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    <title>suedkurier.de - Steißlingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:13 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:02:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kistenhocker spalten Haare  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/kistenhocker-spalten-haare;art372460,12509950 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ausverkaufter Abend mit Musikkabarett eines Trios und ganz viel Wortwitz nicht nur über Männer, Frauen und Frisuren  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ausverkaufter Abend mit Musikkabarett eines Trios und ganz viel Wortwitz nicht nur über Männer, Frauen und Frisuren<br>
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        Ausverkaufter Abend mit Musikkabarett eines Trios und ganz viel Wortwitz nicht nur über Männer, Frauen und Frisuren



        <p><strong>Steißlingen</strong> Der Kunst- und Kulturkreis Steißlingen lud in einen besonderen Friseursalon ein. Die Kistenhocker traten mit dem neu aufgelegten Programm „Hoorspalterei“ in der Gemeinschaftsschule auf. Auf der Bühne saßen Oliver Kuppel, Markus Helmeth und Gerald Benz. Benz verriet: „Oliver Kuppel ist nicht nur Sänger, Kazoospieler und Gitarrist, er ist auch für die meisten Texte, unsere Werbung, den Newsletter und sogar unsere Steuern verantwortlich.“ Zudem führte er durchs Programm.</p> <p>Als roten Faden diente ihm dabei der „VHS Kurs Hoorspalterei“. Verwundert stellte er zu Beginn fest, dass doch viele Damen anwesend seien, da es doch auch um das Thema „Vom Aff zum Mann, die Rolle des neuen Manns im badischen Raum“ gehe. Doch im Verlauf spielten doch nicht nur Männerthemen rund um die Frisur eine Rolle – auch die Frauen bekamen ihr Fett weg, selbst wenn sie keinen Damenbart tragen. Am Schluss war jedem der Beruf des Friseurs etwas näher gekommen und jeder konnte auch etwas „zum Sinnieren, Studieren und Meditieren mit nach Hause nehmen“.</p> <p>Gewürzt wurden badische Gedanken zu Themen wie Läuse im Kindergarten, warum habe immer ich Pech, was macht die tote Kröte auf der Straße und Schönheitsoperationen mit musikalischem Hochgenuss. Dabei verwöhnte Markus Helmeth auf am Schlagwerk und mit seiner Stimme. Gerald Benz sang ebenfalls, doch erstaunte er umso mehr als Multiinstrumentalist an Block- und Querflöte, Ukulele, Mundharmonika, Kornett, Bass und Gitarre. Auch auf die Frage, ob es nun Kistenhocker oder Kistenrocker heißt, ging Oliver Kuppel ein, und zwar als Beispiel für Vergleiche, die nur Hoorspalterei seien.</p> <p>So konnte sich das Publikum der ausverkauften Veranstaltung nur beim Kunst- und Kulturkreis für diesen Abend voller Wortwitz, Haarspaltereien ohne Haar in der Suppe, musikalischer Höhepunkte und Waxing-Angriffen auf das Zwerchfell bedanken und sich der Vorsitzenden Christa Wohriska anschließen: „Die Schule ist ein toller Ort für solche Veranstaltungen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Auftritt Kleinkunst Tournee]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kistenhocker spalten Haare]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:06:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Netzausbau berührt auch Steißlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/netzausbau-beruehrt-auch-steisslingen;art372460,12509258 ]]></link>      <description><![CDATA[  Stromtrasse der Transnet BW<br /> von Projekt zur 380-Kilovolt-Netzverstärkung betroffen. Offene<br /> Fragen zum Abbau der Masten  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Stromtrasse der Transnet BW<br /> von Projekt zur 380-Kilovolt-Netzverstärkung betroffen. Offene<br /> Fragen zum Abbau der Masten<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Stromtrasse der Transnet BW<br /> von Projekt zur 380-Kilovolt-Netzverstärkung betroffen. Offene<br /> Fragen zum Abbau der Masten



        <p><strong>Steißlingen</strong> Beim Bundesbedarfsplan „380-kV-Netzverstärkung Herbertingen – Waldshut-Tiengen – Waldhut-Tiengen/Weilheim mit Abzweig Pfullendorf/Wald und Abzweig Beuren“ geht es um den zweiten Abschnitt, der den Landkreis Konstanz von Mainwangen (Gemeinde Mühlingen) bis Talheim (Gemeinde Tengen) umfasst. Steißlingen ist mit der bestehenden Trasse der Transnet BW betroffen, die mit einer Netzleistung von aktuell 220 Kilovolt über Wiechs verläuft. Die Trasse führt von Beuren südlich der A98 am Rand des Weitenrieds entlang, durchquert den Golfplatz und verlässt die Gemarkung nördlich des Wachenholzes in Richtung Orsingen-Nenzingen.</p> <p>In der ersten Planung sollte sie auf 380 kV ausgebaut werden. Aktuell sollen entweder die Masten der Transnet BW oder die parallel dazu laufenden Masten der Netze BW zurückgebaut werden und nur eine der Trassen für die 110-kV-Leitungen genutzt werden. Das Netz der Gemeindewerke Steißlingen wird seit 2023 über das Umspannwerk Beuren versorgt, somit hat die neue Planung keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Stromversorgung von Steißlingen. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis und äußerte keine Bedenken. Er regte aber an, um eine erneute Gelegenheit zur Beteiligung nach der Vorlage der finalen Unterlagen zu bitten. Es fehlten noch konkrete Planungen zum Rückbau der Masten auf Flächen des Naturschutzgebiets Weitenried und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Hier sollten die Beeinträchtigungen so gering wie möglich bleiben.</p> <p>Projektträger sind TransnetBW und Amprion, die als Übertragungsnetzbetreiber die Stromversorgung sichern. Betroffen sind Leitungsanlagen von Waldshut-Tiengen bis Herbertingen auf rund 140 Kilometern. Geplant ist eine Bauzeit von drei Jahren. Danach sollen die Masten ab 2032 abgebaut werden. Die „380-kV-Netzverstärkung Herbertingen – Waldshut-Tiengen – Waldhut-Tiengen/Weilheim mit Abzweig Pfullendorf/Wald und Abzweig Beuren“ trage maßgeblich zur Leistungssicherheit und Systemstabilität bei.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Schiene Verkehrspolitik Energiewirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Netzausbau berührt auch Steißlingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:38:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Darum ist der Amtsinhaber noch nicht fertig: Der SÜDKURIER lädt Benjamin Mors zum Schlagabtausch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/vor-buergermeisterwahl-der-suedkurier-laedt-benjamin-mors-zum-schlagabtausch;art372460,12507437 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der SÜDKURIER veranstaltet eine öffentliche Wahlarena vor der Bürgermeisterwahl am 9. November. Wo und wann die Veranstaltung stattfindet und wie Bürger mit ihren Fragen Teil davon werden können.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der SÜDKURIER veranstaltet eine öffentliche Wahlarena vor der Bürgermeisterwahl am 9. November. Wo und wann die Veranstaltung stattfindet und wie Bürger mit ihren Fragen Teil davon werden können.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/vor-buergermeisterwahl-der-suedkurier-laedt-benjamin-mors-zum-schlagabtausch;art372460,12507437]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der SÜDKURIER veranstaltet eine öffentliche Wahlarena vor der Bürgermeisterwahl am 9. November. Wo und wann die Veranstaltung stattfindet und wie Bürger mit ihren Fragen Teil davon werden können.



        <p>Nach Aach und Volkertshausen ist nun Steißlingen dran: Die Gemeinde schließt einen heißen Wahl-Herbst im Hegau ab. Denn am Sonntag, 9. November, wird nach Volkerthausen – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443" target="_blank" title="Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl">dort heißt die neue Bürgermeisterin Judith Joy Klotz</a> – und Aach – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-aach-alter-und-neuer-buergermeister-ossola-wertet-ergebnis-als-rueckenwind;art372439,12490670" target="_blank" title="Rückenwind für die nächsten acht Jahre: Was Manfred Ossola nach der Wiederwahl plant">dort wurde Amtsinhaber Manfred Ossola in eine zweite Amtszeit gewählt</a> – dort ein neuer Bürgermeister gesucht. Einziger Bewerber ist Amtsinhaber Benjamin Mors. Bei einer Wiederwahl wäre es seine zweite Amtszeit.</p> <p>Welche Ideen und Ziele Mors für die Gemeinde in den kommenden acht Jahren hat, will der SÜDKURIER im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion erfahren. Die SÜDKURIER-Wahlarena findet am Dienstag, 4. November, um 19 Uhr in der Gemeinschaftsschule in Steißlingen statt. Redaktionsleiter Matthias Güntert wird die Gesprächsrunde, in der er dem einzigen Kandidaten auf den Zahn fühlen will, moderieren.</p> <p>Benjamin Mors war im Herbst 2017 mit 26 Jahren zum Bürgermeister von Steißlingen gewählt worden, zuvor war er ab 2014 Kämmerer in Engen. Mors hatte sich 2017 mit 77,9 Prozent der Stimmen eindeutig gegen seine Mitbewerber Bernhard Diehl (13,4 Prozent) und Matthias Schaubel (8,4 Prozent) durchgesetzt. Er löste Artur Ostermaier nach 40 Jahren im Amt als Bürgermeister ab.</p> <h2>Wahlergebnis wird gegen 19 Uhr erwartet</h2> <p>Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 9. November, von 8 bis 18 Uhr statt. Laut Hauptamtsleiter Roland Schmeh sind 4010 Bürger wahlberechtigt. Er rechne damit, dass das Ergebnis am Wahlsonntag gegen 19 Uhr feststehe. Die offizielle Bekanntgabe des Wahlergebnisses findet vor dem Rathaus in Steißlingen statt.</p> <h2>Teil der SÜDKURIER-Wahlarena werden</h2> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll den SÜDKURIER-Lesern direkt die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen an Amtsinhaber Benjamin Mors zu richten. Wer lieber nicht ans Saalmikrofon treten möchte oder terminlich verhindert ist, aber dennoch Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die Lokalredaktion an <a href="mailto:singen.redaktion@suedkurier.de%20" target="_blank" title="">singen.redaktion@suedkurier.de</a> schicken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kandidatenaufstellung Kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Darum ist der Amtsinhaber noch nicht fertig: Der SÜDKURIER lädt Benjamin Mors zum Schlagabtausch]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:08:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fahranfänger verliert die Kontrolle über Wagen: Auto kommt von der Straße ab und überschlägt sich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/fahranfaenger-verliert-die-kontrolle-ueber-wagen-auto-kommt-von-der-strasse-ab-und-ueberschlaegt-sich;art372460,12507350 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fünf Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren haben in der Nacht vom 26. Oktober einen Unfall. Am Auto ist ein Schaden von rund 40.000 Euro entstanden. Es gibt keine Verletzte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Fünf Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren haben in der Nacht vom 26. Oktober einen Unfall. Am Auto ist ein Schaden von rund 40.000 Euro entstanden. Es gibt keine Verletzte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fünf Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren haben in der Nacht vom 26. Oktober einen Unfall. Am Auto ist ein Schaden von rund 40.000 Euro entstanden. Es gibt keine Verletzte.



        <p>Glück im Unglück hatten fünf Jugendliche bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 6120 zwischen Orsingen und Schoren. Wie die Polizei informierte, war ein 18 Jahre alter Autofahrer mit vier weiteren Personen im Alter zwischen 18 und 19 Jahren in seinem Auto unterwegs.</p> <p>In einer Linkskurve sei der Fahranfänger mit dem Wagen nach rechts von der Straße abgekommen, woraufhin sich das Auto am dortigen Hang überschlagen habe. „Alle fünf Heranwachsenden blieben dabei unverletzt und konnten den demolierten Wagen selbstständig verlassen“, teilt die Polizei mit.</p> <p>Sie kamen mit mehreren Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der an dem Toyota entstandene Schaden dürfte laut Polizeiangaben im Bereich von rund 40.000 Euro liegen. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe unterstützte zudem die Feuerwehr vor Ort.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Verkehrsunfall Klinik Feuerwehr Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fahranfänger verliert die Kontrolle über Wagen: Auto kommt von der Straße ab und überschlägt sich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 05:05:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie stärken die Gemeinschaft vor Ort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/sie-staerken-die-gemeinschaft-vor-ort;art372460,12505544 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Frauen der KFD in Steißlingen feiern 125 Jahre</li> <li>Festabend mit Gottesdienst und Rückblicken</li> <li>Gelebter Glaube prägt<br /> die Kirche und das Dorf</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Frauen der KFD in Steißlingen feiern 125 Jahre</li> <li>Festabend mit Gottesdienst und Rückblicken</li> <li>Gelebter Glaube prägt<br /> die Kirche und das Dorf</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Frauen der KFD in Steißlingen feiern 125 Jahre</li> <li>Festabend mit Gottesdienst und Rückblicken</li> <li>Gelebter Glaube prägt<br /> die Kirche und das Dorf</li> </ul>



        <p><strong>Steißlingen</strong> Auch vor 125 Jahren hatten Frauen viel zu sagen, doch wurde ihnen seltener zugehört. Erika Kornmaier, ein Mitglied des Steißlinger Leitungsteams der Katholischen Frauen Deutschland (KFD), berichtete bei der Feier zum 125-jährigen Bestehen, wie die Welt und Steißlingen damals aussah.</p> <p>Die Lebenserwartung einer Frau lag bei 45 Jahren, zur Kleidung gehörte nicht nur ein Korsett, sondern auch Handschuhe und Hut. Die Waschmaschine mit Handkurbel wurde ebenso erfunden wie der Haartrockner. Auch war Steißlingen an das Telefonnetz angeschlossen, doch gab es kaum einen Anschluss. Damals hieß die KFD noch Bruderschaft christlicher Mütter.</p> <h2>Die Spiritualität leben</h2> <p>Hildegard Schwarz ebenfalls ein Mitglied des achtköpfigen Leitungsteams, wusste zu berichten, dass damals noch viel eher als heute die Treffen eine Möglichkeit waren aus dem Alltag mit den häuslichen Pflichten auszubrechen, es sich gut gehen zu lassen, sich zu vernetzen und, ganz wichtig, die eigene Spiritualität zu leben. Wie das heute aussehen kann, schilderte Edeltraud Homburger vom Leitungsteam.</p> <p>So stärken die Frauen den Glauben und die Kirche vor Ort mit dem Basteln der Handpalmen für den Palmsonntag, Pilgern am Feierabend, machen den Blumenteppich an Fronleichnam, geben Glaubensimpulse, die auch oft ökumenisch sind, sogar während Corona. Die Gemeinschaft pflegen sie bei Ausflügen, dem Feiern von Festen, sie tauschen aber auch Alltagserlebnisse aus und übernehmen Dienste in der Pfarrei. So lobte Bürgermeister Benjamin Mors: „Die KFD sind eine feste Größe im Gemeindeleben. Sie verbinden Spiritualität mit Steißlingen.“ Er wünschte ihnen weiterhin viele gute Ideen und Tatkraft.</p> <p>Claudia Graf sprach für das Dekanatsteam Hegau. Sie freute sich, mitfeiern zu können und dass auch Frauen aus anderen Gemeinden mitfeierten. Gleichzeitig richtete sie die Glückwünsche ihrer Kolleginnen aus, die an diesem Abend an anderen Orten engagiert waren. Sie hob das Motto „Gleich und Berechtigt“ hervor und fügte an: „Wir sehen noch gewisse Mängel, aber es hat sich auch schon viel getan.“ Es brauche einen langen Atem und Frauen, die Verantwortung übernehmen. Da sei es gut, wenn sie eine Gemeinschaft haben, die sie stärke.</p> <h2>Übergeordnete Strukturen gefragt</h2> <p>Deutlicher wurde Gabriele Niekamp vom Diözesanvorstand, die aus Offenburg angereist war: „KFD ist ein guter Ort sich stark zu machen. Wir brauchen auch die übergeordneten Strukturen, um in Kirche und Staat etwas zu bewegen. Es reicht nicht von Charismen der Frauen zu reden, sie brauchen auch die Ämter, um etwas sagen zu können.“ Damit nahm sie Bezug auf den Festgottesdienst, den die Frauen gestaltet hatten.</p> <p>Pfarrer Werner Mühlherr hatte dort genau darauf geachtet, dass er das letzte liturgische Wort hatte. Zwar nannte er Maria Magdalena Apostelin der Apostel, da sie als erste die frohe Botschaft der Auferstehung verkündete und dankte den Frauen, dass die dem Ruf Gottes gefolgt seien und in der Pfarrei und den Familien wirkten. Doch nach dem Motto „Gleich und berechtigt“ stand er nicht hinter ihnen. Gabriele Niekamp war das zu wenig: „Junge Frauen sind nicht mehr so kompromissbereit. Sie verlassen die Kirche. Darum müssen die Bischöfe, die Frauen in der katholischen Kirche mehr unterstützen. Die Dogmatik lässt die Priesterweihe für Frauen zu.“</p> <p>Dass man auch danach noch einen langen Atem braucht, wusste die evangelische Pfarrerin Martina Stockburger zu berichten. Denn auch in der evangelischen Kirche habe es lange gedauert, bis Frauen als Pfarrerinnen auch bezahlt wurden. „Frauen fragen eher nach dem Weg und nach Hilfe und stehen zu ihren Schwächen. Das ist unsere Stärke, so entsteht Verbundenheit. Eure Geschichte zeigt, wie viel Frauen bewegen können, wenn sie mit einer Stimme sprechen“, erklärte sie.</p> <p>Diese große Verbundenheit sei wichtig in einer Zeit, in der meist die Individualität hervorgehoben werde, so Martina Stockburger weiter. Diese Verbundenheit und die Freude am Glauben konnten die Besucher der Feier zum Jubiläum sowohl bei den Frauen der KFD erleben als auch beim Pfadichor, der den Abend in Kirche und Remigiussaal musikalisch bereicherte und zum Mitmachen animierte.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>KFD und Kirchengemeinde</h2> Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Frankreich Gebetsgemeinschaften christlicher Mütter. Ab 1856 wurden christliche Müttervereine in Deutschland gegründet. Sie bildeten 1918 eine Arbeitsgemeinschaft und 1928 den Zentralverband der katholischen Müttervereine. Unter dem NS-Regime wurden diese verboten. 1968 gab sich der Verband nicht nur eine neue Satzung sondern auch den Namen Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD). Die Kirchengemeinde St. Remigius hat viele Angebote wie das Kinderhaus St. Elisabeth, eine öffentliche Bücherei, einen Pfadfinderstamm, einen Kirchenbauverein, das katholische Bildungswerk und die KFD. Diese wurde vor 125 Jahren als Bruderschaft christlicher Mütter gegründet. Sie haben das Motto „leidenschaftlich leben und glauben“. Aktuell bilden Monika Biedermann, Edeltraud Homburger, Angelika Jaiter, Veronika Korherr, Erika Kornmaier, Katrin Mattes, Claudia Reckert und Hildegard Schwarz das Leitungsteam. Gefeiert wurden 125 Jahre gelebte Gemeinschaft und Geselligkeit, Glauben, Engagement.</div> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Katholische Frauen Deutschlands</h2> <p>Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Frankreich Gebetsgemeinschaften christlicher Mütter. Ab 1856 wurden christliche Müttervereine in Deutschland gegründet. Sie bildeten 1918 eine Arbeitsgemeinschaft und 1928 den Zentralverband der katholischen Müttervereine. Unter dem NS-Regime wurden diese verboten. 1968 gab sich der Verband nicht nur eine neue Satzung sondern auch den Namen Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).</p> <p>Die Kirchengemeinde St. Remigius hat viele Angebote wie das Kinderhaus St. Elisabeth, eine öffentliche Bücherei, einen Pfadfinderstamm, einen Kirchenbauverein, das katholische Bildungswerk und die kfd. Diese wurde vor 125 Jahren als Bruderschaft christlicher Mütter gegründet. Sie haben das Motto „leidenschaftlich leben und glauben“. Aktuell bilden Monika Biedermann, Edeltraud Homburger, Angelika Jaiter, Veronika Korherr, Erika Kornmaier, Katrin Mattes, Claudia Reckert und Hildegard Schwarz das Leitungsteam. Gefeiert wurden 125 Jahre gelebte Gemeinschaft und Geselligkeit, Glauben und Engagement.</p> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus "Evangelische Kirche" "Katholische Kirche" Religion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie stärken die Gemeinschaft vor Ort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:15:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit der neuen Außenanlage soll auch mehr Verkehrssicherheit kommen: Seeblickhalle wird saniert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/mit-der-neuen-aussenanlage-soll-auch-mehr-verkehrssicherheit-kommen-seeblickhalle-wird-saniert;art372460,12504990 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit 2018 laufen die Planungen, dadurch hat sich das Projekt vergrößert und viele Anregungen konnten eingearbeitet werden. In drei Bauabschnitten sollen unter anderem eine Verkehrsinsel und Barrierefreiheit kommen.  ]]></description>
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          Seit 2018 laufen die Planungen, dadurch hat sich das Projekt vergrößert und viele Anregungen konnten eingearbeitet werden. In drei Bauabschnitten sollen unter anderem eine Verkehrsinsel und Barrierefreiheit kommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Seit 2018 laufen die Planungen, dadurch hat sich das Projekt vergrößert und viele Anregungen konnten eingearbeitet werden. In drei Bauabschnitten sollen unter anderem eine Verkehrsinsel und Barrierefreiheit kommen.



