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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:47:29 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:41 +0100</pubDate>
         <title> Gläubige feiern höchsten Inselfeiertag</title>
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		Katholiken von der Reichenau und Pilger aus der Region freuen sich auf das Heilig-Blut-Fest<br>
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Katholiken von der Reichenau und Pilger aus der Region freuen sich auf das Heilig-Blut-Fest


   
Den höchsten ihrer drei Inselfeiertage, das Heilig-Blut-Fest, feiern die katholischen Gläubigen auf der Reichenau am Sonntag und Montag, 3./4. Juni, nach alter Tradition. Die Verehrung der Reliquie, die blutgetränkte Erde von Golgatha, Splitter vom Kreuz Christi und ein blutgetränktes Seidentuch enthalten soll, geht zurück bis ins zehnte Jahrhundert. Seit 1738 wird das Fest alljährlich gefeiert. Auch Pilger aus der Region sind eingeladen. In diesem Jahr stellt sich erstmals der neue Erzabt Tutilio Burger von der Benediktiner-Abtei Beuron, zu der die Reichenauer Mönchs-Cella gehört, den Gläubigen auf der Insel vor. Er ist der Hauptzelebrant und Prediger im festlichen Pontifikalamt, das am Montag um 9 Uhr im Münster beginnt. Im Rahmen des Gottesdienstes führen Münsterchor und -orchester unter der Leitung von Roland Uhl die Missa solemnis in C von Mozart auf. Vor dem Festgottesdienst hält die historische Bürgerwehr um 8.45 Uhr eine Parade auf dem Münsterplatz ab. Im Anschluss an das Pontifikalamt, gegen 10.30 Uhr, findet die Heilig-Blut-Prozession der Gläubigen in Mittelzell statt, an der sich traditionell die Bürgerwehr und die Trachtengruppe beteiligen. Dabei werden neben der Heilig-Blut-Reliquie auch die anderen Reliquienschreine aus der Münsterschatzkammer mitgetragen. Um 14.30 Uhr findet die Heilig-Blut-Feier mit Verehrung der Reliquie im Münster statt. Im Anschluss gibt die Bürgermusik ein Festkonzert an der Ergat. Eröffnet wird das Fest am Sonntag, 19 Uhr, im Münster. Die Predigt hält Pater Stefan Jagoschütz von der Benediktiner-Abtei St. Lambrecht/Steiermark. Die Heilig-Blut-Reliquie wurde der Überlieferung nach zunächst aus Jerusalem an Kaiser Karl den Großen übergeben und gelangte über 120 Jahre später auf Umwegen im Jahr 925 in das damals bedeutende Benediktiner-Kloster auf der Reichenau. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:34 +0100</pubDate>
         <title> Nur noch wenige Auenwälder</title>
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		Ausstellung &#252;ber einen dervielf&#228;ltigsten Lebensr&#228;umeEuropas lockt Interessierte ins NABU-Zentrum<br>
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Ausstellung über einen dervielfältigsten LebensräumeEuropas lockt Interessierte ins NABU-Zentrum


   
"Das sieht erst mal aus wie Kraut und Rüben", beschreibt Volker Kromrey den ersten Eindruck, den man von den Auenwäldern bekommen mag. "Daran muss man sich gewöhnen. Das ist Natur." Kromrey ist Projektmanager bei der Bodensee Stiftung. Er eröffnete die Ausstellung Auenwälder am Bodensee mit einem Vortrag im Seminarraum des Naturschutzzentrums. Bis Dezember ist die Ausstellung im NABU Zentrum Wollmatinger Ried zu sehen. Sie wurde gemeinsam mit der Bodensee Stiftung gestaltet. Auenwälder - Was sind das? Auenwälder sind eine Vegetationsform, die sich durch abwechselndes Hoch- und Niedrigwasser bildet. Überschwemmungen seien eigentlich Stressfaktoren für Bäume, so Kromrey. Die Auen könnten aber - anders als andere Bäume - bis zu 120 Tage im Wasser aushalten. In dem Bewusstsein der Bevölkerung spielen die Auenwälder jedoch eine eher kleine Rolle. Das soll sich mit dieser Ausstellung ändern. "Auenwälder zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Europas", so Kromrey. Die Ausstellung soll den Besuchern die Besonderheiten der Auenwälder sowie ihre Tier- und Pflanzenarten näher bringen. Ein dort beheimatetes Tier ist zum Beispiel der Biber. Im 19. Jahrhundert besaß der Bodensee weitgehend natürliche Ufer. Wegen landwirtschaftlicher Nutzung und erbautem Wohngebiet wurde das Seeufer stark verändert. Stark betroffen sind davon die Mündungsbereiche der Flüsse und Bäche sowie die sie begleitenden Auenwälder. Im Rahmen eines Projektes hat Volker Kromrey die noch übrigen Auenwaldbestände rund um den Bodensee erhoben. Seine traurige Bilanz: Viele sind nicht mehr übrig. Maßnahmen zur Renaturierung, also zur Wiederherstellung des natürlichen Lebensraumes, sind in langfristiger Planung. Bisher fehlt eine umfassende Schutzstrategie für die Bodensee-Region. Trotz des schönen Wetters waren rund 20 Interessierte zur Ausstellungseröffnung gekommen. Für die kommenden Wochen und Monate erhoffen sich die Veranstalter viele Besucher. Auch Kinder sind gern gesehen . Die Wichtigkeit der Auenwälder könnten sie so spielerisch kennenlernen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:41 +0100</pubDate>
         <title> Betriebe wollen mitreden</title>
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         <description><![CDATA[  Die Initiativgruppe (IG) Handel, Handwerk und Gewerbe soll zu einem eingetragenen Verein werden. So erhoffen sich die gut 40 Betriebe, die sich derzeit in der IG zusammengeschlossen haben, eine gewichtigere Stimme bei gr&#246;&#223;eren Themen in der Gemeinde.  ]]></description>
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		Die Initiativgruppe (IG) Handel, Handwerk und Gewerbe soll zu einem eingetragenen Verein werden. So erhoffen sich die gut 40 Betriebe, die sich derzeit in der IG zusammengeschlossen haben, eine gewichtigere Stimme bei gr&#246;&#223;eren Themen in der Gemeinde.<br>
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Die Initiativgruppe (IG) Handel, Handwerk und Gewerbe soll zu einem eingetragenen Verein werden. So erhoffen sich die gut 40 Betriebe, die sich derzeit in der IG zusammengeschlossen haben, eine gewichtigere Stimme bei größeren Themen in der Gemeinde.


