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    <title>suedkurier.de - Owingen </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:22 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 14:02:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kreisverkehrsplatz am Henkerberg bereitet schon vor seinem Bau Sorgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/kreisverkehrsplatz-am-henkerberg-bereitet-schon-vor-seinem-bau-sorgen;art372489,12510576 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Bebauungsplan für den Kreisverkehr an der L195 ist beschlossene Sache. Dass das Land den Bau befürwortet, aber nichts zu den Kosten beitragen will, verursacht Frust. Was Bürgermeister Henrik Wengert jetzt vorhat.  ]]></description>
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          Der Bebauungsplan für den Kreisverkehr an der L195 ist beschlossene Sache. Dass das Land den Bau befürwortet, aber nichts zu den Kosten beitragen will, verursacht Frust. Was Bürgermeister Henrik Wengert jetzt vorhat.<br>
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        Der Bebauungsplan für den Kreisverkehr an der L195 ist beschlossene Sache. Dass das Land den Bau befürwortet, aber nichts zu den Kosten beitragen will, verursacht Frust. Was Bürgermeister Henrik Wengert jetzt vorhat.



        <p>Der Plan hat Seltenheitswert: Die Gemeinde Owingen will an der L195 beziehungsweise Überlinger Straße auf eigene Rechnung einen Kreisverkehrsplatz realisieren. „Das Ziel dieses Bauvorhabens ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Radwegeführung zu optimieren und eine städtebauliche Aufwertung des südöstlichen Ortseingangs der Gemeinde zu erreichen“, teilt die Verwaltung mit.</p> <p>Das Regierungspräsidium (RP) Tübingen gab grünes Licht, beteiligt sich allerdings nicht an den Kosten. Denn die Kreuzung am Gewerbegebiet Henkerberg ist kein Unfallschwerpunkt. Es gibt zwar immer wieder Verkehrsunfälle, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/Zusammenstoss-am-Henkerberg;art372489,8531687" target="_blank" title="Zusammenstoß am Henkerberg">im Jahr 2016 starb sogar eine 28-Jährige</a>, aber ein Gutachten über die Verkehrs- und Unfallzahlen sah keine Häufung – und dabei blieb es.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So wird ein Unfallschwerpunkt ermittelt</span><span>Laut den wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages existiert in Deutschland keine gesetzliche Definition für eine Unfallhäufungsstelle. „Gleichwohl wird eine Unfallhäufungsstelle beziehungsweise ein Unfallschwerpunkt als ein Knotenpunkt bezeichnet, bei dem die Zahl gleicher Unfallarten, gleicher Unfalltypen oder gleicher Unfallursachen einen bestimmten Wert überschreitet“, heißt es in einer Kurzinformation. Dieser Wert sei jedoch nicht einheitlich festgelegt und werde in jedem Bundesland anders bewertet.</span></label></div> <p>Der Bebauungsplanentwurf Kreisverkehrsplatz Owingen-Süd steht seit Frühjahr 2025. Planer Helmut Hornstein stellte im Gemeinderat nun die Ergebnisse der Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange vor. „Der Geltungsbereich sieht ein bisschen komisch aus, weil man genau die Fläche einbezogen hat, die man für den Kreisverkehrsplatz benötigt“, sagte Hornstein mit Blick auf eine grafische Darstellung. Nach einer frühzeitigen Beteiligung hatte es bereits Anpassungen gegeben. So kam in der eigentlichen Offenlage beinahe nichts mehr hinzu: „Es ist fast schon langweilig.“ Anmerkungen drehten sich rund um den Landschafts- und Naturschutz sowie den Flächenausgleich.</p> <h2>RP erinnert an Zahlungsverpflichtung</h2> <p>Das RP Tübingen schrieb unter anderem: „Die entstehenden Kosten der Umbaumaßnahme sind von der Gemeinde als Veranlasserin in vollem Umfang zu tragen.“ Rainer Weißmann, Bürgerliche Wählergemeinschaft, befürwortet den Bau des Kreisverkehrs, übte jedoch Kritik an der „Kostengeschichte“, wie er sie nannte. Obschon das Land, das der Baulastträger für Landesstraßen ist, nach einer Verkehrsschau den Argumenten hinsichtlich Geometrie der Zufahrten zur L195 und Verkehrsbeziehungen für Fahrradfahrer und Fußgänger folgte, ist eine Kostenübernahme oder -beteiligung bisher ausgeschlossen.</p> <p>„Mir stinkt das, dass sich das Land da so voll rausnimmt. Ich würde mir wünschen, dass im Zuge der Milliarden, die angeblich über das Volk ausgeschüttet werden, irgendwo ein Töpfle auftaucht, wo wir einen Zuschuss kriegen“, sagte Weißmann. Er befürchtet, dass, sollte der Bau einmal begonnen haben, „Sachen auftauchen, die mehr Priorität gehabt hätten“. Auch rechnet er mit mahnenden Worten von Kämmerer Udo Widenhorn für die Zukunft der Gemeinde. Anfangs war die Rede von einer Investition in Höhe von 1 Million Euro gewesen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/henkerberg-in-owingen-kreisverkehr-geplant-doch-die-umsetzung-stockt-seit-jahren;art372489,12349123" target="_blank" title="Stillstand beim Kreisverkehr: Warum der Bau auf sich warten lässt">Inzwischen geht die Gemeinde von höheren Kosten aus, wie Aaron Amann von der Stabstelle des Bürgermeisters dem SÜDKURIER Ende März dieses Jahres erklärt hatte.</a></p> <p>Ralf Keller, Bürgerliche Wählergemeinschaft, schloss sich seinem Vorredner an. Außerdem erkundigte er sich nach den Kosten für den Unterhalt des Kreisverkehrsplatzes. Bürgermeister Henrik Wengert versicherte, dass diese eingerechnet werden. Jörg Schirm, Freie Wählervereinigung und ehemals Chef des Polizeipostens Markdorf, sagte: „Vielleicht bin ich noch von den Zahlen der Polizei beeinflusst. Ich habe nachgefragt. Es passiert nicht mehr. Auch nicht mit der Tankstelle.“ Diese wurde direkt am Henkerberg eröffnet. Schirm schloss sich den Argumenten an, hält den Kreisverkehrsplatz jedoch für „nicht nötig“. Er fragte: „An welchem Punkt sagen wir nachher, jetzt ist genug Geld ausgegeben?“</p> <h2>Wengert: Schlechte Situation beim Land angekommen</h2> <p>Bürgermeister Henrik Wengert sagte: „Die schlechte Situation der Kommunen ist beim Land angekommen. Es ist schon ein bisschen was im Köcher.“ Wengert hat nach eigener Aussage vor, das Gespräch mit den Abgeordneten vom Bodensee zu suchen. In der Sitzung erinnerte er zudem daran, dass Salem mal aus dem Ausgleichsstock einen Kreisverkehr gefördert bekommen habe. Im Haushaltsentwurf 2026 sind laut Wengert noch keine Maßnahmen vorgesehen. „Aber im zweiten Halbjahr müssen wir eine Entscheidung treffen.“ Bei einer Enthaltung wurde der Bebauungsplan als Satzung beschlossen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kreisverkehrsplatz am Henkerberg bereitet schon vor seinem Bau Sorgen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 11:47:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[13-Jährige wird von Opel angefahren und schwer verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/13-jaehrige-wird-von-opel-angefahren-und-schwer-verletzt;art372489,12510531 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einem Verkehrsunfall in Owingen wird eine Jugendliche von einem Opel-Astra erfasst. Die Polizei sucht Zeugen.  ]]></description>
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          Bei einem Verkehrsunfall in Owingen wird eine Jugendliche von einem Opel-Astra erfasst. Die Polizei sucht Zeugen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei einem Verkehrsunfall in Owingen wird eine Jugendliche von einem Opel-Astra erfasst. Die Polizei sucht Zeugen.



        <p>Am Freitag, gegen 17.03 Uhr, ereignete sich ein schwerer Fußgängerunfall in der Friedhofstraße in Owingen, informiert die Polizei. Eine 40-jährige Frau, die mit ihrem Opel Astra in Richtung Bambergen unterwegs war, kollidierte mit einer 13-jährigen Fußgängerin, die die Fahrbahn in Richtung Ortskern Owingen überqueren wollte. Laut Augenzeugenberichten überquerte die Fußgängerin, die sich bei dem Unfall schwerverletzt hat, die Fahrbahn diagonal und nicht auf dem schnellsten Weg.</p> <p>Aufgrund des stockenden Verkehrs musste sie zwischen den Fahrzeugen hindurchlaufen, als sie von dem Opel Astra erfasst wurde. Die Fußgängerin prallte mit ihrer linken Hüfte auf die Motorhaube und mit dem Hinterkopf auf die Windschutzscheibe des Fahrzeugs.</p> <h2>Polizei bittet um Hinweise</h2> <p>Die Verletzte wurde vom Rettungswagen erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus Überlingen verbracht. Am Opel Astra entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2000Euro, da auch die Windschutzscheibe beschädigt wurde. Die Polizei in Überlingen sucht nun weitere Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben. Diese werde gebeten sich beim Polizeirevier in Überlingen unter Telefon 07551/8040 zu melden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[13-Jährige wird von Opel angefahren und schwer verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:32:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unfall mit mehreren Verletzten nach Bremsmanöver  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/unfall-mit-mehreren-verletzten-nach-bremsmanoever;art372495,12510130 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weil eine 43-jährige Frau auf einer Anhöhe zwischen Owingen und Bambergen bremste, fuhr ihr ein Kleintransporter auf. In der Folge fuhren weitere Fahrzeuge auf. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt.  ]]></description>
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          Weil eine 43-jährige Frau auf einer Anhöhe zwischen Owingen und Bambergen bremste, fuhr ihr ein Kleintransporter auf. In der Folge fuhren weitere Fahrzeuge auf. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt.<br>
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        Weil eine 43-jährige Frau auf einer Anhöhe zwischen Owingen und Bambergen bremste, fuhr ihr ein Kleintransporter auf. In der Folge fuhren weitere Fahrzeuge auf. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt.



        <p>Fünf Verletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich nach Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße 7771 zwischen Owingen und Bambergen ereignet hat. Zurzeit ist diese stärker als gewöhnlich befahren, weil die Strecke als Umleitungsstrecke in Richtung Überlingen gilt. Im Bereich Andelshofer Weiher wird der Radweg verbreitert, deshalb ist die Strecke zwischen Owingen Klöber-Kreuzung und Andelshofer-Weiher seit Mitte September für den Verkehr gesperrt und wird über Bambergen umgeleitet.</p> <h2>Abbremsen führt zu Auffahrunfällen</h2> <p>Eine 43 Jahre alte VW-Lenkerin bremste auf einer Anhöhe unvermittelt ab, was dazu führte, dass ein hinterherfahrender Kleintransporter-Fahrer auffuhr. Der 20-jährige Lenker sowie ein 19-jähriger Beifahrer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Eine hinter dem Transporter fahrende BMW-Lenkerin konnte zwar noch rechtzeitig anhalten, wurde aber vom Kleintransporter hinter ihr auf den Vorausfahrenden aufgeschoben. Sowohl die 63-Jährige im BMW als auch zwei 32- und 28-Jährige im auffahrenden Kleintransporter erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Betroffenen.</p> <p></p> <h2>Auch die Feuerwehr musste noch ausrücken</h2> <p>Die 63-jährige BMW-Fahrerin wurde zudem zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Die beiden Kleintransporter sowie der BMW mussten abgeschleppt werden. Da einer der verunfallten Wagen kurzzeitig rauchte, war an der Unfallstelle auch die örtliche Feuerwehr im Einsatz.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Unfall mit mehreren Verletzten nach Bremsmanöver]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 14:43:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40-Jähriger hebt auf Baustelle mit Ford Transit ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/40-jaehriger-hebt-auf-baustelle-mit-ford-transit-ab;art372476,12509426 ]]></link>      <description><![CDATA[  Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/40-jaehriger-hebt-auf-baustelle-mit-ford-transit-ab;art372476,12509426]]></guid>
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        Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.



        <p>Ein 40-Jähriger war mit seinem Ford Transit von Deggenhausertal kommend in Richtung Echbeck unterwegs und fuhr verbotenerweise in den gesperrten Baustellenbereich ein.</p> <p>Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr er dort zunächst nahezu ungebremst in einen Kieshaufen, wurde entsprechend angehoben und prallte anschließend frontal in einen querstehenden Radlader, berichtet die Polizei.</p> <h2>Transportfahrzeug ist Schrott</h2> <p>Während der 40-Jährige Glück im Unglück hatte, entstand an seinem Transportfahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der Radlader wurde ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5000 Euro.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[40-Jähriger hebt auf Baustelle mit Ford Transit ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:03:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bis der Saal im Bürgerhaus bebt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/bis-der-saal-im-buergerhaus-bebt;art372489,12509244 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Jubiläumskonzert des Männerchors in Owingen</li> <li>Goldene Ehrennadel<br /> für Gustav Schechter</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Jubiläumskonzert des Männerchors in Owingen</li> <li>Goldene Ehrennadel<br /> für Gustav Schechter</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Jubiläumskonzert des Männerchors in Owingen</li> <li>Goldene Ehrennadel<br /> für Gustav Schechter</li> </ul>



        <p><strong>Owingen</strong> Der Männerchor Owingen-Billafingen feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert im Owinger Bürgerhaus Kultur|o. Zusätzlich zum Jubilar bestritten der Hohenfels-Chor, der Sängerbund Legelshurst und das Billafinger Chörle ein buntes Liederprogramm. Der Männerchor stellt 2025 unter das Thema „Zeit“. Entsprechend eröffnete er den Festabend am Samstag mit dem Lied „Die Uhr“ von Carl Loewe. Schon 1830 entstanden, handelt es sich dabei seit 200 Jahren fast um ein Volkslied.</p> <p>Erst danach begrüßte Dieter Wachter, der Vorsitzende des Männerchors, die Gäste und der Männerchor unter der Leitung von Muriel Goldschmidt und Eva-Maria Wurm am Klavier präsentierte sich mit „Frei wie der Wind“ und „Gegen den Wind“ dynamisch.</p> <h2>Zwei Chöre singen Hauptpartien</h2> <p>Die Hauptpartien sang der Männerchor Owingen-Billafingen zusammen mit dem Hohenfels-Chor. In der Auswahl der Lieder dominierte die Vergänglichkeit der Zeit, wenn sie auch kraftvoll vorgetragen wurden. Angefangen mit „Über sieben Brücken musst du gehen“, ursprünglich ein Song aus der DDR von Karat, den Peter Maffay 1978 populär machte. Nach dem leicht melancholischen „Zeit ist ein Geschenk“ erklang mit der Melodie von „Seasons in the sun“ ein Welthit.</p> <p>Weil dem Chor der Abend gehörte, trat Henrik Wengert, der Bürgermeister von Owingen, erst jetzt mit seinem Grußwort auf. Er schilderte die 100-jährige Geschichte des Vereins und übergab einen Zuschuss der Gemeinde von 1000 Euro, der sich aus 10 Euro für jedes Jahr zusammensetzte. Danach folgten die Ehrungen langjähriger Mitglieder durch Bernhard Schäuble, den Präsidenten des Bodensee-Hegau-Chor-Verbandes, was dem Abend seine besondere Würde verlieh. So erhielten Gustav Schechter die goldene Ehrennadel für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft im Männerchor und Willi Hahn die silberne Nadel für 25 Jahre Treue und Engagement angesteckt.</p> <p>Noch vor der Pause trat dann der Sängerbund Legelshurst aus der Ortenau auf, und zwar unter der Leitung von Udo Wendle und Udo Grieshaber am Klavier. An den Bodensee kam er durch den privaten Kontakt von Jakob Fischer. Mit Udo Jürgens „Ihr von Morgen“ verbreitete er viel Optimismus genauso wie bei „Gabriellas Song“, wobei „A Million Dreams“ doch sehr ambitioniert klang. Schwerblütig aber war Nenas „Wunder gescheh‘n“, wenn man weiß, dass sie das Lied 1988 im Krankenhaus nach der Geburt ihres schwerbehindert geborenen Sohnes Christopher schrieb.</p> <p>Das Billafinger Chörle, das fast ausschließlich aus Frauen besteht, startete nach der Pause unter der Leitung von Annette Kiesel und Albert Franz am Klavier. Ihr jiddisches Volkslied „Dzankoye“ stammt aus der Ukraine. Schmissig, wie es dargeboten wurde, ließ es den traurigen Hintergrund vergessen. Fast Klassiker waren danach der Marianne Rosenberg Song „Er gehört zu mir“ und das südamerikanische Kinderlied „Un poquito cantas“. Vertrauen und Hoffnung prägten auch das Spiritual „All night, all day“, sowie das irische Segenslied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“</p> <p>Viel Beifall erhielt der Sängerbund Legelshurst auch im zweiten Teil seines Programms etwa für Udo Jürgens „Schenk mir noch eine Stunde“ oder den humoristischen Darbietungen von „Heut kommt der Hans zu mir“ oder „Schau doch nit so bes“.</p> <p>Abschließend präsentierten sich Männerchor und Hohenfels-Chor mit „Vois sur ton chemin“, auf Deutsch „Schau auf deinen Weg“. Dieser Chor stammt aus dem französischen Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und kann für die Überzeugung stehen, dass Liebe alles heilt. Danach erklang mit „The sound of Silence“ von Paul Simon ein weiterer Welthit.</p> <p>Als doppelt bedeutungsvoll erwies sich das abschließende Spiritual „This little light“ aus den USA. Es entstand um 1925. Damit ist es so alt wie der Männerchor Owingen und es beschreibt die Hoffnung, dass man sein „Licht nicht unter den Scheffel“ stellen soll. Was der Abend furios bewies. Abschließend bebte das Kultur|o als alle Chöre zusammen mit dem vollbesetzten Saal „Ein schöner Tag“ sangen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bis der Saal im Bürgerhaus bebt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:40:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/gift-im-bodensee-als-ein-anschlag-aufs-trinkwasser-vor-20-jahren-millionen-menschen-beunruhigt;art372492,12507989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.  ]]></description>
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          Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.<br>
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        Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.



        <p>Im Oktober 2005 erhält die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) ein anonymes Schreiben. Der Verfasser droht, Giftfässer im Bodensee zu versenken und kündigt weitere Taten an, falls seine Forderung – die öffentliche Bekanntgabe des Vorfalls – nicht erfüllt wird. Der Brief ist mit einer alten Schreibmaschine getippt. Ein Wort fällt auf: „Ludernzüchter“. Die Polizei hofft später, über diesen ungewöhnlichen Begriff Hinweise auf den Täter zu finden.</p> <p>Die Öffentlichkeit weiß anfangs nichts davon. Verdeckte Ermittlungen, auch unter Wasser, sollen den Täter auf frischer Tat überführen. Taucher finden bald zwei Zehn-Liter-Plastikkanister im Überlinger See vor Sipplingen, 70 Meter tief und wenige Meter vom „Entnahmestutzen“ entfernt. Durch diesen Stutzen fließt das Wasser, das bei vier Millionen Menschen als Trinkwasser aus dem Hahn kommt – bei weitem nicht nur am Bodensee. Sogar hessische Haushalte nutzen das Wasser, das in Sipplingen ins 1700 Kilometer lange Rohrnetz gespeist wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bodensee-Wasserversorgung</span><span>Die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) mit Sitz in Stuttgart beliefert seit 1954 große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Sie gilt als einer der größten Fernwasserversorger Deutschlands: Über 320 Städte und Gemeinden mit rund vier Millionen Einwohnern werden über ein Netz von etwa 1700 Kilometer Leitungen versorgt.​ Das Wasser wird am Grund des Bodensees entnommen und zur zentralen Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gepumpt. Dort wird es aufbereitet und ins Leitungssystem eingespeist. Jährlich werden rund 125 bis 130 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen, was etwa ein Prozent des natürlichen Zuflusses in den Bodensee durch den Rhein ausmacht. Die Entnahme beeinflusst den Wasserstand des Sees kaum.​</span></label></div> <p>Analysen ergeben, dass die Kanister unter anderem das Pflanzengift Atrazin enthalten, in Deutschland seit 1991 verboten. Als Folge einer Umweltkatastrophe in der Schweiz 1986 hatten große Mengen Atrazin und andere Substanzen im Rhein ein Fischsterben ausgelöst. Nun finden sich Spuren davon im Bodenseewasser, stark verdünnt.</p> <p>Die BWV und Ermittlungsbehörden gehen am 14. November fast vier Wochen nach Erhalt des anonymen Schreibens an die Öffentlichkeit – spät, zu spät, wie vielfach kritisiert wird. Die Bedrohung ist längst durchgesickert und droht zum offenen Geheimnis zu werden.</p> <h2>Hotline blockiert, Website lahmgelegt</h2> <p>Die Bevölkerung sei nie gefährdet gewesen, heißt es seitens der BWV. Die Gift-Konzentration im Wasser sei so gering, ein Mensch müsste einen ganzen Gartenpool austrinken, um seine Gesundheit zu gefährden. Mit diesem Bild versucht ein BWV-Vertreter gegenüber die Presse und die besorgte Bevölkerung beruhigen. Aber von Beruhigung keine Spur. Eine Flut von Anfragen blockiert die eingerichtete BWV-Hotline und legt die Internetseite zeitweise lahm.</p> <p>Die Polizei bildet eine 50-köpfige Sonderkommission. Sie überwacht die Entnahmestelle rund um die Uhr, durchsucht Boote, Häfen und Uferabschnitte. In den folgenden Wochen werden zwei weitere Kanister und eine Plastiktüte mit giftigem Granulat gefunden. Bald gerät ein Landwirt aus dem Kreis Ravensburg in Verdacht. Er hatte in einer früheren Auseinandersetzung mit Behörden gedroht, seinen Hof „ökologisch zu verminen“ und das Stuttgarter Trinkwasser zu verunreinigen. Ein Großaufgebot der Polizei durchsucht sein Anwesen, findet aber keine Beweise. Der Mann bestreitet jede Beteiligung.</p> <h2>Noch ein Hinweis: „Mikado“</h2> <p>Die Beamten verfolgen 600 Spuren, suchen nach Menschen, die das Wort „Ludernzüchter“ verwenden, fahnden nach Schreibmaschinen, mit denen das anonyme Bekennerschreiben getippt worden sein könnte. In zwei Kanistern hatten sich Rückstände des Herbizids Mikado gefunden, das erst im Frühjahr 2005 in den Handel gekommen war, ein weiterer Ermittlungsansatz. Rund 540 Mikado-Käufer werden überprüft.</p> <p>„Ich bin überzeugt, dass wir den Täter finden“, erklärt noch im Januar 2006 Bernhard Weber, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Friedrichshafen, gegenüber unserer Zeitung. Aber alle Spuren führen ins Leere. Im April 2006 wird die Sonderkommission aufgelöst. Eine kleinere „Ermittlungsgruppe Wasser“ arbeitet die verbliebenen Spuren ab. Von den mehr als 600 Hinweisen führt keiner zu etwas Greifbarem.</p> <p>Wer im Herbst 2005 Gift im Bodensee versenkt hat, ist bis heute ungeklärt. Auf Anfrage des SÜDKURIER bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes-Georg Roth, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen sind. Neue Ermittlungsansätze hätten sich in den vergangenen 20 Jahren nicht ergeben.</p> <h2>„Prägendes Erlebnis“ für Bodensee-Wasserversorgung</h2> <p>Für die Wasserversorger und Sicherheitsbehörden zieht das Ereignis weitreichende Folgen nach sich. An Entnahmestellen gelten jetzt strenge Sicherheitsvorschriften: Verbotszonen, Kameras, dazu moderne und im Laufe der Jahre deutlich intensivierte Analyseverfahren, bevor das aufbereitete Bodenseewasser als Trinkwasser verteilt wird. In der Nähe der Entnahmestellen im See zu schwimmen, zu tauchen oder Boot zu fahren, ist verboten.</p> <p>Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur ist die BWV verpflichtet, höchste Sicherheitsstandards einzuhalten. Das betrifft nicht nur die Prävention von Giftanschlägen. Auch gegen digitale Bedrohungen muss die Trinkwasserversorgung gewappnet sein. Teresa Brehme, Sprecherin der Bodensee-Wasserversorgung, sagt, innerhalb der BWV habe dieses „prägende Erlebnis das Bewusstsein für die Verantwortung, die mit der Versorgung der Bevölkerung einhergeht, nachhaltig geschärft“.</p> <p>Die Sorge vor einem Anschlag auf das Trinkwasser vom Bodensee bleibt. Wenn Besuchergruppen das Wasserwerk Sipplingen heute besuchen, werde regelmäßig nach den damaligen Ereignissen gefragt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 18:26:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schwungvoll-in-den-ueberlinger-herbst-viele-besucher-beim-verkaufsoffenen-sonntag;art372495,12506806 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.  ]]></description>
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          Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.<br>
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        Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.



        <p>Äußerst zufrieden zeigte sich Reinhard Haas, Vorsitzender des veranstaltenden Wirtschaftsverbundes Überlingen (WVÜ) im Gespräch mit dem SÜDKURIER anlässlich des „Überlinger Herbst“ inklusive verkaufsoffenen Sonntags. „Die Stadt ist voll. Die Gäste sind stark interessiert in den Geschäften und nutzen auch die Veranstaltungen in der Straße.“ Rund 140 Geschäfte insbesondere in der Innenstadt hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet.</p> <p>Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Innenstadt hatte sich in eine große Fußgängerzone verwandelt. Fünf Stunden waren die Geschäfte geöffnet und zahlreiche Besucher aus der ganzen Region ließen sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren, um nach den neuesten Artikeln oder vielleicht schon nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. An einigen Stellen hofften die Besucher auf Fortunas Segen beim Glücksrad-Drehen, ein Überlinger Autohaus präsentierte in der Franziskaner Straße die neuesten Automodelle. Die kleinsten Besucher nutzten die Gelegenheit zum Karussellfahren oder zum geschminkt werden. An mehreren Stellen durften die Besucher beim Glücksrad drehen auf einen Gewinn hoffen; Luftballons wurden an vielen Stellen insbesondere an die jüngsten Gäste verteilt.</p> <p>Wie schon oft in den Vorjahren, profitierte der WVÜ davon, dass die Sonne kurz vor Veranstaltungsbeginn die Oberhand gewonnen hatte, ganz im Gegenteil zu den Prognosen. Viele der Geschäfte legten sich mit Sonderaktionen und aktuellen Präsentationen mächtig ins Zeug – auch außerhalb ihrer Verkaufsräume. In ihrem Angebot hielten sie viele neue Saisonartikel und Kollektionen zur Herbst- und Winterszeit parat. Aus diesem Grund bot der Nachmittag beste Gelegenheit, sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren zu lassen.</p> <p>Am Olberplatz gab es nach der Premiere im Frühjahr erneut viel Aktion: Elke Renker vom gleichnamigen Gastronomiebetrieb hatte hier mehreres vorbereitet, die Gäste konnten sich Bratkartoffeln mit Spiegelei schmecken lassen. Alle Einnahmen gingen hier zugunsten des Vereins „Narr mit Herz“. Renker erläuterte dem SÜDKURIER: „Wir wollen einfach den Stadteingang Stadtmitte etwas beleben und dass sich nicht alles auf Hofstatt und der Münsterstraße abspielt.“</p> <p>Für viel Beachtung sorgten hier die Stadtverschönerer Überlingen, die mit ihrem Stand „Keep it clean“ für ein sauberes Überlingen warben. Sie machten mit mehreren Beuteln von Zigarettenstummeln darauf aufmerksam, dass rund zwei Drittel aller Kippen auf dem Boden landen, Gewässer verschmutzen und so zur Gefahr für viele Lebewesen werden. Die Stadtverschönerer wurden unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Constantin-Vanotti-Schule, die zusammen mit den Mitgliedern der Stadtverschönerer zahlreiche Kippen gesammelt hatten. „Das Ziel war, das Bewusstsein entsprechend zu schärfern“, wie es Schüler Alen Hamidovic erläuterte.</p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Dufner: „Die Stadt war voll“</h2> <p>Seit über zehn Jahren organisiert Markus Dufner von MCD Sportmarketing den Aktionstag „Überlinger Herbst“ für den Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ)</p> <p><strong>Wie sind Sie mit dem Verlauf des Überlinger Herbst zufrieden?</strong></p> <p>Das Wetter war besser als vorhergesagt und die Stadt war voll. Wir hatten sehr viele Besucher und glückliche Händler. Ich hatte das Gefühl, dass es allen gut gefallen hat, wir konnten viele neue Aktionen durchführen, wie etwa auf dem Landungsplatz oder dem Olbersplatz, wo die Atmosphäre richtig toll war.</p> <p><strong>Aber der Genießermarkt auf der Hofstatt sah ja nicht ganz so gut aus, oder?</strong></p> <p>Ja, wir hatten leider aufgrund der Wettervorhersage kurzfristig einige Absagen, drei für den Markt und weitere zwei für die Veranstaltung. Das hat natürliche die Atmosphäre besonders auf der Hofstatt beeinträchtigt. Aber der gesamte Tag war ein erfolgreicher Tag, die Parkhäuser waren voll.</p> <p><strong>Und so soll es auch weitergehen?</strong></p> <p>Ja natürlich. Es gibt immer wieder neue Ideen und neue Anregungen.</p> <p></p> <p></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:00:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eigentum verpflichtet: Kann Überlingen mit einer neuen Steuer Spekulationsgeschäfte eindämmen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".  ]]></description>
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          Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".<br>
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        Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".



