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    <title>suedkurier.de - Sauldorf</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:39 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:39 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:09:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spendenziel für Defis ist erreicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/spendenziel-fuer-defis-ist-erreicht;art372571,12512295 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde hat mit Feuerwehr Geld gesammelt, damit in jedem Sauldorfer Ortsteil ein solches Gerät verfügbar ist  ]]></description>
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          Gemeinde hat mit Feuerwehr Geld gesammelt, damit in jedem Sauldorfer Ortsteil ein solches Gerät verfügbar ist<br>
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        Gemeinde hat mit Feuerwehr Geld gesammelt, damit in jedem Sauldorfer Ortsteil ein solches Gerät verfügbar ist



        <p><strong>Sauldorf</strong> Ein plötzlicher Herzstillstand zählt in Deutschland zu den häufigen Todesursachen. Er kann jeden treffen. Die Gemeinde sorgt aus diesem Grund vor, denn mit einem Defibrillator steigt die Überlebenschance im Notfall deutlich. Gemeinsam mit der Feuerwehr hat sie für sechs der lebensrettenden Geräte Geld gesammelt, damit in Zukunft in jedem Ortsteil eines vorhanden sein wird. Dazu hat der Sauldorfer Sportverein BKB ebenfalls einen Defi angeschafft.</p> <p>Sauldorf will „herzsichere Gemeinde“ werden, eine Auszeichnung der Björn-Steiger-Stiftung, die voraussetzt, dass ausreichend Defibrillatoren in der Gemeinde vorhanden und zugänglich sind. Zudem muss eine gewisse Anzahl an Einwohnern mit der Funktion der Geräte vertraut sein. Nun hat die Gemeinde ihr Ziel im Wesentlichen erreicht: Bürgermeister Severin Rommeler hat in jüngster Gemeinderatssitzung bekannt gegeben, dass nicht nur für die Anschaffung von sechs Defis ausreichend Spenden eingegangen sind, sondern auch die erste Wartung der Geräte bezahlt werden kann. Es sind 14.343 Euro zusammengekommen. „Ein ganz großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“, würdigte Rommeler das Engagement von Bürgern und Unternehmen. Die Defibrillatoren sind laut Bürgermeister bestellt, aber noch nicht geliefert.</p> <p>Noch ist nicht vollständig geklärt, wo genau in den sechs Ortsteilen die Defis öffentlich zugänglich angebracht werden sollen. Der Bürgermeister hat die Dorfgemeinschaften gebeten, sich darüber Gedanken zu machen. „Die Dorfgemeinschaften haben die entsprechenden Vorgaben erhalten“, sagte er.</p> <p>Im Zusammenhang mit der Spendenaktion hatte der Gemeinderat in der Vergangenheit über die Annahme von zahlreichen Einzelspenden zu entscheiden. Auch in der jüngsten Sitzung stimmte er der Annahme von 13 Einzelspenden mit einer Gesamtsumme in Höhe von 2675 Euro einstimmig zu. Diese waren von September bis Oktober bei der Gemeinde für die Defibrillatoren eingegangen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Spendenaktion Stiftung Rettungswesen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Spendenziel für Defis ist erreicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:17:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Feuerwehren üben zusammen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/drei-feuerwehren-ueben-zusammen;art372571,12508789 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Zusammenarbeit der Abteilungen Bietingen, Boll und Krumbachverläuft reibungslos, denn die Abteilungen sind gut aufeinander eingestimmt  ]]></description>
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          Die Zusammenarbeit der Abteilungen Bietingen, Boll und Krumbachverläuft reibungslos, denn die Abteilungen sind gut aufeinander eingestimmt<br>
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        Die Zusammenarbeit der Abteilungen Bietingen, Boll und Krumbachverläuft reibungslos, denn die Abteilungen sind gut aufeinander eingestimmt



        <p>Die Feuerwehrabteilungen Bietingen, Boll und Krumbach die im Sauldorfer-Ortsteil Krumbach an dessen Standort seit Jahren zusammenarbeiten, trafen sich am Samstag, 25. Oktober, nachmittags zur Herbstschlussprobe. Pünktlich um 14 Uhr wurden die unter der Einsatzleitung des Krumbacher Abteilungskommandanten, Dominik Groß, stehenden Wehren alarmiert.</p> <h2>Drei Vermisste</h2> <p>Angenommen wurde ein Brandobjekt in dem zur Ortschaft Boll gehörenden Weiler Ilgental. In der Maschinen- und Bergehalle des Landwirts Markus Vogler wurde starke Rauchentwicklung festgestellt. Mitarbeiter, die im Vorfeld Abhilfe schaffen wollten, gefährdeten sich dabei selbst und es kam zu drei vermissten Personen. Also stand die Personenrettung im Mittelpunkt der gemeinsamen Herbstschlussprobe.</p> <p>Unmittelbar nach der Alarmierung durch die Leitstelle startete sofort das Löschfahrzeug (LF 8/6) unter der Gruppenführung von Thomas Vögtle. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) folge mit Gruppenführer Reinhold Brucker, Abteilungskommandant der Feuerwehr aus Bietingen und Gruppenführer Mario Löffler verantwortete den Einsatz des Mannschaftstransporters (MTW).</p> <h2>Verrauchte Halle</h2> <p>Beim Brandobjekt ging es für die Gruppe um Thomas Vögtle zunächst um die Rettung von zwei Personen in der völlig verrauchten Bergehalle. Deshalb traten die Atemschutzträger in die verrauchten Räume ein. Der Wasservorrat im LF 8/6 diente für den Erstangriff in den Innenräumen. Eine weitere Person war durch die panikartigen Reaktionen im Vorfeld zwischen einem Schlepper und dessen Anhänger eingeklemmt. Deshalb wurde technische Hilfe der Feuerwehr Meßkirch angefordert, die mit ihrem Rüstwagen (RW 2) die nötigen Hilfsmittel bereitstellte, um schwere Lasten zu heben und zu bewegen.</p> <h2>Wasserdruck grenzwertig</h2> <p>Zeitgleich stellte Gruppenführer Reinhold Brugger mit seinen Wehrkameraden die Wasserversorgung über zwei Überflurhydranten sicher. Allerdings wurde von erfahrenen Maschinisten der Wasserdruck in der Höhe des Ilgentales als grenzwertig bezeichnet und könnte im absoluten Ernstfall Versorgungsprobleme aufwerfen. Das Anzapfen eines in der Nähe liegenden Löschweihers müsste dann in solch einem Fall in Erwägung gezogen werden.</p> <p>Für die Personenrettung und Betreuung wurde auch die DRK-Ortsgruppe Meßkirch angefordert. Hier ging es nicht nur um die Zusammenarbeit bei der Personenrettung, sondern auch um das Zusammenwirken in der Kommunikation, die übrigens in dem Leitstellenfahrzeug der Führungsgruppe gesammelt und protokolliert wurde. Bei der Führungsgruppe handelt es sich um eine gemeinsame Zusammenarbeit der Wehren aus Meßkirch, Leibertingen, Sauldorf und Wald.</p> <h2>Viele Zuschauer verfolgen Übung</h2> <p>Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse wurde die Herbstschlussübung von zahlreichen Zuschauern beobachtet, darunter auch viele Kameraden der jeweiligen Altersabteilungen. Der Sauldorfer Gesamtkommandant Florian Löffler erklärte den interessierten Gästen über Mikrofon und Lautsprecher den Verlauf der Übung und die erwiesene gute Zusammenarbeit zwischen Einsatzleitung, dem Gruppenführer der DRK-Ortsgruppe und der Mannschaft der Führungsgruppe.</p> <p>Unmittelbar nach der Übung versammelten sich die Verantwortlichen der beteiligten Gruppen und Einsatzleiter Dominik Groß konnte auf Nachfrage erfahren, dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert habe. Die Funkverbindungen zur Leitstelle der Führungsgruppe waren sehr gut. Die notwendigen und gewünschten Funkinformationen wurden von den Beteiligten gewissenhaft und korrekt abgegeben. So konnte in der Leitstelle auch ordnungsgemäß protokolliert werden, so deren Leiter.</p> <h2>Manöverkritik im Schwanen</h2> <p>Zur Übungsbesprechung für alle Teilnehmer trafen sich die Einsatzkräfte nach den Aufräumarbeiten im Gasthaus zum Schwanen im Ortsteil Boll. Abteilungskommandant Benjamin Martin, der übrigens für die Organisation der Schlussprobe verantwortlich war, begrüßte dort die Feuerwehrkameraden und die der Altersabteilungen, darunter Ehrenkommandant Berthold Reichle, besonders. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen der Herbstschlussprobe beigetragen hatten und der Familie Vogler für die Bereitstellung des Übungsobjektes.</p> <h2>140 Meter entfernter Hydrant</h2> <p>Auch Kommandant Florian Löffler bestätigte dem Abteilungskommandanten die gut organisierte Schlussübung, bei der die Feuerwehrabteilung Bietingen aufgrund eines weiteren Termins jedoch nur dezimiert antreten konnte. Die etwas verspätete und deshalb kritisierte Löschwasserversorgung begründete Abteilungskommandant Reinhold Brucker von der Abteilung Bietingen mit diesem Umstand und den erschwerten Bedingungen zum rund 140 Meter entfernten Hydranten.</p> <h2>Gute Funkkommunikation</h2> <p>Die Funkkommunikation, bei der letzten Übung noch kritisiert, sei dieses Mal laut Führungsgruppe sehr gut gewesen. So konnte Kommandant Florian Löffler die Übungsbesprechung beenden und zum gemütlichen Beisammensein überleiten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unfall Rettungswesen Katastrophenschutz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Drei Feuerwehren üben zusammen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:51:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vier Chöre gestalten Konzert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/vier-choere-gestalten-konzert;art372571,12504779 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Kirchenchor Boll ist Gastgeber des Abends, alle Chöre singen gemeinsam „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys  ]]></description>
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          Der Kirchenchor Boll ist Gastgeber des Abends, alle Chöre singen gemeinsam „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys<br>
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        Der Kirchenchor Boll ist Gastgeber des Abends, alle Chöre singen gemeinsam „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys



        <p>Als beeindruckend und stimmgewaltig erwies sich das Gemeinschaftskonzert im Rosenbachsaal im Sauldorfer Teilort Bietingen. 95 sangesfreudige Personen, davon 29 Männer- und 66 Frauenstimmen, begleitet von einigen Instrumentalisten, bildeten ein gewaltiges Stimmvolumen zum Abschluss eines gemeinsamen Konzertes von vier Chören.</p> <h2>Anspruchsvolle Beiträge</h2> <p>Mit dem Lied „Solange man Träume noch leben kann“ von der Pop-Rockband Münchner Freiheit eröffnete der gastgebende Kirchenchor aus der Teilgemeinde Boll das gelungene Konzert. Zuvor begrüßte dessen Vorsitzende Angelika Müller die zahlreich erschienen Gäste im voll besetzen Rosenbachsaal. Ihr besonderer Gruß galt natürliche den mitwirkenden Chören aus Thalheim und Rohrdorf sowie der Gruppe Sing Out aus Meßkirch. „A million dreams“, bekannt durch die Sängerin Pink, ein Song aus dem Musical „The greatest showman“, „Heal the world“ von Michal Jackson und „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer waren weitere anspruchsvolle Beiträge der Gastgeber im ersten Programmteil unter der Leitung von Sabine Hensler.</p> <h2>Kirchenchöre aus Thalheim und Rohrdorf dabei</h2> <p>Unter der Leitung von Claudia Glöckler zeigte der Kirchenchor aus Thalheim sein Können mit dem Lied „Butterfly“ von Daniel Gerhard, „Mein kleiner grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists und „Ich bin bei dir“ von Udo David Zimmermann. Aus dem Leibertinger Teilort standen 16 Sängerinnen und sieben Sänger auf der Bühne. Noch vor der Programmpause trat der Kirchenchor Rohrdorf gemeinsam mit der Gruppe Sing Out auf. Mit insgesamt 37 Sänger und Sängerinnen – davon 16 vom Kirchenchor Rohrdorf – war es die stärkste Gruppe. Mit dem „Friedenslied“ von Peter Schindler, Tabalugas „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay, dem „Engelslied“ von Bernd Stellmann und dem lustigen Beitrag „Lollipop“ von Beverly Ros und Julius Dixon endete der erste Programmteil. Der Kirchenchor Rohrdorf wurde von Christine Mühlhauser und der Sing Out-Chor von Manuela Fischer und Christoph Widmer im Wechsel geleitet.</p> <h2>Sing Out aus Meßkirch singt Helene Fischer-Song</h2> <p>Anspruchsvoll war im zweiten Programmteil der Auftritt der Gruppe Sing Out mit „In the beauty of holyness“ von Netti Sawyer Lester und „ Siehst du die Sterne“ von Clemens Bittlinger. Der erneute Auftritt des gastgebenden Kirchenchors Boll führte die Zuhörer zunächst nach Italien mit „Bella Napoli“ von Roy Bianco und den Abbrunzati Boys. Mit „Wär heut mein Letzter Tag“ und „Regenbogenfarben“ – zwei bekannten Ohrwürmern von Helene Fischer und Kerstin Ott – begeisterte der Chor das Publikum besonders.</p> <h2>Instrumentalisten wirken mit</h2> <p>Auch der gemeinsame Abschluss aller vier Chöre mit dem Beitrag „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys und dem afrikanischen „Se Menya“ gefiel dem Publikum außerordentlich, so dass wiederholt nach Zugaben gerufen wurde. Alle Musikbeiträge wurden von Instrumentalisten begleitet: Andreas Ehinger spielte E-Bass und Cajon, Lorenz Gabele Gitarre, Christine Mühlhauser, Manuela Fischer, Kerstin Biselli und Sabine Hensler spielten E-Piano.</p> <p>Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich die Vorsitzende Angelika Müller beim begeisterten Publikum, bei den vier Chören und den Mitwirkenden hinter und vor der Bühne für deren Einsatz zum Gelingen des Konzertes. Bei den Instrumentalisten und den jeweiligen Chorleitern und Chorleiterinnen bedankte sich Müller zusammen mit ihrer Stellvertreterin Carolin Moll mit Erinnerungsgeschenken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt U-Musik Sänger thema-kultur-musik thema-leer thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Vier Chöre gestalten Konzert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 16:45:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Florian Löffler bleibt Gesamtkommandant  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/florian-loeffler-bleibt-gesamtkommandant;art372571,12496504 ]]></link>      <description><![CDATA[  Elf Löscheinsätze für die Feuerwehr Sauldorf, technische Hilfseinsätze sind stark rückläufig  ]]></description>
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          Elf Löscheinsätze für die Feuerwehr Sauldorf, technische Hilfseinsätze sind stark rückläufig<br>
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        Elf Löscheinsätze für die Feuerwehr Sauldorf, technische Hilfseinsätze sind stark rückläufig



        <p>Mit überwältigender Mehrheit wählten die aktiven Mitglieder der Gesamtwehr ihren Kommandanten Florian Löffler in geheimer Abstimmung für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren. Ebenfalls in geheimer Wahl wurde Lukas Bertsche als sein Stellvertreter gewählt. Er vertritt den Feuerwehrstandort Krumbach und löst Winfried Nägele ab. Als weiterer Kommandantenstellvertreter wurde Alexander Wischnewski gewählt, der in diesem Amt Frank Brütsch ablöst und den Feuerwehrstandort Sauldorf vertritt. Am Standort Sauldorf arbeiten die Abteilungswehren aus Rast, Wasser und Sauldorf zusammen und am Standort Krumbach die Abteilungswehren aus Bietingen, Boll und Krumbach.</p> <h2>Sechs Abteilungen an zwei Standorten</h2> <p>Neben den aktiven Feuerwehrmitgliedern aller sechs örtlichen Abteilungen der Gesamtgemeinde trafen sich auch Mitglieder der Altersabteilung, des Fanfarenzuges sowie Gäste im Rosenbachsaal in der Sauldorfer Teilgemeinde Bietingen zur ordentlichen Hauptversammlung. Kommandant Florian Löffler konnte hierzu zahlreiche Mitglieder begrüßen, darunter die Ehrenkommandanten Josef Brütsch und Berthold Reichle. Sein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Severin Rommeler, den anwesenden Gemeinderäten sowie dem Kreisbrandmeister Michael Reitter, der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Daniela Stroppel sowie den Kommandanten benachbarter Gemeinden. Der Fanfarenzug unter der Leitung von Mario Löffler eröffnete die Hauptversammlung musikalisch.</p> <h2>Elf Einsätze in technischer Hilfe</h2> <p>Umfassend war der Bericht von Schriftführer Lukas Bertsche. Er rief die Herbstschlussproben am Standort Sauldorf bei der Firma Stadler in Rast und beim Anwesen Fugel in Bietingen für den Standortbereich Krumbach in Erinnerung.</p> <p>Ebenso das Ferienprogramm und die 22 Einsätze der Wehr im Berichtszeitraum. Kommandant Florian Löffler ging in seinem Bericht ausführlich auf die Wehreinsätze ein. Mit 22 Einsätzen im Jahresverlauf wurde die Wehr zu elf Brandeinsätzen, davon vier im Überland und ebenfalls zu elf technischen Hilfeeinsätzen, davon drei im Überland gerufen. Die Hilfseinsätze im technischen Bereich seien gegenüber dem Vorjahr mit über 33 Einsätzen erfreulicherweise stark rückläufig gewesen. 36 Prozent der Einsätze betrafen den Standort Sauldorf und 46 Prozent den Standort Krumbach. Der Rest bildeten die gemeinsamen Überlandhilfen.</p> <h2>193 Mitglieder mit Fanfarenzug und Altersabteilung</h2> <p>Die Sauldorfer Gesamtwehr zählt 107 aktive Mitglieder, darunter zwei Frauen. Mit den 62 Kameraden der Altersabteilung und den Mitgliedern der eigenständigen Abteilung „Fanfarenzug“ zählt die Feuerwehr insgesamt 193 Mitglieder. Diese verteilen sich auf die Abteilung Bietingen mit 20 Personen, Boll mit 34, Krumbach mit 24, Rast mit 27, Sauldorf mit 31 und Wasser mit 33 Personen. Hinzu kommen 23 Mitglieder des Fanfarenzuges, die keinen aktiven Dienst in der Feuerwehr leisten.</p> <h2>Feuerwehr in der Ausbildung</h2> <p>Im Zehnjahres-Vergleich ging die Zahl der aktiven Mitgliedern von 148 Personen auf 107 zurück, während in der Altersabteilung die Mitgliederzahl von 37 auf 62 Personen anstieg, führte der Kommandant aus. Im Ausbildungswesen ist die Feuerwehr weitgehend im Bedarfsplan. Auf Kreisebene wurden im Berichtsjahr ein Sprechfunker, vier Atemschutzträger und ein Truppführer ausgebildet. Die Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule besuchten zwei Gruppenführer und zwei Ausbilder. Was gemäß Bedarfsplan noch fehlt, ist ein Ausbilder für Maschinisten. Die 37 Mitglieder des als eigenständige Abteilung geführten Fanfarenzuges hatten im Berichtsraum 47 Einsätze zu bewältigen. Zu den 32 Probenabenden kamen insgesamt 15 öffentliche Auftritte.</p> <h2>Lieferzeit bis 2027</h2> <p>Bürgermeister Severin Rommeler ging in seinem Grußwort auf die geplante Anschaffung eine neuen Löschfahrzeuges HLF 20 für den Standort Krumbach ein. Er berichtete, dass die notwendigen Zuschüsse genehmigt worden seien und der Projektstart noch im Dezember mit dem Aufbauhersteller erfolgen soll. Mit der Auslieferung des Fahrzeuges sei voraussichtlich Mitte bis Ende 2027 zu rechnen, so der Bürgermeister.</p> <h2>Neuwahlen stehen an</h2> <p>Severin Rommeler leitet die Neuwahlen. Von den 68 anwesenden aktiven Wehrmännern stimmten 60 für Florian Löffler als Gesamtkommandant. Mit 48 Stimmen erhielt Lukas Bertsche das Vertrauen als Stellvertreter für den Standortbereich Krumbach und mit 45 Stimmen Alexander Wischnewski für den Standort Sauldorf.</p> <p>Kreisbrandmeister Michael Reitter aus Sigmaringen überbrachte den Feuerwehrmännern die Grüße von Landrätin Stefanie Bürkle und des Kreisfeuerwehrverbandes. Wie der Kreisbrandmeister feststellte, sind nicht nur bei der Feuerwehr Sauldorf, sondern im gesamten Kreis die Einsatzzahlen erfreulicherweise rückläufig gewesen.</p> <p>Die Aus-und Fortbildungen im Bereich „Katastrophenschutz“ nehmen laut Reitter zu. „Die Qualität der Einsätze hat uns gefordert, wobei das Zusammenspiel aller Feuerwehren optimal funktioniert“, resümierte er. Erneut ging er auf die Bedeutsamkeit von Jugendfeuerwehren ein, denn es zeige sich, dass aus diesem Bereich der Zuwachs von dienstbewussten Feuerwehrmitgliedern stamme.</p> <h2>Messebesuch in Hannover geplant</h2> <p>Den Ausflug für das Jahr 2026 stellte der neu gewählte Kommandantenstellvertreter Alexander Wischnewski vor: Vom 4. bis 7. Juni wird die Feuerwehr die Interschutz-Messe in Hannover besuchen. Der Messebesuch für Rettungswesen und Brandbekämpfung soll mit einem Besuch im Nationalpark Harz abgerundet werden. Kommandant Florian Löffler appellierte an die Feuerwehrkameraden, im kommenden Jahr an den Zweitagesübungen „Roter Heuberg“ teilzunehmen, wo rund 1500 Einsatzkräfte interessante Erfahrungen vermitteln.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ehrungen</h2> in Bronze: Vienna Schafheutlin</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Kommunalpolitik Ehrenamt thema-sicherheit-blaulicht thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 16:51:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gleisanschluss spricht für Standort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/gleisanschluss-spricht-fuer-standort;art372571,12476059 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was Bürgermeister Severin Rommeler zur Schließung von Tegometall in Sauldorf sagt und welche Zukunftsperspektive er sieht  ]]></description>
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          Was Bürgermeister Severin Rommeler zur Schließung von Tegometall in Sauldorf sagt und welche Zukunftsperspektive er sieht<br>
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        Was Bürgermeister Severin Rommeler zur Schließung von Tegometall in Sauldorf sagt und welche Zukunftsperspektive er sieht



        <p>„Ein herber Verlust“, kommentiert Bürgermeister Severin Rommeler die Schocknachricht von Tegometall Lagertechnik. Vor einer Woche, am 28. August, platzte bei einer Betriebsversammlung die Bombe: Nach 35 Jahren gibt Tegometall den Standort Sauldorf auf und 77 Beschäftigte werden entlassen. Ende September wird die Produktion eingestellt. „Wir haben die Kündigungen mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Ich hoffe, dass die langjährigen Mitarbeiter nun andere Arbeitsplätze in der Region finden, um ihre Leidenschaft weiter zu verfolgen und um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können“, sagt er auf Anfrage des SÜDKURIER. Rund 15 bis 20 Mitarbeiter, denen gekündigt wurde, leben in der Gemeinde Sauldorf.</p> <p>Der Mittelständler Tegometall ist ein großer, aber nicht der größte Arbeitgeber in der Gemeinde, so beschäftigen zum Beispiel AMT rund 150 und Stecher rund 220 Mitarbeiter.</p> <p>Mit der Schließung von Tegometall entgehen der Gemeinde Gewerbesteuereinnahmen. Tut das weh? „Von den Gewerbesteuereinnahmen bleiben unserem kommunalem Haushalt nur zirka 40 Prozent, der größere Teil wird – vereinfacht gesagt – durch Umlagen und die steigende Steuerkraft gegengerechnet und steht unserer Gemeindekasse nicht mehr direkt zur Verfügung. Für uns als Kommunen ist die Einkommenssteuer daher als Finanzquelle deutlich interessanter.“</p> <h2>Hat sich für Rommeler die Entwicklung abgezeichnet?</h2> <p>Aufgefallen sei ein Rückgang des Güterverkehrs am Standort Sauldorf seit rund zwei Jahren. „Von daher konnten wir erahnen, dass die bisherigen Umsätze nicht erreicht wurden“, sagt der Bürgermeister. Insgesamt habe sich aber der Güterverkehr auf der Ablachtalbahn von 2021 auf 2024 verdoppelt, fügt er hinzu.</p> <h2>Positiver Blick in die Zukunft</h2> <p>Auf die Schocknachricht folgt jedoch keine Schockstarre: Wichtig sei nun der Blick nach vorne mit dem Ziel, eine konstruktive Lösung für den Standort Sauldorf zu finden. „Ich bin positiv gestimmt. Wir stehen im guten Austausch mit der Geschäftsführung von Tegometall.“ Keiner habe ein Interesse daran, dass in der Auenbachstraße eine Industriebrache zurückbleibt.</p> <h2>Attraktiver Standort</h2> <p>„Der Standort mit Gleisanschluss ist sehr attraktiv. Wir bekommen über die Ablachtalbahn immer wieder Anfragen von Unternehmen, die ein Gelände mit Gleisanschluss suchen.“ In Sauldorf sei es möglich, sehr schwere Produkte zu verladen. „Derlei Tonnagen können nicht mit LKWs bewegt werden“, so Rommeler. „Stahl-Coils in dieser Größenordnung können wirtschaftlich nur auf der Schiene transportiert werden. Somit bietet sich an diesem Standort eine Stahlverarbeitung im weitesten Sinne an.“</p> <h2>Unternehmen suchen Mitarbeiter</h2> <p>Er ist zuversichtlich, dass der Standort wiederbelebt werden kann und sieht positive Zukunftsperspektiven. „Ich bin mit der Geschäftsführung und bereits mit einigen Unternehmen in der Region zur weiteren Nutzung im Austausch. Es haben sich bei mir einige Unternehmer gemeldet, die händeringend Mitarbeiter suchen. Auch hier bin ich zuversichtlich, dass die entlassenen Mitarbeiter in unserer Region alle eine neue Stelle finden werden.“</p> <p>Ein weiteres Thema sei der Gasanschluss, gibt Rommeler zu bedenken. Die Beschichtungstechnologie des Pulverlackierens benötigt Hitze, die durch die vor Ort liegende Gasleitung gedeckt wird. Nach dem Gebäudeenergiegesetz ist allerdings ein Ende dieses Gasanschlusses in Sicht. Laut des Landesnetzbetreibers soll ab 2040 kein Gas mehr in Baden-Württemberg in die Leitungen eingespeist werden. „Das Problem ist aber, dass wir im südlichen Baden-Württemberg im Wasserstoffgebiet nicht berücksichtigt sind. Eine Abwanderung und ein Investitionsstopp in dieser Technologie wird in den kommenden Jahren spürbar sein“, befürchtet Rommeler.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Unternehmen</h2> Der Gebäudekomplex in Sauldorf wurde 1990 eröffnet. Gefertigt wurden Regalsysteme, die in Logistikzentren von Einzelhandelsketten, in Baumarkfilialen und Abholgroßmärkten aufgestellt wurden. Dank modernster Fertigungsanlagen, direktem Bahnanschluss und einem hohen Automatisierungsgrad galt Sauldorf als wichtiger Eckpfeiler der Tegometall-Produktion. Hauptsitz ist in Lengwil in der Schweiz. (siv)</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Ablachtalbahn Strukturpolitik Arbeitsplatz Investition thema-wirtschaft-unternehmen thema-leben-grundversorgung thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gleisanschluss spricht für Standort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 15:50:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chöre sind mit Euphorie am Werk  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/choere-sind-mit-euphorie-am-werk;art372571,12467313 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was beschäftigt die Chormusik Rast-Bichtlingen? Der musikalische Leiter Volker Nagel erzählt , welche Konzerte geplant sind  ]]></description>
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          Was beschäftigt die Chormusik Rast-Bichtlingen? Der musikalische Leiter Volker Nagel erzählt , welche Konzerte geplant sind<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/choere-sind-mit-euphorie-am-werk;art372571,12467313]]></guid>
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        Was beschäftigt die Chormusik Rast-Bichtlingen? Der musikalische Leiter Volker Nagel erzählt , welche Konzerte geplant sind



