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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:01:00 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:44 +0100</pubDate>
         <title> Radiosender macht das Westbad zur Open-Air-Bühne</title>
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		SWR3 bringt mit seiner "Dancenight" und den "Live-Lyrix" massentaugliche Veranstaltungs-Formate in die Stadt<br>
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SWR3 bringt mit seiner "Dancenight" und den "Live-Lyrix" massentaugliche Veranstaltungs-Formate in die Stadt


   
Ganz im Zeichen von viel Musik, Party und Unterhaltung steht das Westbad am Freitag und Samstag, 6. und 7. Juli. Die "SWR3 Live Lyrix" machen den Auftakt, am Tag drauf folgt die "SWR3-Dancenight". Nach dem Erfolg der Tanznacht im Vorjahr mit rund 1500 Besuchern möchte der Radiosender auch in diesem Jahr dem Bodensee mächtig einheizen. "Im vorigen Jahr hat es den Jungen und Junggebliebenen sehr gefallen. Die Fortsetzung ist ein logische Konsequenz", sagt Markus Dufner, Geschäftsführer der MCD Sportmarketing GmbH, die das Ereignis gemeinsam mit der Bodensee-Therme ausrichtet. Von 19 Uhr bis Mitternacht legt am Samstag, 7. Juli, einer der bekannten SWR3-DJs die besten Songs auf. Ob aktuelle Charthits, Pop, Rock, House oder Partysongs - es ist für jeden Geschmack etwas dabei, und auch Musikwünsche werden erfüllt. Der DJ bindet die Besucher interaktiv in das Programm ein, steht den Fans Rede und Antwort und bewegt sein Publikum zum Feiern und Tanzen. Einen Tag zuvor, am Freitag, 6. Juli, 20.30 Uhr, finden die beliebten "SWR3 Live Lyrix" ebenfalls als Open-Air statt. Auf der Bühne gibt es Kerzenleuchter und große bunte Farbwürfel, die ihr Licht mit der Dramatik der Textzeilen verändern. Bei den Live-Lyrix geht es darum, die Aussage eines Songs in seinen Tiefen zu entdecken und seine Bedeutung zu fühlen. Mit dabei ist die Schauspielerin Alexandra Kamp. Beide Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt. An beiden Tagen schließt das Westbad bereits um 15 Uhr. "Eintritt wird aus diesem Grund nicht verlangt", sagt Peter Koop, Betriebsleiter der Bodensee-Therme. Die Veranstalter wollen die "Dancenight" in Überlingen etablieren und bitten die Anwohnerschaft um Verständnis. "Um Mitternacht ist auf jeden Fall Schluss", so Dufner. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:44 +0100</pubDate>
         <title> Christen vom See kommen zusammen</title>
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         <description><![CDATA[  Zum 15. Mal wird in zwei Wochen ein Internationaler &#214;kumenischer Bodensee-Kirchentag stattfinden, erstmals wird die Stadt &#220;berlingen von 15. bis 17. Juni Gastgeber sein. Mit "wenigen tausend Besuchern" rechnet Ulrich Aeschbach vom Evangelischen Kirchenbezirk &#220;berlingen-Stockach, der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Veranstaltung ist, und macht damit zugleich den unsicheren Erwartungshorizont deutlich.  ]]></description>
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		Zum 15. Mal wird in zwei Wochen ein Internationaler &#214;kumenischer Bodensee-Kirchentag stattfinden, erstmals wird die Stadt &#220;berlingen von 15. bis 17. Juni Gastgeber sein. Mit "wenigen tausend Besuchern" rechnet Ulrich Aeschbach vom Evangelischen Kirchenbezirk &#220;berlingen-Stockach, der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Veranstaltung ist, und macht damit zugleich den unsicheren Erwartungshorizont deutlich.<br>
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Zum 15. Mal wird in zwei Wochen ein Internationaler Ökumenischer Bodensee-Kirchentag stattfinden, erstmals wird die Stadt Überlingen von 15. bis 17. Juni Gastgeber sein. Mit "wenigen tausend Besuchern" rechnet Ulrich Aeschbach vom Evangelischen Kirchenbezirk Überlingen-Stockach, der Geschäftsführer der Veranstaltung ist, und macht damit zugleich den unsicheren Erwartungshorizont deutlich.


   
Eine Anmeldung der Teilnehmer sei nicht erforderlich, da hänge es auch zum großen Teil von der spontanen Entscheidung und vom Wetter ab, wie viele sich am Ende auf dem Land- und Seeweg nach Überlingen aufmachen. Zudem könne die Veranstaltung hier auch manche Touristen ansprechen. Bei guten Voraussetzungen könnten es schon 3000 Teilnehmer an 80 bis 90 Programmpunkten werden, spekuliert Pressesprecher Adalbert Brütsch aus Radolfzell. Vor allem Christen rund um den See werden hier zusammen kommen, auch ein interreligiöser Dialog ist vorgesehen. Neben Gottesdiensten, spirituellen Angeboten und Diskussionen wird es als Novum eine "Lange Nacht der Kirchenmusik" geben, die der evangelische Bezirkskantor Thomas Rink auf die Beine gestellt hat. Für verschiedene Ausstellungen und kulturelle Beiträge laufen die Fäden bei Maria Gratia Rinderer von der katholischen Münstergemeinde zusammen. Bei einem Markt der Möglichkeiten im Badgarten stellt sich das ganze Spektrum kirchlicher Einrichtungen und Initiativen vor. "Wir sind froh, dass wir den Kirchentag endlich wieder einmal hier haben", sagt Ulrich Aeschbach, nachdem das Christentreffen mit Markdorf (1994) und Friedrichshafen (2000) erst zweimal im Bodenseekreis stattgefunden hat. Erfreulich nannte es der Salemer, dass die Ökumene an der Basis sehr gut funktioniere. Die ehemalige und erste Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, die zur Eröffnung am 15. Juni im katholischen Münster sprechen wird, zählt sicher zu den besonderen Magneten des Kirchentags. Doch auch die ehemalige Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, die am 17. Juni im Paul-Gerhardt-Haus über "Gottes gerechte Schöpfung - wer wird sie retten?" predigen wird, hat einen großen Namen. Für die "Lange Nacht der Kirchenmusik" konnte Kantor Thomas Rink ein breites Spektrum an Ensembles und Stilrichtungen gewinnen. "Das geht von traditionellen Kantoreien bis hin zum großen Gospelchor und kleinen 2er- und 3er-Formationen", sagt der Kirchenmusiker, der selbst aus der Schweiz nach Überlingen kam und ein Stück Internationalität widerspiegelt. An vier Spielstätten wird es ab 19 Uhr auch Orgelmusik mit Jazzanklängen geben, Bach und Piazzolla und eine schwarzafrikanische Sängerin wird zu hören sein. Auch vor politisch-kontroversen Themen scheut der Kirchentag nicht zurück. Unter der Überschrift "Eine andere Welt ist möglich" steht ein runder Tisch zur Rüstungsindustrie am Bodensee und ein Podium zum Konflikt zwischen Israel und Palästina auf dem Programm. "Come and SEE" - so lädt der Bodensee-Kirchentag nach Überlingen ein. Schon die Schreibweise für das Leitmotto deutet an, wie mehrdeutig und schillernd das Motto für das Christentreffen ist. Es geht auf ein Wort aus dem Johannes-Evangelium ("Komm und sieh!") zurück, als Philippus einem Zweifler ohne viele Worte rät, sich doch selbst ein Bild von Jesus zu machen. "Komm und sieh!" am See, diese Aufforderung der Verantwortlichen soll auch für Überlingen gelten. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:42 +0100</pubDate>
         <title> Vom Leiden zum Schreiben</title>
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         <description><![CDATA[  "Das ist keine hochtrabende Literatur", wird die &#220;berlingerin Christel Schneider (60) nicht m&#252;de zu betonen. "Es sind kurzweilige Geschichten, die f&#252;r den Leser spannend sein sollen." An Ideen mangelt es der gelernten Technischen Zeichnerin nicht, die schon zur Schulzeit am liebsten Aufs&#228;tze schrieb.  ]]></description>
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		"Das ist keine hochtrabende Literatur", wird die &#220;berlingerin Christel Schneider (60) nicht m&#252;de zu betonen. "Es sind kurzweilige Geschichten, die f&#252;r den Leser spannend sein sollen." An Ideen mangelt es der gelernten Technischen Zeichnerin nicht, die schon zur Schulzeit am liebsten Aufs&#228;tze schrieb.<br>
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"Das ist keine hochtrabende Literatur", wird die Überlingerin Christel Schneider (60) nicht müde zu betonen. "Es sind kurzweilige Geschichten, die für den Leser spannend sein sollen." An Ideen mangelt es der gelernten Technischen Zeichnerin nicht, die schon zur Schulzeit am liebsten Aufsätze schrieb.


