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    <title>suedkurier.de - Sipplingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:20 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:32:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-war-der-tourismus-sommer-am-bodensee-fuer-hotels-und-gastronomie-05-11-25;art410936,12509556 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.  ]]></description>
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          Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.<br>
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        Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.



        <p>Die Gastronomie und Hotellerie im Bodenseekreis zieht nach dem Sommer eine gemischte Bilanz. Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus (DBT), blickt positiv auf die vergangene Sommersaison am See zurück: „Das war eine gute Saison. Wir konnten unser seit Jahren stabiles, hohes Niveau halten.“</p> <h2>So viele Übernachtungen gab es im Sommer am See</h2> <p>Nachdem es im vergangenen Jahr im Juni, Juli und August 1,33 Millionen Übernachtungen im Landkreis gegeben hatte, waren es im laufenden Jahr 2025 ein paar Tausend mehr. Wichtig dabei: Die Zahlen umfassen nur die großen Betriebe mit mehr als acht Betten. Ein Wachstum ist vor allem bei Touristen aus dem Ausland erkennbar. Fast jeder achte Gast kam nicht aus Deutschland.</p> <p>„Wir haben dieses Jahr spürbar mehr Fremdsprachen am Bodensee gehört. Niederländisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch“, sagt Stegmann. Dabei liege der Fokus der DBT eigentlich auf dem deutschsprachigen Markt.</p> <h2>Gästekarte ist Erfolgsmodell</h2> <p>Zur Attraktivität der Region als Tourismusdestination trage derweil auch die Echt BodenseeCard bei. „Sie ist ohne Einschränkungen ein echtes Erfolgsmodell“, so Stegmann. „Manche Urlauber buchen sogar noch einmal auf andere Gemeinden um, wenn sie merken, dass sie die Gästekarte nicht in ihrem Urlaubsort bekommen.“</p> <p>Insbesondere die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs sei ein großes Thema – trotz Deutschlandticket, wie Stegmann betont. „Das Urlaubsverhalten hat sich geändert“, berichtet Stegmann. „Durch das Ticket fahren viele Touristen kleinere Ausflugsziele an, die sie sonst nicht auf dem Schirm gehabt hätten.“</p> <h2>„Der zweite oder dritte Wein wird nicht mehr bestellt“</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076" target="_blank" title="Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee">Horst Müller, Vorsitzender des Dehoga-Verbands im Bodenseekreis und Betreiber des Hotels ‚Zur Winzerstube‘, berichtet von einem ‚diversen Bild‘</a>. In einer Vorstandssitzung hätten ihm etwa 15 Wirte vom See unterschiedliche Eindrücke vom Sommergeschäft geschildert. „Es kommt sehr darauf an, wo die Betriebe beheimatet sind“, sagt Müller. „Bei den meisten Gastronomiebetrieben war der Sommer wetterbedingt durchwachsen.“</p> <p>Das spiegele sich vor allem darin wider, dass es eine gewisse Konsumzurückhaltung gebe. Die Betriebe seien früher am Abend leer als noch vor ein paar Jahren. „Da hat der Service teils fast Minusstand“, so Müller. „Der zweite oder dritte Wein – oder gar die ganze Flasche – wird nicht mehr bestellt.“ Auch beim Essen geben sich die Gäste offenbar mit weniger zufrieden: „Es wird eher das kleinere oder günstigere Gericht genommen.“</p> <h2>Gäste bleiben immer kürzer</h2> <p>Ein anderes Bild bietet sich Müller zufolge bei den Beherbungsbetrieben: „Da lief die Vermietung ordentlich“, berichtet der Inhaber des Boutiquehotels „Zur Winzerstube“. Aber: „Die Verweildauer wird kürzer. Bei uns in Hagnau lag der Durchschnitt früher bei fünf Nächten, jetzt nur noch bei vier.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Menschen verzichten immer häufiger auf Restaurantbesuch</span><span>Die Gastronomie verzeichnete von Januar bis August 2025 einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Valentin Weislämle, Tourismusforscher der DHBW Lörrach, erklärt das Phänomen auch mit der Bedürfnispyramide: „Auf einen Restaurantbesuch können viele eher verzichten als auf einen Urlaub. Wenn sie essen gehen, entscheiden sich vor allem Familien häufig für ein günstigeres oder kleineres Gericht, um Kosten zu sparen und dennoch in den Urlaub gehen zu können.“</span></label></div> <p>Probleme machen Müller die Stornierungen. Wie bei den meisten seiner Kollegen kann man in seinem Hotel bis 30 Tage vor Anreise kostenfrei stornieren. Danach fallen Gebühren an. „Die Gäste tun sich immer schwerer, das einzuhalten“, sagt der Hotelier. Zählen kann er auf seine Stammkunden: „Die sind treu, während Neugäste eher flexibel buchen und stornieren wollen. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“</p> <h2>Ist die Bodenseeregion zu beliebt?</h2> <p>Sind diese Probleme nur am See ein Thema? „Nein“, entgegnet Valentin Weislämle, Professor an der DHBW Lörrach. Er sieht die Region vielmehr in einer komfortablen Situation: „Der Bodensee ist als Ferien- und Ausflugsdestination attraktiv. Relativ gesehen steht die Region besser da als viele andere Teile Deutschlands.“ Er sieht sogar eher das Problem des sogenannten Overtourism – also dass zu viele Menschen auf einem Fleck Urlaub machen wollen.</p> <p>Zurückhaltung beim Konsum sei überall festzustellen, berichtet der Studiengangsleiter des Tourismusstudiengangs. „Nach Corona gab es einen Nachholeffekt, aber jetzt haben die Preise endgültig durchgeschlagen.“ Insgesamt seien die Preissteigerungen über dem Inflationsniveau. „Bei über 30 Euro für einen Hauptgang ist vor allem für Familien eine Schmerzgrenze erreicht.“</p> <h2>Gaststättensterben geht weiter</h2> <p>In den vergangenen sechs Jahren mussten laut Branchenverband Dehoga in Baden-Württemberg 3200 Betriebe schließen. Weislämle prophezeit ein noch heftigeres Gaststättensterben in den kommenden Jahren: „Es wird eine Trennung des Angebots geben. Überleben werden nur Betriebe, die entweder einen überdurchschnittlichen Service bieten oder vermehrt auf Convenience umstellen.“</p> <p>Denn vor allem der Personalmangel macht der Gastronomie zu schaffen: Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe ist im Vergleich zu 2024 um 3,2 Prozent zurückgegangen. „Die Lösung: dicht machen oder auf Kantinenstil umstellen“, sagt der Lörracher Dozent. „Das können Convenience-Produkte sein, Selbstbedienung oder Serviceroboter.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:03:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aus für störanfällige Autoladesäule  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/aus-fuer-stoeranfaellige-autoladesaeule;art372492,12509241 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die rund sieben Jahre alte Stromtankstelle der Energie Baden-Württemberg AG beim Parkplatz West wird abgebaut  ]]></description>
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          Die rund sieben Jahre alte Stromtankstelle der Energie Baden-Württemberg AG beim Parkplatz West wird abgebaut<br>
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        Die rund sieben Jahre alte Stromtankstelle der Energie Baden-Württemberg AG beim Parkplatz West wird abgebaut



        <p><strong>Sipplingen</strong> Was passiert mit der Schnellladesäule am Parkplatz, die 2018 errichtet worden war? Mit diesem Thema hatte sich Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu befassen. Denn die EnBW hatte den Standort für die störanfällige Ladesäule des Herstellers ABB inzwischen als unwirtschaftlich eingeschätzt. Laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung erläuterte Christoph Hahn, Kommunalberater der EnBW, vier mögliche Handlungsoptionen für die Gemeinde: Den ersatzlosen Rückbau der Ladesäule oder eine Übernahme der bestehenden Ladesäule durch die Gemeinde für einen symbolischen Preis von einem Euro. Als weitere Alternativen schlug er die Errichtung einer neuen AC-Ladesäule (Ladestation, die Wechselstrom an ein Elektroauto liefert) oder einer neuen DC-Ladesäule (Gleichstrom-Ladestation) vor. Kritisch habe er sich zur Variante zwei aufgrund der fehleranfälligen Ladesäule geäußert. Bei den Varianten drei und vier würden neue Ladesäulen errichtet, wodurch Einnahmen möglich seien; jedoch gelte es, Investitions- und Betriebsaufwendungen zu berücksichtigen.</p> <p>Bürgermeister Oliver Gortat habe ergänzt, dass im Rahmen des Carsharing-Projekts beim Spielplatz gegenüber der Turnhalle noch dieses Jahr eine Ladestation mit zwei Ladepunkte in Betrieb gehen soll. Das Ratsgremium wies laut der Mitteilung darauf hin, dass der Betrieb einer Ladesäule durch die Gemeinde mit Aufwand und Risiken verbunden sei. Es mache keinen Sinn, eine störanfällige Anlage zu übernehmen. Außerdem stelle der Betrieb einer Ladesäule grundsätzlich keine kommunale Kernaufgabe dar. Hahn habe erläutert, dass die laufenden Betriebskosten der bestehenden Säule gerade so gedeckt werden konnten, eine Amortisation der Investitionskosten jedoch nicht erreicht worden sei. Zudem sei auch die Ersatzteilsituation schwierig.</p> <p>Der Gemeinderat beschloss, keine Ersatz-Ladesäule an diesem Standort zu errichten. Vielmehr soll diese ersatzlos abgebaut werden und die EnBW soll den Bereich in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Kernkraftwerke Energiewirtschaft]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Aus für störanfällige Autoladesäule]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:02:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Krone" startet bald in eine neue Ära: Das sind die neuen Pächter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krone-ueberlingen-oeffnet-wieder-das-sind-die-neuen-paechter-04-11-25;art372495,12508667 ]]></link>      <description><![CDATA[  Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.  ]]></description>
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          Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krone-ueberlingen-oeffnet-wieder-das-sind-die-neuen-paechter-04-11-25;art372495,12508667]]></guid>
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        Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.



        <p>Es riecht nach Putzmittel und frischer Farbe in der „Krone“. Dort, wo monatelang Staub und Stille herrschten, klingen nun Stimmen und Gelächter durch die Räume. Die blauen Wände sind verschwunden, sattes Grün zieht sich durch den Gastraum – warm, einladend, klassisch. An der Theke lehnt Marko Meinhard, 35, und schaut sich um, als könne er selbst kaum glauben, dass hier bald wieder Gäste sitzen werden.</p> <p>„Wir fühlen uns geehrt, weil dieses Haus eine solche Tradition hat. Hier wird seit vielen Generationen gekocht und bewirtet. Das weiterzuführen ist für uns eine große Verantwortung.“ Neben ihm steht seine Frau Gabi, 31, und nickt. „Ich habe Respekt, aber das wird gut“, sagt sie.</p> <p>Das Ehepaar Meinhard aus Gaienhofen übernimmt künftig die „Krone“ – und damit ein Stück Überlinger Identität. Im Februar war das Traditionshaus nach der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nach-pleite-gleich-drei-bedeutende-ueberlinger-gasthaeuser-geschlossen;art372495,12303277" title="Krone, Zeughaus, Uferpark: Nach Betreiberpleite gleich drei bedeutende Gasthäuser geschlossen">Insolvenz der TIP GmbH</a> geschlossen worden. Für viele in der Stadt war das ein Schock. Jetzt soll die Krone wieder das werden, was sie jahrzehntelang war: ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt, ein Stück Zuhause.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Marko (35) und Gabi Meinhard (31) leben in Gaienhofen auf der Höri. Gemeinsam führen sie künftig das Traditionsgasthaus Krone in der Überlinger Münsterstraße. Das Ehepaar ist verheiratet, hat zwei kleine Töchter im Alter von zwei und vier Jahren – das dritte Kind ist bereits unterwegs. In ihrer Freizeit genießen sie gutes Essen, reisen gern und verbringen viel Zeit mit ihrer Familie.</span></label></div> <h2>Eine Perle mit Geschichte</h2> <p>Als die Meinhards im Frühjahr zum ersten Mal von der freien „Krone“ hörten, dauerte es nicht lange, bis sie sich meldeten. „Wir haben sofort erkannt, dass das hier eine Perle mit viel Potenzial ist“, erzählt Marko Meinhard. Über einen befreundeten Lieferanten kam der Kontakt zu Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister zustande, deren Familie die „Krone“ seit Generationen besitzt. „Als sie von meiner Vision gehört hat, war sie, glaube ich, froh, dass sie jemanden gefunden hat, der das Haus wirklich wertschätzt.“ Das bestätigt Stotmeister gegenüber dem SÜDKURIER: „Lange war kein passender Pächter in Sicht. Bei den Meinhards bin ich mir sicher, dass sie die Gaststätte mit Herzblut wieder zum Leben erwecken.“</p> <p>Viel Arbeit hat das Ehepaar in den vergangenen Wochen schon investiert. Der Boden ist geschrubbt, die Küche geputzt, die Wände sind gestrichen. „Bis der ganze Boden wieder richtig sauber war, hat es lange gedauert“, erzählt Marko Meinhard. Doch trotz Schweiß und Muskelkater überwiegt die Freude. „Es ist ein Traum, der für uns in Erfüllung geht.“</p> <h2>Ehrliche Küche, regionale Produkte</h2> <p>Wer mit den beiden spricht, merkt schnell: Die Meinhards brennen für ihr neues Projekt. Marko, der eigentlich aus der Industrie kommt, bezeichnet sich selbst als „Vollzeit-Herzblut-Gastronom“. Er liebt gutes Essen, Reisen, Kunst, Musik – und die ehrliche Küche. „Kochen ist für mich ein Handwerk, aber auch Kunst“, sagt er. „In den vergangenen Jahren hat die Qualität aus meiner Sicht vielerorts nachgelassen. Das wollen wir anders machen.“</p> <p>Die Küche der „Krone“ soll bodenständig bleiben, aber mit Anspruch. „Natürlich gibt es Klassiker. Wir möchten authentisch kochen und nur gute Produkte verwenden.“ Das Fleisch bezieht das Ehepaar direkt von Fairfleisch aus Überlingen, auch Obst und Gemüse kommen aus der Region. „Bewusster Konsum ist uns wichtig. Lieber weniger, aber richtig.“</p> <p>Typische Gerichte? „Zum Beispiel Bauchspeck auf Rösti mit Rahmwirsing oder Tiroler Käsknödel mit gerösteten Nüssen“, zählt Marko Meinhard auf. Neben Variationen, die das ganze Jahr auf der Karte stehen, gibt es künftig auch eine Monatskarte mit saisonalen Gerichten sowie einen Mittagstisch.</p> <h2>Ein Ort für alle Generationen und wichtige Traditionen</h2> <p>Die Meinhards möchten nicht nur gutes Essen anbieten, sie möchten, dass sich die Menschen in der „Krone“ wieder begegnen. „Ein Wirtshaus steht für Miteinander“, sagt Marko Meinhard. „Hier ist jeder willkommen: Familien, Freunde, Vereine, Touristen.“ Besonders wichtig sind den Gastwirten die Einheimischen. „Wir möchten ein Lokal für die Bürger sein. Denn eigentlich gehört die ‚Krone‘ doch jedem Überlinger – so sehen wir das zumindest.“</p> <p>Deshalb sollen auch Traditionen wieder ihren Platz finden, zum Beispiel die Öffnung der Gaststätte am 23. Dezember. An diesem Tag gibt es nur ein eingeschränktes Speiseangebot, stattdessen wird gefeiert und getanzt. „Das gab es zuletzt nicht mehr und das möchten wir unbedingt wieder aufleben lassen“, sagt Marko Meinhard. Auch an die Fasnet denken die neuen Wirte. „Da stehen wir ganz klar dahinter. Für die Überlinger werden wir auf jeden Fall da sein.“ Klar ist also: Der Dorferschoppen findet 2026 wieder in der „Krone“ statt. Das freut auch Jörg Bohm, den künstlerischen Leiter der Fastnachtsveranstaltung. „Krone und Galgen sind mittlerweile Teil unserer DNA. Der Dorfer findet seit 61 Jahren nicht aus beliebiger Tradition, sondern reiner Erforderlichkeit genau dort statt“, betont Bohm.</p> <h2>Blick in die Zukunft</h2> <p>Die Herausforderungen sind dem Ehepaar bewusst – hohe Energiekosten, steigende Löhne, schwierige Rahmenbedingungen. „Natürlich sind die Zeiten nicht einfach“, sagt Marko Meinhard. „Aber wir glauben, dass ehrliche Qualität sich durchsetzt. Die Menschen sollen merken, dass wir das mit Liebe machen.“ Derzeit warten sie noch auf die Freigabe der Lüftungsanlage, dann kann es am Freitag, 28. November offiziell losgehen.</p> <p>Und wo sieht sich das Paar in der Zukunft? „In zwei Jahren hat sich die ‚Krone‘ hoffentlich wieder als Überlinger Kulturgut etabliert. Wir möchten zeigen, dass Gastfreundschaft und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen.“</p> <p>Dass Marko und Gabi Meinhard auch privat ein eingespieltes Team sind, merkt man schnell. Sie haben zwei kleine Töchter, das dritte Kind ist unterwegs. „Wir machen das zusammen“, sagt Gabi. „Und wir machen es mit Herz.“ Marko fasst es so zusammen: „Man sollte es entweder mit Liebe machen oder bleiben lassen. Alles andere kommt dann von selbst.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:40:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nachwuchs der Feuerwehr beweist sich: 55 Jugendliche treten bei Abnahme der Jugendflamme an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/nachwuchs-der-feuerwehr-beweist-sich-55-jugendliche-treten-bei-abnahme-der-jugendflamme-an;art372492,12508592 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Jugendfeuerwehren im Bodenseekreis haben‘s drauf: Bei der Jugendflamme II und III zeigten die Mitglieder ihr Können. Unter Prüfungsbedingungen mussten sie eine Reihe an kniffligen Aufgaben absolvieren.  ]]></description>
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          Die Jugendfeuerwehren im Bodenseekreis haben‘s drauf: Bei der Jugendflamme II und III zeigten die Mitglieder ihr Können. Unter Prüfungsbedingungen mussten sie eine Reihe an kniffligen Aufgaben absolvieren.<br>
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        Die Jugendfeuerwehren im Bodenseekreis haben‘s drauf: Bei der Jugendflamme II und III zeigten die Mitglieder ihr Können. Unter Prüfungsbedingungen mussten sie eine Reihe an kniffligen Aufgaben absolvieren.



        <p>Sieben Jugendfeuerwehren, aufgeteilt auf zwölf Gruppen mit insgesamt 55 Jugendlichen, haben erfolgreich an der Abnahme der Jugendflamme Stufe II und III teilgenommen. Rund um die Grundschule absolvierten die jungen Feuerwehrmitglieder mehrere Übungen, die von erfahrenen Betreuern erläutert und später auch beurteilt wurden. In der Stufe II mussten die Jugendlichen ihr feuerwehrtechnisches Können in verschiedenen Bereichen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, Verkehrsabsicherung, Aufbau einer Saugleitung, Kuppeln zweier Druckschläuche sowie einem sportlichen Teil unter Beweis stellen.</p> <p>In der eher selten vorkommenden Stufe III galt es Aufgaben wie Erste Hilfe oder den Aufbau eines Schaumangriffes zu absolvieren. Ebenso mussten Teamfähigkeit, Geschicklichkeit und ein ordentliches Auftreten gezeigt werden. Abschließend fand eine Dorfrallye im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Sipplingen mit den Jugendlichen statt.</p> <h2>Jugendflamme hat sich im Kreis etabliert</h2> <p>Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Löhle freute sich bei der Begrüßung in der Aula der Schule, dass das Vorhaben, die Abnahme der Jugendflamme als kreisweite Veranstaltung laufen zu lassen, sich im Veranstaltungskalender der Kreisjugendfeuerwehr etabliert habe. „Für mich gibt es ein Gefühl als Abnahme light zu den Leistungsabzeichen der Aktiven“, sagte er. Mit der Anzahl von 55 Teilnehmern stehe man „voll im Schnitt“ der zurückliegenden Jahre. Auch im kommenden Jahr wolle man Jugendlichen und Betreuern die Gelegenheit geben, entweder mit der Jugendflamme zu starten oder mit der nächsthöheren Stufe weiterzumachen.</p> <h2>Auftreten und Gemeinschaftsgefühl stärken</h2> <p>Löhle sagte an die Jugendlichen gerichtet: „Die Jugendflamme selbst gibt euch Jugendlichen und uns einen Rahmen, sich würdig der Öffentlichkeit zu präsentieren und das Gemeinschaftsgefühl in eurer Mannschaft und zu den anderen Jugendfeuerwehren zu stärken.“ Löhle erläuterte weiter, das Programm der Jugendflamme sei ursprünglich in Baden-Württemberg entwickelt und später von der Deutschen Jugendfeuerwehr als Standardausbildungsprogramm übernommen worden. „Die Jugendflamme soll Ausbildern Leitfaden zur Ausbildung der Jugendlichen sowie den Jugendlichen Ansporn sein, das erlernte Wissen regelmäßig unter Beweis stellen zu können.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Deutsche Jugendfeuerwehr gibt Rahmenplan vor</span><span>Die in Baden-Württemberg entwickelte Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wird in drei Stufen gegliedert. Die Deutsche Jugendfeuerwehr gibt einen bundeseinheitlichen Rahmenplan für die Bedingungen, Abnahme und Vergabe vor. Im Stufen-Programm Jugendflamme werden traditionelle Elemente der feuerwehrtechnischen Ausbildung ebenso aufgegriffen wie Inhalte und Methoden der allgemeinen Jugendarbeit und -bildung. Teilnahmeberechtigt sind Jugendfeuerwehrmitglieder im Alter von zehn Jahren (Stufe I) beziehungsweise 13 Jahren oder älter (Stufe II), die im Besitz der Jugendflamme Stufe I sind.</span></label></div> <p>Gegenüber dem SÜDKURIER teilte Löhle mit, dass es im Bodenseekreis aktuell 24 Jugendfeuerwehren für Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren gibt. „Jede Gemeinde hat eine Jugendfeuerwehr“, sagte er. „Dazu kommt noch als Besonderheit die Schlossschule Salem mit einer eigenen Jugendfeuerwehr.“ Außerdem sind ihm zufolge noch acht Kindergruppen für Jungen und Mädchen von fünf bis neun Jahren vorhanden. Im Vorjahr sei erstmals die Anzahl von 1000 Mitgliedern übertroffen worden: Dazu würden neben den rund 750 Kindern und Jugendlichen auch Betreuer und Ausbilder gezählt.</p> <h2>Jugendliche meistern Aufgaben mit Bravour</h2> <p>Löhles Dank galt der Jugendfeuerwehr Sipplingen für die Ausrichtung der Veranstaltung. „Das zeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen der Kreisjugendfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr Sipplingen funktioniert.“ Er freute sich abschließend verkünden zu können, dass alle Jugendlichen die an sie gestellten Aufgaben „super gemeistert“ hätten und das aus diesem Grund allen sowohl die Jugendflamme Teil II als auch die Jugendflamme Teil III überreicht würden.</p> <p>Er gratulierte den Betreuern und Jugendwarten, „dass sie mit dieser tollen Leistung der Jugendlichen ihre Ausbildungsziele so gut erreicht und unter Beweis gestellt haben“. Löhle beglückwünschte außerdem Sipplingens Kommandant Mirko Schirmeister „zu solch aktiven Jugendwarten, Betreuern und Jugendlichen“. Löhle unterstrich: „Die Einsatzfähigkeit eurer Wehren wird auch in Zukunft durch die Jugendfeuerwehren gesichert sein.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nachwuchs der Feuerwehr beweist sich: 55 Jugendliche treten bei Abnahme der Jugendflamme an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:40:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/gift-im-bodensee-als-ein-anschlag-aufs-trinkwasser-vor-20-jahren-millionen-menschen-beunruhigt;art372492,12507989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.  ]]></description>
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          Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.<br>
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        Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.



        <p>Im Oktober 2005 erhält die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) ein anonymes Schreiben. Der Verfasser droht, Giftfässer im Bodensee zu versenken und kündigt weitere Taten an, falls seine Forderung – die öffentliche Bekanntgabe des Vorfalls – nicht erfüllt wird. Der Brief ist mit einer alten Schreibmaschine getippt. Ein Wort fällt auf: „Ludernzüchter“. Die Polizei hofft später, über diesen ungewöhnlichen Begriff Hinweise auf den Täter zu finden.</p> <p>Die Öffentlichkeit weiß anfangs nichts davon. Verdeckte Ermittlungen, auch unter Wasser, sollen den Täter auf frischer Tat überführen. Taucher finden bald zwei Zehn-Liter-Plastikkanister im Überlinger See vor Sipplingen, 70 Meter tief und wenige Meter vom „Entnahmestutzen“ entfernt. Durch diesen Stutzen fließt das Wasser, das bei vier Millionen Menschen als Trinkwasser aus dem Hahn kommt – bei weitem nicht nur am Bodensee. Sogar hessische Haushalte nutzen das Wasser, das in Sipplingen ins 1700 Kilometer lange Rohrnetz gespeist wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bodensee-Wasserversorgung</span><span>Die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) mit Sitz in Stuttgart beliefert seit 1954 große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Sie gilt als einer der größten Fernwasserversorger Deutschlands: Über 320 Städte und Gemeinden mit rund vier Millionen Einwohnern werden über ein Netz von etwa 1700 Kilometer Leitungen versorgt.​ Das Wasser wird am Grund des Bodensees entnommen und zur zentralen Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gepumpt. Dort wird es aufbereitet und ins Leitungssystem eingespeist. Jährlich werden rund 125 bis 130 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen, was etwa ein Prozent des natürlichen Zuflusses in den Bodensee durch den Rhein ausmacht. Die Entnahme beeinflusst den Wasserstand des Sees kaum.​</span></label></div> <p>Analysen ergeben, dass die Kanister unter anderem das Pflanzengift Atrazin enthalten, in Deutschland seit 1991 verboten. Als Folge einer Umweltkatastrophe in der Schweiz 1986 hatten große Mengen Atrazin und andere Substanzen im Rhein ein Fischsterben ausgelöst. Nun finden sich Spuren davon im Bodenseewasser, stark verdünnt.</p> <p>Die BWV und Ermittlungsbehörden gehen am 14. November fast vier Wochen nach Erhalt des anonymen Schreibens an die Öffentlichkeit – spät, zu spät, wie vielfach kritisiert wird. Die Bedrohung ist längst durchgesickert und droht zum offenen Geheimnis zu werden.</p> <h2>Hotline blockiert, Website lahmgelegt</h2> <p>Die Bevölkerung sei nie gefährdet gewesen, heißt es seitens der BWV. Die Gift-Konzentration im Wasser sei so gering, ein Mensch müsste einen ganzen Gartenpool austrinken, um seine Gesundheit zu gefährden. Mit diesem Bild versucht ein BWV-Vertreter gegenüber die Presse und die besorgte Bevölkerung beruhigen. Aber von Beruhigung keine Spur. Eine Flut von Anfragen blockiert die eingerichtete BWV-Hotline und legt die Internetseite zeitweise lahm.</p> <p>Die Polizei bildet eine 50-köpfige Sonderkommission. Sie überwacht die Entnahmestelle rund um die Uhr, durchsucht Boote, Häfen und Uferabschnitte. In den folgenden Wochen werden zwei weitere Kanister und eine Plastiktüte mit giftigem Granulat gefunden. Bald gerät ein Landwirt aus dem Kreis Ravensburg in Verdacht. Er hatte in einer früheren Auseinandersetzung mit Behörden gedroht, seinen Hof „ökologisch zu verminen“ und das Stuttgarter Trinkwasser zu verunreinigen. Ein Großaufgebot der Polizei durchsucht sein Anwesen, findet aber keine Beweise. Der Mann bestreitet jede Beteiligung.</p> <h2>Noch ein Hinweis: „Mikado“</h2> <p>Die Beamten verfolgen 600 Spuren, suchen nach Menschen, die das Wort „Ludernzüchter“ verwenden, fahnden nach Schreibmaschinen, mit denen das anonyme Bekennerschreiben getippt worden sein könnte. In zwei Kanistern hatten sich Rückstände des Herbizids Mikado gefunden, das erst im Frühjahr 2005 in den Handel gekommen war, ein weiterer Ermittlungsansatz. Rund 540 Mikado-Käufer werden überprüft.</p> <p>„Ich bin überzeugt, dass wir den Täter finden“, erklärt noch im Januar 2006 Bernhard Weber, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Friedrichshafen, gegenüber unserer Zeitung. Aber alle Spuren führen ins Leere. Im April 2006 wird die Sonderkommission aufgelöst. Eine kleinere „Ermittlungsgruppe Wasser“ arbeitet die verbliebenen Spuren ab. Von den mehr als 600 Hinweisen führt keiner zu etwas Greifbarem.</p> <p>Wer im Herbst 2005 Gift im Bodensee versenkt hat, ist bis heute ungeklärt. Auf Anfrage des SÜDKURIER bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes-Georg Roth, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen sind. Neue Ermittlungsansätze hätten sich in den vergangenen 20 Jahren nicht ergeben.</p> <h2>„Prägendes Erlebnis“ für Bodensee-Wasserversorgung</h2> <p>Für die Wasserversorger und Sicherheitsbehörden zieht das Ereignis weitreichende Folgen nach sich. An Entnahmestellen gelten jetzt strenge Sicherheitsvorschriften: Verbotszonen, Kameras, dazu moderne und im Laufe der Jahre deutlich intensivierte Analyseverfahren, bevor das aufbereitete Bodenseewasser als Trinkwasser verteilt wird. In der Nähe der Entnahmestellen im See zu schwimmen, zu tauchen oder Boot zu fahren, ist verboten.</p> <p>Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur ist die BWV verpflichtet, höchste Sicherheitsstandards einzuhalten. Das betrifft nicht nur die Prävention von Giftanschlägen. Auch gegen digitale Bedrohungen muss die Trinkwasserversorgung gewappnet sein. Teresa Brehme, Sprecherin der Bodensee-Wasserversorgung, sagt, innerhalb der BWV habe dieses „prägende Erlebnis das Bewusstsein für die Verantwortung, die mit der Versorgung der Bevölkerung einhergeht, nachhaltig geschärft“.</p> <p>Die Sorge vor einem Anschlag auf das Trinkwasser vom Bodensee bleibt. Wenn Besuchergruppen das Wasserwerk Sipplingen heute besuchen, werde regelmäßig nach den damaligen Ereignissen gefragt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Umweltgift Wasserverschmutzung Katastrophenschutz thema-natur-umwelt thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 18:26:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schwungvoll-in-den-ueberlinger-herbst-viele-besucher-beim-verkaufsoffenen-sonntag;art372495,12506806 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.  ]]></description>
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          Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.<br>
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        Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.



