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    <title>suedkurier.de - Stetten am kalten Markt</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:40 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:40 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:01:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Übung mit Präzision gemeistert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/uebung-mit-praezision-gemeistert;art372576,12512252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Jugendfeuerwehr Stetten a.k.M. beweist ihr Können bei einem Vegetationsbrand auf dem Parkplatz der Hohenzollernhalle  ]]></description>
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          Die Jugendfeuerwehr Stetten a.k.M. beweist ihr Können bei einem Vegetationsbrand auf dem Parkplatz der Hohenzollernhalle<br>
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        Die Jugendfeuerwehr Stetten a.k.M. beweist ihr Können bei einem Vegetationsbrand auf dem Parkplatz der Hohenzollernhalle



        <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> Ihren guten Ausbildungsstand demonstrierten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Stetten a.k.M. unter den Augen zahlreicher Zuschauer bei ihrer diesjährigen Hauptübung im Ortsteil Frohnstetten. Das Szenario mit einem Vegetationsbrand im Bereich der Glascontainer auf dem Parkplatz der Hohenzollernhalle hielt einige knifflige Aufgabenstellungen für die Mädchen und Jungen zwischen zehn und 17 Jahren bereit, die aber allesamt mit Umsicht und Präzision bewältigt wurden.</p> <p>Die Besatzung des ersten Fahrzeugs begann nach kurzer Einweisung sofort mit dem Aufbau einer Riegelstellung, da zu befürchten war, dass das Feuer der in Brand geratenen Hecke auf die naheliegenden Wohnhäuser übergreifen könnte. Das Team des zweiten Fahrzeugs, das kurze Zeit später aus Stetten eintraf, sorgte in Windeseile für Wassernachschub aus dem nahegelegenen Hydranten und so konnte man schon nach kurzer Zeit das Kommando „Wasser marsch“ vernehmen. Auch ein heftiger Gegenwind konnte die jungen Einsatzkräfte nicht aus dem Konzept bringen.</p> <p>„Alles lief wie am Schnürchen“, so das zufriedene Fazit der Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehr sowie der anwesenden Kommandokräfte aus Stetten a.k.M. „Ihr habt mit eurem Einsatz beste Werbung für die Jugendfeuerwehr gemacht“, hieß es. Als Anerkennung gab es ein gemeinsames Abendessen im Feuerwehrgerätehaus in Stetten am kalten Markt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Übung mit Präzision gemeistert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:03:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Realistische Übung in Frohnstetten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/realistische-uebung-in-frohnstetten;art372576,12508456 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die freiwillige Feuerwehr zeigt ihre Einsatzbereitschaft und den routinierten Umgang mit der eingesetzten Technik  ]]></description>
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          Die freiwillige Feuerwehr zeigt ihre Einsatzbereitschaft und den routinierten Umgang mit der eingesetzten Technik<br>
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        Die freiwillige Feuerwehr zeigt ihre Einsatzbereitschaft und den routinierten Umgang mit der eingesetzten Technik



        <p><strong>Stetten a.k.M./Frohnstetten</strong> Ihre Einsatzbereitschaft und den routinierten Umgang mit ihrer technischen Ausrüstung demonstrierte die Frohnstetter Abteilung der freiwilligen Feuerwehr unter den Augen von zahlreichen interessierten Bürgern bei ihrer Hauptübung.</p> <p>Als Brandobjekt hatten Kommandant Benedikt Hahn und sein Team ein ehemaliges Bauernhaus in der Schmeienstraße ausgesucht, dessen Scheune, so die Annahme, durch zündelnde Jugendliche in Brand geraten und stark verraucht war. Insgesamt 22 Wehrmänner waren mir drei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt, wobei die Besatzung des zuerst eingetroffenen Frohnstetter Fahrzeugs nach kurzer Lageerkundung und Befragung eines Zeugen unverzüglich mit den Maßnahmen zur Menschenrettung unter Atemschutz begann.</p> <p>Um die im Haus eingeschlossenen beiden Jugendlichen in Sicherheit zu bringen wurden sogenannte Fluchthauben eingesetzt. Erst nachdem dies gelungen war, wurde vom Kommando die Entrauchung der Scheune mittels Drucklüfter angeordnet. Die Besatzung des inzwischen eingetroffenen Einsatzfahrzeuges aus Stetten sorgte mit routinierten Handgriffen schnell für eine stabile Wasserversorgung und begann mit dem Innenangriff.</p> <p>Gute Dienste bei diesem anspruchsvollen Brandobjekt leistete der ebenfalls aus Stetten beorderte neue Gerätetransportwagen (GW-T), der dank seines modularen Systems mit verschiedenen Rollcontainern flexibel für jedes denkbare Einsatzszenario ausgerüstet werden kann. So konnte den Zuschauern unter anderem der richtige Umgang mit kontaminierter Einsatzkleidung anschaulich demonstriert werden. Bei der anschließenden Manöverkritik lobte das Kommando der freiwilligen Feuerwehr Stetten a.k.M. das fachgerechte und umsichtige Vorgehen, von der Fahrzeugaufstellung bis hin zur strukturierten Abarbeitung der Übungslage. Auch Bürgermeister Lehn schloss sich dem Lob an und bedankte sich bei den Wehrmännern für ihr Engagement und ihren zuverlässigen Dienst.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Unfall Heer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:25:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Retter sind für den Ernstfall gerüstet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/retter-sind-fuer-den-ernstfall-geruestet;art372576,12505147 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte  ]]></description>
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          Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte<br>
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        Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte



        <p>Bei bestem Herbstwetter haben sich am vergangenen Sonntag zahlreiche Bürger von der Einsatzbereitschaft der Glashütter Feuerwehr überzeugt. Unter großem Tatütata rückte die Wehr mit vier Einsatzfahrzeugen und insgesamt 24 Rettern zum Übungsobjekt der Familie Weingast in der Oberen Dorfstraße an.</p> <h2>Kniffliges Szenario</h2> <p>Beim Eintreffen sahen sich die Einsatzkräfte mit einem Brand in einer Maschinenhalle konfrontiert, in der eine Person vermisst wurde. Besonders knifflig wurde die Sache laut Übungsszenario allerdings durch das direkt an die Halle angebaute Wohnhaus, das es zum einen zu sichern galt, zum anderen mussten Menschen aus den oberen Geschossen in Sicherheit gebracht werden.</p> <p>Nachdem sich Einsatzleiter Florian Beck einen kurzen Überblick über die Sachlage verschafft hatte, beorderte er sofort einen Trupp unter schwerem Atemschutz in die verrauchte Halle. Parallel dazu wurde die große Drehleiter in Stellung gebracht, die Rückseite des Gebäudes von Löschtrupps geschützt und Riegelstellungen zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut.</p> <h2>Viele Zuschauer verfolgen Übung</h2> <p>Für die vielen Zuschauer kommentierte Abteilungskommandant Christoph Riester das spannende Geschehen, bei dem ein Rädchen ins andere zu greifen schien. Als der Angriffstrupp die verletzte Person aus der Halle brachte, eilten sofort weitere Kräfte zu Hilfe. Längst war eine sichere Wasserversorgung aufgebaut, derweil die Drehleiterbesatzung den Rettungskorb mit viel Fingerspitzengefühl zu den oberen Stockwerken steuerte, aus denen zwei Personen befreit werden mussten.</p> <h2>Neue Wärmebildkamera</h2> <p>Wie Christoph Riester erklärte, war bei der Übung erstmals die neue Wärmebildkamera der Abteilung im Einsatz: „Das erleichtert die Personen- und Brandherdsuche enorm“, sagte Riester, spare überdies Zeit und erhöhe die Sicherheit der Einsatzkräfte. Außerdem könnten im Nachgang Glutnester deutlich besser ausfindig gemacht und gelöscht werden: „Das ist ein enormer Fortschritt für unsere Abteilung“, betonte Riester bei der finalen Übungsbesprechung. Außerdem habe sich der Einsatz des sogenannten Loop bewährt, der beim Innenangriff dazu beitrug „ein Schlauchchaos“ zu vermeiden. Dabei handelt es sich um einen 30 Meter langen C-Schlauch, der spiral- oder kreisförmig gewickelt wird.</p> <h2>Lob für Einsatzkräfte</h2> <p>Alles in allem zeigte sich Riester mit den Leistungen seiner Truppe sehr zufrieden: „Es war schön zu sehen, wie ruhig, strukturiert und professionell der Einsatz von allen Beteiligten gemeistert wurde“, lobte er die Einsatzkräfte. Jeder Handgriff habe gestimmt, die Kommunikation und das Zusammenspiel der Mannschaft sei vorbildlich gewesen. Dies bestätigte der amtierende Gesamtkommandant Holger Severit: „Die Übung ist prima gelaufen, da kann ich nur ein dickes Lob aussprechen.“</p> <h2>Nils Pietruszka gewinnt Hammel</h2> <p>Traditionell stand direkt nach der Übung zunächst der Hammellauf auf dem Programm, an dem viele Besucher teilnahmen und sich nebenbei mit köstlichen Kirbeküchle verwöhnen ließen. Die Stimmung war bestens und der Kreis war rappelvoll, als plötzlich der Böllerschuss ertönte und der Vorjahressieger Nils Pietruszka erneut strahlender Besitzer des blumengeschmückten Hammels war. Über die weiteren Preise durften sich Georg Eppler (Hase), Christina Sieber (Bier) und Katharina Schachtschneider (Wurstkorb) freuen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Katastrophenschutz Rettungswesen Unfall thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Retter sind für den Ernstfall gerüstet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:06:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nachwuchsretter meistern Übung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/nachwuchsretter-meistern-uebung;art372576,12504745 ]]></link>      <description><![CDATA[  Traditionelle Kirbe mit Hammellauf, Blasmusik und Kirbeküchle. Jugendfeuerwehr zeigt bei Übung ihr Können  ]]></description>
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          Traditionelle Kirbe mit Hammellauf, Blasmusik und Kirbeküchle. Jugendfeuerwehr zeigt bei Übung ihr Können<br>
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        Traditionelle Kirbe mit Hammellauf, Blasmusik und Kirbeküchle. Jugendfeuerwehr zeigt bei Übung ihr Können



        <p><strong>Schwenningen</strong> Die Feuerwehr veranstaltete am Kirchweihsonntag die Schwenninger Kirbe. Rund 160 Besucher, darunter die drei Bürgermeisterstellvertreter und weitere Gemeinderäte, waren in der Straße Zum Galgenberg beim Gebäude von Omnibus Beck versammelt, als um 13.30 Uhr die Alarmierung mit Sirenengeheul erfolgte. Diesmal wurde aber nicht wie zumeist üblich die Einsatzabteilung zur Brandbekämpfung gerufen, sondern die 22-köpfige Jugendfeuerwehr durfte ihren Leistungsstand präsentieren. Kommandant Marcus Siber kommentierte das Geschehen und teilte mit, dass man stolz auf die Nachwuchstruppe sei, die seit der Gründung im Jahr 1969 die älteste im Landkreis Sigmaringen sei und seither das Reservoir für die heutige Einsatzabteilung bilde.</p> <p>Die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Marie Mattes und Moritz Siber war bestens aufgestellt, um mithilfe weniger Fahrer und Maschinisten der Einsatzabteilung die knifflige Aufgabe zu lösen. Angenommen wurde im großen Gebäude des Omnibusbetriebs ein Kurzschluss an einem Elektrogerät, das ein Feuer in der Garage verursachte. Weil der Eigentümer nicht zu Hause war, konnte sich der Brand unbemerkt ausbreiten. Unter Atemschutz führten die Jugendlichen die Brandbekämpfung von innen und außen durch. Und auch „Verletzte“ – Puppen in Menschengröße – wurden aus den Garagen geholt. Als die Jugendfeuerwehr nach Übungsende im Hof angetreten war, spendeten die Zuschauer kräftig Beifall.</p> <p>Im Anschluss fand auf dem Rathausplatz der Hammellauf statt. Der Musikverein unter Leitung von Antonie Fritz gab ein Platzkonzert. Den Hammel gewann Lene Lessner, Tochter des Bürgermeisterstellvertreters Florian Lessner. Über einen Hasen freute sich Thea Baier, Maxim Ruppel darf seine Familie zum Tortenessen einladen. Dann war im Feuerwehrhaus für einen gemütlichen Kirbenachmittag gesorgt, der Musikverein spielte auf. Bei der traditionellen Verlosung wechselten ein weiterer Hammel und Gewinne die Besitzer. Diesen Hammel gewann Anja Kaiser.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unfall Rettungswesen Fest]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Nachwuchsretter meistern Übung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 17:00:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kita Regenbogen feiert Sanierung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/kita-regenbogen-feiert-sanierung;art372576,12503598 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ergebnis wird bei Tag der offenen Tür präsentiert, Kinder haben von nun an mehr Platz und modernere Räume  ]]></description>
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          Ergebnis wird bei Tag der offenen Tür präsentiert, Kinder haben von nun an mehr Platz und modernere Räume<br>
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        Ergebnis wird bei Tag der offenen Tür präsentiert, Kinder haben von nun an mehr Platz und modernere Räume



        <p>Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Tag der offenen Tür hat die Heuberggemeinde am Freitag den gelungenen Umbau und die Sanierung der Evangelischen Kindertagesstätte Regenbogen gefeiert. Die Freude über das gelungene Werk stand allen Beteiligten – insbesondere natürlich den Kindern und ihren Erzieherinnen – ins Gesicht geschrieben. Auch viele Eltern, Großeltern und Besucher fanden lobende Worte für die gelungene Umsetzung der Pläne aus der Feder des heimischen Architekten Lukas Hahn.</p> <h2>Überaus gelungen</h2> <p>Zusammen mit dem Kita-Team gestaltete Diakon Ulrich Aeschbach aus Stockach den Gottesdienst, in dessen Verlauf er seine Freude über das „überaus gelungene Werk“ zum Ausdruck brachte, und den Kindern und Erzieherinnen zum Wiedereinzug in das sanierte Gebäude gratulierte. Einfach zauberhaft war es, mitanzusehen, wie die Kinder die Planung und Umsetzung dieses Großprojektes nachspielten und dabei „Wer will fleißige Handwerker sehen“ trällerten, oder mit dem Lied: „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts“ klar machten, wem die Stunde schlägt.</p> <h2>Arbeiten kosten 665.000 Euro</h2> <p>Auch Gemeindeoberhaupt Maik Lehn – zuvor geradezu köstlich von der kleinen Hannah Löffler parodiert – brachte seine Begeisterung über das vollendete Werk zum Ausdruck: „Wohin ich schaue: Ich sehe überall Glück, Zufriedenheit und Freude“, sagte Lehn und ließ die Planungs- und Entscheidungsfragen des Projektes kurz Revue passieren. Die große Frage, ob der Bedarf für die neu entstehenden Plätze auch langfristig gegeben sei, könne man nach wie vor „mit einem klaren Ja beantworten“, sagte Lehn. Er ließ wissen, dass die Gemeinde das Gebäude gekauft und als Besitzer die kompletten Umbau- und Sanierungskosten von 665.000 Euro übernommen habe. Erfreulicherweise sei aus dem Ausgleichsstock ein Zuschuss von 160.000 Euro geflossen. Der Bürgermeister machte deutlich, dass die Gemeinde nun „im Bereich der Kinderbetreuung sehr gut aufgestellt“ sei und den Eltern ein breites Betreuungsspektrum anbieten könne.</p> <h2>Bleibt in kirchlicher Trägerschaft</h2> <p>Am Beispiel zweier Koffer, der eine alt, der andere neu, brachte der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Stephan Spillecke, seinen Stolz zum Ausdruck, dass die Kita „weiterhin in kirchlicher Trägerschaft“ bleibe. Nicht allein die Hülle des Koffers (des Gebäudes) sei entscheidend, sondern dessen Inhalt, also das Konzept, nach dem die Kinder für ihr weiteres Menschsein geprägt würden: „Das, was unsere Kinder prägt, wird auch weiterhin im evangelischen Glauben passieren“, freute er sich und hob das teiloffene Konzept der Kita hervor, das auf die natürliche Neugier und die eigenen Entwicklungspotentiale der Kinder setze, wie es in Grönemeyers Lied „Gebt den Kindern das Kommando“ zum Ausdruck käme.</p> <h2>Sonnenblumen als Geschenk</h2> <p>Wie ihre Vorredner brachten schließlich auch die Leiterin der Kita Regenbogen, Nicole Kiesinger, sowie die Vorsitzende des Bezirkskirchenrates, Gisela Bruszt, allen am Projekt Beteiligten ihren herzlichen Dank zum Ausdruck, wobei Bruszt für alle Sonnenblumen im Gepäck hatte. Egal ob Planer, Handwerker, Verwaltung, Gemeinderat, Kirchengemeinde, Kita-Team, Sponsoren oder Eltern: „Sie alle haben Tolles geleistet und ein Werk geschaffen, auf das man stolz sein kann“, war man sich durchweg einig, bevor man schließlich die neuen Räumlichkeiten stürmte und das zuvor gepriesene Werk persönlich in Augenschein nahm.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das hat sich geändert</h2> Im Rahmen der Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde die früher im Untergeschoss der Kita Regenbogen gelegene Wohnung in neue Büro- und Personalräume umgebaut. Im Erdgeschoss konnten dadurch verschiedene Wände versetzt und so ein weiterer Gruppenraum für eine Regelgruppe geschaffen werden. Überdies wurden die sanitären Einrichtungen für die Kita-Kinder komplett modernisiert.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bauwerk Kindergarten Spendenaktion thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kita Regenbogen feiert Sanierung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:24:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendkapellen aus dem Landkreis Sigmaringen holen Doppelsieg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/jugendkapellen-aus-dem-landkreis-sigmaringen-holen-doppelsieg;art372576,12499932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2  ]]></description>
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          Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2



        <p>Einen großartigen musikalischen Erfolg durften die Jugendkapellen des Musikvereins Schwenningen und des Musikvereins Illmensee beim Oberschwäbischen Jugend-Blasmusikfestival am Samstagabend, 11. Oktober, in Friedrichshafen-Ettenkirch feiern. Beide Ensembles überzeugten auf ganzer Linie und holten sich einen Doppelsieg für den Blasmusikverband Sigmaringen.</p> <h2>800 und 700 Euro für die Jugendarbeit</h2> <p>Schwenningen belegte den ersten Platz und durfte einen Scheck in Höhe von 800 Euro für seine Jugendarbeit entgegennehmen. Dicht dahinter belegte der Vorjahressieger Illmensee den zweiten Platz und erhielt 700 Euro Prämie. Der doppelte Erfolg sorgte für große Freude bei den jungen Musikerinnen und Musikern sowie ihren zahlreichen Unterstützern.</p> <h2>Halle brechend voll</h2> <p>Die Veranstaltung lockte ein großes Publikum nach Ehrenkirch. Die Halle war brechend voll besetzt mit Freunden der Blasmusik aus den Blasmusik-Kreisverbänden aus den Landkreisen Biberach, Ravensburg, Bodenseekreis und Sigmaringen. Allein aus Schwenningen waren zwei Busse voller Akteure und Unterstützer angereist. Schwenningen kam mit seinem 38-köpfigen Orchester mit einem durchschnittlichen Alter von 16,5 Jahren zu einem frenetisch gefeierten Sieg. Bewertet wurden nicht nur die Präzision der musikalischen Darbietungen, sondern auch Kreativität, Unterhaltungswert und der Show-Faktor.</p> <h2>Talentierte Musiker</h2> <p>Jedes Orchester spielte ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück. Die Jury – bestehend aus den vier Kreisverbandsjugendleitern und einem externen Vorsitzenden – sowie das Publikum entschieden je zur Hälfte gemeinsam über die Platzierungen. In diesem Jahr gingen die Jugendkapellen aus Steinhausen-Rottum, Altheim-Frickingen-Wintersulgen, Baienfurt, Illmensee und Schwenningen an den Start. Alle fünf Jugendblasorchester lieferten an diesem Abend eine unglaubliche Show ab und präsentierten ein beeindruckendes Talent, worauf jede Kapelle stolz sein darf. Dem Publikum wurde ein kurzweiliger Abend, vollgepackt mit Blasmusik und kreativen Showeinlagen, geboten. Der Doppelsieg der Kapellen aus dem Kreis Sigmaringen unterstrich einmal mehr eindrucksvoll die hohe Qualität der musikalischen Jugendarbeit in der Region.</p> <h2>Musikstück aus dem Dschungelbuch</h2> <p>Die Schwenninger Jugendkapelle unter Leitung von Antonie Fritz überzeugte mit beiden Stücken „So schön ist Blasmusik“ (der Erkennungsmusik des „Grand Prix der Volksmusik“) und „The Jungle Book“. Charmant führte die zehnjährige Elina Chiarenza durch das Programm der Heuberger Nachwuchsmusiker. Besonders bunt und perfekt inszeniert war der Auftritt der 15 Zöglinge der Jugendkapelle, die das Stück „The Jungle Book“ mit einem kleinen Theaterstück ergänzten und auf diese unterhaltsame Weise die Geschichte des Menschenjungen Mogli zum Leben erweckten.</p> <h2>Der König der Löwen</h2> <p>Mit dem schönen Lied „The Story“ sowie „Selection from the Lion King“, einem Medley der bekanntesten Titel des Disney-Klassikers, sicherten sich die Jungmusikanten aus Illmensee den zweiten Platz. Auch aus Illmensee waren 130 Musikfreunde angereist.</p> <p>Voller Freude und Stolz nahmen die beiden Jugendkapellen aus Schwenningen und Illmensee am Ende ihre Siegertrophäen und die Schecks für ihre Jugendarbeit in Empfang.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik Kulturpreise Auszeichnungen thema-kultur thema-kultur-musik thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 09:42:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hermann Löffler wird Ehrenzunftmeister  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/hermann-loeffler-wird-ehrenzunftmeister;art372576,12499748 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hauptversammlung der Hilbenschlecker in Frohnstetten. Vom Ortsvorsteher gibt es für den neuen Ehrenzunftmeister die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hauptversammlung der Hilbenschlecker in Frohnstetten. Vom Ortsvorsteher gibt es für den neuen Ehrenzunftmeister die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/hermann-loeffler-wird-ehrenzunftmeister;art372576,12499748]]></guid>
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        Hauptversammlung der Hilbenschlecker in Frohnstetten. Vom Ortsvorsteher gibt es für den neuen Ehrenzunftmeister die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold



        <p>Ganz im Zeichen des konsequent vollzogenen Generationenwechsels sowie der Verabschiedung verdienter langjähriger Vorstandsmitglieder stand die Hauptversammlung des Narrenvereins Hilbenschlecker. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Mitglieder der notwendigen Satzungsänderung zugestimmt, dass künftig bis zu drei gleichberechtigte Personen die Vereinsspitze bilden können. Dem bisherigen Zunftmeister Hermann Löffler war die Freude und die Erleichterung förmlich ins Gesicht geschrieben, als er nach der Wahl den Führungsstab der Hilbenschlecker symbolisch an seine drei Nachfolger Marc Wizemann, Mathias Peter und Martin Kipp weitergeben konnte und ihnen zum einstimmig erteilten Votum gratulierte.</p> <h2>Positive Bilanz</h2> <p>Das junge Vorstandsteam komplettieren die neugewählte Häswartin Alexandra Ritter sowie Cindy Dreher als Beisitzerin. In seinem letzten Rechenschaftsbericht zog Zunftmeister Hermann Löffler eine rundum positive Bilanz der zurückliegenden Fasnetsaison. Gut angekommen sei vor allem das erstmals ausgerufene Motto für den traditionellen Hilbenschlecker-Ball sowie die Einbeziehung der neuen Zunftstube in der ehemaligen Grundschule ins dörfliche Fasnetsgeschehen. Die Planungen für einen weiteren Ausbau insbesondere im Küchen- und Mehrzweckbereich laufen weiter und sollen in Abstimmung mit der Gemeinde bald in Angriff genommen werden.</p> <h2>Hohe Kosten für Busausfahrten</h2> <p>Einzig die hohen Kosten für die Busausfahrten bescherte den Frohnstetter Narren einen kleinen Wermutstropfen. Bisher konnten die Ausgaben weitgehend durch die Einnahmen aus der Tombola und dem Narrenblatt ausgeglichen werden, aktuell werden aber gerade für diese beiden Bereiche neue Köpfe gesucht, die bereit sind, hierfür künftig die Verantwortung zu übernehmen.</p> <h2>Ehrenorden für vier Frauen</h2> <p>Dass vor allem junge Frauen hierzu bereit sind, wurde in der anschließenden Ehrung für verdiente Vorstandsmitglieder deutlich. Für ihren aktiven Einsatz im Verein und im Vorstand wurden Cindy Dreher, Natascha Dreher, Lisa Tomaselli und Stefanie Dreher vom Zunftmeister mit dem Ehrenorden des Vereins ausgezeichnet. Persönliche Erinnerungsstücke und Präsente gab es anschließend für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder – allen voran für Adelheid Holdenried, die seit mehr als 30 Jahren als verantwortliche Häswartin tätig war und mit hohem persönlichem Einsatz und viel Herzblut in dieser langen Zeit unzählige Narrenhäser für Aktive und Kinder genäht und zusammengestellt hat.</p> <h2>30 Jahre im Narrenverein engagiert</h2> <p>Viel Lob gab es auch für Andreas Beck, der seit mehr als 20 Jahren als Beisitzer immer zur Stelle war, wo eine helfende Hand gebraucht wurde. Dem neugewählten Mit-Zunftmeister Martin Kipp blieb es schließlich vorbehalten, die Laudatio auf seinen Vorgänger Hermann Löffler zu halten, der seit nunmehr 30 Jahren die Geschicke des Frohnstetter Narrenvereins nachhaltig gestaltet und geprägt hat. Nie habe er seine Person in den Vordergrund gedrängt, sondern seine ganze Kraft und Energie ausschließlich in den Dienst des Vereins gestellt, lobte Kipp. Unter stehenden Ovationen aller anwesenden Mitglieder verlieh er an Hermann Löffler für seine unvergessenen Verdienste die Würde des Ehrenzunftmeisters.</p> <h2>Verdienstmedaille der Gemeinde</h2> <p>Auch seitens der Gemeindeverwaltung blieb das überragende Engagement des scheidenden Zunftmeisters nicht unbeachtet. Ortsvorsteher Alfio Tomaselli hob vor allem Löfflers umsichtige Art sowie seine absolute Verlässlichkeit hervor und bezeichnete ihn als „Macher“ im besten Sinne, der heute mit Stolz auf sein Lebenswerk zurückblicken könne. Als sichtbares Zeichen des Dankes für seine langjährigen Verdienste überreichte Tomaselli an Löffler unter lang anhaltendem Beifall die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold samt Ehrenurkunde.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hermann Löffler wird Ehrenzunftmeister]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 10:37:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle Bilder zum Stettener Oktober  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/alle-bilder-zum-stettener-oktober;art372576,12499089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Sonntag fand in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt die 22. Auflage des Stettener Oktobers statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen tausende Besucher. Wir haben alle Bilder.  ]]></description>
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          Am Sonntag fand in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt die 22. Auflage des Stettener Oktobers statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen tausende Besucher. Wir haben alle Bilder.<br>
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        Am Sonntag fand in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt die 22. Auflage des Stettener Oktobers statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen tausende Besucher. Wir haben alle Bilder.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Messen Stadt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle Bilder zum Stettener Oktober]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 13:55:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tausende Besucher beim Stettener Oktober  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/tausende-besucher-beim-stettener-oktober;art372576,12498499 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Attraktionen lockten massenweise Besucher zum 22. Stettener Oktober nach Stetten a.k.M.  ]]></description>
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          Zahlreiche Attraktionen lockten massenweise Besucher zum 22. Stettener Oktober nach Stetten a.k.M.<br>
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        Zahlreiche Attraktionen lockten massenweise Besucher zum 22. Stettener Oktober nach Stetten a.k.M.