   
Doch daran knüpfte sie erst viel später wieder an, nachdem sie in den 1990er Jahren einige persönliche Krisen bewältigt hatte. Damit befasst sich auch ihr erstes Buch, das sie 2003 begann, als die Ängste plötzlich zurückzukehren schienen. "Eines Morgens fing ich an, alles aufzuschreiben, so als müsste ich meine Erinnerungen und Gedanken endlich sortieren und festhalten", beschreibt Christel Schneider den Einstieg: "Mein rechter Zeigefinger flog förmlich über die Tastatur meines Computers und als ich endlich Pause machen konnte, da war es dunkel und ich hatte noch nichts gegessen. Aber ich war glücklich, denn ich war auf dem richtigen Weg." Dieser Weg führte sie von der Problembewältigung zur Passion - vom Leiden an sich selbst zur Lust am Schreiben. Als sie mit dem Schreiben anfing, hatte sie die Talsohle durchschritten, die sie dann in ihrem ersten Büchlein "Kindheit mit Spätfolgen" be- und aufarbeitete. Es waren keine Traumata, die sie erlebt hatte, es war der gewöhnliche Alltag in einer Schwarzwaldfamilie in den 1950er Jahren, mit all seiner Enge, die pubertierende Jugendliche in ihrem Freiheitsdrang einschränkten. Die späteren Probleme führt sie auf die weibliche Midlife-Crisis zurück, die sie nicht deuten konnte und verheimlichen wollte. Ihre Schilderungen sieht Schneider geradezu als Lebenshilfe für andere Frauen, wie ihr Freundinnen nach der Lektüre bestätigten. Die befreiende Wirkung hatte mehrere Effekte. Christel Schneider schrieb sich nicht nur den Kummer von der Seele, sondern entdeckte eine Begabung. "Ich weiß am Anfang noch nicht, wie das Buch endet", sagt sie. Das verändert sich in mehreren Durchgängen, bisweilen fügt sie vorne noch weitere Figuren für neue Handlungsebenen ein. Wie das Buch endet, darauf wird auch der Leser immer neugieriger, wenn er "Vom Weg abgekommen?" zur Hand nimmt. Eine geplante Geburtstagsparty von Jugendlichen auf einer Schwarzwaldhütte, plötzlich einsetzender Schneefall, ein junger Pfarrer und ein Banküberfall auf dem Dorf sorgen für eine spannende Melange, deren Zusammenhang sich nur allmählich enthüllt. Zwischen Paris und Villingen changiert die Handlung beim dritten Buch: Die Studentenunruhen und die 1968er-Demonstrationen in der Metropole bringen eine politische Facette in die Geschichte "Türen der Zeit". Ebenso wie die Rückblende auf das Paris im Jahr 1937, wo das Schicksal einer jungen jüdischen Familie beginnt, das bis hinein in die späten Sechzigerjahre beschrieben ist. Drei junge, kriminelle Franzosen geraten immer mehr ins Abseits, bis eines Tages ein Mord geschieht. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:41:43 +0100</pubDate>
         <title> Ein Dach für vier Chöre</title>
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		Konzertverein sucht neue Mitglieder, S&#228;nger und Sponsoren<br>
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Konzertverein sucht neue Mitglieder, Sänger und Sponsoren


   
Am Gymnasium Überlingen hat sich der Konzertverein etabliert. Er stellt das Vereinsdach für die Schüler-Chöre und für den so genannten E-L-F-Chor aus Eltern, Lehrern und Freunden dar. Im März 2010 wurde der Konzertverein der Chöre des Gymnasiums Überlingen gegründet, um die Arbeit von Chorleiter Arno Nyc, Musik- und Deutschlehrer, und seiner Frau Claudia, die als Korrepetitorin tätig ist, zu unterstützen. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, vier Chöre (Unterstufenchor mit den Klassen 5 und 6/7, der Chor der Klassen 8 bis Kursstufe 2 und der Eltern-Lehrer-Freunde-Chor), in denen jedes Jahr bis zu 250 Sänger im Alter von zehn bis über 70 Jahre singen, zu verwalten und deren Konzerte zu organisieren. Der satzungsmäßige Zweck wird insbesondere durch Aufführungen im Rahmen öffentlicher Konzerte des Gymnasiums Überlingen, durch eigene Konzerte und die Chorarbeit mit Kindern und Jugendlichen verwirklicht. Neue Sänger, Mitglieder und Sponsoren sind jederzeit willkommen. Schüler zahlen für ihre Mitgliedschaft keinen Beitrag, Studenten zehn Euro pro Jahr, Erwachsene 20 Euro pro Jahr. Eine Fördermitgliedschaft kostet 200 Euro pro Jahr. Singen ist nicht in erster Linie verpflichtend für eine Vereinsmitgliedschaft. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 19:08:52 +0100</pubDate>
         <title> Motorbrand verqualmt La Piazza-Tiefgarage</title>
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		Ein technischer Defekt war daf&#252;r verantwortlich, dass der Motor eines auf dem Parkdeck des Einkaufszentrums geparkter Kleinwagen Feuer fing. Die Brandmelder schlugen an und die Feuerwehr hatte die Sache schnell im Griff.<br>
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Ein technischer Defekt war dafür verantwortlich, dass der Motor eines auf dem Parkdeck des Einkaufszentrums geparkter Kleinwagen Feuer fing. Die Brandmelder schlugen an und die Feuerwehr hatte die Sache schnell im Griff.


   
Eine junge Angestellte der im La Piazza ansässigen Bäckerei war mit ihrem Auto zur Arbeit gefahren und stellte ihren Wagen kurz vor 6 Uhr ordnungsgemäß auf dem Parkdeck ab. Kurze Zeit später begann der Motor zu brennen. Da die Brandmelder ordnungsgemäß auslösten, war die Freiwillige Feuerwehr Überlingen rasch zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern. Allerdings drang beim Eintreffen der Wehr dichter Rauch aus dem Parkdeck. Ob durch das Feuer ein Schaden am Gebäude entstanden ist, müssen Überprüfungen durch einen Statiker ergeben. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt. (mba)  ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:52 +0100</pubDate>
         <title> Putzfee entpuppt sich als Diebin</title>
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         <description><![CDATA[  Frau sucht sich gezielt Senioren als Opfer aus - Vorbestrafte muss jetzt ins Gef&#228;ngnis  ]]></description>
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		Frau sucht sich gezielt Senioren als Opfer aus - Vorbestrafte muss jetzt ins Gef&#228;ngnis<br>
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Frau sucht sich gezielt Senioren als Opfer aus - Vorbestrafte muss jetzt ins Gefängnis


