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    <title>suedkurier.de - Salem</title>
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    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:21 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:38:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angebot schrumpft und Gebühr steigt: Betreuungsangebot für Kinder steht auf dem Prüfstand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/angebot-schrumpft-und-gebuehr-steigt-betreuungsangebot-fuer-kinder-steht-auf-dem-pruefstand;art372491,12511773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neben einer Gebührenerhöhung um 7,3 Prozent plant die Gemeinde große Änderungen bei den Betreuungsformen in den Kindergärten. Die Eltern werden hierzu jedoch nicht gehört – anders als zunächst versprochen.  ]]></description>
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          Neben einer Gebührenerhöhung um 7,3 Prozent plant die Gemeinde große Änderungen bei den Betreuungsformen in den Kindergärten. Die Eltern werden hierzu jedoch nicht gehört – anders als zunächst versprochen.<br>
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        Neben einer Gebührenerhöhung um 7,3 Prozent plant die Gemeinde große Änderungen bei den Betreuungsformen in den Kindergärten. Die Eltern werden hierzu jedoch nicht gehört – anders als zunächst versprochen.



        <p>Einnahmen steigern, Ausgaben senken – der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/kassensturz-buergermeister-fordert-sparsamkeit-und-hoehere-steuern-ein;art372491,12506191" title="Kassensturz: Bürgermeister fordert Sparsamkeit und höhere Steuern ein">Tenor der Haushaltsberatung</a> schlug sich auch bei den Vorberatungen im Bereich der Kinderbetreuung nieder. Wurden vor einem Jahr nach großer Debatte und beachtlichem Elterneinsatz die Kitagebühren nur um 5 statt 7,5 Prozent erhöht, zeigte sich dieses Mal ein anderes Bild: Der Gemeinderatsausschuss für Verwaltung und Kultur schloss sich bei vier Enthaltungen ohne Diskussion dem Vorschlag der Verwaltung an, die Elternbeiträge zum Jahreswechsel um 7,3 Prozent zu erhöhen. Im November soll die endgültige Entscheidung im Gemeinderat fallen.</p> <p>Kämmerin Julia Kneisel hatte zuvor deutlich gemacht, dass das Verlustgeschäft durch die Kinderbetreuung immer größer werde: „Wir haben einen Abmangel von 3,1 Millionen Euro, das hat sich von 2020 bis 2024 tatsächlich verdoppelt.“ Bürgermeister Manfred Härle ergänzte, dass man stets viel in die Kindergärten investiert habe. „Wir kriegen das aber nicht mehr abgebildet und müssen auf der Einnahmenseite in allen Bereichen schauen.“</p> <h2>Erste Gruppen werden geschlossen</h2> <p>Kneisel illustrierte anhand des aktuellen Kindergartenbedarfsplans, dass man die Betreuung seit 2010 kontinuierlich ausgebaut habe: „Allein in den letzten fünf Jahren wurden acht Gruppen aufgebaut und 20 Stellen mehr geschaffen.“ Inzwischen sinke jedoch der Bedarf, sodass eine Gruppe im Kindergarten Kleiner Brühl geschlossen worden sei und im kommenden Jahr eine Gruppe im katholischen Kindergarten St. Josef wegfalle. Härle betonte, dass man im Sinne der Bürger effizient arbeite: „Es ist nachvollziehbar und naheliegend, da nachzujustieren.“</p> <h2>Noch sind Betreuungsplätze frei</h2> <p>Mit aktuell 499 Plätzen für Kinder ab zwei Jahren und 110 Plätzen im U3-Bereich habe man 20 freie Kindergartenplätze und fünf freie Krippenplätze. „Wir haben Kapazitäten, bei Bedarf können wir Gruppen reaktivieren“, bezog sich Härle auf die geschlossene Gruppe und den alten Kindergarten in Stefansfeld, der als Krippe genutzt werden könnte. Da die Geburtenzahlen tendenziell rückläufig seien, müsse man eher überlegen, wo man gegebenenfalls weitere Gruppen schließe.</p> <p>Die Verwaltung hatte einen Vorschlag ausgearbeitet, um das unübersichtliche Gebührenverzeichnis mit unterschiedlichen Betreuungsformen und -zeiten zu straffen. „Für die Zukunft haben wir eine Vision auf Papier gebracht, ob wir uns auf drei verbindliche Öffnungszeiten für die gemeindeeigenen Einrichtungen konzentrieren können“, erklärte Kneisel. Im Zuge der Neustrukturierung wolle man die Regelbetreuung abschaffen, da die Nachmittage wenig genutzt würden und man auch in eingruppigen Einrichtungen zwei Betreuungskräfte vorhalten müsse.</p> <h2>Nicht in jeder Einrichtung jede Betreuungsform</h2> <p>Somit werde es nicht in jeder Einrichtung jede Betreuungsform geben: Während es beispielsweise laut Konzept in Weildorf und Grasbeuren nur noch eine Vormittagsbetreuung von 7.15 bis 13.15 Uhr geben wird, soll dies im sechsgruppigen Kindergarten Am Keltenring nicht mehr möglich sein. Dort bestünde die Wahl zwischen der verlängerten Öffnungszeit inklusive Mittagessen bis 14.15 Uhr oder der Ganztagsbetreuung an vier Tagen bis 16.15 Uhr. Wie der Bürgermeister deutlich machte, seien keine einzelnen Tage mehr buchbar: „Wie oft man das Kind bringt, entscheidet jeder selber.“</p> <p>Auf Nachfrage von Leopold Prinz von Baden (FWV) begründete Härle die Verkürzung der Ganztagsbetreuung von bisher 17 Uhr mit einer besseren Personalplanung. „Wir haben immer noch ein Angebot von 43 Stunden pro Woche, das ist auskömmlich.“ Nach wie vor werde man ein Angebot für alle Eltern entsprechend ihrer Bedürfnisse haben, doch nicht alles in jedem Ortsteil. Mit diesem ersten Aufschlag stehe man für Diskussionen zur Verfügung.</p> <h2>Diskussion bislang ohne die betroffenen Eltern</h2> <p>Anders als vor einem Jahr angekündigt, fand die Diskussion bisher ohne die betroffenen Eltern statt. Antje Möller (GoL) hakte deshalb zweimal nach, da beschlossen worden war, den Entwurf für eine Änderung der Öffnungszeiten gemeinsam mit den Eltern und den Kindergartenleitungen vorzubereiten. Der Bürgermeister wollte davon nichts mehr wissen: „Sie haben das falsch verstanden, der Kindergartenbedarfsplan ist unser Kerngeschäft und keine politische Aufgabe.“ Ein Abstimmungsprozess mit den Eltern sei nicht erfolgt, da es bei einer Vielzahl an Wünschen keinen Konsens gebe.</p> <p>Elisabeth Schweizer (CDU) gab zu bedenken, dass die Vorschule oder die musikalische Früherziehung in den kleinen Kindergärten nicht mehr am Nachmittag stattfinden könnte. Härle sah darin kein Problem: „Wer das am Nachmittag braucht oder wünscht, kann das in den großen Kindergärten haben.“ Außerdem sei der Vorschulunterricht auch vormittags planbar. „Die Schule läuft immer morgens und wir wollen die Kinder ja auf die Schule vorbereiten.“ Iris Barann (GoL) wollte wissen, ob die Verwaltung die eingegangene Stellungnahme des Kita-Gesamtelternbeirats kommentiere. Der Bürgermeister dazu: „Wir nehmen die zur Kenntnis – Ihnen obliegt es, wie Sie damit umgehen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Das sagen die Eltern zu den Plänen der Verwaltung</h2> </div> <p>In einem Schreiben an die Verwaltung und den Gemeinderat hinterfragt der Kita-Gesamtelternbeirat den ermittelten Bedarf. Reduktionen bei der Ganztags- und der Regelbetreuung bringe Familien und gerade berufstätige Mütter in eine schwierige Lage, was in Zeiten des Fachkräftemangels besonders ins Gewicht falle. Auch seien Wohnortnähe und Verlässlichkeit für Eltern und Kinder wichtig und ein Wechsel der Betreuungsform oder der Einrichtung oft nicht zumutbar. Zudem stelle sich die Frage, ob durch Kürzungen nicht auch Einnahmen und Zuwendungen reduziert würden. „Wir wissen, dass die Gemeinde Gelder einsparen muss“, heißt es im Schreiben. Doch Einsparungen bei der Kinderbetreuung sollten mit den Betroffenen gemeinsam festgelegt werden, um bedarfsgerecht und sozial verträglich zu erfolgen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kindergarten Kinderbetreuung Familienpolitik thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:43:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt mit 6000 Einwohnern? Warum Meersburg diesen Titel trägt und das größere Salem nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadt-mit-6000-einwohnern-warum-meersburg-diesen-titel-traegt-und-das-groessere-salem-nicht;art410936,12510087 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."  ]]></description>
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          Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."<br>
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        Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."



        <p>Die Liste ist nicht lang. Von den 23 Gemeinden im Bodenseekreis sind nur fünf Städte: Friedrichshafen, Überlingen, Markdorf, Tettnang und Meersburg. Letztere sticht dabei mit ihrer Größe heraus. Mit knapp 6000 Einwohnern passt Meersburg nicht unbedingt in das Bild, dass man von einer Stadt hat.</p> <p>Aber die Kleinstadt hat den Titel nicht erst seit gestern, er ist quasi historisch gewachsen. So erläutert die Verwaltung auf Anfrage, dass die heutige Stadt Anfang des 13. Jahrhunderts zum Fürstbistum Konstanz gehörte.</p> <h2>Stadtrecht seit 1299</h2> <p>Seit der Verleihung des Marktrechts im Jahr 1233 habe Meersburg an politischer und militärischer Bedeutung gewonnen, „quasi als Vorposten vor Konstanz“, schreibt Christine Johner, Abteilungsleiterin Kultur und Museum. 1299 wurde Meersburg dann das Stadtrecht verliehen, ein konkretes Ereignis sei dem aber nicht vorausgegangen.</p> <p>Große Vorteile bringt der Titel nicht. „Die Stadt Meersburg ist durch die Verwaltung somit im Städtetag und Gemeindetag vertreten“, so Johner. Zudem habe der Titel sicherlich den Stolz der Bürgerinnen und Bürger damals gestärkt.</p> <h2>Gemeindeordnung stellt Bedingungen</h2> <p>Auch die über 12.000 Einwohner der Gemeinde Tamm (Kreis Ludwigsburg) konnten 2022 stolz sein. Da verlieh die Landesregierung Tamm den Titel Stadt. Demnach ist Tamm eine der Gemeinden, „die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und ihren kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen städtisches Gepräge tragen“ – diese Bedingungen sind in der baden-württembergischen Gemeindeordnung festgelegt.</p> <p>Konkreter sollten heutzutage infrage kommende Gemeinden <a href="https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/von-der-gemeinde-zur-stadt" target="_blank" title="" rel="noopener">laut Landesinnenministerium</a> „Mittelpunkt ihres Verwaltungszentrums“ sein und über 10.000 Einwohner haben. Im Bodenseekreis kämen – was die Einwohnerzahl angeht – nur zwei weitere Gemeinden als mögliche Städte in Frage: Salem (etwa 13.000) und Meckenbeuren (rund 14.000).</p> <h2>Zufrieden als Gemeinden</h2> <p>Allerdings streben beide Gemeinden derzeit keinen Stadttitel an, wie es auf Anfrage heißt. „Wir sind eine selbstbewusste Gemeinde – ländlich, bodenständig und mit starkem Zusammenhalt. Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten“, so der Salemer Bürgermeister Manfred Härle. Aus Struktur und Einwohnerzahl ließe sich ein Wechsel aber womöglich ableiten, er wäre aber auch mit Aufwand verbunden, etwa bei der Beschilderung oder Formularen.</p> <p>In Meckenbeuren habe es bislang ebenfalls keine Diskussionen über einen Wechsel des Titels geben, die Verwaltung freue sich allerdings über einen anderen Titel: Im Regionalplan ist die Gemeinde als Unterzentrum gelistet, „mit zentralen Versorgungs- und Arbeitsplatzfunktionen“, so Gemeindesprecherin Claudia Beltz.</p> <p>Von Bürgermeister Georg Schellinger heißt es zudem: „Uns geht es in Meckenbeuren nicht um den Titel ‚Stadt‘, sondern darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Wachstum ermöglichen, ohne unsere gewachsene ländliche Struktur und den ausgeprägten Gemeinschaftssinn aufs Spiel zu setzen.“</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:02:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Timm Siggs Wortwitz macht Mathe-Vorlesung unberechenbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/timm-siggs-wortwitz-macht-mathe-vorlesung-unberechenbar;art372491,12509240 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Kulturforum bringt den Kleinkunstpreis-Gewinner und Dozenten mit „Der Professor und das liebe Pi“ auf die Bühne  ]]></description>
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          Das Kulturforum bringt den Kleinkunstpreis-Gewinner und Dozenten mit „Der Professor und das liebe Pi“ auf die Bühne<br>
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        Das Kulturforum bringt den Kleinkunstpreis-Gewinner und Dozenten mit „Der Professor und das liebe Pi“ auf die Bühne



        <p><strong>Salem</strong> Normalerweise steht Timm Sigg vor Mathematikstudenten. Doch wenn er als Klavier-Kabarettist durch Süddeutschland tourt, reicht die Bandbreite im Publikum vom Mathe-Freak bis zum Zahlenhasser. So teilt der Professor im Pi-Shirt die Zuhörer im gut gefüllten Neufracher Prinz-Max-Saal in drei Kategorien ein, um sie jeweils gesondert zu begrüßen: „Ich freu‘ mich so sehr, aber was führt Sie her?“, singt er für diejenigen, die Mathe in der Schule am liebsten abgewählt hätten – und rät ihnen, einfach aufs Klavier zu hören. Und das beherrscht Timm Sigg virtuos: Er begleitet damit seine selbstironischen, intelligent gereimten Texte, die er in atemberaubender Geschwindigkeit vorträgt.</p> <p>Für Ingrid Bregenzer vom Kulturforum Salem war klar, dass der Klavier-Kabarettist ins Programm muss: „Ich war begeistert von seiner Darbietung“, sagt sie über Sigg, der kürzlich den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2025 gewonnen hat. „Ich liebe Zahlen, von daher hat mich das angesprochen.“ Sigg selbst berichtet auf der Bühne von gegenteiligen Erfahrungen: „Wenn ich erzähle, ich bin Mathematiker, endet die Unterhaltung mit dem Wort Mathematiker.“ Falls man sich doch mal einen „einfange“, hat er Tipps für Gesprächsthemen parat: „Fragen Sie ihn nach der Riemannschen Vermutung. Sie verstehen es nicht, aber das Leuchten in seinen Augen sollte es wert sein.“</p> <p>Kurzweilig für alle Niveaustufen erklärt Sigg, warum ein fröhlicher Mathematiker ein Widerspruch in sich ist, warum man Fans der Kreiszahl Pi am 14. März nicht um 13.59 Uhr anrufen sollte und warum die Küche der konfliktträchtigste Ort für ein Aufeinandertreffen von Nerds und Nicht-Nerds ist: „Zucchini würfeln ist die Quadratur des Kreises!“ Auch die mittlere Schiene des Backofens („Wir haben vier!“), die berüchtigte Messerspitze und groß oder klein ausfallende Schuhe bringen den Pedanten auf die Palme.</p> <p>„Das Küchenthema war genial“, meint Manuela Notheis in der Pause. „Er spielt genial Klavier und mich faszinieren seine unglaublich wortreichen Texte.“ Den Anstoß für den Besuch mit der Freundesrunde gab Herbert Winkel: „Ich bin Informatiker“, gesteht er und lacht. „Es ist unaufdringlich und trotzdem tiefsinnig.“ So philosophiert Sigg, warum Wimbledon-Gewinner überdurchschnittlich viele Arme, welches Geschlecht Computer haben, wie man acht Melonen nach Hause trägt und warum Licht schneller ist als der Schall: „Viele Menschen sehen so lange intelligent aus, bis sie anfangen zu reden.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kleinkunst Auftritt Veranstaltungen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Timm Siggs Wortwitz macht Mathe-Vorlesung unberechenbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:02:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Krone" startet bald in eine neue Ära: Das sind die neuen Pächter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krone-ueberlingen-oeffnet-wieder-das-sind-die-neuen-paechter-04-11-25;art372495,12508667 ]]></link>      <description><![CDATA[  Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.  ]]></description>
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          Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.<br>
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        Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.



        <p>Es riecht nach Putzmittel und frischer Farbe in der „Krone“. Dort, wo monatelang Staub und Stille herrschten, klingen nun Stimmen und Gelächter durch die Räume. Die blauen Wände sind verschwunden, sattes Grün zieht sich durch den Gastraum – warm, einladend, klassisch. An der Theke lehnt Marko Meinhard, 35, und schaut sich um, als könne er selbst kaum glauben, dass hier bald wieder Gäste sitzen werden.</p> <p>„Wir fühlen uns geehrt, weil dieses Haus eine solche Tradition hat. Hier wird seit vielen Generationen gekocht und bewirtet. Das weiterzuführen ist für uns eine große Verantwortung.“ Neben ihm steht seine Frau Gabi, 31, und nickt. „Ich habe Respekt, aber das wird gut“, sagt sie.</p> <p>Das Ehepaar Meinhard aus Gaienhofen übernimmt künftig die „Krone“ – und damit ein Stück Überlinger Identität. Im Februar war das Traditionshaus nach der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nach-pleite-gleich-drei-bedeutende-ueberlinger-gasthaeuser-geschlossen;art372495,12303277" title="Krone, Zeughaus, Uferpark: Nach Betreiberpleite gleich drei bedeutende Gasthäuser geschlossen">Insolvenz der TIP GmbH</a> geschlossen worden. Für viele in der Stadt war das ein Schock. Jetzt soll die Krone wieder das werden, was sie jahrzehntelang war: ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt, ein Stück Zuhause.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Marko (35) und Gabi Meinhard (31) leben in Gaienhofen auf der Höri. Gemeinsam führen sie künftig das Traditionsgasthaus Krone in der Überlinger Münsterstraße. Das Ehepaar ist verheiratet, hat zwei kleine Töchter im Alter von zwei und vier Jahren – das dritte Kind ist bereits unterwegs. In ihrer Freizeit genießen sie gutes Essen, reisen gern und verbringen viel Zeit mit ihrer Familie.</span></label></div> <h2>Eine Perle mit Geschichte</h2> <p>Als die Meinhards im Frühjahr zum ersten Mal von der freien „Krone“ hörten, dauerte es nicht lange, bis sie sich meldeten. „Wir haben sofort erkannt, dass das hier eine Perle mit viel Potenzial ist“, erzählt Marko Meinhard. Über einen befreundeten Lieferanten kam der Kontakt zu Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister zustande, deren Familie die „Krone“ seit Generationen besitzt. „Als sie von meiner Vision gehört hat, war sie, glaube ich, froh, dass sie jemanden gefunden hat, der das Haus wirklich wertschätzt.“ Das bestätigt Stotmeister gegenüber dem SÜDKURIER: „Lange war kein passender Pächter in Sicht. Bei den Meinhards bin ich mir sicher, dass sie die Gaststätte mit Herzblut wieder zum Leben erwecken.“</p> <p>Viel Arbeit hat das Ehepaar in den vergangenen Wochen schon investiert. Der Boden ist geschrubbt, die Küche geputzt, die Wände sind gestrichen. „Bis der ganze Boden wieder richtig sauber war, hat es lange gedauert“, erzählt Marko Meinhard. Doch trotz Schweiß und Muskelkater überwiegt die Freude. „Es ist ein Traum, der für uns in Erfüllung geht.“</p> <h2>Ehrliche Küche, regionale Produkte</h2> <p>Wer mit den beiden spricht, merkt schnell: Die Meinhards brennen für ihr neues Projekt. Marko, der eigentlich aus der Industrie kommt, bezeichnet sich selbst als „Vollzeit-Herzblut-Gastronom“. Er liebt gutes Essen, Reisen, Kunst, Musik – und die ehrliche Küche. „Kochen ist für mich ein Handwerk, aber auch Kunst“, sagt er. „In den vergangenen Jahren hat die Qualität aus meiner Sicht vielerorts nachgelassen. Das wollen wir anders machen.“</p> <p>Die Küche der „Krone“ soll bodenständig bleiben, aber mit Anspruch. „Natürlich gibt es Klassiker. Wir möchten authentisch kochen und nur gute Produkte verwenden.“ Das Fleisch bezieht das Ehepaar direkt von Fairfleisch aus Überlingen, auch Obst und Gemüse kommen aus der Region. „Bewusster Konsum ist uns wichtig. Lieber weniger, aber richtig.“</p> <p>Typische Gerichte? „Zum Beispiel Bauchspeck auf Rösti mit Rahmwirsing oder Tiroler Käsknödel mit gerösteten Nüssen“, zählt Marko Meinhard auf. Neben Variationen, die das ganze Jahr auf der Karte stehen, gibt es künftig auch eine Monatskarte mit saisonalen Gerichten sowie einen Mittagstisch.</p> <h2>Ein Ort für alle Generationen und wichtige Traditionen</h2> <p>Die Meinhards möchten nicht nur gutes Essen anbieten, sie möchten, dass sich die Menschen in der „Krone“ wieder begegnen. „Ein Wirtshaus steht für Miteinander“, sagt Marko Meinhard. „Hier ist jeder willkommen: Familien, Freunde, Vereine, Touristen.“ Besonders wichtig sind den Gastwirten die Einheimischen. „Wir möchten ein Lokal für die Bürger sein. Denn eigentlich gehört die ‚Krone‘ doch jedem Überlinger – so sehen wir das zumindest.“</p> <p>Deshalb sollen auch Traditionen wieder ihren Platz finden, zum Beispiel die Öffnung der Gaststätte am 23. Dezember. An diesem Tag gibt es nur ein eingeschränktes Speiseangebot, stattdessen wird gefeiert und getanzt. „Das gab es zuletzt nicht mehr und das möchten wir unbedingt wieder aufleben lassen“, sagt Marko Meinhard. Auch an die Fasnet denken die neuen Wirte. „Da stehen wir ganz klar dahinter. Für die Überlinger werden wir auf jeden Fall da sein.“ Klar ist also: Der Dorferschoppen findet 2026 wieder in der „Krone“ statt. Das freut auch Jörg Bohm, den künstlerischen Leiter der Fastnachtsveranstaltung. „Krone und Galgen sind mittlerweile Teil unserer DNA. Der Dorfer findet seit 61 Jahren nicht aus beliebiger Tradition, sondern reiner Erforderlichkeit genau dort statt“, betont Bohm.</p> <h2>Blick in die Zukunft</h2> <p>Die Herausforderungen sind dem Ehepaar bewusst – hohe Energiekosten, steigende Löhne, schwierige Rahmenbedingungen. „Natürlich sind die Zeiten nicht einfach“, sagt Marko Meinhard. „Aber wir glauben, dass ehrliche Qualität sich durchsetzt. Die Menschen sollen merken, dass wir das mit Liebe machen.“ Derzeit warten sie noch auf die Freigabe der Lüftungsanlage, dann kann es am Freitag, 28. November offiziell losgehen.</p> <p>Und wo sieht sich das Paar in der Zukunft? „In zwei Jahren hat sich die ‚Krone‘ hoffentlich wieder als Überlinger Kulturgut etabliert. Wir möchten zeigen, dass Gastfreundschaft und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen.“</p> <p>Dass Marko und Gabi Meinhard auch privat ein eingespieltes Team sind, merkt man schnell. Sie haben zwei kleine Töchter, das dritte Kind ist unterwegs. „Wir machen das zusammen“, sagt Gabi. „Und wir machen es mit Herz.“ Marko fasst es so zusammen: „Man sollte es entweder mit Liebe machen oder bleiben lassen. Alles andere kommt dann von selbst.“</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:08:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiteres Open-Air-Konzert bestätigt: Schlagerrapper Tream kommt 2026 in den Salemer Schlosspark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/salem-open-air-2026-schlagerrapper-tream-kommt-am-25-juli-nach-salem;art372491,12508534 ]]></link>      <description><![CDATA[  Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine „Party voller Emotionen“.  ]]></description>
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          Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine „Party voller Emotionen“.<br>
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        Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine „Party voller Emotionen“.



        <p>Die Planungen der Konzertveranstalter für 2026 laufen auf Hochtouren. Für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/salem-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Salem Open Air</a> ist neben <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/sensation-fuer-schlagerfans-roland-kaiser-kommt-2026-zum-open-air-konzert-in-salem-12-09-25;art372491,12480067" target="_blank" title="Roland Kaiser kehrt zurück: Konzert beim Salem Open Air im nächsten Sommer">Roland Kaiser</a> am 24. Juli und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640" target="_blank" title="Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee">Michael Patrick Kelly</a> am 2. August ein weiterer Künstler bekannt. Deutschrap-Newcomer Tream spielt am Samstag, 25. Juli, im Schlosspark ein Open-Air-Konzert.</p> <h2>Über Genregrenzen hinaus</h2> <p>Laut Konzertveranstalter Allgäu Concerts hat Timo Grabinger alias Tream mit seiner Mischung aus Rap, Pop, bayerischen Einflüssen und eingängigen Melodien einen Sound geschaffen, der über Genregrenzen hinausgeht. Seine Titel heißen „Lebenslang“, „Wenn ich geh“, „München“ oder „Bierbankerl“. Allgäu Concerts zufolge geht es bei den Konzerten nicht nur um Musik, sondern um eine „Party voller Emotionen“. Ob intime Clubkonzerte oder große Festivalbühnen: Tream schafft es, sein Publikum vom ersten Ton an mitzureißen und ein Gefühl von Gemeinschaft und Freiheit zu erzeugen, heißt es weiter.</p> <p>In Medienberichten wird Grabinger als Schlagerraper bezeichnet. Fans tragen zu seinen Konzerten Dirndl und Schlagerhosen. Der 27-Jährige zeigt seine Verbundenheit zu seiner Heimat Bayern. Ein blau-weiß kariertes Halstuch gehört zu seiner Ausstattung bei Konzerten und Fototerminen. Eintrittskarten für das Salem Open Air gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/events/tream/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie an allen Vorverkaufsstellen. Erhältlich sind die Tickets in verschiedenen Kategorien ab 76,99 Euro.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Weiteres Open-Air-Konzert bestätigt: Schlagerrapper Tream kommt 2026 in den Salemer Schlosspark]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 18:26:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schwungvoll-in-den-ueberlinger-herbst-viele-besucher-beim-verkaufsoffenen-sonntag;art372495,12506806 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.  ]]></description>
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          Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.



        <p>Äußerst zufrieden zeigte sich Reinhard Haas, Vorsitzender des veranstaltenden Wirtschaftsverbundes Überlingen (WVÜ) im Gespräch mit dem SÜDKURIER anlässlich des „Überlinger Herbst“ inklusive verkaufsoffenen Sonntags. „Die Stadt ist voll. Die Gäste sind stark interessiert in den Geschäften und nutzen auch die Veranstaltungen in der Straße.“ Rund 140 Geschäfte insbesondere in der Innenstadt hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet.</p> <p>Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Innenstadt hatte sich in eine große Fußgängerzone verwandelt. Fünf Stunden waren die Geschäfte geöffnet und zahlreiche Besucher aus der ganzen Region ließen sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren, um nach den neuesten Artikeln oder vielleicht schon nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. An einigen Stellen hofften die Besucher auf Fortunas Segen beim Glücksrad-Drehen, ein Überlinger Autohaus präsentierte in der Franziskaner Straße die neuesten Automodelle. Die kleinsten Besucher nutzten die Gelegenheit zum Karussellfahren oder zum geschminkt werden. An mehreren Stellen durften die Besucher beim Glücksrad drehen auf einen Gewinn hoffen; Luftballons wurden an vielen Stellen insbesondere an die jüngsten Gäste verteilt.</p> <p>Wie schon oft in den Vorjahren, profitierte der WVÜ davon, dass die Sonne kurz vor Veranstaltungsbeginn die Oberhand gewonnen hatte, ganz im Gegenteil zu den Prognosen. Viele der Geschäfte legten sich mit Sonderaktionen und aktuellen Präsentationen mächtig ins Zeug – auch außerhalb ihrer Verkaufsräume. In ihrem Angebot hielten sie viele neue Saisonartikel und Kollektionen zur Herbst- und Winterszeit parat. Aus diesem Grund bot der Nachmittag beste Gelegenheit, sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren zu lassen.</p> <p>Am Olberplatz gab es nach der Premiere im Frühjahr erneut viel Aktion: Elke Renker vom gleichnamigen Gastronomiebetrieb hatte hier mehreres vorbereitet, die Gäste konnten sich Bratkartoffeln mit Spiegelei schmecken lassen. Alle Einnahmen gingen hier zugunsten des Vereins „Narr mit Herz“. Renker erläuterte dem SÜDKURIER: „Wir wollen einfach den Stadteingang Stadtmitte etwas beleben und dass sich nicht alles auf Hofstatt und der Münsterstraße abspielt.“</p> <p>Für viel Beachtung sorgten hier die Stadtverschönerer Überlingen, die mit ihrem Stand „Keep it clean“ für ein sauberes Überlingen warben. Sie machten mit mehreren Beuteln von Zigarettenstummeln darauf aufmerksam, dass rund zwei Drittel aller Kippen auf dem Boden landen, Gewässer verschmutzen und so zur Gefahr für viele Lebewesen werden. Die Stadtverschönerer wurden unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Constantin-Vanotti-Schule, die zusammen mit den Mitgliedern der Stadtverschönerer zahlreiche Kippen gesammelt hatten. „Das Ziel war, das Bewusstsein entsprechend zu schärfern“, wie es Schüler Alen Hamidovic erläuterte.</p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Dufner: „Die Stadt war voll“</h2> <p>Seit über zehn Jahren organisiert Markus Dufner von MCD Sportmarketing den Aktionstag „Überlinger Herbst“ für den Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ)</p> <p><strong>Wie sind Sie mit dem Verlauf des Überlinger Herbst zufrieden?</strong></p> <p>Das Wetter war besser als vorhergesagt und die Stadt war voll. Wir hatten sehr viele Besucher und glückliche Händler. Ich hatte das Gefühl, dass es allen gut gefallen hat, wir konnten viele neue Aktionen durchführen, wie etwa auf dem Landungsplatz oder dem Olbersplatz, wo die Atmosphäre richtig toll war.</p> <p><strong>Aber der Genießermarkt auf der Hofstatt sah ja nicht ganz so gut aus, oder?</strong></p> <p>Ja, wir hatten leider aufgrund der Wettervorhersage kurzfristig einige Absagen, drei für den Markt und weitere zwei für die Veranstaltung. Das hat natürliche die Atmosphäre besonders auf der Hofstatt beeinträchtigt. Aber der gesamte Tag war ein erfolgreicher Tag, die Parkhäuser waren voll.</p> <p><strong>Und so soll es auch weitergehen?</strong></p> <p>Ja natürlich. Es gibt immer wieder neue Ideen und neue Anregungen.</p> <p></p> <p></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:00:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eigentum verpflichtet: Kann Überlingen mit einer neuen Steuer Spekulationsgeschäfte eindämmen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".  ]]></description>
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          Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609]]></guid>
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        Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".



