<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>

<!-- extended: vh 2010-01-20 v5a -->

<rss version="2.0" 
	xmlns:media="https://search.yahoo.com/mrss" 
	xmlns:dc="https://purl.org/dc/elements/1.1/" 
	xmlns:content="https://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

  <channel>
    <title>suedkurier.de - Tengen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:15 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:15 +0100</lastBuildDate>

    <image>
      <title>suedkurier.de</title>
      <width>120</width>
      <height>38</height>
      <link>https://www.suedkurier.de</link>
      <url>/pics/logi/suedkurier_150.gif</url>
    </image><item>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:05:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fußballer können mehr als Tore schießen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/fussballer-koennen-mehr-als-tore-schiessen;art372462,12512283 ]]></link>      <description><![CDATA[  SG Tengen-Watterdingen lädt Werner Koczwara zum Kabarettabend ein. Er präsentiert „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          SG Tengen-Watterdingen lädt Werner Koczwara zum Kabarettabend ein. Er präsentiert „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/fussballer-koennen-mehr-als-tore-schiessen;art372462,12512283]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        SG Tengen-Watterdingen lädt Werner Koczwara zum Kabarettabend ein. Er präsentiert „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“



        <p>Tengen Wenn die Tage kürzer werden, dann sorgen die Fußballer in Tengen-Watterdingen für gute Laune. Und das nun schon zum zwölften Mal. „Wir machen die Veranstaltung seit 2012 jährlich als fixen Termin immer zwischen dem Schätzele-Markt und dem Lichterfest Watterdingen, das am ersten Adventswochenende stattfindet“, berichtet der Vorsitzende der SG TeWa, Lars Unger über die Aktion.</p> <p>Nur coronabedingt habe man in zwei Jahren absagen müssen. „Wir freuen uns riesig, viele unserer treuen Stammgäste wiederzusehen – und natürlich auch auf alle, die zum ersten Mal dabei sind. Uns ist wichtig, dass wir uns als Fußballverein nicht nur mit sportlichen Leistungen auf dem Platz zeigen, sondern auch mit viel Spaß und Freude bei unseren Veranstaltungen“, sagt Dominik Ley, der Vorsitzende der SG TeWa. Am Samstag, 15. November, präsentiert der 68-jährige, vielfach ausgezeichnete Kabarettist Werner Koczwara im Rahmen des Kabarettabends in Watterdingen sein Programm „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“. Der Klassiker des deutschen Kabaretts, der am 9. Mai 2000 erstmals aufgeführt wurde, feiere 25. Geburtstag, heißt es in der Pressemeldung zum Auftritt. Noch nie sei ein Kabarettprogramm so lange gespielt worden – seit fast einem Vierteljahrhundert, begleitet von Pressehymnen und einem begeisterten Publikum.</p> <h2>Schwarzhumorig und intelligent</h2> <p>Das Programm setze in der Pointendichte neue Maßstäbe, sei grandios schwarzhumorig, intelligent und dabei höchst unterhaltsam. Kein anderes Volk der Welt hat wie wir Deutschen eine derartige Fülle an Gesetzen und Paragrafen hervorgebracht. Wir regeln einfach alles: die Eheschließung bei Bewusstlosigkeit (§1314 BGB) und das vorschriftsmäßige Anbringen von Warndreiecken bei Trauer-Prozessionen (§27 StVO). Und das packt der Gesetzgeber dann in eine Sprache, die selbst Juristen kaum noch verstehen. Dagegen gibt es nur eine Notwehr: Lachen! Bei Werner Koczwara lachen wir letztlich über uns selbst. Ausgiebig und mit Niveau.</p> <p>Kabarettist Werner Koczwara ist am Samstag, 15. November, 20 Uhr – Einlass ist bereits ab 18.30 Uhr – in der Biberhalle in Wattingen zu Gast. Der Eintritt zum zwölften Kabarettabend der SG Tengen-Watterdingen kostet 20¦Euro. Karten gibt es im Vorverkauf unter der E-Mail-Adresse matthias@preter.de oder per WhatsApp an die Telefonnummer 0152/22975030.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Kleinkunst Fest]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fußballer können mehr als Tore schießen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:40:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-wieder-freie-fahrt-nach-fast-zwei-jahren-ist-die-hohenkraehenstrasse-fertig;art372458,12511148 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-wieder-freie-fahrt-nach-fast-zwei-jahren-ist-die-hohenkraehenstrasse-fertig;art372458,12511148]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder



        <p>Auf die Freigabe dieser Straße haben die Singener lange warten müssen: Die Bauarbeiten in der Hohenkrähenstraße sind abgeschlossen. Der Verkehr rollt endlich wieder ungehindert. Die Straße ist zum 31. Oktober für den Verkehr wieder in beiden Richtungen befahrbar. Fast genau zwei Jahre – von Oktober 2023 bis Oktober 2025 – dauerte die Sanierung einer der wichtigsten Einfahrtstraßen in die Stadt.</p> <p>Auf die Stadt ist in dieser Zeit ein Millionenprojekt zugekommen, das zudem viel Geduld von Autofahrern und Anwohnern gefordert hat. „Es ging leider nicht kürzer“, sagte Oberbürgermeister Bernd Häusler bei der Baustellenfeier. Der schlechte Zustand der Straße der vergangenen Jahre ist damit endlich Geschichte.</p> <p>Planmäßig konnte der Vollausbau der 1,3 Kilometer langen Hauptverkehrsstrecke abgeschlossen werden. Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bauleiter Markus Klotz bedankten sich bei den Anwohnern für ihre Geduld während der nicht ganz einfachen Bauzeit. Viel Applaus gab es von den zahlreichen Interessierten, die der Einladung zur Einweihung gefolgt waren.</p> <p>An der Sanierung der Hohenkrähenstraße – beziehungsweise an der jahrelangen nur stadteinwärts befahrbaren Straße – gab es während der Bauphase immer wieder Kritik. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-geht-hier-nichts-mehr-vollsperrung-in-der-hohenkraehenstrasse-hat-folgen-fuer-autos-und-geschaefte;art372458,12492398" target="_blank" title="Bald geht hier nichts mehr: Vollsperrung in der Hohenkrähenstraße hat Folgen für Autos und Geschäfte">Vor allem einige Betriebe entlang der Hohenkrähenstraße hatten gegenüber dem SÜDKURIER ihren Frust geschildert</a>. Fehlender Umsatz und fehlende Parkplätze waren für die Unternehmen in der Bauphase eine Herausforderung.</p> <h2>Sperrung war ärgerlich, aber unumgänglich</h2> <p>Ein Umstand, der auch bei der Stadt bekannt ist. Aber wie OB Häusler bei der Freigabe der Hohenkrähenstraße betonte, habe die Stadt ein komplettes Abschneiden der ansässigen Betriebe vermeiden wollen. Stattdessen habe man sich bewusst – auch mit Blick auf die Geschäfte an der Straße – für einen Ausbau unter Verkehr entschieden, erklärte Häusler. Einige habe die Teilsperrung dennoch schmerzlich getroffen, so der OB weiter. Was Häusler damit sagen wollte: Bei der Teilsperrung war die Einfahrt nach Singen jederzeit möglich gewesen. Nur die Fahrbahn stadtauswärts in Richtung Engen und Autobahn wurde umgeleitet.</p> <p>Laut dem OB hätte eine Komplettsperrung die Bauzeit vielleicht um sechs Monate verkürzt – aber eben die ansässigen Betriebe komplett vom Kundenverkehr isoliert. „Viele Arbeiten konnten jeweils immer zur Hälfte ausgeführt werden“, so Häusler weiter. Er dankte dem Tiefbauunternehmen Behringer aus Hüfingen, den städtischen Mitarbeitern und bei denen, die die Baustelle die letzten zwei Jahre ertragen hätten.</p> <h2>Das hat sich in der Hohenkrähenstraße getan</h2> <p>Mit Blick auf die Baukosten sei die Hohenkrähenstraße eine Punktlandung gewesen. Die Stadt habe die Kostenberechnung laut OB Häusler einhalten können. Für den Vollausbau der Straße einschließlich der Wasserleitung, 50 Haus- und 40 Kanalanschlüsse, einer neuen Beleuchtung sowie vier barrierefreier Bushaltestellen seien 4,8 Millionen Euro Gesamtkosten entstanden, wovon 600.000 Euro das Regierungspräsidium für das Teilstück von der Aachbrücke bis zum Hummelweg übernommen habe, so Häusler weiter.</p> <p>Stadtauswärts stehe jetzt ein getrennter Fuß- und Radweg zur Verfügung, stadteinwärts ein Fußweg mit Radfahren frei (alternativ kann man hier auch den Weg an der Aach entlang nehmen). Natürlich wurde auch an die Verlegung von Glasfaser gedacht. So seien laut dem Singener Rathauschef etwa 12.000 Kubikmeter Erde bewegt und 1.300 Meter neue Hauptleitungen verlegt worden. Die älteste getauschte Leitung stammte aus dem Jahr 1906.</p> <p>Lob gab es für die Baufirma Behringer Tiefbau aus Hüfingen, die Bauleiter Klotz mit den Worten beschrieb, „die wollen schaffen“. Neben 11.000 Quadratmetern für Straße und Radweg sowie 3.000 Quadratmeter Asphaltarbeiten für den Gehweg mussten 80.000 Pflastersteine mit einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen per Hand verlegt werden. Auch sei ihre freundliche und hilfsbereite Art bei den Anwohnern gut angekommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sache mit dem Kreisverkehr</span><span>Im Vorfeld der Planung hatte die SPD im Juni 2023 mit einem Antrag eine Untersuchung angeregt, ob ein Kreisverkehr am Knotenpunkt an der Friedenslinde gebaut werden könne. Hierzu sei Anfang des Jahres ganztags eine Verkehrszählung erhoben und später von einem Ingenieurbüro ausgewertet worden. Wie Bernd Häusler damals im Ausschuss erklärte, zeige die Analyse, dass gerade in den Abendstunden zu viel Verkehr stadteinwärts fließe, sodass ein Kreisverkehr der Belastung nicht standhalten würde. „Die Auswertung zeigt, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle nicht funktioniert.“</span></label></div> <p>Auch Bauleiter Markus Klotz bedankte sich bei den Anwohnern, die mit der Baustelle gelebt haben und Umwege und Behinderungen in Kauf nehmen mussten. „Während wir die Baustelle täglich wieder verlassen haben, haben die Anwohner zwei Jahre auf der Baustelle gelebt“, sagte er. Die Anwohner hätten zudem mit dem Baulärm leben müssen. Aber das Ziel sei nun erreicht. „Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre Mithilfe“, so Klotz weiter.</p> <p>Und auch den Arbeitern vor Ort dankte der Bauleiter. „Ich bin immer gern auf die Baustelle gekommen“, sagte er. Denn hier habe das gesprochene Wort gegolten, ohne großen Schriftverkehr. „Ihr wart hier bei Wind und Wetter.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:46:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.



        <p>Der erste Schultag nach den Herbstferien ist mit einem Schreckmoment in Engen gestartet: Ein Linienbus, in dem wenige Minuten später etliche Kinder auf dem Weg zur Schule gewesen wären, ist am frühen Montagmorgen, 3. November, in einen Baum gekracht. Fünf Fahrgäste sind bei dem Unfall in der Jahnstraße verletzt worden, wie die Polizei auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigt. Der Busfahrer sei bei der Kollision unverletzt geblieben.</p> <p>Entgegen den ersten Meldungen in den sozialen Medien befanden sich keine Schülerinnen oder Schüler im Bus. Dies bestätigt auch die Polizei. Immer wieder bleiben am Montagmorgen Kinder und Eltern auf dem Weg zur Schule vor dem Wrack des Linienbusses stehen. Viele von ihnen schlagen die Hände vor den Mund.</p> <p>Ein Kind fragt einen Feuerwehrmann, ob Kinder in dem Bus gewesen wären. Ihnen zeigt sich ein Bild, das Schlimmes vermuten lässt. Der fordere Teil des großen Gelenkbusses ist aufgerissen, von der Tür direkt neben dem Fahrerbereich ist nicht mehr viel übrig. Die Frontscheibe ist komplett demoliert.</p> <p>Kurz vor Schulbeginn am Montag nach den Herbstferien ist der Bereich rund um das Engener Schulzentrum weiträumig gesperrt. Der Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zu dem es gegen 6 Uhr in der Jahnstraße kam. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.</p> <p>Die Bergungsarbeiten sorgen für ein Verkehrschaos rund um das Schulzentrum. „Etwas später am Tag wäre der Bus komplett mit Kindern voll gewesen. Wer weiß, was dann passiert wäre“, schildert Einsatzleiter Benjamin Bach von der Engener Feuerwehr dem SÜDKURIER vor Ort.</p> <p>Auch Schulleiter Thomas Umbscheiden teilt diese Meinung: „Wenn das Ganze wenig später passiert wäre mit vielen Kindern an Bord, dann wäre es anders ausgegangen“, sagt er wenige Stunden nach dem Unfall am Telefon. Der Rektor des Engener Gymnasiums lobt den Umgang von Rettungskräften, Schülern und Eltern mit der Situation. „Alle haben sich vorbildlich verhalten“, so Umbscheiden. Gegen 7 Uhr – kurz nach Bekanntwerden des verunglückten Linienbusses – habe die Schule die Eltern darüber informiert, den Unfallbereich zu umfahren. Weitere Schulbusse seien auf Höhe des Viehmarktes umgeleitet worden. „Wir hatten nur vereinzelte Kinder, die zu spät zum Unterricht erschienen sind“, so Umbscheiden weiter.</p> <h2>Was ist am Montagmorgen in der Jahnstraße passiert?</h2> <p>Wie die Polizei informiert, sei der Linienbus gegen 6 Uhr auf Höhe der Sporthalle nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Mehrere Besatzungen des Rettungsdienstes hätten daraufhin die Erstversorgung und anschließenden Transport ins Krankenhaus übernommen.</p> <p>Aufgrund der andauernden Unfallaufnahme sei die Jahnstraße voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, sei derzeit vollkommen unklar. Laut Polizeisprecherin Katrin Rosenthal habe die Verkehrspolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen.</p> <p>Ein Polizist vor Ort schildert dem SÜDKURIER aber, dass der Busfahrer wohl nicht zu schnell unterwegs gewesen sei. „Gott sei Dank waren keine Schulkinder im Fahrzeug“, sagt er.</p> <p>Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Bach verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Er bestätigt, dass der Linienbus auf gerader Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Baum geprallt. Im Anschluss sei es zu einem riesigen Verkehrschaos durch den Berufs- und Schulverkehr zu Beginn der Unfallaufnahme gekommen.</p> <p>Die Feuerwehr habe den Verkehr sicher umleiten können. „Wir haben alles kontrolliert und den Rettungsdienst mit den Verletzten unterstützt. Sechs Verletzte wurden mit fünf Rettungswägen ins Krankenhaus gebracht“, so Einsatzleiter Bach. Kurz danach revidiert die Polizei die Anzahl an verletzten Personen. Die Polizei spricht offiziell von fünf Verletzten.</p> <p>Im Nachgang hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann das Heizöl der Standheizung aus dem verunfallten Linienbus abgepumpt. „Weil der Tank durch den Aufprall beschädigt worden war“, so Bach weiter. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften der Engener Feuerwehr und mit fünf Fahrzeugen vor Ort.</p> <p>Das Abschleppunternehmen Moll aus Stockach hat sich um den Abtransport des verunglückten Busses gekümmert. Laut Benjamin Kunz von der Abschleppfirma werde die Bergung des Busses mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</p> <p>Dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Gelenkbus handle, erschwere die Arbeit. „Außerdem sind die Gegebenheiten vor Ort schwierig und verengt, aufgrund der Bäume“, so Kunz. Ein Problem mit dem Gewicht des Busses habe es nicht gegeben. „Bergungen von Lastwagen sind aufgrund des Gewichtes komplizierter“, so Kunz weiter.</p> <p>Um den Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07733 99600 bei der Verkehrspolizei in Mühlhausen-Ehingen zu melden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 20:13:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Schätzele-Markt in Tengen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/bilder-vom-schaetzele-markt-in-tengen;art372462,12506979 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Schätzele-Markt-Wochenende wurde der Schätzele-Markt wieder zum Publikums-Magneten. Mittelstandskundgebung und Party im Festzelt, Rummelplatz und Krämermarkt lockten die Menschen an.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am Schätzele-Markt-Wochenende wurde der Schätzele-Markt wieder zum Publikums-Magneten. Mittelstandskundgebung und Party im Festzelt, Rummelplatz und Krämermarkt lockten die Menschen an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/bilder-vom-schaetzele-markt-in-tengen;art372462,12506979]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am Schätzele-Markt-Wochenende wurde der Schätzele-Markt wieder zum Publikums-Magneten. Mittelstandskundgebung und Party im Festzelt, Rummelplatz und Krämermarkt lockten die Menschen an.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Stadt Messen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Schätzele-Markt in Tengen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 18:04:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erst Wind und Regen, dann kommt doch noch die Sonne: Schätzele-Markt lockt die Massen nach Tengen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-organisatoren-ziehen-positive-bilanz;art372462,12506765 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tengener Volksfest lockt mit seinem bunten Programm zahlreiche Menschen an den Randen. Die Gewerbetreibenden ziehen derweil eine positive Bilanz. Am Montag findet der Schätzele-Markt den großen Abschluss.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Tengener Volksfest lockt mit seinem bunten Programm zahlreiche Menschen an den Randen. Die Gewerbetreibenden ziehen derweil eine positive Bilanz. Am Montag findet der Schätzele-Markt den großen Abschluss.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-organisatoren-ziehen-positive-bilanz;art372462,12506765]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Tengener Volksfest lockt mit seinem bunten Programm zahlreiche Menschen an den Randen. Die Gewerbetreibenden ziehen derweil eine positive Bilanz. Am Montag findet der Schätzele-Markt den großen Abschluss.



        <p>Welche Freude für Schausteller, Krämerhändler und Vereine: Am Freitag war es zunächst noch stürmisch, am Samstag hat es geregnet. Am Sonntag aber strahlte die Sonne über Tengen. Doch der Wind und die kühlen Temperaturen hinderten die Besucher nicht, zum Schätzele-Markt zu strömen – im Gegenteil: Sie zogen eben ihre Schals enger, dann flanierten, schlenderten und schoben sich über den Markt. Und da gab es jede Menge zu entdecken.</p> <p>So war die Gewerbeausstellung einen Besuch wert. Edwin Keller, Vorsitzender Gewerbevereins betonte: „Jedes Jahr sind wieder neue Aussteller bei der Gewerbeausstellung dabei.“ Bürgermeister Selcuk Gök erklärte bei der Eröffnung der Gewerbeausstellung: „Das Gewerbe ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Der Mittelstand ist das Rückgrat und das Fundament unserer Gesellschaft.“</p> <p>Jan Dietz, Präsident des Bundes der Selbstständigen (BDS) Baden-Württemberg, erläuterte: „Einen Großteil unserer Wirtschaft machen die kleinen Betriebe aus, in denen ein bis zehn Mann arbeiten.“ Betriebe, wie man auf der Tengener Gewerbeausstellung viele vorfindet.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Schätzele-Markt am Montag</span><span>Programm im Festzelt: 14.30 Uhr Unterhaltungsnachmittag mit den Randenmusikanten; 19.30 Uhr Bierabend mit dem Musikverein Weiterdingen; 21.30 Uhr Bierabendausklang mit der Musikkapelle Ehingen. Sowie Familientag auf dem Rummelplatz zu ermäßigten Preisen.</span></label></div> <p>Der BDS setze sich dafür ein, dass es weniger Bürokratie gebe. Handwerk ist ein attraktiver Beruf, finden viele an der Gewerbeausstellung. „Das Einstiegsgehalt eines Handwerksmeisters liegt höher als bei einem Ingenieur in der Industrie“, so etwa Teilnehmer Markus Ruf aus Tengen-Watterdingen.</p> <p>In die Zukunft des Handwerks schaut er positiv: Die Jungen würden heute wieder merken, dass Handwerk nicht schmutzig und staubig ist. Sondern kreativ. Man schaffe mit den Händen, sehe am Abend, was man gestaltet hat – und gestalte damit die Zukunft.</p> <h2>Viele ehrenamtliche Helfer am Werk</h2> <p>Der Schätzele-Markt ist eine Veranstaltung, die viele Vereine stemmen. Zum Beispiel der Verein, bei dem man sich am Stand mit Fischbrötchen stärken kann. Michael Ritzi vom Angelsportverein Raumschaft Tengen sagt: „Unser Stand hat eine gute Lage zwischen Rummelplatz und Krämermarkt. Es ist gut, wenn wir als Verein der Stadt uns hier präsentieren können.“ Marktbesucherin Friederike Bühler aus Winterthur blickt zurück: „Ich war hier auf der Durchreise. Dass es so einen lässigen Markt gibt, hat mich überrascht.“</p> <p>Marjorie Ewald aus Grüningen war ebenfalls zum ersten Mal am Schätzele-Markt. Sie sagt: „Ich habe nicht gedacht, dass es so einen großen Markt in so einem kleinen Städtchen gibt.“ Fabio Citera aus Tengen verfügt da schon über mehr Schätzele-Markt-Erfahrung. Er ist zum vierten Mal auf dem Schätzele-Markt. Mit seinen Kindern war er am Sonntag auf dem Rummelplatz und hat danach mit der Familie beim Sternen gegessen, bevor es weiter auf den Markt ging. Er sagt: „Der Glühwein schmeckt super hier und den Kindern gefällt es.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Stadt thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erst Wind und Regen, dann kommt doch noch die Sonne: Schätzele-Markt lockt die Massen nach Tengen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:23:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.



