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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:05:28 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Mon, 28 May 2012 14:16:11 +0100</pubDate>
         <title> Heiße Herdplatte verursacht Brand</title>
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		Glimpflich ausgegangen ist ein Brand im Baumgartenweg in Sigmaringendorf, wie die Polizei berichtet. Eine Bewohnerin des Hauses hatte die Herdplatte angelassen, woraufhin ein Teil der K&#252;chenzeile in Brand geraten war.<br>
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Glimpflich ausgegangen ist ein Brand im Baumgartenweg in Sigmaringendorf, wie die Polizei berichtet. Eine Bewohnerin des Hauses hatte die Herdplatte angelassen, woraufhin ein Teil der Küchenzeile in Brand geraten war.


   
Eine Anwohnerin im Baumgartenweg hatte den Brand am Samstagabend bemerkt. Sie verständigte sofort die Feuerwehr und die im Nachbarhaus wohnenden Familien. Noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Bewohner das Mehrfamilienhaus verlassen. Durch den Brand wurde niemand verletzte, der Sachschaden wird von der Polizei mit 15 000 Euro beziffert. ]]>
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         <pubDate>Fri, 04 May 2012 12:42:12 +0100</pubDate>
         <title> Vorverkauf für die Waldbühne startet</title>
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         <description><![CDATA[  Betritt man in diesen Tagen das Gel&#228;nde der Waldb&#252;hne in Sigmaringendorf, so sp&#252;rt man deutlich, dass die neue Spielzeit bevorsteht: An allen Ecken und Enden wird gewerkelt, gebastelt oder geprobt, um bis zu den Premieren fertig zu werden. Ab Mai ist nun auch wieder die telefonische Vorbestellung von Karten f&#252;r die beiden St&#252;cke "Das Haus in Montevideo" und "Schneewittchen" m&#246;glich.  ]]></description>
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		Betritt man in diesen Tagen das Gel&#228;nde der Waldb&#252;hne in Sigmaringendorf, so sp&#252;rt man deutlich, dass die neue Spielzeit bevorsteht: An allen Ecken und Enden wird gewerkelt, gebastelt oder geprobt, um bis zu den Premieren fertig zu werden. Ab Mai ist nun auch wieder die telefonische Vorbestellung von Karten f&#252;r die beiden St&#252;cke "Das Haus in Montevideo" und "Schneewittchen" m&#246;glich.<br>
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Betritt man in diesen Tagen das Gelände der Waldbühne in Sigmaringendorf, so spürt man deutlich, dass die neue Spielzeit bevorsteht: An allen Ecken und Enden wird gewerkelt, gebastelt oder geprobt, um bis zu den Premieren fertig zu werden. Ab Mai ist nun auch wieder die telefonische Vorbestellung von Karten für die beiden Stücke "Das Haus in Montevideo" und "Schneewittchen" möglich.


   
In einem Filzworkshop haben die sieben Zwerge bereits ihre eigenen Kopfbedeckungen fertiggestellt, die Choreographie für das berühmte Märchen von Schneewittchen wird am kommenden Wochenende mit Unterstützung einer Theaterpädagogin einstudiert und auch an der Sprechweise des Spiegels ("Frau Königin, ihr seid die schönste hier...") wird derzeit kräftig gefeilt - Regisseur Matthias Henne und sein Team verbringen schon wieder jede freie Minute auf der Freilichtbühne, um bis zum 16. Juni, dem Tag der Premiere, alles auf den Punkt fertig zu bekommen. Der Spielleiter im Erwachsenenstück, Joachim Link, hat noch ein paar Tage mehr Zeit, Premiere für das "Haus in Montevideo" ist erst am 7. Juli. Fleißig am Arbeiten ist er aber auch schon: In den Proben werden einer Horde junger Damen verführerische Bewegungen beigebracht - schließlich sollen ein tugendhafter Gymnasiallehrer und ein naiver Pastor die Schönheiten irrtümlich für Freudenmädchen halten. Parallel dazu wird an den Kostümen und den Requisiten genäht und gebastelt. Wie Link weiß, wirkt das Naturtheater schon durch die Größe der Anlage erst dann wirklich überzeugend, wenn alle Details vom Schauspiel über die Ausstattung bis hin zur Technik ausgearbeitet sind. Während die Regisseure an ihren Stücken feilen, werkeln die Bühnenbildner