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    <title>suedkurier.de - Reichenau</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:11 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:11 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:31:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Reichenau und ihre Bebauungspläne – gibt es jetzt auch noch Messfehler?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/die-reichenau-und-ihre-bebauungsplaene-gibt-es-jetzt-auch-noch-messfehler;art372456,12511962 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Gebiet Genslehorn-Mutschellern auf der Insel ist der Wurm drin. In der Diskussion im Gemeinderat behaupten Bürger, es werde mit falschen Daten operiert.  ]]></description>
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          Im Gebiet Genslehorn-Mutschellern auf der Insel ist der Wurm drin. In der Diskussion im Gemeinderat behaupten Bürger, es werde mit falschen Daten operiert.<br>
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        Im Gebiet Genslehorn-Mutschellern auf der Insel ist der Wurm drin. In der Diskussion im Gemeinderat behaupten Bürger, es werde mit falschen Daten operiert.



        <p>Die Insel Reichenau und ihre Bebauungspläne – das ist eine schier endlose Geschichte. Aktuell kommt der Bebauungsplan Genslehorn-Mutschellern kaum von der Stelle. Und es steht sogar der Vorwurf im Raum, bei Vermessungen von Grundstücken und Gebäuden seien Fehler unterlaufen. Zumindest behaupten das Bürger, die extra wegen dieses Punktes in die jüngste Gemeinderatssitzung gekommen waren.</p> <p>Das Plangebiet umfasst Areale ganz im Westen der Insel. Schon heute stehen dort Häuser bis ans Ufer. Der Gemeinderat einigte sich darauf, die bebaubaren Flächen auf eine Grünfläche im Norden auszuweiten. Bei der verzwickten Angelegenheit geht es unter anderem um die Lage von Carports. Der Denkmalschutz hatte aus städtebaulichen Erwägungen einen neuen Standort dafür vorgeschlagen.</p> <p>Weiter beschloss der Rat, die Stellungnahmen zu dem Plan auf jene Änderungen zu beschränken, die sich zwischen der zweiten und dritten Offenlage ergeben haben – es sei denn, es gibt neue Erkenntnisse. Unabhängig davon ist vorgesehen, die Messungen zu überprüfen.</p> <h2>Kommune will Messungen prüfen</h2> <p>Bürgermeister Wolfgang Zoll sagte: „Wir klären separat, ob es Messfehler gibt“ und ob diese im Verfahren eine Rolle spielen. Er stellt in Aussicht: Im Januar könnte vielleicht der Satzungsbeschluss erfolgen.</p> <p>Auch mehrere Gemeinderäte hatten gefordert, die Kommune müsse prüfen, ob die Messung stimmt. Matthias Middendorf, Rat der Freien Liste Natur/Grüne, hat Sorge, etwas unter falschen Voraussetzungen zu beschließen. Thorsten Schneider (Freie Wähler) sieht es aus Gerechtigkeitsgründen als notwendig an, Widersprüche zum gesamten Bebauungsplan zuzulassen. Der Planentwurf wurde schon mehrfach geändert, weil Eigentümer und Fraktionen Vorschläge einbrachten.</p> <p>Auch nach der zweiten Offenlage gab es riesige Diskussionen im Gemeinderat und erneut Änderungen. Deshalb wird nun die dritte Offenlage notwendig. Das heißt, die Pläne werden nochmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bürger können Stellungnahmen und Einwände einreichen, aber eben nur zu konkreten Änderungen seit der zweiten Offenlage und bei neuen Erkenntnissen.</p> <p>Bebauungspläne sind <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/gewaechshaeuser-ja-gebaeude-nein-gemeinde-reichenau-will-die-landwirtschaft-stuetzen;art372456,12305074" target="_blank" title="Gewächshäuser ja, Gebäude nein: Gemeinde Reichenau will die Landwirtschaft stützen">auf der Insel Reichenau meist ein schwieriges Thema</a>. Die Bereiche, um die es geht, sind in der Regel schon bebaut, und die Gemeinde möchte nur wenige Neubauten zulassen, um den Charakter der Streusiedlung zu bewahren.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Zoll Kommunalpolitik Städtebau Verwaltungsrecht thema-politik thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Reichenau und ihre Bebauungspläne – gibt es jetzt auch noch Messfehler?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:03:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vorsicht, falsche Fuffziger! Männer aus der Schweiz landen wegen Geldfälschung vor Gericht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/vorsicht-falschgeld-maenner-aus-der-schweiz-landen-in-konstanz-vor-gericht;art372448,12511922 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die beiden besorgen sich im Internet unechte 50-Euro-Scheine und geben sich in einem Konstanzer Club dem Rausch des Geldes hin. Doch die Feierwütigen, die mit den Blüten bezahlen, fliegen auf.  ]]></description>
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          Die beiden besorgen sich im Internet unechte 50-Euro-Scheine und geben sich in einem Konstanzer Club dem Rausch des Geldes hin. Doch die Feierwütigen, die mit den Blüten bezahlen, fliegen auf.<br>
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        Die beiden besorgen sich im Internet unechte 50-Euro-Scheine und geben sich in einem Konstanzer Club dem Rausch des Geldes hin. Doch die Feierwütigen, die mit den Blüten bezahlen, fliegen auf.



        <p>Das Schöffengericht Konstanz hat zwei Männer aus der Schweiz wegen Geldfälschung und Betrug verurteilt. Im Vordergrund der Verhandlung Anfang November stand vor allem die Schwere der Tat – und die war den beiden Angeklagten offensichtlich nicht bewusst gewesen.</p> <p>Den zwei Männern – ein Schweizer und ein Ivorer, der in der Schweiz lebt – wurde vorgeworfen, im Februar 2024 in der Konstanzer Disco „Grey“ mit Falschgeld bezahlt zu haben. Dafür sollen sie bewusst im Internet gefälschte 50-Euro-Scheine erworben haben. Dem Club entstand ein Schaden von über 800 Euro. Vor Gericht räumten die Männer im Alter von 20 und 23 Jahren die Tat ein – und versuchen, den Sachverhalt zu erklären.</p> <h2>Mit Blüten und Damenbegleitung nach Konstanz</h2> <p>Demnach hätten die Freunde die Idee gemeinsam gehabt. Für circa 800 Franken hätten sie das Falschgeld online erworben – und mit Bitcoin dafür bezahlt. Weil nur gefälschte Euro-Scheine erhältlich waren, seien sie damit dann über die Grenze nach Konstanz gefahren. Zwei Frauen begleiteten die beiden. Wer die beiden waren, bleibt allerdings im Dunkeln. Das Gericht ging davon aus, dass die Frauen von dem Betrug wussten, ihre Identität konnte jedoch nicht geklärt werden.</p> <p>Im „Grey“-Club bestellte die Gruppe abwechselnd Shots und bezahlte sie immer mit großen Scheinen. „Es ging nicht darum, Party zu machen, sondern darum, echtes Rückgeld zu erhalten“, stellte Oberstaatsanwalt Robert Aichele in der Verhandlung fest. Der Betrug flog auf, als eine Mitarbeiterin schließlich misstrauisch wurde.</p> <h2>Männer bestellten täuschend echtes Falschgeld</h2> <p>Gegenüber Amtsrichter Franz Klaiber gaben beide Angeklagte zu, Schulden zu haben. Dass Geldfälschung in Deutschland eine schwere Straftat ist, sei ihnen jedoch nicht klar gewesen. Bei den Blüten handelte es sich um täuschend echtes Falschgeld, wie der zuständige Kriminalhauptkommissar im Zeugenstand bestätigte.</p> <p>Man habe in Konstanz selten Fälle mit so guter Qualität, dass die Fälschung nicht direkt erkennbar sei. Dieser Umstand wurde den Angeklagten negativ ausgelegt. Richter Klaiber nannte die Tat ein „dreistes Unterfangen“, das „mangelnden Respekt vor dem deutschen Staat“ zeige. Positiv angerechnet wurde den Männern aber ihr Geständnis und dass sie bislang nicht vorbestraft sind.</p> <h2>Beide Männer erhalten Bewährungsstrafen</h2> <p>Vor der Urteilsverkündung entschuldigten sich die Angeklagten für ihr Handeln und sagten, es werde nicht wieder vorkommen. Richter Klaiber verurteilte beide Männer schließlich zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung und folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft.</p> <p>Der 20-Jährige wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt, da er strafrechtlich noch als Heranwachsender gilt. Zudem erlegte Klaiber ihnen eine Geldstrafe von 2500 und 3000 Euro auf, die sie an einen festgelegten guten Zweck spenden müssen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vorsicht, falsche Fuffziger! Männer aus der Schweiz landen wegen Geldfälschung vor Gericht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 13:50:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum Tod von Herbert Koch aus Reichenau: Das Grundele-Lied machte ihn unsterblich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/zum-tod-von-herbert-koch-aus-reichenau-das-grundele-lied-machte-ihn-unsterblich;art372456,12511800 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Urgestein der Insel prägte die Fasnacht und war Gründer und Dirigent des Reichenauer Unterhaltungsorchesters. Beruflich kümmerte er sich um die Fischerei am Untersee.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Urgestein der Insel prägte die Fasnacht und war Gründer und Dirigent des Reichenauer Unterhaltungsorchesters. Beruflich kümmerte er sich um die Fischerei am Untersee.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/zum-tod-von-herbert-koch-aus-reichenau-das-grundele-lied-machte-ihn-unsterblich;art372456,12511800]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Urgestein der Insel prägte die Fasnacht und war Gründer und Dirigent des Reichenauer Unterhaltungsorchesters. Beruflich kümmerte er sich um die Fischerei am Untersee.



        <p>Herbert Koch war ein Reichenauer Urgestein, das in verschiedenen Bereichen das Leben auf der Insel jahrzehntelang maßgeblich mitprägte – mit großem Engagement, vielen Talenten und Ideen und stets auch als Förderer des Nachwuchses.</p> <p>Beruflich kümmerte er sich als staatlicher Fischereiaufseher um die Entwicklung der Fischerei am Untersee, privat und ehrenamtlich widmete er sich mit Können und viel Humor der Fasnacht und der Musik.</p> <p>Nun ist Herbert Koch im Alter von 93 Jahren gestorben. Doch er wird vielen Reichenauern unvergessen bleiben. Allein schon wegen des <a href="http://www.grundele.de/gr-lied.htm" target="_blank" title="" rel="noopener">Grundele-Lieds</a>, das er 1960 schrieb und komponierte (in ein paar Stunden, wie es selbst einmal sagte) und das bis heute das Reichenauer Fasnachtslied schlechthin ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Herbert Kochs Auszeichnungen</span><span>Ehrungen hat Herbert Koch zu Lebzeiten viele bekommen. Die höchste war im Jahr 2000 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für sein großes berufliches Engagement sowie seine Verdienste um die Reichenauer Fasnacht und das musikalische Leben. Im Jahr 2001 ernannte ihn die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee zum Narrenobristen für seine Fasnachts-Verdienste. Und 2016 erhielt er den Bürgerpreis der Gemeinde für sein beeindruckendes Lebenswerk. Bürgermeister Wolfgang Zoll sagte bei der Verleihung, Herbert Koch zeichne nicht nur großes Talent und der Wunsch nach Harmonie aus, sondern auch große Bescheidenheit. Und sein prägender Satz sei: „Damit nicht alles verloren geht, was die Gemeinschaft ausmacht.“ (toz)</span></label></div> <p>„Das Grundele-Lied macht ihn unsterblich“, meint der Fasnachtsbetriebsleiter Ralf Blum. „Das ist schon was Großes für die Ewigkeit. Jedes Kind im Kindergarten kann es trällern. Das wird man noch in 100 Jahren singen“, ist er überzeugt.</p> <p>Dabei ist das Grundele-Lied nur einer von vielen Reichenauer Fasnachtsschlagern, die Herbert Koch komponierte. Und seine Verdienste um die Reichenauer Fasnacht sind noch weitaus größer, wissen Ralf Blum und dessen Vorgänger als Fasnachtsbetriebsleiter, Karl Wehrle.</p> <h2>Fasnacht wieder in Gang gebracht</h2> <p>Denn Herbert Koch war maßgeblich daran beteiligt, dass nach dem Zweiten Weltkrieg in den frühen 1950er-Jahren die Inselfasnacht wieder in Gang kam: als Komponist, Texter, Ideengeber und Organisator. 1956 kam er in den Elferrat des Narrenvereins Grundel, 1960 führte er selbst das Amt des Fasnachtsbetriebsleiters ein, das er dann bis 1990 ausübte.</p> <p>Koch habe die Reichenauer Fasnacht damals zu dem gemacht, was sie bis heute sei, so Karl Wehrle, der das Amt 1990 übernahm. „Er hat die Straßenfasnacht, besonders die Fasnachtsspiele auf der Ergat, in dieser Form, wie wir sie heute noch pflegen, ins Leben gerufen und über viele Jahre geprägt.“ Auch die heute noch übliche Fasnachtslitanei zum Abschluss habe er eingeführt.</p> <p>Auch bei der Bühnenfasnacht war Herbert Koch jahrzehntelang als Ansager, Akteur, Nummernschreiber und Organisator maßgeblich beteiligt. „Er war ein Allround-Talent.“ Herbert Koch habe ihm „sehr große Schuhe“ hinterlassen, als er 1990 das Amt übernahm, so Wehrle. Doch er habe ihm als Förderer und Unterstützer zugleich die Übernahme des Amtes erleichtert.</p> <p>Auch der heutige Betriebsleiter Ralf Blum bezeichnet Herbert Koch als seinen größten Unterstützer und Förderer. Er habe ihn als damaligen Fanfarenzug-Chef in den Elferrat gebracht. Und sich bis zum Schluss immer noch eingebracht mit Verbesserungsvorschlägen, so Blum schmunzelnd. „Der Herbert kam immer nach der Fasnacht und sagte: Es war wunderbar. Aber dann kam: Das und das könnte man anders machen.“ Doch das sei immer gut gemeint gewesen.</p> <h2>Ab 1940 im Münsterorchester</h2> <p>Die Musik war nicht nur an der Fasnacht zentral im Leben von Herbert Koch. Bereits mit acht Jahren kam er 1940 als Geiger ins Münsterorchester – viele erwachsene Geiger waren im Kriegseinsatz. Das Instrument habe er vom Großvater und Vater übernommen, berichtete Herbert Koch einmal.</p> <p>Er wollte lieber Akkordeon spielen, was er sich später selbst beibrachte. Geige sei damals unter jungen Reichenauern verpönt gewesen, in der Schule hätten ihn andere als Giege-Felix verspottet. Doch Herbert Koch blieb auch der Geige treu.</p> <p>Seine Musiklehrerin in Konstanz, die in den kargen Nachkriegsjahren mit Gemüse im Geigenkasten bezahlt wurde, habe einmal gesagt: „Du bist der talentierteste Schüler, aber auch der faulste.“ Er spielte im Münsterorchester besonders gern Messen von Mozart und Händel – und wurde dort im Jahr 2015 für 75 Jahre aktive Mitgliedschaft als Rekordgeiger geehrt.</p> <p>Doch Herbert Koch liebte auch die leichte Muse, machte in den 1950ern Tanzmusik – und kümmerte sich dann tatkräftig um den Geiger-Nachwuchs auf der Insel. Viele junge Reichenauer konnte er überreden und begeistern für das Saiteninstrument.</p> <p>1961 gründete er dafür das Jugendorchester Häberle-Musik, das er 1966/67 zum Unterhaltungsorchester (UHO) erweiterte. Wobei er nicht nur Gründer des bis heute beliebten Ensembles war, sondern auch 30 Jahre lang als Dirigent dessen Musik und mit viel Humor bei den Ansagen die Auftritte maßgeblich prägte.</p> <h2>„Der Spaß war für ihn sehr wichtig“</h2> <p>1996 übernahm Hartmut Spitzhüttl für viele Jahre das Dirigat, Herbert Koch spielte weiter mit beim UHO. „Der Name passte super zu Herbert, wie er war“, so Spitzhüttl. „Er war ein Unterhalter. Der Spaß war für ihn sehr wichtig.“</p> <p>Herbert Koch habe dabei das UHO zu einem vielseitigen Klangkörper geformt, aber auch immer gern Ideen von anderen aufgegriffen. Und er habe das noch heute angewandte Konzept der Winterkonzerte, das gut ankomme, eingeführt: leichte Klassik wie etwa Operette im ersten Teil, danach Unterhaltung mit Schlager, Volksmusik und auch schon Rock und Pop mit viel Gesang in den folgenden beiden Teilen.</p> <p>Bei allen ehrenamtlichen Verdiensten war Herbert Koch als gelernter Fischermeister auch beruflich als staatlicher Fischereiaufseher von 1958 bis 1997 sehr engagiert. „Er war ein großer Förderer der Fischerei am Untersee“, so <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fischer-auf-dem-bodensee-wie-lange-gibt-es-den-beruf-noch;art417930,12174407" target="_blank" title="Er ist einer der jüngsten Fischer auf dem Bodensee: Wie lange gibt es seinen Beruf noch?">Stefan Riebel, der Vorsitzende des Fischereivereins Untersee und Rhein</a>. Und dies sowohl der Berufsfischer als auch der Sportfischer.</p> <p>Koch selbst sagte einmal, es sei für ihn in den 1960ern eine der größten Herausforderungen gewesen, die Streitereien zwischen den Interessengruppen zu schlichten. Doch Herbert Koch kümmerte sich als Fischereiaufseher nicht nur um die Überwachung der Schonzeiten und Netzgrößen sowie Anträge und Gesuche. Er focht auch manchen Disput mit dem Naturschutz aus. So war er laut Riebel maßgeblich beteiligt an der damaligen Neufassung der Unterseefischereiordnung.</p> <h2>Auch als Fischer ein Ideengeber</h2> <p>In den 1960ern half er tatkräftig mit beim Umbau und der Erweiterung der Fischbrutanstalt. In den 1970ern hatte er die Idee für eine Weißfischverwertungsanlage, damit die Fischer auch für weniger beliebte Fische auskömmliche Preise bekommen sollten. Im Verein war er zudem nicht nur ein Förderer, sondern von 1980 bis 2009 auch Schriftführer.</p> <p>Herbert Koch, der selbst unvergessen bleiben wird, widmete sich überdies der Heimatgeschichte, damit manches nicht in Vergessenheit gerät. So sammelte er ab 2009 zusammen mit anderen alten Reichenauern rund 2000 Begriffe und Redensarten des Inseldialekts, was finanziert vom Museumsverein nun auf CDs im Gemeindearchiv verwahrt wird.</p> <p>In den Jahren 2017/18 produzierte er – mit Unterstützung von Wilfried Deggelmann – einen Film über die „goldenen Zeiten“ der Fischerei in den 1960ern/70ern und schrieb <a href="https://www.bodensee-ufer.de/old/ThdM-Koch-Sept08.pdf" target="_blank" title="" rel="noopener">ein Buch über 150 Jahre Fischereigeschichte am Untersee</a>.</p> <p><em><em>Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 5. November, um 14 Uhr im Münster auf der Reichenau statt.</em></em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Zoll Ehrung Kurzbiografie Geburtsdatum thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zum Tod von Herbert Koch aus Reichenau: Das Grundele-Lied machte ihn unsterblich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 18:02:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leben statt liken! So entstehen in Konstanz neue Freundschaften und Verbindungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/leben-statt-liken-so-entstehen-in-konstanz-neue-freundschaften-und-verbindungen;art372448,12511429 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Konstanzer und ein Stuttgarter haben die App „cvybe“ entwickelt, mit der Menschen sich spontan vernetzen können. Sie ist eine, aber nicht die einzige Möglichkeit, in Konstanz neue Kontakte zu knüpfen. Ein Überblick.  ]]></description>
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          Ein Konstanzer und ein Stuttgarter haben die App „cvybe“ entwickelt, mit der Menschen sich spontan vernetzen können. Sie ist eine, aber nicht die einzige Möglichkeit, in Konstanz neue Kontakte zu knüpfen. Ein Überblick.<br>
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        Ein Konstanzer und ein Stuttgarter haben die App „cvybe“ entwickelt, mit der Menschen sich spontan vernetzen können. Sie ist eine, aber nicht die einzige Möglichkeit, in Konstanz neue Kontakte zu knüpfen. Ein Überblick.



        <p>In den dunklen Monaten weniger Veranstaltungen, dadurch weniger soziale Kontakte oder neu in der Stadt und keine Ahnung von aktuellen Veranstaltungen – wer Anschluss sucht, benötigt oft konkrete Möglichkeiten. In Konstanz gibt es davon einige, die neueste ist die App „cvybe“. Die Idee dahinter: Weniger scrollen, mehr echtes Leben.</p> <h2>Eine App, die Events in der Nähe anzeigt</h2> <p>Entwickelt wurde „cvybe“ von Burim Hyseni aus Konstanz. Die Idee kam ihm und Mitgründer Patrick Nemeth vor zwei Jahren auf einer Fahrt quer durch Deutschland. „Wir haben uns gefragt, warum gibt es keine App, die Events um uns herum anzeigt?“, erzählt Hyseni im Gespräch mit SÜDKURIER.</p> <p>Der ausgefallene Name „cvybe“ stehe für „City-Vibes“. App-Nutzer sehen auf einer interaktiven Karte Events in ihrer Nähe, die von Veranstaltern in Echtzeit sichtbar gemacht werden können. Aber auch eigene Aktivitäten kann man posten.</p> <h2>Wie Apps beim Kontakteknüpfen helfen</h2> <p>Wer beispielsweise mittwochs um 18 Uhr Basketball spielen will und noch Mitspieler sucht, kann nach solchen über die App suchen. Geht ein Nutzer auf ein Event, kann er dort über die App außerdem andere Nutzer sehen und ihnen zum Beispiel virtuelle Getränke senden. Dadurch soll der persönliche Kontakt erleichtert werden.</p> <p><a href="https://www.cvybe.io/" target="_blank" title="" rel="noopener">Bisher ist „cvybe“ auf Konstanz und Stuttgart begrenzt</a> und hat bislang 200 Nutzer (Stand: Ende Oktober 2025). Verfügbar ist die App für iOS im Apple-Store und für Android-Smartphones im Play-Store. „Wir sind natürlich ein kleines Start-up mit beschränkten Mitteln“, sagt Hyseni. „Aber wir sind dabei, mehr Veranstalter ins Boot zu holen und die App bekannter zu machen.“</p> <p>Dabei ist das Prinzip von „cvybe“ nicht neu. Auch andere Apps wie BuddyMe zielen darauf ab, dass sich Nutzer online für Aktivitäten verabreden und dadurch Bekanntschaften schließen können. Speziell für Konstanz gibt es die App „FunFix“, die Nutzern täglich Events vorschlägt. „cvybe“ unterscheidet sich jedoch durch die interaktive Karte, ähnlich wie Google Maps.</p> <h2>Tausende vernetzen sich über Facebook</h2> <p>Eine andere Möglichkeit, in Konstanz Kontakte zu knüpfen, ist Facebook. Die öffentliche Gruppe „Was geht ab in Konstanz?“ hat beispielsweise fast 10.000 Mitglieder, die Veranstaltungen in und um Konstanz teilen. Andere Mitglieder können daran ihr Interesse bekunden und sich in den Kommentaren verabreden.</p> <p>Die Privatgruppe „<a href="https://www.facebook.com/groups/konstanz/" target="_blank" title="" rel="noopener">Neu in Konstanz</a>“ trifft sich regelmäßig zu einem Stammtisch, jede zweite Woche um 19 Uhr in Kneipen oder Restaurants, die vorab bekannt gegeben werden. Die Gruppe hat derzeit rund 6400 Mitglieder. Insbesondere Menschen, die neu in Konstanz sind, können sich dadurch schnell vernetzen. Für Frauen gibt es zusätzlich die „<a href="https://www.facebook.com/groups/1808414819478461/" target="_blank" title="" rel="noopener">Neu in Konstanz – Mädelsgruppe</a>“. Dort können sich Frauen verabreden, wenn sie spontan Lust haben, etwas zu unternehmen.</p> <h2>Auch auf Instagram gibt es Angebote</h2> <p>Ein ganz eigenes Konzept verfolgen seit Februar 2024 die „Fangirls Konstanz“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/freundschaft-und-frauenpower-bei-den-fangirls-sind-alle-frauen-willkommen;art372448,12077107" target="_blank" title="Freundschaft und Frauenpower! Bei den Fangirls sind alle Frauen willkommen">die von Saskia Reichle und Rebecca Müller aus Konstanz ins Leben gerufen wurden.</a> Die Idee dahinter: Spaziergänge für Frauen, sogenannte „Walk &amp; Talks“.</p> <p><a href="https://www.instagram.com/fangirls_konstanz/" target="_blank" title="" rel="noopener">Die Gruppe ist auf Instagram aktiv</a> und postet dort geplante Routen. Wer Interesse hat, kann spontan teilnehmen und sich ungezwungen mit anderen Konstanzerinnen austauschen. Mit Beginn der Winterzeit veranstaltet die Gruppe neuerdings auch Buchclubs – sogenannte „Read &amp; Talks“ – wie Instagram zu entnehmen ist.</p> <p>Und beim kostenlosen Social Run in Konstanz, für den man keine Mitgliedschaft oder Ähnliches abschließen muss, kann das gemeinsame Laufen zu neuen Verbindungen und Freundschaften führen. Über 6000 Menschen folgen dem <a href="https://www.instagram.com/socialsportsclub.kn/" target="_blank" title="" rel="noopener">„Social Sports Club“ auf Instagram</a>, der eigentlich einst als Laufgruppe unter Freunden begann. Inzwischen werden auch Pilates- oder Yogakurse angeboten, dafür fällt aber eine Gebühr an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Reges Vereinswesen in Konstanz</span><span>Konstanz zeichnet sich auch durch ein äußerst aktives Vereinswesen aus, egal ob Sportarten, Musik- und Tanzvereine, Chöre oder zur bald wieder beginnenden fünften Jahreszeit auch zahlreiche Narrenvereine und -gesellschaften. Mehr als 25.000 Konstanzerinnen und Konstanzer sind in Vereinen aktiv. Es lohnt sich deshalb auch, im Internet nach solchen zu suchen und durch eine gemeinsame Leidenschaft neue Bekanntschaften und Freunde kennenzulernen.</span></label></div> <p>Für Burim Hyseni treffen Apps wie „cvybe“ den Zeitgeist und zeigen zudem eine große Bandbreite verschiedener Interessen. „Unsere App ist für Menschen, die unterwegs sind und spontan etwas mit anderen machen wollen“, sagt er. „Der Trend geht einfach in diese Richtung.“ Vielleicht vernetzen sich hier bald noch mehr Konstanzer – egal ob Lauftreff, Buchclub oder Stammtisch.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leben statt liken! So entstehen in Konstanz neue Freundschaften und Verbindungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 12:36:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schicksalstage für das Herz-Zentrum Konstanz: Wie lange hält die Klinik noch durch?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/klinik-am-bodensee-ist-insolvent-wie-lange-haelt-das-herz-zentrum-konstanz-noch-durch;art372432,12510549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.  ]]></description>
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          Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.<br>
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        Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.



        <p>Das zahlungsunfähige Herz-Zentrum Bodensee steht vor der Schicksalsfrage: Die angeschlagene private Klinik muss die Gehälter für das Personal inzwischen wieder aus der Insolvenzmasse bestreiten, und Beobachter fragen immer lauter, wie lange sie dazu noch in der Lage ist. Eine Übernahme durch den Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz (GLKN) ist noch lange nicht unter Dach und Fach, und das Sozialministerium in Stuttgart kann auch noch keine neuen positiven Signale senden.</p> <p>Damit ist die Zukunft der in den 1990er-Jahren eröffneten Klinik an der Konstanzer Luisenstraße so ungewiss wie noch nie, seit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/konstanzer-herz-zentrum-meldet-insolvenz-an-wie-geht-es-nun-fuer-patienten-und-mitarbeitende-weiter;art372432,12430488" target="_blank" title="Das Konstanzer Herz-Zentrum ist insolvent! Wie geht es nun für Patienten und Mitarbeitende weiter?">die privaten Betreiber Anfang Juli erklären mussten, dass sie die dauerhaften Verluste nicht länger tragen können</a>. Seither läuft die Suche nach einem Träger, der das Haus übernehmen könnte. Man befinde sich „weiterhin in Verhandlungen zur Übertragung des Geschäftsbetriebes auf einen Investor“, erklärte dazu die Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger, die das Insolvenzverfahren betreut: „Der Veräußerungsprozess verläuft planmäßig.“</p> <p>Wer die Verhandlungspartner sind und ob es neben dem GLKN weitere Interessenten gibt, bleibt dabei offen. „Aufgrund unterzeichneter Vertraulichkeitsvereinbarungen“ könne man dazu keine Auskünfte gehen, heißt es aus der Kanzlei von Philipp Grub. Sie bestätigt aber, dass „die Löhne und Gehälter wieder aus der Insolvenzmasse bezahlt“ werden müssen. Über den gesetzlichen Zeitraum von drei Monaten hatte im Juli, August und September die Bundesagentur für Arbeit das Einkommen des Personals über das Insolvenzgeld abgesichert.</p> <h2>Betriebsrat beklagt „große Unsicherheit“</h2> <p>„Die Stimmung ist von großer Unsicherheit geprägt“, erklärt dazu auf SÜDKURIER-Anfrage der Betriebsratsvorsitzende Fabio Maier. Trotz einiger positiver Signale gebe es „bis zum heutigen Tage keine gesicherte Lösung für den Erhalt der Arbeitsplätze“. Gleichwohl gehe, wie auch der Insolvenzverwalter bestätigt, der Betrieb weiter: „Dennoch arbeiten wir alle seriös und mit vollem Einsatz bis zum letzten Tag, um die Patientenversorgung im Notfall wie auch im geplanten Setting zu gewährleisten.“ Die herzmedizinische Versorgung sei für einen großen Teil der Belegschaft „mehr als nur ein reiner Job.“</p> <p>So erleben es auch Patienten, die zuletzt in der Klinik versorgt wurden. Sie berichten von engagierten Mitarbeitenden und guter ärztlicher wie pflegerischer Betreuung. Und der Betriebsrat hat die Hoffnung, dass es dieses Angebot in Konstanz weiter geben kann, auch noch lange nicht aufgegeben: Das gemeinsame Ziel müsse es sein, die Versorgung der Patienten in den Bereichen Kardiochirurgie, Elektrophysiologie und Kardiologie im Landkreis zu sichern und die Arbeitsplätze zu erhalten. Dabei ist der Eindruck des Betriebsrats: „Alle bisher in der Öffentlichkeit getätigten Äußerungen lassen diese Bereitschaft erkennen, sei es auf der Ebene der politischen Entscheidungsträger, sei es seitens des GLKN.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Petition „Rettet das Herz-Zentrum Konstanz!“</span><span>Für den Fortbestand der Herzmedizin in der Bodenseeregion setzt sich auch eine vom Betriebsrat des Herz-Zentrums angestoßene Petition ein. Bisher haben sich über 10.000 Personen der Forderung angeschlossen. „Dies zeigt uns, dass das Schicksal des Herz-Zentrums viele Menschen bewegt“, erklärt dazu der Betriebsrat und dankt auch für weitere Unterstützung: „Viele Privatpersonen im Umfeld des Herz-Zentrums haben sich hier über die Maße hinaus für uns eingesetzt.“<br /> Das öffentliche Engagement zeige schon jetzt und unabhängig vom Ausgang des Insolvenzverfahrens, wie wichtig den Menschen der Fortbestand der herzmedizinischen Versorgung vor Ort sei. Auch in die Politik im Kreis und im Land gehe so ein starkes Signal aus. Wer das Anliegen noch unterstützen möchte, hat dazu weiterhin Gelegenheit unter <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2" target="_blank" title="" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2</a>.</span></label></div> <h2>Was sagt das Sozialministerium dazu?</h2> <p>Das Sozialministerium sieht unterdessen vor allem den Gesundheitsverbund in der Pflicht. Man sei in gutem Austausch, so Claudia Krüger aus der Pressestelle. Eine Erweiterung des Spektrums stehe in der Verantwortung des Krankenhausträgers, heißt es dort mit Blick auf den GLKN. Die Leitung des Klinikums Konstanz habe kürzlich „einen Antrag zur Aufnahme der Herzchirurgie in ihr Versorgungsportfolio“ gestellt. Dieser werde „aktuell unter Hochdruck“ geprüft. Die Kriterien sind dabei: Besteht ein tatsächlicher Bedarf? Ist der GLKN leistungsfähig genug für diese Ausweitung des Angebots? Und geht die angestrebte Übernahme auch wirtschaftlich auf?</p> <p>Wie diese Bewertung bisher ausgefallen ist, darüber hüllt sich das Ministerium in Schweigen und verweist unter anderem auf den Datenschutz. Im Raum stehen nach SÜDKURIER-Informationen unter anderem Fragen wie: Finanzieren die Krankenkassen auch unter neuer Trägerschaft die Eingriffe in Konstanz? Wie gut ist die Herz-Versorgung auch im weiteren Umkreis? Was könnte und müsste der GLKN für eine Übernahme bezahlen? Was passiert mit den aufgelaufenen Schulden beim Herz-Zentrum?</p> <h2>Betriebsrat hofft auf „konkrete Entscheidungen“</h2> <p>Wann es dazu eine Entscheidung gibt, lassen der Insolvenzverwalter und das Sozialministerium offen. Der Betriebsrat weiß es offenbar nicht, drängt aber bei allem Verständnis für die komplizierten Prozesse darauf, dass die bisherigen Äußerungen und Willensbekundungen „nun in konkrete Entscheidungen verwandelt werden, die der Belegschaft wie auch den aktuellen und zukünftigen Patienten vor Ort Sicherheit geben.“</p> <p>Bis dahin schöpfen die Beschäftigten, aber auch viele Patienten und ihre Angehörigen aus den vielen Unterstützungsbekundungen aus der Öffentlichkeit Kraft. Im Zusammenhang mit der Petition für den Erhalt der Klinik gebe es „viele bewegende und ermutigende Statements“, so Betriebsratsvorsitzender Maier. Auch Konstanzer Persönlichkeiten wie der langjährige CDU-Stadtrat Wolfgang Müller-Fehrenbach haben sich bereits für die Herz-Klinik starkgemacht, oft aufgrund ganz persönlicher Betroffenheit. Ob sie damit Erfolg haben, dürfte sich in den nächsten Wochen erweisen – denn die Uhr für das Herz-Zentrum tickt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schicksalstage für das Herz-Zentrum Konstanz: Wie lange hält die Klinik noch durch?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:35:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Pächter fürs Fähre-Bistro gesucht – und mit dem Wechsel kommen mehr Automaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/faehre-am-bodensee-sucht-neue-paechter-der-bord-bistros;art372432,12510132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.  ]]></description>
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          Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.