        <p>Besitzen Sie ein unbebautes Grundstück in Überlingen, auf dem Baurecht vorhanden wäre? Dann könnte Ihnen eine erheblich höhere Besteuerung drohen. Die Einführung der neuen Grundsteuer C zur Besteuerung unbebauter Grundstücke war am Mittwoch Thema im Gemeinderat. Ziel der Steuer sind Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt. Vor allem aber soll die Steuer als Steuerungsinstrument wirken: Wohnraum schaffen, Spekulationsobjekte vermeiden.</p> <h2>Vorerst kommt sie nicht</h2> <p>Rechtlich möglich ist die Einführung seit 2025, praktisch sehen Rathaus und Gemeinderat jedoch – noch – erhebliche Bedenken. Eine Einführung zum Doppelhaushalt 2026/27 sei nicht realistisch, betonte Oberbürgermeister Jan Zeitler (SPD).</p> <p>Lisa Keller, Mitarbeiterin in der Stadtkämmerei, wies in der Sitzung auf einen hohen personellen Aufwand hin. Es sei nötig, jedes einzelne Grundstück zu bewerten, jährlich neu. Aktuell kämen 224 unbebaute und 78 geringfügig genutzte Grundstücke potenziell infrage. Rechtlich bestünden Unsicherheiten, es sei mit vielen Klagen zu rechnen. Im Raum stehen, je nach Steuersatz, Mehreinnahmen von 200.000 bis 600.000 Euro.</p> <p>CDU und FDP sprachen sich gegen die Steuer aus. Günter Hornstein (CDU) warnte vor zu hoher Belastung der Mitarbeiter und zahlreichen Klagen und plädierte dafür, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. Ingo Wörner (FDP) bezeichnete die Steuer als „bürokratisches Monster“ und hob hervor, dass dem aus Sicht der FDP nicht zugestimmt werden könne.</p> <h2>Steuerungsmöglichkeit wird erkannt</h2> <p>Auf der anderen Seite betonten SPD, LBU/Grüne und FWV-Üfa die mögliche Lenkungswirkung der Steuer. Rainer Röver (SPD) wies auf den aktuellen Konflikt in der Stadt hin: Während sich gegen eine Bebauung bei Rauenstein Ost Bürgerprotest erhebt und ein Bürgerentscheid ansteht, seien in der Kernstadt zahlreiche baureife Grundstücke ungenutzt, die für Wohnraum fehlen. Er sprach sich daher dafür aus, die Grundsteuer C weiterhin zu prüfen und mögliche Einnahmen gezielt in Leerstands- und Flächenmanagement zu investieren.</p> <p>Christian Sellerbeck (FWV-Üfa) betonte: „Eigentum verpflichtet“ – gerade bei Grundstücken, die ungenutzt bleiben, könne eine Besteuerung die Bereitschaft zur Bebauung erhöhen. Gleichzeitig mahnte er, die Einführung vorsichtig zu gestalten, um Fehler und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.</p> <h2>Haushalt ohne Grundsteuer C</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) unterstrich, dass andere Instrumente wie Zweitwohnungssteuer oder Zweckentfremdungssatzung „zahnlose Tiger“ und nur begrenzt wirksam seien. Er sah die Grundsteuer C als praktisches Steuerungsinstrument, das ausprobiert werden sollte. Vor einer Testphase könne man nicht abschätzen, ob sie wirkt oder nicht.</p> <p>Der Rat nahm den Sachstand ohne Abstimmung zur Kenntnis und plant den Haushalt ohne Grundsteuer C, wird die rechtliche Situation aber weiterhin beobachten.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 12:11:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Fakten über Waldrappe, die Sie vielleicht noch nicht kannten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fuenf-fakten-ueber-waldrappe-die-sie-vielleicht-noch-nicht-wussten-27-10-25;art372495,12506600 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.  ]]></description>
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          Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.<br>
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        Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.



        <p>Waldrappe waren in Mitteleuropa einst weit verbreitet. Doch bereits seit dem 17. Jahrhundert galten sie als ausgerottet. Gründe für die Ausrottung waren die Jagd und die Zerstörung von Lebensräumen. Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung geriet ihre Existenz hier sogar in Vergessenheit. Seit 2017 tut das österreichische Waldrappteam alles, um eine Brutkolonie in Überlingen aufzubauen. Fünf überraschende Fakten über die Vögel:</p> <h2>Ein geselliger Vogel</h2> <p>Die Deutsche Wildtierstiftung nennt als besondere Merkmale der Waldrappe unter anderem, dass es sich um einen geselligen Vogel mit ausgiebigem Begrüßungsritual handelt. Dafür führen sie eine Reihe von Körper- und Kopfbewegungen aus. Außerdem geben sie einen bestimmten Ruf von sich. Bei Gefahr oder in der Balz stellen die Waldrappe ihre Schopffedern auf.</p> <h2>Kaum ein Unterschied</h2> <p>Während Waldrappe als Küken ein flauschiges, grau-braunes Gefieder haben, zeichnen sie sich als Adulte durch ein dunkles, metallisch glänzendes Gefieder und den Federkranz am kahlen Kopf aus. Kopf, Schnabel und Beine sind im Erwachsenenalter nicht mehr unauffällig dunkel, sondern leuchtend rot. Mit dem gebogenen Schnabel wird laut Nabu im Boden nach Futter gesucht. Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum. Aus diesem Grund ist eine DNA-Analyse nötig, um das Geschlecht zu bestimmen. Da die Küken schon davor Namen erhalten, haben manche Weibchen eher männlich klingende Namen – und umgekehrt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wiederansiedlung des Waldrapps in Überlingen</span><span>Im Rahmen des Projekts soll der Waldrapp wieder in Überlingen angesiedelt werden. Zwei Generationen wurden 2017 und 2018 in Hödingen großgezogen. 2019 folgte eine weitere Generation in Heiligenberg. 2020 musste der Plan für die nächste Aufzucht wegen der Corona-Pandemie aufgegeben werden. Fortgeführt wurde die Handaufzucht schließlich in Binningen. 2021 schlüpften erstmals Küken in Überlingen.</span></label></div> <h2>Bindung hält ein Leben lang</h2> <p>Waldrappe lassen sich auf Ziehmütter prägen. Nur deshalb kann die menschengeführte Migration ins Winterquartier funktionieren. Die Frauen ziehen die Küken von Hand auf. Im Jungvogelalter bringen sie ihnen das Fliegen bei und leiten sie schließlich ins Winterquartier. Was Sie eventuell noch nicht wussten, ist, dass diese starke Bindung ein Leben lang bestehen bleibt. Schön daher die Szene zwischen Dr. Saurier und ihren Ziehmüttern Barbara Steininger und Helena Wehner. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrapp-weibchen-dr-saurier-kehrt-allein-aus-spanien-an-den-bodensee-zurueck-3200-km-flug-ohne-hilfe;art372495,12404711" target="_blank" title="Dr. Saurier zurück am Bodensee: Warum die Rückkehr dieses Waldrapp-Weibchens ein kleines Wunder ist">Das Waldrapp-Weibchen kehrte 2025 aus Spanien zurück.</a> Im Foto ist die Kontaktaufnahme des Vogels zu den Frauen zu sehen.</p> <h2>Erkundungsflug ins Brutgebiet</h2> <p>Waldrappe sind laut Johannes Fritz, Leiter des Waldrappteams, total individuell. Es ist nicht unüblich, dass Subadulte wie Dr. Saurier noch vor der Geschlechtsreife quasi zur Probe aus dem Winterquartier in ihr Brutgebiet zurückkehren. Das nennt sich dann Erkundungsflug. Der Großteil fliegt allerdings erst mit Erreichen der Geschlechtsreife ins jeweilige Brutgebiet. In seltenen Fällen sind sie aber auch mal fehlgeleitet. Ihnen fehlt der innere Kompass. Sie haben Zugmotivation, müssen die Routen jedoch von Elterntieren oder Ziehmüttern lernen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">Im November 2023 flogen Jungvögel zum Beispiel nach Schweden </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">statt in den Süden.</a></p> <h2>Waldrapp in Ägypten</h2> <p>Das Waldrappteam widmet sich Forschungsfragen. <a href="https://www.waldrappteam.at/" target="_blank" title="" rel="noopener">2022 zeichneten die Biologen in einer Studie beispielsweise die Geschichte des Waldrapps nach.</a> „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenwart und dem alten Ägypten, wo der Vogel eine kulturelle und religiöse Bedeutung hatte, die sich wahrscheinlich aus seiner natürlichen Affinität zu kultivierten Gebieten entwickelte“, heißt es in den Erläuterungen. Die Studie untersuche außerdem die möglichen Gründe für drei Aussterbeereignisse bei Waldrappen in der Vergangenheit und deren Zusammenhang mit menschlichen Einflüssen und klimatischen Veränderungen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:42:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.  ]]></description>
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          Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.<br>
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        Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.



        <p>Für den Bürgerentscheid zum Bebauungsplan „Rauenstein Ost“ am 14. Dezember hat die Stadtverwaltung die Wahllokale in den Ortsteilen reduziert. In Hödingen, Nesselwangen, Nußdorf und Lippertsreute wird es keine Wahllokale geben, die Bürger müssen in die Nachbar-Ortschaften fahren; nach Bonndorf, Bambergen und Daisendorf. Das sorgte nun für eine Debatte im Gemeinderat. „Nicht plausibel“ und „Verzerrung des Wahlergenisses“, lauteten die Kritikpunkte.</p> <p>Den weitesten Anfahrtsweg haben die Hödinger, die zum Wählen nach Bonndorf fahren müssen – sofern sie durch den Anfahrtsweg nicht abgeschreckt werden oder sich an der Briefwahl beteiligen. Die Kernstadt dagegen nutzt die üblichen Wahllokale der Bundestagswahl. Die Verwaltung begründet die Entscheidung damit, dass in den Ortsteilen traditionell eine niedrigere Beteiligung zu erwarten sei und die Briefwahl zunehmend genutzt werde, wodurch Wahlhelfer entlastet würden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Um was geht‘s beim Bürgerentscheid?</span><span>Beim Bürgerentscheid am 14. Dezember geht es um die Frage, ob die Grünfläche zwischen der Rauensteinstraße und dem Hotel Sankt Leonhard erhalten bleibt oder ein Teil bebaut wird. Die Abstimmungsfrage lautet: „Sind Sie dafür, den Beschluss des Gemeinderats zur Aufstellung eines Bebauungsplans ‚Rauensteinstraße Ost‘ aufzuheben und damit die dortige Grünfläche zu erhalten?“ Befürworter der Bebauung sehen darin eine Chance, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, darunter auch bezahlbaren Wohnraum; Gegner betonen den Landschafts- und Naturschutz sowie den Erhalt städtischer Grünflächen. Mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten müssen sich an der Abstimmung beteiligen (Quorum), damit der Bürgerentscheid gültig wird.</span></label></div> <h2>Siemensmeyer: Plausibilität fehlt</h2> <p>Im Gemeinderat kam das nicht gut an, das Gremium brachte es unter Punkt „Verschiedenes“ nun zur Sprache. Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) eröffnete die Debatte und verwies auf frühere Bürgerentscheide, etwa zur Landesgartenschau oder zur Therme, bei denen in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet worden sei. Für sie wäre es nachvollziehbar, auch diesmal so zu verfahren, um die Abläufe belastbar und plausibel zu gestalten.</p> <h2>Wahlamtsleiter: Zusammenlegung gerechtfertigt</h2> <p>Wahlamtsleiter Michael Moser erklärte, dass es immer mehr Briefwähler und somit Briefwahlbezirke gebe. Die personellen Kapazitäten seien begrenzt, sodass nicht in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet werden könne. Zudem habe die Prüfung der Unterschriftenlisten gezeigt, dass die Unterstützer des Bürgerbegehrens überwiegend aus dem direkten Umfeld des Rauenstein-Ost-Gebiets stammen, während aus den peripheren Ortsteilen kaum Stimmen beigetragen worden seien. Aus Sicht von Moser rechtfertigt dies die Zusammenlegung.</p> <h2>Unterschiedliche Sichtweisen</h2> <p>Genau den gegenteiligen Schluss zieht Gemeinderat Rainer Röver (SPD). Er argumentierte, dass die Reduzierung der Wahllokale gerade die Wähler betreffe, bei denen das Interesse am Thema und die Motivation, zum Wählen zu gehen, geringer sei. Von ihnen erwarte er tendenziell eher ein Abstimmungsverhalten gegen den Bürgerentscheid. Würden sie nun gar nicht mehr zur Wahl gehen, fehlten diese „Nein“-Stimmen im Ergebnis, was zu einer Verzerrung zugunsten der Befürworter des Bürgerbegehrens führen könnte, so Rövers Prognose.</p> <p>Andrej Michalsen (LBU/Grüne) sah keine Benachteiligung, da alle Bürger die Möglichkeit der Briefwahl hätten. Ingo Wörner (FDP) schlug vor, die Briefwahl stärker zu bewerben, um die Bürger auf diese Option aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Jan Zeitler wies darauf hin, dass zehn Briefwahlbezirke eingerichtet seien, die bereits rege genutzt würden, es deshalb keine weitere Werbung brauche.</p> <h2>Janicke fordert Konsequenz für künftige Fälle</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) kritisierte, dass die Entscheidung ohne vorherige Abstimmung im Gemeinderat gefallen sei. Er forderte, dass die Verwaltung bei künftigen vergleichbaren Fällen den Rat rechtzeitig einbezieht, damit Entscheidungen in der Öffentlichkeit besser vertreten werden können. Martin Keßler, Ortsvorsteher von Hödingen, berichtete, dass die Briefwahl in seinem Ortsteil zunimmt, er das Thema im Ortschaftsrat vorgestellt und keinen Widerspruch gegen das Wahllokal in Bonndorf vernommen habe.</p> <p>Rückgängig machen lässt sich die Entscheidung der Stadtverwaltung nicht. Wie Moser sagte, würden die Wahlbenachrichtigungen am 10. November auf den Postweg gehen. Die Vorbereitungszeit sei eh schon knapp gewesen.</p> <p>Im Vorfeld der Gemeinderatsdebatte äußerte der frühere Gemeinderat Dirk Diestel Kritik an der Wahllokalbeschneidung. Seine politische Gruppierung BÜB+ sieht ihrerseits eine Verzerrung des Abstimmungsergebnisses, wenn die Wahllokale nicht gut erreichbar sind. Denn das könne dazu führen, dass das Quorum von 20 Prozent nicht erreicht werde.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:28:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661]]></guid>
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        Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.



        <p>In der Fischerhäuservorstadt hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Wohnungen begonnen. „Garten-Villen“ nennt Bauträger Fliegauf die hier entstehenden Gebäude. Sie liegen im historischen Stadtquartier Fischerhäuservorstadt, das an die Altstadt grenzt, zum Bodensee sind es nur rund 200 Meter Luftlinie. Kurzum: Ein Filetstück, für das ein hoher Preis aufgerufen wird und um das es in der Nachbarschaft seit Jahren Streit gab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gericht und Geschichte</span><span>Die Bauvorhaben stießen bereits früh auf Widerstand von Anwohnern. Mehrere Nachbarn hatten sowohl das konkrete Bauprojekt als auch den zugrunde liegenden Bebauungsplan gerichtlich angefochten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/klage-zurueckgewiesen-anwohner-koennen-bebauungsplan-nicht-stoppen;art372495,12374252" target="_blank" title="Erneute Klage ohne Wirkung: Anwohner können Bebauungsplan nicht stoppen">Im April 2025 wies der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Fischerhäuservorstadt zurück.</a> In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, dass die naturschutzrechtlich kritische nordwestliche Ecke des Plangebiets problematisch sein könnte, sah jedoch keine formellen oder materiellen Fehler in der Planung. Da außerdem für das konkrete Bauprojekt bereits eine gültige Baugenehmigung bestand, musste die Stadt das Baurecht nicht erneut prüfen oder aufrollen.<br /> Die Christophstraße 7 war Wohn- und Arbeitsort von Victor Mezger. Die Werkstatt war für die Restaurierung sakraler Kunst in der Region bekannt. 1926 übergab Victor Mezger an Victor Mezger junior. Die Victor-Mezger-Straße in Überlingen erinnert an sein Lebenswerk.<br /> <br /></span></label></div> <h2>Auf einer Ebene mit der Altstadt</h2> <p>Bauträger Thomas Fliegauf von Fliegauf-Wohnbau in Freiburg ist in Überlingen nicht zum ersten Mal tätig: „Überlingen hat eine ganz hohe Qualität. Im Vergleich, beispielsweise mit Meersburg, haben Sie hier ein Krankenhaus und Ärzte in allen Fachrichtungen, ganzjährig eine Gastronomie. Den Leuten ist es mit Blick aufs Alter wichtig, gut versorgt zu sein. Da punktet Überlingen ungemein.“ Besonders die „Garten-Villen“ hätten den Vorteil, dass sie auf gleicher Ebene wie die Altstadt liegen, also nicht am Berg.</p> <p>Zielgruppe der Wohnungen seien Menschen über 55 Jahre, die zentral, in der Nähe zur Promenade und zum Leben in der Altstadt wohnen wollen und künftig nicht mehr auf ein Auto angewiesen sein möchten. Nach Angaben von Fliegauf handelt es sich bei den bisherigen Käufern ausschließlich um Eigennutzer, darunter Personen aus Überlingen selbst sowie aus Stuttgart. Zweitwohnungsbesitzer seien bislang nicht darunter.</p> <h2>Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter</h2> <p>Maklerin Katja von Einem-König aus Überlingen ergänzt, dass die Wohnungen bewusst für eine Zielgruppe konzipiert wurden, die altersgerecht in zentraler Lage wohnen möchte. Sie betont den Aspekt des Lebens in der Stadt: „In der Stadt herrscht Leben, man ist nie einsam.“</p> <p>Die beiden Gebäude in der Gartenstraße umfassen bis zu sechs Einheiten mit Wohnflächen zwischen 80 und 146 Quadratmetern. Der Kaufpreis liegt laut von Einem-König zwischen 9400 und 13.000 Euro pro Quadratmeter. Was den Kaufpreis betrifft, geben Maklerin und Bauträger zu bedenken, dass Baugrund in Überlingen teuer ist, aber auch die Baupreise stark gestiegen seien, insbesondere durch Gewerke wie Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation.</p> <h2>Nachbarn sind weiterhin skeptisch</h2> <p>Das Projekt stand wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen jahrelang im Fokus der Öffentlichkeit und wurde im April vor Gericht entschieden. Doch aufseiten der Nachbarschaft bleiben die Bedenken unverändert. Eric Hueber, der für die Nachbarschaft spricht, erklärt: „Die massiven Bedenken von uns betroffenen Nachbarn bestehen weiterhin und in den Urteilsbegründungen der Gerichte tauchen Passagen auf, durch die wir unsere Befürchtungen bestätigt sehen.“</p> <p>Die Nachbarn kritisieren insbesondere die Auswirkungen auf das Wohnumfeld: „Durch den starken Baustellenverkehr und die Zunahme der Stellplätze von bisher insgesamt acht auf künftig 25 inklusive der Tiefgaragenstellplätze ist auf Grund der engen Straßenverhältnisse von einer starken Zunahme der Gefahrensituationen und Lärmbelastung auszugehen“, formuliert Hueber in einer E-Mail an unsere Redaktion, die er als Sprecher mit weiteren Nachbarn abgestimmt hat. Demnach sehen sie auch ökologische Risiken: „Im Umweltgutachten von August 2022 wurde deutlich, wie wichtig der nun abgebaggerte, denkmalgeschützte Mezger-Garten für die Fauna und Flora war. Insbesondere die dort ansässige Fledermaus-Population wird unter der Errichtung der hochaufragenden Gebäude in große Mitleidenschaft gezogen.“</p> <h2>Streit um Quartierscharakter programmiert?</h2> <p>Auch Auswirkungen auf das nachbarschaftliche Verhältnis befürchten die bisherigen Bewohner des Quartiers: „Die Wohnungen sind extrem hochpreisig und die beiden Häuser werden als idyllisch gelegene Gartenvillen angepriesen. Es ist zu erwarten, dass die dort anwesenden Neubürger wenig bis kein Verständnis für die in diesem Mischgebiet typischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben und deren Daseinsberechtigung mit allen Mitteln in Frage stellen werden“, so Hueber. Verkehrs- und Parksituation würden sich erheblich verschlechtern.</p> <p>Die Bauträger und Maklerin berufen sich dagegen auf die vorliegenden Genehmigungen. Der Einzug sei für spätestens 1. Juli 2027 vorgesehen, die Rohbauarbeiten sollen ab Mitte Januar starten. Das Bauprojekt in der Fischerhäuservorstadt ist Teil einer Serie von Wohnbauvorhaben der Bauträger, die insgesamt 31 Wohneinheiten in Überlingen realisiert haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:20:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jugendliche-scheitern-mit-antrag-auf-verpackungssteuer-sie-finden-trotzdem-unterstuetzung-im-rat;art372495,12505131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.  ]]></description>
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          Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.<br>
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        Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.



        <p>Marius Sellerbeck und Janne Engels machen sich stark gegen Müll. Als Vertreter des Jugendgemeinderats warben die beiden 16-Jährigen in der vergangenen Sitzung des regulären Gemeinderats für die Einführung einer Verpackungssteuer – ganz nach dem Vorbild von Konstanz und Tübingen. Engels: „Wir wären eine der ersten kleinen Städte, die einen solchen Schritt wagt.“ An die Räte gerichtet, sagte er: „Die Jugend wäre euch sehr verbunden.“</p> <p>Bereits 2021 beauftragte der Gemeinderat die Rathausverwaltung mit der Prüfung einer Verpackungssteuer; <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pizzeria-mitarbeiter-raeumen-den-landungsplatz-auf-den-muell-muessen-sie-aufgrund-eines-missverstaendnisses-aber-selbst-entsorgen;art372495,10800343" target="_blank" title="Pizzeria-Mitarbeiter räumen den Landungsplatz auf. Den Müll müssen sie aufgrund eines Missverständnisses aber selbst entsorgen">vor allem aus Ärger über die vielen Pizzakartons an der Promenade.</a> Die Prüfung pausierte, bis die Tübinger Steuer gerichtlich bestätigt wurde, und kam am Mittwoch (22. Oktober) auf die Tagesordnung. Oberbürgermeister Jan Zeitler zwiegespalten: „Wenn man davon hört, ist man Feuer und Flamme. Beschäftigt man sich näher, erkennt man gute Argumente dagegen.“</p> <h2>CDU: Wünschenswert, aber nicht realisierbar</h2> <p>Franz Dichgans (CDU) sagte, dass die Umsetzung gerade für kleine Betriebe problematisch sei: „Ein kleiner Bäcker müsste extra eine Gastroküche vorhalten, um Mehrwegbecher für eine Wiederverwendung aufzubereiten.“ Er betonte, dass grundsätzlich niemand gegen Müllreduzierung sei, aber die Umsetzung einer Verpackungssteuer in der Praxis für den Großteil der Betriebe nicht realisierbar sei.</p> <p>Kirsten Stüble (SPD) sagte: „Die Verpackungssteuer führt zu einem viel zu komplizierten Verfahren und wirkt so nicht. Besser wäre eine bundesweite Regelung wie beim Dosenpfand.“</p> <h2>Grüne: Am Thema dran bleiben</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) zeigte sich besorgt um die Belastung der Gastronomiebetriebe, betonte aber, dass man im weiteren Verfahren prüfen solle, wie dennoch Verpackungsmüll reduziert werden könne. Seine Fraktionskollegin Bettina Dreiseitl-Wanschura regte an, Betriebe für freiwillige Aktionen zu belohnen, etwa Pizzakartons als Mehrweg anzubieten. Herbert Dreiseitl (Grüne) lobte die Intention der Jugendlichen: Auch wenn die Mehrheit im Gemeinderat eine Steuer nicht unterstützen könne, sei entscheidend, dass das Thema aufgegriffen werde.</p> <h2>Jugend: Kampagne alleine reicht nicht</h2> <p>Die Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Sie argumentierten mit Zahlen und mit Nachdruck. Mit Verweis auf andere Kommunen sagten sie, dass eine Steuer ein klarer und eleganter Schritt zur Müllvermeidung sei und bloße Kampagnen nur geringe Veränderungen bewirkten. Sellerbeck griff dem erwarteten Votum voraus und sagte: „Wenn Sie es nicht tun, dann starten Sie (wenigstens) eine starke Kampagne, die etwas bewirkt.“</p> <p>OB Zeitler griff die Forderung der Jugendlichen auf. Er verwies auf die bestehende Kampagne „Kipp it clean“ des Verschönerungsvereins für eine kippenfreie Stadt, und kündigte an, sie als Vorbild für eine neue Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu nutzen.</p> <p>Gemeinsam mit der städtischen Marketing- und Tourismus GmbH, den Stadtverschönerern und dem Jugendgemeinderat soll nun eine umfassende Müllvermeidungsstrategie entwickelt werden, mit Zeitler an der Spitze. Marius Sellerbeck zeigte sich begeistert: „Das ist toll, dass wir hier eingegliedert werden! Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:02:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Rutschenpark beim Turm von Hohenbodman? Diese Idee wird Realität  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/rutschenpark-am-turm-von-hohenbodman-owingen-baut-spektakulaere-familienattraktion-26-10-25;art372489,12505097 ]]></link>      <description><![CDATA[  An dem Konzept für die Röhrenrutschen in einem Hang am Turm feilt die Gemeinde seit 2019. Die Attraktion soll das touristische Angebot voranbringen. Ein Vertreter der Verwaltung verrät, wann gerutscht werden kann.  ]]></description>
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          An dem Konzept für die Röhrenrutschen in einem Hang am Turm feilt die Gemeinde seit 2019. Die Attraktion soll das touristische Angebot voranbringen. Ein Vertreter der Verwaltung verrät, wann gerutscht werden kann.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/rutschenpark-am-turm-von-hohenbodman-owingen-baut-spektakulaere-familienattraktion-26-10-25;art372489,12505097]]></guid>
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        An dem Konzept für die Röhrenrutschen in einem Hang am Turm feilt die Gemeinde seit 2019. Die Attraktion soll das touristische Angebot voranbringen. Ein Vertreter der Verwaltung verrät, wann gerutscht werden kann.



