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    <title>suedkurier.de - Radolfzell </title>
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    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:12 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:21:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Namen dabei: Welche Firmen aus der Region Israel aufrüsten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/grosse-namen-dabei-welche-firmen-aus-der-region-israel-aufruesten;art416,12511944 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.  ]]></description>
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          Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.<br>
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        Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.



        <p>Deutschland und Israel kooperieren seit Jahrzehnten in Verteidigungsfragen. Bis vor Kurzem war Deutschland Israels zweitgrößter Waffenlieferant weltweit. Aber der Gaza-Konflikt mit seinen zehntausenden zivilen Opfern hat die Sicherheitspartnerschaft brüchig werden lassen. Anfang August beschloss Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) quasi im Alleingang einen Teilstopp von Rüstungslieferungen nach Israel.</p> <p>Nun, nach Abschluss des Friedensplans zwischen Israel und der Hamas, fordern immer mehr Stimmen eine Rückkehr zur alten Exportpolitik. Aber wie beeinflusst die politische Debatte die Rüstungshersteller vor Ort? Der SÜDKURIER hat in der Region recherchiert. Die kurze Erkenntnis. Über Rüstung sprechen die Firmen, auch wenn es um Israel geht, nur ungern. Verflechtungen gibt es aber sehr viele. Ein Überblick:</p> <h2>Die Ausgangslage</h2> <p>Es war ein knappes Statement: „Unter diesen Umständen genehmigt die Bundesregierung bis auf Weiteres keine Ausfuhren von Rüstungsgütern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen können.“ So reagierte die Bundesregierung am achten August dieses Jahres auf die erneute Ausweitung der israelischen Angriffe in Gaza. Während Militärexperten die praktische Auswirkung dieses Schrittes als gering einschätzten, war er politisch durchaus eine Zäsur.</p> <p>2023 lieferte die Bundesrepublik noch Waffen und Verteidigungsgüter im Wert von rund 325 Millionen Euro – rund ein Drittel der israelischen Rüstungsimporte. Die Waffenbruderschaft galt als logische Konsequenz der deutschen Staatsräson und wurde zunächst durch das Hamas-Massaker am siebten Oktober 2023 eher noch verstärkt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Rüstung im Südwesten</span><span>Im Südwesten liegt der Schwerpunkt der Rüstungsbranche auf Zulieferbetrieben für die großen Systemdienstleister wie Rheinmetall, Blohm+Voss, KNDS oder Airbus sowie auf spezialisierten Mittelständlern. Bundesweit arbeiten 136.000 Menschen in Rüstungsbetrieben. Zählt man indirekt Beschäftigte mit, sind es laut Branchenverband BDSV sogar etwa 410.000. (wro)</span></label></div> <p>Die Eskalation im Gazastreifen, in deren Folge große Teile des Gebiets großflächig bombardiert wurden, änderte dies, und die Waffenexporte sanken immer weiter. Seit Verkündigung des Exportstopps sind laut Bundeswirtschaftsministerium nur noch „sonstige Rüstungsgüter“ im kleinen Umfang von 2,46 Millionen Euro geliefert worden. Dabei handele es sich nicht um Kriegswaffen, so das Amt. Recherchen dieser Zeitung deuten darauf hin, dass der außenpolitische Richtungsschwenk viele Unternehmen in der Region in größerem Umfang betrifft.</p> <h2>Die Verflechtungen</h2> <p>Der erweiterte Bodenseeraum ist eines der Kerngebiete der deutschen Verteidigungsbranche. Vergleichsweise viele Rüstungshersteller haben hier ihren Sitz. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Unternehmen, die sowohl zivile als auch militärische Güter herstellen. Dieser sogenannte Dual-Use-Charakter der Branche macht internationale Verflechtungen auch im Rüstungssektor wahrscheinlich.</p> <p>Nach SÜDKURIER-Recherchen sind mindestens zehn südbadische Unternehmen von der Entscheidung zum Teil-Exportstopp betroffen. Rüstungsexpertinnen wie Christina Riess sagen, für die Breite der Industrie sei der Exportstopp zwar eher als symbolischen Schritt zu werten, einzelne deutsche Unternehmen könnten daraus folgende Umsatzverluste aber durchaus auch in ihren Bilanzen spüren.</p> <h2>Diehl Defence</h2> <p>Aus einem internen Dokument der Bundesregierung, das dem SÜDKURIER vorliegt, geht hervor, dass der Überlinger Rüstungshersteller Diehl Defence im Oktober 2023 eine Ausfuhrgenehmigung für Rüstungsgüter nach Israel erhalten hat. Einsicht in das Dokument bekam der SÜDKURIER durch das in London ansässige Recherchenetzwerk Shadow World Investigations.</p> <p>Was genau Inhalt von Exporten gewesen sein könnte, lässt sich nicht ermitteln. Das Dokument gibt dazu keine Auskunft, Diehl selbst äußert sich nicht. Das Unternehmen, das zur Nürnberger Diehl-Gruppe gehört, stellt Flugabwehrsysteme, Lenkflugkörper und Munition, aber auch kleinere Komponenten her und zählt damit zu den größten Rüstungskonzernen Deutschlands.</p> <h2>Junghans Microtec und AIM</h2> <p>Nicht nur Diehl Defence selbst, sondern auch dem Tochterunternehmen Junghans Microtec mit Firmensitz in Dunningen im Schwarzwald, wie auch der Heilbronner AIM-Infrarot-Module GmbH soll die Bundesregierung nach Informationen eines Branchenkenners, mit dem der SÜDKURIER gesprochen hat, 2023 und 2024 Rüstungsexporte nach Israel genehmigt haben.</p> <p>Junghans Microtec baut unter anderem Zünder für Artillerie. Das Unternehmen im Landkreis Rottweil gehört zu 55 Prozent der Diehl-Unternehmensgruppe und zu 45 Prozent dem französischen Konzern Thales. AIM stellt Infrarot-Navigationssysteme her, die ihre Anwendung beispielsweise in früheren Modellen des amerikanischen F-16-Kampfflugzeugs fanden. Das Unternehmen gehört hälftig Rheinmetall und Diehl Defence. Damit wären sowohl das Überlinger Unternehmen als auch zwei Töchter vom Exportstopp der Bundesregierung betroffen.</p> <h2>ZF Friedrichshafen</h2> <p>Für ZF hat das Rüstungsgeschäft traditionell eine geringe Bedeutung. Allerdings liefert ZF als Antriebsspezialist auch dem Verteidigungssektor zu, etwa Getriebe für Landfahrzeuge und Schiffe. Auch dem Friedrichshafener Traditionsunternehmen soll das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) in den Jahren 2023 und 2024 Rüstungsexporte nach Israel erlaubt haben.</p> <p>Auch die Zahnradfabrik ist also vermutlich vom Merz-Beschluss vom August dieses Jahres betroffen. ZF selbst äußert sich zu Details nicht, nur so viel: Man beachte weltweit alle geltenden Export-, Rüstungs- und Sanktionsvorschriften und liefere ausschließlich im Rahmen der jeweils gültigen rechtlichen Bestimmungen, sagt ein ZF-Sprecher. „Darüber hinaus werden wir uns zu einzelnen Projekten, Kunden oder möglichen Endverwendungen unserer Produkte nicht äußern.“</p> <h2>Allweiler</h2> <p>Am anderen Ende des Bodensees, in Radolfzell, stellt die Allweiler GmbH Pumpen her. Allweiler ist Teil der internationalen Unternehmensgruppe Circor, die eine Verteidigungssparte unterhält. Auch nach Radolfzell sollen in der Vergangenheit laut SÜDKURIER-Recherchen Ausfuhrgenehmigungen des BMWK für Rüstungsgüter gegangen sein.</p> <p>Circor versichert: „Wir möchten betonen, dass unser Unternehmen sämtliche gesetzlichen Vorgaben und Exportkontrollbestimmungen strikt einhält und in engem Austausch mit den zuständigen Behörden steht.“ Zu Details, etwa zum mit den Rüstungsgütern erwirtschafteten Umsatz, äußerte sich auch der Pumpenspezialist nicht.</p> <h2>Litef</h2> <p>Auch das Freiburger Unternehmen soll laut Informationen aus Branchenkreisen Rüstungsgüter nach Israel liefern. Die Litef GmbH ist eine Tochter des amerikanischen Rüstungsriesen Northrop Grumman. Die Niederlassung in Freiburg im Breisgau versorgt ihre Kunden mit Navigationssystemen. Einer dieser Auftraggeber soll in jüngster Vergangenheit auch Israel gewesen sein.</p> <p>Zwar möchte auch Litef keine Details zu Aufträgen nennen, betont jedoch: „Wir setzen die Entscheidungen der Bundesregierung, einschließlich aktueller Exportbeschränkungen, konsequent um und haben unsere Prüf-Prozesse weiter verstärkt. Hierbei ist festzustellen, dass weder der Angriff vom 7. Oktober 2023 noch die nachfolgenden militärischen Operationen im Gazastreifen unsere Geschäftstätigkeit in diesem Markt verändert haben.“</p> <h2>Rolls-Royce Power Systems (RRPS)</h2> <p>Seit 1909 entwickelt das Unternehmen, beziehungsweise seine Vorgängerbetriebe, am Bodensee Motoren für schwere Maschinen, Schiffe, Züge und alles, was große Leistung benötigt. Dass dazu auch israelische Kampfpanzer gehören, ist seit langem ein offenes Geheimnis, das das Unternehmen aber nicht offiziell bestätigt.</p> <p>Der deutsch-israelische Wirtschaftsforscher Shir Hever wie auch der Rechercheleiter des American Friends Service Committee Noam Perry wollen einen Motor der RRPS-Marke MTU in einem ganz besonderen Kampfpanzer entdeckt haben: Ein israelischer Merkava der vierten Generation. Es kursiert ein Video vom Einbau eines Motors, auf dem das MTU-Logo zu erkennen sein soll. Medienrecherchen wollen bewiesen haben, dass der Motor des israelischen Panzers zwar in den USA produziert wird, allerdings unter Lizenz von MTU. Der Merkava-Panzer kommt auch in Gaza zum Einsatz.</p> <p>Ein anonymer Hinweis an den SÜDKURIER deutet auch auf vergangene Direktexporte von MTU nach Israel hin. Damit wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Friedrichshafener Rolls-Royce-Tochter vom Exportstopp der Bundesregierung betroffen ist. Auf Anfrage antwortete ein RRPS-Sprecher zu der Thematik lediglich: „Rolls-Royce unterstützt die Nato und ihre Verbündeten mit Antriebslösungen für Verteidigungszwecke. Selbstverständlich halten wir uns dabei strikt an geltendes deutsches und internationales Recht. Zu Details einzelner Aktivitäten äußern wir uns nicht.“</p> <h2>Kleinfirmen</h2> <p>Neben den Großunternehmen vom Bodensee soll die Bundesregierung laut anonymer Quellen den Firmen Kugler Feinmechanik in Salem wie auch Wutal und LASM aus dem Landkreis Waldshut in den beiden Vorjahren Rüstungsexporte nach Israel genehmigt haben. Auf mehrfache Nachfragen des SÜDKURIER reagierten die drei Unternehmen nicht. Der Umfang der Lieferungen ist auch hier unbekannt.</p> <h2>Der Nationale Sicherheitsrat</h2> <p>Ein offizielles Ende der von Bundeskanzler Merz verfügten Beschränkung der Rüstungsexporte nach Israel steht noch aus. Klar ist aber, dass es in der Sache Bewegung gibt. Dieser Tage soll der neu geschaffene Nationale Sicherheitsrat seine Arbeit in Berlin aufnehmen. Die Israel-Entscheidung steht dann auf dem Tableau. Auf die exportorientierten Rüstungsunternehmen in Südbaden kommen also neue Tage der Entscheidung zu.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:06:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Achtung, hier ist kein Durchkommen! Obertorbrücke wird komplett gesperrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/radolfzeller-obertorbruecke-wird-am-4-november-komplett-gesperrt;art372455,12511110 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Obertorbrücke wird derzeit saniert. Eigentlich ist sie trotzdem für Fußgänger und Radfahrer passierbar – vorübergehend ändert sich das aber.  ]]></description>
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          Die Obertorbrücke wird derzeit saniert. Eigentlich ist sie trotzdem für Fußgänger und Radfahrer passierbar – vorübergehend ändert sich das aber.<br>
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        Die Obertorbrücke wird derzeit saniert. Eigentlich ist sie trotzdem für Fußgänger und Radfahrer passierbar – vorübergehend ändert sich das aber.



        <p>Schon seit dem Sommer wird die Radolfzeller Obertorbrücke umfangreich saniert, für Autos ist dort seither kein Durchkommen mehr. Anders sieht es für Fahrradfahrer und Fußgänger aus, sie können die Baustelle über einen schmalen Weg passieren. Zumindest meistens – denn am Dienstag, 4. Oktober, und voraussichtlich auch an Teilen des Mittwoch, 5. November, werden auch sie die Obertorbrücke nicht mehr überqueren können.</p> <p>Wie die Stadtverwaltung bekannt gibt, werde die Obertorbrücke dann nämlich komplett gesperrt. Grund sei, dass ein Bodenbelag auf die Brücke aufgebracht werde. Dass das nicht schon früher angekündigt wurde, begründet die Stadt mit dem Wetter: „Wetterbedingt ist diese Entscheidung kurzfristig getroffen worden“, erklärt sie.</p> <p>Voraussichtlich könne die Brücke aber am Mittwoch, 5. November, in der Mittagszeit wieder für Fußgänger und Radfahrer wieder geöffnet werden.</p> <h2>Maroder Zustand führt zu Sanierung</h2> <p>Die Obertorbrücke ist für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Mettnau der kürzeste Zugang zum Marktplatz und generell zur Innenstadt. Saniert werden muss sie aufgrund ihres maroden Zustands: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/bruecke-muss-saniert-werden-vier-monate-keine-durchfahrt-von-mettnau-in-die-radolfzeller-innenstadt-20-06-25;art372455,12416310" target="_blank" title="Brücke muss saniert werden: Wichtiger Zugang in die Innenstadt für vier Monate gesperrt">Wie die Stadt in der Vergangenheit informierte</a>, wurden bei der letzten Brückenprüfung massive Schäden im Bereich der Dichtigkeit des Überbaus und in den Unterbauten festgestellt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Straßenverkehr Brücke Straße thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:23:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schönster Drehort, Lieblingsfolge – und die Zukunft: So ticken die Stars der "WaPo Bodensee"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/schoenster-drehort-und-lieblingsfolge-so-ticken-die-stars-der-wapo-bodensee-04-11-25;art1015351,12511092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ab Dienstag zeigt die ARD neue Folgen der erfolgreichen Vorabendserie. Beim Dreh in Wangen haben die vier Hauptdarsteller verraten, wo sie am Bodensee am liebsten sind – und wie lange sie dem Format treu bleiben möchten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ab Dienstag zeigt die ARD neue Folgen der erfolgreichen Vorabendserie. Beim Dreh in Wangen haben die vier Hauptdarsteller verraten, wo sie am Bodensee am liebsten sind – und wie lange sie dem Format treu bleiben möchten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/schoenster-drehort-und-lieblingsfolge-so-ticken-die-stars-der-wapo-bodensee-04-11-25;art1015351,12511092]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ab Dienstag zeigt die ARD neue Folgen der erfolgreichen Vorabendserie. Beim Dreh in Wangen haben die vier Hauptdarsteller verraten, wo sie am Bodensee am liebsten sind – und wie lange sie dem Format treu bleiben möchten.



        <p>Seit 2017 läuft die Vorabendserie „WaPo Bodensee“ erfolgreich im Programm der ARD – mit zuletzt fast 3 Millionen Zuschauern und knapp 14 Prozent Marktanteil. Ab 4. November werden neue Folgen ausgestrahlt. Im Zentrum der Geschichten steht das Team der Wasserschutzpolizei Bodensee in Konstanz, gespielt von Floriane Daniel (als Nele Fehrenbach), Tim Wilde (als Paul Schott), Wendy Güntensperger (als Julia Demmler) und Max König (als Jakob Frings). So denken die Schauspieler über die Serie und den See.</p> <h2>Das erste Mal am Bodensee</h2> <p>Tim Wilde (59) war vor Drehbeginn noch nie am Bodensee gewesen, ebenso wie sein Kollege Max König (37). Er erinnert sich: Damals sei er zur Kostümprobe von Wien nach Zürich geflogen, habe im Landeanflug „den Bodensee das erste Mal in seiner vollen Größe gesehen“ und sei, wie er lachend zugibt, von dessen Größe überrascht gewesen. Ganz anders war es bei Wendy Güntensperger (32). Als Schweizerin kannte sie den Bodensee und auch Konstanz schon vor ihrem ersten Drehtag relativ gut – „auf dem großen Weihnachtsmarkt zum Beispiel war ich schon öfter“, sagt sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die neuen Folgen</span><span>Ab 4. November 2025 zeigt die ARD den zweiten Teil der siebten Staffel von „WaPo Bodensee“, los geht es mit Episode 92, „Tödliche Sehnsucht“. Die neuen Folgen laufen immer dienstags um 18.50 Uhr und sind auch in der Mediathek verfügbar. Zum Jubiläum wird voraussichtlich Ende Dezember die Doppelfolge 99/100, „Das Schmuddelkind“, ausgestrahlt. Die achte Staffel schließt sich im Januar 2026 nahtlos an die siebte an, Staffel neun ist bereits in Arbeit.</span></label></div> <h2>Der erste Drehtag</h2> <p>An seinen ersten Arbeitstag bei der „WaPo Bodensee“ kann sich Max König sehr gut erinnern. Nervös oder aufgeregt sei er nicht gewesen, „weil mich die Kollegen so wunderbar aufgenommen hatten“. Doch dann … „Der Regisseur hatte mich noch gefragt: ,Führerschein hast du?‘ Und ich so: ,Klar, kein Problem.‘“ Dann sei er losgefahren und habe direkt eine Kamera-Schiene kaputt gemacht – „ein perfekter Einstieg“, lacht er. Auch Tim Wilde kann sich an Königs ersten Tag gut erinnern – besser als an seinen eigenen. „Wir waren damals in Allensbach an der Bodanrückhalle. Und wir waren alle aufgeregt. Und dann war es Liebe auf den ersten Blick – ich hab ihn gesehen und dachte: Das ist ein feiner Kerl. Wir haben geredet, er hat mir aus Hamburg erzählt und dann wusste ich, das passt“, sagt der Schauspieler, der aus Stralsund stammt.</p> <p>Wendy Güntensperger, damals noch am Anfang ihrer Karriere, sagt, sie habe bei Arbeitsbeginn sehr unter Druck gestanden und sei „unglaublich nervös“ gewesen – und dann hat sie an ihrem ersten Tag gleich einen Showdown gedreht – „mit Knarre und allem Drum und Dran“.</p> <h2>Der Lieblingsort am Bodensee</h2> <p>Tim Wilde muss nicht lange überlegen. In Wangen, sagt er, gebe es eine Landzunge – und die sei für ihn „einer der schönsten Orte am Bodensee“. Wenn er von Hemmenhofen aus, wo er während der Dreharbeiten im Hotel wohnt, dorthin gepaddelt ist, streite er mit den Schwänen um den schönsten Platz, wie er lachend erzählt. Nicht nur die Aussicht – die Reichenau hier, Stein am Rhein dort – genießt der Schauspieler. „Das ist der Hammer!“ Nein, er liege dort auch einfach gern, bis zu zwei Stunden können das sein, und lasse sich vom Wasser umspülen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Schauspieler auf Wohnungssuche</span><span>Tim Wilde würde gern am Bodensee heimisch werden – bislang scheitert das an einer passenden Wohnung. „Drei Zimmer wären schön“, sagt er, „mindestens 80 Quadratmeter und, ganz wichtig, eine Garage.“ Und, nicht zu vergessen: „Es darf natürlich auch am Wasser sein.“</span></label></div> <p>Max König, der in Radolfzell wohnt, wenn gedreht wird, war, wie er erzählt, eine Zeit lang rund um die Reichenau mit dem Kajak unterwegs. „Das hatte für mich auch eine sportliche Komponente“, erinnert er sich, „weil ich immer versucht habe, meine letzte Zeit zu schlagen.“ Zuletzt habe er Konstanz noch mal neu für sich entdeckt: „Am Hörnle gibt es zum Beispiel Beachvolleyballplätze – da bin ich im Sommer gern.“</p> <p>Wendy Güntensperger, die während des Drehs in einer Wohnung in Radolfzell wohnt, aber auch immer mal wieder in die Schweiz fährt, wenn sie ein paar drehfreie Tage hat, geht sehr gern wandern, zum Beispiel auf dem Bodanrück um Bodman herum – „diese Gegend mag ich sehr“, sagt sie. „Und tatsächlich fahre ich auch gerne mal nach Konstanz, um essen zu gehen oder einfach zu flanieren.“</p> <p>Floriane Daniel (54) kann sich gar nicht entscheiden. „Ich habe sehr viele Lieblingsplätze am See nach diesen zehn Jahren“, sagt sie. „Und ich werde vermutlich noch neue entdecken, so lange wir hier weiter arbeiten dürfen.“</p> <h2>Das Bodenseeschifferpatent</h2> <p>Wendy Güntensperger hat gerade den Autoführerschein gemacht, als sie die Rolle bekam – das Bodenseeschifferpatent kam dann noch obendrauf. „Am Ende hatte ich das Bodenseeschifferpatent, noch bevor ich allein Auto fahren durfte“, erinnert sie sich. Tim Wilde hatte zwar bei der Armee einen Bootsführerschein gemacht, „aber das hat natürlich nicht gereicht“. Doch auch der neue Bootsführerschein reichte nicht … An die Theorie erinnert er sich nicht gern: „Das war ein bisschen so, als würde ich einen Flugschein machen!“</p> <p>Bei Max König gestaltete sich das Ganze ein wenig schwieriger, weil er nach eigenen Angaben farbenblind ist und einen speziellen Sehtest ablegen musste. „In meinem Führerschein steht auch drin, dass ich nur mit einer Person fahren darf, die Farben sehen kann“, sagt er, „aber da wir immer zu zweit auf dem Boot sind, ist das kein Problem.“</p> <h2>Am, auf und im Wasser</h2> <p>Tim Wilde geht, wenn er am See ist, nach eigenen Angaben jeden Morgen ins Wasser. „Ich mag das Bodensee-Wasser gerne“, sagt er, „weil es so weich ist. Das ist wirklich angenehm, wie in der Badewanne.“ An der Ostsee sei es auch schön – aber das Wasser härter. Max König ist gern im Wasser, wenn es warm ist – tauchend, auf dem Wakeboard oder schwimmend. Aber, sagt er: „Ich bin nicht so ein guter Schwimmer wie Tim. Ich kann natürlich schwimmen, aber bei mir sieht einfach nicht so gut aus wie bei ihm.“</p> <p>Wendy Güntensperger ist, wie sie sagt, keine leidenschaftliche Schwimmerin, doch ins Wasser geht sie gerne mal. „Im Schwimmbad bin ich gerne im Wellnessbereich und nach der Sauna schwimme ich auch mal eine Runde im See.“ Aufs Boot ziehe es sie nach getaner Arbeit für die „WaPo Bodensee“ nicht unbedingt – „aber wenn ich auf ein Boot eingeladen werde, sage ich natürlich nicht Nein“.</p> <h2>Die Lieblingsfolge</h2> <p>Tim Wilde ist überzeugt, dass vor allem in den privaten Geschichten der Kommissare viel drinsteckt, „auch weil man da mal zeigen kann, dass man mehr kann als zu fragen: ,Wo waren Sie am Montag zwischen sieben und neun Uhr morgens?‘“ Sein Kollege Max König mag die Folgen, in denen es zwischen den vier Hauptfiguren vielleicht auch mal kriselt. „Das ist schön zu spielen, das macht Spaß und dadurch entwickelt sich die Beziehung zwischen den Polizisten weiter. Das ist auch für die Zuschauer spannend zu sehen.“</p> <p>Floriane Daniel sagt: „Jeder Drehtag am See ist ein Geschenk.“ Sie hat, wie sie sagt, einige Fälle als besonders spannend erlebt – „zum Beispiel die Geiselnahme in unserem Revier oder auch die Bombendrohung in der Meersburg“.</p> <p>Auch Wendy Güntensperger erinnert sich an die Geiselnahme im Revier. Die Folge sei innerhalb von ein paar Tagen abgedreht worden – und zwar chronologisch. „Das kommt selten vor“, sagt sie, „deshalb war das eine sehr gute Erfahrung, auch wenn der Dreh anstrengend war. Aber ich mag Herausforderungen.“ Auch die Drehs auf dem See sind für die Schauspielerin etwas Besonderes, so wie eine Szene, die erst im Oktober gedreht wurde: „Floriane und ich waren allein mit dem Boot draußen, weil ich ja selbst fahren darf. Sonst war kein Mensch auf dem See, außer natürlich die Leute auf dem Kameraboot … In solchen Momenten denke ich mir: Das glaubt uns keiner, dass das einfach unser Job ist.“</p> <h2>Der Lieblingsdrehort</h2> <p>Für die Folge „Mord um sieben“ hat das Team auf der Meersburg gedreht – Nele Fehrenbach (Floriane Daniel) und Paul Schott (Tim Wilde) waren dort mit einer Bombe eingeschlossen. „Es war eine tolle Erfahrung und einfach spektakulär, nachts auf der Meersburg zu drehen“, erinnert sich Max König. Wendy Güntensperger mag es, in Konstanz an der Hafenpromenade zu drehen. „Dort kommt es vor, dass man Fans trifft – und diese Interaktion mag ich sehr“, sagt sie. Für sie als Schweizerin sei es außerdem schön, „wenn wir auf der Höri drehen, weil ich dann einfach rüberschauen kann“.</p> <p>Tim Wilde dreht am liebsten auf dem Revier. „Das ist harte Arbeit, wir drehen dort quasi immer vier Folgen parallel“, erklärt er. „Aber ich mag einfach die Atmosphäre dort beim Vereinsheim vom Wassersportclub Wäschbruck.“</p> <p>Floriane Daniel betrachtet den Bodensee als Hauptdarsteller – und zwar einen guten. Der Grund: „Selbst nach mehr als 100 Folgen kann die Bodensee-Region uns immer wieder etwas Neues zeigen.“ Das mache den Erfolg der Serie aus.</p> <h2>Die Schauspieler und ihre Rollen</h2> <p>Tim Wilde ist seit Folge 13 als Paul Schott bei der „WaPo Bodensee“ und sagt: „Ich wär‘ gerne so tough wie Paul. Wenn ich ihn privat kennenlernen würde, würde ich ihn mögen – und gleichzeitig hassen, weil ich ihn bisschen beneide, weil er so ist, wie ich gerne wäre.“ Auch Max König beneidet Jakob Frings, den er seit Folge 25 spielt, um etwas: seine technischen Kompetenzen. „Ich mag auch seinen Humor, den teilen wir uns ab und zu, was den Sarkasmus angeht.“</p> <p>Wendy Güntensperger – ebenso wie Floriane Daniel seit Folge 1 dabei – glaubt nicht, dass sie ihrer Rolle Julia Demmler sehr ähnlich ist. „Was ich an Julia schätze, ist, dass sie unglaublich zielstrebig ist – manchmal ist sie fast ein bisschen zu verbissen. Daran könnte sie vielleicht ein bisschen arbeiten …“ Julia sei ein sehr empathischer Mensch, auf den man sich zu 100 Prozent verlassen kann – eine Eigenschaft ist, die sich beide Frauen teilen, wie Güntensperger findet.</p> <p>„Die Rolle der Nele Fehrenbach hat meinen Blick auf die Arbeit der Polizei sehr verändert“, sagt Floriane Daniel. „Natürlich bilden wir in der Serie nicht die echte Polizeiarbeit ab, wir sind eine Unterhaltungssendung und keine Dokumentation. Trotzdem habe ich mich durch die Serie zum ersten Mal wirklich mit der so wichtigen Arbeit unserer Polizei beschäftigt und mein Respekt und auch meine Dankbarkeit wachsen täglich.“ Sie sei sehr froh, dass sie die Polizistin nur spiele. Dabei stecke in Nele Fehrenbach durchaus einiges von ihr – „das ist immer so, da ich ja nur mich zur Verfügung habe um eine Rolle lebendig zu machen“.</p> <h2>Das Erfolgsgeheimnis</h2> <p>Tim Wilde erinnert sich an eine Begegnung mit ein paar älteren Damen im Hotel. Sie hätten zu ihm gesagt: „Mensch, Sie sind doch der Paul aus ,WaPo Bodensee‘ – wir gucken die Serie so gerne!“ Warum? „Weil sie die Gegend unfassbar schön finden und sich immer freuen, wenn sie einen Ort wiedererkennen.“ Auch Wendy Güntensperger glaubt, dass die Zuschauer gern für den Bodensee einschalten, weil sie im deutschen Fernsehen nicht so oft vertreten sei. Dazu komme die Dynamik des Polizei-Quartetts, die auch Max König hervorhebt. „Wir haben wir vier sehr unterschiedliche Figuren, die sich ständig weiterentwickeln. Und ich glaube auch, dass die Menschen diesen vier unterschiedliche Figuren gerne dabei zuschauen, wie sie vor schöner Kulisse zusammen als Team Fälle lösen. So einfach und so richtig und so wichtig ist das.“</p> <h2>Die Zukunft</h2> <p>Ans Aufhören denkt keiner der Schauspieler. Kein Wunder: Das Verhältnis untereinander sei inzwischen fast familiär, sagt Floriane Daniel. „Wir freuen uns alle aufeinander, wenn es im Sommer wieder losgeht mit dem Dreh, kennen gegenseitig unsere Stärken und Schwächen und gehen respektvoll und unterstützend miteinander um. Besser geht es nicht.“ Auch Tim Wilde will dabeibleiben, solange es geht, denn „die Serie ist ein Geschenk für jeden von uns“. Max König sieht es ganz pragmatisch: „Man muss erst mal einen Arbeitsplatz finden, an dem man sich zu Hause fühlt, wo man gerne hingeht und Kollegen hat, die einem am Herzen liegen.“ Im Moment könne er sich deshalb nichts Besseres und Schöneres vorstellen, „als den Rest meines Lebens im Sommer ,WaPo Bodensee‘ zu drehen“. Wendy Güntensperger schließt sich an. „Es macht mir unglaublich großen Spaß und solange das so bleibt, habe ich keinen Grund, die Serie zu verlassen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schönster Drehort, Lieblingsfolge – und die Zukunft: So ticken die Stars der "WaPo Bodensee"]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 11:04:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Baustellen, Leerstand, dunkle Fenster: So steht es um den Handel in Radolfzell  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/baustellen-leerstand-dunkle-fenster-so-steht-es-um-den-handel-in-radolfzell;art372455,12511044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Trotz einiger Wechsel und Leerstände in der Radolfzeller Innenstadt blickt Wirtschaftsförderer Emanuel Flierl positiv auf die Lage des Handels. Es stünden deutlich weniger Flächen leer, als die meisten Kunden denken.  ]]></description>
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          Trotz einiger Wechsel und Leerstände in der Radolfzeller Innenstadt blickt Wirtschaftsförderer Emanuel Flierl positiv auf die Lage des Handels. Es stünden deutlich weniger Flächen leer, als die meisten Kunden denken.<br>
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        Trotz einiger Wechsel und Leerstände in der Radolfzeller Innenstadt blickt Wirtschaftsförderer Emanuel Flierl positiv auf die Lage des Handels. Es stünden deutlich weniger Flächen leer, als die meisten Kunden denken.



