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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:00:45 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:57 +0100</pubDate>
         <title> Töne aus dunkler Zeit</title>
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		Erinnerung nach Noten: Liederabend thematisiert die Opfer der NS-Diktatur<br>
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Erinnerung nach Noten: Liederabend thematisiert die Opfer der NS-Diktatur


   
Während draußen der Frühling seine volle Pracht entfaltet, erleben die Zuhörer im Sipplinger Rathaus ein Konzert, das sie die Zeit der NS-Herrschaft aus der Perspektive der Verfolgten und Opfer erfahren lässt. Ein anspruchsvolles Programm war es ohne Zweifel, das die Organisatorin der Rathauskonzerte, Sigrid Miller, in ihrer Begrüßung ankündigte. Mit Kompositionen von Hans Eisler, Paul Dessau bis Leos Janacek und Texten von Bertolt Brecht, Friedrich Hölderlin, Else Lasker-Schüler bis Rainer M. Rilke gestalteten zwei Künstlerinnen einen Liederabend, der in seinen drei Teilen - Situation in Deutschland, Flucht und Exil - einen "Ton in dunklen Zeiten" gegenwärtig und fühlbar machte. Ruth Volpert beeindruckte mit ihrem kraftvollen Mezzosopran, mit klarer Artikulation und einfühlsamer Flexibilität. An der Musikhochschule Münster studierte sie Sologesang, war Stipendiatin der Walter-Kaminsky-Stiftung, Preisträgerin des Euregio Vocalisten Concours und trat in verschiedenen Rollen an Bühnen von Münster bis Köln auf. Am Klavier wurde sie begleitet von der Neuseeländerin Deborah Rawlings, die nach ihrer Klavierausbildung in Auckland ihr Studium in Münster fortsetzte, mit Ruth Volpert ein eingespieltes Duo bildet und bei den Solopartien ihr variationsreiches und einfühlsames Spiel unter Beweis stellte. Eines der besonders unter die Haut gehende Lieder war die Komposition von Erich Zeisel mit dem Titel "Der Schrei" (W. Eidlitz), gemeint ist der Schrei der wilden Lokomotive in der Nacht, der Todeszug in das Vernichtungslager. Die rüttelnde Fahrt über holprige Gleise steigert sich zum Fortissimo der harten Klavierrhythmen und der Schlusszeile - " in den Betten sind die Menschen aufgewacht". Ein Höhepunkt des Abends war zweifellos die "Vocalise" von Sergej Rachmaninow, bei der Ruth Volpert die ganze Bandbreite und Färbung ihrer schönen Stimme zum Ausdruck bringen konnte. Dass die Vocalise nach über 20 Liedern auch noch die Zugabe war, dankte das Publikum mit großem Beifall. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:22 +0100</pubDate>
         <title> Ortsführung mit Kirchenbesuch</title>
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		Bei einer F&#252;hrung durch den historischen Ortskern und in der Pfarrkirche St. Martin l&#228;sst sich die Geschichte der Gemeinde Sipplingen am Donnerstag, 31. Mai, besser kennenlernen.<br>
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Bei einer Führung durch den historischen Ortskern und in der Pfarrkirche St. Martin lässt sich die Geschichte der Gemeinde Sipplingen am Donnerstag, 31. Mai, besser kennenlernen.


   
Die Pfarrkirche St. Martin wurde im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt. Zu sehen sind Figuren des Heiligen Martin und des Heiligen Georg, die um 1750 von Josef Anton Feuchtmayer gefertigt wurden. Zu entdecken ist außerdem eine Madonna, die Jörg Zürn um 1620 schuf. "Erleben sie die Geschichte unserer Gemeinde, indem sie bei einer Führung interessante Details erfahren", heißt es von der veranstaltenden Tourist-Information. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Führung ist kostenfrei. Treffpunkt ist im Bürgersaal im Rathaus um 10.30 Uhr. Die Führung dauert etwa bis 12 Uhr. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:22 +0100</pubDate>
         <title> Rundfahrten mit der Hohentwiel</title>
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         <description><![CDATA[  Zwei Rundfahrten mit der "Hohentwiel" finden am Pfingstmontag, 28. Mai, ab Sipplingen statt. Bei dem Schiff handelt es sich um das einzige noch betriebene Dampfschiff und zugleich das &#228;lteste, immer noch verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee.  ]]></description>
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		Zwei Rundfahrten mit der "Hohentwiel" finden am Pfingstmontag, 28. Mai, ab Sipplingen statt. Bei dem Schiff handelt es sich um das einzige noch betriebene Dampfschiff und zugleich das &#228;lteste, immer noch verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee.<br>
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Zwei Rundfahrten mit der "Hohentwiel" finden am Pfingstmontag, 28. Mai, ab Sipplingen statt. Bei dem Schiff handelt es sich um das einzige noch betriebene Dampfschiff und zugleich das älteste, immer noch verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee.