um den neuen Bühnenmeister Achim Speker Samstag für Samstag eifrig an Gebäuden, Podesten und Treppen. Wie immer gestalten die Sigmaringendorfer ihre Bühne komplett in Eigenregie und auf ehrenamtlicher Basis - ein enormer Aufwand, der hier Jahr für Jahr betrieben werden muss. Aber es lohnt sich, wie Pressesprecher Alexander Speh bestätigt: "Wir haben jetzt seit 2006 kontinuierlich steigende Zuschauerzahlen, mit einem absoluten Besucherrekord im Vorjahr, das ist die schönste Belohnung, die man für diese Arbeit bekommen kann!" Dass diese Zahlen auch 2012 wieder erreicht werden, könnte schwierig werden: Aufgrund kalendarischer Gegebenheiten gibt es in diesem Jahr von beiden Stücken je eine Aufführung weniger als im Vorjahr. Dadurch dürften, so die Erfahrungen der Waldbühne-Verantwortlichen, die Karten gegen Saisonende hin knapp werden. Speh empfiehlt daher, frühzeitig Karten vor allem für Aufführungen in der ersten Saisonhälfte zu reservieren. Während der Internetkartenverkauf bereits seit März läuft, können nun seit dieser Woche auch telefonische Kartenbestellungen entgegengenommen werden. Das Kartentelefon unter 0 75 71/35 20 ist auch in diesem Jahr wieder werktags von 18-20 Uhr und am Wochenende ab 10 Uhr besetzt. Da auch der Kartenvorverkauf vollständig von Ehrenamtlichen übernommen wird, bitten die Waldbühneverantwortlichen um Verständnis, falls es im Einzelfall dazu kommen sollte, dass das Kartentelefon einmal nicht erreichbar ist. Informationen im Internet: www.waldbuehne.de ]]>
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         <pubDate>Tue, 01 May 2012 16:38:17 +0100</pubDate>
         <title> So lebt die Integration</title>
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		In Illertissen wurde das T&#252;rkische Kinderfest, das in einer Schule stattfinden sollte, abgesagt. Es hatte Irritationen wegen eines Vortrags zur Beschneidung gegeben.<br>
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In Illertissen wurde das Türkische Kinderfest, das in einer Schule stattfinden sollte, abgesagt. Es hatte Irritationen wegen eines Vortrags zur Beschneidung gegeben.


   
In der Donau-Lauchert-Halle in Sigmaringendorf war von solchen Dingen nichts zu spüren. Im Gegenteil: Das Fest zum "23. Nisan", wie der Tag im türkischen Kalender vermerkt ist, war ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Integration und Miteinander machbar sind, wenn alle Seiten dies auch wollen. Und so gaben sich türkische und deutsche Familien hier ein Stelldichein. Schon der Blick auf das umfangreiche Programm machte deutlich, dass hier nicht eine Bevölkerungsgruppe mit dem viel zitierten "Migrationshintergrund" unter sich war. Der TSV Sigmaringendorf, der Sport-Club mit sportlich-musikalischen Darbietungen und die Theodor-Heuss-Realschule aus Sigmaringen mit ihrem Zirkus, das kam an. Und wenn man genau hinschaute, dann konnte man unschwer feststellen, dass da auch Kinder dabei waren, die zweifelsfrei keinen schwäbischen oder hohenzollerischen Großvater haben. Veranstalter war der Türkische Elternbeirat Kreis Sigmaringen e.V., ein Verein, der sich seit vielen Jahren um Integration bemüht, der aber auch dafür gesorgt hat, dass türkische Kinder an mehreren Schulen im Landkreis muttersprachlichen Unterricht bekommen. "Unsere Kinder sind unsere Zukunft", war die Überzeugung des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk. Er wollte sein Land in eine moderne Zukunft führen, die Fesseln des untergegangenen Osmanischen Reichs abstreifen. 