        <p>Ein grüner Finanzminister, ein Festzelt voller Unternehmer und jede Menge Bier – was soll da schon schief gehen? Das hat sich auch Danyal Bayaz, baden-württembergischer Finanzminister, gefragt, der dieses Jahr als Festredner beim Tengener Schätzele-Markt aufgetreten ist. Im Ministerium sei er gewarnt worden: „Herr Minister, machen Sie sich da keine Illusionen – nach dem dritten Bier wollen die alle nur noch hemmungslos Steuersenkungen hören“, eröffnete Bayaz seine Rede. Seine Antwort? „Wer weiß? Vielleicht will ich das nach dem dritten Bier ja auch!“</p> <p>Eine locker-flockige Bierzelt-Rede gibt es dann aber doch nicht. Das falle ihm derzeit schwer, denn als Finanzminister beschäftige ihn die wirtschaftliche Zukunft in Baden-Württemberg. Er sei „ein Beauftragter einer Regierung für unbequeme Wahrheiten“, wie er betonte. „Es geht um Arbeitsplätze, unseren Erfindungsgeist und die bestmöglichen Bedingungen für unseren Mittelstand.“</p> <h2>Große deutsche Ingenieurskunst gibt es nicht mehr</h2> <p>So sei das goldene Zeitalter der deutschen Automobilindustrie vorbei. „Deswegen war es ein wichtiges Zeichen, dass sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit anderen Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt mit dem Bundeskanzler und den Automobilkonzernen zusammengesetzt und ein gutes Kompromisspaket geschnürt hat“, schlussfolgerte Bayaz.</p> <p>Doch auch in anderen Bereichen wie der Technik- oder Elektrobranche sei das Land Vorreiter gewesen. Das habe sich inzwischen gewandelt. Die große deutsche Ingenieurskunst der 1960er- und 1970er-Jahre ist verschwunden. Gründe hierfür nannte er einige: zu hohe Kosten, zu wenig Innovation, neue Wettbewerber aus Asien. Doch das sei nicht das Ende der deutschen Industrie. In Baden-Württemberg gebe es laut Finanzminister immer noch die besten Ingenieure, hier werde Forschung und Entwicklung vorangetrieben. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn wir mutig sind und die richtigen Prioritäten setzen, uns bei diesem Thema nicht verstecken müssen“, sagte er.</p> <p>Der wichtigste Sektor im Land sei inzwischen die Gesundheitswirtschaft mit Pharmazie und Biotechnologie. „Hier spielt die Musik für Baden-Württemberg, durch KI, Quantentechnologie, Forschung und Entwicklung – das ist das, worauf es hier ankommt“, sagte Bayaz. Er merkte jedoch an, dass es Hausaufgaben zu machen gebe. Der Finanzminister nannte drei Baustellen.</p> <p>„Ich kann die Sonntagsreden von Bürokratieabbau nicht mehr hören. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weitergeht“, räumte er ein und war damit mit Bürgermeister Selcuk Gök einer Meinung. Schon vor Bayaz‘ Rede betonte der Tengener Ratauschef, wie wichtig der Mittelstand sei. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Familienbetriebe, Handwerks- und Gewerbeunternehmen sowie landwirtschaftliche Höfe in unserer Region sind die Keimzelle unseres Wohlstands“, betont Gök.</p> <p>Die Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen, aber auch die Bürokratie nehme immer mehr zu. „Der Verwaltungsaufwand für kleine Betriebe ist inzwischen um 45 Prozent gestiegen.“ Doch auch für die Kommunen selbst nehme der Verwaltungsaufwand, um Fördermittel zu beantragen, mehr und mehr zu: immer mehr und umfangreichere Formulare müssten ausgefüllt und immer höhere Anforderungen erfüllt werden. Hinzu komme, dass die Kommunen „in Vorleistung gehen müssen“, kritisierte der Rathauschef.</p> <p>Da passte Bayaz‘ zweite Baustelle gut dazu: das Sondervermögen, oder wie er es auch nannte, die Sonderschulden. Er sei immer dafür gewesen, das Sondervermögen zu schaffen, um in die Infrastruktur zu investieren. Das sei eine historische Chance. Zwei Drittel davon gehen an die Kommunen, das ist für den Finanzminister ein guter Kompromiss. Sein Appell: „Wenn wir Schulden im großen Stil machen, dann so investieren, dass der Standort vorankommt. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Was die Bildungspolitik angeht, der dritten Baustelle, sehe er die Gefahr, dass das Land ohne gut ausgebildete Fachkräfte geistig verarme. „Dafür müssen wir den Leistungsgedanken wieder mit Leben füllen“, sagte Bayaz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Alle Bilder vom Schätzele-Markt:</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226" target="_blank" title="Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder">Rundgang übers Festgelände zur Eröffnung</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477" target="_blank" title="Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder">Viele glückliche Gesichter am zweiten Festtag</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478" target="_blank" title="Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier">Mittelstandskundgebung mit Danyal Bayaz</a></li> </ul> </div> <h2>Große Aufgaben stehen bevor</h2> <p>Und in Sachen Rentenpolitik sagte er in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung: „Wir haben große Aufgaben vor uns, was die Reform unserer sozialen Sicherungssysteme angeht. Das gilt für Pflege, Krankheit und Rente.“ Die schwierige finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Situation sollte man nun zum Anlass nehmen, ein positives Bild von Zukunft zu zeichnen. „Der Weg dahin wird steinig; er wird mit Veränderungen und Zumutungen zu tun haben. Aber wenn wir alle unsere Aufgaben machen, dann wird es sich gelohnt haben“, ist er sich sicher.</p> <p>Doch bei all den ernsten Aussagen gab es auch Raum für etwas leichtere Themen. Der Schätzele-Markt sei eine Institution, die es schon sehr lange gebe und die Menschen zusammenbringe. „Amerika war noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und eine Nachricht von Tengen nach Konstanz hat wahrscheinlich länger gedauert als ein Linienflug von Zürich nach New York“, machte Bayaz deutlich. Bürgermeister Gök brachte es auf den Punkt: „Der Schätzele-Markt ist nicht nur ein Fest, sondern gelebte Geschichte und ein Ort an dem wir erleben, wie stark unsere Gemeinschaft ist.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782" target="_blank" title="26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!">Nicht umsonst findet der Schätzele-Markt schon zum 735. Mal statt.</a></p> <p>Für Bayaz sei der Schätzele-Markt daher auch ein Stück Heimat und Tradition. „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben und immer wieder neu zu entfachen“, so Bayaz. Er sei bei seinem Besuch in Tengen davon überzeugt worden, dass hier das Herz des Landes Baden-Württemberg besonders kräftig schlage. „Man bewahrt das Gute in der Region und man erfindet sich immer wieder neu. Daran müssen wir uns als Land auch ein Beispiel nehmen. Das ist die gemeinsame Aufgabe, vor der wir auf allen politischen Ebenen stehen“, sagte er.</p> <h2>Klare Meinung zu Stadtbild-Debatte</h2> <p>Das sei laut Finanzminister auch machbar, wenn man nicht der Versuchung erliege, „jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die uns von wichtigen Fragen in dieser Zeit ablenkt“, sagte er. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/die-stadtbild-debatte-zeigt-die-grosse-lust-daran-andere-missverstehen-zu-wollen;art410924,12505600" target="_blank" title="Die Stadtbild-Debatte zeigt die große Lust daran, andere missverstehen zu wollen">Konkret meinte Bayaz die Stadtbild-Debatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).</a></p> <p>„Während sich die Mitte mal wieder zerlegt, gibt es politische Gegner, die sich die Hände reiben. Und das alles, während bei großen Unternehmen Leute um ihren Arbeitsplatz zittern.“ Und weiter: „Die Leidenschaft dieser Debatte würde ich mir wünschen, wenn wir über die Kommunen, Haushaltspolitik, Bürokratieabbau oder der Zukunft der Rente sprechen“, so Bayaz, der dafür viel Zuspruch aus dem Publikum bekam.</p> <p>Er räumte zwar ein, dass es „in Deutschland ein Problem mit irregulärer Migration gibt“, worüber man auch reden müsse. „Wir müssen aber vor allem die Probleme lösen“, sagte der Finanzminister. Dazu gehöre auch, Straftäter konsequent abzuschieben. In diesem Zusammenhang müsse man dann über Sicherheit reden. „Da müssen wir klare Kante zeigen. Und wir müssen lernen, anständig miteinander zu diskutieren, aber am Ende auf dem Schätzele-Markt wieder zusammen ein Bier zu trinken. Das bringt unsere Gesellschaft zusammen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Strukturpolitik Wirtschaftspolitik Kanzler thema-leben-grundversorgung thema-wirtschaft thema-politik-bund]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 22:07:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Halle war bei der Rede des Baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz bis zum letzten Platz gefüllt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Halle war bei der Rede des Baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz bis zum letzten Platz gefüllt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Halle war bei der Rede des Baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz bis zum letzten Platz gefüllt.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Atommüll Kommunalpolitik Stadt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 22:05:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom schlechten Wetter ließen sich die Besucher:innen die Laune nicht verderben. Der Schätzelemarkt zog auch 2025 wieder die Menschen nach Tengen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Vom schlechten Wetter ließen sich die Besucher:innen die Laune nicht verderben. Der Schätzelemarkt zog auch 2025 wieder die Menschen nach Tengen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Vom schlechten Wetter ließen sich die Besucher:innen die Laune nicht verderben. Der Schätzelemarkt zog auch 2025 wieder die Menschen nach Tengen.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stadt Sehenswürdigkeit Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 19:16:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pünktlich zur Eröffnung des Tengener Schätzele-Marktes wurde es sonnig und der Himmel wurde blau. Während die Besucher ihre ersten Runden auf dem Riesenrad drehten, ließ auch der Wind nach. Wir zeigen Ihnen die Bilder!  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Pünktlich zur Eröffnung des Tengener Schätzele-Marktes wurde es sonnig und der Himmel wurde blau. Während die Besucher ihre ersten Runden auf dem Riesenrad drehten, ließ auch der Wind nach. Wir zeigen Ihnen die Bilder!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Pünktlich zur Eröffnung des Tengener Schätzele-Marktes wurde es sonnig und der Himmel wurde blau. Während die Besucher ihre ersten Runden auf dem Riesenrad drehten, ließ auch der Wind nach. Wir zeigen Ihnen die Bilder!



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Sehenswürdigkeit Stadt Museum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 18:25:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Marian Schreier hat einen neuen Job und führt jetzt Kommunen in die Zukunft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/einst-juengster-buergermeister-deutschlands-marian-schreier-hat-einen-neuen-job-29-10-25;art417930,12506125 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der frühere Bürgermeister von Tengen wird Geschäftsführer bei GovTech Kommunal. Der Verein will dafür sorgen, dass den Kommunen die Digitalisierung endlich gelingt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der frühere Bürgermeister von Tengen wird Geschäftsführer bei GovTech Kommunal. Der Verein will dafür sorgen, dass den Kommunen die Digitalisierung endlich gelingt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/einst-juengster-buergermeister-deutschlands-marian-schreier-hat-einen-neuen-job-29-10-25;art417930,12506125]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der frühere Bürgermeister von Tengen wird Geschäftsführer bei GovTech Kommunal. Der Verein will dafür sorgen, dass den Kommunen die Digitalisierung endlich gelingt.



        <p>Im Job-Netzwerk LinkedIn sammelt Marian Schreier gerade eine Menge Glückwünsche ein. Der frühere Bürgermeister von Tengen (Landkreis Konstanz) hat eine neue Stelle. Er ist, beziehungsweise er wird Managing Director, also Geschäftsführer, von GovTech Kommunal. Noch befindet sich die Organisation im Aufbau.</p> <p>GovTech Kommunal – das klingt nach komplizierter Technik und damit hat es auch zu tun. Das Ziel des Vereins ist es, Städte und Gemeinden auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten. Deutschland habe da ja „einen gewissen Nachholbedarf“, sagt Schreier am Telefon und ist sich der starken Untertreibung bewusst. Digitalisierung und KI werden auch in der Verwaltung immer wichtiger. Doch den Wandel zu organisieren, fällt vielen, vor allem den kleineren Kommunen, schwer.</p> <h2>Der Staat von morgen ist digital</h2> <p>Welche Technik braucht es? Wer bietet die beste App beispielsweise für die Friedhofsverwaltung? Und wie wendet man die richtig an? Bei all dem will GovTech Kommunal Hilfestellung leisten. Die Organisation ist ein Ableger von GovTech Deutschland, wo man sich seit dreieinhalb Jahren um Bund und Länder kümmert. „Technologie für den handlungsfähigen Staat von morgen“ lautet die Selbstbeschreibung des Vereins, bei dem die Bundesrepublik und zwölf Bundesländer Mitglieder sind.</p> <p>In Baden-Württemberg kam so die Medicus-Cloud zustande, an die sämtliche Krankenhäuser im Südwesten angeschlossen sind. Für das Bundesforschungsministerium hat GovTech Deutschland einen KI-Chatbot für Förderanträge entwickelt. Die technischen Lösungen werden von Firmen erstellt, der Verein ermittelt mit den staatlichen Institutionen erstmal den Bedarf, sucht einen Entwickler, bietet Schulungen an und vernetzt die Institutionen miteinander.</p> <h2>Wenn Konstanz mit Kiel in Austausch tritt</h2> <p>So soll das auch auf der kommunalen Ebene ablaufen, wo die Unterstützung noch nötiger sein dürfte. 90 Prozent der Städte und Gemeinden in Deutschland haben 10.000 Einwohner oder weniger. Für kleine Gemeindeverwaltungen ist die Digitalisierung alleine kaum zu stemmen. Wirtschaftlich Sinn ergibt es erst recht nicht, wenn in jeder Gemeinde das Rad neu erfunden wird.</p> <p>„Über GovTech Kommunal kann Konstanz mit Kiel in Kontakt kommen, man kann voneinander lernen, Bedarfe bündeln und digitale Lösungen gemeinsam entwickeln“, sagt Schreier. Der Austausch, der im Moment eher zufällig zustande kommt, weil Bürgermeister einander kennen, dafür soll GovTech die Struktur bieten. „Ich hätte mir so etwas als Bürgermeister jedenfalls gewünscht“, sagt Schreier.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So funktioniert die Bezahlung</span><span>GovTech Kommunal soll noch 2025 gegründet werden. Städte und Gemeinden können Mitglied werden und über den gestaffelten Mitgliedsbeitrag den Verein finanzieren. Kleinere Gemeinden sollen 2500 Euro pro Jahr bezahlen, große 12.500 Euro. Dafür gibt es den Zugang zum E-Learning-Angebot. Digitale Lösungen kosten zusätzlich, je nach Aufwand. Es werde nutzungsbasiert abgerechnet: Jede Gemeinde bezahle nur, was sie beziehe.</span></label></div> <p>35 Jahre alt ist der Mann jetzt, der mit 25 einst jüngster Bürgermeister Deutschlands wurde. Von 2015 an stand der Politik- und Verwaltungswissenschaftler acht Jahre lang an der Spitze der Tengener Ortsverwaltung und brachte frischen Schwung. Der erste Windpark im Kreis Konstanz wurde in seiner Amtszeit dort eröffnet, das erste genossenschaftliche Ärztehaus Süddeutschlands, ein digitales Bürgerhaus.</p> <h2>Knapp gegen Nopper gescheitert</h2> <p>Gerne wäre der Sozialdemokrat in seiner Heimatstadt Stuttgart ähnlich durchgestartet, doch das reichte nicht ganz: OB Frank Nopper (CDU) setzte sich 2020 mit 42,3 Prozent der Stimmen vergleichsweise knapp gegen Schreier durch, der als unabhängiger Kandidat im zweiten Wahlgang auf 36,9 Prozent der Stimmen kam. Auf Tengen folgte Berlin, wo er ab April 2023 als Geschäftsführer für Politik und Kommunikation bei der städtischen Industrie- und Handelskammer arbeitete.</p> <p>Berlin bleibt Schreier nun also treu. Wobei er viel herumkommen wird. „Die ersten Gespräche mit den Kommunen laufen. Es gibt Zusagen von Kommunen unterschiedlichster Größe.“ Auch in Baden-Württemberg wird er öfters unterwegs sein, GovTech hat auch einen Standort in Heilbronn. Und auch ganz in den Süden kommt er gelegentlich, zum 50-Jahr-Jubiläum der Eingemeindung war er im Sommer in Tengen. „Ich bin immer noch sehr gerne dort.“</p> <p>Den neuen Job versteht Schreier als ideale Verbindung seiner Interessen an Kommunalpolitik und der digitalen Entwicklung. Eine Rückkehr ins Bürgermeisteramt ist vorerst nicht vorgesehen. „Es gab gelegentlich Anfragen“, sagt er. Aber er konzentriere sich jetzt auf die neue Aufgabe.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Marian Schreier hat einen neuen Job und führt jetzt Kommunen in die Zukunft]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:33:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schätzele Markt in Tengen: Beim Schätzele-Markt geht es wieder rundHerbstfest lädt zum Feiern und Genießen ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-in-tengen-beim-schaetzele-markt-geht-es-wieder-rundherbstfest-laedt-zum-feiern-und-geniessen-ein;art372462,12504029 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadt Tengen lädt von Freitag, 24., bis Montag, 27 Oktober, wieder zum Schätzele-Markt ein. Höhepunkt wird die Mittelstandskundgebung mit dem baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Stadt Tengen lädt von Freitag, 24., bis Montag, 27 Oktober, wieder zum Schätzele-Markt ein. Höhepunkt wird die Mittelstandskundgebung mit dem baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-in-tengen-beim-schaetzele-markt-geht-es-wieder-rundherbstfest-laedt-zum-feiern-und-geniessen-ein;art372462,12504029]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Stadt Tengen lädt von Freitag, 24., bis Montag, 27 Oktober, wieder zum Schätzele-Markt ein. Höhepunkt wird die Mittelstandskundgebung mit dem baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz.



        <div class="koll"><p>Die Stadt Tengen lädt von Freitag, 24., bis Montag, 27. Oktober, wieder zum Schätzele-Markt ein. Höhepunkt wird die Mittelstandskundgebung mit dem baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz. Es riecht nach gebrannten Mandeln auf dem Festplatz. Auf dem Krämermarkt kann man Gewürze, Silberschmuck oder neue Schuhe kaufen. Und an der Gewerbeausstellung kann man sogar ein schweres Gerät bestaunen, mit dem kürzlich ein Feldweg in Tengen-Talheim saniert wurde. Der Schätzele-Markt ist wie gewohnt vielseitig und bildet einen würdigen Schlusspunkt hinter den Herbstfesten der Region.</p><p>Neben der Gewerbeausstellung gibt es auch eine Auto- und Gartentechnik-Ausstellung. Am Schätzele-Markt-Wochenende gibt es im Bürgersaal Kaffee und Kuchen sowie einen Stand mit Selbstgestricktem. Auch die Bundeswehr wird wieder ihre Arbeit vorstellen. Schon im vergangenen Jahr haben die Soldaten gezeigt, wie man im Wald überleben kann, Feuer macht und Zelte aufstellt – und sie hatten auch schwere Panzer dabei, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt.</p><p>Tengens Bürgermeister Selcuk Gök beschreibt die Vielfalt der Veranstaltung: „Im Rahmen der 47. Handels- und Gewerbeausstellung im und um das Feuerwehrgerätehaus haben die Besucher die Gelegenheit, sich ein Bild vom Angebot und der Leistungsstärke unserer Betriebe zu machen.“ Entlang der Marktstraße – vom Kreisverkehr bis zum Marktgelände – präsentieren sich bei der Automobilausstellung viele Marken, die auf dem deutschen Markt vertreten sind. „Der Stand der Stadt Tengen befindet sich in diesem Jahr in der Handels- und Gewerbeausstellung“, sagt der Bürgermeister. Dort könne man sich über aktuelle Entwicklungen in der Stadt und im Tourismus informieren – oder sein Glück am Glücksrad versuchen, wo es tolle Preise gebe.</p><p>„Auf dem Kastanienplatz bieten unsere Vereine eine vielseitige Auswahl an Speisen zur Stärkung an. Im Marktbereich mit über 100 Händlern erwartet Besucherinnen und Besucher ein reichhaltiges Warenangebot“, gibt Selcuk Gök einen Ausblick.</p><h2_interline>Das ist geboten</h2_interline><ul><li><strong>Volksfestplatz:</strong> Bürgermeister Selcuk Gök wird am Freitagnachmittag, 24. Oktober, den 735. Schätzele-Markt auf dem Volksfestplatz eröffnen. Der Festplatz wird geplant von den Schaustellerfamilien Gebauer und Vogt. „In Tengen sind die besten Karussells vertreten, die es gibt“, sagt Ralph Vogt. Und Heinz Gebauer bringt die Größe des Festplatzes auf den Punkt: „Es ist so, wie wenn wir eine kleine Stadt aufbauen würden.“</li></ul><p>Blickfang auf dem Festplatz wird wieder das Riesenrad sein. Besondere Attraktionen sind in diesem Jahr die Fahrgeschäfte The King (Flug-Karussell und freier Fall aus über 26 Meter Höhe), Magic (rasantes Rundfahrgeschäft), Musik-Express (rasante Berg- und Talbahn), Funny Beach (Laufgeschäft) und natürlich der Autoscooter. Für die Kinder auf dem Platz zu finden ist der Crazy Jungle (Kinderachterbahn), der Baby-Flug (Kinderrund- und Hochfahrgeschäft), das Kinderkarussell und die Kinderschleife. Außerdem zu finden sind eine Verlosung, Spielfabrik und Schießbuden, Süßwaren- und Imbissstände und natürlich das Festzelt. Am Montag, 27. Oktober, ist auf dem Festplatz Kindertag bei ermäßigten Preisen.</p><ul><li><strong>Krämermarkt und Verpflegung:</strong> Silberschmuck, Gewürze und Bratwurst – dies und noch viel mehr finden die Besucherinnen und Besucher auf dem Krämermarkt. Besonderer Genuss ist das Flair der Tengener Altstadt, deren Straßen die Wagen der Händler säumen. Essen und Trinken wird außer im Festzelt auch am Krämermarkt und an zahlreichen Ständen von Tengener Vereinen geboten. Viele Vereine bieten Verpflegungsstände im Stadtzentrum. Auch im Bürgersaal gibt es am Samstag, 25., und Sonntag, 26. Oktober, Kaffee und Kuchen. Das Obervogteiamt in der Tengener Altstadt ist am Schätzele-Markt-Wochenende zur Besichtigung geöffnet. Bernd Speichinger, der es in vielen Jahrzehnten restauriert hat, freut sich über Besucherinnen und Besucher am Markt – und auf weitere Unterstützung von der Gesamtstadt Tengen, so Speichinger.</li><li><strong>Gewerbeausstellung: </strong>Die Gewerbetreibenden heißen die Besucher wieder im Feuerwehrgerätehaus willkommen. Die Gewerbeausstellung hat ihren festen Platz auf dem Tengener Schätzele-Markt. Die Eröffnung am Samstagmorgen ist zu einem festen Ritual geworden. Edwin Keller, Vorsitzender des Gewerbevereins, gilt als Motor der Ausstellung. Auch dieses Jahr konnte er wieder zahlreiche Handwerker, Unternehmer und Dienstleister dazu gewinnen, an der Ausstellung teilzunehmen. Edwin Keller sagt: „Die Gewerbeausstellung ist zu einem lieb gewordenen Anlaufpunkt beim großen Volksfest geworden.“</li><li><strong>Bundeswehr: </strong>Auch die dritte Kompanie des Jägerbataillons 292 in Donaueschingen wird wieder dabei sein. Dies ist die Patenkompanie der Stadt Tengen. Dieses Jahr wollen sie den Marktbesucherinnen und -besuchern unter anderem beibringen, wie man Feuer macht. Auch sollen die Festgäste die Möglichkeit haben, mit den kleinen Robotern der Bundeswehr zu fahren und dadurch zu erleben, wie die Soldaten im Wald überleben.</li><li><strong>Ausstellungen Automobil und Gartentechnik:</strong> Händler aus der Region stellen neue Automodelle am Markt aus. Viele davon wurden erst kurz zuvor an der Internationalen Automobilausstellung vorgestellt und sind jetzt erstmals in Tengen. Ebenfalls in der Nähe des Rathauses befindet sich eine Agrar-, Forst- und Gartenausstellung. Dort kann man sich über Neuheiten informieren, die man draußen im Grünen einsetzen kann.</li><li><strong>Festzelt: </strong>Ein buntes Programm hat die Stadtkapelle zusammengestellt. Die Palette reicht von traditioneller Blasmusik bis hin zur Party in Dirndl und Lederhosen. An der Mittelstandskundgebung spricht der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz. Das Programm gibt es unter www.schaetzele-markt.de/index.php/festzelt.html</li></ul></div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schätzele Markt in Tengen: Beim Schätzele-Markt geht es wieder rundHerbstfest lädt zum Feiern und Genießen ein]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:34:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Hier begann die Stihl-Expansion": Warum Weltmarktführer der Kettensägen ein Werk im Hegau hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hier-begann-die-stihl-expansion-warum-weltmarktfuehrer-der-kettensaegen-ein-werk-im-hegau-hat-30-10-25;art417930,12502819 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch aus emotionalen Gründen entschied sich der Firmengründer dafür, ein Stihl-Werk in Wiechs am Randen zu bauen. Bis heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Weltkonzerns.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Auch aus emotionalen Gründen entschied sich der Firmengründer dafür, ein Stihl-Werk in Wiechs am Randen zu bauen. Bis heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Weltkonzerns.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hier-begann-die-stihl-expansion-warum-weltmarktfuehrer-der-kettensaegen-ein-werk-im-hegau-hat-30-10-25;art417930,12502819]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Auch aus emotionalen Gründen entschied sich der Firmengründer dafür, ein Stihl-Werk in Wiechs am Randen zu bauen. Bis heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Weltkonzerns.



