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    <title>suedkurier.de - Oberteuringen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:21 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:22:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die B33-Bahnüberführung beim Brücken-Tüv – ist sie noch gut oder hat sie Schäden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-b33-bahnueberfuehrung-beim-bruecken-tuev-ist-sie-noch-gut-oder-hat-sie-schaeden;art372484,12504992 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.  ]]></description>
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          Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.<br>
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        Alle sechs Jahre werden Überführungen im Bodenseekreis von einer Spezialfirma auf ihren Zustand überprüft. Am Donnerstag waren die Experten in Markdorf und Oberteuringen, am Freitag geht es nach Friedrichshafen.



        <p>Das sah damals nicht schlecht aus für die Brücke über der Bahnlinie am Ortseingang von Markdorf beim Feuerwehrhaus: Eine glatte „2,0“ hatte sie 2019 bei ihrer letzten Überprüfung von den Ingenieuren bekommen. „Jetzt ist es an der Zeit, sie wieder zu prüfen“, sagt Josef Kröpfel.</p> <h2>Zehn Brücken in einer Woche</h2> <p>Kröpfel gehört zum Team der Münchner Firma Zetcon Ingenieure, die derzeit im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Tübingen zehn Brücken im gesamten Bodenseekreis auf ihre Tauglichkeit und ihren aktuellen Zustand hin kontrolliert. Schwerpunkt, so heißt es seitens des RP, seien Brückenbauwerke an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>. Doch auch an der B33 und innerstädtisch gibt es Brücken, die überprüft werden müssen, etwa in Oberteuringen-Neuhaus oder beim Hauptbahnhof in Friedrichshafen.</p> <p>Alle sechs Jahre stehen diese Brückenprüfungen an, bei denen die Ingenieure und Bauwerk-Experten mit schwerem Gerät anrücken und teils mit filigranem Gerät wie leichten Hammern die Unterseiten der Brücken abklopfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Brückenprüfungen</span><span>Alle sechs Jahre werden 1633 Brücken im Regierungsbezirk Tübingen der sogenannten Hauptprüfung unterzogen, vergleichbar mit einer Tüv-Prüfung bei Kraftfahrzeugen. Bei einer Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf ihren Zustand hin überprüft, vor allem solche, die für die Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit des Bauwerkes wichtig sind. Die Prüfer schauen dabei auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Streusalze.</span></label></div> <h2>Spezialtechnik aus dem Deggenhausertal</h2> <p>Zum Einsatz kommt dabei ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät. Hergestellt werden diese von der Firma Moog im Deggenhausertal. Moog gilt als ein weltweit führender Spezialist in dieser Technik. In dutzenden Ländern rund um den Globus vertrauen Behörden und Unternehmen den riesigen Ungetümen aus Stahl und Gitterrohren, deren Körbe sich zentimetergenau unter den Brücken ausrichten lassen.</p> <p>„Alle Hauptprüfungen werden handnah vorgenommen“, sagt Kröpfel: „Wir klopfen die Betonstellen ab und schauen, ob irgendwo Eisen freiliegt oder ob der Oberflächenschutz unbeschädigt und noch ausreichend ist.“ Geprüft werden auch die Brückenlager, die wichtig für die Tragfähigkeit der Bauwerke sind.</p> <p>An diesem verregneten, windigen Oktobertag ist Kröpfel mit seinem Kollegen Timo Glantschnig unter der Brücke in Markdorf zugange. Beide sind Ingenieure der Bauwerksprüfung. Oben auf der B33-Ortsdurchfahrt steht der sechsachsige 42-Tonner, auf dem das Brückenuntersichtgerät montiert ist. Der Verkehr wird derweil mit zwei Ampeln geregelt. Während der gut zweistündigen Überprüfung geht es am Ortseingang nur einspurig an der Baustelle vorbei.</p> <h2>Mit Taschenlampen und kleinem Hammer</h2> <p>Der Lkw ist 13 Meter lang und mit seinen Aufbauten vier Meter hoch. Die beiden Prüfer werden auf einer schwenk- und ausfahrbaren Arbeitsbühne an der Brückenseite herabgelassen und unter das Bauwerk manövriert. Dort ist es vor allem in den Ecken dunkel.</p> <p>Kröpfel lässt sich von Glantschnig eine Taschenlampe reichen. „Lass uns noch ein bisschen näher ran“, ruft er, „ja, so ist es gut!“ Mit der Lampe leuchtet Kröpfel in jeden Winkel unter der Brücke. Was er dort sieht, gefällt ihm.</p> <h2>Welche Note bekommt die Markdorfer Brücke?</h2> <p>Wieder oben, zieht er ein erstes Fazit. „Die Brücke steht insgesamt gut da“, sagt er. Im Vergleich von vor sechs Jahren sei kein großer Unterschied feststellbar: „Da hat sich gegenüber dem letzten Mal nicht viel geändert.“ Die Note wird‘s erst später geben, wenn alle Untersuchungen ausgewertet sind. Aber auch diesmal wird es vermutlich auf eine Zwei herauslaufen, gibt er eine Prognose ab.</p> <p>„Grundsätzlich müssen alle Bauteile einer Brücke regelmäßig gewartet werden“, sagt er. Kleinere Schäden gebe es zwar fast immer, aber solange nichts Gravierenderes feststellbar sei, sei alles in Ordnung. „Altersgemäß gut“, fasst der Ingenieur sein Urteil über die Markdorfer Bahnbrücke zusammen.</p> <p>Um 10.30 Uhr ist die Inspektion vorüber, die Arbeitsbühne wird wieder hochgefahren. Heute geht es noch ein paar Kilometer weiter nach Oberteuringen-Neuhaus, wo die Brücke über die Rotach inspiziert werden muss. Am Freitag sind dann noch zwei Brücken in Friedrichshafen und zwei Ortsstraßen in Manzell dran, dann ist die einwöchige Inspektionstour im Bodenseekreis wieder beendet. In sechs Jahren steht dann die nächste Hauptprüfung an.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 17:43:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum Abschied eine neue CD: Die Gehrenbergspatzen sagen Ade!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zum-abschied-eine-neue-cd-die-gehrenbergspatzen-sagen-ade;art372484,12500818 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.  ]]></description>
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          Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.<br>
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        Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.



        <p>Sie füllten Säle und Hallen und sie füllten sogar ganze Stadien. Sie spielten bei Feiern auf und machten sie zu Festen – und sie reisten in die USA und sogar nach China, um dort mit Melodien aus ihrer Heimat zu begeistern: die Markdorfer Gehrenbergspatzen.</p> <p>Vor 45 Jahren hatte Manfred Kuks sie gegründet. Und wenn die Besetzung der Gruppe auch immer wieder mal wechselte, der Volksmusik blieb sie stets treu, mit zeitweiligen Abstechern in die Country-Szene in ihren späteren Jahren. Doch nun sei es Zeit, sich zu verabschieden, erklärt Kuks auf dem Internetauftritt der Gehrenbergspatzen.</p> <p>Es ist ein leiser Abschied, den das Duo Manfred Kuks und Hubert Heigle, die über die Jahrzehnte hinweg der Kern der Gruppe waren, da nimmt. Im Oktober 2005 hatten die Gehrenbergspatzen ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. „Die Stadthalle wäre dafür zu klein gewesen“, erinnert sich Kuks: „Wir mussten nach Wittenhofen ausweichen.“ Rund 750 Fans aus der gesamten Region pilgerten in die Alfons-Schmidmeister-Halle, um bei dem von Südwestrundfunk-Redakteur Walter Rundel moderierten Galaabend mitzufeiern. Ein Galaabend, bei dem außer den drei „Musikanten mit Herz“, wie Bernd Gerber, der damalige Bürgermeister Markdorfs, die Gehrenbergspatzen nannte, etliche weitere Musiker auftraten: Solisten, Duos, Trios, Bands und ganze Chöre.</p> <h2>Auch ein Hauch Wehmut ist dabei</h2> <p>Und nun, da die Gehrenbergspatzen auf 45 Jahre zurückblicken, gehen sie ohne große Feier von der Bühne – aber dafür mit „großer Dankbarkeit“, sagt Kuks, „und auch mit einem Hauch Wehmut“. Der letzte Auftritt der Volksmusiker war bei der Seniorenfasnet im Februar 2024. Ihren treuen Fans wollen sie aber noch ein Abschiedsgeschenk machen: eine neue CD.</p> <p>„Say Hello“ lautet der Titel der CD, sinnigerweise. Denn er klingt eigentlich weit mehr nach einer Begrüßung, als nach einem Abschied – beinah sogar nach einem Neubeginn. Denn die Gehrenbergspatzen spielten darauf statt Titeln wie „Grüaß euch lieabe Leut“, statt „Dort wo die hohen Berge stehen“ oder „Der Fischerin vom Bodensee“ vor allem Country-Musik ein.</p> <h2>Kulturbotschafter vom Bodensee in den USA</h2> <p>Diese Hinwendung zur US-amerikanischen Volksmusik kommt nicht von ungefähr: Vorangegangen waren seit langen Jahren schon etliche Konzerttourneen durch Wisconsin, Minnesota, Illinois, New Jersey, New Mexico, Florida sowie wiederholte Auftritte bei Festivals wie dem „German Alps Festival“ in Hunter Mountain, dem dortigen Oktoberfest oder dem Oktoberfest von Ruidoso in New Mexico.</p> <p>So nimmt es auch nicht weiter wunder, dass Bernd Gerber die Gehrenbergspatzen außer als „Musikanten mit Herz“ auch noch als „Kulturbotschafter ersten Ranges für unsere Gehrenbergstadt Markdorf und die ganze Bodenseeheimat“ bezeichnet hat.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie alles anfing</span><span>Als Manfred Kuks 1980 die Gehrenbergspatzen gründete, konnte er schon auf fast drei Jahrzehnte Musizieren zurückblicken. Seine ersten Auftritte hatte er bereits als Zehnjähriger. Sein Instrument: das diatonische Akkordeon. Mit Schulfreunden trat er als 14-Jähriger in einer Immenstaader Brauerei auf. Man spielte Unterhaltungsmusik. Das blieb so, auch mit anderen Bands oder Kapellen. Neue Instrumente kamen hinzu. Kuks lernte am Keyboard und auch auf der Gitarre zu spielen. Zur Urbesetzung der Gehrenbergspatzen gehörte neben Manfred Kuks zunächst Kuno Bitzenhofer, der Partner im Duo „Manfred und Kuno“, das sich bald einen Namen machte – und gerne eingeladen wurde auf Feiern und Feste. Zu den „Gehrenbergspatzen“ wurden Kuks und Bitzenhofer auf den Vorschlag eines Konzertbesuchers hin. Dabei blieb es dann. Allerdings in wechselnden Besetzungen, wie die Liste zeigt, die noch neun weitere Namen nennt. Hubert Heigle ist seit 2001 mit von der Partie, zuvor war er bei den Stehgreiflern. Seit 24 Jahren ist er nun bei den Gehrenbergspatzen.</span></label></div> <h2>Mehr als 500 Auftritte, alle in der Freizeit</h2> <p>„Rote Lippen soll man küssen“, den ursprünglich von Cliff Richard gesungenen Schlager, nennt Manfred Kuks als Beispiel für die stilistische Offenheit der Gehrenbergspatzen. „Man muss reagieren können auf sein Publikum“, sagt er, bei jedem Konzert aufs Neue herausfinden, was sich die Zuhörer wünschen. Und die Zuhörerschaft sei stets sehr unterschiedlich gewesen. Die Senioren bei der Fasnet wünschen sich anderes als der Schwäbische Albverein, die Kolpingfamilie hört dies gerne, die Gäste der Geburtstagsfeier gerne das. Schnittmengen gebe es aber immer.</p> <p>Den Ausschlag oder ob der Abend oder der Nachmittag ankommt, gebe dann immer die Feinabstimmung – das spontane eingehen können aufs Publikum. Dies jedenfalls sei ihre Erfahrung nach mehr als 500 Auftritten. Auftritte, die allesamt in der eigenen Freizeit stattfinden – neben dem Beruf. Bei Kuks war es seine Arbeit als technischer Betriebswirt, bei Heigle die als Werkzeugmacher, die es mit den Konzertterminen in Einklang zu bringen galt. Insbesondere bei mehrwöchigen Tourneen im Ausland.</p> <h2>Mit alpinen Hits in Hongkong</h2> <p>Es sei eine sehr schöne Zeit gewesen, berichtet Kuks auf der Internetseite der Gehrenbergspatzen. Die Erinnerungen an die Begegnungen mit den Fans seien „unvergessen und bleiben lebendig“. Vieles Interessantes und Bewegendes können Kuks und Heigle erzählen: gleich ob von den Auftritten Bermatingen oder in New York. Zum Beispiel, wie überraschend die große Begeisterung ihrer Zuhörer bei einem Konzert in Hongkong für alpenländische Volksmusik war. Oder wie ergriffen die Reaktion desselben Publikums war, als Heigle ein Lied in chinesischer Sprache anstimmte. Sehr berührt habe es ihn dann schließlich selbst, als er zwei Wochen später beim Einchecken vor dem Heimflug nach Deutschland einer Chinesin begegnete, die seine Strophen sang. „Die hat unser Hongkong-Konzert besucht, und sie hat mich wiedererkannt“, sagt er.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:34:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendrat sucht Nachwuchs – doch an vielen Schulen bleibt das Interesse gering  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/jugendrat-sucht-nachwuchs-doch-an-vielen-schulen-bleibt-das-interesse-gering;art410936,12499272 ]]></link>      <description><![CDATA[  Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.  ]]></description>
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          Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.



        <p>Am Anfang seiner Amtszeit fühlte sich der scheidende Kreisjugendrat Lautaro Osses nicht bereit für seine neue Rolle. „Ich war damals in der zehnten Klasse und war in der Kommunalpolitik gar nicht drin“, erinnert sich der 17-Jährige. „Es hat sich aber interessant angehört.“ Also machte er bei dem damals noch völlig neuen Projekt mit. Der Kreisjugendrat im Bodenseekreis ist damit zur Blaupause geworden.</p> <h2>48 Schulen können mitmachen – nur 18 Schüler sind dabei</h2> <p>Alle 48 weiterführenden Schulen im Landkreis haben das Recht, jeweils zwei Schüler für das Gremium zu bestimmen und zu entsenden. Davon haben in der im November endenden Legislaturperiode jedoch nur 18 Schüler Gebrauch gemacht. Deutlich zu wenig, findet Jugendamtsleiterin Simone Schilling: „Die Resonanz war bisher etwas enttäuschend. Deshalb haben wir ein paar organisatorische Dinge geändert.“</p> <p>Bei den Wahlen, die die Schulen noch bis zum 12. November vornehmen können, hat Landrat Luca Wilhelm Prayon alle Schulen höchstselbst angeschrieben, um sie zum Mitmachen zu animieren. „Wir haben dieses Mal auch mehr Vorlauf gegeben“, berichtet Schilling. In vier Erklärvideos werden zudem die Gremien erklärt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Kreisjugendrat</span><span>Der Bodenseekreis hat im Dezember 2023 als erster Landkreis in Baden-Württemberg einen Kreisjugendrat eingeführt. Ziel ist es, die Interessen junger Menschen im Landkreis zu bündeln und in die Kreispolitik einzubringen. Der Kreisjugendrat tritt viermal pro Jahr zusammen und verfügt über ein Budget von 5000 Euro. Neben den Vertretern der 48 weiterführenden Schulen sind auch die bestehenden fünf Jugendvertretungen sowie zwei Jugendverbände mit jeweils zwei Vertretern Teil des Gremiums.</span></label></div> <h2>Demografischer Wandel macht Jugendliche zunehmend unsichtbar</h2> <p>Dass manche Schule kein Interesse zeigt, ärgert auch Lautaro Osses. Noch am Morgen hat er am Graf-Zeppelin-Gymnasium Werbung gemacht. „Aber da wurde ich im Sekretariat abgewiesen und an den Rektor verwiesen“, sagt er. Am Karl-Maybach-Gymnasium hingegen war er erfolgreicher. „Es steht und fällt alles mit dem Engagement der Lehrer und Rektoren“, meint der 17-Jährige. Für die Tour durch die Schulen opfert er seine Freizeit.</p> <p>Simone Schilling betont, der Kreisjugendrat sei vor allem angesichts des demografischen Wandels wichtiger denn je: „Durch die Überalterung sind Jugendliche nicht ausreichend sichtbar. Sie haben Mühe, ihre Meinung einzubringen und so für generationengerechtere Entscheidungen zu sorgen.“</p> <h2>Jungpolitiker haben Stimmrecht im Kreistag</h2> <p>Dabei haben die Mitglieder des Gremiums vielfältige Möglichkeiten mitzugestalten: So kann der Kreisjugendrat Beschlussvorschläge formulieren und hat ein stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreistags. Zudem hat er dort Antrags- und Rederecht. Auch Ausschüsse und vom Kreistag unabhängige Pressearbeit gehören dazu.</p> <p>„So wird Demokratie anschaulich. Die Schüler können Politik praktisch üben und ihre Themen platzieren. Das ist eine Win-win-Situation für die Schulen und die Jugendlichen“, sagt Schilling. Kreisjugendreferent Moritz Hermann, der die Mitglieder des Gremiums betreut, ergänzt: „Die Schüler kennen die Themen vor Ort und finden hier einen Zugang zur Politik.“</p> <h2>„Anfangs wusste ich nicht, was die ganzen Wörter bedeuten“</h2> <p>Auch Lautaro Osses hatte so ein Thema: psychische Gesundheit. „Da haben wir Sticker gedruckt, mit einem QR-Code darauf, der auf eine Seite mit Telefonnummern und Einrichtungen zur Hilfe bei Suizidgedanken oder Drogensucht geleitet hat. Die haben wir unter anderem an Schulen aufgeklebt.“</p> <p>Auch wenn der Schüler seltener in Sitzungen mit den Erwachsenen saß, so war er bei der Vorstellung eines Sachstandsberichts doch etwas angespannt, wie er erzählt. „Ich fühle mich da aber nicht weniger berechtigt“, sagt der 17-Jährige.</p> <p>Was er seinen Nachfolgern raten würde? „Ich habe am Anfang lange gebraucht, um zu verstehen, wie Sitzungen funktionieren und was die ganzen Wörter eigentlich bedeuten. Man darf aber keine Angst haben.“ Was Osses geholfen hat: „Dass die anderen Schüler die gleichen Interessen teilen wie ich.“ Und das, obwohl er anfangs einer der wenigen gewesen sei, die sich nicht allzu sehr für Politik interessiert haben.</p> <h2>Bald haben alle Stimmrecht</h2> <p>Für die neue Amtszeit ab Dezember hat die alte Riege bereits einige Themen angestoßen, wie Moritz Hermann betont: „Die Schüler sollen nach einem Einführungswochenende schnell ins Arbeiten kommen.“ Aus der ersten Amtszeit, die durch die Neuartigkeit auch ein wenig Pilotprojekt war, hat der Kreisjugendreferent auch ein paar Dinge mitgenommen, die verändert werden sollen.</p> <p>So haben in Zukunft etwa alle Kreisjugendräte Stimmrecht. Bisher durften Stellvertreter nur beratend mitmachen. Das führte häufig dazu, dass das Gremium nicht beschlussfähig war. Zudem wird es ein Rhetorik- und Sprechtraining geben. „Wir wollen die Jugendlichen mit Kompetenzen ausstatten“, berichtet Hermann.</p> <h2>Hier lernen Jugendliche auch fürs Leben</h2> <p>Das kann Lautaro Osses bestätigen: „Durch den Jugendrat wurde ich zum Beispiel dazu ermutigt, ein Projekt an unserer Schule zu leiten. Man lernt hier auch etwas fürs Leben.“ Nicht nur für die Jugendlichen ist der Kreisjugendrat wertvoll, auch für die Allgemeinheit, wie Hermann betont. „Sie bringen sich in die Gesellschaft ein. Und ganz nebenbei sind das auch diejenigen, die in Zukunft im Ehrenamt, in Vereinen oder in der Politik aktiv sind.“</p> <p>Hermann zeigt sich nach der ersten Legislaturperiode stolz auf die Vorreiterrolle des Bodenseekreises. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist. „Es ist Wahnsinn, wie die Jugendlichen gewachsen sind, wie sie sich eingebracht haben. Moderation, Projektmanagement, Pressearbeit. Der Methodenkoffer, den sie sich hier aneignen, ist groß.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 13:36:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frauen und Männer als gleichberechtigte Führungskräfte – ein Modell mit Zukunft?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gleichberechtigt-fuehren-ein-modell-mit-zukunft;art410936,12499180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.  ]]></description>
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          Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.<br>
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        Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.



        <p>Macht es einen Unterschied, ob eine Frau führt? Im Raum liegt konzentrierte Stille, als Andrea Giessmann auf diese Frage antwortet. „Selbst wenn Mann und Frau in derselben Position landen – ich bleibe immer noch eine Frau“, sagt sie ruhig. „Da wird dann schon mal gefragt: Was, echt? Eine Frau leitet den Standort in Markdorf?“ Ein Satz, der hängen bleibt und der zeigt, dass Gleichberechtigung in der Arbeitswelt zwar selbstverständlich klingen mag, es aber oft noch nicht ist.</p> <p>Am Freitagabend haben Führungskräfte des Softwareunternehmens SAP am Standort Markdorf bei einer Podiumsdiskussion „Zukunft gestalten – Frauen und Männer stark als Team“ darüber gesprochen, was modernes Führen bedeutet, wie gemeinsame Verantwortung gelingen kann und warum Vielfalt kein Ziel, sondern ein Erfolgsfaktor ist.</p> <h2>Diskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage</h2> <p>Circa 40 Interessierte, überwiegend Frauen, nehmen an der Veranstaltung im Rahmen der Frauenwirtschaftstage teil. Die Diskussion im Ulrich 5 in Markdorf wird moderiert von Veronika Wäscher-Göggerle, der Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises. Auf dem Podium: das SAP-Standortleitungsduo, bestehend aus Andrea Giessmann und Sebastian Griessmeyer, sowie Julia Riegger, erfahrene Führungskraft bei SAP, und Daniel Appenmaier, SAP-Ausbildungsleiter und Manager.</p> <p>„Ohne partnerschaftliches Arbeiten im Team geht es heute nicht mehr“, sagt Wäscher-Göggerle gleich zu Beginn. Führung sei längst kein Einzelakt mehr, sondern funktioniere am besten im Miteinander. Für Giessmann und Griessmeyer ist das keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Seit etwa einem Jahr führen sie den Standort in Co-Leadership, also in geteilter Verantwortung.</p> <p>„Es ist schön zu wissen, dass man sich gegenseitig unterstützt und vertraut“, sagt Giessmann. „Die Herausforderung ist manchmal nur: Wann entscheiden wir gemeinsam und wann auch mal alleine?“ Griessmeyer ergänzt: „Risiken eingehen und Entscheidungen teilen, genau das macht uns als Team stark. Herausforderungen werden immer komplexer und man kann sie nur noch gemeinsam lösen.“</p> <h2>Zwischen Quote und gelebter Vielfalt</h2> <p>Auch das Thema Frauenquote sorgt für angeregte Diskussionen. Denn SAP hat die globale Quote gestrichen, nachdem sie in den USA per Gesetz verboten wurde. „Das war ein herber Schlag“, räumt Giessmann ein. „Ich war enttäuscht. Aber unser Geschäft in den USA ist wichtig, wir können nicht einfach gegen das Gesetz verstoßen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Frauenwirtschaftstage</span><span>Mit den Frauenwirtschaftstagen will das Land Baden-Württemberg ein Zeichen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft setzen. Unter dem Motto „Zukunft gestalten – Frauen und Männer stark als Team“ finden landesweit Veranstaltungen statt, die Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung inspirieren und stärken sollen. Im Bodenseekreis organisiert ein Netzwerk aus regionalen Akteurinnen und Akteuren jedes Jahr ein vielfältiges Programm. Ziel ist es, Frauen zu ermutigen, Führungsverantwortung zu übernehmen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.</span></label></div> <p>Trotzdem bleibe Gleichstellung fester Bestandteil der Unternehmenskultur. „Von unten bis zur Führungsposition brauchen wir Vielfalt, weil sie uns besser macht“, sagt die Markdorfer Standortleiterin. Daniel Appenmaier sieht das ähnlich, auch wenn er mit Quoten hadert. „Wenn ich mir anschaue, wie vielfältig unsere Teams sind, dann sehe ich: Das lebt längst, unabhängig von Zahlen“, sagt er.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ich bin klare Verfechterin der Quote, weil sie Vorbilder schafft.“</blockquote> <span>Veronika Wäscher-Göggerle, Frauenbeauftragte des Landkreises Bodenseekreis</span></div> <p>Am Markdorfer SAP-Standort, wo 230 Mitarbeitende und circa 40 Studierende beschäftigt sind, liegt der Frauenanteil bei etwa 25 Prozent, unternehmensweit bei rund 35 Prozent. Noch zu wenig, findet Moderatorin Wäscher-Göggerle. „Ich bin klare Verfechterin der Quote, weil sie Vorbilder schafft“, betont die Frauenbeauftragte des Landkreises.</p> <p>Eine ähnliche Haltung vertritt Kerstin Mock, Gemeinderätin aus Markdorf, die sich aus dem Publikum zu Wort meldet. „Früher hätte ich gesagt, dass es keine Frauenquote braucht. Heute sehe ich das anders. Es braucht Vorbilder, die Mut machen.“</p> <h2>Zwei Besucherinnen extra aus Memmingen angereist</h2> <p>Eigens aus Memmingen mit ihrer Kollegin angereist ist Monika Albrecht. „Ich bin hier, weil mich das Thema Co-Leadership beschäftigt“, sagt sie. In ihrer Stadtverwaltung leitet sie selbst ein Team in geteilter Verantwortung. Ihre Frage an das Podium: „Hat Co-Leadership Strahlkraft im Unternehmen oder seid ihr ein Einzelfall?“ Aktuell sei das Führungsduo am Markdorfer SAP-Standort noch das einzige, heißt es von Sebastian Griessmeyer. „Unsere Vorgänger waren zwei Männer, die das Modell schon erfolgreich gelebt haben. Wir führen das fort und hoffen natürlich auf Nachahmer.“</p> <p>Solche Beispiele zeigen, dass geteilte Führung ein Modell mit Zukunft sein kann. „Wenn wir jeden Tag versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen, dann wird sie das auch“, sagt Veronika Wäscher-Göggerle zum Abschluss. Vielleicht ist genau das die Botschaft: Dass Zukunft dort entsteht, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu teilen. Ganz egal ob Mann oder Frau.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frauen und Männer als gleichberechtigte Führungskräfte – ein Modell mit Zukunft?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 19:46:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Amtsinhaber holt 86,9 Prozent: Martin Rupp bleibt Bürgermeister von Bermatingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ergebnis-steht-fest-amtsinhaber-martin-rupp-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372469,12498268 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.  ]]></description>
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          Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.<br>
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        Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.



        <p>Klarer Wahlsieg für den Amtsinhaber: Mit 86,9 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hat Martin Rupp am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Bermatingen für sich entschieden.</p> <h2>Nur knapp die Hälfte der Bermatinger geht wählen</h2> <p>Erstmals hatte der 54-Jährige, der nun seine mittlerweile vierte Amtszeit in der Weinbaugemeinde antreten wird, Mitbewerber um den Chefsessel im Rathaus: Patrick Jonischkeit (42), selbstständiger Unternehmer, kam auf 9,8 Prozent, Alexander Maul (34), Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter, auf 2,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,9 Prozent, 1652 der 3311 Wahlberechtigten hatten abgestimmt, 22 Stimmen (1,3 Prozent) waren ungültig. Das Ergebnis war gegen 18.45 Uhr ausgezählt.</p> <p>Zahlreiche Bürger waren am Sonntagabend zum Rathaus gekommen, um der Verkündigung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses beizuwohnen. Über das eindeutige Votum der Bermatinger freute sich Rupp gemeinsam mit seiner Ehefrau Cordula und den beiden Söhnen Lukas und Benjamin.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Amtsinhaber holt 86,9 Prozent: Martin Rupp bleibt Bürgermeister von Bermatingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:35:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fast acht Jahre auseinander: Die älteste und die jüngste Gemeinde im Bodenseekreis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fast-acht-jahre-auseinander-die-aelteste-und-die-juengste-gemeinde-im-bodenseekreis-13-10-25;art410936,12497165 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Altersdurchschnitt im Bodenseekreis liegt bei 45,7 Jahren. Aber welche Gemeinden bilden die Extreme?  ]]></description>
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          Der Altersdurchschnitt im Bodenseekreis liegt bei 45,7 Jahren. Aber welche Gemeinden bilden die Extreme?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Altersdurchschnitt im Bodenseekreis liegt bei 45,7 Jahren. Aber welche Gemeinden bilden die Extreme?



        <p>Fast acht Jahre trennt die älteste und die jüngste Gemeinde im Bodenseekreis im Altersdurchschnitt. In dieser Zeit könnten zwei Fußballweltmeisterschaften stattfinden, über die Hälfte der Schulzeit oder die gesamte Regierungszeit von Barack Obama in den Vereinigten Staaten.</p> <h2>Das ist jüngste Gemeinde im Bodenseekreis</h2> <p>23 Gemeinden liegen im Bodenseekreis. Das Durchschnittsalter im Landkreis liegt nach Angaben des Statistischen Landesamtes mit Stand 31. Dezember 2024 bei 45,7 Jahren. Die Region liegt damit leicht über dem Bundesschnitt von 44,9 Jahren. Generell liegen die Gemeinden am Bodensee meistens darüber. Friedrichshafen ist mit einem Durchschnittsalter von 44,3 Jahren eine der wenigen Ausnahmen.</p> <p>Doch es sind immer noch zwei Jahre mehr als die im Bevölkerungsschnitt jüngste Gemeinde im Kreis: Oberteuringen. 42,3 Jahre beträgt dort der Mittelwert aller Einwohner. Mit 42,7 Jahren landet Neukirch auf dem zweiten Platz und Deggenhausertal mit 43,3 Jahren im Durchschnitt auf Rang drei. Die jüngste Gemeinde Baden-Württembergs ist übrigens Riedbach im Landkreis Ravensburg mit 38,6 Jahren.</p> <h2>Zuzug durch junge Familien</h2> <p>Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer ist freudig überrascht: „Sind wir jetzt auf Platz eins?“, fragt er. Bislang sei sein Ort immer hinter Neukirch gelandet. Dass der Ort nun verjüngt wurde, begründet er so: „Wir hatten vor etwa zehn Jahren zwei Baugebiete abverkauft, wodurch wir viel Zuzug von jungen Familien bekommen haben. Das drückt den Schnitt sicher.“</p> <p>Als er vor acht Jahren kam, seien gerade die letzten Bauplätze verkauft worden. Zudem sei die Gemeinde Siedlungsschwerpunkt in der Regionalplanung: „Am See ist Wohnbau begrenzt. Wir fangen im Hinterland den Bedarf auf“, sagt Meßmer.</p> <h2>Die älteste Gemeinde im Landkreis am Bodensee</h2> <p>Die im Durchschnitt älteste Gemeinde liegt bei über 50 Jahre. Das zweitplatzierte Meersburg scheitert mit 49,7 Jahren noch knapp an der Hürde, sodass die Marke einzig Überlingen knackt. 50,2 Jahre beträgt der Altersdurchschnitt in der früheren Reichsstadt. Aus Sicht der Stadtverwaltung hat die vergleichsweise ältere Altersstruktur in Überlingen mehrere Gründe: „Viele Menschen ziehen im Ruhestand gezielt nach Überlingen“, schreibt Pressesprecherin Miriam Lara Robertus auf Anfrage.</p> <p>Insbesondere „eine gute medizinische und pflegerische Infrastruktur sowie kulturelle Angebote“ machten die Stadt für ältere Menschen attraktiv. Daneben ist laut Robertus „wie in vielen Regionen Baden-Württembergs auch hier der Anteil älterer Menschen in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen“.</p> <p>Baden-Württemberg-weit liegt Überlingen damit auf dem dritten Platz. Die älteste Gemeinde des Landes ist Ibach im Hotzenwald mit 52,4 Jahren. Platz 2 geht an Büsingen am Hochrhein. Hier liegt der Durchschnitt bei 50,9 Jahren. Zum Vergleich: Im Landes-Ranking mit 1101 Gemeinden insgesamt liegt Oberteuringen auf dem 1030. Platz.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fast acht Jahre auseinander: Die älteste und die jüngste Gemeinde im Bodenseekreis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:05:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/messmer-startet-in-zweite-amtszeit-das-sind-die-stimmen-nach-der-buergermeisterwahl-in-oberteuringen;art372488,12490755 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.<br>
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        Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.



