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    <title>suedkurier.de - Ostrach</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:39 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:39 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:31:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nein zum Biosphärengebiet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/nein-zum-biosphaerengebiet;art372569,12505621 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fraktionen im Gemeinderat Ostrach stellen Antrag, dass die Gemeinde sich nicht am Biosphärengebiet beteiligt. Was das bedeutet.  ]]></description>
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          Fraktionen im Gemeinderat Ostrach stellen Antrag, dass die Gemeinde sich nicht am Biosphärengebiet beteiligt. Was das bedeutet.<br>
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        Fraktionen im Gemeinderat Ostrach stellen Antrag, dass die Gemeinde sich nicht am Biosphärengebiet beteiligt. Was das bedeutet.



        <p>Der Gemeinderat hat sich in den vergangenen drei Jahren intensiv mit dem Thema Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben befasst. In diesem Zeitraum nahmen die Mitglieder an Informationsveranstaltungen teil, führten eine zweitägige Klausurtagung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch und beteiligten sich in Arbeitskreisen. „Nach eingehender Prüfung der in Ostrach bestehenden Rahmenbedingungen kommt der Gemeinderat zu dem Ergebnis, dass die Angelegenheit entscheidungsreif ist“, informiert Bürgermeisterin Lena Burth, dass die Fraktionen Freie Wähler Ostrach, CDU Ostrach sowie SPD &amp; Freie Bürger einen offiziellen Antrag auf Ablehnung der Einrichtung eines Biosphärengebiets gestellt haben, über den das Gremium am 17. November entscheidet.</p> <h2>Geplantes Biosphärengebiet umfasst drei Landkreise</h2> <p>In Ostrach wurde das von der Landesregierung im Jahr 2021 auf den Weg gebrachte Vorhaben von Beginn skeptisch betrachtet. In der Buchbühlhalle hatte im März das Prozessteam Biosphärengebiet rund 100 Interessierte über den Sachstand informiert. Das geplante Biosphärengebiet erstreckt sich über die Landkreise Ravensburg, Biberach und Sigmaringen, und umfasst 57 Städte und Gemeinden – im Westen von Illmensee, im Norden vom Federseegebiet sowie über Wangen und Isny im Osten bis Ravensburg im Süden.</p> <h2>Planer findet mögliches Ausscheiden sehr bedauerlich</h2> <p>Josef Bühler vom Regionalentwicklungsbüro „neuland+“ in Aulendorf erklärte bei mehreren Informationsveranstaltungen das Vorhaben und erklärt auf Anfrage des SÜDKURIER, dass es sehr bedauerlich wäre, wenn die Ostracher Moorflächen nicht Bestandteil des Biosphärengebiets wären und die Gemeinde so auch nicht von den zusätzlichen Chancen profitieren würde, die ein solches Gebiet mit sich bringe – gerade für die Landwirtschaft und die Regionalentwicklung.</p> <p>Es wäre aus seiner Sicht voreilig, wenn einzelne Gemeinden aus dem im Rahmen der Bürgermeister der möglichen Biosphärengemeinden für gut befundenen Zeitplan ausscheren, da sie die Information und Mitnahme der Bevölkerung vor Ort verhindern würden, noch bevor alle wesentlichen Gesichtspunkte für die Entscheidung auf dem Tisch liegen.</p> <p>Die wertvollen Moorflächen im Gemeindegebiet von Ostrach stellen eine bedeutende Bereicherung für das mögliche Biosphärengebiet dar. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Pfrunger‑Burgweiler Riedes, das sich neben Ostrach vor allem über die Gemeinde Wilhelmsdorf sowie weitere kleinere Riedgemeinden erstreckt.</p> <h2>Gebiet wäre auch ohne zwei Gemeinden möglich</h2> <p>Durch die hauptsächliche Finanzierung durch das Land stehen Kosten und Nutzen für die Region in einem außerordentlich günstigen Verhältnis, während die im Prüfprozess erkannten Risiken mit der vorgesehenen Verordnung sehr deutlich minimiert werden können. Auf die Frage, ob durch den Ausstieg von Ostrach und mutmaßlich auch Wilhelmsdorf im Prinzip nicht das gesamte Projekt im Prinzip obsolet werde, da der Bannwald sowie die Moorflächen nicht einbezogen werden könnten, versichert Bühler, dass ein Biosphärengebiet Oberschwaben auch ohne die beiden Gemeinden möglich wäre. Denn, ob ein Biosphärengebiet in Oberschwaben entstehe, entscheide die Region selbst: „Finden sich genügend Gemeinden, die über ausreichend Kern- und Pflegezonen verfügen, ist ein solches Biosphärengebiet möglich.“</p> <h2>Landratsamt begleitet Prüfprozess</h2> <p>Auf Anfrage des SÜDKURIER, was die Ablehnung von Ostrach auf den weiteren Prozess für den Landkreis bedeutet, erklärt Landratsamtsdezernent Adrian Schiefer, dass die Landkreise den Prozess im Steuerungsteam begleiten.</p> <p>Der Prüfprozess zum Biosphärengebiet sei immer als Bottom-up-Verfahren angelegt, was bedeute, dass letztlich die Kommunen und ihre Gremien entscheiden, ob sie als Gemeinde an einem zukünftigen Biosphärengebiet teilnehmen wollten oder nicht.</p> <p>Für den Landkreis Sigmaringen zählen Ostrach, Illmensee und ein Teil von Bad Saulgau zum Suchraum. Bei Interesse stehe der Landkreis diesen Kommunen begleitend zur Seite und respektiere mit Blick auf die kommunale Selbstverwaltung jede Entscheidung, die kommunal getroffen werde.</p> <h2>Illmensee bleibt im Prüfprozess weiter dabei</h2> <p>Die Gemeinde Illmensee ist nach Angaben von Bürgermeister Michael Reichle weiter offen für den Prüfprozess. In den vergangenen Monaten wurde sehr viel basisdemokratische Arbeit geleistet. Zahlreiche Gruppen, Institutionen und Verbände wurden einbezogen. Es fanden Klausurtagungen für die Gemeinderäte statt. Die größte Gruppe – die Bevölkerung allerdings wurde noch nicht gehört. Genau aus diesem Grund haben wir Bürgermeister zusammen mit dem Prozessteam im Sommer angeregt, eine dialogische Bürgerbeteiligung stattfinden zu lassen. Diese soll im November starten und es sind Informationsveranstaltungen, Beteiligungsscoping, Onlinebeteiligung und Bürgerforen vorgesehen. Im April 2026 soll es eine öffentliche Ergebnispräsentation geben und im Anschluss daran entscheiden die Gemeinderäte darüber, erklärt Reichle.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Strukturpolitik Umweltschutzpolitik thema-politik-lokal thema-leben-grundversorgung thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nein zum Biosphärengebiet]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 14:17:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schlechtes Wetter verhagelt dieses Fest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/schlechtes-wetter-verhagelt-dieses-fest;art372569,12455219 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nur wenige Gäste finden den Weg zum Eichbühlfest nach Ostrach. Dabei wird Blasmusik vom Feinsten geboten.  ]]></description>
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          Nur wenige Gäste finden den Weg zum Eichbühlfest nach Ostrach. Dabei wird Blasmusik vom Feinsten geboten.<br>
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        Nur wenige Gäste finden den Weg zum Eichbühlfest nach Ostrach. Dabei wird Blasmusik vom Feinsten geboten.



        <p>Der Musikverein Ostrach hatte mit seinem 52. Eichbühlfest kein Wetterglück. An allen drei Tagen fanden nur wenige hundert Besucher den Weg unter die Eichen. Felix Baier, der Vorsitzende des Vereins meinte: „Natürlich hatten wir mit dem Wetter in diesem Jahr Pech, aber wir wollen an unserem Konzept festhalten, wie wir in diesem Jahr das Fest gestaltet haben.“ „Ich möchte mich bei jedem bedanken, der trotz allem aufs Fest gekommen ist, und vor allem bei meiner Mannschaft die im Hintergrund eine tolle Leistung brachte.“</p> <h2>Altennachmittag mit Kaffee und Kuchen</h2> <p>Der Altennachmittag mit Kaffee und Kuchen bildete am Samstagmittag den Auftakt. Dazu lieferte das Vorstufenorchester die ersten musikalischen Einlagen und der Kinderchor des Ortes hatte erstmalig seinen Auftritt auf dem Eichbühl. Die Jugendkapelle Ostrachtal sorgte dann weiter für die musikalische Begleitung.</p> <h2>Freier Eintritt</h2> <p>Fans der böhmischen Blasmusik kamen ab dem frühen Abend voll auf ihre Kosten. Die zwölfköpfige Gruppierung „Hoim@sound“ ließ für Liebhaber dieses Genres keine Wünsche offen. Und anschließend war Rock`n`Roll-Zeit. Die Rockabilly Band „Pigass and the Foodlums“ rockte den Platz unter den Eichen und einige Gäste konnten vor der Bühne locker das Tanzbein schwingen. Das ganze Vergnügen gab es zudem noch bei freiem Eintritt.</p> <h2>Üppiger Speiseplan</h2> <p>Der Sonntag war dann, wie bereits in den Vorjahren, der Haupttag für alle Freunde der klassischen Blasmusik. Zum Frühschoppen setzte der Musikverein Hettingen die ersten musikalischen Akzente. Da konnten die kulinarischen Leckereien noch besser munden. Auf dem Speiseplan fanden die Gäste neben Steaks, Roter Wurst auch zusätzlich noch Wurstsalat mit Bratkartoffeln. Eine Eichbühl- Spezialität, die alleine schon einen Besuch auf dem Eichbühl lohnte. Der Musikverein Wilhelmsdorf/Esenhausen bereitete dann am Nachmittag sein musikalisches Menü. Am frühen Abend besetzte der Musikverein Otterswang die Plätze auf der Bühne und sorgte für einen gemütlichen Ausklang des Sonntagabends.</p> <h2>Abwechslung für Kinder</h2> <p>Auch die kleinen Besucher des Eichbühlfest hatten unter den immer wiederkehrenden Regenfällen etwas leiden müssen. Die Schaumkusswurfmaschine im Freigelände hatte in diesem Jahr Pause und Popcorn und Süßigkeiten gab es neben Schminktipps für die Kleinen nur in trockenem Terrain neben der Bar.</p> <p>Am Montag starteten zum Feierabendhock die Ringgenburg Musikanten den musikalischen Reigen. Danach folgte die Kapelle aus Ettenkirch, die zum Festausklang nochmals das ganze Repertoire der zeitgenössischen Blasmusik zum Besten gab.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Schlechtes Wetter verhagelt dieses Fest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:05:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter auf dem Ostracher Eichbühlfest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/gute-stimmung-trotz-schlechtem-wetter-auf-dem-ostracher-eichbuehlfest;art372569,12451705 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Wetter hatte dem Musikverein Ostrach übel mitgespielt. Wenige hundert Besucher waren vor Ort am Samstag und Sonntag auf dem Eichbühl und haben gelacht und gefeiert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder.<br /> <br />  ]]></description>
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          Das Wetter hatte dem Musikverein Ostrach übel mitgespielt. Wenige hundert Besucher waren vor Ort am Samstag und Sonntag auf dem Eichbühl und haben gelacht und gefeiert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder.<br /> <br /><br>
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        Das Wetter hatte dem Musikverein Ostrach übel mitgespielt. Wenige hundert Besucher waren vor Ort am Samstag und Sonntag auf dem Eichbühl und haben gelacht und gefeiert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder.<br /> <br />



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      <dc:rights><![CDATA[Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter auf dem Ostracher Eichbühlfest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 14:11:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blasmusik-Freunde feiern in Burgweiler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/blasmusik-freunde-feiern-in-burgweiler;art372569,12445426 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Burgfest treten neun Gruppen auf. Musiker sorgen für beste Stimmung. Worunter der Brass-Abend leidet.  ]]></description>
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          Beim Burgfest treten neun Gruppen auf. Musiker sorgen für beste Stimmung. Worunter der Brass-Abend leidet.<br>
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        Beim Burgfest treten neun Gruppen auf. Musiker sorgen für beste Stimmung. Worunter der Brass-Abend leidet.



        <p>Eitel Freude und Sonnenschein haben den Auftakt des Burgfestes in Burgweiler geprägt. Zunächst trafen sich Musiker aus Ablach, Sentenhart und Frickingen zum Musikanten-Roulette – beliebt nicht nur bei den Zuschauern, die bei diesem bunten Musiker-Mix ihre helle Freude hatten, sondern auch bei den Musikern selbst.</p> <p>„Es haben sich zahlreiche Musikvereine bei uns gemeldet, die auch gerne einmal bei dieser Gaudi mitwirken würden“, erklärte Christian Moßmann, der Vorsitzende des Musikvereins Burgweiler, dazu.</p> <h2>Losglück entscheidet</h2> <p>Getrennt nach Registern zogen die Musiker Lose. Mittels Drehscheibe wurden die Titel, Dirigenten und natürlich auch die Musiker zusammengelost. Damit ergaben sich bunt gemixte Kapellen, die in dieser Konstellation noch nie zusammen aufgetreten waren. Anton Böll übernahm die Moderation und war damit der Garant für eine Riesengaudi.</p> <h2>Sturm und Wolken ziehen auf</h2> <p>Doch dann verließ die Burgweiler das Wetterglück. Sturm und Regenwolken zogen auf, und die Außenbühne sowie die Sitzgelegenheiten direkt neben dem Festzelt wurden unbenutzbar. Den einheimischen Verein stellte dies allerdings nicht vor unlösbare Probleme.</p> <p>Bereits in der jüngeren Vergangenheit musste der Musikverein Burgweiler das Festgeschehen wegen des Wetters häufiger vom Burgberg ins Zelt verlagern. Schwieriger war es da schon für die erste Musikgruppierung Blech &amp; Co, die für ihren Aufbau mehrere Stunden benötigt. Sie zogen ebenfalls auf die Bühne im Festzelt um, allerdings ohne ihr umfangreiches Interieur komplett einsetzen zu können. Das hatte aber keine Auswirkung auf ihre tolle Bühnenschau, die sie anschließend boten.</p> <h2>Eher enttäuschende Zahlen</h2> <p>Doch die Besucherzahlen waren an diesem Abend eher enttäuschend – offenbar hatten sich doch einige potentielle Besucher von den Regenschauern abschrecken lassen. Blech &amp; Co sorgte jedenfalls im Festzelt für beste Stimmung. Gesangseinlagen, Soli oder auch mal Blasmusiker, die zwischen den Besuchern auf Sitzen und Tischen musizierten, sorgten für einen unterhaltsamen Abend.</p> <h2>Beste Unterhaltung</h2> <p>Und schon mit dem nächsten Ensemble konnte der bunte Abend wieder seinen normalen Gang nehmen und auf der Außentribüne weitergehen. Dort sorgte BrassBrutal weiter für das ureigene BurgBrass-Feeling. Von Hip-Hop über Brass-Stücke bis hin zu Rock-Klassikern konnten sich die Gäste vor der Bühne bestens amüsieren. Dem standen die Musiker der österreichischen Blaskapelle Gehörsturz, die unter dem Motto „Pop, Rock, Blasmusik“ auf Festen und Festivals im In- und Ausland unterwegs ist, in keiner Weise nach. Mit ihrem tirolerisch unterlegten Auftritt mit Rock- und Pop-Covern, gemixt mit selbst arrangierten Titeln, füllten auch sie die Tanzfläche vor der Bühne.</p> <h2>Sonne strahlt nach Gottesdienst</h2> <p>Am Sonntag nach dem Gottesdienst strahlte die Sonne dann wieder auf den Burgberg herunter. Und auch die Musiker des heimischen Musikvereins hatten Grund zum Strahlen, denn das Festzelt und auch die Garnituren im Außenbereich waren nun wieder bestens besetzt. Der Musikverein Heudorf (am Bussen) sorgte für die Begleitung des Frühschoppens. Da mundeten die gegrillten Burgspieße mit Wecken und Maultaschen, dermaßen bestens unterhalten, umso besser. Musikalisch übernahm dann die Jugendkapelle WiSeLi den Unterhaltungspart und der Musikverein Ostrach sorgte im Anschluss für die musikalische Untermalung. Mit der Kapelle aus Ennetach, die am Abend ihren Auftritt hatte, konnte der Sonntag dann gemütlich ausklingen.</p> <h2>Fest endet mit Feierabendhock</h2> <p>Mit dem traditionellen Feierabendhock am Montag endete das dreitägige Blasmusikfest am Burgberg. Zunächst steuerte der Musikverein aus Aach-Linz seinen Teil zur guten Unterhaltung bei, und den Musikanten aus Unterwaldhausen oblag es, die Gäste bis in die späten Abendstunden zu unterhalten. Aber nicht nur die Blasmusikfreunde kamen am Burgberg auf ihre Kosten. Auch die kleinen Gäste fanden in der Hüpfburg, auf dem nahegelegenen Spielplatz oder in der Schminkabteilung unterhaltsame Ablenkung.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Jugendkapelle BuDe</h2> Beim Musikverein Burgweiler spielt die Jugendarbeit eine wichtige Rolle. Die Jugendkapelle BuDe mit ihrem Dirigenten Tom Heilmann entstand durch den Zusammenschluss der Jungmusiker der Musikvereine Denkingen und Burgweiler. Gemeinsam wird für Auftritte geübt. Dies ist nicht nur für die musikalische Bildung der Kinder und Jugendlichen wichtig, sondern fördert mit jeder Menge Spaß auch deren soziale Fähigkeiten. Regelmäßige Freizeitaktivitäten und Ausflüge runden das Ganze ab. Weitere Informationen gibt es bei Mona Wackermann und Leonie Unger, erreichbar per E-Mail an die Adresse jugendleiter-mvburgweiler@gmx.de.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Blasmusik-Freunde feiern in Burgweiler]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:14:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Burg Brass in Burgweiler – Die besten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/burg-brass-in-burgweiler-die-besten-bilder;art372569,12444630 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.  ]]></description>
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          Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.<br>
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        Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.



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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:10:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blasmusik ohne Ende in Burgweiler – Die schönsten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/blasmusik-ohne-ende-in-burgweiler-die-schoensten-bilder;art372569,12444626 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.  ]]></description>
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          Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.<br>
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        Zuerst begeisterte das Musikanten-Roulette die Zuschauer, dann ließen es „Blech &amp; Co“, „Brass Brutal“ und „Gehörsturz“ auf den Bühnen so richtig krachen.



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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 11:39:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tafertsweiler erlebt buntes Festival  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/tafertsweiler-erlebt-buntes-festival;art372569,12422773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Wochenende findet in dem Teilort von Ostrach das achte Singer-Songwriter Treffen statt. 15 Künstler und Gruppen haben Kommen angesagt.  ]]></description>
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          Am Wochenende findet in dem Teilort von Ostrach das achte Singer-Songwriter Treffen statt. 15 Künstler und Gruppen haben Kommen angesagt.<br>
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        Am Wochenende findet in dem Teilort von Ostrach das achte Singer-Songwriter Treffen statt. 15 Künstler und Gruppen haben Kommen angesagt.



        <p>Das Singer-Songwriter Festival in Ostrach-Tafertsweiler geht am Wochenende 28. und 29. Juni in seine achte Runde., schreibt Franz Kerle im Namen der Veranstalter in einer Pressemmitteilung. Das Besondere an dem ehrenamtlich organisierten Kleinfestival besteht in dem Versuch, Menschen unterschiedlicher Lebenswelten zusammenzubringen: Amateure und Profis im Musikbereich, Jung und Alt, Stadt und Land. Bei der Musikauswahl wird dabei auf die Botschaften der Liedertexte und ihre Machart Wert gelegt. Seichten Schlager und oder Partymusik suche man hier vergebens, heißt es. Die Veranstalter von der Dorfgemeinschaft Tafertsweiler und dem Gesangverein Ostrach hätten ein Programm zusammengestellt, das sich auch vor größeren Festivals nicht verstecken müsse. Etwa 15 Musiker und Musikgruppen treten auf.</p> <h2>Reggaeband aus München/Berlin</h2> <p>Die Genres reichen von Chorgesang, Singer-Songwriter, Indie-Rock, Indie-Pop, Folk, Alternative, Punk, New Pop Country, Electronic bis Reggae und Techno. Als Hauptattraktion wird am Samstagabend gegen 23 Uhr die achtköpfige Reggaeband Jamaram meets Jahcoustix aus München/Berlin sein. Sie steht seit 25 Jahren in der europäischen Festival- und Livemusik-Szene mit tausenden Shows auf der Bühne.</p> <h2>Festivalstart mit offener Bühne</h2> <p>Das Festival startet am Samstag, ab 14.30 Uhr mit der offenen Bühne (Wer will, der singt!), danach folgen Blumen für Mich (Indie Pop, Bad Saulgau und Ravensburg), Franziska Kewes (Singer-Songwriterin, Trossingen), Last Mantra (Indie Rock, Tuttlingen) sowie das Art-Punk-Duo ZweiLaster aus Stuttgart mit ihrem Minimal Punk und abgefahrenen deutschen Texten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Tickets</span><span>Tickets sind online oder an der Abendkasse verfügbar und kosten am Samstag 25 Euro für Erwachsene, 20 Euro ermäßigt, 10 Euro für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren. Für Kinder und Jugendliche unter 16 ist der Eintritt am Samstag in Begleitung der Eltern frei. Am Familiensonntag ist der Eintritt frei. Die Veranstalter freuen sich über eine Spende in die Spendenbox. Infos und Tickets gibt es im Internet unter www.singer-songwriter-festival.de</span></label></div> <p>Mit den jugendlichen Indie-Rockern Falschgeld aus München, steht eine Nachwuchs-Band auf der Bühne. Danach folgt eine Show, die das Thema Freiheit – das Motto der diesjährigen Festivalausgabe – aufgreifen wird. Nach einer kurzen Tanzeinlage der Compagnie Thais aus Paris wird die Band Nordir (Sci-Fi-Rock) aus Ulm das Publikum mit einer Zeitmaschine auf eine futuristische multimediale Zeitreise zu Wegmarken der Freiheit entführen. Dann starten Jamaram meets Jahcoustix. Gut tanzbare Elektronische Musik von DJ Dietsbeats &amp;Tachycard beendet den Tag.</p> <h2>Sonntag kostet keinen Eintritt</h2> <p>Der eintrittsfreie Festival-Sonntag, wenngleich sich die Veranstalter über eine Spende freuen, startet zweigleisig in Tafertsweiler und in Ostrach: In Tafertsweiler gibt es für Frühaufsteher ab 8.30 Uhr Yoga mit Yogalehrerin Leonie. Danach folgt ab 10.30 Uhr ein Tanzworkshop mit der Compagnie Thais aus Paris. Beide Workshops sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bequeme Kleidung und eine Yogamatte sind mitbringen.</p> <h2>Festivalgottesdienst mit Pfarrer Huber</h2> <p>Der traditionelle Festival-Gottesdienst mit Pfarrer Meinrad Huber am Sonntagvormittag findet um 10 Uhr diesmal in der katholischen Kirche in Ostrach zusammen mit dem Hofgut Müller, Pflegeheim für MS-Kranke und andere schwerstkörperbehinderte Menschen, statt. Bereits bei der letzten Ausgabe des Festivals trat ein Musiker auch im MS Heim auf. Daran soll beim gemeinsamen Gottesdienst, der musikalisch vom Projektchor Regenbogen unter Leitung von Irina Maier gestaltet wird, angeknüpft werden.</p> <h2>Nachmittags treten viele Bands auf</h2> <p>Ab 12 Uhr unterhalt dann wieder in Tafertsweiler die Hausband Zupfding Quetschkommod Bummzack das Publikum zum Mittagstisch (Gegrilltes, Dennete). Die neunköpfige Compagnie Thais (zeitgenössischer Tanz) die extra aus Paris anreist, wird dann ab 13.30 Uhr ihr aktuelles Programm Alors vidons nos mains, bei dem die Frage nach dem Wert der Zeit gestellt wird, erstmals in Deutschland präsentieren. Zu diesem besonderen Auftritt hat sich bereits der französische Generalkonsul Gael de Maisonneuve angekündigt.Es folgen Auftritte des Kinder- Jugend- und Projektchor Regenbogen, eine Mitmachtanzaktion für Jung und Alt mit Tanzlehrerin Cornelie Cless Langer.</p> <h2>Country-Sängerin und ein 3D-Kunstwerk</h2> <p>Gegen 17 Uhr wird die New Country Sängerin Alina Sebastian mit Band erwartet, die mit ihrem preisgekrönten New Pop Country a la Taylor Swift in der Country Szene in Deutschland und der Schweiz für Furiore sorgt. Weitere Höhepunkte sind die Streetart-Künstler Milivoy Kostic (Serbien) und Clemens Benzing (Blumberg) die ein 3D Kunstwerk zum Kampf um die Freiheit auf die Ortsstraße Tafertsweiler malen. Zudem stehen Singalongs, Kinderspiele sowie ein regionales Kultur Speed-Dating auf dem Programm.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen U-Musik Tournee thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-musik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tafertsweiler erlebt buntes Festival]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 06 May 2025 17:33:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geschäftsmann befürchtet Ruin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/sperrung-der-ortsdurchfahrt-ostrach-wie-die-umleitung-zwei-geschaefte-in-gefahr-bringt;art372569,12380154 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum die Sperrung der Ortsdurchfahrt Ostrach beziehungsweise die eingerichtete Umleitung die Existenz von zwei Geschäften bedroht. Und welchen Lösungsvorschlag der Betreiber hat. Was die Straßenbehörde davon hält.  ]]></description>
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          Warum die Sperrung der Ortsdurchfahrt Ostrach beziehungsweise die eingerichtete Umleitung die Existenz von zwei Geschäften bedroht. Und welchen Lösungsvorschlag der Betreiber hat. Was die Straßenbehörde davon hält.<br>
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        Warum die Sperrung der Ortsdurchfahrt Ostrach beziehungsweise die eingerichtete Umleitung die Existenz von zwei Geschäften bedroht. Und welchen Lösungsvorschlag der Betreiber hat. Was die Straßenbehörde davon hält.