        <p>Wer an den schwäbischen Motorsägenhersteller Stihl denkt, hat vermutlich einen Weltmarktführer im Kopf, ein Unternehmen mit Standorten überall auf der Welt. Auch, dass der Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart liegt, ist bekannt. Dass der Konzern aber auch im Hegau produziert, nur ein paar hundert Meter von der Schweizer Grenze entfernt, dürfte in der öffentlichen Wahrnehmung eher untergehen. Dabei ist dieses Werk unmittelbar mit dem Firmengründer Andreas Stihl verbunden.</p> <h2>Stihl expandiert nach Tengen: Erstes Werk außerhalb des Stammsitzes</h2> <p>Von Tengen aus kommend, werden Besucher im kleinen Teilort Wiechs am Randen von Stihl-Fahnen begrüßt. Der Zusatz am Randen bezieht sich sowohl auf den gleichnamigen Höhenzug als auch auf die tatsächliche Lage: am Rande von Deutschland. Am Ortseingang steht das Werk drei – die Zahl kommt nicht von ungefähr, das Tengener Werk ist das dritte überhaupt in der Historie des Unternehmens und das erste außerhalb des Stammsitzes in Waiblingen – „man könnte also fast sagen, dass hier im Hegau die Expansion der Firma Stihl begann“, sagt Werksleiter Holger Vollmer und lacht.</p> <p>Der Grund dafür: Firmengründer Andreas Stihl verbrachte einen Großteil seiner Kindheit im 400-Einwohner-Ort Wiechs am Randen, dem Geburtsort seines Vaters. Auch Andreas Stihls Sohn Hans Peter ist bis heute in seiner Freizeit ein oft gesehener Gast im Ort. Als sich 1960 in Wiechs am Randen die Landflucht bemerkbar machte, entschied Andreas Stihl gemeinsam mit dem Pfarrer und dem Ortsvorsteher hier ein Werk zu bauen, welches 1961 fertiggestellt wurde.</p> <h2>Besonders gute Auftragslage für Stihl während der Pandemie</h2> <p>Über die Jahre ist das Werk sukzessive erweitert worden – zuletzt 2023, was aufgrund der sehr guten Auftragslage während der Corona-Pandemie auch dringend notwendig gewesen sei, wie Holger Vollmer erklärt: „Viele Menschen hatten während der Pandemie mehr Zeit, sich um ihren Garten zu kümmern, dementsprechend groß war die Nachfrage nach unseren Produkten.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Weltmarktführer Stihl</span><span>Die Stihl Gruppe stellt Geräte für die Forst- und Landwirtschaft und für den Gebrauch im eigenen Garten her. Bekannt sind vor allem die Motorsägen des Unternehmens, seit 1971 ist Stihl die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. 2024 erzielte der Konzern einen Umsatz von 5,33 Milliarden Euro. Neben Deutschland produziert Stihl in den USA, Brasilien, Rumänien, Schweiz, Österreich, China und auf den Philippinen.</span></label></div> <p>85 Mitarbeiter arbeiten im Tengener Werk im Dreischichtbetrieb, auch ausgebildet wird hier, zum Maschinen- und Anlagenführer – wobei man nicht für jedes Lehrjahr einen Azubi fände, wie Vollmer zugibt: „Das kann natürlich auch daran liegen, dass aufgrund unserer geografischen Lage nicht jeder auf dem Schirm hat, dass hier ein Ausbildungsbetrieb ist. Der Vorteil unseres eher kleinen Produktions-Standorts ist für Azubis aber, dass sie in einem kompakten Umfeld quasi alles kennenlernen, ganzheitlich eingebunden sind und gleichzeitig Teil eines Weltmarktführers sind.“</p> <h2>Weltmarktführer für Kettensägen: Von Tengen in die USA und nach Brasilien</h2> <p>Trotz der im Vergleich kleinen Werksgröße – weltweit hat Stihl knapp 20.000 Beschäftigte, in Deutschland rund 6000 – betont Vollmer, dass das Tengener Werk ein wichtiges Rädchen in der Bauteilversorgung des Unternehmens sei: „Wir haben hier eine Lieferbeziehung in die Montagestellen des Unternehmens, das bedeutet unsere hier hergestellten Rohre werden über das Logistikzentrum in Waiblingen auch an Standorte von Stihl in Brasilien und den USA geliefert.“</p> <p>In Tengen wird sowohl produziert als auch montiert. „Wir stellen unter anderem Griffrohre für Motorsägen und Rasenhmäher her. Bei manchen Produkten, etwa dem Dickichtmesser für Motorsensen, findet die komplette Produktentstehung – vom vorgefertigten Rohmaterial bis zur Verpackung – hier statt“, erklärt Vollmer. Wie das Tengener Werk mit dem Stammsitz zusammenarbeitet, zeige sich am Trennschleifer: „Die Baugruppe wird als komplette Einheit bei uns montiert und später mit dem restlichen Trennschleifer in Waiblingen verheiratet.“</p> <p>Das Tengener Werk gehört zum Stammhaus von Stihl, wie die neun in Deutschland produzierenden Werke des Unternehmens auch genannt werden. Der Standort erhalte viel Unterstützung aus Waiblingen, sagt Holger Vollmer, der davor selbst am Hauptsitz des Unternehmens war. Seit 2013 leitet er das Werk drei, er schätzt die Dorfidylle, die Nähe zum Bodensee – und dass er auf der Fahrt von seinem Wohnort zum Werk an keiner einzigen Ampel halten muss.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Hier begann die Stihl-Expansion": Warum Weltmarktführer der Kettensägen ein Werk im Hegau hat]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 12:08:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tengen lockt mit buntem Markt-Treiben zum 735. Mal zum größten Herbstfest der Region: Zur Mittelstandskundgebung wird Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz erwartet.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Tengen lockt mit buntem Markt-Treiben zum 735. Mal zum größten Herbstfest der Region: Zur Mittelstandskundgebung wird Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz erwartet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Tengen lockt mit buntem Markt-Treiben zum 735. Mal zum größten Herbstfest der Region: Zur Mittelstandskundgebung wird Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz erwartet.



        <p>Der Krämermarkt mit Zuckerwatte, der Vergnügungspark mit Riesenrad und das Festzelt mit Party und Blasmusik sind nur einige der Zutaten des größten Volksfestes der Region. Vom 24. bis 27. Oktober lädt Tengen wieder zum Schätzele-Markt ein. Höhepunkt wird die Mittelstandskundgebung mit dem baden-württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz. Auch die Gewerbe-, Auto- und Gartentechnik-Ausstellung findet wieder statt. Am Schätzele-Markt-Wochenende gibt es im Bürgersaal Kaffee und Kuchen – und einen Stand mit Selbstgestricktem und auch die Bundeswehr wird in diesem Jahr wieder ihre Arbeit vorstellen.</p> <p>Tengens Bürgermeister Selcuk Gök freut sich schon, wieder zahlreiche Gäste aus der Region und darüber hinaus in Tengen begrüßen zu dürfen. „Auf dem Festplatz erwarten die Besucher neben dem großen Festzelt wieder viele Attraktionen an Fahr- und Schaugeschäften“, so Gök. Im Rahmen der 47. Handels- und Gewerbeausstellung im und um das Feuerwehrgerätehaus besteht die Gelegenheit, sich ein Bild vom Angebot und der Leistungsstärke der Tengener Betriebe zu machen. Entlang der Marktstraße – vom Kreisverkehr bis zum Marktgelände – präsentieren sich bei der Automobilausstellung viele Marken, die auf dem deutschen Markt vertreten sind.</p> <h2>Riesenrad ist Blickfang auf dem Rummelplatz</h2> <p>Bürgermeister Selcuk Gök wird am Freitagnachmittag den Schätzele-Markt auf dem Volksfestplatz eröffnen. Der Festplatz wird geplant von den Schaustellerfamilien Gebauer und Vogt. „In Tengen sind die besten Karussells vertreten, die es gibt“, sagt Ralph Vogt. Und Heinz Gebauer bringt die Größe des Festplatzes auf den Punkt: „Es ist so, wie wenn wir eine kleine Stadt aufbauen würden.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ein Volksfest mit über 700 Jahren Tradition</span><span>Die älteste der Stadt Tengen vorliegende Urkunde über Märkte stammt aus dem Jahr 1291 als König Rudolf von Habsburg der Stadt Tengen-Hinterburg die Abhaltung von Jahr- und Viehmärkten erlaubte. Einer davon wurde alljährlich am 28. Oktober durchgeführt, der Simon- und Judäa-Markt – heute bekannt als Schätzele-Markt. Seit 1978 findet der Schätzele-Markt in seiner heutigen Form auf dem Festplatz statt. Dieser entstand in den 1970er Jahren im Zuge des Ausbaus der B314. Einen Überblick über den Schätzele-Markt finden Interessierte im Internet unter: www.schaetzele-markt.de (zel)</span></label></div> <p>Blickfang wird das Riesenrad sein. Besondere Attraktionen sind in diesem Jahr das Flug-Karussell mit freiem Fall aus über 26 Meter Höhe „The King“, das rasantes Rundfahrgeschäft „Magic“, die Berg- und Talbahn „Musik-Express“ und natürlich der beliebte Autoscooter. Für die Kinder auf dem Platz zu finden ist eine Crazy-Jungle-Kinderachterbahn, das Hochfahrgeschäft „Baby-Flug“, ein Kinderkarussell und die Kinderschleife. Außerdem gibt es Verlosung, Spielfabrik und Schießbuden, Süßwaren- und Imbissstände – und natürlich das Festzelt. Am Montag ist auf dem Festplatz Kindertag bei ermäßigten Preisen.</p> <h2>Auf den Krämermarkt lockt auch Kulinarisches</h2> <p>Silberschmuck, Gewürze und Bratwurst – all dies und noch viel mehr finden Besucher auf dem Krämermarkt inmitten des besonderen Flairs der Tengener Altstadt, deren Straßen die Wagen der Händler säumen. Essen und Trinken gibt es außer im Festzelt und am Krämermarkt auch an zahlreichen Ständen von Tengener Vereinen.</p> <p>Die bieten weiterhin Verpflegungsstände im Stadtzentrum und auch im Bürgersaal gibt es am Samstag und Sonntag Kaffee und Kuchen. In der Tengener Altstadt ist am Schätzele-Markt-Wochenende das Obervogteiamt zur Besichtigung geöffnet. Bernd Speichinger, der es in vielen Jahrzehnten restauriert hat, freut sich über Besucher am Markt, wie er betont. Er freue sich auf weitere Unterstützung von der Gesamtstadt Tengen, so Speichinger.</p> <h2>Gewerbeausstellung im Feuerwehrhaus</h2> <p>Die Gewerbetreibenden heißen die Besucher wieder im Feuerwehrgerätehaus willkommen. Die Gewerbeausstellung hat ihren festen Platz auf dem Tengener Schätzele-Markt. Die Eröffnung am Samstagmorgen ist zu einem festen Ritual geworden. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/sorgen-um-die-zukunft-der-betriebe;art372462,12400417" title="Sorgen um die Zukunft der Betriebe">Edwin Keller, Vorsitzender des Gewerbevereins,</a> gilt als Motor der Ausstellung. Auch dieses Jahr konnte er wieder zahlreiche Handwerker, Unternehmer und Dienstleister dazu gewinnen, an der Ausstellung teilzunehmen: „Die Gewerbeausstellung ist zu einem liebgewordenen Anlaufpunkt beim großen Volksfest geworden“, erklärt Keller.</p> <h2>Die Bundeswehr ist wieder mit dabei</h2> <p>Auch die in Donaueschingen stationierte <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/neuer-chef-fuer-die-patenkompanie-kommando-uebergabe-im-jaegerbataillon;art372462,12355580" title="Neuer Chef für die Patenkompanie: Kommando-Übergabe im Jägerbataillon">dritte Kompanie des Jägerbataillons 292</a> wird wieder dabei sein. Dies ist die Patenkompanie der Stadt Tengen. Dieses Jahr wollen sie den interessierten Marktbesuchern unter anderem beibringen, wie man Feuer macht. Auch sollen die Festbesucher die Möglichkeit haben, mit den kleinen Robotern der Bundeswehr zu fahren – und dadurch zu erleben, wie die Soldaten im Wald überleben.</p> <h2>Weitere Ausstellungen: Automobil und Gartentechnik</h2> <p>Händler aus der Region stellen neue Automodelle am Markt aus. Viele dieser Modelle wurden erst kurz zuvor an der Internationalen Automobilausstellung vorgestellt – und sind jetzt erstmals in Tengen. Ebenfalls in der Nähe des Rathauses befindet sich eine Agrar-, Forst- und Gartenausstellung. Dort können Sie sich über Neuheiten informieren, die Sie draußen im Grünen einsetzen können.</p> <h2>Buntes Programm im großen Festzelt</h2> <p>Ein buntes Programm mit Party und Blasmusik hat die Stadtkapelle im Festzelt zusammengestellt. Die Palette reicht von traditioneller Blasmusik bis hin zur Party in Dirndl und Lederhosen. An der Mittelstandskundgebung spricht der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Messen Freizeitpark thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-leben-freizeit thema-wirtschaft-messe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:30:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Oktoberfest Wiechs a.R.: Kleines Dorf ganz groß  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/oktoberfest-wiechs-ar-kleines-dorf-ganz-gross;art372462,12495501 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bald ist es wieder so weit und in Tengen-Wiechs geht das Oktoberfest los – ein großer Kraftakt für ein kleines Dorf. Bier, Schlachtplatte und Blasmusik sind seit über 50 Jahren der Renner im Wiechser Festzelt.Den Auftakt des Wiechser Oktoberfests macht am Freitagabend ab 18 Uhr das Jugendorchester Tausendundein Ton (TUET).  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bald ist es wieder so weit und in Tengen-Wiechs geht das Oktoberfest los – ein großer Kraftakt für ein kleines Dorf. Bier, Schlachtplatte und Blasmusik sind seit über 50 Jahren der Renner im Wiechser Festzelt.Den Auftakt des Wiechser Oktoberfests macht am Freitagabend ab 18 Uhr das Jugendorchester Tausendundein Ton (TUET).<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/oktoberfest-wiechs-ar-kleines-dorf-ganz-gross;art372462,12495501]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bald ist es wieder so weit und in Tengen-Wiechs geht das Oktoberfest los – ein großer Kraftakt für ein kleines Dorf. Bier, Schlachtplatte und Blasmusik sind seit über 50 Jahren der Renner im Wiechser Festzelt.Den Auftakt des Wiechser Oktoberfests macht am Freitagabend ab 18 Uhr das Jugendorchester Tausendundein Ton (TUET).



        <div class="koll"> <p>Bald ist es wieder so weit und in Tengen-Wiechs geht das Oktoberfest los – ein großer Kraftakt für ein kleines Dorf. Bier, Schlachtplatte und Blasmusik sind seit über 50 Jahren der Renner im Wiechser Festzelt.</p> <p>Den Auftakt des Wiechser Oktoberfests macht am Freitagabend ab 18 Uhr das Jugendorchester Tausendundein Ton (TUET). Anschließend folgt der traditionelle Bieranstich mit dem Musikverein Honstetten und die Musikvereine Obereisenbach und Randen runden den Abend musikalisch ab. Am Samstag beginnt das Programm um 17 Uhr mit der „Feierei“, die bei gemütlichem Essen und geselligem Beisammensein zum Verweilen einlädt. Ab 21 Uhr heißt es dann: Party Power Blasmusik – die Formation Blaska bringt das Festzelt zum Beben und sorgt für ausgelassene Feierlaune. Der Sonntag startet ab 11 Uhr mit Blasmusik pur mit den Musikvereinen Straßdorf und Döggingen. Zum musikalischen Höhepunkt und zugleich stimmungsvollen Ausklang treten die Original Schwarzwälder Musikanten ab 16.30 Uhr auf und lassen das Oktoberfest mit ihren zünftigen Klängen feierlich ausklingen.</p> <p>An allen drei Tagen dürfen sich die Besucher zudem auf eine reichhaltige Metzgete, eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, die gemütliche Weinlaube, einen Pilswagen und natürlich das bestens bewirtete Festzelt freuen. Am Freitag und Samstag lädt zusätzlich ein Barbetrieb zum Feiern ein.</p> <p>Timo Schiling, zweiter Vorsitzender des Musikvereins betont: „Wir haben eine gute Motivation. Beispielsweise sieht man das in den Wochen jetzt davor, wo wir das Zelt richten und es rings herum schön machen. Schön ist auch, dass wir jedes Jahr noch etwas finden, das man verbessern kann. Es sind gar nicht die großen Veränderungen. Denn insgesamt laufen die Vorbereitungen gut.“ Alle, die mitarbeiten, sind ein gutes Team. Und wissen, was wir aneinander haben und wer welche Stärken hat. Aber manche Kleinigkeiten könne man immer optimieren, so Schilling. „So verbessern wir gerade die Weinlaube und machen an der Bar etwas anders. Das sind nur Kleinigkeiten. Dinge, die dem Besucher vielleicht gar nicht auffallen. Aber sie machen doch den Ablauf des gesamten Festes optimaler. Es wird angenehmer für die Besucher und leichter für die Helfer beim Aufbau. Jetzt können wir nur noch auf schönes Schlachtplatten-Wetter hoffen.“</p> <p>Ein Wunsch, der Ortsvorsteherin Gabi Leichenauer äußert: „Das Engagement der Vereine, um dieses Fest zu organisieren und durchzuführen, ist bewundernswert.“ Sie hoffe, der Musikverein habe über alle drei Tage ein gut besuchtes Festzelt und sagt: „Ein Spaziergang durch unser Dorf oder eine kleine Wanderung zu den Windrädern auf Verenafohren nach dem Essen kann ich empfehlen – und bei schönem Wetter den Alpenblick genießen.“ Tengen-Wiechs bietet nämlich atemberaubende Ausblicke auf die Hegauberge und in die Schweiz. Der an die Schweiz grenzende Tengener Teilort ist auch ein geeignetes Ziel für eine Fahrradtour. Unweit des Wiechser Oktoberfestes befindet sich auch der jüngste Spielplatz auf der Gemarkung Tengen. Kinder können sich dort auf Rutsche austoben – oder im Sandkasten spielen.</p> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Oktoberfest Wiechs a.R.: Kleines Dorf ganz groß]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:12:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.



        <p>Im Jahr 1968 wurde in Baden-Württemberg die Gemeindereform auf den Weg gebracht, um die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden zu stärken. An ihrem Ende stand die neue Gemeinde Hilzingen, eine Flächengemeinde. Zu ihr hatten sich der gleichnamige Kernort und fünf weitere, bis dahin selbständige Dörfer zusammengeschlossen.</p> <h2>Was ist eine Flächengemeinde?</h2> <p>Als Flächengemeinde werden Kommunen mit mehreren Ortsteilen beschrieben, die nicht zusammengebaut sind, sondern sich weitläufig über eine größere Fläche erstrecken und – gesehen auf die Gemarkungsfläche – eine geringe Bevölkerungsdichte haben. Auf Hilzingen trifft das zu. Neben dem Kernort umfasst die Gemeinde die Teilorte Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen. Darüber hinaus gibt es weitere Weiler und anderweitige, völlig verschieden große Ansiedlungen: Das dicht bebaute Twielfeld zum Beispiel, das noch ländlich wirkende Dietlishof und die im Vergleich dazu kleineren Weiler Hofwiesen, Pfaffwiesen und Storzeln. Dass eine derart strukturierte Kommune stärkeren Aufwand in Verwaltung und Unterhaltung der Infrastruktur erfordert, liegt auf der Hand.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So ist die Gemeindereform in Hilzingen abgelaufen</span><span>Als erster Ortsteil ließ sich das bis dahin selbständige Duchtlingen 1969 nach Hilzingen eingemeinden. 1971 vollzogen Schlatt am Randen und Weiterdingen den Zusammenschluss, Binningen und Riedheim folgten 1974. Laut Gemeindeverwaltung gehören neben den zwischen 1970 und 1974 eingegliederten Orten Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen noch viele weitere Weiler zur Gesamtgemeinde Hilzingen. Neben Hofwiesen sind das die Orte Dietlishof, Twielfeld, Seeweiler und Storzeln sowie die Höfe Katzental, Paradieshof und Riederhof, Sennhof und Stoffelhof, das Hohenstoffeln-Basaltwerk, die Höfe Altkrähenhof und Hofgut Hohenkrähen, die Höfe Homboll, Lochmühle und Pfaffwiesen sowie die Häuser Heiliggrab. (drm)</span></label></div> <p>Im Eingemeindungsvertrag wurde jedem der damals selbständigen Dörfer diverse Einrichtungen wie zum Beispiel eine eigene Sporthalle, eine eigene Aussegnungshalle oder Feuerwehrgerätehäuser dauerhaft zugesichert. Gerade aus diesen Zusagen aber ergeben sich nicht unbeträchtliche Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/es-braucht-weniger-standards-oder-mehr-geld-finanziell-wird-es-in-hilzingen-zunehmend-knapp;art372443,12258833" target="_blank" title="Es braucht weniger Standards oder mehr Geld: Finanziell wird es in Hilzingen zunehmend knapp">Der Hilzinger Kämmerer Stefan Mattes</a> betrachtet diese in jedem Teilort vorhandene Infrastruktur mit dem Blick des Haushaltshüters. Er sieht hier prinzipiell die eine oder andere Einsparmöglichkeit, zumal nicht jede dieser Einrichtungen voll ausgelastet ist. Er führt an, dass größere Einrichtungen im Allgemeinen kostengünstiger arbeiten. An den herrschenden Verhältnissen rütteln will er aber nicht. „Weil es in den Ortsteilen eine Erwartungshaltung gibt“, sagt er. Und außerdem würden dorfeigenen Vereine, Kindergärten und andere Institutionen wie zum Beispiel eigene Feuerwehr-Abteilungen das dortige Wir-Gefühl stärken. Und dass es diesen Zusammenhalt, dieses Gemeinschaftsgefühl gebe, sei durchaus positiv.</p> <p>Gleicher Meinung ist auch sein Vorgesetzter, Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Jedes Dorf habe so noch seine eigene Identität, seine Festivitäten mit langer Tradition. Die Bürger seien vielfach sehr mit dem Dorf verwurzelt und brächten sich für ihr Dorf ein. „Diese Vielfalt finde ich spannend und schön.“ Mit gewährleistet werde das durch die vor der Eingemeindung ausgehandelten Ortschaftsverfassungen, die jedem Ortsteil jeweils einen Ortschaftsrat und einen aus dessen Mitte gewählten Ortsvorsteher gewähren – Duchtlingen ausgenommen. Und natürlich auch durch die unechte Teilortswahl, die jedem Teilort eine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat zusichere, die ihr Dorf gut kennen und sich so zielgerichtet für die Interessen ihres Dorfes einsetzen können. „Die unechte Teilortswahl gibt es noch in vielen, aber nicht in allen Flächengemeinden. Tengen hat sie jüngst abgeschafft,“ so der Rathaus-Chef.</p> <h2>Herausforderung bei Wahlen</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/25-sitze-aber-einer-bleibt-leer-gemeinderat-hilzingen-hat-viele-neue-gesichter;art372443,12067932" target="_blank" title="Wegen unechter Teilortswahl: Gemeinderat hat mehr Sitze, doch einer bleibt leer">Dieses Wahlverfahren führt allerdings auch zu Situationen, die man in anderen Kommunen nicht kennt.</a> Markus Wannenmacher, seit 24 Jahren der Hauptamtsleiter auf dem Rathaus, kann ein Lied davon singen. Nicht nur sind die Wahlhelfer sehr lange mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt, sondern das komplizierte, nicht leicht zu durchblickende Wahlverfahren, führe auch zu einer großen Anzahl falsch ausgefüllter Wahlzettel und damit zu überdurchschnittlich vielen ungültigen Stimmen.</p> <p>Wie der Kämmerer geht Mayer neben den positiven Aspekten ebenfalls auf die andere Seite einer Flächengemeinde ein. Dies sei unbestritten natürlich der erhöhte Finanzbedarf und der große Personal-, Unterhaltungs- und Arbeitsaufwand.</p> <h2>160 Kilometer Gemeindestraßen sind zu unterhalten</h2> <p>Zu den letzteren beiden Bereichen weiß der Leiter des Bauhofs der Gemeinde vieles beizutragen. Das 16-köpfige Bauhof-Team ist ständig damit beschäftigt, den Laden am Laufen zu halten. Es gelte fünf Kindergarten-Anwesen, sechs Sport- und Mehrzweckhallen, elf Sportplätze und zwei Bolzplätze zu betreuen, nennt Günter Furtwängler die maßgeblichen Zahlen: Die Länge der Gemeindestraßen beziffert er mit 160 Kilometern, die der Feldwege, die zu unterhalten seien, mit 300 Kilometern. Dazu sechzig Kilometer Bach- und Grabenläufe.</p> <p>Dort gebe es Durchlässe, Übergänge, kleine Brücken, bei denen Reparaturen anfielen. Und dann die Straßenbeleuchtung mit ihren 1500 Lampen, für die der Bauhof zuständig ist. Neunzig Kilometer Kanal sind auf der 5500 Hektar großen Gemarkung verlegt, fünf Regenrückhaltebecken, sechs Pumpwerke und zwei Rückstaukanäle gilt es im Blick zu behalten. Die Wasserversorgung wird über 130 Kilometer Haupt- und Versorgungsleitungen, drei Tiefbrunnen, elf Hochbehälter, vier Pumpwerke und eine große Aufbereitungsanlage gesichert. „Und alles will gehegt und gepflegt und instand gehalten werden,“ so Furtwängler.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 05:04:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf ein gelungenes Fest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/auf-ein-gelungenes-fest;art372462,12494788 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Wiechser Oktoberfest startet am 10. Oktober</li> <li>Drei Tage lang sind wieder viele Helfer im Einsatz</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>Wiechser Oktoberfest startet am 10. Oktober</li> <li>Drei Tage lang sind wieder viele Helfer im Einsatz</li> </ul><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/auf-ein-gelungenes-fest;art372462,12494788]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Wiechser Oktoberfest startet am 10. Oktober</li> <li>Drei Tage lang sind wieder viele Helfer im Einsatz</li> </ul>