   
Sie agierte immer nach derselben Masche: Zuerst inserierte die 44-Jährige und bot sich als Putzfee "gerne Senioren" an, dann meldete sie sich unter ihrem Mädchennamen und nach wenigen Putzstunden fehlte den überwiegend älteren Auftraggebern Geld. Wieder einmal stand die Frau deswegen vor dem Amtsgericht Überlingen, wo sie wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, diesmal ohne Bewährung, verurteilt wurde. Rund zwei Monate, einmal die Woche, half die Angeklagte einer 72-Jährigen. "Dann hab ich's geschmissen, weil die hatte Launen, das hat mir nicht gefallen", begründete die 44-Jährige ihren Entschluss, mit dem Putzen aufzuhören. Nicht gefallen hatte der Seniorin, dass "nach jedem Putzen Geld und einmal der ganze Geldbeutel" fehlte. Ihre Beschwerden auf dem Anrufbeantworter der ehemaligen Putzhilfe hatte diese ignoriert. Von Richter Harald Gürtler angesprochen, warum sich die Angeklagte in ihren Anzeigen gezielt an Senioren richte, meinte sie:  "Wenn Sie darauf spekulieren, dass ich mich so bei denen einschleiche, das stimmt nicht. Ich formuliere es so, dass es ansprechend ist." Sie habe sich sogar von einer Putzstelle verabschiedet, weil dort "geklaut wurde wie die Raben" und sie Angst hatte, dass ihr das untergeschoben werde. "Bei den Senioren ist es einfacher zu putzen. Die gucken nicht unters Bett oder die Schränke und kontrollieren nicht alles", sagte sie. Als Geld fehlte, hatte die 72-Jährige zunächst an ihrem Verstand gezweifelt, berichtete diese: "Anfangs dachte ich, ich spinne." Zuerst war ihr Portemonnaie leer, dann ein Sparschwein, später einmal fand sie ihren - leeren - Geldbeutel an einer Stelle wieder, wo sie ihn nie hinlege. Ihr Vertrauen in die 44-Jährige wurde nicht belohnt: Während sie ihr bei der Arbeit nicht im Weg stehen wollte und sich nachmittags hinlegte, entfernte die Putzhilfe nicht nur Staub, sondern auch Scheine und machte sich dann aus dem Staub. Erst als die Rentnerin ganz sicher war, dass sie beklaut worden war, rief sie die 44-Jährige an und bot ihr zunächst an, das Geld zurückzulegen, andernfalls informiere sie die Polizei. Daraufhin habe jemand eine Torte vor ihre Türe gedonnert und ihren Briefkasten angezündet. Die Rentnerin verdächtigte die 44-Jährige. "Ich habe sie angezeigt, weil dauernd die Anzeige in der Zeitung war und ich dachte, wenn man da nichts macht, werden die alten Leute immer beklaut. Außerdem hat mich meine Familie dazu gedrängt", so die 72-Jährige. Richter Gürtler schloss mit Fragen aus, ob auch jemand anderer in Betracht für den Diebstahl kommen könnte. Der Verdacht gegen die Angeklagte erhärtete sich, nachdem kein Geld mehr fehlte, als sie dort nicht mehr putzte. Sieben Einträge hat die Angeklagte, die erste Verurteilung sprach ein Berliner Amtsgericht aus, ansonsten stand die 44-Jährige in Überlingen und in Stockach wegen Diebstählen vor Gericht sowie wegen Computer-Betrugs: Mit einer Scheckkarte hatte sie nicht nur für eine auf den Rollstuhl angewiesene Dame in Meersburg Geld abgehoben, sondern auch für sich tausende Euros. Da der Staatsanwalt befürchtete, dass die Angeklagte ihre Masche weiterverfolgt, beantragte er angesichts einschlägiger Vorstrafen und Bewährungsbruchs acht Monate Gefängnis. Freispruch forderte dagegen der Verteidiger. Seines Erachtens reiche die Beweisaufnahme nicht für eine Verurteilung aus, führte er Widersprüche bei den Angaben zu den Putzzeiten an, verwies auf einen angeführten Tag, an dem seine Mandantin woanders tätig war, und sah einen gewissen Belastungseifer bei der Geschädigten. Doch der Richter war von der Schuld der 44-Jährigen überzeugt, belegt mit der Anbahnung des Vertragsverhältnisses bis zu dem Zeitraum, in dem Geld verschwunden war. "Das wissen wir aus anderen Verfahren, alles erinnert an vergangene Fälle." An einen Vorfall habe sich die Rentnerin genau erinnert: Sie hatte für einen Schuhkauf Geld eingesteckt an dem Tag, an dem die Angeklagte auch bei ihr geputzt hatte. Das Geld fehlte später. Er habe an der Aussage der Rentnerin keinen Zweifel und den Vorwurf des Belastungseifers stellte er in Abrede: "Bis sie zur Polizei ist, hat es lange gedauert und sie hatte Skrupel, das zu tun." Wegen des klaren Bewährungsbruchs müsse man der Angeklagten eine deutliche Grenze aufzeigen und dürfe ihr keine Bewährung mehr geben: "Es ist illusorisch anzunehmen, dass es in Zukunft anders wird." Die Angeklagte hat Berufung eingelegt, das Verfahren wird im Landgericht neu verhandelt. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:52 +0100</pubDate>
         <title> Der Pausensnack ist selbst gemacht</title>
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         <description><![CDATA[  "Unsere Schule lebt vom Klima der Achtung, der Offenheit und des Miteinanders. Die Menschen in und um unsere Schule pr&#228;gen mit ihrer Pers&#246;nlichkeit das Erscheinungsbild und Profil der Franz-Sales-Wocheler-Schule." Dieses Leitbild steht nicht nur auf dem Papier oder auf der anspruchsvollen Website im Internet, es ist in Klassenzimmern, auf den G&#228;ngen und im Pausenhof mit H&#228;nden zu greifen.Gut 50 Jungen und M&#228;dchen besuchen die neun Klassenstufen der &#220;berlinger F&#246;rderschule.  ]]></description>
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		"Unsere Schule lebt vom Klima der Achtung, der Offenheit und des Miteinanders. Die Menschen in und um unsere Schule pr&#228;gen mit ihrer Pers&#246;nlichkeit das Erscheinungsbild und Profil der Franz-Sales-Wocheler-Schule." Dieses Leitbild steht nicht nur auf dem Papier oder auf der anspruchsvollen Website im Internet, es ist in Klassenzimmern, auf den G&#228;ngen und im Pausenhof mit H&#228;nden zu greifen.Gut 50 Jungen und M&#228;dchen besuchen die neun Klassenstufen der &#220;berlinger F&#246;rderschule.<br>
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"Unsere Schule lebt vom Klima der Achtung, der Offenheit und des Miteinanders. Die Menschen in und um unsere Schule prägen mit ihrer Persönlichkeit das Erscheinungsbild und Profil der Franz-Sales-Wocheler-Schule." Dieses Leitbild steht nicht nur auf dem Papier oder auf der anspruchsvollen Website im Internet, es ist in Klassenzimmern, auf den Gängen und im Pausenhof mit Händen zu greifen.Gut 50 Jungen und Mädchen besuchen die neun Klassenstufen der Überlinger Förderschule.


   
Schulleiterin Anja Neumaier macht nicht nur ihren Schützlingen Mut, wenn sie - wie jüngst bei einer Sitzung des Kulturausschusses - die Stadträte in ihren Räumen begrüßen dürfen und sich nicht scheuen, wie bei der wöchentlichen Schulversammlung ans Mikrofon zu treten; sie motiviert auch ihr engagiertes Team an Pädagogen, die den verschiedenen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden versuchen. Wichtigstes Anliegen darüber hinaus ist, so Neumaier, "die Bestärkung der Kinder in ihrer Selbstständigkeit und in der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung". Insgesamt führe dies für die Förderschüler zu einem höheren Selbstwertgefühl, zu größerer Motivation und Freude am Lernen. Dass dieses Prinzip von der ganzen Schulgemeinschaft getragen wird, zeigte sich auch bei dem Vor-Ort-Termin des städtischen Gremiums. In die Präsentation des Schulkonzepts war das ganze Lehrerteam mit einbezogen, viele Eltern waren unter den Zuhörern und die Schüler selbst hatten für die Gäste einen Snack gebacken. Für die Jungen und Mädchen ist dieser Einsatz nichts Außergewöhnliches. Einmal pro Wochen backen sie Waffeln oder Pizza als abwechslungsreichen Pausensnack, vom Erlös können sie sich bei der Klassenfahrt eine besonderes Erlebnis leisten. "Die Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler am Schulalltag und ihre Beiträge bereichern das Schulleben", sagt Anja Neumaier. Eltern werden als "Experten für ihr Kind" Ernst genommen. In Projekte und schulische Veranstaltungen werden sie nach Möglichkeit ebenfalls eingebunden. Individuelle Förderung, wie sie auch andere Bildungseinrichtungen immer stärker auf ihre Fahnen geschrieben haben, eine konzertierte Aktion von Lehrern, Eltern und diagnostische Experten gehören an der Franz-Sales-Wocheler-Schule schon seit vielen Jahren zum festen Programm. Erklärtes Ziel dieser gemeinsamen Bemühungen ist es, die Schülerinnen und Schüler "nach Möglichkeit so weit zu stabilisieren, dass die Rückschulung an eine allgemeine Schule möglich wird", erklärt Anja Neumaier. Gegebenenfalls unterstützen die Lehrer diese Integration, Alternative ist ein Hauptschulabschluss in Form einer Schulfremdenprüfung. Um ihren Jugendlichen trotz aller Hemmnisse Erfolg versprechende Zukunftsperspektiven zu entwickeln, legt die Schule auch großen Wert auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten, mit Betrieben und Vereinen, sozialen Gruppen und insbesondere mit berufsvorbereitenden Einrichtungen. Besuche auf dem Lernobsthof Kitt gehören ebenso dazu wie die Teilnahme an Altstadtlauf oder Früchtleturnier. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:51 +0100</pubDate>
         <title> Die neue Chefin des Helios-Spitals ist die alte</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/2U0x1zJWC0I/5529880</link>
         <description><![CDATA[  Ramona Engel, die das Helios-Spital &#220;berlingen bis April 2010 leitete, folgt Johannes Danckert nach und ist wieder Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin.  ]]></description>
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		Ramona Engel, die das Helios-Spital &#220;berlingen bis April 2010 leitete, folgt Johannes Danckert nach und ist wieder Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin.<br>
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Ramona Engel, die das Helios-Spital Überlingen bis April 2010 leitete, folgt Johannes Danckert nach und ist wieder Geschäftsführerin.