        <p>Es ist ein Projekt, das in der Region seinesgleichen sucht. Die Gemeinde Owingen plant, in Hohenbodman einen Rutschenpark zu bauen. Standort soll ein Hang am Aussichtsturm werden. Im Gemeinderat wurden jetzt die Fundamentarbeiten vergeben.</p> <h2>Turm von Hohenbodman: Verwaltung in Owingen will Gästen mehr bieten</h2> <p>Die Idee geht auf das Tourismuskonzept zurück, das 2019 erstellt wurde. Aaron Amann von der Stabstelle des Bürgermeisters erklärt auf Nachfrage: „Im Zuge dessen entstand ein Handlungskonzept als Richtschnur für die touristische Entwicklung in Owingen. Eines der herausgearbeiteten Schlüssel- und Starterprojekte ist eine Riesenrutsche bei Hohenbodman, die wir nun als Rutschenpark umsetzen möchten. Im Tourismuskonzept wurde auch herausgearbeitet, dass die Erlebnisorientierung in Zukunft eine größere Rolle spielen soll.“ Heißt: Die Verwaltung will Gästen mehr bieten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Einblick in das Tourismuskonzept</span><span>2019 gab es mehrere Workshops unter Beteiligung der Bürger. Resultat war ein Tourismuskonzept, das im Oktober desselben Jahres vorgestellt wurde. Diese und andere Fragen stellten sich damals: Für was steht Owingen am touristischen Markt? Welche Infrastrukturen und Aktivitäten braucht es? Wie sieht das Marketing aus? Folgende Punkte beinhaltete die Ist-Analyse unter anderem: viele kleine touristische Angebote, Natur, Wandern, Rad, Genuss, Kultur als Themen und Golf, viele Ferienwohnungen, geringes Tourismusbewusstsein, touristische Organisation im Rathaus und Planungen für Campingplatz. Als Trend wurde zum Beispiel die Orientierung hin zu Qualität und Erlebnissen herausgearbeitet. Verwaltung und Bürger sammelten auch Ideen für Neues: Tierlehrpfad, Themenwege in Karte/App/GPS aufnehmen, Aussichtspunkte gestalten, Aufenthaltsräume schaffen, Tourismusbüro einrichten und Sommerrodelbahn. Als Ziel definiert das Konzept, dem Tourismus in Owingen ein Gesicht zu geben. Man nahm sich vor, an Angebot, Zusammenarbeit und Marketing zu arbeiten. Für einen Horizont von fünf Jahren wurde als Teilziel ausgegeben, dass Owingen ein touristisches Prädikat erhält. 2022 klappte es. Owingen wurde „Staatlich anerkannter Erholungsort“.</span></label></div> <p>Amann: „Die Gemeinde Owingen steht noch am Anfang ihrer touristischen Entwicklung und hat bislang überregional nur wenig Bekanntheit. Durch die Lage im Hinterland des Bodensees werden jedoch immer mehr ruhesuchende Touristen nach Owingen gelockt.“ Laut ihm ziehen das gut ausgebaute Wander- und Radwegenetz sowie das Naturschutzgebiet Aachtobel Naturliebhaber und „Menschen an, die sich gerne im Freien aufhalten und aktiv sein möchten“.</p> <p>So lautet der zentrale Slogan, mit dem die Gemeinde wirbt, auch „Willkommen in Owingen... die Ruhe vor dem See“. 2022 verschwand der See aus dem Logo. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/neue-rundum-zu-lande-im-linzgau;art372489,12388946" target="_blank" title="Neue „Rundum“ zu Lande im Linzgau">Im Mai dieses Jahres wurde die neue Wanderstrecke ‚Rundum‘ eröffnet. </a>Sie führt über eine Distanz von rund 21 Kilometern durch alle Teilorte. Im Juli wurde der erste von insgesamt vier „Sagenwegen“ seiner Bestimmung übergeben.</p> <h2>Förderung für den Rutschenpark in Höhe von rund 175.000 Euro</h2> <p>Nun nehmen auch die Riesenrutschen Gestalt an. „Um im regionalen Umfeld mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, braucht es herausragende Angebote mit überregionaler Ausstrahlung. Diese sehen wir in dem Rutschenpark in Verbindung mit dem Aussichtsturm von Hohenbodman und dem Aachtobel. Das Vorhaben richtet sich insbesondere an Familien mit Kindern“, kündigt Amann an. Im Haushaltsjahr 2026 sind für das Vorhaben 292.000 Euro veranschlagt.</p> <p>Die Kunemann GmbH aus Owingen hat vom Gemeinderat zu 53.062,10 Euro den Zuschlag für die Fundamentarbeiten erhalten. Beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus wurde bereits im vergangenen Jahr ein Förderantrag gestellt, der mit Zuwendungsbescheid vom 1. April 2025 bewilligt wurde. „Wir rechnen mit einer Förderung in Höhe von rund 175.000 Euro“, sagt Aaron Amann. „Die Fundamentarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sodass der Rutschenpark bis Sommer 2026 fertiggestellt ist.“</p> <h2>Rutschen wird kostenlos sein</h2> <p>So sieht der konkrete Plan aus: Amann zufolge wird der Rutschenpark mit drei Röhrenrutschen ausgestattet. „Die Rutschen werden zwischen dem Aussichtspunkt und dem Parkplatz des Turms in einem Hang errichtet“, erklärt er weiter. Vergleichbare Angebote gibt es nur in der weiteren Umgebung, beispielsweise der Waldwelt Skywalk im Allgäu, wo Besucher für den Abstieg eine Röhrenrutsche nutzen können. Hinsichtlich der Baukosten erläuterte Bürgermeister Henrik Wengert im Rat: „Vielleicht kommt noch das ein oder andere, was wir noch nicht wissen. Es ist ja schon ein steiles Stück.“ Für die Nutzer wird das Rutschen kostenfrei sein.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wanderung Freizeitpark Städtebau Touristik thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Rutschenpark beim Turm von Hohenbodman? Diese Idee wird Realität]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:21:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brandbrief zeigt: So kämpfte OB Zeitler für den Erhalt der Helios-Geburtsstation  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/brandbrief-deckt-auf-so-kaempfte-ob-zeitler-fuer-den-erhalt-der-helios-geburtsstation;art372495,12504100 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.  ]]></description>
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          Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.<br>
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        Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.



        <p>Das Helios-Spital hat den Kreißsaal wegen sinkender Geburtenzahlen und Personalmangels abgemeldet und erwägt die Schließung. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416" title="Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten">Das Gesundheitsministerium will die Gynäkologie am Standort erhalten</a> und hat sie als Leistungsgruppe vorgesehen. Die Zuweisung ist nicht bindend, sie signalisiert aber die Absicht des Landes. Eine endgültige Schließung hängt zudem von der Zustimmung der Stadt als Mitgesellschafterin ab.</p> <h2>Stadt hat ein Veto-Recht</h2> <p>Wie also positioniert sich die Stadt gegenüber dem Helios-Spital? Sie ist über den städtischen Spital- und Spendenfonds als Gesellschafterin am Betrieb des Krankenhauses beteiligt und mit Oberbürgermeister Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Dort hat er bei grundlegenden Beschlüssen, die den Klinikbetrieb betreffen, ein Veto-Recht.</p> <p>Würde Zeitler einer Schließung der Geburtsabteilung zustimmen? Wie sich nun herausstellt, gibt es Äußerungen von Zeitler, die darauf hindeuten, dass er mit aller Macht für einen Fortbestand des Kreißsaals kämpfen würde. So liegt unserer Redaktion ein vertraulicher Brief Zeitlers an den früheren Klinik-Geschäftsführer Brandner vor.</p> <h2>Intern machte Zeitler Druck auf die Klinikleitung</h2> <p>Der Brief stammt aus dem Mai 2024, adressiert ist er an den damaligen Helios-Geschäftsführer, Robert Brandner. Damals konstatierte Zeitler, „dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Geschäftsführung wolle die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe taktisch ‚am ausgestreckten Arm verhungern lassen‘.“ Die wiederholten Kreißsaalschließungen hätten „eine unvorteilhafte Außenwirkung und erhöhen die Geburtenzahl sicher nicht“. Das sei offensichtlich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, und Zeitler fragte Brandner, ob diese gewollt sei.</p> <p>Tatsächlich ist in den vergangenen etwa zwei Jahren die Geburtenzahl so stark gesunken, dass Helios mit Verweis auf die Zahlen den Kreißsaal abgemeldet hat. In dem Brief von Mai 2024 stellt Zeitler die rhetorische Frage, ob dahinter Taktik stehe, weil der Konzern eine defizitäre Abteilung abstoßen wolle. Er vertritt darin die Meinung, „dass die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Wahrung der Versorgung der Bevölkerung in der Raumschaft aufrechtzuerhalten ist“.</p> <p>Zeitler konstatiert in dem Brief an Brandner, dass das Personal einen „herausragenden Einsatz“ zum Erhalt der Station leiste, dass das jedoch von der Geschäftsführung nicht ausreichend unterstützt werde. Teils würden Fachkrankenschwestern „statt sich um Schwangere und Wöchnerinnen zu kümmern, fachfremd für Patienten mit urologischen Erkrankungen“ eingesetzt. Das Argument, dass Fachkrankenschwestern universell auf unterschiedlichen Abteilungen einsetzbar seien, lasse er nicht gelten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gesellschaftsvertrag von 2007</span><span>Bis 2007 handelte es sich um ein kommunales Krankenhaus, Eigentümer war der städtische Spenden- und Spitalfonds. Defizite und die kommunale Haushaltslage ließen der Stadt damals keine andere Wahl, als an einen privaten Krankenhausträger zu verkaufen. Die Stadt ist weiterhin als Gesellschafter beteiligt und mit OB Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Sein Mandat ist an einen Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit Gemeinderat) gebunden.</span></label></div> <h2>Zeitler forderte personelle Unterstützung</h2> <p>Was die Gewinnung von medizinischem Personal anbelangt, forderte Zeitler im Mai 2024 eine „mindestens vorübergehende“ Umbesetzung innerhalb des Helios-Konzerns, beziehungsweise Abordnung aus anderen Standorten ins Klinikum nach Überlingen. Insbesondere, was die ärztliche Leitung der Geburtshilfestation betrifft. Nach seiner Vorstellung sollte es möglich sein, Ärzte vorübergehend dazu zu verpflichten.</p> <p>Zeitler zeigt in dem Brief deutlich auf, welche Folgen der Wegfall der Geburtshilfe in Überlingen hätte, insbesondere für Schwangere „aus dem Hinterland“. Sie müssten dann, so Zeitler in dem Brief, eine Anfahrtszeit von mehr als 30 Minuten bis zur nächsten Geburtshilfeabteilung auf sich nehmen. „Das ist aus unserer Sicht weder menschlich, noch medizinisch verantwortbar.“</p> <h2>Helios schweigt zu dem Vorgang</h2> <p>Der Brief Zeitlers an Brandner wurde vor fast eineinhalb Jahren geschrieben. Es ist nicht bekannt, ob der OB ihn so auch heute unterschreiben würde oder ob sich die Rahmenbedingungen mittlerweile geändert haben. Unserer Redaktion liegt der Brief seit wenigen Tagen vor, eine Bitte um Stellungnahme beantwortete das Rathaus wie folgt: „Wir bitten um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine öffentlichen Stellungnahmen zu Schriftverkehr abgeben, der ausschließlich vertraulich an einzelne Dritte gerichtet ist.“</p> <p>Auch das Helios-Spital schweigt zu dem Vorgang. „Wir bitten um Verständnis, dass wir zu internen Vorgängen grundsätzlich keine Stellung nehmen“, teilte eine Klinik-Sprecherin dem SÜDKURIER mit.</p> <h2>Wie tickt Zeitler heute bei dem Thema?</h2> <p>Nun zeigt sich, dass Zeitler heute noch ähnlich über das Thema denkt. Das kam heraus, als bekannt wurde, dass das Land Baden-Württemberg den Standort Überlingen für Geburtsstation und Gynäkologie halten möchte.</p> <p>Wir baten Zeitler darum, das einzuordnen. Am Montag, 20. Oktober 2025, teilte er mit, dass er „ein Bemühen der Geschäftsführung sieht, die vorübergehende Abmeldung durch Besetzung der Chefarztposition sowie weiterer Arztstellen abzuwenden“. Stellengesuche seien erkennbar. Zeitler: „Leider war laut Geschäftsführung unter den Bewerbungen bislang keine Kandidatin und kein Kandidat, dem man die Verantwortung zutrauen konnte, die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe nachhaltig und zukunftsorientiert zu führen.“</p> <p>In einer E-Mail an unsere Redaktion heißt es außerdem: „Herr OB Zeitler hält die Aufrechterhaltung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Spital Überlingen für dringend geboten und bietet gerne seine Unterstützung an, wo immer diese erforderlich ist.“</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 11:30:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/oelunfall-im-sipplinger-westhafen-feuerwehr-und-wapo-ruecken-aus;art372492,12502070 ]]></link>      <description><![CDATA[  Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.



        <p>Ein in Regenbogenfarben schillernder Film war am Freitagabend, 17. Oktober, auf dem Bodensee vor Sipplingen zu sehen. Aufgrund eines technischen Defekts war Öl aus einem Motorboot, das im Westhafen festgemacht war, ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte gegen 17.40 Uhr aus, wie die Feuerwehr Sipplingen in ihrem Einsatzbericht mitteilt.</p> <p>Die Ursache war ein technischer Defekt an einem Motorboot, wie die Wasserschutzpolizei auf Nachfrage bestätigte. Die ausgetretene Ölmenge sei von der Feuerwehr auf etwa 1,5 Liter geschätzt worden. „Ein Teil des Öls konnte durch die Feuerwehr aufgefangen werden“, berichtet die Wapo.</p> <p>In Absprache mit dem zuständigen Ölwehrstützpunkt Überlingen wurde eine Ölsperre ausgelegt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und in einem weiteren Schritt die Verschmutzung aufgenommen. „Zur besseren Übersicht der Einsatzstelle war die Drohne der DLRG Sipplingen ebenfalls im Einsatz“, so der Einsatzbericht der Feuerwehr.</p> <h2>Ölunfall im Westhafen in Sipplingen: Umweltverschmutzung verhindert</h2> <p>Neben den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen waren die DLRG Sipplingen und die Freiwillige Feuerwehr Überlingen, sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz, um eine Umweltverschmutzung im Bodensee zu verhindern. Der Einsatz stand unter der Führung des Ölwehrstützpunkts Überlingen, beziehungsweise unter der Leitung des Abteilungskommandanten Stadt, Thomas Schnell.</p> <p>Das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, zu dem die Wapo organisatorisch gehört, gibt Entwarnung. Bei einer Überprüfung am Samstagmorgen durch die Wasserschutzpolizei Überlingen sei keine Ölverschmutzung mehr feststellbar gewesen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:09:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.  ]]></description>
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          Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.<br>
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        Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.



        <p>Die Wirtschaftlichkeit ist das eine, der Versorgungsauftrag der Bevölkerung das andere. Geht es nach dem Helios-Spital in Überlingen, wird die Geburtsstation demnächst geschlossen. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums soll genau das nicht passieren.</p> <p>In der aktuellen Debatte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kreisssaal-schliessung-am-helios-spital-ueberlingen-hebamme-und-arzt-warnen-vor-konsequenzen-02-10-25;art372495,12492174" target="_blank" title="Kreißsaal-Schließung am Helios-Spital: Hebamme und Arzt warnen vor Konsequenzen für werdende Eltern">geht es um die momentane Abmeldung des Kreißsaals.</a> „Die Abteilung bleibt vorerst von der Versorgung abgemeldet“, teilte das Krankenhaus mit, und begründete: „Seit 2022 sinken die Geburtszahlen. Mit nur 200 bis 300 Geburten pro Jahr und ohne Anschluss an eine Kinderklinik ist ein Krankenhaus leider weder für Schwangere noch für Fachkräfte in der Geburtshilfe die erste Wahl.“</p> <h2>Mitte September kam die Bestätigung</h2> <p>Wie sich jetzt herausstellt, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg andere Pläne. So erhielt das Helios-Spital erst Mitte September 2025 die Bestätigung für verschiedene Leistungsgruppen – darunter die Leistungsgruppe Gynäkologie. Auf Nachfrage teilte Helios dem SÜDKURIER mit, dass das Land unterschiedliche Leistungsgruppen bestätigt habe. Dass darunter auch die Gynäkologie fällt, verschwieg Helios zunächst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Teil der Krankenhausreform</span><span>Die Leistungsgruppenzuweisung ist Bestandteil der von Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßenen Gesundheitsreform. Dem am 8. Oktober 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen reform zufolge müssen die Leistungsgruppen spätestens bis zum 30. September 2027 durch die jeweilige Planungsbehörde verbindlich zugewiesen werden. Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wird durch die Anpassung künftig in einem ersten Schritt in 61 Leistungsgruppen abgebildet. Diese Leistungsgruppen werden bundeseinheitlich definiert, teilt das Bundesministerium mit. „Die Planung der Krankenhausversorgung vor Ort bleibt uneingeschränkt bei den Ländern – sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzströme der Betriebskosten der Krankenhäuser.“ Weiterhin steht in einem Papier des Bundesministeriums: „Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten zu ihrer Förderung bereits heute Zuschläge. Um bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum noch stärker zu unterstützen, sieht die Krankenhausreform für diese Krankenhäuser höhere Zuschläge vor.“</span></label></div> <p>In einem ersten Schreiben zitiert die Pressestelle Moritz Lang, den Klinik-Geschäftsführer, mit diesen Worten: „Wir freuen uns sehr! Das Land hat die Zuweisung aller bisher erbrachten Leistungsgruppen bestätigt.“ Aufgezählt werden die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme, Kardiologie, Gastroenterologie, Urologie sowie Intensivmedizin. Und Moritz Lang kommentiert die Zuweisung: „Das ist für uns ein großer Ansporn.“</p> <h2>Helios bestätigt Wunsch des Landes</h2> <p>Von einer Gynäkologie war in seinem von der Pressestelle verschickten Zitat keine Rede. Da jedoch „alle bisher erbrachten Leistungsgruppen“ bestätigt wurden, wie Helios mitteilte, liegt es auf der Hand, dass auch die Gynäkologie vom Land bestätigt wurde. Das wird auf Nachfrage unserer Redaktion von Klinik-Sprecherin Julia Stapel bestätigt. „Auch die Leistungsgruppe Gynäkologie wurde zugeteilt. Allerdings haben wir den Bereich aus den bekannten Gründen derzeit abgemeldet.“</p> <h2>Was bedeutet die Zuteilung der Leistungsgruppe?</h2> <p>Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Gesundheitsministeriums ergab, dass die Zuweisung nicht verpflichtend ist. Vielmehr handelt es sich um eine Absicht des Landes – in diesem Fall zum Erhalt der Gynäkologie am Standort Überlingen. Ministeriums-Sprecher Markus Jox teilte mit: „Die Anhörungsschreiben enthalten die vom Ministerium für den jeweiligen Krankenhausstandort beabsichtigten Leistungsgruppen.“ Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „beabsichtigt“. Die Kliniken könnten nun bis Ende Oktober die Zuweisung bestätigen, „sofern diese im Einklang mit ihren Planungen stehen“. Weitere Leistungsgruppen könnten beantragt werden. „Es können ebenfalls – unter Berücksichtigung eines etwaigen Sicherstellungsauftrags – gegebenenfalls auch Leistungsgruppen abgewählt werden.“</p> <h2>Notfalls müsste der Landkreis einspringen</h2> <p>Aber kann der Klinikbetreiber nach eigenem Ermessen ganze Abteilungen aufgeben? Eindeutig ist das nicht. Wir fragten deshalb beim Ministerium, wie der Begriff „Sicherstellungsauftrag“ zu verstehen sei. Ministeriums-Sprecher Jox antwortete in allgemeiner Weise, ohne auf den konkreten Fall einzugehen: „Unter Sicherstellungsauftrag ist die in Paragraph 3 des Landeskrankenhausgesetzes (LKHG) geregelte Pflichtträgerschaft zu verstehen.“ In Absatz 1 des Gesetzes seien Fälle geregelt, in denen die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern nicht durch andere Träger sichergestellt ist. Jox: „Wenn dies der Fall ist, so sind die Landkreise und Stadtkreise verpflichtet, die nach dem Krankenhausplan notwendigen Krankenhäuser und Krankenhauseinrichtungen zu betreiben.“</p> <h2>Stadt kann Schließung blockieren</h2> <p>Der Status quo sieht so aus: Der Helios-Konzern übernahm am Standort Überlingen in Erbpacht das ehemals städtische, beziehungsweise spitälische Krankenhaus. Der im Jahr 2007 geschlossene Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass über eine Schließung einzelner Abteilungen in der Gesellschaftsversammlung Einstimmigkeit erzielt werden muss. Da der Spital- und Spendenfonds mit Sitz und Stimme in Person von Oberbürgermeister Jan Zeitler vertreten ist, hätte somit die Stadt die Möglichkeit, eine Schließung zu blockieren. Zeitlers Mandat wiederum hängt von einem Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit dem Gemeinderat) ab.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:10:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[An der Werkbank fing alles an – heute hat Klöber-Chef Möller keinen eigenen Bürostuhl mehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/an-der-werkbank-fing-alles-an-warum-der-kloeber-chef-heute-aber-keinen-eigenen-buerostuhl-hat;art372495,12499903 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund hergestellte 60.000 Stühle und 21,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr: Der Owinger Hersteller hat sich bis heute am Markt gehalten. Der Geschäftsführer erklärte am Jubiläumstag das Geheimnis der Firma.  ]]></description>
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          Rund hergestellte 60.000 Stühle und 21,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr: Der Owinger Hersteller hat sich bis heute am Markt gehalten. Der Geschäftsführer erklärte am Jubiläumstag das Geheimnis der Firma.<br>
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        Rund hergestellte 60.000 Stühle und 21,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr: Der Owinger Hersteller hat sich bis heute am Markt gehalten. Der Geschäftsführer erklärte am Jubiläumstag das Geheimnis der Firma.



        <p>Im Showroom von Klöber in der Hauptstraße 1 in Owingen steht er – der erste Stuhl, den der Überlinger Hersteller 1935, vor ziemlich genau 90 Jahren, produziert hat: Der „Polstergleich“, wie ihn Firmengründerin Margarete Klöber nannte, bot mit vier Stahlfedern unter dem Holzsitz erstmals eine flexible Sitzfläche, die Büromenschen das stundenlange Sitzen erleichtern sollte. Entstanden ist daraus ein Unternehmen, das bis heute Teil der Bürostuhlbranche ist und ausschließlich vor Ort produziert – aktuell rund 60.000 Stühle pro Jahr.</p> <h2>Torwandschießen in der Stuhlfabrik</h2> <p>Einblicke in Firmenhistorie und Produktion erhielten Besucherinnen und Besucher am vergangenen Sonntag auf dem Werksgelände am Ortseingang von Owingen. Und das Interesse daran war groß: Rund 1000 Gäste habe man begrüßen können, berichtet Geschäftsführer Thomas Möller, darunter etliche frühere Mitarbeiter. Es gab reichlich Unterhaltung mit Torwandschießen, Zaubertricks, Graffiti-Workshops, Live-Musik der Überlinger Band „The Rockpack“ oder Vorführungen des Turnvereins Überlingen und des Showteams Blues Brothers des TV Ludwigshafen.</p> <p>Groß war das Interesse auch an den Führungen durch die Produktionsstätte in Owingen, wo sämtliche Klöber-Stühle entwickelt und bis heute komplett zusammengebaut werden. Rund 120 Mitarbeiter setzen vor Ort die teilweise komplexen Mechaniken zusammen, stanzen und kaschieren Leder, schneiden Stoffe zu, nähen, polstern und montieren. Selbst viele Produktionswerkzeuge werden hier selbst entwickelt. Lediglich Gasfedern und Rollen kaufe man zu, sagt Möller.</p> <h2>Bis zu 45 Stühle am Tag</h2> <p>Zwölf Minuten dauert der Zusammenbau des Erfolgsmodells Connex mit Netzrückenlehne, die Variante mit Stoffbezug braucht zwei Minuten länger. Zwischen 40 und 45 Stühle schafft ein Mitarbeiter am Tag. Nach dem „Polstergleich“, „dem ersten 3D-Sitz im Markt“, wie Möller sagt, kam in den 1950er-Jahren mit dem „GK50“ die Höhenverstellung für Sitz und Rückenlehne. 1976 folgte der ergonomische Drehstuhl Dactylo. Hätte man damals mehr Marketingmittel gehabt, hätte dieser „Meilenstein“, wie ihn Geschäftsführer Möller nennt, Klöber in neue Dimensionen katapultieren können.</p> <p>Zu den jüngsten Entwicklungen zählen Automatik-Mechaniken, die sich von allein der Größe und dem Gewicht des Nutzers anpassen, klimatisierte Stühle mit Heizung und Hinterlüftung oder Sessel mit App-Steuerung übers Smartphone. Zur Orgatec 2026 in Köln, der internationalen Leitmesse der Büroeinrichtungsbranche, werde man wieder einen innovativen Drehstuhl vorstellen, sagt Möller, der den Erfolg für die kommenden Jahre sichern soll.</p> <h2>Corona-Pandemie war schwere Zeit</h2> <p>Für das Jahr 2025 rechnet der Geschäftsführer mit rund 21,5 Millionen Euro Umsatz. Damit würde man das Niveau des Vorjahres halten. „Das ist in diesen herausfordernden Zeiten durchaus ein Erfolg.“ Nachdem die Corona-Krise den Büromöbelherstellern eine schwere Zeit beschert hatte. „Plötzlich waren alle im Homeoffice, das hat den Markt auf einen Schlag um 30 Prozent reduziert.“ Zwar werde heute weniger in Büromöbel investiert. Dafür legten die Firmen mehr Wert auf Qualität, um Mitarbeiter zurück in die Büros zu holen. „Diese Karte spielen wir sehr erfolgreich“, so Möller.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Von Überlingen nach Owingen</span><span>Überlinger erinnern sich noch an das frühere Klöber-Werk gegenüber des Sportplatzes Ob den Mühlen. Jahrzehntelang wurden hier Bürostühle produziert, bis der Standort zu klein wurde und sukzessive nach Owingen umzog. Bereits seit 1976 fertigt Klöber auch in Owingen, hat 2000 dort den Ausstellungsraum, 2007 die neue Verwaltung eingeweiht. Als nächstes ist ein kleines Museum geplant. Ebenfalls 2007 wurde das Klöber-Areal in Überlingen abgerissen und mit Wohnhäusern bebaut.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürostuhlhersteller bundesweit</span><span>Klöber, gegründet 1935, gehört zu den wenigen Herstellern von Bürostühlen im Südwesten. Die Firma ist mittlerweile Teil der Sedus Stoll AG mit Sitz in Dogern am Hochrhein. Das Großunternehmen gehört zu den größten Büromöbelherstellern Deutschlands, wie mehrere Branchenberichte der vergangenen Jahre zeigen. Ein großer Hersteller von Bürostühlen ist auch Interstuhl mit Sitz in Meßstetten im Zollernalbkreis. Zwei große Produzenten sind ebenfalls die Firma Topstar mit Sitz bei Augsburg oder Lento aus Thüringen.</span></label></div> <p>In der Produktion dagegen hatte man während der Corona-Zeit, als vielerorts Lieferketten zusammenbrachen, kaum Probleme. Denn ganze 78 Prozent aller benötigten Materialien kommen aus Deutschland, und fast alle anderen aus europäischen Nachbarländern. Bevorzugt würden grundsätzlich regionale und nachhaltige Lieferanten, sagt Möller.</p> <h2>Chef hat keinen eigenen Stuhl</h2> <p>Seit 1999 gehört Klöber zur Sedus Stoll AG aus Dogern im Landkreis Waldshut. Damals war Möller bereits an Bord, bevor er später zum Designmöbelproduzenten Thonet wechselte und 2020 als Geschäftsführer wiederkam. Der damalige Inhaber Claus Zimmermann habe keinen Nachfolger gehabt, erinnert sich Möller, und daher das gut laufende Unternehmen in die Hände des zehnmal größeren Mitbewerbers übergeben. Seither agiert Klöber eigenständig als Premium-Marke von Sedus Stoll.</p> <p>Auf welchem Stuhl er denn selbst sitze, will eine Besucherin von Möller wissen. „Ich habe gar keinen eigenen“, entgegnet dieser. Denn mit der Einweihung des neuen Bürogebäudes habe man eine offene und flexible Struktur eingeführt. Statt fester Arbeitsplätze gibt es verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Stühlen und Sesseln – natürlich alle aus eigener Produktion.</p> <p><br /> <br /></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[An der Werkbank fing alles an – heute hat Klöber-Chef Möller keinen eigenen Bürostuhl mehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:11:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/busgesellschaft-aus-traurigem-anlass-fahrt-nach-elzach-zur-trauerfeier-fuer-hansjoerg-weber;art372495,12498558 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".  ]]></description>
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          Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".<br>
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        Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".