        <p>Der „Stettener Oktober“ ist und bleibt ein absoluter Renner. Auch in seiner 22. Auflage lockte die traditionelle Veranstaltung des Wirtschaftsverbundes wieder haufenweise Besucherinnen und Besucher in die Heuberggemeinde. Und das, obwohl im gesamten Umfeld ebenfalls verkaufsoffene Sonntage auf dem Programm standen.</p> <p>Überdies meinte es der Wettergott mit Bilderbuchwetter einmal mehr gut mit den Organisatoren.</p> <h2>Bilderbuchwetter lässt Besucher strömen</h2> <p>Auch wenn zum Start des gut bestückten Bauernmarktes im Stettener Schlosshof um 11 Uhr noch das eine oder andere Wölkchen am Himmel stand, so leuchtete die Sonne schon bald darauf von einem strahlendblauen Himmel, so dass die Besucher in Scharen auf den Heuberg strömten.</p> <p>In null Komma nichts war die Stettener Flaniermeile gut besucht, an der entlang sich wieder zahlreiche Handwerksbetriebe, Einzelhändler und auch Dienstleister präsentierten. Auch einige Vereine – wie beispielsweise der VdK oder die Nächstenhilfe – informierten dort über ihre Initiativen und Ziele.</p> <p>Dazu hatten die Organisatoren wieder ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das sowohl bei Jung als auch Alt für gute Laune sorgte.</p> <h2>Viele Angebote für die kleinen Besucher</h2> <p>Während sich Mama und Papa in den einzelnen Fachgeschäften in Ruhe beraten ließen, wurde es dem Nachwuchs beispielsweise im nostalgischen Kinderkarussell oder in einer riesigen Hüpfburg nicht langweilig.</p> <p>Mit staunenden Augen verfolgten Kids und Erwachsene das geschäftige Treiben im großen Outdoor-Parcours, den die Modellbaufreunde aus Sigmaringendorf auf dem Norma-Parkplatz aufgebaut hatten.</p> <p>An verschiedenen Plätzen faszinierte „Mischter Toscana“ die Besucher nicht nur mit seinem XXL-Seifenblasen-Spektakel – auch als Stelzenmann, Ballonmodellierer und vor allem mit seinen Zauberkünsten brachte er sein Publikum zum Staunen.</p> <h2>Tolle Preise sind zu gewinnen</h2> <p>Beim Stettener Oktober ist auch das beliebte Glücksenten-Angeln nicht mehr wegzudenken, bei dem in der Regel Kinder ihr Glück versuchen und tolle Preise gewinnen können. Dass aber jemand ins Becken taucht, um seine Glücksente herauszuholen, das hatte es bislang noch nie gegeben.</p> <p>Und so war es für Steffen Pfeiffer – Inhaber des gleichnamigen Optiker-Geschäfts – keine Frage, den Mut von Sven Guichard für seinen Einkauf „mit dem höchsten Rabatt von 30 Prozent“ zu belohnen.</p> <h2>Hammellauf und TSV-Ladykracher</h2> <p>Als Besuchermagneten entpuppten sich einmal mehr der traditionelle Hammellauf der Stettener Feuerwehrkappelle im Schlosshof sowie der Auftritt der TSV-Ladykracher bei Getränke Nolle. Hunderte Besucher genossen beim Hammellauf auf der Rathaustreppe die strahlende Sonne, verfolgten das Geschehen im Laufring und warteten gespannt auf das Klingeln des Weckers, das denjenigen, die gerade die kleinen Hürden im Ring überlaufen, signalisiert, dass sie zu den glücklichen Gewinnern gehören. So war Kevin Oesterle aus Irndorf die Freude ins Gesicht geschrieben, als er als neuer Besitzer eines Hammels bekannt gegeben wurden, während Mama und Papa dem schmunzelnden Vorschlag nichts abgewinnen konnten, den Hammel direkt im Kofferraum mitnehmen zu dürfen.</p> <p></p> <p>Und mindestens genauso viele Besucher verfolgten gegen 17 Uhr den Auftritt der TSV-Ladykracher bei Getränke Nolle, der traditionell das offizielle Ende des Stettener Oktober einläutet – auch wenn sich danach noch viele Gäste gerne weltlichen Genüssen und unterhaltsamen Gesprächen in gemütlicher Runde hingeben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Freizeitpark thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tausende Besucher beim Stettener Oktober]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:38:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ganztagsbetreuung bleibt wie sie ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/ganztagsbetreuung-bleibt-wie-sie-ist;art372576,12497262 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eltern von Schülerinnen und Schülern in Schwenningen soll die Wahlmöglichkeit erhalten bleiben  ]]></description>
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          Eltern von Schülerinnen und Schülern in Schwenningen soll die Wahlmöglichkeit erhalten bleiben<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eltern von Schülerinnen und Schülern in Schwenningen soll die Wahlmöglichkeit erhalten bleiben



        <p>Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt in Baden-Württemberg an Grundschulen ein gesetzlicher Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Dies bedeutet, dass jedes Kind von der Klasse eins bis vier einen Anspruch auf eine ganztägige Betreuung hat, wobei dieser Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2026/2027 stufenweise, beginnend mit Klasse 1, umgesetzt werden soll. Im Jahr 2029/2030 seien dann alle vier Grundschulklassen eingebunden, teilte Bürgermeister Ewald Hoffmann dem Gemeinderat mit.</p> <p>Bei der Ausgestaltung der Ganztagsbetreuung haben die Schulträger eine Wahlfreiheit, ob diese verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler eingeführt werden soll oder, wie in Schwenningen bisher üblich, auf freiwilliger Basis angeboten wird. Vorteil bei der verpflichtenden Ganztagsbetreuung sei unter anderem, dass die benötigten Lehrerstunden vom Land gestellt werden. Nachteil sei bei dieser Form, dass alle Schüler das Angebot wahrnehmen müssten und den Eltern die Wahlfreiheit genommen werde. Die verpflichtende Ganztagsbetreuung werde auch deswegen kritisch angesehen, weil aktuell bereits oft zu wenige Lehrerinnen und Lehrer für den regulären Schulunterricht vorhanden seien.</p> <h2>Wohlfühloase Schwenningen</h2> <p>Der Schulleiter der Schwenninger Nachbarschaftsgrundschule (NGS), Martin Sedlaczek, bezeichnete diesbezüglich die Situation in Schwenningen als „Wohlfühloase Schwenningen“. Hier sei die Welt noch in Ordnung. Er stellte dem Gemeinderat eine Präsentation vor, welche die Gesichtspunkte der Thematik umfassend beleuchtete. Dabei kamen die Punkte Betreuer/Lehrkräfte, Eltern, Freizeitverhalten und Verpflegung vor. Ganztagsbetreuung bedeute, dass die Kinder mindestens acht Stunden pro Tag in der Schule sind, inklusive der Unterrichtszeiten.</p> <h2>Kopfschütteln im Gremium</h2> <p>In der aktuellen Diskussion um die verpflichtende Ganztagsbetreuung stehe auch, dass freitagmittags eine Betreuung vorgehalten werden muss, obwohl diese größtenteils gar nicht benötigt werde. Und während der Ferienzeit dürfe die Betreuung für höchstens vier Wochen lang aussetzen. Da gab es Kopfschütteln im Gremium.</p> <p>„Schulen brauchen qualifiziertes pädagogisches Personal, um die steigenden Anforderungen und die individuellen Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen“, stellte Sedlaczek fest. Weil die finanziellen Mittel für die Ganztagsbetreuung oft nicht ausreichend seien, um die Qualität der Betreuung sicherzustellen und die Anspruchshaltung zu erfüllen, könnten die Schulträger Gebühren verlangen. Sedlaczek befürchtet, dass insbesondere kleine Kommunen vor vollendete Tatsachen gestellt würden und oft nicht wüssten, wie sie den Rechtsanspruch umsetzen sollen.</p> <h2>Attraktiv bleiben</h2> <p>Selbst der Lehrerverband VBE betone schon lange, dass der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung so nicht einzuhalten sei. Und auch die Zahl der Schulleitungen, die an diesen hochgesteckten Zielen zweifeln werde größer, habe der Landesvorsitzende Gerhard Brand mitgeteilt. Konkret zur Umsetzung des Rechtsanspruches an der Schwenninger Schule erklärte der Rektor: „Vorrangig muss ein Angebot stattfinden, dass einen Wechsel von Kindern an andere Schulen der Region möglichst verhindert.“ Dazu rechne er mit einer stetigen Erhöhung schulischer Qualitätsstandards in fachlichen, sozialen und pädagogischen Belangen, um die Attraktivität der NGS zu halten. Und selbstverständlich benötige man ein Betreuungsangebot mit qualifiziertem Personal und guter Infrastruktur.</p> <h2>Wer nimmt Nachmittagsbetreuung in Anspruch?</h2> <p>Gemeinderat Florian Lessner verlangte eine neue Diskussion über die relevanten Fragen und Qualitätsstandards und forderte Ideen und Vorschläge seitens des Bürgermeisters. Er regte an, das Angebot ab dem Schuljahr 2026/27 gleich auf andere Klassen zu erweitern, um eine stärkere Auslastung zu erreichen. Auf die Frage von Ratsmitglied Michael Ritter nach der Auslastung der Schule mit dem bestehenden Betreuungsangebot erklärte der Schulleiter, man zähle derzeit 76 Schüler, von denen montags stets siebzehn das Angebot der Nachmittagsbetreuung in Anspruch nehmen. Dienstags bis donnerstags seien es aber derzeit noch viel weniger. Es sei eine spannende Frage, wie sich der Betreuungsbedarf ab 2026 entwickle.</p> <h2>Nicht verpflichtend</h2> <p>Um den Eltern die Wahlmöglichkeit der Inanspruchnahme der Ganztagsbetreuung offenzuhalten, stimmte der Gemeinderat dem mit der Schulleitung abgestimmten Vorschlag der Gemeindeverwaltung zu, dass an der NGS ab September 2026 eine nichtverpflichtende Ganztagsbetreuung angeboten werde. Der bisher bestehende Betreuungsweg soll damit vorerst fortgeführt werden. „Aktuell wird an unserer Nachbarschaftsgrundschule bereits ein umfangreiches Betreuungsangebot für die Schüler angeboten“, stellte Bürgermeister Ewald Hoffmann fest. Er lobte das Personal der Schule sowie die die beiden Betreuungspersonen Astrid Schreiyäck und Nicole Großmann für ihren ausgezeichneten Einsatz. Mit der Arbeit der Schule sei man in Schwenningen sehr zufrieden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bildungspolitik Kinderbetreuung Kindergarten thema-gesellschaft-bildung thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ganztagsbetreuung bleibt wie sie ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:30:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stettener Herbst: Anziehungspunkt und Markenzeichen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/stettener-herbst-anziehungspunkt-und-markenzeichen;art372576,12496952 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einkaufen am Sonntag. Mit der Familie ohne Alltagshektik gemütlich durch den Ort bummeln. Sich informieren und nebenbei viel Spaß und Unterhaltung haben: Dazu bietet sich beim traditionellen „Stettener Oktober“ am kommenden Sonntag, 12. Oktober, wieder die ideale Gelegenheit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einkaufen am Sonntag. Mit der Familie ohne Alltagshektik gemütlich durch den Ort bummeln. Sich informieren und nebenbei viel Spaß und Unterhaltung haben: Dazu bietet sich beim traditionellen „Stettener Oktober“ am kommenden Sonntag, 12. Oktober, wieder die ideale Gelegenheit.<br>
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        Einkaufen am Sonntag. Mit der Familie ohne Alltagshektik gemütlich durch den Ort bummeln. Sich informieren und nebenbei viel Spaß und Unterhaltung haben: Dazu bietet sich beim traditionellen „Stettener Oktober“ am kommenden Sonntag, 12. Oktober, wieder die ideale Gelegenheit.



        <div class="koll"> <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> Einkaufen am Sonntag. Mit der Familie ohne Alltagshektik gemütlich durch den Ort bummeln. Sich informieren und nebenbei viel Spaß und Unterhaltung haben: Dazu bietet sich beim traditionellen „Stettener Oktober“ am kommenden Sonntag, 12. Oktober, wieder die ideale Gelegenheit. Bereits ab 11 Uhr kann man im Schlosshof über den traditionellen Bauernmarkt schlendern, und von 12 bis 17 Uhr haben die Geschäfte ihre Pforten zum verkaufsoffenen Sonntag geöffnet.</p> Ein Erlebnis für alle <p>Was vor über zwei Jahrzehnten begann, hat sich schnell zu einem Anziehungspunkt und Markenzeichen der Heuberggemeinde entwickelt. Am kommenden Wochenende steht bereits die 22. Auflage des „Stettener Oktober“ auf dem Plan. Und die Organisatoren haben sich wieder einiges einfallen lassen, um ihren Kunden und Besuchern allerhand zu bieten und den Tag einmal mehr zum Erlebnis für die ganze Familie zu machen. Sofern der Wettergott einigermaßen mitspielt und seine Schleusen dichthält, sind dem familiären Vergnügen also kaum Grenzen gesetzt. Schließlich wird für alle Generationen wieder einiges geboten.</p> <p>Entlang der Lager- und Hauptstraße präsentieren sich Handel, Handwerk und Dienstleister. Und von 12 bis 17 Uhr öffnen viele Einzelhändler ihre Geschäfte, präsentieren ihren Kunden Neuigkeiten und Altbewährtes. Auch der neue Rewe-Markt öffnet seine Pforten und bietet neben vielen Verköstigungen ein buntes Programm für die ganze Familie. Selbst die Welt der ätherischen Öle ist diesmal vertreten. In den Räumen der Fahrschule Schilf und Benkler haben die Besucher an einem Stand die Möglichkeit, Öle zu schnuppen und viel über die natürliche Kraft der Pflanzen zu erfahren.</p> Gut bestückter Bauernmarkt <p>Aber nicht zur zum stressfreien Shoppen locken die Stettener Gewerbetreibenden. Denn bereits ab 11 Uhr findet Schlosshof ein Bauernmarkt statt, zu dem sich zahlreiche Anbieter angemeldet haben. Bis 17 Uhr locken diese mit einem breiten Warenangebot. So gibt es Schmuck, Wollsachen, Babyartikel, Korbwaren, Bienenprodukte, Allgäuer Käsespezialitäten, Liköre und vieles mehr. Die Stettener Feuerwehrkapelle gibt um 12.30 Uhr ein Platzkonzert bei Getränke Nolle und lädt ab 14 Uhr zum traditionellen Hammellauf auf den Schlosshof ein, bei dem neben dem Hauptgewinn – einem Hammel – weitere attraktive Preise vergeben werden. Für einen Augenschmaus sorgt einmal mehr die TSV-Tanzgruppe „Ladykracher“, die um 17 Uhr bei Getränke Nolle auftreten.</p> Attraktives Kinderprogramm <p>Auch für die Kinder wird wieder vieles geboten. Unter anderem sorgen Ponyreiten, ein Kinderkarussell sowie ein großer Modellbau-Outdoor-Parcours für Unterhaltung des Nachwuchses. Dazu tritt der Zauberer „Mischter Toscana“ wieder an verschiedenen Standorten auf, der mit seinen Tricks und Künsten auch bei Erwachsenen stets prima ankommt.</p> <p>Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. So können es sich Besucher beispielsweise Steak und Wurst, Pizza und Dennetle, Schupfnudeln, Pommes oder auch bei Kaffee und Kuchen im Bürgersaal gut gehen lassen.</p> <h2>Das Programm</h2> <ul> <li>11 bis 17 Uhr: Bauernmarkt auf dem Schlosshof</li> <li>12 bis 17 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag mit Attraktionen für Kinder und Erwachsene</li> <li>12.30 Uhr: Platzkonzert der Feuerwehrkapelle bei Getränke Nolle</li> <li>14 Uhr: Hammellauf im Schlosshof</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stettener Herbst: Anziehungspunkt und Markenzeichen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 14:30:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogel Strauß macht das Rennen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/vogel-strauss-macht-das-rennen;art372576,12494985 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Strohpark war wieder ein großer Erfolg, das Volksfest zog Besucher aus ganz Baden-Württemberg an. Wann der 28. Strohpark stattfindet  ]]></description>
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          Der Strohpark war wieder ein großer Erfolg, das Volksfest zog Besucher aus ganz Baden-Württemberg an. Wann der 28. Strohpark stattfindet<br>
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        Der Strohpark war wieder ein großer Erfolg, das Volksfest zog Besucher aus ganz Baden-Württemberg an. Wann der 28. Strohpark stattfindet



        <p>Fünf Wochen nach der Eröffnung der Freiluftausstellung „Ideen aus Stroh“ wurde das Ergebnis der Bewertung der dreizehn Vertreterinnen und Vertreter des Präsidiums des Turngaus Hohenzollern sowie des Blasmusikverbandes Sigmaringen gelüftet.</p> <h2>Auch Klein-Erwin ist ganz vorn dabei</h2> <p>Pro Figur konnten die Jurymitglieder am 6. September zehn Punkte vergeben, so dass als Höchstpunktzahl 130 Punkte möglich waren. Mit 127 Punkten wurde der Vogel Strauß vom Musikverein Sieger des Strohparks 2025. Mit 126 Punkten ganz knapp dahinter platzierte sich die lustige Formation Klein-Erwin am Meer vom Turnverein.</p> <h2>Zwei Drittplatzierte</h2> <p>Und dieses Jahr gab es gleich zwei dritte Plätze. Mit jeweils 123 Punkten belegten die Landjugend (KLJB) mit ihrem Flugzeug sowie der Tennisclub mit dem Krokodil den dritten Rang. Auf den weiteren Plätzen landeten der Sportverein mit dem Steinbock, der Narrenverein Wasserschöpfer mit der Wasserschöpfermaske, die Feuerwehr mit ihrem Feuerwehr-Minion, die Ökumenische Erlebniskirche mit ihrer Strohkirche, der Schwäbische Albverein mit der Horenhütte, Helmut Bosch mit seiner Ansichtssache sowie Markus Sauter mit dem Kugelbrett. Den Wanderpokal und einen Karton Sekt durfte Vinzenz Greber als Obmann der Albvereinsortsgruppe entgegennehmen, die mit der Horenhütte das (gemessen am Kubikmeter umbauten Raum) größte Werk geschaffen hatte.</p> <p>Gut besucht war die Prämierungsveranstaltung am Samstag, 4. Oktober, im Strohparkzelt, wobei allein rund hundert Strohbinderinnen und Strohbinder gekommen waren. Die Party der Pro-Strohpark-GbR wurde von deren Sprecher Werner Scheuble, gleichzeitig als Bürgermeisterstellvertreter präsent, geleitet. Alle Strohbinder wurden mit Verzehrgutscheinen versorgt. Der 27. Strohpark sei ein sehr schöner gewesen, mit vielen Besuchern, so Scheuble.</p> <h2>Großes Medieninteresse</h2> <p>„Unsere Besucher kommen nicht automatisch! Sie kommen wegen eurer Figuren und eurem Engagement, denn ohne die Bereitschaft jedes Einzelnen wäre hier nichts los“, rief der Strohpark-Papa wie er oft genannt wird, den Strohbindern zu. Man habe wieder gezeigt „was wir können und alle dürften mit unserer Arbeit sehr zufrieden sein“. Besonders erfreulich sei auch dieses Jahr das riesige Medieninteresse.</p> <h2>Elf Werke aus Kinderhand</h2> <p>Es seien wieder tolle Figuren entstanden. „Es freut mich besonders, dass wir so viele teilnehmende Kinder haben, denn somit ist die Zukunft der Strohfiguren gesichert“, strahlte Werner Scheuble. Rechnet man das große Kunstwerk der Nachbarschaftsgrundschule (daran haben über fünfzig Schülerinnen und Schüler mitgewirkt) als eines, so konnte man dieses Jahr elf Werke aus Kinderhand geschaffen registrieren. Alle Kinder erhielten bei der Prämierung eine Strohpark-Medaille, ein Erinnerungsfoto ihres Kunstwerkes, einen Pommes-Gutschein und die von der Gemeinde Schwenningen gesponserten Eintrittskarten fürs Lehrschwimmbecken in der Schule.</p> <h2>Musikvereine und Bands tragen zum Erfolg bei</h2> <p>Auch zum 27. Strohpark kamen Besucherinnen und Besucher aus ganz Baden-Württemberg und sogar darüber hinaus zum größten Volksfest auf dem Heuberg, das auch dieses Jahr wieder 30 Tage lang dauerte. Mehr als zwanzig Musikvereine und kleinere Musikformationen wirkten mit tollen Auftritten im Zelt mit.</p> <h2>Termin für Strohpark 2026</h2> <p>Zurückblickend dankte der Sprecher der GbR allen Strohbindern, den Anwohnern für ihr Verständniswegen des erhöhten Besucher- und Lärmaufkommens, Strohparkguide Emil Laschinger für seine Führungen, der Gemeindeverwaltung sowie den zahlreichen Sponsoren, ohne deren Unterstützung diese Mammutveranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Auch an die vielen weiteren, am Erfolg des Strohparks beteiligten Personen richtete Scheuble Dankesworte. Der 28. Strohpark wird am 5. September 2026 eröffnet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Veranstaltungen Auszeichnungen Fest thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vogel Strauß macht das Rennen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 11:43:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mittagstisch in gemütlicher Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/mittagstisch-in-gemuetlicher-runde;art372576,12494911 ]]></link>      <description><![CDATA[  Großer Zulauf bei neuem Angebot im Bürgersaal. Der Verein Nächstenhilfe kann 75 Gäste begrüßen. So waren die Reaktionen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Großer Zulauf bei neuem Angebot im Bürgersaal. Der Verein Nächstenhilfe kann 75 Gäste begrüßen. So waren die Reaktionen<br>
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        Großer Zulauf bei neuem Angebot im Bürgersaal. Der Verein Nächstenhilfe kann 75 Gäste begrüßen. So waren die Reaktionen



        <p>Einen Volltreffer haben die Verantwortlichen des Vereins „Nächstenhilfe Stetten am kalten Markt“ mit ihrem neuen Angebot eines gemeinsamen Mittagstisches gelandet. 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer strömten am 1. Oktober in den Bürgersaal des Rettungszentrums und ließen sich von Gastronom Yannick Traut und einem fleißigen Helferteam des Vereins verwöhnen.</p> <h2>Es läuft wie am Schnürchen</h2> <p>Der Bürgersaal platzte fast aus den Nähten, so groß war der Andrang. Und den meisten Gästen stand die Freude geradezu ins Gesicht geschrieben. Wartete doch mit Schweinebraten, Spätzle und Gemüse sowie Champignonrahmsoße ein leckeres Mittagessen auf die Gäste. Und das Ganze in gemütlicher Runde, an einem liebevoll gedeckten Tisch, statt wie zu Hause vornehmlich alleine oder zu zweit. Kein Wunder, dass die Stimmung unter den Gästen durchweg gut war, und man gespannt wartete, wie es denn so laufen werde. Und es lief – man kann es wirklich nicht anders sagen – wie am Schnürchen.</p> <h2>Großer Helferkreis</h2> <p>Aber der Reihe nach: Zunächst begrüßte die Vorsitzende des Vereins Nächstenhilfe die vielen Gästen: „Wir sind einfach überwältigt, wie unser neues Angebot angenommen wird“, freute sich Melanie Hahn. Für 75 Teilnehmer sei der Saal eigentlich zu klein, dafür sei es aber „kuschelig“ sagte sie angesichts der herrschenden Enge. Aber eiligst hatten die Organisatoren zusätzliche Tische und Stühle organisiert, sodass alle einen Platz fanden. Hahn freute sich, dass sich im Vorfeld 30 Helferinnen und Helfer bereit erklärt hatten, mitzuhelfen: „Wir sind aber alles Laien“, bat sie um Verständnis, „wenn etwas nicht sofort perfekt läuft“.</p> <p>Doch ihre Sorge war unbegründet: Kaum hatte Hahn den Gästen einen guten Appetit gewünscht, schwärmten viele fleißige Bienen aus, holten bei Küchenmeister Yannick Traut das Essen ab, und in null Komma nichts konnten es sich die Gäste munden lassen. An den Tischen herrschte rege Betriebsamkeit und dem Geräuschpegel nach zu urteilen, wurden auch viele unterhaltsame Gespräche geführt.</p> <h2>Anmeldungen fürs nächste Mittagessen</h2> <p>Es wurde gelobt und gelacht und die meisten Gäste zeigten sich überaus erfreut, dass es in Stetten jetzt ein solches Angebot gibt: „Das wird mein Höhepunkt in der Woche“, äußerte sich beispielsweise ein Senior schon beim Eintritt in den Saal gegenüber Melanie Hahn. Und das schien vielen aus der Seele zu sprechen. Denn fleißig trugen sich die Gäste bereits in die umlaufende Liste für die kommenden Wochen ein: „Wir haben bereits wieder über 40 Anmeldungen“, freute sich Melanie Hahn gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <h2>Dickes Lob</h2> <p>„Die Idee ist einfach klasse“, sagte unter anderem auch Dietmar Klauser, der mit seiner Frau Martina zum gemeinsamen Essen gekommen war: „Die Organisation hat prima geklappt, die Atmosphäre ist gut, wir führen nette Gespräche, und man trifft Leute, die man schon lange nicht mehr gesehen hat“, fasste Klauser seine Eindrücke zusammen. Und egal wo man fragte, es gab überall nur dickes Lob für die Verantwortlichen. Beispielsweise von Yvonne und Günther Reichert: „Uns hat‘s super geschmeckt; wir kommen sicher öfter, und die Idee, ältere Mitbürger in Gemeinschaft zu bringen, ist einfach großartig.“</p> <h2>Hygieneschulung für Helfer</h2> <p>Melanie Hahn und ihr Team waren rundherum glücklich: „Viele haben mir gegenüber ihre Freude zum Ausdruck gebracht, dass wir das auf die Beine stellen“. Beim Gehen hätten sich viele Gäste persönlich bedankt: „Da weiß man, warum man es macht“, drückt Hahn ihre Zufriedenheit aus. Und da wögen – wie die engagierte Vorsitzende sagt – auch die vielen „Problemchen“, die man im Vorfeld aus dem Weg zu räumen hatte „nicht mehr so schwer“. Unter anderem musste für alle 30 Helfer eine Hygieneschulung organisiert werden. Und steuerlich galt es, eine Umsatzsteuervoranmeldung zu machen: „Obwohl wir das Essen mit sieben Prozent Mehrwertsteuer einkaufen, sind wir verpflichtet, es mit 19 Prozent zu verkaufen“, zuckt Melanie Hahn mit den Schultern.</p> <p>Doch alles ist geregelt und die Freude überwiegt: „Offenbar haben wir einen Raum geschaffen, in dem sich schon jetzt viele wohlfühlen und gern wiederkommen“, zog sie ihr Resümee.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Mittagstisch</h2> Egal ob Jung oder Alt: Jeden Mittwoch um 12 Uhr gibt es künftig im Rettungszentrum die Gelegenheit, am „Gemeinsamen Mittagstisch“ teilzunehmen. Inklusive Wasser und Kaffee beträgt der Preis 11 Euro. Weitere Getränke stehen gegen Bezahlung zur Verfügung. Das Essen wird im wöchentlichen Wechsel vom Gasthaus „Zum Kreuz“ und von der „Metzgerei Becker“ serviert.</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mittagstisch in gemütlicher Runde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:31:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klare Worte und treffsichere Gäste  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/klare-worte-und-treffsichere-gaeste;art372576,12492129 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstaltung zur Sicherheitspolitik in der Kaserne in Stetten am kalten Markt, der Standortälteste warnt vor der aktuellen politischen Lage  ]]></description>
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          Veranstaltung zur Sicherheitspolitik in der Kaserne in Stetten am kalten Markt, der Standortälteste warnt vor der aktuellen politischen Lage<br>
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        Veranstaltung zur Sicherheitspolitik in der Kaserne in Stetten am kalten Markt, der Standortälteste warnt vor der aktuellen politischen Lage



        <p>Im Rahmen einer sicherheitspolitischen Veranstaltung hat der Stettener Standortälteste, Oberst Michael Frick, die gewaltigen Herausforderungen aufgezeigt, vor denen nicht nur die Bundeswehr stehe, sondern letztlich „wir alle“ betroffen seien: „Egal, ob kommunale Verwaltung, staatliche Institutionen, Wirtschaftsbetrieb, Anwohner oder Bürger. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten“, führte Frick vor Augen.</p> <h2>Alte Tradition</h2> <p>Verbunden mit einem Gästeschießen auf der Standortschießanlage hatte der amtierende Leiter der Stettener Kampfmittelabwehrschule zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Behörden zu der Veranstaltung eingeladen, und damit eine alte Tradition wieder aufleben lassen, „um die Player vor Ort einmal im Jahr zusammenzubringen“. Und für die Veranstaltung hatte die Truppe allerhand aufgeboten. So konnten sich die Gäste bei einem „Static Display“ einen fundierten Einblick in die Funktionsweise vieler am Standort stationierten Fahrzeuge, Geräte, Waffen, Systeme und Ausrüstung verschaffen oder sich vielleicht selbst sogar mal in einen „Bombenschutzanzug“ zwängen.</p> <h2>Gästeschießen mit G36</h2> <p>Eine besondere Attraktion war für die vielen Besucher natürlich die Option, einmal mit dem vollautomatischen Sturmgewehr der Bundeswehr, dem G36, schießen zu können. Bevor es allerdings auf eine Entfernung von 100 Metern zum scharfen Schuss kam, stand zunächst eine intensive Belehrung und Einweisung auf dem Plan. Dass am Ende „zumeist recht gute Schießergebnisse zustande kamen“, betonte nicht nur Oberst Michael Frick bei der Siegerehrung, sondern freute insbesondere die zivilen Schützinnen und Schützen, die durchweg mit Urkunden, die Besten gar mit Preisen, geehrt wurden.</p> <h2>Bedrohung ernst nehmen</h2> <p>Nach einem gemeinsamen Eintopfessen weckte der Vortrag von Oberst Michael Frick dann erhöhte Aufmerksamkeit. Führte der Offizier doch anhand der aktuellen Situation eingehend vor Augen, „in welch bewegten Zeiten wir inzwischen leben und wie sehr sich die Welt verändert“ habe. Es gelte nun, die Situation auf allen Ebenen ernst zu nehmen, mögliche Folgen zu besprechen und sich der Lage zu stellen. Zwar gebe es keinen Grund zur Panikmache, doch wer gut vorbereitet sei, könne reagieren und müsse keine Angst haben. Die Bundeswehr rechne mit einem möglichen Verteidigungsfall der NATO in vier bis sechs Jahren, auf den sich alle vorbereiten müssten: „Egal, ob Schulen, Verkehr oder Firmen“, sagte Frick. Vieles sei bislang rechtlich noch im Unklaren, und es stelle sich die Frage, wie man damit umgehe. Für den militärischen Teil sei die Antwort der Bundeswehr inzwischen im „Operationsplan Deutschland“ festgeschrieben, der zwar als „geheim“ eingestuft sei, in den vergangenen Monaten aber „merklich Schwung“ in das Thema gebracht habe.</p> <h2>50 Projekte werden umgesetzt</h2> <p>Frick erläuterte die konkreten Auswirkungen des Plans auf die Bundeswehr, die aktuell zwar „noch ziemlich marode“ dastehe, inzwischen aber mit den zur Verfügung gestellten Sondervermögen strukturelle Anpassungen angehe, um wieder verteidigungs- und kriegsfähig zu werden. Der Truppe blieben vier Jahre Zeit, um personell, materiell, infrastrukturell, organisatorisch und ausbildungstechnisch wieder auf 100 Prozent zu kommen: „in puncto Infrastruktur läuft das in den Stettener Kasernen bereits auf vollen Touren“, sagte der Oberst, dass derzeit rund 50 Projekte parallel liefen und weitere fest angestoßen seien: „Bis zu 800 Millionen Euro und mehr sind für den Standort bereits ausgeplant“. Für neue Waffensysteme wie den „Waffenträger Infanterie“ würden bereits Hallen gebaut. „Das wäre vor Jahren undenkbar gewesen“, lobte Frick, der auch erläuterte, welche Rolle das Land Baden-Württemberg bei einem Aufmarsch von NATO-Truppen im Verteidigungsfall als „Drehscheibe“ einnimmt. Truppenbewegungen müssten ermöglicht werden.</p> <h2>Realität mutig annehmen</h2> <p>Straßen, Brücken, Treibstoffversorgung, Verpflegung und Schlafplätze oder auch Notfall-, OP- und Intensivkapazitäten in Krankenhäusern spielten eine wichtige Rolle. „Das ist keine Aufgabe, die die Bundeswehr alleine schultern kann“, führte Frick auch vor Augen, dass Politik das nicht alles regeln könne, „es ist auch Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger, die neuen Realitäten vor der eigenen Haustür mutig anzunehmen“.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Strategie der Wehr</h2> Der Operationsplan Deutschland (Oplan Deu) ist ein zentrales Strategiedokument der Bundeswehr, das die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die Unterstützung der NATO-Bündnispartner im Ernstfall regelt. Angesichts der veränderten Sicherheitslage durch den Ukraine-Krieg wird die Rolle Deutschlands als logistische Drehscheibe im Herzen Europas betont, was einen umfassenden Truppen- und Nachschubverkehr aus West- und Südeuropa Richtung Osteuropa ermöglicht. Der Plan sieht eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe vor, die neben der Bundeswehr auch zivile Behörden, Unternehmen und die Bevölkerung einbezieht, um kritische Infrastrukturen zu schützen, Nachschub zu sichern und eine reibungslose Verlegung von Truppen zu gewährleisten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Heer Militärpolitik "Innere Sicherheit" thema-politik-militaer thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Klare Worte und treffsichere Gäste]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:56:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Glasbläserzunft feiert ihr 30-jähriges Bestehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/glasblaeserzunft-feiert-ihr-30-jaehriges-bestehen;art372576,12489382 ]]></link>      <description><![CDATA[  200 Gäste genießen einen unterhaltsamen Abend in der Alpenblickhalle in Stetten am kalten Markt  ]]></description>
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          200 Gäste genießen einen unterhaltsamen Abend in der Alpenblickhalle in Stetten am kalten Markt<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        200 Gäste genießen einen unterhaltsamen Abend in der Alpenblickhalle in Stetten am kalten Markt