   
Die 380 Mitarbeiter des Überlinger Helios-Spitals haben eine neue Chefin, die ihre alte ist: Seit Anfang April ist Ramona Engel (32) wieder Geschäftsführerin des Krankenhauses, das sie im April 2010 in die Babypause verlassen hatte; damals hieß sie noch Ramona Teuber. "Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt die Nachfolge von Dr. Danckert - sozusagen wieder - antritt", sagte Corinna Glenz, die für Baden-Württemberg und Bayern zuständige Regionalgeschäftsführerin der Helios-Kliniken-Gruppe. In den vergangenen zwei Jahren hatte Johannes Danckert die Geschäftsführung inne, er verließ den Helios-Verbund und nahm ein Angebot in seiner Heimatstadt Berlin an. Seit April 2010 brachte Ramona Engel nicht nur zwei Kinder zur Welt, sondern leitete vorübergehend auch noch ein Helios-Klinikum in Oberstaufen. Jetzt aber freue sich total, wieder hier zu arbeiten, sagte die Tuttlingerin, die 2004 als Assistentin des Geschäftsführers ins damals noch städtische Krankenhaus kam. Nach dem Verkauf des Hauses wurde sie 2007 erste Geschäftsführerin des Überlinger Helios-Spitals. "Dass sie zurück kommt", sagte Glenz, "ist auch deshalb gut, weil einige Projekte, die wir damals angestoßen hatten, immer noch laufen - wir sind glücklich, mit ihr eine sehr erfahrene Klinikchefin an den Standort zurück bekommen zu haben." Engel erinnerte daran, was sich in den vergangenen Jahren alles tat. "Das Haus ist vom Dach bis untern Keller modernisiert und renoviert. Die Medizintechnik wurde komplett ausgetauscht: Es gibt wahrscheinlich kein Haus in der Region das moderner ist als das Helios-Spital Überlingen." Nach Umbau und Erweiterung des Hauses auf elf Abteilungen, erst im Oktober 2011 war die Gefäßchirurgie dazu gekommen, nannten Glenz und Engel als Nahziel die Konsolidierung. "Nach einem Umbau und Ausbau dieser Größenordnung braucht es eine Ruhephase", sagte Engel. "Jetzt müssen wir die Organisation so hinbekommen, wie unsere Patienten das erwarten und wir müssen die Strukturen festigen. Die Patientenversorgung läuft schon gut, wir wollen aber, dass sie optimal ist." ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:52 +0100</pubDate>
         <title> Erdbeerfest auf dem Bauernmarkt</title>
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         <description><![CDATA[  Der Bauernmarkt steht am kommenden Samstag, 2. Juni, ganz im Zeichen der Erdbeere. "Wir Bauern aus der Region", teilen die Marktbeschicker mit, "laden Sie ein, eine kleine Auszeit zu nehmen und es sich bei uns auf dem M&#252;nsterplatz gem&#252;tlich zu machen bei frischem Erdbeerkuchen und Erdbeeren mit Joghurt aus Schafmilch." Gleichzeitig erwarten die Bauern eine Gruppe von Landwirten und G&#228;rtnern aus S&#252;dtirol zu Besuch.  ]]></description>
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		Der Bauernmarkt steht am kommenden Samstag, 2. Juni, ganz im Zeichen der Erdbeere. "Wir Bauern aus der Region", teilen die Marktbeschicker mit, "laden Sie ein, eine kleine Auszeit zu nehmen und es sich bei uns auf dem M&#252;nsterplatz gem&#252;tlich zu machen bei frischem Erdbeerkuchen und Erdbeeren mit Joghurt aus Schafmilch." Gleichzeitig erwarten die Bauern eine Gruppe von Landwirten und G&#228;rtnern aus S&#252;dtirol zu Besuch.<br>
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Der Bauernmarkt steht am kommenden Samstag, 2. Juni, ganz im Zeichen der Erdbeere. "Wir Bauern aus der Region", teilen die Marktbeschicker mit, "laden Sie ein, eine kleine Auszeit zu nehmen und es sich bei uns auf dem Münsterplatz gemütlich zu machen bei frischem Erdbeerkuchen und Erdbeeren mit Joghurt aus Schafmilch." Gleichzeitig erwarten die Bauern eine Gruppe von Landwirten und Gärtnern aus Südtirol zu Besuch.


   
Sie gehören zu einer Marktgemeinschaft, die auf den Bauernmärkten in Meran, Lana und Marling ihre erzeugten Produkte anbieten. Der Begegnung dient dem persönlichen Kennenlernen und dem Erfahrungsaustausch. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:39:52 +0100</pubDate>
         <title> Kinderprogramm zur Ausstellung</title>
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         <description><![CDATA[  Zur spannend inszenierten Pr&#228;sentation "Das Geheimnis der Heidenh&#246;hlen" gibt es ab Samstag F&#252;hrungen f&#252;r alle von 8 bis 14  ]]></description>
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		Zur spannend inszenierten Pr&#228;sentation "Das Geheimnis der Heidenh&#246;hlen" gibt es ab Samstag F&#252;hrungen f&#252;r alle von 8 bis 14<br>
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Zur spannend inszenierten Präsentation "Das Geheimnis der Heidenhöhlen" gibt es ab Samstag Führungen für alle von 8 bis 14


   
Vom ersten Tag an lockte die Anfang April eröffnete Ausstellung die Besucher ins Städtische Museum: "Das Geheimnis der Heidenhöhlen" erinnert auf vielfältige Weise, begehbare Installationen inklusive, an jenen verwunschenen Ort, von dem schon Dichter Victor von Scheffel schwärmte und der heute nur noch Erinnerung ist. Weite Teile der Sandsteingänge wurden beim Straßenbau 1849 abgetragen, der Rest 1959 unwiderruflich zerstört. Begleitend zu den regelmäßigen Führungen beginnen am kommenden Samstag, 2. Juni, speziell auf junge Ausstellungsbesucher zugeschnittene Führungen. Unter dem Titel "Sicher ist sicher" schlägt das Kinder- und Jugendprogramm für alle von 8 bis 14 einen "erlebnisreichen Bogen von den einstigen Goldbacher Höhlen zur Überlinger Stadtbefestigung". Vermutlich wurden die Höhlen auch gegraben, um sich vor Angreifern in Sicherheit bringen zu können. Im Stadtgraben unter dem St. Johann-Turm wird anschließend klar, dass die mächtigen Mauern, Gräben und Türme für Überlingen ebenfalls die Funktion erfüllten, Schutz zu bieten. Um die einstige Stadtbefestigung genauer kennen zu lernen, suchen die Teilnehmer in zwei konkurrierenden Teams nach versteckten Teilen im Stadtgraben. Mit den Funden ausgestattet, besteigen sie den St. Johann-Turm. Hier erleben sie den grandiosen Rundblick. Aber auch Teamwork ist gefragt, denn aus den Teilen soll ein ganzes Bild entstehen. ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:53 +0100</pubDate>
         <title> Lesemarathon mit Hund</title>
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		Zweite Auflage der Kinder- und Jugendbuchtage<br>
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Zweite Auflage der Kinder- und Jugendbuchtage


   
Spannend, abwechslungsreich und wirklich originell: So lässt sich das Programm der zweiten Kinder- und Jugendbuchtage, die vom 18. bis zum 24. Juni in Überlingen stattfinden, trefflich beschreiben. Da spielt ein Hund eine Rolle, aber den nimmt der Verein "Lesezeichen", der die Kinder- und Jugendbuchtage organisiert, keineswegs an die Leine, sondern lässt ihn frei: Kinder sollen ihm vorlesen. "Dadurch wird die Vorlese-Hemmschwelle abgebaut", erklärt Organisatorin Christina Walz. Stattdessen legt der Verein aber Bücher an die Leine: Insgesamt 50 Bücher werden auf Bänken an der Seepromenade und in der Innenstadt angebunden - für Schmökerstunden zwischendurch. Die Leine sorgt dafür, dass die Bücher nicht von gar zu interessierten Lesern mitgenommen werden. Die sollen nämlich in das große Beduinenzelt kommen, das im Badgarten aufgebaut ist. Hier gibt es jeden Tag Lesungen mit lokalen Autoren und "Diwan-Diskussionen" mit bekannten Schriftstellern, die vormittags in den Schulen lesen. Und wenn gerade keine Veranstaltung im Zelt stattfindet, stehen Lesezeichen-Mitglieder gerne für spontane Lesungen bereit. Außerdem gibt es im Beduinenzelt jede Menge Bücher - wer will, darf schmökern. Übrigens: Es werden auch Lesungen auf dem Schiff angeboten. Viele Geschichten rund um die Welt werden auf See von den Lesezeichenmitgliedern präsentiert. Allerdings geht es bei den Kinder- und Jugendbuchtagen nicht nur ums Lesen, sondern auch ums Schreiben: Beim Schreibwettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgefordert, ein Gedicht oder eine Erzählung, die mit den Buchstaben Üb (für Überlingen) beginnen, zu schreiben und einzusenden. Die besten Geschichten werden im Herbst im extra zu diesem Zweck erscheinenden Buch "Überlingen liest" veröffentlicht. Auch nett: die Geschichten-Poststelle in der Stadtbücherei. Hobbyschriftsteller können hier ihre Geschichte in einem Briefumschlag abgeben und bekommen dafür eine andere Geschichte, die ein anderer Teilnehmer geschrieben hat. "Das ist ein richtiger Geschichtentausch", freut sich Christina Walz. Zahlreiche Seminare für Erwachsene sorgen dafür, dass auch diejenigen, die die Kinder ans Lesen heranführen sollen, nicht zu kurz kommen. Außerdem hat der Verein Lesezeichen in Kooperation mit dem Familientreff Kunkelhaus einen Nachmittag für Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund organisiert. "Da geht es einfach auch darum, Hemmschwellen abzubauen", erklärt Sibylla Kleffner vom Organisationsteam. Die Kinder bekommen von der Stiftung Lesen dann auch ein Bilderwörterbuch geschenkt. Bilderbücher stehen in den Kindergräten ebenfalls hoch im Kurs. Hier liest je ein Mitglied des Vereins Lesezeichen vor, die Buchseiten werden gleichzeitig an eine Leinwand gebeamt. Etwas ganz Besonderes ist auch der Märchentag am 21. Juni. Da gibt es zum Beispiel Mitspinn-Theater mit Tinka Kleffner und Michael Dietrich, und abends einen Vortrag mit der Pädagogin Helga Zitzlsperger zu der Frage, ob Märchen eigentlich noch zeitgemäß sind. ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:53 +0100</pubDate>
         <title> Aufspaltung soll Thema werden</title>
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         <description><![CDATA[  Geht der F&#246;rderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf, unter dessen Dach zum einen die &#246;rtlichen Vereine versammelt sind, zum anderen aber auch die Tr&#228;gerschaft eines Kindergartens mit neuerdings drei Gruppen integriert ist, einer Aufspaltung in diese beiden Bereich entgegen? Akut ist ein solcher Schritt nicht, aber auf der Mitgliederversammlung wandte sich Ronny A.  ]]></description>
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		Geht der F&#246;rderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf, unter dessen Dach zum einen die &#246;rtlichen Vereine versammelt sind, zum anderen aber auch die Tr&#228;gerschaft eines Kindergartens mit neuerdings drei Gruppen integriert ist, einer Aufspaltung in diese beiden Bereich entgegen? Akut ist ein solcher Schritt nicht, aber auf der Mitgliederversammlung wandte sich Ronny A.<br>
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Geht der Förderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf, unter dessen Dach zum einen die örtlichen Vereine versammelt sind, zum anderen aber auch die Trägerschaft eines Kindergartens mit neuerdings drei Gruppen integriert ist, einer Aufspaltung in diese beiden Bereich entgegen? Akut ist ein solcher Schritt nicht, aber auf der Mitgliederversammlung wandte sich Ronny A.