        <p><strong>Kann man sich denn schon auf nächste Auftritte oder Konzerte freuen?</strong></p> <p><em>Volker Nagel</em>: Wir erarbeiten mit dem Kammerchor momentan ein tolles, fetziges und anspruchsvolles Konzertprogramm querbeet durch die letzten Jahrzehnte. Es sind viele bekannte Hits dabei. Begleitet werden wir von einer Band, bestehend aus Top-Instrumentalisten aus der Region. Es wird ein buntes, vielversprechendes und musikalisches Highlight im schönen Ambiente des Schlosskellers. Zur Weihnachtszeit steht ein weiterer Höhepunkt an: das Weihnachtskonzert in der Klosterkirche Beuron mit dem Kirchenchor Rast-Bichtlingen. Die Weihnachtskonzerte mit traditioneller Chormusik haben in Beuron eine lange Tradition – nun haben wir das zweite Mal die Gelegenheit, ein großes Publikum mit unserer Musik zu erfreuen. Auf dem Programm steht die Pastoralmesse von Anton Diabelli und die Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Unterstützt werden wird dabei von einem großen Orchester, bestehend aus Instrumentalisten aus der Region.</p> <p><strong>Rund 100 Kinder und Jugendliche singen in der Chorgemeinschaft Rast-Bichtlingen mit, woher kommt diese Euphorie?</strong></p> <p><em>Volker Nagel</em>: Ich glaube, dass das Gemeinschaftsbewusstsein in unserer Gesellschaft nach wie vor hoch im Kurs steht, auch wenn es manchmal nicht danach aussieht. Das Chorsingen erfreut Körper und Seele, dies bestätigen neben Studien auch immer wieder unsere Mitglieder. Und wenn begeisterte Chorsänger und Chorsängerinnen diese Euphorie nach außen tragen, werden auch andere Menschen angesteckt, ihre Stimme im Chor einzubringen.</p> <p><strong>Man hört immer wieder, dass Kirchenchöre eine hohe Altersstruktur haben, bei ihnen entdeckt man viele junge Leute, wie kommt das?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Unsere Chorlandschaft verändert sich, das stimmt. Immer wieder müssen Chöre mangels Nachwuchses aufgeben und sich auflösen. Das ist schade. Ich denke, das Thema Kinder- und Jugendarbeit ist hier ein wichtiger Pfeiler, Nachwuchs auf Dauer zu gewinnen. Ich glaube aber auch, dass neue Wege und neue Ideen gefragt sind, um das Singen in einem Chor attraktiv zu machen. Man braucht auch mal eine verrückte Idee oder den Mut, etwas zu wagen, um vielleicht die Aufmerksamkeit bei der Bevölkerung zu wecken.</p> <p><strong>Der Zuwachs ist bei Ihren Chören, wie man hört, ungebremst. Woher, denken sie, kommt diese Euphorie?</strong></p> <p><em>Volker Nagel</em>: Also ungebremst ist vielleicht etwas übertrieben, es stoßen zwar viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene ganz von sich aus zu uns, aber hinter dem Wort „Zuwachs“ steht doch auch eine permanente, organisierte und strukturierte Arbeit in Sachen Mitgliederwerbung. Die Euphorie entsteht bei Projekten, die wir in den Gruppen anbieten und angehen, zum Beispiel war unser Jugendchor beim internationalen Chortreffen in München dabei. Diese Fahrt hat unsere Gruppe wirklich sehr positiv geprägt. Solche Highlights sind enorm wichtig bei den ganz normalen Aufgaben eines Chores.</p> <p><strong>Was oder wer ist denn die Chormusik Rast-Bichtlingen?</strong></p> <p><em>Volker Nagel</em>: Der Name „Chormusik Rast-Bichtlingen“ ist als eine Art Übername entstanden, weil in den vergangenen 25 Jahren sechs Chorgruppen sozusagen unter einem Dach entstanden sind.</p> <p><strong>Haben die sechs Chöre der Chormusik Rast-Bichtlingen ihre eigenen Namen?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Ja, damit erleichtern wir die Struktur. Wir haben den urprünglichen Kirchenchor Rast-Bichtlingen, den Kinder- und Jugendchor „laut-los!“, der sich in drei Altersgruppen aufteilt: Minis, Maxis und Jugendchor. Hinzu kommen der Kammerchor tonART, das sind junge Erwachsene, und die Schole Gregoriana.</p> <p><strong>Warum so viele Untergruppierungen?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Um jedem Alter und jeder Musikrichtung gerecht zu werden. Bei den Kindern ist es sinnvoll, dem Alter entsprechend in Gruppen aufzuteilen. Ist die Altersspanne zu hoch, sind die Jüngeren über- und die Älteren unterfordert. Die Untergruppen haben sich etabliert. Wir fahren sehr gut damit.</p> <p><strong>Aber sie können doch nicht alle Chöre selber leiten oder dirigieren?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Nein, das wäre nicht leistbar. Wir haben im Kinderchor zwei musikalische Leiter, die eine tolle pädagogische und wertvolle Arbeit leisten. Dafür bin ich dankbar, denn gerade bei den Kindergartenkindern erfahren wir mit über 30 Kindern einen sehr großen Zuspruch. “Kling &amp; Klang“, zwei Handpuppen sind auch fleißig mit dabei.</p> <p><strong>Bei diesem Engagement gibt es doch viel zu organisieren und enorme Hintergrundarbeit. Wer leistet das alles?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Im Laufe der letzten Jahre hat sich ein fähiges Team gebildet, das unsere Chorarbeit unterstützt, fördert und trägt. Ohne dieses Engagement könnten wir keine Chorfahrten, Konzerte oder ähnliche herausragende Veranstaltungen anbieten. Es braucht Macher, die sich engagieren – das ist in jedem Verein so. Aber wir sind auch über unsere Sponsoren sehr dankbar, die uns immer wieder Projekte ermöglichen, die ohne Sponsoring nicht realisierbar wären.</p> <p><strong>Haben Sie solche Macher im Chor?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Ja, wir können wirklich auf unsere Macher zählen und bauen. In so vielen Bereichen können sich unsere Mitglieder einbringen und ihre Talente ausleben. Das finde ich erstaunlich und es freut mich, dass es Menschen gibt, die sich in hohem Maße für unsere Chormusik einsetzen.</p> <p><strong>Und die komplette Chormusik Rast-Bichtlingen gehört der Kirchengemeinde Meßkirch-Sauldorf, also der Erzdiözese Freiburg an?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Genau – und ab dem 1. Januar 2026 gehören wir wie viele andere Chöre und kirchlichen Gruppierung zur neu errichteten Kirchengemeinde „Herz-Jesu“ Sigmaringen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Neuerung auf unsere Chorarbeit auswirken wird.</p> <p><strong>Gibt es denn schon Pläne für die Jahre 2026 oder 2027?</strong></p> <p><em>Volker Nagel:</em> Es gibt tatsächlich ein neues Projekt für 2026, das ich gerne wagen und umsetzen würde. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht verraten, denn es muss erst gegenüber unseren Mitgliedern kommuniziert und vorgestellt werden.</p> <h2>Veranstaltungen</h2> <p>Samstag, 20. September, 19 Uhr: Kirchenchor Rast-Bichtlingen, Patrozinium St. Matthäus Bichtlingen mit Ehrung verdienter Chormitglieder</p> <p>Samstag/Sonntag, 8./9. November, 19/17 Uhr: Kammerchor tonART &amp; Band, Konzert „flashback“ im Schlosskeller Meßkirch, ein musikalischer Trip durch die Jahrzehnten. Vorverkauf ab 1. Oktober</p> <p>Sonntag, 30. November, 10.30 Uhr: 25 Jahre Kinder- und Jugendchor „laut-los!“, großer Festgottesdienst in Bichtlingen mit allen Chorgruppen, anschließend Einladung zum Stehempfang</p> <p>Sonntag, 28. Dezember, 17 Uhr: Kirchenchor Rast-Bichtlingen &amp; Orchester, Weihnachtskonzert, Diabelli: „Pastoralmesse in F“ und Mendelssohn-Bartholdy: Choralkantate „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, der Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt am 14. November</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Veranstaltungen Kultursponsoring thema-kultur-musik thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Chöre sind mit Euphorie am Werk]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 11:50:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rektorin geht nach 30 Jahren in den Ruhestand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/rektorin-geht-nach-30-jahren-in-den-ruhestand;art372571,12452766 ]]></link>      <description><![CDATA[  An der Autentalschule in Rast geht Birgit Schmon in Pension und übergibt ihr Schulleiterinnenamt an Stefanie Braun  ]]></description>
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          An der Autentalschule in Rast geht Birgit Schmon in Pension und übergibt ihr Schulleiterinnenamt an Stefanie Braun<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        An der Autentalschule in Rast geht Birgit Schmon in Pension und übergibt ihr Schulleiterinnenamt an Stefanie Braun



        <p>Nach rund 30 Jahren engagierter Schulleitung an der<br /> Auentalschule in Rast wurde Birgit Schmon feierlich in den Ruhestand<br /> verabschiedet, informiert die Gemeinde. Mit ihrem großen Einsatz und ihrer visionären Arbeit prägte sie maßgeblich die Entwicklung der Schule, die sie von einer Grund- und Hauptschule erfolgreich zur Ganztagesschule umgestaltete. Inzwischen ist die Auentalschule eine reine Grundschule – ein Wandel, den Birgit Schmon stets konstruktiv begleitete. Die feierliche Verabschiedung fand im Beisein zahlreicher Kolleginnen und Gäste statt. Die Begrüßung übernahm die Dienstälteste Lehrerin Verena Herzog, die offizielle Verabschiedung wurde durch Claudia Ostertag, leitende Schulamtsdirektorin, vorgenommen.</p> <h2>Schule über Jahrzehnte geprägt</h2> <p>In ihren Worten würdigte sie den unermüdlichen Einsatz von Birgit Schmon sowie ihre menschliche und fachliche Kompetenz, die die Schule über Jahrzehnte hinweg prägte. Gleichzeitig wurde im Rahmen der Veranstaltung Stefanie Braun als neue Schulleiterin der Auentalschule ins Amt eingeführt. Die feierliche Amtseinsetzung übernahm Schulamtsdirektor Bernhard Eisele. Braun wird ihre bisherige Rektorenstelle an der Montessori Grundschule in Aach-Linz bis auf Weiteres kommissarisch leiten. Auch Bürgermeister Severin Rommeler richtete persönliche Worte an die scheidende sowie die neue Rektorin. „Sie waren für viele Generationen von Kindern mehr als nur eine Schulleiterin – Sie waren Begleiterin, Mutmacherin, Impulsgeberin und Vorbild. Mit ihrem Einfühlungsvermögen, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem persönlichen Engagement haben Sie das Schulleben in Sauldorf nachhaltig geprägt“, sagte Bürgermeister Rommeler. Für den Start als neue Rektorin hieß Rommeler Stefanie Braun herzlich willkommen.</p> <h2>Birgit Schmon dankt für die Unterstützung</h2> <p>In ihrer persönlichen Rede bedankte sich Birgit Schmon für die gemeinsame Zeit und das Vertrauen in ihre Arbeit. Sie betonte die gute und offene Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Schulförderverein sowie dem Elternbeirat, durch deren Unterstützung die Einrichtung der Schule und die grundschulgerechte Gestaltung der Schulumgebung erst möglich wurden. Die scheidende Rektorin dankte allen, die sie in den vergangenen 30 Dienstjahren unterstützt und begleitet haben, verbunden mit der Bitte, diese Unterstützung auch der neuen Schulleiterin zukommen zu lassen.</p> <h2>Schüler sorgen für Musik</h2> <p>„Ich gehe mit einem lachenden aber auch weinenden Auge. Sicherlich werde ich den Schulalltag und die Kinder sehr vermissen, freue mich aber auch auf einen neuen Lebensabschnitt.“ Mit diesen Worten beendete Birgit Schmon den offiziellen Teil des Abends. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Klasse 4 und der Musik-AG, die mit ihren Beiträgen für einen stimmungsvollen Rahmen sorgten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Auszeichnungen Schule thema-gesellschaft-engagement thema-gesellschaft-bildung-schule]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rektorin geht nach 30 Jahren in den Ruhestand]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 10:39:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frühbetreuung an der Schule kostet Geld  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/fruehbetreuung-an-der-schule-kostet-geld;art372571,12447344 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat Sauldorf will Eltern an den Kosten für die Frühbetreuung an der Auentalschule beteiligen. Die Probephase ist ab Schuljahresbeginn 2025/2026 geplant.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Gemeinderat Sauldorf will Eltern an den Kosten für die Frühbetreuung an der Auentalschule beteiligen. Die Probephase ist ab Schuljahresbeginn 2025/2026 geplant.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/fruehbetreuung-an-der-schule-kostet-geld;art372571,12447344]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Gemeinderat Sauldorf will Eltern an den Kosten für die Frühbetreuung an der Auentalschule beteiligen. Die Probephase ist ab Schuljahresbeginn 2025/2026 geplant.



        <p>An der Sauldorfer Auentalschule wird es ein Betreuungsangebot in der Zeit vor Unterrichtsbeginn geben. Damit reagieren Gemeinde und Schule auf den Sachverhalt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder schon weit vor Schulbeginn in die Schule schicken oder bringen. Die Betreuung dieser Kinder wurde bisher von Schulleiterin Birgit Schmon übernommen. Einigkeit herrschte im Sauldorfer Gemeinderat darüber, dass es ab kommendem Schuljahr ein kostenpflichtiges Betreuungsangebot vor Unterrichtsbeginn an der Grundschule geben soll, uneins waren sich die Räte aber über die Höhe des Beitrags dafür.</p> <h2>Bis 20 Kinder anzutreffen</h2> <p>In der Grundschule im Sauldorfer Ortsteil Rast beginnt der Unterricht um 8.15 Uhr. Bereits eine Stunde vor Unterrichtsbeginn kommen die ersten Kinder vor die Schule. Im Sommer seien vor der Auentalschule inzwischen bis zu 20 Kinder anzutreffen, wie Bürgermeister Severin Rommeler am vergangenen Donnerstag in der Gemeinderatssitzung berichtete. Solange es sich nur um eine Handvoll Kinder handele, sei es kein Problem, dass Schulleiterin Birgit Schmon diese unentgeltlich beaufsichtige.</p> <h2>Eltern müssen zur Arbeit</h2> <p>Dabei kommen einige Schülerinnen und Schüler so früh, weil ihre Eltern bereits zu Arbeit müssen, andere kommen offenbar einfach nur, um sich mit ihren Schulkameraden zu treffen. „Manche Eltern sind schon ab 7 Uhr unterwegs. Wir haben zwei Kinder, die stehen auch im Winter bei minus 10 Grad vor der Tür“, beschrieb Rommeler die Situation. Die Gemeinderäte einigten sich für ein zusätzliches Betreuungsgebot auf eine Regelung mit folgenden Eckdaten: Die Betreuung beginnt eine Stunde vor dem Unterricht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Auentalschule</span><span>Die Schule im Ortsteil Sauldorf-Rast ist eine Ganztagesschule in Wahlform. Die Nachmittagsbetreuung findet an drei Tagen in der Woche – von Dienstag bis Donnerstag – jeweils bis 16 Uhr statt. Am Nachmittag werden die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend in einer Ganztagsklasse durch eine Lehrkraft, die Jugendbegleiter sowie die Schulsozialarbeit betreut. Zum Angebot gehören unter anderem eine Bewegungspause sowie Hausaufgabenbetreuung. Die Kinder haben die Möglichkeit, ein Mittagessen in der Schule einzunehmen. Die Nachmittagsbetreuung ist für alle angemeldeten Kinder kostenfrei.</span></label></div> <p>Die Schulsekretärin der Auentalschule, Stefanie Bruggner, wird in Zukunft die Aufsicht für die eine Stunde übernehmen. Ihre Arbeitszeit wird dafür um eine Dreiviertelstunde täglich erhöht. Das Angebot ist kostenpflichtig und die erhobenen Elternbeiträge sollen die Mehrkosten für die zusätzliche Arbeitszeit der Schulsekretärin vollständig tragen. Diese Regelung soll nach den Sommerferien an der Auentalschule eingeführt werden.</p> <h2>Was deckt die Kosten?</h2> <p>Uneins waren sich die Räte allerdings darüber, wie hoch der Beitrag sein muss, um kostendeckend zu sein. Der Vorschlag der Gemeinde lautete, den Beitrag auf 35 Euro im Monat für elf Monate im Jahr festzusetzen. Dabei habe man sich auch an den Betreuungsgebühren umliegender Schulen orientiert, wie Bürgermeister Rommeler betonte. Bei 15 bis 20 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sei der Beitrag kostendeckend, erklärte Rommeler. Der Bürgermeister berichtete den Gemeinderäten außerdem, dass es mehrheitlich bei einer Umfrage unter den Eltern zum vorgeschlagenen Betreuungsangebot eine positive Rückmeldung gegeben habe.</p> <h2>Diskussion um die monatlichen Kosten</h2> <p>Der Aufwand wäre sehr groß und die Kosten könnten eventuell nicht gedeckt werden, antwortete Bürgermeister Rommeler auf die Frage von Gemeinderätin Vanessa Wisser, ob es möglich sei, das Betreuungsangebot flexibler zu gestalten. Es gebe Eltern, die das Angebot nur für zwei Tage nutzen würden. Gemeinderat Otmar Schober rechnete vor, dass nur 30 Euro monatlich ausreichen müssten, um die Kosten für die zusätzlichen Stunden der Schulsekretärin zu decken.</p> <p>Sein Gemeinderatskollege Wilfried Gabele sprach sich hingegen dafür aus, den Beitrag auf 35 Euro festzusetzen, da einige Eltern wieder abspringen könnten. „So genau werden wir es nie hinbekommen“, sagte er im Hinblick auf die Berechnung der Beiträge. Für den Antrag von Otmar Schober, den Beitrag auf 30 Euro festzusetzen, stimmten schließlich Schober selbst sowie die Gemeinderäte Vanessa Wisser und Roland Halder. Die Mehrheit der Räte votierte indes für einen Beitrag von 35 Euro, den die Eltern für die Frühbetreuung zahlen müssten. Bürgermeister Rommeler versteht das erste Jahr Frühbetreuung an der Auentalschule als Testphase. „Wir lassen das jetzt mal ein Jahr laufen und wenn wir sehen, das hat nicht nur positive Resonanz, dann nehmen wir das nochmal in Angriff“, sagte er.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bildungspolitik Kindergarten Kinderbetreuung thema-gesellschaft-bildung thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frühbetreuung an der Schule kostet Geld]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 12:55:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie treten mit 4400 Sängern auf dem Münchner Marienplatz auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/sie-treten-mit-4400-saengern-auf-dem-muenchner-marienplatz-auf;art372571,12440201 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kinder- und Jugendchor laut-los aus Sauldorf nimmt vom 16. bis 20. Juli am internationalen Festival der Pueri Cantores teil  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kinder- und Jugendchor laut-los aus Sauldorf nimmt vom 16. bis 20. Juli am internationalen Festival der Pueri Cantores teil<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/sie-treten-mit-4400-saengern-auf-dem-muenchner-marienplatz-auf;art372571,12440201]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kinder- und Jugendchor laut-los aus Sauldorf nimmt vom 16. bis 20. Juli am internationalen Festival der Pueri Cantores teil



        <p>Erst kürzlich hat der Kinder- und Jugendchor laut-los des Chors Rast-Bichtlingen mit Alexandra Hofmann ein Integrationslied gesungen, schon steht der nächste Höhepunkt bevor. Vom 16. bis 20. Juli nimmt laut-los am 45. internationalen Chorfestival der Pueri Cantores (übersetzt singende Kinder) in München teil. Die Veranstalter – das Erzbischöfliche Ordinariat in München und der Deutsche Chorverband Pueri Cantores – erwarten rund 4400 Teilnehmer in etwa 170 Chören aus 18 Ländern. Die Ziele des Chorfestivals sind, in gemeinsamen Gottesdiensten den Glauben zu feiern, in sozialen Aktionen für Frieden einzustehen, in sozialen Einrichtungen Solidarität zu zeigen und Freundschaften über die Kulturen hinweg zu knüpfen.</p> <h2>Singen auf dem Marienplatz</h2> <p>Der Kinder- und Jugendchor laut-los reist mit 21 Chormitgliedern zwischen neun und 30 Jahren und fünf Begleitpersonen am Mittwoch, 16. Juli, mit der Bahn in die bayerische Landeshauptstadt und nimmt dort an der zentralen Eröffnungsfeier auf dem Marienplatz teil. Alle Schüler erhielten vom Kultusministerium eine Schulbefreiung. Am 17. Juli stehen eine Hauptprobe für den Abschlussgottesdienst und offenes Singen auf dem Marienplatz auf dem Plan. Der Chor laut-los tritt am Freitag unter der Rubrik Singen in sozialen Einrichtungen im Klinikum Freising auf und besucht später als Zuhörer ein Gala-Konzert in St. Peter sowie das Friedensgebet in der Frauenkirche.</p> <h2>Abstecher zum Starnberger See</h2> <p>Am Samstag, 18. Juli, reist der Chor nach Starnberg. Die jungen Sänger werden dort mit 14 anderen Chören im Landratsamt durch den Landrat willkommen geheißen. Die Chöre stellen sich musikalisch vor. Nachmittags gibt es eine Schifffahrt auf dem Starnberger See und die Möglichkeit zum Baden. Abends besuchen die Nachwuchssänger das Fest der Kulturen auf dem Marienplatz. Am Sonntag, 20. Juli, singt laut-los beim Abschlussgottesdienst auf dem Marienplatz mit. Die Veranstaltungen werden über die YouTube-Kanäle des Erzbistums München und des Chorverbands Pueri Cantores übertragen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Veranstaltungen Fest "Katholische Kirche" thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sie treten mit 4400 Sängern auf dem Münchner Marienplatz auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 16:50:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein junges Paar mit Mut und Motivation  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/oekolgisches-klimaschonendes-bauen-ist-dem-jungen-zimmerermeister-marten-giere-wichtig-in-sauldorf-bauen-er-und-seine-frau-maria-ein-haus-aus-stroh-holz-und-lehm;art372571,12419056 ]]></link>      <description><![CDATA[  Marten und Maria Giere bauen Strohballenhaus in der Gemeinde Sauldorf. Welche Pläne der 30-Jährige mit seinem Ein-Mann-Betrieb hat  ]]></description>
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          Marten und Maria Giere bauen Strohballenhaus in der Gemeinde Sauldorf. Welche Pläne der 30-Jährige mit seinem Ein-Mann-Betrieb hat<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/oekolgisches-klimaschonendes-bauen-ist-dem-jungen-zimmerermeister-marten-giere-wichtig-in-sauldorf-bauen-er-und-seine-frau-maria-ein-haus-aus-stroh-holz-und-lehm;art372571,12419056]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Marten und Maria Giere bauen Strohballenhaus in der Gemeinde Sauldorf. Welche Pläne der 30-Jährige mit seinem Ein-Mann-Betrieb hat



        <p>Noch wohnt die kleine Familie in Herdwangen, doch schon bald planen Marten und Maria Giere, ihr neues Zuhause in Roth in der Gemeinde Sauldorf zu beziehen. Der Zimmermeister aus Herzberg im Harz und die Lehmbauerin aus Heilbronn haben ihr Strohballenhaus von Grund auf geplant und in weiten Teilen eigenhändig gebaut. „Angefangen vom Grundriss-Entwurf haben wir außer Bodenplatte, Sanitär und Elektrik alles selbst gemacht“, sagt der 30-Jährige.</p> <p>Dass sie sich in der Region niederlassen, kristallisierte sich heraus, als Marten Giere seine Ausbildung im Bildungszentrum Holzbau in Biberach machte. Sein Ausbildungsbetrieb war in Bad Schussenried. Die Meisterschule besuchte er in Vollzeit und fand danach eine Anstellung in Herdwangen bei der Schreinerei Geng. Seine Frau hat als selbständige Lehmbauerin oft auf Baustellen am Bodensee gearbeitet. „Wir dachten erst daran, in die Ravensburger Ecke zu ziehen, doch nun sind wir in Roth gelandet“, erzählt die 32-Jährige, die ihr zweites Kind erwartet. Tochter Frieda wird drei Jahre alt.</p> <h2>Existenzgründer hat noch viel vor</h2> <p>Einfacher wäre es für Giere gewesen, angestellt zu bleiben und nach dem Tagwerk in den Feierabend zu gleiten. „Mir war aber schon während der Ausbildung klar, dass ich einmal selbständig sein will.“ Und so hat er zu Jahresbeginn eine eigene Existenz gegründet, noch nicht mit festem Betrieb, sondern im Reisegewerbe, wie es genannt wird. „Als Ein-Mann-Betrieb führe ich derzeit Sanierungsprojekte aus, bei denen mein Fokus auf der Ausführung mit ökologischen Baustoffen liegt und ich die Bauherrschaft auch in dieser Richtung berate.“ Da die Baubranche ein wesentlicher Verursacher von CO₂-Emissionen ist, möchte er Alternativlösungen aufzeigen.</p> <p>Für die Zukunft plant Giere, nicht nur in Sachen Sanierung, sondern auch im nachhaltigen, klimaschonenden Hausbau mit Holz, Stroh und Lehm tätig zu sein. Ein Gewerbegebiet gebe es ja in der Gemeinde Sauldorf, sagt er und schmunzelt. „Ich benötige für einen stehenden Gewerbebetrieb natürlich Mitarbeiter, Maschinen und eine Lagerhalle“, ist er sich bewusst, dass dieses Vorhaben nicht von heute auf morgen zu stemmen ist. Auch die Ausbildung von Zimmerleuten kann er sich gut vorstellen. „Ich würde mein Wissen gerne weitergeben“, erzählt er voller Motivation. Ein wesentlicher Grund, warum er sein eigener Chef sein will: „Ich schätze die Flexibilität und Freiheit zu entscheiden, welche Projekte ich mache und mit welchen Materialien ich arbeite.“</p> <h2>Treppen bietet Stauraum</h2> <p>Das eigene Domizil in Roth kann gleichsam als Musterhaus dienen. Denn mit dem kfw40-Haus hat das Paar realisiert, was es sich unter nachhaltigem Bauen vorstellt. „Wir haben so klein wie möglich und so groß wie nötig gebaut, das Haus hat 150 Quadratmeter, es ist ausgelegt für uns und drei Kinder“, erklärt Maria Giere und weist auf die effizienten Stauraum- und Einbaulösungen hin. So werden beispielsweise die Treppenstufen zum oberen Stockwerk gleichzeitig Schubladen sein.</p> <h2>Dämmung mit Altglas</h2> <p>Stellenweise mussten sie Abstriche machen. „Wir wollten das Haus eigentlich auf einem Schraub- statt Betonfundament errichten, also auf Stelzen setzen. Ohne Beton und Abdichtmasse. So hätten wir den Boden nicht versiegelt. Doch ein Gutachten hat ergeben, dass der Boden unseres Grundstücks nicht tragfähig ist.“ Als Dämmung unter der Bodenplatte wählten sie dafür Schaumglasschotter, das aus Altglas hergestellt wird. „Der Aufpreis gegenüber Styrodur war mit rund 3000 Euro vertretbar“, findet Marten Giere. Die Fensterrahmen hat das Paar nicht mit Bauschaum oder Kompriband abgedichtet, sondern mit Kalfaterfaser aus Hanf. Im Eingangsbereich wurde ein Kalkestrich ausgebracht. „Das war uns lieber als Gips oder Zement. Wie der Lehmputz an den Wänden reguliert der Kalk die Raumfeuchtigkeit. In Deutschland ist das kaum bekannt. In Frankreich sind Kalkestriche mehr verbreitet.“</p> <h2>Regenwasser für WC und Waschmaschine</h2> <p>Das Regenwasser für die WC-Spülung und den Betrieb der Waschmaschine kommt aus einer Zisterne. Im Sinne der Rückgewinnung wird die Wärme des Abwassers der Dusche zum Vorwärmen des Kaltwassers genutzt. Auch nicht gewöhnlich ist die Deckenheizung in den Haupträumen. Es handelt sich um Lehmplatten mit integrierten Heizelementen. Das Heizwasser wird über eine Luftwärmepumpe gewonnen und diese wiederum mit Strom von der PV-Anlage betrieben. „Ein Vorteil gegenüber Fußbodenheizung ist, dass nicht so viel Staub ins Wirbeln kommt. Die Wärme, die vom Boden nach oben steigt, nimmt Staubpartikel mit“, erklärt Maria Giere. Nach dem Gespräch mit dem SÜDKURIER macht sich das Paar gleich wieder an die Arbeit, damit es mit dem geplanten Einzugstermin klappt. „Wir freuen uns total darauf.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Besichtigung</h2> Wer sich für ökologisches Bauen interessiert, kann am Samstag, 21. Juni, das Haus (Adresse: Roth 28, Sauldorf) anschauen und mit den Bauherren ins Gespräch kommen. Es ist bereits der zweite „Tag der offenen Baustelle“. Vergangenes Jahr war das Interesse am Bauen mit Stroh groß. Beginn des Aktionstags ist um 14 Uhr, das Ende ist um 17 Uhr vorgesehen.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Umweltverträglichkeit Handwerk Bauwerk thema-leben-lebensfuehrung thema-wirtschaft-branchen-handwerk thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein junges Paar mit Mut und Motivation]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:05:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vergnügliche Sause an vier Tagen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/vergnuegliche-sause-an-vier-tagen;art372571,12415382 ]]></link>      <description><![CDATA[  Musikverein Rast feiert sein Frühlingsfest. Zum Auftakt gibt es eine Rock-Party, gefolgt von Blasmusik, einem Feierabendhock und am 18. Juni gibt es eine Partynacht.  ]]></description>
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          Musikverein Rast feiert sein Frühlingsfest. Zum Auftakt gibt es eine Rock-Party, gefolgt von Blasmusik, einem Feierabendhock und am 18. Juni gibt es eine Partynacht.<br>
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        Musikverein Rast feiert sein Frühlingsfest. Zum Auftakt gibt es eine Rock-Party, gefolgt von Blasmusik, einem Feierabendhock und am 18. Juni gibt es eine Partynacht.



        <p>Zum Auftakt des Frühlingsfests feierten die Gäste am Samstag, 14. Juni, eine ausgelassene Revival-Rock-Party mit der Partyband Pull. Alle zwei Jahre feiert der Musikverein Rast das viertägige Frühlingsfest im großen Festzelt am Ortsrand. Bislang bildete der Abend mit Pull immer den Abschluss des Frühlingsfests. „Pull ist eigentlich schon immer bei uns“, erklärte Carmen Matheis namens des Vereins. In diesem Jahr hatte sich der Veranstalter jedoch entschlossen, mit der beliebten Band ins Raster Festvergnügen zu starten. Ausschlaggebend dafür war das bevorstehende Southside-Festival, zu dem bereits mittwochs viele Gäste anreisen.</p> <h2>Zwischen 80 und 100 Helfer sind im Einsatz</h2> <p>Beim Aufbau des Festzeltes half der SV Meßkirch. Für diese tatkräftige Hilfe revanchiert sich der Musikverein Rast mit einem Auftritt. „Ohne die vielen Firmen, Vereine und Helfer aus dem Ort würde das Frühlingsfest nicht funktionieren“, sagten der Vereinsvorsitzende Thomas Merkel und sein Stellvertreter Christoph Beck sehr dankbar. „Das Frühlingsfest ist ein Riesenaufwand, schon allein organisatorisch. Jeder weiß über die Jahre hinweg, was zu tun ist und wo er hinzulangen hat“, berichtete Thomas Merkel. Die Organisation des Frühlingsfests beginnt bereits ein Jahr vorher. „Aber den Stress machen vier Tage geile Stimmung wett“, so Beck.</p> <h2>„Pull“ wird auch 2027 wieder dabei sein</h2> <p>Und bereits bevor die Band Pull das Festzelt zum Beben bringt, versprach Christoph Beck, dass Pull auch beim Raster Frühlingsfest 2027 wieder am Start sei. Mit einer Gruppe aus Reute/Hegau ist Stefan Jäger gekommen. „Es ist einfach ein cooles Fest. Es macht einfach Spaß“, sagte Jäger. Er zählt zu den Stammgästen des Frühlingsfests. „Wir sind wieder da. Wir dürfen wieder da sein. Pull is in the house!“, rief Sänger Tom Bogatu in die begeisterte Menge und erntete auf die Frage „Habt ihr Bock auf Party?“ zustimmenden Jubel.</p> <p>Vom ersten Ton an hat Pull die Partymenge im Griff. Beim Blick in die Menge fällt auf, dass Pull gleichermaßen das etwas ältere Publikum anzieht sowie die ganz Jungen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Pull mit Rock und Pop aus drei Jahrzehnten Musikgeschichte auf eine breite Fangemeinde zählen kann. Goofy G. Schöllhorn, Vanessa Katakalos und Tom Bogatu wechselten sich beim Gesang ab. Beim Medley ließ die Fangemeinde lautstark „99 Luftballons“ steigen, die dann „völlig losgelöst“ am „Sternenhimmel“ schwebten. Als Pull dann eine härtere und düsterere Gangart einlegte, griff auch Torsten Lichtner zum Mikro.</p> <h2>Festsonntag steht im Zeichen der Blasmusik</h2> <p>Zum Frühschoppen unterhielt der Musikverein Nesselwangen unter Leitung von Raphael Frei mit einem bunt gemischten musikalischen Programm. Viele Besucher ließen die heimische Küche kalt und nutzten den vielfältigen Mittagstisch, der im Festzelt serviert wurde.</p> <p>Auch die Jüngsten im Musikverein packten engagiert mit an und räumten das benutzte Geschirr von den Tischen ab. Die Musikkapelle Sentenhart übernahm die Nachmittagsunterhaltung und spielte böhmisch-mährische Blasmusik.</p> <p>Die Musikkapelle Aach-Linz gestaltete die Abendunterhaltung. Bei der großen Tombola gab es attraktive Preise zu gewinnen, unter anderem zwei Ballonfahrten, Eintrittskarten für das Pfullywood Festival, einen Tisch für zehn Personen beim Canstatter Wasen und Alpakawanderungen. Beim Feierabendhock am Montag spielten die Jugendkapelle Sauldorf/Wald und die Bauernkapelle Mindersdorf.</p> <h2>Feierabendhock am 18. Juni</h2> <p>Am Mittwoch, 18. Juni, steigt ab 17 Uhr der beliebte Feierabendhock mit ausgelassener Blasmusikparty durch die zehnköpfige Formation Ob8blech.</p> <p>Mit Blasmusik, Rock, Pop, Schlager, Funk und eigenen Arrangements bringen sie nochmals das Festzelt zum Beben, bevor es in die anschließende Partynacht mit dem DJ Team K-wies übergeht.</p> <p><em><strong>Das sehen Sie zusätzlich online</strong><br /> Fotos vom Auftakt des Frühlingsfests mit der<br /> Musikgruppe Pull: <strong>www.sk.de/12414560</strong></em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Erst wieder 2027</h2> Das traditionelle Frühlingsfest des Musikvereins Rast findet alle zwei Jahre statt. Der Termin für das Jahr 2027 steht bereits fest und ist auf 22. bis 26. Mai 2027 festgelegt. Im Rahmen des Frühlingsfestes feiert die Abteilung Rast der Freiwilligen Feuerwehr Sauldorf ihr 100-jähriges Bestehen. „Es bietet sich an, dass man sich da zusammentut“, erklärt der stellvertretende Abteilungskommandant Fabian Heuter. Das sei gelebte Gemeinschaft, die Vereine im Dorf unterstützen einander gegenseitig.</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vergnügliche Sause an vier Tagen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 09:19:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Auftakt des Frühlingsfestes Rast  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/bilder-vom-auftakt-des-fruehlingsfestes-rast;art372571,12414560 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine ausgelassene Revival-Rock-Party feierten die Gäste Frühlingsfest des Musikvereins Rast. Die Coverband „PULL“ lockte alle Altersgruppen ins Festzelt. Hier finden Sie die schönsten Bilder vom Abend.  ]]></description>
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          Eine ausgelassene Revival-Rock-Party feierten die Gäste Frühlingsfest des Musikvereins Rast. Die Coverband „PULL“ lockte alle Altersgruppen ins Festzelt. Hier finden Sie die schönsten Bilder vom Abend.<br>
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        Eine ausgelassene Revival-Rock-Party feierten die Gäste Frühlingsfest des Musikvereins Rast. Die Coverband „PULL“ lockte alle Altersgruppen ins Festzelt. Hier finden Sie die schönsten Bilder vom Abend.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Volksmusik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Auftakt des Frühlingsfestes Rast]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 10:58:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Sauldorf soll ein Ort für alle Generationen entstehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/in-sauldorf-soll-ein-ort-fuer-alle-generationen-entstehen;art372571,12410874 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sauldorfer Gemeinderat stimmt einstimmig für die Umsetzung der Ideen der Zukunftswerkstatt Sauldorf. Es gibt viele Vorschläge.  ]]></description>
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          Sauldorfer Gemeinderat stimmt einstimmig für die Umsetzung der Ideen der Zukunftswerkstatt Sauldorf. Es gibt viele Vorschläge.<br>
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        Sauldorfer Gemeinderat stimmt einstimmig für die Umsetzung der Ideen der Zukunftswerkstatt Sauldorf. Es gibt viele Vorschläge.