        <p>Besitzen Sie ein unbebautes Grundstück in Überlingen, auf dem Baurecht vorhanden wäre? Dann könnte Ihnen eine erheblich höhere Besteuerung drohen. Die Einführung der neuen Grundsteuer C zur Besteuerung unbebauter Grundstücke war am Mittwoch Thema im Gemeinderat. Ziel der Steuer sind Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt. Vor allem aber soll die Steuer als Steuerungsinstrument wirken: Wohnraum schaffen, Spekulationsobjekte vermeiden.</p> <h2>Vorerst kommt sie nicht</h2> <p>Rechtlich möglich ist die Einführung seit 2025, praktisch sehen Rathaus und Gemeinderat jedoch – noch – erhebliche Bedenken. Eine Einführung zum Doppelhaushalt 2026/27 sei nicht realistisch, betonte Oberbürgermeister Jan Zeitler (SPD).</p> <p>Lisa Keller, Mitarbeiterin in der Stadtkämmerei, wies in der Sitzung auf einen hohen personellen Aufwand hin. Es sei nötig, jedes einzelne Grundstück zu bewerten, jährlich neu. Aktuell kämen 224 unbebaute und 78 geringfügig genutzte Grundstücke potenziell infrage. Rechtlich bestünden Unsicherheiten, es sei mit vielen Klagen zu rechnen. Im Raum stehen, je nach Steuersatz, Mehreinnahmen von 200.000 bis 600.000 Euro.</p> <p>CDU und FDP sprachen sich gegen die Steuer aus. Günter Hornstein (CDU) warnte vor zu hoher Belastung der Mitarbeiter und zahlreichen Klagen und plädierte dafür, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. Ingo Wörner (FDP) bezeichnete die Steuer als „bürokratisches Monster“ und hob hervor, dass dem aus Sicht der FDP nicht zugestimmt werden könne.</p> <h2>Steuerungsmöglichkeit wird erkannt</h2> <p>Auf der anderen Seite betonten SPD, LBU/Grüne und FWV-Üfa die mögliche Lenkungswirkung der Steuer. Rainer Röver (SPD) wies auf den aktuellen Konflikt in der Stadt hin: Während sich gegen eine Bebauung bei Rauenstein Ost Bürgerprotest erhebt und ein Bürgerentscheid ansteht, seien in der Kernstadt zahlreiche baureife Grundstücke ungenutzt, die für Wohnraum fehlen. Er sprach sich daher dafür aus, die Grundsteuer C weiterhin zu prüfen und mögliche Einnahmen gezielt in Leerstands- und Flächenmanagement zu investieren.</p> <p>Christian Sellerbeck (FWV-Üfa) betonte: „Eigentum verpflichtet“ – gerade bei Grundstücken, die ungenutzt bleiben, könne eine Besteuerung die Bereitschaft zur Bebauung erhöhen. Gleichzeitig mahnte er, die Einführung vorsichtig zu gestalten, um Fehler und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.</p> <h2>Haushalt ohne Grundsteuer C</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) unterstrich, dass andere Instrumente wie Zweitwohnungssteuer oder Zweckentfremdungssatzung „zahnlose Tiger“ und nur begrenzt wirksam seien. Er sah die Grundsteuer C als praktisches Steuerungsinstrument, das ausprobiert werden sollte. Vor einer Testphase könne man nicht abschätzen, ob sie wirkt oder nicht.</p> <p>Der Rat nahm den Sachstand ohne Abstimmung zur Kenntnis und plant den Haushalt ohne Grundsteuer C, wird die rechtliche Situation aber weiterhin beobachten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eigentum verpflichtet: Kann Überlingen mit einer neuen Steuer Spekulationsgeschäfte eindämmen?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 18:56:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kassensturz: Bürgermeister fordert Sparsamkeit und höhere Steuern ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/kassensturz-buergermeister-fordert-sparsamkeit-und-hoehere-steuern-ein;art372491,12506191 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einer Brandrede zu den Haushaltsberatungen plädiert Bürgermeister Manfred Härle für Sparsamkeit und Steuererhöhungen. Mit Rücklagen und einer Kreditaufnahme sollen Investitionen von 16,4 Millionen Euro möglich werden.  ]]></description>
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          In einer Brandrede zu den Haushaltsberatungen plädiert Bürgermeister Manfred Härle für Sparsamkeit und Steuererhöhungen. Mit Rücklagen und einer Kreditaufnahme sollen Investitionen von 16,4 Millionen Euro möglich werden.<br>
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        In einer Brandrede zu den Haushaltsberatungen plädiert Bürgermeister Manfred Härle für Sparsamkeit und Steuererhöhungen. Mit Rücklagen und einer Kreditaufnahme sollen Investitionen von 16,4 Millionen Euro möglich werden.



        <p>Der Einstieg in die Haushaltsberatungen gestaltete sich anders als in den Vorjahren: „Erstmalig treten wir als Verwaltung an mit der Botschaft, dass wir mehr Geld brauchen“, kündigte Bürgermeister Manfred Härle im Gemeinderat an. Da man künftig auch das Klinikum in Friedrichshafen anteilsmäßig mitzufinanzieren habe, müsse man gewährleisten, dass die Gemeinde auch in Zukunft noch handlungsfähig sei.</p> <p>Kämmerin Julia Kneisel machte deutlich, dass man auch in schwierigen Zeiten alle Aufgaben in einem guten Standard weiterführe. Für das Jahr 2026 rechne man im Ergebnishaushalt mit ordentlichen Erträgen von 36,5 Millionen Euro und Aufwendungen von 39,7 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich sei zwar auch die vergangenen Jahre nicht möglich gewesen, doch das ordentliche Ergebnis falle mit einem Minus von 3,2 Millionen Euro sehr hoch aus. Dennoch könne dem Finanzhaushalt ein Finanzmittelüberschuss von 132.000 Euro zugeführt werden. Dieser habe im Vorjahr aber noch bei gut 2 Millionen Euro gelegen habe.</p> <h2>Personalkosten lassen sich auch mit Gewerbesteuer nicht auffangen</h2> <p>Als Gründe führte Kneisel unter anderem den Rückgang der Investitionstätigkeit und des privaten Konsums an, was sich nicht zuletzt in den kommunalen Haushalten niederschlage. Zwar komme man im Ertragsbereich auf ein gutes Plus von 1,37 Millionen Euro, doch vor allem aufgrund hoher Personalkosten verbleibe unterm Strich eine Mehrbelastung von 1,13 Millionen Euro. „Selbst wenn wir bei der Gewerbesteuer ein fettes Plus machen, kommen wir da nicht raus – und da ist das Klinikum noch nicht berücksichtigt“, sagte die Kämmerin.</p> <h2>Härle warnt vor strukturellem Defizit</h2> <p>Härle verlas eine Erklärung, in der er eine Richtungsentscheidung in Aussicht stellte. Trotz Schuldenfreiheit und aller Sparbemühungen steuere die Gemeinde auf ein strukturelles Defizit zu. „Wir haben unsere Grenzen erreicht. Und ohne strukturelle Gegenmaßnahmen – insbesondere auf der Einnahmenseite – wird diese Entwicklung nicht aufzuhalten sein.“ Um weiterhin die zunehmenden Pflichtaufgaben bewältigen zu können und handlungsfähig zu bleiben, plane man im nächsten Jahr eine Entnahme von rund 6 Millionen Euro aus den allgemeinen Rücklagen und zusätzlich die Aufnahme eines Kredits von 5,5 Millionen Euro.</p> <h2>Bürgermeister sieht Notwendigkeit von Steuererhöhungen</h2> <p>Auch im Investitionshaushalt bleibe man auf Kurs, da Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz, Digitalisierung oder Klimaanpassung für Stabilität sorgten. Doch angesichts schwindender Rücklagen müsse man über zusätzliche Einnahmen durch Steuererhöhungen sprechen: „Wir können nicht gleichzeitig mehr erwarten, mehr fordern, mehr bauen, mehr anbieten – und zugleich weniger bezahlen wollen.“ Stattdessen müsse man ehrlich, vorausschauend und verantwortungsbewusst handeln.</p> <h2>37 Millionen Euro sollen in Projekte investiert werden</h2> <p>Julia Kneisel stellte das Investitionsprogramm für die kommenden Jahre vor. 37 Millionen Euro plane man mittelfristig zu investieren, davon 16,4 Millionen Euro im Jahr 2026. Dass die Neukonzeption des Neufracher Rathauses auf 2029 verschoben wurde, begründete Härle auf Nachfrage von Iris Barann (GoL) damit, dass noch nicht absehbar sei, wie lange das Gebäude noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt werde. Caspar Hopstock (GoL) erkundigte sich, ob sich unter dem Posten „Energetische Optimierungsmaßnahmen“ mehr als nur Photovoltaikanlagen fänden. Der Bürgermeister entgegnete: „Alles Andere läuft über das Gebäudemanagement.“ Was im Rahmen laufender Unterhaltsarbeiten geschehe, werde über den Ergebnishaushalt abgebildet.</p> <h2>Zweiter Anlauf für Komplettsanierung der BZ-Sporthalle</h2> <p>Für die Erweiterung der Fritz-Baur-Grundschule sind 1,94 Millionen Euro veranschlagt. Den zusätzlichen Betrag von 160.000 Euro für die Ausgabeküche hinterfragte Ursula Hefler (CDU). Härle dazu: „Das wird nicht ausgegeben, wenn es nicht benötigt wird.“ Die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen und der Bodensanierung in der Sporthalle am Bildungszentrum wurde auf 2026 verschoben. „Es gibt nochmals dieses Bundesprogramm, wo wir nicht berücksichtigt wurden“, informierte Härle. Auch wenn man wahrscheinlich wieder nicht zum Zuge komme, wolle man die Chance auf Zuschüsse von 45 Prozent für eine Komplettsanierung nicht verstreichen lassen. Unter dem Vorbehalt habe man 3,5 Millionen Euro für eine Interimssporthalle eingeplant.</p> <p>Im Zusammenhang mit der Sanierung des Salmannsweilerwegs und des Alemannenwegs fragte Hefler nach den Plänen für das alte Sparkassengebäude. „Nächstes Jahr soll das laufen“, kündigte der Bürgermeister an. Es sei allerdings eine „ganz heikle Geschichte“. Die Sanierung des Radwegs von Stefansfeld nach Weildorf verschiebe sich erneut: „Wir haben den Zuschussbescheid nicht da, aber da kümmern wir uns drum, das muss schneller gehen.“ Auch den Bau der Schiesserbrücke über den Stefansfelder Kanal schiebe man schon zehn Jahre: „Auf der Grundlage des Hochwasserereignisses mussten die Durchflussmengen neu berechnet werden“, so Härle. Ziel sei zunächst die wasserrechtliche Genehmigung. „Ob und wann wir das dann umsetzen, ist die Frage.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Weitere Vorhaben im Jahr 2026</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Für den Erwerb von Hard- und Software für die Verwaltung sind 130.000 Euro vorgesehen, für die Salemer Schulen insgesamt 157.000 Euro.</li> <li>Der Ausbau der Breitbandversorgung ist in den kommenden beiden Jahren mit 10,8 Millionen Euro veranschlagt, wobei 90 Prozent durch Zuschüsse gedeckt sind.</li> <li>In die Neugestaltung der Schlossseeallee fließen im kommenden Jahr 1,12 Millionen Euro.</li> <li>Die Erschließung des neuen Gewerbegebiets kostet in den nächsten beiden Jahren 1,6 Millionen Euro.</li> <li>200.000 Euro sollen für einen Wall zum Schutz der Markgrafenstraße vor Hochwasser ausgegeben werden.</li> <li>Da sich die Neugestaltung des Spielplatzes in Oberstenweiler mit 80.000 Euro nicht realisieren ließ, wurde sie um ein Jahr verschoben und auf 120.000 Euro aufgestockt.</li> </ul> </div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 14:46:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Klosterkrimi von Birgit Rückert: Salemer Lehrjunge im Räderwerk von Savonarolas Terrorregime  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/neuer-klosterkrimi-von-birgit-rueckert-salemer-lehrjunge-im-raederwerk-von-savonarolas-terrorregime;art372491,12505768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Melange aus Fakt und Fiktion: Abt Johannes ermittelt dieses Mal in Florenz. Die Laudatio hält Historiker Georg Reichlin-Meldegg aus der Überlinger Patrizierfamilie, dessen Vorfahrin im Buch eine Rolle spielt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Melange aus Fakt und Fiktion: Abt Johannes ermittelt dieses Mal in Florenz. Die Laudatio hält Historiker Georg Reichlin-Meldegg aus der Überlinger Patrizierfamilie, dessen Vorfahrin im Buch eine Rolle spielt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Melange aus Fakt und Fiktion: Abt Johannes ermittelt dieses Mal in Florenz. Die Laudatio hält Historiker Georg Reichlin-Meldegg aus der Überlinger Patrizierfamilie, dessen Vorfahrin im Buch eine Rolle spielt.



        <p>An der Wende zur Neuzeit, als das europäische Handelszentrum Florenz zur Wiege der Renaissance wurde, riss 1494 eine düstere Gestalt die Macht an sich: Girolamo Savonarola. Dominikanermönch, Bußprediger und Reformator. Auf dem Höhepunkt seines Machtkampfes gegen die Anhänger der Medici, die reichste der Florentiner Familien, terrorisierten weiß gekleideten Kindersoldaten die Einwohner und zwangen sie, statt Karneval zu feiern, Kunstwerke, Bücher und edle Kleider im „Fegefeuer der Eitelkeiten“ zu verbrennen. Genau in diese Zeit entführt Birgit Rückert mit ihrem vierten historischen Kriminalroman über den Zisterziensermönch Johannes.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Birgit Rückert, geboren 1961 in Franken, ist Leiterin der Schlossverwaltung Salem und verantwortet für die „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ auch das Schloss Meersburg und die Ruine Hohentwiel. Sie wohnt mit ihrem Mann im Schloss. Studiert hat sie Klassische Philologie und Archäologie, promoviert wurde Rückert an der Universität Tübingen. Die Wissenschaftlerin nahm an Ausgrabungen in Italien, Griechenland und der Türkei teil und wechselte nach ihrer Forschungstätigkeit ins Tourismus- und Kulturmanagement. Seit 2018 veröffentlichte sie vier historische Romane um den Salemer Zisterziensermönch Johannes.</span></label></div> <p>Welch‘ große Fangemeinde die heutige Verwalterin des Schlosses Salem inzwischen gewinnen konnte, zeigte sich bei der Buchvorstellung im Salemer Torkel, der komplett gefüllt war. Ein Leser war mit der Familie aus Wien angereist: Georg Reichlin-Meldegg, Nachfahre des Arztes und Apothekers Andreas Reichlin von Meldegg (1402 bis 1477), dem Überlingen sein bedeutendstes historisches Gebäude verdankt, das Reichlin-von-Meldegg‘sche Patrizierhaus. Die Tochter dieses Andreas, Magdalena Reichlin von Meldegg, spielt eine Rolle in Rückerts Roman, sie ist die Hofdame von Königin Bianca.</p> <h2>„Weit mehr als nur Klosterkrimis“</h2> <p>In dem Wiener Historiker und Publizisten Georg Reichlin-Meldegg hatte Birgit Rückert einen Laudator, für den die Geschichten über den Salemer Zisterziensermönch mit kriminalistischem Spürsinn „weit mehr sind als nur Klosterkrimis“ sind. Die Autorin habe auch in diesem vierten Roman „wieder mit dem Wissen und der Sprachkraft eines Umberto Eco – ja, ich muss das so vergleichen – auf zwei Zeitebenen den Handlungsablauf der damaligen politischen Ränke dargestellt.“ Die Machtkämpfe zwischen Kirche und weltlicher Herrschaft eskalierten in und um Florenz und lieferten, „dank Rückerts großem historischen und kulturellem Wissen um diese Zeitperiode, einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Klosterkultur“, sagte Reichlin-Meldegg. Ihr sei ein „spannendes und nebstbei auch sehr lehrreiches Buch über das Zeitalter der Renaissance“ gelungen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Familie Reichlin von Meldegg</span><span>In Überlingen ist Georg Reichlin-Meldegg, der Nachfahre der dort einst bedeutenden Familie Reichlin von Meldegg, ein häufiger Gast. Magister Reichlin-Meldegg, in Österreich sind alle Adelsprädikate seit 1918 abgeschafft, pflegt in der Familie die Erinnerung an die Vorfahren vom Bodensee. Der berühmteste, Andreas Reichlin von Meldegg (1402 bis 1477), stammte aus Konstanz und starb im Kloster Salem, in dessen Münster er auch begraben liegt. Ihm verdankt Überlingen das erste Renaissancegebäude nördlich der Alpen, Andreas Reichlin von Meldegg ließ seine Stadtvilla nach dem Vorbild des „Palazzo Piccolomini“ in Pienza planen. Die Buchvorstellung war für Georg Reichlin-Meldegg Gelegenheit, seiner Enkelin Katja Isabel erstmals das Überlinger Palais ihrer Vorfahren zu zeigen. Mutter Katja war ebenfalls mit dabei.</span></label></div> <p>In ihren vier kurzen Lesungen, unterbrochen durch eine Einführung in die Zeit und die historischen Personen, machte Rückert Lust auf ihren Roman, ohne zu viel zu verraten. Sie wolle am Lesungsabend auch darauf verzichten, einen Mord passieren zu lassen. „Weil letztes Mal, als einer in der Weinpresse hier zerquetscht wurde, das hat dann doch einige geschockt“, schaute sie zum mächtigen historischen Torkel, der den Raum dominiert. Sie versprach aber: „Es gibt Kidnapping im Buch, es gibt einen Mord, Schlägereien, Hinrichtungen, Brandstiftung und eine Schatzsuche.“</p> <h2>Fiktionale Menschengeschichten im realen Rahmen</h2> <p>Tatsächlich erwartet die Leser eine ausgewogene Mischung aus Fakt und Fiktion. Die promovierte Archäologin hat die Renaissance mit ihren großen Künstlern selbst so verinnerlicht, dass sie heutigen Menschen diese Epoche kunst- wie auch ideengeschichtlich nahebringen kann. Und die meisten der handelnden Personen gab es wirklich. Via Beamer lernen die Gäste sie in Gemälden kennen, etwa Sandro Filipepi, genannt Botticelli, der uns ebenso wie Michelangelo im Roman begegnet. In diesem realen Rahmen entwickelt sie fiktionale Menschengeschichten, die sich so hätten ereignen können.</p> <p>Im Mittelpunkt steht Markus, der talentierte Maler und Sohn des Salemer Steinmetzen Hans von Savoy. Er geht in Florenz in die Lehre hat gerade die Nacht mit seiner Angebeteten Francesca verbracht, als er entführt wird: Es ist der Aschermittwoch, 18. Februar 1498, am Abend zuvor hatte der Scheiterhaufen des Fegefeuers der Eitelkeiten gelodert. Fünf Männer brechen die Haustüre auf, sie fahnden nach „Frateschi“, den Anhängern Savonarolas. Francesca kann entkommen, ihn nehmen sie mit.</p> <p>Als Abt Johannes in Salem vom Verschwinden des Jungen hört, macht er sich mit dessen Vater und dem jungen Mönch Amandus auf nach Florenz, um ihn zu suchen. Unter anderem lernen sie Marsilio Ficino kennen, er gilt in der Renaissance als einer der großen Philosophen und wird von Cosimo de Medici großzügig unterstützt. Die Villa, die der reiche Kaufmann dem Gelehrten zur Verfügung stellte und in der unsere Salemer übernachten, kann heute noch besichtigt werden.</p> <h2>Liebe und Lust sind bei Ficino gleichermaßen göttlich</h2> <p>Ficino will antike Philosophie mit christlicher Religion harmonisieren. Bei ihm sind Liebe und Lust gleichermaßen göttlichen Ursprungs und deshalb nicht verwerflich. Auch das Betrachten schöner Körper etwa in einem Gemälde ziele auf Gott. Savonarola indes will Kunst als überflüssigen Tand im Feuer sehen. Mit leichter Feder verwebt Rückert komplizierte philosophische, moralische und politische Konflikte mit den Abenteuern ihrer Figuren. So übernachten die drei Salemer bei Ficino, dessen Dienerin Tulsa sie mit ihrem „engelsgleichen Gesang“ begeistert: „Ficino raunte Johannes zu: ‚Wenn sie so weit ist, ich meine, wenn sie genügend gelernt hat, werde ich sie mit einem Bischof verkuppeln, besser noch mit einem Kardinal.‘“</p> <p>Tatsächlich umgeben sich die ledigen Geistlichen damals bei Festen mit schönen, gebildeten Frauen. Um sie abzugrenzen von gewöhnlichen käuflichen Damen, nannte man sie „onesta cortigiana“, ehrbare Kurtisane, erläutert Rückert. „Diese Damen gehörten zur Kurie und daraus leitet sich unser heutiger Begriff der Kurtisane ab.“ Auch solche „zur Kurie gehörenden Damen“ begegnen den Lesern natürlich.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Neuer Klosterkrimi von Birgit Rückert: Salemer Lehrjunge im Räderwerk von Savonarolas Terrorregime]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:42:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.  ]]></description>
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          Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.<br>
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        Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.



        <p>Für den Bürgerentscheid zum Bebauungsplan „Rauenstein Ost“ am 14. Dezember hat die Stadtverwaltung die Wahllokale in den Ortsteilen reduziert. In Hödingen, Nesselwangen, Nußdorf und Lippertsreute wird es keine Wahllokale geben, die Bürger müssen in die Nachbar-Ortschaften fahren; nach Bonndorf, Bambergen und Daisendorf. Das sorgte nun für eine Debatte im Gemeinderat. „Nicht plausibel“ und „Verzerrung des Wahlergenisses“, lauteten die Kritikpunkte.</p> <p>Den weitesten Anfahrtsweg haben die Hödinger, die zum Wählen nach Bonndorf fahren müssen – sofern sie durch den Anfahrtsweg nicht abgeschreckt werden oder sich an der Briefwahl beteiligen. Die Kernstadt dagegen nutzt die üblichen Wahllokale der Bundestagswahl. Die Verwaltung begründet die Entscheidung damit, dass in den Ortsteilen traditionell eine niedrigere Beteiligung zu erwarten sei und die Briefwahl zunehmend genutzt werde, wodurch Wahlhelfer entlastet würden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Um was geht‘s beim Bürgerentscheid?</span><span>Beim Bürgerentscheid am 14. Dezember geht es um die Frage, ob die Grünfläche zwischen der Rauensteinstraße und dem Hotel Sankt Leonhard erhalten bleibt oder ein Teil bebaut wird. Die Abstimmungsfrage lautet: „Sind Sie dafür, den Beschluss des Gemeinderats zur Aufstellung eines Bebauungsplans ‚Rauensteinstraße Ost‘ aufzuheben und damit die dortige Grünfläche zu erhalten?“ Befürworter der Bebauung sehen darin eine Chance, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, darunter auch bezahlbaren Wohnraum; Gegner betonen den Landschafts- und Naturschutz sowie den Erhalt städtischer Grünflächen. Mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten müssen sich an der Abstimmung beteiligen (Quorum), damit der Bürgerentscheid gültig wird.</span></label></div> <h2>Siemensmeyer: Plausibilität fehlt</h2> <p>Im Gemeinderat kam das nicht gut an, das Gremium brachte es unter Punkt „Verschiedenes“ nun zur Sprache. Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) eröffnete die Debatte und verwies auf frühere Bürgerentscheide, etwa zur Landesgartenschau oder zur Therme, bei denen in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet worden sei. Für sie wäre es nachvollziehbar, auch diesmal so zu verfahren, um die Abläufe belastbar und plausibel zu gestalten.</p> <h2>Wahlamtsleiter: Zusammenlegung gerechtfertigt</h2> <p>Wahlamtsleiter Michael Moser erklärte, dass es immer mehr Briefwähler und somit Briefwahlbezirke gebe. Die personellen Kapazitäten seien begrenzt, sodass nicht in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet werden könne. Zudem habe die Prüfung der Unterschriftenlisten gezeigt, dass die Unterstützer des Bürgerbegehrens überwiegend aus dem direkten Umfeld des Rauenstein-Ost-Gebiets stammen, während aus den peripheren Ortsteilen kaum Stimmen beigetragen worden seien. Aus Sicht von Moser rechtfertigt dies die Zusammenlegung.</p> <h2>Unterschiedliche Sichtweisen</h2> <p>Genau den gegenteiligen Schluss zieht Gemeinderat Rainer Röver (SPD). Er argumentierte, dass die Reduzierung der Wahllokale gerade die Wähler betreffe, bei denen das Interesse am Thema und die Motivation, zum Wählen zu gehen, geringer sei. Von ihnen erwarte er tendenziell eher ein Abstimmungsverhalten gegen den Bürgerentscheid. Würden sie nun gar nicht mehr zur Wahl gehen, fehlten diese „Nein“-Stimmen im Ergebnis, was zu einer Verzerrung zugunsten der Befürworter des Bürgerbegehrens führen könnte, so Rövers Prognose.</p> <p>Andrej Michalsen (LBU/Grüne) sah keine Benachteiligung, da alle Bürger die Möglichkeit der Briefwahl hätten. Ingo Wörner (FDP) schlug vor, die Briefwahl stärker zu bewerben, um die Bürger auf diese Option aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Jan Zeitler wies darauf hin, dass zehn Briefwahlbezirke eingerichtet seien, die bereits rege genutzt würden, es deshalb keine weitere Werbung brauche.</p> <h2>Janicke fordert Konsequenz für künftige Fälle</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) kritisierte, dass die Entscheidung ohne vorherige Abstimmung im Gemeinderat gefallen sei. Er forderte, dass die Verwaltung bei künftigen vergleichbaren Fällen den Rat rechtzeitig einbezieht, damit Entscheidungen in der Öffentlichkeit besser vertreten werden können. Martin Keßler, Ortsvorsteher von Hödingen, berichtete, dass die Briefwahl in seinem Ortsteil zunimmt, er das Thema im Ortschaftsrat vorgestellt und keinen Widerspruch gegen das Wahllokal in Bonndorf vernommen habe.</p> <p>Rückgängig machen lässt sich die Entscheidung der Stadtverwaltung nicht. Wie Moser sagte, würden die Wahlbenachrichtigungen am 10. November auf den Postweg gehen. Die Vorbereitungszeit sei eh schon knapp gewesen.</p> <p>Im Vorfeld der Gemeinderatsdebatte äußerte der frühere Gemeinderat Dirk Diestel Kritik an der Wahllokalbeschneidung. Seine politische Gruppierung BÜB+ sieht ihrerseits eine Verzerrung des Abstimmungsergebnisses, wenn die Wahllokale nicht gut erreichbar sind. Denn das könne dazu führen, dass das Quorum von 20 Prozent nicht erreicht werde.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:28:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.



        <p>In der Fischerhäuservorstadt hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Wohnungen begonnen. „Garten-Villen“ nennt Bauträger Fliegauf die hier entstehenden Gebäude. Sie liegen im historischen Stadtquartier Fischerhäuservorstadt, das an die Altstadt grenzt, zum Bodensee sind es nur rund 200 Meter Luftlinie. Kurzum: Ein Filetstück, für das ein hoher Preis aufgerufen wird und um das es in der Nachbarschaft seit Jahren Streit gab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gericht und Geschichte</span><span>Die Bauvorhaben stießen bereits früh auf Widerstand von Anwohnern. Mehrere Nachbarn hatten sowohl das konkrete Bauprojekt als auch den zugrunde liegenden Bebauungsplan gerichtlich angefochten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/klage-zurueckgewiesen-anwohner-koennen-bebauungsplan-nicht-stoppen;art372495,12374252" target="_blank" title="Erneute Klage ohne Wirkung: Anwohner können Bebauungsplan nicht stoppen">Im April 2025 wies der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Fischerhäuservorstadt zurück.</a> In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, dass die naturschutzrechtlich kritische nordwestliche Ecke des Plangebiets problematisch sein könnte, sah jedoch keine formellen oder materiellen Fehler in der Planung. Da außerdem für das konkrete Bauprojekt bereits eine gültige Baugenehmigung bestand, musste die Stadt das Baurecht nicht erneut prüfen oder aufrollen.<br /> Die Christophstraße 7 war Wohn- und Arbeitsort von Victor Mezger. Die Werkstatt war für die Restaurierung sakraler Kunst in der Region bekannt. 1926 übergab Victor Mezger an Victor Mezger junior. Die Victor-Mezger-Straße in Überlingen erinnert an sein Lebenswerk.<br /> <br /></span></label></div> <h2>Auf einer Ebene mit der Altstadt</h2> <p>Bauträger Thomas Fliegauf von Fliegauf-Wohnbau in Freiburg ist in Überlingen nicht zum ersten Mal tätig: „Überlingen hat eine ganz hohe Qualität. Im Vergleich, beispielsweise mit Meersburg, haben Sie hier ein Krankenhaus und Ärzte in allen Fachrichtungen, ganzjährig eine Gastronomie. Den Leuten ist es mit Blick aufs Alter wichtig, gut versorgt zu sein. Da punktet Überlingen ungemein.“ Besonders die „Garten-Villen“ hätten den Vorteil, dass sie auf gleicher Ebene wie die Altstadt liegen, also nicht am Berg.</p> <p>Zielgruppe der Wohnungen seien Menschen über 55 Jahre, die zentral, in der Nähe zur Promenade und zum Leben in der Altstadt wohnen wollen und künftig nicht mehr auf ein Auto angewiesen sein möchten. Nach Angaben von Fliegauf handelt es sich bei den bisherigen Käufern ausschließlich um Eigennutzer, darunter Personen aus Überlingen selbst sowie aus Stuttgart. Zweitwohnungsbesitzer seien bislang nicht darunter.</p> <h2>Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter</h2> <p>Maklerin Katja von Einem-König aus Überlingen ergänzt, dass die Wohnungen bewusst für eine Zielgruppe konzipiert wurden, die altersgerecht in zentraler Lage wohnen möchte. Sie betont den Aspekt des Lebens in der Stadt: „In der Stadt herrscht Leben, man ist nie einsam.“</p> <p>Die beiden Gebäude in der Gartenstraße umfassen bis zu sechs Einheiten mit Wohnflächen zwischen 80 und 146 Quadratmetern. Der Kaufpreis liegt laut von Einem-König zwischen 9400 und 13.000 Euro pro Quadratmeter. Was den Kaufpreis betrifft, geben Maklerin und Bauträger zu bedenken, dass Baugrund in Überlingen teuer ist, aber auch die Baupreise stark gestiegen seien, insbesondere durch Gewerke wie Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation.</p> <h2>Nachbarn sind weiterhin skeptisch</h2> <p>Das Projekt stand wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen jahrelang im Fokus der Öffentlichkeit und wurde im April vor Gericht entschieden. Doch aufseiten der Nachbarschaft bleiben die Bedenken unverändert. Eric Hueber, der für die Nachbarschaft spricht, erklärt: „Die massiven Bedenken von uns betroffenen Nachbarn bestehen weiterhin und in den Urteilsbegründungen der Gerichte tauchen Passagen auf, durch die wir unsere Befürchtungen bestätigt sehen.“</p> <p>Die Nachbarn kritisieren insbesondere die Auswirkungen auf das Wohnumfeld: „Durch den starken Baustellenverkehr und die Zunahme der Stellplätze von bisher insgesamt acht auf künftig 25 inklusive der Tiefgaragenstellplätze ist auf Grund der engen Straßenverhältnisse von einer starken Zunahme der Gefahrensituationen und Lärmbelastung auszugehen“, formuliert Hueber in einer E-Mail an unsere Redaktion, die er als Sprecher mit weiteren Nachbarn abgestimmt hat. Demnach sehen sie auch ökologische Risiken: „Im Umweltgutachten von August 2022 wurde deutlich, wie wichtig der nun abgebaggerte, denkmalgeschützte Mezger-Garten für die Fauna und Flora war. Insbesondere die dort ansässige Fledermaus-Population wird unter der Errichtung der hochaufragenden Gebäude in große Mitleidenschaft gezogen.“</p> <h2>Streit um Quartierscharakter programmiert?</h2> <p>Auch Auswirkungen auf das nachbarschaftliche Verhältnis befürchten die bisherigen Bewohner des Quartiers: „Die Wohnungen sind extrem hochpreisig und die beiden Häuser werden als idyllisch gelegene Gartenvillen angepriesen. Es ist zu erwarten, dass die dort anwesenden Neubürger wenig bis kein Verständnis für die in diesem Mischgebiet typischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben und deren Daseinsberechtigung mit allen Mitteln in Frage stellen werden“, so Hueber. Verkehrs- und Parksituation würden sich erheblich verschlechtern.</p> <p>Die Bauträger und Maklerin berufen sich dagegen auf die vorliegenden Genehmigungen. Der Einzug sei für spätestens 1. Juli 2027 vorgesehen, die Rohbauarbeiten sollen ab Mitte Januar starten. Das Bauprojekt in der Fischerhäuservorstadt ist Teil einer Serie von Wohnbauvorhaben der Bauträger, die insgesamt 31 Wohneinheiten in Überlingen realisiert haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:18:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sommer 2026: Diese Open-Air-Konzerte rund um den Bodensee sind schon bestätigt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/open-air-sommer-2026-am-bodensee-diese-konzerte-sind-schon-bestaetigt-03-11-25;art410936,12461541 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einige Konzerttermine unter freiem Himmel für den Sommer 2026 am Bodensee stehen schon fest. Hier sammeln wir in einer Übersicht alles von Schlager über Pop bis Rock.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einige Konzerttermine unter freiem Himmel für den Sommer 2026 am Bodensee stehen schon fest. Hier sammeln wir in einer Übersicht alles von Schlager über Pop bis Rock.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/open-air-sommer-2026-am-bodensee-diese-konzerte-sind-schon-bestaetigt-03-11-25;art410936,12461541]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Einige Konzerttermine unter freiem Himmel für den Sommer 2026 am Bodensee stehen schon fest. Hier sammeln wir in einer Übersicht alles von Schlager über Pop bis Rock.