        <p>Äußerst zufrieden zeigte sich Reinhard Haas, Vorsitzender des veranstaltenden Wirtschaftsverbundes Überlingen (WVÜ) im Gespräch mit dem SÜDKURIER anlässlich des „Überlinger Herbst“ inklusive verkaufsoffenen Sonntags. „Die Stadt ist voll. Die Gäste sind stark interessiert in den Geschäften und nutzen auch die Veranstaltungen in der Straße.“ Rund 140 Geschäfte insbesondere in der Innenstadt hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet.</p> <p>Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Innenstadt hatte sich in eine große Fußgängerzone verwandelt. Fünf Stunden waren die Geschäfte geöffnet und zahlreiche Besucher aus der ganzen Region ließen sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren, um nach den neuesten Artikeln oder vielleicht schon nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. An einigen Stellen hofften die Besucher auf Fortunas Segen beim Glücksrad-Drehen, ein Überlinger Autohaus präsentierte in der Franziskaner Straße die neuesten Automodelle. Die kleinsten Besucher nutzten die Gelegenheit zum Karussellfahren oder zum geschminkt werden. An mehreren Stellen durften die Besucher beim Glücksrad drehen auf einen Gewinn hoffen; Luftballons wurden an vielen Stellen insbesondere an die jüngsten Gäste verteilt.</p> <p>Wie schon oft in den Vorjahren, profitierte der WVÜ davon, dass die Sonne kurz vor Veranstaltungsbeginn die Oberhand gewonnen hatte, ganz im Gegenteil zu den Prognosen. Viele der Geschäfte legten sich mit Sonderaktionen und aktuellen Präsentationen mächtig ins Zeug – auch außerhalb ihrer Verkaufsräume. In ihrem Angebot hielten sie viele neue Saisonartikel und Kollektionen zur Herbst- und Winterszeit parat. Aus diesem Grund bot der Nachmittag beste Gelegenheit, sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren zu lassen.</p> <p>Am Olberplatz gab es nach der Premiere im Frühjahr erneut viel Aktion: Elke Renker vom gleichnamigen Gastronomiebetrieb hatte hier mehreres vorbereitet, die Gäste konnten sich Bratkartoffeln mit Spiegelei schmecken lassen. Alle Einnahmen gingen hier zugunsten des Vereins „Narr mit Herz“. Renker erläuterte dem SÜDKURIER: „Wir wollen einfach den Stadteingang Stadtmitte etwas beleben und dass sich nicht alles auf Hofstatt und der Münsterstraße abspielt.“</p> <p>Für viel Beachtung sorgten hier die Stadtverschönerer Überlingen, die mit ihrem Stand „Keep it clean“ für ein sauberes Überlingen warben. Sie machten mit mehreren Beuteln von Zigarettenstummeln darauf aufmerksam, dass rund zwei Drittel aller Kippen auf dem Boden landen, Gewässer verschmutzen und so zur Gefahr für viele Lebewesen werden. Die Stadtverschönerer wurden unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Constantin-Vanotti-Schule, die zusammen mit den Mitgliedern der Stadtverschönerer zahlreiche Kippen gesammelt hatten. „Das Ziel war, das Bewusstsein entsprechend zu schärfern“, wie es Schüler Alen Hamidovic erläuterte.</p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Dufner: „Die Stadt war voll“</h2> <p>Seit über zehn Jahren organisiert Markus Dufner von MCD Sportmarketing den Aktionstag „Überlinger Herbst“ für den Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ)</p> <p><strong>Wie sind Sie mit dem Verlauf des Überlinger Herbst zufrieden?</strong></p> <p>Das Wetter war besser als vorhergesagt und die Stadt war voll. Wir hatten sehr viele Besucher und glückliche Händler. Ich hatte das Gefühl, dass es allen gut gefallen hat, wir konnten viele neue Aktionen durchführen, wie etwa auf dem Landungsplatz oder dem Olbersplatz, wo die Atmosphäre richtig toll war.</p> <p><strong>Aber der Genießermarkt auf der Hofstatt sah ja nicht ganz so gut aus, oder?</strong></p> <p>Ja, wir hatten leider aufgrund der Wettervorhersage kurzfristig einige Absagen, drei für den Markt und weitere zwei für die Veranstaltung. Das hat natürliche die Atmosphäre besonders auf der Hofstatt beeinträchtigt. Aber der gesamte Tag war ein erfolgreicher Tag, die Parkhäuser waren voll.</p> <p><strong>Und so soll es auch weitergehen?</strong></p> <p>Ja natürlich. Es gibt immer wieder neue Ideen und neue Anregungen.</p> <p></p> <p></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:00:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eigentum verpflichtet: Kann Überlingen mit einer neuen Steuer Spekulationsgeschäfte eindämmen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".  ]]></description>
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          Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609]]></guid>
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        Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".



        <p>Besitzen Sie ein unbebautes Grundstück in Überlingen, auf dem Baurecht vorhanden wäre? Dann könnte Ihnen eine erheblich höhere Besteuerung drohen. Die Einführung der neuen Grundsteuer C zur Besteuerung unbebauter Grundstücke war am Mittwoch Thema im Gemeinderat. Ziel der Steuer sind Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt. Vor allem aber soll die Steuer als Steuerungsinstrument wirken: Wohnraum schaffen, Spekulationsobjekte vermeiden.</p> <h2>Vorerst kommt sie nicht</h2> <p>Rechtlich möglich ist die Einführung seit 2025, praktisch sehen Rathaus und Gemeinderat jedoch – noch – erhebliche Bedenken. Eine Einführung zum Doppelhaushalt 2026/27 sei nicht realistisch, betonte Oberbürgermeister Jan Zeitler (SPD).</p> <p>Lisa Keller, Mitarbeiterin in der Stadtkämmerei, wies in der Sitzung auf einen hohen personellen Aufwand hin. Es sei nötig, jedes einzelne Grundstück zu bewerten, jährlich neu. Aktuell kämen 224 unbebaute und 78 geringfügig genutzte Grundstücke potenziell infrage. Rechtlich bestünden Unsicherheiten, es sei mit vielen Klagen zu rechnen. Im Raum stehen, je nach Steuersatz, Mehreinnahmen von 200.000 bis 600.000 Euro.</p> <p>CDU und FDP sprachen sich gegen die Steuer aus. Günter Hornstein (CDU) warnte vor zu hoher Belastung der Mitarbeiter und zahlreichen Klagen und plädierte dafür, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. Ingo Wörner (FDP) bezeichnete die Steuer als „bürokratisches Monster“ und hob hervor, dass dem aus Sicht der FDP nicht zugestimmt werden könne.</p> <h2>Steuerungsmöglichkeit wird erkannt</h2> <p>Auf der anderen Seite betonten SPD, LBU/Grüne und FWV-Üfa die mögliche Lenkungswirkung der Steuer. Rainer Röver (SPD) wies auf den aktuellen Konflikt in der Stadt hin: Während sich gegen eine Bebauung bei Rauenstein Ost Bürgerprotest erhebt und ein Bürgerentscheid ansteht, seien in der Kernstadt zahlreiche baureife Grundstücke ungenutzt, die für Wohnraum fehlen. Er sprach sich daher dafür aus, die Grundsteuer C weiterhin zu prüfen und mögliche Einnahmen gezielt in Leerstands- und Flächenmanagement zu investieren.</p> <p>Christian Sellerbeck (FWV-Üfa) betonte: „Eigentum verpflichtet“ – gerade bei Grundstücken, die ungenutzt bleiben, könne eine Besteuerung die Bereitschaft zur Bebauung erhöhen. Gleichzeitig mahnte er, die Einführung vorsichtig zu gestalten, um Fehler und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.</p> <h2>Haushalt ohne Grundsteuer C</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) unterstrich, dass andere Instrumente wie Zweitwohnungssteuer oder Zweckentfremdungssatzung „zahnlose Tiger“ und nur begrenzt wirksam seien. Er sah die Grundsteuer C als praktisches Steuerungsinstrument, das ausprobiert werden sollte. Vor einer Testphase könne man nicht abschätzen, ob sie wirkt oder nicht.</p> <p>Der Rat nahm den Sachstand ohne Abstimmung zur Kenntnis und plant den Haushalt ohne Grundsteuer C, wird die rechtliche Situation aber weiterhin beobachten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 12:11:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Fakten über Waldrappe, die Sie vielleicht noch nicht kannten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fuenf-fakten-ueber-waldrappe-die-sie-vielleicht-noch-nicht-wussten-27-10-25;art372495,12506600 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fuenf-fakten-ueber-waldrappe-die-sie-vielleicht-noch-nicht-wussten-27-10-25;art372495,12506600]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.



        <p>Waldrappe waren in Mitteleuropa einst weit verbreitet. Doch bereits seit dem 17. Jahrhundert galten sie als ausgerottet. Gründe für die Ausrottung waren die Jagd und die Zerstörung von Lebensräumen. Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung geriet ihre Existenz hier sogar in Vergessenheit. Seit 2017 tut das österreichische Waldrappteam alles, um eine Brutkolonie in Überlingen aufzubauen. Fünf überraschende Fakten über die Vögel:</p> <h2>Ein geselliger Vogel</h2> <p>Die Deutsche Wildtierstiftung nennt als besondere Merkmale der Waldrappe unter anderem, dass es sich um einen geselligen Vogel mit ausgiebigem Begrüßungsritual handelt. Dafür führen sie eine Reihe von Körper- und Kopfbewegungen aus. Außerdem geben sie einen bestimmten Ruf von sich. Bei Gefahr oder in der Balz stellen die Waldrappe ihre Schopffedern auf.</p> <h2>Kaum ein Unterschied</h2> <p>Während Waldrappe als Küken ein flauschiges, grau-braunes Gefieder haben, zeichnen sie sich als Adulte durch ein dunkles, metallisch glänzendes Gefieder und den Federkranz am kahlen Kopf aus. Kopf, Schnabel und Beine sind im Erwachsenenalter nicht mehr unauffällig dunkel, sondern leuchtend rot. Mit dem gebogenen Schnabel wird laut Nabu im Boden nach Futter gesucht. Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum. Aus diesem Grund ist eine DNA-Analyse nötig, um das Geschlecht zu bestimmen. Da die Küken schon davor Namen erhalten, haben manche Weibchen eher männlich klingende Namen – und umgekehrt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wiederansiedlung des Waldrapps in Überlingen</span><span>Im Rahmen des Projekts soll der Waldrapp wieder in Überlingen angesiedelt werden. Zwei Generationen wurden 2017 und 2018 in Hödingen großgezogen. 2019 folgte eine weitere Generation in Heiligenberg. 2020 musste der Plan für die nächste Aufzucht wegen der Corona-Pandemie aufgegeben werden. Fortgeführt wurde die Handaufzucht schließlich in Binningen. 2021 schlüpften erstmals Küken in Überlingen.</span></label></div> <h2>Bindung hält ein Leben lang</h2> <p>Waldrappe lassen sich auf Ziehmütter prägen. Nur deshalb kann die menschengeführte Migration ins Winterquartier funktionieren. Die Frauen ziehen die Küken von Hand auf. Im Jungvogelalter bringen sie ihnen das Fliegen bei und leiten sie schließlich ins Winterquartier. Was Sie eventuell noch nicht wussten, ist, dass diese starke Bindung ein Leben lang bestehen bleibt. Schön daher die Szene zwischen Dr. Saurier und ihren Ziehmüttern Barbara Steininger und Helena Wehner. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrapp-weibchen-dr-saurier-kehrt-allein-aus-spanien-an-den-bodensee-zurueck-3200-km-flug-ohne-hilfe;art372495,12404711" target="_blank" title="Dr. Saurier zurück am Bodensee: Warum die Rückkehr dieses Waldrapp-Weibchens ein kleines Wunder ist">Das Waldrapp-Weibchen kehrte 2025 aus Spanien zurück.</a> Im Foto ist die Kontaktaufnahme des Vogels zu den Frauen zu sehen.</p> <h2>Erkundungsflug ins Brutgebiet</h2> <p>Waldrappe sind laut Johannes Fritz, Leiter des Waldrappteams, total individuell. Es ist nicht unüblich, dass Subadulte wie Dr. Saurier noch vor der Geschlechtsreife quasi zur Probe aus dem Winterquartier in ihr Brutgebiet zurückkehren. Das nennt sich dann Erkundungsflug. Der Großteil fliegt allerdings erst mit Erreichen der Geschlechtsreife ins jeweilige Brutgebiet. In seltenen Fällen sind sie aber auch mal fehlgeleitet. Ihnen fehlt der innere Kompass. Sie haben Zugmotivation, müssen die Routen jedoch von Elterntieren oder Ziehmüttern lernen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">Im November 2023 flogen Jungvögel zum Beispiel nach Schweden </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">statt in den Süden.</a></p> <h2>Waldrapp in Ägypten</h2> <p>Das Waldrappteam widmet sich Forschungsfragen. <a href="https://www.waldrappteam.at/" target="_blank" title="" rel="noopener">2022 zeichneten die Biologen in einer Studie beispielsweise die Geschichte des Waldrapps nach.</a> „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenwart und dem alten Ägypten, wo der Vogel eine kulturelle und religiöse Bedeutung hatte, die sich wahrscheinlich aus seiner natürlichen Affinität zu kultivierten Gebieten entwickelte“, heißt es in den Erläuterungen. Die Studie untersuche außerdem die möglichen Gründe für drei Aussterbeereignisse bei Waldrappen in der Vergangenheit und deren Zusammenhang mit menschlichen Einflüssen und klimatischen Veränderungen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf Fakten über Waldrappe, die Sie vielleicht noch nicht kannten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 14:44:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sogar Tränen fließen: Rund um die Nutzung des Anbaus prallen viele Interessen aufeinander  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/sogar-traenen-fliessen-rund-um-die-nutzung-des-anbaus-prallen-viele-interessen-aufeinander;art372492,12505767 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Gebäude Rathausstraße 6 soll saniert und der Anbau für mehr Vereine und Gruppen nutzbar werden. Beim Abschluss des Beteiligungsprozesses prallten viele Interessen aufeinander. Der Gemeinderat fasste erste Beschlüsse.  ]]></description>
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          Das Gebäude Rathausstraße 6 soll saniert und der Anbau für mehr Vereine und Gruppen nutzbar werden. Beim Abschluss des Beteiligungsprozesses prallten viele Interessen aufeinander. Der Gemeinderat fasste erste Beschlüsse.<br>
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        Das Gebäude Rathausstraße 6 soll saniert und der Anbau für mehr Vereine und Gruppen nutzbar werden. Beim Abschluss des Beteiligungsprozesses prallten viele Interessen aufeinander. Der Gemeinderat fasste erste Beschlüsse.



        <p>In Sachen Sanierung des gemeindeeigenen Gebäudes Rathausstraße 6, in dem einst der Kindergarten unterbracht war, geht es weiter voran. Der große Raum im Anbau, der derzeit vor allem vom Gesangverein, aber auch von den Bürgerfrauen genutzt wird, soll barrierefrei und offen für verschiedene Nutzergruppen werden. Doch der Weg hin zu einer Lösung, die alle Ansprüche befriedigt, ist nicht konfliktfrei.</p> <p>Bei der Abschlussveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsprozess vor wenigen Tagen sollen sogar Tränen geflossen sein. Das sagte CDU-Gemeinderat Lars Heinzl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er übte an der bisherigen Vorgehensweise harsche Kritik. Der begleitete Prozess sei „nicht gut gelaufen“, man habe viel Geld ausgegeben. „Was sollte am Ende rauskommen? Wir wissen nicht viel mehr als zuvor.“ Zudem kritisierte Lars Heinzl auch das weitere Vorgehen: „Der Gemeinderat soll hier etwas entscheiden, was er gar nicht eingefädelt hat.“ Gemeinderat Thomas Biller (UL) war hier anderer Meinung. Er bezeichnete die Begleitung durch das Konstanzer Büro als gut, neutral und objektiv und sagte: „Ich bezweifle, ob wir solch ein Ergebnis erhalten hätten, wenn nur die Vereinsvorstände miteinander diskutiert hätten.“</p> <p>Damit der große Raum im Anbau den Bedürfnissen der Vereine, Gruppen und Bürger bestmöglich gerecht wird, hatte die Gemeinde vor einigen Monaten einen breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess gestartet. Begleitet und moderiert wurde dieser von der Agentur Translake, die die Ergebnisse jetzt auch in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellte.</p> <h2>83 Sipplinger beteiligen sich an der Online-Umfrage</h2> <p>Nathalie Popovic vom Konstanzer Büro Translake rief den Gemeinderäten nochmals die einzelnen Schritte im Rahmen des Prozesses in Erinnerung. Zur bestmöglichen Information und Beteiligung habe ein Spurgruppen-Treffen mit 14 Personen stattgefunden, bei dem final abgestimmt worden sei. Eine Online-Umfrage, bei der zahlreiche Bürger ihre Ideen, Wünsche und Erwartungen eingebracht hätten, bildete laut Popovic den Auftakt der eigentlichen Bürgerbeteiligung. „83 Personen haben teilgenommen, davon sind 63 in einer Gruppe, einem Verein oder einer Initiative aktiv.“ Es habe sich gezeigt, dass in Sipplingen Raumbedarf insbesondere für private Feiern und Veranstaltungen, für ein Dorfcafé, für eine Begegnungsstätte für Jung und Alt und für eine Krabbel- und Spielgruppe bestehe. Zudem fehlten Räumlichkeiten für Vereine und Gruppierungen.</p> <h2>Wunsch nach Küche und Lagermöglichkeiten</h2> <p>Die Bürgerbeteiligung fand ihren Abschluss vor wenigen Tagen mit einer Dialogveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses. Nathalie Popovic erklärt, hier habe sich gezeigt, dass es bürgerschaftliche Gruppen und Initiativen in Sipplingen gibt, die auf Raumsuche sind. „Es besteht ein Raumbedarf für verschiedene Aktivitäten.“ Alle wünschten sich eine Küche, Stühle und Tische sowie Lagermöglichkeiten für unterschiedlich große Materialien.</p> <h2>Nutzungszeiten und Bedarfe koordinieren</h2> <p>Popovic sagte in der Ratssitzung: „Insgesamt wird viel Lagerraum benötigt.“ Allerdings müsse nicht alles im Raum selbst beziehungsweise in unmittelbarer Nähe gelagert werden, und der vorhandene Lagerplatz solle clever ausgenutzt werden, etwa durch Hängeschränke oder durch abschließbare Schränke. „Wenn Nutzungszeiten sowie Bedarfe an Küche, Raumausstattung und Lagerräume betrachtet werden, können Lösungen für eine gemeinsame Nutzung gefunden werden“, sagte Popovic. Die Diskussion über solch eine Nutzung des Raumes von verschiedenen Gruppen sei jedoch aktuell nicht konfliktfrei.</p> <h2>Das sagen die Gemeinderäte</h2> <p>Gemeinderat Thomas Biller (UL) sprach sich für „eine gewisse Logistik“ im Lager und für eine sichere Heizung aus, „dass sie von selber läuft und dass nicht jeder dranrumdrehen kann“. Clemens Beirer (CDU) findet eine Hausordnung unentbehrlich und bezweifelte, dass eine Kuchentheke und ein Gefrierschrank wirklich erforderlich seien. „Wir müssen ja nicht alles Geld ausgeben.“ Günther Völk (CDU) rügte das Vorhaben zum Multifunktionsraum. „Es kann nicht sein, dass der Raum nur einem bestimmten Personenkreis zur Verfügung stehen soll.“ Das Gremium traf schließlich mehrere Beschlüsse, allerdings nicht einstimmig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Diese Beschlüsse wurden im Gemeinderat gefasst</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Der Anbau des Gebäudes soll künftig grundsätzlich multifunktional von verschiedenen bürgerschaftlichen Gruppen genutzt werden. Nutzungen, die heute noch nicht absehbar sind, sollen an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden.</li> <li>In Abstimmung mit den künftigen Nutzern sollen alle notwendigen Schritte für eine reibungslose multifunktionale Nutzung veranlasst werden.</li> <li>Die in der Bürgerbeteiligung erarbeiteten Wünsche und Anregungen sollen berücksichtigt werden, soweit es die Räume und das Budget ermöglichen.</li> <li>Architektin Corinna Wagner-Sorg aus Meersburg soll auf Grundlage der Ergebnisse der Bürgerbefragung eine Variante erarbeiten, die möglichst viele Wünsche abdeckt. Der Kellerraum soll unter anderem als Lager mit einbezogen werden.</li> <li>Die Variante der Architektin ist mit den Vereinen und Gruppen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung identifiziert wurden, zu besprechen.</li> <li>In der Gemeinderatssitzung am 13. November soll nach Möglichkeit final beraten und ein Beschluss gefasst werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sogar Tränen fließen: Rund um die Nutzung des Anbaus prallen viele Interessen aufeinander]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:42:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.



        <p>Für den Bürgerentscheid zum Bebauungsplan „Rauenstein Ost“ am 14. Dezember hat die Stadtverwaltung die Wahllokale in den Ortsteilen reduziert. In Hödingen, Nesselwangen, Nußdorf und Lippertsreute wird es keine Wahllokale geben, die Bürger müssen in die Nachbar-Ortschaften fahren; nach Bonndorf, Bambergen und Daisendorf. Das sorgte nun für eine Debatte im Gemeinderat. „Nicht plausibel“ und „Verzerrung des Wahlergenisses“, lauteten die Kritikpunkte.</p> <p>Den weitesten Anfahrtsweg haben die Hödinger, die zum Wählen nach Bonndorf fahren müssen – sofern sie durch den Anfahrtsweg nicht abgeschreckt werden oder sich an der Briefwahl beteiligen. Die Kernstadt dagegen nutzt die üblichen Wahllokale der Bundestagswahl. Die Verwaltung begründet die Entscheidung damit, dass in den Ortsteilen traditionell eine niedrigere Beteiligung zu erwarten sei und die Briefwahl zunehmend genutzt werde, wodurch Wahlhelfer entlastet würden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Um was geht‘s beim Bürgerentscheid?</span><span>Beim Bürgerentscheid am 14. Dezember geht es um die Frage, ob die Grünfläche zwischen der Rauensteinstraße und dem Hotel Sankt Leonhard erhalten bleibt oder ein Teil bebaut wird. Die Abstimmungsfrage lautet: „Sind Sie dafür, den Beschluss des Gemeinderats zur Aufstellung eines Bebauungsplans ‚Rauensteinstraße Ost‘ aufzuheben und damit die dortige Grünfläche zu erhalten?“ Befürworter der Bebauung sehen darin eine Chance, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, darunter auch bezahlbaren Wohnraum; Gegner betonen den Landschafts- und Naturschutz sowie den Erhalt städtischer Grünflächen. Mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten müssen sich an der Abstimmung beteiligen (Quorum), damit der Bürgerentscheid gültig wird.</span></label></div> <h2>Siemensmeyer: Plausibilität fehlt</h2> <p>Im Gemeinderat kam das nicht gut an, das Gremium brachte es unter Punkt „Verschiedenes“ nun zur Sprache. Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) eröffnete die Debatte und verwies auf frühere Bürgerentscheide, etwa zur Landesgartenschau oder zur Therme, bei denen in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet worden sei. Für sie wäre es nachvollziehbar, auch diesmal so zu verfahren, um die Abläufe belastbar und plausibel zu gestalten.</p> <h2>Wahlamtsleiter: Zusammenlegung gerechtfertigt</h2> <p>Wahlamtsleiter Michael Moser erklärte, dass es immer mehr Briefwähler und somit Briefwahlbezirke gebe. Die personellen Kapazitäten seien begrenzt, sodass nicht in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet werden könne. Zudem habe die Prüfung der Unterschriftenlisten gezeigt, dass die Unterstützer des Bürgerbegehrens überwiegend aus dem direkten Umfeld des Rauenstein-Ost-Gebiets stammen, während aus den peripheren Ortsteilen kaum Stimmen beigetragen worden seien. Aus Sicht von Moser rechtfertigt dies die Zusammenlegung.</p> <h2>Unterschiedliche Sichtweisen</h2> <p>Genau den gegenteiligen Schluss zieht Gemeinderat Rainer Röver (SPD). Er argumentierte, dass die Reduzierung der Wahllokale gerade die Wähler betreffe, bei denen das Interesse am Thema und die Motivation, zum Wählen zu gehen, geringer sei. Von ihnen erwarte er tendenziell eher ein Abstimmungsverhalten gegen den Bürgerentscheid. Würden sie nun gar nicht mehr zur Wahl gehen, fehlten diese „Nein“-Stimmen im Ergebnis, was zu einer Verzerrung zugunsten der Befürworter des Bürgerbegehrens führen könnte, so Rövers Prognose.</p> <p>Andrej Michalsen (LBU/Grüne) sah keine Benachteiligung, da alle Bürger die Möglichkeit der Briefwahl hätten. Ingo Wörner (FDP) schlug vor, die Briefwahl stärker zu bewerben, um die Bürger auf diese Option aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Jan Zeitler wies darauf hin, dass zehn Briefwahlbezirke eingerichtet seien, die bereits rege genutzt würden, es deshalb keine weitere Werbung brauche.</p> <h2>Janicke fordert Konsequenz für künftige Fälle</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) kritisierte, dass die Entscheidung ohne vorherige Abstimmung im Gemeinderat gefallen sei. Er forderte, dass die Verwaltung bei künftigen vergleichbaren Fällen den Rat rechtzeitig einbezieht, damit Entscheidungen in der Öffentlichkeit besser vertreten werden können. Martin Keßler, Ortsvorsteher von Hödingen, berichtete, dass die Briefwahl in seinem Ortsteil zunimmt, er das Thema im Ortschaftsrat vorgestellt und keinen Widerspruch gegen das Wahllokal in Bonndorf vernommen habe.</p> <p>Rückgängig machen lässt sich die Entscheidung der Stadtverwaltung nicht. Wie Moser sagte, würden die Wahlbenachrichtigungen am 10. November auf den Postweg gehen. Die Vorbereitungszeit sei eh schon knapp gewesen.</p> <p>Im Vorfeld der Gemeinderatsdebatte äußerte der frühere Gemeinderat Dirk Diestel Kritik an der Wahllokalbeschneidung. Seine politische Gruppierung BÜB+ sieht ihrerseits eine Verzerrung des Abstimmungsergebnisses, wenn die Wahllokale nicht gut erreichbar sind. Denn das könne dazu führen, dass das Quorum von 20 Prozent nicht erreicht werde.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:28:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.



        <p>In der Fischerhäuservorstadt hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Wohnungen begonnen. „Garten-Villen“ nennt Bauträger Fliegauf die hier entstehenden Gebäude. Sie liegen im historischen Stadtquartier Fischerhäuservorstadt, das an die Altstadt grenzt, zum Bodensee sind es nur rund 200 Meter Luftlinie. Kurzum: Ein Filetstück, für das ein hoher Preis aufgerufen wird und um das es in der Nachbarschaft seit Jahren Streit gab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gericht und Geschichte</span><span>Die Bauvorhaben stießen bereits früh auf Widerstand von Anwohnern. Mehrere Nachbarn hatten sowohl das konkrete Bauprojekt als auch den zugrunde liegenden Bebauungsplan gerichtlich angefochten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/klage-zurueckgewiesen-anwohner-koennen-bebauungsplan-nicht-stoppen;art372495,12374252" target="_blank" title="Erneute Klage ohne Wirkung: Anwohner können Bebauungsplan nicht stoppen">Im April 2025 wies der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Fischerhäuservorstadt zurück.</a> In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, dass die naturschutzrechtlich kritische nordwestliche Ecke des Plangebiets problematisch sein könnte, sah jedoch keine formellen oder materiellen Fehler in der Planung. Da außerdem für das konkrete Bauprojekt bereits eine gültige Baugenehmigung bestand, musste die Stadt das Baurecht nicht erneut prüfen oder aufrollen.<br /> Die Christophstraße 7 war Wohn- und Arbeitsort von Victor Mezger. Die Werkstatt war für die Restaurierung sakraler Kunst in der Region bekannt. 1926 übergab Victor Mezger an Victor Mezger junior. Die Victor-Mezger-Straße in Überlingen erinnert an sein Lebenswerk.<br /> <br /></span></label></div> <h2>Auf einer Ebene mit der Altstadt</h2> <p>Bauträger Thomas Fliegauf von Fliegauf-Wohnbau in Freiburg ist in Überlingen nicht zum ersten Mal tätig: „Überlingen hat eine ganz hohe Qualität. Im Vergleich, beispielsweise mit Meersburg, haben Sie hier ein Krankenhaus und Ärzte in allen Fachrichtungen, ganzjährig eine Gastronomie. Den Leuten ist es mit Blick aufs Alter wichtig, gut versorgt zu sein. Da punktet Überlingen ungemein.“ Besonders die „Garten-Villen“ hätten den Vorteil, dass sie auf gleicher Ebene wie die Altstadt liegen, also nicht am Berg.</p> <p>Zielgruppe der Wohnungen seien Menschen über 55 Jahre, die zentral, in der Nähe zur Promenade und zum Leben in der Altstadt wohnen wollen und künftig nicht mehr auf ein Auto angewiesen sein möchten. Nach Angaben von Fliegauf handelt es sich bei den bisherigen Käufern ausschließlich um Eigennutzer, darunter Personen aus Überlingen selbst sowie aus Stuttgart. Zweitwohnungsbesitzer seien bislang nicht darunter.</p> <h2>Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter</h2> <p>Maklerin Katja von Einem-König aus Überlingen ergänzt, dass die Wohnungen bewusst für eine Zielgruppe konzipiert wurden, die altersgerecht in zentraler Lage wohnen möchte. Sie betont den Aspekt des Lebens in der Stadt: „In der Stadt herrscht Leben, man ist nie einsam.“</p> <p>Die beiden Gebäude in der Gartenstraße umfassen bis zu sechs Einheiten mit Wohnflächen zwischen 80 und 146 Quadratmetern. Der Kaufpreis liegt laut von Einem-König zwischen 9400 und 13.000 Euro pro Quadratmeter. Was den Kaufpreis betrifft, geben Maklerin und Bauträger zu bedenken, dass Baugrund in Überlingen teuer ist, aber auch die Baupreise stark gestiegen seien, insbesondere durch Gewerke wie Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation.</p> <h2>Nachbarn sind weiterhin skeptisch</h2> <p>Das Projekt stand wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen jahrelang im Fokus der Öffentlichkeit und wurde im April vor Gericht entschieden. Doch aufseiten der Nachbarschaft bleiben die Bedenken unverändert. Eric Hueber, der für die Nachbarschaft spricht, erklärt: „Die massiven Bedenken von uns betroffenen Nachbarn bestehen weiterhin und in den Urteilsbegründungen der Gerichte tauchen Passagen auf, durch die wir unsere Befürchtungen bestätigt sehen.“</p> <p>Die Nachbarn kritisieren insbesondere die Auswirkungen auf das Wohnumfeld: „Durch den starken Baustellenverkehr und die Zunahme der Stellplätze von bisher insgesamt acht auf künftig 25 inklusive der Tiefgaragenstellplätze ist auf Grund der engen Straßenverhältnisse von einer starken Zunahme der Gefahrensituationen und Lärmbelastung auszugehen“, formuliert Hueber in einer E-Mail an unsere Redaktion, die er als Sprecher mit weiteren Nachbarn abgestimmt hat. Demnach sehen sie auch ökologische Risiken: „Im Umweltgutachten von August 2022 wurde deutlich, wie wichtig der nun abgebaggerte, denkmalgeschützte Mezger-Garten für die Fauna und Flora war. Insbesondere die dort ansässige Fledermaus-Population wird unter der Errichtung der hochaufragenden Gebäude in große Mitleidenschaft gezogen.“</p> <h2>Streit um Quartierscharakter programmiert?</h2> <p>Auch Auswirkungen auf das nachbarschaftliche Verhältnis befürchten die bisherigen Bewohner des Quartiers: „Die Wohnungen sind extrem hochpreisig und die beiden Häuser werden als idyllisch gelegene Gartenvillen angepriesen. Es ist zu erwarten, dass die dort anwesenden Neubürger wenig bis kein Verständnis für die in diesem Mischgebiet typischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben und deren Daseinsberechtigung mit allen Mitteln in Frage stellen werden“, so Hueber. Verkehrs- und Parksituation würden sich erheblich verschlechtern.</p> <p>Die Bauträger und Maklerin berufen sich dagegen auf die vorliegenden Genehmigungen. Der Einzug sei für spätestens 1. Juli 2027 vorgesehen, die Rohbauarbeiten sollen ab Mitte Januar starten. Das Bauprojekt in der Fischerhäuservorstadt ist Teil einer Serie von Wohnbauvorhaben der Bauträger, die insgesamt 31 Wohneinheiten in Überlingen realisiert haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:20:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jugendliche-scheitern-mit-antrag-auf-verpackungssteuer-sie-finden-trotzdem-unterstuetzung-im-rat;art372495,12505131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.  ]]></description>
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          Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.<br>
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        Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.



