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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:41:05 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:49 +0100</pubDate>
         <title> Immer noch Lücke an der Bahnlinie</title>
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         <description><![CDATA[  So hat sich CDU-Gemeinderat Dieter Wild die Entwicklung nicht vorgestellt. Die von ihm schon im Februar reklamierte Sicherheitsl&#252;cke an der Eisenbahnstra&#223;e in Warmbach, die Wild als Gefahrenquelle f&#252;r neben der Bahnlinie spielende Kinder ausmachte, ist noch immer nicht geschlossen.  ]]></description>
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		So hat sich CDU-Gemeinderat Dieter Wild die Entwicklung nicht vorgestellt. Die von ihm schon im Februar reklamierte Sicherheitsl&#252;cke an der Eisenbahnstra&#223;e in Warmbach, die Wild als Gefahrenquelle f&#252;r neben der Bahnlinie spielende Kinder ausmachte, ist noch immer nicht geschlossen.<br>
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<![CDATA[
So hat sich CDU-Gemeinderat Dieter Wild die Entwicklung nicht vorgestellt. Die von ihm schon im Februar reklamierte Sicherheitslücke an der Eisenbahnstraße in Warmbach, die Wild als Gefahrenquelle für neben der Bahnlinie spielende Kinder ausmachte, ist noch immer nicht geschlossen.


   
Der Grund: Weder die Bahn noch die Stadt fühlen sich dafür verantwortlich. Bei dem Corpus Delicti handelt es sich um eine Hecke. Sie wird regelmäßig von den technischen Diensten der Stadt gepflegt, weil sie direkt an der Straße steht und würde idealerweise eine Barriere zu den direkt dahinter liegenden Gleisen bilden und den Zugverkehr auf der Hochrhein-Schiene. Vor diesem Hintergrund hat Wild einen Briefwechsel gestartet, ohne allerdings zu erreichen, dass sich etwas tut. Die Bahn steht auf den Standpunkt, dass das Betreten von Gleisen grundsätzlich verboten ist und aus der Bauverwaltung der Stadt wiederum wird ihm mitgeteilt, dass es aus ihrer Sicht keinen Handlungsbedarf gebe. Die Stadt möchte nicht auf Bahngelände tätig werden, ohne dass die Bahn damit einverstanden ist. Da auf dem kleinen Dienstweg nichts geht, überlegt sich Wild nun selbst zu handeln. Ein paar Hainbüsche, meint er, kosten nicht die Welt und sind schnell gesetzt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:57 +0100</pubDate>
         <title> Zeitreise durch St. Michael</title>
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         <description><![CDATA[  Auch in diesem Jahr wird es wieder F&#252;hrungen in der Alten Kirche St. Michael geben: An jedem Sonntag um 15 Uhr vom 3. Juni bis zum 9. September.  ]]></description>
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		Auch in diesem Jahr wird es wieder F&#252;hrungen in der Alten Kirche St. Michael geben: An jedem Sonntag um 15 Uhr vom 3. Juni bis zum 9. September.<br>
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Auch in diesem Jahr wird es wieder Führungen in der Alten Kirche St. Michael geben: An jedem Sonntag um 15 Uhr vom 3. Juni bis zum 9. September.