        <p>Feiern, Singen, Ekstase: Open-Air-Konzerte gehören zu den wohl schönsten Erlebnissen eines Sommers. Jedes Jahr haben die Veranstalter der hiesigen Konzertreihen namhafte Künstler zu bieten. In dieser Übersicht sehen Sie, wer an den Bodensee kommt und wie Sie Tickets bekommen.</p> <h2>Markdorf Open Air</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Die Sportfreunde Stiller</strong> werden am 17. Juni auf dem Markdorfer Marktplatz auftreten. Die Band aus München schaut auf 30 Jahre Bandgeschichte zurück, das ist für das Trio ein Grund, auf Tournee zu gehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/markdorf-open-air-sportfreunde-stiller-kommen-2026-zum-bodensee;art372484,12443289" target="_blank" title="Sportfreunde Stiller kommen zum Markdorf Open Air 2026">Und so kommen Peter Brugger, Florian „Flo“ Weber und Rüdiger „Rüde“ Linhof an den Gehrenberg</a>. Bekannte Lieder der Band sind beispielsweise „Ein Kompliment“, „Ich, Roque“, „Siehst du das genauso?“, „Applaus, Applaus“ oder „54, ‚74, ‚90, 2006“ (2010). <a href="https://www.eventim.de/event/sportfreunde-stiller-30-wunderbaren-jahren-marktplatz-markdorf-20468578/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Rock_Pop&amp;utm_agid=182303803829&amp;utm_term=sportfreunde%20stiller%20markdorf%202026&amp;creative=764740164221&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=849844960&amp;gbraid=0AAAAAD8gI54E0uCA34vCjZZaTKzpD6pcj&amp;gclid=EAIaIQobChMIqv31t4iFjwMVRfx5BB3SUx6gEAAYASAAEgKVDfD_BwE" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets können Sie bei Eventim für einen Preis ab 57,75 Euro kaufen.</a></li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>The BossHoss</strong> werden am 19. Juni auf dem Marktplatz auftreten und ihr neues Album „Back to the Boots“ vorstellen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/es-wird-rockig-the-bosshoss-spielen-beim-markdorf-open-air-2026;art372484,12484463" target="_blank" title="Es wird rockig! The BossHoss spielen beim Markdorf Open Air 2026">Sie werden dann mit den Frontmännern Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer die Bühne rocken.</a> Tickets kosten rund 69 Euro und gibt es auf der <a href="https://www.eventim.de/event/the-bosshoss-back-to-the-boots-live-summer-2026-marktplatz-markdorf-20681045/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Rock_Pop&amp;utm_agid=186151045815&amp;utm_term=the%20bosshoss%20markdorf&amp;creative=775310815611&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=849844960&amp;gbraid=0AAAAAD8gI57GoqFUE7AVfLFSgKOeaWdJY&amp;gclid=EAIaIQobChMIg6_U9eu8kAMVdJaDBx100SUFEAAYASAAEgLmBfD_BwE" target="_blank" title="" rel="noopener">Plattform Eventim</a>.</li> <li><strong>Heaysaurus</strong> ist die weltweit erste Dino-Metal-Band. Sie bringen Jung und Alt zum Tanzen – und spielen am 20. Juni auf der Markdorfer Marktplatz. Karten kosten zwischen 10 und 38 Euro und sind über <a href="https://www.eventim.de/event/heavysaurus-metal-tour-2026-markdorf-open-air-20843625/?srsltid=AfmBOoqIpj-HozJXEiYyY_10B4tL-7dJqumW6xekIJqFzLS56ZrAuis2" target="_blank" title="" rel="noopener">Eventim</a> verfügbar.</li> </ul> </div> <h2>Meersburg Open Air</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Culcha Candela</strong> spielen Songs wie „Hamma!“ oder „Berlin City Girl“ am 11. Juni in Meersburg. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003" target="_blank" title="Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg">Im Oktober gaben die Veranstalter Konzert und Datum bekannt.</a> Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Tickets kosten 59,90 Euro und <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-culchacandela-meersburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">sind auf der Webseite des Veranstalters Allgäu Concerts verfügbar</a>.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Das Herbert-Pixner-Projekt</strong> gastiert am 12. Juni 2026 auf dem Schlossplatz. Kopf der Gruppe ist der Multiinstrumentalist Herbert Pixner. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/erstes-open-air-fuer-2026-herbert-pixner-spielt-auf-meersburger-schlossplatz;art372486,12421871" target="_blank" title="„Jimi Hendrix der Volksmusik“: Herbert Pixner spielt 2026 beim Meersburg Open Air">Der Veranstalter Allgäu Concerts nennt ihn in der Mitteilung zum Konzert den „Jimi Hendrix der Volksmusik“</a> und den „Frank Zappa der Alpen“. Seit fast zwei Jahrzehnten kombiniert er traditionelle Volksmusik mit anderen Musikstilen. <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-herbert-pixner-meersburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets gibt es beim Veranstalter ab 72,50 Euro.</a></li> <li><strong>Sänger Clueso</strong> spielt am 13. Juni 2026 ein Konzert in Meersburg. Seine Klassiker wie „Chicago“, „Cello“ und „Flugmodus“ sollen hier auf Songs seines aktuelles Albums „Deja-Vu“ treffen. Karten gibt es ab 19. September um 10 Uhr auf der Webseite des <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Veranstalters Allgäu Concerts</a>. Tickets gibt es ab einem Preis von 74,75 Euro.</li> <li><strong>Versengold</strong> vollendet das Line-up für das Meersburg Open Air 2026. Die Band ist im Folk-Rock zu Hause und hat als akustisches Folkprojekt in norddeutschen Kneipen begonnen. Mittlerweile hat sich die Band innerhalb von zwei Jahrzehnten „zu einer der spannendsten und eigenständigsten Akustikbands entwickelt“, heißt es in der Ankündigung. <a href="https://sales.ticketing.cm.com/versengold-schlossplatz-meersburg/de-de/8b62d377-6e91-480e-b19f-dd779a25cb6b" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets gibt es auch hier</a>, sie kosten rund 59 Euro.</li> </ul> </div> <h2>Salem Open Air</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Roland Kaiser</strong> kehrt am 24. Juli den Bodensee zurück. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/roland-kaiser-begeistert-zum-auftakt-des-schloss-salem-open-air;art372491,11652954" target="_blank" title="Roland Kaiser begeistert zum Auftakt des Schloss Salem Open Air &amp;ndash; Teil 2">Schon 2023 begeisterte Roland Kaiser seine Fans in Salem vor ausverkauftem Schlosspark.</a> Tickets gibt es ab Mittwoch, 17. September 2025, um 10 Uhr bei Eventim und ab Freitag, 19. September 2025, auch beim Veranstalter Allgäu Concerts sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Karten sind ab einem Preis von 79,90 Euro erhältlich.</li> <li><strong>Tream</strong> spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Der Deutschrap-Newcomer kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine „Party voller Emotionen“. Karten für den Auftritt finden Sie <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/events/tream/" target="_blank" title="" rel="noopener">unter diesem Link</a>.</li> <li><strong>Michael Patrick Kelly</strong> spielt am 2. August im Salemer Schlosspark. Für „Paddy“ Kelly ist es ein Wiedersehen mit den Fans am Bodensee: 2023 trat er beim Open Air in Tettnang auf, 2019 war er im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zu Gast. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640" target="_blank" title="Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee">Alles zu Tickets erfahren Sie in diesem Artikel!</a></li> </ul> </div> <h2>Schlossgarten Open Air</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Sarah Connor</strong> macht am Freitag, 5. Juni 2026, mit ihrer Show „Wilde Nächte“ in Tettnang Station. <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-sarah-connor-tettnang-2/" target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets ab 79,90 Euro gibt es hier</a>.</li> <li><strong>Die Band Unheilig</strong> wird auch im Juni 2026 in Tettnang auf der Bühne stehen. Am 6. Juni wird der „Graf“, wie sich der Sänger der Gruppe nennt, auf der Bühne stehen. Für das Konzert wurden bereits 4000 Tickets verkauft. <a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/Die%20Veranstalter%20haben%20auch%20schon%20den%20Konzertsommer%202026%20im%20Blick.%20Dann%20wird%20die%20Band%20Unheilig%20auf%20der%20B%C3%BChne%20stehen.%20%E2%80%9EF%C3%BCr%20das%20Konzert%20wurden%20bereits%204000%20Tickets%20verkauft%E2%80%9C,%20freut%20sich%20Allg%C3%A4u-Concerts-Chefin%20Michaela%20Schneider.%20Die%20Nachfrage%20sei%20gro%C3%9F%20und%20so%20gehe%20sie%20davon%20aus,%20dass%20auch%20die%20restlichen%204000%20Tickets%20schnell%20vergriffen%20sein%20werden." target="_blank" title="" rel="noopener">Tickets gibt es hier ab einem Preis von 72,95 Euro</a>.</li> </ul> </div> <h2>Campus Festival</h2> <p>Das Campus-Festival 2026 findet am 29. und 30. Mai statt – erstmals seit langem nicht am Freitag und Samstag nach Christi Himmelfahrt, sondern in der ersten Woche der Pfingstferien. Bestätigte Acts sind unter anderem Zartmann, Bibiza, Souly oder Blond.</p> <p>Der Vorverkauf hat bereits begonnen, die unteren Preisstufen sind aber bereits ausverkauft. <a href="https://ticketsconnected.com/produkte/83448-tickets-campus-festival-bodenseestadion-konstanz-am-29-05-2026" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten sind aktuell beim Anbieter Ticketsconnencted nur noch in einem Preisbereich zwischen 119,90 und 139,90 Euro erhältlich</a></p> <h2>Stars in Town Schaffhausen</h2> <p>Wenige Tage nach dem Stars in Town 2025 wurden <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/musikfestival-in-schaffhausen-wer-bei-stars-in-town-2026-auf-schweizer-buehne-steht-ist-jetzt-bekannt;art1371848,12463835" target="_blank" title="Deutsche Stars auf Schweizer Bühne: Die ersten Künstler für Stars in Town 2026 stehen fest!">erste Termine für die nächste Ausgabe 2026 bekannt</a>: Am Freitag, 31. Juli, werden Gölä, „The BossHoss“ und „Megawatt“ die Bühne inmitten der Schaffhauser Altstadt rocken. In der Woche darauf werden am Donnerstag, 6. August, Gigi Malua, Lo &amp; Leduc und Superstar Macklemore spielen. Am Freitag, 7. August, folgen Kamrad, Baschi und Amy McDonald. Am Samstag, 8. August, sind Wincent Weiss, Max Giesinger und Madeline Juno auf der Bühne. Unterschiedliche Ticket-Formate gibt es im offiziellen Online-Shop ab einem Preis von 117,90 Schweizer Franken (127,63 Euro).</p> <p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sommer 2026: Diese Open-Air-Konzerte rund um den Bodensee sind schon bestätigt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:02:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.  ]]></description>
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          Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.<br>
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        Sein neues Album Traces stellt der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly 2026 beim Salem Open Air im Schlosspark vor. Das kosten die Karten – und ab dann sind sie erhältlich.



        <p>Mit seinem neuen Album „Traces“ meldet sich Michael Patrick Kelly zurück – und kündigt gleich eine Reihe von Konzerten im Sommer 2026 an. Auch am Bodensee macht „Paddy“ Kelly Station: Am 2. August 2026 steht er im Schlosspark bei den Salem Open Airs auf der Bühne. Das teilte Veranstalter Allgäu Concerts am Freitag mit.</p> <p>Für Kelly ist es ein Wiedersehen mit den Fans am Bodensee: 2023 trat er beim Open Air in Tettnang auf, 2019 war er im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zu Gast.</p> <h2>Zweiter bestätigter Act nach Roland Kaiser: Michael Patrick Kelly kommt zum Salem Open Air</h2> <p>Bereits im September hatte Allgäu Concerts den ersten Act der Salem Open Airs bekannt gegeben: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/sensation-fuer-schlagerfans-roland-kaiser-kommt-2026-zum-open-air-konzert-in-salem-12-09-25;art372491,12480067" target="_blank" title="Roland Kaiser kehrt zurück: Konzert beim Salem Open Air im nächsten Sommer">Roland Kaiser kehrt am 24. Juli</a> in den Schlosspark zurück. In diesem Ambiente hatte dieser schon im Sommer 2023 seine Fans begeistert.</p> <p>Nach dem Erfolg seiner letzten Tournee, bei der er vor mehr als 500.000 Fans spielte, setzt Michael Patrick Kelly seine Live-Geschichte fort: Nach Arena-Shows im Frühjahr legt er mit Open-Air-Terminen im Sommer nach und bringt seine Songs auf einige der schönsten Bühnen des Landes, unter anderem vor der Kulisse von Schloss Salem.</p> <p>Mit „Traces“ schlage Michael Patrick Kelly ein neues Kapitel auf – musikalisch wie thematisch, heißt es in der Ankündigung. Das Album, das am 31. Oktober erscheint, vertone wahre Geschichten über Mut, Heilung und Hoffnung und zeichne damit ein bewegendes Bild von Menschlichkeit, wie die Veranstalter mitteilen.</p> <h2>Pop, Rock und Folk über vier Oktaven am Bodensee</h2> <p>Der irisch-amerikanische Singer-Songwriter mit der Vier-Oktaven-Stimme verbindet Pop, Rock und Folk, er schaffe ein intelligentes Genre-Crossover mit Elementen von Indie, Latin und Gospel. Das Album kann mit hochkarätigen Kollaborationen aufwarten, so etwa mit Star-Tenor Jonas Kaufmann, dem London Community Gospel Choir und Arrangeur Will Malone. Produziert in den Air Studios in London und den Berliner Hansa Studios, knüpft „Traces“ nahtlos an die Erfolge seines Vorgängers an: fünf Top-5-Radiohits, über 400 Millionen Streams und eine halbe Million Konzertbesucher.</p> <h2>Tickets für das Salem Open Air ab 27. Oktober erhältlich</h2> <p>Tickets sind ab Montag, 27. Oktober, 2025, unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab 76,90 Euro zuzüglich Gebühren erhältlich.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:20:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jugendliche-scheitern-mit-antrag-auf-verpackungssteuer-sie-finden-trotzdem-unterstuetzung-im-rat;art372495,12505131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.  ]]></description>
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          Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.<br>
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        Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.



        <p>Marius Sellerbeck und Janne Engels machen sich stark gegen Müll. Als Vertreter des Jugendgemeinderats warben die beiden 16-Jährigen in der vergangenen Sitzung des regulären Gemeinderats für die Einführung einer Verpackungssteuer – ganz nach dem Vorbild von Konstanz und Tübingen. Engels: „Wir wären eine der ersten kleinen Städte, die einen solchen Schritt wagt.“ An die Räte gerichtet, sagte er: „Die Jugend wäre euch sehr verbunden.“</p> <p>Bereits 2021 beauftragte der Gemeinderat die Rathausverwaltung mit der Prüfung einer Verpackungssteuer; <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pizzeria-mitarbeiter-raeumen-den-landungsplatz-auf-den-muell-muessen-sie-aufgrund-eines-missverstaendnisses-aber-selbst-entsorgen;art372495,10800343" target="_blank" title="Pizzeria-Mitarbeiter räumen den Landungsplatz auf. Den Müll müssen sie aufgrund eines Missverständnisses aber selbst entsorgen">vor allem aus Ärger über die vielen Pizzakartons an der Promenade.</a> Die Prüfung pausierte, bis die Tübinger Steuer gerichtlich bestätigt wurde, und kam am Mittwoch (22. Oktober) auf die Tagesordnung. Oberbürgermeister Jan Zeitler zwiegespalten: „Wenn man davon hört, ist man Feuer und Flamme. Beschäftigt man sich näher, erkennt man gute Argumente dagegen.“</p> <h2>CDU: Wünschenswert, aber nicht realisierbar</h2> <p>Franz Dichgans (CDU) sagte, dass die Umsetzung gerade für kleine Betriebe problematisch sei: „Ein kleiner Bäcker müsste extra eine Gastroküche vorhalten, um Mehrwegbecher für eine Wiederverwendung aufzubereiten.“ Er betonte, dass grundsätzlich niemand gegen Müllreduzierung sei, aber die Umsetzung einer Verpackungssteuer in der Praxis für den Großteil der Betriebe nicht realisierbar sei.</p> <p>Kirsten Stüble (SPD) sagte: „Die Verpackungssteuer führt zu einem viel zu komplizierten Verfahren und wirkt so nicht. Besser wäre eine bundesweite Regelung wie beim Dosenpfand.“</p> <h2>Grüne: Am Thema dran bleiben</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) zeigte sich besorgt um die Belastung der Gastronomiebetriebe, betonte aber, dass man im weiteren Verfahren prüfen solle, wie dennoch Verpackungsmüll reduziert werden könne. Seine Fraktionskollegin Bettina Dreiseitl-Wanschura regte an, Betriebe für freiwillige Aktionen zu belohnen, etwa Pizzakartons als Mehrweg anzubieten. Herbert Dreiseitl (Grüne) lobte die Intention der Jugendlichen: Auch wenn die Mehrheit im Gemeinderat eine Steuer nicht unterstützen könne, sei entscheidend, dass das Thema aufgegriffen werde.</p> <h2>Jugend: Kampagne alleine reicht nicht</h2> <p>Die Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Sie argumentierten mit Zahlen und mit Nachdruck. Mit Verweis auf andere Kommunen sagten sie, dass eine Steuer ein klarer und eleganter Schritt zur Müllvermeidung sei und bloße Kampagnen nur geringe Veränderungen bewirkten. Sellerbeck griff dem erwarteten Votum voraus und sagte: „Wenn Sie es nicht tun, dann starten Sie (wenigstens) eine starke Kampagne, die etwas bewirkt.“</p> <p>OB Zeitler griff die Forderung der Jugendlichen auf. Er verwies auf die bestehende Kampagne „Kipp it clean“ des Verschönerungsvereins für eine kippenfreie Stadt, und kündigte an, sie als Vorbild für eine neue Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu nutzen.</p> <p>Gemeinsam mit der städtischen Marketing- und Tourismus GmbH, den Stadtverschönerern und dem Jugendgemeinderat soll nun eine umfassende Müllvermeidungsstrategie entwickelt werden, mit Zeitler an der Spitze. Marius Sellerbeck zeigte sich begeistert: „Das ist toll, dass wir hier eingegliedert werden! Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.“</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:56:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[63-Jähriger nach Serie von Einbrüchen und Diebstählen in Untersuchungshaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/63-jaehriger-nach-serie-von-einbruechen-und-diebstaehlen-in-untersuchungshaft;art372495,12503401 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann steht im dringenden Verdacht, mindestens seit September für mehrere Dutzend Straftaten im Bereich Überlingen, Salem und in Stockach verantwortlich zu sein. Jetzt wurde er verhaftet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Mann steht im dringenden Verdacht, mindestens seit September für mehrere Dutzend Straftaten im Bereich Überlingen, Salem und in Stockach verantwortlich zu sein. Jetzt wurde er verhaftet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Mann steht im dringenden Verdacht, mindestens seit September für mehrere Dutzend Straftaten im Bereich Überlingen, Salem und in Stockach verantwortlich zu sein. Jetzt wurde er verhaftet.



        <p>Der Mann soll nach Angaben der Polizei innerhalb weniger Wochen vorwiegend Eigentumsdelikte wie Diebstähle und Einbrüche begangen haben, zwischen denen er teilweise nur wenige Tage vergehen ließ. Unbeeindruckt von den zwischenzeitlichen Festnahmen und den gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahren zeigte er sein fehlendes Unrechtsbewusstsein, indem er immer wieder erneut negativ in Erscheinung trat.</p> <h2>Richter erlässt einen Haftbefehl</h2> <p>Mitte vergangener Woche nahmen Polizisten ihn erneut fest, als er mit einem nicht zugelassenen Wagen, mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Fahrerlaubnis, mit einem Auto unterwegs war. Am Freitag wurde der Mann dann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr und setzte ihn in Vollzug, woraufhin Beamte den 63-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt brachten. Die Ermittlungen dauern an.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[63-Jähriger nach Serie von Einbrüchen und Diebstählen in Untersuchungshaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 17:08:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Noten oder Gehalt? Messe zeigt, worauf es bei der Berufswahl wirklich ankommt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/gute-noten-oder-gehalt-messe-zeigt-worauf-es-bei-der-berufswahl-wirklich-ankommt;art372491,12501505 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/gute-noten-oder-gehalt-messe-zeigt-worauf-es-bei-der-berufswahl-wirklich-ankommt;art372491,12501505]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.



        <p>Was willst du einmal werden? Diese Frage ist für viele Jugendliche nicht leicht zu beantworten. Branchen sind im Umbruch, zahlreiche Unternehmen suchen zwar Nachwuchskräfte, aber wo passen die eigenen Interessen und Begabungen zu den Anforderungen? Die Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe will Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf oder einer schwierigen Bildungsbiografie Orientierung und Beispiele liefern. Auf dem Gelände der Janusz-Korcak-Schule in Salem stellten sich elf Aussteller Jugendlichen von 13 Schulen aus der Region vor. Das sonderpädagogische Bildungszentrum hat neben der Niederlassung in Überlingen-Deisendorf auch eine Einrichtung in Salem.</p> <h2>Alle sollen ins Gespräch kommen</h2> <p>„In diesem Jahr ist die Messe etwas kleiner und auf Förderschulen fokussiert“, sagt Christine Detmer. Sie ist beim Linzgau-Verein für die Organisation der jedes Jahr im Herbst stattfindenden Veranstaltung zuständig. Auch die Taktzeiten habe man angepasst, ergänzt sie. Detmer erläutert: Die Klassen kommen für eineinhalb Stunden in festgelegten Zeitfenstern, damit es nie zu voll wird und alle miteinander ins Gespräch kommen können.</p> <p>„Ein Praktikum ist immer hilfreich. Auch wenn du danach weißt, was du nicht machen willst.“ Den ermunternden Ratschlag gibt ein Azubi von HSM einem Schüler, der sich an dem Stand des Unternehmens über die dort möglichen Ausbildungsmöglichkeiten informiert.</p> <h2>Ermunterung zum Praktikum</h2> <p>Der Spezialist für Anlagen zur Akten- und Datenvernichtung sowie das Pressen von Wertstoffen aus Frickingen ist jedes Jahr auf der Messe vertreten. Fabian Jerg und Linus Keller absolvieren dort eine Ausbildung zum Industriemechaniker und berichten den Jugendlichen, welche Berufe in dem Unternehmen erlernt werden können. Die Besucher sind von der Vielfalt beeindruckt und stellen Fragen. Das fällt leichter, wenn das Gegenüber selber noch recht jung ist.</p> <p>Die beiden Azubis ermuntern, sich für Praktika zu bewerben und liefern ergänzende Tipps. Fabian Jerg betont, dass auch Förderschüler bei ihnen eine Chance bekämen, wenn das entsprechende handwerkliche Geschick vorhanden sei. Bei Problemen in der Berufsschule helfe ein Service der Agentur für Arbeit. Dort kann eine Art Nachhilfe beantragt werden, wenn Azubis mit einigen Fächern hadern oder Unterstützung anderer Art benötigen.</p> <h2>Assistierte Ausbildung soll Hürden abbauen</h2> <p>„Am besten die Betriebe oder die Jugendlichen melden sich frühzeitig bei uns. Dann kann man noch gegensteuern“, betont Julian Leberer von der Agentur für Arbeit, die gleich nebenan ihren Stand betreibt. Das Programm nennt sich „Assistierte Ausbildung flexibel“ (Asaflex) und wird von Bildungsträgern ausgeführt, die von der Agentur vermittelt werden. Damit soll verhindert werden, dass Jugendliche die Ausbildung abbrechen, weil die Sprachkenntnisse nicht ausreichen oder sich Defizite in bestimmten Berufsschul-Fächern andeuten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hilfe bei Problemen in der Berufsschule</span><span>Die Agentur für Arbeitet bietet mit dem Programm „Assistierte Ausbildung flexibel“ (AsAflex) Unterstützung für Berufsschüler. Bei der Maßnahme werden die Schüler bis zum Abschluss begleitet. Sie bekommen bei Bedarf sozialpädagogische Hilfe bei Problemen im Betrieb oder der Schule sowie wöchentliche Nachhilfe. Die Unterstützung kann von den Auszubildenden oder dem Betrieb beantragt werden. AsAflex wird im Auftrag der Agentur für Arbeit von der BBQ (Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH) mit Niederlassungen in Überlingen und Friedrichshafen durchgeführt.</span></label></div> <p>Bei der Bäckerei Baader übernimmt der Betrieb diese zusätzliche Förderung selbst. „Wir sind offen für Förderschüler und unterstützen bei Bedarf während der Ausbildung“, erläutert Rebecca Baader. Sie ist im Familienbetrieb für das Personal zuständig und gibt mit einer Kollegin interessierten Jugendlichen einen Überblick, welche Getreidesorten bei ihnen zum Einsatz kommen und in welchen Bereichen neben Backstube und Verkaufsraum bei ihnen Mitarbeiter gebraucht werden.</p> <p>Am häufigsten müsse sie mit dem Klischee aufräumen, dass Bäcker vor allem nachts arbeiten, berichtet sie. Durch Umstellen der Prozesse könne vieles tagsüber vorbereitet werden. „Mit unserer Präsenz auf dieser Messe verfolgen wir das Ziel in Erinnerung zu bleiben, damit die Jugendlichen an uns denken, wenn sie einen Praktikumsplatz benötigen. Das ist der ideale Einstieg“, versichert Rebecca Baader.</p> <h2>Alternativen gibt es viele</h2> <p>Der 15-jährige Max hat zwar noch ein bisschen Zeit, bis er sich für einen Beruf entscheiden muss, aber einen Job im Lebensmittelmarkt könnte er sich vorstellen. Er kommt gerade vom Edeka-Stand im Erdgeschoss. Hier informieren Hubert Okte und Katharina Birkhofer über die Möglichkeit, in zwei Jahren den Beruf des Verkäufers zu erlernen oder noch ein Jahr anzufügen und Einzelhandelskaufmann oder -frau zu werden. „Das hängt auch von den Noten ab“, ergänzt der Personalentwickler von Edeka Sulger.</p> <p>Berufliche Alternativen an der frischen Luft demonstrieren Thomas Iby und Johanna Beckert vor dem Gebäude. Die beiden sind beim Umweltschutzamt des Landratsamts Bodenseekreis tätig. Sie sorgen dafür, dass durch fachgerechtes Mähen und Säen die Artenvielfalt an sensiblen Bereichen hoch bleibt. „Dafür braucht man Kenntnisse über die Arten, wie man sie fördert, und muss für die beste Entwicklung auch abwägen“, berichtet Thomas Iby.</p> <p>Bei der Arbeit unterstützt ihn Johanna Beckert. Sie absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr und hat gerade noch einmal verlängert. „Das ist eine gute Möglichkeit, den Berufsalltag kennenzulernen und sich für einen guten Zweck einzusetzen“, beschreibt sie ihre Intention. Für Jugendliche, die sich noch nicht für eine Ausbildung entscheiden könnten, sieht sie in dem Jahr freiwillige Arbeit, die mit 480 Euro im Monat vergütet wird, eine sinnvolle Alternative und Hilfe beim Findungsprozess.</p> <h2>Einige fragen nach Praktikum</h2> <p>Am Ende eines lebhaften Vormittags auf dem Gelände der Janusz-Korcak-Schule zieht Christine Detmer vom Fachdienst Jugendberufshilfe beim Linzgau ein positives Resümee. „Die Messe war in diesem Jahr sehr erfolgreich. Sowohl die Unternehmen als auch die Schüler und Lehrer waren sehr zufrieden mit dem Ablauf“, freut sie sich.</p> <p>Insgesamt hätten sie 150 Schülerinnen und Schüler sowie Teilnehmer von Bildungsmaßnahmen erreicht. Von vielen Unternehmen sei die Rückmeldung gekommen, dass sie zahlreiche Anfragen für Praktikumsplätze erhalten hätten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gute Noten oder Gehalt? Messe zeigt, worauf es bei der Berufswahl wirklich ankommt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 17:08:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Noten oder Gehalt? Messe zeigt, worauf es bei der Berufswahl wirklich ankommt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/gute-noten-oder-gehalt-messe-zeigt-worauf-es-bei-der-berufswahl-wirklich-ankommt;art372491,12501505 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.  ]]></description>
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          Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.<br>
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        Schwerpunkt der Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe liegt auf den Berufschancen für Förderschüler. Für die gibt es ein neues Ausbildungs-Modell, das Hürden abbauen soll.



        <p>Was willst du einmal werden? Diese Frage ist für viele Jugendliche nicht leicht zu beantworten. Branchen sind im Umbruch, zahlreiche Unternehmen suchen zwar Nachwuchskräfte, aber wo passen die eigenen Interessen und Begabungen zu den Anforderungen? Die Berufsmesse des Linzgau Kinder- und Jugendhilfe will Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf oder einer schwierigen Bildungsbiografie Orientierung und Beispiele liefern. Auf dem Gelände der Janusz-Korcak-Schule in Salem stellten sich elf Aussteller Jugendlichen von 13 Schulen aus der Region vor. Das sonderpädagogische Bildungszentrum hat neben der Niederlassung in Überlingen-Deisendorf auch eine Einrichtung in Salem.</p> <h2>Alle sollen ins Gespräch kommen</h2> <p>„In diesem Jahr ist die Messe etwas kleiner und auf Förderschulen fokussiert“, sagt Christine Detmer. Sie ist beim Linzgau-Verein für die Organisation der jedes Jahr im Herbst stattfindenden Veranstaltung zuständig. Auch die Taktzeiten habe man angepasst, ergänzt sie. Detmer erläutert: Die Klassen kommen für eineinhalb Stunden in festgelegten Zeitfenstern, damit es nie zu voll wird und alle miteinander ins Gespräch kommen können.</p> <p>„Ein Praktikum ist immer hilfreich. Auch wenn du danach weißt, was du nicht machen willst.“ Den ermunternden Ratschlag gibt ein Azubi von HSM einem Schüler, der sich an dem Stand des Unternehmens über die dort möglichen Ausbildungsmöglichkeiten informiert.</p> <h2>Ermunterung zum Praktikum</h2> <p>Der Spezialist für Anlagen zur Akten- und Datenvernichtung sowie das Pressen von Wertstoffen aus Frickingen ist jedes Jahr auf der Messe vertreten. Fabian Jerg und Linus Keller absolvieren dort eine Ausbildung zum Industriemechaniker und berichten den Jugendlichen, welche Berufe in dem Unternehmen erlernt werden können. Die Besucher sind von der Vielfalt beeindruckt und stellen Fragen. Das fällt leichter, wenn das Gegenüber selber noch recht jung ist.</p> <p>Die beiden Azubis ermuntern, sich für Praktika zu bewerben und liefern ergänzende Tipps. Fabian Jerg betont, dass auch Förderschüler bei ihnen eine Chance bekämen, wenn das entsprechende handwerkliche Geschick vorhanden sei. Bei Problemen in der Berufsschule helfe ein Service der Agentur für Arbeit. Dort kann eine Art Nachhilfe beantragt werden, wenn Azubis mit einigen Fächern hadern oder Unterstützung anderer Art benötigen.</p> <h2>Assistierte Ausbildung soll Hürden abbauen</h2> <p>„Am besten die Betriebe oder die Jugendlichen melden sich frühzeitig bei uns. Dann kann man noch gegensteuern“, betont Julian Leberer von der Agentur für Arbeit, die gleich nebenan ihren Stand betreibt. Das Programm nennt sich „Assistierte Ausbildung flexibel“ (Asaflex) und wird von Bildungsträgern ausgeführt, die von der Agentur vermittelt werden. Damit soll verhindert werden, dass Jugendliche die Ausbildung abbrechen, weil die Sprachkenntnisse nicht ausreichen oder sich Defizite in bestimmten Berufsschul-Fächern andeuten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hilfe bei Problemen in der Berufsschule</span><span>Die Agentur für Arbeitet bietet mit dem Programm „Assistierte Ausbildung flexibel“ (AsAflex) Unterstützung für Berufsschüler. Bei der Maßnahme werden die Schüler bis zum Abschluss begleitet. Sie bekommen bei Bedarf sozialpädagogische Hilfe bei Problemen im Betrieb oder der Schule sowie wöchentliche Nachhilfe. Die Unterstützung kann von den Auszubildenden oder dem Betrieb beantragt werden. AsAflex wird im Auftrag der Agentur für Arbeit von der BBQ (Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH) mit Niederlassungen in Überlingen und Friedrichshafen durchgeführt.</span></label></div> <p>Bei der Bäckerei Baader übernimmt der Betrieb diese zusätzliche Förderung selbst. „Wir sind offen für Förderschüler und unterstützen bei Bedarf während der Ausbildung“, erläutert Rebecca Baader. Sie ist im Familienbetrieb für das Personal zuständig und gibt mit einer Kollegin interessierten Jugendlichen einen Überblick, welche Getreidesorten bei ihnen zum Einsatz kommen und in welchen Bereichen neben Backstube und Verkaufsraum bei ihnen Mitarbeiter gebraucht werden.</p> <p>Am häufigsten müsse sie mit dem Klischee aufräumen, dass Bäcker vor allem nachts arbeiten, berichtet sie. Durch Umstellen der Prozesse könne vieles tagsüber vorbereitet werden. „Mit unserer Präsenz auf dieser Messe verfolgen wir das Ziel in Erinnerung zu bleiben, damit die Jugendlichen an uns denken, wenn sie einen Praktikumsplatz benötigen. Das ist der ideale Einstieg“, versichert Rebecca Baader.</p> <h2>Alternativen gibt es viele</h2> <p>Der 15-jährige Max hat zwar noch ein bisschen Zeit, bis er sich für einen Beruf entscheiden muss, aber einen Job im Lebensmittelmarkt könnte er sich vorstellen. Er kommt gerade vom Edeka-Stand im Erdgeschoss. Hier informieren Hubert Okte und Katharina Birkhofer über die Möglichkeit, in zwei Jahren den Beruf des Verkäufers zu erlernen oder noch ein Jahr anzufügen und Einzelhandelskaufmann oder -frau zu werden. „Das hängt auch von den Noten ab“, ergänzt der Personalentwickler von Edeka Sulger.</p> <p>Berufliche Alternativen an der frischen Luft demonstrieren Thomas Iby und Johanna Beckert vor dem Gebäude. Die beiden sind beim Umweltschutzamt des Landratsamts Bodenseekreis tätig. Sie sorgen dafür, dass durch fachgerechtes Mähen und Säen die Artenvielfalt an sensiblen Bereichen hoch bleibt. „Dafür braucht man Kenntnisse über die Arten, wie man sie fördert, und muss für die beste Entwicklung auch abwägen“, berichtet Thomas Iby.</p> <p>Bei der Arbeit unterstützt ihn Johanna Beckert. Sie absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr und hat gerade noch einmal verlängert. „Das ist eine gute Möglichkeit, den Berufsalltag kennenzulernen und sich für einen guten Zweck einzusetzen“, beschreibt sie ihre Intention. Für Jugendliche, die sich noch nicht für eine Ausbildung entscheiden könnten, sieht sie in dem Jahr freiwillige Arbeit, die mit 480 Euro im Monat vergütet wird, eine sinnvolle Alternative und Hilfe beim Findungsprozess.</p> <h2>Einige fragen nach Praktikum</h2> <p>Am Ende eines lebhaften Vormittags auf dem Gelände der Janusz-Korcak-Schule zieht Christine Detmer vom Fachdienst Jugendberufshilfe beim Linzgau ein positives Resümee. „Die Messe war in diesem Jahr sehr erfolgreich. Sowohl die Unternehmen als auch die Schüler und Lehrer waren sehr zufrieden mit dem Ablauf“, freut sie sich.</p> <p>Insgesamt hätten sie 150 Schülerinnen und Schüler sowie Teilnehmer von Bildungsmaßnahmen erreicht. Von vielen Unternehmen sei die Rückmeldung gekommen, dass sie zahlreiche Anfragen für Praktikumsplätze erhalten hätten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Berufsausbildung Fortbildung Bewerbung thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 15:01:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die "Krone" öffnet wieder: Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister glaubt an das Überlinger Original  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/die-krone-oeffnet-wieder-eigentuemerin-anna-lisa-stotmeister-glaubt-an-das-ueberlinger-original-24-10-25;art372495,12500630 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/die-krone-oeffnet-wieder-eigentuemerin-anna-lisa-stotmeister-glaubt-an-das-ueberlinger-original-24-10-25;art372495,12500630]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.