        <p>Als Alleinkandidat in eine Wahl zu gehen, ist nie einfach, obwohl es eigentlich genauso scheint: Denn wird man erwartungsgemäß wiedergewählt, heißt es stets: Ja, was denn sonst auch? Und im Fokus steht dann auch mehr die Wahlbeteiligung als das erzielte Ergebnis.</p> <p>So wird es Ralf Meßmer am Sonntagabend ergangen sein, als er um Schlag 19 Uhr seinen Wahlsieg für die angestrebte zweite Amtszeit als Bürgermeister von Oberteuringen verkündet bekam. 97,1 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hatte er auf sich vereint, bei einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent. „Auch diese 97 Prozent müssen erst einmal eingefahren werden“, sagte Meßmer. Vor allem freue ihn aber, dass trotz seiner Alleinkandidatur so viele Bürger zur Wahl gegangen seien. Im Vorfeld hatte er angedeutet, mit einer Wahlbeteiligung über 30 Prozent zufrieden zu sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Amtsinhaber Ralf Meßmer erhielt laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 97,1 Prozent der gültigen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 36,6 Prozent. 104 der 1397 abgegebenen Stimmen waren ungültig, das sind 7,4 Prozent. Die freie Zeile auf dem Wahlzettel nutzten 38 Wähler (2,9 Prozent) um einer anderen Person ihre Stimme zu geben. Meßmer wird seine zweite Amtszeit nahtlos an die erste anknüpfen.</span></label></div> <p>Mit dieser Einschätzung liegt der 51-Jährige, der seit 2017 Chef im Oberteuringer Rathaus ist, nicht daneben: Wenn bei vorher schon klarem Ausgang dennoch mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Bürger ihr Kreuzchen machen, dann darf man das durchaus auch als Vertrauensbeweis mitnehmen. Nicht selten steht bei Alleinkandidaturen nach der Wahl eine Zwei als erste Ziffer bei der Wahlbeteiligung, und selbst wenn mehrere Bewerber antreten, kommt man nicht selten kaum über 60 Prozent Beteiligung.</p> <h2>Meßmer: „Ich freue mich riesig“</h2> <p>So war Meßmers erste Reaktion auf dem Rathausbalkon, nachdem Bürgermeister-Stellvertreterin Sabine Müller das Ergebnis verkündet hatte, auch sichtbare Erleichterung: „Ich freue mich riesig über das tolle Ergebnis“, rief er zum Rathausplatz herab, auf dem sich rund 150 Bürger und Gäste eingefunden hatten. „Warum es so gut läuft in Oberteuringen, liegt daran, dass wir ein gutes Vertrauensverhältnis mit dem Gemeinderat und auch mit den Bürgern haben“, fügte Meßmer noch an.</p> <p>Neben zahlreichen Bürgern gratulierten ihm auch seine Amtskollegen aus der Nachbarschaft, darunter Fabian Meschenmoser, Martin Rupp, Georg Riedmann, Daniel Enzensperger und Arman Aigner, die alle nach Oberteuringen gekommen waren. Später am Abend stieß dann auch noch Landrat Luca Prayon hinzu, der zuvor bei der Bürgermeisterwahl in Daisendorf war.</p> <h2>Viel Lob von den Amtskollegen</h2> <p>Prayon sprach von einem „grandiosen Ergebnis“: „Das bestätigt Meßmers gute Arbeit vor Ort.“ Aber auch Oberteuringen und seinen Bürgern wolle er einen herzlichen Glückwunsch aussprechen. „Ich gratuliere meinem Kollegen ganz herzlich“, sagte Markdorfs Bürgermeister Georg Riedmann. Meßmer, so Riedmann, habe sich den Erfolg verdient aufgrund der Art und Weise, wie er in den vergangenen acht Jahren gearbeitet habe: „Fleißig, kompetent und in aller Ruhe, aber immer auch bestimmt ist er die Themen seiner Gemeinde angegangen.“ Die Zusammenarbeit aller vier Bürgermeister im Gemeindeverwaltungsverband sei hervorragend, und daran habe auch Meßmer einen großen Anteil, sagte Riedmann.</p> <p>Ähnlich äußerte sich auch Bermatingens Bürgermeister Martin Rupp. „Ich freue mich sehr für meinen geschätzten Kollegen“, sagte er: „Das ist ein tolles Ergebnis bei einer guten Wahlbeteiligung.“ Er sehe dies als „ein Zeichen der Wertschätzung für Ralf Meßmer“. Auf die weitere Zusammenarbeit freue er sich.</p> <p>Darauf hob auch Deggenhausertals Bürgermeister Fabian Meschenmoser ab: „Ich bin überzeugt, dass wir auch künftig eine so gute und zielgerichtete Zusammenarbeit in unserer Nachbarschaft haben werden wie bisher“, sagte er. Es freue ihn, dass Meßmer trotz seiner Alleinkandidatur „ein so schönes Wahlergebnis eingefahren hat“.</p> <p>„Sehr zufrieden“ mit dem Wahlausgang zeigte sich auch FDP-Gemeinderat Alexander Reuter. Im Rat pflege man „ein angenehmes Miteinander und einen wertschätzenden Umgang“, sagte er. Dies sei wesentlich auch ein Verdienst Meßmers.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalwahl Bürgermeisterwahl Landtagswahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-land-landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 19:21:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Oberteuringen: Ralf Meßmer mit 97 Prozent der Stimmen wiedergewählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/buergermeisterwahl-in-oberteuringen-ralf-messmer-mit-97-prozent-der-stimmen-wiedergewaehlt;art372488,12490399 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um Punkt 19 Uhr stand das Ergebnis fest: Der amtierende Bürgermeister ist als einziger Kandidat angetreten. Knapp 1400 Wähler haben ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent.  ]]></description>
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          Um Punkt 19 Uhr stand das Ergebnis fest: Der amtierende Bürgermeister ist als einziger Kandidat angetreten. Knapp 1400 Wähler haben ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent.<br>
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        Um Punkt 19 Uhr stand das Ergebnis fest: Der amtierende Bürgermeister ist als einziger Kandidat angetreten. Knapp 1400 Wähler haben ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent.



        <p>Der amtierende Bürgermeister von Oberteuringen, Ralf Meßmer, wurde am Sonntag im Amt bestätigt. Von den 1293 gültigen Stimmen entfielen laut vorläufigem Ergebnis 1255 (97,06 Prozent) auf Meßmer. Er ist als einziger Kandidat angetreten, knapp drei Prozent der Wähler haben dementsprechend von der freien Zeile Gebrauch gemacht.</p> <p>Neben den 1293 gültigen Stimmen gab es 104 ungültige, zusammengenommen haben also 1397 Oberteuringer gewählt, wahlberechtigt waren 3814 Bürger. Das entspricht einer Beteiligung von 36,63 Prozent.</p> <p>Zuerst die Kirchenglocken um 19 Uhr, dann die Musik vor dem Rathaus: Danach ergriff Bürgermeister-Stellvertreterin Sabine Müller auf dem Rathausbalkon das Wort und gratulierte Meßmer zur Wiederwahl. Er freue sich „riesig über das tolle Ergebnis“, rief der 51-jährige Amtsinhaber vom Rathausbalkon herab den rund 150 Bürgern und Gästen zu, die zur Verkündung des Wahlergebnisses gekommen waren.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Landtagswahl Bürgermeisterwahl Kommunalwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik thema-politik-land-landtagswahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Oberteuringen: Ralf Meßmer mit 97 Prozent der Stimmen wiedergewählt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 05:08:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ralf Meßmer ist einziger Bewerber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-ist-einziger-bewerber;art372488,12489119 ]]></link>      <description><![CDATA[  3823 Wahlberechtigte können bei der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen ihre Stimme abgeben, gewählt wird in vier Bezirken  ]]></description>
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        <![CDATA[
          3823 Wahlberechtigte können bei der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen ihre Stimme abgeben, gewählt wird in vier Bezirken<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        3823 Wahlberechtigte können bei der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen ihre Stimme abgeben, gewählt wird in vier Bezirken



        <p><strong>Oberteuringen</strong> Am Sonntag ist Wahltag in der Rotachgemeinde: Am 28. September findet in Oberteuringen die Bürgermeisterwahl statt. Einziger Kandidat ist Amtsinhaber Ralf Meßmer, der seit Herbst 2017 die Rathausgeschäfte führt. Damals hatte Meßmer sich gegen den zweiten Kandidaten Reinhard Friedel recht deutlich durchgesetzt: Meßmer erhielt rund 65 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen, Friedel knapp 35 Prozent. Seine zweite Amtszeit strebt Ralf Meßmer nun als Alleinbewerber an. 3823 wahlberechtigte Bürger leben aktuell in Oberteuringen, heißt es auf Anfrage aus dem Hauptamt des Rathauses. Gewählt wird in vier Wahlbezirken, dem Bezirk 001 Teuringer-Tal-Schule, dem Bezirk 002 Haus am Teuringer, dem Bezirk 003 Rotachkindergarten und dem Bezirk 004 Mediathek am Teuringer. Hinzu kommt die Briefwahl, die im Rathaus ausgewertet wird. Wer in welchem Wahllokal seine Stimme abgeben muss, steht im Wahlbrief, den jeder wahlberechtigte Bürger per Post erhalten hat.</p> <p>Sollte es am Sonntag keinen Wahlsieger geben, Meßmer also weniger als über 50 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen bekommen, wovon nicht auszugehen ist, dann fände eine Stichwahl am Sonntag, 19. Oktober statt. Ralf Meßmer hatte vor acht Jahren sein Amt am 1. November angetreten. Im Falle seines Wahlsieges würde der Übertritt in seine zweite Amtszeit einfach nahtlos durchlaufen. Im Hauptamt der Gemeinde Oberteuringen sind unterdessen alle Vorbereitungen zur Wahl abgeschlossen. Die freiwilligen Wahlhelfer sind organisiert, die Auszählung ebenfalls. Im Rathaus rechnet Hauptamtsleiter Rainer Groß mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gegen 19 Uhr, plus minus eines gewissen Puffers, wie es bei Wahlen eben üblich ist.</p> <p>Das Ergebnis soll laut Hauptamtsleiter Groß dann auch vor dem Rathaus öffentlich verkündet und anschließend über das Wahlportal auf der Internet-Homepage der Gemeinde (www.oberteuringen.de) eingestellt werden. Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalwahl Wahlrecht]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ralf Meßmer ist einziger Bewerber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 13:57:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/dieses-auto-habe-ich-damals-selbst-gebaut-ein-unerwartetes-oldtimer-wiedersehen-nach-54-jahren;art372484,12488530 ]]></link>      <description><![CDATA[  In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/dieses-auto-habe-ich-damals-selbst-gebaut-ein-unerwartetes-oldtimer-wiedersehen-nach-54-jahren;art372484,12488530]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.



        <p>54 Jahre später steht Herbert Stengele wieder vor dem Auto, das er einst gemeinsam mit seinem Bruder Franz gebaut hat – und das in direkter Nachbarschaft. Welch ein Zufall! Oder auch nicht: Stengele liest vor ein paar Wochen im SÜDKURIER einen Artikel aus der Oldtimer-Sommerserie der Lokalredaktion. Und er traut kaum seinen Augen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zwischen-vw-kaefer-und-sportwagen-das-aussergewoehnliche-auto-der-familie-mueller-aus-markdorf-der-devin-d;art372484,12468588" target="_blank" title="Zwischen VW-Käfer und Sportwagen: Der Devin D von Familie Müller">Der silberfarbene Devin von Patrick Müller ist eindeutig der Flitzer</a>, den er und sein Bruder damals in der heimischen Garage als Bausatz zusammengebaut hatten.</p> <h2>Wieder das gleiche Kennzeichen wie 1968</h2> <p>Der Bermatinger ist sich dabei sofort sicher: Nicht nur, dass es kaum noch eine Handvoll dieser Autos in Deutschland gibt, das Auto trägt auch das Original-Kennzeichen von 1968: „ÜB-M 198“, nur halt eben in der modernen EU-Variante und als H-Kennzeichen. Original prangte die Ziffernfolge natürlich noch auf dem inzwischen abgeschafften DIN-Kennzeichen.</p> <p>„Das ist doch mein Auto gewesen!“, sei der erste Gedanke gewesen, der ihm beim Betrachten des Fotos durch den Kopf geschossen sei, erzählt Stengele. Nur sei das Auto damals noch gelb lackiert gewesen. Er habe zwar gewusst, dass der Devin wohl irgendwo im Raum Markdorf sein musste, aber nicht, wo genau – und ob das Fahrzeug tatsächlich auch heute noch existiert.</p> <p>Ein wahres Abenteuer sei der Zusammenbau seinerzeit gewesen, erinnert sich Stengele. Die „nackte Karosserie“ hätten er und sein inzwischen verstorbener Bruder damals in Aachen abgeholt. „An dem Auto war keine Mechanik und gar nichts“, erzählt er. Zuhause wurde dann das Fahrgestell eines VW Käfer eingeschweißt und ein Käfer-Motor eingebaut.</p> <p>Die Scheinwerfer spendierte ein Fiat 500, die Rückleuchten wiederum ein Käfer. Weil die Karosserie komplett aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) war, sei der Einbau der Elektrik eine Riesenarbeit gewesen. „Nirgendwo im Auto war eine Masse, wir mussten die Verkabelung komplett in Eigenregie improvisieren.“ Zum Glück, sagt Stengele, sei sein Bruder Landmaschinenmechaniker und ein unglaublich begabter Schrauber gewesen.</p> <h2>1971 nach Markdorf verkauft und seither in derselben Familie</h2> <p>Drei Jahre, sagt Stengele, hätten sie den Devin gefahren und dann 1971 weiterverkauft. Gelandet ist er damals bei Patrick Müllers Vater – und seither in der Familie geblieben. „Das war sein erstes Auto, das er sich mit 18 Jahren damals gekauft hatte“, erzählt Müller. Und nun stehen er und Stengele sich gegenüber und fachsimpeln begeistert über das rare Eigenbau-Cabrio.</p> <p>Dass man den Devin wahlweise mit Porsche- oder mit VW-Teilen zusammenbauen konnte, wissen beide. Aber Porsche sei halt auch damals schon eine ganz andere finanzielle Hausnummer gewesen, sagt Stengele. Momentan hat er einen 34-PS-Motor im Heck. Vielleicht bekommt er aber demnächst einen stärkeren Motor spendiert, den Müller noch in petto hat. Klar wäre die Porsche-356-Technik schon toll, sagt Müller und schmunzelt: „Aber auch so geht der Devin gut um die Ecke. Nur geradeaus ist er halt kein Rennwagen.“</p> <p>Inzwischen wird der Devin nur noch ganz gelegentlich für Ausfahrten genutzt. Häufig auf der Straße sieht man ihn daher nicht mehr. Umso mehr freut sich Stengele, dass es mit dem Treffen in Markdorf geklappt hat. Und auch Müller findet das Wiedersehen klasse, dass der SÜDKURIER-Artikel das ermöglicht hat: „Für die Geschichte des Autos ist das jetzt eine schöne Sache!“</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 12:11:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/landtagswahl-2026-im-bodenseekreis-diese-themen-sind-fuer-cdu-kandidat-alexander-bruns-besonders-wichtig;art410936,12487079 ]]></link>      <description><![CDATA[  Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.  ]]></description>
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          Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.<br>
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        Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.



        <p>Bislang macht er Politik in Überlingen, nun setzt er zum Sprung nach Stuttgart an: Alexander Bruns, Vorsitzender der Überlinger CDU, möchte bei der Landtagswahl 2026 das Direktmandat im Wahlkreis 67 Bodensee für die CDU zurückerobern. Seit Bestehen des Wahlkreises 1976 hatten die Christdemokraten das Erstmandat errungen. Bis zu den Wahlen 2016 und 2021, als jeweils Martin Hahn von den Grünen siegte. Aber auf welche Themen setzt Alexander Bruns? Er antwortet auf sieben Thesen, formuliert als Utopien.</p> <p><strong>1. Der Bodenseekreis ist schon eine Art Paradies. Richtige Not gibt es hier nicht.</strong></p> <p>Als politisches Statement halte ich das für falsch. Paradies ist eher eine theologische Kategorie. Politik muss sich um die irdischen Probleme kümmern, und die gibt es auch in der Region. Teilweise gibt es auch echte Not. Mir ist es wichtig, geerdet zu bleiben. Ich möchte mich um die Probleme der Menschen hier vor Ort kümmern und zu einer Lösung beitragen.</p> <p><strong>2. Die Kliniken Überlingen, Friedrichshafen und Tettnang bleiben die Kliniken für die Patienten im Kreis.</strong></p> <p>Das wäre schön. Aber die Gesundheitsversorgung ist in Gefahr geraten. Die Bundesgesundheitsreform ist ein Versuch, das strukturell in den Griff zu bekommen – Stichwort Zuweisung neuer Leistungsgruppen für Kliniken. Das Landes-Sozialministerium unter Manfred Lucha ist mit dem Prozess ein halbes Jahr im Verzug. Das können wir uns nicht leisten. Kliniken stehen finanziell massiv unter Druck, das sieht man ja gerade am Beispiel des Medizin Campus Bodensee mit den <a href="https://www.suedkurier.de/thema/klinikum-friedrichshafen/" target="_blank" title="" rel="noopener">Kliniken in Friedrichshafen</a> und Tettnang. Die Gesundheitsversorgung endet nicht an den Grenzen des Bodenseekreises. Es muss eine Abstimmung mit Ravensburg, Lindau, Überlingen und Konstanz, Singen und Tuttlingen stattfinden. Es ist entscheidend, dass die Akteure in der Region an einem Strang ziehen.</p> <p><strong>3. Bürger können sich in der Region sehr sicher fühlen, Polizei und Sicherheitsbehörden machen einen tollen Job.</strong></p> <p>Den zweiten Teil unterschreibe ich sofort. Was die Kriminalitätsrate angeht, mag der Bodenseekreis im Vergleich zu anderen Regionen vergleichsweise gut dastehen. Gleichwohl ist das Sicherheitsempfinden der Menschen erschüttert. Viele sind verunsichert und ich verstehe das. In manchen Bereichen nehmen die Straftaten zu. Die Polizei braucht mehr Personal und moderne Ausstattung, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/videoueberwachung-am-bahnhof-warum-das-in-ravensburg-geht-und-in-friedrichshafen-nicht;art372474,12484305" target="_blank" title="Videoüberwachung am Bahnhof: Warum das nun in Ravensburg geht – und in Friedrichshafen nicht">Videoüberwachung</a> im öffentlichen Raum muss erleichtert werden – hier ist das Land gefordert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Alexander Bruns, 1966 in Hamburg geboren, tritt bei der Landtagswahl 2026 als Spitzenkandidat der CDU im Wahlkreis Bodensee an. Bei der CDU-Kandidatennominierung im März setzte er sich im zweiten Wahlgang mit 52 Prozent knapp gegen Kerstin Mock aus Markdorf durch. Bruns ist Vorsitzenden der CDU Überlingen und stellvertretender Fraktionssprecher im Überlinger Stadtrat. Alexander Bruns ist Jurist und lehrt als Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.</span></label></div> <p><strong>4. Solarenergie, Seethermie, Windkraft: Die Energiewende wird gelingen.</strong></p> <p>Das weiß heute keiner. Es ist wichtig, dass die Energiewende gelingt. Unklar ist, wie schnell es geht und wieviel es kosten wird. Das muss in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden, weil wir das Geld an allen Ecken und Enden brauchen – um unser Land wieder konkurrenzfähig und die Sozialsysteme leistungs- und zukunftsfähig zu machen. Beim Ausbau der Energienetze muss das Land mehr tun.</p> <p><strong>5. Bundesstraße 31, Bodenseegürtelbahn, Bodenseeradweg – bei der Verkehrsinfrastruktur wird es ab 2026 so richtig vorangehen.</strong></p> <p>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Mit der Modernisierung der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-platz-32-auf-11-bodenseeguertelbahn-verbessert-sich-im-landes-ranking-aber-schauen-sie-genau-hin;art410936,12393916" target="_blank" title="Bodenseegürtelbahn verbessert sich in Landes-Ranking – hier kann man sich aber täuschen lassen">Bodenseegürtelbahn</a> geht‘s 2026 hoffentlich los, vorausgesetzt die Finanzierung kommt wie verabredet zustande. Dann könnte das 2034 fertig sein. Der Ausbau der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> ist ein einziges planerisches Desaster. Das dauert viel zu lange und die Menschen verstehen nicht, warum das so ist. Hier hat man zehn bis 15 Jahre verschenkt, das hätte das grün-geführte Verkehrsministerium schneller voranbringen müssen. Radwege sind wichtig, aber die erste Priorität bei Investitionen muss auf der Straße und der Schiene liegen.</p> <p><strong>6. Die Unternehmen in unserer Region bieten ihren Mitarbeitern langfristige Jobsicherheit.</strong></p> <p>Diese Gewissheit gibt es heute nicht mehr. Viele Unternehmen befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Politik muss die Rahmenbedingungen so setzen, dass Firmen wirtschaftlich und auskömmlich arbeiten können. Gewerbeansiedlungen erleichtern, Innovation fördern – da kann die Landespolitik besser helfen. Bürokratieabbau darf kein Schlagwort bleiben. Die Verwaltung muss effizienter und unbürokratischer agieren. Ob bei Umweltschutz, Berichtspflichten, Lieferketten: In vielen Bereichen werden Unternehmen durch überbordende Regulierung behindert – das muss sich ändern.</p> <p><strong>7. Die Kommunen sind finanziell so am Ende, dass das Land ihnen keine weiteren Aufgaben mehr aufbürden darf, ohne selbst dafür zu bezahlen.</strong></p> <p>Das ist stark zugespitzt. Es kann künftig neue, wichtige Aufgaben geben, die einfach dringend sind, sodass die Frage nach der Finanzierung an zweiter Stelle stehen muss. Klar ist aber, dass in der Vergangenheit die Frage nach Aufgabenerfüllung und -finanzierung nicht richtig beantwortet worden ist. Wenn das Land will, dass sich die Kommunen und Kreise um Kitaplätze, Ganztagesbetreuung, Umweltschutz und Flüchtlingsunterbringung kümmern sollen, muss es dafür auch das Geld zur Verfügung stellen. So wie jetzt kann man da nicht weitermachen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 05:05:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Teuringer Schützen lassen es krachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/teuringer-schuetzen-lassen-es-krachen;art372488,12486941 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Schützenverein feiert mit vielen Gästen Jubiläum</li> <li>Geräumiges Festzelt in<br /> Hefigkofen gut besucht</li> <li>Geschichte des Vereins begann vor 100 Jahren</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Schützenverein feiert mit vielen Gästen Jubiläum</li> <li>Geräumiges Festzelt in<br /> Hefigkofen gut besucht</li> <li>Geschichte des Vereins begann vor 100 Jahren</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Schützenverein feiert mit vielen Gästen Jubiläum</li> <li>Geräumiges Festzelt in<br /> Hefigkofen gut besucht</li> <li>Geschichte des Vereins begann vor 100 Jahren</li> </ul>



        <p><strong>Oberteuringen</strong> „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Fest“, zog Thomas Stoll, Oberschützenmeister seit 2007, ein positives Fazit zum dreitägigen Jubiläumsevent „100 Jahre Schützenverein Oberteuringen“ am vergangenen Wochenende. „Es kamen unglaublich viele Gäste, wir haben den Eindruck, dass unser ‚kugelrunder‘ Geburtstag in der Gemeinde ausgesprochen gut angekommen ist“, strahlt der Chef des Vereins. Dem kann Hauptorganisator Andreas Schraff nur beipflichten. Der erfolgreiche Schütze, der seit 1986 Mitglied ist und in diesem Jahr mit seinem Team Deutscher Meister wurde, habe sich im Frühjahr aus dem Vorstand zurückgezogen, um sich im Jubiläumsjahr ganz der Organisation des Festes widmen zu können.</p> <p>„Ich war 25 Jahre Sportleiter, jetzt sollte das Feiern nicht zu kurz kommen“, schmunzelt Andreas Schraff. Und dass es ein voller Erfolg geworden ist, konnte man daran erkennen, dass am Sonntagabend zur Siegerehrung für die Wettschießen (siehe Infokasten) kaum mehr ein Platz im geräumigen Festzelt zu finden war. Für das leibliche Wohl sorgte die Narrenzunft Hefigkofen, musikalische Unterhaltung kam von den Schlossbühlmusikanten, dem Musikverein Oberteuringen und den Benistobler Musikanten. Das angenehme Spätsommerwetter tat das seine dazu, der Verein hatte das Glück der Tapferen.</p> <h2>Gegründet am 21. September 1925</h2> <p>In einer solchen Laune gründeten auf den Tag genau am 21. September vor 100 Jahren 41 Personen den „Kleinkaliber-Schützenverein Oberteuringen“, so geht es aus der Chronik von Silvia Rueß hervor, die seit 1991 Mitglied im Verein ist. Auf über 80 Seiten sind die Namen und Ereignisse des Vereins detailreich aufgeführt. „Tatsache ist, dass der Kleinkaliberschießsport wie kaum ein anderes Betätigungsgebiet der Leibesübungen sicheren Blick, Entschlusskraft und Selbstzucht erfordert“, auf Ansichten wie diese gründete sich der Verein zur Pflege des „edlen Schießsports im Lande Württemberg“. So berichtet die Chronik etwa die Höhe des Vereinsbeitrags, der mit 3,20 Reichsmark knapp das zehnfache eines Roggenbrots betrug. Oder das Aussetzen der Demokratie während der Nazi-Zeit 1934, als es keine Wahlen mehr gab – es wurde ein Vereinsführer bestimmt, der sich sein persönliches Ehrenamt zusammensuchen sollte.</p> <p>Das Zehnjährige wurde 1935 mit einem erfolgreichen Preisschießen gefeiert. Begehrte Preise waren lebende Tiere, Nahrungsmittel hatten damals noch einen anderen Stellenwert. Mit Kriegsende und der darauffolgenden Entwaffnung aller Schützenvereine kehrte bis ins Jahr 1956 Ruhe ein, als der Kleinkaliber-Schützenverein Oberteuringen mit einer Anlage in Neuhaus wiederbelebt wurde. Doch hätten Seitenwände betoniert werden müssen, was neben der Fällung von Bäumen zum Aus führte. Mit einer Übergangslösung im Postsaal und dem Bau einer Sportanlage in Hefigkofen 1965 ging es aufwärts. Es folgten zahlreicher Bautätigkeiten, unter anderem für einen Pistolenstand 1972, einen Jugendraum sowie der Modernisierung der Räume und Schießstände 1983. 1989 werden Pflichtarbeitsstunden für die aktiven Mitglieder eingeführt, 1991 wurde die Fertigstellung der Luftgewehrhalle, einer neuen Küche und der Anschluss an die Kanalisation berichtet.</p> <p>2006 wurden neue 50-Meter-Stände für Kleinkaliber in Betrieb genommen, 2009 die Erweiterung der Luftgewehrhalle angegangen. Neben diesen Aktionen wurden Erfolge zuhauf eingefahren. „Fast jeder dritte Teilnehmer bei den Kreismeisterschaften kommt im Jahr 2017 aus dem Schützenverein Oberteuringen“, meldeten die Sportleiter bei der Jahreshauptversammlung. Daneben wurde das Angebot auf Lichtgewehr für unter Zwölfjährige, auf Pfeil und Bogen sowie auf Softair-Waffen erweitert. 2019 wurde der Verein Mitglied beim Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband. Im Jubiläumsjahr zählt der Verein 172 Mitglieder zwischen zwölf und 94 Jahren, eine Erfolgsgeschichte nicht nur in sportlicher Hinsicht.</p> <p>„Beim Schießen bist Du konzentriert, da kommst Du völlig runter und lässt den Alltag komplett hinter Dir“, beschreibt Andreas Schraff seinen Sport. Es beschreibt die drei notwendigen K‘s: Kondition, Konzentration und Körperbeherrschung. Mit Blick auf die Vereinsgeschichte könnte man die drei wichtigen Themen des SVO auch mit Bauen, Geselligkeit und Sport beschreiben.</p> <p><em><strong>Weitere Fotos</strong> der Veranstaltung gibt es im Internet unter www.sk.de/12486212</em></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wettschießen</h2> Sieger im Königsschießen wurde Julian Kumpf mit einem Teiler von 2, das bedeutet, er lag mit seinem besten Schuss im Kleinkaliber auf 50 Metern mit zwei hundertstel Millimetern aus der Mitte. Den 2. Platz holte Felicitas Schmitt mit 849 Teiler, Dritter wurde Alfons Burkhart mit 1091 Teiler. Sieger im Königsschießen der Jugend wurde Emil Multer mit einem Teiler von 1698, Zweite wurde Katharina Rueß mit 2081 Teiler, dritter Platz für Rahel Schmitt mit 2319 Teiler. Die Gäste-Ehrenscheibe sicherte sich Lukas Königsberger mit einem Teiler von 96. Bester Schütze mit dem Luftgewehr auf 10 Metern zur Scheibe war Nico Schütz mit einem Teiler von 5. Zahlreiche weitere Preise wurden unter allen Luftgewehr-Schützen vergeben, sie durften sich nach der Rangfolge ihrer Ergebnisse Preise aus einer reich gefüllten Spendentombola aussuchen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Veranstaltungen Sporteinrichtung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Teuringer Schützen lassen es krachen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:01:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/neuer-bio-supermarkt-in-markdorf-eroeffnet-feinkost-haus-karle-belebt-die-altstadt;art372484,12486571 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.  ]]></description>
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          Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.<br>
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        Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.