        <p>Die notwendige Sanierung der Hauptstraße beschäftigt Gemeinderat und Bevölkerung seit etlichen Jahren, und seit 24. März rollen die Bagger, die Ende November abgeschlossen sein sollen. Während der Bauphase ist die Ortsdurchfahrt gesperrt und der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. „OD Ostrach gesperrt“ ist auf einem Schild zu lesen und unter einem Verbotsschild steht der Zusatz: „Frei bis Riedstraße“. Die Umleitung bedeutet für Verkehrsteilnehmer längere Strecken und Zeitaufwand, für Geschäftsmann Karl Schmid womöglich das wirtschaftliche Aus. Das Ehepaar Schmid betreibt an der Hauptstraße einen Markt für Garten- und Dekohandel (Stangen Schmid) und das Restaurant „Schmids Auszeit“.</p> <h2>Firma feiert 100-jähriges Bestehen</h2> <p>„Unsere Firma gibt es seit 100 Jahren. Wir haben den Krieg überstanden und nun bedroht diese Baumaßnahme beziehungsweise die Umleitung unsere Existenz“, macht Karl Schmid im SÜDKURIER-Gespräch eine klare Ansage. Viele Jahre saß er im Gemeinderat und befürwortete stets die Straßensanierung, machte aber schon früh auf die möglichen Probleme der Straßensperrung beziehungsweise Umleitung aufmerksam. Die Gemeinde hat zwei Wochen vor Beginn der Bauarbeiten eine Informationsveranstaltung durchgeführt, allerdings war nach Angaben von Schmid kein Vertreter des Unternehmens vor Ort, das die Umleitungsbeschilderung verantwortet und auch von der Straßenbaubehörde sei niemand in der Buchbühlhalle gewesen.</p> <h2>Kunden finden Weg nicht mehr</h2> <p>Die beiden Geschäfte des Ehepaars Schmid leben im Prinzip vom „Durchgangsverkehr“ und nun finden die Kunden den Weg dorthin nicht mehr. Denn aus allen Richtungen werden Autofahrer schon frühzeitig davon abgehalten, in Richtung Ostrach zu fahren. Die Schilder „OD Ostrach gesperrt“ dürfen dabei nur Anlieger und Anlieferer ignorieren. Denn der Wunsch eines Kunden, etwas zu kaufen, ist zwar ein Anliegen, aber rechtlich ist er damit kein Anlieger.</p> <p>Und mit dem Hinweis, dass der Verkehr bis zur Riedstraße frei ist, können nur Ortskundige etwas anfangen, denn Stangen Schmid und Schmids Auszeit befinden sich vor der Riedstraße.</p> <h2>Autofahrer verirren sich in Wohngebiete</h2> <p>Seit Wochen erhält Schmid Anrufe von Kunden, die sein Geschäft nicht gefunden haben. Viele versuchen es dennoch, auf Um- und Schleichwegen und verirren sich in Wohngebiete. Dort haben Anwohner schon Alarm geschlagen. Auf etwa 30 Prozent taxiert Schmid den Umsatzverlust. Schon 2024 sei ein wirtschaftlich schwieriges Jahr gewesen, aber wie angesichts der aktuellen Verkehrssituation das Jahr 2025 verlaufen wird, wisse er nicht. Er befürchtet, dass sich die Lage noch verschlimmert, weil es sich rum spreche, dass seine Geschäfte nicht mehr einfach erreichbar sind und Kunden deshalb nicht Richtung Ostrach fahren. Sollte die aktuelle Umleitung bestehen bleiben, sieht Karl Schmid für seinen Betrieb schwarz, wovon auch seine Mitarbeiter betroffen wären.</p> <h2>Geschäftsmann hat pragmatischen Lösungsvorschlag</h2> <p>Dabei gibt es nach seiner Überzeugung eine pragmatische Lösung. Für den innerörtlichen Verkehr wurde an der Kreuzung der „Riedstraße“ eine Notstraße geöffnet, auf der Autos und Kleintransporter problemlos die Baustelle umfahren können.</p> <p>„Für diese öffentliche Straße könnte man ein Tempolimit ausweisen“, schlägt Schmid vor, um mögliche Verkehrsrisiken zu minimieren. „Für den Schwerlastverkehr würde weiter die bisherige Umleitung gelten.“ Entscheidend ist für den Ostracher, dass die außerörtliche Beschilderung entsprechend geändert wird, wenn quasi die innerörtliche Durchfahrtssperre dank der „Notstraße“ aufgehoben wird. Dies wiederum liegt in der Zuständigkeit des Landratsamts.</p> <h2>Behörde ändert Umleitung nicht</h2> <p>Auf Anfrage des SÜDKURIER erklärt die Behörde, dass nach ihrer Kenntnis die innerörtliche Verkehrsführung auf Ebene der Gemeinde intensiv abgestimmt und den betroffenen Gewerbetreibenden kommuniziert wurde. Die Umleitungsführung gewährleiste eine klare und sichere Verkehrslenkung während der Bauphase und trägt dazu bei, unnötigen Verkehr auf innerörtlichen Ausweichstrecken zu vermeiden: „Vor diesem Hintergrund ist eine Änderung der offiziellen Umleitungsbeschilderung nicht vorgesehen.“ Die von Karl Schmid als „Notstraße“ bezeichnete Behelfsquerung an der Riedstraße wurde demnach ausdrücklich für den Linienverkehr eingerichtet. Sie ist erforderlich, um die Anbindung der Bushaltestellen während der Bauzeit zu gewährleisten. „Eine Freigabe dieser Strecke für den allgemeinen Durchgangsverkehr würde das bestehende Verkehrskonzept vor Ort konterkarieren und ist daher nicht vorgesehen“, macht das Landratsamt klar. Den Hinweis von Schmid zur Klarheit der Umleitungsführung habe man aufgegriffen und den Zusatz an der außerörtlichen Umleitungsbeschilderung textlich „bis Riedstraße/Gewerbegebiet frei“ angepasst.</p> <h2>Bürgermeisterin bietet Unterstützung an</h2> <p>Auch Bürgermeisterin Lena Burth kennt die Problematik und weist im SÜDKURIER-Gespräch darauf hin, dass es sich bei der Straßensanierung um eine seit Langem geplante Maßnahme des Regierungspräsidiums in Zusammenarbeit mit der Gemeinde handelt. „Die Sanierung ist aufgrund des baulichen Zustands der Straße und wegen notwendiger Arbeiten an der Kanalisation und der Wasserleitung erforderlich“, erklärt die Rathauschefin, was Ex-Gemeinderat Schmid hundertprozentig mitträgt. Schon 2024 habe man einen Haushaltsposten für die Sanierung eingestellt, mit der Planung begonnen und in der Ratssitzung am 10. März die Vergabe beschlossen, weist die Bürgermeisterin auf die Infoveranstaltung am 12. März in der Buchbühlhalle hin, zu der die Anlieger mit persönlichem Brief eingeladen wurden. „Frau Burth hat mich sogar persönlich angerufen“, bestätigt Karl Schmid.</p> <h2>Info-Veranstaltung der Gemeinde</h2> <p>Bei dieser Versammlung wurde nach Angaben von Burth der Wunsch geäußert, Hinweisschilder zur besseren Sichtbarkeit der Betriebe anbringen zu dürfen. Die Gemeinde habe diesen Vorschlag aufgegriffen und drei Standorte angeboten, an denen kostenfrei Bauzaunbanner an den Ortsausgängen platziert werden könnten. Betroffene Gastronomen hätten auch selbstständig Werbung an Hauswänden angebracht.</p> <h2>Eigene Hinweisschilder mussten wieder abgehängt werden</h2> <p>Laut Straßenverkehrsordnung ist das Anbringen von Werbematerial an Baustellenabsperrungen oder Umleitungsschildern grundsätzlich nicht erlaubt, wobei die Einhaltung dieser Regelungen durch das zuständige Landratsamt überwacht wird. Und diese Überwachung funktioniert, wie Karl Schmid berichtet. Er hatte an den aufgestellten Sperrungen eigenständig kleine Hinweisschilder angebracht, dass sein Geschäft erreichbar sei. Binnen kurzer Zeit hatte die Behörde davon erfahren und er musste die Schilder wieder abhängen. Dass die Gemeinde gewillt ist, die Situation zu entschärfen, anerkennt Karl Schmid. So hat er die Genehmigung für großflächige Plakate erhalten, die er heute an drei Standorten aufhängen wird. Denn für Plakate, die größer als ein Quadratmeter sind, braucht es eine behördliche Genehmigung. Nun platziert Karl Schmid seine drei Plakate, mit dem Hinweis, dass „Stangen Schmid“ und „Schmids Auszeit“ trotz der Straßenbauarbeiten für Kunden und Gäste erreichbar sind.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Straßenverkehr Straße Verkehrspolitik thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geschäftsmann befürchtet Ruin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 14:48:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Osterkonzert begeistert die Gäste  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/osterkonzert-begeistert-die-gaeste;art372569,12367669 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Musikverein Burgweiler und die Jugendkapelle BUDE präsentieren in der Buchbühlhalle in Ostrach ein beeindruckendes Konzert.  ]]></description>
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          Der Musikverein Burgweiler und die Jugendkapelle BUDE präsentieren in der Buchbühlhalle in Ostrach ein beeindruckendes Konzert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Musikverein Burgweiler und die Jugendkapelle BUDE präsentieren in der Buchbühlhalle in Ostrach ein beeindruckendes Konzert.



        <p>Man blickte nur in zufriedene Gesichter der Konzertbesucher, die am Ostersonntag das Konzert des Musikverein Burgweiler in der Buchbühlhalle verließen. Das sah auch der Kreisverbandsvorsitzende Jörg Burkhart so, der meinte: „Das war ein schöner Abend, das hat sich gelohnt.“ Dazu trug auch die Jugendkapelle BUDE mit ihrem Dirigenten Tom Heilmann ordentlich bei. Eine Bilderschau gab den Gästen einen Einblick in die Jugendarbeit des Vereins. Die beiden Ansagerinnen Pauline Münst und Emma Stecher informierten, gespickt mit witzigen Pointen, die Gäste im Nachrichten-Stil.</p> <h2>Zwölf neue Aktive in der Jugendkapelle binnen eines Jahres</h2> <p>Die vielköpfige Jugendkapelle, die im vergangenen Jahr um zwölf Mitstreiter angewachsen ist, konnte das Publikum mit ihren drei Musiktiteln gleich ordentlich beeindrucken. „Storie di Tutti“, der auserkorene Lieblingstitel der Jugendkapelle, wurde vom vollauf begeisterten Publikum mit viel Beifall beklatscht.</p> <p>Nach der Pause erloschen dann alle Lichter der Buchbühlhalle. Rot flackernde Lichtstrahlen erhellten dann langsam die Bühne und unterstrichen farbenfroh den musikalischen Start der aktiven Kapelle mit dem Titel „The Olympic Spirit“. Mit „Nostradamus“ packten die Musiker anschließend ein düsteres Thema an. Nebelschwaden begleiteten die Szenen und das an- und abschwellende Licht trug das seinige zur Stimmung bei. „Sehr anspruchsvoll, gut umgesetzt und beeindruckend“, empfand auch Bezirksdirigentin Christine Burkhart das Stück. Die „Huckleberry-Finn-Suite“ in fünf Sätzen, ließ einige rasante Passagen mit Klarinetten und Querflöten ertönen. Da musste sich neben den Musikern auch Dirigent Josef Müller eine Schweißperle aus dem Gesicht wischen.</p> <h2>Aktive Musikanten und Mitglieder werden geehrt</h2> <p>Der Musikverein Burgweiler nutzte dann die Gelegenheit, all seinen aktiven Musikern „Danke“ zu sagen. Dazu führte Verbandsvorsitzender Jörg Burkhart die Ehrungen für drei Musiker durch. Zusätzlich erhielten drei weitere Mitglieder zusätzlich eine Ehrung durch den Verein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ehrungen</span><span>Verbandsvorsitzender Jörg Burkhart übernahm die Ehrungen seitens des Blasmusikverbands. Bettina Stecher wurde für ihre 20-jährige Treue zur Musik mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Jonas Allgaier erhielt für seine 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit die Fördermedaille in Bronze. Für seine 25-jährige aktive Dirigententätigkeit wurde Josef Müller mit der Dirigentennadel in Gold mit Diamanten belohnt. Auch der Musikverein ehrte drei langjährige Mitglieder. Tom Heilmann und Martin Brucker wurden für ihre 10-jährige Treue und Anika Kempf für ihre 20-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. (ror)</span></label></div> <p>Und sogleich ging es mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ flott weiter. Ein ganz besonderes Bonbon hielten die Musiker anschließend mit dem Titel „Dances with Wolves“ bereit. Das Besondere: Zu dem Musikstück lief parallel ein Film über die Projektionsfläche und die Musiker hatten die schwierige Aufgabe, passgenau ihr Stück zu den Filmsequenzen mit Kampf- und Jagdszenen zu begleiten. „Ein hartes Stück Arbeit an den Probeabenden“, meinte dazu der Ex-Vorsitzende Anton Böll.</p> <h2>Zuhörer sind begeistert</h2> <p>Im Anschluss wurden die Klänge getragener mit der emotionalen Ballade „Who wants to live forever“. Auch beim nächsten Titel „Music from the incredibles“ hatten die Musikanten eine kleine Show eingearbeitet. Sämtliche Schlagzeuger spielten mit dunkel getönten Brillen, einzelne Register erhoben sich und der Dirigent verließ gar vor Ende des Stückes beinahe seinen Platz. „Genieß dein Leben jeden Tag“, hieß der folgende Titel, den Josef Müller auch gerne als Motto des Abends sah. Die Gäste haben es jedenfalls genossen und haben fleißig mit geklatscht. Als Zugabe gab es den mitreißenden Marsch „Alte Freunde“. Die Zuhörer waren angetan und klatschten so kräftig mit, so dass die Kapelle das Stück gleich nochmals spielte. So ging ein rund dreistündiger Konzertabend zu Ende, zu dem der Dirigent Josef Müller „The best of 25 Jahre“ als Titelauswahl seiner 25 Dirigentenjahre ausgewählt hatte. Die ARGE Ostrach tat mit der Bewirtung das ihrige dazu, einen kurzweiligen Konzertabend in der brechend vollen Buchbühlhalle zu feiern.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt Feiern Kulturpreise thema-leer thema-gesellschaft-mensch thema-kultur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Osterkonzert begeistert die Gäste]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 12:19:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Name für geplanten Windpark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/neuer-name-fuer-geplanten-windpark;art372569,12365682 ]]></link>      <description><![CDATA[  Investor Ørsted entwickelt Projekt künftig als „Ostrach West“ weiter und Bürger können bis zum 31. Mai ihre Anliegen einbringen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Investor Ørsted entwickelt Projekt künftig als „Ostrach West“ weiter und Bürger können bis zum 31. Mai ihre Anliegen einbringen<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/neuer-name-fuer-geplanten-windpark;art372569,12365682]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Investor Ørsted entwickelt Projekt künftig als „Ostrach West“ weiter und Bürger können bis zum 31. Mai ihre Anliegen einbringen



        <p>In Abstimmung mit der Gemeinde benennt die Investorenfirma Ørsted das Windparkprojekt „Pfullendorfer Hölzl“ in „Ostrach West“ um. Interessierte Anwohner können zudem bis 31. Mai ihre Fragen zu den Windpark-Planungen an den Projektentwickler Ørsted stellen, informiert das Unternehmen.</p> <h2>Gemeinderat billigt Namensänderung</h2> <p>Mit der Namensanpassung gehe man auf die Rückmeldungen von Anwohnern und Vertretern der Gemeinde ein, die im Rahmen der zweiten Infoveranstaltung Mitte März geäußert wurden. Den Vorschlag des Ørsted-Planungsteams („Ostrach West“) nahm der Gemeinderat Ostrach einstimmig an. Die aktuelle Planung verändert sich durch den neuen Namen nicht. Auf den Flächen von Thurn &amp; Taxis Forst sowie des Forstbetriebs Hohenzollern sollen insgesamt 13 Windkraftanlagen entstehen und nach Inbetriebnahme umgerechnet rund 56.000 Haushalte versorgen.</p> <h2>Bürger können bis 31. Mai ihre Anliegen einbringen</h2> <p>Das Ørsted-Planungsteam folgt demnach auch dem Wunsch, offene Fragen zu den Windpark-Planungen einreichen zu können. Dies ist ab sofort via E-Mail an buergerfragen@orsted.com und zunächst bis einschließlich 31. Mai möglich. Im Anschluss werden die bis dahin eingereichten Fragen beantwortet und in einer aktualisierten Form des bisherigen Frage-Antwort-Katalogs auf der Projektwebseite veröffentlicht. Diese Maßnahme hatte Georg von Aretin, Leiter Projektentwicklung Wind bei der Orsted Onshore Deutschland GmbH, kürzlich bei der zweiten Bürgerinfo-Veranstaltung in Ostrach angekündigt.</p> <h2>Bau des Windparks muss wirtschaftlich sein</h2> <p>Bei der Veranstaltung versicherte der Unternehmensvertreter, dass das Projekt nur umgesetzt wird, wenn sich der Windpark wirtschaftlich lohne. Den Flächenverbrauch für die 13 Anlagen bezifferte er dabei auf etwa zehn Hektar würden für Trassen und Windräder, wobei später die Hälfte der Fläche wieder aufgeforstet werde. Die vorgesehenen Windräder des Herstellers Vestas aus Dänemark besitzen eine Nabenhöhe von 179 Metern. Mit einem Rotordurchmesser von 175 Metern ergibt sich damit eine Gesamthöhe von 267 Metern. Orsted Onshore Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Regensburg realisiert und betreibt in Deutschland Wind- und Solarparks, um den Ausbau einer regenerativen und dezentralen Energieversorgung zu beschleunigen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Windenergie "Alternative Energie" Energiewirtschaft thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neuer Name für geplanten Windpark]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 12:01:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nur noch in einer Zone ist Schwimmen erlaubt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/nur-noch-in-einer-zone-ist-schwimmen-erlaubt;art372569,12364621 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie der Baggersee in Ostrach-Jettkofen künftig genutzt werden darf. Was der Gemeinderat beschlossen hat.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wie der Baggersee in Ostrach-Jettkofen künftig genutzt werden darf. Was der Gemeinderat beschlossen hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/nur-noch-in-einer-zone-ist-schwimmen-erlaubt;art372569,12364621]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wie der Baggersee in Ostrach-Jettkofen künftig genutzt werden darf. Was der Gemeinderat beschlossen hat.



        <p>In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde eine neue Rechtsverordnung zur Benutzung der Jettkofer Baggerseen beschlossen, informiert Bürgermeisterin Lena Burth. Diese Verordnung unterteilt den See in drei Zonen und regelt die Nutzung des Gewässers unter Berücksichtigung von Sicherheits-, Naturschutz- und Erholungsaspekten.</p> <h2>Baggersee in drei Zonen unterteilt</h2> <p>Die Zonenregelung soll sowohl den Bedürfnissen der Erholungssuchenden als auch dem Schutz der Natur gerecht werden. In der erste Zone ist das Schwimmen ausdrücklich gestattet, wobei hier besondere Einschränkungen gelten. Hunde sind auf der Badewiese sowie den Anglerplätzen nicht erlaubt, um die Ruhe und Hygiene in diesem Bereich zu gewährleisten. In der zweiten Zone ist für Menschen und Tiere aus Sicherheits- und Naturschutzgründen ganzjährig verboten. Und auch in der dritten Zone herrscht ein Schwimmverbot, und zwar aus Naturschutzgründen. Hier soll die Flora und Fauna des Sees geschützt und eine ungestörte Entwicklung des Ökosystems gewährleistet werden. Während der Sitzung wurde nach Angaben von Rathauschefin Burth auch diskutiert, ob die Nutzung von Stand-Up-Paddling Boards am See erlaubt sein sollte. Nach eingehender Beratung entschloss sich der Gemeinderat, deren Nutzung in Zone 1 zu gestatten, um den Erholungssuchenden eine zusätzliche Freizeitmöglichkeit zu bieten. Beschlossen wurde zudem, den Gebrauch von motorisierten Booten und schwimmenden Booten, auf denen mehr als zwei Personen gleichzeitig Platz finden, zu verbieten.</p> <h2>Verordnung gilt ab dem 18. April</h2> <p>Die Ortsvorsteher von Jettkofen und Wangen begrüßten demnach ausdrücklich die Entscheidung und betonten die Wichtigkeit, den Baggersee als Naherholungsgebiet und die Natur zu erhalten. Die neuen Regelungen gelten ab dem 18. April und sollen dazu beitragen, das Gewässer als wertvolles Natur- und Erholungsgebiet langfristig zu sichern und zugleich für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, benennt Lena Burth die zentrale Zielsetzung der Maßnahme.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Nationalparks Umweltschutzpolitik Naturschutzgebiet thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nur noch in einer Zone ist Schwimmen erlaubt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:53:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kritische Fragen zum Windpark zwischen Ostrach und Pfullendorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kritische-fragen-zum-windpark-zwischen-ostrach-und-pfullendorf;art372569,12340640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Informationsveranstaltung zum Windpark „Hölzl“ gab es viele Fragen. Vom Investor der geplanten 13 Windräder gibt es eine klare Aussage.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Informationsveranstaltung zum Windpark „Hölzl“ gab es viele Fragen. Vom Investor der geplanten 13 Windräder gibt es eine klare Aussage.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kritische-fragen-zum-windpark-zwischen-ostrach-und-pfullendorf;art372569,12340640]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Informationsveranstaltung zum Windpark „Hölzl“ gab es viele Fragen. Vom Investor der geplanten 13 Windräder gibt es eine klare Aussage.



        <p>Bereits im November 2023 veranstaltete das Unternehmen Ørsted einen Informationstag zum geplanten Windpark im Pfullendorfer Hölzl und nun organisierte das Unternehmen einen Informationsabend in der Buchbühlhalle. Zum Auftakt konnten sich die Besucher auf zahlreichen Informationstafeln ein Bild zu der geplanten Windkraftanlage machen. Neu waren die Visualisierungen des Windparks aus den verschiedensten Blickrichtungen. Anschaulich konnten sich nun die Gäste vorstellen, wie der zukünftige Blick von Ostrach, Spöck, Waldbeuren, Pfullendorf, Lausheim oder auch von Magenbuch aussehen könnte.</p> <h2>Waldeigentümer stehen Rede und Antwort</h2> <p>Zusätzlich waren Ansprechpartner aus dem Ørsted-Planungsteam vor Ort und Experten der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und des Forstbetriebes Thurn und Taxis standen mit Informationen gerne zur Verfügung. Im Gegensatz zur ersten Veranstaltung (rund 50 Besucher) war das Besucherinteresse mit mehr als doppelt so vielen Gästen doch recht deutlich angewachsen.</p> <h2>Fragesteller sind gut informiert</h2> <p>Für Fragen war im Anschluss an die Infomesse eine einstündige Frage- und Antwortrunde geplant. Zur Unterstützung assistierte Marcus Franken, der wieder die Rolle des Moderators übernahm. Auch bei dieser Veranstaltung zeigte sich schnell, dass sehr viele Besucher noch Redebedarf hatten und der geplante Zeitrahmen von einer Stunde bei Weitem nicht ausreichen würde. Das hauptsächlich kritisch eingestellte Publikum stellte in den meisten Fällen sachdienliche Fragen und zeigte sich durchaus gut informiert. Der führende Ansprechpartner der Firma Ørsted war Georg Freiherr von Aretin. Er ist der Leiter der Projektentwicklung Wind.</p> <h2>Rentabilität wird angezweifelt</h2> <p>Viele Fragen, wie zum Beispiel von Katja Kramer aus Magenbuch, bezogen sich auf die Rentabilität des geplanten Windparks. Sie haben daran Zweifel, dass ohne staatliche Zuschüsse solche Vorhaben für Ørsted nicht lukrativ wären.</p> <p>Auch gegenüber dem SÜDKURIER äußerte sich Freiherr von Aretin: „Wir kalkulieren sehr scharf, und wenn sich nach dem Abschluss der Windmessungen herausstellt, dass nicht genügend Wind vorhanden ist, oder dass die Anlagenpreise steigen, oder dass sich die EEG-Umlage zu unseren Ungunsten verändert, und es sich dann am Ende des Tages herausstellt es rechnet sich nicht, dann bauen wir auch nicht.“ „Es wird nur gebaut, wenn es für uns ein rentables Projekt ist.“</p> <h2>Zehn Hektar Fläche werden für das Projekt benötigt</h2> <p>Karl-Hermann Frank wollte wissen, wieviel Grundfläche für den Bau des Windparks wirklich verbraucht würde. Zudem wird für ihn Ostrach, nach dem Bau des Windparks, mehr oder weniger von Windrädern eingekreist. Dies stellt für ihn keine lebenswerte Umgebung dar. Darauf antwortete der Projektleiter: „Ungefähr zehn Hektar würden für die Trassen und die Windräder benötigt.“ Nach der Fertigstellung würde allerdings die Hälfte der Fläche wieder aufgeforstet, ergänzte er.</p> <h2>Investor bewertet Veranstaltung positiv</h2> <p>Nach der rund zweistündigen Fragestunde zog Georg Freiherr von Aretin gegenüber dem SÜDKURIER folgendes Resümee: „Es war eine positive Veranstaltung, weil sehr viele Leute gekommen sind.“ „Es waren viele Leute da, die aus den betroffenen, naheliegenden Ortschaften wie Magenbuch gekommen sind und natürlich eine andere emotionale Betroffenheit haben.“</p> <p>„Die Besucher haben sich vielseitig erkundigt und wir konnten somit auf einem einigermaßen gleichen Sachstand diskutieren.“ „Dass gewisse Themen wie zum Beispiel Infraschall nicht ausreichend beleuchtet waren, liegt in der Natur einer solchen Veranstaltung. „Aber ich denke schon, dass wir Vieles darstellen konnten und Vieles letztendlich auch im Nachgang beantworten werden.“ Eine Tendenz bei den Fragen war sicher der politischen Situation zum Beispiel bei der EEG-Umlage und Flächenfestlegung geschuldet und die Bürger nicht besonders positiv gegenüber dieser Situation stehen.</p> <h2>Der geplante Windpark</h2> <p>Ørsted möchte zum derzeitigen Zeitpunkt im Pfullendorfer Hölzl Windenergieanlagen vom Typ Nordex N175 errichten. Derzeit plant das Unternehmen mit 13 Anlagen mit jeweils einer Leistung von je 6,8 Megawatt. Diese Anlagen zählen zu den modernsten der Welt. Durch Rotordurchmesser und Nabenhöhe erwirtschaften sie insbesondere bei schwachem Wind sehr gute Erträge. Sie sind damit ideal geeignet für den Einsatz in Süddeutschland. Mit der klimafreundlichen Stromproduktion kann jedes Jahr über 10.000 Tonnen CO2-Aquivalente pro Anlage vermieden werden. Der gesamte Windpark erzeugt Strom für rund 58.000 Zwei-Personen-Haushalte. Die vorgesehenen Windräder des Herstellers Vestas aus Dänemark besitzen eine Nabenhöhe von 179 Metern. Mit einem Rotordurchmesser von 175 Metern ergibt sich damit eine Gesamthöhe von 267 Metern.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Energiepolitik Windenergie "Alternative Energie" thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kritische Fragen zum Windpark zwischen Ostrach und Pfullendorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 14:54:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tausende beim OHA-Bruderschaftstreffen in Ostrach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/tausende-beim-oha-bruderschaftstreffen-in-ostrach;art372569,12320414 ]]></link>      <description><![CDATA[  42 Vereine und Musikkapellen sind beim Umzug in Ostrach dabei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          42 Vereine und Musikkapellen sind beim Umzug in Ostrach dabei.<br>
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        42 Vereine und Musikkapellen sind beim Umzug in Ostrach dabei.



        <p>Das diesjährige Ringtreffen der OHA-Bruderschaft organisierte die Bauzemeckzunft Ostrach und rund 4000 Hästrägerinnen und Hästräger waren für den Umzug durch die Ortschaft am Dreiländereck Württemberg-Hohenzollern-Baden angekündigt.</p> <p>Insgesamt 42 Zünfte und Musikkapellen aus der näheren und weiteren Umgebung zogen bei bedecktem und trockenem, ruhigem Winterwetter vom Aufstellungsplatz an der Raiffeisenstraße durch die Hauptstraße an der Ehrentribüne mit den Honoratioren und Ehrengästen vorbei zur Buchbühlhalle.</p> <p>Kurze Zeit vor Ende setzte dann doch noch leichter Nieselregen ein, der aber die Freude von Akteuren und den mehreren Hundert Zuschauern beidseitig der Straßen keineswegs trübte.</p> <h2>Narren kommen mit der Räuberbahn</h2> <p>Für die An- und Rückreise haben sich die Verantwortlichen der Räuberbahn bedient. An beiden Veranstaltungstagen fuhren Sonderzüge von Aulendorf und von Pfullendorf nach Ostrach und zurück mit Haltestellen in Altshausen, Hosskirch und Burgweiler. Eine gute Stunde vor Umzugsbeginn entstiegen dem Zug aus Aulendorf gut hundert Teilnehmer und Zuschauer, die dieses Angebot überschwänglich lobten.</p> <h2>Umzug dauert drei Stunden</h2> <p>Mit der Schnellergilde aus Burgweiler an der Spitze setzte sich der gut drei Stunden dauernde Narrenwurm in Bewegung.</p> <p>Diesen Schnellern folgten vom Büttel Robert Wellisch lautstark angekündigt die das Treffen ausrichtende Bauzemeckzunft und die OHA-Bruderzünfte, das sind die Narrenzunft aus Herbertingen, die Narrenzunft aus Altshausen und die Bräutelzunft Scheer, alle jeweils mit ihren verschiedenen Gruppen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bruderschaft</span><span>Die OHA-Narrenbruderschaft ist eine 1956 gegründete Narrenvereinigung in der schwäbisch-alemannischen Fasnet, deren Name sich nach den Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder, den Narrenzünften Ostrach, Herbertingen und Altshausen zusammensetzt. Am 14. Dezember 1968 wurde die Bräutelzunft Scheer zusätzlich aufgenommen. Diese vier Mitgliedszünfte bilden gleichzeitig eine Landschaft der Freien Oberschwäbischen Narrenzünfte (VFON). Das traditionelle OHA-Treffen findet jährlich im Wechsel an den vier Orten statt.</span></label></div> <p>Mehrere Gastzünfte aus den Ostracher Teilgemeinden und der näheren Umgebung schlossen sich der Musikgruppe Les Cocus an. Zünfte und Gruppierungen gesellten sich auch aus den angrenzenden und weiteren Landkreisen Tübingen, Tuttlingen, Ravensburg, Biberach, Reutlingen, dem Zollernalbkreis und dem Alb-Donau-Kreis dazu.</p> <p>Ein Zeichen für die Beliebtheit der alljährlich im Wechsel stattfindenden Treffen der OHA-Bruderschaft.</p> <h2>Zunftmeister ist zufrieden</h2> <p>Im Gespräch mit dem Ostracher Zunftmeister Rolf Reisky zeigte sich dieser sehr zufrieden mit den drei Veranstaltungstagen und bezeichnete das OHA-Treffen als wunderbare Veranstaltung. Lange habe man gebangt wegen der Bundestagswahl am Sonntag. Zahlreiche Sitzungen waren laut Reisky erforderlich, bis dann schließlich von der Landeswahlleitung die erlösende Genehmigung zur Durchführung kam.</p> <p>Um den ungehinderten Zugang zum Wahllokal im Rathaus zu gewährleisten, habe man dann die Strecke für den Umzug geändert und den Beginn um eine Stunde vorverlegt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Tradition Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tausende beim OHA-Bruderschaftstreffen in Ostrach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 14:55:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was ist los am Wochenende?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/12316127 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nicht nur große Narrentreffen in Ostrach und Worndorf und Fasnetsbälle, sondern auch eine Kinderoper und Theater werden geboten.  ]]></description>
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          Nicht nur große Narrentreffen in Ostrach und Worndorf und Fasnetsbälle, sondern auch eine Kinderoper und Theater werden geboten.<br>
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        Nicht nur große Narrentreffen in Ostrach und Worndorf und Fasnetsbälle, sondern auch eine Kinderoper und Theater werden geboten.