   
Dort können Besucher und Besucherinnen den neu gestalteten Altarraum betrachten: Den Altar, das Lesepult, den Osterleuchter und das Kreuz, das im Triumphbogen zu schweben scheint. Diese Kunstwerke verstärken nicht nur die Ausstrahlungskraft der Kirche, sondern sollen auch zum Gespräch anregen. Die Führungen werden von einem ehrenamtlichen Team angeboten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zur Saisoneröffnung am 3. Juni nimmt Uta Vollgärtner die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte, erklärt die wertvollen Wandmalereien, die Grabtafeln der Familien Höcklin und Roggenbach und erzählt aus der langen Geschichte der Kirche St. Michael. Weitere Führungen im Juni: 10. und 17. Juni mit Jost Noller, 24. Juni mit Professor Klaus Schubring. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:12 +0100</pubDate>
         <title> Polizei sucht Unfallfahrer</title>
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         <description><![CDATA[  Zu einer Unfallflucht, die sich bereits am Samstag vor Pfingsten in Schopfheim ereignet hat, sucht die Polizei Zeugen. Nach bisherigem Kenntnisstand war ein Unbekannter mit einem silberfarbenen Pkw auf dem Wiesenweg gegen 10 Uhr in Richtung Fahrnau unterwegs.  ]]></description>
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		Zu einer Unfallflucht, die sich bereits am Samstag vor Pfingsten in Schopfheim ereignet hat, sucht die Polizei Zeugen. Nach bisherigem Kenntnisstand war ein Unbekannter mit einem silberfarbenen Pkw auf dem Wiesenweg gegen 10 Uhr in Richtung Fahrnau unterwegs.<br>
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Zu einer Unfallflucht, die sich bereits am Samstag vor Pfingsten in Schopfheim ereignet hat, sucht die Polizei Zeugen. Nach bisherigem Kenntnisstand war ein Unbekannter mit einem silberfarbenen Pkw auf dem Wiesenweg gegen 10 Uhr in Richtung Fahrnau unterwegs.


   
Vermutlich wollte er trotz Gegenverkehrs an einem ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand auf Höhe des Anwesens Nr. 5 geparkten silbermetallic-farbenen Audi A4 vorbeifahren. Da die Lücke zu schmal war, prallte er allerdings auf den geparkten Pkw. Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr der Unfallverursacher, ein etwa 20 bis 30 Jahre alter Mann der einen auffallenden Fingerring trug, davon. Sein Fahrzeug müsste vorne rechts beschädigt sein. Am Audi A4 entstand erheblicher Sachschaden. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Schopfheim unter Tel. 07622/66 69 80 entgegen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:48 +0100</pubDate>
         <title> Herzog übernimmt Architekturbüro</title>
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         <description><![CDATA[  Nach erfolgreicher f&#252;nfzehnj&#228;hriger Zusammenarbeit hat der Hauinger Architekt Ingo Herzog das Haagener Architekturb&#252;ro von Michael Balint &#252;bernommen. Beide sind freie Architekten, die in den vergangenen Jahren viele gro&#223;e Projekte im Landkreis L&#246;rrach gemeinsam verwirklicht haben.  ]]></description>
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		Nach erfolgreicher f&#252;nfzehnj&#228;hriger Zusammenarbeit hat der Hauinger Architekt Ingo Herzog das Haagener Architekturb&#252;ro von Michael Balint &#252;bernommen. Beide sind freie Architekten, die in den vergangenen Jahren viele gro&#223;e Projekte im Landkreis L&#246;rrach gemeinsam verwirklicht haben.<br>
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Nach erfolgreicher fünfzehnjähriger Zusammenarbeit hat der Hauinger Architekt Ingo Herzog das Haagener Architekturbüro von Michael Balint übernommen. Beide sind freie Architekten, die in den vergangenen Jahren viele große Projekte im Landkreis Lörrach gemeinsam verwirklicht haben.


   