   
Die erste Fahrt mit dem Schaufelraddampfer startet um 12.40 Uhr, die Rückkehr ist um 14.55 Uhr; Start zur zweiten Fahrt ist um 15.05 Uhr, die Rückkehr um 17.20 Uhr. Die Fahrgäste können nicht nur den Bodensee genießen, sondern auch das nostalgische Flair. Die originalgetreue Restaurierung der "Hohentwiel" erinnert an die glanzvollen Zeiten als Halbsalondampfer für gekrönte Häupter. Der Preis pro Karte beträgt 28 Euro für Erwachsene und 14 Euro für Kinder. Fahrkarten gibt es in der Tourist-Information Sipplingen, Seestraße 3. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:22 +0100</pubDate>
         <title> Hörspielkirche sucht noch Helfer</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/J7cpt86Kp-g/5521363</link>
         <description><![CDATA[  Auf Kirchenb&#228;nken Geschichten zu lauschen, besitzt eine lange Tradition. Deswegen startet die evangelische Kirchengemeinde Ende Juni das Projekt "H&#246;rspielkirche". In den R&#228;umen der Jakobuskirche in Sipplingen k&#246;nnen Interessierte bei unterschiedlichen H&#246;rspielen - Krimis, M&#228;rchen oder Erz&#228;hlungen - f&#252;r Kinder und Erwachsene Kino im Kopf erleben.  ]]></description>
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		Auf Kirchenb&#228;nken Geschichten zu lauschen, besitzt eine lange Tradition. Deswegen startet die evangelische Kirchengemeinde Ende Juni das Projekt "H&#246;rspielkirche". In den R&#228;umen der Jakobuskirche in Sipplingen k&#246;nnen Interessierte bei unterschiedlichen H&#246;rspielen - Krimis, M&#228;rchen oder Erz&#228;hlungen - f&#252;r Kinder und Erwachsene Kino im Kopf erleben.<br>
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Auf Kirchenbänken Geschichten zu lauschen, besitzt eine lange Tradition. Deswegen startet die evangelische Kirchengemeinde Ende Juni das Projekt "Hörspielkirche". In den Räumen der Jakobuskirche in Sipplingen können Interessierte bei unterschiedlichen Hörspielen - Krimis, Märchen oder Erzählungen - für Kinder und Erwachsene Kino im Kopf erleben.


   
Um dies möglich zu machen, sucht die Gemeinde Menschen, die mithelfen und die Hörspielkirche stundenweise betreuen. Für diejenigen, die schon informiert sind und Lust haben mitzuhelfen: Es wäre für die Initiatoren hilfreich, wenn diese ihre Einsatzzeiten, also welcher Tag und welche Zeit (mittags oder abends) so detailliert wie möglich bei der Touristinfo Sipplingen unter Telefon 0 75 51/94 99 37 12 oder per Mail an jk@sipplingen.de angeben könnten. ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:47:05 +0100</pubDate>
         <title> Von dieser Generalprobe profitiert der Rathaus-Flügel</title>
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         <description><![CDATA[  Vorbereitungs-Konzert f&#252;r Bundesfinale von "Jugend musiziert" bringt 250 Euro an Spenden ein  ]]></description>
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		Vorbereitungs-Konzert f&#252;r Bundesfinale von "Jugend musiziert" bringt 250 Euro an Spenden ein<br>
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Vorbereitungs-Konzert für Bundesfinale von "Jugend musiziert" bringt 250 Euro an Spenden ein


   
Dass die Sipplinger Rathauskonzerte immer ausverkauft sind, unterstreicht das Niveau dieser von Sigrid Miller organisierten musikalischen Kleinode. Nun waren es fünf junge Talente, die es bis zum Bundesfinale des Wettbewerbs "Jugend musiziert" geschafft hatten und dieses Konzert als Vorbereitung für den Wettbewerb am 25. Mai in Stuttgart nutzen konnten. Am Klavier glänzten die 16-jährigen Zwillingsschwestern Clara und Leyre Troyas, gebürtig in Spanien und seit drei Jahren Schülerinnen der Schule Schloss Salem, sowie der 14-jährige Julian Burdenko, der dem Konzert mit Chopins "Fantasie - Impromptu" einen fulminanten Auftakt verschaffte. Unter den Augen und Ohren ihres Lehrers, Musikdirektor Ralf Ochs von der Musikschule Überlingen, brachten der 14-jährige Michael Hartmann und der 16-jährige Bogdan Birkenberg Klassiker der Hornliteratur wie Mozarts Hornkonzert (1. Satz KV 417) und romantische Werke von Gliere und Glasunow zum Vortrag, aber auch moderne Kompositionen von Gezmer und Kirchner, am Klavier begleitet vom Musikpädagogen Alexander Burdenko. Bei der modernen Komposition "Lamento d'Orfeo" von Kirchner versetzte Bogdan Birkenberg mit dem Horn die Saiten des Flügels in Schwingungen, die einen Echoklang ergaben und Sigrid Millers Erstaunen über die "lange Luft" des Jugendlichen erregte. Die Geschwister Carla und Leyre, von Elena Orlowa unterrichtet, musizierten vierhändig Werke der Komponisten Poulenc, Clementi, Rachmaninow und Gavrilins "Tarantelle", wobei beim letzteren ihre imponierende Virtuosität, ihre leidenschaftliche, rhythmische Begabung und Freude am Spielen voll zum Ausdruck kam. Kein Wunder, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Weg ins Bundesfinale die vorderen Hürden, den Regionalwettbewerbs in Friedrichshafen mit 270 Teilnehmern und den Landeswettbewerb in Schwäbisch-Gmünd mit 1700 Teilnehmern mit Bravour gemeistert haben. In Stuttgart werden sich aus allen Bundesländern 1100 Jungen und Mädchen beim Bundefinale in den verschiedenen Instrumentenklassen messen. Die fünf Jugendlichen ließen bei ihren Auftritten keinerlei Lampenfieber erkennen. Ihr erfolgreiche Abschneiden bei den Regional- und Landeswettbewerben hat ihnen großes Selbstvertrauen gegeben.. Das Publikum, darunter auch Freunden aus der Hornklasse der Musikschule, spendeten reichlich Beifall und die Spenden der Besucher beim Ausgang ergaben 250 Euro, die für den Rathaus-Flügel bestimmt sind. ]]>
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         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:52:51 +0100</pubDate>
         <title> Marmor, Bronze und Acryl</title>
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		Barbara Klein stellt imBahnhof Sipplingen aus<br>
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<![CDATA[
Barbara Klein stellt imBahnhof Sipplingen aus