        <p>Schlag 10 Uhr schwingt die gläserne Ladentüre zur Seite und gibt den Blick frei auf reihenweise mit Bio- und anderen Produkten gefüllte Regale. Harjinder Dhillon steht im Kassenbereich und freut sich sichtlich: „Es ist alles fertig geworden, wir sind bereit und ich freue mich auf die Kunden“, sagt der neue Mieter im Haus Karle in der Marktstraße.</p> <h2>Hinten wird noch nass gewischt, vorne treten die ersten Kunden ein</h2> <p>Am anderen Ende des großen Raumes werden noch letzte Waren eingeräumt. Vor der Frischetheke wischen Dhillons Helfer noch kurz nass durch, während zum Eingang bereits die ersten Kunden hereinkommen. Im früheren Knusperhäusle ist wieder Leben eingekehrt, der ehemalige Biosupermarkt hat neu eröffnet. Mitten im Laden steht auch die Marketing-Chefin der Stadt, Barbara Bücken. Sie bläst mit einer Akku-Handpumpe noch bunte Luftballons auf, mehrere Trauben davon schmücken bereits die Gänge.</p> <p>Im abgetrennten klimatisierten Nebenraum, der Frische-Box fürs Gemüse und Obst, unterhalten sich zwei Kundinnen. „Schön, wie frisch das alles ist“, sagt die eine zu ihrer Begleitung. Frische Ware ist ein Teil des Sortiments des „Feinkost Haus Karle“ in der Altstadt.</p> <h2>Sortiment hat in der Innenstadt gefehlt</h2> <p>Der andere Teil sind Bioprodukte der gängigen Marken und Demeter-Ware: Es gibt etwa auch Brotbackmischungen und Mehl, Körner und Hülsenfrüchte in allen denkbaren Varianten. Seit dem Aus des Knusperhäusle vor ungefähr einem Jahr hat eben dieses Sortiment in der Innenstadt gefehlt. Früher hatte es im Einkaufszentrum Proma in der benachbarten Hauptstraße noch einen kleinen Bioladen gegeben. Doch der ist auch schon lange ausgezogen.</p> <p>Dhillon bietet im „Feinkost Haus Karle“ auch einen kleinen Mittagstisch an, meist auch mit Gerichten aus seiner indischen Heimat – ebenso wie Gewürze des familieneigenen Großhandels. Am Nachmittag schaut noch Bürgermeister Georg Riedmann vorbei. Auch er freut sich über den überwundenen Leerstand und den Neustart – und lässt wissen: „Ich koche gerne indisch!“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 05:05:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auftakt der Bürgertreffs in Bibruck  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/auftakt-der-buergertreffs-in-bibruck;art372488,12484874 ]]></link>      <description><![CDATA[  Amtsinhaber Ralf Meßmer informiert über verwirklichte und bevorstehende Projekte. Bürgermeisterwahl ist am 28. September  ]]></description>
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          Amtsinhaber Ralf Meßmer informiert über verwirklichte und bevorstehende Projekte. Bürgermeisterwahl ist am 28. September<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/auftakt-der-buergertreffs-in-bibruck;art372488,12484874]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Amtsinhaber Ralf Meßmer informiert über verwirklichte und bevorstehende Projekte. Bürgermeisterwahl ist am 28. September



        <p>Oberteuringen Das Blatt, das Bürgermeister Ralf Meßmer für Notizen mitgebracht hat, ist fast weiß geblieben. Beim ersten von sieben Bürgertreffs im Ortsteil Bibruck haben die Dorfbewohner dem einzigen Kandidaten der Bürgermeisterwahl am 28. September kaum Kritikpunkte vorgebracht.</p> <p>Obwohl es sich bei der Dorflinde um eine etwas größere Esche handelt, haben zwölf interessierte Bibrucker den Weg zum Bürgertreff gefunden. „Auch wenn es bei der Wahl keinen Gegenkandidaten gibt, ist es mir wichtig, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen“, sagte Meßmer. Er wolle aufzeigen, was in den vergangenen acht Jahren geschafft wurde und einen Blick auf die anstehenden Pläne der Gemeinde geben.</p> <p>Zwei größere Baugebiete hinter und gegenüber Edeka wolle die Gemeinde für Bauplätze inklusive sozialem Wohnungsbau sowie voraussichtlich für ein Ärztehaus und einen Drogeriemarkt in Angriff nehmen. Für das neue Gewerbegebiet mit sieben bis acht Bauplätzen gebe es aktuell 15 Interessenten, informierte Meßmer. Für die zukünftige Nutzung des alten Schulgebäudes sei der Groschen noch nicht gefallen. „Das Gelände mitten in der Gemeinde ist wertvoll und wir sollten hier keinen Schnellschuss machen“, sagte Meßmer. Zudem gebe es noch keinen Investor und die Gemeinde könne mangels Geldes kein eigenes Projekt stemmen. Von der Echt Bodensee Card über Schulsozialarbeit, Busverbindungen und Radweg, die anstehende Sanierung des Franz-Roth-Platzes und den Umschluss der Oberteuringer Kläranlage nach Friedrichshafen reichten die Punkte, die Meßmer ansprach. Zur Sprache kam auch der Sanierungsstau auf Straßen und Wegen. Hier hakten die Bibrucker ein. Auch in ihrem Dorf gibt es holprige Stellen. Ansonsten schien die Welt in diesem Ortsteil in Ordnung.</p> <p><em>Kommende Woche lädt Ralf Meßmer noch zu Bürgertreffs am Montag, 22. September, um 18 Uhr in die Tandemschenke nach Rammetshofen und am Donnerstag, 25. September, um 18 Uhr in den Gasthof Zweifel in Bitzenhofen ein.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgerinitiative Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auftakt der Bürgertreffs in Bibruck]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 05:01:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Branchenmix vermittelt guten Eindruck  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/branchenmix-vermittelt-guten-eindruck;art372488,12482783 ]]></link>      <description><![CDATA[  Teuringer Wirtschaft organisiert Leistungsschau. 22 Betriebe und 19 Vereine präsentieren Angebot. Mit Rahmenprogramm und Aktionen für Kinder  ]]></description>
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          Teuringer Wirtschaft organisiert Leistungsschau. 22 Betriebe und 19 Vereine präsentieren Angebot. Mit Rahmenprogramm und Aktionen für Kinder<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/branchenmix-vermittelt-guten-eindruck;art372488,12482783]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Teuringer Wirtschaft organisiert Leistungsschau. 22 Betriebe und 19 Vereine präsentieren Angebot. Mit Rahmenprogramm und Aktionen für Kinder



        <p>Betriebe der Teuringer Wirtschaft und Vereine haben sich am Sonntag anlässlich einer Leistungsschau präsentiert. Rund um den Gasthof Die Post und auf dem St.-Martin-Platz gab es für die Besucher viel zu entdecken. 2</p> <p>2 Betriebe und 19 Vereine waren beteiligt. Einen guten Eindruck vom Branchenmix konnten sich die Besucher im Saal verschaffen. An den Ständen gab es vom Rasenroboter über Photovoltaikanlagen, von professionellen Fotos und Blumenschmuck bis zu Türen- und Fensterbau ein breites Spektrum zu sehen.</p> <p>Die Firma Solmotion kommt zwar aus Ravensburg, plant aber in Behweiler eine große Agri-PV-Anlage. „Wir sind hier, um darüber zu informieren. Wir bauen aber auch kleinere PV-Anlagen auf Dächern“, sagte Manuel Madlener. Einige Besucher erkundigten sich, es habe nette Gespräche gegeben.</p> <p>Ebenfalls informieren wollte Rainer Heimgärtner, der die DRK-Ortsgruppe leitet. Am Stand der Bürgerstiftung zeigte er unter anderem den Notfallkoffer, den die Helfer einsetzen. Finanziert von der Bürgerstiftung, rücken sie immer dann aus, wenn sie schneller beim Notfall sind als der reguläre Rettungsdienst. „Heute wollen wir das Gespräch mit den Bürgern suchen, denn viele wissen gar nicht, was wir tun“, erklärte Heimgärtner.</p> <p>Eine wichtige Rolle spielt in Oberteuringen die Landwirtschaft. Bei Birgit Herz gab es Kostproben vom Käse, der aus der Milch ihres Milchviehbetriebs in Bibruck gemacht wird. Nebenan gab es bei Claudia Rueß selbst hergestellte Nudeln und unzählige Sorten Marmelade von eigenen Beeren. Bei Etzel Nutzfahrzeugservice konnten die Besucher einen Lkw der neuesten Generation besichtigen, bei Szabo Gartengestaltung standen die kleinen Besucher Schlange, um mit dem Bagger das Erdreich zu bewegen.</p> <p>Kleine Probefahrten mit der E-Vespa bot Stefan Haußmann von Hausi‘s Rollerladen an. „Auch eine Vespa aus den 1960er-Jahren lässt sich auf Elektro umrüsten“, erklärte er. Positiv sei außerdem, dass sich die E-Vespa an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufladen lasse.</p> <p>Die Schauübungen der Feuerwehr waren nicht nur für die Kinder spannend. Eindrucksvoll demonstrierten die Retter was passiert, wenn ein Topf mit brennendem Fett mit Wasser in Kontakt kommt. Also besser Deckel oder Löschdecke auf den Topf! Den Feuerball nach einer Fettexplosion will niemand in seiner Küche haben.</p> <p>Die Narrenzunft Teuringer Johle grillte ein Spanferkel und die Narrenzunft Bitzenhofen unterhielt den Biergarten. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Torwandschießen im Pfarrgarten oder ließen sich von Stephan Krause eine bunte Luftballonfigur basteln.</p> <p>„Unser Ziel ist, wieder alle drei Jahre eine Leistungsschau auf die Beine zu stellen“, sagte Sven Meyer. Der Vorsitzende der Teuringer Wirtschaft zog ein positives Fazit. Es sei toll, zu zeigen, welch vielfältiges wirtschaftliches Angebot Oberteuringen zu bieten habe. „Auch die Vereine trugen zu einer guten Mischung bei“, lobte Meyer.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Veranstaltungen Fest Messen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-wirtschaft-messe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Branchenmix vermittelt guten Eindruck]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 17:33:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Open-Air-Konzerte am Bodensee: Das waren die Highlights 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/open-air-sommer-am-bodensee-das-waren-die-highlights-2025-18-09-25;art410936,12482492 ]]></link>      <description><![CDATA[  Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!  ]]></description>
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          Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!<br>
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        Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!



        <p>Schlager, Rock, Pop oder Rap: Nirgendwo in der Bodenseeregion finden Musikfans so ein großes Musikangebot wie bei den Open-Air-Festivals im Bodenseekreis. Ob das Seeufer beim FN:POP, Schlosskulisse in Salem und Meersburg oder Marktplatz in Markdorf – auch die Konzert-Locations am östlichen Bodensee sind hochattraktiv.</p> <h2>Festival-Highlights 2025 im Überblick</h2> <p>Es gab in diesem Sommer vier Konzerte in Markdorf, drei in Meersburg, vier in Salem, zwei Konzertabende in Tettnang, das FN:POP in Friedrichshafen und das Sound Beach Festival in Überlingen. Hier eine Übersicht mit Fotos, Eindrücken und Links zu den Bildergalerien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Open Airs 2026: Erste Termine stehen fest</span><span>Für das kommende Kalenderjahr sind bislang einige Konzerte im Bodenseekreis bestätigt. In Meersburg spielt am 12. Juni das Herbert-Pixner-Projekt. In Markdorf treten am 17. Juni die Sportfreunde Stiller auf. In Salem geht am 24. Juli Roland Kaiser auf die Bühne. Beim Tettnanger Schlossgarten Open Air sind mit Sarah Connor am 5. Juni und Unheilig am 6. Juni bereits zwei Künstler bestätigt (Stand: 16. September).</span></label></div> <h2>Schlossplatz Meersburg Open Air: Fury, Johannes Oerding und Samu Haber</h2> <p>Endlich ging es am 26. Juni los – und das Publikum zeigte sich begeistert vom Auftritt der Band <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/fury-in-the-slaughterhouse-rocken-am-bodensee-fulminanter-start-der-schlossplatz-open-airs;art372486,12424852" target="_blank" title="Fury in the Slaughterhouse rocken am Bodensee! Fulminanter Start der Schlossplatz Open-Airs">Fury in the Slaughterhouse</a>. Manche Besucher kamen sogar aus Thüringen angereist – und ein Gast kletterte in eine Mülltonne.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/fury-sorgt-fuer-ausverkauften-auftakt-der-meersburg-open-airs;art372486,12424463" target="_blank" title="Fury sorgt für ausverkauften Auftakt der Meersburg Open Airs – die besten Bilder (1)">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Fury in the Slaughterhouse</a>.</li> </ul> </div> <p>Zum zweiten Mal seit 2018 feierten tausende Fans auf dem Schlossplatz den Hamburger Sänger <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/johannes-oerding-begeistert-4000-fans-beim-schlossplatz-konzert-so-war-das-meersburg-open-air-erlebnis;art372486,12426152" target="_blank" title="Johannes Oerding hautnah erlebt: Begeisterte Fans beim Open Air auf dem Schlossplatz">Johannes Oerding</a>. Der Künstler mischte sich unters Publikum und forderte seine Fans auf, einander kennenzulernen. Dann schrieb er spontan einen Song mithilfe von ChatGPT.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/johannes-oerding-begeistert-4000-fans-in-meersburg-hier-sind-die-besten-bilder-vom-konzert-30-06-25;art372486,12425772" target="_blank" title="Johannes Oerding Konzert auf dem Schlossplatz in Meersburg – die besten Bilder!">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Johannes Oerding.</a></li> </ul> </div> <p>Sympathisch und stimmungsvoll begeisterte der finnische Popstar Samu Haber sein Publikum auf dem Meersburger Schlossplatz. Das Ex-Mitglied von Band Sunrise Avenue hat treue Fans – einige von ihnen hatten vor dem Konzert sogar vor dem Eingang übernachtet.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/so-begeistert-samu-haber-sein-publikum-beim-meersburg-open-air-starke-bilder-vom-konzert-01-07-25;art372486,12425864" target="_blank" title="So begeistert Samu Haber sein Publikum beim Meersburg Open Air – starke Bilder vom Konzert">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Samu Haber.</a></li> </ul> </div> <h2>Markdorf Open Air: Skunk Anansie, Lea, Jan Delay, Seiler und Speer</h2> <p>Anfang Juli kamen große Namen an den Gehrenberg. Die Markdorer Konzertreihe startete die britische Kultband Skunk Anansie. Skin, die Frontfrau der britischen Kultband<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/weltstar-hautnah-skunk-anansie-saengerin-skin-rockt-mit-power-und-naehe-am-bodensee;art372484,12430274" target="_blank" title="Ein Weltstar zum Anfassen: Frontfrau Skin und Skunk Anansie rocken den Marktplatz"> Skunk Anansie</a>, zeigte sich beim Markdorfer Open Air mit unzähligen Gesichtern und Emotionen.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/skunk-anansie-rockt-markdorf-2500-fans-feiern-furiosen-open-air-auftakt-die-besten-bilder;art372484,12429955" target="_blank" title="Grandioser Auftakt der Band Skunk Anansie in Markdorf">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Skunk Anansie.</a></li> </ul> </div> <p>Den zweiten Akt machte die Singer-Songwriterin <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/viele-glueckliche-gesichter-auf-dem-marktplatz-lea-war-ganz-nah-bei-ihren-fans;art372484,12431597" target="_blank" title="Viele glückliche Gesichter auf dem Marktplatz: Lea war ganz nah bei ihren Fans">Lea</a>. Sie begeisterte ihre meist jungen Fans mit Songs wie „Wenn Du mich lässt“ oder „Das Leben ist schön“. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/jan-delay-schmeisst-eine-party-am-bodensee-und-nach-dem-konzert-ist-noch-lange-nicht-schicht-08-07-25;art372484,12432487" target="_blank" title="Nach dem Konzert ist noch lange nicht Schicht: Jan Delay schmeißt eine Party auf dem Marktplatz">Jan Delay &amp; Disko No. 1</a> brachten die Besucher so richtig zum Tanzen: Mehr als 4000 Besucher feierten den Abend zwischen Disco, Rock, Reggae und Hiphop.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Hier finden Sie Bilder von den Konzerten von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-schoensten-bilder-vom-openair-konzert-von-lea-in-markdorf;art372484,12431214" target="_blank" title="Markdorf Open Air 2025: Die schönsten Bilder vom Konzert von Lea">Lea</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/feiern-spass-und-laune-beim-dritten-konzertabend-des-markdorf-open-air-2025;art372484,12432261" target="_blank" title="Jan Delay sorgt für beste Stimmung beim Markdorf Open Air">Jan Delay &amp; Disko No. 1.</a></li> </ul> </div> <p>Nicht zu vergessen sind <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/kroenender-festival-abschluss-in-markdorf-so-war-der-auftritt-von-seiler-und-speer-07-07-25;art372484,12432441" target="_blank" title="Krönender Festival-Abschluss auf dem Marktplatz: So war der Auftritt von Seiler und Speer">Seiler und Speer</a>. Die Österreicher boten auf dem Marktplatz ein musikalisches Feuerwerk mit viel Tiefgang – und spielten mehr als zwei Stunden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/seiler-und-speer-begeistern-knapp-3000-zuschauer-in-markdorf;art372484,12432280" target="_blank" title="Seiler und Speer begeistern knapp 3000 Zuschauer in Markdorf">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Seiler und Speer.</a></li> </ul> </div> <h2>Schloss Salem Open Air: Fanta 4, Wincent Weiss, Rea Garvey, die Fäaschtbänkler</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/die-fantastischen-vier-feiern-mit-fans-beim-salem-open-air-so-emotional-war-das-konzert;art372491,12450924" target="_blank" title="Die Fantastischen Vier feiern beim Salem Open Air mit ihren Fans das Leben">Fanta 4</a> machte am Samstag den Anfang. Zwei Stunden lang unterhielten Smudo, Thomas D., Michi Beck und Andi Ypsilon ihr begeistertes Publikum von der Open-Air-Bühne aus. Das Gelände beschallten die vier erfahrenen Rapper mit ihrem Mix aus Hip-Hop, Electro und Pop. Die Fans jubelten den hip-hoppenden Mittfünfzigern auch bei deren drittem Auftritt auf dem Schlossgelände zu und feierten zusammen eine Party.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/konzert-highlights-in-bildern-die-fantastischen-vier-beim-salem-open-air-2025-29-07-25;art372491,12450888" target="_blank" title="Tausende bejubeln die Fantastischen Vier">Hier finden Sie Bilder vom Konzert der Fantastischen Vier.</a></li> </ul> </div> <p>Beim zweiten Konzert des Wochenendes kamen mehr als 4500 Fans und feierten mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/ein-feuerwerk-im-regen-4500-fans-feiern-mit-wincent-weiss-beim-salem-open-air;art372491,12451977" target="_blank" title="Ein Feuerwerk im Regen: 4500 Fans feiern mit Wincent Weiss beim Open Air im Schlosspark">Wincent Weiss</a> trotz des Regenwetters. Schon Stunden vor dem Konzertbeginn standen die Besucher Schlange, um sich die besten Plätze vor der Bühne für den Auftritt von Wincent Weiss zu sichern.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/regenfeste-wincent-weiss-fans-in-salem;art372491,12451455?cx_testId=64&amp;cx_testVariant=cx_1&amp;cx_artPos=0#cxrecs_s" target="_blank" title="" rel="noopener">Hier finden Sie Bilder vom Konzert mit Wincent Weiss.</a></li> </ul> </div> <p>Für den Iren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/er-nimmt-seine-fans-mit-viel-liebe-von-und-fuer-rea-garvey-beim-salem-open-air;art372491,12460209" target="_blank" title="Viel Liebe von und für Rea Garvey beim Salem Open Air im Schlosspark">Rea Garvey</a> gab es ein Wiedersehen mit den Fans in Salem: Er stand hier bereits 2019 auf der Bühne im Schlosspark. Für viele der 4000 Fans war es ein Wiedersehen mit dem Musiker, die ersten standen bereits um 11 Uhr am Einlass an. Garvey überzeugte aber auch Besucher, die ihn das erste Mal hörten, wie Michael Richter aus Mimmenhausen und seine Enkelin Celina Kalusy aus Kanada: Beide waren vom Konzert begeistert.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/schloss-salem-open-air-4000-besucher-feiern-mit-rea-garvey-und-clockclock-im-schlosspark-14-08-25;art372491,12460025" target="_blank" title="Rea Garvey und ClockClock rocken den Schlosspark">Hier finden Sie Bilder vom Konzert mit Rea Garvey.</a></li> </ul> </div> <p>Mit musikalischer Perfektion und viel Witz sorgten die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/furioses-finale-die-faeaschtbaenkler-begeistern-zum-abschluss-der-salem-open-airs-5000-fans;art372491,12460224" target="_blank" title="Die Fäaschtbänkler sorgen für ein furioses Finale der Salem Open Airs">Schweizer Fäaschtbänkler</a> am Samstagabend für Partystimmung von Anfang an. Ihr Konzert war ausverkauft, 5000 Fans feierten und sangen mit dem Quintett auf der Bühne. Während die Fans sangen, verschwanden die Musiker hinter den Kulissen – um dann mitten im Publikum aufzutauchen. In Salem traten die Fäaschbänkler das erste Mal auf, doch 2024 waren sie bereits in Meersburg zu hören gewesen.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/faeaschtbaenkler-begeistern-5000-fans-beim-letzten-schloss-salem-open-air-die-besten-bilder-12-08-25;art372491,12460167" target="_blank" title="Fäaschtbänkler begeistern 5000 Besucher zum Abschluss in Salem">Hier finden Sie Bilder vom Konzert der Fässchtbänkler.</a></li> </ul> </div> <h2>FN:POP Friedrichshafen – Stars am Bodenseeufer: Faber, Montez, Milky Chance und viele mehr</h2> <p>Im Rahmen des FN:POP-Festivals kamen auch 2025 wieder bekannte Künstler in die Zeppelin-Stadt. Im ersten Teil der Reihe Mitte Juli spielten Kamrad und Dani Lia sowie der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/faber-begeistert-bei-ausverkauftem-open-air-konzert-so-war-der-auftritt-in-friedrichshafen;art372474,12439207" target="_blank" title="Faber begeistert bei ausverkauftem Open-Air-Konzert: So war der Auftritt in Friedrichshafen">Schweizer Künstler Faber im Kulturhaus Caserne</a>. Im zweiten Teil, vom 14. August bis 16. August, traten die Künstler auf der Seebühne am Graf-Zeppelin-Haus auf.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/fnpop-direkt-am-bodensee-cari-cari-fritz-kalkbrenner-und-meute-begeistern-zum-auftakt-15-08-25;art372474,12463918" target="_blank" title="FN:POP direkt am Bodensee: Cari Cari, Fritz Kalkbrenner und Meute begeistern zum Auftakt">Fritz Kalkbrenner, Cari Cari und die Techno-Marching-Band Meute</a> sorgten am 14. August für gute Stimmung am Seeufer.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/feiern-mit-cari-cari-fritz-kalkbrenner-und-meute-bilder-vom-ersten-fnpop-abend;art372474,12463917" target="_blank" title="Feiern mit Cari Cari, Fritz Kalkbrenner und Meute: Bilder vom ersten FN:POP-Abend">Hier finden Sie Bilder vom ersten Abend des FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Am Festival-Freitag legten <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/grosse-gefuehle-beim-bodensee-festival-fnpop-montez-begeistert-zusammen-mit-vince-und-1986zig;art372474,12464586" target="_blank" title="Was fürs Herz: Montez packt bei FN:POP die ganz großen Gefühle aus">Montez, 1986zig und Vince</a> mit ihren Auftritten nach und sorgten mit Hiphop und Indie für gute Stimmung.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/so-schoen-war-fnpop-mit-montez-1986zig-und-vince-am-freitag;art372474,12464378" target="_blank" title="So schön war FN:POP mit Montez, 1986zig und Vince am Freitag">Hier finden Sie Bilder vom Festival-Freitag beim FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Den Abschluss machten <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/fnpop-am-bodensee-mit-the-kooks-milky-chance-und-nomuel-geht-der-festival-sommer-zu-ende;art372474,12464590" target="_blank" title="FN:POP am Bodensee: Mit The Kooks, Milky Chance und Nomuel geht der Festival-Sommer zu Ende">The Kooks, Milky Chance und Newcomer Nomuel</a> am Festival-Samstag. Die Besucher sangen und tanzten ausgelassen am Bodenseeufer.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/the-kooks-milky-chance-und-nomuel-bei-fnpop-die-bilder-des-letzten-festivalabends;art372474,12464458" target="_blank" title="The Kooks, Milky Chance und Nomuel bei FN:POP – die Bilder des letzten Festivalabends">Hier finden Sie Bilder vom letzten Abend des FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Die Open-Air-Reihe soll auch im kommenden Jahr in Friedrichshafen stattfinden. Die Konzerte am Bodenseeufer müssen allerdings verlegt werden, denn das Graf-Zeppelin-Haus wird umfassend saniert. Wo 2026 unter freiem Himmel gefeiert werden soll, steht den Veranstaltern zufolge noch nicht fest.</p> <h2>Tettnang: Reinhard Fendrich, Krokus und Gotthard</h2> <p>Starten sollte die Konzertreihe mit dem Auftritt von Max Herre und Joy Denalane am 8. August.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/abgesagt-max-herre-und-joy-denalane-treten-nicht-beim-schlossgarten-open-air-in-tettnang-auf;art410936,12459306" target="_blank" title="Abgesagt! Max Herre und Joy Denalane treten nicht in Tettnang auf"> Ihr Konzert wurde aber kurzfristig abgesagt</a>. Am 9. August spielte dann Reinhard Fendrich als erster beim Schlossgarten Open Air. Mit 45 Jahren Bühnenerfahrung, Kultsongs und neuen Liedern tourte der Liedermacher in diesem Sommer wieder durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.</p> <p>Am 10. August feierten mehr als 3000 Fans beim Abschlusskonzert des Schlossgarten Open Air in Tettnang eine energiegeladene Nacht mit den <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/tettnang-im-rockfieber-gotthard-und-krokus-beim-schlossgarten-open-air;art410936,12460814" target="_blank" title="Geballte Power: Gotthard und Krokus bringen den Schlossgarten zum Beben">Hard-Rock-Bands Gotthard und Krokus</a>. Auch die Vorband Bonfire sorgt für Überraschung beim Publikum.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schlossgarten-open-air-tausende-rockfans-feiern-gotthard-und-krokus;art410936,12460596" target="_blank" title="Schlossgarten Open Air: Tausende Rockfans feiern Gotthard und Krokus">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Gotthard und Krokus.</a></li> </ul> </div> <h2>Sound Beach Festival in Überlingen: Abbamaniac, Sophia und Anita Hofmann</h2> <p>Das Sound Beach Festival in Überlingen ging von Mittwoch, 9. Juli, bis Sonntag, 12. Juli. Zu sehen gab es unterschiedlichste Künstler von Pop bis Schlager. Die Gruppe <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/sound-beach-festival-gestartet-abbamaniac-feiert-ausgelassene-party;art372495,12436347" target="_blank" title="Sound Beach Festival gestartet: Abbamaniac feiert ausgelassene Party">Abbamaniac</a> machte am Mittwoch den Auftakt beim Sound Beach Festival. Rund 1200 Besucher sangen, tanzten und feierten zur Musik aus dem vergangenen Jahrtausend. Beim Auftritt von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/beste-stimmung-beim-sound-beach-festival-1500-fans-feiern-newcomerin-sophia;art372495,12437119" target="_blank" title="Beste Stimmung beim Sound Beach Festival: 1500 Fans feiern Newcomerin Sophia">Sophia</a> am Donnerstag waren vor allem junge Fans begeistert. Wir waren am Freitag dabei und haben die Bilder.</p> <p>Bei perfektem Wetter sorgten am Samstag DJs für eine ausgelassene Partystimmung im Überlinger Uferpark. Mehr als 1000 Besucher kamen und feierten bis tief in die Nacht. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-war-ein-xxl-schlager-beach-schlagerparty-mit-anita-hofmann-und-ramon-roselly-14-07-25;art372495,12438607" target="_blank" title="„Das war ein XXL-Schlager-Beach“: Festivalabschluss mit Anita Hofmann und Ramon Roselly">Der Abschluss des Sound Beach Festivals im Überlinger Uferpark stand am Sonntag ganz im Zeichen des Schlagers mit Anita Hofmann, Rosanna Rocci, Nico Alesi und Ramon Roselly.</a></p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/der-abschluss-des-sound-beach-festivals-im-ueberlinger-uferpark-stand-ganz-im-zeichen-des-schlagers;art372495,12438366" target="_blank" title="Sound Beach Festival: Schlager Beach direkt am Bodenseeufer">Hier finden Sie Bilder vom Schlager Beach mit Anita Hofmann.</a></li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Open-Air-Konzerte am Bodensee: Das waren die Highlights 2025]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 16:06:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder von der Leistungsschau in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/bilder-von-der-leistungsschau-in-oberteuringen;art372488,12481776 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gewerbeverein Teuringer Wirtschaft zeigte bei einer Leistungsschau sein breites Spektrum. Hier finden Sie die Bilder von der Veranstaltung in Oberteuringen.  ]]></description>
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          Der Gewerbeverein Teuringer Wirtschaft zeigte bei einer Leistungsschau sein breites Spektrum. Hier finden Sie die Bilder von der Veranstaltung in Oberteuringen.<br>
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        Der Gewerbeverein Teuringer Wirtschaft zeigte bei einer Leistungsschau sein breites Spektrum. Hier finden Sie die Bilder von der Veranstaltung in Oberteuringen.



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      <dc:relation><![CDATA[Messen Ausstellung Festspiele]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder von der Leistungsschau in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:30:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.  ]]></description>
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          Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.<br>
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        Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.



        <p>Frische Lebensmittel, Gemüse und Obst aus der Region, teils in Bioqualität, außerdem Bioprodukte von Marken wie Rapunzel und, ganz neu, exotische Gewürze, importiert aus Indien: Das ist das Konzept für das neue Ladengeschäft im „Haus Karle“ in der Marktstraße. Harjinder Dhillon heißt der neue Mieter im ehemaligen „Knusperhäusle“ – und er möchte die großen Ladenräume wieder mit Leben füllen und mithelfen, wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Feinkost Haus Karle</span><span>So nennt sich der neue Laden im historischen „Haus Karle“ in der Marktstraße 5, schräg gegenüber der Kirche. Der neue Mieter Harjinder Dhillon möchte dort frische und regionale Lebensmittel, Bioprodukte und Gewürze anbieten. Eröffnung ist am Montag, 22. September, um 10 Uhr.</span></label></div> <h2>Ein Jahr Leerstand geht zuende</h2> <p>Mehr als ein Jahr Leerstand werden nun am Montag, 22. September, überwunden sein – endlich.</p> <p>Froh, dass es nun weitergeht, sind jedoch nicht nur die Markdorfer, sondern auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nachmieter-fuer-naturkostladen-gesucht;art372484,12221018" target="_blank" title="Nachmieter für „Knusperhäusle“ in der Marktstraße gesucht">Hauseigentümerin Susanne Draenert</a>. Auch sie war überrascht worden von der plötzlichen Kündigung der Mieter. „Nach den unerfreulichen Erfahrungen mit den ehemaligen Mietern, die die Mieträume inklusive aller Lebensmittel zurückgelassen haben, freuen wir uns sehr, dass mit dem neuen Lebensmittelgeschäft wieder frischer Schwung in die Räume einzieht“, zeigt sich Draenert erleichtert gegenüber der Redaktion. Nun sei sie auch wieder zuversichtlich, sagt sie: „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wünschen dem neuen Mieter viel Erfolg mit seinem vielversprechenden Konzept.“</p> <h2>2016 aus Indien nach Deutschland gekommen</h2> <p>Dieses Konzept erklärt Dhillon noch zwischen leeren Regalen, Werkzeug und gestapeltem Inventar – aber gutgelaunt und voller Tatendrang. Gerade mal zwei Wochen sind es noch bis zum Eröffnungstag. Da drängt ein bisschen die Zeit und es muss noch kräftig gewirbelt werden. Zeit nimmt sich der 28-Jährige dennoch und erzählt erst einmal ein wenig über sich selbst.</p> <p>Seinen Lebensmittelpunkt habe er derzeit noch in Villingen-Schwenningen, angestellt sei er beim Messtechnik-Spezialisten Testo in Tittisee-Neustadt. 2016 sei er aus Indien nach Deutschland gezogen, habe Deutsch gelernt und später dann Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Furtwangen studiert. Zuhause habe er einen familiären Hintergrund mit einem Obst-, Gemüse- und Gewürzgroßhandel.</p> <p>„Ich habe eigentlich schon sehr lange nach einem Laden gesucht“, berichtet Dhillon. Das „Haus Karle“ habe dann sofort einen sehr guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Der habe sich dann bald schon verfestigt: hilfsbereite, freundliche Vermieter, nette Nachbarn. Die Entscheidung für Markdorf sei ihm dann leicht gefallen.</p> <h2>Pflaster-Baustelle erschwert den Start</h2> <p>So arbeitsintensiv, wie sich der Laden mit üppigen 265 Quadratmetern Verkaufsfläche innen dem Augenschein nach noch präsentiert, Dhillon bleibt gelassen: „Mit der Einrichtung sind wir schon fast fertig“, sagt er, „das bekommen wir hin“. Ein Wermutstropfen sei die Pflaster-Baustelle in der Marktstraße, die vom 18. September bis zum 26. September nochmals aufgemacht werden wird. Dann soll das asphaltierte Mobilitätsband für Rollstuhlfahrer und Rollator-Besitzer endgültig fertiggestellt werden.</p> <p>Und das wird die Einzelhändler in der Marktstraße wieder belasten. Für ihn kommen die Bauarbeiten denkbar ungünstig. Denn ab Mitte nächster Woche sollen die Waren angeliefert werden. „Das ist dann natürlich keine große Hilfe“, bedauert er.</p> <h2>Viel Hilfe auch von der Stadt</h2> <p>Hilfsbereit hingegen seien in den vergangenen Tagen vor allem Stadtmarketing-Chefin Barbara Bücken und auch seine Ansprechpartner im Rathaus gewesen, allen voran Bürgermeister Georg Riedmann. Auch das gebe ihm ein gutes Gefühl zum Start. Von der Verwaltung habe er „ein gutes Feedback“ bekommen, sagt Dhillon, den nach eigener Aussage wegen seines komplizierten Vornamens alle nur „Harry“ nennen. „Alle freuen sich, dass wir aufmachen, das hilft mir natürlich und gibt auch viel Motivation.“</p> <h2>Kleine Eröffnungsfeier um 10 Uhr</h2> <p>Am 22. September soll es soweit sein, dass im neuen Laden „Feinkost Haus Karle“ die Kundschaft wieder ein- und aus gehen kann. Auch Riedmann und Bücken hätten sich zur Eröffnung um 10 Uhr angekündigt. Nachhaltige Produkte wolle er dann anbieten, „am liebsten aus der Region“. Ein großer Teil werde vom Naturkost-Großhandel Bodan in Überlingen kommen, aber Vieles auch von anderen kleineren Anbietern aus der Region. Hinzu kämen Bio-Produkte der größeren Eigenmarken. Die Gewürze werden vom familieneigenen Betrieb Dhillon Manjot Singh in Rehlingen-Siersburg direkt aus Indien importiert, unter dem Namen „Himalaya-Gewürz“.</p> <h2>Dhillons Motto: „Meine Kunden sollen Freude haben“</h2> <p>Worauf er sich besonders freut? „Das liebste ist mir, wenn meine Kunden Freude haben und gerne kommen“, sagt Dhillon. Die werden mit Anja Meinhard auch wieder ein bekanntes Gesicht antreffen. Meinhard hatte bereits im „Knusperhäusle“ gearbeitet und ist nun wieder mit an Bord. Darüber freue er sich sehr, nachdem sie den Laden zunächst einmal zu zweit betreiben werden und er auf eine erfahrene Mitarbeiterin bauen kann. Die wiederum soll von seinem zweiten Motto profitieren: „Die Arbeit soll Spaß machen und abends soll man stolz nach Hause gehen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 10:27:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Kondition und Konzentration  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/mit-kondition-und-konzentration;art372488,12480852 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Schützenverein Oberteuringen feiert Jubiläum</li> <li>Verein mit den meisten Leistungsträgern im Kreis</li> <li>Erfolgreiche Jugendarbeit mit zwölf Jugendlichen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Schützenverein Oberteuringen feiert Jubiläum</li> <li>Verein mit den meisten Leistungsträgern im Kreis</li> <li>Erfolgreiche Jugendarbeit mit zwölf Jugendlichen</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Schützenverein Oberteuringen feiert Jubiläum</li> <li>Verein mit den meisten Leistungsträgern im Kreis</li> <li>Erfolgreiche Jugendarbeit mit zwölf Jugendlichen</li> </ul>



        <p><strong>Oberteuringen</strong> Seit 100 Jahren steht der Schützenverein Oberteuringen für Präzision, Disziplin und vor allem für den Zusammenhalt seiner Mitglieder. Am Wochenende, 20. und 21. September, feiert der Verein sein Jubiläum rund um das Schützenhaus in Hefigkofen.</p> <p>„Inzwischen sind wir im Bodenseekreis der Verein mit den meisten Leistungsträgern“, sagt Oberschützenmeister Thomas Stoll. Im Schützenhaus sprechen die zahlreichen Pokale, die Mitglieder des Oberteuringer Schützenvereins bei Bezirks-, Landes- und deutschen Meisterschaften gewonnen haben, eine deutliche Sprache. „Unsere Leistungsträger wie Andreas Schraff ziehen auch andere Sportschützen mit und deshalb trainieren bei uns auch Leute von weiter her“, berichtet der Oberschützenmeister.</p> <p>Aktuell zählt der Verein rund 170 Mitglieder, davon zwölf aktive Jugendliche. Dies sei für einen Schützenverein relativ viel. Das jüngste Mitglied ist erst zehn Jahre alt und schießt ohne Munition mit dem Lichtgewehr. Früher wie heute legen die Sportschützen viel Wert auf die drei K, nämlich Kondition, Konzentration und Körperbeherrschung. „Wer erfolgreich sein will, schafft es nicht ohne sie“, weiß Norbert Rueß, der seit 33 Jahren stellvertretender Vorsitzender des Vereins ist. Dabei könne man den Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft“ wörtlich nehmen.</p> <p>Am 21. September 1925 haben sich 41 Personen zur Gründungsversammlung des Kleinkaliber-Schützenvereins Oberteuringen getroffen. Ihr Ziel war die Pflege des „edlen Schießsportes im Lande Württemberg“, ist in der Chronik zu lesen. Erster Vorsitzender war Oskar Riedle. Einen Schießstand errichtete man hinter dem Anwesen vorn Georg Eberle in Neuhaus. Schon bald etablierten sich regelmäßige Wettkämpfe wie Vereinsmeisterschaften, Preisschießen, Gau- und Freundschaftswettkämpfe. 1931 gab es erstmals einen Schützenball in der Post. Während des Zweiten Weltkriegs nahm das Vereinsleben bis auf einzelne Veranstaltungen ab. Nach Kriegsende wurde der Schützenverein Oberteuringen, ebenso wie alle anderen Schützenvereine in Deutschland, von den Alliierten verboten und musste seine Waffen abgeben.</p> <p>Erst 1956 wurde der Kleinkaliber-Schützenverein Oberteuringen wiederbelebt und es wurde vorübergehend sonntags nach dem Gottesdienst im Postsaal trainiert. 1959 gilt mit dem neuen Namen Schützenverein Oberteuringen als das offizielle Jahr des Wiederbeginns des Schießsports im Ort. Zu den Mitgliedern der ersten Stunde gehört Adolf Schumacher, der seit 70 Jahren aktives Mitglied des Schützenvereins Oberteuringen ist und immer noch an Wettkämpfen teilnimmt. „Mir macht der Schießsport einfach Spaß und beim Training treffe ich jeden Dienstag meine langjährigen Freunde, mit denen ich schon bei vielen Meisterschaften war“, erzählt Schumacher.</p> <p>Ab 1962 befasste sich der Verein intensiv mit dem Bau eines eigenen Schützenhauses, das schließlich 1966 eröffnet wurde. 1972 folgte der Bau eines Pistolenstands, 1975 vier zusätzliche Luftgewehrstände und die Überdachung der alten Luftgewehranlage. „Seit 1966 sind viele ehrenamtliche Stunden in den Bau, die Erhaltung und die Pflege des Schützenheims geflossen“, dankt Thomas Stoll. Vereine wie der Schützenverein seien der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhalte, sagt Bürgermeister Ralf Meßmer in seinem Grußwort in der Festschrift. Sei ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft doch ein wichtiger, oft unterschätzter Baustein.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Jubiläumswochenende</h2> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Sporteinrichtung thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement thema-sport]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Kondition und Konzentration]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:48:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.<br>
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        Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.



