auf den Tourismus ausgerichtet, obwohl oft nur wenige Menschen dort dauerhaft leben“, so Brüsewitz. Dadurch entstehe ein starkes Missverhältnis zwischen der Zahl der Einwohner und der Anzahl der Übernachtungsgäste.</p> <p>In einer Stadt wie Radolfzell sei die Lage anders, denn diese haben meist eine viel größere und vielfältigere Wirtschaftsstruktur. „Neben dem Tourismus spielen in Radolfzell zum Beispiel Industrie, Handel, Dienstleistungen oder Bildung eine weitere wichtige Rolle“, zählt Brüsewitz auf. Der Tourismus sei zwar ein starker Wirtschaftsfaktor in Radolfzell, mache aber nur einen Teil der Gesamtwirtschaft aus.</p> <h2>Warum ist Gaienhofen so beliebt?</h2> <p>Ähnlich schätzt Sabine Giesler, Leiterin der Tourist-Info Gaienhofen, das Ergebnis ein – und erklärt Details zu den Gründen für Gaienhofens starkes Ergebnis. Sie sagt: „Das Ergebnis ist natürlich schon eine Frage des touristischen Angebots, die wirtschaftliche Struktur einer Gemeinde ist entscheidend. Wir haben hier viele große Betriebe wie das Hotel Gasthaus Hirschen, das Hotel Höri, das Hotel Gasthaus Seehörnle und die Campingplätze Horn und Höristrand.“</p> <p>Die hohen Gästezahlen seien in erster Linie Verdienst dieser großen Betriebe. Hinzu kommen die Ferienwohnungen, die laut Giesler 17 Prozent der Gäste ausmachten. Spitzenreiter im Ort sei aber das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/200-jahre-hirschen-in-horn-viel-prominenz-feiert-vergangenes-und-zukunft;art372440,11154337" target="_blank" title="200 Jahre Hirschen in Horn: Viel Prominenz feiert Vergangenes und Zukunft">Gasthaus Hirschen mit über 16.000 Ankünften</a>, an zweiter Stelle liege der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/campen-auf-der-hoeri-campingplatz-horn-soll-teuer-saniert-werden;art372440,12321249" target="_blank" title="Neue WCs und mehr Räume: So soll der Campingplatz in Horn für viel Geld schöner werden">Campingplatz Horn mit über 10.000 Ankünften</a>, obwohl 2024 ein schlechtes Jahr gewesen sei. Danach folgen laut Giesler das Hotel Höri und dann Seehörnle.</p> <p>„Solche Betriebe hat es natürlich in anderen Gemeinden auf der Höri nicht. Öhningen hat das Schloss Marbach, aber sonst eher Ferienwohnungen. Und in Moos gibt es das Schiff, den Seehof und den Sternen, aber sind sind kleiner als unsere Hotels“, führt sie aus.</p> <h2>Tourismus macht 26 Millionen Euro aus</h2> <p>Ein weiterer Faktor sei die Art der Hotels. „Höri und Hirschen sind Wellnessbetriebe, sie haben daher verlängerte Saison und vermieten auch im Winter und Herbst. Und das Seehörnle ist auch ein Tagungshotel, die sind daher wetterunabhängiger und vielfältiger“, erklärt Sabine Giesler.</p> <p>Radolfzell habe zwar ebenfalls große Hotels, allerdings auch mehr Einwohner und andere starke Branchen. „Wir haben in Gaienhofen eigentlich nur den Tourismus, der macht in der Wertschöpfung 26 Millionen Euro. Dazu etwas Landwirtschaft und die Kultur. Die Zahlen überraschen mich daher nicht“, ordnet Giesler ein.</p> <p>Sinnvoll sei daher eher der Vergleich mit anderen kleinen Tourismus-Orten wie Allensbach und Bodman-Ludwigshafen. „Das ist aber kein Wettkampf. Wir arbeiten in der Regio Konstanz-Bodensee-Hegau eng zusammen, entwickeln zusammen Angebote – gerade auch mit Moos und Öhningen hier auf der Höri“, berichtet die Expertin.</p> <h2>Woher kommen die Touristen? Und wie lange bleiben sie?</h2> <p>83 Prozent der Touristen in Gaienhofen kommen aus Deutschland, davon die meisten aus Baden-Württemberg. Viele würden nur wenige Tage bleiben. „Der Trend geht zum verlängerten Wochenende“, sagt Giesler. Womit sich auch erklären lässt, weshalb Gaienhofen in einer anderen Statistik, nämlich der Aufenthaltsdauer, nicht besser abschneidet als die umliegenden Gemeinden.</p> <p>In Radolfzell bleiben Besucher laut SÜDKURIER-Analyse im Schnitt 3,6 Tage, in Gaienhofen immerhin 3,2 Tage und in Öhningen 2,6. In Moos sind nur 1,8 Tage. „Drei bis vier Tage sind typische Werte am Bodensee“, so Giesler.</p> <h2>2024 und 2025 waren schwache Jahre</h2> <p>Doch auch in Gaienhofen ist nicht immer alles ideal. Wie schon 2024, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/mueckenplage-und-hochwasser-so-schwer-war-tourismus-am-bodensee-2024;art372455,12231934" target="_blank" title="Berg- und Talfahrt im Tourismus: 2024 war kein leichtes Jahr am Bodensee">als Regenwetter und Mücken die Saison erschwerten</a>, wird wohl auch 2025 wegen des schlechten Wetters keine guten Zahlen bescheren, verkündet die Leiterin der Tourist-Info. „Besonders die Campingplätze waren 2024 betroffen. Es fehlen die Gäste, die spontan buchen“, sagt sie.</p> <p>Insgesamt sei die Entwicklung aber gut, auch dank Anbauten am Hirschen sind die Übernachtungen gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 von 167.000 auf 183.000 um knapp zehn Prozent angestiegen. „Für uns in den Touri-Infos geht es am Ende aber nicht um Zahlen, sondern Angebote. Wir wollen uns in Gaienhofen qualitativ und nicht quantitativ weiterentwickeln“, sagt Giesler.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gaienhofen top, Radolfzell nicht? Warum die Tourismus-Zahlen so unterschiedlich sind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:22:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 10:07:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wegen vermisster Schwimmerin: DLRG-Einsatz auf dem Bodensee vor Iznang  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/wegen-vermisster-schwimmerin-dlrg-einsatz-auf-dem-bodensee-vor-iznang;art372450,12486315 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau geht bei Iznang schwimmen und wird für eine Stunde vermisst. Rund 200 Meter östlich des Strandbads können Einsatzkräfte die Frau wohlbehalten aus dem Wasser aufnehmen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Frau geht bei Iznang schwimmen und wird für eine Stunde vermisst. Rund 200 Meter östlich des Strandbads können Einsatzkräfte die Frau wohlbehalten aus dem Wasser aufnehmen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/wegen-vermisster-schwimmerin-dlrg-einsatz-auf-dem-bodensee-vor-iznang;art372450,12486315]]></guid>
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        Eine Frau geht bei Iznang schwimmen und wird für eine Stunde vermisst. Rund 200 Meter östlich des Strandbads können Einsatzkräfte die Frau wohlbehalten aus dem Wasser aufnehmen.



        <p>Die Einsatzkräfte von DLRG, Feuerwehr, Wasserschutz, Rettungsdienst und Luftrettung waren am Sonntagmittag gegen 13.45 Uhr unter dem Stichwort „Ertrinkungsunfall“ auf dem Bodensee vor Iznang im Einsatz.</p> <p>Wie Steffen Mengele, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe, in einer Pressemitteilung schreibt, ging eine Frau zum Schwimmen und wurde dann nach etwa einer Stunde als vermisst gemeldet. Daraufhin seien die Einsatzkräfte alarmiert worden.</p> <h2>Frau ist wohlauf</h2> <p>Nur fünf Minuten nach Alarmierung habe das DLRG-Boot aus Radolfzell die Einsatzstelle erreicht und mit der Suche begonnen. Etwa 200 Meter östlich des Strandbades Iznang konnte dann eine Schwimmerin ausgemacht werden, so Mengele.</p> <p>Das Boot habe die wohlbehaltene Frau aufgenommen und befragt. Nachdem sichergestellt werden konnte, dass es sich um die vermisste Person handelt, wurde der Einsatz abgebrochen, heißt es weiter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Unfall Polizeieinsatz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wegen vermisster Schwimmerin: DLRG-Einsatz auf dem Bodensee vor Iznang]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 17:11:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Macht Mobilfunk krank oder nicht? Bundesamt für Strahlenschutz gibt in Öhningen Antworten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/macht-mobilfunk-krank-oder-nicht-bundesamt-fuer-strahlenschutz-gibt-in-oehningen-antworten;art372453,12484505 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Telekom möchte in Öhningen am Sportplatz einen Mobilfunkmast betreiben. Doch das bereitet manchen Sorgen um Strahlung. Mitarbeiter des Bundesamts für Strahlenschutz sorgen bei einem Vortrag für Klarheit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Telekom möchte in Öhningen am Sportplatz einen Mobilfunkmast betreiben. Doch das bereitet manchen Sorgen um Strahlung. Mitarbeiter des Bundesamts für Strahlenschutz sorgen bei einem Vortrag für Klarheit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/macht-mobilfunk-krank-oder-nicht-bundesamt-fuer-strahlenschutz-gibt-in-oehningen-antworten;art372453,12484505]]></guid>
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        Die Telekom möchte in Öhningen am Sportplatz einen Mobilfunkmast betreiben. Doch das bereitet manchen Sorgen um Strahlung. Mitarbeiter des Bundesamts für Strahlenschutz sorgen bei einem Vortrag für Klarheit.