        <p>Mit einem bunten Festabend hat die Glasbläserzunft Glashütte ihr 30-jähriges Bestehen gebührend gefeiert. Rund 200 Gäste, Mitglieder, Freunde und Gönner der Zunft waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam auf drei Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückzublicken.</p> <h2>Große Fotoausstellung</h2> <p>Der Festabend wurde mit einem Sektempfang eingeläutet. Im Foyer der herbstlich geschmückten Alpenblickhalle konnten die Gäste dabei schon einen ersten Blick auf die Fotoausstellung „30 Jahre Glasbläser“ werfen, für die sich Alexander Ruf mächtig ins Zeug gelegt hatte. Den offiziellen Teil eröffnete dann Zunftmeister Christian Szofer, indem er die zahlreichen Gäste herzlich willkommen hieß.</p> <h2>Heute hat die Zunft 192 Mitglieder</h2> <p>Er erinnerte an die Anfänge der Zunft, als sich am 24. Januar 1994 erstmals 55 Glashütterinnen und Glashütter zusammengefunden hatten. „Ein gutes Jahr später fiel dann am 19. April 1995 der Startschuss zur offiziellen Gründung“, sagte Christian Szofer. Heute zählen die Glasbläser laut dem Zunftmeister 192 Mitglieder.</p> <h2>Auf die Glasbläser ist Verlass</h2> <p>Zu den Ehrengästen des Abends gehörten Bürgermeister Maik Lehn mit seiner Frau sowie Reinhold Hafen, der Ringpräsident der Narrenfreunde Heuberg. In ihren Grußworten hoben sie nicht nur die Bedeutung der Zunft für Brauchtum und Gemeinschaft hervor, sondern lobten auch insbesondere das Engagement der Zunftoberen und ihrer Mitglieder. „Auf die Glasbläser ist jederzeit Verlass“, attestierte der Ringpräsident. Zwar wolle er „die Latte nicht zu hoch hängen“, sagte Lehn schmunzelnd, erinnerte aber an das 16. Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg, das die Glasbläser 2006 zu ihrem elfjährigen Bestehen ausgerichtet hatten. Mit Blick auf den nächsten besonderen Anlass sagte Reinhold Hafen: „In drei Jahren hätten sie wieder eine Schnapszahl in ihrer Vereinsgeschichte“, und damit brachte er den Saal zum Lachen.</p> <h2>Humorvolle Reise durch Vereinsgeschichte</h2> <p>Unterhaltsam ging es nach einem gemeinsamen Abendessen weiter. Unter dem Motto „Drei Zunftmeister, drei Stimmen, drei Kapitel, eine gemeinsame Geschichte“ blickten Otto Trenker, Dietmar „Didi“ Frey und Christian Szofer auf drei Jahrzehnte Glasbläserzunft zurück. In Form einer Art vorbereitenden Sitzung für den Festabend spielten die zwei ehemaligen und der aktuelle Zunftmeister die unzähligen Höhepunkte, Anekdoten, Fakten und besonderen Ereignisse ihrer jeweiligen Amtszeit durch. Ihre lebendige und humorvolle Reise durch die 30-jährige Glasbläsergeschichte kam beim Publikum gut an, und die drei erhielten für ihre Darstellungen viel Applaus.</p> <h2>Ehrenorden für Otto Trenker und Dietmar Frey</h2> <p>Zu den Höhepunkten des Abends gehörte schließlich die Ehrung von Otto Trenker und Dietmar „Didi“ Frey. Beide standen den Glasbläsern viele Jahre lang als Zunftmeister vor und prägten die Zunft maßgeblich. Dem Ringpräsidenten Reinhold Hafen war es vorbehalten, die beiden für ihr besonderes Engagement mit dem Ehrenorden der Zunft in Gold auszuzeichnen.</p> <p>Musikalisch wurde der Festabend von der Band Lifestyle umrahmt, während die VP Ton- und Lichttechnik für die passende Stimmung sorgte. Später wurde bis tief in die Nacht gefeiert – ganz im Sinne der Fasnet: mit Musik, guter Laune und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Die Glasbläserzunft Glashütte hat mit ihrem Festabend gezeigt, dass Brauchtum lebendig ist und durch Zusammenhalt und Engagement weitergetragen wird.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Feiern Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Glasbläserzunft feiert ihr 30-jähriges Bestehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 05:09:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Flächen für „Lange Äcker“ gesichert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/flaechen-fuer-lange-aecker-gesichert;art372576,12489123 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eigentümer stimmen zu, ihre Grundstücke für das geplante neue Wohngebiet in Frohnstetten zur Verfügung zu stellen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eigentümer stimmen zu, ihre Grundstücke für das geplante neue Wohngebiet in Frohnstetten zur Verfügung zu stellen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eigentümer stimmen zu, ihre Grundstücke für das geplante neue Wohngebiet in Frohnstetten zur Verfügung zu stellen



        <p><strong>Frohnstetten</strong> Nachdem in Frohnstetten das Angebot an frei verfügbaren Bauplätzen schon seit längerer Zeit sehr überschaubar ist, gleichwohl aber eine relativ hohe Nachfrage vor allem bei jungen Paaren und Familien besteht, wurde bereits vor einigen Jahren im Bereich des Gewanns „Lange Äcker“ die Ausweisung eines neuen Baugebietes ins Auge gefasst. Dieses Gebiet ist praktisch der einzige ortsnahe Randbereich, der nicht unter die Beschränkungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien fällt.</p> <p>Wie Ortsvorsteher Alfio Tomaselli im Gremium bekanntgab, wurde nun ein wichtiger Meilenstein zur Verwirklichung des Projektes erreicht. Alle betroffenen Grundstückseigentümer haben der Gemeinde zugesichert, ihre Flächen für die Erschließung und Anlage des neuen Wohngebietes zur Verfügung zu stellen. Die bereits mehrfach überarbeiteten Pläne werden jetzt dem Regierungspräsidium zur Genehmigung vorgelegt. Ziel ist es, die Planung für das gesamte projektierte Gebiet genehmigt zu bekommen, um dann bedarfsgerecht die Erschließung in drei Bauabschnitten umzusetzen.</p> <p>Im ersten Bauabschnitt sollen 14 Bauplätze ausgewiesen werden. Das Regierungspräsidium wünscht eine komprimierte, flächenschonende Bebauung, sodass die Größe der geplanten Bauplätze im Bereich zwischen 400 und 600 Quadratmetern liegen wird. Ortsvorsteher Tomaselli sprach von zahlreichen bürokratischen und verfahrenstechnischen Hürden, die noch zu nehmen sind. Er rechnet mit bis zu fünf Jahren bis zum Bebauungsstart. Bauinteressenten, die aktuell auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück sind, tun sich in Frohnstetten nach wie vor schwer. Im Bereich der verlängerten Buchauerstraße stünden noch zwei bis drei Plätze zu Verfügung, wobei hier noch keine Festlegung über die Grundstückspreise getroffen wurde. Parallel wurden seitens der Gemeinde und des Ortschaftsrates nochmals alle Besitzer von innerörtlichen Baulückengrundstücken auf deren Verkaufsbereitschaft angesprochen, doch in keinem einzigen Fall gab es eine positive Rückmeldung.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wohnungsbaupolitik Städtebau Verwaltungsrecht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Flächen für „Lange Äcker“ gesichert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:22:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit wegen Feuerwehrauto eskaliert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/gebraucht-oder-neu-streit-um-feuerwehrauto-spaltet-den-stettener-gemeinderat;art372576,12484443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Feuerwehrabteilung sollte ein neues TSF-W erhalten, doch weil sie ein gebrauchtes LF16 bevorzugt, entzündet sich im Gemeinderat ein Streitgespräch. Dann passiert etwas Folgenreiches.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Feuerwehrabteilung sollte ein neues TSF-W erhalten, doch weil sie ein gebrauchtes LF16 bevorzugt, entzündet sich im Gemeinderat ein Streitgespräch. Dann passiert etwas Folgenreiches.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/gebraucht-oder-neu-streit-um-feuerwehrauto-spaltet-den-stettener-gemeinderat;art372576,12484443]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Feuerwehrabteilung sollte ein neues TSF-W erhalten, doch weil sie ein gebrauchtes LF16 bevorzugt, entzündet sich im Gemeinderat ein Streitgespräch. Dann passiert etwas Folgenreiches.



        <p>Die geplante Bestellung eines neuen Einsatzfahrzeuges vom Typ TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank) für die freiwillige Feuerwehr der Abteilung Frohnstetten eskalierte bei der öffentlichen Sitzung des Stettener Gemeinderats zum Streit auf offener Bühne, in dessen Verlauf Kommandant Thomas Straub ankündigte, bei der Wahl am 7. März des kommenden Jahres nicht mehr anzutreten, und „aus persönlichen Gründen ganz aus der Feuerwehr auszutreten“.</p> <h2>Was im Vorfeld nach einer reinen Formalie aussah, entwickelte sich zu einem gut 45-minütigen Streitgespräch mit offenem Ausgang.</h2> <p>Hintergrund war die bereits im Juli 2023 im Feuerwehrbedarfsplan beschlossene Beschaffung eines neuen TSF-W für die Abteilung Frohnstetten, die bis zum Jahr 2028 zur Umsetzung kommen sollte. Nachdem das Land Baden-Württemberg für 2026 erstmals eine Sammelausschreibung für Feuerwehrfahrzeuge des Typs TSF-W plant, lag es für Feuerwehrführung und Verwaltung nahe, vom Gemeinderat die Zustimmung zur Bestellung eines neuen TSF-W für Frohnstetten einzuholen, und gleichfalls einen Zuschussantrag nach den entsprechenden Richtlinien zu stellen. Zumal bei Beteiligung an der Sammelausschreibung statt 80.000 Euro „ein erhöhter Zuschuss von 108.000 Euro gewährt“ werde, hob Bürgermeister Maik Lehn eingangs hervor.</p> <h2>Besser gewappnet mit LF16</h2> <p>Doch da hatte er die Rechnung offenbar noch ohne die Einlassungen von Frohnstettens Kommandant Benedikt Hahn gemacht. Zwar sei die geplante Beschaffungsmaßnahme „mit der Feuerwehrführung Frohnstetten abgestimmt“, wie in der Sitzungsvorlage schriftlich fixiert, doch ging aus Hahns Ausführungen auf Frage von Daniel Hagg eindeutig hervor, dass er und seine Abteilung sich statt eines TSF-W vielmehr ein größeres, „natürlich gebrauchtes“ Fahrzeug vom Typ LF16 wünschten, wie es derzeit in der Abteilung mit Baujahr 1991 noch vorhanden ist. Nach Hahns Auffassung könne dadurch viel Geld gespart werden. Er rechne mit Kosten von 50.000 bis 100.000 Euro, mit denen man dann „wieder super aufgestellt“ sei: „Das Einzige was das neue Fahrzeug bei uns kriegt, sind Standschäden“, sagte Hahn. Man habe wenig Proben und wenig Einsätze, aber wenn es gelte, sei man mit dem größeren Fahrzeug „deutlich besser gewappnet“.</p> <h2>Von Kameraden enttäuscht</h2> <p>Sichtlich angefasst erläuterte Kommandant Thomas Straub die Hintergründe, die bereits bei der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes zur einvernehmlichen Entscheidung geführt hätten, für Frohnstetten den Kauf eines neuen TSF-W vorzusehen. Und entgegen den Absprachen zur Ratssitzung sei er nun „schon wieder vor den Kopf gestoßen“ worden, zeigte sich Straub von seinen Kameraden enttäuscht, und machte deutlich, dass ihn dies – in Verbindung mit anderen Vorkommnissen – dazu bringe, nicht wieder für sein wichtiges Amt zu kandidieren und schließlich gar „ganz aus der Feuerwehr auszutreten“.</p> <h2>Mit zweierlei Maß</h2> <p>Diese Ankündigung saß, derweil die Diskussion weiter hin und her wog, und unter anderem in Hahns Vorwürfen gipfelte, dass hinsichtlich der personellen und infrastrukturellen Voraussetzungen „mit zweierlei Maß“ gemessen werde: „Man muss die Kirche im Dorf lassen“, spielte er auf die „angeblich zu kleine Garage in Frohnstetten“ an und fragte: „Wie sieht‘s in Stetten aus?“ Dem Gremium empfahl er, in der kommenden Woche an der geplanten Infoveranstaltung des Landes zur gemeinsamen Beschaffung von TSF-W-Fahrzeugen teilzunehmen, Gelder in den Haushalt einzustellen und parallel nach geeigneten Gebrauchtfahrzeugen Ausschau zu halten, mit denen seine Mannschaft zufrieden sei. Dann könne man im Gremium zur Abstimmung stellen, was finanziell auf die Gemeinde zukomme: „Günstiger fahrt ihr mit uns“, prophezeite Hahn.</p> <h2>Abgestimmt – oder nicht?</h2> <p>Für Bürgermeister Maik Lehn „war klar“, dass der Feuerwehrbedarfsplan „gemeinsam mit dem Ausschuss und den Abteilungen erarbeitet“ worden sei, was Hahn sofort wieder in Abrede stelle. „Sie waren dabei“, sagte Lehn, was Hahn mit „ich war nicht dabei“ konterte. „Dann klärt ihr das intern“, zog sich Lehn aus der Verantwortung und gab seiner „Überraschung“ Ausdruck, dass man „jetzt vor einer ganz neuen Situation“ stehe. Bis kurz vor der Sitzung sei klar gewesen, dass alles mit Frohnstetten abgestimmt sei: „Wenn es jetzt andere Lösungen gibt, mit denen alle leben können, sind wir als Verwaltung die Letzten, die Gelder gerne ausgeben wollen“, so Lehn.</p> <h2>Einsatzkräfte wollen TSF nicht</h2> <p>Ratsherr Bruno Pozzi brachte es auf den Punkt, was wohl die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen empfanden: „Die Frohnstetter wollen dieses Auto nicht.“ Und wohl niemand im Gremium stimme dem Kauf eines Fahrzeugs zu, das die Einsatzkräfte nicht wollten. Johannes Hahn bedauerte, dass die Diskussion im Gremium geführt werden musste und empfahl, sich künftig innerhalb der Feuerwehr besser abzustimmen: „Im Vorfeld war alles geklärt“, machte Hauptamtsleiter Peter Greveler deutlich. Jetzt komme halt ne andere Meinung, weswegen er Kommandant Straub verstehe, der „gefrustet“ sei.</p> <p>Letztlich erklärte Lehn den Beschlussvorschlag der Verwaltung für obsolet. Er werde den Kreisbrandmeister über die neue Situation informieren. Die Abteilung Frohnstetten solle in Richtung LF10 oder LF16 recherchieren, wobei die klare Vorgabe gelte, dass „das Fahrzeug in die vorhandene Garage“ passe. Mit dem Ergebnis werde man dann wieder ins Gremium kommen.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Rücktritt</h2> Wie Kommandant Thomas Straub im Nachgang zur Sitzung gegenüber unserer Zeitung erklärte, habe er am Tag nach der Sitzung bei Bürgermeister Maik Lehn um Abberufung von seinem Amt zum 30. September gebeten. Er werde seine Kleidung und Unterlagen in den kommenden Tagen bei der Gemeinde und der Feuerwehr abgeben: „Damit hat sich für mich das Thema Feuerwehr endgültig erledigt“, sagte Straub, der in den vergangenen 30 Jahren viel Herzblut in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr investiert hat.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Ministerien "Deutscher Bundestag" thema-politik-lokal thema-politik-bund thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Streit wegen Feuerwehrauto eskaliert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 05:05:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[VdK-Ortsverbände sind nun vereint  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/vdk-ortsverbaende-sind-nun-vereint;art372576,12483457 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Hauptversammlung fällt der Beschluss zur Fusion einstimmig. Im neuen Verband wollen die Mitglieder ihre Kräfte bündeln  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auf der Hauptversammlung fällt der Beschluss zur Fusion einstimmig. Im neuen Verband wollen die Mitglieder ihre Kräfte bündeln<br>
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        Auf der Hauptversammlung fällt der Beschluss zur Fusion einstimmig. Im neuen Verband wollen die Mitglieder ihre Kräfte bündeln



        <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> Bei der kürzlich im Gasthaus Krone abgehaltenen Hauptversammlung des Frohnstetter Ortsverbandes wurde der letzte Schritt zur Fusion der beiden VdK-Ortsverbände aus Frohnstetten und Stetten a.k.M. vollzogen. Die anwesenden Frohnstetter Mitglieder stimmten einstimmig für die Fusion mit den Nachbarn. Der neue Ortsverband trägt künftig den Namen VdK Ortsverband Stetten a.k.M.-Frohnstetten. Die bisherige Vorsitzende des Frohnstetter Ortsverbandes, Brunhilde Beck, zeigte sich sichtlich erleichtert über den Zusammenschluss. Angesichts der altersbedingt schwierigen Situation im Frohnstetter Vorstandsgremium wäre nur eine Auflösung des Ortsverbandes, dem noch 31 Mitglieder angehörten, als Alternative infrage gekommen.</p> <p>Trotz intensiver Bemühungen war es nicht gelungen, jüngere Mitglieder für ein Vorstandsamt zu gewinnen. Im neuen Gremium sind die Frohnstetter mit Brunhilde Beck als Beisitzerin und Waltraud Callembach als Kassiererin vertreten und können so die örtlichen Belange einbringen. „Es ist sicher die beste Lösung für uns alle und bietet uns eine gute Perspektive für die Zukunft“, so Brunhilde Beck in ihrem Schlusskommentar. Etwas Wehmut schwang in ihren Worten aber mit, schließlich hatte der Ortsverband erst in jüngster Vergangenheit noch sein 75-jähriges Bestehen feiern können.</p> <p>Erfreut über das einstimmige Votum zeigte sich auch die stellvertretende Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Stetten a.k.M., Lucia Garske, deren Mitglieder bereits zuvor ihre Zustimmung gegeben hatten. Mit knapp 130 Mitgliedern verfüge der neu entstandene Ortsverband nun über eine gute Basis und eine breit aufgestellte Vorstandschaft. Thomas Schärer, Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Sigmaringen, begrüßte die Entscheidung und bedankte sich – ebenso wie Ortsvorsteher Alfio Tomaselli – herzlich bei Beck für ihr langjähriges Engagement. Mit Blick auf die aktuellen sozialen Herausforderungen und Aufgaben sei die Stimme des VdK wichtiger denn je.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[VdK-Ortsverbände sind nun vereint]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:28:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirchen erstmals im Strohpark Schwenningen dabei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/kirchen-erstmals-im-strohpark-schwenningen-dabei;art372576,12481030 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erntedankfest wird am 5. Oktober gemeinsam gefeiert  ]]></description>
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          Erntedankfest wird am 5. Oktober gemeinsam gefeiert<br>
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        Erntedankfest wird am 5. Oktober gemeinsam gefeiert



        <p>Mit einem Novum wartet der beliebte Schwenninger Strohpark in diesem Jahr auf. Erstmals präsentieren sich die katholische und evangelische Kirchengemeinde den vielen Besuchern. Und am Sonntag, 5. Oktober, wird das Erntedankfest im Strohpark gemeinsam gefeiert.</p> <p>„Es war ein lauschiger Grillsommerabend vor einem Jahr, als die Idee geboren wurde, Kirche im Strohpark zu etablieren“, erzählt Stephan Spillecke in einem Gespräch mit dieser Zeitung. Wie der Vorsitzende des Kirchgemeinderates schmunzelnd ergänzt, sei dabei nicht einmal ein Glas Wein oder eine Flasche Bier im Spiel gewesen. Dennoch sei die Idee schnell weitergesponnen worden und habe letztlich darin gemündet, „es einfach zu wagen“. Von Vorteil sei dabei gewesen, dass das Gestell für die Kirche im Strohpark im evangelischen Pfarrgarten in Stetten bereits vorhanden war. Das sei einst auf der Landesgartenschau in Überlingen im Uferpark gestanden: „Wir hatten uns seinerzeit darum beworben und den Zuschlag erhalten“, freut sich Stephan Spillecke.</p> <h2>Gelebte Ökumene</h2> <p>Die Idee sei gewesen, das Gestell in Stroh zu hüllen und das diesjährige Erntedankfest im Strohpark in Schwenningen zu feiern. Durch die immer größer werdenden Kirchenbezirke und die Vernetzung der Kirchengemeinden untereinander könne dieses Fest aus Sicht der Verantwortlichen „eigentlich nur gewinnbringend für alle“ werden, sind sich Stephan Spillecke und seine Mitstreiter und Mitstreiterinnen einig: Daher sollten sich allen den Termin Sonntag, 5. Oktober, heute schon vormerken: „Da wird das Erntedankfest im Strohpark gefeiert.“</p> <h2>Stroh im Pfarrgarten gebunden</h2> <p>Ende Juli war es dann so weit. Die Idee ging in die praktische Umsetzung: „Es war an der Zeit die Strohernte einzuholen“, erzählt der engagierte Kirchengemeinderat und freut sich, dass viele Landwirte bereit gewesen seien, Stroh zur Verfügung zu stellen: „Mit Traktor und Anhänger ging es auf die Felder von Stetten und Schwenningen“, erzählt Stephan Spillecke, bevor das Stroh in den Stettener Pfarrgarten gefahren wurde. Zwar habe sich dort leider keine Müllerstocher eingefunden, die – wie im bekannten Märchen der Gebrüder Grimm das Stroh zu Gold gesponnen hätte – flunkert er, weswegen man begonnen habe, das Stroh selbst zu binden. Und dabei sei einmal mehr festzustellen gewesen, was Kirche ausmache: „Kirche schafft Gemeinschaft, schafft Zusammengehörigkeit und schafft Erinnerung.“</p> <h2>Mit hoher Motivation am Werk</h2> <p>Es sei unglaublich toll gewesen, wie hoch motiviert alle Beteiligten zu Werke gegangen seien, um das Werk zur Vollendung zu bringen. Dass mit Musik alles leichter von der Hand gehe, und dass eine Pizza zwischendurch die Motivation noch mehr fördere, sei bei der Aktion unschwer festzustellen gewesen: „Alle waren mit Begeisterung bei der Sache“, lobt Stephan Spillecke und ist überzeugt, dass die mitmachenden Kinder und Jugendlichen „sich sicher auch später noch gerne an diese Aktion erinnern“ werden.</p> <h2>Kirchenkaffee im Strohpark</h2> <p>Als neue Strohparkbinder haben sich die beiden Kirchengemeinden am Mittwoch mit einem „Kirchenkaffee“ im Strohpark etabliert: Dafür wurden mehr als 40 Kuchenspenden zugesagt, freut sich Stephan Spillecke, dass auch viele freiwillige Helfer ihre Unterstützung zugesagt haben: „Allen Beteiligten und Mitwirkenden gilt unser herzliches Vergelt`s Gott“, lobt der Vorsitzende des Kirchengemeinderats. Der Erlös der Aktion werde „in das nächstjährige Sommerferienprogramm der beiden Kirchengemeinden gesteckt“.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Landesgartenschau "Evangelische Kirche" Veranstaltungen Spendenaktion thema-gesellschaft-religion thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kirchen erstmals im Strohpark Schwenningen dabei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 16:44:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rekruten legen feierliches Gelöbnis ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/rekruten-legen-feierliches-geloebnis-ab;art372576,12478824 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Zuschauer erleben Zeremonie im Heubergstadion<br /> im Heubergstadion, das Heeresmusikkorps Veitshöchheim umrahmt die Feier  ]]></description>
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          Zahlreiche Zuschauer erleben Zeremonie im Heubergstadion<br /> im Heubergstadion, das Heeresmusikkorps Veitshöchheim umrahmt die Feier<br>
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        Zahlreiche Zuschauer erleben Zeremonie im Heubergstadion<br /> im Heubergstadion, das Heeresmusikkorps Veitshöchheim umrahmt die Feier



        <p>„Ich schwöre/ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Mit diesen Worten legten am vergangenen Donnerstag rund 170 Rekruten des Artilleriebataillons 295 und der Panzerpionierkompanie 550 ihr feierliches Gelöbnis ab. Die Zeremonie im Heubergstadion wurde von hunderten Besuchern mitverfolgt.</p> <p>Neben Bataillonskommandeur Chris Weißbrodt war es Garnisonsbürgermeister Maik Lehn vorbehalten, zu den Rekruten zu sprechen. Im Beisein zahlreicher Kollegen, unter anderem Oberbürgermeister Jürgen Roth aus Villingen-Schwenningen, stellte Lehn die Vorteile des Standortes heraus, mit denen sich die Rekruten in den vergangenen Wochen vertraut machen konnten. Von der Einführung der Wehrpflicht 1956 über deren Aussetzung im Juli 2011 spann Lehn einen Bogen hin zu den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Die aktuelle Bedrohungslage mache es unverzichtbar, eine Debatte über die ausgesetzte Wehrpflicht zu führen.</p> <h2>Plädoyer des Bürgermeisters</h2> <p>Dabei dürften Hilfsorganisationen, Rettungsdienste, die freien Wohlfahrtsverbände, Kirchen und weitere Organisationen und Institutionen nicht vergessen werden: „Auch sie brauchen junge Männer und Frauen, die sich einbringen, Verantwortung für unseren Staat und seine Einwohner übernehmen“, sagte Lehn, und bekannte sich klar zur verpflichtenden Einführung eines Wehr- und Ersatzdienstes: „Damit unser gesellschaftliches und soziales Miteinander auch weiterhin funktionieren kann, brauchen wir das, und zwar für alle, gleich welchen Geschlechts.“ Den Rekruten dankte Lehn für die Übernahme von Verantwortung für die Sicherheit des Landes: „Es ist gut zu wissen, dass es Männer und Frauen wie sie gibt, die für unser freiheitliches und demokratisches Grundverständnis eintreten und dieses verteidigen“, zollte Lehn den angetretenen Rekruten seinen „Dank, Respekt und Anerkennung.“</p> <h2>Ich passe auf dich auf, du passt auf mich auf</h2> <p>An seine Rekruten gewandt, machte Oberstleutnant Chris Weißbrodt deutlich, dass in den ersten drei Monaten das Fundament und Handwerkszeug gelehrt werden. Und dass es in der Bundeswehr neben körperlichen und militärischen Fähigkeiten aber vor allem „auf die Gemeinschaft in der Gruppe“ ankomme, um all die Strapazen und Anstrengungen zu überstehen. Das Prinzip „ich passe auf dich auf, du passt auf mich auf“ sei die Essenz einer Gruppe, einer Einheit, ja sogar des Bataillons und der Streitkräfte, sagte der Bataillonskommandeur und attestierte seinen jungen Soldaten, es „bisher fantastisch gemacht“ zu haben. Das nun anstehende Gelöbnis sei mehr als nur ein Lippenbekenntnis: „Er ist der Kern des Soldatseins und Anspruch für Einstellung, Haltung, Pflichtgefühl und persönliche Verantwortung“, sagte der Kommandeur. Der Dienst in der Bundeswehr sei kein Job wie jeder andere: „Es ist eine Berufung! Eine Bindung, nicht nur an einen Arbeitgeber, sondern Verpflichtung gegenüber unserem Land, unserer Bevölkerung sowie unserem Grundgesetz.“</p> <h2>Einstieg in jedem Alter möglich</h2> <p>Wie wichtig Kameradschaft und Zusammenhalt sind, kam in der bemerkenswerten Ansprache des Kanoniers Süleyman zum Ausdruck. Bemerkenswert war nicht nur deren Inhalt, sondern auch das Alter des Rekrutensprechers, der es mit 43 Jahren zur Bundeswehr geschafft hat und belegt: Der Einstieg bei den Streitkräften ist auch noch in einem solchen Alter möglich. „Schon immer war es mein Wunsch, Soldat zu werden, heute habe ich das Privileg, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen“, so der Kanonier. Er erzählte, dass die Grundausbildung „anstrengend, körperlich und mental sehr herausfordernd“ war, man aber mit den Aufgaben gewachsen sei. Im Namen seiner Kameraden dankte er den Ausbildern, die „alle gefordert, aber nie jemanden überfordert“ hätten.</p> <p>Was folgte, war die stets beeindruckende Zeremonie, bei der die Rekrutinnen und Rekruten ihr Feierliches Gelöbnis offiziell ablegten und nach dem Abspielen der Nationalhymne von Kommandeur Chris Weißbrodt, Bürgermeister Maik Lehn und schließlich von ihren Angehörigen persönlich beglückwünscht wurden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Artilleriebataillon 295</h2> Das Artilleriebataillon 295 wurde im Jahr 2016 von Immendingen nach Stetten am kalten Markt verlegt. Das Bataillon gehört zu den Kampfunterstützungstruppen der Deutsch-Französischen Brigade und leistet seinen Beitrag im Gefecht der verbundenen Waffen mit indirektem Feuer und Aufklärung. Geführt wird der Verband seit Oktober 2024 von Oberstleutnant Chris Weißbrodt.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 16:01:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alles bereit für den Strohpark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/alles-bereit-fuer-den-strohpark;art372576,12475998 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die offizielle Eröffnung des diesjährigen Strohparks in Schwennigen ist am Samstag, 6. September, um 15 Uhr. Erwartet werden außergewöhnliche Tierobjekte sowie einige Überraschungen aus Stroh  ]]></description>
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          Die offizielle Eröffnung des diesjährigen Strohparks in Schwennigen ist am Samstag, 6. September, um 15 Uhr. Erwartet werden außergewöhnliche Tierobjekte sowie einige Überraschungen aus Stroh<br>
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        Die offizielle Eröffnung des diesjährigen Strohparks in Schwennigen ist am Samstag, 6. September, um 15 Uhr. Erwartet werden außergewöhnliche Tierobjekte sowie einige Überraschungen aus Stroh