        <p>Wenn Anna-Lisa Stotmeister über die „Krone“ spricht, dann schwingt darin mehr mit als bloß Eigentümerstolz. Es geht um Familiengeschichte, Verantwortung und die Sehnsucht, einem Ort neues Leben einzuhauchen, der für viele Überlingerinnen und Überlinger ein Stück Heimat ist. „Die Krone bedeutet mir natürlich viel“, sagt sie. „Sie ist nicht irgendein Gebäude, sondern seit langer Zeit in unserem Familienbesitz. Mein Opa hat das Lokal damals aufwendig saniert. Mir ist es ein Anliegen, die Krone in seinem Sinne weiterzuführen.“</p> <p>Seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar, die zuvor neben dem Zeughaus und dem Uferpark 57 auch die Krone betrieb, sind die Türen des traditionsreichen Gasthauses geschlossen. Circa 70 Beschäftigte verloren damals ihre Arbeitsplätze, in Überlingen herrschte spürbare Betroffenheit. „Der Leerstand war traurig – für mich persönlich, aber auch für viele Menschen hier in der Stadt“, sagt Stotmeister. Sie habe in den vergangenen Monaten von vielen Seiten gehört, wie schade es sei, dass die „Krone“ so plötzlich geschlossen wurde.</p> <h2>Die „Krone“ in Überlingen: Familiengeschichte zwischen Tradition und Aufbruch</h2> <p>Zum Gespräch hat sich der SÜDKURIER mit Stotmeister im Galgenhölzle getroffen – jenem Nachbarlokal, das jahrzehntelang von ihrem Vater geführt wurde und in Überlingen längst Kultstatus hat. „Mit dem Galgen verbinde ich am meisten“, erzählt die Tochter von Michael Jeckel. „Mein Vater hat das hier aufgebaut und geprägt. Und ich habe hier in meiner Jugend viel Zeit verbracht, viele schöne Erinnerungen gesammelt.“ Dass die Krone nun wieder einen Pächter hat, verdankt sich nicht zuletzt dieser familiären Verbundenheit und einem guten Netzwerk. „Der Kontakt kam tatsächlich über meinen Vater zustande“, erzählt Stotmeister. Interessenten habe es bis dahin zwar bereits viele gegeben, aber der richtige sei lange nicht dabei gewesen.</p> <h2>Pächter mit Tatendrang und einem klaren Konzept</h2> <p>Nun steht die Entscheidung: Ein junger Gastronom soll das Haus künftig führen. Der Name wird noch nicht genannt, doch die Richtung ist klar. „Der neue Pächter hat mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben. Vom Konzept her, der Ausrichtung und von seiner Art“, sagt Stotmeister und ergänzt: „Er möchte wieder deutsche Küche anbieten und will auch auf Social Media aktiv sein. Das finde ich heutzutage nicht nur wichtig, sondern essenziell für einen Neuanfang, um auch für Tourismus zu werben.“</p> <p>Auch wenn der genaue Eröffnungstermin noch offen ist, soll es „zeitnah“ losgehen. Veränderungen wird es geben, aber keine radikalen. „Wichtig ist mir, dass die Küche deutsch bleibt und die Karte über das Jahr hinweg saisonal wechselt“, erklärt die Eigentümerin. Sie wünscht sich, „dass die Krone wieder ein Ort wird, an dem man sich wohlfühlt, wo man gut essen und gerne verweilen kann“.</p> <h2>Gaststätte in der Münsterstraße: Sanieren, nicht aufgeben</h2> <p>In den vergangenen Monaten war immer wieder vom schlechten Zustand des Gebäudes die Rede – insbesondere von der defekten Lüftungsanlage. Stotmeister widerspricht entschieden: „Ich habe die Pläne von zwei verschiedenen Unternehmen prüfen lassen. Beide haben mir bestätigt, dass die Anlage technisch in Ordnung war. Sie wurde nur jahrelang nicht richtig gereinigt.“ Das Problem sei also kein technisches gewesen, sondern ein Wartungsproblem der vergangenen Jahre.</p> <p>Inzwischen habe sie die Anlage vollständig reinigen lassen. Jetzt ist sie wieder „in Schuss“. Auch sonst sei das Gebäude Stotmeister zufolge „in einem soliden Zustand“. Große Umbauten seien daher nicht nötig, eher kosmetische Arbeiten. „Natürlich wird man hier und da noch Hand anlegen müssen, bevor wieder Gäste kommen, aber das gehört dazu.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Anna-Lisa Stotmeister</strong> ist Unternehmerin und stammt aus einer alteingesessenen Überlinger Gastronomiefamilie. Ihr Vater Michael Jeckel prägte über Jahrzehnte das benachbarte Lokal Galgenhölzle, das in Überlingen Kultstatus genießt. Heute lebt die 34-Jährige auf dem Hofgut Eggenweiler bei Überlingen und engagiert sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit mit Leidenschaft im Reitsport. Die traditionsreiche „Krone“, die seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar geschlossen war, gehört seit vielen Jahren zum Besitz der Familie. Mit der Neuverpachtung möchte Stotmeister dem Haus und seiner Geschichte neues Leben einhauchen – im Sinne ihres Großvaters, der das Gebäude einst aufwendig saniert hatte.</span></label></div> <h2>Die „Krone“ als Ort der Begegnung</h2> <p>Für viele Überlingerinnen und Überlinger war die „Krone“ über Jahrzehnte hinweg mehr als nur ein Gasthaus. Sie war ein Treffpunkt, ein Ort für spontane Begegnungen, Stammtische und Feiern. „Ich möchte, dass das wieder so wird“, sagt Stotmeister. „Die Krone soll ein Anziehungspunkt sein. Für alle Generationen, für Einheimische genauso wie für Gäste.“ Dass Überlingen solche Orte benötigt, sieht auch die Stadtverwaltung. So betont Stadtsprecherin Andrea Winkler, dass die Krone „eine wichtige Funktion für das öffentliche Leben in der Innenstadt“ habe. Ihr Innenhof biete „einen attraktiven Aufenthaltsort in der zweiten Reihe“.</p> <p>Mit der Neuverpachtung ist nun auch für diesen traditionsreichen Ort wieder eine Perspektive da – nach Monaten der Ungewissheit, in denen für Zeughaus und Uferpark längst Lösungen gefunden wurden. Für Anna-Lisa Stotmeister war die Entscheidung, wem sie die Krone anvertraut, keine einfache. „Am Ende weiß man natürlich nie, wie es sich entwickelt“, sagt sie. „Aber ich wollte jemandem eine Chance geben, der dafür brennt und der mit Herzblut und Mut dabei ist.“</p> <h2>Das Leben soll zurückkehren</h2> <p>Der Neustart ist damit auch ein Stück Neuanfang für Stotmeister selbst. Sie führt inzwischen mehrere unternehmerische Projekte, lebt auf dem Hofgut Eggenweiler und engagiert sich im Reitsport. Doch die Verbindung zur Gastronomie und zu ihrer Heimatstadt bleibt stark. „Die ‚Krone‘ ist ein Teil von Überlingen und auch ein Teil von mir.“ Wird man sie künftig selbst wieder dort antreffen? Stotmeister lacht. „Zum Essen auf jeden Fall. Ich wünsche dem neuen Pächter viel Glück und ein gutes Händchen für die Gastwirtschaft. Wichtig ist, dass es wieder Leben in der ‚Krone‘ gibt, das wünsche ich mir am meisten.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die "Krone" öffnet wieder: Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister glaubt an das Überlinger Original]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:00:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Flügelflitzer mit starker Entwicklung: Lukas Müller erwartet<br /> ein attraktives Bodensee-Duell  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/verbandsliga-suedbaden/fluegelflitzer-mit-starker-entwicklung-lukas-mueller-erwartet-ein-attraktives-bodensee-duell;art1372256,12500465 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der FC RW Salem trifft am Freitag in der Verbandsliga auf den ESV Südstern Singen. Vor der Partie spricht Lukas Müller (26) über das Spiel, seinen Positionswechsel und seine Sprunggelenks-Verletzung. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der FC RW Salem trifft am Freitag in der Verbandsliga auf den ESV Südstern Singen. Vor der Partie spricht Lukas Müller (26) über das Spiel, seinen Positionswechsel und seine Sprunggelenks-Verletzung. <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/verbandsliga-suedbaden/fluegelflitzer-mit-starker-entwicklung-lukas-mueller-erwartet-ein-attraktives-bodensee-duell;art1372256,12500465]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der FC RW Salem trifft am Freitag in der Verbandsliga auf den ESV Südstern Singen. Vor der Partie spricht Lukas Müller (26) über das Spiel, seinen Positionswechsel und seine Sprunggelenks-Verletzung. <p></p>



        <p><strong>Fußball, Verbandsliga:</strong> FC RW Salem – ESV Südstern Singen (Freitag, 19 Uhr, Schloßsee-Stadion). – Eigentlich war Lukas Müller immer ein Offensivspieler. Toreschießen, egal ob auf dem Flügel oder als Mittelstürmer, das war die wichtigste Aufgabe.</p> <p>Doch das hat sich beim 26-Jährigen in den vergangenen Jahren schlagartig geändert, wobei er über seinen Positionswechsel in die Defensive mittlerweile mit viel Humor spricht. „Das ist doch der Klassiker, wenn man ein Chancentod ist. Ich wollte das lange nicht hören, irgendwann fand ich den Gedanken aber gar nicht schlecht.“</p> <h2>Die Position lieben gelernt</h2> <p>So negativ würde es wohl nur er selbst beschreiben, schließlich hat sich der ehemalige Offensivmann in der Rolle als Rechtsverteidiger beim Verbandsliga-Aufsteiger FC RW Salem stark entwickelt. „Ich habe diese Position komplett lieben gelernt und will nirgends anders mehr spielen. Einen starken Offensivdrang hatte ich ja schon immer, aber mittlerweile macht mir auch das Verteidigen wahnsinnig viel Spaß“, sagt der Salemer Kicker, der in seiner Heimat beim FC Beuren-Weildorf mit dem Fußball begann, ehe ihm in Salem der Sprung in die erste Mannschaft gelang.</p> <p>Für Müller, der nach Stationen bei der SpVgg F.A.L. und dem FC 09 Überlingen im Sommer 2024 gemeinsam mit seinen Kumpels Andreas Romeo, Timo Senn sowie Paul und Moritz Strauß zu Salem zurückkehrte, gibt es aber einen weiteren Grund für seine konstant guten Leistungen.</p> <h2>Ein Neuanfang nach einer Verletzung</h2> <p>Beim FC Überlingen war er vor einigen Jahren aufgrund einer Schambeinentzündung neun Monate außer Gefecht, bei einer weiteren Problematik mit der Hüfte sagte ihm ein Arzt zunächst, dass er sich lieber ein neues Hobby suchen solle.</p> <p>Erste Befürchtungen bewahrheiteten sich seinerzeit glücklicherweise nicht, Lukas Müller hat sowohl die Erfahrungswerte als auch die Zwangspause aber freilich nicht vergessen – und sieht sie im Rückblick gar nicht so negativ. „Ich habe seither einen anderen Blickwinkel auf den Fußball, schätze jede Minute noch viel mehr, spiele freier. Als ich wieder auf dem Platz stehen konnte, war das für mich wie ein Neuanfang. Das mit der neuen Position hat dann noch perfekt dazu gepasst.“</p> <p>Mit seinem Team hat der 26-Jährige „ein perfektes Drehbuch“ hinter sich. Landesliga-Meisterschaft, gepaart mit dem Aufstieg in die Verbandsliga. „Dass das alles so geklappt hat, war top. Die Erinnerungen sind unglaublich schön“, sagt Müller. Wohlwissend, dass die Herausforderung nun im südbadischen Oberhaus immens ist.</p> <h2>Einige Male Lehrgeld bezahlt</h2> <p>„Wir haben jetzt schon einige Male Lehrgeld bezahlt. Wir fragen uns ständig, an was es liegt, aber es sind einfach die Ergebnisse. Wir haben uns als Team gut entwickelt und haben bis auf zwei Spiele auch immer gut mitgehalten“, betont Müller, der zu Saisonbeginn unverzichtbar war für sein Team, am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Laufenburg aufgrund einer Sprunggelenks-Verletzung allerdings passen musste. Auch ein Einsatz am Freitag gegen den ESV Südstern Singen kommt noch zu früh.</p> <p>Für den Aufsteiger ist es das erste Duell mit einem Gegner aus dem Bezirk Bodensee – und das unter Flutlicht. „Es treffen zwei Teams mit viel individueller Qualität aufeinander, die beide nicht so über das Körperliche, sondern über das Spielerische kommen. Für den neutralen Zuschauer wird das sicher ein sehr attraktives Spiel“, sagt Müller.</p> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Die Verbandsliga-Partien am zehnten Spieltag</h2> <div class="article-text-explain article-module"> <ul> <li><strong>FC RW Salem – ESV Südstern Singen</strong> (Freitag, 19 Uhr). – Es läuft nach wie vor nicht rund für den ESV. Auch gegen den Aufsteiger FC Wolfenweiler-Schallstadt blieb Südstern ohne Punkt (1:2), obwohl „mindestens ein Zähler verdient“ gewesen wäre, wie ESV-Präsident Labinot Nikqi berichtet. Frischen Wind gibt es nun auf der Trainerbank. Nach der kurzzeitigen Interimslösung mit den Spielertrainern Nedzad Plavci und Rene Greuter, präsentierten die Singener in dieser Woche einen neuen Mann an der Seitenlinie: Jeton Spahija, der in der Vorsaison den AFC Rinia Singen in die Bezirksliga führte, übernimmt nun das Ruder beim Verbandsligisten. Auch wenn jeder neue Trainer „etwas Anlaufzeit“ benötigt, wie Nikqi erklärt, stehe man gegen den FC Rot-Weiß Salem bereits etwas unter Druck. „Mit unserem Kader dürfen wir natürlich nicht gegen den Abstieg spielen“, erklärt der ESV-Präsident und fügt an: „Im Vergleich zu Salem haben wir die bessere Mannschaft, das müssen wir jetzt aber auch auf den Platz bekommen.“ (fek)</li> <li><strong>SC Lahr – 1. FC Rielasingen-Arlen</strong> (Samstag, 15.30 Uhr). – Die Talwiesen-Elf steht vor einem schweren Auswärtsspiel. Beim Tabellenzweiten wird es vor allen Dingen zum Stresstest für die Defensive kommen, denn in den letzten beiden Spielen traf Lahr gleich achtmal. Die Defensive der Hegauer stand zuletzt solide, aber ohne Gegentor blieb man, bis auf eine Ausnahme, nie. Schon vor der Saison wurde der SC als Aufstiegskandidat gehandelt und bisher ist die Mannschaft von Sascha Schröder dieser Rolle auch meist gerecht geworden. Ein richtiger Ausreißer war bisher nur das 0:4 gegen Salem. Bei der Talwiesen-Elf ist die Verletzungsliste kleiner geworden. Auch Spielführer Christoph Matt Fernandez kam gegen Niederschopfheim auf 20 Minuten. Weiter fehlen allerdings Mika Köberlin und Urgel Da Silva Tomas. Trainer Michael Schilling fehlte zuletzt grippekrank, sollte aber wieder an der Linie stehen. (te)</li> <li><strong>SV Niederschopfheim – SC Pfullendorf</strong> (Samstag, 17 Uhr). –Bislang kämpft Pfullendorf saisonübergreifend mit dem Problem, gegen Hinterbänkler im Tabellenranking prinzipiell zu wenig Punkte geholt zu haben. „Das wollen wir abstellen“, bekräftigt Trainerassistent Joe Hatzing, der zu Wochenbeginn das Training anstelle von Coach Helgi Kolvidsson (grippaler Infekt) leitete. „Doch mit dem gezeigten Biss in drei Spielen zuletzt sind wir konstant stärker geworden“, gibt Hatzing sich zuversichtlich, dass beim Schlusslicht an hoher Motivation und Konzentration nicht mangeln dürfte. Als weiteren eigenen Vorzug gibt er an, die vergangenen Partien stets mit dem gleichen Aufgebot bewerkstelligt zu haben: „Wir sind eingespielt“. Allerdings gibt es vor dem Gastspiel beim Aufsteiger noch einige personelle Unwägbarkeiten: Neben dem Coach sind auch Nino Trost und Alessio Seminara erkältungsbedingt angeschlagen. Fraglich ist zudem Vladimir Biller, nachdem er sich bei einem Unfall mit dem Auto eine Schulterprellung zuzog. (jüw)</li> </ul> </div> </div>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:18:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen Bodensee und Zweitligafußball – Fußballprofi Mika Baur im Porträt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/von-salem-in-die-zweite-liga-wie-mika-baur-beim-sc-paderborn-durchstartet-17-10-25;art2783,12499764 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Salemer Mika Baur spielt in der 2. Bundesliga für den SC Paderborn 07. Der 21-Jährige erzählt, was Heimat für ihn bedeutet, was er in Ostwestfalen vermisst und wie es sportlich aktuell für ihn läuft.  ]]></description>
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          Der Salemer Mika Baur spielt in der 2. Bundesliga für den SC Paderborn 07. Der 21-Jährige erzählt, was Heimat für ihn bedeutet, was er in Ostwestfalen vermisst und wie es sportlich aktuell für ihn läuft.<br>
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        Der Salemer Mika Baur spielt in der 2. Bundesliga für den SC Paderborn 07. Der 21-Jährige erzählt, was Heimat für ihn bedeutet, was er in Ostwestfalen vermisst und wie es sportlich aktuell für ihn läuft.



        <p><strong>Fußball, 2. Bundesliga:</strong> Paderborn und Salem trennen etwas mehr als 600 Kilometer. Eine weite Strecke – auch für Mika Baur. Fast sieben Stunden sind es, die der 21-Jährige gemeinsam mit seinem Hundewelpen Karl auf den Straßen quer durch die Republik verbringt, wenn er zu dem Ort fährt, an dem Freunde und Familie wohnen.</p> <p>Der Mittelfeldmann spielt in der 2. Bundesliga für den SC Paderborn 07 und versucht so oft es die Zeit erlaubt, zurück in die Heimat zu fahren.</p> <p>Doch Heimat, was bedeutet das eigentlich für jemanden, der schon an unterschiedlichsten Orten in ganz Deutschland gewohnt hat? Für Mika Baur ist die Antwort klar: „Meine Heimat ist auf jeden Fall Salem. Das ist Rückzugs- und Heimatort für mich und das bleibt es auch.“</p> <h2>Minden, Salem, Stuttgart, Freiburg</h2> <p>Geboren ist Mika Baur in Minden, aufgewachsen in Salem. Anschließend zog er nach der 6. Klasse nach Stuttgart, bevor es für ihn in das Fußballinternat des SC Freiburg ging. Aus dem Süden machte er 2024 den nächsten Schritt zum SC Paderborn 07. Nach einer Leihe zu Dynamo Dresden gehört er seit dieser Saison wieder fest zum Kader der Ostwestfalen.</p> <p>Dort fühlt er sich wohl, auch sportlich läuft es für den Zweitligisten gut. Die Mannschaft steht am achten Spieltag auf dem vierten Tabellenplatz, die letzten vier Pflichtspiele hat der SC Paderborn 07 gewonnen. „Die Stimmung im Team ist seit der Vorbereitung gut und es macht aktuell viel Spaß Fußball zu spielen“, so Baur.</p> <h2>Vorfreude auf besonderes Duell</h2> <p>Seine sportlichen Wurzeln liegen jedoch beim FC Rot-Weiß Salem. Wenn Mika Baur vor Ort ist, schaut er auch gerne mal vorbei und schwelgt in Erinnerungen. „Meine damaligen Jugendtrainer Daniel Albiez und Peyman Behbahani sind mit uns zu allen Turnieren bis in die Schweiz gefahren und haben versucht, alles für die Mannschaft möglich zu machen. Dafür bin ich echt dankbar. Sie waren sehr wichtig für meinen Werdegang“ , schwärmt der Mittelfeldspieler.</p> <p>Mit alten Erinnerungen wird Mika Baur auch bald in der 2. Bundesliga wieder konfrontiert. Am zehnten Spieltag trifft der 21-Jährige mit dem SC Paderborn 07 auf seine Leihstation Dynamo Dresden. Da ist die Aufregung besonders groß: „Ich freue mich unglaublich. Der Verein, die Fans und die Größe sind unfassbar.“</p> <p>Nicht nur dem Zusammentreffen mit alten Teamkameraden und Freunden schaut er gespannt entgegen, sondern auch mit dem Trainerteam. Cheftrainer Thomas Stamm und seine Kollegen kennt Mika Baur bereits aus seiner Zeit beim SC Freiburg.</p> <h2>Auch der jüngere Bruder ist stark</h2> <p>Dort schnürt auch sein jüngerer Bruder Kimi Baur aktuell seine Kickschuhe. Der 17-jährige Stürmer läuft für die U19 des Sport-Clubs auf. Mika Baur sieht großes Potenzial in dem Talent: „Er ist ein super cleverer Spieler.“</p> <p>Für den Älteren wäre es ein Traum, mal gemeinsam mit seinem Bruder auf dem Spielfeld zu stehen: „Wenn ich ihm mal einen Pass zuspiele und er dann ein Tor schießt, das würde ich schon mal gerne sehen“, schwärmt er.</p> <p>Bis es soweit ist, wird sich das Brüder-Duo vor allem im Kreis der Familie abseits des Spielfeldes wiedersehen. Zuletzt kam die gesamte Familie in der jüngsten Länderspielpause zusammen – bis zum nächsten großen Treffen in Salem wird es wohl bis Weihnachten dauern. In der Zwischenzeit wird Mika Baur mit Paderborn in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal noch in einigen anderen Städten Halt machen, wie am 25. Oktober in Dresden. Bevor es dann wieder mit Welpe Karl im Gepäck auf die Autobahn geht – nach Salem, in Richtung Heimat, sein Heimat- und Rückzugsort.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:34:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendrat sucht Nachwuchs – doch an vielen Schulen bleibt das Interesse gering  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/jugendrat-sucht-nachwuchs-doch-an-vielen-schulen-bleibt-das-interesse-gering;art410936,12499272 ]]></link>      <description><![CDATA[  Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.  ]]></description>
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          Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.<br>
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        Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.



        <p>Am Anfang seiner Amtszeit fühlte sich der scheidende Kreisjugendrat Lautaro Osses nicht bereit für seine neue Rolle. „Ich war damals in der zehnten Klasse und war in der Kommunalpolitik gar nicht drin“, erinnert sich der 17-Jährige. „Es hat sich aber interessant angehört.“ Also machte er bei dem damals noch völlig neuen Projekt mit. Der Kreisjugendrat im Bodenseekreis ist damit zur Blaupause geworden.</p> <h2>48 Schulen können mitmachen – nur 18 Schüler sind dabei</h2> <p>Alle 48 weiterführenden Schulen im Landkreis haben das Recht, jeweils zwei Schüler für das Gremium zu bestimmen und zu entsenden. Davon haben in der im November endenden Legislaturperiode jedoch nur 18 Schüler Gebrauch gemacht. Deutlich zu wenig, findet Jugendamtsleiterin Simone Schilling: „Die Resonanz war bisher etwas enttäuschend. Deshalb haben wir ein paar organisatorische Dinge geändert.“</p> <p>Bei den Wahlen, die die Schulen noch bis zum 12. November vornehmen können, hat Landrat Luca Wilhelm Prayon alle Schulen höchstselbst angeschrieben, um sie zum Mitmachen zu animieren. „Wir haben dieses Mal auch mehr Vorlauf gegeben“, berichtet Schilling. In vier Erklärvideos werden zudem die Gremien erklärt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Kreisjugendrat</span><span>Der Bodenseekreis hat im Dezember 2023 als erster Landkreis in Baden-Württemberg einen Kreisjugendrat eingeführt. Ziel ist es, die Interessen junger Menschen im Landkreis zu bündeln und in die Kreispolitik einzubringen. Der Kreisjugendrat tritt viermal pro Jahr zusammen und verfügt über ein Budget von 5000 Euro. Neben den Vertretern der 48 weiterführenden Schulen sind auch die bestehenden fünf Jugendvertretungen sowie zwei Jugendverbände mit jeweils zwei Vertretern Teil des Gremiums.</span></label></div> <h2>Demografischer Wandel macht Jugendliche zunehmend unsichtbar</h2> <p>Dass manche Schule kein Interesse zeigt, ärgert auch Lautaro Osses. Noch am Morgen hat er am Graf-Zeppelin-Gymnasium Werbung gemacht. „Aber da wurde ich im Sekretariat abgewiesen und an den Rektor verwiesen“, sagt er. Am Karl-Maybach-Gymnasium hingegen war er erfolgreicher. „Es steht und fällt alles mit dem Engagement der Lehrer und Rektoren“, meint der 17-Jährige. Für die Tour durch die Schulen opfert er seine Freizeit.</p> <p>Simone Schilling betont, der Kreisjugendrat sei vor allem angesichts des demografischen Wandels wichtiger denn je: „Durch die Überalterung sind Jugendliche nicht ausreichend sichtbar. Sie haben Mühe, ihre Meinung einzubringen und so für generationengerechtere Entscheidungen zu sorgen.“</p> <h2>Jungpolitiker haben Stimmrecht im Kreistag</h2> <p>Dabei haben die Mitglieder des Gremiums vielfältige Möglichkeiten mitzugestalten: So kann der Kreisjugendrat Beschlussvorschläge formulieren und hat ein stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreistags. Zudem hat er dort Antrags- und Rederecht. Auch Ausschüsse und vom Kreistag unabhängige Pressearbeit gehören dazu.</p> <p>„So wird Demokratie anschaulich. Die Schüler können Politik praktisch üben und ihre Themen platzieren. Das ist eine Win-win-Situation für die Schulen und die Jugendlichen“, sagt Schilling. Kreisjugendreferent Moritz Hermann, der die Mitglieder des Gremiums betreut, ergänzt: „Die Schüler kennen die Themen vor Ort und finden hier einen Zugang zur Politik.“</p> <h2>„Anfangs wusste ich nicht, was die ganzen Wörter bedeuten“</h2> <p>Auch Lautaro Osses hatte so ein Thema: psychische Gesundheit. „Da haben wir Sticker gedruckt, mit einem QR-Code darauf, der auf eine Seite mit Telefonnummern und Einrichtungen zur Hilfe bei Suizidgedanken oder Drogensucht geleitet hat. Die haben wir unter anderem an Schulen aufgeklebt.“</p> <p>Auch wenn der Schüler seltener in Sitzungen mit den Erwachsenen saß, so war er bei der Vorstellung eines Sachstandsberichts doch etwas angespannt, wie er erzählt. „Ich fühle mich da aber nicht weniger berechtigt“, sagt der 17-Jährige.</p> <p>Was er seinen Nachfolgern raten würde? „Ich habe am Anfang lange gebraucht, um zu verstehen, wie Sitzungen funktionieren und was die ganzen Wörter eigentlich bedeuten. Man darf aber keine Angst haben.“ Was Osses geholfen hat: „Dass die anderen Schüler die gleichen Interessen teilen wie ich.“ Und das, obwohl er anfangs einer der wenigen gewesen sei, die sich nicht allzu sehr für Politik interessiert haben.</p> <h2>Bald haben alle Stimmrecht</h2> <p>Für die neue Amtszeit ab Dezember hat die alte Riege bereits einige Themen angestoßen, wie Moritz Hermann betont: „Die Schüler sollen nach einem Einführungswochenende schnell ins Arbeiten kommen.“ Aus der ersten Amtszeit, die durch die Neuartigkeit auch ein wenig Pilotprojekt war, hat der Kreisjugendreferent auch ein paar Dinge mitgenommen, die verändert werden sollen.</p> <p>So haben in Zukunft etwa alle Kreisjugendräte Stimmrecht. Bisher durften Stellvertreter nur beratend mitmachen. Das führte häufig dazu, dass das Gremium nicht beschlussfähig war. Zudem wird es ein Rhetorik- und Sprechtraining geben. „Wir wollen die Jugendlichen mit Kompetenzen ausstatten“, berichtet Hermann.</p> <h2>Hier lernen Jugendliche auch fürs Leben</h2> <p>Das kann Lautaro Osses bestätigen: „Durch den Jugendrat wurde ich zum Beispiel dazu ermutigt, ein Projekt an unserer Schule zu leiten. Man lernt hier auch etwas fürs Leben.“ Nicht nur für die Jugendlichen ist der Kreisjugendrat wertvoll, auch für die Allgemeinheit, wie Hermann betont. „Sie bringen sich in die Gesellschaft ein. Und ganz nebenbei sind das auch diejenigen, die in Zukunft im Ehrenamt, in Vereinen oder in der Politik aktiv sind.“</p> <p>Hermann zeigt sich nach der ersten Legislaturperiode stolz auf die Vorreiterrolle des Bodenseekreises. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist. „Es ist Wahnsinn, wie die Jugendlichen gewachsen sind, wie sie sich eingebracht haben. Moderation, Projektmanagement, Pressearbeit. Der Methodenkoffer, den sie sich hier aneignen, ist groß.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:28:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[A-Jugend des FC RW Salem tritt nicht mehr an: Ein frühzeitiges Saisonende mit vielen Verlierern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/a-jugend-des-fc-rw-salem-tritt-nicht-mehr-an-ein-fruehzeitiges-saisonende-mit-vielen-verlierern-17-10-25;art2783,12499199 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die A-Jugend des FC RW Salem tritt in der Verbandsliga nicht mehr an und steht damit schon als Absteiger fest. Warum das bitter ist für sämtliche Beteiligten, erklärt unser Sportredakteur.  ]]></description>
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          Die A-Jugend des FC RW Salem tritt in der Verbandsliga nicht mehr an und steht damit schon als Absteiger fest. Warum das bitter ist für sämtliche Beteiligten, erklärt unser Sportredakteur.<br>
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        Die A-Jugend des FC RW Salem tritt in der Verbandsliga nicht mehr an und steht damit schon als Absteiger fest. Warum das bitter ist für sämtliche Beteiligten, erklärt unser Sportredakteur.