        <h2>Kinderoper „Die kleine Zauberflöte“</h2> <p>Pfullendorf - In der Stadthalle wird am heutigen Freitag, 16 Uhr, Mozarts Zauberflöte zum Lachen, Hinhören und Mitmachen für Kinder ab vier Jahren aufgeführt. In der Kinderoper „Die kleine Zauberflöte“ ist alles ein wenig anders: Pamina, Papagena und die Königin der Nacht stellen den Prinzen Tamino und den Vogelfänger Papageno auf die Probe. Um herauszufinden, ob die beiden Männer liebes tauglich sind, schlüpfen die drei Damen in alle möglichen Rollen. Für die beiden tapferen Männer gilt: Nur wer die Prüfungen der Elemente und des Schweigens besteht, darf mit seiner Geliebten in Sarastros Tempel einziehen. Die Eintrittskarten können für 5 Euro online unter: https://www.noerdlicher-bodensee.de/veranstaltung/kinderoper-die-kleine-zauberfloete-5008f7ca9e oder bei der Tourist-Information Pfullendorf unter Tel.: 07552 25-1131, E-Mail: tourist-information@stadt-pfullendorf.de erworben werden.</p> <h2>„Döner, Durst und Dosenwurst“</h2> <p>Inzigkofen/Vilsingen - In der Keltenhalle Vilsingen tritt am Sonntag, 23. Februar, 19 Uhr, der Ledigen-Theaterverein Vilsingen mit dem Lustspiel „Döner, Durst und Dosenwurst“ von Bernd Gombold auf. In dem Stück dreht sich alles um Erkan, der auf dem Dorfplatz eine Döner-Bude eröffnet und der angestammten Metzgereifiliale die Kundschaft abwirbt. Kritisch wird er auch von den Geschäftsinhabern eines Friseurstudios und eines Tattoo- und Fitnessstudios beäugt. Die Eröffnungsparty gerät aus dem Ruder und am anderen Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Zwei Personen sind spurlos verschwunden und ein Auto mit Blutspuren wird im Straßengraben entdeckt. Platzreservierungen für die Premiere sind unter Tel. 07571 51515 oder per WhatsApp unter 0172 1582283 möglich. Weitere Aufführungen ohne Platzreservierungen sind am Fasnetssonntag, 2. März, 19.30 Uhr, und jeweils am Rosenmontag und Fasnetsdienstag morgens um 9 Uhr mit anschließendem Mittagessen und buntem Treiben in der Keltenhalle.</p> <h2>Kolpingball</h2> <p>Meßkirch - Im Martinssaal des Herz-Jesu-Heims findet am Samstag, 22. Februar, 20 Uhr, wieder der Kolpingball statt.</p> <h2>Bürgerball</h2> <p>Herdwangen - Die Eselparty der Herdwanger Narren geht in die nächste Runde am Samstag, 22. Februar, ab 20 Uhr. Der Einlass ist ab 19 Uhr. Die Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm beim diesjährigen Bürgerball und auf Live-Musik aus Österreich freuen.</p> <h2>69. OHA-Treffen</h2> <p>Ostrach - Die Bauzemeckzunft Ostrach heißt dazu die OHA-Brüder aus Altshausen, Scheer und Herbertingen, des Weiteren Zünfte aus Nah und Fern sowie alle Zuschauer an diesem Wochenende vom heutigen Freitag bis Sonntag, 23. Februar willkommen. Heute, Freitag, startet die erste Party mit DJ Tropicana um 29.30 Uhr. Am Samstag, 22. Februar, findet ab 19.30 Uhr die große Partynacht im OHA-Zelt statt. Und Sonntag, 23. Februar, startet um 13 Uhr der große OHA-Narrensprung mit 4000 Maskenträgern, anschließend Party im OHA-Zelt. Für die Besucher besteht am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, mit der Räuberbahn zum OHA zu kommen und wieder zurückzufahren.</p> <h2>Freundschaftstreffen der Steinbeisserzunft</h2> <p>Neuhausen ob Eck - Mit einem großen Freundschaftstreffen und gleich drei Umzügen feiert die Narrenzunft Steinbeisser Worndorf vom heutigen Freitag bis Sonntag, 23. Februar, ihr 60-jähriges Bestehen. Heute, Freitag, setzt sich um 18.30 Uhr der Nachtumzug mit 26 Gruppen in Gang. Am Samstag, 22. Februar, zeigt die Zunft mit dem Kinderumzug ab 14 Uhr ihr Herz für den Narrensamen. 29 Zünfte, Musikgruppen und Guggenmusiken nehmen am Sonntag, 23. Februar, beim Jubiläumsumzug teil. Die Steinbeisserzunft Worndorf ist Mitglied der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, Landschaft Heuberg.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Was ist los am Wochenende?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 09:58:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Ostrach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-ostrach-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372569,12298147 ]]></link>      <description><![CDATA[  Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Ostrach gewählt haben!  ]]></description>
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          Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Ostrach gewählt haben!<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Ostrach gewählt haben!



        <p>Welche Parteien haben die meisten Wähler verloren und für welche Kandidaten gab es den größten Zuspruch? Hier finden Sie nach der Bundestagswahl 2025 das Ergebnis der Erststimmen, mit denen die Direktkandidaten ins Parlament gewählt werden. Außerdem zeigen wir Ihnen die Verteilung der Zweitstimmen, mit denen die Parteien gewählt werden – diese Zahl entscheidet über die Mehrheiten im Bundestag.</p> <h2>Bundestagswahl 2025: So hat Ostrach gewählt</h2> <p>In den Grafiken werden die Verteilung der Erst- und Zweitstimmen sowie die Parteien dargestellt, die in Ostrach den größten Zuspruch von den Wählerinnen und Wählern erhalten haben.</p> <p><em>Hier finden Sie das Ergebnis der Auszählung:</em></p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-infographic-datawrapper article-module"&gt; &lt;iframe aria-label="chart" id="datawrapper-chart-9Ic2l" src="https://datawrapper.dwcdn.net/9Ic2l/" scrolling="no" frameborder="0" style="width:0; min-width:100%!important; border:none;" height="400"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;script&gt;!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&amp;&amp;(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); &lt;/script&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="datawrapper" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Datawrapper anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen. <strong><a href="https://www.sk.de/doc7ypzjr5yfpv1myrsfdj5" target="_blank" title="" rel="noopener">Ein kompakter Überblick</a></strong>.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wahlrecht Parlamentswahl Landtagswahl thema-politik thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-land-landtagswahl audience-digitalteam]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Ostrach]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 10:22:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Flächen für Windräder am Bodensee reduzieren sich – fallen aber nicht ganz weg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/flaechen-fuer-windraeder-am-bodensee-reduzieren-sich;art410936,12291673 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende Stellungnahmen erreichten den Regionalverband zum Teilregionalplan Energie. Insbesondere die Gebiete für Windkraft erfahren Gegenwind. Jetzt erfuhr die Öffentlichkeit, wie sich die Rückmeldungen auswirken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Tausende Stellungnahmen erreichten den Regionalverband zum Teilregionalplan Energie. Insbesondere die Gebiete für Windkraft erfahren Gegenwind. Jetzt erfuhr die Öffentlichkeit, wie sich die Rückmeldungen auswirken.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/flaechen-fuer-windraeder-am-bodensee-reduzieren-sich;art410936,12291673]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tausende Stellungnahmen erreichten den Regionalverband zum Teilregionalplan Energie. Insbesondere die Gebiete für Windkraft erfahren Gegenwind. Jetzt erfuhr die Öffentlichkeit, wie sich die Rückmeldungen auswirken.



        <p>Selten hatte der Planungsausschuss des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO) so viel Publikum wie am Mittwochnachmittag, als es um Flächen für Windkraft und Solar ging. Vor der Irishalle in Eriskirch hielt die AfD eine Kundgebung ab. Zudem informierten die Bürgerinitiative Gegenwind Hochbühl und der Verein Pro Natur Argenbühl über ihre Anliegen. Beaufsichtigt wurde die Zusammenkunft von der Polizei. In der Halle mussten weitere Stühle für die vielen Zuhörer der Sitzung herbeigeschafft werden.</p> <p>Erstmals war öffentlich zu hören, welchen Einfluss <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/tausende-stellungnahmen-zu-windkraft-und-solar-am-bodensee;art410936,12280267" target="_blank" title="Tausende Stellungnahmen zu Flächen für Windkraft und Solar am Bodensee">die rund 9500 Stellungnahmen der ersten Offenlage</a> auf den Entwurf des Teilregionalplans Energie für die drei Landkreise Bodenseekreis, Sigmaringen und Ravensburg haben. Thomas Kugler, Vorsitzender der Verbandsversammlung, sagte: „Die heutige Sitzung hatte eine Vorlaufzeit von drei Jahren.“ Bereits 2020 wurde der Aufstellungsbeschluss für den Teilregionalplan gefasst. Das Kapitel Energie wurde damals aus dem Regionalplan ausgeklammert. Inzwischen umfassen die Unterlagen zur Flächenkulisse für Windräder und Flächenphotovoltaik mehrere tausend Seiten. Auf der eigens eingerichteten Internetseite <a href="https://www.rvbo-energie.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.rvbo-energie.de</a> finden sich Zusammenfassungen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So sieht der weitere Zeitplan aus</span><span>Fasst die Verbandsversammlung am 7. Februar den Beschluss zur zweiten Offenlage, ist für die Öffentlichkeit ein Anhörungszeitraum vom 17. März bis 17. April vorgesehen. Die Träger öffentlicher Belange haben vom 17. März bis 17. Mai Zeit. Die Auswertung der Stellungnahmen ist dann bis in den Spätsommer geplant. Der Satzungsbeschluss zum Teilregionalplan Energie könnte dann am 26. September erfolgen.</span></label></div> <p>Der RVBO ist gesetzlich dazu verpflichtet, 1,8 Prozent der Regionsfläche als Wind- und 0,2 Prozent als Solarflächen auszuweisen. Verbandsdirektor Wolfgang Heine erklärte zu den Stellungnahmen: „Wir haben zuerst recht viel sortieren und sichten müssen. Da geht nach wie vor viel per Post ein.“ Egal, ob per Post oder digital: Jede Stellungnahme wurde einzeln in die Hand genommen. Zu sichten waren 9300 private Rückmeldungen und 200 von Trägern öffentlicher Belange. „Es reicht schon ein stichhaltiger Aspekt, dann passen wir den Plan an“, betonte Heine.</p> <h2>Hier fallen die Flächen für Windkraft kleiner aus</h2> <p>Leitender Planer Rainer Beuerle referierte über den derzeitigen Stand bei den Vorranggebieten für Windkraft und Vorbehaltsgebieten für Solarenergie. Im Bereich Wind stehen die Planungen nach der Abwägung der Rückmeldungen bei 1,9 Prozent der Regionsfläche. Beuerle zeigte sich zuversichtlich, das Mindestziel von 1,8 Prozent zu erreichen. Insgesamt 1800 Hektar seien wieder zurückgenommen worden, erläuterte der Experte. Das wirkt sich jedoch wenig in kompletten Streichungen, sondern vielmehr in der Verkleinerung von Flächen aus. Gründe können etwa die Windhöffigkeit (durchschnittliches Windaufkommen), Siedlungsabstände und der Artenschutz sein.</p> <p>An dieser Stelle seien einige Beispiele genannt: Am Gehrenberg wird nur noch ein Drittel der ursprünglich geplanten Fläche weiterverfolgt. Dazu geführt haben Bedenken hinsichtlich Windhöffigkeit, Hangneigung und Rutschgefahr. Auf dem Hochbühl – ein bewaldeter Höhenrücken zwischen Owingen und Überlingen – gab es leichte Flächenrücknahmen. „Wir haben neue Erkenntnisse zu einem reinen Wohngebiet und einer Schulgemeinschaft“, begründete Beuerle. Im Altdorfer Wald wurden ebenfalls Teilflächen gestrichen. Der Planer sprach von einer hohen örtlichen Belastung. Es könnte eine Umzingelungswirkung entstehen. Stichworte lauteten außerdem Grundwasser-, Arten-, Moor- und Biotopschutz.</p> <h2>Im Landkreis Sigmaringen vergrößert sich der Anteil</h2> <p>Nicht nur im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg sind Flächenrücknahmen zu vermelden. Auch im Landkreis Sigmaringen wurden Veränderungen vorgenommen. Beispielsweise empfahl Beuerle, das Gebiet Krauchenwies-Ostrach insgesamt zu streichen. Einwände zur Windhöffigkeit beträfen 50 Prozent der Fläche. „Es würden nur noch Fragmente bleiben“, sagte Beuerle. Außerdem leiste die Gemeinde schon den größten Anteil. Obwohl die Vorranggebiete für Windflächen reduziert wurden, ist der Anteil im Landkreis Sigmaringen insgesamt gestiegen. „Wir sehen die höchsten Potenziale und haben damit die meisten Flächen.“</p> <p>Im Bereich Solar stehen die Planungen nach der Einarbeitung der ersten Anhörung bei 0,5 Prozent der Regionsfläche. Bis zum geltenden Mindestwert von 0,2 Prozent besteht also noch etwas Puffer. „Wir haben etwa 750 Hektar zurückgenommen“, berichtete Beuerle. Kommunale Planungen seien mit aufgenommen worden, wenn möglich. Im Vergleich zu den Windkrafträdern liegt die Umsetzung der Freiflächenphotovoltaik „in aller Regel in kommunaler Hand“, so Beuerle. Auf detaillierte Ausführungen zu den Gebieten in den drei Landkreisen, für die der RVBO verantwortlich ist, verzichtete der Planer. Es seien zu viele.</p> <h2>Debatte um Flächen, Energiewende und Moral</h2> <p>Die anschließende Debatte im Ausschuss drehte sich um einzelne Flächen, aber ebenso um die Energiewende an sich, die Demonstranten vor der Halle und moralische Fragen. Mehrere Mitglieder wollten die Reduzierung der Windkraft-Fläche Aichstetten nochmals geprüft wissen. Hier hatte der Landesdenkmalschutz laut Beuerle „eine eindeutige Stellungnahme“ eingereicht, der zufolge die Sichtbeziehung zum Schloss Altmannshofen nicht gestört werden darf. Dies verursachte teils starkes Unverständnis, weil das Argument Denkmalschutz bei anderen Monumenten nicht ins Gewicht fiel. Hinzu kamen in Aichstetten Kritikpunkte zu unter anderem Siedlungsabstand und Naturschutz.</p> <p>Lena Burth, Bürgermeisterin der Gemeinde Ostrach, sprach von einer Überlastung in ihrer Kommune und forderte eine erneute Prüfung der übrig gebliebenen Areale für Windkraft. Reiner Marquart (SPD) aus Leibertingen setzte sich für den dortigen Flugplatz ein. Denn die Fläche Mailand in Leutkirch sei aus Gründen des zivilen Luftverkehrs gestrichen worden. Matthias Henne, Oberbürgermeister der Kreisstadt Bad Waldsee, bat, der Gleichverteilung mit derselben Ernsthaftigkeit zu begegnen wie den möglichen Hinderungsgründen. Verbandsdirektor Wolfgang Heine zeigte Verständnis. Der Teilregionalplan Energie muss allerdings vor Gericht standhalten. Eine Fläche zulasten einer anderen bevorzugen? „Die Naturschutzverbände werden uns sehr schnell nachweisen, dafür seid ihr in eine Fläche gegangen, die unverantwortlich ist. Das ist unsere Achillesferse“, sagte Heine.</p> <p>Ein Antrag von Rainer Magenreuter, Bürgermeister der Stadt Isny, keine Beschlussempfehlung an die Verbandsversammlung zu fassen – „Es sind einfach noch zu viele Punkte zu klären“, fand keine Mehrheit. Bei 13 Ja-, zwei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen wurde beschlossen, die Empfehlung zu geben, den Ergebnissen der Abwägung der rund 9500 Stellungnahmen zuzustimmen. Ergänzt wurde der Beschluss darum, dass bis zur Verbandsversammlung am 7. Februar um 9.30 Uhr in Bad Wurzach die vom Ausschuss kritisierten Flächen ein weiteres Mal zu untersuchen sind. Spricht sich die Verbandsversammlung am Ende für die Windkraft- und Solarflächen aus, startet das zweite Beteiligungsverfahren.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Flächen für Windräder am Bodensee reduzieren sich – fallen aber nicht ganz weg]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 12:21:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erste Ausstellung von Nikolaus Mohr in Ostrach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/erste-ausstellung-von-nikolaus-mohr-in-ostrach;art372569,12262369 ]]></link>      <description><![CDATA[  Künstler geht in den Dialog mit der Historie und nutzt auch Ironie, um Geschichte einen anderen Blickwinkel zu geben.  ]]></description>
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          Künstler geht in den Dialog mit der Historie und nutzt auch Ironie, um Geschichte einen anderen Blickwinkel zu geben.<br>
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        Künstler geht in den Dialog mit der Historie und nutzt auch Ironie, um Geschichte einen anderen Blickwinkel zu geben.



        <p>Das Amtshaus in Ostrach ist ein stilvolles Heimatmuseum in historischem Gemäuer, das an die Ostracher Geschichte erinnert, mit Themen wie die Schlacht bei Ostrach im Jahr 1799, das Treiben des Räubers Schwarzer Vere sowie die Ostracher Liederhandschrift. Nun gibt es die Gelegenheit, die Exponate in verändertem Kontext zu betrachten und so manches Thema mit aktuellem Bezug neu zu denken. Der seit 35 Jahren in Ostrach lebende und im gesamten Landkreis und darüber hinaus kulturell aktive Künstler Nikolaus Mohr zeigt darin seine Kunstwerke, die mit den üblichen Ausstellungsstücken in den Dialog gehen, sie herausfordern und auch provozieren.</p> <h2>Künstler wohnt seit 35 Jahren in Ostrach</h2> <p>Es ist die erste Ausstellung von Nikolaus Mohr in seinem Wohnort Ostrach, weshalb er sie „Heimspiel“ betitelt. Dass es bisher keine Ausstellung gab, lag vor allem daran, dass Ostrach über keine geeigneten Räumlichkeiten verfüge, in denen Kunst gezeigt werden könne. Zu seinem 70. Geburtstag machte er aus der Not eine Tugend, indem er mit seinen Arbeiten den Dialog zu den historischen Exponaten des Heimatmuseums suchte.</p> <p>Vor einem Jahr begann Nikolaus Mohr, seine Ideen konkret werden zu lassen und sich mit Gerhard Fetscher, Leiter des Heimatmuseums, zu treffen. Mehrere Besuche im Museum verfestigten sein Konzept, das Bestehende auf eine Weise zu ergänzen, die zum Nachdenken anregt. „Ich reagiere gerne auf Themen, die schon da sind“, schildert Mohr seine Herangehensweise. Stark bewegt ihn der Krieg. Zum einen mit Blick auf die Schlacht bei Ostrach im Jahr 1799, die Johann Baptist Pflug in einem Gemälde verewigte, und zum anderen die Kriegserinnerungen seines Großvaters. Der Stolz der Soldaten des Ersten Weltkriegs auf die Orden mache ihn betroffen, da dieser Stolz auf das „Blech an der Brust“ viel zu oft mit dem Leben oder der Gesundheit bezahlt wurde.</p> <h2>Nikolaus Mohr nutzt auch die Ironie</h2> <p>Um den Krieg vor allem mit den zahllosen Verletzungen in Verbindung zu bringen, ergänzte er ein Arrangement aus Gewehren und Bajonetten aus der Zeit der französischen Revolutionskriege um eine Krücke.</p> <p>Bei der Herangehensweise bedient sich der Künstler häufig der Ironie, die aufrütteln will, aber auch manchmal schmunzeln lässt. Eine kindliche Freude habe Nikolaus Mohr in der „Räuberecke“ empfunden, die sich mit dem Räuber Schwarzer Vere beschäftigt. Dieser sei wahrlich kein Robin Hood von Oberschwaben gewesen, sondern er habe eindeutig Unrecht verübt. Kanonenkugeln, die angeblich auf die Schlacht bei Ostrach zurückgehen, ergänzte Mohr mit knallroten Weihnachtskugeln, die auf die Fragilität des Lebens verweisen. Und tatsächlich zerbrach eine der Kugeln aufgrund der zahlreichen Gäste der Ausstellungseröffnung. „Erst wollte ich sie austauschen, doch dann hängte ich den Rest der Kugel wieder auf“, erklärte der Künstler, da sie die Verletzlichkeit verdeutliche.</p> <h2>Historisches wird neu interpretiert</h2> <p>Der ehemalige Kreisarchivdirektor Edwin Ernst Weber hielt zur Vernissage eine ausführliche und äußerst wertschätzende Laudatio, die auf zahlreiche Aspekte der Ausstellung einging. „Auf den ersten Blick ist es ein Such- und Entdeckungsspiel, die Ergänzungen und Zufügungen des Künstlers inmitten der mannigfaltigen historischen Exponate des Heimatmuseums zu erkennen und zu unterscheiden“, führte er aus.</p> <p>„Intervention“ nenne man in der Kunstwelt dieses bildnerische Auseinandersetzen, Entgegnen und Eingreifen. Der Dialog mit den historischen Exponaten sei ein „Heimspiel ganz besonderer Art“, zu dem der Künstler einlade. Auch für Erstbesucher des Museums ist es ein Erlebnis, Historisches und Mohr‘sche Interpretation zu entdecken. Als Dank schenkte Mohr Gerhard Fetscher und Edwin Ernst Weber ein Puzzle mit Pflugs Motiv von der Schlacht bei Ostrach, das als unvollendetes Puzzle in der Ausstellung hängt. Bürgermeisterin Lena Burth drückte ebenfalls ihre Wertschätzung aus: „Es ist uns eine Ehre, Sie als Künstler in unserer Gemeinde zu haben“, richtete sie ihr Wort an Nikolaus Mohr.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ausstellung Malerei Museum thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Erste Ausstellung von Nikolaus Mohr in Ostrach]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 08 Dec 2024 11:59:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weihnachtsmarkt in Ostrach: Viele Besucher trotz Schmuddelwetter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/weihnachtsmarkt-in-ostrach-viele-besucher-trotz-schmuddelwetter;art372569,12256178 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Adventsmarkt in Ostrach war bestens besucht. Trotz der Regenfälle ließen sich die Besucher kaum vom gemütlichen Bummel durch die 30 weihnachtlich dekorierten Stände abhalten.  ]]></description>
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          Der Adventsmarkt in Ostrach war bestens besucht. Trotz der Regenfälle ließen sich die Besucher kaum vom gemütlichen Bummel durch die 30 weihnachtlich dekorierten Stände abhalten.<br>
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        Der Adventsmarkt in Ostrach war bestens besucht. Trotz der Regenfälle ließen sich die Besucher kaum vom gemütlichen Bummel durch die 30 weihnachtlich dekorierten Stände abhalten.



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      <dc:relation><![CDATA[Reisetip Fest Brauchtum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
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      <pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:37:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trauer um Josef Unger: Ein Jahrhundertleben für die Heimat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/nachruf-ein-jahrhundertleben-fuer-die-heimat;art372569,12157636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Josef Unger aus Ostrach-Dichtenhausen verstirbt im gesegneten Alter von 100 Jahren. Mehr als 70 Jahre für den SÜDKURIER im Einsatz.  ]]></description>
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          Josef Unger aus Ostrach-Dichtenhausen verstirbt im gesegneten Alter von 100 Jahren. Mehr als 70 Jahre für den SÜDKURIER im Einsatz.<br>
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        Josef Unger aus Ostrach-Dichtenhausen verstirbt im gesegneten Alter von 100 Jahren. Mehr als 70 Jahre für den SÜDKURIER im Einsatz.



        <p>„Der Herrgott hat mir ein überaus langes Leben geschenkt und dafür danke ich ihm. Wenn er mich zu sich ruft, bitte ich ihn, zu bedenken, dass es kein Spaziergang war.“ Mit diesen Worten hatte Josef Unger seine Familie und Freunde am 2. Dezember 2023 eingeladen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/treuer-chronist-der-heimat-wird-100-jahre-alt;art372569,11815954" title="Treuer Chronist der Heimat wird 100 Jahre alt">mit ihm seinen 100. Geburtstag zu feiern. J</a>etzt hat ihn „sein Herrgott“ nach kurzer schwerer Krankheit am 20. August zu sich gerufen. Ein Termin für die Beerdigung steht noch nicht fest.</p> <h2>Auszeichnung für deutsch-französische Partnerschaft</h2> <p>Noch im Mai 2024 hatte Josef Unger vor allem für den Aufbau der Partnerschaft zur Gemeinde Étréchy vom französischen Generalkonsul die Ehrenmedaille des Élysée-Vertrags erhalten. Anfang der 1970er-Jahre war Ostrach die erste Gemeinde im Kreis Sigmaringen, die auf diese Art eine Beziehung zum einstigen Erbfeind begonnen hat und der Verstorbene war einer der „Motoren“ der deutsch-französischen Aussöhnung.</p> <h2>Lokalreporter aus Leidenschaft</h2> <p>Am 2. Dezember 2023 feierte Josef Unger seinen 100. Geburtstag, zudem auch der SÜDKURIER gratulierte, denn er war mehr als 70 Jahre lang als Lokalreporter für die Heimatzeitung unterwegs, berichtete auch für die Schwäbische Zeitung. Für gute Motive hatte der versierte Fotograf ein besonderes Auge – legendär sind seine Bilder vom Bannwaldturm, den er wie kaum ein anderer imposant in Szene setzt, und auch die Natur im Pfrunger-Burgweiler Ried hielt er in all ihrer Schönheit immer wieder für die Leser fest. Doch es waren nicht nur seine journalistischen Fähigkeiten, die Josef Unger zu einem Reporter par excellence machten. Es war seine Liebe zur Heimat und ihrer Geschichte, die in vielen Texten offensichtlich wurde und din den Lesern aus dem Herzen sprach.</p> <h2>Landwirtschaft statt Theologie</h2> <p>Geboren wurde Josef Unger am 2.¦Dezember 1923 in Dichtenhausen. „Ich bin Inflationsware“, kommentierte er die historischen Verhältnisse mit dem ihm eigenen trockenen Humor. Ein Ei habe damals 150 Mark gekostet. Aufgewachsen ist er mit zwei Schwestern auf dem elterlichen Hof. Als Schüler wollte er Theologie studieren und Pfarrer werden. Doch das 1933 erlassene Reichserbhofgesetz der Nationalsozialisten machte seine Zukunftsvision zunichte. Landwirtschaftliche Betriebe müssen zwingend an den Erben übergehen.</p> <h2>Mit 18 Jahren muss Josef Unger in den Krieg</h2> <p>So war es die Landwirtschaftsschule in Pfullendorf, die Josef Unger besuchte. Als er am letzten Schultag im Jahr 1942 nach Hause kam, lag der Stellungsbefehl auf dem Tisch und mit 18 Jahren zog er von Dichtenhausen in den Zweiten Weltkrieg. Zunächst war er zur Ausbildung in Frankreich, dann ging es nach Russland. Beim Rückzug der Wehrmacht wird er schwer verletzt, muss später wieder in den Krieg und ist bei der „Endschlacht“ gegen die Rote Armee dabei. Er gerät in Gefangenschaft, verbringt 4,5 Jahre in einem Bergwerk und kehrt erst 1949 in seine Heimat zurück. Die Erlebnisse des Zweiten Weltkrieges haben ihn nie losgelassen. Als 98-Jähriger setzte er sich an den Computer und schrieb die Geschehnisse nieder.</p> <h2>Der Heimat immer verbunden</h2> <p>Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft legte er die Landwirtschaftsmeisterprüfung ab und übernahm den elterlichen Hof. Er heiratete seine 2017 verstorbene Frau Anna, und das Paar zog drei Kinder groß, freute sich über sieben Enkel. Die Landwirtschaft und die Natur lagen ihm immer am Herzen und so veröffentlichte er pünktlich zu seinem 96. Geburtstag den Bildband „Schönheit des Verfalls“, in dem er seine fotografischen wie erzählerische Talente entfaltete. „Schönheit des Verfalls“ hatte er den Bildband genannt. Noch im hohen Alter wurde der „Unger Sepp“ von Vereinen gerufen, um über Veranstaltungen zu berichten oder ein Erinnerungsbild von Jahrgängertreffen zu knipsen. Auch die Feuerwehr rief „ihren“ Korrespondenten manches Mal an, wenn sie zum Einsatz ausrückte. Zahllose Namen, Ortschaften, Ereignisse, Daten und Fakten hatte Josef Unger im Gedächtnis gespeichert. Gespräche mit diesem außergewöhnlichen Mann waren ein Genuss, denn die Heimatgeschichte wurde lebendig, und in all ihren Verästelungen sicht- und verstehbar. Seine Heimatgemeinde Ostrach verliert einen hoch geschätzten Mitbürger und der Ländliche Raum einen Kämpfer für die Dörfer und ihre Menschen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kurzbiografie Biografie "Zweiter Weltkrieg" thema-wirtschaft-arbeit thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Trauer um Josef Unger: Ein Jahrhundertleben für die Heimat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 14:46:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Silphie bietet viele Chancen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/silphie-bietet-viele-chancen;art372569,12150236 ]]></link>      <description><![CDATA[  Welche neuen Ideen für die Nutzung der „durchwachsenen Silphie“ die Betreiber des Energieparks Hahnennest entwickelt haben.  ]]></description>
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          Welche neuen Ideen für die Nutzung der „durchwachsenen Silphie“ die Betreiber des Energieparks Hahnennest entwickelt haben.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Welche neuen Ideen für die Nutzung der „durchwachsenen Silphie“ die Betreiber des Energieparks Hahnennest entwickelt haben.