        <p>Marius Sellerbeck und Janne Engels machen sich stark gegen Müll. Als Vertreter des Jugendgemeinderats warben die beiden 16-Jährigen in der vergangenen Sitzung des regulären Gemeinderats für die Einführung einer Verpackungssteuer – ganz nach dem Vorbild von Konstanz und Tübingen. Engels: „Wir wären eine der ersten kleinen Städte, die einen solchen Schritt wagt.“ An die Räte gerichtet, sagte er: „Die Jugend wäre euch sehr verbunden.“</p> <p>Bereits 2021 beauftragte der Gemeinderat die Rathausverwaltung mit der Prüfung einer Verpackungssteuer; <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pizzeria-mitarbeiter-raeumen-den-landungsplatz-auf-den-muell-muessen-sie-aufgrund-eines-missverstaendnisses-aber-selbst-entsorgen;art372495,10800343" target="_blank" title="Pizzeria-Mitarbeiter räumen den Landungsplatz auf. Den Müll müssen sie aufgrund eines Missverständnisses aber selbst entsorgen">vor allem aus Ärger über die vielen Pizzakartons an der Promenade.</a> Die Prüfung pausierte, bis die Tübinger Steuer gerichtlich bestätigt wurde, und kam am Mittwoch (22. Oktober) auf die Tagesordnung. Oberbürgermeister Jan Zeitler zwiegespalten: „Wenn man davon hört, ist man Feuer und Flamme. Beschäftigt man sich näher, erkennt man gute Argumente dagegen.“</p> <h2>CDU: Wünschenswert, aber nicht realisierbar</h2> <p>Franz Dichgans (CDU) sagte, dass die Umsetzung gerade für kleine Betriebe problematisch sei: „Ein kleiner Bäcker müsste extra eine Gastroküche vorhalten, um Mehrwegbecher für eine Wiederverwendung aufzubereiten.“ Er betonte, dass grundsätzlich niemand gegen Müllreduzierung sei, aber die Umsetzung einer Verpackungssteuer in der Praxis für den Großteil der Betriebe nicht realisierbar sei.</p> <p>Kirsten Stüble (SPD) sagte: „Die Verpackungssteuer führt zu einem viel zu komplizierten Verfahren und wirkt so nicht. Besser wäre eine bundesweite Regelung wie beim Dosenpfand.“</p> <h2>Grüne: Am Thema dran bleiben</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) zeigte sich besorgt um die Belastung der Gastronomiebetriebe, betonte aber, dass man im weiteren Verfahren prüfen solle, wie dennoch Verpackungsmüll reduziert werden könne. Seine Fraktionskollegin Bettina Dreiseitl-Wanschura regte an, Betriebe für freiwillige Aktionen zu belohnen, etwa Pizzakartons als Mehrweg anzubieten. Herbert Dreiseitl (Grüne) lobte die Intention der Jugendlichen: Auch wenn die Mehrheit im Gemeinderat eine Steuer nicht unterstützen könne, sei entscheidend, dass das Thema aufgegriffen werde.</p> <h2>Jugend: Kampagne alleine reicht nicht</h2> <p>Die Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Sie argumentierten mit Zahlen und mit Nachdruck. Mit Verweis auf andere Kommunen sagten sie, dass eine Steuer ein klarer und eleganter Schritt zur Müllvermeidung sei und bloße Kampagnen nur geringe Veränderungen bewirkten. Sellerbeck griff dem erwarteten Votum voraus und sagte: „Wenn Sie es nicht tun, dann starten Sie (wenigstens) eine starke Kampagne, die etwas bewirkt.“</p> <p>OB Zeitler griff die Forderung der Jugendlichen auf. Er verwies auf die bestehende Kampagne „Kipp it clean“ des Verschönerungsvereins für eine kippenfreie Stadt, und kündigte an, sie als Vorbild für eine neue Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu nutzen.</p> <p>Gemeinsam mit der städtischen Marketing- und Tourismus GmbH, den Stadtverschönerern und dem Jugendgemeinderat soll nun eine umfassende Müllvermeidungsstrategie entwickelt werden, mit Zeitler an der Spitze. Marius Sellerbeck zeigte sich begeistert: „Das ist toll, dass wir hier eingegliedert werden! Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:21:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brandbrief zeigt: So kämpfte OB Zeitler für den Erhalt der Helios-Geburtsstation  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/brandbrief-deckt-auf-so-kaempfte-ob-zeitler-fuer-den-erhalt-der-helios-geburtsstation;art372495,12504100 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.  ]]></description>
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          Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.



        <p>Das Helios-Spital hat den Kreißsaal wegen sinkender Geburtenzahlen und Personalmangels abgemeldet und erwägt die Schließung. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416" title="Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten">Das Gesundheitsministerium will die Gynäkologie am Standort erhalten</a> und hat sie als Leistungsgruppe vorgesehen. Die Zuweisung ist nicht bindend, sie signalisiert aber die Absicht des Landes. Eine endgültige Schließung hängt zudem von der Zustimmung der Stadt als Mitgesellschafterin ab.</p> <h2>Stadt hat ein Veto-Recht</h2> <p>Wie also positioniert sich die Stadt gegenüber dem Helios-Spital? Sie ist über den städtischen Spital- und Spendenfonds als Gesellschafterin am Betrieb des Krankenhauses beteiligt und mit Oberbürgermeister Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Dort hat er bei grundlegenden Beschlüssen, die den Klinikbetrieb betreffen, ein Veto-Recht.</p> <p>Würde Zeitler einer Schließung der Geburtsabteilung zustimmen? Wie sich nun herausstellt, gibt es Äußerungen von Zeitler, die darauf hindeuten, dass er mit aller Macht für einen Fortbestand des Kreißsaals kämpfen würde. So liegt unserer Redaktion ein vertraulicher Brief Zeitlers an den früheren Klinik-Geschäftsführer Brandner vor.</p> <h2>Intern machte Zeitler Druck auf die Klinikleitung</h2> <p>Der Brief stammt aus dem Mai 2024, adressiert ist er an den damaligen Helios-Geschäftsführer, Robert Brandner. Damals konstatierte Zeitler, „dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Geschäftsführung wolle die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe taktisch ‚am ausgestreckten Arm verhungern lassen‘.“ Die wiederholten Kreißsaalschließungen hätten „eine unvorteilhafte Außenwirkung und erhöhen die Geburtenzahl sicher nicht“. Das sei offensichtlich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, und Zeitler fragte Brandner, ob diese gewollt sei.</p> <p>Tatsächlich ist in den vergangenen etwa zwei Jahren die Geburtenzahl so stark gesunken, dass Helios mit Verweis auf die Zahlen den Kreißsaal abgemeldet hat. In dem Brief von Mai 2024 stellt Zeitler die rhetorische Frage, ob dahinter Taktik stehe, weil der Konzern eine defizitäre Abteilung abstoßen wolle. Er vertritt darin die Meinung, „dass die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Wahrung der Versorgung der Bevölkerung in der Raumschaft aufrechtzuerhalten ist“.</p> <p>Zeitler konstatiert in dem Brief an Brandner, dass das Personal einen „herausragenden Einsatz“ zum Erhalt der Station leiste, dass das jedoch von der Geschäftsführung nicht ausreichend unterstützt werde. Teils würden Fachkrankenschwestern „statt sich um Schwangere und Wöchnerinnen zu kümmern, fachfremd für Patienten mit urologischen Erkrankungen“ eingesetzt. Das Argument, dass Fachkrankenschwestern universell auf unterschiedlichen Abteilungen einsetzbar seien, lasse er nicht gelten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gesellschaftsvertrag von 2007</span><span>Bis 2007 handelte es sich um ein kommunales Krankenhaus, Eigentümer war der städtische Spenden- und Spitalfonds. Defizite und die kommunale Haushaltslage ließen der Stadt damals keine andere Wahl, als an einen privaten Krankenhausträger zu verkaufen. Die Stadt ist weiterhin als Gesellschafter beteiligt und mit OB Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Sein Mandat ist an einen Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit Gemeinderat) gebunden.</span></label></div> <h2>Zeitler forderte personelle Unterstützung</h2> <p>Was die Gewinnung von medizinischem Personal anbelangt, forderte Zeitler im Mai 2024 eine „mindestens vorübergehende“ Umbesetzung innerhalb des Helios-Konzerns, beziehungsweise Abordnung aus anderen Standorten ins Klinikum nach Überlingen. Insbesondere, was die ärztliche Leitung der Geburtshilfestation betrifft. Nach seiner Vorstellung sollte es möglich sein, Ärzte vorübergehend dazu zu verpflichten.</p> <p>Zeitler zeigt in dem Brief deutlich auf, welche Folgen der Wegfall der Geburtshilfe in Überlingen hätte, insbesondere für Schwangere „aus dem Hinterland“. Sie müssten dann, so Zeitler in dem Brief, eine Anfahrtszeit von mehr als 30 Minuten bis zur nächsten Geburtshilfeabteilung auf sich nehmen. „Das ist aus unserer Sicht weder menschlich, noch medizinisch verantwortbar.“</p> <h2>Helios schweigt zu dem Vorgang</h2> <p>Der Brief Zeitlers an Brandner wurde vor fast eineinhalb Jahren geschrieben. Es ist nicht bekannt, ob der OB ihn so auch heute unterschreiben würde oder ob sich die Rahmenbedingungen mittlerweile geändert haben. Unserer Redaktion liegt der Brief seit wenigen Tagen vor, eine Bitte um Stellungnahme beantwortete das Rathaus wie folgt: „Wir bitten um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine öffentlichen Stellungnahmen zu Schriftverkehr abgeben, der ausschließlich vertraulich an einzelne Dritte gerichtet ist.“</p> <p>Auch das Helios-Spital schweigt zu dem Vorgang. „Wir bitten um Verständnis, dass wir zu internen Vorgängen grundsätzlich keine Stellung nehmen“, teilte eine Klinik-Sprecherin dem SÜDKURIER mit.</p> <h2>Wie tickt Zeitler heute bei dem Thema?</h2> <p>Nun zeigt sich, dass Zeitler heute noch ähnlich über das Thema denkt. Das kam heraus, als bekannt wurde, dass das Land Baden-Württemberg den Standort Überlingen für Geburtsstation und Gynäkologie halten möchte.</p> <p>Wir baten Zeitler darum, das einzuordnen. Am Montag, 20. Oktober 2025, teilte er mit, dass er „ein Bemühen der Geschäftsführung sieht, die vorübergehende Abmeldung durch Besetzung der Chefarztposition sowie weiterer Arztstellen abzuwenden“. Stellengesuche seien erkennbar. Zeitler: „Leider war laut Geschäftsführung unter den Bewerbungen bislang keine Kandidatin und kein Kandidat, dem man die Verantwortung zutrauen konnte, die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe nachhaltig und zukunftsorientiert zu führen.“</p> <p>In einer E-Mail an unsere Redaktion heißt es außerdem: „Herr OB Zeitler hält die Aufrechterhaltung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Spital Überlingen für dringend geboten und bietet gerne seine Unterstützung an, wo immer diese erforderlich ist.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Brandbrief zeigt: So kämpfte OB Zeitler für den Erhalt der Helios-Geburtsstation]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:17:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er macht Schrott zu Geld – und spendet es gleich wieder: Wie Gottfried Feiß die Region unterstützt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/bodman-ludwigshafen/aus-schrott-wird-hilfe-mann-vom-bodensee-spendet-100000-euro-fuer-die-region-22-10-25;art372434,12502808 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern <p></p>  ]]></description>
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          Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern <p></p><br>
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        Gottfried Feiß sammelt Schrott, sortiert und verkauft ihn. Den Erlös spendet er an Schulen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Nun lädt er zu einem Fest ein, um mit seinen Unterstützern zu feiern <p></p>



        <p>Seit 15 Jahren sammelt Gottfried Feiß aus Ludwigshafen Schrott und macht ihn zu Geld. Dieses spendet er regelmäßig für wohltätige Zwecke. In diesem Jahr erreichte er einen Meilenstein: Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit hat er insgesamt 100.000 Euro Spendengelder erwirtschaftet. Das gelang ihm gemeinsam mit weiteren Schrott-Spendern und Unterstützern.</p> <h2>Ein starkes Team im Hintergrund</h2> <p>An erster Stelle steht seine Frau Manuela, die ihm den Rücken freihält und den Terminkalender führt. Seit 2019 unterstützt auch Reinhard Eppler unentgeltlich, indem er Dosen und Schrott von Geschäften und Sammelstellen abholt und jede Woche zu ihm bringt. Angelika Mahler sorgt gelegentlich ehrenamtlich für Sauberkeit am Pressplatz und sein Sohn Alexander hilft beim Auseinanderbauen des Schrotts. Am 25. Oktober lädt Feiß ab 14.30 Uhr zu einem „Dankeschön-Fest“ ins katholische Gemeindezentrum Ludwigshafen ein, um Partnern, Sammlern, Freunden und Gönnern für ihre Unterstützung zu danken.</p> <p>Der 63-Jährige rechnet mit 200 bis 300 Gästen. „Jeder, der kommen möchte, ist herzlich eingeladen“, betont er. Den Auftakt gestaltet die Gottmadinger Blasmusik, danach stehen Ansprachen sowie die Übergabe einer Spende in Höhe von 500 Euro an die Bürgermiliz Sipplingen auf dem Programm. Durch den Nachmittag führt Oliver Thum. Ab 18 Uhr sorgt das Duo Kaltenbrunn aus Löffingen für Tanzstimmung.</p> <h2>Erlöse kommen Schulen zugute</h2> <p>Die Holzhauer, eine Gliederung der Seehasenzunft, übernehmen das Wirten ehrenamtlich. Der Erlös aus Speisen und Getränken sowie der Inhalt des Spendenfasses kommen der Wilhelm-Bläsig-Schule im Hegau-Jugendwerk Gailingen zugute. „Das Geld wird abends von einer unabhängigen Person gezählt und direkt übergeben“, sagt Gottfried Feiß. Eine weitere Schule erhalte 200 Euro. Eltern und Schüler der Weiherbachschule Mühlingen werden sich um den Verkauf von Kaffee und Kuchen kümmern. „Für diese Schule haben wir schon viel gemacht, sie bringen uns aber auch regelmäßig Schrott und waren sofort dabei“, betont Feiß. Die Einnahmen dürfen die Schulen behalten. Auch Kuchenspenden seien laut dem Schrottsammler herzlich willkommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Viele regionale Empfänger profitieren</span><span>Gottfried Feiß zahlt jeden Monat 500 Euro für einen wohltätigen Zweck aus. Im ersten Halbjahr 2025 profitierten davon der FC Bodman-Ludwigshafen, die Holzhauer Ludwigshafen, das Ensemble Seeklang, das Deutsche Jugendrotkreuz Stockach, das Kinderhaus Bodensee und der Kleintierzuchtverein Zizenhausen. In der zweiten Jahreshälfte gingen und gehen Spenden an die Jugend des Segelclubs Bodman, die Förderschule Überlingen, die Jugendfeuerwehr Mahlspüren, die Bürgermiliz Sipplingen, die Sonnenlandschule Stockach und die Jugendfeuerwehren Bodman und Ludwigshafen. (wig)</span></label></div> <h2>So kann Schrott gespendet werden</h2> <p>Wer Schrott spenden möchte, kann ihn in den Sammelboxen in der Stockacher Straße 20 und im Kellhofweg 5 abgeben. Gottfried Feiß bittet jedoch darum, den Schrott in Kartons oder Säcken zu verpacken und nicht lose in die Kisten zu legen. Bei größeren Mengen kann ein Abholtermin mit ihm vereinbart werden.</p> <p>Er weist außerdem darauf hin, dass nicht alles, was nach Aluminium aussieht, auch verwertbar sei. Chips- oder Katzenfuttertüten, Kaffeepackungen oder Tablettenfolien gehören nicht dazu und müssen aufwendig aussortiert und entsorgt werden. Manche Dinge seien aber auch zu schön, um verschrottet zu werden. Daher bot Gottfried Feiß am 4. Oktober bei einem Flohmarkt in der örtlichen Gärtnerei Harter lauter Raritäten an, die sich im Laufe der Zeit bei ihm angesammelt hatten. Der Erlös aus Verkauf und Spenden im Fass lag bei 300 Euro und ging an die Dr. Erich Fischer Schule in Wahlwies.</p> <h2>Täglicher Einsatz für die Gemeinschaft</h2> <p>„Ich bin täglich mehrere Stunden mit dem Schrott beschäftigt“, sagt Feiß. Das auseinandergebaute, sortierte und gepresste Material komme zur Firma Oehle Rohstoffverwertung nach Singen und werde dort gewogen. „Je nach Kurs gibt es pro Tonne einen bestimmten Betrag. Kupfer und Aluminium sind wertvoller“, erklärt er. Von diesem Geld zahle er die Miete für Lagerhalle und Standplatz, Strom und Fahrzeugkosten und spendet jeden Monat 500 Euro.</p> <p>Außerdem schaffe er es meist bis zu 4000 Euro für diverse Sonderspenden zusammenzubekommen, sodass pro Jahr insgesamt bis zu 10.000 Euro gespendet werden. Bei all seinem Engagement entgeht ihm nicht, dass auch ein anderer Mann sich für die Gesellschaft einbringt: „Hier in Ludwigshafen läuft Markus Betz mit seinem Rollator herum und sammelt Zigarettenstummel und Müll auf. Dem gebe ich als Dankeschön immer meine Pfandflaschen. Sein Einsatz ist eine ganz tolle Sache“, betont Feiß abschließend.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Er macht Schrott zu Geld – und spendet es gleich wieder: Wie Gottfried Feiß die Region unterstützt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 11:30:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/oelunfall-im-sipplinger-westhafen-feuerwehr-und-wapo-ruecken-aus;art372492,12502070 ]]></link>      <description><![CDATA[  Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/oelunfall-im-sipplinger-westhafen-feuerwehr-und-wapo-ruecken-aus;art372492,12502070]]></guid>
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        Austretendes Öl im Westhafen von Sipplingen machte am Freitagabend den Einsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei nötig. Es galt, eine Verschmutzung des Bodenseewassers zu verhindern.



        <p>Ein in Regenbogenfarben schillernder Film war am Freitagabend, 17. Oktober, auf dem Bodensee vor Sipplingen zu sehen. Aufgrund eines technischen Defekts war Öl aus einem Motorboot, das im Westhafen festgemacht war, ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte gegen 17.40 Uhr aus, wie die Feuerwehr Sipplingen in ihrem Einsatzbericht mitteilt.</p> <p>Die Ursache war ein technischer Defekt an einem Motorboot, wie die Wasserschutzpolizei auf Nachfrage bestätigte. Die ausgetretene Ölmenge sei von der Feuerwehr auf etwa 1,5 Liter geschätzt worden. „Ein Teil des Öls konnte durch die Feuerwehr aufgefangen werden“, berichtet die Wapo.</p> <p>In Absprache mit dem zuständigen Ölwehrstützpunkt Überlingen wurde eine Ölsperre ausgelegt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und in einem weiteren Schritt die Verschmutzung aufgenommen. „Zur besseren Übersicht der Einsatzstelle war die Drohne der DLRG Sipplingen ebenfalls im Einsatz“, so der Einsatzbericht der Feuerwehr.</p> <h2>Ölunfall im Westhafen in Sipplingen: Umweltverschmutzung verhindert</h2> <p>Neben den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen waren die DLRG Sipplingen und die Freiwillige Feuerwehr Überlingen, sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz, um eine Umweltverschmutzung im Bodensee zu verhindern. Der Einsatz stand unter der Führung des Ölwehrstützpunkts Überlingen, beziehungsweise unter der Leitung des Abteilungskommandanten Stadt, Thomas Schnell.</p> <p>Das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, zu dem die Wapo organisatorisch gehört, gibt Entwarnung. Bei einer Überprüfung am Samstagmorgen durch die Wasserschutzpolizei Überlingen sei keine Ölverschmutzung mehr feststellbar gewesen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Wasserverschmutzung Unfall Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ölunfall im Westhafen: Feuerwehr und Wapo rücken aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:09:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416]]></guid>
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        Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.



        <p>Die Wirtschaftlichkeit ist das eine, der Versorgungsauftrag der Bevölkerung das andere. Geht es nach dem Helios-Spital in Überlingen, wird die Geburtsstation demnächst geschlossen. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums soll genau das nicht passieren.</p> <p>In der aktuellen Debatte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kreisssaal-schliessung-am-helios-spital-ueberlingen-hebamme-und-arzt-warnen-vor-konsequenzen-02-10-25;art372495,12492174" target="_blank" title="Kreißsaal-Schließung am Helios-Spital: Hebamme und Arzt warnen vor Konsequenzen für werdende Eltern">geht es um die momentane Abmeldung des Kreißsaals.</a> „Die Abteilung bleibt vorerst von der Versorgung abgemeldet“, teilte das Krankenhaus mit, und begründete: „Seit 2022 sinken die Geburtszahlen. Mit nur 200 bis 300 Geburten pro Jahr und ohne Anschluss an eine Kinderklinik ist ein Krankenhaus leider weder für Schwangere noch für Fachkräfte in der Geburtshilfe die erste Wahl.“</p> <h2>Mitte September kam die Bestätigung</h2> <p>Wie sich jetzt herausstellt, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg andere Pläne. So erhielt das Helios-Spital erst Mitte September 2025 die Bestätigung für verschiedene Leistungsgruppen – darunter die Leistungsgruppe Gynäkologie. Auf Nachfrage teilte Helios dem SÜDKURIER mit, dass das Land unterschiedliche Leistungsgruppen bestätigt habe. Dass darunter auch die Gynäkologie fällt, verschwieg Helios zunächst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Teil der Krankenhausreform</span><span>Die Leistungsgruppenzuweisung ist Bestandteil der von Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßenen Gesundheitsreform. Dem am 8. Oktober 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen reform zufolge müssen die Leistungsgruppen spätestens bis zum 30. September 2027 durch die jeweilige Planungsbehörde verbindlich zugewiesen werden. Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wird durch die Anpassung künftig in einem ersten Schritt in 61 Leistungsgruppen abgebildet. Diese Leistungsgruppen werden bundeseinheitlich definiert, teilt das Bundesministerium mit. „Die Planung der Krankenhausversorgung vor Ort bleibt uneingeschränkt bei den Ländern – sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzströme der Betriebskosten der Krankenhäuser.“ Weiterhin steht in einem Papier des Bundesministeriums: „Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten zu ihrer Förderung bereits heute Zuschläge. Um bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum noch stärker zu unterstützen, sieht die Krankenhausreform für diese Krankenhäuser höhere Zuschläge vor.“</span></label></div> <p>In einem ersten Schreiben zitiert die Pressestelle Moritz Lang, den Klinik-Geschäftsführer, mit diesen Worten: „Wir freuen uns sehr! Das Land hat die Zuweisung aller bisher erbrachten Leistungsgruppen bestätigt.“ Aufgezählt werden die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme, Kardiologie, Gastroenterologie, Urologie sowie Intensivmedizin. Und Moritz Lang kommentiert die Zuweisung: „Das ist für uns ein großer Ansporn.“</p> <h2>Helios bestätigt Wunsch des Landes</h2> <p>Von einer Gynäkologie war in seinem von der Pressestelle verschickten Zitat keine Rede. Da jedoch „alle bisher erbrachten Leistungsgruppen“ bestätigt wurden, wie Helios mitteilte, liegt es auf der Hand, dass auch die Gynäkologie vom Land bestätigt wurde. Das wird auf Nachfrage unserer Redaktion von Klinik-Sprecherin Julia Stapel bestätigt. „Auch die Leistungsgruppe Gynäkologie wurde zugeteilt. Allerdings haben wir den Bereich aus den bekannten Gründen derzeit abgemeldet.“</p> <h2>Was bedeutet die Zuteilung der Leistungsgruppe?</h2> <p>Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Gesundheitsministeriums ergab, dass die Zuweisung nicht verpflichtend ist. Vielmehr handelt es sich um eine Absicht des Landes – in diesem Fall zum Erhalt der Gynäkologie am Standort Überlingen. Ministeriums-Sprecher Markus Jox teilte mit: „Die Anhörungsschreiben enthalten die vom Ministerium für den jeweiligen Krankenhausstandort beabsichtigten Leistungsgruppen.“ Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „beabsichtigt“. Die Kliniken könnten nun bis Ende Oktober die Zuweisung bestätigen, „sofern diese im Einklang mit ihren Planungen stehen“. Weitere Leistungsgruppen könnten beantragt werden. „Es können ebenfalls – unter Berücksichtigung eines etwaigen Sicherstellungsauftrags – gegebenenfalls auch Leistungsgruppen abgewählt werden.“</p> <h2>Notfalls müsste der Landkreis einspringen</h2> <p>Aber kann der Klinikbetreiber nach eigenem Ermessen ganze Abteilungen aufgeben? Eindeutig ist das nicht. Wir fragten deshalb beim Ministerium, wie der Begriff „Sicherstellungsauftrag“ zu verstehen sei. Ministeriums-Sprecher Jox antwortete in allgemeiner Weise, ohne auf den konkreten Fall einzugehen: „Unter Sicherstellungsauftrag ist die in Paragraph 3 des Landeskrankenhausgesetzes (LKHG) geregelte Pflichtträgerschaft zu verstehen.“ In Absatz 1 des Gesetzes seien Fälle geregelt, in denen die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern nicht durch andere Träger sichergestellt ist. Jox: „Wenn dies der Fall ist, so sind die Landkreise und Stadtkreise verpflichtet, die nach dem Krankenhausplan notwendigen Krankenhäuser und Krankenhauseinrichtungen zu betreiben.“</p> <h2>Stadt kann Schließung blockieren</h2> <p>Der Status quo sieht so aus: Der Helios-Konzern übernahm am Standort Überlingen in Erbpacht das ehemals städtische, beziehungsweise spitälische Krankenhaus. Der im Jahr 2007 geschlossene Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass über eine Schließung einzelner Abteilungen in der Gesellschaftsversammlung Einstimmigkeit erzielt werden muss. Da der Spital- und Spendenfonds mit Sitz und Stimme in Person von Oberbürgermeister Jan Zeitler vertreten ist, hätte somit die Stadt die Möglichkeit, eine Schließung zu blockieren. Zeitlers Mandat wiederum hängt von einem Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit dem Gemeinderat) ab.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 15:01:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die "Krone" öffnet wieder: Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister glaubt an das Überlinger Original  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/die-krone-oeffnet-wieder-eigentuemerin-anna-lisa-stotmeister-glaubt-an-das-ueberlinger-original-24-10-25;art372495,12500630 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.  ]]></description>
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          Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.<br>
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        Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.