        <p>Wann haben wir endlich einen anständigen Mobilfunkempfang? Wo bricht in Öhningen die Verbindung nicht ab? Oder wo rutscht man nicht automatisch in das Schweizer Netz? Diese Fragen richteten die Bürger in den kommunalen Wahlkämpfen immer wieder an ihre Ratsvertreter, erinnerte sich Bürgermeister Andreas Schmid in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.</p> <p>Dass Öhningen kaum am Mobilfunknetz teil hat, hängt seines Erachtens von einem Mobilfunkgutachten ab, welches die Gemeinden der Höri vor über 15 Jahren erstellen ließ. Damals habe man sich im Wohnhaus vor Strahlen des 2G-Netzes schützen wollen. Doch die Technik habe sich fortentwickelt, sagte Schmid: Es gehe nun nicht mehr allein um das Telefonieren, sondern auch um das Herunterladen von Daten und um die Navigation im Auto, die vom Mobilfunk abgewickelt werden.</p> <p>Aufklären und informieren sollte darum eine Informationsveranstaltung, die kürzlich in Öhningen stattfand. Nachdem von der Deutschen Telekom ein neuer Standort für einen Mobilfunkmast mit 5G-Technologie <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/neuer-standort-fuer-mobilfunkmast-in-oehningen-vorgeschlagen;art372453,12430398" target="_blank" title="Kommt ein Mobilfunkmast jetzt doch ganz woanders hin? Gemeinderat verschiebt das Thema weiter">auf dem Sportplatz in Nähe zur Schule und zum Kindergarten ins Gespräch gebracht wurde</a>, lud die Öhninger Verwaltung das Bundesamts für Strahlenschutz zu einem Vortrag über gesundheitliche Gefahren des Mobilfunks ein.</p> <h2>Der Körper wird erwärmt</h2> <p>Alexander Leymann ist Physiker beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), genauer beim „Kompetenzzentrum für elektromagnetische Felder“. Das BfS ist dem Bundesumweltministerium untergeordnet. „Als wissenschaftlich-technische Bundesbehörde berät sie die Politik“, sagte Alexander Leymann an der Informationsveranstaltung.</p> <p>Die gesundheitsrelevanten Wirkungen von elektromagnetischen Feldern seien sehr gut erforscht, führte Leymann fort. Um den rund 40 Zuhörern die Spannung zu nehmen, kam er gleich auf die Kernbotschaft der Untersuchung über elektromagnetische Felder beim Mobilfunk zu sprechen: „Die einzige gesundheitsrelevante Wirkungen ist die, dass Mobilfunk den Körper erwärmt.“ Grenzwerte beim Mobilfunk würden den Körper aber vor dieser Gesundheitsfolge schützen – also vor einer gesundheitsrelevanten Erwärmung.</p> <h2>Unter dem Grenzwert keine Probleme nachgewiesen</h2> <p>Laut den Informationen an dem Abend konnte das BfS nach der Sichtung weltweiter Studien, deren Gewichtung nach ihrer Qualität und der Überprüfung der Konsistenz der Ergebnisse die Frage beantworten, ob es wahrscheinlich ist, dass Felder des Mobilfunks schädlich seien: „Unterhalb der Grenzwerte sind keine gesundheitsrelevanten Wirkung nachgewiesen“, sagte Leymann über die Ergebnisse. Doch was bedeutet hier ein Grenzwert?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Arbeit des Bundesamts</span><span>Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) forscht, bewertet und informiert unter anderem über Fragen beim Mobilfunk. Dabei forscht es nicht nur selbstständig, sondern vergibt auch Forschungsaufträge zu spezifischen Fragestellungen. Das BfS bewertet in einem zweiten Schritt auch universitäre und wissenschaftliche Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften in Bezug auf die Qualität ihrer Untersuchungsergebnisse. Das heißt, es überprüft, ob die Forschungsergebnisse wissenschaftlich und reproduzierbar sind. Als dritter Baustein informiert das BfS über die Risikobewertungen elektromagnetischer Felder sowie über deren Erkenntnisse in der wissenschaftlichen Community.</span></label></div> <p>Der Mobilfunk wird vom BfS als eine nicht-ionisierende Strahlung eingeordnet. Das bedeutet: Anders als zum Beispiel die Röntgenstrahlung sei die Strahlung des Mobilfunks sehr energiearm. „Die Mobilfunkstrahlung ist nicht in der Lage zu ionisieren und direkt chemische Reaktionen auszulösen“, sagte Leymann. Die Röntgenstrahlung sei hingegen so energiereich, dass diese direkt chemische Reaktionen und auch Veränderungen im Erbgut auslösen könne.</p> <h2>Weniger Wärme als beim Joggen oder Mützetragen</h2> <p>Die hochfrequenten Felder – wie beim Mobilfunk – erwärmen den Körper deshalb, weil jener größtenteils aus Wasser bestehe, erklärt Leymann. Und wenn der Körper zu heiß wird, dann könne es zu einem Problem kommen. Leymann erinnerte hier an ein Fieber. Wissenschaftler wüssten, dass eine dauerhafte Körpererwärmung um ein Grad Celsius sehr belastend für den Kreislauf sei und viele Arten von gesundheitlichen Problemen auslösen könne. Der Körper sollte also durch die elektromagnetischen Felder nicht um mehr als ein Grad erwärmt werden. Leymann spricht hier von der Schwelle einer gesundheitlichen Beeinträchtigung.</p> <p>Um nun Grenzwerte für elektromagnetische Felder, wie sie vom Mobilfunk genutzt werde, festzulegen, gebe es einen Reduktionsfaktor um 50. Das heißt: Die elektromagnetischen Felder, die die Menschen beim Mobilfunk ausgesetzt sind, sind maximal ein Fünfzigstel von den Werten, die nötig sind, um ihn um ein Grad zu erwärmen. Dieser Grad an Körpererwärmung sei jedoch alltäglich und deutlich geringer wie zum Beispiel beim Lampenfieber bei einem Vortrag, beim Aufsetzen einer Mütze oder beim Joggen. Erfolgt eine Körpererwärmung, dann setze eine Regulation der Wärme durch die Haut ein, sagte Leymann.</p> <h2>Was bedeutet das für den Bau von Sendemasten?</h2> <p>Ortsfeste Anlagen für den Mobilfunk, das Radio oder den Fernseher müssten gleichzeitig und bei voller Last diesen Grenzwert einhalten. Die Einhaltung dieser Grenzwerte stelle die Bundesnetzagentur (BNA) sicher. Möchte jemand eine Sendeanlage betreiben, dann sei eine Standortgenehmigung der BNA notwendig. Die Agentur stelle dann fest, dass die Sendeleistung dieser Anlage sowie aller umliegenden Anlagen die Grenzwerte insgesamt nicht überschreiten, erklärte Leymann.</p> <p>Er beruhigte: Durch die Grenzwerte mit dem Reduktionfaktor von 50 werde sichergestellt, dass alle geschützt sind – auch Schwangere und Kinder. Ebenso seien keine Mindestabstände notwendig. Aus Strahlenschutzsicht sei es nicht entscheidend, wo der Mast stehen würde, sagte Leymann.</p> <p><em>Weitere Informationen über elektromagnetische Felder gibt es unter <a href="http://www.bfs.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.bfs.de</a>.</em></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Moos]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:46:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz Lebensgefahr: Diese Männer sind auf der Jagd nach dem perfekten Sturm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/im-auge-des-sturms-diese-maenner-verfolgen-unwetter-auf-der-ganzen-welt;art372455,12483043 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Unwetterfreaks jagen extremen Gewittern hinterher, jüngst auch in Radolfzell. Ihr Ziel: Das perfekte Foto und wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen alle profitieren. Doch mancher Blitz kommt ihnen doch sehr nah.  ]]></description>
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          Die Unwetterfreaks jagen extremen Gewittern hinterher, jüngst auch in Radolfzell. Ihr Ziel: Das perfekte Foto und wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen alle profitieren. Doch mancher Blitz kommt ihnen doch sehr nah.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/im-auge-des-sturms-diese-maenner-verfolgen-unwetter-auf-der-ganzen-welt;art372455,12483043]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Unwetterfreaks jagen extremen Gewittern hinterher, jüngst auch in Radolfzell. Ihr Ziel: Das perfekte Foto und wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen alle profitieren. Doch mancher Blitz kommt ihnen doch sehr nah.