        <p>In gelber Blütenpracht präsentiert sich derzeit die „durchwachsene Silphie“ auf rund 400 Hektar Fläche rund um Hahnennest, wo vier Landwirtsfamilien bekanntlich den Energiepark Hahnennest (EPH) betreiben. Die Stängelpflanze wird für die Biogasanlage genutzt und kann als Energiepflanze maßgeblich zur Rohstoffwende und den Ersatz fossiler Rohstoffe beitragen. Davon ist auch Andre Baumann, Staatssekretär im Stuttgarter Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft überzeugt, wie er nach einem Besuch vor wenigen Tagen erklärte.</p> <h2>Nahwärmenetz wird versorgt</h2> <p>Bei der Biogasproduktion werden Pflanzenreste vergoren, um Methan zu erzeugen und damit Strom und Wärme zu produzieren, wobei neben der Silphie auch Gülle und Mist zur Beschickung der Biogasanlage genutzt werden, erläutert EPH-Mitgesellschafter Simon Rauch im SÜDKURIER-Gespräch. Denn bei der Stromerzeugung entsteht Wärme, mit der in einem Pufferspeicher Wasser erwärmt wird, das dann in das Nahwärmenetz der Nachbargemeinde Burgweiler geliefert wird und dort rund 100 Haushalte versorgt. Auch das Landhotel „Alte Mühle“ in Waldbeuren ist an das Wärmenetz angeschlossen, das von einer Genossenschaft betrieben wird, die die Leitungen verlegte. Rund zwei Millionen Kilowattstunden Wärme, was 200.000 Litern Heizöl entspricht, speist EPH in das Nahwärmenetz ein.</p> <h2>Jährlich können neun Tonnen CO2 pro Hektar eingespart werden</h2> <p>Bei ihrem Wachstum nimmt die Silphie Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichert es. Rauch beziffert diese CO<sub>2</sub>-Einsparung auf neun Tonnen je Hektar pro Jahr, was für die Landwirte bares Geld bedeutet, denn sie profitieren vom CO<sub>2</sub>-Zertifikathandel. Bekanntlich sind Industriebetriebe zur emissionsfreien Produktion verpflichtet.</p> <p>Ein Unternehmen das zu viel CO<sub>2</sub> in die Atmosphäre bläst, kann dies durch den Kauf von CO<sub>2</sub>-Zertifikaten kompensieren, wobei die Bundesregierung den Preis ab 1. Januar 2024 auf 45 Euro festgesetzt hat. Je Hektar Silphieanbau bedeutet das Zusatzeinnahmen von durchschnittlich 405 Euro, rechnet Simon Rauch vor. Die Zertifikate der Hahnennester Bauern werden übrigens von einer Molkerei gekauft.</p> <h2>Umbruch von Silphiefeldern ist problemlos machbar</h2> <p>Durch den Silphieanbau spart sich der Landwirt zudem Produktionskosten, denn die Einsaat erfolgt einmalig und dann erneuert sich die Pflanze bis zu 20 Jahre lang selbst. Nach der Ernte verrottet das Wurzelwerk, bildet Humus und verbessert so zusätzlich den Nährstoffgehalt des Bodens. Befürchtungen, dass die Silphie quasi für „ewig“ im Boden verbleibt, zerstreut Landwirt Rauch. In den vergangenen Jahren habe man rund 100 Hektar wieder umgebrochen und die Fläche für Mais- und Getreideanbau genutzt: „Da war kein Problem.“</p> <h2>Silphieanbau im europäischen Ausland wächst</h2> <p>Die Beobachtung, dass der Silphieanbau in den vergangenen Jahren in der Region stagniert, sei richtig, konstatiert Rauch. Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges habe sich der Getreidepreis so erhöht, dass es schwierig wurde, Landwirten den Wechsel zur Silphie schmackhaft zu machen. Deutschlandweit steht die Stängelpflange mittlerweile auf rund 11.000 Hektar, im europäischen Ausland sind es 1000 Hektar, mit steigender Tendenz. Besonders in Holland erhöhe sich die Nachfrage nach der Pflanze. „Auch in Dänemark gibt es erste Felder“, ergänzt Siegfried Butz, Geschäftsführer des 2022 gegründeten Tochterunternehmens Agrarinnovationen.</p> <h2>Torfersatz und Chance für Biogasanlagen</h2> <p>Und für die Wunderpflanze Silphie haben die findigen Hahnennester noch eine weitere Verwendung – die Gärreste können als Ersatz für Torf genutzt werden. Derzeit entwickeln sie in Eigenregie die technologischen Komponenten, um die hohen Qualitätskriterien beim Torf zu erfüllen. Es gibt nach Angaben von Butz und Rauch schon Abnehmer im Gartenbaubereich. Und auch für Landwirte, die Biogasanlagen betreiben, könnte die Silphie der Ausweg aus einer Misere sein. In den nächsten Jahren fallen viele der deutschlandweit etwa 1860 Biogasanlagen aus der Förderung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EG) heraus, das ihnen 20 Jahre lang eine Mindesteinspeisevergütung garantiert hatte. Bei vielen Anlagen stehen nach zwei Jahrzehnten kostspielige Reparaturen an, zudem haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für deren Betrieb verändert, ebenso die Einspeisevergütung. Mindestens 17 bis 18 Cent je Kilowattstunde Strom benötigen die Biogaser für einen rentierlichen Betrieb ihrer Anlagen. Wenn diese Anlagen zu 100 Prozent auf Silphie umgestellt würden, wäre ein Weiterbetrieb wirtschaftlich, rechnet Rauch vor. Er berichtet von Anfragen interessierter Biogasbetreiber für den Anbau der Pflanze.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Energieträger Umweltverträglichkeit thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Silphie bietet viele Chancen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 12:59:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Biber zerstört den Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/biber-zerstoert-den-wald;art372569,12142980 ]]></link>      <description><![CDATA[  FDP-Landtagsabgeordnete auf den Spuren des Bibers in Ostrach-Magenbuch. Welche Schäden der streng geschützte Nager dort anrichtet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          FDP-Landtagsabgeordnete auf den Spuren des Bibers in Ostrach-Magenbuch. Welche Schäden der streng geschützte Nager dort anrichtet.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/biber-zerstoert-den-wald;art372569,12142980]]></guid>
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        FDP-Landtagsabgeordnete auf den Spuren des Bibers in Ostrach-Magenbuch. Welche Schäden der streng geschützte Nager dort anrichtet.



        <p>Die Natur liegt ihm am Herzen, die Umwelt, Nachhaltigkeit und die Verträglichkeit von Ökonomie und Ökologie – Christoph Leinß hat sein Berufsleben als Förster verbracht und schlägt nun öffentlich Alarm. Das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier ist aus der Balance geraten – es geht um den Biber. Leinß besitzt im Ostracher Ortsteil Magenbuch einige Waldparzellen, durch die der Reichenbach fließt sowie der so genannte Mühlkanal.</p> <h2>Auf der Gemarkung Ostrach gibt es 13 registrierte Biberburgen</h2> <p>Aber der Förster hat keine Freude mehr an seinem Wald, denn Bäume sterben ab, weil sie unter Wasser stehen und neu gepflanzte Bäume holt sich der hungrige Biber.</p> <p>Dem Verlauf des Reichenbachs folgend, hat sich der Nager in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebreitet und lässt den Waldbesitzer verzweifeln. Der Biber staut den Bach, überschwemmt das Gelände, baut sich unterirdische Zufluchten und unterhöhlt dabei auch Wege. Die Gemeinde Ostrach hat bekanntlich ein Biberproblem, denn auf der Gemarkung gibt es 13 registrierte Biberburgen, und die Zahl der Tiere wird auf 80 bis 90 geschätzt, die immer mehr Schäden verursachen.</p> <h2>Politiker machen sich vor Ort ein Bild</h2> <p>Christoph Leinß hat sich deshalb an die Politik gewandt.</p> <p>Nun machten sich die drei FDP-Landtagsabgeordneten Klaus Hoher, Frank Bonath und Daniel Karrais ein Bild vor Ort in Magenbuch. Das Trio bildet in der Landtagsfraktion den Arbeitskreis für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und absolviert eine mehrtägige Tour durch die Wahlkreise, um sich sachkundig zu machen.</p> <p>Im Bodenseekreis standen der Kormoran und die Quagga-Muschel im Fokus und in Magenbuch der Biber. Nach Angaben von Bonath gibt es in Baden-Württemberg mittlerweile 12.000 Exemplare der einst vom Aussterben bedrohten und deshalb streng geschützten Art. Im Landkreis Sigmaringen habe sich die Population auf rund 800 Tiere verachtfacht, ergänzte Leinß.</p> <h2>Bäume stehen unter Wasser und Fischteiche trocknen aus</h2> <p>Entlang des Kanals zeigte Leinß den Landtagsabgeordneten die Schäden, die der Biber in seinem Wald verursacht. Manche sind sichtbar, wie im Wasser stehende Bäume, verstopfte Dränagen und Einläufe, aber manche Gefahr lauert im unterhöhlten Boden. Ins Blickfeld kommen trockene Fischteiche, denn Leinß und sein Nachbar haben die Bewirtschaftung aufgegeben, allzu häufig waren die Zuleitungen verstopft.</p> <p>Die Schaffenskraft des Bibers beeindruckt die Besucher, trotz des Ärgers. So hat Leinß vom Regierungspräsidium die Erlaubnis, in einem festgelegten Bereich angefangene Biberdämme zu entfernen, was er am Vorabend des Politikerbesuchs an einer Stelle erledigt hat. Bei der Besichtigung am Folgetag ist der halbe Damm schon wieder aufgebaut.</p> <h2>Anzahl der Biber im Bau ist unklar</h2> <p>Der Magenbucher hat entlang des Mühlkanals etliche Wildkameras installiert und verfolgt die Aktivitäten des nachtaktiven Tiers. Hier hat er seine Höhle, zeigt Leinß auf den Eingang im Waldboden, wobei er nicht weiß, wie viele Tiere im sogenannten Kessel leben. Klar ist nur, dass die Eltern den Nachwuchs vertreiben, sobald eine neue Generation heranwächst. Die verstoßenen Biber müssen sich ein eigenes Revier suchen und besiedeln so immer größere Gebiete.</p> <p>Seit vielen Jahren versucht der Ex-Förster seinen Wald nachhaltig umzubauen und durch Laubholzpflanzungen von der Fichtenmonokultur wegzukommen. Dazu bestreicht er die Jungpflanzen mit Wöbra, einem Langzeitschälschutzmittel gegen das Schälen des Rot-, Sika- und Damwildes und des Bibers. Allein, der Pelzträger lässt sich nicht beeindrucken und zerstört die Jungpflanzen.</p> <h2>FDP will „lautes Wort für Ostrach einlegen“</h2> <p>Das FDP-Trio ist sich mit Leinß angesichts der Schäden einig – der Schutzstatus des Bibers muss dessen „explosionsartig gestiegener Population“ angepasst werden. In Bayern wurden 2023 mehrere tausend Biber „entnommen“, sprich getötet, was ob der schieren Anzahl die Art absolut nicht gefährde.</p> <p>Am Vorgehen des Nachbarlandes sollte man sich orientieren, um der zunehmenden Zerstörung der Nager Einhalt zu gebieten. „Wir werden ein lautes Wort für Ostrach einlegen“, kündigten Rohr, Bonath und Karrais an, dass sie eine Anfrage bei der Landesregierung zur Biberproblematik starten werden. Nach Einschätzung der Parlamentarier wächst der Druck aus der Bevölkerung an die Politik, berichtet Karrais aus seinem Rottweiler Wahlkreis, dass dort ein Sportplatz unter Wasser gesetzt wurde. Als „Wildtierromantik“ bezeichnet Klaus Hoher dabei die Haltung vieler Grüner Landtagskollegen bezüglich der Wiederansiedlung von Biber, Bär und Wolf. Die Vorfahren hätten die Raubtiere beseitigt, um die Land- und Kulturlandschaft zu entwickeln und dann den Jäger als Regulator eingesetzt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Artenschutz "Forstwirtschaft Jagd" Tiere thema-natur-umwelt thema-wirtschaft-branchen-landwirtschaft thema-natur-tiere]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Biber zerstört den Wald]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 04 Aug 2024 11:34:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eichbühlfest mit tollem Auftakt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/eichbuehlfest-mit-tollem-auftakt;art372569,12141093 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 51. Auflage vom Eichbühlfest in Ostrach startet mit vielen Cover-Titeln. Hunderte Gäste genießen gute, handgemachte Partymusik unter den Eichen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die 51. Auflage vom Eichbühlfest in Ostrach startet mit vielen Cover-Titeln. Hunderte Gäste genießen gute, handgemachte Partymusik unter den Eichen.<br>
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        Die 51. Auflage vom Eichbühlfest in Ostrach startet mit vielen Cover-Titeln. Hunderte Gäste genießen gute, handgemachte Partymusik unter den Eichen.



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      <dc:relation><![CDATA[Reisetip "Hotel und Gaststätten" Fest]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Eichbühlfest mit tollem Auftakt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 08:25:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musikanten-Roulette und Blasmusik begeistern beim Burgfest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/musikanten-roulette-und-blasmusik-begeistern-beim-burgfest;art372569,12129316 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahr für Jahr zieht es beim Burgfest des Musikvereins Ostrach-Burgweiler viele hundert Gästen an den Festort.  ]]></description>
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          Jahr für Jahr zieht es beim Burgfest des Musikvereins Ostrach-Burgweiler viele hundert Gästen an den Festort.<br>
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        Jahr für Jahr zieht es beim Burgfest des Musikvereins Ostrach-Burgweiler viele hundert Gästen an den Festort.



        <p>Da muss sich der Veranstalter, der Musikverein Burgweiler, auch immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Neu in diesem Jahr stand das Musikanten-Roulette auf dem Programm. Dazu hatten die Mannen um Christian Mossmann fünf befreundete Musikkapellen eingeladen. „Diese ahnten allerdings nicht, was auf sie zukommen würde“, erklärte der Vorsitzende des heimischen Vereins.</p> <h2>Musiker üben vier Titel ein</h2> <p>Als Vorbereitung sollten die Musiker aus Denkingen, Wintersulgen, Pfullendorf, Otterswang und Hafling allerdings vorbereitend vier Musiktitel einstudieren. Am Burgberg angekommen, durften die Musiker dann, getrennt nach Registern, Lose ziehen. Und dann wurde bunt gemischt. Per Drehscheibe wurden Titel und der Dirigent ermittelt und natürlich die Musiker zugelost. So ergaben sich gemischte Kapellen, die in dieser Formation noch nie zusammen aufgetreten waren. Für die Zuschauer war es jedenfalls eine Riesengaudi.</p> <h2>Große Freiluftbühne neben dem Festzelt</h2> <p>Christian Mossmann meinte denn auch, dass diese Aktion in den nächsten Jahren bestimmt nochmals wiederholt wird. Dann allerdings vielleicht in einer vom Zeitpunkt späteren, gestrafften Form. Denn der Zuschauerzuspruch war zu dieser frühen Uhrzeit und wegen der heißen Temperaturen noch ausbaufähig. Die Burgweiler Musiker haben für die Auftritte wie bereits im Vorjahr eine große Freiluftbühne neben dem Festzelt aufgestellt. Anschließend konnte der Auftritt von „Michael Maier und seinen Blasmusikfreunden“ nahtlos anknüpfen und die Gäste mit bestens einstudierten Stücken verwöhnen. Das Publikum war jedenfalls restlos begeistert und schnell standen die Gäste auch auf den Bänken und feierten kräftig mit.</p> <h2>„Sunnseit Brass“ sorgt für Stimmung pur</h2> <p>Zum Einbruch der Nacht übernahm „Sunnseit Brass“ die Unterhaltung der Gäste. Von der Polka bis hin zu „Bella Ciao“ hatten sie alles im Repertoire. Und die Gäste hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen. Die Fläche vor der Bühne war mit Tanzenden überfüllt, während sich die Sitzreihen dahinter beinahe geleert hatten. Und dem standen die zehn Musiker von „MaddaBrassKa“ in keiner Weise nach. Da gab es mit einem Mix aus Brass, Hip-Hop und Pop Blasmusik zum Ausrasten.</p> <h2>Südtiroler bestreiten den Frühschoppen</h2> <p>Da ließen es die Musiker aus Hafling am Sonntag zum Frühschoppen deutlich gediegener angehen. Aus Südtirol angereist, übernachtete die Formation in der nahegelegenen Riedhalle. Die Jugendkapelle aus Illmensee setzte die nächsten musikalischen Akzente bevor der Musikverein aus Neufrach weiter für Stimmung sorgte. Die Musikvereine aus Stetten-Hörschwag und aus Göggingen rundeten den Festsonntag ab. So viel Blasmusik aller Couleur sorgte natürlich für Appetit und Durst.</p> <p>Doch da waren die Burgweiler bestens vorbereitet. Der beliebte Burgspieß ging reihenweise über die Theke und auch die Theke der Cocktail-Bar oder des Weizenstands waren durchgängig bestens besucht.</p> <p>Während sich die Erwachsenen derart exzellent versorgt fühlten, wurde auch für die jüngsten Besucher einiges geboten. Die Hüpfburg erfreute sich bester Beliebtheit. Aber auch der nahegelegene Spielplatz war gut frequentiert.</p> <p>Und wer wollte, konnte sich beim Kinderschminken auch ein neues Outfit besorgen.</p> <h2>Zwei Musikkapellen beim Feierabendhock</h2> <p>Der dritte und letzte Tag des Burgfests bildete dann der Montag mit dem Feierabendhock. Auch hier war die musikalische Begleitung in besten Händen. Anfangs sorgte der Musikverein aus Weithart für die Festmusik. Danach oblag es den Musikern aus Wolfartsweiler die zahlreichen Gäste bis in den späten Abend zu unterhalten.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Volksmusik Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-musik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Musikanten-Roulette und Blasmusik begeistern beim Burgfest]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 21 Jul 2024 14:27:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Super Stimmung beim Burgfest BurgBrass in Burgweiler (Teil 3)  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/super-stimmung-beim-burgfest-burgbrass-in-burgweiler-teil-3;art372569,12127514 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.  ]]></description>
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          Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.<br>
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        Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.



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      <pubDate>Sun, 21 Jul 2024 14:25:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Super Stimmung beim Burgfest BurgBrass in Burgweiler (Teil 2)  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/super-stimmung-beim-burgfest-burgbrass-in-burgweiler-teil-2;art372569,12127512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.  ]]></description>
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          Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.<br>
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        Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.



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      <dc:rights><![CDATA[Super Stimmung beim Burgfest BurgBrass in Burgweiler (Teil 2)]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Jul 2024 14:19:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Super Stimmung beim Burgfest BurgBrass in Burgweiler (Teil 1)  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/super-stimmung-beim-burgfest-burgbrass-in-burgweiler-teil-1;art372569,12127509 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.  ]]></description>
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          Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.<br>
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        Nach dem Musikanten-Roulette fanden sich hunderte Freunde der Blasmusik ein und feierten mit „Michael Maier und seine Blasmusikfreunden“, „Sunnseit Brass“ und „MaddaBrassKa“ einen starken Blasmusik-Abend.



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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 23 Jun 2024 11:21:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ära des Ateliers Laubbach endet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/aera-des-ateliers-laubbach-endet;art372569,12091830 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Ehepaar Weydemann beendet seine Galeristentätigkeit in dem Teilort von Ostrach. Aber Kulturinteressierte dürfen sich freuen, denn der Skulpturenpark bleibt bestehen.  ]]></description>
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          Das Ehepaar Weydemann beendet seine Galeristentätigkeit in dem Teilort von Ostrach. Aber Kulturinteressierte dürfen sich freuen, denn der Skulpturenpark bleibt bestehen.<br>
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        Das Ehepaar Weydemann beendet seine Galeristentätigkeit in dem Teilort von Ostrach. Aber Kulturinteressierte dürfen sich freuen, denn der Skulpturenpark bleibt bestehen.



        <p>Mehr als 100 Ausstellungen, zahlreiche Konzerte, Lesungen, Vorträge, Präsentationen, Kurse, Führungen und Filmabende zeigen: Vor 40 Jahren entwickelte sich im Weiler Laubbach, der zu Ostrach gehört, ein kultureller Hotspot, das Atelier Laubbach. Nun schließt das Galeristenehepaar Sigrid und Peter Weydemann Ende des Monats den Galeriebetrieb. Der Druckgrafiker Peter Weydemann möchte sich wieder stärker auf sein eigenes Schaffen konzentrieren. Der Skulpturenpark hinter dem Haus bleibt bestehen und kann jederzeit besucht werden.</p> <h2>Zufall führte das Ehepaar nach Laubbach</h2> <p>Dass Weydemanns 1978 in Laubbach landeten, ist ein für die Region glücklicher Zufall. Klar war beiden, dass sie nicht im aufregenden und damals noch geteilten Berlin bleiben wollten, wo sie geboren wurden und studierten. Am Bodensee lebten Freunde, in deren Nähe es sie zog. In Laubbach fanden sie einen Platz, an dem der freischaffende Maler und Grafiker Raum und Umfeld für seine Arbeit bekam. Sigrid Weydemann startete als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Biologie in Wilhelmsdorf. Insofern gehörten die Pädagogik, die Kunstvermittlung und das Kunstschaffen bei beiden immer zusammen.</p> <h2>Heimatgeschichte als Türöffner</h2> <p>Vor 40 Jahren gab es für Künstler in Oberschwaben kaum Galerien und Museen, in denen sie ihre Werke zeigen konnten. Darum beschlossen Sigrid und Peter Weydemann, eine eigene Galerie zu eröffnen, das Atelier Laubbach. 1985 startete es dann in der neben dem Wohnhaus erbauten Werkstatt als nicht kommerzieller Ort der kulturellen Begegnung und des künstlerischen Austauschs.</p> <p>Die erste Ausstellung zeigte Fotografien des Künstlers Ferdinand Joesten, ein knappes Jahr später widmete sich die zweite Schau der Geschichte Laubbachs. Hierfür hatte Sigrid Weydemann, teilweise zusammen mit Schülern, lange in Archiven recherchiert. „Wir haben zu jeder Familie in Laubbach etwas herausgefunden“, erzählt sie noch immer mit Freude. Vor allem war diese Ausstellung der große Türöffner für das ganze Dorf, das seine Geschichte nachvollziehen konnte und darüber miteinander in Austausch kam. „Wir sind im Ort von Anfang an positiv aufgenommen worden. Alle waren immer freundlich und hilfsbereit“, bestätigt Sigrid Weydemann den guten Zusammenhalt. Sowohl die Kunst von Peter Weydemann erfuhr vor Ort Wertschätzung als auch die verschiedenen Ausstellungen.</p> <h2>Überregionale professionelle Kunst</h2> <p>Fünf Jahre habe es gedauert, bis sich ein großes Stammpublikum entwickelte. „Wir wollten keine Galerie für Regionalkunst sein“, erläutert Peter Weydemann. Die Galerie sollte überregionale professionelle Kunst zeigen mit dem Schwerpunkt auf das Figürliche. Etliche Künstler, deren Arbeiten im Atelier Laubbach zu sehen waren, leben in Weydemanns alter Heimat Berlin. Das liege auch daran, dass in der ehemaligen DDR der Schwerpunkt auf Grafik und Druckgrafik lag. Mit den Jahrzehnten entwickelte die Galerie einen solch guten Ruf, dass sich Kunstschaffende aus ganz Deutschland für eine Ausstellung bewarben.</p> <h2>Lockere Atmosphäre und Verkauf bis zum letzten Tag</h2> <p>Nach dem Vorteil einer ländlichen Galerie befragt, erklärt Peter Weydemann, dass es in den Galerien der Großstädte viel Laufpublikum gebe, die mal schnell hereinkommen und auch schnell wieder gehen. Die Weydemanns hingegen freuen sich darüber, dass bei ihnen die Gäste lange vor den Bildern oder Plastiken stehen, um sie zu betrachten. Wenn in einer Stadtgalerie die Eröffnung kein Erfolg sei, auch nicht kommerziell, sei die ganze Ausstellung schon gelaufen. „Wir verkaufen hingegen bis zum letzten Tag“, berichtet Sigrid Weydemann. „Wir werden über die gesamte Ausstellungszeit hinweg gleichmäßig besucht“, ergänzt ihr Mann. Bei der Eröffnung setzten sie nie auf große Reden und Bilderklärungen, sondern brachten in lockerer Atmosphäre die Kunstschaffenden untereinander und mit dem Publikum ins Gespräch. Das schätzen die Gäste.</p> <h2>Galerie bedeutet riesigen Zeit- und Arbeitsaufwand</h2> <p>In 40 Jahren habe sich in Bezug auf den Kunstkonsum einiges verändert. Früher hätten Interessierte mehr für die Schublade gekauft und gesammelt. Heute möchten die Leute verstärkt ihre Wohnung mit Kunst gestalten.</p> <p>Fragt man das Galeristenehepaar, ob sie es heute jemandem empfehlen würden, eine Galerie zu eröffnen, sind sie geteilter Meinung. Zum einen bedeute es einen riesigen Zeit- und Arbeitsaufwand, der sich finanziell nicht wirklich lohne, wenn man fair mit den Künstlern umgehe und keine Prominenten ausstelle. Zum anderen seien die Kontakte, die Beschäftigung mit den Themen und Menschen äußerst anregend. „Es war eine tolle Zeit“, sind sich beide einig. Die wertvolle kulturelle Tätigkeit und das soziale Engagement der Weydemanns, die auch Kinder an die Kunst heranführten, zeichneten zurecht das Kulturforum Landkreis Sigmaringen und die Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Sigmaringen im Jahr 2018 mit dem 10. Kulturpreis des Dreiländerkreises Sigmaringen aus.</p> <h2>Zurzeit wird Druckgrafik von Peter Weydemann gezeigt</h2> <p>Diese Ausstellung geht am Wochenende 29. und 30. Juni zu Ende. Wie gewohnt werden Sigrid und Peter Weydemann an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr persönlich in der Ausstellung sein, um sich von den Stammgästen, den Besuchern der Galerie sowie den Freunden entsprechend ihres Mottos „Kunst im Dialog“ zu verabschieden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Galerien Museum Kunstsammlungen thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ära des Ateliers Laubbach endet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 21 Jun 2024 13:56:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sanierungsversuch bei RK Produktionssysteme GmbH gescheitert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/sanierungsversuch-bei-rk-produktionssysteme-gmbh-gescheitert;art372569,12090475 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Nachfolgefirma der insolventen Firma HFM in Ostrach-Kalkreute ist schon pleite. Was sind die Ursachen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Nachfolgefirma der insolventen Firma HFM in Ostrach-Kalkreute ist schon pleite. Was sind die Ursachen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/sanierungsversuch-bei-rk-produktionssysteme-gmbh-gescheitert;art372569,12090475]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Nachfolgefirma der insolventen Firma HFM in Ostrach-Kalkreute ist schon pleite. Was sind die Ursachen.



        <p>Nur wenige Monate nach der Übernahme der insolventen Firma HFM in Kalkreute durch den ehemaligen Interimsmanager Roland Käfer hatte die Nachfolgefirma RK Produktionssystem GmbH einen Insolvenzantrag gestellt. „Zur Verhinderung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 29.¦April, 17¦Uhr, angeordnet“, lautete die damalige offizielle Mitteilung des zuständigen Insolvenzgerichts Ravensburg. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Stuttgarter Rechtsanwalt Rainer Tillmann bestellt, der das letzte Wort hatte, wenn beispielsweise Vermögensgegenstände verkauft werden sollen.</p> <h2>Investor hatte Interesse bekundet</h2> <p>Die wichtigste Aufgabe des Insolvenzverwalters in den vergangenen Wochen war die Suche nach einem Investor. Tatsächlich hatte unmittelbar nach dem Insolvenzantrag im April ein Kunde Interesse an einer Unternehmensübernahme bekundet, wie Rainer Tillmann auf Anfrage des SÜDKURIER in einer Pressemitteilung bestätigt. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung habe er den potenziellen Investor umfassend über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Firma informiert und letztlich habe dieser abgesagt. Die bittere Konsequenz ist, dass „die Aussichten für eine weitere Fortführung der Schuldnerin nicht mehr positiv sind“, schreibt der Anwalt.</p> <h2>Aus für RK Produktionssysteme in Kalkreute endgültig</h2> <p>Die noch vorhandenen Aufträge sollen bis zur gerichtlichen Eröffnungsentscheidung, die mutmaßlich am kommenden Montag, 1. Juli, sein wird, die vorhandenen Aufträge abarbeiten. Der Insolvenzverwalter zollt der Belegschaft großen Respekt, dass diese trotzt der Umstände bereit waren, den neuen Sanierungsversuch zu unterstützen. Dazu wurde bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit Monate April, Mai und Juni angemeldet, und so die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes gesichert.</p> <h2>Deutliche Abschwächung im Kerngeschäft des Modellbaus</h2> <p>Als Gründe für die Insolvenz der Nachfolgefirma von HFM, deren Belegschaft seit der Übernahme von Roland Käfer von 70 auf 44 Mitarbeiter geschrumpft war, sieht der Insolvenzverwalter die deutliche Abschwächung im Kerngeschäft des Modellbaus, wobei sich auch der Formen- und Vorrichtungsbau 2023 deutlich verringert habe. Diese Entwicklung habe RK als Lieferant der Automobilhersteller in besonderem Maß betroffen: „Daher verbleibt auch nicht genügend Zeit, die neuen Geschäftsfelder in den Bereichen Verteidigung sowie Medizin- und Verpackungstechnik so weit zu erschließen, dass die Schwäche im Automotive ausgeglichen werden könnte.“ Die Umsatzerlöse und der Auftragseingang lagen rund 40 Prozent unter den Prämissen der Planung bei der Übernahme von HFM durch Roland Käfer. Verursacht insbesondere durch kurzfristige und zeitlich unbestimmte Projektverschiebungen im Automotivbereich, was letztlich gegen eine weitergehende Finanzierung des Unternehmens sprach.</p> <h2>Strategie der Diversifizierung ist gescheitert</h2> <p>Damit scheiterte exakt jene Strategie, die Roland Käfer nach der Übernahme von HFM vorgeben hatte – die Ausweitung des Portfolios, um so mehr Aufträge unterschiedlicher Branchen zu bekommen. Im März hatte er bei einem Betriebsrundgang mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Burger und Bürgermeisterin Lena Burth die Strategie erläutert und war vom Erfolg dieser Zukunftsstrategie überzeugt. Man wolle sich breiter aufstellen, neue Märkte erschließen und so die vorherige Konzentration als Zulieferer für die Autoindustrie deutlich verringern, hatte er den Besuchern erläutert. Im Fokus sollten Anlagenbau, Maschinenbau, Flugzeugindustrie sowie Verteidigungstechnik stehen. Um bei Unternehmen der Medizintechnik zu punkten beteiligte sich RK Produktionssysteme GmbH an einem Zertifizierungsverfahren. Zudem wollte der Interimsmanager die Kundenwünsche auch mithilfe von Smart Engineering umfänglicher erfüllen können. Die Vision von Roland Käfer war, dass sich RK als „Systemanbieter“ für Firmen der verschiedensten Wirtschaftsbereiche etabliert und idealtypisch sogar als Entwickler in den Unternehmen Fuß fasst.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sanierungsversuch bei RK Produktionssysteme GmbH gescheitert]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 16 May 2024 08:37:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wichtige Straße wird einen Monat gesperrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/wichtige-strasse-wird-einen-monat-gesperrt;art372569,12027959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ab dem 21.¦Mai wird die Landesstraße 286 vom Kreisverkehr vor Ostrach bis zur Einmündung der K 8243 nach Levertsweiler saniert und die Straße gesperrt.  ]]></description>
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          Ab dem 21.¦Mai wird die Landesstraße 286 vom Kreisverkehr vor Ostrach bis zur Einmündung der K 8243 nach Levertsweiler saniert und die Straße gesperrt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ab dem 21.¦Mai wird die Landesstraße 286 vom Kreisverkehr vor Ostrach bis zur Einmündung der K 8243 nach Levertsweiler saniert und die Straße gesperrt.



