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    <title>suedkurier.de - Rielasingen-Worblingen  </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:13 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:05:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein KFZ-Meister auf skurrilen Abwegen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/ein-kfz-meister-auf-skurrilen-abwegen;art372457,12512278 ]]></link>      <description><![CDATA[  Worblinger Mundartbühne führt Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ auf. Publikum amüsiert sich bei vier Vorstellungen köstlich  ]]></description>
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          Worblinger Mundartbühne führt Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ auf. Publikum amüsiert sich bei vier Vorstellungen köstlich<br>
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        Worblinger Mundartbühne führt Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ auf. Publikum amüsiert sich bei vier Vorstellungen köstlich



        <p>Singen Was so alles passieren kann, wenn ein rechtschaffener KFZ-Meister plötzlich von zwei asiatischen Mönchen heimgesucht wird, mit der Ankündigung, dass er vom „Plem-Plem-Orakel“ zum neuen erhabenen Meister erkoren wurde, das erzählt das komische Theaterstück „Ein Guru für Do-Ping“ von Andreas Wening in der Dialektbearbeitung von Désirée Moser.</p> <p>Zum Inhalt: KFZ-Meister Günther Pöppel, trefflich verkörpert von Thomas Bertsche, streitet sich täglich und herzhaft mit seiner Frau Resi, authentisch gespielt von Gabi Grünvogel. Sein wohlverdientes Wochenende wird dann aber zunächst von der äußerst ungeliebten, biestigen, aber auch schlagfertigen Schwägerin Eda, bestens dargestellt von Bettina Glaser-Spallek, versaut. Günthers Lehrling Roland, mit starker Mimik gespielt von Florian Seiler, ist in dessen Tochter Sandra, die Nachwuchsschauspielerin Marit Moser, verliebt, was aber dem Günther gar nicht passt. In diese an sich schon angespannte familiäre Situation platzen dann noch die beiden asiatischen Mönche, die Günther zum nächsten Guru ihrer Gemeinschaft bestimmen.</p> <p>Li-Bah-Fui ist Angela Möhrle und Y-tong Theo Rüttinger, welcher schon allein durch sein Dauerlächeln das Publikum fasziniert. „Ich muss mir das, glaube ich, nach dem Theater operativ wieder entfernen lassen“, schmunzelt Theo nach der letzten Aufführung. Als Michelle, eine Freundin des Hauses, temperamentvoll in Szene gesetzt von Désirée Moser, dann noch Günthers Mercedes ausleiht und zu Schrott fährt, ist für Resi das Fass übergelaufen und sie verlässt die Familie.</p> <p>KFZ-Meister Günther hingegen genießt die Wertschätzung der Mönche und seine neue Macht. Und so erfindet er zum Beispiel eine „Bierzeremonie“, eine „Grillmeditation“ und ein „Sofa-Liege-Seminar“ in der Hardberghalle, ausschließlich für Männer. Aber sowohl die Ordensschwester Dorothea, gespielt von Tanja Dehn, als auch die Sektenbeauftragte Dr. Stopfkuchen, dargestellt von Erika Weimer, setzen Günthers selbstherrlichem Umtrieb ein Ende. Als dann noch der längst verloren geglaubte Liebhaber der ungeliebten Edda, Franz Schwellfuß, gespielt von Christian Kalicyok, auch als Mönch auftaucht und sie nach 27 Jahren jetzt doch wieder heiraten will, neigt sich die Geschichte langsam einem Happy End zu. Der Lehrling Roland bekommt seine Sandra, Edda ihren Franz, Y-Tong freundet sich mit Dr. Schwellfuß an und Resi kehrt zu ihrem – wieder auf dem Boden der KFZ-Werkstatt angekommenen – Günther zurück. Souffliert wurde von Beate Billinger und bewirtet vom Gemeindeteam St.¦Nikolaus. Das Stück, etwas skurril in der Thematik, aber äußerst unterhaltsam, strapazierte die Lachmuskeln und die Hände des Publikums, denn Applaus gab es reichlich. Es war ein Laientheater, so gut, dass man sich das Weitermachen wünscht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fernsehsendung Schauspiel Auftritt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein KFZ-Meister auf skurrilen Abwegen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:23:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Realisierungswettbewerb für die Hauptstraße: Wiener Büro soll Rielasinger Ortsmitte schöner machen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/realisierungswettbewerb-fuer-die-hauptstrasse-wiener-buero-soll-rielasinger-ortsmitte-schoener-machen;art372457,12511851 ]]></link>      <description><![CDATA[  Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.  ]]></description>
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          Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.



        <p>Drei Jahre geben sich Bürgermeister Ralf Baumert und der Gemeinderat von Rielasingen-Worblingen Zeit, um für die Zukunft ein schönes Ortszentrum rund um die Bartholomäuskirche entstehen zu lassen. Mit einem Realisierungswettbewerb wurden europaweit Planungsbüros aufgerufen, die Neugestaltung der Ortsmitte in Rielasingen im Bereich Hauptstraße zwischen den zwei Kreiseln anzugehen.</p> <p>Nachdem Teil eins der Neugestaltung der Ortsmitte mit den beiden Kreiseln schon länger realisiert worden war, geht es jetzt darum den zweiten Teil in Angriff zu nehmen. Die Schwierigkeiten, die sich dabei auftun, bestehen hauptsächlich darin, alles unter einen Hut zu bringen. Die Hauptstraße gehört als Bundesstraße nicht zum Hoheitsgebiet der Gemeinde. An der Straße selbst kann demnach gar nichts verändert werden. Zudem sind viele Bereiche privat oder gewerblich genutzt, so dass noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden müsse, bis sich alle einig sind.</p> <p>Elf Planer haben haben ihre Entwürfen abgegeben. Jetzt hat das Preisgericht getagt. Neben dem Konstanzer Stadtplaner Professor Leonard Schenk waren Bernadette Siebensmeyer vom Büro 365 Grad aus Überlingen, Irene Sperl-Schreiber vom Büro Schreiberplan aus Stuttgart, Bürgermeister Ralf Baumert und Erwin Gräble als Mitglied des Gemeinderats stimmberechtigt am Prozess beteiligt. Drei Preise wurden vergeben. Der mit 43.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an das Büro EGKK Landschaftsarchitektur von Clemens Kolar und Martin Enzinger aus Wien.</p> <p>Die Stuttgarter Stadtentwicklungs-Gesellschaft (STEG) hat den Realisierungswettbewerb vorbereitet und ausgeschrieben, nachdem der Gemeinderat die entsprechenden Beschlüsse gefasst hatte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Interessierte können Wettbewerbsbeiträge begutachten</span><span>Im Rahmen einer Ausstellung können die Bürger nun die Ergebnisse des Wettbewerbs und das Votum des Preisgerichts im Rathaus besichtigen. Für interessierte Bürger ist die Ausstellung noch bis zu Freitag, 21. November, im Rathaus von Rielasingen-Worblingen zu den üblichen Öffnungszeiten, täglich von 8-12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14-18 Uhr zu besichtigen. (dwb)</span></label></div> <p>Nicht nur Planer aus der Region, sondern auch weit darüber hinaus von Berlin bis Zürich haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Voraussetzung für die Gemeinde ist dabei aber, dass ein Ansprechpartner der Firma beim Bau vor Ort sein muss. Sollte dies nicht der Fall sein, so könne die Gemeinde auch auf einen anderen platzierten Entwurf ausweichen.</p> <p>Was bei allen elf Entwürfen auffällt ist, dass es in der Hauptstraße auf jeden Fall grüner wird. Die Planer setzen auf Plätze zum Verweilen. Angedacht sind an die hundert Bäume, die entlang der Straße und an den Verweilorten gepflanzt werden sollen. Eine Vorgabe der Gemeinde, dass alle Parkplätze erhalten bleiben müssen, habe die Gestaltung aber nicht gerade einfacher gemacht.</p> <p>Die ausgewählte Arbeit hat die Jury durch eine klare konzeptionelle Haltung überzeugt. Ein zentraler Aufenthaltsraum in der Ortsmitte schafft ein verbindendes Element zwischen Kirchplatz und einer neu formulierten Platzsituation vor der Bäckerei. Begrüßt wurde, dass das bodenebene Wasserspiel mit Schaum- und Nebeldüsen bei Veranstaltungen abgeschaltet werden kann, sodass eine größere, multifunktional nutzbare Fläche zur Verfügung steht. Die angebotene Vielfalt an einfachen Sitzelementen sowie kleineren Spielpunkten entlang der Fußgängerbereiche könne dazu beitragen, die Räume stärker als Aufenthaltsbereiche zu qualifizieren und sie aus ihrer rein funktionalen Durchgangsnutzung herauszulösen, heißt es in der Jury-Bewertung. Insgesamt stelle die Arbeit einen gelungenen Beitrag im Blick auf die Bewältigung der komplexen verkehrlichen Situation sowie die räumliche, funktionale, nachhaltige und atmosphärische Aufwertung der Ortsmitte dar.</p> <p>Die geplante Umsetzung sollte innerhalb der nächsten drei Jahren erfolgen, wenn die Gemeinde die Förderung des Landes von rund 60 Prozent der Kosten in Anspruch nehmen will.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Städtebau Architektur Bauwerk thema-heimat-stadtentwicklung thema-kultur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Realisierungswettbewerb für die Hauptstraße: Wiener Büro soll Rielasinger Ortsmitte schöner machen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:09:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dickes Minus im Haushaltsplan 2026: So steht es um die Finanzen der Gemeinde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/dickes-minus-im-haushaltsplan-2026-so-steht-es-um-die-finanzen-von-rielasingen-worblingen-04-11-25;art372457,12511084 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rielasingen-Worblingen muss für das kommende Haushaltsjahr mit rund vier Millionen Euro Minus planen. Grund sind hohe Abgaben und Pflichtaufgaben, die die Gemeinde leisten muss. Wie sie das Defizit ausgleichen will.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Rielasingen-Worblingen muss für das kommende Haushaltsjahr mit rund vier Millionen Euro Minus planen. Grund sind hohe Abgaben und Pflichtaufgaben, die die Gemeinde leisten muss. Wie sie das Defizit ausgleichen will.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rielasingen-Worblingen muss für das kommende Haushaltsjahr mit rund vier Millionen Euro Minus planen. Grund sind hohe Abgaben und Pflichtaufgaben, die die Gemeinde leisten muss. Wie sie das Defizit ausgleichen will.



        <p>Die fetten Jahre sind für die Gemeinden schon länger vorbei, doch jetzt kommen die Jahre mit einem dicken Minus im Haushalt. Der Grund: Höhere Abgaben unter anderem an den Kreis zur Finanzierung des Kreisklinikums und steigende Kosten für die Pflichtaufgaben. Damit bleibt den Gemeinden weniger Geld für Investitionen, die auf unbestimmte Zeit verschoben werden.<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/rathausneubau-muss-warten-wo-in-rielasingen-worblingen-der-schuh-drueckt-und-wo-nicht;art372457,12460655" target="_blank" title="Rathausneubau muss warten! Wo in Rielasingen-Worblingen der Schuh drückt – und wo nicht"> In Rielasingen-Worblingen ist das der Neubau des Rathauses mit der Sanierung der Villa Imbach.</a></p> <p>Mit dem Haushaltsplan 2026 rutscht die Gemeinde, die 12.270 Einwohner hat, in ein tiefes Minus: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/minus-im-haushalt-von-rielasingen-worblingen-wars-das-mit-dem-neuen-rathaus;art372457,12335841" target="_blank" title="Jetzt steht ein Minus im Haushalt: War´s das mit dem neuen Rathaus?">Während 2025 der Haushalt mit einem Gesamtergebnis von Minus 12.900 Euro veranschlagt war</a>, steht jetzt ein Minus von rund vier Millionen Euro im Haushaltsplan 2026. Das geplante Defizit kann laut Gemeinde aus Rücklagen ausgeglichen werden.</p> <p>Die Erträge liegen im kommenden Jahr bei rund 33,4 Millionen Euro, die Ausgaben bei rund 38 Millionen Euro. Allein die Personalkosten erhöhen sich im kommenden Jahr um rund 600.000 Euro auf rund 10,6 Millionen Euro. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/nach-zwei-flops-kommt-jetzt-endlich-das-neue-feuerwehrhaus-in-rielasingen-worblingen-23-04-25;art372457,12365923" target="_blank" title="Entschuldigung vom Gemeinderat: Jetzt soll das neue Feuerwehrhaus endlich wirklich gebaut werden">An einer großen Investition hält die Gemeinde fest, und das ist der Neubau des Feuerwehrhauses, für das im Jahr 2026 4,5 Millionen Euro veranschlagt sind.</a> In den Jahren 2027/28 sollen noch einmal jeweils rund vier Millionen Euro in den Neubau fließen, 2029 im Jahr der Fertigstellung dann 1,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten wurden 2024 auf rund 14,3 Millionen Euro veranschlagt.</p> <p>Im Haushaltsplan gebe es aber noch ein paar Unbekannte, wie Kämmerin Verena Manuth in ihrer Vorlage darlegte. Das Land habe zwar den Haushaltserlass schon bekannt gegeben. Es fehlten aber noch Daten, wie die Höhe der Landesförderung für die Kinderbetreuung, auch stehe die Schülerzahl und die für den Finanzausgleich maßgebliche Einwohnerzahl noch nicht fest.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Steuerkraftsumme?</span><span>Die Steuerkraftsumme ist eine Kennzahl, die die finanzielle Leistungsfähigkeit einer Gemeinde oder eines Landkreises widerspiegelt. Sie setzt sich aus den tatsächlichen Einnahmen aus Steuern (wie Grund- und Gewerbesteuer) und den Gemeindeanteilen an Gemeinschaftssteuern (Einkommen- und Umsatzsteuer) sowie Schlüsselzuweisungen zusammen.</span></label></div> <p>Die Gemeinde müsse auch mehr Umlagen an Land und Kreis zahlen, weil die Steuerkraftsumme gestiegen sei. Bei der Finanzausgleichsumlage an das Land führe das zu Mehrausgaben von rund 709.000 Euro. Der Anstieg der Steuerkraftsumme sei Folge eines einzigartigen Ergebnisses der Gewerbesteuer im Jahr 2024 von über vier Millionen.</p> <p>Auch der steigende Hebesatz der Kreisumlage sorge für Mehrausgaben: Er lag 2025 bei 34 Prozent, für 2026 sei er zwar noch nicht beschlossen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">es werde von einem Hebesatz von 37,7 Prozent ausgegangen</a>. Die Gemeinde rechne mit weiteren Einsparungen durch einen geringeren Hebesatz.</p> <h2>Kreisklinikum muss finanziert werden</h2> <p>Dieser Anstieg bedeute mit der hohen Steuerkraftsumme Mehrkosten von rund 1,9 Millionen Euro. In den nächsten Jahren werde es für die Gemeinden noch teurer: 2027 sieht einen Hebesatz von 39,75 Prozent und 2028 einen von 39,9 Prozent. Diese Entwicklung hänge mit den Kosten für das Kreisklinikum in Singen zusammen. Ein Prozentpunkt Kreisumlage bedeute nun 222.455 Euro gegenüber 190.378 Euro im Vorjahr.</p> <p>Somit ergebe sich allein durch den Finanzausgleich und der möglichen Kreisumlage ein um 2,6 Millionen Euro schlechteres Ergebnis. Das sei ein Grund für das Minus von rund vier Millionen Euro. Auch in den nächsten Jahren werde eine Kreisumlage von rund neun Millionen Euro zu erheblichen Fehlbeträgen führen. In den kommenden Jahren plant die Gemeinde im Gesamtergebnis mit einem Minus zwischen 2,1 und 3,7 Millionen Euro.</p> <h2>Liste von Einsparungen</h2> <p>Die Kämmerin hat auf Wunsch des Gemeinderats auch eine Liste dessen erstellt, worauf die Gemeinde im kommenden Haushaltsjahr verzichtet: Die größte Anschaffung wäre ein Heißwasserunkrautvernichter für 85.000 Euro für den Bauhof gewesen. Auf die Abdichtung des Technikgebäudes im Naturbad gegen Grundwasser für rund 50.000 Euro könne nach der bereits erfolgten Sanierung verzichtet werden. Andere Maßnahmen, wie der Sportplatz Oberwiesen würden erst 2027 notwendig.</p> <p>„Sparsamer Umgang mit den Ressourcen bleibt wichtig“, erklärt Bürgermeister Ralf Baumert zum Haushalt. Deshalb habe der Gemeinderat alle Projekte geprüft und angepasst. Einsparungen seien jedoch nur bei den freiwilligen Leistungen möglich, also dort, wo die Gemeinde über die gesetzlichen Pflichtaufgaben aktiv sei. Die Gemeinde prüfe, wo sie ihre finanziellen Mittel noch gezielter und effizienter einsetzen könne. Ziel sei verantwortungsvoll zu wirtschaften, ohne die Lebensqualität zu stark zu beeinträchtigen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Finanzhaushalt Staatsverschuldung Finanzpolitik thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dickes Minus im Haushaltsplan 2026: So steht es um die Finanzen der Gemeinde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:15:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier spukt es zu Halloween: Wie eine Familie den Besuchern das Fürchten lehrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/hier-spukt-es-zu-halloween-wie-eine-familie-den-besuchern-das-fuerchten-lehrt;art372457,12510205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Stefanie Weißer und ihre Familie veranstalten seit Jahren in Rielasingen-Worblingen einen Horror Escape Walk – wer Rätsel löst, kommt lebend wieder heraus. Der SÜDKURIER hat sich vor Ort ein Bild gemacht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Stefanie Weißer und ihre Familie veranstalten seit Jahren in Rielasingen-Worblingen einen Horror Escape Walk – wer Rätsel löst, kommt lebend wieder heraus. Der SÜDKURIER hat sich vor Ort ein Bild gemacht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/hier-spukt-es-zu-halloween-wie-eine-familie-den-besuchern-das-fuerchten-lehrt;art372457,12510205]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Stefanie Weißer und ihre Familie veranstalten seit Jahren in Rielasingen-Worblingen einen Horror Escape Walk – wer Rätsel löst, kommt lebend wieder heraus. Der SÜDKURIER hat sich vor Ort ein Bild gemacht.



        <p>Bereits die Atmosphäre vor dem schaurigen Grusel-Haus lässt in einem die Halloween-Vorfreude aufleben: Mystische Musik, flackernde Lichter und Spinnenweben bringen Besucher sofort in Grusel-Stimmung. Familie Weißer aus Rielasingen-Worblingen lädt zu Halloween zum Gruseln ein. Bereits zum vierten Mal veranstaltet Stefanie Weißer und ihre Familie bei sich zu Hause einen Horror Escape Walk. Angelehnt an das klassische Escape Room geht es darum, dass die Gäste durch das Lösen von Rätseln einen Ausgang finden.</p> <p>Wie sich bereits vor dem Haus erahnen lässt, scheuen die Horror-Fans keine Mühen, um den Besuchern einen authentischen Grusel-Abend zu bescheren. Wochenlang seien sie mit dem Aufbau beschäftigt gewesen, erklärt die Gastgeberin. Stolz präsentiert die Halloween-Liebhaberin, bereits dem Anlass entsprechend geschminkt, das fertige Familienprojekt.</p> <p>Auch für die kleinen Gäste hat die Familie extra einen altersgerechten Bereich erschaffen. Die Veranstalterin erklärt, dass es die vergangenen Jahre schade gewesen sei, dass die Räume zu gruselig für die Kleinen gewesen seien. Deswegen haben sie dieses Jahr entschieden, extra einen altersgerechten Bereich für Kinder zu erschaffen. Das Interaktive steht auch hier im Vordergrund: Unter anderem müssen die Kinder dort mit einem Zauberstab Licht ins Dunkel bringen.</p> <h2>Der Horror Escape Walk ist nichts für schwache Nerven</h2> <p>Bereits die Eingangstür ziert eine blutige Aufschrift „Help“, also Hilfe. Flackerndes Licht und Nebelschwaden schlagen einem aus dem Keller entgegen, während schwarze Vorhänge die Sicht versperren. In den Räumen präsentieren zwei Mädchen in blutverschmierten Kleidern und Horror-Maske in bestimmtem Ton die Aufgaben. Zwischen abgetrennten Körperteilen, einer Leiche und Spinnenweben erklären die Mädchen die weiteren Rätsel, während es von draußen dröhnend an die Tür pocht. Wer es schafft, den Schlüssel zu finden, kann den Horror Escape Walk lebend verlassen.</p> <p>Die Kinder und Freunde der Familie unterstützen das Projekt mit viel Herzblut und erschrecken als Komparsen die Leute. Vergangenes Jahr seien etwa 80 Personen vorbeigekommen. „Die Straße war voll“, sagt Christian Weißer. Damit das Event spannend bleibt, überlegt sich die Familie jedes Jahr neue Rätsel und Aufgaben für die Gäste – und auch neue Wege, die mutigen Besucher zu erschrecken. „Man hört die Schreie dann oft sogar draußen“, sagt Christian Weißer amüsiert. Seine Frau fügt hinzu, dass manche Leute aber auch schon wieder umgedreht hätten.</p> <h2>Positive Rückmeldungen als Antrieb</h2> <p>Die gute Rückmeldung der Leute sei der Hauptantrieb für ihr Engagement an Halloween: „Wenn man die Freude sieht bei den Leuten, das ist schon schön – besonders bei den Kindern“, erklärt Christian Weißer.</p> <p>So schnell will die Familie die Tradition auch nicht wieder beenden: „Ich habe schon Ideen und Projekte für die nächsten Jahre“, erklärt Stefanie Weißer schmunzelnd. Einen Großteil der Dekorationen und Requisiten bastelt und gestaltet die Familie selbst. Aber auch aus dem Bekanntenkreis werden Materialien zum Gelingen des Events beigesteuert.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Freizeitpark Spiele Brauchtum thema-heimat-heimatliebe thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hier spukt es zu Halloween: Wie eine Familie den Besuchern das Fürchten lehrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:57:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach kommissarischer Lösung und Ruhestand: Zwei Polizeiposten im Hegau bekommen neue Leiter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/nach-kommissarischer-loesung-und-ruhestand-zwei-polizeiposten-im-hegau-bekommen-neue-leiter;art372457,12510155 ]]></link>      <description><![CDATA[  40 Jahre Berufserfahrung bringt Polizeihauptkommissar Bernd Grambau mit, der nun den Polizeiposten Rielasingen-Worblingen leitet. Polizeihauptkommissar Lutz Hirt führt indes die Geschicke des Polizeipostens Gottmadingen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          40 Jahre Berufserfahrung bringt Polizeihauptkommissar Bernd Grambau mit, der nun den Polizeiposten Rielasingen-Worblingen leitet. Polizeihauptkommissar Lutz Hirt führt indes die Geschicke des Polizeipostens Gottmadingen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        40 Jahre Berufserfahrung bringt Polizeihauptkommissar Bernd Grambau mit, der nun den Polizeiposten Rielasingen-Worblingen leitet. Polizeihauptkommissar Lutz Hirt führt indes die Geschicke des Polizeipostens Gottmadingen.