   
Exponate in Marmor, Bronze und Acryl stellt derzeit die in Stuttgart wohnende Barbara Klein unter dem Titel "Figur trifft Struktur" in der Galerie im Bahnhof in Sipplingen aus. Die 1948 in Eberswalde bei Berlin geborene Künstlerin war nach ihrer Ausbildung zur Schaufenstergestalterin und Grafikerin zunächst 20 Jahre im Bereich Marketing und Direktmarketing tätig. Während dieser Zeit erfuhr sie eine Ausbildung im Aquarellieren und Radieren. Malstudien in Sommerakademien führten sie nach Italien, Frankreich und in die Schweiz. Anschließend wurde sie in den Techniken Aktzeichnen, Bildhauen und Schweißen bei Roswitha Zimmerle-Walentin und Michael Schützenberger ausgebildet. Seit 1998 nimmt sie an den Waiblinger Bildhauersymposien teil. Barbara Klein, Mitglied im Kunstverein Korntal-Münchingen bei Stuttgart, ist eine experimentierfreudige Künstlerin, die seit 1995 freischaffend im eigenen Atelier ist. Ihre Bilder sind drucktechnische Unikate in experimenteller Mischtechnik, deren Motive einmal Frauensilhouetten und zum anderen Auseinandersetzungen mit dem X und dem Y-Chromosom sind. Ein großer Teil dieser Bilder sind in zwei Ebenen oder reliefartig gestaltet, die ihre Wirkung bei wechselndem Licht oder aus unterschiedlichem Betrachtungswinkel verändern. Das Y ist Grundform der menschlichen Figur, wenn auch kopfstehend, und es ist seit 18 Jahren ein Leitthema in den Arbeiten Barbara Kleins. Wie sie selbst sagt: Das Y verfolgt sie. "Nicht nur die Betrachtung, auch die Berührung der Skulpturen lässt die Spannung spürbar werden, die in den Arbeiten Barbara Kleins zum Ausdruck kommt", hieß es einst bei einer Laudatio. ]]>
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         <pubDate>Sun, 20 May 2012 13:51:20 +0100</pubDate>
         <title> Rote Kornnatter kriecht im Garten</title>
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         <description><![CDATA[  Innerhalb weniger Tage wurden im westlichen Bodenseekreis zwei Kornnattern entdeckt. Die Tiere sind harmlos.  ]]></description>
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		Innerhalb weniger Tage wurden im westlichen Bodenseekreis zwei Kornnattern entdeckt. Die Tiere sind harmlos.<br>
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Innerhalb weniger Tage wurden im westlichen Bodenseekreis zwei Kornnattern entdeckt. Die Tiere sind harmlos.


   
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         <pubDate>Thu, 17 May 2012 15:45:23 +0100</pubDate>
         <title> Schlangenalarm in Sipplingen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/xToVrBWCeEk/5511852</link>
         <description><![CDATA[  Fr&#252;haufsteher findet in seiner Garage ungiftige Natter aus Nordamerika  ]]></description>
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		Fr&#252;haufsteher findet in seiner Garage ungiftige Natter aus Nordamerika<br>
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Frühaufsteher findet in seiner Garage ungiftige Natter aus Nordamerika


   
Ein Hausbewohner traute seinen Augen nicht, als er morgens gegen 6.30 Uhr in seiner Garage in der Seestraße eine Schlange fand. Er verständigte die Rettungsleitstelle, die gemeinsam mit einem professionellen Schlangenfänger das Tier einfangen konnte. Die ungiftige, ursprünglich aus Nordamerika stammende Natter befand sich in einem schlechten Allgemeinzustand. Hinweise zur Herkunft der Schlange werden an die Polizei Überlingen unter Tel. 0 75 51/80 40 erbeten. ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:51:03 +0100</pubDate>
         <title> Alt-Kronenwirt Julius Jerg ist tot</title>
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         <description><![CDATA[  Julius Karl Jerg ist tot. Der Alt-Kronenwirt starb am Samstag im Alter von 97 Jahren.  ]]></description>
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		Julius Karl Jerg ist tot. Der Alt-Kronenwirt starb am Samstag im Alter von 97 Jahren.<br>
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<![CDATA[
Julius Karl Jerg ist tot. Der Alt-Kronenwirt starb am Samstag im Alter von 97 Jahren.