        <p>Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sind die Arbeiten bis voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen, informiert das Regierungspräsidium Tübingen. Die Sanierungsarbeiten sind erforderlich, da die Fahrbahn altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Verdrückungen aufweist. Die obere bituminösen Schichten werden abgefräst und punktuelle Schäden an der verbleibenden Asphaltschicht beseitigt.</p> <h2>Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten erledigt</h2> <p>Die Straße erhält im Anschluss einen um vier Zentimeter verstärkten Asphaltaufbau bestehend aus Asphalttrag- und Deckschicht. Im Kreisverkehr am Knoten der L 194/L 286 wird die Asphaltbinder- und Deckschicht erneuert. Zudem wird der angrenzende Parkplatz vor dem Kreisverkehr ertüchtigt. Hierbei werden die Seitenränder mit Bordsteinen und Rasengittersteine eingefasst und anschließend der gesamte Parkplatz mit einer Tragdeckschicht überzogen. Um die Behinderungen der Anliegerinnen und Anlieger sowie der Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Sanierung in zwei Abschnitten. Zunächst wird die Fahrbahn auf der freien Strecke erneuert. Im Anschluss wird der Kreisverkehr saniert.</p> <h2>Überörtliche Umleitung über Pfullendorf</h2> <p>Während der Bauzeit ist die L 286 im Baustellenbereich voll gesperrt. Der überörtliche Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Umleitung erfolgt für beide Richtungen von der Weithartkreuzung (L 286 / L 268) über Pfullendorf und die L 194 nach Ostrach. Auch die Linienbusse sind von der Sperrung betroffen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro und werden vom Land getragen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verkehrspolitik Straße Straßenverkehr thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wichtige Straße wird einen Monat gesperrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 May 2024 05:02:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Straße wird einen Monat gesperrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/strasse-wird-einen-monat-gesperrt;art372569,12027858 ]]></link>      <description><![CDATA[    ]]></description>
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        <p>Ostrach – Ab dem kommenden Dienstag, 21.¦Mai, lässt das Regierungspräsidium die Fahrbahndecke der L 286 vom Kreisverkehr vor Ostrach bis zur Einmündung der K 8243 nach Levertsweiler erneuern, informiert die Behörde. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sind die Arbeiten bis voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen. Die Sanierungsarbeiten sind erforderlich, da die Fahrbahn altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Verdrückungen aufweist. Die obere bituminösen Schichten werden abgefräst und punktuelle Schäden an der verbleibenden Asphaltschicht beseitigt. Die Straße erhält im Anschluss einen um vier Zentimeter verstärkten Asphaltaufbau bestehend aus Asphalttrag- und Deckschicht.</p> <p>Im Kreisverkehr am Knoten der L 194/L 286 wird die Asphaltbinder- und Deckschicht erneuert. Zudem wird der angrenzende Parkplatz vor dem Kreisverkehr ertüchtigt. Hierbei werden die Seitenränder mit Bordsteinen und Rasengittersteine eingefasst und anschließend der gesamte Parkplatz mit einer Tragdeckschicht überzogen. Um die Behinderungen der Anliegerinnen und Anlieger sowie der Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Sanierung in zwei Abschnitten. Zunächst wird die Fahrbahn auf der freien Strecke erneuert. Im Anschluss wird der Kreisverkehr saniert. Während der Bauzeit ist die L 286 im Baustellenbereich voll gesperrt. Der überörtliche Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Umleitung erfolgt für beide Richtungen von der Weithartkreuzung (L 286 / L 268) über Pfullendorf und die L 194 nach Ostrach. Auch die Linienbusse sind von der Sperrung betroffen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro und werden vom Land getragen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Straße wird einen Monat gesperrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 May 2024 17:54:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Josef Unger erhält Ehrenmedaille für Einsatz für die Partnerschaft Ostrach-Étréchy  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/josef-unger-erhaelt-ehrenmedaille-fuer-einsatz-fuer-die-partnerschaft-ostrach-etrechy;art372569,12023356 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kriegserfahrung motiviert ihn für die Versöhnung. Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Wirken für Völkerfreundschaft  ]]></description>
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          Kriegserfahrung motiviert ihn für die Versöhnung. Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Wirken für Völkerfreundschaft<br>
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        Kriegserfahrung motiviert ihn für die Versöhnung. Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Wirken für Völkerfreundschaft



        <p>Josef Unger wurde in Ostrach auf dem Herbert-Barth-Platz die Ehrenmedaille für sein jahrzehntelanges engagiertes Wirken und seinen Einsatz für die Partnerschaft Ostrach-Étréchy verliehen. Zahlreiche Gäste und Partnerschaftsausschüsse aus den Nachbargemeinden waren gekommen, um dieser Verleihung beizuwohnen und den Festakt mitzuerleben. Anna Kerle aus Ostrach, Juniorbotschafterin des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), beantragte im Auftrag des Partnerschaftsausschusses Ostrach-Etréchy und im Namen der Gemeinde Ostrach mit Bürgermeisterin Lena Burth die deutsch-französische Medaille „Elysée-Vertrag“ für Josef Unger bei Gael des Maisonneuve, dem Consul Général de France à Stuttgart.</p> <p>Bürgermeisterin Lena Burth blickte in ihrer Rede zurück auf das Leben von Josef Unger. Aus ehemaligen Feinden sollten Freunde werden – das war das Ziel des Élysée-Vertrages vom 22. Januar 1963. Keine Selbstverständlichkeit nur 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle unterzeichneten im Pariser Élysée-Palast eine gemeinsame Erklärung und den „Vertag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, kurz Élysée-Vertrag.</p> <p>„Dieser Vertrag ist die Grundlage, weshalb wir heute hier sind“, erklärte Burth den Gästen, „die Partnerschaft zwischen unserer ländlichen Gemeinde Ostrach und der französischen Gemeinde Étréchy, nahe Paris und mit vergleichbarer Einwohnerzahl, entstand aus der Freundschaft zweier Soldaten und entwickelte sich zu einer engen und lebendigen Beziehung mit regelmäßigen Begegnungen zwischen den Bürgern, Jugendlichen und Vereinen beider Gemeinden“.</p> <h2>Bis 1992 Vorsitzender</h2> <p>Nach Gründung eines Städtepartnerschaftsausschusses in Ostrach 1975 war Josef Unger bis 1992 erster Vorsitzender und hat bis heute die deutsch-französische Beziehung zwischen Ostrach und Étréchy stets begleitet. „Aus diesem Grund freut es mich sehr, dass die Medaille den Weg zu uns nach Ostrach gefunden hat“, resümierte Burth. Gemeinsam mit ihrem Bürgermeisterkollegen Julien Garcia aus Étrychée schloss sie ihre Rede mit den Worten „Hoch lebe die deutsch-französische Partnerschaft“. Bürgermeister Garcia betonte, dass es wichtig ist, die Städtepartnerschaft weiterzuführen, um einander kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und sich gegenseitig wertzuschätzen.</p> <h2>Generalkonsul dankt Josef Unger</h2> <p>Bei der Verleihung der Ehrenmedaille wies der französische Generalkonsul Gael de Maisonneuve darauf hin, dass nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland ein vereintes und damit friedliches Europa zu erreichen sei.</p> <p>Josef Unger war bei der Verleihung sichtlich gerührt. „Ich kann aufgrund meines Alters keine langen Reden mehr halten, aber ich möchte mich bei allen bedanken und zum Ausdruck bringen, dass ich mich sehr über diese Medaille freue“, sagte er nach der Verleihung und forderte die Anwesenden am Schluss seiner Rede auf: „Habt Mut zur Partnerschaft. Mich hat die Partnerschaft meine vergangenen Jahre geprägt, wofür ich sehr dankbar bin“.</p> <h2>Gemeinsames Singen des Partnerschaftsliedes</h2> <p>Für Musik sorgte das „Toi et moi“ aus Köln, bestehend aus Raphael Hansen und Julia Klomfass, die Lieder mit französischen Texten sangen. Alle gemeinsam sangen am Schluss das Partnerschaftslied „Ostrach-Étrechy“ mit der Melodien von „Aux Champs-Elysées“.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Josef Unger</strong> ist 100 Jahre alt. Aufgewachsen ist er in Ostrach-Dichtenhausen mit zwei Schwestern. Den damals 18-jährigen erwartete der Gestellungsbefehl, später die Kriegsfront in Russland und der Rückzug der deutschen Truppen. Die Kriegsgeschehnisse sind ihm bis heute eine prägende Erinnerung. Nach dem Kriegsende war er rund vier Jahre in Gefangenschaft. 1949 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft zurück und wurde Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses mit Étréchy, weil ihm die Versöhnung mit dem einstigen Kriegsgegner am Herzen lag. Josef Unger ist in seinem hohen Alter auch noch immer Mitarbeiter beim SÜDKURIER.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrung Auszeichnungen Vergangenheitsbewältigung thema-wirtschaft-arbeit thema-wissen-geschichte thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Josef Unger erhält Ehrenmedaille für Einsatz für die Partnerschaft Ostrach-Étréchy]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 09:16:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer und vier Schwerverletzte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/verkehrsunfall-fordert-ein-todesopfer-und-vier-schwerverletzte;art372569,11991074 ]]></link>      <description><![CDATA[  Verheerende Folgen hatte ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Wohnmobil zwischen Hoßkirch und Ostrach. Der Autofahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Verheerende Folgen hatte ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Wohnmobil zwischen Hoßkirch und Ostrach. Der Autofahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/verkehrsunfall-fordert-ein-todesopfer-und-vier-schwerverletzte;art372569,11991074]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Verheerende Folgen hatte ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Wohnmobil zwischen Hoßkirch und Ostrach. Der Autofahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten.



        Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge fuhr ein mit drei Personen besetztes Auto am Montagabend von Ostrach in Richtung Hoßkirch und kam aus bislang nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Wagen frontal in ein entgegenkommendes, mit zwei Personen besetztes Wohnmobil. Vier der fünf Beteiligten wurden durch die Wucht des Zusammenstoßes in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Dabei konnte bei einem Mitfahrer Auto durch einen Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden. Die beiden weiteren Insassen des Autos wurden schwer verletzt, ebenso der 69-jährige Fahrer des Wohnmobils und seine 66-jährige Beifahrerin. Alle wurden von einem Großaufgebot an Rettungskräften, das mit mehreren Rettungswagen sowie zwei Rettungshubschraubern vor Ort war, notärztlich erstversorgt und im Anschluss in umliegende Kliniken eingeliefert. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die polizeiliche Unfallaufnahme, in die auch ein Gutachter mit eingebunden war, war die L 268 bis in die späten Abendstunden voll gesperrt. Die beiden Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen.]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Polizei Unfall Verkehrsunfall Autobus Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer und vier Schwerverletzte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:02:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieses Bezirkspokal-Viertelfinale hat Endspiel-Charakter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/dieses-bezirkspokalfinale-hat-endspiel-charakter;art2783,11953287 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der TSV Aach-Linz empfängt den FC Rot-Weiß Salem im Bezirkspokal. Beide Trainer freuen sich riesig auf das Duell der beiden Pokalfavoriten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der TSV Aach-Linz empfängt den FC Rot-Weiß Salem im Bezirkspokal. Beide Trainer freuen sich riesig auf das Duell der beiden Pokalfavoriten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der TSV Aach-Linz empfängt den FC Rot-Weiß Salem im Bezirkspokal. Beide Trainer freuen sich riesig auf das Duell der beiden Pokalfavoriten.



        <h2>TSV Aach-Linz – FC RW Salem (Ostermontag, 15 Uhr, SF-Arena Aach-Linz)</h2> <p>Eigentlich hätte es doch das Traumfinale im Bezirkspokal Bodensee sein sollen – das Duell zwischen dem TSV Aach-Linz und dem FC Rot-Weiß Salem. Einer der beiden Topfavoriten muss seine Titelambitionen jedoch schon deutlich vor dem Endspieldatum begraben.</p> <p>Am Ostermontag kommt es im Linzgau zum Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenführer der Bezirksliga und seinem ärgsten Verfolger. Eine Trophäenübergabe wird es nach Spielende aber nicht geben. Stattdessen darf sich eine Mannschaft zunächst über den Einzug ins Halbfinale freuen.</p> <p>„Natürlich wäre die Partie auch ein würdiges Endspiel gewesen“, sind sich TSV-Trainer Patrick Hagg und sein Gegenüber Adnan Sijaric im gemeinsamen Gespräch mit dem SÜDKURIER einig. In der Gaststätte des TSV Aach-Linz herrscht dabei eine lockere Stimmung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Alle Partien im Überblick</span><span>SpVgg Allmannsdorf – BC Konstanz-Egg<br /> FC Hilzingen – SV Litzelstetten<br /> Türk. SV Pfullendorf – SV Allensbach<br /> TSV Aach-Linz – FC Rot-Weiß Salem<br /> (Alle Spiele am Montag, 15 Uhr)</span></label></div> <p>Die beiden Cheftrainer kennen sich bestens. Als Spieler feierten sie zusammen mit dem SC Pfullendorf den Aufstieg in die Regionalliga, und auch während der Trainerlaufbahn sei man sich „immer wieder über den Weg gelaufen“, wissen Hagg und Sijaric sich gegenseitig zu schätzen.</p> <p>Dann geht es aber schnell um das Wesentliche. Im Viertelfinalspiel des Bezirkspokals wird die langjährige Freundschaft nämlich definitiv bis zum Schlusspfiff ruhen. „Wer den Pokal gewinnen will, muss jeden Gegner aus dem Weg räumen“, sagt Adnan Sijaric, der erst seit der aktuellen Spielzeit an der Seitenlinie des FC Rot-Weiß Salem steht.</p> <p>Für den 47-Jährigen ist es die erste Saison als Trainer im Bezirkspokal. Patrick Hagg hingegen kennt das Traditionsduell wie kein anderer. „Wir spielen in diesem Wettbewerb das vierte Mal in Folge gegen Salem“, erinnert sich der 45-Jährige, der zur Saison 2017/18 das Traineramt beim TSV Aach-Linz übernommen hat.</p> <h2>Wochen der Wahrheit für Salem</h2> <p>Im vergangenen Jahr trafen die beiden Mannschaften im Achtelfinale aufeinander. Damals zog die Hagg-Elf mit einer 4:7-Pleite den Kürzeren. „Das war ein echtes Schützenfest – es gibt hier nichts gutzumachen, aber wir wollen uns nun anders präsentieren“, so der TSV-Coach. Der FC Rot-Weiß Salem zog unter seinem damaligen Trainer Reiner Steck ins Finale ein, verlor aber gegen den ESV Südstern Singen mit 1:2.</p> <p>Der Titelverteidiger sowie der FC Öhningen-Gaienhofen sind in dieser Saison nicht mehr dabei. Einfacher werde es im Bezirkspokal dennoch nicht, wie die Trainer bestätigen. „In der Liga geht es sehr eng zu, daher hat auch der Pokalwettbewerb an Spannung gewonnen“, schätzt Sijaric die Lage ein.</p> <p>Allgemein stehen für den FC Rot-Weiß Salem laut seinem Trainer die „Wochen der Wahrheit“ an. Bereits am Samstag vor dem Pokalkracher spielt die Sijaric-Elf gegen den Tabellendritten BC Konstanz-Egg. Prioritäten gebe es aber nicht: „Wir schenken in keinem Spiel etwas ab. Für uns ist der Pokal genauso wichtig wie die Liga.“ In die SF-Arena fahre man am Ostermontag dennoch mit viel Respekt. „Es war absehbar, dass Aach-Linz eine gute Saison spielen wird. Sie stehen hinten gut und können sehr schnell umschalten“, lobt Sijaric.</p> <p>Und auch Hagg ist sich sicher, dass bei diesem Duell die „Tagesform ausschlaggebend“ sein wird. „Wir wissen um die Qualität der Salemer, die uns weh tun kann. Dennoch müssen wir uns nicht verstecken. Wir haben Spieler in unseren Reihen, die für jeden Gegner unangenehm sind“, geht auch Hagg von einem engen Pokalspiel aus.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Dieses Bezirkspokal-Viertelfinale hat Endspiel-Charakter]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 22 Mar 2024 05:31:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Life-Style- Sonntag Ostrach: Ein Erlebniseinkauf mit allen Sinnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/life-style-sonntag-ostrach-ein-erlebniseinkauf-mit-allen-sinnen;art372569,11945654 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ostrach – Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. Gerade im Frühling zieht die erwachende Natur jedes Jahr aufs Neue die Menschen in ihren Bann.  ]]></description>
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          Ostrach – Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. Gerade im Frühling zieht die erwachende Natur jedes Jahr aufs Neue die Menschen in ihren Bann.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/life-style-sonntag-ostrach-ein-erlebniseinkauf-mit-allen-sinnen;art372569,11945654]]></guid>
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        Ostrach – Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. Gerade im Frühling zieht die erwachende Natur jedes Jahr aufs Neue die Menschen in ihren Bann.



        <div class="koll"><p>Ostrach – Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. Gerade im Frühling zieht die erwachende Natur jedes Jahr aufs Neue die Menschen in ihren Bann. Sie möchten den Frühling und die Natur ins Haus holen und den Hobbygärtnern juckt es bereits in den Fingern. Beim Life-Style-Sonntag am 24. März können sich die Besucher und Kunden von 13 bis 18 Uhr bei Stangen Schmid, dem Fachmarkt für Haus, Garten und Ambiente in Ostrach, vielfältige Inspirationen holen. Bereits am Samstag, 23. März, hat der Fachmarkt bis 18 Uhr geöffnet.</p><h2_interline>Delikatessen und Grillkultur</h2_interline><p>Mit den Delikatessen von Deligreece, Gourmet Berner, Stubbs und Senft haben Charly und Sabine Schmid und ihr Team bereits die Gaumen ihrer Kunden getroffen. In der Probierecke von Fräulein Schmid können Grillbegeisterte die passenden Original Texas-BBQ-Saucen kosten. „Wenn man probieren kann, weiß man, wie’s schmeckt“, sagt Charly Schmid. Grillmeister Oliver Wolf ist am Life-Style-Sonntag wieder mit seinen Grillvorführungen am Start. Maximilian Schmid sorgt für das leibliche Wohl. Charly Schmid kündigt an: „Wir präsentieren natürlich die neuesten Grills von Outdoorchef und verkaufen viele verschiedene Modelle ab“. Zur Grillkultur von Stangen Schmid gehören auch Grillseminare. Es sind noch Plätze frei, so Charly Schmid. Sabine Schmid’s Einrichtungskonzept geht weg von der kühlen Regalmöblierung. Sie hat nach und nach im Fachmarkt viele kleine individuelle Ecken und Nischen für ein facettenreiches Einkaufserlebnis geschaffen.</p><h2_interline>Gewinnspiel und Rabatte</h2_interline><p>Bei einem Gewinnspiel winkt dem Gewinner des ersten Preises die Teilnahme an einem Grillkochkurs bei Stangen Schmid. Für den zweiten Platz gibt es einen 50 Euro-Gutschein, für Platz drei einen 25-Euro-Gutschein. Einen Rabatt von 30 Prozent gibt es auf Lagerware der Geschenkartikelkollektion von „Räder“. Ebenfalls 30 Prozent Nachlass gibt es auf Knit Factory, die trendige Mode aus 80 Prozent recycelter Baumwolle und auf Steel Pots für In- und Outdoor, rostfeste, witterungsbeständige und mit einer Drainage-Lochbohrung versehene Übertöpfe.</p><p>Neu im Sortiment von Stangen Schmid sind Koralan Holzfarben deckend und Lasuren. Für sichere „Hygge-Momente“ sorgen attraktive Tischfeuer, Flammen und Kamine von Tenderflame, die mit einem revolutionären Brennstoff befeuert werden, der sicher und nur in Kombination mit dem patentierten Stahldocht und zudem rußfrei brennt.</p><h2_interline>Nachhaltig und regional</h2_interline><p>Praktisch und schön sind die neuen nachhaltigen Taschen und Shopper aus recyceltem Plastik der Marke „Handed by“. Sie werden von Frauen in Handarbeit geflochten und bietet 400 Handwerkerinnen Arbeit zu fairen Bedingungen. Die Frauen generieren somit ein zusätzliches Einkommen für ihre Familien. „So etwas ist mir auch wichtig. Vor dem Design achten wir beim Einkauf darauf, dass die Waren unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt werden“, lautet Sabine Schmids Grundhaltung. Wenn diese attraktiven Taschen dann noch mit einer Flasche Pizzolato, dem trockenen aber fruchtigen Bio-Sekt oder dem maskulinen Gegenspieler „Moscato“, dem herberen Bio-Sekt mit gehaltvollem Abgang, und der dekorativen Pasta, Risotto und Sugo von Greenomic Delikatessen, gefüllt werden, freut sich jede Beschenkte. Ein Frischblumen-Strauß und ein wöchentlich wechselndes „Törtchen“ der Konditorin Fräulein Schmid mit Buttercreme und Pralinenfüllung als „Geschenk-Duett“ erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Regionalität von Stangen Schmid setzt sich auch im Restaurant „Schmid’s Auszeit“ fort. 90 Prozent der verwendeten Lebensmittel stammen aus einem Umkreis von 25 Kilometern.</p><p>Viele Hobbygärtner scharren mit den Hufen und die ersten warmen Sonnenstrahlen laden geradezu dazu ein, Garten und Außenbereich frühlingsfit zu machen. Dazu bietet Stangen Schmid eine große Auswahl an Outdoorpflanzen, Pfähle, Stangen und Halbstangen, Staketenzäune, Weidenzäune, Gartenhäuser, Carports und Freisitze, Rosenbögen, Sichtschutz und Edelrostobjekte, Kinderspielgeräte und variable Stecksysteme als Sichtschutzzaun. Um Böden abzudecken, ist der lose Rindenmulch aus regionaler Herstellung zu einem attraktiven Kubikmeterpreis ideal. Der Rindenmulch ist nicht begast, ist plastikfrei, liefert Humus, hält die Böden feucht und den Unkrautwuchs zurück.</p><h2>Stangen Schmid</h2><p>Am Sonntag, 24. März findet der Life-Style-Sonntag bei Stangen Schmid, Heiligenberger Straße 12-16, in Ostrach von 13 bis 18 Uhr statt. Der Fachmarkt feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen, das Restaurant „Schmid’s Auszeit“ zehnjähriges Bestehen. Stangen Schmid an sich blickt jedoch bereits auf eine 100-jährige Familientradition zurück.</p><p></p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Life-Style- Sonntag Ostrach: Ein Erlebniseinkauf mit allen Sinnen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 14:01:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Interimsmanager übernimmt insolvente Firma in Kalkreute  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/interimsmanager-uebernimmt-insolvente-firma-in-kalkreute;art372569,11922287 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach der Insolvenz der Firma HFM startet Dr. Roland Käfer einen Neuanfang und künftig firmiert das Unternehmen als RK Produktionssysteme  ]]></description>
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          Nach der Insolvenz der Firma HFM startet Dr. Roland Käfer einen Neuanfang und künftig firmiert das Unternehmen als RK Produktionssysteme<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach der Insolvenz der Firma HFM startet Dr. Roland Käfer einen Neuanfang und künftig firmiert das Unternehmen als RK Produktionssysteme



        <p>Vor 26 Jahren wurde in Kalkreute eine Modell- und Formenbau GmbH gegründet, in die der Firmengründer seinen Namen integrierte: Horst Fularczyk Modellbau, kurz HFM. Etliche Jahre agierte der Betrieb erfolgreich, expandierte und geriet durch Pandemie, Lieferkettenschwierigkeiten und Überschuldung in die Schieflage. Letztlich musste man Insolvenz anmelden und als Interimsmanager übernahm Dr. Roland Käfer, der eine beeindruckende berufliche Vita als Techniker und Kaufmann vorzuweisen hat, die Geschäftsführung.</p> <h2>Interimsmanager erhält Zuschlag für Firmenübernahme</h2> <p>Roland Käfer erkannte das Potenzial der Kalkreuter Firma und erhielt bei einem Vergabeverfahren den Zuschlag für deren Übernahme, die offiziell zum 1. Januar 2024 erfolgte. Und auch er hat seine Initialen RK in den Firmennamen „RK Produktionssysteme“ integriert, wobei dieser Zusatz die grundlegende Veränderung der Unternehmensstrategie wieder spiegelt. Man will sich breiter aufstellen, neue Märkte erschließen und so die vorherige Konzentration als Zulieferer für die Autoindustrie deutlich verringern. Im Fokus hat man den Anlagenbau, Maschinenbau, Flugzeugindustrie sowie Verteidigungstechnik. Um bei Unternehmen der Medizintechnik zu punkten, durchläuft die RK Produktionssysteme GmbH ein Zertifizierungsverfahren. Zudem will der erfahrene Interimsmanager die Kundenwünsche auch mithilfe von Smart Engineering umfänglicher erfüllen können. Im Idealfall von der eigenen Konstruktionsabteilung den Kunden Lösungen anbieten, die entsprechenden Werkzeuge oder Bauteile in Kalkreute selbst fertigen und für den Einbau noch optimierte Programme durch die eigene Programmierabteilung schreiben.</p> <h2>RK will sich zum Systemanbieter entwickeln</h2> <p>Die Vision ist, dass sich RK als „Systemanbieter“ für Firmen der verschiedensten Wirtschaftsbereiche etabliert und idealtypisch sogar als Entwickler in den Unternehmen Fuß fasst. Ganz wichtig ist für ihn, die Kontakte mit Unternehmen der Region zu intensivieren. Bei seinen Plänen spielt die nach seinen Angaben hoch motivierte und höchst kreative Belegschaft, die ausschließlich aus Facharbeitern besteht, die entscheidende Rolle. Und viel Know-how bringt der 40-jährige Waldemar Marx mit, der Käfer als Betriebsleiter zur Seite steht und den Optimismus seines Chefs absolut teilt, wie bei einem Betriebsrundgang mit Bürgermeisterin Lena Burth und dem CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Burger deutlich wurde. „Wir wollen etwas bewegen, haben ein gutes Team und wollen wachsen“, gibt es von ihm und dem Geschäftsführer als klare Ansage. Im vergangenen Jahr erzielte man mit 45 Beschäftigten einen Umsatz von sechs Millionen Euro, wobei die Produktionsfläche von 6200 Quadratmetern ausreichend Platz für die dreifache Belegschaft bieten würde.</p> <h2>„Erst die Aufträge, dann Mitarbeiter“</h2> <p>Durch den Schuldenschnitt hat die neue Firma mit den finanziellen Altlasten nichts mehr zu tun und vom Inventar hat man Nützliches, wie die komplette Messtechnik übernommen und um den Rest kümmert sich der Insolvenzverwalter. Zudem hat man sich von knapp der Hälfte der vorherigen Belegschaft getrennt. „Erst die Aufträge, dann Mitarbeiter“, antwortet Roland Käfer auf die SÜDKURIER-Frage, ob in Kalkreute neue Jobs entstehen, wobei der Manager keinen Zweifel lässt, dass man die Erfolgsspur finden wird. Man will auch wieder Ausbildungsplätze anbieten, und habe jetzt schon Angebote für Bachelor-Studenten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Interimsmanager übernimmt insolvente Firma in Kalkreute]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 14:21:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[52 Wochen lang frisches, regionales Gemüse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/52-wochen-lang-frisches-regionales-gemuese;art372569,11914643 ]]></link>      <description><![CDATA[  2015 übernehmen Georg Schäfer und Carmen Klima in Ostrach-Wangen den elterlichen Hof, stellen auf biologischen Anbau um und gründen 2021 eine Solidarische Landwirtschaft  ]]></description>
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          2015 übernehmen Georg Schäfer und Carmen Klima in Ostrach-Wangen den elterlichen Hof, stellen auf biologischen Anbau um und gründen 2021 eine Solidarische Landwirtschaft<br>
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        2015 übernehmen Georg Schäfer und Carmen Klima in Ostrach-Wangen den elterlichen Hof, stellen auf biologischen Anbau um und gründen 2021 eine Solidarische Landwirtschaft