        <p>Gleich zwei Führungsstellen wurden im Polizeipräsidium Konstanz im Bereich Hegau neu besetzt: Der Polizeiposten Rielasingen-Worblingen ist seit dem 1. Oktober unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Bernd Grambau, während Polizeihauptkommissar Lutz Hirt seit dem 24. September die Führung des Polizeipostens Gottmadingen übernommen hat.</p> <p>Wie das Polizeipräsidium informiert, hat Polizeihauptkommissar (PHK) Bernd Grambau zum 1. Oktober die Amtsgeschäfte auf dem Polizeiposten Rielasingen-Worblingen übernommen. Er hat damit die Nachfolge von PHK Norbert Fahr angetreten, der sich in den Ruhestand verabschiedet habe.</p> <h2>Grambau hat 40 Jahre Berufserfahrung</h2> <p>Mit 40 Dienstjahren könne Grambau auf eine lange Zeit im Polizeidienst zurückblicken, die am 1. Januar 1985 mit seinem Eintritt in den Polizeidienst in Biberach an der Riß begann. Nach seiner Ausbildung und Verwendungen in den Einsatzhundertschaften ebenda und in Stuttgart wechselte er in der Landeshauptstadt zunächst zur dortigen Verkehrspolizei, ehe er 1990 zum Polizeirevier Singen kam, wo er im Streifendienst tätig war.</p> <p>1996 erwarb er die Fachhochschulreife in Böblingen und studierte dann an der Fachhochschule Villingen-Schwenningen. Danach kehrte er laut Polizei im Jahr 2000 in den Hegau zurück, wo er bis 2010 stellvertretender Dienstgruppenleiter beim Polizeirevier Singen war. Es folgten weitere Führungspositionen, unter anderem von 2010 bis 2014 als Dienstgruppenleiter beim Polizeirevier Stockach.</p> <p>Seine Erfahrung in leitenden Positionen vertiefte Grambau in den folgenden Jahren beim Polizeiposten Gottmadingen, wo er nach acht Jahren als stellvertretender Leiter im Jahr 2019 die kommissarische Führung des Postens übernahm. Im September 2024 zog es ihn schließlich an den Bodensee, wo er bis zum 30. September 2025 die kommissarische Leitung des Polizeipostens Konstanz-Lutherplatz innehatte.</p> <p>„Für mich geht es zunächst darum, relativ schnell die Besonderheiten und Herausforderungen des Postens und des Postengebietes kennenzulernen und Kontakte mit den Partnern zu knüpfen“, sagt Grambau. Zum Polizeiposten Rielasingen-Worblingen gehören auch die Singener Ortsteile Überlingen und Bohlingen, was 26,3 Prozent der Fläche der Stadt Singen ausmache.</p> <p>Doch nicht nur in Rielasingen-Worblingen gibt es Veränderungen. Seit 24. September hat auch der Polizeiposten Gottmadingen mit PHK Lutz Hirt einen neuen Leiter. Damit folgt er auf PHK Florian Auer, der im Oktober 2024 zum Revier Singen gewechselt ist, und Polizeioberkommissar Julian Fisel, der die Leitung seitdem kommissarisch übernommen hatte.</p> <p>Hirt begann seine polizeiliche Laufbahn im März 2002 mit der Ausbildung zum Polizeibeamten in Böblingen. Danach wechselte er im August 2004 zur Bereitschaftspolizei in Böblingen, wo er bis August 2005 tätig war. Anschließend folgten Stationen im Streifendienst in Radolfzell und Singen, bevor er von Oktober 2008 bis April 2011 ein Studium an der Hochschule der Polizei absolvierte, so die Polizei.</p> <p>Nach seinem Studium kehrte Hirt im April 2011 in den Streifendienst in Singen zurück, dem er – mit einem Zwischenstopp von Januar 2014 bis April 2015 bei der Autobahn-Fahndung in Mühlhausen-Ehingen – bis im März 2024 treu blieb. Im April 2024 entschied er sich für einen Wechsel in den Tagesdienst und kam so zum Polizeiposten Gottmadingen, wo er nun die Leitung übernommen hat.</p> <p>„Der Postenbereich Gottmadingen liegt mir in gewisser Weise besonders am Herzen, da ich im Postengebiet wohne und somit eine besondere Verbindung zum Polizeiposten habe.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Ruhestand Karriereschritt Polizist thema-wirtschaft-arbeit thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach kommissarischer Lösung und Ruhestand: Zwei Polizeiposten im Hegau bekommen neue Leiter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:02:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fantasie zeigt sich in vielen Facetten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/fantasie-zeigt-sich-in-vielen-facetten;art372457,12509951 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Nacht der Künstler und Kreativen ein voller Erfolg</li> <li>Programm in Rielasingen, Worblingen und Arlen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Nacht der Künstler und Kreativen ein voller Erfolg</li> <li>Programm in Rielasingen, Worblingen und Arlen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/fantasie-zeigt-sich-in-vielen-facetten;art372457,12509951]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Nacht der Künstler und Kreativen ein voller Erfolg</li> <li>Programm in Rielasingen, Worblingen und Arlen</li> </ul>



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Trotz kühler Witterung haben sich in der Nacht der Künstler und Kreativen viele Menschen auf den Weg zu den 23 Standorten in den drei Ortsteilen der Gemeinde gemacht, wo es Werke, Ausstellungen, Vorträge und Geschenke gab. Viele Besucher hatten sich im Vorfeld einen Plan gemacht, wohin sie gehen wollten, denn alles zu sehen, war von 17 bis 23 Uhr nicht zu schaffen.</p> <p>In Arlen bei Roland Graf gab es eine Krippenausstellung, bei Herrmann Knapp Bilder aus dem Büchlein „Arlen, unser Dörfle am Oberholz“ von seiner Frau Lioba, im alten Kraftwerk Kunst und Skulpturen von Petra Harder und Magdalena Oppelt und in der Talwiesenhalle stellten sieben Künstler ihre Werke aus. Es gab moderne Kunst von Maria Trefzger, Tierbilder von Angela Savin, energetische Arbeiten von Bettina Ulrike Hahn, dreidimensionale Arbeiten von der polnischen Künstlerin Wieslawa Hutnik, mystische Fotografien von Peter Magnus-Schoas, Acryl Malerei von Birgit Westphal und Drechslerarbeiten von Wilfried Aust.</p> <p>Zum ersten Mal bei der der Nacht der Künstler und Kreativen dabei war das Kinderhaus „Fröbel“, wo kleine Kunstwerke der Kinderhauskinder ausgestellt waren, die in einem Kunstprojekt im September entstanden waren. Von berühmten Werken von Monet, Miro oder Hundertwasser inspiriert, konnten die Kinder eigene Interpretationen aufs Papier bringen.</p> <p>Weiter ging es in Rielasingen im tiefen Brunnen, wo Anja und Marianne König und Eva Lippert in ihrer Garage Bilder zum Thema „Farbenspiel“ zeigten, das Eva Lippert durch vielfältige Techniken umsetzte. In der Scheune konnte man die eigenwilligen Objekte von Carsten Kretschmar, die Holzskulpturen von Alexander Weinmann und die figürlichen und abstrakten Gesichter und Körperstudien von Susanne Sterk bewundern.</p> <p>Bei Optikerin Felicitas Ott im „Opticus“ stellte Karin-Katrin Hiemisch ihre teils abstrakten, teils gegenständlichen Werke aus und in der Gemeindebücherei konnte man der aus Schottland stammenden Geschichtenerzählerin Ruth Turner lauschen, deren Kunst darin besteht, dass sie Geschichten aus aller Welt in ihren eigenen Interpretationen erzählt. Roberta Mincone, bekannt durch ihre Steinskulptur „Hände“ im Rathauspark, zeigte ihre Werke im Atelier in der Worblingerstraße 4 und in der evangelischen Johannesgemeinde sah man Aquarelle von Edelgard Anderson und Bilder mit verschmelzenden Farben von Olesya Pril.</p> <p>Drei Künstlerinnen und ein Künstler stellten im Rathaus aus: Thomas Rendler mit bunten, knackigen, meist weiblichen Porträts, Karin Glaser, die gerne mit Kohle, Pastellkreide, Strukturpasten und Acrylfarben experimentiert, Alice Schäfer, die Skulpturen aus Materialien mit Gebrauchsspuren fertigt und Monika Frank-Romer, die winzige Socken strickt, auf Geschenkkarten klebt und mit dem Spruch: „Mach Dich auf die Socken und kauf Dir was Schönes!“ verkauft. Den Erlös spendet sie der Nachsorgeklinik Tannheim. Die jüngste Künstlerin, Luisa Weißhaar, zwölf Jahre alt, wartete im Juca auf die Besucher und zeigte dort ihre Arbeiten aus Acryl-und Ölfarben. Daneben gab es Spaß für Kinder mit dem Juca-Team.</p> <p>Direkt nebenan, im Narrenschopf des Narrenvereins Burg Rosenegg, war eine schier umwerfende Patchworkschau zu bewundern. Die „Patchwork-Palette Hegau-Linzgau“, die sich innerhalb von drei Jahren von zwei Gründerinnen, nämlich Marlene Martin und Christine Endres, auf 17 Patchwork-Begeisterte gemausert hat, zeigte Arbeiten, die die Betrachter zum Staunen brachten. „Wir wollen das Patchwork aus der etwas angestaubten Ecke holen und zeigen, welche witzigen und kreativen Arbeiten damit möglich sind“, sagte Michaela Steigauf zu dieser Kunstform. Sie selbst fertigt fantastische Porträts von Prominenten in Patchworktechnik. Drei Künstler fand man in der Ten-Brink-Schule: Rainer Günter, der großflächige, abstrakte Kunst zeigte, Esther Wenger, die außer Aquarellmalerei auch mit vielen anderen Techniken experimentiert, sowie Isa Barlak.</p> <p>Fünf Standorte voller Kunst waren in Worblingen zu bewundern. In der Scheune 15 stellte Laura Rößiger ihre Fotografien aus, die Porträts als zentrales Motiv hatten. Rainer Pohlmann, ehemaliger Lehrer am Hegau Gymnasium, lässt sich von Holzstücken, die er bei Wanderungen im Hegau, in Frankreich, Norwegen und überall in der Natur findet, anregen. Es sind Fundstücke, die seine Fantasie ansprechen und die er dann zu Kunstwerken verarbeitet. Am Burgstall gab es für die Besucher dann wieder Fotografien mit Naturmotiven mit intensiven Farb- und Lichteffekten zu bestaunen.</p> <p>In der Hardberghalle stellten Elisabeth Leblanc und Jacques Leblanc, Vater und Tochter, Metallskulpturen und emotionale Malerei verschiedener Stilrichtungen aus, Katja Schneider zeigte große Post-its für die Wände und Elisabeth Gedeon Fotocollagen. Ursula Eisenohr in der Oberstraße zeichnet gerne mit Ölkreide oder malt Aquarelle, und das Dorfmuseum beteiligte sich ebenfalls mit der Sonderausstellung „Wir Drei sind zusammen Eins“. Die Singener Maler Vera Flötenmeyer, Nora Löbe, Susanne Sterk und Dayla Taffet waren an verschiedenen Standorten zu sehen. Mit einer LED-Artist-Show endete die Nacht der Künstler und Kreativen in der Talwiesenhalle.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Malerei Ausstellung Galerien]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Fantasie zeigt sich in vielen Facetten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:04:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schüler bestaunen den Sternenhimmel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/schueler-bestaunen-den-sternenhimmel;art372457,12508460 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mobiles Planetarium in die Turnhalle der Ten-Brink-Schule geholt. Rund 600 Kinder haben von den Vorführungen profitiert  ]]></description>
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          Mobiles Planetarium in die Turnhalle der Ten-Brink-Schule geholt. Rund 600 Kinder haben von den Vorführungen profitiert<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mobiles Planetarium in die Turnhalle der Ten-Brink-Schule geholt. Rund 600 Kinder haben von den Vorführungen profitiert



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Ein besonderes Erlebnis für die fünften und sechsten Klassen der Ten-Brink-Schule (TBS) und ortsansässigen Grundschulen: In der Turnhalle der TBS wurde ein Kuppelzelt aufgebaut, in dem das Weltall gezeigt und näher gebracht werden sollte. Konrektorin Eva Schilling war über das Internet auf dieses Angebot Schulplanetarium gestoßen und hat es für die Schüler organisiert. Da im Lehrplan Geografie die Entstehung der Jahreszeiten, von Tag und Nacht und der Erde in unserem Sonnensystem behandelt wird, waren die Darstellungen eine tolle Ergänzung. Zumal der Leiter des Projekts, Navid Nail, Doktorand für Kulturgeschichte und mit einer Astrophysikerin verheiratet, die Vorführung mit kindgerechten Erklärungen zum Verständnis beigetragen hat. Die Kinder konnten sich auf Turnmatten legen und entspannt den Sternenhimmel, die Sternbilder und einen Trickfilm mit einem Eisbären vom Nordpol und einem Pinguin vom Südpol betrachten.</p> <p>Der Preis von sechs Euro war es allemal wert, sowieso, wenn man die Preise vergleicht, die man zahlen müsste, um Ähnliches in Stuttgart oder Freiburg zu sehen. Die Schulleitung überlegt, ob sie das Planetarium erneut mieten möchte, denn, so die Schulleiterin Reiser: „Die Neuntklässler haben schon gemeckert, dass sie auch gern in den Genuss des Schulplanetariums kommen möchten!“ Finanzielle Unterstützung erhofft man sich eventuell vom Juca, dem Förderverein der TBS oder der Bürgerstiftung. Diesmal haben 602 Kinder an drei Tagen von den Vorführungen profitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schüler bestaunen den Sternenhimmel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:02:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bildungspolitik-gesundheitswesen-und-wohnen-auf-der-agenda-die-linke-will-erstmals-in-den-landtag;art372458,12507970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.  ]]></description>
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          Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.



        <p>Nach dem überraschenden Erfolg bei der Bundestagswahl im Februar möchte die Linke den Schwung mitnehmen und erstmals in den Landtag in Baden-Württemberg einziehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ortsverband-singen-hegau-der-linken-fuenfkoepfiger-vorstand-ist-gewaehlt;art372458,12405997" target="_blank" title="Für eine linke Stimme im Hegau: Ortsverband der Linken wählt den ersten Vorstand">Die erst im Frühjahr gegründete Ortsgruppe Singen-Hegau</a> eröffnet nun den Landtagswahlkampf mit dem Bundestagsabgeordneten Luigi Pantisano und der auf Platz 3 gelisteten Landtagskandidatin Mersedeh Ghazaei.</p> <p>Mit seinen positiven Erfahrungen aus dem Wahlkampf um das Konstanzer Oberbürgermeisteramt vor fünf Jahren motivierte Luigi Pantisano die Mitglieder. „Damals lag unsere Partei ziemlich am Boden und keiner wusste mehr so richtig, wofür sie eigentlich stand. Dennoch wäre es mir fast gelungen, das Amt zu übernehmen“ so Pantisano.</p> <p>Er erinnerte daran, dass seine Unterstützer und er damals viele Gespräche mit den Menschen sowohl an den Wahlkampfständen als auch an deren Haustüren geführt hätten. Viele Bürger hätten seinen in ihren Augen radikalen Forderungen wie einer autofreien Innenstadt oder dem Verzicht einer zusätzlichen Wohnbebauung zugunsten einer besseren Nutzung der vorhandenen Gebäude zunächst zugestimmt. Vor deren Umsetzung seien demnach viele Bürger aber dann doch zurückgeschreckt und hätten im zweiten Wahlgang dem Amtsinhaber Uli Burchardt von der CDU ihre Stimme gegeben, nachdem Pantisano im ersten Wahlgang noch vorne lag.</p> <h2>Wahlbeteiligung um rund 20 Prozent gestiegen</h2> <p>Der eigentliche Höhenpunkt war für Pantisano jedoch, dass es gelungen sei, die Wahlbeteiligung gegenüber der Wahl 2012 um etwa 20 Prozent zu steigern. Dies zeige, dass es möglich sei, die Menschen für die Politik zu begeistern und zurückzugewinnen – wenn man das Gespräch mit ihnen sucht, ihnen zuhört, ihre Interessen und Bedürfnisse aufgreift, „ohne ihnen jedoch das Blaue vom Himmel zu versprechen“. Und genau dies wolle sich die Linke in den nächsten Monaten zur Aufgabe machen. „Die derzeitigen Umfragewerte von sieben Prozent geben uns Rückenwind, und mit einem engagierten und mutigen Wahlkampf ist ein zweistelliges Ergebnis durchaus erreichbar“, hoffte der Bundestagsabgeordnete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ortsgruppe</span><span>Der am 1. Mai 2025 gegründete Ortsverband Singen-Hegau schickt John-Eric Löser als Kandidat für die Landtagswahl am 8. März 2026 ins Rennen. Die Ortsgruppe hat in ihrer ersten Sitzung in der Singener Teestube im vergangenen Juni seinen fünfköpfigen Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Nadine Heptner, Chantal Keller, Johanna Burghardt, Jonas Kohl und Alexander Somogyi.</span></label></div> <p>Mersedeh Ghazaei ist eine der drei jungen Frauen, die die Liste der Linken für den Landtag in Baden-Württemberg anführen. Sie ist die Tochter eingewanderter iranischer Arbeiter und möchte sich besonders in der Bildungspolitik engagieren. Erst 2023 in die Partei eingetreten, habe sie am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht ihrer Meinung nach das deutsche Bildungssystem ist.</p> <p>„Migrantische Kinder bleiben zurück, weil sie keine ausreichende Förderung erfahren. Die Eltern können nicht selbst unterstützen und sich keine Nachhilfe leisten“, schilderte sie. Kinder würden sich schämen und ausgegrenzt fühlen, wenn sie für Schulausflüge um Spendengelder betteln müssen. „Zusätzliche Gelder, die in Bildung investiert werden, haben für die Gesellschaft langfristig einen positiven Nutzen“, so Ghazaei. Ihr leuchte es nicht ein, wenn hier gespart werde, während für die Verteidigung ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auf den Weg gebracht wird.</p> <h2>Mehr als 10.000 Mitglieder im Ländle</h2> <p>Hoffnung, dass es mit dem erstmaligen Einzug in den baden-württembergischen Landtag klappt, macht ihr nicht nur das Ergebnis der Bundestagswahl, sondern auch die Entwicklung der Mitgliederzahl im Ländle, die die Marke von 10.000 mittlerweile überschritten hat. Gerade junge Menschen, die vermehrt in die Partei eingetreten sind, forderte Ghazaei auf, mit einem mutigen und optimistischen Wahlkampf um die Wähler zu werben.</p> <p>Anknüpfend an seine Vorrednerin konnte der Direktkandidat der Linken für den Raum Singen-Hegau, John-Eric Löser, vermelden, dass dem Kreisverband mittlerweile 280 Mitglieder beigetreten sind. Als ausgebildeter Rettungssanitäter möchte er sich besonders mit den Missständen im Gesundheitswesen beschäftigen. „Es dürfen keine weiteren Krankenhäuser geschlossen werden und die personelle Ausstattung mit Pflegekräften, insbesondere im ländlichen Raum, muss verbessert werden“, so Löser.</p> <p>Für ihn werde linke Politik gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je gebraucht. Der wahrscheinliche Wegfall der Mietpreisbremse in Konstanz und Radolfzell, die diskutierte Streichung des Pflegegrads 1 oder auch die Eingriffe in das bisherige Bürgergeld, die künftige Grundsicherung – all das seien Maßnahmen, die den Sozialstaat schwächen würden in Zeiten, in denen immer mehr Menschen sich Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft machen würden. „Die Linke im Landtag kann hier auch Druck auf SPD und Grüne aufbauen, sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen“, so Löser, der sich auf den jetzt beginnenden Wahlkampf freut.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 16:45:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit in Gaststätte gerät aus dem Ruder: Unbekannte schlagen Kneipengast mehrfach ins Gesicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/streit-in-gaststaette-geraet-aus-dem-ruder-unbekannte-schlagen-kneipengast-mehrfach-ins-gesicht;art372457,12507339 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.<br>
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        Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.