        <p>Mit einer gewissen Anspannung blicken Radolfzellerinnen und Radolfzeller beim Gang durch ihre Innenstadt aktuell in Richtung Kaufhaus Kratt. Niemand kennt Radolfzell ohne das Kratt. Alle werden sich daran gewöhnen müssen. Und unweigerlich schweift der Blick durch die Gassen und Fassaden und es fallen hier und dort weitere Lücken auf.</p> <p>Das ehemalige Schuhhaus Schweizer ist eine Baustelle, am Kappedeschle-Brunnen floss den ganzen Sommer kein Wasser, dahinter in der Residenz-Apotheke ist das Licht vor einigen Wochen auch ausgegangen. Gegenüber in der alten Unvergleichbar wurde seit weit über einem Jahr schon kein Bier mehr gezapft. Wird Radolfzell noch leerer, wenn Kratt seine Türen schließt? Wirtschaftsförderer Emanuel Flierl gibt einen Einblick, wie es um den Handel in Radolfzell steht. Kurz vorweg: So leer ist die Stadt gar nicht.</p> <h2>Was sagen die Fakten zur gefühlten Wahrheit?</h2> <p>Im Jahr 2024 gab es laut Flierl in Radolfzell 134 Einzelhandelsbetriebe. Die Anzahl der leer stehenden Gewerbeflächen für Einzelhandel: Acht. Die Höllturmpassage sei da erstmal herausgerechnet, weil diese Immobilie ein eigenes Thema sei, so der Wirtschaftsförderer.</p> <p>In Prozent ausgedrückt würde das einen Leerstand von rund 6 Prozent bedeuten. Rechnet man jetzt schon die Geschäftsaufgabe vom Kaufhaus Kratt hinzu, steigt diese Zahl auf rund 7,5 Prozent. „Eigentlich gar nicht so schlecht“, sagt Flierl. Wie gut die Innenstädte laufen, liege auch sehr an der Region. „10 bis 15 Prozent Leerstand sind es im Durchschnitt“, erklärt Flierl.</p> <p>Stand Ende September 2025 habe es im gesamten Radolfzeller Stadtgebiet sechs Gewerbeabmeldungen gegeben. Dem gegenüber stehen fünf Neuanmeldungen. „Das ist noch eine stabile Lage“, so Flierl.</p> <h2>Warum schwächeln Innenstädte in den meisten Städten?</h2> <p>Laut Wirtschaftsförderer Flierl habe die aktuelle Situation viele Gründe. Der Trend zum Onlineshopping und ein allgemein verändertes Konsumverhalten der Kundinnen und Kunden würden sich schon länger bemerkbar machen. Erst seit wenigen Jahren würde die Inflation die allgemeine Kaufkraft beeinflussen. Händlerinnen und Händler würden vor großen Herausforderungen stehen, so Flierl.</p> <h2>Was kann die Stadt tun, um Leerstand zu verhindern?</h2> <p>Für die Wirtschaftsförderung ist der erste Schritt, um Leerstand zu verhindern, ein guter Kontakt zu den Besitzern der Handelsfläche. „Wir können gemeinsam die Immobilie weiterentwickeln“, so das Ziel der Zusammenarbeit. Die Stadt könne Beratung durch Fachpersonal und Unterstützung beim Standortexposé anbieten, um die Flächen professioneller vermarkten zu können.</p> <p>Außerdem pflege die Wirtschaftsförderung Kontakt zu Händlern, die sich gerne niederlassen möchten. Man versuche, das richtige Gesuch mit dem passenden Angebot zusammenzubringen. So habe es immer wieder geklappt, bei einer Geschäftsaufgabe gleich eine Folgenutzung in die Wege zu leiten. „Es gibt einige positive Beispiele, bei denen das geklappt hat. Das macht Hoffnung für Radolfzell“, so Flierl.</p> <h2>Wie kann der Handel allgemein unterstützt werden?</h2> <p>Hier zählt der Wirtschaftsförderer verschiedene Bausteine auf, die entweder punktuell und kurzfristig wirken und langfristige Projekte. „Die vielen Veranstaltungsformate beleben Innenstadt und Seeufer“, so Flierl. Dazu gehören beispielsweise verkaufsoffene Sonntage, die Abendmärkte im Sommer und die Veranstaltungsreihe Musik uff de Gass. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/lichtblicke-fuer-die-innenstadt-neue-veranstaltungsreihe-soll-fuer-belebung-sorgen;art372455,12496413" target="_blank" title="Lichtblicke für die Innenstadt? Neue Veranstaltungsreihe soll für Belebung sorgen">Oder auch die neue Aktion ‚Lichtblicke‘ im November.</a></p> <p>Langfristig berge die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/50000-quadratmeter-zum-gestalten-bahnhofsareal-radolfzell-soll-endlich-schoener-werden-22-08-25;art372455,12466601" target="_blank" title="Ärztehaus, Parkhäuser und eine Brücke: Stadt legt jetzt Planungs-Turbo beim Bahnhofsquartier ein">Entwicklung des Bahnhofsareals das größte Potenzial</a>, die Innenstadt weiterzuentwickeln. Das sei im Übrigen ein lang gegebenes politisches Versprechen, mit der Eröffnung des Seemaxx auch das Bahnhofsumfeld attraktiver zu gestalten. „Diesem Versprechen müssen wir uns nun zuwenden“, sagt Flierl.</p> <p>Außerdem sei es wichtig, den Kontakt zu Händlerinnen und Händler zu pflegen und Sorgen, Nöte und Ideen aus erster Hand zu erfahren. „Wir sind darauf angewiesen, dass man mit uns spricht, dann können wir uns auch darum kümmern“, so das Versprechen der Wirtschaftsförderung.</p> <h2>Und was passiert nun, wenn das Kaufhaus Kratt geschlossen ist?</h2> <p>Ideen gebe es sehr viele, sagt Emanuel Flierl. Ganz allgemein sei es wünschenswert, wenn das Erdgeschoss weiterhin öffentlich bleiben könnte, sei es für Handel oder Dienstleistungen. In den oberen Stockwerken müsste man erst bauliche Voraussetzungen für eine Nutzung prüfen. Aber man stehe in gutem Austausch mit Geschäftsführer und Inhaber Hermann Kratt und man sei dankbar für das Lebenswerk seiner Familie für die Stadt, betont der Wirtschaftsförderer. „Unser Ziel ist eine langfristige Nachnutzung“, so Flierl.</p> <h2>Geht Radolfzell zwischen den beiden Oberzentren Konstanz und Singen unter?</h2> <p>So ein Konkurrenzszenario zu Konstanz und Singen möchte der Wirtschaftsförderer nicht heraufbeschwören. „Jede Kommune für sich ist attraktiv“, sagt Emanuel Flierl. Radolfzell könne sich zwischen den beiden größeren Städten durchaus behaupten, es sei sympathisch und habe ein attraktives Angebot. Jede Stadt spreche eine andere Zielgruppe an. Aus seiner Sicht könnten alle voneinander profitieren, schließlich seien sie durch die Seehaslinie bestens miteinander verbunden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Städtebau Einzelhandel Mieten thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 12:36:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schicksalstage für das Herz-Zentrum Konstanz: Wie lange hält die Klinik noch durch?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/klinik-am-bodensee-ist-insolvent-wie-lange-haelt-das-herz-zentrum-konstanz-noch-durch;art372432,12510549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.  ]]></description>
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          Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.



        <p>Das zahlungsunfähige Herz-Zentrum Bodensee steht vor der Schicksalsfrage: Die angeschlagene private Klinik muss die Gehälter für das Personal inzwischen wieder aus der Insolvenzmasse bestreiten, und Beobachter fragen immer lauter, wie lange sie dazu noch in der Lage ist. Eine Übernahme durch den Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz (GLKN) ist noch lange nicht unter Dach und Fach, und das Sozialministerium in Stuttgart kann auch noch keine neuen positiven Signale senden.</p> <p>Damit ist die Zukunft der in den 1990er-Jahren eröffneten Klinik an der Konstanzer Luisenstraße so ungewiss wie noch nie, seit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/konstanzer-herz-zentrum-meldet-insolvenz-an-wie-geht-es-nun-fuer-patienten-und-mitarbeitende-weiter;art372432,12430488" target="_blank" title="Das Konstanzer Herz-Zentrum ist insolvent! Wie geht es nun für Patienten und Mitarbeitende weiter?">die privaten Betreiber Anfang Juli erklären mussten, dass sie die dauerhaften Verluste nicht länger tragen können</a>. Seither läuft die Suche nach einem Träger, der das Haus übernehmen könnte. Man befinde sich „weiterhin in Verhandlungen zur Übertragung des Geschäftsbetriebes auf einen Investor“, erklärte dazu die Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger, die das Insolvenzverfahren betreut: „Der Veräußerungsprozess verläuft planmäßig.“</p> <p>Wer die Verhandlungspartner sind und ob es neben dem GLKN weitere Interessenten gibt, bleibt dabei offen. „Aufgrund unterzeichneter Vertraulichkeitsvereinbarungen“ könne man dazu keine Auskünfte gehen, heißt es aus der Kanzlei von Philipp Grub. Sie bestätigt aber, dass „die Löhne und Gehälter wieder aus der Insolvenzmasse bezahlt“ werden müssen. Über den gesetzlichen Zeitraum von drei Monaten hatte im Juli, August und September die Bundesagentur für Arbeit das Einkommen des Personals über das Insolvenzgeld abgesichert.</p> <h2>Betriebsrat beklagt „große Unsicherheit“</h2> <p>„Die Stimmung ist von großer Unsicherheit geprägt“, erklärt dazu auf SÜDKURIER-Anfrage der Betriebsratsvorsitzende Fabio Maier. Trotz einiger positiver Signale gebe es „bis zum heutigen Tage keine gesicherte Lösung für den Erhalt der Arbeitsplätze“. Gleichwohl gehe, wie auch der Insolvenzverwalter bestätigt, der Betrieb weiter: „Dennoch arbeiten wir alle seriös und mit vollem Einsatz bis zum letzten Tag, um die Patientenversorgung im Notfall wie auch im geplanten Setting zu gewährleisten.“ Die herzmedizinische Versorgung sei für einen großen Teil der Belegschaft „mehr als nur ein reiner Job.“</p> <p>So erleben es auch Patienten, die zuletzt in der Klinik versorgt wurden. Sie berichten von engagierten Mitarbeitenden und guter ärztlicher wie pflegerischer Betreuung. Und der Betriebsrat hat die Hoffnung, dass es dieses Angebot in Konstanz weiter geben kann, auch noch lange nicht aufgegeben: Das gemeinsame Ziel müsse es sein, die Versorgung der Patienten in den Bereichen Kardiochirurgie, Elektrophysiologie und Kardiologie im Landkreis zu sichern und die Arbeitsplätze zu erhalten. Dabei ist der Eindruck des Betriebsrats: „Alle bisher in der Öffentlichkeit getätigten Äußerungen lassen diese Bereitschaft erkennen, sei es auf der Ebene der politischen Entscheidungsträger, sei es seitens des GLKN.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Petition „Rettet das Herz-Zentrum Konstanz!“</span><span>Für den Fortbestand der Herzmedizin in der Bodenseeregion setzt sich auch eine vom Betriebsrat des Herz-Zentrums angestoßene Petition ein. Bisher haben sich über 10.000 Personen der Forderung angeschlossen. „Dies zeigt uns, dass das Schicksal des Herz-Zentrums viele Menschen bewegt“, erklärt dazu der Betriebsrat und dankt auch für weitere Unterstützung: „Viele Privatpersonen im Umfeld des Herz-Zentrums haben sich hier über die Maße hinaus für uns eingesetzt.“<br /> Das öffentliche Engagement zeige schon jetzt und unabhängig vom Ausgang des Insolvenzverfahrens, wie wichtig den Menschen der Fortbestand der herzmedizinischen Versorgung vor Ort sei. Auch in die Politik im Kreis und im Land gehe so ein starkes Signal aus. Wer das Anliegen noch unterstützen möchte, hat dazu weiterhin Gelegenheit unter <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2" target="_blank" title="" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2</a>.</span></label></div> <h2>Was sagt das Sozialministerium dazu?</h2> <p>Das Sozialministerium sieht unterdessen vor allem den Gesundheitsverbund in der Pflicht. Man sei in gutem Austausch, so Claudia Krüger aus der Pressestelle. Eine Erweiterung des Spektrums stehe in der Verantwortung des Krankenhausträgers, heißt es dort mit Blick auf den GLKN. Die Leitung des Klinikums Konstanz habe kürzlich „einen Antrag zur Aufnahme der Herzchirurgie in ihr Versorgungsportfolio“ gestellt. Dieser werde „aktuell unter Hochdruck“ geprüft. Die Kriterien sind dabei: Besteht ein tatsächlicher Bedarf? Ist der GLKN leistungsfähig genug für diese Ausweitung des Angebots? Und geht die angestrebte Übernahme auch wirtschaftlich auf?</p> <p>Wie diese Bewertung bisher ausgefallen ist, darüber hüllt sich das Ministerium in Schweigen und verweist unter anderem auf den Datenschutz. Im Raum stehen nach SÜDKURIER-Informationen unter anderem Fragen wie: Finanzieren die Krankenkassen auch unter neuer Trägerschaft die Eingriffe in Konstanz? Wie gut ist die Herz-Versorgung auch im weiteren Umkreis? Was könnte und müsste der GLKN für eine Übernahme bezahlen? Was passiert mit den aufgelaufenen Schulden beim Herz-Zentrum?</p> <h2>Betriebsrat hofft auf „konkrete Entscheidungen“</h2> <p>Wann es dazu eine Entscheidung gibt, lassen der Insolvenzverwalter und das Sozialministerium offen. Der Betriebsrat weiß es offenbar nicht, drängt aber bei allem Verständnis für die komplizierten Prozesse darauf, dass die bisherigen Äußerungen und Willensbekundungen „nun in konkrete Entscheidungen verwandelt werden, die der Belegschaft wie auch den aktuellen und zukünftigen Patienten vor Ort Sicherheit geben.“</p> <p>Bis dahin schöpfen die Beschäftigten, aber auch viele Patienten und ihre Angehörigen aus den vielen Unterstützungsbekundungen aus der Öffentlichkeit Kraft. Im Zusammenhang mit der Petition für den Erhalt der Klinik gebe es „viele bewegende und ermutigende Statements“, so Betriebsratsvorsitzender Maier. Auch Konstanzer Persönlichkeiten wie der langjährige CDU-Stadtrat Wolfgang Müller-Fehrenbach haben sich bereits für die Herz-Klinik starkgemacht, oft aufgrund ganz persönlicher Betroffenheit. Ob sie damit Erfolg haben, dürfte sich in den nächsten Wochen erweisen – denn die Uhr für das Herz-Zentrum tickt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:39:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.



        <p>Erst streitet sich ein alkoholisierter Mann im Seehas zwischen Engen und Konstanz mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Als ein Unbekannter dazwischengeht, eskaliert die Lage. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Demnach ist am frühen Donnerstagabend, 30. Oktober, im Zug zu einer „tätlichen Auseinandersetzung“ – wie es im Polizeijargon heißt – gekommen.</p> <p>Laut Pressestelle habe der 53-Jährige zunächst seine Ex-Partnerin im Seehas verbal und körperlich angegangen. „Der unbekannte Mitreisende ging dazwischen, um den Übergriff zu beenden“, heißt es in der Mitteilung an die Medien weiter. Daraufhin sei es zu einer Prügelei zwischen den beiden Männern gekommen. Diese Szenen hätten sich im Zeitraum zwischen 17.10 Uhr und 17.30 Uhr ereignet.</p> <p>Weiter schreibt die Pressestelle: „Am Haltepunkt Allensbach beförderte der Unbekannte den 53-Jährigen aus dem Zug. Dabei hat sich dieser Verletzungen zugezogen.“ Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittle nun wegen Körperverletzung sowohl gegen den 53-Jährigen als auch den unbekannten Mann.</p> <h2>Bundespolizei kontrolliert Seehas in Konstanz</h2> <p>Kurz nach dem Vorfall stiegen an der Haltestelle Konstanz-Fürstenberg mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei in den voll besetzten Zug. Ein SÜDKURIER-Reporter war zufällig vor Ort und beobachtete, wie die Beamten alle Fahrgäste anwiesen, ihre Hände zu zeigen. Die Polizisten liefen durch die Bahn und schauten sich besonders die Rückseiten der Finger an. Bei einigen Fahrgästen sorgte das für Irritation.</p> <p>Die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Konstanz, Bettina Stahl, bestätigt auf SÜDKURIER-Nachfrage, dass die Beamten geschaut haben, ob sie bei einer Person Blut oder Verletzungen an den Händen feststellen können. „Der unbekannte Tatverdächtige ist in besagten Seehas weitergefahren, das haben uns die Zeugen so bestätigt“, erklärt Stahl. Die Hoffnung der Polizei sei gewesen, den unbekannten Tatverdächtigen noch im Zug feststellen zu können. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:37:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann kehrt trotz Einreiseverbots zurück – Bundespolizisten setzen ihn direkt wieder ins Flugzeug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mann-kehrt-trotz-einreiseverbots-zurueck-bundespolizisten-setzen-ihn-direkt-wieder-ins-flugzeug;art372432,12510071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.  ]]></description>
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          Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mann-kehrt-trotz-einreiseverbots-zurueck-bundespolizisten-setzen-ihn-direkt-wieder-ins-flugzeug;art372432,12510071]]></guid>
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        Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.



        <p>Personenkontrollen der Bundespolizei kommen an grenznahen Bahnhöfen immer wieder vor. Auch am Mittwoch, 29. Oktober, führten Einsatzkräfte am Bahnhof in Singen Kontrollen durch. Als ein Zug aus der Schweiz einfuhr, überprüften die Beamten Personen, die in der Stadt am Fuß des Hohentwiels ausstiegen.</p> <p>Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, entdeckten die Bundespolizisten dabei einen 33-Jährigen, gegen den ein bestehendes Einreiseverbot in die Bundesrepublik vorlag. Gültig bis 2029. Schnell stellte sich heraus: Kurz zuvor hatte der kosovarische Staatsangehörige schon in der Schweiz Kontakt mit der dortigen Polizei gehabt.</p> <p>Die Schweizer Kollegen hatten laut Pressemitteilung den Mann wegen unerlaubter Einreise und wegen des Versuchs, sich einer polizeilichen Maßnahme zu entziehen, kurzzeitig inhaftiert. Doch der 33-Jährige gelangte wieder auf freien Fuß. In Singen nahm die Bundespolizei den Mann sofort wieder in Gewahrsam.</p> <p>Direkt einen Tag später, also am Donnerstag, 30. Oktober, ging es für den Mann auf dem Luftweg zurück in sein Heimatland. Nach Angaben der Bundespolizei wurde er über den Flughafen Stuttgart ausgewiesen. „Zur Sicherung der entstehenden Kosten der Zurückweisung musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen“, heißt es in der Mitteilung abschließend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mann kehrt trotz Einreiseverbots zurück – Bundespolizisten setzen ihn direkt wieder ins Flugzeug]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:27:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Flucht vor Kontrolle: Polizei verfolgt betrunkenen Autofahrer durch die Stadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-flucht-vor-kontrolle-polizei-verfolgt-betrunkenen-autofahrer-durch-die-stadt;art372455,12510064 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Autofahrer fällt einer Streife auf, flüchtet dann jedoch vor der Polizei bis zu seinem Zuhause. Dort können die Beamten ihn stellen, seine Identität feststellen – und messen 1,8 Promille Alkohol bei ihm.  ]]></description>
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          Ein Autofahrer fällt einer Streife auf, flüchtet dann jedoch vor der Polizei bis zu seinem Zuhause. Dort können die Beamten ihn stellen, seine Identität feststellen – und messen 1,8 Promille Alkohol bei ihm.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Autofahrer fällt einer Streife auf, flüchtet dann jedoch vor der Polizei bis zu seinem Zuhause. Dort können die Beamten ihn stellen, seine Identität feststellen – und messen 1,8 Promille Alkohol bei ihm.



        <p>Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht auf Freitag, 31. Oktober, im Radolfzeller Stadtgebiet vor der Polizei geflüchtet. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, fiel gegen 0.30 Uhr in der Schützenstraße ein VW Golf einer Streife auf. Nachdem der Fahrer auf Höhe einer Textilfirma geparkt habe, hätten die Beamten ihn kontrollieren wollen.</p> <p>Doch noch bevor die Polizisten an das Auto herantraten, startete der Fahrer plötzlich den Motor, setzte zurück und flüchtete in Richtung Bismarckstraße, so die Mitteilung. Nachdem er weiterhin versucht habe, sich der Kontrolle des mit Blaulicht und Martinshorn hinterherfahrenden Streifenwagens zu entziehen, sei er schließlich in die Tiefgarage seiner Wohnanschrift gefahren.</p> <p>Im Treppenhaus gelang es den Beamten laut der Meldung, den Mann zu stellen. Ein Alkoholtest habe einen Wert von rund 1,8 Promille ergeben. Bei dem Fahrer handelt es sich laut Polizei um einen 37-jährigen Mann. Dieser habe daraufhin neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben müssen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Polizeieinsatz Verkehrsdelikte Verkehrskontrolle thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Flucht vor Kontrolle: Polizei verfolgt betrunkenen Autofahrer durch die Stadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:21:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?  ]]></description>
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          Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019]]></guid>
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        Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?



        <p>Ist der Landkreis Konstanz zu klein? Wenn es nach der FDP Baden-Württemberg geht, dann lautet die Antwort Ja. Doch es geht nicht nur um Konstanz, sondern um alle Landkreise im Land. Denn der Landesverband der Liberalen schlägt jetzt vor, die Landkreise in ihrer jetzigen Form aufzulösen. Auch die Regierungspräsidien und die Regionalverbände sollen nach dem Vorschlag verschwinden.</p> <p>Stattdessen soll es Großkreise geben, die die Form der Regionalverbände haben würden. Für den Landkreis Konstanz würde das bedeuten, dass dieser mit den Landkreisen Waldshut und Lörrach zum Großkreis Hochrhein-Bodensee verschmelzen würde. Doch was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wofür gibt es Landkreise?</span><span>Die Kreisebene prägt den Alltag der Einwohner: Das Landratsamt ist zuständig für Abfallwirtschaft, öffentlichen Personennahverkehr oder Sozial- und Jugendhilfe. Auch die Zulassungsstelle für den Straßenverkehr gehört zum Landratsamt. Die Kreise fungieren als Zwischenebene zwischen Gemeinden und dem Land, das durch die Regierungspräsidien vor Ort vertreten wird. Seinen Sitz hat ein Landratsamt in der Kreisstadt. Es gibt aber auch große Kreisstädte. Die sind nicht der Sitz der Kreisverwaltung, doch verfügen oft über Außenstellen des Landratsamts.</span></label></div> <h2>Welche Stadt wird Kreisstadt?</h2> <p>Mit dem Vorschlag will die FDP die Verwaltung verschlanken. Langfristig sollen Stellen abgebaut werden und die Verwaltung effizienter. Dazu sollen die Landkreise mehr Befugnisse bekommen und Aufgaben sollen neu sortiert werden. So soll zukünftig der öffentliche Personennahverkehr in der Verantwortung des Landes liegen. Es wäre also nicht nur eine Gebiets-, sondern auch eine Funktionalreform.</p> <p>Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler und emeritierter Professor an der Universität Konstanz, erklärt, dass die Frage nach der Kreisstadt eine zentrale Rolle spielt. „Die Kreisstadt gewinnt nicht viel, aber es gibt todsichere Verlierer“, erklärt er. Bei der Gebietsreform in den 70er-Jahren, sei das für Städte, die den Kreissitz verloren haben, ein herber Schlag gewesen. Der Vorschlag der FDP sei ein großes Gebilde. Es sei wichtig zu beachten, dass nicht jeder Amtsgang eine Tagesreise nach Waldshut oder Lörrach mit sich bringe.</p> <p>Der Sitz des derzeit existierenden Regionalverbands Hochrhein-Bodensee ist Waldshut-Tiengen. Die Stadt liegt recht zentral im Landkreisverbund. Welche Stadt in dem Großkreis das Zentrum sein soll, sagt die FDP nicht. Landesvorsitzender Hans-Ulrich Rülke erklärt auf SÜDKURIER-Nachfrage: „Über die Kreisstadt entscheiden die Regionalkreise in eigener Verantwortung gegen Abschluss der Reform.“</p> <h2>Werden die Wege zum Landratsamt weiter?</h2> <p>Bedeutet das, dass die Gemeinden im Landkreis Konstanz ab dem Jahr 2031 aus Waldshut geführt werden könnten und die Wege zum Landratsamt länger werden? Nein, heißt es da von der FDP. Niemand aus Konstanz müsse nach Waldshut fahren, um ein Auto anzumelden oder umgekehrt. „Sie sollen nirgendwohin fahren müssen, sondern alles digital erledigen können“, so Rülke.</p> <p>Die Kreis-FDP unterstützt den Vorschlag der Landespartei. Ann-Veruschka Jurisch erklärt, sie sei im Sinne einer effizienteren Verwaltung auch bereit, für Kreistagssitzungen weitere Strecken zu fahren. Beispielsweise nach Waldshut. „Es kommt nicht auf persönliche Befindlichkeiten einzelner Kreistagsmitglieder an“, so Jurisch. Dennoch stehe das nicht fest. Das Konzept sehe auch die Nutzung von Verwaltungsgebäuden dort vor, wo es Sinn mache, meint sie.</p> <h2>Entfernt sich die Verwaltung von den Bürgern?</h2> <p>Für den Verwaltungswissenschaftler Seibel geht der Reformvorschlag in die richtige Richtung, gerade in Bezug auf die Personalsituation durch den demografischen Wandel. „Es bleibt eine offene Frage, ob das bei den Bürgern als Bürokratieabbau wirklich ankommt“, meint er. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Argumente der Effizienz nicht so verfangen haben, wie die Frage, ob durch Zusammenlegung regionale Identität verloren gehe.</p> <p>Der Landkreistag Baden-Württemberg kritisiert den Vorschlag der Liberalen aus diesem Grund. Aus ihrer Sicht sei der einzige Effekt, dass die Bürgernähe zurückgehe. Die politischen Kosten einer solchen Reform wären ungleich höher als fiskalische Nutzen, den man sich davon verspreche, heißt es vom Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski. „Das ist fatal in einer Zeit, in der die Demokratie besonders unter Druck steht. Wir sollten nichts machen, was die Bindung von Menschen zum Gemeinwesen schwächt“, meint er.</p> <h2>Stärkt das Konzept die Kommunen?</h2> <p>Aus Sicht der FDP rücke die Verwaltung so jedoch näher an die Bürgerinnen und Bürger heran. Laut Landesparteichef Rülke sollen die Menschen durch die Neuverteilung von Aufgaben mehr vor Ort erledigen können. „Wir wollen die kommunale Ebene stärken. Der Bürger soll mit der Mittelinstanz seltener als bisher in Berührung kommen“, so Rülke.</p> <p>Ann-Veruschka Jurisch von der FDP Konstanz sieht in dem Konzept ebenfalls eine Stärkung der kommunalen Ebene. Auch wenn die Kreisstadt vielleicht nicht ums Eck wäre, sollen die Bürgerinnen und Bürger in Konstanz und überall im Kreis trotzdem kurze Wege zu den Stellen haben. „Das Konzept sieht ganz ausdrücklich vor, Entscheidungen zu zentralisieren und Ebenen abzuschaffen, nicht aber Anlaufstellen“, so Jurisch. Dadurch würden Verfahren beschleunigt, was den Menschen und Betrieben vor Ort zugutekäme.</p> <p>Laut Politikwissenschaftler Wolfgang Seibel hat Baden-Württemberg recht kleine Landkreise. In den Südländern hätten die Landkreise eine durchschnittliche Größe von 1000 Quadratkilometern. Es gibt aber auch deutlich größere Landkreise in Deutschland. Besonders in den neuen Bundesländern. In Sachsen sei der durchschnittliche Kreis 1840 Quadratkilometer groß, in Mecklenburg-Vorpommern sogar 3900. Dort sind die Wege zum Landratsamt zum Teil sehr weit.</p> <h2>Wie realistisch ist das Vorhaben?</h2> <p>Die FDP will die Reform der Landkreise zu einem zentralen Thema im Landtagswahlkampf 2026 machen. Doch wie realistisch ist der Vorschlag? Seibel sieht in dem Vorschlag einen sinnvollen Ansatz, jedoch müssen Kosten und Nutzen genau abgewogen werden. Aber dass der Vorschlag schon bald umgesetzt werde, sei unwahrscheinlich. „Der Vorschlag ist gut gemeint, aber politisch unrealistisch“, sagt Seibel.</p> <p>Er glaubt, dass die Idee mit der CDU umsetzbar sei, doch eine schwarz-gelbe Landesregierung sei unwahrscheinlich. „Man sollte den Vorschlag nicht einfach vom Tisch wischen“, meint Seibel. Das Eckpunktepapier der FDP spreche wichtige Probleme an. Doch klar ist für ihn auch: Mit den Aufgaben und der finanziellen Lage der Kreise sei das Projekt aktuell nicht umsetzbar. Dafür gebe es zu viele Baustellen. „Es wäre wünschenswert, wenn wir in der Lage wären, die Kreise umzustrukturieren“, erklärt er weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:21:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt reagiert auf Bildungsausschuss: Interimsmodul an der Villa Sonnenschein kann länger bleiben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/stadt-reagiert-auf-bildungsausschuss-interimsmodul-an-der-villa-sonnenschein-kann-laenger-bleiben-03-11-25;art372455,12509612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Bildungsausschuss präsentierte die Stadt die erste Kindergartenbedarfsplanung seit Jahren. Kritik gab es am geplanten Abbau des Moduls in Markelfingen. Nun hat die Stadt nachjustiert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Bildungsausschuss präsentierte die Stadt die erste Kindergartenbedarfsplanung seit Jahren. Kritik gab es am geplanten Abbau des Moduls in Markelfingen. Nun hat die Stadt nachjustiert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/stadt-reagiert-auf-bildungsausschuss-interimsmodul-an-der-villa-sonnenschein-kann-laenger-bleiben-03-11-25;art372455,12509612]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Bildungsausschuss präsentierte die Stadt die erste Kindergartenbedarfsplanung seit Jahren. Kritik gab es am geplanten Abbau des Moduls in Markelfingen. Nun hat die Stadt nachjustiert.