        <p>Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Ostrachtal in Ostrach-Wangen geht nun ins dritte Anbaujahr. Gegründet wurde sie von Georg Schäfer (37) und seiner Frau Carmen Klima (33). Ihr Traum ist es, das Geschäft mit der Direktvermarktung von Bio-Gemüse so auszubauen, dass sie davon leben können. Schäfer studierte Agrarwirtschaft und arbeitet noch in Teilzeit in der Verwaltung des Landwirtschaftsamtes in Ravensburg, Klima ist von Beruf Landschaftsarchitektin. Im Lagergebäude des Bauernhofs sind noch Kohl, rote Beete und andere Wintergemüsesorten eingelagert, im 400 Quadratmeter großen Gewächshaus außerhalb der Hofstelle werden noch Postelein, Asiasalat, Mangold und Feldsalat geerntet. Doch schon steht die neue Gemüse-Saison in den Startlöchern: Radieschen, Auberginen, Paprika, Möhren, Spinat, Tomaten, Gurken... „Was nicht alle kennen, sind zum Beispiel Stielmus oder Zaphitos, eine Mischung aus Kürbis und Zucchini“, so Carmen Klima. „Das erweitert den Speiseplan.“</p> <h2>Finanzierung durch Anteilszeichner</h2> <p>Welche Idee steckt hinter einer Solidarischen Landwirtschaft? Statt anonymes Gemüse aus dem Supermarkt, das lange Transportwege hinter sich hat, wird sozusagen direkt ab Feld vermarktet. Der Hof versorgt eine Gruppe von Menschen in der näheren Umgebung mit regionalem Gemüse. Im Gegenzug stellt die Gruppe die nötigen Finanzmittel für die Erzeugung zur Verfügung. Die Solawi-Mitglieder verpflichten sich für ein Wirtschaftsjahr, einen festen Betrag an den landwirtschaftlichen Betrieb zu zahlen. „Ein ganzer Anteil deckt den Gemüsebedarf für zwei Erwachsene und kostet im Monat 110 Euro. Man kann auch halbe Anteile zeichnen“, sagt Klima.</p> <h2>Zwei Ackerpferde</h2> <p>Den landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb übernahm Georg Schäfer 2015 von seinen Eltern. „Uns war klar, dass wir den Betrieb weiterführen wollen und dass er irgendwann auch unser Hauptstandbein sein soll. Die Umstellungsphase von konventionellem Anbau auf Bioland hat zwei Jahre gedauert.“ Bewirtschaftet wird ein ein Hektar großer Gemüseacker, hinzu kommen weitere vier Hektar für Blühwiese und Getreide. Zum Hof gehören die beiden Rinder Dalli und Ochsi sowie vier Pferde. Zwei davon werden gerade ausgebildet, um in Zukunft bestimmte Ackerarbeiten zu übernehmen. Der Mist der Tiere wird zum Düngen verwendet.</p> <h2>80 Haushalte könnten von der Solawi versorgt werden</h2> <p>Mit viel Enthusiasmus ist das Paar mit dem Geschäftsmodell ans Werk gegangen. Weil das erste Anbaujahr auch erfolgreich verlief und es genügend Anteilseigner gab, blicken sie zuversichtlich in die Zukunft. „Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Den Kern der Abnehmer bilden um die 50 Haushalte, 80 wären möglich“, erzählt die 33-Jährige.</p> <p>Das Paar stemmt den kompletten Betrieb alleine, Jungpflanzen ziehen sie zum Teil selber groß oder kaufen sie von biologisch wirtschaftenden Gärtnereien, zuletzt aus der Dorfgemeinschaft Lautenbach. „Arbeitskräfte zu bezahlen, ist im finanziellen Budget noch nicht drin“, so Schäfer. Große Gewinne kann das Paar bis dato nicht abschöpfen. „Im Moment ist es für uns wichtig, die Kosten für den Anbau zu decken und uns einen kleinen Lohn auszubezahlen.“</p> <h2>Helfen bei Mitmachtagen</h2> <p>Die Arbeitsbelastung für zwei ist hoch. Gelegentlich gibt es freiwillige Mitmachtage. Wer will, kann unentgeltlich beim Jäten, Hacken, Pflanzen oder Ernten helfen. Auch andere Gemeinschaftsaktionen finden statt, so wurde beispielsweise das Gewächshaus gebaut. „Als inhabergeführte Solawi unterscheiden wir uns von Gemeinschaftsgärten“, erklärt Carmen Klima. „Unsere Mitglieder zeichnen für die Dauer von einem Jahr Ernteanteile, dafür bekommen sie jede Woche eine Kiste mit frischem Gemüse.“</p> <h2>Mehrere Abholstationen</h2> <p>Wöchentlich können die Solawi-Anteilszeichner ihre Gemüsekisten abholen. Die Landwirte stellen die Erzeugnisse bereit, doch jeder muss sich die Produkte selber abwiegen und im mitgebrachte Behältnisse einpacken. Damit die Anfahrtswege möglichst kurz gehalten werden, gibt es neben der „Zentrale“ in Ostrach-Wangen noch weitere Abholstationen in Königseggwald, Bad Saulgau, Mengen und Ochsenbach. Die Mitglieder bilden zum Teil Fahrgemeinschaften und holen abwechselnd für mehrere Haushalte die Anteile ab.</p> <h2>Lebensmittel wertschätzen</h2> <p>Carmen Klima wünscht sich, dass sich noch mehr Konsumenten trauen, das Solawi-Konzept einmal auszuprobieren. „Oft ist die erste Frage: Was kostet das? Besser ist es, sich zu fragen: Was bewirke ich damit?“ Das Gemüse gewinnt ihrer Meinung nach durch Attribute wie regional, saisonal, bio, fair und transparent deutlich an Wert. „Ich habe den Eindruck, das Geld sitzt lockerer, wenn es um Beiträge fürs Fitnessstudio geht oder um Handyverträge.“</p> <h2>Es gibt immer mehr Solawis</h2> <p>Als Keimzelle aller Solidarhöfe in Deutschland gilt der Buschberghof in Fuhlenhagen bei Hamburg, dieser Betrieb wurde 1988 auf Solidarische Landwirtschaft umgestellt. 2011 zählte das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft bundesweit gerade mal zwölf Betriebe, inzwischen sollen es um die 500 sein. Auch in Sauldorf gibt es eine Solawi: die Waldfeldhof GbR auf den Bennehöfen ging 2021 mit Gemüseanbau an den Start. In Inneringen wurde im Dezember 2022 eine Solawi als Verein gegründet.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Veranstaltung</h2> Für die Saison 2024/25 sind noch Anteile verfügbar. Wer bei der Solawi mitmachen oder mehr darüber erfahren will, kann sich bei der Budgetvorstellung und Anteilszeichnung am Samstag, 16. März, auf der Hofstelle in Ostrach-Wangen, Mesnerweg 4, informieren. Anmeldung per mail unter info@solawi-ostrachtal.de oder telefonisch unter Tel.: 0157 54757769.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gütesiegel Umweltverträglichkeit Agrar-Produkte thema-leben-lebensfuehrung thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[52 Wochen lang frisches, regionales Gemüse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 11:13:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kampf gegen geplante Windräder in der Region Ostrach-Pfullendorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kampf-gegen-geplante-windraeder-in-der-region-ostrach-pfullendorf;art372569,11838768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürgerinitiative zum Schutz der Raumschaft Ostrachtal sieht beim geplanten Windpark "Pfullendorfer Hölzl" Lebensgrundlage und Wasserversorgung gefährdet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bürgerinitiative zum Schutz der Raumschaft Ostrachtal sieht beim geplanten Windpark "Pfullendorfer Hölzl" Lebensgrundlage und Wasserversorgung gefährdet.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kampf-gegen-geplante-windraeder-in-der-region-ostrach-pfullendorf;art372569,11838768]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bürgerinitiative zum Schutz der Raumschaft Ostrachtal sieht beim geplanten Windpark "Pfullendorfer Hölzl" Lebensgrundlage und Wasserversorgung gefährdet.



        <p>Der Energiekonzern Ørsted hat am 24.November in der Buchbühlhalle die vorläufige Planung zum Windpark ‚Pfullendorfer Hölzl‘ präsentiert. Nun ist es möglich, das Ausmaß der Veränderungen unserer Heimat zu visualisieren. Zunächst sind Ostrach-West mit 609 Hektar sowie die Flächen „Hoßkirch-Ostrach“ (570 Hektar) und „Krauchenwies-Ostrach“ (170 Hektar) vom Regionalverband für den Ausbau der Windenergie vorgesehen. Damit trägt die Gemeinde Ostrach den Löwenanteil zur Erfüllung des „Wind-an-Land-Gesetzes“ in der gesamten Region Bodensee-Oberschwaben. Ostrach ist mit einer Gemarkungsfläche 10.893 Hektar die größte Gemeinde im Landkreis Sigmaringen. Pfullendorfs Fläche beträgt 9050 Hektar und Krauchenwies verfügt über 4276 Hektar.</p> <h2>Ortsvorsteher erklärt seinen Widerstand</h2> <p>Im Gespräch mit dem SÜDKURIER erläutert Hubert Frank, Ortsvorsteher von Lausheim und Magenbuch, seinen Widerstand: „Dieser Windpark soll die höchsten jemals in Deutschland gebauten Anlagen einer Gesamthöhe von 261 Metern umfassen.“ Geplant sind nach seinen Angaben zunächst 13 bis 15 Anlagen, wobei er sich auf Äußerungen von Vertretern der Firma Ørsted, vormals Ostwind, bezieht, die sie bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der Buchbühl-Halle getätigt hätten.</p> <p>Das Landschaftsbild werde sich auch für die Bürger der Kerngemeinde Ostrach verändern, denn insgesamt seien 25 Windräder geplant.</p> <h2>Waldgebiet gehört größtenteils Fürstenhaus Thurn und Taxis</h2> <p>Mögliches Konfliktpotenzial hinsichtlich eines sinnvollen Landschafts-, Arten- und Denkmalschutzes wurde durch Gesetzesänderungen bereits aus dem Weg geräumt. Für Ørsted ist es laut eigener Aussage zudem ungemein praktisch, dass das Waldgebiet Pfullendorfer Hölzl größtenteils nur einem Eigentümer, nämlich dem Fürstenhaus Thurn und Taxis gehört. Das erleichtere die Verhandlungen ungemein. Hubert Frank erwähnt, dass der Waldbesitzer mit der Firma Ostwind schon 2013 Vorverträge für den Bau dieses Windparks abgeschlossen habe. In der Stellungnahme der Bürgerinitiative ist vermerkt, dass bereits gutachterlich festgestellt wurde, dass die prognostizierte Windhöffigkeit benachbarter Windparks um 30 Prozent unterschritten werde. „Diese Anlagen dürften ähnlich selten in Betrieb zu sehen sein, wie die in Bad Saulgau“, ist für Frank der Sinn dieser Planung sehr fragwürdig.</p> <h2>Wassereinzugsgebiete von Umlandgemeinden gefährdet</h2> <p>Die Umwandlung von Wäldern und noch naturnahen Lebensräumen in Energie-Industriegebiete stellt nach Überzeugung der Windradgegner eine der größten zusätzlichen Gefahren für die Biodiversität und damit für die Lebensgrundlage von Menschen und Tier dar. Das Windindustriegebiet gefährde auch die Wassereinzugsgebiete der umliegenden Gemeinden und die ausgewiesenen Flächen belasteten zudem die benachbarten Wohngebiete außerordentlich deutlich.</p> <h2>Ortsvorsteher kritisiert, dass Ostrach eine unzumutbare Last schultern müsse</h2> <p>„Zusammenfassend darf man fragen, ob angesichts dieser Fakten, der nationalen Sicherheit gedient ist“, weisen Hubert Frank und seine Mitstreiter darauf hin, dass Ostrach mit ca. drei Prozent Flächenanteil und ca. zwei Prozent der Bevölkerung der Gesamtregion Bodensee-Oberschwaben eine unzumutbare Last schultern müssten. Aktuell liegen diese Energie-Pläne des Regionalverbandes aus und es können Stellungnahmen abgegeben werden. Nach Informationen von Frank hat der Ortschaftsrat Tafertsweiler bereits eine Stellungnahme verfasst und der Ortschaftsrat Magenbuch-Lausheim werde folgen. Auf die SÜDKURIER-Frage, was denn passiere, wenn aller Widerstand zwecklos ist, antwortet Hubert Frank: „Ich werde die Leute nicht auf die Bäume jagen“, sprich zu Widerstandshandlungen animieren. Bei der Info-Veranstaltung vor einigen Wochen hätten Vertreter des Regionalverbandes von Widerstand gegen die Windrad-Pläne abgeraten. Gegenwehr werde nicht empfohlen, sonst greife das Prinzip der Super-Privilegierung. Im Übrigen wundert sich der Ortsvorsteher über den Umstand, dass der potenzielle Investor vor Ort selbst noch keine Windmessungen durchgeführt habe, sondern sich augenscheinlich auf die Angaben im Windatlas der Landesregierung verlasse.</p> <h2>Informationsveranstaltung am 10. Januar 2024 in Bad Saulgau</h2> <p>Eine Info-Veranstaltung zum geplanten Ausbau der Windenergie wird vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben am Mittwoch, 10. Januar, 18.30 Uhr, im Stadtforum Bad Saulgau veranstaltet und Hubert Frank ist sicher, dass viele Menschen kommen werden. Die aktuellen Pläne des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben umfassen 8750 Hektar für mögliche Windenergieflächen, also 2,5 Prozent der Gesamtfläche. Am Ende der Planung sollen davon 1,8 Prozent für Windräder übrig bleiben. Ab Ende Januar und bis Ende März 2024 haben Träger öffentlicher Belange und Privatpersonen Gelegenheit, Stellungnahmen abzugeben. Bis zum 30. September 2025 sollen die konkreten Flächen für Windräder beschlossen werden.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kampf gegen geplante Windräder in der Region Ostrach-Pfullendorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 13:50:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Riedlehrpfad rund um Burgweiler offiziell eröffnet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/riedlehrpfad-rund-um-burgweiler-offiziell-eroeffnet;art372569,11834889 ]]></link>      <description><![CDATA[  Projekt wird erst durch finanzielle Unterstützung von Leader möglich. Vier Kilometer langer Pfad hat neun Stationen inklusive einer Schwefel-Quelle.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Projekt wird erst durch finanzielle Unterstützung von Leader möglich. Vier Kilometer langer Pfad hat neun Stationen inklusive einer Schwefel-Quelle.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/riedlehrpfad-rund-um-burgweiler-offiziell-eroeffnet;art372569,11834889]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Projekt wird erst durch finanzielle Unterstützung von Leader möglich. Vier Kilometer langer Pfad hat neun Stationen inklusive einer Schwefel-Quelle.



        <p>Dank des enormen Einsatzes von Ehrenamtlichen, der Unterstützung durch heimische Unternehmen und letztlich die finanzielle Förderung durch das „Leader-Programm“ wurde binnen acht Monaten das Projekt „Riedlehrpfad“ umgesetzt. Ausgehend von der „Alten Mühle“ in Waldbeuren erfahren Besucher auf der etwa vier Kilometer langen Strecke an neun Stationen Wissenswertes über Historie, Fauna und Flora. An der ersten Station gibt es wichtige Informationen zum „Mythos Moor“. Bekanntlich wurde zwischen 2002 und 2015 auf über 600 Hektar im Pfrunger-Burgweiler Ried der Wasserhaushalt saniert, Drainagen gelegt, Stege und Aussichtsplattformen angelegt, und so ein Vorzeigeprojekt für die Kombination aus Naturschutz und nachhaltigem Tourismus geschaffen, das schon jetzt jährlich tausende Besucher anzieht.</p> <h2>Besucher der Kirche und den Überresten der namensgebenden Burg</h2> <p>Auf der zweiten Thementafel wird das Ökosystem „Feuchte Wiesenlandschaft“ erläutert und dann erfährt der Besucher, dass es einst den Ortsteil Rot(h)enbühl zu Burgweiler gab, wo eine Schwefelquelle im 15. und 16. Jahrhundert wirtschaftlich als Heilbad genutzt wurde. Die dazugehörige Gastwirtschaft bestand mindestens seit dem Jahr 1471, erklärte der langjährige Ortsvorsteher und Revierförster Wolfgang Richter beim Premierenrundgang. Der Riedlehrpfad beinhaltet auch einen Besuch in der Burgweiler Kirche St. Blasius, die 1883 erbaut wurde, deren Krypta wohl schon im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Der Seiteneingang ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Logischerweise widmet sich eine Thementafel auch einer längst abgetragenen Burg, die 500 östlich der Weilsiedlung auf einer künstlichen Erhebung existierte und als Namensgeber für Burgweiler diente. Es wird vermutet, dass bereits im 11. Jahrhundert Adelige in dieser Burg lebten.</p> <p>Der schon bestehende Lehrpfad war im Sommer abgebaut worden, wobei die Frage, ob man diesen Pfad erneuern, sanieren oder abbauen sollte, im März 2022 im Ortschaftsrat die Initialzündung für den neuen „Riedlehrpfad“ war.</p> <h2>Leader-Antrag musste ganz schnell gestellt werden</h2> <p>Ein Antrag auf finanzielle Förderung durch Leader für 2022 blieb ohne Chance, dafür erreichte die Verantwortlichen in diesem Jahr ein Anruf, dass es 2023 klappen könnte, wenn binnen weniger Tage das Konzept eingereicht wird. Es klappte und Ende Februar gab es vom Leader-Vergabeausschuss das O.k. Es bildete sich eine Projektgruppe, Sponsoringvereinbarungen wurden unterzeichnet und die ersten Arbeitseinsätze im Totholzwald gab es im Mai, wo binnen eines Monats eine neue Wegeführung angelegt wurde. Im Oktober wurden die Inhalte der Thementafeln festgelegt, die Wegeweiser-Schilder und Tiefenbachbrücke fertig gestellt.</p> <h2>Bürgermeisterin dankt ehrenamtliche Helfern</h2> <p>Bürgermeisterin Lena Burth nutzte die offizielle Eröffnung die Gelegenheit, um sich bei allen Beteiligten für die aktive Zusammenarbeit zu bedanken und ihr Amtsvorgänger Christoph Schulz, der nun als Geschäftsführer des Naturschutzzentrums tätig ist, brachte den Wunsch aller Beteiligten auf den Punkt: „Dass viele Besucher den Riedlehrpfad nutzen!“ Auch Klaus Krämer, Betreiber der „Alten Mühle“ in Waldbeuren, unterstützt das Projekt und bezeichnete die Umsetzung des „tollen Projekts“ als wichtige Tourismusförderung.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Denkmalschutz Bauwerk Naturschutzgebiet thema-wissen-geschichte thema-natur-umwelt thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Riedlehrpfad rund um Burgweiler offiziell eröffnet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 09:16:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER-Leser spenden für Schulprojekt in Kenia  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/suedkurier-leser-spenden-fuer-schulprojekt-in-kenia;art372569,11826194 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ostracher Verein Vipingo sicherte durch Spenden die Zukunft der "Future Hope of Montessori School"in Kenia.  ]]></description>
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          Der Ostracher Verein Vipingo sicherte durch Spenden die Zukunft der "Future Hope of Montessori School"in Kenia.<br>
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        Der Ostracher Verein Vipingo sicherte durch Spenden die Zukunft der "Future Hope of Montessori School"in Kenia.



        <p>Es ist knapp ein Jahr her, da kam ein Hilfeschrei aus Kenia. Die vom Ostracher Verein Vipingo e.V. geförderte Schule Future Hope of Montessori School im gleichnamigen Vipingo war in seiner Existenz gefährdet. Nur bis März 2023 reichte das Geld wegen ausbleibender Spendengelder. „Nicht zuletzt auch dank der vielen Spenden der Leserinnen und Leser des SÜDKURIER konnte die Schule weiter machen“, informiert Hans Hofele und nutzt die Gelegenheit auch namens der Verantwortlichen und Schüler in Kenia den SÜDKURIER-Lesern zu danken. Wie Vereinsvorsitzender Dietmar Rusch auf Anfrage mitteilte, spendeten die SÜDKURIER-Leser nach dem Aufruf in der Heimatzeitung im Januar 2023 mehr als 6000 Euro: „Das ist einfach überwältigend und wir können nur danken.“ Insgesamt unterstützte Vipingo im vergangenen Jahr rund 25.000 Euro an die Schule und sicherte damit deren Fortbestand.</p> <h2>Schule ist weiter auf Spenden angewiesen</h2> <p>Damit sie zukunftsfähig in die nächsten Jahre gehen kann, soll sie ausgebaut werden. Das klingt nach einem Widerspruch, ist aber keiner. Eine der Auflagen, die der kenianische Staat den privat und oder von Hilfsorganisationen betriebenen Schulen macht, ist die Qualifizierung des Schulbetriebs über das 6. Schuljahr hinaus, erklärt Tim Williams. Zusammen mit Carol Hardmann betreibt er seit vielen Jahren die Schule an der kenianischen Ostküste. Carol hatte die Schule vor über zehn Jahren mit ihrem damaligen Mann gegründet. Grundschulen heißen in Kenia Primary School, den Status, den die Schule momentan hat.</p> <p>Innerhalb von drei Jahren soll die Future Hope zur Junior High School werden, die dann Kinder bis zum 9. Schuljahr aufnehmen und unterrichten kann. Dazu muss umgebaut werden und ergänzt werden. Auch die hygienischen Basiseinrichtungen wie Toiletten und Waschräume sollen erweitert und überholt werden. Auch soll endlich eine Unterkunft für die Freiwilligen und Praktikanten aus Europa und der ganzen Welt geschaffen werden.</p> <h2>Spendenkonto bei der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch</h2> <p>Neben dem Vipingo e.V., für dessen Vorsitzenden Dietmar Rusch die Schule nach wie vor ein Herzensprojekt ist, sind es auch Gelder aus Großbritannien und von lokalen Geldgebern, die die Schule am Laufen halten. Diesen Jahr freute sich der Vipingo e.V. ebenfalls über eine gute Spendenbereitschaft aus der Region, berichtet Dietmar Rusch. Überrascht wurde der Verein dieses Jahr von einer großzügigen Einzelspende des Stettener Vereins „Zukunft für Kinder in Afrika“, der direkt an die Schule nach Vipingo weitergeleitet wurde. Spenden können auf das Konto des Vipingo e.V. Sparkasse Pfullendorf Messkirch (IBAN 75 6905 1620 0000 5912 71)getätigt werden</p> <h2>Kinderreichtum und weit verbreiteter HIV-Virus</h2> <p>Die Future Hope of Montessori war von Anfang an etwas besonderes in der Region. Neben der örtlichen Public School ist es die Future Hope, die den lokalen Familien aus dem ärmlichen Kilifi County, speziell dem Örtchen Vipingo eine große Hilfe für ihre Kinder ist. In den Orten in dieser Region ist Kinderreichtum und der immer noch weit verbreitete HIV Virus ein ernst zu nehmendes Problem. Die Future Hope kann mit ihrer basismedizinischen Versorgung aber auch mit regelmäßigen Mahlzeiten aus der eigenen Küche eine Hilfestellung leisten, die sonst fehlen würde. Sport und Spiel wird ebenfalls groß geschrieben an der Schule.</p> <h2>Armut im landschaftlichen Paradies</h2> <p>Nähert man sich dem Ort Vipingo von der Küstenseite, denkt man, man ist im Paradies angekommen. Weißer Strand und Palmen, der türkis schimmernde Indische Ozean, ganzjährig warm. Dass hier Not herrschen soll, will einem erst mal nicht in den Sinn. Doch hier sind die Böden nicht sehr fruchtbar. Neben Kokospalmen wird großflächig Sisal angebaut. Von letzterem haben die Einwohner außer schlecht bezahlter Arbeit nicht sehr viel. Die wenigen Stück Vieh und Hühner decken gerade so den Eigenbedarf. Zunehmende Trockenperioden abgewechselt wie vor ein paar Wochen mit großflächigen Überschwemmungen wechseln sich ab. In dieser kargen Vegetation ist, auch wegen der Landknappheit, kaum effektive Landwirtschaft möglich.</p> <h2>Schule legt Grundlage für besseres Leben</h2> <p>Das Resultat für die Einwohner ist ein Kreislauf aus fehlenden gesicherten Einnahmen und der fehlenden Perspektive, daraus auszubrechen. Eine gute Schulbildung ist deswegen der beste Ansatz, um eine Zukunft zu haben. Mit Jobs außerhalb, vielleicht in Mombasa oder Nairobi, können dann, wie überall in afrikanischen Ländern üblich, die Familien zuhause mit versorgt werden. Die Future Hope will dafür die Grundlage legen.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 05:30:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ostracher Advent: Urige Atmosphäre mit 40 dekorierten Holzhütten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/ostracher-advent-urige-atmosphaere-mit-40-dekorierten-holzhuetten;art372569,11823518 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ostrach – Auch in Ostrach ist der Advent eingekehrt. Der Handels- und Gewerbeverein Ostrach veranstaltet am morgigen Samstag, 9 Dezember, von 11 bis 21 Uhr den „Ostracher Advent“.  ]]></description>
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          Ostrach – Auch in Ostrach ist der Advent eingekehrt. Der Handels- und Gewerbeverein Ostrach veranstaltet am morgigen Samstag, 9 Dezember, von 11 bis 21 Uhr den „Ostracher Advent“.<br>
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        Ostrach – Auch in Ostrach ist der Advent eingekehrt. Der Handels- und Gewerbeverein Ostrach veranstaltet am morgigen Samstag, 9 Dezember, von 11 bis 21 Uhr den „Ostracher Advent“.



        <div class="koll"> <p>Ostrach – Auch in Ostrach ist der Advent eingekehrt. Der Handels- und Gewerbeverein Ostrach veranstaltet am morgigen Samstag, 9. Dezember, von 11 bis 21 Uhr den „Ostracher Advent“. Über 40 weihnachtlich geschmückte Holzhütten auf dem und rund um den Herbert-Barth-Platz hinter dem Rathaus laden zum Bummeln, Stöbern, Plaudern und Verweilen ein.</p> <p>Die Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Ostrach, Birgit Bauknecht, beschreibt: „Durch die Holzhütten wird unser Ostracher Advent besonders urig und versprüht ein besonderes vorweihnachtliches Flair.“</p> <p>Hier werden die Besucher beim Weihnachtsgeschenke-<br /> shopping auf jeden Fall fündig, denn der Veranstalter konnte wieder viele Kunsthandwerker mit einem breiten Angebot von handgearbeiteten Artikeln gewinnen, berichtet Birgit Bauknecht. Auch die Ostracher Händler freuen sich mit Birgit Bauknecht über die Belebung der Ortsmitte und die Resonanz der Kunden.</p> <p>Auch kulinarisch kommen die Gäste beim Ostracher Advent auf ihre Kosten. Deftige Schupfnudeln, krosse Bratwürste, Gulaschsuppe, Kässpätzle und Chili sowie süße Kringel gehören zu einem Adventsmarkt einfach dazu. Für die süßen Leckereien wie Waffeln sorgen die Ostracher Schulen.</p> <p>Dem Handels- und Gewerbeverein Ostrach liegt die Nachhaltigkeit und Müllvermeidung am Herzen. An den Glühweinständen werden die heißen Getränke aus diesem Grund in den HGV-vereinseigenen Pfandtassen ausgeschenkt. Gegen ein Pfand können die Gäste diese Tassen erwerben. Eine Schulklasse im Pfarrheim zahlt bei der Rückgabe das Pfand aus und spült die Tassen für die nächste Ausschank-Runde.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <h2>Das Programm beim Ostracher Advent</h2> <p></p> <ul> <li>13.15 Uhr: Kinder- und<br /> Jugendchor Regenbogen</li> <li>14 Uhr: Step Teens</li> <li>15 Uhr: Kindergarten St. Pankratius, anschließend Dreikäsehoch-Gruppe<br /> Besuch des Nikolaus und Knecht Ruprecht</li> <li>16.30 Uhr: Vorstufenorchester</li> <li>17.15 Uhr: Jugendkapelle</li> <li>18 Uhr: Linedancer</li> <li>18.45 Uhr: Turmbläser<br /> <br /> Der Ostracher Advent findet am Samstag, 9. Dezember, 11 bis 21 Uhr rund um den Herbert-Barth-Platz hinter dem Rathaus Ostrach, Hauptstraße 19, statt. Veranstalter ist der Handels- und Gewerbeverein Ostrach.</li> </ul> <p></p> </div>]]>
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      <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 19:02:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Treuer Chronist der Heimat wird 100 Jahre alt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/treuer-chronist-der-heimat-wird-100-jahre-alt;art372569,11815954 ]]></link>      <description><![CDATA[  Josef Unger aus Ostrach feiert heute seinen Geburtstag. Seit 1954 ist er Lokalreporter für den SÜDKURIER in Pfullendorf  ]]></description>
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          Josef Unger aus Ostrach feiert heute seinen Geburtstag. Seit 1954 ist er Lokalreporter für den SÜDKURIER in Pfullendorf<br>
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        Josef Unger aus Ostrach feiert heute seinen Geburtstag. Seit 1954 ist er Lokalreporter für den SÜDKURIER in Pfullendorf