   
Um das Konzept, wie der Verein strukturiert sein soll, kümmern sich im Auftrag der IG derzeit Tanja Haselberger vom gleichnamigen Blumengeschäft, Zimmermann und CDU-Gemeinderat Ralf Blum, Bauunternehmer und Teehausbetreiber Peter Schupp sowie Sparkassenchef Johann Roth. Das Konzept werde bei der Gründungsversammlung am Donnerstag, 14. Juni, 19 Uhr, im Hotel-Restaurant Mohren vorgestellt. Dann wird auch über den Vereinsnamen entschieden. Der Vorschlag der Konzeptgruppe lautet schlicht "Gewerbe Reichenau e.V.". Im Vorstand sollen alle Branchen vertreten sein, so Roth, der selbst als Vorsitzender des Verkehrsvereins kein weiteres Führungsamt anstrebt. Es gebe aber Kandidatenvorschläge. Als erste große Aufgabe, die der Verein noch in diesem Jahr angehen will, nennen die Mitglieder der Konzeptgruppe das Entwicklungskonzept der Gemeinde. Dort seien bisher der Wohnungs- und Gemüsebau sowie der Tourismus berücksichtigt, nicht aber Handel, Handwerk und Gewerbe. Entwicklungsmöglichkeiten seien hierfür bisher nur im neuen Gewerbegebiet Göldern-Ost auf dem Festland vorgesehen, monieren Blum und Roth. Es müsste aber auch auf der Insel noch eine Möglichkeit vor allem für kleinere, noch wachsende Betriebe geben, für die die Einheiten in Göldern-Ost zu groß seien, meint Blum. Roth betont:"Es sind alles wichtige Gewerbesteuerzahler. Daher denken wir, dass wir uns in die Entwicklung einbringen können und auch müssen." Doch: "Als einzelner Betrieb hat man keine Chance." Blum erklärt: "Wir wollen eine Marke werden wie der Tourismus und der Gemüse- und Weinbau." Die Konzeptgruppe sagt, der Verein sei nicht auf Konfrontation aus, sondern wolle fair mitwirken. "Wir haben absolut keine gegensätzlichen Interessen, aber unterschiedliche Bedürfnisse", so Roth: "Die Insel braucht den Tourismus, den Gemüsebau und das Gewerbe." Es sei aber nicht nur wichtig, mit einer Stimme zu sprechen. "Wir dürfen auch die Bedürfnisse der einzelnen Branchen nicht aus den Augen verlieren", betont Roth. Hier harkte es offenbar etwas bei der IG. Blum erläutert: "Das Gebilde funktionierte nicht mehr so richtig, weil es zu groß geworden ist. Es waren viele Interessen in einem Topf." Im neuen Verein solle es Untergruppierungen für die Branchen geben - ähnlich wie die Abteilungen im Sportverein, so Schupp. Jede Untergruppe könne dann auch für sich Aktionen machen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:32 +0100</pubDate>
         <title> Viele Sportbegeisterte auf der Insel</title>
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		Der SV Reichenau ist in der Gemeinde der gr&#246;&#223;te Verein. Neu im Programm ist ein Nordic-Walking-Lauf.<br>
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Der SV Reichenau ist in der Gemeinde der größte Verein. Neu im Programm ist ein Nordic-Walking-Lauf.


   
Die Weltkulturerbe- und Gemüseinsel Reichenau ist in mancherlei Hinsicht etwas Besonderes. Dazu trägt auch der örtliche Sportverein bei. Er ist der größte Verein der Gemeinde, ein knappes Drittel der Inselbewohner ist Mitglied - einen so großen Anteil gibt es sicherlich nicht in vielen Orten. Und er trägt vor allem mit seinen großen Laufveranstaltungen zum Bekanntheitsgrad der Insel bei (siehe Info). 500 bis 600 Teilnehmer gibt es jedes Jahr allein beim Halbmarathon und Zehn-Kilometer-Lauf. Bei dessen diesjähriger Auflage am ersten September-Wochenende veranstaltet die Leichtathletik-Abteilung nun als neue Attraktion erstmals einen internationalen Nordic-Walking-Lauf über sechs oder neun Kilometer. "Wir haben eine wunderbare Strecke ausgesucht an der Nordseite der Insel", so Abteilungsleiter Gert Meyer, an allen drei romanischen Kirchen vorbei. "Wir sehen das als Gesundheits-Event", erklärt Meyer. Zum Nordic Walking gehöre zwar eine richtige Technik, die beim SV auch trainiert werden kann, es gebe aber keine klaren Regeln, wie man laufen muss. Deshalb sei das Ganze nicht als sportlicher Wettkampf geplant. Es gebe zwar Preise, doch diese würden verlost. Meyer erwartet 400 bis 600 Teilnehmer; Kassiererin Bianca Wurz rechnet mit weniger. Der Vorsitzende Jürgen Nothelfer hofft auf jeden Fall auf schöne Einnahmen "zur Finanzierung des Vereins". Denn der SV sei nach wie vor günstig bei den Mitgliedsbeiträgen. Dies wäre ohne solche Erlöse und vor allem ohne Sponsoren nicht möglich. Als weiteren wichtigen Punkt betont Nothelfer: "Das Engagement ist enorm groß. Es ist ein Zusammenwirken. Nur so kann ein so großer Verein bestehen." Auch die Unterstützung durch die Gemeinde lobt der Vorstand. So werde der Sand beim Weitsprunganlauf durch Tartan ersetzt. Leichtathletik-Leiter Meyer betont, dort könnten dann auch Starts bis 50 Meter oder Hürdenlauf geübt werden. Ein weit größerer Wunsch, den der SVR zusammen mit dem FSV Waldsiedlung schon vor der Bürgermeisterwahl 2009 vorbrachte, muss freilich aus finanziellen Gründen noch warten: der nach einer Breitensportanlage mit Kunstrasenplatz und Tartanrundbahn auf dem Festland. Meyer hätte dort am liebsten zudem eine Speer- und Diskuswurfanlage, zumal die Jugend auch aktiv Mehrkampf trainiere. In diesem Bereich könnte der SVR mit besseren Trainingsbedingungen vielleicht wieder wie früher erfolgreicher sein. Traditionell seit Jahrzehnten bringt der Verein immer wieder gute Lang- und Mittelstreckler hervor. Zuletzt gewann zum Beispiel das Männerteam mit Stephan Okle, Peter Wehrle und Markus Wintersig die Bodensee-Crosslauf-Serie, so Berno Spicker, der in den 80er-Jahren selbst ein starker Läufer war. Die Basis hierfür legte der Gründer der Leichtathletik-Abteilung, der leider früh verstorbene Bernhard Graf. "Er war ein begnadeter Trainer", so Meyer. Eine Sportanlage auf dem Festland wäre förderlich für die angedachte Spielvereinigung der ersten Fußballmannschaft mit der des FSV. Dann könnte der SVR auch die Bezirksliga wieder als Ziel anpeilen, wo die Erste vor zwei Jahrzehnten mal kickte, so Abteilungsleiter Wolfram Spitzhüttl. Potenzial ist vorhanden: Die aktuelle A-Jugend sei sehr gut, die D-Jugend spielte in der obersten Klasse. "Wir sind wieder im Aufwärtstrend", so Spitzhüttl. Sportliche Ambitionen gäbe es auch beim Turnen, mit dem 1920 der Verein begann und das für viele Kinder der Einstieg in den SV ist. Früher habe es auch recht erfolgreiche Turner gegeben, so Abteilungsleiterin Monika Scheureck. Aber heute fehle das Geld für gute Trainer. Und so bietet die Abteilung neben einer Wettkampfklasse Mädchen reinen Breitensport an, was natürlich auch sehr wichtig ist. Pures Hobby bleiben, soll der Sport bei den Eishockey-Cracks, den Wölfen. Doch schon allein, dass es eine solche Abteilung gibt in einem Mehrspartensportverein in einer so kleinen Gemeinde ist eine weitere Besonderheit. ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:21 +0100</pubDate>
         <title> Klassik und Kuba im Klosterhof</title>
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         <description><![CDATA[  Nach dem erfolgreichen Test im Vorjahr will die Gemeinde Reichenau nun die "Sommerkl&#228;nge im Klosterhof" zum festen kulturellen Programmpunkt machen. Die seit 1997 veranstaltete Insel-Klassik im stimmungsvollen historischen Ambiente zwischen Rathaus und M&#252;nster wird dabei am Folgeabend durch ein Konzert mit moderner, popul&#228;rer Musik erg&#228;nzt.  ]]></description>
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		Nach dem erfolgreichen Test im Vorjahr will die Gemeinde Reichenau nun die "Sommerkl&#228;nge im Klosterhof" zum festen kulturellen Programmpunkt machen. Die seit 1997 veranstaltete Insel-Klassik im stimmungsvollen historischen Ambiente zwischen Rathaus und M&#252;nster wird dabei am Folgeabend durch ein Konzert mit moderner, popul&#228;rer Musik erg&#228;nzt.<br>
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Nach dem erfolgreichen Test im Vorjahr will die Gemeinde Reichenau nun die "Sommerklänge im Klosterhof" zum festen kulturellen Programmpunkt machen. Die seit 1997 veranstaltete Insel-Klassik im stimmungsvollen historischen Ambiente zwischen Rathaus und Münster wird dabei am Folgeabend durch ein Konzert mit moderner, populärer Musik ergänzt.