        <p>Die Gemeinde Steißlingen beginnt mit einem weiteren Projekt, um den Ort schöner und sicherer zu machen. Denn auf die Innensanierung der Seeblickhalle von 2017 und 2018 folgt nun die Umgestaltung des Außenbereichs. Die Außensanierung soll bis April 2026 abgeschlossen sein.</p> <p>Bürgermeister Benjamin Mors wusste, dass von Beginn der Planungen bis zum jetzigen Spatenstich aufgrund von Corona, Flüchtlingskrise und Ukrainekrieg viel Zeit vergehen würde. Doch er betonte, dass dies dem Projekt insgesamt gutgetan hätte. Denn so habe man sich mit dem Planer Burkhard Raff und den Gemeinderäten manches anderes ähnliches Projekt ansehen können. Dadurch seien viele Ideen und Anregungen eingeflossen. Nicht zuletzt war es nun möglich, mit der Verkehrsinsel zwischen Freibad und Seeblickhalle mehr Sicherheit für Fußgänger zu schaffen.</p> <p>Die Vergabe an den Garten- und Landschaftsbauer Kähler wurde auch möglich, da es der Gemeinde gelang, eine Förderung über den Verein Leader zu bekommen. Dies hatten die Gemeinderäte zur Bedingung für die umfangreiche Maßnahme gemacht, denn immerhin wurden die Kosten mit rund 600.000 Euro veranschlagt. „Für die beantragten Gesamtausgaben von 427.602 Euro haben wir eine 60-prozentige Förderzusage von 256.561 Euro bekommen“, berichtet Laura Mayer vom Steißlinger Bauamt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese Projekte wurden in den vergangenen Jahren vorangetrieben</span><span>Viele Planungen konnten während der Corona-Pandemie nur schleppend umgesetzt werden, da auch Planungstreffen schwer waren. Dann wurde die Arbeitskraft der Verwaltung durch die Herausforderungen steigender Flüchtlingsunterbringung gebunden. Und nicht zuletzt hatte auch der Ukrainekrieg Auswirkungen auf kommunale Projekte. Trotzdem hat sich einiges seitdem getan: Der Rote Platz wurde saniert, der Narrenbrunnen fand sein neues Zuhause und die Dorfmitte rund um das Gesundheitshaus wurde neu gestaltet, um nur ein paar Projekte aufzuzählen. Auch weniger sichtbare Projekte im Tiefbau wurden umgesetzt. So wurde das Stromnetz für die kommenden Herausforderungen ertüchtigt und die weißen Flecken der Breitbandverbindung geschlossen.</span></label></div> <p>„Das ist unsere erste große Förderung in unserem Landkreis“, freute sich Sandra Gerspacher von der Geschäftsstelle Leader Westlicher Bodensee. Man habe gerne bei der Erstellung des Förderantrags geholfen. Obwohl die Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums kämen, würden sie nicht direkt für landwirtschaftliche Projekte eingesetzt, sondern für Projekte, die die Lebensqualität im ländlichen Raum allgemein und damit auch der Landwirte steigerten, erläuterte Gerspacher.</p> <h2>Tiefbauarbeiten starten im November</h2> <p>Marcel Kähler von der gleichnamigen ausführenden Firma freute sich ein weiteres kommunales Projekt verwirklichen zu können: „Es freut mich besonders, dass auch hier wieder viel Grün im Spiel ist, wir haben den grünen Daumen“, hob er beim Spatenstich hervor. Doch beginnen würden die drei Bauabschnitte im November mit Tiefbauarbeiten, von denen man erst einmal nicht viel sehe.</p> <p>Dazu gehörten die Versickerung des Oberflächenwassers auf dem Gelände, führte Burkhard Raff vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus: „Das ist nachhaltig, werden so doch auch die Pumpen der Gemeinde geschont.“ Zudem werde das Gelände ökologisch aufgewertet und mit der Verkehrsinsel gebe es mehr Verkehrssicherheit für die Freibadbesucher.</p> <p>„Wir haben das am besten besuchte Freibad des Landkreises“, betonte der Bürgermeister. Durch die Verschwenkung würde der Verkehr langsamer und durch die Verkehrsinsel sorge ein Zwischenstopp zudem für mehr Verkehrssicherheit auf dem Weg vom Parkplatz zum Freibad. Dort stehen nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder, für welche es mehr Ständer geben solle.</p> <p>Dieser Bauabschnitt müsse darum bis zur Freibadsaison, also März/April 2026 abgeschlossen sein. „Vielleicht gibt es dann zur Einweihung ein Freibadfest“, stellte Benjamin Mors in Aussicht. Möglich wird die Verkehrsinsel dadurch, dass etwas Gelände von der Außenanlage dafür abgegeben wird.</p> <p>Die weiteren Umgestaltungsmaßnahmen sind eher kleinerer Natur. Es sollen mehr Fahrradständer geben, die meisten vorhandenen sind von der Umgestaltung nicht betroffen. Es müsse zwar voraussichtlich ein Baum gefällt werden, aber es werden mehrere neue gepflanzt. Auch wird der Brunnen verändert. Der Haupteingang ist zwar schon barrierefrei, doch nutzen viele Steißlinger den Sportlereingang im hinteren Bereich. Im Zuge der Umgestaltung wird dieser auch barrierefrei.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mit der neuen Außenanlage soll auch mehr Verkehrssicherheit kommen: Seeblickhalle wird saniert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 18:05:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Küche bleibt nun für immer kalt: Restaurant Sättele schließt nach 61 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/restaurant-saettele-schliesst-nach-61-jahren-das-hotel-bleibt-bestehen-31-10-2025;art372460,12504390 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Nachricht hat bei Gästen Bedauern ausgelöst: Das Restaurant Sättele schließt nach sechs Jahrzehnten Ende Oktober. Das Hotel mit Frühstücksangebot bleibt bestehen. Die Familie hinter dem Betrieb gibt einen Einblick.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Nachricht hat bei Gästen Bedauern ausgelöst: Das Restaurant Sättele schließt nach sechs Jahrzehnten Ende Oktober. Das Hotel mit Frühstücksangebot bleibt bestehen. Die Familie hinter dem Betrieb gibt einen Einblick.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/restaurant-saettele-schliesst-nach-61-jahren-das-hotel-bleibt-bestehen-31-10-2025;art372460,12504390]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Nachricht hat bei Gästen Bedauern ausgelöst: Das Restaurant Sättele schließt nach sechs Jahrzehnten Ende Oktober. Das Hotel mit Frühstücksangebot bleibt bestehen. Die Familie hinter dem Betrieb gibt einen Einblick.



        <p>Das Hotel und Restaurant Sättele ist eine Institution in Steißlingen und es kommen viele Erinnerungen auf, wenn Monika Sättele und ihre Enkelinnen Viktoria und Katharina Wasmer von den Anfängen und Entwicklungen erzählen. Dass sie Rückschau betreiben, hat einen Grund: Die Familie schließt das Restaurant Sättele nach 61 Jahren zum 25. Oktober aus gesundheitlichen Gründen.</p> <p>Das Hotel und ein Frühstücksangebot auch für externe Gäste wird es weiterhin geben. Der Hotelbetrieb mit Frühstück sei mit weniger Personal und Aufwand zu stemmen, erklären Viktoria und Katharina Wasmer, warum sie dieses Angebot aufrechterhalten. Auch wenn etwas Wehmut wegen der Schließung aufkommt, ist die Familie in erster Linie stolz auf das Geleistete und darauf, die Qualität des Hauses über so viele Jahre gehalten zu haben.</p> <p>Das Sättele hat als Café begonnen und sich in Steißlingen und darüber hinaus einen Namen gemacht, erinnert sich die 86-jährige Seniorchefin. Der Bäcker und Konditormeister Emil Sättele und seine Frau Monika haben das Café am 1. Februar 1964 eröffnet. Aus dem Café sei nach und nach mehr geworden. „Natürlich haben wir auch Familienfeste, wie Hochzeiten, ausgerichtet, da gab es am Anfang aber eher einfache Gerichte wie gemischten Braten“, erzählt Monika Sättele.</p> <h2>Traditions-Restaurant Sättele in Steißlingen: 1990 kam das Hotel dazu</h2> <p>Durch die Mitarbeit der Kinder Richard und Gabriele sowie ihrem Mann Bernhard Wasmer habe sich der Betrieb vergrößert. Am 29. März 1990 ist das Hotel eröffnet worden. „Wir haben über die Jahre immer wieder angebaut, umgebaut, renoviert, erneuert und aufgestockt“, erinnert sich die Seniorchefin, die auch heute noch die Wäsche für Hotel und Restaurant macht. Sie hatten damals die Möglichkeit, Land dazuzukaufen und haben sie genutzt.</p> <p>Die Lage am See habe sich dazu angeboten, Hotel und Gastronomie auszubauen. Der weitläufige Garten, die Sonnenterrasse, aber auch die Kegelbahn seien immer Pluspunkte des Sättele gewesen. Die Gemeinde habe sie stets unterstützt, weil auch sie das touristische Angebot erweitern wollte. Das Restaurant bietet 120 Gästen Platz, das Hotel hat zwölf Doppel- und elf Einzelzimmer.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der ausgestopfte Löwe</span><span>Ein kurioses Markenzeichen des Hotel Sättele ist der lebensgroße, ausgestopfte Löwe im Untergeschoss des Hotels. Alle Kinder, die im Sättele zu Gast sind, müssen dem imposanten Tier unbedingt einen Besuch abstatten. Den Löwen hätten sie in den 70er-Jahren von ehemaligen Gärtner von der Reichenau bekommen, berichtet Monika Sättele. Er bleibe an seinem Standort, wie die Inhaberinnen versichern, auch wenn er schon etwas in die Jahre gekommen ist und einige graue Haare bekommen hat.</span></label></div> <p>2015 haben die Enkelinnen Viktoria und Katharina Wasmer den Betrieb übernommen, die beide in anderen Berufen arbeiten. „Wir sind hier aufgewachsen, wohnen hier und können uns nichts anderes vorstellen“, erklärt Viktoria Wasmer. Sie erinnert sich, wie sie als Kinder ihre Hausaufgaben im Restaurant gemacht und Gäste ihnen dabei geholfen haben. Das Hotel Sättele ist ihr Zuhause und sie helfen am Abend und am Wochenende im Hotel, Service oder in der Küche. Da, wo sich gerade gebraucht werden.</p> <h2>Das Sättele bleibt Familienbetrieb</h2> <p>Deshalb bleibe das Sättele auch immer ein Familienbetrieb. Aber ohne das sehr gute Team in Organisation, Küche, Service und Hotel hätte es nicht funktioniert. „So ein Team findet man nicht mehr“, sagt Katharina Wasmer. Sie seien sehr dankbar für ihre Mitarbeiter, die bis zum letzten Tag bleiben würden. Der Betrieb habe auch nie über Personalmangel klagen müssen. Auch wenn sich ein Mitarbeiter anders orientiert hätte, habe es nie Probleme gegeben, die Stellen zu besetzen. Einige Mitarbeiter hätten ihr ganzes Berufsleben im Sättele verbracht. Es sei ihnen immer wichtig gewesen, als Familienbetrieb ein gutes Arbeitsklima zu bieten, erklärten die Schwestern.</p> <p>Sie erinnern sich an viele schöne Veranstaltungen zusätzlich zum Restaurantbetrieb, die von den Mitarbeitern angestoßen, organisiert und mitgetragen wurden: zum Beispiel die italienischen Nächte, ein Flying Büfett, ein Bierwagen oder eine Bar im Garten, ein Gewürzmenü oder Wine and Dine mit dem Weinhaus Mayer. Während der Corona-Pandemie seien alle Mitarbeiter angestellt geblieben und für die Gäste gab es Frühstücksboxen, Grilltüten oder das Ostermenü zum Mitnehmen. Das habe das Team zusammengeschweißt.</p> <h2>Viele Gäste kommen seit Generationen</h2> <p>Das Sättele habe viele treue, langjährige Gäste, die das Restaurant auch während Corona unterstützt haben. Manche Familien seien schon seit Generationen zu Gast und richten ihre Familienfeiern von der Hochzeit bis zur Taufe im Restaurant aus. Der Gast habe immer im Mittelpunkt gestanden: „Wenn die Gäste zufrieden waren, waren wir es auch“, erklärt Monika Sättele die Philosophie des Hauses. Wenn die Gäste immer wieder kämen, mache man etwas richtig, bekräftigt Katharina Wasmer. Das schönste Kompliment sei es gewesen, als eine Besucherin im Restaurant zu ihr gesagt habe: „Immer wenn man hier ist, fühlt man sich als jemand Besonderes.“ Der größte Dank der Inhaberinnen gilt deshalb ihren Gästen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Küche bleibt nun für immer kalt: Restaurant Sättele schließt nach 61 Jahren]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:07:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Attraktivere und nachhaltigere Mitte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/attraktivere-und-nachhaltigere-mitte;art372460,12504020 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Kommunale Sanierungsprojekte teils umgesetzt</li> <li>Gefördert werden aber auch private Vorhaben</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Kommunale Sanierungsprojekte teils umgesetzt</li> <li>Gefördert werden aber auch private Vorhaben</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Kommunale Sanierungsprojekte teils umgesetzt</li> <li>Gefördert werden aber auch private Vorhaben</li> </ul>



        <p><strong>Steißlingen</strong> Die Kommune und Privatleute können in Steißlingen Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm des Landes Baden-Württemberg beantragen, sofern die Gebäude im Sanierungsgebiet Ortsmitte II liegen. Die Fördersummen übernimmt zu 40 Prozent die Gemeinde und zu 60 Prozent das Land. Der Förderzeitraum geht bis 2030 und umfasst auch Beratungen vor der möglichen Umsetzung. Ziele sind Entwicklung einer lebendigen und zukunftsfähigen Ortsmitte, Sicherung und Pflege des Ortsbilds, Innenentwicklungspotenziale mit Schwerpunkt Wohnbau, energetische Modernisierung des Gebäudebestands sowie Belebung leer stehender Gebäude.</p> <p>„Es fanden 18 kostenlose Modernisierungs- und Erneuerungsberatungen statt. Vier Baumaßnahmen laufen und fünf Baumaßnahmen sind abgeschlossen“, erläuterte Miriam Krüger vom Bauamt. Die abgeschlossenen Maßnahmen seien mit 90.000 Euro bezuschusst worden. Rund 25 Eigentümer hätten Interesse an Mitwirkung bekundet, es gebe 160 Hauptgebäude. Gefördert werden Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Umnutzungsmaßnahmen mit einem Zuschuss von maximal 25 Prozent der berücksichtigungsfähigen Kosten.</p> <p>Bei Gebäuden mit besonderer Bedeutung und Denkmaleigenschaft kann eine Förderung von maximal 35¦Prozent gewährt werden. Die Erstattung wird auf 25.000 Euro begrenzt und kann auf maximal 35.000 Euro erhöht werden. Für vertraglich vereinbarte Abbruch-, Abbruchfolgekosten und Abbruchnebenkosten werden höchstens 20.000 Euro erstattet. Lukas Fehringer stellte fest: „Es ist erfreulich, dass auf kommunaler Seite schon so viel passiert ist.“ Doch er bedauerte die geringe Umsetzung bei privaten Projekten und regte mehr Informationen an.</p> <p>Miriam Krüger ging näher auf die Projekte ein. Für die Neugestaltung des Storchenbrunnens mit barrierefreier Gestaltung des Gehwegs entlang der Schulstraße werden 40.000 bis 50.000¦Euro erwartet. Für den Erwerb des Gebäudes in der Schulstraße 16 erhielt die Gemeinde 463.125 Euro Förderung, für die Erstellung des Bebauungsplans „Dorfmitte“ 8709 Euro, für den Parkplatz Radolfzeller Straße 2, inklusive Gehwege, 45.789 Euro und für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Torkel 21.729 Euro. Für die bereichsweise Neugestaltung Schulstraße/Lange Straße, inklusive Gehwege und Neugestaltung des Vorplatzes des Gesundheitshauses, flossen 176.078 Euro. Die Förderung dieser Erschließung wurde durch eine Förderobergrenze von 293.463 Euro zuwendungsfähigen Kosten (250 Euro pro Quadratmeter) gedeckelt und mit einem Betrag von 150¦Euro pro Quadratmeter bezuschusst. Damit ist die Fördersumme von 1,16¦Millionen Euro erreicht, diese kann auf bis zu drei Millionen Euro aufgestockt werden. Der Antrag läuft.</p> <p>Geplant sind weiterer strategischer Grunderwerb, die energetische Erneuerung des Rathauses, eventuell mit einem neuen Sitzungssaal, und die Fortführung der Erschließungsmaßnahme „Neugestaltung Schulstraße“, das heißt: die Herstellung einer neugestalteten Verbindung zwischen dem neugestalteten Storchenbrunnen und dem sanierten südlichen Bereich der Schulstraße. Hubert Wehinger verwies auf mögliche Synergieeffekte mit der Wärmeplanung und hob die energetische Sanierung des Bürgerhauses hervor. Christian Weber vom Bauamt antwortete mit umgesetzten Projekten im Bereich Wärmeplanung und Problemen, etwa von der Vereinbarkeit mit dem Denkmalschutz beim Gasthaus Lamm. Bürgermeister Benjamin Mors verwies auf die geplante energetische Sanierung beim Rathaus.</p> <p>Krüger teilte die Sanierung in vier Phasen ein. Phase eins war die Antragsstellung. Der erste Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes im Oktober 2019 wurde abgelehnt, dem im Jahr darauf wurde zugestimmt. Im Februar 2021 ging der Bewilligungsbescheid für Finanzhilfen im Rahmen des Landessanierungsprogramms ein. Damit startete Phase zwei mit vorbereitenden Untersuchungen und der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets mit Satzungsbeschluss des Gemeinderats am 29. November 2022. Darauf begann Phase drei: die Sanierung, die acht bis zehn Jahre dauern kann. Ihr folgt Phase vier: Abschluss und die Abrechnung, voraussichtlich im April 2030. In begründeten Fällen ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Förderung</h2> Insgesamt hat die Gemeinde Steißlingen durch das Programm der Städtebauförderung bereits 786.048 Euro für kommunale Projekte abgeschöpft, erläuterte Miriam Krüger in der Gemeinderatssitzung. „Dieser Betrag umfasst dabei auch den geförderten Verwaltungsaufwand durch die STEG Stadtentwicklung GmbH, welche die Gemeinde mit Beratung, Verwaltung und Planung unterstützt. Es ist schon einiges erreicht“, so Krüger.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Attraktivere und nachhaltigere Mitte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
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          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
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        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
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          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
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        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
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          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
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        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 16:16:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einbruchserie im Steißlinger Industriegebiet: Diebe steigen in vier Firmen ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/einbruchserie-im-steisslinger-industriegebiet-diebe-steigen-in-vier-firmen-ein;art372460,12500703 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte durchwühlen Büroräume und entwenden Bargeld. Polizei ermittelt und hofft auf Zeugenhinweise.  ]]></description>
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          Unbekannte durchwühlen Büroräume und entwenden Bargeld. Polizei ermittelt und hofft auf Zeugenhinweise.<br>
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        Unbekannte durchwühlen Büroräume und entwenden Bargeld. Polizei ermittelt und hofft auf Zeugenhinweise.



        <p>In der Nacht auf Mittwoch sind unbekannte Täter laut Polizei in insgesamt vier Gewerbebetriebe im Steißlinger Industriegebiet eingebrochen, haben dort sämtliche Innenräume durchwühlt und teilweise Bargeld entwendet.</p> <p>Zeugen, die in den Abend- und Nachtstunden von Dienstag auf Mittwoch Verdächtiges im Industriegebiet beobachtet haben oder Personen, die sonst Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Steißlingen zu melden, Telefon 07738/97014.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei "Berliner Straße" Eigentumsdelikte Polizeieinsatz Fahndung thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Einbruchserie im Steißlinger Industriegebiet: Diebe steigen in vier Firmen ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 17:04:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Falschfahrer auf Kreuz Hegau unterwegs: Porsche kann im letzten Moment ausweichen <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/falschfahrer-auf-kreuz-hegau-unterwegs-porsche-kann-im-letzten-moment-ausweichen;art372458,12499963 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Autobahnkreuz Hegau zwischen Singen und Steißlingen ist ein Autofahrer laut Polizei auf der falschen Fahrbahn unterwegs gewesen. Jetzt sind die Ermittler auf der Suche nach weiteren Zeugen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Autobahnkreuz Hegau zwischen Singen und Steißlingen ist ein Autofahrer laut Polizei auf der falschen Fahrbahn unterwegs gewesen. Jetzt sind die Ermittler auf der Suche nach weiteren Zeugen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/falschfahrer-auf-kreuz-hegau-unterwegs-porsche-kann-im-letzten-moment-ausweichen;art372458,12499963]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Autobahnkreuz Hegau zwischen Singen und Steißlingen ist ein Autofahrer laut Polizei auf der falschen Fahrbahn unterwegs gewesen. Jetzt sind die Ermittler auf der Suche nach weiteren Zeugen.