        <p>„Der Herrgott hat mir ein überaus langes Leben geschenkt und dafür danke ich ihm. Wenn er mich zu sich ruft, bitte ich ihn, zu bedenken, dass es kein Spaziergang war.“ Mit diesen Worten hat Josef Unger seine Familie und Freunde am 2. Dezember eingeladen. Gemeinsam feiern sie ein besonderes Fest: „Der Unger Sepp wird 100 Jahre alt“, wie es der Jubilar selbst formuliert.</p> <h2>Lokalreporter aus Leidenschaft</h2> <p>Zum Geburtstag gratuliert an dieser Stelle auch das SÜDKURIER-Team, denn „unser“ Josef Unger ist Lokalreporter aus Leidenschaft. Wenn ein Unfall passiert oder wie kürzlich die Ostrach wegen Hochwassers über die Ufer tritt, hat er seine Kamera schon im Anschlag. Für gute Motive hat der versierte Fotograf ein besonderes Auge – legendär sind seine Bilder vom Bannwaldturm, den er wie kaum ein anderer imposant in Szene setzt, und auch die Natur im Pfrunger-Burgweiler Ried hält er in all ihrer Schönheit immer wieder für die SÜDKURIER-Leser fest. Doch es sind nicht nur seine journalistischen Fähigkeiten, die Josef Unger zu einem Reporter par excellence machen, der auch über die Grenzen von Ostrach hinaus geschätzt wird. Es ist seine Liebe zur Heimat und ihrer Geschichte, die in vielen Texten durchscheint und den Lesern aus dem Herzen spricht. Es ist auch die große Verbundenheit zu seiner Heimatzeitung, die ihn als Journalisten auszeichnet: Für den SÜDKURIER berichtet er seit dem Jahr 1954.</p> <h2>Er wollte Pfarrer werden</h2> <p>In seiner gemütlichen Stube in Dichtenhausen lässt er im Gespräch mit dieser Zeitung sein langes, erfülltes Leben Revue passieren. Nicht von seiner Seite weicht an diesem Nachmittag der Kater seiner Enkelin, den Josef Unger liebevoll „Paulus“ nennt, wenngleich sein echter Name Bob ist. Geboren ist Josef Unger am 2. Dezember 1923 in Dichtenhausen. „Ich bin Inflationsware“, kommentiert er die historischen Verhältnisse mit dem ihm eigenen trockenen Humor. Ein Ei habe damals 150 Mark gekostet. Aufgewachsen ist er mit zwei Schwestern auf dem elterlichen Hof. Als Schüler hat er einen Traum: „Ich wollte Theologie studieren und Pfarrer werden.“ Doch das 1933 erlassene Reichserbhofgesetz der Nationalsozialisten macht seine Zukunftsvision zunichte. Landwirtschaftliche Betriebe müssen zwingend an den Erben übergehen; der Boden gilt als „unveräußerliches Gut“.</p> <h2>Mit 18 in den Krieg</h2> <p>So ist es die Landwirtschaftsschule in Pfullendorf, die Josef Unger besucht. Als er am letzten Schultag im Jahr 1942 nach Hause kommt, liegt auf dem Tisch ein Dokument, das sein Leben verändern wird: der Stellungsbefehl. Mit 18 Jahren zieht der Dichtenhausener in den Zweiten Weltkrieg; zunächst zur Ausbildung nach Frankreich, dann nach Russland, wo die Wehrmacht in den Trümmern von Stalingrad kapituliert hat. „Ich habe den Rückzug vom Dnepr bis nach Berlin durchgestanden“, schildert Josef Unger. Er berichtet von einem prägenden Kriegserlebnis im Jahr 1945 in Polen, von wo aus er Frankfurt an der Oder erreichen will. Unter eine Brücke sucht er gemeinsam mit Kameraden Schutz vor einem russischen Panzer, doch die Kugeln töten die anderen sieben jungen Männer; Josef Unger findet sich schwer verletzt im tiefen Schnee wieder. Er verbindet sich selbst und erreicht auf deutschen Fahrzeugen sein Ziel.</p> <h2>Schlimme Erlebnisse prägen ihn</h2> <p>Der grausame Krieg lässt den Verletzen trotzdem nicht aus seinen Fängen: Nach dem Aufenthalt im Reservelazarett in Sigmaringen, als sein Durchschuss sowie die Erfrierung beider Beine geheilt sind, muss er wieder einrücken. Von Dresden geht es nach Guben an der Neiße, wo auf der Ostseite die Russen bereits Panzer und Geschütze aufgefahren hatten. Von Ort zu Ort erfolgt der Rückzug – mit schrecklichen Eindrücken, die Josef Unger detailgetreu in einem zwölfseitigen Heft festgehalten hat. Darin ist auch nachzulesen, wie er nach Hungermärschen in Gefangenschaft gerät und erst im Jahr 1949 in seine Heimat zurückkehrt.</p> <h2>Seit 1954 freie Mitarbeit beim SÜDKURIER</h2> <p>Sich nach all diesen schlimmen Erlebnissen wieder einzufinden in der Dorfgemeinschaft in Dichtenhausen, das ist nicht leicht für den jungen Mann. „Ich musste das Menschliche wiederfinden“, bekennt er. Das gelingt ihm durch die Kameradschaft in der Feuerwehr in Burgweiler und auch in anderen Vereinen. Josef Unger legt die Landwirtschaftsmeisterprüfung ab und übernimmt den elterlichen Hof. Ab 1954 beginnt ein besonderes Kapitel: Er wird freier Mitarbeiter beim SÜDKURIER. Mit der Schreibmaschine tippt er jeden Bericht; von einem Fotolabor werden die Bilder entwickelt. Den Lohn dafür gibt es vom Redakteur bar auf die Hand. Josef Unger ist trotz Landwirtschaft immer zur Stelle: „Als Heu eingefahren werden musste und es auf dem Höchsten gebrannt hat, bin ich natürlich zum Brand gefahren, um zu berichten“, schmunzelt er. Für technische Entwicklungen ist der 100-Jährige offen: Heute schreibt er seine Berichte auf dem Computer. Für das Fotografieren benutzt er eine Digitalkamera. Neben Artikeln verfasst er auch Schriften und Bücher. Besonders eindrucksvoll ist sein Engagement für die Partnerschaft zwischen Ostrach und dem französischen Étréchy. Bildet es doch ab, dass sich Josef Unger für die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner einsetzt. Sein Engagement würdigte die Gemeinde mit einer Verdienstmedaille.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Feier mit der Familie</h2> Seinen 100. Geburtstag feiert Josef Unger mit seiner Tochter Monika, den Söhnen Josef und Ulrich sowie den sieben Enkeln. Auf seine Familie ist er sehr stolz und freut sich an jedem Einzelnen. Seine Frau Anna starb bereits 2017. „Bis heute hatte ich keine schlimme Krankheit, sondern nur altersbedingte Beschwerden“, erfreut sich der Jubilar am heutigen Geburtstag guter Gesundheit und blickt zufrieden auf das, was er in seinen 100 Lebensjahren erreicht hat. „Ich bin und bleibe so ein Kerle – wenn ich mir etwas vornehme, dann muss es auch so sein“, schaut er mit Tatendrang in die Zukunft. (slo)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unfall Biografie Journalist "Zweiter Weltkrieg" thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-mensch thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Treuer Chronist der Heimat wird 100 Jahre alt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 20:12:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Betreiber informiert über geplante Windräder im Hölzl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/betreiber-informiert-ueber-geplante-windraeder-im-hoelzl;art372569,11811508 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Besucherinteresse an<br /> Veranstaltung eher mäßig</li> <li>Kritiker sind bei Frage-<br /> runde in der Mehrzahl</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Besucherinteresse an<br /> Veranstaltung eher mäßig</li> <li>Kritiker sind bei Frage-<br /> runde in der Mehrzahl</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Besucherinteresse an<br /> Veranstaltung eher mäßig</li> <li>Kritiker sind bei Frage-<br /> runde in der Mehrzahl</li> </ul>



        <p>Auf Wunsch der Gemeindeverwaltung veranstaltete das Unternehmen Ostwind einen Informationstag zu der im Pfullendorfer Hölzl geplanten Windkraftanlage. Bis Ende September war Ostwind ein mittelständisches Unternehmen aus Regensburg. Seit 2022 gehört es zum Kopenhagener Energieunternehmen Ørsted. Die Veranstaltung startete mit einer Infomesse. Auf vielen Tafeln konnten Besucher Infos zum Unternehmen, in der Hauptsache aber zur geplanten Windkraftanlage erhalten. Ergänzend waren vier Ansprechpartner aus dem Ørsted-Planungsteam vor Ort.</p> <p>Das Besucherinteresse war relativ gering. Kaum 50 Gäste fanden in die Buchbühlhalle. Susanne Happ aus Magenbuch zeigte sich zufrieden: „Die Veranstaltung war sehr informativ, und ich konnte meinen Wissensstand von allen Seiten erweitern.“ Johannes Matt aus Ostrach sah es ähnlich: „Die Kenntnisse der Ansprechpartner waren bei technischen Fragen sehr profund.“ Kritischer war da schon Bernd Stützer aus Magenbuch. Er befürchtet, dass bei Verwirklichung aller Anlagen sein Wohnort von drei Seiten mit maximal 60 Windrädern eingekreist würde. „Konkret habe ich keine Antworten auf meine Fragen erhalten, da alles noch in der Schwebe steht“, sagte er.</p> <p>Für noch offene Fragen war im Anschluss eine einstündige Runde geplant. Zur Unterstützung assistierte Marcus Franken als Moderator. Schnell zeigte sich, dass das überwiegend kritisch eingestellte Publikum viele Fragen hatte und der Zeitaufwand sich in etwa verdoppelte. Der führende Ansprechpartner der Firma Ørsted war Georg Freiherr von Aretin. Er ist der Leiter der Projektentwicklung Wind.</p> <p>Hubert Frank, Ortsvorsteher in Magenbuch, stellte unter anderem die Daten der Windmessung und die damit verbundenen Erträge infrage. Darauf antwortete der Projektleiter, dass an zwei Stellen ein (eigenes) Windgutachten herangezogen werde. Der Windatlas aus dem Jahr 2010 sei im Detail stark abweichend. „Der Himmel ist versaut“, sorgte sich eine weitere Einwohnerin aus Magenbuch bezüglich der Lichtverschmutzung in der bisher naturbelassenen Region. Dem hielt der Vertreter des Unternehmens entgegen, dass die Anlagen zukünftig nachts nicht mehr beleuchtet würden, außer bei Annäherungen von Luftfahrzeugen. Alfred Stecher aus Ostrach wünschte sich Infos zu einer eventuell vorgesehenen Entschädigung für Anwohner, die die Windräder im Blickfeld haben. „Eine mögliche Stromvergünstigung wurde noch nicht mit der Gemeinde abgeklärt“, so die Antwort des Firmenvertreters. Margret Bures fragte, ob man von den geplanten Windrädern eine Visualisierung von Magenbuch aus erhalten könnte. Dies sagte der Projektleiter zu und bot dies auch für andere Standorte an.</p> <p>Nach der Fragerunde zog Georg Freiherr von Aretin gegenüber dem SÜDKURIER folgendes Resümee: „Es war eine gute Veranstaltung, insbesondere weil man die Sorgen und Nöte der Bewohner von Magenbuch erfahren konnte. Es herrscht naturgemäß viel Angst vor Veränderungen und deshalb wollten wir die Besucher mitnehmen und informieren. Es war eine kritische Atmosphäre, trotzdem blieb alles konstruktiv und sachlich.“</p> <p>Zudem stellte der Projektleiter eine Wiederholung der Veranstaltung in einem halben Jahr in Aussicht, wenn vor allem mehr gesicherte Informationen vorliegen. Außerdem stellte er gegenüber dem SÜDKURIER klar, dass im Pfullendorfer Hölzl nur eine Anlage von zehn bis 15 Windrädern (aber keine 20) geplant ist.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Pläne</h2> Derzeit sind laut Betreiber zehn bis 15 Anlagen im Pfullendorfer Hölzl geplant. Die vorgesehenen Windräder des Herstellers Vestas aus Dänemark besitzen demnach eine Nabenhöhe von 175 Metern. Mit einem Rotordurchmesser von 172 Metern ergebe sich eine Gesamthöhe von 261 Metern. Bezogen auf ein Windrad bedeute dies nach bisherigen Plänen eine Stromproduktion von mindestens 15,5 Millionen kWh im Jahr. Der geplante Windpark erzeuge Strom für 77.000 Haushalte mit zwei Personen. Die Windräder seien zu 86,6 Prozent wiederverwertbar.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Oberbürgermeister Bürgerinitiative Kommunalpolitik "Alternative Energie" thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-wirtschaft-energie-alternativ]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Ostrach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Betreiber informiert über geplante Windräder im Hölzl]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 15:30:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ministerin will Mittelstand stärken  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/kreis-sigmaringen/landeswirtschaftsministerin-will-mittelstand-staerken;art372548,11803248 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wo sie Wachstumspotenzial für die Wirtschaft sieht, trägt Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Ostrach bei Wimatec vor  ]]></description>
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          Wo sie Wachstumspotenzial für die Wirtschaft sieht, trägt Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Ostrach bei Wimatec vor<br>
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        Wo sie Wachstumspotenzial für die Wirtschaft sieht, trägt Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Ostrach bei Wimatec vor



        <p>Für die Sorgen des Mittelstands, die Firmenchef Stefan Mattes sowie seine Unternehmerkollegen eindringlich vortragen, hat Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut beim Wirtschaftsgespräch in den Räumen der Firma Wimatec Mattes ein offenes Ohr. Sie spricht vor den rund 100 Zuhörern darüber, wie die drei großen Herausforderungen – Digitalisierung, Dekarbonisierung (die Schaffung einer kohlenstofffreien Wirtschaft) und der demografische Wandel – von den Unternehmern gemeistert werden können. Und das trotz Fachkräftemangel, Inflation, steigenden Energie- und Materialpreisen sowie der Belastung durch übermäßige Bürokratie – Faktoren, die an diesem Abend in Ostrach immer wieder Thema sind. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hat der CDU-Gemeindeverband Ostrach.</p> <h2>Klimaneutrale Technologien</h2> <p>Angesichts der schwierigen Lage stellt Nicole Hoffmeister-Kraut eine optimistische Botschaft in den Mittelpunkt ihrer Rede. „Der Weg wird über Hightech und Innovationen gehen.“ Sie baut darauf, dass mit dem für das „Ländle“ typischen Erfindergeist die Herausforderungen gemeistert werden können. Klimaneutrale Technologien nennt sie als positives Beispiel. Hier greift die von Hoffmeister-Kraut an diesem Abend sehr stark betonte Vision einer Landes- und auch Bundesregierung, die „alles dafür tun muss, das Wachstumspotenzial unserer Wirtschaft zu stärken“. Zum Beispiel mit Prämien für die besagten klimaneutralen Technologien.</p> <h2>Gegen den Bürokratie-Wahnsinn</h2> <p>„Unsere Betriebe haben zu wenig Freiheit, etwas Neues zu wagen“, sagt Nicole Hoffmeister-Kraut und schildert ihren Eindruck, dass die Firmen „erdrückt“ würden durch die deutsche Bürokratie, etwa durch aufgeblähte Berichtspflichten. Von den rund 1000 Unternehmern, die am 7. November in Ulm gemeinsam auf die Straße gegangen waren, um gegen den Bürokratie-Wahnsinn zu protestieren, der ihre Arbeit lähmt, kenne sie viele, unterstreicht die Ministerin ihre Nähe zur heimischen Wirtschaft. „Wir müssen schneller werden“, fordert sie ein „Abspecken“ der langwierigen Genehmigungsverfahren. Wenn etwa eine neue Bundesstraße gebaut werde, müssten unfassbare fünf Genehmigungszyklen durchlaufen werden. Die Beschleunigung von bürokratischen Verfahren sei ein wichtiger Faktor, um international wettbewerbsfähig zu sein.</p> <h2>Fatales Signal der Bundesregierung</h2> <p>Nicole Hoffmeister-Kraut nimmt beim Wirtschaftsgespräch die Bundesregierung mehrfach in die Pflicht, die Situation für den Mittelstand zu verbessern. „Wir brauchen ein Gleichgewicht zwischen investiven Ausgaben und Ausgaben, die in die soziale Sicherung fließen“, so ihre Forderung nach höheren Investitionen in die Wirtschaft. Außerdem kritisiert sie, dass für das Bürgergeld 3,25 Milliarden Euro mehr ausgegeben werden als geplant, während gleichzeitig der Entschluss fällt, dass die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wieder erhöht wird. „Das ist ein fatales Signal. Gerade im ländlichen Raum erleben wir ein Wirtshaussterben“, sagt Nicole Hoffmeister-Kraut und erntet dafür Zwischenapplaus.</p> <h2>Berufsschulen fehlen Schüler</h2> <p>Mit ermutigenden Worten endet ihre Rede: „Es gibt eine große Chance. Lassen Sie sie uns ergreifen!“ Danach können die Zuhörer Fragen stellen. Einer, der das Wort ergreift, ist Kreishandwerksmeister Siegmund Bauknecht. Im Landkreis Sigmaringen gebe es 2200 Betriebe, die er vertreten dürfe, mit einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro und 800 bis 900 Auszubildenden. Bauknecht bringt das Problem vor, dass im großflächigen Landkreis Sigmaringen in einzelnen Berufsfeldern nicht mehr genügend Schüler für eine Klasse in einer der landkreiseigenen Berufsschulen zusammenkommen. Wenn ein Jugendlicher nach Biberach, Ulm oder Reutlingen in die Berufsschule müsse, werde oft die Entscheidung gegen diese Ausbildung getroffen, skizziert Siegmund Bauknecht die Problematik. „Bildung ist ein Landesthema, hier ist die Landesregierung betroffen“, sagt Bauknecht.</p> <p>Die Ministerin gibt ihm recht, betont aber auch, dass es großzügige Fristen gebe, bevor Berufsschulklassen geschlossen werden. Die Problematik betreffe in erster Linie das Kultusministerium. „Ich nehme das Thema aber gerne mit, da müssen wir noch ein bisschen tiefer einsteigen, damit man Lösungen finden kann“, verspricht Hoffmeister-Kraut abschließend.</p> <h2>Optimismus und Pragmatismus</h2> <p>Dem Wirtschaftsgespräch vorangestellt war eine Besichtigung der prosperierenden Firma Wimatec, bevor die Gäste – darunter der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß (CDU) sowie der Landtagsabgeordnete Klaus Burger (CDU) und Ostrachs Bürgermeisterin Lena Burth, die beide ein Grußwort sprachen – von Jürgen König seitens der CDU Ostrach begrüßt wurden. Gastgeber Stefan Mattes forderte in seiner Rede eine „wirtschaftspolitische Kurskorrektur“ für Deutschland. Inflation, Arbeitskräfte- und Rohstoffmangel, immer dünnere Auftragsbüchern, eine steigende Zahl an Insolvenzen und hohe Energiepreise sowie sinkende Exporte – Mattes schilderte mit eindringlichen Worten, womit Unternehmer zu kämpfen haben. Bei all den negativen Schlagzeilen brauche es einen klaren Blick für das Wesentliche, um sich nicht von der um sich greifenden Mentalitätskrise anstecken zu lassen. „Eine gehörige Portion Optimismus und Pragmatismus sind nun gefragt“, sagte er und appellierte in Richtung Ministerin: „Die Politik muss verhindern, dass der Mittelstand weiter an Boden verliert.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wimatec Mattes GmbH</h2> Das im Jahr 2001 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung unter anderem von hochverschleißfesten Messern für Erntemaschinen. Daneben werden Schweißteile gefertigt sowie Kurzumtriebsplantagen-Maschinen für die Bewirtschaftung schnell wachsender Baumarten produziert. Die Firma hat derzeit 100 Mitarbeiter. In der 22-jährigen Unternehmens­geschichte hat sich der Betrieb vom Ein-Mann-Unter­nehmen zu einem anerkannten Partner in der Landtechnik entwickelt. Der Jahresumsatz betrug 2022 rund 18,5 Millionen Euro. Die Firma bildet in den drei Berufsbildern Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker und Fachkraft für Metalltechnik aus. (slo)</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ministerin will Mittelstand stärken]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 05:30:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Adventsausstellung Stangen-Schmid: Viele Dekorations- und Geschenkideen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/adventsausstellung-stangen-schmid-viele-dekorations-und-geschenkideen;art372569,11779420 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ostrach – Alle Jahre wieder tauchen Kunden und Besucher bei der Adventsausstellung von Stangen Schmid in Ostrach in ein bezauberndes Advents- und Weihnachtswunderland ein. Die Ausstellung wird am Samstag, 4 November, 10¦bis 18 Uhr, und am verkaufsoffenen Sonntag, 5 November, 13¦bis 18 Uhr, eröffnet und dauert bis 30 Dezember.  ]]></description>
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          Ostrach – Alle Jahre wieder tauchen Kunden und Besucher bei der Adventsausstellung von Stangen Schmid in Ostrach in ein bezauberndes Advents- und Weihnachtswunderland ein. Die Ausstellung wird am Samstag, 4 November, 10¦bis 18 Uhr, und am verkaufsoffenen Sonntag, 5 November, 13¦bis 18 Uhr, eröffnet und dauert bis 30 Dezember.<br>
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        Ostrach – Alle Jahre wieder tauchen Kunden und Besucher bei der Adventsausstellung von Stangen Schmid in Ostrach in ein bezauberndes Advents- und Weihnachtswunderland ein. Die Ausstellung wird am Samstag, 4 November, 10¦bis 18 Uhr, und am verkaufsoffenen Sonntag, 5 November, 13¦bis 18 Uhr, eröffnet und dauert bis 30 Dezember.



        <div class="koll"><p>Ostrach – Alle Jahre wieder tauchen Kunden und Besucher bei der Adventsausstellung von Stangen Schmid in Ostrach in ein bezauberndes Advents- und Weihnachtswunderland ein. Die Ausstellung wird am Samstag, 4. November, 10¦bis 18 Uhr, und am verkaufsoffenen Sonntag, 5. November, 13¦bis 18 Uhr, eröffnet und dauert bis 30. Dezember. Für die stimmungsvolle Verwandlung in ein Weihnachtswunderland ist das Geschäft daher am heutigen Freitag geschlossen.</p><h2_interline>Frühzeitig gestalten</h2_interline><p>Noch sind es sieben Wochen bis Weihnachten. Doch wer sein Heim frühzeitig mit schönen Dingen heimelig und gemütlich gestaltet, kann diese stimmungsvolle Jahreszeit länger genießen. Lichterhäuser und weihnachtliche Keramik aus dänischer Manufaktur und über 50 Wohnraumdüfte von Lampe Berger schaffen wohlige Atmosphäre. Eine „brandsichere Sache“ sind die hochwertigen elektrischen LED-Kerzen für außen und innen von Uyuni. Handgefertigte durchgefärbte Mosaikkerzen bezaubern durch ihr Abbrennverhalten und ihre Farben. Das Team von Stangen Schmid berät gerne bei der Auswahl an vielfältigen saisonalen Dekorationsartikeln und Geschenkideen.</p><h2_interline>Weihnachtsleckereien</h2_interline><p>Maxi und Lisa kreieren kleine Weihnachtsleckereien „auf die Hand“ und eine Auswahl an Bruchschokolade. „Fräulein Schmid“ präsentiert ihre personalisierten Weihnachtsmänner. Auch von Gourmet Berner und Deligreece, hochwertige Köstlichkeiten aus Griechenland, gibt es eine Auswahl an „Probiererle“. Pizzolato Rosé-Sekt ist nicht nur aufgrund seines edlen Flaschendesign ein schönes Geschenk, sondern auch wegen seines fruchtig-harmonisches Aromas in Bio-Qualität. Roter, weißer Glühwein und Punsch runden die vorweihnachtliche Stimmung ab. In der kälteren Jahreszeit kommt die Winterkollektion aus Bio-Baumwolle und recycelter Baumwolle mit kuscheligen Schals, Jacken, Hosen, Kleidern, Röcken, Mützen, Ponchos und Pullovern von Knit Factory gerade richtig. Winterliche Schnittblumensträuße binden Sabine Schmid und ihre Mitarbeiter gerne individuell für den jeweiligen Anlass.</p><h2_interline>Trend Wintergrillen</h2_interline><p>Das Grillen im Winter hat sich zu einem richtigen Trend entwickelt und so präsentiert Stangen Schmid in der Grillausstellung Grills der Marken Outdoorchef, Kamado, Masterbuilt und Ofyr. Grillmeister und Grillseminarleiter Oli und ein Grillmeister von Kamado führen vielfältige Grillinspirationen vor. Bereits jetzt können Grillkurse für 2024 gebucht werden.</p><p>Im benachbarten Restaurant „Schmid’s Auszeit“ werden die Gäste am Samstag ab 17 Uhr und Sonntag ab 11.30 Uhr mit vielen regionalen und saisonalen Köstlichkeiten verwöhnt. Gerade erst wurde das Restaurant vom kulinarischen Reiseführer „Gusto 2024“ ausgezeichnet und unter die besten Restaurants und Gasthäuser aufgenommen und für die Verwendung von regionalen Produkten höchster Qualität als „Schmeck den Süden Baden-Württemberg“ – Gastronomiebetrieb gekürt.</p><p>Mit Fasssaunen, Whirlpools und beheizbaren Badezubern in verschiedenen Größen wird die kalte Jahreszeit zur Verwöhn- und Wellnesszeit. Weiterhin bietet Stangen Schmid auf der weitläufigen Außenanlage alles rund um die Gartengestaltung und die Gestaltung mit Holz im Garten an, von Palisaden bis hin zu Gartenhäusern. Weiterhin hat Stangen Schmid auch Pfähle, Stangen und Tuffstein im Angebot, wie Charly Schmid betont. Für Kinder ist während der Adventsausstellung eine Malecke eingerichtet.</p></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 12:22:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürger haben Furcht vor neuen Windrädern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/buerger-haben-furcht-vor-neuen-windraedern;art372569,11768100 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einer Informationsveranstaltung in Ostrach-Magenbuch plädiert ein Professor für moderne Atomreaktoren  ]]></description>
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          Bei einer Informationsveranstaltung in Ostrach-Magenbuch plädiert ein Professor für moderne Atomreaktoren<br>
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        Bei einer Informationsveranstaltung in Ostrach-Magenbuch plädiert ein Professor für moderne Atomreaktoren



        <p>Der Verein Mensch Natur, eine Bürgerinitiative zum Schutz der Raumschaft Ostrachtal, hatte zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Windkraft in Magenbuch ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Gastredner war Professor Michael Thorwart, Universitätsprofessor für Theoretische Physik Hamburg/ Haigerloch. Hubert Frank, der an diesem Abend nicht in seiner Funktion als Ortsvorsteher von Magenbuch fungierte, sondern als Mitglied des Vereins, begrüßte die rund 100 Besucher. Der Verein Mensch Natur setzt sich für den Schutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Dabei widmet er sich den vielfältigen Themen im Natur- und Umweltschutz. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Energieerzeugung aus der Natur.</p> <h2>Bis zu 20 Windräder auf der Gemarkung befürchtet</h2> <p>Hubert Frank befürchtet, dass bis zu 20 Windkraftanlagen auf der Gemarkung Ostrach installiert werden könnten und dafür ein alter Fichtenbestand abgeholzt werden müsste. Noch seien keine belastbaren Fakten genannt, allerdings werde der Regionalverband im Januar 2024 seine Ergebnisse bekanntgeben, erklärte er.</p> <h2>Anwohner aus Hilpensberg berichten über die dortigen Windräder</h2> <p>Bevor der Hauptredner seinen Vortrag begann, berichtete ein Ehepaar aus Hilpensberg von seinen Erfahrungen nach der Fertigstellung der dortigen Windkraftanlagen. „Unser Leben änderte sich komplett.“ Neben Depressionen und einem Brummschädel führten sie massive Herzbeschwerden, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit als weitere Folgeerscheinungen auf. Weiter beschrieben sie, dass diese Beschwerden nicht nur ihnen selbst, sondern auch relativ vielen weiteren Anwohnern widerfahren seien. Die Glaubwürdigkeit unterstreichen zehn eidesstattliche Erklärungen der Anwohner, betonten sie.</p> <h2>Professor will moderne Atomreaktoren</h2> <p>Michael Thorwart will nicht als Gegner der erneuerbaren Energien gesehen werden. Aber in seinem rund zweistündigen Vortrag verwies er unter anderem auf die extrem geringe Energiedichte sowie die nicht vorhandene Versorgungssicherheit bei dieser Energiegewinnung. Neben vielen weiteren negativen Effekten nannte er auch seinen Lösungsvorschlag. Der Professor für Quantenmechanik und-physik sieht in modernen Atomreaktoren der vierten Generation einen besseren Lösungsansatz. Diese Reaktoren stellen auch keine Gefahr für Mensch und Umwelt dar und könnten sogar einen Teil unseres jetzigen Atommülls zur Energiegewinnung nutzen. Er musste allerdings einräumen, dass dieser neue Typus von Reaktoren noch nicht gebaut werde. Hingegen würden rund 20 Unternehmen und Staaten derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung arbeiten, so dass mittelfristig mit einem Durchbruch zu rechnen sei.</p> <h2>Bürger kritisiert Bashing gegen erneuerbare Energie</h2> <p>Nach dem Vortrag des Fachmanns zog Hubert Frank sein Resümee: „Wir haben wirklich Angst, was passiert.“ Im Anschluss konnten die Gäste noch Fragen stellen oder auch nur ihre Meinung äußern, wie zum Beispiel Klaus Wiggenhauser: „Wie kann eine Regierung diese ganzen aufgezeigten Fakten ignorieren?“ Susanne Happ wollte von dem Referenten wissen, was in Haigerloch unternommen wurde, damit dort keine Windräder aufgestellt wurden. „Es gibt kein Patentrezept“, erklärte der Fachmann und nannte ein paar mögliche Wege: „Wir haben rund 11.000 Einwendungen an den Regionalverband gerichtet.“ Des Weiteren führte er einen Bürgerentscheid auf, was aber nicht ungefährlich wäre. Zudem sieht er eine Artenschutzprüfung als Möglichkeit an. Und es ginge auch darum, Zeit zu gewinnen, war sein letztes Argument. Rolf Blecher kritisierte das allgemeine „Bashing“ auf erneuerbare Energien und Politiker. Christoph Leinß, ehemaliger Pfullendorfer Forstamtsleiter, brachte die Effekte von Windrädern auf das Mikroklima ins Spiel. Er verwies darauf, dass unter Windrädern weniger Feuchtigkeit auf dem Boden nachgewiesen sei. In der anschließenden lockeren Diskussionsrunde konnten die Gäste weiter mit den verschiedenen Referenten ausgiebig fachsimpeln.</p> <h2>Bündnis „Rettet die Alb“ gegründet</h2> <p>Auf der Schwäbischen Alb haben sich mehr als 20 Bürgerinitiativen aus Gemeinden wie Engstingen, Inneringen, Kettenacker, Mörsingen bis nach Steinhilben und Bernloch zusammengeschlossen. Diesem Bündnis sind auch die Bürgerinitiativen aus Ostrach, Krauchenwies, Rulfingen und Hausen a.A. beigetreten. Sie befürchten, dass in der Region zahlreiche Windräder errichtet werden, und kritisieren, dass die Planungen hauptsächlich auf der Grundlage des Windatlasses der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) erstellt wurde. In einem offenen Brief an Stuttgart wurde das Umweltministerium aufgefordert, den Windatlas zu überarbeiten, da er nach Angaben des Bündnisses „Rettet die Alb“ die Ertragsprognosen der Windräder um bis zu 30 Prozent überschätze.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Umweltschutzpolitik Energiepolitik Bürgerinitiative thema-gesellschaft-engagement thema-natur-umwelt thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürger haben Furcht vor neuen Windrädern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:15:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Allererste Klasse der Freien Waldorfschule Linzgau in Ostrach-Burgweiler startet durch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/allererste-klasse-der-freien-waldorfschule-linzgau-in-ostrach-burgweiler-startet-durch;art372569,11760900 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.  ]]></description>
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          In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.