   
Knepple mit der Bitte an den Vorstand, sich bis zur nächsten Zusammenkunft einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Knepples Vorstoß hat einen konkreten Hintergrund: Der Kindergartenbetrieb ist etwas ins Trudeln geraten. Mit Kindergartenleiterin Christiane Zeller-Maier und ihrer Kollegin Sabine Knepple sind vor kurzem, wie in den verschiedenen Berichten zum Ausdruck kam, zwei pädagogische Zugpferde von Bord gegangen, mit denen der Aufbau des Kindergartens in örtlicher Regie eng verbunden ist. "Mich schmerzt das sehr", bedauerte Isolde Idda, die frühere Ortsvorsteherin von Deisendorf und als solche intime Kennerin des Kindergartens von Geburt auf, in einer feinsinnigen Würdigung der Beiden. Allerdings in deren Abwesenheit. "Wir kennen die Ursachen nicht, wie es zu dieser Situation gekommen ist, aber wir sollten versuchen, sie zu ergründen und entsprechend zu reagieren, damit wir eines Tages nicht noch einmal in solch eine Lage hineinschlittern", sagte Ronny A. Knepple. Seit der Kindergarten unter dem Dach des Fördervereins im Jahr 1997 aus der Taufe gehoben wurde, habe sich dessen Struktur total verändert. "Vielleicht sollten wir dieser Tatsache Rechnung tragen und die beiden Bereiche Vereine und Kindergarten voneinander trennen", meinte Knepple. Denn der Kindergartenbetrieb habe sich von der ursprünglich rein ideell geprägten Ausrichtung als Kinderbetreuungseinrichtung für Deisendorf zu einer offenen Kinderbetreuungsstätte mit sechsstelligen Umsätzen entwickelt. "Was hat das noch mit einem Musikverein oder einer Soldatenkameradschaft zu tun?", fragte sich Knepple. Begonnen hat der Deisendorfer Kindergarten 1997 im sogenannten Storchennest in der Grundschule mit 15 Kindern und zwei Erzieherinnen. Aus dem ursprünglichen Storchennest mit einer Gruppe ist im November vergangenen Jahres ein Kinderhaus geworden. Mit seither zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren und einer Waldkindergarten-Gruppe. Statt zwei Erzieherinnen arbeiten heute zehn Betreuungskräfte in der Einrichtung. Die Personal- und Betriebskosten beliefen sich, wie der Fördervereinskassierer Walter Idda auf der Mitgliederversammlung darlegte, auf 188 000 Euro. Diesen Ausgaben standen 203 000 Euro gegenüber. Daraus resultierte erstmals seit mehreren Jahren wieder ein positives Jahresergebnis aus dem Kindergartenbetrieb, und zwar in Höhe von 15 000 Euro. Dazu könnten noch, wie Walter Idda ausführte, nachträglich noch 22 000 Euro aus einer wahrscheinlichen Nachzahlung seitens der Stadt nachkommen. Augenblicklich steht auf dem Kindergartenkonto ein Guthaben von 48 000 Euro. Idda warnte aber vor Euphorie. Denn ab Mitte dieses Jahres entfalle der Zuschuss vom Kreis für spezielle Betreuungsmaßnahmen, der im vergangenen Jahr 5500 Euro betrug. Zudem würden die Kriterien für die Betriebserlaubnis schärfer, erklärte Idda. Augenblicklich könne man den geforderten Personalschlüssel nicht ganz erfüllen, das wirke sich mindernd auf die öffentliche Förderung aus. Hinzu komme, dass man die mit der Stadt vereinbarte Platzförderungspauschale nicht ganz erfüllen könne. In einer Kleinkindergruppe fehle ein halber Platz, um die Mindestbelegungsquote von 85 Prozent zu erfüllen. Da hofft man, dass die Stadt ein Auge zudrückt und die Platzpauschale nicht mindert. ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 01:41:54 +0100</pubDate>
         <title> Personelle Verluste</title>
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         <description><![CDATA[  Der F&#246;rderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf muss Abg&#228;nge aus dem "Arbeitskreis Kindergarten" verkraften  ]]></description>
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		Der F&#246;rderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf muss Abg&#228;nge aus dem "Arbeitskreis Kindergarten" verkraften<br>
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Der Förderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf muss Abgänge aus dem "Arbeitskreis Kindergarten" verkraften


   
Der Förderverein Dorfgemeinschaft Deisendorf bleibt für die nächsten drei Jahre unter der bewährten Führung von Matthias Strehl. Er wurde auf der Mitgliederversammlung einstimmig für eine weitere Amtsperiode gewählt. Personelle Veränderungen gab es hingegen im Arbeitskreis Kindergarten. Aus familiären Gründen sind Heike König und Sonja Kretzer aus dem Arbeitskreis Kindergarten ausgeschieden. Sonja Kretzer war bisher Vorsitzende dieses Arbeitskreises. Die beiden freigewordenen Posten konnten jedoch nur zur Hälfte wieder besetzt werden. Jürgen Kempter wurde neu in dieses Gremium gewählt. Damit hat der Arbeitskreis nur noch die in der Satzung vorgeschriebene Mindestgröße von vier Personen. Sechs könnten es nach dem Regelwerk sein. Aus den Reihen der Fördervereinsmitglieder wurde bedauert, dass vonseiten der Eltern der Kindergartenkinder nicht mehr Engagement komme. Aus den verbleibenden vier Mitgliedern des Arbeitskreises Kindergarten muss nun noch ein neuer Vorsitzender beziehungsweise eine neue Vorsitzende als Nachfolgerin von Sonja Kretzer gefunden werden. Ihr Wirken wurde mehrfach gewürdigt. Im Arbeitskreis Vereine bleibt alles beim Alten. Dessen Vorsitzende, Anita Keller, zog eine positive Bilanz über das zurückliegende Jahr. Das Dorffest, so hatte es auch Mark Oexle, der Schriftführer des Fördervereins, in seinem Bericht vermerkt, sei besonders gut gelaufen. Das schlug sich auch in den Büchern von Kassenwart Walter Idda positiv nieder. Für dieses Jahr kündigte Anita Keller ein zusätzliches Fest im Dorf an. Am 15. und 16. September feiert die Feuerwehr ihr 80-jähriges Bestehen. Der gesamten Vorstandschaft erteilten die Fördervereinsmitglieder einstimmige Entlastung. "Von der enormen Arbeit, die vom Förderverein geleistet wird, profitiert die gesamte Dorfgemeinschaft", betonte Isolde Idda. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:17 +0100</pubDate>
         <title> Heute darf Zitrone Kurti fröhlich sein</title>
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         <description><![CDATA[  Das neue Kinderbuch von Mundmaler Lars H&#246;llerer handelt von einem s&#252;&#223;en Fr&#252;chtchen in Text und 32 Bildern. Die Idee zu der Figur hatte er schon direkt nach seinem Unfall, doch vor 20 Jahren landete Kurti zerschnitten im M&#252;ll.  ]]></description>
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		Das neue Kinderbuch von Mundmaler Lars H&#246;llerer handelt von einem s&#252;&#223;en Fr&#252;chtchen in Text und 32 Bildern. Die Idee zu der Figur hatte er schon direkt nach seinem Unfall, doch vor 20 Jahren landete Kurti zerschnitten im M&#252;ll.<br>
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Das neue Kinderbuch von Mundmaler Lars Höllerer handelt von einem süßen Früchtchen in Text und 32 Bildern. Die Idee zu der Figur hatte er schon direkt nach seinem Unfall, doch vor 20 Jahren landete Kurti zerschnitten im Müll.