        <p>Offenbar hat die Idee überzeugt, in Sauldorf einen sogenannten Mehrgenerationenplatz entstehen zu lassen. Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung grundsätzlich für das Projekt der Zukunftswerkstatt Sauldorf.</p> <p>Somit könnte die Fläche zwischen dem Neubaugebiet Letten und dem alten Ortskern bald ein Treffpunkt für alle Generationen sein. Nicht einen weiteren „verwaisten Spielplatz“ will die Projektgruppe „Spielplatz“ der Zukunftswerkstatt Sauldorf schaffen, sondern ein generationenübergreifendes Angebot. Eine erste Planung sieht neben Sandgrube und herkömmlichen Spielgeräten für Kinder etwa auch ein Beachvolleyball-Feld sowie Mobilisationsgeräte für ältere Menschen vor.</p> <h2>Projektgruppe „Spielplatz“ mit konkreten Vorschlägen</h2> <p>Die Projektgruppe wünscht sich außerdem einen Naschgarten, wie man ihn aus früheren Bauerngärten kennt. „Der Platz soll das Ortsbild von Sauldorf nachhaltig verändern und zukunftsfähig machen“, heißt es in dem Konzept, das die Projektgruppe „Spielplatz“ bereits in der Februarsitzung des Gemeinderats präsentiert hatte. Noch gibt es keine Aufstellung über die gesamten Kosten des Vorhabens. Die Projektgruppe hat für Materialkosten bis jetzt knapp 30 000 Euro kalkuliert. Dazu wollen die Mitglieder viel Eigenleistungen einbringen. Auch könnte etwa das Beachvolleyball-Feld mit den freiwilligen Helfern eines internationalen Jugend-Workcamps entstehen, so eine Konzeptidee.</p> <h2>Gemeinde beteiligt sich mit 10.000 Euro</h2> <p>Die Pflege des Mehrgenerationenplatzes will die Zukunftswerkstatt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde übernehmen. Zur Finanzierung des Projekts sollen Förder- und Spendengelder eingeworben werden. „Ein tolles Konzept, lobte Bürgermeister Severin Rommeler die Ideen der Zukunftswerkstatt. Er schlug den Räten vor, dass sich die Gemeinde – wie bereits im Haushalt vorgesehen – mit 10 000 Euro an den Kosten für den Mehrgenerationenplatz beteiligen solle. Um die Förderung zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen beim Mehrgenerationenplatz erfüllt sein, wie etwa Barrierefreiheit. Letztlich stimmte der Gemeinderat dem Vorschlag zu.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Städtebau Kommunalpolitik Bürgerinitiative thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Sauldorf soll ein Ort für alle Generationen entstehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 10:32:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sauldorf wird Kiebitz-Land  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/sauldorf-wird-kiebitz-land;art372571,12409848 ]]></link>      <description><![CDATA[  Projektstart mit Umweltministerin Thekla Walker. Schutz für ein Dutzend Nester und 13 Küken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Projektstart mit Umweltministerin Thekla Walker. Schutz für ein Dutzend Nester und 13 Küken.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/sauldorf-wird-kiebitz-land;art372571,12409848]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Projektstart mit Umweltministerin Thekla Walker. Schutz für ein Dutzend Nester und 13 Küken.



        <p>„Kie-witt, Kie-witt“ – Der Ruf des Kiebitzes erklingt in Baden-Württemberg immer seltener. Doch im Landkreis Sigmaringen setzen Naturschutzbund (Nabu) und das Land alles daran, dass der bedrohte Wiesenvogel zurückkehrt. Auf dem Acker von Landwirt Alexander Gabele auf dem Hardthof in Sauldorf brüten derzeit mehrere Paare. Die sieben Hektar große Fläche wird durch einen Elektrozaun geschützt. Der Acker wurde im Frühjahr umbrochen, dann sich selbst überlassen und ist nun eine Grasfläche, in der sich mindestens 13 Kiebitzküken mitsamt Elternvögeln aufhalten.</p> <h2>Kiebitze sind standorttreu</h2> <p>Im Frühjahr landete eine ganze Schar der vom Aussterben bedrohten Vogelart auf dem Acker. Denn Kiebitze sind standorttreu, das heißt, sie kehren immer zum ersten Brutgebiet zurück. Ein Beleg, dass in Sauldorf schon seit Jahren Kiebitze brüteten, allein, niemand hat es bemerkt, wie Landwirt Alexander Gabele Umweltministerin Thekla Walker berichtete. Sie war von Stuttgart zum Auftakt des Projekts „KiebitzLand – Hier wächst die Artenvielfalt“ nach Sauldorf gekommen.</p> <p>In Baden-Württemberg sollen zwölf mindestens fünf Hektar große Kiebitz-Kerngebiete entstehen, in denen die Tiere Zuflucht finden und ihre Jungen großziehen können. Geplant sind zudem 60 Kiebitz-Inseln zwischen 0,5 und drei Hektar, die den Vögeln helfen sollen, sich im Land auszubreiten.</p> <h2>Zäune schützen Kiebitz-Reviere</h2> <p>Im Bereich der Kerngebiete und Inseln schützen Zäune und Nestkörbe die brütenden Kiebitze und ihre Gelege. Über fünf Jahre wird das Projekt im Rahmen der Artenschutzoffensive vom Land mit vier Millionen Euro gefördert.</p> <p>So erhält der Landwirt einen prozentualen Nutzungsausgleich für entgangene Erträge, denn er kann die Fläche im Prinzip nicht beziehungsweise nicht optimal bewirtschaften. Auf etwa 1500 Euro je Hektar schätzt Alexander Gabele den möglichen Umsatz der Fläche, die von der Ablach und dem Seewaldbach begrenzt wird. Die Abweidung der extensivierten Ackerfläche übernehmen nach Ende der Kiebitz-Brutsaison mehrere Galloway-Rinder.</p> <p>„Solche Projekte funktionieren nur mit den Landwirten“, betonte Ministerin Walker mehrfach und lobte Alexander Gabele für seine Kooperation.</p> <h2>Kiebitz-Bestand hat sich dramatisch verringert</h2> <p>Seit 1992 hat sich der Kiebitz-Bestand in Baden-Württemberg um 92 Prozent verringert, und deshalb sei gemeinsames, rasches und konsequentes Handeln notwendig. Oder wie Nabu-Projektleiter Dr. Lars Stoltze formulierte: „Sonst ist der Kiebitz auf der „Roten Liste 0“, sprich ausgestorben.“ Aktuell ist der Vogel auf der „Roten Liste 1“, sprich vom Aussterben bedroht. Ein Team aus ehrenamtlichen Gebietsbetreuerinnen und -betreuern sucht und betreut übrigens während der fünfjährigen Projektlaufzeit die geeigneten Flächen auf Acker- und Grünland.</p> <h2>Wo Wasser ist, ist auch der Kiebitz</h2> <p>Nabu-Projektleiter Dr. Lars Stoltze hofft, dass „KiebitzLand“ beispielgebend für eine artenreiche Agrarlandschaft wird. „Unter den Schutzschirm, den wir für den Kiebitz aufstellen, flüchten sich viele weitere Tier- und Pflanzenarten der Feldflur, darunter die stark bedrohten Rebhühner, Amphibien und zahlreiche Insekten.“ Nicht zuletzt berührt der Kiebitzschutz ein Zukunftsthema der Landwirtschaft: das Wasser. „Wo Wasser ist, ist auch der Kiebitz. Die Vögel brauchen flache Tümpel und offenen Boden für die Nahrungssuche.“ Vielerorts sind diese Feuchtflächen verschwunden.</p> <p>In Sauldorf wurde ein solches Areal neu geschaffen, dank der unerwarteten Unterstützung durch den Biber. Das Kiebitzfeld liegt zwischen dem Seewaldbach und der Ablach, wo der Biber fünf Dämme errichtet, den Bach aufgestaut und so eine Wasserfläche geschaffen hat, in dessen Nähe sich der Vogel wohlfühlt. Nabu-Sprecher Jörg Joosty vom Nabu-Verein Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach berichtete, dass man schon vor drei Jahren mit dem Kiebitz-Schutz in Sauldorf angefangen habe. Das trockene Frühjahr hat nach seinen Angaben übrigens verhindert, dass vom Frühjahrsschwarm mit etwa 45 Vögeln nur ein Dutzend Brutpaare geblieben sind, die auch spät mit der Brut begonnen hätten. Aktuell seien noch drei bis vier Gelege aktiv mit der Chance, weitere Küken zu bekommen.</p> <h2>Schutz vor dem Fuchs</h2> <p>Die Helfer kontrollieren täglich den Elektrozaun, denn der Fuchs könnte versucht haben, einzudringen. Bislang hat der größte Fressfeind der Kiebitze augenscheinlich noch kein Opfer gefunden.</p> <p>Die Ministerin hatte sichtlich Freude an dem Außentermin, zumal sie schon andere Kiebitz-Projekte besucht hat. Umringt von Vertretern aus Politik und Naturschutz spähte sie durch die Objektive, um den Vogel genau zu betrachten. Auch die kleine Galloway-Herde, die später das Kiebitzland abweiden wird, hatte es Thekla Walker angetan. Mit einem Dank an alle Beteiligten verabschiedete sie sich und weiter ging es mit dem E-Dienstwagen zum nächsten Termin.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Artenschutz Naturschutzgebiet Tierschutz thema-natur-umwelt thema-natur-tiere]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sauldorf wird Kiebitz-Land]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:41:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nahwärmenetz für Unterbichtlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/nahwaermenetz-fuer-unterbichtlingen;art372571,12407802 ]]></link>      <description><![CDATA[  Projektidee wird im Gemeinderat Sauldorf vorgestellt. Eine Interessengemeinschaft engagiert sich bereits. Warum manche Gemeinderäte das Vorhaben kritisch sehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Projektidee wird im Gemeinderat Sauldorf vorgestellt. Eine Interessengemeinschaft engagiert sich bereits. Warum manche Gemeinderäte das Vorhaben kritisch sehen.<br>
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        Projektidee wird im Gemeinderat Sauldorf vorgestellt. Eine Interessengemeinschaft engagiert sich bereits. Warum manche Gemeinderäte das Vorhaben kritisch sehen.



        <p>In Unterbichtlingen gibt es die Idee, ein Nahwärmenetz zu errichten. Dabei könnte eine zentrale Heizanlage laut ersten Planungen nicht nur die Haushalte im Ort mit Wärme versorgen, sondern auch das Bürgerhaus, das sich aktuell im Umbau befindet und voraussichtlich eine neue Heizung benötigt. In Unterbichtlingen, das zum Sauldorfer Ortsteil Wasser gehört, hat sich bereits eine Interessengemeinschaft gefunden, die sich für das Projekt einsetzt. Dazu besteht offenbar auch Interesse bei den Einwohnern des Ortes, sich an ein mögliches Nahwärmenetz anzuschließen. In der jüngsten Sitzung des Sauldorfer Gemeinderats stellte Leon Bührer vom Planungsbüro Zelsius das Projekt dem Gremium vor.</p> <h2>30 Interessenten haben sich zusammengefunden</h2> <p>Das Nahwärmenetz in Unterbichtlingen ist schon recht weit gedacht, obwohl das Projekt noch ganz am Anfang steht.</p> <p>So haben sich offenbar nach der Bürgerversammlung im vergangenen Dezember bereits rund 30 Interessenten für den Anschluss an ein mögliches Nahwärmenetz im Ort gefunden, wie Alexander Gabele im Gemeinderat berichtete. Gabele gehört zu den Initiatoren des Vorhabens.</p> <h2>Möglicher Standort für die Heizzentrale</h2> <p>Ein möglicher Standort für die Heizzentrale könnte an der Bichtlinger Straße an der Querung der Ablach sein. Von dort aus könnte das Nahwärmenetz neben dem Bürgerhaus und den bestehenden Haushalten auch das zu erschließende Baugebiet Riedöschle V mit Wärme versorgen. In Unterbichtlingen gebe es bereits eine Interessengemeinschaft sowie die Rückendeckung und Unterstützung der Gemeindeverwaltung als wichtige Voraussetzungen für das Projekt, wie Bührer in seiner Präsentation betonte.</p> <h2>Idee einer Genossenschaft</h2> <p>Aus der bestehenden Interessengemeinschaft könnte etwa später eine Genossenschaft entstehen, die das Nahwärmenetz betreibt. Der nächste Schritt ist laut Planer Leon Bührer eine Machbarkeitsstudie, die Voraussetzung dafür ist, dass das Projekt bezuschusst werden kann. In der Machbarkeitsstudie wird untersucht, ob das Nahwärmenetz in Unterbichtlingen sowohl technisch als auch wirtschaftlich realisiert werden kann.</p> <h2>Machbarkeitsstudie wird zu 50 Prozent gefördert</h2> <p>Planung und Bau des Nahwärmenetzes könnten zu 40 Prozent bezuschusst werden. Im nächsten Schritt muss nun der Gemeinderat entscheiden, ob die Gemeinde die Machbarkeitsstudie finanzieren will. Diese wird voraussichtlich zwischen 25.000 und 30.000 Euro kosten. Nach Abzug der Förderung würden folglich Kosten von bis zu 15.000 Euro auf die Gemeinde zukommen. Sollte das Projekt scheitern, wäre das Geld verloren, bei einem erfolgreichen Projekt würde die Gemeinde ihr Geld zurückerhalten, wie Bühler erklärte.</p> <h2>75 Prozent erneuerbare Energien</h2> <p>Welche Energieträger bei einem möglichen Nahwärmenetz in Unterbichtlingen zum Einsatz kommen könnten, ist noch offen. Allerdings müssen es zu 75 Prozent erneuerbare Energien sein. Bührer erläuterte, dass im Zuge der Machbarkeitsstudie zahlreiche Wärmequellen auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht werden könnten und dass dabei auch der Gemeinderat seine Vorstellungen einbringen könnte.</p> <h2>Nahwärmenetz wäre für Bürgerhaus interessant</h2> <p>Bürgermeister Severin Rommeler betonte, dass ein Nahwärmenetz insbesondere für das im Bau befindliche Bürgerhaus interessant sei.</p> <p>„Die Gasheizung nähert sich dem Ende ihres Lebenszyklus“, berichtete er. Rommeler erinnerte daran, dass die Gemeinde verpflichtet sei, bis Mitte der Jahres 2028 eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Er lobte in diesem Zusammenhang das Engagement der Interessengemeinschaft in Bichtlingen für das Nahwärmenetz. Der Bürgermeister rechnete vor, dass der Anschluss an die Nahwärme im Neubaugebiet deutlich weniger kosten werde, als eine eigene Heizung einzubauen. „Das ist durchaus sehr attraktiv, auch wenn der Anschluss noch auf den Bauplatzpreis kommt.“</p> <h2>Entscheidung ist von den Kosten abhängig</h2> <p>Die Sauldorfer Gemeinderäte interessierten sich insbesondere für die Kosten, die für die Haushalte für den Netzanschluss und die gelieferte Wärme entstehen werden. „Die Kosten sind maßgeblich dafür, ob ich mich dafür entscheide“, sagte Gemeinderätin Sonja Hensler. Noch konnte Bühler aufgrund des frühen Projektstands keine genauen Kosten nennen, er stellte aber in Aussicht, dass im Laufe der weiteren Projektentwicklung konkrete Preise genannt werden.</p> <p>Gemeinderat Roland Halder äußerte sich kritisch gegenüber einem möglichen Nahwärmenetz. So meinte er, dass es aus seiner Sicht für eine Machbarkeitsstudie zu wenige Interessenten gebe. Halder warnte davor, dass die Kosten in einigen Jahren „nach oben schießen könnten. Dem entgegnete Bühler, dass der Preis für die Nahwärme unter anderem über eine Preisgleitklausel an die jeweilige Energieträgerpreise gebunden seien. „Die Preise dürfen nicht willkürlich gestaltet werden“, sagte er. Ein Beschluss zu einem Nahwärmenetz in Unterbichtlingen wurde an diesem Abend nicht gefasst. Der Gemeinderat wird wohl im nächsten Schritt entscheiden, ob die Gemeindeverwaltung das Projekt unterstützt und die Kosten für die Machbarkeitsstudie übernehmen wird.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Energiepolitik "Alternative Energie" Wohnungsbaupolitik thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-leben-wohnen thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nahwärmenetz für Unterbichtlingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 30 May 2025 16:37:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein erhebendes Klangerlebnis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/ein-erhebendes-klangerlebnis;art372571,12401676 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum das Publikum vom Gemeinschaftskonzert des Kirchenchors Rast-Bichtlingen mit der Stadtkapelle in Mengen begeistert ist  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Warum das Publikum vom Gemeinschaftskonzert des Kirchenchors Rast-Bichtlingen mit der Stadtkapelle in Mengen begeistert ist<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Warum das Publikum vom Gemeinschaftskonzert des Kirchenchors Rast-Bichtlingen mit der Stadtkapelle in Mengen begeistert ist



        <p>Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Stadtkapelle Mengen haben mit ihrem Gemeinschaftskonzert alle Erwartungen übertroffen. Die Sängerinnen und Sänger begeisterten gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern die vielen Zuhörer, die die Mengener Liebfrauenkirche aus allen Nähten platzen ließ. Spontaner stehender Applaus brandete auf, als die letzten Töne des Abends verklungen waren und sich die Anspannung löste. Zuvor hatten Orchester und Chor mit einem eineinhalbstündigen Programm das Publikum mit moderner und klassischer Musik in Atem gehalten, mit Ausflügen in die Filmmusik, Abstechern zu alten Meistern, Pop und zeitgenössischer Musik.</p> <h2>Vater unser auf Swahili</h2> <p>Zustande gekommen war das Gemeinschaftskonzert durch Beziehungen einzelner Vereinsmitglieder. Der Mut für das ambitionierte Projekt hat sich mehr als gelohnt. Beide Ensembles badeten in der raumfüllenden Akustik und sorgten mit ihren Darbietungen für ein erhebendes Klangerlebnis. Vor allem die gemeinsamen Stücke am Schluss wie das „Halleluja“ von Händel oder das herzerfrischende afrikanische „Baba Yetu“, das „Vater unser“ in afrikanischem Swahili, sorgten für wohlige Schauer – nicht nur beim Publikum.</p> <h2>Gefühlvoll und dynamisch</h2> <p>Der stimmgewaltige Chor unter der Leitung von Volker Nagel zeigte sich ausgewogen in der Balance und sicher in der Intonation, stimmungsvoll begleitet von Orgel und Cello. Dem stand die Stadtkapelle mit deren Dirigent Ralf Uhl in nichts nach und überzeugte mit gefühlvoller Dynamik und einfühlsamem Zusammenspiel.</p> <h2>Publikum singt mit</h2> <p>Als Zugabe hatten sich die Dirigenten noch etwas Besonders einfallen lassen: gemeinsam wurde das traditionsreiche Mengener Ölberglied klangvoll in Szene gesetzt, verstärkt durch den Gesang des Publikums. Wohl selten muss dieses Lied so inbrünstig vorgetragen worden sein wie an diesem Abend, ist es doch einem besonderen Maiwunder gewidmet und entlockte deshalb so manchem Konzertbesucher eine Träne. Die Akteure sind sich einig, dass Ähnliches gerne wieder gemeinsam stattfinden könne.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oper Jazz "Klassische Musik" thema-kultur-musik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein erhebendes Klangerlebnis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 21 May 2025 14:49:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erst Vereinschef, dann Bürgermeister: Severin Rommeler will eine neue, alte Bahnlinie für die Region  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/erst-vereinschef-dann-buergermeister-severin-rommeler-will-eine-neue-alte-bahnlinie-fuer-die-region;art417930,12393900 ]]></link>      <description><![CDATA[  80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Severin Rommeler will als Bürgermeister von Saulgau die Ablachtalbahn zwischen Mengen und Stockach wieder beleben. Das Projekt kommt voran.  ]]></description>
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          80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Severin Rommeler will als Bürgermeister von Saulgau die Ablachtalbahn zwischen Mengen und Stockach wieder beleben. Das Projekt kommt voran.<br>
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        80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Severin Rommeler will als Bürgermeister von Saulgau die Ablachtalbahn zwischen Mengen und Stockach wieder beleben. Das Projekt kommt voran.



        <p>Sein Wunsch, mit dem Zug von Sauldorf zu seinem Studienort nach Bochum fahren zu können, führte ihn in die Kommunalpolitik. Sauldorfs Bürgermeister Severin Rommeler (29) kämpft mit darum, die alte Strecker der Ablachtalbahn wieder in Betrieb zu nehmen – wie sie viele andere frühere Bahntrassen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>80 Menschen erzählen</span><span>Im Mittelpunkt unserer Serie zum Jubiläum 80 Jahre SÜDKURIER stehen Menschen, die die Region durch ihr Engagement und ihre Arbeit prägen und die Gesellschaft zusammenhalten. Und sie äußern ihre Wünsche und Ideen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf <a href="https://www.suedkurier.de/80-stimmen/" title="80 Stimmen für eine starke Region">http://www.suedkurier.de/80-stimmen</a> sammeln wir nach und nach alle Serienteile zum Nachlesen. Jede Woche erscheint mindestens ein Serienteil.</span></label></div> <p>Der Förderverein Ablachtalbahn, dessen Vorsitzender Rommeler seit seiner Gründung im Jahr 2020 ist, will den Stundentakt auf der Strecke zwischen Mengen und Stockach. Schon heute verkehrt dort die Biberbahn im Freizeitverkehr.</p> <h2>Seit Generationen mit der Region verbunden</h2> <p>Rommeler ist ein Beispiel dafür, dass man nicht seit Generationen mit einer Region verbunden sein muss, um sich dort Zuhause zu fühlen und zu engagieren. Er kommt aus Kirchzarten bei Freiburg und fand der Liebe wegen in den Linzgau. Die Gegend war ihm allerdings nicht unbekannt: In seiner Kindheit verbrachte er mehrmals seine Ferien in Beuron im Zeltlager.</p> <h2>Schienen ohne Züge</h2> <p>Als er in seiner Anfangszeit in Sauldorf nach Bochum pendeln musste, kam in ihm der Wunsch auf, bequem nur mit dem Zug zu seinem Studienort fahren zu können. „Hier liegen Schienen im Ort, aber es fährt kein Zug“, dachte sich Rommeler damals. Stattdessen habe er mit dem Auto eine halbe Stunde nach Sigmaringen oder Tuttlingen fahren müssen, um dort den Zug zu nehmen, erinnert er sich.</p> <p>Zur gleichen Zeit gab es in Meßkirch und Sauldorf erste Überlegungen zur Wiederinbetriebnahme der Ablachtalbahn. So stieß Rommeler, damals Anfang 20, auf Gleichgesinnte und wurde am Ende sogar Vorsitzender des Fördervereins, der das Projekt mit seinem Engagement buchstäblich ins Rollen brachte.</p> <h2>Das Ziel: Bahnverkehr im Stundentakt</h2> <p>2021 kauften die zwei Gemeinden die Strecke vom damaligen Eigentümer für einen Euro. In kürzester Zeit organisierte der Förderverein den heutigen Freizeitverkehr, der im Hinblick auf die Fahrgastzahlen von Anfang an ein Erfolgsprojekt war.</p> <p>Doch diese Spaßbahn war nie das Ziel. Der Förderverein will einen normalen täglichen Bahnverkehr im Stundentakt zwischen Mengen und Stockach und eine Anbindung der Region in Richtung Bodensee sowie nach Norden an den Fernverkehr.</p> <h2>Viele Hürden genommen</h2> <p>Auf dem Weg dorthin sind schon viele Hürden genommen: Eine Potentialuntersuchung sowie eine Machbarkeitsstudie fielen positiv aus. Momentan läuft eine Kosten-Nutzen-Untersuchung. Rommeler kann sich vorstellen, dass der Stundentakt ab 2031 kommen könnte. Dazu muss aber alles nach Plan laufen, sagt er.</p> <p>Für die Entwicklung der Region sind Infrastrukturprojekte wie die Ablachtalbahn-Reaktivierung wichtig, ist er überzeugt. Dabei verweist er auf die Bahnstrecke zwischen Stockach und Radolfzell, die Mitte der 1990er Jahre reaktiviert wurde und auf der heute das „Seehäsle“ im Halbstundentakt fährt. „Stockach, Wahlwies und Nenzingen profitieren massiv vom Bahnanschluss“, meint Rommeler.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie sich beteiligen</span><span>Machen Sie mit bei unserer Foto-Aktion „Zukunft leben!“. Laden Sie ein Foto von sich auf redaktion.suedkurier.de hoch und erzählen Sie uns, was Sie sich für die Zukunft wünschen. So wollen wir im Jubiläumsjahr die vielfältigen Ideen der Menschen in der Region sichtbar machen. Und kommen Sie zum Sommerfest: Am 12. Juli laden wir Sie nach Konstanz zu einem großen Fest ins SÜDKURIER Medienhaus ein.</span></label></div> <p>Der Bürgermeister fühlt sich der Region verbunden, weil er etwas bewegen kann. „Ich kann mich hier aktiv einbringen, deshalb habe ich mich damals auch entschieden, als Bürgermeister in Sauldorf zu kandidieren“, sagt er.</p> <p>Als Vorsitzender des Fördervereins Ablachtalbahn hat er erlebt, wie sein Engagement in der Region auf fruchtbaren Boden fällt. Den Mut, den es für ein solches Projekt brauche, will er an andere Gleichgesinnte weitergeben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[serie-80-stimmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erst Vereinschef, dann Bürgermeister: Severin Rommeler will eine neue, alte Bahnlinie für die Region]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 16:32:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blasmusik und Gesang beim Gemeinschaftskonzert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/blasmusik-und-gesang-beim-gemeinschaftskonzert;art372571,12364859 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Musikverein Krumbach glänzt mit Polkas, der Männergesangverein Glashütte-Kappel beherrscht die ganze Palette von Schlager bis Shanty und die Jugendkapelle Sauldorf-Wald interpretiert Popmusik von Taylor Swift  ]]></description>
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          Der Musikverein Krumbach glänzt mit Polkas, der Männergesangverein Glashütte-Kappel beherrscht die ganze Palette von Schlager bis Shanty und die Jugendkapelle Sauldorf-Wald interpretiert Popmusik von Taylor Swift<br>
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        Der Musikverein Krumbach glänzt mit Polkas, der Männergesangverein Glashütte-Kappel beherrscht die ganze Palette von Schlager bis Shanty und die Jugendkapelle Sauldorf-Wald interpretiert Popmusik von Taylor Swift



        <p>Die Musikkapelle Krumbach veranstaltete im Bürgersaal in Sauldorf ihr diesjähriges Jahreskonzert. Zusammen mit der Jugendkapelle Sauldorf-Wald und dem Männergesangverein Sängerkranz, auch bekannt als Linzgauchor, wurde ein unterhaltsames Gemeinschaftskonzert präsentiert.</p> <h2>Lob für vielfältiges Programm</h2> <p>Mit dem „Zottelmarsch“ eröffnete der Männergesangverein aus Glashütte-Kappel eindrucksvoll den Konzertabend. Zuvor hatte der Musikvereinsvorsitzende, Ralf Beppler, die zahlreichen Zuhörer begrüßt, darunter Bürgermeister Severin Rommeler, den Bezirksvorsitzenden, Markus Beck vom Blasmusikverband Sigmaringen, und die Ehrenmitglieder des Musikvereins. Severin Rommeler würdigte das vielfältige, vorösterliche Programm der drei Vereine.</p> <h2>Publikum singt mit</h2> <p>Dirigent Tiloudin Anjarwalla begleitete die 28 Sängerkranz-Männerstimmen zeitweise mit dem Klavier und konstatierte mit dem „Linzgaulied“, dass der Linzgau die Perle am Bodensee ist. Zu den weiteren Titeln gehörten das „Bodenseelied“, der „Jägerchor“ sowie „Wochenend und Sonnenschein“. Der Schlager „Die kleine Kneipe“, bekannt geworden durch Peter Alexander, lud die Zuschauer sogar zum Mitsingen ein. Ein rauer Wind wehte durch den Bürgersaal, als schließlich „Hoch im Norden“ erklang. Ohne Zugabe ließ das Publikum die Sänger nicht von der Bühne.</p> <h2>Kulthits der 80er</h2> <p>Unter der Leitung von Kathrin Steiner präsentierte sich die 46-köpfige Jugendkapelle Sauldorf-Wald. Laura Hirt und Josefine Golz führten die Zuschauer durch das Programm, das mit der Filmmusik zu „A thousand Years“ begann. Popmusik von Queen schloss sich an, und mit einem Potpourri italienischer Pop-Klassiker führte die musikalische Reise nach Italien. Mit dem Medley „Taylor Swift 1989“ und dem Arrangement „80er Kult(tour)“ von Thiemo Kraas endete das anspruchsvolle Programm der Jugendkapelle. Ein besonderer Dank galt den unterstützenden Senioren Paul Löw und Klaus Reichle, die mit ihrem Tuba-Spiel die Basstöne der Jugendkapelle verstärkten.</p> <h2>Aus dem Musical Tabaluga</h2> <p>Der dritte Teil der Veranstaltung wurde vom Veranstalter bestritten, der Musikkapelle Krumbach unter der Leitung von Gebhard Frey. Auf eine beschwingte Polka folgte die Ouvertüre „Jagdschloss Waldenbuch“ und aus dem Tabaluga-Musical erklang „Nessaja“ von Peter Maffay. Nach der Pause rundeten mehrere Polkas und der Walzer „Liebestraum“ das Programm ab. Die Moderatorinnen, Stefanie Henkenius und Michaela König, erläuterten den Zuschauern Inhalt und Entstehungsgeschichte der einzelnen Musiktitel.</p> <h2>Jugmusiker begrüßt</h2> <p>Vor dem gemeinsamen Auftritt des Musikvereins Krumbach mit des Männergesangvereins dankte Vorsitzender Ralf Beppler allen Beteiligten für ihr Mitwirken. Er nahm die Gelegenheit wahr, die Neuzugänge im Verein vorzustellen. Die neuen Jungmusiker sind Maximilian Wetter (Bariton), Melina Erland (Querflöte) und am Schlagzeug Benaya Ludwig. Der Dirigentin der Jugendkapelle, Kathrin Steiner, und dem Dirigenten, Gebhard Frey, dankte der Vorsitzende mit einem Geschenk für ihre umfangreiche Probenarbeit, die wesentlich zum Gelingen des Gemeinschaftskonzertes beigetragen hatte. Die Bewirtung der zahlreichen Gäste hatten die Mitglieder des Musikvereins übernommen.</p> <h2>Blasmusik und Gesang harmonieren</h2> <p>Das Gemeinschaftskonzert endete mit dem Auftritt des Chors zusammen mit dem Musikverein Krumbach. Zwei Titel hatten sich die Musikanten für das Finale herausgesucht. Mit „Das Geheimnis der Rhön“ von Wolfgang Hohmann und der „Slavonicka Polka“ von Vladimir Fuka zeigten sie eindrucksvoll, dass Blasmusik und Chorgesang harmonieren.</p> <h2>Gold, Silber und Bronze</h2> <p>Der Musikverein Krumbach ehrte während der Konzertpause verdiente Mitglieder. Bezirksvorsitzender Markus Beck vom Blasmusikverband Sigmaringen würdigte die zehnjährige Tätigkeit von Saxophonspielerin Cora Vonnier mit dem Verdienstabzeichen in Bronze. Trompeterin Sabrina Kroll ist Registerführerin und bereits seit 20 Jahren aktive Musikantin. Sie erhielt die Medaille in Silber. Die Medaille in Gold wurde dem Dirigenten, Gebhard Frey, überreicht. Er leitet die Musikapelle Krumbach mit Unterbrechung seit über zehn Jahren. Seit 1975 musiziert er zudem in verschiedenen Musikkapellen in der näheren Umgebung, und für die Blasmusik engagiert er sich seit über 30 Jahren. Die Kapelle unter der Leitung von Armin Futterer spielte den drei Geehrten ein Ständchen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik Feiern Auftritt thema-kultur-musik thema-leer thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Blasmusik und Gesang beim Gemeinschaftskonzert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:32:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Projekt „weiße Flecken“ auf der Zielgeraden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/projekt-weisse-flecken-auf-der-zielgeraden;art372571,12352001 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hausanschluss für schnelles Internet könnte pauschal 952 Euro kosten, solange die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hausanschluss für schnelles Internet könnte pauschal 952 Euro kosten, solange die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hausanschluss für schnelles Internet könnte pauschal 952 Euro kosten, solange die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind



        <p>In den vergangenen acht Jahren sind laut Landesregierung rund 2,9 Milliarden Euro an Fördermitteln vom Land in den Breitbandausbau geflossen. Zu gleichen Zeit förderte der Bund das schnelle Internet in Baden-Württemberg mit knapp 6,4 Milliarden Euro. Auch die Gemeinde Sauldorf kommt in den Genuss der Förderung, die teilweise bis zu 90 Prozent beträgt. Der Glasfaserausbau komme in der Gemeinde gut voran, das Projekt „weiße Flecken“ befinde sich in den Endzügen, heißt aus der Verwaltung. Mit „weißen Flecken“ sind die Bereiche mit Haushalten gemeint, die bisher über einen Internetnanschluss mit unter 30 Mbit/Sekunde verfügen. Bei den „grauen Flecken – also Anschlüssen mit über 30 aber unter 100 Mbit/Sekunde – ist die Planung laut Verwaltung bereits in „vollem Gange“.</p> <h2>Vorschlag der BLS</h2> <p>Im Rahmen des Breitbandausbaus bekommen die meisten Haushalte den Anschluss von der Straße bis zur Übergabe im Keller praktisch zum Nulltarif. Umso ärgerlicher ist es, wenn das eigene Haus nicht zu den geförderten Anschlüssen gehört, weil aus verschiedenen Gründen die Förderung nicht greift. Bürgermeister Severin Rommeler hat im Gemeinderat einen Vorschlag der Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen (BLS) präsentiert, wie mit den Haushalten verfahren werden könnte, die keine kostenlosen Hausanschluss erhalten. Die BLS verlegt in der Region im Auftrag der Kommunen das Glasfasernetz.</p> <h2>Zeitlich begrenzte Regelung</h2> <p>Nach dem von Rommeler vorgestellten Vorschlag sollen private Haushalte ohne Förderung für einen Pauschalbetrag von 952 Euro das schnelle Internet bis ins Haus gelegt bekommen. Die Regelung gilt allerdings nur, solange die Bauarbeiten für den Breitbandausbau in diesem Gebiet noch nicht abgeschlossen sind. Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die vollen Kosten für den Anschluss zu tragen. Auch für Gebäude, die nicht zu Wohnzwecken dienen, sind die Anschlusskosten vollständig zu bezahlen. Bei der Erschließung von Neubaugebieten soll der Glasfaseranschluss für Privathaushalte gemeinsam mit den Leitungen für Strom und Wasser verlegt werden. Genauso wie für die andere Infrastruktur werden die Kosten für den Breitbandanschluss am Ende in den Kaufpreis für das Grundstück eingerechnet. Für gewerbliche Anschlüsse sieht die Regelung individuelle Vereinbarungen nach Rücksprache mit der Gemeinde vor. Die Regelung wird laut Rommeler nochmal im Aufsichtsrat der BLS beraten, bevor sie in den Kommunen zum Beschluss vorgelegt werden soll.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wohnungsbaupolitik Energiewirtschaft Investition thema-wirtschaft-unternehmen thema-wirtschaft-energie thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Projekt „weiße Flecken“ auf der Zielgeraden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 10:31:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ausgelassene Stimmung beim Dorfrocker-Konzert in Sauldorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/ausgelassene-stimmung-beim-dorfrocker-konzert-in-sauldorf;art372571,12348596 ]]></link>      <description><![CDATA[  320 Gäste feierten bei ausgelassener Volksfeststimmung mit den Dorfrockern im Bürgerhaus Sauldorf. Der Showtanzverein Sauldorf e.V. hatte die Party-Rocker nach Sauldorf geholt. Die Bilder vom Konzert finden Sie hier  ]]></description>
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        <![CDATA[
          320 Gäste feierten bei ausgelassener Volksfeststimmung mit den Dorfrockern im Bürgerhaus Sauldorf. Der Showtanzverein Sauldorf e.V. hatte die Party-Rocker nach Sauldorf geholt. Die Bilder vom Konzert finden Sie hier<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        320 Gäste feierten bei ausgelassener Volksfeststimmung mit den Dorfrockern im Bürgerhaus Sauldorf. Der Showtanzverein Sauldorf e.V. hatte die Party-Rocker nach Sauldorf geholt. Die Bilder vom Konzert finden Sie hier



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Gast Feiern Fest]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ausgelassene Stimmung beim Dorfrocker-Konzert in Sauldorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 16:21:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Marvin Müller bleibt am Ball  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/marvin-mueller-bleibt-am-ball;art372571,12332935 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Hauptversammlung des Sportvereins BKB in Sauldorf-Boll bestätigen Mitglieder den Vorsitzenden Marvin Müller im Amt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Hauptversammlung des Sportvereins BKB in Sauldorf-Boll bestätigen Mitglieder den Vorsitzenden Marvin Müller im Amt<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Hauptversammlung des Sportvereins BKB in Sauldorf-Boll bestätigen Mitglieder den Vorsitzenden Marvin Müller im Amt



        <p>Trotz Doppelbelastung als Trainer der Spielvereinigung Gallmannsweil und des Sportvereins Boll-Krumbach-Bietingen bleibt Marvin Müller weiterhin Vorsitzender des Sportvereins BKB.</p> <p>Zur Hauptversammlung hat Marvin Müller einige Mitglieder und Interessenten im Clubhaus im Ortsteil Boll begrüßt, darunter besonders den Gemeinderat Thomas Vögtle, der als Vertreter des verhinderten Bürgermeisters Severin Rommeler teilnahm. Auch die Anwesenheit zahlreicher Ehrenmitglieder betonte der Vorsitzende, wobei die Reihen der Mitglieder schon besser besetzt waren.</p> <h2>Sportwoche ein voller Erfolg</h2> <p>Marvin Müller ging in seinem Bericht kurz auf seine bisher 14-jährige Vorstandsarbeit ein, davon sieben Jahre Jugendleitung und ebenso viele Jahre als Vorsitzender. Im Berichtsjahr konnte mit einem Aufwand von rund 37.000 Euro die Verbesserung und Renovierung der Bewässerungsanlage auf dem Platz im Boller Fasanengarten fertiggestellt werden. Auch die Sportwoche mit neun teilnehmenden Mannschaften und einem Nebenprogramm für alle Mitglieder und Interessenten war dank der guten Witterung sportlich sowie auch wirtschaftlich ein voller Erfolg. Neu ist, dass für Betreuer und Trainer der Jugend durch entsprechende Aufwandsentschädigungen neue Anreize geschaffen wurden.</p> <h2>Tabellenplätze</h2> <p>Im sportlichen Bereich konnten die drei aktiven Mannschaften in der Spielgemeinschaft mit dem Nachbarverein Gallmannsweil folgende Ergebnisse erzielen: Die Dritte Mannschaft erreichte mit 25 Punkten den 9. Tabellenplatz in der Kreisliga C und steht aktuell in der laufenden Runde mit 14 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Die Zweite Mannschaft stand mit 14 Punkten auf einem Abstiegsplatz, konnte in der Relegation den Klassenerhalt in der Kreisliga B mit Glück halten und steht aktuell mit elf Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. Die in der Kreisliga A spielende Erste Mannschaft erreichte im Berichtszeitraum mit 36 Punkten den 7. Tabellenplatz und steht im Moment mit 18 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz der laufenden Runde.</p> <h2>Derzeit fast 290 Mitglieder</h2> <p>Den Tätigkeitsbericht verlas Schriftführer Sandro Loll. Neben den Ergebnissen der neun Vorstandsitzungen erstreckte sich sein Bericht über den Rundenabschluss, den gemeinsamen Ausflug mit dem Narrenverein, die gemeinsame Weihnachtsfeier mit dem Sportverein Gallmannsweil sowie den genauen Verlauf der Sportwoche. Der Verein zähle zum Stichtag 7. März 288 Mitglieder, so der Schriftführer. Über die finanziellen Gegebenheiten des Vereins informierte der Kassierer Axel Schmid. Durch die Investition in die Bewässerungsanlage kam es trotz des guten Ergebnisses der Sportwoche zu einem Vermögensrückgang. Die Entlastung der Vorstandsmannschaft, was einstimmig erfolgte, organisierte Kassenprüfer Bernd Schwarz.</p> <h2>Nägele weiterhin Jugendleiter</h2> <p>Der Gemeinderat Thomas Vögtle wünschte dem Sportverein auch im Namen des Bürgermeisters weiter viel Erfolg und leitete die anstehenden Wahlen mit folgendem Ergebnis: Marvin Müller bleibt Vorsitzender. Michael Sprenger ist und bleibt Vorstandsmitglied für den Bereich Wirtschaft. Aron Löw ersetzt Jonas Strigel als Beisitzer im Bereich Technik zusammen mit Günter Farischon. Jörg Gabele ist weiterhin Stellvertreter des Vereinskassierers, bestätigt wurde der Jugendleiter Sebastian Nägele. Für ein weiteres Jahr bleiben Klaus Beck und Bernd Schwarz die Kassenprüfer, als Platzkassierer fungieren Thomas Loll und Alexander Bletzinger.</p> <h2>Goldene Vereinsnadel verliehen</h2> <p>Für seine mehr als zehnjährige Tätigkeit, insbesondere als Trainer und Betreuer von Jugendmannschaften, erhielt Marcel Hoyer die Ehrennadel und Urkunde vom Vorsitzenden Müller überreicht. Für seine mehr als 30-jährige Mitarbeit wurde Jürgen Dunz mit der Ehrenurkunde und goldener Vereinsnadel bedacht. Mit einem Erinnerungsgeschenk wurde Jonas Strigel aus seiner Beisitzertätigkeit verabschiedet.</p> <h2>Ausbau des Breitensports</h2> <p>Zum Abschluss der harmonischen Hauptversammlung bedankte sich der Vorsitzende Müller für die gute Zusammenarbeit im Vorstand. Sein besonderer Dank galt auch der für den Breitensport zuständigen Trainerin Melanie Müller. Diesen Bereich will der Verein weiter für seine Mitglieder ausbauen, obwohl derzeit keine Kostendeckung erreicht wird. Auch den Schiedsrichtern, die für den Verein arbeiten und das Soll sogar übertreffen, bedankte sich der Vorsitzende; zudem all jenen, die im Hintergrund in vielfältiger Weise für die ordnungsgemäßen Abläufe im Verein sorgen.</p> <h2>Defi im Clubhaus</h2> <p>Im Clubhaus ist inzwischen ein Defibrillator verfügbar, der von der Firma Holzbau Schmid spendiert wurde. Der Verein wird an drei Tagen einen Basiskurs des Fußballverbandes zu Erwerb der B-Trainerlizenz durchführen, die Vatertagswanderung wird am 29. Mai stattfinden und die Rückrunde beginnt bereits am Sonntag, 16. März mit einem Heimspiel in Gallmannsweil, so der Versammlungsleiter.</p> <h2>Jugendturnier in Spanien</h2> <p>Vor der Hauptversammlung hat es eine Jugendversammlung gegeben. In Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen Gallmannsweil und Schwandorf-Worndorf-Neuhausen unterhält der Verein für alle Jugendmannschaften in sechs Altersklassen von der A- bis F-Jugend ein Angebot bereit. Geleitet wird die Jugend weiterhin von Jugendleiter Sebastian Nägele, seine Stellvertreter sind Robin Waibel und Andreas Mülherr. Elternvertreterin bleibt weiterhin Alexandra Löffler. Neben dem Spielbetrieb wird die Jugendabteilung auch in diesem Jahr an einem internationalen Turnier in Spanien teilnehmen und außerdem ein Ferienprogramm und ein Sommerfest organisieren.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Historie</h2> Im Oktober 1929 wurde im Gasthaus Kreuz in Boll der Sportverein Boll gegründet. Bereits im Jahr 1930 existierten eine Erste Mannschaft, eine Zweite Mannschaft und zwei Jugendmannschaften. Die Krumbacher trafen sich im Januar 1956 im Gasthaus Zum Adler in Krumbach zur Gründung. Aus der Vereinschronik geht weiter hervor, dass in der Generalversammlung am 14. September 1972 die Sportvereine SV Boll und SV Krumbach zum SV Boll/Krumbach 1930 e. V. fusionierten. 1982 wurde der Vereinsname zu SV Boll/Krumbach/Bietingen 1930 e. V. erweitert. Die Erste Mannschaft spielt in der Kreisliga 1, Staffel 3.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Sportverband Sportfunktionär Verein thema-heimat-verein thema-sport thema-sport-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Marvin Müller bleibt am Ball]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 15:14:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Hilfe der Familie funktioniert‘s  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/mit-hilfe-der-familie-funktionierts;art372571,12329921 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie es einer selbständigen Konditormeisterin aus Sauldorf gelingt, Kind und Beruf zu vereinbaren  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wie es einer selbständigen Konditormeisterin aus Sauldorf gelingt, Kind und Beruf zu vereinbaren<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/mit-hilfe-der-familie-funktionierts;art372571,12329921]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wie es einer selbständigen Konditormeisterin aus Sauldorf gelingt, Kind und Beruf zu vereinbaren



        <p>Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Thema für junge Familien. Berufstätige Mütter und Väter machen mit etwa einem Viertel eine große und relevante Berufsgruppe auf dem Arbeitsmarkt aus. Für eine familienfreundliche Arbeitsgestaltung sind Viele auch bereit, den Arbeitgeber zu wechseln oder auf Gehalt zu verzichten. Berufstätige Eltern sind oft auf die Unterstützung der Familie und eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen.</p> <h2>Auf Familiengründung nicht verzichten</h2> <p>Die Konditormeisterin Priska Wischnewski hat am 21. Februar 2022 in Sauldorf ihre kleine Meisterkonditorei „i-Tüpfelchen“ mit Brot, Backwaren, Torten und Kuchen eröffnet. Priskas Ehemann Alexander Wischnewski ist Teamleiter Montage bei der Firma Prinoth in Herdwangen. Vor fünf Monaten ist die 28-Jährige Mutter geworden. „Für uns war immer klar, trotz meiner Selbstständigkeit eine Familie zu gründen. Es muss funktionieren, darauf möchten wir nicht verzichten“, berichtet Priska Wischnewski. Ihre eigenen Eltern waren auch selbstständig. „Ich kenne es nur so, dass man als Kind bei jeder Tätigkeit dabei war“, erinnert sie sich. Eine Spielecke steht nun auch im Nebenraum der Backstube.</p> <p>Während der Schwangerschaft haben Priska und Alexander Wischnewski mit der Familie viele Gespräche geführt, wie es nach der Geburt weitergehen kann. Bei ihren Überlegungen stellten sie fest, dass niemand aus ihrem Bekanntenkreis in derselben Situation war, als Selbstständige und werdende Mutter, bei der man sich Rat hätte holen können. „Aber wir wussten, dass wir uns jederzeit auf beide Familien bauen können“, sind die jungen Eltern froh.</p> <h2>Papa beansprucht Elternzeit</h2> <p>Als Selbstständige arbeitete Priska Wischnewski bis zum Geburtstermin. Denn für Selbstständige gilt das Mutterschutzgesetz nicht. „Es bleibt dir ja nichts anderes übrig, als bis dahin zu arbeiten. Ich hatte eine tolle Schwangerschaft und es lief auch nach der Geburt gleich supergut“, ist Priska Wischnewski froh. Sie pausierte nach der Geburt vier Wochen. In dieser Zeit nahm der frisch gebackene Familienvater vier Wochen Elternzeit. Für zwei Jahre nimmt er jeweils freitags Elternzeit in Anspruch. „Es ist eine gute Lösung. Dass der Betrieb da mitmacht, ist super“, ist der 33-Jährige dankbar. Mit seiner Elternzeit bricht Alexander Wischnewski auch das alte Rollenbild auf, dass der Mann arbeiten geht und die Frau zu Hause beim Kind bleibt. Alexander und Priska Wischnewski zeigen, wie moderne Familie geht und beides vereinbar ist. Alexander Wischnewski genießt seine Elternzeit, die intensive Zeit mit seinem Sohn und dass er an der Entwicklung von Moritz so viel Anteil nehmen kann.</p> <h2>Backstube und Büro</h2> <p>Das „i-Tüpfelchen“ hat seit jeher von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Montags und dienstags erledigt die Konditormeisterin die Büroarbeit und den Einkauf. Unter der Woche geht Priska Wischnewski zwischen 4 und 5 Uhr in die Backstube und am Samstag bereits um 2 Uhr. Währenddessen passt Alexander auf Moritz auf. Ist es Zeit zu stillen, meldet er sich bei seiner Frau. Dass ihre Wohnung direkt über der Bäckerei liegt ist ein großer Pluspunkt. So hat Priska Wischnewski kurze Wege zum Stillen. Alles andere wäre schwierig, bestätigt ihr Mann Alexander. „Der Sonntag gehört der Familie. Da bin ich sehr strikt“, unterstreicht die junge Mutter.</p> <h2>Brot nach Sohn benannt</h2> <p>Die junge Familie ist froh über die große Unterstützung, die sie erfährt. Ohne diese wäre es nicht machbar, geben sie zu. Birgitta Rokweiler, die Schwester von Priska Wischnewski, ist selbst Mutter der 15 Monate alten Martha. Mittwoch und Donnerstag hilft Birgitta Rokweiler in der Bäckerei aus, so wie es geht. Auch Priskas Mutter Anja Gabele unterstützt in der Bäckerei. Uropa und Uroma kommen oft, um mit den Urenkeln spazieren zu gehen. Um mit Moritz und Martha gleichzeitig ausfahren zu können, wurde ein Zwillingswagen gekauft. So bleibt Alexander Wischnewski auch noch Zeit für das Ehrenamt als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und den Gemeinderat. Moritz selbst ist ein sehr zufriedenes Kind. Er ist sogar Namenspate für eine neue Brotsorte, das „Moritz-Brot“, das seit Kurzem das Brotsortiment im „i-Tüpfelchen“ ergänzt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Weltfrauentag</h2> Seit 1911 wird in Deutschland am 8. März der Internationale Weltfrauentag gefeiert. Er rückt die Rechte und Gleichberechtigung von Frauen in den Mittelpunkt. Das diesjährige Motto ist „Each for Equal“. Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handwerkskammer, äußerte in einer Mitteilung des Bundesfamilienministeriums: „Quer durch Branchen und Regionen stufen Betriebe jeder Größe den Fachkräftemangel als eines ihrer zentralen Geschäftsrisiken ein. Dem müssen wir mit großem Einsatz begegnen. Drei Viertel der Unternehmen setzen zur Bewältigung auf eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben dem Engagement der Betriebe ist aber eine verlässliche, gut ausgebaute und flexible Kinderbetreuung unerlässlich, um nicht zuletzt die Potenziale für eine höhere Arbeitszeit insbesondere bei Frauen und Müttern zu heben.“</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Hilfe der Familie funktioniert‘s]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 14:40:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Für Lara Kühbauch ist das Kollektiv der Erfolgsfaktor bei der SG Sauldorf/Meßkirch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/fuer-lara-kuehbauch-ist-das-kollektiv-der-erfolgsfaktor-bei-der-sg-sauldorfmesskirch;art2783,12328847 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 16. März geht es für die Landesliga-Fußballerinnen der SG Sauldorf/Meßkirch weiter. Für die zweite Hälfte der Saison zeigt sich die 22-jährige Kapitänin Lara Kühbauch zuversichtlich.  ]]></description>
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          Am 16. März geht es für die Landesliga-Fußballerinnen der SG Sauldorf/Meßkirch weiter. Für die zweite Hälfte der Saison zeigt sich die 22-jährige Kapitänin Lara Kühbauch zuversichtlich.<br>
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        Am 16. März geht es für die Landesliga-Fußballerinnen der SG Sauldorf/Meßkirch weiter. Für die zweite Hälfte der Saison zeigt sich die 22-jährige Kapitänin Lara Kühbauch zuversichtlich.



        <p>Fußball, Landesliga Frauen: Vor zwei Jahren stieg die SG Sauldorf/Meßkirch in die Landesliga auf. Bisher lautete die Devise immer, „mitzuhalten und sich zu beweisen“, sagt Spielführerin Lara Kühbauch.</p> <p>Doch mittlerweile trauen sich die Linzgauerinnen, den Blick nach oben zu richten. „Unter die ersten Fünf zu kommen, das ist unser Ziel“, sagt Kühbauch, die mit der SG aktuell auf Platz sechs steht. Sie weiß: „Da ist auf jeden Fall Luft nach oben.“</p> <p>Zum Rückrundenauftakt am 16. März empfängt die SG Sauldorf/Meßkirch mit dem FC Weizen einen direkten Verfolger, der mit einem Sieg vorbeiziehen könnte. Die Bedeutung der Partie ist der Kapitänin bewusst: „Die Nachbarduelle spornen uns natürlich noch mehr an. Gegen solche Gegner müssen wir drei Punkte holen. In der Hinrunde haben wir viele Punkte unnötig liegenlassen.“</p> <p>Für die zweite Hälfte der Saison zeigt sich die 22-Jährige zuversichtlich. Es habe kaum personelle Veränderungen gegeben, sodass die Mannschaft im Kern gleichgeblieben ist. „Bei uns zieht die gesamte Mannschaft an einem Strang“, sagt Kühbauch. Obwohl sie die Spielführerin ist, sieht sie sich „in keiner besonderen Rolle“. Vielmehr sei das Kollektiv der Erfolgsfaktor. „Bei uns gibt es zwei, drei Führungsspielerinnen und wir unterstützen uns gegenseitig.“</p> <h2>Breite des Kaders spricht für sich</h2> <p>Auch die Breite des Kaders spricht für sich. Die wenigen Ausfälle aufgrund von Verletzungen habe das Team laut der Spielführerin gut kompensieren können. „Wir trainieren in der Regel mit 17 bis 18 Spielerinnen. Das freut uns sehr.“</p> <p>Bei der SG Sauldorf/Meßkirch trainieren außerdem zwei 15-jährige Mädchen bei der ersten Mannschaft mit. Allerdings noch ohne Spielberechtigung. „Wir wissen ja bereits, wie es läuft“, so die Kapitänin. „Deswegen versuchen wir, ihnen viele Tipps und Ratschläge zu geben.“</p> <p>Die nötige Erfahrung dafür sammelte Kühbauch beim Hegauer FV, bei dem sie eine Saison in der B-Jugend-Oberliga spielte. „Dort bin ich in die Abwehr gekommen. Im Kindesalter habe ich eher vorne gespielt“, erzählt sie.</p> <p>In der Verteidigung zu spielen, das sei als Kapitänin einer Mannschaft ein Vorteil. „Dort hast du einen besseren Überblick auf das Feld und die Mitspielerinnen.“ Diesen wird sie auch brauchen, wenn die SG gegen den FC Weizen antritt.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 16:10:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schulden für sinnvolle Investitionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/schulden-fuer-sinnvolle-investitionen;art372571,12327793 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde muss 1,5 Millionen Euro aufnehmen, die Erschließung von Baugebieten wird zurückgestellt  ]]></description>
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          Gemeinde muss 1,5 Millionen Euro aufnehmen, die Erschließung von Baugebieten wird zurückgestellt<br>
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        Gemeinde muss 1,5 Millionen Euro aufnehmen, die Erschließung von Baugebieten wird zurückgestellt



        <p>Rund 1,5 Millionen Euro Kredite wird die Gemeinde Sauldorf voraussichtlich in diesem Jahr aufnehmen müssen, um ihre geplanten Investitionen zu finanzieren. So sieht es der vom Sauldorfer Gemeinderat einstimmig beschlossene Haushalt für 2025 vor. Gemeinderäte, Bürgermeister und Kämmerer hatten sich bereits in den Vorberatungen ausführlich damit beschäftigt, welche Investitionen sich die Gemeinde in diesem Jahr leisten kann. Laut beschlossenem Investitionshaushalt werden die größten Projekte der Glasfaserausbau, die drei im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshäuser sowie Investitionen in die Wasser- und Abwasser-Infrastruktur sein, dafür wird die Erschließung der Baugebiete in der Gemeinde auf ein Mindestmaß reduziert. Auch im laufenden Haushalt der Gemeinde Sauldorf zeigt sich die angespannte Haushaltslage. Gemeindekämmerer Günther Hermann erwartet für dieses Jahr ein negatives Ergebnis. Die Summe der Erträge von rund 8 Millionen Euro steht Ausgaben von etwa 8,9 Millionen Euro gegenüber.</p> <h2>Die Kreisumlage steigt</h2> <p>Zwar kann die Gemeinde Sauldorf in diesem Jahr mit höheren Erträgen aus Steuern und allgemeinen Zuweisungen rechnen, die Finanzausgleichs- sowie die Kreisumlage steigen allerdings in diesem Jahr stark an. Dabei macht die Kreisumlage allein 1,5 Millionen Euro aus. Sie ist einerseits so hoch, weil für die Berechnung das Jahr 2023 herangezogen wird, in dem die Gemeinde Sauldorf von hohen Steuereinnahmen profitiert hat, andererseits hat der Landkreis Sigmaringen den Umlagesatz um drei Prozentpunkte auf 34 Prozent angehoben. Die Gemeinde rechnet damit, dass sie 2025 rund 3,6 Millionen Euro allein an Transferleistungen zu zahlen hat. Daneben machen die Personalkosten mit etwa 1,5 Millionen Euro den zweitgrößten Posten bei den Ausgaben aus.</p> <h2>Ausgaben eingedampft</h2> <p>Es habe kaum Kürzungsmöglichkeiten gegeben, man habe die Ausgaben auf ein Minimum eingedampft, kommentierte Kämmerer Günther Hermann die Haushaltsplanung bei den laufenden Ausgaben gegenüber dem SÜDKURIER. Zu den hohen Personalkosten trage beispielsweise der 2022 eröffnete Kindergarten im Ortsteil Krumbach mit seinen 12 Angestellten bei, wie Sauldorfs Bürgermeister, Severin Rommeler, gegenüber dieser Zeitung erläuterte. Nach dem deutlich negativen Ergebnis im Planjahr 2025 erwartet die Gemeinde in den Jahren 2026 bis 2028 jeweils eine „vorsichtige positive Entwicklung“, wobei aber noch immer keine Überschüsse erwirtschaftet werden können, hieß es im Haushaltsplan.</p> <h2>Investitionssumme liegt bei 7,5 Mio. Euro</h2> <p>Rund 7,5 Millionen Euro will die Gemeinde Sauldorf in diesem Jahr investieren. Dafür erwartet sie Einnahmen von rund 6 Millionen Euro. Etwa 5,3 Millionen Euro werden davon Zuschüsse sein. Knapp eine halbe Million Euro will die Gemeinde aus Grundstücksverkäufen finanzieren. Die größte Summe investiert die Gemeinde in den Breitbandausbau. Den dafür vorgesehenen 5 Millionen Euro stehen Einnahmen aus Bundes- und Landesmitteln von etwa 4,5 Millionen Euro gegenüber.</p> <p>Knapp 1,4 Millionen Euro sind in diesem Jahr für die drei im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen Boll, Rast und Wasser budgetiert. Dem gegenüber stehen Fördermittel von 680.000 Euro. Der Gemeinderat hatte den drei Dorfgemeinschaften in der Vergangenheit insgesamt 1,1 Millionen Euro als Zuschuss aus der Gemeindekasse zum Bau bewilligt. Knapp 350.000 Euro wird die Gemeinde 2025 in Wasser- und Abwasserinfrastruktur investieren. Dazu gehört auch ein Gutachten, das klären soll, inwieweit der Anschluss an die Kläranlage nach Meßkirch Sinn ergibt, wo das Wasser in einer vierten Reinigungsstufe von Spurenstoffen gereinigt werden könnte.</p> <h2>Brandschutz nachbessern</h2> <p>Die Auentalschule, der Kindergarten in Sauldorf sowie die Sporthalle Rast erhalten offenbar die dringendsten Sanierungsmaßnahmen finanziert, dabei geht es vornehmlich um den Brandschutz. Bei der Erschließung der Baugebiete in der Gemeinde werden in diesem Jahr nur die Gebiete „Obere Mühläcker II“ und „Rast“ bedacht. Dabei will sich die Gemeinde am Bedarf an Bauplätzen orientieren. 16.000 Euro sind im Haushalt dafür vorgesehen. Das Gebiet „Untere Lichtäcker“ wird voraussichtlich 2026, „Riedöschle V“ 2027 erschlossen. Insgesamt 1 Million Euro sind in den kommenden beiden Jahren dafür vorgesehen.</p> <h2>680 Euro Schulden pro Kopf</h2> <p>„Wir haben einen Investitionsstau bei der Infrastruktur“, begründete Rommeler die Tatsache, dass trotz knapper Mittel 2025 zahlreiche Investitionen getätigt werden müssen. Die Gemeinde wird für die fehlenden 1,5 Millionen Euro Schulden machen. Dabei betonten sowohl Bürgermeister Rommeler als auch Kämmerer Hermann gegenüber dem SÜDKURIER, dass die Gemeinde Sauldorf trotz zusätzlicher Kredite zum Jahresende einen vergleichsweise niedrigen Schuldenstand von etwa 1,78 Millionen Euro aufweisen werde. Knapp 680 Euro werde die Pro-Kopf-Verschuldung der Einwohner der Gemeinde dann betragen.</p> <p>Tatsächlich liegt in Baden-Württemberg die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinden bei knapp 1500 Euro. „Es ist ein Haushalt mit sinnvollen Investitionen. Es sind viele Projekte, für die sich der Gemeindeart schon vor Jahren entschieden hat. Es sind gut investierte Schulden“, fasste Bürgermeister Severin Rommeler am Ende die Lage zusammen.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Nach hinten geschoben</h2> Neben den Baugebieten Untere Lichtäcker und Riedöschle V, die erst im Jahr 2026 beziehungsweise 2027 erschlossen werden sollen, sind weitere Investitionen nach hinten gerutscht. Für die Anschaffung des Feuerwehrfahrzeugs für den Feuerwehrstandort Krumbach sind 2026 und 2027 jeweils 325.000 Euro budgetiert. Bereits zugesagt sind dafür etwas mehr als 400.000 Euro an Landesmitteln. Die Gemeinde Sauldorf hofft auf weitere Fördermittel für das Fahrzeug. In diesem Jahr gibt es aber bereits einen neuen Rettungssatz für die Feuerwehr in Krumbach. Im kommenden Jahr will die Gemeinde laut Budgetplanung auch mit der Renovierung des Sauldorfer Rathauses beginnen. Bis 2024 sind dafür 450.000 Euro eingeplant. Ebenfalls im kommenden Jahr eingeplant ist die Abbiegespur beim Gewerbegebiet Kälberweide.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Staatsverschuldung Finanzhaushalt Finanzpolitik thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schulden für sinnvolle Investitionen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 11:09:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Zunftball der Durbestecherzunft Sauldorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/bilder-vom-zunftball-der-durbestecherzunft-sauldorf;art372571,12327518 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Personen wurden Zeugen eines fulminanten Zunftballs, welcher in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Welt ist bunt und schöön, darum lassen wir die auldorfer Narren auf Weltreise gehen!“ stand.  ]]></description>
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          Viele Personen wurden Zeugen eines fulminanten Zunftballs, welcher in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Welt ist bunt und schöön, darum lassen wir die auldorfer Narren auf Weltreise gehen!“ stand.<br>
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        Viele Personen wurden Zeugen eines fulminanten Zunftballs, welcher in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Welt ist bunt und schöön, darum lassen wir die auldorfer Narren auf Weltreise gehen!“ stand.