        <p>In den vergangenen Jahren konnte Radolfzell den gesetzlichen Anspruch an Kindergartenplätzen nicht erfüllen. Nun hat die Stadt erstmals seit Jahren wieder einen vollständigen Bedarfsplan ausgearbeitet, um den aktuellen Stand, künftige Bedarfe und den Ausbau abzubilden. Dieser wurde jüngst schon im Bildungsausschuss präsentiert und zeigt, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/wie-viele-betreuungsplaetze-gibt-es-in-radolfzell-und-was-ist-kuenftig-geplant;art372455,12497217" title="Großer Ausbau, aber weiter fehlen Plätze: So steht es um die Kinderbetreuung in Radolfzell">dass die Versorgungssituation relativ gut ist, aber doch nicht alle Ansprüche erfüllt</a>.</p> <p>Es gibt 400 Plätze mehr als noch in der Planung 2018, besonders in der Kernstadt gibt es jedoch noch Engpässe. An einem Punkt gab es zudem Kritik aus dem Ausschuss. Nun hat die Stadt noch einmal nachgearbeitet und eine überarbeitete Fassung im Gemeinderat präsentiert, der dieser einstimmig zustimmte.</p> <h2>Stadtverwaltung folgt SPD-Antrag</h2> <p>So stimmte der Rat erstens dafür, dass die Aufstockung der Kindertageseinrichtung Entdeckerkiste notwendig ist und zeitnah umgesetzt wird. Sie schafft vor allem Plätze im U3-Bereich. Bis diese Aufstockung abgeschlossen ist, soll nun das Interimsmodul am Standort Villa Sonnenschein in Markelfingen erhalten bleiben und erst dann abgebaut werden. Ursprünglich hatte die Stadt den Abbau für Sommer 2026 vorgeschlagen, hier auf <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/wie-viele-betreuungsplaetze-gibt-es-in-radolfzell-und-was-ist-kuenftig-geplant;art372455,12497217" title="Großer Ausbau, aber weiter fehlen Plätze: So steht es um die Kinderbetreuung in Radolfzell">Antrag der SPD im Ausschuss</a> jedoch nachjustiert. Dessen Laufzeit kann laut Bürgermeisterin Monika Laule problemlos für 140.000 Euro für zwei Jahre verlängert werden.</p> <p>Zudem wird wie geplant die Nestgruppe für U3-Kinder im Kinderhaus Bullerbü in Möggingen auf eine Krippengruppe für Kinder ab einem Jahr umgestellt. Zudem sollen die genannten Maßnahmen an Bestandsgebäuden in freier und kommunaler Trägerschaft priorisiert werden und die Verwaltung erhält den Auftrag, eine Empfehlung für einen Reserveplatz im Südwesten der Kernstadt zu erarbeiten.</p> <h2>FGL-Stadtrat blickt warnend in die Zukunft</h2> <p>Die Räte stimmten der überarbeiteten Version einstimmig zu. Die CDU-Stadträtin und Markelfingerin Martina Gleich bekräftigte noch einmal, wie wichtig der Erhalt des Modus in Markelfingen bis zum Ausbau der Entdeckerkiste sei. Schließlich stehen im Ü3-Bereich 79 vorgemerkte Kinder auf der Warteliste, die nicht versorgt werden können, im U3-Bereich weitere 65.</p> <p>Siegfried Lehmann (FGL) lobte die Korrektur aus dem Ausschuss. Zudem blickte er in die Zukunft: Man müsse berücksichtigen, welche Folgen ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr für die Nachfrage in Radolfzell haben könnte. Dies fordert die CDU aktuell im Landtagswahlkampf.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Finanzhaushalt Kindergarten thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-politik-lokal thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Stadt reagiert auf Bildungsausschuss: Interimsmodul an der Villa Sonnenschein kann länger bleiben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:18:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufatmen in Stahringen: Die einzige Poststelle im Ort bleibt erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aufatmen-in-stahringen-die-einzige-poststelle-im-ort-bleibt-erhalten;art372455,12509599 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Poststelle in der Hauptstraße muss schließen, doch Betreiberin Eileen Herlemann hat schon eine Alternative gefunden. Sie hat nun deutlich weniger Platz. Was bedeutet das für ihr Angebot, Öffnungszeiten und Kunden?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Poststelle in der Hauptstraße muss schließen, doch Betreiberin Eileen Herlemann hat schon eine Alternative gefunden. Sie hat nun deutlich weniger Platz. Was bedeutet das für ihr Angebot, Öffnungszeiten und Kunden?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aufatmen-in-stahringen-die-einzige-poststelle-im-ort-bleibt-erhalten;art372455,12509599]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Poststelle in der Hauptstraße muss schließen, doch Betreiberin Eileen Herlemann hat schon eine Alternative gefunden. Sie hat nun deutlich weniger Platz. Was bedeutet das für ihr Angebot, Öffnungszeiten und Kunden?



        <p>Für einen kleinen Glücksmoment unter den Stahringern sorgt die Nachricht, dass es auch weiterhin im Radolfzeller Ortsteil eine Postfiliale geben wird. Denn Betreiberin Eileen Herlemann, die die Filiale unter dem Namen „Glücksmoment“ bis September direkt an der Hauptstraße in Stahringen betrieben hat, wird künftig in neuen Räumlichkeiten im Heckenweg 2 unterkommen.</p> <p>Trotz deutlich weniger Platz als am alten Standort möchte Eileen Herlemann das bisherige Angebot weitestgehend aufrecht erhalten. „Wir haben uns von rund 100 Quadratmetern auf gerade einmal neun Quadratmeter reduziert“, sagte sie bei einem offiziellen Eröffnungstermin vor Ort. Durch den Umbau von bisher privat genutzten Räumlichkeiten stehen jedoch noch weitere Lagermöglichkeiten zur Verfügung.</p> <h2>So sieht das künftige Angebot aus</h2> <p>Zu dem Angebot zählen neben den Annahme- und Ausgabestellen der Paketdienstleister DHL, UPS, Hermes und GLS verschiedene Dinge wie Schreibwaren, Zeitschriften, Zigaretten, Bastelbedarf und natürlich Kaffee zum Mitnehmen. Ferner handelt es sich auch um eine Lotto-Annahmestelle. Montags und donnerstags wird es auf großen Wunsch vieler Kunden in Zukunft auch wieder die schmackhaften Brezeln geben, verspricht Eileen Herlemann. Und im Sommer dürften sich alle auf ein erfrischendes Eis bei ihr freuen.</p> <p>Die Öffnungszeiten sind nun montags und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, am Dienstag von 13 bis 15 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 17 Uhr und am Samstag von 8 bis 10 Uhr. Um diese etwas zu erweitern, hat Herlemann zudem vor dem Gebäude noch zwei Automaten aufgestellt, an denen Getränke und Snacks zu jeder Tageszeit gekauft werden können.</p> <h2>Nachbarn befürworten neuen Standort</h2> <p>Da sich Filiale in einem Wohngebiet befindet, wurden Parkmöglichkeiten für die Kunden direkt vor dem kioskartigen Verkaufsraum geschaffen. Eileen Herlemann hat im Vorfeld der Eröffnung ihre Nachbarn nicht nur von ihrem Vorhaben unterrichtet, sondern sie um die ehrliche Meinung danach gefragt. „Bis auf wenige Ausnahmen haben das praktisch alle der insgesamt 50 Haushalte befürwortet“, sagt sie.</p> <p>Diese Eintracht erfreute auch Oberbürgermeister Simon Gröger, der den Fortbestand des „Glücksmoment“ bei der Eröffnung ausdrücklich begrüßte. „Ein Post gehört zur zentralen Infrastruktur und wertet den Ortsteil Stahringen auf“, sagte er.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Einzelhandel Dienstleistungen Flughafen thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel thema-wirtschaft-branchen-dienstleistung thema-verkehr-flugverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufatmen in Stahringen: Die einzige Poststelle im Ort bleibt erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:40:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[No Angels-Konzert abgesagt: Milchwerk Musik Festival fällt komplett ins Wasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/no-angels-konzert-abgesagt-milchwerk-musik-festival-faellt-komplett-ins-wasser;art372455,12509562 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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        Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.



        <p>Es hätte ein Höhepunkt im Radolfzeller Veranstaltungskalender werden sollen. Der Auftritt der Casting-Band No Angels am 2. August 2026 im Milchwerk. Doch nun ist dieses Konzert und die komplette Konzertreihe des Milchwerk Musik Festivals abgesagt. Die No Angels spielen stattdessen in Friedrichshafen im Graf-Zeppelin-Haus. In Radolfzell bleibt es derweil still im Milchwerk.</p> <p>Grund für die Absage ist der Wasserschaden im Radolfzeller Veranstaltungshaus. Ein Wasserschlauch war geplatzt, etliche Stunden lief Wasser in das Milchwerkfoyer. Nun muss es aufwändig saniert werden, um wieder Gäste empfangen zu können. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/schock-fuer-radolfzell-das-milchwerk-muss-monatelang-gesperrt-werden-26-09-25;art372455,12488732" target="_blank" title="Schock für Radolfzell: Das Milchwerk muss monatelang gesperrt werden">Die Arbeiten sollen im März beginnen und bis zu sechs Monate dauern.</a> So richtig weiß das die Stadtverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Der Plan für die Sanierungsarbeiten werde Ende November bis Anfang Dezember abschließend erstellt, informiert die Pressestelle auf Nachfrage. Allerdings werde man die Dauer des Trocknungsprozesses erst abschätzen können, wenn der Boden geöffnet wurde.</p> <h2>Keine klare Aussage aus dem Bauamt</h2> <p>Unklarheiten und grobe Zeitpläne – Dinge, für die Veranstalter Wolfgang Frey von der Live Stage Entertainment GmbH aktuell keine Zeit aufbringen konnte. „Irgendwann hat man eine Frist, in der man klar sagen muss, ob man den Termin mit dem Künstler machen kann oder nicht – und aus Radolfzell hatte ich keine eindeutige Antwort erhalten“, so Frey. Für den Konzertveranstalter war dann klar: Er muss sich eine neue Halle suchen, wenn er die durch die Castingshow Popstars berühmt gewordene Popgruppe No Angels in die Region holen möchte.</p> <p>Etliche Wochen habe er mit dem Fachbereich Kultur nach einer Lösung gesucht, ob das Konzert trotz Wasserschaden und Sanierungsarbeiten irgendwie trotzdem im Milchwerk stattfinden könnte. „Wir wären zu Kompromissen bereit gewesen, das Foyer gastronomisch nicht zu bespielen oder andere Optionen“, sagt Frey.</p> <h2>Veranstaltungen nur mit geringer Personenzahl</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-wasserschaden-im-milchwerk-kann-der-saal-waehrend-der-sperrung-genutzt-werden;art372455,12495568" target="_blank" title="Nach Wasserschaden im Milchwerk: Kann der Saal während der Sperrung genutzt werden?">Eine Teilnutzung der Halle sei allerdings laut Stadtverwaltung eher schwierig</a>: „Aufgrund fehlender sanitärer Einrichtungen und Fehlen eines barrierefreien Zugangs wären lediglich Veranstaltungen mit geringer Personenzahl möglich“, so die Auskunft. Für Frey war besonders ärgerlich, dass er keine klare Zu- oder Absage aus dem städtischen Bauamt erhalten habe. Das Kulturbüro hingegen beschreibt er als sehr engagiert, eine Lösung zu finden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier gibt es Karten für die No Angels</span><span>Der Vorverkauf für die „TwentyFive Live“-Tour 2026 beginnt. Eine Karte für das Konzert im Graf-Zeppelin-Haus kostet über Eventim 67,10 Euro. Der Verkaufsstart bei Reservix hat bereits begonnen. Und so ganz ohne Festival muss Radolfzell auch nicht auskommen: Vom 3. bis 6. Juni findet am Radolfzeller Konzertsegel das Seefestival statt. Die Brass-Band Querbeat hat ihr Kommen schon bestätigt.</span></label></div> <p>Die Radolfzeller Stadtverwaltung hingegen beteuert, alle Veranstalter umgehend informiert zu haben. Zwar habe man den Schaden einige Monate nicht kommuniziert und mit Trocknungsarbeiten versucht, der Lage Herr zu werden. Erst als danach klar wurde, wie gravierend der Wasserschaden ausgefallen ist und dass eine umfassende Sanierung anstehe, habe man Veranstalter und Kunden des Milchwerks über eine Dauer der Sperrung von bis zu sechs Monaten informiert. „Bei einem derzeit angestrebten Sanierungsbeginn Ende März 2026 können Veranstaltungen im Großen Saal im August und September noch nicht zugesagt werden“, erklärt die städtische Sprecherin Annabell Hauck.</p> <h2>Ohne Milchwerk kein Milchwerk-Festival</h2> <p>Für Wolfgang Frey ist dies auch die Absage des gesamten Festivals. „Ohne Milchwerk gibt es auch kein Festival“, sagt er. Die anderen für das Festival bereits angefragten Künstler sollen ebenfalls in andere Hallen der Region verschoben werden. Als positiven Nebeneffekt sieht er die Größe des Graf-Zeppelin-Hauses in Friedrichshafen: Da könne man mehr Personen unterbringen.</p> <p>Auch der Fachbereich Kultur hat aktuell alle Hände voll zu tun, die Veranstaltungen zwischen März und September, die im Milchwerk geplant waren, auf die umliegenden Hallen der Ortsteile umzuplanen. Doch müssten auch einzelne Veranstaltungen abgesagt werden. Dieser Prozess sei noch nicht ganz abschlossen, heißt es aus der Stadtverwaltung abschließend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[No Angels-Konzert abgesagt: Milchwerk Musik Festival fällt komplett ins Wasser]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539]]></guid>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:33:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.  ]]></description>
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          Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482]]></guid>
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        Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.



        <p><em>Update, 31. Oktober, 10.30 Uhr: Mittlerweile haben sich die SBB und die DB zu den Änderungen ab Dezember erklärt, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich">hier finden Sie die Informationen dazu.</a></em></p> <p>„Zug endet hier, zur Weiterfahrt in Richtung Schaffhausen und Zürich bitte umsteigen!“ So sollen es die Fahrgäste auf der Gäubahn lieber heute als morgen in Singen hören – jedenfalls wenn es nach der Regierung des Kantons Schaffhausen geht.</p> <p>In einem überraschenden Vorstoß hatte sie gefordert, der Strecke ihren internationalen Charakter zu nehmen und die durchgehenden Züge Stuttgart-Zürich komplett zu streichen. Nun könnte es bald Klarheit geben, ob es wirklich so weit kommt.</p> <p>Die Begründung für den Vorstoß aus Schaffhausen lässt tief blicken: Es sind die „regelmäßigen Verspätungen und Zugausfälle auf dieser Linie“, die die Anbindung Schaffhausens an die Metropole Zürich verschlechterten. So steht es wörtlich in einer Erklärung der Staatskanzlei des Grenzkantons.</p> <h2>Schweizer Bahn: „Wir verstehen den Unmut“</h2> <p>Und die Ursache dafür liegt demnach nicht bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), sondern in Deutschland. Bei den SBB ist das Problem bekannt, und man „verstehe den Unmut des Kantons“. Deshalb würden schon Ersatzzüge bereitgestellt, das funktioniere aber „noch nicht genügend zuverlässig“.</p> <p>Die Schweizer Bahn räumt weiter ein: „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Gemeinsam mit der DB arbeiten wir intensiv daran, die Qualität der Verbindung für unsere Kundinnen und Kunden nachhaltig zu verbessern.“ Rasche Lösungen gebe es leider nicht, aber zum Fahrplanwechsel im Dezember könnte es tatsächlich zu Umstellungen kommen. Darüber werde man den Kanton in den nächsten Tagen informieren.</p> <h2>Kanton, Stadt und Abgeordnete werden gemeinsam deutlich</h2> <p>Mit der neuen Wendung hat die Misere auf der Gäubahn eine noch weitaus größere Dimension als bisher schon. Nach <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">den Kappungen südlich von Stuttgart</a> kommt nun eine weitere am anderen Ende des deutschen Teils der Strecke in die Diskussion. Denn Absender des Brandbriefes ist nicht nur die Kantonsregierung. Auch die Schaffhauser Bundesparlamentarier (also die Abgeordneten in Bern) und der Stadtrat der Kantonshauptstadt unterschreiben die Forderung nach „sofortigen Maßnahmen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gäubahn-Desaster</span><span>Die Fahrgäste erleben die Gäubahn Stuttgart-Singen (-Schaffhausen-Zürich) häufig als sehr unzuverlässige Bahnverbindung. Gründe sind der weitgehend nur einspurige Ausbau (das zweite Gleise wurde von den Franzosen nach 1945 demontiert), veraltete Stellwerkstechnik in Singen und zuletzt auch störanfällige Fahrzeuge. Umso größer war die Überraschung, als ausgerechnet diese Strecke im September als „pünktlichste Verbindung der Deutschen Bahn“ präsentiert wurde. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-puenktlichste-strecke-deutschlands-dieser-auswertung-glaubt-nicht-mal-die-db;art417930,12315050" target="_blank" title="Gäubahn plötzlich Musterbahn? Verbindung erhält fragwürdiges Pünktlichkeitslob">Recherchen des SÜDKURIER ergaben dann, dass sie häufigen Streckensperrungen in der Statistik gar nicht vorkommen.</a> Würden sie berücksichtigt, fiele die Bewertung „katastrophal“ aus, so der Bundestagsabgeordnete und Bahnexperte Matthias Gastel. Über viele Jahrzehnte war die Gäubahn ein Rückgrat der Direktverbindungen von Deutschland bis nach Süditalien, berühmte Züge wie zuletzt noch bis Herbst 2006 der italienische Cisalpino waren dort unterwegs. Inzwischen gibt es lediglich einen stündlichen Intercity von Stuttgart nach Zürich, der im deutschen Abschnitt zugleich Regionalzug-Status hat.</span></label></div> <p>Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Die Schaffhauser legen Wert auf einen stabilen Halbstundentakt nach Zürich und von dort wieder zurück. Dafür verkehrt immer zur Minute 17 ein Regionalexpress, der in Schaffhausen erst losfährt und ohne Zwischenhalt den Zürcher Hauptbahnhof in 38 Minuten erreicht.</p> <p>Dieser Zug sei „zuverlässig unterwegs“, heißt es im Protestschreiben und der Stellungnahme der SBB übereinstimmend. Zur Minute 47 soll dann der aus Stuttgart kommende Intercity den Halbstundentakt sicherstellen. Doch der komme in Schaffhausen schon „regelmäßig verspätet“ an, wenn er nicht ganz ausfalle. „De facto“, so die bittere Bilanz, „steht der Schaffhauser Bevölkerung somit nur ein verlässlicher Stundentakt zur Verfügung.“</p> <p>Für die Schaffhauser gibt es nur eine Lösung: Sie fordern, „den Bruch sämtlicher über Singen hinaus verkehrenden Verbindungen des IC auf den nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.“ Das Kalkül dabei ist, dass es gewissermaßen einen zuverlässigen Teil der Strecke (Singen-Schaffhausen-Zürich) gibt und einen unzuverlässigen (Gäubahn). Das Verfahren ist dabei nicht neu: <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/jetzt-gibt-es-schweizer-nachhilfe-fuer-die-deutsche-bahn;art1371848,11842291" target="_blank" title="Immer wieder Ärger mit deutschen Zügen: Jetzt gibt es Schweizer Nachhilfe für die Bahn">Auch in Basel hat die Schweizer Bahn Fernverbindungen aus Deutschland gekappt</a>, um – vereinfacht gesagt – sich nicht die Verspätungen der Deutschen Bahn in den eigenen Fahrplan zu holen. Die Folge ist, dass Fahrgäste umsteigen müssen und oft noch länger brauchen.</p> <p>Auch die Schaffhauser stellen stark auf die Schweizer Bedürfnisse ab: „Es darf nicht sein, dass die Fahrgäste im Inland von und nach Schaffhausen aufgrund von Ereignissen im Ausland auf einen verlässlichen Halbstundentakt verzichten müssen. Die Unterzeichnenden fordern von der SBB, ihre Fahrplanpflicht im Binnenverkehr den Vorteilen einer internationalen Verbindung vorzuziehen“, heißt es in der Erklärung.</p> <h2>Wird die Gäubahn de facto zu einer Regionalstrecke?</h2> <p>Im Kreis Konstanz sind Bahnexperten und Politiker alarmiert, denn mit einer Kappung der Gäubahn wären die letzten grenzüberschreitenden Fernverkehrszüge am westlichen Bodensee Geschichte.</p> <p>Der langjährige FDP-Kreisrat Georg Geiger warnte erst jüngst vor einem weiteren Abbau auf der Schiene und einer de-facto-Rückstufung der Gäubahn von einer internationalen Verbindung auf eine Regionalstrecke. „Der Intercity Stuttgart-Zürich ist akut bedroht“, warnte er vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung auf der Insel Mainau.</p> <h2>Vorschlag: Züge aus Stuttgart sollen bis Konstanz fahren</h2> <p>Zugleich äußerte Geiger, der sich seit Jahrzehnten für den Bahnverkehr in der Region engagiert, ein gewisses Verständnis für die Schaffhauser. Sollten sie mit ihrem Vorstoß durchkommen, schlägt er eine bisher ganz neue Variante vor: Wenn die Gäubahn-Züge schon in Deutschland bleiben müssten, solle die Deutsche Bahn sie nicht in Singen enden lassen, sondern bis Konstanz weiterführen und dort wenden lassen.</p> <p>Das Ergebnis wäre nach seinen Worten ein dichterer Takt zwischen den größten Städten im Landkreis und ein Stundentakt zwischen der Landeshauptstadt und Konstanz, immerhin der 14.-größten Stadt Baden-Württembergs. Und, so Geiger, „auch in Konstanz kann man in Richtung Zürich oder St. Gallen umsteigen und hat häufige und zuverlässige Anschlüsse in die Schweiz“.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 14:34:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Krankentransporter rammt Rollstuhlfahrer: Unfall auf der Untertorstraße  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/krankentransporter-rammt-rollstuhlfahrer-unfall-auf-der-untertorstrasse;art372455,12509421 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen. Der Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt.  ]]></description>
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          Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen. Der Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen. Der Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt.



        <p>Auf der Untertorstraße hat sich am Mittwochmorgen, 29. Oktober, ein Unfall ereignet, bei dem eine Person leicht verletzt worden ist. Das teilt die Polizei mit. Demnach war ein 21-Jähriger mit einem Krankentransportwagen in Richtung Böhringer Straße unterwegs. Dabe habe er auf Höhe der Hausnummer 24 aus unbekannten Gründen einen 79-jährigen Mann übersehen, der mit seinem elektrischen Rollstuhl die Fahrbahn querte.</p> <p>Durch den Zusammenstoß kippte der Rollstuhl, schreibt die Polizei. Dabei habe sich der Senior leichte Verletzungen zugezogen. Zur weiteren medizinischen Versorgung brachte ein Rettungswagen ihn in ein Krankenhaus. Am elektrischen Rollstuhl entstand laut Polizei ein Schaden in Höhe von rund 300 Euro, am Krankentransporter von rund 1000 Euro.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Klinik Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Krankentransporter rammt Rollstuhlfahrer: Unfall auf der Untertorstraße]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:22:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerschein und Rauch dringen aus dem Fenster: Feuerwehr löscht Wohnungsbrand auf der Mettnau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/feuerschein-und-rauch-dringen-aus-dem-fenster-feuerwehr-loescht-wohnungsbrand-auf-der-mettnau;art372455,12509369 ]]></link>      <description><![CDATA[  Als aus einem Fenster in der Strandbadstraße Feuerschein und Rauch dringen, alarmieren Patienten einer angrenzenden Klinik die Feuerwehr. Diese sucht vor Ort die Wohnung nach Menschen ab und löscht den Brand.  ]]></description>
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          Als aus einem Fenster in der Strandbadstraße Feuerschein und Rauch dringen, alarmieren Patienten einer angrenzenden Klinik die Feuerwehr. Diese sucht vor Ort die Wohnung nach Menschen ab und löscht den Brand.<br>
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        Als aus einem Fenster in der Strandbadstraße Feuerschein und Rauch dringen, alarmieren Patienten einer angrenzenden Klinik die Feuerwehr. Diese sucht vor Ort die Wohnung nach Menschen ab und löscht den Brand.



        <p>Die Feuerwehr Radolfzell ist am Mittwochabend, 29. Oktober, zu einem Einsatz in die Strandbadstraße alarmiert worden. In einem Mehrfamilienhaus war Feuerschein und Rauch aus einem Fenster gemeldet worden, schreibt die Feuerwehr in einer Pressemeldung. Patienten einer benachbarten Kur-Klinik hätten den Brand entdeckt.</p> <p>Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss festgestellt, so die Feuerwehr. Da unklar gewesen sei, ob sich der Bewohner noch in der Wohnung befindet, hätten die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Wohnung abgesucht.</p> <h2>Keine Personen in der Wohnung</h2> <p>Glücklicherweise konnten die Feuerwehrleute keine Personen in der Wohnung finden. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht und die in Folge des Brands nicht mehr bewohnbare Wohnung mit einem Belüftungsgerät vom Brandrauch befreit, heißt es in der Mitteilung weiter.</p> <p>Verletzte gab es bei dem Einsatz nicht zu beklagen, schreibt die Feuerwehr. Die Brandursache werde nun von der Polizei ermittelt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Polizei Rettungswesen Unfall Katastrophenschutz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feuerschein und Rauch dringen aus dem Fenster: Feuerwehr löscht Wohnungsbrand auf der Mettnau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:09:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt will Grundstück verkaufen: Bau eines Pflegeheims in Böhringen rückt näher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/stadt-will-grundstueck-verkaufen-bau-eines-pflegeheims-in-boehringen-rueckt-naeher;art372455,12509364 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ortschaftsrat hat grünes Licht für die Konzeptvergabe beim Grundstücksverkauf für ein Pflegeheim im Wohngebiet „Oberer Einsatz“ gegeben. Wie viele Plätze dort entstehen sollen – und wie es nun weitergeht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Ortschaftsrat hat grünes Licht für die Konzeptvergabe beim Grundstücksverkauf für ein Pflegeheim im Wohngebiet „Oberer Einsatz“ gegeben. Wie viele Plätze dort entstehen sollen – und wie es nun weitergeht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/stadt-will-grundstueck-verkaufen-bau-eines-pflegeheims-in-boehringen-rueckt-naeher;art372455,12509364]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Ortschaftsrat hat grünes Licht für die Konzeptvergabe beim Grundstücksverkauf für ein Pflegeheim im Wohngebiet „Oberer Einsatz“ gegeben. Wie viele Plätze dort entstehen sollen – und wie es nun weitergeht.