        <p>Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Gegen 23.30 Uhr seien ein 25-Jähriger und ein 34-Jähriger in einem Lokal zunächst verbal aneinander geraten, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit. Im weiteren Verlauf des Disputs habe der Jüngere mehrfach auf seinen Kontrahenten eingeschlagen.</p> <p>Nachdem der 34-Jährige die Örtlichkeit verlassen habe, hätten ihn vor der Gaststätte mehrere unbekannte Personen angegriffen und ihm ebenfalls mehrfach ins Gesicht geschlagen. „Dabei erlitt er Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten“, so die Polizei in ihrer Mitteilung weiter. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Polizeiposten in Rielasingen-Worblingen unter Telefon 07731 917036 zu melden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Körperverletzung Polizeieinsatz Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit in Gaststätte gerät aus dem Ruder: Unbekannte schlagen Kneipengast mehrfach ins Gesicht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:23:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.  ]]></description>
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          Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.



        <p>Ein grüner Finanzminister, ein Festzelt voller Unternehmer und jede Menge Bier – was soll da schon schief gehen? Das hat sich auch Danyal Bayaz, baden-württembergischer Finanzminister, gefragt, der dieses Jahr als Festredner beim Tengener Schätzele-Markt aufgetreten ist. Im Ministerium sei er gewarnt worden: „Herr Minister, machen Sie sich da keine Illusionen – nach dem dritten Bier wollen die alle nur noch hemmungslos Steuersenkungen hören“, eröffnete Bayaz seine Rede. Seine Antwort? „Wer weiß? Vielleicht will ich das nach dem dritten Bier ja auch!“</p> <p>Eine locker-flockige Bierzelt-Rede gibt es dann aber doch nicht. Das falle ihm derzeit schwer, denn als Finanzminister beschäftige ihn die wirtschaftliche Zukunft in Baden-Württemberg. Er sei „ein Beauftragter einer Regierung für unbequeme Wahrheiten“, wie er betonte. „Es geht um Arbeitsplätze, unseren Erfindungsgeist und die bestmöglichen Bedingungen für unseren Mittelstand.“</p> <h2>Große deutsche Ingenieurskunst gibt es nicht mehr</h2> <p>So sei das goldene Zeitalter der deutschen Automobilindustrie vorbei. „Deswegen war es ein wichtiges Zeichen, dass sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit anderen Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt mit dem Bundeskanzler und den Automobilkonzernen zusammengesetzt und ein gutes Kompromisspaket geschnürt hat“, schlussfolgerte Bayaz.</p> <p>Doch auch in anderen Bereichen wie der Technik- oder Elektrobranche sei das Land Vorreiter gewesen. Das habe sich inzwischen gewandelt. Die große deutsche Ingenieurskunst der 1960er- und 1970er-Jahre ist verschwunden. Gründe hierfür nannte er einige: zu hohe Kosten, zu wenig Innovation, neue Wettbewerber aus Asien. Doch das sei nicht das Ende der deutschen Industrie. In Baden-Württemberg gebe es laut Finanzminister immer noch die besten Ingenieure, hier werde Forschung und Entwicklung vorangetrieben. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn wir mutig sind und die richtigen Prioritäten setzen, uns bei diesem Thema nicht verstecken müssen“, sagte er.</p> <p>Der wichtigste Sektor im Land sei inzwischen die Gesundheitswirtschaft mit Pharmazie und Biotechnologie. „Hier spielt die Musik für Baden-Württemberg, durch KI, Quantentechnologie, Forschung und Entwicklung – das ist das, worauf es hier ankommt“, sagte Bayaz. Er merkte jedoch an, dass es Hausaufgaben zu machen gebe. Der Finanzminister nannte drei Baustellen.</p> <p>„Ich kann die Sonntagsreden von Bürokratieabbau nicht mehr hören. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weitergeht“, räumte er ein und war damit mit Bürgermeister Selcuk Gök einer Meinung. Schon vor Bayaz‘ Rede betonte der Tengener Ratauschef, wie wichtig der Mittelstand sei. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Familienbetriebe, Handwerks- und Gewerbeunternehmen sowie landwirtschaftliche Höfe in unserer Region sind die Keimzelle unseres Wohlstands“, betont Gök.</p> <p>Die Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen, aber auch die Bürokratie nehme immer mehr zu. „Der Verwaltungsaufwand für kleine Betriebe ist inzwischen um 45 Prozent gestiegen.“ Doch auch für die Kommunen selbst nehme der Verwaltungsaufwand, um Fördermittel zu beantragen, mehr und mehr zu: immer mehr und umfangreichere Formulare müssten ausgefüllt und immer höhere Anforderungen erfüllt werden. Hinzu komme, dass die Kommunen „in Vorleistung gehen müssen“, kritisierte der Rathauschef.</p> <p>Da passte Bayaz‘ zweite Baustelle gut dazu: das Sondervermögen, oder wie er es auch nannte, die Sonderschulden. Er sei immer dafür gewesen, das Sondervermögen zu schaffen, um in die Infrastruktur zu investieren. Das sei eine historische Chance. Zwei Drittel davon gehen an die Kommunen, das ist für den Finanzminister ein guter Kompromiss. Sein Appell: „Wenn wir Schulden im großen Stil machen, dann so investieren, dass der Standort vorankommt. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Was die Bildungspolitik angeht, der dritten Baustelle, sehe er die Gefahr, dass das Land ohne gut ausgebildete Fachkräfte geistig verarme. „Dafür müssen wir den Leistungsgedanken wieder mit Leben füllen“, sagte Bayaz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Alle Bilder vom Schätzele-Markt:</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226" target="_blank" title="Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder">Rundgang übers Festgelände zur Eröffnung</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477" target="_blank" title="Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder">Viele glückliche Gesichter am zweiten Festtag</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478" target="_blank" title="Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier">Mittelstandskundgebung mit Danyal Bayaz</a></li> </ul> </div> <h2>Große Aufgaben stehen bevor</h2> <p>Und in Sachen Rentenpolitik sagte er in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung: „Wir haben große Aufgaben vor uns, was die Reform unserer sozialen Sicherungssysteme angeht. Das gilt für Pflege, Krankheit und Rente.“ Die schwierige finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Situation sollte man nun zum Anlass nehmen, ein positives Bild von Zukunft zu zeichnen. „Der Weg dahin wird steinig; er wird mit Veränderungen und Zumutungen zu tun haben. Aber wenn wir alle unsere Aufgaben machen, dann wird es sich gelohnt haben“, ist er sich sicher.</p> <p>Doch bei all den ernsten Aussagen gab es auch Raum für etwas leichtere Themen. Der Schätzele-Markt sei eine Institution, die es schon sehr lange gebe und die Menschen zusammenbringe. „Amerika war noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und eine Nachricht von Tengen nach Konstanz hat wahrscheinlich länger gedauert als ein Linienflug von Zürich nach New York“, machte Bayaz deutlich. Bürgermeister Gök brachte es auf den Punkt: „Der Schätzele-Markt ist nicht nur ein Fest, sondern gelebte Geschichte und ein Ort an dem wir erleben, wie stark unsere Gemeinschaft ist.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782" target="_blank" title="26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!">Nicht umsonst findet der Schätzele-Markt schon zum 735. Mal statt.</a></p> <p>Für Bayaz sei der Schätzele-Markt daher auch ein Stück Heimat und Tradition. „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben und immer wieder neu zu entfachen“, so Bayaz. Er sei bei seinem Besuch in Tengen davon überzeugt worden, dass hier das Herz des Landes Baden-Württemberg besonders kräftig schlage. „Man bewahrt das Gute in der Region und man erfindet sich immer wieder neu. Daran müssen wir uns als Land auch ein Beispiel nehmen. Das ist die gemeinsame Aufgabe, vor der wir auf allen politischen Ebenen stehen“, sagte er.</p> <h2>Klare Meinung zu Stadtbild-Debatte</h2> <p>Das sei laut Finanzminister auch machbar, wenn man nicht der Versuchung erliege, „jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die uns von wichtigen Fragen in dieser Zeit ablenkt“, sagte er. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/die-stadtbild-debatte-zeigt-die-grosse-lust-daran-andere-missverstehen-zu-wollen;art410924,12505600" target="_blank" title="Die Stadtbild-Debatte zeigt die große Lust daran, andere missverstehen zu wollen">Konkret meinte Bayaz die Stadtbild-Debatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).</a></p> <p>„Während sich die Mitte mal wieder zerlegt, gibt es politische Gegner, die sich die Hände reiben. Und das alles, während bei großen Unternehmen Leute um ihren Arbeitsplatz zittern.“ Und weiter: „Die Leidenschaft dieser Debatte würde ich mir wünschen, wenn wir über die Kommunen, Haushaltspolitik, Bürokratieabbau oder der Zukunft der Rente sprechen“, so Bayaz, der dafür viel Zuspruch aus dem Publikum bekam.</p> <p>Er räumte zwar ein, dass es „in Deutschland ein Problem mit irregulärer Migration gibt“, worüber man auch reden müsse. „Wir müssen aber vor allem die Probleme lösen“, sagte der Finanzminister. Dazu gehöre auch, Straftäter konsequent abzuschieben. In diesem Zusammenhang müsse man dann über Sicherheit reden. „Da müssen wir klare Kante zeigen. Und wir müssen lernen, anständig miteinander zu diskutieren, aber am Ende auf dem Schätzele-Markt wieder zusammen ein Bier zu trinken. Das bringt unsere Gesellschaft zusammen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:04:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schüler informieren sich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/schueler-informieren-sich;art372457,12506319 ]]></link>      <description><![CDATA[  18. Lehrstellenbörse der Ten-Brink-Schule Rielasingen-Worblingen. 26 Unternehmen und<br /> Behörden stellen ihr Angebot vor  ]]></description>
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        <![CDATA[
          18. Lehrstellenbörse der Ten-Brink-Schule Rielasingen-Worblingen. 26 Unternehmen und<br /> Behörden stellen ihr Angebot vor<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        18. Lehrstellenbörse der Ten-Brink-Schule Rielasingen-Worblingen. 26 Unternehmen und<br /> Behörden stellen ihr Angebot vor



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Bei der Begrüßung durch Schulleiterin Julia Reiser war deutlich spürbar, wie sehr sich die Rektorin der Ten-Brink-Schule über das Engagement der 26¦Firmen, Behörden und weiterführenden Schulen zum Wohle ihrer Schüler freute. Ihr Dank galt den Betrieben, dem Handels- und Gewerbeverein und der Gemeinde, die die Veranstaltung, die bereits zum 18.¦Mal stattfand, ermöglichten.</p> <p>Für die Anbieter von Lehrstellen und Praktika bietet die Messe ohne Standgebühr eine Möglichkeit, sich künftigen Auszubildenden zu präsentieren. Ein Lob der Anbieter ging auch an die Schüler, die über die Jahre immer wieder in den Betrieben als Praktikanten oder Azubis anzutreffen waren. Die vielfältige Ausbildungslandschaft und Arbeitswelt, die vielen Schülern noch fremd seien, bieten lohnenswerte Einblicke. Julia Reiser wünschte der Schülerschaft Mut, Fragen zu stellen, neue Ideen und inspirierende Gespräche.</p> <p>Bürgermeister Ralf Baumert lobte die Organisation, namentlich Lehrer Alexander Märte und den HGV, vertreten durch die Vorsitzende Anna Herrmann und wünschte den Schülern Impulse durch die Veranstaltung, um vielleicht eine Richtung zu finden, in die man bei der Berufsfindung starten möchte. HGV-Vorsitzende Anna Herrmann begrüßte es, dass einige Mitglieder des HGV selbst einen Stand in der Hardberghalle aufgebaut hatten. So die Firmen Sanitär Klett, Autolackiererei Alicke, aus Singen die Firmen Schelle, Thüga, Sauter und auch die Sparkasse Hegau-Bodensee und das Pflegezentrum St.¦Verena waren vor Ort.</p> <p>Bei der Firma Renfert aus Singen gab es den gleichen 3D-Drucker in Aktion zu sehen, den Renfert der TBS gesponsort hat. Damit arbeitet Lehrer Leonardo Lagani in der Drucker AG und stellt mit den Schülern Alltagsgegenstände wie Kleiderhaken, Handyhüllen und Ähnliches her. In Planung haben er und seine Kollegin Rona Fehrle einen Maker-Space, einen Kreativraum, in dem Schüler kreative und praktische Fähigkeiten entfalten und unterschiedlichste Materialien, Werkzeuge und Technologien ausprobieren können. Sie sollen Prototypen entwickeln, Lösungswege suchen und finden und Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation und Kreativität entfalten. Mithilfe von Laser-Cutter, Robotern, Fischertechnik und eben 3D-Druckern sollen kleine Ingenieurleistungen, Programmieren und innovative Techniken gelernt und gefördert werden.</p> <p>Über ein Sponsoring, etwa eines weiteren 3D-Druckers oder weitere Unterstützung durch Firmen, würde sich die Ten-Brink-Schule freuen. Erfreulich war bei der Veranstaltung, dass viele Eltern ihre Kinder begleiteten und sich bei Kaffee und Kuchen von der Klasse 8¦a mit Miriam Fischer und der Elternschaft eine Pause gönnen konnten.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Berufsausbildung Fortbildung Schüler]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Schüler informieren sich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:35:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nostalgie auf Schienen: Museumsbahn auf Saisonabschlussfahrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/nostalgie-auf-schienen-museumsbahn-auf-saisonabschlussfahrt;art372458,12505700 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.  ]]></description>
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          Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.<br>
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        Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.



        <p>Bei bewölktem, aber trockenem Wetter zog die elegante Dampflok der Museumsbahn mit ihren historischen Personen- und Barwagen zahlreiche eisenbahnbegeisterte Menschen zu den letzten Fahrten in diesem Jahr an. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie Etzwilen–Singen (VES), Werner Wocher, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Publikumszuspruch an den vier Tagen, an denen die Bahn 2025 unterwegs war. Durchschnittlich zählte der Veranstalter an diesen Tagen zwischen 700 und 800 Fahrgäste an diesen Tagen.</p> <p>Mit einem durchdringenden Pfeifton und der obligatorischen Dampfwolke kündigte die Lok ihr Ankommen am Singener Bahnhof an, wo sie schon von Eisenbahnfreunden aller Altersklassen mit großem Interesse erwartet wurde. Die Lokomotive wurde 1998 nach dem neuesten Stand der Dampfloktechnologie umgebaut und unter anderem mit einer Leichtölfeuerung sowie einer besseren Wärmedämmung ausgestattet.</p> <p>Im Januar 2023 wurde sie bei einem verheerenden Brand im Lokomotivdepot Schaffhausen stark beschädigt und musste vom Eigentümer, der Winterthurer Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG, aufwendig instand gesetzt werden. In diesem Jahr kam sie bei der Saisonabschlussfahrt zum ersten Mal zum Einsatz.</p> <p>Pünktlich und gut besetzt tuckerte er dann los, der Nostalgiezug, auf der ersten von drei Fahrten an diesem Tag nach dem schweizerischen Etzwilen. Nachdem am Bahnhof in Rielasingen weitere Fahrgäste zugestiegen waren, sah der Fahrplan am Ramsener Bahnhof einen längeren Aufenthalt vor, wo man sich mit einer leckeren Bratwurst und kühlen Getränken für die weitere Fahrt stärken konnte.</p> <p>Den spektakulären Höhepunkt der Fahrt erlebten die Reisenden mit der Rheinüberquerung auf einer der letzten Fachwerkbrücken in der Schweiz zwischen Hemishofen und Etzwilen. Auf der 254 Meter langen Brücke, die im Jahre 1875 gebaut wurde, dampfte der Zug in 25 Meter Höhe über den Fluss. Auf der ganzen Strecke hatten immer wieder Eisenbahnfreunde ihre Kamerastative aufgebaut, um die stolze Dampflokomotive einzufangen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Verein</span><span>Um die Eisenbahnlinie von Etzwilen nach Singen zu sichern, formierte sich eine Gruppe aus der Region Schaffhausen und Umgebung, die 2001 den Verein zur Erhaltung der Eisenbahnlinie Etzwilen–Singen (VES) gründete. Der Verein übernimmt in Zusammenarbeit mit der Stiftung die Organisation des Bahnbetriebs im Sinne einer Museumsbahn. Die Stiftung SEHR &amp; RS – die Abkürzungen stehen für Museumsbahn Stein am Rhein/Etzwilen/Hemishofen/Ramsen und Rielasingen/Singen – hat von den Schweizerischen Bundesbahnen 2006 die gesamte Infrastruktur der Bahnlinie Etzwilen–Rielasingen mit Ausnahme der Rheinbrücke bei Hemishofen gekauft. Den Streckenteil Rielasingen–Singen, der der Stadt Singen gehört, hat die Stiftung von der Stadt gepachtet. Der Verein VES organisiert zusätzlich auch den Schienenvelobetrieb. Mit dem Verein Eisenbahnfreunde Hegau/Singen verbindet ihn eine Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus.</span></label></div> <p>Zu den Fahrgästen gehörte an diesem Tag auch die Familie Luzio aus Bohlingen. „Wir hatten schon länger den Plan, an einer der Fahrten mit der Museumsbahn teilzunehmen, und heute hat es zeitlich endlich gepasst“, berichtet Vater Victor, der seine Begeisterung für diese historischen Dampfzüge an seine Kinder Marcel und Laura weitergeben möchte.</p> <p>Dass der Nostalgiezug ein paar Mal im Jahr fährt, haben die Fahrgäste dem Verein VES zu verdanken. „Nachdem der Personenverkehr auf der Strecke bereits 1969 aufgegeben und der Güterverkehr 1996 eingestellt wurde, kam es 2001 zur Gründung des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie“, erklärte Werner Wocher, der sich mit seinen 84 Jahren nach wie vor mit ganzem Herzen für die Museumsbahn engagiert.</p> <h2>Verein und Bürgerinitiative setzen sich für Reaktivierung ein</h2> <p>„<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/faehrt-bald-der-zug-von-singen-nach-etzwilen-museumsbaehnler-zahlen-fuer-wiederbelebung-der-strecke;art372457,11544495" target="_blank" title="Fährt bald der Zug von Singen nach Etzwilen? Museumsbähnler zahlen für Wiederbelebung der Strecke">Es wird zwar mit einer Reaktivierung der Bahnlinie zu unserem 25. Jubiläum im kommenden Jahr noch nicht klappen‘</a>, sagte Wocher, „aber nachdem es um solche Pläne jahrzehntelang still geworden war, ist seit dem vergangenen Jahr doch wieder Bewegung in die Sache gekommen.“</p> <p>Für eine Reaktivierung der Bahnlinie macht sich auch die Bürgerinitiative Hegauhas stark, die mit einem Infostand am Bahnhof in Ramsen präsent war. Nikolas Baur von der Initiative verweist auf die Ende vergangenen Jahres vorgelegte Machbarkeitsstudie, wonach der volkswirtschaftliche Nutzen dieser Strecke die Kosten deutlich übersteigt. Die Rielasinger wären besser an die zweitgrößte Stadt im Landkreis, Singen, angebunden als derzeit.</p> <p>90 Prozent der Investitionskosten für die Reaktivierung und sogar 100 Prozent der Betriebskosten würden vom Land getragen. Obwohl sich die Begeisterung auf Schweizer Seite derzeit in Grenzen hält, hoffen Baur und seine Mitstreiter, dass sich noch im laufenden Jahr die Gemeinderäte in Singen und Rielasingen-Worblingen mit der Thematik beschäftigen.</p> <p>Aber auch bei einer Wiederinbetriebnahme der Strecke werden viele Eisenbahnfreunde darauf setzen, dass Werner Wocher und sein Verein auch dann die einmaligen Erlebnisse einer Fahrt mit diesen stolzen historischen Dampflokomotiven anbieten werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nostalgie auf Schienen: Museumsbahn auf Saisonabschlussfahrt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:15:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[46.000 Euro an Stromheizkosten: Rat lehnt Solaranlage auf der Containeranlage trotzdem ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/46000-euro-an-stromheizkosten-rat-lehnt-solarstrom-vom-dach-der-containeranlage-trotzdem-ab-27-10-25;art372457,12505114 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Verwaltung schlug im Sinne der Nachhaltigkeit vor, auf den Containeranlagen für Geflüchtete PV-Anlagen zu bauen. Der Gemeinderat will das allerdings vorers nicht.  ]]></description>
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          Die Verwaltung schlug im Sinne der Nachhaltigkeit vor, auf den Containeranlagen für Geflüchtete PV-Anlagen zu bauen. Der Gemeinderat will das allerdings vorers nicht.<br>
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        Die Verwaltung schlug im Sinne der Nachhaltigkeit vor, auf den Containeranlagen für Geflüchtete PV-Anlagen zu bauen. Der Gemeinderat will das allerdings vorers nicht.