1920 führte er einen Feiertag für die Kinder in der Türkei ein. Normalerweise wird er am 23. April begangen, aber man kann da auch flexibel sein. Und so war es nun der 29. April, an dem man das Kinderfest beging. Das aus den Vorjahren bekannte - für den deutschen Geschmack doch sehr patriotisch wirkende - monumentale Atatürk-Gemälde auf der Bühne ist mittlerweile einem Foto des "Vaters aller Türken" gewichen. Geblieben sind die Lieder und Gedichte in türkischer Sprache und das Absingen der Nationalhymne zu Beginn der Veranstaltung. "Bei uns wären wohl manche Leute irritiert, wenn Kinder die Nationalhymne singen würden", bemerkte Bürgermeister Alois Henne aus Sigmaringendorf, der dem Verein die Halle zur Verfügung gestellt hatte. Mit Sigmaringen hatte das nicht geklappt, weil man dort keine Ausnahmen bei den Vermietungspreisen macht. Dafür hatte der dortige Bürgermeister Thomas Schärer einen Scheck und ein schwungvolles Grußwort mitgebracht. "Die türkische Gemeinschaft muss zeigen, dass sie ein Teil der Gesellschaft ist", betonte Schärer. Vielfalt, Fröhlichkeit und gegenseitigen Respekt hatte er als Merkmale des Festes ausgemacht. Das Miteinander war spürbar. Das mag auch daran liegen, dass viele Mitbürger mit türkischen Wurzeln in Deutschland aufgewachsen oder sogar geboren sind. So wie Servet Yildirim vom Vorstand des Vereins. "Ich bin ein waschechter Sigmaringer", grinste er übers ganze Gesicht. Und dass er auch da geboren sei, das kam ihm mit einer Selbstverständlichkeit über die Lippen, die schon erstaunlich war. Erstaunlich war auch die Aussage des türkischen Generalkonsuls Türker Ari auf die Frage, warum er ausgerechnet nach Sigmaringendorf gekommen sei. "Es gibt heute rund 100 Feste dieser Art in unserem Zuständigkeitsbereich. Und ich weiß, dass im Landkreis Sigmaringen besonders viel für die Integration getan wird." Das hätte man beim Landratsamt sicher auch gerne gehört, aber leider war von der Kreisverwaltung niemand anwesend. Ari betonte in seiner Ansprache, wie wichtig die Sprache für die Integration sei. Man dürfe aber die Muttersprache nicht vernachlässigen. Bemerkenswert: Deutsch ist für ihn keine Fremdsprache. Doch auch diese müssten türkische Kinder lernen. "Mindestens Englisch", machte der Generalkonsul deutlich - und verteilte einen riesigen Kuchen.  ]]>
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         <pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:10:41 +0100</pubDate>
         <title> Achtjähriger Radfahrer prallt gegen Auto</title>
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         <description><![CDATA[  Glimpflich ist am Dienstag, gegen 15.40 Uhr, f&#252;r einen Achtj&#228;hrigen ein Zusammensto&#223; mit einem Auto ausgegangen.  ]]></description>
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		Glimpflich ist am Dienstag, gegen 15.40 Uhr, f&#252;r einen Achtj&#228;hrigen ein Zusammensto&#223; mit einem Auto ausgegangen.<br>
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Glimpflich ist am Dienstag, gegen 15.40 Uhr, für einen Achtjährigen ein Zusammenstoß mit einem Auto ausgegangen.


   
Der Junge fuhr mit seinem Fahrrad aus der Hofeinfahrt eines Anwesens im Hüttenbergweg auf die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. In diesem Augenblick näherte sich ein 60-jähriger Autofahrer, der in Richtung Wohngebiet fuhr. Als er den Jungen erkannte, leitete er eine Vollbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß mit dem jungen Radler aber nicht verhindern. Dieser stürzte, zog sich dabei zum Glück aber nur eine leichte Schürfwunde am Ellenbogen zu. Der Autofahrer war nach Zeugenaussagen mit angemessener Geschwindigkeit gefahren. Die Sicht war im Bereich der Hofeinfahrt durch eine Hecke etwas eingeschränkt. ]]>
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         <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 12:07:53 +0100</pubDate>
         <title> Vorbereitungen für den Einsatz 2013 haben begonnen</title>
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         <description><![CDATA[  Insgesamt 166 Offiziere und zivile F&#252;hrungskr&#228;fte der Bundeswehr kamen aus 66 Standorten aus ganz Deutschland zu einem Impulsseminar zur 10. Panzerdivision.  ]]></description>
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		Insgesamt 166 Offiziere und zivile F&#252;hrungskr&#228;fte der Bundeswehr kamen aus 66 Standorten aus ganz Deutschland zu einem Impulsseminar zur 10. Panzerdivision.<br>
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<![CDATA[
Insgesamt 166 Offiziere und zivile Führungskräfte der Bundeswehr kamen aus 66 Standorten aus ganz Deutschland zu einem Impulsseminar zur 10. Panzerdivision.