        <p>Es ist ein Arbeitsplatz, der wohl die schönste Aussicht überhaupt bietet: auf den Bodensee. Dennoch wird die Midce GmbH genau diesen Platz nach nur zweieinhalb Jahren aufgeben und hat den Vertrag mit den Stadtwerken Konstanz gekündigt. Die Fähre-Bistros auf der Strecke zwischen Konstanz und Meersburg stehen damit ab 1. Januar ohne Pächter da – oder mit einem neuen, denn die Suche nach einem oder mehreren Nachfolgern läuft.</p> <p>Der oder diejenige muss sich auf Änderungen einstellen, ebenso wie die Fähre-Nutzer. Denn es sollen künftig zwei Schiffe mit Automaten versorgt werden. Im April wurde die „Lodi“ umgerüstet, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/die-bodensee-faehre-lodi-schraenkt-weiteren-bord-service-ein;art372448,12360666" target="_blank" title="Weiterer Service-Einschnitt auf der Fähre: Die „Lodi“ hat künftig kein Bistro mehr">statt eines Bistros samt Mitarbeitern finden Passagiere dort seitdem Automaten</a>, die Essen oder ein Getränk ausspucken. Künftig soll auch die „Konstanz“ umgerüstet werden, wie der Ausschreibung der Stadtwerke Konstanz zu entnehmen ist.</p> <p>Hinter der Midce GmbH stehen die vier Konstanzer Gastronomen Marco D‘Arca, Martin Mure, Seli Günes und Servet Karaaslan. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/neue-paechter-auf-den-autofaehren-meersburg-konstanz;art372486,11584019" target="_blank" title="Neue Pächter sorgen für das Ende der Durststrecke auf den Autofähren">Sie haben im Mai 2023 die Fährebistros übernommen</a>. Marco D‘Arca erklärt auf Anfrage die bisherigen Erfahrungen sowie Hintergründe des Rückzugs. Die Automaten seien eine gute, zeitgemäße Lösung: „Natürlich ersetzt es nicht das persönliche Gespräch oder den Kaffee mit Smalltalk an der Theke, aber es bietet eine größere Produktauswahl rund um die Uhr. Gleichzeitig sorgt es für eine verlässliche Versorgung und entlastet in Zeiten, in denen Personal schwer zu finden ist.“</p> <h2>Krankheit zwingt dazu, Prioritäten neu zu setzen</h2> <p>Damit benennt er einen Punkt, weshalb sie das „Backbord Fähre Café“ nicht weiterführen: „Zum einen spüren natürlich auch wir die gestiegenen Einkaufspreise und die schwierige Personalsituation, insbesondere in verantwortungsvollen Positionen.“ Das bestätigen auch die Stadtwerke, wie Sprecherin Teresa Gärtner auf Anfrage mitteilt: Die Personalfindung in der Gastronomie sei sehr schwierig und die Personalkosten seien sehr stark angestiegen. Die Automaten kämen auch dem künftigen Pächter entgegen.</p> <p>Zu Beginn des Automaten-Betriebs habe es sehr gemischte Rückmeldungen der Fahrgäste gegeben, doch inzwischen ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz. „Mehrheitlich Tagegäste/Urlauber nutzen die Automaten und spiegeln uns zurück, dass das Angebot für die kurze Tour ausreichend ist“, so Gärtner.</p> <p>Ausschlaggebend für die Kündigung sei für die bisherigen Pächter aber etwas anderes gewesen: ein langfristiger krankheitsbedingter Ausfall seit Frühjahr 2025. „Da wir neben dem Fährbetrieb weitere gastronomische Betriebe führen, mussten wir die Prioritäten neu setzen und uns stärker auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt D‘Arca. Dazu gehören bestehende Konzepte wie das Steg4, wo neben dem regulären Betrieb bald ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/so-schmeckts-am-bodensee-the-taste-gewinnerin-eroeffnet-pop-up-restaurant-in-konstanz-31-10-25;art372448,12509399" target="_blank" title="Bodensee-Zutaten neu interpretiert: Mona Hiermaier kredenzt im Pop-Up-Restaurant Ungewöhnliches">Pop-Up-Restaurant mit „The Taste“-Gewinnerin Mona Hiermaier entsteht.</a></p> <h2>Gäste wollen vor allem etwas Schnelles</h2> <p>Der Betrieb eines Fähre-Bistros bringt durchaus Herausforderungen mit sich. Jeder Tag und jede Überfahrt verlaufe anders, schildert auch Marco D‘Arca. „Mal ist das Schiff voll besetzt, mal bleiben viele Gäste in den Autos sitzen, das andere Mal kommt ein Bus mit einer großen Reisegruppe.“ Wegen der kurzen Verweildauer zwischen 20 und 40 Minuten müsse der Service besonders schnell und effizient sein. „Die Gäste wollen auf der Überfahrt vor allem etwas Schnelles, einen Kaffee, eine Brezel, ein Eis oder einen Schokoriegel auf die Hand“, daher hätten sie ihr Angebot dem angepasst.</p> <p>Hinzu komme die Logistik: Wenn ein Schiff beispielsweise kurzfristig in die Werft muss, müsse das gesamte Team samt der Ware auf ein anderes Schiff umziehen – meist innerhalb weniger Minuten. Dass im Sommer bis zu vier, teilweise sogar fünf Schiffe gleichzeitig im Einsatz sind, erfordere nicht nur zwei Schichten pro Tag und das an sieben Tagen pro Woche. „Das erfordert viel Organisation, Flexibilität und ein eingespieltes Team“, so D‘Arca zusammenfassend. Doch sie hätten in der Zeit viel gelernt und großartige Menschen kennengelernt, die Zusammenarbeit mit dem Fähre-Team sei eng und gut.</p> <h2>Mindestens 34.800 Euro Pacht pro Jahr</h2> <p>Wer ein Bistro auf der Fähre oder mehrere auf den verschiedenen Schiffen mindestens für die nächsten zwei Jahre betreiben möchte, kann sich bis 24. November bei den Stadtwerken Konstanz melden. In der Ausschreibung sind unter anderem die Öffnungszeiten festgehalten: werktags 5.35 bis 18 Uhr, samstags 8.05 bis 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 9.05 bis 19 Uhr. 2023 sollte noch bis 21 Uhr geöffnet sein, aktuell gelten offenbar die Öffnungszeiten abends bis 18 Uhr.</p> <p>Weitere Anforderungen an neue Pächter sind etwa die Bestückung der Automaten sowie ein frisches, möglichst regionales Angebot und Nachhaltigkeit sowie Müllvermeidung. Der Pachtpreis sei mit 10 Prozent des Nettoumsatzes, jedoch mindestens 34.800 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer, marktgerecht, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Gärtner. Die Stadtwerke stellten auch die gesamte Infrastruktur zur Verfügung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über Fährbetrieb und Bistro</span><span>Die Stadtwerke Konstanz betreiben ganzjährig die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg, die rund um die Uhr die beiden Bodenseeufer verbindet. Jährlich nutzen laut den Stadtwerken rund 3,8 Millionen Fußgänger, zahlreiche Radfahrer sowie Pkw, Lkw und Busse die Fähren. Laut den Stadtwerken gibt es die Bewirtung seit Ende der 50er-Jahre – zunächst mit einem Pächter pro Schiff und zuletzt mit einem Anbieter auf der gesamten Flotte. Fahrgäste wissen vorher nicht, mit welchem Schiff sie fahren, und daher auch nicht, wo es ein Bistro und wo es Automaten gibt. „Der Anspruch ist, dass es im Grunde egal ist, auf welchem Schiff sich der Fahrgast befindet, so dass ihm im Bistro wie bei den Automaten ein entsprechendes Angebot zur Verfügung steht“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Teresa Gärtner.</span></label></div> <p>Und was wird aus den bisherigen Mitarbeitern? Ein Teil des Teams sei bereits in andere Betriebe der Midce GmbH gewechselt, erklärt D‘Arca. Einige Mitarbeitende könnten auch vom neuen Pächter übernommen werden – „so wie auch wir damals von unserem Vorgänger erfahrene Kräfte übernehmen durften“. Dieses Wissen und die Routine an Bord seien für den neuen Betreiber Gold wert.</p> <p>Sein Rat an den oder die Nachfolger: „Sonnencreme mit an Bord nehmen und die Aussicht genießen! Im Ernst: Wer den Betrieb übernimmt, sollte Freude an Abwechslung, Organisationstalent und Liebe zum Detail mitbringen. Dann wird die Arbeit auf der Fähre zu etwas ganz Besonderem und vor allem mit viel Potential.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Pächter fürs Fähre-Bistro gesucht – und mit dem Wechsel kommen mehr Automaten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:39:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.  ]]></description>
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          Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.



        <p>Erst streitet sich ein alkoholisierter Mann im Seehas zwischen Engen und Konstanz mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Als ein Unbekannter dazwischengeht, eskaliert die Lage. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Demnach ist am frühen Donnerstagabend, 30. Oktober, im Zug zu einer „tätlichen Auseinandersetzung“ – wie es im Polizeijargon heißt – gekommen.</p> <p>Laut Pressestelle habe der 53-Jährige zunächst seine Ex-Partnerin im Seehas verbal und körperlich angegangen. „Der unbekannte Mitreisende ging dazwischen, um den Übergriff zu beenden“, heißt es in der Mitteilung an die Medien weiter. Daraufhin sei es zu einer Prügelei zwischen den beiden Männern gekommen. Diese Szenen hätten sich im Zeitraum zwischen 17.10 Uhr und 17.30 Uhr ereignet.</p> <p>Weiter schreibt die Pressestelle: „Am Haltepunkt Allensbach beförderte der Unbekannte den 53-Jährigen aus dem Zug. Dabei hat sich dieser Verletzungen zugezogen.“ Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittle nun wegen Körperverletzung sowohl gegen den 53-Jährigen als auch den unbekannten Mann.</p> <h2>Bundespolizei kontrolliert Seehas in Konstanz</h2> <p>Kurz nach dem Vorfall stiegen an der Haltestelle Konstanz-Fürstenberg mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei in den voll besetzten Zug. Ein SÜDKURIER-Reporter war zufällig vor Ort und beobachtete, wie die Beamten alle Fahrgäste anwiesen, ihre Hände zu zeigen. Die Polizisten liefen durch die Bahn und schauten sich besonders die Rückseiten der Finger an. Bei einigen Fahrgästen sorgte das für Irritation.</p> <p>Die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Konstanz, Bettina Stahl, bestätigt auf SÜDKURIER-Nachfrage, dass die Beamten geschaut haben, ob sie bei einer Person Blut oder Verletzungen an den Händen feststellen können. „Der unbekannte Tatverdächtige ist in besagten Seehas weitergefahren, das haben uns die Zeugen so bestätigt“, erklärt Stahl. Die Hoffnung der Polizei sei gewesen, den unbekannten Tatverdächtigen noch im Zug feststellen zu können. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539]]></guid>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:25:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Art der letzten Ruhe wird ab 2026 auf dem Friedhof der Waldsiedlung möglich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/neue-art-der-letzten-ruhe-wird-ab-2026-auf-dem-friedhof-der-waldsiedlung-moeglich;art372456,12509476 ]]></link>      <description><![CDATA[  Grabpflege, ohne sich tief bücken zu müssen. Auf dem Reichenauer Friedhof soll dies ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Die Gemeinde wendet 222.450 Euro auf, um die bestehende Fläche umzugestalten.  ]]></description>
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          Grabpflege, ohne sich tief bücken zu müssen. Auf dem Reichenauer Friedhof soll dies ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Die Gemeinde wendet 222.450 Euro auf, um die bestehende Fläche umzugestalten.<br>
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        Grabpflege, ohne sich tief bücken zu müssen. Auf dem Reichenauer Friedhof soll dies ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Die Gemeinde wendet 222.450 Euro auf, um die bestehende Fläche umzugestalten.



        <p>Auf dem Friedhof der Waldsiedlung sieht es derzeit an manchen Stellen ziemlich kahl aus, und das ist so beabsichtigt. Denn auf bestimmten Flächen werden abgelaufene Gräber abgeräumt und neue vermieden. Hier soll etwas Neues entstehen, und zwar der Friedhain und die Urnenlichtung. Es soll viele Sitzbänke, Wasserstellen, Halterungen für Gießkannen und eventuell eine Komposttoilette geben. Schon heute ist der Friedhof geprägt durch große Bäume und ein naturnahes Umfeld.</p> <p>Der Friedhain, das sind Urnengräber in der Nähe von Bäumen. Dazu ist geplant, im südlichen Bereich des alten ZfP-Friedhofs bestehende Bäume und neu gepflanzte Baumarten wie Eiche und Buche zu nutzen. Es ist vorgesehen, im Rasen 23 Erdröhren anzulegen, die jeweils zwei Urnen fassen können. Der Friedhain kann nach Südwesten erweitert werden, sobald weitere Flächen frei geworden sind. Zum Andenken der Toten soll es Stelen und einen Stein geben, auf dem Blumen oder Grabschmuck abgelegt werden können.</p> <p>Neu entsteht auf der Kiesfläche des Friedhofs die Urnenlichtung mit einer zentralen Blühwiese. Diese ist von Bäumen eingefasst und mit Sitzbänken ausgestattet. Um diese Urnenlichtung verteilen sich klassische Sarggräber, die aber einem neuen Grabraster folgen. Die Sarggräber haben eine Größe, die es ermöglicht, Einzel-, Doppel- und Urnengräber zu kombinieren, also Lücken zu füllen. Aus einem Doppelgrab können zwei Einzelgräber oder vier Urnengräber entstehen.</p> <h2>Neu sind die Hochgräber: Wie sehen diese aus?</h2> <p>Südöstlich der Urnenlichtung liegen künftig die Urneninseln mit Mauern aus Natursteinen. Diese Urneninseln können in Form einer Ellipse angelegt werden oder quadratisch. Es soll zwei Arten geben: Da sind zunächst die Hochbeet-Gräber, also Urnengräber, die höher liegen. Angehörige können wie in einem Hochbeet die Fläche pflegen, ohne sich dabei stark bücken zu müssen. Und da sind die Wiesengräber, die durch Gärtner betreut werden, also überhaupt keine Pflege durch Angehörige benötigen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Hochgrab</span><span>Das wahrscheinlich erste deutsche Urnen-Hochgrab ist von der Gottmadinger Firma Grabholz entwickelt und 2017 auf der Landesgartenschau in Bad Herrenalb vorgestellt worden. Furtwangen war die erste Kommune, die so ein Hochgrab anbot. Dort besteht der Unterbau aus massiver Eiche und die Umrandung aus Edelstahl. Neben der traditionellen Bestattung verlangen immer mehr Bürger nach alternativen Grabformen, etwa die Beisetzung der Asche an einem Baum. Der Ruf nach pflegeleichten Grabformen wird außerdem laut. Viele leben nicht mehr vor Ort und können sich nicht ums Grab kümmern. Manche wollen oder können sich keinen Gartenservice leisten. Deshalb gibt es jetzt Rasengräber oder Blumenwiesen, die von Friedhofsgärtnern gepflegt werden. Die Hochgräber werden entweder von der Kommune gepflegt oder von Angehörigen, die sich dazu aber nicht so tief bücken müssen wie beim klassischen Grab.</span></label></div> <h2>Was sagen die Reichenauer Räte zur Umgestaltung?</h2> <p>Im Reichenauer Gemeinderat zeigt sich Kerstin Sauer (Freie Wähler) erleichtert, dass auch die Waldsiedlung endlich Möglichkeiten schaffe, sich am Baum begraben zu lassen. Matthias Graf (CDU) hat die Sorge, dass Erdbestattungen zu kurz kommen. Doch die Planer entgegnen, dass es für diese genügend Raum gebe.</p> <p>Armin Okle (FW) kann sich mit den Urnenröhren gar nicht anfreunden. „Die sind scheußlich.“ Die Vorstellung, dass ein Rasenmäher darüber fahre, schaudere ihn. Ihm fehle die persönliche Note. Die ist nach Angaben der Planer auf den Ablagesteinen für den Grabschmuck möglich. Die Gräber im Hain seien ja gerade so angelegt, dass sie keine Pflege von Angehörigen benötigten.</p> <p>Ralf Blum (CDU) mahnt, beim Bodenbelag an die Bedürfnisse der älteren Menschen zu denken. Grobköniger Kies sei da eine Zumutung. Auch Stefan Schmidt (Freie Wähler) gibt zu bedenken: „Mit dem Rollator ist das nicht zu bewältigen.“ Dies habe sich schon auf dem Friedhof in Mittelzell gezeigt.</p> <p>Grundsätzlich begrüßt Schmidt, dass es auf dem Friedhof der Waldsiedlung bald verschiedene Formen der Bestattung gibt. Der Gemeinderat Reichenau stimmt für die Pläne. Damit sie noch dieses Jahr vorankommen, billigt er die Auszahlung von 50.000 Euro. Beginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2026.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Landesgartenschau Garten Bestattungswesen Städtebau thema-leben-freizeit thema-wirtschaft-branchen thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Art der letzten Ruhe wird ab 2026 auf dem Friedhof der Waldsiedlung möglich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:51:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bodensee-Zutaten neu interpretiert: Mona Hiermaier kredenzt im Pop-Up-Restaurant Ungewöhnliches  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/so-schmeckts-am-bodensee-the-taste-gewinnerin-eroeffnet-pop-up-restaurant-in-konstanz-31-10-25;art372448,12509399 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem großen Erfolg im ersten Jahr eröffnet die Köchin im Januar 2026 zum zweiten Mal ein Restaurant auf Zeit, dieses Mal im Steg4. Wer bei ihr einen Tisch bucht, lässt sich auf neue Erlebnisse am Gaumen ein.  ]]></description>
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          Nach dem großen Erfolg im ersten Jahr eröffnet die Köchin im Januar 2026 zum zweiten Mal ein Restaurant auf Zeit, dieses Mal im Steg4. Wer bei ihr einen Tisch bucht, lässt sich auf neue Erlebnisse am Gaumen ein.<br>
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        Nach dem großen Erfolg im ersten Jahr eröffnet die Köchin im Januar 2026 zum zweiten Mal ein Restaurant auf Zeit, dieses Mal im Steg4. Wer bei ihr einen Tisch bucht, lässt sich auf neue Erlebnisse am Gaumen ein.



        <p>Schnitzel mit Pommes wird es nicht geben, auch nicht den gewöhnlichen Zwiebelrostbraten oder Forelle Müllerin Art. Wenn Mona Hiermaier sich an den Herd stellt, kommen dabei neue Kreationen heraus. Welch ungewöhnliche Geschmacks-Ideen sich in ihrem Kopf abspielen, möchte sie nun erneut ihren Gästen zeigen. Deshalb eröffnet die 26-Jährige im Januar 2026 zum zweiten Mal ein Pop-Up-Restaurant in Konstanz.</p> <p>Während <a href="https://www.suedkurier.de/essen-trinken/the-taste-gewinnerin-mona-hiermaier-bringt-neuen-trend-nach-konstanz;art1367817,12308866" target="_blank" title="Eine Kochshow-Gewinnerin und ihr Pop-Up-Restaurant: Ein Trend kommt nach Konstanz">die Premiere im ehemaligen Restaurant Esme auf dem Münsterplatz</a> stattfand, darf die Köchin dieses Mal die größere Küche des Steg4 in der Hafenstraße nutzen. Auch im Gastraum werden es nun 100 statt 60 Plätze sein. Denn die Erfahrung aus dem Vorjahr zeigt: Das Konzept wird bestens angenommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Mona Hiermaier</span><span>Die 26-Jährige wurde im bayerischen Neuburg an der Donau geboren, wuchs aber in Villingen auf. Sie besuchte das Gymnasium am Hoptbühl und legte ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium ab. Anschließend studierte sie BWL Food Management (Duale Hochschule Heilbronn und Hofpfisterei München). Es folgte eine Ausbildung zur Köchin – erst im Konstanzer Hotel Riva, nach einem halben Jahr wechselte sie in die Weinbar Zwölfe nach Singen. Sie betreibt die <a href="https://monaliebtaroma.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Homepage „Mona liebt Aroma“</a> und arbeitet bundesweit als Privatköchin. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/the-taste-mona-hiermaier-aus-konstanz-gewinnt;art372448,11837337" target="_blank" title="Mona Hiermaier gewinnt bei &amp;bdquo;The Taste&amp;ldquo; &amp;ndash; Konstanzer Köche glänzen bei der TV-Show">Sie gewann die TV-Show 2023 „The Taste“ im Team von Juror Alex Kumptner</a>.</span></label></div> <p>„Wir wurden im vergangenen Jahr komplett vom Ansturm überrannt“, sagt Martin Mure, der gemeinsam mit Marco D‘Arca und Servet Karaaslan das Restaurant Steg4 führt und zuvor auch das türkische Lokal Esme innehatte, das nun dem <a href="https://www.suedkurier.de/essen-trinken/eis-im-suessen-gebaeck-sizilianischer-trend-erobert-konstanz-im-neuen-eiscafe-duomo-20-05-25;art1367817,12389375" target="_blank" title="Ein Trend aus Sizilien erobert Konstanz: Das müssen Sie über das neue Eiscafé Duomo wissen">Eiscafé Duomo</a> wich.</p> <p>„Bis zu 50 Leute standen vor der Tür, die Hälfte von ihnen hatte nicht reserviert“, erinnert sich Martin Mure und lacht. „Wir waren bis zu fünfmal am Tag einkaufen, weil wir damit nicht gerechnet hatten.“ Mona Hiermaier ergänzt: „Und wir haben spontan neue Gerichte kreiert – mit den Zutaten, die noch da waren.“</p> <p>Beim zweiten Mal soll alles ein bisschen professioneller ablaufen. Die Idee aber bleibt dieselbe: Monas Kreationen überraschen die Gäste. Es wird Speisen aus der Vier-Länder-Region Bodensee geben, allerdings mit einer kleinen Abweichung: „Da Liechtenstein keine eigene Küche hat, verwenden wir Zutaten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bayern“, sagt die 26-Jährige und ergänzt: „Schließlich komme ich aus Bayern.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gerichte und Reservierung</span><span>Das Pop-Up-Restaurant im Steg4 (Hafenstraße 8) öffnet seine Türen von Montag, 5. Januar 2026, bis Samstag, 24. Januar 2026. Reservierungen sind bereits möglich, es gibt zwei Zeitschienen: von 17 bis 20 und ab 20 Uhr. Reserviert werden kann über die Website <a href="https://steg4.de/#steg4" target="_blank" title="" rel="noopener">https://steg4.de/#steg4</a>, per E-Mail an <a href="mailto:info@steg4.de" target="" title="">info@steg4.de</a> oder telefonisch unter der Nummer 07531 17428. Am letzten Tag des Pop-Up-Restaurants findet eine Party statt. Köchin Mona Hiermaier möchte regionale Zutaten vom Bodensee neu interpretieren und dabei auch den Ofen des Restaurants nutzen. Beim ersten Mal kostete eine Vorspeise 14 bis 17 Euro, ein Hauptgericht 21 bis 31 Euro. Die Preise für 2026 stehen noch nicht fest.</span></label></div> <h2>Olma-Wurst mal ganz anders</h2> <p>Als Beispiel nennt sie die Schweizer Olma-Wurst, die sie mal ganz anders zubereiten möchte – wohl wissend, dass die Sankt Galler klare Traditionen damit verbinden wie etwa, dass diese Wurst nicht mit Senf verzehrt werden sollte. „Ich finde Traditionen sehr wichtig, aber man kann Produkte auch mal anders interpretieren“, sagt Mona Hiermaier. „Ich möchte den Gästen zurufen: Spring über deinen Schatten und probier es einfach mal.“</p> <p>Das habe im vergangenen Jahr gut funktioniert, sagt Martin Mure, ergänzt dann aber lachend: „Naja, die eine oder andere Omi hat schon erstmal komisch geschaut, als sie von Kaki-Carpaccio gehört hat.“ Am Ende aber hätten alle Gäste das Pop-Up-Restaurant zufrieden verlassen. Was dieses Mal auf der Karte steht, wollen die Gastgeber noch nicht verraten.</p> <p>„Es wird Speisen mit Fleisch, Fisch und Vegetarisches geben“, sagt die 26-Jährige, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/daumen-druecken-konstanzerin-kocht-im-the-taste-finale-um-den-sieg;art372448,11836561" target="_blank" title="Daumen drücken! Konstanzerin kocht im &amp;bdquo;The Taste&amp;ldquo;-Finale um den Sieg">im Jahr 2023 die Kochsendung „The Taste“ gewann</a> und auch dort mit ihren speziellen Ideen punktete. Sie möchte die Karte für die drei Wochen im Steg4 klein halten, aber ein- bis zweimal pro Woche eine zusätzliche Überraschung anbieten, zum Beispiele klassische Bodenseegerichte asiatisch anhauchen. Auch bei der Dekoration und dem Drumherum in der Gaststube sollen sich die Gäste überraschen lassen, sagt Marco D‘Arca.</p> <p>Mona Hiermaier, die das restliche Jahr als Privatköchin bundesweit und in der Schweiz unterwegs ist, freut sich auf die drei intensiven Wochen im Steg4. „Die Größe dieses Projekts ist für mich schon eine Herausforderung, denn normalerweise koche ich für neun bis zwölf Personen, nicht für 100. Aber ich habe ja den Küchenchef und weitere Kollegen in der Küche, die mir helfen“, sagt sie.</p> <h2>Sonst solo bei der Arbeit, nun im Team</h2> <p>Auf die Zusammenarbeit freut sie sich ganz besonders: „Wir hatten im vergangenen Jahr so viel Spaß, haben uns in der Küche auf vielen Sprachen unterhalten und zu kurdischer Musik getanzt“, erzählt sie, während ihre Augen leuchten. Kollegen zu haben, ist für sie als Solo-Selbstständige eine schöne Erfahrung.</p> <p>„Nach den drei Wochen war ich richtig platt, aber es war schöner Stress“, sagt Hiermaier, die mit ihrer besten Freundin in Petershausen wohnt. Die Vorbereitungen für die zweite Runde laufen, einige Gerichte sind in ihrem Kopf schon fertig. „Im Januar möchte ich nicht nur selbst kochen, sondern auch anrichten und im Service mithelfen. Und ich komme auch gern zu den Gästen an den Tisch, wenn jemand eine Frage hat.“</p> <p>Bei aller Aufregung sehnt sie diesen einen Moment herbei, „in dem ich in der Küche stehe und merke, dass alles klappt“, sagt Mona Hiermaier. „Es ist zwar ein Pop-Up-Restaurant und deshalb muss nicht alles perfekt laufen, aber ich möchte, dass jeder das Lokal mit einem Lächeln verlässt. Deshalb machen wir das auch nur für drei Wochen. Dann bleibt der ganz besondere Geist erhalten.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:48:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bald locken wieder Glühwein und mehr: Das ist für den Konstanzer Weihnachtsmarkt 2025 geplant  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weihnachtsmarkt-in-konstanz-2025-das-sind-die-neuen-staende-am-bodensee-03-11-25;art372448,12508748 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ohne Michael Breuninger, dafür mit neuen Ständen und erstmals Bratapfel im Angebot startet Ende November der Weihnachtsmarkt. Bald beginnt bereits der Aufbau. Was ist neu, was bleibt und was kostet der Glühwein?  ]]></description>
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          Ohne Michael Breuninger, dafür mit neuen Ständen und erstmals Bratapfel im Angebot startet Ende November der Weihnachtsmarkt. Bald beginnt bereits der Aufbau. Was ist neu, was bleibt und was kostet der Glühwein?<br>
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        Ohne Michael Breuninger, dafür mit neuen Ständen und erstmals Bratapfel im Angebot startet Ende November der Weihnachtsmarkt. Bald beginnt bereits der Aufbau. Was ist neu, was bleibt und was kostet der Glühwein?



        <p>Der Konstanzer Weihnachtsmarkt hat viel zu bieten: Holzhütten direkt am Bodensee, die schön geschmückt und mit leckeren, hübschen oder praktischen Dingen gefüllt sind. Doch im vergangenen Jahr machte der traditionelle Treffpunkt vor allem mit einem Kuriosum Schlagzeilen: dem <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weihnachtsmarkt-steigt-auf-mehrweggeschirr-um-gespuelt-wird-allerdings-in-stuttgart;art372448,12215050" target="_blank" title="Weihnachtsmarkt steigt auf Mehrweggeschirr um – gespült wird allerdings in Stuttgart">Mehrweggeschirr, das in Stuttgart gespült wird</a>.</p> <p>Darüber können die Veranstalter Tommy Spörrer und Levin Stracke immer noch schmunzeln. Für dieses Jahr haben sie andere Themen auf der Agenda, etwa einen Nachfolger für Michael Breuninger zu finden. Denn der hat im Sommer<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weihnachtsueberraschung-im-hochsommer-michael-breuninger-verlaesst-den-konstanzer-weihnachtsmarkt-20-08-25;art372448,12463813" target="_blank" title="Überraschung im Hochsommer: Michael Breuninger verlässt den Konstanzer Weihnachtsmarkt"> nach 35 Jahren seinen Abschied vom Weihnachtsmarkt</a> bekannt gegeben. Die Bestürzung war groß, doch die Veranstalter richten den Blick lieber nach vorn: Breuninger habe ein „eigentlich gleich gutes Angebot“ leider ausgeschlagen, doch ein Nachfolger sei gefunden.</p> <p>Genau genommen sind es sogar zwei, denn Hans-Peter Wolpert und Tino Schumann, bekannt etwa als <a href="https://www.suedkurier.de/essen-trinken/gasthaus-adler-in-allmannsdorf-wirte-machen-schluss-wie-gehts-weiter;art1367817,12169993" target="_blank" title="Wirte des Traditionslokals Adler gehen zum Jahresende: Wie geht‘s in Allmannsdorf weiter?">früherer Wirt des Adlers in Allmannsdorf</a> sowie der Seeoase, werden 2025 erstmals beim Weihnachtsmarkt präsent sein. „Wir hoffen, dass da ein neuer Treffpunkt entsteht“, sagt Tommy Spörrer, dafür habe man ein gutes Duo mit Gastgeber-Qualitäten gefunden.</p> <h2>Wird der Preis für die Tasse Glühwein steigen?</h2> <p>Rund 170 Stände reihen sich jedes Jahr auf der Marktstätte und entlang des Bodenseeufers beim Stadtgarten, darunter sind 40 Gastronomen. Der Anteil derer, die aus der Region kommen, sei mit der Hälfte bis zu zwei Dritteln hoch, so Stracke. Er zählt direkt auf, wer wieder dabei sei, etwa Gasthaus Rommel aus Dettingen, der Ochsenfetzen vom Hirschen in Horn, Familie Nicoletti und Emanuele Lungo aus Litzelstetten.</p> <p>Was die Gastronomen für den Glühwein verlangen werden, können die Veranstalter nach eigenen Angaben nicht beeinflussen. Nachdem der Preis <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/konstanzer-weihnachtsmarkt-2024-wie-viel-kostet-der-gluehwein;art372448,12254031" target="_blank" title="Ho, ho, hoch die Tassen! Sind auch die Preise auf dem Weihnachtsmarkt nach oben gegangen?">im vergangenen Jahr meist zwischen 4 und 4,50 Euro</a> gelegen habe, geht Levin Stracke davon aus, dass in diesem Jahr 4,50 Euro fällig werden. „Damit stehen wir aber etwa im Vergleich mit Stuttgart oder München noch gut da“, ergänzt Tommy Spörrer.</p> <h2>Kapazitätsgrenze wurde noch nie erreicht</h2> <p>Schätzungsweise 500.000 Menschen werden sich während der vier Wochen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weihnachtsmarkt-konstanz-2025-termin-oeffnungszeiten-und-highlights-02-11-25;art372448,12504324" target="_blank" title="Weihnachtsmarkt 2025 in Konstanz: Das müssen Sie vor dem Besuch wissen">ab Donnerstag, 27. November, wieder auf dem Weihnachtsmarkt</a> tummeln. „Wir sind noch nie an Kapazitätsgrenzen gestoßen“, sagt Spörrer, und spricht von einer gesunden Enge: Es soll nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig los sein.</p> <p>Und wenn es doch etwas zu eng wird, werde beispielsweise die Straße vor dem Konzil zur Einbahnstraße. „An Engstellen werden auch mal Stände weggenommen“, so der Veranstalter. Dennoch sei es ruhig und friedlich, der Ordnungsdienst habe nicht viel zu tun.</p> <h2>50 Reisebusse am Tag kommen nach Konstanz</h2> <p>Bis zu 50 Reisebusse steuern an einem Samstag den Weihnachtsmarkt an, das sei jede Woche der Tag mit den meisten Besuchern. Besonders der zweite und dritte Samstag seien beliebt, so die Veranstalter. Sie setzen bewusst auf den öffentlichen Nahverkehr, haben für die Busse ein Parksystem entwickelt.</p> <p>Außerdem sei die Zugverbindung wichtig und werde auch rege genutzt, dafür arbeiten Stracke und Spörrer mit der SBB zusammen und bieten etwa Rabatt auf das Zugticket. Viele Besucher rollen auch aus der Schweizer Nachbarschaft an: „Die Schweizer Kundschaft trägt so einen Markt dann doch, weil sie eine Kaufkraft mitbringt“, erklärt Levin Stracke.</p> <p>Generell seien extrem viele Konstanzer auf dem Weihnachtsmarkt, aber auch Menschen aus der gesamten Bodenseeregion, wie Tommy Spörrer ergänzt. Und eben die Reisebusse. Denn der Konstanzer Weihnachtsmarkt sei nicht nur der größte am See, sondern auch in ganz Baden-Württemberg vorne dabei. „Es ist ein ganz schöner Wirtschaftsfaktor geworden“, sagt Spörrer, denn der Weihnachtsmarkt belebe die gesamte Stadt.</p> <h2>Der Aufbau wird mehr als zwei Wochen dauern</h2> <p>Damit das gelingt, haben Spörrer und Stracke jeden Mittwoch eine Besprechung und sind dabei mit hunderten Beteiligten in Kontakt – auch wenn es sich komisch anfühle, im Hochsommer schon an den Weihnachtsmarkt zu denken. Doch jetzt rückt er näher, ab November wird aufgebaut: Erst kommen die Lichterketten, ab 10. November die Christbaumschänke und die Füxlebar sowie eine Woche später dann die restlichen Hütten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>SÜDKURIER öffnet wieder Türen</span><span>SÜDKURIER-Leser können am 26. November exklusiv einen Abend vor der offiziellen Eröffnung einen Bratapfel und womöglich auch Glühwein genießen; Details zur Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ werden noch veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wollten 350 Menschen dabei sein, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/der-konstanzer-weihnachtsmarkt-macht-auch-grosse-kinder-gluecklich;art372448,12247083" target="_blank" title="Der Konstanzer Weihnachtsmarkt macht auch große Kinder glücklich">die acht Gewinner freuten sich anschließend riesig über die einzigartige Gelegenheit</a>. Dabei berichteten Levin Stracke und Tommy Spörrer lebhaft und beispielhaft, wie viel Aufwand hinter der Großveranstaltung steckt.</span></label></div> <p>Viele Händler oder Gastronomen haben übrigens Stammplätze, am Lageplan wird sich laut Tommy Spörrer auch nichts ändern – der sei teilweise von der Stadt vorgegeben, außerdem über Jahrzehnte ausgetüftelt. Es müsse für Besucher und Händler funktionieren, ergänzt Stracke. Und Händler seien da teils sensibel: „Da geht es um wenige Zentimeter“, beschreibt er die Unterhaltungen, die er teils bei geringen Anpassungen führt.</p> <p>Dass viele Standbetreiber schon so lange dabei sind und im Folgejahr wiederkommen wollen, sei eine schöne Bestätigung. „Viele haben auch ihre Stammgäste, die jedes Jahr wiederkommen“, sagt Stracke, dessen Familie selbst seit Jahrzehnten dem Weihnachtsmarkt verbunden ist. Vor über 30 Jahren hatte sein Vater Heinrich Stracke den Weihnachtsmarkt am See aus der Taufe gehoben.</p> <h2>Jedes Jahr fünf bis zehn Prozent neue Stände</h2> <p>Nachdem nach der Corona-Pandemie zahlreiche Aussteller aufgehört hatten, habe sich das wieder geändert und es gebe eine Warteliste. Doch die Chancen, dabei zu sein, seien gut: Zwischen fünf bis zehn Prozent der Stände würden jedes Jahr neu vergeben. In diesem Jahr seien etwa ein Imker, ein Kakaoproduzent und eine Acrylkünstlerin neu dabei. Nicht zu vergessen, der Bratapfelstand. Irgendwie gehöre Bratapfel zwar zum Winter und Weihnachten, sei aber bisher nicht angeboten worden, so Spörrer.</p> <h2>Mehrweggeschirr wird weiter in Stuttgart gespült</h2> <p>Und was ist nun mit dem Mehrweggeschirr? Das bleibt, weshalb die Verpackungssteuer den beiden keine Sorgen macht. Gespült werde das Geschirr weiterhin in Stuttgart. „Das System lohnt sich trotzdem“, sagt Spörrer. Denn es gebe für sie keine Spülmöglichkeit, die sie vier Wochen lang vor Ort nutzen könnten. Das liegt auch an der Menge, denn es gehe um Geschirr für alle 40 Gastronomie-Betriebe auf dem Weihnachtsmarkt.</p> <p>Außerdem gebe es keinen Anbieter, der das Pfand-System so gut umsetzen kann, damit Geschirr an allen Ständen abgegeben werden kann. „Man muss das Pfand nicht mitschleppen, das ist auch aus Besuchersicht ein Vorteil“, so Spörrer.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bald locken wieder Glühwein und mehr: Das ist für den Konstanzer Weihnachtsmarkt 2025 geplant]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:12:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier wird’s gruselig: Wo in Konstanz und Umgebung an Halloween gefeiert wird  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/halloween-partys-2025-am-bodensee-das-ist-konstanz-und-umgebung-geboten;art372448,12508682 ]]></link>      <description><![CDATA[  Blut, Bässe und Bösewichte: Am Freitag, 31. Oktober, werden wieder schaurig-schöne Partys gefeiert. Wir haben die Übersicht über die Events in der größten Stadt am Bodensee zur diesjährigen Nacht vor Allerheiligen.  ]]></description>
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          Blut, Bässe und Bösewichte: Am Freitag, 31. Oktober, werden wieder schaurig-schöne Partys gefeiert. Wir haben die Übersicht über die Events in der größten Stadt am Bodensee zur diesjährigen Nacht vor Allerheiligen.<br>
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        Blut, Bässe und Bösewichte: Am Freitag, 31. Oktober, werden wieder schaurig-schöne Partys gefeiert. Wir haben die Übersicht über die Events in der größten Stadt am Bodensee zur diesjährigen Nacht vor Allerheiligen.