   
Kurti ist eine fröhliche Zitrone und Nachfolger von Karl, dem frechen Engel. Beide entstammen der Feder von Lars Höllerer, der sie als Helden von Kindergeschichten zum Leben erweckte. In Texten und Bildern. Mit seinem Erstling, dem frechen Engel Karl, konnte er im Jahr 2009 mehr als nur einen Achtungserfolg erringen. In vielen Kinderzimmern tummelt sich heute Karl, der um die Weihnachtszeit herum im Himmel sein Unwesen treibt und seit seinem Erscheinen in Bild und Text Eltern und Kinder entzückt. Jetzt also entstand das zweite Buch des querschnittsgelähmten Überlinger Mundmalers und auch Protagonist Kurti ist alles andere als ein langweiliger Zeitgenosse. Seine Brüder und Schwestern sind so ganz anders als er selbst, nicht süß und stets gut gelaunt sondern missmutig, unfreundlich, nämlich so, wie Zitronen normalerweise sind: sauer eben! Kurti lebt auf einem Feld in einem weit entfernten Land. "Aber erzählen Sie nicht die ganze Geschichte", bittet Lars Höllerer, "sonst ist für künftige Leser die ganze Spannung dahin". Zur Entstehung des Kinderbuches erzählt er dann aber doch etwas. Kurz nach seinem Unfall schrieb Lars Höllerer die Geschichte von der Zitrone, die im Kreis ihrer sauren Brüder und Schwestern aus dem Rahmen fällt. "Das ist jetzt 20 Jahre her", weiß Lars und nennt zugleich ein Datum, das innehalten lässt: "Am 25. Mai 2012 saß ich länger im Rollstuhl als ich je in meinem Leben gelaufen bin". Nur kurz hängt er seinen Gedanken nach. "Kurti ist lustig und freut sich seines Lebens", kehrt er zurück in die neue Geschichte, die vor 20 Jahren noch nicht so positiv endete wie heute. Damals wurde Kurti zerschnitten und landete in der Mülltonne. Heute gerät der Zitronenjunge in einen Kindergeburtstag, bei dem die Limonade nicht ausreicht. Zunächst hatte der 42-jährige Überlinger im Verlag Mund- und Fußmalender Künstler angefragt, ob Interesse an einem neuen Kinderbuch bestehe. "Für die Frühjahrsserie 2013". Nach der Zusage musste detailliert geplant werden. 30 großformatige Seiten sollte es haben, die Anzahl der Bilder wurde festgelegt, zudem braucht das Buch ein Bild für das Cover, eines für die Rückseite und eines für die Widmung. Zwar stand die Geschichte fest, sie musste aber in Form gebracht werden und auch der Inhalt der passenden Bilder wollte genau überlegt sein. "Vor einem Jahr habe ich angefangen zu malen", berichtet der Künstler. Wie viel Zeit er für ein Bild braucht? "Von der Skizze bis zum Farbauftrag etwa drei Tage". Drei bis vier Stunden pro Tag muss er daran arbeiten. "Ich habe mir aber Zeit gelassen". Nicht alles lief glatt. Auch ein Malheur gehörte dazu, indem er die Konturen der Figuren zunächst zu dick auftrug und dann eine Menge Zeit dafür benötigte, die mit schwarzem Stift gezogenen Linien wieder zu minimieren. "Ich Simpel", lacht er in der Erinnerung. "Aber jetzt habe ich auch erstmal genug von Kinderbüchern, 32 Bilder sind eine ganze Menge!". Mit Acrylfarben malte Lars sie in mehreren Schichten auf dickes Schreibpapier. Und wer die putzigen Zitronen in unterschiedlichen Lebenslagen sieht, weiß schon jetzt, dass das Buch ein Hingucker werden wird. Selbstverständlich muss sich auch ein behinderter Künstler Gedanken darüber machen, mit welchem Titel sich ein Buch gut verkaufen kann. "Kurti und der Kindergeburtstag" ist bislang der Arbeitstitel, möglicherweise aber auch schon die endgültige Fassung. Sein Pfleger, der ebenfalls Lars heißt, half bei der technischen Zurichtung von Text und Bildern. Jetzt geht die Geschichte von Kurti ihren Weg und spätestens in einem Jahr in hoffentlich viele Kinderzimmer. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:18 +0100</pubDate>
         <title> Gymnasiums-Chöre beweisen Leistung</title>
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         <description><![CDATA[  Bevor die Sch&#252;ler des Gymnasiums &#220;berlingen in die Pfingstferien gingen, luden die Schulch&#246;re zum Fr&#252;hlingskonzert ein. F&#252;r die Zuh&#246;rer in der voll besetzten Aula wurde es ein rundum stimmungsvoller Abend.  ]]></description>
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		Bevor die Sch&#252;ler des Gymnasiums &#220;berlingen in die Pfingstferien gingen, luden die Schulch&#246;re zum Fr&#252;hlingskonzert ein. F&#252;r die Zuh&#246;rer in der voll besetzten Aula wurde es ein rundum stimmungsvoller Abend.<br>
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Bevor die Schüler des Gymnasiums Überlingen in die Pfingstferien gingen, luden die Schulchöre zum Frühlingskonzert ein. Für die Zuhörer in der voll besetzten Aula wurde es ein rundum stimmungsvoller Abend.


   
Vier Chorgruppen unter gewohnt engagierter Leitung von Musiklehrer Arno Nyc standen abwechselnd und zum Schluss zwei gemeinsam zum gesanglichen Wettstreit auf der Bühne (siehe Infokasten). Gemeinsam singen sie unter dem Dirigat von Arno Nyc als Konzertverein der Chöre des Gymnasiums Überlingen e.V. Heike Haas und Martin Frick, die an der Vereinsspitze stehen, nutzten die Gelegenheit und warben mit Schulleiter Hans Weber unter den vielen Zuhörern für eine Mitgliedschaft im Verein. Ob nun als Sänger oder als passive Mitglieder. Oberstudiendirektor Hans Weber begrüßte das große Publikum und versprach ihm nach intensiven Proben der jüngeren und älteren Sängerscharen "nicht das Blaue vom Himmel", sondern ein kurzweiliges, gut einstündiges Programm mit Leistung, die Freude bereitete. Der "E-L-F-Chor" aus "Eltern-Lehrern-Freunden" fing mit Hans Leo Haßler (von Roseneck) aus der Spätrenaissance- und Frühbarockzeit "an ein guts Liedlein zu singen", denn "lieblich zu musizieren, will sich jetz und gebühren." Alle anderen Gruppen wurden in dem Lied aus "Neue teutsche Gesang" (1596) mit aufgefordert: "Helft unser Fest auch zieren." Dazu ließ sich der Chor der Fünftklässler nicht zwei Mal bitten. Den Schülern mit ihren jungen Stimmen ging's um den "Teppich", die "Made", die "Kuh" und das "Lama" mit dem Hang zum "Drama." Ihr bester Rat zum Glück stammte aus dem Dschungelbuch: "Probier's mal mit Gemütlichkeit." Nicht weniger begeisterten die aufmerksamen Sechst- und Siebtklässler das Publikum mit drei bekannten Ohrwurmmelodien: "Mamma Mia", "Joshua fought the battle of Jericho" und "Ain't she sweet." Cool traten sie vors Publikum - die Mädchen und Jungen der Mittel- und Oberstufe zusammen mit den fünf Starsängern Johannes Brähm, Josef Dorn, Justus Häfner, Holger Herburger und Simon Schulze. Da wollte die kleine Celia genau hören, ob sie denn auch richtig singen - und krabbelte zum Zuhören hinter die fünf auf die Bühne! Mit "New York, New York" setzte die Mittel- und Oberstufe ihren Auftakt und ließ, fast passend zum aktuellen Plagiat-Gerichtsurteil, "Alles nur geklaut" folgen. An Lennon und McCartney erinnerte die Melodie "Eight days a week. Höhepunkt war gemeinsame Musik des Mittel- und Oberstufenchores mit dem E-L-F-Chor: Liebvoll-zärtlich das "Somethin' stupid", träumerisch-verheißungsvoll der Ratschlag "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag, lass' dich einfach von ihr tragen, denk' am besten gar nicht nach" Zum Abschluss und wie für alle Konzert- und Klavierbeiträge mit viel Beifall bedacht erklang ausdrucksvoll "On Rising Wind - fly away, little bird." ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:17 +0100</pubDate>
         <title> Sponsor aus Begeisterung</title>
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         <description><![CDATA[  "Mississippis" stellen ihre von Fan Bernd Zimmermann finanzierte neue CD vor. Und sorgen damit f&#252;r einen vollen Badgarten  ]]></description>
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		"Mississippis" stellen ihre von Fan Bernd Zimmermann finanzierte neue CD vor. Und sorgen damit f&#252;r einen vollen Badgarten<br>
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"Mississippis" stellen ihre von Fan Bernd Zimmermann finanzierte neue CD vor. Und sorgen damit für einen vollen Badgarten


   
Wenn die "Mississippi Steamboat Chickens" jazzen, dann sind ihre Fans da. So bescherten sie der Jazzband gestern Vormittag zur Vorstellung von deren neuer CD "Swing back in New Orleans" einen vollen Badgarten. Und so mancher zufällige Passant zog erst nach zweieinalb Stunden weiter, als neuer Fan der Mississippis. So war es einst auch Babette und Ernst Zimmermann aus Wuppertal gegangen, die vor 22 Jahren in Meersburg Urlaub machten und zufällig in ein Konzert der Mississippis im Kursaal stolperten. Für das Ehepaar ein Musikerlebnis mit weit reichenden Konsequenzen: Die Jazzband hat ebenso wie die Urlaubs-Traumlandschaft am Bodensee ihren Anteil daran, erzählen sie, dass sie Heiligenberg vor fünf Jahren zu ihrem Ruhestandsdomizil machten. Und natürlich waren sie auch dabei, als die Mississippis zu ihrem 30. Bandgeburtstag 2010 mit 60 Fans nach New Orleans flogen. Mit in Europa völlig unbekannten Titeln im Gepäck machten sie sich auf die Heimreise - und noch im Flugzeug kam Bernd Zimmermann mit der Idee zu Jürgen Herr, daraus eine CD zu machen. "Das sei aber eine kostspiele Sache", habe er gesagt, erinnert sich der Bandleader. Und Bernd Zimmermann habe geantwortet: "Ich sponsere sie euch." Das Ergebnis ist ab sofort zu haben. Im Weinhaus Renker oder direkt bei Jürgen Herr (0 75 51 / 22 90) ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:18 +0100</pubDate>
         <title> Gute Laune verbreitet</title>
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         <description><![CDATA[  "Bodensee-Krainer" sorgenim Kurgarten f&#252;r fr&#246;hlichen,beschwingten Pfingstsonntag  ]]></description>
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		"Bodensee-Krainer" sorgenim Kurgarten f&#252;r fr&#246;hlichen,beschwingten Pfingstsonntag<br>
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"Bodensee-Krainer" sorgenim Kurgarten für fröhlichen,beschwingten Pfingstsonntag