Neben Wohn- und Geschäftshäusern planten sie unter anderem die Behindertenwerkstätten des St. Josefshauses in Bamlach und Herten sowie behindertengerechte Bauten für Leben und Wohnen in Tumringen. Michael Balint gründete sein Architekturbüro im Jahre 1979 in der Sirnitzstraße in Haagen, arbeitete viele Jahre für die Städtische Wohnbau Lörrach, plante und baute Geschäftshäuser, Pflegeheime, Einfamilien- und Reihenhäuser. Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren zog er sich jetzt in den Ruhestand zurück. Ingo Herzog ist mit seinem Architekturbüro seit 1999 in der Brückenstraße in Hauingen ansässig und beschäftigt sieben Mitarbeiter. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:49 +0100</pubDate>
         <title> Mehr Vergnügen auf dem Fahrrad</title>
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         <description><![CDATA[  Der Landkreis L&#246;rrach will mit Hilfe eines Radwegekonzepts die Infrastruktur verbessern. Kommunen haben Wunschlisten  ]]></description>
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		Der Landkreis L&#246;rrach will mit Hilfe eines Radwegekonzepts die Infrastruktur verbessern. Kommunen haben Wunschlisten<br>
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<![CDATA[
Der Landkreis Lörrach will mit Hilfe eines Radwegekonzepts die Infrastruktur verbessern. Kommunen haben Wunschlisten


   
Der Landkreis Lörrach will innerhalb eines Jahres ein kreisweites Konzept zum Ausbau und zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur erstellen. Zur Auftaktveranstaltung im großen Sitzungssaal im Landratsamt Lörrach begrüßte Landrätin Marion Dammann rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus den Städten und Gemeinden, um mit dem Darmstädter Planungsbüro VAR, das das Konzept ausarbeiten wird, Schwerpunkte und Vorgehensweise zu erläutern. Ziel des Konzepts ist es, Mängel und Gefahrenstelle im Liniennetz zu identifizieren und Haupt- und Nebenrouten des Radverkehrs zu entwickeln. "Der Ausbau und die Steigerung des Langsamverkehrs ist eines der wichtigen Zukunftsthemen in unserem Landkreis", sagte Landrätin Marion Dammann. Das Konzept wird in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft (IG) Velo erstellt. Diese wurde bereits bei der Auswahl des Büros VAR eng eingebunden. Uwe Petry vom Planungsbüro VAR erläuterte, wie das Konzept erarbeitet werden soll: Zunächst werden eine Bestandserhebung vorgenommen, bestehende Daten bewertet und das Wegenetz befahren. Hierbei sollen auch Radfahrer in der Region gezählt und befragt werden, um potenzielle Mängel und Gefahrenstellen zu identifizieren. In der Analyse- und Konzeptionsphase liegt der Fokus auf dem Erstellen eines Wunschliniennetzes. Hierbei werden die Quell- und Ziel- Beziehungen beachtet sowie die Gefahrenstellen anhand der Radfahrunfälle im Landkreis identifiziert und berücksichtigt. Die geplanten Haupt- und Nebenrouten werden in Strecken und Knotenpunkte unterteilt. "Die Erstellung eines solchen Konzepts ist nur in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis möglich", warb die Landrätin um Unterstützung. "Wir brauchen Ihre Kenntnis der örtlichen Probleme und Bedürfnisse." Das Interesse der Kommunen war groß und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter gaben gleich Hinweise auf erste Problemstellen im Radwegenetz des Landkreises. "Die Vielzahl der Rückmeldungen, die wir bereits aus den Kommunen erhalten haben, hat uns überrascht", stellte der Planer fest. "Es ist schön zu sehen, dass das Thema Radverkehr bei den Kommunen angekommen ist und diese sich tatkräftig an der Konzeption beteiligen." Am Ende der Veranstaltung standen die Vertreter der Kommunen bei den Mitarbeitern des Planungsbüros Schlange, um ihre Wunschliste zur Förderung des Radverkehrs vorzustellen. Die Bestandserhebung dauert etwa bis Ende Juni. Die Kommunen haben dabei auch Gelegenheit, Anregungen und Informationen zu liefern. Im Juli will Uwe Petry mit seinen Mitarbeitern möglichst viele Radwege im Landkreis befahren und die "Problemstellen" selbst in Augenschein nehmen. Im September oder Oktober wird das Wunschliniennetz feststehen, dass mit den Städten und Gemeinden nochmals erörtert werden soll. Nach den Planungen wird im Frühjahr 2013 das Radwegekonzept vorliegen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:48 +0100</pubDate>