        <p>Wenn Anna-Lisa Stotmeister über die „Krone“ spricht, dann schwingt darin mehr mit als bloß Eigentümerstolz. Es geht um Familiengeschichte, Verantwortung und die Sehnsucht, einem Ort neues Leben einzuhauchen, der für viele Überlingerinnen und Überlinger ein Stück Heimat ist. „Die Krone bedeutet mir natürlich viel“, sagt sie. „Sie ist nicht irgendein Gebäude, sondern seit langer Zeit in unserem Familienbesitz. Mein Opa hat das Lokal damals aufwendig saniert. Mir ist es ein Anliegen, die Krone in seinem Sinne weiterzuführen.“</p> <p>Seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar, die zuvor neben dem Zeughaus und dem Uferpark 57 auch die Krone betrieb, sind die Türen des traditionsreichen Gasthauses geschlossen. Circa 70 Beschäftigte verloren damals ihre Arbeitsplätze, in Überlingen herrschte spürbare Betroffenheit. „Der Leerstand war traurig – für mich persönlich, aber auch für viele Menschen hier in der Stadt“, sagt Stotmeister. Sie habe in den vergangenen Monaten von vielen Seiten gehört, wie schade es sei, dass die „Krone“ so plötzlich geschlossen wurde.</p> <h2>Die „Krone“ in Überlingen: Familiengeschichte zwischen Tradition und Aufbruch</h2> <p>Zum Gespräch hat sich der SÜDKURIER mit Stotmeister im Galgenhölzle getroffen – jenem Nachbarlokal, das jahrzehntelang von ihrem Vater geführt wurde und in Überlingen längst Kultstatus hat. „Mit dem Galgen verbinde ich am meisten“, erzählt die Tochter von Michael Jeckel. „Mein Vater hat das hier aufgebaut und geprägt. Und ich habe hier in meiner Jugend viel Zeit verbracht, viele schöne Erinnerungen gesammelt.“ Dass die Krone nun wieder einen Pächter hat, verdankt sich nicht zuletzt dieser familiären Verbundenheit und einem guten Netzwerk. „Der Kontakt kam tatsächlich über meinen Vater zustande“, erzählt Stotmeister. Interessenten habe es bis dahin zwar bereits viele gegeben, aber der richtige sei lange nicht dabei gewesen.</p> <h2>Pächter mit Tatendrang und einem klaren Konzept</h2> <p>Nun steht die Entscheidung: Ein junger Gastronom soll das Haus künftig führen. Der Name wird noch nicht genannt, doch die Richtung ist klar. „Der neue Pächter hat mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben. Vom Konzept her, der Ausrichtung und von seiner Art“, sagt Stotmeister und ergänzt: „Er möchte wieder deutsche Küche anbieten und will auch auf Social Media aktiv sein. Das finde ich heutzutage nicht nur wichtig, sondern essenziell für einen Neuanfang, um auch für Tourismus zu werben.“</p> <p>Auch wenn der genaue Eröffnungstermin noch offen ist, soll es „zeitnah“ losgehen. Veränderungen wird es geben, aber keine radikalen. „Wichtig ist mir, dass die Küche deutsch bleibt und die Karte über das Jahr hinweg saisonal wechselt“, erklärt die Eigentümerin. Sie wünscht sich, „dass die Krone wieder ein Ort wird, an dem man sich wohlfühlt, wo man gut essen und gerne verweilen kann“.</p> <h2>Gaststätte in der Münsterstraße: Sanieren, nicht aufgeben</h2> <p>In den vergangenen Monaten war immer wieder vom schlechten Zustand des Gebäudes die Rede – insbesondere von der defekten Lüftungsanlage. Stotmeister widerspricht entschieden: „Ich habe die Pläne von zwei verschiedenen Unternehmen prüfen lassen. Beide haben mir bestätigt, dass die Anlage technisch in Ordnung war. Sie wurde nur jahrelang nicht richtig gereinigt.“ Das Problem sei also kein technisches gewesen, sondern ein Wartungsproblem der vergangenen Jahre.</p> <p>Inzwischen habe sie die Anlage vollständig reinigen lassen. Jetzt ist sie wieder „in Schuss“. Auch sonst sei das Gebäude Stotmeister zufolge „in einem soliden Zustand“. Große Umbauten seien daher nicht nötig, eher kosmetische Arbeiten. „Natürlich wird man hier und da noch Hand anlegen müssen, bevor wieder Gäste kommen, aber das gehört dazu.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Anna-Lisa Stotmeister</strong> ist Unternehmerin und stammt aus einer alteingesessenen Überlinger Gastronomiefamilie. Ihr Vater Michael Jeckel prägte über Jahrzehnte das benachbarte Lokal Galgenhölzle, das in Überlingen Kultstatus genießt. Heute lebt die 34-Jährige auf dem Hofgut Eggenweiler bei Überlingen und engagiert sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit mit Leidenschaft im Reitsport. Die traditionsreiche „Krone“, die seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar geschlossen war, gehört seit vielen Jahren zum Besitz der Familie. Mit der Neuverpachtung möchte Stotmeister dem Haus und seiner Geschichte neues Leben einhauchen – im Sinne ihres Großvaters, der das Gebäude einst aufwendig saniert hatte.</span></label></div> <h2>Die „Krone“ als Ort der Begegnung</h2> <p>Für viele Überlingerinnen und Überlinger war die „Krone“ über Jahrzehnte hinweg mehr als nur ein Gasthaus. Sie war ein Treffpunkt, ein Ort für spontane Begegnungen, Stammtische und Feiern. „Ich möchte, dass das wieder so wird“, sagt Stotmeister. „Die Krone soll ein Anziehungspunkt sein. Für alle Generationen, für Einheimische genauso wie für Gäste.“ Dass Überlingen solche Orte benötigt, sieht auch die Stadtverwaltung. So betont Stadtsprecherin Andrea Winkler, dass die Krone „eine wichtige Funktion für das öffentliche Leben in der Innenstadt“ habe. Ihr Innenhof biete „einen attraktiven Aufenthaltsort in der zweiten Reihe“.</p> <p>Mit der Neuverpachtung ist nun auch für diesen traditionsreichen Ort wieder eine Perspektive da – nach Monaten der Ungewissheit, in denen für Zeughaus und Uferpark längst Lösungen gefunden wurden. Für Anna-Lisa Stotmeister war die Entscheidung, wem sie die Krone anvertraut, keine einfache. „Am Ende weiß man natürlich nie, wie es sich entwickelt“, sagt sie. „Aber ich wollte jemandem eine Chance geben, der dafür brennt und der mit Herzblut und Mut dabei ist.“</p> <h2>Das Leben soll zurückkehren</h2> <p>Der Neustart ist damit auch ein Stück Neuanfang für Stotmeister selbst. Sie führt inzwischen mehrere unternehmerische Projekte, lebt auf dem Hofgut Eggenweiler und engagiert sich im Reitsport. Doch die Verbindung zur Gastronomie und zu ihrer Heimatstadt bleibt stark. „Die ‚Krone‘ ist ein Teil von Überlingen und auch ein Teil von mir.“ Wird man sie künftig selbst wieder dort antreffen? Stotmeister lacht. „Zum Essen auf jeden Fall. Ich wünsche dem neuen Pächter viel Glück und ein gutes Händchen für die Gastwirtschaft. Wichtig ist, dass es wieder Leben in der ‚Krone‘ gibt, das wünsche ich mir am meisten.“</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die "Krone" öffnet wieder: Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister glaubt an das Überlinger Original]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:28:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen Zeitdruck und Lebensgefahr: Wie das "Karottenballett" die B31 fit hält  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/karottenballett-auf-der-b31-wie-strassenarbeiter-taeglich-ihr-leben-riskieren-19-10-25;art372495,12499262 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.  ]]></description>
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          Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/karottenballett-auf-der-b31-wie-strassenarbeiter-taeglich-ihr-leben-riskieren-19-10-25;art372495,12499262]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sechs Mähfahrzeuge, 33 Männer, wenig Platz: Die Straßenmeisterei säubert und repariert aktuell die Strecke zwischen Überlingen und Stockach. Doch viele Autofahrer sind wegen der Arbeiten vor allem eines: genervt.



        <p>Sie bewegen sich im Takt auf der B31 und vollziehen ein präzises Zusammenspiel auf engem Raum, während Lastwagen im Halbmeterabstand vorbeidonnern. Im Wiener Schmäh werden die Straßenarbeiter liebevoll „Karottenballett“ genannt – ein Begriff, über den Michael Martin lächelt. Doch der Job, den seine Kollegen an diesem Tag erledigen, ist alles andere als leichtfüßig. „Ein Schritt kann der letzte sein“, sagt der Leiter der Straßenmeisterei Überlingen. Lastwagen donnern mit 70 oder 80 Stundenkilometern vorbei, manchmal mit kaum einem Meter Abstand.</p> <p>Zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und Herbst, steht auf der B31-neu zwischen Überlingen und Stockach eine Generalpflege an. Auf einer Strecke von 10,5 Kilometern werden sämtliche Arbeiten gebündelt: Mäharbeiten, Gehölzpflege, das Freilegen von Entwässerungsschächten und Verkehrszeichen, der Austausch beschädigter Leitpfosten und kleinere Sanierungen an der Fahrbahn. Auch Brücken und Grünbrücken werden gereinigt, Moos aus den Fugen gekratzt, Wildschutzzäune kontrolliert.</p> <h2>Straßenmeisterei auf der B31: „Wir machen das ja für die Verkehrsteilnehmer“</h2> <p>Michael Martin koordiniert den Einsatz. Ihm ist es wichtig, die Öffentlichkeit ins Bild zu setzen. Er hebt die Stimme gegen den Verkehrslärm: „Wenn die Leute wegen eines Unfalls im Stau stecken, reagieren sie gelassen. Wenn sie wegen uns im Stau stehen, werden sie sauer. Dabei sorgen wir nur dafür, dass es keine Unfälle gibt.“</p> <p>An diesem Tag sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien Überlingen und Konstanz gemeinsam im Einsatz. Zwei Tage lang sichern sie die Bundesstraße – die Fahrbahn Richtung Stockach ist gesperrt, der Verkehr in Gegenrichtung wird an den Arbeitern vorbeigeleitet. „Wir machen das ja für die Verkehrsteilnehmer“, sagt Martin. „Damit die Entwässerung funktioniert, keine Äste in die Fahrbahn ragen und die Straße sicher bleibt.“</p> <h2>Autofahrer werden im Vorfeld informiert</h2> <p>Die Arbeiten werden im Vorfeld breit angekündigt – mit Pressemitteilungen, auf Social Media und über Infotafeln an der Strecke. „Mehr Information können wir kaum bieten“, sagt Martin. „Und am Ende profitieren ja alle davon, wenn die Straße sicher bleibt.“</p> <p>Michael Martin leitet seit 2021 die Straßenmeisterei Überlingen. „Viele wissen gar nicht, was wir alles machen“, sagt er. „Für die meisten sind wir nur die, die Stau verursachen. Aber ohne unsere Arbeit wäre die Straße bald nicht mehr befahrbar.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hintergrund B31 und Straßenmeisterei</span><span>Insgesamt sind am 14. und 15. Oktober 33 Beschäftigte der Straßenmeistereien Überlingen und Konstanz bei den Arbeiten beteiligt. Die Straßenmeisterei betreut im Regelbetrieb ein Streckennetz von 216 Kilometern an Bundes- und Kreisstraßen. Der Verkehr auf der B31 zählt täglich im Schnitt über 22.000 Fahrzeuge, darunter knapp 3000 Lkw. Während der Arbeiten wird die Fahrtrichtung Überlingen–Stockach gesperrt, der Verkehr in Gegenrichtung vorbeigeleitet. Die Umleitung führt über Aufkirch, die alte B31 und Sipplingen nach Ludwigshafen.</span></label></div> <h2>Autofahrer ignorieren Absperrungen</h2> <p>Dabei erleben die Straßenwärter immer wieder, dass Autofahrer Absperrungen ignorieren oder umfahren. „Manche haben kein Interesse mehr an Beschilderung“, sagt Martin. „Darum stellen wir zusätzlich zu den Schranken noch Hütchen auf, um sie wirklich zu stoppen.“</p> <p>Oft müssen sich seine Männer (aktuell arbeiten keine Frauen in der Überlinger Straßenmeisterei) auch Beschimpfungen gefallen lassen. „Wir werden gefragt, warum wir das ausgerechnet jetzt und nicht nachts machen“, erzählt Martin. „Aber mit Stirnlampe Mäharbeiten erledigen? Das wäre zu gefährlich.“</p> <p>Deshalb bündeln die Straßenmeistereien ihre Arbeiten in zwei konzentrierte Einsätze pro Jahr. „Unsere Leute haben Familien, und wir wollen niemanden gefährden. Wir sind froh, wenn alle abends gesund wieder heimkommen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwischen Zeitdruck und Lebensgefahr: Wie das "Karottenballett" die B31 fit hält]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:11:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/busgesellschaft-aus-traurigem-anlass-fahrt-nach-elzach-zur-trauerfeier-fuer-hansjoerg-weber;art372495,12498558 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".  ]]></description>
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          Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/busgesellschaft-aus-traurigem-anlass-fahrt-nach-elzach-zur-trauerfeier-fuer-hansjoerg-weber;art372495,12498558]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".



        <p>Wenn eine Busgesellschaft von Überlingen nach Elzach fährt, dann meistens aus närrischem Anlass. Denn Überlingen und Elzach verbindet eine enge Beziehung im Viererbund. An diesem Montag fährt ein Bus aus traurigem Anlass vom See in die Schwarzwaldgemeinde: zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575" title="Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers">Stadtpfarrer Hansjörg Weber, der am 5. Oktober im Alter von 80 Jahren gestorben ist</a>.</p> <p>Unter der Führung von Stadtpfarrer Bernd Walter bildet sich eine Reisegesellschaft, die nicht in Trauer verhaftet bleibt, sondern in Dankbarkeit auf Webers Zeit in Überlingen zurückblickt. 1973 bis 1976 war er als Vikar und 1997 bis 2014 als Pfarrer in der Stadt.</p> <h2>Verantwortung übertragen</h2> <p>Christine Gäng, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, sagt vor der Abfahrt des Busses: „Er war grandios darin, andere zu fördern und Laien in die aktive Kirche einzubinden. Wenn er Verantwortung übertragen hat, dann hat er sie komplett übertragen. Dann wollte er damit auch nichts mehr zu tun haben.“ Auch Isolde Benz war es wichtig, am Requiem für Weber teilzunehmen. Sie war zehn Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv. Sie sagt: „Ich habe ihn sehr geschätzt.“</p> <p>Robert Wiest war 2014 in der Schwerttanzkompanie aktiv, als Weber seinen 70. Geburtstag feierte und von der Kompanie mit der Aufführung eines Schwerttanzes nach der Sonntagsmesse überrascht wurde. So eine Ehre wird nicht vielen Leuten zuteil, und Weber habe sich damals sehr darüber gefreut, erinnert sich Wiest.</p> <h2>Gemeinschaft gebildet</h2> <p>Uli Krezdorn sagt über den Verstorbenen: „Er ist ein Stück Überlingen. Er hatte ganz viel Bodenkontakt in der Gemeinde und hat alle mit einbezogen. So schaffte er Gemeinschaft.“ Krezdorn begleitete die Reisegesellschaft in mehrfacher Mission: Als Vertreter der Narrenzunft Überlingen, für die Kolpinggemeinschaft und als OB-Stellvertreter. In dieser Funktion legte er einen Trauerkranz der Stadt vor dem Sarg ab.</p> <p>OB Jan Zeitler würdigte Weber in der letzten Gemeinderatssitzung als „eine herausragende Persönlichkeit, der von geistlicher Seite her den Rahmen setzte und jederzeit Halt und Richtung gab. Er brachte die Menschen zusammen, schaffte Verbindungen und war in schwierigen Lebenssituationen stets präsent.“ Unvergessen sei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wie-ueberlingen-am-tag-nach-dem-flugzeugunglueck-reagierte;art372495,11191995" title="Erst Ohnmacht, dann eine Hilfswelle: Wie Überlingen am Tag nach dem Flugzeugunglück reagierte">Tag des Flugzeugabsturzes 2002, als Weber kurzfristig einen Gottesdienst anberaumte</a> „und auf einfühlsame Weise Trost, Halt und Hoffnung für die Menschen in dieser dunklen Stunde bot“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:32:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Hagel-Sturm im Sommer: Sipplinger Feuerwehr übt Katastrophenszenario  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/nach-hagel-sturm-im-sommer-sipplinger-feuerwehr-uebt-katastrophenszenario;art372492,12498459 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.  ]]></description>
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          Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.



        <p>„Durch Fehler lernt man. Aber diese Fehler müssen wir, wenn möglich, bei unseren Übungen machen“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer bei der Beurteilung der Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen in der Aula der Grundschule und erklärte weiter: „Eine gewissenhafte Einsatz- und Übungsnachbereitung ist deshalb dringend erforderlich, um den Erfolg beim nächsten Einsatz zu sichern und sie dient vor allem auch der Unfallverhütung.“ Die Sipplinger Wehr habe ihre Einsätze gut abgearbeitet. Es seien „Fachleute, die ihr Handwerk verstehen.“ Fischers Lob galt auch der Jugendfeuerwehr, die eingangs ihr Können bei einer Schauübung demonstriert hatte.</p> <h2>Beeindruckende Übung</h2> <p>Die Feuerwehr hatte gleich mehrere Einsatzszenarien vorbereitet. Auf der Nordseite der Alten Schule und auf dem Hof der Burkhard-von-Hohenfelsschule zeigten die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit der DRK-Ortsgruppe Sipplingen ihre Fähigkeiten. Der stellvertretende Kommandant Manuel Widenhorn leitete den Einsatz, Kommandant Mirko Schirmeister beobachtete.</p> <p>Angeregt von dem verheerenden Hagelunwetter am 1. Juli in Sipplingen, ging das Szenario von einem Gewitterunwetter mit lang anhaltendem Regen, Starkniederschlag und Hagel aus. Infolge der Warnung des Deutschen Wetterdienstes richtete die Wehr ihr Führungshaus her: „Das heißt, wir fahren die Infrastruktur in unserem Feuerwehrhaus so weit hoch, dass wir uns komplett verwalten und Einsätze disponieren können. Nach Weiterleitung des Einsatzes durch die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben könnten wir völlig autark arbeiten“, wie Kommandant Mirko Schirmeister den zahlreichen Beobachtern der Hauptübung erläuterte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Feuerwehr</span><span>Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen besteht derzeit aus 54 aktiven Mitgliedern. Unter Leitung von Kommandant Mirko Schirmeister und seinen beiden Stellvertretern Jürgen Schirmeister und Manuel Widenhorn stellen die Mitglieder der Einsatzabteilung den abwehrenden Brandschutz in der Gemeinde Sipplingen sicher und leisten technische Hilfe. Zur Optimierung des Übungsdienstes ist eine Einteilung in zwei Züge vorgenommen worden. Die Altersabteilung unter Leitung von Werner Kurz umfasst sämtliche Feuerwehrmitglieder, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, beziehungsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am aktiven Feuerwehrdienst teilnehmen können. Der Feuerwehrnachwuchs im Alter bis zum 18. Lebensjahr wird von Jugendleiter Philipp Raff und seinem Team betreut. Die im Jahr 2000 gegründete Jugendfeuerwehr hat bereits über 20 Mitglieder in die Einsatzabteilung verabschieden können und hat zurzeit eine Stärke von einem Dutzend Mitgliedern.</span></label></div> <h2>Wasser im Keller</h2> <p>Bereits um 18.27 Uhr, so die Annahme, musste die Wehr mit ihrem Gerätewagentransport (GWT) anrücken, um mit ihrem neuen Notstromaggregat mit Wassersauger und Chiemsee-Schmutzwasserpumpe das Wasser aus dem Keller auszupumpen.</p> <h2>Baum umgestürzt</h2> <p>Parallel zu diesem ersten Einsatz wurde ein weiterer Einsatz gemeldet: Eine Person war infolge eines umgestürzten Baumes eingeklemmt, die ab 18.43 Uhr mit Motorsäge und hydraulischem Gerät befreit werden musste. Schon wenige Minuten später machten sich laut Übungsannahme Angehörige Sorgen um ihre Großeltern, da diese aufgrund ausgefallenen Telefonnetzes und erfolglosem Klingeln nicht zu erreichen waren.</p> <p>Die Feuerwehr demonstrierte das fachgerechte Notfall-Öffnen eines Fensters und einer Tür. Nicht zuletzt entzündete sich im Keller des alten Schulhauses ein E-Scooter durch Kurzschluss im Batteriesystem mit unklarer starker Rauchentwicklung: Die Wehr bekämpfte den Brand und rettete Personen aus der dortigen Kindertagesstätte, und das unter Augen zahlreicher Sipplinger.</p> <h2>Lob bei der Nachbesprechnung</h2> <p>Dass sich seine Wehr „sehr gut präsentiert“ habe und stets „Herr der Lage“ war, wollte Kommandant Mirko Schirmeister verstanden wissen. Katja Marte, Bereitschaftsleiterin DRK Sipplingen, lobte die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr: „Über kurze Wege kommen wir immer ans Ziel, eine Hand wäscht die andere“, sagte sie. Das erkannte auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer: „Mein Eindruck war, dass ihr schön öfter zusammengearbeitet habt. Das zahlt sich natürlich bei solch einer Jahresübung aus.“</p> <p>Die verschiedenen Einsatzszenarien abzuarbeiten, sei sehr gut gelungen. „Sie verstehen Ihr Feuerwehrhandwerk, Sie haben sauber und ruhig gearbeitet, gut kommuniziert und gut koordiniert und Ihre Sache sehr gut gemacht“, sagte Fischer in Richtung der Wehrangehörigen. Dass die Übung bei der Bevölkerung bestens angekommen sei, sagte wiederum Bürgermeister-Stellvertreter Clemens Beirer. „Die Feuerwehr ist akzeptiert im Ort.“ Er ziehe seinen Hut vor allen, und forderte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auf: „Bleibt bei der Stange und macht weiter so.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Hagel-Sturm im Sommer: Sipplinger Feuerwehr übt Katastrophenszenario]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:32:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Hagel-Sturm im Sommer: Sipplinger Feuerwehr übt Katastrophenszenario  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/nach-hagel-sturm-im-sommer-sipplinger-feuerwehr-uebt-katastrophenszenario;art372492,12498459 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.  ]]></description>
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          Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Die Freiwillige Feuerwehr zeigt bei ihrer Jahresübung mehrere Einsatzszenarien. Sei es Wasser im Keller, eine eingeklemmte Person, oder die Großeltern in Gefahr – alle Übungen gehen von den Folgen eines Unwetters aus.



        <p>„Durch Fehler lernt man. Aber diese Fehler müssen wir, wenn möglich, bei unseren Übungen machen“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer bei der Beurteilung der Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen in der Aula der Grundschule und erklärte weiter: „Eine gewissenhafte Einsatz- und Übungsnachbereitung ist deshalb dringend erforderlich, um den Erfolg beim nächsten Einsatz zu sichern und sie dient vor allem auch der Unfallverhütung.“ Die Sipplinger Wehr habe ihre Einsätze gut abgearbeitet. Es seien „Fachleute, die ihr Handwerk verstehen.“ Fischers Lob galt auch der Jugendfeuerwehr, die eingangs ihr Können bei einer Schauübung demonstriert hatte.</p> <h2>Beeindruckende Übung</h2> <p>Die Feuerwehr hatte gleich mehrere Einsatzszenarien vorbereitet. Auf der Nordseite der Alten Schule und auf dem Hof der Burkhard-von-Hohenfelsschule zeigten die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit der DRK-Ortsgruppe Sipplingen ihre Fähigkeiten. Der stellvertretende Kommandant Manuel Widenhorn leitete den Einsatz, Kommandant Mirko Schirmeister beobachtete.</p> <p>Angeregt von dem verheerenden Hagelunwetter am 1. Juli in Sipplingen, ging das Szenario von einem Gewitterunwetter mit lang anhaltendem Regen, Starkniederschlag und Hagel aus. Infolge der Warnung des Deutschen Wetterdienstes richtete die Wehr ihr Führungshaus her: „Das heißt, wir fahren die Infrastruktur in unserem Feuerwehrhaus so weit hoch, dass wir uns komplett verwalten und Einsätze disponieren können. Nach Weiterleitung des Einsatzes durch die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben könnten wir völlig autark arbeiten“, wie Kommandant Mirko Schirmeister den zahlreichen Beobachtern der Hauptübung erläuterte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Feuerwehr</span><span>Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Sipplingen besteht derzeit aus 54 aktiven Mitgliedern. Unter Leitung von Kommandant Mirko Schirmeister und seinen beiden Stellvertretern Jürgen Schirmeister und Manuel Widenhorn stellen die Mitglieder der Einsatzabteilung den abwehrenden Brandschutz in der Gemeinde Sipplingen sicher und leisten technische Hilfe. Zur Optimierung des Übungsdienstes ist eine Einteilung in zwei Züge vorgenommen worden. Die Altersabteilung unter Leitung von Werner Kurz umfasst sämtliche Feuerwehrmitglieder, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, beziehungsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am aktiven Feuerwehrdienst teilnehmen können. Der Feuerwehrnachwuchs im Alter bis zum 18. Lebensjahr wird von Jugendleiter Philipp Raff und seinem Team betreut. Die im Jahr 2000 gegründete Jugendfeuerwehr hat bereits über 20 Mitglieder in die Einsatzabteilung verabschieden können und hat zurzeit eine Stärke von einem Dutzend Mitgliedern.</span></label></div> <h2>Wasser im Keller</h2> <p>Bereits um 18.27 Uhr, so die Annahme, musste die Wehr mit ihrem Gerätewagentransport (GWT) anrücken, um mit ihrem neuen Notstromaggregat mit Wassersauger und Chiemsee-Schmutzwasserpumpe das Wasser aus dem Keller auszupumpen.</p> <h2>Baum umgestürzt</h2> <p>Parallel zu diesem ersten Einsatz wurde ein weiterer Einsatz gemeldet: Eine Person war infolge eines umgestürzten Baumes eingeklemmt, die ab 18.43 Uhr mit Motorsäge und hydraulischem Gerät befreit werden musste. Schon wenige Minuten später machten sich laut Übungsannahme Angehörige Sorgen um ihre Großeltern, da diese aufgrund ausgefallenen Telefonnetzes und erfolglosem Klingeln nicht zu erreichen waren.</p> <p>Die Feuerwehr demonstrierte das fachgerechte Notfall-Öffnen eines Fensters und einer Tür. Nicht zuletzt entzündete sich im Keller des alten Schulhauses ein E-Scooter durch Kurzschluss im Batteriesystem mit unklarer starker Rauchentwicklung: Die Wehr bekämpfte den Brand und rettete Personen aus der dortigen Kindertagesstätte, und das unter Augen zahlreicher Sipplinger.</p> <h2>Lob bei der Nachbesprechnung</h2> <p>Dass sich seine Wehr „sehr gut präsentiert“ habe und stets „Herr der Lage“ war, wollte Kommandant Mirko Schirmeister verstanden wissen. Katja Marte, Bereitschaftsleiterin DRK Sipplingen, lobte die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr: „Über kurze Wege kommen wir immer ans Ziel, eine Hand wäscht die andere“, sagte sie. Das erkannte auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer: „Mein Eindruck war, dass ihr schön öfter zusammengearbeitet habt. Das zahlt sich natürlich bei solch einer Jahresübung aus.“</p> <p>Die verschiedenen Einsatzszenarien abzuarbeiten, sei sehr gut gelungen. „Sie verstehen Ihr Feuerwehrhandwerk, Sie haben sauber und ruhig gearbeitet, gut kommuniziert und gut koordiniert und Ihre Sache sehr gut gemacht“, sagte Fischer in Richtung der Wehrangehörigen. Dass die Übung bei der Bevölkerung bestens angekommen sei, sagte wiederum Bürgermeister-Stellvertreter Clemens Beirer. „Die Feuerwehr ist akzeptiert im Ort.“ Er ziehe seinen Hut vor allen, und forderte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auf: „Bleibt bei der Stange und macht weiter so.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Katastrophenschutz Unfall thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Hagel-Sturm im Sommer: Sipplinger Feuerwehr übt Katastrophenszenario]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:31:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlingen-sucht-neuen-wasserversorger-wird-die-stadt-vielleicht-in-der-nachbarschaft-fuendig;art372495,12497209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?  ]]></description>
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          Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?



        <p>Der Gemeinderat hat am Mittwoch einstimmig die Auswahlkriterien für das anstehende Konzessionsverfahren zur Wasserversorgung beschlossen. Damit beginnt offiziell das Verfahren, das über den künftigen Betreiber des Überlinger Wassernetzes entscheidet. Der bisherige Vertrag mit dem kommunalen Stadtwerk am See läuft Ende 2026 aus.</p> <p>Wie der städtische Revisionsleiter Frank Göller erläuterte, habe die Stadt die europaweite Bekanntmachung bereits im EU-Amtsblatt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit laufe nun die dreimonatige Frist, in der sich interessierte Unternehmen melden können. Bisher betreibt die SWSee – Nachfolgerin der einstigen Stadtwerke Überlingen und Technischen Werke Friedrichshafen – das Wassernetz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasser in Überlingens Leitungen</span><span>Für die Wasserversorgung der kompletten Einwohnerschaft in Überlingen ist bislang das Stadtwerk am See zuständig, als Rechtsnachfolgerin der früheren Stadtwerke Überlingen (SWÜ). Das Wasserversorgungsnetz liegt damit im kommunalen Eigentum und wird von einem kommunalen Eigenbetrieb bewirtschaftet. Nach Angaben des SWSee lag die Wasserförderung in Überlingen 2024 bei 1,67 Millionen Kubikmetern. Die Pumpleistung des Wasserwerks Überlingen liegt demnach bei 190 Litern pro Sekunde. Die Versorgungsleitungen sind 182 Kilometer lang. In Überlingen gibt es 5714 Hausanschlüsse (Stand 2024).</span></label></div> <h2>Europaweite Ausschreibung ist Pflicht</h2> <p>Rechtsanwalt Wolf Templin von einer Berliner Kanzlei, die das Verfahren für die Stadt begleitet, stellte in der Sitzung das Verfahren und die Auswahlkriterien vor. Grundlage seien europäische Wettbewerbsregeln, die auch bei der Vergabe von Wasserkonzessionen gelten. „Es gibt leider keine spezifischen deutschen Vorgaben – das ist klassisches Europarecht“, erklärte Templin. Kommunen müssten das Wegenutzungsrecht für Wasserleitungen transparent und diskriminierungsfrei vergeben.</p> <p>Im Unterschied zu Strom- oder Gasnetzen, bei denen Kunden ihren Anbieter frei wählen könnten, handle es sich beim Wasser um ein natürliches Monopol: „Sie wählen keinen Netzbetreiber, sondern einen Wasserversorger. Der vereinigt alles – Erzeugung, Netz und Vertrieb.“ Gerade deshalb sei die Vergabe sensibel. Ein neuer Versorger müsse gewährleisten, dass die Versorgung dauerhaft gesichert sei und die Wasserqualität den höchsten Standards entspreche.</p> <h2>BWV schließt Bewerbung nicht aus</h2> <p>Realistisch betrachtet, dürfte sich wohl kaum ein Versorgungsunternehmen von außerhalb Überlingens melden. Ohne Netz und Wasserwerk sind die logistischen Hürden hoch. Am naheliegendsten – im wahrsten Sinne des Wortes – wäre die Bodenseewasserversorgung (BWV) aus Sipplingen. Eine Pressesprecherin des Zweckverbands teilte auf Anfrage mit: „Die BWV ist als Fernwasserversorger für die Rohwasser-Entnahme, dessen Aufbereitung und die Lieferung des Trinkwassers bis an die Übergabebehälter seiner 183 Mitglieder zuständig. Für die Ortsnetze sind die jeweiligen Verbandsmitglieder verantwortlich.“ Man werde nun abwarten, bis die Details der Ausschreibung vorliegen. „Dann werden wir die Machbarkeit des Dienstleistungsumfangs prüfen und somit eine Entscheidung über eine etwaige Bewerbung treffen.“</p> <h2>Versorgungssicherheit und Wasserqualität</h2> <p>Laut Templin sieht das Verfahren eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren vor. Zu den zentralen Bewertungspunkten zählen Versorgungssicherheit, Wasserqualität, Preisgestaltung und Umweltverträglichkeit. Mit der höchsten Gewichtung – 70 von 270 möglichen Punkten – wird die Trinkwasserqualität bewertet. „Das Wasser muss allen Qualitätsnormen entsprechen und den höchsten Grad an Qualität aufweisen“, betonte der Jurist.</p> <p>Ebenso prüfe die Stadt, wie zuverlässig ein Bewerber Wartung und Instandhaltung des Netzes gewährleistet – etwa, wie schnell bei einem Rohrbruch reagiert wird oder wie Brunnenanlagen gepflegt werden. Daneben spielen Preisgünstigkeit und ökologische Aspekte eine Rolle. „Spannend wird die Frage der Preisgestaltung“, sagte Templin. Der Anbieter müsse für 30 Jahre einen stabilen Wasserpreis vorlegen. „Das merken die Bürger.“</p> <h2>Keine ausländischen Bewerber zu erwarten</h2> <p>Theoretisch steht das Verfahren allen europäischen Wasserversorgern offen. Templin rechnete jedoch nicht mit Bewerbungen aus dem Ausland: „Es ist äußerst selten, dass sich Versorger aus anderen europäischen Ländern bewerben. Beim Wasser muss man die Erzeugung sicherstellen – das kann man nur in der Nähe.“ Möglich seien dagegen Bewerbungen von regionalen Versorgern.</p> <p>Als Mindestanforderung gilt, dass ein Bewerber über 30 Jahre hinweg ausreichende Trinkwasserkapazitäten nachweisen kann. „Das ist für Neueinsteiger nicht einfach“, so Templin. Auch die gesetzlich geregelte Konzessionsabgabe müsse eingehalten werden. Diese solle verhindern, dass die Wasserversorgung durch überhöhte Abgaben zu teuer werde.</p> <h2>Beschluss ohne Gegenstimme</h2> <p>Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Auswahlkriterien und ihrer Gewichtung ohne Gegenstimme zu. Nun sind die Anbieter aufgerufen, ihr Interesse, falls vorhanden, zu bekunden. Mit dem neuen Vertrag soll ab 2027 die sichere, qualitativ hochwertige und bezahlbare Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger von Überlingen gewährleistet werden – unabhängig davon, ob künftig das Stadtwerk am See oder ein anderer Anbieter das Netz betreibt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 15:27:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bodensee-Urlauber muss trotz gültiger Gästekarte im Bus draufzahlen – wie kann das sein?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bodensee-urlauber-muss-trotz-gueltiger-gaestekarte-im-bus-draufzahlen-wie-kann-das-sein-17-10-25;art410936,12496432 ]]></link>      <description><![CDATA[  Von Sipplingen nach Meersburg – eigentlich will Gunther Lipp aus dem Kraichgau nur einen Ausflug mit der Familie machen. Doch dann kommt es zu einem Vorfall, der ihn bis heute ärgert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Von Sipplingen nach Meersburg – eigentlich will Gunther Lipp aus dem Kraichgau nur einen Ausflug mit der Familie machen. Doch dann kommt es zu einem Vorfall, der ihn bis heute ärgert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Von Sipplingen nach Meersburg – eigentlich will Gunther Lipp aus dem Kraichgau nur einen Ausflug mit der Familie machen. Doch dann kommt es zu einem Vorfall, der ihn bis heute ärgert.