   
In diesem Jahr präsentiert das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim mit seinem Dirigenten Sebastian Tewinkel unter anderem Werke von Schubert, Mozart und Beethoven am Freitag, 6. Juli, um 20 Uhr. Kubanischen Salsa und Son mit der Gruppe Soneros de Verdad gibt es dann am Samstag, 7. Juli, ebenfalls ab 20 Uhr. Veranstaltet werden beide Konzerte von der Gemeinde, die auch das finanzielle Risiko trägt. Organisiert wird die Insel-Klassik wie bisher von Dirigent Douglas Bostock und Kulturchef Karl Wehrle, um den zweiten Abend kümmert sich die Konzertkneipe Bütezettel. Deren Wirt Stephan Wurz und Wehrle betonen, dass es bei beiden Konzerten in der "schönen lauschigen Atmosphäre" gute Unterhaltung mit Niveau geben soll. Daher habe man trotz der unterschiedlichen Musikrichtungen den Oberbegriff "Sommerklänge im Klosterhof" gewählt, es gehe ums sommerliche Feeling. "Es sollen einfach schöne Abende sein", so Wehrle. Er erklärt, dass es schon früher einmal die Idee gab, die Insel-Klassik um ein zweites Konzert zu ergänzen. So ergäben sich Synergieeffekte. "Die Infrastruktur - Bühne, Stühle, Zelt - ist ja schon da." Wurz findet es "ein tolles Zeichen, dass bei der Gemeinde diese Bereitschaft da ist". Erstmals wird nicht Douglas Bostock selbst die Insel-Klassik dirigieren. "Er hat leider eine Schulteroperation kurz vor dem Konzert", so Wehrle. Der englische Dirigent habe sich aber wie gewohnt ums Orchester gekümmert und bei der Programmauswahl mitgewirkt. Zudem werde er als Neuerung vor dem Konzert eine Einführung geben. "Es ist ein ausgewogenes Programm", meint Wehrle. Zur Aufführung kommen die Ouvertüre zu "Ein Sommernachtstraum" von Mendelssohn-Bartholdy, Schuberts Symphonie Nr. 5, B-Dur, Mozarts Ouvertüre zur Oper "Don Giovanni" und die siebte Symphonie (A-Dur) von Beethoven. "Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und stilistische Vielfalt sind die Erkennungszeichen des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim", heißt es im Info-Faltblatt. Das Ensemble und sein Dirigent Sebastian Tewinkel verfügen durch Konzerte in aller Welt sowie zahlreiche Platten- und Radioaufnahmen über große Erfahrung. Hochkarätige Musiker bietet auch der zweite Abend. Die kubanische Band Soneros de Verdad ist sozusagen die zweite Generation nach dem berühmten Buena Vista Social Club. Dort wirkte auch der jetzige Bandleader und Sänger Luis Frank mit. Mit großer Spielfreude präsentieren die Soneros zeitlose kubanische Klänge, eine Mischung aus Salsa, Son, Danzn und Jazz. Damit feierte die Gruppe schon weltweit Erfolge und erntete begeisterte Kritiken. "Ich fand die Band schon immer toll", freut sich Wurz, dass es ihm gelungen ist, sie nun für die "Sommerklänge" auf der Reichenau zu engagieren. "Kubanische Musik passt zu einem schönen Sommerabend." ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:38 +0100</pubDate>
         <title> Sehr schlechtes Gemüsejahr</title>
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         <description><![CDATA[  Ehec-Krise und Wetter dr&#252;cken die Bilanz 2011 - fast zwei Millionen Euro weniger f&#252;r die G&#228;rtner  ]]></description>
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		Ehec-Krise und Wetter dr&#252;cken die Bilanz 2011 - fast zwei Millionen Euro weniger f&#252;r die G&#228;rtner<br>
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Ehec-Krise und Wetter drücken die Bilanz 2011 - fast zwei Millionen Euro weniger für die Gärtner


   
Nach dem Spitzenjahr 2010 folgte für die Reichenauer Gärtner 2011 ein herber wirtschaftlicher Absturz, obwohl die rund 100 Betriebe mit 14 000 Tonnen sogar etwas mehr Gemüse und Salate produziert hatten als im Vorjahr.  "Es gab einen deutlichen Umsatzeinbruch", erklärte Geschäftsführer Johannes Bliestle in der Generalversammlung der Gemüse-Genossenschaft in der Familienferienstätte. 2011 sei das schlechteste Jahr seit einem Jahrzehnt gewesen. Die Genossenschaft konnte den Gärtnern fast zwei Millionen Euro (12,7 Prozent) weniger für die gelieferte Ware bezahlen als im Vorjahr. Einziger Trost: 2012 hat für Salate und Gurken bisher wieder bessere Erlöse gebracht und kann eigentlich nur besser werden für die Gärtner. 2011 hatte schon ungünstig begonnen: Durch den warmen Frühling war viel Salat am Markt und der Erlös entsprechend geringer, so Bliestle. Die Ehec-Krise Ende Mai/Anfang Juni verhagelte die Bilanz dann nachhaltig. Den Schaden allein durch die Vernichtung von "völlig unbedenklichen" Gurken und Tomaten bezifferte die Genossenschaft auf rund 250 000 Euro. Von der EU habe es lediglich 70 000 Euro Entschädigung gegeben, so Bliestle.  Nach der Aufhebung der Verzehrwarnungen von Politik und Behörden konnte das Reichenauer Gemüse dank seines positiven Images zwar schnell wieder gut verkauft werden, doch die Nachwirkungen seien preislich fast bei allen Produkten negativ spürbar gewesen, so Bliestle."Man kann sagen, Ehec war die schlimmste Krise für den Gemüsebau seit Tschernobyl", meinte Bliestle. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Keller erklärte, umso wichtiger sei die künftige Zusammenarbeit mit der Politik, was den Informationsfluss anbelangt. "So etwas darf nicht mehr passieren", so Keller. Doch es gab auch Positives zu berichten. Der Freilandanbau ist nicht weiter zurückgegangen. Der Tomatenanbau (1400 Tonnen) sei eine "stabile Alternative", so Bliestle, wobei vor allem bei der deutlich mehr angebauten Spezialität "Inselperle" der Preis gehalten werden konnte. Und der Bioanbau sei auf der Insel von sechs auf acht Prozent gesteigert worden. Bliestle und Keller betonten zudem den positiven Start der Gärtnersiedlung im Hegau, wo fünf Betriebe auf elf Hektar unter Glas Paprika für Edeka produzieren. Nach wie vor ein großes Thema sei es, wie es mit der Entwicklung des Gemüsebaus auf der Reichenau weitergehe. Auf der Suche nach Standorten für größere, wirtschaftlichere Gewächshäuser habe es schon etliche Gespräche mit der Gemeinde und dem Landratsamt gegeben. "Bewegt hat sich noch nicht allzu viel", sagte Johannes Bliestle.: Bürgermeister Wolfgang Zoll betonte in der Versammlung, wie wichtig der Gemüsebau für die Gemeinde Reichenau sei. Deshalb sei auch diese sehr an der Entwicklung interessiert. Als zufrieden stellend wurde immerhin die Jahresbilanz der Raiffeisen-Lagerhaus-Genossenschaft (Gärtner-Center) bilanziert. Zwar ging der Umsatz leicht zurück, doch es gab einen Bilanzgewinn von rund 60 000 Euro, von dem nun eine Fünf-Prozent-Dividende an die Genossen ausgeschüttet wird. Positiv fiel auch der Prüfbericht des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands aus, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Egino Wehrle vortrug. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 14:15:17 +0100</pubDate>
         <title> Verpuffung in Reichenauer Heizungsanlage</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/b43lipClEKs/5522176</link>
         <description><![CDATA[  Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau ist wegen einer Verpuffung in einer Heizung ausger&#252;ckt.  ]]></description>
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		Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau ist wegen einer Verpuffung in einer Heizung ausger&#252;ckt.<br>
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Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau ist wegen einer Verpuffung in einer Heizung ausgerückt.