        <p>Partys mit Gruselfaktor sind zu Halloween auch dieses Jahr wieder angesagt. In Konstanz verwandeln sich am Freitag, 31. Oktober, gleich mehrere Clubs in schaurig-schöne Tanzflächen, die für jeden (Musik-)Geschmack etwas zu bieten haben. Der SÜDKURIER bietet einen Überblick über die Halloween-Events. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Halloween im Kolbenfresser:</strong> Im Kolbenfresser beginnt die Halloween-Party besonders früh. Ab 16 Uhr und bis in die frühen Morgenstunden kommen Grusel-Fans in der Kneipe samt Kult-Biergarten an der Fürstenbergstraße 127 bei rockiger Musik auf ihre Kosten. Dazu werden Drinks mit schaurigen Namen – wie Vampirblut – gereicht.</li> <li><strong>Horrorhaus für kleine Paradies-Bewohner:</strong> Im Rahmen der Reihe „Begegnung im Paradies“ laden die Frauen vom Rosenlächerweg 2a ab 18 Uhr zu Musik und Lagerfeuer im Gruselgarten ein. Sie hoffen auf viele Kinder, die verkleidet teilnehmen. Um eine Spende für Snacks und Getränke wird gebeten.</li> <li><strong>Thriller-Night in der 107 Bar:</strong> Lust auf schaurig-schöne Musik? Ab 20 Uhr kann in der 107 Bar in der Altstadt zu Disco und Techno-Beats gefeiert werden. Die Bar in der Paradiesstraße 5 öffnet bereits um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Verkleidung ist kein Muss, aber gern gesehen.</li> <li><strong>Vampire auf der K9-Bühne:</strong> Das Improtheater Konstanz spielt am Donnerstag, 30. Oktober, 20 Uhr, im K9 ein Halloween-Special voller unheimlicher Geschichten, überraschender Wendungen und gespenstischem Gelächter. Hexen, Vampire und andere Unholde der Nacht treiben auf Bühne in der Hieronymusgasse 3 ihr Unwesen, wie der Pressetext ankündigt. Karten gibt es <a href="https://www.ticketino.com/de/event/itk-halloween-special-/208440" target="_blank" title="" rel="noopener">online</a> sowie an der Abendkasse.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Spuk im Kulturladen:</strong> Ab 21 Uhr kann hier zu Dark Wave, Hypnotic Techno und Groove getanzt werden. Happy beziehungsweise Spooky Hour ist von 21 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist ab 18 Jahren. Kostüme sind in den Räumlichkeiten im Joseph-Belli-Weg 5 erwünscht, aber keine Pflicht. Tickets kosten 10 Euro und sind <a href="https://tickets-kulturladen.reservix.de/p/reservix/event/2441984" target="" title="" rel="noopener">online</a> erhältlich.</li> <li><strong>Halloween-Party im Litzel‘s:</strong> Eine „schaurige-elegante Party“ bei DJ-Musik verspricht das Litzel‘s ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro. Verkleidungen sind auch in der Location im Litzelstetter Hotel Volapük, Im Loh 14, ausdrücklich erwünscht.</li> <li><strong>Große Grusel-Party im Konzil:</strong> Hier können Partyliebhaber ab 21.30 Uhr auf zwei Tanzflächen die Nacht zum Tag machen. Gespielt werden Mixed-Music und HipHop-Reggaeton. Tickets sind im Vorverkauf für 15 Euro erhältlich, entweder <a href="https://tickets.darc-events.com/Unique/halloween2025/" target="" title="" rel="noopener">online</a> oder an verschiedenen Vorverkaufsstellen in Konstanz, etwa im Mobile Premium Store und im Backstage Musikcafé in der Hussenstraße oder im Seezeit-Shop der Universität. In Radolfzell verkauft das Sportgeschäft Yeti Sports Tickets. An der Abendkasse kostet der Eintritt 18 Euro.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Halloween-Night im Grey:</strong> In der „gruseligsten und gleichzeitig heißesten Location am Bodensee“ sind laut Veranstalter Gänsehautmomente garantiert. Unter dem Motto „Trick or Treat – I Love Hip-Hop das Original“ können Partyfans ab 22 Uhr die fünf Tanzflächen der Großraumdisco in der Max-Stromeyer-Straße 33 stürmen. Kostüme sind erwünscht, aber keine Pflicht.</li> <li><strong>Party im Small‘s Café/Bar:</strong> Partygänger können sich ab 22 Uhr in der Byk-Gulden-Straße 8 auf „gruselige Beats“ und ein Halloween-Special freuen: Alle, die verkleidet in die Bar im Industriegebiet kommen, bekommen einen Cocktail aufs Haus.</li> <li><strong>Gruselspektakel im Deli:</strong> Das Restaurant Deli im Lago Shopping-Center verwandelt sich am Freitag in ein „schaurig-schönes Gruselspektakel“, bei dem zwei DJs Mixed Music auflegen. Der Einlass ist ab 18 Jahren und beginnt um 22.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Pro Verkleidung gibt es einen Shot aufs Haus.</li> <li><strong>Halloweentanz in der Kantine:</strong> Im Neuwerk in der Oberlohnstraße 3 wird auch in der Halloweennacht wieder bis in die Morgenstunden gefeiert. Ab 23 Uhr können sich Partygänger hier auf eine Mischung aus Afrobeats, HipHop und Amapiano – einer Mischung aus Deep House, Jazz und Lounge-Musik – freuen.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Woher kommt Halloween?</span><span>Halloween hat seinen Ursprung im keltischen Fest „Samhain“, das am 31. Oktober gefeiert wurde und den Beginn des keltischen Winterhalbjahrs markierte. Die Kelten glaubten, dass an diesem Tag die Grenze zur Geisterwelt durchlässig war, und versuchten, sich durch Verkleidungen vor Geistern zu schützen. Mit der Christianisierung Europas wurde Samhain zum Vorabend von Allerheiligen, „All Hallows‘ Eve“. Irische Auswanderer brachten das Fest im 19. Jahrhundert nach Amerika, wo es sich zu dem modernen Halloween entwickelte, das heute weltweit gefeiert wird.</span></label></div> <h2>Auch Kreuzlingen, Reichenau und Allensbach feiert</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Geisterbar in Kreuzlingen:</strong> Auch in der Konstanzer Nachbarstadt ist zu Halloween etwas geboten. Die Brauerei Xlinger in der Kreuzlinger Hafenstraße 15a wird unter dem Motto „Bier, Bar &amp; Musik“ am Freitag zur Geisterbar. Passend dazu gibt es Kürbisbier und hausgemachte Kürbissuppe. Ab 17 Uhr geht es los. Wer sich besonders gruselig verkleidet und die Mitarbeiter mit seinem Kostüm überzeugt, bekommt die Suppe sogar gratis.</li> <li><strong>Grusel-Party auf der Insel Reichenau:</strong> Auch auf der Reichenau kommen Spuk-Begeisterte auf ihre Kosten. Die Brauerei Inselbier, Am Vögelisberg 7, veranstaltet am Freitag ab 18 Uhr eine „Grusel-Party“, inklusive Live-DJ, Verpflegung und Happy Hour von 20 bis 21 Uhr. Außerdem gibt es einen Kostümwettbewerb, bei dem die drei kreativsten Verkleidungen ausgezeichnet werden.</li> <li><strong>Halloween-Rocknacht in Allensbach:</strong> Eine Nacht, zwei Bands! Die Band Sweetspot kommt am 31. Oktober in Konrad‘s Bar, Zum Riesenberg 15, und bietet Funk, Soul, Rock und Pop. Die Band Inside spielt Klassiker von Whitesnake, Deep Purple oder Uriah Heep – immer nah am Original und doch mit Inside-Sound. Los geht es um 20 Uhr; der Eintritt kostet 10 Euro.</li> </ul> </div> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:08:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Winterzauber auf der Insel Mainau! Das ist neu beim Christmas Garden 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-oeffnungszeiten-tickets-und-anreise-03-11-25;art372448,12508535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.  ]]></description>
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          Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.<br>
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        Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.



        <p>Auf dem Rundweg, der über die Insel Mainau führt, können die Besucherinnen und Besucher mehr als 30 Lichtinstallationen erleben – und dabei sind viele neue Besonderheiten geboten. Auch Mainau-Geschäftsführer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-lebt-es-sich-auf-der-mainau-graf-bjoern-diese-geheimnisse-verraet-er;art372448,11788613" target="_blank" title="Wie lebt es sich auf der Mainau, Graf Björn? Diese Geheimnisse verrät der Schlossherr">Björn Graf Bernadotte</a> freut sich darauf, dass von Mitte November bis Anfang Januar 2026 die Blumeninsel wieder in besonderem Licht erstrahlt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/insel-mainau-80000-menschen-besuchen-christmas-garden-am-bodensee;art372432,12278993" target="_blank" title="Das ist Rekord! Über 80.000 Menschen besuchen Christmas Garden auf der Mainau">Die vergangene Ausgabe besuchten 80.000 Menschen</a>.</p> <p>„Der Christmas Garden ist für uns immer wieder ein besonderes Highlight im Jahr, denn er verbindet Licht- und Gartenkunst mit Begegnung und bringt Menschen in einer warmen, zauberhaften Atmosphäre zusammen. Damit wurde etwas geschaffen, das Menschen jeden Alters für einige Stunden in eine besinnliche Stimmung versetzt“, so der Mainau-Chef.</p> <h2>Wann hat der Christmas Garden geöffnet?</h2> <p>Vom 18. November bis zum 5. Januar 2026 lädt <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-was-gibts-neues-am-bodensee-03-11-25;art372448,12506002" target="_blank" title="Die Blumeninsel wird wieder zum Christmas Garden – mit vielen neuen Ideen">der Christmas Garden auf der Insel Mainau</a> unter freiem Himmel fast täglich zum Staunen und Genießen ein. Ab 17 Uhr beginnt die Einlasszeit, der letzte Einlass erfolgt um 20 Uhr, Besucher können bis 21.30 Uhr auf der Insel bleiben. An bestimmten Tagen ist der Christmas Garden geschlossen: am 24. und 25. November, am 1. und 2. sowie am 24. und 31. Dezember.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Übrigens:</strong> Hunde, die an einer kurzen Leine geführt werden, dürfen in den Christmas Garden auf der Insel Mainau mitgebracht werden.</li> </ul> </div> <h2>Was gibt es 2025 Neues für die Besucher?</h2> <p>2025/26 hält das Spektakel viele abwechslungsreiche Höhepunkte und einen neu gestalteten Rundweg auf der Insel Mainau bereit, verspricht der Veranstalter C2 Concerts GmbH. Eine Deutschlandpremiere unter den neuen Installationen sind die Feenlichter, die wie Tausende von bunten kleinen Lichtzeichen in der Dunkelheit erscheinen und sich sanft im Wind wiegen.</p> <p>Im Rosengarten sind die Beete mit rot und weiß leuchtenden Rosen geschmückt und in der Mitte sprudelt ein traumhafter Lichtbrunnen. Ein einzigartiges Fotomotiv werden unter anderem auch die wilden Schwäne bieten: Sechs leuchtende Schwäne gleiten über einen 1000 Quadratmeter großen, auf Musik programmierten blauen Glitzersee.</p> <h2>Ist das Fotografieren und Filmen erlaubt?</h2> <p>Apropos Fotomotiv: Die Veranstalter laden herzlich dazu ein, zu fotografieren. Dafür darf auch ein Stativ mitgebracht werden. Auf der Homepage heißt es: „Wir freuen uns, wenn Sie die besondere Atmosphäre des Christmas Garden festhalten und Ihre Eindrücke mit uns auf Instagram, TikTok, YouTube und Facebook unter #christmasgarden teilen.“</p> <p>Wer nun direkt auch die Drohne einpacken möchte, sollte diese zu Hause lassen. Der Veranstalter dazu: „Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen Aufnahmen mit Drohnen nicht gestattet sind.“ Es gilt aber: Foto- und Filmaufnahmen dürfen lediglich zu privaten Zwecken gemacht werden. Aufnahmen zu gewerblichen oder kommerziellen Zwecken sind nicht gestattet.</p> <h2>Wie reise ich am besten an? Wo kann ich parken?</h2> <p>Viele Einheimische kommen mit dem Stadtbus oder mit dem Fahrrad zur Insel Mainau. Die Stadtwerke-Busse der Ringlinien 4/13 und 13/4 halten in der Nähe des Eingangs. Besucherinnen und Besucher von auswärts kommen oftmals mit dem Auto, dem Bus oder auch über das Wasser zum Christmas Garden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Anreise mit dem Auto:</strong> Wer den Weg zum Christmas Garden per Navi finden möchte, tippt bitte Insel Mainau 1, 78465 Insel Mainau ein. Auf dem Festland-Parkplatz sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Die Parkgebühren betragen 6 Euro, Inhaber von Jahreskarten zahlen 2 Euro.</li> <li><strong>Mit dem Wohnmobil:</strong> Es steht zudem ein ausgewiesener Wohnmobil-Stellplatz zur Verfügung. Die Parkgebühren liegen auch hier bei 6 Euro (gültig von 7 Uhr bis 23.59 Uhr). Wer über Nacht bleiben möchte, muss zusätzlich den Nachttarif (gültig von 0 Uhr bis 7 Uhr) in Höhe von 12 Euro entrichten.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Mit Fähre und Bus:</strong> Vom nördlichen Bodenseeufer können Auto-, Wohnmobilfahrer und Fußgänger die Schiffsverbindung Konstanz-Meersburg nutzen. Zu Fuß kann in Konstanz innerhalb von zehn Minuten (oder mit der Linie 1) die Bushaltestelle „Allmannsdorf“ erreicht werden. Dort fährt die Linie 4/13 direkt zur Insel Mainau. Informationen zum Stadtbus auf <a href="https://www.stadtwerke-konstanz.de/bus/fahrplan/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.stadtwerke-konstanz.de</a>.</li> <li><strong>Mit dem Schiff:</strong> Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) bieten einen Shuttleservice an. Ab Unteruhldingen verkehrt das Schiff an den Tagen, an denen der Christmas Garden geöffnet hat.<br /> Ab Meersburg freitags und samstags sowie zusätzlich am ersten Weihnachtsfeiertag. Informationen zu Abfahrtszeiten und Tickets finden Sie auf der <a href="https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/veranstaltungen/christmas-garden-auf-der-mainau" target="_blank" title="" rel="noopener">Website der BSB</a>.</li> </ul> </div> <h2>Gibt es auch Getränke und Speisen auf der Insel?</h2> <p>Im Palmenhaus werden süße Snacks sowie winterliche Cocktails und heiße Getränke für eine kleine Stärkung angeboten. Zudem erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot entlang des Rundwegs an weihnachtlich dekorierten Hütten, die auch vegetarische, vegane und glutenfreie Speisen anbieten (Kartenzahlung möglich). Beispielsweise können sich die Besucher nach dem Regenbogenweg wärmende Feuerschalen und aromatischer Glühwein oder Punsch zu einer ersten gemütlichen Pause gönnen.</p> <h2>Was ist für Kinder und Familien geboten?</h2> <p>In der Märchenwelt können Familien die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen entdecken, und Kinder können bei einer spannenden Märchen-Rallye wetteifern. Im Weihnachtsparadies mit überdimensionalen Süßigkeiten steht zudem ein Rentierschlitten mit leuchtenden Weihnachtsgeschenken. Am Wishing Tree im Schmetterlingshaus können zudem persönliche Weihnachtswünsche platziert werden – vielleicht geht er ja in Erfüllung.</p> <p>Mamas und Papas dürfen für den Nachwuchs übrigens einen Kinderwagen mitbringen. Alle Wege sind barrierefrei (auch gut zu wissen für Besucherinnen und Besucher mit Rollstühlen), dennoch können die natürlichen Gegebenheiten vor Ort eine Herausforderung sein. Fahrräder, Schlitten, Laufräder und sonstige Kinderfahrzeuge dürfen aus Sicherheitsgründen nicht auf das Gelände mitgenommen werden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Das müssen Eltern wissen:</strong> Kinder bis einschließlich 5 Jahre erhalten kostenlosen Zutritt in den Christmas Garden. Ab 6 Jahren benötigen Kinder ein Ticket, das im <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">Ticketshop</a> gebucht werden kann (mehr dazu weiter unten). Der Zutritt für Kinder unter 14 Jahren ist nur in Begleitung eines Erwachsenen gestattet.</li> <li><strong>Familientage beim Christmas Garden:</strong> Am 19. November, 26. November, 3. Dezember und 10. Dezember können bis zu fünf Personen (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren oder ein Erwachsener und bis zu vier Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren) für 39,90 Euro den Christmas Garden besuchen. Tickets gibts vorab im <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">Online-Shop</a> oder an der Abendkasse. Dort kosten sie dann 42 Euro.</li> </ul> </div> <h2>Was kosten die Tickets? Wo bekomme ich sie?</h2> <p>Karten gibt es auf <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">christmas-garden.de/mainau</a> sowie auf <a href="https://www.myticket.de/de/christmas-garden-insel-mainau-tickets" target="_blank" title="" rel="noopener">myticket.de</a> und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets für Erwachsene sind ab 20,90 Euro erhältlich. Eintrittskarten für Kinder sind ab 15,90 Euro zu erhalten. Neben den beliebten Familientagen mit attraktiven Familientickets bietet der Christmas Garden Insel Mainau erstmals auch Flex Tickets für Kinder an.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Eine Kartenrückgabe wegen schlechter Witterung ist ausgeschlossen, solange keine akute Gefährdung für die Gäste besteht. Der Christmas Garden findet bei jedem Wetter statt – also auch bei Regen oder Schneefall. Daher wird empfohlen, wetterfeste und warme Kleidung sowie robustes Schuhwerk anzuziehen und gegebenenfalls einen Regenschirm einzupacken.</li> </ul> </div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:24:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er war einer der Wegbereiter der Mülltrennung: Hohe Ehrung für Georg Geiger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/er-war-einer-der-wegbereiter-der-muelltrennung-hohe-ehrung-fuer-georg-geiger;art372432,12508042 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dass wir heute Altglas, Biomüll und Co. getrennt sammeln und entsorgen, hat seinen Ursprung auch in Konstanz. Ganz vorne mit dabei war Georg Geiger. Wie hat dieser ungewöhnliche Umweltaktivist das geschafft?  ]]></description>
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          Dass wir heute Altglas, Biomüll und Co. getrennt sammeln und entsorgen, hat seinen Ursprung auch in Konstanz. Ganz vorne mit dabei war Georg Geiger. Wie hat dieser ungewöhnliche Umweltaktivist das geschafft?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Dass wir heute Altglas, Biomüll und Co. getrennt sammeln und entsorgen, hat seinen Ursprung auch in Konstanz. Ganz vorne mit dabei war Georg Geiger. Wie hat dieser ungewöhnliche Umweltaktivist das geschafft?



        <p>Braunglas zu Braunglas, Weißglas zu Weißglas, Grünglas zu Grünglas. Das Normalste auf der Welt, oder? Und vor dem Befüllen der Waschmaschine ein schneller Blick auf die Waschmittelpackung und nur so viel nehmen, wie es bei dieser Verschmutzung und der örtlichen Wasserhärte erforderlich ist. Auch ganz normal, oder? Jeden Tag handeln unzählige Menschen so im Sinne der Umwelt. Was aber wohl niemand von ihnen weiß: Dass wir Altglas getrennt sammeln und Waschmittel sparsam dosieren, ist maßgeblich einem Umweltschützer aus Konstanz zu verdanken.</p> <h2>Vom Umweltschutz ist Ende der 60er kaum die Rede</h2> <p>Rückblende in die späten 1960er-Jahre. Mit dem Ende der Nachkriegs-Sparsamkeit werden auch die Mülltonnen immer voller. Da finden sich alte Zeitungen, leere Weinflaschen, normaler Hausmüll, verdorbene Speisen, leere Batterien in einer unguten Mischung. Von Mülltrennung spricht noch keiner. Und in den Waschküchen der Republik schütten die Hausfrauen (vielleicht auch schon ein paar Männer) das Pulver massenweise in die Waschmaschinen. Dass sie damit ein übermäßiges Algenwachstum in Flüssen und Seen auslösen und dazu beitragen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/vor-65-jahren-wie-der-bodensee-fast-ins-wanken-geriet-16-05-25;art410936,12383025" target="_blank" title="Vor 65 Jahren: Als der Bodensee umzukippen droht">dass der Bodensee zu stinken beginnt</a>, das wissen sie oft gar nicht.</p> <p>Das ist die Zeit, in der ein junger Umweltaktivist aus Konstanz die Szene betritt. Es ist Georg Geiger, der in den frühen 70er-Jahren Chemie, Biologie und Physik studiert. Mit genau neun Gleichgesinnten gründet er den Arbeitskreis für Umweltschutz an der Universität Konstanz (AKU). Die Idee: Mit einfachen Maßnahmen die Menschen dafür gewinnen, sich umweltfreundlicher zu verhalten. Und nicht nur sie, sondern auch die Verwaltungen und Unternehmen.</p> <h2>So kommt es zur Geburtsstunde des Glasrecyclings</h2> <p>Wenn er heute darüber berichtet, was ein paar Ehrenamtliche aus Konstanz losgetreten haben, wundern sich selbst Menschen, die Georg Geiger gut zu kennen glauben. Es ist eine Graswurzelbewegung, in der er sich engagiert. Ganz klein, von unten, ohne Vereinsstatuten und Budget, dafür gut vernetzt und hoch motiviert. So stehen 1972 auf dem Konstanzer Stephansplatz anlässlich eines Flohmarkts erstmals Glastonnen, in denen die Bürgerinnen und Bürger ihr Leergut entsorgen können. 5,5 Tonnen, erinnert sich Geiger über 50 Jahre später, kommen in nur acht Stunden zusammen.</p> <p>Bei einer ähnlichen Aktion <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Eingemeindung-unter-Zwang-Wie-sich-die-Dettinger-1975-gegen-den-Zusammenschluss-mit-Konstanz-wehrten;art372448,10278395" target="_blank" title="Eingemeindung unter Zwang: Wie sich die Dettinger 1975 gegen den Zusammenschluss mit Konstanz wehrten">im damals noch selbstständigen Dettingen</a> ist es kurz darauf die dreifache Menge. Die frühen Umweltschützer vom Bodensee bringen das Altglas nach Bad Wurzach, wo es in der Glasfabrik dankend angenommen wird: Altglas zu schmelzen, ist billiger und viel energiesparender als frisches Glas herzustellen. Es ist die Geburtsstunde des Glasrecyclings.</p> <h2>Per Brief und Telefon 750 Wasserwerke kontaktiert</h2> <p>Doch Georg Geiger hat das Leben der Menschen nicht nur bei der Müllentsorgung nachhaltig verändert. Als Chemiker und Biologe weiß er, dass Phosphat im Abwasser ein Problem ist und wie ein ungewollter Dünger funktioniert. Eine wesentliche Quelle ist das Waschmittel, das oft maßlos überdosiert wird.</p> <p>In heute unvorstellbarer Kleinarbeit klappern Geiger und seine Mitstreiter per Brief und Telefon 750 Wasserwerke in Deutschland ab, recherchieren die chemischen Eigenschaften des Leitungswassers, stellen die erste Wasserhärtekarte für das Bundesgebiet überhaupt auf. Damit niemand mehr Waschmittel verwendet, als tatsächlich nötig ist.</p> <p>Doch dabei bleibt es nicht. Die Chemiekonzerne wehren sich, denn ein lukrativer Markt kommt in Gefahr. Da schaltet Georg Geiger, der unbeugsame Umweltschützer vom Bodensee, von Graswurzel um auf die große politische Bühne. Er vernetzt sich in Bonn und trägt dazu bei, dass Gesetzgebungsverfahren ins Laufen kommen. So wird der Phosphatanteil im Waschmittel zunächst von 70 auf 20 Prozent begrenzt. Und die Hersteller werden verpflichtet, auf ihren Verpackungen Dosierungshinweise abzudrucken.</p> <h2>Veränderungen gelingen mit den Menschen, nicht gegen sie</h2> <p>Wie konnte das gelingen? Als Georg Geiger jüngst für seinen jahrzehntelangen Einsatz gewürdigt wurde, fallen die Begriffe Vertrauen, Diskretion, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit und Geduld. Er selbst bleibt bescheiden und betont, ihm sei es immer wichtig gewesen, Menschen von Veränderungen dadurch zu überzeugen, dass sie einen Vorteil darin erkennen.</p> <p>Dazu, so heben es die Redebeiträge bei der Verleihung der Reinhold-Maier-Medaille hervor, war und ist es ihm wichtig, mit allen Akteuren im Gespräch zu bleiben – auch und gerade mit denen, die anderer Meinung sind. Und nie damit aufzuhören, Kompromisse zu suchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist das für eine Auszeichnung, die Georg Geiger erhalten hat?</span><span>Mit der Reinhold-Maier-Nadel zeichnet die nach dem ersten baden-württembergischen Ministerpräsidenten benannte Reinhold-Maier-Stiftung nach eigenen Angaben Personen aus, „die sich als Liberale insbesondere auf kommunaler Ebene engagiert haben“ und sich im Sinne Reinhold Maiers Verdienste um die Graswurzeldemokratie, also die Arbeit direkt an der Basis, erworben haben. Das trifft auf Georg Geiger in besonderen Maß zu, würdigten die frühere FDP-Bundestagsfraktionschefin Birgit Homburger, die frühere Bundestagsabgeordnete und heutige Kreisrätin Ann-Veruschka Jurisch, der Vizepräsident des Badischen Sportbundes Wolf-Dieter Karle, Landrat Zeno Danner und Geigers frühere Kreistagskollegin und heutige Stuttgarter Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer. So hat Geiger ab 1980 das Sport- und Bäderamt der Stadt Konstanz geleitet und war Geschäftsführer der Bädergesellschaft Konstanz. Außerdem ist er Mitbegründer der HSG Konstanz und leitet das Kuratorium der Werner-Schupp-Stiftung. Politisch ist er seit Studienzeiten aktiv, trat 1969 in Berlin der FDP bei und wechselte später zum Ortsverband Konstanz. Er war stellvertretender Ortsvorsitzender und gehörte über 20 Jahre dem Kreistag an.</span></label></div> <p>Dass Georg Geiger für sein Umwelt-Engagement schon früh in der FDP eine politische Heimat fand, mag manche erstaunen, aber für ihn selbst ist es nur schlüssig. Eigenverantwortung ist bis heute ein zentraler Wert im Handeln des inzwischen 76-Jährigen. In all seinen Tätigkeiten kam ihm dabei vor allem zugute, dass er immer an der Sache orientiert war – ideologische Grabenkämpfe sind ihm bis heute ein Gräuel, Menschen mit mehr Meinung als Ahnung blieben ihm suspekt.</p> <p>Die Arbeit an der Basis, so Geiger, macht ihm bis heute Spaß, und am Begriff der Graswurzelbewegung hat er Gefallen gefunden. Pflanzen, erklärt er, kommunizieren über ihre Wurzeln und helfen sich gewissermaßen durch diesen Austausch von Stoffen und Energie. „Miteinander vernetzt sein, um miteinander zu kommunizieren“, das gelte in der Pflanzen- wie in der Menschengesellschaft gleichermaßen.</p> <p>Deshalb hat dieser ungewöhnliche Umweltaktivist dann auch die Ehrennadel der FDP-nahen Reinhold-Maier-Stiftung angenommen. Deren Namenspatron setzte sich stets für demokratisches Engagement von unten ein. Er wird vielfach gewürdigt am Abend der Verleihung – doch Georg Geiger räumt alles Pathos ab, spricht über Altglas und Waschmittel und schließt mit einem Satz, der so typisch ist für diesen ungewöhnlichen Mann: „Entscheidend ist nicht die Symbolpolitik, sondern wirksames Handeln.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Er war einer der Wegbereiter der Mülltrennung: Hohe Ehrung für Georg Geiger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252]]></guid>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:02:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gutes tun und dabei gewinnen: Jetzt gibt es wieder den Lions-Adventskalender  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gutes-tun-und-dabei-gewinnen-jetzt-gibt-es-wieder-den-lions-adventskalender;art372448,12507231 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eines der größten Wohltätigkeitsprojekte in Konstanz und Umgebung geht in eine neue Runde: Der Lions-Adventskalender – gemeinsam herausgegeben von den beiden Konstanzer Lions Clubs – erscheint 2025 in seiner 24. Ausgabe.  ]]></description>
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          Eines der größten Wohltätigkeitsprojekte in Konstanz und Umgebung geht in eine neue Runde: Der Lions-Adventskalender – gemeinsam herausgegeben von den beiden Konstanzer Lions Clubs – erscheint 2025 in seiner 24. Ausgabe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gutes-tun-und-dabei-gewinnen-jetzt-gibt-es-wieder-den-lions-adventskalender;art372448,12507231]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eines der größten Wohltätigkeitsprojekte in Konstanz und Umgebung geht in eine neue Runde: Der Lions-Adventskalender – gemeinsam herausgegeben von den beiden Konstanzer Lions Clubs – erscheint 2025 in seiner 24. Ausgabe.