        <p>Am Dienstag könnte der Tag der Entscheidung sein: Steht die Stadt nach zwei Jahren vergeblicher Investorensuche nun endlich vor dem Durchbruch beim Bischofschloss? Liest man die Vorlage für die nächste Sitzung des Gemeinderates am 16. September, stehen die Vorzeichen gut. Denn dem Schriftstück zufolge liegt der Stadt nun ein konkretes Angebot vor. Die Stadträte sollen am Dienstag die Verwaltung zur Aufnahme der Verkaufsverhandlungen für das Schloss beauftragen.</p> <h2>Drei Interessenten hatte es zuletzt gegeben</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/wer-moechte-ein-schloss-kaufen-das-rathaus-wirbt-auf-allen-kanaelen-um-einen-investor;art372484,11606088" target="_blank" title="Wer möchte ein Schloss kaufen? Das Rathaus wirbt auf allen Kanälen um einen Investor">Seit Mitte 2023, als der Investorenwettbewerb gestartet wurde,</a> war man im Rathaus bemüht, über alle erdenklichen Kanäle Interessenten für das denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Wahrzeichen der Stadt zu gewinnen. Bislang erfolglos: Nachdem sich lange kaum etwas getan hatte, waren schließlich doch noch drei Interessenten auf den Plan getreten, die der Verwaltung ihre Konzepte vorlegten – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bischofschloss-ein-moeglicher-investor-wagt-sich-aus-der-deckung;art372484,12311060" target="_blank" title="„Adler“-Investor Manuel Klaus interessiert sich auch fürs Bischofschloss">darunter auch der ‚Adler‘-Investor Manuel Klaus, der zwischenzeitlich aber wieder abgesprungen ist.</a></p> <p>Bundesweit hatte man im Rathaus potenzielle Interessenten kontaktiert, nun könnte der Schloss-Käufer aus der direkten Nachbarschaft kommen: Es handelt sich um die Firma Wohnwert Denkmal mit Sitzen in Überlingen und bei Freiburg.</p> <p>Wie sehen deren Pläne aus? Wohnwert Denkmal strebt – abgesehen von der gesetzten Gastronomie – eine komplett wohnwirtschaftliche Nutzung an. 30 bis 40 Wohneinheiten als hochwertige Eigentumswohnungen sieht das Konzept vor. Kleinere Flächen seien noch als gewerbliche Nutzungen angedacht. Darunter fällt aber vor allem die Gastronomie, die eine Vorgabe im Wettbewerb der Stadt war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Firma Wohnwert Denkmal</span><span>Die Wohnwert Denkmal GmbH (Überlingen/Schallstadt) kauft, saniert und vermarktet denkmalgeschützte Immobilien als Kapitalanlage, nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg und Bayern. Dafür kooperiert sie mit Partnern aus den Bereichen Finanzwesen, Architektur und Bauingenieurwesen, wie etwa der Überlinger Finanzkanzlei am See oder dem Architekturbüro Studio-SH aus Freiburg, das im Auftrag einer Tochterfirma der Finanzkanzlei am See bereits den historischen Weingartener Hof in der Markdorfer Talstraße saniert und zu einem Haus mit Luxuswohnungen umgebaut hat. Geschäftsführer sind Bernd Schatz und Benjamin Semet.</span></label></div> <h2>Sommerkonzerte sollen auch künftig möglich sein</h2> <p>Diesem Wunsch entspreche der Anbieter, ebenso wie der Anforderung der öffentlichen Zugänglichkeit des Schlosshofes, auf dem auch künftig Veranstaltungen wie die Sommerkonzerte stattfinden sollen.</p> <p>Im Rathaus, aber auch in den Reihen des Gemeinderates wird man froh sein um die Aussicht, zwei Jahre nach Beginn des Feilbietens das Schloss möglicherweise bald schon aus dem Besitz der Stadt herausgeben zu können – und ihm damit die dringend nötige Sanierung und vor allem eine wieder belebte Zukunft zu ermöglichen. Denn in der Vorlage wird nicht verhehlt, dass man feststellen musste, dass auf der Grundlage der Ausschreibung von 2023 die Vorgaben für etwaige Investoren wohl zu eng gefasst waren. Jedenfalls habe man unter diesen Konzeptvergaben keine Interessenten finden können.</p> <h2>Gemeinderat kennt das Konzept schon seit Anfang 2024</h2> <p>Dabei ist es keineswegs so, dass die Wohnwert Denkmal GmbH jetzt erst plötzlich aus der Kiste sprang: Die Überlinger hatten bereits vor einem Jahr ein konkretes Angebot fürs Schloss samt Schlossscheuer und Tiefgarage abgegeben, das sie schon im Februar 2024 nichtöffentlich im Rat vorgestellt hatten. Dieses Angebot haben sie nun erneuert. Parallel dazu hätten sich laut Stadt die Gespräche mit weiteren Interessenten nicht konkretisieren lassen.</p> <p>Das heißt: Die Stadträte sind seit langem schon umfänglich über die Pläne informiert, zumal sie auch das bislang noch unter Verschluss gehaltene Detailkonzept der Wohnwert Denkmal haben, das deren Vertreter am Dienstag öffentlich präsentieren wollen. Endlose Debatten oder überraschte Gesichter werden im Sitzungssaal also nicht zu erwarten sein.</p> <h2>Bürgermeister Riedmann: „Das sind Partner, die können Denkmal“</h2> <p>Bürgermeister Georg Riedmann jedenfalls ist überzeugt, dass ein Verkauf des Schlosses unter diesen Vorzeichen eine gute Sache für Markdorf wäre. „Der formelle Wettbewerb hat kein Ergebnis gebracht, und mit diesem Konzept werden alle unsere Vorgaben erfüllt“, sagt er. Überzeugt ist er auch von der Überlinger Firma: „Das sind Partner, die können Denkmal.“</p> <h2>Zum Verkauf gibt es keine Alternative</h2> <p>Für die Stadt, sagt er, sei der Verkauf der einzige Weg, den Erhalt des Bischofschlosses auch für die Zukunft zu sichern. Denn die Kosten für den Unterhalt – rund 80.000 Euro im Jahr – seien hoch und die zwingend nötigen Sanierungsmaßnahmen wegen der schwierigen finanziellen Lage der Stadt nur rudimentär zu leisten. Der angestrebte Verkaufspreis für das Schloss wird zurzeit noch nicht kommuniziert, die Ratssitzung am Dienstag ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 05:32:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leistungsschau Oberteuringen: Bunte Vielfalt bei der Leistungsschau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/leistungsschau-oberteuringen-bunte-vielfalt-bei-der-leistungsschau;art372488,12479955 ]]></link>      <description><![CDATA[  „Wir gestalten Zukunft“ lautet das Motto des Oberteuringer Gewerbevereins „Teuringer Wirtschaft“ für seine Leistungsschau am Sonntag, 14 September. Zwischen 10 und 17 Uhr lädt der Verein in den Saal des Gasthauses „Die Post“ und auf das Freigelände rundherum ein.Los geht‘s um 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen, stimmungsvoll begleitet von den EMUs.  ]]></description>
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          „Wir gestalten Zukunft“ lautet das Motto des Oberteuringer Gewerbevereins „Teuringer Wirtschaft“ für seine Leistungsschau am Sonntag, 14 September. Zwischen 10 und 17 Uhr lädt der Verein in den Saal des Gasthauses „Die Post“ und auf das Freigelände rundherum ein.Los geht‘s um 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen, stimmungsvoll begleitet von den EMUs.<br>
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        „Wir gestalten Zukunft“ lautet das Motto des Oberteuringer Gewerbevereins „Teuringer Wirtschaft“ für seine Leistungsschau am Sonntag, 14 September. Zwischen 10 und 17 Uhr lädt der Verein in den Saal des Gasthauses „Die Post“ und auf das Freigelände rundherum ein.Los geht‘s um 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen, stimmungsvoll begleitet von den EMUs.



        <div class="koll"> <p>„Wir gestalten Zukunft“ lautet das Motto des Oberteuringer Gewerbevereins „Teuringer Wirtschaft“ für seine Leistungsschau am Sonntag, 14. September. Zwischen 10 und 17 Uhr lädt der Verein in den Saal des Gasthauses „Die Post“ und auf das Freigelände rundherum ein.</p> <p>Los geht‘s um 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen, stimmungsvoll begleitet von den EMUs. Angemeldet haben sich 22 Betriebe sowie 19 Vereine und Institutionen, um ihr Angebot zu präsentieren. „Hier in Oberteuringen sind die Firmen sehr vielfältig aufgestellt und bunt gemischt“, sagt Gabriele Etzel vom Organisationsteam der Leistungsschau, die alle drei Jahre stattfindet. Zu sehen ist sowohl Bewährtes als auch Neues, wie Wärmpumpen bei Keller Sanitär oder ein Lkw der neuesten Generation der Firma Etzel.</p> <p>Bei Hausi‘s Rollerladen gibt es am Post-Parkplatz die Gelegenheit zu einer Probefahrt mit der E-Vespa; bei Wielath Tore Türen Fenster kann man sich im Zuge des Hochwasserschutzes über wasserdichte Fenster und Garagentore informieren. Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, können sich am Stand der Teuringer Wirtschaft informieren. „17 Firmen bieten bei uns im Ort insgesamt 23 Ausbildungsberufe“, informiert Sven Meyer, Vorsitzender der Teuringer Wirtschaft.</p> <p>Die Leistungsschau soll ein Tag der Entdeckungen für die ganze Familie werden. Interessant ist zum Beispiel auch das Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen im Gasthof. Dabei reicht das Spektrum von Pflege im Alter über Gefahren durch Feinstaub in der Wohnung bis zum Agri-PV-Projekt in Oberteuringen-Behweiler.</p> <p>Die Tanzgruppe der Narrenzunft Teuringer Johle führt um 13 Uhr auf dem St.-Martin-Platz einen Tanz auf. Um 14.45 Uhr zeigt die Tanzgruppe à la carte des Jugendraums im Pfarrgarten ihr Können.</p> <p>Die Freiwillige Feuerwehr Oberteuringen zeigt auf dem St.-Martin-Platz, was bei einer Fettexplosion zu tun ist und gibt um 15 Uhr Einblicke in die technische Unfallrettung. Kinder fühlen sich beim Programm auf der Pfarrwiese wohl. Ein Besuch der Leistungsschau lohnt sich auch mit Blick auf ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Als erster Preis lockt ein Flug mit dem Hubschrauber. Außerdem gibt es Gutscheine der lokalen Gastronomie und des Einzelhandels zu gewinnen.</p> <p>Auch für Bewirtung ist gesorgt. Am Stand der Narrenzunft Teuringer Johle gibt es Spanferkel, heiße Seelen und Waffeln. Die Narrenzunft Bitzenhofen wirft im Biergarten den Grill für Steaks und Wurst an und die Kindergärten versorgen mit Saitenwürstle und Popcorn. Kaffee und Kuchen gibt es bei den Landfrauen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Original Stehgreifler und die EMUs.</p> <h2>Teuringer Wirtschaft</h2> <p>Der Verein Teuringer Wirtschaft macht durch Aktionen, Veranstaltungen und eine intensive Zusammenarbeit aller Gewerbetreibenden, auf Verkaufs- und Dienstleistungsangebote sowie auf sonstige gewerbliche Angebot aufmerksam. Zu den Hauptaufgaben gehören die Förderung der Gewerbestruktur im Gemeindebereich.</p> <p>Die Teuringer Wirtschaft entwickelt und fördert selbständige Tätigkeiten und Aktivitäten, die der Stärkung des Standorts dienen. Dazu gehört auch die Kooperation mit Vereinen und Interes­sengemeinschaften in Oberteuringen und ihre Unterstützung, insbesondere mit dem lokalen Hotel- und Gaststättenverband und den Vertretern der Landwirtschaft. Weitere Informationen gibt es im Internet unter <a href="http://www.teuringer-wirtschaft.de" title="http://www.teuringer-wirtschaft.de" rel="noopener sponsored">http://www.teuringer-wirtschaft.de</a></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Leistungsschau Oberteuringen: Bunte Vielfalt bei der Leistungsschau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 11:29:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ralf Meßmer will erneut Akzente setzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-will-erneut-akzente-setzen;art372488,12478664 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürgermeisterwahl findet am 28. September statt. Amtsinhaber wirft<br /> wieder Hut in den Ring. Ralf Meßmer möchte Infrastruktur stärken  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bürgermeisterwahl findet am 28. September statt. Amtsinhaber wirft<br /> wieder Hut in den Ring. Ralf Meßmer möchte Infrastruktur stärken<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-will-erneut-akzente-setzen;art372488,12478664]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bürgermeisterwahl findet am 28. September statt. Amtsinhaber wirft<br /> wieder Hut in den Ring. Ralf Meßmer möchte Infrastruktur stärken



        <p><strong>Herr Meßmer, wie fällt Ihr Rückblick auf Ihre erste Amtszeit aus?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Mein Rückblick fällt sehr positiv aus. Vor acht Jahren haben sich Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft mit der Entwicklung des Gemeindeentwicklungskonzepts viel vorgenommen. Heute ist ein Großteil der darin geplanten Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen der Neubau der Schule, Umbau des Feuerwehrhauses sowie die Belebung des Hauses am Teuringer. Auch der Ausbau der Busanbindungen, der Breitbandausbau und die Erschließung neuer Baugebiete waren zentrale Projekte. Zusätzlich kann ich positiv berichten, dass wir bei der Planung für den Radweg von Ramsenbühl nach Hefigkofen mit allen Anliegern Lösungen gefunden haben und die Bauerlaubnisse unterzeichnet sind. Nun haben wir das Konzept fortgeschrieben, sodass ein neuer roter Faden Orientierung für kommende Vorhaben gibt.</p> <p><strong>Gibt es etwas, was Sie mit dem Wissen von heute anders machen würden?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Rückblickend auf das Starkregenereignis vor einem Jahr beschäftigt mich immer wieder die Frage, ob wir manches besser hätten gestalten können. Während die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen vorbildlich verlief, erwies sich die Abstimmung mit den Behörden insbesondere bei der Müllentsorgung und Gewässerunterhaltung als herausfordernd und zeitintensiv. Schuldzuweisungen erscheinen mir in dieser Situation wenig hilfreich. Mittlerweile haben wir mit dem Landratsamt ein verbindliches Vorgehen erarbeitet. Unter großem Druck haben wir damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Mit einem beeindruckenden Zusammenhalt hat die Gemeinschaft in Oberteuringen diese Krise gemeistert. Auch die Corona-Pandemie stellte mich vor enorme Herausforderungen. Diese von Unsicherheiten geprägte Zeit zu bewältigen, war alles andere als leicht, dabei geriet die Menschlichkeit mitunter in den Hintergrund. Als Bürgermeister lag mein Hauptaugenmerk auf der konsequenten Umsetzung der zahlreichen Verordnungen. Dabei war es mir stets ein Anliegen, Brücken zu bauen und das Miteinander trotz aller Widrigkeiten versöhnlich zu bewahren.</p> <p><strong>Was sind Ihre Ziele für eine zweite Amtszeit?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des Landessanierungsprogramms. Neben den privaten Maßnahmen umfasst es vor allem Projekte wie den Franz-Roth-Platz, das alte Schulareal, das Gasthaus Die Post, das Mesnerhaus sowie die städtebauliche Entwicklung östlich der Raiffeisenstraße. Hinzu kommt in den nächsten Jahren der Anschluss der Kläranlage an Friedrichshafen und der Bau eines Retentionsbodenfilters. Geplant ist, nach dem erforderlichen Grunderwerb ein größeres Baugebiet zu erschließen. Hier sollen insbesondere bezahlbare sowie altersgerechte Wohnungen entstehen. Beim Breitbandausbau liegt unser Fokus nach der Versorgung der weißen Flecken nun gezielt auf den grauen Flecken, das heißt auf den Gebieten, die noch unterversorgt sind. Finanziell befindet sich die Gemeinde in einer herausfordernden Lage. Daher gilt es, die Maßnahmen zu priorisieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p> <p><strong>Bis jetzt gibt es noch keine weiteren Kandidaten. Ist das Amt des Bürgermeisters so unattraktiv?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Ich empfinde das Amt des Bürgermeisters als große Bereicherung und als durchaus attraktiv. Dass es bislang keine weiteren Kandidaten gibt, hat sicher auch mit den besonderen Anforderungen dieses Amtes zu tun. Die Verantwortung ist groß, und das Engagement geht oft über die regulären Arbeitszeiten hinaus – gerade abends und an Wochenenden. Dies ist auch immer eine Belastung für die ganze Familie. Das mag manche abschrecken.</p> <p><strong>Sie kandidieren trotzdem erneut. Was macht das Amt für Sie attraktiv?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Für mich gibt es kaum einen erfüllenderen Beruf als den des Bürgermeisters. In der Kommune kann ich Weichen stellen, wichtige Akzente setzen, Impulse geben und mit dem Gemeinderat und der Bürgerschaft an der Gestaltung unserer Gemeinde mitwirken. Oberteuringen ist eine lebenswerte Gemeinde, in der Verwaltung, Gemeinderat, Vereine und Bürger eng zusammenarbeiten und ein respektvolles Miteinander pflegen. Nach acht Jahren möchte ich natürlich sehen, ob das, was ich angestoßen habe, Früchte trägt. Viele Projekte sind in vollem Gange oder befinden sich in Vorbereitung. An ihnen möchte ich mit ganzer Kraft weiterarbeiten. Ich bin dankbar, dass meine Familie hinter dem steht, was ich tue, und mir den Rücken stärkt.</p> <p><strong>Haben Sie einen Plan B?</strong></p> <p><em>Ralf Meßmer:</em> Nein. Ehrlich gesagt nicht.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Ralf Meßmer</strong> ist seit September 2017 Bürgermeister der Gemeinde Oberteuringen. Zuvor war der 51-jährige Diplom-Verwaltungswirt 17 Jahre Kämmerer der Gemeinde Horgenzell. Für die parteiübergreifende Oberteuringer Liste hat er seit 2019 einen Sitz im Kreistag des Bodenseekreises. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Am 28. September stellt sich Ralf Meßmer in Oberteuringen erneut zur Wahl für das Amt des Bürgermeisters.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Strukturpolitik Städtebau thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-grundversorgung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ralf Meßmer will erneut Akzente setzen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 13:48:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadtwerk am See übernimmt kommunale Wärmeplanung für drei Gemeinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadtwerk-am-see-uebernimmt-kommunale-waermeplanung-fuer-drei-gemeinden;art410936,12478024 ]]></link>      <description><![CDATA[  Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.  ]]></description>
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          Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.<br>
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        Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.



        <p>Die Gemeinden Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben den Startschuss für ihre gemeinsame kommunale Wärmeplanung gegeben. Dies teilt das Stadtwerk am See mit. Oberteuringen betreut das Projekt federführend, die Umsetzung übernimmt das Stadtwerk am See. Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Bis spätestens Februar 2026 will das Stadtwerk die ersten Ergebnisse vorlegen. Anschließend werden diese in den Gemeinderäten der drei Kommunen beraten.</p> <h2>Zu Beginn geht es um eine Bestandsaufnahme</h2> <p>Die kommunale Wärmeplanung (KWP) sei ein zentrales Instrument der Energiezukunft, heißt es in der Pressemitteilung. Sie umfasst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Wärmeversorgung, eine Potenzialanalyse und die Entwicklung eines Zielszenarios für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die KWP bildet die Grundlage, um später gezielt Maßnahmen zu entwickeln und aufeinander abzustimmen. Sie unterstützt Gebäudebesitzer und Kommunen dabei, die künftige Wärmeversorgung zu planen. Sie ist jedoch keine konkrete Investitionsplanung und auch keine Entscheidung über einzelne Projekte.</p> <h2>Potenziale für Wärmenetze werden analysiert</h2> <p>Das Stadtwerk am See wolle sofort mit den Arbeiten starten. In den kommenden Monaten werden die bestehenden Wärmestrukturen – Gebäudebestand, Heizenergien, künftige Potenziale etwa für Wärmenetze – in allen drei Gemeinden erhoben und bewertet. Auf dieser Basis entstehe dann eine fundierte Datenlage, die zu einem ersten Ergebnisbericht zusammengeführt wird. Dieser dient als Grundlage für die politische Diskussion und Abstimmung in den Gemeinderäten.</p> <p>„Die kommunale Wärmeplanung ist für uns ein wichtiges Fundament, um die Energieversorgung der Zukunft strategisch anzugehen“, wird Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer zitiert: „Gemeinsam mit Bermatingen und Owingen wollen wir klären, welche Potenziale wir haben und wie wir diese bestmöglich nutzen können. Damit schaffen wir die Voraussetzung, unsere Gemeinden fit für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu machen.“</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 09:11:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinder lieben Fahrten mit Tatütata  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/kinder-lieben-fahrten-mit-tatuetata;art372488,12474250 ]]></link>      <description><![CDATA[  Floriansfest der freiwilligen Feuerwehr ist ein beliebter Treffpunkt. Besucher genießen gemütliche und familiäre Atmosphäre  ]]></description>
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          Floriansfest der freiwilligen Feuerwehr ist ein beliebter Treffpunkt. Besucher genießen gemütliche und familiäre Atmosphäre<br>
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        Floriansfest der freiwilligen Feuerwehr ist ein beliebter Treffpunkt. Besucher genießen gemütliche und familiäre Atmosphäre



        <p><strong>Oberteuringen</strong> Das Feuerwehrgerätehaus und der Platz davor sind am Sonntag in ein Festgelände verwandelt worden. Zahlreiche Gäste feierten mit der freiwilligen Feuerwehr das traditionelle Floriansfest. Hierbei geht es vor allem um das gemütliche Beisammensein. Die Leute vom Dorf kennen und freuen sich über ein Wiedersehen in den Sommerferien. Gespräche mit Freunden, Nachbarn, Feuerwehrleuten von befreundeten Wehren und Feriengästen standen im Mittelpunkt. Dazu passte die Musik der Trachtenkapelle des Musikvereins Oberteuringen. Zum Frühschoppen, der nahtlos ins Mittagessen überging, spielten sie Polka, Märsche, Pop und Big-Band-Sound.</p> <p>Kommandant Björn Hussal verpasste es nicht, den Musikern für ihr Spiel und den zahlreichen Helfern der freiwilligen Feuerwehr für deren Einsatz am Getränke- und Essensstand zu danken. Hier gab es nicht nur Steak und Wurst, sondern auch knusprige Hähnchen, Salatteller und Dinnete. Außerdem bot die Feuerwehr eine große Theke mit selbst gebackenen Torten und Kuchen plus Kaffee an. Für die kleinen Gäste des Floriansfests war eine Fahrt mit dem Löschfahrzeug durch Oberteuringen der Höhepunkt. „Das war richtig gut“, meinten Henry und Fabian, die schon öfter bei einer Rundfahrt mit dem knallroten Feuerwehrmobil mit von der Partie waren. Kurz habe der Fahrer sogar Martinshorn und Blaulicht eingeschaltet, erzählten die Jungs begeistert.</p> <p>Die Wartezeit bis zur nächsten Rundfahrt ließ sich für die Kinder bestens mit einer kleinen Spritzübung überbrücken. Bei „Wasser marsch!“ konnten sie sich selbst wie Floriansjünger fühlen. Auch die Hüpfburg kam natürlich sehr gut an. Für die Erwachsenen waren das moderne Feuerwehrauto samt Ausstattung und ein Oldtimer Baujahr 1968 interessant. Das traditionelle Floriansfest endet am Montag, 1. September, mit einem Feierabendhock mit Musik von der Gruppe D‘Tal Wirtshaus-Musi.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Brauchtum Fest "Hotel und Gaststätten" thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe thema-wirtschaft-branchen-tourismus]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinder lieben Fahrten mit Tatütata]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:42:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Amtsinhaber Martin Rupp bekommt Konkurrenz: Es gibt einen zweiten Kandidaten für Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-amtsinhaber-rupp-bekommt-jetzt-konkurrenz;art372469,12473680 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.  ]]></description>
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          In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.<br>
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        In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.



        <p>Die Bürgermeisterwahl in <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/" target="_blank" title="Bermatingen">Bermatingen</a> am 12. Oktober wird keine Ein-Mann-Veranstaltung: Knapp zwei Monate nach Beginn der Bewerbungsfrist hat ein zweiter Kandidat seine Bewerbung im Rathaus abgegeben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/amtsinhaber-martin-rupp-kandidiert-zum-vierten-mal-als-buergermeister-in-bermatingen;art372469,12448548" target="_blank" title="Amtsinhaber Martin Rupp kandidiert zum vierten Mal als Bürgermeister in Bermatingen">Rupp selbst hatte seine nun vierte Kandidatur direkt mit dem Beginn der Frist</a> am 12. Juli offiziell gemacht, angekündigt hatte er dies bereits zu Beginn des Jahres.</p> <h2>41-jähriger Unternehmer aus Bermatingen</h2> <p>Patrick Jonischkeit heißt der zweite Bewerber. Er ist 41 Jahre alt und eigenen Angaben zufolge selbstständiger Unternehmer in Meersburg, lebt mit seiner Familie aber in Bermatingen. Im Impressum der Firma Pulverhome wird er als Geschäftsführer angeführt. Auf Anfrage der Redaktion gibt Jonischkeit Auskunft zu seiner Person. Er sei seit 2011 verheiratet und sei Vater zweier gemeinsamer Töchter.</p> <p>Über seinen Werdegang teilt er mit, dass er gelernter Kaufmann und Verfahrensmechaniker in der Kunststofftechnik sei. 2017 hätten er und seine Frau den Betrieb seines damaligen Arbeitgebers übernommen und würden diesen seither gemeinsam führen.</p> <h2>Überraschender Gegenkandidat</h2> <p>Dass in Bermatingen nun doch noch ein weiterer Kandidat neben dem langjährigen Amtsinhaber auf den Plan tritt, ist durchaus ein wenig überraschend, wenn man sich die vergangenen Bürgermeisterwahlen in der Region anschaut. Trat dort ein Amtsinhaber oder eine Amtsinhaberin erneut an, hatten anschließend meist keine weiteren Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen. Rupp selbst genießt bei den Bürgern und in der Kommunalpolitik in Bermatingen dem öffentlichen Eindruck nach durchaus Wertschätzung, externe Oppositionen gegenüber der Rathauspolitik gibt es nach außen hin jedenfalls keine.</p> <h2>„Den Tourismus in den Vordergrund holen“</h2> <p>Was hat Patrick Jonischkeit nun dazu bewogen, sich um das Amt des Rathauschefs zu bewerben? „Meine Motivation ist es, Bermatingen zu einem Ort der Begegnung für Jung und Alt zu machen“, teilt er mit, zu einem „Ort des Zusammenkommens“. Außerdem wolle er „versuchen, den Tourismus etwas mehr in den Vordergrund zu holen, um auch den Touristen zu zeigen, was Bermatingen schönes zu bieten hat“.</p> <h2>Frist endet am 15. September</h2> <p>Jonischkeit weilt seiner Rückmeldung zufolge aktuell noch mit der Familie im Sommerurlaub. Nach seiner Rückkehr wolle er der Redaktion für ein ausführlicheres persönliches Gespräch zur Verfügung stehen. Die Bewerbungsfrist in Bermatingen läuft noch bis zum 15. September. Rupp hatte bereits angekündigt, dass er direkt anschließend in seinen Wahlkampf starten wolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Amtsinhaber Martin Rupp bekommt Konkurrenz: Es gibt einen zweiten Kandidaten für Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 15:09:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber und Suchhunde im Einsatz: Polizei findet vermisste Person unverletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/hubschrauber-und-suchhunde-im-einsatz-polizei-findet-vermisste-person-unverletzt;art372474,12473094 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Freitagabend wird ein Mann vermisst gemeldet. Die Polizei sucht die Nacht über mit Streifen und Suchhunden ein Waldstück zwischen Ittenhausen und Unterteuringen ab. Am Samstagmorgen kann die Suche eingestellt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Freitagabend wird ein Mann vermisst gemeldet. Die Polizei sucht die Nacht über mit Streifen und Suchhunden ein Waldstück zwischen Ittenhausen und Unterteuringen ab. Am Samstagmorgen kann die Suche eingestellt werden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/hubschrauber-und-suchhunde-im-einsatz-polizei-findet-vermisste-person-unverletzt;art372474,12473094]]></guid>
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        Am Freitagabend wird ein Mann vermisst gemeldet. Die Polizei sucht die Nacht über mit Streifen und Suchhunden ein Waldstück zwischen Ittenhausen und Unterteuringen ab. Am Samstagmorgen kann die Suche eingestellt werden.



        <p>Die Vermisstenmeldung ging am Freitag gegen 21.45 Uhr ein: Eine offenbar demente Person wurde von Angehörigen vermisst. Der Mann aus Oberteuringen war den ersten Erkenntnissen zufolge wohl im Bereich zwischen Oberteuringen und Friedrichshafen-Raderach unterwegs.</p> <p>Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus, mehrere Hundestaffeln und auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchten die Nacht über ein Waldstück zwischen Ailingen-Weilermühle und Raderach ab.</p> <h2>Hundestaffeln lösen sich die Nacht über ab</h2> <p>Über die gesamte Nacht hinweg seien rund 15 Streifenwagenbesatzungen unterwegs gewesen, hieß es seitens des Polizeipräsidiums Ravensburg auf Anfrage des SÜDKURIER. Mehrere Hundestaffeln hatten sich bis in den Morgen hinein fortlaufend abgelöst. Der vermisste Mann konnte laut Polizei am Samstagmorgen zwar unterkühlt, aber ansonsten unverletzt aufgefunden werden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 14:49:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Großeinsatz in der Weilermühle: Neun Personen mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/grosseinsatz-in-der-weilermuehle-neun-personen-mit-verdacht-auf-lebensmittelvergiftung;art372474,12473086 ]]></link>      <description><![CDATA[  30 Rettungskräfte sind in der Nacht auf den Samstag auf dem Freizeitgelände im Einsatz: Mehrere Menschen müssen notärztlich versorgt werden.  ]]></description>
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          30 Rettungskräfte sind in der Nacht auf den Samstag auf dem Freizeitgelände im Einsatz: Mehrere Menschen müssen notärztlich versorgt werden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/grosseinsatz-in-der-weilermuehle-neun-personen-mit-verdacht-auf-lebensmittelvergiftung;art372474,12473086]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        30 Rettungskräfte sind in der Nacht auf den Samstag auf dem Freizeitgelände im Einsatz: Mehrere Menschen müssen notärztlich versorgt werden.