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/die-ersten-container-zur-unterbringung-von-gefluechteten-auf-dem-hupac-gelaende-in-rielasingen-sind-angeliefert-worden;art372457,12366376" target="_blank" title="Jetzt sind die ersten Container für Flüchtlinge da: Gemeinde kann damit ihre Quote erfüllen">Mit der Anschaffung der Containeranlage für Geflüchtete ist es für Rielasingen-Worblingen nicht getan.</a> Die Gemeinde muss zusätzlich Geld in die Hand nehmen, damit die Anlage sicher ist und bewohnt werden kann. Zuletzt waren es Laubengänge für 146.000 Euro, die rund um die Anlage gebaut werden, um den Brandschutz zu gewährleisten. Jetzt standen die Pflasterung, ein Pultdach für die Anlagen und eine Photovoltaik-Anlage mit entsprechendem Aufbau auf der Tagesordnung des Gemeinderats.</p> <p>Die Gemeinde habe den Auftrag, die beiden Containeranlagen nachhaltig zu betreiben und regte deshalb den Bau von Photovoltaik-Anlagen für rund 67.000 Euro auf den Dächern an. Ein Grund für den Vorschlag sei der hohe Stromverbrauch, die Anlage werde mit Strom beheizt und sei nicht gut isoliert. Die Gemeinde rechnet bei voller Belegung mit rund 46.000 Euro Stromkosten im Jahr.</p> <p>„Es besteht derzeit keine Verpflichtung für eine PV-Anlage, weil es sich jetzt noch um eine vorübergehende Anlage handelt“, erklärte Bauamtsleiterin Corinne-Cathleen Jahn. Doch es mache jetzt Sinn, die Anlage zu bauen, weil die Außenanlage jetzt gemacht werde. Sobald die Anlage nicht mehr als vorübergehend gelte, bestehe zudem die Pflicht, sie mit einer PV-Anlage zu versehen und die Gemeinde gehe davon aus, dass die Anlage in ein, zwei Jahren auch noch gebraucht werde.</p> <h2>Gemeinderat uneins über den Bau</h2> <p>Über Ausführung und Bau der PV-Anlage gab es im Rat aber sehr unterschiedliche Ansichten. Die AfD-Fraktion stellte sich geschlossen gegen eine PV-Anlage und ein zweites Dach. Volkmar Brielmann (CDU) wollte mit der PV-Anlage bis im Frühjahr warten, ein Dach mache für ihn dagegen Sinn. Hermann Wieland (Freie Wähler) schlug vor, vorerst nur eine Containeranlage mit Photovoltaik auszustatten und dann weiterzuschauen.</p> <p>Für Holger Reutemann (Freie Wähler) machte eine PV-Anlage jetzt Sinn, allerdings müsse man die Unterkonstruktion nicht schrauben, sondern könne sie auch klemmen. Dagmar Eisenhart (Grüne) sieht in der PV-Anlage die Möglichkeit, die hohen Stromkosten wieder hereinzubekommen. Auch Nadja Hennes sprach sich für die SPD für Dach und Anlage aus. Während eine Pflasterung für rund 60.000 Euro eine Mehrheit im Gemeinderat fand, wurden ein zweites Dach und die PV-Anlage abgelehnt. Letztere knapp mit sieben zu sechs Stimmen. Die Gemeinde werde trotzdem Angebote einholen, damit sie reagieren könne, wenn die Pflicht zur PV-Anlage komme, erklärte Bürgermeister Ralf Baumert.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Energiepolitik "Alternative Energie" Kommunalpolitik thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[46.000 Euro an Stromheizkosten: Rat lehnt Solaranlage auf der Containeranlage trotzdem ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211]]></guid>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:07:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Nacht gehört der Kunst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/diese-nacht-gehoert-der-kunst;art372457,12504019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde veranstaltet am Freitag, 24. Oktober, die Nacht der Künstler und Kreativen. 97 Künstler an 23 Standorten  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinde veranstaltet am Freitag, 24. Oktober, die Nacht der Künstler und Kreativen. 97 Künstler an 23 Standorten<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinde veranstaltet am Freitag, 24. Oktober, die Nacht der Künstler und Kreativen. 97 Künstler an 23 Standorten



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Zum dritten Mal veranstaltet die Gemeinde Rielasingen-Worblingen dieses Fest der Künstler und Kreativen. Fast doppelt so viele aktive Teilnehmer als 2023 sind in diesem Jahr dabei. Das zeigt den großen Zuspruch, dessen sich die Veranstaltung in der Region erfreut. Das Spektrum der Präsentationen von regionalen und überregionalen Künstlern ist breit.</p> <p>Malerei, Skulpturen, Fotografien, Kunsthandwerk, Lichtinstallation oder Straßenkunst werden im eigenen Atelier oder an außergewöhnlichen Standorten zu bewundern sein. Die Besucher können den Künstlern über die Schulter sehen, selbst kreativ werden oder in Gesprächen mit den Akteuren mehr über die Kunstwerke erfahren. In den Straßen aller drei Ortsteile, Rielasingen, Worblingen sowie Arlen, sind die kreativen Standorte an der blauen Beleuchtung zu erkennen. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Shuttle-Busse gibt es in diesem Jahr nicht. Besonders freuen sich die Veranstalter über die Teilnahme der Singener Stadtgartengalerie, die sich an verschiedenen Standorten präsentiert – so im Gemsgarten, im Rathaus und in der Niedergasse. Am Juca 60 findet am 24. Oktober, 17¦Uhr, eine kleine Eröffnung statt. Für die jungen Gäste wird es von 17 bis 21 Uhr die Möglichkeit zum Airbrush geben, bunt umhüllt von riesigen Seifenblasen, die zum Himmel steigen. Die entstandenen Kunstwerke können mitgenommen werden. Am gleichen Ort entführt Sabrina die Besucher mit einem leuchtenden Erlebnis in ihr Traumland.</p> <p>Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Foodtrucks und Verpflegungsstände sind in allen Orten verteilt. Kleine Snacks und Getränke werden auch bei einigen Ausstellern angeboten. Eine beachtenswerte Sonderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses der drei Gemeinden zeigt der Heimat- und Museumsverein im Dorfmuseum, Höristraße 40. Den Abschluss und Höhepunkt der Kunstnacht bildet eine spektakuläre „LED Artistic Show“, 23 Uhr, im Festsaal der Talwiesenhallen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Messen Veranstaltungen Galerien]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Diese Nacht gehört der Kunst]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 14:38:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Betrunkener pöbelt im Zug andere Fahrgäste an, bis Bundespolizisten einschreiten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/betrunkener-poebelt-im-zug-andere-fahrgaeste-an-bis-bundespolizisten-einschreiten;art372432,12502734 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.  ]]></description>
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          Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/betrunkener-poebelt-im-zug-andere-fahrgaeste-an-bis-bundespolizisten-einschreiten;art372432,12502734]]></guid>
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        Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.



        <p>Wüste Ausdrücke schallen durch den Zug zwischen Schaffhausen und Singen. Ein Mann brüllt andere Fahrgäste an und der Lokführer verständigt die Bundespolizei, damit die Beamten der Lage Herr werden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Zu dem Vorfall ist es am Samstag, 18. Oktober, gegen 16.45 Uhr gekommen.</p> <p>Der Mann, der im Zug herumgeschrien und dabei Mitreisende beleidigt habe, sei offensichtlich alkoholisiert gewesen, heißt es in der Meldung. Weiter schreibt die Pressestelle: „Der Triebfahrzeugführer informierte die Bundespolizei, die den Mann sowie Zeugen des Sachverhalts am Bahnhof in Singen feststellen konnte.“</p> <p>Gegen den 25-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen sei der Mann auf freien Fuß gesetzt worden. Allerdings war der Fall damit nicht erledigt: Wenig später fiel er erneut am Singener Bahnhof durch verbale Ausfälle auf. Die Bundespolizei nahm den polnischen Staatsbürger bis zu seiner Heimreise am Abend in Gewahrsam.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Betrunkener pöbelt im Zug andere Fahrgäste an, bis Bundespolizisten einschreiten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:32:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat lehnt DHL-Packstation ab: Postfilialbetreiberin warnt vor Zunahme von Automaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/gemeinderat-lehnt-dhl-packstation-ab-weil-er-postfilialen-erhalten-will;art372457,12502680 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Bauherr wollte an der Hofenackerstraße eine DHL-Packstation auf seinem Privatgrundstück aufstellen. Warum der Gemeinderat das ablehnte und wieso Automaten die Postfilialen gefährden können.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Bauherr wollte an der Hofenackerstraße eine DHL-Packstation auf seinem Privatgrundstück aufstellen. Warum der Gemeinderat das ablehnte und wieso Automaten die Postfilialen gefährden können.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/gemeinderat-lehnt-dhl-packstation-ab-weil-er-postfilialen-erhalten-will;art372457,12502680]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Bauherr wollte an der Hofenackerstraße eine DHL-Packstation auf seinem Privatgrundstück aufstellen. Warum der Gemeinderat das ablehnte und wieso Automaten die Postfilialen gefährden können.



        <p>Die DHL baut ihr Netz an Post- und Packstationen aus, doch es sind meist Automaten, die neu gebaut werden und auch Postfilialen ersetzen können. Der Gemeinderat von Rielasingen-Worblingen lehnte in einer Gemeinderatssitzung den Bau einer DHL-Packstation im Wohngebiet auf einem Privatgrundstück an der Hofenackerstraße Ecke Gutenbergstraße in Rielasingen ab. Die Inhaberin der Postfiliale Laden 34 macht sich Sorgen, dass immer mehr Automaten Läden ersetzen.</p> <p>Grundsätzlich wäre die Packstation in diesem allgemeinen Wohngebiet möglich gewesen, wie Bauamtsleiterin Corinne-Cathleen Jahn im Gemeinderat darlegte. Dort könnten nicht störende Gewerbebetriebe ausnahmsweise zugelassen werden. Die Packstation diene dem einfachen, unabhängigen Abgeben und Abholen von Paketen für Kunden der Deutschen Post DHL und bestehe aus fünf Fachmodulen, Ablagefächern sowie einem Bedienelement.</p> <h2>Ausnahme für Packstation wäre möglich</h2> <p>Die Anfahrt durch den Zusteller erfolgt hauptsächlich zwischen 12 Uhr und 14 Uhr sowie 16 Uhr bis 19 Uhr und dauere laut Aussage der Deutschen Post AG jeweils ungefähr fünf bis zehn Minuten. Aus Sicht der Verwaltung könne eine entsprechende Ausnahme erteilt werden, erklärte Jahn.</p> <p>Das Vorhaben sei gebietsverträglich und diene der Versorgung des Gebiets. Von einer Störung durch den Zu- und Abfahrtsverkehr sei nicht auszugehen. Ein kurzes Halten von Fahrzeugen sei möglich, da entlang der Hofenackerstraße ausreichend Stellplätze zur Verfügung stünden. Weiter sei davon anzunehmen, dass sich die Benutzung der Packstation durch die Kunden über den Tag verteile, sodass mit keiner hohen Frequentierung zu einer gewissen Tageszeit zu rechnen sei.</p> <p>Die Gemeinderäte sahen das anders und verweigerten dem Vorhaben ihre Zustimmung. Sie bezweifelten, dass die Packstation nur in den von der Post angegebenen Zeiten angefahren werden und gingen auch davon aus, dass die Station auch nach 19 Uhr besucht werde. „Eine Packstation gehört ins Industriegebiet, nicht ins Wohngebiet“, erklärte AfD-Gemeinderat Reinhard Pröll. Das erhöhte Verkehrsaufkommen und der Lärm durch den Betrieb der Anlage sei ein Grund, die Packstation abzulehnen, erklärte die Bauamtsleiterin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Filialen und Stationen</span><span>In Rielasingen-Worblingen gibt es zwei Postfilialen, zwei DHL- Paketshops, eine Poststation und eine Packstation. Eine Packstation dient laut DHL dem automatisierten Versand und Empfang von Päckchen und Paketen, die rund um die Uhr genutzt werden könne. Eine Poststation sei eine erweiterte Version, die zusätzlich einen Briefkasten und die Möglichkeit biete, Briefmarken zu kaufen und Einschreiben aufzugeben. Packstationen böten ausschließlich den Service für Pakete an, Poststationen stellten ein breiteres Angebot zur Verfügung. Eine Postfiliale ist der klassische Servicedienstleister für Post- und Paketdienste. Ein DHL-Paketshop ist eine Annahmestelle von verschiedenen Paketdiensten, oft in Einzelhandelsgeschäften integriert und mit regulären Öffnungszeiten.</span></label></div> <p>Was eine erhöhte Anzahl von Automaten als Poststationen für die bestehenden Postfilialen bedeuten könnte, das machte die Inhaberin der Postfiliale Laden 34 in der Worblinger Hardstraße, Karen Schlüter, zu Beginn der Gemeinderatssitzung deutlich. Die Poststationen, wie zum Beispiel eine am Fitnesscenter Fitwellpark steht, würden als Filiale gewertet und könnten bestehende Postfilialen, wie sie eine betreibt, ersetzen.</p> <h2>Automaten ersetzen Postfilialen</h2> <p>Die Versorgung mit flächendeckend angemessenen und ausreichenden Post-Dienstleistungen wird durch das Postgesetz laut dem Bundesfinanzministerium zwar garantiert, doch dies könne auch durch eine automatische Poststation geschehen. Karen Schlüter, die ihren Laden 34 als Postfiliale selbstständig betreibt, sieht darin eine Entwicklung, die dazu führen könnte, dass Filialen aufgeben müssen, weil DHL-Kunden ihre Dienstleistungen am Automaten erledigen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/postfiliale-in-der-nordstadt-schliesst-mitte-februar-die-betreiberin-erklaert-warum-sie-aufgibt;art372458,11446652" target="_blank" title="Postfiliale in der Nordstadt schließt Mitte Februar: Die Betreiberin erklärt, warum sie aufgibt">Eine solche Schließung einer Postagentur gab es im Januar 2023 in der Lessingstraße in der Singener Nordstadt, weil es sich für die Betreiberin nach einer Mieterhöhung nicht mehr rechnete.</a></p> <p>Das wollen die Gemeinderäte vermeiden. „Wir wollen Leben im Dorf, keine Automaten“, erklärte Wieland Spur, Gemeinderat der Freien Wähler. Dieses Leben im Ort will die Betreiberin der Postfiliale Laden 34 in Worblingen fördern. Sie will mit ihrem Laden einen Ort der Begegnung schaffen und wenn die DHL ihr Angebot an Automaten erweitere, müsse sie die anderen Produkte, die sie im Sortiment habe, hochfahren. Dabei habe sie ein gutes Verhältnis zur DHL, die ihren Laden auch zweimal am Tag anfährt.</p> <p>Sie biete neben allen Diensten um Briefe und Pakete eine Lotto-Annahmestelle, Schreibwaren und auch zunehmend Bastel- und Handarbeitsartikel an, weil das bei ihren Kunden gefragt sei. Zusätzlich sei sie Annahmestelle für die Reinigung Stadelhofer. Auch mit ihren Öffnungszeiten habe sie sich den Bedürfnissen ihrer Kunden angepasst und öffne morgens bis 13 Uhr und abends bis 18 Uhr. Die Postfiliale in Rielasingen, die von der Deutschen Post betrieben werde, habe kürzere Öffnungszeiten, weil sie auch Schwierigkeiten habe, Personal zu finden.</p> <h2>Online-Händler sind wichtiges Standbein</h2> <p>Ein wichtiges Standbein seien für Karen Schlüter auch die kleineren Online-Händler, die ihre Waren über ihre Filiale versenden. „Da habe ich drei, vier Geschäftskunden, die meinen Service schätzen und für die ich auch in meinen Ferien wenigstens einen halben Tag öffne“, erklärt sie. Monika Stoffel aus Bohlingen besucht regelmäßig die Postfiliale Laden 34 und möchte ihn nicht missen. „Daumen hoch für diesen Laden, so eine Freundlichkeit und einen Service findet man selten“, erklärt sie. Deshalb käme sie auch extra nach Worblingen in den Laden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Vertrieb Dienstleistungen Briefpost thema-leben-alltagshilfe thema-wirtschaft-branchen-dienstleistung thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat lehnt DHL-Packstation ab: Postfilialbetreiberin warnt vor Zunahme von Automaten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192]]></guid>
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        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
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          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 18:18:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn Starkregen die Gemeinde überflutet: Rielasingen-Worblingen will vorbereitet sein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/wenn-starkregen-die-gemeinde-ueberflutet-rielasingen-worblingen-will-vorbereitet-sein;art372457,12500931 ]]></link>      <description><![CDATA[  Immer wieder werden Gemeinden von Starkregen kalt erwischt. Rielasingen-Worblingen hat sich jetzt informieren lassen, welche Straßen und Gebäude besonders gefährdet sind – und wie sich die Gemeinde vorbereiten kann.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Immer wieder werden Gemeinden von Starkregen kalt erwischt. Rielasingen-Worblingen hat sich jetzt informieren lassen, welche Straßen und Gebäude besonders gefährdet sind – und wie sich die Gemeinde vorbereiten kann.<br>
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        Immer wieder werden Gemeinden von Starkregen kalt erwischt. Rielasingen-Worblingen hat sich jetzt informieren lassen, welche Straßen und Gebäude besonders gefährdet sind – und wie sich die Gemeinde vorbereiten kann.



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Überflutete Keller und Feuerwehren im Dauereinsatz, dieses Bild bot sich zuletzt am 21. August in Radolfzell, auf der Höri und in Bohlingen, als ein Starkregen diese Gemeinden überflutete und große Schäden anrichtete. </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/nach-dem-starkregen-im-hegau-einsaetze-bis-in-die-nacht-aber-sichelhenke-ist-nicht-in-gefahr;art372458,12467950" target="_blank" title="Nach dem Starkregen: Einsatzkräfte waren bis in die Nacht unterwegs, Sichelhenke ist nicht in Gefahr">Auch Feuerwehren aus dem Hegau waren dort im Einsatz und Worblingen war am Rande betroffen.</a> Die Gemeinden müssen sich darauf einstellen, dass solche Starkregenereignisse sie aufgrund des Klimawandels in Zukunft öfter treffen.</p> <p>Deshalb hat Rielasingen-Worblingen jetzt vom Büro Gauss Ingenieurtechnik GmbH eine Risikoanalyse und ein Konzept zum Starkregenrisikomangagement erarbeiten lassen, das zuerst im Gemeinderat vorgestellt wurde und über das im Nachgang in einer Bürgerinformation öffentlich informiert werden soll. Bisher gebe es nur eine Hochwasserkarte, die die Überflutungen durch die Radolfzeller Aach berücksichtigt. Diese Überflutungen machen den Gemeinderäten auch die größten Sorgen. Doch eine Lösung gibt es dafür bisher nicht.</p> <h2>Digitales Geländemodell diente als Grundlage</h2> <p>Um die Bedrohung durch Starkregen einzuschätzen, sei in digitales Geländemodell der Gemeinde erstellt worden, das neben der Topografie auch den Bewuchs, die Nutzung und den Grad der Versiegelung darstellt, erklärte Stefanie Nowak vom Büro Gauss. Dann seien die Auswirkungen verschiedener Niederschlagsereignisse berechnet worden.</p> <p>Dabei werde von den drei Szenarien ausgegangen: Einem Starkregen, bei dem 40 Liter pro Quadratmeter und Stunde fällt, der theoretisch alle 30 Jahre vorkommt, einem Starkregen mit 90 Liter pro Quadratmeter (alle 100 Jahre) und Stunde und einem Starkregen mit 130 Liter pro Quadratmeter und Stunde (alle 1000 Jahre). Wobei das 100-jährige Starkregenereignis als schlimmster Fall angenommen wurde, erklärte Stefanie Nowak.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Starkregen und Hochwasser</span><span>Starkregen ist laut Ingenieurbüro Gauss, wenn große Mengen Regen mit sehr hoher Intensität in relativ kurzer Dauer fallen. Er kann überall, unabhängig von Gewässern, auftreten. Kennzeichnend ist auch die geringe räumliche Ausdehnung des Starkregens. Während es über dem einen Ort in Strömen regnet, kann die benachbarte Gemeinde davon völlig verschont bleiben. Hochwasser ist ein Phänomen, das von Gewässern ausgeht. Es entsteht eine großflächige Überschwemmung, zum Beispiel durch Flüsse, die unter anderem durch langanhaltenden Niederschlag entstehen kann.</span></label></div> <p>In der Risikoanalyse hat das Büro dann ermittelt, welche Straßen überflutet und welche öffentlichen Gebäude der Gemeinde wie Kindergärten, Rathaus, Kirchen, Feuerwehr oder Bauhof, aber auch Supermärkte wie stark betroffen sind und entsprechende Karten erstellt. Von Vorteil sei für die Gemeinde, dass bei Starkregen keine Fließwasser von außen hereinkämen, das Wasser sammle sich hauptsächlich in Geländesenken, erklärte die Ingenieurin. Eine große Gefahr für öffentliche Gebäude sieht das Ingenieurbüro hauptsächlich bei der Ten-Brink-Schule, die auch im Hochwasserbereich der Aach liegt. „Die Schule läuft voll, hier muss man Strategien entwickeln“, erklärte Stefanie Nowak.</p> <p>Laut der Risikoanalyse des Büros Gauss für die Ten-Brink-Schule in Aachnähe als Gebäude mit hohem Publikumsverkehr wird das Risiko für Personen, Gebäude und Sachwerte bei einem Starkregenereignis als sehr hoch angesehen. In den Unterrichtsräumen im Untergeschoss würde das Wasser bis in Deckenhöhe steigen. Bei einem 100-jährigen Hochwasser betrage die Überflutungstiefe 1,70 Meter.</p> <h2>Überflutungen Aachweg/Unterführung bis zu einem Meter</h2> <p>Auch bei den gefährdeten Straßen sticht die Umgebung der Aach heraus: So kann die Überflutungstiefe in der Gartenstraße/L191 in Rielasingen bis zu 50 Zentimeter betragen und auf dem Aachweg/Unterführung bis zu einem Meter, mit einer Fließgeschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde. In Worblingen liegt die höchste Überflutungstiefe in der nördlichen Riedernstraße mit bis zu 70 Zentimetern, im Rest der Straße liegt sie bei 30 Zentimetern.</p> <p>Die Überflutungen durch die Aach bei Hochwasser, die getrennt betrachtet werden, sind es vor allem, für die sich Bürger und Gemeinde eine Lösung wünschen, die es bisher nicht gibt. Das Regierungspräsidium in Tübingen, das für die Radolfzeller Aach zuständig ist, hat 2024 ein Jahr lang Messungen durchgeführt, aus denen Maßnahmen abgeleitet werden sollten. „Das RP macht schon seit 20 Jahren an dem Thema rum und es gibt keine Lösung“, erklärte Hermann Wieland (Freie Wähler). Bürgermeister Ralf Baumert stimmte ihm zu: Es gebe schon Lösungsansätze, doch noch keine konkreten Aussagen.</p> <h2>Bürger sollten informiert sein</h2> <p>Das Büro Gauss erstellte auch ein Handlungskonzept für Starkregenereignisse. Zum einen sollten die Bürger informiert werden und die Karten, die die Risikogebiete zeigen, öffentlich gemacht werden. Außerdem sollten Feuerwehr und Katastrophenschutz diese Karten nutzen können. Die Gemeinde kann Einfluss auf die Nutzung von kommunalen Grundstücken nehmen und zum Beispiel Risikogebiete nicht oder angepasst bebauen. Zudem sollte ein Krisenmanagement und das Handeln im Katastrophenfall festgelegt werden und auch bauliche Schutzmaßnahmen können im Starkregenfall helfen. Die Gemeinde will die Risikoanalyse bei zukünftigen Planungen einbeziehen und ist im Katastrophenfall besser vorbereitet.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unwetter Katastrophenschutz Hochwasser thema-natur-wetter thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wenn Starkregen die Gemeinde überflutet: Rielasingen-Worblingen will vorbereitet sein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 17:07:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vollsperrung bis 26. Oktober: Aktuell kein Durchkommen zwischen Singen und Rielasingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/vollsperrung-bis-26-oktober-aktuell-kein-durchkommen-zwischen-singen-und-rielasingen;art372457,12500773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer im Moment von Singen Richtung Rielasingen auf der Rielasinger Straße fährt, steht ab der alten Druckerei vor einer Absperrung. Die Gemeinde erklärt, was dort aktuell gemacht wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wer im Moment von Singen Richtung Rielasingen auf der Rielasinger Straße fährt, steht ab der alten Druckerei vor einer Absperrung. Die Gemeinde erklärt, was dort aktuell gemacht wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/vollsperrung-bis-26-oktober-aktuell-kein-durchkommen-zwischen-singen-und-rielasingen;art372457,12500773]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wer im Moment von Singen Richtung Rielasingen auf der Rielasinger Straße fährt, steht ab der alten Druckerei vor einer Absperrung. Die Gemeinde erklärt, was dort aktuell gemacht wird.