   
Die 10. Panzerdivision ist als "Leitdivision" verantwortlich für die Gestellung der Kräfte für die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Jahr 2013. Zu diesen gehören der Afghanistan-Einsatz ISAF (International Security Assistance Force) und der NATO-Einsatz im Kosovo (KFOR - Kosovo-Force). Die "Löwendivision" ist dabei für die organisatorische Vorbereitung, Ausbildung, die Einsätze und die Nachbereitung der Einsätze verantwortlich. Um die umfangreichen Einsatzvorbereitungen zu koordinieren, hat der stellvertretende Kommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Manfred Hofmeyer, am 13. und 14. März Vertreter der an den Einsätzen beteiligten Bundeswehr-Dienststellen zu einem Impulsseminar nach Sigmaringendorf eingeladen. Wie die Bundeswehr mitteilt, kamen insgesamt 166 Offiziere und zivile Führungskräfte aus 66 Standorten aus ganz Deutschland angereist. So komplex und facettenreich die Vorbereitung der Auslandseinsätze ist, so umfangreich muss auch die Abstimmung sein. Detaillierte Abstimmungen sind zwischen Heer, Luftwaffe, Marine, der Streitkräftebasis, dem Sanitätsdienst und der Wehrverwaltung notwendig. Da gilt es nicht nur die einsatzvorbereitende Ausbildung zu koordinieren, sondern auch die komplette Personalbesetzung für ein Jahr zu planen. Hofmeyer: "Ich sehe das Seminar als eine Auftaktveranstaltung für die Einsatzvorbereitung, um alle Beteiligten auf einen Informationsstand zu bringen". General Hofmeyer erläuterte die Vorteile: "Wir sind in der Lage, unsere Kräfte zu bündeln, und flexibel Personal einzusetzen". Die Einsatzplanung des Personals ist ein Schwerpunkt des Impulsseminars: Alle personellen Ressourcen sind flexibel für drei vier- oder zwei sechsmonatige Kontingente 2013 auszubilden und einzuplanen. Die einsatzvorbereitende Ausbildung ist ein weiterer Schwerpunkt des Seminars: "Eine fundierte einsatznahe Ausbildung ist der bestmögliche Schutz unserer Soldaten. Wir sind es ihnen schuldig, für eine verantwortungsvolle und exzellente Ausbildung zu sorgen", so der General. "Die Ausbildung wird ständig an die Erfordernisse im Einsatzland angepasst; unsere Soldaten fühlen sich sehr gut ausgebildet". In der vorbereitenden Ausbildung ist es ein Ziel, alle im Einsatzland miteinander zusammenarbeitenden Soldaten frühzeitig zusammenzuführen, sie gemeinsam auszubilden, um einen verlässlichen Zusammenhalt zu schaffen: "Alle Spezialisten wie Sanitäter oder Kampfmittelbeseitiger werden früh in die Ausbildung eingebunden. Das schafft eine gegenseitige Akzeptanz und Kenntnis von den Fähigkeiten des anderen", so General Hofmeyer. Das Impulsseminar hat sich gelohnt, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Der Absicht, Kompetenz in vielen Bereichen in eine fundierte Einsatzvorbereitung zu investieren, wurde deutlich Rechnung getragen. Natürlich sind zukünftig noch detaillierte Abstimmungen erforderlich, doch der Weg und die Richtung der 10. Panzerdivision ist klar herausgearbeitet worden. Die Soldaten, die sich auf den Einsatz 2013 vorbereiten, wissen somit, dass sie sich in jeglicher Hinsicht auf die "Zehnte"  ]]>
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         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:32:26 +0100</pubDate>
         <title> Waldbühne spielt in der "Champions League"</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sigmaringendorf/~3/kyCM5TZmCzI/5352733</link>
         <description><![CDATA[  Auf ein &#228;u&#223;erst erfolgreiches Jahr blickte der Theaterverein Waldb&#252;hne Sigmaringendorf in seiner Jahreshauptversammlung zur&#252;ck. Dabei wurde den Schauspielern vom Pr&#228;sidenten des Landesverbandes Amateurtheater Rolf Wenhardt bescheinigt: "Ihr habt euch in den vergangenen Jahren klammheimlich nach oben in die Spitzengruppe der baden-w&#252;rttembergischen Amateurtheater gespielt. Ja, ich m&#246;chte sagen, ihr seid in der Champions League angekommen."  ]]></description>
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		Auf ein &#228;u&#223;erst erfolgreiches Jahr blickte der Theaterverein Waldb&#252;hne Sigmaringendorf in seiner Jahreshauptversammlung zur&#252;ck. Dabei wurde den Schauspielern vom Pr&#228;sidenten des Landesverbandes Amateurtheater Rolf Wenhardt bescheinigt: "Ihr habt euch in den vergangenen Jahren klammheimlich nach oben in die Spitzengruppe der baden-w&#252;rttembergischen Amateurtheater gespielt. Ja, ich m&#246;chte sagen, ihr seid in der Champions League angekommen."<br>
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Auf ein äußerst erfolgreiches Jahr blickte der Theaterverein Waldbühne Sigmaringendorf in seiner Jahreshauptversammlung zurück. Dabei wurde den Schauspielern vom Präsidenten des Landesverbandes Amateurtheater Rolf Wenhardt bescheinigt: "Ihr habt euch in den vergangenen Jahren klammheimlich nach oben in die Spitzengruppe der baden-württembergischen Amateurtheater gespielt. Ja, ich möchte sagen, ihr seid in der Champions League angekommen."