        <p>Das traditionelle Herbstfest rund ums Thema Stroh steigt in der Heuberggemeinde von Samstag, 6. September, bis zum 5. Oktober. Seit dem Jahr 1997 erfreut es alljährlich mit Ausnahme der Zwangspause wegen der Corona-Pause Tausende von Menschen aus ganz Baden-Württemberg. Die aus allen Altersgruppen bestehende Schar der Strohbinderinnen und Strohbinder zeigt sich auch dieses Mal von ihrer besten Seite. Während der vergangenen Wochen sind in den Scheunen und Garagen oder sogar unter freiem Himmel neue Strohfiguren unterschiedlicher Größe und mit viel Liebe zum Detail entstanden. Wie zu erfahren war, bieten die Künstlerinnen und Künstler dieses Jahr eine Vielzahl von außergewöhnlichen Tierobjekten sowie einige Überraschungen aus Stroh.</p> <p>Als Grundlage konstruierten die Strohbinder stabile Holz- und Stahlkonstruktionen, dann erfolgte das Einbinden mit dem Stroh und abschließend wurden die neuen Figur</p> <p>en im Detail verziert. Im Strohflyer sind alle 30 Tage der Freiluftausstellung mit dem umfangreichen Unterhaltungs- und Bewirtungsangebot aufgelistet. Auch dieses Jahr werden die Gäste an Wochenenden und am Feiertag 3. Oktober von Vereinen und Gruppen bewirtet, die die Strohfiguren geschaffen haben.</p> <h2>Gulasch und Spätzle</h2> <p>Den Auftakt macht am Eröffnungswochenende der Sportverein, der am Samstag mit Schnitzelburger und am Sonntag mit Gulasch und Spätzle aufwartet. Den Unterhaltungsteil bestreitet am Samstag, 6. September, der Musikverein Schwenningen, der ab 15 Uhr zum Fassanstich spielt. Dieser wird vom Bürgermeister Ewald Hoffmann und dem CDU- Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß sowie dem Sprecher der Pro-Strohpark GbR und SV-Vorsitzenden Werner Scheuble vorgenommen. Am Sonntag, 7. September, spielt der Musikverein Irndorf ab 11.30 Uhr und ab 14 Uhr gibt die beliebte Gruppe Holzschlagblech im Strohzelt ihr erstes Konzert 2025. Die Gruppe wird außerdem beim Frühschoppen am Tag der Deutschen Einheit bei der Landjugend ihre Visitenkarte abgeben.</p> <h2>Umfangreiches Rahmenprogramm</h2> <p>Während der Dauer des Strohparks gibt es 21 musikalische Termine, vom Alleinunterhalter über die Jugendkapellen des Musikvereins bis zu Konzerten von Kapellen aus der Region. Auftritte gibt es am 13. September vom Albschlawiner, am 14. September vom Kreisverband Seniorenorchester Sigmaringen, am 21. September von den Strohpark Musikanten sowie am 21. September von der AH-Musik Reißaus Frohnstetten.</p> <p>Beim Musikfest des Musikvereins Schwenningen am 28. September treten die MK Ablach, die MG Veringendorf und die Stadtkapelle Gammertingen auf. Des Weiteren erfreuen wie jedes Jahr am 3. Oktober die Heuberg Rangers das Publikum. Die beliebte Strohpark Musikprob zu der alljährlich rund hundert Musikanten aus vielen Vereinen gemeinsam konzertieren, findet am 20. September um 18 Uhr statt. Beim Bewirtungstag des Turnvereins am 5. Oktober geben die Mini-Juka (Jugendkapelle) und die Juka Schwenningen wie auch der Musikverein Königsheim ihr Stelldichein, während der größte Schwenninger Verein Hunderte von Maultaschen mit Kartoffelsalat den Gästen anbieten wird.</p> <h2>Speisen auch unter der Woche</h2> <p>An den Wochentagen sorgen die Festwirte Kai Kromer und Simon Bader von der Metzgerei Becker zum Engel aus Winterlingen für das leibliche Wohl der Besucher. Täglich wird ein Mittagstisch ab 11.30 Uhr angeboten. Die Festwirte präsentieren jeweils freitags auch Musikgruppen im Zelt. Den Auftakt macht am Freitag, 12. September, das beliebte Duo Manne und Danne aus Reutlingen. Eine Woche später sorgt die Guggamusik Gib Alles für Schwung in der Stroh-Arena. Die Vereine werden bei ihren Bewirtungstagen außerdem von der Bäckerei Remensperger aus Straßberg und von Getränke Nolle aus Stetten a.k.M. unterstützt. Die Versorgung der erwarteten 20.000 bis 30.000 Besucher mit Speisen und Getränken an den 30¦Strohparktagen ist damit sichergestellt.</p> <h2>Prämierung am 4. Oktober</h2> <p>Die Bewertung der Prämierung erfolgt wie immer schon am Eröffnungstag. Die Bewertungskommission setzt sich dieses Jahr zusammen aus Vorstandsmitgliedern des Blasmusikverbandes Sigmaringen sowie des Turngaues Zollern-Schalksburg. Das Ergebnis der Bewertung wird bis zum Tag der Prämierung, dies ist Samstag, 4. Oktober, um 17 Uhr wie immer streng unter Verschluss bleiben. Wie der Koordinator der Strohkunstwerke, der Vorsitzende des Musikvereins Schwenningen, Adrian Stier, auf Anfrage mitteilte, sind bis vergangenen Sonntag elf Gruppen mit Figuren aus Erwachsenenhand geschaffen sowie zwölf von Kindern gebaute Strohkunstwerke angemeldet. Es sei aber gut möglich, dass sich die Anzahl der Figuren von 23 noch erhöhen kann.</p> <h2>Eintritt ist frei</h2> <p>Die Ausstellung befindet sich in Schwenningen/Heuberg auf der Wiese neben der Heuberghalle und ist 30 Tage lang geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Spenden haben die Strohbinder ein Kässle aufgestellt, das jeden Abend geleert wird. Montags bis freitags wird ab 11.30 Uhr bewirtet. An Samstagen, Sonntagen und am Feiertag beginnt die Bewirtung bereits um 10 Uhr. Bei Emil Laschinger, Tel. 07579/ 9336840, können montags bis freitags Führungen über das Ausstellungsgelände geordert werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alles bereit für den Strohpark]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 15:15:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trio stiehlt Omnibus und richtet erheblichen Sachschaden an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/trio-stiehlt-omnibus-und-richtet-erheblichen-sachschaden-an;art372566,12475930 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nächtliche Spritztour mit Linienbus in Stetten am kalten Markt endet mit Strafanzeigen und verursacht am nächsten Tag zu Verspätungen <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nächtliche Spritztour mit Linienbus in Stetten am kalten Markt endet mit Strafanzeigen und verursacht am nächsten Tag zu Verspätungen <p></p><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nächtliche Spritztour mit Linienbus in Stetten am kalten Markt endet mit Strafanzeigen und verursacht am nächsten Tag zu Verspätungen <p></p>



        <p>Ermittlungen unter anderem wegen Bandendiebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort hat der Polizeiposten Stetten am kalten Markt gegen drei 40, 38 und 20 Jahre alte Personen eingeleitet.</p> <p>Das Trio steht im Verdacht, in der Nacht von Dienstag, 2. September, auf Mittwoch, 3. September, einen abgestellten Omnibus von der Bushaltestelle „An der Hilb“ gestohlen zu haben, der für den derzeitigen Schienenersatzverkehr im Einsatz ist. Im Rahmen einer Fahndung konnte die Polizei den zurückgelassenen Linienbus beim Friedhof auffinden.</p> <p>Auf ihrer nächtlichen Spritztour streiften die zwei Männer und die Frau mit dem Bus einen weiteren an der Haltestelle abgestellten Omnibus, sodass beide Busse erheblich beschädigt wurden. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro beziffert.</p> <p>Da beide Busse für den Schienenersatzverkehr nicht mehr zu nutzen waren, kam es am Mittwochmorgen zu entsprechenden Verspätungen und Ausfällen. Der Polizeiposten Stetten am kalten Markt konnte anhand von Spuren und Zeugenaussagen am Mittwoch die drei teils polizeibekannten Tatverdächtigen rasch ermitteln. Sie werden nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Trio stiehlt Omnibus und richtet erheblichen Sachschaden an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 12:26:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Soldat greift Vorgesetzten an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/soldat-greift-vorgesetzten-an;art372576,12475835 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor dem Amtsgericht Sigmaringen wird der tätliche Angriff eines 34-jährigen Soldaten auf einen Vorgesetzten verhandelt. Ein Zeuge erscheint nicht vor Gericht, ihm droht nun ein Ordnungsgeld  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vor dem Amtsgericht Sigmaringen wird der tätliche Angriff eines 34-jährigen Soldaten auf einen Vorgesetzten verhandelt. Ein Zeuge erscheint nicht vor Gericht, ihm droht nun ein Ordnungsgeld<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Vor dem Amtsgericht Sigmaringen wird der tätliche Angriff eines 34-jährigen Soldaten auf einen Vorgesetzten verhandelt. Ein Zeuge erscheint nicht vor Gericht, ihm droht nun ein Ordnungsgeld



        <p>Der Untergebene hatte laut Anklageschrift im Sommer 2024 bei einem Helferfest in der Albkaserne in Stetten a.k.M. einen Oberstabsfeldwebel nach einer verbalen Auseinandersetzung körperlich verletzt, indem er ihn erst ins Gesicht schlug und ihm dann eine Bierflasche an den Kopf warf, die ihn am linken Auge traf.</p> <h2>Angeklagter erscheint ohne Anwalt</h2> <p>Der ohne Rechtsbeistand erschienene Angeklagte erklärte, dass er zu den Vorwürfen keinerlei Angaben machen wird. Dafür klinkte er sich während der Beweisaufnahme in die Befragung von Zeugen fleißig mit ein. Dies durchaus auf souveräne Weise, wobei er seinen Vorteil, die Aktenlage akribisch studiert zu haben, nicht gänzlich auszuschöpfen vermochte. Schließlich waren den Zeugen solcherlei Einblicke nicht gewährt worden, sodass sie Einlassungen des Beschuldigten nicht wissen konnten. Etwa, ob die geworfene Flasche heil oder beschädigt gewesen war oder in welchem Verhältnis die vernommenen Offiziere zueinander standen.</p> <h2>Konflikt schaukelt sich hoch</h2> <p>Für den geschädigten 52-jährigen Oberstabsfeldwebel hatte sich der Konflikt mit dem Kontrahenten bereits vor zwei Jahren auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz angebahnt. Dort trafen verschiedene Einheiten vor Ort ein und er habe als eingeteilter Ranghöchster für die Frühstücksausgabe klare Ansagen gemacht und zur Eile gedrängt. Offenbar hätte sich der Angeklagte, der seit 16 Jahren bei der Bundeswehr ist, seine Autorität untergraben gefühlt, so seine Mutmaßung. Zwei Jahre später kam es beim Tag der Bundeswehr in der Stettener Albkaserne während des sich anschließenden Helferfestes mit Dienstgraden und Mannschaften zu einer weiteren Begegnung mit dem Angeklagten.</p> <h2>Vorfall im Klosettwagen</h2> <p>Dieser hätte sich von ihm abwertend angeschaut und provoziert gefühlt. Er wollte ihn im Toilettenwagen wegen der Vorfälle in Grafenwöhr 2022 zur Rede stellen. Während ein Hauptmann aus Pfullendorf in der Toilette mit ihm habe anprosten wollen, was ihm missfiel, habe sich der Angeklagte neben ihm aufgebaut: „Dann gab es zwei Schläge mit der flachen Hand“, woraufhin ihm der Angreifer verklickert hätte: „So, jetzt haben wir‘s geklärt!“ Die vom Angeklagten zugeschlagene Tür des Toilettenwagens habe er wieder geöffnet und ihn gefragt: „War‘s das jetzt?“ Der Angeklagte sei im Lichtkegel des Klosettwagens gestanden, als die Bierflasche angeflogen kam, gegen das Oberlid seines linken Auges prallte und eine ein Zentimeter tiefe Wunde verursachte.</p> <h2>Schwellung im Gesicht</h2> <p>Zunächst hätten ihn alarmierte Rettungssanitäter behandelt, dann sei er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Zehn Tage lang sei sein Gesicht geschwollen gewesen, Schmerzen habe er jedoch länger empfunden. Dem Geschädigten ist anzumerken, dass er die Zügel in der Hand hat. Seine Antworten sind kurz und bündig, das Gericht wünscht ausführlichere Darstellungen. Auf die Frage der Richterin, wie viel Alkohol er beim Fest getrunken hätte, sagte er: „Vier Radler und eine Halbe. Ende!“ Gemessen wurden bei ihm 0,73 Promille, beim Beschuldigten 1,0 Promille.</p> <h2>Zeugen sagen aus</h2> <p>Als sich der Angeklagte auf dem Weg machte, das Helferfest vorzeitig zu verlassen, war ihm ein 40-jähriger Soldat begegnet. Dieser sagte als Zeuge aus, dass er den 34-Jährigen nach dem Grund seines Abgehens gefragt habe. Dieser habe erklärt, dass der Spieß ihn „blöd angemacht“ und er diesem „eine reingehauen“ hätte. Eine Polizeiobermeisteranwärterin, die nachts zum Einsatz in die Albkaserne gerufen wurde, sagte aus: „Der Beschuldigte hat alles abgestritten, aber eingeräumt, dass der Konflikt mit dem Geschädigten schon länger besteht. Mit der Platzwunde hätte er nichts zu tun.“</p> <h2>Hauptmann fehlt im Zeugenstand</h2> <p>Nicht erschienen war einer der wichtigsten Zeugen, ein Hauptmann aus Pfullendorf, den die Richterin auch telefonisch nicht erreichen konnte. Staatsanwältin Susanne Braun kündigte an, ein Ordnungsgeld von 1000 Euro oder ersatzweise drei Tage Haft beantragen zu wollen, sollte dieser der Vorladung zum nächsten Termin nicht folgen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Tätlicher Angriff</h2> Der tätliche Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Amtsträger oder Soldaten, ist in § 114 Strafgesetzbuch geregelt. Er verweist dabei teilweise auf die Tatbestände, die in § 113 Strafgesetzbuch, den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, aufgeführt sind. „Ein tätlicher Angriff ist eine mit feindseligem Willen unmittelbar auf den Körper des Beamten oder Soldaten zielende Einwirkung“, so das OLG Hamm in einem Urteil. Die Verhandlung wird am 17. September, um 14.45 Uhr fortgesetzt.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Klinik Körperverletzung Prozeß Zeuge thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-justiz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Soldat greift Vorgesetzten an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 10:19:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erfolgreicher Kampf gegen Diabetes  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/erfolgreicher-kampf-gegen-diabetes;art372566,12473016 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Jahr 2024 gibt der Verein aus Stetten am kalten Markt 45.000 Euro für Medikamente und Versorgung aus. Neben finanzieller Unterstützung werden Diabetiker vor Ort im Umgang mit ihrer Krankheit geschult  ]]></description>
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          Im Jahr 2024 gibt der Verein aus Stetten am kalten Markt 45.000 Euro für Medikamente und Versorgung aus. Neben finanzieller Unterstützung werden Diabetiker vor Ort im Umgang mit ihrer Krankheit geschult<br>
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        Im Jahr 2024 gibt der Verein aus Stetten am kalten Markt 45.000 Euro für Medikamente und Versorgung aus. Neben finanzieller Unterstützung werden Diabetiker vor Ort im Umgang mit ihrer Krankheit geschult



        <p>Eine bemerkenswerte Bilanz präsentierte der Verein Diabetes-Projekt The Gambia bei seiner Hauptversammlung im Gasthaus Sternen in Nusplingen. Was der Verein um den Vorsitzenden Roland Schindler und seiner Frau Gudrun zusammen mit einem engagierten Helferteam Jahr für Jahr auf die Beine stellt, sucht seinesgleichen und genießt schon lange weit über die Stettener Gemeindegrenzen hinaus großes Ansehen.</p> <h2>Für <strong>eine</strong> lebenswerte Zukunft</h2> <p>Mit großem Engagement und viel Herzblut engagieren sich Roland und Gudrun Schindler und ihre Mitstreiter seit vielen Jahren in Gambia, dem kleinsten Staat auf dem afrikanischen Kontinent Gambia, um dort Diabetikern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Zweimal pro Jahr sind Mitglieder des Vereins vor Ort, versorgen Betroffene mit Insulin, Teststreifen, Zucker- sowie Bluthochdruckmedikamenten und dergleichen mehr, machen Langzeitmessungen, schulen Diabetiker im Umgang mit ihrer Krankheit und leisten vielfach auch finanzielle Unterstützung, insbesondere um Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen.</p> <h2>Im April und November 2024 in Gambia</h2> <p>In der jüngsten Hauptversammlung erstatteten der Vorsitzende des Vereins und seine Stellvertreterin einmal mehr ausführlich Bericht. Unterstützt durch viele beeindruckenden Bilder ließen Roland Schindler und Katja Waezsada vor zahlreichen Zuhörern die beiden Hilfe-Reisen des Vereins im vergangenen Jahr Revue passieren. Vom 7. bis 23. April waren Roland Schindler zusammen mit seiner Frau und seiner Stellvertreterin nach Gambia gereist, während vom 5. bis zum 24. November eine zwölfköpfige Reisegruppe vor Ort Hilfe geleistet hatte. Bepackt mit großen Metallkoffern voller Insulin und Medikamenten, die jeweils den Bedarf für ein halbes Jahr abdecken, ging es über Istanbul nach Gambia, wo der Verein mittlerweile 173 Diabetikerinnen und Diabetiker betreut, wie Roland Schindler berichtete: „Gegenüber dem Vorjahr sind das noch einmal 18 Personen mehr“, so Schindler.</p> <h2>Viele leben in ärmlichen Verhältnisse</h2> <p>Wie er betonte, gehöre die Messung des Langzeitzuckerwertes vor Ort zu den wichtigsten Aktivitäten des Vereins. Dazu gehe man in Kliniken, mache Familienbesuche, organisiere Schulungen und Labortage zur Messung der Blutwerte: „Unser oberstes Ziel ist es, die Langzeitwerte unserer Schützlinge zu verbessern“, betonte er und führte vor Augen, dass der Lebensrhythmus in Gambia diesbezüglich nicht gerade günstig sei. So werde beispielsweise abends viel später gegessen, was guten Blutzuckerwerte am Morgen abträglich sei. Dazu lebten viele Betroffene in „sehr ärmlichen Verhältnissen“, weswegen „die Hilfe unseres Vereins umso wichtiger ist.“</p> <h2>Schnelle Hilfe</h2> <p>Wie unbürokratisch eine solche Hilfe verlaufen kann, führten der Vorsitzende und seine Stellvertreterin am Beispiel der Familie der sechsjährigen Mariama Ndow vor Augen: „Die Familie musste vor ein paar Wochen aus ihrer Wohnung raus, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten“. Tagsüber komme die Familie seither irgendwo unter, nachts müsse die Mutter in einem Container, der Rest der Familie in einem kleinen Lager übernachten: „Dank kurzfristiger Spenden konnten wir der Familie ein neues Zuhause besorgen und die erste Jahresmiete von 400 Euro direkt vor Ort bezahlen“, freute sich Schindler.</p> <h2>Auf Spenden angewiesen</h2> <p>Finanzverwalter Sebastian Kaiser berichtete, dass der Verein im letzten Jahr rund 45.000 Euro für Insulin, Teststreifen, Laborreagenzien, Geräte, Medikamente, Pakete, Schulausbildung und dergleichen ausgegeben hätte. Dem standen Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen von knapp 5800 Euro gegenüber: „Das macht deutlich, wie sehr wir auf Spenden und Patenschaften angewiesen sind“, unterstrichen die Verantwortlichen und zeigten sich dankbar, dass dabei knapp 50.000 Euro zusammengekommen waren.</p> <h2>Herausragendes Engagement</h2> <p>Nach der Entlastung des Vorstandes zeigten sich nicht nur die Mitglieder, sondern auch Bürgermeisterstellvertreter Klaus-Dieter Halder von den Berichten „und dem sozialen Engagement schwer beeindruckt“. Die Motivation der Familie Schindler und deren Mitstreiter sei herausragend, und die Gemeinde wisse die Arbeit des Vereins zu schätzen: „Das Projekt genießt in Stetten und weit darüber hinaus große Anerkennung „, betonte Halder. Alle Amtsinhaber wurden für drei weitere Jahre bei den Wahlen einstimmig bestätigt.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Verein</h2> Diabetes-Projekt The Gambia hat aktuell 200 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag im Verein beträgt 25 Euro. Es gibt ein Spendenkonto bei der Volksbank Ebingen. Über den Verein kann eine Patenschaft für einen Diabetiker in Gambia übernommen werden. Infos: www.diabetes-projekt-gambia.de Ansprechpartner ist Roland Schindler, Storzinger Str. 28, 72510 Stetten a.k.M., Tel.: 07573 / 95 81 13, E-Mail: schindler@diabetes-projekt-gambia.de</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erfolgreicher Kampf gegen Diabetes]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 13:17:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neffe führt Familienbetrieb weiter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/neffe-fuehrt-familienbetrieb-weiter;art372576,12463769 ]]></link>      <description><![CDATA[  Julian Hamberger übernimmt das traditionsreiche Autohaus von seinem Onkel Karl-Heinz Hamberger  ]]></description>
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          Julian Hamberger übernimmt das traditionsreiche Autohaus von seinem Onkel Karl-Heinz Hamberger<br>
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        Julian Hamberger übernimmt das traditionsreiche Autohaus von seinem Onkel Karl-Heinz Hamberger



        <p>Die Erfolgsgeschichte des traditionsreichen Unternehmens Autohaus Hamberger GmbH geht auch in Zukunft weiter. Nach 37 Jahren schaltet der Mitinhaber und Geschäftsführer Karl-Heinz Hamberger einen Gang zurück. Er übergibt seinen Anteil mit Wirkung zum 1. September an seinen Neffen Julian Hamberger.</p> <h2>Seit über 70 Jahren am Ort</h2> <p>Seit mehr als 70 Jahren ist das Autohaus Hamberger in Stetten am kalten Markt eine feste Größe, die für ihren Service und Kfz-Handwerk mit Leidenschaft weit über die Grenzen der Heuberggemeinde hinaus bekannt ist. Seit 1947 waren es Opa Adolf und Vater Erwin Hamberger, die das traditionsreiche Autohaus aus kleinen Anfängen mit der Übernahme einer VW-Vertretung zu einem stattlichen Betrieb samt dazugehörender BFT-Tankstelle entwickelt haben. Im Jahr 1988 übernahmen dann Karl-Heinz und sein jüngerer Bruder Günther Hamberger den Betrieb, den sie unmittelbar danach um eine moderne Auto-Waschanlage erweiterten.</p> <h2>Geschäftsführer geht in Ruhestand</h2> <p>Den Grundstein zur Übernahme der Geschäftsführung hatte Karl-Heinz Hamberger bereits im Jahr 1981 gelegt, als er nach einjähriger Schulung in Metzingen die Meisterprüfung im Kfz-Handwerk mit Bravour abschloss. Doch damit nicht genug: In der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft in Calw bildete sich der inzwischen 67-jährige Handwerksmeister ein Jahr lang in Vollzeit zum Betriebswirt Kraftfahrzeuge weiter. Mit all seiner Erfahrung bildete Karl-Heinz Hamberger in den vergangenen Jahrzehnten mit großem Erfolg zahlreiche Gesellen im Kfz-Handwerk aus, darunter auch seinen Neffen Julian Hamberger. Über viele Jahre hinweg engagierte sich der nun in den Ruhestand tretende Geschäftsführer bei der IHK im Gesellenprüfungsausschuss.</p> <h2>Unabhängige Werkstatt</h2> <p>Seinen fundierten Fachkenntnissen und seinem Engagement ist es zu verdanken, dass das Autohaus über viele Jahre hinweg zu den „Top 100 Betrieben“ des VW-Konzerns in Deutschland zählte. Lange war Hamberger der einzige VW-Partner, der in den Landkreisen Sigmaringen und Zollernalb mit dieser hohen Auszeichnung geehrt wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass Karl-Heinz Hamberger sich gern an das 50-jährige Jubiläum als VW-Partner erinnert, das im Jahr 2010 vom VW-Konzern in Wolfsburg und Berlin „vom Feinsten organisiert und zelebriert“ worden war. Dennoch hat sich das Autohaus knapp zehn Jahre später „aus den Zwängen von Volkswagen gelöst“ und ist seither als unabhängige Werkstatt bestens im Geschäft: „Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben“, versichert der angehende Rentner, dass sich das Autohaus „seither sehr erfolgreich am Markt“ behaupte. Dem Betrieb hält nach wie vor ein beträchtlicher Kundenstamm die Treue.</p> <p>Zum 1. September wird Karl-Heinz Hamberger nun seinen Geschäftsanteil in die Hände seines Neffen Julian Hamberger übergeben, der als ausgebildeter Meister im Kfz-Handwerk für Kontinuität im Autohaus Hamberger steht: „Ich freue mich auf die Herausforderung und werde mit dem bekannten Team unseren Kunden auch in Zukunft mit der gewohnten Qualität und Leidenschaft zur Verfügung stehen“, sagt der Jungunternehmer.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Julian Hamberger</strong> (30 Jahre) hat nach seiner Ausbildung im heimischen Betrieb im Februar des Jahres 2017 auch seine Ausbildung zum Meister Kfz-Technik an der Gewerblichen Schule in Metzingen mit großem Erfolg abgeschlossen. Seitdem arbeitete er als Entwicklungsmechaniker Gesamtfahrzeuge und die vergangenen drei Jahre als Entwicklungstechniker bei Mercedes-Benz Vans in der Montageentwicklung für die Mercedes-V-Klasse und für zukünftige VAN-Modelle.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Handwerk Eigentümer Unternehmer thema-wirtschaft-branchen-handwerk thema-wirtschaft-mensch thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neffe führt Familienbetrieb weiter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 09:14:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verein Nächstenhilfe hat neue Basis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/verein-naechstenhilfe-hat-neue-basis;art372576,12462854 ]]></link>      <description><![CDATA[  Außerordentliche Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen. Was es bedeutet, dass der neue Verein nicht mehr in kirchlicher Trägerschaft ist  ]]></description>
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          Außerordentliche Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen. Was es bedeutet, dass der neue Verein nicht mehr in kirchlicher Trägerschaft ist<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Außerordentliche Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen. Was es bedeutet, dass der neue Verein nicht mehr in kirchlicher Trägerschaft ist