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      <dc:relation><![CDATA[Ausstellung Fest Brauchtum]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:41:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ball ist Höhepunkt der Binkerfasnet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/ball-ist-hoehepunkt-der-binkerfasnet;art372571,12326854 ]]></link>      <description><![CDATA[  Büttenreden und Tänze begeistern das Publikum, der Kirchenchor besingt das Dorfgeschehen  ]]></description>
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          Büttenreden und Tänze begeistern das Publikum, der Kirchenchor besingt das Dorfgeschehen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Büttenreden und Tänze begeistern das Publikum, der Kirchenchor besingt das Dorfgeschehen



        <p>Die Dorffasnacht der Binker klang am Dienstag mit Maffs-Forellenessen im ehemaligen Rathaussaal aus. Doch an den Tagen davor wurde im Sauldorfer Teilort noch kräftig gefestet. So erlebte das Publikum im vollbesetzten Schwanensaal einen gelungenen Bürgerball. Der Präsident des närrischen Binkervereins, Holger Mülherr, begrüßte die amtierende Bienenkönigin Simone I. (Simone Gabele). Neben den zahlreichen Gästen galt der Willkommensgruß auch den Abteilungen benachbarter Narrenvereine: den Burggeistern aus Krumbach, den Bachrosen aus Bietingen und der befreundeten Gruppe der Zaunhölzelzunft aus Krauchenwies. Mit einem ausgezeichneten närrischen Vortrag gab Bienenkönigin Simone I. einen Überblick über ihre Amtszeit und Erlebnisse, die sie in der relativ langen Fasnetssaison miterleben durfte.</p> <p>Mit dem Gesangsbeitrag „Ja so ist‘s im Boller Kirchenchor“ warteten die Sopran-Sängerinnen des Chors, Lisa Löffler, Marion Müller, Sabine Cireddu, Julia Vögtle, Ursula Gabele, Angelika Müller, Corolin Moll und Luzia Schafheutlin mit Siglinde Löffler an der Gitarre, auf. Sie nahmen dabei auch Mitbürger und Sangesmitglieder auf die närrische Schippe. Im Verlauf des Bürgerballs traten dann die Alt-Sängerinnen des Kirchenchors – Alexandra Löffler, Loredana Schaz, Manuela Beck, Silvia Marin, Petra Deggelmann und Susanne Ehinger – an der Gitarre auf. Sie bedauerten in ihrem lustigen Gesangsbeitrag, dass Männer weder über Amazon noch Zalando erwerbbar sind.</p> <p>Als Elisabeth und Eduard traten Marion und Marvin Müller auf. Ihr Beitrag, der nur aus Worten bestand, die mit dem Buchstaben E wie Einkauf, Ehe, Eheberatung oder Export anfingen, begeisterte das Publikum auf besondere Weise. Lasmiranda und Esmeralda, gespielt von den Elferräten Simon Beck und Robin Schwarz, schauten in die Glaskugel und gaben Zukunftsprognosen. Dabei spielten ihre Elferratskollegen Daniel Kästle, Nico Schneiderat, Andras Maier, Jörg Gabele, Lea Hauser, Niklas Sprenger Ingo Schaz und Holger Mülherr verschiedene Dorfbewohner und nahmen diese auf die närrische Schippe. Das stieß natürlich auf besonderes Interesse und wurde mit viel Beifall aufgenommen. Einstudiert hatten diesen Elferratsbeitrag Carmen Stefan und Linda Fischer.</p> <p>Ein weiterer Höhepunkt war die Büttenrede von Dieter Schwarz. Er trat als Stellvertreter des Kreisbrandmeisters als Kreisbrandstifter auf und nahm anhand einer Feuerwehrhauptversammlung sowie eines erdachten Brandgeschehens das Feuerwehrwesen gehörig aufs Korn. Dabei verstand er es ausgezeichnet, auch einzelne Dorfbewohner einzubinden, denen kleinere Missgeschicke unterlaufen sind. Somit war der Vortrag auch ein Stück aus dem Narrenbuch der Binker.</p> <p>Die jungen Frauen der Binkergarde – Silke Müller, Regina Boos, Jana Müller, Simona Jelinkova, Jessica Kühn, Heike Müller, Sarah Hiltebrand und Madeleine Mülherr – beendeten das bunte Bürgerball-Programm mit ihrer Tanzeinlage. Während einer Programmpause führte Vereinsvorstand Holger Mülherr auch die Verlosung des Narrenbaumes mit weiteren Preisen durch. Für das Glück der verkauften Lose sorgte Bienenkönigin Simone I., die am Ende selbst als Gewinnerin des Narrenbaums feststand. Durch das närrische Programm hatte auch in diesem Jahr als Dompteur Günther Boos geführt, der damit an das närrische Zirkusmotto des Binkervereins erinnerte und die Bühne der Akteure als Manege nutzte. Boos trug mit eigenen Beiträgen zur Unterhaltung der Gäste bei. Musikalisch umrahmt wurde der Boller Bürgerball von Alleinunterhalter Torsten Schreiber.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feiern Auftritt Gast thema-gesellschaft-mensch thema-leer]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ball ist Höhepunkt der Binkerfasnet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:30:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Durbestecher Airlines auf Weltreise  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/mit-durbestecher-airlines-auf-weltreise;art372571,12326828 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Zunftball in Sauldorf ist Gymnastik für die Lachmuskeln  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Zunftball in Sauldorf ist Gymnastik für die Lachmuskeln<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/mit-durbestecher-airlines-auf-weltreise;art372571,12326828]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Zunftball in Sauldorf ist Gymnastik für die Lachmuskeln



        <p>Manches Mal liegt das Schöne und Bunte tatsächlich nicht in der Ferne, sondern sehr nahe, und so gab es liebevolle Frotzeleien zwischen den Ortsteilen. Nachdem gleich zu Beginn der Abend mit der Aufführung des Sauldorfer Brauchtums startete und die Durbestecher, die Durbestecherfrauen und die Moorvögel die Bühne füllten, startete gleich danach das weitere Programm mit einem Tanz der Hopstars des Showtanzvereins Sauldorf, welche für ihren Auftritt mit viel Applaus belohnt wurden.</p> <p>Als nächstes konnten Felix Heidenberger und Sabrina Wirth, welche die Weltreise der Akteure mit humorvollen Ansagen ankündigten, den Gastauftritt des Sauldorfer Bürgermeister Severin Rommeler ankündigen, welcher mit gleich zwei Stücken am Klavier zeigte, welch Vielfalt an Talenten der Ortsteil Roth beherbergt. Er versetzte die Besucher in Festivalstimmung mit seiner „Regen-Song“ mit welchem er sich auch auf politischem Feld spitzzüngig auf Weltreise begeben hatte, aber auch für mit seiner Ode auf die Liebe, welche er in vielen Sprachen darbot, und am Ende mit einer kleinen Pointe versehen dann unter großem Applaus beendete.</p> <p>Die Durbestecherfrauen machten sich mit dem Durbemobil auf in die weite Welt, fanden aber trotz vielen bereisten Kontinenten und Ländern keinen Ort, der schöner war, als ihr geliebtes Sauldorf, denn eines stand schnell fest „der Eifelturm ist nichts gegen den Sauldorfer Narrenbaum!“. Resi aus Rast alias Luitgard Schober wollte sich nach Stuttgart in die Weite der Welt aufmachen, scheiterte aber an Taktung und Fahrplan der Biberbahn und den Tücken des neuen Fahrkartenautomaten am Sauldorfer Bahnhof.</p> <p>Die Durbemänner boten mit ihrem Auftritt, bei dem Schwester Lea Latex die freudvolle Männerriege durch viele Länder begleitete, Gymnastik für die Lachmuskeln. Nicht nur die Kostümauswahl der jeweiligen Akteure, auch die gut verpackten Pointen und ihr schauspielerisches Talent wurde mit viel Applaus belohnt. Nach einer kurzen Pause ging es dann schwungvoll weiter und die Moorgeister und Moorvögel sinnierten mit der Sauldorfer Bürgermeisterin über aktive Werbemaßnahmen, welche Sauldorf weltweit bekannt machen sollten. Die Männer der Zimmerergilde führten die weltweitbekannte Geschichte von Schneewittchen auf und wurden hierfür mit Beifallsstürmen belohnt. Auch die Hop-A-Holix verzauberten mit einem Auftritt, diversen Pramiden und perfektem Timing des Tanzes den Saal.</p> <p>Der Elferrat brachte in diesem Jahr einen Mitmachauftritt auf die Bühne, welcher den gesamten Saal einbezog und diverse Personen auf der Bühne den Linienflug der Durbestecher Airlines zu einem besonderen Highlight werden ließen, bevor der Elferrat zum Abschluss des Programmes noch einmal einen Abstecher im Reisebüro zum Besten gab.</p> <p>Den gelungenen Abend beschloss der Auftritt der Sauldorfer Musik, welche das Publikum noch einmal von den Stühlen riss und die sich anschließende Geburtstagsfeier des Sauldorfer Bürgermeisters um 0 Uhr immer greifbarer näherrücken ließ.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zunftball</h2> Wer den Zunftball der Sauldorfer Durbestecher nicht besucht hat, der ärgert sich zu Recht. Ein Abend vollgepackt mit Pointen und absoluten Spitzenauftritten war der diesjährige Zunftball, der am vergangenen Sonntag viele Besucher aus dem Umland nach Sauldorf in das Bürgerhaus gezogen hatte. Das Motto lautete „Die Welt ist bunt und schön, drum lassen wir die Sauldorfer Narren dieses Jahr aus Weltreise gehen!“</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Biberbahn Kleinkunst Auftritt Veranstaltungen thema-kultur-theater thema-leer thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Durbestecher Airlines auf Weltreise]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 05:04:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bienenkönigin Simone I. im Amt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/bienenkoenigin-simone-i-im-amt;art372571,12323181 ]]></link>      <description><![CDATA[    ]]></description>
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        <p>Sauldorf-Boll – Ihre Regentschaft beginnt: Eine große Bienenschar und Narren begleiteten am Schmotzigen Dunstig die diesjährige Bienenkönigin Simone Gabele unter den Klängen des Fanfarenzuges in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Dort überreichte Narrenpräsident Holger Mülherr als Zeichen ihrer närrischen Regentschaft den großen Binkerorden. Beim Narrenverein Binker ersetzt die Bienenkönigin die andernorts übliche Narrenmutter. Sie wird nach der Straßenfasnacht am Schmotzigen auch am Samstag den Frühschoppen im ehemaligen Rathaussaal eröffnen. Anschließend lädt der Narrenverein zum traditionellen Schlachtplatten- und Dinnele-Essen ein. Ein weiterer Höhepunkt der Binkerfasnacht ist am Sonntagabend ab 19.01 Uhr der Bürgerball im Gasthaus „Zum Schwanen“. Am Rosenmontag schwärmen Bienenvolk und Fanfarenzug nochmals aus und nehmen am Rosenmontagsumzug in Meßkirch teil. Eine Abordnung geht am Fastnachtsdienstag zum Bräuteln nach Krauchenwies. Schließlich klingt die Fasnacht bei „Maffs-Forellenparty“ im ehemaligen Rathaussaal ab 18 Uhr aus.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Tradition]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bienenkönigin Simone I. im Amt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 14:54:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Narretei in der Meßkircher Redaktion<br /> des SÜDKURIER  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/fastnacht/narretei-in-der-messkircher-redaktion-des-suedkurier;art1369013,12322357 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.  ]]></description>
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          In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.<br>
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        In der Stadt Meßkirch herrscht seit dem Schmotzigen die hohe Zeit der Fasnet. Die Meßkircher Lokalredaktion des SÜDKURIER war wie auch in den vergangenen Jahren wieder ein beliebter Treffpunkt für das närrische Volk.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Narretei in der Meßkircher Redaktion<br /> des SÜDKURIER]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 09:06:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Haus aus Lehm, Stroh und Holz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/ein-haus-aus-lehm-stroh-und-holz;art372566,12320970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sauldorfs Bürgermeister baut nachhaltig mit Stroh und Holz aus der Region <p></p>  ]]></description>
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          Sauldorfs Bürgermeister baut nachhaltig mit Stroh und Holz aus der Region <p></p><br>
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        Sauldorfs Bürgermeister baut nachhaltig mit Stroh und Holz aus der Region <p></p>



        <p>Nachdem Corona, der Ukraine-Krieg, die Energiekrise und der Preisanstieg für Roh- und Baustoffe der Bautätigkeit einen Dämpfer verpasst hatten, zieht die Nachfrage in der Gemeinde Sauldorf nach Baugrundstücken wieder an, hat Bürgermeister Severin Rommeler festgestellt. Auch er und seine Frau bauen aktuell in Sauldorf ein Mehrfamilienhaus mit zwei Wohneinheiten und hoffen auf einen Einzugstermin in diesem Sommer.</p> <p>Steine, OSB-Platten, Gipskarton, Zement, Styropor, Mineralwolle und andere konventionelle Baustoffe sind auf der Baustelle der Rommelers nicht zu sehen. Stattdessen viel Holz, Big Packs mit Lehm und Schilfmatten. Das Paar hat sich nämlich für die Verwendung althergebrachter Baustoffe entschieden. „Wir hätten das Bauernhaus, das früher an der Stelle stand, gerne saniert, doch bei jeder Wand, die wir geöffnet haben, wartete die nächste Überraschung, und somit haben wir uns 2022 für eine Demontage entschieden. Wir mussten reichlich Abfallgebühren bezahlen, denn gerade Verbundstoffe sind nur schwierig bis gar nicht zu recyceln.“ Einen Teil der nutzbaren Dielen und Balken hat das Paar im Neubau wieder eingebaut. Geht es nach Rommeler, soll der Neubau möglichst klimaneutral und kreislauffähig realisiert werden. „Wir wollen keinen Sondermüll produzieren, sondern nach Möglichkeit nur recyclingfähige Produkte verbauen.“</p> <h2>Moderne Architektur, althergebrachte Baustoffe</h2> <p>Weil Severin Rommeler vor seinem Studium eine Zimmermann-Ausbildung gemacht hat, kann er beim Hausbau tatkräftig anpacken. Noch während seiner Tätigkeit als Zimmermann hat der 28-Jährige eine Fortbildung besucht, die sich mit dem Holz-Stroh-Lehmbau befasst hat. „Ich habe mich viel damit auseinandergesetzt. In unseren Breitengraden liegt es unter dem Aspekt des standortangepassten Bauens sogar nahe, mit diesen Naturmaterialien zu bauen“, findet Rommeler und erinnert daran, dass in der Gemeinde Sauldorf früher mehrere Lehmgruben in Betrieb waren. Für ihn war klar: Sollte er je selbst bauen, dann nachhaltig, langlebig und mit überwiegend kompostierbaren Baustoffen. Dies geschehe nicht aus einer politischen Ideologie heraus, sondern, weil es schlichtweg sinnvoll sei. „Ich will keiner Baufamilie vorschreiben, wie sie zu bauen hat, oder Bauprodukte verteufeln. Das kann jeder frei entscheiden. Es gibt ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Alternativen.“</p> <h2>Gesundes Wohnklima</h2> <p>Während die Preise für Baustoffe, die energieaufwendig hergestellt werden, um das Jahr 2022 durch die Decke gingen, hatte das Ehepaar Rommeler noch Glück. Holz und Stroh, beides nachwachsende Rohstoffe, stammen aus der Umgebung. „Das Stroh haben wir zum Beispiel aus Gammertingen bezogen.“ Für die Wände sind die gepressten Strohballen 40 Zentimeter dick. „Stroh speichert im Winter Wärme, im Sommer hält es die Räume kühl“, erklärt der 28-Jährige. Vom Lehmputz ist er genauso begeistert. „Lehm nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, sodass stets ein ideales Raumklima herrscht.“</p> <h2>Naturbaustoff aus Holzfasern</h2> <p>Die Strohdämmung befindet sich in einem Holzrahmen, obenauf kommt eine Lehmschicht, die Versorgungskabel werden eingeputzt und auf ein Glasgewebe kommt schließlich der Oberputz. „Statt eines Glasgewebes wäre auch ein recyclefähiges Hanfgewebe denkbar gewesen“, so der Bauherr und fügt hinzu: „Es gibt konventionelle Produkte, auf die man nicht verzichten kann, zum Beispiel auf Klebebänder für die luftdichte Abdichtung. Man fuchst sich im Laufe der Zeit in die Thematik rein. So habe ich entdeckt, dass sich in nicht feuchten Bereichen statt klassischem Bauklebeband auch papierbasierte Klebebänder verwenden lassen.“ Im Sockelbereich habe auch er XPS-Dämmstoff benutzt, weil es in diesem Bereich Sinn ergebe. Auf der restlichen Fassade kommen Holzweichfaserplatten zum Einsatz. Holzweichfaserplatten zählen zu den Naturbaustoffen, sie sind aus den Fasern von Nadelhölzern hergestellt. Außen erhält das Haus eine Holzverschalung und einen Kalkputz.</p> <h2>Klärgrube umgenutzt</h2> <p>Das Ziegeldach ist ebenfalls mit Strohballen gedämmt. Auf dem Dach des KfW40-Hauses ist eine Photovoltaik-Anlage installiert, die alte Drei-Kammern-Klärgrube des Bauernhauses wurde zur Zisterne umfunktioniert. Sie fasst 15 Kubikmeter Wasser, womit die Toiletten gespült werden können. Die Wohnräume erhalten Holzböden aus einheimischer Tanne, Douglasie und Eiche.</p> <p>Während viele bei ungesunden Ausdünstungen und Wohngiften primär Lösemittel in Farben, Weichmacher, Kleb- und Verbundstoffe im Sinn haben, gibt Rommeler zu bedenken: „Was auch sehr ungesund sein kann, sind Reinigungsmittel.“ Wer es also auch nach dem Einzug ernst meint mit Wohngesundheit, sollte konsequenterweise zu ökologischen Wasch- und Putzmitteln greifen.</p> <h2>Baugebiete in der Gemeinde</h2> <p>Zurzeit sind in den Wohnbaugebieten in der Gemeinde Sauldorf noch Grundstücke zu haben. In Sauldorf sind es rund zehn Bauplätze, in Rast drei, in Bietingen und Boll jeweils zwei. Der Quadratmeterpreis variiert zwischen 82 und 115 Euro (erschlossen). Es gibt zudem in Sauldorf und Krumbach Gewerbegebiete, in denen noch Flächen frei sind. Der Preis pro Quadratmeter liegt hier bei 50 Euro (erschlossen). Auf der Homepage www.sauldorf.de sind die Bebauungspläne einsehbar.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Haus aus Lehm, Stroh und Holz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 05:09:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Witziges und Absurdes bei der Seniorenfasnacht 60 plus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/witziges-und-absurdes-bei-der-seniorenfasnacht-60-plus;art372571,12320989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Gäste bei der Veranstaltung im Gasthaus zum Löwen in Rast. Mitorganisator Leonhard Stadler als Moderator und Akteur  ]]></description>
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          Zahlreiche Gäste bei der Veranstaltung im Gasthaus zum Löwen in Rast. Mitorganisator Leonhard Stadler als Moderator und Akteur<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zahlreiche Gäste bei der Veranstaltung im Gasthaus zum Löwen in Rast. Mitorganisator Leonhard Stadler als Moderator und Akteur



        <p>Sauldorf-Rast – Zahlreiche Senioren aus der Gemeinde Sauldorf folgten der Einladung der Seniorengruppe 60 plus zur Fasnetsveranstaltung im Gasthaus zum Löwen im Ortsteil Rast. Beide Gasträume waren besetzt und das bunte Programm wurde mit entsprechender Technik von Raum zu Raum übertragen, sodass alle Besucher das Geschehen mitverfolgen konnten.</p> <p>Mit dem Narrenmarsch des Narrenvereins Durbenstecher aus Sauldorf eröffnete Rainer Hipp musikalisch die Veranstaltung. Mitorganisator und Moderator Leonhard Stadler begrüßte die Gäste mit einem Test der Narrenrufe aller Zünfte in der Gesamtgemeinde.</p> <p>Zum Auftakt des Programms trat Senta Meichelböck aus dem Himmelreich vor das Publikum. Im Himmelreich ist ein Gewann und Straßenname im Teilort Rast. Hinter der Figur verbarg sich Ute Hotz-Straub, die gekonnt den Sigmaringer Bahnhof und den darin befindlichen Fahrkartenautomat aufs Korn nahm, indem sie dessen Kommunikation gerade mit Senioren aus närrischer Sicht betrachtete. „Beim Essen spricht man nicht“ lautete der Titel des Sketch-Auftritts von Siglinde und Herbert Wiedenbach.</p> <p>Als Wahrsagerin Esmiralda trat dann Leonhard Stadler auf. Seine witzigen, an den Haaren herbeigezogenen Zukunftsaussichten und Feststellungen über bestimmte Vereine, Organisationen und politischen als auch kirchlichen Einrichtungen wurden mit Begeisterung aufgenommen. Der Besuch im Friseursalon war speziell für Helga Hipp berufsbedingt zwar kein Problem. Für Ihren Kunden Reiner Hipp aber schon. Dieser hintergründige Sketsch wurde ergänzt durch die witzigen Erzählungen von Annemaria Walk.</p> <p>Als Bauer und stotternder Knecht traten Siegfried Wischnewski und erneut Stadler auf. Mit einem Gesangsvortrag unter dem Motto „Was geht das uns an, wir singen nur ein Lied davon“ begeisterten die Auenbach-Perlen. Moderator Stadler erfand den Namen der Gruppe mit Christa Springindschmitten, Helga Hipp, Rosi Höre, Monika Merz und Isolde Höre kurzerhand. Das närrische Programm fand dann auf dem Kartoffelfeld sein Ende. Monika und Martin Längle als Landwirt und Ökonom überzeugte die angebliche Landwirtschaftsexpertin von der Herstellung fertiger Kartoffelgerichte auf dem Feld. Praktische Beispiele aus dem Kartoffelfeld untermauerten diese illusorische Fertigung.</p> <p>Musikalisch umrahmte Reiner Hipp die Veranstaltung und in den Pausen unterhielt Rainer Kuri mit seiner Trompete. Beim finalen Auftritt aller Beteiligten bedankte sich Stadler bei den Mitwirkenden und den Gästen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auszeichnungen Veranstaltungen Ehrung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Witziges und Absurdes bei der Seniorenfasnacht 60 plus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 12:24:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hohe Werte für die AfD schockieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/hohe-werte-fuer-die-afd-schockieren;art372566,12320308 ]]></link>      <description><![CDATA[  Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/hohe-werte-fuer-die-afd-schockieren;art372566,12320308]]></guid>
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        Stimmen zur Bundestagswahl aus den Meßkircher Parteien. SPD würdigt den Einsatz von Robin Mesarosch, der es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Teilweise Kritik an Rolle von Friedrich Merz.



        <p>Nach der Bundestagswahl am Sonntag sorgen in Meßkirch vor allem die hohen Zustimmungswerte für die AfD für Sorgenfalten. „Wir freuen uns über ein klares Signal für einen Kanzler Friedrich Merz und eine klare Abwahl der Politik der Restampel. All‘ das wird aber in Meßkirch überschattet von fast 31 Prozent für die AfD. Das schockiert uns unfassbar“, schreibt Susanne Bix, Chefin des Meßkircher Stadtverbandes der CDU, auf Anfrage des SÜDKURIER.</p> <p>Ebenfalls als sehr schockierend bezeichnet Helmut Weißhaupt, Fraktionssprecher der Grünen im Meßkircher Gemeinderat, die sehr hohen Stimmanteile, die in Meßkirch und den Ortsteilen auf die AfD entfielen. Er kann sich nicht erklären, wie es teilweise Zustimmungswerte von mehr als 40 Prozent gab. Er hatte zwar mit Stimmengewinnen der AfD gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß, sagte Weißhaupt am Montag am Telefon in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER. Diese Werte kämen denen in Ostdeutschland nahe. Aus Gesprächen mit Schülern wisse er, dass es eine Zustimmung zur AfD gebe, schilderte Weißhaupt, der Konrektor der Conradin-Kreutzer-Schule ist. Was das Abschneiden der Grünen in Meßkirch anbelangt, sagte er, dass seine Partei hier noch nie stark gewesen sei. Mit Blick auf eine mögliche Koalition der CDU mit der SPD müsse Friedrich Merz als Kanzler nun die „nötige Reife“ als Regierungschef beweisen. Der Fraktionschef der Grünen ist der Ansicht, dass das Thema Migration besprochen werden müsse, aber es sei nicht das wichtigste Thema, um das sich die Politik kümmern müsse. Themen wie etwa die Rente oder die marode Infrastruktur hätten eine größere Bedeutung. Und Weißhaupt wünscht sich, dass sich die Politik auch des mangelnden Respekts etwa gegenüber Lehrern oder Polizisten annehmen müsse.</p> <p>Rüdiger Hillenbrand, der Vorsitzende des Meßkircher SPD-Ortsvereins kommentiert das Wahlergebnis von Sonntag auf Anfrage des SÜDKURIER so: „Mit Entsetzen schauen wir auf das Ergebnis in Meßkirch. Hohe Verluste bei den Zweitstimmen, moderate bei den Erststimmen. Leider konnte unser SPD-Bundestagskandidat sein Mandat nicht verteidigen. Der engagierteste Bundestagsabgeordnete der letzten Jahre für unseren Wahlkreis konnte sich nicht durchsetzen. Ein herber Verlust. Was das Gesamtergebnis in Meßkirch angeht, kann jeder, der lesen kann, selbst interpretieren. Für uns heißt das, die Stadt mit den Teilgemeinden mit anderen Augen anzuschauen und beim ‚Zählen auf drei‘ nicht zu verzweifeln. Der SPD-Ortsverein Meßkirch kennt schon viele, viele Jahre eine Situation ohne eigenen SPD-Bundestagsabgeordneten. Neue Strategien müssen deshalb von neuen und jüngeren Leuten eingebracht werden. Der Kampf geht weiter. Die Regierungsbildung im Bund werden wir mit wachen Augen verfolgen und hoffen auf eine Beteiligung der SPD-Mitglieder bei der Entscheidung, eine Koalition mit der CDU einzugehen.“ Robin Mesarosch kündigte am Montag gegenüber dem SÜDKURIER an, er werde sich trotz seines Ausscheidens aus dem Bundestag weiter in der Region für die SPD engagieren. Er wolle dazu beitragen, dass die SPD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler wieder gewinnen könne. Wichtige Themen sind aus seiner Sicht die Rente, der Klimaschutz und auch die Digitalisierung. Die Arbeit der SPD müsse auch besser erklärt werden, das sieht er auch als einen Fehler seiner Partei während der Ampelregierung an. Er wolle auch weiter Besuche in Schulen machen, um Politik zu erklären. Es habe bereits Anfragen gegeben, ob er solche Besuche nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag machen werde.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zahlen für Meßkirch</h2> Nur auf die Stadt Meßkirch bezogen, holte Thomas Bareiß für die CDU 34,2 Prozent der entscheidenden Zweitstimmen. Auf die AfD entfielen in Meßkirch und den Ortsteilen 30,8 Prozent. Die SPD kam auf 9,1, die Grünen auf 6,9 Prozent. Für die FDP stimmten 4,7 Prozent, für die Linke 5 und für das BSW 4,7 Prozent.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hohe Werte für die AfD schockieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 15:56:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann soll Mädchen missbraucht haben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/mann-soll-maedchen-missbraucht-haben;art372566,12317174 ]]></link>      <description><![CDATA[  52-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten. Er soll sich an 15- und Elfjähriger vergangen haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          52-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten. Er soll sich an 15- und Elfjähriger vergangen haben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/mann-soll-maedchen-missbraucht-haben;art372566,12317174]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        52-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten. Er soll sich an 15- und Elfjähriger vergangen haben.