        <p>Bereits seit 2002 präsentieren die Konstanzer Lions den Adventskalender. „Damals hätte man sich nicht träumen lassen, wie beliebt der Adventskalender werden würde“, schreiben die beiden Clubs in einer Pressemitteilung. Wurden 2002, im ersten Jahr, immerhin bereits 2300 Exemplare verkauft, so mauserte sich der Lions-Adventskalender über die Jahre zum selbstverständlichen Begleiter vieler Konstanzerinnen und Konstanzer durch die Adventszeit, sodass in den vergangenen Jahren stets jeweils mehr als 7000 Exemplare über die Ladentheke gingen.</p> <p>Jetzt hat der Kalenderverkauf 2025 begonnen und endet am Dienstag, 25. November. Ein Kalender ist für fünf Euro zu haben. Hinter den 24 Kalender-Türchen warten nach Angaben der Lions rund 600 attraktive Gewinne im Gesamtwert von mehr als 23.000 EUR darauf, ab dem 1. Dezember unter den Kalenderkäufern verlost zu werden.</p> <h2>Wo kann der Kalender gekauft werden?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Buchhandlung Osiander, Kanzleistraße 5;</li> <li>Buchhandlung Homburger und Hepp, Münsterplatz 7;</li> <li>En fass Thomas, Münzgasse 6;</li> <li>Juwelier Ehniss, Hussenstraße 20;</li> <li>Tiergarten-Apotheke, Wessenbergstraße 28;</li> <li>Seeapotheke, Marktstätte 19;</li> <li>Paradies-Apotheke, Schulthaißstraße 1;</li> <li>Apotheke im Seerhein-Center, Zähringerplatz 9;</li> <li>Kiosk Mainaustraße</li> <li>Hubertus-Apotheke, Staader Straße 2;</li> <li>Schmidt‘s Fischbox, Zur Allmannshöhe 6;</li> <li>Suso-Apotheke, Wollmatinger Straße 72;</li> <li>Rosgarten-Apotheken: Riedstraße 2 und Reichenaustraße 36;</li> <li>Litzelstetten: Purren-Apotheke;</li> <li>Dettingen: Kaufhaus Okle;</li> <li>Dingelsdorf: Evelyn‘s Café;</li> <li>Allensbach: Paper Moon, Konstanzer Straße 13, und Sonnen-Apotheke, Radolfzeller Straße 36;</li> <li>Reichenau: Reichenauer Garten Center, Am Vögelisberg 1.</li> </ul> </div> <h2>Und was gibt es im Advent zu gewinnen?</h2> <p>Jeder Kalender ist mit einer individuellen Nummer versehen und damit ein Los. Die Sachgewinne und Gutscheine wurden von mehr als 130 Unternehmen und Einrichtungen aus Konstanz und der Region gesponsort. Gewinn-Highlights sind unter anderem ein Cabrio-Wochenende mit einem Mercedes-Benz CLE, Trüffelsuchen mit anschließendem Menü im Allgäu sowie ein Süßwasserperlen-Schmuckset.</p> <p>Darüber hinaus gibt es verschiedene Gutscheine zum Einkaufen und Schlemmen. Zugleich gewinne in jedem Fall die gute Sache, denn der Überschuss aus dem Kalenderverkauf gehe erneut vollständig an gemeinnützige Organisationen und soziale Projekte hauptsächlich vor Ort in Konstanz und Umgebung, wie die Clubs betonen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wo wird das Geld eingesetzt?</span><span>Seit der ersten Kalenderausgabe werde das Projekt durch die beiden Konstanzer Lions Clubs gemeinsam und rein ehrenamtlich durch viel Einsatz und großes Engagement der Mitglieder des Adventskalender-Teams realisiert. Die Konstanzer Lions fördern und unterstützen, auch mit dem Überschuss aus dem Adventskalender-Verkauf, gemeinnützige Projekte und Einrichtungen, hauptsächlich vor Ort. So unter anderem die Benefiz-Mainau-Konzerte für junge Künstler, die Alten- und Pflegeheime Haus Urisberg und Don Bosco (Besuche mit dem Hund Willi) sowie Haus Zoffingen (Ausflüge im Rollstuhl mit Bewohnern und mit Beistand von Ellenrieder-Gymnasiasten), die Regenbogenschule, Rat und Tat (St. Gebhard-Pfarrei, unbürokratische Hilfe in Not), den Trab e.V. (Therapeutisches Reiten für Kinder mit Behinderung), die AGJ Wohnsitzlosenhilfe (medizinische Ambulanz im Landkreis Konstanz), die Kinder-Hospizarbeit, den Verein Vivo International (medizinische und psychotherapeutische Versorgung für traumatisierte Geflüchtete), Krankenhausclowns, den Verein Gärtnern für Alle (berufliche Integration Jugendlicher), das Netzwerk Autismus Bodensee, Save Me Konstanz (Flüchtlingshilfe) und den Nothilfe Bodensee e.V. (Hilfe vor Ort für verfolgte Familien in Syrien).</span></label></div> <h2>Wie erfahre ich, ob ich gewonnen habe?</h2> <p>Welche Kalendernummern auf welche Gewinne ausgelost wurden, erscheint vom 1. bis 24. Dezember im SÜDKURIER (Ausgabe Konstanz), wöchentlich im Konstanzer Anzeiger, sowie im Internet unter <a href="https://lionskn-adventskalender.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">lionskn-adventskalender.de</a>.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gutes tun und dabei gewinnen: Jetzt gibt es wieder den Lions-Adventskalender]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:54:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sturm am Bodensee lässt das Schiff „Seekuh“ vor der Insel Reichenau sinken  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/sturm-am-bodensee-laesst-das-schiff-seekuh-vor-der-insel-reichenau-sinken;art372456,12507130 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Wind peitscht den Bodensee auf und führt zu starkem Wellengang. Wahrscheinlich schwappt deshalb am Freitag, 24. Oktober, Wasser in den Motorraum des Mähschiffs. Zahlreiche Helfer eilen zum Steg an der Schiffslände.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Wind peitscht den Bodensee auf und führt zu starkem Wellengang. Wahrscheinlich schwappt deshalb am Freitag, 24. Oktober, Wasser in den Motorraum des Mähschiffs. Zahlreiche Helfer eilen zum Steg an der Schiffslände.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/sturm-am-bodensee-laesst-das-schiff-seekuh-vor-der-insel-reichenau-sinken;art372456,12507130]]></guid>
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        Der Wind peitscht den Bodensee auf und führt zu starkem Wellengang. Wahrscheinlich schwappt deshalb am Freitag, 24. Oktober, Wasser in den Motorraum des Mähschiffs. Zahlreiche Helfer eilen zum Steg an der Schiffslände.



        <p>Während die Unterwetterlage am Bodensee vergangene Woche <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/sturm-und-regen-fuehren-zu-zahlreichen-einsaetzen-am-bodensee;art372448,12504962" target="_blank" title="Sturm beschäftigt Rettungskräfte und herrenlos treibendes SUP-Brett löst Personensuche aus">besonders die Konstanzer Feuerwehr forderte</a>, blieb es für die Allensbacher und Reichenauer Wehr am Donnerstag, 23. Oktober, noch ruhig. Doch am Freitag, 24. Oktober, mussten die Freiwilligen der Gemeinde Reichenau dann doch noch ran. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, rückten die Einsatzkräfte zu einem Steg an der Reichenauer Schiffslände aus.</p> <p>Dort war ein Schiff vom Regierungspräsidium Freiburg entdeckt worden, welches im Motorbereich gesunken war. Um 15.10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenau zur Unterstützung der Ölwehr per Meldeempfänger alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellten die Kräfte vor Ort fest, dass ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-frisst-sich-das-maehschiff-seekuh-durch-die-seegrasfelder-im-bodensee-bilder;art410936,11652360" target="_blank" title="So frisst sich das Mähschiff &amp;bdquo;Seekuh&amp;ldquo; durch die Seegrasfelder im Bodensee">Mähschiff, die sogenannte „Seekuh“</a>, im hinteren Bereich unter Wasser lag.</p> <p>Vermutlich sei der Motorraum durch den starken Wellenschlag aufgrund des Sturmereignisses mit Wasser vollgelaufen und abgesunken. Die Feuerwehr setzte zwei Tauchpumpen ein, um das Wasser aus dem Schiff zu bekommen. Da keinerlei Betriebsstoffe im Wasser festzustellen waren, wurde es über Schläuche direkt in den Kanal an Land gepumpt.</p> <p>Nachdem der Motorraum vom Wasser befreit war, wurde die Wartungsluke am Heck wieder verschlossen und zusätzlich mit einer Plane und Sandsäcken gegen Spritzwasser abgedichtet. Das Einsatzende war laut Pressemitteilung um 17.11 Uhr.</p> <h2>Zahlreiche Kräfte sind am Einsatz beteiligt</h2> <p>Unter Leitung des stellvertretenden Kommandanten Marcus Deggelmann war die Freiwillige Feuerwehr Reichenau mit dem Mehrzweck- und Führungsfahrzeug, dem Löschfahrzeug und dem Gerätewagen Transport mit 13 Feuerwehr-Einsatzkräften zur Unterstützung der Ölwehr, einschließlich Bereitschaft, im Einsatz.</p> <p>Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der Feuerwehr Konstanz mit Wechselladerfahrzeug und Abrollbehälter Ölwehr und Ölsperren-Anhänger, der Feuerwehr Radolfzell mit Feuerlöschboot und Mehrzweckboot zu Wasser, der Wasserschutzpolizei und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Rettungswesen Unfall Katastrophenschutz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe audience-bodensee]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 17:35:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Blumeninsel wird wieder zum Christmas Garden – mit vielen neuen Ideen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-was-gibts-neues-am-bodensee-05-11-25;art372448,12506002 ]]></link>      <description><![CDATA[  Romantisch, familienfreundlich, beeindruckend: Zum fünften Mal findet die Veranstaltung auf der Insel Mainau statt. Derzeit beginnt der Aufbau des Christmas Garden 2025, bei dem viel Abwechslung und Neues geboten wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Romantisch, familienfreundlich, beeindruckend: Zum fünften Mal findet die Veranstaltung auf der Insel Mainau statt. Derzeit beginnt der Aufbau des Christmas Garden 2025, bei dem viel Abwechslung und Neues geboten wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-was-gibts-neues-am-bodensee-05-11-25;art372448,12506002]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Romantisch, familienfreundlich, beeindruckend: Zum fünften Mal findet die Veranstaltung auf der Insel Mainau statt. Derzeit beginnt der Aufbau des Christmas Garden 2025, bei dem viel Abwechslung und Neues geboten wird.



        <p>Der Christmas Garden ist in der Region angekommen. So lautet die Einschätzung der Verantwortlichen der Insel Mainau, des Veranstalters C² Concerts aus Stuttgart und des Lizenzgebers Christmas Garden Deutschland. Jetzt hat der rund drei Wochen dauernde Aufbau für die fünfte Ausgabe begonnen, an dem sich in der Spitze rund 50 Personen mit den Arbeiten befassen.</p> <p>„Am kommenden Mittwoch werden fünf Lastwagen mit Material erwartet. Es werden 60 Kilometer Stromkabel und acht Kilometer Lichterketten verlegt“, verkündet Andreas Holl, technischer Leiter von C² Concerts. Die Wegführung über rund zwei Kilometer wurde im Vergleich zum Vorjahr beibehalten, allerdings wurde die Laufrichtung geändert, die jetzt im Uhrzeigersinn über die Blumeninsel führt. „Das eröffnet neue Perspektiven“, betont C²-Prokuristin Melanie Becker.</p> <p>Vom Inseleingang geht es nach der Brücke durch die Metasequoia-Allee. „Für jeden Baum wurde eine eigene Musik programmiert“, erläutert Becker. Weiter geht es über die Platanenallee und an Farn und Fuchsie vorbei. „Dieser Bereich wird romantisch in Szene gesetzt – ein Ort für Pärchen. Er steht ganz im Zeichen der Liebe“, schwärmt Becker. Die Prokuristin ist von der Architektur schwer beeindruckt. „Das Schloss werden wir wieder besonders in Szene setzen und beleuchten, auch die Schlosswiese wird neu gestaltet“, erläutert Melanie Becker.</p> <p>Das im vergangenen Jahr erstmals mitgenutzte Palmenhaus kam hervorragend an. „Das mussten wir unbedingt beibehalten“, bekräftigt sie. Weiter führt der Rundgang durch den Rosengarten mit dem Lichtbrunnen, vorbei an den Lichttellerblumen zurück zum beleuchteten Blumi am Inseleingang. Es wird auch wieder mehrere Fotopunkte geben, beispielsweise eine große begehbare Christbaumkugel (laut Melanie Becker perfekt als Motiv für Weihnachtskarten) und Engelsflügel.</p> <h2>Christmas Garden auf der Insel Mainau: Neue Attraktion für Familien ist geplant</h2> <p>Carolin Toelstede ist bei Christmas Garden Deutschland als Projektmanagerin Event für das Kreativkonzept verantwortlich. „Neu ist die Märchenwelt, die Bezug nimmt auf Erzählungen der Brüder Grimm und von Hans Christian Andersen, wie ‚Die kleine Meerjungfrau‘, ‚Frau Holle‘ und ‚Schneeweißchen und Rosenrot‘. ‚Die wilden Schwäne‘ schwimmen auf einem 1000 Quadratmeter großen See aus Lichtern. Es wird eine Märchenrallye für die kleinen Besucher geben, auf die am Schluss eine Belohnung wartet“, berichtet Toelstede.</p> <p>Kinder können auch Steckenpferde ausleihen und damit über den Rundweg galoppieren, ergänzt Toelstede. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/mainau-graf-bjoern-bernadotte-wird-50-so-feiert-der-konstanzer-adlige-im-schloss-der-bodensee-insel;art372448,12413767" target="_blank" title="Was für ein Fest! Björn Graf Bernadotte feiert seinen 50. Geburtstag auf der Insel Mainau">Mainau-Geschäftsführer Björn Graf Bernadotte</a> äußert sich über diese Idee begeistert. „Mit dem Hobby-Horsing ist die Mainau up to Date. Ich überlege, ob wir nächstes Jahr ein Turnier veranstalten“, sagt er lachend.</p> <p>Carolin Toelstede verkündet mit der Installation „Feenlicht“ eine Deutschlandpremiere. Unterwegs ist auch der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten, kündigt sie an. Mittels Knopfdruck lässt er Neugierige in drei der mitgeführten Geschenke blicken. Der funkelnde Lichterwald vor dem Barockschloss mit 30 bis etwa fünf Meter hohen tannenbaumförmigen Lichtkegeln präsentiert eine aufwändige, auf Musik programmierte Lichtchoreografie.</p> <p>„Im vergangenen Jahr haben wir die Familientage eingeführt, mit allerhand Programm für Familien; dieses Mal mit dabei: Tanzen mit Blumi. Wir binden auch die schwedische Weihnachtstradition des Lucia-Singens ein“, berichtet Melanie Becker weiter.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mainau-chefin-graefin-bettina-uebers-aufhoeren-ich-weiss-dass-ich-etwas-abschliessen-werde-15-05-25;art372432,12386127" target="_blank" title="Mainau-Chefin Gräfin Bettina übers Aufhören: „Ich weiß, dass ich etwas abschließen werde“">Mainau-Geschäftsführerin Bettina Gräfin Bernadotte</a> rechnet damit, dass wie vor einem Jahr 80.000 Besucher zum Christmas Garden kommen. „Es ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich, dass die Menschen sich so etwas gönnen. Aber ich bin überzeugt, dass es begeistert und inspiriert. Die Inszenierung wird ein Erlebnis für die ganze Familie“, erklärt sie.</p> <p>Mit dem Projekt Christmas Garden könne das Mainaujahr auf alle vier Jahreszeiten ausgedehnt werden und viele Menschen in eine ganzjährige Beschäftigung übernommen werden, erläutert Gräfin Bettina. „Arbeitsplätze werden erhalten und geschaffen“, sagt sie nachdrücklich.</p> <h2>Mit dem Bus kommen Besucher bequem zur Insel</h2> <p>Franz Petzold ist Leiter Vertrieb und Marketing der Mainau und Vorsitzender des Verbands der Tourismuswirtschaft am Bodensee. „Der Christmas Garden ist in der Reisebranche wirtschaftlich angekommen. Einige Busunternehmer haben Übernachtungsangebote zusammengestellt“, berichtet er. „Die wunderbare Anbindung an den Bahnhof besteht wieder“, sagt er über die Doppelringlinie 4/13 und 13/4.</p> <p>Melanie Becker ergänzt, dass so viele Reiseveranstalter wie noch nie Angebote im Programm haben. Diese kämen aus der Schweiz, Norditalien und dem ganzen Bundesgebiet. Gräfin Bettina freut sich darüber, dass zusammen mit den Bodensee-Schiffsbetrieben (BSB) das Angebot von Verbindungen zwischen Unteruhldingen und Meersburg ausgebaut werden konnte. Die Fahrten werden mit dem ersten Elektroschiff der BSB, dem Motorschiff Insel Mainau, ausgeführt.</p> <p>Markus Zeiler legt als Gartendirektor bei der Veranstaltung besonderen Wert auf dem Naturschutz. Die Planung erfolge in Zusammenarbeit mit einem Ornithologe und einem Fledermausbeauftragten. Große Änderungen seien nicht nötig, vielleicht müsse einmal ein Licht anders ausgerichtet werden. „Wir haben große Dunkelzonen und wissen, worauf es ankommt. Der erste Entwurf ist meist der letzte“, sagt Melanie Becker selbstbewusst dazu.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Medienpartnerschaft</span><span>Der Christmas Garden auf der Insel Mainau findet von 18. November bis 5. Januar statt. Im Internet unter <a href="https://www.christmas-garden.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.christmas-garden.de</a> gibt es ausführliche Informationen zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen. Der SÜDKURIER ist erneut Medienpartner der weihnachtlichen Aktion. Der Wunschbaum steht dieses Mal im Foyer des Schmetterlingshauses. Vom Medienhaus gibt es für Kinder im Palmenhaus eine Malecke. Der Termin für die Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ zum Blick hinter die Kulissen wird noch bekannt gegeben.</span></label></div> <p>C²-Geschäftsführer Christian Doll schwört auf die Mainau als besonderen Standort mit ihrer Insellage und der sich daraus ergebenden Dunkelheit. Die anderen zwölf in Europa stattfindenden Christmas Gardens würden meist in bester Innenstadtlage stattfinden, die daher eine wahrnehmbare Lichtverschmutzung aufwiesen. „Wer hier ankommt, kann sich hier fallen lassen, in der schönsten Zeit des Jahres aus dem Stress und der Hektik entfliehen und die Auszeit genießen“, schwärmt er.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Blumeninsel wird wieder zum Christmas Garden – mit vielen neuen Ideen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:54:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Allzeit bereit! Reichenauer Feuerwehrleute werden zu Rettern auf der A8 bei Pforzheim  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/allzeit-bereit-reichenauer-feuerwehrleute-werden-zu-rettern-auf-der-a8-bei-pforzheim;art372456,12505928 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der jährliche Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau nimmt ein unerwartetes Ende. Auf der Rückfahrt an den Bodensee werden sie Zeugen eines Unfalls auf der Autobahn bei Pforzheim. Natürlich helfen sie sofort!  ]]></description>
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          Der jährliche Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau nimmt ein unerwartetes Ende. Auf der Rückfahrt an den Bodensee werden sie Zeugen eines Unfalls auf der Autobahn bei Pforzheim. Natürlich helfen sie sofort!<br>
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        Der jährliche Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau nimmt ein unerwartetes Ende. Auf der Rückfahrt an den Bodensee werden sie Zeugen eines Unfalls auf der Autobahn bei Pforzheim. Natürlich helfen sie sofort!



        <p>Die Pflicht rief schneller wieder als gedacht. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau haben auf einem privaten Ausflug am Sonntag, 19. Oktober, aus ihrem Bus heraus beobachtet, wie ein Smart direkt vor ihnen über die Fahrbahn schleuderte, in die Mittelleitplanke krachte und Feuer fing. Kurzerhand war Einsatz statt Freizeit angesagt.</p> <p>Thomas Baumgartner, Pressesprecher der Feuerwehr Reichenau, schildert im Gespräch mit SÜDKURIER den Ablauf des spontanen Einsatzes. Vergangenes Wochenende fand demnach der jährliche Feuerwehrausflug der Reichenauer statt, der dieses Mal in den Erlebnispark Tripsdrill zwischen Pforzheim und Heilbronn führte. Etwa 46 Feuerwehrleute waren dafür in einem Bus unterwegs.</p> <p>Auf ihrem Rückweg am Sonntagnachmittag auf der A8 bei Pforzheim beobachtete die Gruppe dann, wie ein Smart circa 50 Meter vor ihrem Bus plötzlich von der Spur abkam. „Das Auto schlitterte von rechts nach links, hat sich einmal gedreht und ist dann rückwärts gegen die Betonleitwand gekracht“, schilderte Baumgartner. Dann brach Feuer im Motorraum aus. „Dann haben wir angehalten und sieben von uns sind direkt raus.“</p> <h2>Reichenauer eilen sofort zu Hilfe</h2> <p>Vier Feuerwehrleute hätten den Entstehungsbrand gelöscht – mit dem Feuerlöscher des Busses statt wie sonst mit professioneller Ausrüstung. „Durch das schnelle Eingreifen ist der Brand nicht weiter auf das Fahrzeug übergesprungen“, sagte Baumgartner.</p> <p>Die Fahrerin des Smarts sei zunächst nicht allein aus ihrem Auto herausgekommen, habe aber Hilfe von anderen Autofahrern erhalten, so Baumgartner. Die Tür des Autos ließ sich noch öffnen. Die Frau erlitt nur leichte Verletzungen und wurde von drei Mitgliedern der Reichenauer Feuerwehr – allesamt ausgebildete Rettungssanitäter – betreut. Derweil sicherten weitere Reichenauer die Unfallstelle und regelten den Verkehr bis zum Eintreffen der Pforzheimer Feuerwehr.</p> <h2>Feuerwehr Pforzheim bedankt sich</h2> <p>Die habe laut Baumgartner zunächst Schwierigkeiten gehabt, die Unfallstelle zu erreichen. Die Rettungsgasse habe – wie so oft – nicht gut funktioniert. Als die Kollegen schließlich ankamen, hätten die Feuerwehrleute vom Bodensee ihnen die Lage erklärt. „Das war fast schon eine lustige Situation, weil alles schon unter Kontrolle war“, sagte Baumgartner.</p> <p>Die Feuerwehrleute aus Pforzheim übernahmen die Unfallstelle, führten Nachlöscharbeiten durch und streuten Betriebsstoffe ab. Auf Instagram bedankten sie sich später bei den Reichenauern für die vorbildliche Arbeit und gute Zusammenarbeit.</p> <h2>„Das war schon ziemlich heftig“</h2> <p>Obwohl der Unfall letztlich relativ glimpflich ausging und die Feuerwehr Reichenau später über das unerwartete Ende ihres Ausflugs witzeln konnte, war es doch ein eindrucksvolles Erlebnis für Thomas Baumgartner und seine Kollegen: „Das war schon ziemlich heftig. Wir waren überrascht, dass so ein kleines Auto nach so einem Aufprall nicht noch schlimmer ausgesehen hat.“</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:42:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Ich kam morgens kaum aus dem Bett“: Wie sich ein Konstanzer aus der Depression kämpfte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/ich-habe-die-hoelle-hinter-mir-gelassen-konstanzer-kaempft-sich-aus-der-depression-30-10-25;art372448,12505809 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der ehemalige Kioskpächter Oliver Lohrer-Kohnke verbrachte drei Jahre mit düsteren Gedanken, doch jetzt sagt er: „Ich habe die Hölle hinter mir gelassen.“ Mit seiner Geschichte will er Mut machen.  ]]></description>
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          Der ehemalige Kioskpächter Oliver Lohrer-Kohnke verbrachte drei Jahre mit düsteren Gedanken, doch jetzt sagt er: „Ich habe die Hölle hinter mir gelassen.“ Mit seiner Geschichte will er Mut machen.<br>
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        Der ehemalige Kioskpächter Oliver Lohrer-Kohnke verbrachte drei Jahre mit düsteren Gedanken, doch jetzt sagt er: „Ich habe die Hölle hinter mir gelassen.“ Mit seiner Geschichte will er Mut machen.



        <p>„Es ist, als hätte man einen Helm auf dem Kopf. Alles ist dumpf und dunkel, man hat null Antrieb.“ Das sagt Oliver Lohrer-Kohnke über seine drei Jahre mit Depression. „Ich konnte nicht mehr. Das war ein täglicher Überlebenskampf. Aber jetzt bin ich wieder da, bin glücklich und habe neue Pläne.“</p> <p>Der Mann mit dem Kopftuch ist in Konstanz ziemlich bekannt. Kein Wunder: Knapp 30 Jahre lang betrieb er erst einen, dann zwei Kioske, stand fast täglich in der Bude am Zähringerplatz oder am Bodanplatz. Der Kontakt mit seinen Kunden war ihm wichtig. „Allerdings haben die letzten Jahre keinen Spaß mehr gemacht“, sagt der heute 63-Jährige.</p> <p>Gestiegene Kosten, Steuerpolitik und Digitalisierung nennt er als Stichworte. „Bestellungen und Abwicklungen waren nur noch online möglich, es gab nichts Persönliches mehr. Diese Entwicklung macht krank, das Menschsein geht verloren.“ Doch das war es nicht, was die Grundfesten seines bisher glücklichen Lebens so sehr erschütterte, dass er von einem Tag auf den anderen in die Depression versank.</p> <p>„Bis ich 58 Jahre alt war, führte ich ein wunderschönes, gesundes Leben. Ich war viel in den Bergen, habe Sport getrieben. Doch im Oktober 2020 hatte ich ein traumatisches Erlebnis. An diesem Tag habe ich versagt. Daran hat niemand anderes Schuld als ich selbst“, sagt er rückblickend und ergänzt: „Ich wusste am nächsten Morgen, dass mich dieses Trauma zerfressen würde. Genauso kam es.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Barkeeper, Croupier, Kioskbetreiber</span><span>Oliver Lohrer-Kohnke, 63 Jahre, wurde im Sauerland geboren. Als Kleinkind kam er nach Konstanz, wo er die Theodor-Heuss-Realschule besuchte und anschließend eine Ausbildung zum Maschinenschlosser bei den Rieterwerken absolvierte. Als dort die erste Kündigungswelle rollte, ging Lohrer-Kohnke zum Konstanzer Casino und arbeitete mehrere Jahre lang als Croupier. Auch als Barkeeper verdiente er zeitweise sein Geld. 1994 übernahm er den Kiosk am Zähringerplatz, 2009 kam der neu gebaute Kiosk am Bodanplatz dazu. Der 63-Jährige hat einen 33-jährigen Sohn aus erster Ehe und zwei Töchter (14 und 11 Jahre) aus zweiter Ehe. Wer sich zum Thema Depression austauschen möchte, kann sich per E-Mail an ihn wenden: <a href="mailto:oliverkohnke3@gmail.com" target="" title="">oliverkohnke3@gmail.com</a></span></label></div> <h2>„Es gab nur noch geschlossene Türen“</h2> <p>Was genau er an diesem schicksalhaften Tag erlebte, möchte er nicht öffentlich preisgeben. Nach der ersten Schockstarre entwickelte sich aus dem Trauma eine Depression, die immer stärker wurde.„Normalerweise geht im Leben irgendwo eine neue Tür auf, wenn sich eine andere schließt – und ich bin gut darin, neue Wege zu finden“, sagt Oliver Lohrer-Kohnke. „Aber in der Depression gibt es nur geschlossene Türen, da sieht man nur noch schwarz.“</p> <p>Am schlimmsten sei das Aufstehen am Morgen. „Ich habe mich jeden Tag hochgekämpft, die Arbeit hat mich abgelenkt.“ Irgendwann wurde auch das zu viel,<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/laeden-dicht-warum-die-kioske-am-zaehringer-und-bodanplatz-geschlossen-sind;art372448,12040187" target="_blank" title="Läden dicht: Warum die Kioske am Zähringer- und Bodanplatz geschlossen sind"> er gab die Kioske im Frühjahr 2024 auf</a>. „Vorher kannten die Leute mich immer fröhlich, doch ab diesem Zeitpunkt hatte ich kein Selbstwertgefühl mehr“, erzählt er.</p> <p>Den Weg in die Stadt scheute er, wollte den Fragen ausweichen. Das führte zu Gerüchten. „Die Leute dachten, ich hätte Krebs oder eine schwere Kopfverletzung, weil ich immer ein Tuch auf dem Kopf trage“, sagt Oliver Lohrer-Kohnke. „Es hieß sogar, ich sei zum Islam konvertiert.“ Dabei ist das Tuch seit Jahrzehnten sein Markenzeichen.</p> <p>Dass es für die seelische Erkrankung eben kein nach außen sichtbares Zeichen gibt, machte es so schwer für ihn: „Wer das nicht erlebt hat, kann den Zustand nicht nachvollziehen. Ältere Menschen sagten, ich solle mich nicht so anstellen oder wieder Sport treiben. Aber das ging nicht.“ Auch Angehörige und enge Freunde seien oft überfordert im Umgang mit Betroffenen.</p> <p>Ihn habe es besonders hart erwischt, weil er viel Gefühl in sich trage, eine „hohe emotionale Intelligenz“ besitze. „Diese Stärke wurde gleichzeitig meine Achillesferse“, so der 63-Jährige. Doch er gab nicht auf, suchte sich professionelle Hilfe bei einem Psychiater. „Das hat gewirkt, aber besonders wichtig war die Liebe zu meinen Kindern“, sagt er rückblickend. Für sie wollte er aus dem Loch herauskommen.</p> <p>„Es ist schön, wenn man zum Beispiel aus dem Freundeskreis Unterstützung bekommt, aber man muss es selbst wollen, sonst geht es nicht. Was überhaupt nicht hilft, sind Sprüche wie ‚Die Zeit heilt alle Wunden‘ oder ‚für irgendwas ist das bestimmt gut‘“, sagt Oliver Lohrer-Kohnke. „Das konnte ich nicht mehr hören. Und es stimmt auch nicht. An das Trauma werde ich immer denken, auch wenn ich die Depression überwunden habe.“</p> <h2>Das Selbstwertgefühl ist zurückgekehrt</h2> <p>Nun möchte er anderen helfen, denen es ähnlich geht, indem er seine Geschichte öffentlich macht. „Ich schäme mich nicht, darüber zu sprechen“, sagt er. Oliver Lohrer-Kohnke packt sein Leben neu an, macht wieder Pläne, auch das Selbstwertgefühl ist zurück. „Ich schreibe an einem Buch und habe mich bei ‚Wer wird Millionär‘ beworben, außerdem habe ich meinen Taxischein aufgefrischt und fahre jetzt Taxi“, sagt er stolz.</p> <p>Bei den Fahrten trifft er auf viele ehemalige Kioskkunden, die sich freuen, dass es ihm wieder gut geht. „Ich habe einen tollen Chef, super Kollegen und erfahre viel Wertschätzung“, schwärmt der 63-Jährige, der im Gegenzug neuen Schwung und Fröhlichkeit ins Taxiunternehmen bringe. „Ich bin geheilt, sowas wird mir nie wieder passieren“, ist Oliver Lohrer-Kohnke sich sicher. Für ihn ging eine neue Tür auf.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:43:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Aus einem Dreckhaufen Energie machen": Klimaschutzpreis 2025 feiert kreative Ideen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/orsingen-nenzingen/klimaschutzpreis-2025-feiert-kreative-ideen;art372454,12505706 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.  ]]></description>
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          Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.<br>
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        Bei Peter Riegel Weinimport in Orsingen-Nenzingen wurde der diesjährige Klimaschutzpreis des Landkreises verliehen. Die vier Gewinner zeigen, wie lokales Engagement die Nachhaltigkeit in der Region voranbringt.



        <p>Zwischen hölzernen Fässern und Regalen gefüllt mit Weinen herrschte am Mittwochabend, 22. Oktober, gespannte Erwartung: Im Familienunternehmen Peter Riegel Weinimport in Orsingen wurde zum vierten Mal der Klimaschutzpreis des Landkreises Konstanz verliehen. Rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und den Reihen der Preisträger versammelten sich dort, wo Nachhaltigkeit längst gelebter Alltag ist. Insgesamt wurden drei Hauptprojekte mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet und ein Sonderpreis verliehen.</p> <p>Mit den Worten „Herzlich willkommen in dieser Wahnsinns-Location“, eröffnete Landrat Zeno Danner die Preisverleihung. Er dankte Gastgeber Felix Riegel für die vorher stattgefundene Führung durch den Betrieb – und für das, was das Familienunternehmen seit Jahren in Sachen Klimaschutz leiste. „Ihr Ziel, den CO2-Fußabdruck auf null zu bringen und dort zu halten“, sei laut Danner beispielhaft.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Unternehmen</span><span>Peter Riegel Weinimport ist ein Familienbetrieb mit rund 100 Mitarbeitenden und feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Das Unternehmen importiert biologische Weine aus aller Welt, setze auf „100 Prozent Bio“ und ist nach dem We-Care-Standard des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zertifiziert. Es unterstützt Projekte wie das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und wurde erst kürzlich mit dem Lea-Mittelstandspreis 2025 ausgezeichnet. „Wir verstehen Weinhandel im Sinne des Klimaschutzes, der sozialen Verantwortung und der Nachhaltigkeit“, sagte Felix Riegel.</span></label></div> <h2>Drei Preisträger, ein Ziel</h2> <p>Die Jury für den Klimaschutzpreis des Landkreises Konstanz, bestehend aus Vertretern von Verwaltung, Energieberatung und Kreistag, habe sich in diesem Jahr ungewöhnlich schnell auf die Preisträger geeinigt – ein Umstand, der laut Gerd Burkert, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Konstanz und Mitglied der Vergabejury, für die Qualität der Gewinner spreche. Burkert erklärte, die Auswahl sei harmonisch getroffen worden: „Wir haben viel diskutiert, aber am Ende war klar: Die heutigen Preisträger übernehmen eine echte Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, sagte er.</p> <h2>CO2-Einsparung auf Mehrfamilienhausdächern</h2> <p>In der Kategorie Privatpersonen und Haushalte ging der mit 5000 Euro dotierte Preis an Patrick-Noël Horstmeier, Shunko Bolsée und Simon Ducret. Ihr Projekt trägt den Titel „Die schlafenden Riesen der Energiewende wecken – Erarbeitung von Lösungsansätzen für Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern.“</p> <p>„Mehrfamilienhausdächer eignen sich hervorragend für Photovoltaik – und trotzdem bleibt ihr Potenzial ungenutzt“, erklärte Horstmeier. Weniger als ein Prozent der Mehrfamilienhäuser seien bisher mit Solaranlagen ausgestattet, obwohl sie durch größere Dächer ideale Voraussetzungen bieten würden. Gründe für den langsamen Ausbau sind laut Horstmeier unter anderem steuerliche Hürden und fehlende Infrastruktur zur genauen Abrechnung des erzeugten Stroms.</p> <p>Daher entwickelten die Preisträger einen Prototyp, der praxisnah umgesetzt werden kann. „Bereits in Konstanz wurde die erste Anlage installiert, und Gespräche für weitere Projekte in der Region laufen“, sagte Horstmeier.</p> <h2>Sanfter Tourismus auf der Höri</h2> <p>Den zweiten Preis in der Kategorie Organisationen und Vereine erhielt der Schwarzwaldverein Öhningen-Höri für das Projekt „Mit dem ÖPNV zu touristischen Zielen“, ebenfalls dotiert mit einem Preisgeld von über 5000 Euro. Unter der Leitung von Sylvia Hartmann vernetzt das Projekt kulturelle Einrichtungen und Wanderwege auf der Höri über den öffentlichen Bus 200, um sanften Tourismus zu fördern und gleichzeitig Umweltbelastung zu reduzieren: „Wir wollten etwas Umweltfreundliches, das weder zusätzlichen Verkehr verursacht noch zusätzlichen Personalaufwand bedarf“, erklärte Hartmann.</p> <p>Mit einem Flyer und der eigens entwickelten App „zeigmal“ werden Besucher zu rund 20 kulturellen Einrichtungen auf der Höri geleitet, die bequem mit dem Bus erreichbar sind. So können sie individuell ihre Routen zusammenstellen, Erlebnispunkte wie Museen, Kirchen oder Wanderwege auswählen und selbst bestimmen, welche Stationen für sie besonders interessant sind.</p> <h2>Strom vom Lärmschutzwall</h2> <p>In der Kategorie Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen wurde die Gemeinde Allensbach für das Projekt „Photovoltaik auf dem Lärmschutzwall der B33“ ausgezeichnet – ein Preis ohne Preisgeld. Allenbachs Bürgermeister Stefan Friedrich präsentierte das Leuchtturmprojekt, das aus der Bürgerschaft und der Lokalen Agenda 21 entstanden ist. Ziel sei es, CO2-Emissionen zu reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien in der Gemeinde voranzutreiben.</p> <p>Die Umsetzung stellte das Team vor große Herausforderungen: Der Wall liegt im Außenbereich, die Eigentumsverhältnisse waren komplex, und die Fertigstellung der Bundesstraße ist erst für 2034 geplant. Durch vertragliche Regelungen mit dem Bund und interkommunale Zusammenarbeit konnte das Projekt dennoch realisiert werden. Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, wie eine vier Meter hohe Hecke zur Blendvermeidung und Schafbeweidung zur Flächenpflege sorgen dafür, dass Flora und Fauna geschützt bleiben.</p> <p>Inzwischen liefern 3386 Solarmodule auf dem Wall 1,82 Megawatt Strom, der von den Stadtwerken Konstanz abgenommen und als Ökostromtarif an die Allensbacher Bevölkerung vertrieben wird. Die jährliche CO2-Ersparnis liege bei rund 1300 Tonnen. „Wir haben gezeigt, dass man aus einem Dreckhaufen Energie machen kann“, sagte Friedrich schmunzelnd. „Kein Baum musste gefällt, kein Acker geopfert werden“, betonte er. Dies sei nachhaltiger Klimaschutz, der funktioniere.</p> <h2>Sonderpreis für außergewöhnliches Engagement</h2> <p>Neben den regulären Preiskategorien wurde in diesem Jahr erstmals ein Sonderpreis vergeben, um herausragendes Engagement zu würdigen. Uschi Rottinger, Lehrkraft an der Eichendorff-Realschule Gottmadingen, erhielt diese Auszeichnung für ihre langjährige Einreichung erfolgreicher Klimaschutzprojekte.</p> <p>Rottinger habe laut Landrat Danner ihre Projekte „mit Ruhe und viel Kraft umgesetzt“ und setze damit ein Beispiel, wie Lehrkräfte Schüler für Klimaschutz begeistern können. Rottinger zeigte sich dankbar: „Ohne die Unterstützung der Schulleitung, der Gemeinde Gottmadingen und meines Mannes wäre das nicht möglich gewesen. Ich habe schon neue Ideen, und auch im nächsten Jahr werde ich wieder Projekte einreichen“, betonte sie abschließend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Aus einem Dreckhaufen Energie machen": Klimaschutzpreis 2025 feiert kreative Ideen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:15:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kommt die Lösung für das Verkehrschaos? Jetzt liegt ein Plan für den Bahnhof Reichenau vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/kommt-die-loesung-fuer-das-verkehrschaos-am-bahnhof-reichenau-jetzt-liegt-ein-plan-vor;art372456,12505652 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Provisorium beim Bahnhof nervt die Reichenauer schon seit Jahren. Nun tut sich etwas: Der neue Plan sieht drei Übergänge über die Gleise vor. Der Baubeginn wird aber nicht vor dem Jahr 2028 möglich sein.  ]]></description>
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          Das Provisorium beim Bahnhof nervt die Reichenauer schon seit Jahren. Nun tut sich etwas: Der neue Plan sieht drei Übergänge über die Gleise vor. Der Baubeginn wird aber nicht vor dem Jahr 2028 möglich sein.<br>
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        Das Provisorium beim Bahnhof nervt die Reichenauer schon seit Jahren. Nun tut sich etwas: Der neue Plan sieht drei Übergänge über die Gleise vor. Der Baubeginn wird aber nicht vor dem Jahr 2028 möglich sein.