        <p>Der Urlaub sollte die schönste Zeit des Jahres sein – Stress will man möglichst vermeiden. Deshalb ließen Gunther Lipp und seine Familie an einem der Tage ihres Aufenthalts in Sipplingen das Auto stehen, um stattdessen entspannt mit dem Bus zu fahren. Als Fahrschein sollte die Echt Bodensee Card (EBC) gelten, mit der Touristen den öffentlichen Nahverkehr im Bodenseekreis kostenlos nutzen können.</p> <p>Doch auf der Fahrt von Sipplingen nach Meersburg sei es zu Problemen gekommen: Trotz Vorzeigen beider Karten – sowohl der EBC als auch der Bodenseecard West und jeweils in Papierform und digital – habe der Busfahrer auf die Zahlung eines Fahrscheins bestanden. 14,20 Euro habe die dreiköpfige Familie schließlich für den Teil von Nußdorf nach Unteruhldingen bezahlt, um nicht stehen gelassen zu werden.</p> <h2>Ärger im Urlaub am Bodensee: „Man unterstellt uns eine Lüge“</h2> <p>Im Nachgang habe das Servicecenter in Sipplingen bestätigt, dass die „Echt BodenseeCard“ auf dieser Strecke gültig sei. Lipp habe daraufhin das Servicecenter der Verkehrsgesellschaft Regio Alb-Bodensee (kurz RAB) kontaktiert. Dort, so berichtet es der Urlauber, sei ihm dann allerdings gesagt worden, er habe die Gästekarten gar nicht vorgezeigt. „Man unterstellt uns eine Lüge“, ärgert sich der passionierte Radfahrer.</p> <p>„Wir denken eher, dass der Busfahrer nicht wusste, dass die ‚Echt Bodensee Card‘ gültig ist“, schreibt der Kraichgauer. Den Polizisten ärgert dabei vor allem die Unterstellung, er habe falsche Angaben gemacht. Gunther Lipp wendet sich deshalb mit der Bitte an die Redaktion, das Thema öffentlich zu machen – damit andere Urlauber nicht in dieselbe Situation geraten.</p> <h2>War das Bus-Ticket auf der Strecke von Sipplingen nach Meersburg doch nicht gültig?</h2> <p>Was hat es mit dem Vorfall auf sich? Auf Nachfrage erklärt die Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus (DBT), Ute Stegmann, dem SÜDKURIER, die „Echt BodenseeCard“ sei auf dieser Strecke in den Bussen der Regio Alb-Bodensee definitiv gültig. „Es gab solche Vorfälle in den vergangenen Jahren, aber nur sehr vereinzelt. In diesem Jahr gab es keine Probleme mit der Gästekarte.“</p> <p>Kunden, die ein solches Problem hätten, könnten sich an die Tourismusbehörde wenden und würden das Geld für das gekaufte Ticket dann ausgezahlt bekommen. „Wir arbeiten hier sehr intensiv mit der RAB zusammen“, stellt Stegmann klar. „Dort werden die Busfahrer, die ja auch einen vielfältigen internationalen Hintergrund haben und viele unterschiedliche Tickets kennen müssen, sehr gut geschult.“</p> <p>Die Deutsche Bahn, zu der der Regionalverkehr Alb-Bodensee gehört, bleibt bei der Version, der Leser habe das falsche Ticket vorgezeigt. Das zeigten die Aufzeichnungen zum Vorfall, die dem Unternehmen im internen System vorliegen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Echt Bodensee Card</span><span>Die von der Deutschen Bodensee Tourismus entwickelte Echt Bodensee Card gewährt neben der kostenfreien Nutzung des ÖPNV Rabatte bei über 200 Sehenswürdigkeiten in der Region. Sie wird von den beteiligten Kommunen durch einen Solidarbeitrag finanziert. Allerdings gilt die Echt Bodensee Card nur im Nahverkehrsverbund bodo im Bodenseekreis. Ihr Pendant im Westen, die Bodensee Card West, ist ausschließlich im Verkehrsverbund Hegau-Bodensee gültig – einschließlich der Gemeinde Sipplingen, Teile Owingen-Frickingens sowie des Stadtgebiets Überlingen.</span></label></div> <p>Ein Bahnsprecher erklärt auf Anfrage, dass die Gästekarte auf dem Abschnitt Sipplingen – Meersburg gültig sei. Allerdings sei dem Busfahrer von unserem Leser nicht die EBC, sondern irrtümlich die Bodensee Card West gezeigt worden.</p> <h2>Deutsche Bahn weist auf einmalige Beschwerde hin</h2> <p>„Daher hat unser Fahrer zurecht den Fahrgast zur Zahlung eines neuen Tickets aufgefordert“, so der Sprecher der DB. Es handele sich hierbei um eine einmalige Beschwerde. „Ein nachträgliches Einreichen einer gültigen Karte ist tariflich nicht vorgesehen.“ Vereinzelt würden Fahrgäste die verschiedenen Gästekarten verwechseln, so der Bahnsprecher weiter. Insbesondere bei den Fahrten über den See nach Konstanz sei dies der Fall.</p> <p>Fakt ist: Das Versprechen der Gästekarte – nämlich die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Bodenseeregion – konnten in diesem Fall offenbar weder die Deutsche Bahn noch die DBT einhalten. Vielmehr mussten Gunther Lipp und seine Familie sogar noch extra bezahlen.</p> <h2>Familie Lipp will dem Bodensee treu bleiben</h2> <p>Ihm gehe es nicht um die 14,20 Euro, die er für das zusätzliche Ticket habe berappen müssen, betont er. „Die einfache Ausrede, dass wir unsere gültigen Tickets gar nicht vorgezeigt hätten, hat uns sehr schockiert“, ärgert sich der Kraichgauer. „Gegen so eine Falschbehauptung bin ich als Polizist allergisch.“</p> <p>Trotz allem: Gunther Lipp und seine Familie ziehen ein positives Fazit aus ihrem Urlaub am Bodensee: „Wir waren in Sipplingen toll untergebracht, der Bodensee ist ein sehr schönes Erholungsgebiet mit vielen Möglichkeiten, Urlaub zu machen“, schwärmt der Familienvater. Natürlich werde Familie Lipp wieder gerne in der Region Urlaub machen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bodensee-Urlauber muss trotz gültiger Gästekarte im Bus draufzahlen – wie kann das sein?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:26:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alpenpanorama und goldene Abendsonne: So schön ist der Herbst am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herbst-am-bodensee-2025-so-schoen-ist-die-region-in-diesen-tagen-12-10-25;art410936,12496325 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.  ]]></description>
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          Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herbst-am-bodensee-2025-so-schoen-ist-die-region-in-diesen-tagen-12-10-25;art410936,12496325]]></guid>
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        Rote Blätter, tolles Licht und bunte Landschaften: Der Oktober zeigt in diesen Tagen seine magische Seite. Doch er ist nicht nur voller Farben, er ist auch voller Geschichten.



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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:54:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.  ]]></description>
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          Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz vor 16 Uhr auf der B31 bei Immenstaad sind fünf Personen leicht verletzt worden. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Demnach ist ein 92-jähriger Seat-Fahrer aus einer Firmenausfahrt bei Immenstaad auf die Bundesstraße eingefahren und mit einem Wohnmobil kollidiert. Durch den Aufprall der Kollision wurde der Seat über eine Verkehrsinsel gegen einen Mercedes geschleudert. Der 92-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte vom Rettungsdienst befreit werden. Er und seine Beifahrerin sowie die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, heißt es im Polizeibericht.</p> <h2>Rückstau sorgte für Stau für Rettungskräfte</h2> <p>Der Fahrer des Mercedes wurde ebenfalls leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut. Da zunächst von schwereren Verletzungen ausgegangen wurde, war ein Rettungshubschrauber zum Unfallort gekommen. Der Schaden entstandene Schaden liegt der Polizei zufolge im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Freiwillige Feuerwehr sowie die Werksfeuer eines angrenzenden Betriebs waren ebenfalls am Unfallort im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> zunächst voll gesperrt und im weiteren Verlauf einspurig befahrbar. Da die Verkehrsteilnehmer im Rückstau keine entsprechende Rettungsgasse bildeten, wurde die Anfahrt der Rettungskräfte massiv erschwert. Wann die Strecke wieder frei ist, war am Dienstagabend noch unklar.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:20:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.  ]]></description>
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          Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.<br>
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        Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.



        <p>Am Montag läutete die schwere Osanna-Glocke am Nikolausmünster. Ihr tiefer Ton ist nur an den Hochfesten Ostern und Weihnachten oder an der Schwedenprozession zu hören. Oder wenn, wie jetzt, eine bedeutende Persönlichkeit stirbt. Und so kündete die Osanna-Glocke vom Tod des früheren Stadtpfarrers Hansjörg Weber. Wie der jetzige Pfarrer Bernd Walter mitteilte, starb Weber nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren am Sonntag, 5. Oktober, in seiner Heimat in Elzach.</p> <h2>17 Jahre lang Stadtpfarrer in Überlingen</h2> <p>Weber stand von 1997 bis 2014 an der Spitze der Überlinger Seelsorgeeinheit und war zuvor bereits in den 1970er-Jahren als Vikar im Münster St. Nikolaus tätig. Während seiner Amtszeit verstand er es, Glauben und Lebenswirklichkeit der Menschen miteinander zu verbinden. Wie Weber in einem Interview mit dem SÜDKURIER einmal sagte, habe er sich schon früh mit den Lehren des Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigt, der einmal gesagt habe: ‚Wenn man den Christen glauben sollte, müssten sie erlöster aussehen.‘ Und das habe er sich zu Herzen genommen, so Weber damals: „Ich habe diese Kritik als Herausforderung gesehen und formuliert: Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Hansjörg Weber wurde 1944 in Elzach geboren. Er machte Abitur in der katholischen Heimschule Lender in Sasbach bei Bühl. Zunächst studierte er Theologie in Freiburg, anschließend in Bonn. 1972 wurde er zum Priester geweiht und war zunächst ein Jahr lang als Vikar in Wolfach im Kinzigtal eingesetzt und von 1973 bis 1976 in Überlingen bei Pfarrer Konrad Krieg. 1976 kehrte er an seine Schule Lender zurück, diesmal als Schülerseelsorger und Religionslehrer. Von 1980 bis 1997 war er Pfarrer in Singen, zusätzlich hatte er die Position des Regionaldekans inne. Ebenfalls 17 Jahre lang, von 1997 bis 2014, war Hansjörg Weber Pfarrer der Münstergemeinde in Überlingen. Der frühere Erzbischof Oskar Saier ernannte ihn zum Ehrendomkapitular, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, bei der geheimen Wahl des Bischofs, beziehungsweise am Vorschlag, der dem Papst vorgelegt wird, mitzuwirken. In Webers Amtszeit fiel die Wahl von Robert Zollitsch und zuletzt von Stefan Burger zum neuen Erzbischof.</span></label></div> <p>In dem Interview, das zum Abschied Webers aus Überlingen im Jahr 2014 geführt wurde, sagte der Pfarrer, dass nicht Bauprojekte für ihn prägend gewesen seien, sondern die Begegnungen mit Menschen. Sein pastorales Verständnis beschrieb er so: „Ich bin kein Lehrmeister, der eine Lehre vorträgt, sondern ich lege lieber Spuren, in die andere einsteigen können oder auch nicht.“ Diese Haltung prägte sein Wirken in der Gemeinde ebenso wie seine Predigten, in denen er Themen des Glaubens mit menschlicher Erfahrung verband und eigene Zweifel formulierte. Er sagte: „Ich habe viel von dem, was ich selber auch an Fragen habe, in der Predigt thematisiert. Die Menschen spürten, dem geht es ähnlich wie uns.“</p> <p>Das Nikolausmünster sah er als einen Ort, an dem sich Musik, Kunst und Glauben zu einem gemeinsamen Ausdruck verbinden. Bekannt war Weber auch für seinen Humor und seine Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt. Viele erinnern sich an seine Auftritte beim Frauencafé, an die Nikolausandachten oder an die Schwedenprozessionen, bei denen er mit Freude und Offenheit auf die Menschen zuging. Auch die Überlinger Fasnacht verfolgte er mit Sympathie – etwas, das ihn mit seiner Heimat in Elzach verband.</p> <p>Nach seinem Ruhestand zog Weber dorthin zurück und lebte in einer Wohnung auf dem Grundstück seines früheren Elternhauses. Sein Abschied von Überlingen fiel ihm schwer, räumte Weber damals ein. An seiner alten und neuen Heimat Elzach war er als eine Art Leih-Opa gefragt, worauf er sich freute und auf einen neuen Lebensabschnitt einließ. Gelegentlich war er weiterhin priesterlich tätig – etwa beim Narrentag 2020 in Überlingen, wo er an der Narrenmesse mitwirkte.</p> <h2>Einlassen auf Freude und Schicksal</h2> <p>Wir fragten Hansjörg Weber im Interview 2014, was er einem jungen Mann raten würde, der sich mit dem Gedanken trägt, Priester zu werden. Da antwortete er: „Ich würde ihm den Beruf empfehlen, wenn er die Berufung spürt, wenn er die menschliche Qualifikation mitbringt und wenn er bereit ist, den Zölibat auf sich zu nehmen. Er gehört zu den schönsten Berufen, die es gibt, weil man lebensgeschichtlich nahe an den Menschen dran ist: In guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit. Man begleitet Einzelne, man begleitet eine Gemeinde, nimmt teil an deren Freuden und Schicksalen. Das gehört zum Berührendsten.“</p> <p>Sein Nach-Nachfolger Pfarrer Bernd Walter würdigte Weber als „Priester, der über viele Jahrzehnte hinweg mit Herz und tiefem Glauben den Menschen nahe war“. Webers oft zitierter Satz „Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind“ fasse seine Haltung zusammen – glaubwürdig, lebensnah und offen für die Fragen der Zeit.</p> <p>Das Seelenamt für Hansjörg Weber wird am Sonntag, 12. Oktober, um 10.30 Uhr im Überlinger Nikolausmünster gefeiert, an seinem 81. Geburtstag. Die Osanna-Glocke ließ Stadtpfarrer Bernd Walter am Montag acht Minuten lang läuten, „für jedes Lebensjahrzehnt eine Minute“.</p> <p><em>Das Requiem ist am Montag, 13. Oktober, um 15 Uhr in Elzach (Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt). Ein Bus fährt am Montag um 12 Uhr am ZOB in Überlingen ab (Anmeldung hierfür bis Freitag, 10. Oktober, 12 Uhr, im Pfarrbüro am Münsterplatz in Überlingen).</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:48:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wünsch dir eine Schlachtplatte: Viel Betrieb in den Hödinger Besen <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wuensch-dir-eine-schlachtplatte-viel-betrieb-in-den-hoedinger-besen;art372495,12493126 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wuensch-dir-eine-schlachtplatte-viel-betrieb-in-den-hoedinger-besen;art372495,12493126]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Hödinger Vereine bewirten ihre Gäste in den Besenwirtschaften auch ganz individuell – am Feiertag, 3. Oktober, und am Wochenende geht's weiter. <p></p>



        <p>Der Herbstwind bläst durchs Dorf. Doch dem Besucherstrom zu den Hödinger Besen tut dies am Eröffnungsabend, dem 2. Oktober, keinen Abbruch. Schließlich haben die Vereine alles getan, um es den Gästen beim Genuss der traditionellen Angebote gemütlich zu machen. Wobei man weder dem saftigen Schinken im Brotteig noch den knusprigen Seelen zu nahe tritt, wenn man die Schlachtplatte als Klassiker der Besenwirtschaften bezeichnet. Viele kommen vor allem deshalb.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bewirtungszeiten</span><span>Nach dem Ganztagesprogramm am Feiertag, 3. Oktober, öffnen die Hödinger Besen am Samstag um 17 Uhr und bewirten am Sonntag ihre Gäste von 11 bis 17 Uhr.</span></label></div> <h2>Wohlfühlatmosphäre im Ofenhaus und in der Turnhalle</h2> <p>Hier wie dort haben es die Hödinger Vereine zur Meisterschaft gebracht. Und ein Wohlfühlambiente bieten nicht nur das kleine Ofenhaus oder die geschmückte Scheune der Familie Niedermann. Auch in der Turnhalle haben Turn-, Musik- und Sportverein durch Trennwand und Dekoration eine heimelige Atmosphäre geschaffen.</p> <p>Dort schmort in der Küche das Sauerkraut in riesigen Töpfen, das Hans Thomer mit seinem Team am Morgen mit Gewürzsäckchen schon einmal vorgedünstet hat. Richtig abgeschmeckt sein will auch der luftige Kartoffelbrei, während für die Würze der Würste schon die Landmetzgerei Engler gesorgt hat.</p> <p>Der Kunde ist hier König. Deshalb steht auf der Karte nicht nur die Standard-Schlachtplatte mit Kesselfleisch und je einer Blut- und Leberwurst. Die Individualisten können hier ihre „Wünsch-Dir-Was“-Lösung in Auftrag geben. Was die Küche beim Anrichten zum genauen Hinschauen zwingt. „Über 90 Prozent bestellen individuell“, kann Uwe Negrassus nach den ersten zwei Stunden Service bereits feststellen.</p> <p>Ortsvorsteher Martin Keßler freut es, dass alle Generationen das Angebot annehmen. „Wo findet man schon so viele junge Leute“, sagt er beim Rundgang, „und die Stimmung ist ganz unaufgeregt.“ Dies gilt nicht nur bei der Landjugend, die die Location beim Pfarrhaus betreibt und gut gelaunt Seelen, Fladenbrot und knusprige Toasts bietet.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wünsch dir eine Schlachtplatte: Viel Betrieb in den Hödinger Besen <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:49:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.



        <p>Unaufhörlich dröhnt der Verkehr auf der B31. Auf einer Parkbucht am Straßenrand zu stehen verdeutlicht: Dieses Rauschen hat nichts mit dem Meer zu tun. Alles verschmilzt im Geräuschbrei. Die Straße zu überqueren, wäre lebensgefährlich. Doch wenn etwa ein totes Tier auf der Fahrbahn liegt, müssten die Straßenwärter Bernhard Specker und Andreas Filsuch von der Straßenmeisterei Überlingen diesen Weg riskieren.</p> <p>Bernhard Specker schildert, wie in so einem Fall Autos und Lastwagen auf die Nebenspur ausscheren, um dem Tier auszuweichen. Damit der Verkehr buchstäblich wieder in die Spur kommt, mussten sie den Kadaver entfernen. So haben sie es jüngst mit einem Dachs erlebt, der auf der einspurigen Seite lag. Doch dort konnten Filusch und Specker nicht halten. Sie hätten die Spur blockiert. Also parkten sie an der zweispurigen Seite und warteten. Sie warteten, bis das Dröhnen kurz pausierte. Dann rannten sie auf die gegenüberliegende Fahrbahn und zogen das Tier von der Fahrbahn. Vor dem Rückweg zum Fahrzeug warteten sie wieder. Nur im Ausnahmefall würde der Verkehr runtergebremst werden.</p> <h2>Sie kennen 220 Kilometer Straße wie ihre Westentasche</h2> <p>Die Bundesstraße gehört zum Arbeitsalltag von Bernhard Specker und Andreas Filusch. Sie pflegen sie und sprechen von einem „Straßenkörper“. Seine Haut ist der Asphalt, seine Adern die Entwässerungsvorrichtungen, sein Herz der endlos pulsierende Verkehr. Dieser soll so reibungslos wie möglich laufen.</p> <p>Am Arbeitstag, an dem der SÜDKURIER beide begleitet, steht eine Kontrollfahrt an. Das bedeutet, etwa 80 Kilometer Straße zu untersuchen. Sind die Verkehrszeichen intakt? Stimmen die Umleitungen? Liegt Unrat neben der Fahrbahn? Täglich fahren sie immer andere Strecken ab. Mal Bundesstraßen, mal Landstraßen, mal Kreisstraßen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben einer Straßenmeisterei</span><span>Das Einzugsgebiet der Straßenmeisterei Überlingen umfasst 220 Straßenkilometer. Dazu zählen Kreis-, Land- und Bundesstraßen im Großraum Überlingen. In ihrem Lager sind etwa 14.000 Verkehrszeichen, um verkehrsregulierende Maßnahmen umzusetzen. Kommt es zu einem Unfall, wird die Straßenmeisterei in der Regel von der Polizei informiert und rückt aus. Der Straßenabschnitt muss gesperrt, je nachdem eine Umleitung eingerichtet werden.</span></label></div> <h2>Kollege von Seniorin angefahren</h2> <p>Gerade auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> komme es immer wieder zu quietschenden Reifen von Autos, die gerade noch rechtzeitig abbremsen, schildern die Straßenwärter. Erst vergangenes Jahr habe es sogar einen Kollegen erwischt. Eine ältere Dame habe ihn angefahren, als er am Straßenrand mit dem Freischneider arbeitete. Inzwischen ist er wieder im Einsatz. „Wir sind jeden Tag froh, wenn wir nachhause kommen“, sagt Bernhard Specker angesichts des gewissen Berufsrisikos.</p> <h2>Kot, Schnaps und Tablets</h2> <p>Es geht längst nicht nur um Tempo und Risiko. In den Erzählungen der Straßenwärter wird der „Straßenkörper“ zum Mikrokosmos. Sie erzählen etwa von einem kleinen Hin- und Her mit Graffiti-Sprayern. Nachdem sie ein Motiv weiß übermalt hatten, stand am nächsten Morgen in bunten Lettern auf der Fläche: „Danke für‘s Weißmachen.“ Die Mülleimer auf den Parkplätzen geben einen ungewollten Einblick ins Leben mancher Menschen.</p> <p>Immer wieder erleben die Straßenwärter dabei böse Überraschungen. „Wenn‘s Hundekacke ist, wär‘s vornehm“, sagt Specker vielsagend. Selbst in Nußdorf oder Birnau, wo wir extra eine mobile Toilette aufgestellt haben, liegt der Haufen daneben.“ Außerdem finden sie Tablets, Handys, Schlüssel. Auch Bauschutt werde regelmäßig in die Mülleimer gestopft. 15 bis 20 Säcke Abfall kommen bei einer Kontrollfahrt zusammen und landen auf der Deponie.</p> <p>„Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war eine Destille“, erzählt Filusch, eine Schnapsbrennerei für den Heimgebrauch. Tank und Kessel waren offenbar unzureichend gesichert gewesen, sodass sie vom Anhänger fielen. Der Besitzer holte sie allerdings dann bei der Straßenmeisterei ab.</p> <p>Radkappen ist das nur selten vergönnt. Die Straßenwärter lesen sie regelmäßig auf. In der Zentrale ist ein Lager liegengebliebener Exemplare. Manchmal melde sich jemand, in der Regel nicht, sagt Michael Martin, Leiter der Straßenmeisterei in Überlingen.</p> <h2>Beschimpfungen sind Teil des Alltags</h2> <p>Wir halten an. Verpackungsband liegt am Straßenrand. „Es würde sich in der Mähmaschine verwickeln“, erklärt Andreas Filusch. Die Kontrollfahrt ist deutlich langsamer als der Verkehr, etwa 80 Kilometer pro Stunde fahren wir, während wir mit 120 Kilometern pro Stunde überholt werden. „Es ist eine schnelllebige Welt, wenn wir wie ein Hindernis auf der Straße stehen, sind wir der Feind“, sagt Filusch. Und ab und an wird dieses Hindernis anderen zum Ärgernis: „Wir wurden beschimpft, uns wurde der Vogel gezeigt und der Mittelfinger“, schildert der 36-Jährige.</p> <p>Sei es im Einsatz nach einem Unfall oder beim Winterdienst: Beleidigungen bleiben nicht aus. Doch weil die Straßenmeisterei verantwortet, dass die Menschen langsamer fahren oder eine Umleitung nehmen müssen, gehe schnell mal ein Fenster runter, schildert Filusch. Je nach Tagesverfassung prallt die Beleidigung ab, manchmal trifft sie. „Die Bürger sind unsere Kunden, da wollen wir schon freundlich bleiben“, sagt er und setzt hinzu: „Die Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, dass wir das für sie machen.“</p> <h2>Abwechslungsreich, aber unsichtbar</h2> <p>Und sie tun viel: Grünpflege, Entwässerung, Schachtwartung, Winterdienst, Mäharbeiten, Umleitungen einrichten und prüfen – zusammengefasst: Sie halten die Verkehrssicherheit aufrecht. Steht ein Schild nach einem Unfall schief oder liegt gar am Boden, reparieren es die Straßenwärter.</p> <h2>Von der Sense zum motorisierten Freischneider</h2> <p>Nach der Schule habe er in mehrere Berufe reingeschnuppert, erzählt Andreas Filusch. Beim Straßenwärter gefiel ihm das breite Aufgabenfeld. Seit 2003 ist der 36-Jährige dem Beruf treu geblieben. Dasselbe bei Bernhard Specker. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Straßenwärter. Etwas anderes kam nicht infrage. Das ist nun 40 Jahre her. 56 Jahre alt ist er jetzt. Wenn er kann, will er den Beruf noch bis zur Rente durchhalten.</p> <p>„Als ich anfing, habe ich Schilder und Leitpfosten noch mit der Sense freigeschnitten“, erzählt Specker. Inzwischen nutzt er dafür einen Freischneider. Die Technik, die Werkzeuge mit Benzinmotoren oder Akkus, habe vieles erleichtert. „Früher war man vielleicht nicht so effektiv, dafür kommt nun die Lärmbelästigung dazu“, sagt Kollege Filusch. Und trotzdem sagen die Straßenwärter, bleibt die Arbeit so oft unbemerkt.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:29:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.



        <p>Oft genug herrscht auf der B31 ohne jede Vorwarnung Stillstand. Unfälle sind vollkommen unvorhersehbar, Ferien- oder Messestau nur in groben Zügen. Es gibt aber auch Verkehrsbehinderungen, die Sie als Pendler, Urlauber oder Durchreisender schon vor Fahrtantritt einkalkulieren können.</p> <p>Die Tunnel im Zuge der Bundesstraße zum Beispiel <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wie-haeufig-werden-die-b31-tunnel-gewartet;art372474,12220974" target="_blank" title="Herbst-Check: Wie häufig werden die B31-Tunnel eigentlich gewartet?">müssen regelmäßig gewartet werden</a>. Und auch Bauarbeiten sind in der Regel im Voraus bekannt. Informationen zu aktuell anstehenden Maßnahmen, die für Stau auf der B31 am Bodensee sorgen könnten, finden Sie hier im Überblick.</p> <p></p> <p></p> <h2>Vom 22. bis 24. Oktober: Beide B31-Tunnel in Friedrichshafen nachts gesperrt</h2> <p>Von Mittwoch bis Freitag, 22. bis 24. Oktober, werden im Zuge der B31 in Friedrichshafen der Riedleparktunnel und der Waggershausertunnel zwei Nächte gesperrt sein. Die Sperrungen beginnen dem Landratsamt zufolge jeweils um 19 Uhr und dauern bis 6 Uhr am nächsten Morgen. In dieser Zeit finden gesetzlich vorgeschriebene Wartungs- und Inspektionsarbeiten statt. Zudem werden Reparaturen an der Tunnelbetriebstechnik und der Videoanlage vorgenommen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen wird am ZF-Kreisverkehr umgeleitet und über die Ehlersstraße sowie die Keplerstraße zum Maybachplatz (MTU) geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau wird an der Abschlussstelle Friedrichshafen-West (L328b) über Sparbruck, die Hochstraße und die Maybachstraße zum Maybachplatz umgeleitet. Von dort führt die Umleitung nach rechts über die Keplerstraße und Ehlersstraße zurück zur B31.</p> <p><em>Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend und informieren zu angekündigten Verkehrsmaßnahmen auf der B31.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 17:43:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lust auf Pfifferling und Herbsttrompete? Warum Pilzsuche Spaß macht und was es zu beachten gilt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/pilzsuche-in-der-bodenseeregion-warum-das-spass-macht-und-was-es-zu-beachten-gilt;art410936,12488773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unterwegs mit den Pilzfreunden Almut Liese-Ullrich und Willi Müller im Wald: Sie erzählen von Sammelspaß, Naturerlebnissen – und worauf es beim Suchen in der Region ankommt.  ]]></description>
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          Unterwegs mit den Pilzfreunden Almut Liese-Ullrich und Willi Müller im Wald: Sie erzählen von Sammelspaß, Naturerlebnissen – und worauf es beim Suchen in der Region ankommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Unterwegs mit den Pilzfreunden Almut Liese-Ullrich und Willi Müller im Wald: Sie erzählen von Sammelspaß, Naturerlebnissen – und worauf es beim Suchen in der Region ankommt.