        <p>Ein 52-jähriger Mann aus dem Raum Meßkirch muss sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten. Ihm wird mehrfacher sexueller Missbrauch und die Vergewaltigung von minderjährigen Mädchen vorgeworfen. Er soll sich laut Anklage 2023 und 2024 an der 15-jährigen Tochter seines Nachbarn sowie gleich in mehreren Fällen an seiner damals elfjährigen Stieftochter vergangen haben. Der Angeklagte habe dabei jeweils die berufliche Abwesenheit seiner Ehefrau ausgenutzt, die die Mutter seiner Stieftochter ist.</p> <p>Der in der IT-Branche bei einer Firma im Bodenseegebiet tätige Angeklagte ließ über seinen Anwalt, Achim Unden, bereits in der ersten Verhandlung nicht nur ein grundlegendes Eingeständnis seiner Taten verlesen, er tat auch sein Bedauern kund, über seine Familie großes Unheil gebracht zu haben.</p> <p>In der Anklageschrift steht, wie sich der 52-Jährige den beiden Minderjährigen unsittlich genähert, sie im Intimbereich berührt und sexuell missbraucht haben soll. Die Stieftochter lebt aktuell nicht mehr im Haus des Angeklagten, sondern sei auf ausdrücklichen Wunsch zu ihrem im südlichen Afrika lebenden leiblichen Vater gezogen. Dieser habe auf eine E-Mail des Gerichts keine Reaktion gezeigt, so Richter Volker Schwarz. Beim ersten Fortsetzungstermin kam ein 27-jähriger Polizeibeamter aus Ravensburg zu Wort, der aus kriminaltechnischer Sicht mit der Strafsache befasst und bei der Durchsuchung der Wohnung zugegen war. Rund 80 verschiedene Datenträger seien aufgefunden worden, Passwörter für Handy und Laptop habe der Beschuldigte freiwillig herausgerückt. Zudem wurde die in einem Wäschekorb liegende Unterwäsche der Stieftochter konfisziert. Im Gerichtssaal wurden Fotos aus der Wohnung gezeigt, darunter vom Bücherregal des Angeklagten, das auffallende Bücher zum Thema Sex enthielt. Der Polizist erklärte, der 52-Jährige habe auf ihn einen relativ abgebrühten Eindruck gemacht.</p> <p>Anschließend wurde die heute 16-jährige Nachbarstochter befragt. Richter Schwarz erläuterte hierzu, dass der Angeklagte sie zum Fußballschauen vor den Fernseher gelockt hätte, um bei ihr etliche Tathandlungen im Intimbereich zu vollführen, die ihm zur Selbstbefriedigung gedient hätten. Im Prozess stand dem Mädchen eine weibliche psychosoziale Prozessbegleitung zur Seite. Die Öffentlichkeit wurde für die Dauer ihrer Vernehmung ebenso ausgeschlossen wie der Angeklagte. Vor ihm habe sie Angst bekundet, so Richter Schwarz, sie würde sich kaum noch aus dem Haus trauen, um dem Angeklagten nicht begegnen zu müssen. Erschwerend komme hinzu, dass sie seit jenem Vorfall unter epileptischen Anfällen leide. Nachbarn, die dem Prozess beiwohnten, beklagten sich über den aus ihrer Sicht mangelnden Opferschutz – dass sich die Minderjährige abermals vor Gericht offenbaren müsse, obgleich schon beim Prozessauftakt die Videoaufzeichnungen von Vernehmungen der Geschädigten vor Gericht gezeigt worden seien.</p> <p>Womöglich als nicht näher dargestelltes Ergebnis des Verhörs erklärte Staatsanwältin Katharina Heinzelmann bei der Wiederherstellung der Öffentlichkeit, dass der Angeklagte mehr eingeräumt habe, als ihm in der Anklageschrift vorgeworfen werde. Sie bot an, eine der Tatziffern einzustellen und eine weitere zu beschränken. Die Verteidigung argumentierte, dass sie einer Einbeziehung bei einer in Aussicht gestellten Nachtragsanklage nicht zustimmen werde. Somit war der Vorschlag vom Tisch.</p> <p>Der Richter wandte sich nochmals direkt an den Angeklagten: Aufgrund der Vorfälle dürfte es doch viel Gesprächsbedarf gegeben haben. Ob dies auch gegenüber seiner Ehefrau der Fall gewesen sei, wollte er wissen. „Wir haben über alles gesprochen“, erwiderte der Angeklagte. Er und seine Frau hätten den Entschluss gefasst, die Ehe aufrechtzuerhalten. Er sei auch bereit, sich in psychologische Behandlung zu begeben, um einen Therapieplatz habe er sich allerdings noch nicht gekümmert. Nach einem Blick ins Strafregister des Angeklagten, das keine Eintragungen enthielt, unterbrach Richter Schwarz die Sitzung. Sie wird am Dienstag, 25. Februar, 9 Uhr, mit einer weiteren Zeugenbefragung fortgesetzt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Sexueller Missbrauch</h2> Dieser beginnt dort, wo jemand bewusst die körperlichen und sexuellen Grenzen eines Kindes oder Jugendlichen missachtet und überschreitet. Jede sexuelle Handlung, die an oder vor Kindern und Jugendlichen gegen deren Willen vorgenommen wird oder der sie, weil sie körperlich, seelisch, geistig oder sprachlich unterlegen sind, nicht wissentlich zustimmen können, ist sexueller Missbrauch. Dazu gehören konkrete Handlungen wie sich entblößen oder masturbieren vor Minderjährigen, Pornografie zeigen, sexuelle Handlungen vor der Webcam erzwingen, Geschlechtsteile des Kindes oder von Jugendlichen betasten. Zu den massiven Formen sexueller Gewalt zählt das Eindringen in Körperöffnungen. Sexuelle Gewalt ist ein Angriff auf die ganze Person, auf das Grundvertrauen und die psychische und körperliche Unverletzlichkeit (Integrität).</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann soll Mädchen missbraucht haben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:58:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Bühne ist Lilo Brauns Leidenschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/die-buehne-ist-lilo-brauns-leidenschaft;art372566,12314031 ]]></link>      <description><![CDATA[  Früher stand Lilo Braun selbst auf der Bühne. Heute inszeniert sie eigene Theaterstücke und scheut sich auch nicht vor "schwerer Kost".  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Früher stand Lilo Braun selbst auf der Bühne. Heute inszeniert sie eigene Theaterstücke und scheut sich auch nicht vor "schwerer Kost".<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/die-buehne-ist-lilo-brauns-leidenschaft;art372566,12314031]]></guid>
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        Früher stand Lilo Braun selbst auf der Bühne. Heute inszeniert sie eigene Theaterstücke und scheut sich auch nicht vor "schwerer Kost".



        <p>Es ist ein besonderer Tag, an dem sich der SÜDKURIER mit Lilo Braun in ihrem Zuhause in Bichtlingen trifft. Gemeinsam mit ihrem Mann Anton und sieben Frauen des Ensembles „Rolle vorwärts“ sitzt die Theaterregisseurin am Esstisch. Es ist Lilo Brauns 73. Geburtstag. In fröhlicher Runde wird gevespert und gelacht. Anton Braun verabschiedet sich im Laufe des Abends zum Fußballgucken, nicht, ohne dass ihm seine Gattin noch eine humorige Bemerkung mit auf den Weg gibt. Frauenpower live.</p> <h2>Sommertheater in Neuhausen ob Eck</h2> <p>Ihr Studium der Germanistik und Romanistik ließ Lilo Braun sausen, sie arbeitete zeitweise in einer Buchhandlung und begann eine Ausbildung zur Fachverkäuferin in einem Reformhaus. Doch ihre Leidenschaft gilt einem ganz anderen Metier: dem Schauspiel und Theater. Lilo Braun war bereits 50, als sie in Konstanz und Reutlingen ihre Ausbildung in Theaterpädagogik absolvierte. „Alles in allem waren es sechs Jahre. Mir ist es keinen Tag schwer gefallen.“ Die Existenz der weiblich dominierten Gruppe „Rolle vorwärts“ ist der Abschlussprüfung zu verdanken. Lilo Braun musste eine Aufführung auf die Beine stellen und stellte vor 18 Jahren das Ensemble zusammen. Auch mit Senioren und Suchtkranken hat sie seither Stücke erarbeitet. Seit fünf Jahren inszeniert sie das Sommertheater im Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck. In diesem Jahr geht es bei „Geheimniskrämer“ um 100 Jahre Kaufhaus Pfeiffer. Die Premiere wird am 28. Juni sein.</p> <h2>Eigene Stücke</h2> <p>Die Bühnenwerke sind nicht eingekauft, es handelt sich um Eigenproduktionen. Leichte Kost ist es nicht. „Damenwahl“ thematisiert das Frauenwahlrecht. „Es ist ein Weinen in der Welt“ beleuchtet die Situation der Frauen auf der Schwäbischen Alb nach dem Krieg. Um Demenz geht es in „So fern, so nah“. Wenn Humor im Spiel ist, dann nicht auf die platte Tour, sondern subtil und tiefgründig.</p> <h2>Kein Hang zu Schenkelklopfern</h2> <p>Bevor sie ins Regie-Fach wechselte, stand sie viele Jahre selbst auf der Bühne. Zusammen mit Helmut Seeger aus Hausen am Andelsbach feierte sie Erfolge mit aus dem Leben gegriffenem Kabarett und füllte ganze Säle. Schwäbisch schwätzend. So auch beim Meßkircher Frauenrabatz. Schenkelklopfer und Bauerntheater seien indes nicht ihr Fall, betont sie. Sie habe immer sehr gerne auf der Bühne gestanden. Doch der Druck, neue Programme zu präsentieren, gefiel ihr nicht. „Stücke entwickeln macht mir mehr Spaß. Ich glaube, es gelingt mir gut, aus den Spielern etwas herauszukitzeln.“</p> <h2>Ernsthaft und konzentriert</h2> <p>So lustig es bei der Feier zugeht, so ernsthaft seien die Proben, erzählen die Geburtstagsgäste. Häufig fallen Sätze wie „präsent sein“ oder „immer in der Rolle bleiben“, plaudern sie aus dem Nähkästchen. „Da wird nicht herumgealbert und Privatgespräche finden keine statt. Lilo kann richtig streng sein“, sagt Billa Fular. Und wenn es bei den Proben oder einer Aufführung miserabel läuft, nimmt die Spielleiterin kein Blatt vor den Mund. „Dann sage ich auch mal: ihr wart grottenschlecht.“ Doch diese Offenheit nehmen ihr die Schauspielerinnen nicht übel. „Die Gruppe hat großes Vertrauen in Lilo und ihr Urteil ist uns wichtig“, so Diane Kopp, seit elf Jahren Regieassistentin.</p> <h2>Aufführung am 8. Mai</h2> <p><em>Das Stück „Brechreiz“, das im Mai 2024 seine Premiere hatte, wird am 8. Mai als Benefiz-Veranstaltung für die Museumsgesellschaft und die Renovierung des Schlosskellers noch einmal im Schlosskeller in Meßkirch gezeigt.</em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Lilo Braun</strong> (73) lebt in der Gemeinde Sauldorf, sie ist verheiratet mit dem Architekten Anton Braun und hat zwei erwachsene Kinder. Tochter Elisa und Sohn Benedeikt sind in Sachen Video, Film und Malerei ebenfalls künstlerisch tätig. Zur Theaterpädagogik fand sie erst im Alter von 50 Jahren.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Bühne ist Lilo Brauns Leidenschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:00:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bietinger Bachrosen blühen beim Zunftball auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/bietinger-bachrosen-bluehen-beim-zunftball-auf;art372571,12313846 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vielseitiges närrisches Programm bietet einige Höhepunkte. Das Publikum fordert immer wieder Zugaben.  ]]></description>
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          Vielseitiges närrisches Programm bietet einige Höhepunkte. Das Publikum fordert immer wieder Zugaben.<br>
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        Vielseitiges närrisches Programm bietet einige Höhepunkte. Das Publikum fordert immer wieder Zugaben.



        <p>Der Zunftball des Brauchtumsvereins Bachrose ist neben dem Damenkaffee wohl einer der Höhepunkte in der Teilgemeinde Bietingen in der fünften Jahreszeit. So konnte Narrenpräsident Manuel Müller viele Gäste im Rosenbachsaal am vergangenen Samstagabend begrüßen. Neben den Abordnungen der Patenzunft Binker aus Boll galt Müllers Willkommensgruß auch der befreundeten Zunft aus Bietingen im Hegau, den Burggeistern aus dem benachbarten Krumbach, der Mainwanger Hobixerzunft und der Durbenstecherzunft aus Sauldorf. Die Ehrenmitglieder des Vereins begrüßte Manuel Müller ebenso wie Bürgermeister Severin Rommeler und den anwesenden Gemeinderäten.</p> <p>Mit einem Fliegerlied eröffnete der Narrensamen – also die jüngsten Mitglieder des Brauchtumsvereins – das närrische, bunte Programm, das Regina Fugel mit den Kindern einstudiert hatte. Witzige Bemerkungen machten die Teilnehmer beim Yogakurs mit Yogameister Axel. Die eigenartigen Übungen präsentierten Daniela Stump, Lisa Hoffmann, Daniela Müller, Nico Schnetzler, Daniel König und Axel Jopp.</p> <p>Einen tänzerischen Höhepunkt gestaltete die Zunftgarde der Buchenbergerzunft aus Emmingen ob Eck, die an diesem Abend zu Gast bei den Bachrosen waren.</p> <p>Zu einer Weinprobe erschienen Claudia van de Gabel und Johann Beppler. Den uralten Gutschein wollten die Gastgeber Fabian Traber und Sina Müller trotz Inflationsausgleich nur bedingt akzeptieren.</p> <p>Entsprechend dem Fasnetmotto „lustige Hüte“ traten Ralf Beppler und Sebastian Hafner als Hutmacher auf. Keine alten Hüte, sondern mit aktuellen und hintersinnigen Gegebenheiten begeisterten beide das Publikum. Auch Daniel König und Oliver Bertsche gingen auf lustige Gegebenheiten ein, die sich während des Jahres im Bachrosenland zugetragen haben und untermauerten ihre Beiträge in einer Power-Point-Präsentation.</p> <p>Glitzernd und farbenfroh zeigten sich Mia Bohl, Jule Fugel mit Svea und Hannes Franke sowie Vivien und Emely Reutter in ihrem Glow-Stick-Dance-Auftritt. Auch beim Gesangsbeitrag von Lisa Hoffmann an der Gitarre und Nicole Schnetzler, Daniela Stump, Lisa Braun und Daniela Müller wurden vom Publikum Zugaben gefordert. In den Gesangsbeiträgen der „schrillen Röschen“ ging es darum, dass über Amazon und/oder Instagram doch nicht alles gekauft werden kann.</p> <p>Zum Abschluss des umfangreichen Programms zeigte sich der Elferrat des Brauchtumsvereins mit Narrenpolizist im sogenannten G11-Gipfel. Der überaus närrische und politisch hintergründige Auftritt hatte mit dem G7-Treffen und auch mit der Sicherheitskonferenz vor wenigen Tagen zu tun. Schon die eigenartige Vorstellung der Teilnehmer durch deren G11-Präsidenten Manuel Müller sorgte für Heiterkeit, ebenso die komischen Sicherheitsvorschriften, die sein Protokollführer Lukas Bertsche präsentierte. Beitrittskandidaten überforderten das vom Sicherheitsbeauftragten Udo Brucker konstruierte KI-Sicherheitsgerät und letztendlich waren die G11-Experten auch für Bestechungen zugänglich. In diesem närrischen Fall war die Bestechungsgrenze mit einem Freibier allerdings sehr gering.</p> <p>Als begeisterter Angler führte Fabian Traber durch das närrische Programm und hatte dabei Harald Stumpf als Fisch Rosi an der Angel, der mit Witz und Humor für die Programmgestaltung sorgte. Musikalisch umrahmt wurde der Zunftball durch den Alleinunterhalter Markus Wolfensberger, und Narrenpräsident Manuel Müller bedankte sich beim finalen Auftritt bei allen Teilnehmern, die mit ihren vielfältigen Beiträgen zum Gelingen des Bachrosen-Zunftballs beigetragen haben.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Terminvorschau</h2> Das Restprogramm der Bachrosen: am 21. und 23. Februar Teilnahme am Narrentreffen in Worndorf; 27. Februar: Schmotziger Dunnstig mit Narrenbaumsetzen, Verabschiedung von Narrenvater Fabian Traber und Ersatzsuche beim Hemdglonkerumzug; 3. März: Rosenmontagsumzug in Bad Dürrheim; Fasnetausklang am 4. März mit Versteigerung des Narrenbaums und Fasnetverbrennen im Rosenbachsaal in Bietingen.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bietinger Bachrosen blühen beim Zunftball auf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 15:46:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinde Sauldorf setzt den Rotstift an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/gemeinde-sauldorf-setzt-den-rotstift-an;art372571,12301226 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat debattiert über den Haushalt 2025. So viel Geld muss eingespart werden.  ]]></description>
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          Gemeinderat debattiert über den Haushalt 2025. So viel Geld muss eingespart werden.<br>
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        Gemeinderat debattiert über den Haushalt 2025. So viel Geld muss eingespart werden.



        <p>Im Sauldorfer Gemeinderat beginnen die Beratungen für den Haushalt 2025. Rund eine Stunde lang hat das Gremium am vergangenen Donnerstag zunächst über geplante Investitionen beraten. Dabei ging es darum, welche Projekte Sauldorf bei knapper Finanzlage finanzieren kann.</p> <p>Will die Gemeinde sich alles leisten, was auf der Wunschliste steht, müsste sie rund 8,6 Millionen Euro zur Finanzierung zur Verfügung haben. Rund 5,8 Millionen Euro stehen dieser Summe derzeit an Einnahmen gegenüber. Dabei handelt es sich weitgehend um Fördermittel, aber auch Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf.</p> <h2>So hoch sind die Schulden</h2> <p>Nun geht es darum, die Finanzierungslücke von 2,8 Millionen Euro um 1,3 Millionen Euro zu reduzieren, damit die Gemeinde weniger Schulden machen muss. Sauldorf hat aktuell einen Schuldenstand von rund 400.000 Euro. In den vergangenen drei Jahren wurden keine zusätzlichen Schulden gemacht. Eine Kreditaufnahme in Höhe von 600.000 Euro erfolgte zuletzt 2021.</p> <h2>Investitionen kommen auf Prüfstand</h2> <p>Alle Investitionen kamen am vergangenen Donnerstag auf den Prüfstand. Darunter auch das Feuerwehrfahrzeug für die Abteilungen Bietingen, Krumbach und Boll, das wohl planmäßig angeschafft wird. Bürgermeister Severin Rommeler schlug vor, zusätzlich zu den aktuell zugesagten Fördermitteln des Landes Ausgleichsstockmittel zu beantragen. Mit einer Gesamtinvestition von 700.000 Euro rechnet die Gemeinde bei dem Fahrzeug aktuell. Rommeler hofft, die Hälfte davon aus dem Ausgleichsstock zu erhalten. Auch könnten die aktuell langen Lieferzeiten für solche Fahrzeuge der Gemeinde in die Hände spielen, weil sich dadurch die Ausgabe auf mehrere Haushalte verteilt, so der Bürgermeister.</p> <p>Der Kindergarten St. Joseph in Sauldorf wird voraussichtlich in diesem Jahr keine Sanierung der Linoleumböden und Küchen erhalten. Damit könnte die Gemeinde im aktuellen Haushalt rund 78.000 Euro einsparen. Die Brandschutzmaßnahmen für 20.000 Euro werden aber wohl durchgeführt. „Den Brandschutz müssen wir machen, aber alles andere sind Wünsche“, meinte Gemeinderat Otmar Schober während der Diskussion.</p> <p>Dem stimmte auch Gemeinderat Roland Halder zu. „So schlecht sind die Küche und der Linoleumboden nicht“, berichtete Halder von einer kürzlich absolvierten Besichtigung der Räte im Sauldorfer Kindergarten. Nicht verschoben wird wahrscheinlich die Sanierung der undichten Fensterfront in der Auentalschule sowie die dort geplanten Brandschutzmaßnahmen.</p> <h2>Weiteres Einsparpotenzial</h2> <p>Eine weitere Möglichkeit, Mittel einzusparen, sehen die Räte auch bei den beiden geplanten PV-Anlagen auf dem Hochbehälter in Roth sowie der Kläranlage in Bichtlingen. Hier können sich die Räte vorstellen, in diesem Jahr zunächst nur eine der beiden Anlagen zu realisieren. Dafür sprach sich besonders Gemeinderat Thomas Vögtle aus. Wahrscheinlich ist, dass nur der Hochbehälter in Roth eine PV-Anlage bekommen wird, weil an diesem Gebäude das Dach saniert werden muss.</p> <p>Verschoben werden könnte auch die Anschaffung einer UV-Anlage zur Reinigung des Wassers aus dem Trinkwasserbrunnen „Schlichen“ in Höhe von 30.000 Euro. Hier schlug Rommeler vor, eine solche Anlage erst anzuschaffen, wenn sich die Werte wieder verschlechtern würden. „Seit einem halben Jahr ist nichts mehr gewesen“, sagte er im Hinblick auf die derzeitige Wasserqualität des Brunnens.</p> <h2>Glasfaserbau wird eingeplant</h2> <p>Mit ziemlicher Sicherheit muss die Gemeinde 600.000 Euro für den Glasfaserausbau in diesem Jahr einplanen, auch weil die Bauarbeiten in der Gemeinde sehr planmäßig laufen. Zwar wird der Löwenanteil der Investition aus Fördermitteln finanziert, auf die Gemeinde entfällt aber die genannte Summe als Eigenanteil.</p> <p>Der Bürgermeister schlug vor, auf jeden Fall dieses Jahr im Baugebiet „Rast“ mit der Erschließung zu beginnen, weil dort mit relativ wenig Aufwand vier Bauplätze erschlossen werden könnten. Er wolle außerdem prüfen, inwieweit eine teilweise Erschließung des Baugebiets „Obere Mühläcker II“ realistisch sei.</p> <h2>PV-Anlagen werden selbst montiert</h2> <p>Die drei aktuell im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen Boll, Rast und Wasser, für die derzeit rund 1,1 Millionen Euro im Haushalt 2025 eingeplant sind, wollen die Gemeinderäte in der kommenden Sitzung genauer unter die Lupe nehmen. Bürgermeister Rommeler kündigte aber bereits an, dass man die drei geplanten PV-Anlagen mit seiner Mithilfe selbst montieren wolle.</p> <p>Nicht nur über Einsparungen bei den Investitionen werden die Gemeinderäte in den kommenden Sitzungen entscheiden müssen, auch im laufenden Haushalt muss drastisch gespart werden, wie Kämmerer Günther Hermann ankündigte: „Da muss richtig was gestrichen werden.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Finanzlage</h2> „Seit 2019 trüben sich die kommunalen Finanzen zunehmend ein“, heißt es im Fazit zum Gemeindefinanzbericht 2024 des Gemeindetags Baden-Württemberg. Obwohl sich laut dem Bericht die Situation der baden-württembergischen Kommunen im Durchschnitt besser darstellt als die der Kommunen anderer Bundesländer, könne sich auch diese dem Trend nicht entziehen. Es sei vielmehr davon auszugehen, dass sich die Muster struktureller finanzieller Probleme anderer Bundesländer mit zeitlicher Verzögerung zunehmend auch in Baden-Württemberg zeigen könnten, so der Bericht. Als Grund für die Situation der Gemeinden werden insbesondere zusätzliche Aufgaben genannt, die an die Gemeinden übertragen, aber nicht auskömmlich finanziert werden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Staatsverbrauch Finanzhaushalt thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik-lokal thema-politik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gemeinde Sauldorf setzt den Rotstift an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 10:25:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zahlreiche Investitionen stehen 2025 auf dem Programm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/beim-neujahrsempfang-in-sauldorf-lobt-buergermeister-severin-rommeler-das-engagement-der-vereine-und-informiert-ueber-die-geplanten-investitionen-in-2025;art372571,12292756 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Neujahrsempfang in Sauldorf lobt Bürgermeister Severin Rommeler das Engagement der Vereine  ]]></description>
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          Beim Neujahrsempfang in Sauldorf lobt Bürgermeister Severin Rommeler das Engagement der Vereine<br>
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        Beim Neujahrsempfang in Sauldorf lobt Bürgermeister Severin Rommeler das Engagement der Vereine



        <p>„Sechs Ortsteile, eine Gemeinschaft“ – der Slogan der Gemeinde Sauldorf stand beim Neujahrsempfang im Vordergrund. Die Musikkapelle Sauldorf unter der Leitung von Mathias Wischnewski eröffnete den Abend. Bürgermeister Severin Rommeler freute sich über den Besuch zahlreicher Mitbürger am vergangenen Mittwochabend im Bürgerhaus in Sauldorf. Sein besonderer Willkommensgruß galt neben Landrätin Stefanie Bürkle und Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick dem Ehrenbürger Dr. Arnold Stadler und seinem Amtsvorgänger Wolfgang Sigrist.</p> <h2>Markt der Möglichkeiten</h2> <p>In seinem Rückblick stellte Bürgermeister Rommeler fest, dass er im Jahr 2024 – bedingt durch die Kommunalwahl – mit zwei, also dem alten und dem neuen Gemeinderat, habe zusammenarbeiten dürfen. Er erinnerte an den „Markt der Möglichkeiten“, mit dem die Gemeinde ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Bei dieser Veranstaltung hatten sich Firmen und Vereine im Bürgerhaus präsentiert. Diverse Wege wurden 2024 instandgesetzt, die beiden Kindergärten im Ortsteil Krumbach und Sauldorf sowie die Schule in Rast von außen erneuert. Das Gewerbegebiet Kälberweide wurde weiter erschlossen und in den Orten Boll, Bichtlingen und Rast konnte für die Dorfgemeinschaftshäuser das Richtfest gefeiert werden.</p> <h2>Engagierte Bürgerinnen und Bürger</h2> <p>In diesem Zusammenhang lobte der Bürgermeister das außerordentliche Engagement der Dorfgemeinschaftsvereine und die erbrachten Eigenleistungen. Mit dem Glasfaserausbau, der in den Ortsteilen Boll, Krumbach und Bietingen weitgehend abgeschlossen ist, konnte laut Rommeler durch das Absenken der Bordsteine die Barrierefreiheit verbessert werden.</p> <h2>Digitales Rathaus</h2> <p>Der Bürgermeister stellte weiterhin fest, dass die 54 Vereine das Gemeindeleben im vergangenen Jahr positiv beeinflusst haben und erinnerte besonders an das Jubiläumsfest, das der Brauchtumsverein Bachrose in Bietingen organisiert hatte. Was die Gemeindeverwaltung anbelangt, sei das „digitale Rathaus“ auf den Weg gebracht worden. Auch habe man ein neues Logo geschaffen und das Amtsblatt erneuert. So könnten die Mitbürger inzwischen notwendige Vorsprachen im Rathaus durch digitale Kommunikation ersetzen, was sich jüngst mit dem Einsatz eines QR-Codes für die Wasserabrechnung gezeigt habe. Die von der Stadt Meßkirch und der Gemeinde Sauldorf mitgetragene Biberbahn bezog 2024 die Gemeinde Mühlingen mit ein, wo auch eine Haltestelle eingerichtet wurde. Die durchschnittlichen Fahrgastzahlen hätten sich auf 212 Personen täglich erhöht, informierte Rommeler. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob das Angebot der Biberbahn erweitert werden könne.</p> <h2>8,6 Mio. Euro werden investiert</h2> <p>Für das neue Jahr seien im Finanzhaushalt der Gemeinde Investitionen von rund 8,6 Millionen Euro vorgesehen, so Rommeler. Alleine für den Glasfaserausbau insbesondere in den Ortsteilen Sauldorf, Rast und Wasser würden fünf Millionen Euro benötigt. Der Ausbau der Dorfgemeinschaftshäuser in Boll, Bichtlingen und Rast werde weitergeführt. Verbesserungen im Hochwasserschutz sowie Reparaturarbeiten an Brückengeländern und die Sanierung der Treppe zum Rosenbachsaal in Bietingen nannte er als weitere Baustellen. Der Zuschuss für eine Sanierungsmaßnahme des Sportplatzes im Ortsteil Boll sei bereits bewilligt worden.</p> <h2>Rathaussanierung kommt</h2> <p>Außerdem werde eine neue Schließanlage für alle öffentlichen Gebäude angeschafft und ein Strukturgutachten solle klären, ob die Kläranlage saniert wird oder ob der Anschluss an die Kläranlage im benachbarten Meßkirch wirtschaftlicher ist. Die mittelfristige Finanzplanung, so Bürgermeister Rommeler, sehe eine grundlegende Rathaussanierung vor, den Bau eines Radweges von Sauldorf nach Krumbach, die LED-Beleuchtung in der gesamten Gemeinde und die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos HLF 20. Im digitalen Verwaltungsbereich soll die Einführung einer App den Informationsfluss zwischen Bürgern und Verwaltung weiter verbessern.</p> <h2>Grußwort der Landrätin</h2> <p>Landrätin Stefanie Bürkle ging in ihrem Grußwort auf das 50-jährige Bestehen der Gemeinde Sauldorf ein. Ihr sei bewusst, dass die Bildung der sechs Ortsteile zur Gemeinde Sauldorf, nach der Auflösung des Landkreises Stockach, keine Liebesheirat war. Aber in den zurückliegenden 50 Jahren sei vieles auf den Weg gebracht worden. Sie erinnerte die Mitbürger daran, dass der Landkreis Sigmaringen in mehreren Angelegenheiten und Investitionen, oft für den Bürger verborgen, mitgewirkt habe. Für die anstehenden Vorhaben wünschte sie der Gemeinde ein gutes Gelingen und den Bürgern ein glückliches 2025.</p> <p>Die Gruppe Hoppla-Hopps vom Showtanzverein Sauldorf bereicherte das Programm tänzerisch und erntete für ihre Darbietungen viel Applaus. Severin Rommeler bedankte sich abschließend bei den Gästen und Mitwirkenden für deren Beiträge und beim Rathausteam für die geleistete Arbeit und Bewirtung beim Empfang.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ehrung Ehrenamtlicher</h2> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Biberbahn Kommunalpolitik Bürgerinitiative Städtebau thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zahlreiche Investitionen stehen 2025 auf dem Programm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:32:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Närrischer Damenkaffee der Bachrosen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/naerrischer-damenkaffee-der-bachrosen;art372571,12290768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Robert Muffler wird in Bietingen mit dem Dackelorden ausgezeichnet und die Hop Drops entführen die Gäste in ferne Galaxien.  ]]></description>
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          Robert Muffler wird in Bietingen mit dem Dackelorden ausgezeichnet und die Hop Drops entführen die Gäste in ferne Galaxien.<br>
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        Robert Muffler wird in Bietingen mit dem Dackelorden ausgezeichnet und die Hop Drops entführen die Gäste in ferne Galaxien.



        <p>Brechend voll war der Rosenbachsaal im Sauldorfer Teilort Bietingen, als der Narrenpräsident der Bachrosen, Manuel Müller, die vielen Gäste zum närrischen Damenkaffee begrüßte. Der Bachrosen-Nachwuchs eröffnete das Programm mit dem Fliegerlied. Ehrenpräsident Johann Beppler, der humorvoll und mit viel Witz durch das Programm führte, lobte den Narrensamen für seinen ersten Bühnenauftritt.</p> <h2>Dackelorden für Kassierer</h2> <p>Der Bühnenhintergrund war mit lustigen Hüten bemalt und griff somit das diesjährige Fasnetmotto der Bachrosen auf. Unter dem Programmpunkt „15 Jahre harte Arbeit“ verbarg sich die Tätigkeit von Robert Muffler, der im Vorstand die Finanzen des Vereins regelt. Landvogt Ewald Hermann von der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee würdigte dessen Arbeit mit einer Urkunde und dem Dackelorden. Präsident Manuel Müller und Elferrat Oliver Bertsche ergänzten die Auszeichnung mit einem Vereinspräsent.</p> <h2>Ausflug in ferne Welten</h2> <p>Tänzerisches Talent bewies der Showtanzverein Sauldorf mit seinem Gastbeitrag „Eine Reise nach Pandora“. In auffälligen Kostümen entführte die Gruppe „Hop Drops“ das Publikum in ferne Galaxien. Mit dem Zwiegespräch von Sina Müller und Timo Klink unter dem Titel „Ankunft im Himmel“ endeten die närrischen Ausflüge in ferne Welten.</p> <h2>Singende Oldies</h2> <p>Die Oldies der Bietinger Bachrosen mit Doris Erne, Angelika König, Marianne Müller und Claudia van de Gabel, Karin König sowie Franz Bertsche, Otto Fugel, Kurt Müller, Jürgen Schober und Karl Traber trugen mit ihren lustigen Gesangseinlagen zur Unterhaltung bei.</p> <h2>Bienenkönigin zu Gast</h2> <p>Axel Jopp als Yogameister versuchte seinen Yoga-Schülerinnen Daniela Müller, Anita König, Daniela Stumpf, Lisa Hofmann und Daniel König eigenartige Übungen beizubringen. Einen Zwergentanz hatten Jule Fugel, Hannes und Svea Franke, Vivien und Emely Reuter sowie Mia Bohl einstudiert. Bei der geforderten Zugabe durfte auch die Bienenkönigin der benachbarten Binkerzunft aus Boll als „Bienenzwergin“ teilnehmen.</p> <h2>Elferräte singen im Chor</h2> <p>Zum Schluss der närrischen Veranstaltung versuchte der Chor des Bachrosen-Elferrates mit einer Gesangseinlage sein Bestes. Chorleiter „Udo von Bruckhofen“ (Udo Brucker) setzte alles daran, dem Chor das Lied „Mein Hut, der hat drei Ecken“ in verschiedensten Darstellungsformen beizubringen. Der Elferrat mit Narrenpolizist zeigte sich gelehrig und beherrschte das Lied am Ende überraschenderweise doch noch.</p> <p>Musikalisch wurde die närrische Veranstaltung von Alleinunterhalter Reinhold Hospach umrahmt.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 18:54:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Sauldorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-sauldorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372571,12280549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Sauldorf gewählt haben!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Sauldorf gewählt haben!<br>
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        Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Sauldorf gewählt haben!