        <p><strong>Tengen</strong> Ein ganzes Wochenende voller Musik, Kulinarik und Geselligkeit erwartet die Besucher beim 53. Wiechser Oktoberfest vom 10. bis 12. Oktober im Festzelt. Von Freitag bis Sonntag wird wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten.</p> <p>In diesem Jahr finden besonders viele Feste auf Tengener Gemarkung statt. Besonders in den vergangenen Wochen war viel geboten. In diesem Jahr feierten die Ortsteile Watterdingen und Weil ihre Dorffeste – beide finden nur alle zwei Jahre statt. Eine Besonderheit war darüber hinaus das große Bezirksmusikfest sowie die Feier anlässlich des 50-jährigen Zusammenschlusses der Tengener Teilorte.</p> <p>Das Wiechser Oktoberfest ist eine feste Tradition, die in diesem Jahr fortgeführt wird. Ein kleines Dorf stellt immer Anfang Oktober ein großes Festzelt auf und sorgt an drei Tagen Anfang Oktober für super Stimmung. Gerade früh genug, dass alle bis zum Schätzele-Markt in Tengen wieder in Feierlaune sind. An allen drei Tagen dürfen sich die Besucher zudem auf eine reichhaltige Metzgete, eine große Auswahl an selbstgebackenem Kuchen, die gemütliche Weinlaube, einen Pilswagen und natürlich das bestens bewirtete Festzelt freuen. Am Freitag und Samstag lädt zusätzlich ein Barbetrieb zum Feiern ein. „Drei Tage, die ganz im Zeichen von Musik, Geselligkeit und Genuss stehen – ein Fest, das man nicht verpassen sollte“, betont auch Timo Schilling, stellvertretender Vorsitzender des Musikvereins Wiechs.</p> <p>Das Fest ist eine Gesamtleistung, die ein Verein und auch ein Dorf allein nicht stemmen könnte. Allein rund um die Küche sind mehr als 100 Helfer eingesetzt. Aus frischer Schlachtung serviert der Musikverein Metzgete nach Bauernart: Schlachtplatte, Ripple mit Kraut, Bauernbratwürste sowie Blut- und Leberwürste.</p> <p>Ortsvorsteherin Gabi Leichenauer bringt ihren Respekt gegenüber den zahlreichen Helfern zum Ausdruck: „Der Musikverein, das Organisationsteam und alle fleißigen Helfer leisten Unglaubliches an der dreitägigen Veranstaltung. Es ist eine gewaltige Aufgabe, Organisation, Logistik und Koordination zu stemmen. Allein der Aufbau des Zeltes dauert zwei Tage. Gäste aus nah und fern können Schlachtplatte, Bier und Blasmusik bei uns genießen.“ Timo Schilling vom Musikverein erzählt: „Die Musiker sind vor, während und nach den Tagen stark gefordert. Viele Menschen, die sich uns verbunden fühlen, packen mit an. Und wir sind dankbar, dass wir wieder so viele Gönner und Sponsoren haben, die das Fest unterstützen.“ Auch die vielfältigen Kuchen werden von Helferinnen gebacken, die dann in der Kaffeestube verkauft werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>So sieht das Programm aus</h2> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Veranstaltungen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf ein gelungenes Fest]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:03:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein neuer Weg mit einem neuen Gerät: Verbindungsweg soll Radfahrer nach Tengen locken  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/ein-neuer-weg-mit-einem-neuen-geraet-verbindungsweg-soll-radfahrer-nach-tengen-locken;art372462,12492834 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Tengen-Talheim und dem Schwarzwald-Baar-Kreis wird ein Verbindungsweg neu belegt. Der Weg soll auch für Fahrradfahrer geeignet sein. Dafür ist ein besonderes Gerät im Einsatz.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zwischen Tengen-Talheim und dem Schwarzwald-Baar-Kreis wird ein Verbindungsweg neu belegt. Der Weg soll auch für Fahrradfahrer geeignet sein. Dafür ist ein besonderes Gerät im Einsatz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/ein-neuer-weg-mit-einem-neuen-geraet-verbindungsweg-soll-radfahrer-nach-tengen-locken;art372462,12492834]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Tengen-Talheim und dem Schwarzwald-Baar-Kreis wird ein Verbindungsweg neu belegt. Der Weg soll auch für Fahrradfahrer geeignet sein. Dafür ist ein besonderes Gerät im Einsatz.



        <p>Ein Feldweg zwischen Tengen-Talheim und dem Schwarzwald-Baar-Kreis strahlt jetzt hell in der grünen Randen-Landschaft. Der Grund: „Mit einem neuen Gerät hat der Weg einen neuen Bodenbelag bekommen“, erläutert Tengens Bürgermeister Selcuk Gök.</p> <p>Und dies auf einer Länge von rund 700 Metern. Das ist so lang wie vom Rathaus über die Markt- und Stadtstraße bis zur St. Georgskapelle, nennt Bauamtsleiterin Petra Fritsch eine Vergleichsgröße. Es habe sich bei dem Projekt um einen Pilotversuch gehandelt. „Der Verbindungsweg für Fahrradfahrer zwischen Tengen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis war stark ausgewaschen“, so Fritsch. Die Wasserabläufe links und rechts des Weges seien gerichtet worden.</p> <p>Der Feldweg Egg-Öle ist die Verbindung zum Höhenweg auf den Worberg. Die Firma Steuer hat den bestehenden, wassergebundenen Feldweg mit einer Bodenfräse aufgefräst, sodass mit dem vorhandenen Material der Weg neu modelliert werden konnte. Der Ortsvorsteher von Talheim und Uttenhofen Robert Mick erläutert: „Gespart hat die Stadt vor allem deshalb, weil wir kein neues Material hierher transportieren mussten.“ Rund 250 Tonnen Kies hätten ansonsten gekauft werden müssen. Aber jetzt habe eine LKW-Ladung mit etwa 40 Tonnen gereicht.</p> <h2>5,3 Tonnen schwer und 310 PS stark</h2> <p>„Es handelt sich bei der Bodenfräse Starsoil um ein Gerät, das zugleich Steinbrecher und Forstfräse ist“, erläutert Friedrich Steuer von der gleichnamigen Tiefbau-Firma in Kommingen.</p> <p>Die Firma Steuer ist am Schätzele-Markt-Wochenende Ende Oktober auf der Gewerbeausstellung präsent. Friedrich Steuer bringt das 5,3 Tonnen schwere Gerät mit. Es hat eine Kraft von bis zu 310 PS. Der Marktbesucher kann sich an der Ausstellung selbst ein Bild davon machen. „Auf der Gemarkung der Stadt Tengen gibt es viele Feldwege in Hanglage. Diese sind, unter anderem durch immer häufiger auftretende Starkregenereignisse, stark ausgewaschen. Die Stadt Tengen hat deshalb nach einer Möglichkeit gesucht, solche Weg kostengünstiger zu sanieren“, so Bauamtsleiterin Fritsch über die Situation in der Gesamtstadt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fahrrad Straße Straßenverkehr thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr-radverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein neuer Weg mit einem neuen Gerät: Verbindungsweg soll Radfahrer nach Tengen locken]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:37:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:18:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:41:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.



        <p>Eine Bundesjustizministerin, die sich auf dem Wirbelkarussell Polyp amüsiert. Ein Bundespolitiker, der sich mit Rinderzucht auskennt. Und was passiert, wenn ein Politiker kurzfristig absagt? All das gabs schon am Tengener Schätzele-Markt. Drei Bürgermeister erinnern sich.</p> <h2>Selcuk Göks Casting fürs Festzelt</h2> <p>Die Suche nach einem passenden Redner für die Mittelstandskundgebung ist eine der spannendsten Aufgaben des Tengener Bürgermeisters. Man könne fast sagen, das sei Göks ganz persönliches „Casting fürs Festzelt“. Telefonieren, schreiben, Kontakte nutzen, über alle möglichen Kanäle anfragen – und hoffen, dass es am Ende klappt. „Und manchmal kommt man dabei ganz schön ins Schwitzen.“ In Göks erstem Jahr als Bürgermeister etwa war der Name des CDU-Landesinnenministers Thomas Strobl im Gespräch. Er musste aber kurzfristig absagen. Der Schätzele-Markt stand vor der Tür und es war kein Redner in Sicht.</p> <p>Für den frisch gebackenen Bürgermeister war klar: „Gleich beim ersten Mal ohne prominenten Redner dazustehen, das darf nicht passieren.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/einwanderung-buergergeld-staatsueberdruss-markige-worte-beim-schaetzele-markt-mit-manuel-hagel;art372462,11773116" target="_blank" title="Einwanderung, Bürgergeld, Staatsüberdruss: Markige Worte beim Schätzele-Markt mit Manuel Hagel">Am Ende kam Manuel Hagel, damals noch lange nicht so bekannt wie heute</a>, denn inzwischen ist er CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Hagel hat 2023 das Zelt begeistert und die Leute für sich gewonnen. Rückblickend kann man sagen: „Manchmal lohnt sich die Aufregung und er hat gezeigt, dass er Festzelt kann.“</p> <p>Auch im zweiten Jahr sei es wieder spannend gewesen. Die bundesweiten Wahlen liefen, viele Politiker hatten volle Terminkalender, und Gök habe sich gefragt: „Schaffen wir es, jemanden zu finden, der in Tengen auftritt?“</p> <h2>Ein prominenter Gegner muss her</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">Umso glücklicher sei der Bürgermeister gewesen, dass er Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewinnen konnte.</a> „Er kam als Ministerpräsident nach Tengen und das direkt vor den Koalitionsverhandlungen. Plötzlich hatten wir nicht nur einen hochkarätigen Redner, sondern gleich die große Presse mit im Festzelt. Solche Momente vergisst man nicht“, so Gök.</p> <p>Heute habe sich der Bürgermeister eine eiserne Regel auferlegt: „Plan B ist Plan A. Heißt konkret: Ein prominenter Redner muss her, und zwar rechtzeitig.“ Natürlich bleibe immer eine gewisse Spannung, aber immerhin habe er gelernt, dass eine Portion Nervenkitzel wohl zum Schätzele-Markt dazugehört. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129" target="_blank" title="Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt">In diesem Jahr stellt sich Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem Festzelt.</a></p> <p>Und verrät der Bürgermeister, welche Redner in den nächsten Jahren angefragt werden? „Ich habe bereits eine kleine Liste an Persönlichkeiten, die ich mir sehr gut in Tengen vorstellen könnte“, so Gök. Wer es aber genau sein wird, das bleibe noch sein Geheimnis. Die ersten Gespräche würden bereits geführt: „Ich verspreche, dass wir auch 2026 wieder einen Redner im Festzelt haben werden, der die Menschen begeistert“, so Gök.</p> <h2>So kam es zu den Politikerauftritten</h2> <p>Wie es zu den Kundgebungen am Schätzele-Markt kam, berichtet Helmut Groß, der über vier Jahrzehnte die Geschicke Tengens lenkte. Im September 1973 trat der damals neu gewählte Bürgermeister Helmut Groß sein Amt in Tengen, mit den Stadtteilen Blumenfeld, Talheim und Uttenhofen an. In der Schätzlele-Makt-Zeitung wurde von ihm folgendes veröffentlicht: „Warum gibt es noch keinen Gewerbeverein Hegau/Randen?“</p> <p>Um das zu ändern, wurden Gewerbetreibende aus den Tengener Stadtteilen zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Von einem Gewerbetreibenden aus Engen kam dazu die Anregung, in den „Bund der Selbstständigen“ als Verein einzutreten. Weiter regte er an, am Schätzele-Markt eine „Mittelstandkundgebung“ – wie in Schriesheim am Matheise-Markt – mit prominenten Rednern abzuhalten.</p> <p>Der Verein wurde gegründet und die erste Kundgebung fand 1973 in der Randenhalle statt. Der Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg Gerhard Mahler (CDU) war der erste Redner. Bürgermeister Helmut Groß war begeistert, denn es wurde nicht nur Geld versprochen.</p> <p>Wenige Wochen später konnte die Stadt Tengen auch einen „Landschaftsplan“ für die laufende Flurbereinigung in Stuttgart vorlegen und bekam hohe Zuschüsse. So unter anderem zur Erschließung der Mühlbachschlucht mit Wegen und Brücken. „Ein Auftakt zu diesen Kundgebungen, der nicht hätte besser sein können“, betont Groß im Rückblick.</p> <h2>Lothar Spät war dreimal da</h2> <p>Ab 1978 fanden dann diese Veranstaltungen im Festzelt auf dem neu geschaffenen Festplatz mit Fahr- und Schaugeschäften statt. Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (FDP) war der erste Festzeltredner. Dreimal war aus diesem Anlass Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Tengen.</p> <p>1991 gab es einen ganz besonderen Anlass: Ulrich Bremi, Präsident des Schweizerischen Nationalrates war als ranghöchster Schweizer der Redner in Tengen. In seinem Grußwort sagte er: „Auf den Besuch an Ihrem Schätzele-Markt in Tengen freue ich mich schon seit Wochen. Sie ehren damit auch die siebenhundertjährige Schweiz.“ Im Festzelt folgte nach seiner Rede der Austausch von Maßkrügen anlässlich 700. Schätzele-Markt und 700 Jahre Eidgenossenschaft Schweiz!</p> <p>1999 war die SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Festzelt als Rednerin zur Kundgebung, sie wünschte sich eine Karussellfahrt mit dem „Polyp“.</p> <h2>Gysi kam eine Stunde zu spät</h2> <p>Auch Marian Schreier, der von 2015 bis 2023 Bürgermeister von Tengen war, erinnert sich an die Kundgebungen. „Die Mittelstandskundgebung war immer ein Highlight – und jeder Redner hat den Schätzele-Markt auf seine Weise geprägt. Ich denke zum Beispiel an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Fulminante-Rede-statt-Klapse-Gregor-Gysi-begeistert-beim-Schaetzele-Markt;art372462,8976018" target="_blank" title="Fulminante Rede statt Klapse: Gregor Gysi begeistert beim Schätzele-Markt">Gregor Gysi, der fast eine Stunde zu spät kam</a>. Im Festzelt war es entsprechend laut und unruhig. Doch spätestens als er von seiner Ausbildung als Rinderzüchter erzählte, wurde es im Zelt mucksmäuschenstill. Oder an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Boris-Palmer-im-Interview-Schaetzelemarkt-Besucher-koennen-Klartext-erwarten;art372462,9473263" target="_blank" title="Boris Palmer im Interview: "Schätzelemarkt-Besucher können Klartext erwarten"">Boris Palmer</a>, der nach seiner Rede seinen mitgebrachten Koffer öffnete und anfing, sein aktuelles Buch zu verkaufen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Politiker Wahlkampf "politische Aktivität" thema-politik-mensch thema-gesellschaft-engagement thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:54:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.



        <p>Einmal auf dem wohl bekanntesten TV-Stuhl Deutschlands zu sitzen, Moderator Günther Jauch Fragen zu beantworten und dafür eine beträchtliche Gewinnsumme abzusahnen – davon träumen viele. Für Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen ist dieser Traum zur Realität geworden. Er war Kandidat beim RTL-Format „Wer wird Millionär?“. Am Montag, 22. September, wurde die Folge ausgestrahlt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER teilt der 34-Jährige danach seine Erfahrungen und Eindrücke.</p> <p>Für Simon Bachtler und seine Frau Fabienne gehört „Wer wird Millionär?“ montags schon lange zum festen Abendprogramm. „Irgendwann hat meine Frau zu mir gesagt: ‚Du bist ja eigentlich klug, wieso bewirbst du dich da nicht selbst?‘ Dann hab ich es halt mal versucht“, erzählt der 34-Jährige grinsend. Einige Zeit später sei dann der Anruf von RTL mit der Zusage gekommen.</p> <h2>Wie Bachtler sich vorbereitet hat</h2> <p>Von da an ging es für den Hegauer an die Vorbereitung: „Ich habe mich intensiv mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, indem ich viel Radio gehört und gelesen habe. Außerdem habe ich unzählige Runden in der ‚Wer wird Millionär‘-App gespielt. Aber natürlich kann man sich nicht alles aneignen, da gehört auch ein bisschen Glück und Risiko dazu.“</p> <p>Simon Bachtler wurde mit seiner Frau dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wer-wird-millionaer-kandidat-ueber-seinen-abend-mit-guenther-jauch;art372448,11535276" target="_blank" title="Konstanzer scheitert bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär?&amp;ldquo; an Rechtschreibung &amp;ndash; und ist trotzdem &amp;bdquo;mega happy&amp;ldquo;">nach Hürth bei Köln eingeladen</a>, wo die Folge auf dem Studiogelände der EMG Germany GmbH gedreht wurde. Die Aufzeichnung habe den ganzen Tag gedauert. „Es ist tatsächlich gar nichts geschönigt. So wie man es im TV sieht, ist es auch im Studio“, so Bachtler. Er habe sich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt.</p> <h2>Der Hegauer kam auf den Stuhl</h2> <p>Als zweiter Kandidat des Abends durfte der 34-Jährige dann auf den Stuhl gegenüber von Günther Jauch, nachdem er eine Literaturfrage am schnellsten richtig beantwortet hatte. „Eigentlich bin ich extrem stressresilient, aber da ist die Nervosität dann ins Unermessliche gestiegen. Am liebsten wäre ich geflüchtet“, gibt Bachtler zu. Doch Günther Jauch habe ihm die Nervosität nach und nach genommen, indem er ihn ins Gespräch verwickelte und Fragen über sein Privatleben stellte.</p> <p>Der Kandidat aus dem Hegau entschied sich zu Beginn des Spiels für alle vier Joker. Bachtler erklärt: „Als ich vorab mit der App geübt habe, hat es mit dieser Strategie immer gut funktioniert.“ Doch die Joker benötigte er zunächst gar nicht. Denn die ersten Fragen konnte er ohne große Probleme schnell beantworten. „Ich hatte echt Angst, mich zu blamieren. Aber nachdem ich die 500-Euro-Frage richtig hatte, ist der Druck ein bisschen abgefallen“, berichtet der 34-Jährige.</p> <h2>Er ist weit gekommen</h2> <p>Erst bei der 8000-Euro-Frage nutze er den Gesamtpublikumsjoker. „Und bei den 16.000 Euro habe ich dann meinen Schwiegervater angerufen. Es war eine Tierfrage, da kennt er sich aus“, so Bachtler. Die Frage für die 32.000 Euro sei dann wirklich schwierig gewesen – es ging um den Bürgerkrieg-Bezug eines Films. „Ich habe den Einzelpublikumsjoker genommen. Ein Herr hatte eine logische Antwort parat. Ohne seine Hilfe hätte ich da keine Chance gehabt“, betont der Kandidat.</p> <p>Doch bei der 64.000-Euro-Frage war dann Schluss – es ging um einen Wolkenkratzer in der noch namenslosen neuen Hauptstadt Ägyptens. Bachtler habe keinen blassen Schimmer gehabt. Da konnte auch der übrige 50:50-Joker nicht weiterhelfen, gibt er zu.</p> <p>So beendete der Hegauer seine Quizrunde mit einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/rasen-fetischist-raeumt-bei-wer-wird-millionaer-ab-so-war-es-im-fernsehen;art372439,11857339" target="_blank" title="32.000 Euro in der Tasche: Hegauer Rasen-Fetischist räumt bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär&amp;ldquo; ab">Gewinnsumme von 32.000 Euro</a>. Er ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Gesamtauftritt: „Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, dass mir der 50:50-Joker eigentlich nichts gebracht hat. Aber man muss am Ende des Tages das sehen, was man hat, und nicht das, was man nicht hat“, sagt Bachtler. Er habe viel Glück gehabt, überhaupt auf den Stuhl zu kommen und die Joker zur richtigen Zeit genutzt zu haben. Außerdem habe er sich authentisch präsentieren können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Wer wird Millionär?“ als Schlafmittel</span><span>Simon Bachtlers dreijähriger Sohn Theo scheint ganz angetan von „Wer wird Millionär?“ zu sein, wie der Hegauer gerne als Anekdote erzählt. „Leider haben wir das Problem, dass Theo nie durchschläft und mehrmals pro Nacht zu uns kommt. Aber immer wenn wir am Abend „Wer wird Millionär?“ schauen, schläft er durch. Die Stimme von Günther Jauch hat wohl eine beruhigende Wirkung auf ihn“, so Bachtler lachend.</span></label></div> <p>Den Gewinn möchte der 34-Jährige größtenteils in das neugebaute Haus in Mühlhausen-Ehingen investieren. „Aber zuerst gönnen wir uns einen schönen Urlaub in den Bergen, um nach dem ganzen Stress der letzten Monate endlich mal abschalten zu können“, sagt Bachtler schmunzelnd. Eine weitere Investition sei dann umfangreiche Babyausstattung. Denn die Familie Bachtler – Simon, Fabienne und der dreijährige Theo – erwartet im November Zuwachs.</p> <h2>Es war wie ein Fiebertraum</h2> <p>Seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ behält der Hegauer in guter Erinnerung: „Besonders im Kopf bleibt mir den Moment, als ich meiner Frau hinter den Kulissen in die Arme gefallen bin und auf einmal die ganze Anspannung abgefallen ist.“ Der gesamte Tag sei ihm eigentlich wie ein Fiebertraum vorgekommen und auch jetzt fühle sich das alles noch extrem unwirklich an.</p> <p>„Natürlich war es mir auch eine riesengroße Ehre, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/warum-guenther-jauch-als-kind-fast-im-internat-in-st-blasien-im-schwarzwald-gelandet-waere;art409965,12196426" target="_blank" title="Warum Günther Jauch als Kind fast im Internat in St. Blasien im Schwarzwald gelandet wäre">Günther Jauch</a> kennenzulernen“, ergänzt der 34-Jährige. „Er ist wahnsinnig authentisch und nahbar, zugleich aber sehr professionell – einfach eine Fernseh-Ikone.“</p> <h2>Viele positive Rückmeldungen</h2> <p>Die Folge wurde am Montag, 22. September, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Doch Bachtler konnte es nicht erwarten, weshalb er seinen Auftritt bereits eine Woche vorab auf RTL+ anschaute – aber nur im engsten Familien- und Freundeskreis, wie er erzählt. Die richtige Feier gab es dann zur TV-Premiere: „Wir haben in der Firma eine Leinwand aufgebaut und die Folge mit vielen Freunden und Arbeitskollegen zusammen angeschaut“, so der Gebäudetechnik-Ingeneur von der Engener Firma Goldbeck.</p> <p>„Alle haben mitgefiebert und sich brutal über meinen Erfolg gefreut“, erzählt Bachtler lächelnd. Auch der ein oder andere Applaus sei nicht ausgeblieben. Und auch sonst erhielt der Kandidat viel positive Rückmeldung: „Mein Handy ist nach der TV-Ausstrahlung schier explodiert. Ich habe auch Nachrichten von Leuten erhalten, mit denen ich schon jahrelang nicht mehr zu tun hatte. Und selbst der Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen hat mir geschrieben“, so der Hegauer. Auch der 34-Jährige selbst findet seinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/glaenzender-auftritt-bei-wer-wird-millionaer;art372586,12284945" target="_blank" title="Dogernerin räumt bei „Wer wird Millionär“ ab! Dabei ist ihr Traum eigentlich die Show „Let‘s Dance“">Auftritt sehr gelungen</a>: „Im Endeffekt habe ich kluge Entscheidungen getroffen“, resümiert er.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:40:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehrenamtlich in der Mosterei: Hannes Furtwängler steht jeden Samstag an der Apfelpresse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ehrenamtlich-in-der-mosterei-hannes-furtwaengler-steht-jeden-samstag-an-der-apfelpresse;art417930,12486506 ]]></link>      <description><![CDATA[  80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Hannes Furtwängler aus Tengen-Beuren gehört zum Mosterei-Team seines Ortes. Dort verbinden sich Tradition und Technik.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Hannes Furtwängler aus Tengen-Beuren gehört zum Mosterei-Team seines Ortes. Dort verbinden sich Tradition und Technik.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ehrenamtlich-in-der-mosterei-hannes-furtwaengler-steht-jeden-samstag-an-der-apfelpresse;art417930,12486506]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Hannes Furtwängler aus Tengen-Beuren gehört zum Mosterei-Team seines Ortes. Dort verbinden sich Tradition und Technik.