        <p>Die U19 des FC RW Salem tritt in der A-Junioren-Verbandsliga nicht mehr an, steht damit bereits jetzt als Absteiger in die Landesliga fest. „Selbstverständlich sind wir über den Verlauf bei unserer A-Jugend sehr enttäuscht. Rot-Weiß Salem steht für eine hervorragende Jugendarbeit“, berichten der Vorsitzender Jörg Allgaier und Jugendleiter Peyman Behbahani auf Anfrage.</p> <p>Am ersten Spieltag vor dreieinhalb Wochen in Kuppenheim stand das Team zwar noch auf dem Platz, <a href="https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/null-zu-elf-rueckstand-und-abbruch-zur-halbzeit-die-salemer-a-jugend-will-trotzdem-nicht-aufgeben;art2783,12487052" title="0:11-Rückstand und Abbruch zur Halbzeit: Die Salemer A-Jugend will trotzdem nicht aufgeben">beim Stand von 0:11 hatte die Salemer Jugendleitung das Duell zur Halbzeit aber abgebrochen</a>, „da uns verletzungsbedingt nur noch sieben spielfähige Feldspieler zur Verfügung standen“, wie der Club im Anschluss mitgeteilt hatte. Es sollte das letzte Spiel bleiben.</p> <h2>Im Mai feierte die A-Jugend des FC RW Salem die Meisterschaft und den Aufstieg</h2> <p>Was sich schon vor der Runde angedeutet hatte, bewahrheitete sich schnell: Das Team ist nicht spiel-, geschweige denn wettbewerbsfähig. Und das ist bitter für sämtliche Beteiligten. Zum einen für den FC RW Salem selbst.</p> <p>Nicht nur aus finanzieller Sicht, jeder Nichtantritt wird schließlich mit einer Geldstrafe geahndet. Sondern auch sportlich: Die U19 hatte sich erst im Mai (damals aber noch in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Deggenhausertal und dem SV Bermatingen) in einem dramatischen Finale den Landesliga-Titel gesichert und den Aufstieg verdient. Eine tolle Leistung! Das Meisterwerk dieser SG findet nun also ein unrühmliches Ende.</p> <h2>Verbandsliga-Aus für den FC RW Salem: Nur noch elf Teams in der Liga</h2> <p>Schade ist es auch für den Bezirk, denn gegen den FC 03 Radolfzell und SC Pfullendorf hätte es interessante Derbys geben können. So aber messen sich nur noch zwei Bodensee-Teams mit den Gegnern im südbadischen Oberhaus, die man ebenfalls zu den Verlierern zählen muss.</p> <p>Auch wenn die anderen Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt eine Mannschaft weniger hinter sich lassen müssen, wird sich die Freude in Grenzen halten. Aus der Zwölfer-Liga wird schließlich eine Liga mit elf Teams, was zu spielfreien Wochenenden führt, die kein ambitionierter Nachwuchskicker gerne mag.</p> <h2>Salemer A-Jugend will 2026 wieder an den Start gehen</h2> <p>Ein Nackenschlag ist es auch der Südbadischen Fußball-Verband, der immer wieder an die sportliche Fairness appelliert. Wenn aber eine Mannschaft in einer überbezirklichen Liga die Saison beendet, bevor sie richtig angefangen hat, dann schadet das der Fairness, dem Wettbewerb.</p> <p>Für die Salemer geht der Blick bereits nach vorne. „Dass das nun so gekommen ist mit der A-Jugend ist durch die Neuordnung der Spielgemeinschaft ein temporärer Rückschlag, wir werden aber alles daran setzen, dass wir die erfolgreiche Jugendarbeit nachhaltig fortsetzen“, teilen Allgaier und Behbahani mit.</p> <p>Für die Saison 2026/27 führe man bereits Gespräche mit Spielern, zudem wolle man bis Weihnachten „einen adäquaten Trainer präsentieren und möglichst bereits im Frühjahr mit dem Training beginnen“.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 13:36:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frauen und Männer als gleichberechtigte Führungskräfte – ein Modell mit Zukunft?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gleichberechtigt-fuehren-ein-modell-mit-zukunft;art410936,12499180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.  ]]></description>
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          Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.<br>
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        Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage macht Mut, eingefahrene Rollen zu hinterfragen: SAP-Mitarbeiter, Frauenbeauftragte und ein Duo aus dem Allgäu sprechen über gleichberechtigte Führung.



        <p>Macht es einen Unterschied, ob eine Frau führt? Im Raum liegt konzentrierte Stille, als Andrea Giessmann auf diese Frage antwortet. „Selbst wenn Mann und Frau in derselben Position landen – ich bleibe immer noch eine Frau“, sagt sie ruhig. „Da wird dann schon mal gefragt: Was, echt? Eine Frau leitet den Standort in Markdorf?“ Ein Satz, der hängen bleibt und der zeigt, dass Gleichberechtigung in der Arbeitswelt zwar selbstverständlich klingen mag, es aber oft noch nicht ist.</p> <p>Am Freitagabend haben Führungskräfte des Softwareunternehmens SAP am Standort Markdorf bei einer Podiumsdiskussion „Zukunft gestalten – Frauen und Männer stark als Team“ darüber gesprochen, was modernes Führen bedeutet, wie gemeinsame Verantwortung gelingen kann und warum Vielfalt kein Ziel, sondern ein Erfolgsfaktor ist.</p> <h2>Diskussion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage</h2> <p>Circa 40 Interessierte, überwiegend Frauen, nehmen an der Veranstaltung im Rahmen der Frauenwirtschaftstage teil. Die Diskussion im Ulrich 5 in Markdorf wird moderiert von Veronika Wäscher-Göggerle, der Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises. Auf dem Podium: das SAP-Standortleitungsduo, bestehend aus Andrea Giessmann und Sebastian Griessmeyer, sowie Julia Riegger, erfahrene Führungskraft bei SAP, und Daniel Appenmaier, SAP-Ausbildungsleiter und Manager.</p> <p>„Ohne partnerschaftliches Arbeiten im Team geht es heute nicht mehr“, sagt Wäscher-Göggerle gleich zu Beginn. Führung sei längst kein Einzelakt mehr, sondern funktioniere am besten im Miteinander. Für Giessmann und Griessmeyer ist das keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Seit etwa einem Jahr führen sie den Standort in Co-Leadership, also in geteilter Verantwortung.</p> <p>„Es ist schön zu wissen, dass man sich gegenseitig unterstützt und vertraut“, sagt Giessmann. „Die Herausforderung ist manchmal nur: Wann entscheiden wir gemeinsam und wann auch mal alleine?“ Griessmeyer ergänzt: „Risiken eingehen und Entscheidungen teilen, genau das macht uns als Team stark. Herausforderungen werden immer komplexer und man kann sie nur noch gemeinsam lösen.“</p> <h2>Zwischen Quote und gelebter Vielfalt</h2> <p>Auch das Thema Frauenquote sorgt für angeregte Diskussionen. Denn SAP hat die globale Quote gestrichen, nachdem sie in den USA per Gesetz verboten wurde. „Das war ein herber Schlag“, räumt Giessmann ein. „Ich war enttäuscht. Aber unser Geschäft in den USA ist wichtig, wir können nicht einfach gegen das Gesetz verstoßen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Frauenwirtschaftstage</span><span>Mit den Frauenwirtschaftstagen will das Land Baden-Württemberg ein Zeichen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft setzen. Unter dem Motto „Zukunft gestalten – Frauen und Männer stark als Team“ finden landesweit Veranstaltungen statt, die Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung inspirieren und stärken sollen. Im Bodenseekreis organisiert ein Netzwerk aus regionalen Akteurinnen und Akteuren jedes Jahr ein vielfältiges Programm. Ziel ist es, Frauen zu ermutigen, Führungsverantwortung zu übernehmen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.</span></label></div> <p>Trotzdem bleibe Gleichstellung fester Bestandteil der Unternehmenskultur. „Von unten bis zur Führungsposition brauchen wir Vielfalt, weil sie uns besser macht“, sagt die Markdorfer Standortleiterin. Daniel Appenmaier sieht das ähnlich, auch wenn er mit Quoten hadert. „Wenn ich mir anschaue, wie vielfältig unsere Teams sind, dann sehe ich: Das lebt längst, unabhängig von Zahlen“, sagt er.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ich bin klare Verfechterin der Quote, weil sie Vorbilder schafft.“</blockquote> <span>Veronika Wäscher-Göggerle, Frauenbeauftragte des Landkreises Bodenseekreis</span></div> <p>Am Markdorfer SAP-Standort, wo 230 Mitarbeitende und circa 40 Studierende beschäftigt sind, liegt der Frauenanteil bei etwa 25 Prozent, unternehmensweit bei rund 35 Prozent. Noch zu wenig, findet Moderatorin Wäscher-Göggerle. „Ich bin klare Verfechterin der Quote, weil sie Vorbilder schafft“, betont die Frauenbeauftragte des Landkreises.</p> <p>Eine ähnliche Haltung vertritt Kerstin Mock, Gemeinderätin aus Markdorf, die sich aus dem Publikum zu Wort meldet. „Früher hätte ich gesagt, dass es keine Frauenquote braucht. Heute sehe ich das anders. Es braucht Vorbilder, die Mut machen.“</p> <h2>Zwei Besucherinnen extra aus Memmingen angereist</h2> <p>Eigens aus Memmingen mit ihrer Kollegin angereist ist Monika Albrecht. „Ich bin hier, weil mich das Thema Co-Leadership beschäftigt“, sagt sie. In ihrer Stadtverwaltung leitet sie selbst ein Team in geteilter Verantwortung. Ihre Frage an das Podium: „Hat Co-Leadership Strahlkraft im Unternehmen oder seid ihr ein Einzelfall?“ Aktuell sei das Führungsduo am Markdorfer SAP-Standort noch das einzige, heißt es von Sebastian Griessmeyer. „Unsere Vorgänger waren zwei Männer, die das Modell schon erfolgreich gelebt haben. Wir führen das fort und hoffen natürlich auf Nachahmer.“</p> <p>Solche Beispiele zeigen, dass geteilte Führung ein Modell mit Zukunft sein kann. „Wenn wir jeden Tag versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen, dann wird sie das auch“, sagt Veronika Wäscher-Göggerle zum Abschluss. Vielleicht ist genau das die Botschaft: Dass Zukunft dort entsteht, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu teilen. Ganz egal ob Mann oder Frau.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:11:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/busgesellschaft-aus-traurigem-anlass-fahrt-nach-elzach-zur-trauerfeier-fuer-hansjoerg-weber;art372495,12498558 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".  ]]></description>
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          Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".<br>
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        Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".



        <p>Wenn eine Busgesellschaft von Überlingen nach Elzach fährt, dann meistens aus närrischem Anlass. Denn Überlingen und Elzach verbindet eine enge Beziehung im Viererbund. An diesem Montag fährt ein Bus aus traurigem Anlass vom See in die Schwarzwaldgemeinde: zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575" title="Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers">Stadtpfarrer Hansjörg Weber, der am 5. Oktober im Alter von 80 Jahren gestorben ist</a>.</p> <p>Unter der Führung von Stadtpfarrer Bernd Walter bildet sich eine Reisegesellschaft, die nicht in Trauer verhaftet bleibt, sondern in Dankbarkeit auf Webers Zeit in Überlingen zurückblickt. 1973 bis 1976 war er als Vikar und 1997 bis 2014 als Pfarrer in der Stadt.</p> <h2>Verantwortung übertragen</h2> <p>Christine Gäng, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, sagt vor der Abfahrt des Busses: „Er war grandios darin, andere zu fördern und Laien in die aktive Kirche einzubinden. Wenn er Verantwortung übertragen hat, dann hat er sie komplett übertragen. Dann wollte er damit auch nichts mehr zu tun haben.“ Auch Isolde Benz war es wichtig, am Requiem für Weber teilzunehmen. Sie war zehn Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv. Sie sagt: „Ich habe ihn sehr geschätzt.“</p> <p>Robert Wiest war 2014 in der Schwerttanzkompanie aktiv, als Weber seinen 70. Geburtstag feierte und von der Kompanie mit der Aufführung eines Schwerttanzes nach der Sonntagsmesse überrascht wurde. So eine Ehre wird nicht vielen Leuten zuteil, und Weber habe sich damals sehr darüber gefreut, erinnert sich Wiest.</p> <h2>Gemeinschaft gebildet</h2> <p>Uli Krezdorn sagt über den Verstorbenen: „Er ist ein Stück Überlingen. Er hatte ganz viel Bodenkontakt in der Gemeinde und hat alle mit einbezogen. So schaffte er Gemeinschaft.“ Krezdorn begleitete die Reisegesellschaft in mehrfacher Mission: Als Vertreter der Narrenzunft Überlingen, für die Kolpinggemeinschaft und als OB-Stellvertreter. In dieser Funktion legte er einen Trauerkranz der Stadt vor dem Sarg ab.</p> <p>OB Jan Zeitler würdigte Weber in der letzten Gemeinderatssitzung als „eine herausragende Persönlichkeit, der von geistlicher Seite her den Rahmen setzte und jederzeit Halt und Richtung gab. Er brachte die Menschen zusammen, schaffte Verbindungen und war in schwierigen Lebenssituationen stets präsent.“ Unvergessen sei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wie-ueberlingen-am-tag-nach-dem-flugzeugunglueck-reagierte;art372495,11191995" title="Erst Ohnmacht, dann eine Hilfswelle: Wie Überlingen am Tag nach dem Flugzeugunglück reagierte">Tag des Flugzeugabsturzes 2002, als Weber kurzfristig einen Gottesdienst anberaumte</a> „und auf einfühlsame Weise Trost, Halt und Hoffnung für die Menschen in dieser dunklen Stunde bot“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:22:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.  ]]></description>
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          Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535]]></guid>
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        Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.



        <p>Im ersten Wahlgang setzten sich Manuel Strasser und Andreas Lipp gegen Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und Mitbewerber Christoph Huber durch. Am 19. Oktober kommt es nun zur Stichwahl zwischen den zwei verbleibenden Kandidaten. Im Vorfeld haben sie im Gespräch sieben Thesen rund um Daisendorf kommentiert.</p> <p><strong>In zwei Jahren wird der Daisendorfer Wochenmarkt mindestens fünf Beschicker haben.</strong></p> <p>Das wäre schön und wünschenswert. Es hängt aber auch davon ab, dass die Daisendorfer den Wochenmarkt nutzen und bei den vorhandenen Ständen einkaufen. Der Markt liegt mir am Herzen, weil er nicht nur eine Nahversorgungsfunktion erfüllt, sondern auch eine wichtige Kommunikationsplattform ist, vor allem für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger.</p> <p><strong>In meiner ersten Amtszeit wird in Daisendorf ein kleines Gewerbegebiet aufgebaut.</strong></p> <p>Bevor ein Gewerbegebiet entsteht, muss zunächst der Bedarf bei den örtlichen Gewerbetreibenden ermittelt werden. Wenn sich ein Bedarf ergibt, muss gut überlegt werden, ob es ein Mischgebiet mit zusätzlicher Wohnnutzung sein kann. Dazu sind natürlich Gespräche mit den entsprechenden Grundstückseigentümern notwendig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Treffpunkt</span><span>Andreas Lipp konnte den Treffpunkt selbst wählen. Die Bedingung war, es solle ein für ihn repräsentativer Ort sein. Er wählte den Aussichtspunkt am Gärtlesberg und begründet: „Weil er einen wunderschönen Blick über Daisendorf bietet. Und die Daisendorfer sind auch froh, wenn das neue Geländer dran ist und sie den Platz wieder in Anspruch nehmen dürfen. Bisher konnten sie ja nicht drüberschauen.“</span></label></div> <p><strong>Das Bebauungsplanverfahren Dorfmitte ist so eine verfahrene Kiste: Wir gehen zurück auf Los und starten komplett neu.</strong></p> <p>Nein. Bevor wir zurück auf Los gehen würden, muss die Ist-Situation analysiert werden. Welchen Auftrag hat der Städteplaner überhaupt erhalten? Mit dem Gemeinderat kann dann entschieden werden, wie das Verfahren weitergeht.</p> <p><strong>Die Aufgabenfülle für eine Minigemeinde wie Daisendorf ist so groß, dass wir uns mit den Nachbargemeinden stärker vernetzen und Synergieeffekte besser nutzen müssen.</strong></p> <p>Ja, richtig. Daisendorf ist nur mit einem Gemeindeverwaltungsverband lebensfähig. Es muss fortwährend geprüft werden, welche Aufgaben gemeinsam besser erledigt werden können. Stetten ist gerade mit der Verlagerung von Bauhofarbeiten nach Meersburg einen Schritt in die richtige Richtung gegangen.</p> <p><strong>Wenn ich Bürgermeister werde, bekommt die Feuerwehr endlich ein Haus, das einsatzbereit ist – ohne Kompromisse.</strong></p> <p>Gemeinsam mit Feuerwehr und Gemeinderat muss ein Weg gefunden werden, die Feuerwehr angemessen unterzubringen. Das wird jedoch ein längerer und ergebnisoffener Prozess sein, der unter anderem von den Gemeindefinanzen und der Grundstücksfrage abhängt.</p> <p><strong>Zusätzlich zur Pension Deifel wird es spätestens in zwei Jahren eine weitere Gastwirtschaft geben.</strong></p> <p>Das wäre sehr positiv für Daisendorf. Die Möglichkeiten einer Kommune, hier zu helfen, sind jedoch sehr begrenzt. Die Gastronomie steckt bundesweit in einer Krisensituation, zum Beispiel durch Personalmangel.</p> <p><strong>Wenn ich die Wahl verliere, geht die Welt nicht unter, weil ich schon einen tollen Job habe.</strong></p> <p>Selbstverständlich bin ich angetreten, um Bürgermeister von Daisendorf zu werden. Sollte ich die Wahl nicht gewinnen, bin ich gerne auch weiterhin in meinem verantwortungsvollen und ausfüllenden Beruf des Ortsvorstehers von Ailingen tätig.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:14:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klangzauber im Gotteshaus: Musikvereine verabschieden Dekan Peter Nicola mit einer Benefiz-Gala  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/klangzauber-im-gotteshaus-musikvereine-verabschieden-dekan-peter-nicola-mit-einer-benefiz-gala;art372491,12497932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.  ]]></description>
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          Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/klangzauber-im-gotteshaus-musikvereine-verabschieden-dekan-peter-nicola-mit-einer-benefiz-gala;art372491,12497932]]></guid>
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        Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.



        <p>Um sich von Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, mit Stil und Herzlichkeit zu verabschieden, hatten sich alle fünf Salemer Musikvereine am Freitagabend in der Mimmenhausener Pfarrkirche zu einem beeindruckenden Gemeinschaftskonzert zusammengetan. Michael Scheuble als Vorsitzender des Musikvereins Beuren begrüßte das Publikum im prall gefüllten Gotteshaus, darunter mit Manfred Härle (Salem), Jürgen Stukle (Frickingen) und Denis Lehmann (Heiligenberg) die Bürgermeister der drei politischen Gemeinden, die vom Weggang Nicolas betroffen sind.</p> <p>Dann zündeten die 80 Bläser und vier Perkussionisten einen Klangzauber, dessen wuchtiger Präsenz und sinfonischer Präzision sich wohl kaum ein Zuhörer entziehen konnte. In nur vier Wochenenden hatte das Großensemble sich eine anspruchsvolle Spielfolge erarbeitet, die unter Leitung der Dirigenten Uwe Keller, Philipp Pfeffer, Martin Stehle und Axel Ziegler nun überzeugend entfaltet wurde.</p> <p>Wer Peter Nicola kennt, der ahnt, dass dieser sich dabei kaum mit der Rolle des stillen Lauschens zufriedengeben würde. Ihm war vielmehr die Aufgabe und die Ehre zugefallen, das Konzertprogramm nicht nur zu erfinden, sondern gleich auch noch zu moderieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Musikvereine</span><span>Im Blasmusikverband Baden-Würtemberg sind über 1400 Vereine der Bläser- und Spielleutemusik organisiert. Die traditionsreiche Szene der Musikvereine bildet innerhalb der Musiklandschaft des Bundeslandes ein dichtes Netzwerk zur Pflege der Blasmusik im Amateurbereich. Mit ihren Aktivitäten der musikalischen Jugendbildung – etwa durch Bläserklassen an Schulen oder Kooperationen mit örtlichen Musikschulen – gehören sie zu den größten musikalischen Jugendorganisationen im Land. In Salem sind fünf Musikvereine beheimatet:<br /> <strong>Musikverein Beuren:</strong> Vorsitzender Michael Scheuble, Dirigent Tim Scheuble<br /> <strong>Musikverein Harmonie Lippertsreute:</strong> Vorsitzender Bernd Sprissler, Dirigent Uwe Keller<br /> <strong>Musikverein Mimmenhausen:</strong> Vorsitzende Felicitas Zeller und Maximilian Remmele, Dirigent Philipp Pfeffer<br /> <strong>Musikverein Neufrach:</strong> Vorsitzende Marina Koch, Niklas Straub und Florian Straßer, Dirigent Martin Stehle<br /> <strong>Musikverein Weildorf:</strong> Vorsitzender Florian Harnau, Dirigenten Axel Ziegler und Stefanie Boll</span></label></div> <h2>Programm ist autobiografisch geprägt</h2> <p>Beidem kam Peter Nicola mit spezieller Repertoirekunde und rhetorischer Verve nach. Inhaltlich wählte er einen autobiografischen Zugang, denn die Musik hat sich wie ein bunter Faden durch sein Leben gezogen. Frühe Kino- und TV-Filmerlebnisse wie der „Fluch der Karibik“, „Star Wars“ oder das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ schlugen sich mit entsprechend arrangierten Soundtracks im Programm nieder. Die Polka „Böhmischer Traum“ und der „Salemonia Marsch“ standen für die angestammten Reviere der Blasmusik.</p> <p>Dass Peter Nicola ein ausgeprägtes Faible für Glockengeläut und Orgelklang pflegt, war bekannt. Aber wer wusste, dass auch Techno bei ihm die Trommelfelle zum Beben bringt? Als aus dem katholischen Gotteslob-Gesangbuch unter Nummer 380 der Hymnus „Großer Gott, wir loben Dich“ erklang, wurde nebenbei das Rätsel um des Geistlichen Autokennzeichen gelöst: Neben „FN“ steht dort „PF“ für seine Heimat in der Region Pforzheim, die „380“ verweist auf die Nummer des Hymnus im Gesangbuch.</p> <h2>Beitrittserklärungen für alle fünf Vereine</h2> <p>Zwischendurch ließ es Nicola nicht an emotionalen Bekenntnissen zur Salemer Region fehlen: „Ich bleibe euch verbunden und werde, so Gott will, ab 2036 meinen Ruhestand hier verbringen!“ Wie zur formellen Beglaubigung überreichte er den Vorsitzenden der Musikvereine jeweils seine Beitrittserklärung. Das Auditorium quittierte mit Standing Ovations.</p> <h2>Benefiz-Erlös geht an die Jugendarbeit der Kapellen</h2> <p>Mit dreifachem „Danke! Danke! Danke“ erwiderte Nicola die mit dem Konzert verbundene Wertschätzung. Die aber beruhte auf Gegenseitigkeit, denn das Ereignis habe, wie aus dem Ensemble verlautete, „uns Vereinen die seltene Gelegenheit beschert, einmal wirklich miteinander zu musizieren“. Außerdem hatte der Geehrte verfügt, dass der Benefiz-Erlös aus dem Konzert der engagierten Jugendarbeit der Gruppierungen zugutekommen solle. Bei einem kleinen Stehempfang fand das außergewöhnliche Konzertereignis seinen gemütlichen Ausklang.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt "Klassische Musik" Veranstaltungen thema-kultur-musik thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-leer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Klangzauber im Gotteshaus: Musikvereine verabschieden Dekan Peter Nicola mit einer Benefiz-Gala]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:31:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlingen-sucht-neuen-wasserversorger-wird-die-stadt-vielleicht-in-der-nachbarschaft-fuendig;art372495,12497209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?  ]]></description>
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          Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?<br>
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        Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?



        <p>Der Gemeinderat hat am Mittwoch einstimmig die Auswahlkriterien für das anstehende Konzessionsverfahren zur Wasserversorgung beschlossen. Damit beginnt offiziell das Verfahren, das über den künftigen Betreiber des Überlinger Wassernetzes entscheidet. Der bisherige Vertrag mit dem kommunalen Stadtwerk am See läuft Ende 2026 aus.</p> <p>Wie der städtische Revisionsleiter Frank Göller erläuterte, habe die Stadt die europaweite Bekanntmachung bereits im EU-Amtsblatt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit laufe nun die dreimonatige Frist, in der sich interessierte Unternehmen melden können. Bisher betreibt die SWSee – Nachfolgerin der einstigen Stadtwerke Überlingen und Technischen Werke Friedrichshafen – das Wassernetz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasser in Überlingens Leitungen</span><span>Für die Wasserversorgung der kompletten Einwohnerschaft in Überlingen ist bislang das Stadtwerk am See zuständig, als Rechtsnachfolgerin der früheren Stadtwerke Überlingen (SWÜ). Das Wasserversorgungsnetz liegt damit im kommunalen Eigentum und wird von einem kommunalen Eigenbetrieb bewirtschaftet. Nach Angaben des SWSee lag die Wasserförderung in Überlingen 2024 bei 1,67 Millionen Kubikmetern. Die Pumpleistung des Wasserwerks Überlingen liegt demnach bei 190 Litern pro Sekunde. Die Versorgungsleitungen sind 182 Kilometer lang. In Überlingen gibt es 5714 Hausanschlüsse (Stand 2024).</span></label></div> <h2>Europaweite Ausschreibung ist Pflicht</h2> <p>Rechtsanwalt Wolf Templin von einer Berliner Kanzlei, die das Verfahren für die Stadt begleitet, stellte in der Sitzung das Verfahren und die Auswahlkriterien vor. Grundlage seien europäische Wettbewerbsregeln, die auch bei der Vergabe von Wasserkonzessionen gelten. „Es gibt leider keine spezifischen deutschen Vorgaben – das ist klassisches Europarecht“, erklärte Templin. Kommunen müssten das Wegenutzungsrecht für Wasserleitungen transparent und diskriminierungsfrei vergeben.</p> <p>Im Unterschied zu Strom- oder Gasnetzen, bei denen Kunden ihren Anbieter frei wählen könnten, handle es sich beim Wasser um ein natürliches Monopol: „Sie wählen keinen Netzbetreiber, sondern einen Wasserversorger. Der vereinigt alles – Erzeugung, Netz und Vertrieb.“ Gerade deshalb sei die Vergabe sensibel. Ein neuer Versorger müsse gewährleisten, dass die Versorgung dauerhaft gesichert sei und die Wasserqualität den höchsten Standards entspreche.</p> <h2>BWV schließt Bewerbung nicht aus</h2> <p>Realistisch betrachtet, dürfte sich wohl kaum ein Versorgungsunternehmen von außerhalb Überlingens melden. Ohne Netz und Wasserwerk sind die logistischen Hürden hoch. Am naheliegendsten – im wahrsten Sinne des Wortes – wäre die Bodenseewasserversorgung (BWV) aus Sipplingen. Eine Pressesprecherin des Zweckverbands teilte auf Anfrage mit: „Die BWV ist als Fernwasserversorger für die Rohwasser-Entnahme, dessen Aufbereitung und die Lieferung des Trinkwassers bis an die Übergabebehälter seiner 183 Mitglieder zuständig. Für die Ortsnetze sind die jeweiligen Verbandsmitglieder verantwortlich.“ Man werde nun abwarten, bis die Details der Ausschreibung vorliegen. „Dann werden wir die Machbarkeit des Dienstleistungsumfangs prüfen und somit eine Entscheidung über eine etwaige Bewerbung treffen.“</p> <h2>Versorgungssicherheit und Wasserqualität</h2> <p>Laut Templin sieht das Verfahren eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren vor. Zu den zentralen Bewertungspunkten zählen Versorgungssicherheit, Wasserqualität, Preisgestaltung und Umweltverträglichkeit. Mit der höchsten Gewichtung – 70 von 270 möglichen Punkten – wird die Trinkwasserqualität bewertet. „Das Wasser muss allen Qualitätsnormen entsprechen und den höchsten Grad an Qualität aufweisen“, betonte der Jurist.</p> <p>Ebenso prüfe die Stadt, wie zuverlässig ein Bewerber Wartung und Instandhaltung des Netzes gewährleistet – etwa, wie schnell bei einem Rohrbruch reagiert wird oder wie Brunnenanlagen gepflegt werden. Daneben spielen Preisgünstigkeit und ökologische Aspekte eine Rolle. „Spannend wird die Frage der Preisgestaltung“, sagte Templin. Der Anbieter müsse für 30 Jahre einen stabilen Wasserpreis vorlegen. „Das merken die Bürger.“</p> <h2>Keine ausländischen Bewerber zu erwarten</h2> <p>Theoretisch steht das Verfahren allen europäischen Wasserversorgern offen. Templin rechnete jedoch nicht mit Bewerbungen aus dem Ausland: „Es ist äußerst selten, dass sich Versorger aus anderen europäischen Ländern bewerben. Beim Wasser muss man die Erzeugung sicherstellen – das kann man nur in der Nähe.“ Möglich seien dagegen Bewerbungen von regionalen Versorgern.</p> <p>Als Mindestanforderung gilt, dass ein Bewerber über 30 Jahre hinweg ausreichende Trinkwasserkapazitäten nachweisen kann. „Das ist für Neueinsteiger nicht einfach“, so Templin. Auch die gesetzlich geregelte Konzessionsabgabe müsse eingehalten werden. Diese solle verhindern, dass die Wasserversorgung durch überhöhte Abgaben zu teuer werde.</p> <h2>Beschluss ohne Gegenstimme</h2> <p>Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Auswahlkriterien und ihrer Gewichtung ohne Gegenstimme zu. Nun sind die Anbieter aufgerufen, ihr Interesse, falls vorhanden, zu bekunden. Mit dem neuen Vertrag soll ab 2027 die sichere, qualitativ hochwertige und bezahlbare Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger von Überlingen gewährleistet werden – unabhängig davon, ob künftig das Stadtwerk am See oder ein anderer Anbieter das Netz betreibt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:26:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alpenpanorama und goldene Abendsonne: So schön ist der Herbst am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herbst-am-bodensee-2025-so-schoen-ist-die-region-in-diesen-tagen-12-10-25;art410936,12496325 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.  ]]></description>
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          Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herbst-am-bodensee-2025-so-schoen-ist-die-region-in-diesen-tagen-12-10-25;art410936,12496325]]></guid>
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        Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.



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      <dc:rights><![CDATA[Alpenpanorama und goldene Abendsonne: So schön ist der Herbst am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:57:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-abschied-eine-begruessung-und-ein-grosser-festakt-an-der-gretser-schule-wird-gefeiert;art372484,12496238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-abschied-eine-begruessung-und-ein-grosser-festakt-an-der-gretser-schule-wird-gefeiert;art372484,12496238]]></guid>
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        Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.



        <p>Drei Feiern an der Jakob-Gretser-Grundschule auf einen Schlag, das helfe Sparen, scherzte Andreas Geiger, dessen Abschied gleichfalls gefeiert wurde – neben dem Einweihungsfestakt für die sanierte Schule und der Amtseinsetzung der neuen Schulleiterin und seiner Nachfolgerin, Carmen Kindler.</p> <p>Nicht gespart hat der frisch pensionierte Rektor dann aber mit Dank: an seine Lehrerkollegen und die Eltern, die ihm ihre Kinder anvertraut hatten – rund 1100 Schüler in zwölf Jahren, so überschlug der Mathe- und Musik-Lehrer. Er dankte auch der Stadt als Schulträgerin, und er wünschte sich für die Zukunft aller Grundschulen, „dass dort künftig etwas mehr Ruhe einzieht und nicht alle Vierteljahr ein neues Projekt aufgelegt wird“.</p> <h2>Größte Bauinvestition in der Geschichte der Stadt</h2> <p>Der Weg zur neuen Sporthalle sowie zur Sanierung und Erweiterung der größten Grundschule im Landkreis war ein schwieriger. Das machte das von Bürgermeister Georg Riedmann gelieferte Resümee von Vorgeschichte und Umsetzung des Vorhabens deutlich. Er erinnerte an die ersten Wünsche nach einer neuen Turnhalle und an das dann entwickelte Konzept für eine vierzügige Grundschule.</p> <p>Riedmann sprach auch den ersten „großartigen“, aber viel zu teuren Entwurf an, der den Gemeinderat dazu bewogen hatte, „die Reißleine zu ziehen“ – und sich für einen dritten Grundschulstandort im Süden zu entscheiden. Und er redete auch vom Geld: von zwölf Millionen Euro, die investiert wurden: „Das ist die bisher größte Hochbauinvestition in Markdorf.“ Doch schon bald werde sie von einer noch höheren Summe übertroffen, nachdem für die Grundschule Süd ganze 21 Millionen veranschlagt sind.</p> <p>Mit einem Lob Gottes hatte der Abend begonnen. Das Junge Kammerorchester der Musikschule Markdorf spielte, von Johannes Eckmann dirigiert, das „Te deum“ des französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier.</p> <h2>Ökumenischer Segen für Schule und Menschen</h2> <p>Tibor Nagy, evangelischer Pfarrer in Markdorf und Religionslehrer an der Grundschule, sprach von einem veritablen „Chaos“ während der Sanierungsphase, meinte damit allerdings das enge Nebeneinander von Umbauarbeiten und Unterrichtsbetrieb – „mit Lärm, Schmutz und Provisorien“.</p> <p>Er und sein katholischer Amtskollege Ulrich Hund waren gekommen, um das sanierte Gebäude wie auch die neue Sporthalle zu segnen. Die beiden Geistlichen baten um himmlischen Beistand, damit die Schüler hier, „lernen, was sie zum Leben brauchen“, so Pfarrer Hund. Damit die Lehrer ihren Dienst mit „Herz, Liebe, Verstand und sehr viel Geduld verrichten“, so Pfarrer Nagy, und „damit alle Gewalt von dieser Schule fern gehalten wird“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt der Architekt</span><span>Auch Tobias Müller vom Uhldingen-Mühlhofener Büro MMP-Architekten reihte sich in die Rednerliste ein. Er erinnerte an die rund 10.000 Arbeitsstunden, die es brauchte, bis nach Baubeginn im Herbst 2021 die neue Turnhalle stand und das Schulgebäude saniert war. Müller erklärte, dass Bauen im Bestand eine immer wichtiger werdende, weil nachhaltigere Aufgabe für die gesamten Branche werde.</span></label></div> <h2>Bis Herbst 2028 noch ein Provisorium</h2> <p>Das Kollegium begrüßte Carmen Kindler, mit einem gesungenen „Hoch auf Dich“. Kindler, die, wie Schulrätin Christiane von Zahn zuvor ausgeführt hatte, große Expertise beim Thema Ganztagsunterricht besitze, ging ebenfalls auf das Schulgebäude ein. Seien die Räumlichkeiten doch ein überaus wirksamer „dritter Pädagoge“, neben den Lehrern und den Eltern, indem sie als Lern- und Lebensumgebung erheblich zum Lernerfolg beitrügen.</p> <p>Roswitha Heidbreder vom Grundschulförderverein und Nicole Kramer vom Elternbeirat sicherten ihr dafür ihre Unterstützung zu. Konrektor Timo Metzger merkte an, dass sich der Ganztagsbetrieb erst dann richtig entfalten könne, wenn dort die geplante Dreizügigkeit erreicht sei, nachdem rund 100 der derzeit 400 Schüler an die voraussichtlich bis 2028/2029 fertig gestellte Schule Markdorf-Süd überwechseln. „Bis dahin unterrichten wir hier oben in einem Provisorium.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:20:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.  ]]></description>
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          Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.<br>
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        Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.