         <title> Schokofest zum 111. Geburtstag</title>
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         <description><![CDATA[  Die Milka-Schokolade gibt es seit &#252;ber hundert Jahren. L&#246;rrachs Innenstadt taucht sich in lila  ]]></description>
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		Die Milka-Schokolade gibt es seit &#252;ber hundert Jahren. L&#246;rrachs Innenstadt taucht sich in lila<br>
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Die Milka-Schokolade gibt es seit über hundert Jahren. Lörrachs Innenstadt taucht sich in lila


   
Vier Wochen früher als in den vergangenen Jahren, nämlich am Samstag, 16. Juni, findet in diesem Jahr das Schokofest in der Lörracher Innenstadt statt. Zum fünften Mal in Folge wird für einen Tag lila die dominierende Farbe sein. Diesmal hat das Fest einen besonderen Akzent, so der Lörracher Kraft Foods-Werksleiter Peter Jungbeck. Man feiert einen ungewöhnlichen Geburtstag: Vor 111 Jahren wurde der Markenname Milka (aus Milch und Kakao) in Berlin eingetragen. Das Werk in Lörrach mit seinen rund 550 Mitarbeitern ist der größte Produktionsstandort für Milka-Tafelschokolade. Rund drei Millionen Tafeln werden täglich produziert. Zum Schokofest (11 bis 18 Uhr) wird aus dem Truck auf dem Alten Markt ein weiterer Milka-Truck auf dem Senser Platz aufgestellt, wo Besucher auf einer "Lila Zeitreise" auch den Wandel in der Produktion in Lörrach sehen können, auch interaktive Spielstationen wie "Kuhpedia" finden sich hier. Auf der Showbühne auf dem Alten Markt wird Jungbeck mit OB Heute-Bluhm die Geburtstagstorte anschneiden. Euromaus und Clown Clip aus dem Europapark Rust werden auf der Showbühne zu erleben sein. Dance Energy wird auftreten und eine Abordnung des SOS-Kinderdorfes Sulzburg, mit dem das Lörracher Schokoladenwerk seit Jahrzehnten verbunden ist, wird ein Geburtstagslied präsentieren. Wegen des früheren Termins werden diesmal keine Skistars, zuletzt war Maria Höfl-Riesch in Lörrach, dabei sein. OB Gudrun Heute-Bluhm schätzt dieses Engagement von Peter Jungbeck. Es zeige, dass sich die Firma lokal aufstellt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:48 +0100</pubDate>
         <title> Jäger müssen Hygiene beachten</title>
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         <description><![CDATA[  Die J&#228;ger in Baden-W&#252;rttemberg besitzen ein Privileg. Sie d&#252;rfen das geschossene Wild selbst begutachten und in Umlauf bringen.  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Die J&#228;ger in Baden-W&#252;rttemberg besitzen ein Privileg. Sie d&#252;rfen das geschossene Wild selbst begutachten und in Umlauf bringen.<br>
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<![CDATA[
Die Jäger in Baden-Württemberg besitzen ein Privileg. Sie dürfen das geschossene Wild selbst begutachten und in Umlauf bringen.


   
Dafür werden die Jäger in einer speziellen Schulung qualifiziert. Sie lernen, dass der Weg "vom Schnitzel zum erlegten Wild" jederzeit rückverfolgbar sein muss, erklärt Roland Heller, Leiter der Jagdschule Badische Jäger, der die Schulung persönlich übernimmt. 