        <p>Einem 67-jährigen Porsche-Fahrer ist es laut Polizei am Dienstag gegen 20.30 Uhr gelungen, eine tragische Kollision zu vermeiden. Geistesgegenwärtig sei er einem Falschfahrer im Bereich der Bundesstraße B33neu ausgewichen. Der Falschfahrer sei ihm zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Steißlingen entgegen gekommen. Er habe gerade einen anderen Wagen überholen wollen, als ihm der dunkle Kombi mit defekter Beleuchtung entgegen gekommen sei. Der 67-Jährige habe nach rechts ausweichen können, um einen Zusammenstoß zu verhindern.</p> <p>Der unbekannte Falschfahrer sei in seinem älteren Kombi mit eckigen Frontscheinwerfern , dessen linker Scheinwerfer defekt war, weiter gefahren. Weitere Verkehrsteilnehmer, die durch den Unbekannten gefährdet worden sind und Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf den Falschfahrer geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Mühlhausen-Ehingen zu melden, Telefon 07733 9960-0.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Falschfahrer auf Kreuz Hegau unterwegs: Porsche kann im letzten Moment ausweichen <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:08:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vier neue Fachkräfte und sechs Azubis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/vier-neue-fachkraefte-und-sechs-azubis;art372460,12499705 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Familienzentrum Storchennest freut sich, trotz Personalmangels neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Familienzentrum Storchennest freut sich, trotz Personalmangels neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Familienzentrum Storchennest freut sich, trotz Personalmangels neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können



        <p>Steißlingen Vier neue pädagogische Fachkräfte haben ihre Arbeit im Familienzentrum Storchennest in Steißlingen aufgenommen. Darunter befindet sich auch eine Fachkraft mit Schwerpunkt Integrationsleistungen, die das Team gezielt bei der Arbeit mit Kindern mit besonderem Förderbedarf unterstützen soll. Mit dieser Verstärkung werde das Storchennest seinem Anspruch gerecht, wieder ausschließlich pädagogische Fachkräfte im Team zu haben, schreibt die Gemeinde Steißlingen in einer Pressemitteilung. Dadurch werde eine „hochwertige, an den Kindern orientierte pädagogische Arbeit gewährleistet“ – getragen von einem eigenen Vertretungs-Pool über dem vom KVJS (Kommunaler Verband für Jugend und Soziales) geforderten gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel und sogar darüber hinaus, heißt es darin weiter. Der Weg dorthin war nicht selbstverständlich. In Zeiten eines landesweiten Fachkräftemangels ist es für viele Einrichtungen eine Herausforderung, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Dass es gelungen ist, für das Storchennest gleich mehrere Fachkräfte und zusätzlich sechs Auszubildende zu gewinnen, sei das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und Träger sowie einer klaren Strategie, schreibt die Gemeinde Steißlingen: Sichtbarkeit durch Öffentlichkeitsarbeit, ein gutes Miteinander im Team und das Profil als attraktiver Arbeitgeber. „Wir freuen uns riesig über die neuen Kolleginnen und Kollegen – das ist gerade in dieser Zeit ein echter Erfolg für unser Haus“, wird die Gesamtleitung, Andrea Gnann, in der Mitteilung zitiert. „Wir erleben, dass sich unsere Investitionen in eine offene Kommunikation, gute Begleitung von Auszubildenden und ein wertschätzendes Miteinander auszahlen.“ Bürgermeister Benjamin Mors erklärte: „Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die frühkindliche Bildung sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dass wir in Steißlingen mit dem Storchennest sowohl ausgebildete Fachkräfte gewinnen als auch sechs Menschen in der Ausbildung begleiten dürfen, zeigt: Wir sind ein attraktiver Standort und ein zukunftsfähiger Arbeitgeber. Dies ist ein gemeinsamer Erfolg von Träger, Einrichtung und Gemeinde.“ Die sechs Auszubildenden – darunter eine Anerkennungspraktikantin, zwei PIA-Auszubildende, eine Auszubildende im Direkteinstieg sowie zwei in der klassischen Erzieherinnen-Ausbildung – seien ein entscheidender Baustein für die Zukunftssicherung. (pm/mis)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Berufsausbildung Bildungspolitik Kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vier neue Fachkräfte und sechs Azubis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 15:09:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wegen 11.000 Kröten: Straße zwischen Stahringen und Güttingen muss gesperrt werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/biber-sorgt-fuer-kroetenboom-strasse-zwischen-stahringen-und-guettingen-gesperrt;art372455,12499224 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Biber hat für so viel Wasserfläche gesorgt, dass die Amphibienpopulation geradezu explodiert ist. Damit auch alle Kröten sicher ins Laichgewässer kommen, muss eine Straße zeitweise gesperrt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Biber hat für so viel Wasserfläche gesorgt, dass die Amphibienpopulation geradezu explodiert ist. Damit auch alle Kröten sicher ins Laichgewässer kommen, muss eine Straße zeitweise gesperrt werden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/biber-sorgt-fuer-kroetenboom-strasse-zwischen-stahringen-und-guettingen-gesperrt;art372455,12499224]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Biber hat für so viel Wasserfläche gesorgt, dass die Amphibienpopulation geradezu explodiert ist. Damit auch alle Kröten sicher ins Laichgewässer kommen, muss eine Straße zeitweise gesperrt werden.



        <p>Auf der Verbindungsstraße zwischen Stahringen und Güttingen lässt sich ein besonderes Naturschauspiel beobachten: tausende Kröten überqueren zwischen Februar und April vom Wald kommend die Straße, um zum Wasser zu gelangen. Das Feuchtgebiet dient den Tieren als Fortpflanzungsstätte. Dieses Phänomen beschäftigte nun aber auch die Stadtverwaltung. Im Stahringer Ortschaftsrat stellte nun Wolfgang Keller vom Fachbereich Umwelt und Natur zusammen mit seiner Mitarbeiterin Laura Poschenrieder die Entwicklungen beim Thema Amphibienschutz vor.</p> <p>„Ich begleite das Projekt seit 13 Jahren, denn seit 2012 unterhält die Stadt Radolfzell unterstützt von ehrenamtlichen Helfern zwischen Februar und April einen Amphibienzaun“, erläutert Wolfgang Keller. In den vergangenen Jahren hätte er gemeinsam mit den Helfern jährlich bis zu 2700 Tiere am Zaun gesammelt, registriert und über die Straße gebracht.</p> <h2>Krötenpopulation steigt dank des Bibers</h2> <p>In diesem Jahr sei die Anzahl der Kröten allerdings regelrecht explodiert. „Bei der Wanderung in diesem Jahr konnten jedoch mehr als 11.000 Amphibien gezählt werden, denn aufgrund von Stauaktivitäten des Bibers, ist die Wasserfläche um das 30-fache gestiegen“, erklärt Laura Poschenrieder. „Für die Radolfzeller Biodiversität ist das eine sehr positive Nachricht“, ordnet Gernot Segelbacher, Professor für Wildtierökologie an der Universität Freiburg, für die Ortschaftsräte ein. Landesweit könne man von einem Amphibien-Hotspot sprechen, also einem ökologisch sehr bedeutsamen Gewässer. In diesem Jahr seien in diesem Feuchtgebiet acht von insgesamt 21 in Deutschland vorkommende Arten registriert worden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der positive Biber-Effekt</span><span>Auch an anderen Stellen in der Stadt Radolfzell hat der Biber einen positiven Einfluss auf die Biodiversität. Dass im Böhringer See seit gut drei Jahren kein Badeverbot mehr wegen der Blaualge ausgerufen werden musste, liegt an einem Biber, der seinen Damm direkt am Zufluss zum See, dem Pfarrmoosgraben, gebaut hat. Laura Poschenrieder hat vor und hinter dem Damm Wasserproben entnommen und in der Kläranlage analysieren lassen. Das Ergebnis: Der Nährstoffgehalt im Wasser ist hinter dem Damm deutlich niedriger als davor. Es gelangen also weniger Nährstoffe von außerhalb in den See – und das sorge dafür, dass weniger Blaualgen wachsen.</span></label></div> <p>Für die ehrenamtlichen Helfer hingegen hat die Entwicklung zur Folge, dass sie die Krötenwanderung in diesem Ausmaß nicht mehr begleiten können. Zudem hätten sie in diesem Jahr trotz Zaun auf der Straße hunderte toter Tiere verzeichnen müssen, die eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer darstellten.</p> <h2>Schranke soll Straße zwischen Februar und April sperren</h2> <p>Demzufolge soll künftig eine Straßensperrung für den Schutz der Amphibien sorgen. Laut Beschlussvorlage sollen an der Verbindungsstraße zwei Wegschranken installiert werden und die Straße von Anfang Februar bis Ende April gesperrt werden. Direkten Anliegern werde die Durchfahrt soweit erforderlich nach Absprache ermöglicht.</p> <p>Was gut für die Kröten ist, hat einen Nachteil für die Stahringer: Die Sperrung hätte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Stahringer Durchgangsstraße zufolge. Die Ortschaftsräte wollten durch die Stadtverwaltung prüfen lassen, wie viele Fahrzeuge die Verbindungsstraße täglich passieren. Letztlich stimmten sie der Beschlussvorlage weitestgehend zu, möchten jedoch den Einsatz einer digitalen Schranke mit Ampel prüfen lassen, damit die Straße nur während der nächtlichen Wanderzeiten zwischen 17 Uhr abends und sieben Uhr morgens gesperrt werde.</p> <p>„Wir leben im Jahr 2025, eine digitale Lösung muss möglich sein“, erklärte Ortschaftsrat Nico Weber. Zudem schlug Weber vor, diese Lösung in Hinblick auf finanzielle Förderung prüfen zu lassen. Als Übergangslösung für das Jahr 2026 schlugen die Räte vor, Durchfahrtverbotsschilder anbringen zu lassen und die Einhaltung durch mobile Blitzer zu überwachen. Die Beschlussvorlage wird am 23. Oktober in der Güttinger Ortschaftsratssitzung diskutiert, bevor darüber im November im Ausschuss für Planung, Umwelt und Technik (PUT) beraten wird.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wegen 11.000 Kröten: Straße zwischen Stahringen und Güttingen muss gesperrt werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 13:46:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Benjamin Mors bleibt einziger Kandidat: Keine weitere Bewerbung fürs Bürgermeisteramt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/benjamin-mors-bleibt-einziger-kandidat-keine-weitere-bewerbung-fuers-buergermeisteramt;art372460,12499187 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Blick in den Rathausbriefkasten zum Ende der Bewerbungsfrist am Montag, 13. Oktober, bringt keine weiteren Bewerbungen für das Bürgermeisteramt. Amtsinhaber Benjamin Mors bewirbt sich für eine zweite Amtszeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Blick in den Rathausbriefkasten zum Ende der Bewerbungsfrist am Montag, 13. Oktober, bringt keine weiteren Bewerbungen für das Bürgermeisteramt. Amtsinhaber Benjamin Mors bewirbt sich für eine zweite Amtszeit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/benjamin-mors-bleibt-einziger-kandidat-keine-weitere-bewerbung-fuers-buergermeisteramt;art372460,12499187]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Blick in den Rathausbriefkasten zum Ende der Bewerbungsfrist am Montag, 13. Oktober, bringt keine weiteren Bewerbungen für das Bürgermeisteramt. Amtsinhaber Benjamin Mors bewirbt sich für eine zweite Amtszeit.



        <p>Punkt 18 Uhr und damit zum Ende der Bewerbungsfrist für das Bürgermeisteramt in Steißlingen öffneten die beiden Mitglieder des Gemeindewahlausschusses Roland Schmeh und Hugo Maier den Rathausbriefkasten. Es war keine weitere Bewerbung eingegangen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/bewerbungsfrist-fuer-das-buergermeisteramt-in-steisslingen-startet-und-der-amtierende-buergermeister-bewirbt-sich-als-erster;art372460,12444350" target="_blank" title="Bewerbungsfrist fürs Bürgermeisteramt startet: Warum Benjamin Mors als Erster zur Stelle ist">Damit bleibt Bürgermeister Benjamin Mors, der sich bereits zum Beginn der Bewerbungsfrist am 19. Juli beworben hatte, einziger Bewerber für das Amt in Steißlingen.</a> Bei einer Wiederwahl wäre es seine zweite Amtszeit. Seine Unterlagen seien form- und fristgerecht eingegangen, bestätigten die Mitglieder des Wahlausschusses. „Wir freuen uns, dass wir einen Bewerber haben und es ist ein gutes Zeichen, wenn ein amtierender Bürgermeister für eine zweite Amtszeit antritt“, erklärte Hugo Maier.</p> <p>Die Wahl findet am 9. November von 8 bis 18 Uhr statt. Wahlberechtigt sind alle Deutschen und Unionsbürger, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Steißlingen haben. Die neue Amtszeit von Benjamin Mors würde bei Wiederwahl dann am 15. Januar 2026 starten.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Benjamin-Mors-wird-Steisslingens-Buergermeister;art372460,9465486" target="_blank" title="Benjamin Mors wird Steißlingens Bürgermeister">Benjamin Mors war im Herbst 2017 mit 26 Jahren zum Bürgermeister von Steißlingen gewählt worden, zuvor war er ab 2014 Kämmerer in Engen.</a> Mors hatte sich 2017 mit 77,9 Prozent der Stimmen eindeutig gegen seine Mitbewerber Bernhard Diehl (13,4 Prozent) und Matthias Schaubel (8,4 Prozent) durchgesetzt. Er löste Artur Ostermaier nach 40 Jahren im Amt als Bürgermeister ab. Benjamin Mors ist neben seinem Amt als Bürgermeister unter anderem Mitglied des Kreistags, Vorsitzender des Gemeindetags Kreisverband Konstanz und Mitglied des Gemeindetag-Landesvorstands. Der 34-Jährige wohnt mit seiner Frau Simone Kauderer und Tochter Amelie in Steißlingen.</p> <h2>SÜDKURIER-Wahlarena am 4. November</h2> <p>Der Gemeinderat war übereingekommen, dass es bei lediglich einem Kandidaten keine öffentliche Kandidatenvorstellung der Gemeinde geben werde. Das bestätigte der Gemeindewahlausschuss in seiner Sitzung. Dafür wird Benjamin Mors am Dienstag, 4. November, um 19 Uhr in einer SK-Wahlarena in der Gemeinschaftsschule dem SÜDKURIER und den Bürgern von Steißlingen Rede und Antwort stehen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalwahl Bürgermeisterwahl Kandidatenaufstellung thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Benjamin Mors bleibt einziger Kandidat: Keine weitere Bewerbung fürs Bürgermeisteramt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:47:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.



        <p>Die bisher eigenständigen Volksbanken Bodensee-Oberschwaben (Friedrichshafen, Ravensburg, Tettnang) und die Volksbank Konstanz (Konstanz, Radolfzell, Steißlingen und einige Hegaugemeinden) sind juristisch zu einem Haus verschmolzen. Das teilt das Kreditinstitut mit. Anlass ist die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Danach ist Tettnang der Sitz der neuen Groß-Volksbank, weitere Hauptstellen sind in Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Ravensburg und Weingarten.</p> <p>Was heißt das für die nach Volksbank-Angaben rund 137.000 Kunden im Geschäftsgebiet zwischen Amtzell im württembergischen Allgäu und Hilzingen im Hegau?</p> <h2>Volksbank-Fusion am Bodensee: Ab Frühjahr 2026 gibt‘s eine neue IBAN</h2> <p>Für sie ändert sich durch die Fusion kurzfristig nicht viel. Wer bisher sein Konto bei der Volksbank Konstanz hatte, bekommt eine neue Bankverbindung, insbesondere die IBAN wird sich ändern. Voraussetzung dafür ist aber die technische Verschmelzung der Systeme, die für März 2026 angekündigt ist. Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht worden. Kunden der alten Volksbank Friedrichshafen kennen das, sie haben im Zuge einer früheren Fusion schon neue Bankdaten erhalten.</p> <p>Ebenfalls neu wird für die Kunden im Kreis Konstanz, dass keiner der vier neuen Vorstände seinen Dienstsitz vor Ort haben wird. Das künftige Führungs-Quartett ist oberschwäbisch dominiert, wobei die Vorstandsmitglieder Dirk Bogen und Jürgen Nachtnebel als Interimsvorstände der Volksbank Konstanz bereits über tiefe Einblicke verfügen und Kontakte vor Ort aufgebaut haben. Die frühere Konstanzer Vorständin Sabine Meister war im August überraschend aus der Leitung der künftigen seeumspannenden Volksbank ausgeschieden.</p> <p>Nicht betroffen von der Bankfusion am Bodensee sind die Kundinnen und Kunden der weiterhin selbstständigen Volksbanken in der Region, unter ihnen die Volksbanken Hagnau (141 Millionen Euro Bilanzsumme), Oberteuringen (375 Millionen), Pfullendorf (266 Millionen) und Überlingen (2,1 Milliarden Euro Bilanzsumme). Zum Vergleich: Die neue Volksbank Bodensee-Oberschwaben erwartet eine Bilanzsumme von rund fünf Milliarden Euro. Die größte Volksbank im Land, die Gestalterbank mit Schwerpunkten in Offenburg, Villingen-Schwenningen und Singen, weist 14,2 Milliarden Euro aus.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:12:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn es im Tunnel brennt: „Man merkt, dass man an seine Grenzen kommt“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wenn-es-im-tunnel-brennt-grosse-feuerwehruebung-auf-der-b33-bei-der-waldsiedlung-14-10-25;art372456,12498394 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/wenn-es-im-tunnel-brennt-grosse-feuerwehruebung-auf-der-b33-bei-der-waldsiedlung-14-10-25;art372456,12498394]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kräfte aus Konstanz und Reichenau sowie die Wehren aus Radolfzell und Allensbach üben den Ernstfall im B33-Tunnel bei der Waldsiedlung. Dabei müssen 80 Kilogramm schwere Puppen geborgen und ein Auto gelöscht werden.



        <p>Dichter Rauch dringt aus dem Tunnel der B33 an der Waldsiedlung. Es fließt kein Verkehr mehr durch die beiden Röhren. Ein Auto im Inneren brennt. Eine ohrenbetäubende Lautsprecherdurchsage fordert auf Deutsch, Englisch und Französisch auf, das Bauwerk sofort zu verlassen. Martinshörner sind zu hören, erste Wagen der Feuerwehr treffen ein.</p> <p>Was nach einem Albtraum klingt, ist eine geplante Übung: Der Brand ist inszeniert, das Auto eine spezielle Übungskonstruktion, der Rauch künstlich und ungiftig. Am Samstagmorgen, 11. Oktober, proben rund 120 Einsatzkräfte den Ernstfall im Tunnel Waldsiedlung. Um 9.30 Uhr schlägt ein Melder Alarm: Er registriert eine ungewöhnliche Hitzeentwicklung in der Mitte der Nordröhre.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Tunnel</span><span>Der 2022 eröffnete Tunnel Waldsiedlung hat eine Länge von 460 Metern. Er ist bei den 700 Kilometern Straße, die der Landkreis im Unterhalt hat, der erste unterirdische Verkehrsweg. Das Straßenbauamt muss den Tunnel warten und reinigen. Hinzu kommt eine Rufbereitschaft für Störungsfälle und die Gewährleistung der Sicherheit. Der Tunnel ist mit acht Hydranten im Inneren, einem Löschwasserbehälter und zwei Betriebsgebäuden ausgestattet. 20 Kameras und Wärmesensoren überwachen das Bauwerk. So kann eine Hitzeentwicklung auf fünf Meter genau festgestellt werden.</span></label></div> <p>Die Leitstelle des Landkreises Konstanz löst daraufhin den Alarmplan aus. Es ist genau festgelegt, welche Fahrzeuge ausrücken. Vier Feuerwehren werden alarmiert – aus Konstanz, Reichenau, Radolfzell und Allensbach. Die Kräfte aus Konstanz und von der Reichenau rücken am Portal in Richtung Konstanz an, die Wehren aus Radolfzell und Allensbach besetzen die Seite Richtung Singen.</p> <p>Zunächst übernimmt ein Mehrzweckführungsfahrzeug der Reichenau die Einsatzkoordination, bis das Leitfahrzeug aus Konstanz eintrifft. Von hier aus erhalten die Zugführer ihre Anweisungen. Zunächst scheint es, dass die Kräfte vom Portal Singen den Auftrag zur Rettung der Personen im Bauwerk bekommen und die Feuerwehrleute am Portal Konstanz für die Brandbekämpfung zuständig sind.</p> <p>Weil der Rauch sich anders verhält als erwartet und vornehmlich in Richtung Konstanz abzieht, ändert Einsatzleiter Christian Zieten seine Entscheidung. Die Aufgaben werden getauscht. Der Lüfter muss das Portal wechseln. Das kostet Zeit. Jetzt, wo der Plan steht, können die ersten Feuerwehrleute in den Tunnel. Mit Atemmaske über dem Kopf und Sauerstoffbehälter bepackt, wagen sich die Brandbekämpfer in den dichten Rauch.</p> <h2>Achtung, denn „unter der Decke staut sich die Hitze“</h2> <p>Einer von ihnen ist Martin Bussmann. Gemeinsam mit seinen Kameraden erkundet er die Brandstelle. Die Kommunikation nach außen ist schwierig – die ständige Lautsprecherdurchsage übertönt den Funk. Schweiß fließt über die Gesichter der Männer und Frauen, als sie den Tunnel wieder verlassen, um ihre Beobachtungen direkt am Einsatzfahrzeug zu melden. „Man merkt, dass man an seine Grenzen kommt“, berichtet Bussmann.</p> <p>Kurz darauf rückt die nächste Staffel vom Portal Singen nach. Felix Englerth und seine Kollegen haben den Auftrag, das brennende Fahrzeug zu löschen und den Beton zu kühlen. „Unter der Decke staut sich die Hitze, das kann die Struktur stark belasten“, erklärt Englerth. „Deshalb muss maximales Wasser an die Tunneldecke.“ Die Arbeit ist anstrengend – der Wasserdruck im Schlauch erfordert vollen Körpereinsatz.</p> <h2>Alle Personen sind gerettet und der Brand ist gelöscht</h2> <p>Währenddessen befreien Einsatzkräfte von der anderen Tunnelseite her mehrere Übungspuppen aus dem Gefahrenbereich. Rund 80 Kilogramm wiegen die Dummys, die sicher ins Freie getragen werden. Gegen 11 Uhr steht fest: Alle Personen sind gerettet, der Brand gelöscht – die Übung ist erfolgreich verlaufen. Kleinere Verbesserungspotentiale werden ermittelt, dann dürfen sich die Feuerwehrleute auf den Weg zu einer Stärkung machen. Die haben sich die ehrenamtlichen Lebensretter nach getaner Arbeit auch verdient.</p> <p>Die Übung ist für die Beteiligten ein echter Höhepunkt: „Nach all den Proben war das heute das Theaterstück. Das treibt einen an“, sagt Thomas Baumgartner, Sprecher der Feuerwehr Reichenau. Außerdem sei dies für die beteiligten Kräfte „die erste große Übung in der Art“.</p> <p>Zuvor konnten die Kräfte aus dem Landkreis den Einsatz im Tunnel nur an einer speziellen Übungseinrichtung in der Schweiz trainieren. „Das hier ist wie der Ernstfall. Da kommt das ganz große Besteck“, fügt Baumgartner hinzu. Ziel der Übung ist, den Realeinsatz zu simulieren. Die Einsatzkräfte sollen wissen, was auf sie zukommt, und die Zusammenarbeit zwischen vier Wehren üben.</p> <h2>Bei der Kommunikation besteht noch Optimierungsbedarf</h2> <p>Organisiert wurde die Trainingseinheit von den Kommandanten der Feuerwehren Reichenau und Allensbach und dem Landratsamt. Auch für den Kreis ist die Simulation Neuland: „Wir hatten eine Übung in solch einem Umfang noch nicht“, berichtet Tunnelmanager Felix Quarch. Aus seiner Sicht lief das Manöver gut.</p> <p>Der Tunnel konnte wie geplant nach einer Sicherheitsprüfung gegen 13 Uhr wieder freigegeben werden. Nur in der Kommunikation zwischen den Tunnelmitarbeitenden des Landkreises und der Einsatzleitung der Feuerwehr sieht er noch Optimierungsbedarf. Bei der nächsten Ernstfallprobe in drei Jahren dürfte dieses Problem dann behoben sein.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 09:39:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder von der Feuerwehrübung in Orsingen-Nenzingen im Nenzinger Gewerbegebiet.  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/bilder-von-der-feuerwehruebung-in-orsingen-nenzingen-im-nenzinger-gewerbegebiet;art372460,12497851 ]]></link>      <description><![CDATA[  An der Feuerwehrübung in Orsingen-Nenzingen nahmen auch Kräft des DRK Steißlingen-Orsingen und Stockach teil. Zuerst übte die Jugendfeuerwehr und dann die Aktiven. Die Übungsannahme war ein besonderer Verkehrsunfall.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          An der Feuerwehrübung in Orsingen-Nenzingen nahmen auch Kräft des DRK Steißlingen-Orsingen und Stockach teil. Zuerst übte die Jugendfeuerwehr und dann die Aktiven. Die Übungsannahme war ein besonderer Verkehrsunfall.<br>
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        An der Feuerwehrübung in Orsingen-Nenzingen nahmen auch Kräft des DRK Steißlingen-Orsingen und Stockach teil. Zuerst übte die Jugendfeuerwehr und dann die Aktiven. Die Übungsannahme war ein besonderer Verkehrsunfall.