   
Ein Hausbewohner stellte am Mittwochabend im Haus auf der Insel Reichenau Brandgeruch fest. Als er beim Absuchen die Heizungstür öffnete, sah er starken Rauch und rief die Feuerwehr um Hilfe. Sie wurde um 18.36 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Konstanz per Meldeempfänger und Sirene zum Kellerbrand alarmiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr unter Leitung von Gruppenführer Sebastian Böhler entpuppte sich der vermutete Kellerbrand als Verpuffung der Heizungsanlage, wie die Reichenauer Wehr berichtet. Nach dem Lüften der Räume war keine Rauchentwicklung mehr festzustellen. Die Einsatzkräfte rückten wieder ein. ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:44 +0100</pubDate>
         <title> Lange Dieselspur auf Bundesstraße</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/cLol9qMrmOw/5519692</link>
         <description><![CDATA[  Die Feuerwehren von Allensbach und Reichenau hatten alle H&#228;nde voll zu tun: Ein Lastwagen hat gro&#223;e Mengen Dieselkraftstoff auf der Bundesstra&#223;e B 33 verloren. Die Feuerwehrleute wurden in der Nacht auf Dienstag kurz nach 2 Uhr alarmiert.  ]]></description>
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		Die Feuerwehren von Allensbach und Reichenau hatten alle H&#228;nde voll zu tun: Ein Lastwagen hat gro&#223;e Mengen Dieselkraftstoff auf der Bundesstra&#223;e B 33 verloren. Die Feuerwehrleute wurden in der Nacht auf Dienstag kurz nach 2 Uhr alarmiert.<br>
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Die Feuerwehren von Allensbach und Reichenau hatten alle Hände voll zu tun: Ein Lastwagen hat große Mengen Dieselkraftstoff auf der Bundesstraße B 33 verloren. Die Feuerwehrleute wurden in der Nacht auf Dienstag kurz nach 2 Uhr alarmiert.


   
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 12:15:44 +0100</pubDate>
         <title> Bewohner setzt Hecke in Brand</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/rKORhW_ULek/5518654</link>
         <description><![CDATA[  Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr l&#246;schte sie.  ]]></description>
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		Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr l&#246;schte sie.<br>
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<![CDATA[
Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte sie.


   
Der Anwohner im Ortsteil Mittelzell flammte am Montag im Garten Wildkräuter ab, wie die Freiwillige Feuerwehr Reichenau berichtet. Dabei habe die angrenzende Hecke Feuer gefangen. Ein Nachbar habe mit dem Gartenschlauch begonnen, die Flammen zu löschen, wie es weiter heißt. Als die Feuerwehr eintraf, habe die rund zwei Meter hohe Hecke teilweise noch gebrannt. Die Einsatzkräfte löschten den Brand vollends und kühlten die Wand eines Gebäudes, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 12:37:11 +0100</pubDate>
         <title> Bewohner setzt Hecke in Brand</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/2v4atZb1iR0/5518328</link>
         <description><![CDATA[  Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr l&#246;schte sie.  ]]></description>
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		Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr l&#246;schte sie.<br>
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<![CDATA[
Aus Versehen hat ein Mann auf der Insel Reichenau ein Hecke in seinem Garten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte sie.


   
Der Anwohner im Ortsteil Mittelzell flammte am Montag im Garten Wildkräuter ab, wie die Freiwillige Feuerwehr Reichenau berichtet. Dabei habe die angrenzende Hecke Feuer gefangen. Ein Nachbar habe mit dem Gartenschlauch begonnen, die Flammen zu löschen, wie es weiter heißt. Als die Feuerwehr eintraf, habe die rund zwei Meter hohe Hecke teilweise noch gebrannt. Die Einsatzkräfte löschten den Brand vollends und kühlten die Wand eines Gebäudes, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:48 +0100</pubDate>
         <title> Seeuferpflege soll angegangen werden</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/w5ZVSfX8gi8/5514267</link>
         <description><![CDATA[  Die vor ein paar Monaten beschlossene Konzeption zur Pflege des Reichenauer Ufers geht in die Umsetzung. Doch die Finanzierung ist noch offen  ]]></description>
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		Die vor ein paar Monaten beschlossene Konzeption zur Pflege des Reichenauer Ufers geht in die Umsetzung. Doch die Finanzierung ist noch offen<br>
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<![CDATA[
Die vor ein paar Monaten beschlossene Konzeption zur Pflege des Reichenauer Ufers geht in die Umsetzung. Doch die Finanzierung ist noch offen