   
Noch in der vorigen Woche durfte er gemeinsam mit seiner Frau Ida eiserne Hochzeit feiern. In der Gemeinde Sipplingen genoss der Verstorbene einen überaus guten Ruf, war er doch rund 60 Jahre im Hotel und Gasthaus "Krone" für seine Mitbürger da und in vielen Vereinen aktiv. Julius Jerg wurde am 5. März 1915 in Sipplingen geboren. Während des Zweiten Weltkriegs musste er nach Polen und Frankreich, später nach Russland, wo ihm im Winter die Fußzehen abfroren. Kaum aus einem Lazarett in Deutschland entlassen, erlitt Jerg in Afrika als Panzerkommandant schwere Verletzungen an beiden Unterschenkeln. Erst als er aus den Wirren des Krieges heimgekehrt war, heiratete er im Alter von 32 Jahren, am 6. Mai 1947, seine Ida. Nach dem Tod des Kronewirtes Ernst Jerg führten Julius Jerg und seine Frau die Gaststätte "Krone" ab 1948 mehrere Jahrzehnte; die Konzession wurde ihm am 21. März 1951 erteilt. Jerg wohnte lange Zeit auch dort und war anfangs zusätzlich in der Landwirtschaft tätig. Julius Jerg war von 1965 bis 1971 Mitglied des Sipplinger Gemeinderats. Über 75 Jahre gehörte er dem Gesangverein Hohenfels/Sipplingen an. 1934 trat er in den Verein ein, zum Stephanstag 2010 wurde er für 75 Jahre Treue geehrt. Er sang 64 Jahre mit und seine Leidenschaft zur Musik war zeitlebens ungebrochen. Außerdem war er 1948 Mitbegründer des Sipplinger Ortsverbandes des Sozialverbands VdK, von 1954 bis 1999 dessen Vorsitzender. 2008 wurde er für 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bei der Fastnachtsgesellschaft Sipplingen kam Jerg vor drei Jahren für 60-jährige Mitgliedschaft zu Ehren. Gestern Nachmittag wurde er unter großer Anteilnahme beerdigt. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 16:07:38 +0100</pubDate>
         <title> 80-Jähriger fährt Radlerin an</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/LDMCifB6oM4/5509281</link>
         <description><![CDATA[  Frau mit dem Fahrad auf dem Gehweg unterwegs  ]]></description>
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		Frau mit dem Fahrad auf dem Gehweg unterwegs<br>
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<![CDATA[
Frau mit dem Fahrad auf dem Gehweg unterwegs


   
Unverletzt hat eine 68-jährige Radfahrerin einen Unfall am Montagnachmittag in Sipplingen überstanden. Ein 80-Jähriger war nach Polizeiangaben mit seinem Auto von der Straße "Bütze" nach rechts in die B 31 eingebogen. Dabei hatte er die Radfahrerin übersehen, die laut Polizei regelwidrig auf dem parallel zur B 31 verlaufenden Gehweg in Richtung Überlingen unterwegs war. Beim Zusammenstoß entstand am Auto ein Sachschaden von rund 2500 Euro. ]]>
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         <pubDate>Sun, 13 May 2012 14:28:46 +0100</pubDate>
         <title> Randale im Altenheim</title>
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         <description><![CDATA[  Am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, musste die Polizei in ein Altenheim ausr&#252;cken, "um einen dort untergebrachten Heimbewohner zu beruhigen", wie es im Pressebericht der Polizei hei&#223;t. Der 63-j&#228;hrige Bewohner habe dem Alkohol zugesprochen und sei mit einer Pflegerin in Streit geraten.  ]]></description>
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		Am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, musste die Polizei in ein Altenheim ausr&#252;cken, "um einen dort untergebrachten Heimbewohner zu beruhigen", wie es im Pressebericht der Polizei hei&#223;t. Der 63-j&#228;hrige Bewohner habe dem Alkohol zugesprochen und sei mit einer Pflegerin in Streit geraten.<br>
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<![CDATA[
Am Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, musste die Polizei in ein Altenheim ausrücken, "um einen dort untergebrachten Heimbewohner zu beruhigen", wie es im Pressebericht der Polizei heißt. Der 63-jährige Bewohner habe dem Alkohol zugesprochen und sei mit einer Pflegerin in Streit geraten.


   
Im Verlauf des Streits kam es zu Handgreiflichkeiten des Betrunkenen, teilt die Polizei mit. Der 63-Jährige hat nun mit einem Strafverfahren zu rechnen. ]]>
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         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:47:09 +0100</pubDate>
         <title> Freude am Singen klingt durch die Halle</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/SAP48nMcOn0/5498650</link>
         <description><![CDATA[  Gesangverein Hohenfels 1885 gibt mit G&#228;sten viel umklatschtes Jahreskonzert "Lebensfreude"  ]]></description>
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		Gesangverein Hohenfels 1885 gibt mit G&#228;sten viel umklatschtes Jahreskonzert "Lebensfreude"<br>
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<![CDATA[
Gesangverein Hohenfels 1885 gibt mit Gästen viel umklatschtes Jahreskonzert "Lebensfreude"