        <p>Welche Parteien haben die meisten Wähler verloren und für welche Kandidaten gab es den größten Zuspruch? Hier finden Sie nach der Bundestagswahl 2025 das Ergebnis der Erststimmen, mit denen die Direktkandidaten ins Parlament gewählt werden. Außerdem zeigen wir Ihnen die Verteilung der Zweitstimmen, mit denen die Parteien gewählt werden – diese Zahl entscheidet über die Mehrheiten im Bundestag.</p> <h2>Bundestagswahl 2025: So hat Sauldorf gewählt</h2> <p>In den Grafiken werden die Verteilung der Erst- und Zweitstimmen sowie die Parteien dargestellt, die in Sauldorf den größten Zuspruch von den Wählerinnen und Wählern erhalten haben.</p> <p><em>Hier finden Sie das Ergebnis der Auszählung:</em></p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-infographic-datawrapper article-module"&gt; &lt;iframe aria-label="chart" id="datawrapper-chart-Y5lvq" src="https://datawrapper.dwcdn.net/Y5lvq/" scrolling="no" frameborder="0" style="width:0; min-width:100%!important; border:none;" height="400"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;script&gt;!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&amp;&amp;(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); &lt;/script&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="datawrapper" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Datawrapper anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen. <strong><a href="https://www.sk.de/doc7ypzjr5yfpv1myrsfdj5" target="_blank" title="" rel="noopener">Ein kompakter Überblick</a></strong>.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wahlrecht Parlamentswahl Kommunalwahl thema-politik thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-land-landtagswahl audience-digitalteam]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Sauldorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 16:51:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erlebnisreiche Reise steht bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/die-gemeindereise-der-seelsorgeeinheit-messkirch-sauldorf-und-wald-fuehrt-im-november-nach-indien;art372566,12280246 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeindereise der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf und Wald führt im November nach Indien in pulsierende Metropolen und zu stillen Backwaters  ]]></description>
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          Die Gemeindereise der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf und Wald führt im November nach Indien in pulsierende Metropolen und zu stillen Backwaters<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Gemeindereise der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf und Wald führt im November nach Indien in pulsierende Metropolen und zu stillen Backwaters



        <p>Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Dieses Sprichwort des Dichters Matthias Claudius dürfte sich für die Teilnehmer der geplanten Gemeindereise der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf und Wald bewahrheiten. Das Ziel ist Indien, ein echter Schmelztiegel verschiedener Kulturen, Religionen und Traditionen.</p> <h2>Von Rajasthan nach Tamil Nadu</h2> <p>Schon der Reiseverlauf lässt erahnen, wie abwechslungsreich der zweiwöchige Aufenthalt sein wird. Noch dauert es eine Weile, bis die Koffer gepackt werden können. Die Reise startet am 6. November des Jahres. Doch um eine Anmeldung bis Ende Februar wird gebeten, um Flüge und Hotels buchen zu können. Von der Anzahl der Mitreisenden, maximal 40, hängt schließlich auch der Preis ab. Erstes Etappenziel ist Delhi, bis auf einen Inlandsflug wird die Gruppe mit dem Reisebus unterwegs sein. Der Rückflug erfolgt ab Chennai.</p> <h2>Pater Rijesh kommt aus Kerala</h2> <p>Die Organisation hat Pater Rijesh gemeinsam mit einem indischen Reisebüro übernommen. Der Pater wird die Reise begleiten und vor Ort gesellt sich ein einheimischer, deutschsprachiger Reiseführer hinzu. Rijesh stammt aus Indien. Seine Priesterweihe erhielt er 2013 in Kerala. Er gehört der römisch-katholischen Ordensgemeinschaft Missions-Kongregation des Allerheiligsten Sakraments an. „In der ganzen Welt verstreut leben rund 500 Priester dieses Ordens“, erklärt er. „In Deutschland sind es um die 50.“ Er wurde 2017 nach Deutschland entsandt. Seine Einführungszeit verbrachte er in Achern bei Offenburg. In der Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf und Wald ist Rijseh Mathew seit 2022 tätig. Das ländliche Sauldorf, wo er im Pfarrhaus wohnt, gefällt ihm gut. „Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, ich bin hier sehr zufrieden.“</p> <h2>Die meisten Christen leben im Süden</h2> <p>In Indien war der Pater zuletzt im Februar 2024, um seine Familie zu besuchen. Auch er ist schon gespannt auf die bevorstehende Gemeindereise. „In Nordindien war ich bisher noch nie, dort ist das Kastensystem viel präsenter als im Süden“, erzählt der 38-Jährige. „Im Norden sind Hinduismus und Islam die größten Religionen. Die meisten Christen leben in den südindischen Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu. In meiner Heimat Kerala gehören 20 Prozent dem christlichen Glauben an.“</p> <h2>Absage wegen Corona</h2> <p>Die erste Konzeption für diese Reise hatte der Vorgänger von Pater Rijesh, Pater Joseph, erarbeitet. Doch Corona funkte dazwischen und das Vorhaben musste abgesagt werden. Dann wurde Pater Rijesh gefragt, ob er das Projekt weiterführen könnte.</p> <h2>Tempel und Kirchen</h2> <p>Es handelt sich nicht um eine Pilgerreise im engeren Sinn, obwohl auch Besuche von spirituellen Stätten, Tempeln und Kirchen auf dem Programm stehen, darunter die Marienwallfahrtskirche in Vallarpadam und die Wallfahrtskirche des Apostels Thomas in Chennai. In Madurai besteht die Möglichkeit, mit Einheimischen an einem Sonntagsgottesdienst teilzunehmen.</p> <p>Vor allem wird die Reisegruppe viele berühmte Sehenswürdigkeiten in mehrere Bundesstaaten – Rajasthan, Uttar Pradesh, Kerala und Tamil Nadu – kennenlernen. Dazu gehören der Hindu-Tempel Akshardham, das Taj Mahal, Fort Amber und der Meenakshi-Tempel. Tee-, Kautschuk- und Gewürzplantagen sollen besichtigt werden, ein Tagesausflug mit dem Hausboot führt in die Backwaters von Alleppey. Um von den vielen Eindrücken nicht erschlagen zu werden, sind auch Erholungsphasen mit ayurvedischen Anwendungen und freier Zeit am Strand an der Küste des Arabischen Meeres vorgesehen.</p> <p>„Jeder Bundesstaat hat seine eigene Kultur, Sprache und seine typische Küche“, freut sich Pater Rijesh schon jetzt auf das Abenteuer im November. Übrigens: Auch das Klima wird sich während der Reise ändern. Der Pater rechnet damit, dass es im Süden mit 20 bis 25 Grad rund 10 Grad wärmer als im Norden ist.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Anmeldung</h2> Wer sich für eine Teilnahme an der Gemeindereise nach Indien vom 6. bis 19.¦November interessiert, erhält genauere Infos bei Pater Rijesh Mathew (pater.mathew@messkirch-sauldorf.de). Die Anmeldung sollte wegen der weiteren Planung bis 28. Februar erfolgen und zwar ausschließlich über das Pfarrbüro Meßkirch, Tel. 07575 9234480, oder pfarramt@messkirch-sauldorf.de. Bei 25 Vollzahlern beträgt der Reisepreis pro Person 2649 Euro inklusive Flüge, Hotels, Halbpension.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erlebnisreiche Reise steht bevor]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 16:37:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerwehr Krumbach 27 Mal alarmiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/hauptversammlung-der-abteilung-krumbach-der-feuerwehr-sauldorf-feuerwehr-wurde-27-mal-alarmiert;art372571,12278057 ]]></link>      <description><![CDATA[  Abteilungskommandant Dominik Groß lobt sehr guten Ausbildungsstand der Feuerwehrleute  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Abteilungskommandant Dominik Groß lobt sehr guten Ausbildungsstand der Feuerwehrleute<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/hauptversammlung-der-abteilung-krumbach-der-feuerwehr-sauldorf-feuerwehr-wurde-27-mal-alarmiert;art372571,12278057]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Abteilungskommandant Dominik Groß lobt sehr guten Ausbildungsstand der Feuerwehrleute



        <p>Die Mitglieder der Abteilungswehr Krumbach der Freiwilligen Feuerwehr Sauldorf hielten im Gasthaus zum Adler in Krumbach gleich nach der Jahreswende ihre 90. Hauptversammlung ab. 27 Alarmierungen, davon 17 Brände, zehn technische Hilfeleistungen und ein Fehlalarm, hatte die Abteilung im vergangenen Jahr zu bewältigen, berichtete der stellvertretende Abteilungskommandant, Jan Riegger, der den Tätigkeitsbericht für den verhinderten Schriftführer, Thomas Schafheitlin, verlas. Dazu kamen einige gesellige Anlässe, der gemeinsame Jahresausflug und eigene Arbeitseinsätze wie die erfolgreiche Altmaterialsammlung und die Pflege des Irrgartens im Ortsteil Krumbach.</p> <p>Gerade die Einnahmen aus diesen beiden Maßnahmen wirkten sich positiv auf die Kameradschaftskasse der Wehr aus, wie Kassier Klaus Henkel in seinem Bericht informierte. Rainer Kroll, der mit Karl Veeser die Rechnungslegung prüfte, schlug die Entlastung des Kassiers vor.</p> <p>Wann das neue Feuerwehrfahrzeug, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20, kommen wird, stehe noch nicht fest, führte Abteilungskommandant Dominik Groß in seinem Bericht aus. Kurz ging er nochmals auf die wesentlichen Einsätze im Berichtsjahr ein. Die Abteilungswehr in Krumbach besteht nach einem Austritt aus 24 Feuerwehrkameraden, davon sind 15 Aktive und neun Personen in der Altersabteilung. Im Bereich Ausbildung absolvierte ein Mitglied den Zugführerlehrgang und er selbst den Lehrgang zum Ausbilder für Truppmänner und Truppführer. Insgesamt sieht Groß einen sehr guten Ausbildungsstand in der Feuerwehr.</p> <h2>Neues Fahrzeug frühestens 2027</h2> <p>Bürgermeister Severin Rommeler, der sich bei den Wehrleuten für ihre Arbeit und Leistungsbereitschaft bedankte, ging kurz auf die Beschaffung des Fahrzeugs ein. Kontroverse Diskussionen darüber würden im Gemeinderat geführt, Zuschussmittel seien bewilligt und es liege an den Haushaltsberatungen, ob die Beschaffung eingeplant werden könne. Mit der notwendigen Ausschreibung könne die Lieferung frühestens 2027 erfolgen. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.</p> <h2>Kameradschaftliche Zusammenarbeit</h2> <p>Gesamtkommandant Florian Löffler informierte die Versammelten über die Vorgänge in der Gesamtwehr, die aus sechs Abteilungen besteht. Die selbstständige, föderale Organisationsstruktur habe sich bewährt, und die Zusammenarbeit an den beiden Standorten Krumbach und Sauldorf funktioniert auch in kameradschaftlicher Hinsicht. Auch die geschaffene Führungsgruppe mit den Nachbarwehren aus Leibertingen und Meßkirch sei sehr gut.</p> <h2>Brandfälle nehmen zu</h2> <p>Die Gesamtwehr wurde im Berichtsjahr zu 39 Einsätzen alarmiert. Davon waren 23 technische Hilfseinsätze, 14 Brandeinsätze und zwei Fehlalarmierungen. Hinzu kamen neun Überlandhilfen, insbesondere bei Überschwemmungen. Auffallend für den Berichtszeitraum sei, so der Gemeindekommandant, die Zunahme der Brandfälle und Abnahme der technischen Hilfseinsätze.</p> <h2>Zwei Frauen bei der Gesamtwehr</h2> <p>Immerhin 38 Personen verbesserten ihr Wissen bei Lehrgängen. Neun Personen wurden zum Truppmann ausgebildet und ebenso viele für den Sprechfunk. Fünf Wehrmänner wurden zu Truppführern, drei Personen besuchten den Gruppenführerlehrgang und zwei die Ausbildung als Zugführer. Der Lehrgang für Stabsarbeit wurde vom Gemeindekommandanten selbst belegt, und mit Abteilungskommandant Dominik Groß hat die Wehr jetzt einen Ausbilder für Truppmänner und Truppführer. Fabian Heuter von der Abteilungswehr Rast hat die Lehrberechtigung für den Sprechfunk erworben. Die Gesamtwehr Sauldorf hat 118 aktive Feuerwehrleute, darunter zwei Frauen, 56 Personen sind in der Altersabteilung und 38 gehören dem Fanfarenzug an.</p> <h2>Übung auf dem Truppenübungsplatz</h2> <p>In diesem Jahr ist die Teilnahme an der Übung auf dem Truppenübungsplatz vom 28. bis 30. März fest eingeplant sowie die Verbandsversammlung am 7. März. Am 5. Juli können Leistungsabzeichen in Engelswies erworben werden. Außerdem ist eine unangekündigte Übung vorgesehen. Das Kinderferienprogramm sowie die Jahreshauptübungen sind noch ohne festen Termin, so Löffler, der sich abschließend bei allen Wehrmännern und insbesondere bei den Führungspersonen der Krumbacher Abteilung für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit bedankte.</p> <p>Die Leitung der Wahlen übernahm Rommeler. Erwin Muffler, Rainer Schafheitlin und Florian Meier wurden wieder in den Abteilungsausschuss gewählt. Für Rainer Blum rückt Rainer Kroll nach. Für 15-jährige Mitarbeit in der Abteilungswehr wurden Florian Meier sowie für jeweils 25 Jahre Clemens Kroll und Klaus Muffler geehrt.</p> <p>Zum Abschluss appellierte Groß an die Wehrleute, die Proben zu besuchen; der Plan wird noch nachgereicht. Auch für die von der Gemeinde honorierten Arbeiten für den Irrgarten forderte er eine verbesserte Mitarbeit. Ein zweitägiger Jahresausflug am 17. und 18. Mai ist bereits fest eingeplant.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Organisationsstruktur</h2> Die Freiwillige Feuerwehr Sauldorf besteht aus sechs aktiven Abteilungswehren. Eine weitere Abteilung bildet der Fanfarenzug der Feuerwehr im Teilort Boll. Die Abteilungswehren aus Bietingen, Boll und Krumbach arbeiten im Feuerwehrhaus am Standort Krumbach zusammen und die Abteilungswehren aus Sauldorf, Wasser und Rast am Feuerwehrhaus mit Standort Sauldorf.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Rettungswesen Polizei Katastrophenschutz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Feuerwehr Krumbach 27 Mal alarmiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 05:03:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sauldorf wartet mit neuer Umsatzsteuer noch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/sauldorf-wartet-mit-neuer-umsatzsteuer-noch;art372571,12270154 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat beschließt einstimmig, die neue Regelung erst 2027 einzuführen. Kämmerer verdeutlicht die Herausforderungen  ]]></description>
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          Gemeinderat beschließt einstimmig, die neue Regelung erst 2027 einzuführen. Kämmerer verdeutlicht die Herausforderungen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat beschließt einstimmig, die neue Regelung erst 2027 einzuführen. Kämmerer verdeutlicht die Herausforderungen



        <p>Sauldorf – Seit der Neuregelung des Umsatzsteuerrechts 2015 dürfen die Kommunen mehrfach entscheiden, ob sie dieses aussetzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt anwenden wollen. Nun dürfen sie die Einführung der neuen Regelungen ein weiteres Mal verschieben. Diese Möglichkeit nimmt die Gemeinde Sauldorf wahr. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, die Umsatzbesteuerung bestimmter Leistungen erst zum 1. Januar 2027 einzuführen.</p> <p>Kämmerer Günther Hermann stellte noch einmal dar, vor welchen Herausforderungen die Gemeinde mit der neuen Umsatzsteuerregelung stehen wird. Denn nach der Einführung müssen die Kommunen Umsatzsteuer für Dienstleistungen abführen, die in gleicher Form auch ein privates Unternehmen erbringen könnte. Die Regelung macht das Finanzwesen der Gemeinden insbesondere deshalb kompliziert, weil in vielen Fällen unklar ist, ob es sich um eine hoheitliche Aufgabe der Gemeinde oder etwa eine zu besteuernde Leistung handelt. So könnte die Gemeinde bei der Einführung der neuen Umsatzsteuerregelungen für bestimmte Dienstleistungen der Feuerwehr Mehrwertsteuer verlangen. Nicht für das Löschen eines Hauses etwa, denn das ist eine hoheitliche Aufgabe, aber beispielsweise für das Auspumpen eines Kellers.</p> <p>Ein im Zusammenhang mit der Neuregelung der Umsatzsteuer bekannt gewordenes Fallbeispiel ist der Kuchenverkauf auf dem Schulfest. „Allein dieses kleine Beispiel zeigt, wie viele Unsicherheiten in der steuerlichen Beurteilung drinstecken“, kommentiert Kämmerer Hermann die sogenannte Kuchensteuer, die seinerzeit zum Aufreger wurde. Diese wird nun aber nicht nur ausgesetzt, weil Sauldorf die Einführung der Umsatzsteuerpflicht insgesamt verschiebt, sondern auch, weil die Umsatzsteuer für den Kuchenverkauf an Schulen inzwischen vom Tisch ist. Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz verkündete 2023 selbst, dass der Kuchenverkauf an Schulen nicht umsatzsteuerpflichtig ist. Es bleibt aber kompliziert, denn die Pflicht entfällt nur dann, wenn einzelne Schüler, Klassen, Eltern oder die Schülermitverantwortung (SMV) bei Festen Kuchen verkaufen. Ebenso sind Fördervereine der Schulen von der Steuer befreit, allerdings müssen sie dafür die sogenannte Kleinunternehmergrenze unterschreiten. Diese Regelungen gelten auch für Kitas und für andere Speisen, die auf Schul- oder Kita-Festivitäten angeboten werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Feuerwehr Steuerrecht Finanzpolitik "öffentlicher Dienst"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sauldorf wartet mit neuer Umsatzsteuer noch]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 17:31:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Übergänge der Ablachtalbahn werden saniert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/uebergaenge-der-ablachtalbahn-werden-saniert;art372566,12265533 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bodenseewasserleitung sorgt für eine große Überraschung bei Stockach. Es wird weiter keine Haltepunkte in Krauchenwies geben. Betriebsleiter bilanziert eine erfolgreiche Ausflugssaison 2024 der Biberbahn.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bodenseewasserleitung sorgt für eine große Überraschung bei Stockach. Es wird weiter keine Haltepunkte in Krauchenwies geben. Betriebsleiter bilanziert eine erfolgreiche Ausflugssaison 2024 der Biberbahn.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/uebergaenge-der-ablachtalbahn-werden-saniert;art372566,12265533]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bodenseewasserleitung sorgt für eine große Überraschung bei Stockach. Es wird weiter keine Haltepunkte in Krauchenwies geben. Betriebsleiter bilanziert eine erfolgreiche Ausflugssaison 2024 der Biberbahn.



        <p>Frank von Meißner, technischer Betriebsleiter der Ablachtalbahn, blickt auf eine erfolgreiche Ausflugszug-Saison der Biberbahn. „2024 zählten wir 6381 Fahrgäste, das ergibt bei 30 Fahrtagen eine stolze Auslastung von 212,7 Fahrgästen je Fahrtag. Jeder der Züge ist damit mit durchschnittlich 70 Fahrgästen zu rund 50 Prozent ausgelastet, für den Schienenpersonennahverkehr ein sehr guter Wert“, sagt er auf Anfrage des SÜDKURIER. Die Zugbegleiter zählten 1248 Fahrräder, also mehr als 41 Fahrräder je Fahrtag. Die Zahlen seien etwas geringer als im Vorjahr, da es in diesem Jahr keine Fahrten an Samstagen gab, wie Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick vor dem Gemeinderat sagte.</p> <p>Beim Güterverkehr hätten annähernd die Vorjahreswerte erreicht werden können, so von Meißner. 2023 betrug das Volumen rund 80.000 Tonnen, in diesem Jahr sind es voraussichtlich gut 10 Prozent weniger. Dieser Rückgang liege unter anderem an einer längeren Streckensperrung der DB-Zulaufstrecken. Sehr gut seien insbesondere die Transportleistungs-Zahlen der Zementzüge der Firma Holcim zwischen Dotternhausen bei Schömberg und der Schweiz, aber auch die Rundholzverkehre. „Stark zurückgegangen sind – vermutlich konjunkturbedingt – die Stahlcoilverkehre nach Krauchenwies und vor allem zum Standort Sauldorf“, so der Betriebsleiter. Und auch die Aussichten für 2025 seien erfreulich. „Wir haben eine interessante Anfrage eines großen Holz verarbeitenden Unternehmens aus Österreich, das aus ganz Deutschland Holz importiert, für den Bereich Schwackenreute.“ Hier gehe es nun darum, die Ladegleise und Teile der alten Ladeflächen zu reaktivieren.</p> <h2>Aufträge für 400.000 Euro</h2> <p>Wie sieht die finanzielle Bilanz für die Ablachtalbahn für 2024 aus? Von Anfang an habe der Businessplan vorgesehen, das kommunale Betriebskostendefizit auf maximal 100.000 Euro im Jahr zu begrenzen. Mit den Zuschüssen des Landes, die 75 Prozent der Instandhaltungskosten abdecken würden, gelinge es, diese Defizitgrenze einzuhalten. Der noch abzuarbeitende Nachholbedarf an Sanierungs- und Vegetationsarbeiten stelle aber eine Herausforderung dar. Die Ablachtalbahn sei mit Aufträgen von rund 400.000 Euro pro Jahr für die mittelständische Wirtschaft auch ein Wirtschaftsfaktor, so von Meißner.</p> <p>Größtes Investitionsprojekt 2024/2025 ist der Bau der Schrankenanlagen an den Bahnübergängen Tuttlinger Straße und Berlingerstraße in Stockach. „Ursprünglich wollten wir dort bis Jahresende fertig sein, allerdings hat sich sehr spät erst gezeigt, dass an der Berlingerstraße mehrere große Wasserleitungen der Bodensee-Wasserversorgung liegen. Die Aktenlage der alten Ablachtalbahn GmbH, die wir als Gleisbetreiber übernommen haben, war dahingehend unvollständig“, so von Meißner. Diese Wasserleitung sei eine böse Überraschung gewesen. „Nach entsprechender Umplanung kann es dort jetzt aber bald losgehen und bis Frühjahr wollen wir dort die Bahnübergänge fertig gebaut haben.“ Von Meißner sieht diese Investition als einen großen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit, aber auch zur Erhöhung der Akzeptanz, da die bisher notwendigen Pfeifsignale im Wohngebiet entfallen.</p> <h2>Übergänge werden umgerüstet</h2> <p>Als Nächstes würden dann die Bahnübergänge Igelswieser Straße 1 und 2 in Meßkirch angegangen, deren Blinklichtanlage nicht mehr zeitgemäß sei. Es werde auf eine moderne Schrankenanlage mit Ampeln umgerüstet. Hier sei die Planung weitestgehend fertig und die Abstimmung mit der Straßenbauverwaltung erfolgt. „Ich hoffe, dass wir Mitte 2025 so weit sind, um dann die Bauarbeiten beginnen zu können.“ Unmittelbar danach stehe der Neubau des Bahnübergangs an der Bahnhofstraße in Meßkirch als Direktverbindung zu den Einkaufsmärkten an.</p> <p>Im Laufe des Winters sollen in Zusammenarbeit mit Forstfachleuten problematische Bäume gefällt werden, damit nicht mehr nach Starkregen und Stürmen Bäume im Gleis liegen.</p> <p>Bisher keine Verständigung gab es mit der Gemeinde Krauchenwies über einen Haltepunkt am dortigen Bahnhof. Für das Gögginger Bierfest soll es einen provisorischen Sonderhalt am 1. und 4. Mai 2025 in Göggingen geben. Hier beteiligten sich die Organisatoren des Bierfestes am Bau des provisorischen Bahnsteigs. „Ich bedauere es sehr, dass wir in diesen beiden Ortschaften immer noch ohne Halt durchfahren und damit der Bevölkerung den Zugang zur Bahn verunmöglichen.“ Zumal dort kein großes Investment nötig sei. „Der erfolgreich realisierte Halt Mühlingen-Zoznegg mit guten Frequenzen sollte hier Mut machen, aktiv zu werden“, so von Meißner.</p> <p>Die Sonderfahrten im Jahr 2024, mit Einsatz des historischen, roten Schienenbusses im Oktober und vor allem mit den Adventszügen seien ein „voller Erfolg“ gewesen. Einige Kollegen des Fördervereins Ablachtalbahn planten bereits entsprechende Fahrten für 2025 sowohl zu besonderen Anlässen als auch mit besonderen Fahrzeugen.</p> <p>Bis wann wird die Kosten-Nutzen-Analyse für die Ablachtalbahn vorliegen? Der erste Schritt sei, „dass wir die detaillierte Vorplanung für die Strecke bis Herbst 2025 machen lassen, um damit eine ziemlich verlässliche Kostenhochrechnung zu erarbeiten. Diese Kosten fließen dann in die Wirtschaftlichkeitsanalyse ein. Die entsprechenden Planungsleistungen haben wir vor einigen Wochen ausgeschrieben und wollen wir bis Februar nächsten Jahres vergeben haben.“ Die Nutzen-Kosten-Analyse soll bis 2026 fertig sein.</p> <p>Am 1. Mai 2025 startet die nächste Biberbahn-Saison. DB Regio werde mit den bis dahin komplett modernisierten gelb-weißen Triebwagen die Züge stellen, das lokale Eisenbahnverkehrsunternehmen bleibe die Regionenbahn GmbH als Subunternehmer der DB.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Frank von Meißner</strong> ist technischer Betriebsleiter der Ablachtalbahn. Bisher war er außerdem Co-Geschäftsführer der Regionenbahn GmbH. Letztere Tätigkeit wird er etwas einschränken, da er dank einer „überraschenden Anfrage“ ab Januar 2025 als Geschäftsführer beim Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn in 70 Prozent Teilzeit einsteigen wird. Dort gehe es darum, im Nordschwarzwald die vor 40 Jahren stillgelegte Bahn von Calw nach Weil der Stadt für den Personenverkehr wieder in Betrieb zu nehmen. Die Inbetriebnahme ist für 2025/2026 geplant. Hier könne er noch mal Erfahrungen sammeln, die später auch der Ablachtalbahn zugutekommen können.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Übergänge der Ablachtalbahn werden saniert]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 17:06:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musikalische Reise durch zwölf Jahre  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/musikalische-reise-durch-zwoelf-jahre;art372571,12261270 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Musikkapelle Wasser präsentiert ihre besten Werke. Erstmals ein Konzert ohne ein anderes Orchester.  ]]></description>
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          Die Musikkapelle Wasser präsentiert ihre besten Werke. Erstmals ein Konzert ohne ein anderes Orchester.<br>
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        Die Musikkapelle Wasser präsentiert ihre besten Werke. Erstmals ein Konzert ohne ein anderes Orchester.



        <p>Seit zwölf Jahren musiziert die Musikkapelle Wasser unter der Leitung von Ulrich Lilienthal. Bisher hatte der junge Musikverein mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren immer Doppelkonzerte mit befreundeten Kapellen gegeben. Nun stand eine Premiere an: Erstmals bestritten die Musiker einen Konzertabend ganz allein und feierten ein glanzvolles Konzert. Weil sich das neue Dorfgemeinschaftshaus in Bichtlingen noch im Bau befindet, präsentierten sie ihr Best-of-Konzert im Bürgerhaus Sauldorf.</p> <h2>Moderatoren informieren Publikum</h2> <p>Ohne große Vorreden stieg die Musikkapelle direkt ins Programm ein. Dirigent Ulrich Lilienthal hatte mit seinen Stellvertretern die schönsten Konzertstücke aus den vergangenen zwölf Jahren unter seinem Dirigat ausgewählt. Das „Concerto d‘Amore“ vereinigte gleich drei Musikstile: Barock, Jazz und Pop. Nach einem beschwingten Anfang, der die überschwängliche Verliebtheit darstellte, wechselte das Tempo in ruhigere Gewässer, bis es wieder mit Leichtigkeit dahinsprudelte. Florian Hensler und Jeremias Böhler führten durch das Konzertprogramm. Die Moderatoren stellten die Konzertstücke vor und erklärten die Verbindung der Musikkapelle mit den jeweiligen Werken. Das gefühlvolle „The Rose“ von Conny Rall hatten sie 2023 bei der Hochzeit der Vorstandsmitglieder Julia und Christian Brutscher gespielt. Das Rock‘n Roll-Medley „Rock it“ von Kurt Gäble hatte die Kapelle zuletzt 2019 gespielt. Es erinnert an den Verlust ihres Gründungsmitgliedes Hubert Strobel aus diesem Jahr. „Bei solchen Stücken können wir seine Stimme und sein Lachen nochmal hören“, erläuterte die Moderatoren.</p> <p>„I see you“ aus dem erfolgreichen Film-Blockbuster „Avatar“ nahm die Zuhörer im nahezu vollbesetzten Bürgerhaus mit in die Welt der friedlichen Na‘vi, den Bewohnern Pandoras. Es beruht auf der Großformel der Na‘vi „Ich sehe dich“. Aline Mors (Querflöte) und Jonas Lilienthal (Trompete) spielten hier gefühlvolle Soli. 2015 präsentierte die Kapelle den Gewinnersong des Eurovision Song Contest „Rise like a Phoenix“. Die kraftvolle Ballade steht für Neuanfang, das Überwinden von Hindernissen, Freiheit, Akzeptanz und Selbstliebe. „Sahara“ spiegelte die Weite und Landschaft der größten Wüste der Welt wider. Das Schlagwerk stellte die Lebendigkeit der Natur dar.</p> <h2>Drei Dörfer unter einem Dach</h2> <p>Die Musikkapelle Wasser vereint Musiker aus drei Dörfern und schweißt sie zu einer Gemeinschaft zusammen. Mit „Sternstunden“ von Kurt Gäble blickten sie auf die musikalischen Stunden zurück, die sie bislang miteinander erlebt haben. Mit dem Medley der größten Hits der amerikanischen Country-Rockband „The Eagles“ setzte die Musikkapelle ein mitreißendes und energiegeladenes Sahnehäubchen auf den Abend. Das Ende machte ein Hard Rock Medley „Metal“ mit knackigen Rhythmen der Musikgeschichte.</p> <p>Im Rahmen des Best-of-Konzertes ehrte Egon Wohlhüter vom Blasmusikverband Sigmaringen verdiente Musiker, die sich jahrzehntelang mit Leidenschaft für die Musik im Verein eingesetzt haben. Die Ehrennadeln in Silber für 20-jähriges aktives Engagement überreichte er den Klarinettistinnen Melanie Hensler und Julia Brutscher. Melanie Hensler ist seit 2013 Jugendleiterin im Verein. Julia Brutscher hat 2012 das Amt der Schriftführerin übernommen. Die Ehrennadel in Gold und eine Urkunde für 30-jährige Aktivität im „Showgeschäft der Musikkapelle“ verlieh Wohlhüter an Sabrina Matheis, die ebenfalls schon mehrere Ämter im Vorstand des Vereins innehatte. Melanie Hensler erhielt zusätzlich die Fördermedaille in Bronze für ihre zehnjährige Tätigkeit im Vorstand. Die Fördermedaille in Silber für 15-jährige Mitarbeit in dem Gremium überreichte Egon Wohlhüter Manuel Brutscher, der 2017 nach verschiedenen Ämtern den Vorsitz des Vereins übernommen hatte. „Sie haben Erstkommunionen gespielt, an der Fasnet, sich gemeindlich engagiert, deshalb ist die Ehrung gerechtfertigt“, betonte Wohlhüter. Der Vorsitzende des Blasmusikverbandes Sigmaringen unterstrich ferner die Wichtigkeit und Bedeutung von Vereinen für die Gesellschaft. Mit dem „Bozner Bergsteiger-Marsch“ gratulierten die Musikkameraden den Geehrten.</p> <h2>Dank des Bürgermeisters</h2> <p>Bürgermeister Severin Rommeler bezeichnete die bislang 143 Auftritte der Musikkapelle unter Leitung von Ulrich Lilienthal eine „überragende Leistung“. Das Gemeindeoberhaupt gratulierte den Geehrten und dankte der Musikkapelle für ihre Tatkraft beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses Wasser und für ihr Engagement in der Gemeinde Sauldorf. Drei Zugaben forderte das begeisterte Publikum ein. Mit „Happy X-Mas“ schwelgten Musikanten und Publikum in weihnachtlichen Gefühlen, dem Rückblick auf das abgelaufene Jahr und dem Ausblick auf den Jahreswechsel. Über die „Böhmische Liebe“ und „Wir Musikanten“ freuten sich die Polka-Fans.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Über den Verein</h2> Die Musikkapelle Wasser wurde 1988 gegründet und sucht jederzeit nach neuen musikalischen Talenten mit Freude am Musizieren. Der Altersdurchschnitt der Musikanten beträgt 31 Jahre. Im Rahmen des Konzertes ehrte der Blasmusikverband Sigmaringen Mitglieder für ihre Zugehörigkeit: Sabrina Matheis für 30 Jahre, Melanie Hensler und Julia Brutscher für 20 Jahre. Für ihre Arbeit im Vorstand wurden Manuel Brutscher (15 Jahre) und Melanie Hensler (10 Jahre) geehrt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Musikkapelle unter www.mk-wasser.de</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt Ehrung Festspiele thema-leer thema-kultur-theater]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Musikalische Reise durch zwölf Jahre]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 12:02:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundestagswahl 2025: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/bundestagswahl-2025-das-sind-die-kandidaten-im-wahlkreis-zollernalb-sigmaringen;art372566,12259764 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bisher sind als Direktkandidaten von CDU und SPD Thomas Bareiß und Robin Mesarosch nominiert, die bisher schon dem Parlament angehören. Für die FDP tritt Boris Kraft an.  ]]></description>
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          Bisher sind als Direktkandidaten von CDU und SPD Thomas Bareiß und Robin Mesarosch nominiert, die bisher schon dem Parlament angehören. Für die FDP tritt Boris Kraft an.<br>
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        Bisher sind als Direktkandidaten von CDU und SPD Thomas Bareiß und Robin Mesarosch nominiert, die bisher schon dem Parlament angehören. Für die FDP tritt Boris Kraft an.