   
Man ließ es sich sichtlich gut gehen und genoss fußwippend die Rhythmen, Melodien und humorvollen Texte. Und so mancher Zuhörer erweiterte, dank Bewirtung, das Frühkonzert zu einen Frühschoppen. Die "Bodensee-Krainer" verbreiteten am Pfingstsonntag mit fröhlicher, beschwingter Musik vor dem Kursaal im Kurgarten so richtig gute Laune. Die "Bodensee-Krainer" haben sich der oberkrainischen Musik verschrieben, dementsprechend waren überwiegend oberkrainische Polkas und Walzer aus den fünfziger Jahren zu hören, eben jener Zeit, in der Slavko Avsenik den oberkrainischen Musikstil erfand. Dazu kamen Arrangements bekannter Stücke wie zum Beispiel "Böhmischer Traum" und auch eigene Kompositionen, deren Texte oft mit dem Bodensee zu tun haben. Aber nicht nur in den Texten der ansprechenden Songs spiegelt sich der Name der Formation wider. Das Sextett hat auch hinsichtlich der Herkunft seine Wurzeln am Bodensee. Die Gruppe wurde vor fünf Jahren vom Lindauer Klarinettist Willi Herbert und vom Baritonspieler Joachim Wehrle aus Überlingen-Nußdorf gegründet. Wehrle ist Manager, Chef und Confrencier der sechs Musikanten, der auf seinem vierventiligen Bellfront-Bariton ganz luftig den Bass tupft, aber zuweilen auch mal ein schönes Solo spielt. Er ist inzwischen der einzige Musiker, der am Bodensee wohnt, die übrigen fünf Musikanten kommen aus Oberschwaben und Vorarlberg. Für den inzwischen ausgeschiedenen Willi Herbert rückte irgendwann Jochen Grundler nach, der auf der Klarinette präzises Spiel wie ein schweizer Uhrwerk lieferte. Ganz prägnant und höchst virtuos agierte Joe Rist auf der Trompete und gab dem Sound des Sextetts einen strahlenden Glanz. Zweifellos ebenso prägnant war das Spiel von Norbert Ehrle auf seiner, fünfchörigen Hohner Morino VM. Ehrles Finger der rechten Hand flitzen auf der Klaviatur des Akkordeons hin und her und erzeugten nicht nur die unverzichtbare akkordische Begleitung, sondern lieferten, wie der Gitarrist Guido Maurus auch, ansprechende Rhythmuseffekte. Edwin Lang am Kontrabass ist insofern ein Sonderfall, als der Kontrabass in einer typischen oberkrainischen Kapelle nicht vorgesehen ist, aber, und das bewiesen die Bodensee-Krainer, auch durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann. Lang zupft den Bass völlig souverän und singt dazu, zusammen mit Maurus und Ehrle, mit einer, zum Instrument höchst passenden, sonoren Bassstimme die Lieder. Dem Publikum gefiel es, es wurde im Takt mitgeklatscht und sogar das Tanzbein geschwungen. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:19 +0100</pubDate>
         <title> Kinder malen zauberhafte Storchenbilder</title>
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         <description><![CDATA[  Der Malwettbewerb von Affenberg und S&#220;DKURIER ist im vollen Gange. Auch die Namensuche f&#252;r ein Storchenbrutpaar l&#228;uft noch.  ]]></description>
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		Der Malwettbewerb von Affenberg und S&#220;DKURIER ist im vollen Gange. Auch die Namensuche f&#252;r ein Storchenbrutpaar l&#228;uft noch.<br>
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Der Malwettbewerb von Affenberg und SÜDKURIER ist im vollen Gange. Auch die Namensuche für ein Storchenbrutpaar läuft noch.


   
Der Malwettbewerb von Affenberg Salem und SÜDKURIER ist in vollem Gange. Zu gewinnen gibt es eine Sonderführung am Affenberg für eine ganze Kindergartengruppe. Aber auch die Suche nach einem Namen für das Brutpaar in Überlingen-Bambergen läuft noch. Zu gewinnen gibt es hier eine Affenberg-Eintrittskarte für die ganze Familie. Schon sehr fleißig waren die Kinder des Überlinger Kindergartens Sankt Angelus. Die Kleinen malten Störche im Horst, brütende Störche, fliegende Störche, schlüpfende Küken, fliegende Küken - und immer sehr freundlich drein schauende Tiere mit großen Augen. Der Kindergarten beteiligt sich am Malwettbewerb, den der SÜDKURIER anlässlich der Ansiedlung eines Storchenpaars auf dem Rathaus in Bambergen ausgelobt hat. Mit freundlicher Unterstützung der Affenberg GmbH gibt es bei freiem Eintritt eine Sonderführung am Affenberg Salem für eine ganze Kindergartengruppe zu gewinnen. Die Bambergener Störche hocken geduldig auf ihrer Brut. Vorausgesagter Schlüpftermin war gestern, 28. Mai. Das Brutpaar stammt aus Salem und aus Mühlhofen, verbrachte die ersten Lebensjahre in den Überwinterungsgebieten in Südspanien oder Nordafrika und traf sich in der Heimat am Bodensee wieder. Störche haben eine Lebenserwartung von über 20 Jahren und sind horsttreu. Das heißt, Bambergen hat mit ihnen, wenn alles gut geht, für viele Jahre beliebte Botschafter - die natürlich einen richtigen Namen brauchen. Vorschläge hierzu bitte mit kurzer Begründung. Ein Vorschlag bisher lautet beispielsweise Lingo (für Überlingen) und Babe (für Bambergen). Über die vorgeschlagenen Namen und die eingereichten Bilder brütet eine Jury. In ihr sitzen Affenberg-Chef Roland Hilgartner und Bambergens Ortsvorsteher Siegfried Weber. Flötenlehrerin Christel Powalla, die im Rathaus Unterricht gibt und Nachbar Hansi Klett, der die Ankunft der Klapperstörche begeistert verfolgt. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:45 +0100</pubDate>
         <title> Konzert am Pfingstmontag</title>
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         <description><![CDATA[  Das Streicherensemble Quatuor Ysa&#255;e gibt im Rahmen des Bodenseefestivals am kommenden Pfingstmontag, 28.Mai, 20 Uhr, ein Konzert in der Bibliothek des Schlosses Salem. Auf dem Programm steht unter anderem Arnold Sch&#246;nbergs "Verkl&#228;rte Nacht", dem ein Gedicht von Richard Dehmel zugrunde liegt.  ]]></description>
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		Das Streicherensemble Quatuor Ysa&#255;e gibt im Rahmen des Bodenseefestivals am kommenden Pfingstmontag, 28.Mai, 20 Uhr, ein Konzert in der Bibliothek des Schlosses Salem. Auf dem Programm steht unter anderem Arnold Sch&#246;nbergs "Verkl&#228;rte Nacht", dem ein Gedicht von Richard Dehmel zugrunde liegt.<br>
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Das Streicherensemble Quatuor Ysae gibt im Rahmen des Bodenseefestivals am kommenden Pfingstmontag, 28.Mai, 20 Uhr, ein Konzert in der Bibliothek des Schlosses Salem. Auf dem Programm steht unter anderem Arnold Schönbergs "Verklärte Nacht", dem ein Gedicht von Richard Dehmel zugrunde liegt.


   
Karten (18 und 14 Euro) für das Konzert sind im Eingangspavillon von Schloss Salem und an der Abendkasse erhältlich. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:43 +0100</pubDate>
         <title> Schwimmkurse für Kinder in Ferien</title>
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         <description><![CDATA[  Die Kinderschwimmkurse im Hallenbad M&#252;hlhofen beginnen am Montag, 28. Mai und dauern die gesamten Pfingstferien &#252;ber bis Freitag, 8. Juni. Die Kurse sind f&#252;r Kinder ab drei Jahren.  ]]></description>
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		Die Kinderschwimmkurse im Hallenbad M&#252;hlhofen beginnen am Montag, 28. Mai und dauern die gesamten Pfingstferien &#252;ber bis Freitag, 8. Juni. Die Kurse sind f&#252;r Kinder ab drei Jahren.<br>
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Die Kinderschwimmkurse im Hallenbad Mühlhofen beginnen am Montag, 28. Mai und dauern die gesamten Pfingstferien über bis Freitag, 8. Juni. Die Kurse sind für Kinder ab drei Jahren.


   
Telefonische Anmeldungen sind noch möglich unter 075 56/96 69 89. Bei der Anmeldung sind dann auch die Kurszeiten für die einzelnen Altersgruppen zu erfahren. Das Wasser des Hallenbades weist eine Temperatur von 30 Grad auf. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:48 +0100</pubDate>
         <title> Sankt Leonhard mobilisiert die Massen</title>
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         <description><![CDATA[  Offensichtlich einen dringenden Bedarf gedeckt habe die SPD-Gemeinderatsfraktion mit ihrem "politischen Spaziergang" rund um das Wiesengel&#228;nde an der Oberen St. Leonhard-Stra&#223;e, erkl&#228;rte Stadtrat Michael Wilkendorf.  ]]></description>
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		Offensichtlich einen dringenden Bedarf gedeckt habe die SPD-Gemeinderatsfraktion mit ihrem "politischen Spaziergang" rund um das Wiesengel&#228;nde an der Oberen St. Leonhard-Stra&#223;e, erkl&#228;rte Stadtrat Michael Wilkendorf.<br>
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Offensichtlich einen dringenden Bedarf gedeckt habe die SPD-Gemeinderatsfraktion mit ihrem "politischen Spaziergang" rund um das Wiesengelände an der Oberen St. Leonhard-Straße, erklärte Stadtrat Michael Wilkendorf.