        <p>Schnurstracks biegt Almut Liese-Ullrich vom Waldweg ab. „Also normalerweise gehe ich hier rechts rein“, sagt sie, „da stehen öfters Pfifferlinge“. Also nichts wie hinterher. Willi Müller folgt ihr. Beide sind Mitglieder der Pilzfreunde Überlingen und heute mal wieder in einem ihrer Lieblingsreviere bei Überlingen unterwegs, um Pilze zu suchen. Wo die besten Stellen sind, verrät gewöhnlich kein Sammler. Nur soviel: Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, wird in diesen Tagen fast überall fündig.</p> <h2>Wunderbar: eine Flocken-Hexe!</h2> <p>Das Laub raschelt, Äste knacken, der Blick schweift über den Waldboden. Kein Pfifferling in Sicht. Was ist das da hinten, da leuchtet doch was Helles! „Das ist ein Stein, den kenne ich“, lacht Almut Liese-Ullrich. Aber dann: Ein brauner Hut taucht zwischen den Buchenblättern auf. „Eine Hexe“, tippt Almut Liese-Ullrich von Weitem und meint damit einen Flockenstieligen Hexen-Röhrling. Für einen Laien sieht der Pilz eher abschreckend aus mit seinen leuchtend roten Röhren und rötlichen Flöckchen auf gelbem Stilgrund. Schneidet man ihn ab, verfärbt sich das Fleisch blau-schwarz – erst angebraten wird es hellbraun. Äußerlich also wenig vertrauenserweckend, doch die „Flocken-Hexe“ gilt als erstklassiger Speisepilz – viele Sammler sagen: mindestens so gut wie ein Steinpilz.</p> <h2>Schwarze Trichter im Moos</h2> <p>Von Äußerlichkeiten lässt sich eben nicht immer auf die wahren Qualitäten schließen. Das gilt auch für die Herbst- oder Totentrompete. „Da kenne ich ein paar gute Stellen“, sagt Almut Liese-Ullrich. Und tatsächlich, an einer Böschung wachsen welche. Die schwarzen, trichterförmigen Fruchtkörper wirken wenig ansehnlich, gar bedrohlich. Doch die Totentrompete ist ein hervorragender Speisepilz, der gerne auch getrocknet wird.</p> <p>Almut Liese-Ullrich und Willi Müller sind passionierte Pilzsammler und Waldgänger. „Ich komme ursprünglich aus dem Schwarzwald, da liegt das Pilzsammeln nahe“, sagt Müller. Schon als Jugendlicher habe er damit angefangen. Als Rentner hat er nun öfters Zeit, seiner Leidenschaft nachzugehen, oft in Begleitung seiner Frau. Liese-Ullrich stammt aus dem Harz und sammelt auch schon seit Jahrzehnten. „Aber erst seit ich Rentnerin bin, habe ich viel Zeit dafür.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier gibt es Rat und Expertenwissen</span><span>Pilzberatung: Wer sich unsicher ist, was da im Pilzkorb liegt, oder sein Wissen um Pilze erweitern möchte, kann sich hier Rat holen: In Ravensburg bietet Pilzexperte Dieter Heinzler immer montags von 16 bis 17.30 Uhr im Rathaus am Marienplatz 26 eine kostenlose Pilzberatung an (bis Ende Oktober), eine Anmeldung ist nicht notwendig.<br /> <a href="https://www.dgfm-ev.de/service/pilzsachverstaendige" target="_blank" title="" rel="noopener">Auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Mykologie finden sich Kontakte zu Pilzsachverständigen in der Region: www.dgfm-ev.de. </a><br /> Vereine bieten eine gute Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Pilzfreunde Überlingen treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr im Landgasthof Keller in Überlingen-Lippertstreute. Kontakt: www.pilzfreunde-ueberlingen.de<br /> Die Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Friedrichshafen trifft sich jeden dritten Dienstag, 19 Uhr, im Naturfreundehaus an der Rotach, Untereschstr. 11 in Friedrichshafen. Nächste Termine: 21. Oktober und 18. November. Kontakt: pag-fn@gmx.de</span></label></div> <h2>Es geht auch um Naturgenuss</h2> <p>Es gibt Zeiten, da streift Almut Liese-Ullrich täglich im Wald umher. Oft vier, fünf Stunden. „Eigentlich mag ich Pilze gar nicht so“, gesteht sie überraschend. „Ich lasse viele Pilze stehen, auch Steinpilze – weil ich die nicht brauche. Rehe essen die auch gerne.“ Auch Willi Müller sammelt nicht „auf Teufel komm raus“. Klar, er freue sich über einen schönen Fund, aber mindestens genauso wichtig sei das Naturerlebnis. Die Welt im Wald ist anders: zauberhaft, ein bisschen geheimnisvoll und voller Sinneseindrücke. Sich in der Natur zu bewegen sorge einfach für ein gutes Gefühl, sagt Willi Müller. Und: „Frische Luft tut immer gut.“ Ein bisschen Regen wie heute hält ihn nicht vom Waldabenteuer ab.</p> <p>Sich mit Pilzen zu beschäftigen und auf Streifzug zu gehen, kann viel Freude bereiten. Dabei ist allerdings auch Vorsicht geboten: Neben essbaren Arten gibt es auch ungenießbare oder tödlich giftige. Daher ist das oberste Gebot: „Nur Pilze sammeln und essen, die man kennt und zweifelsfrei bestimmen kann“, sagt Willi Müller. Am besten, man sammelt unter fachkundiger Begleitung.</p> <h2>Jede Menge Bestimmungsmerkmale</h2> <p>Sammler achten auf etliche Merkmale bei der Bestimmung: Welche Form und Farbe hat der Hut, hat der Pilz Schwamm, Lamellen, Leisten oder Stoppeln? Wie sehen Stiel und Fleisch aus, wie riecht der Pilz? An welchem Standort wächst er? Laut des Bundesamts für Naturschutz gibt es alleine in Deutschland etwa 14.000 Pilzarten – niemand kennt alle. „Etwa 100 Arten kann ich bestimmen“, sagt Willi Müller. Die Pilzwelt bleibt auch für Experten ein großes Wunderland.</p> <h2>Finger weg von alten Pilzen</h2> <p>Kenner wie Müller und Liese-Ullrich haben ihr Wissen in vielen Jahren aufgebaut. Wie steigt man da am besten ein? „Es ist gut, wenn man nur mit ein paar wenigen Arten anfängt und Sicherheit gewinnt bei der Bestimmung“, sagt Willi Müller. Relativ gut lassen sich Pfifferlinge erkennen, ebenso Steinpilze oder Maronenröhrlinge. Aber wie bei allen Pilzen gilt: Es gibt ähnlich aussehende Pilze, es besteht immer Verwechslungsgefahr.</p> <p>Falls es dann einer der erhofften Speisepilze ist, stellt sich die nächste Frage: Ist der Steinpilz noch frisch? Ein sanftes Klopfen mit den Fingern auf den Hut lässt erkennen, ob das Fleisch fest oder schon zu weich ist. Im Zweifel gilt auch hier: Finger weg. Denn zu alte Pilze können zu Magen-Darm-Problemen führen. „Es braucht auch Pilze, die aussporen und sich so vermehren können“, sagt Müller.</p> <p>So langsam füllt sich der Korb: Zu Hexen-Röhrlingen gesellen sich Semmelstoppel- und Steinpilze, ein paar Ziegenlippen sind dabei und zwei Parasole. Die großen Schirmpilze sind paniert eine Delikatesse. Und dann gibt es doch noch einen großen Pfifferling zum Schluss.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lust auf Pfifferling und Herbsttrompete? Warum Pilzsuche Spaß macht und was es zu beachten gilt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:02:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Sipplingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.  ]]></description>
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          Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.<br>
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        Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.



        <p>Der Brandbühltunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist wieder mit regulärer Geschwindigkeit durchfahrbar. Das bestätigt die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120" target="_blank" title="Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter">Dieser war vorübergehend wegen der starken Regenfälle am Dienstagmorgen nur mit verringerter Geschwindigkeit passierbar.</a> Auf einem eingleisigen und 400 Meter langen Streckenabschnitt waren Triebfahrzeugführer angehalten, wegen Wasser auf dem Gleisbett nur 20 Kilometer pro Stunde zu fahren. Infolgedessen kam es zu größeren Verspätungen.</p> <h2>„Verspätung potenziert sich“</h2> <p>Dass diese teilweise bis zu 25 Minuten betrugen, obwohl nur 400 Meter Strecke mit 20 Kilometern in der Stunde durchfahrbar waren, erklärt der Bahnsprecher mit dem Umlaufverkehr. „Jeder Zug kann unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen haben.“ So auch in diesem Fall. Züge müssen an anderer Stelle länger auf einen Gegenzug warten. „Verspätung potenziert sich und kann nicht wieder aufgehoben werden“, erklärt der Bahnsprecher.</p> <h2>Tunnel wieder frei</h2> <p>Inzwischen ist das Wasser offenbar versickert, sodass wieder normales Tempo möglich ist. „Nun kann man den Tunnel wieder mit den regulären 80 Stundenkilometern durchqueren“, bestätigt der Bahnsprecher. Die Unregelmäßigkeiten im Fahrtablauf scheinen sich auch tatsächlich beruhigt zu haben. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn listet derzeit keine Verspätungen auf der Strecke.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 15:08:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.  ]]></description>
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          Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172]]></guid>
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        Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.



        <p>Seit inzwischen 76 Jahren verfolgt die Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) das erklärte Ziel, preiswerte Wohnungen anbieten zu können. Was heute bedeutet, dass die Preise wenigstens 10 bis 15 Prozent unter dem liegen, was der offizielle Mietspiegel für eine vergleichbaren Standard ausweist. Mit dem Neubau des Quartiers an der Anna-Zentgraf-Straße mit gut 170 Wohnungen hat die BGÜ das größte Projekt ihrer Geschichte realisiert und verfügt inzwischen über 682 Wohnungen in sieben Quartieren. Die Durchschnittsmiete liegt unter 10 Euro pro Quadratmeter, die Bandbreite ist allerdings sehr groß.</p> <h2>Diskussion über Begriff „bezahlbar“</h2> <p>Doch inzwischen ist es schwieriger denn je, neuen Wohnraum zu schaffen, wie in den Ausführungen von Aufsichtsrat und Vorstand bei der aktuellen Mitgliederversammlung deutlich wurde. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte, die ein solides Wirtschaften, umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und einen Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Hausverwaltung auswies, kam es zur Diskussion über den Begriff „bezahlbarer Wohnraum“ und zum akuellen Vorhaben, den vorhandenen Bestand im Hildegardring zu verdichten und so 56 neue Wohnungen zu schaffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zur BGÜ</span><span>Die 1949 gegründete Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) verfügt derzeit über 682 Mietwohnungen. Daran hat sich im vergangenen Jahr 2024 nichts geändert. 56 weitere Wohnungen sollen im Hildegardring entstehen, wobei es noch keinen konkreten Zeitplan gibt, wie Vorstand Dieter Ressel ausdrücklich betonte. Die Mitgliederzahl ist dagegen durch Neuvermietungen von 1423 auf 1453 gewachsen. Die Umsatzerlöse bezifferten sich 2024 insgesamt auf knapp über 8 Millionen Euro, berichtete Vorstand Andreas Huther. Wobei der Anteil der Dienstleistungen für die Verwaltung von Fremdimmobilien deutlich angestiegen und auf rund 6 Prozent gewachsen ist. Der Jahresüberschuss betrug 1,01 Millionen Euro, davon wurden 715.900 Euro gemäß der Satzung den Ergebnisrücklagen zugeführt. Rund 206.000 Euro wurden als 4-Prozentige Dividende auf die Genossenschaftsanteile an die Mitglieder ausgeschüttet. Um den Rest – 89.000 Euro – wird die Bauerneuerungsrücklage erhöht.</span></label></div> <p>Ohne Murren hatten die etwa 100 anwesenden Mitglieder dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Wolfgang Wiest und dem Vorstand mit Dieter Ressel und Andreas Huther Entlastung erteilt, als sich einige Mieter aus der Deckung wagten. „Was verstehen Sie unter ‚bezahlbarem Wohnraum‘?“ fragte Horst Sauer, der – wie er sagte – seit drei Jahren an der Anna-Zentgraf-Straße wohnt, „und was verstehen Sie unter ‚moderater Mieterhöhung‘?“ Er habe „schon wieder“ eine Mieterhöhung erhalten. Sauer: „Wenn es so weiter geht, wird es für uns unbezahlbar.“ Eine andere Bewohnerin des neuen Quartiers sorgte sich um die eigene Wohnqualität, wenn Gebäude am Hildegardring aufgestockt werden.</p> <h2>Schwierig vor allem bei Neubauten</h2> <p>Eine „schwierige Diskussion“ nannte dies Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wiest. Auch für das von Vorstand Dieter Ressel vorgestellte Projekt am Hildegardring sei der Zeitpunkt der Umsetzung noch nicht klar.</p> <p>„Im Neubau lässt sich bezahlbarer Wohnraum derzeit nicht umsetzen“, formulierte Wiest ganz dezidiert. Man müsse von den hohen Baukosten zwischen 5000 und 6000 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Bei sechs Prozent Zinsen müssen man 360 Euro pro Quadratmeter im Jahr in Rechnung stellen, um Gestehung, Finanzierung und Abnutzung auszugleichen. „Dann wären wir bei 30 Euro Miete pro Quadratmeter“, rechnete Wiest vor. Dies sei weder eine bezahlbare noch eine verantwortbare Miete. Deshalb seien Neubauprojekte „sehr schwierig geworden“.</p> <h2>Abhängig vom Mietspiegel</h2> <p>Die BGÜ orientiere sich ansonsten streng am städtischen Mietspiegel, der zahlreiche Kriterien des Wohnwerts berücksichtige. „Und wir versprechen jedem von Ihnen“, sagte Wiest, dass wir um 10 bis 15 Prozent unter dieser Vergleichsmiete bleiben.“ Das verstehe die BGÜ unter einer „bezahlbaren Miete“. Natürlich habe dies eine dynamische Komponente. „Wenn der Mietspiegel nach oben geht, gehen auch unsere Preise nach oben.“ Das sei allerdings auch notwendig, um unter anderem die Aufwendungen für Modernisierung finanzieren zu können.</p> <p>Den Mietpreisspiegel der Stadt halte er für eine faire Grundlage dafür, reagierte der Aufsichtsratsvorsitzende auf den Vorwurf Sauers, diese Orientierungshilfe könne „beliebig manipuliert werden“. Im Gegenteil, sagte Wiest, die aus seiner Sicht moderaten Mieten der BGÜ beeinflussten den Preisspiegel nach unten und damit im positiven Sinne für die Stadt.</p> <p>Noch eine Schippe drauf legte Mitglied Bernd Kuhn. Das Schlagwort „bezahlbarer Wohnraum“ störe ihn schon lange. Er stelle sich dabei die Frage: „Für wen bezahlbar? Für den Ingenieur beim Diehl? Oder für den Handwerker beim Böhler?“ Ein Ingenieur könne sich manches leisten, ein Handwerker vielleicht nicht. Er wünsche sich, sagte Kuhn und wandte sich an Oberbürgermeister Jan Zeitler, dass man den Begriff auch im Stadtrat aus dem Wortschatz streiche, „weil es aus meiner Sicht ‚Kappes‘ ist“. Um tatsächlich „bezahlbaren Wohnraum“ für alle zu schaffen, müsse sich die Politik bewegen und Subventionen ermöglichen.</p> <p>Wenn es gewünscht sei, erläutere er gerne seine Einschätzung, sagte Oberbürgermeister Jan Zeitler, der sich bis dahin auf sein Grußwort beschränkt hatte. Die Mietpreisfestlegung bei der BGÜ sei für ihn sogar ein Musterbeispiel dafür, wie man zu „bezahlbaren Mieten“ komme. Dies gelte ganz unabhängig von der Berufsgruppe. Egal welchen Begriff man für die Einordnung wähle, müsse man den von Wiest dargelegte Fakten bei der Kostenentwicklung ins Auge sehen. Zudem sei in Überlingen Grund und Boden „besonders teuer“, räumte er ein. Stadt, Land und Bund müssten auf ausgeglichen Haushalte achten und könnten den Wohnungsbau nicht ohne weiteres finanzieren. „Wir können keine politischen Preise machen“, sagte Zeitler und brach eine Lanze für das Modell der Stadt, Grundstücke nur im Erbbaurecht zu vergeben. Dies entlaste von den Kosten für den Kauf, doch: „Es bleibt schwierig.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:13:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.



        <p>Auf der Strecke der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Ludwigshafen kommt es in Folge von Regenfällen seit Betriebsstart am Dienstag zu größeren Verzögerungen. Laut Online-Fahrplanauskunft kam es mehrfach zu Verspätungen von teils über 25 Minuten, vereinzelte Züge fielen aus. Grund dafür ist nach Informationen der Bahn Wasser im Brandbühltunnel, wie ein Sprecher der Bahn-Pressestelle in Stuttgart auf Anfrage mitteilt. Das scheint sich in absehbarer Zeit auch nicht zu ändern.</p> <h2>Wasser dringt durch Portal ein</h2> <p>„Aufgrund des Regens ist Wasser in den Brandbühltunnel gelaufen“, sagt der Bahn-Sprecher. Die Regenmenge am Dienstagmorgen war offenbar so groß, dass das Wasser durch den Tunneleingang hineinfloss und Teile des Gleisbetts unter Wasser setzte. Eine Strecke von etwa 400 Metern lasse sich daher derzeit nur mit rund 20 Stundenkilometern durchfahren. Der 260 Meter lange Tunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist Teil der Bodenseegürtelbahnstrecke. Daher ist laut Bahnsprecher derzeit jeder Zug, der zwischen Radolfzell und Friedrichshafen verkehrt, betroffen. Ein Ende sei erst in Sicht, wenn das Wasser versickert ist.</p> <p>Grundsätzlich kann es passieren, dass Gleisbereiche durch Starkregenereignisse betroffen sind, erläutert der Pressesprecher. Das Wasser sei durch die Tunnelöffnung eingedrungen und halte den Bereich noch immer nass. „Deshalb kann man auch keine Prognose abgeben, wann der Tunnel wieder mit regulärer Geschwindigkeit passiert werden kann. Jeder Treibfahrzeugführer schaut, ob das Wasser zurückgeht.“ Aufgrund des laufenden Bahnbetriebs seien auch keine Techniker im Einsatz.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 12:11:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/landtagswahl-2026-im-bodenseekreis-diese-themen-sind-fuer-cdu-kandidat-alexander-bruns-besonders-wichtig;art410936,12487079 ]]></link>      <description><![CDATA[  Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.  ]]></description>
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          Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag. Die CDU will mit Alexander Bruns das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee von den Grünen zurückerobern – so soll es gelingen.



        <p>Bislang macht er Politik in Überlingen, nun setzt er zum Sprung nach Stuttgart an: Alexander Bruns, Vorsitzender der Überlinger CDU, möchte bei der Landtagswahl 2026 das Direktmandat im Wahlkreis 67 Bodensee für die CDU zurückerobern. Seit Bestehen des Wahlkreises 1976 hatten die Christdemokraten das Erstmandat errungen. Bis zu den Wahlen 2016 und 2021, als jeweils Martin Hahn von den Grünen siegte. Aber auf welche Themen setzt Alexander Bruns? Er antwortet auf sieben Thesen, formuliert als Utopien.</p> <p><strong>1. Der Bodenseekreis ist schon eine Art Paradies. Richtige Not gibt es hier nicht.</strong></p> <p>Als politisches Statement halte ich das für falsch. Paradies ist eher eine theologische Kategorie. Politik muss sich um die irdischen Probleme kümmern, und die gibt es auch in der Region. Teilweise gibt es auch echte Not. Mir ist es wichtig, geerdet zu bleiben. Ich möchte mich um die Probleme der Menschen hier vor Ort kümmern und zu einer Lösung beitragen.</p> <p><strong>2. Die Kliniken Überlingen, Friedrichshafen und Tettnang bleiben die Kliniken für die Patienten im Kreis.</strong></p> <p>Das wäre schön. Aber die Gesundheitsversorgung ist in Gefahr geraten. Die Bundesgesundheitsreform ist ein Versuch, das strukturell in den Griff zu bekommen – Stichwort Zuweisung neuer Leistungsgruppen für Kliniken. Das Landes-Sozialministerium unter Manfred Lucha ist mit dem Prozess ein halbes Jahr im Verzug. Das können wir uns nicht leisten. Kliniken stehen finanziell massiv unter Druck, das sieht man ja gerade am Beispiel des Medizin Campus Bodensee mit den <a href="https://www.suedkurier.de/thema/klinikum-friedrichshafen/" target="_blank" title="" rel="noopener">Kliniken in Friedrichshafen</a> und Tettnang. Die Gesundheitsversorgung endet nicht an den Grenzen des Bodenseekreises. Es muss eine Abstimmung mit Ravensburg, Lindau, Überlingen und Konstanz, Singen und Tuttlingen stattfinden. Es ist entscheidend, dass die Akteure in der Region an einem Strang ziehen.</p> <p><strong>3. Bürger können sich in der Region sehr sicher fühlen, Polizei und Sicherheitsbehörden machen einen tollen Job.</strong></p> <p>Den zweiten Teil unterschreibe ich sofort. Was die Kriminalitätsrate angeht, mag der Bodenseekreis im Vergleich zu anderen Regionen vergleichsweise gut dastehen. Gleichwohl ist das Sicherheitsempfinden der Menschen erschüttert. Viele sind verunsichert und ich verstehe das. In manchen Bereichen nehmen die Straftaten zu. Die Polizei braucht mehr Personal und moderne Ausstattung, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/videoueberwachung-am-bahnhof-warum-das-in-ravensburg-geht-und-in-friedrichshafen-nicht;art372474,12484305" target="_blank" title="Videoüberwachung am Bahnhof: Warum das nun in Ravensburg geht – und in Friedrichshafen nicht">Videoüberwachung</a> im öffentlichen Raum muss erleichtert werden – hier ist das Land gefordert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Alexander Bruns, 1966 in Hamburg geboren, tritt bei der Landtagswahl 2026 als Spitzenkandidat der CDU im Wahlkreis Bodensee an. Bei der CDU-Kandidatennominierung im März setzte er sich im zweiten Wahlgang mit 52 Prozent knapp gegen Kerstin Mock aus Markdorf durch. Bruns ist Vorsitzenden der CDU Überlingen und stellvertretender Fraktionssprecher im Überlinger Stadtrat. Alexander Bruns ist Jurist und lehrt als Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.</span></label></div> <p><strong>4. Solarenergie, Seethermie, Windkraft: Die Energiewende wird gelingen.</strong></p> <p>Das weiß heute keiner. Es ist wichtig, dass die Energiewende gelingt. Unklar ist, wie schnell es geht und wieviel es kosten wird. Das muss in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden, weil wir das Geld an allen Ecken und Enden brauchen – um unser Land wieder konkurrenzfähig und die Sozialsysteme leistungs- und zukunftsfähig zu machen. Beim Ausbau der Energienetze muss das Land mehr tun.</p> <p><strong>5. Bundesstraße 31, Bodenseegürtelbahn, Bodenseeradweg – bei der Verkehrsinfrastruktur wird es ab 2026 so richtig vorangehen.</strong></p> <p>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Mit der Modernisierung der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-platz-32-auf-11-bodenseeguertelbahn-verbessert-sich-im-landes-ranking-aber-schauen-sie-genau-hin;art410936,12393916" target="_blank" title="Bodenseegürtelbahn verbessert sich in Landes-Ranking – hier kann man sich aber täuschen lassen">Bodenseegürtelbahn</a> geht‘s 2026 hoffentlich los, vorausgesetzt die Finanzierung kommt wie verabredet zustande. Dann könnte das 2034 fertig sein. Der Ausbau der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> ist ein einziges planerisches Desaster. Das dauert viel zu lange und die Menschen verstehen nicht, warum das so ist. Hier hat man zehn bis 15 Jahre verschenkt, das hätte das grün-geführte Verkehrsministerium schneller voranbringen müssen. Radwege sind wichtig, aber die erste Priorität bei Investitionen muss auf der Straße und der Schiene liegen.</p> <p><strong>6. Die Unternehmen in unserer Region bieten ihren Mitarbeitern langfristige Jobsicherheit.</strong></p> <p>Diese Gewissheit gibt es heute nicht mehr. Viele Unternehmen befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Politik muss die Rahmenbedingungen so setzen, dass Firmen wirtschaftlich und auskömmlich arbeiten können. Gewerbeansiedlungen erleichtern, Innovation fördern – da kann die Landespolitik besser helfen. Bürokratieabbau darf kein Schlagwort bleiben. Die Verwaltung muss effizienter und unbürokratischer agieren. Ob bei Umweltschutz, Berichtspflichten, Lieferketten: In vielen Bereichen werden Unternehmen durch überbordende Regulierung behindert – das muss sich ändern.</p> <p><strong>7. Die Kommunen sind finanziell so am Ende, dass das Land ihnen keine weiteren Aufgaben mehr aufbürden darf, ohne selbst dafür zu bezahlen.</strong></p> <p>Das ist stark zugespitzt. Es kann künftig neue, wichtige Aufgaben geben, die einfach dringend sind, sodass die Frage nach der Finanzierung an zweiter Stelle stehen muss. Klar ist aber, dass in der Vergangenheit die Frage nach Aufgabenerfüllung und -finanzierung nicht richtig beantwortet worden ist. Wenn das Land will, dass sich die Kommunen und Kreise um Kitaplätze, Ganztagesbetreuung, Umweltschutz und Flüchtlingsunterbringung kümmern sollen, muss es dafür auch das Geld zur Verfügung stellen. So wie jetzt kann man da nicht weitermachen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Straße und Schiene haben Priorität": CDU-Kandidat Bruns über Verkehr, Kliniken und Jobsicherheit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:43:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Sommerrätsel ist vorbei: Das sind die letzten Auflösungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.



        <p>Im sechsten und letzten Teil unseres SÜDKURIER-Sommerrätsels haben wir auch noch einmal drei Bauwerke gesucht, die von oben fotografiert wurden.</p> <p>Ziemlich deutlich zu erkennen war die Burg Meersburg. Sie ist die älteste noch bewohnte Burg Deutschlands. Erste Aufzeichnungen einer Burg an dieser Stelle gehen bis ins siebte Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit gibt es aber keine Bausubstanz mehr.</p> <p></p> <h2>Gesucht war der Aussichtsturm Hohenbodman</h2> <p>Die zwei weiteren Bilder zeigten jeweils ein Runddach. Das eine gehört zum Aussichtsturm Hohenbodman, der mitten in einer Bewaldung liegt. Der weithin sichtbare Turm ist der Rest einer Burg, die im elften Jahrhundert erbaut und im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Als Aussichtsturm bietet er heute einen einmaligen Blick auf Bodensee und Alpen.</p> <h2>Mächtiger Wehrturm steht in Überlingen</h2> <p>Das dritte Bild ist das Dach des St. Johann-Turms in Überlingen. Er ist nicht nur der mächtigste erhaltene Wehrturm Badens, sondern seit 30 Jahren auch Heimat des Spielmanns- und Fanfarenzuges der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen, deren Mitglieder ihn auch in vielen Tausend Arbeitsstunden ehrenamtlich renoviert haben. Der Turm ist 15 Meter im Durchmesser und hat bis zu drei Meter dicke Wände.</p> <p>Wir danken allen, die beim Sommerrätsel mitgemacht haben, und gratulieren den Gewinnern zu ihren Buch-Überraschungen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Das Sommerrätsel ist vorbei: Das sind die letzten Auflösungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 17:20:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alternative Wegführung: Bodenseeradweg bleibt Thema in Sipplingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/alternative-wegfuehrung-bodenseeradweg-bleibt-thema-18-09-25;art372492,12483116 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/alternative-wegfuehrung-bodenseeradweg-bleibt-thema-18-09-25;art372492,12483116]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.