        <p>Zwei Jahre lang war es ruhig um das geplante Pflegeheim im Ortsteil Böhringen – nun kommt wieder Bewegung in das Projekt. Im Ortschaftsrat stellte Thomas Nöken, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Baurecht, den aktuellen Stand <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ein-hoffnungsschimmer-fuer-die-zukunft-der-pflege-in-boehringen-soll-ein-neues-pflegeheim-entstehen;art372455,11652203" title="Ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft der Pflege? In Böhringen soll ein neues Pflegeheim entstehen">des Projekts</a> vor. Das Gremium zeigte sich erfreut über die Entwicklung und stimmte den Beschlussvorschlägen einstimmig zu. Was ist nun genau geplant?</p> <h2>Konzept wichtiger als der Preis</h2> <p>Die städtischen Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 10.500 Quadratmetern hinter der Schule am Eingang des Wohngebietes „Oberer Einsatz“ sollen im Zuge einer Konzeptvergabe verkauft werden. Im Vordergrund steht nicht der höchste Preis, sondern das überzeugendste Betriebskonzept. „Die Qualität der Einrichtung sollte stimmen, die künftigen Bewohner sollen sich wohlfühlen“, machte Thomas Nöken in der Sitzung deutlich.</p> <p>Man wolle, dass Investoren gemeinsam mit Betreibern und Planern, auch Landschaftsplanern, ein schlüssiges Gesamtkonzept erarbeiten. Der Grundstücks-Mindestkaufpreis wird mit 352 Euro brutto pro Quadratmeter festgelegt, womit die Stadt mit Einnahmen von mindestens 3,7 Millionen Euro rechnen kann.</p> <p>Mit dem Standort „Oberer Einsatz“ wurde eine Fläche ausgewählt, die laut Nöken ausreichend Raum für eine moderne Einrichtung bietet. Die Stadt ist Eigentümerin der betroffenen Grundstücke, die ursprünglich als Schulentwicklungsfläche vorgehalten wurden und bisher landwirtschaftlich genutzt werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mangel an Pflegeplätzen</span><span>Hintergrund des Projekts ist der Kreispflegeplan des Landkreises Konstanz, der prognostiziert, dass bis 2030 in Radolfzell etwa 100 Dauerpflegeplätze, 50 Kurzzeitpflegeplätze und etwa 20 Plätze für Tagespflege fehlen werden. Schon länger plant die Stadt daher, die berechnete Unterversorgung durch einen kommunalgesteuerten Neubau eines Pflegeheims in Böhringen aufzufangen.</span></label></div> <h2>Wie viele Pflegeplätze entstehen in Böhringen?</h2> <p>Bei einer Obergrenze von 100 Plätzen sollen im neuen Pflegeheim 85 Dauerpflegeplätze entstehen, ergänzend dazu sollen ambulant betreute Wohngemeinschaften oder aufeinander abgestimmte, vernetzte ambulante Angebote beziehungsweise Tagespflege ermöglicht werden. Man gehe, so Nöken, von drei Vollgeschossen aus, was städtebaulich zu vertreten sei.</p> <p>„Wir sind glücklich und froh, dass der Neubau in Böhringen realisiert wird, wo wir allmählich auf 5000 Einwohner zugehen“, so Ortsvorsteher Jürgen Keck. Er gab jedoch zu bedenken, dass auch Wohnraum in Böhringen geschaffen werden müsse, um als Arbeitsort für Pflegekräfte attraktiv zu sein.</p> <h2>Darum verzögerte sich die Entwicklung</h2> <p>Dafür, dass die Projektentwicklungsphase länger gedauert hat als ursprünglich vorgesehen, führte Thomas Nöken mehrere Gründe an. Zum einen habe man die Schulbedarfsprognose abwarten müssen, um sich für die Zukunft nötige Erweiterungen der Schule nicht zu verbauen.</p> <p>Es stellte sich heraus, dass die Schule weiteren Bedarf haben werde. Durch die Neubaugebiete Nezfeldwies und Hübschäcker werde sich die Grundschule von einer Zweizügigkeit zu Dreizügigkeit entwickeln, wodurch vier neue Klassenzimmer, Mensa, und Betreuungsräume entstehen müssten. Um den kompletten Bedarf zusätzlich realisieren zu können, falls es im Gebäudebestand keine Möglichkeiten gebe, habe man entschieden, weiterhin 900 Quadratmeter als Reservefläche vorzuhalten, wovon 265 Quadratmeter in privatem Besitz sind.</p> <h2>Investor kannst selbst weitere Flächen erwerben</h2> <p>Die Fläche des Pflegeheims habe sich damit von <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ein-hoffnungsschimmer-fuer-die-zukunft-der-pflege-in-boehringen-soll-ein-neues-pflegeheim-entstehen;art372455,11652203" title="Ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft der Pflege? In Böhringen soll ein neues Pflegeheim entstehen">ursprünglich 11.060</a> auf 10.500 Quadratmeter reduziert, verfüge aber immer noch über eine gut ausreichende Größe für die angestrebte Nutzung und dazugehörende Außenanlagen, wie im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft worden sei. Hingezogen habe sich das Projekt aber auch durch Verhandlungen mit zwei Privatgrundstücksbesitzern im Westen und Osten des Pflegeheimareals, die bislang ohne Ergebnis blieben. Der künftige Investor soll jedoch die Möglichkeit erhalten, später selbst über zusätzliche Flächen zur Erweiterung zu verhandeln.</p> <h2>Räte haben einige Anmerkungen</h2> <p>Den Auslobungsunterlagen der Konzeptvergabe stimmte der Ortschaftsrat im Grundsatz zu, allerdings nur unter mehreren Maßgaben, die Nöken aus der Sitzung mitnehmen will: Ex-Ortsvorsteher Bernhard Diehl, Kreisrat und Gemeinderat, machte als Zuhörer die Notwendigkeit eines eingezäunten Demenzgartens für das neue Pflegeheim deutlich.</p> <p>Auch überzeugte er das Gremium, zu fordern, dass die Zahl der Stellplätze für Besucher und Personal über die gesetzliche Vorgabe hinaus festgelegt wird. Die vorgeschriebenen sieben bis zehn Plätze reichten bei weitem nicht aus, wenn man von etwa 30 Pflegekräften im Schichtdienst ausgehe – auch weil es im angrenzenden Wohngebiet keinen öffentlichen Parkraum gebe, argumentiert er.</p> <p>Außerdem soll der Vorschlag von Peter Lingg (CDU) aufgenommen werden, dass Ortsvorsteher Jürgen Keck als Mitglied des Preisgerichts für den Wettbewerb zur Konzeptvergabe Stimmrecht erhält.</p> <h2>Wie geht es nun weiter?</h2> <p>In der kommenden Woche beschäftigt sich nun noch der Verwaltung- und Finanzausschuss mit dem Thema, am 18. November beschließt dann der Gemeinderat die Ausschreibung der Konzeptvergabe. Direkt danach erfolgt die EU-weite Ausschreibung.</p> <p>Das Verfahren startet im Anschluss mit einem Teilnahmewettbewerb, bei dem auf der Grundlage der dargestellten Kriterien maximal zehn geeignete Bewerber ausgewählt werden. An diese erste Stufe schließt Stufe zwei mit dem Angebots- und Verhandlungsverfahren an. Die zehn ausgewählten Bewerber erarbeiten ein Nutzungskonzept mit Planung sowie ein Preisangebot für den Grundstückskauf.</p> <p>Nach einer Vorprüfung der eingegangenen Konzepte und Angebote bewertet ein Preisgericht alle Unterlagen und legt eine Rangfolge fest. Die eingereichten Unterlagen der Teilnehmer sind Grundlage weiterer Vergabehandlungen, die die Vergabestelle führt. Das Plan- und Betriebskonzept sowie der Umsetzungszeitraum sollen mit 80 Prozent in die Bewertung einfließen, das Preisangebot mit 20 Prozent.</p> <h2>Baubeginn könnte Mitte 2028 sein, 2030 der Erstbezug</h2> <p>Die Abgabe der Konzepte soll bis Mai 2026 erfolgen, im Juni sollen die Ergebnisse dem Gemeinderat vorgestellt. Bis Ende 2026 sollen die Verträge unter Dach und Fach sein. Dann geht es mit dem Bebauungsplanverfahren und der Hochbauplanung weiter. Mitte 2028, so Thomas Nöken, könnte Baubeginn sein. Es müsse bei der Größe des Projekts mit einer Bauzeit von eineinhalb bis zwei Jahren gerechnet werden. Wenn alles nach Plan läuft, könnten 2030 die ersten Böhringer Senioren in ihr neues Zuhause einziehen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stadt will Grundstück verkaufen: Bau eines Pflegeheims in Böhringen rückt näher]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 11:59:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Stadt als zahnloser Tiger: Verwaltung zieht geplantes E-Scooter-Verbot wieder zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-stadt-als-zahnloser-tiger-verwaltung-zieht-geplantes-e-scooter-verbot-wieder-zurueck;art372455,12509361 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Haufen Verbotsschilder, aber keiner, der kontrolliert: Von diesem Plan, die Konflikte zwischen E-Roller-Fahrern und Fußgängern in der Innenstadt zu lösen, hielten einige Stadträte recht wenig. Der OB gab nach.  ]]></description>
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          Ein Haufen Verbotsschilder, aber keiner, der kontrolliert: Von diesem Plan, die Konflikte zwischen E-Roller-Fahrern und Fußgängern in der Innenstadt zu lösen, hielten einige Stadträte recht wenig. Der OB gab nach.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Haufen Verbotsschilder, aber keiner, der kontrolliert: Von diesem Plan, die Konflikte zwischen E-Roller-Fahrern und Fußgängern in der Innenstadt zu lösen, hielten einige Stadträte recht wenig. Der OB gab nach.



        <p>So deutliche Worte hatte man von SPD-Stadtrat Markus Zähringer eher selten gehört. Aber bei der Diskussion um ein mögliches Verbot von E-Scootern in der Radolfzeller Innenstadt zeigte sich der sonst eher besonnene Schulleiter des Berufschulzentrums von seiner strengen Seite. „Also da machen wir uns ja unglaubwürdig“, motze er angesichts des Vorschlags, Verbotsschilder aufzustellen, aber nicht mehr Kapazitäten für Kontrollen bereitzustellen. Die Stadt präsentiere sich als „zahnloser Tiger“, wenn man auf der einen Seite etwas verbiete, dann aber nicht dafür sorgen, dass es eingehalten werde.</p> <p>Und Zähringer zog noch einen anderen Vergleich: „Bei der Narrenampel hat sich die Stadt stur gezeigt und darauf beharrt, dass diese nicht erlaubt sei“, fing der SPD-Stadtrat an. Aber hier, wo man ein notwendiges Verbot auch durchsetzen müsste, da verweise man lediglich auf Schilder und meine, sich damit rechtlich abgesichert zu haben. Aus seiner Sicht fehle es an Mitarbeitenden im Vollzugsdienst, diese seien „am Anschlag“, das Verbot von E-Scootern in der Fußgängerzone sei aber sehr sinnvoll.</p> <h2>Viel Ärger wegen E-Rollern auf dem Marktplatz</h2> <p>Worum geht es konkret in dieser Kritik? Seit einiger Zeit sind Elektro-Roller in der Fußgängerzone ein Ärgernis. Die Stadt erhält regelmäßig Beschwerden von Anwohnern und Besuchern der Stadt, E-Scooter-Fahrer würden sich rücksichtslos verhalten und viel zu schnell unterwegs sein. Rein rechtlich ist die Lage nicht ganz eindeutig, ob E-Roller in Fußgängerzonen fahren dürfen. Eigentlich sind E-Scooter wie auch S-Pedelecs, die beide nur mit Versicherungskennzeichen am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, nicht in Fußgängerzonen erlaubt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Neuregelung</span><span>Die Elektrokleinstfahrzeugverordnung wird aktuell überarbeitet und ab dem 1. April 2026 sollen dort, wo Fahrräder fahren dürfen, künftig auch E-Scooter unterwegs sein dürfen. Das heißt, dass E-Roller nur auf dem Gehweg fahren dürfen, wenn dieser auch explizit für Fahrräder freigegeben ist. Kommunen dürfen selbst entscheiden, ob sie die E-Roller in den Fußgängerzonen zulassen oder die Geschwindigkeit begrenzen. In Radolfzell gibt es immer wieder Beschwerden über E-Roller- oder E-Bike-Fahrer in der Fußgängerzone und vor allem die fehlenden Kontrollen dazu.</span></label></div> <p>Allerdings wurden bei der jüngsten Aktualisierung der Straßenverkehrsordnung Elektrokleinstfahrzeuge, zu denen auch E-Scooter gehören, den Radfahrenden gleichgestellt. Da am Eingang der Radolfzeller Fußgängerzone Schilder hängen, die „Radfahrer frei“ gestatten, gibt es hier einen Widerspruch. Hinzu kommt, dass zum 1. April 2026 die Übergangsfrist endet, in der Kommunen für sich klären können, auf welchem Flächen sie E-Scooter erlauben wollen und wo nicht. Denn ab April 2026 sind Elektro-Scooter den Fahrrädern offiziell gleichgestellt, sofern es keine andere Regelung gibt.</p> <h2>Ausnahmen nur für genehmigt Rollstühle</h2> <p>Die Idee der Verwaltung war, eine spezielle Regelung für den Zugang von Elektrokleinstfahrzeugen zu der Fußgängerzone zu schaffen. Denn eigentlich sei Elektromobilität im Vergleich zu Verbrenner-Motoren zu bevorzugen, so schreibt es die Verwaltung auch in der Sitzungsvorlage zum Thema E-Scooter-Verbot in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Technik. Dennoch wolle man die aktuell bestehenden Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und E-Scooter-Fahrern – aber auch E-Bike-Radler – mit einem Verbot auflösen. Eine Ausnahme soll es hingegen für Krankenrollstühle geben, die ebenfalls zu den Elektrokleinstfahrzeugen gehören. Hier stelle so ein Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Leben dar, deswegen solle es auf Antrag und Nachweis eine Ausnahmegenehmigung geben.</p> <p>Einen völlig neuen Ansatz brachte FGL-Stadträtin Selma Anton in die Debatte ein. Aus ihrer Sicht seien nicht die Fahrzeuge, sondern die Verhaltensweisen das Problem. Denn eigentlich müsste das Ziel lauten: „Wir wollen eine lebendige Stadt mit und für alle“, fasste sie ihre Vision zusammen. Ein Verbot löse das Problem nicht, man müsse Verhaltensregeln aufstellen und kommunizieren. Ihr Vorschlag: „Lieber auf Schrittgeschwindigkeit setzen, Kontrollieren und Aufklären, das ist wirksamer“, sagte sie. Außerdem würde ein Verbot erneut die Verwaltung beschäftigen, wenn diese Ausnahmegenehmigungen prüfen und erstellen müsste.</p> <p>Oberbürgermeister Simon Gröger räumte ein begrenztes Personal im Gemeindevollzugsdienst ein. Er erklärte aber auch, dass mehr Kontrollen nicht automatisch zu mehr Einnahmen durch Bußgeldern führen würden, die das notwendige Personal finanzieren könnten. Aber der OB ließ sich schließlich überzeugen, dass ein Verbot ohne Konsequenzen nicht die finale Lösung sei. Die Verwaltung zog den Vorschlag mit den Verbotsschildern wieder zurück.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrspolitik Verkehrsregel Straßenverkehr thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Stadt als zahnloser Tiger: Verwaltung zieht geplantes E-Scooter-Verbot wieder zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 19:17:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Stadtjubiläum kann kommen: Gemeinderat stimmt finalem Konzept und Finanzplan zu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/das-stadtjubilaeum-kann-kommen-gemeinderat-stimmt-finalem-konzept-und-finanzplan-zu;art372455,12509122 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Kulturausschuss stimmt nun auch der Gemeinderat dem finalen Plan für das Stadtjubiläum zu. Die Stadt muss 530.000 Euro zuschießen. Wie schlüsseln sich Einnahmen und Ausgaben genau auf?  ]]></description>
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          Nach dem Kulturausschuss stimmt nun auch der Gemeinderat dem finalen Plan für das Stadtjubiläum zu. Die Stadt muss 530.000 Euro zuschießen. Wie schlüsseln sich Einnahmen und Ausgaben genau auf?<br>
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        Nach dem Kulturausschuss stimmt nun auch der Gemeinderat dem finalen Plan für das Stadtjubiläum zu. Die Stadt muss 530.000 Euro zuschießen. Wie schlüsseln sich Einnahmen und Ausgaben genau auf?



        <p>In mehreren Sitzungen des Gemeinderates sorgten das Stadtjubiläum 2026, sein Umfang und seine Kosten in den vergangenen anderthalb Jahren für<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/stadtjubilaeum-radolfzell-logo-motto-und-budget-stossen-auf-kritik;art372455,12131628" title="Erst motzen, dann feiern? Manch Stadtrat findet Pläne zum Stadtjubiläum „voll daneben“"> langwierige Diskussionen und Kritik</a>. Ihre endgültige Zustimmung zum finalen Konzept und Finanzplan gaben die Räte in ihrer jüngsten Sitzung hingegen ohne weitere Nachfragen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/so-sieht-der-finanzplan-zum-stadtjubilaeum-2026-aus;art372455,12496281" title="Es fehlen fast 75.000 Euro Sponsorengelder: Stadt stellt Zahlen zum Jubiläum 2026 vor">nachdem das Thema bereits zwei Wochen zuvor im Kulturausschuss vorgestellt worden war</a>.</p> <p>Der finale Kostenplan sieht Ausgaben von 1,09 Millionen Euro und Einnahmen von 560.000 Euro vor. Der städtische Zuschussbedarf für das Stadtjubiläum bleibt damit bei 530.460 Euro unverändert bestehen – wie schon in der Sitzung des Gemeinderats am 22. Oktober 2024 beschlossen.</p> <h2>75.000 Euro zu wenig beim Sponsoring</h2> <p>Konkret konnte die Stadt Fördergelder von 120.000 Euro generieren, anstatt der ursprünglich geplanten 75.000. Die Messmer Stiftung steuert 50.000 Euro bei, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/jetzt-gibt-es-doch-eine-foerderung-die-baden-wuerttemberg-stiftung-gibt-geld-fuer-das-stadtjubilaeum;art372455,12469292" title="Nun also doch! Baden-Württemberg Stiftung finanziert einen kleinen Teil des Stadtjubiläums">die Baden-Württemberg Stiftung 20.000 Euro</a> und der Landkreis weitere 50.000 Euro. Beim Sponsoring wurde das geplante Ziel von 485.000 Euro <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/so-sieht-der-finanzplan-zum-stadtjubilaeum-2026-aus;art372455,12496281" title="Es fehlen fast 75.000 Euro Sponsorengelder: Stadt stellt Zahlen zum Jubiläum 2026 vor">nur zu 84 Prozent erreicht</a>. So konnten 410.112 Euro eingeworben werden, davon 80.160 Euro als Sachsponsoring.</p> <p>Die Einnahmen aus niedrigen Eintrittskosten zu einzelnen Veranstaltungen und aus Anzeigenverkäufen für das Jahresprogramm liegen nun bei 29.800 Euro. Zunächst hatte die Stadt mit 10.000 Euro gerechnet. Die Gesamteinnahmen liegen damit 1,8 Prozent niedriger als die ursprünglich veranschlagten 570.000 Euro.</p> <h2>So setzen sich die Ausgaben zusammen</h2> <p>Auf der Ausgabenseite fallen wie geplant 326.900 Euro für Personal an. Das Programm kostet knapp 480.000 Euro anstatt einst geplanter 512.150 Euro. Hier habe man in verschiedenen Bereichen Einsparungen vorgenommen und einzelne Positionen reduziert. Auch die Kosten für das Marketing wurden noch einmal angepasst. Sie liegen nun bei 141.000 anstatt 118.410 Euro. Hinzu kommen sonstige eingeplante Ausgaben in Höhe von 143.000 Euro. Sollten die Einnahmen wider Erwarten nicht wie geplant erzielt werden können, wird die Ausgabenseite entsprechend angepasst, sodass der städtische Zuschuss jederzeit unverändert bleibt, stellt die Stadt zudem klar.</p> <p>Der Rat stimmte bei zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen den Plänen zu. Lediglich Siegfried Lehmann (FGL) übte Kritik an den Personalkosten. „Wir hätten es gerne etwas kleiner und günstiger gehabt, aber es ist in Ordnung so, wir sind insgesamt im Kostenrahmen“, so Lehmann. Im November und Dezember wird nun das Programm des Jubiläums veröffentlicht. Es umfasst 94 Veranstaltungen und Aktionen, darunter auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/1200-jaehriges-stadtjubilaeum-21-kreative-projekte-erhalten-zuschlag-radolfzell-plant-mit-100000-euro;art372455,12410326" title="21 Ideen für Stadt und Stadtjubiläum: Bald wird getanzt, gespielt, geforscht und erzählt">22 Bürgerprojekte</a>. Die Umsetzung startet dann im Jubiläumsjahr 2026.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Kulturförderung Finanzhaushalt thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-kultur thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das Stadtjubiläum kann kommen: Gemeinderat stimmt finalem Konzept und Finanzplan zu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 17:11:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Der Spaß hört auf, wenn jemand verletzt ist": So schützen Eltern ihr Kind gegen Mobbing  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/der-spass-hoert-auf-wenn-jemand-verletzt-ist-so-schuetzen-eltern-ihr-kind-gegen-mobbing;art372461,12508841 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.  ]]></description>
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          Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/der-spass-hoert-auf-wenn-jemand-verletzt-ist-so-schuetzen-eltern-ihr-kind-gegen-mobbing;art372461,12508841]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.



        <p>Ein unscheinbarer Blick auf dem Pausenhof, ein Chat voller abwertender Emojis und ein Kind, das plötzlich nicht mehr zur Schule will. Mobbing beginnt oft leise – und bleibt lange unbemerkt. Für Eltern und Lehrkräfte ist es manchmal schwer zu erkennen, wann harmlose Neckereien in systematische Ausgrenzung umschlagen. Genau hier setzt das bundesweite Präventionsprogramm Respekt Coaches an, das seit 2018 Teil der Jugendstrategie des Bundesfamilienministeriums ist und Schüler frühzeitig für respektvolles Miteinander sensibilisieren will.</p> <h2>Demokratie und Zusammenhalt stärken</h2> <p>Constanze Fleiner und Johannes Renner sind die beiden Fachkräfte, die das Programm am Standort des Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Konstanz umsetzen. Sie sind die einzigen Respekt Coaches im Landkreis, die die Gewalt- und Mobbingprävention in Kooperationsschulen von der fünften Klasse bis zu Berufsschulen durchführen.</p> <p>„Schüler sollen mithilfe des Programms lernen, andere Meinungen auszuhalten und Konflikte zu verstehen,“ betonen die beiden. „Das Programm ist weitgefächert, und wir versuchen, es so aktuell und dynamisch wie möglich zu halten“, sagt Fleiner. Dazu gehören Workshops zu Extremismus-, Mobbing- und Gewaltprävention sowie politische Bildung zu Themen wie dem Ukraine- oder Nahostkrieg, in denen verschiedene Meinungen innerhalb der Klassen angehört und besprochen werden. „Unsere Angebote sind dabei flexibel und orientieren sich am Bedarf der jeweiligen Klassen,“ sagen sie weiter.</p> <h2>„Es gibt kaum noch Rückzugsorte“</h2> <p>Mobbing ist kein neues Phänomen – doch die Art und Weise, wie Jugendliche heute miteinander umgehen und wo Mobbing stattfinden kann, habe sich stark verändert. Was Mobbing heute besonders gefährlich mache, sei seine ständige Präsenz. Früher blieb das Geschehen meist auf den Schulhof begrenzt – heute verlagere es sich bis ins Internet. Wie die Untersuchung des Instituts Sinus zeigt, waren im vergangenen Jahr rund 16 Prozent der Heranwachsenden von Mobbing im Internet betroffen.</p> <p>„Über Social Media oder Gruppen-Chats finden betroffene Schülerinnen und Schüler kaum noch Rückzugsorte und sind dem Mobbing so ständig ausgesetzt“, erklärt Renner. Die Coaches sehen ein weiteres Problem: die Anonymität. „Online trauen sich viele Dinge zu sagen, die sie von Angesicht zu Angesicht nie äußern würden“, sagen die Experten.</p> <p>Fleiner und Renner sehen ebenso, dass die Corona-Pandemie die Konfliktsituationen unter Jugendlichen und auch Erwachsenen verschärft habe. Viele Personen hätten in dieser Zeit eine Online-Präsenz aufgebaut und sind seither in digitalen Räumen verstärkt aktiv. „Durch vermehrte Bildschirmzeit können Empathie und sozialer Umgang leiden, weil die Konzentration im Hier und Jetzt eingeschränkt wird“, erklärt Renner. Fleiner ergänzt: „Auch mit Künstlicher Intelligenz gibt es jetzt die Möglichkeit, Identitäten zu klauen und Avatare zu erstellen.“ Dadurch würden Mobbing heutzutage andere Tragweiten haben als in Zeiten vor dem Internet.</p> <h2>Wie lässt sich Mobbing erkennen?</h2> <p>Nicht jeder Konflikt ist laut den Experten gleich Mobbing. „Ein Streit betrifft meist zwei Personen – Mobbing dagegen ist systematisch, dauert häufig über einen längeren Zeitraum und es sind mehrere beteiligt, die meistens gegen eine einzige Person schießen“, erklären Fleiner und Renner. Viele Täter würden von keinen bösen Absichten oder Spaß machen sprechen, doch „der Spaß hört da auf und das Mobbing beginnt dort, wenn jemand verletzt ist“, erklären sie weiter.</p> <p>Die Fachkräfte beobachten, dass Betroffene oft still leiden und die Probleme für sich behalten: „Ein klares Warnsignal ist Rückzug – besonders, wenn ein sonst lebhaftes Kind plötzlich still oder reizbar wird“, betonen sie. Eltern und Lehrkräfte können Mobbing erkennen, wenn sich Kinder zurückziehen oder nervöser werden. Die Coaches haben die Erfahrung gemacht, dass Lehrern dies meistens gut gelingt, wenn sich das Verhalten eines Kindes im Laufe des Schuljahres verändere. Für Eltern sei es jedoch schwieriger, Mobbing zu bemerken oder das Verhalten korrekt einzuordnen, da die Reaktionen und der Umgang mit der Erfahrung von Mobbing sehr individuell seien.</p> <h2>Was können Eltern tun?</h2> <p>Wer den Verdacht hat, dass sein Kind gemobbt wird, sollte vor allem eines tun: zuhören. „Schweigen ist der größte Fehler, den man machen kann“, warnt Fleiner. Eltern sollten Anzeichen ernst nehmen, ruhig nachfragen und gemeinsam mit dem Kind nach Lösungen suchen. Anlaufstellen sind die Schulsozialarbeiter oder Vertrauenslehrkräfte der jeweiligen Schule oder externe Beratungsangebote wie die Nummer gegen Kummer. Diese bietet ein Kinder- und Jugendtelefon unter der Telefonnummer 116/111 und ein Elterntelefon unter 0800/1110550 an.</p> <p>Denn Einzelfallberatungen bei Mobbing machen die Respekt Coaches nur in Ausnahmefällen. „Im Normalfall übernimmt hier die Schulsozialarbeit“, erklärt Renner.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <h2>Zukunft des Programms ist ungewiss</h2> <p>Das Bundesprogramm wird jährlich aus dem Bundeshaushalt finanziert, eine langfristige Sicherheit für die Coaches gibt es trotz nachgewiesenen Erfolges des Programms derzeit nicht. „Wir haben aber vorsichtigen Optimismus, dass das klappt“, sagt Renner über die voraussichtliche Fortsetzung des Programms.</p> <p>Fleiner und Renner wünschen sich eine Verstetigung des Programms auf Bundesebene. „Vom Staat würden wir uns wünschen, dass das Programm dauerhaft finanziert und personell aufgestockt wird, damit noch mehr Schulen am Programm teilnehmen können“, sagt Renner. Denn die Nachfrage ist groß: „Wir haben nämlich noch mehr Schulen, die Interesse hätten – können die Nachfrage aber nicht zu zweit stemmen“, erklärt er abschließend.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:56:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830]]></guid>
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        2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.