        <p>Egal ob faustgroßer Hagel im eigenen Garten, kilometerbreite Tornados und spektakuläre Blitze in den USA oder sintflutartige Regenfälle am Bodensee – wenn es irgendwo extreme Wetterphänomene gibt, sind die selbsternannten Unwetterfreaks meist vor Ort. Sie sind eine Gruppe von etwa 15 jungen Männern aus Baden-Württemberg und Bayern, die als Sturmjäger den krassesten Unwettern hinterherjagen. Zuletzt auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/jahrhundert-unwetter-ueber-radolfzell-und-moos-210-liter-pro-quadratmeter-und-400-einsaetze;art372455,12467978" title="210 Liter Wasser pro Quadratmeter und 400 Einsätze: Nach dem Unwetter folgt das große Aufräumen">beim Starkregen im Radolfzeller Raum</a>.</p> <h2>Als Kinder in Blitze und Hagel verliebt</h2> <p>Michael Hutter ist einer der Hauptorganisatoren der Gruppe. Der 32-Jährige lebt in Bayern und arbeitet im Krankenhausmanagement. Ansonsten dreht sich sein Leben um Stürme, Hagel und Gewitter. „Mich fasziniert das schon seit meiner Kindheit“, sagt Hutter. Er könne sich noch genau an ein Schlüsselerlebnis im Alter von sechs Jahren erinnern. „Ich habe im Garten Hagelkörner aufgesammelt, als plötzlich ins Nachbarhaus der Blitz einschlug. Andere Kindern hätten vielleicht Angst gehabt, mich hat das damals beeindruckt“, erzählt er.</p> <p>Je älter er wurde, umso mehr sei ihm klar geworden, dass er nicht nur zuhause Gewitter beobachten, sondern ihnen sein Leben widmen möchte. 2019 sei er dann auf die fünf Jahre zuvor gegründete Gruppe der Unwetterfreaks gestoßen. „Das war einfach ein kleiner und unorganisierter Haufen von Leuten aus Süddeutschland, die das gleiche Interesse hatten“, berichtet Hutter.</p> <p>Vor drei Jahren stieß auch Maximilian Ziegler aus Ludwigsburg dazu. „Ich bin verrückt nach extremen Wettererscheinungen. Ich habe mich schon als Kind gefragt, was am Himmel passiert und wie das alles entstehen kann“, erzählt er dem SÜDKURIER im Videogespräch. Seither sind die beiden gemeinsam auf der Jagd nach dem perfekten Sturm. Denn, so sagt Michael Hutter: „Wenn man dieses Hobby in dieser Form macht, dann geht das aus logistischen und aus Sicherheitsgründen nicht alleine, man braucht Partner. Das ist der Zweck unserer Gruppe.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sturmjagd</span><span>Es handelt sich bei Stormchasing, also der Jagd nach Stürmen, um ein Hobby, bei dem man Stürmen und Unwettern gezielt nachfährt, um diese zu beobachten, fotografieren und wissenschaftlich zu untersuchen. In den USA ist das Hobby deutlich verbreiteter als in Europa und wird teilweise auch beruflich im Auftrag von Wetterdiensten und Nachrichtensendern betrieben. So berichtet auch Michael Hutter von Erlebnissen mit Kollegen im Amerika, als diese Fans Autogramme geben mussten.</span></label></div> <h2>Was machen richtige Sturmjäger?</h2> <p>Im Idealfall rücken sie zu dritt oder viert pro Auto zu einem Unwetter aus, jeder hat seine Aufgabe: Einer konzentriert sich nur aufs Fahren, ein anderer sucht nach einem guten Standort für die perfekte Sicht. Die wichtigste Aufgabe übernimmt ein dritter, erfahrener Sturmjäger: Er behält die Wetterdaten im Blick und berechnet so, wann das Unwetter welchen Weg nimmt. „Wir greifen dazu nicht auf die üblichen computergestützten Wetter-Apps zurück, sondern nutzen Originaldaten und Parameter, die den tatsächlichen Zustand des Wetters wiedergeben“, beschreibt Hutter.</p> <p>Mit in der Gruppe seien auch hauptberufliche Meteorologen. Entsprechend ernst nehmen die Männer ihr Hobby. „Wir definieren uns als richtige Storm-Chaser, also Jäger. Viele nennen sich so, aber sitzen daheim rum und warten auf Unwetter. Wir jagen den Gewittern aber wirklich ohne Grenzen auf der ganzen Welt hinterher“, beschreibt er.</p> <h2>Der Jahresurlaub wird zur Sturmjagd genutzt</h2> <p>Um immer rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein, ist viel Planung aber auch Spontanität erforderlich. Michael Hutter fasst es so zusammen: „Wenn man das Hobby so betreibt wie wir, dann entscheidet man sich eben für eine bestimmte Art von Leben.“ Denn während andere ihren Jahresurlaub am Meer oder an exotischen Orten verbringen, planen die Unwetterfreaks ihren für die Sturmjagd ein. Zwischen Anfang Mai und Mitte Juni geht es zur Sturmsaison nach Amerika, man plane gerade für 2026.</p> <p>Wenn in Europa etwas passiert, müssen die Männer hingegen flexibel frei nehmen und losziehen. „Etwa vier Tage vorher kann man aus Wettermodellen herauslesen, dass etwas passieren könnte. Zwei Tage vorher ist es eindeutig, dann beginnt die akute Planung: Wer fährt mit wem? Wo wollen wir genau stehen?“, berichtet Hutter.</p> <h2>Nervenkitzel, Kunst und Wissenschaft</h2> <p>Den Reiz ihres Hobby macht laut Hutter und Ziegler eine Mischung aus Nervenkitzel, Kunst und wissenschaftlicher Neugier aus. „Es gibt einem schon einen Adrenalinkick, wenn man direkt vor einer mächtigen Unwetterfront steht und es heikel wird. Diese Naturgewalt fasziniert einfach“, beschreibt Maximilian Ziegler.</p> <p>Gleichzeitig seien sie alle Fotografen und hätten daher ein künstlerisches Interesse, schöne Fotos zu machen. Hinzu kommt ihr Dienst für die Wissenschaft. So nutzen Wetterdienste die Fotos der Gruppe für Untersuchungen und Fortbildungen. Zudem dokumentieren die Unwetterfreaks bei optisch weniger spektakulären Unwettern, wie jenem im Radolfzell, Ausmaß und Schäden. „Wir sind auch Wetterjournalisten“, stellt Hutter klar.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div id="fb-root"&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class="article-social-facebook article-module"&gt; &lt;div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/facebook/videos/1846070572622812" data-width="auto" data-show-text="true" data-show-captions="true"&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;script&gt; (function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.2'; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, 'script', 'facebook-jssdk')); &lt;/script&gt;" data-fcms-embed-type="facebook_video" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Facebook Video anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Dann helfe die Gruppe zum Beispiel dabei, umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen, und liefere den Wetterdiensten Eindrücke, auf deren Basis diese dann ihre Warnungen in Echtzeit anpassen würden. „Die haben selbst nämlich keine Leute auf den Straßen und sind in Süddeutschland auf unsere Gruppe angewiesen“, berichtet Michael Hutter.</p> <p>Tanja Grimm, Pressesprecherin beim Deutschen Wetterdienst, bestätigt auf SÜDKURIER-Nachfrage, dass Meldungen von Sturmjägern hilfreich sein können. „Sie liefern uns durch ihre Beobachtungen und Fotos unmittelbare Eindrücke aus den betroffenen Regionen, die unsere Messdaten und Radarbilder ergänzen. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, die Lageeinschätzung bei Unwettern zu verfeinern“, so Grimm. Gerade bei seltenen, aber potenziell sehr gefährlichen Ereignissen wie Tornados hätten direkte Augenzeugenberichte einen besonderen Wert. „Damit leisten Sturmjäger einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation von Extremereignissen in Deutschland“, erklärt sie.</p> <p>Entsprechend positiv seien auch die Reaktionen von Rettungsdiensten und Betroffenen, wenn sie auf die Unwetterfreaks treffen. Dies komme allerdings selten vor, weil sie Gebiete mit Leid und Zerstörung vermeiden, sagt Maximilian Ziegler. „Wir machen dieses Hobby nicht aus Sensationslust“, so Hutter.</p> <h2>Wie gefährlich ist das Hobby?</h2> <p>Höhepunkte in ihrer Unwetterlaufbahn waren für beide bislang ihre Eindrücke in den USA. „Die Unwetter dort sind eine ganze Stufe heftiger und auch fotogener, sie haben geschliffene Formen und kräftigere Farben in blau und grün oder abends auch rot“, beschreibt Hutter.</p> <p>Dabei kann es jedoch auch schnell gefährlich werden – gerade bei Superzellen. „Es kann vorkommen, dass die Blitze nicht senkrecht zur Erde rausschießen, sondern schräg zur Seite. Dann schlägt plötzlich der Blitz 100 Meter neben einem ein, obwohl man noch zehn Kilometer vom Gewitter entfernt ist. Das ist dann schon lebensgefährlich“, berichtet Hutter.</p> <p>Auch Maximilian Ziegler erinnert sich ein gefährliches Erlebnis im Sommer 2024: die Flutkatstrophe im Wieslauftal bei Stuttgart. „Kurz bevor die Flutwelle kam, war ich noch in Straßen, in denen es später Autos und Häuser weggerissen hat“, erzählt er. Grundsätzlich sei trotz aller Routine immer Gefahr im Spiel.</p> <p>Ziegler sagt: „Kleine Fehler können dazu führen, dass das Auto beschädigt wird und einem selbst etwas passiert. Man wird dann schnell vom Jäger zum Gejagten.“ In ihrer Gruppe sei aber noch nie jemand verletzt worden.</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Trotz Lebensgefahr: Diese Männer sind auf der Jagd nach dem perfekten Sturm]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:30:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/einkaufen-im-xxl-format-so-sieht-es-hinter-den-kulissen-des-grossmarkts-in-stockach-aus-18-09-25;art372461,12482229 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.  ]]></description>
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          Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.<br>
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        Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.