        <p>Am Montag läutete die schwere Osanna-Glocke am Nikolausmünster. Ihr tiefer Ton ist nur an den Hochfesten Ostern und Weihnachten oder an der Schwedenprozession zu hören. Oder wenn, wie jetzt, eine bedeutende Persönlichkeit stirbt. Und so kündete die Osanna-Glocke vom Tod des früheren Stadtpfarrers Hansjörg Weber. Wie der jetzige Pfarrer Bernd Walter mitteilte, starb Weber nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren am Sonntag, 5. Oktober, in seiner Heimat in Elzach.</p> <h2>17 Jahre lang Stadtpfarrer in Überlingen</h2> <p>Weber stand von 1997 bis 2014 an der Spitze der Überlinger Seelsorgeeinheit und war zuvor bereits in den 1970er-Jahren als Vikar im Münster St. Nikolaus tätig. Während seiner Amtszeit verstand er es, Glauben und Lebenswirklichkeit der Menschen miteinander zu verbinden. Wie Weber in einem Interview mit dem SÜDKURIER einmal sagte, habe er sich schon früh mit den Lehren des Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigt, der einmal gesagt habe: ‚Wenn man den Christen glauben sollte, müssten sie erlöster aussehen.‘ Und das habe er sich zu Herzen genommen, so Weber damals: „Ich habe diese Kritik als Herausforderung gesehen und formuliert: Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Hansjörg Weber wurde 1944 in Elzach geboren. Er machte Abitur in der katholischen Heimschule Lender in Sasbach bei Bühl. Zunächst studierte er Theologie in Freiburg, anschließend in Bonn. 1972 wurde er zum Priester geweiht und war zunächst ein Jahr lang als Vikar in Wolfach im Kinzigtal eingesetzt und von 1973 bis 1976 in Überlingen bei Pfarrer Konrad Krieg. 1976 kehrte er an seine Schule Lender zurück, diesmal als Schülerseelsorger und Religionslehrer. Von 1980 bis 1997 war er Pfarrer in Singen, zusätzlich hatte er die Position des Regionaldekans inne. Ebenfalls 17 Jahre lang, von 1997 bis 2014, war Hansjörg Weber Pfarrer der Münstergemeinde in Überlingen. Der frühere Erzbischof Oskar Saier ernannte ihn zum Ehrendomkapitular, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, bei der geheimen Wahl des Bischofs, beziehungsweise am Vorschlag, der dem Papst vorgelegt wird, mitzuwirken. In Webers Amtszeit fiel die Wahl von Robert Zollitsch und zuletzt von Stefan Burger zum neuen Erzbischof.</span></label></div> <p>In dem Interview, das zum Abschied Webers aus Überlingen im Jahr 2014 geführt wurde, sagte der Pfarrer, dass nicht Bauprojekte für ihn prägend gewesen seien, sondern die Begegnungen mit Menschen. Sein pastorales Verständnis beschrieb er so: „Ich bin kein Lehrmeister, der eine Lehre vorträgt, sondern ich lege lieber Spuren, in die andere einsteigen können oder auch nicht.“ Diese Haltung prägte sein Wirken in der Gemeinde ebenso wie seine Predigten, in denen er Themen des Glaubens mit menschlicher Erfahrung verband und eigene Zweifel formulierte. Er sagte: „Ich habe viel von dem, was ich selber auch an Fragen habe, in der Predigt thematisiert. Die Menschen spürten, dem geht es ähnlich wie uns.“</p> <p>Das Nikolausmünster sah er als einen Ort, an dem sich Musik, Kunst und Glauben zu einem gemeinsamen Ausdruck verbinden. Bekannt war Weber auch für seinen Humor und seine Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt. Viele erinnern sich an seine Auftritte beim Frauencafé, an die Nikolausandachten oder an die Schwedenprozessionen, bei denen er mit Freude und Offenheit auf die Menschen zuging. Auch die Überlinger Fasnacht verfolgte er mit Sympathie – etwas, das ihn mit seiner Heimat in Elzach verband.</p> <p>Nach seinem Ruhestand zog Weber dorthin zurück und lebte in einer Wohnung auf dem Grundstück seines früheren Elternhauses. Sein Abschied von Überlingen fiel ihm schwer, räumte Weber damals ein. An seiner alten und neuen Heimat Elzach war er als eine Art Leih-Opa gefragt, worauf er sich freute und auf einen neuen Lebensabschnitt einließ. Gelegentlich war er weiterhin priesterlich tätig – etwa beim Narrentag 2020 in Überlingen, wo er an der Narrenmesse mitwirkte.</p> <h2>Einlassen auf Freude und Schicksal</h2> <p>Wir fragten Hansjörg Weber im Interview 2014, was er einem jungen Mann raten würde, der sich mit dem Gedanken trägt, Priester zu werden. Da antwortete er: „Ich würde ihm den Beruf empfehlen, wenn er die Berufung spürt, wenn er die menschliche Qualifikation mitbringt und wenn er bereit ist, den Zölibat auf sich zu nehmen. Er gehört zu den schönsten Berufen, die es gibt, weil man lebensgeschichtlich nahe an den Menschen dran ist: In guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit. Man begleitet Einzelne, man begleitet eine Gemeinde, nimmt teil an deren Freuden und Schicksalen. Das gehört zum Berührendsten.“</p> <p>Sein Nach-Nachfolger Pfarrer Bernd Walter würdigte Weber als „Priester, der über viele Jahrzehnte hinweg mit Herz und tiefem Glauben den Menschen nahe war“. Webers oft zitierter Satz „Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind“ fasse seine Haltung zusammen – glaubwürdig, lebensnah und offen für die Fragen der Zeit.</p> <p>Das Seelenamt für Hansjörg Weber wird am Sonntag, 12. Oktober, um 10.30 Uhr im Überlinger Nikolausmünster gefeiert, an seinem 81. Geburtstag. Die Osanna-Glocke ließ Stadtpfarrer Bernd Walter am Montag acht Minuten lang läuten, „für jedes Lebensjahrzehnt eine Minute“.</p> <p><em>Das Requiem ist am Montag, 13. Oktober, um 15 Uhr in Elzach (Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt). Ein Bus fährt am Montag um 12 Uhr am ZOB in Überlingen ab (Anmeldung hierfür bis Freitag, 10. Oktober, 12 Uhr, im Pfarrbüro am Münsterplatz in Überlingen).</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:49:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nordic Walking, Laufen, Mountainbike: 256 Sportler starten beim Apfellauf 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nordic-walking-laufen-mountainbike-256-sportler-starten-beim-apfellauf-2025;art372495,12493751 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.  ]]></description>
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          Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.<br>
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        Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.



        <p>Das mittlerweile fest etablierte Sportevent in den Auen rund um das HSM-Sportzentrum hat wieder Sportbegeisterte aus Frickingen und Umgebung bewegt. „Insgesamt waren dieses Mal 256 Sportler am Start, davon 53 Biker“, sagte Nico Hörger. Der Projektleiter von Data Sport sorgte am Freitag, 3. Oktober, für die Responder-Auswertung und genaue Ergebnisse jedes einzelnen Teilnehmenden. Moderator Thomas Storz erhielt die Daten Eins zu Eins und konnte jede Person, die die Ziellinie erreichte, namentlich begrüßen.</p> <h2>Mountainbike-Sieger ist WM-Teilnehmer auf dem Gravelbike</h2> <p>„Ich bin heilfroh“, sagte Gesamtkoordinatorin Birgit Bergmüller mit Blick auf den erfahrenen Ansager aus Neuhausen ob Eck, der kurzfristig für den erkrankten Reiner Jäckle eingesprungen war. Storz zeigte keine Berührungsängste und sorgte mit Interviews der Schnellsten für kurzweilige Unterhaltung des Publikums. So erzählte ihm beispielsweise der Erstplatzierte Gravelbike-Fahrer Thomas van Klooster, dass er sich in Singen bei einer 100-Kilometerfahrt für die Weltmeisterschaft qualifiziert habe. „Die 16-Kilometer-Runde beim Apfellauf habe ich für Spaß gefahren und, weil es direkt vor der Haustür ist“, erklärte der Wahl-Beurener. Im nächsten Jahr möchte der Niederländer mit dem Mountainbike auf der großen Strecke antreten.</p> <h2>Bis zu 60 Stundenkilometer bei der Abfahrt</h2> <p>Philip Schenk, Sieger bei den Herren über 32 Kilometer Mountainbiken, zeigte sich angetan von der neuen Streckenführung mit 500 zu überwindenden Höhenmetern. 50 bis 60 Stundenkilometer habe der Tacho stellenweise beim Bergabfahren angezeigt, sagte der Sieger. „Ich bin auf der Abfahrt immer etwas vorsichtig gefahren“, erklärte er seine Taktik. Die Frickingerin Amelie Duske siegte in der Kategorie der unter 16-Jährigen auf 32 Kilometern. Ingrid und Fred Duske waren voll des Lobes für ihre Enkelin. Dass sie dieses Jahr wegen diverser Verletzungen selbst nicht antreten konnten, wurmte Amelies Großeltern ein bisschen. Sonst waren sie immer als die ältesten Teilnehmer angetreten. Diesmal trat die 82-jährige Walkerin Ulla Schlageter vom TuS Stetten in Duskes Fußstapfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Die Ergebnisse</h2> <label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Lauf</span><span>Frauen: 1. Daniela Langer-Fernandez (Stadtwerk am See), 2. Katja Gallasch (Sienbenzwerge), 3. Karin Gutemann (TeamAK).<br /> <br /> Männer: 1. Mike Mayer (ASC Konstanz), 2. Ulrich Brändle (TV Langenargen 02), 3. Simon F. (Siebenzwerge).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Mina Wick (Sttv Singen), 2. Johanna Weber (Frickingen), 3. Franziska Dreher (Salem).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Benedikt Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Jannis Morath (Überlingen), 3. Erik Vorwerk (Salem).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>10-Kilometer-Lauf</span><span>Frauen: 1. Andrea Schönenberger (Mengens Triathleten), 2. Anais Lestaevel (Siebenzwerge), 3. Nathalie Wölfel (Epona GmbH).<br /> <br /> Männer: 1. Stefan Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Johannes Günzel (Endorphinos Überlingen), 3. Zach Christogeorge (München).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Nordic Walking</span><span>Frauen: 1. Yvonne Boll (SV Weildorf), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3. Nadine Hößle (TSV Reute).<br /> <br /> Männer: 1. Peter Seeger (RUNGeneration) 2. Andreas Burgenmeister (Brot für die WeltLäufer), 3. Edmund Kramer (SV Weildorf).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>16 Kilometer Mountainbike</span><span>Frauen: 1. Petra Duske (Frickingen), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3.Manuela Knop (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Männer: 1. Thomas van Klooster (RSV Seerose), 2. Max Furtwängler (FCC Bodensee), 3. Maximilian Scheible (Radsportfreunde Überlingen).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Niels Voss (Radsportfreunde Überlingen), 2. Frederick Steven (Radsportfreunde Überlingen), 3. Ole Zachert (Frickingen).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>32 Kilometer Mountainbike</span><span>Männer: 1. Philip Schenk (FCC Bodensee), 2. Andreas Jäger (cmbikepoint Racing Team). 3. Loris Schlagenhauf (Team Imnauer).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1.Samuel Spöcker (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Amelie Duske.</span></label></div> <h2>Nach dem Bike-Trail ist vor dem Walken</h2> <p>Auffallend viele Gruppen waren mit von der Partie. Vier Frauen und zwei Männer der Hospizgruppe Salem walkten, ebenso Mitglieder des Weildorfer Musikvereins, der Young-Go-Gruppe Weildorf und der Owinger Feuerwehr. Neben Mitgliedern der örtlichen Sportvereinigung FAL nahmen Frauen und Männer der Fachklinik Sieben Zwerge und vom Salemer Campinghof Gern teil. Manche Person absolvierte zuerst den Bike-Trail, um nach Zieleinfahrt noch walkend weiterzumachen.</p> <p>Cordula Reinwald vom SV Weildorf sicherte sich sowohl beim Biken auf der Kurzstrecke als auch beim Walken jeweils den zweiten Treppchenplatz. Die Stimmung war gut auf der Strecke und auf den Zuschauerrängen. Das bunte Treiben von fröhlich miteinander schwätzenden Menschen, anfeuernden Zuschauern und engagierten Teilnehmern verströmte Volksfestatmosphäre.</p> <p>Schon der Benefizlauf der Kinder am frühen Vormittag hatte in lockerer Atmosphäre stattgefunden. 53 Kinder drehten dabei auf der Piste des FAL-Rasenplatzes ihre Runden. „So viele teilnehmende Kinder hatten wir noch nie“, sagte Gesamtorganisatorin Birgit Bergmüller erfreut über die große Kinderzahl. Unterm Strich seien rund 1500 Euro an Sponsorengelder für ein Erdnussprojekt in Mosambik zusammengekommen.</p> <p>Viertklässler Lennard Buffler lief zusammen mit seinem Bruder Jonathan und erreichte als Erster die maximale Rundenzahl von 19 Runden. Thalia, Thorben, Frieda, Paula, Lotte und Iara aus Mittelstenweiler nahmen erstmalig teil. Gesponsert wurden sie von der dortigen Dorfgemeinschaft. „Wir wollen uns gegenseitig unterstützen“, erklärte Iaras Mama Jilmara Allgaier vom Organisationsteam des Laufevents Wielemer Viertele.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nordic Walking, Laufen, Mountainbike: 256 Sportler starten beim Apfellauf 2025]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 05:01:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kindheit in Damaskus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/kindheit-in-damaskus;art372491,12493543 ]]></link>      <description><![CDATA[  Autorin Luna Al-Mousli gab Einblicke in ihre Kindheit in Damaskus. Sie hält ihre Lesungen grundsätzlich zweisprachig ab  ]]></description>
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          Autorin Luna Al-Mousli gab Einblicke in ihre Kindheit in Damaskus. Sie hält ihre Lesungen grundsätzlich zweisprachig ab<br>
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        Autorin Luna Al-Mousli gab Einblicke in ihre Kindheit in Damaskus. Sie hält ihre Lesungen grundsätzlich zweisprachig ab



        <p><strong>Salem</strong> Im Rahmen des Kunst-Festivals Wortklang las Luna Al-Mousli aus ihrem Debüt-Erzählband „Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus“. Es ist ein konzentriertes autobiografisches Büchlein, wofür sie den österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 erhielt.</p> <p>Al-Mousli kam 1990 im österreichischen Melk auf die Welt. Ihre syrischen Eltern gingen kurz darauf nach Damaskus. Dort verbrachte sie die ersten 14 Lebensjahre. Dann siedelten die Eltern zurück nach Österreich. Sie studierte Grafikdesign in Wien. Für ihre Abschlussarbeit hat sie sich die Gestaltung eines Buchs vorgenommen, das sie selbst schrieb. Es wurde ein prächtig ausgestattetes Buch.</p> <p>„Um die Fotos, Illustrationen und Texte nachhaltig zusammenbinden zu können, habe ich eine eigene Buchbindetechnik entwickelt“, erzählte Al-Mousli. Der Einband besteht aus Kaschmirstoff. Es wurde in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt und war schnell vergriffen. Die folgenden Ausgaben wurden schlichter gehalten. „Es sollte bezahlbar sein, sodass auch Schulen das Buch bestellen und nutzen konnten“, so Al-Mousli.</p> <p>Das Besondere an ihren Büchern, sie sind zweisprachig gehalten. Der arabische und der deutsche Text stehen auf einer Seite. Da das Arabische von rechts nach links geschrieben wird, “gibt es kein oben und unten“. So werden beide Sprachen gleichrangig behandelt. So drehte sie beim Vorlesen immer wieder das Buch, denn Al-Mousli liest grundsätzlich zweisprachig. Ihr Debüt fängt mit den Worten eines orientalischen Märchenerzählers an: „Es war einmal, es war keinmal.“ Es folgen 44 Einblicke in ihr Leben in Damaskus zu Zeiten des diktatorischen Assad-Regimes. Erinnerungen an ihr Kinderzimmer mit der Dauerleuchtreklame der Baath-Partei. An das nachbarschaftliche interreligiöse Zusammenleben. An die strengen Regeln der Schule, an die Tante, an den Opa, an Cousinen und Cousins.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Literatur Autor Buch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kindheit in Damaskus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 15:14:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/eine-stadt-ohne-kreisssaal-das-kommt-bei-den-leuten-nicht-gut-an;art372495,12493171 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.  ]]></description>
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          Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.<br>
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        Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.



        <p>Das Helios Spital in Überlingen hat auf unbestimmte Zeit seine Geburtsstation geschlossen. Gebärende werden an umliegende Geburtsstationen verwiesen. Als Grund dafür gibt die Klinik Fachkräftemangel und sinkende Geburtenzahlen an. Bleibt die Frage: Was macht das mit der Allgemeinheit? Im Rahmen einer Umfrage haben wir nach den Gedanken zu dieser Thematik gefragt.</p> <h2>Stadt ohne Geburtenstation? Kaum denkbar</h2> <p>„Meine älteren Brüder sind beide in Überlingen geboren“, sagt Nicole Mayer. Sie lebt in Owingen, auch für sie wäre Überlingen als Geburtsort naheliegend gewesen. Da sie als Frühchen zur Welt kam, entschieden sich ihre Eltern allerdings für das Krankenhaus in Ravensburg mit seiner Frühchen-Station.</p> <p>Die 19-Jährige äußert ihre Bedenken bezüglich einer drohenden Schließung der Überlinger Geburtsstation: „Bei einer nervösen Mutter zählt jede Minute. Da kann man eigentlich nicht verlangen, womöglich eine Dreiviertelstunde in die nächste Klinik zu fahren.“ Sonst habe sie eher den Eindruck, dass Überlingen wächst. „Da ist eine Geburtsstation nicht wegzudenken“, so die Frau aus Owingen.</p> <h2>Vater aus Überlingen plädiert für Weiterbetrieb</h2> <p>Felix Randecker, zweifacher Vater, kennt einige Familien, die gerne in Überlingen entbunden hätten. „Häufig wurde ihnen aber aufgrund von Platz- und Personalmangel keine hundertprozentige Garantie gegeben, dass sie hier entbinden können. Da geht man dann lieber woanders hin.“</p> <p>Wie Randecker sagt, fühle er sich seiner Heimatstadt Überlingen eng verbunden. Er mutmaßt, dass die Geburtenzahlen am Helios auch deshalb zurückgehen, weil die Eltern verunsichert sind und sie von vornherein nach Alternativen schauen. „Wenn ich mir die Kitas hier so anschaue, erkenne ich den Geburtenrückgang nämlich nicht.“ Er ist Vater von Zwillingen, die aufgrund von medizinischen Nachversorgungen vor zwei Jahren nicht in Überlingen geboren wurden, was er bedauert. „Die Geburtsstation hier ist zwar kleiner, aber dadurch auch intimer.“</p> <h2>Geburtsort Autobahn</h2> <p>Die Würzburgerin Elke Raich, Besucherin in Überlingen, beobachtet das Problem des Personalmangels und den damit resultierenden Schließungen von Kreißsälen auch in der Großstadt. Die Mutter, deren Kind in Würzburg zur Welt kam, weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, einen nahegelegenen Ankerpunkt zu haben: „Es schafft ein Vertrauensverhältnis, das man sonst nirgendwo bekommt.“</p> <p>Als Berufstätige auf dem Standesamt betont Raich, wie real die Sorge ist, dass das Kind schon auf dem Weg ins Krankenhaus zur Welt kommt. „Was sollen die Mütter machen? Auf der Autobahn ihr Kind bekommen?“ Dies sei kein Einzelfall, schon einige Male habe sie Dokumente vorgelegt bekommen, wo der Geburtsort der Kinder eine Fahrbahn war.</p> <h2>Junge Mutter: Grundbedürfnis wird verwehrt</h2> <p>„Man kann eine Geburtsstation mit der Feuerwehr vergleichen“, sagt Celia Jakob aus Überlingen. „Nicht jeder Einzelne braucht die Feuerwehr jeden Tag, trotzdem stellt sie einen existenziellen Grundpfeiler für die Stadt dar.“ Celia Jakob brachte im Juli letzten Jahres im Helios Spital Überlingen ihr zweites Kind zur Welt. Geplant war die Geburt in Singen oder Friedrichshafen, doch ihre Tochter hatte es scheinbar eilig und kam zehn Tage zu früh. Dabei zählte jede Sekunde: „Ich hatte um 19.04 Uhr meine erste Wehe und um 19.34 Uhr war die Kleine da.“</p> <p>Die Überlingerin berichtet von ihrer Erleichterung, als klar wurde, dass die Geburtenstation im Helios Spital an diesem Tag geöffnet hatte. Keine Selbstverständlichkeit, denn zu diesem Zeitpunkt hatte diese bereits immer wieder zeitweise geschlossen. Ernüchterung folgte jedoch bald darauf: Für drei gebärende Frauen an diesem Tag hätten nur eine Hebamme und eine Krankenschwester zur Verfügung gestanden. Celia Jakobs Mann, ein Anästhesist, kümmerte sich schließlich um die werdende Mutter. „Frauen sind der Situation sowieso schon ausgeliefert, das Mindeste ist, dass man ihnen eine geschützte Geburt mit Optionen zur Schmerzlinderung garantiert“, so die 35-Jährige.</p> <h2>Werdende Mutter geht auf Nummer sicher</h2> <p>Ronja Spiering ist hochschwanger, bald ist es so weit. Die Frau aus Überlingen zog zunächst das Helios-Spital in Erwägung, in dem sie selbst vor 32 Jahren zur Welt kam. „Es hat schon was, wenn die Heimat in der Geburtsurkunde steht.“ Weil der Überlinger Kreißsaal dann tageweise immer wieder geschlossen war, und weil sie als Erstgebärende auf Nummer sicher gehen und das Kind in einer Klinik mit angeschlossener Kinderstation auf die Welt bringen möchte, hat sie sich für Singen entschieden. Anfang Dezember ist der errechnete Geburtstermin.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:33:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kompromiss oder Ärgernis: So steht es um die Erweiterung des Gewerbegebiets  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/kompromiss-oder-aergernis-so-steht-es-um-die-erweiterung-des-gewerbegebiets;art372491,12492911 ]]></link>      <description><![CDATA[  Flächen sparend, aber ökologisch soll es sein, den Unternehmen Spielraum lassen, aber keine freie Hand: Der Gemeinderat diskutierte erneut über den Bebauungsplan des neuen Abschnitts im Gewerbegebiet.  ]]></description>
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          Flächen sparend, aber ökologisch soll es sein, den Unternehmen Spielraum lassen, aber keine freie Hand: Der Gemeinderat diskutierte erneut über den Bebauungsplan des neuen Abschnitts im Gewerbegebiet.<br>
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        Flächen sparend, aber ökologisch soll es sein, den Unternehmen Spielraum lassen, aber keine freie Hand: Der Gemeinderat diskutierte erneut über den Bebauungsplan des neuen Abschnitts im Gewerbegebiet.



        <p>Eigentlich sollte es nur ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zur Erweiterung des Gewerbegebiets sein: Nach der frühzeitigen Beteiligung der Bürger und Behörden sollten im Gemeinderat die eingegangenen Stellungnahmen abgewogen werden, um dann die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs zu beschließen. „Jetzt kommt die Entscheidung, wo nicht mehr alles verändert werden sollte“, kündigte Stefanie Burg vom Freiburger Planungsbüro FSP an. Andernfalls müsse der Beteiligungsprozess erneut durchgeführt werden, was Zeit und Geld koste.</p> <h2>30 Seiten Stellungnahmen, aber nur wenige Änderungen</h2> <p>Nach dem Aufstellungsbeschluss im April habe man nun 30 Seiten an Stellungnahmen, die jedoch nur zu redaktionellen oder geringfügigen Änderungen geführt hätten. Wie Burg heraushob, habe man die Führung des Radwegs am Ende des Wendehammers sowie Entwässerungsgraben und Sickermulden angepasst. Die Anregung, Betriebsleiterwohnungen generell statt nur im Erdgeschoss auszuschließen, müsse man nicht berücksichtigen: „Das bietet eine höhere Sicherheit für Betriebe als soziale Kontrolle, daher wollen wir an der Regelung festhalten.“</p> <h2>Mehrere Räte sehen Erwartungen enttäuscht</h2> <p>Petra Herter (CDU) war<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/erweiterung-des-gewerbegebiets-in-neufrach-stockt-gemeinderat-stellt-bebauungsplan-ploetzlich-infrage;art372491,12378082" title="Rolle rückwärts? Begrünung des neuen Gewerbegebiets wird hinterfragt"> mit Blick auf die letzte Ratsdiskussion</a> enttäuscht: „Von allen Einwendungen wurde jetzt eigentlich überhaupt gar nichts aufgenommen“, spielte sie auf die damals hinterfragte Begrünung und beantragte Festsetzungen an. „Nicht mal falsche Bezeichnungen sind korrigiert worden – ich weiß gar nicht, was wir hier machen.“ Bürgermeister Manfred Härle verwies auf die vielen Aufgaben und Wünsche, welche die Planungsbüros zu berücksichtigen hatten. Im April hatte er noch betont, dass den neuen Mehrheiten im Gemeinderat Rechnung zu tragen sei. Jetzt hob er hervor, dass man bezüglich der ursprünglichen Beschlüsse keine Rolle rückwärts mache: „Was wir heute haben, ist unter dem Gesichtspunkt des Gesamtverfahrens der Konsens, der in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren erarbeitet wurde.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Weg zum Bebauungsplan</span><span>Bereits im Dezember 2022 wollte die Gemeindeverwaltung die Erweiterung des Gewerbegebiets um 4,27 Hektar nach Süden vorbereiten. Eine fraktionsübergreifende Ratsmehrheit lehnte die Aufstellung des Bebauungsplans Neufrach-Ost V jedoch ab. Nachdem keine freien Gewerbegrundstücke mehr zur Verfügung standen, beschloss man im Juli 2023 den Einstieg ins Verfahren. Als Voraussetzung für eine konstruktive Mitarbeit sahen die Fraktionen FWV und GoL eine Planung nach klimaschutztechnischen Gesichtspunkten. Im Dezember 2023 wurde die Aufstellung des Bebauungsplans einstimmig beschlossen.</span></label></div> <p>Martin Möller (GoL) führte Herters Kritik fort: „Mit großer Neugier, Begeisterung und Fantasie haben wir versucht, Ideen zu entwickeln.“ Alle Fraktionen hätten an einem Strang gezogen. Da man laut Regionalplan aus einem „landwirtschaftlichen Sahnestück“ ein Gewerbegebiet machen solle, habe man die moralische Verpflichtung, die Fläche möglichst effektiv zu nutzen. Angesichts fehlender Vorgaben wie einer Mindestgeschosszahl oder -wandhöhe meinte Möller: „Davon sehe ich nichts.“</p> <h2>Bürgermeister will keine „Überbürokratisierung“</h2> <p>Härle widersprach Möllers „Maximalforderungen“ als Konsens: „Ein Schuss Realitätssinn gehört auch dazu, wenn wir unser Gewerbegebiet entwickeln.“ Schreibe man Mindestvoraussetzungen vor, werde die Umsetzung kompliziert: „Das ist die Überbürokratisierung, die wir in unserer Gemeinde nicht haben wollen.“ Wolfgang Kanon (FDP) schlug in dieselbe Kerbe: „Wir diskutieren jetzt schon, ob der Gehweg asphaltiert oder gekiest wird“, meinte er in Bezug auf Henriette Fiedlers (FWV) Vorschlag, auf eine mögliche Einrichtung von Wärmenetzen vorbereitet zu sein. „Ich glaube nicht, dass wir signifikant viele Gewerbe herkriegen, wenn wir so viele Anforderungen haben“, prognostizierte Kanon.</p> <p>Stefanie Burg vom Planungsbüro machte deutlich, dass man die Planunterlagen nur per Beschluss in die eine oder andere Richtung ändern könne. „Wir haben da keinen Landschaftspark geplant, aber ein paar ökologische Kriterien aufgenommen.“ Alles Weitere sei nicht zwingend festgelegt, könne aber im Rahmen der Vergabe berücksichtigt werden, beispielsweise durch ein Bonussystem. „Wenn ein Gewerbetreibender nur ein Geschoss braucht, warum soll man ihn zwingen, zwei zu bauen?“</p> <h2>Straßer fordert Mut für neue Leuchtturmprojekte ein</h2> <p>Stephanie Straßer (FWV) führte Beispiele an, wo man Flächen sparend gebaut oder umgenutzt habe: „Es gibt schon Leuchtturmprojekte im alten Gewerbegebiet, da wollten wir uns schärfen.“ Sie wünsche sich Mut, etwas Neues auszuprobieren, wie einen Handwerkercampus. Da baurechtlich aber wieder eingeschossige Gewerbebauten mit ringsum Grün möglich seien, komme man über den bisherigen Standard nicht hinaus.</p> <h2>Härle will mit Anfragen weiterhin individuell verfahren</h2> <p>Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, auch mit dem Bebauungsplan für das neue Areal Leuchtturmprojekte umsetzen zu können. „Es gibt bestimmt keine andere Gemeinde, die Bauanträge so intensiv diskutiert“, merkte er an. Statt es den Gewerbetreibenden schwer zu machen, könne man weiter individuell mit Anfragen umgehen. Arnim Eglauer (SPD) stimmte zu: „Wir haben oft Interessenten bewegt, andere Grundstücke zu nehmen oder Fläche einzusparen. Warum sollten wir das in späteren Verhandlungen nicht auch schaffen?“</p> <p>Nach einer von Martin Möller beantragten Pause beschloss das Gremium bei sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs. In der kommenden Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbands wird über die Offenlage der Änderung des Flächennutzungsplans entschieden.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kompromiss oder Ärgernis: So steht es um die Erweiterung des Gewerbegebiets]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:08:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.  ]]></description>
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          Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107]]></guid>
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        Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.