        <p>25 Jahre nach ihrem Erfolg bei der Castingshow „Popstars“ haben die No Angels im vergangenen Sommer mit einer Tour Jubiläum gefeiert. Songs wie „Daylight In Your Eyes“ sorgten dabei für Gänsehaut-Momente und ausgelassene Stimmung auf sämtlichen Bühnen“, teilt die Semmel Concerts Entertainment GmbH mit. Und: „Aufgrund des riesigen Erfolgs und der überwältigenden Nachfrage kündigen die No Angels nun zusätzliche Termine für Sommer 2026 an.“</p> <p>Die Tour geht also weiter – und führt die Band unter anderem an den Bodensee. Am Sonntag, 2. August, treten die No Angels laut der Live Stage Entertainment GmbH in Friedrichshafen auf. Das Konzert im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) beginnt um 19.30 Uhr. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-no-angels-kommen-nach-radolfzell-doch-erstmal-ist-milchwerk-musik-festival-2025-am-bodensee;art372455,12467311" target="_blank" title="Die „No Angels“ kommen nach Radolfzell! Doch erstmal startet das Milchwerk Musik Festival 2025">Ursprünglich sollte es im Radolfzeller Milchwerk stattfind</a>en. Aufgrund eines Wasserschadens in dem Gebäude, verlegte Veranstalter Wolfgang Frey dieses aber nach Friedrichshafen, wie er dem SÜDKURIER bestätigte.</p> <p>Der Vorverkauf für die „TwentyFive Live“-Tour 2026 beginnt. <a href="https://www.eventim.de/event/no-angels-twentyfive-live-tour-2026-graf-zeppelin-haus-20885665/" target="_blank" title="" rel="noopener">Eine Karte für das Konzert im GZH kostet über Eventim 67,10 Euro.</a> Der Verkaufsstart bei Reservix ist für Donnerstag, 30. Oktober, 10 Uhr angekündigt.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:47:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Elektrik ist da, das Licht fehlt: Die Unterführung am Libellenweg bleibt weiterhin geschlossen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-unterfuehrung-am-libellenweg-bleibt-weiterhin-geschlossen;art372455,12508746 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit dem Unwetter im Sommer ist die Unterführung am Libellenweg geschlossen, Anwohner sind von der Mettnau abgeschnitten. Das Absperrgitter ist nun zwar weg, doch die Arbeiten dauern noch weiter an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit dem Unwetter im Sommer ist die Unterführung am Libellenweg geschlossen, Anwohner sind von der Mettnau abgeschnitten. Das Absperrgitter ist nun zwar weg, doch die Arbeiten dauern noch weiter an.<br>
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        Seit dem Unwetter im Sommer ist die Unterführung am Libellenweg geschlossen, Anwohner sind von der Mettnau abgeschnitten. Das Absperrgitter ist nun zwar weg, doch die Arbeiten dauern noch weiter an.



        <p>Die Unterführung am Libellenweg verbindet ein ganzes Wohngebiet unter den Bahngleisen hindurch auf direktem Weg mit der Mettnau – ist jedoch seit einigen Monaten gesperrt und mit einem Gitter verschlossen. Augenscheinlich tut sich seither nichts. Eine Anwohnerin, Barbara Schuster, beklagte sich daher gegenüber dem SÜDKURIER, ihr Viertel sei von der Mettnau abgeschnitten und die Stadt habe ihr gesagt, sie finde keine Firma für eine notwendige Reparatur. Vom Zug aus ist das Absperrgitter hingegen seit dieser Woche nicht mehr zu sehen, hat sich also doch etwas getan?</p> <h2>Pumpen und Elektrik sind defekt</h2> <p>Auf SÜDKURIER-Nachfrage stellt die Stadt klar, die Bahn-Unterführung am Libellenweg sei weiterhin bis zur endgültigen Reparatur geschlossen. Hintergrund der Beschädigungen ist das Unwetter, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/jahrhundert-unwetter-ueber-radolfzell-und-moos-210-liter-pro-quadratmeter-und-400-einsaetze;art372455,12467978" title="210 Liter Wasser pro Quadratmeter und 400 Einsätze: Nach dem Unwetter folgt das große Aufräumen">dass sich im August ereignete und zahlreiche Keller und andere tiefer gelegene Bereiche im gesamten Stadtgebiet unter Wasser gesetzt hat</a>. Das betraf auch die Fußgängerunterführung am Libellenweg, der diesen mit dem Schießhüttenweg auf der Mettnau verbindet, so die Stadt. Durch den Wassereintritt seien nicht nur die zwei Pumpen beschädigt worden, die dort permanent für einen trockenen Untergrund sorgen, sondern auch die gesamte Elektrik und die Lichtanlage in der Unterführung.</p> <p>Für die Anwohner des östlich gelegenen Wohngebietes rund um die Konstanzer Straße, die die Unterführung bisher gerne nutzten, um schnell auf die Mettnau zu gelangen, bedeutete der Starkregen daher das vorläufige Ende dieser Abkürzung. „Für die Menschen in der Oststadt ist das eine sehr große Einschränkung“, klagt Barbara Schuster. Vor allem für Personen, die gehbehindert oder eingeschränkt beweglich sind, stelle die Abkürzung eine wichtige Erleichterung dar. „Wir sind hier praktisch abgeschnitten. Das ist ein großes Problem“, führt sie weiter aus.</p> <h2>Darum verzögern sich die Arbeiten</h2> <p>Doch die Reparaturen an der Unterführung ziehen sich in die Länge. Während die Elektrik weitestgehend wieder instand gesetzt wurde, fehlt es laut Auskunft der Stadt jetzt noch an der notwendigen Beleuchtung. „Diese wurde Mitte September bestellt. Wie lange wir auf die Lieferung warten müssen, ist derzeit nicht bekannt“, beschreibt die Pressestelle den Sachverhalt.</p> <p>Wer sich direkt vor Ort ein Bild von der Situation macht, stellt jedoch fest, dass manche offenbar nicht auf die offizielle Freigabe durch die Stadt warten wollen. Sie haben die aufgestellten Bauzäune verschoben, um den Durchgang nutzen zu können. Dieser wird jetzt jedoch durch die Technischen Betriebe bis zur Freigabe wieder verschlossen, kündigt die Stadt an. Sie weist außerdem auf die Gefahr hin, die sich in der Dunkelheit auf den Treppenstufen ergeben könne.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Katastrophenschutz Tunnel S-Bahn thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Elektrik ist da, das Licht fehlt: Die Unterführung am Libellenweg bleibt weiterhin geschlossen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:25:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Erfreuliche Entwicklung“: Haushaltslage verbessert sich gegenüber düsterer Juni-Prognose  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/erfreuliche-entwicklung-haushaltslage-verbessert-sich-gegenueber-duesterer-juni-prognose;art372455,12508737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Juni präsentierte die Stadt eine ernüchternde Zwischenbilanz zum Haushalt: 2,5 Millionen Euro schlechter als geplant. Die aktuelle Bilanz sieht dagegen besser aus, man ist wieder beim Planziel von Minus 1,8 Millionen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Juni präsentierte die Stadt eine ernüchternde Zwischenbilanz zum Haushalt: 2,5 Millionen Euro schlechter als geplant. Die aktuelle Bilanz sieht dagegen besser aus, man ist wieder beim Planziel von Minus 1,8 Millionen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/erfreuliche-entwicklung-haushaltslage-verbessert-sich-gegenueber-duesterer-juni-prognose;art372455,12508737]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Juni präsentierte die Stadt eine ernüchternde Zwischenbilanz zum Haushalt: 2,5 Millionen Euro schlechter als geplant. Die aktuelle Bilanz sieht dagegen besser aus, man ist wieder beim Planziel von Minus 1,8 Millionen.



        <p>Die kommunalen Finanzen sind ein Problem – und das nicht nur in Radolfzell. Doch auch hier drückt zunehmend der Schuh. Für dieses Jahr hatte der Gemeinderat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/der-sparstrumpf-ist-leer-stadt-gibt-ihr-letztes-geld-aus;art372455,12297386" title="Der Sparstrumpf ist leer: Stadt gibt ihr letztes Geld aus">im Januar einen Haushalt</a> mit einem Minus von 1,8 Millionen Euro beschlossen, nach der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-fetten-jahre-sind-vorbei-blick-in-die-stadtkasse-radolfzell-sieht-schlechter-aus-als-befuerchtet;art372455,12441525" title="„Die fetten Jahre sind vorbei“: Blick in die Stadtkasse sieht schlechter aus als befürchtet">Zwischenbilanz im Juni</a> ging die Kämmerei sogar von noch schlechteren Zahlen aus: Minus 4,3 Millionen Euro.</p> <p>Zum Stichtag 15. September hat die Stadt nun abermals eine Zwischenbilanz gezogen und im Verwaltungs- und Finanzausschuss präsentiert. Der Tenor: Man bewegt sich wieder in Richtung der ursprünglichen Kalkulation aus dem Januar. So liegt das ordentliche Ergebnis laut Sitzungsunterlagen nach aktueller Prognose wieder bei Minus 1,8 Millionen Euro, wie aus den Sitzungsunterlagen hervorgeht.</p> <h2>Mehr Einnahmen aus Gewerbesteuer als gedacht</h2> <p>Auch mit der aktuellen Verbesserung gegenüber der Juni-Prognose kann ein ausgeglichener Haushalt zwar nicht erreicht werden, es sei aber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem letzten Bericht zum 15. Juni, so die Stadt. Die aktuelle Prognose zeigt laut den Unterlagen Mehrerträge von rund 1,81 Millionen Euro und Mehraufwendungen von ebenfalls rund 1,8 Millionen Euro gegenüber <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/der-sparstrumpf-ist-leer-stadt-gibt-ihr-letztes-geld-aus;art372455,12297386" title="Der Sparstrumpf ist leer: Stadt gibt ihr letztes Geld aus">dem Ansatz aus dem Januar</a>.</p> <p>Doch wie lassen sich die Unterschiede zu Juni erklären? Vor allem mit der Gewerbesteuer. Die war im Ansatz noch mit 25 Millionen Euro veranschlagt worden, im Juni rechnete man nur noch mit 23,2 Millionen Euro. Nun sind es nach aktuellen Sollstellungen sogar 25,2 Millionen Euro – eine laut Stadtverwaltung „sehr erfreuliche Entwicklung“.</p> <p>Dafür fällt die Grundsteuer um 161.000 Euro geringer aus als geplant. Für die Mehreinnahmen sorgen hingegen unter anderem rund 900.000 Euro mehr an Zuweisungen, Zuwendungen und Umlagen, zum Beispiel durch das Land, sowie Erträge aus Mieten und Pachten und Verkaufserlöse.</p> <h2>Welche Ausgaben steigen an?</h2> <p>Bei den Ausgaben drückten <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-fetten-jahre-sind-vorbei-blick-in-die-stadtkasse-radolfzell-sieht-schlechter-aus-als-befuerchtet;art372455,12441525" title="„Die fetten Jahre sind vorbei“: Blick in die Stadtkasse sieht schlechter aus als befürchtet">Stand Juni noch steigende Personalausgaben</a> wegen Tariferhöhungen mit einer Überschreitung der Pläne in Höhe von 687.512 Euro auf das Ergebnis. Diese werden nun mit nur noch rund 325.000 Euro kalkuliert. Die Mehrausgaben von 1,8 Millionen Euro gegenüber Januar begründen sich hingegen vor allem aus gestiegenen Kosten für Sach- und Dienstleistungen sowie für Büro- und Geschäftsaufwendungen, für ehrenamtliche Aufwandsentschädigungen, Versicherungskosten und Sachverständigen- und Gerichtskosten.</p> <p>Außerdem musste die Stadt in 2025 wie geplant keine Kredite aufnehmen. Im Sommer 2025 wurden laut Unterlagen die beiden noch verbliebenen Restdarlehen vorzeitig aufgelöst. Die Verbindlichkeiten aus Krediten seien somit vollständig zurückbezahlt, der Kernhaushalt der Stadt sei damit schuldenfrei. Lange wird das aber wohl nicht so bleiben.</p> <h2>Zukunft bleibt schwierig</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/der-sparstrumpf-ist-leer-stadt-gibt-ihr-letztes-geld-aus;art372455,12297386" title="Der Sparstrumpf ist leer: Stadt gibt ihr letztes Geld aus">Denn ab 2026 sind sämtliche Rücklagen für Investitionen aufgebraucht, bis 2028 werden Kredite in Millionenhöhe notwendig</a>. Auch wie stark sich Maßnahmen der Bundesregierung, die wie der sogenannte Investitionsbooster zu mehr Wirtschaftswachstum führen sollen, auf die Stadt auswirken, ist laut dieser noch nicht absehbar. Durch die Reformen sollen Gewinne im Unternehmen verbleiben und deren Steuerlast sinken, wodurch unter anderem weniger Gewerbesteuer an die Kommunen abfallen könnte. Zudem fallen durch Entlastungspakete für die Bürger Teile des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer weg.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Finanzhaushalt Staatsverschuldung Finanzpolitik thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Erfreuliche Entwicklung“: Haushaltslage verbessert sich gegenüber düsterer Juni-Prognose]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:29:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So steht es um die Zukunft der HNO-Ärzte im ehemaligen Krankenhaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/so-steht-es-um-die-zukunft-der-hno-aerzte-im-ehemaligen-krankenhaus;art372455,12508563 ]]></link>      <description><![CDATA[  2023 musste das Krankenhaus schließen, inzwischen sind die HNO-Ärzte die letzten verbliebenen Nutzer des Gebäudes. Doch was wird aus ihrer Praxis? Sie berichten von laufenden Gesprächen und kündigen eine Entscheidung an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          2023 musste das Krankenhaus schließen, inzwischen sind die HNO-Ärzte die letzten verbliebenen Nutzer des Gebäudes. Doch was wird aus ihrer Praxis? Sie berichten von laufenden Gesprächen und kündigen eine Entscheidung an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        2023 musste das Krankenhaus schließen, inzwischen sind die HNO-Ärzte die letzten verbliebenen Nutzer des Gebäudes. Doch was wird aus ihrer Praxis? Sie berichten von laufenden Gesprächen und kündigen eine Entscheidung an.



        <p>Als das Radolfzeller Krankenhaus im Jahr 2023 seine Türen schloss, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/wandern-weitere-aerzte-ab-so-steht-es-um-die-zukunft-der-beiden-arztpraxen-im-geschlossenen-klinikum;art372455,11682615" title="Wandern weitere Ärzte ab? So steht es um die Zukunft der beiden Arztpraxen im geschlossenen Klinikum">war auch die Zukunft der beiden Arztpraxen in dem Gebäude zunächst unklar, sogar eine Abwanderung aus Radolfzell stand im Raum</a>. Während <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/frauenarzt-praxis-im-krankenhaus-nach-der-schliessung-kommt-der-umzug;art372455,11837414" title="Nach der Krankenhausschließung: Gynäkologische Praxis zieht um">die Gynäkologinnen inzwischen längst woanders untergekommen sind und sich neu formiert haben</a>, weil sie in dem Gebäude keine langfristige Perspektive mehr sahen, sind die beide HNO-Ärzte Markus Steinwaller und John Thiericke noch immer in ihrer Praxis im ehemaligen Krankenhaus. Doch wie lange noch?</p> <h2>Nicht jedes Gebäude als Praxis geeignet</h2> <p>Während lediglich eine der insgesamt vier Gynäkologinnen am Ende in Radolfzell geblieben ist, wollten Steinwaller und Thiericke nach der Schließung des Krankenhauses weiterhin vor Ort bleiben und ihre Praxis dort betreiben. Einer der Gründe dürfte die Tatsache gewesen sein, dass es schlichtweg keine echten Alternativen in Radolfzell gegeben hat.</p> <p>Selbst der enge Kontakt zur Stadtverwaltung hat bislang offensichtlich keine potentiellen Immobilien für eine neue Praxis zu Tage gebracht. Denn die müsste einige Ansprüche erfüllen: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/wandern-weitere-aerzte-ab-so-steht-es-um-die-zukunft-der-beiden-arztpraxen-im-geschlossenen-klinikum;art372455,11682615" title="Wandern weitere Ärzte ab? So steht es um die Zukunft der beiden Arztpraxen im geschlossenen Klinikum">Als Voraussetzung nannten die beiden Ärzte vor rund zwei Jahren 170 bis 200 Quadratmeter Fläche</a>. Was hat sich seither getan?</p> <h2>Es laufen Gespräche</h2> <p>Auf SÜDKURIER-Nachfrage berichten Thiericke und Steinwaller, ihre Anforderungen seien von keinem der möglichen Standorte erfüllt worden. Aktuell sehen sich die beiden daher weiter in ihrer bisherigen Praxis im ehemaligen Krankenhaus. „Im nächsten Jahr sind wir weiterhin für unsere Patienten hier“, versichern sie.</p> <p>Weitere Angaben über die Zukunft der Praxis wollen sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben, da derzeit noch verschiedene Gespräche stattfinden würden, die Einfluss auf die langfristige Zukunft der Praxis im ehemaligen Krankenhaus nehmen könnten. Markus Steinwaller erwartet jedoch im Januar des kommenden Jahres eine aussagekräftigere Situation. Dann würden er und sein Kollege damit an die Öffentlichkeit gehen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Krankenhaus Betriebsauflösung Gesundheitspolitik thema-gesundheit-system thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So steht es um die Zukunft der HNO-Ärzte im ehemaligen Krankenhaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:35:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[1000 Euro Strafe für Demokratiefeinde: Wer das Milchwerk mieten will, muss sich nun an Regeln halten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/1000-euro-strafe-fuer-demokratiefeinde-wer-das-milchwerk-mieten-will-muss-sich-nun-an-regeln-halten;art372455,12507987 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat stimmt einem Antrag der FGL zu, künftig städtische Gebäude nicht mehr an extremistische oder demokratiefeindliche Gruppen zu vermieten. Wegen der Umsetzung gab es zunächst allerdings auch Bedenken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Gemeinderat stimmt einem Antrag der FGL zu, künftig städtische Gebäude nicht mehr an extremistische oder demokratiefeindliche Gruppen zu vermieten. Wegen der Umsetzung gab es zunächst allerdings auch Bedenken.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/1000-euro-strafe-fuer-demokratiefeinde-wer-das-milchwerk-mieten-will-muss-sich-nun-an-regeln-halten;art372455,12507987]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Gemeinderat stimmt einem Antrag der FGL zu, künftig städtische Gebäude nicht mehr an extremistische oder demokratiefeindliche Gruppen zu vermieten. Wegen der Umsetzung gab es zunächst allerdings auch Bedenken.



        <p>Wer Hass und Hetze verbreitet und sich nicht auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt, darf Räumlichkeiten der Verwaltung künftig nicht mehr für Veranstaltungen nutzen. Einem entsprechenden Antrag der FGL vom August 2025 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt.</p> <p>Allerdings gab es auch Bedenken hinsichtlich der Rechtssicherheit und der Umsetzung einer solchen Regelung. Diese konnten in der Sitzung von Siegfried Lehmann (FGL) jedoch weitgehend ausgeräumt werden, sodass sich auch die Verwaltung selbst von dem Vorhaben überzeugt zeigte.</p> <h2>Worum geht es in dem Antrag?</h2> <p>Konkret geht es <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/extremistische-und-diskriminierende-veranstaltungen-in-radolfzell-nein-danke;art372455,12474469" title="Hass und Hetze sollen draußen bleiben: FGL will Regeln für Veranstaltungen ändern">in dem Antrag der FGL</a> darum, dass politische Veranstaltungen zwar nach wie vor in Räumen und Hallen der Stadt stattfinden können. Allerdings soll es einige Ausnahmen geben. So sollen Parteien oder politische Gruppierungen, die entweder ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, die extremistisch sind oder auf deren Veranstaltungen verfassungs- oder gesetzeswidriges Gedankengut und menschen- und demokratiefeindliche Inhalte verbreitet werden, keine Veranstaltungen mehr in städtischen Gebäuden durchführen dürfen. Zudem müssen Veranstalter den Zugang freier Medien zu den Veranstaltungen jederzeit gewährleisten.</p> <p>Da die beantragten Vertragsregelungen für alle politischen Parteien und Vereinigungen gelten, wird laut Einschätzung der Verwaltung weder das Recht auf Chancengleichheit noch auf Gleichbehandlung verletzt. Denn einfach bestimmte Parteien von der Nutzung auszuschließen, ist rechtlich nicht möglich – wohl aber, missbräuchliches Verhalten zu verhindern. Vorbild sind laut FGL-Stadtrat Lehmann große Städte wie Berlin und München, die solche Regelungen bereits erlassen hätten. Auch in <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/kein-platz-fuer-extremisten-rielasingen-worblingen-zieht-grenzen-bei-hallennutzung;art372457,12448788" target="_blank" title="Kein Platz für Extremisten: Rielasingen-Worblingen zieht Grenzen bei Hallennutzung">in Rielasingen-Worblingen</a> war ein ähnlicher Antrag erfolgt.</p> <p>In der Begründung des Antrags bezieht sich die FGL unter anderem auf die AfD. „Rechtsextreme Organisationen und Parteien – wie die AfD – stellen immer unverblümter und aggressiver den verfassungsrechtlich geschützten demokratischen Grundkonsens unserer Gesellschaft infrage: die unantastbare Menschenwürde aller Menschen – ganz unabhängig von Herkunft, Hautfarbe,<br /> Religion, sozialer Lage und sexueller oder geschlechtlicher Identität“, heißt es dort. Immer wieder nutze die AfD dafür auch das Radolfzeller Milchwerk. Im Alltag beobachte man eine Zunahme von Rassismus, Antisemitismus und Übergriffen. „Dieser Entwicklung müssen wir uns als Demokraten ganz entschieden entgegenstellen“, fordert die FGL.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Rechtlicher Hintergrund</span><span>Kommunen sind grundsätzlich per Grundgesetz und Parteiengesetz verpflichtet, Räumlichkeiten, die auch politischen Parteien zur Verfügung stehen, im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten allen interessierten Parteien zu überlassen, die nicht verboten sind. Über entsprechende Vertragsklauseln kann jedoch sichergestellt werden, dass eine missbräuchliche oder grundgesetzwidrige Nutzung verhindert wird. So können menschen- und demokratiefeindliche Inhalte ausgeschlossen und bei Verstößen geeignete Maßnahmen ergriffen werden.</span></label></div> <h2>Offene Fragen sorgen für Unklarheiten und Kritik</h2> <p>Die Umsetzung und der notwendige Aufwand für die entsprechenden Maßnahmen waren in der Sitzung zunächst unklar und sorgten für Kritik. So hatte die Stadt in den Sitzungsunterlagen vorgeschlagen, bei positivem Beschluss eine Fachanwaltskanzlei zu Rate zu ziehen, um die konkreten Formulierungen noch rechtlich zu klären – was wohl Kosten zur Folge hätte. Zudem war für die Verwaltung unklar, wer die Kontrolle auf den Veranstaltungen übernimmt und welche Sanktionsmöglichkeiten bestehen.</p> <p>Auch einige Räten zeigten sich kritisch. Philipp Kling (FDP) fürchtete, dass Kosten und Arbeit auf die Verwaltung zukommen könnten. Zudem warnte er vor rechtlichen Problemen, sollte es zu Klagen kommen. Großstädte wie Berlin und München hätten deutlich mehr Juristen im Haus, um sich abzusichern.</p> <p>Auch Dietmar Baumgartner (FW) sagte, er könne wegen des möglicherweise „erheblichen Mehraufwands“ für die Verwaltung durch Personal für die Kontrollen nicht zustimmen. Wegen ein oder zwei Veranstaltungen lohne sich dieser Aufwand, anders als in großen Städten, nicht. Bernhard Diehl (CDU) kündigte hingegen an, die CDU werde zustimmen. Auch die SPD stand dem Antrag positiv gegenüber.</p> <h2>Wer übernimmt die Kontrollfunktion?</h2> <p>Siegfried Lehmann (FGL) nahm den Befürchtungen den Wind aus den Segeln. Er versicherte, die Stadt müsse selbst keine Kontrollen übernehmen. Es handle sich schließlich um öffentliche Veranstaltungen, wo Öffentlichkeit und Medien als Kontrollinstanzen Verstöße mitbekämen.</p> <p>Es gebe auch keine rechtliche Verpflichtung für die Stadt, sich bei Verstößen tatsächlich auf einen Rechtsstreit einzulassen. Man müsse nicht alles zu 100 Prozent abdecken, habe nun aber im Ernstfall die Handhabe dafür. „Wir können damit sicherlich nicht alles verhindern, aber es ist eine gute Grundlage“, sagte er. Für die Verträge könne man die Textbausteine aus anderen Städten übernehmen, die diese bereits auf Rechtssicherheit geprüft hätten.</p> <p>Bürgermeisterin Monika Laule zeigte sich erleichtert, dass auf die Stadt kein Aufwand durch Kontrollen oder juristische Verpflichtungen zukommen wird. Allerdings müsse man mögliche Abweichungen in der Landesgesetzgebung zu Bayern und Berlin anwaltlich prüfen lassen. Am Ende stimmte eine Mehrheit von 15 Räten für den Antrag, Nein-Stimmen und Enthaltungen gab es aus den Reihen der FDP und der Freien Wählern.</p> <h2>Wie geht es nun weiter?</h2> <p>Dem Antrag entsprechend werden nun die Raumnutzungsverträge und allgemeinen Veranstaltungsbedingungen der gemeindeeigenen Räumlichkeiten überarbeitet. Wer künftig eine Veranstaltung in einem kommunalen Gebäude abhält und gegen die Auflagen verstößt, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen.</p> <p>Die FGL hatte dafür 1000 Euro vorgeschlagen. Dies sei zwar nicht sehr hoch, allerdings müsse die Summe im Verhältnis zur Miete stehen, so Lehmann. Zudem kann die Stadt Veranstaltungen beenden und künftige Events von dieser Gruppe ablehnen. Laule bezeichnete dies als „deutliches Signal“.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gesetze Gesetzentwurf Verfassungsrecht thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[1000 Euro Strafe für Demokratiefeinde: Wer das Milchwerk mieten will, muss sich nun an Regeln halten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:30:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.  ]]></description>
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          Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.<br>
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        Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.



        <p>Neues Übel droht Bahnreisenden auf der Gäubahnstrecke zwischen Singen und Stuttgart: Nicht nur, dass ab Mitte kommenden Jahres die Fahrt zum Stuttgarter Hauptbahnhof in Stuttgart-Vaihingen endet und dort auf Bus oder Bahn Richtung Stuttgarter Hauptbahnhof umgestiegen werden muss.</p> <p>Jetzt stellt sich heraus, dass in näherer Zukunft auch der Gäubahn-Abschnitt zwischen Böblingen und Vaihingen im Zuge der Bauarbeiten für den Pfaffensteigtunnel für mehrere Monate gesperrt wird. In der Zeit soll ein Schienenersatzverkehr von Böblingen bis nach Vaihingen eingerichtet werden.</p> <h2>Schienenersatzverkehr bis Vaihingen</h2> <p>Bis es so weit ist, dürfte es zwar, je nach Planungs- und Baufortschritt, wohl noch mindestens zwei oder drei Jahre dauern. Aber dann müsste, wer von Singen oder aus der Schweiz mit der Bahn nach Stuttgart reist, erst in Böblingen in einen Schienenersatzverkehr nach Vaihingen umsteigen, um dort erneut in Bus oder Bahn zum Hauptbahnhof umzusteigen – und umgekehrt.</p> <p>Denn auch die direktere S-Bahn-Verbindung von Böblingen zum Stuttgarter Hauptbahnhof wird von der Sperrung betroffen sein.</p> <h2>In Böblingen ist man entsetzt</h2> <p>In Böblingen ist man über diese Aussicht entsetzt, von der die Stadt erst im Sommer erfuhr – im Erläuterungsbericht der Bahn zum Planfeststellungsverfahren des „Bauabschnitts Nord PFA2“, des zweiten Bauabschnitts des Pfaffensteigtunnels. Darunter fallen unter anderem Beschleunigungsmaßnahmen auf der Gäubahn auf Böblinger Gemarkung sowie der Neubau des sogenannten Abzweigs Mönchbrunnen, der künftig mit dem Projekt „Pfaffensteigtunnel“ eine Bahnanbindung an den Stuttgarter Flughafen ermöglichen soll.</p> <p>Im Erläuterungsbericht heißt es, dass für die geplanten Maßnahmen an der Bestandsstrecke eine „mehrmonatige Sperrpause“ erforderlich sei. Aber trotz Nachfrage der Stadt Böblingen konnte bislang nicht konkretisiert werden, was unter „mehrmonatig“ zu verstehen ist, teilte ein Sprecher der Stadt Böblingen auf Anfrage unserer Redaktion mit. Fest steht nur, dass die Folgen gravierend sind.</p> <h2>Alle Gäubahnanrainer sind davon betroffen</h2> <p>„Die Sperrpause wird erhebliche Auswirkungen haben: Während dieser Zeit ist zwischen den Haltepunkten Vaihingen-Rohr und Goldberg kein Bahnverkehr möglich. Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, in diesem Zeitraum einen Schienenersatzverkehr einzurichten“, so der Sprecher der Stadt.</p> <p>Die Sperrung betreffe S-Bahn, Regionalbahn und IC auf der Gäubahn. „Damit gibt es eine Projektbetroffenheit nicht nur für die Stadt Böblingen, sondern auch für das Mittelzentrum Böblingen-Sindelfingen und die Gäubahnanrainer in Richtung Horb/ Zürich. Während der Sperrpause ist die Anbindung nach Stuttgart erheblich beeinträchtigt“, teilt die Stadt weiter mit.</p> <h2>Alle Kommunen an den Tisch holen</h2> <p>Für den Böblinger Oberbürgermeister Stefan Belz ist das so nicht akzeptabel. „Wir erwarten von der Deutschen Bahn und dem Eisenbahnbundesamt, dass sie endlich alle betroffenen Kommunen an einen Tisch holen. Nur mit echter Abstimmung kann ein solches Großprojekt gelingen.“</p> <p>Die Rathauschefs entlang der Gäubahn würden sich weiter mit aller Kraft für eine attraktive Verbindung der Gäubahn einsetzen. „Dies kann nur gelingen, wenn die Kappung vom Hauptbahnhof sowohl so kurz wie möglich gehalten wird, als auch der Bauablauf des Pfaffensteigtunnels klug organisiert wird.“</p> <h2>Bahn liefert keine weiteren Details</h2> <p>Die Bahn selbst hüllt sich auf konkrete Nachfrage zu Ausmaß und möglichem Zeitraum der Sperrung in Schweigen. „Außerhalb eines laufenden Planfeststellungsverfahrens äußern wir uns öffentlich nicht zu einzelnen Fragen, da dies die Konzentrationswirkung des Verfahrens unter der Regie des Eisenbahn-Bundesamtes unterlaufen würde; wir werden dazu wie üblich im Rahmen des Verfahrens Stellung nehmen“, teilt ein Bahn-Sprecher in Stuttgart dazu auf Anfrage mit.</p> <p>Böblingens Rathauschef Belz dagegen hat eine klare Antwort darauf, was das Vorhaben für Stadt und Gäubahnreisende bedeuten würde: „Eine mehrmonatige Sperrung ohne tragfähiges Verkehrskonzept wäre für Böblingen und die Region eine Zumutung.“</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:25:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brass kehrt an den See zurück: Querbeat treten beim Seefestival 2026 auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/brass-kehrt-an-den-see-zurueck-querbeat-treten-beim-seefestival-2026-auf;art372455,12507944 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Brasspop-Gruppe Querbeat ist der erste große Name für das Seefestival 2026. Sie treten am 3. Juni am Konzertsegel auf. Mit dabei: Die Radolfzeller Narrenmusik – und SÜDKURIER-Abonnenten mit vergünstigtem Eintritt.  ]]></description>
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          Die Brasspop-Gruppe Querbeat ist der erste große Name für das Seefestival 2026. Sie treten am 3. Juni am Konzertsegel auf. Mit dabei: Die Radolfzeller Narrenmusik – und SÜDKURIER-Abonnenten mit vergünstigtem Eintritt.<br>
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        Die Brasspop-Gruppe Querbeat ist der erste große Name für das Seefestival 2026. Sie treten am 3. Juni am Konzertsegel auf. Mit dabei: Die Radolfzeller Narrenmusik – und SÜDKURIER-Abonnenten mit vergünstigtem Eintritt.