        <p>Wenn eine Busgesellschaft von Überlingen nach Elzach fährt, dann meistens aus närrischem Anlass. Denn Überlingen und Elzach verbindet eine enge Beziehung im Viererbund. An diesem Montag fährt ein Bus aus traurigem Anlass vom See in die Schwarzwaldgemeinde: zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575" title="Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers">Stadtpfarrer Hansjörg Weber, der am 5. Oktober im Alter von 80 Jahren gestorben ist</a>.</p> <p>Unter der Führung von Stadtpfarrer Bernd Walter bildet sich eine Reisegesellschaft, die nicht in Trauer verhaftet bleibt, sondern in Dankbarkeit auf Webers Zeit in Überlingen zurückblickt. 1973 bis 1976 war er als Vikar und 1997 bis 2014 als Pfarrer in der Stadt.</p> <h2>Verantwortung übertragen</h2> <p>Christine Gäng, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, sagt vor der Abfahrt des Busses: „Er war grandios darin, andere zu fördern und Laien in die aktive Kirche einzubinden. Wenn er Verantwortung übertragen hat, dann hat er sie komplett übertragen. Dann wollte er damit auch nichts mehr zu tun haben.“ Auch Isolde Benz war es wichtig, am Requiem für Weber teilzunehmen. Sie war zehn Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv. Sie sagt: „Ich habe ihn sehr geschätzt.“</p> <p>Robert Wiest war 2014 in der Schwerttanzkompanie aktiv, als Weber seinen 70. Geburtstag feierte und von der Kompanie mit der Aufführung eines Schwerttanzes nach der Sonntagsmesse überrascht wurde. So eine Ehre wird nicht vielen Leuten zuteil, und Weber habe sich damals sehr darüber gefreut, erinnert sich Wiest.</p> <h2>Gemeinschaft gebildet</h2> <p>Uli Krezdorn sagt über den Verstorbenen: „Er ist ein Stück Überlingen. Er hatte ganz viel Bodenkontakt in der Gemeinde und hat alle mit einbezogen. So schaffte er Gemeinschaft.“ Krezdorn begleitete die Reisegesellschaft in mehrfacher Mission: Als Vertreter der Narrenzunft Überlingen, für die Kolpinggemeinschaft und als OB-Stellvertreter. In dieser Funktion legte er einen Trauerkranz der Stadt vor dem Sarg ab.</p> <p>OB Jan Zeitler würdigte Weber in der letzten Gemeinderatssitzung als „eine herausragende Persönlichkeit, der von geistlicher Seite her den Rahmen setzte und jederzeit Halt und Richtung gab. Er brachte die Menschen zusammen, schaffte Verbindungen und war in schwierigen Lebenssituationen stets präsent.“ Unvergessen sei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wie-ueberlingen-am-tag-nach-dem-flugzeugunglueck-reagierte;art372495,11191995" title="Erst Ohnmacht, dann eine Hilfswelle: Wie Überlingen am Tag nach dem Flugzeugunglück reagierte">Tag des Flugzeugabsturzes 2002, als Weber kurzfristig einen Gottesdienst anberaumte</a> „und auf einfühlsame Weise Trost, Halt und Hoffnung für die Menschen in dieser dunklen Stunde bot“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:51:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Stimmen nach der Wahl in Owingen: Amtsinhaber Wengert erntet großen Vertrauensbeweis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/amtsinhaber-wengert-erntet-grossen-vertrauensbeweis-die-stimmen-nach-der-wahl-in-owingen;art372489,12498551 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.  ]]></description>
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          Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.



        <p>Der langweiligste Tatort dürfte weit spannender sein als es die Bürgermeisterwahl am Sonntag in Owingen war. Dass dennoch nahezu die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gegangen waren und Amtsinhaber Henrik Wengert mit über 99 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre als Teamchef im Rathaus bestätigten, spricht zum einen für das Demokratieverständnis der Owinger, vor allem aber für die große Wertschätzung, die sie ihrem Bürgermeister entgegenbringen.</p> <h2>Wahlbeteiligung: Ziel erreicht</h2> <p>Ungeachtet fehlender Konkurrenz hatte es sich Wengert nicht leicht gemacht und einen echten Wahlkampf geführt – im direkten Austausch mit den Bürgern genauso wie mit der Präsenz in den sozialen Medien. Bei der Wahlbeteiligung hatte er selbst die Latte für eine Alleinkandidatur recht hoch gelegt und sich „45 plus Prozent“ gewünscht. Auch das schaffte Wengert: Mehr als 46 Prozent gaben ihre Stimme ab. Und weit über hundert Bürger kamen auf den oberen Rathausplatz, um die Wahl mitzuverfolgen.</p> <p>Bereits um 18.32 Uhr brandete schließlich großer Beifall auf, als Jörg Schirm als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses das Ergebnis der Auszählung verkündete. Bei einer Wahlbeteiligung von 46 Prozent habe Wengert 99 Prozent der gültigen Stimmen erhalten, sagte Schirm und bescheinigt dem alten und neuen Bürgermeister: „Nach einem engagierten Wahlkampf hast du ein grandioses Ergebnis eingefahren.“ Er gratulierte dem erfolgreichen Amtsinhaber als Erster und überreichte dessen Partnerin Blumen, während der Musikverein mit seinen Instrumenten Beifall spendete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wo wurde wie gewählt?</span><span>Das kleine Hohenbodman wählte am fleißigsten: Ohne Briefwähler gingen von den 188 Wahlberechtigten fast 55 Prozent an die Urne und drückten ihre Zustimmung aus. In Billafingen waren es 38,6 Prozent, gefolgt von 35,74 Prozent in Taisersdorf. Die zwei Wahlbezirke in der großen Kerngemeinde kamen auf 35,37 (Nord/Ost) und 30,3 Prozent (Süd/West). Insgesamt erreichte Henrik Wengert mit seinen zahlreichen Wahlkampfauftritt auch ohne Konkurrenz sein Ziel von 45 Prozent Beteiligung. Die Zustimmung von 99 Prozent spricht ohnehin für sich.</span></label></div> <h2>Frühere und amtierende Amtskollegen vor Ort</h2> <p>Die ersten Kollegen, die schon die Auszählung verfolgt hatten, waren Oliver Gortat aus Sipplingen und Arman Aigner aus Eriskirch, die beide im Verlauf des Jahres ihr Amt schon gegen mehr oder weniger große Konkurrenz verteidigt hatten. Einige andere hatten zunächst die zeitgleich stattfindende Wahl in Bermatingen verfolgt und waren anschließend nach Owingen gekommen. Wie Fabian Meschenmoser aus Deggenhausertal und Jürgen Stukle aus Frickingen.</p> <p>Zu den Gratulanten gehörte ebenfalls Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Bündnis 90/Grüne) und die ehemalige Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Auch Hahns Konkurrent bei der nächsten Wahl, Alexander Bruns (CDU), zeigte Präsenz. Mit viel Geduld absolvierten die Owinger das Defilee, und es war schon fast dunkel, als die letzten Bürgerinnen und Bürger den Rathausplatz in Richtung Kultur|O verließen.</p> <h2>99 Prozent Zustimmung</h2> <p>„Eine Wahl ist immer etwas ganz Besonderes“, hatte Wengert nach Bekanntgabe des Ergebnisses erklärt. „Selbst wenn man als Alleinkandidat antritt, gibt es immer eine gewisse Anspannung.“ Jetzt sei er sehr glücklich, zum einen über die Wahlbeteiligung – 46 Prozent seien bei einem einzigen Kandidaten „ganz gut“ – und für die 99 Prozent Zustimmung.</p> <p>„Vielen Dank für dieses große Vertrauen für die nächsten acht Jahre“, sagte Wengert. Doch dazu müsse man wissen: „Das hat man nicht alleine gemacht.“ Er habe ein tolles Rathausteam um sich und einen Gemeinderat, mit dem man seit 16 Jahren gut zusammenarbeiten könne. „Alleine schafft man nichts – gemeinsam schafft man vieles.“</p> <p>Auch seine Partnerin Silvia Sulger dankte Wengert ausdrücklich. „Man sagt mir nach, ich sei etwas angespannt in Wahlzeiten.“ Dies gehe bisweilen bis zur „Unerträglichkeit“. Doch jetzt freue er sich auf die nächste Amtseinsetzung im Januar.</p> <h2>„Noch steht Owingen finanziell gut da“</h2> <p>Der 54-Jährige Wengert hat damit gute Chancen, seinem Vorvorgänger Karl-Friedrich Reiner (81) nachzueifern, der insgesamt 32 Jahre Rathauschef war und nach vier Amtsperioden vor 24 Jahren verabschiedet wurde. Auch Reiner gratulierte dem Wiedergewählten und zeigte sich „sehr zufrieden“ mit Wengerts bisheriger Arbeit.</p> <p>Herausforderungen gebe es auch in den nächsten acht Jahren genügend, erklärte Henrik Wengert auf Nachfrage beim anschließenden Umtrunk. Handlungsbedarf bestehe weiterhin bei der Digitalisierung und damit im Ausbau des Glasfasernetzes. Große Defizite sieht Wengert beim Öffentlichen Nachverkehr (ÖPNV), insbesondere in den Teilorten Hohenbodman und Taisersdorf. Noch stehe Owingen finanziell gut da, sagte er, doch seien die wirtschaftliche Aussichten derzeit „nicht gerade prickelnd“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Stimmen nach der Wahl in Owingen: Amtsinhaber Wengert erntet großen Vertrauensbeweis]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:51:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Stimmen nach der Wahl in Owingen: Amtsinhaber Wengert erntet großen Vertrauensbeweis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/amtsinhaber-wengert-erntet-grossen-vertrauensbeweis-die-stimmen-nach-der-wahl-in-owingen;art372489,12498551 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.  ]]></description>
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          Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.<br>
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        Er trat als einziger an und doch gehen 46 Prozent der Bürger zur Wahl und bestätigen Henrik Wengert im Amt. Für Alleinkandidaten sind 99 Prozent Zustimmung bemerkenswert. So fällt die Resonanz aus.



        <p>Der langweiligste Tatort dürfte weit spannender sein als es die Bürgermeisterwahl am Sonntag in Owingen war. Dass dennoch nahezu die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gegangen waren und Amtsinhaber Henrik Wengert mit über 99 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre als Teamchef im Rathaus bestätigten, spricht zum einen für das Demokratieverständnis der Owinger, vor allem aber für die große Wertschätzung, die sie ihrem Bürgermeister entgegenbringen.</p> <h2>Wahlbeteiligung: Ziel erreicht</h2> <p>Ungeachtet fehlender Konkurrenz hatte es sich Wengert nicht leicht gemacht und einen echten Wahlkampf geführt – im direkten Austausch mit den Bürgern genauso wie mit der Präsenz in den sozialen Medien. Bei der Wahlbeteiligung hatte er selbst die Latte für eine Alleinkandidatur recht hoch gelegt und sich „45 plus Prozent“ gewünscht. Auch das schaffte Wengert: Mehr als 46 Prozent gaben ihre Stimme ab. Und weit über hundert Bürger kamen auf den oberen Rathausplatz, um die Wahl mitzuverfolgen.</p> <p>Bereits um 18.32 Uhr brandete schließlich großer Beifall auf, als Jörg Schirm als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses das Ergebnis der Auszählung verkündete. Bei einer Wahlbeteiligung von 46 Prozent habe Wengert 99 Prozent der gültigen Stimmen erhalten, sagte Schirm und bescheinigt dem alten und neuen Bürgermeister: „Nach einem engagierten Wahlkampf hast du ein grandioses Ergebnis eingefahren.“ Er gratulierte dem erfolgreichen Amtsinhaber als Erster und überreichte dessen Partnerin Blumen, während der Musikverein mit seinen Instrumenten Beifall spendete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wo wurde wie gewählt?</span><span>Das kleine Hohenbodman wählte am fleißigsten: Ohne Briefwähler gingen von den 188 Wahlberechtigten fast 55 Prozent an die Urne und drückten ihre Zustimmung aus. In Billafingen waren es 38,6 Prozent, gefolgt von 35,74 Prozent in Taisersdorf. Die zwei Wahlbezirke in der großen Kerngemeinde kamen auf 35,37 (Nord/Ost) und 30,3 Prozent (Süd/West). Insgesamt erreichte Henrik Wengert mit seinen zahlreichen Wahlkampfauftritt auch ohne Konkurrenz sein Ziel von 45 Prozent Beteiligung. Die Zustimmung von 99 Prozent spricht ohnehin für sich.</span></label></div> <h2>Frühere und amtierende Amtskollegen vor Ort</h2> <p>Die ersten Kollegen, die schon die Auszählung verfolgt hatten, waren Oliver Gortat aus Sipplingen und Arman Aigner aus Eriskirch, die beide im Verlauf des Jahres ihr Amt schon gegen mehr oder weniger große Konkurrenz verteidigt hatten. Einige andere hatten zunächst die zeitgleich stattfindende Wahl in Bermatingen verfolgt und waren anschließend nach Owingen gekommen. Wie Fabian Meschenmoser aus Deggenhausertal und Jürgen Stukle aus Frickingen.</p> <p>Zu den Gratulanten gehörte ebenfalls Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Bündnis 90/Grüne) und die ehemalige Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Auch Hahns Konkurrent bei der nächsten Wahl, Alexander Bruns (CDU), zeigte Präsenz. Mit viel Geduld absolvierten die Owinger das Defilee, und es war schon fast dunkel, als die letzten Bürgerinnen und Bürger den Rathausplatz in Richtung Kultur|O verließen.</p> <h2>99 Prozent Zustimmung</h2> <p>„Eine Wahl ist immer etwas ganz Besonderes“, hatte Wengert nach Bekanntgabe des Ergebnisses erklärt. „Selbst wenn man als Alleinkandidat antritt, gibt es immer eine gewisse Anspannung.“ Jetzt sei er sehr glücklich, zum einen über die Wahlbeteiligung – 46 Prozent seien bei einem einzigen Kandidaten „ganz gut“ – und für die 99 Prozent Zustimmung.</p> <p>„Vielen Dank für dieses große Vertrauen für die nächsten acht Jahre“, sagte Wengert. Doch dazu müsse man wissen: „Das hat man nicht alleine gemacht.“ Er habe ein tolles Rathausteam um sich und einen Gemeinderat, mit dem man seit 16 Jahren gut zusammenarbeiten könne. „Alleine schafft man nichts – gemeinsam schafft man vieles.“</p> <p>Auch seine Partnerin Silvia Sulger dankte Wengert ausdrücklich. „Man sagt mir nach, ich sei etwas angespannt in Wahlzeiten.“ Dies gehe bisweilen bis zur „Unerträglichkeit“. Doch jetzt freue er sich auf die nächste Amtseinsetzung im Januar.</p> <h2>„Noch steht Owingen finanziell gut da“</h2> <p>Der 54-Jährige Wengert hat damit gute Chancen, seinem Vorvorgänger Karl-Friedrich Reiner (81) nachzueifern, der insgesamt 32 Jahre Rathauschef war und nach vier Amtsperioden vor 24 Jahren verabschiedet wurde. Auch Reiner gratulierte dem Wiedergewählten und zeigte sich „sehr zufrieden“ mit Wengerts bisheriger Arbeit.</p> <p>Herausforderungen gebe es auch in den nächsten acht Jahren genügend, erklärte Henrik Wengert auf Nachfrage beim anschließenden Umtrunk. Handlungsbedarf bestehe weiterhin bei der Digitalisierung und damit im Ausbau des Glasfasernetzes. Große Defizite sieht Wengert beim Öffentlichen Nachverkehr (ÖPNV), insbesondere in den Teilorten Hohenbodman und Taisersdorf. Noch stehe Owingen finanziell gut da, sagte er, doch seien die wirtschaftliche Aussichten derzeit „nicht gerade prickelnd“.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 19:18:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Als Bürgermeister im Amt bestätigt: Henrik Wengert erhält 99 Prozent der Stimmen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/auszaehlung-beendet-henrik-wengert-als-buergermeister-im-amt-bestaetigt;art372489,12498240 ]]></link>      <description><![CDATA[  Owingens Bürgermeister Henrik Wengert wurde am Sonntag mit 1599 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Das entspricht 99,01 Prozent der abgegebenen Stimmen.  ]]></description>
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          Owingens Bürgermeister Henrik Wengert wurde am Sonntag mit 1599 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Das entspricht 99,01 Prozent der abgegebenen Stimmen.<br>
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        Owingens Bürgermeister Henrik Wengert wurde am Sonntag mit 1599 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Das entspricht 99,01 Prozent der abgegebenen Stimmen.



        <p>3553 Bürger waren zur Wahl aufgerufen. 1632 Personen nahmen ihr Wahlrecht wahr, womit die Wahlbeteiligung bei 45,93 Prozent lag. Jörg Schirm, Vorsitzender des Wahlausschusses, verkündete das vorläufige Ergebnis vor dem Rathaus.</p> <h2>Dritte Amtszeit für Wengert</h2> <p>Wengert bedankte sich für das Vertrauen der Bürger für die nächsten acht Jahre. „Selbst wenn man alleiniger Kandidat ist, gibt es eine gewisse Anspannung“, verriet der Wiedergewählte. Für ihn wird es die dritte Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde. Er betonte, dass man allein nichts schaffe, und rückte die Rathausmannschaft in den Vordergrund.</p> <p>Henrik Wengert zur Seite stand seine Partnerin Silvia Sulger. Unter den Gratulanten waren unter anderem Landtagsabgeordneter Martin Hahn, Sipplingens Bürgermeister Oliver Gortat und Frank Amann, ehemaliger Bürgermeister von Heiligenberg. Der Musikverein Owingen spielte für den frisch Gewählten auf.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:38:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geisterfahrt und Unfallflucht: Fahrer streift mit Schwerlaster auf der B 31 ein Auto  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/geisterfahrt-und-unfallflucht-fahrer-streift-mit-schwerlaster-auf-der-b-31-ein-auto;art372489,12497259 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Schwerlaster sind am Donnerstag auf der B 31 auf der falschen Fahrspur unterwegs gewesen. Einer der Fahrer streifte mit dem Laster ein entgegenkommendes Auto und fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.  ]]></description>
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          Zwei Schwerlaster sind am Donnerstag auf der B 31 auf der falschen Fahrspur unterwegs gewesen. Einer der Fahrer streifte mit dem Laster ein entgegenkommendes Auto und fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.<br>
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        Zwei Schwerlaster sind am Donnerstag auf der B 31 auf der falschen Fahrspur unterwegs gewesen. Einer der Fahrer streifte mit dem Laster ein entgegenkommendes Auto und fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.



        <p>Zwei Fahrer, die mit ihren Lastwagen auf der B 31 entgegen der Fahrtrichtung unterwegs waren, haben am Donnerstagmorgen einen Unfall verursacht. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhren sie jedoch weiter. Wie die Polizei berichtet, deuteten die Fahrer der beiden Schwerlaster mit Schweizer Kennzeichen offenbar eine Baustellenumfahrung falsch.</p> <h2>21-Jähriger kann mit Auto nicht mehr ausweichen</h2> <p>Auf ihrem Weg nach Friedrichshafen fuhren sie auf Höhe von Owingen vor Beginn der baulichen Fahrstreifenbegrenzung auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß einer der Laster gegen einen Audi A5, dessen 21 Jahre alter Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Am Auto entstand ein Schaden von rund 800 Euro. Die beiden Fahrer der Schwerlaster fuhren trotz des Streifvorgangs weiter. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 07551/804-0 zu melden.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:31:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlingen-sucht-neuen-wasserversorger-wird-die-stadt-vielleicht-in-der-nachbarschaft-fuendig;art372495,12497209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?  ]]></description>
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          Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlingen-sucht-neuen-wasserversorger-wird-die-stadt-vielleicht-in-der-nachbarschaft-fuendig;art372495,12497209]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?



        <p>Der Gemeinderat hat am Mittwoch einstimmig die Auswahlkriterien für das anstehende Konzessionsverfahren zur Wasserversorgung beschlossen. Damit beginnt offiziell das Verfahren, das über den künftigen Betreiber des Überlinger Wassernetzes entscheidet. Der bisherige Vertrag mit dem kommunalen Stadtwerk am See läuft Ende 2026 aus.</p> <p>Wie der städtische Revisionsleiter Frank Göller erläuterte, habe die Stadt die europaweite Bekanntmachung bereits im EU-Amtsblatt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit laufe nun die dreimonatige Frist, in der sich interessierte Unternehmen melden können. Bisher betreibt die SWSee – Nachfolgerin der einstigen Stadtwerke Überlingen und Technischen Werke Friedrichshafen – das Wassernetz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasser in Überlingens Leitungen</span><span>Für die Wasserversorgung der kompletten Einwohnerschaft in Überlingen ist bislang das Stadtwerk am See zuständig, als Rechtsnachfolgerin der früheren Stadtwerke Überlingen (SWÜ). Das Wasserversorgungsnetz liegt damit im kommunalen Eigentum und wird von einem kommunalen Eigenbetrieb bewirtschaftet. Nach Angaben des SWSee lag die Wasserförderung in Überlingen 2024 bei 1,67 Millionen Kubikmetern. Die Pumpleistung des Wasserwerks Überlingen liegt demnach bei 190 Litern pro Sekunde. Die Versorgungsleitungen sind 182 Kilometer lang. In Überlingen gibt es 5714 Hausanschlüsse (Stand 2024).</span></label></div> <h2>Europaweite Ausschreibung ist Pflicht</h2> <p>Rechtsanwalt Wolf Templin von einer Berliner Kanzlei, die das Verfahren für die Stadt begleitet, stellte in der Sitzung das Verfahren und die Auswahlkriterien vor. Grundlage seien europäische Wettbewerbsregeln, die auch bei der Vergabe von Wasserkonzessionen gelten. „Es gibt leider keine spezifischen deutschen Vorgaben – das ist klassisches Europarecht“, erklärte Templin. Kommunen müssten das Wegenutzungsrecht für Wasserleitungen transparent und diskriminierungsfrei vergeben.</p> <p>Im Unterschied zu Strom- oder Gasnetzen, bei denen Kunden ihren Anbieter frei wählen könnten, handle es sich beim Wasser um ein natürliches Monopol: „Sie wählen keinen Netzbetreiber, sondern einen Wasserversorger. Der vereinigt alles – Erzeugung, Netz und Vertrieb.“ Gerade deshalb sei die Vergabe sensibel. Ein neuer Versorger müsse gewährleisten, dass die Versorgung dauerhaft gesichert sei und die Wasserqualität den höchsten Standards entspreche.</p> <h2>BWV schließt Bewerbung nicht aus</h2> <p>Realistisch betrachtet, dürfte sich wohl kaum ein Versorgungsunternehmen von außerhalb Überlingens melden. Ohne Netz und Wasserwerk sind die logistischen Hürden hoch. Am naheliegendsten – im wahrsten Sinne des Wortes – wäre die Bodenseewasserversorgung (BWV) aus Sipplingen. Eine Pressesprecherin des Zweckverbands teilte auf Anfrage mit: „Die BWV ist als Fernwasserversorger für die Rohwasser-Entnahme, dessen Aufbereitung und die Lieferung des Trinkwassers bis an die Übergabebehälter seiner 183 Mitglieder zuständig. Für die Ortsnetze sind die jeweiligen Verbandsmitglieder verantwortlich.“ Man werde nun abwarten, bis die Details der Ausschreibung vorliegen. „Dann werden wir die Machbarkeit des Dienstleistungsumfangs prüfen und somit eine Entscheidung über eine etwaige Bewerbung treffen.“</p> <h2>Versorgungssicherheit und Wasserqualität</h2> <p>Laut Templin sieht das Verfahren eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren vor. Zu den zentralen Bewertungspunkten zählen Versorgungssicherheit, Wasserqualität, Preisgestaltung und Umweltverträglichkeit. Mit der höchsten Gewichtung – 70 von 270 möglichen Punkten – wird die Trinkwasserqualität bewertet. „Das Wasser muss allen Qualitätsnormen entsprechen und den höchsten Grad an Qualität aufweisen“, betonte der Jurist.</p> <p>Ebenso prüfe die Stadt, wie zuverlässig ein Bewerber Wartung und Instandhaltung des Netzes gewährleistet – etwa, wie schnell bei einem Rohrbruch reagiert wird oder wie Brunnenanlagen gepflegt werden. Daneben spielen Preisgünstigkeit und ökologische Aspekte eine Rolle. „Spannend wird die Frage der Preisgestaltung“, sagte Templin. Der Anbieter müsse für 30 Jahre einen stabilen Wasserpreis vorlegen. „Das merken die Bürger.“</p> <h2>Keine ausländischen Bewerber zu erwarten</h2> <p>Theoretisch steht das Verfahren allen europäischen Wasserversorgern offen. Templin rechnete jedoch nicht mit Bewerbungen aus dem Ausland: „Es ist äußerst selten, dass sich Versorger aus anderen europäischen Ländern bewerben. Beim Wasser muss man die Erzeugung sicherstellen – das kann man nur in der Nähe.“ Möglich seien dagegen Bewerbungen von regionalen Versorgern.</p> <p>Als Mindestanforderung gilt, dass ein Bewerber über 30 Jahre hinweg ausreichende Trinkwasserkapazitäten nachweisen kann. „Das ist für Neueinsteiger nicht einfach“, so Templin. Auch die gesetzlich geregelte Konzessionsabgabe müsse eingehalten werden. Diese solle verhindern, dass die Wasserversorgung durch überhöhte Abgaben zu teuer werde.</p> <h2>Beschluss ohne Gegenstimme</h2> <p>Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Auswahlkriterien und ihrer Gewichtung ohne Gegenstimme zu. Nun sind die Anbieter aufgerufen, ihr Interesse, falls vorhanden, zu bekunden. Mit dem neuen Vertrag soll ab 2027 die sichere, qualitativ hochwertige und bezahlbare Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger von Überlingen gewährleistet werden – unabhängig davon, ob künftig das Stadtwerk am See oder ein anderer Anbieter das Netz betreibt.</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:20:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.<br>
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        Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.