        <p>Schon von weitem riecht es süß, fruchtig und mostig. Denn in der Mosterei in Beuren am Ried, einem Teilort von Tengen im Hegau, wird wieder Saft gepresst. „Eigener Apfelsaft ist immer etwas Besonderes“, sagt Hannes Furtwängler (25). Gerade heute, wenn man so viel Wert auf Bio legt, kommt die Mosterei im Dorf dem Bedürfnis der Menschen entgegen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>80 Menschen erzählen</span><span>Im Mittelpunkt unserer Serie zum Jubiläum 80 Jahre SÜDKURIER stehen Menschen, die die Region durch ihr Engagement und ihre Arbeit prägen und die Gesellschaft zusammenhalten. Und sie äußern ihre Wünsche und Ideen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf <a href="https://www.suedkurier.de/80-stimmen/" title="80 Stimmen für eine starke Region">http://www.suedkurier.de/80-stimmen</a> sammeln wir nach und nach alle Serienteile zum Nachlesen. Jede Woche erscheint mindestens ein Serienteil.</span></label></div> <p>Beim Pressen kann man den eigenen Becher mitbringen und direkt frischen Saft probieren. Da man den eigenen Saft hier auch pasteurisieren und in Drei- oder Fünf-Liter-Beuteln mitnehmen kann, hat man eigenen Apfelsaft fürs ganze Jahr.</p> <p>Damit, meint Furtwängler, habe die Mosterei eine gute Perspektive für die Zukunft. Hierher kommen an einem Samstag bis zu 25 Kunden. Furtwängler koordiniert die Einsätze, damit immer genug Moster vor Ort sind.</p> <h2>Pressen im 15-Minuten-Takt</h2> <p>Ein Familienereignis, das damit beginnt, dass es unterm Apfelbaum im Rücken zieht. Und das im Idealfall mit leuchtenden Augen beim Trinken seine Vollendung findet: Äpfel sammeln, pressen, pasteurisieren – gemeinsam genießen. Eigener Saft – aus eigener Kraft gefertigt. Man braucht nur Autoanhänger und Fass – und kann sich zum Mosterei-Samstag anmelden.</p> <p>Der Weg zum Apfelsaft weckt bei Furtwängler Kindheitserinnerungen. „Schon mit meinem Opa war ich beim Obst auflesen und anschließend beim Mosten“, erinnert er sich. Großvater Herbert Maier war in der Region als Busfahrer bekannt und beliebt. Der Geruch nach Maische erinnert den Enkel noch heute an seine Kindheit. Er motiviert ihn, die Mosterei auch weiter zu unterstützen.</p> <p>Wenn man die Mosterei betritt, fällt die rege Betriebsamkeit auf. Gerade sind 14 ehrenamtliche Moster am Werk. Alle sind sie jung. Der Altersdurchschnitt liegt unter 30 Jahren. Alle kommen aus der Region. An Samstagen bedienen sie im 15-Minuten-Takt die Apfellieferanten. Bereits mit drei Säcken Äpfeln kann man zum Pressen kommen.</p> <h2>Anhänger mit bis zu 700 Kilo Äpfeln</h2> <p>Aber auch Anhänger mit bis zu 700 Kilo Äpfeln fahren in die Mosterei. Ein Traktor mit einem Kipper hat auch mal bis zu fünf Tonnen Früchte dabei. Furtwängler plant die Schichten. Wenn es viele Buchungen gibt, sind es zwei. Gearbeitet wird nach Nachfrage. Solange Kunden mit Äpfeln kommen, wird gemostet.</p> <p>Furtwängler arbeitet als Konstrukteur in der Gegend. Der gelernte Mechatroniker und Maschinenbautechniker ist im Musikverein Harmonie, im Radsportverein und in der Feuerwehr aktiv. In der Mosterei fasziniert ihn, wie Tradition und Technik zusammenkommen.</p> <p>„Dass die 70 Jahre alte Technik hier noch funktioniert, ist toll. Wenn es etwas zu reparieren gibt, machen wir es gleich so, dass es noch viele Jahrzehnte hält“, erklärt er. Schön sei auch, dass man bei technischen Problemen die erfahrenen Altgedienten im Dorf fragen kann. Oft können sie sich noch erinnern, dass das gleiche Problem vor 40 Jahren schon mal aufgetreten ist – und haben eine Lösung parat.</p> <h2>„Das Pressen ist ein Knochenjob“</h2> <p>Die Tätigkeit der jungen Moster an rund zehn Samstagen im Herbst ist vielseitig, wie Furtwängler beschreibt: „Das Pressen ist ein Knochenjob. Beim Pasteurisieren hat man dagegen am Anfang den Stress – und kann danach mit den Kunden reden.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie sich beteiligen</span><span>Machen Sie mit bei unserer Foto-Aktion „Zukunft leben!“. Laden Sie ein Foto von sich auf redaktion.suedkurier.de hoch und erzählen Sie uns, was Sie sich für die Zukunft wünschen. So wollen wir im Jubiläumsjahr die vielfältigen Ideen der Menschen in der Region sichtbar machen.</span></label></div> <p>Das sei interessant, da sie aus allen Richtungen nach Beuren kommen – und durch verschiedene Hintergründe und Erfahrungen auch neue Ideen mitbringen. Die Freundschaften mit seinen Mosterei-Kollegen bereichern sein Leben. Und die Arbeit in der Mosterei schlägt eine Brücke von seiner Kindheit in die Zukunft.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[serie-80-stimmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ehrenamtlich in der Mosterei: Hannes Furtwängler steht jeden Samstag an der Apfelpresse]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:21:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:47:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.



        <p>Der Abend glich einem Taylor Swift Konzert: Es gab Armbändel für die Gäste, die Karten waren binnen weniger Minuten ausverkauft und am Ende gab es tosende Ovationen. Lange haben die Singener auf ihre Scheffelhalle verzichten müssen, nachdem das altehrwürdige Gebäude bei einem Großbrand im November 2020 komplett zerstört wurde. Nun ist sie endlich wieder zurück. Und kein Satz an diesem Abend hätte die Rückkehr besser beschreiben können wie der Refrain von Poppele-Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <h2>Die Scheffelhalle ist endlich wieder zurück</h2> <p>Es ist ein Abend voller Emotionen und guter Laune. Als Oberbürgermeister Bernd Häusler als erster Redner in der neuen Scheffelhalle überhaupt ans Rednerpult tritt, wird es schlagartig ruhig. „Die neue Scheffelhalle ist aus den rauchenden Trümmern auferstanden“, sagt er.</p> <p>Häusler werde das Bild der in Flammen stehenden Scheffelhalle niemals vergessen. Doch an diesem Abend richtet sich sein Blick nach vorne: „Die Scheffelhalle ist ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.“</p> <p>Trotz Neubau und einem millionenschweren Invest der Stadt Singen von 10,1 Millionen Euro freue er sich, dass der gute Geist der alten Scheffelhalle auch in die neue Halle Einzug gehalten habe. Und dies sei laut OB Häusler wörtlich zu nehmen. Denn Teile im Innenbereich der neuen Halle wurden aus Steinen, die aus den Ruinen gerettet worden können, gebaut.</p> <p>OB Häusler dankt aber auch dem Gemeinderat für dessen Weitsicht: Im Eilverfahren und trotz angespannter Haushaltslage habe man sich im März 2023 für den Wiederaufbau entschieden. „Ich bin davon überzeugt, dass der Baubeschluss damals die richtige Entscheidung war“, so Häusler.</p> <p>Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</p> <p>Die beiden Architekten Ben Nägele und Alexander Kionka heben indes in ihrer Rede hervor, dass es sich bei der neuen Scheffelhalle um das größte Bauprojekt der Stadt Singen der vergangenen Jahre handle. Zwölf Monate habe die Planung gedauert, 22 Monate die Bauzeit.</p> <p>Insgesamt seien rund 120.000 Arbeitsstunden in den Neubau investiert worden. „Es hat sich gelohnt, die neue Scheffelhalle ist großartig geworden“, lautet das Urteil von Ben Nägele. Und mit dieser Meinung stehen sie an diesem Abend nicht alleine da. Denn am Ende der Eröffnung singt die ganze Halle gemeinsam mit Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die neue Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die neue Scheffelhalle</h2> Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 17:54:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nostalgische Überbleibsel mit Gesundheitsgefahr? Kaugummiautomat führt zu Hautrötungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kaugummiautomat-in-tengen-nostalgie-mit-risiko-hautroetungen-sorgen-fuer-verunsicherung-22-09-25;art372462,12485283 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Spielzeug aus einem Kaugummiautomat hat bei Kindern Hautrötungen verursacht. Der Automat war eigentlich schon lange außer Betrieb. Wer für die Automaten verantwortlich ist und welche Sicherheitsmaßnahmen gelten.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein Spielzeug aus einem Kaugummiautomat hat bei Kindern Hautrötungen verursacht. Der Automat war eigentlich schon lange außer Betrieb. Wer für die Automaten verantwortlich ist und welche Sicherheitsmaßnahmen gelten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kaugummiautomat-in-tengen-nostalgie-mit-risiko-hautroetungen-sorgen-fuer-verunsicherung-22-09-25;art372462,12485283]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Spielzeug aus einem Kaugummiautomat hat bei Kindern Hautrötungen verursacht. Der Automat war eigentlich schon lange außer Betrieb. Wer für die Automaten verantwortlich ist und welche Sicherheitsmaßnahmen gelten.



        <p>Sie wirken etwas aus der Zeit gefallen, sind aber trotzdem noch an der ein oder anderen Straßenecke zu finden: die guten, alten Kaugummiautomaten. Doch wenn der Inhalt genauso veraltet ist und dennoch gekauft und genutzt wird, kann es problematisch werden. Im Tengener Ortsteil Watterdingen kam es Anfang September zu einem Vorfall, bei dem zwei Kinder verletzt wurden.</p> <p>Nachdem eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Spielzeug austrat, das aus einem Kaugummiautomaten in der Watterdinger Oberdorfstraße stammte, zeigten sich bei zwei Kindern Hautrötungen. Das teilte Uwe Veit, der Einsatzleiter der Tengener Feuerwehr, dem SÜDKURIER mit. Deshalb mussten die 26 Einsatzkräfte kürzlich gemeinsam mit dem Engener Gefahrstoffzug dort ausrücken.</p> <h2>Der Automat musste gesperrt werden</h2> <p>„Um welche Substanz es sich gehandelt hat, war nicht mehr nachvollziehbar. Wir konnten keinerlei Rückstände am Spielzeug finden“, sagt Veit. Auch wenn dem Einsatzleiter zufolge keine Gefährdung durch Gefahrgut festgestellt werden konnte, entsorgte die Feuerwehr die Reste des Spielzeugs und sperrte vorsorglich den Automaten. Die zwei betroffenen Kinder wurden noch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt, so Veit: „Ihnen ging es entsprechend gut und es sind auch keine bleibenden Schäden entstanden.“</p> <p>Die Polizei war ebenfalls am Einsatzort. Tatjana Deggelmann, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz, teilt auf Anfrage des SÜDKURIER mit, dass solch ein Fall bis dahin noch nie vorgekommen sei. „Aber es waren keinerlei Anhaltspunkte gegeben, die auf strafbare Handlungen Dritter hinwiesen“, so Deggelmann.</p> <h2>Der Automat ist schon lange außer Betrieb</h2> <p>Nach Angaben des stellvertretenden Tengener Hauptamtsleiters Georg Völlinger soll der Kaugummiautomat nun abgehängt werden. „Eigentlich ist der Automat schon seit 20 Jahren außer Betrieb. Ich vermute mal, dass es sich beim Inhalt um Restbestände handelt“, so Völlinger. Diese seien von der Betreiberfirma nie abgeholt worden. Es bestehe schon ewig kein Vertrag mehr zwischen dem Grundstückseigentümer und dem Betreiber des Automaten.</p> <p>Denn wenn eine Firma einen Automaten an einer Hauswand oder ähnlichem anbringen möchte, muss sie dem stellvertretenden Hauptamtsleiter zufolge die schriftliche Erlaubnis des Gebäudeeigentümers einholen und diesem eine Art Miete zahlen.</p> <h2>Nur noch Überbleibsel hängen herum</h2> <p>Die Stadt Tengen habe mit diesen Verträgen nichts zu tun – auch nicht mit den Sicherheitsmaßnahmen. „Ich denke mal, darum kümmert sich das Gesundheitsamt oder die Gewerbeaufsicht“, so Völlinger. Es gebe in Tengen und den Ortsteilen ohnehin keine Kaugummiautomaten mehr, die noch betrieben werden. „Wenn, dann hängen noch ein paar als Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit herum“, sagt Völlinger.</p> <p>Laut Jens Bittermann vom Landratsamt Konstanz handle es sich bei einem Kaugummi um ein Lebensmittel, das nach der Lebensmittelinformationsverordnung von der Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatum ausgenommen sei. Kaugummis könnten also offiziell nicht ablaufen. „Dennoch hat der Inverkehrbringer eines Lebensmittels grundsätzlich die Verantwortung für die Unbedenklichkeit des angebotenen Lebensmittels“, stellt der Leiter des Landratsbüros klar. Darüber hinaus seien die Betreiber dafür verantwortlich, die Inhalte der Automaten rechtzeitig auszutauschen. Das Landratsamt habe sich mit dem Fall in Watterdingen allerdings nicht befasst.</p> <h2>Es braucht keine Genehmigung</h2> <p>In Singen hingegen gibt es in einigen Straßen noch Kaugummiautomaten. Die meisten hängen laut dem städtischen Pressesprecher Stefan Mohr an privaten Zäunen oder Grundstücksgrenzen. Das sei erlaubt und müsse der Stadt nicht mitgeteilt werden.</p> <p>„Aufsteller von Automaten müssen ihr Gewerbe nur dort anmelden, wo die Firma ihren Sitz hat und nicht dort, wo die Automaten hängen“, erklärt Mohr. Eine Genehmigung braucht es dem Pressesprecher zufolge nur dann, wenn der Automat mehr als 30 Zentimeter tief ist. Diese Maße seien für klassische Kaugummiautomaten allerdings unüblich.</p> <p>Würde die Stadt dennoch regulierende Maßnahmen ergreifen wollen, wäre dies über die örtlichen Bauvorschriften machbar, so Mohr. Und weiter: „Davon hat die Stadt aber nie Gebrauch gemacht, da eine Notwendigkeit nicht bestand.“ Wie viele Automaten im Singener Stadtgebiet verteilt sind, sei der Stadtverwaltung nicht bekannt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Polizei Unfall Müll Behördenwillkür thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-leben-grundversorgung thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nostalgische Überbleibsel mit Gesundheitsgefahr? Kaugummiautomat führt zu Hautrötungen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 11:18:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn der Wolf umgeht: So schützen Schäfer ihre Tiere  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/gefahr-durch-den-wolf-so-schuetzen-schaefer-im-hegau-ihre-tiere;art372443,12482909 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Wildkamera hat im Frühjahr einen Wolf bei Hilzingen festgehalten, spätestens seitdem machen sich manche Schäfer Sorgen – und investieren, um ihre Herde zu schützen. Wie das aussieht und wie groß die Gefahr ist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Wildkamera hat im Frühjahr einen Wolf bei Hilzingen festgehalten, spätestens seitdem machen sich manche Schäfer Sorgen – und investieren, um ihre Herde zu schützen. Wie das aussieht und wie groß die Gefahr ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/gefahr-durch-den-wolf-so-schuetzen-schaefer-im-hegau-ihre-tiere;art372443,12482909]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Wildkamera hat im Frühjahr einen Wolf bei Hilzingen festgehalten, spätestens seitdem machen sich manche Schäfer Sorgen – und investieren, um ihre Herde zu schützen. Wie das aussieht und wie groß die Gefahr ist.



        <p>Wölfe waren lange Zeit kein Thema im Hegau, denn sie waren nahezu ausgerottet. Doch in den vergangenen Jahren kehren die großen Tiere nach und nach zurück: Immer mal wieder hört man davon, dass Wölfe die Region durchstreifen, und in Hilzingen wurde im März erstmals ein Wolf gesichtet. Die Raubtiere sind bekannt dafür, dass sie unter anderem Weidevieh reißen. Während manche Schäfer im Hegau alarmiert sind und sich Gedanken um bestmögliche Sicherheitsmaßnahmen machen, sehen andere das Thema bislang eher gelassen.</p> <p>Michael Thonnet ist Pächter der Domäne Hohentwiel. Momentan besitzt er nach eigenen Angaben rund 450 Muttertiere plus Nachzucht. „Natürlich mache ich mir Gedanken wegen dem Wolf. Ich habe aber keine besonderen Vorkehrungen getroffen – wir waren schon immer gut ausgerüstet“, sagt er. Alle Koppeln seien mit 1,20 Meter hohen Stromzäunen umschlossen. Wenn der Wolf da einmal einen Stromschlag bekomme, meide er das Gebiet. Zudem kämen die Schafe nachts immer in den Stall.</p> <h2>Warum keine Herdenschutzhunde?</h2> <p>Herdenschutzhunde hat Thonnet keine. Das wäre auf dem Hohentwiel sinnlos, sagt der Schäfer. „Hier sind viele Besucher, die einen Hund dabei haben. Ein Herdenschutzhund würde da möglicherweise ausflippen. Und wir wollen ja niemanden verschrecken“, so Thonnet. „Ich glaube aber nicht, dass sich Wölfe genau hier am Hohentwiel ansiedeln“, betont der Schäfer. Singen gehöre ja bislang noch gar nicht zum Wolfsgebiet, das im Südschwarzwald um Donaueschingen und Geisingen herum beginnt.</p> <p>In Deutschland wurden 2024 pro Wolfsübergriff durchschnittlich 3,9 Tiere getötet. Das zeigt eine <a href="https://www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement/herdenschutz/schadensstatistik" target="_blank" title="" rel="noopener">bundesweite Schadensstatistik der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf</a>. Seit zehn Jahren sind die Angriffszahlen rasant gestiegen. Der Höhepunkt war das Jahr 2023: Hier wurden über 5500 Tiere vom Wolf verletzt oder sogar getötet, wie in einem Diagramm ersichtlich wird. 91,1 Prozent der Wolfsopfer waren Schafe oder Ziegen. Im Hegau gab es bislang noch keinen Wolfsriss. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/wolf-toetet-rehkitz-bei-geisingen-hat-er-auch-zwei-schafe-gerissen;art372502,12200505" target="_blank" title="Wolf tötet Rehkitz bei Geisingen: Hat er auch zwei Schafe gerissen?">Im Schwarzwald-Baar-Kreis hingegen wurde 2024 ein Rehkitz gerissen</a>, weitere Opfer des Wolfs sind nicht ausgeschlossen.</p> <h2>Kontrollgänge sind wichtig</h2> <p>Tengen-Watterdingen grenzt direkt an das Wolfsgebiet an, hier befindet sich die Krainer Steinschafzucht. Deshalb ist die Züchterin Jutta Boll in ständiger Sorge um ihre 45 Mutterschafe, zwei Zuchtböcke und deren Nachzucht, wie sie mitteilt: „Mein erster und wichtigster Gang am Morgen ist der Kontrollgang bei unseren Schafherden.“ Die Züchterin hat sich außerdem schon mit Herdenschutzmaßnahmen auseinandergesetzt: „Wir haben inzwischen höhere Elektronetze zum Einzäunen unserer Schafe. Ansonsten machen wir aber nicht viel anders als zuvor“, so Boll.</p> <p>Den Züchtern sei es schon immer wichtig gewesen, dass die Elektronetze gut und stabil aufgebaut sind – mit vielen zusätzlichen Pfählen und Eckpfosten. „Wir achten auch darauf, dass immer genügend Strom auf dem Zaun ist“, fährt Jutta Boll fort. „Aber die hundertprozentige Sicherheit gibt es leider nicht. Wenn ein Wolf in die Weide rein will, kommt er auch rein – ob der Zaun nun einen Meter hoch ist oder 1,40 Meter“, realisiert sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Wolf im Hegau</span><span>Am 19. März wurde in Hilzingen ein Wolf von einer Wildkamera aufgenommen. Das Foto wurde als sicherer Wolfsnachweis bewertet, wie Johanna Fritz, Sprecherin der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt des Landes (FVA), damals mitteilte. Am 22. März wurde dann bei Steißlingen ein wolfsähnliches Tier überfahren. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/dna-analyse-liefert-endgueltige-antwort-wolf-stirbt-nach-verkehrsunfall-im-hegau;art372460,12364772" target="_blank" title="DNA-Probe ergibt: Ein Wolf ist im Hegau gestorben">Eine DNA-Analyse am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik ergab später, dass es sich bei dem getöteten Tier tatsächlich um einen Wolf handelte.</a> Allerdings konnte nicht festgestellt werden, ob es ein und dasselbe Tier wie in Hilzingen war, so Johanna Fritz.</span></label></div> <h2>Auch Hühnerhof setzt auf Elektro-Zäune gegen den Wolf</h2> <p>Doch nicht jede Schäferei im Hegau ist beunruhigt. Beim Stofflerhof in Hilzingen, der sich um 20 Merino-Mutterschafe und deren Nachzucht kümmert, ist der Wolf nach Angaben der Besitzer bislang kein Thema. Weitere Auskünfte wollten sie nicht geben.</p> <p>Der Berghof Bucher in Hilzingen hat zwar keine Schafe, aber dem Betreiber Lukas Bucher zufolge rund 7800 Hühner im Freigehe und ein paar junge Ochsen auf der Weide. Auch er macht sich keine großen Gedanken, sagt er: „Bei den Hühnern ist der Zaun sehr feinmaschig, elektrisiert und tief im Boden verankert. Da können wir gar nicht mehr machen.“ Darüber, ob die Ochsen angegriffen werden könnten, habe Bucher noch nicht nachgedacht.</p> <h2>Warum ein Wolfsriss so schlimm ist</h2> <p>Wenn die Tiere tatsächlich von einem Wolf gerissen werden, ist das für die Besitzer eine belastende Situation, wie Jutta Boll von der Krainer Steinschafzucht erzählt. Sie habe zwar noch nie einen Wolfsangriff erleben müssen, aber es hätten schon öfter Hunde ihre Herde attackiert. Nach solch einem Angriff sei die komplette Herde total verstört, verängstigt und durcheinander. Es dauere lange, die Tiere wieder zu beruhigen.</p> <p>„Und für mich als Schafhalterin ist es ein großer Verlust, wenn ein oder mehrere Tiere tot oder schwer verletzt sind. Ich habe ja auch einen sehr nahen und persönlichen Bezug zu meinen Tieren. Es kommt eben nicht nur auf den materiellen Wert an“, sagt die Züchterin ernst.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wenn der Wolf umgeht: So schützen Schäfer ihre Tiere]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:53:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-singen-die-komplette-chronik-vom-brand-ueber-prozess-bis-neubau-und-neueroeffnung;art372458,12482422 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-singen-die-komplette-chronik-vom-brand-ueber-prozess-bis-neubau-und-neueroeffnung;art372458,12482422]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.