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      <dc:relation><![CDATA[Verkehrsunfall Rettungswesen Verein Unfall]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bilder von der Feuerwehrübung in Orsingen-Nenzingen im Nenzinger Gewerbegebiet.]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:53:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit einem Seifenkistenrennen hat es angefangen: Singener Automobilclub feiert 75-jähriges Bestehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/mit-einem-seifenkistenrennen-hat-es-angefangen-singener-automobilclub-feiert-75-jaehriges-bestehen;art372458,12494856 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Automobilclub Singen ist bis heute aktiv. Aktuell ist der Bodensee-Kart-Cup Aushängeschild. Aber die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) in Singen war für viele der Höhepunkt der Vereinsgeschichte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Automobilclub Singen ist bis heute aktiv. Aktuell ist der Bodensee-Kart-Cup Aushängeschild. Aber die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) in Singen war für viele der Höhepunkt der Vereinsgeschichte.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/mit-einem-seifenkistenrennen-hat-es-angefangen-singener-automobilclub-feiert-75-jaehriges-bestehen;art372458,12494856]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Automobilclub Singen ist bis heute aktiv. Aktuell ist der Bodensee-Kart-Cup Aushängeschild. Aber die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) in Singen war für viele der Höhepunkt der Vereinsgeschichte.



        <p>Horst Barth erinnert sich noch deutlich an die Anfänge des damaligen Auto- und Motorradfahrer-Verein als Ortsclub des ADAC Südbaden im Jahre 1950. Als erstes wurde ein Seifenkistenrennen veranstaltet, dessen Strecke vom Weingut Vollmayer bis kurz vor die Kreuzung mit der B34 führte. Der damalige Sieger war Horst Barth. 75 Jahre später ist er immer noch dabei und hat es sich nicht nehmen lassen, an den Festlichkeiten zu 75-jährigen Jubiläum teilzunehmen.</p> <p>Der Singener Automobilclub (AC) blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das 75-jährige Bestehen wurde jetzt im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Steißlingen mit weiteren Motosportbegeisterten gefeiert. Ganz selbstverständlich begreift sich der Singener AC als Teil des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC). Bis heute gab es nur fünf Vorsitzende, vier Stellvertreter und fünf Kassierer, wie die Vereinschronisten Michael Hummel und Gerald Schädler in ihrem Rückblick auf die bewegte Vereinsgeschichte berichteten. Als Höhepunkt haben die Aktiven die Mitarbeit an der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) auf dem Alemannenring in Singen erlebt.</p> <p>Vereinszweck war von Anfang an die Organisation von Motorradrennen, die Teilnahme an motorsportlichen PKW-Veranstaltungen und die Pflege der Geselligkeit. Schon 1950 wurde das erste Motorradrennen in der Singener Südstadt organisiert. Doch schon vier Jahre später habe sich die Motorradgruppe abgespaltet – und der Automobilclub blieb übrig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>DTM als Höhepunkt der Vereinsgeschichte</span><span>Der ADAC Südbaden unter Leitung des Rennleiters Clemens Bieniger richtete bis 1995 mit tatkräftiger Unterstützung des Automobilclub Singen fünf Doppelläufe der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) aus. Bis zu 45.000 Zuschauer kam zum Alemannenring in der Singener Südstadt. Dank vieler prominenter Fahrer wurden die Rennen auch im Fernsehen gezeigt. Im Rahmen der Formel 3 kam auch Ralf Schuhmacher nach Singen. 1990 fuhr der fünffache Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio in einem historischen W-196 Silberpfeil vor dem Rennstart auf dem Alemannenring. „Vereinsmitglieder waren im Bereich Vorstart und Startaufstellung integriert“, erinnert sich Vereinschronist Gerald Schädler. Viele hätten damals extra Urlaub genommen. Auch Heinrich Lauck vom ADAC Südbaden, war damals Streckenposten. Heute bedauert er, dass die Auflagen immer höher wurden und die Zuschauerzahlen sanken, somit sei der Alemannenring nicht mehr haltbar gewesen. Eine frühe Variante des Alemannenrings nahm einen ehemaligen Kurs der frühen Motorradrennen zum Ausgang. Eine Runde im Industriegebiet des Singener Südens betrug 2,785 Kilometer. Die Rennen, die Bestandteil der Deutschen Motorradmeisterschaft waren, endeten abrupt, als es 1981 zu einem tödlichen Unfall kam. (sch)</span></label></div> <p>Die Mitglieder des AC Singen haben an den Bergrennen am Schiener Berg ebenso teilgenommen, wie an Ballon- und Bildersuchfahrten. Jährlich fand auch ein Frühjahrsball statt. Ab Ende der 1970er Jahre erfreuten sich die Familienrallyes großer Beliebtheit. „Bei diesen Jux-Rallyes war das Ziel eher, Zweiter zu werden“, erinnerten sich Schädler und Hummel. Der Sieger musste die nächste Rallye selbst organisieren.</p> <h2>Clubmitglieder engagieren sich als Streckenposten</h2> <p>Auch heute treffen sich die Mitglieder zu interessanten Ausflügen. Die Mitglieder des AC Singen beraten zudem die Ausrichter anderer Rennen und waren bei den Rennen der DTM nicht nur in Singen sondern auch in Lahr beispielsweise als Streckenposten, im Bereich Vorstart sowie in der Boxengasse aktiv.</p> <p>Schon immer war die Jugendarbeit wichtig. So führte der AC Singen mit dem ADAC Südbaden, der Jugendverkehrswacht, der Singener Polizei und Schulen Jugendfahrradturniere durch. Außerdem organisierten der AC und der ADAC Südbaden Verkehrssicherheitstage an Grund und Hauptschulen aus.</p> <h2>Jugendarbeit wird im Club groß geschrieben</h2> <p>1994 wurde eine eigene Jugendgruppe gegründet, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/so-fuehlt-sich-also-autofahren-an-kinder-ueben-mit-kartfahren-schon-mal-fuer-spaeter;art372438,11258431" title="So fühlt sich also Autofahren an: Kinder üben mit Kartfahren schon mal für später">die vor allem im Kartsport aktiv ist</a>. Seit 1995 gibt es den Bodensee-Kart-Cup, bei dem auch junge Fahrer starten. Seit 2004 nehmen Fahrer des AC im Alter von 16 bis 23 Jahren am ADAC-Slalom-Youngster-Cup teil.</p> <p>Heinrich Lauck, der Vorsitzende des ADAC Südbaden, betonte in diesem Zusammenhang <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/autofahrer-werden-immer-aelter-senioren-sind-haeufiger-in-schwere-unfaelle-verwickelt;art372460,12395855" title="Autofahrer werden immer älter – Senioren sind häufiger in schwere Unfälle verwickelt">die Bedeutung der Automobilclubs für die Fahrsicherheit</a> und verantwortliches Fahren gerade junger Verkehrsteilnehmer. Dem stimmte auch Reinhold Malassa, stellvertretender Vorsitzender des ADAC und Vorstandsmitglied für Verkehr, Technik und Umwelt, zu.</p> <p>Andreas Komor ist der aktuelle Vorsitzende. Sicherheit ist auch sein Ziel. Veranstaltungen unter seiner Regie sollen unfallfrei verlaufen. „Das ist wichtiger als Medaillen“, sagt er, zumal er schon leichtere Unfälle bei seinen ebenso Motorsport begeisterten Söhnen erlebt hat. Er erlebt den AC als große Familie, die sich gegenseitig unterstützt. „Ich danke allen, die geholfen haben“, betonte er vor der Festgesellschaft und hob die Bedeutung des Motorsports hervor.</p> <p>Der hat die Festgäste zu Beginn der Veranstaltung bewegt. Auf dem Gelände wurde der Bodensee-Cart-Cup mit 55 Teilnehmern ausgetragen.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit einem Seifenkistenrennen hat es angefangen: Singener Automobilclub feiert 75-jähriges Bestehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 08:04:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Singener Automobilclub feiert Jubiläum mit Bodensee-Kart-Cup – die besten Bilder sehen Sie hier  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/singener-automobilclub-feiert-in-steisslingen-jubilaeum-mit-bodensee-kart-cup-die-besten-bilder;art372460,12494235 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Feier des 75-jährigen Bestehens des Singener Automobilclubs ging das letzte Rennen des Bodensee-Kart-Cups voraus. Mitglieder der teilnehmenden Clubs feierten gemeinsam im Fahrsicherheitszentrum in Steißlingen.<br />  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Feier des 75-jährigen Bestehens des Singener Automobilclubs ging das letzte Rennen des Bodensee-Kart-Cups voraus. Mitglieder der teilnehmenden Clubs feierten gemeinsam im Fahrsicherheitszentrum in Steißlingen.<br /><br>
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        Der Feier des 75-jährigen Bestehens des Singener Automobilclubs ging das letzte Rennen des Bodensee-Kart-Cups voraus. Mitglieder der teilnehmenden Clubs feierten gemeinsam im Fahrsicherheitszentrum in Steißlingen.<br />



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verein Sporteinrichtung Weltmeisterschaften]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Singener Automobilclub feiert Jubiläum mit Bodensee-Kart-Cup – die besten Bilder sehen Sie hier]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 05:00:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Familienzentrum profitiert vom Zusammenhalt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/familienzentrum-profitiert-vom-zusammenhalt;art372460,12493069 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Storchennests wird deutlich, wie groß die Unterstützung innerhalb der Gemeinde ist  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Storchennests wird deutlich, wie groß die Unterstützung innerhalb der Gemeinde ist<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Storchennests wird deutlich, wie groß die Unterstützung innerhalb der Gemeinde ist



        <p><strong>Steißlingen</strong> Natürlich stand der Nachwuchs im Vordergrund, wobei auch Mama und Papa – manchmal war auch die Oma dabei – etwa die Fotobox genossen, in der sie lustige Masken aufsetzen und sich dann damit fotografieren lassen konnten. An vielen Stationen war bei der Feier zum 30. Geburtstag des Steißlinger Familienzentrums Storchennest händisches Geschick und Kreativität der Kleinen gefragt, zum Beispiel beim Armbänderherstellen mit Perlen und Schnüren. Der Barfußpfad erforderte Mut und Geschick, denn mit nackten Füßen ging es über Kastanien, Korken, Moos und Perlen.</p> <p>Die Leiterin des Familienzentrums, Andrea Gnann, begrüßte an diesem Tag der offenen Tür zusammen mit ihrer Stellvertreterin Beate Hopp die anwesenden Gäste und gab einen Abriss zur Geschichte des Storchennests: Vor 30 Jahren als „normaler Kindergarten“ gegründet, kam vor 21 Jahren die erste Krippengruppe hinzu und schließlich folgte 2018 die Weiterentwicklung zum Familienzentrum. Dieses basiere auf den Säulen Betreuung, Bildung und Beratung. 31 festangestellte Mitarbeiter und sieben Azubis kümmerten sich um derzeit 148 Kinder, wobei auf jedes individuell eingegangen werde. Die Förderung der Sprachfähigkeit sei dabei eine der zentralen Aufgaben, wie Andrea Gnann ausführte. Ursache dafür seien nicht nur die unterschiedlichen ethnischen Hintergründe der Kinder, sondern auch bei den Muttersprachlern gebe es größere Herausforderungen als früher. Bürgermeister Benjamin Mors gratulierte der Einrichtung zum runden Geburtstag und bedankte sich bei der Leiterin des Storchennests für die tolle Arbeit, die hier geleistet werde, trotz der in den vergangenen Jahren hinzugekommenen Aufgaben wie etwa Inklusion und Ganztagsbetreuung. Es spreche auch für die Einrichtung, dass gegen den Trend des Fachkräftemangels alle Stellen im Storchennest besetzt seien.</p> <p>In der sich anschließenden Führung durchs Familienzentrum, das 2017 um einen Neubau erweitert wurde, fielen die großzügigen, offenen, hellen Räume ins Auge mit Spielterrassen und -fluren sowie Ruhebereichen für den Nachwuchs. Die Kinder der Einrichtung profitierten auch sehr vom Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde, vom Engagement der Vereine und den Einrichtungen, wie etwa der Kooperation mit dem Seniorenzentrum „Helianthum“. Hierbei genössen Alt und Jung die gemeinsamen Spielenachmittage, wie Andrea Gnann gerne erzählt. Die Kinder würden vom ganzen Dorf gemeinsam betreut, wie sich auch am diesem Tag bei der Geburtstagsfeier wieder zeige: Der FC Steißlingen sei für den Getränkeverkauf zuständig, der TUS Steißlingen Abteilung Handball kümmere sich um die Grillwürste und nicht zuletzt hätten die Mütter der Viertklässler aus der Gemeinschaftsschule Steißlingen Kuchen gebacken.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kindergarten Kinderbetreuung Verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Familienzentrum profitiert vom Zusammenhalt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:38:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
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          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
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        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 14:53:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Premiere bei der SÜDKURIER-Wahlarena: Erstmals treffen sich alle Kandidaten auf einer Bühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/suedkurier-wahlarena-in-aach-kandidaten-treffen-zum-ersten-mal-aufeinander;art372463,12492162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.  ]]></description>
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          Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.<br>
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        Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.



        <p>Am Sonntag, 19. Oktober, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger von Volkertshausen mit ihrer Wahl, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Kommune lenken wird. Insgesamt werden vier Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Der SÜDKURIER lädt am Mittwoch, 8. Oktober, um 19 Uhr zur großen Wahlarena in die Alte Kirche. Hier stellen sich die Kandidaten den Fragen der beiden Moderatoren Matthias Güntert und Helene Kerle.</p> <p>Auf dem SÜDKURIER-Podium werden sich drei Bürgermeister-Kandidaten vorstellen. Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz</a> wurde für die aktuelle Veranstaltung explizit ausgeladen, nachdem er seinem Mitkandidaten in Aach, wo Künz ebenfalls kandidierte, auf der Bühne gedroht hatte.</p> <h2>Sie wollen Bürgermeister werden</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Thorsten Scigliano</a> bewirbt sich ein amtierender Bürgermeister um den Chefposten in Volkertshausen. Der 53-Jährige leitet seit 2020 das Rathaus von Mühlingen und lebt mit seiner Familie in Aach. Mitkandidatin <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz</a> ist 31 Jahre alt, wohnt in Ludwigshafen und ist aktuell Ordnungsamtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. Dritter im Bunde ist Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314" target="_blank" title="Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister">Frank Schumacher</a> aus Volkertshausen. Der 48-jährige Diplominformatiker lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren im Ort und engagiert sich hier als Jugendleiter beim SV Volkertshausen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena bietet die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den drei Kandidaten zu machen. Sie stellen sich an diesem Abend nicht nur einfach vor, sondern müssen sich auch von den beiden Moderatoren auf den Zahn fühlen lassen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll den SÜDKURIER-Lesern direkt die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen an die Kandidaten zu richten. Wer lieber nicht ans Saalmikrofon treten möchte oder terminlich verhindert ist, aber dennoch Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die Lokalredaktion unter der Adresse singen.redaktion@suedkurier.de schicken.</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:18:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
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          Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
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        Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:41:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.  ]]></description>
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          Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.<br>
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        Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.



        <p>Eine Bundesjustizministerin, die sich auf dem Wirbelkarussell Polyp amüsiert. Ein Bundespolitiker, der sich mit Rinderzucht auskennt. Und was passiert, wenn ein Politiker kurzfristig absagt? All das gabs schon am Tengener Schätzele-Markt. Drei Bürgermeister erinnern sich.</p> <h2>Selcuk Göks Casting fürs Festzelt</h2> <p>Die Suche nach einem passenden Redner für die Mittelstandskundgebung ist eine der spannendsten Aufgaben des Tengener Bürgermeisters. Man könne fast sagen, das sei Göks ganz persönliches „Casting fürs Festzelt“. Telefonieren, schreiben, Kontakte nutzen, über alle möglichen Kanäle anfragen – und hoffen, dass es am Ende klappt. „Und manchmal kommt man dabei ganz schön ins Schwitzen.“ In Göks erstem Jahr als Bürgermeister etwa war der Name des CDU-Landesinnenministers Thomas Strobl im Gespräch. Er musste aber kurzfristig absagen. Der Schätzele-Markt stand vor der Tür und es war kein Redner in Sicht.</p> <p>Für den frisch gebackenen Bürgermeister war klar: „Gleich beim ersten Mal ohne prominenten Redner dazustehen, das darf nicht passieren.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/einwanderung-buergergeld-staatsueberdruss-markige-worte-beim-schaetzele-markt-mit-manuel-hagel;art372462,11773116" target="_blank" title="Einwanderung, Bürgergeld, Staatsüberdruss: Markige Worte beim Schätzele-Markt mit Manuel Hagel">Am Ende kam Manuel Hagel, damals noch lange nicht so bekannt wie heute</a>, denn inzwischen ist er CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Hagel hat 2023 das Zelt begeistert und die Leute für sich gewonnen. Rückblickend kann man sagen: „Manchmal lohnt sich die Aufregung und er hat gezeigt, dass er Festzelt kann.“</p> <p>Auch im zweiten Jahr sei es wieder spannend gewesen. Die bundesweiten Wahlen liefen, viele Politiker hatten volle Terminkalender, und Gök habe sich gefragt: „Schaffen wir es, jemanden zu finden, der in Tengen auftritt?“</p> <h2>Ein prominenter Gegner muss her</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">Umso glücklicher sei der Bürgermeister gewesen, dass er Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewinnen konnte.</a> „Er kam als Ministerpräsident nach Tengen und das direkt vor den Koalitionsverhandlungen. Plötzlich hatten wir nicht nur einen hochkarätigen Redner, sondern gleich die große Presse mit im Festzelt. Solche Momente vergisst man nicht“, so Gök.</p> <p>Heute habe sich der Bürgermeister eine eiserne Regel auferlegt: „Plan B ist Plan A. Heißt konkret: Ein prominenter Redner muss her, und zwar rechtzeitig.“ Natürlich bleibe immer eine gewisse Spannung, aber immerhin habe er gelernt, dass eine Portion Nervenkitzel wohl zum Schätzele-Markt dazugehört. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129" target="_blank" title="Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt">In diesem Jahr stellt sich Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem Festzelt.</a></p> <p>Und verrät der Bürgermeister, welche Redner in den nächsten Jahren angefragt werden? „Ich habe bereits eine kleine Liste an Persönlichkeiten, die ich mir sehr gut in Tengen vorstellen könnte“, so Gök. Wer es aber genau sein wird, das bleibe noch sein Geheimnis. Die ersten Gespräche würden bereits geführt: „Ich verspreche, dass wir auch 2026 wieder einen Redner im Festzelt haben werden, der die Menschen begeistert“, so Gök.</p> <h2>So kam es zu den Politikerauftritten</h2> <p>Wie es zu den Kundgebungen am Schätzele-Markt kam, berichtet Helmut Groß, der über vier Jahrzehnte die Geschicke Tengens lenkte. Im September 1973 trat der damals neu gewählte Bürgermeister Helmut Groß sein Amt in Tengen, mit den Stadtteilen Blumenfeld, Talheim und Uttenhofen an. In der Schätzlele-Makt-Zeitung wurde von ihm folgendes veröffentlicht: „Warum gibt es noch keinen Gewerbeverein Hegau/Randen?“</p> <p>Um das zu ändern, wurden Gewerbetreibende aus den Tengener Stadtteilen zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Von einem Gewerbetreibenden aus Engen kam dazu die Anregung, in den „Bund der Selbstständigen“ als Verein einzutreten. Weiter regte er an, am Schätzele-Markt eine „Mittelstandkundgebung“ – wie in Schriesheim am Matheise-Markt – mit prominenten Rednern abzuhalten.</p> <p>Der Verein wurde gegründet und die erste Kundgebung fand 1973 in der Randenhalle statt. Der Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg Gerhard Mahler (CDU) war der erste Redner. Bürgermeister Helmut Groß war begeistert, denn es wurde nicht nur Geld versprochen.</p> <p>Wenige Wochen später konnte die Stadt Tengen auch einen „Landschaftsplan“ für die laufende Flurbereinigung in Stuttgart vorlegen und bekam hohe Zuschüsse. So unter anderem zur Erschließung der Mühlbachschlucht mit Wegen und Brücken. „Ein Auftakt zu diesen Kundgebungen, der nicht hätte besser sein können“, betont Groß im Rückblick.</p> <h2>Lothar Spät war dreimal da</h2> <p>Ab 1978 fanden dann diese Veranstaltungen im Festzelt auf dem neu geschaffenen Festplatz mit Fahr- und Schaugeschäften statt. Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (FDP) war der erste Festzeltredner. Dreimal war aus diesem Anlass Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Tengen.</p> <p>1991 gab es einen ganz besonderen Anlass: Ulrich Bremi, Präsident des Schweizerischen Nationalrates war als ranghöchster Schweizer der Redner in Tengen. In seinem Grußwort sagte er: „Auf den Besuch an Ihrem Schätzele-Markt in Tengen freue ich mich schon seit Wochen. Sie ehren damit auch die siebenhundertjährige Schweiz.“ Im Festzelt folgte nach seiner Rede der Austausch von Maßkrügen anlässlich 700. Schätzele-Markt und 700 Jahre Eidgenossenschaft Schweiz!</p> <p>1999 war die SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Festzelt als Rednerin zur Kundgebung, sie wünschte sich eine Karussellfahrt mit dem „Polyp“.</p> <h2>Gysi kam eine Stunde zu spät</h2> <p>Auch Marian Schreier, der von 2015 bis 2023 Bürgermeister von Tengen war, erinnert sich an die Kundgebungen. „Die Mittelstandskundgebung war immer ein Highlight – und jeder Redner hat den Schätzele-Markt auf seine Weise geprägt. Ich denke zum Beispiel an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Fulminante-Rede-statt-Klapse-Gregor-Gysi-begeistert-beim-Schaetzele-Markt;art372462,8976018" target="_blank" title="Fulminante Rede statt Klapse: Gregor Gysi begeistert beim Schätzele-Markt">Gregor Gysi, der fast eine Stunde zu spät kam</a>. Im Festzelt war es entsprechend laut und unruhig. Doch spätestens als er von seiner Ausbildung als Rinderzüchter erzählte, wurde es im Zelt mucksmäuschenstill. Oder an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Boris-Palmer-im-Interview-Schaetzelemarkt-Besucher-koennen-Klartext-erwarten;art372462,9473263" target="_blank" title="Boris Palmer im Interview: "Schätzelemarkt-Besucher können Klartext erwarten"">Boris Palmer</a>, der nach seiner Rede seinen mitgebrachten Koffer öffnete und anfing, sein aktuelles Buch zu verkaufen.“</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 17:57:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bei allen Fusionsplänen zu einer Hegau-Gemeinde: Geht das überhaupt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/bei-allen-fusionsplaenen-zu-einer-hegau-gemeinde-geht-das-ueberhaupt;art372463,12488060 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.  ]]></description>
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          Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.