        <p>Sie steht am westlichen Eingang des Dorfes Sipplingen und wirkt etwas deplatziert: die Radwegbrücke über die B31 alt. An ihrem westlichen Ende müssen sich die Radler über einen im Sommer stark frequentierten Parkplatz schlängeln. In östlicher Richtung endet die Fortführung des Radweges nach ein paar 100 Metern auf der Bundesstraße. Ab hier geht es für gut einen Kilometer im Nahkampf mit zahlreichen Autos über die zweispurige Straße. Erst am Ortsausgang setzt sich der Radweg fort. Das soll sich ändern, zumindest wenn es nach dem Willen des Sipplinger Gemeinderates geht.</p> <h2>Radweg neben dem Zug</h2> <p>Im Februar beschloss das Gremium, dass die Verbesserung des Radweges mit Nachdruck betrieben werden soll. Bürgermeister Oliver Gortat unterstützte den entsprechenden Antrag der DBS-Ratsfraktion, zeigte sich aber wenig optimistisch. „Wir bleiben in dieser Angelegenheit unangenehm“, sagte der Rathauschef. „Wir sollten uns aber keine großen Hoffnungen machen, ob unser Beschluss etwas bringt. In den nächsten drei Jahren wird sicher nichts passieren.“</p> <p>Damit bezog sich Gortat in erster Linie auf die Radwegplanung entlang der B31 alt zwischen Ortsmitte und östlichem Ortsausgang. Eine Planung, die schon vor rund 20 Jahren vorsah, den Radweg in Richtung Überlingen auf einem rund 850 Meter langen Steg im Bodenseeuferbereich südlich der Gleise zu führen. Anschließend sollte er in einer Grundwasserwanne unter der Bahnlinie und der B31a hindurchgeführt und an den nördlich davon verlaufenden Wirtschaftsweg angeschlossen werden. Eine Planung, die damals bereits mit den Trägern öffentlicher Belange in Gesprächen einvernehmlich abgestimmt war und auf deren Grundlage die Unterlagen zur haushaltsrechtlichen Genehmigung erarbeitet wurden.</p> <h2>Kostenpunkt: 5,6 Millionen Euro</h2> <p>Doch plötzlich stockten die Planungen. Der damalige Bürgermeister Anselm Neher nennt mehrere Gründe dafür: So weigerte sich einer der Anlieger, ein kleines Stück seines Grundstückes am Ufer für den Bau des Radweges bereitzustellen, in Unterschriftenlisten wurden Stimmen für eine Petition gegen den Radweg gesammelt – die Petition wurde später verworfen – und es protestierten unter anderen auch Auswärtige in Leserbriefen an den SÜDKURIER. Zudem stand eine Summe von rund 5,6 Millionen Euro im Raum, die diese Radwegführung vermutlich kosten würde.</p> <p>Angesichts anderer wichtiger Projekte im Regierungsbezirk zog sich das Regierungspräsidium (RP) schließlich aus der Planung zurück. Übrig blieb ein einseitiger Radschutzstreifen in Fahrtrichtung Überlingen, der 2020 angebracht wurde. In Richtung Bodman-Ludwigshafen war das aufgrund der Fahrbahnbreite nicht möglich. Eine schon unter Bürgermeister Neher veranlasste, auf dem Lärmaktionsplanung fußende Tempo-30-Beschränkung auf der Seestraße verlangsamt seither den Autoverkehr. Dieser Zustand dauert bis heute an.</p> <h2>Sicherheit würde „drastisch“ verbessert werden</h2> <p>Bürgermeister Oliver Gortat griff die damaligen und bis heute geltenden und nun auch im DBS-Antrag formulierten Argumente für einen Radweg südlich der Bahnlinie wieder auf: Es werde nicht nur die Verkehrssicherheit durch den südlich der Bahnstrecke geführten Radweg drastisch verbessert, argumentierte Gortat schon im Dezember 2024 an das RP Tübingen, „gleichzeitig werden Behinderungen für den motorisierten Verkehr auf der B 31a in der Ortsdurchfahrt von Sipplingen reduziert“.</p> <h2>Keine Aussicht auf Erfolg?</h2> <p>Doch das RP winkte im Januar 2025 ab. Der Radwegabschnitt habe im Bedarfsplan keine Berücksichtigung gefunden. Kritisch seien dabei komplexe naturschutzfachliche Themen, der setzungsgefährdete Baugrund sowie die mögliche Gefährdung der hier liegenden, denkmalgeschützten Pfahlbauten.</p> <p>Das RP macht keinen Hehl daraus, dass die damalige Situation für Verärgerung gesorgt hat, wenn es schreibt, dass die „zurückliegende Planung für den Radweg [...] durch das Regierungspräsidium Tübingen über 10 Jahre hinweg mit großem Einsatz vorangebracht und auf unterschiedlichen Ebenen erörtert und abgestimmt“ worden sei. Und so heißt es in dem Schreiben abschließend, „sodass aus unserer Sicht nicht zu erkennen ist, dass eine Wiederaufnahme der Planung in Verbindung mit der von Ihnen angesprochenen Aufschüttung eine Aussicht auf Erfolg hat.“</p> <p>Dennoch will die Gemeinde und wollen etliche Gemeinderäte nicht so schnell aufgeben. Die DBS ergriff die Initiative und die CDU unterstützt laut Clemens Beirer das Vorgehen des Bürgermeisters, der nun die Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete am 20. Oktober zu einem Vor-Ort-Termin nach Sipplingen eingeladen hat. Eine Anfrage des SÜDKURIER bei der Unabhängigen Liste (UL) blieb unbeantwortet.</p> <p></p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Drei Fragen an Sipplingens Alt-Bürgermeister Anselm Neher</h2> <p>Neher war von 2001 bis 2017 Bürgermeister von Sipplingen. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Michael Schnurr erinnert er sich an seinen Einsatz für den Radweg in Sipplingen:</p> <p><strong>War der Bau einer Radbrücke ohne einer Radwegführung im östlichen Bereich (Seestraße) überhaupt sinnvoll?</strong></p> <p>Anselm Neher: Die Planung und Umsetzung der Radwegkonzeption ist grundsätzlich eine Sache des Bundes wegen der B31 alt, der auch deshalb der Kostenträger ist. Sie wurde wegen der gefährlichen Situation für die Radler kommunalpolitisch von der Gemeinde und vom Landkreis immer wieder gefordert. Die Uferkonzeption war Sache und im Interesse der Gemeinde, mit der Maßgabe, die Kosten auf verschiedene Schultern zu verteilen. Es gelang nicht nur die Uferanlagen attraktiv zu gestalten (...), sondern auch eine Brückenverbindung vom Dorf zum See über Bahn und Straße zu erreichen. Sowohl Investition als auch Unterhaltung sind Aufgabe des Bundes! Weiter konnte (...) die Zufahrt vom Landungsplatz zum Westhafen für die Gemeinde gesichert werden, die seither der Bahn gehörte. Die Weiterführung gen Osten war eine logische Konsequenz.</p> <p><strong>Standen Bundesmittel bereit, um den Radweg zu bauen?</strong></p> <p>Anselm Neher: Die Bundesmittel standen meines Wissens zur Verfügung.</p> <p><strong>Das Vorhaben soll an Interessen einzelner Anwohner an der Seestraße gescheitert sein? Es gab Leserbriefe.</strong></p> <p>Anselm Neher: Mit einer Gegenwehr von Seiten der Bevölkerung war nicht zu rechnen und hat uns alle überrascht. (...) Die Grunderwerbsverhandlungen für die Verbreiterung des Zugangsweges zum Osthafen um ca. 1,50 m für den Radweg wurden von der Gemeinde geführt, um die Interessen der Grundstückseigentümer wahrzunehmen und es nicht dem Planfeststellungsverfahren zu überlassen. Nur in einem Fall war dies nicht möglich. Zum Planfeststellungsverfahren kam es wegen der Unterschriftenliste, der Leserbriefe etc. und der Forderung nach einer Petition nicht mehr. Der Petitionsausschuss hat getagt und die Petition verworfen.</p> <p><em>Fragen: Michael Schnurr</em></p> </div>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 17:20:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alternative Wegführung: Bodenseeradweg bleibt Thema in Sipplingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/alternative-wegfuehrung-bodenseeradweg-bleibt-thema-18-09-25;art372492,12483116 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.  ]]></description>
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          Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.<br>
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        Die Gemeinde macht den Bodenseeradweg wieder zum Thema. Die Streckenführung soll am Parkplatz West entschärft werden. Die Seestraße Richtung Überlingen bleibt dennoch ein Sorgenkind.



        <p>Sie steht am westlichen Eingang des Dorfes Sipplingen und wirkt etwas deplatziert: die Radwegbrücke über die B31 alt. An ihrem westlichen Ende müssen sich die Radler über einen im Sommer stark frequentierten Parkplatz schlängeln. In östlicher Richtung endet die Fortführung des Radweges nach ein paar 100 Metern auf der Bundesstraße. Ab hier geht es für gut einen Kilometer im Nahkampf mit zahlreichen Autos über die zweispurige Straße. Erst am Ortsausgang setzt sich der Radweg fort. Das soll sich ändern, zumindest wenn es nach dem Willen des Sipplinger Gemeinderates geht.</p> <h2>Radweg neben dem Zug</h2> <p>Im Februar beschloss das Gremium, dass die Verbesserung des Radweges mit Nachdruck betrieben werden soll. Bürgermeister Oliver Gortat unterstützte den entsprechenden Antrag der DBS-Ratsfraktion, zeigte sich aber wenig optimistisch. „Wir bleiben in dieser Angelegenheit unangenehm“, sagte der Rathauschef. „Wir sollten uns aber keine großen Hoffnungen machen, ob unser Beschluss etwas bringt. In den nächsten drei Jahren wird sicher nichts passieren.“</p> <p>Damit bezog sich Gortat in erster Linie auf die Radwegplanung entlang der B31 alt zwischen Ortsmitte und östlichem Ortsausgang. Eine Planung, die schon vor rund 20 Jahren vorsah, den Radweg in Richtung Überlingen auf einem rund 850 Meter langen Steg im Bodenseeuferbereich südlich der Gleise zu führen. Anschließend sollte er in einer Grundwasserwanne unter der Bahnlinie und der B31a hindurchgeführt und an den nördlich davon verlaufenden Wirtschaftsweg angeschlossen werden. Eine Planung, die damals bereits mit den Trägern öffentlicher Belange in Gesprächen einvernehmlich abgestimmt war und auf deren Grundlage die Unterlagen zur haushaltsrechtlichen Genehmigung erarbeitet wurden.</p> <h2>Kostenpunkt: 5,6 Millionen Euro</h2> <p>Doch plötzlich stockten die Planungen. Der damalige Bürgermeister Anselm Neher nennt mehrere Gründe dafür: So weigerte sich einer der Anlieger, ein kleines Stück seines Grundstückes am Ufer für den Bau des Radweges bereitzustellen, in Unterschriftenlisten wurden Stimmen für eine Petition gegen den Radweg gesammelt – die Petition wurde später verworfen – und es protestierten unter anderen auch Auswärtige in Leserbriefen an den SÜDKURIER. Zudem stand eine Summe von rund 5,6 Millionen Euro im Raum, die diese Radwegführung vermutlich kosten würde.</p> <p>Angesichts anderer wichtiger Projekte im Regierungsbezirk zog sich das Regierungspräsidium (RP) schließlich aus der Planung zurück. Übrig blieb ein einseitiger Radschutzstreifen in Fahrtrichtung Überlingen, der 2020 angebracht wurde. In Richtung Bodman-Ludwigshafen war das aufgrund der Fahrbahnbreite nicht möglich. Eine schon unter Bürgermeister Neher veranlasste, auf dem Lärmaktionsplanung fußende Tempo-30-Beschränkung auf der Seestraße verlangsamt seither den Autoverkehr. Dieser Zustand dauert bis heute an.</p> <h2>Sicherheit würde „drastisch“ verbessert werden</h2> <p>Bürgermeister Oliver Gortat griff die damaligen und bis heute geltenden und nun auch im DBS-Antrag formulierten Argumente für einen Radweg südlich der Bahnlinie wieder auf: Es werde nicht nur die Verkehrssicherheit durch den südlich der Bahnstrecke geführten Radweg drastisch verbessert, argumentierte Gortat schon im Dezember 2024 an das RP Tübingen, „gleichzeitig werden Behinderungen für den motorisierten Verkehr auf der B 31a in der Ortsdurchfahrt von Sipplingen reduziert“.</p> <h2>Keine Aussicht auf Erfolg?</h2> <p>Doch das RP winkte im Januar 2025 ab. Der Radwegabschnitt habe im Bedarfsplan keine Berücksichtigung gefunden. Kritisch seien dabei komplexe naturschutzfachliche Themen, der setzungsgefährdete Baugrund sowie die mögliche Gefährdung der hier liegenden, denkmalgeschützten Pfahlbauten.</p> <p>Das RP macht keinen Hehl daraus, dass die damalige Situation für Verärgerung gesorgt hat, wenn es schreibt, dass die „zurückliegende Planung für den Radweg [...] durch das Regierungspräsidium Tübingen über 10 Jahre hinweg mit großem Einsatz vorangebracht und auf unterschiedlichen Ebenen erörtert und abgestimmt“ worden sei. Und so heißt es in dem Schreiben abschließend, „sodass aus unserer Sicht nicht zu erkennen ist, dass eine Wiederaufnahme der Planung in Verbindung mit der von Ihnen angesprochenen Aufschüttung eine Aussicht auf Erfolg hat.“</p> <p>Dennoch will die Gemeinde und wollen etliche Gemeinderäte nicht so schnell aufgeben. Die DBS ergriff die Initiative und die CDU unterstützt laut Clemens Beirer das Vorgehen des Bürgermeisters, der nun die Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete am 20. Oktober zu einem Vor-Ort-Termin nach Sipplingen eingeladen hat. Eine Anfrage des SÜDKURIER bei der Unabhängigen Liste (UL) blieb unbeantwortet.</p> <p></p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Drei Fragen an Sipplingens Alt-Bürgermeister Anselm Neher</h2> <p>Neher war von 2001 bis 2017 Bürgermeister von Sipplingen. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Michael Schnurr erinnert er sich an seinen Einsatz für den Radweg in Sipplingen:</p> <p><strong>War der Bau einer Radbrücke ohne einer Radwegführung im östlichen Bereich (Seestraße) überhaupt sinnvoll?</strong></p> <p>Anselm Neher: Die Planung und Umsetzung der Radwegkonzeption ist grundsätzlich eine Sache des Bundes wegen der B31 alt, der auch deshalb der Kostenträger ist. Sie wurde wegen der gefährlichen Situation für die Radler kommunalpolitisch von der Gemeinde und vom Landkreis immer wieder gefordert. Die Uferkonzeption war Sache und im Interesse der Gemeinde, mit der Maßgabe, die Kosten auf verschiedene Schultern zu verteilen. Es gelang nicht nur die Uferanlagen attraktiv zu gestalten (...), sondern auch eine Brückenverbindung vom Dorf zum See über Bahn und Straße zu erreichen. Sowohl Investition als auch Unterhaltung sind Aufgabe des Bundes! Weiter konnte (...) die Zufahrt vom Landungsplatz zum Westhafen für die Gemeinde gesichert werden, die seither der Bahn gehörte. Die Weiterführung gen Osten war eine logische Konsequenz.</p> <p><strong>Standen Bundesmittel bereit, um den Radweg zu bauen?</strong></p> <p>Anselm Neher: Die Bundesmittel standen meines Wissens zur Verfügung.</p> <p><strong>Das Vorhaben soll an Interessen einzelner Anwohner an der Seestraße gescheitert sein? Es gab Leserbriefe.</strong></p> <p>Anselm Neher: Mit einer Gegenwehr von Seiten der Bevölkerung war nicht zu rechnen und hat uns alle überrascht. (...) Die Grunderwerbsverhandlungen für die Verbreiterung des Zugangsweges zum Osthafen um ca. 1,50 m für den Radweg wurden von der Gemeinde geführt, um die Interessen der Grundstückseigentümer wahrzunehmen und es nicht dem Planfeststellungsverfahren zu überlassen. Nur in einem Fall war dies nicht möglich. Zum Planfeststellungsverfahren kam es wegen der Unterschriftenliste, der Leserbriefe etc. und der Forderung nach einer Petition nicht mehr. Der Petitionsausschuss hat getagt und die Petition verworfen.</p> <p><em>Fragen: Michael Schnurr</em></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alternative Wegführung: Bodenseeradweg bleibt Thema in Sipplingen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:38:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".  ]]></description>
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          Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".<br>
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        Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".



        <p>Es ist 5.16 Uhr morgens. In Bregenz ist es noch dunkel. Plötzlich ist ein Jubel zu hören. Eine Frau im Badeanzug und mit blauem Licht an der Badekappe steigt aus dem Bodensee, dreht sich um, streckt beide Arme in die Höhe und jubelt. Und es kommt ein Echo aus zwei Booten, die auf dem See in Ufernähe warten.</p> <h2>Sie bleibt vermutlich als erster Mensch unter 20 Stunden</h2> <p>Kaum jemand hat diese Aktion bemerkt. Und doch ist es das Ende einer Leistung, die vor allem bei den Langstreckenschwimmern Furore machen wird. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat in diesem Moment geschafft, was vor ihr vermutlich noch keinem Menschen gelungen ist: die knapp 64 Kilometer lange Strecke zwischen Bodman und Bregenz in unter 20 Stunden zurückzulegen – und das ohne Pause, nur im Badeanzug und mit Schwimmbrille. Selbst während sie isst und trinkt, darf sie sich nirgends festhalten. So sehen es die Regeln vor.</p> <h2>43-Jährige sammelte bereits zahlreiche Rekorde</h2> <p>Sarah Thomas entdeckte 2007 für sich das Marathon-Schwimmen und war schnell mit Open-Water-Solo-Projekten erfolgreich, so der Veranstalter. 2013 durchquerte sie den Lake Tahoe in den USA zwei Mal, keine zwei Monate später schwamm sie als erste Person den Lake Memphremagog in beide Richtungen (80,4 Kilometer). 2017 brach die US-Amerikanerin den Weltrekord für das längste strömungsneutrale Schwimmen mit der Durchquerung des Lake Powell zwischen Utah und Arizona. Ein Jahr später legte sie 168,3 Kilometer in 67 Stunden und 16 Minuten im Lake Champlain zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Marathon Swimmers Federation</span><span>Die internationale Organisation widmet sich vor allem dem Solo-Marathon-Schwimmen. Hier gibt es klare Regeln, die befolgt werden müssen. So dürfen die Schwimmer beispielsweise lediglich eine Badehose oder einen Badeanzug sowie eine Badekappe und eine Schwimmbrille tragen. Auf dem Weg ins Ziel dürfen sie verpflegt werden, doch sie dürfen sich auch dabei nirgends festhalten.</span></label></div> <p>Zwei Monate nach dieser Leistung erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie unterzog sich einer Operation sowie einer Strahlen- und Chemotherapie. Währenddessen schwamm sie, so oft und so viel sie konnte. Ein Jahr nach der Behandlung, im September 2019, holte sie sich den nächsten Rekord: Sie durchquerte als erste Person schwimmend den Ärmelkanal vier Mal unmittelbar hintereinander. Für die insgesamt 210 Kilometer benötigt sie 54 Stunden und zehn Minuten. Im Juli 2022 absolvierte sie als erste Person die 69 Kilometer lange doppelte Durchquerung des Nordkanals zwischen Großbritannien und Irland in 21 Stunden, 46 Minuten und 38 Sekunden.</p> <h2>Der Westwind kommt der Schwimmerin zunächst zugute</h2> <p>Und jetzt der Bodensee: Am Montag, 15. September, steigt Sarah Thomas um 9.25 Uhr im Freibad von Bodman in den Bodensee. Es ist sonnig, eine Brise weht von Westen her und schiebt sie an. Es läuft hervorragend. Um 15 Uhr quert sie bereits die Fährlinie zwischen Konstanz und Meersburg. Sie schwimmt ein hohes Tempo und ist auf Rekordkurs. Alles läuft nach Plan – fast alles.</p> <h2>Durch aufziehendes Gewitter droht der Abbruch</h2> <p>Am Abend ziehen dunkle Wolken auf, es blitzt. Sarah Thomas befindet sich knapp hinter Immenstaad. Von Konstanz zieht ein Gewitter nach Meersburg. Die Blicke der sechs Begleiter im Boot gehen durchgehend auf das Wetterradar. „Wir hätten Sarah aus dem Wasser holen müssen, wäre das Unwetter nicht Richtung Ravensburg abgezogen“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water, der das Projekt organisiert. „Und dann kam der Wind.“</p> <h2>Am Ende ein „echt wilder Ritt“ durch hohe Wellen</h2> <p>Die Wellen wachsen bis auf mehr als einen Meter an. Die Begleitboote, die aneinander festgemacht sind, müssen zunächst richtig gesichert werden. Dies dauert fast eine Stunde. „Es war unglaublich, ein echt wilder Ritt“, sagt Sarah Thomas später im Ziel. „Die Wellen haben zwar angeschoben, es war für mich aber sehr anstrengend, vor allem in den Schultern. Und ich habe jede Menge Wasser geschluckt.“ Patrick Boche denkt mehrfach an einen Abbruch, wie er erklärt, doch schließlich lässt der Wind nach und es geht weiter. Durch den starken Westwind sogar mit Unterstützung.</p> <p>Am Ende erreicht die 43-Jährige das Ziel in Bregenz in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit – auch für sie selbst: „Ich habe es keinesfalls erwartet, dass ich den Rekord brechen könnte“, sagt sie überglücklich in den frühen Morgenstunden des Dienstags. „Vor allem, weil es sicherlich eines der wildesten Schwimmen war, die ich je absolviert habe.“</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 17:33:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Open-Air-Konzerte am Bodensee: Das waren die Highlights 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/open-air-sommer-am-bodensee-das-waren-die-highlights-2025-18-09-25;art410936,12482492 ]]></link>      <description><![CDATA[  Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!  ]]></description>
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          Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!<br>
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        Große Gefühle in Meersburg, magische Nächte in Markdorf, siebter Himmel in Salem: Die Open Airs hatten im Sommer Einiges zu bieten. Und auch in Friedrichshafen und Überlingen war was los – schauen Sie mit uns zurück!



        <p>Schlager, Rock, Pop oder Rap: Nirgendwo in der Bodenseeregion finden Musikfans so ein großes Musikangebot wie bei den Open-Air-Festivals im Bodenseekreis. Ob das Seeufer beim FN:POP, Schlosskulisse in Salem und Meersburg oder Marktplatz in Markdorf – auch die Konzert-Locations am östlichen Bodensee sind hochattraktiv.</p> <h2>Festival-Highlights 2025 im Überblick</h2> <p>Es gab in diesem Sommer vier Konzerte in Markdorf, drei in Meersburg, vier in Salem, zwei Konzertabende in Tettnang, das FN:POP in Friedrichshafen und das Sound Beach Festival in Überlingen. Hier eine Übersicht mit Fotos, Eindrücken und Links zu den Bildergalerien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Open Airs 2026: Erste Termine stehen fest</span><span>Für das kommende Kalenderjahr sind bislang einige Konzerte im Bodenseekreis bestätigt. In Meersburg spielt am 12. Juni das Herbert-Pixner-Projekt. In Markdorf treten am 17. Juni die Sportfreunde Stiller auf. In Salem geht am 24. Juli Roland Kaiser auf die Bühne. Beim Tettnanger Schlossgarten Open Air sind mit Sarah Connor am 5. Juni und Unheilig am 6. Juni bereits zwei Künstler bestätigt (Stand: 16. September).</span></label></div> <h2>Schlossplatz Meersburg Open Air: Fury, Johannes Oerding und Samu Haber</h2> <p>Endlich ging es am 26. Juni los – und das Publikum zeigte sich begeistert vom Auftritt der Band <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/fury-in-the-slaughterhouse-rocken-am-bodensee-fulminanter-start-der-schlossplatz-open-airs;art372486,12424852" target="_blank" title="Fury in the Slaughterhouse rocken am Bodensee! Fulminanter Start der Schlossplatz Open-Airs">Fury in the Slaughterhouse</a>. Manche Besucher kamen sogar aus Thüringen angereist – und ein Gast kletterte in eine Mülltonne.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/fury-sorgt-fuer-ausverkauften-auftakt-der-meersburg-open-airs;art372486,12424463" target="_blank" title="Fury sorgt für ausverkauften Auftakt der Meersburg Open Airs – die besten Bilder (1)">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Fury in the Slaughterhouse</a>.</li> </ul> </div> <p>Zum zweiten Mal seit 2018 feierten tausende Fans auf dem Schlossplatz den Hamburger Sänger <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/johannes-oerding-begeistert-4000-fans-beim-schlossplatz-konzert-so-war-das-meersburg-open-air-erlebnis;art372486,12426152" target="_blank" title="Johannes Oerding hautnah erlebt: Begeisterte Fans beim Open Air auf dem Schlossplatz">Johannes Oerding</a>. Der Künstler mischte sich unters Publikum und forderte seine Fans auf, einander kennenzulernen. Dann schrieb er spontan einen Song mithilfe von ChatGPT.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/johannes-oerding-begeistert-4000-fans-in-meersburg-hier-sind-die-besten-bilder-vom-konzert-30-06-25;art372486,12425772" target="_blank" title="Johannes Oerding Konzert auf dem Schlossplatz in Meersburg – die besten Bilder!">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Johannes Oerding.</a></li> </ul> </div> <p>Sympathisch und stimmungsvoll begeisterte der finnische Popstar Samu Haber sein Publikum auf dem Meersburger Schlossplatz. Das Ex-Mitglied von Band Sunrise Avenue hat treue Fans – einige von ihnen hatten vor dem Konzert sogar vor dem Eingang übernachtet.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/so-begeistert-samu-haber-sein-publikum-beim-meersburg-open-air-starke-bilder-vom-konzert-01-07-25;art372486,12425864" target="_blank" title="So begeistert Samu Haber sein Publikum beim Meersburg Open Air – starke Bilder vom Konzert">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Samu Haber.</a></li> </ul> </div> <h2>Markdorf Open Air: Skunk Anansie, Lea, Jan Delay, Seiler und Speer</h2> <p>Anfang Juli kamen große Namen an den Gehrenberg. Die Markdorer Konzertreihe startete die britische Kultband Skunk Anansie. Skin, die Frontfrau der britischen Kultband<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/weltstar-hautnah-skunk-anansie-saengerin-skin-rockt-mit-power-und-naehe-am-bodensee;art372484,12430274" target="_blank" title="Ein Weltstar zum Anfassen: Frontfrau Skin und Skunk Anansie rocken den Marktplatz"> Skunk Anansie</a>, zeigte sich beim Markdorfer Open Air mit unzähligen Gesichtern und Emotionen.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/skunk-anansie-rockt-markdorf-2500-fans-feiern-furiosen-open-air-auftakt-die-besten-bilder;art372484,12429955" target="_blank" title="Grandioser Auftakt der Band Skunk Anansie in Markdorf">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Skunk Anansie.</a></li> </ul> </div> <p>Den zweiten Akt machte die Singer-Songwriterin <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/viele-glueckliche-gesichter-auf-dem-marktplatz-lea-war-ganz-nah-bei-ihren-fans;art372484,12431597" target="_blank" title="Viele glückliche Gesichter auf dem Marktplatz: Lea war ganz nah bei ihren Fans">Lea</a>. Sie begeisterte ihre meist jungen Fans mit Songs wie „Wenn Du mich lässt“ oder „Das Leben ist schön“. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/jan-delay-schmeisst-eine-party-am-bodensee-und-nach-dem-konzert-ist-noch-lange-nicht-schicht-08-07-25;art372484,12432487" target="_blank" title="Nach dem Konzert ist noch lange nicht Schicht: Jan Delay schmeißt eine Party auf dem Marktplatz">Jan Delay &amp; Disko No. 1</a> brachten die Besucher so richtig zum Tanzen: Mehr als 4000 Besucher feierten den Abend zwischen Disco, Rock, Reggae und Hiphop.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Hier finden Sie Bilder von den Konzerten von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-schoensten-bilder-vom-openair-konzert-von-lea-in-markdorf;art372484,12431214" target="_blank" title="Markdorf Open Air 2025: Die schönsten Bilder vom Konzert von Lea">Lea</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/feiern-spass-und-laune-beim-dritten-konzertabend-des-markdorf-open-air-2025;art372484,12432261" target="_blank" title="Jan Delay sorgt für beste Stimmung beim Markdorf Open Air">Jan Delay &amp; Disko No. 1.</a></li> </ul> </div> <p>Nicht zu vergessen sind <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/kroenender-festival-abschluss-in-markdorf-so-war-der-auftritt-von-seiler-und-speer-07-07-25;art372484,12432441" target="_blank" title="Krönender Festival-Abschluss auf dem Marktplatz: So war der Auftritt von Seiler und Speer">Seiler und Speer</a>. Die Österreicher boten auf dem Marktplatz ein musikalisches Feuerwerk mit viel Tiefgang – und spielten mehr als zwei Stunden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/seiler-und-speer-begeistern-knapp-3000-zuschauer-in-markdorf;art372484,12432280" target="_blank" title="Seiler und Speer begeistern knapp 3000 Zuschauer in Markdorf">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Seiler und Speer.</a></li> </ul> </div> <h2>Schloss Salem Open Air: Fanta 4, Wincent Weiss, Rea Garvey, die Fäaschtbänkler</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/die-fantastischen-vier-feiern-mit-fans-beim-salem-open-air-so-emotional-war-das-konzert;art372491,12450924" target="_blank" title="Die Fantastischen Vier feiern beim Salem Open Air mit ihren Fans das Leben">Fanta 4</a> machte am Samstag den Anfang. Zwei Stunden lang unterhielten Smudo, Thomas D., Michi Beck und Andi Ypsilon ihr begeistertes Publikum von der Open-Air-Bühne aus. Das Gelände beschallten die vier erfahrenen Rapper mit ihrem Mix aus Hip-Hop, Electro und Pop. Die Fans jubelten den hip-hoppenden Mittfünfzigern auch bei deren drittem Auftritt auf dem Schlossgelände zu und feierten zusammen eine Party.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/konzert-highlights-in-bildern-die-fantastischen-vier-beim-salem-open-air-2025-29-07-25;art372491,12450888" target="_blank" title="Tausende bejubeln die Fantastischen Vier">Hier finden Sie Bilder vom Konzert der Fantastischen Vier.</a></li> </ul> </div> <p>Beim zweiten Konzert des Wochenendes kamen mehr als 4500 Fans und feierten mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/ein-feuerwerk-im-regen-4500-fans-feiern-mit-wincent-weiss-beim-salem-open-air;art372491,12451977" target="_blank" title="Ein Feuerwerk im Regen: 4500 Fans feiern mit Wincent Weiss beim Open Air im Schlosspark">Wincent Weiss</a> trotz des Regenwetters. Schon Stunden vor dem Konzertbeginn standen die Besucher Schlange, um sich die besten Plätze vor der Bühne für den Auftritt von Wincent Weiss zu sichern.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/regenfeste-wincent-weiss-fans-in-salem;art372491,12451455?cx_testId=64&amp;cx_testVariant=cx_1&amp;cx_artPos=0#cxrecs_s" target="_blank" title="" rel="noopener">Hier finden Sie Bilder vom Konzert mit Wincent Weiss.</a></li> </ul> </div> <p>Für den Iren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/er-nimmt-seine-fans-mit-viel-liebe-von-und-fuer-rea-garvey-beim-salem-open-air;art372491,12460209" target="_blank" title="Viel Liebe von und für Rea Garvey beim Salem Open Air im Schlosspark">Rea Garvey</a> gab es ein Wiedersehen mit den Fans in Salem: Er stand hier bereits 2019 auf der Bühne im Schlosspark. Für viele der 4000 Fans war es ein Wiedersehen mit dem Musiker, die ersten standen bereits um 11 Uhr am Einlass an. Garvey überzeugte aber auch Besucher, die ihn das erste Mal hörten, wie Michael Richter aus Mimmenhausen und seine Enkelin Celina Kalusy aus Kanada: Beide waren vom Konzert begeistert.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/schloss-salem-open-air-4000-besucher-feiern-mit-rea-garvey-und-clockclock-im-schlosspark-14-08-25;art372491,12460025" target="_blank" title="Rea Garvey und ClockClock rocken den Schlosspark">Hier finden Sie Bilder vom Konzert mit Rea Garvey.</a></li> </ul> </div> <p>Mit musikalischer Perfektion und viel Witz sorgten die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/furioses-finale-die-faeaschtbaenkler-begeistern-zum-abschluss-der-salem-open-airs-5000-fans;art372491,12460224" target="_blank" title="Die Fäaschtbänkler sorgen für ein furioses Finale der Salem Open Airs">Schweizer Fäaschtbänkler</a> am Samstagabend für Partystimmung von Anfang an. Ihr Konzert war ausverkauft, 5000 Fans feierten und sangen mit dem Quintett auf der Bühne. Während die Fans sangen, verschwanden die Musiker hinter den Kulissen – um dann mitten im Publikum aufzutauchen. In Salem traten die Fäaschbänkler das erste Mal auf, doch 2024 waren sie bereits in Meersburg zu hören gewesen.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/faeaschtbaenkler-begeistern-5000-fans-beim-letzten-schloss-salem-open-air-die-besten-bilder-12-08-25;art372491,12460167" target="_blank" title="Fäaschtbänkler begeistern 5000 Besucher zum Abschluss in Salem">Hier finden Sie Bilder vom Konzert der Fässchtbänkler.</a></li> </ul> </div> <h2>FN:POP Friedrichshafen – Stars am Bodenseeufer: Faber, Montez, Milky Chance und viele mehr</h2> <p>Im Rahmen des FN:POP-Festivals kamen auch 2025 wieder bekannte Künstler in die Zeppelin-Stadt. Im ersten Teil der Reihe Mitte Juli spielten Kamrad und Dani Lia sowie der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/faber-begeistert-bei-ausverkauftem-open-air-konzert-so-war-der-auftritt-in-friedrichshafen;art372474,12439207" target="_blank" title="Faber begeistert bei ausverkauftem Open-Air-Konzert: So war der Auftritt in Friedrichshafen">Schweizer Künstler Faber im Kulturhaus Caserne</a>. Im zweiten Teil, vom 14. August bis 16. August, traten die Künstler auf der Seebühne am Graf-Zeppelin-Haus auf.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/fnpop-direkt-am-bodensee-cari-cari-fritz-kalkbrenner-und-meute-begeistern-zum-auftakt-15-08-25;art372474,12463918" target="_blank" title="FN:POP direkt am Bodensee: Cari Cari, Fritz Kalkbrenner und Meute begeistern zum Auftakt">Fritz Kalkbrenner, Cari Cari und die Techno-Marching-Band Meute</a> sorgten am 14. August für gute Stimmung am Seeufer.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/feiern-mit-cari-cari-fritz-kalkbrenner-und-meute-bilder-vom-ersten-fnpop-abend;art372474,12463917" target="_blank" title="Feiern mit Cari Cari, Fritz Kalkbrenner und Meute: Bilder vom ersten FN:POP-Abend">Hier finden Sie Bilder vom ersten Abend des FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Am Festival-Freitag legten <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/grosse-gefuehle-beim-bodensee-festival-fnpop-montez-begeistert-zusammen-mit-vince-und-1986zig;art372474,12464586" target="_blank" title="Was fürs Herz: Montez packt bei FN:POP die ganz großen Gefühle aus">Montez, 1986zig und Vince</a> mit ihren Auftritten nach und sorgten mit Hiphop und Indie für gute Stimmung.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/so-schoen-war-fnpop-mit-montez-1986zig-und-vince-am-freitag;art372474,12464378" target="_blank" title="So schön war FN:POP mit Montez, 1986zig und Vince am Freitag">Hier finden Sie Bilder vom Festival-Freitag beim FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Den Abschluss machten <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/fnpop-am-bodensee-mit-the-kooks-milky-chance-und-nomuel-geht-der-festival-sommer-zu-ende;art372474,12464590" target="_blank" title="FN:POP am Bodensee: Mit The Kooks, Milky Chance und Nomuel geht der Festival-Sommer zu Ende">The Kooks, Milky Chance und Newcomer Nomuel</a> am Festival-Samstag. Die Besucher sangen und tanzten ausgelassen am Bodenseeufer.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/the-kooks-milky-chance-und-nomuel-bei-fnpop-die-bilder-des-letzten-festivalabends;art372474,12464458" target="_blank" title="The Kooks, Milky Chance und Nomuel bei FN:POP – die Bilder des letzten Festivalabends">Hier finden Sie Bilder vom letzten Abend des FN:POP.</a></li> </ul> </div> <p>Die Open-Air-Reihe soll auch im kommenden Jahr in Friedrichshafen stattfinden. Die Konzerte am Bodenseeufer müssen allerdings verlegt werden, denn das Graf-Zeppelin-Haus wird umfassend saniert. Wo 2026 unter freiem Himmel gefeiert werden soll, steht den Veranstaltern zufolge noch nicht fest.</p> <h2>Tettnang: Reinhard Fendrich, Krokus und Gotthard</h2> <p>Starten sollte die Konzertreihe mit dem Auftritt von Max Herre und Joy Denalane am 8. August.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/abgesagt-max-herre-und-joy-denalane-treten-nicht-beim-schlossgarten-open-air-in-tettnang-auf;art410936,12459306" target="_blank" title="Abgesagt! Max Herre und Joy Denalane treten nicht in Tettnang auf"> Ihr Konzert wurde aber kurzfristig abgesagt</a>. Am 9. August spielte dann Reinhard Fendrich als erster beim Schlossgarten Open Air. Mit 45 Jahren Bühnenerfahrung, Kultsongs und neuen Liedern tourte der Liedermacher in diesem Sommer wieder durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.</p> <p>Am 10. August feierten mehr als 3000 Fans beim Abschlusskonzert des Schlossgarten Open Air in Tettnang eine energiegeladene Nacht mit den <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/tettnang-im-rockfieber-gotthard-und-krokus-beim-schlossgarten-open-air;art410936,12460814" target="_blank" title="Geballte Power: Gotthard und Krokus bringen den Schlossgarten zum Beben">Hard-Rock-Bands Gotthard und Krokus</a>. Auch die Vorband Bonfire sorgt für Überraschung beim Publikum.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schlossgarten-open-air-tausende-rockfans-feiern-gotthard-und-krokus;art410936,12460596" target="_blank" title="Schlossgarten Open Air: Tausende Rockfans feiern Gotthard und Krokus">Hier finden Sie Bilder vom Konzert von Gotthard und Krokus.</a></li> </ul> </div> <h2>Sound Beach Festival in Überlingen: Abbamaniac, Sophia und Anita Hofmann</h2> <p>Das Sound Beach Festival in Überlingen ging von Mittwoch, 9. Juli, bis Sonntag, 12. Juli. Zu sehen gab es unterschiedlichste Künstler von Pop bis Schlager. Die Gruppe <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/sound-beach-festival-gestartet-abbamaniac-feiert-ausgelassene-party;art372495,12436347" target="_blank" title="Sound Beach Festival gestartet: Abbamaniac feiert ausgelassene Party">Abbamaniac</a> machte am Mittwoch den Auftakt beim Sound Beach Festival. Rund 1200 Besucher sangen, tanzten und feierten zur Musik aus dem vergangenen Jahrtausend. Beim Auftritt von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/beste-stimmung-beim-sound-beach-festival-1500-fans-feiern-newcomerin-sophia;art372495,12437119" target="_blank" title="Beste Stimmung beim Sound Beach Festival: 1500 Fans feiern Newcomerin Sophia">Sophia</a> am Donnerstag waren vor allem junge Fans begeistert. Wir waren am Freitag dabei und haben die Bilder.</p> <p>Bei perfektem Wetter sorgten am Samstag DJs für eine ausgelassene Partystimmung im Überlinger Uferpark. Mehr als 1000 Besucher kamen und feierten bis tief in die Nacht. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-war-ein-xxl-schlager-beach-schlagerparty-mit-anita-hofmann-und-ramon-roselly-14-07-25;art372495,12438607" target="_blank" title="„Das war ein XXL-Schlager-Beach“: Festivalabschluss mit Anita Hofmann und Ramon Roselly">Der Abschluss des Sound Beach Festivals im Überlinger Uferpark stand am Sonntag ganz im Zeichen des Schlagers mit Anita Hofmann, Rosanna Rocci, Nico Alesi und Ramon Roselly.</a></p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/der-abschluss-des-sound-beach-festivals-im-ueberlinger-uferpark-stand-ganz-im-zeichen-des-schlagers;art372495,12438366" target="_blank" title="Sound Beach Festival: Schlager Beach direkt am Bodenseeufer">Hier finden Sie Bilder vom Schlager Beach mit Anita Hofmann.</a></li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Open-Air-Konzerte am Bodensee: Das waren die Highlights 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:59:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.  ]]></description>
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          Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209]]></guid>
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        Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.