23 Teilnehmer schulte Heller beispielsweise im März und überreichte ihnen im Anschluss eine Bescheinigung des Veterinärwesens, das sie offiziell als "kundige Personen" ausweist. Die fünfstündige Schulung baut auf dem Wissen auf, dass den Jungjägern während ihrer Ausbildung vermittelt wird. So lernen sie Unterschiede zwischen normalen und abnormen Verhaltensweisen von Wild und diskutieren Hygienevorschriften zu Jagd, Transport und Verteilung des Wildbrets. "Ein Gammelfleischskandal wäre das Schlimmste, was uns Jägern passieren könnte", meint Heller und weist die Jäger auf das Damoklesschwert hin, dass stets über ihren Köpfen kreise. EU-Richtlinien besagen, dass Fleisch, dessen Qualität nicht sicher ist, nicht in den Verkehr gelangen darf. Daher sollte jeder Jäger in der Lage sein, das erlegte Wild einer ersten Untersuchung unterziehen zu können und sich verpflichtet fühlen, bei Unklarheiten eine Fleischbeschau beim Veterinäramt in Anspruch zu nehmen. "Wer zu faul oder stolz dazu ist, riskiert seinen Jagdschein", klärt Heller auf. Denn jede Zuwiderhandlung gegen Hygienevorschriften wird als Straftatbestand gewertet und hat damit den Verlust des Jagdscheins zur Folge. Trotz dieser ernsten Themen kommt bei Hellers Power-Point-Vortrag der Spaß nicht zu kurz. Ob die Jäger denn wissen, was eine schwarze Lunge über den Gesundheitszustand des Tieres aussagt, will er wissen und muss selbst über die Antwort eines Teilnehmers "das ist eine Raucherlunge" lachen. Natürlich wissen die Jäger bereits, dass schwarze Lungen bei erlegten Tieren normal sind, da sich in diesen geronnenes dunkles Blut ansammelt. Beim Thema Krankheitsansteckung wird fleißig mitgeschrieben. Heller warnt vor der sogenannten Zooanthroponose, bei der sich Menschen mit Krankheitserregern der Tiere anstecken können. Davon sind vor allem Jäger und Tierärzte betroffen. "Die Opfer füllen ganze Friedhöfe", erklärt er, "Tollwutinfizierte kann man allerdings an zwei Händen abzählen." So rät er den Jägern, bei der Zusammenstellung ihrer Grundausstattung die Einmalhandschuhe nicht zu vergessen.Jäger, die die Bescheinigung "zur kundigen Person" einmal erhalten haben, werden nicht mehr überprüft. Allerdings sind sie dazu angehalten, sich selbst über Neuerungen bei Hygienevorschriften zu informieren, "im Juli steht die nächste Änderung an", kündigt Heller an. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:48 +0100</pubDate>
         <title> Martin darf auf die Schule seiner Wahl</title>
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         <description><![CDATA[  Familie Buske aus Wyhlen k&#228;mpft erfolgreich f&#252;r ihren zw&#246;lfj&#228;hrigen Sohn mit Asperger-Syndrom  ]]></description>
         <content:encoded>
		<![CDATA[
		Familie Buske aus Wyhlen k&#228;mpft erfolgreich f&#252;r ihren zw&#246;lfj&#228;hrigen Sohn mit Asperger-Syndrom<br>
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Familie Buske aus Wyhlen kämpft erfolgreich für ihren zwölfjährigen Sohn mit Asperger-Syndrom


   
Alle Menschen sind unterschiedlich. Das ist gut. Auch Martin ist anders. Der Zwölfjährige aus Wyhlen ist Autist, genauer gesagt hat er das Asperger-Syndrom. Er hat Schwierigkeiten, sich auf neue Situationen einzustellen, ist davon schnell überfordert. Gleichzeitig hat er sogenannte Insel-Begabungen, also Bereiche, in denen er unglaublich talentiert ist. Trotzdem gab es für Familie Buske Schwierigkeiten, Martin in die Schule ihrer Wahl zu schicken. Cornelia Buske möchte jetzt die erste Elterninitiative für Eltern autistischer Kinder im Kreis Lörrach eröffnen. Auch der Landkreis möchte seine Strukturen verbessern. Der zwölfjährige Martin ist wie viele Jungs in diesem Alter zuerst etwas schüchtern. Schon im Kindergarten und in der Grundschule hatten Eltern und Erzieher gemerkt, dass er besondere Aufmerksamkeit brauchte, obwohl er mit allen Aufgaben meist der schnellste war. Bis zur sechsten Klasse besuchte er das Lise-Meitner-Gymnasium, allerdings, so sagt es Cornelia Buske, habe es immer mehr Probleme gegeben, Streit unter den Schülern, wodurch Martin immer mehr in eine Außenseiterolle kam. Seine Neigung, bei Problemen wegzulaufen, machte es den Lehrern auch nicht leichter. Wechselnde Lehrer und Räume machten Martin immer mehr zu