        <p>In Radolfzell braucht es manchmal nicht viel mehr, als eine Gruppe Männer mit Blechblasinstrumenten auf einer Bühne. So einfach ist das Rezept für ein gutes Konzert, so zuverlässig liefert das Seefestival auch diesen Musikgeschmack ab: Beim Seefestival 2026 wird die Bonner Brasspop-Gruppe Querbeat am Mittwoch, 3. Juni, den Auftakt übernehmen. Sie bringen ihre aktuelle Tour „Randale und Freunde“ mit, beides soll sich am Konzertsegel bestens vereinen. Dies teilte der Veranstalter Event Promotions in einer Presseinformation mit.</p> <p>„Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Bläsern, Beats und Botschaft begeistert die elfköpfige Band seit Jahren Festivalbesucherinnen und Konzertfans in ganz Europa“, heißt es in der Mitteilung von Event Promotions-Geschäftsführer Tommy Spörrer. Dabei wird betont, dass es sich bei Querbeat nicht nur um eine Band handelt, die einfach Spaß machen kann. Querbeat zeigen ganz klare Haltung und engagieren sich seit Jahren gegen Rassismus und Rechtsextremismus. „Die Besucher dürfen sich also auf eine Show voller Überraschungen, Interaktion und musikalischer Wucht freuen“, so die Pressemitteilung.</p> <h2>„Vielfalt, Lebensfreude und klare Kante“</h2> <p>„Querbeat steht für Vielfalt, Lebensfreude und klare Kante – genau das passt perfekt zu Radolfzell und unserem Festival. Außerdem ist am Tag nach dem Konzert ein Feiertag. Da können es die Besucher richtig krachen lassen“, sagt auch Frank Schuhwerk von der veranstaltenden Agentur aus Konstanz.</p> <p>Das Konzert beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17 Uhr. Den Auftakt macht die Radolfzeller Narrenmusik. Auf der Bühne steht also geballte Blasmusik-Kompetenz. Das Seefestival findet vom 3. bis 6. Juni am Radolfzeller Konzertsegel statt. Weitere Künstler werden demnächst noch bekannt gegeben.</p> <p><em>Tickets sind ab Donnerstag, 30. Oktober, unter <a href="https://seefestival-radolfzell.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.seefestival-radolfzell.de</a> erhältlich und kosten 55 Euro.<br /> <a href="https://suedkurier.reservix.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Für SÜDKURIER-Abonnenten gibt es hier unter https://suedkurier.reservix.de/</a> ebenfalls ab Donnerstag einen Sonderrabatt von 20 Prozent. Das Kontingent ist limitiert.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Marketing Tournee Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-wirtschaft-verbraucher thema-kultur-musik]]></dc:relation>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 18:00:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alles neu bei den Weibsbildern: Regie-Duo plant ganz besonderen Fasnachtsauftakt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/alles-neu-bei-den-weibsbildern-regie-duo-plant-ganz-besonderen-fasnachtsauftakt;art372455,12507460 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 11.11. gehört bei der Narrizella traditionell den Frauen. Die nächste Ausgabe der Weibsbilder ist von einem neuen Team Regisseurinnen auf die Beine gestellt worden. Jutta Graf und Mareen Bromma haben viel vor.  ]]></description>
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          Der 11.11. gehört bei der Narrizella traditionell den Frauen. Die nächste Ausgabe der Weibsbilder ist von einem neuen Team Regisseurinnen auf die Beine gestellt worden. Jutta Graf und Mareen Bromma haben viel vor.<br>
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        Der 11.11. gehört bei der Narrizella traditionell den Frauen. Die nächste Ausgabe der Weibsbilder ist von einem neuen Team Regisseurinnen auf die Beine gestellt worden. Jutta Graf und Mareen Bromma haben viel vor.



        <p>Im Jahr des 75. Jubiläums der Hansele steht auch der Fasnachtsauftakt am 11.11. ganz im Zeichen dieser Gruppe. Das kündigen die zwei Regisseurinnen der diesjährigen „Weibsbilder“ Jutta Graf und Mareen Bromma an. Viel verraten möchten beide nicht. Außer, dass alles irgendwie neu und irgendwie anders sein wird. „Unsere Erwartungen an die Vorbereitungen wurden ehrlich gesagt übertroffen“, fasst Jutta Graf zusammen. So kurz vor der Premiere sei noch immer alles entspannt, die Darstellerinnen gut gelaunt und die Vorfreude bei allen groß. Die Weibsbilder Latenight wird am Dienstag, 11. November, um 19.11 Uhr im Milchwerk den ersten Aufschlag in die nächste Fasnachtssaison machen.</p> <h2>Alle Szenen sind selbst geschrieben</h2> <p>Besucherinnen und – das will hier besonders betont werden – Besucher erwartet eine Mischung aus Theater, Tanz und Büttenreden. „Männer sind ausdrücklich eingeladen“, sagt Jutta Graf. Denn der Abend möge zwar Weibsbilder heißen, doch sei es der Fasnachtsauftakt für alle. Sie und Mareen Bromma haben die Regie von Lillith Steinhilber und Jule Uhl übernommen. Da Graf und Bromma beide jahrelange Theatererfahrung haben und selbst schon etliche Male bei den Weibsbildern auf der Bühne standen, wurde diese langjährige Erfahrung beim Ausarbeiten und Schreiben der Szenen eingebracht. Alle Stücke stammen aus ihrer Feder. Und da sie sich die Regie-Arbeit teilen, können beide auch weiterhin das tun, was ihnen am meisten Freude bereitet: Selbst auf der Bühne stehen.</p> <p>Inhaltlich wollen die neuen Regisseurinnen die Weibsbilder auch weiterentwickeln. „Wir sind frecher geworden“, sagt Jutta Graf. Vergleiche man die Weibsbilder mit dem Narrenspiegel der Gardisten würden sich diese mehr trauen, sie seien politischer. „Da geht bei uns auf jeden Fall noch mehr“, ist sich Graf sicher. Doch gelte es, dies mit dem nötigen Feingefühl zu entwickeln. Wichtig sei beiden, junge Frauen zu den Weibsbildern und auf die Bühne zu holen. „Wir möchten, dass das Theater nicht ausstirbt. Uns ist wichtig, junge Menschen einzubeziehen und etwas gestalten zu lassen“, sagt Mareen Bromma.</p> <p>Angefangen haben die Vorbereitungen auf den 11.11. im Grunde bereits während der vergangenen Fasnacht im Januar dieses Jahres. Die Szenen waren noch vor den Sommerferien fertig geschrieben. Und seitdem proben die Darstellerinnen in Kleingruppen in ihrem eigenen Tempo. Das Ergebnis kann dann im Milchwerk erlebt werden. Der Vorverkauf läuft, entweder bei Spielwaren Swars <a href="https://www.eventim-light.com/de/a/649ed309ca5daa281ecf21aa" target="_blank" title="" rel="noopener">oder im Internet hier.</a></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bühnen Fernsehsendung Schauspiel thema-kultur-film thema-kultur-theater]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:42:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Irreführung und Täuschung? Das Projekt "Wohnen im Dorf" gerät aus dem Ruder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/oehningen/wohnen-im-dorf-wird-zum-aergernis-in-wangen-sorgen-ferienwohnungen-fuer-unmut;art372453,12507444 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.  ]]></description>
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          Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.<br>
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        Ein Bauherr lockte mit familienfreundlichem Wohnen in ein Gebäude nach Wangen, doch stattdessen werden immer mehr Ferienwohnungen daraus. Familien zogen bereits aus, Ortsvorsteher Sturm spricht von unlauterem Verhalten.



        <p>Das Projekt „Wohnen im Dorf“ in der Öhninger Ortschaft Wangen war eigentlich als etwas Gutes versprochen worden: Wohnraum für Familien in gemütlicher Atmosphäre. Der Bauherr versprach im Jahr 2020, dafür die dort typische Architektur der Langhäuser mit einem nachhaltigen, modernen Wohnungsbau und einer Holzfassade zu verbinden. Auf einer Pferdekoppel entstanden so vier Gebäude mit 20 Wohneinheiten rund um einen gemeinschaftlich genutzten und zentral gelegenen Garten.</p> <p>Das Projekt der Innenverdichtung präsentierte sich 2020 bei dessen Vorstellung im Gemeinderat als familienfreundliches Wohnen und sollte so vor allem junge Familien in das Dorf Wangen locken. Doch seit Sommer 2025 bereitet das Projekt vor allem Probleme, wie jüngst im Gemeinderat diskutiert wurde.</p> <h2>Ferienwohnungen anstatt Platz für Familien</h2> <p>Denn inzwischen hat sich im Dorf und bei den Familien in der fertigen Wohnanlage Ärger aufgestaut. Dieser entlud sich erstmals im Juni dieses Jahres in einer Sitzung des Gemeinderats. Dort lag dem Rat für das Wohnbauprojekt „Wohnen im Dorf“ ein Antrag für die Umnutzung eines Gemeinschaftsraums zu einer Gastronomie vor.</p> <p>Bereits in der Bürgerfragestunde derselben Sitzung beklagten Bewohner die Nutzung von sieben Einheiten als Ferienwohnungen. Diese würden auf Internetplattformen angeboten und seien bei der Gemeinde nicht gemeldet. Zwei Familien seien deshalb bereits ausgezogen, zwei weitere zögen einen Umzug in Betracht, sagte ein Bewohner damals. Das angepriesene Projekt familienfreundliches „Wohnen im Dorf“ mit Gemeinschaftsraum verwandle sich nun stattdessen in ein Projekt „Ferienwohnungen im Dorf“ mit angeschlossener Gastronomie.</p> <p>Dabei hatte der Gemeinschaftsraum, der den Familien als solcher nie bereitgestellt wurde und nun in einen gastronomischen Betrieb umgewandelt werden sollte, eigentlich als Ausgleich für eine fehlende Spielanlage im Wohnkomplex gegolten.</p> <h2>Ortsvorsteher kritisiert Projekt scharf</h2> <p>Auch der Wangener Ortsvorsteher Klaus Sturm fand damals in einer Stellungnahme scharfe Worte: Für ihn sei es mit einer einfachen Ablehnung des Gesuchs nicht getan, sagte Sturm. Es gehe ihm um eine grundsätzliche Darstellung der Situation. Die Bewohner würden dort eine absolute Profitmaximierung durch die Hintertür erleben, sagte der Ortsvorsteher. Die Besitzer hätten die gutgläubigen Mieter geködert und sie mit einer unerwarteten Lebenssituation konfrontiert.</p> <p>Diese Situation habe mit einem „Wohnen im Dorf“ nichts mehr zu tun. Sturm nannte das Gebaren eine Irreführung gutgläubiger Interessenten, die im Vertrauen auf Präsentationen und Hochglanzprospekte auf Mietverträge eingegangen seien. „Das ist absolut unlauter“, sagte Sturm. Manche Familien seien mit großer Hoffnung in das Dorf gezogen und müssten nun versuchen, große Enttäuschungen zu kompensieren. Das versprochene Ambiente werde durch Ferienunterbringungen und durch Zweitwohnungen konterkariert, sagte er. Die Gemeinde habe hier zwingend eine Überprüfung der Gebäudenutzung voranzutreiben.</p> <h2>Gemeinde ist laut Bürgermeister nicht zuständig</h2> <p>Bürgermeister Andreas Schmid bedauerte damals den Ärger der Familien, wies jedoch darauf hin, dass diese Probleme außerhalb der Zuständigkeit der Gemeinde lägen. Da es sich bei den Ferienwohnungen um Gewerbe handle, sei das Finanzamt zuständig. Die Verwaltung selbst könne sich für die gegebenenfalls hinterzogenen Kurtaxen einsetzen.</p> <p>Schmid versprach den Bewohnern das Thema anzugehen und ermunterte die Familien sich auch an den Vermieter zu wenden. Seiner Sicht nach müsse das Landratsamt die Gesamtheit der Nutzung rechtlich prüfen und eine sachgerechte Entscheidungsgrundlage für eine Umnutzung der Gastronomie erarbeiten.</p> <h2>Rat gegen Umnutzung zu Gastronomie</h2> <p>Der Rat versagte der Nutzungsänderung des Gemeinschaftsraums zur Gastronomie im Juni sein Einvernehmen, da durch die Vielzahl an bisherigen Nutzungsänderungen hin zu Ferienwohnungen, aber auch durch die Schaffung weiterer Wohnungen, davon ausgegangen werden kann, dass das Landratsamt den gesamten Bau neu beurteilen müsse – inklusive der geplanten Gastronomie.</p> <p>Die formelle Begründung der Ablehnung lautete damals: Die für die Umnutzung in eine Gastronomie erforderlichen und vom Eigentümer vorgebrachten Stellplätze müssten womöglich stattdessen den neu geschaffenen Ferienwohnungen zugeordnet werden. Der Rat war sich einig, dass die Gemeinde so die Kontrolle über das Thema zurückgewinnen könne. Danach ging das ganze Thema zum Landratsamt.</p> <h2>So reagierte das Landratsamt</h2> <p>Inzwischen hat das Landratsamt reagiert. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats legte Bürgermeister Schmid dessen Sicht dar. Es vertrete die Auffassung, dass der Gemeinderat die Umnutzung des Gemeinschaftsraums in eine Gastronomie einzeln betrachten müsse – unabhängig von den bisherigen Umnutzungen und Beschwerden.</p> <p>Der bereits im Juni behandelte Antrag läge nun außerdem in einer durch den Bauherr modifizierten Fassung mit geänderten Stellplätzen vor. Schmid machte jedoch darauf aufmerksam, dass diese als Müllplätze verwendet werden und nicht als Stellplätze nutzbar seien. Der Rat stimmte daher erneut gegen die Umnutzung in eine Gastronomie.</p> <p>Dabei nahm Schmid auch den Hinweis von Justus Wolf (IGW) auf, die ursprünglichen Unterlagen für die Baugenehmigung durch das Landratsamt überprüfen zu lassen. Aus ihnen gehe hervor, dass der Gemeinschaftsraum den Bewohnern zugänglich gemacht werden müsse. Denn in der Baugenehmigung sei jener als Ausgleich für nicht vorhandene Spielflächen vorgesehen gewesen. Die Umnutzung wäre unzulässig, wenn kein gleichwertiger Ersatz dafür gefunden werde, sagte Wolf. Seiner Sicht nach könne das Landratsamt durch diesen Passus in der Baugenehmigung nichts genehmigen.</p> <h2>Wie geht es nun weiter?</h2> <p>Das finale Wort hat nun das Landratsamt. Es wird nun über die Umnutzung des Gemeinschaftsraums in eine Gastronomie entscheiden. Hinsichtlich der bisherigen Umnutzungen zu Ferienwohnungen gibt es hingegen keine Handhabe, da in dem Wohngebiet Ferienwohnungen laut Bebauungsplan erlaubt sind. Wegen der fehlenden Kurtaxe wolle die Gemeinde laut Schmid jedoch tätig werden.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:58:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[6000 Euro Schaden: Polizei sucht nach Zeugen einer Unfallflucht in der Freiherr-vom-Stein-Straße  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/6000-euro-schaden-polizei-sucht-nach-zeugen-einer-unfallflucht-in-der-freiherr-vom-stein-strasse;art372455,12507205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Unbekannter gerät in einer Kurve zu weit nach außen und touchiert ein parkendes Fahrzeug. Der Schaden liegt bei 6000 Euro, der Unbekannte flüchtet vom Unfallort.  ]]></description>
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          Ein Unbekannter gerät in einer Kurve zu weit nach außen und touchiert ein parkendes Fahrzeug. Der Schaden liegt bei 6000 Euro, der Unbekannte flüchtet vom Unfallort.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/6000-euro-schaden-polizei-sucht-nach-zeugen-einer-unfallflucht-in-der-freiherr-vom-stein-strasse;art372455,12507205]]></guid>
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        Ein Unbekannter gerät in einer Kurve zu weit nach außen und touchiert ein parkendes Fahrzeug. Der Schaden liegt bei 6000 Euro, der Unbekannte flüchtet vom Unfallort.



        <p>Die Polizei bittet um Hinweise zu einer Unfallflucht, die sich am Samstagabend, 25. Oktober, in der Freiherr-vom-Stein-Straße ereignet hat. Laut einer Pressemitteilung der Polizei fuhr ein Unbekannter zwischen 20 Uhr und 20.10 Uhr von der Widerholdstraße kommend in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße.</p> <p>In der dortigen Linkskurve sei er zu weit nach rechts geraten. Daher habe er einen auf Höhe der Hausnummer 63 geparkten grauen VW Golf über die gesamte linke Fahrzeugseite hinweg touchiert. Der Schaden liege bei rund 6000 Euro.</p> <p>Ohne sich um eine Regulierung dieses Schadens zu kümmern, fuhr der Unbekannte anschließend jedoch einfach weiter, schreibt die Polizei. Sachdienliche Hinweise auf den flüchtigen Verursacher nimmt das Polizeirevier Radolfzell, Telefon 07732/95066-0, entgegen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Eigentumsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[6000 Euro Schaden: Polizei sucht nach Zeugen einer Unfallflucht in der Freiherr-vom-Stein-Straße]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:47:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ausgekocht in Bohlingen! Peter Bogdanovic verlässt das Gasthaus Sternen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/abschied-vom-gasthaus-sternen-koch-peter-bogdanovic-zieht-von-bohlingen-auf-die-reichenau-30-10-25;art372458,12507200 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.



        <p>Die Nachricht kam für alle Beteiligten überraschend: Nach drei überaus erfolgreichen Jahren im Gasthaus Sternen in Bohlingen wird der bisherige <a href="https://www.suedkurier.de/essen-trinken/trotz-diabetes-gourmetkoch-aus-dem-hegau-meistert-15-stunden-tage-mit-leidenschaft-14-10-25;art1367817,12496494" target="_blank" title="Diabetes und 15 Stunden Arbeit am Tag: Wie ein Gourmet-Koch aus dem Hegau das schafft">Pächter und Koch Peter Bogdanovic</a> keinen neuen Vertrag unterzeichnen und plant zum Jahresende seinen Abschied aus Bohlingen. Mit seiner Familie will er künftig das Ganter Hotel und Restaurant Mohren auf der Insel Reichenau leiten.</p> <h2>Abschied im Gasthaus Sternen in Bohlingen: „Da ist ein weinendes Auge dabei“</h2> <p>„Das ist jetzt der nächste Schritt in die Zukunft, ein größeres Restaurant und Hotelbetrieb mit 38 Zimmern, dieser Herausforderung wollen wir uns nun stellen“, sagt der 40-jährige zu seinen Plänen. Er selbst habe dort schon einmal als Küchenchef gearbeitet, zudem sei seine Ehefrau Denisa seit einigen Jahren in diesem Haus die Assistenz der Geschäftsleitung.</p> <p>Ein Abschied mit Wehmut? „Definitiv ja, da ist ein weinendes Auge dabei, das Gasthaus Sternen in diesem historischen Gebäude mit der herrlichen Terrasse direkt an der Aach war eine Herzenssache“, betont Bogdanovic im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Seine Kochkünste hat Peter Bogdanovic stets unter die Philosophie „Casual Fine Dining – Locker feines Essen aus kreativer Küche“ gestellt. Diese Art sei bei den Gästen sehr gut angekommen. Erst am vergangenen Wochenende servierte er mit seinem Team, und mit dem aus Bohlingen stammenden Koch, Mathias Maucher, bei einem Kochevent für 80 Gäste ein hochwertiges Sechs-Gänge-Menü.</p> <h2>Peter Bogdanovic hört auf: Jetzt beginnt die Suche nach einem Nachfolger</h2> <p>Für die Inhaber der Sternen Bohlingen KG beginnt nun die Suche nach einem neuen Pächter des Gasthauses. „Erste Gespräche gibt es bereits, wir werden die uns bekannten Netzwerke nun ausschöpfen, um eine Nachfolge zu finden“, sagt Thomas Relling im Namen des Sternen und Aparthotel Komplexes.</p> <p>Er sei optimistisch, denn das Gasthaus sei vollständig eingerichtet und soll deshalb auch künftig ein beliebter Treffpunkt zum Essen und Feiern werden. Für den bisherigen Pächter findet Thomas Relling nur lobende Worte: „Peter Bogdanovic hat einen sehr guten Job gemacht und das Gasthaus über die Region hinaus bekannt werden lassen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ausgekocht in Bohlingen! Peter Bogdanovic verlässt das Gasthaus Sternen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:36:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Tod einer 17-Jährigen: Staatsanwaltschaft gibt weitere Details zu Ermittlungen bekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-tod-einer-17-jaehrigen-staatsanwaltschaft-gibt-weitere-details-zu-ermittlungen-bekannt;art372455,12507195 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.  ]]></description>
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          Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.<br>
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        Mitte September verstirbt eine 17-Jährige bei einem tragischen Unglück mit einem Gabelstapler in Böhringen. Nun informiert die Staatsanwaltschaft, weshalb sie ermittelt – und was bereits ausgeschlossen werden kann.



        <p>Ein tragisches Unglück, bei dem in Böhringen eine 17-Jährige von einem Gabelstapler überrollt und tödlich verletzt wurde, erschütterte am 18. September die Menschen weit über den Radolfzeller Ortsteil hinaus. Die Anteilnahme war groß, vor allem in Moos, woher das Mädchen stammte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">Bürgermeister Patrick Krauss äußerte sich sogar öffentlich in den sozialen Medien dazu</a>. Die Hintergründe des Unglücks waren hingegen zunächst weitgehend unklar.</p> <p>Auch knapp sechs Wochen nach der Tragödie sind viele Dinge noch nicht bekannt, die Polizei hält sich weiterhin bedeckt. In der Region kursieren jedoch etliche, sich teils sogar widersprechende Gerüchte. Einen umfassenden Fragenkatalog des SÜDKURIER beantwortet die Staatsanwaltschaft Konstanz, die die Ermittlungen aufgenommen hat, nur spärlich. Allerdings gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, weshalb sie ermittelt und was bereits ausgeschlossen werden kann.</p> <h2>Das sagt die Staatsanwaltschaft</h2> <p>So teilt der Erste Staatsanwalt und Pressesprecher Andreas Mathy auf Anfrage mit, die polizeilichen Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Daher könne er zum Unfallhergang, zum Unfallort, einer möglichen zeitweisen Festnahme und den Personen, die sich während des Unfalls vor Ort befanden, keine Angaben machen.</p> <p>Auch welches Grundstück es sich handelt und wie sich die Jugendlichen zu diesem und dem Gabelstapler Zugang verschafften, beantwortet Mathy nicht. Laut kursierenden Gerüchten handelt es sich um ein Grundstück der Stadtwerke Radolfzell. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">Diese äußerten sich dazu auf Anfrage zunächst nicht</a>. In einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/tragoedie-in-boehringen-17-jaehrige-wird-von-gabelstapler-toedlich-verletzt;art372455,12485088" title="Schreckliche Tragödie: 17-Jährige wird von Gabelstapler tödlich verletzt">ersten polizeilichen Mitteilung</a> war von einem Betriebsgelände die Rede.</p> <h2>Ermittlungen auch wegen möglicher fahrlässiger Tötung</h2> <p>Allerdings sagt Mathy zu den Ermittlungen: „Nach Auskunft der ermittelnden Polizeibeamten ist wohl sicher, dass keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt im Raume stehen. Gleichwohl muss ermittelt werden, ob ein fahrlässiges Fremdverschulden und damit gegebenenfalls der Tatbestand der fahrlässigen Tötung in Betracht kommt.“ Kurzgesagt: Hat es sich einfach um einen tragischen Unfall gehandelt oder hat einer der Beteiligten fahrlässig gehandelt.</p> <p>Nun gehen die Ermittlungen weiter. Unter anderem sei, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/17-jaehrige-geraet-unter-gabelstapler-moos-trauert-um-engagiertes-maedchen;art372455,12488644" title="Moos trauert um 17-Jährige: Nach tödlichem Unfall in Böhringen ermittelt die Staatsanwaltschaft">wie der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes Georg-Roth bereits vor einigen Wochen auf Nachfrage mitteilte</a>, ein technischer Sachverständiger eingeschaltet worden. Zudem müssten Zeugen vernommen, medizinische Fragestellungen beantwortet und die Erkenntnisse zueinander in Bezug gesetzt werden.</p> <h2>Persönlichkeits- und Jugendschutz muss respektiert werden</h2> <p>Dass die Öffentlichkeit nach Abschluss der Ermittlungen erfährt, was genau geschehen ist, ist jedoch unwahrscheinlich. Zumindest dann, sollte es nicht zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung in der Folge eines Strafverfahrens kommen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und angesichts des jungen Alters der Beteiligten werde die Staatsanwaltschaft auch dann nicht alle vom SÜDKURIER gestellten Fragen abschließend beantworten können, so Mathy.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Oberbürgermeister Polizei Strafverfolgungsbehörden Dienstvergehen Fahndung thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Tod einer 17-Jährigen: Staatsanwaltschaft gibt weitere Details zu Ermittlungen bekannt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 20:35:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der SV Markelfingen feiert sein 100-jähriges Jubiläum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/der-sv-markelfingen-feiert-sein-100-jaehriges-jubilaeum;art372455,12507003 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim großen Jubiläumsabend anlässlich des 100. Geburtstags des SV Markelfingen in der Markolfhalle gab es neben sportlichen Einlagen und Ehrungen auch wertvolle Erinnerung der Zeitzeugen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim großen Jubiläumsabend anlässlich des 100. Geburtstags des SV Markelfingen in der Markolfhalle gab es neben sportlichen Einlagen und Ehrungen auch wertvolle Erinnerung der Zeitzeugen.<br>
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        Beim großen Jubiläumsabend anlässlich des 100. Geburtstags des SV Markelfingen in der Markolfhalle gab es neben sportlichen Einlagen und Ehrungen auch wertvolle Erinnerung der Zeitzeugen.



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      <dc:relation><![CDATA[Ehrung Verein Geburtsdatum]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der SV Markelfingen feiert sein 100-jähriges Jubiläum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 20:30:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Jubiläumswochenende des SV Markelfingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/bilder-vom-jubilaeumswochenende-des-sv-markelfingen;art372455,12507001 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der SV Markelfingen feierte seinen 100. Geburtstag. Nach einer Jubiläumsparty mit der Band Papis Pumpels am Freitag fand am Samstag der große Jubiläumsabend in der Markolfhalle statt.  ]]></description>
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          Der SV Markelfingen feierte seinen 100. Geburtstag. Nach einer Jubiläumsparty mit der Band Papis Pumpels am Freitag fand am Samstag der große Jubiläumsabend in der Markolfhalle statt.<br>
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        Der SV Markelfingen feierte seinen 100. Geburtstag. Nach einer Jubiläumsparty mit der Band Papis Pumpels am Freitag fand am Samstag der große Jubiläumsabend in der Markolfhalle statt.