        <p>Die Gemeinde Heiligenberg verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Bürger: Helmut Frings, der am 7. August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist am vergangenen Sonntag überraschend verstorben. Frings, dessen Leben untrennbar mit seinem Friseurberuf verbunden war, prägte über Jahrzehnte das Ortsbild und das Dorfleben – sowohl durch seine Arbeit als auch durch sein Engagement in Vereinen und Hilfsorganisationen.</p> <p>Geboren 1945 im damals noch existierenden Spital Heiligenberg, machte er nach einer Friseurlehre im elterlichen Betrieb die Meisterausbildung und übernahm 1987 den Salon. „Ohne Arbeit? Das wäre für ihn nicht gegangen“, erinnert sich Angelika Müller, Tochter seiner Lebensgefährtin. „Er war immer im Salon, nie im Urlaub. Immer!“</p> <h2>Sein Friseursalon war wie ein kleines Museum</h2> <p>Tatsächlich wirkte Frings‘ Geschäft wie ein kleines Museum. Die Ausstattung des Salons, so wie sie heute noch erhalten ist, stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. Für Frings war das so gewollt: Ein moderner Umbau kam für ihn nicht infrage, sein Salon war für ihn ein vertrauter Ort, berichtet Müller. Für die Generationen von Heiligenbergern, die dort ihre Haare schneiden ließen, war Frings eine feste Größe – wahrscheinlich hat er irgendwann einmal den Kopf jedes Heiligenbergers in Händen gehabt, dabei gewaschen, geschnitten oder frisiert.</p> <p>Er lebte für seinen Beruf. Zwei Wochen vor seinem Tod war er noch im Salon tätig, bis er zu einer geplanten Herzoperation ins Krankenhaus kam, so Müller. Sein Tod kam überraschend. Er hinterlässt eine große Lücke in Heiligenberg, im Geschäftsleben – und natürlich für seine treuen und langjährigen Kunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-lebt-es-sich-in-heiligenberg-hier-zieht-wieder-mehr-leben-ein;art372476,11669031" title="So lebt es sich in Heiligenberg: Hier zieht wieder mehr Leben ein">In einem SÜDKURIER-Interview im Sommer 2023 drückte Helmut Frings</a> sein Bedauern darüber aus, dass in den letzten Jahren immer mehr Läden und Betriebe aus dem Ort verschwunden sind. „Das war zwar ein schleichender Prozess, aber immer wieder war ich doch erschrocken, wenn direkte Nachbarn aufgaben. Manchmal wirkt das Dorf wie ausgestorben auf mich. Aber ich sehe auch, dass Leute hinzuziehen, dass das Dorf wächst. Und das Vereinsleben, die Fasnet, der Sport sind lebendig. Auch für die Kultur wird immer wieder viel getan.“</p> <h2>Nachruf des Bürgermeisters</h2> <p>Frings selbst war, über die reine Berufstätigkeit hinaus, im gesellschaftlichen Leben von Heiligenberg engagiert. Er war Mitbegründer des örtlichen Sportvereins und lange aktiv im Roten Kreuz und beim Narrenverein Wolkenschieber. Bürgermeister Denis Lehmann würdigte ihn im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich war anlässlich seines 80. Geburtstags noch bei Helmut Frings in seinem Friseurladen und habe einen Menschen voller Lebensfreude getroffen.</p> <p>Er war für Heiligenberg eine prägende Persönlichkeit und sein Friseurladen eine gesetzte Institution. Herr Frings lebte für unser Dorf, sein Handwerk, die Vereinsarbeit. Er war besonders im Narrenverein Wolkenschieber aktiv und befasste sich mit unserer Ortsgeschichte. Er hat die Gemeinschaft immer unterstützt. Dass so ein Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist, berührt uns alle tief.“</p> <h2>Nachruf des Narrenpräsidenten</h2> <p>Für den Narrenverein Wolkenschieber sind dies traurige Tage. Vereinspräsident Markus Leppert berichtet darüber, dass am vergangenen Wochenende gleich zwei Ehrenmitglieder gestorben sind. Zum einen Helmut Frings. Zum anderen Gerda Kast. Kast war lange Jahre Häs-Näherin im Verein. Sie sei am Samstag gestorben, so Leppert. Frings, Mitglied im Verein seit 1979, war Vereinsfriseur, Maskenbildner und aktiver Hästräger. Leppert würdigt ihn mit den Worten: „Helmut hat bei jedem Bunten Abend die Akteure frisiert und geschminkt. So lange ich denken kann, hat er das schon gemacht. Und nun hat er uns sein komplettes Equipment dafür hinterlassen. Er ist bei jedem Umzug an der Fasnet mitgelaufen, zur Not mit Krücken.“ Der Narrenverein habe Gerda Kast schon früher, Helmut Frings erst in der letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet.“</p> <h2>Keine Nachfolge für den Salon</h2> <p>Helmut Frings hinterlässt drei Nichten und Neffen. Sie leben in der Ferne; eine direkte familiäre Nachfolge für das Geschäft gebe es nicht, wie Angelika Müller sagt. Der Verstorbene hatte zwei Brüder und eine Schwester. Sie war ebenfalls Friseurin.</p> <p>Helmut Frings hat ein Stück Heiligenberger Geschichte geschrieben. Er war ein Mann, der die Menschen durch sein Tun in Verbindung brachte und so die Gemeinschaft prägte. Im Interview des Sommers 2023 sagte er auf die Frage, was ihn zu einem Umzug in einen anderen Ort bewegen könne: „Es gibt keinen Grund für mich, Heiligenberg zu verlassen. Das ist unvorstellbar, und das wird so bleiben.“</p> <p><em>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, 14.30 Uhr in der Kirche in Röhrenbach statt. Die Beisetzung findet im Anschluss auf dem Friedhof in Heiligenberg statt.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 17:51:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was wird aus dem Bahnhof? Die Gemeinde will verkaufen – und knüpft das an eine Bedingung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/was-wird-aus-dem-bahnhof-die-gemeinde-will-verkaufen-und-knuepft-das-an-eine-bedingung;art372491,12490892 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach jahrelangem Stillstand drängt die Verwaltung auf den Verkauf der sanierungsbedürftigen Gebäude, eine Ausschreibung soll den Markt ausloten. Interessenten müssen ein Nutzungskonzept einreichen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach jahrelangem Stillstand drängt die Verwaltung auf den Verkauf der sanierungsbedürftigen Gebäude, eine Ausschreibung soll den Markt ausloten. Interessenten müssen ein Nutzungskonzept einreichen.<br>
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        Nach jahrelangem Stillstand drängt die Verwaltung auf den Verkauf der sanierungsbedürftigen Gebäude, eine Ausschreibung soll den Markt ausloten. Interessenten müssen ein Nutzungskonzept einreichen.



        <p>Leer, sanierungsbedürftig und unter Denkmalschutz: Das Bahnhofsgebäude von Salem und der angrenzende Güterschuppen sind seit 15 Jahren in Gemeindehand. Nach der letzten Diskussion im Gemeinderat vor zwei Jahren machte die Verwaltung einen erneuten Vorstoß in Richtung Verkauf. „Ziel war von Anfang an, das ortsbildprägende Ensemble einer sinnvollen und öffentlich zugänglichen Nutzung zuzuführen“, erklärte Bauamtsleiter Marc Dürrhammer im Gemeinderat. Inzwischen habe man ein Exposé in Auftrag gegeben, auf dessen Grundlage man den Verkauf ausschreiben wolle. Um nur ernsthafte Interessenten anzusprechen, setze man ein Konzept voraus, das auch eine öffentlich zugängliche Nutzung vorsehe.</p> <p>Dürrhammer betonte, dass man durch die Vorarbeiten dem Gemeinderat eine Entscheidungsgrundlage liefern wollte, um den Verkaufsprozess angehen zu können. Andernfalls drohten der Verlust an Glaubwürdigkeit gegenüber den Bürgern, nachlassendes Investoreninteresse, verpasste Förderfenster oder eine Wertminderung durch weiteren Verfall. Bürgermeister Manfred Härle räumte ein, dass in den vergangenen Jahren andere wichtige Themen dominierten, doch nun sei es an der Zeit, „den Markt einmal abzuklopfen“.</p> <h2>Erbpacht als Option für Kaufinteressenten?</h2> <p>Philip Kleiner (FWV) befürwortete das Vorantreiben des Projekts, hatte jedoch Bedenken zum Verkauf: „Vielleicht könnte man das als Erbpacht vergeben, damit man in ein paar Generationen wieder Zugriff hat.“ Petra Herter (CDU) sah das ähnlich: „Das Ensemble ist schön und einmalig und wenn‘s weg ist, ist‘s weg.“ Man verliere die Möglichkeit, aus dem Bahnschuppen selbst etwas zu entwickeln, zudem werde der Bahnhaltepunkt im Zuge der Elektrifizierung an Bedeutung gewinnen. „Dem Ausschreiben und Ideensammeln würden wir zustimmen, beim Verkauf sind wir zurückhaltend.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gemeinderat auf Besichtigungstour</span><span>Im März 2023 hatten sich die Mitglieder des Gemeinderats auf Besichtigungsfahrt ins Allgäu begeben. Es wurden mehrere sanierte Bahnhöfe besucht, um zu erfahren, welche Entwicklungsmöglichkeiten es bei solchen Projekten gebe. Als in der Ratssitzung im Juli 2023 eine Bürgergenossenschaft in Erwägung gezogen wurde, gab Bürgermeister Manfred Härle zu bedenken, dass bei allen besichtigten Bahnhöfen Investoren im Boot gewesen seien. Diskutiert wurden unter anderem eine Nutzung durch Gastronomie, Kulturangebote oder eine Arztpraxis.</span></label></div> <h2>Zweitwichtigster Bahnhof im Kreis</h2> <p>Arnim Eglauer (SPD) gab zu bedenken, man könne froh sein, wenn man überhaupt einen Investor finde. „Wir haben uns viel Mühe gegeben, aber den großen Geniestreich haben wir alle nicht gefunden.“ Somit empfahl er, sich auch Gedanken über mögliche Verkaufsbedingungen zu machen. Martin Möller (GoL) griff die künftige Bedeutung des zweitwichtigsten Bahnhofs im Bodenseekreis auf: „Ich glaube, dass wir gar nicht wissen, welchen Schatz wir hier mit dem Bahnhof haben“, sagte er in Bezug auf den Verkehrswert, der die Lage nicht angemessen berücksichtige. „Es wird nur das Haus bewertet, aber es könnte auch in Oberstenweiler stehen.“ Auch müsse man sich frühzeitig Gedanken machen, was Parkplätze und den Busverkehr angehe.</p> <p>Wolfgang Kanon (FDP) nahm die Sicht der Unternehmer ein: Die Aussicht auf Erbpacht oder einen Rückzieher in Verkaufsverhandlungen schrecke Interessenten ab, mit mindestens 20.000 Euro Planungskosten in Vorleistung zu gehen. „Ich würde gar nicht so den Profit in den Vordergrund stellen, sondern eine gute Konzeption.“ Leopold Prinz von Baden (FWV) erinnerte an die guten Beispiele, die der Gemeinderat bei seinen Exkursionen besichtigt hatte: „Vielleicht kann man in zwei Schritten fahren und die Energie aus der Gemeinde nutzen.“ Seine Fraktionskollegin Stephanie Straßer schlug vor, zu Vorschlägen aufzurufen. „Nicht, dass die Salemer hinterher erfahren: Ach ja, da gab es was.“</p> <h2>Bei Ausschreibung keine Verpflichtung zur Vergabe</h2> <p>Härle wies darauf hin, dass nach 15 Jahren nichts passiert sei: „Jedermann von uns würde sich freuen, wenn es ein Bürgerprojekt geben könnte, aber der Stand heute ist, dass wir eine Bestandsaufnahme machen.“ Wie man an den besuchten Projekten gesehen habe, habe keine Kommune die Finanzierung selbst gestemmt. „Was wir wollen, ist ein denkmalschutzkonformes Nutzungskonzept mit öffentlichem Anteil.“ Auf Nachfrage von Petra Herter versicherte der Bürgermeister, dass es keine Vergabeverpflichtung gebe, wenn dem Gemeinderat kein Vorschlag zusage: „Das ist nichts anderes als eine Anzeige, um darauf aufmerksam zu machen.“</p> <p>Manuel Kugler (FBL) regte daher an, die Wünsche der Gemeinde noch deutlicher herauszustellen, damit niemand umsonst in Vorleistung gehe. Härle entgegnete jedoch, dass es umso schwieriger werde, je enger man die Vorgaben gestalte: „Wer ein Interesse an der Immobilie hat, hat auch ein Interesse, dass seine Ideen umgesetzt werden.“ Was die Infrastruktur angehe, weswegen Wolfgang Blaser (FWV) erneut nachhakte, sagte der Bürgermeister: „Wir verkaufen im Gesamtpaket mit all den Fragestellungen, die im Raum stehen. Das muss ein gegenseitiges Nehmen und Geben sein.“ Bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung stimmten die Ratsmitglieder der Ausschreibung des Bahnhofsareals Salem zu.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:18:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeugenaufruf nach neuerlichem Überfall in Überlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/zeugenaufruf-nach-neuerlichem-ueberfall-in-ueberlingen;art372495,12490772 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.<br>
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        Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.



        <p>Nach einem Überfall auf einen 27-Jährigen am Mittwochabend (24. September), hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. In einer Pressemeldung vom 29. September sucht sie nach Zeugen.</p> <p>Der Vorfall ereignete sich laut Polizei in der Johann-Kraus-Straße. Dabei sei ein 27-jähriger Mann von zwei Unbekannten attackiert worden. Der 27-Jährige war demnach mit seiner Frau auf dem Nachhauseweg, als er von den beiden Männern drohend angesprochen und mit Pfefferspray angegriffen worden sei. Im Anschluss stiegen die Täter in einen dort abgestellten weißen Opel Corsa und ergriffen die Flucht.</p> <h2>Laut Zeugenaussage russisch gesprochen</h2> <p>Die Männer werden als etwa 190 und 180 Zentimeter groß und kräftig gebaut beschrieben. Sie waren dunkel gekleidet und hatten offenbar ihr T-Shirt ins Gesicht gezogen. Die Drohungen sollen sie in russischer Sprache ausgesprochen haben, teilte die Polizei mit.</p> <p>Die Beamten möchten nun den Hergang, die Hintergründe und die Identität der Täter klären. Personen, die insbesondere am vergangenen Mittwochabend auf die beiden Männer oder den weißen älteren Corsa aufmerksam geworden sind, werden gebeten, sich unter Telefon 07551/804-0 bei den Beamten des Polizeireviers Überlingen zu melden.</p> <p>In den letzten Wochen gab es mehrere seltsam klingende Überfälle in der Innenstadt von Überlingen. Darunter ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/senior-mit-totem-fisch-geschlagen-so-lief-der-ungewoehnliche-angriff-am-bodensee-ab;art372495,12478695" title="Angriff auf Senior mit totem Fisch: Das ist über den Vorfall und das Tier bekannt">Angriff mit einem toten Fisch</a> sowie ein Angriff <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/uebergriff-am-bahnhof-jugendliche-mit-farbigen-peruecken-auf-dem-kopf-attackieren-einen-passanten;art372495,12485827" title="Übergriff am Bahnhof: Jugendliche mit farbigen Perücken auf dem Kopf attackieren einen Passanten">von bislang unbekannten Tätern, die mit bunten Perücken gekleidet gewesen sein sollen</a>. Im Fall der Fisch-Attacke ermittelt die Polizei gegen Jugendliche, die die mutmaßlichen Täter sein sollen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zeugenaufruf nach neuerlichem Überfall in Überlingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:42:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Fest für Firmen und Familien: Unternehmen und Vereine stellen sich beim Gewerbetag vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/ein-fest-fuer-firmen-und-familien-unternehmen-und-vereine-stellen-sich-beim-gewerbetag-vor;art372491,12490633 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim ersten Gewerbetag seit sieben Jahren zeigen die Salemer Unternehmen, was sie zu bieten haben. Der Mix aus Information, Unterhaltung und Mitmachaktionen lockt zahlreiche Gäste ins Gewerbegebiet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim ersten Gewerbetag seit sieben Jahren zeigen die Salemer Unternehmen, was sie zu bieten haben. Der Mix aus Information, Unterhaltung und Mitmachaktionen lockt zahlreiche Gäste ins Gewerbegebiet.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Beim ersten Gewerbetag seit sieben Jahren zeigen die Salemer Unternehmen, was sie zu bieten haben. Der Mix aus Information, Unterhaltung und Mitmachaktionen lockt zahlreiche Gäste ins Gewerbegebiet.



        <p>Erster Halt des Gewerbebähnles: Apfelverkostung! Bürgermeister Manfred Härle und Jörg Kugler, der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Salem, unterbrechen ihre Rundfahrt durch das Salemer Gewerbegebiet. Mit ihrer Entourage aus Gemeinderäten und Wirtschaftsvertretern erkunden sie die Angebote der hiesigen Betriebe, Dienstleister und Vereine beim ersten Gewerbetag seit sieben Jahren.</p> <p>Am Stand des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit alten Apfelsorten von einer Neufracher Streuobstwiese greift Härle beherzt zu, als Kugler scherzend warnt: „Einer davon ist 3D-gedruckt.“ Während sich Kugler von Silke Ortmann über den Hintergrund der Aktion informiert, hat sich für ihn schon eine Lieblingssorte herauskristallisiert: „Der geflammte Kardinal hat so eine leicht säuerliche Note.“ Weiter geht es zur Saatgutinitiative, wo er Bohnen für die Aussaat im Garten erhält.</p> <h2>Teamarbeit trägt am Gewerbetag Früchte</h2> <p>Dass die Saat der Teamarbeit am Gewerbetag Früchte trägt, freut den Vorsitzenden des im Vorjahr gegründeten Wirtschaftsforums. „Ohne sie alle wäre das gar nicht möglich gewesen“, verweist er auf die vielen helfenden Hände der beteiligten Unternehmen, aber auch vonseiten der Gemeinde.</p> <p>Das hatte bereits der Bürgermeister zuvor bei der Eröffnung der Veranstaltung herausgestellt, als er die Zusammenarbeit lobte. „Wenn es unseren Betrieben gut geht, geht es unserer Gemeinde auch gut“, erwähnte Härle die Gewerbesteuer, die Arbeitsplätze und die Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. „Das Arbeiten gehört in unsere Mitte und es gehört dazu, dass wir uns mit unserem Handwerk und den Betrieben identifizieren.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wirtschaftsforum Salem</span><span>Dem 2024 gegründeten Wirtschaftsforum Salem gehören sowohl Gewerbetreibende als auch Vertreter der Gemeindeverwaltung an. Als Plattform für alle Salemer Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe will der Verein diese miteinander vernetzen und zugleich als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kommune agieren. Mit öffentlichen Aktionen wie dem Gewerbetag sollen sowohl Kunden als auch Arbeitskräfte gewonnen werden.</span></label></div> <p>Die Unternehmen nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen, und boten auch Gewerbetreibenden von außerhalb sowie den ansässigen Vereinen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. So informierten beispielsweise der Gebäudeausrüster TGA Bodensee und der Energiestammtisch Salem nebeneinander über ihr Angebot. „Wir treffen uns alle vier Wochen“, warb Dieter Mücke für den Arbeitskreis. Wer unabhängig beraten werden oder mithelfen wolle, sei herzlich willkommen.</p> <h2>Menschen hinter den Firmennamen kennenlernen</h2> <p>Der Gewerbetag ist nicht nur ein Fest für die Firmen und Vereine, sondern auch für Familien. „Es ist weitläufig, aber schön, und es wird viel für Kinder gemacht“, sagte Carmen Falkner, während ihr Sohn Elias auf der Traktorhüpfburg herumkletterte. „Interessant, was es hier alles gibt“, meinte sein Vater Humberto Mistler und freute sich darüber, auch einmal die Menschen hinter den Firmennamen kennenzulernen.</p> <p>Auch das Kistenstapeln lockte viele Kinder an: Souverän erklomm der achtjährige Florian den Kistenturm und läutete die Glocke. „Ich hab‘ das schon einmal gemacht“, verriet er. Auch das Gokart-Fahren habe ihm großen Spaß gemacht. „Die Firmen haben sich wahnsinnig ins Zeug gelegt“, würdigte seine Mutter Julia Belau die vielfältigen Angebote. Die Familie aus Konstanz war auf Empfehlung der Großeltern gekommen, die am Stand der deutsch-französischen Gemeindepartnerschaft zwischen Salem und Les Essarts mithalfen. „Und Freunde haben wir hier auch getroffen“, ergänzte sie.</p> <h2>Manche verbinden Arbeit und Privatvergnügen</h2> <p>Arbeitseinsatz und Privatvergnügen kamen auch beim Betrieb Sattler Elektronik zusammen, wo Andrea Wiedmann ihren Kollegen Sebastian Stehle zu einer Runde Bullenreiten motivierte. „Noch bin ich privat da – nachher stehe ich dort und bediene das Gerät“, erklärte sie. Bevor er sich mutig auf den bockelnden „Bullen“ schwang, meinte Sebastian Stehle: „Ich find‘s klasse, bei uns läuft‘s!“</p> <p>Auch nebenan bei Herbert Senft lieft es im wahrsten Sinne des Wortes. Während Petra Herter, Andrea Eglauer und Claudia Härle mit Hochprozentigem anstießen, erklärte der Kellermeister: „Wir sind eine Gemeinde, wir gehören alle zusammen und da muss man sich auch zeigen.“ So sei er bei jedem Gewerbetag dabei gewesen und denke auch darüber nach, auf den Salemer Bauernmarkt zu kommen.</p> <p>Auch Ingrid Nicklas kam ins Nachdenken: Die Inhaberin der Firma Nägele &amp; Partner aus Beuren war privat unterwegs, um sich einen Überblick zu verschaffen. „Ich finde es schön, wenn Salem als Gewerbestandort wieder präsent ist in den Köpfen“, sagte sie. „Wir können wirklich viel bewegen, wir haben fast alles vor Ort.“ So könnte sie sich vorstellen, ebenfalls mit einem Stand präsent zu sein, wenn es wieder einen Gewerbetag geben sollte.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Verein Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Fest für Firmen und Familien: Unternehmen und Vereine stellen sich beim Gewerbetag vor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 15:11:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volles Programm beim Gewerbetag in Salem  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/volles-programm-beim-gewerbetag-in-salem;art372491,12490133 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Hallen, Events und Imbissständen ist für Groß und Klein, für Unternehmer und Familien viel geboten. Wir haben die besten Bilder.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Hallen, Events und Imbissständen ist für Groß und Klein, für Unternehmer und Familien viel geboten. Wir haben die besten Bilder.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Hallen, Events und Imbissständen ist für Groß und Klein, für Unternehmer und Familien viel geboten. Wir haben die besten Bilder.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Reisetip Unternehmer Messen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Volles Programm beim Gewerbetag in Salem]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 14:25:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann beim Spazieren am Schlosssee attackiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/mann-beim-spazieren-am-schlosssee-attackiert;art372491,12490118 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.



        <p>Ein 83-jähriger Mann ging nach Angaben der Polizei am Schlosssee spazieren und wurde unvermittelt angegriffen. Demnach sei der Mann am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr, parallel zur Bodenseestraße, auf dem Geh- und Radweg unterwegs. Plötzlich habe ihn ein etwa 50 Jahre alter, 165 Zentimeter großer, untersetzter Mann mit blonden Haaren und dunkler Bekleidung niedergeschlagen und dabei leicht verletzt.</p> <h2>Polizei sucht Zeugen</h2> <p>Der unbekannte Angreifer sei anschließend in Richtung Mimmenhausen davongelaufen. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zur Feststellung des flüchtigen Mannes. Das Polizeirevier Überlingen, Telefon 07551/8040 sucht daher Zeugen des Vorfalls und erbittet Hinweise zur Tat und Täter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann beim Spazieren am Schlosssee attackiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 14:25:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann beim Spazieren am Schlosssee attackiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/mann-beim-spazieren-am-schlosssee-attackiert;art372491,12490118 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.  ]]></description>
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          Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.<br>
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        Die Polizei sucht nach Zeugen eines plötzlichen Angriffs auf einen 83-Jährigen. Offenbar wurde der Mann unvermittelt niedergeschlagen.



        <p>Ein 83-jähriger Mann ging nach Angaben der Polizei am Schlosssee spazieren und wurde unvermittelt angegriffen. Demnach sei der Mann am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr, parallel zur Bodenseestraße, auf dem Geh- und Radweg unterwegs. Plötzlich habe ihn ein etwa 50 Jahre alter, 165 Zentimeter großer, untersetzter Mann mit blonden Haaren und dunkler Bekleidung niedergeschlagen und dabei leicht verletzt.</p> <h2>Polizei sucht Zeugen</h2> <p>Der unbekannte Angreifer sei anschließend in Richtung Mimmenhausen davongelaufen. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zur Feststellung des flüchtigen Mannes. Das Polizeirevier Überlingen, Telefon 07551/8040 sucht daher Zeugen des Vorfalls und erbittet Hinweise zur Tat und Täter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fahndung Tötungsdelikte Körperverletzung thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Salem]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann beim Spazieren am Schlosssee attackiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 08:02:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Bewerber, ein Ziel: Bürgermeister in Bermatingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-bewerber-ein-ziel-rupp-jonischkeit-und-maul-wollen-buergermeister-in-bermatingen-werden;art372469,12488739 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-bewerber-ein-ziel-rupp-jonischkeit-und-maul-wollen-buergermeister-in-bermatingen-werden;art372469,12488739]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.



        <p>Die Regeln sind klar: 20 Minuten hat jeder der drei Bürgermeisterkandidaten, um sich, seine Motivation und die Schwerpunkte künftiger Arbeit vorzustellen, informiert Bürgermeister-Stellvertreter Franz Kutter die Bürger im Dorfgemeinschaftshaus bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Wahl am 12. Oktober.</p> <p>Amtsinhaber Martin Rupp darf analog zur Reihenfolge der Bewerbungseingänge beginnen. Fragen aus dem Publikum sind nicht gestattet.</p> <h2>Bürgermeisterwahl in Bermatingen: So präsentieren sich die drei Bewerber</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Seriöser Anzug, sein Vortrag sachlich und souverän-ruhig. Der Amtsinhaber setzt auf Fakten, auf 24 Jahre Bürgermeisterarbeit, in denen er viele Ziele mit Leidenschaft, Freude und persönlich hohem Einsatz erreicht habe, wie er sagt, und auf seine langjährige Erfahrung. Er streift die erfolgreichen Projekte, vollendet oder im Werden: Ortskernsanierung, Ganztagsbetreuung Schule, modernisierte Sportstätten.</p> <p>Er verweist auf die Unterstützung von Landwirtschaft und Gewerbetreibenden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu sichern, nennt die 17-Millionen-Investition in acht Jahren in Projekte und Maßnahmen, zu über 80 Prozent finanziert mit Eigenmitteln, Zuschüssen und Beiträgen, Schuldenrückführung, Glasfaser- und Breitbandausbau, Feuerwehrgerätehaus, Kindergarten- und Schulerweiterungen.</p> <p>Sein Augenmerk gilt weiter dem sozialen Wohnprojekt „In der Breite“, der Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze. Er will die touristischen Stärken der Gemeinde herausarbeiten, den Klimaschutz vorantreiben, auch künftig die über 30 Vereine und das Ehrenamt unterstützen, das jährliche Defizit von 1,2 Millionen Euro zur Kinderbetreuung, dem Aushängeschild der Gemeinde, weiterhin leisten und die Bürger aktiv mit Workshops und Umfragen in die weitere Gestaltung der Gemeinde einbeziehen.</p> <p>Er wirft seinen Sachverstand, Erfahrung und Beständigkeit in die Waagschale. Punktlandung mit genau 20 Minuten Redezeit. 18 Sekunden Applaus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Martin Rupp</span><span>Martin Rupp, 54, lebt seit 2002 mit seiner Frau und zwei Söhnen in Bermatingen. Der Diplom-Verwaltungswirt ist seit 2001 Bürgermeister, parteilos, gehört aber den Freien Wählern (FW) an, ist unter anderem Mitglied im Kreistag und im Landesvorstand des Gemeindetags.</span></label></div> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Locker, kariertes Hemd, Jeans: Jonischkeit legt leicht nervös los und gesteht das auch ein. „Bermatingen kann ein bisschen mehr und verdient auch ein bisschen mehr“, sagt er. Er lebe gerne in der Gemeinde mit Menschen, „die ihr Lächeln miteinander teilen“. In seiner beruflichen Selbständigkeit habe er gelernt, Verantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen und vor allem zuzuhören, denn gute Entscheidungen entstünden im Gespräch mit Menschen, denen er mit Bürgersprechstunden und digitalen Möglichkeiten ein Forum geben möchte.</p> <p>Als Bürgermeister würde er „ehrlich, offen und mutig handeln“. Er wolle eine Gemeinde, „die Familien unterstützt und Tourismus als Chance begreift“. Hier könne man sich mit Kindergärten abstimmen, Elterninitiativen unterstützen und Förderprogramme nutzen.</p> <p>Am Herzen liegen ihm auch die älteren Mitbürger. Hier wolle er Orte der Begegnungen, Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationentreffs schaffen, Kooperationen aufbauen, Ehrenamtsnetzwerke fördern. Ein Anliegen sind ihm nachhaltiger Tourismus, der die Landschaft schütze und Arbeitsplätze schaffe.</p> <p>Gemeinsam mit Landwirten und Vereinen würde er eine eigene Regionalmarke gründen. „Ich glaube an Politik auf Augenhöhe und will ein Bürgermeister sein, der zuhört und auch ehrlich sagt, wenn etwas nicht geht.“ Er wolle nicht nur „verwalten, sondern gestalten, nicht regieren, sondern agieren“. Er schließt: „Ich würde mein Bestes geben jeden Tag.“ 12 Sekunden Applaus nach acht Minuten Redezeit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Patrick Jonischkeit</span><span>Patrick Jonischkeit, 42, gebürtiger Friedrichshafener, und seiner Familie ist Bermatingen nach Wohnorten in Friedrichshafen, Markdorf und Mittelstenweiler seit 2020 zur Heimat geworden. Seit 2017 ist er selbständiger Unternehmer in Meersburg. Er ist parteilos.</span></label></div> <p><strong>Alexander Maul,</strong> im weißen Pulli und schwarzer Hose, erzählt, dass er Klassensprecher war, Streitschlichter, Fußball-C-Trainer. „Als Fußballer war ich Libero, mein Spitzname war ,Die Wand`“, sagt er, das Publikum lacht. Seine beruflichen Erfahrungen in verantwortlichen Positionen hätten ihm gezeigt, wieviel Freude es mache, Verantwortung zu tragen und gemeinsam Ziele zu erreichen.</p> <p>Ebenfalls im Beruf habe er gelernt, wie wichtig Präzision und Teamarbeit, der Blick auf Termine, Budget und Machbarkeit seien. Er folge der Einstellung seiner Oma: Sich für andere einsetzen und Dinge besser zu machen. „Diese Haltung möchte ich in den Dienst unserer Gemeinde stellen und gern Verantwortung für eine gemeinsame Zukunft Bermatingens übernehmen“, sagt er.</p> <p>Mut, Ehrgeiz und Wille zur Verbesserung begleiteten ihn schon sein ganzes Leben, wirbt Maul für sich. Und er betont: „Parteipolitik interessiert mich nicht, mir geht es um Sie!“ Er möchte sich für bezahlbaren Wohnraum, Familien und Sicherheit einsetzen, die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern, Bürgern einen direkten Prozess der Mitwirkung per App ermöglichen und als Quereinsteiger frischen Wind in die Verwaltung bringen.</p> <p>Seine Devise sei: Nie aufgeben im Leben. Für seinen Auftritt erhält er 12 Sekunden Applaus. Nach nur sieben Minuten beendet er seine Rede.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Alexander Maul</span><span>Alexander Maul, 34, geboren in Kasachstan, zog 1994 nach Deutschland und lebt seit 2015 mit seiner Freundin und demnächst zwei gemeinsamen Kindern in Bermatingen. Der Zerspanungsmechaniker arbeitet als Schichtleiter bei der Firma Ziegler und ist parteilos.</span></label></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Drei Bewerber, ein Ziel: Bürgermeister in Bermatingen werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 19:13:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/lebhafter-austausch-mit-drei-bewerbern-so-lief-der-abend-nach-der-kandidatenvorstellung;art372469,12489000 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.  ]]></description>
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          In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.<br>
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        In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.