        <p>Alt-Bürgermeister Alfred Mutter hat in der Zwischenzeit seine Kandidatur als neuer Rathauschef in Volkertshausen wieder zurückgezogen, doch seine Pläne und die einer Bürgerinitiative bleiben ein Thema: Sie wollen Volkertshausen und andere Hegau-Kommunen zu einer Großgemeinde fusionieren. Der SÜDKURIER hatte über diese Überlegungen bereits mehrfach berichtet. Doch in Volkertshausen und auch in Aach mehren sich die Stimmen, die sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gegenwind-fuer-gemeindefusion-buerger-machen-gegen-plaene-mobil;art372463,12480983" target="_blank" title="Sie wollen Volkertshausen nicht einfach so abwickeln! Bürger machen gegen Fusionspläne mobil">gegen die Fusion</a> stemmen. Vor allem die Eigenständigkeit der Gemeinden wird von den Kritikern in Frage gestellt.</p> <p>Doch können Gemeinden wie Volkertshausen, Aach, Steißlingen, Mühlhausen-Ehingen, Orsingen-Nenzingen überhaupt einfach so fusionieren? Der SÜDKURIER hat beim Regierungspräsidium (RP) in Freiburg und bei Experte Paul Witt, langjähriger Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung, nachgefragt.</p> <h2><strong>Wie funktioniert ein Zusammenschluss?</strong></h2> <p>Laut der Pressestelle des RP handelt es sich bei einem Zusammenschluss von Gemeinden rechtlich um eine Grenzänderung. Wie Pressesprecherin Heike Spannagel auf Anfragen mitteilt, können Gemeindegrenzen freiwillig aus Gründen des öffentlichen Wohls mit Genehmigung der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde geändert werden. „Die Vereinbarung muss von den Gemeinderäten der beteiligten Gemeinden mit der Mehrheit der Stimmen aller Mitglieder beschlossen werden“, sagt sie.</p> <p>Vor der Beschlussfassung seien die Bürger zu hören, die in dem unmittelbar betroffenen Gebiet wohnen. Das gelte nicht, wenn über die Eingliederung einer Gemeinde in eine andere Gemeinde oder die Neubildung einer Gemeinde durch Vereinigung von Gemeinden ein Bürgerentscheid gemacht werde.</p> <p>Übersetzt heißt das: Ein Alleingang aus einem der beteiligten Rathäuser ist nicht möglich.</p> <h2><strong>Wie viele Gemeinden dürfen sich zusammenschließen?</strong></h2> <p>Eine Höchstgrenze gibt es laut Heike Spannagel nicht, der geplante Zusammenschluss müsse allerdings dem öffentlichen Wohl entsprechen. Im Vergleich zum bisherigen Zustand müsse es einen Vorteil für die Allgemeinheit in organisatorischer, verwaltungstechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht bringen.</p> <h2>Was würde eine Gemeindefusion bringen?</h2> <p>Laut Paul Witt spricht manches für eine Fusion, denn die Bewerberzahl für das Bürgermeisteramt sei seit Jahren generell rückläufig. Er führt das auch auf die Attraktivität von Gemeinden zurück. „Wir haben noch zu viele Kleinstgemeinden, die nicht viel bewegen können“, sagt der Kommunalpolitik-Experte. „Studierte Verwaltungsleute wollen nicht in kleine Gemeinden.“ Erst ab 5000 Einwohnern habe man eine vernünftige, gute Größe, wo ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin etwas verwalten und gestalten könne. Bei weniger Einwohnern sei eine Gemeinde aus seiner Sicht wirtschaftlich nicht zu führen.</p> <p>Baden-Württemberg habe da in den 1970er-Jahren einen Fehler gemacht und zu viele selbstständige Gemeinden übrig gelassen. Sein Tipp: Es sollte vom Land für die Gemeinden eine Fusionsprämie pro Einwohner geben, wenn sie sich mit anderen zusammentun. „So macht es Rheinland-Pfalz bis heute“, so Witt. Allerdings hat das kleine Bundesland auch wesentlich mehr Gemeinden als etwa Baden-Württemberg: Dort sind es rund 2301, hier 1101.</p> <h2>Braucht es einen Bürgerentscheid?</h2> <p>Laut Angaben des Regierungspräsidiums müssen die Bürger im Vorfeld einer Gemeindefusion gehört werden. Der Gemeinde stünden dafür zwei Varianten zur Verfügung: eine Bürgeranhörung oder ein Bürgerentscheid. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede.</p> <p>„Mit einem Bürgerentscheid können Bürger Angelegenheiten, für die der Gemeinderat zuständig ist, selbst entscheiden“, teilt RP-Sprecher Matthias Henrich mit. Ein Bürgerentscheid könne von den Bürgern über ein Bürgerbegehren verlangt werden. Der Gemeinderat könne aber auch selbst mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder entscheiden, zu einer bestimmten Angelegenheit einen Bürgerentscheid durchzuführen.</p> <p>Davon zu unterscheiden sei laut Henrich eine Anhörung der Bürger, diese sei zwar zwingend erforderlich. Aber: „Bei der Anhörung handelt es sich lediglich darum, die Auffassung der von der Gebietsänderung betroffenen Bürger festzustellen.“ Allerdings sei das Ergebnis der Anhörung weder für den Gemeinderat noch für die Rechtsaufsicht bindend.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgerinitiativen</span><span>In Volkertshausen haben sich zwei Bürgergruppen gebildet. Die Gruppe um die Initiatoren die ehemaligen Gemeinderäte Rainer Kenzler (CDU) und Reinhard Veit (SPD) sowie Bürger Erhard Fengler wollen die Fusion voranbringen.<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gemeindefusion-im-hegau-initiative-sieht-viele-vorteile-und-traeumt-vom-eigenen-autokennzeichen;art372463,12480245" target="_blank" title="Gemeindefusion wird Wahlkampf-Thema: Initiative will kein Bürgermeister-Wahl-Club sein"> Sie sehen vor allem finanzielle Vorteile für die Großgemeinde.</a> Mit Alt-Bürgermeister Alfred Mutter gab es direkt einen Bewerber für die Bürgermeisterwahl, der diese Idee umsetzen wollte. Eine zweite Bürger-Gruppe um Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Christoph Schwab und seinen Vater Armin Schwab wollen dies verhindern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gegenwind-fuer-gemeindefusion-buerger-machen-gegen-plaene-mobil;art372463,12480983" target="_blank" title="Sie wollen Volkertshausen nicht einfach so abwickeln! Bürger machen gegen Fusionspläne mobil">Sie sehen die Eigenständigkeit von Volkertshausen in Gefahr.</a></span></label></div> <h2>Darf die neue Großgemeinde Hegau heißen?</h2> <p>Alfred Mutter hat eine klare Vorstellung geäußert, wie die neue Großgemeinde heißen solle: Gegenüber dem SÜDKURIER bestätigte er kürzlich, dass er sich den Namen Hegau vorstellen könne. Ob dies rechtlich zulässig wäre, darüber kann das RP aktuell keine genaueren Angaben machen. „Bei der Neubildung einer Gemeinde ist der Name in der zu schließenden Vereinbarung zu regeln. Bei der Genehmigung durch das Regierungspräsidium ist in Bezug auf den Namen unter anderem zu prüfen, ob der vorgeschlagene Name nicht zu Verwechslungen führen kann und historische, geografische, wirtschaftliche oder sonstige wesentliche Gesichtspunkte des öffentlichen Wohls für ihn sprechen“, so Heike Spannagel.</p> <h2>Wie lange dauert ein Zusammenschluss zweier oder mehrerer Gemeinden?</h2> <p>Bürgermeister-Kandidat Mutter hatte zudem im SÜDKURIER angekündigt, den Zusammenschluss binnen zweier Jahre zu realisieren – um dann zurückzutreten. Auch hier kann das RP keine Angaben machen, ob dieser Zeithorizont realistisch ist. Laut Spannagel hänge die Dauer vom Einzelfall ab. „In der erforderliche Vereinbarung müssen allerdings umfangreiche Regelungen enthalten sein, für deren Ausarbeitung allein die Ermittlung der Grundlagen einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Erfahrungsgemäß gilt dies auch für den politischen Willensbildungsprozess“, sagt sie.</p> <p>Eine abschließende Einschätzung von Verwaltungsprofi Paul Witt ist klar: Das Anliegen der Bürgerinitiative und dem früheren Bürgermeister Alfred Mutter sei gut, die Vorgehensweise in seinen Augen allerdings verkehrt. „Da muss man die Bevölkerung mitnehmen.“ Dass dies in der Kürze der Zeit bislang nicht gelungen ist, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-alt-buergermeister-alfred-mutter-zieht-sich-ueberraschend-zurueck;art372463,12487019" target="_blank" title="Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher">nennt Alfred Mutter als einen der Gründe für seinen Rückzug. </a></p>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:54:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.  ]]></description>
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          Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.



        <p>Einmal auf dem wohl bekanntesten TV-Stuhl Deutschlands zu sitzen, Moderator Günther Jauch Fragen zu beantworten und dafür eine beträchtliche Gewinnsumme abzusahnen – davon träumen viele. Für Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen ist dieser Traum zur Realität geworden. Er war Kandidat beim RTL-Format „Wer wird Millionär?“. Am Montag, 22. September, wurde die Folge ausgestrahlt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER teilt der 34-Jährige danach seine Erfahrungen und Eindrücke.</p> <p>Für Simon Bachtler und seine Frau Fabienne gehört „Wer wird Millionär?“ montags schon lange zum festen Abendprogramm. „Irgendwann hat meine Frau zu mir gesagt: ‚Du bist ja eigentlich klug, wieso bewirbst du dich da nicht selbst?‘ Dann hab ich es halt mal versucht“, erzählt der 34-Jährige grinsend. Einige Zeit später sei dann der Anruf von RTL mit der Zusage gekommen.</p> <h2>Wie Bachtler sich vorbereitet hat</h2> <p>Von da an ging es für den Hegauer an die Vorbereitung: „Ich habe mich intensiv mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, indem ich viel Radio gehört und gelesen habe. Außerdem habe ich unzählige Runden in der ‚Wer wird Millionär‘-App gespielt. Aber natürlich kann man sich nicht alles aneignen, da gehört auch ein bisschen Glück und Risiko dazu.“</p> <p>Simon Bachtler wurde mit seiner Frau dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wer-wird-millionaer-kandidat-ueber-seinen-abend-mit-guenther-jauch;art372448,11535276" target="_blank" title="Konstanzer scheitert bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär?&amp;ldquo; an Rechtschreibung &amp;ndash; und ist trotzdem &amp;bdquo;mega happy&amp;ldquo;">nach Hürth bei Köln eingeladen</a>, wo die Folge auf dem Studiogelände der EMG Germany GmbH gedreht wurde. Die Aufzeichnung habe den ganzen Tag gedauert. „Es ist tatsächlich gar nichts geschönigt. So wie man es im TV sieht, ist es auch im Studio“, so Bachtler. Er habe sich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt.</p> <h2>Der Hegauer kam auf den Stuhl</h2> <p>Als zweiter Kandidat des Abends durfte der 34-Jährige dann auf den Stuhl gegenüber von Günther Jauch, nachdem er eine Literaturfrage am schnellsten richtig beantwortet hatte. „Eigentlich bin ich extrem stressresilient, aber da ist die Nervosität dann ins Unermessliche gestiegen. Am liebsten wäre ich geflüchtet“, gibt Bachtler zu. Doch Günther Jauch habe ihm die Nervosität nach und nach genommen, indem er ihn ins Gespräch verwickelte und Fragen über sein Privatleben stellte.</p> <p>Der Kandidat aus dem Hegau entschied sich zu Beginn des Spiels für alle vier Joker. Bachtler erklärt: „Als ich vorab mit der App geübt habe, hat es mit dieser Strategie immer gut funktioniert.“ Doch die Joker benötigte er zunächst gar nicht. Denn die ersten Fragen konnte er ohne große Probleme schnell beantworten. „Ich hatte echt Angst, mich zu blamieren. Aber nachdem ich die 500-Euro-Frage richtig hatte, ist der Druck ein bisschen abgefallen“, berichtet der 34-Jährige.</p> <h2>Er ist weit gekommen</h2> <p>Erst bei der 8000-Euro-Frage nutze er den Gesamtpublikumsjoker. „Und bei den 16.000 Euro habe ich dann meinen Schwiegervater angerufen. Es war eine Tierfrage, da kennt er sich aus“, so Bachtler. Die Frage für die 32.000 Euro sei dann wirklich schwierig gewesen – es ging um den Bürgerkrieg-Bezug eines Films. „Ich habe den Einzelpublikumsjoker genommen. Ein Herr hatte eine logische Antwort parat. Ohne seine Hilfe hätte ich da keine Chance gehabt“, betont der Kandidat.</p> <p>Doch bei der 64.000-Euro-Frage war dann Schluss – es ging um einen Wolkenkratzer in der noch namenslosen neuen Hauptstadt Ägyptens. Bachtler habe keinen blassen Schimmer gehabt. Da konnte auch der übrige 50:50-Joker nicht weiterhelfen, gibt er zu.</p> <p>So beendete der Hegauer seine Quizrunde mit einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/rasen-fetischist-raeumt-bei-wer-wird-millionaer-ab-so-war-es-im-fernsehen;art372439,11857339" target="_blank" title="32.000 Euro in der Tasche: Hegauer Rasen-Fetischist räumt bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär&amp;ldquo; ab">Gewinnsumme von 32.000 Euro</a>. Er ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Gesamtauftritt: „Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, dass mir der 50:50-Joker eigentlich nichts gebracht hat. Aber man muss am Ende des Tages das sehen, was man hat, und nicht das, was man nicht hat“, sagt Bachtler. Er habe viel Glück gehabt, überhaupt auf den Stuhl zu kommen und die Joker zur richtigen Zeit genutzt zu haben. Außerdem habe er sich authentisch präsentieren können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Wer wird Millionär?“ als Schlafmittel</span><span>Simon Bachtlers dreijähriger Sohn Theo scheint ganz angetan von „Wer wird Millionär?“ zu sein, wie der Hegauer gerne als Anekdote erzählt. „Leider haben wir das Problem, dass Theo nie durchschläft und mehrmals pro Nacht zu uns kommt. Aber immer wenn wir am Abend „Wer wird Millionär?“ schauen, schläft er durch. Die Stimme von Günther Jauch hat wohl eine beruhigende Wirkung auf ihn“, so Bachtler lachend.</span></label></div> <p>Den Gewinn möchte der 34-Jährige größtenteils in das neugebaute Haus in Mühlhausen-Ehingen investieren. „Aber zuerst gönnen wir uns einen schönen Urlaub in den Bergen, um nach dem ganzen Stress der letzten Monate endlich mal abschalten zu können“, sagt Bachtler schmunzelnd. Eine weitere Investition sei dann umfangreiche Babyausstattung. Denn die Familie Bachtler – Simon, Fabienne und der dreijährige Theo – erwartet im November Zuwachs.</p> <h2>Es war wie ein Fiebertraum</h2> <p>Seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ behält der Hegauer in guter Erinnerung: „Besonders im Kopf bleibt mir den Moment, als ich meiner Frau hinter den Kulissen in die Arme gefallen bin und auf einmal die ganze Anspannung abgefallen ist.“ Der gesamte Tag sei ihm eigentlich wie ein Fiebertraum vorgekommen und auch jetzt fühle sich das alles noch extrem unwirklich an.</p> <p>„Natürlich war es mir auch eine riesengroße Ehre, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/warum-guenther-jauch-als-kind-fast-im-internat-in-st-blasien-im-schwarzwald-gelandet-waere;art409965,12196426" target="_blank" title="Warum Günther Jauch als Kind fast im Internat in St. Blasien im Schwarzwald gelandet wäre">Günther Jauch</a> kennenzulernen“, ergänzt der 34-Jährige. „Er ist wahnsinnig authentisch und nahbar, zugleich aber sehr professionell – einfach eine Fernseh-Ikone.“</p> <h2>Viele positive Rückmeldungen</h2> <p>Die Folge wurde am Montag, 22. September, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Doch Bachtler konnte es nicht erwarten, weshalb er seinen Auftritt bereits eine Woche vorab auf RTL+ anschaute – aber nur im engsten Familien- und Freundeskreis, wie er erzählt. Die richtige Feier gab es dann zur TV-Premiere: „Wir haben in der Firma eine Leinwand aufgebaut und die Folge mit vielen Freunden und Arbeitskollegen zusammen angeschaut“, so der Gebäudetechnik-Ingeneur von der Engener Firma Goldbeck.</p> <p>„Alle haben mitgefiebert und sich brutal über meinen Erfolg gefreut“, erzählt Bachtler lächelnd. Auch der ein oder andere Applaus sei nicht ausgeblieben. Und auch sonst erhielt der Kandidat viel positive Rückmeldung: „Mein Handy ist nach der TV-Ausstrahlung schier explodiert. Ich habe auch Nachrichten von Leuten erhalten, mit denen ich schon jahrelang nicht mehr zu tun hatte. Und selbst der Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen hat mir geschrieben“, so der Hegauer. Auch der 34-Jährige selbst findet seinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/glaenzender-auftritt-bei-wer-wird-millionaer;art372586,12284945" target="_blank" title="Dogernerin räumt bei „Wer wird Millionär“ ab! Dabei ist ihr Traum eigentlich die Show „Let‘s Dance“">Auftritt sehr gelungen</a>: „Im Endeffekt habe ich kluge Entscheidungen getroffen“, resümiert er.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:24:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Thüringens Innenminister als Gast: Steißlingen ehrt engagierte Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/mit-thueringens-innenminister-als-gast-steisslingen-ehrt-engagierte-buerger;art372460,12486623 ]]></link>      <description><![CDATA[  Anlässlich des Klemenzenfest-Montags wird in Steißlingen die ehrenamtliche Bücherei der Gemeinde geehrt – und das mit einem besonderen Gast. Auch die Leistung von erfolgreichen Steißlinger Sportlern wird gewürdigt.  ]]></description>
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          Anlässlich des Klemenzenfest-Montags wird in Steißlingen die ehrenamtliche Bücherei der Gemeinde geehrt – und das mit einem besonderen Gast. Auch die Leistung von erfolgreichen Steißlinger Sportlern wird gewürdigt.<br>
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        Anlässlich des Klemenzenfest-Montags wird in Steißlingen die ehrenamtliche Bücherei der Gemeinde geehrt – und das mit einem besonderen Gast. Auch die Leistung von erfolgreichen Steißlinger Sportlern wird gewürdigt.