        <p><strong>17. November 2020:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/naechtlicher-grossbrand-vernichtet-am-fruehen-dienstagmorgen-die-singener-scheffelhalle;art372458,10668159" target="_blank" title="Nächtlicher Großbrand vernichtet am frühen Dienstagmorgen die Singener Scheffelhalle">Die Scheffelhalle, Singens Wahrzeichen und Narrenschopf, geht gegen 1.15 Uhr in Flammen auf</a>. Fassungslos müssen die Singener zusehen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/alle-bilder-vom-brand-der-scheffelhalle-in-singen;art372458,10668167" target="_blank" title="Alle Bilder vom Brand der Scheffelhalle in Singen">wie ihre denkmalgeschützte Halle niederbrennt</a>. Poppele-Zunftmeister Stephan Glunk beobachtet das Geschehen vom Stadtgarten aus mit Tränen in den Augen. „Wir haben unsere Heimat verloren“, sagt er – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" target="_blank" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">und ist damit nicht der </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">einzige</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren"> Singener, der so fühlt</a>.</p> <p><strong>Die Tage danach:</strong> Am Morgen nach dem Feuer steht nur noch die vordere Fassade. Rauchschwaden ziehen von den Schuttbergen gen Himmel. Viele Singener kommen an die Brandstelle und teilen ihre Erinnerungen an den Ort für viele Feste. Viele wünschen sich einen Neubau: Die rasch ins Leben gerufene Online-Petition <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" target="_blank" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">für den Wiederaufbau der Halle hat innerhalb kurzer Zeit bereits mehr als 1500 </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">Unterschriften</a>.</p> <p><strong>26. November 2020:</strong> Gut eine Woche nach dem Brand leiten Staatsanwaltschaft und Polizei eine Fahndung ein. „Es ist davon auszugehen, dass die Singener Scheffelhalle gewollt oder versehentlich in Brand gesetzt worden ist“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singener-scheffelhalle-verdacht-auf-brandstiftung-unbekannter-mann-auf-ueberwachungskamera-zu-sehen;art372458,10675911" target="_blank" title="Singener Scheffelhalle: Verdacht auf Brandstiftung – Unbekannter auf Überwachungskamera zu sehen">erklären sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung</a>. Ein Unbekannter soll sich in dem Bereich aufgehalten haben, in dem der Brand ausgebrochen ist. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/fassungslosigkeit-nach-ermittlerverdacht-brandstiftung-an-scheffelhalle;art372458,10676221" target="_blank" title="Fassungslosigkeit nach Ermittlerverdacht: Brandstiftung an Scheffelhalle">Das sorgt in Singen für Fassungslosigkeit.</a></p> <p><strong>April 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-polizei-nimmt-mutmasslichen-brandstifter-fest-der-36-jaehrige-ist-gestaendig;art372458,10775899" target="_blank" title="Scheffelhalle: Polizei nimmt 36-Jährigen fest, der mutmaßlich für den Brand verantwortlich ist – der Mann ist geständig">Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen</a>. Der Mann ist zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt, sitzt in Untersuchungshaft und hat gestanden. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler aufgrund kleinerer Brandlegungen in jüngster Zeit. Dabei seien Papiermülltonnen in der Nähe der Scheffelhalle in Brand gesetzt worden, wodurch sich die Hinweise immer mehr verdichtet hätten.</p> <p><strong>Mai 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-bagger-rollen-an-der-abriss-der-scheffelhalle-hat-begonnen;art372458,10812144" target="_blank" title="Die Bagger rollen an: Der Abriss der Scheffelhalle hat begonnen">Der Abriss beginnt</a> und innerhalb weniger Tage verschwindet die Brandruine des historischen Gebäudes gänzlich aus dem Stadtbild. Zumindest, was die großen Mauern angeht. Denn an manchen Stellen wird es aufwändig – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-ende-der-scheffelhalle-so-laufen-die-aufwaendigen-abbruch-arbeiten;art372458,10960593" target="_blank" title="Das Ende der Scheffelhalle: So laufen die aufwändigen Abbruch-Arbeiten">Asbest sei Dank</a> sind Schadstoffsanierer bis zum Jahresende beschäftigt.</p> <p><strong>November 2021:</strong> Am 9. November steht der Singener Brandstifter erstmals vor Gericht und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/angeklagter-im-scheffelhallen-prozess-legt-ein-gestaendnis-ab;art372458,10963506" target="_blank" title="&amp;bdquo;Mama, die Scheffelhalle brennt&amp;ldquo;: Angeklagter legte Feuer an Singener Halle &amp;ndash; und rief dann seine Mutter an">legt direkt ein Geständnis ab</a>. Er habe eine Papiermülltonne in unmittelbarer Nähe zur Halle angezündet und sei dann nach Hause gegangen. Der Singener ist kein Unbekannter: 2013 kam er schon einmal ins Gefängnis, damals hatte er ein Feuer in einer Scheune gelegt. Und: Der Mann ist Ex-Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr.</p> <p>Am 15. November 2021 wird er zu einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhallen-prozess-staatsanwaltschaft-fordert-mehrjaehrige-haftstrafe;art372458,10968662" target="_blank" title="Scheffelhallen-Brandstifter muss hinter Gitter: Das Landgericht Konstanz verurteilt ihn zu drei Jahren und sieben Monaten Haft">Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten wegen fahrlässiger Brandstiftung und Sachbeschädigung in vier Fällen verurteilt</a>. Beim Brand der Scheffelhalle geht das Landgericht Konstanz von Fahrlässigkeit aus – dass das Gebäude abbrennt, sei keine Absicht gewesen.</p> <p><strong>14. Dezember 2021:</strong> Nach einem eindeutigen Votum im Gemeinderat steht fest: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grundsatzbeschluss-im-gemeinderat-scheffelhalle-soll-neu-gebaut-werden;art372458,10994219" target="_blank" title="Grundsatzbeschluss im Gemeinderat: Scheffelhalle soll neu gebaut werden">Die Stadt Singen bekommt ihre Scheffelhalle zurück</a>. Die Stadtverwaltung rechnet mit Baukosten von rund 6,3 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten werde durch die Summe der Versicherung getragen, die mindestens 2,4 Millionen Euro zuzüglich 270.000 Euro für Ausstattung und Elektronik übernehmen soll.</p> <p><strong>August 2022:</strong> Es braucht nach einiger Überlegung doch keinen Architektenwettbewerb, denn die Stadt weiß sehr genau, wie die neue Scheffelhalle aussehen soll – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-neue-scheffelhalle-soll-wie-die-alte-aussehen-darum-ist-der-architektenwettbewerb-abgesagt;art372458,11220336" target="_blank" title="Die neue Scheffelhalle soll wie die alte aussehen &amp;ndash; Darum ist der Architektenwettbewerb abgesagt">genauso wie die alte</a>. Wenig später <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">hat die Scheffelhalle dann ihren Architekten</a>. Den Wiederaufbau soll ein Singener planen: Ben Nägele von der Solar System Haus GmbH. Mit dem SÜDKURIER <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">sprechen er und sein Partner Alexander </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">Kionka</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen"> über ihr Vorhaben</a>.</p> <p><strong>Februar 2023:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ganz-aehnlich-wie-das-original-die-ersten-einblicke-in-die-neue-scheffelhalle-liegen-vor;art372458,11453671" target="_blank" title="Ganz ähnlich wie das Original! Die ersten Einblicke in die neue Scheffelhalle liegen vor">Die ersten Pläne zeigen die neue Scheffelhalle</a>, die der alten erstaunlich ähnlich sieht. So findet sich die Empore mit ihren zwei Zugängen ebenso in den ersten Entwürfen wieder wie die Giebelfassade, die ausgeklügelte Konstruktion des Dachstuhls, die Toilettenanlagen sowie die Bühne im Saal unten und das Foyer im vorderen Bereich. Aber es gibt auch Neuerungen, etwa eine Loggia.</p> <p><strong>März 2023:</strong> Das Bauprojekt soll nun fast 10 Millionen Euro kosten – in denen allerdings mehr enthalten ist als die bloße Halle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wird-die-scheffelhalle-teurer-als-erwartet-die-baukosten-sorgen-fuer-heisse-diskussion;art372458,11509129" target="_blank" title="Wird die Scheffelhalle teurer als erwartet? Die Baukosten sorgen für heiße Diskussion">Das lässt manch ein Ausschussmitglied vernehmlich schlucken.</a> Nichtsdestotrotz fällt der Gemeinderat Ende März 2023 eine finale Entscheidung – und stimmt mit großer Mehrheit zu.</p> <p><strong>August 2023:</strong> Der Zeitplan steht fest – und zur 100-Jahr-Feier der Scheffelhalle soll diese tatsächlich wieder stehen. Als Fertigstellungstermin ist bei störungsfreiem Bauverlauf das zweite Quartal 2025 geplant. Bis dahin müssen erstmal alle Gewerke vergeben werden.</p> <p><strong>November 2023:</strong> Pünktlich zum Jahrestag gibt es gute Neuigkeiten, denn der Wiederaufbau startet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wiederaufbau-scheffelhalle-beim-spatenstich-wird-es-emotional;art372458,11806431" target="_blank" title="&amp;bdquo;Die Scheffelhalle, die lieben alle&amp;ldquo;: So emotional war der Spatenstich zum Hallenwiederaufbau">Am 24. November ist offizieller Spatenstich.</a> Dabei gibt es viele strahlende Gesichter, Mitglieder des Fördervereins Freunde der Scheffelhalle haben sich sogar in festliche Fracks geworfen mit schwarzen Zylindern. Auch Vertreter der Poppele-Zunft und des Männerchor Singens sind dabei – und haben eigens ein Lied geschaffen.</p> <p>Auch für Oberbürgermeister Bernd Häusler ist es ein Freudentag. Er macht deutlich, wie sehr die Stadt und der Gemeinderat sowie zahlreiche Bürger für den Wiederaufbau der Scheffelhalle gekämpft haben. Ein Beispiel seien die harten Verhandlungen mit der Versicherung. Laut Häusler betrug im März 2021 die Zusage der Versicherung 2,3 Millionen Euro. „Wir haben nachgehakt und zum Teil auch mit der Versicherung gestritten“, so Häusler. Dadurch sei die Summe auf 3,2 Millionen Euro gestiegen.</p> <p><strong>Sommer 2024:</strong> Mittlerweile ist die Scheffelhalle deutlich zu erkennen. Die hölzerne Front der neuen Halle steht und dahinter nimmt der Holzbau immer mehr an Form an. Doch im August gibt es auch schlechte Nachrichten, denn die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/richtfest-fuer-neue-scheffelhalle-steht-fest-doch-der-zeitplan-wackelt;art372458,12163701" target="_blank" title="Richtfest steht fest! Die Scheffelhalle wächst unaufhörlich – aber langsamer als gedacht">Arbeiten sind um etwa drei Wochen verspätet</a>. Als Grund nennt der Architekt das unbeständige Wetter und eine länger dauernde Vormontage des aufwändigen und stützenlosen Tragwerks.</p> <p><strong>September 2024:</strong> Erste Einblicke ins Innere bekommen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/exklusiver-einblick-in-die-scheffelhalle-so-sieht-es-innen-aus;art372458,12181640" target="_blank" title="So schön wird die neue Scheffelhalle: Erste Einblicke ins Innere">erst Gemeinderäte</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-alte-gefuehl-ist-wieder-da-besucher-schwelgen-beim-richtfest-der-scheffelhalle-in-erinnerungen;art372458,12193549" target="_blank" title="Das alte Gefühl ist wieder da: Besucher schwelgen beim Richtfest der Scheffelhalle in Erinnerungen">dann rund 800 Besucher des Richtfests</a>. Dabei wird in Erinnerungen geschwelgt und viel gelobt: Die Dachkonstruktion werde sehr bewundert, ja gar als sensationell bezeichnet. Auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freunde der Scheffelhalle, Peter Adrian Gäng, zeigt sich „geplättet“ darüber, was alles erreicht wurde und dass schon zehn Monate nach dem Spatenstich das Richtfest gefeiert werden kann.</p> <p><strong>Dezember 2024:</strong> An der neuen Scheffelhalle geht es sichtbar voran, ab Oktober 2025 soll sie vermietet werden. Der zuständige Gemeinderatsausschuss <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/was-kostet-die-scheffelhalle-erstmals-werden-mietpreise-oeffentlich;art372458,12255286" target="_blank" title="Was kostet die Scheffelhalle? Erstmals werden Mietpreise öffentlich">legt die Mietpreise fest</a> und fixiert dabei auch, dass Vereine Vergünstigungen bekommen.</p> <p><strong>Mai 2025:</strong> Es stehen nur noch die letzten Arbeiten aus, etwa Boden, Küche und Türen. Trotz einiger Verzögerungen und Herausforderungen liegt der Bau laut städtischem Pressesprecher Stefan Mohr im Zeitplan. Die Halle soll Mitte bis Ende Juni fertig sein und im Herbst in Betrieb gehen.</p> <p><strong>Juli 2025:</strong> Auch wenn es in der Halle noch ein wenig nach Baustelle aussehe, sei der Innenausbau größtenteils fertig, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-wieder-partys-in-der-scheffelhalle-singen-was-bis-zur-eroeffnung-noch-ansteht;art372458,12449706" target="_blank" title="Eröffnung schon in Sicht: Was in der Scheffelhalle noch alles zu tun ist">erklärt Architekt Alexander Kionka</a>. Zeitlich sei die Halle im gesteckten Rahmen geblieben – und finanziell auch, der Neubau kostet rund 10 Millionen Euro. Dazu trägt auch das Engagement des Fördervereins bei.</p> <p><strong>19. September 2025</strong> standdie Wiedereröffnung an. Die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/karten-fuer-eroeffnung-der-scheffelhalle-singen-sind-nach-nur-13-minuten-ausverkauft;art372458,12474465?wt_mc=facebook.skwww.hegau-see.cleverpush&amp;fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR7iUZeIqzEUPCLUH3WQrzchk-YjPWFf_CkHLCPBngaYY0Yip33btgaP0tkwjA_aem_2GwkEc6udjRL7c4_czmtCQ" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten dafür waren flott ausverkauft</a>, doch am 20. September war die Scheffelhalle im Zuge der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen zugänglich. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/viel-programm-fuer-die-neue-scheffelhalle-singen-wann-es-wie-losgeht;art372458,12482396" target="_blank" title="Viel Programm für die neue Scheffelhalle: Was nach der Eröffnung geplant ist">Außerdem sind für die Zeit danach bereits einige Veranstaltungen geplant. </a></p> <p>Was der Eröffnungsabend mit einem Taylor-Swift-Konzert gemeinsam hat, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813" target="_blank" title="Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube">erklärt dieser Artikel</a>. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grosse-eroeffnungsfeier-der-scheffelhalle-in-singen-die-schoensten-fotos-vom-abend;art372458,12485622" target="_blank" title="Große Eröffnungsfeier der Scheffelhalle in Singen – die schönsten Fotos vom Abend">Die schönsten Bilder des Abends gibt es hier</a> und ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/mediathek/nachrichten-aktuelles/die-singener-scheffelhalle-ist-zurueck-die-eroeffnungsfeier-im-video;sts1370736,50629" target="_blank" title="Die Singener Scheffelhalle ist zurück: Die Eröffnungsfeier im Video">Video gibt erste Eindrücke und Stimmen</a>.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:31:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/einkaufen-im-xxl-format-so-sieht-es-hinter-den-kulissen-des-grossmarkts-in-stockach-aus-18-09-25;art372461,12482229 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/einkaufen-im-xxl-format-so-sieht-es-hinter-den-kulissen-des-grossmarkts-in-stockach-aus-18-09-25;art372461,12482229]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.



        <p>20 Liter Olivenöl im Kanister, 10 Kilogramm Mayonnaise im Eimer, 5 Kilogramm Penne im Plastikbeutel. Es sind Mengen, die die Küchen der meisten Haushalte sprengen würden. Hier stehen sie hingegen dutzendfach, sauber sortiert in einer großen Halle, in der sich Gang an Gang reiht, jeweils abgetrennt von meterhohen Regalen, die bis zu den Decken reichen.</p> <p>Im Kühlraum daneben gibt es Salami, Schinken, vorgekochtes Geschnetzeltes und fertige Rouladen – mehr Fleisch und Wurst, als eine ganze Metzgerei an einem Tag verkaufen könnte. Hier, in den Innenräumen des Mega-Markts, einem C&amp;C-Großmarkt im Gewerbegebiet Blumhof in Stockach, findet Einkaufen im XXL-Format statt – oder eben im Mega-Format.</p> <p>Dabei bezieht sich der Name des Marktes eigentlich nicht auf dessen Größe, sondern steht als Abkürzung für Metzgerei und Gastronomie. Denn das sind die Hauptkunden des Großmarkts, wie Geschäftsführer Christian Süß und Einkaufsleiter Uwe Heizmann bei einer Führung durch den Markt dem SÜDKURIER erklären.</p> <p>„Unsere Wurzeln liegen in der Metzgereigenossenschaft, wir haben einen eigenen Schlachthof, ein eigenes Fleischwerk und einen Zerlegebetrieb. Das ist der Ursprung der Mega“, erklärt Christian Süß. Eröffnet wurde der Großmarkt in Stockach im Jahr 2011, seit 2024 leitet Süß den Betrieb mit 140 Mitarbeitern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen</span><span>Die „Mega Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG“, so der vollständige Name, wurde 1937 als Fleischergenossenschaft von Stuttgarter Metzgern gegründet. Das Unternehmen beschäftigt laut eigener Internetseite über 700 Mitarbeiter in den C&amp;C-Märkten und Zustelldiensten in Stuttgart, Stockach, Dresden und Chemnitz, im Fleischzerlege- und Produktionsbetrieb in Stuttgart sowie im Schlachthof in Göppingen. Heutzutage bietet er als Großmarkt und Vollsortimenter, also als Zulieferer mit allen benötigen Produkten für Gewerbebetriebe aus Gastronomie und Metzgerei, etwa 50.000 Artikel an. Der Standort in Stockach existiert seit 2011.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind einige der Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <h2>50.000 Artikel auf 7000 Quadratmetern</h2> <p>Auf über 7000 Quadratmetern Einkaufsfläche finden die Kunden hier über 30.000 Artikel im Food- und Nonfood-Bereich. Die Lebensmittel reichen von Fleisch und Wurst über Feinkost, Obst und Gemüse, Käse, Molkereiprodukte und Fisch bis hin zu Tiefkühlartikeln, Wein und Spirituosen.</p> <p>Im Nonfood-Bereich gibt es unter anderem Gläser und Porzellan, Küchenmaschinen und Berufskleidung. Uwe Heizmann erklärt: „Wir sind ein Vollsortimenter. Es ist unser Anspruch, alles abzudecken, was unsere Kunden brauchen – nicht nur an Produkten, sondern auch mit Dienstleistungen.“</p> <h2>Wer kauft im Großmarkt ein?</h2> <p>Insgesamt 9000 Kunden hat der Markt laut Uwe Heizmann momentan, die meisten stammen aus dem Kerngebiet rund um den Bodensee. „Wir haben aber auch Kunden aus dem Allgäu, im Schwarzwald und den halben Weg in Richtung Stuttgart nach Norden hoch“, berichtet er.</p> <p>50 Prozent davon seien Gastronomen, weitere 40 Prozent Metzgereien. Der restliche Teil verteilt sich auf Einzelhändler, Vereine oder Kanzleien oder Ärzte, wenn sie Veranstaltungen haben. Privatkunden gibt es nicht, denn um im Großmarkt einzukaufen, braucht man eine Karte des Marktes – und dafür eine Gewerbeanmeldung.</p> <p>Manche der Kunden kommen selbst auf den Markt zu. Die meisten werden aber vom Vertrieb kontaktiert. „Gerade Betriebe aus dem Schwarzwald oder dem Allgäu finden von alleine selten den Weg zu uns, jemand vom Bodensee dagegen schon eher“, so Süß. Viele würden eine intensive Beratung auf Augenhöhe verlangen, im Vertrieb der Mega seien daher auch ausgebildete Köche und Metzger unterwegs.</p> <p>Die Metzgereien bekommen ihre Tagesware meist in den frühen Morgenstunden, die Wirte folgen etwas später im Lauf des Vormittags, sagt Süß. Besonders freitags sei wegen des anstehenden Wochenendes viel los, ebenso vor Feiertagen und Ferien.</p> <h2>100 Kilo Rindfleisch pro Einkauf</h2> <p>Die Kunden aus dem näheren Umkreis würden meist selbst zur Abholung kommen, andere lassen sich von der 19 Lastwagen großen Mega-Flotte beliefern. Christian Süß berichtet: „Früher kamen fast alle Kunden selbst vorgefahren, heute setzen wir immer mehr auf Zulieferung, weil viele die Abholung nicht mehr leisten können.“</p> <p>Die Mengen sind dabei enorm. „Ein Metzger holt schon mal 100 Kilogramm Ware auf einmal oder Schweine- oder Rinderhälften. Gastronomen kaufen 5- bis 10-Kilogramm-Portionen ein, Kantinen etwas mehr“, berichtet Heizmann. Die abgepackten Produkte gibt es meist in Eimern oder Tüten im zweistelligen Liter- oder Kilogrammbereich.</p> <h2>Woher stammen die Produkte?</h2> <p>Bei seinem Sortiment setzt der Stockacher Mega auf eine Mischung aus Standardwaren, die jeder Mega-Markt hat, sowie regionale Produkte vom Bodensee. „Wir haben Wein vom Bodensee, Gemüse von der Reichenau, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gottmadingen/mineralwasser-aus-dem-hegau-so-versorgt-die-randegger-ottilien-quelle-die-region-seit-100-jahren;art372442,12470050" target="_blank" title="Wo kommt eigentlich unser Mineralwasser her? Ottilien-Quelle versorgt nicht nur den Hegau mit Wasser">Wasser aus Randegg</a> und Bad Dürrheim und Fleisch aus unserer eigenen Schlachtung“, listet Heizmann auf. Dafür setze man auf 2000 Dienstleister und Lieferanten.</p> <p>Wichtig sei, so Christian Süß, bei der Produktpalette verschiedene Qualitäts- und damit auch Preisstufen abzudecken. „Ein Restaurant möchte <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">andere Ware haben als ein Krankenhaus</a>„, verdeutlicht er.</p> <p>Wie viel Metzgereien, Restaurants und andere Kunden für diese Einkaufsmengen konkret bezahlen müssen, wollen die beiden nicht verraten. „Natürlich ist es deutlich günstiger als im Einzelhandel. Wer 500 Kilo Rindfleisch holt, zahlt natürlich einen anderen Preis als der Bürger im Supermarkt, der nur 500 Gramm will“, macht Süß klar.</p> <h2>Branche ist in der Krise – doch Mega nicht</h2> <p>Die aktuelle Krise in der Gastronomie macht sich auch im Großmarkt bemerkbar. „Ja, es eine schwierige Zeit“, sagt Uwe Heizmann. Vielen Wirte gehe es an die Reserven, der Gastromarkt schrumpfe. „Der Kuchen insgesamt wird nicht größer. Aber das Stück der Mega am Gesamtkuchen wächst momentan“, beschreibt Christian Süß. Für Großmärkte sei es wichtig, neue Gebiete zu erschließen, auf Kundenwünsche einzugehen und Trends frühzeitig zu erkennen.</p> <p>So trinke die jüngere Generation weniger Alkohol, stattdessen seien gerade Spritzgetränke und Aperitiva wie Aperol, Limoncello und Sarti im Trend, zählt Uwe Heizmann auf.</p> <h2>High-Convenience-Speisen liegen im Trend</h2> <p>Am stärksten sei der Trend hin zu Convenience- und High-Convenience-Produkten – also Lebensmitteln, die bereits weitestgehend fertig verarbeitet sind. „Wir haben hier Beutel mit fertigen Salaten und geschnittenen Tomaten, aber auch von professionellen Köchen vorgegarte Produkte wie Putengeschnetzeltes oder Rinderrouladen“, zeigt Christian Süß beim Gang durch die Abteilung. Gastronomen hätten selbst oft nicht mehr das Personal für diese Arbeiten.</p> <p>Entscheidend sei dabei die Qualität. Uwe Heizmann sagt: „Früher war Convenience eine Soße aus Pulver, das man mit Wasser aufgießt. Heutzutage machen wir in Stuttgart eine Soße selbst, indem unser Koch einen Knochen abbrüht und das Ergebnis dann abpackt. Wir machen in der High-Convenience das, was ein Koch auch macht, nur größer.“ So wie alles, was der Großmarkt Mega anbietet.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:15:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/maggi-wuerze-als-kult-der-braune-tropfen-aus-singen-geht-um-die-welt-25-09-25;art372458,12480399 ]]></link>      <description><![CDATA[  So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/maggi-wuerze-als-kult-der-braune-tropfen-aus-singen-geht-um-die-welt-25-09-25;art372458,12480399]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.