        <p>In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben zahlreiche Mitglieder des „Ökumenischen Fördervereins Nächstenhilfe“ der geplanten Neustrukturierung des Vereins einhellig zugestimmt, die erforderliche Satzungsänderung einstimmig beschlossen und damit den Weg zur Gründung eines eigenständigen Vereins „Nächstenhilfe Stetten a.k.M. e.V.“ frei gemacht. Bereits im vergangenen Herbst hat sich der „Ökumenische Förderverein Nächstenhilfe“ neu aufgestellt und den Vorstand mit Melanie Hahn an der Spitze komplett erneuert. Schon damals zeichnete sich ab, dass sich der Verein neu aufstellen muss, um diesen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Einhergehend mit den strukturellen Veränderungen der Kirchenentwicklung 2030 galt es, den Verein aus der Trägerschaft der katholischen Kirche zu lösen und einen eigenständigen Verein zu gründen.</p> <p>Dass dafür eine Satzungsänderung nicht nur dringend notwendig, sondern auch sinnvoll ist, verdeutlichte die Vorsitzende Melanie Hahn in der Versammlung eingehend. Zum einen hat der Verein den Vorstand und die Hilfsangebote deutlich erweitert. Zum anderen wird die Rechtssicherheit erhöht, indem die Mitglieder vor persönlicher Haftung geschützt werden. Nicht zuletzt wird sich der Verein der Gemeinde angliedern, Unabhängigkeit von der Kirche gewinnen und offen für alle Konfessionen sein. In der Folge werden auch keine Vertreter der örtlichen Kirchen mehr dem Vorstand angehören, ganz im Gegenteil zur politischen Gemeinde, die zwei stimmberechtigte Vertreter entsendet. Dass dies nicht den kirchlichen Vertretern vor Ort geschuldet ist, sondern an den vorgegebenen Regularien lag, wurde in der Versammlung mehrfach betont: „Die Zusammenarbeit und die Unterstützung vor Ort war und ist ausgezeichnet und soll auch in Zukunft so bleiben“, versicherten Melanie Hahn und Pfarrer Markus Manter einhellig.</p> <h2>Helferkreis nun mit 70 Personen</h2> <p>„Unser Team wird größer“, informierte Melanie Hahn und beleuchtete die positive Entwicklung des Vereins seit dem vergangenen Herbst. Allein der Helferkreis ist um 15 Personen auf aktuell 70 erweitert worden. „Wir schließen Versorgungslücken, die sonst durch keine Struktur gedeckt sind“, sagte Hahn und legte anhand statistischer Zahlen den Umfang der Hilfsangebote offen. So seien mehr als 5000 Arbeitsstunden geleistet und rund 20.000 Kilometer gefahren worden. Doch damit gibt sich das neue Vorstandsteam bei Weitem nicht zufrieden. Denn das Angebot mit Hilfen im Haushalt, Besuchs- und Fahrdiensten sowie finanzielle Unterstützung in Notsituationen, für Benachteiligte und für im Ort tätige Hilfsorganisationen, soll noch deutlich ausgebaut werden. Bereits fest in Planung ist der Ausbau des ambulanten Hospizdienstes, wofür eine Informationsveranstaltung am 25. Oktober im Rettungszentrum angesetzt ist.</p> <h2>Angebot eines Mittagstischs</h2> <p>Nach den Sommerferien startet auf Bestellung ein gemeinsamer Mittagstisch für die Gemeinde und alle Ortsteile, der wöchentlich im Rettungszentrum angeboten wird: „Wir konnten dafür sage und schreibe weitere neue 20 Helferinnen und Helfer gewinnen“, freute sich die Vorsitzende, der zukünftig auch eine Kooperation mit dem hiesigen Schulzentrum vorschwebt, nachdem „Demokratie- und Sozialbildung“ in absehbarer Zeit im Stundenplan verankert werden. „Wir wollen im kommenden Schuljahr mit einem niederschwelligen Angebot starten und dieses künftig über mehrere Klassenstufen ausbauen“, berichtete Hahn. Nicht zuletzt soll alsbald eine Vereins-App eingeführt werden, die die Abrechnung und Kassenbuchführung vereinfachen, die Kommunikation erleichtern und die digitale Ablage ermöglichen soll.</p> <h2>„Glücksfall für die Gemeinde“</h2> <p>Aufmerksam lauschten die Zuhörer dann den ausführlichen Berichten der weiteren Vorstandmitglieder und den Leiterinnen der diversen Hilfszweige über die jeweils umfangreichen Tätigkeiten. Sozusagen zur reinen Formsache gerieten danach die Abstimmung zur Satzungsänderung sowie die Wahlen des kompletten Vorstands, die jeweils von Bürgermeister Maik Lehn geleitet wurden. Wie Pfarrer Markus Manter nutzte das Gemeindeoberhaupt die Gelegenheit, dem engagierten Team ganz herzlich zu danken: „Neue Köpfe brachten neue Ideen“, freute er sich und bezeichnete Melanie Hahn und ihre Mitstreiterinnen „als Glücksfall“ für die Gemeinde. „Wir schlagen ein neues Kapitel auf“, sagte er über die Neuwahlen, die reibungslos über die Bühne gingen, bevor Pfarrer Markus Manter und Christine Rebholz von der Versammlung gebührend verabschiedet wurden.</p> <h2>„Ein schwieriger Moment“</h2> <p>Vor dem Hintergrund, dass sich der Verein künftig aus der kirchlichen Trägerschaft löst, betonten Pfarrer Manter und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Lukas Hahn, dass es „ein schwieriger Moment für uns ist“. Allerdings sei es gut zu wissen, „dass der Verein weiterlebt“, und die gute Zusammenarbeit auch in Zukunft fortgeführt werde.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der neue Vorstand</h2> Nach den Wahlen setzt sich der neue Vorstand wie folgt zusammen: Melanie Hahn (Vorsitzende), Manuela Riester (Stellvertreterin), Daniela Bosch (Kassiererin), Gisela Renz (Schriftführerin), Stephan Spiellecke, Silvana Sieber, Getrud Riester, Lucia Beck und Claudia Bubser (alle Beisitzer), Oliver Beil und Verena Merz (Vertreter Gemeinde), Claudia Mägerle (Leitung Nächstenhilfe), Ingrid Gauggel (Buchhaltung), Fritz Halder und Manfred Bücheler (Kassenprüfer). Aktuell stehen dem Verein mehr als 100 Helfer zur Verfügung.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stiftung Verein "Evangelische Kirche" thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-verein thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verein Nächstenhilfe hat neue Basis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 16:19:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verfahren wegen Nötigung eingestellt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/verfahren-wegen-noetigung-eingestellt;art372576,12461655 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sohn (57) soll betagte Mutter (88) aus Haus ausgesperrt und ihr den Zugang verweigert haben  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sohn (57) soll betagte Mutter (88) aus Haus ausgesperrt und ihr den Zugang verweigert haben<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sohn (57) soll betagte Mutter (88) aus Haus ausgesperrt und ihr den Zugang verweigert haben



        <p>Das Verfahren wegen Nötigung gegen einen 57-Jährigen ist vor dem Amtsgericht Sigmaringen unter Vorsitz der Richterin Katharina Heinzelmann eingestellt worden. Der Vorwurf gegen den Mann aus der Heuberggemeinde ließ sich im Laufe der Verhandlung zeitlich nicht mehr exakt eruieren.</p> <h2>Zwei Stunden ausgesperrt</h2> <p>Laut Anklageschrift wurde dem Angeklagten als Wohnungseigentümer vorgeworfen, seiner 88-jährigen Mutter, die dort lebenslanges Wohnrecht besitzt, an einem Sonntag im August vorigen Jahres die Haustüre absichtlich nicht geöffnet zu haben. Die alte Frau habe unverrichteter Dinge zwei Stunden vor dem Haus ausharren müssen, bis sie endlich wieder Zugang bekam, was den Tatbestand einer rechtswidrigen Nötigung erfülle.</p> <h2>Angeblich defektes Schloss ausgetauscht</h2> <p>Der Angeklagte hielt den Tatvorwurf inhaltlich für „dummes Zeug“. Tatsächlich habe sich der Hausmeister bereits am Tag zuvor dazu entschieden, das angeblich defekte Schloss (“Es ließ sich nicht mehr richtig bewegen“) an der Haustür auszuwechseln, erklärte der 57-Jährige. Weil aber Ersatz am selbigen Tag nicht mehr zu beschaffen gewesen sei, habe dieser mit einem Vorleger die Tür blockiert und davor vorsorglich einen Zettel angebracht, dass die Haustüre bis zur Reparatur nicht mehr geschlossen werden dürfe. Das neue Schloss sei erst am darauffolgenden Montag eingebaut, die neuen Schlüssel seien an die Mitbewohner ordnungsgemäß übergeben worden.</p> <h2>Kein gutes Verhältnis</h2> <p>Ob es wirklich so war? Die Gerichtsverhandlung bot vielmehr Einblicke, wie innerfamiliäre Abneigung in mangelnder Kommunikation und vielerlei Schikanen ausgelebt werden kann. Der Angeklagte gab zu, wie angespannt die Beziehung zur Mutter ist: „Wir haben kein gutes Verhältnis zueinander, versuchen uns möglichst aus dem Weg zu gehen!“ Seinen Wohnsitz hat der Angeklagte in die Kreisstadt verlegt und nur im Keller, einem früheren Waschraum, sein Büro eingerichtet, in dem er am besagten Tag auch gearbeitet habe. Er habe gar nicht mitbekommen, dass seine Mutter das Haus verließ. Und vom Kellerfenster aus habe er dies auch gar nicht beobachten können. Sein oftmals knurrig gegenüber den Geschädigten auftretender Pflichtverteidiger Wolfgang Hoppe legte dem Gericht dazu angefertigte Bilder vor.</p> <h2>Schon mehrfach Schlösser ausgewechselt?</h2> <p>Die Mutter sagte im Zeugenstand aus, dass ihr Sohn sie und seine Schwester sehr wohl gesehen und auch rausgeguckt habe, aber wieder in sein Kellerbüro zurückgekehrt sei. „Es ist jetzt bald das fünfte Mal, dass Schlösser im Haus und in der Wohnung ausgewechselt“ würden. Auch an jenem Sonntag bei ihrem Fortgehen habe das Haustürschloss einwandfrei funktioniert. „Ich weiß bis heute nicht, was da passiert ist!“ Zwei Stunden sei sie im Hof gestanden, bis sie die bemerkte, dass die Tür plötzlich einen Spaltbreit geöffnet war.</p> <h2>Tochter informiert Polizei</h2> <p>Auch die Mutter sprach von einem schlechten Verhältnis zu ihrem Sohn, seitdem ihr Mann vor sieben Jahren gestorben war. Ihre in einer Nachbargemeinde lebende Tochter hatte sie nach einer Ausfahrt vor die Tür gebracht und sogleich bemerkt, dass „irgendetwas nicht stimmen“ würde. Ihr Bruder habe sie gesehen, müsse später wohl hochgeschlichen sein und die Tür geöffnet haben, als sie die Polizei anrief und auf der Straße auf deren Eintreffen wartete. Im Übrigen habe das ausgetauschte Schloss im Gegensatz zum neuen prima funktioniert. „Und es für mich das Neueste, dass es plötzlich einen Hausmeister gibt!“ Weil die Polizei zum besagten Anruf der Tochter nicht abkömmlich war, sei sie mit ihrer Mutter am Folgetag im Sigmaringer Polizeirevier erschienen. Die Polizeibeamtin erklärte, den Angeklagten unmittelbar nach dem Anruf der Tochter telefonisch belehrt zu haben, dass es sich um Nötigung handle, sollte dieser seiner Mutter die Tür nicht öffnen.</p> <h2>Verfahren eingestellt</h2> <p>Die Staatsanwältin Sarah Hausmann sah eine Nötigung nicht mehr als gegeben an. „Die zwei Stunden sind rein theoretisch, waren es objektiv vielleicht nur drei Minuten? Es ist die Sache nicht wert“, plädierte sie bei aller Verwerflichkeit, einer körperlich gebrechlichen Frau vom Wohnungseintritt abzuhalten, für die Einstellung des Verfahrens ohne Fortsetzungstermin mit Vorladung des Hausmeisters. Der Verteidiger und der Angeklagte stimmten zu.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Nötigung</h2> Gemäß Paragraf 240 Strafgesetzbuch liegt dieser Tatbestand vor, wenn jemand einen anderen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch die Androhung eines empfindlichen Übels zu einem bestimmten Verhalten, also einer Handlung, Duldung oder Unterlassung, zwingt. Dazu zählt auch ein verweigerter Zutritt zur eigenen Wohnung. Der zeitliche Rahmen von zwei Stunden ließ sich im aktuellen Fall in der Heuberggemeinde überhaupt nicht nachweisen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Prozeß Zeuge Körperverletzung thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verfahren wegen Nötigung eingestellt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 11:59:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat diskutiert über Preis für Ökopunkte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/gemeinderat-diskutiert-ueber-preis-fuer-oekopunkte;art372576,12459361 ]]></link>      <description><![CDATA[  Stetten a.k.M. hat 3,25 Millionen Ökopunkte auf dem Konto. Was sie wert sind. Warum die Verwaltung ihren Vorschlag zurückgezogen hat.  ]]></description>
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          Stetten a.k.M. hat 3,25 Millionen Ökopunkte auf dem Konto. Was sie wert sind. Warum die Verwaltung ihren Vorschlag zurückgezogen hat.<br>
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        Stetten a.k.M. hat 3,25 Millionen Ökopunkte auf dem Konto. Was sie wert sind. Warum die Verwaltung ihren Vorschlag zurückgezogen hat.



        <p>Mit dem Preis beim Verkauf von Ökopunkten hat sich der Gemeinderat in seiner letzten öffentlichen Sitzung vor der Sommerpause befasst.</p> <h2>Wert für den Einzelfall festlegen</h2> <p>Entgegen dem Vorschlag der Verwaltung, den Preis pro Punkt auf 65 Cent festzulegen, hat sich der Gemeinderat einhellig dafür ausgesprochen, keinen Festpreis festzulegen, sondern den Wert der Ökopunkte im Einzelfall festzulegen. Zur Erläuterung: Ökopunkte sind eine Art ökologische Währung, die vergeben wird, wenn Flächen im Sinne des Naturschutzes aufgewertet werden. Sie dienen dazu, die Auswirkungen von Eingriffen in die Natur auszugleichen, wie sie beispielsweise bei Bauprojekten entstehen. Vereinfacht gesagt, wenn jemand eine Fläche renaturiert, können die dafür entstandenen Ökopunkte entweder behalten oder an andere verkauft werden, die sie für Ausgleichsmaßnahmen benötigen.</p> <h2>Waldrefugien ausgewiesen</h2> <p>Die Gemeinde hat vor einigen Jahren durch Ausweisung von Waldrefugien im Bereich des Schaufelsens ein Ökopunktekonto angelegt. Dieses Konto weist derzeit einen Wert von rund 3,25 Millionen Ökopunkten auf.</p> <p>Bei Eingriffen in die Natur, welche durch die Ausweisung von gemeindlichen Wohn- und Gewerbebauflächen entstehen, kann die Gemeinde von diesem Ökopunktekonto unter anderem entsprechende Ausgleiche geltend machen. Wie Bürgermeister Maik Lehn erinnerte, werden aktuell einige Bebauungspläne geändert oder fortgeschrieben. Dabei zeige sich, dass für den erforderlichen Flächenausgleich auch Ökopunkte eingesetzt werden könnten. Damit die Verwaltung bei möglichen Anfragen zum Kauf von Ökopunkten ein entsprechendes Angebot abgeben könne, sollte der Gemeinderat einen Preis festlegen, so das Gemeindeoberhaupt. Lehn wies darauf hin, dass der Handel mit Ökopunkten auf dem freien Markt „sehr differenziert betrachtet“ werden müsse. So komme es darauf an, für welchen Zweck die Ökopunkte verwendet werden.</p> <h2>Ökopunkte werden bis zu einem Euro gehandelt</h2> <p>Beispielsweise würden für den Bau von Windkraftanlagen Preise von bis zu einem Euro gehandelt. Eine Abfrage bei umliegenden Gemeinden habe ergeben, dass die Preise pro Punkt zwischen 50 und 80 Cent betragen. Die Verwaltung schlage daher vor, „einen Mittelwert von 65 Cent“ festzulegen, eröffnete Lehn die Diskussion. Einigkeit herrschte dabei in dem Punkt schnell, dass Ökopunkte lediglich an Dritte aus der Gemeinde verkauft werden sollen.</p> <h2>Verwaltung zieht Beschlussvorschlag zurück</h2> <p>Ratsmitglied Daniel Hagg wollte wissen, wie lange der Preis gelten solle: „So lange, bis sie einen neuen Preis festlegen“, antwortete Lehn. Gemeinderat Christian Löffler plädierte eher dafür, „im konkreten Einzelfall“ zu entscheiden, zumal entsprechende Anfragen „nicht gerade häufig“ vorkämen. „So bleiben wir flexibel und haben gegebenenfalls noch eine gewisse Stellschraube an der Hand“, argumentierte Löffler. Während Johannes Hahn diesem Vorschlag nichts abgewinnen konnte, fand Löffler bei seinen Kolleginnen und Kollegen nach weiterer Diskussion mehrheitlich Gehör, worauf die Verwaltung ihren Beschlussvorschlag zurückzog. Am Ende einigte man sich darauf, den Wert der Ökopunkte im Einzelfall festzulegen, sodass die Anzahl der notwendigen Ökopunkte oder deren konkreter Verwendungszweck entsprechend gewichtet werden könne.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Waldrefugien</h2> Die von der Gemeinde vor einigen Jahren ausgewiesenen Waldrefugien umfassen eine Fläche von rund 73 Hektar. Diese sind vorwiegend dadurch entstanden, dass im Bereich des Schaufelsens wegen seiner steilen Lage eine sinnvolle Waldbewirtschaftung nicht möglich ist. In dem Wald bleiben abgestorbene Bäume stehen, fallen irgendwann um, werden zersetzt und bieten Nahrung und Lebensraum für Käfer, Spechte, Pilze und dergleichen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Umweltschutzpolitik Verkehrspolitik Wohnungsbaupolitik thema-natur-umwelt thema-leben-wohnen thema-verkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat diskutiert über Preis für Ökopunkte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 14:42:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tausende Besucher beim Spectaculum in Stetten a.k.M.  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/tausende-besucher-beim-spectaculum-in-stetten-akm;art372576,12453642 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstalter ziehen insgesamt eine positive Bilanz über die dreitägige Mammutveranstaltung, bei der eine Vielzahl von Auftritten und Vorführungen geboten wurden.  ]]></description>
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          Veranstalter ziehen insgesamt eine positive Bilanz über die dreitägige Mammutveranstaltung, bei der eine Vielzahl von Auftritten und Vorführungen geboten wurden.<br>
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        Veranstalter ziehen insgesamt eine positive Bilanz über die dreitägige Mammutveranstaltung, bei der eine Vielzahl von Auftritten und Vorführungen geboten wurden.



        <p>Trotz einiger Wetterkapriolen hat das „Stettener Spectaculum“ tausende Besucher aus nah und fern auf den Heuberg gelockt: „Alles in allem hatten wir großes Glück mit dem Wetter“, freute sich Cheforganisator Harald Dreher am späten Sonntagnachmittag, als gegen 17 Uhr ein Regenschauer über das Festgelände zog, der den positiven Gesamteindruck allerdings nicht mehr schmälern konnte.</p> <h2>Eröffnung wird durch Regen gestört</h2> <p>„Natürlich hätten wir uns durchgehend trockenes Wetter gewünscht, aber die Prognosen sahen für das ganze Wochenende deutlich schlechter aus, als es dann tatsächlich war“, meinte auch Fritz Pfeiffer.</p> <p>Der Vorsitzende des „Fördervereins attraktive Region Stetten am kalten Markt e.V.“ hatte am Samstagmittag nach dem imposanten Einmarsch aller beteiligten Gruppen und der Stettener Hochzeitsgesellschaft gerade damit begonnen, die anwesenden Honoratioren „am schönsten Ort des Heubergs“ gebührend willkommen zu heißen, als der Himmel seine Schleusen gewaltig öffnete, und sich das zu Gaukelei, Kurzweil und Gesang zuhauf versammelte Volk flugs in trockenere Gefilde zurückzog. Möglichkeiten, sich unterzustellen, gab es inklusive der Mauritiuskirche zuhauf, sodass der Regen dem weiteren mittelalterlichen Treiben keinen Abbruch tat.</p> <h2>Vier Bühnen aufgebaut</h2> <p>Denn schon bald wurde das Festgelände wieder vom meist mittelalterlich gewandeten Volk eingenommen, an den vielen Marktständen entlang geschlendert und gestöbert, und vor allem vor den vier großen Bühnen Platz genommen.</p> <p>Auf denen konnte das komplette Programm bis nach Mitternacht durchgezogen werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Historischer Hintergrund</span><span>Das alle vier Jahre stattfindende „Stettener Spectaculum“ erinnert an ein Ereignis, das als Hochzeitsmahl von Stetten in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Mehrere hundert Gäste wohnten anno 1590 der Verbindung zweier Adelsgeschlechter bei und blieben wochenlang zum Feiern auf der rauen Alb. Die „Hochzeitsgesellschaft“ – dargestellt von Akteuren des Stettener Sommertheaters und Stettener Bürgern – erinnert an die historische Feier und flanierte während des ganzen Wochenendes immer wieder über das Festgelände.</span></label></div> <p>Und das konnte sich sehen lassen. Denn einmal mehr hatten die Organisatoren die Crème de la Crème der deutschen Mittelalterszene auf den Heuberg gelockt, sodass Groß und Klein, Jung und Alt, Freunde mittelalterlicher Klänge und Ritterspiele ebenso auf ihre Kosten kamen, wie Fans von Lagerleben und Klamauk.</p> <h2>Gottesdienst eröffnet den Sonntag</h2> <p>Und am Sonntagmorgen ging es gerade so weiter. Zwar prasselte nach dem ökumenischen Gottesdienst in der voll besetzten Mauritiuskirche am Morgen noch einmal ein ganz kurzer Schauer nieder, doch danach ließ sich die Sonne zunehmend blicken und es blieb bis gegen 17 Uhr trocken, sodass die Besucher in großer Zahl übers Festgelände schlenderten sowie Speis und Trank und das mittelalterliche Flair in genossen: „Man kann den Stettenern wirklich nur ein riesengroßes Kompliment machen“, sagte beispielsweise Schwenningens Bürgermeister Ewald Hoffmann. Und mit dieser Meinung war er nicht allein: „Ich habe von allen Seiten nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Harald Dreher, dass sich Händler, Lagergruppen und engagierte Künstler ihm gegenüber durchweg lobend geäußert hätten: „Die waren wieder hellauf begeistert, wie wir das Ganze organisiert und durchgezogen haben“.</p> <h2>Viel Lob für die Macher</h2> <p>Auch in den sozialen Medien gab es viele positive Reaktionen: „Was für ein Fest. Stettener Spectaculum! Ihr habt das wieder mega gewuppt. Alle vier Jahre das schönste Mittelalterfest Deutschlands. Kein Kommerz, mega freundliche Preise, egal ob Speis oder Trank. Lauter nette, freundliche Menschen an den Ständen, ich bin entzückt! Mehr Worte brauchts nicht, außer Danke!!!“, schreibt beispielsweise ein Besucher.</p> <p>Auch Klaus Burger zollte den Veranstaltern auf Facebook seinen Respekt: „Was Ehrenamtliche, Musikgruppen, Schausteller und Vereine hier auf die Bühne gestellt haben, ist wirklich beeindruckend“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. Alles in allem also ein Fest, das wieder tausende Besucher aus nah und fern begeistert hat und für das man den Organisatoren, den durchführenden Vereinen und Mitwirkenden Respekt zollen kann – in der Hoffnung, dass man sich in vier Jahren wieder sieht.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Veranstaltungen Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tausende Besucher beim Spectaculum in Stetten a.k.M.]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:28:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mittelalter hautnah: Tausende beim 7. Stettener Spectaculum mit Rittern, Gauklern und Magiern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/mittelalter-hautnah-tausende-beim-7-stettener-spectaculum-mit-rittern-gauklern-und-magiern;art372576,12451715 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom 25. bis 27. Juli verwandelte sich Stetten ins Mittelalter: Tausende genossen das bunte Spectaculum mit Rittern, Gauklern, Magiern, Feuerspuckern und Tanz. Wir zeigen viele stimmungsvolle Bilder.  ]]></description>
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          Vom 25. bis 27. Juli verwandelte sich Stetten ins Mittelalter: Tausende genossen das bunte Spectaculum mit Rittern, Gauklern, Magiern, Feuerspuckern und Tanz. Wir zeigen viele stimmungsvolle Bilder.<br>
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        Vom 25. bis 27. Juli verwandelte sich Stetten ins Mittelalter: Tausende genossen das bunte Spectaculum mit Rittern, Gauklern, Magiern, Feuerspuckern und Tanz. Wir zeigen viele stimmungsvolle Bilder.



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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mittelalter hautnah: Tausende beim 7. Stettener Spectaculum mit Rittern, Gauklern und Magiern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:15:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tausende Besucher tauchen beim siebten „Stettener Spectaculum“ ins Mittelalter ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/tausende-besucher-tauchten-beim-siebten-stettener-spectaculum-25-27-juli-ins-mittelalter-ein;art372576,12451709 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gaukler, Rittersleut, Feuerspucker, Magiere, Tanzgruppen und weitere mystische Gestalten sorgten auf dem gesamten Gelände für Kurzweil. Buntes Programm und eine tolle Stimmung auf dem Gelände. Wir zeigen die Bilder.  ]]></description>
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          Gaukler, Rittersleut, Feuerspucker, Magiere, Tanzgruppen und weitere mystische Gestalten sorgten auf dem gesamten Gelände für Kurzweil. Buntes Programm und eine tolle Stimmung auf dem Gelände. Wir zeigen die Bilder.<br>
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        Gaukler, Rittersleut, Feuerspucker, Magiere, Tanzgruppen und weitere mystische Gestalten sorgten auf dem gesamten Gelände für Kurzweil. Buntes Programm und eine tolle Stimmung auf dem Gelände. Wir zeigen die Bilder.



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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 18:13:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stettener Spectaculum: Eintauchen in die Welt des Mittelalters  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/stettener-spectaculum-eintauchen-in-die-welt-des-mittelalters;art372576,12451286 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende besuchen das Spectaculum in Stetten a.k.M. Auf vier Bühnen wird pausenlos Programm gemacht und SÜDKURIER-Fotograf Gerd Feuerstein hat Schnappschüsse gemacht.  ]]></description>
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          Tausende besuchen das Spectaculum in Stetten a.k.M. Auf vier Bühnen wird pausenlos Programm gemacht und SÜDKURIER-Fotograf Gerd Feuerstein hat Schnappschüsse gemacht.<br>
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        Tausende besuchen das Spectaculum in Stetten a.k.M. Auf vier Bühnen wird pausenlos Programm gemacht und SÜDKURIER-Fotograf Gerd Feuerstein hat Schnappschüsse gemacht.



        <p>Der Wettergott hatte im Prinzip ein Einsehen mit den Organisatoren des „Stettener Spectakulums“. Zwar musste die Eröffnung am Freitag kurz abgebrochen werden, weil der Himmel seine Schleusen öffnete. Aber dann stand einem grandiosen Abend nichts mehr im Weg. Und auch am Samstag gab es kurz vor Eröffnung des Mittelalterpektakels einen kurzen Regenschauer, aber je später der Abend wurde, desto besser das Wetter und immer mehr Besucher ließen sich vom mittelalterlichen Flair der zahlreichen Stände begeistern, bewirtet von den Vereinen und als Programmhöhepunkt gab es um Mitternacht eine Feuershow auf allen vier Bühnen. Und am Sonntag war es, allen schlechten Wetterprognosen zum Trotz, bis auf einen morgendlichen Guss wieder trocken und die Besucher strömten in Scharen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stettener Spectaculum: Eintauchen in die Welt des Mittelalters]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 05:32:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stettener Spectaculum: Am Wochenende kehrt das Mittelalter nach Stetten zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/stettener-spectaculum-am-wochenende-kehrt-das-mittelalter-nach-stetten-zurueck;art372576,12448135 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle Mittelalterfans können ab Freitagabend in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt wieder ein ganzes Wochenende lang in eine andere Zeit eintauchen. Dafür drehen die Stettener die Uhren mal wieder um ein paar hundert Jahre zurück.  ]]></description>
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          Alle Mittelalterfans können ab Freitagabend in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt wieder ein ganzes Wochenende lang in eine andere Zeit eintauchen. Dafür drehen die Stettener die Uhren mal wieder um ein paar hundert Jahre zurück.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/stettener-spectaculum-am-wochenende-kehrt-das-mittelalter-nach-stetten-zurueck;art372576,12448135]]></guid>
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        Alle Mittelalterfans können ab Freitagabend in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt wieder ein ganzes Wochenende lang in eine andere Zeit eintauchen. Dafür drehen die Stettener die Uhren mal wieder um ein paar hundert Jahre zurück.