        <p>Zu einem Großeinsatz wurden Rettungskräfte gegen 1 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag auf das Freizeitgelände Weilermühle bei Friedrichshafen-Ailingen gerufen. Neun offenbar akut erkrankte Personen, vermutlich Beteiligte der derzeit dort stattfindenden Ferienfreizeit, klagten über Kreislaufprobleme und Brechdurchfall, hieß es auf Anfrage des SÜDKURIER seitens des Polizeipräsidiums Ravensburg.</p> <h2>Eine Person muss ins Klinikum</h2> <p>Die Betroffenen, darunter zwei Minderjährige, hätten ersten Erkenntnissen zufolge offenbar Anzeichen einer Lebensmittelvergiftung gezeigt. Insgesamt 30 Einsatzkräfte seien im Einsatz gewesen, mit sechs Rettungswagen und drei Notarztfahrzeugen. Eine Person musste ins Klinikum Friedrichshafen gebracht werden. Über die tatsächliche Schwere der Verletzungen gab es am Sonntag noch keine näheren Erkenntnisse.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Großeinsatz in der Weilermühle: Neun Personen mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 17:15:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Obstbauern am Bodensee erwarten eine gute Apfelsaison  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/obstbauern-am-bodensee-erwarten-eine-gute-apfelsaison;art410936,12472461 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/obstbauern-am-bodensee-erwarten-eine-gute-apfelsaison;art410936,12472461]]></guid>
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        Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.



        <p>Am Bodensee hat die Apfelernte begonnen. Auf dem Obsthof der Familie Steffelin in Markdorf-Ittendorf gaben Vertreter von Obstbauverbänden und aus der Politik den offiziellen Startschuss für die Saison. Die Obstbauern erwarten eine Erntemenge von rund 227.000 Tonnen Äpfeln, was einem leichten Rückgang zum Vorjahr, jedoch noch rund 9000 Tonnen mehr als im Jahr 2023 entspricht. „Die Obsterzeuger haben eine hervorragende Arbeit unter nicht einfachen klimatischen Bedingungen geleistet“, dankte Jürgen Nüssle, Geschäftsführer der Württembergischen Obstgenossenschaft Raiffeisen.</p> <p>Als Folge des Mindestlohns habe sich die Anbaufläche in Deutschland um zehn Prozent verringert. Auch der Apfelkonsum sei von jährlich 16 auf 14 Kilogramm pro Kopf zurückgegangen. „Trotzdem werden in Deutschland immer noch mehr Äpfel konsumiert als produziert“, berichtete Nüssle. Komme doch beim Discounter jeder zweite Apfel aus dem Ausland.</p> <h2>Jeder vierte Apfel kommt vom Bodensee</h2> <p>Jeder vierte in Deutschland geerntete Apfel stammt von der rund 6500 Hektar großen Anbaufläche der Bodenseeregion. Erich Röhrenbach, Vorsitzender des Vereins Obstregion Bodensee, zeigte sich mit Blick auf die diesjährige Ernte optimistisch und berichtete von einem relativ milden Winter mit wenig Niederschlägen. „Frühling und Sommer waren im Gegensatz zum vergangenen Jahr relativ trocken“, erinnerte er. Es habe immer gerade noch genug Niederschläge gegeben. „Wir waren aber an der Grenze dessen, was unsere Äpfel aushalten.“ Zum Glück habe es Anfang August ausreichend geregnet und die Obstbauern hätten aufatmen können.</p> <h2>Mindestlohn ist Obstbauern ein Dorn im Auge</h2> <p>Die Herausforderungen würden jedoch nicht verschwinden. „Was machen wir mit einer Politik, vor allem des Bundes, die völlig konträr zu unseren Interessen läuft“, fragte Röhrenbach. Ein Dorn im Auge seien ihm vor allem die Tarifpolitik und der Mindestlohn. „Wir waren vor Ort in Berlin, aber wir werden einfach nicht gehört.“ Mit der Landespolitik seien die Obstbauern jedoch größtenteils zufrieden, sagte er in Richtung der anwesenden Landtagsabgeordneten.</p> <p>Die Initiative „Fairdi“ mit Testanlagen für neue, resistente Sorten sieht er positiv. „Nach vier Jahren konnten wir die Sorte Mammut in den Läden etablieren.“ Aber ein wirtschaftlicher Obstbau und der Erhalt der Familienbetriebe bräuchten entsprechende Rahmenbedingungen. „Wir brauchen eine Politik, die nicht ständig bremst, sondern Mut macht“, forderte Röhrenbach.</p> <h2>Staatssekretärin will Obstbauern Mut machen</h2> <p>Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bezeichnete den Apfel als Teil von Tradition und Kulturgeschichte. „Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen“, appellierte sie an die Obstbauern. Beim Thema Mindestlohn habe sich Landwirtschaftsminister Peter Hauk ins Zeug gelegt und das Thema sei in Stuttgart sehr wohl bekannt.</p> <p>Auch Kurtz lobte das Projekt „Fairdi“, das Fairness für Umwelt, Erzeuger und Gesellschaft verspricht. „Hier werden alle drei Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigt.“ Ziel der Landespolitik sei, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie für die Obstbauern auskömmlich seien. „Wir wollen aber auch nicht zu stark in den Markt eingreifen“, schränkte Kurtz ein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Obstregion Bodensee</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Der Verein</span><span>Der Verein Obstregion Bodensee ist der Fachverband der Obstbauern am Bodensee und vertritt rund 1000 Obstbaubetriebe mit etwa 9000 Hektar Gesamtanbaufläche. Davon entfallen rund 6500 Hektar auf den Apfelanbau. Das Anbaugebiet Bodensee mit der typischen Bewirtschaftungsform des bäuerlichen Familienbetriebs erstreckt sich über die Landkreise Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg und Lindau. Der Auftritt der Obstregion und die Vermarktung der Produkte erfolgen unter der Marke „Obst vom Bodensee“.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kontakt</span><span>Obst vom Bodensee Marketing GmbH, Merkurstraße 7, 88046 Friedrichshafen, Telefon 07541/40282-0, E-Mail marketing@obstvombodensee.de, Informationen im Internet unter <a href="http://www.obstvombodensee.de" title="http://www.obstvombodensee.de" rel="noopener">http://www.obstvombodensee.de</a></span></label></div> <h2>Bedeutung resistenter Apfelsorten wächst</h2> <p>Ulrich Mayr vom Kompetenzzentrum Obstbau in Bavendorf unterstrich die Bedeutung resistenter Apfelsorten wie Topaz, Magic Star und Mammut. „Ihr Anteil steigt stetig und liegt inzwischen bei jedem zweiten Apfel“, berichtete Mayr. Seien die neuen Sorten anfangs eher resistent gegen den Verzehr gewesen, würden sie heute ebenso gut schmecken wie herkömmliche Sorten und bräuchten dabei deutlich weniger Pflanzenschutzmittel. Unterm Strich senkten die resistenten Sorten nicht nur die Anbaukosten, sondern entsprechen auch dem Wunsch der Verbraucher.</p> <p>Als persönlichen Wunsch äußerte Jürgen Nüssle, dass Handel und Verbraucher die Wertigkeit eines in Deutschland regional und sicher produzierten Lebensmittels wieder mehr zu schätzen wissen und entsprechend würdigen. Die Obstbauern erwarten Unterstützung aus der Politik. „Erzeugerpreise wie in der vergangenen Saison bei gleichzeitig steigenden Kosten für Energie und Personal sowie höhere Auflagen werden den Obstbau in unserer Region und auch in Deutschland zerstören“, prophezeite Nüssle.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Obstbauern am Bodensee erwarten eine gute Apfelsaison]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 11:16:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Eigenheim in die Mietwohnung: Warum ein Ehepaar mit Mitte 80 diesen Schritt wagt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/kleinere-wohnung-am-bodensee-im-alter-ein-ehepaar-wagt-jetzt-mit-mitte-80-diesen-schritt-01-10-25;art372484,12471369 ]]></link>      <description><![CDATA[  Irene und Helmut Jetter, beide 84 Jahre alt, sind vor einigen Monaten von Leimbach nach Markdorf gezogen. Seitdem werden sie oft auf ihren Neuanfang angesprochen. Jetzt wollen sie „anderen Mut machen und Tipps geben“.  ]]></description>
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          Irene und Helmut Jetter, beide 84 Jahre alt, sind vor einigen Monaten von Leimbach nach Markdorf gezogen. Seitdem werden sie oft auf ihren Neuanfang angesprochen. Jetzt wollen sie „anderen Mut machen und Tipps geben“.<br>
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        Irene und Helmut Jetter, beide 84 Jahre alt, sind vor einigen Monaten von Leimbach nach Markdorf gezogen. Seitdem werden sie oft auf ihren Neuanfang angesprochen. Jetzt wollen sie „anderen Mut machen und Tipps geben“.



        <p>1977 sind Irene und Helmut Jetter in ihr selbst gebautes Haus in Leimbach gezogen, haben dort Familie gegründet, Kinder großgezogen und haben miterlebt, wie der Nachwuchs flügge wurde. Das Haus wurde irgendwann zu groß für das Ehepaar und der Garten machte viel Arbeit. Bereits vor zehn Jahren habe sie den Wunsch verspürt, wieder in die Stadt zu ziehen, erzählt die 84-jährige Irene Jetter im Gespräch mit dem SÜDKURIER, doch dann wurde der Gedanke nicht weiterverfolgt.</p> <h2>Ehepaar möchte nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein</h2> <p>„Aber man wird ja auch nicht jünger“, so der 84-jährige Helmut Jetter. Mittlerweile fährt nur noch er Auto und beiden ist es wichtig, nicht nur auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, sondern selbst mobil zu sein. „Doch was ist, wenn ich nicht mehr fahren kann?“, fragt sich Helmut Jetter. „Ich will nicht mit dem Bus zum Einkaufen fahren müssen.“</p> <p>Und so reifte immer mehr der Gedanke, sich von dem Haus zu trennen und nach Markdorf zu ziehen. Nachdem klar war, dass weder Kinder noch Enkelkinder Interesse an dem Haus haben, hat sich das Ehepaar für einen Verkauf entschieden und sich dabei von der Bank unterstützen lassen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Irene und Helmut Jetter sind seit 1962 verheiratet. Das Paar hat sich 1956 in Markdorf kennengelernt. Beide sind 84 Jahre alt. Er wurde in Ravensburg geboren, sie ist in Markdorf in der Bernhardstraße aufgewachsen. Das Paar hat zwei Töchter und drei Enkelkinder, ein Sohn verstarb 1989. 1977 zog die Familie nach Leimbach. Er war fast 40 Jahre als Versicherungskaufmann tätig und hatte ein Versicherungsbüro in Markdorf. Er engagierte sich als Stadtrat und war zehn Jahre im Ortschaftsrat in Riedheim tätig sowie viele Jahre bei der Rumänienhilfe aktiv. Seit Oktober 2003 ist Helmut Jetter Sprecher der Selbsthilfegruppe Asthma Bodenseekreis, die 2000 gegründet worden ist, seit 2007 ist amtlich bestellter Betreuer, unter anderem derzeit im Lehenhof/Deggenhausertal tätig. Das Paar ist bei den Dienstagswanderern dabei, er geht am Donnerstagvormittag zum Stammtisch in die „Krone“, sie zum Frauen-Stammtisch der „Flotten Bienen“ (ehemalige Kegelgruppe) im Hama.</span></label></div> <h2>Wohnungssuche verläuft schwieriger als gedacht</h2> <p>Der Plan der Jetters war, sich in Markdorf eine Drei-Zimmer-Wohnung zu kaufen. Die Frage sei gewesen, ob man zuerst das Haus verkauft und sich dann eine Wohnung sucht, oder erst eine Wohnung sucht und dann das Haus verkauft.</p> <p>Nachdem die Wohnungssuche relativ problematisch verlief und der Wohnungsmarkt nicht das Gewünschte hergab, wurde das Haus im vergangenen Sommer an eine Familie aus Immenstaad verkauft und die Jetters hatten ein Jahr lang Zeit, um auszuziehen. „Das erhöht dann natürlich den Druck“, sagt Helmut Jetter.</p> <h2>Darauf haben sie bei ihrer neuen Wohnung geachtet</h2> <p>Eine neue Wohnung zum Kaufen haben sie nicht gefunden, aber über private Kontakte wurden sie dann doch noch auf dem Wohnungsmietmarkt fündig. Auch eine Wohnung im betreuten Wohnen haben sie sich angeschaut, diese habe ihnen aber aus unterschiedlichen Gründen nicht zugesagt. Es war ihnen wichtig, dass es einen Aufzug im Haus gibt und die Wohnung hell sei. Sie empfehlen darauf zu achten, welche Personen bereits in einem Mehrfamilienhaus wohnen.</p> <p>Seit Februar leben sie nun statt auf 150 Quadratmeter auf rund 90 Quadratmeter in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Hauptstraße am Stadtende Richtung Bermatingen. Auch wenn sie noch in der Eingewöhnungsphase sind, bereuen sie ihre Entscheidung nicht. Ganz im Gegenteil. „Wir sind viel flexibler und können jetzt zu Fuß in die Stadt“, sagt Helmut Jetter.</p> <h2>Großes Interesse im Freundes- und Bekanntenkreis</h2> <p>Im Freundes- und Bekanntenkreis, bei Wanderungen und am Stammtisch sei das Interesse nach ihrem Umzug groß gewesen, berichtet der 84-Jährige. Daher habe er sich auch an den SÜDKURIER gewandt, um die Geschichte zu erzählen. „Vielleicht können wir ja anderen Mut machen und Tipps geben“, sagt er.</p> <p>Sich von dem Haus zu trennen und es leerzuräumen, sei ihnen überraschend leicht gefallen. „Zwar hat man da über die Jahre so viel reingesteckt. Aber es hat mir nichts ausgemacht, das aufzugeben“, sagt Helmut Jetter. Am Ende war es für Irene Jetter emotional schwieriger, bis heute war sie nicht mehr in Leimbach. „Das braucht dann doch seine Zeit, um Abschied zu nehmen und alles zu verarbeiten“, sagt Irene Jetter.</p> <p>Die Familie hat beim Ausmisten tatkräftig unterstützt. Auch wenn sich Helmut Jetter manchmal fragt, wo gewisse Sachen abgeblieben sind, vermisst er nicht vieles. „Vielleicht meine Werkstatt, aber da baue ich mir gerade etwas Neues auf“, so Jetter. Irene Jetter vermisst die Kinder aus dem benachbarten Kindergarten, die bei Spaziergängen am Haus vorbeikamen. Aber gerade das Neue sei es doch, was einen jung halte, beteuern beide.</p> <h2>Beide würden den Schritt wieder wagen</h2> <p>Irene Jetter hätte sich für das neue Wohnumfeld doch noch etwas mehr Grün gewünscht, aber man habe bei der Suche schnell gemerkt, dass man Abstriche machen muss. Sie hat nun kein Bügelzimmer mehr, er kann sich nicht ins Büro in den ersten Stock zurückziehen. Der Platz ist begrenzter. Statt sich um einen großen Garten zu kümmern, genießen sie nun die Pflanzen auf ihrem Balkon.</p> <p>Helmut Jetter gefällt auch der Rollenwechsel vom Eigentümer zum Mieter – man muss sich nicht mehr um alles selber kümmern, auch wenn die Jetters noch einige Pläne für die Wohnung haben. Bis alles perfekt ist, dauert es eben. „Ich persönlich würde es sofort wieder tun“, so der 84-Jährige und seine Frau nickt zustimmend.</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vom Eigenheim in die Mietwohnung: Warum ein Ehepaar mit Mitte 80 diesen Schritt wagt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
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        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:02:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Faustschläge und Flucht in den Wald: Filmreifer Überfall landet vor dem Landgericht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/faustschlaege-und-flucht-in-den-wald-filmreifer-ueberfall-landet-vor-dem-landgericht;art372484,12470722 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.



        <p>Wer ist der ominöse dritte Mann? Vermutlich werden Gericht und Polizei den zweiten, damals maskierten Haupttäter nicht mehr aufspüren, nachdem der erste Haupttäter sich standhaft weigert, dessen Identität preiszugeben. Damit verdüstert der 31-Jährige allerdings seine Urteilsprognose erheblich.</p> <p>Am <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/raubueberfall-auf-offener-strasse-zwei-junge-maenner-kommen-nun-vor-gericht;art372484,12434588" title="Raubüberfall auf offener Straße: Zwei junge Männer kommen nun vor Gericht">Landgericht Konstanz wird derzeit der handfeste Streit zweier Männer mit einem 28-Jährigen verhandelt</a>, den die Staatsanwaltschaft als schweren Raubüberfall wertet. So lautet auch die Anklage auf besonders schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.</p> <h2>Zahlreiche mutige Zeugen</h2> <p>Der reine Tathergang ist aufgeklärt, auch dank zahlreicher Zeugen, die die Auseinandersetzung am 2. September vergangenen Jahres gegen 20.15 Uhr auf offener Straße an der B-33-Ortsdurchfahrt von Markdorf mitbekommen hatten: Drei Männer waren aus Friedrichshafen nach Markdorf gefahren, um dort den 28-Jährigen wegen unbeglichener Schulden offenbar aus Drogengeschäften zur Rede zu stellen. Sie parkten ihr Auto in der benachbarten Marienstraße, der 31-Jährige und der maskierte Unbekannte stiegen aus und passten den 28-Jährigen an der Straße ab. Ein dritter Mann, ein 25-Jähriger, der am ersten Verhandlungstag ebenfalls auf der Anklagebank sitzt, war der Fahrer, er blieb im Auto zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Prozessbeteiligten</span><span>Am ersten Prozesstag am Landgericht wurden sechs Zeugen gehört. Darunter der Kriminalbeamte, der direkt nach der Tat am Tatort eingetroffen war und die Kriminaloberkommissarin, die die Angeklagten am Tag nach der Tat vernommen hatte. Den Prozess leiten der Vorsitzende Richter Joachim Dospil und die Vorsitzende Richterin Karoline Krüger. Die Anklage wird von Staatsanwalt Lukas Mitsch vertreten. Der Friedrichshafener Rechtsanwalt Gerd Pokrop verteidigt den Hauptangeklagten, der Konstanzer Rechtsanwalt Henning Stutz den mitangeklagten Fahrer des Fluchtautos. Am Freitag soll das Urteil gefällt werden.</span></label></div> <p>Wie mehrere Zeugen am Dienstag im Schwurgerichtssaal des Landgerichts aussagten, sei der Streit auf dem Gehweg rasch eskaliert. Der 28-Jährige habe sich mehrfach lautstark entschuldigt, die beiden Männer hätten dann auf ihn eingeschlagen, einer der beiden ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Möglich, dass die mutigen Zeugen noch Schlimmeres verhindert hatten: Ein 44-Jähriger rannte auf das Trio zu, die beiden Männer flüchteten dann zum wartenden Auto, der Angegriffene blieb auf dem Gehweg sitzen, er wurde später notärztlich behandelt.</p> <h2>Die Flucht endet im Wald</h2> <p>Die beiden Angreifer warfen sich ins Auto, der Fahrer wendete und fuhr über den Schießstattweg davon. Eine Zeugin fotografierte das Auto, bei eingeschalteter Innenbeleuchtung waren der Fahrer und der 31-Jährige gut zu erkennen, das Kennzeichen gab sie sofort an die Polizei weiter. Eine andere Zeugin verfolgte das Fluchtfahrzeug bis kurz vor Raderach, wo es in einen Waldweg abbog. Sie hätten bemerkt, dass sie verfolgt wurden, sagte der 31-Jährige.</p> <p>Das folgende Geschehen ist fast filmreif: Der 31-Jährige und der maskierte Mittäter stiegen aus, der Fahrer fuhr weiter nach Friedrichshafen zur Adresse des 31-Jährigen. Dort wechselte er in das Auto der Verlobten des 31-Jährigen, für das er die Fahrzeugschlüssel von diesem bekommen hatte, und fuhr zurück nach Raderach. Dort wurde er jedoch von der Polizei, die unverzüglich die Fahndung eingeleitet hatte, gefasst, noch bevor er den Waldweg, wo seine Kompagnons auf ihn warteten, erreicht hatte.</p> <p>Der 31-Jährige wurde am Folgetag an seinem Arbeitsplatz in Friedrichshafen vorläufig festgenommen. Von dem maskierten Mittäter hingegen fehlt heute noch jede Spur. So klar der Tathergang auch ermittelt ist, so unklar bleiben am ersten Verhandlungstag die Hintergründe. Das liegt vor allem daran, dass sich die beiden Angeklagten nicht sonderlich mitteilsam zeigten und das Opfer sich wiederum in Widersprüche verhedderte und sich bei zentralen Fragen des Gerichts auf sein fehlendes Erinnerungsvermögen berief: Er sei am Tatabend unter Drogen gestanden und nach der Tat habe er Panikattacken gehabt, sagte er.</p> <h2>Tatvorwurf des besonders schweren Raubes wackelt</h2> <p>Aus diesem Puzzle muss das Gericht unter dem Vorsitz der beiden Richter Joachim Dospil und Karoline Krüger nun vor allem zwei elementare Fragen beantworten: War der Einsatz von Gewalt bei der Tat geplant und wurde der Fahrer zuvor eingeweiht und war es tatsächlich ein Fall von schwerem Raub?</p> <p>Der 25-jährige Fahrer sagte, assistiert von seinem Verteidiger Henning Stutz, aus, er sei von dem 31-Jährigen lediglich gefragt worden, ob er ihn nach Markdorf fahren könne. Er habe dort „etwas zu erledigen“, habe ihm sein Kumpel gesagt. Der 31-Jährige hatte seinen Führerschein bereits vor Jahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verloren. Diese Version bestätigte auch der 31-Jährige im Zuge seiner Aussage. Staatsanwalt Lukas Mitsch hingegen zeigte sich auch am Ende des ersten Verhandlungstages überzeugt davon, dass der 25-Jährige eingeweiht war.</p> <p>Dospil und Krüger müssen nun bis zur Urteilsverkündung am Freitag bewerten, welche der beiden Versionen glaubwürdiger ist. Gehen Sie davon aus, dass der Fahrer nicht wusste, was geplant war, dürfte er mit einer Bewährungsstrafe davonkommen, eventuell nur für eine Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung. Eng würde es für ihn hingegen, sollte das Gericht überzeugt sein, dass er eingeweiht war.</p> <p>Noch enger wird es für den 31-jährigen Haupttatverdächtigen. Und das entscheidet sich auch an der Frage danach, ob an jenem Septemberabend tatsächlich ein besonders schwerer Raubüberfall geschehen war. Denn in der Anklageschrift hieß es, die beiden Angreifer hätten dem Geschädigten bei dem Streit auch das Smartphone und den Geldbeutel entwendet, was wegen des Einsatzes von Gewalt als schwerer Raub gelten würde. Von dieser polizeilichen Aussage am Tag nach der Tat wollte der 28-Jährige vor Gericht jedoch plötzlich nichts mehr wissen.</p> <p>Zwar hätten ihm danach zwei 50-Euro-Scheine gefehlt, die er in der Hosentasche gehabt habe, den Geldbeutel habe er aber später zu Hause wieder gefunden. Die Scheine könnten ihm auch aus der Tasche gefallen sein. Tatsächlich konnte die Mutter des Tatopfers das Handy am Tag danach orten – irgendwo zwischen Markdorf und Raderach. Diesen Umstand klärte der 31-jährige Hauptangeklagte auf: Er habe das Handy an sich genommen, nicht, weil er es stehlen wollte, sondern um zu verhindern, dass der Geschädigte damit die Polizei anrufen würde. Das Handy habe er auf halbem Wege zwischen Markdorf und Raderach aus dem offenen Autofenster geworfen. Gefunden wurde es nicht mehr.</p> <p>„Das ist nie und nimmer ein Raub“, betonte sein Verteidiger Gerd Pokrop in seinem Schlussplädoyer. Damit bliebe nur noch die gefährliche Körperverletzung übrig und damit auch nur eine Bewährungsstrafe für seinen Mandanten. Sein Mandant habe zudem eine günstige Sozialprognose, er habe Familie und eine Arbeit. Maximal zwei Jahre plädierte Pokrop in Richtung Gericht.</p> <h2>Richter Dospil macht Druck: Wer war der vermummte Mittäter?</h2> <p>Richter Dospil, der schon zuvor in der Verhandlung mehrfach ungehalten wegen der Aussagen des Hauptangeklagten war, quittierte dies mit hochgezogener Augenbraue. „Bei Ihren zwölf Vorstrafen sehe ich da schwarz, da müssen Sie schon was liefern“, wandte er sich an den 31-Jährigen. Was er wohl meinte: Gibt der Angeklagte die Identität des vermummten und flüchtigen Mittäters nicht preis, werde es kaum etwas werden mit der Bewährung.</p> <p>Die wiederum sieht Anwalt Pokrop auch dann nicht aus der Welt. Denn sein Mandant habe in einem Täter-Opfer-Ausgleich dem Geschädigten 3500 Euro überwiesen und sich mehrfach entschuldigt. Tatsächlich war das Geld am Tag vor Prozessbeginn auf dem Konto des Tatopfers eingegangen. „Eher wenig überzeugend“, wie Dospil fand.</p> <p>Das Tatopfer hingegen hatte dem 31-Jährigen dafür noch den roten Teppich ausgerollt: Das Geld und die Entschuldigungen seien „ehrenwert“, sein Kontrahent stelle sich seiner Verantwortung. Er habe sogar seinen Vater und ihn unter Tränen zum Essen eingeladen. „Für mich ist das damit erledigt“, sagte er. Er wünsche dem Angeklagten alles Gute. Der wiederum hatte das Schlusswort: Er bereue die Tat zutiefst. „Und, ja, ich habe Angst, dass ich meinen kleinen Sohn lange nicht mehr sehen werde.“ Am Freitag wird das Urteil verkündet.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Faustschläge und Flucht in den Wald: Filmreifer Überfall landet vor dem Landgericht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 15:45:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Soziale Stadtentwicklung darf kein Wunschtraum bleiben, mahnt die Umweltgruppe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/soziale-stadtentwicklung-darf-kein-wunschtraum-bleiben-mahnt-die-umweltgruppe;art372484,12467983 ]]></link>      <description><![CDATA[  "Kommunalpolitisches Gespräch": Eva Fast und Joachim Mutschler von der Umweltgruppe wünschen sich Schattenzonen, eine behutsame Stadtentwicklung, bezahlbare Wohnungen und messbare Erfolge beim Klimaschutz.  ]]></description>
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          "Kommunalpolitisches Gespräch": Eva Fast und Joachim Mutschler von der Umweltgruppe wünschen sich Schattenzonen, eine behutsame Stadtentwicklung, bezahlbare Wohnungen und messbare Erfolge beim Klimaschutz.<br>
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        "Kommunalpolitisches Gespräch": Eva Fast und Joachim Mutschler von der Umweltgruppe wünschen sich Schattenzonen, eine behutsame Stadtentwicklung, bezahlbare Wohnungen und messbare Erfolge beim Klimaschutz.



        <p>Eva Fast und Joachim Mutschler beweisen Mut: den Mut zu träumen. Auf die Frage, wie sie sich die Zukunft Markdorfs ums Jahr 2035 vorstellen, haben sie sich eine prosperierende Stadt vorgestellt. „Im Jahr 2035 haben sich unsere Gewerbesteuereinnahmen längst wieder stabilisiert“, hofft Fraktionssprecher Mutschler. „Auch ist es uns bis dahin gelungen, die Innenstadt attraktiv und belebt zu erhalten, die Menschen fühlen sich wohl in Markdorf und verweilen auf schönen, schattigen Plätzen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Serie</span><span>Auch in diesem Jahr hat die SÜDKURIER-Lokalredaktion die Reihe der kommunalpolitischen Gespräche im August und September wieder aufgenommen. Politiker aus den im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen haben sich zu Themen geäußert, die für das zukünftige Markdorf wichtig sind. Nach dem Auftakt mit der FDP folgt nun die Umweltgruppe.</span></label></div> <h2>Am Brunnen scheiden sich die Geister</h2> <p>Und an dem plätschernden Brunnen auf der Marktstraße erfreuen sich Bürger wie Touristen, die in wachsender Zahl angelockt werden. Hier denkt Eva Fast anders. Sie mag die Traumbilder ihres Fraktionskollegen nicht gänzlich teilen. Stattdessen erinnert sie an die derzeit schwierige Haushaltslage. „Wir brauchen keinen Brunnen, der so viel kostet“, betont sie. Kleinere, günstigere Wasserspiele – vor allem für Kinder – reichten aus ihrer Sicht aus. „In der Brunnenfrage dürfen wir in der Fraktion ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein“, findet sie.</p> <p>Absolute Einigkeit besteht in puncto mehr Grün in der Stadt. Das fordern beide UWG-Räte. „Bei diesen Temperaturen heute“, so verweist Mutschler auf die Bedingungen, unter denen das Pressegespräch stattfindet, „wird hier im Pfarrgarten am besten deutlich, wie wichtig schattige Plätze in der Innenstadt sind“. Und in Anbetracht der klimabedingt immer heißer werdenden Sommer gewännen Schattenzonen und begrünte Flächen noch weiter an Gewicht.</p> <p>„Bei der Umgestaltung des Marktplatzes sollte das unbedingt berücksichtigt werden“, betont Fast. Sie ärgert, wenn die Notwendigkeit der städtebaulichen Hitzeprävention mit dem Argument „Ach, wird doch gar nicht so schlimm werden“, kleingeredet werde. Die Stadträtin möchte auf dem Marktplatz indessen auch die Bedürfnisse seiner Nutzer, etwa von Veranstaltern, berücksichtigt sehen.</p> <h2>Klimaziele werden wohl verfehlt</h2> <p>Dass Markdorf bis 2035 seine selbstgesteckten Klimaziele erreicht, das glaubt Mutschler nicht. „Die Klimaneutralität in der Gesamtstadt werden wir bis dahin wohl nicht mehr erreichen.“ Da werde man sich neue Ziele stecken müssen. Als eine fatale Fehlentscheidung des Rats betrachtet Mutschler den von der Ratsmehrheit im vergangenen Jahr beschlossenen Ausstieg aus der Zusammenarbeit im European Energy Award (EEA). Dadurch habe die Stadt ein sinnvolles Instrument zum Messen ihrer Fortschritte fürs Erreichen ihrer Klimaziele aus der Hand gegeben, kritisiert er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Eva Fast, 47 Jahre, ist in Offenburg aufgewachsen. In Karlsruhe hat sie auf Lehramt für Grund- und Hauptschule studiert, mit der Fächerkombination Mathematik, Englisch und Hauswirtschaft. Seit 2011 lebt sie mit ihrer Familie in Markdorf. Sie hat drei Kinder. Fast singt im Kirchenchor, ist gerne mit ihrem Hund unterwegs. Seit 2024 gehört sie dem Gemeinderat an. Joachim Mutschler, 59 Jahre, wurde in Meßkirch geboren, wo er auch zur Schule ging. Von 1987 bis 1991 studierte er Wirtschaftsinformatik in Konstanz. Beruflich kümmert er sich mit seinem Team um die Digitalisierung bei Mittelstandskunden. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Seit 1999 wohnt die Familie in Markdorf. Mutschlers Hobbys sind Wandern, Tennisspielen und Kultur. Er ist seit 2019 im Gemeinderat und hatte bis 2024 den Vorsitz der Umweltgruppe-Fraktion inne.</span></label></div> <p>Kein Wunschtraum, sondern Realität soll ein sozial ausgewogener Wohnungsmarkt künftig sein. „Bezahlbarer Wohnraum muss bei uns selbstverständlicher Teil einer sozialen Stadtentwicklung werden“, fordert Eva Fast. Hier wünscht sie sich, „dass unsere Stadt in der Region als Vorbild wahrgenommen wird“. Statt großer Worte und lauter Ankündigungen bedürfe es der Orientierung an erfolgreichen Modellen, wie sie andernorts praktiziert würden.</p> <h2>An die Grenzen des Wachstums gestoßen</h2> <p>Die Frage, ob Markdorf nicht längst schon seine Wachstumsgrenzen überschritten hat, treibt beide um. In den Baugebieten Klosteröschle, Öhmdwiesen und Schussenrieder Hof entstünden insgesamt rund 1100 Wohneinheiten, gibt Mutschler zu bedenken. „Mir fehlt die Phantasie, mir vorzustellen, wie sich das entwickeln soll.“ Zumal laut einer Studie der jährliche Bedarf in Markdorf bei lediglich 40 Wohneinheiten liege.</p> <p>Selbst wenn großzügige 50 Wohneinheiten pro Jahr veranschlagt würden, sei das ein Entwicklungszeitraum von 22 Jahren für die 1100 geplanten Wohneinheiten. „Allen ist klar“, so räumt er ein, „wir brauchen dringend Geld für unsere großen Projekte wie die Grundschule Markdorf Süd, wie die Südumfahrung“. Und die notwendigen Mittel dafür sollen nicht zuletzt durch den Verkauf von Grundstücken aufgebracht werden. „Eben das ist unser Dilemma“, so Mutschler, für das es eine realistischere Planung bedürfe. Eine Planung, bei der Wachstumsmöglichkeit, Investitionsbereitschaft und Wohnungsnachfrage in Einklang gebracht werden.</p> <h2>Die Grundschule Leimbach nicht vergessen</h2> <p>Recht viel „richtig Gutes“ sei im Bereich der Markdorfer Klein- und Vorschulkinderversorgung erreicht, findet Eva Fast. Hausaufgaben seien aber noch in den Grundschulen zu erledigen. Sie sei erleichtert, dass die geplante Grundschule Markdorf-Süd gefördert wird. Die Kosten seien immens. „Deshalb sollte auf Einsparmöglichkeiten geachtet werden, aber ohne dass deswegen die Qualität der Lernumgebung leiden muss.“</p> <p>Keinesfalls vergessen werden dürfe die Grundschule Leimbach, betont Eva Fast. „Dort werden die Kinder seit mehr als sieben Jahren in Provisorien unterrichtet.“ Auch wenn es keine „Rundum-Ganztagsschule“ werden sollte, brauche die Schule eine Mensa, endlich Fachräume und außerdem eine Gebäudesanierung. Und das sei kein Wunschtraum, sondern dringende Notwendigkeit, lange vor dem Jahr 2035.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Soziale Stadtentwicklung darf kein Wunschtraum bleiben, mahnt die Umweltgruppe]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 10:14:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Oberteuringen schwört man auf das Wirtshaus an der Rotach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/in-oberteuringen-schwoert-man-auf-das-wirtshaus-an-der-rotach;art372488,12467799 ]]></link>      <description><![CDATA[  Streifzug durch die Gastronomie: In der Gastwirtschaft, die auch die Vereinsgaststätte des örtlichen Fußballclubs ist, gibt es schwäbische Küche und Balkan-Spezialitäten.  ]]></description>
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          Streifzug durch die Gastronomie: In der Gastwirtschaft, die auch die Vereinsgaststätte des örtlichen Fußballclubs ist, gibt es schwäbische Küche und Balkan-Spezialitäten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/in-oberteuringen-schwoert-man-auf-das-wirtshaus-an-der-rotach;art372488,12467799]]></guid>
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        Streifzug durch die Gastronomie: In der Gastwirtschaft, die auch die Vereinsgaststätte des örtlichen Fußballclubs ist, gibt es schwäbische Küche und Balkan-Spezialitäten.