        <p>Mit dem 49 Jahre alten Thomas Bareiß (CDU) und dem 33 Jahre alten Robin Mesarosch (SPD) treten zur Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen zwei bekannte Personen an.</p> <p>Bareiß ist Diplombetriebswirt und sitzt bisher für die CDU in den Reihen der größten Oppositionsfraktion im Bundestag. Er war von 2018 bis 2021 in der Merkel-Regierung parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Seit 2005 ist er Mitglied des Bundestags. Zurzeit ist er verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.</p> <p>Robin Mesarosch ist bei der Wahl 2021 das erste Mal ins Parlament eingezogen. Er gehört zu den inzwischen gescheiterten Ampel-Fraktionen. Studium der Werbung an der Hochschule der Medien; Studium der Rechtswissenschaft, der Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin; Social-Media-Referent von mehreren SPD-Politikerinnen und Politikern, darunter Martin Schulz, Andrea Nahles und Heiko Maas, Social-Media-Referent beim SPD-Parteivorstand und der SPD-Bundestagsfraktion; Leiter digitaler Wahlkampf bei der SPD Baden-Württemberg, wie es auf der Homepage des Bundestags heißt.</p> <p>Bei der Wahl 2021 kam Mesarosch über seinen guten Platz auf der Landesliste und dank des guten Abschneidens der SPD in den Bundestag. Die baden-württembergische SPD will am 15. Dezember in Schwäbisch Gmünd ihre Landesliste aufstellen – die spannende Frage wird sein, wo sich Mesarosch dann darauf findet. Für Bareiß wird es erst nach der Wahl im Februar spannend, denn durch das neue Wahlrecht ist der Gewinn des Direktmandats nicht mehr automatisch mit einem Einzug ins Parlament verbunden.</p> <p>Boris Kraft, der im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen für die FDP antritt, ist noch ein relativ unbeschriebenes politisches Blatt. Der 52 Jahre alte Diplomverwaltungswirt ist Kämmerer in der Stadtverwaltung von Scheer.</p> <p>Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen nominieren erst am Samstag, 14. Dezember, ihren Kandidaten beziehungsweise ihre Kandidaten für den Wahlkreis 295 Zollernalb-Sigmaringen. Die Nominierung findet um 19 Uhr im Brauhaus in Albstadt-Ebingen statt.</p> <p>Von der AfD ist bisher nur bekannt, dass sie die Landesliste für Baden-Württemberg aufgestellt hat. Bis jetzt ist unklar, ob die Linken und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Kandidatinnen beziehungsweise Kandidaten für die Bundestagswahl nominieren werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bundestagswahl 2025: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 10:23:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Industriepark-Kreisel ist frei für den Verkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/industriepark-kreisel-ist-frei-fuer-den-verkehr;art372566,12251529 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Umleitung für die Bundesstraße 313 bei Meßkirch ist jetzt aufgehoben.  ]]></description>
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          Die Umleitung für die Bundesstraße 313 bei Meßkirch ist jetzt aufgehoben.<br>
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        Die Umleitung für die Bundesstraße 313 bei Meßkirch ist jetzt aufgehoben.



        <p>Ab dem heutigen Dienstag wird der neue Kreisel beim Industriepark, der diesen anbindet, für den Verkehr freigegeben, wie die Stadt bekannt gab. Somit gibt es wieder eine direkte Verbindung der Bundesstraße¦313 aus Richtung Krumbach zur B311 nach Tuttlingen beziehungsweise Mengen. Während der sechsmonatigen Bauzeit war der Verkehr von der B313 über Bichtlingen und Meßkirch umgeleitet worden. Die Mitte des neuen Kreisels kann vom Schwerlastverkehr teilweise überfahren werden. Beim nördlichen Fahrbahnteiler ist eine Querungshilfe für den parallel verlaufenden Radweg angelegt worden. Insgesamt wurden rund 2,6 Millionen Euro investiert. Auf den Kreisel entfielen rund 1,65 Millionen Euro, der südlich eingebaute Amphibienschutz mit sechs Tunneln schlägt mit 950.000 Euro zu Buche.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Industriepark-Kreisel ist frei für den Verkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 01 Dec 2024 18:41:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nikoläuse von Ajax Rast sind bereit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/nikolaeuse-von-ajax-rast-sind-bereit;art372571,12249989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Verein aus dem Sauldorfer Ortsteil ist seit Jahrzehnten im Nikolaus-Einsatz. Hausbesuche auf Bestellung werden am 5. Dezember gemacht. Schnuller spielen dabei eine besondere Rolle.  ]]></description>
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          Der Verein aus dem Sauldorfer Ortsteil ist seit Jahrzehnten im Nikolaus-Einsatz. Hausbesuche auf Bestellung werden am 5. Dezember gemacht. Schnuller spielen dabei eine besondere Rolle.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/nikolaeuse-von-ajax-rast-sind-bereit;art372571,12249989]]></guid>
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        Der Verein aus dem Sauldorfer Ortsteil ist seit Jahrzehnten im Nikolaus-Einsatz. Hausbesuche auf Bestellung werden am 5. Dezember gemacht. Schnuller spielen dabei eine besondere Rolle.



        <p>Zum ersten Mal zogen die Nikoläuse von Ajax Rast im Dezember 1986 los. Wie es dazu kam, erzählt Alfred Weiß, selber jahrzehntelang als Nikolaus unterwegs und seit jeher Vorsitzender des Vereins: „Mein Bruder hat Kinder und ich dachte, das kann nicht sein, als ich hörte, dass der Nikolausbesuch aus einem Nachbardorf bestellt werden musste. In der Küche von unserem Gründungsmitglied Erwin Stadler haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht und beschlossen, in Rast eine eigene Nikolaus-Gruppe ins Leben zu rufen.“ In starken Jahren steuerten die Raster Nikoläuse in drei Gruppen fast 40 Häuser an. „Grundsätzlich am Abend des 5. Dezembers“, fügt Weiß hinzu. Nur während Corona musste der Nikolaus zwangsweise eine Pause einlegen.</p> <p>Ganz am Anfang sei die Kleidung noch etwas provisorisch gewesen, doch schon bald waren die Raster Nikoläuse prächtig ausgestattet. „Ich habe mit Pfarrer Stengele das Gespräch gesucht und wir haben zwei ausgemusterte, original Rauchmäntel bekommen, einen goldenen und einen grünen. Später kam vom Pfarrer Dias-Mertola noch ein grüner Rauchmantel dazu.“ Ein weißes, knöchellanges Unterkleid unter dem Mantel, weiße Handschuhe, Mitra, weiße Perücke, Bart, Bischofsstab, goldenes Buch und Glocke – im Gegensatz zu Knecht Ruprecht braucht es eine Weile, bis der Nikolaus ausgehfertig ist. „Um 16¦Uhr treffen wir uns zum Anziehen, um 17¦Uhr ziehen wir los“, berichtet Robert Binder. Außer ihm schlüpfen dieses Jahr Ottmar Schorer und Achim Lieb in die Bischofsrolle. Schorer ist ein sehr erfahrener Nikolaus, für Lieb ist es der erste Auftritt. Als Knecht Ruprecht gehen Roland Halter, Jonathan Binder und Jonas Weidele mit. Die Organisation übernimmt Alfred Weiß. Je nach dem, wie weit die Häuser auseinander liegen, ist auch ein Chauffeur dabei.</p> <p>„Die Kinder schauen ganz genau hin. Alltagsschuhe statt alte Feuerwehrstiefel an den Füßen, so etwas geht gar nicht.“ Auch ein gewisses schauspielerisches Talent sei gefragt. Und eine gute Portion Einfühlungsvermögen. „Manche Kinder muss man aus der Reserve locken, andere stellen sich ganz frech vor den Nikolaus und wieder andere verstecken sich unterm Tisch“, schildert Weiß. „Für die meisten ist der Nikolaus eine Respektsperson.“ Wie reagieren die Männer, wenn ein Kind besonders ängstlich auf den Besuch reagiert? „Dann lassen wir das Kind zunächst in Ruhe und unterhalten uns mit den Eltern und Geschwistern. Oder wir fragen, ob das Kind mal den Bischofsstab halten würde, während der Nikolaus im Buch blättert.“</p> <p>Eltern aus der Gemeinde Sauldorf können die Nikolausbesuche buchen. „Wenn wir ankommen, stecken uns die Eltern einen Zettel zu, auf dem hoffentlich groß und leserlich notiert ist, was wir tadeln und loben sollen. Und sie geben uns die Geschenke für den Gabensack“, so Schorer. „Es ist immer gut, wenn nicht zu viel Schlechtes auf dem Zettel steht, sondern auch Positives. Wir sind nicht zum Bestrafen da. Uns geht es darum, den Brauch aufrecht zu erhalten.“ Die Zettel werden ins goldene Buch gelegt. „Wenn es draußen kalt ist, läuft im Haus erst mal die Lesebrille an“, schmunzelt Schorer. Dann muss erst einmal improvisiert werden.</p> <p>Zu den üblichen Kritikpunkten der Eltern gehören nachlässiges Zähneputzen, Unordnung im Kinderzimmer, Streit mit Geschwistern oder keine Lust auf Hausaufgaben. Gelobt wird Hilfe im Haushalt, gute Noten in der Schule oder dass der Filius schon aufs Töpfchen geht. Ein großes Thema sind Schnuller. „Die Eltern wollen, dass ihre Kinder uns den Schnulli mitgeben. Einmal kam ein Nikolaus mit einer ganzen Tüte davon zurück.“</p> <p>Auffällig sei, so die Beobachtung von Robert Binder, dass die Nikolaus-Geschenke tendenziell mehr und größer werden. Der Knecht Ruprecht habe mitunter schwer am Gabensack zu tragen. „Dabei kommt doch noch Weihnachten. Bei manchen ist das extrem. Ich frage mich, wie das an Heiligabend noch zu toppen ist.“</p> <p>Pro Haushalt bleiben Nikolaus und Knecht Ruprecht zwischen zehn und 15 Minuten. Oft tragen die Kinder ein Gedicht vor oder singen ein Nikolauslied aus dem Kindergarten. Und gibt es für die Besucher ein Schnäpsle? Weiß lacht. „Da haben wir Lehrgeld bezahlt. Wir müssen unsere fünf Sinne beisammen halten!“</p> <p>Die Anmeldungen flattern seit dem 21. November ins Haus. Die Besuche sind kostenfrei, über freiwillige Spenden freut sich der Verein. „Wenn wir am 5. Dezember irgendwann das letzte Geschenk verteilt haben, gehen wir entweder noch zusammen in ein Gasthaus oder bestellen etwas zu Essen ins Feuerwehrhaus, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.“</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Verein</h2> Ajax Rast ging 1975 aus einer Mannschaft hervor, die sich für ein Grümpelturnier zusammengefunden und spaßeshalber und in Anlehnung an Ajax Amsterdam den Namen Ajax Rast verpasst hat. 1984 wurde daraus der Freizeitsportverein, der sich der Bereicherung des örtlichen Lebens und der Pflege der Geselligkeit verpflichtet hat. Gründungsmitglied Alfred Weiß ist nach wie vor Vorsitzender. Dem Verein gehören 62 Männer und Frauen an. Wer Lust und Zeit hat, kommt dienstags zum wöchentlichen Treffen in den Vereinsraum im Raster Feuerwehrhaus. Im Sommer wird Fahrrad gefahren, im Winter gewandert und gelegentlich wird in der Schulküche gekocht. Gemeinsame Ausflüge gehören auch zu den Aktivitäten der Vereinsmitglieder.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Coronavirus Brauchtum Fest Eltern-Kind-Beziehung thema-heimat-heimatliebe thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sauldorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nikoläuse von Ajax Rast sind bereit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 16:07:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Petition für Bürgertrasse der B311  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/petition-fuer-buergertrasse-der-b311;art372566,12248531 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Bürgerinitiativen aus Meßkirch, Inzigkofen und Göggingen ziehen an einem Strang. Druck auf Entscheider soll erhöht werden. Rund 200 Besucher bei Info-Veranstaltung in Menningen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Drei Bürgerinitiativen aus Meßkirch, Inzigkofen und Göggingen ziehen an einem Strang. Druck auf Entscheider soll erhöht werden. Rund 200 Besucher bei Info-Veranstaltung in Menningen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/petition-fuer-buergertrasse-der-b311;art372566,12248531]]></guid>
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        Drei Bürgerinitiativen aus Meßkirch, Inzigkofen und Göggingen ziehen an einem Strang. Druck auf Entscheider soll erhöht werden. Rund 200 Besucher bei Info-Veranstaltung in Menningen.



        <p>Das Stimmungsbild am Ende der Informationsveranstaltung im Gemeindesaal von Menningen war eindeutig: Die Mehrheit der rund 200 Anwesenden hob die Hand, alles es in einer Probeabstimmung darum ging, dass sich die drei einladenden Bürgerinitiativen (BI) dafür einsetzen, dass die sogenannte Bürgertrasse für eine neue Bundesstraße 311 zwischen Meßkirch und Mengen verwirklicht wird. Zuvor hatte Edgar Kempf von der BI aus der Gemeinde Inzigkofen dargestellt, dass die von dieser favorisierte Bürgertrasse gegenüber den insgesamt sechs anderen die beste sei. Zum einen sei sie mit 148 Millionen Euro an Baukosten günstiger als alle anderen. Die F1-Trasse, gegen die sich die Meßkircher BI wehrt, würde nach seinen Angaben rund 185 Millionen Euro kosten. Auf die letztmals im Jahr 2014 berechneten Baukosten habe er 25 Prozent darauf geschlagen, begründete er die von ihm genannten Zahlen. Dieser Aufschlag sei wegen der deutlich gestiegenen Baukosten nötig. Zum anderen könne nach seinen Angaben diese neue Trasse der Bundesstraße schneller gebaut werden, da sich die Frage nach den nötigen Grundstücken schneller lösen lassen.</p> <p>Neben Kommunen seien die beiden Fürstenhäuser Hohenzollern und Württemberg betroffen, aber nur ganz wenige Privateigentümer. Wenn alle nötigen Flächen für den Straßenbau zur Verfügung stehen würden, dann könne 2031 mit dem Bau der neuen B311 begonnen werden, 2034 könne dann der Verkehr drauf rollen. Zwar sei der Eingriff in die zwischen Meßkirch und Mengen liegenden Wälder größer als bei anderen Trassenvarianten. Aber durchschnitten würden hier keine Biotope, sondern Wirtschaftswald. Der Verlauf der Bürgertrasse spare bestehende Biotope und Naturschutzgebiete aus. Und die Bürgertrasse liege im Gegensatz zu den anderen Varianten am weitesten von Wohngebieten weg. Zum anderen würde durch die Bürgertrasse Kohlendioxid eingespart, da diese kürzer als andere Varianten sei. Die, im Vergleich zur Nordtrasse, um fünf Minuten kürze Fahrzeit würde jährlich 19.000 Tonnen an Kohlendioxid einsparen helfen. Um ihrer Forderung, dass die Bürgertrasse gebaut wird, mehr Nachdruck zu verliehen, haben die drei beteiligten BI eine Online-Petition auf den Weg gebracht. Diese wird bis 31. Januar 2025 aktiv geschaltet sein, wie Markus Fiederer von der Inzigkofener BI sagte. Daneben sind die Meßkircher BI und die Gögginger BI mit von der Partie.</p> <p>Der Januartermin wurde gewählt, da davon ausgegangen wird, dass es dann eine erste Festlegung auf eine mögliche Variante geben wird. Unter der Leitung von Projektmanager Thomas Blum laufen im Sigmaringer Landratsamt zurzeit weitere vorbereitende Untersuchungen aller Varianten. Ziel ist es, am Ende dem Bund, der die neue Straße bauen und zahlen muss, eine rechtssichere Trasse präsentieren zu können. Rechtssicher heißt, dass alle Vor- und Nachteile aller vorliegenden möglichen Streckenführungen zwischen Meßkirch und Mengen abgewogen werden. Und am Ende es unter den Varianten eine Reihenfolge gibt, die möglichen Klagen vor dem Verwaltungsgericht stand hält. In den bisherigen Prozess wurden immer wieder Bürgerinnen und Bürger eingebunden und auch über das Straßenbauprojekt informiert.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Bundesverkehrswegeplan</h2> Im Bundesverkehrswegeplan 2030 findet sich der Neubau der Bundesstraße 311 (teilweise betrifft dieser auch die B313) im sogenannten vordringlichen Bedarf verankert. Dies bedeutet, dass die Bundesregierung Finanzmittel für dieses Straßenbauprojekt zur Verfügung stellt. Planen muss normalerweise das Land. Doch da es nicht genügend Personal gibt, hat der Landkreis diese Aufgabe übernommen und dafür Thomas Blum als Projektmanager eingestellt. Umfassende Informationen finden sich im Netz unter: https://b311n-b313.de/</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Petition für Bürgertrasse der B311]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 15:57:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Imposante Friedensmesse in der Stadtkirche  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/imposante-friedensmesse-in-der-stadtkirche;art372566,12248518 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Junge Sinfonie Reutlingen überzeugen in Meßkirch rund 700 Gäste. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident kommt zur Aufführung.  ]]></description>
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          Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Junge Sinfonie Reutlingen überzeugen in Meßkirch rund 700 Gäste. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident kommt zur Aufführung.<br>
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        Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Junge Sinfonie Reutlingen überzeugen in Meßkirch rund 700 Gäste. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident kommt zur Aufführung.



        <p>Ein besonderes Konzert an einem besonderen Tag: Am Volkstrauertag, an dem jährlich der Toten und Gefallenen der Kriege gedacht wird; dem Tag, an dem der Pazifist und von den Nazis hingerichtete Max Josef Metzger seliggesprochen wurde und Russland einen der heftigsten Luftangriffe gegen die Ukraine verübt, führten der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Junge Sinfonie Reutlingen in der Meßkircher Stadtkirche St. Martin die Friedensmesse „The armed man“ von Karl Jenkins auf.</p> <p>Zwar hatte Jenkins die Messe einst unter dem Eindruck des bewaffneten Kosovo-Konfliktes komponiert. An Aktualität hat die Friedensmesse bis heute nichts verloren, auch wenn Jenkins um die Jahrtausendwende herum voller Hoffnung war. Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen verstärkte sich für die Friedensmesse mit 30 Sängern. Die somit 90 Sänger und rund 60 Musiker der Jungen Sinfonie Reutlingen nahmen den gesamten Altarraum ein. Mit rund 700 Zuhörern war die Aufführung ausverkauft. Sie sei der grandiose Abschluss des Jubiläums anlässlich 250 Jahre Barockisierung der Martinskirche gewesen, sagte Gemeindereferent Thomas Haueisen zu Beginn und gab den Zuhörenden den Gedanken mit: „Wie sieht meine Mission von Frieden aus, und was kann ich im Kleinen dazu beitragen.“</p> <p>Wie aus dem Nichts begannen die marschierenden Schritte der Sänger. Nach und nach setzten Trommelschläge, Flöten, Gesang und Hörner ein. Immer eindringlicher wurde der Aufruf, sich zu bewaffnen. Die sich steigernde Intensität drang unter die Haut. Karl Jenkins nutzte für seine Messe militärische Marschmusik, schuf mit mittelalterlicher Gregorianik, alten und neuen Musikstilen ausdrucksstarke Kontraste, die unter die Haut dringen. Texten der katholischen Messe fügte er Dichtungen aus verschiedenen Kulturen und Epochen hinzu, Zeugnisse eines Überlebenden von Hiroshima, das indische Epos „Mahåbhårata“, Passagen aus der Bibel, Psalmen, Verse von Kipling und anderen Autoren.</p> <p>Die Gesamtleitung der Aufführung oblag Volker Nagel, dem Chorleiter des Kirchenchores Rast-Bichtlingen. Er verfügt über die Magie und Kunst, den gedruckten Noten über die Sänger und Musiker Leben und eine Ausdrucksstärke einzuhauchen, die bei den Zuhörenden tiefe Emotionen weckt. Auf eindringliche Passagen folgten einfühlsamer solistischer Gesang, Gregorianik, dann wiederum symphonische Klänge. Die Texte wurden in Französisch, Englisch, Latein gesungen. Dank der Übersetzungen im Programmheft verstanden die Zuhörer das Gesungene. Es erzählte von Flehen um Gnade, vom Tod vor Augen, wie zum Angriff geblasen wird. Das Durcheinander von eindringlichen Rufen ließ die Zuhörer mitten in die Kriegshandlungen hineinspüren. Abrupt verstummten die Rufe, eine beklemmende Stille zog ein.</p> <p>Vom Schrecken des Krieges erzählte das indische Epos. Auf dieses folgte das melodiöse und fließende „Agnus Dei“. „Nun, da die Waffen schweigen“ erzählte davon, froh zu sein, überlebt zu haben und wie mit dem Tod des Freundes und dem Erlebten weitergelebt werden muss. Das gefühlvolle „Benedictus“ am Ende legte sich wie ein heilendes Pflaster über die aufgewühlten Seelen. Nach dem Schlusston setzte das volle Glockengeläut in St. Martin ein und die Stille aller Akteure und Zuhörer. Sie trugen im Gedenken an Millionen von Menschen, die in zahllosen Kriegen ihr Leben verloren haben, die Hoffnung auf Frieden in die Welt hinaus.</p> <p>Ein großes Meisterwerk ist nicht nur dem Komponisten selbst gelungen, sondern auch den rund 150 Mitwirkenden. „Gigantisch“, fanden Ilona Müller und Renate Kästle aus Schwandorf. Die Kirchenchorsängerinnen waren von dem gewaltigen Gesang beeindruckt und wie der Dirigent alles koordinierte. „Wirklich großartig“, lobte Heidi Stark aus Walbertsweiler. Hubert Keller aus Worndorf sagte: “Ein tolles Konzert. Es war schön. Ich hoffe, dass wir das nie erleben. Wir konnten richtig mitfühlen.“</p> <p>Im Publikum in der Stadtkirche St. Martin saßen auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann, seine Frau Gerlinde, die Landtagsabgeordnete Andrea Bogner Unden mit ihrem Partner Manfred Illing und der Landtagsabgeordnete Klaus Burger mit seiner Frau Hildegard. Klaus Burger war beeindruckt, wie die schweren Texte in der Harmonie zwischen Chor und Orchester sehr harmonisch und beschwingt rübergekommen seien und noch tagelang im Gehör blieben.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Friedensmesse</h2> Der Kirchenchor Rast-Bichtlingen und die Junge Sinfonie Reutlingen haben „The armed man – A mass for peace“ in der Stadtkirche St. Martin aufgeführt. Die Gesamtleitung oblag Volker Nagel. Solisten: Neo Reichel (Sopran), Jana Wohlhüter (Sopran), Aileen Beha (Alt), Andreas Pfau (Tenor), Jonas Lilienthal (Bariton). Stimmbildung: Gudrun Marquardt-Teuscher. Text: Thomas Haueisen.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Imposante Friedensmesse in der Stadtkirche]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 15:44:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Orchester gibt märchenhaftes Konzert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/sauldorf/orchester-gibt-maerchenhaftes-konzert;art372571,12248506 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auftritt des Musikvereins Rast im Sauldorfer Bürgerhaus. Stefan Blender ehrt verdiente Mitglieder. Das Publikum genießt die musikalische Vielfalt.  ]]></description>
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          Auftritt des Musikvereins Rast im Sauldorfer Bürgerhaus. Stefan Blender ehrt verdiente Mitglieder. Das Publikum genießt die musikalische Vielfalt.<br>
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        Auftritt des Musikvereins Rast im Sauldorfer Bürgerhaus. Stefan Blender ehrt verdiente Mitglieder. Das Publikum genießt die musikalische Vielfalt.



        <p>Mit einem zauberhaften Konzert beendete der Musikverein Rast unter dem Dirigat von Rosa Häuptle in der vollbesetzten Halle des Bürgerhauses traditionell sein Vereinsjahr. Trotz der unsicheren Wetterlage erschien das Publikum überaus zahlreich, denn man wollte hören, was das rund 50 Köpfe starke Orchester an Märchen zu erzählen hatte. Denn Märchen und Legenden war das Thema des Konzerts.</p> <p>Zu Beginn hat der Vorsitzende Thomas Merkel, seit diesem Jahr in Amt, die Besucher, darunter Stefan Blender, Vizevorsitzender des Blasmusikverbandes Sigmaringen, und Bürgermeister Severin Rommeler willkommen geheißen und einen musikalischen Märchenabend voller Wendungen und Überraschungen versprochen. Dabei hatte er den Mund nicht zu voll genommen, denn mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda weckten die Musiker mit den sanft-lieblichen und kraftvoll-bedrohlichen Passagen bei den Zuhörern sofort Kindheitserinnerungen an eine der schönsten Märchenverfilmungen der vergangenen Jahrzehnte. Ganz anders die Klänge des Stücks „Besame Mucho“ der mexikanischen Komponistin Consuelo Vélazques, eines der unsterblichsten Ohrwürmer aller Zeiten, das von heißer Liebe und Abschied erzählt. Bei dieser Melodie zeichneten Marion Matheis und Jonas Häuptle mit ihren Flügelhörnern die leidenschaftliche Sehnsucht zweier Liebenden in einem Solo-Duett nach, bei dem nicht nur ihre Instrumente Glanzlichter warfen. Verdienter Applaus unterstrich die bemerkenswerte Interpretation.</p> <p>Mit „Gullivers Travels“ (Bert Appermont) ließ das Orchester in vier Sätzen die Reisen des märchenhaften Abenteurers vor dem inneren Auge entstehen, zart und sanft im Land der Zwerge, wuchtig im Reich der Riesen, ruhig fließend im Wasserland und feurig im Land der Pferde. Eine weitere Wendung des musikalischen Genres durfte das Publikum vor der Pause mit einem Deep-Purple-Medley erleben, bei der die Musiker alle Facetten der Blasmusik ausspielten. Natürlich mit Gitarrenunterstützung und mit voller Dröhnung der vier Schlagwerker, die sich ausleben konnten. Mit „Lord Tullamore“ des zeitgenössischen Komponisten Carl Wittrock schienen feuchte Nebelschwaden und kühle Luft durch die Halle zu wehen. Die melancholischen Töne der Oboe, gespielt von Sandra Reichel, erzeugten besondere Stimmungen, als wäre man irgendwie Teil der Legende um Lord Tullamore, erlebte die Feuersbrunst mit, aber auch die zauberhafte Liebesgeschichte des jungen Lords.</p> <p>Und wieder eine ganz andere Welt, gab es „Gablonzer Perlen“, eine vor Lebendigkeit sprühende Polka, die die Geschichte der nordböhmischen Stadt erzählt, die berühmt ist für ihre Perlenkunst. Mit einem Aladdin-Medley entführte das Orchester die Zuhörer in die magische Welt des Orients. Mit diesem Arrangement von Hiroki Takahashi im für Blasorchester eingeteilten Schwierigkeitsgrad drei boten die Musiker den Zuhörern die mitreißende Musik aus dem fantastischen Disneyfilm.</p> <p>Der Musikverein Rast, der sich in der Mittelklasse einstuft, hat mit diesem Konzert bewiesen, dass auch ein Orchester einer kleinen Gemeinde über enormes Potenzial verfügt, eine Menge Spielfreude und musikalischen Enthusiasmus mitbringt und in der Lage ist, mit ihrer jungen Dirigentin auch schwierige Wege zu gehen. Das Publikum dankte den Akteuren mit begeisternden Zugaberufen. Marie Beck und Philipp Bischof führten gekonnt durch das Programm.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ehrungen</h2> Der stellvertretende Vorsitzende des Blasmusikverbandes Sigmaringen, Stefan Blender, ehrte gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Thomas Merkel im Rahmen des Konzertabends treue und verdiente Mitglieder des Orchesters: Für 20 Jahre erhielten die silberne Ehrennadel der Schlagwerker und Vizevorsitzende Christoph Beck; Fügelhornist und Trompeter Jonas Häuptle; Posaunist Markus Matheis und Posaunist Philipp Bischof, der bis 2024 den Vereinsvorsitz inne hatte. Die Flötistin Emilia Halder wurde für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Eine Sonderehrung wurde „Getränkewart“ Michael Renz zuteil. Er erhielt wegen seiner steten und zuverlässigen Versorgertätigkeit für die spielende Truppe die Fördernadel in Gold.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Orchester gibt märchenhaftes Konzert]]></dc:rights>
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