        <div class="koll"> <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> (gfe) Alle Mittelalterfans können ab Freitagabend in der Heuberggemeinde Stetten am kalten Markt wieder ein ganzes Wochenende lang in eine andere Zeit eintauchen. Dafür drehen die Stettener die Uhren mal wieder um ein paar hundert Jahre zurück. Gaukler, Wahrsagerinnen, Ritter, Feuerspucker, Magier und viele weitere mystische Gestalten werden auf den Straßen und auf verschiedenen Bühnen umherwandern und ihre Künste zum Besten geben.</p> Nacht der Balladen <p>Den Auftakt zu dem dreitägigen Fest markiert am Freitagabend, 25. Juli, wieder die traditionelle „Nacht der Balladen“. Dabei wird die aus Stetten am kalten Markt stammende Gruppe „Macrol“ den feurigen Abend eröffnen, bevor die in der Szene geschätzte Mittelaltergruppe „Koenix“ aus der Schweiz die Bühne erobern wird. Die Nacht der Balladen vor dem Stettener Rathaus steigt im Schlosshof und beginnt um 19.30 Uhr, wobei der Einlass für die Besucher bereits um 18 Uhr freigegeben wird.</p> Schwäbischer Dialektrock <p>Die Formation „Macrol“ ist nicht nur auf dem Heuberg, sondern auch weit darüber hinaus seit Jahrzehnten ein Begriff. Sechs junge Musiker – die Benennung der Gruppe setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen zusammen – haben sich einst in ihrer Schulzeit gefunden und seitdem hat die Musik sie nicht mehr losgelassen. Aus der Erstbesetzung stehen noch Roland Mogg am Schlagzeug und Manfred Jung mit Gesang und Gitarre auf der Bühne. Ihre schwäbischen Texte, alte Songs wurden aufgefrischt, sind immer noch besinnlich und haben den Blick immer auf das Wesentliche gerichtet. Die Formation ist „einfach nur happy“, dass sie den Auftakt zu dem langen Mittelalterwochenende gestalten dürfen.</p> Mittelalterrock mit Koenix <p>Um 21.30 Uhr folgt dann der Hauptakt, die Mittelalterrockgruppe Koenix aus der Schweiz. Die Gruppe Koenix entstand 2009 aus einem Straßenmusik-Projekt heraus und füllt heute Festivals wie das Open Air in Wacken oder das WGT (Wave-Gotik-Treffen) in Leipzig. Mit ihren vielsprachigen Liedern, von Schwedisch über Deutsch bis Schwyzerdütsch, verstehen die Musiker ihr Publikum in eine Sagenwelt voller Fabelwesen, pulsierender Licht- und Flammenshow zu entführen. Die fünf Musiker und ihre Tänzerinnen bieten eine Show mit jeder Menge Feuer, einem feuerspuckenden Dudelsack, eine feuerspuckende Gitarre und eine Flammenwand beeindrucken immer wieder. Und was die Formation wirklich einzigartig macht: Mit leichten Anleihen aus der Electronic Dance Music (EDM) ist Koenix mega tanzbar – da bleibt kein Besucher ruhig auf seinem Platz sitzen.</p> <p>Für das leibliche Wohl ist natürlich ebenfalls bestens gesorgt. Die Bewirtung übernehmen die Glashütter Vereine. Mit diversen Gerichten mit mittelalterlichen Namen soll es an Speis und Trank an diesem Abend nicht mangeln. Der Vorverkauf für dieses außergewöhnliche Mittelalterspektakel ist längst in vollem Gange. Nur wer schnell ist, kann noch Karten zum Preis von 21 Euro bei der Firma Getränke Nolle sowie im Einwohnermeldeamt der Gemeinde im Rathaus erwerben. Der Preis an der Abendkasse beträgt 25 Euro.</p> </div> <h2>Das Mittelalterfest geht in die siebte Runde</h2> <div class="koll"> <p><strong>Stetten a.k.M</strong>. Nach sieben langen Jahren kehrt in der Heuberggemeinde wieder das Mittelalter zurück. Zum siebten Mal wartet das „Stettener Spectaculum“ mit Gauklern, Spielleuten, Artisten, Händlern und Handwerkern auf. Das dreitägige Fest beginnt am kommenden Freitag, 25. Juli, mit einer „Nach der Balladen“.</p> <p>Es ist wieder so weit: Die Bürger von Stetten am kalten Markt drehen die Uhr um rund 500 Jahre zurück. Für alle Mittelalterfans wird am Wochenende das Tor zu einer anderen Zeit wieder weit offenstehen: „Gaukler, Wahrsagerinnen, Ritter, Feuerspucker, Magier und viele weitere mystische Gestalten werden auf den Straßen umherwandern und an allen Ecken ihre Künste zum Besten geben“, freut sich Harald Dreher, seit vielen Jahren Leiter des Stettener Festausschusses, der sich vor knapp zwei Jahren an die Vorbereitungen für das Großereignis gemacht hat: „Jetzt endlich ist es soweit, und das Mittelalterfest kann steigen“, ist Dreher die Vorfreude ins Gesicht geschrieben.</p> <p>Traditionell wird die „Nacht der Balladen“ das Stettener Spectaculum am Freitagabend, 25. Juli, im Schlosshof einläuten. Ab Samstag werden die Straßen des Festgeländes dann schließlich völlig vom mittelalterlichen Treiben eingenommen. An den eigens fürs „Spectaculum“ erbauten Stadttoren werden die Besucher von den „Wegelagerern“ um ein paar Silberlinge (Eintritt) erleichtert: „Wer gewandet erscheint, zahlt ermäßigten Eintritt“, informiert Harald Dreher und hofft auf viele Besucher in mittelalterlichen Kostümen, die dem Treiben besonderen Flair verleihen: „Auf vier über das Festgelände verteilten Bühnen ist quasi rund um die Uhr etwas geboten“, verspricht er. An den Schauplätzen wechseln sich Musiker, Tänzer, Artisten, Feuerspucker und Mittelaltergruppen ab. Viele Stars der Mittelalterszene seien in Stetten versammelt, berichtet Dreher. Darunter sind die Spielleut Ranunculus, Viesematente, Spielleut G´hörsturz, Okzitanis, Insanis Maxima, Duo Immortalis und Arno von der Biegenburg. Auch der Spielmanns- und Fanfarenzug aus Sigmaringen habe seine Teilnahme zugesagt und werde dem Publikum unter anderem bei der Markteröffnung aufspielen.</p> <p> </p> <p> </p> <h2>Die Veranstaltung</h2> <p>Das alle vier Jahre stattfindende „Stettener Spectaculum“ erinnert an ein Ereignis, das als Hochzeitsmahl von Stetten in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Mehrere hundert Gäste wohnten anno 1590 der Verbindung zweier Adelsgeschlechter bei und blieben wochenlang zum Feiern auf der rauen Alb. Die „Hochzeitsgesellschaft“ – dargestellt von Akteuren des Stettener Sommertheaters und weiteren Stettener Bürgern – erinnert an die historische Feier und wird während des Wochenendes über das Festgelände ziehen.</p> </div> <h2>Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte</h2> <div class="koll"> <p><strong>Stetten a.K.M.</strong> Auf den Wiesen Stettens lassen sich Ritter und Landsknechte nieder und führen dort ein lockeres Lagerleben. Gelegentlich verlassen sie allerdings ihre Zelte, um sich im Kampf Mann gegen Mann zu messen. Mit dabei: Brachmanoth, Freyer Söldnerhaufen 1525, Scharfrichterey, der Seehaufen vom Bodensee, die Vasallen der Mark Baden, die Vasallen von Hohenberg, der Soldaten- und Bauerntross Saulgau, die Familien Wittner, die Landsknechte zu Munderkingen, Odins Rabenvolk, die Orn Sippe, Ewerlingas, Hannes der Schmied, das reisende Handwerk, Laurenzier und Appendix Medieval.</p> <p>Es herrscht bis in die späte Nacht hinein ein reges Treiben in den Straßen und Gassen mit ihren Marktständen. Die Besucher erwartet nicht nur der größte Mittelaltermarkt der Region mit zahlreichen fahrenden Händlern, die vom Schmuck über Kleidung bis hin zum Zaubertrank so ziemlich alles feilbieten. Auch zahlreichen Handwerkern kann man bei ihrer fast vergessenen Kunst zuschauen: „Beim Gang über das Festgelände begegnet man auch zahlreichen Gauklern, Rittern, Artisten und Spielleuten, die für Kurzweil sorgen“, so Dreher. Wie er wissen lässt, sorgen die Stettener Vereine in mittelalterlich hergerichteten Zelten für Speis und Trank, wobei die Gerichte unter altertümlichen Namen feilgeboten werden.</p> <p>Am Sonntag, 27. Juli, läutet um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst unter Begleitung von Ranunculus den dritten Tag des Spectaculums ein. Nach der Messe heißt es dann wieder Bühne frei für die jeweiligen Gruppen, und das mittelalterliche Treiben in den Straßen kann weitergehen. Erst am Sonntagabend wird sich gegen 19 Uhr das Tor zur Vergangenheit wieder schließen, Künstler und Gruppen werden abreisen und die Stände werden abgebaut: „Was jedoch hoffentlich bleiben wird, sind viele Erinnerungen an ein Wochenende voller mittelalterlicher Bräuche und mystischer Gestalten sowie ein grandioser Einblick in das Leben vor etwa 500 Jahren“, ist sich der Leiter des Organisationsteam sicher.</p> <h2>Das Programm</h2> <ul> <li><strong>Freitag, 25. Juli</strong></li> </ul> <p>19.30 Uhr: Nacht der Balladen</p> <p> </p> <ul> <li><strong>Samstag, 26. Juli</strong></li> </ul> <p>14 Uhr: Einlass Festgelände<br /> 15 Uhr: Großer Mittelaltermarkt<br /> 16 Uhr: Markteröffnung auf der Pfeifferbühne<br /> 17 Uhr: Programmbeginn<br /> 0 Uhr: Feuershow auf allen vier Bühnen<br /> 2 Uhr: Festende</p> <p> </p> <ul> <li><strong>Sonntag, 27. Juli</strong><br /> 9.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst mit Ranunculus<br /> 11 Uhr: Markt- &amp; Programmbeginn<br /> 19 Uhr: Programm- &amp; Festende</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stettener Spectaculum: Am Wochenende kehrt das Mittelalter nach Stetten zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 16:09:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Holzbrücke in Storzingen sorgt für Zündstoff  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/holzbruecke-in-storzingen-sorgt-fuer-zuendstoff;art372576,12443620 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert <p></p>  ]]></description>
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          Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert <p></p><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert <p></p>



        <p>Eine Fußgängerbrücke, die über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn führt, hat für Debatten in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Stetten am kalten Markt gesorgt. Eine wirtschaftliche Sanierung der Holzbrücke scheint nach den Ausschreibungsergebnissen aussichtslos, denn die eingegangenen Angebote würden die Kostenschätzung des Planungsbüros Müller aus Ulm zum Teil um knapp das Dreifache überschreiten, so Bürgermeister Maik Lehn. Daraufhin seien die Ausschreibungen aufgehoben worden.</p> <p>Entgegen dem Beschlussvorschlag, die Brücke zurückzubauen, falls eine erneute Brückenüberprüfung negativ sein werde, vertagte der Rat die radikale Lösung auf Antrag von Storzingens Ortsvorsteher Bruno Pozzi. Er hatte tief im geschichtlichen Untergrund der Holzbrücke gegraben und in alten Sitzungsprotokollen gestöbert. Demnach war das Bauwerk einst eine befahrbare Brücke, deren Sanierung aufgrund hoher Kosten durch den damaligen Gemeinderat unter Bürgermeister Gregor Hipp abgelehnt und letztendlich im Jahr 1995 durch eine rund 105.000 DM teure Fußgängerbrücke ersetzt worden ist. Da diese die Gleisanlagen überquert, schoss die Bahn seinerzeit 300.000 DM zu, wobei, so las Pozzi aus den alten Protokollen, der übrige Betrag in Straßen und Wege an der Brücke investiert werden sollte.</p> <h2>Denkmalgeschützte Strecke</h2> <p>Zwar sei die betreffende Zollernstraße um die Jahrtausendwende saniert worden, „doch entgegen der Aussage von Ortsvorsteher und Bürgermeister hat die Straße zu 95 Prozent von den Anliegern finanziert werden müssen“, echauffierte sich Pozzi und befand, dass auf diese Weise „rund 200.000 DM im Besitz der Gemeinde geblieben sind“. Er hob hervor, dass diese Brücke, solange sie noch befahrbar war, von der Landwirtschaft genutzt worden sei. Seit der Verkleinerung müsse von der Landwirtschaft „die untere, viel schlechter befahrbare Strecke benutzt werden“. Er führte Gründe für den Erhalt der Brücke auf, „die sowohl damals galten, als auch heute“. So führe der untere Zugang an der Brunnenwiese vorbei und liege im Überschwemmungsgebiet, weshalb dieser nicht ganzjährig und zuverlässig befahrbar sei. Zudem sei die ganze Bahnstrecke zwischen Sigmaringen und Balingen, zu der auch die Brücke gehöre, denkmalgeschützt. Zwei landwirtschaftliche Gebäude, die im Notfall erreicht werden müssen, seien dort im „Brühl“ genannten Gebiet, das als Baugebiet ausgewiesen sei, und für die Feuerwehr sei die Brücke „Plan B“, sollte Hochwasser herrschen. Dazu komme das Starkregenrisikomanagement, das die Wiesen nach der Brunnenwiese als Ausgleichsflächen für plötzlich auftretende Wassermassen benannt habe.</p> <h2>Akribische Recherche</h2> <p>Der engagierte Ortsvorsteher ließ nichts aus, um darzulegen, dass diese Brücke nach wie vor gebraucht werde, zumal sie nach seinen Aussagen für das Baugebiet Brühl als Fußweg eingezeichnet sei. „Ich werde mich nicht scheuen, für den Erhalt des Objekts sehr weit zu gehen“, sagte Pozzi, „das ist für mich eine Prinzipienfrage.“ Entsprechend hatte er sich schlau gemacht, Statiker befragt, bei der Bahn nachgehakt (denn die Bahn als Kreuzungspartner hat Mitspracherecht), nachgeforscht, wer solche Brücken in der Region herstellt und Kontakte geknüpft. Sowohl der Gemeinderat als auch Bürgermeister Lehn zeigten sich von Pozzis akribischer Recherche beeindruckt, wobei sich Lehn die erarbeiteten Kontaktdaten erbat. Lehn machte zum Brückenerhalt jedoch deutlich, dass „nur die Kosten-Nutzen-Rechnung ergibt, ob wir uns das leisten können“. Dazu brauche es verlässliche Zahlen und Rücksprache mit der Bahn.</p> <h2>Brückenprüfung 2026 abwarten</h2> <p>In der Sitzung war Thilo Müller vom Ingenieurbüro Müller aus Ulm, der sich den Fragen aus dem Rat stellen musste. So beispielsweise, wieso das Ingenieursbüro für die Sanierung eine Kostenschätzung von rund 70.000 Euro abgegeben hat, die Ausschreibungsangebote aber zwischen rund 180.000 und fast 207.000 Euro lagen. Müller hielt diese Gebote für nicht gerechtfertigt und mutmaßte, dass die Baumaßnahme und die Lage für die Firmen „nicht sehr attraktiv“ sei. Letztendlich, so die Entscheidung des Rats, soll das Ergebnis der erneuten Brückenprüfung im Jahr 2026 abgewartet werden. Bis dahin, so Lehn, „wird die Verwaltung, gemeinsam mit dem Ingenieur Müller aus Ulm, Möglichkeiten sowie die Kosten für einen Ersatzneubau erarbeiten und diese Daten dann dem Gemeinderat zur Entscheidung zukommen lassen“.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Kontrollpflicht</h2> Nach DIN 1076 sind Brückenbauwerke alle sechs Jahre einer Hauptprüfung und alle drei Jahre einer einfachen Prüfung zu unterziehen. Ergänzend dazu sind Holzbrücken wegen der besonderen Beschaffenheit in kürzeren Intervallen zu überprüfen. Dazu zählt die Holzbrücke am Ende der Zollernstraße in Storzingen, die aus einer tragenden Leimbinderkonstrukion mit Holzdielenbelag mit darüberliegendem Gussasphalt besteht. (sgr)</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 16:09:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Holzbrücke in Storzingen sorgt für Zündstoff  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/holzbruecke-in-storzingen-sorgt-fuer-zuendstoff;art372576,12443620 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert  ]]></description>
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          Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert<br>
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        Warum Ortsvorsteher Pozzi vehement für den Erhalt der Fußgängerbrücke plädiert



        <p>Eine Fußgängerbrücke, die über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn führt, hat für Debatten in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Stetten am kalten Markt gesorgt. Eine wirtschaftliche Sanierung der Holzbrücke scheint nach den Ausschreibungsergebnissen aussichtslos, denn die eingegangenen Angebote würden die Kostenschätzung des Planungsbüros Müller aus Ulm zum Teil um knapp das Dreifache überschreiten, so Bürgermeister Maik Lehn. Daraufhin seien die Ausschreibungen aufgehoben worden.</p> <p>Entgegen dem Beschlussvorschlag, die Brücke zurückzubauen, falls eine erneute Brückenüberprüfung negativ sein werde, vertagte der Rat die radikale Lösung auf Antrag von Storzingens Ortsvorsteher Bruno Pozzi. Er hatte tief im geschichtlichen Untergrund der Holzbrücke gegraben und in alten Sitzungsprotokollen gestöbert. Demnach war das Bauwerk einst eine befahrbare Brücke, deren Sanierung aufgrund hoher Kosten durch den damaligen Gemeinderat unter Bürgermeister Gregor Hipp abgelehnt und letztendlich im Jahr 1995 durch eine rund 105.000 DM teure Fußgängerbrücke ersetzt worden ist. Da diese die Gleisanlagen überquert, schoss die Bahn seinerzeit 300.000 DM zu, wobei, so las Pozzi aus den alten Protokollen, der übrige Betrag in Straßen und Wege an der Brücke investiert werden sollte.</p> <h2>Denkmalgeschützte Strecke</h2> <p>Zwar sei die betreffende Zollernstraße um die Jahrtausendwende saniert worden, „doch entgegen der Aussage von Ortsvorsteher und Bürgermeister hat die Straße zu 95 Prozent von den Anliegern finanziert werden müssen“, echauffierte sich Pozzi und befand, dass auf diese Weise „rund 200.000 DM im Besitz der Gemeinde geblieben sind“. Er hob hervor, dass diese Brücke, solange sie noch befahrbar war, von der Landwirtschaft genutzt worden sei. Seit der Verkleinerung müsse von der Landwirtschaft „die untere, viel schlechter befahrbare Strecke benutzt werden“. Er führte Gründe für den Erhalt der Brücke auf, „die sowohl damals galten, als auch heute“. So führe der untere Zugang an der Brunnenwiese vorbei und liege im Überschwemmungsgebiet, weshalb dieser nicht ganzjährig und zuverlässig befahrbar sei. Zudem sei die ganze Bahnstrecke zwischen Sigmaringen und Balingen, zu der auch die Brücke gehöre, denkmalgeschützt. Zwei landwirtschaftliche Gebäude, die im Notfall erreicht werden müssen, seien dort im „Brühl“ genannten Gebiet, das als Baugebiet ausgewiesen sei, und für die Feuerwehr sei die Brücke „Plan B“, sollte Hochwasser herrschen. Dazu komme das Starkregenrisikomanagement, das die Wiesen nach der Brunnenwiese als Ausgleichsflächen für plötzlich auftretende Wassermassen benannt habe.</p> <h2>Akribische Recherche</h2> <p>Der engagierte Ortsvorsteher ließ nichts aus, um darzulegen, dass diese Brücke nach wie vor gebraucht werde, zumal sie nach seinen Aussagen für das Baugebiet Brühl als Fußweg eingezeichnet sei. „Ich werde mich nicht scheuen, für den Erhalt des Objekts sehr weit zu gehen“, sagte Pozzi, „das ist für mich eine Prinzipienfrage.“ Entsprechend hatte er sich schlau gemacht, Statiker befragt, bei der Bahn nachgehakt (denn die Bahn als Kreuzungspartner hat Mitspracherecht), nachgeforscht, wer solche Brücken in der Region herstellt und Kontakte geknüpft. Sowohl der Gemeinderat als auch Bürgermeister Lehn zeigten sich von Pozzis akribischer Recherche beeindruckt, wobei sich Lehn die erarbeiteten Kontaktdaten erbat. Lehn machte zum Brückenerhalt jedoch deutlich, dass „nur die Kosten-Nutzen-Rechnung ergibt, ob wir uns das leisten können“. Dazu brauche es verlässliche Zahlen und Rücksprache mit der Bahn.</p> <h2>Brückenprüfung 2026 abwarten</h2> <p>In der Sitzung war Thilo Müller vom Ingenieurbüro Müller aus Ulm, der sich den Fragen aus dem Rat stellen musste. So beispielsweise, wieso das Ingenieursbüro für die Sanierung eine Kostenschätzung von rund 70.000 Euro abgegeben hat, die Ausschreibungsangebote aber zwischen rund 180.000 und fast 207.000 Euro lagen. Müller hielt diese Gebote für nicht gerechtfertigt und mutmaßte, dass die Baumaßnahme und die Lage für die Firmen „nicht sehr attraktiv“ sei. Letztendlich, so die Entscheidung des Rats, soll das Ergebnis der erneuten Brückenprüfung im Jahr 2026 abgewartet werden. Bis dahin, so Lehn, „wird die Verwaltung, gemeinsam mit dem Ingenieur Müller aus Ulm, Möglichkeiten sowie die Kosten für einen Ersatzneubau erarbeiten und diese Daten dann dem Gemeinderat zur Entscheidung zukommen lassen“.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Kontrollpflicht</h2> Nach DIN 1076 sind Brückenbauwerke alle sechs Jahre einer Hauptprüfung und alle drei Jahre einer einfachen Prüfung zu unterziehen. Ergänzend dazu sind Holzbrücken wegen der besonderen Beschaffenheit in kürzeren Intervallen zu überprüfen. Dazu zählt die Holzbrücke am Ende der Zollernstraße in Storzingen, die aus einer tragenden Leimbinderkonstrukion mit Holzdielenbelag mit darüberliegendem Gussasphalt besteht. (sgr)</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Holzbrücke in Storzingen sorgt für Zündstoff]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 08:40:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aktionstag fördert Spaß am Sport  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/aktionstag-foerdert-spass-am-sport;art372576,12443230 ]]></link>      <description><![CDATA[  TSV richtet erstmals Gaukinderturnfest in Stetten am kalten Markt aus und mehr als 400 Kids sind beim Ereignis dabei  ]]></description>
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          TSV richtet erstmals Gaukinderturnfest in Stetten am kalten Markt aus und mehr als 400 Kids sind beim Ereignis dabei<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        TSV richtet erstmals Gaukinderturnfest in Stetten am kalten Markt aus und mehr als 400 Kids sind beim Ereignis dabei



        <p>Der Turn- und Sportverein (TSV) hat erstmals das Gaukinderturnfest Kids ausgerichtet, das der Turngau Hohenzollern zum 69. Mal veranstaltete. Mehr als 400 teilnehmende Kids aus 13 Vereinen reisten mit Eltern, Großeltern und ihren Betreuerinnen und Betreuern auf den Heuberg. Sie fanden – neben sportlichen Parcours – in der und um die Alemannenhalle ein Mitmach- und Spieleparadies vor, für das sich die Organisatoren des TSV mächtig ins Zeug gelegt hatten. Neben den erfahrenen Wertungsrichtern des Turngaus Hohenzollern waren mehr als 60 Helfer des TSV im Einsatz, die nicht nur für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sorgten, sondern die Kinder und Gäste auch bewirtet haben.</p> <h2>Gutschein für ein Eis</h2> <p>Bei herrlichem Sommerwetter und besten Wettkampfbedingungen konnten die Kids einen unbeschwerten Tag voller Spannung und Action erleben, der den meisten sicherlich noch lang in Erinnerung bleiben wird. Einfach herrlich, die strahlenden Kinderaugen zu sehen, wenn sie an den einzelnen Stationen ihre sportlichen Aufgaben meisterten und am Ende mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet wurden. Und nicht zu vergessen, auch jeweils einen Gutschein für eine Kugel Eis bekamen, was bei strahlendem Sonnenschein den ganzen Nachmittag über für lange Schlangen vor dem Eiswagen sorgte.</p> <h2>Fußballdart und Gliztertattoos</h2> <p>Während sich die Kleinsten gern im eigens für sie aufgebauten Sandkasten neben Bagger und Teleskoplader tummelten, ließen sich die jungen Girlies gern mit Glitzertattoos verzieren und bemalten kleine Holzfiguren, derweil die Jungs auf die Fußballdartscheibe kickten oder sich auf der Slackline im Balancieren versuchten. Was überall erkennbar war: Der Spaß an Sport und Bewegung war riesig.</p> <h2>Eltern jubeln Kindern zu</h2> <p>Schon vor dem offiziellen Start wuselte es um die Alemannenhalle nur so von teilnehmenden Kids, die sich in den Wettbewerben Eltern-Kind-Cup, MiniTurni, KiTu-Cup, Geräte-Cup sowie beim Tanzwettbewerb beweisen wollten. Angefeuert von Eltern und Betreuern legten sich die Kids bei den jeweiligen Übungen mächtig ins Zeug, hatten in den verschiedenen Parcours ihre helle Freude und jubelten sich nach gemeisterten Übungen gern gegenseitig zu.</p> <h2>Feierlicher Einmarsch</h2> <p>Den offiziellen Auftakt hatte das Gaukinderturnfest allerdings mit dem feierlichen Einmarsch der Fahnenabordnungen und der Kinder der teilnehmenden Vereine. Im Beisein des Maskottchen Turni hießen die Vizepräsidentin des Turngaus Hohenzollern, Waltraud Manter, Bürgermeister Maik Lehn sowie der TSV-Vize Patrick Ruda die vielen Teilnehmer und Gäste herzlich willkommen. Waltraud Manter drückte ihre helle Freude aus, dass die Gemeinde „über tolle sportliche Anlagen“ verfüge, auf denen der TSV das Treffen erstmals ausrichte. Wie Bürgermeister Maik Lehn und Patrick Ruda nutzte Manter die Gelegenheit, allen ehrenamtlichen Betreuern und Helfern „ganz herzlich zu danken“. Bevor die Kinder endgültig das Kommando übernahmen, wurde als letzter formaler Akt die Fahne des Turngaus Hohenzollern feierlich an den gastgebenden TSV übergeben, der diese nun ein Jahr lang im Foyer seines vereinseigenen Fitness- und Gesundheitszentrums präsentieren wird.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Verein thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aktionstag fördert Spaß am Sport]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 16:55:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadttor fürs Spectaculum gebaut  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/fuer-das-stettener-spectaculum-wird-ein-neues-stadttor-gebaut;art372576,12442636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Vorbereitungen für das Mittelalterfest in Stetten am kalten Markt gehen in die Endphase  ]]></description>
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          Die Vorbereitungen für das Mittelalterfest in Stetten am kalten Markt gehen in die Endphase<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Vorbereitungen für das Mittelalterfest in Stetten am kalten Markt gehen in die Endphase



        <p>Das Stettener Spectaculum rückt näher: Vom 25. bis 27. Juli wird die Zeit für das große Mittelalterfest zurückgedreht. Seit gut einem Jahr laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nun geht es in die Endphase. Vor einigen Tagen haben sich sogar Schülerinnen und Schüler der Bertha-Benz-Schule aus Sigmaringen engagiert. Unter Federführung ihrer Lehrerin Ulrike Ettrich haben sie ein neues Stadttor farblich gestaltet.</p> <h2>Ins Mittelalter eintauchen</h2> <p>Aufmerksamen Bürgern wird es in den vergangenen Wochen nicht entgangen sein: Beim sogenannten Dreschschuppen auf dem Berg in Richtung Nusplingen wurde immer wieder fleißig gewerkelt. Denn es galt, ein neues Stadttor zu bauen. War doch das große Tor, das beim zurückliegenden Spectaculum 2017 noch den Eingang vom Gasthaus zum Kreuz zum Festgelände markierte, in die Jahre gekommen und musste entsorgt werden. In der Folge galt es, ein neues, großes Stadttor zu bauen. Schließlich sollte weiterhin an allen vier Zugängen den Besuchern ein großes Stadttor anzeigen, dass sie nun in eine andere Zeit – ins Mittelalter – eintauchen. Freiwillige und fleißige Helfer um Zimmermann Patrick Scheck haben sich der Sache angenommen und seit dem Frühjahr an mehreren Wochenenden ein neues, großes Tor gefertigt, das in seinem Erscheinungsbild seinem kleineren Bruder beim Zugang zum Mauritiusplatz ähnelt.</p> <h2>Berufsschüler packen mit an</h2> <p>Doch bevor das neue Stadttor an seinem Ort beim Gasthaus Kreuz aufgestellt werden kann, musste es noch den entsprechenden Farbanstrich bekommen. Dem Organisationsteam um Harald Dreher gelang es, für diese anspruchsvolle Arbeit Schülerinnen und Schüler der Bertha-Benz-Schule aus Sigmaringen zu gewinnen. Sechs von acht Auszubildenden der Berufsfachschule Farbtechnik – unter der Leitung der Malermeisterin und technischen Oberlehrerin Ulrike Ettrich – stellten sich in den vergangenen Tagen der Herausforderung, dem Tor ein mittelalterliches Aussehen zu verpassen. Bei brütender Hitze hieß es dann Pinsel schwingen. Doch zuvor musste der Untergrund vorbereitet und ein Strukturputz aufgetragen werden.</p> <h2>Doppelt motiviert</h2> <p>Als es dann ans finale Bemalen ging, war Tempo angesagt, denn die Temperaturen ließen die Farbe sehr schnell trocknen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer bei der Sache: „Es macht einfach Spaß, an etwas zu arbeiten, das hinterher nicht – wie in der Schule – einfach im Depot landet, sondern tatsächlich gebraucht und auch gesehen wird“, waren sich die angehenden Maler- und Lackiergesellen einig. Und dass das beim neuen Stettener Stadttor der Fall sein wird, motiviert die jungen Handwerker doppelt. Denn demnächst wird das tolle Tor mit Sicherheit von tausenden Besuchern durchschritten und bewundert werden.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Weitere Arbeiten</h2> Ab dem 19. Juli 2025 werden in der Heuberggemeinde die Stadttore für das Spectaculum aufgebaut. Das Tor an der Volksbank wird unter Federführung von Horst Ruf und seinem Team aufgestellt. Das Tor zum Mauritiusplatz und das neue Stadttor am Gasthaus Kreuz werden unter der Leitung von Patrik Scheck und seinem Team aufgebaut. Die vier Bühnen auf dem Festgelände werden durch Mitarbeiter des Bauhofs errichtet. Spätestens ab da wird für jeden sichtbar, dass vom 25. bis 27. Juli ein besonderes Spektakel auf dem Programm steht.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Handwerk Veranstaltungen thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft-branchen-handwerk thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stadttor fürs Spectaculum gebaut]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 10:51:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle Bilder zum Gaukinderturnfest KIDS in Stetten am kalten Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/alle-bilder-zum-gaukinderturnfest-kids-in-stetten-am-kalten-markt;art372576,12440114 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Stetten am kalten Markt lockte das „Gaukinderturnfest KIDS“ des Turngau Hohenzollern am Samstag über 400 teilnehmende Kinder sowie Eltern, Geschwister und Betreuer in die Alemannenhalle. Wir haben alle Bilder!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In Stetten am kalten Markt lockte das „Gaukinderturnfest KIDS“ des Turngau Hohenzollern am Samstag über 400 teilnehmende Kinder sowie Eltern, Geschwister und Betreuer in die Alemannenhalle. Wir haben alle Bilder!<br>
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        In Stetten am kalten Markt lockte das „Gaukinderturnfest KIDS“ des Turngau Hohenzollern am Samstag über 400 teilnehmende Kinder sowie Eltern, Geschwister und Betreuer in die Alemannenhalle. Wir haben alle Bilder!



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kinder Fernsehsendung Behinderte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle Bilder zum Gaukinderturnfest KIDS in Stetten am kalten Markt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 11:48:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Handwerker im originellen Wettstreit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/handwerker-im-originellen-wettstreit;art372576,12439188 ]]></link>      <description><![CDATA[  Acht Mannschaften beteiligen sich beim Sommerfest der Feuerwehrkapelle Stetten a.k.M. am Handwerkerwettbewerb.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Acht Mannschaften beteiligen sich beim Sommerfest der Feuerwehrkapelle Stetten a.k.M. am Handwerkerwettbewerb.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/handwerker-im-originellen-wettstreit;art372576,12439188]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Acht Mannschaften beteiligen sich beim Sommerfest der Feuerwehrkapelle Stetten a.k.M. am Handwerkerwettbewerb.