schaffen. Ende 2011 hatten die Schule und die Eltern beschlossen, dass Martin nicht länger auf dem Gymnasium bleiben konnte. Die Buskes suchten Hilfe bei der psychologischen Beratungsstelle des Landkreises, wo man empfahl, die Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP), die dem ElisabethenKrankenhaus in Lörrach angegliedert ist, aufzusuchen. Dort gibt es auch eine eigene Schule mit festen Bezugspersonen. Martin fühlte sich wohl. Aber länger als zwölf Wochen konnte er nicht bleiben. Da er aber auch nicht ans LMG zurück konnte, hat seine Mutter es geschafft, dass er in der KJP bis zu den Pfingstferien verlängern konnte - sonst hätte er gar keine Schule gehabt. Während dieser Zeit suchten die engagierten Eltern nach einer längerfristigen Lösung und nahmen Kontakt zur Stulz-Schriever'schen Stiftung Baden-Baden auf, die seit 125 Jahren ein Kinder- und Jugendheim betreibt. An der dortigen Schule werden mehrere autistische Kinder unterrichtet. Laut Cornelia Buske kostet die Heimunterbringung 3000 Euro im Monat. Martin war von einem Besuch begeistert und wollte unbedingt dorthin, doch da die Familie nicht genug Geld hat, wären die Kosten durch das Jugendamt zu bezahlen gewesen. Aus dem Sozialbereich des Landratsamts wurde zudem gesagt, dass das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen müsse - und das sah man eher in der gewohnten Umgebung. Martin sollte künftig mit einem Schulbegleiter ins sein altes Gymnasium gehen. Cornelia Buske wies allerdings darauf hin, dass es solche Begleiter, die auf Autismus spezialisiert sind, noch gar nicht gebe. Mittlerweile haben sich die Behörden zusammengesetzt und es für Martin möglich gemacht, nach Baden-Baden zu ziehen. An Wochenenden wird er von einem Begleiter von Baden-Baden mit dem Zug bis Freiburg gebracht, wo ihn die Buskes abholen. Allen fällt der Abschied schwer, aber alle freuen sich auch, dass Martin so die für ihn beste Förderung erleben kann. "Ich habe in dieser Zeit festgestellt, dass viele Eltern ähnliche Probleme haben", so Cornelia Buske. Sie möchte durch eine Elterninitiative - die erste im Landkreis - Kristallisationspunkt sein, damit betroffene Eltern sich vernetzten können. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Im Herbst möchte sie ein erstes Treffen veranstalten - womöglich in Rheinfelden. Elke Zimmermann-Fiscella, die Leiterin des Dezernats Soziales und Jugend im Landratsamt, freut sich über die Initiative. Sie war auch mit Martins Fall beschäftigt und hat mitentschieden, dass er nach Baden-Baden kann. Auch wenn sie sagt: "Unser Ziel in der Behindertenhilfe heißt: So viel Normalität wie möglich". Das sei für Martin in Baden-Baden zwar zunächst nicht gegeben, allerdings habe man festgestellt, dass die Strukturen im Bereich Autismus im Landkreis Lörrach noch nicht so weit seien, dass man jedem eine optimale Förderung zukommen lassen könne. Martins Fall nehme man jetzt zu Anlass, diese Strukturen zu verbessern. In zwei Jahren wird man sich erneut mit Martin befassen und dann schauen, ob er weiter in Baden-Baden bleibt, oder zurück nach Wyhlen ziehen wird. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:49 +0100</pubDate>
         <title> Zukunftsplan für Römerstadt</title>
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		Die Baselbieter Gemeinde Augst hat eine Vergangenheit wie kein zweites Dorf der Region. Auf dem Gebiet der 900-Einwohner-Gemeinde liegt ein gro&#223;er Teil der r&#246;mischen Siedlung Augusta Raurica, in der zur Bl&#252;tezeit vor 1800 Jahren 15 000 bis 20 000 Menschen lebten.<br>
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Die Baselbieter Gemeinde Augst hat eine Vergangenheit wie kein zweites Dorf der Region. Auf dem Gebiet der 900-Einwohner-Gemeinde liegt ein großer Teil der römischen Siedlung Augusta Raurica, in der zur Blütezeit vor 1800 Jahren 15 000 bis 20 000 Menschen lebten.