        <p>Die Verkehrsführung am Bahnhof Reichenau ist vielen ein Dorn im Auge. Eine Vielzahl an Verkehrszeichen und Absperrungen sorgt mehr für Verwirrung als für Klarheit. Es ist eng für alle. Bis jetzt erschien es fast unmöglich, den verschiedenen Verkehrsströmen gerecht zu werden, also den Fußgängern, Alltags- und touristischen Radfahrern, Autofahrern, Zugpassagieren und Busnutzern. Doch jetzt scheint die Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg einen Durchbruch geschafft zu haben.</p> <p>Im Reichenauer Gemeinderat elektrisieren ihre Pläne. Es gibt spontan Applaus. Das Kernstück der Neuerung an dem auch künftig mit Halbschranken ausgestatteten Bahnübergang: Es soll zwei Extrafurten für den Rad- und Fußverkehr über die Gleise geben. Mit einem Vollzug ist allerdings erst ab 2028 zu rechnen. Jetzt geht die Sache erst einmal in die Planfeststellung.</p> <p>Die Planer des Regierungspräsidiums arbeiteten eng mit der Bahn zusammen, erläutert Valentin Wind von der Neubauleitung im Reichenauer Gemeinderat. Er sagt, Bahnvertreter hätten große Bedenken, dass es Rückstaus geben könnte und jemand ungewollt auf den Gleisen steht, während sich die Schranken senken. Diese Erwägungen zwangen die Planer immer wieder zum Umdenken.</p> <h2>Wie sieht die aktuelle Planung aus?</h2> <p>Herausgekommen ist ein ganz neues Konzept. Künftig sollen drei Furten über die Gleise führen. Die Fahrbahn für Autos und davon deutlich abgesetzt links und rechts zwei neue Übergänge nur für Radfahrer und Fußgänger. Der im Westen soll 3,50 Meter breit sein, der im Osten 3,25 Meter. Nur an einer Stelle mit einem Bestandsgebäude gebe es eine Schmalstelle mit 2,70 Metern. Der Vorteil dieser Lösung: Der Fuß- und Radverkehr ist klar getrennt vom Autoverkehr und hat Platz.</p> <p>Das sieht so aus: Der Radweg von der Waldsiedlung kommend führt direkt über die Gleise. Er verläuft dann entweder einfach weiter in Richtung Insel Reichenau oder quert nach dem Bahnübergang die Kindlebildstraße auf den Radweg nach Konstanz. Zwischen dem Bodenseeradweg aus Konstanz und dem Bahnhof Reichenau gibt es eine zweite Querung der Schienen. Diesen können zum Beispiel Menschen nutzen, die mit dem Seehas ankommen und zum neuen Busdepot am Parkplatz gehen wollen.</p> <p>Denn auch der Parkplatz wird umgekrempelt. Neu soll es eine zentrale Bushaltestelle geben, an der drei Busse hintereinander halten können. An allen drei sei der barrierefreie Einstieg möglich, bei einem Bus aber nicht mehr an der hintersten Tür. Für mögliche Wartehäuschen wäre die Gemeinde Reichenau zuständig. Die Busse sollen durchs Gewerbegebiet ein- und ausfahren. Dies sehen einige Gemeinderäte kritisch.</p> <p>Die Autostellplätze werden von derzeit 72 auf 68 reduziert. Auf den frei werdenden Flächen soll die Gemeinde Reichenau nahe den Gleisen Radstellplätze erstellen. Dafür könnten Mittel aus dem Agglomerationsprogramm Konstanz-Kreuzlingen bereitstehen, stellt Bürgermeister Wolfgang Zoll fest. Aus dem Gemeinderat schlägt Kerstin Sauer (Freie Wähler) abschließbare Radboxen vor.</p> <h2>Welche Vorschläge machen die Räte?</h2> <p>Gabriel Henkes (Freie Liste Natur/Grüne) regt an, mit den Betreibern der Markthalle sowie dem Naturschutzbund mit seinem Zentrum am Reichenauer Bahnhof zu reden. Vielleicht ließen sich im Verbund Fahrradparkplätze mit Dach schaffen. Die geplanten Radstellplätze am Rande des Platzes nahe den Gleisen scheinen ihm doch eher eine Alibifunktion zu haben.</p> <p>Armin Okle (Freie Wähler) ist ganz anderer Meinung. Sie seien genau an der richtigen Stelle. Die Bahn müsse von dort aus schnell erreichbar sein. Er lobt, den Planern sei die Quadratur des Kreises gelungen. Auch Matthias Graf (CDU) sagt: „Das ist eine gelungene Sache.“ Manchmal seien die Hürden der Bahn auch gut. Er hat allerdings Zweifel, ob der Verkehr immer so fließt, wie die Planer dies voraussagen.</p> <p>Eine Verkehrsregelung für Autofahrer wird geändert: Wer aus Wollmatingen kommt, kann nach den Gleisen nicht mehr links ins Reichenauer Gewerbegebiet abbiegen. Auch hier war die Angst der Bahn groß, dass es Rückstaus gibt, bei denen Wagen ungewollt auf den Schienen halten müssten. Wer ins Gewerbegebiet will, muss etwas weiter fahren.</p> <p>Auf Nachfragen aus dem Gemeinderat sagt Wind, auch die Varianten Unterführung und Brückenbauwerk seien geprüft worden. Eine Unterführung wäre teuer geworden. Es hätte ein Problem mit eindringendem Wasser gegeben. Dieses wäre nach Angaben Winds nur mit Hilfe einer Dauerpumpe zu bewältigen gewesen. Eine Brücke kam schon wegen der immensen Rampen nicht in Frage und wegen der vielen Verkehrsströme. Denn es hätte sofort wieder ein Platzproblem gegeben, legt Wind dar.</p> <p>Die Vision eines Schnellradwegs von Konstanz nach Allensbach spielt bei den jetzigen Planungen keine Rolle. Denn es ist völlig offen, wann er wo entstehen könnte. Bürgermeister Wolfgang Zoll ist überzeugt, dass er sowieso nicht am Bahnhof Reichenau vorbeigeht, sondern parallel zur Reichenaustraße/B33 neu, wo es schon einmal einen Radweg gab.</p> <h2>Was soll das eigentlich kosten?</h2> <p>Das gesamte Umbaupaket am Reichenauer Bahnhof soll 6 Millionen Euro kosten. „Wenn nichts total Verrücktes passiert, dann steht die Finanzierung“, stellt Valentin Wind fest. Was jetzt erarbeitet wurde, soll in die Auslage der Planfeststellung gehen. Es gibt dann die Möglichkeit, Anregungen und Bedenken einzubringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie geht es weiter?</span><span>Die Pläne zur Verkehrsleitung am Reichenauer Bahnhof sind der Planfeststellungsbehörde übergeben. In absehbarer Zeit werden sie für vier Wochen ausgelegt. Es sind dann Einwände und Anregungen möglich. Nach Angaben von Valentin Wind von der Neubauleitung Singen will die Bahn im Jahr 2028 die Sanierung des Bahnübergangs anpacken. Wenn alles ideal läuft, ist Ende 2026 das Baurecht geschaffen. Es sei jedenfalls Ziel, die Straßenplanung fertig zu stellen, bis die Bahn mit ihrer Sanierung beginnt. Wer die Pläne jetzt ansehen möchte, dem stehen sie im Bürgerinformationssystem der Gemeinde Reichenau zur Einsicht offen. Zum Dokument gelangt man über den Punkt Recherche. Als Stichwort genügt es, Bahnhof einzugeben. Die Seite mit den entsprechenden Fenstern ist im Internet zu finden unter: <a href="https://reichenau-sitzungsdienst.komm.one/bi/info.asp" target="_blank" title="" rel="noopener">https://reichenau-sitzungsdienst.komm.one/</a></span></label></div> <p>Die Pläne sind schon jetzt abrufbar. Für die Planer bestand die Schwierigkeit, nicht nur verschiedene Verkehrsströme, sondern auch Gesetze unter einen Hut zu bringen. Sie bewegten sich zwischen den Richtlinien der Bahn, der Straßenplanung und des Naturschutzes.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Zoll Seehas Oberbürgermeister Straßenverkehr Verkehrspolitik Straße thema-verkehr thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kommt die Lösung für das Verkehrschaos? Jetzt liegt ein Plan für den Bahnhof Reichenau vor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:23:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einsatz bei Sturm und Regen: Segelboot kentert zwischen Mettnauspitze und Reichenau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/segelboot-kentert-zwischen-mettnauspitze-und-reichenau;art372455,12505613 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.  ]]></description>
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          Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Unter stürmischen Wetterbedingungen haben DLRG und Feuerwehr zwei Segler und ihr gekentertes Boot retten müssen. Sie waren am Donnerstagnachmittag, 23. Okotber, zwischen Radolfzell und der Insel Reichenau gekentert.



        <p>Zwei ziemlich unterkühlte Segler haben die Radolfzeller DLRG und die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober, aus dem See retten müssen. Sie waren bei dem Sturm, der an diesem Tag über die Region fegte, mit ihrem Segelboot gekentert. Dies teilten DLRG und Feuerwehr in einer Presseinformation mit.</p> <h2>Segler müssen sich aufwärmen</h2> <p>Der Notruf soll gegen 17.40 Uhr gekommen sein, dass zwischen der Radolfzeller Mettnauspitze und der Insel Reichenau ein Segelboot gekentert war. Wie DLRG und Feuerwehr berichten, wurden am Einsatzort zwei stark unterkühlte Segler an Bord genommen und mussten medizinisch versorgt werden. Sie seien anschließend zur weiteren Abklärung an den Rettungsdienst übergeben worden. Wie die Feuerwehr aber berichtet, mussten sie nicht ins Krankenhaus, sondern sich lediglich etwas aufwärmen. Beide konnten noch am selben Abend den Heimweg antreten.</p> <p>Währenddessen kümmerten sich weitere Einsatzkräfte um das gekenterte Segelboot. Dieses musste geborgen und in den nächstgelegenen Hafen geschleppt werden. Der Einsatz erfolgte unter erschwerten Bedingungen, wie die DLRG mitteilt. Eine akute Sturmwarnung, Starkwind, Regen und Außentemperaturen von zirka 10 Grad machten es den Rettungskräften schwer. Einsatzende war demnach gegen 20 Uhr.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einsatz bei Sturm und Regen: Segelboot kentert zwischen Mettnauspitze und Reichenau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:41:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer hat die Kohlköpfe geklaut? Polizei sucht Reichenauer Gemüsediebe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wer-hat-die-kohlkoepfe-geklaut-polizei-sucht-reichenauer-gemuesediebe;art372456,12505052 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Gemüseernte der etwas anderen Art auf der Reichenau: Gemüsediebe erbeuten am Sonntag, 19. Oktober, auf einem Feld etwa 20 Kohlköpfe. Danach machen sich die Langfinger aus dem Staub. Die Polizei bittet um Hinweise.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Gemüseernte der etwas anderen Art auf der Reichenau: Gemüsediebe erbeuten am Sonntag, 19. Oktober, auf einem Feld etwa 20 Kohlköpfe. Danach machen sich die Langfinger aus dem Staub. Die Polizei bittet um Hinweise.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wer-hat-die-kohlkoepfe-geklaut-polizei-sucht-reichenauer-gemuesediebe;art372456,12505052]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Gemüseernte der etwas anderen Art auf der Reichenau: Gemüsediebe erbeuten am Sonntag, 19. Oktober, auf einem Feld etwa 20 Kohlköpfe. Danach machen sich die Langfinger aus dem Staub. Die Polizei bittet um Hinweise.



        <p>Nur einer aufmerksamen Zeugin ist es wohl zu verdanken, dass nicht noch mehr Gemüse mitgenommen wurde: Auf der Insel Reichenau haben am Sonntag, 19. Oktober, Unbekannte rund 20 Kohlköpfe von einem Gemüsefeld gestohlen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz hervor.</p> <p>Der Vorfall ereignete sich demnach vormittags an der Riedstraße, an einem frei zugänglichen Feld gegenüber der Hausnummer 15. Ein Mann und fünf Frauen sollen laut Zeugenaussage beteiligt gewesen sein. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Dieben.</p> <h2>Gemüsediebe flüchten, als sie entdeckt werden</h2> <p>Laut Polizeiangaben erwischte eine Zeugin die sechs Personen zwischen 12 und 13 Uhr auf frischer Tat. Nachdem sie durch lautes Rufen auf sich aufmerksam gemacht hatte, seien die Diebe mit dem erbeuteten Gemüse in einem kleinen weißen Auto geflüchtet. Sachdienliche Hinweise zur Tat nimmt der Polizeiposten Allensbach unter 07533 997000 entgegen.</p> <h2>Insel Reichenau ist bekannt für ihren Gemüseanbau</h2> <p>Die Insel Reichenau ist das südlichste Gemüseanbaugebiet Deutschlands. Das milde Klima des umliegenden Bodensees wirkt wie eine natürliche Klimaanlage und schafft dadurch ideale Voraussetzungen für den Anbau von Gemüsesorten.</p> <p>Auf der Reichenau werden vor allem Salatsorten, Sellerie, Gurken, Lauch und Tomaten angebaut, und eben auch verschiedene Kohlarten wie Broccoli und Kohlrabi.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Eigentumsdelikte Fahndung Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer hat die Kohlköpfe geklaut? Polizei sucht Reichenauer Gemüsediebe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:31:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sturm beschäftigt Rettungskräfte und herrenlos treibendes SUP-Brett löst Personensuche aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/sturm-und-regen-fuehren-zu-zahlreichen-einsaetzen-am-bodensee;art372448,12504962 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bäume und Äste blockieren Straßen und Schienen, auf dem Seerhein kommt es derweil zu einer Suchaktion. Für die Konstanzer Feuerwehr und Rettungskräfte ist der Donnerstag, 23. Oktober, kein Tag wie jeder andere.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bäume und Äste blockieren Straßen und Schienen, auf dem Seerhein kommt es derweil zu einer Suchaktion. Für die Konstanzer Feuerwehr und Rettungskräfte ist der Donnerstag, 23. Oktober, kein Tag wie jeder andere.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/sturm-und-regen-fuehren-zu-zahlreichen-einsaetzen-am-bodensee;art372448,12504962]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bäume und Äste blockieren Straßen und Schienen, auf dem Seerhein kommt es derweil zu einer Suchaktion. Für die Konstanzer Feuerwehr und Rettungskräfte ist der Donnerstag, 23. Oktober, kein Tag wie jeder andere.



        <p>Auf dem Seerhein lief am Donnerstagmittag, 23. Oktober, ein Sucheinsatz. Die Wasserschutzpolizei (Wapo) war zwischen Fritz-Arnold-Straße in Konstanz und der Krüger-Werft in Gottlieben im Einsatz, ihr zur Seite waren Kräfte der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft und der Konstanzer Feuerwehr samt Löschboot geeilt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wetterwarnung: Starker Wind in Konstanz</span><span>Am Donnerstagabend versendet die Pressestelle der Stadt Konstanz noch eine Mitteilung. Darin heißt es: „Aufgrund der aktuellen Sturmwetterlage wird dringend empfohlen, Wälder, Parks und baumbestandene Bereiche zu meiden. Es besteht Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume.“ Weiter heißt es: „Bitte bleiben Sie vorsichtig, vermeiden Sie unnötige Aufenthalte im Freien und halten Sie Abstand von Bäumen und Waldrändern. Bleiben Sie achtsam und passen Sie auf sich auf.“</span></label></div> <p>Wie Felix Ritter von der Feuerwehr dem SÜDKURIER am Telefon mitteilt, sei am Seerhein ein einzelnes Stand-Up-Paddle-Board (SUP) gefunden worden. Dieses sei von der Feuerwehr gesichert worden. Zuvor hätten Passanten noch eine Person mit auffälligem Neoprenanzug auf dem Wasser gesehen. Gegen 12.55 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert.</p> <p>Gegen 14 Uhr kam ein Polizei-Hubschrauber aus Stuttgart, um die Suche aus der Luft zu unterstützen. Er drehte aber nach nur einer Schleife über das Wollmatinger Ried wieder ab und machte sich auf den Rückweg. Eine erneute Nachfrage bei der Feuerwehr ergab: Die Suche nach der Person wurde gegen 14.20 Uhr abgebrochen.</p> <p>Das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen bestätigte dies kurze Zeit später. Der Grund war ganz einfach gewesen: „Dort wurde zwar ein herrenloses SUP gefunden, doch Ermittlungen haben schnell ergeben, dass eine Notlage zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann“, erklärte die Pressesprecherin.</p> <p>Denn das Board gehört einer Person, die damit am Donnerstag nicht auf dem Wasser paddelte – allerdings war tatsächlich ein Wassersportler mit auffälligem Neoprenanzug und Brett unterwegs. Doch dieses SUP gehört ihm selbst.</p> <p>„Es besteht also kein Zusammenhang zwischen dem gefundenen Brett und der vermeintlich in Not geratenen Person“, erläuterte die Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Einsatz. „Eine Zeugin bestätigte zudem im Nachgang der Suchaktion, dass sie den Mann mit dem auffälligen Neoprenanzug gesehen hat, als er sicher an Land kam.“</p> <p>Polizei und Wapo haben aber noch ein wichtiges Anliegen: „Es wäre sehr hilfreich, wenn alle SUPs ordnungsgemäß mit Name, Anschrift und Telefonnummer versehen wären, denn das ist laut Bodensee-Schifffahrtsverordnung vorgeschrieben“, so die Pressesprecherin. „Dann könnten aufwendige und teure Suchaktionen vermieden werden.“ Auch in diesem Fall hätte ein Anruf beim Besitzer des gefundenen Boards schnell zur Gewissheit geführt, dass er sich nicht in Not befindet.</p> <h2>Umgestürzte Bäume beschäftigen die Feuerwehr</h2> <p>Zum Zeitpunkt der Suche war das Wasser auf dem Bodensee und Seerhein unruhig: Kräftige Winde und Sturmböen wirbelten es auf. Hinzu kam zeitweise Starkregen, der in der Region herunterprasselte. Zeitweise führte das zu Überflutungen auf der Konzilstraße in Konstanz. Die Wetterlage hatte bereits mittags zu einigen Einsätzen geführt. Oder wie Felix Ritter es im Telefonat formulierte: „Die Kollegen waren schon fleißig.“</p> <p>In der Mainaustraße im Bereich Egg sei ein Baum auf die Fahrbahn gefallen und habe diese blockiert. „Die Konstanzer Feuerwehr ist ausgerückt, um ihn mit der Kettensäge zu zerlegen“, erklärte Ritter. Danach konnte der Verkehr wieder über diese Route fließen. Im Stadtteil Fürstenberg sei ein großer Ast auf das Dach eines Hauses gefallen. Weitere Äste drohten abzubrechen und ebenfalls auf das Gebäude in der Reutestraße zu stürzen. Auch hier halfen die Feuerwehrleute.</p> <h2>Wetterlage führt zu Verspätungen auf der Schiene</h2> <p>Abgebrochene Äste wurden auch auf der Schiene zum Problem: Im Bereich der Eisenbahnstraße im Stadtteil Petershausen stürzten zur Mittagszeit Teile eines Baums auf die Gleise. Wie Felix Ritter berichtete, habe wohl ein vorbeifahrender Zug zuvor den Baum gestreift, weshalb die Äste abgebrochen seien. Die Feuerwehrleute konnten das Gehölz von den Schienen entfernen. Ein Notfallmanager der Bahn habe den Zug in Augenschein genommen und festgestellt, dass dieser nicht beschädigt worden war, so der Feuerwehr-Sprecher.</p> <p>Durch die Unwetterlage wurde allerdings der Zugverkehr im Landkreis Konstanz zeitweise stark eingeschränkt. Auf bahn.de hieß es zuerst noch: „Die Züge fahren zwischen Konstanz und Engen mit reduzierter Geschwindigkeit.“ Doch zur Mittagszeit war wohl ein Baum auf die Gleise zwischen Konstanz und Allensbach gestürzt, weshalb hier laut Homepage der Bahn eine Streckensperrung bestand. In der Folge kam es zu Verspätungen und Teilausfällen. Am Nachmittag wurde die Strecke wieder freigegeben.</p> <p>Während die Probleme auf der Schiene am Nachmittag zunächst behoben waren, krachte es durch die Sturmböen in Konstanz erneut. Gegen 16 Uhr rückte die Drehleiter der Feuerwehr in die Alemannenstraße im Stadtteil Petershausen aus.</p> <p>Wie Felix Ritter erläuterte, war hier eine große Birke auf einen anderen Baum gefallen. Nun drohten beide Bäume umzustürzen – und das inmitten von bewohntem Gebiet. Doch auch hier konnten die fleißigen Kollegen von Felix Ritter die Gefahr bannen. Sie sorgten mit einer Seilwinde dafür, dass der umgekippte Baum ganz zu Boden sank.</p> <h2>In Allensbach ist die Lage laut Feuerwehr ruhig</h2> <p>Während die Feuerwehrkollegen in Konstanz schon einiges zu tun hatten, sagte Fabian Daltoe, Pressesprecher der Allensbacher Wehr, am Nachmittag: „Hier ist gar nichts. Es windet ein bisschen.“ Die Einsatzkräfte mussten wegen des Sturms am nördlichen Ufer des Gnadensees nicht ausrücken, auch Keller seien nicht vollgelaufen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sturm beschäftigt Rettungskräfte und herrenlos treibendes SUP-Brett löst Personensuche aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:45:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Ehe-Aus bei CDU-Paar von der Reichenau: Gegen Kuban darf ermittelt werden – wie geht es weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ehe-aus-bei-cdu-paar-von-der-reichenau-wie-gehen-ermittlungen-gegen-kuban-weiter;art417930,12505009 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das unschöne Nachspiel einer Politik-Ehe: Der CDU-Abgeordnete hat seine Immunität verloren, allerdings nur die erste Stufe. Es muss noch mehr passieren, bis es zu einem möglichen Prozess in Konstanz kommen könnte.  ]]></description>
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          Das unschöne Nachspiel einer Politik-Ehe: Der CDU-Abgeordnete hat seine Immunität verloren, allerdings nur die erste Stufe. Es muss noch mehr passieren, bis es zu einem möglichen Prozess in Konstanz kommen könnte.<br>
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        Das unschöne Nachspiel einer Politik-Ehe: Der CDU-Abgeordnete hat seine Immunität verloren, allerdings nur die erste Stufe. Es muss noch mehr passieren, bis es zu einem möglichen Prozess in Konstanz kommen könnte.



        <p>Die Immunität des niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Tilman Kuban wurde aufgehoben, wie der SÜDKURIER aus sicherer Quelle erfahren hat. Die Staatsanwaltschaft Konstanz darf also ermitteln. Offiziell bestätigt das weder die Staatsanwaltschaft noch der Immunitätsausschuss. Letzterer verweist auf SÜDKURIER-Anfrage darauf, dass grundsätzlich keine Presseanfragen zu einzelnen Verfahren beantwortet werden.</p> <p>Auch der Grund der Ermittlungen ist nicht bekannt. Sie stehen jedoch in Zusammenhang mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-jahre-nach-der-hochzeit-auf-der-reichenau-ehe-von-cdu-paar-liegt-in-truemmern-23-10-25;art372432,12504178" title="Zwei Jahre nach der Hochzeit auf der Reichenau: Ehe von CDU-Paar liegt in Trümmern">Kubans Trennung von der Reichenauer Rechtsanwältin und CDU-Landespolitikerin Dominique Emerich</a>. Kuban hatte Mitte der Woche an politische Mitstreiter eine Nachricht verschickt, die dem SÜDKURIER vorliegt.</p> <h2>„Werden mir Dinge vorgeworfen, dich ich vehement bestreite“</h2> <p>Darin schreibt er: „Meine Frau und ich haben uns vor einigen Monaten getrennt. Dies ist für uns eine sehr belastende Zeit. In diesem Zusammenhang werden mir Dinge vorgeworfen, die ich vehement bestreite. Gleichzeitig befinden wir uns leider in einem sehr streitigen Sorgerechtsverfahren, dabei geht es auch um den Umgang mit unserem Sohn.“ Kuban und Emerich hatten sich 2023 auf der Insel Reichenau das Ja-Wort gegeben.</p> <p>Dass die Immunität von Abgeordneten aufgehoben wird, kommt immer wieder vor. Bekannt wurde in jüngerer Zeit etwa der Fall des AfD-Politikers Maximilian Krah. In seinem Fall hob der Bundestag Mitte September die Immunität auf. Damit ermöglichten es die Abgeordneten der Staatsanwaltschaft, die Wohn- und Büroräume des umstrittenen AfD-Politikers zu durchsuchen.</p> <h2>Keine inhaltliche Prüfung</h2> <p>Bei Kuban hingegen wurde der Bundestag nicht gehört. In seinem Fall wurde nur die erste Stufe der Immunitätsaufhebung bemüht, das heißt es geht um einfache Ermittlungen: Dabei wendet sich die Staatsanwaltschaft an die Bundestagspräsidentin, die den Immunitätsausschuss damit befasst. Dieser hat zwei Tage Zeit, um zu widersprechen, was in der Regel nicht geschieht. Inhaltlich geprüft wird dabei nicht. Dass den Ermittlungen stattgegeben wird, sagt also nichts darüber aus, ob diese gerechtfertigt sind. Ohnehin gilt die Unschuldsvermutung.</p> <p>Sinn und Zweck der Immunitätsregel ist es, die Abgeordneten vor politischer Justiz zu schützen und damit die Arbeit des Parlaments – eine Lehre aus NS-Zeit und Weimarer Republik. Ein Schutz, der sich für die Abgeordneten allerdings ins Gegenteil verkehren kann, wie ein Insider berichtet. Denn im Immunitätsausschuss sind alle Fraktionen beteiligt – „das findet dann oft den Weg an die Öffentlichkeit“.</p> <p>Sollte die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung anstrengen oder Anklage erheben, müsste der Bundestag die Aufhebung der Immunität noch einmal neu für Kuban im Parlament per öffentlicher Abstimmung beschließen. Im für ihn schlechtesten Fall käme es zum Gerichtsprozess in Konstanz.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Ehe-Aus bei CDU-Paar von der Reichenau: Gegen Kuban darf ermittelt werden – wie geht es weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 11:38:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Am Bodensee bebt die Erde wieder, doch nur wenige dürften es bemerkt haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/erdbeben-am-bodensee-vor-reichenau-wackelt-nach-vier-jahren-erstmals-wieder-die-erde-24-10-25;art372456,12504851 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landeserdbebendienst meldet am Donnerstag, 23. Oktober, ein Erdbeben zwischen Insel Reichenau und Allensbach. Es ist aber wesentlich schwächer als im März 2021, als hier zuletzt der Boden wackelte.  ]]></description>
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          Der Landeserdbebendienst meldet am Donnerstag, 23. Oktober, ein Erdbeben zwischen Insel Reichenau und Allensbach. Es ist aber wesentlich schwächer als im März 2021, als hier zuletzt der Boden wackelte.<br>
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        Der Landeserdbebendienst meldet am Donnerstag, 23. Oktober, ein Erdbeben zwischen Insel Reichenau und Allensbach. Es ist aber wesentlich schwächer als im März 2021, als hier zuletzt der Boden wackelte.



        <p>Das kommt nur alle paar Jahre vor: Im Bereich der Insel Reichenau hat die Erde gebebt, wie der Landeserdbebendienst vermeldet. Registriert wurde das Wackeln in der Nacht auf Donnerstag, 23. Oktober, um 2.12 Uhr. Die Magnitude wird mit 0,8 auf der Richter-Skala angegeben, was sehr schwach ist. Die meisten werden das Ereignis daher vermutlich verschlafen haben. Erst ab einem Wert von 2,0 gelten Erdbeben als wahrnehmbar, in dieser Stärke bebt <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/hegau-kommt-nicht-zur-ruhe-schon-das-vierte-erdbeben-in-diesem-jahr-alle-infos-zu-zeit-und-ort;art372458,11716019" target="_blank" title="Immer wieder Erdbeben im Hegau: Wo und wann die Wände wackeln">wenige Kilometer weiter im Hegau</a> immer mal wieder die Erde.</p> <p>Auch Reichenau kennt stärkere Erdbeben: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/direkt-neben-der-reichenau-bebte-am-montagabend-die-erde-einige-bewohner-bemerkten-das-beben-der-magnitude-30;art372448,10749143" target="_blank" title="Direkt neben der Reichenau bebte am Montagabend die Erde. Einige Bewohner bemerkten das Beben der Magnitude 3.0">Am 1. März 2021 gab es ein Erdbeben mit einer Stärke von 3,0 auf der Richter-Skala</a>, damals war das Epizentrum nahe der Schiffsanlegestelle gegenüber des Örtchens Mannenbach im Schweizer Kanton Thurgau. Doch damals bemerkten auch viele Menschen in Konstanz, dass sie das Wackeln gespürt hatten. Dieses Beben sei in einem Radius von über 50 Kilometern wahrnehmbar gewesen.</p> <p>Dieses Mal bebte die Erde nördlich davon, das Epizentrum befand sich oberhalb der Kirche Sankt Peter und Paul auf dem Grund des Gnadensees. Auch die Tiefe, in der es zu einem Erdbeben kommt, beeinflusst die Wahrnehmbarkeit. Im aktuellen Fall bebte die Erde etwa 19 Kilometer unter der Oberfläche. 2021 lag das Epizentrum mit 22 Kilometern sogar noch tiefer.</p> <h2>Wie kommt es zu Erdbeben am Bodensee?</h2> <p>Wie Stefan Stange, Leiter des Landeserdbebendienstes beim Regierungspräsidium Freiburg bereits 2023 dem SÜDKURIER erklärte, entstehen Erdbeben in Baden-Württemberg durch den Zusammenstoß der afrikanischen mit der eurasischen Platte. Das erzeuge zu gigantischen Spannungen in den Gesteinen des Untergrunds, die sich immer wieder ruckartig entladen. Vor allem südlich der Alpen könne das große Schäden verursachen, doch nördlich des Gebirges komme nur noch wenig an der Oberfläche an.</p> <p>Grundsätzlich sei eine Magnitude zwischen 0 und 2 <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/hegau-ueber-30-erdbeben-innerhalb-von-drei-monaten-was-ist-da-los;art372458,11674276" target="_blank" title="Über 30 Erdbeben in drei Monaten &amp;ndash; was ist da los im Hegau? Ein Experte erklärt&amp;lsquo;s">gemäß dem Experten</a> nur mit Instrumenten messbar, aber für Menschen nicht spürbar. Zwischen 2,1 und 2,9 seien Erbeben selten spürbar, ab einer Magnitude von 3 bis 4 seien Erschütterungen oft spürbar.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Katastrophenschutz Erdbeben Erdgeschichte thema-natur-wetter thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-wissen-wissenschaft audience-bodensee]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Am Bodensee bebt die Erde wieder, doch nur wenige dürften es bemerkt haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:44:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Übernachtungsgäste zahlen bald mehr. Wird die Kurtaxe dann Gästebeitrag heißen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/kurtaxe-oder-gaestebeitrag-sicher-ist-reichenau-erhoeht-die-abgabe-fuer-uebernachtungsgaeste;art372456,12504268 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Kurtaxe auf der Reichenau steigt ab dem kommenden Jahr. Zudem kommt im Gemeinderat der Vorschlag auf, die Abgabe anders zu nennen und so gute Stimmung bei Touristen zu machen.  ]]></description>
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          Die Kurtaxe auf der Reichenau steigt ab dem kommenden Jahr. Zudem kommt im Gemeinderat der Vorschlag auf, die Abgabe anders zu nennen und so gute Stimmung bei Touristen zu machen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/kurtaxe-oder-gaestebeitrag-sicher-ist-reichenau-erhoeht-die-abgabe-fuer-uebernachtungsgaeste;art372456,12504268]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Kurtaxe auf der Reichenau steigt ab dem kommenden Jahr. Zudem kommt im Gemeinderat der Vorschlag auf, die Abgabe anders zu nennen und so gute Stimmung bei Touristen zu machen.