   
Dass ihnen das Singen Spaß macht, wie es Vorsitzende Jutta Menner zur Begrüßung sagte, stellten nicht nur die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Hohenfels 1885 bei ihrem Jahreskonzert "Lebensfreude" unter Beweis. Auch das Männerquartett und die Chorgemeinschaft Bodman-Espasingen sprühten den ganzen Abend vor Sangesfreude, die die Zuhörer in der Turn- und Festhalle auch kräftig honorierten. Unter der bewährten Leitung von Amrei Mingo eröffnete der Gastgeber mit "Zum Gruß" das Konzert, bevor es "Singen macht Spaß, singen tut gut, ja singen macht munter und singen macht Mut! hieß. Ursprünglich war nach diesem swingenden Kanon der Auftritt des Schulchores Sipplingen geplant, doch hatte dieser kurzfristig aufgrund einer Erkrankung seiner Dirigentin absagen müssen. Dafür sang der Gesangverein das "Sipplinger Land". Das Männerquartett Sipplingen mit Erhard Beirer, Friedbert Beirer, Karl Hepp und Gerhard Rimmele ließ drei mitreißende Melodien erklingen. Insbesondere nach dem "Ticino e Vino" wollte der Applaus nicht enden. Unter dem Dirigat von Maria Brommer bewiesen Männerchor und Gemischter Chor der Chorgemeinschaft Bodman-Espasingen mit mehreren Stücken ihr Können. Auch bei ihnen hieß es "Singen mit Freude", bevor sie ihre Zuhörer in die Pause entließen. Im zweiten Teil des Abends durften diese Stimmungsschwankungen der Musik mit dem Gesangverein genießen: Großartige Werke namhafter Künstler wie Brahms, Schubert und Schumann standen an - eine Herausforderung für Sänger, Pianistin Maria Brommer und Dirigentin Amrei Mingo. Nachdem die Chorgemeinschaft nochmals auftrumpfte und die Gäste mit einer ungarischen Zugabe belohnt hatte, stand mit dem "Sängerstreit" von Josef Deschermeier der musikalische Höhepunkt des Abends an. Tenor Gerhard Rimmele und Bass Friedbert Beirer traten gegeneinander an, um sich schließlich zu versöhnen. Der Gesangverein Hohenfels selbst setzte mit drei melodiösen Volksliedern den Schlusspunkt. Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit den Gästen gab er mit "Kein schöner Land in dieser Zeit" eines der bekanntesten und beliebtesten Volkslieder zum Besten. Der Applaus, der beim Konzert immer wieder aufbrauste, war für alle Aufführenden Bestätigung für ihre wochenlange Probenarbeit. "Glauben Sie uns, Singen macht Lebensfreude", sagte Menner zum Abschluss. Die Konzertgäste nahmen ihr das nur allzu gern ab. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Tue, 08 May 2012 01:47:07 +0100</pubDate>
         <title> Ehemalige "Krone"-Wirtsleute feiern eiserne Hochzeit</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/pznmCCzDkUU/5496759</link>
         <description><![CDATA[  Julius und Ida Jerg aus Sipplingen sind seit 65 Jahren verheiratet  ]]></description>
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		Julius und Ida Jerg aus Sipplingen sind seit 65 Jahren verheiratet<br>
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Julius und Ida Jerg aus Sipplingen sind seit 65 Jahren verheiratet


   
Julius und Ida Jerg sind seit 65 Jahren verheiratet. Das äußerst seltene Fest der eisernen Hochzeit feierten die beiden am Sonntag im Kreis von rund 40 Verwandten in einem eigens zu diesem Zweck aufgestellten Zelt. In der Gemeinde Sipplingen genießen die Jubilare einen überaus guten Ruf, waren sie doch rund 60 Jahre im Hotel und Gasthaus "Krone" für ihre Mitbürger da. Das bestätigte gestern auch Bürgermeister Anselm Neher, der die Glückwünsche der Gemeinde und von Ministerpräsident Winfried Kretschmann überbrachte. "Wenn man von den Jergs spricht, dann immer in hoher Achtung", sagte der Rathauschef. Bereits zuvor waren auf dem Postweg Grüße von Bundespräsident Joachim Gauck aus Berlin eingetroffen. Die Jubilare sind wirkliche Urgesteine der Gemeinde Sipplingen: Julius Jerg wurde am 15. März 1915, Ida Jerg am 20. Oktober 1922 unter dem Familiennamen Märte geboren. Das Paar heiratete am 6. Mai 1947. Ida Jerg erinnerte sich, dass ihr Kleid aus einem Fallschirm genäht war und ihr Mann die letzten Gäste mit einem Holzvergaser nach Hause schickte. Die Hochzeit war aber erst möglich, nachdem Julius Jerg nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges heimgekehrt war. Über die Stationen Polen und Frankreich gelangte er nach Russland, wo ihm im Winter die Zehen abfroren. Kaum aus einem Lazarett in Deutschland entlassen, wurde er nach Afrika geschickt. Dort erlitt er als Panzerkommandant unter Rommel schwere Verletzungen an beiden Unterschenkeln. "Oh je, da habe ich wirklich viel mitgemacht", erinnerte sich Jerg gestern. Nach dem Tod des alten Kronewirtes Ernst Jerg führte Julius Jerg mit seiner Ida die Gaststätte "Krone" mehrere Jahrzehnte. Das Paar wohnte auch dort und war anfangs zusätzlich in der Landwirtschaft tätig. Seit 1868 war das Gasthaus im Besitz der Familie Jerg, bis es 2007 an die heutigen Besitzer verkauft wurde. Jetzt wohnt das Paar ein paar Meter weiter im Breitenweingarten. Julius Jerg war viele Jahre Mitglied des Sipplinger Gemeinderats, bereits seit 78 Jahren gehört er dem Gesangverein Sipplingen an. Auch seine Frau war Jahrzehnte im Gesangverein und im Kirchenchor aktiv. "Alle wollen alt werden, aber besonders schön ist es auch nicht", gab Ida Jerg zu. Trotzdem zeigte sie sich gestern mehr als zufrieden. "Es immer jemand da, der nach einem guckt." Wie gut in der Familie Jerg gekocht wird, davon konnte sich Bürgermeister Neher zur Feier des Tages überzeugen: Es gab Ochsenfleisch und Meerrettichsauce mit Wirsing und Petersilienkartoffeln. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 04 May 2012 01:53:44 +0100</pubDate>
         <title> Sie meistern jede technische Schwierigkeit mit Bravour</title>
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         <description><![CDATA[  Auftritt des Ventus-Quintetts im Rathaussaal rei&#223;t Publikum zu Begeisterungsst&#252;rmen hin  ]]></description>
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		Auftritt des Ventus-Quintetts im Rathaussaal rei&#223;t Publikum zu Begeisterungsst&#252;rmen hin<br>
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Auftritt des Ventus-Quintetts im Rathaussaal reißt Publikum zu Begeisterungsstürmen hin