        <p>Am Montag läutete die schwere Osanna-Glocke am Nikolausmünster. Ihr tiefer Ton ist nur an den Hochfesten Ostern und Weihnachten oder an der Schwedenprozession zu hören. Oder wenn, wie jetzt, eine bedeutende Persönlichkeit stirbt. Und so kündete die Osanna-Glocke vom Tod des früheren Stadtpfarrers Hansjörg Weber. Wie der jetzige Pfarrer Bernd Walter mitteilte, starb Weber nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren am Sonntag, 5. Oktober, in seiner Heimat in Elzach.</p> <h2>17 Jahre lang Stadtpfarrer in Überlingen</h2> <p>Weber stand von 1997 bis 2014 an der Spitze der Überlinger Seelsorgeeinheit und war zuvor bereits in den 1970er-Jahren als Vikar im Münster St. Nikolaus tätig. Während seiner Amtszeit verstand er es, Glauben und Lebenswirklichkeit der Menschen miteinander zu verbinden. Wie Weber in einem Interview mit dem SÜDKURIER einmal sagte, habe er sich schon früh mit den Lehren des Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigt, der einmal gesagt habe: ‚Wenn man den Christen glauben sollte, müssten sie erlöster aussehen.‘ Und das habe er sich zu Herzen genommen, so Weber damals: „Ich habe diese Kritik als Herausforderung gesehen und formuliert: Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Hansjörg Weber wurde 1944 in Elzach geboren. Er machte Abitur in der katholischen Heimschule Lender in Sasbach bei Bühl. Zunächst studierte er Theologie in Freiburg, anschließend in Bonn. 1972 wurde er zum Priester geweiht und war zunächst ein Jahr lang als Vikar in Wolfach im Kinzigtal eingesetzt und von 1973 bis 1976 in Überlingen bei Pfarrer Konrad Krieg. 1976 kehrte er an seine Schule Lender zurück, diesmal als Schülerseelsorger und Religionslehrer. Von 1980 bis 1997 war er Pfarrer in Singen, zusätzlich hatte er die Position des Regionaldekans inne. Ebenfalls 17 Jahre lang, von 1997 bis 2014, war Hansjörg Weber Pfarrer der Münstergemeinde in Überlingen. Der frühere Erzbischof Oskar Saier ernannte ihn zum Ehrendomkapitular, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, bei der geheimen Wahl des Bischofs, beziehungsweise am Vorschlag, der dem Papst vorgelegt wird, mitzuwirken. In Webers Amtszeit fiel die Wahl von Robert Zollitsch und zuletzt von Stefan Burger zum neuen Erzbischof.</span></label></div> <p>In dem Interview, das zum Abschied Webers aus Überlingen im Jahr 2014 geführt wurde, sagte der Pfarrer, dass nicht Bauprojekte für ihn prägend gewesen seien, sondern die Begegnungen mit Menschen. Sein pastorales Verständnis beschrieb er so: „Ich bin kein Lehrmeister, der eine Lehre vorträgt, sondern ich lege lieber Spuren, in die andere einsteigen können oder auch nicht.“ Diese Haltung prägte sein Wirken in der Gemeinde ebenso wie seine Predigten, in denen er Themen des Glaubens mit menschlicher Erfahrung verband und eigene Zweifel formulierte. Er sagte: „Ich habe viel von dem, was ich selber auch an Fragen habe, in der Predigt thematisiert. Die Menschen spürten, dem geht es ähnlich wie uns.“</p> <p>Das Nikolausmünster sah er als einen Ort, an dem sich Musik, Kunst und Glauben zu einem gemeinsamen Ausdruck verbinden. Bekannt war Weber auch für seinen Humor und seine Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt. Viele erinnern sich an seine Auftritte beim Frauencafé, an die Nikolausandachten oder an die Schwedenprozessionen, bei denen er mit Freude und Offenheit auf die Menschen zuging. Auch die Überlinger Fasnacht verfolgte er mit Sympathie – etwas, das ihn mit seiner Heimat in Elzach verband.</p> <p>Nach seinem Ruhestand zog Weber dorthin zurück und lebte in einer Wohnung auf dem Grundstück seines früheren Elternhauses. Sein Abschied von Überlingen fiel ihm schwer, räumte Weber damals ein. An seiner alten und neuen Heimat Elzach war er als eine Art Leih-Opa gefragt, worauf er sich freute und auf einen neuen Lebensabschnitt einließ. Gelegentlich war er weiterhin priesterlich tätig – etwa beim Narrentag 2020 in Überlingen, wo er an der Narrenmesse mitwirkte.</p> <h2>Einlassen auf Freude und Schicksal</h2> <p>Wir fragten Hansjörg Weber im Interview 2014, was er einem jungen Mann raten würde, der sich mit dem Gedanken trägt, Priester zu werden. Da antwortete er: „Ich würde ihm den Beruf empfehlen, wenn er die Berufung spürt, wenn er die menschliche Qualifikation mitbringt und wenn er bereit ist, den Zölibat auf sich zu nehmen. Er gehört zu den schönsten Berufen, die es gibt, weil man lebensgeschichtlich nahe an den Menschen dran ist: In guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit. Man begleitet Einzelne, man begleitet eine Gemeinde, nimmt teil an deren Freuden und Schicksalen. Das gehört zum Berührendsten.“</p> <p>Sein Nach-Nachfolger Pfarrer Bernd Walter würdigte Weber als „Priester, der über viele Jahrzehnte hinweg mit Herz und tiefem Glauben den Menschen nahe war“. Webers oft zitierter Satz „Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind“ fasse seine Haltung zusammen – glaubwürdig, lebensnah und offen für die Fragen der Zeit.</p> <p>Das Seelenamt für Hansjörg Weber wird am Sonntag, 12. Oktober, um 10.30 Uhr im Überlinger Nikolausmünster gefeiert, an seinem 81. Geburtstag. Die Osanna-Glocke ließ Stadtpfarrer Bernd Walter am Montag acht Minuten lang läuten, „für jedes Lebensjahrzehnt eine Minute“.</p> <p><em>Das Requiem ist am Montag, 13. Oktober, um 15 Uhr in Elzach (Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt). Ein Bus fährt am Montag um 12 Uhr am ZOB in Überlingen ab (Anmeldung hierfür bis Freitag, 10. Oktober, 12 Uhr, im Pfarrbüro am Münsterplatz in Überlingen).</em></p>]]>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 15:14:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/eine-stadt-ohne-kreisssaal-das-kommt-bei-den-leuten-nicht-gut-an;art372495,12493171 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/eine-stadt-ohne-kreisssaal-das-kommt-bei-den-leuten-nicht-gut-an;art372495,12493171]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.



        <p>Das Helios Spital in Überlingen hat auf unbestimmte Zeit seine Geburtsstation geschlossen. Gebärende werden an umliegende Geburtsstationen verwiesen. Als Grund dafür gibt die Klinik Fachkräftemangel und sinkende Geburtenzahlen an. Bleibt die Frage: Was macht das mit der Allgemeinheit? Im Rahmen einer Umfrage haben wir nach den Gedanken zu dieser Thematik gefragt.</p> <h2>Stadt ohne Geburtenstation? Kaum denkbar</h2> <p>„Meine älteren Brüder sind beide in Überlingen geboren“, sagt Nicole Mayer. Sie lebt in Owingen, auch für sie wäre Überlingen als Geburtsort naheliegend gewesen. Da sie als Frühchen zur Welt kam, entschieden sich ihre Eltern allerdings für das Krankenhaus in Ravensburg mit seiner Frühchen-Station.</p> <p>Die 19-Jährige äußert ihre Bedenken bezüglich einer drohenden Schließung der Überlinger Geburtsstation: „Bei einer nervösen Mutter zählt jede Minute. Da kann man eigentlich nicht verlangen, womöglich eine Dreiviertelstunde in die nächste Klinik zu fahren.“ Sonst habe sie eher den Eindruck, dass Überlingen wächst. „Da ist eine Geburtsstation nicht wegzudenken“, so die Frau aus Owingen.</p> <h2>Vater aus Überlingen plädiert für Weiterbetrieb</h2> <p>Felix Randecker, zweifacher Vater, kennt einige Familien, die gerne in Überlingen entbunden hätten. „Häufig wurde ihnen aber aufgrund von Platz- und Personalmangel keine hundertprozentige Garantie gegeben, dass sie hier entbinden können. Da geht man dann lieber woanders hin.“</p> <p>Wie Randecker sagt, fühle er sich seiner Heimatstadt Überlingen eng verbunden. Er mutmaßt, dass die Geburtenzahlen am Helios auch deshalb zurückgehen, weil die Eltern verunsichert sind und sie von vornherein nach Alternativen schauen. „Wenn ich mir die Kitas hier so anschaue, erkenne ich den Geburtenrückgang nämlich nicht.“ Er ist Vater von Zwillingen, die aufgrund von medizinischen Nachversorgungen vor zwei Jahren nicht in Überlingen geboren wurden, was er bedauert. „Die Geburtsstation hier ist zwar kleiner, aber dadurch auch intimer.“</p> <h2>Geburtsort Autobahn</h2> <p>Die Würzburgerin Elke Raich, Besucherin in Überlingen, beobachtet das Problem des Personalmangels und den damit resultierenden Schließungen von Kreißsälen auch in der Großstadt. Die Mutter, deren Kind in Würzburg zur Welt kam, weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, einen nahegelegenen Ankerpunkt zu haben: „Es schafft ein Vertrauensverhältnis, das man sonst nirgendwo bekommt.“</p> <p>Als Berufstätige auf dem Standesamt betont Raich, wie real die Sorge ist, dass das Kind schon auf dem Weg ins Krankenhaus zur Welt kommt. „Was sollen die Mütter machen? Auf der Autobahn ihr Kind bekommen?“ Dies sei kein Einzelfall, schon einige Male habe sie Dokumente vorgelegt bekommen, wo der Geburtsort der Kinder eine Fahrbahn war.</p> <h2>Junge Mutter: Grundbedürfnis wird verwehrt</h2> <p>„Man kann eine Geburtsstation mit der Feuerwehr vergleichen“, sagt Celia Jakob aus Überlingen. „Nicht jeder Einzelne braucht die Feuerwehr jeden Tag, trotzdem stellt sie einen existenziellen Grundpfeiler für die Stadt dar.“ Celia Jakob brachte im Juli letzten Jahres im Helios Spital Überlingen ihr zweites Kind zur Welt. Geplant war die Geburt in Singen oder Friedrichshafen, doch ihre Tochter hatte es scheinbar eilig und kam zehn Tage zu früh. Dabei zählte jede Sekunde: „Ich hatte um 19.04 Uhr meine erste Wehe und um 19.34 Uhr war die Kleine da.“</p> <p>Die Überlingerin berichtet von ihrer Erleichterung, als klar wurde, dass die Geburtenstation im Helios Spital an diesem Tag geöffnet hatte. Keine Selbstverständlichkeit, denn zu diesem Zeitpunkt hatte diese bereits immer wieder zeitweise geschlossen. Ernüchterung folgte jedoch bald darauf: Für drei gebärende Frauen an diesem Tag hätten nur eine Hebamme und eine Krankenschwester zur Verfügung gestanden. Celia Jakobs Mann, ein Anästhesist, kümmerte sich schließlich um die werdende Mutter. „Frauen sind der Situation sowieso schon ausgeliefert, das Mindeste ist, dass man ihnen eine geschützte Geburt mit Optionen zur Schmerzlinderung garantiert“, so die 35-Jährige.</p> <h2>Werdende Mutter geht auf Nummer sicher</h2> <p>Ronja Spiering ist hochschwanger, bald ist es so weit. Die Frau aus Überlingen zog zunächst das Helios-Spital in Erwägung, in dem sie selbst vor 32 Jahren zur Welt kam. „Es hat schon was, wenn die Heimat in der Geburtsurkunde steht.“ Weil der Überlinger Kreißsaal dann tageweise immer wieder geschlossen war, und weil sie als Erstgebärende auf Nummer sicher gehen und das Kind in einer Klinik mit angeschlossener Kinderstation auf die Welt bringen möchte, hat sie sich für Singen entschieden. Anfang Dezember ist der errechnete Geburtstermin.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:48:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wünsch dir eine Schlachtplatte: Viel Betrieb in den Hödinger Besen <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wuensch-dir-eine-schlachtplatte-viel-betrieb-in-den-hoedinger-besen;art372495,12493126 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p>  ]]></description>
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          Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p><br>
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        Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p>



        <p>Der Herbstwind bläst durchs Dorf. Doch dem Besucherstrom zu den Hödinger Besen tut dies am Eröffnungsabend, dem 2. Oktober, keinen Abbruch. Schließlich haben die Vereine alles getan, um es den Gästen beim Genuss der traditionellen Angebote gemütlich zu machen. Wobei man weder dem saftigen Schinken im Brotteig noch den knusprigen Seelen zu nahe tritt, wenn man die Schlachtplatte als Klassiker der Besenwirtschaften bezeichnet. Viele kommen vor allem deshalb.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bewirtungszeiten</span><span>Nach dem Ganztagesprogramm am Feiertag, 3. Oktober, öffnen die Hödinger Besen am Samstag um 17 Uhr und bewirten am Sonntag ihre Gäste von 11 bis 17 Uhr.</span></label></div> <h2>Wohlfühlatmosphäre im Ofenhaus und in der Turnhalle</h2> <p>Hier wie dort haben es die Hödinger Vereine zur Meisterschaft gebracht. Und ein Wohlfühlambiente bieten nicht nur das kleine Ofenhaus oder die geschmückte Scheune der Familie Niedermann. Auch in der Turnhalle haben Turn-, Musik- und Sportverein durch Trennwand und Dekoration eine heimelige Atmosphäre geschaffen.</p> <p>Dort schmort in der Küche das Sauerkraut in riesigen Töpfen, das Hans Thomer mit seinem Team am Morgen mit Gewürzsäckchen schon einmal vorgedünstet hat. Richtig abgeschmeckt sein will auch der luftige Kartoffelbrei, während für die Würze der Würste schon die Landmetzgerei Engler gesorgt hat.</p> <p>Der Kunde ist hier König. Deshalb steht auf der Karte nicht nur die Standard-Schlachtplatte mit Kesselfleisch und je einer Blut- und Leberwurst. Die Individualisten können hier ihre „Wünsch-Dir-Was“-Lösung in Auftrag geben. Was die Küche beim Anrichten zum genauen Hinschauen zwingt. „Über 90 Prozent bestellen individuell“, kann Uwe Negrassus nach den ersten zwei Stunden Service bereits feststellen.</p> <p>Ortsvorsteher Martin Keßler freut es, dass alle Generationen das Angebot annehmen. „Wo findet man schon so viele junge Leute“, sagt er beim Rundgang, „und die Stimmung ist ganz unaufgeregt.“ Dies gilt nicht nur bei der Landjugend, die die Location beim Pfarrhaus betreibt und gut gelaunt Seelen, Fladenbrot und knusprige Toasts bietet.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:08:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.  ]]></description>
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          Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107]]></guid>
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        Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.



        <p>Die Gemeinde Heiligenberg verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Bürger: Helmut Frings, der am 7. August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist am vergangenen Sonntag überraschend verstorben. Frings, dessen Leben untrennbar mit seinem Friseurberuf verbunden war, prägte über Jahrzehnte das Ortsbild und das Dorfleben – sowohl durch seine Arbeit als auch durch sein Engagement in Vereinen und Hilfsorganisationen.</p> <p>Geboren 1945 im damals noch existierenden Spital Heiligenberg, machte er nach einer Friseurlehre im elterlichen Betrieb die Meisterausbildung und übernahm 1987 den Salon. „Ohne Arbeit? Das wäre für ihn nicht gegangen“, erinnert sich Angelika Müller, Tochter seiner Lebensgefährtin. „Er war immer im Salon, nie im Urlaub. Immer!“</p> <h2>Sein Friseursalon war wie ein kleines Museum</h2> <p>Tatsächlich wirkte Frings‘ Geschäft wie ein kleines Museum. Die Ausstattung des Salons, so wie sie heute noch erhalten ist, stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. Für Frings war das so gewollt: Ein moderner Umbau kam für ihn nicht infrage, sein Salon war für ihn ein vertrauter Ort, berichtet Müller. Für die Generationen von Heiligenbergern, die dort ihre Haare schneiden ließen, war Frings eine feste Größe – wahrscheinlich hat er irgendwann einmal den Kopf jedes Heiligenbergers in Händen gehabt, dabei gewaschen, geschnitten oder frisiert.</p> <p>Er lebte für seinen Beruf. Zwei Wochen vor seinem Tod war er noch im Salon tätig, bis er zu einer geplanten Herzoperation ins Krankenhaus kam, so Müller. Sein Tod kam überraschend. Er hinterlässt eine große Lücke in Heiligenberg, im Geschäftsleben – und natürlich für seine treuen und langjährigen Kunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-lebt-es-sich-in-heiligenberg-hier-zieht-wieder-mehr-leben-ein;art372476,11669031" title="So lebt es sich in Heiligenberg: Hier zieht wieder mehr Leben ein">In einem SÜDKURIER-Interview im Sommer 2023 drückte Helmut Frings</a> sein Bedauern darüber aus, dass in den letzten Jahren immer mehr Läden und Betriebe aus dem Ort verschwunden sind. „Das war zwar ein schleichender Prozess, aber immer wieder war ich doch erschrocken, wenn direkte Nachbarn aufgaben. Manchmal wirkt das Dorf wie ausgestorben auf mich. Aber ich sehe auch, dass Leute hinzuziehen, dass das Dorf wächst. Und das Vereinsleben, die Fasnet, der Sport sind lebendig. Auch für die Kultur wird immer wieder viel getan.“</p> <h2>Nachruf des Bürgermeisters</h2> <p>Frings selbst war, über die reine Berufstätigkeit hinaus, im gesellschaftlichen Leben von Heiligenberg engagiert. Er war Mitbegründer des örtlichen Sportvereins und lange aktiv im Roten Kreuz und beim Narrenverein Wolkenschieber. Bürgermeister Denis Lehmann würdigte ihn im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich war anlässlich seines 80. Geburtstags noch bei Helmut Frings in seinem Friseurladen und habe einen Menschen voller Lebensfreude getroffen.</p> <p>Er war für Heiligenberg eine prägende Persönlichkeit und sein Friseurladen eine gesetzte Institution. Herr Frings lebte für unser Dorf, sein Handwerk, die Vereinsarbeit. Er war besonders im Narrenverein Wolkenschieber aktiv und befasste sich mit unserer Ortsgeschichte. Er hat die Gemeinschaft immer unterstützt. Dass so ein Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist, berührt uns alle tief.“</p> <h2>Nachruf des Narrenpräsidenten</h2> <p>Für den Narrenverein Wolkenschieber sind dies traurige Tage. Vereinspräsident Markus Leppert berichtet darüber, dass am vergangenen Wochenende gleich zwei Ehrenmitglieder gestorben sind. Zum einen Helmut Frings. Zum anderen Gerda Kast. Kast war lange Jahre Häs-Näherin im Verein. Sie sei am Samstag gestorben, so Leppert. Frings, Mitglied im Verein seit 1979, war Vereinsfriseur, Maskenbildner und aktiver Hästräger. Leppert würdigt ihn mit den Worten: „Helmut hat bei jedem Bunten Abend die Akteure frisiert und geschminkt. So lange ich denken kann, hat er das schon gemacht. Und nun hat er uns sein komplettes Equipment dafür hinterlassen. Er ist bei jedem Umzug an der Fasnet mitgelaufen, zur Not mit Krücken.“ Der Narrenverein habe Gerda Kast schon früher, Helmut Frings erst in der letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet.“</p> <h2>Keine Nachfolge für den Salon</h2> <p>Helmut Frings hinterlässt drei Nichten und Neffen. Sie leben in der Ferne; eine direkte familiäre Nachfolge für das Geschäft gebe es nicht, wie Angelika Müller sagt. Der Verstorbene hatte zwei Brüder und eine Schwester. Sie war ebenfalls Friseurin.</p> <p>Helmut Frings hat ein Stück Heiligenberger Geschichte geschrieben. Er war ein Mann, der die Menschen durch sein Tun in Verbindung brachte und so die Gemeinschaft prägte. Im Interview des Sommers 2023 sagte er auf die Frage, was ihn zu einem Umzug in einen anderen Ort bewegen könne: „Es gibt keinen Grund für mich, Heiligenberg zu verlassen. Das ist unvorstellbar, und das wird so bleiben.“</p> <p><em>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, 14.30 Uhr in der Kirche in Röhrenbach statt. Die Beisetzung findet im Anschluss auf dem Friedhof in Heiligenberg statt.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
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        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 11:39:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SPD-Frauen diskutieren über Tabuthema illegale Prostitution: Frauen schützen und Freier bestrafen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/spd-frauen-diskutieren-ueber-tabuthema-illegale-prostitution-frauen-schuetzen-und-freier-bestrafen;art372495,12488446 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im westlichen Bodenseekreis wurde dieser Tage eine Frau wegen illegaler Prostitution angezeigt. Die Hintergründe des Gewerbes und die Gefahren, denen die Frauen ausgesetzt sind, waren nun Thema eines politischen Abends.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im westlichen Bodenseekreis wurde dieser Tage eine Frau wegen illegaler Prostitution angezeigt. Die Hintergründe des Gewerbes und die Gefahren, denen die Frauen ausgesetzt sind, waren nun Thema eines politischen Abends.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/spd-frauen-diskutieren-ueber-tabuthema-illegale-prostitution-frauen-schuetzen-und-freier-bestrafen;art372495,12488446]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im westlichen Bodenseekreis wurde dieser Tage eine Frau wegen illegaler Prostitution angezeigt. Die Hintergründe des Gewerbes und die Gefahren, denen die Frauen ausgesetzt sind, waren nun Thema eines politischen Abends.



        <p>Ein Themenabend der im März dieses Jahres gegründeten SPD-Frauen Bodenseekreis: Die Vorsitzende Barbara Oppelz hat nach Überlingen eingeladen, über ein Thema zu sprechen, das viel zu oft tabuisiert und totgeschwiegen wird: Prostitution in der Region – mit Blick auf Friedrichshafen, Ravensburg, aber auch über die Bodenseegrenzen hinaus.</p> <p>Erst dieser Tage <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/an-hiv-erkrankte-frau-prostituiert-sich-ermittlungen-wegen-gefaehrlicher-koerperverletzung-24-09-25;art372495,12487226" title="An HIV-erkrankte Frau prostituiert sich: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung">berichtete die Polizei über den Fall einer Frau, die wegen illegaler Prostitution in Überlingen und Owingen angezeigt wurde.</a> Hier steht zunächst sie als mutmaßliche Täterin im Zentrum der Ermittlungen. Dabei gibt es Forderungen, wie in anderen Ländern zu verfahren, beispielsweise in Schweden. Dort werden nämlich nicht die Frauen, sondern die Freier und Zuhälter bestraft.</p> <h2>Hintergrund aus sozialer Arbeit</h2> <p>Um besser in das Thema einzutauchen, berichten Veronika Wäscher-Göggerle, Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises, und Dörte Christensen von Arkade e. V. von ihren Begegnungen in der sozialen Arbeit mit Prostituierten und erläutern, welche Rolle die Legalität von Prostitution in Deutschland für die aktuelle Lage spielt.</p> <p>„Deutschland ist das Bordell Europas“, sagt Vorsitzende Barbara Oppelz und meint damit, dass Prostitution im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas hier seit 2002 legal ist. Dass Freier teilweise auch aus umliegenden Ländern kommen, verstärke den Effekt, dass Frauen als Ware betrachtet würden, die man kaufen könne.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hintergrund</span><span>Viele Frauen arbeiten ohne Anmeldung, ohne Versicherung und ohne Schutz.<br /> Ein großer Teil der Prostituierten kommt aus osteuropäischen Ländern oder Asien; viele wurden mit falschen Versprechungen angeworben. Seit Corona weichen viele Prostituierte auf Hotels, Ferienwohnungen oder Airbnb aus – das erschwert Kontrollen und Schutzmaßnahmen. Das Nordische Modell (zum Beispiel in Schweden) setzt auf Strafbarkeit der Freier und Schutz der Prostituierten.</span></label></div> <h2>Nach wie vor in der Illegalität</h2> <p>Während der Vorträge von Christensen und Wäscher-Göggerle sieht man fassungslose Gesichtsausdrücke und Kopfschütteln bei den Anwesenden. Man merkt schnell, wie emotional aufgeladen das Thema ist. Zur Sprache kommt auch, dass trotz der Legalisierung in Friedrichshafen nur 146 Frauen offiziell angemeldet sind, während sich tatsächlich viel mehr Frauen prostituieren, die sich also in der Illegalität bewegen und ohne jeden Schutz arbeiten.</p> <p>„Das macht es so schwer zu sagen, wie viele Frauen täglich Körper und Seele verkaufen. Die Frauen sprechen oft kein Deutsch, kommen zum Beispiel aus Rumänien oder Thailand und werden mit falschen Versprechungen hierher gelockt, als Haushaltshilfe beispielsweise“, erklärt Sozialarbeiterin Dörte Christensen.</p> <h2>Zur Sexarbeit vielfach gezwungen</h2> <p>Doch auch aus der Not oder Armut heraus werden viele Frauen in die Prostitution gedrängt. Dass nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Frauen freiwillig als Prostituierte arbeitet, wissen Christensen und Wäscher-Göggerle aus ihrer jahrelangen Arbeit und ebenso, dass man beim Thema Prostitution kaum mit genauen Zahlen arbeiten könne.</p> <p>Klar ist jedoch: Viele Frauen müssen mehrere Freier bedienen, um allein die Zimmermiete zu finanzieren. Was sie dabei erleben müssen, können und möchten sich die Anwesenden nicht vorstellen. Genau aus diesem Grund, so die Referentinnen, sei es so wichtig, nicht länger wegzusehen. „Nutten sind auch nur Menschen“, sagt Veronika Wäscher-Göggerle.</p> <h2>Anonyme Treffpunkte schwer kontrollierbar</h2> <p>Seit Corona ist die illegale Prostitution noch schwieriger zu erkennen geworden. Hotels, Ferienwohnungen oder Airbnb sind zu anonymen Treffpunkten, die besonders für Polizei und Behörden schwer zugänglich sind und den Frauen, Männern und Trans-Personen, die sich prostituieren, keinerlei Schutz vor Übergriffen bieten.</p> <p>Das Thema Schutz ist überhaupt ein zentraler Punkt an dem Abend – ebenso wie das Prostituiertenschutzgesetz. Für Christensen ist es besonders wichtig, dass Deutschland mehr Schutz für Frauen bietet, auch für diejenigen, die illegal arbeiten und keinen Zugang zu medizinischer Hilfe haben.</p> <p>Wäscher-Göggerle selbst möchte mehr Aufmerksamkeit auf das sogenannte Nordische Modell lenken, bei dem die Prostituierten nicht bestraft werden, sehr wohl aber Zuhälter und Freier.</p> <h2>Ausstiegsprogramme gibt es</h2> <p>Nach den Vorträgen werden Fragen gestellt und diskutiert, obwohl fast alle der Meinung sind, dass Deutschland hier Veränderung brauche: für die Frauen, Männer und Trans-Personen, die ausgebeutet, als Ware gesehen und mit kaum einer Chance aus diesem Geschäft herauskommen. Denn auch wenn es Ausstiegsprogramme gibt, ist der Schritt dorthin schwierig, und der Prozess des Ausstiegs ist ein Auf und Ab, wie Sozialarbeiterin Christensen erklärt: „Es ist kein klarer Weg und kein einfacher. Aber wir unterstützen die Frauen, begleiten sie zu Ämtern oder gehen einfach mit ihnen spazieren. Manche Frauen haben noch nicht einmal den Bodensee gesehen, obwohl sie nur wenige Kilometer entfernt leben.“</p> <p>Doch natürlich stellt sich besonders eine Frage: Warum? Warum wird bei Prostitution immer noch weggeschaut und warum werden die Frauen entmenschlicht? Warum ist es immer noch ein Tabuthema, darüber zu sprechen? Und wieso wird weggesehen, gerade dann wenn es wehtut? All diese Fragen beschäftigen sowohl die Expertinnen als auch die Zuhörerinnen und Zuhörer. Ihnen ist bewusst: In Deutschland, an der Gesetzgebung, aber auch in den Köpfen der Menschen müsse sich etwas ändern.</p> <p>Auch wenn es verschiedene Sichtweisen und Verbesserungsvorschläge gibt, wie Christensen und Wäscher-Göggerle selbst betonen, ist klar, dass es vor allem um Sicherheit und Sichtbarkeit geht. Veronika Wäscher-Göggerle sagt: „Es ist ein Herzensprojekt. Die Ausrede, dass es schon immer so gewesen ist oder das es das älteste Gewerbe der Welt ist, ist längst nicht mehr tragbar.“</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[SPD-Frauen diskutieren über Tabuthema illegale Prostitution: Frauen schützen und Freier bestrafen?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:02:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Owingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 05:05:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fahrradwerkstatt sucht neue Bleibe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/fahrradwerkstatt-sucht-neue-bleibe;art372489,12487629 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ehrenamtliche Initiative um Roland Haney muss umziehen. Gruppe überreicht eine Spende von 1000 Euro für die Bürgerstiftung  ]]></description>
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          Ehrenamtliche Initiative um Roland Haney muss umziehen. Gruppe überreicht eine Spende von 1000 Euro für die Bürgerstiftung<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ehrenamtliche Initiative um Roland Haney muss umziehen. Gruppe überreicht eine Spende von 1000 Euro für die Bürgerstiftung



        <p><strong>Owingen</strong> Bald ist es zehn Jahre her, dass Roland Haney in Owingen eine ehrenamtlich geführte Fahrradwerkstatt eröffnete. Der passionierten Radfahrer und Ruheständler Haney reparierte die ersten Zweiräder noch bei sich zu Hause, doch bald reichte der Platz nicht mehr für die wachsenden Aufgaben. Haney und seinen fachkundigen Mitstreitern wurden in der Hauptstraße leerstehende Räume als Werkstatt angeboten, die schon seit einigen Jahren zu einer festen Anlaufstelle geworden ist. Doch die Tage sind gezählt, an denen das Team hier noch arbeiten kann.</p> <p>„Wir sind auf der Suche nach neuen Räumen, um unsere Arbeit fortsetzen zu können“, sagt Roland Haney, der bisher vergeblich nach einer neuen Bleibe suchte. Zielgruppe der Initiative sind Menschen, die auf der Suche nach einem preiswerten gebrauchten Zweirad sind. Den Impuls gab vor fünf Jahren der Bedarf von geflüchteten Menschen an einem Fortbewegungsmittel.</p> <p>Eine Adresse ist die Werkstatt auch für viele, die einen Drahtesel loswerden wollen. Sofern dieser noch reparabel ist, machen sich die routinierten Bastler ans Werk. Für einen bescheidenen Obolus kann das Rad dann einen neuen Besitzer finden. „Das gilt auch für Geflüchtete“, sagt Haney. „Sonst fehlt die Wertschätzung für das Objekt.“ Auch durch kleine Spenden für einfache Reparaturen kommt etwas in die Kasse der Initiative, die schon mehr als 500 Räder instandgesetzt hat.</p> <p>Aus zwei Gründen kam der Besuch von Bürgermeister Henrik Wengert jüngst gerade recht. Zum einen konnte Roland Haney um Unterstützung bei der Suche nach neuen Räumen bitten. Zum anderen konnte er Wengert eine Spende von 1000 Euro zugunsten der Bürgerstiftung Owingen überreichen. Der Betrag hatte sich aus den Einnahmen für die Reparaturen angesammelt. Wengert sagte: „Die Initiative leistet einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft.“ Umso mehr freue er sich über die Spende für die gemeinnützige Bürgerstiftung. Mit deren Mitteln versuche die Kommune, andere förderungswürdige Initiativen zu unterstützen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein "Gesellschaftliches Engagement" Spendenaktion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Fahrradwerkstatt sucht neue Bleibe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:36:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[An HIV-erkrankte Frau prostituiert sich: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/an-hiv-erkrankte-frau-prostituiert-sich-ermittlungen-wegen-gefaehrlicher-koerperverletzung-24-09-25;art372495,12487226 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei ermittelt wegen illegaler Prostitution gegen eine Frau, die an HIV erkrankt ist und die ihre Dienste in Überlingen und Owingen angeboten hat.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei ermittelt wegen illegaler Prostitution gegen eine Frau, die an HIV erkrankt ist und die ihre Dienste in Überlingen und Owingen angeboten hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/an-hiv-erkrankte-frau-prostituiert-sich-ermittlungen-wegen-gefaehrlicher-koerperverletzung-24-09-25;art372495,12487226]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Polizei ermittelt wegen illegaler Prostitution gegen eine Frau, die an HIV erkrankt ist und die ihre Dienste in Überlingen und Owingen angeboten hat.