        <p>Ja, es gibt mittlerweile Varianten der klassischen Maggi-Würze. Da ist der Asian-Style und die scharfe Version. An der Urform der Flüssigwürze, wie Julius Maggi sie ab 1887 im Singener „Gütterli-Hüsli“ abgefüllt hat, hat sich aber nicht viel geändert. Die Würze in der Flasche hat einen ikonischen Charakter. Und wer auf Reisen gar nicht darauf verzichten kann, bekommt sogar ein Mini-Exemplar für die Handtasche.</p> <p>Obwohl das Verfahren optimiert wurde, steht für die Chefin der Entwicklungsabteilung im Singener Produkt- und Technologiezentrum (PTC) von Nestlé Brigitt Lingk und Maggi-Werksleiter Dominik Paintner fest: „Das Original muss erhalten bleiben.“ Zwar wurde im Laufe der Jahrzehnte an der Rezeptur gefeilt. Aber der Grundgeschmack ist geblieben.</p> <h2>Maggi-Rezept bleibt ein Geheimnis</h2> <p>Auch dem Grundgedanken von Julius Maggi fühlt man sich in Singen verpflichtet: „Es schmeckt verlässlich, ist einfach und universell einsetzbar“, sagt Dominik Paintner. Über die genaue Zusammensetzung herrscht allerdings immer noch striktes Stillschweigen. Kein Geheimnis ist allerdings die Philosophie, mit der Julius Maggi seine Würze entwickelte.</p> <p>Nachdem Maggi mit 23 Jahren die väterliche Mühle in Frauenfeld übernommen hatte, experimentierte er mit eiweißreichen Hülsenfrüchten, um der Mangelernährung der Arbeiter im Zeitalter der Industrialisierung etwas entgegenzusetzen. Er entwickelte Suppen und eben jene flüssige Würze, die bis heute in zwei Dritteln aller deutschen Haushalte zu finden ist. Auch die eckige Flasche mit dem gelb-roten Etikett und dem Stern war seine Erfindung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <p>Im <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/von-hier-kommt-die-wuerze-mit-dem-suedkurier-durchs-maggi-universum;art372458,12174167" target="_blank" title="Von hier kommt die Würze: Wie Singen und Maggi untrennbar wurden">Maggi-Museum im ehemaligen Güttli-Hüsli auf dem Singener Werksgelände</a> kann man die verschiedenen Stadien der weiterentwickelten Flaschen betrachten. Mit viel Bedacht wurden allzu große Abweichungen vermieden. „Noch heute werden die Flaschen von der gleichen Glashütte hergestellt wie zu Gründerzeiten“, erklärt Dominik Paintner. Und so zog die Würze nach und nach in die Küchen der Welt ein. Der braune Tropfen sei eben mehr als nur eine Prise Salz.</p> <p>„Heute sind wir mit dem Produkt in 20 Ländern vertreten“, erklärt der Werksleiter. „Die Idee ist so überzeugend, dass man auch in den internationalen Märkten nicht viele Abwandlungen des Originals benötigt. Das ist auch nicht unser Ziel.“ Spezifizierungen gibt es dennoch, wie eben jene Asia-Würze, in der auch Knoblauch enthalten ist.</p> <p>Selbstverständlich ist man im Maggi-Werk Singen nicht bei den Anfängen stehengeblieben. Trendforscher versuchen, den Konsumenten immer einen Schritt voraus zu sein. Hier kommen die sogenannten Fix-Produkte ins Spiel, die in der schnellen Alltagsküche als Helfer dienen sollen.</p> <p>Das neueste Beispiel ist eine Hähnchenpanade für knuspriges Hühnchen aus dem Air-Fryer. „Hier kommen wir dem Bedürfnis nach schneller Küche und einem gewissen Anspruch an gesunder Ernährung nach“, erklärt Birgitt Lingk. Der Air-Fryer ist eine Heißluftfritteuse, die ohne Fett auskommt. Im Eingang des Verwaltungsgebäudes können die Besucher in einem Regal die Entwicklung von der traditionellen Maggi-Würze bis hin zu neuesten Fix-Produkten verfolgen. Man wolle der erste sein, wenn es um neue Trends geht, sagt die Chefin der Entwicklungsabteilung.</p> <p>Stellt sich die Frage, ob es in der industriellen Nahrungsmittelherstellung überhaupt ein Produkt gibt, das ausschließlich den Ur-Hegauer Geschmack repräsentiert? Eine Suppe, eine Soße, eine Würze? Domink Paintner lächelt und sagt: „So kleinräumig arbeiten wir nicht.“ Man arbeite eher universell, zum Beispiel mit dem Maggi-Würfel, der in vielen Teilen der Welt produziert wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Maggi in Singen</span><span>Das Maggi-Werk in Singen hat eine lange Tradition. Seine Gründung durch den Schweizer Julius Maggi geht auf das Jahr 1887 zurück. 1947 schloss sich das Werk mit Nestlé zur Nestlé Alimentana zusammen. Seit zwei Jahren ist Dominik Paintner Werksleiter. Der gebürtige Niederbayer bekleidete zuvor 23 Jahre lang verschiedene Positionen bei Nestlé, unter anderem in den USA, in der Zentrale in Genf und 15 Jahre im Bereich Babynahrung in einem Nestlé-Werk im Allgäu. Am geschichtsträchtigen Singener Standort schätzt er nach eigenen Angaben das besondere Flair und die Verbundenheit der Belegschaft mit dem Werk. Heute beschäftigt das Unternehmen in Singen 600 Mitarbeiter. (gtr)</span></label></div> <p>Vielmehr komme es darauf an, dass die Produkte erschwinglich sein müssen. Am ehesten seien die Soßen in den klassischen, rechteckigen Pappkartons für den Süden Deutschlands typisch, springt Birgitt Lingk bei. „Hier sind Spätzle mit Soße immer noch beliebt.“ Aber wenn es bei den Fix-Produkten um Rankings geht, so sei zum Beispiel die Bolognesesoße ganz klar die Nummer 1 vor der Spätzlepfanne.</p> <h2>Ravioli von Maggi wecken Erinnerungen</h2> <p>Und dann sind da noch die Ravioli, die in Singen hergestellt werden. Fast jeder kann Geschichten erzählen von unvergesslichen Momenten am Lagerfeuer oder nach einer Party, in denen die Ravioli eine Rolle spielten. „Das ist zwar kein typisches Hegauer Gericht“, sagt Dominik Paintner. „Die Ravioli haben aber durch ihren Produktionsstandort wie die Würze den größten Bezug zu Singen.“ Der Vorteil sei, dass sie in der Dose ungekühlt drei Jahre haltbar seien. „Gerade erst wurden vom Nestlé-Konzern 5 Millionen Euro für eine neue Raviolipresse im Singener Werk freigegeben“, sagt Paintner.</p> <p>Jedes Jahr arbeite man an Verbesserungen. Um die Nachhaltigkeit zu steigern, soll jetzt der Blechboden aus der Fondor-Würzdose verschwinden. Eine neue Verpackungsmaschine wird nötig.</p> <h2>Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei einem halben Liter Maggi-Würze</h2> <p>Wer heute das Gelände hinter der denkmalgeschützten Fabrik besucht, muss zunächst mal ein Video mit sämtlichen Sicherheitsvorgaben anschauen. Das ist so international, dass es ganz ohne Sprachen auskommt und nur mit Piktogrammen arbeitet. Ist das noch Heimat? Würde man das die Beschäftigten fragen, so käme wohl ein klares „Ja“.</p> <p>„Wir haben sehr viele langjährige Mitarbeiter, die sich der Maggi sehr verbunden fühlen“, sagt Dominik Paintner und verweist auf Arbeitsjubiläen mit 30 oder 40 Jahren. Paintner spricht von einer Maggi-Familie, was sich im Zusammengehörigkeitsgefühl nicht nur bei den Jubilar-, sondern auch bei den Rentnerfeiern zeige. Und wenn man nochmal auf das Thema Geschmack und Heimat zurückkommt, so hat vermutlich in Deutschland jede Person schon einmal zur Maggi-Würze gegriffen. „Im Schnitt verbraucht jeder deutsche Haushalt im Jahr einen halben Liter Maggi-Würze“, weiß Birgitt Lingk. „Im Saarland ist es sogar ein Liter.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 12:38:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endgegner-heftumschlaege-so-stressig-ist-der-einkauf-fuers-neue-schuljahr;art372458,12480141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endgegner-heftumschlaege-so-stressig-ist-der-einkauf-fuers-neue-schuljahr;art372458,12480141]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.



        <p>Das Ende der Sommerferien naht und spätestens jetzt wird es Zeit, die Dinge von den Schulmaterial-Listen zu besorgen. Vorausschauend werden die, zumindest von einigen Schulen, bereits zum Ende des alten Schuljahrs verteilt. Doch wie es eben so ist, muss vor dem Urlaub noch Vieles erledigt werden und bis zum Schulstart ist es da ja noch lang hin. Schließlich wird der Einkauf im Büromarkt dann wieder in die letzte Ferienwoche geschoben.</p> <p>Die Organisation scheint in vielen Familien ähnlich zu laufen, denn die Büroabteilung in einem Laden in der Singener Innenstadt ist wenige Tage vor Schulstart gut besucht. Oder besser gesagt, in den Gängen ist kein Durchkommen. Vor den Regalen mit Schreib-, Rechen- und Vokabelheften drängen und drücken sich Eltern und Kinder mit langen Listen in der Hand genauso wie Personal, das den Kunden zur Hand geht.</p> <h2>Die Suche beginnt</h2> <p>Also ab ins Getümmel und nach den richtigen Heften suchen. Kann ja nicht so schwer sein. Doch, schon ein bisschen. Es gibt ungefähr 50 verschiedene Lineaturen, also Hefte mit verschiedenen Linien, Karos, Blanko oder Vokabelspalten. Zum Glück gibt es Nummern, nach denen man suchen kann. Dann stellt sich nur noch die Frage, ob das Schulheft klein, groß oder mit doppeltem Umfang sein soll.</p> <p>Zielsicher wandert der Blick über die nummerierten Regale, landet hier und da aber leider an einem leeren Regalplatz. Oh nein! Offensichtlich waren doch viele Eltern schneller und haben bei den gängigen Formaten bereits zugegriffen. Ein zweiter Gang in den Büroladen ist also schon mal sicher.</p> <p>Bleiben Schnellhefter, Klarsichtfolien, Bleistifte in verschiedenen Härten, Pinsel, Deckweiß, Tesafilm und Tintenpatronen. Immer schön entlang der Listen geht es durch die verschiedenen Regale, damit auch ja nichts vergessen wird. Würde der Einkauf digital aufgezeichnet wie eine Wanderung, wäre es wohl als ein wirrer Zickzack-Kurs anzusehen.</p> <h2>Bitte einmal Umschläge in allen Farben!</h2> <p>Und dann kommt der Endgegner: die Heftumschläge. Klingt harmlos? Von wegen. Während zuvor schon großer Wert auf Recycling-Hefte gelegt wurde, sollen es jetzt auch wieder die Umschläge aus Papier werden. Auch wenn die Erfahrung längst gelehrt hat, dass die bereits nach den ersten paar Schulwochen nur noch in Fetzen an den Schulheften hängen, dann mit Klebeband geflickt und anschließend ersetzt werden. Von gelb bis lila werden Umschläge in beinahe allen Farbschattierungen benötigt. Zunächst sieht es gut aus. Gleich kann die Liste weiter abgehakt werden. Wäre da nicht der hellblaue Umschlag für Erdkunde, an dessen Stelle im Regal Leere herrscht.</p> <p>Am Ende des Einkaufs bleiben einige Posten offen. Ab welchem Alter können Kinder ihre Schulsachen eigentlich selbst besorgen? Den Zickzack-Kurs durchs Schreibwarengeschäft schaffen die sicher schneller.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:21:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrerin verliert die Kontrolle! 64-Jährige verletzt sich bei Unfall  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/autofahrerin-verliert-die-kontrolle-64-jaehrige-verletzt-sich-bei-unfall;art372443,12479500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/autofahrerin-verliert-die-kontrolle-64-jaehrige-verletzt-sich-bei-unfall;art372443,12479500]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am Dienstagabend ist es gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem Unfall gekommen. Dabei hat sich ein Fahrzeug anscheinend komplett überschlagen.



        <p>Am Dienstagabend ist es auf der Bundesstraße 314 zwischen Hilzingen und Riedheim zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Dabei soll ein Auto von der Fahrbahn abgekommen sein und sich überschlagen haben. Wie Tobias Springmann von der Hilzinger Feuerwehr gegenüber dem SÜDKURIER auf Nachfrage schildert, habe sich der Unfall gegen 19.30 Uhr ereignet.</p> <p>Er bestätigt, dass sich das Unfallfahrzeug nach Zeugenaussagen überschlagen haben muss. Wie es genau zu dem Unfall gekommen sei, könne Springmann nicht sagen. Er verweist dabei auf die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen, die Klarheit zur Unfallursache liefern könnten.</p> <h2>Auto kommt ins Schleudern und überschlägt sich</h2> <p>Laut Tatjana Deggelmann, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Konstanz, sei eine 64 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße in Richtung Hilzingen unterwegs gewesen. Aus bislang unbekanntem Grund sei die Frau auf die Gegenfahrbahn geraten. „Als sie ein entgegenkommendes Auto bemerkte, riss sie ihr Lenkrad nach rechts. Hierbei übersteuerte sie ihren Wagen und verlor über diesen die Kontrolle“, so Deggelmann weiter.</p> <p>Der Golf sei dabei ins Schleudern geraten und habe sich mehrfach über eine kleine Böschung hinweg überschlagen, bis er schließlich auf einem Feld neben einem Fahrradweg auf den Rädern zum Stehen gekommen sei. „Ein Rettungsdienst brachte die leicht verletzte Frau in ein Krankenhaus. Um den nicht mehr fahrbereiten Golf kümmerte sich ein Abschleppdienst“, so die Polizeisprecherin weiter.</p> <h2>Fahrerin konnte sich selbst befreien</h2> <p>Laut Tobias Springmann sei die verletzte Frau beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Unfallwagen gewesen. „Sie konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt“, so Springmann. Sie habe nicht aus dem Auto herausgeschnitten werden müssen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten beim Wagen die Batterie abgeklemmt und den Brandschutz sichergestellt – bis klar gewesen sei, dass keine Betriebsstoffe ausgelaufen seien.</p> <p>Wie hoch der Schaden beim Unfall auf der Bundesstraße zwischen Hilzingen und Riedheim tatsächlich ausgefallen sei, kann die Polizei derzeit noch nicht abschätzen.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrerin verliert die Kontrolle! 64-Jährige verletzt sich bei Unfall]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:36:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein 13-Meter-Wasserfall und fünf Brücken: Tengener Sehenswürdigkeit lockt Wanderer in den Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/muehlbachschlucht-tengen-sehenswerte-wanderung-mit-beeindruckendem-wasserfall;art372462,12479376 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Wanderung in die Tengener Mühlbachschlucht gilt im Hegau als Geheimtipp. Welche Neuerungen es hier gibt und warum der Weg in die Schlucht Eselsweg heißt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Wanderung in die Tengener Mühlbachschlucht gilt im Hegau als Geheimtipp. Welche Neuerungen es hier gibt und warum der Weg in die Schlucht Eselsweg heißt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/muehlbachschlucht-tengen-sehenswerte-wanderung-mit-beeindruckendem-wasserfall;art372462,12479376]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Wanderung in die Tengener Mühlbachschlucht gilt im Hegau als Geheimtipp. Welche Neuerungen es hier gibt und warum der Weg in die Schlucht Eselsweg heißt.



        <p>Zur Zeit klappert die obere Mühle am rauschenden Bach noch. Doch im Winter wird die Wasserzufuhr abgestellt, denn dann geht das Mühlrad in den Winterschlaf. So gibt es keine Schäden durch eingefrorenes Wasser. Die Tengener Mühlbachschlucht ist eine gute Wandermöglichkeit zu jeder Jahreszeit. Im Spätsommer und im Herbst ist sie besonders reizvoll, da sich die Blätter in der von Bäumen bewachsenen Schlucht bald bunt verfärben.</p> <p>Auf dem steilen Weg von der Tengener Altstadt bis zum Mühlrad überquert der Wanderer verschiedene Brücken und kann direkt von einer der Brücken aus auf den 13 Meter hohen Wasserfall sehen. Unten befindet sich das Mühlrad, das zu dieser Jahreszeit eben noch durch Wasser angetrieben wird. Am Standort dieser sogenannten oberen Mühle befindet sich auch eine Grillstelle.</p> <p>Insgesamt befinden sich inzwischen fünf Brücken im Bereich der Mühlbachschlucht, wie Adelbert Zeller berichtet, der als Wegewart für den Schwarzwaldverein aktiv ist und für die Freien Wähler im Gemeinderat sitzt. „Im Zuge des Biberrundweges wurde eine neue Brücke aus Holz gebaut“, erläutert er. Unten in der Mühlbachschlucht befindet sich ein Übergang zum zukünftigen Bibererlebnispfad.</p> <p>Zwischen Tengen und dem Teilort Uttenhofen entsteht derzeit ein Pfad, auf dem man in Uttenhofen auf Baumstammbrücken die dortigen Bäche überqueren kann, bestätigt Martina Baldus von der Stadtverwaltung. „Die alten Betonrohre unten in der Mühlbachschlucht wurden im letzten Winter ersetzt“, so Adelbert Zeller. Sichtbar seien auch noch im Bereich der Schranke Wasserzuführungen, die das Wasser zu der mittleren Mühle geleitet haben, um auch dort Energie zu erzeugen.</p> <h2>So kommt der Eselsweg zu seinen Namen</h2> <p>Von der Mühlbachschlucht kann man wieder hinauf in die Altstadt wandern. Der Weg wird als Eselsweg bezeichnet. Den Hintergrund dazu kann Adelbert Zeller erzählen: „Esel haben das gemahlene Mehl von der oberen Mühle hoch in die Stadt getragen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mühlbachschlucht Tengen</span><span>Unterhalb der Stadtmauern von Tengen fällt der Bach in mehreren Fallstufen durch die gleichnamige enge Mühlbachschlucht. Sie ist mit einem Weg über Stiegen und Stege erschlossen. Als Parkplatz bei einem Besuch der Wasserfälle und der Altstadt bietet sich der Volksfestplatz an. Über die Marktstraße geht es abwärts bis zur Brücke über den Stadtgraben und durch das Stadttor in die Hinterburg. Links führt eine Seitengasse zur Kreisstraße. Vor der Brücke über den Mühlbach zweigt der Schluchtweg ab und steigt auf steiler Treppe in den tiefen Tobel hinab. Die höchste Fallstrecke des Baches beträgt 13 Meter. Zurück in der Tengener Altstadt findet der Besucher einige Sehenswürdigkeiten.</span></label></div> <p>Nach der Wanderung kann man sich in der Tengener Altstadt in der Bäckerei und Konditorei „Zum tiefen Keller“ stärken oder im Restaurant Sternen speisen. In der Altstadt selbst finden sich ebenfalls verschiedene Sehenswürdigkeiten. So lohnt sich ein Besuch der St. Georgskapelle, des Hinterburgturms, des Stadttors und der Altstadt mit Brunnen. Auch das ehemalige Obervogtamt unterhalb des Stadttors ist sehenswert.</p> <p>Die Stadt Tengen bietet auch immer wieder Stadtführungen in der Altstadt an. Die nächste findet am Sonntag, 14. September, um 14 Uhr statt und dauert etwa zwei Stunden. Treffpunkt ist am Rathaus. Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder 5 Euro. Anmeldung erforderlich unter <a href="http://www.tengen.de/stadtfuehrungen" target="_blank" title="" rel="noopener">www.tengen.de/stadtfuehrungen</a></p> <p>Welche Schicksale ereilten Stadtbürger auf dem (Grenz-) Land? Wieso besaß der stolze Uradel nur eine halbe Burg und warum blieb von dieser nur noch der Turm stehen? Was passiert, wenn Kleinstaaterei zu winzigen, ge­trennten Kleinst-Städtchen führt? Und wieso wurde Tengen dennoch mit Grafen- und Fürstentitel versehen? Diese Fragen sollen bei der Stadtführung beantwortet werden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wanderung Landschaft Sehenswürdigkeit Reisetip thema-leben-freizeit thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein 13-Meter-Wasserfall und fünf Brücken: Tengener Sehenswürdigkeit lockt Wanderer in den Hegau]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 05:01:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sommerprogramm kommt gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/sommerprogramm-kommt-gut-an;art372462,12479171 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadt zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Ferienangebots. Bei zwei Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Stadt zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Ferienangebots. Bei zwei Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/sommerprogramm-kommt-gut-an;art372462,12479171]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Stadt zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Ferienangebots. Bei zwei Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze



        <p><strong>Tengen</strong> Das Tengener Sommerprogramm bot bereits besondere Programmpunkte. Einige davon zeigten den Kindern den Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt. So gab es beispielsweise einen Ausflug in die Kläranlage. Bernd Maier und Thomas Kentischer konnten sieben Kindern einen Blick hinter die Kulissen geben. Beim Blick durchs Mikroskop konnten die kleinen Forscher selbst das Wasser untersuchen. „Wir sind in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Programm“, erläutert Ramona Huber, die in der Stadtverwaltung für den Bereich Kinder und Jugend zuständig ist. Es habe viele Anmeldungen gegeben und das Interesse unter den Bürgern sei groß gewesen.</p> <p>Ein weiterer Programmpunkt, der mit Natur zu tun hatte, war eine Führung zu den drei Windrädern im Windpark Verenafohren in Wiechs am Randen. Bene Müller, Vorstand des Unternehmens Solarcomplex, erklärte den Kindern die Funktionsweise einer Windkraftanlage. Hier lauteten die Fragen der jungen Teilnehmer: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad? Warum sind erneuerbare Energien so wichtig? Wie entsteht hier Strom und was passiert, wenn kein Wind weht?</p> <p>Bei beiden Punkten blieb es nicht beim Zuhören und Schauen. Es wurde auch noch etwas für die anderen Sinne geboten. Nach dem Besuch der Kläranlage gab es zum Beispiel ein Eis für den Geschmackssinn. Und der Besuch im Windpark endete damit, dass die Kinder selbst Windräder basteln durften. Sie konnten also auch selbst Hand anlegen und etwas Greifbares herstellen.</p> <p>Zahlreiche weitere Punkte waren bislang Teil des Sommerprogramms der Stadt. Darunter ein Besuch beim Imker mit verschiedenen Stationen. Oder das Talheim Camp, bei dem die Jugendlichen sogar übernachten konnten. Die gute Nachricht: Zwar sind die meisten Programmpunkte schon ausgebucht, aber Interessierte haben dennoch die Möglichkeit, mitzumachen. So gibt es bei der Kräuterwanderung und der Stadtführung noch freie Plätze. Die Anmeldung ist unter www.tengen.de/sommerferienprogramm-2025 möglich.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sommerprogramm kommt gut an]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 09:37:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen "Frechheit" und "gar nichts auszusetzen": Meinungen zum Krankenhaus-Essen gehen auseinander  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schlechtes-krankenhaus-essen-in-singen-meinungen-gehen-auseinander;art372458,12478616 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schlechtes-krankenhaus-essen-in-singen-meinungen-gehen-auseinander;art372458,12478616]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        SÜDKURIER-Leser teilen ihre Erfahrungen mit der Verpflegung in der Klinik. Ein Teil der Leser ist mit dem kulinarischen Angebot im Krankenhaus zufrieden. Viele sehen aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.