   
Die Uferpflege rund um die Insel soll verbessert werden. Die Arbeitsgruppe Bodenseeufer (Agbu) Konstanz hatte hierzu eine umfassende Konzeption erstellt, die im Februar vom Gemeinderat grundsätzlich gebilligt worden war. Nun wurde die Einleitung von ersten konkreten Maßnahmen beschlossen: die Sommermahd in Teilbereichen der ufernahen Streuwiesen sowie die Öffnung von zwei verdolten und zugewachsenen Gräben im Bereich Fährenhorn, um Fischen das Ablaichen zu erleichtern. Petra Eisenbarth von der Verwaltung erläuterte dies. "Mir geht es darum, dass die Maßnahmen mal grundsätzlich für gut befunden werden und wir einen Schritt weiterkommen", sagte Bürgermeister Wolfgang Zoll. Allerdings ist die Finanzierung der Maßnahmen noch nicht geklärt. Dies werde die Verwaltung jetzt angehen, sagte Zoll. Die Pflegemaßnahmen der Sommermahd übernehme möglicherweise die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts. Bei der Öffnung der Gräben hatte die Verwaltung auf eine Beteiligung des Fischereivereins Untersee und Rhein gehofft. Dessen Vorsitzender (und CDU-Gemeinderat) Stefan Riebel erklärte, der Verein könne keine finanzielle Unterstützung leisten, aber ansonsten helfen. Ferner wurde beschlossen, dass der Bauhof sich wie bisher schon weiter konsequent um die Bekämpfung von Neophyten kümmern soll - dies sind Pflanzen, die am Seeufer eigentlich nicht heimisch sind, sich aber dort ausgebreitet haben. Neben der Ökologie sollen von einer besseren Uferpflege die Fischerei und der Tourismus profitieren. Die Gemeinde hofft damit zudem, die Zahl der alljährlichen Schilfbrände eindämmen zu können. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:36 +0100</pubDate>
         <title> Eine Rampe für den Friedhof</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/-AXVlPs9aOY/5514266</link>
         <description><![CDATA[  Auf dem Friedhof Mittelzell sind Neupflanzungen vorgesehen. Barrierefreiheit statt Treppen und eine weitere Urnenwand sind ferner im Gespr&#228;ch  ]]></description>
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		Auf dem Friedhof Mittelzell sind Neupflanzungen vorgesehen. Barrierefreiheit statt Treppen und eine weitere Urnenwand sind ferner im Gespr&#228;ch<br>
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<![CDATA[
Auf dem Friedhof Mittelzell sind Neupflanzungen vorgesehen. Barrierefreiheit statt Treppen und eine weitere Urnenwand sind ferner im Gespräch


   
Der Friedhof in Mittelzell auf der Reichenau soll in einigen Punkten neu gestaltet werden. Vorrangig geht es zunächst darum, im oberen Teil neue und mehr Bäume entlang den Mauern zu pflanzen. Hier waren im Herbst 2011 aus Gründen der Verkehrssicherheit mehrere Bäume gefällt worden. Der Gemeinderat folgte jedoch nicht mehrheitlich dem Vorschlag der Grünplanerin Edith Schütze, dort Linden zu setzen. Bürgermeister Wolfgang Zoll meinte aber, über die Baumarten könne man noch diskutieren. Umstritten war ferner, wie man den Friedhof barrierefrei gestalten könne. Die Planerin hatte beim Übergang vom oberen zum mittleren Bereich neben der Treppe eine zweigeteilte Rampe entlang der dortigen Mauer und bis hin zur Urnenwand vorgeschlagen. Ines Happle-Lung (Freie Liste Natur), Werner Keller (CDU) und Gert Zang (SPD) fanden diese Lösung nicht optimal. Eine lange, gerade Rampe wäre vielleicht besser. Die Verwaltung und die Planerin sollen nun andere Möglichkeiten prüfen. Zudem sind im Haushalt 2012 nur 20 000 Euro für die Neugestaltung vorgesehen. Dies reicht ohnehin nicht für eine Rampenlösung, wie die Kostenschätzung der Planerin zeigte. Einig war sich der Gemeinderat mit der Planerin dagegen beim Standort für eine weitere Urnenwand, die an der Mauer im unteren Bereich aufgestellt werden soll. Dies ist aber erst mittelfristig geplant. ]]>
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         <pubDate>Fri, 18 May 2012 14:21:17 +0100</pubDate>
         <title> Sturz: Mountainbike-Fahrer verwechselt Bremsen</title>
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         <description><![CDATA[  Ein Mountainbike-Fahrer hat sich bei einem Unfall am Kopf verletzt.  ]]></description>
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		Ein Mountainbike-Fahrer hat sich bei einem Unfall am Kopf verletzt.<br>
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Ein Mountainbike-Fahrer hat sich bei einem Unfall am Kopf verletzt.


   
Ein 39-jähriger Mann verwechselte am Donnerstagnachmittag auf der Insel Reichenau an der Einmündung Haitostraße/Hermannus-Contractus-Straße an seinem Mountainbike die Bremshebel. Dies hatte nach Angaben der Polizei zur Folge, dass er zu stark die Vorderradbremse betätigte und sich dabei überschlug. Der Mann musste mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:50:44 +0100</pubDate>
         <title> Planentwurf ohne neues Baufenster</title>
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		F&#252;r das bereits im n&#246;rdlichen Bereich bebaute Gebiet s&#252;dlich der Oberen Rheinstra&#223;e bis zum Seeufer, zwischen den beiden Hasenhof-Stichwegen, erstellt die Gemeinde einen Bebauungsplan. Planerin Bettina Nocke erkl&#228;rte, es gehe darum, den Blick zum See zu erhalten, wo es ihn noch gebe, in diesem bereits sehr dicht bebautem Gebiet.<br>
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Für das bereits im nördlichen Bereich bebaute Gebiet südlich der Oberen Rheinstraße bis zum Seeufer, zwischen den beiden Hasenhof-Stichwegen, erstellt die Gemeinde einen Bebauungsplan. Planerin Bettina Nocke erklärte, es gehe darum, den Blick zum See zu erhalten, wo es ihn noch gebe, in diesem bereits sehr dicht bebautem Gebiet.


   
Zugleich solle laut Entwicklungskonzept und Bodenseeleitbild eine weitere Bebauung in Seenähe vermieden werden. Auslöser für den Bebauungsplan war ein Bauantrag, der dem widersprach. Der Vorentwurf des Plans, der knapp 1,8 Hektar umfasst, geht nun in die erste Offenlage. Bürger und Behörden können dann ihre Stellungnahmen abgegeben. Dabei ist selbst innerhalb der Verwaltung und des Gemeinderats noch umstritten, ob und wenn ja, wo es noch neue Baufenster geben soll. Die Planerin hatte eines an der nordöstlichen Ecke der Rheinstraße vorgeschlagen. Armin Okle (Freie Wähler), Ines Happle-Lung (Freie Liste Natur) und August Glönkler (CDU) sprachen sich dagegen aus, weil damit die Sichtbeziehung zum See weiter behindert werde. Ralf Blum, Berndt Wagner (beide CDU) und Stephan Schmidt (Freie Wähler) votierten andererseits dafür, zusätzlich oder stattdessen, ein oder zwei Baufenster weiter südlich an der Hasenhof-Querverbindung zuzulassen. Weil sich die Diskussion im Kreis drehte, einigte man sich darauf, sich zunächst mit Stangengerüsten bei einem Ortstermin einen Eindruck zu verschaffen, wie weitere Gebäude sich auf den Seeblick auswirken würden. "Das hängt eng zusammen", meinte Bürgermeister Wolfgang Zoll: "Es ist wenig sinnvoll, das eine zuzulassen und das andere nicht." Der Planentwurf geht nun zunächst ohne weiteres Baufenster in die Offenlage. Bei einigen der bestehenden Gebäude sind geringe Erweiterungsmöglichkeiten vorgesehen. Auf Antrag von Blum sollen nicht nur rote bis braune Ziegel, sondern auch schwarze erlaubt sein. Abgelehnt wurde der Antrag von Happle-Lung, den östlichen schmalen Hasenhofweg nicht, wie von der Planerin vorgeschlagen, zu verbreitern. Nocke und Zoll betonten auf den Vorwurf eines Bürgers, es mangele bei dem Verfahren an Transparenz, dass man ja erst am Anfang stehe. Zudem erklärte Zoll zur ebenfalls diskutierten Festsetzung eines Gehrechts für den Uferweg, den es hier nicht gibt: "Es ist eine Planungsabsicht, die sehr langfristig angelegt ist." ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:50:44 +0100</pubDate>
         <title> Seltene Ehrung für 50 Liter Blut</title>
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         <description><![CDATA[  Der Reichenauer Werner Keller wurde f&#252;r 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet. B&#252;rgermeister Wolfgang Zoll lobt den 67-J&#228;hrigen  ]]></description>
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		Der Reichenauer Werner Keller wurde f&#252;r 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet. B&#252;rgermeister Wolfgang Zoll lobt den 67-J&#228;hrigen<br>
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Der Reichenauer Werner Keller wurde für 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet. Bürgermeister Wolfgang Zoll lobt den 67-Jährigen