        <p>Von Bodman bis Bregenz, auf direktem Wege sind das 64 Kilometer – durchs Wasser. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas ist am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr in Bodman zu dieser Längsquerung des Bodensees aufgebrochen.</p> <p>Die 43-jährige Rekordschwimmerin ist aus Colorado angereist, um im Bodensee diese sportliche Höchstleistung zu absolvieren, bei Weitem nicht ihre erste. 2019 war Thomas der erste Mensch, der den Ärmelkanal vier Mal in Folge durchschwommen hat. Für die mehr als 210 Kilometer benötigte sie gut 54 Stunden.</p> <p>Im Vergleich dazu muten die 64 Kilometer von Bodman bis Bregenz bescheiden an. Sind sie aber nicht: Strömungen, Kälte, Wetterumschwünge machen die Strecke tückisch. Sarah Thomas steht eine extreme Ausdauerleistung bevor. „Der Bodensee ist immer für eine Überraschung gut. Wichtig ist eine perfekte Vorbereitung – für den Athleten, aber auch für das Team drumherum“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water (BOW) laut einer BOW-Pressemitteilung.</p> <h2>Superstar des Open-Water-Schwimmens</h2> <p>Boche begleitet die Längsquerung. Dazu kommt Thorsten Springmann, laut Boche „ein absoluter Fachmann in Sachen Strategie und Wetter“. Springmann hat als Unterstützer unter anderem mehrere Bodensee-Querungen begleitet. Auch als im Juni des vergangenen Jahres Iris Ashman eine Längsquerung vollführte, war das BOW-Team an der Seite der damals 60-Jährigen. Sie schaffte die Strecke in gut 30 Stunden.</p> <p>Über die in England lebende Deutsche kam nun der Kontakt zu ihrer Trainerin Sarah Thomas zustande, ein Superstar des Open-Water-Schwimmens. Die US-Amerikanerin hatte die Längsquerung ihres Schützlings verfolgt – und will nun eine neue Bestleistung aufstellen. Boche: „Wir hoffen, wir schaffen die Distanz in unter 24 Stunden.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:00:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerwehr rückt zu Schwelbrand in der Morgengasse aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/feuerwehr-rueckt-zu-schwelbrand-in-der-morgengasse-aus;art372492,12481058 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vermutlich eine technische Ursache führte zu einem Rettungseinsatz. Die Lage war brenzlig, Glück im Unglück verhinderte vermutlich einen größeren Schaden. Mehr als 50 Helfer waren im Einsatz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vermutlich eine technische Ursache führte zu einem Rettungseinsatz. Die Lage war brenzlig, Glück im Unglück verhinderte vermutlich einen größeren Schaden. Mehr als 50 Helfer waren im Einsatz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/feuerwehr-rueckt-zu-schwelbrand-in-der-morgengasse-aus;art372492,12481058]]></guid>
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        Vermutlich eine technische Ursache führte zu einem Rettungseinsatz. Die Lage war brenzlig, Glück im Unglück verhinderte vermutlich einen größeren Schaden. Mehr als 50 Helfer waren im Einsatz.



        <p>Zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in der Morgengasse sind am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei ausgerückt. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte ein technischer Defekt die Ursache für den Brand gewesen sein.</p> <p>Durch das frühzeitige Bemerken des Brandgeruchs konnte möglicherweise ein Feuer verhindert werden, teilt das Polizeipräsidium Ravensburg mit. Wie hoch der Schaden ausfällt, ist noch nicht bekannt.</p> <p>Die freiwillige Feuerwehr war mit der Drehleiter aus Überlingen und einem weiteren Löschfahrzeug aus Bodman-Ludwigshafen und insgesamt 46 Rettungskräften im Einsatz, teilt Mirko Schirmeister mit, der Kommandant der Sipplinger Wehr. Einsatzleiter war Stellvertretender Kommandant Jürgen Schirmeister. Neben der Feuerwehr war auch die Ortsgruppe des DRK Sipplingen mit sieben Personen vor Ort. Ebenfalls ein Bild der Lage machte sich der Stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Polizei Rettungswesen Unfall Katastrophenschutz thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feuerwehr rückt zu Schwelbrand in der Morgengasse aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 11:21:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pendler aufgepasst: Auf der A98 ist zwei Nächte lang kein Durchkommen nach Überlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/baustelle-auf-der-a98-was-autofahrer-von-stockach-nach-ueberlingen-wissen-muessen;art372461,12480880 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer zwischen Montag, 15., und Mittwoch, 17. September, in den Abend- und Nachtstunden über die A98 in Richtung Überlingen fahren will, muss mit Umleitungen rechnen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wer zwischen Montag, 15., und Mittwoch, 17. September, in den Abend- und Nachtstunden über die A98 in Richtung Überlingen fahren will, muss mit Umleitungen rechnen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/baustelle-auf-der-a98-was-autofahrer-von-stockach-nach-ueberlingen-wissen-muessen;art372461,12480880]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wer zwischen Montag, 15., und Mittwoch, 17. September, in den Abend- und Nachtstunden über die A98 in Richtung Überlingen fahren will, muss mit Umleitungen rechnen.



        <p>Pendler, die die A98 in Richtung Überlingen nutzen, müssen sich bei Stockach an zwei aufeinander folgenden Tagen auf Umleitungen einstellen. Denn wie die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest mitteilt, muss die Auffahrt auf die A98 an der Anschlussstelle Stockach-Ost (beim Gewerbegebiet Blumhof) in Richtung Überlingen/Lindau von Montag, 15. September, ab 18 Uhr, bis Dienstag, 16. September, 6 Uhr, gesperrt werden. Als Grund nennt die Autobahn GmbH Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn.</p> <p>Während der Arbeiten sei eine Auffahrt in Richtung Überlingen/Lindau nicht möglich. Die Auffahrt in Richtung Singen und die Abfahrt in Richtung Ludwigshafen bleiben laut Autobahn GmbH aber befahrbar. Wer in Richtung Überlingen/Lindau fahren wolle, müsse laut Mitteilung an der Anschlussstelle Stockach-Ost zunächst die Auffahrt auf die A98 in Richtung Singen nutzen und dann an der Anschlussstelle Stockach-West wieder auf die Strecke in Richtung Überlingen/Lindau wechseln.</p> <h2>Autobahnstück auch von Dienstag auf Mittwoch gesperrt</h2> <p>Doch damit nicht genug. Auch in der Nacht von Dienstag, 16. September, auf Mittwoch, 17. September, wird an der Autobahn gearbeitet. Laut Autobahn GmbH wandert die Baustelle nämlich von der Auffahrt auf die Strecke der Autobahn 98 weiter. Dafür wird diese ab der Anschlussstelle Stockach-Ost in Fahrtrichtung Überlingen/Lindau zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens voll gesperrt. Wer dann in Richtung Überlingen/Lindau fahren will, wird ab der Anschlussstelle Stockach-Ost über die B31 in Richtung Ludwigshafen/Sipplingen umgeleitet.</p> <p>Fahrzeuge mit wassergefährdenden Stoffen sollen der Umleitungsbeschilderung über Stockach/Mahlspüren/Billafingen/Owingen/Überlingen in Richtung der Bundesstraße B31neu folgen.</p> <p>Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, würden die Arbeiten in den Abend- und Nachtstunden ausgeführt.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Sipplingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Pendler aufgepasst: Auf der A98 ist zwei Nächte lang kein Durchkommen nach Überlingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:39:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.



        <p>Für den Meteorologen Jürgen Schmidt haben sich die schlimmsten Befürchtungen für den Sommer 2025 nicht bewahrheitet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitzewelle-vorbei-doch-was-jetzt-so-entwickelt-sich-das-juli-wetter-am-bodensee-04-07-25;art410936,12430225" target="_blank" title="Was kommt nach der Hitzewelle? So wird das Juli-Wetter am Bodensee">„Nach dem trockenen Frühjahr haben viele mit einem Dürresommer gerechnet</a>“, sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors. Es gab extreme Hitzeperioden, abgelöst von Starkregen bis zu plötzlichem Hagel. Aber welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden?</p> <h2>Außergewöhnlich heißer Juni</h2> <p>Was die Temperaturen angeht, lag der Sommer am Bodensee 1,3 Grad über dem Mittelwert. Der wird derzeit aus dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gezogen. Für Schmidt war er damit schlicht „ein normaler Sommer, wie mit ihm in Zeiten des Klimawandels zu rechnen ist“.</p> <p>49 Sommertage, also Tage mit mindestens 25 Grad, verzeichnete die Wetterstation <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/" target="_blank" title="Friedrichshafen">Friedrichshafen</a> zwischen Juni und Ende August. 16 davon lagen sogar über 30 Grad. Allein im Juni standen 299 Sonnenstunden zu Buche. Das entspricht 11 Prozent mehr Sonnenschein gegenüber dem Mittelwert. Damit war der Juni nicht nur der wärmste Monat im Jahr, „seine lange heiße Phase zu Beginn war auch ungewöhnlich“, sagt Jürgen Schmidt.</p> <p>Mit 20,9 Grad im Durchschnitt lag der Juni ganze 3,4 Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Selbst im Rahmen des Klimawandels sei er damit außergewöhnlich trocken gewesen. Dementsprechend lagen auch die beiden wärmsten Tage im Juni: Sowohl am 29. als auch am 30. Juni stellte die Messstation in Friedrichshafen 34,2 Grad fest. Höchstwert in Baden-Württemberg waren gar 38,7 Grad.</p> <h2>Verregneter Juli</h2> <p>Dass die Temperaturen so ansteigen konnten, begründet Jürgen Schmidt mit den historisch hohen Wassertemperaturen in Atlantik und Nordsee. Die seien 1 bis 3 Grad wärmer gewesen als im Mittel. Auf den Bodensee habe das indes keine Auswirkungen, da das Seewasser vor allem vom lokalen Wetter abhängig sei.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/unwetter-geht-am-bodensee-nieder-hagelhaufen-bis-zu-einem-halben-meter;art372492,12428059" target="_blank" title="„Komplett und mit voller Wucht getroffen“: Unwetter mit Hagelschauer geht über Sipplingen nieder">Wie klein ein lokales Wettereignis sein kann, zeigte etwa der Hagel, der am 1. Juli einzig über der Gemeinde Sipplingen niederging.</a> Das Ereignis steht symbolisch für einen verregneten Monat voller Niederschlag. 149 Liter pro Quadratmeter bilden den Durchschnitt im Monat Juli. Ganze 18 Tage regnete es laut Schmidt über einem Liter Regen pro Quadratmeter. Dennoch fällt der Juli im Vergleich zu den vergangenen fünf Sommern nicht nennenswert auf</p> <p>2021 habe es im Juli sogar 260 Liter geregnet, 2023 und 2024 dafür weniger. Mit durchschnittlich 19,1 Grad war er der kühlste der drei Sommermonate. Allerdings: „Nach dem trockenen Juni hat der Juli in der Natur viel gerettet“, fasst Schmidt zusammen.</p> <h2>August bringt Starkregen</h2> <p>Der nasseste Tag lag dennoch im August. Am 21. regnete es durchschnittlich 35,3 Liter pro Quadratmeter.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/diese-auswirkungen-hatte-der-dauerregen-bislang-im-bodenseekreis;art410936,12467197" target="_blank" title="Diese Auswirkungen hatte der Dauerregen im Bodenseekreis"> Die Bodenseezuflüsse stiegen an, Veranstaltungen wurden verschoben, weil Starkregenereignisse die Bodenseeregion punktuell trafen</a>. Besonders <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Radolfzell und angrenzende Gemeinden</a> waren betroffen. Mit seinen 260 Sonnenstunden lag der August dennoch sogar 14 Prozent über dem Mittelwert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:15:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/regen-verwaessert-die-bodensee-bilanz-schifffahrt-leidet-im-sommer-2025-13-09-25;art372432,12479478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/regen-verwaessert-die-bodensee-bilanz-schifffahrt-leidet-im-sommer-2025-13-09-25;art372432,12479478]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.



        <p>Durch Temperatur und Wetter fühlt man es schon deutlich: Der Sommer ist vorbei. Auch die letzten Tage der Schulferien gehen in Baden-Württemberg und Bayern zu Ende. Damit endet auch die Zeit, in der Familien mit Kindern Ausflüge über den Bodensee unternehmen. Welche Bilanz ziehen Schifffahrtsbetriebe aus der bisherigen Saison?</p> <p>Begonnen – beziehungsweise zuerst eben nicht begonnen – hat sie mit Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/niedrigwasser-am-bodensee-das-passiert-bei-0-meter-pegel-in-konstanz-16-04-25;art417930,12359654" target="_blank" title="Niedrigwasser im Bodensee: Was würde passieren, wenn der Konstanzer Pegel bei 0 Meter läge?">Im April sank der Bodenseepegel zeitweise auf etwas mehr als 2,70 Meter.</a> Das Niedrigwasser führte dazu, dass die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/um-plaene-ist-es-ruhig-geworden-uebernehmen-schweizer-den-schiffverkehr-auf-dem-untersee;art372455,12478004" target="_blank" title="Ja, nein, vielleicht? URh wollte den Schiffverkehr auf dem Untersee übernehmen">Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)</a> schon nicht am ersten Höhepunkt der Saison teilnehmen konnte. Die Sternfahrt 2025, bei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-stern-auf-dem-bodensee-saison-2025-fuer-die-weisse-flotte-beginnt;art372432,12372395" target="_blank" title="Bodensee-Schiffe bilden einen Stern auf dem Wasser. Damit beginnt die Saison 2025">Schiffe der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) einen Stern auf dem Wasser</a> bilden, musste ohne sie stattfinden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gailingen/niedrigwasser-auf-dem-untersee-kursschiffe-starten-nur-eingeschraenkt;art372441,12373515" target="_blank" title="Später Start nur mit Einschränkungen: So macht Niedrigwasser den Schiffen auf dem Rhein zu schaffen">Wirklich in die Saison starten konnte die URh dann am 1. Mai</a>, sagt Geschäftsführer Remo Rey dem SÜDKURIER. Doch auch mehr als zwei Wochen nach dem eigentlich geplanten Saisonstart hätten lediglich Rundfahrten zwischen Schaffhausen und Diessenhofen/Gailingen angeboten werden können. Das Niedrigwasser hatte zudem noch länger anhaltende Auswirkungen.</p> <p>Der Fahrplan musste eingeschränkt werden, erst ab dem 4. Juni konnten durchgehend alle üblichen Häfen angesteuert werden. Dabei sei es aber nicht lange geblieben. Schon am Ende des Monats und bis zum 26. Juli kam es erneut zu Einschränkungen. Die URh teilte zu dieser Zeit mit, dass Kursschiffe zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein nicht verkehren konnten. <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/auch-im-tod-macht-sie-aerger-kein-durchkommen-fuer-schiffe-bei-stein-am-rhein-wegen-quaggamuschel-14-07-25;art1371848,12437410" target="_blank" title="Auch im Tod macht sie Ärger: Kein Durchkommen für Schiffe bei Stein am Rhein wegen Quaggamuschel">Als Grund wurden abgestorbene und angeschwemmte Quagga-Muscheln angegeben</a>, die abschnittsweise die Durchfahrt verhinderten.</p> <p>Mehr Glück hatten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) in Konstanz. Das Niedrigwasser habe nur geringen Einfluss auf den Schiffsbetrieb gehabt, sagt Pressesprecher Josef Siebler. Allerdings sei es zu Einschränkungen im Bereich des Untersees gekommen, „die Landestellen Iznang und Mannenbach konnten über mehrere Wochen lang nicht angefahren werden“. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/nach-dem-niedrigwasser-am-bodensee-bodenseeschiffe-steuern-wieder-mehr-landestellen-an;art417930,12383134" target="_blank" title="Bodenseeschiffe fahren wieder mehr Landestellen an">Im Bereich des Obersees konnte Langenargen aufgrund des Niedrigwassers bis in den Juni hinein nicht angefahren werden.</a></p> <p>Neben den Einschränkungen im Fahrplan hatte das Niedrigwasser noch eine ganz andere Auswirkung für die Gäste: „Nicht vollständig zu vermeiden waren hingegen Komfort-Einschränkungen für die Passagiere bei Zu- und Ausstieg aufgrund steiler Rampen, woraus sich Verspätungen ergaben“, so Siebler.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Warum eigentlich „Weiße Flotte“?</span><span>Eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weisse-flotte-in-sorge-so-wirkt-sich-das-niedrigwasser-am-bodensee-auf-den-schiffsverkehr-aus;art372448,12357296" target="_blank" title="Wohin steuert die Weiße Flotte? So schauen die Schifffahrtsunternehmen auf das Jahr">weiße Flotte</a> gibt es nicht nur am Bodensee. Laut BSB bezeichnet der Begriff die Flotte von Fahrgastschiffen, die für Personen- und Ausflugsfahrten auf Binnengewässern und Küstengewässern eingesetzt werden. Ursprünglich stammt er demnach von der weißen Farbe der Schiffe, die in der Regel durch ihre helle Lackierung oder ihre weißen Aufbauten gekennzeichnet sind. Am Bodensee wird der Begriff für alle Kurs- und Ausflugsschiffe der vier Anbieter, die in der VSU zusammengeschlossen sind, verwendet.</span></label></div> <h2>Sechsstellige Einbußen durch Einschränkungen</h2> <p>Die von Einschränkungen geprägte Saison hatte für die URh spürbare Auswirkungen. Geschäftsführer Rey spricht gegenüber dem SÜDKURIER von einem Minderertrag im Bereich zwischen 630.000 und 750.000 Schweizer Franken (rund 675.000 bis 800.000 Euro). Der verspätete und eingeschränkte Start sowie spätere Einschränkungen hätten auch die Bordgastronomie betroffen. Hier gebe es laut Rey ebenfalls entsprechende Einschnitte.</p> <p>Wie sich die Fahrgastzahlen bei den BSB entwickelt haben, könne noch nicht konkret gesagt werden. Allerdings seien Tendenzen zu erkennen, so Siebler. Die Zahlen bewegen sich demnach auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr. Das heißt: „deutlich unter dem Durchschnitt früherer Jahre“, mit Ausnahme der Corona-Jahre.</p> <h2>An Regentagen kaum Passagiere</h2> <p>Immerhin eine Sorge weniger gab es im Vergleich zum Vorjahr: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/vorher-nachher-vergleich-wie-sieht-es-nach-dem-hochwasser-am-bodensee-ufer-aus;art372448,12156499" target="_blank" title="Vorher-Nachher-Vergleich: Wie sieht es nach dem Hochwasser am Bodensee-Ufer aus?">Hochwasser</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/keine-spur-von-nervigen-stechmuecken-am-bodensee-ein-segen-fuer-die-urlaubsregion;art372432,12461640" target="_blank" title="Keine Spur von nervigen Stechmücken am Bodensee – ein Segen für die Urlaubsregion?">Schnaken führten zu überregionaler Berichterstattung</a>. Das war Niedrigwasser in diesem Jahr weniger der Fall, so waren „wenigstens von dieser Seite keine negativen Auswirkungen zu verspüren“, sagt Siebler. Allerdings sei deutlich zu erkennen, dass das Wetter einen zunehmenden Einfluss hat. „An Regentagen sind die Schiffe nahezu leer.“</p> <p>Als größte Herausforderung bezeichnet Pressesprecher Siebler ein geändertes Verhalten der Passagiere. „Die Preissensibilität der Gäste hat spürbar zugenommen“, statt des Schiffes würden vermehrt Bus und Bahn in Verbindung mit dem Deutschlandticket oder verschiedenen Gästekarten genutzt.</p> <p>Durch die Verbreitung von E-Bikes könnten mehr Menschen weite Strecken mit dem Rad zurücklegen, Schiffe nur für kurze oder den See querende Etappen nutzen. Den klassischen Tagesausflug gebe es seltener. „Es ist festzustellen, dass die Aufenthaltszeit der Gäste an Bord beständig abnimmt.“ Gefragt seien eher kurze Etappen.</p> <p>Diese Entwicklungen führten bereits dazu, dass die Stadtwerke Konstanz beim Fährbetrieb 2024 <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/faehre-vom-bodensee-in-den-roten-zahlen-stadtwerke-konstanz-hoffen-auf-trendwende-24-07-25;art372448,12447596" target="_blank" title="Fähre und Weiße Flotte erstmals seit langem im Minus: Stadtwerke hoffen auf Trendwende">erstmals seit Jahrzehnten rote Zahlen einfuhren</a>. Auch die Weiße Flotte hat das vergangene Jahr mit einem Minus abgeschlossen. Konkrete Pläne für das nächste Jahr gebe es allerdings noch nicht, so Siebler. „Wir werden die Auswertungen abwarten, daraus unsere Schlüsse ziehen und unsere Angebote der tatsächlichen Nachfrage anpassen. Endgültig entschieden ist derzeit aber noch nichts.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:49:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Sommerrätsel-Finale: Bauwerke mit schönen Dächern erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-finale-bauwerke-mit-schoenen-daechern-erraten;art372495,12479400 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p>  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p><br>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es dieses Mal nach Owingen, Meersburg und Überlingen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete. <p></p>



        <p>Im sechsten und letzten Teil unseres SÜDKURIER-Sommerrätsels wird es noch einmal richtig herausfordernd. Zwei Runddächer und eine ganz außergewöhnliche Form gibt es zum Abschluss, wie auch eine Bücher-Überraschung, die unter allen richtigen Einsendern verlost wird. Vergangene Woche haben wir drei fast identische Luftbilder veröffentlicht und wollten wissen, wo sich die Bauwerke befinden. Und sie sehen tatsächlich völlig unterschiedlich aus.</p> <h2>Das Münster im Herzen der Stadt</h2> <p>Das Überlinger Bild war sicherlich nicht besonders schwer: das St. Nikolaus Münster im Herzen der Stadt. Die fünfschiffige Basilika wurde zwischen 1350 und 1576 im Stil der Spätgotik errichtet. Charakteristisch ist der hohe Nordturm, der auch von oben fotografiert wurde. Eine Kirche gibt es an dieser Stelle schon um das Jahr 1000. Seine jetzige Gestalt hat das Münster aber erst seit 1563. Etwas ganz Besonderes ist eine Geschützkugel, die bis heute im Münster hängt. Sie stammt vom Angriff der Schweden im Dreißigjährigen Krieg auf Überlingen aus dem Jahr 1634. Sie wurde aus Dank über die Rettung und zur Erinnerung aufgehängt.</p> <h2>Ein spätgotisches Schmuckstück</h2> <p>Das zweite Bild ist ebenfalls eine Kirche. Diese ist aber bedeutend kleiner: die Kapelle St. Quirinius in Unteruhldingen. Sie steht mit direkter Sicht auf den Hafen und wurde 1505 erbaut. Sie geht auf die Spätgotik zurück. Dies ist vor allem durch den im Verhältnis großen und schlanken Turm zu erkennen. Der Heilige Quirinus war ein Märtyrer des frühen Christentums und starb durch die römische Christenverfolgung. Er gilt als Schutzpatron für Pferde, Ritter und gegen Pest und Krankheiten. Die beiden Glocken im Turm stammen aus den Jahren 1734 und 1760.</p> <h2>Glockenturm mit auffälliger Form</h2> <p>Das dritte Bauwerk steht in Heilgenberg. Von oben sieht der Glockenturm vom Schloss Heiligenberg allerdings ganz anders aus als von der Seite, denn von der auffälligen Form und der hellen Farbe ist von oben nichts zu erkennen. Der frei stehende Turm wurde um 1600 erbaut. Er zeigt im unteren Bereich eine edle Renaissance-Optik, wohingegen ihn oben eine barocken Dachzwiebel ziert. Ebenfalls besonders ist der Bau an sich, denn der untere dreigeschossige Teil ist in einer Vierecksform erstellt, um schließlich über ein Oktogon (Achteck) zur Zwiebelhaube zu gelangen. Der Turm diente tatsächlich als Glockenturm für die „Kurat- und Leutkirche“ im Schloss. Die älteste Glocke stammt von 1688.</p> <h2>Die letzte Runde im Rätselspaß</h2> <p>Zum Abschluss gibt es noch einmal drei Luftbilder. Dieses Mal geht es auf die Gemarkungen Owingen, Meersburg und Überlingen. Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 16. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im letzten Teil der Serie.</span></label></div>]]>
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