        <p>20 Liter Olivenöl im Kanister, 10 Kilogramm Mayonnaise im Eimer, 5 Kilogramm Penne im Plastikbeutel. Es sind Mengen, die die Küchen der meisten Haushalte sprengen würden. Hier stehen sie hingegen dutzendfach, sauber sortiert in einer großen Halle, in der sich Gang an Gang reiht, jeweils abgetrennt von meterhohen Regalen, die bis zu den Decken reichen.</p> <p>Im Kühlraum daneben gibt es Salami, Schinken, vorgekochtes Geschnetzeltes und fertige Rouladen – mehr Fleisch und Wurst, als eine ganze Metzgerei an einem Tag verkaufen könnte. Hier, in den Innenräumen des Mega-Markts, einem C&amp;C-Großmarkt im Gewerbegebiet Blumhof in Stockach, findet Einkaufen im XXL-Format statt – oder eben im Mega-Format.</p> <p>Dabei bezieht sich der Name des Marktes eigentlich nicht auf dessen Größe, sondern steht als Abkürzung für Metzgerei und Gastronomie. Denn das sind die Hauptkunden des Großmarkts, wie Geschäftsführer Christian Süß und Einkaufsleiter Uwe Heizmann bei einer Führung durch den Markt dem SÜDKURIER erklären.</p> <p>„Unsere Wurzeln liegen in der Metzgereigenossenschaft, wir haben einen eigenen Schlachthof, ein eigenes Fleischwerk und einen Zerlegebetrieb. Das ist der Ursprung der Mega“, erklärt Christian Süß. Eröffnet wurde der Großmarkt in Stockach im Jahr 2011, seit 2024 leitet Süß den Betrieb mit 140 Mitarbeitern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen</span><span>Die „Mega Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG“, so der vollständige Name, wurde 1937 als Fleischergenossenschaft von Stuttgarter Metzgern gegründet. Das Unternehmen beschäftigt laut eigener Internetseite über 700 Mitarbeiter in den C&amp;C-Märkten und Zustelldiensten in Stuttgart, Stockach, Dresden und Chemnitz, im Fleischzerlege- und Produktionsbetrieb in Stuttgart sowie im Schlachthof in Göppingen. Heutzutage bietet er als Großmarkt und Vollsortimenter, also als Zulieferer mit allen benötigen Produkten für Gewerbebetriebe aus Gastronomie und Metzgerei, etwa 50.000 Artikel an. Der Standort in Stockach existiert seit 2011.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind einige der Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <h2>50.000 Artikel auf 7000 Quadratmetern</h2> <p>Auf über 7000 Quadratmetern Einkaufsfläche finden die Kunden hier über 30.000 Artikel im Food- und Nonfood-Bereich. Die Lebensmittel reichen von Fleisch und Wurst über Feinkost, Obst und Gemüse, Käse, Molkereiprodukte und Fisch bis hin zu Tiefkühlartikeln, Wein und Spirituosen.</p> <p>Im Nonfood-Bereich gibt es unter anderem Gläser und Porzellan, Küchenmaschinen und Berufskleidung. Uwe Heizmann erklärt: „Wir sind ein Vollsortimenter. Es ist unser Anspruch, alles abzudecken, was unsere Kunden brauchen – nicht nur an Produkten, sondern auch mit Dienstleistungen.“</p> <h2>Wer kauft im Großmarkt ein?</h2> <p>Insgesamt 9000 Kunden hat der Markt laut Uwe Heizmann momentan, die meisten stammen aus dem Kerngebiet rund um den Bodensee. „Wir haben aber auch Kunden aus dem Allgäu, im Schwarzwald und den halben Weg in Richtung Stuttgart nach Norden hoch“, berichtet er.</p> <p>50 Prozent davon seien Gastronomen, weitere 40 Prozent Metzgereien. Der restliche Teil verteilt sich auf Einzelhändler, Vereine oder Kanzleien oder Ärzte, wenn sie Veranstaltungen haben. Privatkunden gibt es nicht, denn um im Großmarkt einzukaufen, braucht man eine Karte des Marktes – und dafür eine Gewerbeanmeldung.</p> <p>Manche der Kunden kommen selbst auf den Markt zu. Die meisten werden aber vom Vertrieb kontaktiert. „Gerade Betriebe aus dem Schwarzwald oder dem Allgäu finden von alleine selten den Weg zu uns, jemand vom Bodensee dagegen schon eher“, so Süß. Viele würden eine intensive Beratung auf Augenhöhe verlangen, im Vertrieb der Mega seien daher auch ausgebildete Köche und Metzger unterwegs.</p> <p>Die Metzgereien bekommen ihre Tagesware meist in den frühen Morgenstunden, die Wirte folgen etwas später im Lauf des Vormittags, sagt Süß. Besonders freitags sei wegen des anstehenden Wochenendes viel los, ebenso vor Feiertagen und Ferien.</p> <h2>100 Kilo Rindfleisch pro Einkauf</h2> <p>Die Kunden aus dem näheren Umkreis würden meist selbst zur Abholung kommen, andere lassen sich von der 19 Lastwagen großen Mega-Flotte beliefern. Christian Süß berichtet: „Früher kamen fast alle Kunden selbst vorgefahren, heute setzen wir immer mehr auf Zulieferung, weil viele die Abholung nicht mehr leisten können.“</p> <p>Die Mengen sind dabei enorm. „Ein Metzger holt schon mal 100 Kilogramm Ware auf einmal oder Schweine- oder Rinderhälften. Gastronomen kaufen 5- bis 10-Kilogramm-Portionen ein, Kantinen etwas mehr“, berichtet Heizmann. Die abgepackten Produkte gibt es meist in Eimern oder Tüten im zweistelligen Liter- oder Kilogrammbereich.</p> <h2>Woher stammen die Produkte?</h2> <p>Bei seinem Sortiment setzt der Stockacher Mega auf eine Mischung aus Standardwaren, die jeder Mega-Markt hat, sowie regionale Produkte vom Bodensee. „Wir haben Wein vom Bodensee, Gemüse von der Reichenau, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gottmadingen/mineralwasser-aus-dem-hegau-so-versorgt-die-randegger-ottilien-quelle-die-region-seit-100-jahren;art372442,12470050" target="_blank" title="Wo kommt eigentlich unser Mineralwasser her? Ottilien-Quelle versorgt nicht nur den Hegau mit Wasser">Wasser aus Randegg</a> und Bad Dürrheim und Fleisch aus unserer eigenen Schlachtung“, listet Heizmann auf. Dafür setze man auf 2000 Dienstleister und Lieferanten.</p> <p>Wichtig sei, so Christian Süß, bei der Produktpalette verschiedene Qualitäts- und damit auch Preisstufen abzudecken. „Ein Restaurant möchte <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">andere Ware haben als ein Krankenhaus</a>„, verdeutlicht er.</p> <p>Wie viel Metzgereien, Restaurants und andere Kunden für diese Einkaufsmengen konkret bezahlen müssen, wollen die beiden nicht verraten. „Natürlich ist es deutlich günstiger als im Einzelhandel. Wer 500 Kilo Rindfleisch holt, zahlt natürlich einen anderen Preis als der Bürger im Supermarkt, der nur 500 Gramm will“, macht Süß klar.</p> <h2>Branche ist in der Krise – doch Mega nicht</h2> <p>Die aktuelle Krise in der Gastronomie macht sich auch im Großmarkt bemerkbar. „Ja, es eine schwierige Zeit“, sagt Uwe Heizmann. Vielen Wirte gehe es an die Reserven, der Gastromarkt schrumpfe. „Der Kuchen insgesamt wird nicht größer. Aber das Stück der Mega am Gesamtkuchen wächst momentan“, beschreibt Christian Süß. Für Großmärkte sei es wichtig, neue Gebiete zu erschließen, auf Kundenwünsche einzugehen und Trends frühzeitig zu erkennen.</p> <p>So trinke die jüngere Generation weniger Alkohol, stattdessen seien gerade Spritzgetränke und Aperitiva wie Aperol, Limoncello und Sarti im Trend, zählt Uwe Heizmann auf.</p> <h2>High-Convenience-Speisen liegen im Trend</h2> <p>Am stärksten sei der Trend hin zu Convenience- und High-Convenience-Produkten – also Lebensmitteln, die bereits weitestgehend fertig verarbeitet sind. „Wir haben hier Beutel mit fertigen Salaten und geschnittenen Tomaten, aber auch von professionellen Köchen vorgegarte Produkte wie Putengeschnetzeltes oder Rinderrouladen“, zeigt Christian Süß beim Gang durch die Abteilung. Gastronomen hätten selbst oft nicht mehr das Personal für diese Arbeiten.</p> <p>Entscheidend sei dabei die Qualität. Uwe Heizmann sagt: „Früher war Convenience eine Soße aus Pulver, das man mit Wasser aufgießt. Heutzutage machen wir in Stuttgart eine Soße selbst, indem unser Koch einen Knochen abbrüht und das Ergebnis dann abpackt. Wir machen in der High-Convenience das, was ein Koch auch macht, nur größer.“ So wie alles, was der Großmarkt Mega anbietet.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 13:29:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz Schlager-Star Beatrice Egli sind es zu wenige Besucher: So war das Milchwerk Musik Festival  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/beatrice-egli-begeistert-1300-fans-beim-milchwerk-musik-festival-platz-waere-fuer-2000-zuschauer-gewesen-25-09-25;art372455,12481732 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beatrice Egli begeistert ihre Fans im Radolfzeller Milchwerk mit bekannten Hits – dennoch bleiben 700 Plätze leer. Veranstalter Wolfgang Frey zieht zum Festival-Ende Bilanz und verrät, wie es mit dem Format weitergeht.  ]]></description>
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          Beatrice Egli begeistert ihre Fans im Radolfzeller Milchwerk mit bekannten Hits – dennoch bleiben 700 Plätze leer. Veranstalter Wolfgang Frey zieht zum Festival-Ende Bilanz und verrät, wie es mit dem Format weitergeht.<br>
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        Beatrice Egli begeistert ihre Fans im Radolfzeller Milchwerk mit bekannten Hits – dennoch bleiben 700 Plätze leer. Veranstalter Wolfgang Frey zieht zum Festival-Ende Bilanz und verrät, wie es mit dem Format weitergeht.