   
Die alljährliche Ehrung von Blutspendern durch die Gemeinde und das DRK hatte diesmal einen seltenen Höhepunkt. Werner Keller (67 Jahre) wurde für 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet mit der Ehrennadel in Gold und Lorbeerblatt sowie eingravierter Spendenzahl. Ursula Krämer, die für den Reichenauer DRK-Ortsverein die Spendetermine organisiert, erklärte, das habe sie in ihrer langen Dienstzeit erst einmal erlebt. Bürgermeister Wolfgang Zoll, der die Ehrung vornahm, meinte: "Das sind 50 Liter Blut, damit kann man einen ganzen Bus versorgen." Werner Keller sagte, es gehe ihm darum, anderen zu helfen. Zudem werde bei jeder Spende ein Gesundheitscheck durchgeführt, alle wichtigen Werte würden ermittelt. "Das ist echt toll." Und dadurch bilde der Körper wieder neues Blut, schmunzelte der Berufsfischer und CDU-Gemeinderat: "Junges Blut ist immer gut." Als er vor über 30 Jahren zum ersten Mal zur Blutspende ging, habe er zudem daran gedacht, dass er auch selbst einmal in eine missliche Lage kommen könnte. Seither spendete er regelmäßig mehrmals im Jahr - auf der Reichenau, in Allensbach oder auch in Konstanz. "Ich mache das noch so lange, wie das DRK mir das Blut abnimmt." Mit 70 Jahren ist das Höchstalter erreicht. Ihn freue es zudem, dass es bei den Spendeterminen auch meist etliche Erstspender gebe. Bei ihm habe es nie Komplikationen gegeben, so Keller, ihm sei nach einer Spende nie unwohl gewesen. Im Gegenteil: Er habe früher öfter Nasenbluten gehabt, seither nicht mehr. Zoll dankte aber allen Blutspendern im Namen der Gemeinde und der Menschen, die darauf angewiesen sind. "Ohne Blutspender wäre unser Medizinwesen noch teurer." Sechs weitere Personen ehrte er für jeweils zehnmaliges Spenden: Ralf Blum, Anja Böhler, Peter Deggelmann, Antonio Di Noro, Thomas Link und Sebastian Mohr. ]]>
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         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:46:19 +0100</pubDate>
         <title> Reichenau gegen Schulkonkurrenz</title>
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         <description><![CDATA[  Die geplante Einf&#252;hrung einer Gemeinschaftsschule an der Gebhardschule Konstanz begr&#252;&#223;e die Gemeinde Reichenau zwar grunds&#228;tzlich, schreibt B&#252;rgermeister Wolfgang Zoll an das Staatliche Schulamt und die Stadt Konstanz. Doch wie sein Allensbacher Amtskollege Helmut Kennerknecht bittet er darum, bei der Primarstufe nicht aktiv um Sch&#252;ler der Gemeinde zu werben.  ]]></description>
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		Die geplante Einf&#252;hrung einer Gemeinschaftsschule an der Gebhardschule Konstanz begr&#252;&#223;e die Gemeinde Reichenau zwar grunds&#228;tzlich, schreibt B&#252;rgermeister Wolfgang Zoll an das Staatliche Schulamt und die Stadt Konstanz. Doch wie sein Allensbacher Amtskollege Helmut Kennerknecht bittet er darum, bei der Primarstufe nicht aktiv um Sch&#252;ler der Gemeinde zu werben.<br>
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Die geplante Einführung einer Gemeinschaftsschule an der Gebhardschule Konstanz begrüße die Gemeinde Reichenau zwar grundsätzlich, schreibt Bürgermeister Wolfgang Zoll an das Staatliche Schulamt und die Stadt Konstanz. Doch wie sein Allensbacher Amtskollege Helmut Kennerknecht bittet er darum, bei der Primarstufe nicht aktiv um Schüler der Gemeinde zu werben.


   
Vor allem gehe es darum, die Grundschule Waldsiedlung nicht zu gefährden, da diese ohnehin ein geringes Einzugsgebiet habe und nur einzügig ist, so Zoll. Die Gemeinschaftsschule an der Gebhardsschule umfasst zwar nicht die Primarstufe, dennoch gilt auch im Grundschulbereich laut Schulgesetz, dass es keinen festen Schulbezirk gibt. Somit können dort auch Kinder aus Nachbargemeinden angemeldet werden. (toz) ]]>
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         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:46:19 +0100</pubDate>
         <title> Knappe Mehrheit für Wohncontainer</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/2ODNGIf3RFA/5498622</link>
         <description><![CDATA[  Die Gemeinde m&#246;chte gern den Gem&#252;sebau ebenso f&#246;rdern wie den Tourismus. Doch mitunter gibt es Interessenskollisionen  ]]></description>
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		Die Gemeinde m&#246;chte gern den Gem&#252;sebau ebenso f&#246;rdern wie den Tourismus. Doch mitunter gibt es Interessenskollisionen<br>
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Die Gemeinde möchte gern den Gemüsebau ebenso fördern wie den Tourismus. Doch mitunter gibt es Interessenskollisionen


   
Gegensätzliche Meinungen gab es im Gemeinderat bei der erneuten Beratung des Antrags eines Gärtnereibetriebs, der für fünf Saisonarbeiter vier Wohncontainer an der Unteren Rheinstraße auf einer Grünfläche von zwölf mal sechs Metern aufstellen will. Anrainer, die Ferienwohnungen haben, lehnten dies ab. Eine knappe Gemeinderatsmehrheit (acht zu fünf Stimmen) bewilligte nun das Vorhaben, allerdings unter Auflagen. Das Ganze wird auf zwei Jahre befristet, die Grenzabstände seien einzuhalten und der Nachweis von Stellplätzen zu erbringen, betonten Bürgermeister Wolfgang Zoll und Ortsbaumeister Raphael Grimm. Zudem sollen die Saisonarbeiter nur für den Teil des Betriebs auf der Insel, nicht aber für den in der Gärtnersiedlung im Hegau eingesetzt werden. Ferner soll das Landwirtschaftsamt genau prüfen, ob der Betrieb nicht auch bereits vorhandenen Wohnraum für die Saisonarbeiter nutzen könnte. "Wir knüpfen unser Einverständnis an diese Bedingungen", betonte der Bürgermeister, der vorab mit dem Antragsteller und den Nachbarn gesprochen hatte. Das betreffende Areal ist im dort gültigen Bebauungsplan als Fläche für die Landwirtschaft und nicht für Bebauung eingetragen. Wohncontainer seien aber möglich, wenn es dafür eine für die Landwirtschaft nötige Privilegierung durch das Landwirtschaftsamt gebe, so Zoll. Dies habe auch keine rechtlichen Konsequenzen, es entstehe dadurch kein zusätzliches Baufenster, sagte er auf Nachfrage von Ines Happle-Lung (Freie Liste Natur). Sie monierte aber, es sollte erst durch das Landwirtschaftsamt abschließend geklärt werden, ob der Betrieb nicht anderen Wohnraum zur Verfügung hätte, bevor man zustimme. Schließlich habe dieser schon einmal privilegiert bauen dürfen. Ralf Blum (CDU) dagegen ergriff Partei für den Betrieb: "Gartenbau ist eine harte Branche." Er meinte, ebenso wie Armin Okle (Freie Wähler), dass für das immer wieder auf der Reichenau auftretende Problem mit Wohncontainern eine generelle Lösung gefunden werden müsste. ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 01:46:52 +0100</pubDate>
         <title> Erinnerung an den letzten Abt</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/EH0vmu2ZSh0/5496709</link>
         <description><![CDATA[  Die Stiftung Welterbe hat mit der Wappenscheibe des Markus von Kn&#246;ringen erstmals ein historisches Exponat erworben  ]]></description>
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		Die Stiftung Welterbe hat mit der Wappenscheibe des Markus von Kn&#246;ringen erstmals ein historisches Exponat erworben<br>
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Die Stiftung Welterbe hat mit der Wappenscheibe des Markus von Knöringen erstmals ein historisches Exponat erworben