   
Das Ventus-Quintett aus Salzburg gastierte im Rathaussaal mit Klassikern der Bläserliteratur. Im klassischen Holzbläser-Quintett musizierten Moritz Plasse (Flöte), Christoph Hipper (Fagott), Gbor Lieli (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn) und Sanja Romic (Oboe). Alle Musiker spielen als Solisten in großen Salzburger Orchestern, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg oder der Salzburger Kammerphilharmonie. Sie haben sich 2005 im Ventus-Quintett zusammen gefunden, um mit sichtbarer Freude am Zusammenspiel und brillantem Klang jede technische Schwierigkeit zu meistern. Frisch und spritzig klang das Divertimento B-Dur "Choral St. Anton" von Joseph Haydn (1732-1809), ein gelungener Einstieg an diesem hochsommerlichen Abend. Im Kontrast zu Haydn stand die "Petite Suite" in vier Sätzen von Claude Debussy (1862-1918), original für Klavier, von Debussy auch für Orchester bearbeitet. In der Bearbeitung für Holzbläserquintett interpretierte das Ventus-Quintett die farbigen neuen Klänge und Rhythmuswechsel besonders lebendig und gekonnt. Ferenc Farkas (1905-2000), ein sehr produktiver ungarischer Komponist und Lehrer von Ligeti, sammelte alte ungarische Volkslieder. Das Musikstück "Alte ungarische Tänze aus dem 17. Jahrhundert" wurde von ihm 1959 für Bläser komponiert und vom Ventus-Quintett stilsicher entsprechend der verschiedenen Charaktere der Tänze gespielt. Die Musiker des Ventus-Quintett, eines der gefragtesten Holzbäserensembles, waren von einem Konzert in Frankfurt am Main nach Salzburg unterwegs, mit einem kleinen Umweg über Sipplingen und erfüllten gerne den Wunsch der Konzertveranstalterin Sigrid Miller und spielten die "Sechs Bagatellen" von György Ligeti (1923-2006). Dieses Repertoirestück der modernen Bläserliteratur wurde 1956 uraufgeführt, und war Ligeti selbst schon zu klassisch und zu schön. In perfekter Intonation und mit hoher Virtuosität erklangen Dissonanzen und Cluster. In Georges Bizet (1838-1878) Carmen Suite, eine Bearbeitung der bekanntesten Themen dieser Oper für Bläser, glänzte Sanja Romic mit ihrer Klarinette und dem Englischhorn. Die gebürtige Serbin spielt die Solo-Klarinette in der Belgrader Philharmonie. Die Musiker dieses herausragenden Holzbläserensembles hätten ein ausverkauftes Haus verdient. Sie verabschiedeten sich vom begeisterten Publikum mit Zugaben von Denes Agay (1911-2007). ]]>
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         <pubDate>Wed, 02 May 2012 01:54:42 +0100</pubDate>
         <title> Künftig Rinder statt Milchvieh</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-sipplingen/~3/afADexO5UZQ/5487653</link>
         <description><![CDATA[  Der den 1970-er Jahren von der Gemeinde gebaute Schafstall oberhalb des Ortes wird f&#252;r den Weidebetrieb mit Rindern erweitert. Ziel ist unter anderem die Erhaltung einer zukunftsf&#228;higen Landwirtschaft als wichtige S&#228;ule der Landschaftspflege in Sipplingen.  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Der den 1970-er Jahren von der Gemeinde gebaute Schafstall oberhalb des Ortes wird f&#252;r den Weidebetrieb mit Rindern erweitert. Ziel ist unter anderem die Erhaltung einer zukunftsf&#228;higen Landwirtschaft als wichtige S&#228;ule der Landschaftspflege in Sipplingen.<br>
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Der den 1970-er Jahren von der Gemeinde gebaute Schafstall oberhalb des Ortes wird für den Weidebetrieb mit Rindern erweitert. Ziel ist unter anderem die Erhaltung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft als wichtige Säule der Landschaftspflege in Sipplingen.