        <p>Stundenlange Arbeitseinsätze, geopferte Freizeit und rund um die Uhr in Bereitschaft – es ist viel, das zahlreiche Ehrenamtliche in unterschiedlichste Projekte und Gruppen in der Region investieren. Wie wichtig das für eine Gemeinde wie Steißlingen ist, betonte Bürgermeister Benjamin Mors am traditionellen Klemenzenfest-Montag. In diesem Rahmen wurden in der Steißlinger Seeblickhalle feierlich diejenigen Bürger und Sportler geehrt, die in diesem Jahr eine besondere Stellung im Gemeindeleben eingenommen haben.</p> <p>Der Steißlinger Gemeinderat hatte zuvor in einer geheimen Abstimmung festgelegt, dass der Bürgerteller der Gemeinde – eine Auszeichnung für herausragendes Engagement – in diesem Jahr an das Team der katholischen öffentlichen Bücherei St. Remigius verliehen werden soll. Als Anerkennung für ihr langjähriges und engagiertes Wirken seit 1860, so der Bürgermeister. Die 16 ehrenamtlichen Mitarbeiter würden einen reibungslosen Betrieb trotz flexibler Arbeitszeiten ermöglichen – das zeuge von einem ausgezeichneten Miteinander und einem starken Teamgeist.</p> <h2>Diese Leistung erbrachte das Team</h2> <p>„Wenn man alle ihre Tätigkeiten zusammenrechnet, kommt man auf über 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr. Nur durch dieses große Engagement war es möglich, dass allein im Jahr 2024 rund 19.000 Ausleihen von etwa 600 Leserinnen und Lesern getätigt wurden“, hob Benjamin Mors hervor. „Wir dürfen als Gemeinde stolz sein, ein solches Team in unserer Gemeinde zu haben und damit eine der größten ehrenamtlich geführten Büchereien in der Erzdiözese Freiburg“, so der Bürgermeister weiter.</p> <p>„Der Bürgerteller ist für uns Anerkennung, Wertschätzung und zugleich Motivation für die Zukunft“ brachte Gabriele Wingbergmühle, die Leiterin der Bücherei, in ihrer Dankesrede zum Ausdruck. Zudem dankte sie ihrem gesamten aktuellen und ehemaligen Team für die gute Zusammenarbeit.</p> <h2>Warum Ehrenamt so wichtig ist</h2> <p>„Die Bücherei hat die Auszeichnung mehr als verdient. Sie ist ein Ort des Zusammenkommens und der Gemeinschaft“, sagte Georg Maier. Der Minister für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung des Freistaats Thüringen hielt in diesem Jahr die Bürgerrede, die ebenso fester Bestandteil des Klemenzenfest-Montags ist. Der Politiker ist gebürtiger Steißlinger, weshalb es ihm nach eigenen Angaben eine große Freude und Ehre sei, beim Klemenzenfest dabei sein zu können. „Es ist für mich ein Stück Heimkommen“, so Maier, der 1998 nach Thüringen zog.</p> <p>Der Innenminister betonte in seiner Bürgerrede vor allem, wie bedeutend das Ehrenamt für die Gesellschaft sei: „Ehrenamtliche mobilisieren die positiven Werte, die in uns stecken. Es ist wichtig, sich zu engagieren, um die Demokratie zu stärken.“ Doch er bedauere es sehr, dass häufig die Dankbarkeit gegenüber denen fehle, die ehrenamtlich tätig sind. „Unzufriedenheit scheint zum Volkssport geworden zu sein. Dabei haben wir doch eigentlich keinen Grund zur Klage – uns geht es so gut wie nie. Und ohne das Ehrenamt wären wir arm.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Klemenzenfest</span><span>Seit dem Jahr 1742 feiert Steißlingen das Klemenzenfest zu Ehren des Ortspatrons Klemenz jeweils am dritten Sonntag im September. Es stellt bis heute den Höhepunkt im kirchlichen und weltlichen Jahresablauf der Gemeinde dar. „Über Jahrhunderte hinweg hat sich das Fest zu einem lebendigen Fixpunkt im Jahresablauf entwickelt. Es verbindet Kirche, Kultur, Vereine und Bürgersinn in besonderer Weise miteinander“, so der Steißlinger Bürgermeister Benjamin Mors.</span></label></div> <h2>Diese Sportler waren besonders erfolgreich</h2> <p>Im Anschluss an die Bürgerehrung fand die Sportlerehrung statt. Geehrt wurden in diesem Jahr fünf Einzelsportler und drei Mannschaften: Melanie Werder vom Sportschützenverein Steißlingen wurde Südbadische Landesmeisterin im Sportschießen. Der Schüler Elias Schiau hat an der 6,5 PS ADAC Kartslalom-Meisterschaft teilgenommen und sich die Deutsche Meisterschaft im Rennsport gesichert.</p> <p>Der Leichtathlet Ingo Klaus vom TUS Steißlingen wurde Baden-Württembergischer Meister im Weitsprung der Altersklasse M60. Die Schülerin Tara Baumgarten gewann den Titel zur Süddeutschen Meisterin in der Karate-Disziplin Kumite, dem wettkampforientierten Zweikampf. Und die Steißlingerin Franziska Bötzer gewann mit ihrem Team RMSV Aach bei den Deutschen Hallenradsportmeisterschaften zwei Goldmedaillen.</p> <p>Ebenfalls geehrt wurde die SGW-Gruppe (Schüler-Gruppen-Wettkampf) des TuS Steißlingen für ihren Badischen Meistertitel. Die erste Herrenmannschaft des TuS Steißlingen wurde Handball-Meister in der Südbadenliga und ist somit in die Regionalliga aufgestiegen. Auch die B-Jugend des TUS-Steißlingen gewann den Titel in der Handball-Jugendbundesliga Gruppe Süd. Als Anerkennung erhielten alle Sportler eine Urkunde und zum Teil ein Präsent der Gemeinde.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Verein Auszeichnungen thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Thüringens Innenminister als Gast: Steißlingen ehrt engagierte Bürger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:21:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
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        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 17:20:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kaiserwetter für den Klemenzenfest-Sonntag: Ein Fest für die ganze Familie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/die-steisslinger-feierten-mit-dem-klemenzenfest-ihren-hoechsten-festtag-bei-kaiserwetter;art372460,12485945 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Klemenzenfest ist das höchste Fest der Gemeinde im Jahr und die vielen ehrenamtlichen Helfer, Mitwirkenden und Besucher konnten sich über schönstes Spätsommerwetter zum Hauptfesttag am Sonntag freuen.  ]]></description>
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          Das Klemenzenfest ist das höchste Fest der Gemeinde im Jahr und die vielen ehrenamtlichen Helfer, Mitwirkenden und Besucher konnten sich über schönstes Spätsommerwetter zum Hauptfesttag am Sonntag freuen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/die-steisslinger-feierten-mit-dem-klemenzenfest-ihren-hoechsten-festtag-bei-kaiserwetter;art372460,12485945]]></guid>
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        Das Klemenzenfest ist das höchste Fest der Gemeinde im Jahr und die vielen ehrenamtlichen Helfer, Mitwirkenden und Besucher konnten sich über schönstes Spätsommerwetter zum Hauptfesttag am Sonntag freuen.



        <p>Der Tag begann traditionell und feierlich mit drei Böllerschüssen, dem Gottesdienst und einer Prozession durch die Ortsmitte zu Ehren des Ortspatrons, des heiligen Klemenz, die der Musikverein anführte und der sich alle Gottesdienstbesucher anschlossen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/klemenzenfest-in-steisslingen-die-schoensten-bilder-vom-sonntag;art372460,12485903" target="_blank" title="Der ganze Ort ist auf den Beinen: Die schönsten Bilder vom Klemenzenfest-Sonntag in Steißlingen">Danach startete der weltliche Teil des Fests</a> mit Frühschoppen und Konzert des Musikvereins und anschließendem Mittagessen in der Torkel, das der Motorsportclub und die Handballer des Turn- und Sportvereins servierten. Mit dabei war Handballer Niklas Bartels, der mit seinen Handballkollegen der ersten Herrenmannschaft hinter der Theke der Torkel stand und bediente. „Für mich ist das Klemenzenfest Tradition. Wir gehen jedes Jahr abends zum Weinfest des Musikvereins in der Torkel und am nächsten Tag ist unser Einsatz gefragt“, erklärte Niklas Bartels dazu. Er und seine Kollegen machten das gern, schließlich kämen die Einnahmen dem Verein zugute.</p> <h2>Gute Laune mit Coverband Sammeltaxi</h2> <p>Die musikalische Unterhaltung der Gäste bestritt am Nachmittag die Coverband Sammeltaxi mit Alina Huth, Dietmar Streit, Andreas Schmid, Reinhold Maier, Tom Güttinger und Patrick Graf, die schon beim Musiksommer in Steißlingen mit vielen Hits gekonnt für Stimmung gesorgt hatten. Die Kinder der Kinderturngruppe des TuS „fit Kids“ zeigten einen fetzigen Piratentanz, dem Eltern, Freunde und Verwandte viel Beifall spendeten. Auf der Bühne der Schulmensa war zweimal der Zauberer Mike Magic zu sehen, der es mit seiner Mischung aus Zauberei, Clownerie und Musik jedes Mal schaffte, dass die Kinder begeistert mitmachten.</p> <p>So führte er den Zauberstab seines Opas mit drei Bommeln vor, die nicht das machten, was er wollte. Er brachte auch einen Ballonhund zum Platzen, der aber beim Abschied in den Hundehimmel plötzlich wieder auftauchte. Beim Kinderschminken standen die Kinder Schlange und ließen sich in Schmetterlinge und Tiger verwandeln. In und vor der Mensa konnten die Besucher im Künstler-Café Kaffee und Kuchen von den TuS-Handballerinnen, genießen.</p> <h2>Besuch des Festes ist Pflicht</h2> <p>Für Gunther und Verena Roos ist ein Besuch des Klemenzenfestes Pflicht. „Die Steißlinger identifizieren sich mit dem Fest und ich besonders über den Kunst- und Kulturkreis, bei dem ich 15 Jahre Vorsitzender war und der zwei Programmteile des Festes organisiert“, erklärte Gunther Roos. Der Vergnügungspark auf dem alten Bolzplatz der Firma Gebauer an der Gartenstraße war ebenfalls gut besucht: Dort konnten sich Kinder und Jugendliche im Autoscooter, in der Geisterbahn oder beim Trampolinspringen vergnügen.</p> <p>Das Fest geht auch am Montag weiter: Am Klemenzenfest-Montag ist Bürgertag mit der Bürgerehrung und der Jahreshauptübung von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und DLRG. Die Bürgerfeier beginnt um 10 Uhr in der Steißlinger Seeblickhalle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/buergertag-kroent-das-klemenzenfest-hoechste-ehre-fuer-ehrenamtliches-engagement-im-tus;art372460,12179750" target="_blank" title="Bürgertag krönt das Klemenzenfest: Höchste Ehre für ehrenamtliches Engagement im TuS">Dabei werden besonders verdiente Mitbürger und Sportler geehrt:</a> In diesem Jahr wird das ehrenamtliche Team der öffentlichen katholischen Bücherei ausgezeichnet. Die Bürgerrede hält Thüringens Innenminister Georg Maier, der aus Steißlingen stammt. Bei der Sportlerehrung werden hervorragende Sportler aus fünf Sportarten geehrt. Die Jahreshauptübung der Feuerwehr findet in diesem Jahr um 15 Uhr am Gasthof Ochsen in der Schulstraße statt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Geschichte</h2> Das Klemenzenfest wird jeweils am dritten Wochenende im September gefeiert. Das Fest verdankt die Gemeinde Steißlingen laut dem Heimatbuch der Gemeinde dem früheren Pfarrer Christoph Andermatt (1721 bis 1742). Unter ihm ist die Überstellung der Reliquie eines Katakombenheiligen in die Gemeinde erfolgt. Zu Ehren des damaligen Papstes Clemens XII. (1730 bis 1740) wählte man für diesen Heiligen den Namen Clemens. Seit dem Jahr 1742 wird dieses Ortspatronatsfest gefeiert. Der Bürgertag am Montag geht auf die Tradition des Bürgertrunks zurück, den es schon vor über 175 Jahren gegeben haben soll.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Fest Veranstaltungen Feiern thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kaiserwetter für den Klemenzenfest-Sonntag: Ein Fest für die ganze Familie]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 15:51:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der ganze Ort ist auf den Beinen: Die schönsten Bilder vom Klemenzenfest-Sonntag in Steißlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/klemenzenfest-in-steisslingen-die-schoensten-bilder-vom-sonntag;art372460,12485903 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Klemenzenfest war im Wetterglück und der ganze Ort genoss den Festtag: Der Sonntag begann mit dem festlichen Gottesdienst, am Nachmittag wird der Weg zwischen Torkel, Schulmensa und Vergnügungspark zur Festmeile.  ]]></description>
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          Das Klemenzenfest war im Wetterglück und der ganze Ort genoss den Festtag: Der Sonntag begann mit dem festlichen Gottesdienst, am Nachmittag wird der Weg zwischen Torkel, Schulmensa und Vergnügungspark zur Festmeile.<br>
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        Das Klemenzenfest war im Wetterglück und der ganze Ort genoss den Festtag: Der Sonntag begann mit dem festlichen Gottesdienst, am Nachmittag wird der Weg zwischen Torkel, Schulmensa und Vergnügungspark zur Festmeile.



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      <dc:rights><![CDATA[Der ganze Ort ist auf den Beinen: Die schönsten Bilder vom Klemenzenfest-Sonntag in Steißlingen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:47:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.  ]]></description>
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          Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.<br>
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        Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.



        <p>Der Abend glich einem Taylor Swift Konzert: Es gab Armbändel für die Gäste, die Karten waren binnen weniger Minuten ausverkauft und am Ende gab es tosende Ovationen. Lange haben die Singener auf ihre Scheffelhalle verzichten müssen, nachdem das altehrwürdige Gebäude bei einem Großbrand im November 2020 komplett zerstört wurde. Nun ist sie endlich wieder zurück. Und kein Satz an diesem Abend hätte die Rückkehr besser beschreiben können wie der Refrain von Poppele-Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <h2>Die Scheffelhalle ist endlich wieder zurück</h2> <p>Es ist ein Abend voller Emotionen und guter Laune. Als Oberbürgermeister Bernd Häusler als erster Redner in der neuen Scheffelhalle überhaupt ans Rednerpult tritt, wird es schlagartig ruhig. „Die neue Scheffelhalle ist aus den rauchenden Trümmern auferstanden“, sagt er.</p> <p>Häusler werde das Bild der in Flammen stehenden Scheffelhalle niemals vergessen. Doch an diesem Abend richtet sich sein Blick nach vorne: „Die Scheffelhalle ist ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.“</p> <p>Trotz Neubau und einem millionenschweren Invest der Stadt Singen von 10,1 Millionen Euro freue er sich, dass der gute Geist der alten Scheffelhalle auch in die neue Halle Einzug gehalten habe. Und dies sei laut OB Häusler wörtlich zu nehmen. Denn Teile im Innenbereich der neuen Halle wurden aus Steinen, die aus den Ruinen gerettet worden können, gebaut.</p> <p>OB Häusler dankt aber auch dem Gemeinderat für dessen Weitsicht: Im Eilverfahren und trotz angespannter Haushaltslage habe man sich im März 2023 für den Wiederaufbau entschieden. „Ich bin davon überzeugt, dass der Baubeschluss damals die richtige Entscheidung war“, so Häusler.</p> <p>Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</p> <p>Die beiden Architekten Ben Nägele und Alexander Kionka heben indes in ihrer Rede hervor, dass es sich bei der neuen Scheffelhalle um das größte Bauprojekt der Stadt Singen der vergangenen Jahre handle. Zwölf Monate habe die Planung gedauert, 22 Monate die Bauzeit.</p> <p>Insgesamt seien rund 120.000 Arbeitsstunden in den Neubau investiert worden. „Es hat sich gelohnt, die neue Scheffelhalle ist großartig geworden“, lautet das Urteil von Ben Nägele. Und mit dieser Meinung stehen sie an diesem Abend nicht alleine da. Denn am Ende der Eröffnung singt die ganze Halle gemeinsam mit Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die neue Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die neue Scheffelhalle</h2> Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:46:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kultur und Gemeinschaftssinn werden fünf Tage gefeiert: Klemenzenfest ist mehr als ein Patrozinium  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/klemenzenfest-2025-das-programm-vom-18-bis-22-september;art372460,12483042 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kunst und Kabarett, Musik und Geselligkeit sowie gefeiertes Ehrenamt: Die Steißlinger Vereine und Gemeindeverwaltung haben ein abwechslungsreiches Programm für das Fest vom 18. bis 22. September zusammengestellt.  ]]></description>
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          Kunst und Kabarett, Musik und Geselligkeit sowie gefeiertes Ehrenamt: Die Steißlinger Vereine und Gemeindeverwaltung haben ein abwechslungsreiches Programm für das Fest vom 18. bis 22. September zusammengestellt.<br>
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        Kunst und Kabarett, Musik und Geselligkeit sowie gefeiertes Ehrenamt: Die Steißlinger Vereine und Gemeindeverwaltung haben ein abwechslungsreiches Programm für das Fest vom 18. bis 22. September zusammengestellt.



        <p>Das Klemenzenfest beweist seit vielen Generationen, dass Tradition und Lebendigkeit gut zusammenpassen. Es ist mehr als ein Fest von Steißlingern für Steißlinger, denn die Gäste kommen aus Nah und Fern. Rund um den dritten Sonntag im September wird weit mehr als ein Kirchenfest gefeiert. Das ganze Dorf feiert gemeinsam und mit Gästen vom 18. bis 22. September und es gibt ein vollgepacktes Programm.</p> <p>Die ersten zwei Tage stehen ganz im Zeichen der Kultur. Am Donnerstag, 18. September, eröffnet der Kunst- und Kulturkreis um 19 Uhr die Kunstausstellung Ideenpotential der Natur im Rathaus. Dort sind bis zum 10. Oktober zu den Rathausöffnungszeiten beeindruckende Naturmotive des Künstlers und Biologen Roland Spohn aus Engen zu sehen, informiert die Gemeinde. Am Klemenzenfestsonntag, 21. September, führt der Künstler selbst von 11 bis 18 Uhr durch die Ausstellung.</p> <p>Ebenso wie die Ausstellung organisiert der Kunst- und Kulturkreis Steißlingen am Freitag, 19. September, ab 20 Uhr auch einen Kabarettabend in dem historischen Herrentorkel. Anka Zink bringt mit ihrem Programm „K.O. Komplimente – Schlag sie mit der Blume“ humorvolle Gesellschaftskritik nach Steißlingen. Karten sind im Vorverkauf in Steißlingen in der Tourist-Info, der Volksbank und im s‘Lädele erhältlich.</p> <h2>Vergnügungspark lockt Familien nach Steißlingen</h2> <p>Es folgt das beliebte Pfälzer Weinfest des Musikvereins am Samstag, 20. September, ab 17.30 Uhr ebenfalls im historischen Herrentorkel. Die Mitglieder des Musikverein servieren Weinspezialitäten sowie Grillschmankerl und die Flotte Spätlese sowie der Musikverein Friedingen verwöhnen die Besucher musikalisch.</p> <p>Von Samstag, 20., bis Montag, 22. September, lädt der Vergnügungspark der Familie Gebauer in der Gartenstraße zum Feiern ein, gleich nebenan bewirtet der FC Steißlingen. Die Öffnungszeiten sind am Samstag ab 13 Uhr, am Sonntag ab 11.30 Uhr, die Küche öffnet ab 12.30 Uhr, und am Montag ab 12 Uhr (Küche ab 13.30 Uhr).</p> <h2>Ökumenischer Gottesdienst läutet Feierlichkeiten am Sonntag ein</h2> <p>Der Sonntag, 21. September, beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst um 9 Uhr in der Remigiuskirche, dem eine feierliche Prozession folgt. Ab 11 Uhr lädt der Musikverein zum Frühschoppen in den historischen Herrentorkel, Kulinarisches gibt es dort vom MSC und TuS Handball. Nachmittags spielt dort von 13.30 bis 17.30 Uhr die Partyband Sammeltaxi, außerdem treten die fit Kids des TuS Steißlingen auf.</p> <p>Im Künstler-Café in der Mensa der Gemeinschaftsschule bewirtet der TuS Handball Gäste mit leckeren Kuchen und Torten. Für die jüngsten Besucher warten dort mit Kinderschminken und Zaubershows ihrer Höhepunkte des Klemenzenfests neben dem Vergnügungspark der Firma Gebauer in der Gartenstraße.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier kann man gut Parken</span><span>Parkplätze im Ort sind rar und man braucht etwas Glück einen im Ortskern zu finden. Die Parkplätze gibt es entlang der Straßen, die etwas größeren Parkplätze sind meist schnell belegt, wie beispielsweise der beim Rathaus oder beim Parkplatz in der Radolfzellerstraße beim Kreisverkehr. Ansonsten bietet es sich an, beim Friedhof zu parken und in den Ort zu laufen. Die Gartenstraße ist zwischen Kindergarten und Schule geschlossen.</span></label></div> <h2>Viele Ehrungen am Tag des Ehrenamts</h2> <p>Der Montag ist für die Steißlinger ein wichtiger Teil des Klemenzenfest: Das Ehrenamt steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Los geht dieser besondere Tag am 22. September ab 10 Uhr mit dem Bürgertag mit Bürgerfeier in der Seeblickhalle. Die Bürgerrede hält Thüringens Innenminister Georg Maier, der in Steißlingen aufwuchs und noch hier verwurzelt ist.</p> <p>Geehrt werden dieses Jahr die Leistungen des Teams der Katholischen Öffentlichen Bücherei, die ein wichtiger Teil des Dorflebens für Groß und Klein ist. Zudem werden verdiente Steißlinger Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet. Nachmittags zeigen die Blaulichtorganisationen Feuerwehr, DRK und DLRG ab 15 Uhr bei der großen Jahresübung beim Gasthaus Ochsen ihr Können.</p> <h2>Der Ursprung des Klemenzenfest</h2> <p>Doch was macht das Dorffest so besonders? Das Klemenzenfest unterscheidet sich von Kirchenfesten der Region nicht nur dadurch, dass es auch heute noch mehrere Tage gefeiert wird. In Steißlingen wird nicht der Kirchenpatron St. Remigius gefeiert, der der katholischen Kirche und dem Pfarrsaal seien Namen gibt. Es werden die Gebeine des Katakombenheiligen Klemenz gedacht. Doch wie kam es dazu?</p> <p>1742 schaffte es der damalige Steißlinger Pfarrer Christoph Andermatt, dank seiner guten Beziehungen zum Vatikan, dass die Reliquie in die relativ kleine Gemeinde nach Steißlingen kam. Die Gebeine sollen von einem unbekannten Märtyrer aus Roms Katakomben stammen. Benannt sind sie nach dem damaligen Papst Clemens XII. Seit dem ruhen sie im Klemenzenschrein der katholischen Kirche St. Remigius. Noch heute werden sie nach dem Festgottesdienst in einer Prozession durch den Ort getragen und dann in der Pfarrkirche aufgestellt.</p> <p>Die Gebeine des Remigius schafften es nicht nach Steißlingen, sie werden in der großen Pfarrkirche St. Peter und Paul im Schweizer Stans verehrt. Im 16. Jahrhundert wurden in Rom die Katakomben wiederentdeckt. Man erklärte die darin Bestatteten pauschal zu Märtyrern und es begann ein reger Handel, die Katholiken nutzten den Heiligen- und Reliquienkult, um der protestantischen Bewegung etwas entgegenzusetzen. So gelangten zum Beispiel die Gebeine des Klemenz über die Alpen bis nach Steißlingen.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:53:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-singen-die-komplette-chronik-vom-brand-ueber-prozess-bis-neubau-und-neueroeffnung;art372458,12482422 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.  ]]></description>
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          2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.<br>
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        2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.