   
Die Blütezeit des Benediktinerklosters auf der Insel Reichenau war schon ein paar Jahrhunderte vorbei, als Markus von Knöringen 1523 dort Abt wurde. Und der Mann aus dem Oberschwäbischen sollte zugleich der letzte Reichenauer Abt sein. Im Jahr 1540 trat er seine Abtswürde an den Bischof von Konstanz ab. Die Stiftung Welterbe Klosterinsel Reichenau konnte nun die Wappenscheibe des Markus von Knöringen erwerben - und kaufte damit erstmals ein historisches Exponat für das Museum. Die 40 mal 32 Zentimeter große Scheibe aus bemaltem Glas ist mit dem Jahr 1531 datiert. Dargestellt sind darauf die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind sowie ein Löwe, das Symbol des Evangelisten Markus - die beiden Patrone des Reichenauer Münsters. Im oberen Teil der Scheibe sind in zwei Szenen die Verkündigung an Maria und die Geburt Jesu zu sehen. Aufgrund von Stilelementen schreiben Historiker sie dem Konstanzer Glasmacher Ludwig Stillhart zu. Ab wann dieses Erinnerungsstück an den letzten Abt im Museum zu sehen sein wird, sei noch offen, erklärten Bürgermeister Wolfgang Zoll, zugleich der Aufsichtsratsvorsitzende der vor drei Jahren gegründeten Stiftung, und deren Vorstandsvorsitzender Karl Wehrle. Zunächst müsse abgeklärt werden, wie sie am besten präsentiert werden sollte. Es sei ein besonderes Exponat, weil es wenige Originale aus der Klosterzeit auf der Insel gebe. Die Stiftung hat die Scheibe von einem privaten Sammler aus dem Raum Luzern für 9500 Schweizer Franken (rund 7900 Euro) erworben, der Kontakt sei über das Phoenix-Museum Ermatingen zustande gekommen. Den Kauf ermöglichten drei Spender aus Konstanz, so Zoll und Wehrle: Johannes Hartwich, Wolfgang Karl und Werner Schupp. "Für uns ist es wichtig, dass ein paar konkrete Projekte realisiert werden können", betonte Zoll. Damit könne man anderen an der Stiftung Interessierten etwas vorweisen. "Wir sind dabei, einen Freundeskreis aufzubauen", so Zoll. Generell sei es einfacher, Spenden für konkrete Vorhaben zu bekommen. Größere Zustiftungen hat man bisher nicht erhalten. ]]>
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         <pubDate>Sat, 05 May 2012 01:49:03 +0100</pubDate>
         <title> Kämmerer freut sich über halbe Million</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-reichenau/~3/lY8SBHNcv_c/5493188</link>
         <description><![CDATA[  Besser als erwartet schlie&#223;t die Gemeinde Reichenau das Haushaltsjahr 2011 ab. Anstatt R&#252;cklagen anzugreifen, gibt es ein sattes Plus in der Kasse.  ]]></description>
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		Besser als erwartet schlie&#223;t die Gemeinde Reichenau das Haushaltsjahr 2011 ab. Anstatt R&#252;cklagen anzugreifen, gibt es ein sattes Plus in der Kasse.<br>
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<![CDATA[
Besser als erwartet schließt die Gemeinde Reichenau das Haushaltsjahr 2011 ab. Anstatt Rücklagen anzugreifen, gibt es ein sattes Plus in der Kasse.


   
Die Jahresabschlussrechnung für 2011 der Reichenauer Verwaltung liegt zwar noch nicht in gedruckter Form vor. Doch schon jetzt hatte Rechnungsamtsleiter Tobias Schöll im Gemeinderat eine gute Nachricht im Gepäck: Das Vorjahr werde finanziell "sehr positiv abgeschlossen". Entgegen den Erwartungen müssen nicht 190 000 Euro aus den finanziellen Rücklagen entnommen werden, sondern diese können sogar um rund 510 000 aufgefüllt werden, erklärte Schöll. "Dieses Geld ist aber auch notwendig", fügte er angesichts der anstehenden Großprojekte wie dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses, dem Rückkauf der Stromnetze und dem Gewerbegebiet Göldern-Ost an. Schöll plädierte dafür, diese halbe Million für Investitionen einzusetzen, um damit die Neuverschuldung zu deckeln - in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2015 sind bisher rund 1,2 Millionen Euro an neuen Krediten vorgesehen. Denn damit würde man bei der Pro-Kopf-Verschuldung deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen. Reichenaus Bürgermeister Wolfgang Zoll meinte: "Das sind beruhigende Zahlen." Und er schränkte ebenfalls ein: "Wir sind nicht auf Rosen gebettet." Rechnungsamtsleiter Tobias Schöll erläuterte die wesentlichen Veränderungen gegenüber der Haushaltsplanung. So fiel allein der Einkommenssteueranteil der Gemeinde um 147 000 Euro höher aus. An Ausgleichszahlungen vom Land gab es ferner rund 220 000 mehr. Die Gewerbesteuer lag dagegen "nur" 41 000 Euro besser als die erwarteten 1,5 Millionen - deutlich niedriger als 2010. Verschiedene andere Posten sorgten für Veränderungen, teils auch negative. Doch unterm Strich konnten aus dem Verwaltungshaushalt 960 000 statt wie geplant 740 000 Euro für Investitionen an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. ]]>
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         <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 01:48:56 +0100</pubDate>
         <title> Die Insel lockte mit ihren Reizen</title>
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         <description><![CDATA[  Bei bestem Sommerwetter str&#246;mten etliche Besuche zum Saisonauftakt auf die Reichenau  ]]></description>
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		Bei bestem Sommerwetter str&#246;mten etliche Besuche zum Saisonauftakt auf die Reichenau<br>
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Bei bestem Sommerwetter strömten etliche Besuche zum Saisonauftakt auf die Reichenau