        <p>In der Gemeinde Reichenau steigt 2026 die Kurtaxe. Pro Person fallen für die Übernachtung dann 3,30 Euro in der Hauptsaison an. Bisher waren es 2,50 Euro. In der Nebensaison steigt der Betrag von einem auf 1,50 Euro, auf dem Campingplatz Willam von 1,80 auf zwei Euro.</p> <p>Als pauschale Kurtaxe im Jahr erhebt die Gemeinde pro Einzimmerwohnung 110 Euro, also 10 Euro mehr, für eine Mehrzimmerwohnung 165 Euro, also 15 Euro mehr und für den Wohnwagenstellplatz in der Hauptsaison 110 Euro, also 10 Euro mehr. Die Gemeinde ist nach Aussagen des Bürgermeisters Wolfgang Zoll dabei, den Umgang mit privaten Stellplätzen für Wohnmobile abzuklären.</p> <p>Die Gemeinde erwartet aus den Übernachtungen Einnahmen von mehr als 500.000 Euro. Nach deren Berechnungen sind trotz der Erhöhung 422.000 Euro der kurtaxefähigen Kosten nicht gedeckt. Die Reichenau geht davon aus, dass es einen großen Aufwand gibt, der vor allem für Touristen investiert wird.</p> <p>Viele Einrichtungen werden von Touristen und Einheimischen gleichermaßen genutzt, deshalb gibt es einen Einwohner-Abschlag. Besonders hoch ist dieser bei Spiel- und Rastplätzen und bei Wegen (beides 70 Prozent). Gemeinderat Matthias Middendorf (Freie Liste Natur/Grüne) beantragte erfolgreich, den Einwohnerabschlag beim öffentlichen Grün von 90 Prozent auf 70 Prozent zu senken.</p> <h2>Soll die Kurtaxe weiterhin Kurtaxe heißen?</h2> <p>Seinem Vorstoß, die Kurtaxe auf 3,50 Euro anzuheben, folgte die Mehrheit des Gemeinderats nicht. Zum Vergleich: Kressbronn erhebt 3,95 Euro Kurtaxe, Sipplingen 3,90 Euro, Hagnau 3,50 Euro, Radolfzell drei Euro, Allensbach (noch) 2,80 Euro, Stockach, Moos und Öhningen jeweils zwei Euro.</p> <p>CDU-Rat Ralf Blum sagte: „Mir gefällt der Name nicht. Wir sind doch kein Heilbad.“ Er plädierte dafür, besser von „Gästebeitrag“ zu sprechen. „Das klingt doch ganz anders. Viel moderner.“ Ob eine andere Benennung aus juristischen Gründen möglich ist, wird noch geprüft. Wie man das kommuniziert, sei aber unabhängig davon, stellte Bürgermeister Wolfgang Zoll fest.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:32:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beide können Bürgermeister, aber wer wird es? Bei der Wahlarena zeigen sich die Unterschiede  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/beide-koennen-buergermeister-aber-wer-wird-es-bei-der-wahlarena-zeigen-sich-die-unterschiede;art372456,12504240 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Interesse auf dem Festland war groß, das auf der Insel ist größer: Mario Streib und Philipp Stolz wollen Reichenaus Bürgermeister werden. Bei der zweiten SÜDKURIER-Wahlarena ist mitunter Schluss mit der Einigkeit.  ]]></description>
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          Das Interesse auf dem Festland war groß, das auf der Insel ist größer: Mario Streib und Philipp Stolz wollen Reichenaus Bürgermeister werden. Bei der zweiten SÜDKURIER-Wahlarena ist mitunter Schluss mit der Einigkeit.<br>
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        Das Interesse auf dem Festland war groß, das auf der Insel ist größer: Mario Streib und Philipp Stolz wollen Reichenaus Bürgermeister werden. Bei der zweiten SÜDKURIER-Wahlarena ist mitunter Schluss mit der Einigkeit.



        <p>Es dauert nur wenige Minuten, bis die erste Spitze geäußert wird: Philipp Stolz habe ja nur wenige Jahre Berufserfahrung, unterstellt ihm Mario Streib. Der widerspricht, es seien immerhin sieben. Beide wollen Bürgermeister in Reichenau werden und stellten sich am Dienstagabend, 21. Oktober, in der Inselhalle erst der Kandidatenvorstellung und anschließend der SÜDKURIER-Wahlarena. Es dauert etwas, bis sich die Unterschiede der zwei Kandidaten, die auf den ersten Blick so ähnlich scheinen, bemerkbar machen.</p> <p>Beide sind in ihren 30ern, beide sind studierte Verwalter mit Führungserfahrung und beide wollen nach eigenen Angaben alles geben für ihren Traumjob in Reichenau. Ein Unterschied: Mario Streib ist seit neun Jahren als Hauptamtsleiter vor Ort, Philipp Stolz ist Digitalisierungs-Verantwortlicher im Rathaus der Stadt Schorndorf und will zurück in seine Heimat.</p> <h2>Viele Besucher sind noch unentschlossen</h2> <p>Noch ist unklar, wer der beiden das Rennen machen wird: Am Ende des Abends heben zwar mehr Menschen eine Hand bei der Frage, ob sie schon wissen, wo sie ihr Kreuz machen werden. Doch noch sind viele unentschlossen. Sonja Schönhaar beispielsweise muss die Eindrücke des Abends erst einmal wirken lassen.</p> <p>„Man konnte sich ein Bild machen“, sagt Julia Nägele. Besonders die Reaktionen auf spontane Fragen seien eine gute Grundlage für die Wahlentscheidung. Ähnlich sieht es ihr Mann Jürgen Nägele, er lobt auch den trotz zwei Stunden kurzweiligen Abend. Politik könne trocken sein, sei es an diesem Abend aber sicher nicht gewesen. Das Interesse jedenfalls war riesig, da alle Sitzplätze belegt waren, haben dutzende Menschen der Veranstaltung im Stehen gelauscht. Rund 750 Gäste sind gekommen.</p> <p>Die Wahlkampf-Themen sind schnell auf den Punkt gebracht: Die großen Projekte der nächsten Jahre sind das Wohngebiet Lindenbühl-West, die Kita-Versorgung, die Finanzlage. Das erklären die beiden sowohl unabhängig voneinander in ihren 15-Minuten-Vorträgen als auch anschließend in der Wahlarena, bei der sie unter der Moderation von SÜDKURIER-Chefreporter Jörg-Peter Rau in den persönlichen Austausch gehen. Das Prozedere ist gleich <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenauer-buergermeister-bewerber-positionieren-sich-beim-ersten-aufeinandertreffen;art372456,12501384" target="_blank" title="Bürgermeister-Bewerber positionieren sich beim ersten Aufeinandertreffen">wie in der vergangenen Woche auf dem Festland</a>, und bei den Reden gibt es wenig Überraschungen. Sie zeigen jedoch, wie die Kandidaten ticken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Die rund 4300 Wahlberechtigten der Reichenau wählen am Sonntag, 9. November, den Nachfolger von Wolfgang Zoll, der sich nach 16 Jahren nicht erneut bewirbt. Auf dem Stimmzettel stehen die Namen Mario Streib und Philipp Stolz. Bei einer absoluten Mehrheit für einen der beiden Kandidaten könnte die Wahl schon mit einem Wahlgang entschieden werden, ansonsten käme es am Sonntag, 30. November, zur Stichwahl. Anders als in der früheren Fassung der Gemeindeordnung können sich dafür aber keine neuen Kandidaten bewerben.</span></label></div> <p>Mario Streib erklärt eingangs, dass er seine Stimme verloren hat, tatsächlich wird sie im Laufe des Abends immer schwächer. Doch es gehe ja darum, die Stimmen der Reichenauer zu gewinnen. Damit hat er die ersten Lacher auf seiner Seite, anschließend geht es flott um Lebenslauf und Motivation für das Amt.</p> <p>Philipp Stolz spricht langsamer und bedächtiger, er setzt auch auf emotionale Erinnerungen. Bei einem Museumsbesuch auf der Reichenau habe die Museumsleiterin einen Satz geprägt, der den damals 14-Jährigen bis heute motiviere: „Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe der Flamme.“</p> <h2>Abseits der Skripte wird es interessant</h2> <p>Es sind aber die Zwischentöne außerhalb der vorgefertigten Reden, die den Ausschlag geben können. Dass Streib zum Ende seiner möglichen Amtszeit 2033 geklärt haben möchte, ob Lindenbühl-West angefangen oder zurückgegeben ist, sorgt für merkbares Staunen. Bereits zuvor hatte er eine Rückabwicklung nicht ausgeschlossen, falls es nicht schnell genug gelingt, das Baugebiet zu füllen – schließlich muss die Gemeinde dafür einen Millionen-Kredit stemmen.</p> <p>Die Vision von Stolz ist, das Gebiet bis 2033 entwickelt zu haben und kann sich dort gut auch Wohnraum für Auswärtige vorstellen, die sich dann in der Gemeinde einbringen. Wie genau die Vergabe aussieht, sei letztlich aber Entscheidung des Gemeinderats.</p> <p>Zuvor hatten die Kandidaten selbst Unterschiede benannt: Streib sieht sich breiter aufgestellt als Stolz, dieser sieht die Unterschiede eher in der Haltung. Die wird auch deutlich, als sich die beiden als künftige Rathauschefs beschreiben: Streib habe immer eine offene Tür und halte Augenhöhe für wichtig, gehe aber auch mal einem ernsten Wort nicht aus dem Weg.</p> <p>Stolz will ein gutes Miteinander schaffen und dafür auch eigene Fehler eingestehen. Wenig später schaffen die beiden es in bester Vorstellungsgespräch-Manier, ihre Schwächen so zu verkaufen, dass es auch eine Stärke sein kann: Stolz spreche meist schnell und sei ungeduldig, auch Streib beschreibt sich als ungeduldig und nehme die Arbeit mit nach Hause.</p> <p>Hitzig wird es ausgerechnet beim Thema Sanierungsstau, denn Mario Streib begrüßt ein angekündigtes Förderprogramm für Infrastrukturprojekte – aus dem Sondervermögen des Bundes sollen in Baden-Württemberg 8,75 Milliarden Euro an die Kommunen weitergegeben werden. Philipp Stolz sieht einen solchen Geldsegen kritischer, darauf sollte man sich seiner Meinung nach nicht verlassen – etwa beim Schloss Königsegg, wo er sich mit Streib einig ist, dass eine Sanierung für die Gemeinde zu teuer wäre.</p> <h2>Bis zu 10.000 Euro für den Wahlkampf</h2> <p>Apropos Gelder: Wie viel geben die Männer eigentlich für ihren Wahlkampf aus und wem sind sie danach etwas schuldig? Das wollte Jörg-Peter Rau wissen und beide antworten klar: Stolz investiert zwischen 7000 und 8000 Euro, besonders die Fahrtkosten habe er angesichts bislang 15.000 Kilometern unterschätzt. Schulden habe er nur bei einer Familie, die ihm bei den Haustürbesuchen eine Käseplatte spendiert habe; den Wahlkampf bestreite er aus Erspartem.</p> <p>Streib investiert 9000 bis 10.000 Euro, weil er mit Betrieben vor Ort arbeite. „Ich schulde vor allem meiner Frau ein großes Danke“, nutzt er die Gelegenheit, denn sie stärke ihm immer den Rücken.</p> <p>Und was beschäftigt die Besucher? Bürgernähe (wollen beide, aber Stolz nur in Ausnahmen mit Bürgerentscheiden), Inklusion (wollen beide mitdenken), Seewärme (wollen beide sich anschauen, Streib setzt auf einen Energiemix für die Energiewende) sowie Biodiversität und nachhaltig gesunde Böden (auf einer Skala von 1 bis 10 gibt Streib 10 und Stolz 7 Punkte).</p> <p>Auf die Frage von Daniel Rosner, wie die Beratertätigkeit von Stolz zum Amt passt, antwortet der klar: Gar nicht, das werde er aufgeben. Rosner fragt auch nach einer gerechteren Grundsteuer, woraufhin Mario Streib sein Engagement in dieser Sache unterstreichen kann – und Stolz unterstellt, er habe die Reichenau nicht verstanden, als dieser die Vorteile eines vorangegangenen Gutachterausschusses nennt. Selten deutliche Worte in einer außergewöhnlich fairen, wertschätzenden Auseinandersetzung um das Bürgermeisteramt.</p> <p>Auch beim Thema Kita sind die beiden Männer unterschiedlicher Meinung: Stolz möchte mehr Personal, um eine zuverlässige Betreuung zu ermöglichen, Streib eine Zentralisierung, damit Personalausfälle ohne allzu hohe Mehrkosten besser kompensiert werden können. Reichenau zahle schon jetzt pro Kind und Jahr zwischen 19.000 und 20.000 Euro drauf.</p> <p>Zweieinhalb Wochen sind nun noch Zeit, sich final zu entscheiden, wo das Kreuz gesetzt wird. Der Amtsinhaber ist jetzt schon stolz: „Von Politikverdrossenheit ist diese Gemeinde weit entfernt“, sagt Wolfgang Zoll.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Zoll Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik Wahlkampf thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Beide können Bürgermeister, aber wer wird es? Bei der Wahlarena zeigen sich die Unterschiede]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:16:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Jahre nach der Hochzeit auf der Reichenau: Ehe von CDU-Paar liegt in Trümmern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-jahre-nach-der-hochzeit-auf-der-reichenau-ehe-von-cdu-paar-liegt-in-truemmern-23-10-25;art372432,12504178 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Reichenauer Anwältin und CDU-Landespolitikern Dominique Emerich und der frühere Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, haben sich getrennt – wohl unter unschönen Umständen. Das hat politische Konsequenzen.  ]]></description>
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          Die Reichenauer Anwältin und CDU-Landespolitikern Dominique Emerich und der frühere Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, haben sich getrennt – wohl unter unschönen Umständen. Das hat politische Konsequenzen.<br>
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        Die Reichenauer Anwältin und CDU-Landespolitikern Dominique Emerich und der frühere Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, haben sich getrennt – wohl unter unschönen Umständen. Das hat politische Konsequenzen.



        <p>Zwei Jahre nach <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/politiker-paar-heiratet-kirchlich-auf-der-reichenau;art372456,11704230" target="_blank" title="Ja zur Insel, Ja auf der Insel &amp;ndash; Politiker-Paar heiratet kirchlich auf der Reichenau">der glanzvollen Hochzeit am Bodensee</a> stehen zwei bekannte Persönlichkeiten der CDU offenbar vor den Trümmern ihrer Ehe. Dominique Emerich, frühere Landtagskandidatin der Partei und Beisitzerin im CDU-Landesvorstand, sowie der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, haben sich getrennt. Das hat Emerich selbst auf ihrer Seite im sozialen Netzwerk Instagram öffentlich gemacht. Dort bezeichnet sie sich in ihrem Status als „alleinerziehende Mama“.</p> <p>Was sonst wahrscheinlich eine Privatsache wäre, bekommt durch ein ungewöhnliches Ermittlungsverfahren eine politische Dimension. Denn laut Medienberichten, und bestätigt durch Recherchen des SÜDKURIER, gibt es in Bezug auf Kuban Ermittlungen. Sie werden laut <em>Bild</em> von der Staatsanwaltschaft Konstanz bearbeitet und sollen sich auf Vorgänge innerhalb der Familie beziehen. Es gilt die Unschuldsvermutung.</p> <p>Kuban selbst erklärte auf SÜDKURIER-Anfrage: „Ich werde mich dazu nicht weiter äußern, da es ausschließlich meine Privatsphäre betrifft.“ Zuvor hatte er in einer Nachricht, die auch dem SÜDKURIER vorliegt, die Vorwürfe von sich gewiesen.</p> <h2>Laut Fraktion lässt Tilman Kuban ein Amt vorerst ruhen</h2> <p>Medienberichten zufolge haben die Vorwürfe inzwischen aber auch schwerwiegende politische Auswirkungen. Eine Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mit, Kuban lasse zunächst sein Fraktionsamt ruhen. Bis zur Klärung der Vorwürfe sei er nicht mehr Vorsitzender der Arbeitsgruppe für EU-Angelegenheiten in der Unionsfraktion. Demnach ist die Fraktionsspitze über den Vorgang informiert, könne aber keine rechtliche oder tatsächliche Bewertung vornehmen. Auch die Pressesprecherin verwies darauf, dass für Kuban die Unschuldsvermutung gilt.</p> <p>Da Kuban als Bundestagsabgeordneter Immunität und damit Schutz vor Ermittlungen genießt, wurde offenbar der Immunitätsausschuss des Bundestages eingeschaltet. Dieser tagt nicht-öffentlich und gibt auch keine Auskunft, für wen er die Immunität aufgehoben hat und warum. Dies diene dem Schutz der Persönlichkeitsrechte Betroffener, die nicht einer möglichen Vorverurteilung ausgesetzt werden sollten. Tatsächlich besagt eine immunitätsrechtliche Entscheidung nichts über Schuld oder Unschuld betroffener Parlamentarier.</p> <h2>Staatsanwaltschaft Konstanz will sich nicht äußern</h2> <p>Andreas Mathy, Sprecher der Konstanzer Staatsanwaltschaft, erklärte auf Anfrage des SÜDKURIER, die Behörde erteile keine Auskünfte. Auch ob die Ermittlungsbehörde einen Antrag auf Aufhebung auf Immunität eines Parlamentsmitglieds – immerhin ein ungewöhnlicher Schritt – gestellt habe, wollte er weder bestätigen noch dementieren. Aus gesicherter Quelle hat der SÜDKURIER aber erfahren, dass der Immunitätsausschuss im Fall Kubans einen entsprechenden Antrag nicht abgelehnt habe. Laut <em>Bild</em> soll der Bundestag die Immunität bereits aufgehoben haben.</p> <p>Bestätigt ist inzwischen, dass Kuban in einem Schreiben die Vorwürfe von sich weist. In der Nachricht erklärt Kuban, dass er die Vorwürfe gegen seine Person „vehement bestreitet“. In der kurzen Stellungnahme, die mit den Worten „Liebe Kollegen“ beginnt, heißt es wörtlich: „Meine Frau und ich haben uns vor einigen Monaten getrennt. Dies ist für uns eine sehr belastende Zeit. In diesem Zusammenhang werden mir Dinge vorgeworfen, die ich vehement bestreite. Gleichzeitig befinden wir uns leider in einem sehr streitigen Sorgerechtsverfahren, dabei geht es auch um den Umgang mit unserem Sohn. Der Schutz der Privatsphäre ist mir wichtig, aber ich gehe offen mit der Situation um.“</p> <h2>Das Paar hatte zur Reichenau einen engen Bezug</h2> <p>Kuban und Emerich, die in der Folge seinen Nachnamen annahm, ihre Kanzlei aber unter dem Mädchennamen weiterführte, hatten am 2. September 2023 im Reichenauer Münster geheiratet. Zugleich wurde auch der gemeinsame Sohn getauft. Das Paar lebte in der Folge, wie Kuban dem SÜDKURIER früher bestätigte, auf der Insel. Dort hat Emerich bis heute ihre auf Umwelt- und Immobilienrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Prominente Hochzeit</span><span>Die kirchliche Trauung zwischen den beiden CDU-Persönlichkeiten Tilman Kuban und Dominique Emerich im September 2023 auf der Reichenau hatte ein großes öffentliches Interesse auf sich gezogen. Standesamtlich bereits getraut, hatten sich die beiden im Münster das Ja-Wort gegeben. Unter den Hochzeitsgästen waren unter anderem Christina Stumpp, Mitglied des Bundestages und stellvertretende Generalsekretärin der CDU und mehrere weitere Berliner Abgeordnete, unter ihnen Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Philipp Amthor. Die Trauung vollzog Pfarrer Bernd Walter aus Überlingen, der die katholische Dominique Emerich aus ihrer Zeit im Bodenseekreis kannte. Kuban gab seine Konfession zuletzt mit evangelisch-lutherisch an.</span></label></div> <p>Tilman Kuban stand von 2019 bis 2022 an der Spitze der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union. Er musste damals das Amt mit Erreichen der Altersgrenze von 35 Jahren abgeben. Im Jahr 2021 wurde er in den Bundestag gewählt. Im selben Jahr strebte Dominique Emerich ein Mandat im baden-württembergischen Landtag an. Sie bewarb sich im Bodenseekreis und zog für kurze Zeit nach Immenstaad. Sie unterlag aber dem Grünen-Bewerber Martin Hahn.</p> <h2>Zuletzt erfuhr Kuban Widerspruch für Klimapolitik</h2> <p>Kuban machte zuletzt politisch von sich reden, als er eine Aufweichung der Klimaziele forderte, da diese Arbeitsplätze gefährdeten. Die Union habe sich in Wahlprogramm und Koalitionsvertrag zur Klimaneutralität 2045 bekannt, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/elementar-fuer-unsere-glaubwuerdigkeit-andreas-jung-will-stromsteuer-senkung-fuer-alle;art417930,12496437" title="„Elementar für unsere Glaubwürdigkeit“: Andreas Jung will Stromsteuer-Senkung für alle">widersprach ihm Ende September der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Andreas Jung</a>. Emerich wurde neben ihrer Landtagskandidatur auch durch eine Unterstützungsinitiative für den damaligen Bewerber um die Kanzlerkandidatur und heutigen Bundeskanzler Friedrich Merz bekannt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwei Jahre nach der Hochzeit auf der Reichenau: Ehe von CDU-Paar liegt in Trümmern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:46:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zweite Wahlarena auf der Insel Reichenau – hier gibt‘s alle Bilder des Abends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/zweite-wahlarena-vor-der-buergermeisterwahl-reichenau-hier-gibts-die-besten-bilder;art372456,12504114 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erneut stellen sich die Kandidaten für die Reichenauer Bürgermeisterwahl den Fragen von Chefreporter Jörg-Peter Rau. Fotoreporter Oliver Hanser hat die Stimmung am Dienstag, 21. Oktober, in der Inselhalle eingefangen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Erneut stellen sich die Kandidaten für die Reichenauer Bürgermeisterwahl den Fragen von Chefreporter Jörg-Peter Rau. Fotoreporter Oliver Hanser hat die Stimmung am Dienstag, 21. Oktober, in der Inselhalle eingefangen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Erneut stellen sich die Kandidaten für die Reichenauer Bürgermeisterwahl den Fragen von Chefreporter Jörg-Peter Rau. Fotoreporter Oliver Hanser hat die Stimmung am Dienstag, 21. Oktober, in der Inselhalle eingefangen.



        ]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zweite Wahlarena auf der Insel Reichenau – hier gibt‘s alle Bilder des Abends]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:37:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Das gab es noch nie": Bodensee-Winzer trotzen Regenfällen und der Wein schmeckt nun umso besser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/das-gab-es-noch-nie-bodensee-winzer-trotzen-regenfaellen-und-der-wein-schmeckt-nun-umso-besser-22-10-25;art416,12503578 ]]></link>      <description><![CDATA[  In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.  ]]></description>
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          In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/das-gab-es-noch-nie-bodensee-winzer-trotzen-regenfaellen-und-der-wein-schmeckt-nun-umso-besser-22-10-25;art416,12503578]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.



        <p>Die Nachricht liest sich auf den ersten Blick dramatisch: Das Deutsche Weininstitut (DWI) vermeldet, dass die Weinernte in Deutschland so gering ausfällt wie seit 2010 nicht mehr. Ein Minus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresertrag und von 16 Prozent gegenüber dem Erntedurchschnitt der letzten zehn Jahre sei nach Erhalt der finalen Ernteschätzungen aus allen 13 Weinbaugebieten zu erwarten. Wer sich aber bei Winzern in der Region umhört, erfährt: Es hätte schlimmer kommen können.</p> <h2>Großer Einsatz der Winzer in Meersburg</h2> <p>„Zum Glück kann ich diese Berichte für uns nicht bestätigen“, sagt Martin Frank, Geschäftsführer vom Winzerverein Meersburg auf Nachfrage des SÜDKURIER. Menge und Qualität stimme bei ihnen – dafür sei aber auch der Aufwand für die Winzer doppelt so groß wie im vergangenen Jahr gewesen. „Bis Ende Juli war alles vom feinsten, die Trauben waren in einem Bilderbuchzustand. Durch den vielen Regen danach hat sich aber alles so hochgeschaukelt, dass wir am 3. September und damit so früh wie noch nie zur Lese schreiten mussten.“</p> <p>Durch das viele Wasser habe die Rebe einen Wachstumsschub hingelegt und sei besonders süß geworden. Das lockt Fruchtfliegen an, was wiederum schnell zu Essigfäule bei den Weintrauben führen kann. Für die Winzer habe das bedeutet: Die Reben immer wieder abschreiten und kontrollieren, fauliges Material wegschneiden und teils bei strömendem Regen die Ernte einholen. „Ich ziehe meinen Hut vor den Winzern“, sagt Martin Frank dazu. Deren Einsatz sei es zu verdanken, dass es keine Einbußen gebe.</p> <p>Das DWI hatte unter anderem starke Niederschläge in der zweiten Septemberhälfte als Grund für die geringe Erntemenge dieses Jahr genannt, viele Winzer hätten danach Trauben aussortieren müssen. Die vier größten Weinbaugebiete Rheinhessen, Pfalz, Baden und Württemberg meldeten allesamt eine deutlich geringere Erntemenge.</p> <h2>Dank früher Ernte keine Ausfälle</h2> <p>Einige Kilometer südöstlich von Meersburg blieb man durch eine frühe Ernte ebenfalls von Ernteausfällen verschont. „Wir haben dieses Jahr Anfang September geerntet, also recht früh. Um die danach folgenden Wetterkapriolen sind wir damit herumgekommen“, sagt Tobias Keck vom Winzerverein Hagnau.</p> <p>„Uns war klar, dass die Ernte dieses Jahr nicht überragend ausfällt – aber sie ist trotzdem marktüblich und keine Katastrophe“, berichtet Keck. Man sei zufrieden und die Qualität stimme auch.</p> <h2>So früh wie noch nie mit der Lese begonnen</h2> <p>„Wegen des Niederschlags in der letzten Augustwoche haben wir kurzfristig entschieden, bereits da mit der Ernte zu beginnen. Das gab es noch nie“, sagt Thomas Sättele auch vom Winzerverein Reichenau. Die Ernte betrage zwar rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr, das sei aber im Rahmen.</p> <p>„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so Sättele. Drei Wochen habe man durchgearbeitet, um die Folgen der Niederschläge zu minimieren. Auch organisatorisch ein nicht zu unterschätzender Aufwand – in kürzester Zeit wurden Freunde und Verwandte organisiert, um bei der Ernte zu helfen.</p> <p>Der Aufwand war es aber wert: „Wir sind mit der Qualität sehr zufrieden. Die Weine bekommen eine weiche und fruchtige Note, liegen damit voll im Trend“, berichtet Sättele. Auch für den Zusammenhalt unter den Winzern habe die ungewöhnlich frühe Ernte gesorgt: „Dieser Herbst hat uns alle zusammengeschweißt. Ich bin sehr stolz, wie wir das gemeistert haben.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Das gab es noch nie": Bodensee-Winzer trotzen Regenfällen und der Wein schmeckt nun umso besser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:03:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wechsel in der Lokalredaktion Konstanz: Isabelle Arndt übernimmt die Leitung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wechsel-in-der-suedkurier-redaktion-konstanz-isabelle-arndt-uebernimmt-die-leitung;art372448,12503547 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 35-Jährige tritt als neue Chefin des Konstanzer Teams eine spannende Aufgabe an. Zugleich baut der SÜDKURIER die Ressourcen für engagierten Journalismus aus: Jörg-Peter Rau wird als Chefreporter Akzente setzen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die 35-Jährige tritt als neue Chefin des Konstanzer Teams eine spannende Aufgabe an. Zugleich baut der SÜDKURIER die Ressourcen für engagierten Journalismus aus: Jörg-Peter Rau wird als Chefreporter Akzente setzen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wechsel-in-der-suedkurier-redaktion-konstanz-isabelle-arndt-uebernimmt-die-leitung;art372448,12503547]]></guid>
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        Die 35-Jährige tritt als neue Chefin des Konstanzer Teams eine spannende Aufgabe an. Zugleich baut der SÜDKURIER die Ressourcen für engagierten Journalismus aus: Jörg-Peter Rau wird als Chefreporter Akzente setzen.



        <p>Sie kennt die Stadt seit Jahren und hat beim SÜDKURIER schon wichtige Führungserfahrung gesammelt: Isabelle Arndt (35) hat am Dienstag, 21. Oktober, ihre neue Aufgabe als Leiterin der Konstanzer Lokalredaktion angetreten. Bisher war sie als Chefin vom Dienst für das Online-Programm im Raum Singen-Radolfzell-Stockach verantwortlich und freut sich nun auf die neue Herausforderung: „Nachdem ich zuletzt hinter den Kulissen zu interessanten Themen beigetragen habe, freue ich mich, sie wieder selbst zu schreiben und dabei viele spannende Menschen kennenzulernen.“</p> <h2>Schon als Schülerin hatte sie Interesse am Journalismus</h2> <p>Ihre allerersten journalistischen Schritte machte Isabelle Arndt bereits als Schülerin: In der Lokalredaktion Überlingen hat sie im Rahmen der Berufsorientierung an Gymnasien (BOGY) ein Praktikum absolviert, das für sie richtungsweisend werden sollte. Sie studierte dann Literatur-Kunst-Medien an der Universität Konstanz und schloss mit dem Bachelor of Arts ab, begleitend war sie in den Redaktionen verschiedener Medien tätig.</p> <p>Beim SÜDKURIER wurde sie im Rahmen des zweijährigen Volontariats zur Redakteurin ausgebildet und anschließend in die Lokalredaktion übernommen. Dort machte sie vor dreieinhalb Jahren einen ersten Karrieresprung und übernahm Führungsverantwortung. Als Chefin vom Dienst verantwortete sie organisatorisch und publizistisch das Programm auf SÜDKURIER Online. Mit ihrem Wechsel übernimmt erstmals eine Frau die Leitung der Lokalredaktion am Hauptsitz des Medienhauses.</p> <p>In Konstanz ist Isabelle Arndt seit sechs Jahren zu Hause – und hat die Stadt bewusst zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht. Sie lebt in der Altstadt und verfolgt das lokale Geschehen aufmerksam. Für ihre neue Aufgabe hat sie sich vorgenommen, genau hinzusehen auf das, was Menschen bewegt und beeinflusst: „Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zur Demokratie vor Ort“, sagt sie.</p> <h2>„Bitte schenken Sie Isabelle Arndt Ihr Vertrauen“</h2> <p>Jörg-Peter Rau, der die Lokalredaktion von 2007 bis 2018 und dann wieder ab 2023 geleitet hat, bleibt den Leserinnen und Lesern des SÜDKURIER als Autor erhalten: Die Chefredaktion hat ihn in die Rolle des Chefreporters berufen, und er wird sich schwerpunktmäßig um Themen in der Stadt und im Landkreis Konstanz kümmern. „Ich wollte immer Journalist werden, um viel zu schreiben und nahe an den Menschen zu sein. Meine neue Aufgabe schafft dafür den idealen Rahmen“, so Rau.</p> <p>Und er ergänzt: „Ich übergebe meine Aufgabe voller Freude an eine Kollegin, die mein volles Vertrauen genießt. Bitte schenken auch Sie Isabelle Arndt Ihr Vertrauen. Sie ist eine ausgezeichnete Journalistin und wird in der Lokalredaktion wichtige Impulse setzen.“</p> <h2>Chefredakteur Stefan Lutz: „Wir bauen unser Engagement weiter aus“</h2> <p>Für Chefredakteur Stefan Lutz ist der Wechsel in der Lokalredaktion ein klares Bekenntnis zum Journalismus für die Region. „Wir bündeln unsere Kräfte, bauen unser Engagement weiter aus und können dabei auf das Wissen, das Talent und die Leidenschaft von Isabelle Arndt und Jörg-Peter Rau gleichermaßen zurückgreifen. Wir wollen die Menschen vor Ort in ihrem täglichen Leben unterstützen, Transparenz über die Vorgänge im Gemeinwesen herstellen und einen Beitrag dazu leisten, die Stadtgesellschaft zusammenzuführen. Ich freue mich, dass Jörg-Peter Rau auch in diesem Bereich mit Initiativen wie dem SÜDKURIER-Stadtgespräch und Moderationen zu politischen und gesellschaftlichen Themen seine Erfahrung weiter einbringt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ihr Kontakt zur Redaktion</span><span>Die neue Redaktionsleiterin Isabelle Arndt freut sich über Kontaktaufnahme per E-Mail unter isabelle.arndt@suedkurier.de oder telefonisch unter 07531/999-2191. Jörg-Peter Rau bleibt weiterhin unter joerg-peter.rau@suedkurier.de und 07531/999-1510 erreichbar. Wer ein allgemeines Anliegen an die Redaktion hat, wendet sich am besten unter konstanz.redaktion@suedkurier.de oder über 07531/999-1241 an das Team der Lokalredaktion Konstanz. Die Mitglieder sind aber auch unter dem Muster name.vorname@suedkurier.de direkt ansprechbar.</span></label></div> <p>Der Wechsel erfolgt mit sofortiger Wirkung. Im Team der Lokalredaktion sind neben Isabelle Arndt und Jörg-Peter Rau auch weiterhin Julia Sondermann als Chefin vom Dienst, Kirsten Astor, Sven Frommhold, Holger Niederberger, Aurelia Scherrer, Moritz Stein und Simon Wöhrle als Redakteurinnen und Redakteure sowie Barbara Birkle als Assistentin für die Leserinnen und Leser des SÜDKURIER und von SÜDKURIER online im Einsatz. Timm Lechler hat bereits seine neue Position als Chef vom Dienst im Team Singen-Radolfzell-Stockach angetreten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wechsel in der Lokalredaktion Konstanz: Isabelle Arndt übernimmt die Leitung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 13:27:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Essen auf Rädern kämpft mit Kosten: „Noch schaffen wir es, erschwingliche Preise zu bieten“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/essen-auf-raedern-kaempft-mit-kosten-noch-schaffen-wir-es-erschwingliche-preise-zu-bieten;art372448,12503440 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für manche Menschen ist der Essenslieferant der einzige Sozialkontakt am Tag. Doch einige Kunden sind zögerlicher geworden, weil die Preise angehoben werden mussten. Was bedeutet das für die Zukunft des Angebots?  ]]></description>
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          Für manche Menschen ist der Essenslieferant der einzige Sozialkontakt am Tag. Doch einige Kunden sind zögerlicher geworden, weil die Preise angehoben werden mussten. Was bedeutet das für die Zukunft des Angebots?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für manche Menschen ist der Essenslieferant der einzige Sozialkontakt am Tag. Doch einige Kunden sind zögerlicher geworden, weil die Preise angehoben werden mussten. Was bedeutet das für die Zukunft des Angebots?