   
Mit über 14 000 Zuschauern wurde 2011 das beste Ergebnis aller Zeiten erreicht. Der Stolz hierauf klang natürlich in den Jahresberichten der Vorstandsmitglieder immer wieder an. Rolf Wenhardt, der langjährige Präsident des Landesverbandes Amateurtheater in Baden-Württemberg war denn auch begeistert von der guten Entwicklung des Theatervereins: "Wenn man euch sieht, da geht einem das Herz auf", teilte er mit, bevor er unter Anspielung auf das Kinderstück des vergangenen Jahres, Pippi Langstrumpf, sich den Spaß nicht verkneifen konnte: "Wenn man Pippi macht, läuft es halt!" Bürgermeister Alois Henne schloss sich in seinem Grußwort den positiven Eindrücken Wenhardts an und bezeichnete die Waldbühne wiederholt als "Aushängeschild der Gemeinde", auf das man stolz sein könne. Vorsitzender Walter Kordovan berichtete, dass im abgelaufenen Spieljahr Investitionen in Bühnenanlage und Technik in Höhe von rund 17 000 Euro vorgenommen wurden. Er sprach den Jugendlichen um Nadja Kiesewetter, die mit der eigenständig realisierten Winterproduktion "Die Welle" einen erfreulichen Erfolg feiern durften, ein großes Lob für ihr Engagement und ihre Leistung aus. Als Wermutstropfen erwähnte Kordovan das nicht immer störungsfreie Miteinander zwischen Theaterverein und Anwohnern und appellierte an alle Mitglieder darauf zu achten, dass unnötiger Lärm vor und nach den Aufführungen vermieden wird. Jugendspielleiter Matthias Henne machte darauf aufmerksam, dass in naher Zukunft durch Schulabschluss und Studienbeginn einige Mitwirkende des Kinderstücks nicht mehr zur Verfügung stehen werden und warb um neue Mitglieder ab etwa zwölf Jahren. Diese könnten sich jederzeit mit ihm oder seiner Assistentin Esther Rebholz in Verbindung setzen. Auf den Kassenbericht, der entsprechend den guten Zuschauerzahlen auch eine solide finanzielle Situation des Vereins darstellte, folgte die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Rolf Wenhardt durfte nun zwei Vereinsmitglieder für ihre langjährige Verbundenheit mit dem Theater ehren: Rainer Kernler ist seit 25 Jahren auf der Waldbühne aktiv, als Spieler und zuletzt vor allem als Mitarbeiter im Vorverkaufs- und Kassenteam. Johann, genannt Jack Speh stand mit 8 Jahren erstmals auf der Bühne und konnte so mit noch nicht einmal 60 Jahren Alter bereits die Ehrenurkunde für 50-jährige Mitgliedschaft in Empfang nehmen. Der Verein ernannte Speh, der als Hauptverantwortlicher den Technikbereich der Waldbühne betreut, zum Ehrenmitglied. Dann kam für Walter Kordovan der "traurigste Teil" des Abends: Nach rund 30 Jahren als Bühnenmeister der Waldbühne legte Alois Ott sein Amt nieder. Er wolle aber weiterhin für die Waldbühne aktiv bleiben, "nur eben nicht mehr mit der Verpflichtung eines Amtes". Ott, der bereits vor zwei Jahren zum Ehrenmitglied des Theatervereins ernannt worden war, erhielt zum Abschied ein Sweatshirt des Theatervereins mit dem Aufdruck "Bühnenmeister im Ruhestand". Zu seinem Nachfolger wurde der ortsansässige Schreiner Achim Speker einstimmig gewählt. Die Erleichterung, wieder einen fachkundigen Mann für das Amt des Bühnenmeisters gefunden zu haben, stand den Vereinsverantwortlichen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Mit der Verabschiedung einer in den letzten anderthalb Jahren entwickelten Geschäftsordnung für den Theaterverein endete die Jahreshauptversammlung in heller Vorfreude auf das Spieljahr 2012, für das sich interessierte Neueinsteiger noch beim Theaterverein melden können. ]]>
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         <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 01:42:09 +0100</pubDate>
         <title> Viel Spaß für Waldbühne-Fans</title>
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		Mit dem "haus in Montevideo" und "Schneewittchen" stehen zwei attraktive St&#252;cke auf dem Spielplan f&#252;r das Jahr 2012.<br>
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Mit dem "haus in Montevideo" und "Schneewittchen" stehen zwei attraktive Stücke auf dem Spielplan für das Jahr 2012.