        <p>Wegen illegaler Prostitution und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermitteln Fahndungskräfte der Polizei gegen eine 51-Jährige. Die Frau bot nach bisherigen Erkenntnissen in den vergangenen Wochen sexuelle Dienstleistungen in Überlingen und Owingen an. Eine Erwerbstätigkeit war für sie hier aber verboten, unter anderem weil die Orte unterhalb einer gesetzlich festgelegten Größenordnung liegen, die Prostitution erlaubt.</p> <p>Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise, dass die Frau offenbar mit HIV infiziert ist und in diesem Wissen ihrer Kundschaft den ungeschützten Verkehr anbot. Die laufenden Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bei der 51-Jährigen wurde ein vierstelliger Bargeldbetrag sichergestellt, teilt die Polizei in ihrem Pressebericht mit.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Owingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[An HIV-erkrankte Frau prostituiert sich: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 15:08:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.



        <p>Seit inzwischen 76 Jahren verfolgt die Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) das erklärte Ziel, preiswerte Wohnungen anbieten zu können. Was heute bedeutet, dass die Preise wenigstens 10 bis 15 Prozent unter dem liegen, was der offizielle Mietspiegel für eine vergleichbaren Standard ausweist. Mit dem Neubau des Quartiers an der Anna-Zentgraf-Straße mit gut 170 Wohnungen hat die BGÜ das größte Projekt ihrer Geschichte realisiert und verfügt inzwischen über 682 Wohnungen in sieben Quartieren. Die Durchschnittsmiete liegt unter 10 Euro pro Quadratmeter, die Bandbreite ist allerdings sehr groß.</p> <h2>Diskussion über Begriff „bezahlbar“</h2> <p>Doch inzwischen ist es schwieriger denn je, neuen Wohnraum zu schaffen, wie in den Ausführungen von Aufsichtsrat und Vorstand bei der aktuellen Mitgliederversammlung deutlich wurde. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte, die ein solides Wirtschaften, umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und einen Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Hausverwaltung auswies, kam es zur Diskussion über den Begriff „bezahlbarer Wohnraum“ und zum akuellen Vorhaben, den vorhandenen Bestand im Hildegardring zu verdichten und so 56 neue Wohnungen zu schaffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zur BGÜ</span><span>Die 1949 gegründete Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) verfügt derzeit über 682 Mietwohnungen. Daran hat sich im vergangenen Jahr 2024 nichts geändert. 56 weitere Wohnungen sollen im Hildegardring entstehen, wobei es noch keinen konkreten Zeitplan gibt, wie Vorstand Dieter Ressel ausdrücklich betonte. Die Mitgliederzahl ist dagegen durch Neuvermietungen von 1423 auf 1453 gewachsen. Die Umsatzerlöse bezifferten sich 2024 insgesamt auf knapp über 8 Millionen Euro, berichtete Vorstand Andreas Huther. Wobei der Anteil der Dienstleistungen für die Verwaltung von Fremdimmobilien deutlich angestiegen und auf rund 6 Prozent gewachsen ist. Der Jahresüberschuss betrug 1,01 Millionen Euro, davon wurden 715.900 Euro gemäß der Satzung den Ergebnisrücklagen zugeführt. Rund 206.000 Euro wurden als 4-Prozentige Dividende auf die Genossenschaftsanteile an die Mitglieder ausgeschüttet. Um den Rest – 89.000 Euro – wird die Bauerneuerungsrücklage erhöht.</span></label></div> <p>Ohne Murren hatten die etwa 100 anwesenden Mitglieder dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Wolfgang Wiest und dem Vorstand mit Dieter Ressel und Andreas Huther Entlastung erteilt, als sich einige Mieter aus der Deckung wagten. „Was verstehen Sie unter ‚bezahlbarem Wohnraum‘?“ fragte Horst Sauer, der – wie er sagte – seit drei Jahren an der Anna-Zentgraf-Straße wohnt, „und was verstehen Sie unter ‚moderater Mieterhöhung‘?“ Er habe „schon wieder“ eine Mieterhöhung erhalten. Sauer: „Wenn es so weiter geht, wird es für uns unbezahlbar.“ Eine andere Bewohnerin des neuen Quartiers sorgte sich um die eigene Wohnqualität, wenn Gebäude am Hildegardring aufgestockt werden.</p> <h2>Schwierig vor allem bei Neubauten</h2> <p>Eine „schwierige Diskussion“ nannte dies Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wiest. Auch für das von Vorstand Dieter Ressel vorgestellte Projekt am Hildegardring sei der Zeitpunkt der Umsetzung noch nicht klar.</p> <p>„Im Neubau lässt sich bezahlbarer Wohnraum derzeit nicht umsetzen“, formulierte Wiest ganz dezidiert. Man müsse von den hohen Baukosten zwischen 5000 und 6000 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Bei sechs Prozent Zinsen müssen man 360 Euro pro Quadratmeter im Jahr in Rechnung stellen, um Gestehung, Finanzierung und Abnutzung auszugleichen. „Dann wären wir bei 30 Euro Miete pro Quadratmeter“, rechnete Wiest vor. Dies sei weder eine bezahlbare noch eine verantwortbare Miete. Deshalb seien Neubauprojekte „sehr schwierig geworden“.</p> <h2>Abhängig vom Mietspiegel</h2> <p>Die BGÜ orientiere sich ansonsten streng am städtischen Mietspiegel, der zahlreiche Kriterien des Wohnwerts berücksichtige. „Und wir versprechen jedem von Ihnen“, sagte Wiest, dass wir um 10 bis 15 Prozent unter dieser Vergleichsmiete bleiben.“ Das verstehe die BGÜ unter einer „bezahlbaren Miete“. Natürlich habe dies eine dynamische Komponente. „Wenn der Mietspiegel nach oben geht, gehen auch unsere Preise nach oben.“ Das sei allerdings auch notwendig, um unter anderem die Aufwendungen für Modernisierung finanzieren zu können.</p> <p>Den Mietpreisspiegel der Stadt halte er für eine faire Grundlage dafür, reagierte der Aufsichtsratsvorsitzende auf den Vorwurf Sauers, diese Orientierungshilfe könne „beliebig manipuliert werden“. Im Gegenteil, sagte Wiest, die aus seiner Sicht moderaten Mieten der BGÜ beeinflussten den Preisspiegel nach unten und damit im positiven Sinne für die Stadt.</p> <p>Noch eine Schippe drauf legte Mitglied Bernd Kuhn. Das Schlagwort „bezahlbarer Wohnraum“ störe ihn schon lange. Er stelle sich dabei die Frage: „Für wen bezahlbar? Für den Ingenieur beim Diehl? Oder für den Handwerker beim Böhler?“ Ein Ingenieur könne sich manches leisten, ein Handwerker vielleicht nicht. Er wünsche sich, sagte Kuhn und wandte sich an Oberbürgermeister Jan Zeitler, dass man den Begriff auch im Stadtrat aus dem Wortschatz streiche, „weil es aus meiner Sicht ‚Kappes‘ ist“. Um tatsächlich „bezahlbaren Wohnraum“ für alle zu schaffen, müsse sich die Politik bewegen und Subventionen ermöglichen.</p> <p>Wenn es gewünscht sei, erläutere er gerne seine Einschätzung, sagte Oberbürgermeister Jan Zeitler, der sich bis dahin auf sein Grußwort beschränkt hatte. Die Mietpreisfestlegung bei der BGÜ sei für ihn sogar ein Musterbeispiel dafür, wie man zu „bezahlbaren Mieten“ komme. Dies gelte ganz unabhängig von der Berufsgruppe. Egal welchen Begriff man für die Einordnung wähle, müsse man den von Wiest dargelegte Fakten bei der Kostenentwicklung ins Auge sehen. Zudem sei in Überlingen Grund und Boden „besonders teuer“, räumte er ein. Stadt, Land und Bund müssten auf ausgeglichen Haushalte achten und könnten den Wohnungsbau nicht ohne weiteres finanzieren. „Wir können keine politischen Preise machen“, sagte Zeitler und brach eine Lanze für das Modell der Stadt, Grundstücke nur im Erbbaurecht zu vergeben. Dies entlaste von den Kosten für den Kauf, doch: „Es bleibt schwierig.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Owingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 11:22:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Laune bei allen Generationen: 25. Oktoberfest des Musikvereins kommt wieder bestens an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/gute-laune-bei-allen-generationen-25-oktoberfest-des-musikvereins-kommt-wieder-bestens-an;art372489,12486338 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schon zur Dirndl- und Lederhosenparty des Oktoberfests kamen am Samstag 700 Besucher. Der Musikverein war von der Resonanz auf die 25. Ausgabe seiner Veranstaltung begeistert. Sie endet am Montag mit dem Feierabendhock.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schon zur Dirndl- und Lederhosenparty des Oktoberfests kamen am Samstag 700 Besucher. Der Musikverein war von der Resonanz auf die 25. Ausgabe seiner Veranstaltung begeistert. Sie endet am Montag mit dem Feierabendhock.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/gute-laune-bei-allen-generationen-25-oktoberfest-des-musikvereins-kommt-wieder-bestens-an;art372489,12486338]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Schon zur Dirndl- und Lederhosenparty des Oktoberfests kamen am Samstag 700 Besucher. Der Musikverein war von der Resonanz auf die 25. Ausgabe seiner Veranstaltung begeistert. Sie endet am Montag mit dem Feierabendhock.



        <p>Eine Wiesn hat Owingen zwar nicht, aber eine grüne Mitte, die das Oktoberfestzelt in der Gemeinde flankiert. Und Menschen in Dirndl und Lederhosen gehören inzwischen auch im Linzgau zum gewohnten Anblick. In einer Hinsicht hat sich das Oktoberfest des Musikvereins Owingen seine eigene Tradition geschaffen und vom Münchener Original gelöst: Während in den riesigen Festzelten der bayerischen Hauptstadt nach den offiziellen Regularien kein Bier fließen darf, bis Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstag um 12 Uhr das erste Fass angestochen hat, sieht man das in Owingen entspannter.</p> <p>Doch auch wenn Bürgermeister Henrik Wengert erst am Sonntag um die Mittagszeit zum Holzhammer greift und den eher symbolischen Akt vollzieht, haben die zünftig gekleideten Festgäste bei der Party am Vorabend keinen Pfefferminztee in den Krügen. Das mit dem Fassanstich am Sonntag habe in Owingen eben Tradition, lässt der Bürgermeister wissen. Schließlich braucht‘s auch an diesem Tag noch eine Maß zum Frühschoppen und dem deftigen Mittagessen, ehe später Kaffee und Kuchen gereicht wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Und noch ein Jubiläum</span><span>Das Jahr 2025 bescherte Owingen bereits zahlreiche Jubiläen und damit Anlässe für große Feste. Jetzt setzte der Musikverein mit seinem 25. Oktoberfest noch eins drauf und sorgte mit einer perfekt organisierten Veranstaltung für einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der auch bei vielen Gästen aus der Region gut ankam. Nach einer gut besuchten Dirndl- und Lederhosenparty zum Auftakt und einem sonnigen Sonntag mit Frühschoppen, Fassanstich und Familienprogramm klingt das Fest am Montag mit dem Feierabendhock aus.</span></label></div> <p>Der Startschuss zur Dirndl- und Lederhosen-Party am Samstagabend mit der Band Hofenbrass verlief eher schleichend. Doch je später der Abend, desto besser die Stimmung: Die Festgäste genossen den schönen Spätsommerabend mit den jungen Musikern aus dem Allgäu und deren eindrucksvolle Show anschließend um so intensiver. Die sind längst ein Garant für qualifizierte Gute-Laune-Musik und stellten dies einmal mehr unter Beweis.</p> <h2>Gut 700 Besucher bei der Auftakt-Party</h2> <p>An die 700 Besucher registrierte der Musikverein an diesem Auftaktabend. Darunter waren viele jüngere Gäste, die sich am Einlass allerdings der erforderlichen Alters- und Sicherheitskontrolle unterziehen mussten und daher auch um 21 Uhr noch etwas Geduld brauchten. Umso zufriedener waren Bürgermeister Henrik Wengert und Cheforganisator Maximilian Stärk vom Musikverein. „Das ist eine wichtige Veranstaltung“, sagte Wengert, „da wir in Owingen sonst nicht so viele Events für die jüngere Generation haben.“ Doch auch die gesetzteren Owinger teilten die Begeisterung an diesem Abend und genossen die gute Stimmung.</p> <h2>Am Sonntag bereits zum Frühschoppen Andrang</h2> <p>Gut gefüllt waren die Tische im Festzelt auch am Sonntag zum Frühschoppen mit dem Musikverein Welschingen. Henrik Wengert musste den Holzhammer schwingen, wobei er seinem Münchener Kollegen nicht nachstand. Zwei satte Schläge, ein paar Spritzer – und der Zapfhahn saß. Gemeinsam mit Organisator Maximilian Stärk vom Musikverein füllte der Bürgermeister die leeren Krüge mit Freibier.</p> <p>Doch auch wer kein Bier aus dem Fass der Gemeinde abbekam, der musste bei weitem nicht so tief in die Tasche greifen wie die Besucher in München: Von ihnen wird pro Maß zwischen 14,50 und 15,80 Euro abkassiert. Dagegen wirkte der Preis in Owingen mit 8 Euro geradezu human – und Original Münchener Bier war es auch.„25 Mal organisatorische Meisterleistung“, würdigte Bürgermeister Henrik Wengert in seiner offiziellen Begrüßung den Veranstalter, „und es wird eigentlich jedes Mal besser. Wir sind mittlerweile bei der Perfektion angelangt.“</p> <p>Dies alles verdanke man dem Musikverein und all seinen Helfern, der keineswegs der größte Verein sei, aber umso mehr die Anerkennung der Gemeinde verdient habe. Die Organisation würde so nicht funktionieren, „wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen würde“, erklärte Festchef Maximilian Stärk und dankte seinen zahlreichen Mitstreitern vor und hinter der Theke.</p> <p>Während die Münchener und ihre Gäste 16 Tage feiern dürfen, begnügt sich Owingen mit drei Tagen. Mit einem Feierabendhock und dem Musikverein Pfrungen geht das Spektakel wie gewohnt am Montagabend zu Ende.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Brauchtum Fest Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gute Laune bei allen Generationen: 25. Oktoberfest des Musikvereins kommt wieder bestens an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 12:51:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto mit vier jungen Leute prallt gegen einen Baum: Alkoholfahrt endet glimpflich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/auto-mit-vier-jungen-leute-prallt-gegen-einen-baum-alkoholfahrt-endet-glimpflich;art372489,12485846 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 1,7 Promille im Blut kommt ein 26-Jähriger mit dem Auto von der Straße ab. Es prallt gegen einen Baum. Dass es hier keine Schwerverletzten oder gar Toten gibt, grenzt an ein Wunder.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 1,7 Promille im Blut kommt ein 26-Jähriger mit dem Auto von der Straße ab. Es prallt gegen einen Baum. Dass es hier keine Schwerverletzten oder gar Toten gibt, grenzt an ein Wunder.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/auto-mit-vier-jungen-leute-prallt-gegen-einen-baum-alkoholfahrt-endet-glimpflich;art372489,12485846]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit 1,7 Promille im Blut kommt ein 26-Jähriger mit dem Auto von der Straße ab. Es prallt gegen einen Baum. Dass es hier keine Schwerverletzten oder gar Toten gibt, grenzt an ein Wunder.



        <p>Kurz vor Mitternacht am Samstag, 21. September: Der 26-jährige Fahrer eines BMW fährt die kurvenreiche Kreisstraße von Taisersdorf Richtung Owingen. Er hat 1,7 Promille Alkohol im Blut und drei Mitfahrer im Auto, junge Leute im Alter zwischen 21 und 26 Jahren.</p> <p>Der BMW-Fahrer verliert auf der K7788 die Kontrolle über sein Auto, es kommt von der Straße ab und kollidiert mit einem Baum. Wie dick der Baum ist und mit welchem Tempo der 26-Jährige unterwegs war, kann die Polizei aktuell nicht berichten. Klar ist jedoch, dass die vier Insassen von Glück sprechen können, dass sie mit leichten Verletzungen davonkommen.</p> <h2>Auf Krankenhäuser verteilt</h2> <p>Wie die Polizei in ihrem Pressebericht schreibt, seien die vier Insassen durch den Aufprall leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser zur Untersuchung gebracht worden. Weiter schreibt die Polizei: Nachdem der Alkotest beim Fahrer ein Ergebnis von mehr als 1,7 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme vorgenommen und sein Führerschein sichergestellt.</p> <h2>Auch die Feuerwehr rückt aus</h2> <p>Der Schaden am Auto wird auf 20.000 Euro beziffert – nach Einschätzung der Polizei ein Totalschaden. Der BMW wurde von einem Abschleppdienst geborgen und abgeschleppt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe Erdreich abtragen und entsorgen. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Feuerwehr Verkehrssicherheit Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Auto mit vier jungen Leute prallt gegen einen Baum: Alkoholfahrt endet glimpflich]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:45:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dirndl-bier-blasmusik-alle-infos-zu-den-oktoberfesten-2025-am-bodensee;art410936,12483834 ]]></link>      <description><![CDATA[  O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.  ]]></description>
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          O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.



        <p>Die Ursprünge gehen zurück auf die Hochzeit von König Ludwig I. von Bayern, ein Pferderennen und eine Riesenfeier vor den Toren Münchens. Im Anschluss an die Großveranstaltung im Jahr 1810 waren sich alle einig: bitte mehr davon! Ab 1819 fand das Oktoberfest regelmäßig statt – privat finanziert, heißt es auf der Webseite des Veranstalters. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Fest zum international beachteten Riesenspektakel, mit zahlreichen Nachahmern auf der ganzen Welt – von den Philippinen über die USA bis an den Bodensee.</p> <h2>Oktoberfest in Owingen</h2> <p>Der Musikverein Owingen veranstaltet von Samstag, 20. September, bis Montag, 22. September, ein Oktoberfest im Festzelt auf dem Unteren Rathausplatz. Den Auftakt macht eine Dirndl- und Lederhosenparty am Samstag ab 19 Uhr: Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18-Jährige (16 und 17 Jahre) benötigen einen Partypass. Für die notwendige musikalische Stimmung möchte die Partyband „Hofenbrass“ sorgen. Der sonntägliche Frühschoppen beginnt um 11 Uhr, Bürgermeister Henrik Wengert wird wie gewohnt ein Fass anstechen, kurzzeitig ist Freibier angesagt.</p> <p>Die musikalische Unterhaltung übernimmt der Musikverein Welschingen, während sich die Gäste auf original Oktoberfestbier und Oktoberfestspezialitäten wie Haxen freuen können. Die Welschinger werden um 14 Uhr von „LändleBlech“ abgelöst. Das sind sieben Musiker aus dem Kreis Sigmaringen, die zusammengefunden haben, um böhmische und moderne Blasmusik zu spielen. Wenn sich der erste Arbeitstag der Woche zu Ende neigt, können es sich die Gäste auf dem Festplatz noch mal richtig gut gehen lassen. Zum um 18 Uhr beginnenden Feierabendhock am Montag unterhält der Musikverein Pfrungen.</p> <h2>Oktoberfest in Friedrichshafen</h2> <p>Gaudi und Gemütlichkeit – das soll das Motto der Häfler Ausgabe sein. Von Freitag, 26. September, bis Sonntag, 5. Oktober, läuft die große Sause am See, in dem Festzelt im Hinteren Hafen. Laut der Website der Veranstalter gibt es „traditionelle Schmankerl, erfrischendes Bier, unterhaltsame Bands und jede Menge gute Laune“. Am ersten Tag findet der Fassanstich mit Musikern der Berghirschen, des Seehasen-Fanfarenzugs und des Fanfarenzugs Reute statt, moderiert von Frank Zender. In den Folgetagen gibt es gute Stimmung, Musik und Unterhaltung. Tickets für die einzelnen Tage und Veranstaltungen sind ab 12 Euro verfügbar, Interessierte können diese auf der Webseite <a href="https://oktoberfest-friedrichshafen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.oktoberfest-friedrichshafen.de</a> buchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese internationalen Städte kopieren das Oktoberfest</span><span>Die Veranstaltung ist längst nicht mehr auf München begrenzt, weltweit gibt es Nachahmer. Ein Beispiel ist der Ort Blumenau in Brasilien. Das Fest findet im Oktober statt und geht mehr als zwei Wochen lang. Ähnlich läuft es auch bei dem Oktoberfest im US-amerikanischen Cincinnati. Seit 1976 gibt es dort am Flussufer eine Großveranstaltung in bayerischer Tracht. Dort werden viele US-Marken gezapft, aber auch deutsche Marken wie Erdinger oder Weihenstephan. Selbst in Windhoek in Namibia hat sich eine Oktoberfest-Tradition etabliert. Vom 31. Oktober bis 1. November. Die ausgeschenkten Biere sind den deutschen Vorbildern nachempfunden, ebenso die Schuhplattler, die dort auftreten.</span></label></div> <h2>Oktoberfest in Markdorf-Leimbach</h2> <p>Im Markdorfer Ortsteil Leimbach steigt am Samstag, 20. September, ab 19.30 Uhr die große Feier. Der Narrenverein Hugeloh Leimbach lädt in die örtliche Mehrzweckhalle im Johann-Hillebrand-Weg ein. Der Eintritt kostet 7 Euro, für Gäste unter 16 Jahren nur mit Partypass. Die Veranstalter machen darauf aufmerksam, dass die One-Way-Ticket-Regelung gilt: Gäste verlieren mit dem Verlassen der Örtlichkeit ihren Anspruch auf den Eintritt. Ab 20 Uhr spielt der Musikexpress Schnetzenhausen.</p> <h2>Zwischen Meersburg und Konstanz – Oktoberfest feiern auf dem See</h2> <p>Am Freitag, 19. September, sowie am Samstag, 20. September, verwandelt sich ab 18 Uhr das MS Kreuzlingen in ein Partyschiff. Die Veranstalter werben damit, dass diese Schifffahrt das „wohl außergewöhnlichste Oktoberfest am Bodensee“ ist. Das Boot verwandelt sich zur schwimmenden Wiesn, „mit bayerischem Flair, bester Stimmung und einer einmaligen Kulisse“. Los geht es um 18 Uhr am BSB-Hafen in Konstanz, Abfahrt ist dort um 18.45 Uhr. Um 19.30 Uhr legt das Schiff in Meersburg an, um 23 Uhr erneut in Konstanz und um 24 Uhr final in Meersburg. Für die Musik sorgen die Band Allgäu Power (Freitag) und Alarm (Samstag) sowie DJs. Zwei Bars sorgen für die nötige flüssige Verpflegung. Zutritt ist nur ab 18 Jahren, der Dresscode ist Tracht. <a href="https://lakeboatandbeats.com/event/oktoberfest-faehre/" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten gibt es auf der Webseite des Veranstalters Lake, Boat &amp; Beat Events.</a></p> <h2>Schwimmendes Festzelt – Oktoberfest feiern ab Vorarlberg</h2> <p>Auch am österreichischen Seeufer geht die Post ab – und zwar am Samstag, 27. September, ab 19 Uhr auf dem MS Vorarlberg ab Bregenz. Bei stimmungsvoller Livemusik von Rubi 4 und bayerischem Buffet (Krautsalat mit Speck, Schweinebauch, Spanferkel, geschmorte Entenkeule, Weißwürste und vielen anderen Spezialitäten) erleben die Gäste eine spektakuläre Oktoberfest-Nacht. An Bord gibt es reichlich frisch gezapftes Bier. Tickets sind ab 79 Euro verfügbar und sind über die Webseite <a href="https://www.vorarlberg-lines.at/de/eventfahrten/genussfahrten/oktoberfest-schiff-1" target="_blank" title="" rel="noopener">des Veranstalters Vorarlberg Lines verfügbar.</a> Das Ticket beinhaltet die Schifffahrt, das bayerische Buffet, Live-Musik, Tischreservierung sowie die An- und Abreise mit dem lokalen ÖPNV. Um 22 Uhr kommt das Schiff wieder in Bregenz an, um Mitternacht ist Schluss mit der Feier.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:43:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Sommerrätsel ist vorbei: Das sind die letzten Auflösungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.  ]]></description>
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          Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.