        <p>Das Milchwerk Musik Festival fand mit dem Auftritt der Schlager-Ikone Beatrice Egli am Samstag einen fulminanten Abschluss. Gemeinsam mit ihrer Band präsentierte sie den rund 1300 Zuschauern im Milchwerk ihr aktuelles Bühnenprogramm. Mit ihrer vierköpfigen Band und unterstützt von zwei Backgroundsängern überzeugte die Schweizerin und zeigte, warum sie längst in der vordersten Reihe des Popschlagers spielt. Die Fans erlebten einen energiegeladenen Popschlager-Abend.</p> <p>Einziger Wermutstropfen an diesem Abend: Das Milchwerk war mit rund 1300 Besuchern nicht gänzlich ausverkauft. Viele Plätze blieben leer. Auch bei den Veranstaltern von sorgt dieser Umstand für enttäuschte Gesichter. So fällt die Bilanz aus.</p> <p>Seit ihrem Sieg beim TV-Format „Deutschland sucht den Superstar“ vor zwölf Jahren hat sich die Sängerin eine ebenso große wie treue Fangemeinde aufgebaut, die an diesem Abend jeden Song feierte und sich bei den großen Hits der Sängerin absolut textsicher zeigte. Darunter „Immer immer wieder tun“, „Terra Australia“ und „Samstagnacht“. Egli verstand es, das Publikum mitzureißen, das lag zum einen an ihrer Musik, aber auch an ihrer ebenso frischen wie nahbaren Art.</p> <h2>Sängerin hat keine Berührungsängste</h2> <p>So ließ es sich die Sängerin nicht nehmen, sich ins Publikum zu mischen. Mitten auf der Tribüne für Rollstuhlfahrer singt sie ihren Hit „Ganz egal“, in dem sie sich für Selbstliebe und gegen Mobbing positioniert. „Ganz egal, was andere von euch denken, ihr seid einzigartig“, ruft sie in die Menge. Ihr Publikum ist breit gemischt, es sind überraschend viele Männer im Saal. „Eine große Spanne“, stellt die Sängerin selbst fest. Allen voran die zwölfjährige Linda, die für die Sängerin eigens ein Plakat gemalt hat.</p> <p>„Vor zwölf Jahren habe ich ‚Deutschland sucht den Superstar‘ gewonnen und habe seither viel erlebt“, erzählt die Sängerin. „Wer hat damals für mich angerufen“?, fragt sie. Zahlreiche Hände gehen in die Luft. Fünf besonders treue Fans standen bereits um 12 Uhr vor den Türen des Milchwerks, um sich einen Platz in der ersten Reihe zu sichern.</p> <h2>700 Plätze bleiben trotz vieler Erfolge leer</h2> <p>Mit zahlreichen Gold- und Platinauszeichnungen, einer begehrten Echo-Auszeichnung, drei Swiss Musik Awards, regelmäßig ausverkauften Konzerten und einer eigenen Fernsehshow gehört Beatrice Egli längst zu den großen Namen in der deutschen Musiklandschaft. Trotzdem bleiben an diesem Abend in der rund 2000 Stehplätze fassenden Halle rund 700 Plätze leer.</p> <h2>Rock-Hymnen am Festival-Freitag</h2> <p>Bereits am Freitag, 12. September, gab es mit den beiden Hardrock-Urgesteinen Axxis und Axel Rudi Pell richtig etwas auf die Ohren. Veranstalter Wolfgang Frey von der Firma Live Stage Entertainment freute sich einmal mehr über „ein super unkompliziertes Publikum“, wie er gegenüber dem SÜDKURIER sagte.</p> <p>Das hatte seine wahre Freude an dem Heavy-Rock Doppelpack. Dabei machten Axxis den Auftakt in der mit 750 Zuschauern gut gefüllten Halle des Milchwerks. Mit Titeln wie „Kingdom of the Night“ und „Touch the rainbow“ erreichten sie ihre Fans umgehend.</p> <p>Ähnlich leicht hatte es Axel Rudi Pell, der bereits im vergangenen Jahr im Milchwerk zu hören war. Seine Band hatte mit „Risen Symbol“ nicht nur das 22. Studioalbum im Gepäck, sondern gleich eine ganze Reihe von Rockhymnen.</p> <p>Pells griffige Hooks an der Gitarre, gepaart mit Ex-Rainbow-Schlagzeuger Bobby Rondinelli und der charismatischen Stimme von Frontmann Johny Gioli und den beiden Langzeit-Bandmitgliedern Ferdy Doernberg (Keyboards) und Volker Krawczak (Bass) machten den Abend zu einem echten Hardrock-Erlebnis der klassischen Art.</p> <p>Wie begeistert das Publikum war, sehen Sie in unserer großen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-aufregendsten-bilder-vom-konzert-von-beatrice-egli-beim-milchwerk-musik-festival-in-radolfzell-19-09-25;art372455,12481678" target="_blank" title="Die besten Bilder vom Konzert von Beatrice Egli beim Milchwerk Musik Festival in Radolfzell">Bildergalerie vom Auftritt im Milchwerk</a>.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Milchwerk Musik Festival</span><span>Mit dem Auftritt von Beatrice Egli endet die siebte Auflage des Milchwerk Musik Festivals. Bereits am 6. September wurde das Festival mit den Söhnen Mannheims eröffnet, am 7. September trat die A capella-Band Medlz auf. Vergangene Woche folgten der Auftritt von Max Mutzke und Axel Rudi Pell, während das für 11. September geplante Konzert der Band Juli krankheitsbedingt abgesagt werden musste. Laut Veranstalter Wolfgang Frey laufen aktuell die Planungen für die achte Auflage des Musik-Festivals im kommenden Jahr.</span></label></div> <p>„Wir haben 1285 Tickets verkauft, das ist grundsätzlich ok“, berichtet Veranstalter Wolfgang Frey zum Egli-Konzert. Für die fünf Konzerte des diesjährigen Musikfestivals seien es zusammengenommen 3150 Tickets gewesen. „Für heute hätte ich mir gewünscht, dass es voller wird, aber enttäuscht bin ich nicht. Es ist nur spekulativ, warum das so ist“, erklärt Wolfgang Frey. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ploetzliche-absage-kein-konzert-der-band-juli-beim-milchwerk-festival-in-radolfzell-11-09-25;art372455,12479655" target="_blank" title="Doch keine perfekte Welle! Das Konzert der Band Juli in Radolfzell fällt aus">Größter Wermutstropfen des diesjährigen Festivals sei die krankheitsbedingte Absage des Konzerts der Band Juli gewesen.</a> „Das ist wirklich schade, denn die Band ist gut“, so Frey. Größte Enttäuschung sei die Resonanz auf das Konzert der Söhne Mannheims gewesen.</p> <h2>Veranstalter verrät, wie es mit dem Festival weitergeht</h2> <p>Und wie geht es mit dem Milchwerk Musik Festival weiter? Wolfgang Frey will nicht zu viel verraten. Fest stehe jedoch, dass es im kommenden Jahr die achte Auflage des Festivals geben werde. Aktuell sei er mit zwei großen Künstlern in Verhandlung, mehr will er in Kürze bekanntgeben.</p> <p><br /> <strong>Übrigens:</strong> Alle Termine im Überblick finden Sie in unserem großen <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/die-groessten-festivals-2025-rund-um-bodensee-schwarzwald-und-hochrhein-entdecken-27-06-25;art417930,12288679" target="_blank" title="Festivals 2025: Die größten Open-Air-Highlights am Bodensee, im Schwarzwald &amp; Hochrhein">Festival-Sammler 2025</a>.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:15:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/maggi-wuerze-als-kult-der-braune-tropfen-aus-singen-geht-um-die-welt-25-09-25;art372458,12480399 ]]></link>      <description><![CDATA[  So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.  ]]></description>
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          So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.<br>
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        So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.



        <p>Ja, es gibt mittlerweile Varianten der klassischen Maggi-Würze. Da ist der Asian-Style und die scharfe Version. An der Urform der Flüssigwürze, wie Julius Maggi sie ab 1887 im Singener „Gütterli-Hüsli“ abgefüllt hat, hat sich aber nicht viel geändert. Die Würze in der Flasche hat einen ikonischen Charakter. Und wer auf Reisen gar nicht darauf verzichten kann, bekommt sogar ein Mini-Exemplar für die Handtasche.</p> <p>Obwohl das Verfahren optimiert wurde, steht für die Chefin der Entwicklungsabteilung im Singener Produkt- und Technologiezentrum (PTC) von Nestlé Brigitt Lingk und Maggi-Werksleiter Dominik Paintner fest: „Das Original muss erhalten bleiben.“ Zwar wurde im Laufe der Jahrzehnte an der Rezeptur gefeilt. Aber der Grundgeschmack ist geblieben.</p> <h2>Maggi-Rezept bleibt ein Geheimnis</h2> <p>Auch dem Grundgedanken von Julius Maggi fühlt man sich in Singen verpflichtet: „Es schmeckt verlässlich, ist einfach und universell einsetzbar“, sagt Dominik Paintner. Über die genaue Zusammensetzung herrscht allerdings immer noch striktes Stillschweigen. Kein Geheimnis ist allerdings die Philosophie, mit der Julius Maggi seine Würze entwickelte.