   
Heiter und unterhaltsam wird der Theatersommer 2012. Die Sigmaringendorfer Waldbühne gab das Sommerprogramm für die bevorstehende Spielzeit bekannt: Während die Erwachsenenspielgruppe mit "Das Haus in Montevideo" auf eine schon zweimal erfolgreich aufgeführte Komödie zurückgreift, spielen die Kinder- und Jugenddarsteller erstmals das Grimm-Märchen "Schneewittchen". Nachdem in den vergangenen Jahren auch mit dramatischeren Stoffen wie in "Les Misrables", dem "Besuch der alten Dame" oder "Jedermann" große Erfolge auf der Waldbühne erzielt wurden, entschied sich die Spielerschar um Regisseur Joachim Link für die neue Spielzeit wieder einmal für eine Komödie. Aus der Feder des 1960 verstorbenen Deutsch-schweizerischen Schriftstellers Curt Goetz stammt "Das Haus in Montevideo". Im Mittelpunkt des Werkes steht der äußerst tugendhafte Gymnasialprofessor Traugott Hermann Nägler, der von allen Bürgern hochgeachtet in einer deutschen Kleinstadt gemeinsam mit seiner Frau Marianne und zwölf Kindern ein beschauliches und gottgefälliges Leben führt. Eines Tages erreicht ihn die Nachricht vom Tode seiner Schwester, die nach einer unehelichen auf Traugotts Betreiben hin aus der Familie verstoßen worden und daraufhin nach Südamerika ausgewandert war. In ihrem Testament habe die Verstorbene nun aber Näglers älteste Tochter Atlanta bedacht. Doch ist die Erbschaft hat einen Haken: Atlanta erbt nur, wenn innerhalb eines Jahres im Hause Näglers ein uneheliches Kind geboren wird. Da sind Verwirrungen vorprogrammiert und die Zuschauer dürfen sich auf viele Pointen freuen. Mit großem Erfolg wurde diese Komödie bereits 1979 und 1999 auf der Waldbühne aufgeführt. Bestens bekannt ist auch das Jugendstück "Schneewittchen". Das Märchen von der wunderschönen Königstochter, die auf der Flucht vor der bösen Stiefmutter hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen landet, entstammt der Sammlung von Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Ihren Namen hat Schneewittchen von ihrer weißen Haut und der damit verbundenen Schönheit. Es gibt wohl kaum ein Kind, das noch nie gehört hat, wie die böse Stiefmutter ihren Spiegel befragt "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?", um dann in Wut auszubrechen, wenn der Spiegel ihr antwortet, dass sie, die Königin, zwar die Schönste sei, jedoch Schneewittchen sei noch tausendmal schöner. Schneewittchen hat am 16. Juni Premiere, das Haus in Montevideo folgt dann drei Wochen später am 7. Juli. Der Vorverkauf im Internet wird etwa Mitte März starten, der telefonische Vorverkauf wie immer im Mai. ]]>
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         <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 01:42:19 +0100</pubDate>
         <title> Kreisbauernverband hat Imagepflege nötig</title>
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		Beim traditionellen Dreik&#246;nigstreffen des Kreisbauernverbandes Biberach-Sigmaringen ging es auch um die Frage, wie die Landwirte ihr Ansehen bei den Verbrauchern verbessern k&#246;nnen. Marketingexperte Professor Klaus Koziol machte dazu Vorschl&#228;ge.<br>
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Beim traditionellen Dreikönigstreffen des Kreisbauernverbandes Biberach-Sigmaringen ging es auch um die Frage, wie die Landwirte ihr Ansehen bei den Verbrauchern verbessern können. Marketingexperte Professor Klaus Koziol machte dazu Vorschläge.


   
Die Präsenz von Politikern hielt sich beim Dreikönigstreffen des Kreisbauernverbandes Biberach-Sigmaringen (der SÜDKURIER berichtete) dieses Jahr deutlich in Grenzen. Kein Wunder: Im vorigen Jahr stand eine Landtagswahl vor der Tür. Gekommen war der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, Thomas Bareiß. Für ihn ist klar: "Im landwirtschaftlichen Bereich ist es heutzutage immer wichtiger, zusammenzuarbeiten." So wolle man in den kommenden zehn Jahren die erneuerbaren Energien verdoppeln und da sei der Bauernverband ein wichtiger Gesprächspartner. Bareiß stellte nicht in Abrede, dass es in der Raumschaft Probleme gebe und Nachholbedarf nicht nur im Verkehrsbereich gibt. Aber: "Noch keiner Generation ging es in