        <p>Der traditionelle Handwerkerwettbewerb gehörte erneut zu den Höhepunkten des dreitägigen Sommerfests der Stettener Feuerwehrkapelle. Acht Mannschaften nahmen dieses Mal am beliebten Wettstreit teil und sorgten mit lustigen und teils kraftraubenden Spielen für beste Unterhaltung des Publikums. Die Heuberg-Rangers übernahmen wieder die musikalische Begleitung.</p> <h2>Neue Gruppen und Teams</h2> <p>Der Wettbewerb hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Ganz im Gegenteil. Neben einigen Firmen und Handwerksbetrieben, die seit jeher am Start sind, finden sich auch immer wieder neue Teams und Gruppen, die die Herausforderung suchen und am beliebten Wettstreit teilnehmen.</p> <p>Und dass sich die Organisatoren Jahr für Jahr etwas Neues einfallen lassen, um das Publikum bei Laune zu halten, ist allseits bekannt. Da wundert es nicht, dass viele Besucher zu den Stammgästen gehören: „Das ist doch immer wieder eine schöne Gaudi“, strahlte eine Besucherin unter zustimmendem Nicken ihrer Tischnachbarn. Und dass die Dame recht hat, zeigte sich wenig später. Denn das Organisationsteam um Lukas Hahn, Wolfgang Goreth, Felix Rombach und Simon Schwochow hatte sich tolle Spiele einfallen lassen, bei denen nicht nur Muskelkraft und Ausdauer, sondern auch Geschicklichkeit, Köpfchen und Koordination gefragt waren, und bei denen die Zuschauer mitfiebern konnten.</p> <h2>Turmbau zu Stetten a.k.M.</h2> <p>So galt es im ersten Spiel aus 60 kleinen Holzbrettchen innerhalb von fünf Minuten einen möglichst hohen Turm zu bauen. Dass gute Nerven und vor allem eine ruhige Hand erforderlich waren, braucht kaum erwähnt zu werden. Doch dass sich die Teams mit ihren Baukünsten ein ums andere Mal überboten und noch ein paar Zentimeter draufsetzten, nötigte dem mitfiebernden Publikum kräftigen Applaus ab.</p> <p>Zwar schaffte es „der Turmbau zu Stetten“ nicht ganz bis an die Zeltkuppel, doch überragte das Bauwerk des Malerfachbetriebs Sieber mit 3,40 Metern die Konkurrenz am Ende um einiges. Fünf starke Männer waren dann im zweiten Spiel gefordert. Während vier von ihnen einen BigBag möglichst lange in der Luft zu halten versuchten, musste der Fünfte nach und nach Sand in den Sack schaufeln. Und zwar so lange, bis seine Kollegen die Kräfte verließen und der Sack sich langsam auf die darunter liegende Waage senkte. Satte 134,2 Kilogramm stemmte dabei das Team Löfflerbau und holte in diesem Spiel die meisten Punkte.</p> <h2>Wasserbomben füllen und balancieren</h2> <p>Zur feuchteren Angelegenheit wurde das dritte Spiel. Mithilfe einer Kübelspritze mussten zwei Mann zunächst möglichst viele Wasserbomben füllen, die ein weiterer Mitspieler dann auf einer Bäckerschaufel über einen Parcours balancierend in den Backofen schieben sollte. Und dies ist der Mannschaft der Metzgerei Becker am Besten gelungen. Auch das letzte Spiel sorgte für ordentlich Gaudi.</p> <p>Dabei wurde von den Mannschaften zunächst eine dreistellige Zahl gewürfelt. Deren Ergebnis – zum Beispiel 631 – galt es dann, mit Leuten aus dem Publikum auf die Waage zu bringen. Dass das der Mannschaft von Gartenbau Weber nahezu punktgenau gelang, wurde mit der höchsten Punktzahl des Spiels belohnt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Platzierungen</span><span>Dieses Mal haben acht Mannschaften am Wettbewerb teilgenommen. Am Ende mussten sich die Teams Benkler-Metallbau, HET Haus- und Energietechnik, Gartenbau Weber, Holzbau Braun und Metzgerei Becker den drei Siegerteams geschlagen geben. Mit der höchsten Punktzahl aus allen Spielen behielt der Malerfachbetrieb Sieber die Oberhand. Zwei Punkte weniger haben die Stettener Landwirte ergattert, gefolgt von der Firma Löffler Hoch und Tiefbau, die den dritten Platz belegte.</span></label></div> <p>Kräftiger Beifall brandete dann noch einmal auf, als die Organisatoren die Teams zur Siegerehrung auf die Bühne holten und den begehrten Wanderpokal unter lautem Getöse an das siegreiche Team der Firma Malerfachbetrieb Sieber überreichten.</p> <p>Und schon kurz danach übernahm die Musikgruppe Pentomino die Bühne und heizte dem Publikum mächtig ein, das sich bis in die lange Nacht hinein dem Vergnügen hingab.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Spiele Superlative Auszeichnungen thema-leben-freizeit thema-gesellschaft-kurios thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Handwerker im originellen Wettstreit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 14:26:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heinrich Steidle war vielfältig engagiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/heinrich-steidle-war-vielfaeltig-engagiert;art372576,12437298 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kaufmann, Tenorsänger und Ehrenvorsitzender der Rothosen: Das Multitalent ist am Mittwoch, 2. Juli, verstorben  ]]></description>
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          Kaufmann, Tenorsänger und Ehrenvorsitzender der Rothosen: Das Multitalent ist am Mittwoch, 2. Juli, verstorben<br>
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        Kaufmann, Tenorsänger und Ehrenvorsitzender der Rothosen: Das Multitalent ist am Mittwoch, 2. Juli, verstorben



        <p>Der gebürtige Unterdigisheimer war der Zweitgeborene von sechs Kindern. Er erlernte bei der Firma Münze in Frommern den Beruf des Möbelschreiners. Von 1955 bis 1958 war er in der Schweiz tätig. Zwischen 1959 und 1960 legte er an der Handwerkskammer Reutlingen die Meisterprüfung ab. 1961 heiratete Heinrich Steidle die Tochter des Betreibers eines alteingesessenen Lebensmittel- und Hauswarengeschäfts, Juliane Schnell. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und zwei Söhne hervor. 1968 übernahmen Heinrich und seine Gemahlin das Geschäft in der Schwenninger Hauptstraße, fünf Jahre später vergrößerten sie es. Ein Jahr später wurde Steidle Kaufmann.</p> <h2>Ehrenvorsitzender im Fußballverein</h2> <p>Sein Sportlerherz schlug seit 1964 für den SV Schwenningen, wo er von 1963 bis 1965 das Amt des Schriftführers sowie von 1965 bis 1975 das Amt des Vorsitzenden innehatte. Von 1976 bis 1992 war er als stellvertretender Vorsitzender weiterhin an vorderster Stelle im Fußballverein der Rothosen, die ihren „Heiner“ 1999 zum Ehrenvorsitzenden ernannten. „In den Anfangsjahren des 1955 gegründeten Sportvereines standen oft zu wenige Spieler für die Fußballmannschaft zur Verfügung“, erinnerte er sich im Gespräch an seinem 90. Geburtstag mit unserem Mitarbeiter. Erst durch die Gründung der A-Jugend und der C-Jugend in den 1960ern war für ausreichend Fußballnachwuchs gesorgt. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern spielte Heiner bereits in den 50ern beim SV Unterdigisheim.</p> <h2>Sänger im Chor</h2> <p>Unvergessen sind auch Steidles Akkordeonklänge, mit denen er oft bei den Fußballkameraden, beim Wirtshaussingen oder auch beim Seniorenwerk St. Kolumban die Feste bereicherte. Besondere Verdienste erntete er als Sänger im katholischen Kirchenchor, wo er von 1977 als Stütze im Tenor galt und 2017 für 40 Jahre Chorgesang ausgezeichnet wurde. Als Förderer galt er auch im Musikverein sowie im Männergesangverein Eintracht, wo er zum Ehrenmitglied ernannt wurde.</p> <p>Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Dienstag, 15. Juli, um 13 Uhr in St. Kolumban statt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Kurzbiografie Bestattung thema-heimat-verein thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Heinrich Steidle war vielfältig engagiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 12:36:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wasserrohrnetz ist marode  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/wasserrohrnetz-ist-marode;art372576,12437218 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Dezember 14 Rohrbrüche gefunden. Der Gemeinderat erwägt eine alternative Suchmethode  ]]></description>
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          Seit Dezember 14 Rohrbrüche gefunden. Der Gemeinderat erwägt eine alternative Suchmethode<br>
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        Seit Dezember 14 Rohrbrüche gefunden. Der Gemeinderat erwägt eine alternative Suchmethode



        <p>Die großen Wasserverluste in Schwenningen beschäftigen seit Jahren die Gemeinde. Sowohl die Gemeindeverwaltung samt Bauhof als auch der Gemeinderat haben dieses Thema dauerhaft auf ihrer Agenda. Hauptgrund für die Verluste des kostbaren Nasses ist das alte und teils marode Wasserleitungsnetz. Trotz eifriger Bemühungen des Bauhofteams, Wasserrohrbrüche schnellstmöglich zu orten, werden diese oft zu spät lokalisiert.</p> <p>Auch in der vergangenen Woche waren Mitarbeiter der Gemeinde mitten in der Nacht, wenn eigentlich so gut wie kein Wasser benötigt wird, auf der Rohrbruchsuche unterwegs. „Wird der Bereich einer möglichen Leckage dann lokalisiert, ist die genaue Stelle oft nicht auf Anhieb zu finden“, informierte Bürgermeister Ewald Hoffmann während der Gemeinderatssitzung Anfang Juli. In dieser wichtigen Zeit würde das kostbare Wasser in den Untergrund entweichen. Deshalb würde sich die Kommune regelmäßig eines Dienstleisters behelfen, welcher die Leckage ortet.</p> <h2>Geräusche und Leckage orten</h2> <p>Seit Dezember 2024 registrierte die Gemeindeverwaltung bereits 14 Rohrbrüche, die repariert werden mussten. Eine moderne und ausgereifte Möglichkeit, diese Zeit zwischen dem Wasserrohrbruch und dessen Behebung zu verkürzen ist der Einbau und die damit verbundene Überwachung durch sogenannte Geräuschdatenlogger, die das gesamte Wasserleitungsnetz abhören und eine Leckage unmittelbar anzeigen und melden.</p> <p>Aus diesem Anlass war Uwe Boras, Vertriebsleiter Deutschland von der Fachfirma Gutermann Leckortungssysteme aus Ravensburg, zur Sitzung nach Schwenningen gekommen, um Details zur Überwachung durch die Geräuschdatenlogger vorzustellen. In seiner Präsentation sprach er über die operativen und betriebswirtschaftlichen Vorteile der Überwachung mit den Systemen. Diese erbringen die Reduzierung von Lecklaufzeiten verbunden mit der Reduzierung der Einsatzzeiten zur Lecksuche, Fehlalarmen, Fehlgrabungen und Nachteinsatzzeiten.</p> <h2>Achtsamer Umgang mit Trinkwasser</h2> <p>Uwe Boras sprach auch über die Verbesserung der Vorausplanungsmöglichkeiten, der Versorgungssicherheit und eigener Netzkenntnisse. Mit der frühzeitigen Leckerkennung könnten auch kapitale Rohrbrüche mit hohen Folgekosten im Voraus verhindert werden. Außerdem sah der Vortragende durch Ressourcenschonung einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit, weil weniger teuer aufbereitetes Trinkwasser verloren geht und die Logger komplett recycelbar seien.</p> <h2>Vorteile eines Loggers</h2> <p>Die Geräuschdatenlogger bieten in Verbindung mit künstlicher Intelligenz mehrere Vorteile wie die hohe Präzision durch automatische Korrelation, einen geringen Stromverbrauch oder eine vor Ort austauschbare Batterie. Hinzu kommen als Vorteile die sehr gute Geräuschdurchdringung im Schachtsystem, der eingebaute 3D-Bewegungsssensor sowie eingebaute Luftfeuchtigkeits- und Temperatursensoren wie auch eine Aussage zur Größe eines festgestellten Lecks.</p> <h2>50 Logger wären nötig</h2> <p>Für das rund 15 Kilometer lange Wasserleitungsnetz in Schwenningen würden rund 50 Logger benötigt, teilte Uwe Boras auf Anfrage des Gemeinderates mit. Die Mindestabnahmemenge seien zwanzig Logger. Zu den Kosten der Geräte würden weitere Kosten zum Betrieb des zentral gelegenen NB-IoT-Netzwerkes hinzukommen.</p> <p>Über die Kosten, welche bei einer Entscheidung des Gremiums zur Anschaffung auf die Gemeinde zukommen könnten, wurde in der öffentlichen Sitzung leider nichts bekannt. Dies wurde seitens der interessierten Zuhörer, unter ihnen auch einige ehemalige Gemeinderäte, bedauert. Dass die Gemeinde auch künftig für die Suche nach Rohrbrüchen Geld einsetzen muss, ist jedem klar. Die Frage ist jetzt aber, ob sich ein Umstieg auf das System der Geräuschdatenlogger finanziell für die Gemeinde rechnet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Alternative Energie" Energieträger "Neue Technologien" thema-wirtschaft-energie thema-wissen-digital thema-wirtschaft-energie-alternativ]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wasserrohrnetz ist marode]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 12:13:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hilfe für Menschen in Gambia  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/hilfe-fuer-menschen-in-gambia;art372576,12435154 ]]></link>      <description><![CDATA[  Familie Hermann und Iris Schreiyäck sammeln Hilfsgüter zum Aufbau der Selbstversorgung der Menschen in Gambia sowie für die Hilfsbedürftigen in Krankenhäusern, Waisen-, Pflege- und Altersheimen in Osteuropa  ]]></description>
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          Familie Hermann und Iris Schreiyäck sammeln Hilfsgüter zum Aufbau der Selbstversorgung der Menschen in Gambia sowie für die Hilfsbedürftigen in Krankenhäusern, Waisen-, Pflege- und Altersheimen in Osteuropa<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Familie Hermann und Iris Schreiyäck sammeln Hilfsgüter zum Aufbau der Selbstversorgung der Menschen in Gambia sowie für die Hilfsbedürftigen in Krankenhäusern, Waisen-, Pflege- und Altersheimen in Osteuropa



        <p>Im Januar und Februar verbrachten die Schreiyäcks sechs Wochen in Gambia bei den von ihnen seit Jahren unterstützten sieben Kliniken und einer Landfrauengenossenschaft. Außerdem kümmerten sie sich um den Aufbau eines Geburtshauses, das als neues Projekt viel Unterstützung benötigt. Durch die kontinuierlichen Lieferungen von über zehn Tonnen Verbands- und Klinikmaterialien stehen diese Kliniken sehr gut da. „Die Betreuung der Patienten konnte durch unsere Hilfen in vielen Bereichen verbessert werden“, informierte Hermann Schreiyäck unsere Zeitung.</p> <h2>Verbandskästen für Gambia</h2> <p>Durch Material, das in Deutschland wegen Ablaufs nicht mehr verwendet werden durfte, konnten in Gambia weit über 80.000 sterile Verbände angelegt werden. Rund 30 Autohäuser aus den Kreisen Sigmaringen und Zollernalb sowie zahlreiche private Spenderinnen und Spender sorgten dafür, dass von Familie Schreiyäck über 6400 Verbandskästen gesammelt werden konnten. Mit sterilen Wundauflagen wird das Projekt der Schwenninger Familie von der Firma Copia-Med aus Heiligenzimmern regelmäßig unterstützt. Weitere Unterstützung erfolgt laufend durch die Medizinischen Versorgungszentren Balingen-Albstadt, Mariaberg Gammertingen, Aesculap Tuttlingen oder Siramed Sölflingen bei Ulm und viele kleinere Firmen.</p> <h2>Matratzen- und Möbelspenden</h2> <p>Die Pandemielager der Einrichtungen, die während Corona aufgebaut wurden, seien größtenteils abgebaut, weil hunderttausende Masken unterschiedlichster Art an Familie Schreiyäck übergeben wurden. Diese werden jetzt in Gambia und im Ostblock Verwendung finden. Besonders freuten sich die Schreiyäcks, dass sie Ende Mai 2025 das Inventar der Pflegeinrichtung Augustenhilfe in Albstadt-Ebingen zur Wiederverwendung in anderen Einrichtungen überlassen bekamen. Dabei unterstützte das THW Albstadt-Ebingen bei der Beladung eines 40-Tonner-LKW mit Pflegebetten, Nachttischen, Möbeln, Pflegematerial und Matratzen.</p> <h2>Weitere laufende Projekte</h2> <p>Das Landfrauenprojekt in Gambia auf der Nordbank, welches Iris und Hermann gemeinsam mit Freunden betreuen, hat sich während der letzten drei Jahre so gut entwickelt, dass sich die Dorfbevölkerung selbst mit Obst und Gemüse versorgen kann und zusätzlich durch den Verkauf auf den örtlichen Märkten etwas Geld verdient wird. Durch eine Spendenaktion der letzten Wochen konnte inzwischen auf dem Gartengrundstück ein weiteres 34 Meter tiefes Bohrloch zur Versorgung mit Wasser gesichert werden. „Wir freuen uns, dass es durch eine Spendenaktion gelungen ist, 280 Orangen- und Zitronenbäume auf diesem Gartengrundstück zur Beschattung pflanzen zu können“, informierte Hermann Schreiyäck.</p> <h2>Ein Dach fürs Geburtshaus</h2> <p>Im gambischen Ort Khinte Kunda befindet sich auch das Geburtshaus, das für die 2500 Menschen in drei Dörfern zur Versorgungssicherstellung während der Schwangerschaften und Geburten eingerichtet wird. Auf den Rohbau, den die jungen Männer der Gemeinden in Eigenleistung noch rechtzeitig vor Beginn der Regenzeit erstellt hatten, konnte somit durch Spenden auch das Dach fertiggestellt werden.</p> <h2>Im Gespräch mit der Regierung</h2> <p>Viele der nun benötigten medizinischen Materialien liegen derzeit im Lager in Schwenningen und beim Spediteur der Schreiyäcks in Hamburg, sodass dieses auf Schiffs-Containern bald verschickt werden kann. Momentan befindet sich der Karton mit der Nummer 511 auf der Reise von Schwenningen/Heuberg über Hamburg nach Gambia. Jeder Karton erfordert von 45 Euro Transportkosten. Hier werden neben den medizinischen Materialien wie Pflegebetten, Behandlungsliegen, Ultraschall- und Kleingeräten vor allem Pflegematerialien und hygienische Artikel versandt. Zur teilweisen Übernahme der Transportkosten befindet sich Hermann Schreiyäck in Gesprächen mit der gambischen Regierung.</p> <p>Zur Unterstützung ihrer Aktivitäten wünschen sich die Schreiyäcks weitere engagierte Personen. Informieren kann man sich unter 0176/47647757.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus Spendenaktion Hilfsaktion Krankenhaus thema-gesellschaft-engagement thema-gesundheit-system]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hilfe für Menschen in Gambia]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 05:05:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ortschaftsrat will keinen Abbau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/ortschaftsrat-will-keinen-abbau;art372576,12432016 ]]></link>      <description><![CDATA[  Holzbrücke in Storzingen soll bestehen bleiben. Gemeinderat befasst sich am Montag, 7. Juli, mit der Angelegenheit  ]]></description>
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          Holzbrücke in Storzingen soll bestehen bleiben. Gemeinderat befasst sich am Montag, 7. Juli, mit der Angelegenheit<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Holzbrücke in Storzingen soll bestehen bleiben. Gemeinderat befasst sich am Montag, 7. Juli, mit der Angelegenheit



        <p><strong>Stetten a.k.M.</strong> Mit dem Thema „Holzbrücke in der Zollernstraße“ hat sich der Storzinger Ortschaftsrat in öffentlicher Sitzung intensiv auseinandergesetzt. Im Beisein zahlreicher Zuhörer sprach sich das Gremium einhellig für den Erhalt des Fußgängerübergangs aus.</p> <p>Am kommenden Montag befasst sich der Gemeinderat damit. Kämmerin Geraldine Emser wird über den Sachstand informieren. Wie sie in der Sitzungsvorlage ausführt, sei bei der Prüfung 2016 festgestellt worden, dass die Leimbinder der Brücke verwittert waren und deshalb ein Schutz angebracht wurde. Bei der Prüfung 2023 habe sich gezeigt, dass Wasser unter den Gussasphalt eindringt und das Holz schädigt. Das beauftragte Ingenieurbüro habe die Sanierungskosten auf 70.000 Euro geschätzt. Auf Ausschreibungen seien aber durchweg Angebote von mehr als 200.000 Euro gekommen. Die Ausschreibungen seien aufgehoben worden, zumal das Ingenieurbüro seine Kalkulation nach wie vor für angemessen halte. In der Folge habe die Verwaltung mehrere Varianten geprüft und schlage dem Gemeinderat vor, die Brücke stehenzulassen, bis vom Prüfer die Sicherheit abgesprochen werde und diese entweder danach, oder – laut Ortsvorsteher – „vielleicht sogar noch in diesem Jahr endgültig abzubauen“.</p> <p>Ein Vorschlag, der im Ortschaftsrat und bei Zuhörern auf wenig Verständnis stieß. „Ich bin es leid, mich immer wieder mit diesem Thema auseinanderzusetzen, statt dies endgültig zu einer vernünftigen Lösung zu bringen“, sagte Ortsvorsteher Bruno Pozzi im Verlauf der hitzigen Debatte, an der sich teils auch die Zuhörer beteiligten. Es leuchte ihm nicht ein, so Pozzi, dass ein Bauwerk, das einst knapp 40.000 DM gekostet habe, nun derart hohe Reparaturkosten verursache. Statt immer mit der „Abrissbirne zu wedeln“ solle man doch auch mal versuchen „andere Lösungen zu finden“, sagte er. Im Übrigen sei die Brücke auch Bestandteil des Bebauungsplans „Brühl“ und damit freizuhalten, argumentierten seine Ratskollegen und hofften darauf, im Gemeinderat Gehör zu finden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Verkehrspolitik Denkmalschutz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ortschaftsrat will keinen Abbau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 16:59:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erich Sieber war zeitlebens ein Schaffer und Macher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/die-heuberggemeinde-trauert-erich-sieber-im-alter-von-87-jahren-gestorben;art372576,12430434 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang. <p></p><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/die-heuberggemeinde-trauert-erich-sieber-im-alter-von-87-jahren-gestorben;art372576,12430434]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang. <p></p>



        <p>Die Heuberggemeinde trauert um Erich Sieber, der am Sonntag, 29. Juni, im Alter von 87 Jahren im Krankenhaus in Sigmaringen verstorben ist. Erich Sieber hat sich nicht nur als langjähriger Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister um seine Heimatgemeinde verdient gemacht. Auch in der CDU und im Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) hat er jahrzehntelang die Interessen der Gemeinde und seines Berufsstandes vertreten.</p> <h2>In Stetten geboren</h2> <p>Der Verstorbene erblickte am 8. August 1937 in Stetten a.k.M. das Licht der Welt. Gegen den Willen seines Vaters erlernte er nach dem Besuch der Schule im Raum Bodensee den Beruf des Landwirts. Danach bei Singen/Hilzingen auf einem großen Bauernhof als Geselle tätig, ereilte ihn im April 1957 der Ruf des Vaterlandes, als er zu Ableistung des Wehrdienstes nach Murnau/ Oberbayern einberufen wurde. Nach dem Wehrdienst in die Heimat zurückgekehrt, arbeitete er rund zehn Jahre als LKW-Fahrer beim Sägewerk Braun.</p> <h2>Aufbau der Landwirtschaft</h2> <p>Klein fing er in jenen Jahren auch in der Landwirtschaft an, übernahm durch die Heirat seiner Ehefrau Cäcilie 1960 deren elterlichen Hof und baute diesen kontinuierlich aus. 1977 fiel die Entscheidung, voll in die Landwirtschaft einzusteigen. Gemeinsam mit der Frau erweiterte Sieber wieder und wieder den Hof, passte die Strukturen den Anforderungen der Zeit an, bis sie 1993 schließlich gemeinsam mit ihrer Tochter und dem Schwiegersohn eine letzte große Investition tätigten und ihren Bauernhof in Richtung Steighöfe aussiedelten.</p> <h2>Spitzenergebnisse bei den Wahlen</h2> <p>Breit gestreut waren die Felder der Aktivitäten, die Sieber – trotz seiner starken beruflichen Beanspruchung – nebenbei beackerte. Alle zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen, doch sei daran erinnert, dass Sieber 20 Jahre dem Stettener Gemeinderat angehörte. Mit seiner klaren politischen Linie, seinem eindeutigen Profil mit Ecken und Kanten fuhr er bei den jeweiligen Wahlen Spitzenergebnisse ein, stand den Bürgermeistern Horst Lupfer und Gregor Hipp zehn Jahre als Stellvertreter zur Seite. An der Seite der damaligen Abgeordneten und Minister Dr. Hermann Schwörer und Dietmar Schlee verschaffte sich Sieber in der CDU ebenso stimmgewaltig Gehör, wie er für die Belange seines Berufsstandes und seiner Heimatgemeinde auf allen Ebenen mit Beharrlichkeit und viel Geschick eintrat.</p> <h2>Im Aufsichtsrat der Volksbank</h2> <p>Auch im Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband hat sich Sieber jahrzehntelang mit großem Engagement und Herzblut für die Interessen der Landwirte eingesetzt, so wie er rund vier Jahrzehnte auch in der Arbeitsgemeinschaft für Höhenlandwirtschaft als aktiver Kämpfer für die Belange der betroffenen Kommunen und Kollegen das Wort ergriff. Bei der früher noch eigenständigen Volksbank Stetten a.k.M. war er bis zu deren Fusion lange Jahre im Aufsichtsrat und engagierte sich in Sachen Flurbereinigung als Vorstand der Teilnehmergemeinschaft.</p> <h2>Ein Freund der Blasmusik</h2> <p>Dass er neben all diesen Aktivitäten noch über 20 Jahre hinweg die Zeit fand, in der Stettener Feuerwehrkapelle und der früheren Bauernkapelle aktiv mitzuspielen, daran erinnerte sich der Verstorbene bis zuletzt noch gern. Kein Fest und kein Konzert der Kapelle fanden ohne ihn statt. Schließlich gehörte sein Herz neben der Landwirtschaft immer der Blasmusik, deren Klängen er sich immer gern hingab.</p> <h2>Trauerfeier am 9. Juli</h2> <p>Auch wenn der Verstorbene und seine Ehefrau Cäcilie den Mühlgassenhof schon vor vielen Jahren übergeben hatten, so haben sie sich noch lange nicht aufs Altenteil zurückgezogen. Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß und die Dinge erledigte, die ihm noch möglich waren. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 9. Juli, um 14 Uhr in der Kirche St. Mauritius in Stetten a.k.M. statt. Anschließend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erich Sieber war zeitlebens ein Schaffer und Macher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 16:59:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erich Sieber war zeitlebens ein Schaffer und Macher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/die-heuberggemeinde-trauert-erich-sieber-im-alter-von-87-jahren-gestorben;art372576,12430434 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang.  ]]></description>
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          Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/die-heuberggemeinde-trauert-erich-sieber-im-alter-von-87-jahren-gestorben;art372576,12430434]]></guid>
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        Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß. Im Gemeinderat engagierte er sich über 20 Jahre lang.