</p> <p>Nachdem Maggi mit 23 Jahren die väterliche Mühle in Frauenfeld übernommen hatte, experimentierte er mit eiweißreichen Hülsenfrüchten, um der Mangelernährung der Arbeiter im Zeitalter der Industrialisierung etwas entgegenzusetzen. Er entwickelte Suppen und eben jene flüssige Würze, die bis heute in zwei Dritteln aller deutschen Haushalte zu finden ist. Auch die eckige Flasche mit dem gelb-roten Etikett und dem Stern war seine Erfindung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <p>Im <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/von-hier-kommt-die-wuerze-mit-dem-suedkurier-durchs-maggi-universum;art372458,12174167" target="_blank" title="Von hier kommt die Würze: Wie Singen und Maggi untrennbar wurden">Maggi-Museum im ehemaligen Güttli-Hüsli auf dem Singener Werksgelände</a> kann man die verschiedenen Stadien der weiterentwickelten Flaschen betrachten. Mit viel Bedacht wurden allzu große Abweichungen vermieden. „Noch heute werden die Flaschen von der gleichen Glashütte hergestellt wie zu Gründerzeiten“, erklärt Dominik Paintner. Und so zog die Würze nach und nach in die Küchen der Welt ein. Der braune Tropfen sei eben mehr als nur eine Prise Salz.</p> <p>„Heute sind wir mit dem Produkt in 20 Ländern vertreten“, erklärt der Werksleiter. „Die Idee ist so überzeugend, dass man auch in den internationalen Märkten nicht viele Abwandlungen des Originals benötigt. Das ist auch nicht unser Ziel.“ Spezifizierungen gibt es dennoch, wie eben jene Asia-Würze, in der auch Knoblauch enthalten ist.</p> <p>Selbstverständlich ist man im Maggi-Werk Singen nicht bei den Anfängen stehengeblieben. Trendforscher versuchen, den Konsumenten immer einen Schritt voraus zu sein. Hier kommen die sogenannten Fix-Produkte ins Spiel, die in der schnellen Alltagsküche als Helfer dienen sollen.</p> <p>Das neueste Beispiel ist eine Hähnchenpanade für knuspriges Hühnchen aus dem Air-Fryer. „Hier kommen wir dem Bedürfnis nach schneller Küche und einem gewissen Anspruch an gesunder Ernährung nach“, erklärt Birgitt Lingk. Der Air-Fryer ist eine Heißluftfritteuse, die ohne Fett auskommt. Im Eingang des Verwaltungsgebäudes können die Besucher in einem Regal die Entwicklung von der traditionellen Maggi-Würze bis hin zu neuesten Fix-Produkten verfolgen. Man wolle der erste sein, wenn es um neue Trends geht, sagt die Chefin der Entwicklungsabteilung.</p> <p>Stellt sich die Frage, ob es in der industriellen Nahrungsmittelherstellung überhaupt ein Produkt gibt, das ausschließlich den Ur-Hegauer Geschmack repräsentiert? Eine Suppe, eine Soße, eine Würze? Domink Paintner lächelt und sagt: „So kleinräumig arbeiten wir nicht.“ Man arbeite eher universell, zum Beispiel mit dem Maggi-Würfel, der in vielen Teilen der Welt produziert wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Maggi in Singen</span><span>Das Maggi-Werk in Singen hat eine lange Tradition. Seine Gründung durch den Schweizer Julius Maggi geht auf das Jahr 1887 zurück. 1947 schloss sich das Werk mit Nestlé zur Nestlé Alimentana zusammen. Seit zwei Jahren ist Dominik Paintner Werksleiter. Der gebürtige Niederbayer bekleidete zuvor 23 Jahre lang verschiedene Positionen bei Nestlé, unter anderem in den USA, in der Zentrale in Genf und 15 Jahre im Bereich Babynahrung in einem Nestlé-Werk im Allgäu. Am geschichtsträchtigen Singener Standort schätzt er nach eigenen Angaben das besondere Flair und die Verbundenheit der Belegschaft mit dem Werk. Heute beschäftigt das Unternehmen in Singen 600 Mitarbeiter. (gtr)</span></label></div> <p>Vielmehr komme es darauf an, dass die Produkte erschwinglich sein müssen. Am ehesten seien die Soßen in den klassischen, rechteckigen Pappkartons für den Süden Deutschlands typisch, springt Birgitt Lingk bei. „Hier sind Spätzle mit Soße immer noch beliebt.“ Aber wenn es bei den Fix-Produkten um Rankings geht, so sei zum Beispiel die Bolognesesoße ganz klar die Nummer 1 vor der Spätzlepfanne.</p> <h2>Ravioli von Maggi wecken Erinnerungen</h2> <p>Und dann sind da noch die Ravioli, die in Singen hergestellt werden. Fast jeder kann Geschichten erzählen von unvergesslichen Momenten am Lagerfeuer oder nach einer Party, in denen die Ravioli eine Rolle spielten. „Das ist zwar kein typisches Hegauer Gericht“, sagt Dominik Paintner. „Die Ravioli haben aber durch ihren Produktionsstandort wie die Würze den größten Bezug zu Singen.“ Der Vorteil sei, dass sie in der Dose ungekühlt drei Jahre haltbar seien. „Gerade erst wurden vom Nestlé-Konzern 5 Millionen Euro für eine neue Raviolipresse im Singener Werk freigegeben“, sagt Paintner.</p> <p>Jedes Jahr arbeite man an Verbesserungen. Um die Nachhaltigkeit zu steigern, soll jetzt der Blechboden aus der Fondor-Würzdose verschwinden. Eine neue Verpackungsmaschine wird nötig.</p> <h2>Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei einem halben Liter Maggi-Würze</h2> <p>Wer heute das Gelände hinter der denkmalgeschützten Fabrik besucht, muss zunächst mal ein Video mit sämtlichen Sicherheitsvorgaben anschauen. Das ist so international, dass es ganz ohne Sprachen auskommt und nur mit Piktogrammen arbeitet. Ist das noch Heimat? Würde man das die Beschäftigten fragen, so käme wohl ein klares „Ja“.</p> <p>„Wir haben sehr viele langjährige Mitarbeiter, die sich der Maggi sehr verbunden fühlen“, sagt Dominik Paintner und verweist auf Arbeitsjubiläen mit 30 oder 40 Jahren. Paintner spricht von einer Maggi-Familie, was sich im Zusammengehörigkeitsgefühl nicht nur bei den Jubilar-, sondern auch bei den Rentnerfeiern zeige. Und wenn man nochmal auf das Thema Geschmack und Heimat zurückkommt, so hat vermutlich in Deutschland jede Person schon einmal zur Maggi-Würze gegriffen. „Im Schnitt verbraucht jeder deutsche Haushalt im Jahr einen halben Liter Maggi-Würze“, weiß Birgitt Lingk. „Im Saarland ist es sogar ein Liter.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 13:28:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto kommt von der Straße ab und überschlägt sich: Frau wird bei Unfall verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/auto-kommt-von-der-strasse-ab-und-ueberschlaegt-sich-frau-wird-bei-unfall-verletzt;art372450,12480198 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Vorfall ereignete sich am 10. September auf der Landesstraße 193 zwischen Moos und Bankholzen. Grund für den Unfall war Unachtsamkeit.  ]]></description>
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          Der Vorfall ereignete sich am 10. September auf der Landesstraße 193 zwischen Moos und Bankholzen. Grund für den Unfall war Unachtsamkeit.<br>
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        Der Vorfall ereignete sich am 10. September auf der Landesstraße 193 zwischen Moos und Bankholzen. Grund für den Unfall war Unachtsamkeit.



        <p>Auf der Landesstraße 193 ist es am Mittwochnachmittag, 10. September, zu einem Unfall gekommen, bei der eine Frau leicht verletzt wurde. Wie die Polizei berichtete, sei eine 58-Jährige mit einem Skoda gegen 14 Uhr zwischen Moos und Bankholzen unterwegs gewesen und wegen Unachtsamkeit in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Im Anschluss habe sie einen niedrigen Baumstumpf überfahren. Daraufhin habe sich der Skoda überschlagen und sei auf dem Dach liegengeblieben.</p> <p>Ein Rettungsdienst habe die Frau zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht und ein Abschleppdienst habe sich um die Bergung des Skodas gekümmert, an dem ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sei. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Wagens und Säuberung der Fahrbahn durch die Straßenmeisterei sei die Landesstraße bis 15.30 Uhr voll gesperrt gewesen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Auto kommt von der Straße ab und überschlägt sich: Frau wird bei Unfall verletzt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 12:59:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt soll schnell gebaut werden: Nach langem Warten entsteht im Herzen eine neue Sportanlage  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/jetzt-soll-schnell-gebaut-werden-nach-langem-warten-entsteht-im-herzen-eine-neue-sportanlage;art372455,12480161 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schon lange besteht der Wunsch nach einer neuen Sportanlage in Radolfzell. Nun sollen gleich zwei neue Sportmöglichkeiten am Skateplatz geschaffen werden – und das innerhalb kurzer Zeit. Der Spatenstich war schon.  ]]></description>
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          Schon lange besteht der Wunsch nach einer neuen Sportanlage in Radolfzell. Nun sollen gleich zwei neue Sportmöglichkeiten am Skateplatz geschaffen werden – und das innerhalb kurzer Zeit. Der Spatenstich war schon.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/jetzt-soll-schnell-gebaut-werden-nach-langem-warten-entsteht-im-herzen-eine-neue-sportanlage;art372455,12480161]]></guid>
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        Schon lange besteht der Wunsch nach einer neuen Sportanlage in Radolfzell. Nun sollen gleich zwei neue Sportmöglichkeiten am Skateplatz geschaffen werden – und das innerhalb kurzer Zeit. Der Spatenstich war schon.