        <p>Ohne scharf zu rechnen, geht es nicht mehr: Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist seit 1969 mit Essen auf Rädern unterwegs. Er liefert heute rund 300 frisch gekochte Seniorenessen (Töpflesgucker) und rund 400 Portionen, die an Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten (Zaupertopf) gehen. Er macht dies als gemeinnützige GmbH, also nur so, dass sich der Dienst trägt, und Geld für alle nötigen Investitionen zur Verfügung steht.</p> <p>Die Kostenwelle schlägt sich auch auf die Einrichtung und die Bezieher nieder. Eine der wenigen Stellschrauben, um die Kosten zu senken, ist die Planung der Auslieferstrecken. Hier können Touren zusammengelegt werden. Doch das hat Konsequenzen: „Wenn wir Touren reduzieren, dann nimmt der Druck auf die Fahrer zu“, sagt Geschäftsführer Andreas Effinger. Er hofft auf Entlastung durch die Digitalisierung.</p> <p>Wie stark auch die Parität rechnen muss, verdeutlicht ein Beispiel. Sie hat seit 56 Jahren eine umweltfreundliche Verpackung. Am Anfang kam das Essen auf Rädern in einer Art Henkelmann, anfangs aus Aluminium, später aus Stahl. Dieses Gefäß zum Transportieren einer warmen Mahlzeit fasst mehrere Behälter, die übereinander gesetzt werden.</p> <p>Später wurde das Henkelmann-Modell durch vier Porzellan-Schalen abgelöst, die in einer Kiste aus Styropor warm gehalten werden. Damit niemand durcheinander kommt, wo oben und unten ist, trägt der Kistendeckel die Farbe Rot, und der Unterbau die Farbe Schwarz. So ist das bis heute. 100.000 Tonnen Müll seien dadurch eingespart worden, sagt Andreas Effinger.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Einweg gegen Mehrweg</span><span>Im Unterschied zur Paritätischen Wohlfahrt liefern die Malteser ihre Menüs noch in Einwegverpackungen aus Alufolie. Sprecherin Silvia Baumann sagt dazu: Der logistische Aufwand, Einzelkunden mit Porzellan zu beliefern, einzusammeln, zu spülen, kaputtes aussortieren und wieder zu befüllen, würde die Kosten weiter hochtreiben. „Unter Hygieneaspekten gibt es nichts Sichereres als unser Einweggeschirr aus Alu.“ In dieser Verpackung würden die Menüs zu Ende gegart und an die Kunden ausgeliefert. „Nach dem Verzehr können die Aluschalen klein zusammengefaltet und im Gelben Sack entsorgt werden. Das macht nicht viel mehr Müll als eine leere Quarkschachtel.“ Man solle nicht vergessen, dass auch das Kochen Müll macht, etwa der Becher Sahne, die Tdoc82iirn0flt4xojbnbunüte Käse oder das Glas Gemüse.</span></label></div> <h2>Spagat zwischen Geld und Umwelt bei Verpackung</h2> <p>Ein Problemfall ist aber der Salat. Er würde in der Wärmekiste schlapp werden. Lange Zeit kam er in einer Wegwerf-Schale. Jetzt gibt es auch für ihn ein wiederverwertbares Modell aus Kunststoff – noch allerdings nur auf Probe. Denn der Deckel lässt sich nicht so leicht öffnen, wie man sich das für Seniorenfinger wünschen würde. Doch ein anderes Modell wäre teurer. Also muss der Wohlfahrtsverband scharf rechnen, wie sich alles unter einen Hut bringen lässt: Umweltfreundlichkeit, Seniorenfreundlichkeit und erschwingliche Preise fürs Essen.</p> <p>Eine der wenigen Stellschrauben für die Verteiler ist die Auswahl der Touren. In Überlingen wurde eine aus Kostengründen gestrichen, berichten Effinger und von der Verwaltung Sandra Stephan und Danilova Liubov. Die Essen für Überlingen müssen jetzt auf einer Tour verteilt werden.</p> <p>Noch rufen die meisten Kunden an und geben ihre Bestellung auf. Doch es gibt auch ein Online-Bestellsystem, welches sich mit den Plänen für die Fahrer kombinieren lässt. Andreas Effinger ist sich sicher: Das Online-Verfahren werde die Prozesse intern vereinfachen. „Die jüngeren Kunden finden das gut.“ Auch die Generation, die jetzt noch im Beruf steht, könne in der Regel mit dem Computer umgehen. „Wir laufen ja in die Digitalgeneration rein. Uns wird das nicht so schwerfallen.“</p> <h2>Im Mai musste der Dienst um fünf Prozent aufschlagen</h2> <p>Dennoch rollt die Preiswelle. Die Kosten für die Lebensmittel steigen, ebenso die fürs Benzin oder die Löhne. Im Mai musste der Dienst um fünf Prozent aufschlagen, das Essen kostet jetzt 11,80 Euro. Effinger stellt fest: „Die Kundschaft wird zögerlicher.“ Die Nachfrage sei zwar unter dem Strich gleich geblieben, aber so mancher überlege sich, ob er wirklich jeden Tag das Essen bestellen will.</p> <p>In der Zeit, in der das Coronavirus grassierte, war der Dienst so stark nachgefragt, dass die Parität einen Stopp verhängen musste. Sie konnte einfach keine weiteren Kunden mehr bedienen. Damals sei der Dienst als systemrelevant eingestuft worden. Das gelte bis heute. Viele ältere Menschen kommen noch allein zurecht, allerdings falle ihnen das Einkaufen schwer. Sie sind froh, wenn es eine Alternative für sie gibt. Effinger ist sich sicher: Ohne den Menüservice würde der Druck auf die Pflegeheime steigen.</p> <h2>„Altersarmut ist ein Thema, dem wir täglich begegnen“</h2> <p>Silvia Baumann, Sprecherin des Menüdiensts des Malteser Hilfsdiensts, der täglich 2500 Essen in den Bodenseeraum liefert, stellt ebenfalls fest: „Es ist eine Herausforderung, die Kosten zu halten.“ Auf der anderen Seite gebe es immer mehr alte Menschen: „Wir müssen weiter machen.“</p> <p>Sie sagt: „Wir sind groß und können noch Haushalte bedienen, bei denen ein kleiner, persönlicher, eventuell mit einem Restaurant zusammenarbeitender Bringdienst schon kapitulieren muss.“ Angesichts der gestiegenen Preise sagt sie: „Noch schaffen wir es, einigermaßen erschwingliche Preise zu bieten.“ Für die Stadt Konstanz liegt der Preis für ein Essen (je nach Größe) zwischen 8,95 und 11,95 Euro.</p> <p>Auch das kann zu viel sein: „Altersarmut ist ein Thema, dem wir täglich begegnen: in der Pflege, in der Betreuung, im Rettungsdienst, im Menüservice. Die Dunkelziffer ist hoch. Niemand ruft an und sagt: Ich kann mir das Essen nicht mehr leisten.“ Manche Menschen reduzierten aber ihren Essensumsatz, weil sie sparen müssen.</p> <p>Das sei noch aus anderen Gründen tragisch: Oft sei der Essenslieferant der einzige Sozialkontakt eines Kunden am Tag. „Wir haben täglich Anrufe, bei denen sich Leute einfach erkundigen, was es heute zu essen gibt – weil sie sonst niemanden zum Reden haben.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Essen auf Rädern kämpft mit Kosten: „Noch schaffen wir es, erschwingliche Preise zu bieten“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:12:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er ist der Neue auf der Insel: „Als gebürtiger Überlinger kenne ich die Mainau von klein auf“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/insel-mainau-hat-einen-neuen-geschaeftsfuehrer-der-die-bodensee-attraktion-seit-seiner-kindheit-kennt-30-10-25;art372448,12503379 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.  ]]></description>
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          Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.<br>
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        Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.



        <p>Als im vergangenen Mai bekannt gegeben wurde, dass Bettina Gräfin Bernadotte die Geschäftsführung der Insel Mainau abgibt, ging ein Raunen durch die Region. Immerhin kommt damit einer der wichtigsten Tourismusbetriebe am Bodensee unter eine neue Leitung. Bettina Gräfin Bernadotte erklärte,<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mainau-graefin-bettina-bernadotte-gibt-geschaeftsfuehrung-der-blumeninsel-am-bodensee-ab-was-nun-15-05-25;art372432,12386017" target="_blank" title="Zäsur auf der Mainau: Bettina Gräfin Bernadotte gibt Geschäftsführung ab"> dass sie den Posten aus freien Stücken abgebe, um Platz für neue Ideen zu machen</a>, die den Betrieb weiterentwickeln. Wie ihre Geschwister bleibt sie aber im Vorstand der Lennart-Bernadotte-Stiftung.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-muss-sich-die-insel-mainau-weiterentwickeln-graf-moechte-neues-palmenhaus-und-ein-hotel-realisieren;art372448,12452874" target="_blank" title="Wie muss sich die Insel Mainau weiterentwickeln? „Es geht um Fingerspitzengefühl und Weitsicht“">Ihr Bruder Björn Graf Bernadotte bleibt Geschäftsführer der Mainau GmbH</a> und bildet mit einer weiteren Person künftig eine Doppelspitze. Der Wechsel solle im Laufe des Jahres vollzogen werden, hieß es. Für die Insel Mainau bedeutete dieser Schritt jedoch, dass sie erstmals in ihrer Geschichte außerhalb der gräflichen Familie Bernadotte nach einer Geschäftsführung suchen muss.</p> <p>Wie die Mainau-Pressestelle nun bekannt gibt, ist der Neue an der Unternehmensspitze gefunden. „Wir freuen uns, in Michael Roensch eine Führungspersönlichkeit gefunden zu haben, die langjährige Erfahrung in Geschäftsführungspositionen mitbringt und Freude am Mitgestalten hat“, wird Björn Graf Bernadotte in einer Pressemitteilung zitiert.</p> <p>Und weiter: „Wir sind davon überzeugt, dass Herr Roensch die Weiterentwicklung der Mainau GmbH mit seiner umfassenden Expertise auf wertvolle Weise begleiten und bereichern wird, und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“ Zukünftig werden Björn Graf Bernadotte und Michael Roensch also die Geschicke der Mainau GmbH gemeinsam leiten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen Mainau GmbH</span><span>Die Insel Mainau wird von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, der Mainau GmbH, betrieben. Die Insel und alle Liegenschaften wurden 1974 durch Lennart Graf Bernadotte und seine Frau Sonja Gräfin Bernadotte in diese eingebracht. Die Mainau GmbH beschäftigt ganzjährig rund 150 Mitarbeiter und hat 30 Auszubildende. Im Blumenjahr von März bis Oktober kommen noch rund 200 Saisonkräfte hinzu.</span></label></div> <h2>Wer ist der neue Geschäftsführer der Insel Mainau?</h2> <p>Michael Roensch ist 60 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Überlingen. Nach erfolgreich abgeschlossenem BWL-Studium an der BA Ravensburg mit Schwerpunkt Tourismus bekleidete er verschiedene Positionen, zunächst im Sales in der Medizintechnik, darunter mehrere Jahre in der Schweiz. 2016 führte ihn die Geschäftsführerposition des Romantik-Hotels „Kleber Post“ zurück nach Baden-Württemberg. Von 2020 bis Juli 2025 war Michael Roensch Geschäftsführer der EPnP Medical GmbH.</p> <p>„Als gebürtiger Überlinger kenne ich die Insel Mainau von klein auf. Es ist mir eine große Freude, meine langjährigen und vielfältigen beruflichen Erfahrungen in einer verantwortungsvollen und bereichernden Rolle für die Insel Mainau einzubringen“, so Michael Roensch.</p> <p>Dem neuen zweiten Geschäftsführer der Mainau GmbH werden neben dem kaufmännischen Bereich die Unternehmensbereiche Park, Garten und Forst, der Handel sowie die Gastronomie zugeordnet. Bei Björn Graf Bernadotte liegen die Bereiche Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Organisationsentwicklung, Personal, Kommunikation sowie Marketing und Vertrieb.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 15:09:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Oberleitungsstörung: Wie schnell hat die Bahn das Problem behoben?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/oberleitungsstoerung-zwischen-konstanz-und-radolfzell-wie-schnell-behebt-die-bahn-das-problem;art372432,12502764 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ausfall dauert nur wenige Stunden, hat für Fahrgäste aber spürbare Auswirkungen. Noch am Sonntagabend, 19. Oktober, kann der Abschnitt zwischen Radolfzell und Konstanz wieder freigegeben und befahren werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Ausfall dauert nur wenige Stunden, hat für Fahrgäste aber spürbare Auswirkungen. Noch am Sonntagabend, 19. Oktober, kann der Abschnitt zwischen Radolfzell und Konstanz wieder freigegeben und befahren werden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/oberleitungsstoerung-zwischen-konstanz-und-radolfzell-wie-schnell-behebt-die-bahn-das-problem;art372432,12502764]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Ausfall dauert nur wenige Stunden, hat für Fahrgäste aber spürbare Auswirkungen. Noch am Sonntagabend, 19. Oktober, kann der Abschnitt zwischen Radolfzell und Konstanz wieder freigegeben und befahren werden.



        <p>Die Störung dauert zwar nicht lange, hat aber dennoch zahlreichen Bahnkunden den Zeitplan für Sonntagabend versaut. Gegen 17 Uhr am Sonntag, 19. Oktober, meldet die Bahn eine Oberleitungsstörung, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwischen-radolfzell-und-konstanz-fahren-fast-keine-zuege-was-ist-da-los;art372432,12502311" target="_blank" title="Zwischen Radolfzell und Konstanz fahren fast keine Züge. Was ist da los?">zwischen Radolfzell und Konstanz-Petershausen kommt es zu Einschränkungen</a>.</p> <p>Immerhin: „Es gibt keine Komplettsperrung“, sagt eine Bahnsprecherin ab Abend auf SÜDKURIER-Anfrage. Allerdings kann der Verkehr auf dem Abschnitt nur eingleisig fahren, daher sei die Taktung ausgedünnt. Gegen 18.20 Uhr war noch keine Auskunft möglich, bis wann die Einschränkungen andauern würden.</p> <h2>Oberleitungsstörung zwischen Radolfzell und Konstanz: Nicht der erste Vorfall dieser Art</h2> <p>Am darauffolgenden Tag überbietet sich die Bahn dann mit Angaben, wie schnell die Oberleitungsstörung behoben wurde. Zuerst sagt ein Sprecher gegenüber dem SÜDKURIER, dass die Oberleitungsstörung gegen 20 Uhr beendet war. Später erklärt ein anderer Bahnsprecher dann, dass die Probleme bereits um 18.40 Uhr behoben waren und die Strecke daraufhin wieder freigegeben wurde.</p> <p>Am Montagmorgen werden Bahnkunden in der App DB Navigator für Fahrten auf der Strecke noch verschiedene Informationen angezeigt, darunter „Reparatur an einem Signal“, „Störung an einem Bahnübergang“ und „Vorfahrt eines anderen Zuges“. Für diese Fahrten sind auch kürzere Verspätungen von einigen Minuten angezeigt.</p> <p>Einen Zusammenhang dieser Umstände mit der Oberleitungsstörung vom Vortag gebe es allerdings nicht, so ein Bahnsprecher. Es habe unabhängig davon eine Bahnübergangsstörung auf dem Abschnitt gegeben. Am späten Montagvormittag gibt es für Fahrten auf der Strecke bereits keinerlei solcher Hinweise mehr in der App.</p> <p>Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in kurzer Zeit: Schon vor zwei Wochen mussten sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/fahrgast-frust-am-bodensee-bahn-entschuldigt-sich-fuer-fehlende-informationen-09-10-25;art372432,12494561" target="_blank" title="Fahrgast-Frust nach Oberleitungsstörung: Bahn entschuldigt sich für fehlende Informationen">Fahrgäste wegen einer Oberleitungsstörung auf teils deutliche Verspätungen</a> einstellen. Zudem ärgerten sich viele Bahnkunden über die Art und Weise, wie Informationen an die Reisenden weitergegeben wurden – oder eben nicht weitergegeben. Hinterher entschuldigte sich die Bahn dafür, dass die Informationskette nicht ausreichend funktioniert habe.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Oberleitungsstörung: Wie schnell hat die Bahn das Problem behoben?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 18:47:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen Radolfzell und Konstanz fahren fast keine Züge. Was ist da los?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwischen-radolfzell-und-konstanz-fahren-fast-keine-zuege-was-ist-da-los;art372432,12502311 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es ist am Sonntag, 19. Oktober, ab etwa 17 Uhr verkehren auf der Bahnstrecke zwischen Radolfzell und Konstanz nur wenige Züge. Dass es Probleme gibt, ist offenkundig. Die Deutsche Bahn hat eine Erklärung.  ]]></description>
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          Es ist am Sonntag, 19. Oktober, ab etwa 17 Uhr verkehren auf der Bahnstrecke zwischen Radolfzell und Konstanz nur wenige Züge. Dass es Probleme gibt, ist offenkundig. Die Deutsche Bahn hat eine Erklärung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwischen-radolfzell-und-konstanz-fahren-fast-keine-zuege-was-ist-da-los;art372432,12502311]]></guid>
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        Es ist am Sonntag, 19. Oktober, ab etwa 17 Uhr verkehren auf der Bahnstrecke zwischen Radolfzell und Konstanz nur wenige Züge. Dass es Probleme gibt, ist offenkundig. Die Deutsche Bahn hat eine Erklärung.



        <p>Wer an der Bahnstrecke zwischen Radolfzell und Konstanz wohnt, wundert sich am Sonntag, 19. Oktober. Seit kurz vor 17 Uhr ist es erstaunlich ruhig. Normalerweise fahren auch am Wochenende Züge in reger Taktung. Was ist passiert?</p> <p>„Zwischen Radolfzell und Petershausen gibt es eine Oberleitungsstörung“, gibt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf SÜDKURIER-Anfrage Auskunft. „Es gibt keine Komplettsperrung“, beruhigt sie. Züge würden die Strecke noch weiter befahren, allerdings in ausgedünnter Taktung, da nur ein Gleis befahrbar sei.</p> <h2>Oberleitungsstörung zwischen Radolfzell und Konstanz: Es kommt zu Verspätungen</h2> <p>Auf jeden Fall komme es zu Verspätungen. Darauf sollten sich Fahrgäste einstellen. Ob auch Züge komplett ausfallen, dazu konnte die Bahnsprecherin keine konkreten Angaben machen. Sie rät allerdings den Bahnnutzern, sich vor Antritt einer Fahrt auf der Homepage www.bahn.de zu informieren.</p> <p>Wie lange wird es zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen? Einen konkreten Zeitpunkt kann die Bahnsprecherin nicht nennen; es gebe „keine Prognose, bis wann die Störung behoben ist“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwischen Radolfzell und Konstanz fahren fast keine Züge. Was ist da los?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 18:41:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chaos am Konstanzer Bahnhof! Stadt zieht Blitzer aus neuerdings gesperrtem Bereich zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/chaos-am-konstanzer-bahnhof-tausende-autofahrer-wurden-geblitzt-muessen-aber-kein-bussgeld-fuerchten;art372448,12501708 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende Verstöße innerhalb weniger Tage: Dass der Konstanzer Bahnhofplatz für Autos gesperrt ist, haben zahlreiche Fahrer offenbar übersehen. Nun will die Stadt nachbessern – und stellt erst mal keine Knöllchen aus.  ]]></description>
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          Tausende Verstöße innerhalb weniger Tage: Dass der Konstanzer Bahnhofplatz für Autos gesperrt ist, haben zahlreiche Fahrer offenbar übersehen. Nun will die Stadt nachbessern – und stellt erst mal keine Knöllchen aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/chaos-am-konstanzer-bahnhof-tausende-autofahrer-wurden-geblitzt-muessen-aber-kein-bussgeld-fuerchten;art372448,12501708]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tausende Verstöße innerhalb weniger Tage: Dass der Konstanzer Bahnhofplatz für Autos gesperrt ist, haben zahlreiche Fahrer offenbar übersehen. Nun will die Stadt nachbessern – und stellt erst mal keine Knöllchen aus.



        <p>Das Schild ist eigentlich eindeutig, aber viele haben es entweder übersehen oder bewusst missachtet. Die neue Durchfahrtssperre vor dem Konstanzer Bahnhof erweist sich nach einer knappen Woche zumindest als problematisch. Augenzeugen berichten von einem Chaos aus Autos, Linienbussen und Radfahrern – und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/autofahrer-missachten-neue-verkehrsregelung-in-konstanz-17-10-25;art372448,12499259" target="_blank" title="Autofahrer missachten das Fahrverbot auf dem neuen Bahnhofplatz – noch?">von massenweisen Verstößen gegen die neue Regelung</a>.</p> <p>Sie gilt seit Sonntag, 12. Oktober, und nun muss auch die Stadtverwaltung anerkennen: Der Start des <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/jetzt-greift-das-c-konzept-was-autofahrer-in-konstanz-dazu-wissen-muessen-13-10-25;art372448,12497353" target="_blank" title="Jetzt greift das C-Konzept! Was Autofahrer in Konstanz dazu wissen müssen">C-Konzepts, mit dem der Verkehr rund ums historische Zentrum besser organisiert werden sollte</a>, ist gründlich in die Hose gegangen. Dass man zwischen Lago-Kreisel und Dammgasse nicht mehr durchfahren darf, wird massiv ignoriert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist am Bahnhof Konstanz erlaubt?</span><span>Zwischen der Dammgasse (Einfahrt zum Parkhaus Marktstätte, bei McDonald‘s) und dem Lago-Kreisel dürfen nur noch Linienbusse, Taxis, Fahrräder und Fußgänger unterwegs sein. Lieferdienste sind von 6 bis 10 Uhr erlaubt, in berechtigten Fällen kann die Stadt auch darüber hinaus eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Damit ändern sich die Fahrwege vor allem für Autofahrer, die aus dem Lago-Parkhaus kommen. Sie müssen am Lago-Kreisel nun über die Bodanstraße und von dort entweder am Döbele vorbei oder über die Laube aus der Stadt herausfahren. Auch vom und zum Parkhaus Augustinerplatz (Karstadt) geht es nur noch über die Bodanstraße. Die Parkhäuser Fischmarkt und Marktstätte sind im Gegenzug nur noch über die Konzilstraße anfahrbar. Damit ist der Ringverkehr um die Altstadt (O-Regelung) durch das C-Konzept ersetzt. Ziel ist es, mehr Sicherheit am Bahnhof zu schaffen und den umweltfreundlichen Verkehr zu fördern.</span></label></div> <p>Nun zieht die Stadt erste Konsequenzen. Nach nicht einmal 72 Stunden ist der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/mobiler-blitzer-knipst-in-konstanz-alles-was-ihm-vor-die-linse-kommt-stadt-reagiert-auf-verkehrssuender-19-10-25;art372448,12499796" target="_blank" title="Blitzer kontrolliert Fahrverbot am Bahnhofplatz – so reagiert die Stadt auf Verkehrssünder">Einsatz des Blitzer-Anhängers auf dem Bahnhofplatz</a> wieder abgebrochen. Bereits am Freitagnachmittag war das seit Mittwoch früh dort platzierte Überwachungsgerät wieder entfernt und an einer neuen Messstelle in der auf Tempo 30 reduzierten Theodor-Heuss-Straße aufgestellt.</p> <p>Doch auch während der kurzen Zeit in der gesperrten Zone registrierten die Kameras zahlreiche Verstöße. Die Stadtverwaltung schätzt die Zahl auf etwa 2900 pro Tag. Fahrzeuge, die rechtmäßig über den Bahnhofplatz fuhren – etwa Taxis, Busse und Lieferwagen – sind von dieser Schätzung schon abgezogen.</p> <h2>Wer geblitzt wurde, muss kein Bußgeld fürchten</h2> <p>Mit einem Strafzettel müssen diejenigen, die von Mittwoch bis Freitag unerlaubt über den Bahnhofplatz gefahren sind, laut einer Mitteilung der Stadt Konstanz nicht rechnen. Die Verwaltung zeigt sich kulant und lässt die Verstöße auf sich beruhen.</p> <p>Stattdessen sollen nun schon ab Samstag, 18. Oktober, Verkehrskadetten aufklären. Im Rahmen ihres Streifendienstes waren am Freitagabend auch städtische Ordnungskräfte vor Ort und erklärten Autofahrern die neue Regelung.</p> <p>Eine Stichprobe zeigt, dass vor allem Auswärtigen, gleichermaßen mit Schweizer sowie mit deutschen Kennzeichen, die Durchfahrtssperre nicht bekannt war. Viele aber hielten am Lago-Kreisel kurz an, zögerten kurz und setzten ihre Fahrt dann dennoch über den Bahnhofplatz fort.</p> <p>Die Stadt räumt dazu ein: „Die Beschilderung und die visuelle Führung reichen noch nicht aus.“ Hier wolle man rasch nachbessern, heißt es in einer Pressemitteilung. Offenbar fehle es an Kenntnissen: „In den ersten Tagen hat sich gezeigt, dass die Umstellung noch nicht überall angekommen ist.“ Deshalb habe man zunächst auch auf den Blitzer-Anhänger gesetzt.</p> <h2>Zahlreiche Medien berichten über Blitzer-Einsatz</h2> <p>Unklar ist, ob die Stadtverwaltung damit auch auf eine breite Medienberichterstattung (zum Beispiel im <a href="https://www.blick.ch/wirtschaft/einkaufstouristen-aufgepasst-konstanz-kassiert-jetzt-fiese-bussen-mit-panzerblitzer-toni-id21329964.html" target="_blank" title="" rel="noopener">Boulevard-Medium „Blick“</a>) in der Schweiz eingeht. Verschiedene Zeitungen und Online-Portale hatten mit Verweis auf die Bedeutung von Konstanz als Einkaufsstadt für Schweizer über die neue Durchfahrtssperre und insbesondere den Blitzer-Einsatz berichtet. Auch in sozialen Netzwerken hatte sich eine Diskussion entwickelt – die Nutzer äußerten teils Zustimmung zum Vorgehen der Stadt, teils auch Kritik.</p> <p>An der Durchfahrtssperre selbst will die Stadtverwaltung trotz des holperigen Starts nicht rütteln. Ihre Botschaft an Einheimische und Gäste gleichermaßen lautet: „Das Ziel der Stadt bleibt unverändert: eine sichere, verständliche und faire Verkehrsführung am Bahnhofplatz – für alle. Wir bitten um Aufmerksamkeit für die neue Regelung und danken für Ihre Geduld in der Eingewöhnungsphase.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Chaos am Konstanzer Bahnhof! Stadt zieht Blitzer aus neuerdings gesperrtem Bereich zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 15:18:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister-Bewerber positionieren sich beim ersten Aufeinandertreffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenauer-buergermeister-bewerber-positionieren-sich-beim-ersten-aufeinandertreffen;art372456,12501384 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der SÜDKURIER-Wahlarena wollen Mario Streib und Philipp Stolz den Reichenauern zeigen, wofür sie stehen. Vieles sehen sie ähnlich, im Laufe des Abends werden aber die ersten Unterschiede deutlich.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In der SÜDKURIER-Wahlarena wollen Mario Streib und Philipp Stolz den Reichenauern zeigen, wofür sie stehen. Vieles sehen sie ähnlich, im Laufe des Abends werden aber die ersten Unterschiede deutlich.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenauer-buergermeister-bewerber-positionieren-sich-beim-ersten-aufeinandertreffen;art372456,12501384]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In der SÜDKURIER-Wahlarena wollen Mario Streib und Philipp Stolz den Reichenauern zeigen, wofür sie stehen. Vieles sehen sie ähnlich, im Laufe des Abends werden aber die ersten Unterschiede deutlich.



        <p>Mario Streib und Philipp Stolz haben vieles gemeinsam. Beide sind etwa Mitte 30, haben Erfahrung in der Verwaltung und streben nach mehr Verantwortung. Beide haben sich für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Reichenau beworben. Nur einer kann es werden. Bei der ersten offiziellen Kandidatenvorstellung und der anschließenden SÜDKURIER-Wahlarena in der Pfaffenmooshalle mitten in der Waldsiedlung geht es deshalb darum, die Unterschiede zwischen den beiden Männern herauszustellen.</p> <p>Zuerst darf sich Mario Streib dem Publikum vorstellen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wer-wird-der-neue-buergermeister-der-gemeinde-reichenau-jetzt-gibt-es-einen-ersten-bewerber;art372456,12451819" target="_blank" title="Wer wird der neue Bürgermeister? Jetzt gibt es einen ersten Bewerber">er reichte seine Bewerbung als Erster ein</a>. Der 37-Jährige hat als Hauptamtsleiter sozusagen den Heimvorteil. Doch in seiner 15-minütigen Redezeit will er erklären, wer der Mann hinter dem Amt ist. Dabei zählt er auch die Herausforderungen der vergangenen Jahre auf, die überwunden wurden. „Nach zwölf Jahren als Hauptamtsleiter will ich endlich den nächsten Schritt gehen“, sagt er. Für ihn bedeutet das: Als Bürgermeister mehr Verantwortung übernehmen.</p> <p>Versprechen will Streib an diesem Tag nicht abgeben, gerade die finanzielle Situation hänge von der künftigen Entwicklung ab. Als wichtigste Ziele zählt er die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/mehr-tempo-beim-neuen-baugebiet-reichenau-will-bei-lindenbuehl-west-vorankommen;art372456,12381060" target="_blank" title="Mehr Tempo beim neuen Baugebiet! Reichenau will bei Lindenbühl-West vorankommen">Entwicklung des Baugebiets Lindenbühl-West</a>, die Gründung einer kommunalen Wohnbaugesellschaft, den Sanierungsstau abzuarbeiten und die Gemeinde altersgerecht zu gestalten. „Um alle Herausforderungen bewältigen zu können, braucht es einen aktiven und anpackenden Bürgermeister“, sagt Streib. Er ist überzeugt, dieser Bürgermeister zu sein.</p> <p>Nach Streib betritt Philipp Stolz die Bühne – zuhören durfte er nicht, während seiner 15 Minuten Redezeit muss auch Streib den Saal verlassen. Stolz beantwortet die Fragen, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenau-bekommt-einen-buergermeister-wahlkampf-philipp-stolz-ist-der-zweite-bewerber;art372456,12472686" target="_blank" title="Reichenau bekommt einen Bürgermeister-Wahlkampf: Philipp Stolz ist der zweite Bewerber">ein Bürgermeisterkandidat von außerhalb</a> eben beantworten muss – warum will er genau hier Bürgermeister werden? Der 32-Jährige ist in der Region verwurzelt, verließ sie aber für Studium und erste Erfahrungen in der Verwaltung – aktuell ist er Leiter der Stabsstelle Digitalisierung in der Gemeinde Schorndorf.</p> <p>„Ich glaube fest: Verwaltung geht auch anders.“ Bei der Aufzählung, wofür er stehen will, nennt Stolz den Bereich Erziehung und Bildung, den Zusammenhalt der jetzigen Einwohner mit denen, die im Gebiet Lindenbühl-West leben werden, das Auflösen des Investitionsstaus. Nur ein Versprechen will er in diesem Wahlkampf abgeben: „Alles, was ich habe, was ich kann, meine Energie, meine Motivation, meine Kraft, werde ich für diese Gemeinde einsetzen.“</p> <h2>In der Wahlarena zeigen sich die Unterschiede</h2> <p>Die Reichenauer können sich glücklich schätzen, zwei Kandidaten zu haben, die es ernst meinen, eröffnet Jörg-Peter Rau die SÜDKURIER-Wahlarena: „Unser Medienhaus unterstützt die Demokratie vor Ort nicht nur durch unabhängigen Journalismus, sondern auch durch solche Veranstaltungen.“ Dies sei nur möglich dank der Abonnenten, die der Zeitung und den Online-Angeboten als Kunden ihr Vertrauen schenken.</p> <p>In dem mit fast 300 Gästen besetzten Saal sollen durch Fragen und im Gespräch die Unterschiede zwischen beiden Bürgermeister-Bewerbern klar werden. Denn noch wirken sie für viele kaum unterscheidbar. Schon an den ersten Sätzen der Kandidaten zeigt sich: Dieser Wahlkampf wird keine Schlammschlacht, sondern sachlich und auf Augenhöhe geführt. Beide sind gut vorbereitet.</p> <p>Beide Kandidaten können mehrfach auf ihre mehrjährige Erfahrung in der Verwaltung verweisen. Streib betont, dass er als Hauptamtsleiter breiter aufgestellt ist und sich schon in der Gemeinde auskennt. „Ich weiß, wo der Schuh drückt und kann direkt loslegen.“ Stolz dagegen sagt, es sei an der Zeit, frische Impulse einzubringen – was er als Außenstehender besser könne.</p> <p>In die erste Diskussion kommen Streib und Stolz <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenau-schwere-vorwuerfe-gegen-kita-eltern-berichten-von-ausbeutung-der-erzieherinnen-08-08-25;art372456,12458103" target="_blank" title="Werden Erzieherinnen ausgebeutet? Eltern der evangelischen Krippe Reichenau erheben schwere Vorwürfe">beim Thema Kinderbetreuung</a>. Stolz spricht sich für zwei zentralisierte Standorte aus, einen auf dem Festland und einen auf der Insel. Es gehe aber nicht nur um die Räume, sondern auch darum, dass Verwaltungsaufwand reduziert und Freiraum für Mitarbeiter geschaffen wird. Auch Streib spricht sich für zwei Kita-Standorte aus. Den auf dem Festland sieht er „definitiv auf dem Lindenbühl“, das Zentrum der Waldsiedlung solle nicht überfrachtet werden.</p> <p>Stolz spricht sich dagegen aus, einen zentralen Kita-Standort im Lindenbühl zu errichten. Dort wolle er Vereinen und dem Ehrenamt eine Heimat geben. Eine Kita würde viel Fläche brauchen, die dann für nichts anderes zur Verfügung steht. Streib kontert: Dann müsse man über eine Erweiterung des Standorts Waldsiedlung sprechen. Zudem warnt er vor einem Verkehrschaos, wenn Eltern Kinder zur Schule und Tagesstätte in die Waldsiedlung bringen.</p> <h2>Trüber Ausblick auf künftige Finanzlage</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/reichenau-steht-besser-da-als-geplant-buerger-profitieren-von-mehr-einnahmen-in-der-gemeindekasse;art372456,12448596" target="_blank" title="Reichenau steht besser da als geplant! Bürger profitieren von mehr Einnahmen in der Gemeindekasse">Weiter geht es mit dem Thema Finanzen.</a> Stolz sagt bereits während seiner Vorstellung, dass die Möglichkeiten kleiner werden. Gefragt nach der wirtschaftlichen Basis der Kommune antwortet er: „Für mich gehört da alles mit dazu: Landwirtschaft, Gewerbe und Tourismus.“ Bei letzterem ächze man unter viel Tagestourismus und wenig Übernachtungen, die mehr Geld bringen.</p> <p>Stolz ist deshalb für mehr Zimmer, das sollten die Bürger wissen. Und trotz guter Einnahmen durch das Gewerbe werde man den Gürtel enger schnallen müssen. Streib dazu: „Das Gewerbe ist für uns die Lebensader.“ Handwerk und Betriebe machten den Großteil der Gewerbesteuer aus, der Tourismus lediglich 20 Prozent. Für Streib sei deshalb klar, dass man das Gewerbe weiter stärken muss.</p> <p>Das Publikum hat an dem Abend die Gelegenheit, eigene Fragen einzubringen. Einige davon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/mehr-tempo-beim-neuen-baugebiet-reichenau-will-bei-lindenbuehl-west-vorankommen;art372456,12381060" target="_blank" title="Mehr Tempo beim neuen Baugebiet! Reichenau will bei Lindenbühl-West vorankommen">betreffen das Gebiet Lindenbühl-West</a>. „Das Baugebiet zu entwickeln, war am Anfang sehr kontrovers“, sagt Streib. Die Entwicklung sei nur wirtschaftlich realisierbar, wenn auf Geschosswohnungsbau gesetzt wird. Seit 2019 werde ein Konsens gesucht, den sieht der Hauptamtsleiter im Gemeinderat aber auch jetzt noch nicht erreicht. Er werde deshalb die Frage stellen, ob hier eine Rückabwicklung nötig ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Nächste Debatte und Wahltermin</span><span>Mario Streib und Philipp Stolz haben noch einmal die Chance, die Wählerinnen und Wähler von sich zu überzeugen. Am Dienstag, 21. Oktober, findet die nächste SÜDKURIER-Wahlarena statt, diesmal auf der Insel. Um 19 Uhr geht es in der Inselhalle wieder mit der Kandidatenvorstellung der Gemeinde los, direkt danach beginnt die Wahlarena. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Gewählt wird der künftige Bürgermeister am Sonntag, 9. November.</span></label></div> <h2>So würden sie mit einer Wahl-Niederlage umgehen</h2> <p>Nur einer der beiden Männer kann die Wahl gewinnen. Würde Philipp Stolz sich dann in einer anderen Gemeinde als Bürgermeister bewerben – oder vielleicht als Reichenauer Hauptamtsleiter? „Man wird mich nicht als regelmäßigen Kandidaten in der Region wahrnehmen“, sagt er. Er würde auf seiner Position in Schorndorf bleiben.</p> <p>Könnte Streib sich dagegen vorstellen, auch als Hauptamtsleiter unter einem Bürgermeister Stolz weiterzumachen? Der 37-Jährige gibt eine ehrliche Antwort. „Wenn ich beruflich weiter vorankommen möchte, dann gibt es zwei Optionen“: in eine größere Verwaltung zu wechseln oder den Weg eines Bürgermeisters zu gehen. Er hänge an der Gemeinde, doch „die nächsten 20 Jahre auf der gleichen Position zu sein, bei der gleichen Besoldung, das kann ich mir nicht vorstellen“.</p> <h2>Ausblick auf die ersten 100 Tage als Bürgermeister</h2> <p>Zum Ende der Veranstaltung dürfen die Kandidaten Blick in die Zukunft werfen: Was wird sich in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit verändert haben? Streib will einen Bürgerservice auf dem Festland einrichten, mehr Wertschätzung innerhalb der Mitarbeiterschaft bewirkt haben und „ziemlich sicher auch kürzere Gemeinderatssitzungen“.</p> <p>Würde Stolz Bürgermeister, solle die Verwaltung nach 100 Tagen mit Künstlicher Intelligenz arbeiten, Bürger Politik als Dialog angeboten bekommen – und bei kürzeren Gemeinderatssitzungen schließt er sich an.</p> <p>Für das Publikum, das während der Debatten mit Applaus nicht spart, stellen sich an diesem Abend zunehmend Unterschiede zwischen den Bewerbern heraus. Diese haben am Dienstag, 21. Oktober, noch eine Chance, sich das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu erwerben.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Ehrenamt Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Reichenau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister-Bewerber positionieren sich beim ersten Aufeinandertreffen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 13:32:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Plätze für die Fasnachtseröffnung der Niederburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/der-suedkurier-oeffnet-tueren-gewinnen-sie-exklusive-plaetze-fuer-die-fasnachtseroeffnung-der-niederburg;art372432,12501325 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Samstag, 8. November, können fünf Abonnenten plus Begleitperson einen besonderen Abend miterleben. Sie sind live dabei, wie noch einmal zwei große Fasnachts-Stars auf der Bühne stehen. Und das ist noch nicht alles.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am Samstag, 8. November, können fünf Abonnenten plus Begleitperson einen besonderen Abend miterleben. Sie sind live dabei, wie noch einmal zwei große Fasnachts-Stars auf der Bühne stehen. Und das ist noch nicht alles.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/der-suedkurier-oeffnet-tueren-gewinnen-sie-exklusive-plaetze-fuer-die-fasnachtseroeffnung-der-niederburg;art372432,12501325]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am Samstag, 8. November, können fünf Abonnenten plus Begleitperson einen besonderen Abend miterleben. Sie sind live dabei, wie noch einmal zwei große Fasnachts-Stars auf der Bühne stehen. Und das ist noch nicht alles.