        <p>Die Heuberggemeinde trauert um Erich Sieber, der am Sonntag, 29. Juni, im Alter von 87 Jahren im Krankenhaus in Sigmaringen verstorben ist. Erich Sieber hat sich nicht nur als langjähriger Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister um seine Heimatgemeinde verdient gemacht. Auch in der CDU und im Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) hat er jahrzehntelang die Interessen der Gemeinde und seines Berufsstandes vertreten.</p> <h2>In Stetten geboren</h2> <p>Der Verstorbene erblickte am 8. August 1937 in Stetten a.k.M. das Licht der Welt. Gegen den Willen seines Vaters erlernte er nach dem Besuch der Schule im Raum Bodensee den Beruf des Landwirts. Danach bei Singen/Hilzingen auf einem großen Bauernhof als Geselle tätig, ereilte ihn im April 1957 der Ruf des Vaterlandes, als er zu Ableistung des Wehrdienstes nach Murnau/ Oberbayern einberufen wurde. Nach dem Wehrdienst in die Heimat zurückgekehrt, arbeitete er rund zehn Jahre als LKW-Fahrer beim Sägewerk Braun.</p> <h2>Aufbau der Landwirtschaft</h2> <p>Klein fing er in jenen Jahren auch in der Landwirtschaft an, übernahm durch die Heirat seiner Ehefrau Cäcilie 1960 deren elterlichen Hof und baute diesen kontinuierlich aus. 1977 fiel die Entscheidung, voll in die Landwirtschaft einzusteigen. Gemeinsam mit der Frau erweiterte Sieber wieder und wieder den Hof, passte die Strukturen den Anforderungen der Zeit an, bis sie 1993 schließlich gemeinsam mit ihrer Tochter und dem Schwiegersohn eine letzte große Investition tätigten und ihren Bauernhof in Richtung Steighöfe aussiedelten.</p> <h2>Spitzenergebnisse bei den Wahlen</h2> <p>Breit gestreut waren die Felder der Aktivitäten, die Sieber – trotz seiner starken beruflichen Beanspruchung – nebenbei beackerte. Alle zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen, doch sei daran erinnert, dass Sieber 20 Jahre dem Stettener Gemeinderat angehörte. Mit seiner klaren politischen Linie, seinem eindeutigen Profil mit Ecken und Kanten fuhr er bei den jeweiligen Wahlen Spitzenergebnisse ein, stand den Bürgermeistern Horst Lupfer und Gregor Hipp zehn Jahre als Stellvertreter zur Seite. An der Seite der damaligen Abgeordneten und Minister Dr. Hermann Schwörer und Dietmar Schlee verschaffte sich Sieber in der CDU ebenso stimmgewaltig Gehör, wie er für die Belange seines Berufsstandes und seiner Heimatgemeinde auf allen Ebenen mit Beharrlichkeit und viel Geschick eintrat.</p> <h2>Im Aufsichtsrat der Volksbank</h2> <p>Auch im Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband hat sich Sieber jahrzehntelang mit großem Engagement und Herzblut für die Interessen der Landwirte eingesetzt, so wie er rund vier Jahrzehnte auch in der Arbeitsgemeinschaft für Höhenlandwirtschaft als aktiver Kämpfer für die Belange der betroffenen Kommunen und Kollegen das Wort ergriff. Bei der früher noch eigenständigen Volksbank Stetten a.k.M. war er bis zu deren Fusion lange Jahre im Aufsichtsrat und engagierte sich in Sachen Flurbereinigung als Vorstand der Teilnehmergemeinschaft.</p> <h2>Ein Freund der Blasmusik</h2> <p>Dass er neben all diesen Aktivitäten noch über 20 Jahre hinweg die Zeit fand, in der Stettener Feuerwehrkapelle und der früheren Bauernkapelle aktiv mitzuspielen, daran erinnerte sich der Verstorbene bis zuletzt noch gern. Kein Fest und kein Konzert der Kapelle fanden ohne ihn statt. Schließlich gehörte sein Herz neben der Landwirtschaft immer der Blasmusik, deren Klängen er sich immer gern hingab.</p> <h2>Trauerfeier am 9. Juli</h2> <p>Auch wenn der Verstorbene und seine Ehefrau Cäcilie den Mühlgassenhof schon vor vielen Jahren übergeben hatten, so haben sie sich noch lange nicht aufs Altenteil zurückgezogen. Bis zuletzt verging kaum ein Tag, an dem Erich Sieber nicht auf seinem Traktor saß und die Dinge erledigte, die ihm noch möglich waren. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 9. Juli, um 14 Uhr in der Kirche St. Mauritius in Stetten a.k.M. statt. Anschließend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Ehrenamt Ruhestand Kurzbiografie thema-gesellschaft-engagement thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erich Sieber war zeitlebens ein Schaffer und Macher]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 13:22:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerwehrkapelle lädt zum Feiern ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/feuerwehrkapelle-laedt-zum-feiern-ein;art372566,12428840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dreitägiges Sommerfest beim Haus der Musik. Zum Programm zählen auch ein Handwerkerwettkampf und ein Mittelalterabend  ]]></description>
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          Dreitägiges Sommerfest beim Haus der Musik. Zum Programm zählen auch ein Handwerkerwettkampf und ein Mittelalterabend<br>
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        Dreitägiges Sommerfest beim Haus der Musik. Zum Programm zählen auch ein Handwerkerwettkampf und ein Mittelalterabend



        <p>Die Feuerwehrkapelle veranstaltet ihr traditionelles Sommerfest. Von Freitag, 4. Juli, bis Sonntag, 6. Juli, wird im Festzelt auf dem Montlhéryplatz gefeiert. Start ist am Freitag um 11 Uhr mit einem Handwerker- und Seniorenfrühschoppen. Zum reichlich gedeckten Mittagstisch wird die Bläserklasse aufspielen. Mit dem traditionellen Handwerker- und Vereinswettkampf steht am Freitag ab 16 Uhr ein Höhepunkt auf dem Programm, bei dem das Festzelt vermutlich erneut aus allen Nähten platzt. Bekanntlich gehört dieser Wettstreit zu den Knallern des Fests, wurde 2024 aber kurzfristig dem Viertelfinale der Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien geopfert. Umso heißer werden die Mannschaften wohl diesmal auf den Wettstreit sein. Bei zünftiger Unterhaltung durch die Heuberg-Rangers kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz, ehe auf die Siegerehrung eine Partynacht mit der Band Pentomino folgt.</p> <p>Passend zum „Stettener Spectaculum“, das Ende Juli gefeiert wird, lädt die Kapelle am Samstag ab 18 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) zu einem Mittelalterabend ein. Nach einem Begrüßungstrunk wird ein authentisches und reichhaltiges Ritteressen serviert, derweil ein Mundschenk dafür sorgt, dass keine Kehle trocken bleibt. Bei Feuershow und musikalischer Begleitung durch die Blechgesellschaft ist für ausgelassene Stimmung der Gäste gesorgt, die gern in mittelalterlicher Kleidung willkommen geheißen werden. Der Eintritt kostet 45 Euro, wobei die nächtliche Party mit der Band rooted inklusive ist. Wer erst ab 22 Uhr zur Party kommen will, ist mit 8 Euro Eintritt dabei. Karten für den Mittelalterabend gibt‘s im Vorverkauf bei Getränke Nolle.</p> <p>Traditionell steht der Sonntag im Zeichen der Blasmusik. Ab 11 Uhr spielt der Musikverein Harthausen zum Frühschoppen auf. Ab 14 Uhr gehört die Bühne dem Musikverein Steißlingen. Bei einer Schauübung zeigt die Stettener Jugendfeuerwehr gegen 15 Uhr, was sie schon alles drauf hat. Gegen 17 Uhr sorgt schließlich die eigene Jugendkapelle für den musikalischen Abschluss.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Feuerwehrkapelle lädt zum Feiern ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 12:02:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Festtag für die Heuberggemeinde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/ein-festtag-fuer-die-heuberggemeinde;art372576,12426893 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vollsortimenter Rewe ist offiziell eröffnet. Ein langgehegter Wunsch der Einwohner von Stetten a.k.M. geht endlich in Erfüllung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vollsortimenter Rewe ist offiziell eröffnet. Ein langgehegter Wunsch der Einwohner von Stetten a.k.M. geht endlich in Erfüllung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/ein-festtag-fuer-die-heuberggemeinde;art372576,12426893]]></guid>
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        Vollsortimenter Rewe ist offiziell eröffnet. Ein langgehegter Wunsch der Einwohner von Stetten a.k.M. geht endlich in Erfüllung.



        <p>Der neue Rewe-Markt ist offiziell eröffnet worden. Damit ist ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung nach Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenters endlich in Erfüllung gegangen. Die Besucher strömten zahlreich in den neuen Supermarkt, der im Gewerbegebiet Reboul an der Umgehungsstraße errichtet worden ist – und damit, so befand Bürgermeister Maik Lehn „von allen Ortsteilen und Seiten optimal erreichbar“ sei. „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt ein bekanntes Sprichwort, demzufolge sich Geduld und Ausdauer auszahlen und am Ende zu einem positiven Ergebnis führen. Dass dieses Sprichwort gerade auf die Ansiedlung des neuen Marktes zutrifft, wurde am Vorabend beim sogenannten Pre-Opening mehrfach betont.</p> <h2>Langer Weg bis zur Umsetzung der Pläne</h2> <p>So erinnerte Bürgermeister Maik Lehn in einer kurzen Zeitreise an den „langen und sehr steinigen Weg“, der bis zur Realisierung des Projektes zu gehen gewesen sei: „Es galt viele Bedenkenträger bei Ämtern und Behörden zu überzeugen“, sagte Lehn. Er machte deutlich, dass Verwaltung und Gemeinderat in ihrem Bemühen um Ansiedlung eines Vollsortimenters „durch die sehr große Unterstützung und den Wunsch aus der Bevölkerung“ stets gestärkt wurden.</p> <p>Auch der Wirtschaftsverbund und insbesondere „auch die Bundeswehr“ seien voll hinter dem Projekt gestanden, sagte Lehn. Er nutzte die Gelegenheit, allen am Projekt Beteiligten ganz herzlich zu danken: „Auch wenn es viel Kraft, Nerven und Zeit gekostet hat, freue ich mich sehr, dass wir heute gemeinsam mit Ihnen allen den Markt eröffnen dürfen.“</p> <h2>Neuer Markt mit vielen regionalen Produkten</h2> <p>Im Beisein zahlreicher Handwerker, Gemeinderäte und der vielen geladenen Gäste aus nah und fern hatte bereits zuvor Dejvid Skender die Gäste willkommen geheißen. Der künftige Betreiber des neuen Stettener Marktes, der auch die Rewe-Märkte in Allmendingen und Balingen umtreibt, freute sich mächtig, dass so viele Gäste gekommen waren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten</span><span>Dejvid Skender betreibt mit seiner Mannschaft neben dem neuen Rewe-Markt, Steinbeisstraße 2/1, in Stetten am kalten Markt auch die Rewe-Märkte in Allmendingen und in Balingen. Der neue Markt in Stetten hat von Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Außerdem wird laut Angaben auf der Internetseite auch ein Abholservice angeboten.</span></label></div> <p>Er und sein Team seien glücklich, den neuen Markt nun endlich präsentieren zu können: „Die Stettener können von uns einen neuen, innovativen und modernen Markt erwarten, bei dem es an nichts fehlt“, sagte Skender.</p> <p>Es sei alles an Sortiment da, man glänze mit viel Regionalität. Bei gefühlt sengender Hitze belächelte an jenem Tag nicht nur Skender den Stettener Beinamen „am kalten Markt“, derweil er den schwitzenden Gästen sein Team unter Marktleiterin Denise Frensch vorstellte, das in den vergangenen Wochen tolle Arbeit abgeliefert habe.</p> <h2>Backhaus Mahl ist im neuen Markt präsent</h2> <p>Auch Yvonne Mahl-Sprenzinger, Geschäftsführerin des Backhauses Mahl, ergriff das Wort, eröffnet das Backhaus doch im neuen Markt das zweite Fachgeschäft am Stettener Stammsitz: „Das erfüllt uns mit großer Dankbarkeit“, sagte Mahl-Sprenzinger, die an jenem Tag auch ihren Geburtstag feiern konnte. Sie wies auf die 111-jährige Tradition des Backhauses hin, das nun schon in vierter Generation „für echtes Bäckerhandwerk“ stehe und seiner Philosophie auch in Zukunft treu bleibe. „Wir backen mit Hingabe, Hand und Herz und vor allem mit Verantwortung für Qualität“, sagte Mahl, dass sich davon jedermann bei Betriebsführungen überzeugen könne.</p> <h2>13.000 Tonnen Schotter wurden verbaut</h2> <p>Nach Glückwünschen von Rewe-Vertriebsleiter Dirk Schäfer war es Bauleiter Patrick Greveler vom heimischen Bauunternehmen Löfflerbau vorbehalten, die rund einjährige Bauphase Revue passieren zu lassen. In sympathischer und zugleich gekonnter Weise zeichnete Greveler diverse Hindernisse nach, die es gemeinsam zu überwinden galt, und zeigte anhand einiger Daten die Dimensionen der Großbaustelle auf. Allein unter dem Markt seien beispielsweise rund 13.000 Tonnen Schotter verbaut worden, was etwa 520 Lastwagenladungen entspreche. Auch 1100 Kubikmeter Beton (150 Lastwagenladungen), 100 Tonnen Baustahl und 2200 Quadratmeter Mauerwerk wurden verbaut – von der großen Parkfläche und den unzähligen Randsteinen ganz zu schweigen: „Es hat jedenfalls Spaß gemacht, den Laden zu bauen“, fasst Greveler unter Applaus zusammen, bevor mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes der neue Markt zur Besichtigung freigegeben wurde.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Sporteinrichtung Städtebau thema-heimat-stadtentwicklung thema-sport]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Festtag für die Heuberggemeinde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 12:11:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Militärmusiker reißen Publikum mit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/militaermusiker-reissen-publikum-mit;art372576,12424730 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das einzige Konzert im Rahmen der „Woche der Militärmusik“ gibt es in Schwenningen auf dem Heuberg zu hören. Das Marinemusikkorps aus Wilhelmshaven begeistert 400 Zuhörer  ]]></description>
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          Das einzige Konzert im Rahmen der „Woche der Militärmusik“ gibt es in Schwenningen auf dem Heuberg zu hören. Das Marinemusikkorps aus Wilhelmshaven begeistert 400 Zuhörer<br>
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        Das einzige Konzert im Rahmen der „Woche der Militärmusik“ gibt es in Schwenningen auf dem Heuberg zu hören. Das Marinemusikkorps aus Wilhelmshaven begeistert 400 Zuhörer



        <p>Wie vielfältig Musik sein kann, erlebten die Besucher aus der Region in den Tagen vom 23. bis 26. Juni. Es fand nämlich ein ganz besonderes Musikereignis statt: Die Woche der Militärmusik 2025. Bei insgesamt neun verschiedenen Veranstaltungen zeigten Musikerinnen und Musiker von vier verschiedenen militärischen Kapellen mit großartigen künstlerischen Klangleistungen, dass der Ruf, den Militärmusiker genießen, auch gerechtfertigt ist. Die Zuhörer äußerten durchweg mit begeistertem Applaus ihre Freude.</p> <h2>Sternmarsch in Meßstetten</h2> <p>Bereits bei der Eröffnung am Montagabend in Meßstetten waren das Heeresmusikkorps Ulm, das Luftwaffenmusikkorps Erfurt, das Marinemusikkorps Wilhelmshaven und der Spielmannszug aus dem Musikkorps der Bundeswehr beim Sternmarsch mit Platzkonzert auf dem Rathausplatz in Meßstetten gemeinsam unterwegs.</p> <h2>Vielfalt der Militärmusik</h2> <p>Unter den Augen des Schirmherrn, Bürgermeister Frank Schroft, sowie einer großen Zuhörerkulisse erklangen von Dudelsackmelodien bis zu den zackigen Märschen tolle Weisen. Danach fand in der Heuberghalle noch ein Doppelkonzert des Heeresmusikkorps Ulm und des Luftwaffenmusikkorps Erfurt statt. Wer die Konzerte in diesen vier Tagen besuchte, stellte fest, wie vielfältig Militärmusik sein kann.</p> <h2>Ein Moin vom Oberbootsmann</h2> <p>Das einzige Konzert im Landkreis Sigmaringen gaben die Musiker aus dem Militär am Dienstagabend in der St. Kolumban-Kirche in Schwenningen. Im Altarraum erfreute das Marinemusikkorps Wilhelmshaven mit großartiger Kammermusik. Bürgermeister Ewald Hoffmann bedankte sich bei allen Veranstaltern und Unterstützern, die die Woche der Militärmusik zu einem unvergleichlichen Erlebnis in der Region werden ließen. Besonders dankte Hoffmann dem anwesenden Musikdirektor Thomas Wunder und dessen Frau Stephanie für die Organisation, dem Hausherrn Pfarrer Markus Manter für die Überlassung der Kirche sowie dem Ensemble unter Regie ihres Fregattenkapitäns Matthias Prock. Die Moderation des Programmes lag in Händen von Oberstabsbootsmann Felix Hecker, der die rund 400 Zuhörer mit einem erfrischenden „Moin“ begrüßte und auf die einzelnen Werke in verschiedenen Besetzungen einstimmte.</p> <h2>Mozart hätte es gefallen</h2> <p>Eröffnet wurde die Melodienfolge mit Josef Haydns Holzbläsertrio „Trio Nr. 1 C-Dur Hob IV/1“, dem Londoner Trio für zwei Flöten und Cello (Allegro moderato, Andante und Final Vivace), vorgetragen von Melina Mauckner und Marie Christin Rulik an den Flöten sowie Masami Massong am Fagott. Bei den von Wolfgang Amadeus Mozart komponierten Ouvertüren und Arien aus „Die Zauberflöte“ zum Doppelrohrquartett waren die Fagotte von Filip Bobe und Masami Massong sowie die Oboe von Zsigmond Borbás gemeinsam mit Jana Schlautmann am Englischhorn zu einem wohltuenden Klangkörper vereint. Mozart hätte es sicher gefallen.</p> <h2>Eleganter Witz</h2> <p>Posaunist Luca Wolff, Trompeter Patrick Klappich und Hornistin Chantal Chwalek ließen das Blechbläsertrio „Sonata for Horn, Trumpet und Trombone“ aus dem Jahr 1922 von Francis Poulenc, einem der witzigsten Komponisten des letzten Jahrhunderts, im Schwenninger Gotteshaus erklingen. Die drei Künstler überzeugten mit markanten Rhythmen, einer Vielfalt an Tonfarben und elegantem Witz.</p> <p>Mit dem „Chanson de matin“, auch als 135 Jahre altes „Morgenlied“ bekannt, des britischen Komponisten Sir Edward Elgar, in einem Arrangement von Sjoerd van der Veen, erfreute ein Holzbläserquintett die große Zahl der Zuhörer im kühlen Kirchenraum.</p> <h2>Ein Erzähler in Tönen</h2> <p>Zum Abschluss des Programmes präsentierten die neun Musikerinnen und Musiker einen Leckerbissen voller Leichtigkeit, Witz und tänzerischer Vielfalt: die „Five Easy Dances“ von Denes Agay – kombiniert für Holzbläserquintett. Der im Jahr 1911 in Ungarn geborene Denes Agay galt als vielseitiger Musiker, Komponist, Dirigent und Arrangeur, aber auch als leidenschaftlicher Musikpädagoge. Er war nicht nur ein Lehrer im System, sondern auch ein echter Erzähler in Tönen, stellte der Moderator fest.</p> <p>Dies zeigte sich wunderbar in den fünf folgenden Tänzen, jedes Stück war ein kleines Charakterbild für sich: charmant, präzise und eingängig, wobei die Klangfarben des Holzbläserquartetts ein ganz besonders musikalisches Kolorit entfalteten. Bei dieser tänzerischen Reise kamen Polka, Tango, Bolero, Walzer und Rumba zur Aufführung. Dabei handelte es sich trotz des schlichten Titels „Five Easy Dances“ keineswegs um einfache Musik, sondern um ausgearbeitete Miniaturen, die rhythmisches Gespür und Zusammenspiel erforderten und gleichzeitig Raum für spielerischen Ausdruck boten.</p> <h2>Stehender Applaus</h2> <p>Das begeisterte Publikum forderte mit stehendem Applaus eine Zugabe. Hier kam eines der bekanntesten Werke Mozarts zur Aufführung: der „Türkische Marsch“ (Rondo alla Turka) wurde von allen neun Mitgliedern des Ensembles gemeinsam mitreißend vorgetragen. Was für ein schönes Konzert.</p> <p>Nach dem überwältigenden finalen Applaus des berührten und begeisterten Publikums wurde vor der St. Kolumban-Kirche noch lange über das Erlebte geschwärmt. „So etwas Schönes habe ich noch nie erlebt“, stellte eine Zuhörerin im Gespräch mit dem SÜDKURIER fest. Der Besuch dieses außerordentlichen Kammermusikkonzertes habe sich wirklich gelohnt.</p> <h2>Spende für Jugendkapelle und DRK</h2> <p>Die Spenden der Besucher wurden hälftig an die Jugendkapelle des Musikvereines und an den DRK-Ortsverein Heuberg-Donautal (Stetten a.k.M., Beuron und Schwenningen) verteilt. Vor dem Gotteshaus bewirteten die Mitglieder der Jugendkapelle des Musikvereins Schwenningen die Gäste.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Festspiele Auftritt thema-kultur-musik thema-kultur-theater thema-leer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Militärmusiker reißen Publikum mit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 16:46:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auftakt mit der „Nacht der Balladen“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/auftakt-mit-der-nacht-der-balladen;art372576,12424059 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom 25. bis 27. Juli kehrt mit dem Stettener Spectaculum das Mittel­alter auf den Heuberg zurück  ]]></description>
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          Vom 25. bis 27. Juli kehrt mit dem Stettener Spectaculum das Mittel­alter auf den Heuberg zurück<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vom 25. bis 27. Juli kehrt mit dem Stettener Spectaculum das Mittel­alter auf den Heuberg zurück



        <p>Mittelalterfans können ab Freitagabend in Stetten am kalten Markt wieder ein ganzes Wochenende lang in eine andere Zeit eintauchen. Gaukler, Wahrsagerinnen, Ritter, Feuerspucker, Magier und viele weitere mystische Gestalten werden auf den Straßen und auf verschiedenen Bühnen umherwandern und ihre Künste zum Besten geben.</p> <h2>Macrol hat Heimspiel</h2> <p>Den Auftakt zu dem dreitägigen Fest markiert am Freitagabend, 25. Juli, die „Nacht der Balladen“. Dabei wird die aus Stetten am kalten Markt stammende Gruppe Macrol den feurigen Abend eröffnen, bevor die in der Szene geschätzte Mittelaltergruppe Koenix aus der Schweiz die Bühne erobern wird. Die Nacht der Balladen vor dem Stettener Rathaus steigt im Schlosshof und beginnt um 19.30 Uhr, wobei die Besucher bereits um 18 Uhr eingelassen werden.</p> <p>Die Formation Macrol ist nicht nur auf dem Heuberg, sondern auch weit darüber hinaus seit Jahrzehnten ein Begriff. Die jungen Musiker – die Benennung der Gruppe setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zusammen – haben sich während der Schulzeit gefunden und seitdem hat die Musik sie nicht mehr losgelassen. Aus der Erstbesetzung stehen noch Roland Mogg am Schlagzeug und Manfred Jung mit Gesang und Gitarre auf der Bühne. Ihre schwäbischen Texte und alte Songs haben Macrol aufgefrischt. Sie sind immer noch besinnlich und richten den Blick auf das Wesentliche. Die Formation ist eigenem Bekunden nach „einfach nur happy“, dass sie die Eröffnung des langen Mittelalterwochenendes mitgestalten darf.</p> <h2>Koenix macht Mittelalterrock</h2> <p>Um 21.30 Uhr folgt der Hauptakt, die Mittelalterrockgruppe Koenix aus der Schweiz. Die Gruppe entstand 2009 aus einem Straßenmusik-Projekt heraus und füllt heute Festivals wie das Open Air in Wacken oder das Wave-Gotik-Treffe in Leipzig. Mit ihren vielsprachigen Liedern, von Schwedisch über Deutsch bis Schwyzerdütsch, verstehen die Musiker ihr Publikum in eine Sagenwelt voller Fabelwesen, pulsierender Licht- und Flammenshow zu entführen. Die fünf Musiker und ihre Tänzerinnen bieten eine Show mit einem feuerspuckenden Dudelsack, eine feuerspuckende Gitarre und einer Flammenwand – da dürfte kein Besucher ruhig auf seinem Platz sitzen bleiben.</p> <h2>Vereine bewirten</h2> <p>Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Bewirtung übernehmen die Glashütter Vereine. Mit diversen Gerichten mit mittelalterlichen Namen soll es an Speis und Trank nicht mangeln. Der Vorverkauf für dieses außergewöhnliche Mittelalterspektakel hat bereits begonnen. Karten können zum Preis von 21 Euro bei der Firma Getränke Nolle sowie im Einwohnermeldeamt der Gemeinde im Rathaus erworben werden. Der Preis an der Abendkasse beträgt 25 Euro.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Hintergrund</h2> Das alle vier Jahre stattfindende „Stettener Spectaculum“ erinnert an ein Ereignis, das als Hochzeitsmahl von Stetten in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Mehrere hundert Gäste wohnten anno 1590 der Verbindung zweier Adelsgeschlechter bei und blieben wochenlang zum Feiern auf der rauen Alb. Die „Hochzeitsgesellschaft“ – dargestellt von Akteuren des Stettener Sommertheaters und weiteren Stettener Bürgern – erinnert an die historische Feier und wird während des Wochenendes über das Festgelände ziehen. (gfe)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Festspiele thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-theater]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Stetten am kalten Markt]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auftakt mit der „Nacht der Balladen“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 11:44:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[TSV Stetten mit Mitgliederrekord  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/tsv-stetten-mit-mitgliederrekord;art372576,12413359 ]]></link>      <description><![CDATA[  Grundpfeiler des größten Vereins in Stetten am kalten Markt ist das Fitness- und Gesundheitszentrum. Vier Investitionen haben Kosten von rund 55.000 verursacht  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Grundpfeiler des größten Vereins in Stetten am kalten Markt ist das Fitness- und Gesundheitszentrum. Vier Investitionen haben Kosten von rund 55.000 verursacht<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/tsv-stetten-mit-mitgliederrekord;art372576,12413359]]></guid>
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        Grundpfeiler des größten Vereins in Stetten am kalten Markt ist das Fitness- und Gesundheitszentrum. Vier Investitionen haben Kosten von rund 55.000 verursacht



        <p>Der TSV ist und bleibt das Flaggschiff unter den Stettener Vereinen. Mit aktuell 1409 Mitgliedern hat der Verein „einen neuen Rekordstand“ erreicht, vermeldete Vorsitzender Florian Pepke bei der 111. Hauptversammlung des Vereins im Sportheim unter Applaus. Dass Pepke und die weiteren Mitglieder des Vorstands das große Schiff geschickt und erfolgreich manövrieren, ging aus den umfangreichen Berichten deutlich hervor.</p> <h2>Finanziell gut aufgestellt</h2> <p>Pepke freute sich über die gut besuchte Versammlung und machte deutlich, dass der Verein – trotz enormer Investitionen – „finanziell sehr gut dastehe“ und erneut einen Überschuss erwirtschaften konnte: „Wir wollen in zwei bis drei Jahren schuldenfrei sein“, formulierte Pepke das klare Ziel, das alles andere als unrealistisch ist. Denn auch im vergangenen Jahr war es dem TSV gelungen, seine Verbindlichkeiten wieder stark zu reduzieren: „De facto sind wir schon jetzt schuldenfrei“, erläuterte Pepke. Denn den noch offenen Darlehen stehen nach seinen Ausführungen entsprechende Bausparguthaben und ein beträchtliches Anlagevermögen entgegen.</p> <h2>Mitgliedsbeiträge erhöhen</h2> <p>Dennoch habe sich der Vorstand Gedanken über die Entwicklung der Mitgliedsbeiträge gemacht, die seit vielen Jahren konstant gehalten wurden. Zwar seien die Beitragseinnahmen im vereinseigenen Fitness- und Gesundheitszentrum (FGZ), das bekanntlich maßgeblich zur guten Finanzsituation des Vereins beitrage, um rund 13 Prozent gestiegen. Doch bleibe festzuhalten, dass die Mitgliedsbeiträge im Sportbereich „die Ausgaben längst nicht mehr decken“. Insofern kündigte der Vorsitzende für das kommende Jahr einen Vorschlag des Vorstands an, die Beiträge schrittweise anzupassen.</p> <h2>Kooperation mit Dartspielern</h2> <p>Auch der Betrieb des Sportheims sei inzwischen wieder im grünen Bereich, freute sich Pepke, was er im Wesentlichen auf die Kooperation mit den „Stettener Dartfighters“ zurückführte, die im Sportheim trainieren, was sehr gut funktioniere. Den Blick nach vorn kündigte Pepke das langfristige Ziel an, „dass wir trotz unserer Größe durch gemeinsame Aktivitäten und Projekte wieder etwas näher zusammenrücken“. Sein Dank galt allen, die sich „in irgendeiner Weise im TSV engagieren und den Laden am Laufen halten“.</p> <h2>Neue Spinning-Bikes</h2> <p>Dass permanente Investitionen und Anschaffungen in einem so großen Verein mit entsprechender Infrastruktur unumgänglich sind, führte der stellvertretende Vorsitzende Patrick Ruda vor Augen. So wurde im Heubergstadion eine neue Beregnungsanlage installiert, die jetzt viel Wasser spart, sowie für den Rasen ein neuer Mähroboter angeschafft. Im Sportheim wurde die Kühltheke erneuert und für das FGZ wurden neue Spinning-Bikes gekauft: „Allein für diese vier Investitionen sind Kosten von rund 55.000 aufgelaufen“, sagte Ruda und kündigte weitere Maßnahmen für die Zukunft an.</p> <h2>FGZ ist finanzieller Grundpfeiler</h2> <p>Mit beeindruckenden Zahlen zeigte Kassierer Thorsten Frank die finanziellen Dimensionen auf, in denen sich der Verein inzwischen bewegt. Zu den Gesamteinnahmen von rund 217.000 Euro trage das FGZ „natürlich den maßgeblichen Anteil“ bei, so der Kassierer, dessen 3500 Buchungen den ehrenamtlichen Aufwand dokumentieren, und dem die Revisoren Benjamin Urban und Marvin Löffler „sehr gute Arbeit“ bescheinigt haben.</p> <p>Dass das FGZ mit aktuell 431 Nutzern der finanzielle Grundpfeiler des TSV ist, ging aus dem Bericht von dessen Leiter Mathias Gabler hervor, der eingehend hinter die Kulissen seines Zuständigkeitsbereiches blicken ließ, wie dies Christian Buhl für den Handball, Daniela Knobel für die Gesamtjugend, Moritz Gess sowie Gerd Alber und Manuel Steeger für den Fußball der Aktiven, der Damen und der Jugend taten.</p> <h2>Großes Lob für breites Angebot</h2> <p>Stephanie Tomaselli zeigte die Arbeit der verschiedenen Gruppen in der Abteilung Turnen auf, Marcel Greber ließ die wichtigsten Wettkämpfe und Aktivitäten der Leichtathleten Revue passieren. Alle Zuständigen ernteten viel Beifall für ihre Berichte, sodass es Bürgermeister Maik Lehn leicht fiel, die Entlastung des Vorstands herbeizuführen und den Verantwortlichen im Namen der Gemeinde „ein dickes Lob für das breite Angebot von jung bis alt“ auszusprechen.</p> <p>Eine Welle der Sympathie ging durch den Saal, als die Vorsitzenden langjährige Mitglieder mit Treuenadeln auszeichneten und die Meriten langjähriger aktiver Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit entsprechenden Verdiensturkunden würdigten. Zum Ende der Versammlung dankte der Vorsitzende allen Mitstreitern und fasste die Situation des TSV wie folgt zusammen: „Vieles läuft wirklich gut. Was fehlt, sind Leute, die sich engagieren. Ein Verein lebt nun mal vom Mitmachen.“</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wahlen</h2> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[TSV Stetten mit Mitgliederrekord]]></dc:rights>
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