        <p>Die Verkehrsverbindung zwischen Singen und Rielasingen über die Rielasinger und Singener Straße ist gerade unterbrochen. Wer von Singen nach Rielasingen will, fährt am besten über die Südstadt oder Richtung Münchried, Schaffhauser Straße und die L222.</p> <p>Der Grund für die Sperrung: Seit Anfang September wird von der Einmündung der Straße „Im Hasel“ bis hin zur Singener Straße 25 (alte Druckerei) eine neue Wasserleitung verlegt, informiert die Gemeinde. Die alte Wasserleitung ist eine der ältesten der Gemeinde und es gab dort verstärkt Wasserrohrbrüche.</p> <h2>Straße war zunächst halbseitig gesperrt</h2> <p>Die Bauarbeiten wurden zunächst in halbseitiger Sperrung entlang des bisherigen Fahrradstreifens durchgeführt. Radfahrer werden umgeleitet und gebeten, den Radweg entlang der Aach zu nutzen.</p> <p>Ab Anfang Oktober sperrte die Gemeinde den Straßenabschnitt dann komplett, da die Straße zum Einbau der Wasserleitung zweimal vollständig gequert werden müsse, informierte die Gemeinde. Entsprechende Umleitungen seien ausgeschildert. Die Sperrung soll bis Sonntag, 26. Oktober andauern, bei gutem Verlauf der Arbeiten und guter Witterung soll die Singener Straße ab Montag, 27. Oktober wieder befahrbar sein. Die restlichen Arbeiten könnten laut Gemeinde dann mit nur geringen Einschränkungen ausgeführt werden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vollsperrung bis 26. Oktober: Aktuell kein Durchkommen zwischen Singen und Rielasingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:03:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Gemeinde hat einen neuen Kinderrat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/die-gemeinde-hat-einen-neuen-kinderrat;art372457,12500358 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als 70 Mädchen und Jungen haben an der Wahl teilgenommen. Die Mitglieder des Kinderrats sind zwei Jahre im Amt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mehr als 70 Mädchen und Jungen haben an der Wahl teilgenommen. Die Mitglieder des Kinderrats sind zwei Jahre im Amt<br>
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        Mehr als 70 Mädchen und Jungen haben an der Wahl teilgenommen. Die Mitglieder des Kinderrats sind zwei Jahre im Amt



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Die Wahl des neuen Kinderrats hat im Jugendcafé JUCA60 stattgefunden. Die Beteiligung war laut Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung beeindruckend: Mehr als 70 Kinder nahmen an der Wahl teil, viele von ihnen stellten sich sogar als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung. Nach der spannenden Wahl wurde bei der anschließenden Wahlparty gemeinsam gefeiert – mit Pizza, Getränken und Musik war für beste Stimmung gesorgt. Auch Bürgermeister Ralf Baumert, mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Mitglieder des Ortsseniorenrats waren vor Ort und unterstützten die Wahl tatkräftig als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, heißt es in der Mitteilung weiter.</p> <p>Dennis Bräuer und das Team der Abteilung Soziales, Bildung, Generationen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ablauf und der großen Beteiligung. „Das Engagement der Kinder ist einfach klasse. Man merkt, dass sie wirklich mitreden und mitgestalten wollen“, so Bräuer. Der neue Kinderrat, der turnusmäßig für zwei Jahre gewählt wird, besteht aus engagierten Mädchen und Jungen, die die Interessen und Wünsche der Kinder in Rielasingen-Worblingen vertreten. Zwei der bisherigen Mitglieder wurden erneut ins Amt gewählt – ein Zeichen für das Vertrauen, das sie sich in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. Mit viel Motivation und frischen Ideen startet der neue Kinderrat nun in seine Amtszeit – bereit, die Stimme der Kinder in der Gemeinde laut werden zu lassen. (pm)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Kommunalpolitik Kommunalwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Gemeinde hat einen neuen Kinderrat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:35:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zweiter Rettungsweg am Sitzungssaal: Gemeinde muss beim Brandschutz am Rathaus nachrüsten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/zweiter-rettungsweg-am-sitzungssaal-gemeinde-muss-beim-brandschutz-am-rathaus-nachruesten;art372457,12499332 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eigentlich wollte die Gemeinde ein neues Rathaus bauen, doch das lässt die Finanzlage nicht zu. Jetzt muss die Verwaltung mit den bestehenden Gebäuden auskommen. Aber nur, wenn der Brandschutz verbessert wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eigentlich wollte die Gemeinde ein neues Rathaus bauen, doch das lässt die Finanzlage nicht zu. Jetzt muss die Verwaltung mit den bestehenden Gebäuden auskommen. Aber nur, wenn der Brandschutz verbessert wird.<br>
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        Eigentlich wollte die Gemeinde ein neues Rathaus bauen, doch das lässt die Finanzlage nicht zu. Jetzt muss die Verwaltung mit den bestehenden Gebäuden auskommen. Aber nur, wenn der Brandschutz verbessert wird.



        <p>Um die Sicherheit des Rathauses in Rielasingen-Worblingen ist es nicht gut bestellt. Über einen Architektenwettbewerb sollte deshalb die beste Lösung für das Rathaus ermittelt werden: Neubau oder Sanierung war die Frage und alle Büros plädierten im Herbst 2024 für einen Abriss und Neubau des Rathausanbaus von 1973.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/neubau-oder-sanierung-entscheidung-fuer-einen-entwurf-fuer-das-rathaus-ist-gefallen;art372457,12228753" target="_blank" title="Neubau oder Sanierung? Entscheidung für einen Entwurf für das Rathaus ist gefallen">Der Gemeinderat hatte sich für den Entwurf des Architekturbüros Schaudt Architekten GmbH aus Konstanz mit Kosten von rund 5,25 Millionen Euro entschieden.</a> Doch die Finanzlage der Gemeinde lässt das Projekt nicht zu und die Pläne verschwanden vorerst in der Schublade. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/sanierung-oder-neubau-rielasingen-worblingen-braucht-ein-neues-rathaus;art372457,11936261" target="_blank" title="Bauliche Mängel und zu wenig Platz im Rathaus: So will Rielasingen-Worblingen das Problem lösen">Was bleibt, ist die Tatsache, dass das Rathaus nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen für ein öffentliches Gebäude in Bezug auf Brandschutz und Elektroinstallation entspricht.</a> Die Verwaltung informierte den Gemeinderat nun in einer Sitzung darüber, was sofort verbessert werden muss.</p> <h2>Mehr Brandschutz schon ab 2023</h2> <p>Bereits in den Jahren 2023 und 2024 seien laut der Verwaltung Brandschutzmaßnahmen am Rathaus durchgeführt worden. Unter anderem sind Brandschutztüren in den Fluren im Erd- und Obergeschoss, sowie die Brandschutztüren im Kellergeschoss des Altbaus eingebaut worden. Außerdem seien die Rauchmelder und die Fluchtwegebeschilderung ergänzt und am Sitzungssaal und an der Villa Imbach provisorische Treppentürme für den zweiten Rettungsweg aufgestellt worden.</p> <p>Jetzt stehen weitere Brandschutzmaßnahmen an, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden müssten, informierte die Verwaltung in der Gemeinderatssitzung. Ein Teil der Maßnahmen sollte noch im laufenden Haushaltsjahr umgesetzt werden, der Rest dann im kommenden Haushaltsjahr.</p> <h2>Zweiter Rettungsweg am Sitzungssaal</h2> <p>Diese Arbeiten müssen noch in diesem Jahr gemacht werden: Erneuerung der Elektro-Unterverteilung im Untergeschoss, Renovierungsarbeiten in zwei Büros, Bau eines zweiten Rettungsweges aus dem Sitzungssaal mit einer Fluchttüre und einer Stahltreppe und Einbau von zwei Dachausstiegen aus dem Archiv und dem Lager. Diese Sofortmaßnahmen kosten die Gemeinde rund 100.000 Euro. Der Gemeinderat stimmte den Ausgaben außer der Reihe zu.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wohnungsbaupolitik Bauwerk Städtebau thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zweiter Rettungsweg am Sitzungssaal: Gemeinde muss beim Brandschutz am Rathaus nachrüsten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:09:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier können Demenz-Angehörige wieder einmal Kraft tanken  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/hier-koennen-demenz-angehoerige-wieder-einmal-kraft-tanken;art372457,12499042 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau hat Pflegende zu einer Auszeit eingeladen. Dabei haben sie auch erfahren, wie wichtig trotz allem der Humor ist.  ]]></description>
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          Das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau hat Pflegende zu einer Auszeit eingeladen. Dabei haben sie auch erfahren, wie wichtig trotz allem der Humor ist.<br>
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        Das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau hat Pflegende zu einer Auszeit eingeladen. Dabei haben sie auch erfahren, wie wichtig trotz allem der Humor ist.



        <p>52 Angehörige folgten der Einladung des Aktionsbündnisses Demenz Singen/Hegau ins Pflegezentrum St. Verena. Mit progressiver Muskelentspannung, Lachyoga und roten Clownsnasen haben sie etwas gegen den Demenzfrust getan.</p> <p>Die Wahrnehmung verändert sich, wenn man eine rote Nase aufsetzt. Das können Teilnehmer eines Nachmittags für Angehörige von Demenzkranken bestätigen. Hans-Georg Lauer, Humor- und Pflegepädagoge, zeigte den Anwesenden die wohltuende Wirkung von Humor auf. Wie wichtig es ist, lustige Dinge im Alltag zu entdecken, den eigenen Humor leben zu lassen, zu lächeln und die Welt mit Humor zu betrachten, veranschaulichte Lauer durch viele passende Beispiele. „Der Humor ist ein Trotzdenken, eine Trotzmacht – und kann trainiert und gepflegt werden“, so der Pädagoge.</p> <h2>Lachen ist wichtig</h2> <p>Christina Möhrle, Lachyogalehrerin, hatte zuvor gezeigt, wie wichtig Lachen für den Körper ist. Lachen schüttet Glückshormone aus und fördert die Durchblutung und positive Gedanken. „Mithilfe praktischer Übungen konnten die Anwesenden die wohltuende Wirkung des Lachens am eigenen Leib erfahren“, berichtet Gabi Glocker vom Seniorenbüro. Das Lachen habe eine sehr angenehme Atmosphäre unter den Anwesenden geschaffen und gezeigt, dass selbst Lachen ohne Grund einen Sinn hat. „Dies mag zu Anfang etwas befremdlich wirken, aber es schafft tatsächlich ein gutes Gefühl“, bestätigt Marco Sicken, Student der Sozialen Arbeit im Seniorenbüro.</p> <p>Auch zur Progressiven Muskelentspannung gab es an dem Nachmittag Theorie und Praxis. Andrea Oppermann erklärte den Zuhörern die Körperprogramme Aktion, Mobilisierung und Regeneration. Doch dabei blieb es nicht. Denn wichtig ist doch die Umsetzung. Also folgten praktische Übungen. Alle 52 Zuhörer machten mit.</p> <h2>Ein positives Resümee</h2> <p>Gabi Glocker vom Aktionsbündnis zieht ein zufriedenes Fazit: „Ein sehr gelungener Nachmittag für die Angehörigen, aber auch für das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau, bei dem die Angehörigen von Menschen mit Demenz sehr viel lachen und gleichzeitig einen großen Methodenkoffer zur Achtsamkeit und Selbstpflege mit nach Hause nehmen konnten.“ <a href="https://zeller-geschichten.de/humor-und-demenz/" target="_blank" title="" rel="noopener">Mehr zum Thema Humor und Demenz gibt es hier.</a></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Psychotherapie Lebensgefühl Psychologie thema-leben-psychologie thema-gesundheit-krankheit thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hier können Demenz-Angehörige wieder einmal Kraft tanken]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:09:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mundartbühne mit neuem Stück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/mundartbuehne-mit-neuem-stueck;art372457,12499041 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Worblinger Theaterteam zeigt vier Aufführungen im Worblinger Pfarrsaal. Dieses Mal geht es in eine Autowerkstatt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Worblinger Theaterteam zeigt vier Aufführungen im Worblinger Pfarrsaal. Dieses Mal geht es in eine Autowerkstatt<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/mundartbuehne-mit-neuem-stueck;art372457,12499041]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Worblinger Theaterteam zeigt vier Aufführungen im Worblinger Pfarrsaal. Dieses Mal geht es in eine Autowerkstatt



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Seit 1981 bis heute spielt die Theatergruppe der Worblinger Mundartbühne zum großen Vergnügen ihrer Fangemeinde immer im Herbst eine Komödie. Damals noch, bis 1995, in der Hardberghalle, seit 1997 unter Josef Bölle im Pfarrsaal. Sowohl die Leitung, die Regie, als auch die Organisation wird seit 2018 vom ganzen Theaterteam, das aus elf Mitgliedern verschiedener Vereine besteht, gestemmt. Lediglich die Auswahl der Stücke und deren Bearbeitung, beziehungsweise Umschreibung in den Dialekt liegt in den Händen von Desireé Moser.</p> <p>„Ein Guru für Do-Ping“ heißt das neue Stück, das in einer Kfz-Werkstatt spielt. Durch den Besuch zweier asiatischer Mönche, die den Werkstattchef, gespielt von Thomas Bertsche, als den neuen Guru ihrer Gemeinschaft erwählt haben, werden plötzlich in Worblingen neue Rituale zelebriert. Mit einer Bierzeremonie stiftet der Chef zwar Begeisterung bei den Worblinger Männern, aber es gibt auch einige andere Personen, die weniger begeistert sind. Natürlich spielt auch Lokalkolorit mit herein und Improvisationen finden sowohl während der Proben, als auch gelegentlich während der Aufführungen statt.</p> <p>Herbert und Gisela Trautwein konnten mit dem Erlös der letztjährigen Aufführungen neue Kulissen bauen, da die alten schwer in die Jahre gekommen waren. Die „alten Hasen“ in der Crew sind Thomas Bertsche, seit 1983 dabei und Gabi Grünvogel seit 1987. Neue, junge Mitspieler sind Marit Moser und Florian Seiler.</p> <p>Im vergangenen Jahr feierten die Worblinger mit der Komödie „Love und Peace im Landratsamt“ von Autor Andreas Wening einen großen Erfolg und brachte 600 Zuschauer im vollbesetzten Pfarrsaal der Kirchengemeinde St. Nikolaus zum Lachen.</p> <p><em><strong>Es gibt vier Aufführungen:</strong> Freitag, 24. Oktober um 20 Uhr, Samstag, 26. Oktober um 14 Uhr und um 20 Uhr und am Sonntag, 26. Oktober um 19 Uhr. Kartenvorverkauf ab sofort bei der Bäckerei Schlegel und dem Laden 34 in Worblingen. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder bis 14 Jahren am Samstag Nachmittag 6 Euro.</em></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bühnen Veranstaltungen Kleinkunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mundartbühne mit neuem Stück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:23:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[50 Jahre Rielasingen-Worblingen! Krönender Abschluss des Jubiläumsjahrs mit Tanz, Gesang und Magie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/den-abschluss-des-jubilaeumsjahrs-zu-50-jahren-einheitsgemeinde-feiert-rielasingen-worblingen-mit-einer-gala;art372457,12497938 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Dreifachgemeinde feierte ein Jahr lang unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ Goldene Hochzeit und sich selbst. Zum Abschluss gab es eine festliche Gala zum gemeinsamen Genießen in der Talwiesenhalle.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Dreifachgemeinde feierte ein Jahr lang unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ Goldene Hochzeit und sich selbst. Zum Abschluss gab es eine festliche Gala zum gemeinsamen Genießen in der Talwiesenhalle.<br>
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        Die Dreifachgemeinde feierte ein Jahr lang unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ Goldene Hochzeit und sich selbst. Zum Abschluss gab es eine festliche Gala zum gemeinsamen Genießen in der Talwiesenhalle.