Württemberg-Hohenzollern so gut wie der jetzigen." Knapp 50 Prozent der Fläche im Landkreis Sigmaringen wird landwirtschaftlich genutzt. Für Landratsstellvertreter Rolf Vögtle ist deshalb klar, dass die Bauern nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Region haben. Was die erneuerbaren Energien betrifft, zeigte sich Vögtle überzeugt, dass der Landkreis die Vorgaben erfüllen kann. "Wir müssen die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien mit der Produktion von Nahrungsmitteln in Einklang bringen", lautet seine Forderung. Im Bereich von Milch, Fleisch und Eiern sei der Landkreis autark. Es werde mehr produziert, als verbraucht werde - und das in bester Qualität. Nach der Einschätzung Vögtles ist das Image der Bauern im Landkreis gut. Und dieses Image, das war auch das Thema von Professor Klaus Koziol, dem Leiter der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der Marketingexperte, mehrfache Buchautor und Dozent an der Katholischen Hochschule Freiburg analysierte die Landwirtschaft aus der Sichtweise des Außenstehenden, objektiv, fundiert - und mit einer gehörigen Portion Humor. Grundannahme: Das Ansehen ist entscheidend für die Kaufentscheidung von Produkten. Dass er dabei ausgerechnet Coca Cola als positives Beispiel anführte, das brachte ihm so manchen zweifelnden Blick ein. Trotzdem: Der Wert dieses Unternehmens geht in die Milliarden, also muss was dran sein. Und wie ist es mit der Landwirtschaft? Wie schafft man es, dass die Menschen gegenüber den Produkten eine positive Emotionalität entwickeln? "Sie müssen eine Marke kreieren", sagt der Professor. Sei die gut gemacht, dann erzähle sie eine positive Geschichte. Red Bull, Harley Davidson - jeder kenne diese Marken. Doch nicht das Produkt bürge für den Erfolg, es sind die Emotionen. Für den Redner ist klar: "Bauern sind so wichtig, wie Hebammen" - und das gelte es "herüberzubringen". Welches Bild hat der Verbraucher vom Bauern? Da ist einerseits die romantische Verklärung, wie sie von speziellen Zeitschriften verbreitet wird oder in Sendungen, wie "Bauer sucht Frau" - und es gibt die knallharten Nachrichten über Lebensmittelskandale. Wer Milch auf die Straße schütte oder Produkte vernichte, der erreiche zwar Aufmerksamkeit - aber auch eine negative Emotionalität der Verbraucher. "Wie wollen sie gesehen werden?" fragte der Professor. Ist es faszinierend, Bauer zu sein? Man müsse den Leuten die Geschichte erzählen, warum man mit Lieb und Seele Landwirt sei. "Niemand ist so nahe am Menschen dran, wie sie", ist Koziol überzeugt. Wichtig seien auch Begrifflichkeiten. "Sie schaffen Mittel zum Leben, also Lebensmittel", laute die Feststellung. "Das hört sich doch ganz anders an, als wenn sie Ferkel produzieren", sagt der Marketingexperte. Für Koziol ist klar: "Erfolg kann man nur haben, wenn man die Arbeit mit Leidenschaft betreibt." Und diese Leidenschaft müsse man rüberbringen. Das würde dann auch die Begeisterung für landwirtschaftliche Berufe erhöhen. "Sie müssen Allianzen schließen, um ihr positives Ansehen auf den Markt bringen." Zum Schluss hatte er gleich noch eine neue Bauernregel mitgebracht: "Ist das Ansehen positiv und klar, dann freut es den Bauern das ganze Jahr." Es müsse bewusst auf den Höfen gezeigt werden, dass man eine positive Einstellung zu seinen Produkten habe, forderte Stefan Käppeler, der Vorsitzendes des Vereins zur landwirtschaftlichen Fortbildung. Und er merkte noch eine Gabe an, die in der Region besonders vorhanden sei: Bauernschläue. Der Kreisbauerntag endetet mit einem Neujahrsempfang, bei dem auch die Sternsinger nicht fehlen durften - und zünftige Blasmusik vom Musikverein Sigmaringendorf.  ]]>
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         <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 01:41:34 +0100</pubDate>
         <title> Kritik an grün-roter Landesregierung</title>
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		Das traditionelle Treffen des Kreisbauernverbandes fand in Sigmaringendorf statt.<br>
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Das traditionelle Treffen des Kreisbauernverbandes fand in Sigmaringendorf statt.