        <p>Im sechsten und letzten Teil unseres SÜDKURIER-Sommerrätsels haben wir auch noch einmal drei Bauwerke gesucht, die von oben fotografiert wurden.</p> <p>Ziemlich deutlich zu erkennen war die Burg Meersburg. Sie ist die älteste noch bewohnte Burg Deutschlands. Erste Aufzeichnungen einer Burg an dieser Stelle gehen bis ins siebte Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit gibt es aber keine Bausubstanz mehr.</p> <p></p> <h2>Gesucht war der Aussichtsturm Hohenbodman</h2> <p>Die zwei weiteren Bilder zeigten jeweils ein Runddach. Das eine gehört zum Aussichtsturm Hohenbodman, der mitten in einer Bewaldung liegt. Der weithin sichtbare Turm ist der Rest einer Burg, die im elften Jahrhundert erbaut und im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Als Aussichtsturm bietet er heute einen einmaligen Blick auf Bodensee und Alpen.</p> <h2>Mächtiger Wehrturm steht in Überlingen</h2> <p>Das dritte Bild ist das Dach des St. Johann-Turms in Überlingen. Er ist nicht nur der mächtigste erhaltene Wehrturm Badens, sondern seit 30 Jahren auch Heimat des Spielmanns- und Fanfarenzuges der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen, deren Mitglieder ihn auch in vielen Tausend Arbeitsstunden ehrenamtlich renoviert haben. Der Turm ist 15 Meter im Durchmesser und hat bis zu drei Meter dicke Wände.</p> <p>Wir danken allen, die beim Sommerrätsel mitgemacht haben, und gratulieren den Gewinnern zu ihren Buch-Überraschungen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:09:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl Owingen: Amtsinhaber Henrik Wengert bleibt einziger Kandidat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/buergermeisterwahl-owingen-2025-amtsinhaber-henrik-wengert-bleibt-einziger-kandidat;art372489,12482986 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?  ]]></description>
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          Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/buergermeisterwahl-owingen-2025-amtsinhaber-henrik-wengert-bleibt-einziger-kandidat;art372489,12482986]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?



        <p>Henrik Wengert wird voraussichtlich Bürgermeister von Owingen bleiben. Am Montag um 18 Uhr endete die Bewerbungsfrist für die Kandidatur auf den Posten des Ratshauschefs. Wie Wahl- und Hauptamtsleiterin Adelheid Hug auf Nachfrage mitteilt, sind keine weiteren Bewerbungen eingetroffen. Wengert ist bereits seit 16 Jahren Bürgermeister der Gemeinde. Nun sollen weitere acht Jahre folgen.</p> <h2>Ziele: Kinderbetreuung und Glasfaserausbau</h2> <p>Da er der einzige Bewerber ist, entfällt eine offizielle Kandidatenvorstellung. Nach Gemeinderatsentscheidung wäre die erst nach zwei oder mehr Kandidaten angesetzt worden, informiert Hug. Im Jahr 2017 hatte er mit Thomas Blietschau einen Gegenkandidaten. Dass er nun der einzige ist, kommentiert Wengert mit den Worten: „Es könnte schlimmer sein. In einer Demokratie muss man immer mit Konkurrenz rechnen.“</p> <p>Aktuell habe er außerdem neun Wahlveranstaltungen geplant. Im Fokus stehen unter anderem Sicherung der Kinderbetreuung und der entsprechend Fachkräfte betont Wengert. Zudem zählen der Glasfaserausbau sowie weiterer Wohnraum zu seinen Zielen in der nächsten Amtszeit. Die Owinger Bürger können ihn am Wahltag, den 12. Oktober, im Amt bestätigen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl Owingen: Amtsinhaber Henrik Wengert bleibt einziger Kandidat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:09:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl Owingen: Amtsinhaber Henrik Wengert bleibt einziger Kandidat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/buergermeisterwahl-owingen-2025-amtsinhaber-henrik-wengert-bleibt-einziger-kandidat;art372489,12482986 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?  ]]></description>
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          Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?<br>
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        Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss für das Amt des Bürgermeisters von Owingen bleibt es bei einem Kandidaten. Plant Wengert dennoch Wahlkampftermine?



        <p>Henrik Wengert wird voraussichtlich Bürgermeister von Owingen bleiben. Am Montag um 18 Uhr endete die Bewerbungsfrist für die Kandidatur auf den Posten des Ratshauschefs. Wie Wahl- und Hauptamtsleiterin Adelheid Hug auf Nachfrage mitteilt, sind keine weiteren Bewerbungen eingetroffen. Wengert ist bereits seit 16 Jahren Bürgermeister der Gemeinde. Nun sollen weitere acht Jahre folgen.</p> <h2>Ziele: Kinderbetreuung und Glasfaserausbau</h2> <p>Da er der einzige Bewerber ist, entfällt eine offizielle Kandidatenvorstellung. Nach Gemeinderatsentscheidung wäre die erst nach zwei oder mehr Kandidaten angesetzt worden, informiert Hug. Im Jahr 2017 hatte er mit Thomas Blietschau einen Gegenkandidaten. Dass er nun der einzige ist, kommentiert Wengert mit den Worten: „Es könnte schlimmer sein. In einer Demokratie muss man immer mit Konkurrenz rechnen.“</p> <p>Aktuell habe er außerdem neun Wahlveranstaltungen geplant. Im Fokus stehen unter anderem Sicherung der Kinderbetreuung und der entsprechend Fachkräfte betont Wengert. Zudem zählen der Glasfaserausbau sowie weiterer Wohnraum zu seinen Zielen in der nächsten Amtszeit. Die Owinger Bürger können ihn am Wahltag, den 12. Oktober, im Amt bestätigen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 11:19:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Peru nach Überlingen: Neue Pastoralreferentin bringt frischen Schwung in die Seelsorge  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/von-peru-nach-ueberlingen-neue-pastoralreferentin-bringt-frischen-schwung-in-die-seelsorge;art372495,12482913 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist neu in der katholischen Seelsorgeeinheit Überlingen und startet mit Angeboten für Kinder durch. Ihr Ziel: Familien vernetzen und Gläubige in die Gemeinschaft integrieren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie ist neu in der katholischen Seelsorgeeinheit Überlingen und startet mit Angeboten für Kinder durch. Ihr Ziel: Familien vernetzen und Gläubige in die Gemeinschaft integrieren.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie ist neu in der katholischen Seelsorgeeinheit Überlingen und startet mit Angeboten für Kinder durch. Ihr Ziel: Familien vernetzen und Gläubige in die Gemeinschaft integrieren.



        <p>„Kommt Kinder, wir singen ‚Laudato si, alle Strophen‘, ruft Ricarda Dannegger und greift beherzt in die Saiten ihrer Gitarre. Und dann schmettern sie los: Im Hof des Gemeindezentrums St. Suso stehen 32 Grundschulkinder im Kreis und singen lauthals den Lobpreis „Laudato si, o mio signore, sei gepriesen, denn Du bist wunderbar, Herr!“ Es ist das „Kinderfrühstück“ an einem Samstagvormittag im Juli und es wird zusammen gesungen, gebetet, gefrühstückt, gebastelt und gespielt. Ricarda Dannegger initiierte dieses Angebot, eines von mehreren neuen Projekten für Kinder und Familien, mit denen sie frischen Wind in die Seelsorgeeinheit bringt.</p> <p>Seit September 2024 lebt und arbeitet die Theologin und Pastoralreferentin in Überlingen und ist neben Stadtpfarrer Bernd Walter und Pastoralreferent Martin Blume die Frau im pastoralen Team. Davor wirkte sie von 2007 bis 2023 in Konstanz in der Altstadtpfarrei, zu der das Münster Unserer Lieben Frau, die Kirche St. Stephan und die Dreifaltigkeitskirche gehören. „Es hat mir dort sehr gut gefallen, aber nach über 16 Jahren habe ich mich für einen Wechsel entschieden“, sagt Dannegger. Zu ihren Aufgaben gehört nun unter anderem die Erstkommunionsvorbereitung, Religionsunterricht in der Burgbergschule und die Seelsorge im Pflegeheim St. Franziskus und der Diakonie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Ricarda Dannegger wuchs in Salem auf und machte 1989 am Gymnasium Überlingen Abitur. Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Spanisch und arbeitete unter anderem im Referat Weltkirche im Erzbistum Freiburg. Nebenbei engagierte sie sich ehrenamtlich in der Freiburger Gemeinde St. Martin und entdeckte ihre Berufung zur pastoralen Arbeit. Sie entschied sich für das Studium der Theologie, das sie auch für ein Jahr nach Israel führte. Sie lernte Hebräisch und studierte in Jerusalem jüdische Theologie. Ihren pastoralen Dienst begann sie in Immendingen, bevor sie 2007 nach Konstanz wechselte. Seit September 2024 arbeitet Ricarda Dannegger als Pastoralreferentin in der katholischen Seelsorgeeinheit Überlingen</span></label></div> <h2>Was Riccarda Dannegger in Peru gelernt hat</h2> <p>Bevor sie ihre neue Stelle auf der anderen Seeseite in Überlingen antrat, nahm sie sich mehrere Monate lang eine Sabbat-Zeit. Sie reiste in die peruanische Partnergemeinde der katholischen Pfarreien von Konstanz. Die Gemeinde im 130 Kilometer nördlich von Lima am Pazifik gelegenen Ort Hualmay hatte sie bereits zuvor schon zweimal mit einer Delegation aus Konstanz besucht. „Dort habe ich das pastorale Leben kennengelernt und in Kindergärten und Schulen mitgearbeitet. Leben und Glauben sind dort viel stärker miteinander verknüpft“, erzählt Dannegger. Hier in Deutschland dagegen sei es im Alltag manchen Menschen – auch praktizierenden Christen – eher peinlich oder unangenehm, mit anderen über den eigenen Glauben zu sprechen.</p> <h2>Neues Format für Kinder: Frühstück mit Singen, Spielen und Basteln</h2> <p>Mit dem „Kinderfrühstück“ hat Ricarda Dannegger ein Format entwickelt, das genau hier ansetzt. Die gemeinsame Mahlzeit, das Singen, Spielen und Basteln verknüpft sie auf ganz spielerische Weise mit religiösen Inhalten. Beim letzten Frühstück im Juli lernten die Kinder das Leben und Wirken des Hl. Franz von Assisi kennen. Das nächste Kinderfrühstück am 11. Oktober im Gemeindehaus St. Peter und Paul in Owingen wird ganz im Zeichen des Erntedankfests stehen. Nicht nur katholische Grundschulkinder sind willkommen. „Das ist ein offenes Angebot für alle interessierten Kinder,“ betont Dannegger.</p> <h2>Familien sollen sich vernetzten</h2> <p>Und sie plant noch mehr: Von 7. Bis 9. November 2025 bietet die Pastoralreferentin für die Seelsorgeeinheit ein Familienwochenende im Kloster Sießen an. „Schon sechs Familien haben sich dazu angemeldet,“ berichtet Dannegger stolz. „Ich hoffe, dass ich Zünderin und Entwicklerin bin, und die Familien sich vernetzen.“ Ein solches Netz einer Gemeinschaft im Glauben hat Dannegger an verschiedenen Enden bereits zielstrebig zu knüpfen begonnen. Die in der Seelsorgeeinheit schon vorhandenen Angebote für Kinder und Familien möchte sie bündeln und durch neue Formate ergänzen. „Mein Ziel ist ein eigener Flyer, wo alle Angebote draufstehen.</p> <p>Und ich habe neue Ideen, zum Beispiel für ein Kinderabendmahl am Gründonnerstag oder auch Gebetsabende für die Eltern der Erstkommunionskinder,“ führt Dannegger aus. Die Theologin kann sich auch vorstellen, neue Gottesdienstformen zu entwickeln. „Die Liturgie im Münster ist wunderschön“, sagt sie.</p> <h2>Sie hat viele Ideen und Visionen</h2> <p>Doch es stelle sich die Frage nach neuen, ergänzenden Formaten für Menschen, die mit den herkömmlichen Gottesdienstformen wenig oder nichts mehr anfangen können. Es gehe darum, Räume zu eröffnen, in denen die Menschen heutzutage und in ihrer Lebenswelt Gott spüren und erfahren können. Sie sollten innerlich berührt werden, auch wenn sie mit Kirche nur noch wenig oder gar nichts mehr am Hut haben, beschreibt sie ihr Anliegen. „Mit Gott zu leben und an ihn zu glauben hat nicht erst Bedeutung im Blick auf mein Sterben, sondern verändert mein Leben schon jetzt und hier“, ist Dannegger überzeugt. Es gehe für sie um Verantwortung für das Handeln gegenüber den Mitmenschen und der Natur aus christlichen Werten heraus.</p> <p>Einen Ausgleich zu ihrer Arbeit findet Ricarda Dannegger in verschiedenen Hobbys wie Musik, Lesen oder auch beim Quilten. „Das kreative Werkeln macht mir total Spaß“, sagt sie begeistert. Und schon sprudelt die nächste Idee: „Man könnte in der Seelsorgeeinheit ein gemeinsames Quilten anbieten. Das Spiel mit Farben und Formen bringt einfach Freude und entspannt“, weiß sie aus eigener Erfahrung. Und natürlich geht es für Dannegger auch da um mehr als nur ein nettes Hobby. „Wo Menschen mitmachen und sich nicht nur bedienen lassen, da bleiben die Gemeinden lebendig,“ ist ihre Überzeugung.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Peru nach Überlingen: Neue Pastoralreferentin bringt frischen Schwung in die Seelsorge]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 11:25:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Süß, saftig und handballgroß: Jungbauern aus Überlingen experimentieren mit Wassermelonen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/suesse-saftige-und-handballgrosse-fruechte-aus-ueberlingen-jungbauern-experimentieren-mit-wassermelonen-15-09-25;art372495,12480891 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/suesse-saftige-und-handballgrosse-fruechte-aus-ueberlingen-jungbauern-experimentieren-mit-wassermelonen-15-09-25;art372495,12480891]]></guid>
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        Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.



        <p>Die Neugier war eine ihrer Antriebsfedern. Wachsen Melonen am Bodensee? Michaela und Thomas Rösch können nach ihrer ersten Saison diese Frage mit Ja beantworten. Ob ein Anbau auch wirtschaftlich betrieben werden kann, ist für die jungen Landwirte allerdings noch ungewiss. Durch die Anschubfinanzierung sei das erste Jahr ein Minus-Geschäft gewesen, bilanzieren sie. Sie sind aber zuversichtlich, dass in Zukunft eine Chance besteht, damit als Landwirte ein Auskommen zu erzeugen.</p> <h2>Bei der Ernte das Gehör schulen</h2> <p>Jetzt kniet das junge Paar auf dem Acker und hämmert mit den Fingerknöcheln gegen die Feldfrüchte. Ihren kleinen Sohn haben sie mitgenommen. Dem Kindergartenkind macht es sichtlich Spaß, wie auf einer Trommel gegen die Melonen zu klopfen, um herauszufinden, ob sie reif sind.</p> <p>Das Herauszuhören, benötigt viel Erfahrung. Es soll hohl klingen, und trotzdem stellen sie manchmal überrascht beim Aufschneiden fest: Nein, die war doch noch nicht so weit. Oder: ups, schon überreif! Eine weitere Orientierung ist der Farbfleck an dem Punkt, an dem die Melone auf der Erde liegt: Schön gelb soll er sein.</p> <h2>Umbau von Milch auf Sonderkulturen</h2> <p>Nach der Hofübernahme durch Junior Thomas Rösch verabschiedeten sie sich von ihren Milchkühen und setzen voll auf den Anbau von Sonderkulturen wie Kartoffeln, Kürbis oder Paprika. Wassermelonen wären ein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt bislang nur gut eine Hand voll Landwirte in der Bodenseeregion und im Hegau, die sich an dieser in Südeuropa heimischen Ackerfrucht versuchen, schätzt Rösch. Dazu gehört beispielsweise <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hegau-statt-spanien-wie-die-wassermelone-heimisch-wird;art372443,12041317" target="_blank" title="Südfrüchte aus dem Hegau? Warum ein Landwirt ausgerechnet auf Wassermelonen setzt">Gemüsebauer Philipp Buhl aus Hilzingen</a>. Aber auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/warum-am-bodensee-auch-einst-exotische-anmutende-fruechte-wachsen;art372474,11702797" target="_blank" title="Melonen statt Äpfel vom Bodensee? Inzwischen wachsen hier auch einst exotische anmutende Früchte">Hobbygärtner experimentieren mit der Frucht</a>.</p> <p>Die Betonung liegt auf Experimentieren. Denn während die Bauern beim herkömmlichen Ackerbau auf die Erfahrungen der Generationen vor ihnen zurückgreifen können, beackern Michaela und Thomas Rösch im wahrsten Sinn Neuland. Thomas Rösch: „Ich muss meine eigenen Erfahrungen sammeln. Das kann Dir keiner sagen, wie es geht.“ Erste Anhaltspunkte habe er dieses Jahr gesammelt und weiß nun, was er nächstes Jahr verbessern möchte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Exotische Früchte am Bodensee</span><span>Laut einer Sprecherin des Landesbauernverbands beobachte man, dass Landwirte inzwischen immer mehr auf andere Kulturarten setzen. Nach einer Statistik des Statistischen Landesamtes wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2024 auf rund zehn Hektar 87 Tonnen Kiwis und Minikiwis im Freiland geerntet. 2020 war es nur eine Tonne. Auch 778 Wassermelonen wurden 2024 im Südwesten geerntet. Auf der Reichenau wurden im vergangenen Jahr rund 3000 Tonnen Süßkartoffeln geerntet, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der Genossenschaft Reichenau-Gemüse, Christian Müller. (mas/dpa)</span></label></div> <h2>Suche nach Vermarktungswegen</h2> <p>Die Ernte in diesem Jahr ist weitgehend eingebracht und wurde direkt vermarktet, oder kam im Dorf ins <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jeder-tag-soll-wie-wochenmarkt-sein;art372495,11710875" target="_blank" title="Jeder Tag soll wie Wochenmarkt sein">Sortiment beim Hofladen von ‚Bauer Martin‘.</a> Die erzielte Erntemenge könne er gar nicht abschätzen, sagt Thomas Rösch. Im Durchschnitt wurden die Melonen etwa 2,5 Kilogramm schwer, sie sind etwa so groß wie ein Handball. Was jetzt noch auf dem Acker liegt, wird nicht mehr weiter reifen. Der Verkauf endet damit in den nächsten Tagen oder Wochen.</p> <p>Vom Geschmack sind sie angetan, so Michaela Rösch. „Süß und saftig.“ Wobei sie am Markt erst noch Überzeugungsarbeit leisten müssten. Melonen vom Bodensee? Das wirkt für viele exotisch, und somit herrscht Skepsis, ob das überhaupt schmecken kann. Fürs nächste Jahr begeben sie sich nun auf die Suche nach einem Zwischenhändler, parallel zum weiterhin geplanten Hofverkauf.</p> <p>Nach den Erfahrungen mit der ersten Saison: Wie lautet das Ziel für Verbesserungen im nächsten Jahr? „Ich möchte versuchen, dass die Melonen möglichst früher reifen. Der Import fängt ab Mai an“, sagt der Jungbauer. Die Verbraucher hätten sich bis August satt gegessen und denken, sobald es kühler wird, eher wieder an Kürbisse als an Wassermelonen. Deshalb müsse er früher auf den Markt kommen, um melonenhungrige Kunden zu erreichen.</p> <h2>Juni top, der Juli war ein Flop</h2> <p>Wie gut oder schlecht sind nun die Anbaubedingungen? Mit einem Sommer wie 2024, in dem es sehr viel regnete, könne er das Geschäft komplett vergessen. Dann wird das Fruchtfleisch einfach nicht rot genug. „Sobald es kühler oder regnerischer ist, so wie im Juli dieses Jahr, wird das Wachstum gebremst“, stellte Rösch in seiner ersten Melonen-Saison fest. Der sonnige und heiße Juni sei dagegen richtig gut gewesen. Bei warmem und relativ trockenem Wetter erhalten die Wassermelonen ihre rote Farbe, auf die die Kunden stehen.</p> <p>Die Wassermelone ist in Gefilden südlich der Alpen verortet. Das klingt deshalb nach einer idealen Frucht, die dem Klimawandel gewachsen ist. Ja, sagt Rösch, sie ist an die Trockenheit besser angepasst als manche Pflanze, die wir aus dem Bodenseeraum kennen. „Im Endeffekt ist die Wassermelone auch nur ein Kürbis.“ Während Kürbispflanzen große Blätter haben, über die viel Wasser verdunstet, seien die Blätter der Wassermelone nur etwa handtellergroß und härter, sodass über sie weniger Wasser verdunstet. Außerdem habe sie mehr Kraft, Wasser aus dem Boden zu ziehen.</p> <h2>Wassermelone braucht gar nicht viel Wasser</h2> <p>Es hört sich deshalb nur scheinbar widersprüchlich an, dass eine Pflanze, die den Begriff Wasser in ihrem Namen trägt, und die über einen riesigen Saftanteil verfügt, in trockenen Gebieten heimisch ist. Sie müsse nicht besonders stark gegossen werden, lobt Rösch. „Ich habe sie gar nicht bewässert.“ Er habe auch kein Pflanzenschutzmittel verwendet. Läuse seien teils ein Problem gewesen, oder zum Ende der Saison hin, nach dem abrupten Wechsel von Sommer auf Frühherbst, fing dann auch die Fäule an. Aber das sind alles Erfahrungswerte, die die Jungbauern noch sammeln müssen. Zum Ende der Saison 2026 wissen sie dann, ob die Melone am Bodensee wirklich Charme hat.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Süß, saftig und handballgroß: Jungbauern aus Überlingen experimentieren mit Wassermelonen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:49:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Sommerrätsel-Finale: Bauwerke mit schönen Dächern erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-finale-bauwerke-mit-schoenen-daechern-erraten;art372495,12479400 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p>  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p><br>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p>



        <p>Im sechsten und letzten Teil unseres SÜDKURIER-Sommerrätsels wird es noch einmal richtig herausfordernd. Zwei Runddächer und eine ganz außergewöhnliche Form gibt es zum Abschluss, wie auch eine Bücher-Überraschung, die unter allen richtigen Einsendern verlost wird. Vergangene Woche haben wir drei fast identische Luftbilder veröffentlicht und wollten wissen, wo sich die Bauwerke befinden. Und sie sehen tatsächlich völlig unterschiedlich aus.</p> <h2>Das Münster im Herzen der Stadt</h2> <p>Das Überlinger Bild war sicherlich nicht besonders schwer: das St. Nikolaus Münster im Herzen der Stadt. Die fünfschiffige Basilika wurde zwischen 1350 und 1576 im Stil der Spätgotik errichtet. Charakteristisch ist der hohe Nordturm, der auch von oben fotografiert wurde. Eine Kirche gibt es an dieser Stelle schon um das Jahr 1000. Seine jetzige Gestalt hat das Münster aber erst seit 1563. Etwas ganz Besonderes ist eine Geschützkugel, die bis heute im Münster hängt. Sie stammt vom Angriff der Schweden im Dreißigjährigen Krieg auf Überlingen aus dem Jahr 1634. Sie wurde aus Dank über die Rettung und zur Erinnerung aufgehängt.</p> <h2>Ein spätgotisches Schmuckstück</h2> <p>Das zweite Bild ist ebenfalls eine Kirche. Diese ist aber bedeutend kleiner: die Kapelle St. Quirinius in Unteruhldingen. Sie steht mit direkter Sicht auf den Hafen und wurde 1505 erbaut. Sie geht auf die Spätgotik zurück. Dies ist vor allem durch den im Verhältnis großen und schlanken Turm zu erkennen. Der Heilige Quirinus war ein Märtyrer des frühen Christentums und starb durch die römische Christenverfolgung. Er gilt als Schutzpatron für Pferde, Ritter und gegen Pest und Krankheiten. Die beiden Glocken im Turm stammen aus den Jahren 1734 und 1760.</p> <h2>Glockenturm mit auffälliger Form</h2> <p>Das dritte Bauwerk steht in Heilgenberg. Von oben sieht der Glockenturm vom Schloss Heiligenberg allerdings ganz anders aus als von der Seite, denn von der auffälligen Form und der hellen Farbe ist von oben nichts zu erkennen. Der frei stehende Turm wurde um 1600 erbaut. Er zeigt im unteren Bereich eine edle Renaissance-Optik, wohingegen ihn oben eine barocken Dachzwiebel ziert. Ebenfalls besonders ist der Bau an sich, denn der untere dreigeschossige Teil ist in einer Vierecksform erstellt, um schließlich über ein Oktogon (Achteck) zur Zwiebelhaube zu gelangen. Der Turm diente tatsächlich als Glockenturm für die „Kurat- und Leutkirche“ im Schloss. Die älteste Glocke stammt von 1688.</p> <h2>Die letzte Runde im Rätselspaß</h2> <p>Zum Abschluss gibt es noch einmal drei Luftbilder. Dieses Mal geht es auf die Gemarkungen Owingen, Meersburg und Überlingen. Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 16. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im letzten Teil der Serie.</span></label></div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 05:05:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fehlende Geburtsstation verunsichert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/geburtshilfe-am-bodensee-welche-folgen-die-schliessung-der-station-am-helios-spital-in-ueberlingen-hat;art372495,12478565 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mutter wird von plötzlicher Schließung überrascht Hebamme kritisiert Politik des Helios Spitals Entbindungsstation bis<br /> auf Weiteres geschlossen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mutter wird von plötzlicher Schließung überrascht Hebamme kritisiert Politik des Helios Spitals Entbindungsstation bis<br /> auf Weiteres geschlossen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mutter wird von plötzlicher Schließung überrascht Hebamme kritisiert Politik des Helios Spitals Entbindungsstation bis<br /> auf Weiteres geschlossen