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      <dc:relation><![CDATA[Feiern Geburtsdatum Fest]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Jubiläumswochenende des SV Markelfingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 14:14:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[100 Jahre voller Leidenschaft, Engagement und Gemeinschaft: Der SV Markelfingen feiert Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/der-sv-markelfingen-feiert-sein-100-jubilaeum-mit-festwochenende;art372455,12506636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Verein feiert seinen 100. Geburtstag mit einem Jubiläumswochenende in der Markolfhalle. Zur Party mit Papis Pumpels kommen 900 Gäste. Danach blickt der Verein mit einem bunten Programm auf seine Geschichte zurück.  ]]></description>
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          Der Verein feiert seinen 100. Geburtstag mit einem Jubiläumswochenende in der Markolfhalle. Zur Party mit Papis Pumpels kommen 900 Gäste. Danach blickt der Verein mit einem bunten Programm auf seine Geschichte zurück.<br>
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        Der Verein feiert seinen 100. Geburtstag mit einem Jubiläumswochenende in der Markolfhalle. Zur Party mit Papis Pumpels kommen 900 Gäste. Danach blickt der Verein mit einem bunten Programm auf seine Geschichte zurück.



        <p>Mit einem Festwochenende feierte der SV Markelfingen, mit rund 600 Mitgliedern der größte Verein im Ort, am vergangenen Wochenende seine 100-jährige Erfolgsgeschichte. „Hinter 100 Jahren verbirgt sich nicht nur die sportliche Geschichte unseres Vereins, sondern auch die Werte, die uns tragen“, sagte Michael Jentsch, Vorstand des Vereins.</p> <p>Gemeinsam mit dem Fanfarenzug eröffnete er den großen Jubiläumsabend in der Markolfhalle. Bereits am Vorabend feierten über 900 Gäste in der ausverkauften Halle eine ausgelassene Jubiläumsparty mit der Schlagerband Papis Pumpels.</p> <h2>Breitensport und Jugendarbeit die Säulen des Vereins</h2> <p>„Wofür stehen wir? Die tragende Säule unseres Vereins ist der Breitensport, das heißt aber nicht, dass wir nur Spaß haben, sondern auch Leistung erbringen möchten“, so Jentsch. Neben der Abteilung Fußball gibt es eine Tennis- sowie eine sehr breit aufgestellte Freizeitabteilung mit Angeboten für alle Altersgruppen. Aktuell feiere der Verein beispielsweise in der Fußball-Jugend große Erfolge.</p> <p>Neben dem Sport seien es zudem die Jugendarbeit sowie die Kameradschaft, die den Verein seit 100 Jahren tragen, so Jentsch. Der Verein erlebe einen regelrechten Boom in den Freizeitgruppen, darunter die Kindertanzgruppe unter der Leitung von Gabriela Lehmann. Sie durfte an diesem Abend als erstes die Bühne erobern und begeisterte mit ihren Tänzen.</p> <h2>Ortsvorsteher und Oberbürgermeister loben Engagement</h2> <p>„Wir feiern den Geist, der diesen Verein trägt“, sagte Ortsvorsteher Lorenz Thum und zitierte Johann Wolfgang von Goethe: Sport vereint, was die Welt oft trennt. „Genau das erleben wir in unserem Verein. Er feiert nicht nur sportliche Erfolge, sondern übernimmt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, so Thum. Besonders für die Jugend sei der Verein ein Ort der Begegnung, der persönlichen Entwicklung und ein Stück Heimat. Neben der Jugendarbeit sei das Ehrenamt der Geist, der den Verein trage. „Ihr seid der Rückhalt des Vereins mit viel Herzblut und Leidenschaft“, so der Ortsvorsteher.</p> <p>Auch Oberbürgermeister Simon Gröger hob in seiner Laudatio die Bedeutung der Jugendarbeit hervor. „Die Erfolgsgeschichte des SV Markelfingen ist zugleich eine Geschichte des Miteinanders, bei der mich besonders die Jugendarbeit beeindruckt. Hier wächst eine hervorragende Zukunft heran“, sagte Gröger.</p> <p>Moderator Frieder Demmer versprach ein spannendes Programm mit über 50 Akteuren im Alter von sechs bis 86 Jahren. „Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die unsere Geschichte geprägt haben“, so Demmer. Neben einem Mix aus Darbietungen aus den verschiedenen Sportgruppen des Vereins – darunter die Kindertanzgruppe, der Nachwuchs der Twirling-Gruppe, die überaus erfolgreichen Jugendfußballer und die Tennis-Mannschaft – standen Zeitzeugen im Mittelpunkt des Abends.</p> <p>Sie berichteten über die sportliche Entwicklung des Vereins, seien es beispielsweise die Anfänge des Fußballs, der Bau des Sportplatzes, die Fußball-Damenmannschaft, die in den 1980er-Jahren aktiv war, aber auch die Entwicklung im Tennis, Volleyball, Badminton und dem Lauftreff, bei dem bis zu 1000 Läufer aktiv waren.</p> <h2>Ehrungen durch Sportverbände</h2> <p>Zu den Höhepunkten des Programms zählten die Ehrungen durch die Verbände. Aus den Händen von Ute Wilkesmann, Vizepräsidentin des Südbadischen Fußballverbands, und dessen Bezirksvorsitzenden Konrad Matheis erhielt Michael Jentsch den Ehrenbrief des Verbands. Wolf-Dieter Karle, Vizepräsident des Badischen Sportbundes, zeigte sich in seiner Laudatio besonders beeindruckt von der Jugendarbeit des Vereins und überreichte den Ehrenteller des Sportbundes.</p> <p>Axel Tabertshofer, Vorsitzender der IG Sport Radolfzell, hob die Rolle des Vereins in der Sport-Organisation hervor und überreichte der wieder gegründeten Volleyball-Mannschaft einen Volleyball.</p> <p>Neben dem Rückblick auf die 100-jährige Geschichte blickte Michael Jentsch zuversichtlich in die Zukunft. Für eine Zukunftsrunde rief er die Jugendtrainer auf die Bühne. Gemeinsam mit den drei ehemaligen Vorsitzenden des Vereins verstand er es, die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft zu bauen.</p> <p>„Wenn wir zusammenhalten, können wir auch in den kommenden 100 Jahren gemeinsam Sport machen“, so Jentsch. Die musikalische Begleitung erfolgte durch die „Tschägädies“-Gruppe.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Volleyball Oberbürgermeister Ehrenamt Verein Sportpolitik thema-heimat-verein thema-sport thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[100 Jahre voller Leidenschaft, Engagement und Gemeinschaft: Der SV Markelfingen feiert Geburtstag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:51:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Modernes Wohnen im alten Pflegeheim: Es gibt endlich einen Investor – und das sind seine Pläne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/81-wohnungen-statt-leerstand-radolfzeller-pflegeheim-wird-zu-wohnprojekt;art372455,12505821 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?  ]]></description>
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          Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?<br>
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        Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?



        <p>Moderne Wohnungen, attraktiv für etliche Zielgruppen, ein offener Innenhof, keine Investitionskosten für die Stadt – und dazu noch wirtschaftlich rentabel: Es klingt wie die eierlegende Wollmilchsau, das Konzept des Investors Markus Ragg für das ehemalige Pflegeheim im Doppelgebäude Poststraße 15/Seestraße 46. Nahezu jede <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aus-pflegeheim-soll-wohnprojekt-werden-radolfzell-am-bodensee-sucht-millionen-schweren-investor;art372455,12476818" title="Neue Pläne für altes Pflegeheim: Stadt sucht Millionen-schweren Investor">Vorgabe der Stadt</a> erfüllt der einzige Interessent. Auf der städtischen Bewertungsmatrix schließt er mit 4,7 von fünf möglichen Punkten ab.</p> <p>Entsprechend groß war die Begeisterung bei Stadt und und Gemeinderäten in deren jüngster Sitzung. Sie lobten das Vorhaben ausgiebig und stimmten mit großer Mehrheit dafür. Doch wer ist der Investor? Was hat er für das ehemalige Heim geplant? Und gibt es wirklich keinen Haken?</p> <h2>Wer ist Markus Ragg?</h2> <p>Markus Ragg, so stellte er sich selbst im Gemeinderat vor, ist 45 Jahre alt, Familienvater und stammt aus Singen. Inzwischen lebt er in Frankfurt, beruflich kommt er aus dem kaufmännischen Management und war zuletzt Geschäftsführer bei der Degussa Sonne/Mond GmbH in Frankfurt – investiert laut eigener Aussage aber bereits seit gut 15 Jahren im Landkreis Konstanz in Immobilien. Entsprechend groß sei seine Erfahrung.</p> <p>Ragg trägt die Gesamtverantwortung für Entwicklung, Finanzierung und Betrieb – kooperiert aber auch mit zahlreichen Partnern, darunter Architektur Vögele und dem Unternehmen Belform, laut Ragg in Deutschland führend bei New-Living-Modellen. Er wird das Gebäude nun für 50 Jahre per Erbpacht übernehmen, zwei Verlängerungen um je 20 Jahre sind möglich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was verdient die Stadt?</span><span>Die Gebäude werden an Markus Ragg für zunächst 50 Jahre im Erbbaurecht vergeben. Der Erbbauzins für die Seestraße 46 liegt ab Sanierung bis einschließlich dem fünften Jahr bei zwei Prozent, was 33.200 Euro jährlich entspricht. Ab dem sechsten ist eine Erhöhung um 0,2 Prozent pro Jahr auf maximal drei Prozent möglich, was 49.800 Euro entspricht. Für die Poststraße 15 zahlt er in den ersten fünf Jahren ebenfalls zwei Prozent, also 19.320 Euro jährlich. Danach kann die Erbpacht in den gleichen Schritten auf maximal drei Prozent, also 28.980 Euro steigen.</span></label></div> <h2>Wie sieht das Konzept aus?</h2> <p>Von seinem Konzept mit dem Titel „Spitalquartier Radolfzell: Neues Wohnen im Herzen der Stadt“ erhofft er sich so einiges. Ragg plant in der Poststraße 15 die Variante „flex“, bedeutet 46 voll sanierte und modern möblierte Mikro-Apartments mit Bad und Balkon, die auch für kürzere Vermietung geeignet sind. Sie seien vor allem für Projektmitarbeiter, Young Professionals, Berufseinsteiger und Studierende mit höherem Budget und Bedarf an Flexibilität geeignet.</p> <p>In der Seestraße 46 sollen hingegen 35 ganz klassische, sanierte Ein-Zimmer-Wohnungen entstehen – jeweils mit Küche und Bad. Sie sind nicht möbliert und eher für die Dauervermietung vorgesehen. Zur Zielgruppe gehören unter anderem Klinikpersonal, Auszubildende, Berufsstarter und „preissensible Studierende mit langfristigem Mietinteresse“.</p> <p>Die Wohnungen sind im Schnitt etwa 25 Quadratmeter groß, angeboten werden drei Größentypen. Sie variieren von 27 kleinen und 48 mittleren Wohnungen zwischen 22 und 28 Quadratmetern Größe hin zu sechs größeren Wohnungen mit bis zu 41 Quadratmetern Fläche. Die Wohnungen in der Seestraße wird Ragg für durchschnittlich 500 Euro Kaltmiete und 125 Euro Nebenkosten vermieten, die etwas besser ausgestatteten in der Poststraße für 650 Euro zuzüglich ähnlicher Nebenkosten.</p> <p>Die Durchschnittsmiete liegt in Radolfzell laut Immoportal aktuell bei 13,83 Euro pro Quadratmeter, in den beliebten Lagen bei durchschnittlich 16,87 Euro. In Raggs Konzept lägen die Preise bei durchschnittlich 20 beziehungsweise 26 Euro – also nochmals deutlich teurer als die Vergleichsmieten in der Innenstadt. Dafür bekommen Interessierte jedoch auch frisch sanierte Wohnungen in bester Lage.</p> <h2>Gemeinschaftsräume und öffentlicher Innenhof</h2> <p>Zudem soll es sogenannte Community- und Co-Working-Flächen geben, also Gemeinschaftsbereiche, die allen Bewohnern zugänglich sein sollen. Dazu gehören Arbeits- und auch Aufenthaltsräume. Damit entspricht Ragg dem Wunsch der Stadt, dass beide Gebäude weiterhin gemeinsam genutzt werden und verbunden bleiben.</p> <p>Das von der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aus-pflegeheim-soll-wohnprojekt-werden-radolfzell-am-bodensee-sucht-millionen-schweren-investor;art372455,12476818" title="Neue Pläne für altes Pflegeheim: Stadt sucht Millionen-schweren Investor">Stadt in der Ausschreibung geforderte ‚New Living und Co-Living</a>„ übererfüllt Ragg laut eigener Aussage mit diesem „Micro-Living+“-Konzept, wie er es selbst nennt. Denn die einzelnen Apartments seien dank der Einrichtung vollwertig sowie eigenständig und daher für eine breitere Zielgruppe interessant als klassische Gemeinschaftsformen.</p> <p>Außerdem soll der gemeinsame Innenhof als verbindendes Element bleiben und zu bestimmten Uhrzeiten sogar für die Öffentlichkeit zugänglich sein und von der Stadt beispielsweise mit Märkten, Ständen oder Lesungen saisonal bespielt werden. Ein Schließkonzept garantiere aber auch Privatsphäre und Ruhe für die Bewohner. Im Erdgeschoss sollen wie gewünscht Cafés, Vereinsräume, kulturelle Einrichtungen oder Kinderbetreuungen unterkommen können – gegebenenfalls sogar schon während des noch laufenden Umbaus der Wohnungen.</p> <h2>Die Stadt ist zufrieden – es gibt nur einen Zweifel</h2> <p>Die Stadt ist von dem Konzept beeindruckt. Laut Sitzungsunterlagen überzeugten der wirtschaftliche Hintergrund und die Vorerfahrung des Bewerbers. Das geplante Konzept erfülle nahezu alle Vorgaben. Die bereits vorhandene Gebäudestruktur werde in modernen, funktionalen Wohnraum umgewandelt, ohne den ursprünglichen Charme zu verlieren.</p> <p>Offen ist nur, ob sich die anvisierten Zielgruppen auch tatsächlich nach Radolfzell locken lassen, wie Markus Ragg selbst in der Präsentation einräumte. Hier liege das unternehmerische Risiko. Kritisch zeigte sich daher FGL-Rätin Mona Kramer, ob wirklich eine so hohe Nachfrage von Konstanzer Studenten besteht, nach Radolfzell auszuweichen.</p> <p>Ragg verwies auf eine Studie, nach der 79 Prozent der Konstanzer Studenten auf den privaten Wohnungsmarkt angewiesen seien und ein Teil davon nach Radolfzell ausweichen würde. Belastbare Zahlen hatte er jedoch nicht. Aus seiner Erfahrung berichtete er aber, dass bei angebotenen Wohnungen selbst bei vierstelligen Mietkosten immer mindestens zehn ernsthafte Bewerber, darunter fünf Studenten, dabei seien.</p> <h2>Gemeinderäte sind überzeugt</h2> <p>Ansonsten war die Begeisterung unter den Räten groß. Christoph Stadler (CDU) sprach von einem „eindrucksvollen Konzept“. Auch Dietmar Baumgartner (FW) zeigte sich „überzeugt“, er sehe auch kein Risiko bei der Nachfrage nach den Wohnungen. „Das funktioniert garantiert“, stimmte Jürgen Keck (FDP) zu.</p> <p>„Das Konzept ist genau das, was wir brauchen“, urteilte CDU-Rätin Andrea Gnann. Es sei eine neue Wohnform für Radolfzell, die aber sicher gut ankommen werde. Siegfried Lehmann (FGL) lobte: „Es ist ein gutes Konzept, um auch junge Menschen in die Stadt zu bekommen.“ Am Ende stimmte der Rat mit großer Mehrheit für Markus Ragg.</p> <p>Der wird nun in Gespräche mit der Stadt eintreten. Bis Januar 2026 möchte Ragg den Vertrag abschließen und das Projekt starten. Ein schneller Start sei entscheidend für den weiteren Zeitplan. Dieser sieht eine Ausschreibungsphase von Februar bis April vor, gebaut und vermietet werden soll dann von Mai 2026 bis Mai 2027. Die Betriebsaufnahme visiert Ragg für Juni bis Dezember 2027 an – ambitioniert, wie er selbst allerdings einräumt.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:00:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeugen gesucht: Unbekannter Mann schlägt Rewe-Mitarbeiter ins Gesicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zeugen-gesucht-unbekannter-mann-schlaegt-rewe-mitarbeiter-ins-gesicht;art372455,12505773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann weigert sich, das Gelände eines Einkaufsmarktes in Böhringen zu verlassen, obwohl er bereits Hausverbot hat. Als ein Mitarbeiter die Polizei rufen will, schlägt ihm der Unbekannte ins Gesicht und flüchtet.  ]]></description>
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          Ein Mann weigert sich, das Gelände eines Einkaufsmarktes in Böhringen zu verlassen, obwohl er bereits Hausverbot hat. Als ein Mitarbeiter die Polizei rufen will, schlägt ihm der Unbekannte ins Gesicht und flüchtet.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zeugen-gesucht-unbekannter-mann-schlaegt-rewe-mitarbeiter-ins-gesicht;art372455,12505773]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Mann weigert sich, das Gelände eines Einkaufsmarktes in Böhringen zu verlassen, obwohl er bereits Hausverbot hat. Als ein Mitarbeiter die Polizei rufen will, schlägt ihm der Unbekannte ins Gesicht und flüchtet.



        <p>Ein unbekannter Mann hat am Mittwochmittag, 22. Oktober, einen Mitarbeiter des Rewe-Marktes in Böhringen angegriffen. Eine Mitarbeiterin des Marktes stellte laut einer Pressemeldung der Polizei gegen 14.40 Uhr einen Mann im Verkaufsraum fest, gegen den ein Hausverbot bestand, und informierte einen Kollegen.</p> <p>Der 34-jährige Kollege habe den Unbekannten daraufhin angesprochen und ihn nach draußen begleitet. Vor dem Markt weigerte sich der Unbekannte, das Gelände zu verlassen, schreibt die Polizei. Der Mitarbeiter habe daher sein Handy aus der Tasche gezogen, um die Polizei zu verständigen.</p> <h2>Verletzungen und kaputte Brille</h2> <p>Daraufhin schlug ihm der Mann laut der Meldung unvermittelt mit der Hand ins Gesicht, anschließend sei er in Richtung Höristraße geflüchtet. Durch den Schlag erlitt der 34-Jährige Verletzungen, zudem ging seine Brille dabei zu Bruch, heißt es weiter.</p> <p>Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den unbekannten Mann aufgenommen. Sie bittet Zeugen des Vorfalls, die Hinweise auf die Identität des Unbekannten geben können, sich beim Revier Radolfzell, Telefon 07732/95066-0, zu melden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Eigentumsdelikte Körperverletzung Fahndung thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zeugen gesucht: Unbekannter Mann schlägt Rewe-Mitarbeiter ins Gesicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 14:41:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehemaliger SS-Schießstand im Altbohl-Wald: Stadtmuseum weiht neue Medienstation ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ehemaliger-ss-schiessstand-im-altbohl-wald-stadtmuseum-weiht-neue-medienstation-ein;art372455,12505766 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor wenigen Tagen wurde die neue Medienstation im Stadtmuseum eröffnet. Der SS-Schießstand stand in Zusammenhang mit dem KZ-Außenkommando Radolfzell, wo SS-Einheiten stationiert waren. Das erwartet Besucher im Museum.  ]]></description>
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          Vor wenigen Tagen wurde die neue Medienstation im Stadtmuseum eröffnet. Der SS-Schießstand stand in Zusammenhang mit dem KZ-Außenkommando Radolfzell, wo SS-Einheiten stationiert waren. Das erwartet Besucher im Museum.<br>
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        Vor wenigen Tagen wurde die neue Medienstation im Stadtmuseum eröffnet. Der SS-Schießstand stand in Zusammenhang mit dem KZ-Außenkommando Radolfzell, wo SS-Einheiten stationiert waren. Das erwartet Besucher im Museum.



        <p>Eine neue Medienstation informiert ab sofort im Stadtmuseum über die Geschichte und die Hintergründe des ehemaligen SS-Schießstandes im Altbohl-Wald. Die Einrichtung wurde laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung durch den Förderverein Museum und Stadtgeschichte Radolfzell ermöglicht, der die Anschaffung der technischen Ausstattung finanziell unterstützte.</p> <p>„Die neue Medienstation leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur der Stadt“, betonte Bürgermeisterin Monika Laule laut der Mitteilung bei der offiziellen Vorstellung am Mittwoch, 22. Oktober. Sie trage dazu bei, dass Geschichte anschaulich vermittelt wird, so Laule. Dankende Worte richtete sie in diesem Zusammenhang an den Förderverein, der das Stadtmuseum stets in allem unterstützt. „Das Stadtmuseum leistet wertvolle Aufklärungsarbeit, und wir freuen uns, dies fördern zu können“, wird auch der Vorsitzende des Fördervereins, Rudolf Gretsch, zitiert.</p> <h2>Zusammenhang mit KZ-Außenkommando</h2> <p>Der ehemalige Schießstand gilt heute als wichtige lokale Gedenkstätte, da sein Bau eng mit der Geschichte des KZ-Außenkommandos Radolfzell verknüpft ist. „Da die Anlage außerhalb der Stadt liegt, nur schwer zugänglich ist und aus Sicherheitsgründen teilweise nicht betreten werden kann, wurde sie nun in die stadtgeschichtliche Dauerausstellung integriert“, erläuterte der Leiter des Stadtmuseums, Rüdiger Specht, bei der Vorstellung.</p> <p>Die neue Medienstation vermittle wertvolles historisches Hintergrundwissen und ergänze die bestehende Präsentation im Raum „Radolfzell gestern“, der seit 2010 Teil der Dauerausstellung ist. Zudem sei die Erweiterung der digitalen Angebote „ein weiterer Schritt in Richtung Modernisierung seiner Dauerausstellung“, wird Specht weiter zitiert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sonderausstellung</span><span>Die Sonderausstellung „Diktatur. Krieg. Und danach. Radolfzell 1933 bis 1948“ wirft Schlaglichter auf das Leben in Radolfzell zur Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegsjahre. In der Ausstellung können Besucherinnen und Besucher unter anderem der Frage nachgehen, wie der Alltag zu jener Zeit in Radolfzell aussah und was an der sogenannten „Heimatfront“ geschah. Veranschaulicht werden die geschichtlichen Ereignisse durch zahlreiche Exponate, die dem Museum zum Großteil von Radolfzeller Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt wurden. Die Sonderausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet. Nähere Informationen dazu sind im Internet unter <a href="https://stadtmuseum-radolfzell.de/sonderausstellung/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.stadtmuseum-radolfzell.de/sonderausstellung</a> zu finden.</span></label></div> <h2>Radolfzells Rolle im Nationalsozialismus</h2> <p>Im Nationalsozialismus spielte Radolfzell eine besondere Rolle: In der Stadt wurden in einer eigens dafür erbauten Kaserne bewaffnete SS-Einheiten stationiert. Für diese Einheiten wurde zwischen 1938 und 1941 der Schießstand errichtet, informiert die Stadt. Nach ersten Bauarbeiten durch die Radolfzeller Firma Christian Hirling seien die Arbeiten mit Beginn des Zweiten Weltkriegs zunächst eingestellt worden. Ab 1941 sei der Schießstand mit Hilfe von Häftlingen des Konzentrationslagers Dachau fertiggestellt worden.</p> <p>Diese Häftlinge seien im ehemaligen Pferdestall der SS-Kaserne untergebracht gewesen. Damit wurde Radolfzell laut der Mitteilung zum sogenannten „KZ-Außenkommando“. Insgesamt seien rund 120 Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen worden. Mehrere Fluchtversuche und mindestens zwei Erschießungen seien aus dieser Zeit dokumentiert.</p> <p>Der fertiggestellte Schießstand umfasste drei Lang- und drei Kurzbahnen, einen gestaffelten Kugelfang, einen Schießscheibenbunker sowie ein massiv gemauertes Gebäude, so die Stadt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nutzten französische Besatzungstruppen die Anlage bis 1977. 2013 sei die Anlage von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in den Besitz der Stadt Radolfzell übergegangen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[NS-Verbrechen Museum Gedenkstätten thema-wissen-geschichte thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ehemaliger SS-Schießstand im Altbohl-Wald: Stadtmuseum weiht neue Medienstation ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:23:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einsatz bei Sturm und Regen: Segelboot kentert zwischen Mettnauspitze und Reichenau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/segelboot-kentert-zwischen-mettnauspitze-und-reichenau;art372455,12505613 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.  ]]></description>
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          Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/segelboot-kentert-zwischen-mettnauspitze-und-reichenau;art372455,12505613]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.



        <p>Zwei ziemlich unterkühlte Segler haben die Radolfzeller DLRG und die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober, aus dem See retten müssen. Sie waren bei dem Sturm, der an diesem Tag über die Region fegte, mit ihrem Segelboot gekentert. Dies teilten DLRG und Feuerwehr in einer Presseinformation mit.</p> <h2>Segler müssen sich aufwärmen</h2> <p>Der Notruf soll gegen 17.40 Uhr gekommen sein, dass zwischen der Radolfzeller Mettnauspitze und der Insel Reichenau ein Segelboot gekentert war. Wie DLRG und Feuerwehr berichten, wurden am Einsatzort zwei stark unterkühlte Segler an Bord genommen und mussten medizinisch versorgt werden. Sie seien anschließend zur weiteren Abklärung an den Rettungsdienst übergeben worden. Wie die Feuerwehr aber berichtet, mussten sie nicht ins Krankenhaus, sondern sich lediglich etwas aufwärmen. Beide konnten noch am selben Abend den Heimweg antreten.</p> <p>Währenddessen kümmerten sich weitere Einsatzkräfte um das gekenterte Segelboot. Dieses musste geborgen und in den nächstgelegenen Hafen geschleppt werden. Der Einsatz erfolgte unter erschwerten Bedingungen, wie die DLRG mitteilt. Eine akute Sturmwarnung, Starkwind, Regen und Außentemperaturen von zirka 10 Grad machten es den Rettungskräften schwer. Einsatzende war demnach gegen 20 Uhr.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Klinik Rettungswesen Unfall Unwetter thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-natur-wetter]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einsatz bei Sturm und Regen: Segelboot kentert zwischen Mettnauspitze und Reichenau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:36:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Elektro-Auto oder doch ein Hybrid? Diskussion um den Dienstwagen von OB Gröger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ein-elektro-auto-oder-doch-ein-hybrid-diskussion-um-den-dienstwagen-von-ob-groeger;art372455,12505045 ]]></link>      <description><![CDATA[  Muss ein OB mit gutem Beispiel vorangehen und rein elektrisch unterwegs sein oder sollte er für längere Fahrten bestmöglich gewappnet sein? Die Wahl des neuen Dienstwagens von Simon Gröger sorgt für eine Debatte im Rat.  ]]></description>
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          Muss ein OB mit gutem Beispiel vorangehen und rein elektrisch unterwegs sein oder sollte er für längere Fahrten bestmöglich gewappnet sein? Die Wahl des neuen Dienstwagens von Simon Gröger sorgt für eine Debatte im Rat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ein-elektro-auto-oder-doch-ein-hybrid-diskussion-um-den-dienstwagen-von-ob-groeger;art372455,12505045]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Muss ein OB mit gutem Beispiel vorangehen und rein elektrisch unterwegs sein oder sollte er für längere Fahrten bestmöglich gewappnet sein? Die Wahl des neuen Dienstwagens von Simon Gröger sorgt für eine Debatte im Rat.