   
Dieses kulturelle Erbe zu erforschen, zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen, ist Aufgabe der Römerstadt. Gleichzeitig will die moderne Gemeinde als Lebensraum attraktiv bleiben. Beide Interessen unter einen Hut zu bekommen ist nicht leicht. Gemeindepräsident Andreas Blank bezeichnete die nicht immer positive Beziehung zwischen Archäologen und Einwohnern von Augst, die sich in ihren Entwicklungsmöglichkeiten beschnitten sahen, am Mittwoch denn auch als offenes Geheimnis. Nun scheint aber eine Einigung erzielt mit einem gemeinsamen Entwicklungsplan, den die Regierung dem Landrat, also dem Kantonsparlament unterbreiten will. "Ein Durchbruch ist erzielt", befand der Baselbieter Kulturdirektor Urs Wüthrich. "Der gordische Knoten ist gelöst", sagte Dani Suter, Leiter der Römerstadt. Denn das Konzept zeigt Perspektiven für Augst und für Augusta Raurica auf. Das Zauberwort heißt dabei Entflechtung. Bislang sind Römerstadt und Gemeinde aufs Engste verbunden. Die Häuser stehen auf und neben Ruinen und Monumenten. Künftig ist eine stärkere Trennung vorgesehen. Wüthrich sprach von einem konstruktiven Nebeneinander. Das Konzept sieht nämlich im Kern vor, das Gebiet zwischen der Ergolz im Westen, dem Dorfkern im Norden, der Kantonsgrenze zu Kaiseraugst im Osten und der Autobahn A 2 im Süden in drei Teile zu gliedern. Ganz im Westen ein öffentlicher Park als Verbindung zwischen dem szenischen Theater, das dieses Jahr erneut vom Lörracher Stimmenfestival bespielt wird, und dem Amphitheater unweit der Autobahn, einem Freilichtmuseum mit einem Sammlungszentrum und einem Museumsneubau im Osten und dazwischen die moderne Siedlung Oberdorf. Für diese gilt zwar weiter das Archäologiegesetz, das bei neuen Funden gegebenenfalls Notgrabungen vorsieht. Eine Erweiterung des Siedlungskerns in Richtung Süden ist aber nicht mehr grundsätzlich blockiert. Im Gegenteil, rund 40 000 Quadratmeter, die der Kanton für seine Zwecke nicht mehr benötigt, sollen umgewidmet werden und dann für den Hausbau zur Verfügung stehen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:26 +0100</pubDate>
         <title> Milka feiert Geburtstag</title>
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		Schokolade wird 111 Jahre alt. Gro&#223;es Fest in L&#246;rracher Innenstadt<br>
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Schokolade wird 111 Jahre alt. Großes Fest in Lörracher Innenstadt


   
Am Samstag, den 16. Juni ist es wieder soweit: Zum fünften Mal lädt Milka zum großen Schokofest ein. In diesem Jahr gibt es ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern. Vor 111 Jahren begann mit dem Eintrag der Wortmarke in Berlin der Siegeszug von Milka in die Herzen der Deutschen. Dies nimmt Kraft Foods laut Presseerklärung zum Anlass, zu einer Geburtstagsfeier nach Lörrach einzuladen, wo noch heute ein Großteil der Milka Tafelschokolade hergestellt wird. Grund genug, seine Besucher mit auf eine "Lila Zeitreise" zu nehmen und sich damit bei den Mitarbeitern, den Lörrachern und der Region für 111 zarte Jahre zu bedanken. Den Startschuss für das ganztägige Geburtstags-Spektakel rund um die lila Kultschokolade gibt Peter Jungbeck, Werksleiter Kraft Foods Lörrach, um 11 Uhr auf der Milka Showbühne. Anschließend schneidet er gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm die Torte für das Geburtstagskind Milka an. Die kleinen Gäste werden sich vor allem auf die "Euromaus" und den "Clown Clip" freuen, die extra aus dem Europa-Park Rust anreisen werden. Und da zu einem richtigen Geburtstag Tanz und Gesang nicht fehlen dürfen, sorgen das Ensemble von "Dance Energy" und die Kinder des SOS-Kinderdorfes für die festliche Stimmung. Anlässlich des besonderen Markenjubiläums steht das diesjährige Lörracher Schokofest unter dem Motto "Lila Zeitreise". Die Besucher werden eingeladen, im neu gestalteten Milka Truck an interaktiven Spiel-Stationen wie "Kuhpedia" oder "Memory" die lila Kultgeschichte zu entdecken. Eine Erinnerung an das Schokofest kann in der "Smilebox" in Form einer individuellen Geschenkverpackung mit Foto und zartem Gruß festgehalten werden. "Als Highlight findet in diesem Jahr eine Milka Schnitzeljagd für Groß und Klein über das Schokofestgelände statt", so Peter Jungbeck. "Wer bei den Fragen zur Markengeschichte noch eine Hilfestellung braucht, kann diese in der mobilen Ausstellung von Milka finden." ]]>
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