   
Das Wetter meinte es gut mit der Gemeinschaftsaktion "Saisonauftakt auf der Insel Reichenau", denn pünktlich zum Samstag kam mit Temperaturen über 30 Grad der erste heiße Tag des Jahres. "Wir wollten, dass sich unsere Gäste zunächst wohl fühlen. Ziel war es auch, die Besucher hier abzuholen, wo sie normalerweise erst mal ihr Auto abstellen und auf den Inselplan schauen, um ihnen dann die ganze Vielfalt der Reichenau vorstellen zu können, erklärte Sabine Lück von der Tourist-Information Reichenau. Sie zeigte sich hochzufrieden mit dem Wochenende, die Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen. "Das Highlight war sicherlich der Inselbus, der dieses Wochenende seine Rundfahrten kostenlos anbot. Der war immer rappelvoll." Ähnlich zufrieden äußerte sich auch Juliane Epp von der Werkgalerie Hochwarth. Der höchste Punkt der Insel ist zwar auch sonst ein Besuchermagnet, aber durch die Veranstaltung hätten auch Kunden den Weg in ihr Keramikatelier gefunden, die normalerweise nicht gezielt nach Kunsthandwerk Ausschau halten. So sind Gertrud und Günter Dietrich extra aus der Nähe von Offenburg angereist, nachdem sie im Internet von der Aktion erfahren hatten. Auch aus den Nachbarstädten Singen oder Konstanz kamen Gäste, nachdem sie im SÜDKURIER die Berichte über den Saisonauftakt gelesen hatten. "Ich hatte zweitweise außer dem Tandem keine Fahrräder mehr hier", freute sich Carola Teichmann vom Freizeitcenter Reichenau. Zusammen mit Armin Gumbmann vom Fahrradverleih an der Schifflände hatte Mark Blain vom Freizeitcenter spontan ein paar Fahrräder nach Oberzell gebracht und zum Verleih angeboten. Auch der Gärtnereibetrieb Böhler in der Riedstraße war sehr gut besucht. Das ZEN-Teehaus war mit der Straßenbewirtung an den Start gegangen. Im Inselshop machten sich die positiven Auswirkungen des Aktionstages erst am Sonntag so richtig bemerkbar. ]]>
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         <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 01:48:53 +0100</pubDate>
         <title> Schrecksekunde für 71-Jährige</title>
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         <description><![CDATA[  Nach Angaben der Polizei hat ein Motorradfahrer einen Unfall auf der B 33 verursacht - und sich danach aus dem Staub gemacht. Jetzt sucht die Polizei nach ihm.  ]]></description>
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		Nach Angaben der Polizei hat ein Motorradfahrer einen Unfall auf der B 33 verursacht - und sich danach aus dem Staub gemacht. Jetzt sucht die Polizei nach ihm.<br>
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Nach Angaben der Polizei hat ein Motorradfahrer einen Unfall auf der B 33 verursacht - und sich danach aus dem Staub gemacht. Jetzt sucht die Polizei nach ihm.


   
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         <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 01:50:47 +0100</pubDate>
         <title> Wirtschaft wirbt für die Insel</title>
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         <description><![CDATA[  Mit einer gro&#223;en Gemeinschaftsaktion wollen 46 Betriebe die Insel Reichenau an diesem Wochenende, 28./29. April, bei einer Saisonauftakt-Aktion als Gesamterlebnis pr&#228;sentieren. "Entdecken - verweilen - genie&#223;en" hei&#223;t das Motto.  ]]></description>
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		Mit einer gro&#223;en Gemeinschaftsaktion wollen 46 Betriebe die Insel Reichenau an diesem Wochenende, 28./29. April, bei einer Saisonauftakt-Aktion als Gesamterlebnis pr&#228;sentieren. "Entdecken - verweilen - genie&#223;en" hei&#223;t das Motto.<br>
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<![CDATA[
Mit einer großen Gemeinschaftsaktion wollen 46 Betriebe die Insel Reichenau an diesem Wochenende, 28./29. April, bei einer Saisonauftakt-Aktion als Gesamterlebnis präsentieren. "Entdecken - verweilen - genießen" heißt das Motto.


   
Beteiligt sind daran fast alle Betriebe aus dem Einzelhandel und der Gastronomie sowie Gartenbaugeschäfte, Fischer, der Winzerkeller, Kunsthandwerker und einige Gewerbetreibende mehr (siehe Info). "Es geht darum, die Reichenau als eine Einheit darzustellen. Es gibt von allem etwas", meint die Projektkoordinatorin Sabine Lück von der Tourist-Information. "Wir wollen die Reichenau als Ganzes präsentieren." Dazu gehören natürlich auch das Weltkulturerbe und die Natur. Als Gemeinschaftsprodukt gibt es eine Broschüre, in der sich alle teilnehmenden Betriebe vorstellen. Sie wird nebst weiteren Informationen kostenlos an einem Infostand in Oberzell, zwischen dem Parkplatz und dem kleinen Museum, verteilt. Darin enthalten ist ein Inselplan, in dem alle Betriebe eingezeichnet sind. Diese liegen auf der ganzen Insel verteilt. Einige sind allerdings nur in der Broschüre präsent und haben an diesem Wochenende nicht geöffnet (Gemüse eG, Gemüsekiste, Pirmins-Keller und Fischerei-Keller, deren Produkte im Gemüse-Pavillon erhältlich sind, sowie erst ab Sonntagabend geöffnet s'Hobelbänkle und Küferstüble). Damit die Besucher problemlos auch ohne Auto überall hinkommen können, stellen die Betriebe als weitere Gemeinschaftsaktion den Oldtimer-Inselbus kostenlos zur Verfügung. Dieser fährt ab der Schiffslände im 45-Minuten-Takt von 10.15 bis 16.15 Uhr alle Inselteile an. Zudem gibt es zwei Fahrradverleihstationen - an der Schiffslände und am Campingplatz -, wo man Zweiräder gegen Gebühr mieten kann. Einige Betriebe machen an diesem Saisonauftakt auch Sonderaktionen oder -angebote. Doch Lück betont: "Es soll nicht nur eine große Verkaufsveranstaltung sein. Es geht darum, den Leuten zu zeigen, was es alles gibt auf der Reichenau. Viele wissen das ja nicht." Einen erfolgreichen gemeinsamen Saisonauftakt gab es erstmals 2011. Damals beteiligten sich allerdings "nur" 25 Betriebe. Vor allem aus der Gastronomie, aber auch aus anderen Gewerbezweigen nehmen nun etliche mehr teil. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information und unter der Schirmherrschaft der Gemeinde statt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 01:52:51 +0100</pubDate>
         <title> Die ganze Insel stellt sich vor</title>
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         <description><![CDATA[  Premiere nach der Premiere: Im vergangenen Jahr gestalteten 25 Betriebe aus Handel, Gastronomie, Gartenbau und Kunsthandwerk erstmals einen gemeinsamen Saisonauftakt. Nun wird das noch getoppt!  ]]></description>
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		Premiere nach der Premiere: Im vergangenen Jahr gestalteten 25 Betriebe aus Handel, Gastronomie, Gartenbau und Kunsthandwerk erstmals einen gemeinsamen Saisonauftakt. Nun wird das noch getoppt!<br>
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Premiere nach der Premiere: Im vergangenen Jahr gestalteten 25 Betriebe aus Handel, Gastronomie, Gartenbau und Kunsthandwerk erstmals einen gemeinsamen Saisonauftakt. Nun wird das noch getoppt!


   
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