        <p>Ob bei der SWR-Fernsehfasnacht oder live beim Konstanzer Narrenspiel im unteren Saal des Konstanzer Konzils: Wenn Claudia Zähringer und Norbert Heizmann gemeinsam auf der Bühne standen, war die Begeisterung immer groß. Das Konstanzer Fasnachts-Duo ist legendär – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/fastnacht/nein-doch-das-konstanzer-narrenbuehnen-traumpaar-der-fernseh-live-uebertragung-sagt-ade-warum;art1369001,12325553" target="_blank" title="Nein! Doch: Das Konstanzer Narrenbühnen-Traumpaar der Fernseh-Live-Übertragung sagt ade. Warum?">und als die beiden erklärten, nicht mehr gemeinsam aufzutreten, war die Bestürzung groß</a>. Doch nun kommen sie noch einmal gemeinsam auf die Bühne zurück – freilich nicht mit einem neuen Sketch, sondern für eine ungewöhnliche Ehrung. Und man darf wohl davon ausgehen, dass sie diese nicht ohne eine närrische Antwort entgegennehmen werden.</p> <p>Fünf Abonnentinnen oder Abonnenten des SÜDKURIER und seiner Online-Angebote haben die Chance, dieses einmalige Ereignis mitzuerleben. Denn im Rahmen der Medienpartnerschaft mit der Narrengesellschaft Niederburg können auch dieses Jahr fünf Leserinnen oder Leser <a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-fasnachtsauftakt-der-niederburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">für sich selbst und jeweils eine Begleitperson eine Karte für den Fasnachtsauftakt am Samstag, 8. November, gewinnen</a>.</p> <p>Einer der Höhepunkte wird dabei die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Konstanz an Claudia Zähringer und Norbert Heizmann. Überreichen wird sie Oberbürgermeister Uli Burchardt persönlich, denn er ist auch Burgherr der Niederburg.</p> <h2>Der neue Burgherr? Ausgerechnet einer aus...</h2> <p>In diesen erlauchten Kreis wird – und auch das dürfte für einigen närrischen Schabernack sorgen – in diesem Jahr Rainer Hespeler aufgenommen, der Präsident der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee (NVHB). Immerhin kommt er aus Singen, und sein Laudator Karl-Bernhard Ruppaner wird es sich auf der Konstanzer Bühne kaum nehmen lassen, ein paar Spitzen in Richtung Nachbarstadt zu platzieren. Dass Hespeler den Niederbürgler Ritterschlag verdient hat, daran lässt Präsident Mario Böhler keinen Zweifel.</p> <p>So würdigt Böhler den NVHB-Chef mit folgenden Worten: „Wenn einer das närrische Handwerk versteht, dann er: unermüdlicher Kümmerer, Fassanstecher, Umzugsanführer und streitbarer Verfechter der Fasnacht – selbst dann, wenn hinter den Rollläden der Neubaugebiete kein ‚Narri-Narro‘ zurückschallt. Mit Witz, Herz und Fuchsschwanz hält er die Zünfte zusammen und kämpft für die gute Sache, auch wenn‘s mal mit Ministern und Landräten zur närrischen Verhandlung geht.“</p> <p>Vor Beginn der närrischen Saison hat Böhler aber auch noch eine ernste Botschaft: Fasnacht, so seine Überzeugung, ist mehr als Jux. Sie hält, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER, auch die Gesellschaft zusammen, schafft ein Ventil für Unzufriedenheit und verbindet zugleich über alle Altersgruppen und Lebensumstände hinweg. „Die Fasnacht hält die Stadtgesellschaft zusammen und verbindet Generationen – das kann man nicht hoch genug schätzen“, so Böhler zur bevorstehenden Ehrung von Claudia Zähringer und Norbert Heizmann.</p> <h2>Bekannte und neue Gesichter im Programm</h2> <p>Im Programm der Fasnachtseröffnung zeigt sich diese Vielfalt. So steht auch das Trio mit Anja Uhlemann, Nicole Paul und Monika Schönegg auf der Bühne. Bubi Kreuz tritt erneut auf, und nach einer krankheitsbedingten Pause ist auch Jürgen „Neckes“ Greis wieder zu erleben, der als urkomischer Kalauer-Erzähler ebenfalls aus der SWR-Livesendung aus dem Konstanzer Konzil bekannt ist.</p> <p>Ein bisschen nostalgisch dürfte es mit der Textkistle-Nummer werden, die Ann-Kathrin Schöpperle und Martin Tschaki neu auflegen, Simon Schafheitle ist dieses Mal berufsbedingt nicht dabei. Zugleich will die Niederburg aber auch zeigen, dass die Bühnenfasnacht eine Zukunft hat und dass sich dafür sehr wohl junge Talente finden. Alina Leutenegger, Bettina Schönle und Marina Schroff stehen zum ersten Mal als Trio auf der Bühne der Niederburg.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der SÜDKURIER öffnet Türen beim Fasnachtsauftakt: So gewinnen Sie</span><span>Fünf Leserinnen und Leser gewinnen für jeweils zwei Personen eine exklusive Führung mit Hoteldirektorin Christiane Welt, dürfen sich am Buffet des neuen Chefkochs Sebastian Kopitzki stärken – und genießen natürlich Freikarten für das Bühnenprogramm. Treffpunkt ist pünktlich um 18.15 Uhr in der Lobby des Hotels. Teilnehmen können alle, die ein aktives Abonnement beim SÜDKURIER (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) haben. Sie besuchen dazu bis Freitag, 24. Oktober, 23.59 Uhr die Seite <a href="http://www.meinSK.de/niederburg2025" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/niederburg2025</a> und melden sich mit ihren Zugangsdaten direkt an. Es entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Namen der Gewinner werden nach Abschluss der Verlosung veröffentlicht.</span></label></div> <h2>Auch Musik und Tanz kommen nicht zu kurz</h2> <p>Livemusik kommt von der „Fischerin-Band“ unter der Leitung von Burgherr Manuel Heß. Auch der Fanfarenzug unter der Leitung von Martin Tschaki sorgt für Stimmung. Die Imperijazzys unter der Leitung von Christiana Gondorf treten ebenfalls auf und feiern ihr zehnjähriges Bestehen.</p> <p>Wer all das miterleben will, muss Glück haben – der Fasnachtsauftakt der Niederburg am Samstag, 8. November, im Festsaal des Konstanzer Inselhotels ist längst ausverkauft. <a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-fasnachtsauftakt-der-niederburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">Fünf Abonnentinnen und Abonnenten haben aber die Chance, eine Karte für sich und eine Begleitperson zu gewinnen.</a> Im Wert von 80 Euro schließt der Gewinn ein deftig-närrisches Buffet mit ein. Und als besonderes Extra gibt es für die Gewinner eine exklusive Tour hinter die Kulissen des geschichtsträchtigen Inselhotels in Konstanz. Die <a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-fasnachtsauftakt-der-niederburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">Teilnahme am Gewinnspiel</a> ist bis Freitag, 24. Oktober, möglich.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 11:35:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schweizer Schloss steht „quasi auf Pudding“ – Archäologen untersuchen Gottlieber Anwesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/geheimnisse-im-schweizer-schloss-am-bodensee-archaeologen-untersuchen-das-gottlieber-anwesen-30-10-25;art1371848,12501245 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Besitzerfamilie des Schlosses am Schweizer Seerhein hat dem Amt für Archäologie erlaubt, eine bauarchäologische Untersuchung am Gebäude vorzunehmen. Was kam dabei alles zum Vorschein?  ]]></description>
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          Die neue Besitzerfamilie des Schlosses am Schweizer Seerhein hat dem Amt für Archäologie erlaubt, eine bauarchäologische Untersuchung am Gebäude vorzunehmen. Was kam dabei alles zum Vorschein?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Besitzerfamilie des Schlosses am Schweizer Seerhein hat dem Amt für Archäologie erlaubt, eine bauarchäologische Untersuchung am Gebäude vorzunehmen. Was kam dabei alles zum Vorschein?



        <p>Ein Gebäude von bemerkenswertem Rang: „Schloss Gottlieben ist eine Fundstelle von nationaler Bedeutung“, sagt Grabungstechnikerin Judith Kirchhofer, „wegen der Weltgeschichte, die hier geschrieben wurde, und wegen des Bauwerks an sich.“ 1251 hatte der Fürstbischof von Konstanz, Eberhard II. von Waldburg, die Burg und auch eine Brücke über den Seerhein errichten lassen.</p> <p>„Er wollte seinen Gegnern in der Bürgerschaft der Stadt Konstanz mit ihrer Brücke Konkurrenz machen. Aber sie haben sich erfolgreich gewehrt und eine Entschädigung herausgeschlagen“, erklärt Kirchhofer vom Amt für Archäologie. Später, während des Konstanzer Konzils, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/den-zukuenftigen-schlossherrn-erwartet-eine-zeitkapsel-voller-bedeutender-geschichte;art1371848,11418414" target="_blank" title="Den zukünftigen Schlossherrn erwartet eine Zeitkapsel voller bedeutender Geschichte">waren sowohl Reformator Jan Hus als auch der Ex-Papst Johannes XXIII. hier „zwangsweise untergebracht“</a>.</p> <p>Und 1499 sollen in den Wassergräben rund um die Burg nach der Schlacht bei Schwaderloh diverse schwäbische Fußknechte ertrunken sein, als sie vor den siegreichen Eidgenossen flohen. „Die historischen Quellen bezeichnen Schloss Gottlieben als Wasserburg“, so Kirchhofer, „wir haben bei geophysikalischen Messungen mit dem Bodenradar allerdings keine Spuren von Gräben gefunden.“</p> <h2>Schloss Gottlieben am Bodensee: Jeder Besitzer hat eigene Spuren hinterlassen</h2> <p>Jahrzehntelang war es nicht möglich, hinter die Schlossmauern zu schauen, doch die neue Besitzerfamilie Huber-Gazdik hat es dem Amt für Archäologie für die bauarchäologische Untersuchung gestattet. „Wir haben nichts ausgegraben“, betont Archäologin Simone Benguerel. „Die invasivste Maßnahme war es, in Holzbalken kleine Bohrkerne für die dendrochronologische Analyse zu entnehmen. Und jetzt wissen wir: Die Stützbalken im Keller sind wirklich zum größten Teil aus dem Jahr 1251.“</p> <p>An anderer Stelle versagte die Methode: Noch gibt es keinen fassbaren Beweis dafür, dass Jan Hus tatsächlich im West-Turm eingekerkert wurde, nachdem er beim Konstanzer Konzil seine Thesen nicht widerrufen hatte. „Oben im freistehenden Turm gibt es eine flache hölzerne Kammer. Aber möglicherweise stammt sie nicht aus dem 15. Jahrhundert, sondern wurde später als Schaustück für Touristen eingebaut. Eine Probe zur Altersbestimmung mit der Radio-Carbon-Methode ist noch an der Uni Zürich.“</p> <p>Eindeutig 700 Jahre alt ist die hölzerne Stiege im Turm. „Als ich sie hochgeklettert bin, wackelte sie bedenklich“, sagt die Archäologin und fügt hinzu: „Nachdem ich jetzt weiß, wie lange sie schon benutzt wird, wundert mich das nicht mehr.“</p> <p>Jeder der Besitzer hat eigene Spuren hinterlassen. Die Archäologen verfolgen sie nun. Im Gewölbekeller sehen sie, dass unter dem Konstanzer Bischof Friedrich von Zollern um 1434 eine Wendeltreppe in den damals darüberliegenden Festsaal führte. „Vielleicht haben Diener von hier aus die Gäste versorgt“, mutmaßt Judith Kirchhofer. Heute befindet sich im Festsaal eine Einlieger-Wohnung.</p> <h2>„Wir wussten, das Schloss ist ein Fass ohne Boden“</h2> <p>Eine Geschichte erzählen auch die Fensterumrandungen aus Sandstein. „Die gibt es hier erst seit 1837“, erklärt Judith Kirchhofer, „sie stammen aus dem Konstanzer Münster. Nach einem Brand mussten sie dort ausgetauscht werden. Familie Bonaparte, die damals kurzfristig Besitzer war, hat das Maßwerk aufgekauft und einbauen lassen.“</p> <p>„Wer ein Schloss besitzt, ist nicht steinreich, sondern reich an Steinen“, sagt Thomas Huber, der <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/sagenumwobenes-schloss-am-bodensee-schweizer-besitzer-oeffnen-nun-die-tueren-in-gottlieben-24-06-25;art1371848,12417392" target="_blank" title="Erster Einblick! Schweizer Besitzer öffnen ihr sagenhaftes Schloss am Seerhein">im Sommer mit seiner Frau und den drei zum Teil schon erwachsenen Kindern in die funktionierenden Räume im ersten Stock gezogen</a> ist. „Wir wussten, das Schloss ist ein Fass ohne Boden“, fügt er hinzu. Immerhin haben die Untersuchungen der Archäologen keine unliebsamen Überraschungen zutage gebracht.</p> <p>Das Haus direkt am Seerhein hat nach den Messungen ein sehr dickes, aber nur einen Meter tiefes Fundament. „Wir müssen als Erstes mit einem Stahlbetonfundament die Statik in den Griff bekommen“, sagt Huber, „das Schloss steht auf Bodensee-Sediment – quasi einem Pudding.“</p> <p>Er fügt hinzu: „Es ist ein Wunder, dass die Türme seit 800 Jahren geradestehen. Aber im Haupthaus sinkt die tragende Wand in der Mitte schneller ein als die Außenwände.“ Ein Bau-Scan ergab, dass die Böden im Laufe der Zeit bereits angeglichen wurden. Die Decken seien merkbar schiefer, so der Schlossherr.</p> <h2>Auf dem Anwesen am Seerhein entstehen auch vier Mietwohnungen</h2> <p>Das Schloss Gottlieben ist für Familie Huber-Gazdik als Zuhause gedacht, doch nicht nur: Es soll auch für Konzerte geöffnet werden. „Es gibt einen passenden Saal, doch er muss für die öffentliche Nutzung ertüchtigt werden“, sagt Leonie Huber, Tochter der Besitzer und selbst Architektin, im Gespräch. Barrierefreiheit und Fluchtwege müssen dafür allerdings gewährleistet sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie es weitergeht</span><span>Nötig ist die Erarbeitung eines Gestaltungsplans, sowohl für das Schloss als auch die Remise, in der vier Wohnungen entstehen sollen. Im Ostteil des Schlosses sieht die Nutzungsplanung zwei Wohneinheiten vor, eine davon wollen die Eigentümer bewohnen. Den Westteil möchten sie für Anlässe zugänglich machen. Dazu ist ein Lift mit Fluchttreppe nötig, der versteckt in den Bäumen realisiert werden soll. Die Schlossbesitzer hoffen, Ende 2026 mit ersten Umbauten starten zu können. Zuvor ist bereits die Sanierung der Westfassade zum Innenhof geplant.</span></label></div> <p>Es wird noch eine Weile dauern, bis der Saal eröffnet wird. Zuvor könnte die Remise aus dem späten 19. Jahrhundert umgebaut werden. Hier sollen in den nächsten Jahren vier Mietwohnungen entstehen. „Die Einnahmen würden helfen, das Schloss zu sanieren“, sagt Leonie Huber.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 11:21:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erste Wahlarena auf dem Reichenauer Festland: Wir haben alle Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/erste-wahlarena-auf-der-reichenau-wir-haben-alle-bilder;art372456,12501239 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Donnerstagabend, 16. Oktober, stellen sich die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Reichenau nach einer Vorstellungsrunde den Fragen von Jörg-Peter Rau. Über 200 Menschen kommen dafür in die Pfaffenmooshalle.  ]]></description>
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          Am Donnerstagabend, 16. Oktober, stellen sich die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Reichenau nach einer Vorstellungsrunde den Fragen von Jörg-Peter Rau. Über 200 Menschen kommen dafür in die Pfaffenmooshalle.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Am Donnerstagabend, 16. Oktober, stellen sich die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Reichenau nach einer Vorstellungsrunde den Fragen von Jörg-Peter Rau. Über 200 Menschen kommen dafür in die Pfaffenmooshalle.



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      <dc:rights><![CDATA[Erste Wahlarena auf dem Reichenauer Festland: Wir haben alle Bilder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:28:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zoll erwischt Familie beim Schmuggel von Luxussouvenirs und Koralle: „Das ist doch nur ein Stein“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zoll-erwischt-familie-beim-schmuggel-in-konstanz-das-ist-doch-nur-ein-stein;art372432,12499770 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach und nach entdecken die Zöllner Luxuswaren von fünfstelligem Wert im Gepäck der Familie aus dem Kreis Konstanz. Mehrfach beteuern sie, keine zollpflichtige Ware dabeizuhaben. Jetzt läuft ein Steuerstrafverfahren.  ]]></description>
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          Nach und nach entdecken die Zöllner Luxuswaren von fünfstelligem Wert im Gepäck der Familie aus dem Kreis Konstanz. Mehrfach beteuern sie, keine zollpflichtige Ware dabeizuhaben. Jetzt läuft ein Steuerstrafverfahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zoll-erwischt-familie-beim-schmuggel-in-konstanz-das-ist-doch-nur-ein-stein;art372432,12499770]]></guid>
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        Nach und nach entdecken die Zöllner Luxuswaren von fünfstelligem Wert im Gepäck der Familie aus dem Kreis Konstanz. Mehrfach beteuern sie, keine zollpflichtige Ware dabeizuhaben. Jetzt läuft ein Steuerstrafverfahren.



        <p>Mit mehreren Luxussouvenirs ist eine Familie aus dem Urlaub zurückgekommen. Eigentlich kein Problem – hätte sie das beim Zoll auch so angegeben. Gürtel, Maßanzug, Damenuhr, Handtasche und Halskette als Mitbringsel hatte die Familie aus dem Landkreis Konstanz bei ihrer Rückkehr aus Thailand im Gepäck, berichtet das Hauptzollamt Singen in einer Pressemitteilung.</p> <p>Das Problem: Es handelte sich um Produkte namhafter Luxushäuser. Auf dem Bild, das das Hauptzollamt veröffentlicht, sind Verpackungen und Produkte von Louis Vuitton, Chanel und Cartier zu erkennen. Der Gesamtwert der Waren lag laut Zoll bei rund 12.500 Euro. Damit übersteigt er die erlaubte Reisefreimenge von 300 Euro um mehr als das 40-fache. Hinzu kommt, dass die Familie darüber hinaus auch eine Steinkoralle, die unter Artenschutz steht, als Souvenir im Gepäck dabeihatte.</p> <p>Nach und nach kamen die einzelnen Waren im Laufe der Kontrolle am Zollamt Konstanz-Autobahn, die laut Mitteilung bereits im vergangenen Monat stattfand, ans Tageslicht. Eine Verpackung nach der anderen fanden die Zöllner bei der Kontrolle des Audis der Familie, mit dem sie aus der Schweiz ins Bundesgebiet einreisen wollten.</p> <p>Nach jeder Entdeckung – erst des Gürtels, dann der Uhr, der Halskette, heißt es in der Mitteilung – gaben die Reisenden auf Nachfrage an, keine weiteren zollpflichtigen Waren dabei zu haben. Am Ende entdeckten die Kontrolleure neben den geschmuggelten Luxusgütern noch eine rund 600 Gramm schwere Steinkoralle in einem Kindersonnenhut.</p> <h2>Verstoß gegen Artenschutzübereinkommen</h2> <p>Auf die Frage nach der bei der Einfuhr notwendigen Bescheinigung erklärte der 50-jährige Familienvater: „Das ist doch nur ein Stein.“ Er begründete weiter: „Wenn die Koralle tot ist, kann man sie ja mitnehmen.“ Das änderte aber nichts daran, dass gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen eröffnet wurde.</p> <p>Die Steinkoralle wurde vom Zoll beschlagnahmt. Zusätzlich wurde gegen den Mann ein Steuerstrafverfahren wegen der Nichtanmeldung der Modeartikel eingeleitet. Nachdem er die Einfuhrabgaben in Höhe von rund 2750 Euro für die Bekleidung und den Schmuck entrichtet hatte, konnte die Familie die Reise fortsetzen.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:29:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brezelwettstreit am Bodensee? Bäckerei kündigt an, bald „die besten Brezeln der Region“ zu backen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/brezelwettstreit-am-bodensee-baeckerei-kuendigt-an-die-besten-brezeln-zu-backen-19-10-25;art372448,12499202 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einer nur für Laugenware eingerichteten Backstube im Seerheincenter probiert die Bäckerei Heimatliebe das Konzept „Heimatbrezel“ aus. Bäckerei Stickel ist derweil stolz auf ihre langjährige Laugentradition.  ]]></description>
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          Mit einer nur für Laugenware eingerichteten Backstube im Seerheincenter probiert die Bäckerei Heimatliebe das Konzept „Heimatbrezel“ aus. Bäckerei Stickel ist derweil stolz auf ihre langjährige Laugentradition.<br>
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        Mit einer nur für Laugenware eingerichteten Backstube im Seerheincenter probiert die Bäckerei Heimatliebe das Konzept „Heimatbrezel“ aus. Bäckerei Stickel ist derweil stolz auf ihre langjährige Laugentradition.



        <p>Aufmerksamen Beobachtern ist es bestimmt nicht entgangen: In einer Ecke des Seerheincenters am Zähringerplatz geht ein Umbau vonstatten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/nach-dem-sternenbaeck-aus-welche-baecker-uebernehmen-die-filialen-in-konstanz;art372448,12253755" target="_blank" title="Nach dem Sternenbäck-Aus: Welche Bäcker übernehmen die Filialen in Konstanz?">Dort, wo einst die Bäckerei Sternenbäck ihre Ware verkaufte</a>, stand nach der Schließung dieser Filiale die Verkaufstheke einige Monate lang verlassen im Dunkeln.</p> <p>Nun tut sich was: Die Bäckerei Heimatliebe mit Hauptsitz in Allensbach, die im Seerheincenter bereits eine weitere Filiale betreibt, übernimmt auch diesen Ort.</p> <h2>Die Bäckerei Heimatliebe will „die besten Brezeln am Bodensee backen“</h2> <p>Denn Geschäftsführer Frank Winterhalter und sein Team haben schon lange eine Idee. „Wir wollten was Neues ausprobieren, das es noch nicht in der Stadt gibt“, erzählt Vanya Stoyanova, Assistentin der Geschäftsführung und bei Heimatliebe fürs Marketing zuständig.</p> <p>So entwickelten sie das Konzept „Heimatbrezel“ – mit einem durchaus anspruchsvollen Ziel: „Wir möchten künftig die besten Brezeln am Bodensee backen“, sagt Stoyanova. Aber nicht nur das: Auch andere Ware soll in dieser neuen Filiale hergestellt werden, die zur reinen Laugenbackstube wird. „Wir produzieren hier bald auch Laugenbrötchen, -konfekt und -croissants, Riesenbrezeln und gefüllte Varianten, auch vegan und vegetarisch.“</p> <p>Neu werde zudem Fleischkäse in Laugenfladenbrot sein, kündigt Vanya Stoyanova an. Heimatliebe kooperiere mit der Metzgerei Otto Müller sowie dem <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/von-singen-nach-konstanz-bueffel-bill-investiert-stark-und-startet-in-neuen-raeumen-durch-10-09-25;art372448,12475972" target="_blank" title="Wenn Wachstum zum Problem wird: Büffel Bill ist nach hohen Investitionen auf einem guten Weg">kürzlich nach Konstanz gezogenen Unternehmen Büffel Bill</a>, sodass verschiedene Fleischsorten in den Laugenfladen eingewickelt werden. Dazu kommen Beilagen wie Kraut, Maultaschen und Saucen.</p> <h2>Jeder kann zugucken, wie in der Backstube gearbeitet wird</h2> <p>Die Backstube wurde bereits leicht umgebaut, unter anderem versetzten Handwerker eine Wand und ergänzten drei Fenster, damit die Kunden direkt in die Produktion hineinschauen können. „Das wird eine Showbäckerei“, sagt Stoyanova. Ansonsten übernahm Heimatliebe viele Möbel und Maschinen vom Vorgänger Sternenbäck.</p> <p>Und warum der Fokus auf Lauge? „Wir wollen besser werden“, sagt Vanya Stoyanova ganz offen. „Wir wissen, dass unser Laugengebäck noch nicht perfekt ist, weil wir nachts in Allensbach produzieren. Bis alles ausgeliefert ist, ist es nicht mehr frisch. Unsere Produktionsleitung experimentiert derzeit viel mit neuen Rezepten und mit mehr Teigruhe, das ist bislang noch nicht ausgefeilt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das neue Konzept Heimatbrezel</span><span>Verkaufsstart ist voraussichtlich am Mittwoch, 29. Oktober. Zunächst soll es die neuen Laugenprodukte nur in der Showbäckerei geben, im Lauf des Monats November aber auch in der zweiten Heimatliebe-Filiale im Seerheincenter und dann in den anderen Konstanzer Läden der Allensbacher Bäckerei. Irgendwann soll sich das Konzept Heimatbrezel auf den Kreis Konstanz ausdehnen. In der neuen Filiale arbeiten ein Produktionsleiter aus Deutschland sowie zwei Auszubildende aus Kamerun und Aserbaidschan sowie drei Verkäufer. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nachts-arbeiten-und-am-heissen-ofen-stehen-kaum-jemand-moechte-mehr-baecker-werden-hilft-mehr-geld;art372432,12061442" target="_blank" title="Nachts arbeiten und am heißen Ofen stehen: Kaum jemand möchte mehr Bäcker werden. Hilft mehr Geld?">Heimatliebe setzt schon länger auf Personal aus Malaysia, Indonesien, Vietnam, Marokko und Aserbaidschan</a>, weil es schwierig ist, heimische Kräfte zu finden. „Derzeit haben wir 35 Azubis aus diesen Ländern und verstehen uns super“, sagt Marketingleiterin Vanya Stoyanova.</span></label></div> <p>Bäckermeister Tobias Dold, Bezirksleiter von Heimatbrezel, findet es „spannend, was Neues aufzubauen, das vielleicht groß wird“. Ihm gefalle auch das Experimentieren mit Lauge und Süßem, etwa eine in Zimt und Zucker gewälzte Brezel oder Laugenkonfekt mit Schokolade oder Salzkaramell, so der 43-Jährige.</p> <p>Und was sagen andere Bäcker der Region zur Ansage von Heimatliebe, demnächst die besten Brezeln am Bodensee backen zu wollen? Der SÜDKURIER fragte mehrere Betriebe an. Einige meinten: „Sollen sie doch machen. Wir wissen, dass unsere Brezeln gut sind.“ Zitieren lassen wollten sich diese Unternehmen nicht.</p> <h2>„Laugengebäck ist unsere Leidenschaft“</h2> <p>Nur Alexandra Stickel, stellvertretende Geschäftsführerin der gleichnamigen Konstanzer Bäckerei, äußert sich dazu gern. Kein Wunder, schließlich befindet sich die Brezel im Firmenlogo. Und dieses verschlungene Gebäck sei die Leidenschaft des Familienunternehmens, das seit 1901 besteht, so Stickel: „Wir hören ständig von Kunden, dass sie auch von weiter weg zu uns kommen, um unsere Brezeln zu kaufen.“</p> <p>Ihre Backstubenmitarbeiter widmeten sich seit vielen Jahren „mit ganzem Herzen der Kunst der perfekten Brezel: außen goldbraun, mit knusprigen Ärmchen und innen weich und aromatisch“, sagt Alexandra Stickel. Schon vor über 50 Jahren habe ihr Vater, Dieter Stickel, die bis dahin in Konstanz verbreitete klassische badische Brezel neu gedacht: oben etwas dicker mit einem Schnitt, unten mit zarten Armen.</p> <p>„Diese besondere Form wurde später von vielen Konstanzer Bäckern übernommen“, sagt Stickel und betont: „Auch heute noch werden unsere Brezeln jeden Tag von Hand geschlungen und nicht von der Maschine ausgespuckt. Unsere ausgebildeten Bäckerinnen und Bäcker wissen: Jede Brezel ist ein Stück Handwerkstradition.“</p> <p>Auch das Gebäck von Heimatbrezel wird laut Vanya Stoyanova von Hand hergestellt. Dennoch sagt Alexandra Stickel: „Wir glauben, dass Qualität nicht aus Kampfansagen und großen Sprüchen entsteht, sondern aus besten Zutaten, Erfahrung und Liebe zum Detail.“ Ihre Laugenware komme täglich aus dem Steinofen – und zwar erst morgens um sechs Uhr, damit sie frisch verkauft werden kann.</p> <p>Dennoch findet es die stellvertretende Geschäftsführerin von Stickel „schön, dass über gutes Laugengebäck gesprochen wird“. Sie freue sich, dass noch weitere Kolleginnen und Kollegen für hochwertiges Bäckerhandwerk stehen – „wenn auch nur noch wenige“, ergänzt sie. „Gemeinsam halten wir die Laugentradition lebendig.“</p> <p>Wird die Backstube Stickel das neue Vorhaben von Heimatliebe zum Anlass nehmen, selbst mit Lauge zu experimentieren? Dazu sagt Alexandra Stickel: „Das tut unser Backstubenleiter sowieso dauernd. Er versucht immer wieder was Neues und lässt uns probieren. Was gut ist, wird ins Programm aufgenommen.“ Derzeit wird das Hauptgeschäft von Stickel umgebaut und modernisiert. „Zur Wiedereröffnung am Samstag, 25. Oktober, haben wir neue Produkte mit Lauge im Angebot“, so Stickel.</p> <p></p>]]>
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