   
Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die baulichen Vorhaben auszuschreiben. Mittel im diesjährigen Haushalt sind nicht vorhanden. Eine überplanmäßige Ausgabe ist daher erforderlich. Die geschätzten Kosten von 132 000 Euro werden voraussichtlich mit rund 70 Prozent bezuschusst. Den für die Gemarkungsfläche 2003 erarbeitete Pflege- und Entwicklungsplan bezeichnete Bürgermeister Anselm Neher als ein " schlüssiges Konzept, das auch funktioniert - allerdings bedarf es einiger Voraussetzungen". Seit dem Weggang des Hüteschafhalters 2007 wird der Schafstall provisorisch zur Rinderaufzucht vom Sipplinger Betrieb Thomas Gobs genutzt. Nebenerwerbs-Schäfer Hermann Horn aus Uhldingen-Mühlhofen wiederum nützt den Bereich unter dem Vordach. Künftig soll er sich den Stall mit Ziegenhalter Jörg Jacobi aus Überlingen teilen. "Die zur Verfügung stehende Fläche ist für alle drei Bewirtschafter ausreichend", erläuterte Neher. Thomas Gobs möchte jetzt seinen Betrieb von der in dieser Lage unwirtschaftlichen Milchviehhaltung auf eine extensive Rinderhaltung umstellen. Er bewirtschaftet zahlreiche Flächen. Es sind - rund 20 Hektar Obstwiesen und sechs Hektar extensives Grünland. Gobs arbeitet in der Landschaftspflege und betreibt eine Mosterei. Seine Rinder möchte er in der kalten Jahreszeit im Stall halten. Jörg Jacobi sucht ebenfalls dringend einen Stall für die Haltung der Ziegen im Winter. "Die Bausubstanz des Schafstalls ist insgesamt noch gut, eine Erneuerung des Dachs ist nicht erforderlich", erläuterte Jochen Kübler vom Büro "365 freiraum + umwelt", Überlingen. Allerdings seien viele andere Arbeiten notwendig. Als Argument für den Umbau führte Kübler den Erhalt des letzten Haupterwerbslandwirts in Sipplingen ins Feld. "Der Betrieb hat eine wichtige aktuelle und künftige Bedeutung für die Erhaltung der Kulturlandschaft", sagte er. Dazu gehören die Bewahrung der Obstwiesen und Magerweiden, der Erhalt der hohen Struktur- und Artenvielfalt, die Offenhaltung der Landschaft sowie die Vergrößerung und Verbindung von Weideflächen. Die Erweiterung des Schafstalls stieß auf große Zustimmung im Rat. Thomas Biller (FW) sagte, die Kontinuität der Landschaftspflege müsse bleiben, mit dem Vorhaben könne man dies "standfest machen". Josef Dichgans (CDU) wies darauf hin, die beste Pflege der Landschaft sei deren Nutzung. "Das wird noch gestärkt durch einen Nutzer wie Gobs, der mit der Landschaft hier verwurzelt ist", sagte er. Gobs fügte hinzu, er möchte die Rinderhaltung "bis zum Rentenalter" fortführen. "Mein Anliegen ist eine artgerechte und nachhaltige Tierhaltung nach gesetzlichen Vorgaben", sagte er. ]]>
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     <![CDATA[Kommunalpolitik Gemeinderat Naturschutz Landschaftspflege]]>
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         <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 01:51:16 +0100</pubDate>
         <title> Kooperation bei Windenergie</title>
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         <description><![CDATA[  Nach der Stadt &#220;berlingen und der Gemeinde Owingen hat auch die Gemeinde Sipplingen den Aufstellungsbeschluss f&#252;r einen Teilfl&#228;chennutzungsplan, "Windenergieanlagen" einstimmig gefasst. Dabei handelt es sich um ein Planverfahren, an dessen Ende mehrere Standorte f&#252;r Windkraftanlagen feststehen sollen.  ]]></description>
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		Nach der Stadt &#220;berlingen und der Gemeinde Owingen hat auch die Gemeinde Sipplingen den Aufstellungsbeschluss f&#252;r einen Teilfl&#228;chennutzungsplan, "Windenergieanlagen" einstimmig gefasst. Dabei handelt es sich um ein Planverfahren, an dessen Ende mehrere Standorte f&#252;r Windkraftanlagen feststehen sollen.<br>
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Nach der Stadt Überlingen und der Gemeinde Owingen hat auch die Gemeinde Sipplingen den Aufstellungsbeschluss für einen Teilflächennutzungsplan, "Windenergieanlagen" einstimmig gefasst. Dabei handelt es sich um ein Planverfahren, an dessen Ende mehrere Standorte für Windkraftanlagen feststehen sollen.