        <p>Nach vier Jahren im Amt lässt dieses Gesuch des Oberbürgermeisters Simon Gröger aufhorchen: Der Wunsch nach einem Dienstwagen. Darüber wurde während einer Gemeinderatssitzung beraten, denn dieser muss dem Gesuch zustimmen. Auch, wenn es reine Formsache ist. In Radolfzell ist es üblich, dass der OB auch einen Dienstwagen fährt. Bei seinem Amtsantritt Ende 2021 hatte er auf ein Dienstauto verzichtet und hat die vergangenen Jahre alle beruflichen Fahrten mit seinem Privatwagen bestritten. Alle dienstlichen Fahrten hat der OB gemäß Landesreisekostengesetz erstattet bekommen.</p> <p>Doch mittlerweile hätte die Anzahl der Fahrten so stark zugenommen, dass Gröger nun doch ein Dienstfahrzeug benötigt. Im Beschlussvorschlag der Verwaltung soll es sich dabei entweder um ein vollelektrisches Auto der oberen Mittelklasse eines deutschen Fabrikats mit einer CO<sub>²</sub>-Emission von 0 Gramm pro Kilometer oder um ein Hybrid-Auto mit maximal 85 Gramm pro Kilometer handeln.</p> <h2>Im Gemeinderat gibt es Kritik</h2> <p>Allerdings wird es vermutlich kein Elektro-Auto werden, weil die Reichweite für Fahrten außerhalb des Landkreises Konstanz, also des zentralen Wirkungskreises von Gröger, nicht ausreicht, wie in der Sitzung erklärt wurde. Im Gemeinderat wurde diese Argumentation kritisiert. „Der Oberbürgermeister hat eine Vorbildfunktion. Er sollte ein Elektro-Auto fahren“, sagte beispielsweise Siegfried Lehmann (FGL).</p> <p>Die Hybrid-Fahrzeuge der oberen Mittelklasse hätten alle einen zu hohen CO<sub>2</sub>-Ausstoß. Dieser Wert wurde in einer ersten Vorlage vom September, die einstimmig so beschlossen wurde, noch auf 25 Gramm pro Kilometer beziffert – und jetzt nach oben korrigiert. „Mess-Verfahren hatten sich geändert und der CO<sub>2</sub>-Wert war in der Ursprungsvorlage nicht korrekt angegeben“, erklärt die städtische Sprecherin Julia Theile den Vorgang.</p> <h2>„Bürgermeisterprivileg“ kommt zur Anwendung</h2> <p>Gegen die neue Vorlage gab es allerdings Widerspruch seitens einiger Stadträte, die Dienstwagendiskussion musste also erneut in den Gemeinderat. Letztlich stimmten fünf Stadträte gegen die Vorlage, weil unter der Prämisse der Reichweite ein Elektro-Auto faktisch ausgeschlossen wäre, wie Lehmann ausführte. Drei Stadträte enthielten sich ihrer Stimme. Was für ein Fahrzeug Gröger anschaffen wird, ist laut seiner Sprecherin noch nicht klar. „Nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit wird OB Gröger bei den vergleichbaren Angeboten das wirtschaftlichste auswählen“, so Theile. Momentan prüfe man Angebote.</p> <p>Beschlossen wurde auch, dass das so genannte „Bürgermeisterprivileg“ zur Anwendung kommt, bei dem alle Fahrten im Gemeindegebiet als Dienstfahrt gewertet werden und für den OB privat kostenfrei sind. Für andere private Fahrten außerhalb des Gemeindegebietes muss Gröger auch aus eigener Tasche aufkommen und ein Fahrtenbuch führen, wie es in der Sitzungsvorlage heißt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Verkehrspolitik Straßenverkehr thema-politik-lokal thema-verkehr thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Elektro-Auto oder doch ein Hybrid? Diskussion um den Dienstwagen von OB Gröger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:21:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tourismus ja – aber mit Augenmaß: Gemeinderat zieht bei Schutz von Wohnraum nach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/moos-diskutiert-ueber-die-einfuehrung-eines-zweckentfremdungsverbot-27-10-25;art372450,12505039 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/moos-diskutiert-ueber-die-einfuehrung-eines-zweckentfremdungsverbot-27-10-25;art372450,12505039]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach Gaienhofen hat sich nun auch Moos für die Prüfung eines Zweckentfremdungsverbots von Wohnraum ausgesprochen. Ferien- und Zweitwohnungen hätten es dann schwieriger. Bürgermeister Krauss spricht von einem Balanceakt.



        <p>Vom Tourismus leben, aber trotzdem genug bezahlbaren Wohnraum für Einheimische haben: einfach ist dieser Balanceakt für keine Gemeinde, vor allem nicht am Bodensee. In den vergangenen Jahren stiegen die Preise in der Region, unter anderem auch auf der Höri, spürbar an. Regulärer Wohnraum wird knapper. Die Ursachen dafür sehen einige in immer mehr Ferien- und Zweitwohnungen, weshalb einige Gemeinden am See nun gegensteuern wollen.</p> <p>Nachdem im vergangenen Jahr bereits Radolfzell <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/schluss-mit-illegalen-ferienwohnungen-in-radolfzell-so-kommt-verbot-voran;art372455,12179224" title="Stadt will illegale Ferienwohnungen vom Markt nehmen: So läuft die Umsetzung des Verbots">eine Satzung zum Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum eingeführt hat</a>, stimmte vor einigen Tagen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tourismus-sorgt-fuer-wohnraummangel-so-moechte-die-gemeindeverwaltung-nun-reagieren;art372440,12500730" title="Tourismus sorgt für Wohnraummangel: So möchte die Gemeindeverwaltung nun reagieren">Gaienhofens Gemeinderat dafür, ein solches Vorhaben zumindest zu prüfen</a>. In Konstanz gibt es ein solches Modell schon lange. Nun hat auch Moos nachgezogen, in einer jüngsten Sitzung stimmte der Rat für das gleiche Vorhaben wie in Gaienhofen.</p> <h2>So viele Ferienwohnungen gibt es in Moos</h2> <p>Zwar ist Moos nicht ganz so stark betroffen. So gibt es laut den Sitzungsunterlagen in Bankholzen derzeit neun Ferienwohnungen, in Weiler acht, in Iznang 18 und in Moos 24 – also insgesamt 59 und damit deutlich weniger als in Gaienhofen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/tourismus-am-bodensee-warum-gaienhofen-so-viel-mehr-besucher-pro-einwohner-anlockt;art372440,12487718" title="Gaienhofen top, Radolfzell nicht? Warum die Tourismus-Zahlen so unterschiedlich sind">das noch mehr auf Tourismus setz</a>t. „Wir sind noch nicht im alarmierenden Bereich“, so Bürgermeister Patrick Krauss.</p> <p>Doch in den vergangenen Monaten habe man eine zunehmende Zahl von Anträgen auf Nutzungsänderung von<br /> Wohnraum in Gewerbeeinheiten, insbesondere Ferienwohnungen, zu verzeichnen gehabt. Laut Krauss gibt es wöchentlich Anfragen. „Diese Entwicklung führt dazu, dass dauerhaft benötigter Wohnraum dem Markt entzogen wird“, stellt die Verwaltung ihre Befürchtung in den Unterlagen klar. Zumal in den erfassten Zahlen eine mögliche Dunkelziffer noch fehlt.</p> <h2>Art der Ferienwohnungen ändert sich</h2> <p>Neben dem finanzwirtschaftlich positiven Aspekten durch die Einnahmen des Tourismus müsse man die negativen Folgen für den Wohnungsmarkt berücksichtigen, findet die Verwaltung. Die Entwicklung zeige zudem, dass es sich nicht mehr nur um die klassische Umnutzung von Einliegerwohnungen handele, bei dem der Vermieter zumindest selbst direkt nebenan im Ort wohnt. Stattdessen würden immer häufiger ganze Doppelhaushälften und vergleichbare Wohneinheiten in Feriendomizile umgewandelt.</p> <p>Problematisch sei, dass die Vermarktung häufig nicht durch ortsansässige Eigentümer erfolge, sondern teils sogar durch spezielle Agenturen. Dies führe in der Praxis vermehrt zu Beschwerden, etwa durch Partylärm, Parkplatzprobleme oder mangelnde Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft. Bebauungspläne könnten dies laut Bürgermeister Patrick Krauss nur schwer und mit viel Aufwand regeln. Er spricht von einer Gebietsumstrukturierung durch die Hintertür, wenn zu viele Ferienwohnungen entstehen.</p> <h2>Was ist ein Zweckentfremdungsverbot?</h2> <p>Die Verwaltung hat sich daher, in Abstimmung mit Nachbargemeinden, mit möglichen Gegenmaßnahmen befasst. Eine Option: Das in Baden-Württemberg gültige Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum. Dies ermöglicht Gemeinden mit Wohnraummangel für jeweils höchstens fünf Jahren kommunale Satzungen zu erlassen, um die Umwandlung von Wohnräumen in gewerbliche Ferienwohnungen einer Genehmigungspflicht zu unterwerfen und Verstöße mit einem Bußgeld zu sanktionieren.</p> <p>Dafür müssen die Gemeinden jedoch vier von fünf Kriterien hinsichtlich Wohnraummangels erfüllen. Moos erfüllt laut Bürgermeister Patrick Kraus derzeit zwar nur eines sicher, man sei jedoch optimistisch, bei einer genauen Prüfung weitere zu erfüllen.</p> <p>Um auch die Zahl der Zweitwohnungen im Ort, derzeit sind es laut Krauss 138, zu steuern, käme zudem eine Satzung über die Genehmigungspflicht für die Begründung und Teilung von Wohneigentum in Frage. Diese sieht vor, dass die Gemeinde Teilungen genehmigen muss.</p> <h2>Gemeinderat stimmt für Vorhaben</h2> <p>Die Gemeinderäte stimmten dem Verwaltungsvorschlag zu, die notwendigen Schritte rechtlich überprüfen zu lassen und die Verwaltung damit zu beauftragen, entsprechende Satzungen vorzubereiten. Bestehende genehmigte Ferienwohnungen wären nicht betroffen. Die Kosten für die Prüfung der Voraussetzungen für den Erlass beider Satzungen schätzt die Verwaltung auf 7000 Euro.</p> <p>Krauss stellt im Anschluss gegenüber dem SÜDKURIER klar: „Wir wollen den Tourismus nicht verbieten. Im Gegenteil: Wir schätzen Tourismus und brauchen ihn auch. Aber es muss mit Augenmaß geschehen.“ Gerade Ferienwohnungen, deren Vermieter selbst im Ort leben, wünsche man sich sogar. Man wolle aber eine weitere Zunahme steuern und begrenzen können. Der Wohnraum im Ort diene in erster Linie dazu, den Bedarf der Eheimischen zu decken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tourismus ja – aber mit Augenmaß: Gemeinderat zieht bei Schutz von Wohnraum nach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:19:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.



        <p>Geschichten vom Wald und seinen Tieren, von Busfahrer Otto, der mit seinen tierischen Fahrgästen im Oktobus auf eine abenteuerliche Reise geht oder Märchen und Sagen aus alten Zeiten – die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz haben für die Kinder- und Jugendliteraturtage wieder viele Geschichten zusammengestellt. Neun Autorinnen und Autoren werden Kindern und Jugendlichen ihre Bücher vorstellen und ihnen wieder die Gelegenheit bieten, sie persönlich kennenzulernen oder selbst kreativ mit Sprache und Geschichten umzugehen. Unter dem Motto „Mehr als lesen“ können Kinder und Jugendliche vom 9. bis 23. November den Geschichten zuhören, mitmachen und in Workshops Neues entdecken.</p> <p>„Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht“, begrüßte Friederike Gerland, Leiterin der Singener Bibliotheken, die Vertreter der fünf Stadtbibliotheken bei der Vorstellung des Programms. Vorlesen sei wichtig, Sprache sei für Kinder der Einstieg ins Leben, so Gerland. Der Fokus liege auf den Autorenlesungen in den Schulen, an denen sich auch die Gemeinschaftsschule Steißlingen und die Gesamtschulen Bohlingen und Rielasingen-Worblingen beteiligen.</p> <p>„So bringen wir das Programm in die Breite und ermöglichen auch Kindern einen Einstieg, denen zuhause nicht vorgelesen wird“, erklärt Gerland. Wie wichtig Leseförderung ist, zeigt der aktuelle Vorlesemonitor der Stiftung Lesen. Vorlesen sei bildungspolitisch in hohem Maße relevant, berichtete die Singener Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele. „Lesen ist ein zentraler Baustein für Bildung, Teilhabe und berufliche Entwicklung. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir uns unzureichende Förderung nicht leisten“, so Scheufele.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist in den Schulen geboten</span><span>Die Kinder- und Jugendliteraturtage wurden 1978 ins Leben gerufen und haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil im Angebot der Stadtbibliotheken im Landkreis entwickelt. In Schulen und öffentlichen Veranstaltungen der beteiligten Städte lesen dieses Jahr: Juma Kliebenstein, Franzi Kopka, Esther Kuhn, Bärbel Oftring, Michael Peinkofer, Martin Schäuble, Frank Schwieger, Christian Tielmann und Vanessa Walder. Informationen gibt es im Internet unter <a href="http://www.kj-literaturtage.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.kj-literaturtage.de</a></span></label></div> <p>Ziel der Kinderliteraturtage ist es, den dramatischen Ergebnissen im Bereich Lesen und Verstehen etwas entgegenzusetzen und Spaß am Lesen zu vermitteln. So können die Kinder bei der Vorstellung des Buchs „Der Oktobus auf großer Fahrt“ auch mitmachen. Neben den Lesungen an den Schulen werden an unterschiedlichen Orten auch Workshops angeboten.</p> <h2>Polizisten und Feuerwehrleute lesen vor</h2> <p>Die Erfahrung habe gezeigt, dass ein besserer Zugang entsteht, wenn Menschen hinter den Büchern stehen. Dabei hätten Kinder die Gelegenheit, den Autoren auch Fragen zu stellen. So wird in der Stadtbücherei Singen eine echte Polizistin in Uniform Polizei-Geschichten vorlesen. Auf der Feuerwache Singen erfahren die Kinder spannende Feuerwehr-Geschichten und ein echter Feuerwehrmann wird alle Fragen zu seiner Arbeit beantworten. Insgesamt stehen rund 90 Veranstaltungen auf dem Programm.</p> <p>So wird am bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 21. November, Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter ihre eigene Lieblingsgeschichte vorlesen, die Stadtbücherei Singen lädt in der Dämmerung zu einer Taschenlampen-Vorleserunde. Beim Familientag zum Abschluss des Literaturfestivals laden die Stadtbibliotheken Singen und Konstanz (Samstag, 22. November) sowie Stockach (Sonntag, 23. November) zu einem bunten Programm mit verschiedenen Angeboten für alle Altersstufen.</p> <p>Die Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele dankte den Organisatorinnen und Organisatoren sowie dem Landkreis, der die Kinder- und Jugendliteraturtage fördert und unterstützt.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:34:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Borkenkäfer, Eschensterben, Unwetterereignis: Warum sich der Wald dennoch erholt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/borkenkaefer-eschensterben-unwetterereignis-warum-sich-der-wald-dennoch-erholt;art372450,12505002 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/moos/borkenkaefer-eschensterben-unwetterereignis-warum-sich-der-wald-dennoch-erholt;art372450,12505002]]></guid>
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        Im Gemeinderat war der Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Thema. Zudem berichtete Förster David Borho, wie es um den Wald steht, von 650 neuen Bäumen – und warum man auf einer Menge Holz sitzenblieb.



        <p>Förster David Borho stellte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates den Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald für das Jahr 2026 vor. Neben Zahlen zu den Einnahmen und Kosten aus dem Holzgeschäft präsentierte er zudem eine besonders positive Neuigkeit: Der Wald hat sich weitgehend erholt, nur die Esche macht weiterhin Sorgen.</p> <p>So führte Borho zunächst aus, dass der Bewirtschaftungsplan für 2026 Einnahmen in Höhe von 122.488 Euro und Ausgaben in Höhe von 97.501 Euro vorsieht. Damit wird im Jahr 2026 mit einem positiven Ergebnis von 24.987 Euro gerechnet. Entsprechend dem Forsteinrichtungsplan ist mit einem Holzeinschlag von 1410 Festmetern geplant, darunter Schadholz und Schneebruchholz. Der Gemeinderat stimmte dem Plan einstimmig zu.</p> <h2>650 Bäume sollen gepflanzt werden</h2> <p>Im Anschluss erklärte Förster Borho, dass man im Wald etwa 2000 Euro in die Wiederherstellung von Wald- und Feldwegen habe investieren müssen. Diese seien beim Unwetter im Sommer vom Starkregen teils weggespült worden. Außerdem ist noch vor dem Winter eine große Pflanzaktion im Wald geplant, so Borho. Gemeinsam mit den Holzern zweier Narrenvereine würden 300 Schwarznussbäume, 250 Weißtannen und 100 Erlen im Gemeindewald gesetzt.</p> <p>Zum generellen Zustand des Waldes hatte Borho für die Räte positive Nachrichten im Gepäck: So habe sich der Gemeindewald im Gesamten sehr gut erholt, der Borkenkäfer sei rückläufig. Der viele Regen in den vergangenen Monaten, der auch die Grundwasserspeicher am Schienerberg gefüllt habe, sei positiv gewesen. Aber: Die Eschen im Gemeindewald gehen weiterhin ein, diese liege am Eschentriebsterben, gegen das der Regen nicht helfe.</p> <h2>Firma holt Holz nicht ab</h2> <p>Auf Rückfrage eines Bürger erläuterte der Förster außerdem, dass eine Holzfirma ihr vorbestelltes Holz nicht abgeholt habe. So sei es üblich, dass diese Firmen am Anfang des Jahres Bedarf anmelden, meist für dünne Buchenstämme, und dann einen eigenen Polter für das Industrieholz erhalten. Einer stehe jedoch noch immer da. Ein Unternehmen habe sein Holz letztlich doch nicht gekauft und daher auch nicht abgeholt. Die Gemeinde sei daher zur Holzverkaufsstelle gegangen, sodass die Käufer Fristen bekommen, damit man das Holz stattdessen auf den Holzmarkt werfen kann.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Radolfzell]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Borkenkäfer, Eschensterben, Unwetterereignis: Warum sich der Wald dennoch erholt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:04:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hallenboden komplett ruiniert: So steht es um die Unterseesporthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/hallenboden-komplett-ruiniert-so-steht-es-um-die-unterseesporthalle;art372455,12504986 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem Starkregenereignis im August geht es an die Sanierungsarbeiten. Die dringend benötigte Unterseesporthalle braucht einen neuen Hallenboden. Der HSC bekommt in der Zwischenzeit Unterstützung durch die Stadt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach dem Starkregenereignis im August geht es an die Sanierungsarbeiten. Die dringend benötigte Unterseesporthalle braucht einen neuen Hallenboden. Der HSC bekommt in der Zwischenzeit Unterstützung durch die Stadt.<br>
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        Nach dem Starkregenereignis im August geht es an die Sanierungsarbeiten. Die dringend benötigte Unterseesporthalle braucht einen neuen Hallenboden. Der HSC bekommt in der Zwischenzeit Unterstützung durch die Stadt.



        <p>Hier kommt einiges an Arbeit und Kosten auf die Stadtverwaltung zu: Die durch das Starkregenereignis im August dieses Jahres beschädigte Unterseesporthalle braucht vermutlich einen komplett neuen Hallenboden. Dies ergab eine erste Sichtung der Schäden durch einen Gutachter der Gebäudeversicherung. Während der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es aus der Abteilung Hochbau einen ersten Überblick über den Zustand der Halle. „Wir haben den Hallenboden an der Seite aufgemacht, um mal darunter schauen zu können. Der Boden ist komplett durchnässt“, fasst Abteilungsleiterin Olesja Hepting zusammen.</p> <h2>Endgültiges Gutachten steht noch aus</h2> <p>Noch warte man das finale Gutachten der Versicherung ab, um genau beziffern zu können, was alle getan werden müsse. Aber der Hallenboden sei vermutlich nicht mehr zu retten. Der Schaden sei zwar durch das Eindringen des Regens entstanden, doch war der Hallenboden schon davor eigentlich sanierungsbedürftig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Schäden in anderen Gebäuden</span><span>Durch das große Unwetter am 21. August 2025 sind viele private Häuser und auch städtische Gebäude von den Wassermassen beschädigt worden. Wasser drang in die Teggingerschule, Gerhard-Thilcke-Realschule, Ratoldusschule, Villa Finckh, Kinderkulturzentrum Lollipop, Grundschule Markelfingen und Böhringen Sporthalle. Auch die Gymnastikhalle der Ratoldusschule hat durch den Regen Schaden genommen. Noch sammelt die Stadt die Informationen, um genaue Maßnahmen, Kosten und Zeitplan zu den anstehenden Reparaturarbeiten beziffern zu können.</span></label></div> <p>„Eigentlich war der Boden schon vor dem Regen durch, wir hätten ihn neu machen müssen. Wir hatten nur einen kleinen Puffer, der ist jetzt weg“, so Hepting. Aktuell sortiere ihre Abteilung alle Schäden, die an den städtischen Gebäuden entstanden seien. Dann wolle man mit einem Maßnahmenkatalog wieder ins Gremium kommen.</p> <p>Teil der Sanierungsmaßnahmen müssten auch Schutzmechanismen vor einem erneuten Wasserschaden bei Starkregen sein. Doch dazu gebe es noch nichts Spruchreifes. Den Schaden an der Unterseesporthalle sei auch aus Sicht der Versicherung nicht zu verhindern gewesen. „Wir hätten so einen Regen nie auffangen können“, sagt sie.</p> <h2>Handballer sollen Lagerfläche gestellt bekommen</h2> <p>Für den Handball-Sport-Club Radolfzell zeichnet sich zwischenzeitlich eine Lösung ab. In einem Brief hatte sich HSC-Vorsitzender Georg Becker an Verwaltung und Gemeinderat gewandt und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/unterseesporthalle-in-radolfzell-bleibt-mindestens-sechs-monate-dicht-vereine-reagieren-geschockt;art372455,12474480" target="_blank" title="Schock für viele Vereine: Unterseesporthalle für mindestens sechs Monate gesperrt">die Problematik der Handballer durch den Hallenverlust deutlich gemacht</a>. Der HSC hat in der Unterseesporthalle ihre Landesliga-Spiele bestritten und jüngst auch viel Geld und Arbeitszeit in die Küche der Halle gesteckt, um bei Spieltagen bewirten zu können. Einnahmen, die der Verein dringend für den Spielbetrieb braucht. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-unwetterschaeden-vereine-koennen-dank-uebergangsloesung-weiter-sport-machen;art372455,12483106" target="_blank" title="Aufatmen bei den Vereinen: Übergangslösung für kaputte Sporthallen">Hier erklärte Bürgermeisterin Monika Laule, dass man eine mögliche Lösung gefunden habe.</a></p> <p>Man wolle ein Containermodul anmieten und an der Mettnau-Halle platzieren. Diesen könne dann der HSC als Lagerfläche für die Getränke nutzen, die an Spieltagen verkauft werden. Aktuell müssten die Vereinsmitglieder noch mühsam alles von Halle zu Halle transportieren. „Ich habe auch eine Zusage vom Oberbürgermeister, dass die Stadt die Containermiete übernehmen wird“, so Laule. Laut Georg Becker prüfe der Verein gerade Angebote. Berücksichtigen müsse man auch die Kosten für das Aufstellen des Lagermoduls.</p> <p>„Wir sind da also auf einem guten Weg und unterstützen den HSC auch bei der Abstimmung mit dem Landratsamt“, erklärt Laule während der Sitzung weiter. Denn die Mettnau-Sporthalle gehört dem Landkreis Konstanz. Sie ist aber die einzige noch nutzbare Halle, in der wegen der entsprechenden Feldgröße Landesliga-Spiele im Handball ausgetragen werden können.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hallenboden komplett ruiniert: So steht es um die Unterseesporthalle]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 14:27:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wegen knapper Kasse: Umfassendes Hitzemanagement kann sich Radolfzell nicht leisten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/radolfzell-spart-beim-hitzeschutz-schulen-muessen-weiter-schwitzen;art372455,12504975 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um Schüler und Lehrer im Sommer besser vor Hitze zu schützen, haben CDU und FGL konkrete Maßnahmen gefordert. Personell reicht es aber wohl nur zu einer Anleitung zum besseren Lüften.  ]]></description>
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          Um Schüler und Lehrer im Sommer besser vor Hitze zu schützen, haben CDU und FGL konkrete Maßnahmen gefordert. Personell reicht es aber wohl nur zu einer Anleitung zum besseren Lüften.<br>
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        Um Schüler und Lehrer im Sommer besser vor Hitze zu schützen, haben CDU und FGL konkrete Maßnahmen gefordert. Personell reicht es aber wohl nur zu einer Anleitung zum besseren Lüften.



        <p>Will der Gemeinderat zu viel? Eine unterschiedliche Erwartungshaltung, was die Verwaltung eigentlich leisten kann und was nicht, wurde bei der Diskussion um ein notwendiges Hitzemanagement deutlich. Dass es Maßnahmen im Umgang mit den steigenden Temperaturen braucht, war bei Stadträten und städtischen Mitarbeitern Konsens. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/abkuehlung-fuer-schueler-und-lehrer-fgl-fordert-ein-hitzeschutzkonzept-fuer-radolfzeller-schulen;art372455,12470729" target="_blank" title="Abkühlung für Schüler und Lehrer: FGL fordert ein Hitzeschutzkonzept für Radolfzeller Schulen">Zwei Anträge der CDU-Fraktion und der Freien Grünen Liste</a> hatten sowohl kurzfristige Lösungsvorschläge als auch ein langfristiges Konzept eines Hitzeaktionsplans gefordert.</p> <p>Zur Verwunderung vieler erklärte die Stadtverwaltung, dies alles gehe nur mit einer zusätzlichen Stelle im Dezernat III – nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität. Dezernatsleiterin Angelique Augenstein sprach aus diesem Grund von einer großen und kleinen Variante im Hitzemanagement. Nur die kleine Variante sei für die Stadt in dieser Besetzung machbar. Hier liege der Fokus weniger auf einem umfassenden Konzept mit baulichen Maßnahmen, als <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/heiss-heisser-radolfzell-ideen-fuer-abkuehlung-doch-konkrete-plaene-fehlen;art372455,12461727" target="_blank" title="Heiß, heißer, Radolfzell – doch statt konkreter Projekte gibt es vor allem Ideen zur Abkühlung">auf dem Bevölkerungsschutz in akuten Hitzeperioden und einer Aufklärung,</a> wie Räume besser gekühlt werden können. Die Anträge von CDU und FGL hingegen forderten mehr.</p> <h2>Was soll zur Hitzeprävention geschehen?</h2> <p>In diesem Sommer schlugen mehrere Schulen Hitzealarm. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/geht-doch-ratoldusschule-radolfzell-wird-fuer-naechste-hitzewelle-gewappnet;art372455,12442615" target="_blank" title="Geht doch! Schule wird für nächste Hitzewelle gewappnet">Vor allem in der Ratoldusschule würden die Klassenräume</a> schon in den frühen Morgenstunden so hohe Temperaturen erreichen, dass ein konzentriertes Lernen und Unterrichten für Schülerinnen und Schüler, aber auch für das Lehrpersonal kaum möglich waren. Hier fordern FGL und CDU einen Maßnahmenkatalog, wie solche Situationen im Sommer künftig verhindert werden sollen. Die FGL wollte entsprechende Vorschläge bereits im Lauf des kommenden Jahres vorgelegt bekommen.</p> <p>Gefordert wurden nicht nur kurzfristige, sondern auch mittel- und langfristige Maßnahmen, bauliche Optionen sowie die Kosten dafür. Im Idealfall würde so ein Hitzeschutzkonzept auf Landkreisebene erstellt und in Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen umgesetzt werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mehr Grün gegen Hitze in der Stadt</span><span>Das Grünraumkonzept für die Stadt Radolfzell schlägt neben dem Pocket-Park am Mühlbach-Center weitere Pilotprojekte vor, etwa eine Beschattung durch Pflanzen hinter der Burg, eine starke Begrünung des Seetorplatzes oder eine Verbesserung des Zugangs zum Mühlbach zwischen der Robert-Gerwig-Straße und der Böhringer Straße. Konkrete Pläne gibt es jedoch nicht.</span></label></div> <h2>Was bedeutet ein kommunaler Hitzeplan?</h2> <p>Eine umfassende Lösung für ein wiederkehrendes Problem, so haben es sich die CDU und FGL jedenfalls vorgestellt. Doch laut Angelique Augenstein würde genau das in erster Linie Arbeitskraft in ihrem Dezernat binden. Für die Koordinierung, das Vernetzen und das Monitoring der Maßnahmen müsste eine neue Stelle geschaffen werden oder eine Projektstelle entfristet werden, erklärte sie. Denn es müssten neue Strukturen aufgebaut werden, ein intensiver Austausch mit dem Landratsamt sei ebenfalls nötig. Das sei im Alltag des Dezernats III nicht zu stemmen. Die kleine Variante würde weniger Absprachen auf Landkreisebene beinhalten.</p> <h2>Zusatz-Stelle sorgt für Irritation</h2> <p>„Wir haben keine zusätzliche Stelle gefordert“, zeigte sich FGL-Fraktionssprecher Siegfried Lehmann sichtlich irritiert. Beim Hitzemanagement müsse die Stadt das Rad nicht neu erfinden, warum dies nicht im Alltag der Verwaltung ginge, sei ihm nicht klar. Er schlug vor, doch bei anderen Kommunen zu schauen, wie diese mit den hohen Temperaturen umgehen. Dietmar Baumgartner, Fraktionssprecher der Freien Wähler, erinnere an die angespannte Haushaltslage. Für eine zusätzliche Stelle sei kein Geld da. Hitzeprävention sei wichtig, die Haushaltskonsolidierung aber auch.</p> <p>Beschlossen wurde einstimmig, sich mit dem Gesundheitsamt des Landkreises über die mögliche Erarbeitung eines kreisweiten Hitzeaktionsplanes abzustimmen. Dieser solle auf der Kreisebene entstehen. Sollte dies nicht geschehen, würde sich die Stadt Radolfzell verpflichten, einen eigenen kommunalen Hitzepräventionsplan aufzustellen. Diesen allerdings nur in der kleinen Variante.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wegen knapper Kasse: Umfassendes Hitzemanagement kann sich Radolfzell nicht leisten]]></dc:rights>
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