        <p>Noch einmal die Gemeinschaft feiern – das war der Sinn der letzten Veranstaltung des Jubiläumsjahres im Rahmen der Feierlichkeiten zu 50 Jahren Einheitsgemeinde Rielasingen-Worblingen. Die Gemeinde lud zur Gala in der festlich dekorierten Talwiesenhalle mit einem Drei-Gänge-Menü, LED-Tanz-Show, Gesang und Zauberei. Die 326 Karten für die Gala waren innerhalb von zwei Tagen ausverkauft und die Gäste genossen Essen, Programm und Gemeinschaft.</p> <p>Die Zusammenführung von Rielasingen und Worblingen im Rahmen der Verwaltungsreform wurde ein Jahr lang gefeiert: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/50-jahre-rielasingen-worblingen-feiert-sich-beim-neujahrsempfang;art372457,12288044" target="_blank" title="Raubritter und listige Nachbarn: Neujahrsempfang zum 50. Jubiläum erinnert an bewegte Geschichte">Den Anfang machte der Neujahrsempfang bei dem es einen geschichtlichen Rückblick von Kreisarchivar Friedemann Scheck gab.</a> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/vorher-nachher-bilder-zu-50-jahren-gemeindegeschichte-von-rielasingen-worblingen;art372457,12389379" target="_blank" title="Mensch hat sich Rielasingen-Worblingen verändert! Der Vorher-Nachher-Vergleich zum 50. Jubiläum">Der Museumsverein Worblingen hat zudem eine Ausstellung mit historischen Bildern und Dokumenten zur Geschichte der Gemeinde auf die Beine gestellt.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>50 Jahre Dreierlei</span><span>Rielasingen-Worblingen, die fünftgrößte Kommune im Landkreis Konstanz, ist seit 50 Jahren eine Einheitsgemeinde und feiert in diesem Jahr goldene Hochzeit. Die beiden Gemeinden Rielasingen und Worblingen wurden im Jahr 1975 im Rahmen der Gemeindereform vereint, Arlen ist schon 1936 zwangseingemeindet worden. Obwohl die Gemeinden zunächst ihre Selbstständigkeit bewahren wollten, haben sie im Laufe der Jahre zusammengefunden und in der Vielfalt ihre Stärke erkannt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/50-jahre-gemeindeehe-so-vielfaeltig-feiert-rielasingen-worblingen-seine-geschichte;art372457,12423898" target="_blank" title="50 Jahre Gemeindeehe: So vielfältig feiert Rielasingen-Worblingen seine Geschichte">Der SÜDKURIER begleitete das Jubiläumsjahr unter dem Motto „50 Jahre Dreierlei“, zeigte die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte auf und stellte dabei Menschen vor, die die Geschichte mitgeprägt haben.</a> (jac)</span></label></div> <p>Die ortsansässige Künstlerin Roberta Mincone schuf drei Kunstwerke im Rathauspark mit historischen Ansichten von Rielasingen, Worblingen und Arlen. Der Festtag im Ten-Brink-Park Anfang August, bei dem sich die Vereine präsentieren sollten, musste leider wegen des unbeständigen Wetters kurzfristig abgesagt werden. Dafür stellten alle Vereine ihre Feste und Jubiläen unter das Motto „50 Jahre Einheitsgemeinde“.</p> <p>Der Gala-Abend zum Abschluss des Jubiläums solle den Blick in die Zukunft richten, erklärte Bürgermeister Ralf Baumert in der Talwiesenhalle. Es gehe darum, das gute Miteinander zu feiern und die Gemeinde gemeinsam weiterzuentwickeln. Er bedankte sich bei den Vereinen für ihr Engagement das Jahr über und bei seinen Mitarbeiterinnen Jessica Trombetta und Andrea Debatin stellvertretend für alle Mitarbeiter für die Organisation des Gala-Abends.</p> <h2>Alt-Bürgermeister Ottmar Kledt war mit dabei</h2> <p>Baumert begrüßte auch seinen Vorgänger im Bürgermeisteramt, Ottmar Kledt, der ab 1991 zwei Amtsperioden und damit 16 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde war und das Zusammenwachsen der Dreifachgemeinde begleitet und gestaltet hat.</p> <p>Moderator Karl-Ludwig Oehler, der als Redner, Autor und Coach arbeitet, sah den Abend im Zeichen der Gegenwart, in der die Gemeinde stolz auf das sein könne, was sie mit Zusammenhalt und Engagement in 50 Jahren gemeinsam bewegt habe. „Wir feiern ein Stück das Bewusstsein vom Ich zum Wir“, erklärte Oehler. Er plädierte dafür, nicht immer nur das eigene Ego zu sehen, sondern sich seiner Rolle in der Gemeinschaft unabhängig von unterschiedlichen Meinungen bewusst zu werden und diese Rolle mit Freude auszufüllen. Eine Gemeinde sei eine Gemeinschaft, die dieses Bewusstsein lebe.</p> <h2>Musical-Sänger Markus Störk begeistert</h2> <p>Das Show-Programm brachte die Gäste dann auch zum Staunen und Lachen: Den Anfang machte das Tanzstudio Urban Movement Studio mit einer getanzten LED-Show, die beeindruckende Lichteffekte auf die Bühne zauberte. Alle Sympathie vereinte Musical-Sänger Markus Störk bei seinem Auftriit auf sich: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/Geheimtipps-eines-jungen-Gesangstalents-Wie-es-Markus-Stoerk-von-Rielasingen-nach-Berlin-auf-die-ganz-grosse-Buehne-geschafft-hat;art372457,10399506" target="_blank" title="Geheimtipps eines jungen Gesangstalents: Wie es Markus Störk von Rielasingen nach Berlin auf die ganz große Bühne geschafft hat">Er ist in Worblingen aufgewachsen, hat an der Jugendmusikschule westlicher Hegau seine ersten Gesangsstunden bei Ulrike Brachat bekommen und singt nach seinem Studium in Wien inzwischen in Musicals auf der ganzen Welt.</a></p> <p>Er sang Stücke aus „Glöckner von Notre Dame“, „Mozart“ und als Höhepunkt aus Anatevka „Wenn ich einmal reich wär“. Für Zauberei, Magie und ein Spiel mit der Wahrnehmung sorgte dann Julian Pyhrr mit seinen beiden Queens of Magic Evelyn und Annalena und einer verblüffenden Illusionsshow. In der ließ er seine Assistentinnen verschwinden, durchbohrte sie mit Schwertern, verschob ihre Körperteile in atemberaubenden Tempo oder sorgte für eine wundersame Vermehrung von Weinflaschen. Das Publikum spendete begeistert Applaus und freute sich über den gelungenen Abend und Abschluss des Jubiläumsjahrs.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Auszeichnungen Fest thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[50 Jahre Rielasingen-Worblingen! Krönender Abschluss des Jubiläumsjahrs mit Tanz, Gesang und Magie]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:14:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So feiert Rielasingen-Worblingen den Abschluss des Jubiläumsjahres: Die schönsten Bilder der Gala  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/so-feiert-rielasingen-worblingen-den-abschluss-des-jubilaeumsjahres-die-schoensten-bilder-der-gala;art372457,12497935 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tanz, Gesang und Magie sowie ein festliches Menü erwartete die 326 Gäste beim Gala-Abend zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu 50 Jahren Rielasingen-Worblingen in der Talwiesenhalle. Die Besucher genossen den Abend.  ]]></description>
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          Tanz, Gesang und Magie sowie ein festliches Menü erwartete die 326 Gäste beim Gala-Abend zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu 50 Jahren Rielasingen-Worblingen in der Talwiesenhalle. Die Besucher genossen den Abend.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Tanz, Gesang und Magie sowie ein festliches Menü erwartete die 326 Gäste beim Gala-Abend zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu 50 Jahren Rielasingen-Worblingen in der Talwiesenhalle. Die Besucher genossen den Abend.



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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So feiert Rielasingen-Worblingen den Abschluss des Jubiläumsjahres: Die schönsten Bilder der Gala]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:26:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nachts Tempo 30 durch Arlen? Warum die Anwohner an der Ortsdurchfahrt damit nicht zufrieden sind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/nachts-tempo-30-durch-arlen-warum-die-anwohner-an-der-ortsdurchfahrt-damit-nicht-zufrieden-sind;art372457,12497207 ]]></link>      <description><![CDATA[  In immer mehr Gemeinden im Hegau heißt es „runter vom Gas“. Überall werden Tempo-30-Zonen eingeführt oder erweitert. In Arlen wünschen sich das die Anwohner für die Ortsdurchfahrt. Doch das ist nicht so einfach.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In immer mehr Gemeinden im Hegau heißt es „runter vom Gas“. Überall werden Tempo-30-Zonen eingeführt oder erweitert. In Arlen wünschen sich das die Anwohner für die Ortsdurchfahrt. Doch das ist nicht so einfach.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/nachts-tempo-30-durch-arlen-warum-die-anwohner-an-der-ortsdurchfahrt-damit-nicht-zufrieden-sind;art372457,12497207]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In immer mehr Gemeinden im Hegau heißt es „runter vom Gas“. Überall werden Tempo-30-Zonen eingeführt oder erweitert. In Arlen wünschen sich das die Anwohner für die Ortsdurchfahrt. Doch das ist nicht so einfach.



        <p>Die Besucherplätze im Gemeinderat waren bis auf den letzten Platz besetzt: Die Anwohner der Arlener Straße und Teilen der Lindenstraße wollen endlich Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt. Die Fortschreibung des Lärmaktionsplans, der in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vorgestellt wurde, eignet sich dazu aber nur bedingt. Denn das Problem an der Durchgangsstraße, die von vielen Pendlern und Schweizern als Verbindung nach Singen genutzt wird, liegt nicht im Lärm, sondern in der Sicherheit.</p> <p>Das machten die Anwohner deutlich, die bei der jüngsten Gemeinderatssitzung alle Zuschauerplätze im Ratssaal besetzten und in vielen Redebeiträgen ihren Unmut zum Ausdruck brachten. Sie wünschen sich für die Straße statt wie bisher eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Kilometern pro Stunde durchgehend Tempo 30. Dabei wurde deutlich, dass diese Dorfstraße nicht für den Verkehr, der besonders tagsüber durch den Ort fließt, gemacht ist. Denn die Strecke wird von vielen Schweizern als Abkürzung nach Singen genutzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Lärmaktionsplan</span><span>Rielasingen-Worblingen hatte zuletzt 2020 den Lärmaktionsplan fortgeschrieben. Die Gemeinde ist durch die L191, die oberhalb der Schwellen der Verkehrsbelastungen liegt, Bestandteil der landesweiten Lärmkartierung. Auf den<br /> Ergebnissen der Analyse aufbauend seien laut Verwaltung Möglichkeiten zur Lärmminderung zu prüfen. Neben der L191 werden auch die Arlener Straße und Lindenstraße (K6155) in Arlen ergänzend in den Lärmaktionsplan aufgenommen.</span></label></div> <p>„Die Häuser sind nah an die Straße gebaut, die Autos nutzen den Gehweg als Spurverbreiterung und weichen auf den Gehweg aus“, berichtete Anwohner Daniel Fürst. Wer an der Straße stehe, sei nicht sicher. Eine Geschwindigkeitsreduzierung nachts bringe wenig, die gefährlichen Situationen entstünden zu den Hauptverkehrszeiten, so die Ansicht der Anwohner.</p> <p>„Pendler und Verkehr haben zugenommen und wir fragen uns, ob erst etwas passieren muss, damit etwas geschieht“, erklärte Renate Rohr, die sich als Mutter um die Sicherheit ihrer Tochter sorgt. „Die ganze Schweiz fährt durch Arlen“, sagte auch Anwohner Wolfgang Bach.</p> <h2>Gemeinde kennt die Gefahrenlage</h2> <p>„Uns ist die Gefahrenlage bewusst“, erklärte Bürgermeister Ralf Baumert. Er kenne die Straße und die Problematik seit vielen Jahren. Die Straße sei eine Kreisstraße und deshalb seien der Gemeinde die Hände gebunden. Über den Lärmaktionsplan versuche die Gemeinde jetzt, wenigstens einen Teil der Straße sicherer zu machen.</p> <p>Anwohner und Mitglied einer Bürgerinitiative, Michael Krawczack, schlug vor, dass die Gemeinde die Straße vom Kreis übernehmen könnte. Das sei vor Jahren schonmal Thema gewesen, scheiterte aber auch an zwei Brücken, deren Sanierung für die Gemeinde teuer gekommen wäre. Eine Brücke sei saniert, erklärte Bürgermeister Baumert, die Zweite aber nicht. Und selbst wenn die Gemeinde die Straße übernehme, sei nicht gewährleistet, dass Tempo 30 komme, den die Polizei sehe keinen Unfallschwerpunkt an der Straße.</p> <p>Die Fortschreibung des Lärmaktionsplans brachte jedenfalls nicht das gewünschte Ergebnis. Diese Ergebnisse stellte Jan Konopka vom Ingenieurbüro Fichtner vor. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/gemeinderat-stimmt-zu-in-rielasingen-soll-kuenftig-fuer-die-ganze-ortsdurchfahrt-tempo-30-gelten;art372457,10696188" target="_blank" title="Gemeinderat stimmt zu: In Rielasingen soll künftig für die ganze Ortsdurchfahrt Tempo 30 gelten">Die Fortschreibung sieht durch die Tempo-30-Regelungen in der Rielasinger Ortsdurchfahrt wesentliche Verbesserungen für den Lärmschutz</a>. Das Ingenieurbüro sieht aber nach seiner Lärmerhebung in Arlen keine ausreichende Grundlage, um tagsüber Tempo 30 auf der K6155 einzuführen. In den Nachstunden sehe es da schon anders aus, dort sei die Grundlage für eine Tempo-30-Einführung besser.</p> <p>Allerdings sieht das Büro die Chance, die bestehende 120 Meter lange Tempo-30-Zone im Bereich der Hebelschule zwischen Gemsweg und Lindenstraße auf 300 Meter zu erweitern und so mehr Sicherheit für die querenden Kinder zu schaffen. Würde eine Tempo-30-Regelung nachts kommen, wäre es sinnvoll, die jetzt bestehende Regelung an der Hebelschule von 7 bis 16 Uhr auf ganztags auszuweiten.</p> <h2>Sicherheit steht an erster Stelle</h2> <p>Die Gemeinderäte sahen – ähnlich wie die Anwohner – das Thema Sicherheit an erster Stelle, doch sehen viele im Lärmaktionsplan eine Möglichkeit, wenigstens ein Stück weit eine Verbesserung für die Anwohner zu erreichen. AfD-Gemeinderat Thomas Fessel wohnt an der Straße und sieht dort „lebensbedrohliche Situationen“, die Tempo 30 dort zur Not auch ohne Zustimmung des Kreises notwendig machten. Reinhard Pröll (AfD) findet Lärmschutz wichtig, die Sicherheit habe aber eine höhere Priorität.</p> <p>„Mit dem Lärmaktionsplan haben wir die Chance, das Thema wieder auf die Tagesordnung zu bringen“, erklärte SPD-Gemeinderätin Nadja Hennes. Diese Chance solle man nutzen und die Erweiterung der Tempo-30-Zone als ersten Schritt nehmen, um Tempo 30 voll zu beantragen. Dem stimmte Volkmar Brielmann (CDU) zu, der eine mögliche Erweiterung bis zu Eichendorffstraße sieht. Auch Gemeinderätin Dagmar Eisenhart, die ebenfalls an der Straße wohnt, „hat die Hoffnung, dass wir zu Tempo 30 kommen“ und möchte dieser Forderung erneut aufstellen.</p> <p>Bürgermeister Ralf Baumert kam nach der Diskussion zu dem Schluss, dass der Lärmaktionsplan nicht das gewünschte Ergebnis brachte und die Gemeinde zusätzlich noch ein Gutachten zur Sicherheit in Auftrag geben müsse. Außerdem wolle die Gemeinde beim Kreis und der Polizei erneut auf die Situation in Arlen aufmerksam machen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[pendler Oberbürgermeister Polizei Straßenverkehr Verkehrspolitik Straße thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nachts Tempo 30 durch Arlen? Warum die Anwohner an der Ortsdurchfahrt damit nicht zufrieden sind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:07:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinder freuen sich über neue Spielsachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/kinder-freuen-sich-ueber-neue-spielsachen;art372457,12495495 ]]></link>      <description><![CDATA[  Förderverein übergibt Spende im Wert von 500 Euro an Hebelschule Arlen. Mehr Abwechslung während Kern- und Mittagsbetreuung  ]]></description>
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          Förderverein übergibt Spende im Wert von 500 Euro an Hebelschule Arlen. Mehr Abwechslung während Kern- und Mittagsbetreuung<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Förderverein übergibt Spende im Wert von 500 Euro an Hebelschule Arlen. Mehr Abwechslung während Kern- und Mittagsbetreuung



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Der Förderverein der Hebelschule Arlen hat der Betreuung der Schule eine Spende überreicht: Spielsachen und Materialien im Gesamtwert von 500¦Euro. Darunter befinden sich eine große Murmelbahn, eine CD-Player-Anlage mit Hörspielen, Rätselhefte, Puzzles sowie drei große Picknickdecken für die Nutzung im Freien.</p> <p>Übergeben wurden die Spielsachen von Iris Letzkus, Vorsitzende des Fördervereins. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Unterstützung dazu beitragen können, den Kindern in der Betreuung Freude und Abwechslung zu schenken“, wird Letzkus in einer Pressemitteilung der Gemeinde zitiert. Bei der Übergabe waren neben Betreuungskindern auch Jugendreferent Dennis Bräuer und Tanja Harder als Vertreterin des Trägers, der Gemeinde im Sachgebiet Soziales, Bildung und Generationen, anwesend. Beide äußerten ihre Freude über die Anschaffung: „Es ist schön zu sehen, dass die Kinder nun in der Kernzeit- und Mittagsbetreuung noch vielfältiger spielen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können.“</p> <p>Die Spielsachen sorgten für große Begeisterung bei den Grundschülern.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kindergarten Kinderbetreuung Spendenaktion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinder freuen sich über neue Spielsachen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:12:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.



        <p>Im Jahr 1968 wurde in Baden-Württemberg die Gemeindereform auf den Weg gebracht, um die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden zu stärken. An ihrem Ende stand die neue Gemeinde Hilzingen, eine Flächengemeinde. Zu ihr hatten sich der gleichnamige Kernort und fünf weitere, bis dahin selbständige Dörfer zusammengeschlossen.</p> <h2>Was ist eine Flächengemeinde?</h2> <p>Als Flächengemeinde werden Kommunen mit mehreren Ortsteilen beschrieben, die nicht zusammengebaut sind, sondern sich weitläufig über eine größere Fläche erstrecken und – gesehen auf die Gemarkungsfläche – eine geringe Bevölkerungsdichte haben. Auf Hilzingen trifft das zu. Neben dem Kernort umfasst die Gemeinde die Teilorte Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen. Darüber hinaus gibt es weitere Weiler und anderweitige, völlig verschieden große Ansiedlungen: Das dicht bebaute Twielfeld zum Beispiel, das noch ländlich wirkende Dietlishof und die im Vergleich dazu kleineren Weiler Hofwiesen, Pfaffwiesen und Storzeln. Dass eine derart strukturierte Kommune stärkeren Aufwand in Verwaltung und Unterhaltung der Infrastruktur erfordert, liegt auf der Hand.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So ist die Gemeindereform in Hilzingen abgelaufen</span><span>Als erster Ortsteil ließ sich das bis dahin selbständige Duchtlingen 1969 nach Hilzingen eingemeinden. 1971 vollzogen Schlatt am Randen und Weiterdingen den Zusammenschluss, Binningen und Riedheim folgten 1974. Laut Gemeindeverwaltung gehören neben den zwischen 1970 und 1974 eingegliederten Orten Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen noch viele weitere Weiler zur Gesamtgemeinde Hilzingen. Neben Hofwiesen sind das die Orte Dietlishof, Twielfeld, Seeweiler und Storzeln sowie die Höfe Katzental, Paradieshof und Riederhof, Sennhof und Stoffelhof, das Hohenstoffeln-Basaltwerk, die Höfe Altkrähenhof und Hofgut Hohenkrähen, die Höfe Homboll, Lochmühle und Pfaffwiesen sowie die Häuser Heiliggrab. (drm)</span></label></div> <p>Im Eingemeindungsvertrag wurde jedem der damals selbständigen Dörfer diverse Einrichtungen wie zum Beispiel eine eigene Sporthalle, eine eigene Aussegnungshalle oder Feuerwehrgerätehäuser dauerhaft zugesichert. Gerade aus diesen Zusagen aber ergeben sich nicht unbeträchtliche Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/es-braucht-weniger-standards-oder-mehr-geld-finanziell-wird-es-in-hilzingen-zunehmend-knapp;art372443,12258833" target="_blank" title="Es braucht weniger Standards oder mehr Geld: Finanziell wird es in Hilzingen zunehmend knapp">Der Hilzinger Kämmerer Stefan Mattes</a> betrachtet diese in jedem Teilort vorhandene Infrastruktur mit dem Blick des Haushaltshüters. Er sieht hier prinzipiell die eine oder andere Einsparmöglichkeit, zumal nicht jede dieser Einrichtungen voll ausgelastet ist. Er führt an, dass größere Einrichtungen im Allgemeinen kostengünstiger arbeiten. An den herrschenden Verhältnissen rütteln will er aber nicht. „Weil es in den Ortsteilen eine Erwartungshaltung gibt“, sagt er. Und außerdem würden dorfeigenen Vereine, Kindergärten und andere Institutionen wie zum Beispiel eigene Feuerwehr-Abteilungen das dortige Wir-Gefühl stärken. Und dass es diesen Zusammenhalt, dieses Gemeinschaftsgefühl gebe, sei durchaus positiv.</p> <p>Gleicher Meinung ist auch sein Vorgesetzter, Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Jedes Dorf habe so noch seine eigene Identität, seine Festivitäten mit langer Tradition. Die Bürger seien vielfach sehr mit dem Dorf verwurzelt und brächten sich für ihr Dorf ein. „Diese Vielfalt finde ich spannend und schön.“ Mit gewährleistet werde das durch die vor der Eingemeindung ausgehandelten Ortschaftsverfassungen, die jedem Ortsteil jeweils einen Ortschaftsrat und einen aus dessen Mitte gewählten Ortsvorsteher gewähren – Duchtlingen ausgenommen. Und natürlich auch durch die unechte Teilortswahl, die jedem Teilort eine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat zusichere, die ihr Dorf gut kennen und sich so zielgerichtet für die Interessen ihres Dorfes einsetzen können. „Die unechte Teilortswahl gibt es noch in vielen, aber nicht in allen Flächengemeinden. Tengen hat sie jüngst abgeschafft,“ so der Rathaus-Chef.</p> <h2>Herausforderung bei Wahlen</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/25-sitze-aber-einer-bleibt-leer-gemeinderat-hilzingen-hat-viele-neue-gesichter;art372443,12067932" target="_blank" title="Wegen unechter Teilortswahl: Gemeinderat hat mehr Sitze, doch einer bleibt leer">Dieses Wahlverfahren führt allerdings auch zu Situationen, die man in anderen Kommunen nicht kennt.</a> Markus Wannenmacher, seit 24 Jahren der Hauptamtsleiter auf dem Rathaus, kann ein Lied davon singen. Nicht nur sind die Wahlhelfer sehr lange mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt, sondern das komplizierte, nicht leicht zu durchblickende Wahlverfahren, führe auch zu einer großen Anzahl falsch ausgefüllter Wahlzettel und damit zu überdurchschnittlich vielen ungültigen Stimmen.</p> <p>Wie der Kämmerer geht Mayer neben den positiven Aspekten ebenfalls auf die andere Seite einer Flächengemeinde ein. Dies sei unbestritten natürlich der erhöhte Finanzbedarf und der große Personal-, Unterhaltungs- und Arbeitsaufwand.</p> <h2>160 Kilometer Gemeindestraßen sind zu unterhalten</h2> <p>Zu den letzteren beiden Bereichen weiß der Leiter des Bauhofs der Gemeinde vieles beizutragen. Das 16-köpfige Bauhof-Team ist ständig damit beschäftigt, den Laden am Laufen zu halten. Es gelte fünf Kindergarten-Anwesen, sechs Sport- und Mehrzweckhallen, elf Sportplätze und zwei Bolzplätze zu betreuen, nennt Günter Furtwängler die maßgeblichen Zahlen: Die Länge der Gemeindestraßen beziffert er mit 160 Kilometern, die der Feldwege, die zu unterhalten seien, mit 300 Kilometern. Dazu sechzig Kilometer Bach- und Grabenläufe.</p> <p>Dort gebe es Durchlässe, Übergänge, kleine Brücken, bei denen Reparaturen anfielen. Und dann die Straßenbeleuchtung mit ihren 1500 Lampen, für die der Bauhof zuständig ist. Neunzig Kilometer Kanal sind auf der 5500 Hektar großen Gemarkung verlegt, fünf Regenrückhaltebecken, sechs Pumpwerke und zwei Rückstaukanäle gilt es im Blick zu behalten. Die Wasserversorgung wird über 130 Kilometer Haupt- und Versorgungsleitungen, drei Tiefbrunnen, elf Hochbehälter, vier Pumpwerke und eine große Aufbereitungsanlage gesichert. „Und alles will gehegt und gepflegt und instand gehalten werden,“ so Furtwängler.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:37:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
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          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
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        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:12:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Und der nächste Textil-Riese kommt: Dieser Nachfolger zieht in die ehemalige Depot-Filiale ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/textil-riese-yeans-halle-zieht-in-die-singener-innenstadt-nachfolger-fuer-die-ehemalige-depot-filiale-steht-fest-03-10-25;art372458,12492113 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.  ]]></description>
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          Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.<br>
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        Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.