        <p>Es ist geschafft! – In den Räumen der ehemaligen Grundschule im Ostracher Teilort Burgweiler ist wieder Leben eingezogen. Die neu gegründete Freie Waldorfschule Linzgau konnte mit 22 Schülerinnen und Schülern in ihr allererstes Schuljahr starten. Die Kinder der jahrgangsübergreifenden Klasse 1/2 kommen sowohl aus dem Landkreis Sigmaringen, als auch aus dem Bodenseekreis zum Unterricht nach Burgweiler.</p> <h2>Große Freude über den Start</h2> <p>Mit spürbarer Freude berichten die beiden Vorständinnen Lucile Huguet und Almut Hilsenbek im Gespräch mit dem SÜDKURIER über die ersten Wochen des Schulbetriebs. Währenddessen ist es an diesem Vormittag ganz ruhig im Schulhaus, was daran liegt, dass die Schülerinnen und Schüler gemäß dem Konzept der Waldorfschule gerade einmal wieder einige Stunden des sonnigen Herbsttages im Freien verbringen.</p> <h2>Naturpädagogik mit hohem Stellenwert</h2> <p>Die Natur mit allen Sinnen erleben, Pflanzen und Tiere im Wald und auf der Wiese erkunden – Naturpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Froh sind die beiden Vorständinnen, dass mit Sabine Holst eine erfahrene Gründungslehrerin gefunden werden konnte. Dazu kommen noch Martina Etterich, die Musik unterrichtet und Aufgaben einer Schulleiterin übernimmt, Suzanne Carlyle für das Fach Englisch und Hagai Marom, der Naturpädagogik unterrichtet.</p> <h2>Unterricht findet in Epochen statt</h2> <p>Der Waldorflehrplan ist auf die verschiedenen Entwicklungsphasen des Kindes ausgerichtet. Wie Almut Hilsenbek erläutert, ist der sogenannte Epochenunterricht Teil des Lehrplans. Eine Epoche dauert vier Wochen. „Es wird also nicht jede Woche alles unterrichtet, sondern ein Thema wird über eine gewisse Zeit vertieft behandelt“, schildert Hilsenbek. Bei den Erstklässlern ist es zunächst das Schreibenlernen, später kommen die Zahlen dazu sowie das „Formenzeichnen“, das auch auf das Schreiben in Schreibschrift vorbereiten soll.</p> <p>Lucile Huguet, die sich derzeit im Waldorflehrerseminar in Überlingen ausbilden lässt, hebt die ganzheitliche Betrachtung der Schülerinnen und Schüler in der Waldorfpädagogik hervor, die weit über das Kognitive hinausgehe. Das konventionelle Schulsystem sei sehr stark auf Leistung ausgerichtet, worunter viele Kinder leiden würden, ergänzt Almut Hilsenbek.</p> <h2>Finanzierung muss bewältigt werden</h2> <p>Mit Freude und auch Stolz schauen die Vorständinnen auf das Geleistete. „Es war das Zusammenwirken von vielen Händen“, sagt Huguet. Zahlreiche Hürden mussten die Vorständinnen Kristin Yildiz, Almut Hilsenbek, Lucile Huguet und Freia Adam überwinden bis zur erfolgreichen Schulgründung. Das Gebäude und die Gründungslehrerin wurden gefunden, es gab eine Betriebserlaubnis und ausreichend Schüler für den Start. Was jetzt noch bewältigt werden muss, ist die Finanzierung. Wie Huguet und Hilsenbek schildern, muss sich die Freie Waldorfschule Linzgau in den ersten drei Jahren ihres Bestehens selbst finanzieren. Wenn alles passt, gibt es dann ab dem vierten Jahr die staatliche Anerkennung sowie die entsprechenden Zuschüsse.</p> <p>Geld fließt derzeit durch die monatlichen Beiträge der Schüler. Diese würden einkommensabhängig festgelegt; der Mindestbeitrag für den Schulbesuch beträgt 45 Euro pro Monat, wie die Vorständinnen erläutern. Mit einem Darlehen werden die Miete und das Gehalt der Lehrer finanziert. Für die weitere Renovierung des Schulhauses sowie die Einrichtung und Ausstattung der Klassenräume fehlen noch finanzielle Mittel. Von der Waldorfschule Überlingen habe man sich einiges für die Ausstattung ausgeliehen, berichtet Lucile Huguet. Wer die Schule mit Spenden unterstützen will, kann dies über ein Crowd-Funding tun.</p> <h2>Schüler sollen in Ruhe ankommen</h2> <p>Wichtig ist es dem Team, den Schülern jetzt die Zeit zu geben, in der neuen Schule anzukommen und sich einzugewöhnen. Dafür soll ein ruhiger und geborgener Rahmen geschaffen werden. Viel Lob spenden Lucile Huguet und Almut Hilsenbek den engagierten Eltern. „Sie haben sich mit großem Einsatz eingebracht“, schildert Hilsenbek. Gesucht wird jetzt noch eine Lehrerin oder ein Lehrer; über Bewerbungen würden sich die engagierten Frauen sehr freuen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Tag der offenen Tür</h2> <p>Die Freie Waldorfschule Linzgau befindet sich im Gebäude der ehemaligen Grundschule in der Schulstraße 10 in Ostrach-Burgweiler. Wer Interesse hat, die Schule einmal näher kennenzulernen, kann dies am Freitag, 27. Oktober, bei einem Tag der offenen Tür tun. Von 14 bis 17 Uhr können Eltern und Kinder das Gebäude und den Außenbereich erkunden und sich über das Angebot und die Waldorfpädagogik informieren. Gründungslehrerin Sabine Holst gibt Einblicke in den Schulalltag. Eine Bücherecke für Kinder sowie Kaffee und Kuchen werden ebenfalls geboten.</p> <p>Für das kommende Schuljahr 2024/2025 wurden bereits Kinder angemeldet; es gibt aber noch freie Plätze. Interessierte Eltern können sich unter aufnahme@waldorfschule-linzgau.de melden.</p> </div>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:15:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Allererste Klasse der Freien Waldorfschule Linzgau in Ostrach-Burgweiler startet durch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/allererste-klasse-der-freien-waldorfschule-linzgau-in-ostrach-burgweiler-startet-durch;art372569,11760900 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.  ]]></description>
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          In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.<br>
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        In Burgweiler werden 22 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Jedes Jahr soll eine neue Klasse dazukommen.



        <p>Es ist geschafft! – In den Räumen der ehemaligen Grundschule im Ostracher Teilort Burgweiler ist wieder Leben eingezogen. Die neu gegründete Freie Waldorfschule Linzgau konnte mit 22 Schülerinnen und Schülern in ihr allererstes Schuljahr starten. Die Kinder der jahrgangsübergreifenden Klasse 1/2 kommen sowohl aus dem Landkreis Sigmaringen, als auch aus dem Bodenseekreis zum Unterricht nach Burgweiler.</p> <h2>Große Freude über den Start</h2> <p>Mit spürbarer Freude berichten die beiden Vorständinnen Lucile Huguet und Almut Hilsenbek im Gespräch mit dem SÜDKURIER über die ersten Wochen des Schulbetriebs. Währenddessen ist es an diesem Vormittag ganz ruhig im Schulhaus, was daran liegt, dass die Schülerinnen und Schüler gemäß dem Konzept der Waldorfschule gerade einmal wieder einige Stunden des sonnigen Herbsttages im Freien verbringen.</p> <h2>Naturpädagogik mit hohem Stellenwert</h2> <p>Die Natur mit allen Sinnen erleben, Pflanzen und Tiere im Wald und auf der Wiese erkunden – Naturpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Froh sind die beiden Vorständinnen, dass mit Sabine Holst eine erfahrene Gründungslehrerin gefunden werden konnte. Dazu kommen noch Martina Etterich, die Musik unterrichtet und Aufgaben einer Schulleiterin übernimmt, Suzanne Carlyle für das Fach Englisch und Hagai Marom, der Naturpädagogik unterrichtet.</p> <h2>Unterricht findet in Epochen statt</h2> <p>Der Waldorflehrplan ist auf die verschiedenen Entwicklungsphasen des Kindes ausgerichtet. Wie Almut Hilsenbek erläutert, ist der sogenannte Epochenunterricht Teil des Lehrplans. Eine Epoche dauert vier Wochen. „Es wird also nicht jede Woche alles unterrichtet, sondern ein Thema wird über eine gewisse Zeit vertieft behandelt“, schildert Hilsenbek. Bei den Erstklässlern ist es zunächst das Schreibenlernen, später kommen die Zahlen dazu sowie das „Formenzeichnen“, das auch auf das Schreiben in Schreibschrift vorbereiten soll.</p> <p>Lucile Huguet, die sich derzeit im Waldorflehrerseminar in Überlingen ausbilden lässt, hebt die ganzheitliche Betrachtung der Schülerinnen und Schüler in der Waldorfpädagogik hervor, die weit über das Kognitive hinausgehe. Das konventionelle Schulsystem sei sehr stark auf Leistung ausgerichtet, worunter viele Kinder leiden würden, ergänzt Almut Hilsenbek.</p> <h2>Finanzierung muss bewältigt werden</h2> <p>Mit Freude und auch Stolz schauen die Vorständinnen auf das Geleistete. „Es war das Zusammenwirken von vielen Händen“, sagt Huguet. Zahlreiche Hürden mussten die Vorständinnen Kristin Yildiz, Almut Hilsenbek, Lucile Huguet und Freia Adam überwinden bis zur erfolgreichen Schulgründung. Das Gebäude und die Gründungslehrerin wurden gefunden, es gab eine Betriebserlaubnis und ausreichend Schüler für den Start. Was jetzt noch bewältigt werden muss, ist die Finanzierung. Wie Huguet und Hilsenbek schildern, muss sich die Freie Waldorfschule Linzgau in den ersten drei Jahren ihres Bestehens selbst finanzieren. Wenn alles passt, gibt es dann ab dem vierten Jahr die staatliche Anerkennung sowie die entsprechenden Zuschüsse.</p> <p>Geld fließt derzeit durch die monatlichen Beiträge der Schüler. Diese würden einkommensabhängig festgelegt; der Mindestbeitrag für den Schulbesuch beträgt 45 Euro pro Monat, wie die Vorständinnen erläutern. Mit einem Darlehen werden die Miete und das Gehalt der Lehrer finanziert. Für die weitere Renovierung des Schulhauses sowie die Einrichtung und Ausstattung der Klassenräume fehlen noch finanzielle Mittel. Von der Waldorfschule Überlingen habe man sich einiges für die Ausstattung ausgeliehen, berichtet Lucile Huguet. Wer die Schule mit Spenden unterstützen will, kann dies über ein Crowd-Funding tun.</p> <h2>Schüler sollen in Ruhe ankommen</h2> <p>Wichtig ist es dem Team, den Schülern jetzt die Zeit zu geben, in der neuen Schule anzukommen und sich einzugewöhnen. Dafür soll ein ruhiger und geborgener Rahmen geschaffen werden. Viel Lob spenden Lucile Huguet und Almut Hilsenbek den engagierten Eltern. „Sie haben sich mit großem Einsatz eingebracht“, schildert Hilsenbek. Gesucht wird jetzt noch eine Lehrerin oder ein Lehrer; über Bewerbungen würden sich die engagierten Frauen sehr freuen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Tag der offenen Tür</h2> <p>Die Freie Waldorfschule Linzgau befindet sich im Gebäude der ehemaligen Grundschule in der Schulstraße 10 in Ostrach-Burgweiler. Wer Interesse hat, die Schule einmal näher kennenzulernen, kann dies am Freitag, 27. Oktober, bei einem Tag der offenen Tür tun. Von 14 bis 17 Uhr können Eltern und Kinder das Gebäude und den Außenbereich erkunden und sich über das Angebot und die Waldorfpädagogik informieren. Gründungslehrerin Sabine Holst gibt Einblicke in den Schulalltag. Eine Bücherecke für Kinder sowie Kaffee und Kuchen werden ebenfalls geboten.</p> <p>Für das kommende Schuljahr 2024/2025 wurden bereits Kinder angemeldet; es gibt aber noch freie Plätze. Interessierte Eltern können sich unter aufnahme@waldorfschule-linzgau.de melden.</p> </div>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 12:20:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie helfen Tieren in Not  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/sie-helfen-tieren-in-not;art372570,11745088 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie ein Schwan im Seepark 2014 die Feuerwehr Pfullendorf mit der Tierrettung Südbaden zusammenbringt  ]]></description>
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          Wie ein Schwan im Seepark 2014 die Feuerwehr Pfullendorf mit der Tierrettung Südbaden zusammenbringt<br>
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        Wie ein Schwan im Seepark 2014 die Feuerwehr Pfullendorf mit der Tierrettung Südbaden zusammenbringt



        <p>Während des Gesprächs mit dem SÜDKURIER vibriert das Smarthphone von Bernd Metzger (45) mehrfach. Mal ist es ein Tierarzt, der einen Tipp braucht, was mit einem benommenen Eisvogel zu tun ist. Dann ruft jemand an, weil ein herrenloser Hund in Ostrach frei durch die Straßen läuft. Eine Kollegin der Ortsgruppe Ostrach wird das Fundtier einfangen. Der verletzte Sperber, um den sich am Morgen eine andere Kollegin gekümmert hat, wurde mittlerweile in die Auffangstation eines Falkners gebracht.</p> <h2>Zusammenarbeit mit Polizei</h2> <p>Von Mäusen und Igeln über Hunde und Katzen bis in zu Kamelen und Rindern ist bei der Tierrettung Südbaden alles geboten. Aus der Marienschlucht mussten schon abgestürzte Pferde gerettet werden, in Ostrach steckte ein Pferd im Wassergraben fest. In Scheer bat die Polizei um Unterstützung, weil nachts zwei aggressive Hunde nicht zu bändigen waren. Bei Verstößen gegen den Tierschutz werden Polizei, Veterinäramt und Tierschutzbund eingeschaltet, etwa im Fall von Verwahrlosung oder Misshandlung. Auch mit animal hording, Tiersammelsucht, hatte die Tierrettung schon zu tun. „40 Katzen in einem Wohnwagen“, präzisiert Metzger.</p> <h2>Im Einsatz für Spinne und Skorpion</h2> <p>Die Tierrettung funktioniert ganz ähnlich wie die Menschenrettung beim Deutschen Roten Kreuz. „Wir sind, anders als zum Beispiel in München, keine fahrenden Tierärzte.“ Dass die Tierrettung Südbaden alarmiert wird, hat vielfältige Gründe: Rehböcke, die sich in Zäunen verfangen, Füchse im Haus und die berühmte Katze im Baum. Einen Skorpion im Zug und Bananenspinnen im Supermarkt – auch das hat es schon gegeben. „Es wird nie langweilig“, bestätigt Metzger.</p> <h2>Hunde aus Kanal befreit</h2> <p>Die Tierrettung hat ihren Sitz in Radolfzell, übernimmt aber oft Einsätze im Landkreis Sigmaringen. So etwa beim Unfall mit einem Schweinetransporter bei Denkingen. „Wir haben Tiere eingefangen, tote Schweine aus dem Anhänger geborgen und die verletzten Tiere medizinisch versorgt.“ Die Retter halfen, 15 ausgebüxte Rinder in Sauldorf wieder einzufangen oder befreiten an Heiligabend 2020 in Pfullendorf zwei Hunde aus einem Kanalrohr.</p> <p>Die Feuerwehr Pfullendorf und die Tierrettung Südbaden pflegen seit fast zehn Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. „2014 rief uns die Feuerwehr zur Hilfe, weil sich im Seepark ein Schwan total in einer Angelschnur verheddert hatte“, erinnert sich Metzger. Kürzlich stellte sich die Tierrettung mit einem Infostand beim Tag der Feuerwehr im Seepark vor.</p> <h2>Auch Höhen- und Großtierrettung</h2> <p>Bernd Metzger ist Rettungssanitäter und Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radolfzell. Wie kam er dazu, 2006 den Verein zur Tierrettung zu gründen? „Ich war nachts bei einem Sucheinsatz der Rettungshundestaffel dabei. Der Hund meiner Kollegin verschwand im Wald, als er zurückkam, hatte ein Ast seinen Oberschenkel durchbohrt. Damals fanden wir keinen Tierarzt. So entstand die Idee, eine Rettung für Tiere in Not zu gründen.“ Die aktiven Mitglieder lernen Erste Hilfe und Reanimation am Tier, es gibt Ausbildungen zum Tierunfall-, Tierrettungs- und Tiernotfallsanitäter. Eine Gruppe ist spezialisiert auf Höhenrettung, eine andere ist für die technische Großtierrettung zuständig. Auch eine Drohnenstaffel gehört zum Verein. „Wir sind deutschlandweit eine der größten Tierrettungen mit sieben Fahrzeugen und neun Anhängern“, sagt Metzger. „Wir finanzieren uns über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Wir erhalten keinerlei Förderung von Kommune, Land oder Bund. Nur selten zahlen Kommunen die Pauschale von 65 Euro, wenn wir uns einem Fundtier annehmen. Werden wir von Tierhaltern gerufen, sind diese Einsätze kostenpflichtig.“</p> <h2>Schwan in der Fußgängerzone</h2> <p>An den ersten Einsatz erinnert sich Metzger noch gut. An einem Sonntagmorgen im April 2006 hatte sich in der Fußgängerzone in Singen ein Schwan verirrt. Er wurde eingefangen und an der Aach wieder freigelassen.Es gibt Phasen, in denen mittlerweile zwischen 120 und 150 Anrufe am Tag eingehen. Die Zahl der täglichen Einsätze liegt zwischen null und 20. „Im Jahr kommen 1400 bis 2000 Einsätze zusammen“, erzählt Metzger. Deutlich distanzieren möchte er sich von der Tierrettung Oberschwaben. Dieser wird unter anderem die Veruntreuung von Spendengeldern vorgeworfen.</p> <h2>Verein mit 220 Mitgliedern</h2> <p>Zehn Gründungsmitglieder um Bernd Metzger riefen 2006 die Tierrettung Südbaden ins Leben. Der gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Radolfzell und zählt 20 aktive sowie rund 200 passive Mitglieder. Seit 2014 arbeitet die Tierrettung immer wieder mit der Feuerwehr Pfullendorf zusammen. Der Wirkungskreis erstreckt sich im Bodenseekreis bis Meersburg. Neben den Landkreisen Konstanz und Sigmaringen ist die Tierrettung auch im Schwarzwald-Baar-Kreis im Einsatz, gelegentlich auch in Rottweil und Tuttlingen. Die Retter sind an 365 Tagen im Jahr täglich 24 Stunden erreichbar. Weitere Infos unter www.tierrettung-suedbaden.de</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sie helfen Tieren in Not]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 14:52:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lena Burth offiziell als Bürgermeisterin von Ostrach vereidigt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/lena-burth-offiziell-als-buergermeisterin-von-ostrach-vereidigt;art372569,11724681 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hunderte Ostracher und Ehrengäste in der Buchbühlhalle. Neue Rathauschefin will drei Herausforderungen prioritär anpacken.  ]]></description>
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          Hunderte Ostracher und Ehrengäste in der Buchbühlhalle. Neue Rathauschefin will drei Herausforderungen prioritär anpacken.<br>
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        Hunderte Ostracher und Ehrengäste in der Buchbühlhalle. Neue Rathauschefin will drei Herausforderungen prioritär anpacken.



        <p>Hunderte Ostracher, zahlreiche Bürgermeister und Ehrengäste waren zur Sitzung des Gemeinderates mit einem einzigen Tagesordnungspunkt in die Buchbühlhalle gekommen, denn alle wollten die Vereidigung von Bürgermeisterin Lena Burth live erleben. Die würdige Feier wurde musikalisch eindrucksvoll vom Musikverein Weithart umrahmt, bei dem die neue Rathauschefin seit vielen Jahren mitspielt. Einstimmig wählten die Gemeinderäte dann Bürgermeisterstellvertreter Alfred Stecher als ihren Vertreter, um Burth die Eidesformel abzunehmen. Sie werde sich mit ihren Fähigkeiten und Elan für Ostrach einsetzen, benannte die 26-Jährige prioritäre Herausforderungen.</p> <h2>Jugend soll stärker in die Verantwortung eingebunden werden</h2> <p>Das Vertrauen in die Verwaltung soll gestärkt und die Jugend in die Verantwortung eingebunden werden, wozu ein Jugendforum installiert werden soll. Bewahren will Burth die einzigartige Verbindung zur Natur und die Individualität der Ortsteile, wobei man die Gemeinde nur gemeinsam zukunftsfähig machen könne. Klar sei, dass sich die Bürgerschaft und deren Bedürfnisse in den vergangenen Jahren verändert hätten und diesem Wandel müsse man Rechnung tragen. „Wir müssen Dinge anpacken und Veränderungen wagen“, gab sie den Besuchern vor.</p> <h2>Fünf Bürgermeisterinnen im Landkreis Sigmaringen</h2> <p>Mit Lena Burth erhöhe sich die Bürgermeisterinnenquote im Landkreis auf 20 Prozent, bescheinigte Landrätin Stefanie Bürkle, dass diese ihren Wahlkampf strategisch klug gestaltet und auch die Nerven behalten habe, als die ersten Bewerbungen öffentlich wurden.</p> <p>Mit Empathie und Kompetenz habe sie die Ostracher überzeugt, erinnerte die Kreischefin an den „Wahlkrimi“, den sich Burth mit Heike Sonntag im zweiten Wahlgang lieferte. „Sie haben einen klaren Kompass und gehen den Dingen auf den Grund“, lobte Bürkle die 26-jährige Rathauschefin als Vertreterin der „jungen Köpfe und qualifizierten Frauen.“ An die Ostracher appellierte die Landrätin, sich auf Veränderungen einzulassen, verbunden mit dem Ratschlag an Burth, Entscheidungen nachvollziehbar zu erklären.</p> <h2>Geistliche schenken ein Psalmenbuch</h2> <p>Der katholische Pfarrer Meinrad Huber und sein evangelischer Kollege Michael Jung demonstrierten gelebte Ökumene und schenkten Lena Burth ein Psalmenbuch. Jung erinnerte die Führungsperson daran, dass „oben auf dem Berg der Wind besonders heftig weht“ und die Bürgerschaft, dass „im Rathaus ein Mensch sitzt.“ „Wir leben von der Gemeinschaft und die junge Generation ist unsere Zukunft“, legte Herta Zimmermann, Vorsitzende des TV Ostrach und Vertreterin der mehr als 40 Vereine und Organisationen der Flächengemeinde, den Fokus auf die wichtige Rolle der Vereine. Wobei Lena Burth, die seit vielen Jahren in der Jugendausbildung des Musikvereins Weithart tätig ist, das Vereinsleben bestens kenne. Dass sie am Wahltag bei einer Veranstaltung ihres Musikvereins noch tatkräftig mitarbeitete, habe tiefen Eindruck hinterlassen.</p> <h2>Präsident der Oberfinanzdirektion Karlsruhe hält Grußwort</h2> <p>Als Beamter mit Humor entpuppte sich Dr. Bernd Kraft, Präsident der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, und bis vor wenigen Wochen der oberste Chef von Betriebsprüferin Lena Burth. Er hatte seiner Ex-Mitarbeiterin kein Geschenk mitgebracht, dafür aber eine Rückkehrgarantie, falls ihr der Job in Ostrach doch nicht gefalle.</p> <h2>Bürgermeisterstellvertreter weist auf Potenzial der Gemeinde hin</h2> <p>„Die Gemeinde hat viel Potenzial“, hatte Bürgermeisterstellvertreter Alfred Stecher zu Beginn auf den Jahresumsatz von 20 Millionen Euro, die 115 Mitarbeiter und ein bilanziertes Vermögen von 80 Millionen Euro hingewiesen. Er dankte Lena Burth für ihren sauberen Wahlkampf. Jetzt sei man auch gespannt, was die neue Rathauschefin während ihres Wahlkampfes in ihr Büchlein notiert habe, als sie mit „Wanderschuhen und Bollerwagen“ in der Gemeinde unterwegs war. Dann beendete Lena Burth erstmals offiziell eine Sitzung des Gemeinderates und im Anschluss gab es beim Stehempfang noch viel Gelegenheit zum Austausch.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lena Burth offiziell als Bürgermeisterin von Ostrach vereidigt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 10 Sep 2023 13:07:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geldsegen für Sanierung des Kirchturms in Burgweiler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/geldsegen-fuer-sanierung-des-kirchturms-in-burgweiler;art372569,11713009 ]]></link>      <description><![CDATA[  Denkmalstiftung unterstützt Dachsanierung der Kirche in Ostrach-Burgweiler mit 26 000 Euro und die gesamten Kosten betragen 216.000 Euro  ]]></description>
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          Denkmalstiftung unterstützt Dachsanierung der Kirche in Ostrach-Burgweiler mit 26 000 Euro und die gesamten Kosten betragen 216.000 Euro<br>
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        Denkmalstiftung unterstützt Dachsanierung der Kirche in Ostrach-Burgweiler mit 26 000 Euro und die gesamten Kosten betragen 216.000 Euro



        <p>Weithin sichtbar ist der 38 Meter hohe Kirchturm von St. Blasius und prägt den Anblick des Ortes. Allein, die morschen Balken sind nicht mehr stabil und das Dach von Feuchtigkeit geschädigt. Die Seelsorgeinheit Ostrachtal hat sich deshalb entschlossen, das Dach des Kirchturms zu sanieren, wobei die handgestrichenen Biberschwanzziegel soweit wie möglich wieder verwendet werden sollen.</p> <h2>Seelsorgeeinheit Ostrachtal hat 4800 Katholiken</h2> <p>Rund 216.000 Euro wird die Sanierung kosten, wobei die Erzdiözese 30 Prozent der Kosten übernimmt. Den Rest muss die Seelsorgeeinheit mit ihren 4800 Katholiken selbst tragen und umso dankbarer sind die Verantwortlichen, dass die Denkmalstiftung Baden-Württemberg für das Vorhaben 26.000 Euro spendiert. Die Kirche sei ein raumwirksames Kulturdenkmal, erklärte dazu Wolfgang Riehle, Mitglied des Vorstandes der Denkmalstiftung.</p> <p>Das Geld stammt übrigens von der landeseigenen Glücksspirale und so übergaben Lotto-Regionaldirektorin Marina Roßmann und Riehle den symbolischen Spendenscheck vor dem eingerüsteten Turm gemeinsam. Pfarrer Meinrad Huber und Klaus Strobel, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, war die Freude über die großzügige Unterstützung ins Gesicht geschrieben. Die Bauzeit des Kirchturms reicht vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück. Schlüsselscharten auf der Ostseite zeugen davon, dass er einst als Wehrturm gedient hat.</p> <h2>Verwaltungsleiter listet weitere Bauvorhaben auf</h2> <p>Der seit 2020 als Verwaltungsleiter agierende Roland Bürkle nutzte die Gelegenheit, um die Seelsorgeeinheit und weitere Vorhaben vorzustellen. Denn derzeit ist nicht nur der Turm von St. Blasius eingerüstet, sondern auch die Kirchtürme in Ostrach und Bachhaupten. Insgesamt nennt die Seelsorgeeinheit 26 Gebäude ihr Eigen, darunter 21 Kirchen und Kapellen sowie zwei Pfarrhäuser, die unter Denkmalschutz stehen und im Prinzip alle 20 bis 30 Jahre saniert werden müssen. An Einnahmen generiert die Kirchengemeinde, die von Ostrach bis Rosna reicht, jährlich 680.000 Euro zuzüglich Spenden, ergänzte Bürkle: „Mit diesem Geld finanzieren wir das Leben in der Gemeinde.“</p> <p>Und weitere Baußmaßnahmen stehen an, allerdings fehlten hier die notwendigen Gutachten, weil diese Experten total überlastet seien. Für die geplante Innensanierung der Kirche in Magenbuch rechnet Bürkle mit rund 560.000 Euro an Kosten und für Einhart sogar 700.000 Euro. Dazu müsse man noch zwei Kapellen für je 150.000 Euro sanieren, erklärte der Verwaltungsleiter, dass die Baukosten nur eingeschränkt beeinflussbar seien, da man oft Spezialfirmen mit ihrem spezifischen Know-how benötige.</p> <h2>Hälfte der Dachziegel muss wieder verwendet werden</h2> <p>Jetzt wird zunächst das Dach abgedeckt und Architekt Dreher hofft, dass man mindestens die Hälfte der Dachziegel wieder verwenden kann, ansonsten erhalte man keine Förderung. Bei der symbolischen Scheckübergabe schweifte der Blick von Verwaltungschef Bürkle über die Außenfassade des Kirchturms, die gleichfalls erneuert werden beziehungsweise einen neuen Anstrich erhalten müsste. Diese Arbeit ist im aktuellen Sanierungsprojekt nicht enthalten. Aber, wenn schon das Gerüst stehe, wäre es doch nur folgerichtig, auch den Anstrich zu erledigen, warb Roland Bürkle bei der angereisten Vertreterin des Denkmalamtes schon mal um Unterstützung.</p>]]>
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