   
Die Verwaltung wurde zugleich beauftragt, sich so schnell wie möglich mit der Stadt Überlingen und der Gemeinde Owingen in der Verwaltungsgemeinschaft abzustimmen und gemeinsam ein ,kompetentes Planungsbüro" zur Erstellung des Teilflächennutzungsplans zu beauftragen. Bürgermeister Anselm Neher hatte darauf verwiesen, falls die Verwaltungsgemeinschaft keine Steuerung der potenziellen Standorte für solche Anlagen vornähme, sei es zumindest theoretisch zu befürchten, "dass eine Verspargelung unserer besonders schützenswerten Landschaft entstehen kann". ]]>
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         <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 01:51:08 +0100</pubDate>
         <title> Theatergruppe der Kolpingfamilie spielt Komödie</title>
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         <description><![CDATA[  Wenn die zwei Junggesellen Karl und Alfons in ihrem zweiten Fr&#252;hling auf die Verf&#252;hrungstricks von zwei weiblichen Ferieng&#228;sten hereinfallen, die nur aufs Geld aus sind, und dann nach einem feucht-fr&#246;hlichen Abend in turbulenter Nacht ein Toter im H&#252;hnerstall der Ferienpension liegt, dann gibt es ein Problem mit der Beseitigung der Leiche. So geschieht es in "Mord im H&#252;hnerstall", einem k&#246;stlichen Schwank von Regina R&#246;sch, den Michaela Beirer, die Pensionsinhaberin Lisbeth, auf Sipplinger Dialekt umgeschrieben hat.  ]]></description>
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		Wenn die zwei Junggesellen Karl und Alfons in ihrem zweiten Fr&#252;hling auf die Verf&#252;hrungstricks von zwei weiblichen Ferieng&#228;sten hereinfallen, die nur aufs Geld aus sind, und dann nach einem feucht-fr&#246;hlichen Abend in turbulenter Nacht ein Toter im H&#252;hnerstall der Ferienpension liegt, dann gibt es ein Problem mit der Beseitigung der Leiche. So geschieht es in "Mord im H&#252;hnerstall", einem k&#246;stlichen Schwank von Regina R&#246;sch, den Michaela Beirer, die Pensionsinhaberin Lisbeth, auf Sipplinger Dialekt umgeschrieben hat.<br>
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Wenn die zwei Junggesellen Karl und Alfons in ihrem zweiten Frühling auf die Verführungstricks von zwei weiblichen Feriengästen hereinfallen, die nur aufs Geld aus sind, und dann nach einem feucht-fröhlichen Abend in turbulenter Nacht ein Toter im Hühnerstall der Ferienpension liegt, dann gibt es ein Problem mit der Beseitigung der Leiche. So geschieht es in "Mord im Hühnerstall", einem köstlichen Schwank von Regina Rösch, den Michaela Beirer, die Pensionsinhaberin Lisbeth, auf Sipplinger Dialekt umgeschrieben hat.


   
Die Theatergruppe der Kolpingfamilie unterhielt das Premierenpublikum im voll besetzten Pfarrheim St. Josef in Sipplingen drei Stunden lang aufs Beste. Das Stück nimmt allzu Menschliches in direkter, teils deftiger Sprache und mit umwerfender Situationskomik aufs Korn. Eine Attacke auf die Lachmuskeln der Zuschauer folgt der anderen. Als die beiden aufgeputzten Feriengäste, die blonde Sabine (Marlene Haas) und die schwarze Agathe (Christel Keßler) in der Pension auftauchen, sehen die beiden alten Knaben Karl (Clemens Beirer) und Alfons (Gerold Beirer) ihre Chancen auf ein Abenteuer gekommen und lassen sich von den Betrügerinnen ausnehmen. Alfons sagt grantig zu Nichte Lisbeth, die ihn versorgt: "Do gange mir emol mit denne flotte Biene us, und mei schwarze Hose isch it gebiglet." Lisbeth, die Alfons verdächtigt, eine geheime Freundin namens "Beate" zu haben, kriegt von Alfons zur Antwort: "Für d'Fraue gibt's Tupperware, für Maane Beate Uhse." Und zwischen den Dialogen hört man immer wieder das laute Krähen des "Gickerle Otto" aus dem Hühnerstall, dem die frustrierte Lisbeth nachruft, "Halt's Mul, du Mannsbild". Ihre Freundin, die agile und Männer bezirzende Sophie (Marianne Harder) würde sich freuen, wenn Alfons' Zwillingsbruder Max käme. Doch zunächst quartieren sich zwei Radler (Gottfried Harder und Lothar Brosowsky) in der Pension ein, die als Zivilfahnder auf der Spur der beiden Betrügerinnen sind und die widersprüchlichen Erklärungen zu den Blutspuren aus dem Hühnerstall in den Schuppen auf den Grund gehen wollen. Der tumbe Ortspolizist Leo (Reinhold Seiberle) lässt sich als "Bulle von Sipplingen" gerne von den gewieften Frauenzimmer umgarnen und merkt, selbst stockbetrunken wie Karl und Alfons, nicht, was da vorgeht. Beim nächtlichen Versuch der raffinierten Agathe, Alfons' Geldkassette aus dem Geheimfach im Hühnerstall zu stehlen, kommt es zum "Mord" an Alfons. Seine Leiche zu verstecken führt dann zu den ausgefallensten Einfällen. Mit dem überraschenden Besuch des Zwillingsbruders Max, der dem toten Alfons aufs Haar gleicht, und der Verhaftung der Damen klärt sich der Fall. Und an den Kragen wird es letztlich nur dem Gickeler Otto gehen, wenn Lisbeth zum Schluss ausruft, "Mach's Wasser warm, heut Abend gieht's Hennesuppe." Mit langem Beifall dankte das Publikum der herzhaft spielenden Theatergruppe. ]]>
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