        <p>Nach längerem Leerstand in der Singener Fußgängerzone gibt es gute Nachrichten: Das markante Eckgebäude in der August-Ruf-Straße 15 erhält einen neuen Mieter. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/depot-in-singen-warum-die-filiale-nach-monaten-in-der-august-ruf-strasse-immer-noch-nicht-geraeumt-ist;art372458,12346722" target="_blank" title="Nach Insolvenz und Schließung: So steht es um die ehemalige Depot-Filiale">Zuvor war das Gebäude durch den insolvenzbedingten Auszug von Depot frei geworden und stand seither leer.</a> Nun zieht mit Yeans Halle ein Modekonzept auf rund 800 Quadratmetern ein. Dies bestätigt der Textil-Riese auf SÜDKURIER-Nachfrage.</p> <p>„Wir freuen uns, dass wir für diese prominente Fläche einen Mieter gewinnen konnten. Yeans Halle wird die Singener Innenstadt beleben und ein klares Zeichen für die Attraktivität des Standortes setzen“, wird Marcus Frey von Konstanz Finest Retail Real Estate in einer Presseinformation zitiert. Das Unternehmen ist auf die Vermittlung von Einzelhandelsimmobilien der Bodenseeregion spezialisiert. Die ehemaligen Räumlichkeiten von Depot erhalten nicht nur einen neuen Mieter, sondern auch einen starken Impuls für Frequenz und Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone, heißt es dazu weiter.</p> <p>Wann genau die Yeans Halle ihre neue Filiale in Singen eröffnen wird, steht noch nicht genau fest, wie eine Nachfrage ergibt. Laut einem Unternehmenssprecher habe man noch kein genaues Datum. „Die Eröffnung ist jedoch für Mitte, je nach Baufortschritt spätestens Ende Oktober geplant“, heißt es dazu. Aktuell würden in den Räumlichkeiten noch Umbauarbeiten laufen.</p> <h2>Eine langfristige Nutzung soll es werden</h2> <p>Wie teuer diese Umbauarbeiten ausfallen, darüber möchte das Unternehmen keine Angaben machen. Marcus Frey schildert aber: „Klar ist jedoch, dass ein erheblicher Betrag in die Attraktivität des Standorts fließt.“ Und auch über die Details zum Mietvertrag gibt sich das Unternehmen bedeckt. Geplant sei jedoch eine langfristige Nutzung, die den Standort nachhaltig stärke.</p> <p>„Singen ist als Einkaufsstadt mit hoher regionaler Anziehungskraft und einer lebendigen Fußgängerzone ein idealer Standort. Besonders die prominente Ecklage an der August-Ruf-Straße bietet beste Voraussetzungen, um neue Kunden zu gewinnen und die Innenstadt weiter zu beleben“, teilt das Unternehmen auf Nachfrage mit. Hinzukomme, dass Yeans Halle schon immer im Bodenseeraum stark vertreten sei und einen hohen Bekanntheitsgrad einher bringe. „Weitere Standorte können langfristig hinzukommen, allerdings möchte man jetzt alle Kräfte auf eine erfolgreiche Eröffnung in Singen konzentrieren“, heißt es dazu weiter. Wo diese sein könnten, dazu macht das Unternehmen keine Angaben.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Und der nächste Textil-Riese kommt: Dieser Nachfolger zieht in die ehemalige Depot-Filiale ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
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        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 05:01:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Lehrstellenbörse nicht nur für die Schüler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/eine-lehrstellenboerse-nicht-nur-fuer-die-schueler;art372457,12491195 ]]></link>      <description><![CDATA[  23 Betriebe informieren in der Hardberghalle über Berufe und Möglichkeiten. Ten-Brink-Schule und HGV organisieren das  ]]></description>
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          23 Betriebe informieren in der Hardberghalle über Berufe und Möglichkeiten. Ten-Brink-Schule und HGV organisieren das<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/eine-lehrstellenboerse-nicht-nur-fuer-die-schueler;art372457,12491195]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        23 Betriebe informieren in der Hardberghalle über Berufe und Möglichkeiten. Ten-Brink-Schule und HGV organisieren das



        <p><strong>Rielasingen-Worblingen</strong> Nach einem ersten Angebot eines externen Veranstalters an Achtklässler der Ten-Brink-Schule, im Cineplex Singen unter dem Motto „Azubi-Spot-Messe“ in die Welt der Berufe hineinzuschnuppern, startet nun die zweite Veranstaltung zur Berufsfindung: in der Worblinger Hardberghalle am Samstag, 18. Oktober, von 10 bis 12.30 Uhr.</p> <p>Für die aktuellen Neuntklässler der Rielasinger Schule bietet sich auch hier eine Möglichkeit, noch einen Platz für das einwöchige Berufspraktikum Ende November zu finden. Es besteht für die Schülerinnen und Schüler sogar die Chance, das Praktikum auf zwei Wochen zu erweitern, wenn Schüler oder Arbeitgeber Interesse daran haben. Auch für junge Leute, die schon ihren Abschluss, aber noch keine Lehrstelle haben, bietet sich immer noch ein Weg, auch zum jetzigen Zeitpunkt in einen Beruf einzusteigen, sagt Michael Pätzholz vom Handel- und Gewerbeverein. Er und Anna Hermann organisieren zusammen mit einigen Mitgliedern des Vereins sowie Lehrer Alexander Märte und Schulleiterin Julia Reiser den Vormittag für die Schüler.</p> <p>„Die Berufsschulen und auch viele Betriebe sind immer noch flexibel, wenn es um verspätete Berufseinsteiger geht. Vieles ist noch möglich“, sagt Pätzholz. Für die Ten-Brink-Schüler ab Klasse acht ist es Pflicht, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich anhand eines Fragebogens über Berufe zu informieren. Allerdings ist die Lehrstellenbörse auch für Schüler anderer Schulen da. 23 Betriebe werden vor Ort sein und die Organisatoren hoffen, dass sich noch ein paar Firmen anmelden. Wenige Plätze seien noch verfügbar. Den Schülerinnen und Schülern steht ein breites Spektrum an Angeboten zur Verfügung, das vom traditionellen Handwerk über mittelständische Betriebe, Behörden wie Polizei und Zoll, soziale Berufen bis zur Großindustrie reicht. Viele Betriebe bieten inzwischen auch Mitmachangebote an, sodass die Schülerinnen und Schüler auch selbst aktiv werden können.</p> <p>Für die Schülerinnen und Schüler sowie auch Eltern und Besucher bietet die Klasse acht eine Bewirtung mit Snacks und Getränken an. Auch die Gemeinde Rielasingen-Worblingen unterstützt die Jobbörse, indem sie die Hardberghalle kostenfrei zur Verfügung stellt. Dass die Lehrstellenbörse der TBS eine Erfolgsgeschichte ist lässt sich daran messen, dass aus ihr viele Ausbildungsverhältnisse hervorgegangen sind.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Zoll Berufsausbildung Fortbildung Schüler]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Lehrstellenbörse nicht nur für die Schüler]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:34:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD-Kreisverband nominiert Landtagskandidaten: Partei peilt ein Direktmandat an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-nominiert-landtagskandidaten-im-kreis-konstanz-und-peilt-direktmandat-an-30-09-25;art372432,12490788 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Talwiesenhalle wählen die Mitglieder am Freitagabend, 26. September, ihre beiden Wahlkreis-Kandidaten. Die Öffentlichkeit darf zuhören. Um politische Inhalte geht es an dem Abend allerdings ohnehin nicht.  ]]></description>
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          In der Talwiesenhalle wählen die Mitglieder am Freitagabend, 26. September, ihre beiden Wahlkreis-Kandidaten. Die Öffentlichkeit darf zuhören. Um politische Inhalte geht es an dem Abend allerdings ohnehin nicht.<br>
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        In der Talwiesenhalle wählen die Mitglieder am Freitagabend, 26. September, ihre beiden Wahlkreis-Kandidaten. Die Öffentlichkeit darf zuhören. Um politische Inhalte geht es an dem Abend allerdings ohnehin nicht.



        <p>Die Kinder, die an diesem Abend wie üblich in den Spiegelsaal der Talwiesenhalle zum Kinderturnen wollen, werden abwechselnd von einem freundlichen Mann und einem Polizisten in einen anderen Teil der Turnhalle umgeleitet. Denn an diesem Abend tagt dort der AfD-Kreisverband, geordnet nach seinen Ortsverbänden, um jeweils einen Kandidaten für die Wahlkreise 56 (Konstanz-Radolfzell) und 57 (Singen-Hegau) zur Landtagswahl zu nominieren.</p> <p>Draußen vor der Halle steht schon vorher eine kleine Gruppe Gegendemonstranten; Mitglieder des Kreisverbands Konstanz der Linken sowie Mitglieder des Bündnisses für Demokratie Rielasingen-Worblingen-Arlen. Auf Plakaten fordern sie „Pressefreiheit statt Lügenpresse“, „Vielfalt statt Ignoranz“ und „Miteinander statt Remigration“.</p> <p>Und noch ein Anliegen haben sie: Sie wollen, dass die AfD-Versammlung in der Halle öffentlich stattfindet, dass zumindest die Presse zugelassen wird. Erst kürzlich hatte die Grünen-Fraktion im Rielasinger Gemeinderat beantragt, dass die Talwiesenhalle nur an Veranstalter vermietet werden solle, die öffentliche Versammlungen abhalten. Der Antrag wurde angenommen und mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt.</p> <p>Steffen Jahnke, Sprecher des AfD-Kreisverbands, lässt die Presse zu – mit der Begründung, eine Nominierungsversammlung sei ohnehin öffentlich. Das hatte der AfD-Kreisverband in der Vergangenheit anders gehandhabt. Vor der Bundestagswahl war die Presse – wie auch jetzt – nicht zur Nominierung eingeladen worden. Bei einer Mitgliederversammlung im Juli 2024, bei der es zum Zerwürfnis innerhalb des damaligen Kreisvorstands kam, mussten Pressevertreter den Saal verlassen.</p> <h2>Wahl soll geräuschlos ablaufen</h2> <p>Die Nominierung selbst, so scheint es, soll dieses Mal geräuschlos vonstattengehen. Bernhard Eisenhut, AfD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 57, kandidiert hier erneut. Michael Stauch, Mitglied des Kreistags und wohnhaft in Konstanz, tritt als Ersatzkandidat an. Eisenhut kommt bei seiner Vorstellung problemlos mit seiner Redezeit von sieben Minuten klar und sagt dabei im Sinne politischer Inhalte – eigentlich nichts. Immerhin referiert er ein wenig Außensicht: Man werde als starker Wahlkreis wahrgenommen, dem man mit seinen etwa 200 Mitgliedern noch mehr zutraue. Aufgabe sei es, zu stören und darauf aufmerksam zu machen, was im Staat schieflaufe. Bei der Wahl erhält Eisenhut 15 Stimmen bei zwei Enthaltungen.</p> <p>Erst Michael Stauch, der Ersatzkandidat, wird in seiner kurzen Vorstellungsrede deutlich. Das erklärte Ziel der AfD sei es, bei der Landtagswahl für den Wahlkreis 57 das Direktmandat zu gewinnen. Die Chance dazu sei real, das hätten die Ergebnisse der Bundestagswahl gezeigt: „In Singen haben wir die CDU bereits überholt.“ Allein wegen dieses Ziels habe er sich bereit erklärt, im Wahlkreis Singen-Hegau als Ersatzkandidat anzutreten und Bernhard Eisenhut zu unterstützen, obwohl er in Konstanz wohne. Auf die kurze Rede folgt Applaus, Rückfragen gibt es aus den Reihen der AfD-Mitglieder keine. Michael Nill, Direktkandidat der Linken für den Wahlkreis Sigmaringen, hat sich ins Publikum eingereiht und will wissen, wie Stauch zur Remigration steht. „Ich bin ein Befürworter“, antwortet er knapp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Austritte und Konflikte</span><span>Der AfD-Kreisverband hat im vergangenen Jahr mit parteiinternen Konflikten von sich reden gemacht. Im Juni 2024 kam es zum offenen Zerwürfnis innerhalb des Vorstands, die gegenseitigen Vorwürfe reichten von der Veruntreuung von Parteigeldern bis zur unrechtmäßigen Auszahlung von Wahlkampfgeldern. Tatsächlich aber waren einer Gruppe an Mitgliedern die Äußerungen bestimmter Mitglieder zu rechtsextrem geworden. Noch bevor sich die AfD-Fraktion im Kreistag formierte, verzichteten zwei Frauen, die über die AfD-Liste gewählt worden waren, auf das Mandat.</span></label></div> <p>Stauch wird mit einer Gegenstimme zum Ersatzkandidaten gewählt. Das Amt des Ersatzkandidaten komme allerdings nur zum Tragen, sofern eine Partei das Direktmandat in einem Wahlkreis gewinnt, worauf der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Hörner, der als Versammlungsleiter auftritt, ausdrücklich hinweist.</p> <h2>Erster Anlauf geht schief</h2> <p>In der zweiten Nominierungsversammlung dieses Abends, in der es um den Kandidaten für den Wahlkreis 56 (Konstanz) gehen soll, sind die Reihen deutlich leerer. Ein paar Personen sind als Gäste geblieben, wahlberechtigt für den Wahlkreis Konstanz und dem Ortsverband Konstanz angehörig sind an diesem Abend nur sechs Personen.</p> <p>Als Kandidat tritt Steffen Jahnke, Sprecher des Kreisverbands, an. Ähnlich wie Stauch erklärt er, dass er, obwohl er nicht in Konstanz wohne – sondern in Steißlingen –, sich der Verantwortung im Dienste der Partei stellen wolle und deren Ergebnis im Wahlkreis Konstanz verbessern wolle.</p> <p>Rückfragen gibt es keine, gewählt wird Jahnke im ersten Anlauf allerdings auch nicht, er bekommt drei Gegenstimmen. Eisenhut schlägt Jahnke ein zweites Mal als Kandidaten vor – dieses Mal erhält er fünf von sechs Stimmen. Als Ersatzkandidat stellt sich Manuel Wentzel vor, der in Gottmadingen wohnt: „Ich sehe mich dort, wo mich die Partei braucht“, sagt er. Keine Rückfragen, der Ersatzkandidat erhält fünf von sechs Stimmen. Über politische Inhalte erfährt die Öffentlichkeit in dieser Nominierungsversammlung nichts. Auf die Frage, welche politischen Ziele er verfolge, antwortet Bernhard Eisenhut lapidar: Er spreche darüber nicht mit dieser Zeitung.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD-Kreisverband nominiert Landtagskandidaten: Partei peilt ein Direktmandat an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:18:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
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        Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



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      <dc:source><![CDATA[Rielasingen-Worblingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:45:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alte Fresken, neue Ausblicke: Warum sich ein Besuch des Grenzstädtchens Stein am Rhein lohnt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/stein-am-rhein-ist-ein-besuchermagnet-das-macht-den-reiz-des-grenzstaedtchens-aus;art1371848,12489366 ]]></link>      <description><![CDATA[  Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.  ]]></description>
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          Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/stein-am-rhein-ist-ein-besuchermagnet-das-macht-den-reiz-des-grenzstaedtchens-aus;art1371848,12489366]]></guid>
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        Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.



        <p>Verwinkelte Gassen, eine belebte Uferpromenade und im wahrsten Sinne des Wortes eine malerische Altstadt: Damit kann das schweizerische Grenzstädtchen Stein am Rhein punkten und zieht laut Linda Stoll von der örtlihchen Touristinfo rund 800.000 Besucher pro Jahr an. Dabei hat die Gemeinde direkt an der Grenze zu Deutschland nur rund 4000 Einwohner.</p> <p>„In unserem Tourist-Office begrüßen wir jährlich rund 15.000 Gäste, davon sind ungefähr 50 Prozent Deutsche“, berichtet Linda Stoll. Kein Wunder, liegt sie doch nur einen Katzensprung von der Höri-Gemeinde Öhningen und dem benachbarten Hegau entfernt. „In Stein am Rhein gibt es ein breites Angebot auf überschaubarem Raum. Von Kultur über Kulinarik bis hin zu aktiven Angeboten ist alles dabei“, erklärt die Mitarbeiterin des Tourismusbüro den Andrang. Stoll kann insbesonders fünf Ziele empfehlen:</p> <h2>1. Altstadt mit Fassadenmalereien</h2> <p>Der Rathausplatz ist das Zentrum des Städtchens. Hier sind alle Häuserfassaden aufwändig bemalt worden. Ein besonderes Schmuckstück ist der „Weisse Adler“, der erstmals 1418 erwähnt wurde, so Linda Stoll. Das Haus wurde um 1520 vom schweizerischen Künstler Thomas Schmid bemalt. „Wegen seiner Fresken, die als früheste erhaltene Fassadenmalerei der Renaissance in der Schweiz gelten, nimmt das Haus eine Sonderstellung ein“, erklärt sie. Heute ist das Haus im Besitz der Zunft zum Kleeblatt.</p> <h2>2. Burg Hohenklingen</h2> <p>Hoch über dem Städtchen Stein am Rhein gelegen, bietet die Burg Hohenklingen einen schönen Ausblick und etwas zu essen. Schon seit dem Jahr 1200 thront die Burg auf dem 200 Meter hohen Berg. „Seit Hohenklingen zwischen 2005 und 2007 komplett renoviert wurde, erwartet den Besucher eine perfekte Symbiose von Alt und Neu“, so die Mitarbeiterin des Steiner Tourismusbüros. Die Burganlage kann zu den <a href="https://burghohenklingen.com/" target="_blank" title="" rel="noopener">Öffnungszeiten</a> zwischen 10 und 23 Uhr kostenlos besichtigt werden. „Ein Besuch im spektakulär gelegenen Restaurant rundet den Besuch ab“, empfiehlt Stoll.</p> <h2>3. Kirche Uf Burg</h2> <p>„Am anderen Rheinufer befindet sich mit der Kirche Uf Burg ein kleines Juwel, das von vielen Besuchern unbemerkt bleibt“, teilt Linda Stoll mit. Uf Burg ist die älteste Gottesdienststätte des Kantons Schaffhausen. Sie ist auf einer Anhöhe gelegen, die sich inmitten des im 3. Jahrhunderts errichteten römischen Kastells Tasgetium befindet. Noch heute zeugen Mauerreste davon. Die Kirche zeichnet sich durch ihre weithin sichtbare Barockzwiebel und die Wandmalereien im Altarraum aus. „Der Abstecher auf die andere Rheinseite lohnt sich doppelt, wegen der wunderbaren Aussicht aufs Städtchen und die Burg“, ergänzt Stoll.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Viele Malereien sind erst spät entstanden</span><span>Was Linda Stoll von der Steiner Touristinfo zufolge viele nicht wissen: Die meisten Fassadenmalereien in der Altstadt sind erst um die Wende des 19./20. Jahrhunderts entstanden. Die Malereien am Rathaus stammen beispielsweise aus dem Jahr 1900. „Von den Fassadenmalereien, die heutzutage am Rathausplatz zu bewundern sind, sind lediglich drei in der Zeit vor 1900 entstanden“, so Stoll. Das sind die an den Häusern „Weisser Adler“ (um 1520), „Roter Ochsen“ (1615) und „Vordere Krone“ (1734).</span></label></div> <h2>4. Museen: Klostermuseum St. Georgen, Kulturhaus Obere Stube, Museum Lindwurm, Krippenwelt</h2> <p>Die ehemalige Benediktinerabtei St. Georgen ist eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen der Schweiz. Besonders sehenswert sind der spätgotische Kreuzgang und der sogenannte Festsaal. Die Mitarbeiterin des Tourismusbüros erklärt: „Hier befinden sich die wichtigsten, noch existierenden Freskomalereien nördlich der Alpen aus der Zeit um 1500.“ Übrigens wurde hier der <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/Als-Bettelkind-und-Baeuerin-Zwei-Grueningerinnen-wirken-im-Reformationsfilm-Zwingli-mit;art372512,10331302" target="_blank" title="Als Bettelkind und Bäuerin: Zwei Grüningerinnen wirken im Reformationsfilm &amp;bdquo;Zwingli&amp;ldquo; mit">Reformationsfilm ‚Zwingli‘</a> gedreht. Der Eintritt kostet 5 Schweizer Franken.</p> <p>Das Kulturhaus Obere Stube ist ein offener Ausstellungs- und Begegnungsort, in dem es historische Ausstellungen und zeitgenössische nationale und internationale Kunst zu sehen gibt. „Wer dem geschäftigen Treiben der Altstadt für eine Weile entfliehen möchte, findet hier ein ruhiges Plätzchen“, verspricht Stoll. Hier ist der Eintritt frei.</p> <p>Die Erlebniswelt im Museum Lindwurm zeigt, wie die Menschen im 19. Jahrhundert gewohnt und gearbeitet haben. „In schweren Leinenhemden oder noblen Kleidern kann man in das Leben von früher schlüpfen, historische Spiele entdecken und auf Strohsäcken Probe liegen“, so die Tourismusmitarbeiterin. Ein Ticket kostet 5 Schweizer Franken.</p> <p>„Die Krippenwelt befindet sich im ältesten noch original erhaltenem Haus der Stadt“, zählt Linda Stoll weiter auf. Sie zeigt in wechselnden Darstellungen jeweils zwischen 300 bis 500 Krippen aus aller Welt – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Der Eintrittspreis liegt bei 10 Schweizer Franken.</p> <h2>5. Schifffahrt auf dem Rhein</h2> <p>Seit 1865 fährt die älteste Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft <a href="https://www.urh.ch/?utm_term=&amp;utm_campaign=%5Bnp%5D+PMax+Ausfl%C3%BCge&amp;utm_source=adwords&amp;utm_medium=ppc&amp;hsa_acc=4045168307&amp;hsa_cam=22368591339&amp;hsa_grp=&amp;hsa_ad=&amp;hsa_src=x&amp;hsa_tgt=&amp;hsa_kw=&amp;hsa_mt=&amp;hsa_net=adwords&amp;hsa_ver=3&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22375228202&amp;gbraid=0AAAAADCQY-Kq-7pUuQooX72vIj3a3w6fk&amp;gclid=EAIaIQobChMIvcSSsOvfjwMVuAcGAB3zuAjkEAAYASAAEgL-KvD_BwE" target="_blank" title="" rel="noopener">Untersee und Rhein AG</a> (URh) mit seinen Ausflugsschiffen zwischen Schaffhausen und Konstanz hin und her. Und das von Mitte April bis Mitte Oktober. Ein Tagesticket kostet 49,50 Schweizer Franken. An der Anlegestelle an der Steiner Promenade, die nicht einmal zwei Gehminuten von der Altstadt entfernt liegt, können Besucher aus- und zusteigen. „Die Fahrt über den Rhein ermöglicht es den Menschen, die atemberaubende Landschaft des Kantons zu erleben“, so Stoll. Stein am Rhein sei zudem ein guter Ausgangspunkt für diverse Rad- und Wandertouren entlang der Rebberge und Wälder.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alte Fresken, neue Ausblicke: Warum sich ein Besuch des Grenzstädtchens Stein am Rhein lohnt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:41:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.  ]]></description>
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          Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354]]></guid>
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        Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.