   
Der Kreisbauerntag ist die absolute Traditionsveranstaltung der Landwirtschaft im Kreis Sigmaringen - und zweifellos auch ein Gradmesser für die Stimmung unter den Bauern. Die scheint nicht schlecht zu sein. Jedenfalls hatten die Bauern im vergangenen Jahr weder mit dem Tod von Bin Laden, den Sexeskapaden von Dominik Strauss-Kahn und dem Niedergang der FDP zu tun. Alles Schlagzeilen, die Gerhard Glaser, Obmann des Kreisbauernverbandes Biberach-Sigmaringen in seinem Jahresrückblick in der gut besetzten Donau-Lauchert-Halle in Sigmaringendorf anführte. Dass dabei auch die neue Landesregierung in Stuttgart ein Thema war, das versteht sich von selbst. Glaser: "Man muss anerkennen, dass sich Ministerpräsident Kretschmann wirklich alle Mühe gibt, ganz hohe Ideale auch zu verwirklichen." Aber schon beim Umbruchverbot für Grünland sei es "mit seinem Bodenpersonal und Minister Bonde voll daneben gegangen". Der musste herbe Kritik einstecken: "Möglicherweise wird mit allen möglichen gesprochen, nur mit den Bauern, welche die besten Grünlandschützer sind, da braucht es dies scheinbar nicht", wetterte Glaser, der auch Vizepräsident des Landesbauernverbandes ist. Zudem habe der neue Wind aus Stuttgart nicht nur den Grünlandumbruch weggefegt, sondern auch das vorbildliche Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleichsprogramm, kurz MEKA genannt. Dass auch die Förderung für besonders tierfreundliche Stallbauten dramatisch gekürzt wurde, das stinkt den Bauern besonders. Den Sparzwang will Glaser nicht als Begründung gelten lassen. Schließlich habe man genug Geld für Hundertschaften neuer Ministerialbeamter. Auch die Absicht einer Verdoppelung der Bioenergie im Ländle stößt auf Kritik: "Hieraus erfolgt alles andere als eine Extensivierung des Ackerbaus" ist sich Glaser sicher. Jetzt könne man wieder einen Schwund der Artenvielfalt beklagen und die Bauern dafür verantwortlich machen. Glasers Fazit: "Wenn du den Ruf von ökologisch- tier- und verbraucherfreundlich hast, dann kannst du in Wirklichkeit treiben was du willst." Der SÜDKURIER wird noch berichten. ]]>
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         <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 12:31:13 +0100</pubDate>
         <title> Unbekannte beschädigen Tennisheim</title>
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		Das Tennisheim im Brandweg ist in der Zeit von vergangenem Donnerstag bis Samstag von Unbekannten besch&#228;digt worden.<br>
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Das Tennisheim im Brandweg ist in der Zeit von vergangenem Donnerstag bis Samstag von Unbekannten beschädigt worden.


   
Die Ermittlungen der Sigmaringer Polizisten ergaben, dass das Fallrohr der Dachrinne mit der Spitze eines Skistocks bearbeitet wurde. Weiterhin zerschlugen die Vandalen die Scheibe des Getränkeaushangs. Den Sachschaden beziffern die Beamten mit etwa 300 Euro. Sie fanden auch Ski- bzw. Schlittenspuren im Brandweg. Eventuell wurden ein oder mehrere entsprechende Personen zu der fraglichen Zeit beobachtet. Hinweise bitte an das Polizeirevier Sigmaringen unter (07571) 104 220. ]]>
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         <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 00:30:00 +0100</pubDate>
         <title> Junge Handwerker haben es drauf</title>
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		Die Handwerkskammer Reutlingen ehrte die besten Auszubildenden.<br>
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Die Handwerkskammer Reutlingen ehrte die besten Auszubildenden.


   
Wer eine gähnend langweilige Veranstaltung erwartet hatte, der musste sich am Donnerstagabend in der Donau-Lauchert-Halle vom Gegenteil überzeugen lassen: Die Abschlussfeier zum Leistungswettbewerb des Handwerks war keine verstaubte Angelegenheit, sondern eine tolle Werbung auch für die Betriebe, ohne die man - trotz Industrie und Internet - auch bei uns nicht auskommen kann. Und offensichtlich gibt es immer noch junge Leute, die im Handwerk eine Zukunft sehen. Anders kann man die sehr beachtlichen Ergebnisse nicht bewerten, die von Azubis im Bereich der Handwerkskammer Reutlingen beim Leistungswettbewerb erzielt wurden. Sie kamen aus den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb, um sich ihre Urkunden und Sachpreise abzuholen - und auch, um den verdienten Applaus für ihre Leistung auf sich wirken zu lassen. Manche haben es nicht beim Kammersieger belassen und sich erfolgreich für den Landeswettbewerb qualifiziert - oder es gar bis zum bundesweit besten Azubi gebracht. So wie Florian Bögner aus Ostrach, der mittlerweile Geselle ist und vorhat, den Meister im Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk zu machen. Handwerkskammerpräsident Joachim Möhrle und Hauptgeschäftsführer Joachim Eisert äußerten sich sehr lobend über die Ausbildungsbetriebe, ohne deren Qualität solche Leistungen gar nicht möglich wären. Leistungen in Handwerksberufen, die zwar im Laufe der Zeit ihren Namen geändert haben, nicht aber die Anforderungen an die Ausführenden. Moderatorin Steffi Renz konnte da mit ihre charmanten Art eine ganze Menge an Informationen aus den Preisträgern herauskitzeln und trug damit einen nicht unerheblichen Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei. Insgesamt haben 273 Gesellinnen und Gesellen am Wettbewerb teilgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Handwerkskammer Reutlingen konnte 86 Auszeichnungen vergeben. Jede Dritte davon ging an eine junge Frau. Insgesamt 30 Gesellinnen setzten sich gegen die Konkurrenz durch und ließen die in traditionellen Handwerksberufen, wie bei Glasern oder Maler- und Lackierern, die zahlenmäßig überlegenen männlichen Mitstreiter hinter sich. Frauenpower hat also auch im Handwerk Einzug gehalten - und das auch hübschen Beinen. ]]>
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