        <p><strong>17. November 2020:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/naechtlicher-grossbrand-vernichtet-am-fruehen-dienstagmorgen-die-singener-scheffelhalle;art372458,10668159" target="_blank" title="Nächtlicher Großbrand vernichtet am frühen Dienstagmorgen die Singener Scheffelhalle">Die Scheffelhalle, Singens Wahrzeichen und Narrenschopf, geht gegen 1.15 Uhr in Flammen auf</a>. Fassungslos müssen die Singener zusehen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/alle-bilder-vom-brand-der-scheffelhalle-in-singen;art372458,10668167" target="_blank" title="Alle Bilder vom Brand der Scheffelhalle in Singen">wie ihre denkmalgeschützte Halle niederbrennt</a>. Poppele-Zunftmeister Stephan Glunk beobachtet das Geschehen vom Stadtgarten aus mit Tränen in den Augen. „Wir haben unsere Heimat verloren“, sagt er – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" target="_blank" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">und ist damit nicht der </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">einzige</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren"> Singener, der so fühlt</a>.</p> <p><strong>Die Tage danach:</strong> Am Morgen nach dem Feuer steht nur noch die vordere Fassade. Rauchschwaden ziehen von den Schuttbergen gen Himmel. Viele Singener kommen an die Brandstelle und teilen ihre Erinnerungen an den Ort für viele Feste. Viele wünschen sich einen Neubau: Die rasch ins Leben gerufene Online-Petition <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" target="_blank" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">für den Wiederaufbau der Halle hat innerhalb kurzer Zeit bereits mehr als 1500 </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">Unterschriften</a>.</p> <p><strong>26. November 2020:</strong> Gut eine Woche nach dem Brand leiten Staatsanwaltschaft und Polizei eine Fahndung ein. „Es ist davon auszugehen, dass die Singener Scheffelhalle gewollt oder versehentlich in Brand gesetzt worden ist“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singener-scheffelhalle-verdacht-auf-brandstiftung-unbekannter-mann-auf-ueberwachungskamera-zu-sehen;art372458,10675911" target="_blank" title="Singener Scheffelhalle: Verdacht auf Brandstiftung – Unbekannter auf Überwachungskamera zu sehen">erklären sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung</a>. Ein Unbekannter soll sich in dem Bereich aufgehalten haben, in dem der Brand ausgebrochen ist. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/fassungslosigkeit-nach-ermittlerverdacht-brandstiftung-an-scheffelhalle;art372458,10676221" target="_blank" title="Fassungslosigkeit nach Ermittlerverdacht: Brandstiftung an Scheffelhalle">Das sorgt in Singen für Fassungslosigkeit.</a></p> <p><strong>April 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-polizei-nimmt-mutmasslichen-brandstifter-fest-der-36-jaehrige-ist-gestaendig;art372458,10775899" target="_blank" title="Scheffelhalle: Polizei nimmt 36-Jährigen fest, der mutmaßlich für den Brand verantwortlich ist – der Mann ist geständig">Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen</a>. Der Mann ist zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt, sitzt in Untersuchungshaft und hat gestanden. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler aufgrund kleinerer Brandlegungen in jüngster Zeit. Dabei seien Papiermülltonnen in der Nähe der Scheffelhalle in Brand gesetzt worden, wodurch sich die Hinweise immer mehr verdichtet hätten.</p> <p><strong>Mai 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-bagger-rollen-an-der-abriss-der-scheffelhalle-hat-begonnen;art372458,10812144" target="_blank" title="Die Bagger rollen an: Der Abriss der Scheffelhalle hat begonnen">Der Abriss beginnt</a> und innerhalb weniger Tage verschwindet die Brandruine des historischen Gebäudes gänzlich aus dem Stadtbild. Zumindest, was die großen Mauern angeht. Denn an manchen Stellen wird es aufwändig – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-ende-der-scheffelhalle-so-laufen-die-aufwaendigen-abbruch-arbeiten;art372458,10960593" target="_blank" title="Das Ende der Scheffelhalle: So laufen die aufwändigen Abbruch-Arbeiten">Asbest sei Dank</a> sind Schadstoffsanierer bis zum Jahresende beschäftigt.</p> <p><strong>November 2021:</strong> Am 9. November steht der Singener Brandstifter erstmals vor Gericht und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/angeklagter-im-scheffelhallen-prozess-legt-ein-gestaendnis-ab;art372458,10963506" target="_blank" title="&amp;bdquo;Mama, die Scheffelhalle brennt&amp;ldquo;: Angeklagter legte Feuer an Singener Halle &amp;ndash; und rief dann seine Mutter an">legt direkt ein Geständnis ab</a>. Er habe eine Papiermülltonne in unmittelbarer Nähe zur Halle angezündet und sei dann nach Hause gegangen. Der Singener ist kein Unbekannter: 2013 kam er schon einmal ins Gefängnis, damals hatte er ein Feuer in einer Scheune gelegt. Und: Der Mann ist Ex-Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr.</p> <p>Am 15. November 2021 wird er zu einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhallen-prozess-staatsanwaltschaft-fordert-mehrjaehrige-haftstrafe;art372458,10968662" target="_blank" title="Scheffelhallen-Brandstifter muss hinter Gitter: Das Landgericht Konstanz verurteilt ihn zu drei Jahren und sieben Monaten Haft">Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten wegen fahrlässiger Brandstiftung und Sachbeschädigung in vier Fällen verurteilt</a>. Beim Brand der Scheffelhalle geht das Landgericht Konstanz von Fahrlässigkeit aus – dass das Gebäude abbrennt, sei keine Absicht gewesen.</p> <p><strong>14. Dezember 2021:</strong> Nach einem eindeutigen Votum im Gemeinderat steht fest: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grundsatzbeschluss-im-gemeinderat-scheffelhalle-soll-neu-gebaut-werden;art372458,10994219" target="_blank" title="Grundsatzbeschluss im Gemeinderat: Scheffelhalle soll neu gebaut werden">Die Stadt Singen bekommt ihre Scheffelhalle zurück</a>. Die Stadtverwaltung rechnet mit Baukosten von rund 6,3 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten werde durch die Summe der Versicherung getragen, die mindestens 2,4 Millionen Euro zuzüglich 270.000 Euro für Ausstattung und Elektronik übernehmen soll.</p> <p><strong>August 2022:</strong> Es braucht nach einiger Überlegung doch keinen Architektenwettbewerb, denn die Stadt weiß sehr genau, wie die neue Scheffelhalle aussehen soll – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-neue-scheffelhalle-soll-wie-die-alte-aussehen-darum-ist-der-architektenwettbewerb-abgesagt;art372458,11220336" target="_blank" title="Die neue Scheffelhalle soll wie die alte aussehen &amp;ndash; Darum ist der Architektenwettbewerb abgesagt">genauso wie die alte</a>. Wenig später <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">hat die Scheffelhalle dann ihren Architekten</a>. Den Wiederaufbau soll ein Singener planen: Ben Nägele von der Solar System Haus GmbH. Mit dem SÜDKURIER <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">sprechen er und sein Partner Alexander </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">Kionka</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen"> über ihr Vorhaben</a>.</p> <p><strong>Februar 2023:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ganz-aehnlich-wie-das-original-die-ersten-einblicke-in-die-neue-scheffelhalle-liegen-vor;art372458,11453671" target="_blank" title="Ganz ähnlich wie das Original! Die ersten Einblicke in die neue Scheffelhalle liegen vor">Die ersten Pläne zeigen die neue Scheffelhalle</a>, die der alten erstaunlich ähnlich sieht. So findet sich die Empore mit ihren zwei Zugängen ebenso in den ersten Entwürfen wieder wie die Giebelfassade, die ausgeklügelte Konstruktion des Dachstuhls, die Toilettenanlagen sowie die Bühne im Saal unten und das Foyer im vorderen Bereich. Aber es gibt auch Neuerungen, etwa eine Loggia.</p> <p><strong>März 2023:</strong> Das Bauprojekt soll nun fast 10 Millionen Euro kosten – in denen allerdings mehr enthalten ist als die bloße Halle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wird-die-scheffelhalle-teurer-als-erwartet-die-baukosten-sorgen-fuer-heisse-diskussion;art372458,11509129" target="_blank" title="Wird die Scheffelhalle teurer als erwartet? Die Baukosten sorgen für heiße Diskussion">Das lässt manch ein Ausschussmitglied vernehmlich schlucken.</a> Nichtsdestotrotz fällt der Gemeinderat Ende März 2023 eine finale Entscheidung – und stimmt mit großer Mehrheit zu.</p> <p><strong>August 2023:</strong> Der Zeitplan steht fest – und zur 100-Jahr-Feier der Scheffelhalle soll diese tatsächlich wieder stehen. Als Fertigstellungstermin ist bei störungsfreiem Bauverlauf das zweite Quartal 2025 geplant. Bis dahin müssen erstmal alle Gewerke vergeben werden.</p> <p><strong>November 2023:</strong> Pünktlich zum Jahrestag gibt es gute Neuigkeiten, denn der Wiederaufbau startet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wiederaufbau-scheffelhalle-beim-spatenstich-wird-es-emotional;art372458,11806431" target="_blank" title="&amp;bdquo;Die Scheffelhalle, die lieben alle&amp;ldquo;: So emotional war der Spatenstich zum Hallenwiederaufbau">Am 24. November ist offizieller Spatenstich.</a> Dabei gibt es viele strahlende Gesichter, Mitglieder des Fördervereins Freunde der Scheffelhalle haben sich sogar in festliche Fracks geworfen mit schwarzen Zylindern. Auch Vertreter der Poppele-Zunft und des Männerchor Singens sind dabei – und haben eigens ein Lied geschaffen.</p> <p>Auch für Oberbürgermeister Bernd Häusler ist es ein Freudentag. Er macht deutlich, wie sehr die Stadt und der Gemeinderat sowie zahlreiche Bürger für den Wiederaufbau der Scheffelhalle gekämpft haben. Ein Beispiel seien die harten Verhandlungen mit der Versicherung. Laut Häusler betrug im März 2021 die Zusage der Versicherung 2,3 Millionen Euro. „Wir haben nachgehakt und zum Teil auch mit der Versicherung gestritten“, so Häusler. Dadurch sei die Summe auf 3,2 Millionen Euro gestiegen.</p> <p><strong>Sommer 2024:</strong> Mittlerweile ist die Scheffelhalle deutlich zu erkennen. Die hölzerne Front der neuen Halle steht und dahinter nimmt der Holzbau immer mehr an Form an. Doch im August gibt es auch schlechte Nachrichten, denn die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/richtfest-fuer-neue-scheffelhalle-steht-fest-doch-der-zeitplan-wackelt;art372458,12163701" target="_blank" title="Richtfest steht fest! Die Scheffelhalle wächst unaufhörlich – aber langsamer als gedacht">Arbeiten sind um etwa drei Wochen verspätet</a>. Als Grund nennt der Architekt das unbeständige Wetter und eine länger dauernde Vormontage des aufwändigen und stützenlosen Tragwerks.</p> <p><strong>September 2024:</strong> Erste Einblicke ins Innere bekommen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/exklusiver-einblick-in-die-scheffelhalle-so-sieht-es-innen-aus;art372458,12181640" target="_blank" title="So schön wird die neue Scheffelhalle: Erste Einblicke ins Innere">erst Gemeinderäte</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-alte-gefuehl-ist-wieder-da-besucher-schwelgen-beim-richtfest-der-scheffelhalle-in-erinnerungen;art372458,12193549" target="_blank" title="Das alte Gefühl ist wieder da: Besucher schwelgen beim Richtfest der Scheffelhalle in Erinnerungen">dann rund 800 Besucher des Richtfests</a>. Dabei wird in Erinnerungen geschwelgt und viel gelobt: Die Dachkonstruktion werde sehr bewundert, ja gar als sensationell bezeichnet. Auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freunde der Scheffelhalle, Peter Adrian Gäng, zeigt sich „geplättet“ darüber, was alles erreicht wurde und dass schon zehn Monate nach dem Spatenstich das Richtfest gefeiert werden kann.</p> <p><strong>Dezember 2024:</strong> An der neuen Scheffelhalle geht es sichtbar voran, ab Oktober 2025 soll sie vermietet werden. Der zuständige Gemeinderatsausschuss <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/was-kostet-die-scheffelhalle-erstmals-werden-mietpreise-oeffentlich;art372458,12255286" target="_blank" title="Was kostet die Scheffelhalle? Erstmals werden Mietpreise öffentlich">legt die Mietpreise fest</a> und fixiert dabei auch, dass Vereine Vergünstigungen bekommen.</p> <p><strong>Mai 2025:</strong> Es stehen nur noch die letzten Arbeiten aus, etwa Boden, Küche und Türen. Trotz einiger Verzögerungen und Herausforderungen liegt der Bau laut städtischem Pressesprecher Stefan Mohr im Zeitplan. Die Halle soll Mitte bis Ende Juni fertig sein und im Herbst in Betrieb gehen.</p> <p><strong>Juli 2025:</strong> Auch wenn es in der Halle noch ein wenig nach Baustelle aussehe, sei der Innenausbau größtenteils fertig, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-wieder-partys-in-der-scheffelhalle-singen-was-bis-zur-eroeffnung-noch-ansteht;art372458,12449706" target="_blank" title="Eröffnung schon in Sicht: Was in der Scheffelhalle noch alles zu tun ist">erklärt Architekt Alexander Kionka</a>. Zeitlich sei die Halle im gesteckten Rahmen geblieben – und finanziell auch, der Neubau kostet rund 10 Millionen Euro. Dazu trägt auch das Engagement des Fördervereins bei.</p> <p><strong>19. September 2025</strong> standdie Wiedereröffnung an. Die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/karten-fuer-eroeffnung-der-scheffelhalle-singen-sind-nach-nur-13-minuten-ausverkauft;art372458,12474465?wt_mc=facebook.skwww.hegau-see.cleverpush&amp;fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR7iUZeIqzEUPCLUH3WQrzchk-YjPWFf_CkHLCPBngaYY0Yip33btgaP0tkwjA_aem_2GwkEc6udjRL7c4_czmtCQ" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten dafür waren flott ausverkauft</a>, doch am 20. September war die Scheffelhalle im Zuge der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen zugänglich. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/viel-programm-fuer-die-neue-scheffelhalle-singen-wann-es-wie-losgeht;art372458,12482396" target="_blank" title="Viel Programm für die neue Scheffelhalle: Was nach der Eröffnung geplant ist">Außerdem sind für die Zeit danach bereits einige Veranstaltungen geplant. </a></p> <p>Was der Eröffnungsabend mit einem Taylor-Swift-Konzert gemeinsam hat, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813" target="_blank" title="Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube">erklärt dieser Artikel</a>. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grosse-eroeffnungsfeier-der-scheffelhalle-in-singen-die-schoensten-fotos-vom-abend;art372458,12485622" target="_blank" title="Große Eröffnungsfeier der Scheffelhalle in Singen – die schönsten Fotos vom Abend">Die schönsten Bilder des Abends gibt es hier</a> und ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/mediathek/nachrichten-aktuelles/die-singener-scheffelhalle-ist-zurueck-die-eroeffnungsfeier-im-video;sts1370736,50629" target="_blank" title="Die Singener Scheffelhalle ist zurück: Die Eröffnungsfeier im Video">Video gibt erste Eindrücke und Stimmen</a>.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Steißlingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:31:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/einkaufen-im-xxl-format-so-sieht-es-hinter-den-kulissen-des-grossmarkts-in-stockach-aus-18-09-25;art372461,12482229 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.  ]]></description>
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          Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.<br>
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        Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.



        <p>20 Liter Olivenöl im Kanister, 10 Kilogramm Mayonnaise im Eimer, 5 Kilogramm Penne im Plastikbeutel. Es sind Mengen, die die Küchen der meisten Haushalte sprengen würden. Hier stehen sie hingegen dutzendfach, sauber sortiert in einer großen Halle, in der sich Gang an Gang reiht, jeweils abgetrennt von meterhohen Regalen, die bis zu den Decken reichen.</p> <p>Im Kühlraum daneben gibt es Salami, Schinken, vorgekochtes Geschnetzeltes und fertige Rouladen – mehr Fleisch und Wurst, als eine ganze Metzgerei an einem Tag verkaufen könnte. Hier, in den Innenräumen des Mega-Markts, einem C&amp;C-Großmarkt im Gewerbegebiet Blumhof in Stockach, findet Einkaufen im XXL-Format statt – oder eben im Mega-Format.</p> <p>Dabei bezieht sich der Name des Marktes eigentlich nicht auf dessen Größe, sondern steht als Abkürzung für Metzgerei und Gastronomie. Denn das sind die Hauptkunden des Großmarkts, wie Geschäftsführer Christian Süß und Einkaufsleiter Uwe Heizmann bei einer Führung durch den Markt dem SÜDKURIER erklären.</p> <p>„Unsere Wurzeln liegen in der Metzgereigenossenschaft, wir haben einen eigenen Schlachthof, ein eigenes Fleischwerk und einen Zerlegebetrieb. Das ist der Ursprung der Mega“, erklärt Christian Süß. Eröffnet wurde der Großmarkt in Stockach im Jahr 2011, seit 2024 leitet Süß den Betrieb mit 140 Mitarbeitern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen</span><span>Die „Mega Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG“, so der vollständige Name, wurde 1937 als Fleischergenossenschaft von Stuttgarter Metzgern gegründet. Das Unternehmen beschäftigt laut eigener Internetseite über 700 Mitarbeiter in den C&amp;C-Märkten und Zustelldiensten in Stuttgart, Stockach, Dresden und Chemnitz, im Fleischzerlege- und Produktionsbetrieb in Stuttgart sowie im Schlachthof in Göppingen. Heutzutage bietet er als Großmarkt und Vollsortimenter, also als Zulieferer mit allen benötigen Produkten für Gewerbebetriebe aus Gastronomie und Metzgerei, etwa 50.000 Artikel an. Der Standort in Stockach existiert seit 2011.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind einige der Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <h2>50.000 Artikel auf 7000 Quadratmetern</h2> <p>Auf über 7000 Quadratmetern Einkaufsfläche finden die Kunden hier über 30.000 Artikel im Food- und Nonfood-Bereich. Die Lebensmittel reichen von Fleisch und Wurst über Feinkost, Obst und Gemüse, Käse, Molkereiprodukte und Fisch bis hin zu Tiefkühlartikeln, Wein und Spirituosen.</p> <p>Im Nonfood-Bereich gibt es unter anderem Gläser und Porzellan, Küchenmaschinen und Berufskleidung. Uwe Heizmann erklärt: „Wir sind ein Vollsortimenter. Es ist unser Anspruch, alles abzudecken, was unsere Kunden brauchen – nicht nur an Produkten, sondern auch mit Dienstleistungen.“</p> <h2>Wer kauft im Großmarkt ein?</h2> <p>Insgesamt 9000 Kunden hat der Markt laut Uwe Heizmann momentan, die meisten stammen aus dem Kerngebiet rund um den Bodensee. „Wir haben aber auch Kunden aus dem Allgäu, im Schwarzwald und den halben Weg in Richtung Stuttgart nach Norden hoch“, berichtet er.</p> <p>50 Prozent davon seien Gastronomen, weitere 40 Prozent Metzgereien. Der restliche Teil verteilt sich auf Einzelhändler, Vereine oder Kanzleien oder Ärzte, wenn sie Veranstaltungen haben. Privatkunden gibt es nicht, denn um im Großmarkt einzukaufen, braucht man eine Karte des Marktes – und dafür eine Gewerbeanmeldung.</p> <p>Manche der Kunden kommen selbst auf den Markt zu. Die meisten werden aber vom Vertrieb kontaktiert. „Gerade Betriebe aus dem Schwarzwald oder dem Allgäu finden von alleine selten den Weg zu uns, jemand vom Bodensee dagegen schon eher“, so Süß. Viele würden eine intensive Beratung auf Augenhöhe verlangen, im Vertrieb der Mega seien daher auch ausgebildete Köche und Metzger unterwegs.</p> <p>Die Metzgereien bekommen ihre Tagesware meist in den frühen Morgenstunden, die Wirte folgen etwas später im Lauf des Vormittags, sagt Süß. Besonders freitags sei wegen des anstehenden Wochenendes viel los, ebenso vor Feiertagen und Ferien.</p> <h2>100 Kilo Rindfleisch pro Einkauf</h2> <p>Die Kunden aus dem näheren Umkreis würden meist selbst zur Abholung kommen, andere lassen sich von der 19 Lastwagen großen Mega-Flotte beliefern. Christian Süß berichtet: „Früher kamen fast alle Kunden selbst vorgefahren, heute setzen wir immer mehr auf Zulieferung, weil viele die Abholung nicht mehr leisten können.“</p> <p>Die Mengen sind dabei enorm. „Ein Metzger holt schon mal 100 Kilogramm Ware auf einmal oder Schweine- oder Rinderhälften. Gastronomen kaufen 5- bis 10-Kilogramm-Portionen ein, Kantinen etwas mehr“, berichtet Heizmann. Die abgepackten Produkte gibt es meist in Eimern oder Tüten im zweistelligen Liter- oder Kilogrammbereich.</p> <h2>Woher stammen die Produkte?</h2> <p>Bei seinem Sortiment setzt der Stockacher Mega auf eine Mischung aus Standardwaren, die jeder Mega-Markt hat, sowie regionale Produkte vom Bodensee. „Wir haben Wein vom Bodensee, Gemüse von der Reichenau, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gottmadingen/mineralwasser-aus-dem-hegau-so-versorgt-die-randegger-ottilien-quelle-die-region-seit-100-jahren;art372442,12470050" target="_blank" title="Wo kommt eigentlich unser Mineralwasser her? Ottilien-Quelle versorgt nicht nur den Hegau mit Wasser">Wasser aus Randegg</a> und Bad Dürrheim und Fleisch aus unserer eigenen Schlachtung“, listet Heizmann auf. Dafür setze man auf 2000 Dienstleister und Lieferanten.</p> <p>Wichtig sei, so Christian Süß, bei der Produktpalette verschiedene Qualitäts- und damit auch Preisstufen abzudecken. „Ein Restaurant möchte <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">andere Ware haben als ein Krankenhaus</a>„, verdeutlicht er.</p> <p>Wie viel Metzgereien, Restaurants und andere Kunden für diese Einkaufsmengen konkret bezahlen müssen, wollen die beiden nicht verraten. „Natürlich ist es deutlich günstiger als im Einzelhandel. Wer 500 Kilo Rindfleisch holt, zahlt natürlich einen anderen Preis als der Bürger im Supermarkt, der nur 500 Gramm will“, macht Süß klar.</p> <h2>Branche ist in der Krise – doch Mega nicht</h2> <p>Die aktuelle Krise in der Gastronomie macht sich auch im Großmarkt bemerkbar. „Ja, es eine schwierige Zeit“, sagt Uwe Heizmann. Vielen Wirte gehe es an die Reserven, der Gastromarkt schrumpfe. „Der Kuchen insgesamt wird nicht größer. Aber das Stück der Mega am Gesamtkuchen wächst momentan“, beschreibt Christian Süß. Für Großmärkte sei es wichtig, neue Gebiete zu erschließen, auf Kundenwünsche einzugehen und Trends frühzeitig zu erkennen.</p> <p>So trinke die jüngere Generation weniger Alkohol, stattdessen seien gerade Spritzgetränke und Aperitiva wie Aperol, Limoncello und Sarti im Trend, zählt Uwe Heizmann auf.</p> <h2>High-Convenience-Speisen liegen im Trend</h2> <p>Am stärksten sei der Trend hin zu Convenience- und High-Convenience-Produkten – also Lebensmitteln, die bereits weitestgehend fertig verarbeitet sind. „Wir haben hier Beutel mit fertigen Salaten und geschnittenen Tomaten, aber auch von professionellen Köchen vorgegarte Produkte wie Putengeschnetzeltes oder Rinderrouladen“, zeigt Christian Süß beim Gang durch die Abteilung. Gastronomen hätten selbst oft nicht mehr das Personal für diese Arbeiten.</p> <p>Entscheidend sei dabei die Qualität. Uwe Heizmann sagt: „Früher war Convenience eine Soße aus Pulver, das man mit Wasser aufgießt. Heutzutage machen wir in Stuttgart eine Soße selbst, indem unser Koch einen Knochen abbrüht und das Ergebnis dann abpackt. Wir machen in der High-Convenience das, was ein Koch auch macht, nur größer.“ So wie alles, was der Großmarkt Mega anbietet.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:15:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/maggi-wuerze-als-kult-der-braune-tropfen-aus-singen-geht-um-die-welt-25-09-25;art372458,12480399 ]]></link>      <description><![CDATA[  So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.  ]]></description>
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          So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.<br>
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        So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.