        <p><strong>Überlingen</strong> Stefanie Thum hätte ihr Kind gerne in Überlingen zur Welt gebracht. Ihren ersten Sohn konnte sie noch dort entbinden. Weil sie damals gute Erfahrungen im Helios Spital gemacht hatte, wollte sie auch ihr zweites Kind dort bekommen. Ihr Entbindungstermin lag in der letzten Augustwoche, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-helios-spital-schliesst-geburtenstation-was-eltern-jetzt-wissen-muessen;art372495,12461661" target="_blank" title="Geburtsstation am Helios ist „bis auf Weiteres“ geschlossen: Das müssen Eltern wissen">doch zum 1. August wurde die Geburtsstation auf unbestimmte Zeit geschlossen</a>. Die 43-Jährige erzählt im Gespräch: „Ich hatte die Hoffnung, dort entbinden zu dürfen.“</p> <p>Obwohl die Station nach Thums Schilderung Anfang Juli bereits kurzfristig geschlossen war, seien weiter Kreißsaal-Führungen angeboten worden. Also habe Thum gefragt, ob sie sich für die Geburt anmelden könne. Das sei ihr bestätigt worden. Hebammengespräche fanden statt, ebenso Ultraschalluntersuchungen. Erst nach der Anmeldung folgte der Hinweis auf der Webseite, der Kreißsaal sei vorerst geschlossen. Die Vorsorge hat die Überlinger Klinik erbracht, geboren wurde das Kind aber woanders.</p> <p>Weshalb die Station bis auf Weiteres geschlossen wurde, beantwortet die Klinik auf Nachfrage: „Aufgrund unbesetzter Facharztpositionen im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Spital Überlingen mussten wir den Fachbereich seit dem 1. August bis auf Weiteres von der Versorgung abmelden.“ Die Entscheidung sei aus medizinischer Sicht unumgänglich gewesen. „Eine Patientenversorgung für Mutter und Kind kann nur dann aufrechterhalten werden, wenn wir diese in der gebotenen medizinischen Qualität gewährleisten können.“ Nachfragen, welche Konsequenzen die vorübergehende Schließung für Personal und Klinik hat, blieben unbeantwortet.</p> <h2>Frauen schildern Verunsicherung</h2> <p>Schon während der Geburtsvorbereitung, im Gespräch mit Hebammen und anderen Frauen habe sich laut Stefanie Thum abgezeichnet, dass die Station für Geburtshilfe auf wackeligem Fundament steht. Das Resultat: Verunsicherung. Auch sei in den Monaten zuvor die Geburtsstation zeitweise immer wieder geschlossen gewesen. „Bewusst wird die Verunsicherung der Frauen in Kauf genommen“, sagt Hebamme Marie-Luise Stotz aus Nußdorf. „Frauen suchen sich einen Ankerpunkt. Wenn der nicht sicher ist, suchen sie einen anderen Hafen.“ Die Konsequenz seien daher letztlich weniger Geburten in Überlingen.</p> <p>Nach eigenen Angaben hat Stotz zwischen 60 und 80 Frauen betreut, die ihre Kinder im Helios Spital zur Welt brachten. Die haben ihr gegenüber immer wieder ihre Sorge geschildert, dass das Haus schließt, sagt Stotz. Wie bei Stefanie Thum hätten bei den Schwangeren dort Vorsorgeuntersuchungen stattgefunden, die Entbindung konnte jedoch nicht im Helios Spital erfolgen. Zwischen Mitte 2024 und Mitte 2025 sei das monatlich vorgekommen. So erlebte es auch Stefanie Thum, weshalb sie sich schon früher mit dem Gedanken angefreundet habe, ihr Kind vermutlich nicht in Überlingen zur Welt bringen zu können. „Die Garantie, in einer bestimmten Klinik entbinden zu dürfen, hat man ohnehin nirgendwo“, sagt die zweifache Mutter.</p> <h2>500 Geburten als Untergrenze</h2> <p>Dass die Geburtsstation nun geschlossen ist, bringt Schwangere nach Ansicht von Stotz in Schwierigkeiten. Frauen aus der Region Überlingen müssen längere Wege zurücklegen. Lange Wege, die Stress bedeuten. Und Stress sei der größte Einflussfaktor für Komplikationen bei der Geburt. Diese erzeugten letztlich wieder höhere Kosten fürs Gesundheitssystem. „Man spart am falschen Ende“, sagt Stotz.</p> <p>Eine Zahl, die dabei immer wieder eine Rolle spielt, sind 500 Geburten im Jahr. Laut eines Gutachtens zur Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg von Anfang 2025 ist das die medizinisch-organisatorische Untergrenze, „bei deren Unterschreitung Versorgungsqualitäten und Wirtschaftlichkeit gefährdet sind“, heißt es darin. Nach Klinikangaben sank die Zahl über die vergangenen Jahre deutlich. 2022 seien es noch 510 Geburten, 2023 rund 400 und 2024 nur noch knapp 300 gewesen.</p> <p>Die Kinder und Enkel des Überlinger Gemeinderat Robert Dreher sind dort noch zur Welt gekommen. Er sagt: „Wenn Helios es geschafft hätte, mit einem guten Team eine stabile Station aufzubauen, hätte man die 500 Geburten im Jahr locker geschafft, da bin ich mir sicher. Doch wenn die Station immer wieder wochenlang abgemeldet wird, klappt das natürlich nicht.“</p> <p>Beispielsweise eine Hebammensprechstunde hätte nach Ansicht von Marie-Luise Stotz dazu beitragen können, Frauen schon früh ans Krankenhaus in Überlingen heranzuführen, sodass 500 Geburten möglich gewesen wären, sagt sie. „Es hätte dafür gesorgt, Unsicherheiten zu lösen und den Frauen ermöglicht, zum Haus Vertrauen aufzubauen.“</p> <p>Stefanie Thum bekam ihr Kind Ende August im Klinikum Friedrichshafen. Es war nicht die Geburt, die sie sich erhofft hatte. Statt auf natürlichem Wege wurde die Geburt medikamentös eingeleitet. Dennoch sagt sie: „Auch wenn es für mich nicht schön war, hatte ich dort gute Erfahrungen.“ Alles habe gut funktioniert.</p> <p>Kleine Notiz am Rande und Entsprechung zu ihren Kindern: Stefanie Thum erblickte in Friedrichshafen das Licht der Welt, ihr Mann in Überlingen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Kein endgültiges Aus</h2> Sowohl Oberbürgermeister Jan Zeitler als auch das Klinikum betonen, dass sieben andere Kliniken die stationäre Versorgung werdender Mütter im Umkreis sicherstellen. Im Gesellschaftsvertrag der Helios Spital Überlingen GmbH ist ein Vetorecht des Spital- und Spendfonds vereinbart. Darauf beruft sich Zeitler: „Die vollständige Schließung von medizinischen Abteilungen“, hier die Geburtshilfe, „bedarf der Einstimmigkeit.“ Einen entsprechenden Vorschlag oder Beschluss habe es bisher nicht gegeben. Anfragen, wann die Station den Betrieb wieder aufnehmen könnte, blieben unbeantwortet.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Fehlende Geburtsstation verunsichert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 13:48:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadtwerk am See übernimmt kommunale Wärmeplanung für drei Gemeinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadtwerk-am-see-uebernimmt-kommunale-waermeplanung-fuer-drei-gemeinden;art410936,12478024 ]]></link>      <description><![CDATA[  Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.



        <p>Die Gemeinden Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben den Startschuss für ihre gemeinsame kommunale Wärmeplanung gegeben. Dies teilt das Stadtwerk am See mit. Oberteuringen betreut das Projekt federführend, die Umsetzung übernimmt das Stadtwerk am See. Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Bis spätestens Februar 2026 will das Stadtwerk die ersten Ergebnisse vorlegen. Anschließend werden diese in den Gemeinderäten der drei Kommunen beraten.</p> <h2>Zu Beginn geht es um eine Bestandsaufnahme</h2> <p>Die kommunale Wärmeplanung (KWP) sei ein zentrales Instrument der Energiezukunft, heißt es in der Pressemitteilung. Sie umfasst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Wärmeversorgung, eine Potenzialanalyse und die Entwicklung eines Zielszenarios für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die KWP bildet die Grundlage, um später gezielt Maßnahmen zu entwickeln und aufeinander abzustimmen. Sie unterstützt Gebäudebesitzer und Kommunen dabei, die künftige Wärmeversorgung zu planen. Sie ist jedoch keine konkrete Investitionsplanung und auch keine Entscheidung über einzelne Projekte.</p> <h2>Potenziale für Wärmenetze werden analysiert</h2> <p>Das Stadtwerk am See wolle sofort mit den Arbeiten starten. In den kommenden Monaten werden die bestehenden Wärmestrukturen – Gebäudebestand, Heizenergien, künftige Potenziale etwa für Wärmenetze – in allen drei Gemeinden erhoben und bewertet. Auf dieser Basis entstehe dann eine fundierte Datenlage, die zu einem ersten Ergebnisbericht zusammengeführt wird. Dieser dient als Grundlage für die politische Diskussion und Abstimmung in den Gemeinderäten.</p> <p>„Die kommunale Wärmeplanung ist für uns ein wichtiges Fundament, um die Energieversorgung der Zukunft strategisch anzugehen“, wird Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer zitiert: „Gemeinsam mit Bermatingen und Owingen wollen wir klären, welche Potenziale wir haben und wie wir diese bestmöglich nutzen können. Damit schaffen wir die Voraussetzung, unsere Gemeinden fit für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu machen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 10:44:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Helios Spital: Welche Folgen die Schließung der Überlinger Geburtshilfestation hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/geburtshilfe-am-bodensee-welche-folgen-die-schliessung-der-station-am-helios-spital-in-ueberlingen-hat;art372495,12477395 ]]></link>      <description><![CDATA[  In dem Krankenhaus sind bis auf Weiteres keine Entbindungen möglich. Betroffene berichten, wie sie diese Entwicklung erlebt haben. Was bedeutet das jetzt für werdende Mütter in der Region?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In dem Krankenhaus sind bis auf Weiteres keine Entbindungen möglich. Betroffene berichten, wie sie diese Entwicklung erlebt haben. Was bedeutet das jetzt für werdende Mütter in der Region?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/geburtshilfe-am-bodensee-welche-folgen-die-schliessung-der-station-am-helios-spital-in-ueberlingen-hat;art372495,12477395]]></guid>
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        In dem Krankenhaus sind bis auf Weiteres keine Entbindungen möglich. Betroffene berichten, wie sie diese Entwicklung erlebt haben. Was bedeutet das jetzt für werdende Mütter in der Region?



        <p>Stefanie Thum hätte ihr Kind gerne in Überlingen zur Welt gebracht. Ihren ersten Sohn konnte sie noch dort entbinden. Weil sie damals gute Erfahrungen im Helios Spital gemacht hatte, wollte sie auch ihr zweites Kind dort bekommen. Ihr Entbindungstermin lag in der letzten Augustwoche, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-helios-spital-schliesst-geburtenstation-was-eltern-jetzt-wissen-muessen;art372495,12461661" target="_blank" title="Geburtsstation am Helios ist „bis auf Weiteres“ geschlossen: Das müssen Eltern wissen">doch zum 1. August wurde die Geburtsstation auf unbestimmte Zeit geschlossen</a>. Die 43-Jährige erzählt im Gespräch: „Ich hatte die Hoffnung, dort entbinden zu dürfen.“</p> <p>Obwohl die Station nach Thums Schilderung Anfang Juli bereits kurzfristig geschlossen war, seien weiter Kreißsaal-Führungen angeboten worden. Also habe Thum gefragt, ob sie sich für die Geburt anmelden könne. Das sei ihr bestätigt worden. Hebammengespräche fanden statt, ebenso Ultraschalluntersuchungen. Erst nach der Anmeldung folgte der Hinweis auf der Webseite, der Kreißsaal sei vorerst geschlossen. Die Vorsorge hat die Überlinger Klinik erbracht, geboren wurde das Kind aber woanders.</p> <h2>Schließung nicht zu verhindern</h2> <p>Weshalb die Station bis auf Weiteres geschlossen wurde, beantwortet die Klinik auf Nachfrage: „Aufgrund unbesetzter Facharztpositionen im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Spital Überlingen mussten wir den Fachbereich seit dem 1. August bis auf Weiteres von der Versorgung abmelden.“ Die Entscheidung sei aus medizinischer Sicht unumgänglich gewesen. „Eine Patientenversorgung für Mutter und Kind kann nur dann aufrechterhalten werden, wenn wir diese in der gebotenen medizinischen Qualität gewährleisten können.“ Nachfragen, welche Konsequenzen die vorübergehende Schließung für Personal und Klinik hat, blieben unbeantwortet.</p> <h2>Frauen schildern Verunsicherung</h2> <p>Schon während der Geburtsvorbereitung, im Gespräch mit Hebammen und anderen Frauen habe sich laut Stefanie Thum abgezeichnet, dass die Station für Geburtshilfe auf wackeligem Fundament steht. Das Resultat: Verunsicherung. Auch sei in den Monaten zuvor die Geburtsstation zeitweise immer wieder geschlossen gewesen. „Bewusst wird die Verunsicherung der Frauen in Kauf genommen“, sagt Hebamme Marie-Luise Stotz aus Nußdorf. „Frauen suchen sich einen Ankerpunkt. Wenn der nicht sicher ist, suchen sie einen anderen Hafen.“ Die Konsequenz seien daher letztlich weniger Geburten in Überlingen.</p> <p>Nach eigenen Angaben betreute Stotz zwischen 60 und 80 Frauen, die ihre Kinder im Helios Spital zur Welt brachten. Die haben ihr gegenüber immer wieder ihre Sorge geschildert, dass das Haus schließt, sagt Stotz. Wie bei Stefanie Thum hätten bei den Schwangeren dort Vorsorgeuntersuchungen stattgefunden, die Entbindung konnte jedoch nicht im Helios Spital erfolgen. Zwischen Mitte 2024 und Mitte 2025 sei das monatlich vorgekommen. So erlebte es auch Stefanie Thum, weshalb sie sich schon früher mit dem Gedanken angefreundet habe, ihr Kind vermutlich nicht in Überlingen zur Welt bringen zu können. „Die Garantie, in einer bestimmten Klinik entbinden zu dürfen, hat man ohnehin nirgendwo“, sagt die zweifache Mutter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Station nicht endgültig geschlossen</span><span>Sowohl Oberbürgermeister Jan Zeitler als auch das Klinikum betonen, dass sieben andere Kliniken die stationäre Versorgung werdender Mütter im Umkreis sicherstellen. Im Gesellschaftsvertrag der Helios Spital Überlingen GmbH ist außerdem ein Vetorecht des Spital- und Spendfonds vereinbart. Darauf beruft sich Zeitler: „Die vollständige Schließung von medizinischen Abteilungen“, in diesem Fall die Geburtshilfe, „bedarf der Einstimmigkeit.“ Einen entsprechenden Vorschlag oder Beschluss habe es bisher nicht gegeben. Anfragen, wann die Station den Betrieb wieder aufnehmen könnte, blieben unbeantwortet.</span></label></div> <h2>Lange Wege für werdende Mütter</h2> <p>Dass die Geburtsstation nun geschlossen ist, bringt Schwangere nach Ansicht von Stotz in Schwierigkeiten. Frauen aus der Region Überlingen müssen längere Wege zurücklegen. Lange Wege, die Stress bedeuten. Und Stress sei der größte Einflussfaktor für Komplikationen bei der Geburt. Diese erzeugten letztlich wieder höhere Kosten fürs Gesundheitssystem. „Man spart am falschen Ende“, sagt Stotz.</p> <p>Eine Zahl, die dabei immer wieder eine Rolle spielt, sind 500 Geburten im Jahr. Laut eines Gutachtens zur Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg von Anfang 2025 ist das die medizinisch-organisatorische Untergrenze, „bei deren Unterschreitung Versorgungsqualitäten und Wirtschaftlichkeit gefährdet sind“, heißt es darin. Nach Klinikangaben sank die Zahl über die vergangenen Jahre deutlich. 2022 seien es noch 510 Geburten, 2023 rund 400 und 2024 nur noch knapp 300 gewesen.</p> <h2>Hätte etwas getan werden können?</h2> <p>Die Kinder und Enkel des Überlinger Gemeinderat Robert Dreher sind dort noch zur Welt gekommen. Er sagt: „Wenn Helios es geschafft hätte, mit einem guten Team eine stabile Station aufzubauen, hätte man die 500 Geburten im Jahr locker geschafft, da bin ich mir sicher. Doch wenn die Station immer wieder wochenlang abgemeldet wird, klappt das natürlich nicht.“</p> <p>Beispielsweise eine Hebammensprechstunde hätte nach Ansicht von Marie-Luise Stotz dazu beitragen können, Frauen schon früh ans Krankenhaus in Überlingen heranzuführen, sodass 500 Geburten möglich gewesen wären, sagt sie. „Es hätte dafür gesorgt, Unsicherheiten zu lösen und den Frauen ermöglicht, zum Haus Vertrauen aufzubauen.“</p> <h2>Eine Familie aus Überlingen und Friedrichshafen</h2> <p>Stefanie Thum bekam ihr Kind Ende August im Klinikum Friedrichshafen. Es war nicht die Geburt, die sie sich erhofft hatte. Statt auf natürlichem Wege wurde die Geburt medikamentös eingeleitet. Dennoch sagt sie: „Auch wenn es für mich nicht schön war, hatte ich dort gute Erfahrungen.“ Alles habe gut funktioniert. Sie selbst ist in Friedrichshafen zur Welt gekommen, ihr Mann in Überlingen. Nun, wo je ein Kind in Friedrichshafen und eines in Überlingen geboren wurde, steht für sie am Ende der Odyssee eine runde Geschichte.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Helios Spital: Welche Folgen die Schließung der Überlinger Geburtshilfestation hat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:25:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Im fünften Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels dreht sich alles um besondere Turmspitzen. Nach den doch abwechslungsreichen Bildern aus der vergangenen Woche haben die drei Bilder dieses Mal recht große Gemeinsamkeiten. Bevor es aber darum geht, gibt es die Auflösung der drei Bauwerke aus der zurückliegenden Woche.</p> <h2>Wallfahrtskirche an exponierter Stelle</h2> <p>Das erste Bild gehört zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-fast-einem-jahr-sanierung-wieder-gottesdienste-in-der-kapelle-baitenhausen;art372486,11059415" target="_blank" title="Nach fast einem Jahr Sanierung wieder Gottesdienste in der Kapelle Baitenhausen">Wallfahrtskirche Maria zum Berg Karmel</a> im Meersburger Ortsteil Baitenhausen. Sie ist zwar nicht besonders groß, steht aber exponiert über dem Ortskern da und bietet von den Kirchenmauern aus einen beeindruckenden Blick über das Salemertal. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße und trägt das Patrozinium Maria zum Berge Karmel. Dies ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die Kirche ist im Barockstil gebaut und soll ein Geschenk von Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt sein, mit dem er sich für seine Rettung aus Seenot bedanken wollte. Über der Eingangstür sind sein Wappen zu sehen und das Erbauungsjahr 1702.</p> <h2>Auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte</h2> <p>Das zweite Bild führt in den Überlinger Ortsteil Lippertsreute. Dort steht die römisch-katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Sie steht auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte und der Kirchturm ist von weit her gut sichtbar. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1275 erwähnt und 1282 dem heiligen Silvester geweiht. Seit 1435 ist das Patrozinium Unsere Liebe Frau geweiht. Der Kirchturm erhielt aber erst 1460 seine Gestalt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche sehr heruntergekommen. Es dauerte allerdings bis 1881, ehe sie wieder hergerichtet wurde.</p> <h2>Storchennest auf Fabrik-Schornstein</h2> <p>Das dritte Bild im Bunde zeigt ein Storchennest. Hier ist die Perspektive das Besondere. Denn dadurch ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen der höchstgelegenen Horste der Region handelt: auf dem Schornstein der Spek‘schen Fabrik in Mühlhofen. Der Komplex wurde 1858 von Fabrikant und Kommerzienrat Johannes Spek gebaut, ist eine ehemalige Weberei und heute denkmalgeschützt. Bis 1963 wurde dort noch produziert. Heute befinden sich in der Alten Fabrik eine Kleinkunstbühne und Gewerbeflächen. Seit vielen Jahren brütet jedes Jahr ein Storchenpaar auf dem mehr als 30 Meter hohen Schornstein.</p> <h2>Sommerrätsel geht in die fünfte Runde</h2> <p>Die drei neuen Bilder sehen von oben aus betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings sind die Bauwerke doch sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch hier den Hinweis, wo sie sich befinden. Sie sind auf den Gemarkungen Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 9. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie, bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele von Ihnen die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 16:07:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Münster läutet 2026 zur Generalsanierung im Glockenturm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-muenster-laeutet-2026-zur-generalsanierung-im-glockenturm;art372495,12471594 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die historischen Glocken werden behutsam überarbeitet: neue Klöppel, gedrehte Aufhängung, neue Läutetechnik und eine Montageplattform im Turm sollen das einzigartige Geläut schonen und erhalten – Kosten: 171.000 Euro.  ]]></description>
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          Die historischen Glocken werden behutsam überarbeitet: neue Klöppel, gedrehte Aufhängung, neue Läutetechnik und eine Montageplattform im Turm sollen das einzigartige Geläut schonen und erhalten – Kosten: 171.000 Euro.<br>
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        Die historischen Glocken werden behutsam überarbeitet: neue Klöppel, gedrehte Aufhängung, neue Läutetechnik und eine Montageplattform im Turm sollen das einzigartige Geläut schonen und erhalten – Kosten: 171.000 Euro.



        <p>Geläut und Glockenstuhl im Überlinger Münster steht eine Generalsanierung bevor. Um den historischen Bestand künftig so wenig wie möglich zu beanspruchen und Schäden vorzubeugen, werden 2026 neue Klöppel eingehängt und einige Glocken gedreht, dazu kommen weitere Arbeiten. Im Turm wird eine neue Montageplattform entstehen, um die Glocken besser erreichen zu können. Die Kosten der Arbeiten taxiert die Erzdiözese Freiburg auf 171.000 Euro.</p> <p>Dass die Schweden Kanonenkugeln ins Gebälk des Münsterturms schießen, ist nicht mehr zu befürchten. Wartung und Reparatur bleiben trotzdem nötig – zentnerschweres Gewicht, stetes Schwingen: Ein Glockenturm unterliege einer „enormen dynamischen Belastung“, erklärt der Erzbischöfliche Glockeninspektor Johannes Wittekind.</p> <h2>Damit die Glocken länger leben</h2> <p>Was für den Turm gilt, gilt erst recht für die Glocken, die die andauernden Klöppelschläge nicht einfach so wegstecken. Die Lebensdauer einer Glocke ist lang, aber endlich. Wer seine Glocken schonend und pfleglich behandelt, verlängert ihr Leben.</p> <p>Neu ist diese Erkenntnis nicht. Nachdem die 1444 in Überlingen gegossene Osanna-Glocke bis dahin regulär 386-mal pro Jahr geläutet hatte (plus außergewöhnliche Anlässe), beschloss der Rat 1582, die Zahl auf 164 zu senken. Im Lauf späterer Jahrhunderte läutete die wertvolle Glocke immer seltener.</p> <p>Heute ist sie nur noch zu christlichen Hochfesten und außergewöhnlichen Anlässen zu hören. Als es etwa am 8. Mai in Rom hieß „Habemus papam“, drückte parallel in Überlingen Mesner Mauricio Barrera den grünen Schalter, der die Osana schwingen lässt. Manuell geläutet wird in Überlingen schon seit 1930 nicht mehr. Bis dahin waren, wie es in einer Chronik heißt, „vier handfeste Männer“ vonnöten, um die geschätzten 177 Zentner in Bewegung zu versetzen.</p> <h2>Das Überlinger Geläut – einmalig</h2> <p>Um heute Schäden an den Glocken vorzubeugen, unterliegt jeder Kirchturm kontinuierlicher Beobachtung. Das gilt für den Turm des Überlinger Münsters mit seinem kulturhistorisch bedeutsamen Geläut umso mehr. Der Überlinger Bestand ist mehr oder weniger einmalig.</p> <p>Allein in der Zeit des Dritten Reichs sind dem Erzbistum Freiburg laut Wittekind rund 80 Prozent der historischen Glocken verloren gegangen. Gar nicht einmal aus dem angeblichen Hauptgrund, um aus den Glocken Kanonen oder Panzer zu schmieden. „Hitler ging es darum, dass die Kirchen schweigen und ihre Glocken nicht die Menschen zusammenrufen“, erklärt Wittekind.</p> <p>In den Jahrzehnten nach 1945 seien viele weitere historische Glocken wegen Überlastung kaputtgegangen. Diese Zerstörung war eine Folge zu schwerer Klöppel, die umso stärker auf die alten, dünnwandigen Glocken eindroschen, damit ihr Klang mit dem der modernen, perfekt gegossenen Glocken mithält. Diese Überbeanspruchung haben viele historische Glocken nicht ausgehalten.</p> <p>Der Job von Glockeninspektor Wittekind ist, das, was es an historischem Bestand noch gibt, zu hegen und zu pflegen, ohne es verstummen zu lassen. Wittekind profitiert davon, dass heute besser erforscht ist, was eine Glocke aushält und wie sie sich schonend läuten lässt.</p> <p>In Überlingen schaut sich der Erzbischöfliche Glockeninspektor alle sieben Jahre im Detail an, ob die Klöppel im Lot sind, die Glocken perfekt ausgerichtet, forscht nach Schäden im Gebälk und potenziellen Schwachstellen. Abseits dieses Turnus pflegt Wittekind einen kurzen Draht zu allen, die mit den Glocken beschäftigt sind.</p> <h2>Glockenforschung: der musikalische Fingerabdruck</h2> <p>In anderen Gemeinden habe es in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe von Pilotprojekten gegeben, die zu neuen Erkenntnissen geführt haben. Heute etwa weiß man um den idealen Härtegrad eines Klöppels, der die Glocke so wenig wie möglich abnutzt.</p> <p>Parallel zu den Projekten in Kirchtürmen liefen beim in Kempten ansässigen Europäischen Kompetenzzentrum für Glocken Tests, in denen sogar Glocken systematisch kaputt geläutet worden seien. Vom wissenschaftlichen Fortschritt und der neuesten Messtechnik profitierten jetzt die acht Glocken im Überlinger Münster, sagt Wittekind.</p> <p>Einmal jährlich müssen alle Anlagen gewartet werden. Nach der jüngsten Wartung in Überlingen, ausgeführt von einem Fachbetrieb aus dem Schwarzwald, kam die Rückmeldung, die Belastung der Glocken sei problematisch. Wittekind empfahl dringend, einen „musikalischen Fingerabdruck“ der acht historischen Überlinger Glocken zu nehmen. Mit diesem noch recht neuen Verfahren lassen sich anhand des Klangs der Glocke Schäden oder Unregelmäßigkeiten identifizieren.</p> <p>Die folgende Untersuchung offenbarte den Handlungsbedarf – und mündete in einen Maßnahmenkatalog für 2026: acht neue, die Glocken schonende Klöppel, eine Drehung dreier Glocken, damit künftig andere Stellen die Klöppelschläge abbekommen, Überarbeitung von Läuterädern und Jochbeschlägen, dazu neue Läutetechnik. Die neue Montageplattform im Turm soll den Zugang zu den vier im Gebälk verborgenen Glocken erleichtern.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Münster läutet 2026 zur Generalsanierung im Glockenturm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737]]></guid>
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        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:06:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Alles Gute kommt von oben, aber auch die Perspektive? In unserem Sommerrätsel geht es dieses Mal darum, Gebäude zu erkennen, die direkt von oben fotografiert wurden. Teilweise eine große Herausforderung, weil die Bauwerke doch ganz anders aussehen, man die Fassade, die doch von unten gesehen sehr charakteristisch ist, von oben gar nicht sieht.</p> <h2>Eine der ältesten Kirchen im Linzgau</h2> <p>Aber zunächst ein Blick zurück. In der vergangenen Woche ging es um drei Dächer. Das erste befindet sich mitten in Frickingen und gehört zur Kirche St. Martin. Sie ist eine der ältesten Kirchen im gesamten Linzgau. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Das besondere an dem Haus: Es ist eine romanisch-gotische Kirche, die eine barocke Innenausstattung hat. Der Kirchturm hat einen romanischen Ursprung. Da sie von einer Mauer umgeben ist, gibt es Vermutungen, dass es sich bei der Kirche um eine Wehrkirche handeln könnte. Eines steht aber fest: Die Kirche verfügt über sechs Glocken.</p> <h2>Wuchtiger Turm ist Wahrzeichen</h2> <p>Das zweite Bild gehört zur Kirche St. Johann Baptist in Hagnau. Bemerkenswert ist, dass das Dach gleich zwei Kreuze besitzt. Die Kirche wurde zum ersten Mal 1225 erwähnt, als der Ort von den Johannitern gekauft wurde. Zur Pfarrkirche wurde sie aber erst 1564. Das Gotteshaus in Hagnau ist dem Täufer Johannes gewidmet. Der wuchtige, nicht verputzte Turm ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist 48 Meter hoch und beherbergt noch heute das originale Geläut mit zwei Glocken von 1400 und 1780.</p> <h2>Kein zweites Hausdach sieht so aus</h2> <p>Als drittes war wieder ein Bild aus Überlingen dabei. Dieses Mal war es nicht allzu schwer, denn so ein Hausdach gibt es kein zweites Mal in der gesamten Region. Es gehört der Überlinger Waldorfschule. Die Formen für den Bau gehen auf den Künstler Wilfried Ogilvie zurück. Realisiert wurde das Gebäude vom Architekturbüro Bockemühl &amp; Partner. Charakteristisch sind vor allem die schwingenden Dachformen. Der erste Grundstein wurde 1976 gelegt. Heute besuchen rund 900 Schüler täglich das architektonisch außergewöhnliche Schulgebäude und die Waldorfschule bietet 140 Personen einen Arbeitsplatz.</p> <h2>Der vierte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>Im vierten Teil geht es natürlich auch mit drei Bildern weiter. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 2. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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