        <p>Hunderttausende Mahlzeiten pro Jahr stemmt die Küche im Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">Die Köche müssen mit einem knappen Budget wirtschaften und dennoch täglich hunderte Menschen ausgewogen versorgen.</a> Die Verpflegung im Krankenhaus schmeckt aber nicht jedem Patienten. Das sagen die SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser zum Krankenhaus-Essen.</p> <p><em>Leserbriefe geben die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zum Kürzen von Leserbriefen vor. Einsendungen werden nur bearbeitet, wenn sie mit vollständiger Absenderadresse und einer Telefonnummer für Rückfragen versehen sind. Leserbriefe veröffentlichen wir in der Tageszeitung sowie in unseren Digitalmedien mit Namen und Wohnort.</em></p> <h2>Frisches und gesundes Essen hilft bei der Genesung, schreibt Raimund Ritzi aus Öhningen:</h2> <p>Hier zeigt sich, dass Essen und Trinken bei uns wenig zählt. Man gibt horrende Summen ohne Wirkung für den sogenannten Klimaschutz aus und verwehrt den Kranken frisches und gesundes Essen. Dazu wird Abendessen schon am sommerlichen Nachmittag gegen 17 Uhr serviert. Zwei Scheiben Wurst, Streichkäse und schlechtes Brot sind doch fatal für die Genesung und von Genuss weit entfernt. Was ist nur aus Deutschland geworden?</p> <h2>Die Mahlzeiten sind eine Frechheit, schreibt Elisabeth Heilmann aus Öhningen:</h2> <p>Die Überschrift zum Bericht über das Essen im Krankenhaus ist eine Frechheit. Zugegeben: 10 Euro pro Patient und Tag sind wenig. Das berechtigt jedoch nicht dazu, den Patienten ein solches „Mahl“ vorzusetzen, wie das in Singen geschieht. Die Speisen müssen keinesfalls Gourmets genügen, aber normalen Menschen mit normalen Ansprüchen. Wie die beiden Herren in die Kamera lächeln, muss jeden verletzen, der jemals auf ein Mittagessen aus dieser Küche angewiesen war.</p> <h2>Patienten sollten auch Kunden sein, findet Ursula Stamm aus Singen:</h2> <p>Mir ist bekannt, dass das Mittagessen in der Singener Klinik eine Katastrophe ist. Und ich muss sagen, das Abendessen ist auch nicht unbedingt besser. Im Februar bekam ich jeden Abend zum Vesper Tomaten, in dieser Zeit sehr teuer und überhaupt nicht schmackhaft, das Brot war die Vollkatastrophe – ein Graubrot pappig und trocken. Diese Brotsorte bekam mein Bruder als Wegzehrung in den 60 Jahren bei der Bundeswehr. Wahrscheinlich ein Fabrikbrot. In diesem Krankenhaus heißt es nicht saisonal, regional und gesund.</p> <p>Als ich 2021 in der Klinik war, habe ich erneut auf meine Fischallergie hingewiesen. Schon der Geruch von Fisch löst bei mir starke Asthmaanfälle aus. Fisch essen ist für mich tödlich. Was bekam ich am nächsten Tag zum Mittagessen – natürlich Fisch mit Kartoffeln. Ich musste das Essen natürlich ablehnen, ich bekam nichts anderes. Auf meine Anfrage nach einem Joghurt sagte die Pflegekraft, sie kann in der Küche nachfragen, sie bekam als Antwort, die Küche verfügt nicht mehr über Joghurt. Also musste ich bis zum Abend ohne Essen ausharren.</p> <p>Natürlich wurde dieses Versehen auf die Pflegekraft geschoben, angeblich hatte sie es der Küche nicht mitgeteilt. Die arme Frau hat alles richtig gemacht, ich habe es gesehen. In dieser Klinik steht keiner zu seinen Fehlern, alles wird immer aufs Pflegepersonal geschoben, aber es interessiert natürlich niemand. Dazu fällt mir eine Quizfrage ein: Wer bezahlt die Gehälter der Angestellten und auch die der Ärzte? Ich denke, die Patienten. Also ändert einfach mal etwas.</p> <h2>Siegbert Kieninger aus Mühlhausen hat nichts an der Qualität des Essens auszusetzen:</h2> <p>Das andauernde Genörgel um die Qualität des Essens im Singener Krankenhaus kann so nicht unwidersprochen stehen bleiben. Ich selber, mehrere aus der Verwandtschaft und alle, die ich befragt habe zu dem Thema (ehemalige Patienten dieses Hauses), haben nichts, aber auch gar nichts an der Qualität auszusetzen!</p> <p>Bei hunderten Betten und tausenden Angestellten werden da täglich wohl auch tausende Essen serviert. Wenn dann einzelne notorische Nörgler meinen, das Essen schlecht reden zu müssen, sollte man dies eigentlich auch nicht weiter verbreiten. Schon bei der Bundeswehr, an der Uni, der Fachhochschule, in betrieblichen Kantinen habe ich immer Nörgler über das Essen erlebt – einfach nörgeln aus Prinzip.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwischen "Frechheit" und "gar nichts auszusetzen": Meinungen zum Krankenhaus-Essen gehen auseinander]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 16:42:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Mittelstandkundgebung beim größten Volksfest im Hegau findet am Samstag, 25. Oktober, statt. Nun steht fest, wer ans Rednerpult treten wird und zum Mittelstand sprechen soll – passender könnte es derzeit kaum sein.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Mittelstandkundgebung beim größten Volksfest im Hegau findet am Samstag, 25. Oktober, statt. Nun steht fest, wer ans Rednerpult treten wird und zum Mittelstand sprechen soll – passender könnte es derzeit kaum sein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Mittelstandkundgebung beim größten Volksfest im Hegau findet am Samstag, 25. Oktober, statt. Nun steht fest, wer ans Rednerpult treten wird und zum Mittelstand sprechen soll – passender könnte es derzeit kaum sein.



        <p>Winfried Kretschmann (Grüne) hat es schon getan. Gregor Gysi (Die Linke), Cem Özdemir (Grüne) und Jens Spahn (CDU) auch. Traditionell wird um den Festredner beim Schätzele-Markt in Tengen bis kurz vor Veranstaltungsbeginn immer ein großes Geheimnis gemacht. Auf Nachfrage des SÜDKURIER bestätigt Bürgermeister Selcuk Gök am Montag nun aber: Ein Minister kommt in diesem Jahr ans Volksfest. Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) wird sich dem Festzelt stellen.</p> <h2>Konnte Danyal Bayaz nicht mehr Nein sagen?</h2> <p>„Ich freue mich, dass wir mit Finanzminister Danyal Bayaz eine der wichtigsten Positionen in Baden-Württemberg zu uns einladen durften“, so Gök. Der Tengener Rathauschef sei schon seit Jahren im Austausch mit Bayaz, jetzt habe es endlich geklappt. „Ich war zuletzt Anfang des Jahres in Kontakt mit ihm bezüglich der Auszeichnung für das Schloss Blumenfeld und er konnte, glaube ich, einfach nicht mehr Nein sagen“, scherzt Gök.</p> <p>Dabei sei das Thema Finanzen für Gök gerade eines der wichtigsten in Zeiten leerer Gemeindekassen. „Das Land Baden-Württemberg muss die Mittel unkompliziert an Landkreise und Kommunen weiterleiten, denn der Sanierungsstau vor Ort kann nicht allein aus kommunalen Haushalten bewältigt werden“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/mehr-pflichtaufgaben-wenig-handlungsspielraum-in-tengen-und-ein-teurer-sanierungsstau;art372462,12475040" target="_blank" title="Mehr Pflichtaufgaben, wenig Handlungsspielraum: Wie Tengen den Sanierungsstau angehen will">sagte Gök kürzlich im SÜDKURIER-Interview</a>. Die Kommunen stünden mit dem Rücken zur Wand und immer mehr Pflichtaufgaben engen die Handlungsspielräume ein.</p> <p>Im Festzelt könnte es laut Gök demnach auch um das erst kürzlich von der Bundesregierung verabschiedete Sondervermögen von 500 Milliarden Euro gehen. „Es freut uns, dass wir bei der Mittelstandskundgebung ein so gesellschaftlich wichtiges Thema ansprechen können und auch werden. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft“, so Gök.</p> <p>Das Volksfest ist traditionell am letzten Oktoberwochenende und mit über 100.000 Besuchern das größte in der Region. Es ist nach eigenen Angaben auch eines der wichtigsten Volksfeste in Südbaden. Der Schätzele-Markt findet in diesem Jahr vom 24. bis 27. Oktober statt. Am Samstag, 25. Oktober, findet alljährlich um 15 Uhr die große Kundgebung mit Prominenten aus Politik und Wirtschaft statt, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">im vergangenen Jahr kam der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer</a>.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik CDU "Deutscher Bundestag" thema-politik-parteien thema-politik-lokal thema-politik-bund]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 16:21:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Noch strenger als Bio: So viel Arbeit steckt hinter Demeter-Gemüse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/noch-strenger-als-bio-so-viel-arbeit-steckt-hinter-demeter-gemuese;art372461,12478094 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Pestalozzi-Gemüsebau GmbH in Wahlwies werden Tomaten, Gurken und Co. in Demeter-Qualität angebaut. Betriebsleiter Birger Richter verrät, was dahintersteckt und wieso der hohe Preis gerechtfertigt sei.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In der Pestalozzi-Gemüsebau GmbH in Wahlwies werden Tomaten, Gurken und Co. in Demeter-Qualität angebaut. Betriebsleiter Birger Richter verrät, was dahintersteckt und wieso der hohe Preis gerechtfertigt sei.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/noch-strenger-als-bio-so-viel-arbeit-steckt-hinter-demeter-gemuese;art372461,12478094]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        In der Pestalozzi-Gemüsebau GmbH in Wahlwies werden Tomaten, Gurken und Co. in Demeter-Qualität angebaut. Betriebsleiter Birger Richter verrät, was dahintersteckt und wieso der hohe Preis gerechtfertigt sei.



        <p>Qualität hat ihren Preis – diesen Satz werden viele schon einmal gehört haben. Wie viel Wahrheit dahinter steckt, weiß Birger Richter als Betriebsleiter der Pestalozzi-Gemüsebau GmbH ganz genau. Denn der Betrieb baut auf 23 Hektar Gemüse in Demeter-Qualität an und vertreibt dieses auch. Von der Tomate über Gurken, Auberginen, Kräuter und Salate bis hin zur Melone. 30 Mitarbeiter sind über die Saison in der Produktion beschäftigt, kümmern sich um die Pflanzen und den Boden, sortieren, verpacken und waschen die Ware, sagt Richter.</p> <p>Viel läuft da noch in Handarbeit und das schlägt sich letztlich im Preis nieder. In Zeiten steigender Inflation, in denen die Kunden vermehrt aufs Geld achten, sei es da nicht einfach, mit konventioneller Ware zu konkurrieren.</p> <p>„In kaum einem Land in Europa geben die Menschen weniger Geld für Lebensmittel aus als in Deutschland“, sagt Richter bedauernd. Laut Statistischem Bundesamt waren es 2022 lediglich 11,26 Prozent der Gesamtausgaben für den Konsum. Im Nachbarland Frankreich sind es 13,52 Prozent, in Italien 2023 sogar 15,02 Prozent.</p> <p>Der Betriebsleiter ist dennoch überzeugt, dass es sich lohnt, Demeter-Gemüse zu kaufen. Denn: „Der Demeter-Anbau schlägt sich nicht nur im Preis nieder, sondern auch im Geschmack.“ Ohnehin glichen sich die Preise konventionell angebauter Lebensmittel und die aus Demeter-Anbau an. Soll heißen: Während erstere schnell im Preis steigen, seien Demeter-Produkte relativ preisstabil.</p> <p>Das zeigen auch Zahlen des Statistik-Portals Statista, die sich auf Daten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) berufen – zumindest für Bio-Ware. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Kartoffeln. Diese sind aus konventionellem Anbau laut der Statistik von 2022 auf 2023 im Preis um 23,2 Prozent gestiegen, während es bei Bio-Kartoffeln nur 4,7 Prozent waren. Bei Gemüse sind es 9,6 gegenüber 6,2 Prozent. Eine Statistik aus dem Jahr 2020 zeigt dennoch, dass etwa Äpfel aus Bio-Anbau schon 62 Prozent teurer waren als Äpfel vom konventionellen Bauern.</p> <h2>Darum ist der Demeter-Preis so hoch</h2> <p>Der höhere Preis kommt nicht von ungefähr. Denn für den Anbau von Demeter-Gemüse braucht es nicht nur viele helfende Hände, es gibt auch strenge Vorgaben. Und die umzusetzen, ist nicht nur jede Menge Arbeit, sondern kostet auch zusätzliches Geld.</p> <p>Eine dieser Vorgaben ist die Umsetzung des Kreislaufgedankens. Dieser zielt darauf ab, Anbau und Natur miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gehört laut Richter auch, Fruchtfolgen einzuhalten. Er dürfe beispielsweise eine Karotte nur alle sieben Jahre auf den gleichen Boden bringen, um so die Vielfalt an Bodenlebewesen auf dem Betriebsgelände zu fördern. Dadurch braucht es mehr Freilandflächen.</p> <p>Eine weitere Vorgabe ist laut Richter, dass im Gewächshaus erst ab dem 15. Februar sogenannte Warmhauskulturen wie Tomaten, Gurken und Auberginen angebaut werden dürfen – wegen des Energieverbrauchs. Denn der Anbau im Winter sei mit einem hohen Stromverbrauch verbunden. Dennoch ernten die Mitarbeiter rund 250 Tonnen Tomaten im Jahr.</p> <p>Erzeugt wird der Strom auf dem Gemüsebaubetrieb über große Hackschnitzelanlagen, wie Richter bei einer Begehung zeigt. Außerdem dürfe beim Anbau kein künstliches Licht verwendet werden und es müssen Präparate wie Kiesel oder Hornmistsplitter in den Boden eingebracht werden, um das Wachstum anzuregen. „Das alles ist mit sehr viel Handarbeit verbunden“, verdeutlicht der Betriebsleiter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <p>Aber lohnt sich das überhaupt? „Der Demeter-Anbau ist ein Stück weit ein Ideal, dem man sich verschrieben hat“, sagt Richter, der schon seit 17 Jahren in dem Betrieb und seit rund fünf Jahren in leitender Position tätig ist. Als Betrieb müsse man aber auch wirtschaftlich bleiben, deshalb müsse sich die viele Arbeit auch im Preis wiederfinden.</p> <p>Vertrieben werde die Ware über Direktvermarktung, auf dem Betriebsgelände gibt es etwa einen Hofladen, auf Wochenmärkten in Radolfzell und Konstanz, aber auch über den Lebensmitteleinzelhandel. Das Ziel sei zwar, die Ware regional zu betreiben. „Aber wir brauchen auch den Großhandel“, macht Richter deutlich.</p> <p>Die Anfänge des Betriebs gehen auf den Start des Wahlwieser Kinderdorfs im Jahr 1947 zurück. Damals sei es das Ziel der Bewohner gewesen, sich durch Gemüseanbau selbst zu versorgen, was langsam aber stetig wuchs. 1982 hat Familie Richter den Betrieb übernommen, von Anfang an sei es ein Demeter-Betrieb gewesen.</p> <h2>Der Unterschied zwischen Bio- und Demeter-Ware</h2> <p>Und was ist der Unterschied zur Bio-Ware? Richter fasst es in einem Satz zusammen: „Demeter hat mit die strengsten Regeln.“ Während sich Landwirte bei Bio-Ware an die EU-Ökoverordnung halten müssen, gehen Demeter-Betriebe einen Schritt weiter. Zudem seien Demeter-Betriebe untereinander gut vernetzt und würden quasi gegenseitig kontrollieren, dass die strengen Vorgaben eingehalten werden.</p> <p>Doch Wetterextreme machen immer mehr zu schaffen. Der viele Regen im Frühjahr 2024 sei eine besondere Herausforderung gewesen, weil die Pflanzen so unter anderem zu wenig Licht abbekommen haben. Die heißen Sommer sieht Richter hingegen als eine Chance, um Neues auszuprobieren. So ernte und vertreibe der Gemüsebaubetrieb inzwischen auch Melonen. „Das funktioniert schon recht gut“, findet Richter.</p> <p>Dem Pestalozzi-Gemüsebaubetrieb gehe es aber nicht nur darum, Gemüseanbau möglichst umweltschonend zu betreiben, sondern ihm sei auch die soziale Komponente wichtig, sagt Richter. So seien in dem Betrieb aktuell vier Fachwerker angestellt. Dabei handle es sich um Auszubildende mit einem besonderen Förderbedarf, die es sonst auf dem Arbeitsmarkt schwer hätten. Sie würden in dem Betrieb besonders unterstützt, um sich fit für den Arbeitsmarkt zu machen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Noch strenger als Bio: So viel Arbeit steckt hinter Demeter-Gemüse]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:55:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Euro pro Kilometer: Darum sind die Taxitarife im Kreis gestiegen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/drei-euro-pro-kilometer-darum-sind-die-taxitarife-im-kreis-gestiegen;art372432,12477884 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Taxameter läuft scheinbar immer schneller. Gerade ältere und gehbehinderte Menschen sind auf die Fahrdienste angewiesen. Doch in diesem Sommer gab es eine Erhöhung der Preise. Warum ist das so?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Das Taxameter läuft scheinbar immer schneller. Gerade ältere und gehbehinderte Menschen sind auf die Fahrdienste angewiesen. Doch in diesem Sommer gab es eine Erhöhung der Preise. Warum ist das so?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/drei-euro-pro-kilometer-darum-sind-die-taxitarife-im-kreis-gestiegen;art372432,12477884]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Das Taxameter läuft scheinbar immer schneller. Gerade ältere und gehbehinderte Menschen sind auf die Fahrdienste angewiesen. Doch in diesem Sommer gab es eine Erhöhung der Preise. Warum ist das so?



        <p>Fast jeder, der schon mal Taxi gefahren ist, kennt es. Immer wieder ein Blick auf das Taxameter und der Zahl beim Steigen zusehen. Wer regelmäßig mit dem Taxi unterwegs ist, dem könnte es vielleicht schon aufgefallen sein. Seit einiger Zeit läuft das Taxameter scheinbar schneller.</p> <p>Seit Juli gibt es neue Taxitarife im Kreis. Der Grundpreis liegt bei 4,90 Euro. Bei Strecken bis fünf Kilometer kostet der einzelne Kilometer dann drei Euro. Zuvor galt eine Grundgebühr von 4 Euro, pro Kilometer zahlten die Kunden 2,50 Euro.</p> <p>Doch das ist nur der normale Tagestarif. Von 22 bis 6 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen liegt die Grundgebühr bei 6,90 Euro. Ein Großraumtaxi kostet weiterhin 8 Euro an Grundgebühr, nachts 10.</p> <h2>Wer macht die Tarife?</h2> <p>Damit liegt der Kreis nun deutlich über dem Bundesschnitt. Und auch in anderen Städten in Südbaden können Kunden günstiger fahren. So bezahlt man im Kreis Ravensburg, der seine Tarife im August 2025 angepasst hat, eine Grundgebühr von 3,80 Euro. Jeder Kilometer kostet dann 2,70 Euro, in der Nacht 2,90. Doch warum sind die Preise im Kreis Konstanz so hoch?</p> <p>Die Taxitarife werden von den kommunalen Behörden festgelegt. Das ist in Stadtkreisen die jeweilige Stadtverwaltung, in Landkreisen ist dafür das Landratsamt zuständig. Doch wie kommt das Landratsamt Konstanz auf diesen neuen Tarif?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Tarife</span><span>Das Landratsamt ist für die Taxitarife zuständig, weil Taxis zur Daseinsvorsorge gehören. Jeder Mensch hat prinzipiell das Recht, von einem Taxi befördert zu werden. Deswegen müssen Taxifahrer auch von der Behörde lizenziert sein. Auch Busunternehmen können ihre Preise nicht einfach selbst bestimmen, wenn sie im Nahverkehr tätig sind. Dort muss sich ebenfalls an Tarifstrukturen orientiert werden. Die rechtliche Grundlage hierfür bietet das Personenbeförderungsgesetz.</span></label></div> <h2>Wie entstehen die Preise?</h2> <p>Marlene Pellhammer, Sprecherin des Landratsamts, beantwortet diese Frage auf SÜDKURIER-Anfrage. Sie erklärt: „Grundsätzlich sollen Taxitarife den Unternehmern ein kostendeckendes Wirtschaften mit einem angemessenen Gewinn ermöglichen.“ Gleichzeitig gibt es aber auch ein öffentliches Interesse an leistungsgerechten und erschwinglichen Taxipreisen, meint sie weiter.</p> <p>Bei der Erstellung der Preise werde laut der Sprecherin zusätzlich die Auswertungen anderer Taxitarife in der Region einbezogen. Für die Tarife im Kreis Konstanz wirft das Landratsamt vorwiegend einen Blick auf die Preise im Regierungsbezirk Freiburg. Dabei habe sich gezeigt, dass der Kreis bisher am unteren Ende der Preisspanne lag. „Dabei zeigte sich, dass der Landkreis Konstanz [...] selbst nach der Anpassung weiterhin zu den preisgünstigsten Taxitarifen im Regierungsbezirk Freiburg gehört“, so Pellhammer.</p> <h2>Wie sieht es in der Region aus?</h2> <p>Und das stimmt. In anderen Kreisen im Regierungsbezirk gibt es noch teurere Tarife. Beispielsweise kostet die Grundgebühr im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 5,40 Euro, im Kreis Emmendingen oder dem Ortenaukreis sogar 5,70. Auch die Kilometerpreise sind jeweils höher. In Freiburg selbst der Tarif ähnlich wie in Konstanz. Pro Kilometer zahlen Kunden dort jedoch 50 Cent mehr.</p> <p>Außerdem schaue die Behörde auch auf die aktuellen Betriebs- und Personalkosten. Dabei wird der Mindestlohn vollständig in die Kalkulation einbezogen, macht Marlene Pellhammer deutlich. „Personalkosten machen rund 55 bis 60 Prozent der Gesamtkosten eines Taxiunternehmens aus“, erklärt sie weiter.</p> <h2>Decken die Taxis den Bedarf?</h2> <p>Die Taxitarife sind also wie viele Preise auch durch die Betriebskosten gestiegen. Doch für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind die Preise nicht immer einfach zu stemmen. Dennoch erklärt Pellhammer: „Die Bedürfnisse älterer sowie mobilitätseingeschränkter Fahrgäste sind in die Gestaltung des Taxiverkehrs einbezogen.“</p> <p>Für die Bedürfnisse dieser Kundschaft halten mehrere Taxiunternehmen speziell umgerüstete Fahrzeuge bereit, die auch rollstuhlgerecht sind, wie die Sprecherin mitteilt.</p> <p>Im ganzen Landkreis sind 113 Taxis im Einsatz. Das decke den vorhandenen Bedarf. „Darüber hinaus stehen 59 Mietwagen zur Verfügung“, so Marlene Pellhammer. Diese gehören ebenfalls zum Angebot des Gelegenheitsverkehrs und seien vor allem für längere Strecken und Spitzenzeiten eine Ergänzung. Dabei ist es meistens sinnvoll, diese vorzubestellen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Tengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Drei Euro pro Kilometer: Darum sind die Taxitarife im Kreis gestiegen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item></channel>
</rss>