        <p>Mittwochabend im Wirtshaus an der Rotach in Oberteuringen. Auf der oberen Terrasse mit Blick über das Sportgelände des SV Oberteuringen (SVO) sind alle Tische besetzt. Auch innen, im Gastraum mit gepflegtem Ambiente, haben sich an dem angenehm warmen Sommerabend einige Gäste zum Essen getroffen. Drinnen wie draußen serviert Wirt Nenad Jovanovic gut bürgerliche, schwäbische Küche. Immer wieder ergänzt er sie durch Spezialitäten aus seiner alten Heimat wie Cevapcici, Rasnici oder den mediterranen Grillteller. Damit spricht er sowohl Einheimische und Urlauber als auch die Vereinsmitglieder des SVO an.</p> <h2>Heimat mehrerer Stammtische</h2> <p>„Als Stammtisch sind wir bei Nenad auch willkommen, wenn wir nichts essen oder nur vespern“, sagt Robert Eppler. Dafür seien viele vom Stammtisch auch regelmäßig mit der Familie zum Essen im Wirtshaus an der Rotach. Für Weihnachten und Ostern müsse man bereits ein Jahr im Voraus einen Tisch reservieren. „Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach hervorragend“, so Eppler. Außerdem sei der Wirt sehr nett, ergänzt Helmut Senft. Die Männer vom Mittwochsstammtisch sind fast alle ehemalige Fußballer oder haben zumindest einen Bezug zur Fußballabteilung vom Spielfeldrand aus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Gaststätte</span><span>Das Wirtshaus an der Rotach in der Augustin-Bea-Straße 17 in Oberteuringen ist die Vereinsgaststätte des SV Oberteuringen. Seit 2016 ist Nenad Jovanovic Pächter der Gaststätte. Auf der Speisekarte steht gut bürgerliche, schwäbische Küche ergänzt durch Balkanspezialitäten. Geöffnet ist das Wirtshaus an der Rotach Dienstag bis Samstag von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 21 Uhr. Am Montag ist Ruhetag. Kontakt: Telefon 0176/78020669 oder E-Mail nenad65@gmx.de. Weitere Informationen im Internet unter www.wirtshaus-an-der-rotach.de.</span></label></div> <p>„In Oberteuringen liegt das Wirtshaus in der goldenen Mitte und man kann zum Beispiel auch von Bitzenhofen aus gut mit dem Fahrrad herkommen“, sagt Wolfgang Adebahr. Es gebe im Ortskern auch praktisch keine Alternativen. „Aber hier fühlen wir uns einfach wohl. Service und Bedienung sind top“, lobt der ehemalige Vorsitzende der Abteilung Fußball des SVO auch Alina Sas vom Service. Für Robert Eppler ist im Wirtshaus auch toll, dass es von der Terrasse aus immer etwas zu schauen gibt. „In der Regel läuft auf dem Sportplatz entweder ein Spiel oder es ist Trainingsbetrieb“, berichtet er.</p> <p>2016 hat Jovanovic, der von den meisten Gästen einfach Nenad genannt wird, das Sportlerheim des SV Oberteuringen übernommen. Für den gebürtigen Serben war der Schritt in die Gastronomie eher Zufall, hat er doch bis 2002 als Elektriker gearbeitet. „Ich bin da so reingeraten, aber jetzt sind es schon 24 Jahre“, blickt der 60-Jährige zurück. Davon hat er auch 13 Jahre lang die Ratsstube in Kluftern geführt.</p> <p>Als klassischer Quereinsteiger hat sich Jovanovic das Kochen selbst angeeignet. „Ich hatte aber gute Freunde in der Gastronomie, die mir sehr viel gezeigt haben“, erzählt er von seiner Anfangszeit. Habe er etwas nicht gewusst, habe er einfach nachgefragt. „Bis heute mache ich meinen Beruf mit Herzblut, Leib und Seele“, sagt der Wirt, der nicht selten Koch und Bedienung in einer Person ist. Dabei kann man bei ihm durchaus von einer Berufung sprechen.</p> <h2>Alles kommt frisch auf den Tisch</h2> <p>Im Gegensatz zu vielen anderen Gaststätten sind die Stammtische im Wirtshaus an der Rotach, in dem bis zu 80 Gäste Platz finden, willkommen. „Sie unterstützen mich sehr und ich finde, dass ein Stammtisch das Herz eines Lokals ist“, sagt Jovanovic. Kämen sie doch nicht nur auf ein Feierabendbier, sondern auch regelmäßig mit ihren Familien zum Essen. Natürlich habe er auch sonst viele Stammgäste aus Oberteuringen und Umgebung. Unter der Woche finde man schon einen Platz, am Wochenende sei es aber besser, zu reservieren. Die Speisekarte im Wirtshaus an der Rotach ist nicht groß, aber es sind alle schwäbischen Klassiker vom Wurstsalat über Kässpätzle bis zum Rumpsteak vom argentinischen Rind zu finden. Für Vegetarier gibt es Gemüseteller mit Kartoffelrösti und mediterrane Gnocchi. „Mir ist wichtig, dass das Essen zu 100 Prozent frisch ist und schmeckt“, betont der Gastronom.</p> <p>„Wir sind froh, Nenad als Wirt bei uns zu haben“, sagt Jürgen Schorpp, Vorsitzender der Abteilung Fußball. Das Wirtshaus an der Rotach sei eine der besten Gaststätten in Oberteuringen und berühmt für seine immer frischen Cordon Bleu und Cevapcici. „Es läuft alles reibungslos und gut für den Verein“, freut sich Schorpp.</p> <p><em><strong>Die Serie:</strong> In der Sommerserie „Streifzug durch die Gastronomie“ stellt der SÜDKURIER einige Gastronomien in der Region vor, in denen es sich im Sommer schön in einem Außenbereich oder Biergaren verweilen lässt. Wer sind die Gastronomen, welches Konzept bieten sie an und was sagen die Gäste? Die Serienteile erscheinen in loser Reihenfolge und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des gastronomischen Angebotes.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Koch Stadt "Hotel und Gaststätten" thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-gesellschaft-mensch thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Oberteuringen schwört man auf das Wirtshaus an der Rotach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:28:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Wohlfühloase im "Tal" mit ganz viel Zusammenhalt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/eine-wohlfuehloase-mit-ganz-viel-familienzusammenhalt;art372471,12466472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Streifzug durch die Gastronomie: Im Landhotel Adler in Wittenhofen sind Mitarbeiter und Gäste glücklich  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Streifzug durch die Gastronomie: Im Landhotel Adler in Wittenhofen sind Mitarbeiter und Gäste glücklich<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Streifzug durch die Gastronomie: Im Landhotel Adler in Wittenhofen sind Mitarbeiter und Gäste glücklich



        <p>Ein leichtes Lüftchen bewegt die Blätter in den Baumkronen, die den romantischen Lavendelbiergarten des Landhotels Adler in Wittenhofen im Deggenhausertal beschatten. Gleich daneben plätschert die Deggenhauser Aach ruhig dahin und leistet ihren Beitrag zu der heimeligen Atmosphäre, die selbst an heißen Tagen ein entspanntes Verweilen garantiert.</p> <h2>Gäste schätzen den charmanten Außenbereich</h2> <p>Auf der gerade geöffneten Terrasse, die zum Biergarten übergeht, sitzen vier Freunde aus der Gemeinde Neuried bei Offenburg. „Wir wollen heute noch zu einem Konzert und wollten vorher noch etwas essen“, sagt Daniel Halter und seine Frau Diana ergänzt: „Wir haben den Adler im Internet gefunden und er hatte sehr gute Bewertungen.“ Der ganze Außenbereich sei besonders charmant von der Terrasse bis zum Biergarten. Sie schätzen besonders die Ruhe und das Ambiente gleich neben dem Bach und den Grünflächen. Der Service sei sehr nett und sympathisch und auffällig sei, dass das Personal so gut angezogen sei. „Wir werden den Adler auf jeden Fall weiterempfehlen“, sagt Nadine Schrempp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Gasthof</span><span>Das Landhotel Adler in Deggenhausertal-Wittenhofen mit Gastronomie und Biergarten wurde 1891 errichtet und ist seit 1923 im Besitz der Familie Steuer. Heute wird es in der dritten Generation von Hans-Jürgen Steuer geführt. Zu den Spezialitäten des Restaurants zählen Fischgerichte vom Bodensee, fangfrische Forellen aus dem eigenen Teich, Kalbfleisch und Wild aus eigener Jagd sowie viele Speisen mit Zutaten aus der Region. Im Haus gibt es auch eine Kegelbahn. Warme Küche gibt es im Adler am Freitag von 17.30 bis 20 Uhr und von Samstag bis Dienstag von 11.30 bis 13.45 Uhr und von 17.30 bis 20 Uhr. Mittwoch und Donnerstag ist Ruhetag. Telefonisch erreichbar ist der Adler unter 07555 202, per Telefax 07555 5273; E-Mail: info@landhotel-adler.de; Homepage: www.landhotel-adler.de. Das Haus befindet sich in der Roggenbeurerstraße 2 in 88693 Deggenhausertal.</span></label></div> <p>Adlerchef Hans-Jürgen Steuer steht mit seiner Tochter Alisa hinter dem Tresen: „Alisa hilft immer gerne, ist aber hauptberuflich Logopädagogin in Friedrichshafen“, sagt er. Sicherlich habe man schon überlegt, ob Alisa später einmal mit ihren Brüdern Sandro und Marco den Adler übernimmt und die Familientradition fortführt. Aber das sei Zukunftsmusik, zumal die Jungs erst 15 und 13 Jahre alt seien.</p> <p>Besucher im Garten seien gerade in den Ferien Hausgäste und sonst auch viele Einheimische aus dem Tal und der Umgebung, aber auch Urlauber aus der Schweiz. Es gebe viele, die recht weit zum Adler fahren, weil es hier ruhiger sei, als am See und wegen der großartigen Natur in dieser Gegend, sagt Steuer. Es gibt auch noch Stammtische, so am Dienstag und am Freitag einen Feierabendstammtisch und mehrere Kegelclubs, die regelmäßig kommen und junge Leute, die spontan zum Kegeln kommen. „Sicherlich ist die Arbeit in der Gastronomie durchaus auch anstrengend, aber wir haben hier ein tolles Team und da macht es richtig Spaß und bringt viel Freude“, sagt Steuer.</p> <h2>Fachkräftemangel ist im „Adler“ ein Fremdwort</h2> <p>Auf die Frage, ob es denn Personalprobleme – Stichwort Fachkräftemangel – gibt, rufen einige vorbeieilende Servicekräfte: „Sowas gibt‘s bei uns nicht“. Und Steuer bestätigt: „Wir haben ein sehr tüchtiges und meist langjähriges Personal.“ Bei der Frage nach Besonderheiten muss er ein wenig grübeln, dann erinnert er sich, dass er während Corona alle rund 100 Fensterläden des Gebäudes eigenhändig abgehängt, frisch gestrichen und wieder montiert hat. Schließlich gehören die rot-weißen Läden zum markanten Erscheinungsbild des Hauses.</p> <p>Überhaupt seien immer wieder Investitionen nötig. Im vergangenen Jahr habe er eine neue Heizung auf Pellet-Basis eingebaut, berichtet Steuer. Welche Auswirkungen hat die geplante Senkung der Mehrwertsteuer ab Januar 2026? „Bei der Erhöhung konnten wir das nicht komplett auf die Preise umlegen und bei der geplanten Senkung muss man sehen, wie die Kostenentwicklung insgesamt ist“, meint Steuer. Da müsse man sehr vorsichtig agieren, denn die Leute seien sehr preissensibel und das könnte sich gleich auf den Gaststättenbesuch auswirken.</p> <p>Seit fast 19 Jahren arbeitet Mario Mahlke in der Küche des Adler: „Ich habe hier Koch gelernt, mir macht die Arbeit hier großen Spaß und ich mag den Zusammenhalt innerhalb des Teams“, berichtet er. Er werde wohl auch in Zukunft dem Adler die Treue halten.</p> <p>Judith Seubert arbeitet seit 22 Jahren im Adler. „Meine Schwiegermutter ist eine Cousine vom Chef und ich bin quasi mit der Gastronomie groß geworden, denn viele aus meiner Familie arbeiten oder arbeiteten in der Gastronomie“, sagt Seubert. Sie habe große Freude bei der Arbeit im Adler, weil das Team einfach großartig sei, man sich aufeinander verlassen könne und jeder dem anderen helfe – eben ein gut geführtes Familienunternehmen.</p> <p><em><strong>Die Serie:</strong> In der Sommerserie „Streifzug durch die Gastronomie“ stellt der SÜDKURIER einige Gastronomien in der Region vor, in denen es sich im Sommer schön in einem Außenbereich oder Biergarten verweilen lässt. Wer sind die Gastronomen, welches Konzept bieten sie an und was sagen die Gäste? Die Serienteile erscheinen in loser Reihenfolge und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des gastronomischen Angebotes.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Wohlfühloase im "Tal" mit ganz viel Zusammenhalt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 16:29:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was ist los im Schießstattweg? Der Lidl hat geschlossen und es gibt keine Auskünfte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/was-ist-los-im-markdorfer-schiessstattweg-der-lidl-hat-geschlossen-und-es-gibt-keine-auskuenfte-22-08-25;art372484,12465930 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Samstag stehen Lidl-Kunden in Markdorf vor verschlossener Tür: Der Discounter ist zu. Auf Anfrage führt Lidl "betriebliche Gründe" an. Weitere Informationen werden nicht mitgeteilt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit Samstag stehen Lidl-Kunden in Markdorf vor verschlossener Tür: Der Discounter ist zu. Auf Anfrage führt Lidl "betriebliche Gründe" an. Weitere Informationen werden nicht mitgeteilt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/was-ist-los-im-markdorfer-schiessstattweg-der-lidl-hat-geschlossen-und-es-gibt-keine-auskuenfte-22-08-25;art372484,12465930]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Seit Samstag stehen Lidl-Kunden in Markdorf vor verschlossener Tür: Der Discounter ist zu. Auf Anfrage führt Lidl "betriebliche Gründe" an. Weitere Informationen werden nicht mitgeteilt.



        <p>Rätselraten im Schießstattweg: Seit vergangenem Samstag bereits stehen Lidl-Kunden an der Markdorfer Filiale des Discounters vor verschlossenen Türen. Weshalb der Supermarkt seit Tagen geschlossen ist, auf diese Frage bekommen sie keine Antwort. Ein verblichener, kaum leserlicher DIN-A-4-Zettel am Glas der Eingangstür verweist lediglich lapidar auf eine „technische Störung“, ein Zeitraum für die Dauer der Schließung wird nicht genannt. Stattdessen werden die Kunden auf den nächstgelegenen Lidl in Oberteuringen-Neuhaus verwiesen.</p> <p>Am Dienstagnachmittag liegt der riesige Parkplatz des Discounters verwaist im prallen Sonnenschein: Nur wenige Autos verlieren sich auf der versiegelten Fläche, doch immer wieder trudelt ein Auto ein. Offenbar hat sich die Schließung jedenfalls teilweise schon herumgesprochen. Das wäre kein Wunder: Seit dem Wochenende schießen auf der Social-Media-Plattform Facebook die Gerüchte und Spekulationen ins Kraut: Ein Hackerangriff oder eine defekte Kassen-IT im Zuge der Einführung der Selbstbedienungskassen wird vermutet, und auch über „hygienische Gründe“ wird spekuliert. Oder hat es etwas mit fehlendem Personal zu tun oder soll die Filiale gar gänzlich geschlossen werden?</p> <h2>„Betriebliche Gründe“ werden angeführt</h2> <p>Schlauer wird man auch nicht durch eine Anfrage bei der Pressestelle von Lidl. Dort antwortet man mit einer knappen E-Mail, in der jedoch keine Rede von einer „technischen Störung“ ist. Vielmehr sei der Discounter im Schießstattweg „aus betrieblichen Gründen vorübergehend geschlossen“ worden. „Wir arbeiten daran, unseren Kunden die Filiale schnellstmöglich wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung zu stellen“, teilt die Lidl-Sprecherin weiter mit. Man bitte aber um Verständnis dafür, dass man noch keine genauen Angaben zum Wiedereröffnungstermin machen könne.</p> <p>Das wiederum heißt, dass das Rätselraten erst einmal weitergehen wird. Und dass die Kunden bis auf Weiteres entweder einen anderen Discounter ansteuern müssen oder, im Falle, dass es ein Lidl sein muss, den Weg nach Oberteuringen in Kauf nehmen müssen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Was ist los im Schießstattweg? Der Lidl hat geschlossen und es gibt keine Auskünfte]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:23:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das neue Feuerwehrwehrhaus in Oberteuringen: Zeitgemäß und für künftige Einsätze gut gerüstet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/das-neue-feuerwehrwehrhaus-in-oberteuringen-zeitgemaess-und-fuer-kuenftige-einsaetze-gut-geruestet;art372488,12463598 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Oberteuringen befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zum Jahresende soll der Umbau samt Außenanlagen spätestens fertig sein. Der SÜDKUIER hat sich vor Ort umgesehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Oberteuringen befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zum Jahresende soll der Umbau samt Außenanlagen spätestens fertig sein. Der SÜDKUIER hat sich vor Ort umgesehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Oberteuringen befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zum Jahresende soll der Umbau samt Außenanlagen spätestens fertig sein. Der SÜDKUIER hat sich vor Ort umgesehen.



        <p>Die Platzprobleme im Oberteuringer Feuerwehrhaus und die Notwendigkeit des Umbaus samt Erweiterung ist beim Blick auf die zusätzliche provisorische Umkleide im Flur sofort zu erkennen. Eigentlich für die Ausrüstung der Jugendfeuerwehr gedacht, hängt hier dicht an dicht die Einsatzkleidung von Feuerwehrleuten, die keinen eigenen Spind in der Umkleide haben.</p> <h2>Künftig zwei Spinde für jede Einsatzkraft</h2> <p>Aber selbst wer einen eigenen Spind hat, kann nicht zufrieden sein. Hängen doch im Einsatzfall Alltags- und Einsatzkleidung nebeneinander. „Künftig bekommt jede Einsatzkraft zwei Spinde, um die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung zu gewährleisten“, erklärt Kommandant Björn Hussal.</p> <p>Alles andere als zeitgemäß ist, dass sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberteuringen bis dato Männer und Frauen im Alarmfall in einem Raum für den Einsatz umziehen. Künftig haben die Männer eine eigene Umkleide mit einer Größe von rund 90 Quadratmetern inklusive Duschen und Toiletten. Der Bereich der Frauen ist davon getrennt und deutlich kleiner.</p> <p>65 Spinde für die Männer stehen 20 für die Frauen gegenüber. „Ursprünglich war für die Frauen ein noch kleinerer Bereich geplant, aber ihr Anteil in der Jugendfeuerwehr zeigt, dass er auch bei den Aktiven zunehmen wird“, erläuterte Bürgermeister Ralf Meßmer. So sei die ursprüngliche Planung entsprechend angepasst worden. Die Jugendfeuerwehr zieht sich – ebenfalls nach Geschlecht getrennt – künftig in der ehemaligen Umkleide der Einsatzkräfte um. „In zwei Wochen rechnen wir mit den neuen Spinden, dann kann der Umbau beginnen“, so Hussal.</p> <h2>Zwei neue Stellplätze beziehungsweise Lagerfläche</h2> <p>Steht man auf der Garagenseite des Feuerwehrhauses, ist der Anbau gut zu sehen. Hier sind für mögliche Erweiterungen zwei zusätzliche Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge entstanden. „Aktuell haben wir dadurch notwendige Lagerflächen gewonnen“, sagt Hussal. Bereits jetzt stehen hier Rollwagen beispielsweise für den Einsatz bei Wasserschäden oder für die Beseitigung von Ölspuren. Gelagert sind gefüllte Sandsäcke, Drohnenequipment, Ölbinder und Schläuche. Der Raum könne außerdem zum Waschen der Schläuche genutzt werden.</p> <p>„Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind wir hier fertig“, so der Kommandant. Unter anderem fehlt noch die Feuertreppe an der Außenseite des Anbaus. Auch der Turm werde noch umgebaut. Eine eigene, direkt mit der Leitstelle verbundene Brandmeldeanlage, ein Notstromaggregat für das Gebäude und den benachbarten Bauhof sowie eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss bringen das Feuerwehrhaus außerdem auf den Stand der Zeit.</p> <h2>Parksituation ist für Kommandant besonders wichtig</h2> <p>Wichtig sind Kommandant Hussal aber insbesondere die Außenanlagen. Im Einsatzfall verläuft die neue Zufahrt für die Privatfahrzeuge der Feuerwehrleute hinter dem Feuerwehrhaus im Einbahnsystem. Hier befinden sich auch die Parkplätze und ein Retentionsbecken. Aktuell kreuzen sich die Wege zwischen Feuerwehrhaus und Bauhof, was im Einsatzfall sowohl zum Rückstau bei Nutzern des Bauhofs als auch für Verzögerungen bei den Feuerwehrleuten führen kann.</p> <p>„Künftig sind die Zufahrten klar getrennt und kreuzungsfrei, so dass keine Unfallgefahr mehr besteht“, benennt Hussal den Vorteil. Ebenfalls an der Rückseite des Gebäudes befindet sich auch der neue Eingang für Einsätze. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Parkplätze bald fertig sind, um die provisorische Parksituation vor dem Bauhof zu beenden.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Floriansfest</span><span>Einen ersten Eindruck vom Umbau des Oberteuringer Feuerwehrhauses können sich Besucher beim Floriansfest am Sonntag, 31. August, und am Montag, 1. September, verschaffen. Am Sonntag lädt die Freiwillige Feuerwehr ab 10.30 Uhr zum Frühschoppen samt Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen mit dem Musikverein Oberteuringen ein. Für Kinder wird es Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto geben. Am Montag gibt es ab 18 Uhr einen Feierabendhock mit der D‘Tal Wirtshaus-Musi.</span></label></div> <h2>Zwischenlagerung bedeutet großen Aufwand</h2> <p>Während der ganzen Sanierungs- und Umbauarbeiten habe die Einsatzfähigkeit der Wehr an erster Stelle gestanden, berichtet Hussal. „Sie war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.“ Man kann sich gut vorstellen, welchen Aufwand die Zwischenlagerung des Materials, unter anderem im Bauhof, bedeutete.</p> <p>„Hier sind sehr viele freiwillige Stunden unserer Feuerwehrleute angefallen.“ Gezeigt habe sich einmal mehr, wie gut das Ehrenamt und der Zusammenhalt der Truppe funktionieren. „Aber der Ausblick auf unser neues Feuerwehrhaus motiviert die Mannschaft“, schildert Hussal seinen Eindruck.</p> <h2>Kosten bleiben voraussichtlich im Rahmen</h2> <p>Die Kostenschätzung für den Umbau samt gemeinsamer Pelletheizung für Feuerwehrhaus und Bauhof lagen bei rund 4,1 Millionen Euro.<a href="https://www.suedkurier.de/12364405%20" target="_blank" title="" rel="noopener"> Laut Bürgermeister Meßmer liege man aktuell leicht darunter.</a> „Wir gehen davon aus, dass wir den Kostenrahmen einhalten können.“ Insgesamt erwartet die Gemeinde knapp 672.000 Euro an Zuschüssen aus unterschiedlichen Töpfen.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Katastrophenschutz Bauwerk thema-heimat-stadtentwicklung thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das neue Feuerwehrwehrhaus in Oberteuringen: Zeitgemäß und für künftige Einsätze gut gerüstet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 10:56:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wasser bleibt wohl knapp: Entnahme aus Flüssen, Bächen und Seen bis Mitte September verboten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/trotz-juli-regen-amt-rechnet-erneut-mit-niedrigwasser-im-gesamten-landkreis;art410936,12462152 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Juli sorgte Regen zwar für Erholung, das Landratsamt rechnet aber erneut mit Niedrigwasserlagen im Bodenseekreis. Neben einer Verlängerung des Entnahme-Verbots wurde eine Vereinbarung mit Kanu-Verleihern getroffen.  ]]></description>
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          Im Juli sorgte Regen zwar für Erholung, das Landratsamt rechnet aber erneut mit Niedrigwasserlagen im Bodenseekreis. Neben einer Verlängerung des Entnahme-Verbots wurde eine Vereinbarung mit Kanu-Verleihern getroffen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/trotz-juli-regen-amt-rechnet-erneut-mit-niedrigwasser-im-gesamten-landkreis;art410936,12462152]]></guid>
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        Im Juli sorgte Regen zwar für Erholung, das Landratsamt rechnet aber erneut mit Niedrigwasserlagen im Bodenseekreis. Neben einer Verlängerung des Entnahme-Verbots wurde eine Vereinbarung mit Kanu-Verleihern getroffen.



        <p>Das zuletzt Mitte Juli verlängerte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wasserentnahme-aus-fluessen-baechen-und-seen-bleibt-verboten;art410936,12440477" target="_blank" title="Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Seen bleibt verboten">Wasserentnahme-Verbot für Oberflächengewässer</a> gilt weiterhin. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde es bis vorerst 15. September verlängert. An Regen mangelte es im Juli zwar nicht und den Angaben der Behörde zufolge hatten die Wasserstände in der zweiten Monatshälfte ein normales Niveau erreicht. Allerdings habe es vielerorts seit Tagen nicht mehr geregnet. Die Pegelstände seien folglich überwiegend wieder rückläufig.</p> <h2>Amt rechnet erneut mit Niedrigwasserlagen</h2> <p>Angesichts der Wettervorhersagen und Pegel-Prognosen rechnet das Landratsamt wieder mit Niedrigwasserlagen im gesamten Kreisgebiet. Daher bleibt das Abpumpen aus Fließgewässern wie Bächen, Flüssen und Triebwerkskanälen sowie Weihern und Seen für den Gemeingebrauch sowie die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen verboten. Das Austrocknen eines Gewässers bedeute den Verlust aller dort beheimateten Wasserlebewesen, heißt es weiter. Wer das Verbot ignoriert, muss der Allgemeinverfügung zufolge mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro rechnen.</p> <p>Vom Verbot ausgenommen sind Entnahmen aus dem Bodensee und dem Grundwasser im genehmigten Umfang sowie für das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen. Allerdings appelliert das Landratsamt, aktuell auch darauf zu verzichten. Die neuerliche Verlängerung des Wasserentnahme-Verbots sei mit dem Landkreis Ravensburg abgestimmt.</p> <h2>Paddler sollen auf andere Gewässer ausweichen</h2> <p>Auch der Wassersport auf Gewässern wie der Schussen belaste bei Niedrigwasser die Natur, schreibt das Landratsamt außerdem. „Denn Kanus und SUPs scheuchen die ohnehin schon gestressten Wasserlebewesen aus den wenigen verbleibenden Rückzugsbereichen.“ Das Amt für Wasser- und Bodenschutz habe deshalb mit Kanu-Verleihern der Region vereinbart, bei Wassermangel keine Touren anzubieten. Die Wasserfachleute der Behörde bitten auch privaten Paddler, gegebenenfalls auf geeignete Gewässer auszuweichen.</p> <p>Sollten die Wasserspiegel sich nachhaltig verbessern, soll <a href="https://www.bodenseekreis.de/politik-verwaltung/bekanntmachungen/" target="_blank" title="" rel="noopener">die Allgemeinverfügung</a> vorzeitig aufgehoben werden. Ansonsten gibt es dem Landratsamt zufolge die Möglichkeit, bei der unteren Wasserbehörde Ausnahmen von dem Entnahmeverbot zu beantragen. Dies sei in den vergangenen Wochen an einzelnen Gewässern zeitweise aufgrund punktueller Niederschläge und ausreichendem Wasserdargebot möglich gewesen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wasser bleibt wohl knapp: Entnahme aus Flüssen, Bächen und Seen bis Mitte September verboten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 09:27:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich schnelles Internet: Glasfasernetz geht in mehreren Ortsteilen in Betrieb  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/endlich-schnelles-internet-glasfasernetz-geht-in-mehreren-ortsteilen-in-betrieb;art372488,12454255 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im November 2022 begann der Ausbau, nun ist der Meilenstein erreicht. Das nächste Projekt für schnelles Surfen in der Gemeinde steht bereits in den Startlöchern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im November 2022 begann der Ausbau, nun ist der Meilenstein erreicht. Das nächste Projekt für schnelles Surfen in der Gemeinde steht bereits in den Startlöchern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/endlich-schnelles-internet-glasfasernetz-geht-in-mehreren-ortsteilen-in-betrieb;art372488,12454255]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im November 2022 begann der Ausbau, nun ist der Meilenstein erreicht. Das nächste Projekt für schnelles Surfen in der Gemeinde steht bereits in den Startlöchern.



        <p>Die Zeiten von langsamem Internet sind in Oberteuringen bald vorbei: Im Rahmen des Glasfaserausbaus wurde ein entscheidender Schritt erreicht. Die Gemeinde informierte gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Bodensee (ZVBB) und Netzbetreiber Teledata aus Friedrichshafen über den aktuellen Stand.</p> <p>Der erste Abschnitt des Förderprojekts „Weiße Flecken“ ist Anfang Juli in Betrieb gegangen. Rund 140 Wohn- und Geschäftseinheiten profitieren jetzt vom Zugang zum Glasfasernetz. Bis Ende dieses Jahres sollen der Ausbau vollständig abgeschlossen sein. Im November 2022 erfolgte der erste Spatenstich.</p> <h2>Diese Teilorte surfen jetzt schneller</h2> <p>Der Glasfaserausbau wird von Bund und Land gefördert. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund neun Millionen Euro, wovon die Gemeinde einen Anteil von etwa 900.000 Euro übernimmt. Ziel des Projekts ist es, unterversorgte Gebiete – sogenannte weiße Flecken – mit schnellem Internet zu versorgen.</p> <p>In Oberteuringen betrifft das vorrangig die Teilorte Rammetshofen, Bibruck, Hefigkofen, Rieter, Russenreute und Bitzenhofen. Die Infoveranstaltung richtete sich zentral an diejenigen, die nun über einen Glasfaseranschluss verfügen. Themen waren unter anderem die Verkabelung im eigenen Haus sowie einen passenden Telekommunikationsvertrag zu finden.</p> <h2>Graue Flecken sind als Nächstes dran</h2> <p>Bei einer anschließenden Runde wurde deutlich: Nicht alle Gäste gehören zum aktuellen Ausbaugebiet. Das sorgte vor allem beim Publikum für Verwirrung. Viele interessierte Besucher fragen nach dem geplanten Projekt zu den grauen Flecken in Oberteuringen.</p> <p>Damit sind Gebiete gemeint, in denen zwar eine Versorgung vorhanden ist, die mit einer Downloadgeschwindigkeit zwischen 30 und 100 Megabit pro Sekunde als verlangsamt gelten. Anwohner wollten wissen, wann bei ihnen vor Ort mit Bauarbeiten zu rechnen ist. ZVBB-Geschäftsführer Bernhard Schultes konnte sie beruhigen: „Der genaue Plan wird in den kommenden vier Wochen veröffentlicht.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Investition Netze Telekommunikation thema-wirtschaft-unternehmen thema-wirtschaft-branchen thema-wissen-digital]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich schnelles Internet: Glasfasernetz geht in mehreren Ortsteilen in Betrieb]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 11:46:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Riedheimer zeigen großes Interesse am Starkregenmanagement  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-ueberschwemmungen-im-vergangenen-jahr-riedheimer-zeigen-grosses-interesse-am-starkregenmanagement;art372484,12449563 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wasserexperten aus Ulm erläutern bei einer Informationsveranstaltung in der Leimbacher Mehrzweckhalle die Risikosituation im Markdorfer Teilort Riedheim. Der Hebel zur Gefahrenabwehr setze im eigenen Haus an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wasserexperten aus Ulm erläutern bei einer Informationsveranstaltung in der Leimbacher Mehrzweckhalle die Risikosituation im Markdorfer Teilort Riedheim. Der Hebel zur Gefahrenabwehr setze im eigenen Haus an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-ueberschwemmungen-im-vergangenen-jahr-riedheimer-zeigen-grosses-interesse-am-starkregenmanagement;art372484,12449563]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wasserexperten aus Ulm erläutern bei einer Informationsveranstaltung in der Leimbacher Mehrzweckhalle die Risikosituation im Markdorfer Teilort Riedheim. Der Hebel zur Gefahrenabwehr setze im eigenen Haus an.