        <p>Der Wunsch nach einer Sportanlage, die nicht nur Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung bietet, sondern auch einen Raum für Jugendliche schafft, besteht in Radolfzell schon lange. Im Sommer 2024 beschloss der Jugendgemeinderat, das Thema verstärkt anzugehen, erklärte es zu seiner Priorität – und hatte mit seinen Bemühungen Erfolg. Stadtverwaltung und Gemeinderat konnten überzeugt werden, mehr als ein Jahr später fand nun endlich der Spatenstich für das Projekt statt.</p> <p>In den kommenden Monaten sollen nun am bestehenden Skateplatz im Herzen eine Calisthenics-Anlage und ein Pumptrack entstehen – also ein Platz, auf dem an mehreren Geräten mit dem Eigengewicht trainiert werden kann, und eine asphaltierte, mit Hügeln versehene Strecke für Fahrradfahrer und Skater.</p> <h2>Das bietet die neue Anlage</h2> <p>Wie Projektleiter Philipp Feldschmid beim Spatenstich erklärte, sollen die neuen Plätze etwas niedriger als der Skateplatz angelegt werden, über Treppen sollen die Flächen miteinander verbunden werden. Auf zwei Plätzen sollen zudem Treffpunkte mit Sonnensegel, Sitzmöbel und Picknicktischen entstehen. „Platz für die Geselligkeit“ nennt Feldschmid es.</p> <p>Die neuen Sportanlagen sollen unterschiedlichen Nutzern verschiedene Möglichkeiten bieten. Beim Pumptrack gebe es so eine Innenbahn sowie eine sogenannte Jumpline, auf die Nutzer bei Bedarf abbiegen können. Diese werde mit zwei Sprüngen versehen. „Hier kann man auch Tricks machen“, erläuterte Philipp Feldschmid. Die Calisthenics-Anlage werde etwa 22 mal zwölf Meter groß und mit etwa zehn Geräten ausgestattet werden, darunter etwa Hangelstangen, eine Klimmzugstation, ein Barren, ein Fitnesstrampolin und ein Fitnessbike.</p> <h2>„Die Eröffnung wollen wir in 2025 durchziehen“</h2> <p>Kosten soll das Ganze laut dem Projektleiter 360.000 Euro, ein kleiner Puffer sei zudem einkalkuliert. Der könnte auch gut gebraucht werden, denn der Baugrund ist durch die Regenfälle der jüngsten Vergangenheit aufgeweicht und muss erst einmal entsprechend hergestellt werden.</p> <p>Überhaupt sei man wegen des Wetters „ein bisschen hinterher“, so Feldschmid. Dennoch sollen die Arbeiten nicht zu lange dauern: „Die Eröffnung wollen wir ebenso 2025 durchziehen“, kündigte Oberbürgermeister Simon Gröger schon an. Auch Philipp Feldschmid versprach: „Wir geben Gas, dass es klappt.“</p> <h2>„Ein guter Tag für die Jugend in Radolfzell“</h2> <p>Freude über den Start der Bauarbeiten sowie die künftige neue Anlage herrschte beim Spatenstich jedenfalls schon einmal. Es sei „ein guter Tag für die Jugend in Radolfzell“, verkündete Simon Gröger. Er lobte den Jugendgemeinderat dafür, sich für das Thema eingesetzt zu haben und erinnerte daran, dass sich in der Entwicklung des Projekts sogar eine kleine politische Diskussion entsponnen habe.</p> <p>Ursprünglich hätte neben der Calisthenics-Anlage und dem Pumptrack nämlich auch ein sogenannter Kidsloop, also eine Bikestrecke für Kinder, am Skateplatz entstehen sollen. Doch von manchen künftigen Nutzern der neuen Jugendsportanlage <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zu-viele-kinder-auf-der-jugendsportanlage-jugendliche-aeussern-bedenken-zum-sportpark;art372455,12291028" target="_blank" title="Zu viele Kinder auf der Jugendsportanlage? Jugendliche äußern Bedenken zum Sportpark">wurden Bedenken geäußert</a>, unter anderem sorgte man sich um die Sicherheit, wenn Kinder direkt in der Nähe der Skateranlage unterwegs wären. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/diskussion-um-jugendsportanlage-geht-weiter-junge-freizeitsportler-reichen-petition-ein;art372455,12339018" target="_blank" title="Diskussion um Jugendsportanlage geht weiter: Junge Freizeitsportler reichen Petition ein">Schließlich wurde sogar eine Petition eingereicht</a> – und am Ende beschlossen, den Kidsloop woanders einzurichten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lob und Dank</span><span>Wolfgang Keller, Leiter der Stabstelle Umwelt, Klima und Naturschutz, bedankte sich bei der Werner und Erika Messmer-Stiftung, die den Bau der neuen Jugendsportanlage finanziell unterstütze – Zahlen nannte er jedoch nicht. Außerdem waren mehrere Gemeinderäte anwesend, von denen einige ein Lob aussprachen. Derya Yildirim (SPD) betonte so, es sei „richtig und wichtig“, dass der Jugendgemeinderat sich hinter den Wunsch nach den Sportanlagen gestellt habe und Pratyusha Potturi (FGL) freute sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendgemeinderat. Andrea Gnann (CDU) betonte zudem die Wichtigkeit von Bewegung – gerade vor dem Hintergrund, dass laut einem UN-Bericht mittlerweile erstmals weltweit mehr Kinder und Jugendliche stark übergewichtig als unterernährt sind. Sie regte außerdem an, an anderer Stelle auch für ältere Menschen in Radolfzell Fitnessgeräte aufzustellen.</span></label></div> <p>Wie Simon Gröger nun bekannt gab, werde derzeit geprüft, ob der Kidsloop im Zusammenhang mit der Sanierung des Spielplatzes an der Amriswiler Straße, der im Rahmen des Spielflächenkonzeptes der Stadt als nächstes umgestaltet und aufgewertet werden soll, entstehen kann.</p> <h2>Gewinn für Sportler jeden Alters</h2> <p>Auch Nico Kuhn vom Jugendgemeinderat äußerte sich beim Spatenstich positiv über die neue Jugendsportanlage. „Das wird Radolfzell nochmal attraktiver und jugendfreundlicher machen“, zeigte er sich überzeugt. „Ich denke, ab sofort werden die Jugendlichen auch nicht mehr auf Singen und Konstanz ausweichen müssen.“ Aber auch für nicht-jugendliche Sportler sah er den Start des Projekts als Erfolg – gerade auch für jene, die kein Geld hätten, um das Fitnessstudio zu besuchen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:06:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kunstsammlung versteigert, Haus verkauft: Was passiert nun mit dem Epple-Erbe?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/kunstsammlung-versteigert-haus-verkauft-was-passiert-mit-dem-epple-erbe;art372453,12480051 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 2023 verstorbene Bruno Epple und seine Frau Doris hinterließen eine Kunstsammlung sowie ein Haus mit Grundstück in Öhningen. Beide sind nun verkauft. Von ihrem Nachlass profitieren zwei Herzensprojekte des Paars.  ]]></description>
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          Der 2023 verstorbene Bruno Epple und seine Frau Doris hinterließen eine Kunstsammlung sowie ein Haus mit Grundstück in Öhningen. Beide sind nun verkauft. Von ihrem Nachlass profitieren zwei Herzensprojekte des Paars.<br>
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        Der 2023 verstorbene Bruno Epple und seine Frau Doris hinterließen eine Kunstsammlung sowie ein Haus mit Grundstück in Öhningen. Beide sind nun verkauft. Von ihrem Nachlass profitieren zwei Herzensprojekte des Paars.



        <p>Das Ehepaar Doris und Bruno Epple hat Spuren in der Region hinterlassen. Er war einer der bekanntesten Künstler der Bodenseeregion und sie eine karitative Wohltäterin, die sich mit festem Glauben stets für andere eingesetzt hatte. Beide sind in den vergangenen Jahren gestorben, Doris Epple im Jahr 2020, Bruno Epple vor zwei Jahren im August 2023.</p> <p>Die menschlichen Spuren verschwinden nun aber. Denn die umfangreiche Kunstsammlung der Epples ist versteigert worden. Das Haus mit Grundstück auf der Höri, im Öhninger Ortsteil Wangen, ist ebenfalls verkauft, wie Bürgermeister Andreas Schmid bestätigt.</p> <h2>Epple-Haus soll abgerissen werden</h2> <p>Was wird aus dem Grundstück? Das Haus soll abgerissen werden und einem Neubau weichen, der Gemeinderat habe dem Abriss schweren Herzens zugestimmt und keine rechtliche Möglichkeit gehabt, diesen zu verhindern. Dies hätten nur die Verkäufer beziehungsweise Erben im Kaufvertrag regeln können, was aber dann sicher Auswirkungen auf den Verkaufserlös gehabt hätte, so Schmid.</p> <p>Wer der Käufer ist und wie hoch der Kaufpreis ist, nennt der Bürgermeister aus Datenschutzgründen nicht. Man gehe davon aus, dass der Käufer dort auch wohnen wird.</p> <h2>Erlös geht an zwei Herzensprojekte der Epples</h2> <p>Doch wie geht es nun weiter mit dem übrigen Epple-Erbe? Denn das Paar hatte keine Kinder. Aus dem Erlös der Versteigerung der Kunstwerke und des Nachlasses Epple werden zwei Herzensprojekte des Ehepaares bedacht: Zum einen die Doris-Epple-Stiftung „Armenhilfe in Russland“, die Suppenküchen und Obdachlosenunterkünfte für die Ärmsten betreibt, zum anderen die Bruno-Epple-Stiftung der Muttersprochgesellschaft, der es um den kulturellen Erhalt der alemannischen Sprache geht.</p> <p>„Wir rechnen mit einer niedrigen siebenstelligen Summe“, sagt Ottmar Steffan von der Caritas Osnabrück, ehrenamtlicher Vorsitzender der Doris-Epple-Stiftung. Der Großteil des Erlöses gehe in den Stiftungsstock, werde gewissenhaft angelegt und soll über den Zinsertrag den langfristigen Erhalt der Stiftung gewährleisten, erklärt Steffan.</p> <p>Ein geringerer Teil des Erlöses stehe für die aktuellen Projekte zur Verfügung. Jährlich benötige man zirka 250.000 Euro, um die sozialen Projekte der Doris-Epple-Stiftung am Laufen zu halten. Diese Summe werde von etwa 500 privaten Spendern aufgebracht, davon viele aus dem Bodenseebereich.</p> <h2>Darum kümmert sich die Doris-Epple-Stiftung</h2> <p>Nicht nur der demographische Wandel mache der Stiftung zu schaffen, wie Ottmar Steffan erklärt. Denn viele der privaten Spender würden die Doris-Epple-Stiftung schon viele Jahre unterstützen und selbst immer älter werden oder gar sterben. Auch der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, der mittlerweile drei Jahre andauert, mache es schwer, neue Spender für die humanitäre Arbeit in Russland zu gewinnen.</p> <p>„Da ist der Erlös des Erbes der Eheleute Epple ein Segen für die Doris-Epple-Stiftung, damit sie im Sinne von Doris fortbestehen kann“, sagt Steffan. Doch ohne neue Spender sei die Zukunft der Stiftung ungewiss.