        <p>Eine Bundesjustizministerin, die sich auf dem Wirbelkarussell Polyp amüsiert. Ein Bundespolitiker, der sich mit Rinderzucht auskennt. Und was passiert, wenn ein Politiker kurzfristig absagt? All das gabs schon am Tengener Schätzele-Markt. Drei Bürgermeister erinnern sich.</p> <h2>Selcuk Göks Casting fürs Festzelt</h2> <p>Die Suche nach einem passenden Redner für die Mittelstandskundgebung ist eine der spannendsten Aufgaben des Tengener Bürgermeisters. Man könne fast sagen, das sei Göks ganz persönliches „Casting fürs Festzelt“. Telefonieren, schreiben, Kontakte nutzen, über alle möglichen Kanäle anfragen – und hoffen, dass es am Ende klappt. „Und manchmal kommt man dabei ganz schön ins Schwitzen.“ In Göks erstem Jahr als Bürgermeister etwa war der Name des CDU-Landesinnenministers Thomas Strobl im Gespräch. Er musste aber kurzfristig absagen. Der Schätzele-Markt stand vor der Tür und es war kein Redner in Sicht.</p> <p>Für den frisch gebackenen Bürgermeister war klar: „Gleich beim ersten Mal ohne prominenten Redner dazustehen, das darf nicht passieren.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/einwanderung-buergergeld-staatsueberdruss-markige-worte-beim-schaetzele-markt-mit-manuel-hagel;art372462,11773116" target="_blank" title="Einwanderung, Bürgergeld, Staatsüberdruss: Markige Worte beim Schätzele-Markt mit Manuel Hagel">Am Ende kam Manuel Hagel, damals noch lange nicht so bekannt wie heute</a>, denn inzwischen ist er CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Hagel hat 2023 das Zelt begeistert und die Leute für sich gewonnen. Rückblickend kann man sagen: „Manchmal lohnt sich die Aufregung und er hat gezeigt, dass er Festzelt kann.“</p> <p>Auch im zweiten Jahr sei es wieder spannend gewesen. Die bundesweiten Wahlen liefen, viele Politiker hatten volle Terminkalender, und Gök habe sich gefragt: „Schaffen wir es, jemanden zu finden, der in Tengen auftritt?“</p> <h2>Ein prominenter Gegner muss her</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">Umso glücklicher sei der Bürgermeister gewesen, dass er Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewinnen konnte.</a> „Er kam als Ministerpräsident nach Tengen und das direkt vor den Koalitionsverhandlungen. Plötzlich hatten wir nicht nur einen hochkarätigen Redner, sondern gleich die große Presse mit im Festzelt. Solche Momente vergisst man nicht“, so Gök.</p> <p>Heute habe sich der Bürgermeister eine eiserne Regel auferlegt: „Plan B ist Plan A. Heißt konkret: Ein prominenter Redner muss her, und zwar rechtzeitig.“ Natürlich bleibe immer eine gewisse Spannung, aber immerhin habe er gelernt, dass eine Portion Nervenkitzel wohl zum Schätzele-Markt dazugehört. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129" target="_blank" title="Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt">In diesem Jahr stellt sich Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem Festzelt.</a></p> <p>Und verrät der Bürgermeister, welche Redner in den nächsten Jahren angefragt werden? „Ich habe bereits eine kleine Liste an Persönlichkeiten, die ich mir sehr gut in Tengen vorstellen könnte“, so Gök. Wer es aber genau sein wird, das bleibe noch sein Geheimnis. Die ersten Gespräche würden bereits geführt: „Ich verspreche, dass wir auch 2026 wieder einen Redner im Festzelt haben werden, der die Menschen begeistert“, so Gök.</p> <h2>So kam es zu den Politikerauftritten</h2> <p>Wie es zu den Kundgebungen am Schätzele-Markt kam, berichtet Helmut Groß, der über vier Jahrzehnte die Geschicke Tengens lenkte. Im September 1973 trat der damals neu gewählte Bürgermeister Helmut Groß sein Amt in Tengen, mit den Stadtteilen Blumenfeld, Talheim und Uttenhofen an. In der Schätzlele-Makt-Zeitung wurde von ihm folgendes veröffentlicht: „Warum gibt es noch keinen Gewerbeverein Hegau/Randen?“</p> <p>Um das zu ändern, wurden Gewerbetreibende aus den Tengener Stadtteilen zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Von einem Gewerbetreibenden aus Engen kam dazu die Anregung, in den „Bund der Selbstständigen“ als Verein einzutreten. Weiter regte er an, am Schätzele-Markt eine „Mittelstandkundgebung“ – wie in Schriesheim am Matheise-Markt – mit prominenten Rednern abzuhalten.</p> <p>Der Verein wurde gegründet und die erste Kundgebung fand 1973 in der Randenhalle statt. Der Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg Gerhard Mahler (CDU) war der erste Redner. Bürgermeister Helmut Groß war begeistert, denn es wurde nicht nur Geld versprochen.</p> <p>Wenige Wochen später konnte die Stadt Tengen auch einen „Landschaftsplan“ für die laufende Flurbereinigung in Stuttgart vorlegen und bekam hohe Zuschüsse. So unter anderem zur Erschließung der Mühlbachschlucht mit Wegen und Brücken. „Ein Auftakt zu diesen Kundgebungen, der nicht hätte besser sein können“, betont Groß im Rückblick.</p> <h2>Lothar Spät war dreimal da</h2> <p>Ab 1978 fanden dann diese Veranstaltungen im Festzelt auf dem neu geschaffenen Festplatz mit Fahr- und Schaugeschäften statt. Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (FDP) war der erste Festzeltredner. Dreimal war aus diesem Anlass Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Tengen.</p> <p>1991 gab es einen ganz besonderen Anlass: Ulrich Bremi, Präsident des Schweizerischen Nationalrates war als ranghöchster Schweizer der Redner in Tengen. In seinem Grußwort sagte er: „Auf den Besuch an Ihrem Schätzele-Markt in Tengen freue ich mich schon seit Wochen. Sie ehren damit auch die siebenhundertjährige Schweiz.“ Im Festzelt folgte nach seiner Rede der Austausch von Maßkrügen anlässlich 700. Schätzele-Markt und 700 Jahre Eidgenossenschaft Schweiz!</p> <p>1999 war die SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Festzelt als Rednerin zur Kundgebung, sie wünschte sich eine Karussellfahrt mit dem „Polyp“.</p> <h2>Gysi kam eine Stunde zu spät</h2> <p>Auch Marian Schreier, der von 2015 bis 2023 Bürgermeister von Tengen war, erinnert sich an die Kundgebungen. „Die Mittelstandskundgebung war immer ein Highlight – und jeder Redner hat den Schätzele-Markt auf seine Weise geprägt. Ich denke zum Beispiel an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Fulminante-Rede-statt-Klapse-Gregor-Gysi-begeistert-beim-Schaetzele-Markt;art372462,8976018" target="_blank" title="Fulminante Rede statt Klapse: Gregor Gysi begeistert beim Schätzele-Markt">Gregor Gysi, der fast eine Stunde zu spät kam</a>. Im Festzelt war es entsprechend laut und unruhig. Doch spätestens als er von seiner Ausbildung als Rinderzüchter erzählte, wurde es im Zelt mucksmäuschenstill. Oder an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Boris-Palmer-im-Interview-Schaetzelemarkt-Besucher-koennen-Klartext-erwarten;art372462,9473263" target="_blank" title="Boris Palmer im Interview: "Schätzelemarkt-Besucher können Klartext erwarten"">Boris Palmer</a>, der nach seiner Rede seinen mitgebrachten Koffer öffnete und anfing, sein aktuelles Buch zu verkaufen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:54:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.  ]]></description>
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          Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.<br>
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        Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.



        <p>Einmal auf dem wohl bekanntesten TV-Stuhl Deutschlands zu sitzen, Moderator Günther Jauch Fragen zu beantworten und dafür eine beträchtliche Gewinnsumme abzusahnen – davon träumen viele. Für Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen ist dieser Traum zur Realität geworden. Er war Kandidat beim RTL-Format „Wer wird Millionär?“. Am Montag, 22. September, wurde die Folge ausgestrahlt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER teilt der 34-Jährige danach seine Erfahrungen und Eindrücke.</p> <p>Für Simon Bachtler und seine Frau Fabienne gehört „Wer wird Millionär?“ montags schon lange zum festen Abendprogramm. „Irgendwann hat meine Frau zu mir gesagt: ‚Du bist ja eigentlich klug, wieso bewirbst du dich da nicht selbst?‘ Dann hab ich es halt mal versucht“, erzählt der 34-Jährige grinsend. Einige Zeit später sei dann der Anruf von RTL mit der Zusage gekommen.</p> <h2>Wie Bachtler sich vorbereitet hat</h2> <p>Von da an ging es für den Hegauer an die Vorbereitung: „Ich habe mich intensiv mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, indem ich viel Radio gehört und gelesen habe. Außerdem habe ich unzählige Runden in der ‚Wer wird Millionär‘-App gespielt. Aber natürlich kann man sich nicht alles aneignen, da gehört auch ein bisschen Glück und Risiko dazu.“</p> <p>Simon Bachtler wurde mit seiner Frau dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wer-wird-millionaer-kandidat-ueber-seinen-abend-mit-guenther-jauch;art372448,11535276" target="_blank" title="Konstanzer scheitert bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär?&amp;ldquo; an Rechtschreibung &amp;ndash; und ist trotzdem &amp;bdquo;mega happy&amp;ldquo;">nach Hürth bei Köln eingeladen</a>, wo die Folge auf dem Studiogelände der EMG Germany GmbH gedreht wurde. Die Aufzeichnung habe den ganzen Tag gedauert. „Es ist tatsächlich gar nichts geschönigt. So wie man es im TV sieht, ist es auch im Studio“, so Bachtler. Er habe sich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt.</p> <h2>Der Hegauer kam auf den Stuhl</h2> <p>Als zweiter Kandidat des Abends durfte der 34-Jährige dann auf den Stuhl gegenüber von Günther Jauch, nachdem er eine Literaturfrage am schnellsten richtig beantwortet hatte. „Eigentlich bin ich extrem stressresilient, aber da ist die Nervosität dann ins Unermessliche gestiegen. Am liebsten wäre ich geflüchtet“, gibt Bachtler zu. Doch Günther Jauch habe ihm die Nervosität nach und nach genommen, indem er ihn ins Gespräch verwickelte und Fragen über sein Privatleben stellte.</p> <p>Der Kandidat aus dem Hegau entschied sich zu Beginn des Spiels für alle vier Joker. Bachtler erklärt: „Als ich vorab mit der App geübt habe, hat es mit dieser Strategie immer gut funktioniert.“ Doch die Joker benötigte er zunächst gar nicht. Denn die ersten Fragen konnte er ohne große Probleme schnell beantworten. „Ich hatte echt Angst, mich zu blamieren. Aber nachdem ich die 500-Euro-Frage richtig hatte, ist der Druck ein bisschen abgefallen“, berichtet der 34-Jährige.</p> <h2>Er ist weit gekommen</h2> <p>Erst bei der 8000-Euro-Frage nutze er den Gesamtpublikumsjoker. „Und bei den 16.000 Euro habe ich dann meinen Schwiegervater angerufen. Es war eine Tierfrage, da kennt er sich aus“, so Bachtler. Die Frage für die 32.000 Euro sei dann wirklich schwierig gewesen – es ging um den Bürgerkrieg-Bezug eines Films. „Ich habe den Einzelpublikumsjoker genommen. Ein Herr hatte eine logische Antwort parat. Ohne seine Hilfe hätte ich da keine Chance gehabt“, betont der Kandidat.</p> <p>Doch bei der 64.000-Euro-Frage war dann Schluss – es ging um einen Wolkenkratzer in der noch namenslosen neuen Hauptstadt Ägyptens. Bachtler habe keinen blassen Schimmer gehabt. Da konnte auch der übrige 50:50-Joker nicht weiterhelfen, gibt er zu.</p> <p>So beendete der Hegauer seine Quizrunde mit einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/rasen-fetischist-raeumt-bei-wer-wird-millionaer-ab-so-war-es-im-fernsehen;art372439,11857339" target="_blank" title="32.000 Euro in der Tasche: Hegauer Rasen-Fetischist räumt bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär&amp;ldquo; ab">Gewinnsumme von 32.000 Euro</a>. Er ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Gesamtauftritt: „Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, dass mir der 50:50-Joker eigentlich nichts gebracht hat. Aber man muss am Ende des Tages das sehen, was man hat, und nicht das, was man nicht hat“, sagt Bachtler. Er habe viel Glück gehabt, überhaupt auf den Stuhl zu kommen und die Joker zur richtigen Zeit genutzt zu haben. Außerdem habe er sich authentisch präsentieren können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Wer wird Millionär?“ als Schlafmittel</span><span>Simon Bachtlers dreijähriger Sohn Theo scheint ganz angetan von „Wer wird Millionär?“ zu sein, wie der Hegauer gerne als Anekdote erzählt. „Leider haben wir das Problem, dass Theo nie durchschläft und mehrmals pro Nacht zu uns kommt. Aber immer wenn wir am Abend „Wer wird Millionär?“ schauen, schläft er durch. Die Stimme von Günther Jauch hat wohl eine beruhigende Wirkung auf ihn“, so Bachtler lachend.</span></label></div> <p>Den Gewinn möchte der 34-Jährige größtenteils in das neugebaute Haus in Mühlhausen-Ehingen investieren. „Aber zuerst gönnen wir uns einen schönen Urlaub in den Bergen, um nach dem ganzen Stress der letzten Monate endlich mal abschalten zu können“, sagt Bachtler schmunzelnd. Eine weitere Investition sei dann umfangreiche Babyausstattung. Denn die Familie Bachtler – Simon, Fabienne und der dreijährige Theo – erwartet im November Zuwachs.</p> <h2>Es war wie ein Fiebertraum</h2> <p>Seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ behält der Hegauer in guter Erinnerung: „Besonders im Kopf bleibt mir den Moment, als ich meiner Frau hinter den Kulissen in die Arme gefallen bin und auf einmal die ganze Anspannung abgefallen ist.“ Der gesamte Tag sei ihm eigentlich wie ein Fiebertraum vorgekommen und auch jetzt fühle sich das alles noch extrem unwirklich an.</p> <p>„Natürlich war es mir auch eine riesengroße Ehre, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/warum-guenther-jauch-als-kind-fast-im-internat-in-st-blasien-im-schwarzwald-gelandet-waere;art409965,12196426" target="_blank" title="Warum Günther Jauch als Kind fast im Internat in St. Blasien im Schwarzwald gelandet wäre">Günther Jauch</a> kennenzulernen“, ergänzt der 34-Jährige. „Er ist wahnsinnig authentisch und nahbar, zugleich aber sehr professionell – einfach eine Fernseh-Ikone.“</p> <h2>Viele positive Rückmeldungen</h2> <p>Die Folge wurde am Montag, 22. September, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Doch Bachtler konnte es nicht erwarten, weshalb er seinen Auftritt bereits eine Woche vorab auf RTL+ anschaute – aber nur im engsten Familien- und Freundeskreis, wie er erzählt. Die richtige Feier gab es dann zur TV-Premiere: „Wir haben in der Firma eine Leinwand aufgebaut und die Folge mit vielen Freunden und Arbeitskollegen zusammen angeschaut“, so der Gebäudetechnik-Ingeneur von der Engener Firma Goldbeck.</p> <p>„Alle haben mitgefiebert und sich brutal über meinen Erfolg gefreut“, erzählt Bachtler lächelnd. Auch der ein oder andere Applaus sei nicht ausgeblieben. Und auch sonst erhielt der Kandidat viel positive Rückmeldung: „Mein Handy ist nach der TV-Ausstrahlung schier explodiert. Ich habe auch Nachrichten von Leuten erhalten, mit denen ich schon jahrelang nicht mehr zu tun hatte. Und selbst der Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen hat mir geschrieben“, so der Hegauer. Auch der 34-Jährige selbst findet seinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/glaenzender-auftritt-bei-wer-wird-millionaer;art372586,12284945" target="_blank" title="Dogernerin räumt bei „Wer wird Millionär“ ab! Dabei ist ihr Traum eigentlich die Show „Let‘s Dance“">Auftritt sehr gelungen</a>: „Im Endeffekt habe ich kluge Entscheidungen getroffen“, resümiert er.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:30:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So lecker kann Zeitung sein: So kommen SÜDKURIER-Abonnenten kostenlos zur AOK-Kochshow  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/aok-kochshow-am-1-oktober-in-singen-suedkurier-oeffnet-die-tueren;art372458,12487161 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.  ]]></description>
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          Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.<br>
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        Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.



        <p>Der SÜDKURIER hat es schon im vergangenen Jahr getan und macht es dieses Jahr wieder: Die Lokalredaktion öffnet die Türen zur AOK-Kochshow in der Singener Stadthalle. Dabei werden Abonnenten nicht nur viel über Kulinarik erfahren, sondern diese auch erleben – denn jeder Teilnehmer bekommt Kostproben, sodass niemand mit leerem Magen nach Hause muss.</p> <p>Peter Bogdanovic vom Sternen in Bohlingen will am Mittwoch, 1. Oktober, live auf der Bühne gesundes Essen zeigen, das auch noch gut schmeckt. Bogdanovic ist als Meisterkoch zu Gast bei der AOK-Kochshow, die von SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler moderiert wird. Schuler behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <p>Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten schon vor dem offiziellen Start einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der professionell produzierten Bühnenshow werfen. Einlass ist regulär ab 17.45 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. Doch Treffpunkt für die Gewinner der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ ist schon um 17 Uhr am Haupteingang der Stadthalle. Denn verlost werden sieben mal zwei VIP-Karten für die Kochshow selbst und die Veranstaltung vor dem offiziellen Einlass.</p> <h2>Exklusiver Blick hinter die Kulissen der Kochshow</h2> <p>Die Gewinner können sich mit je einer Begleitperson auf drei Programmpunkte freuen. Einerseits dürfen sie einen Blick in die Küche in der Stadthalle werden, wo Peter Bogdanovic und sein Team um diese Zeit mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt sein werden. Andererseits gibt es einen Einblick in die umfangreiche Technik, die die Krankenkasse AOK Hochrhein-Bodensee für den Anlass auffährt.</p> <p>Und schließlich treffen die Gewinner den Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee, Martin Hummel, und dürfen ihn natürlich auch mit ihren Fragen löchern – egal ob zu kulinarischen oder gesundheitlichen Themen.</p> <h2>So können SÜDKURIER-Abonnenten gewinnen</h2> <p>Bei der Aktion können alle Abonnenten von gedruckten und Online-Medien des SÜDKURIER teilnehmen (gegebenenfalls Kundennummer dem Kontoauszug entnehmen). Rufen Sie die Internetseite <a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-bei-der-aok-kochshow/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/kochshow</a> auf, melden Sie sich mit Ihren SÜDKURIER-Zugangsdaten an und füllen Sie das Formular am Ende der Seite aus. Anmeldeschluss ist Freitag, 26. September. Mit etwas Glück sind Sie unter den sieben Gewinnern, die ausgelost werden. Die Gewinner werden per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt und in der Zeitung veröffentlicht.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:22:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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