        <p>Das Bild mit den meterhohen Geröllmassen und den sich dort durcharbeitenden Feuerwehrleuten hätte es gar nicht gebraucht. Winfried Eberhard und Matthias Hepple vom Ulmer Ingenieurbüro Wasser-Müller haben es trotzdem gezeigt, als sie in der Leimbacher Mehrzweckhalle demonstrierten, was ihr Büro fürs „kommunale Starkregenrisikomanagement“ der Stadt erarbeitet hat.</p> <p>Mit dem Ziel, dass Markdorf solch verheerenden Sturzfluten, wie sie vor neun Jahren das Ortsinnere der Hohenloher Gemeinde Braunsbach überschwemmt haben, möglichst effektiv entgegengewirkt werden kann. Hier im Markdorfer Teilort Riedheim haben nicht wenige Einwohner von Hepbach, Leimbach, Stadel, Gangenweiler im Juni 2024 selbst erlebt, was Starkregen bewirken kann.</p> <h2>Betroffenheit macht empfänglich</h2> <p>So manchem im Saal war damals der Keller vollgelaufen. Dies sprach auch Bürgermeister Georg Riedmann bei seiner Begrüßung an. „Eigene Betroffenheit macht empfänglich.“ Dementsprechend viele Riedheimer waren zum Informationsabend der Stadt in die Mehrzweckhalle gekommen. Zur Veranstaltung in der Stadthalle vergangenen Wochen waren deutlich weniger Bürger gekommen. Winfried Eberhard und Matthias Hepple informierten unter anderem darüber, wie Wohnungen und Häuser geschützt werden können und wie sehr das direkte Umfeld bei Starkregen von Überflutung bedroht ist.</p> <h2>Kleinräumige, aber heftige Gefahr</h2> <p>Eberhard und Epple hatten außer dem Foto aus Braunsbach noch weiteres Anschauungsmaterial mitgebracht. Zum Beispiel jene Grafik, die die Besonderheit von „konvektiven Niederschlagsereignissen“ zeigt. Die treten auf sehr begrenztem Raum auf, gern in Gewitterzellen, aber in sehr hoher Intensität. So wie vor einem guten Jahr im Ortsteil Riedheim, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/land-unter-in-oberteuringen-wenn-sich-strassen-in-fluesse-verwandeln;art410936,12098682" target="_blank" title="Land unter in Oberteuringen: Wenn sich Plätze in Seen verwandeln und Straßen in Flüsse">ebenso im benachbarten Oberteuringen – quasi aus heiterem Himmel.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Welche Vorsichtsmaßnahmen werden angeraten?</span><span>Die Palette der zum Überflutungsschutz vorgeschlagenen Vorsichtsmaßnahmen ist breit: Schutztore für Tiefgaragen, Schotts für ebenerdige Türen, Bodenschwellen, Rückstausicherungen, druckwasserdichte Fenster und etliches mehr beinhaltete ihr bebilderte Maßnahmenkatalog zum „baulichen Eigenschutz“. Und auf eben den hob der gesamte Vortrag ab. Sei das, was die Stadt zum Schutz vor Sturzbächen und Bachüberflutungen unternehmen kann, aufgrund der Bodengestalt, der Lage am Gehrenberghang, doch sehr beschränkt. „Dämme sind im Flachen sinnvoll“, erklärte Bürgermeister Georg Riedmann. Die Tobel des Markdorfer Hausbergs ließen sich indes kaum durch meterhohe Staumauer-Bauten schließen – allenfalls mit einem auch finanziell nicht mehr zu rechtfertigendem Aufwand. Welchen Risiken die Bewohner bestimmter Bereiche ausgesetzt sind, können sie auf den im Herbst veröffentlichten Starkregengefahrenkarten ablesen – und sich dementsprechend im Rathaus beraten lassen.</span></label></div> <h2>Warten auf die Risikokarten. Sie kommen im Oktober</h2> <p>„Konkrete Vorhersagen können hier keine getroffen werden“, hatte Bürgermeister Riedmann eingangs angekündigt. Die Informationen bewegten sich auf modellhafter Ebene. Doch sobald die vom Büro Wasser-Müller detailliert ausgearbeiteten Starkregengefahrenkarten mit ihren Worst-Case-Szenarien für außergewöhnliche, aber noch nicht extreme Niederschlagsmengen im Netz auf der interaktiven Hochwassergefahren und Risikokarte des Landes veröffentlicht werden, und dann auch als PDFs im Rathaus vorliegen, gibt es für die Bürger durchaus auch nähere Informationen zum Gebäudeschutz.</p> <h2>Ja, wo schwimmen sie denn?</h2> <p>Er wohne am Muldenbach, erklärte Kurt Wörner. Dort wurden vor einiger Zeit zwei Bäume gefällt und seither liege ein etwa sechs Meter langer Stamm im Bachbett. Auf seine Bitte, den Stamm herauszunehmen, damit er beim nächsten Starkregen nicht, talwärts gespült, zum Abflusshindernis im Unterdorf werde, habe es seitens des Landratsamts die Antwort gegeben. „Die Fische nutzen den Baumstamm als Unterschlupf“, zitierte Wörner kopfschüttelnd den Bescheid und merkte noch an: „Im Sommer liegt der Muldenbach trocken – da gibt es keine Fische.“</p> <h2>Wer darf räumen – und warum nicht?</h2> <p>Fortan drehte sich die Diskussion um die Frage, ob die Gemeinde Maßnahmen zu ergreifen habe, die den Abfluss beschleunigen oder verlangsamen sollen. Georg Riedmann warnte vor noch größeren Überflutungen in der Ebene. Eine Weile geriet die Diskussion zum Schwarze-Peter-Spiel. Wird die Stadt ihren Sicherungsauflagen nicht gerecht? Oder sind es die Anwohner, die ihre Gartenmöbel fahrlässig dort stehen lassen, wo sie vom Bach mitgerissen, zum Staumaterial werden. Überhaupt nutze mancher Anwohner das Brunnisach-Bett zur Entsorgung von Gartenabfall, berichtete ein Ortskundiger.</p> <h2>Der ungewollte Florian-Effekt</h2> <p>Einige Ratlosigkeit war aus dem Beitrag von Florian Sandkühler herauszuhören. Die von den Wasserexperten vorgeschlagenen Starkregen-Schutzmaßnahmen fürs eigene Haus schienen ihm geeignet, die Wassermassen aufs Nachbargrundstück umzuleiten. „Und mein Nachbar sieht das genau so.“ Riedmann, um dessen eigene Betroffenheit als Überflutungsopfer Sandkühler durchaus wusste, warf er vor, dass er die Stimmung der Riedheimer verkenne.</p> <p>Hier herrsche allgemeines Murren, weil mit Blick auf die Nachbargemeinden in der Senke zu wenig ausgeräumt werde, sodass in Riedheim neue Überflutungen drohen. Georg Riedmann betonte, dass die Stadt leiste, was zu leisten sei. Sie sei jedoch an die Vorgaben aus dem Landratsamt gebunden. Überdies habe man aus den Erfahrungen des Juni-Unwetters im vergangenen Jahr gelernt. „Wir tun, was wir können.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Riedheimer zeigen großes Interesse am Starkregenmanagement]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 20:03:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Start der Bewerbungsfrist: Ralf Meßmer kandidiert zum zweiten Mal als Bürgermeister in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-kandidiert-zum-zweiten-mal-als-buergermeister-in-oberteuringen;art372488,12447125 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-kandidiert-zum-zweiten-mal-als-buergermeister-in-oberteuringen;art372488,12447125]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.



        <p>Amtsinhaber Ralf Meßmer hat am Wochenende nach eigenen Angaben als erster Kandidat seine Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl in Oberteuringen am 28. September in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/wunsch-nach-einer-solidarischen-und-aktiven-gemeinschaft;art372488,12277181" target="_blank" title="Wunsch nach einer solidarischen und aktiven Gemeinschaft">Seine erneute Kandidatur hatte der 51-Jährige bereits beim Neujahrsempfang bekannt gegeben</a>.</p> <p>Unter dem Motto „Packen wir‘s an!“ möchte der Amtsinhaber an die zahlreich realisierten Projekte der vergangenen Jahre anknüpfen und die Gemeinde Oberteuringen weiterhin aktiv voranbringen – mit Menschlichkeit, Kompetenz und Erfahrung. Die Einbindung der Bürgerschaft liege ihm dabei besonders am Herzen, wie er in einer Pressemitteilung schreibt.</p> <h2>Rückblick auf realisierte Infrastrukturprojekte</h2> <p>In den vergangenen acht Jahren wurden unter Meßmers Leitung einige Infrastrukturprojekte realisiert. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/offizielle-einweihung-mit-festakt-neue-schule-ist-lernort-und-lebensraum;art372488,11619631" target="_blank" title="Offizielle Einweihung mit Festakt: Neue Schule ist Lernort und Lebensraum">Mit dem Neubau der Teuringer-Tal-Schule</a> ist eine inklusive, modern ausgestattete und zeitgemäße Schule entstanden. Der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sorgen nun für die notwendige Ausrüstung und räumliche Kapazitäten gemäß dem aktuellen Bedarfsplan. Im Haus am Teuringer wurde ein soziales Zentrum etabliert.</p> <p>Darüber hinaus nennt Ralf Meßmer weitere Erfolge wie die Anbindung an die Regiobus-Linie Konstanz–Ravensburg, den Halbstundentakt nach Friedrichshafen, die Digitalisierung der Verwaltung und den Breitbandausbau. Mit der Erschließung des Gewerbegebiets „Bildeschle“ sowie dem Anschluss der Kläranlage an Friedrichshafen stehen wichtige Projekte kurz vor der Umsetzung. Zudem wurden Herausforderungen wie die Corona-Pandemie und das Starkregenereignis gemeistert.</p> <h2>Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts</h2> <p>Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bürgerschaft möchte Meßmer durch die<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/das-dorf-soll-schoener-werden;art372488,12295796" target="_blank" title="Das Dorf soll schöner werden"> aktuelle Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts</a> die Weichen für eine nachhaltige und strategische Entwicklung Oberteuringens stellen. Wichtige anstehende Aufgaben sind unter anderem die Zukunft des alten Schulareals, die Errichtung eines Arzthauses, der Ausbau von Radwegen sowie die bauliche Weiterentwicklung der Gemeinde – all das soll trotz zunehmend angespannter Haushaltslage möglich gemacht und umgesetzt werden.</p> <h2>Das müssen Sie zur Person wissen</h2> <p>Ralf Meßmer wurde am 29. Januar 1974 in Tettnang geboren, ist verheiratet mit Sabine Meßmer und Vater von zwei Kindern, Clara (14) und Henri (12). Nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und dem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er zunächst in Pfullendorf, bevor er 17 Jahre lang als Kämmerer in Horgenzell tätig war. Seit 2017 ist Meßmer nun Bürgermeister in Oberteuringen. In seiner Freizeit spielt Meßmer gerne Tennis, fährt Ski und ist mit dem Wohnwagen unterwegs.</p> <p>Die Bewerbungsfrist endet am 1. September. Bereits kurz nach den Sommerferien wird Ralf Meßmer eine Reihe von Bürgertreffen starten, um umfassend über seine Pläne und Visionen für Oberteuringen zu informieren.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Start der Bewerbungsfrist: Ralf Meßmer kandidiert zum zweiten Mal als Bürgermeister in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 20:03:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Start der Bewerbungsfrist: Ralf Meßmer kandidiert zum zweiten Mal als Bürgermeister in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/ralf-messmer-kandidiert-zum-zweiten-mal-als-buergermeister-in-oberteuringen;art372488,12447125 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.  ]]></description>
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          Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.<br>
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        Der Amtsinhaber hat sich nun offiziell für weitere acht Jahre im Rathaus beworben. Zum Start der Bewerbungsfrist reichte er am vergangenen Wochenende als erster Kandidat seine Unterlagen ein.



        <p>Amtsinhaber Ralf Meßmer hat am Wochenende nach eigenen Angaben als erster Kandidat seine Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl in Oberteuringen am 28. September in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/wunsch-nach-einer-solidarischen-und-aktiven-gemeinschaft;art372488,12277181" target="_blank" title="Wunsch nach einer solidarischen und aktiven Gemeinschaft">Seine erneute Kandidatur hatte der 51-Jährige bereits beim Neujahrsempfang bekannt gegeben</a>.</p> <p>Unter dem Motto „Packen wir‘s an!“ möchte der Amtsinhaber an die zahlreich realisierten Projekte der vergangenen Jahre anknüpfen und die Gemeinde Oberteuringen weiterhin aktiv voranbringen – mit Menschlichkeit, Kompetenz und Erfahrung. Die Einbindung der Bürgerschaft liege ihm dabei besonders am Herzen, wie er in einer Pressemitteilung schreibt.</p> <h2>Rückblick auf realisierte Infrastrukturprojekte</h2> <p>In den vergangenen acht Jahren wurden unter Meßmers Leitung einige Infrastrukturprojekte realisiert. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/offizielle-einweihung-mit-festakt-neue-schule-ist-lernort-und-lebensraum;art372488,11619631" target="_blank" title="Offizielle Einweihung mit Festakt: Neue Schule ist Lernort und Lebensraum">Mit dem Neubau der Teuringer-Tal-Schule</a> ist eine inklusive, modern ausgestattete und zeitgemäße Schule entstanden. Der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sorgen nun für die notwendige Ausrüstung und räumliche Kapazitäten gemäß dem aktuellen Bedarfsplan. Im Haus am Teuringer wurde ein soziales Zentrum etabliert.</p> <p>Darüber hinaus nennt Ralf Meßmer weitere Erfolge wie die Anbindung an die Regiobus-Linie Konstanz–Ravensburg, den Halbstundentakt nach Friedrichshafen, die Digitalisierung der Verwaltung und den Breitbandausbau. Mit der Erschließung des Gewerbegebiets „Bildeschle“ sowie dem Anschluss der Kläranlage an Friedrichshafen stehen wichtige Projekte kurz vor der Umsetzung. Zudem wurden Herausforderungen wie die Corona-Pandemie und das Starkregenereignis gemeistert.</p> <h2>Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts</h2> <p>Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bürgerschaft möchte Meßmer durch die<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/das-dorf-soll-schoener-werden;art372488,12295796" target="_blank" title="Das Dorf soll schöner werden"> aktuelle Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts</a> die Weichen für eine nachhaltige und strategische Entwicklung Oberteuringens stellen. Wichtige anstehende Aufgaben sind unter anderem die Zukunft des alten Schulareals, die Errichtung eines Arzthauses, der Ausbau von Radwegen sowie die bauliche Weiterentwicklung der Gemeinde – all das soll trotz zunehmend angespannter Haushaltslage möglich gemacht und umgesetzt werden.</p> <h2>Das müssen Sie zur Person wissen</h2> <p>Ralf Meßmer wurde am 29. Januar 1974 in Tettnang geboren, ist verheiratet mit Sabine Meßmer und Vater von zwei Kindern, Clara (14) und Henri (12). Nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und dem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er zunächst in Pfullendorf, bevor er 17 Jahre lang als Kämmerer in Horgenzell tätig war. Seit 2017 ist Meßmer nun Bürgermeister in Oberteuringen. In seiner Freizeit spielt Meßmer gerne Tennis, fährt Ski und ist mit dem Wohnwagen unterwegs.</p> <p>Die Bewerbungsfrist endet am 1. September. Bereits kurz nach den Sommerferien wird Ralf Meßmer eine Reihe von Bürgertreffen starten, um umfassend über seine Pläne und Visionen für Oberteuringen zu informieren.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Städtebau Investition thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft-unternehmen thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Start der Bewerbungsfrist: Ralf Meßmer kandidiert zum zweiten Mal als Bürgermeister in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 12:00:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Markdorf Spirits geht in die zweite Auflage: Ein Festival rund um den Genuss  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/markdorf-spirits-geht-in-die-zweite-auflage-ein-festival-rund-um-den-genuss;art372484,12444647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im vergangenen Jahr feierte das Festival Markdorf Spirits Premiere. Trotz schwieriger Wetterbedingungen sprachen die Veranstalter von einem Erfolg. Nun wird fünf Tage lang ein Programm geboten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im vergangenen Jahr feierte das Festival Markdorf Spirits Premiere. Trotz schwieriger Wetterbedingungen sprachen die Veranstalter von einem Erfolg. Nun wird fünf Tage lang ein Programm geboten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/markdorf-spirits-geht-in-die-zweite-auflage-ein-festival-rund-um-den-genuss;art372484,12444647]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im vergangenen Jahr feierte das Festival Markdorf Spirits Premiere. Trotz schwieriger Wetterbedingungen sprachen die Veranstalter von einem Erfolg. Nun wird fünf Tage lang ein Programm geboten.



        <p>Beim Festival Markdorf Spirits, das von 30. Juli bis 3. August zum zweiten Mal stattfindet, geht es im Großen und Ganzen um Spirituosen und alles, was damit zu tun hat. Das Festival ist nach Themen strukturiert, es gibt Angebote für Fachleute, für allgemein am Thema Interessierte und für Besucher, die einfach in geselliger Runde einen netten Abend auf dem Marktplatz genießen wollen.</p> <p>Stehen der Mittwoch und der Donnerstag noch ganz im Zeichen von Vorträgen und Tastings, gibt es ab Freitagnachmittag bis Sonntag ein buntes Programm auf dem Marktplatz. Dieses reicht von einem Brenner- und Kennertag bis zu einem Familientag. „Wichtig ist uns, dass es hier nicht um ein Fest geht, bei dem man sich betrinken kann, sondern für uns steht der Genuss im Vordergrund. Wir möchten der Brennerszene eine Plattform bieten, um sich zu präsentieren“, sagt Barbara Bücken, Geschäftsführerin von Markdorf Marketing.</p> <h2>Region ist vom Obstbau geprägt</h2> <p>Die Region ist seit vielen Generationen geprägt vom Obstbau und damit auch dessen Weiterverarbeitung, zum Beispiel in Verbindung mit Kleinbrennereien. Zudem ist in Markdorf die Firma Holstein, das führende Unternehmen in der Brennereitechnologie, ansässig. Sie bietet zu Markdorf Spirits Führungen an, die Michael Holstein leitet. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Programm</span><span>Mittwoch, 30. Juli: 16 bis 17.30 Uhr: Röstkunst und Brennkunst – Kaffee trifft Destillat; 17.30 Uhr: Eröffnung des Festivals. 19 bis 20 Uhr: „Shake it!“ Cocktail-Workshop im Ulrich 5 – eine Barkeeper-Crew von Mix and Move zeigt, wie‘s geht; 19 bis 23 Uhr: „Taste und Cook“ mit Tom Kagerer und Paolo Spagnolo.<br /> <br /> Donnerstag, 31. Juli: 17 Uhr: Whisky-Tasting mit Arthur Nägele; 19 bis 23 Uhr: Tasting und Kochen mit Edelbränden im Restaurant Untertor.<br /> <br /> Freitag, 1. August: 17.30 Uhr bis 23 Uhr: Brenner und Kenner – regionale Brenner laden ein zum After-Work auf dem Marktplatz ein; 19 Uhr: Tasting und Kochen mit Edelbränden im Restaurant Untertor.<br /> <br /> Samstag, 2. August: ab 11.30 Uhr: Foodtrucks und mehr auf dem Marktplatz;11.30 bis 13 Uhr: Firmen- und Produktvorstellung bei der Arnold Holstein GmbH; 15 Uhr: Panel-Talk: Fachleute tauschen sich aus; 16 Uhr: Prämierung der Spirits-Siegel auf dem Marktplatz; 17 Uhr: DJ Andy Eggert legt auf; 19 bis 23 Uhr: „Taste und Cook“ mit Helmut Feuerlein und Paolo Spagnolo.<br /> <br /> Sonntag, 3. August: 11.30 bis 18 Uhr: Farmers Day – die Obstregion Bodensee in seinen Facetten auf dem Marktplatz; 13 bis 17 Uhr: Kinderprogramm; 14 bis 16.30 Uhr: Firmen- und Produktvorstellung bei der Arnold Holstein GmbH, 16 bis 18 Uhr: Mocktail-Workshop im Ulrich 5. Mixen ohne Alkohol mit den Barkeepern von Mix and Move.<br /> <br /> Die Anmeldung für die Veranstaltungen erfolgt online.Informationen und Kosten findet man ebenfalls auf der Homepage: <a href="http://www.markdorfspirits.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.markdorfspirits.de</a></span></label></div> <h2>Röstkunst, Brennkunst, Cocktailkunst</h2> <p>Das Festival wird am Mittwoch, 30. Juli, um 17.30 Uhr eröffnet. Bereits um 16 Uhr heißt es „Röstkunst und Brennkunst – Kaffee trifft Destillat“. Spirituosenexperte Marco Steidle von der Destillerie des Biolandhofes Steidle aus Obersiggingen und Philipp Kesenheimer von Kabo Kaffee aus Überlingen haben Außergewöhnliches kreiert und halten einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte einer neuen Geschmackskomposition.</p> <p>Von 19 bis 20 Uhr zeigt eine erfahrene Barkeeper-Crew von „Mix and Move“ bei einem Cocktail-Workshop, wie Profis mixen, und die Teilnehmer bekommen Tipps für spannende Cocktails. Am selben Abend findet die Veranstaltung „Taste and Cook“ mit Koch Tom Kagerer und Sommelier Paolo Spagnolo statt. Kagerer kocht das Menü, Spagnolo präsentiert passende Brände, die die Gäste genießen können.</p> <p>Ein Whiskey-Tasting mit Arthur Nägele findet am 31. Juli statt, ebenfalls am 31. Juli sowie am 1. August gibt es Tasting und Kochen mit Edelbränden. Das Team des Restaurants Untertor kocht ein Menü mit Edelbränden, Spirituosen-Sommelier Patrick Braun stellt die begleitenden Brände vor. Am 2. August steht ein Dinner mit Live-Cooking und Tasting mit Helmut Feuerlein und Paolo Spagnolo auf dem Programm. Am 3. August gibt es erneut einen Workshop mit der Barkeeper-Crew, dieses Mal unter dem Motto „Mocktail – Mixen ohne Alkohol“. Diese Veranstaltungen sind alle kostenpflichtig und müssen im Voraus <a href="http://www.markdorfspirits.de" target="_blank" title="" rel="noopener">online gebucht werden</a>.</p> <h2>Buntes Treiben auf dem Marktplatz</h2> <p>Ab Freitagnachmittag, 1. August, sind die Stände auf dem Marktplatz geöffnet. Hier bieten Brenner und Landwirte aus der Region ihre Spirituosen an. Das Angebot reicht von Whiskeys, Gin, Rum und alles was es auf dem Markt der hochprozentigen Genussmittel gibt. Die Besucher können mit den Brennern ins Gespräch kommen, Wissenswertes und Details zum Herstellungsprozess erfahren und sich austauschen. Wer probieren möchte, der muss ein Glas für 8 Euro erwerben, bei der Rückgabe gibt es 5 Euro zurück – 3 Euro werden als Eintritt berechnet.</p> <p>Am Samstag, 2. August, finden auf der Bühne am Marktplatz Panel-Talks, Fachvorträge und Diskussionsrunden statt. Fachlich begleitet wird die Veranstaltung von Arthur Nägele, einem Kenner der Materie und anerkanntem Experten. „Wir freuen uns sehr, ihn als kompetenten Partner an unserer Seite haben“, so Mitorganisator Roland Neubert. Nägele führt auch die Fachjury für die Prämierungen ans, bei der lokale Brenner ihre Erzeugnisse auf den Prüfstein stellen können. Diese findet ab 16 Uhr auf dem Marktplatz statt. Das Rahmenprogramm besteht aus Essen von Foodtrucks, Musik und am Sonntag ist auch ein Kinderprogramm geboten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Markdorf Spirits geht in die zweite Auflage: Ein Festival rund um den Genuss]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 17:18:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sind die Fluten schon wieder so fern? Nur verhaltenes Interesse an Starkregen-Infoabend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/sind-die-fluten-schon-wieder-so-fern-nur-verhaltenes-interesse-an-starkregen-infoabend-in-markdorf;art372484,12442653 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Starkregenkonzept für Markdorf ist fast fertiggestellt, die Stadt hatte zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen. Neu ist: Bald schon lässt sich im Internet nachschauen, wie gefährdet das eigene Grundstück ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Starkregenkonzept für Markdorf ist fast fertiggestellt, die Stadt hatte zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen. Neu ist: Bald schon lässt sich im Internet nachschauen, wie gefährdet das eigene Grundstück ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/sind-die-fluten-schon-wieder-so-fern-nur-verhaltenes-interesse-an-starkregen-infoabend-in-markdorf;art372484,12442653]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Starkregenkonzept für Markdorf ist fast fertiggestellt, die Stadt hatte zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen. Neu ist: Bald schon lässt sich im Internet nachschauen, wie gefährdet das eigene Grundstück ist.



        <p>Ein Jahr ist es her, dass <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/campingplatz-markdorf-so-kaempfen-die-betroffenen-mit-den-folgen-des-unwetters;art372484,12101855" title="Schlamm schaufeln auf dem Campingplatz: So kämpfen die Betroffenen mit den Folgen des Unwetters">der Starkregen vom 26. Juni 2024 die östlichen Stadtteile Markdorfs und den dortigen Campingplatz Wirthshof überflutet</a> hatte. Und doch scheint das Ereignis, von dem viele Bürger betroffen waren und bei dem die Feuerwehr zahlreiche Einsätze fahren musste, offenbar bei vielen Menschen bereits wieder in den Hintergrund getreten zu sein: Das Rathaus hatte zum Bürgerinformationsabend in die Stadthalle eingeladen. Lediglich rund 50 Interessierte hatten sich eingefunden, um sich von den Planern über den aktuellen Stand des Starkregenkonzeptes für Markdorf informieren zu lassen – und auch um selbst Fragen stellen zu können, etwa wie man als Privatperson sein Haus besser gegen einbrechende Wassermassen schützen kann.</p> <p>Die öffentliche Info in der Stadthalle sowie eine zweite Veranstaltung am nächsten Mittwoch, 23. Juni in Leimbach für die Bürger der östlichen Stadtteile wurde nicht ohne Anlass angesetzt: Das von der Stadt mit dem Starkregenrisikomanagement beauftragte Biberacher Büro Wasser-Müller hat seine Arbeit am Konzept so weit fertiggestellt, dass es nun an die Erarbeitung konkreter Schutzmaßnahmen für Markdorf gehen kann.</p> <h2>Gefahrenkarten inzwischen trennscharf für Grundstücke</h2> <p>Zentraler Bestandteil dafür sind die aktualisierten Gefahrenkarten, die inzwischen fertig sind und die trennscharf Starkregengefahren nicht nur für einzelne Straßenzüge, sondern auch für individuelle Grundstücke aufzeigen. Diese neuen Gefahrenkarten stellten Winfried Eberhard und Matthias Hepple vom Büro Wasser-Müller am Mittwochabend in der Stadthalle vor.</p> <p>Gleich eingangs des Abends wies Bürgermeister Georg Riedmann auf Grundsätzliches hin: Erstens seien die Analysen des Büros erst einmal „ein Stück weit wissenschaftliche Theorie, aber keine konkreten Vorhersagen“. Es sind Modelle, wie sich ein Starkregenereignis aller Voraussicht nach auf verschiedene Stadtbereiche auswirken würde – aber eben nur Modelle.</p> <h2>Individuelle Beratung für Bürger erst im Herbst</h2> <p>Zweitens gebe es weder an diesem Abend noch am kommenden Mittwoch in Leimbach eine „Individualberatung“ zu einzelnen Grundstücken. Eine solche werde die Stadt eventuell ab dem Herbst anbieten können. Verantwortlich dafür seien dann Bauamtsleiterin Monika Gehweiler und Freiraumplanerin Isabelle Horvath. Infos dazu gebe es auch auf den Internetseiten der Stadt, aber erst dann, wenn es auch soweit sei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zweite Bürgerinfo</span><span>Die Stadtverwaltung bietet noch eine zweite Bürgerinformationsveranstaltung zum Starkregenkonzept für Markdorf an, am Mittwoch, 23. Juni, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Leimbach. Dort geht es dann um die östlichen Stadtteile inklusive Möggenweiler.</span></label></div> <h2>Stadt will Gefahrenkarten online stellen</h2> <p>Das wiederum, informierte Eberhard, richte sich danach, wann die neuen Gefahrenkarten von den übergeordneten Behörden geprüft und freigegeben werden. Beteiligt seien etwa das Landratsamt und das Regierungspräsidium. Erst wenn die Karten freigegeben seien, dürfe man auch mit ihnen arbeiten. Das werde in einigen Monaten wohl der Fall sein. Wenn die Gefahrenkarten vorliegen, werde die Stadt sie auch auf ihrem Internetauftritt einstellen.</p> <p>Hepple und Eberhard <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/puenktlich-zum-jahrestag-der-flut-markdorfer-starkregenkonzept-ist-in-den-endzuegen;art372484,12423900" title="Pünktlich zum Jahrestag der Flut: Starkregenkonzept ist in den Endzügen">wiederholten ihren Vortrag, den sie bereits vor dem Gemeinderat präsentiert hatten.</a> Der SÜDKURIER berichtete bereits mehrfach über die Inhalte. Die Kernaussagen: Weil die Topographie der Stadt mit vielen steilen Hanglagen ungünstig sei, könne es im Starkregenfall zu starken Überflutungen kommen, vor allem wegen der hohen Fließgeschwindigkeiten des Wassers. Zudem werde vom Gehrenberg herab auch viel Schwemm- und Schlammmaterial in die Kernstadt getragen werden. Dies mache vor allem privaten Eigenschutz sehr wichtig.</p> <p>Baulich hingegen könne die Stadt wenig machen: Rückhaltebecken, die groß genug wären, um die Fluten aufzunehmen, müssten schon „Staudamm-Dimensionen“ haben, sagte Eberhard. Dies sei weder finanzierbar noch werde es dafür Förderungen geben. In Markdorf werde es stattdessen darum gehen müssen, Maßnahmen zu treffen, damit das Wasser rasch wieder abfließen könne.</p> <h2>Zentrales Thema: Das Geröll vom Gehrenberg stoppen</h2> <p>Darauf wies in der Fragerunde der frühere Bauamtsleiter Gebhard Geiger hin. Zu seiner Zeit habe die Stadt regelmäßig die Rechen und Fänge an den hangliegenden Gräben freigemacht. Die seien nötig, um Geröll und Schlamm zurückzuhalten und müssten frei sein. Eberhard stimmte ihm zu: Als Teil des geplanten Maßnahmenpakets für Markdorf werde sein Büro auch die Installation von Rückhaltemaßnahmen für Geröll empfehlen. „Das ist wichtig und für Markdorf auch gut machbar“, sagte er.</p> <p>Riedmann betonte, der Bauhof kontrolliere jetzt schon regelmäßig die Geröllfänge. Und während der immensen Regenfälle im vergangenen Jahr, die im Mai das Hochwasser in Meckenbeuren verursacht hatten, habe der Bauhof Nachtschichten geschoben und die Fänge fortwährend freigemacht. Dies, so Riedmann, habe bereits damals schon Überflutungen in der Stadt verhindert.</p> <h2>Gewässerpflege bleibt ein Ärgernis</h2> <p>In der weiteren Debatte ging es dann wieder um das leidige Thema Gewässerpflege: Landwirt Franz Mock vom Stüblehof appellierte eindringlich an die Stadt, die Gräben im Süden der Stadt großzügig freizumachen. Die seien wieder komplett zugewachsen. „Das ist ein Riesenproblem für uns Landwirte“, beklagte sich Mock.</p> <p>Riedmann verhehlte nicht, dass das Thema auch für die Stadt ein Ärgernis sei. Doch das Landratsamt sei bei diesem Thema extrem restriktiv. „Wenn Sie wüssten, wie wir ringen müssen mit den Kollegen vom Landratsamt, dass wir überhaupt etwas machen dürfen“, antwortete er Mock. Das, was die Stadt an Gewässerpflege machen dürfe, mache sie auch. Er wisse aber selbst, dass das nicht genug sei.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sind die Fluten schon wieder so fern? Nur verhaltenes Interesse an Starkregen-Infoabend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 12:47:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister Meßmer ein Jahr nach dem Starkregen: „Maßnahmen werden die Gemeinde viel Geld kosten“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/buergermeister-ein-jahr-nach-dem-starkregen-massnahmen-werden-die-gemeinde-viel-geld-kosten;art372488,12437232 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 26. Juni 2024 wurde Oberteuringens Ortsmitte überflutet. Auch ein Jahr später ist man im Rathaus noch an der Aufarbeitung. Wo steht die Gemeinde heute beim Starkregenschutz? Was wurde erreicht, wo fehlt es noch?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 26. Juni 2024 wurde Oberteuringens Ortsmitte überflutet. Auch ein Jahr später ist man im Rathaus noch an der Aufarbeitung. Wo steht die Gemeinde heute beim Starkregenschutz? Was wurde erreicht, wo fehlt es noch?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/buergermeister-ein-jahr-nach-dem-starkregen-massnahmen-werden-die-gemeinde-viel-geld-kosten;art372488,12437232]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 26. Juni 2024 wurde Oberteuringens Ortsmitte überflutet. Auch ein Jahr später ist man im Rathaus noch an der Aufarbeitung. Wo steht die Gemeinde heute beim Starkregenschutz? Was wurde erreicht, wo fehlt es noch?