        <p>Ja, es gibt mittlerweile Varianten der klassischen Maggi-Würze. Da ist der Asian-Style und die scharfe Version. An der Urform der Flüssigwürze, wie Julius Maggi sie ab 1887 im Singener „Gütterli-Hüsli“ abgefüllt hat, hat sich aber nicht viel geändert. Die Würze in der Flasche hat einen ikonischen Charakter. Und wer auf Reisen gar nicht darauf verzichten kann, bekommt sogar ein Mini-Exemplar für die Handtasche.</p> <p>Obwohl das Verfahren optimiert wurde, steht für die Chefin der Entwicklungsabteilung im Singener Produkt- und Technologiezentrum (PTC) von Nestlé Brigitt Lingk und Maggi-Werksleiter Dominik Paintner fest: „Das Original muss erhalten bleiben.“ Zwar wurde im Laufe der Jahrzehnte an der Rezeptur gefeilt. Aber der Grundgeschmack ist geblieben.</p> <h2>Maggi-Rezept bleibt ein Geheimnis</h2> <p>Auch dem Grundgedanken von Julius Maggi fühlt man sich in Singen verpflichtet: „Es schmeckt verlässlich, ist einfach und universell einsetzbar“, sagt Dominik Paintner. Über die genaue Zusammensetzung herrscht allerdings immer noch striktes Stillschweigen. Kein Geheimnis ist allerdings die Philosophie, mit der Julius Maggi seine Würze entwickelte.</p> <p>Nachdem Maggi mit 23 Jahren die väterliche Mühle in Frauenfeld übernommen hatte, experimentierte er mit eiweißreichen Hülsenfrüchten, um der Mangelernährung der Arbeiter im Zeitalter der Industrialisierung etwas entgegenzusetzen. Er entwickelte Suppen und eben jene flüssige Würze, die bis heute in zwei Dritteln aller deutschen Haushalte zu finden ist. Auch die eckige Flasche mit dem gelb-roten Etikett und dem Stern war seine Erfindung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <p>Im <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/von-hier-kommt-die-wuerze-mit-dem-suedkurier-durchs-maggi-universum;art372458,12174167" target="_blank" title="Von hier kommt die Würze: Wie Singen und Maggi untrennbar wurden">Maggi-Museum im ehemaligen Güttli-Hüsli auf dem Singener Werksgelände</a> kann man die verschiedenen Stadien der weiterentwickelten Flaschen betrachten. Mit viel Bedacht wurden allzu große Abweichungen vermieden. „Noch heute werden die Flaschen von der gleichen Glashütte hergestellt wie zu Gründerzeiten“, erklärt Dominik Paintner. Und so zog die Würze nach und nach in die Küchen der Welt ein. Der braune Tropfen sei eben mehr als nur eine Prise Salz.</p> <p>„Heute sind wir mit dem Produkt in 20 Ländern vertreten“, erklärt der Werksleiter. „Die Idee ist so überzeugend, dass man auch in den internationalen Märkten nicht viele Abwandlungen des Originals benötigt. Das ist auch nicht unser Ziel.“ Spezifizierungen gibt es dennoch, wie eben jene Asia-Würze, in der auch Knoblauch enthalten ist.</p> <p>Selbstverständlich ist man im Maggi-Werk Singen nicht bei den Anfängen stehengeblieben. Trendforscher versuchen, den Konsumenten immer einen Schritt voraus zu sein. Hier kommen die sogenannten Fix-Produkte ins Spiel, die in der schnellen Alltagsküche als Helfer dienen sollen.</p> <p>Das neueste Beispiel ist eine Hähnchenpanade für knuspriges Hühnchen aus dem Air-Fryer. „Hier kommen wir dem Bedürfnis nach schneller Küche und einem gewissen Anspruch an gesunder Ernährung nach“, erklärt Birgitt Lingk. Der Air-Fryer ist eine Heißluftfritteuse, die ohne Fett auskommt. Im Eingang des Verwaltungsgebäudes können die Besucher in einem Regal die Entwicklung von der traditionellen Maggi-Würze bis hin zu neuesten Fix-Produkten verfolgen. Man wolle der erste sein, wenn es um neue Trends geht, sagt die Chefin der Entwicklungsabteilung.</p> <p>Stellt sich die Frage, ob es in der industriellen Nahrungsmittelherstellung überhaupt ein Produkt gibt, das ausschließlich den Ur-Hegauer Geschmack repräsentiert? Eine Suppe, eine Soße, eine Würze? Domink Paintner lächelt und sagt: „So kleinräumig arbeiten wir nicht.“ Man arbeite eher universell, zum Beispiel mit dem Maggi-Würfel, der in vielen Teilen der Welt produziert wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Maggi in Singen</span><span>Das Maggi-Werk in Singen hat eine lange Tradition. Seine Gründung durch den Schweizer Julius Maggi geht auf das Jahr 1887 zurück. 1947 schloss sich das Werk mit Nestlé zur Nestlé Alimentana zusammen. Seit zwei Jahren ist Dominik Paintner Werksleiter. Der gebürtige Niederbayer bekleidete zuvor 23 Jahre lang verschiedene Positionen bei Nestlé, unter anderem in den USA, in der Zentrale in Genf und 15 Jahre im Bereich Babynahrung in einem Nestlé-Werk im Allgäu. Am geschichtsträchtigen Singener Standort schätzt er nach eigenen Angaben das besondere Flair und die Verbundenheit der Belegschaft mit dem Werk. Heute beschäftigt das Unternehmen in Singen 600 Mitarbeiter. (gtr)</span></label></div> <p>Vielmehr komme es darauf an, dass die Produkte erschwinglich sein müssen. Am ehesten seien die Soßen in den klassischen, rechteckigen Pappkartons für den Süden Deutschlands typisch, springt Birgitt Lingk bei. „Hier sind Spätzle mit Soße immer noch beliebt.“ Aber wenn es bei den Fix-Produkten um Rankings geht, so sei zum Beispiel die Bolognesesoße ganz klar die Nummer 1 vor der Spätzlepfanne.</p> <h2>Ravioli von Maggi wecken Erinnerungen</h2> <p>Und dann sind da noch die Ravioli, die in Singen hergestellt werden. Fast jeder kann Geschichten erzählen von unvergesslichen Momenten am Lagerfeuer oder nach einer Party, in denen die Ravioli eine Rolle spielten. „Das ist zwar kein typisches Hegauer Gericht“, sagt Dominik Paintner. „Die Ravioli haben aber durch ihren Produktionsstandort wie die Würze den größten Bezug zu Singen.“ Der Vorteil sei, dass sie in der Dose ungekühlt drei Jahre haltbar seien. „Gerade erst wurden vom Nestlé-Konzern 5 Millionen Euro für eine neue Raviolipresse im Singener Werk freigegeben“, sagt Paintner.</p> <p>Jedes Jahr arbeite man an Verbesserungen. Um die Nachhaltigkeit zu steigern, soll jetzt der Blechboden aus der Fondor-Würzdose verschwinden. Eine neue Verpackungsmaschine wird nötig.</p> <h2>Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei einem halben Liter Maggi-Würze</h2> <p>Wer heute das Gelände hinter der denkmalgeschützten Fabrik besucht, muss zunächst mal ein Video mit sämtlichen Sicherheitsvorgaben anschauen. Das ist so international, dass es ganz ohne Sprachen auskommt und nur mit Piktogrammen arbeitet. Ist das noch Heimat? Würde man das die Beschäftigten fragen, so käme wohl ein klares „Ja“.</p> <p>„Wir haben sehr viele langjährige Mitarbeiter, die sich der Maggi sehr verbunden fühlen“, sagt Dominik Paintner und verweist auf Arbeitsjubiläen mit 30 oder 40 Jahren. Paintner spricht von einer Maggi-Familie, was sich im Zusammengehörigkeitsgefühl nicht nur bei den Jubilar-, sondern auch bei den Rentnerfeiern zeige. Und wenn man nochmal auf das Thema Geschmack und Heimat zurückkommt, so hat vermutlich in Deutschland jede Person schon einmal zur Maggi-Würze gegriffen. „Im Schnitt verbraucht jeder deutsche Haushalt im Jahr einen halben Liter Maggi-Würze“, weiß Birgitt Lingk. „Im Saarland ist es sogar ein Liter.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 12:39:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endgegner-heftumschlaege-so-stressig-ist-der-einkauf-fuers-neue-schuljahr;art372458,12480141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.  ]]></description>
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          Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.



        <p>Das Ende der Sommerferien naht und spätestens jetzt wird es Zeit, die Dinge von den Schulmaterial-Listen zu besorgen. Vorausschauend werden die, zumindest von einigen Schulen, bereits zum Ende des alten Schuljahrs verteilt. Doch wie es eben so ist, muss vor dem Urlaub noch Vieles erledigt werden und bis zum Schulstart ist es da ja noch lang hin. Schließlich wird der Einkauf im Büromarkt dann wieder in die letzte Ferienwoche geschoben.</p> <p>Die Organisation scheint in vielen Familien ähnlich zu laufen, denn die Büroabteilung in einem Laden in der Singener Innenstadt ist wenige Tage vor Schulstart gut besucht. Oder besser gesagt, in den Gängen ist kein Durchkommen. Vor den Regalen mit Schreib-, Rechen- und Vokabelheften drängen und drücken sich Eltern und Kinder mit langen Listen in der Hand genauso wie Personal, das den Kunden zur Hand geht.</p> <h2>Die Suche beginnt</h2> <p>Also ab ins Getümmel und nach den richtigen Heften suchen. Kann ja nicht so schwer sein. Doch, schon ein bisschen. Es gibt ungefähr 50 verschiedene Lineaturen, also Hefte mit verschiedenen Linien, Karos, Blanko oder Vokabelspalten. Zum Glück gibt es Nummern, nach denen man suchen kann. Dann stellt sich nur noch die Frage, ob das Schulheft klein, groß oder mit doppeltem Umfang sein soll.</p> <p>Zielsicher wandert der Blick über die nummerierten Regale, landet hier und da aber leider an einem leeren Regalplatz. Oh nein! Offensichtlich waren doch viele Eltern schneller und haben bei den gängigen Formaten bereits zugegriffen. Ein zweiter Gang in den Büroladen ist also schon mal sicher.</p> <p>Bleiben Schnellhefter, Klarsichtfolien, Bleistifte in verschiedenen Härten, Pinsel, Deckweiß, Tesafilm und Tintenpatronen. Immer schön entlang der Listen geht es durch die verschiedenen Regale, damit auch ja nichts vergessen wird. Würde der Einkauf digital aufgezeichnet wie eine Wanderung, wäre es wohl als ein wirrer Zickzack-Kurs anzusehen.</p> <h2>Bitte einmal Umschläge in allen Farben!</h2> <p>Und dann kommt der Endgegner: die Heftumschläge. Klingt harmlos? Von wegen. Während zuvor schon großer Wert auf Recycling-Hefte gelegt wurde, sollen es jetzt auch wieder die Umschläge aus Papier werden. Auch wenn die Erfahrung längst gelehrt hat, dass die bereits nach den ersten paar Schulwochen nur noch in Fetzen an den Schulheften hängen, dann mit Klebeband geflickt und anschließend ersetzt werden. Von gelb bis lila werden Umschläge in beinahe allen Farbschattierungen benötigt. Zunächst sieht es gut aus. Gleich kann die Liste weiter abgehakt werden. Wäre da nicht der hellblaue Umschlag für Erdkunde, an dessen Stelle im Regal Leere herrscht.</p> <p>Am Ende des Einkaufs bleiben einige Posten offen. Ab welchem Alter können Kinder ihre Schulsachen eigentlich selbst besorgen? Den Zickzack-Kurs durchs Schreibwarengeschäft schaffen die sicher schneller.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:21:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrerin verliert die Kontrolle! 64-Jährige verletzt sich bei Unfall  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/autofahrerin-verliert-die-kontrolle-64-jaehrige-verletzt-sich-bei-unfall;art372443,12479500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/autofahrerin-verliert-die-kontrolle-64-jaehrige-verletzt-sich-bei-unfall;art372443,12479500]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.



        <p>Am Dienstagabend ist es auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Dabei soll ein Auto von der Fahrbahn abgekommen sein und sich überschlagen haben. Wie Tobias Springmann von der Hilzinger Feuerwehr gegenüber dem SÜDKURIER auf Nachfrage schildert, habe sich der Unfall gegen 19.30 Uhr ereignet.</p> <p>Er bestätigt, dass sich das Unfallfahrzeug nach Zeugenaussagen überschlagen haben muss. Wie es genau zu dem Unfall gekommen sei, könne Springmann nicht sagen. Er verweist dabei auf die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen, die Klarheit zur Unfallursache liefern könnten.</p> <h2>Auto kommt ins Schleudern und überschlägt sich</h2> <p>Laut Tatjana Deggelmann, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Konstanz, sei eine 64 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße in Richtung Hilzingen unterwegs gewesen. Aus bislang unbekanntem Grund sei die Frau auf die Gegenfahrbahn geraten. „Als sie ein entgegenkommendes Auto bemerkte, riss sie ihr Lenkrad nach rechts. Hierbei übersteuerte sie ihren Wagen und verlor über diesen die Kontrolle“, so Deggelmann weiter.</p> <p>Der Golf sei dabei ins Schleudern geraten und habe sich mehrfach über eine kleine Böschung hinweg überschlagen, bis er schließlich auf einem Feld neben einem Fahrradweg auf den Rädern zum Stehen gekommen sei. „Ein Rettungsdienst brachte die leicht verletzte Frau in ein Krankenhaus. Um den nicht mehr fahrbereiten Golf kümmerte sich ein Abschleppdienst“, so die Polizeisprecherin weiter.</p> <h2>Fahrerin konnte sich selbst befreien</h2> <p>Laut Tobias Springmann sei die verletzte Frau beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Unfallwagen gewesen. „Sie konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt“, so Springmann. Sie habe nicht aus dem Auto herausgeschnitten werden müssen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten beim Wagen die Batterie abgeklemmt und den Brandschutz sichergestellt – bis klar gewesen sei, dass keine Betriebsstoffe ausgelaufen seien.</p> <p>Wie hoch der Schaden beim Unfall auf der Bundesstraße zwischen Hilzingen und Riedheim tatsächlich ausgefallen sei, kann die Polizei derzeit noch nicht abschätzen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Autofahrerin verliert die Kontrolle! 64-Jährige verletzt sich bei Unfall]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 09:37:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen "Frechheit" und "gar nichts auszusetzen": Meinungen zum Krankenhaus-Essen gehen auseinander  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schlechtes-krankenhaus-essen-in-singen-meinungen-gehen-auseinander;art372458,12478616 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.  ]]></description>
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          SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.<br>
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        SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.



        <p>Hunderttausende Mahlzeiten pro Jahr stemmt die Küche im Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">Die Köche müssen mit einem knappen Budget wirtschaften und dennoch täglich hunderte Menschen ausgewogen versorgen.</a> Die Verpflegung im Krankenhaus schmeckt aber nicht jedem Patienten. Das sagen die SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser zum Krankenhaus-Essen.</p> <p><em>Leserbriefe geben die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zum Kürzen von Leserbriefen vor. Einsendungen werden nur bearbeitet, wenn sie mit vollständiger Absenderadresse und einer Telefonnummer für Rückfragen versehen sind. Leserbriefe veröffentlichen wir in der Tageszeitung sowie in unseren Digitalmedien mit Namen und Wohnort.</em></p> <h2>Frisches und gesundes Essen hilft bei der Genesung, schreibt Raimund Ritzi aus Öhningen:</h2> <p>Hier zeigt sich, dass Essen und Trinken bei uns wenig zählt. Man gibt horrende Summen ohne Wirkung für den sogenannten Klimaschutz aus und verwehrt den Kranken frisches und gesundes Essen. Dazu wird Abendessen schon am sommerlichen Nachmittag gegen 17 Uhr serviert. Zwei Scheiben Wurst, Streichkäse und schlechtes Brot sind doch fatal für die Genesung und von Genuss weit entfernt. Was ist nur aus Deutschland geworden?</p> <h2>Die Mahlzeiten sind eine Frechheit, schreibt Elisabeth Heilmann aus Öhningen:</h2> <p>Die Überschrift zum Bericht über das Essen im Krankenhaus ist eine Frechheit. Zugegeben: 10 Euro pro Patient und Tag sind wenig. Das berechtigt jedoch nicht dazu, den Patienten ein solches „Mahl“ vorzusetzen, wie das in Singen geschieht. Die Speisen müssen keinesfalls Gourmets genügen, aber normalen Menschen mit normalen Ansprüchen. Wie die beiden Herren in die Kamera lächeln, muss jeden verletzen, der jemals auf ein Mittagessen aus dieser Küche angewiesen war.</p> <h2>Patienten sollten auch Kunden sein, findet Ursula Stamm aus Singen:</h2> <p>Mir ist bekannt, dass das Mittagessen in der Singener Klinik eine Katastrophe ist. Und ich muss sagen, das Abendessen ist auch nicht unbedingt besser. Im Februar bekam ich jeden Abend zum Vesper Tomaten, in dieser Zeit sehr teuer und überhaupt nicht schmackhaft, das Brot war die Vollkatastrophe – ein Graubrot pappig und trocken. Diese Brotsorte bekam mein Bruder als Wegzehrung in den 60 Jahren bei der Bundeswehr. Wahrscheinlich ein Fabrikbrot. In diesem Krankenhaus heißt es nicht saisonal, regional und gesund.</p> <p>Als ich 2021 in der Klinik war, habe ich erneut auf meine Fischallergie hingewiesen. Schon der Geruch von Fisch löst bei mir starke Asthmaanfälle aus. Fisch essen ist für mich tödlich. Was bekam ich am nächsten Tag zum Mittagessen – natürlich Fisch mit Kartoffeln. Ich musste das Essen natürlich ablehnen, ich bekam nichts anderes. Auf meine Anfrage nach einem Joghurt sagte die Pflegekraft, sie kann in der Küche nachfragen, sie bekam als Antwort, die Küche verfügt nicht mehr über Joghurt. Also musste ich bis zum Abend ohne Essen ausharren.</p> <p>Natürlich wurde dieses Versehen auf die Pflegekraft geschoben, angeblich hatte sie es der Küche nicht mitgeteilt. Die arme Frau hat alles richtig gemacht, ich habe es gesehen. In dieser Klinik steht keiner zu seinen Fehlern, alles wird immer aufs Pflegepersonal geschoben, aber es interessiert natürlich niemand. Dazu fällt mir eine Quizfrage ein: Wer bezahlt die Gehälter der Angestellten und auch die der Ärzte? Ich denke, die Patienten. Also ändert einfach mal etwas.</p> <h2>Siegbert Kieninger aus Mühlhausen hat nichts an der Qualität des Essens auszusetzen:</h2> <p>Das andauernde Genörgel um die Qualität des Essens im Singener Krankenhaus kann so nicht unwidersprochen stehen bleiben. Ich selber, mehrere aus der Verwandtschaft und alle, die ich befragt habe zu dem Thema (ehemalige Patienten dieses Hauses), haben nichts, aber auch gar nichts an der Qualität auszusetzen!</p> <p>Bei hunderten Betten und tausenden Angestellten werden da täglich wohl auch tausende Essen serviert. Wenn dann einzelne notorische Nörgler meinen, das Essen schlecht reden zu müssen, sollte man dies eigentlich auch nicht weiter verbreiten. Schon bei der Bundeswehr, an der Uni, der Fachhochschule, in betrieblichen Kantinen habe ich immer Nörgler über das Essen erlebt – einfach nörgeln aus Prinzip.</p>]]>
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