        <p>Gelöste Stimmung im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses am Mittwochabend: Gerade eben ist die öffentliche Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen am 12. Oktober zuende gegangen und die Besucher stehen in Gruppen zusammen und tauschen sich aus. Zu ihnen haben sich die drei Kandidaten gesellt, plauschen und stellen sich den Fragen der Bürger, die in der Vorstellungsrunde nicht erlaubt waren.</p> <p>Gleich, an welchem der Stehtische man sich umhört: Die Bermatinger sind zufrieden mit dem Abend. Die Art und Weise, wie sich die Kandidaten präsentiert hatten, sei aufschlussreich und für eine Entscheidungsfindung auch hilfreich gewesen, heißt es von allen Seiten. Lob bekommen dabei alle drei Kandidaten: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209" target="_blank" title="„Viel zu früh um aufzuhören“: Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt">Amtsinhaber Martin Rupp</a> sei gewohnt sachlich und souverän gewesen, die beiden Mitbewerber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937" target="_blank" title="60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden">Patrick Jonischkeit</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/alexander-maul-will-buergermeister-von-bermatingen-werden-mit-diesen-themen-will-er-punkten;art372469,12486494" target="_blank" title="Wirtschaft, Familie, Sicherheit: Mit diesen Themen möchte Kandidat Alexander Maul punkten">Alexander Maul</a> seien aber auch sympathisch und engagiert rübergekommen, heißt es einhellig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen. Wahlberechtigt sind rund 3320 Bürger. Sollte keiner der drei Bewerber am 12. Oktober mehr als 50 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, findet am 26. Oktober eine Stichwahl statt.</span></label></div> <h2>„Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“</h2> <p>„Maul, der Ehrgeizige, Jonischkeit, der Herzliche und Rupp, der Sachliche“, bringt es Udo Woble auf den Punkt. Und so wie er haben es offenbar auch viele andere empfunden. „Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“, freut er sich und seine Frau Brigitte Woble ergänzt: „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, heute hierher zu kommen, ich finde, wir haben gute Einblicke bekommen.“</p> <h2>Saal zu drei Vierteln gefüllt: Mehr als 200 Besucher</h2> <p>Diese Einblicke wollten überraschend viele Bermatinger für sich gewinnen: Für 290 Sitzplätze hatte man den Saal im Dorfgemeinschaftshaus bestuhlt, ziemlich ehrgeizig hätte man meinen können. Doch in den letzten Minuten vor Beginn der Vorstellung füllte sich der Saal zusehends. Deutlich mehr als 200 Interessierte sorgten schließlich für eine würdige Kulisse. Prägnant und unaufgeregt moderiert von Franz Kutter, dem Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, ging die offizielle Vorstellung der drei Bewerber zügig über die Runden: Rupp schöpfte als einziger seine 20 Minuten Redezeit komplett aus, Jonischkeit und Maul waren mit ihrem Programm in jeweils acht Minuten durch.</p> <p>Dennoch merkte man auch Jonischkeit und Maul an, dass sie sich für den Abend durchaus nochmal intensiver vorbereitet hatten: Beide nannten auch konkrete Themen und Ziele, denen sie sich im Falle ihrer Wahl in ihrer Amtsperiode dann widmen wollten. „Eine sehr informative und interessante Vorstellungsrunde“, kommentiert denn auch CDU-Frau Carola Uhl den Abend: „Es haben sich drei wirklich verschiedene Persönlichkeiten präsentiert und ich finde, die beiden Mitbewerber haben viel Mut an den Tag gelegt.“</p> <h2>Bermatinger freuen sich über demokratischen Wettbewerb</h2> <p>Auch Unternehmer Klaus Widemann fand die Dreier-Runde interessant. „Dass unser Bürgermeister Profi ist, hat man an seinem profunden Detailwissen gemerkt. Den Mut der anderen Kandidaten fand ich respektabel“, sagt er. Es sei gut, dass es diesmal einen demokratischen Wettbewerb gebe und er freue sich natürlich, dass alle drei signalisiert hatten, das Gewerbe unterstützen zu wollen.</p> <p>Monika Barisch, die mit ihrem Mann, dem ehemaligen langjährigen Gemeinderat und Schulleiter Gerhard Barisch gekommen war, hatte sich während der Vorstellung Notizen gemacht. „Die zwei jungen Kandidaten konnten im Gegensatz zum Bürgermeister nicht auf über 20 Jahre Gemeindearbeit zurückgreifen. Aber sie haben sich bemüht, Ausblicke zu geben und Ideen zur Gestaltung vorgetragen. Leider sind sie etwas im Vagen geblieben und wenig auf konkrete Beispiele eingegangen.“ Was sie ärgert: „Dass das Projekt ,In der Breite´ so lange gedauert hat, weil die Gemeinderäte und der Bürgermeister sich vom Investor so lange haben hinhalten lassen. Das hat die Gemeinde viel Zeit und Geld gekostet.“</p> <h2>Bürger gehen auf alle drei Kandidaten zu</h2> <p>Ähnlich sieht es auch LBU-Gemeinderat Karsten Küpfer. Beide Mitbewerber von Rupp habe er zuvor noch nicht gekannt. „Aber ich war positiv überrascht und meinen Respekt haben beide, das haben sie sehr gut gemacht vor über 200 Leuten.“ Anders als Monika Barisch habe er aber durchaus den Eindruck gehabt, dass auch sie ins Konkrete gegangen seien. Als kommunalpolitisch aktiven Bürger habe ihn aber vor allem gefreut, dass die Kandidatenvorstellung so gut besucht gewesen sei.</p> <p>Mit welchen Themen wurden die Kandidaten im Foyer nun konfrontiert? Auf Alexander Maul kamen Mitglieder des Sportvereins zu. Er überlegt sich, eine Sprechstunde anzubieten, in der Interessierte mehr über ihn und seine Schwerpunkte erfahren können. Auch Patrick Jonischkeit spielt mit dem Gedanken, doch noch eine Wahlveranstaltung zu machen. Die bei ihm nachgefragten Themen betrafen vor allem ältere Menschen und Familienbetreuung. Bei Martin Rupp wurde wegen der Breitbandversorgung und Mobilfunk nachgefragt. Hier stellte er fest, dass sich die Interessensschwerpunkte der Bevölkerung verschoben hätten und verwies auch auf die Rolle der privaten Kommunikationsunternehmen, die hier verantwortlich seien.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 05:30:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gewerbetag Salem : Netzwerker für die ganze Region  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/gewerbetag-salem-netzwerker-fuer-die-ganze-region;art372491,12488308 ]]></link>      <description><![CDATA[  Salem Sie wollen eine Plattform bieten für alle Salemer Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe, diese miteinander vernetzen und zugleich als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kommune agieren. Daher verwundert es nicht, dass dem neu gegründeten Wirtschaftsforum Salem sowohl Gewerbetreibende als auch Vertreter der Gemeindeverwaltung angehören.  ]]></description>
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          Salem Sie wollen eine Plattform bieten für alle Salemer Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe, diese miteinander vernetzen und zugleich als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kommune agieren. Daher verwundert es nicht, dass dem neu gegründeten Wirtschaftsforum Salem sowohl Gewerbetreibende als auch Vertreter der Gemeindeverwaltung angehören.<br>
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        Salem Sie wollen eine Plattform bieten für alle Salemer Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe, diese miteinander vernetzen und zugleich als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kommune agieren. Daher verwundert es nicht, dass dem neu gegründeten Wirtschaftsforum Salem sowohl Gewerbetreibende als auch Vertreter der Gemeindeverwaltung angehören.



        <div class="koll"><p><strong>Salem </strong>Sie wollen eine Plattform bieten für alle Salemer Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe, diese miteinander vernetzen und zugleich als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kommune agieren. Daher verwundert es nicht, dass dem neu gegründeten Wirtschaftsforum Salem sowohl Gewerbetreibende als auch Vertreter der Gemeindeverwaltung angehören. Neben Jörg Kugler als Vorsitzendem und Wolfgang Kanon als dessen Stellvertreter gehört auch Arnim Eglauer dem Vorstandsteam an. „Gewerbetreibender bin ich auch“, betont der SPD-Gemeinderat, der ein Ingenieurbüro für Nachrichtentechnik betreibt. „Ich kam dazu, weil ich gefragt wurde, ob jemand Erfahrung mit Vereinsgründungen hat.“ So habe er mitgeholfen, die Satzung für den Verein zu entwerfen. „Und zur Belohnung bin ich in den Vorstand mitgewählt worden“, verrät er schmunzelnd.</p><h2_interline>Sechs Vorstandsmitglieder</h2_interline><p>Neben dem engeren Vorstand gibt es drei weitere Mitglieder, die zwar formell keine Rolle spielen, bei der Übernahme von Aufgaben wie zum Beispiel der Vorbereitung des Gewerbetags jedoch umso mehr: Dabei handelt es sich um Hubertus Endres, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Salem-Heiligenberg, Stefanie Scherber als Geschäftsleitung von Sattler Elektronik sowie Sabine Stark von der Salemer Gemeindeverwaltung. „Die Verwaltung von Salem ist sehr am Gewerbe interessiert und selbst ein wichtiger Faktor im Wirtschaftsleben“, begründet Eglauer die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit.</p><h2_interline>Aus loser Gruppe wird Verein</h2_interline><p>In der Form, wie man sich nun aufgestellt habe, sei das neu, erklärt der Schriftführer und Kassenwart. „Das gab es schon früher, es war aber kein Verein, sondern eher eine lose Gruppe“, blickt Eglauer zurück. So habe es in Salem bisher drei Gewerbetage gegeben, der letzte fand im Jahr 2018 statt. Dass seitdem nicht mehr viel geschehen ist, führt er auch auf die Pandemie zurück: „Solch eine Vernetzung lebt davon, dass man sich trifft und sich gegenseitig die Betriebe zeigt. Das ist während der Zeit nicht passiert“, erläutert er.</p><p>Die Initiative zur Vereinsgründung kam dann 2023: „Das war ein Zusammenfinden von Leuten, die schon seit längerer Zeit bedauert haben, dass bei dem Thema konkret nichts passiert ist“, erinnert sich Eglauer. Nach den ersten Gesprächen und dem Erstellen einer Satzung wurde der Verein im April 2024 gegründet. Seitdem ist das Wirtschaftsforum Salem am Start und hat sich zum Ziel gesetzt, Wirtschaftsförderung zu betreiben und Gewerbetreibende miteinander zu vernetzen. „Wenn sie sich kennenlernen, stellen sie vielleicht auch fest, dass sie auch in Salem Geschäftspartner finden“, hofft der Schriftführer. Statt in die Ferne zu schweifen, könne man mit Partnern vor Ort schnell auf direktem Wege kommunizieren und sich gegenseitig voranbringen. Mit Fachvorträgen und der Vorstellung einzelner Betriebe will der Verein gemeinsame Veranstaltungen etablieren.</p><h2_interline>Präsentation nach außen</h2_interline><p>Ein weiteres Ziel ist das gemeinsame Auftreten nach außen: „Wir wollen in der Öffentlichkeit Werbung machen dafür, was es in Salem alles gibt“, erklärt Eglauer. So könnten Firmen nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern auch Arbeitskräfte – auch Schülerpraktika seien ein wichtiges und interessantes Thema für beide Seiten. Einen Gewerbetag sieht der Verein somit als gute und „klassische“ Möglichkeit, um sich der Bevölkerung zu präsentieren.</p><p>Das gelte auch für Unternehmer, Selbstständige und wirtschaftlich Engagierte, deren Interesse man wecken wolle. „Wir nehmen auch natürliche Personen und einzelne Gewerbetreibende auf“, betont Eglauer. „Man muss nicht im Handelsregister stehen.“ Das Wirtschaftsforum Salem ist mit seinen Mitgliedern aus Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistung, Gastronomie, Bildung und weiteren Branchen breit aufgestellt. Als moderner Gewerbeverein fördert es Austausch, Kooperation und die lokale Wirtschaftskraft – gerade auch bei Veranstaltungen wie dem Gewerbetag.</p></div> <h2>Die Gewerbeschau eignet sich für die ganze Familie</h2><div class="koll"><p><strong>Salem </strong>Als Ausflugsziel ist das Salemer Gewerbegebiet nicht gerade bekannt. Doch wenn Hüpfburgen neben Fertigungshallen locken, man sich beim Bull-Riding oder Bierkistenstapeln messen kann oder sich einfach kulinarisch bei Musik und Tanzvorführungen verwöhnen lassen will, muss man am kommenden Sonntag, 28. September, nicht in die Ferne schweifen. Beim ersten Gewerbetag seit sieben Jahren werden Unternehmer, Handwerksbetriebe und Dienstleister aus dem gesamten Gemeindegebiet zeigen, was sie zu bieten haben. Schirmherr ist Bürgermeister Manfred Härle, eröffnet wird die Gewerbeschau um 10 Uhr an der Eventbühne bei der Firma TM Holzbau.</p><h2_interline>Attraktives Programm</h2_interline><p>Das Angebot ist eine bunte Mischung, mit der man alle Bevölkerungsgruppen ansprechen will. „Es ist Wochenende, da muss man für die ganze Familie was bieten“, sagt Arnim Eglauer über das attraktive Rahmenprogramm, das das Wirtschaftsforum Salem mit den Gewerbetreibenden auf die Beine gestellt hat. Mit Spiel- und Bastelangeboten, einer Gokart-Bahn, einem Kettcar-Parcours, Mitmachaktionen und Gewinnspielen ist für jedes Alter etwas dabei.</p><p>Das Gewerbebähnle verbindet nicht nur die drei Straßen, auf die das Gewerbegebiet in den letzten Jahren angewachsen ist, sondern auch das Ziel, einen besonderen Familientag sowie einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der Salemer Firmen zu bieten. „Das Hauptziel ist, dass die Gewerbetreibenden sich vorstellen können“, erklärt Eglauer, der im Vorstand des Wirtschaftsforums Salem ist. „Man kann einfach in die Betriebe rein, manche lassen auch in die Produktion gucken“, wirbt er für die Chance auf besondere Einblicke. Nach dem großen überregionalen Erfolg der Leistungsschau im Jahr 2018 will das neu gegründete Wirtschaftsforum den Betrieben wieder eine große Bühne bieten.</p><h2_interline>Auch Vereine stellen sich vor</h2_interline><p>Ein Thema dabei ist auch die Fach- und Arbeitskräftegewinnung: So könnten einerseits die Firmen an Sichtbarkeit gewinnen und andererseits die Besucher auf mögliche Arbeitgeber aufmerksam werden. „Es sind insgesamt 75 Teilnehmer, das ist eine recht bemerkenswerte Zahl und mehr, als wir uns anfangs erträumt haben“, sagt Eglauer über die Aussteller. Bei 49 von ihnen handle es sich um „richtige“ Gewerbetreibende, darüber hinaus gebe man den Salemer Vereinen die Möglichkeit, sich ebenfalls zu präsentieren: Von den Landfrauen und dem Männerchor über den Energiestammtisch und dem Skiclub bis zum Partnerschaftsausschuss Les Essarts–Salem und der Mitbürgerhilfe ist ein breites Spektrum des kulturellen Lebens abgedeckt. Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr Salem stellen sich an dem Tag vor.</p><p>„Die Vielfalt ist sehr beachtlich“, befindet das Vorstandsmitglied. Das gelte auch für die Verpflegung, wo an allen Eckpunkten des Areals verschiedene Leckereien von Grillgut bis Cocktails geboten werden. Mit WCs an verschiedenen Orten ist auch an dringende Bedürfnisse gedacht. Auf einem übersichtlichen Flyer könnten die Besucher sich schnell zurechtfinden. „Ein kleines bisschen Unterhaltung soll auch sein“, sagt Eglauer über das Programm auf der Eventbühne, das drei Musikgruppen und mehrere Tanzaufführungen umfasst. „Bestes Wetter ist bestellt!“, verspricht er einen gelungenen Tag.</p><h2>Wirtschaftsforum <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />und Programm</h2><p><ul><li><strong>Das Wirtschaftsforum Salem</strong> vernetzt Unternehmerinnen, Unternehmer, Selbstständige und wirtschaftlich Engagierte aus der Region. Als moderner Gewerbeverein fördert es Austausch, Kooperation und die lokale Wirtschaftskraft – im Dialog mit der Gemeinde und bei Veranstaltungen wie dem Gewerbetag.<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Die Mitglieder kommen aus Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistung, Gastronomie, Bildung und weiteren Branchen.</li><li><strong>Ein attraktives Rahmenprogramm </strong>mit Vorführungen und Mitmachaktionen sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot versprechen einen Familientag der ganz besonderen Art. Verschiedene Veranstaltungen finden auf der Eventbühne bei der TM Holzbau GmbH statt:<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />10 Uhr Eröffnung <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />11 Uhr: Blasmusik mit „Bum Bum ZACK“<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />12.30 Uhr: Silvermoon Dancer – Linedance<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />13 Uhr: Tanzschule Dance & More<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />13.30 Uhr: Männergesangverein Neufrach<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />14 Uhr: Tanzgarde Weildorf<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />14.30 Uhr: Ensemble des Akkordeon-Orchesters Salemertal</li></ul></p></div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.  ]]></description>
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          Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.



        <p>Der Brandbühltunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist wieder mit regulärer Geschwindigkeit durchfahrbar. Das bestätigt die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120" target="_blank" title="Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter">Dieser war vorübergehend wegen der starken Regenfälle am Dienstagmorgen nur mit verringerter Geschwindigkeit passierbar.</a> Auf einem eingleisigen und 400 Meter langen Streckenabschnitt waren Triebfahrzeugführer angehalten, wegen Wasser auf dem Gleisbett nur 20 Kilometer pro Stunde zu fahren. Infolgedessen kam es zu größeren Verspätungen.</p> <h2>„Verspätung potenziert sich“</h2> <p>Dass diese teilweise bis zu 25 Minuten betrugen, obwohl nur 400 Meter Strecke mit 20 Kilometern in der Stunde durchfahrbar waren, erklärt der Bahnsprecher mit dem Umlaufverkehr. „Jeder Zug kann unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen haben.“ So auch in diesem Fall. Züge müssen an anderer Stelle länger auf einen Gegenzug warten. „Verspätung potenziert sich und kann nicht wieder aufgehoben werden“, erklärt der Bahnsprecher.</p> <h2>Tunnel wieder frei</h2> <p>Inzwischen ist das Wasser offenbar versickert, sodass wieder normales Tempo möglich ist. „Nun kann man den Tunnel wieder mit den regulären 80 Stundenkilometern durchqueren“, bestätigt der Bahnsprecher. Die Unregelmäßigkeiten im Fahrtablauf scheinen sich auch tatsächlich beruhigt zu haben. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn listet derzeit keine Verspätungen auf der Strecke.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:14:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Viel zu früh um aufzuhören": Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.



        <p>Seit 24 Jahren lenkt er die Geschicke seiner Gemeinde – und von Amtsmüdigkeit ist keine Spur. Im Gegenteil: „Ich bin mit Leib und Seele Bürgermeister und liebe meinen Beruf nach wie vor“, sagt Martin Rupp an diesem strahlenden Spätsommervormittag auf dem Bänkchen am Bermatinger Bouleplatz. Am Sonntag, 12. Oktober, kandidiert er erneut, dann für eine vierte Amtszeit.</p> <h2>Er sieht das Amt auch als Verpflichtung</h2> <p>Wenn der 54-Jährige von seinem „Traumberuf“ spricht, dann glaubt man ihm das. Er tut dies in der ihm eigenen ruhigen Art, nicht enthusiastisch, sondern sehr besonnen und reflektierend. Er wisse sehr wohl, sagt er, dass dieser Beruf ein „Wahlamt“ sei, verliehen auf acht Jahre vom Bürger. Dieser Verantwortung und auch der damit einhergehenden Verpflichtung sei er sich von jeher bewusst gewesen und sei dies auch heute noch. Befragt nach seiner Motivation, nimmt er sich einige Sekunden Zeit. „Ich bin gerne für andere da“, sagt er dann, „und ich stelle mich gerne in den Dienst an der Allgemeinheit“.</p> <p>24 Jahre sind eine lange Zeit, etwa ein Drittel eines Menschenlebens. Mit seinem knappen Vierteljahrhundert im Amt ist Rupp inzwischen auch der dienstälteste Bürgermeister im Bodenseekreis. Darauf verweist er durchaus selbstbewusst: „Diese Erfahrung biete ich an, ebenso wie mein großes Netzwerk in vielen Gremien auf Gemeinde- und Kreisebene.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Martin Rupp (54) ist im Landkreis Heilbronn aufgewachsen. An der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl hat er als Diplom-Verwaltungswirt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst abgeschlossen. Anschließend war er für mehrere Jahre Kämmerer in Kirchheim am Neckar, bevor er 2001 zum Bürgermeister von Bermatingen gewählt wurde. Rupp ist für die Freien Wähler seit 2014 Mitglied des Kreistags. Außerdem ist er Mitglied des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und im Landesvorstand des Gemeindetages. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Cordula zwei erwachsene Söhne. 2009 und 2017 wurde er als Alleinkandidat wiedergewählt. Seine Hobbys sind Skifahren, Fahrrad fahren und Wandern. Infos und Termine: martin-rupp-bermatingen.de.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <h2>Zum ersten Mal hat Rupp Mitbewerber</h2> <p>Eines ist diesmal jedoch neu für ihn gegenüber seinen vergangenen beiden Wiederwahlen 2009 und 2017: Diesmal hat er mit Patrick Jonischkeit und Alexander Maul zwei Mitbewerber. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/Buergermeisterwahl-in-Bermatingen-98-4-Prozent-fuer-Martin-Rupp;art372469,9444563" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Bermatingen: 98,4 Prozent für Martin Rupp">2009 und 2017 war er jeweils der einzige Kandidat und hatte beide Wahlen mit 95 respektive 98 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen</a> ungefährdet für sich entschieden. Für seinen Wahlkampf, sagt er, mache dies aber keinen Unterschied. Er wolle einen fairen Wahlkampf, zu seinen Mitbewerbern (“Ich mag den Begriff Gegenkandidaten nicht“) werde er sich nicht äußern: „Ich werbe bei meinen Veranstaltungen nur für mich selbst und mit meinen Leistungen in den vergangenen 24 Jahren.“ Grundsätzlich finde er es gut, dass es diesmal Mitbewerber gebe. „Damit haben die Bürger nun eine echte Auswahl im Sinne der Demokratie.“</p> <p>Auch in den kommenden acht Jahren wolle er die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten und mit den Vereinsvorständen fortführen, zum Wohl von Bermatingen und auf der Grundlage einer soliden Finanzpolitik“. Daher laute sein Slogan auch: „Bermatingen gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.“</p> <h2>Das sind seine wichtigsten Ziele</h2> <p>Doch welche Ziele setzt er sich konkret für seine dann vierte Amtszeit? Fünf Themen und Projekte seien ihm besonders wichtig, wobei er betont, dass „eine Gemeinde nie fertig“ sei. Ganz oben stehe für ihn das Wohnprojekt In der Breite. „Dieses Projekt möchte ich zum Erfolg führen“, sagt er. Mit dem neuen Partner befinde man sich auf einem guten Weg, es lägen so gut wie baugesuchsreife Pläne vor und er hoffe auf einen Baubeginn im nächsten Sommer.</p> <p>Ein weiteres wichtiges „Zukunftsthema“ sei für ihn der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Dort wolle er auch eine Art Führungs- und Lagezentrum einrichten, um in Krisenfällen wie etwa einem Starkregenereignis rasch reagieren zu können. Familien- und Kinderbetreuungsthemen lägen ihm außerdem immer am Herzen. Mit den Betreuungsangeboten habe man in Bermatingen schon früh begonnen. Dieses Angebot zu bewahren und weiterzuentwickeln, auch mit der Kirche, sei ein weiteres Ziel.</p> <p>Weiterhin müssten für Rathaus und Verwaltung mehr Räume geschaffen werden. „Rathausräume im ‚Adler‘ wären für mich nach wie vor wünschenswert“, nennt Rupp einen möglichen Lösungsansatz. Sein fünftes wichtiges Ziel, das er sich auf seine Agenda für die nächste Amtszeit gesetzt hat, sei der Gemeindeentwicklungsplan, der aktuell bis 2025 ausformuliert ist. „Den möchte ich gleich nächstes Jahr fortschreiben bis 2040.“ Dafür wolle er auch nochmals einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess aufsetzen.</p> <h2>Schwierige Zeiten im Wirtschaftsleben</h2> <p>Mit Sorge sieht Rupp die zuletzt heiklen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Gemeinde, beispielsweise die Insolvenz der Maschinenfabrik und die Entscheidung des Markgrafen, 20 Hektar seiner Weinbaufläche roden zu lassen. Er empfinde sich selbst schon als „oberen Wirtschaftsförderer der Gemeinde“ und stehe daher in engem Austausch mit allen Beteiligten.</p> <p>15 Hektar Weinbaufläche hat die Gemeinde noch, bewirtschaftet von Winzer Mathias Dilger. Insofern hätten die Rodungen durchaus Außenwirkung gehabt auf das Image von Bermatingen als Weinbaugemeinde. „Ich habe selbst lange für den Erhalt der Rebflächen gekämpft“, betont Rupp. Am Ende sei es aber eine wirtschaftliche Entscheidung des Markgrafen gewesen.</p> <h2>Rupp: „Es ist für mich noch viel zu früh, um aufzuhören“</h2> <p>Was er sich für den Wahltag wünsche? Vor allem eine möglichst hohe Wahlbeteiligung – und natürlich eine kräftige Unterstützung für ihn selbst. „Denn eine hohe Wahlbeteiligung ist ja immer auch eine Legitimation und eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit“, sagt Rupp. Bis zum 12. Oktober wolle er noch intensiv für sich und seine Arbeit werben.</p> <p>Den Bürgern wolle er versichern: „Es ist für mich noch viel zu früh, aufzuhören.“ Werde er wiedergewählt, werde er selbstverständlich auch wieder die komplette Amtsperiode absolvieren. Dann wäre er 62 und somit durchaus noch nicht im Pensionsalter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Viel zu früh um aufzuhören": Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 15:08:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.  ]]></description>
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          Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.<br>
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        Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.



        <p>Seit inzwischen 76 Jahren verfolgt die Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) das erklärte Ziel, preiswerte Wohnungen anbieten zu können. Was heute bedeutet, dass die Preise wenigstens 10 bis 15 Prozent unter dem liegen, was der offizielle Mietspiegel für eine vergleichbaren Standard ausweist. Mit dem Neubau des Quartiers an der Anna-Zentgraf-Straße mit gut 170 Wohnungen hat die BGÜ das größte Projekt ihrer Geschichte realisiert und verfügt inzwischen über 682 Wohnungen in sieben Quartieren. Die Durchschnittsmiete liegt unter 10 Euro pro Quadratmeter, die Bandbreite ist allerdings sehr groß.</p> <h2>Diskussion über Begriff „bezahlbar“</h2> <p>Doch inzwischen ist es schwieriger denn je, neuen Wohnraum zu schaffen, wie in den Ausführungen von Aufsichtsrat und Vorstand bei der aktuellen Mitgliederversammlung deutlich wurde. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte, die ein solides Wirtschaften, umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und einen Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Hausverwaltung auswies, kam es zur Diskussion über den Begriff „bezahlbarer Wohnraum“ und zum akuellen Vorhaben, den vorhandenen Bestand im Hildegardring zu verdichten und so 56 neue Wohnungen zu schaffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zur BGÜ</span><span>Die 1949 gegründete Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) verfügt derzeit über 682 Mietwohnungen. Daran hat sich im vergangenen Jahr 2024 nichts geändert. 56 weitere Wohnungen sollen im Hildegardring entstehen, wobei es noch keinen konkreten Zeitplan gibt, wie Vorstand Dieter Ressel ausdrücklich betonte. Die Mitgliederzahl ist dagegen durch Neuvermietungen von 1423 auf 1453 gewachsen. Die Umsatzerlöse bezifferten sich 2024 insgesamt auf knapp über 8 Millionen Euro, berichtete Vorstand Andreas Huther. Wobei der Anteil der Dienstleistungen für die Verwaltung von Fremdimmobilien deutlich angestiegen und auf rund 6 Prozent gewachsen ist. Der Jahresüberschuss betrug 1,01 Millionen Euro, davon wurden 715.900 Euro gemäß der Satzung den Ergebnisrücklagen zugeführt. Rund 206.000 Euro wurden als 4-Prozentige Dividende auf die Genossenschaftsanteile an die Mitglieder ausgeschüttet. Um den Rest – 89.000 Euro – wird die Bauerneuerungsrücklage erhöht.</span></label></div> <p>Ohne Murren hatten die etwa 100 anwesenden Mitglieder dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Wolfgang Wiest und dem Vorstand mit Dieter Ressel und Andreas Huther Entlastung erteilt, als sich einige Mieter aus der Deckung wagten. „Was verstehen Sie unter ‚bezahlbarem Wohnraum‘?“ fragte Horst Sauer, der – wie er sagte – seit drei Jahren an der Anna-Zentgraf-Straße wohnt, „und was verstehen Sie unter ‚moderater Mieterhöhung‘?“ Er habe „schon wieder“ eine Mieterhöhung erhalten. Sauer: „Wenn es so weiter geht, wird es für uns unbezahlbar.“ Eine andere Bewohnerin des neuen Quartiers sorgte sich um die eigene Wohnqualität, wenn Gebäude am Hildegardring aufgestockt werden.</p> <h2>Schwierig vor allem bei Neubauten</h2> <p>Eine „schwierige Diskussion“ nannte dies Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wiest. Auch für das von Vorstand Dieter Ressel vorgestellte Projekt am Hildegardring sei der Zeitpunkt der Umsetzung noch nicht klar.</p> <p>„Im Neubau lässt sich bezahlbarer Wohnraum derzeit nicht umsetzen“, formulierte Wiest ganz dezidiert. Man müsse von den hohen Baukosten zwischen 5000 und 6000 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Bei sechs Prozent Zinsen müssen man 360 Euro pro Quadratmeter im Jahr in Rechnung stellen, um Gestehung, Finanzierung und Abnutzung auszugleichen. „Dann wären wir bei 30 Euro Miete pro Quadratmeter“, rechnete Wiest vor. Dies sei weder eine bezahlbare noch eine verantwortbare Miete. Deshalb seien Neubauprojekte „sehr schwierig geworden“.</p> <h2>Abhängig vom Mietspiegel</h2> <p>Die BGÜ orientiere sich ansonsten streng am städtischen Mietspiegel, der zahlreiche Kriterien des Wohnwerts berücksichtige. „Und wir versprechen jedem von Ihnen“, sagte Wiest, dass wir um 10 bis 15 Prozent unter dieser Vergleichsmiete bleiben.“ Das verstehe die BGÜ unter einer „bezahlbaren Miete“. Natürlich habe dies eine dynamische Komponente. „Wenn der Mietspiegel nach oben geht, gehen auch unsere Preise nach oben.“ Das sei allerdings auch notwendig, um unter anderem die Aufwendungen für Modernisierung finanzieren zu können.</p> <p>Den Mietpreisspiegel der Stadt halte er für eine faire Grundlage dafür, reagierte der Aufsichtsratsvorsitzende auf den Vorwurf Sauers, diese Orientierungshilfe könne „beliebig manipuliert werden“. Im Gegenteil, sagte Wiest, die aus seiner Sicht moderaten Mieten der BGÜ beeinflussten den Preisspiegel nach unten und damit im positiven Sinne für die Stadt.</p> <p>Noch eine Schippe drauf legte Mitglied Bernd Kuhn. Das Schlagwort „bezahlbarer Wohnraum“ störe ihn schon lange. Er stelle sich dabei die Frage: „Für wen bezahlbar? Für den Ingenieur beim Diehl? Oder für den Handwerker beim Böhler?“ Ein Ingenieur könne sich manches leisten, ein Handwerker vielleicht nicht. Er wünsche sich, sagte Kuhn und wandte sich an Oberbürgermeister Jan Zeitler, dass man den Begriff auch im Stadtrat aus dem Wortschatz streiche, „weil es aus meiner Sicht ‚Kappes‘ ist“. Um tatsächlich „bezahlbaren Wohnraum“ für alle zu schaffen, müsse sich die Politik bewegen und Subventionen ermöglichen.</p> <p>Wenn es gewünscht sei, erläutere er gerne seine Einschätzung, sagte Oberbürgermeister Jan Zeitler, der sich bis dahin auf sein Grußwort beschränkt hatte. Die Mietpreisfestlegung bei der BGÜ sei für ihn sogar ein Musterbeispiel dafür, wie man zu „bezahlbaren Mieten“ komme. Dies gelte ganz unabhängig von der Berufsgruppe. Egal welchen Begriff man für die Einordnung wähle, müsse man den von Wiest dargelegte Fakten bei der Kostenentwicklung ins Auge sehen. Zudem sei in Überlingen Grund und Boden „besonders teuer“, räumte er ein. Stadt, Land und Bund müssten auf ausgeglichen Haushalte achten und könnten den Wohnungsbau nicht ohne weiteres finanzieren. „Wir können keine politischen Preise machen“, sagte Zeitler und brach eine Lanze für das Modell der Stadt, Grundstücke nur im Erbbaurecht zu vergeben. Dies entlaste von den Kosten für den Kauf, doch: „Es bleibt schwierig.“</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:13:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.  ]]></description>
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          Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.<br>
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        Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.



        <p>Auf der Strecke der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Ludwigshafen kommt es in Folge von Regenfällen seit Betriebsstart am Dienstag zu größeren Verzögerungen. Laut Online-Fahrplanauskunft kam es mehrfach zu Verspätungen von teils über 25 Minuten, vereinzelte Züge fielen aus. Grund dafür ist nach Informationen der Bahn Wasser im Brandbühltunnel, wie ein Sprecher der Bahn-Pressestelle in Stuttgart auf Anfrage mitteilt. Das scheint sich in absehbarer Zeit auch nicht zu ändern.</p> <h2>Wasser dringt durch Portal ein</h2> <p>„Aufgrund des Regens ist Wasser in den Brandbühltunnel gelaufen“, sagt der Bahn-Sprecher. Die Regenmenge am Dienstagmorgen war offenbar so groß, dass das Wasser durch den Tunneleingang hineinfloss und Teile des Gleisbetts unter Wasser setzte. Eine Strecke von etwa 400 Metern lasse sich daher derzeit nur mit rund 20 Stundenkilometern durchfahren. Der 260 Meter lange Tunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist Teil der Bodenseegürtelbahnstrecke. Daher ist laut Bahnsprecher derzeit jeder Zug, der zwischen Radolfzell und Friedrichshafen verkehrt, betroffen. Ein Ende sei erst in Sicht, wenn das Wasser versickert ist.</p> <p>Grundsätzlich kann es passieren, dass Gleisbereiche durch Starkregenereignisse betroffen sind, erläutert der Pressesprecher. Das Wasser sei durch die Tunnelöffnung eingedrungen und halte den Bereich noch immer nass. „Deshalb kann man auch keine Prognose abgeben, wann der Tunnel wieder mit regulärer Geschwindigkeit passiert werden kann. Jeder Treibfahrzeugführer schaut, ob das Wasser zurückgeht.“ Aufgrund des laufenden Bahnbetriebs seien auch keine Techniker im Einsatz.</p> <p></p>]]>
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