        <p>Die Schäden, die der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/land-unter-in-oberteuringen-wenn-sich-strassen-in-fluesse-verwandeln;art410936,12098682" title="Land unter in Oberteuringen: Wenn sich Plätze in Seen verwandeln und Straßen in Flüsse">Starkregen am 26. Juni 2024 in Oberteuringen</a> verursacht hatte, dürften im zweistelligen Millionenbereich liegen. Genauer lassen sie sich nicht mehr beziffern, denn eine umfassende Auflistung gibt es nicht. Privathaushalte, Büros, Praxen, Bankfiliale waren gleichermaßen betroffen. Heute erinnert äußerlich nichts mehr daran, doch Bürger und Verwaltung kämpfen immer noch mit den Folgen des Starkregens.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/nach-starkregen-beginnt-aufarbeitung;art372488,12120237" title="Nach Starkregen beginnt Aufarbeitung">Unmittelbar danach hatte Bürgermeister Ralf Meßmer öffentlich angekündigt, gemeinsam mit der Feuerwehr und anderen Akteuren einen Notfallplan für die Gemeinde</a> aufstellen zu wollen. Doch den gibt es bis heute noch nicht.</p> <h2>Notfallplan durch Personalengpässe ausgebremst</h2> <p>„Aufgrund von Personalengpässen ist die Erstellung eines Notfallplans noch nicht in Gänze umgesetzt“, antwortet Meßmer auf die Frage nach dem Warum. „Elemente wie die Notstromaggregate wurden aber bereits beschafft und wir haben den Bauhof personell aufgebaut.“ Ein Notfallplan sei ohnehin ein Katastrophenplan, der vor allem für einen Blackout im Stromnetz gedacht sei.</p> <p>Die Kommunikationswege nach dem Starkregen seien aber intakt und das Rathaus offen und erreichbar gewesen, betont Meßmer. Allerdings hatte das Stadtwerk am See mehrere Straßenzüge bis zum nächsten Tag komplett vom Stromnetz genommen. Darauf wiederum hatte die Gemeinde jedoch keinen Einfluss.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Ralf Meßmer (51) ist seit September 2017 Bürgermeister von Oberteuringen. Bei der Wahl setzte er sich mit 65,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen gegen seinen Mitbewerber Reinhard Friedel durch. Zuvor war der Diplom-Verwaltungswirt 17 Jahre lang Kämmerer der Gemeinde Horgenzell. Seit 2019 ist er auch für die Oberteuringer Liste Mitglied des Kreistages. Meßmer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Am 28. September findet in Oberteuringen die Bürgermeisterwahl statt. Die Wahl wird am 18. Juli amtlich ausgeschrieben, vom 19. Juli bis 1. September läuft die Bewerbungsfrist. Meßmer hat seine Kandidatur bereits angekündigt, er wird sich um eine zweite Amtszeit bewerben.</span></label></div> <p>Für die Gemeindeverwaltung sieht der Rathauschef auch ein Jahr danach keine Versäumnisse, auch, weil das Ereignis „so extrem war, dass die Katastrophe gar nicht verhindert werden konnte“. Jedenfalls habe der eingerichtete Krisenstab unmittelbar nach der Überflutung bereits per Bürger-App, auf der Homepage der Gemeinde und über soziale Medien informiert.</p> <p>Doch was ist seither geschehen? Inzwischen habe man die Intervalle zum Prüfen der Abläufe der Retentionsbecken verkürzt und in Bitzenhofen seien weitere Rechen in Bacheinläufen und Gräben angebracht worden, sagt Meßmer. „Und die Gräben, bei denen wir es durften, haben wir freigemacht.“</p> <p>Dass weder die betroffenen Landwirte noch die Gemeinde selbst zugesetzte Gräben freimachen dürfen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/dann-muessen-sie-mit-mehr-nachdruck-auftreten-hitzige-diskussionen-bei-starkregen-versammlung;art372488,12213696" title="„Dann müssen Sie mit mehr Nachdruck auftreten“: Hitzige Diskussionen bei Starkregen-Versammlung">hatte in den Tagen und Wochen nach dem Starkregen für heftige Kritik gesorgt.</a> Doch das Dilemma besteht auch heute noch, denn die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt hat dort den Daumen drauf. Sie entscheidet nach wie vor darüber, ob Schwemmmaterial aus den Gräben geräumt werden darf oder ob es sich um schützenswerte Natur handelt, die damit tabu bleibt.</p> <h2>Dauerthema Gewässerpflege</h2> <p>Bei der Gewässerpflege gab es ohnehin Differenzen mit dem Landratsamt, auch weil die Kreisbehörde der Gemeinde nach dem Starkregen vorgeworfen hatte, die gemeinsame jährliche Gewässerbegehung vernachlässigt zu haben. Unterdessen hatte das Landratsamt die Gemeinde aufgefordert, einen eigenen Gewässerpflegeplan aufstellen zu lassen. „Aber auch das kostet ja wieder Geld“, sagt Meßmer. Man habe sich nun darauf geeinigt, dass die Gemeinde den Gewässerpflegeplan selbst aufstellt, nach dem Vorbild der Nachbargemeinden, aber ohne Ingenieurbüro. Dieser „sparsamere Vorschlag“ sei vom Landratsamt akzeptiert worden, sagt Meßmer.</p> <h2>Welche Kommunikationswege im Katastrophenfall?</h2> <p>Bleibt die zentrale Frage: Wie kommuniziert man im Notfall mit den betroffenen Bürgern? Meßmer war mit den Feuerwehrleuten im Ort unterwegs, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Da sich die Informationslage aber fortlaufend geändert habe, sei der Weg über die eigenen Medien der beste gewesen, so der Bürgermeister: „Bis die Information mündlich und in Papierform vor Ort gewesen wäre, wäre Sie schon wieder veraltet gewesen.“</p> <p>Gäbe es denn überhaupt Alternativen? Zum Beispiel Lautsprecher an Einsatzfahrzeugen? Die Einsatzfahrzeuge seien im gesamten Gemeindegebiet unterwegs gewesen, stellt Meßmer die Gegenfrage: „Welche Informationen hätten das sein sollen?“ Die Sirene auf dem Dach der alten Schule wieder funktionstüchtig machen? Kostet wieder Geld und der Nutzen sei fraglich, sagt Meßmer: „Was hätten wir beim Starkregenereignis mit einer Sirene erreicht? Hierzu habe ich keine Idee.“</p> <h2>Arbeit am Starkregenkonzept startet</h2> <p>Immerhin ist inzwischen das Starkregenrisikomanagement für die Gesamtgemeinde auf dem Weg. Doch es steht noch ganz am Anfang. Vor vier Wochen erst habe das Rathaus den Bescheid bekommen, dass die 100.000 Euro Kosten für das Konzept mit 70.000 Euro bezuschusst werden. „Vorher konnten wir ja noch gar nicht starten, da dies förderschädlich gewesen wäre“, sagt Meßmer. Bis ein erster Maßnahmenplan steht, dauert es nun aber mindestens weitere zwei Jahre.</p> <p>Ohnehin werde es kompliziert werden, geeignete Maßnahmen zu definieren, gibt Meßmer zu bedenken. Denn gleichzeitig müsse die Gemeinde wegen der Rotach und des Rombachs auch den Hochwasserschutz auf dem Schirm haben. Hochwasserschutz und Starkregenschutz würden aber häufig kollidieren, weil Maßnahmen, die für das eine Ereignis hilfreich sind, kontraproduktiv für das andere wären. Beispiel Dämme: Die helfen beim Hochwasser, könnten aber beim Starkregen verheerend sein. „Und auch alle diese Maßnahmen werden die Gemeinde wieder Geld kosten“, gibt der Bürgermeister zu bedenken. Deshalb sein dringender Appell an die Bürger: Lieber selbst in den Eigenschutz investieren.</p> <p>Doch am Ende gibt es auch gute Nachrichten: 35.000 Euro an Spenden waren in den Wochen nach der Flut bei der Teuringer Bürgerstiftung eingegangen. Damit, so Meßmer, habe man rasch und umfassend jenen Bürgern helfen können, die durch den Starkregen in Not geraten waren.</p> <h2>Werden Containerkosten doch übernommen?</h2> <p>Und jüngst erst sei der Gemeinde noch eine weitere Großspende angeboten worden. Damit könnten eventuell noch im Nachgang die nicht versicherten Containerkosten privater Haushalte übernommen werden, sagt Meßmer. Denn deren Übernahme hatte das Landratsamt nach monatelangen zähen Verhandlungen kürzlich endgültig abgelehnt, aus gebührenrechtlichen Gründen. Nur wenige Wochen zuvor hatte der Landkreis die privaten Abfuhrkosten beim Hochwasser in Meckenbeuren allerdings noch übernommen. Hier würde er sich künftig eine rechtzeitig abgestimmte Regelung für alle Kreisgemeinden wünschen, sagt Meßmer.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Feuerwehr Hochwasser Kommunalpolitik Katastrophenschutz thema-natur-wetter thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister Meßmer ein Jahr nach dem Starkregen: „Maßnahmen werden die Gemeinde viel Geld kosten“]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 05:06:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Programm gefällt Jung und Alt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/programm-gefaellt-jung-und-alt;art372488,12434972 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dorffest auf dem St.-Martin-Platz. Vereine bewirten an zwei Tagen die Besucher. Das Angebot für die ganze Familie überzeugt  ]]></description>
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          Dorffest auf dem St.-Martin-Platz. Vereine bewirten an zwei Tagen die Besucher. Das Angebot für die ganze Familie überzeugt<br>
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        Dorffest auf dem St.-Martin-Platz. Vereine bewirten an zwei Tagen die Besucher. Das Angebot für die ganze Familie überzeugt



        <p><strong>Oberteuringen</strong> Bei schönstem Sommerwetter stand Oberteuringen am Wochenende ganz im Zeichen des Teuringer Dorffests. Organisiert von den örtlichen Vereinen ist es ein Fest für alle Generationen.</p> <p>Offiziell wurde das Dorffest am Samstagabend mit dem Fassanstich zur Musik von der Jugendkapelle Oberteuringen eröffnet. Anschließend sorgte die Band Jamtastic für gute Unterhaltung. „Bisher nannten wir das Fest ja Teuringer Sonntag, aber wir wollen durch den neuen Namen auch den Samstagabend aufwerten“, berichtete Max Eppler vom Organisationsteam. Außerdem soll sich im Namen Dorffest auch widerspiegeln, dass es sich um ein Fest für das ganze Dorf handelt. Dies gilt nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Mitglieder von sieben Vereinen, die in bewährter Weise mit ihren abwechslungsreichen Speisekarten für das leibliche Wohl sorgten. Aktiv waren auch der St. Martin- und der Rotach-Kindergarten sowie die Jugendfeuerwehr, die im Pfarrgarten die Hüpfburg betreute. Dazu spielte am Sonntag nach dem ökumenischen Gottesdienst die Trachtenkapelle Oberteuringen zum Frühschoppen auf.</p> <p>Am Sonntagnachmittag gab es Tanzvorführungen von der Garde Bitzenhofen und der Tanzgruppe der Teuringer Johle. Auch der Jugendraum Oberteuringen war wieder mit dem beliebten Luftballonwettbewerb mit von der Partie. Bereits am Vormittag haben die Kinder die besten Plätze beim Kinderflohmarkt für sich reserviert. Hier wechselte so manches Spiel, Kinderbuch, Spielzeugauto und Stofftier seinen Besitzer. Mit Musik von den Original Stehgreiflern endete das Dorffest.</p> <p>„Wenn bei uns in Oberteuringen ein Dorffest stattfindet, dann muss man auch hingehen und die Vereine unterstützen“, sind sich David Baier und Robert Eppler einig. Beide sind aktiv bei der Narrenzunft Bitzenhofen, die Salatteller und Sonntagsbraten servierte. Schön wäre, wenn noch mehr neu Hinzugezogene zum Dorffest kommen würden, meinte Eppler. „Das Dorf lebt, wenn alle mitmachen“, sagte Baier.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Verein]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Programm gefällt Jung und Alt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 15:32:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Teuringer Dorffest in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/bilder-vom-teuringer-dorffest-in-oberteuringen;art372488,12432560 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Teuringer Dorffest ist ein Fest für alle Generationen. Hier finden Sie die Bilder vom Fest, bei dem die Vereine für Speis und Trank sorgen.  ]]></description>
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          Das Teuringer Dorffest ist ein Fest für alle Generationen. Hier finden Sie die Bilder vom Fest, bei dem die Vereine für Speis und Trank sorgen.<br>
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        Das Teuringer Dorffest ist ein Fest für alle Generationen. Hier finden Sie die Bilder vom Fest, bei dem die Vereine für Speis und Trank sorgen.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Oberteuringen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Teuringer Dorffest in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 18:49:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erste Bilanz: Neues Fahrplankonzept zum Stadtbus-Verkehr kommt bei den Fahrgästen gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/erste-bilanz-neues-fahrplankonzept-zum-stadtbus-verkehr-kommt-bei-den-fahrgaesten-gut-an;art372474,12428560 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Schnitt nutzen fast 11.000 Fahrgäste täglich den Stadtverkehr. Besonders beliebt sind die Linien zwischen Klinikum und Messe sowie via Ailingen nach Oberteuringen und Ettenkirch. Und was tut sich bei den E-Bussen?  ]]></description>
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          Im Schnitt nutzen fast 11.000 Fahrgäste täglich den Stadtverkehr. Besonders beliebt sind die Linien zwischen Klinikum und Messe sowie via Ailingen nach Oberteuringen und Ettenkirch. Und was tut sich bei den E-Bussen?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/erste-bilanz-neues-fahrplankonzept-zum-stadtbus-verkehr-kommt-bei-den-fahrgaesten-gut-an;art372474,12428560]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Schnitt nutzen fast 11.000 Fahrgäste täglich den Stadtverkehr. Besonders beliebt sind die Linien zwischen Klinikum und Messe sowie via Ailingen nach Oberteuringen und Ettenkirch. Und was tut sich bei den E-Bussen?



        <p>Ein dichterer Takt, mehr Abendfahrten, schnelle Express-Linien und moderne Busse: Anfang 2024 führte der Stadtverkehr sein neues Fahrplankonzept ein. Dies kommt in Friedrichshafen, Markdorf und Oberteuringen gut an, bestätigen die stark steigenden Fahrgastzahlen. Das teilt die Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH mit.</p> <p>In den ersten drei Monaten 2025 fuhren rund 1,1 Millionen Menschen mit den grünen Bussen des Stadtverkehrs. Das sind rund 380.000 mehr als im ersten Quartal 2024, an dem das neue Konzept startete – über 50 Prozent mehr als im Vergleich zu 2023. 2024 nutzten 3,9 Millionen Fahrgäste in Friedrichshafen, Markdorf und Oberteuringen das Angebot und damit durchschnittlich knapp 11.000 Menschen pro Tag.</p> <h2>Drei Linien besonders gut frequentiert</h2> <p>Die meistfrequentierten Linien sind die 5 zwischen Klinikum und Messe, die 13 nach Ailingen und Ettenkirch sowie die 14 nach Ailingen und Oberteuringen. Auf anderen Linien sehe man bei der Auslastung hingegen noch Potenzial, berichtet Magdalena Linnig, Geschäftsführerin des Stadtverkehrs. „Dank der Zählsysteme in den neuen Fahrzeugen können wir die Auslastung genau analysieren und unseren Fahrplan so bedarfsgerecht und linienscharf anpassen.“</p> <h2>Quote der Pünktlichkeit steigt auf 96 Prozent</h2> <p>Auch die Pünktlichkeit, bei der es gerade zum Start des Neukonzepts Probleme gab, habe sich deutlich verbessert, wie es in der Mitteilung heißt. Im Januar 2024 lag die Pünktlichkeitsquote noch bei 85 Prozent. Der Wert habe sich seitdem kontinuierlich verbessert, im März 2025 sei er bei 96 Prozent gelegen. „Wir arbeiten gemeinsam mit unserem Dienstleister, der RAB, und mit der Stadt Friedrichshafen bei der Steuerung der Ampelanlagen, kontinuierlich an der Verbesserung der Pünktlichkeit unserer Busse. Jedoch haben im ÖPNV stets äußere Faktoren – wie beispielsweise <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wegen-sperrung-der-muellstrasse-stadtbusse-haben-aktuell-bis-zu-20-minuten-verspaetung;art410936,12394183" title="„Kein Pappenstiel“: Stadtbusse fahren wegen „Müllstraße“-Sperrung bis zu 20 Minuten Verspätung ein">der derzeitige starke Umleitungsverkehr in Kluftern</a> oder die vermehrte Einrichtung von Tempo-30-Zonen – einen großen Einfluss auf die Pünktlichkeit“, erklärt die Stadtverkehr-Chefin.</p> <h2>Bestellung für Elektrobusse geht vermutlich im September raus</h2> <p>Nach Verzögerungen bei der Beschaffung von sieben neuen Elektrobussen soll es auch hier vorangehen: Voraussichtlich im September soll der Auftrag erteilt werden. Die vollelektrischen Busse des niederländischen Herstellers eBusco hätten schon zum Start des neuen Konzepts die Häfler Busflotte komplettieren sollen. Doch der Auftrag musste Ende des Vorjahres aufgrund von Lieferschwierigkeiten sowie der wirtschaftlich angeschlagenen Situation des Busherstellers storniert werden.</p> <h2>Ausschreibung europaweit notwendig</h2> <p>Eine direkte Ersatzbestellung war nicht möglich, da eine europaweite Ausschreibung notwendig ist. „Der Beschaffungsprozess der Fahrzeuge mit einer europaweiten Ausschreibung ist sehr umfangreich und zeitintensiv. Wir werden jedoch den Zuschlag für die sieben neuen E-Busse voraussichtlich spätestens im September erteilen können, um die Elektrifizierung im ÖPNV schnellstmöglich zu erreichen“, erklärt Magdalena Linnig.</p> <h2>100 weitere neue Bildschirme zur Fahrgastinformation</h2> <p>Sehr positive Erfahrungen habe der Stadtverkehr mit den neuen Bildschirmen zur Fahrgastinformation an den Haltestellen gemacht. Die Fahrgäste können hier die Echtzeitdaten der Verbindungen ablesen und sehen, wann der nächste Bus kommt und ob er pünktlich ist. Die Geräte bieten eine Vorlesefunktion und sind damit auch für Menschen mit Seheinschränkungen nutzbar. Bisher sind beim Stadtverkehr 34 Geräte im Einsatz. „Wir werden diesen Service ausbauen und haben bereits 100 weitere Geräte geordert“, berichtet Linnig. Die ersten neuen Bildschirme sollen noch im Laufe des Jahres in Betrieb genommen werden. Das Auftragsvolumen für die Geräte beträgt rund 1 Million Euro, wovon ein Großteil vom Land Baden-Württemberg gefördert wird.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 18:45:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tempo 30 in ganz Markdorf? Das Thema dreht nochmal eine Schleife  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/markdorf-plant-flaechendeckend-tempo-30-doch-das-letzte-wort-ist-noch-nicht-gesprochen;art372484,12427469 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat und Stadtverwaltung befürworten eine geschlossene Tempo-30-Zone für die Stadt – auch, um Einheitlichkeit im Verkehr zu schaffen. Da müssen nun aber erst noch einige andere Instanzen draufschauen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinderat und Stadtverwaltung befürworten eine geschlossene Tempo-30-Zone für die Stadt – auch, um Einheitlichkeit im Verkehr zu schaffen. Da müssen nun aber erst noch einige andere Instanzen draufschauen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat und Stadtverwaltung befürworten eine geschlossene Tempo-30-Zone für die Stadt – auch, um Einheitlichkeit im Verkehr zu schaffen. Da müssen nun aber erst noch einige andere Instanzen draufschauen.



        <p>Geplant war, dass im Stadtgebiet neue Tempo-30-Bereiche ausgewiesen werden: Eigentlich als „Lückenschluss im Bereich von stark frequentierten Schulwegen“, so lautete die Überschrift der Beratungsunterlagen für den Gemeinderat.</p> <p>Seit der Gesetzgeber das Straßenverkehrsgesetz im vergangenen Jahr aktualisiert hat, haben die Kommunen erheblich mehr Entscheidungsfreiheit, wie sie den Verkehr auf ihren Straßen regeln. Unter anderem können sie Tempo-30-Strecken vor sensiblen Einrichtungen wie etwa Kindertagesstätten, Schulen, Altenheimen oder Spielplätzen einrichten. Sofern es sich dabei um „stark frequentierte“ Bereiche handelt, wie Ordnungsamtsleiter Jürgen Hess erläuterte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mehr Befugnisse für Kommunen</span><span>Vom im vergangenen Jahr reformierten Straßenverkehrsgesetz wird den Kommunen mehr Spielraum eingeräumt. Dies gilt bei der Anlage von Radwegen oder Busspuren, der Einrichtung von Anwohnerparkzonen, aber auch bei der Einrichtung von Tempo-30-Strecken. Völlig freie Hand haben die Kommunen allerdings nicht. Nach wie vor stehen die Verkehrssicherheit sowie die Flüssigkeit des Verkehrs im Vordergrund. Und auch bei Anordnungen, die vor allem dem Klima- oder dem Gesundheitsschutz dienen, muss auf Sicherheit und Verkehrsflüssigkeit geachtet werden.</span></label></div> <p>Hess hatte auch eine Karte vorbereitet, auf der alle schon vorhandenen Tempo-30-Strecken markiert waren, ebenso wie die Straßen, auf denen noch langsamer gefahren werden muss. Ebenso hatte er die von ihm vorgeschlagenen potenziellen neuen 30er-Abschnitte eingezeichnet.</p> <h2>Markdorf eine einzige 30er-Zone?</h2> <p>Beschlossen wurde dann aber doch nicht: Der Gemeinderat vertagte seine Entscheidung, damit die Verwaltung genügend Zeit hat, um beim Landratsamt, beim Regierungspräsidium und „gegebenenfalls auch in noch weiter übergeordneter Instanz“, so Bürgermeister Georg Riedmann, klären zu lassen, ob sich Markdorf zu einer geschlossenen, großen Tempo-30-Zone erklären kann.</p> <h2>10.000 Euro an Schildern sparen?</h2> <p>Dietmar Bitzenhofer, Fraktionssprecher der Freien Wähler, würde das begrüßen. „Unseren schon jetzt bestehenden Geschwindigkeits-Flickenteppich noch weiter auszubauen, wäre doch ein Humbug hoch drei.“ Bitzenhofer plädierte für eine Gesamtlösung: „Von Nord nach Süd und von West nach Ost in ganz Markdorf eine einheitliche Geschwindigkeit, das würde uns auch rund 10.000 Euro für neue Tempo-30-Schilder ersparen.“ Sein Appell: „Lasst uns doch den Versuch starten, es anders zu machen“, auch wenn die Stadt damit zum „gallischen Dorf“ würde, das gewissermaßen quer zum allgemein Üblichen steht. Wobei seine Fraktion sich statt Tempo 30 Tempo 40 wünsche.</p> <h2>Tempo 40 steht nicht zur Diskussion</h2> <p>Umweltgruppe-Sprecher Joachim Mutschler hielt dem Tempo-40-Vorschlag die Erfordernisse des Lärmschutzes entgegen: „Um die Bestimmungen des Lärmaktionsplanes kommen wir nicht herum.“ Wenn der aus Gründen des Gesundheitsschutzes Tempo 30 verlange, sei das auch einzuhalten. Für die Diskussion einer gesamtstädtischen Tempo-30-Regelung zeigte sich Mutschler offen. Offenheit signalisierte auch Kerstin Mock für die CDU-Fraktion: „Tempo 30 in den Wohngebieten und für die Vorrangstraßen Tempo 40 prüfen“, lautete ihr Vorschlag.</p> <h2>Gegen noch mehr Schilderwald</h2> <p>Bürgermeister Georg Riedmann erinnerte an die Konsequenzen einer umfassenden Tempo-30-Lösung: „Im gesamten Bereich gilt dann rechts vor links“. Von dieser Regelung abweichen zu wollen, bezeichnete Riedmann als „Don-Quichotterie“, als Wahnwitz. Den Kampf gegen Windmühlen führen die Autofahrer ohnehin nicht, so ließe sich die Einlassung von Uwe Achilles deuten. Der Fraktionssprecher von SPD und Grünen erklärte, „dass die Autofahrer bloß auf die Zahl 30 achten“ – egal, ob aus Lärmschutz- oder anderen Gründen. Noch weitere zusätzliche Schilder würden nach Schilda weisen, der Stadt der Schildbürgerstreiche. „Alle fünf Meter eine andere Regelung“ bezeichnete Jens Neumann (Freie Wähler) als Ärgernis.</p> <h2>Warnung vor zusätzlicher Staugefahr</h2> <p>Rainer Zanker (FDP) fragte nach den Gefahren für den Verkehrsfluss, „ob an die zusätzliche Staugefahr gedacht wird, wenn die Gutenbergstraße zur Tempo-30-Strecke wird?“ Und auch Mutschler meinte: „Wir tun uns keinen Gefallen, wenn die Rechts-vor-links-Regel in ganz Markdorf den Verkehr zum Kollabieren bringt.“ Da solle man besser erst Verkehrsexperten drauf schauen lassen, schlug er vor. Die Gelegenheit besteht nun, dank der Vertagung.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 14:56:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Aussichten für die Kindergarten-Landschaft: Für den Nachwuchs gibt es genügend Plätze  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-ist-selten-in-dieser-stadt-am-bodensee-gibt-es-kindergartenplaetze-fuer-alle-und-sogar-noch-mehr;art372484,12427030 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das dürfte im Bodenseekreis Seltenheitswert haben: In Markdorf gibt es mehr Kindergartenplätze als Bedarf. Stadt und Rat sorgen seit Jahren intensiv vor. Das zeigt sich nun auch mit Blick aufs nächste Kindergartenjahr.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das dürfte im Bodenseekreis Seltenheitswert haben: In Markdorf gibt es mehr Kindergartenplätze als Bedarf. Stadt und Rat sorgen seit Jahren intensiv vor. Das zeigt sich nun auch mit Blick aufs nächste Kindergartenjahr.<br>
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        Das dürfte im Bodenseekreis Seltenheitswert haben: In Markdorf gibt es mehr Kindergartenplätze als Bedarf. Stadt und Rat sorgen seit Jahren intensiv vor. Das zeigt sich nun auch mit Blick aufs nächste Kindergartenjahr.



        <p>Viel Lob für Regina Holzhofer: Die Leiterin des Hauptamts hatte dem Gemeinderat die Kindergartenbedarfsplanung für das nach den Sommerferien beginnende neue Kindergartenjahr 2025/2026 vorgelegt. Freie Wähler-Stadtrat Arnold Holstein bedankte sich dafür, „dass wir endlich sehen können, was wir für tolle Kindergärten haben und wie hoch die Qualitätsstandards dort sind“.</p> <p>Holzhofer hatte den Tabellen mit den Gruppen- und Belegungszahlen, mit der Bedarfs- und mit der Geburtsstatistik knappe Skizzen der Konzepte und Besonderheiten der acht Kindergärten in städtischer Hand sowie des sich in kirchlicher Trägerschaft befindenden St.-Nikolaus-Kindergartens vorangestellt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kriterien für die Vergabe von Kindergartenplätzen</span><span>Unter-Dreijährige können ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Kindergartenplatz beanspruchen. Auf der Warteliste fallen folgende Punkte besonders ins Gewicht: Kindeswohlgefährdung, die Berufstätigkeit Alleinerziehender ab einem Beschäftigungsumfang von 40 Prozent, die Berufstätigkeit beider Elternteile (zu mindestens 100 Prozent), die Pflege von Angehörigen ab Pflegegrad 3, die Anwesenheit eines Geschwisterkinds in der Einrichtung, der Aspekt einer notwendigen Sprachförderung.</span></label></div> <h2>Novum im Bodenseekreis: Mehr Plätze als Bedarf</h2> <p>Als „supertolle Situation“ wertete Simon Pfluger von der CDU, was die Hauptamtsleiterin eingangs als „gute Ausgangslage fürs nächste Kindergartenjahr“ bezeichnet hatte. Sei es durch die zuletzt verhältnismäßig geburtenschwachen Jahrgänge doch inzwischen zu einer „gewissen Entspannung bei der Auslastung unserer Einrichtungen gekommen“, so Holzhofer.</p> <p>Aktuell gibt es in Markdorf 596 Kindergartenplätze für die Über-Dreijährigen, von denen aber nur 567 Plätze belegt sind. Und für die Unter-Dreijährigen mit ihrem Rechtsanspruch auf eine Regelbetreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, sofern die Eltern berufstätig sind, stehen 112 Plätze bereit, von denen derzeit 86 belegt sind. Aktuell rechnet die Hauptamtsleiterin aber noch mit einer Auslastung von 95 Prozent nach den Sommerferien.</p> <h2>Alle Unter-Drei-Kinder können aufgenommen werden</h2> <p>„Wir konnten bisher alle Unter-Drei-Kinder aufnehmen“, erklärte Holzhofer. „Und wir schauen, dass die einzelnen Gruppen nicht ausgereizt sind.“ Schon enger gestalte sich die Personalsituation, berichtete die Amtsleiterin. Insgesamt sind die städtischen Kindertagesstätten mit 4,8 Stellen unterbesetzt. Insofern „sind wir froh, wenn die Gruppen nicht bis an die Kante belegt sind“.</p> <p>In den Beratungsunterlagen spricht Holzhofer von „gut ausreichenden Platzkapazitäten“, sodass kein Versorgungsengpass bestehe. Und in der Regel könnten sogar die Wünsche der Eltern hinsichtlich des gewünschten Kindergartens berücksichtigt werden. Gleichwohl merkte sie aber an: „Die Wohnbauentwicklung im Klosteröschle und in den Öhmdwiesen wird so wie bei den Schülerzahlen auch bei den Kindergarten-Kindern zu Buche schlagen.“</p> <h2>Keine Aussagen zum Thema Gebühren</h2> <p>Vorerst bereitet dies CDU-Chefin Kerstin Mock keine Sorgen. „Wenn der Kindergartenbedarfsplan in der Vergangenheit auf der Tagesordnung gestanden hat, dann haben wir nie so recht gewusst, ob wir eine neue Kindertagesstätte bauen mussten oder nicht.“ Das habe die Planung für die Räte stets zu einem „Highlight“ werden lassen. Ein Kindergartenneubau stehe derzeit keiner an. Doch wollte Mock noch wissen, wann die nächsten Gebührenerhöhungen kämen. Holzhofer verwies auf die Gespräche der Verwaltung mit den Eltern und den Kindergartenleiterinnen. „Wir versuchen durch Einsparungen die nächsten Gebührenschritte zu reduzieren.“</p> <p>Brauchten die Räte die Kindergartenbedarfsplanung lediglich zur Kenntnis nehmen, so war an anderer Stelle noch ihre Zustimmung erforderlich: bei der Änderung von Öffnungszeiten und bei den von der Hauptamtsleiterin vorgeschlagenen Vergabekriterien für die Kindergartenplätze. Auf Anregung von Uwe Achilles hin wurde noch der Aspekt der Sprachförderung aufgenommen. Der Sprecher der Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Grünen sah dies für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund geboten. Im Lernumfeld des Kindergartens würden sie dann besser auf die Grundschule vorbereitet werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gute Aussichten für die Kindergarten-Landschaft: Für den Nachwuchs gibt es genügend Plätze]]></dc:rights>
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