</p> <p>Die Doris-Epple-Stiftung arbeitet seit vielen Jahren mit der Russlandhilfe der Caritas Osnabrück zusammen. Unterstützung gibt es für das Kinderzentrum Majak in Luga und der Obdachlosenküche in Pskow, beide im Gebiet St. Petersburg gelegen. Ebenfalls finanziert die Stiftung die Suppenküche „Tatjana“ in St. Petersburg. Hinzugekommen ist das St. Petersburger Projekt „Meine Familie sind meine Mutter und ich“, das wie die vorhergenannten Projekte von der Caritas St. Petersburg verantwortet wird.</p> <p>Außerdem finanziert die Doris-Epple-Stiftung schon lange die Obdachlosenarbeit der Caritas Sibirien in Novosibirsk, Omsk und Barnaul. Schließlich werde auch ein Kuh-Projekt unterstützt, in dem bedürftige Familien auf den Dörfern kostenlos eine Kuh zum Lebensunterhalt erhalten und das erste geborene Kalb einer weiteren bedürftigen Familie weitergeben.</p> <h2>Warum geht die Zusammenarbeit trotz Krieg?</h2> <p>Die Zusammenarbeit mit der Caritas Russland sei <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/armenhilfe-in-russland-trotz-ukraine-krieg-spender-bleiben-der-doris-epple-stiftung-treu;art372453,11482857" target="_blank" title="Armenhilfe in Russland trotz Ukraine-Krieg? Spender bleiben der Doris-Epple-Stiftung treu">trotz des Krieges nicht eingestellt</a> worden, so Steffan. Er selbst sei im vergangenen Jahr vor Ort gewesen und habe die Projekte besucht. Es sei noch immer möglich, trotz Sanktionen, humanitäre Mittel zu überweisen. „Die Bankenkontrolle ist wegen der Sanktionen sehr streng, wir können jedoch nachweisen, dass wir unsere Mittel ausschließlich für die Bedürftigen und leidende Bevölkerung einsetzen“, versichert der Stiftungsvorsitzende.</p> <p>Die Mittel kämen eins zu eins bei den Projekten an, verspricht er. Dies gehe nur, weil die Caritas Russland sich bereits vor Jahren entschied, nicht als NGO, also Nichtregierungsorganisation, zu agieren, sondern als religiöse Organisation. Das schütze sie derzeit noch davor, als sogenannter „Ausländischer Agent“ stigmatisiert zu werden, erklärt Steffan.</p> <h2>Wie viel Geld erhält die Muettersproch-Gsellschaft?</h2> <p>Bei der Muttersproch-Gsellschaft wiederum rechnet man mit 250.000 Euro aus dem Erbe der Epples, wie Ursula Isele als eine der drei geschäftsführenden Vorstände auf SÜDKURIER-Nachfrage mitteilt. Für das Erbe habe die Gesellschaft eine neue Bruno-Epple-Stiftung gegründet, die 250.000 Euro seien deren gesamtes Stiftungskapital, das nicht angerührt werden dürfe.</p> <p>Stattdessen wird die Stiftung laut Isele aus den Zinserträgen Projekte, die dem Erhalten des Alemannischen dienen, unterstützen. So habe Epple in seinem Testament verfügt, dass die Zinserträge für Projekte an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zum Erhalt der Muttersprache bei Jugendlichen, für Forschung, Sprache und Literatur sowie für die Auslobung eines Bruno-Epple-Preises für besondere Leistungen zum Erhalt des Alemannischen verwendet werden dürfen.</p> <p>Allerdings seien die Erträge aus den 250.000 Euro aufgrund der aktuellen Zinsen zunächst wohl so gering, fügt Isele hinzu, dass zunächst nur die Projekte zugunsten Jugendlicher umgesetzt werden können.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Kunstsammlung versteigert, Haus verkauft: Was passiert nun mit dem Epple-Erbe?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 17:29:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doch keine perfekte Welle! Das Konzert der Band Juli in Radolfzell fällt aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ploetzliche-absage-kein-konzert-der-band-juli-beim-milchwerk-festival-in-radolfzell-11-09-25;art372455,12479655 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das für den 11. September geplante Konzert der Band wird abgesagt. So können Fans ihre bereits gekauften Karten zurückgeben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das für den 11. September geplante Konzert der Band wird abgesagt. So können Fans ihre bereits gekauften Karten zurückgeben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ploetzliche-absage-kein-konzert-der-band-juli-beim-milchwerk-festival-in-radolfzell-11-09-25;art372455,12479655]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das für den 11. September geplante Konzert der Band wird abgesagt. So können Fans ihre bereits gekauften Karten zurückgeben.



        <p>Eigentlich hätte die Band Juli im Rahmen des Milchwerk Musik Festivals am Donnerstag, 11. September, in Radolfzell auftreten sollen – eigentlich. Denn die Veranstaltung fällt ins Wasser. Wie der Veranstalter des Festivals, das Unternehmen Livestage Entertainment, mitteilt, müsse das Konzert krankheitsbedingt abgesagt werden. Schon gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.</p> <p>Das Programm vom Milchwerk Musik Festival bleibt trotz der Absage unverändert: Am Mittwoch, 10. September, tritt der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/radolfzell-im-konzertfieber-max-mutzke-kommt-zum-milchwerk-musik-festival;art372455,12469843" target="_blank" title="Rückkehr an den Untersee: Max Mutzke tritt beim Milchwerk Musik Festival auf">Sänger Max Mutzke</a> auf und am Freitag, 12. September, stehen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/axxis-kommt-mit-axel-rudi-pell-zum-milchwerk-musik-festival-2025;art372455,12462934" target="_blank" title="Hard Rock im Doppelpack! Axel Rudi Pell kommt mit Axxis ins Milchwerk">Axel Rudi Pell und Axxis</a> auf der Bühne. Zum Abschluss des diesjährigen Festivals wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/schlagerstar-kommt-nach-radolfzell-beatrice-egli-gehoert-das-finale-des-milchwerk-musik-festivals;art372455,12478740" target="_blank" title="Schlagerstar kommt nach Radolfzell: Beatrice Egli gehört das Finale des Milchwerk Musik Festivals">Schlagersängerin Beatrice Egli</a> am Samstag, 13. September, zu Gast sein. Die Konzerte starten jeweils um 20 Uhr im Milchwerk in Radolfzell.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Doch keine perfekte Welle! Das Konzert der Band Juli in Radolfzell fällt aus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:39:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.  ]]></description>
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          Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.<br>
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        Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.



        <p>Für den Meteorologen Jürgen Schmidt haben sich die schlimmsten Befürchtungen für den Sommer 2025 nicht bewahrheitet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitzewelle-vorbei-doch-was-jetzt-so-entwickelt-sich-das-juli-wetter-am-bodensee-04-07-25;art410936,12430225" target="_blank" title="Was kommt nach der Hitzewelle? So wird das Juli-Wetter am Bodensee">„Nach dem trockenen Frühjahr haben viele mit einem Dürresommer gerechnet</a>“, sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors. Es gab extreme Hitzeperioden, abgelöst von Starkregen bis zu plötzlichem Hagel. Aber welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden?</p> <h2>Außergewöhnlich heißer Juni</h2> <p>Was die Temperaturen angeht, lag der Sommer am Bodensee 1,3 Grad über dem Mittelwert. Der wird derzeit aus dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gezogen. Für Schmidt war er damit schlicht „ein normaler Sommer, wie mit ihm in Zeiten des Klimawandels zu rechnen ist“.</p> <p>49 Sommertage, also Tage mit mindestens 25 Grad, verzeichnete die Wetterstation <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/" target="_blank" title="Friedrichshafen">Friedrichshafen</a> zwischen Juni und Ende August. 16 davon lagen sogar über 30 Grad. Allein im Juni standen 299 Sonnenstunden zu Buche. Das entspricht 11 Prozent mehr Sonnenschein gegenüber dem Mittelwert. Damit war der Juni nicht nur der wärmste Monat im Jahr, „seine lange heiße Phase zu Beginn war auch ungewöhnlich“, sagt Jürgen Schmidt.</p> <p>Mit 20,9 Grad im Durchschnitt lag der Juni ganze 3,4 Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Selbst im Rahmen des Klimawandels sei er damit außergewöhnlich trocken gewesen. Dementsprechend lagen auch die beiden wärmsten Tage im Juni: Sowohl am 29. als auch am 30. Juni stellte die Messstation in Friedrichshafen 34,2 Grad fest. Höchstwert in Baden-Württemberg waren gar 38,7 Grad.</p> <h2>Verregneter Juli</h2> <p>Dass die Temperaturen so ansteigen konnten, begründet Jürgen Schmidt mit den historisch hohen Wassertemperaturen in Atlantik und Nordsee. Die seien 1 bis 3 Grad wärmer gewesen als im Mittel. Auf den Bodensee habe das indes keine Auswirkungen, da das Seewasser vor allem vom lokalen Wetter abhängig sei.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/unwetter-geht-am-bodensee-nieder-hagelhaufen-bis-zu-einem-halben-meter;art372492,12428059" target="_blank" title="„Komplett und mit voller Wucht getroffen“: Unwetter mit Hagelschauer geht über Sipplingen nieder">Wie klein ein lokales Wettereignis sein kann, zeigte etwa der Hagel, der am 1. Juli einzig über der Gemeinde Sipplingen niederging.</a> Das Ereignis steht symbolisch für einen verregneten Monat voller Niederschlag. 149 Liter pro Quadratmeter bilden den Durchschnitt im Monat Juli. Ganze 18 Tage regnete es laut Schmidt über einem Liter Regen pro Quadratmeter. Dennoch fällt der Juli im Vergleich zu den vergangenen fünf Sommern nicht nennenswert auf</p> <p>2021 habe es im Juli sogar 260 Liter geregnet, 2023 und 2024 dafür weniger. Mit durchschnittlich 19,1 Grad war er der kühlste der drei Sommermonate. Allerdings: „Nach dem trockenen Juni hat der Juli in der Natur viel gerettet“, fasst Schmidt zusammen.</p> <h2>August bringt Starkregen</h2> <p>Der nasseste Tag lag dennoch im August. Am 21. regnete es durchschnittlich 35,3 Liter pro Quadratmeter.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/diese-auswirkungen-hatte-der-dauerregen-bislang-im-bodenseekreis;art410936,12467197" target="_blank" title="Diese Auswirkungen hatte der Dauerregen im Bodenseekreis"> Die Bodenseezuflüsse stiegen an, Veranstaltungen wurden verschoben, weil Starkregenereignisse die Bodenseeregion punktuell trafen</a>. Besonders <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Radolfzell und angrenzende Gemeinden</a> waren betroffen. Mit seinen 260 Sonnenstunden lag der August dennoch sogar 14 Prozent über dem Mittelwert.</p>]]>
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