   
Der Bauexperte der Sozialdemokraten konnte mehr als 60 Bürger bei der Kapelle begrüßen, wo die Stadt eine weitere Wohnbebauung in Erwägung zieht. "Nachdenken darf man und nachdenken muss man - zum Wohl der Stadt", schickte Wilkendorf gleich vorneweg und mahnte eine sachliche Auseinandersetzung an. "Die Emotionen haben wir schon gespürt", sagte der Stadtrat und erinnerte an den Auftrag des Rats an die Verwaltung zu prüfen, wo eine bauliche Entwicklung möglich sei. "Die Diskussion darüber hat noch gar nicht begonnen", versuchte Baubürgermeister Ralf Brettin aufkeimende Emotionen zu besänftigen. Wäre das Thema am 2. Mai behandelt worden, wäre der Informationsstand schon ein ganz anderer, argumentiert er: "Wir wären am gleichen Punkt wie heute. Nur gäbe es weniger Befürchtungen." Vermutlich wäre dann allerdings auch der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan schon gefasst, den zumindest die meisten Bürger bei dem Sapziergang weder für notwendig noch für sinnvoll hielten. Auch wenn Ralf Brettin mehrfach betonte, dass man sich an dieser Stelle "sicher keinen Geschosswohnungsbau" vorstelle und die Stadt "auch für junge Menschen interessant sein" müsse. Die SPD-Stadträte Oswald Burger und Udo Pursche bekräftigten, dass noch keinerlei Vorentscheidung gefallen sei. "Ich wäge ab, ich höre die Opposition", sagte Burger und Pursche betonte, dass es "preiswertes Bauland" nur dann geben könne, wenn es der Stadt gehöre. Der finanzielle Aspekt sei für die Überlegungen weder der alleinige noch der wichtigste Grund. Die positiven kleinklimatischen Auswirkungen der Grünzone und das Wasserschutzgebiet, die Blickbeziehungen von der einstigen Pilgerkapelle zum Nikolaus-Münster und das Panorama für Spaziergänger waren Argumente, die von vielen Bürgern grundsätzlich gegen jegliche Bebauung hier ins Feld geführt wurden. Ralf Brettin dagegn verwies auf unterschiedliche Ansprüche, die Überlingen als Mittelzentrum befriedigen wolle. Zudem drohe an einem anderen Standort wie in "Härlen" eine vergleichbare Diskussion. Dort bestehe schon ein rechtskräftiger Bebauungsplan, den die Stadt zuerst verfolgen möge, war ein Gegenargument. Nicht zu übersehen war auch, dass keineswegs nur direkt betroffene Anlieger ihr kritisches Interesse bekundeten. Auch zahlreiche Innenstadtbewohner formulierten ihre Bedenken. Kritiker Wolfgang Spang hatte zur Vertiefung der Diskussion ins Parkhotel gebeten. Die konnte der Geschäftsführer von Birkle-Klinik und Parkhotel gelassen beobachten, ohne sich selbst einmischen zu müssen. Auch Alt-Oberbürgermeister Reinhard Ebersbach hielt sich öffentlich zurück, nannte die Überlegungen allerdings eine "Schnapsidee". Wenige gab es, die anders dachten. Sie hätten sich offensichtlich als Einzige in die "Höhle des Löwen" gewagt, formulierte ein Paar aus Uhldingen, das nach eigenem Bekunden mit seinen drei Kindern sehr gerne einen Bauplatz hier hätte. "Das wäre ein Traum für uns", sagte der junge Vater, der sich schon mit dem Hemdkragen als Bausparkassen-Mitarbeiter auswies, und auf ein Signal der Stadt hoffte, das am besten so lauten sollte: Auf diese Wiese können Sie bauen. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:48 +0100</pubDate>
         <title> Bogenbrücke wird "Tor zur Stadt"</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/MDo_YN4zurY/5524345</link>
         <description><![CDATA[  Eine neue Landmarke wird die Stadt bald zwischen &#220;berlingen und dem Teilort Nu&#223;dorf pr&#228;gen. In den vergangenen Tagen wurde die Bogenbr&#252;cke aufgerichtet, auf der Radfahrer und Fu&#223;g&#228;nger k&#252;nftig die neue Entlastungsstra&#223;e in Richtung B 31 und Diehl-Parkpl&#228;tze &#252;berqueren k&#246;nnen.  ]]></description>
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		Eine neue Landmarke wird die Stadt bald zwischen &#220;berlingen und dem Teilort Nu&#223;dorf pr&#228;gen. In den vergangenen Tagen wurde die Bogenbr&#252;cke aufgerichtet, auf der Radfahrer und Fu&#223;g&#228;nger k&#252;nftig die neue Entlastungsstra&#223;e in Richtung B 31 und Diehl-Parkpl&#228;tze &#252;berqueren k&#246;nnen.<br>
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Eine neue Landmarke wird die Stadt bald zwischen Überlingen und dem Teilort Nußdorf prägen. In den vergangenen Tagen wurde die Bogenbrücke aufgerichtet, auf der Radfahrer und Fußgänger künftig die neue Entlastungsstraße in Richtung B 31 und Diehl-Parkplätze überqueren können.


   
Sie soll eine sichere Querung zum Bahnhaltepunkt Nußdorf, zum Einkaufszentrum und für Berufspendler zum Firmengelände Diehl gewährleisten. Schöne Blickbeziehungen wird es mit und von dem Bauwerk aus verschiedenen Perspektiven geben. "Golden" ist die Brücke zwar nicht, doch ein "Gate" zum See kann sie für Autofahrer werden, die von der geplanten neuen Ausfahrt an der Bundesstraße in die Stadt fahren. Von höherer Warte können Radler und Spaziergänger den Seeblick genießen. Planer, Hersteller und Bauherr nahmen in Augenschein, wie die letzten Handgriffe beim Aufbau vollzogen wurden. Zweimal zwei Bogenteile und insgesamt vier gerade Anschlussstücke für die Betonfundamente wurden zu einem eleganten Ganzen gefügt. "Bogenbrücken gibt es schon seit mehreren Jahrtausenden", sagt Herbert Spengler aus Grünsfeld bei Tauberbischofsheim. Seine Firma produzierte die Brücke und zeichnete auch schon für den Übergang an der Waldorfschule verantwortlich. Zur Probe war die Brücke in den eigenen Produktionshallen einmal aufgerichtet worden, ehe die acht Stahlbauteile samt Zubehör auf die Reise an den Bodensee geschickt wurden. Notwendig war eine Hilfskonstruktion als Unterbau, um die Bögen in luftiger Höhe verschweißen zu können. Entworfen und berechnet wurde die Brücke vom Überlinger Ingenieurbüro Rolf Bernauer und Philipp Pfoser. Der Gemeinderat hatte sich unter mehreren Alternativen für diese Bogenkonstruktion entschieden. Die Kosten von rund 240 000 Euro für das gesamte Brückenbauwerk seien nicht höher als bei weniger markanten Bauweisen, betonen die Planer. Eine besondere Herausforderung ist die Einpassung der Tragbögen in die ungleichmäßig abschüssige Topographie des Geländes. Jedes der geraden Anschlussstücke ist unterschiedlich lang und wird später mit Ankerstäben aus Rippenstrickmetall in den Betonfundamenten fixiert. Rund vier Wochen benötigen diese Fundamente, bis sie völlig ausgehärtet sind. Sie nehmen später den Druck von den über 30 Meter gespannten Stahlbögen auf, an denen die drei Meter breite Fahrbahn quasi aufgehängt werden wird. Für die Betonarbeiten ist die Pfullendorfer Firma Stocker zuständig, die Bauüberwachung hat Klaus Beck vom Radolfzeller Ingenieurbüro Pietsch. Auf gut zwei Monate veranschlagen Baubürgermeister Ralf Brettin und Helmut Köberlein, technischer Leiter des Facility Managements der Stadt, die verbleibenden Bauarbeiten an Straße und Brücke. Noch im Planfeststellungsverfahren ist die neue Anbindung an die B 31, für die eine Straßenbrücke erforderlich ist. Realistisch ist dies nicht vor 2014 zu erwarten. Noch in diesem Jahr plant das Land aber den Neubau der dreispurigen Brücke zwischen den Gewerbegebieten Oberried, die ebenfalls Bestandteil der neuen B 31 werden wird. Dringender Handlungsbedarf besteht hier wegen Betonschäden an der Brücke, die abgerissen werden wird. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 17:14:05 +0100</pubDate>
         <title> Kinder malen zauberhafte Storchenbilder</title>
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		Der Malwettbewerb von Affenberg Salem und S&#220;DKURIER ist in vollem Gange. Zu gewinnen gibt es eine Sonderf&#252;hrung am Affenberg f&#252;r eine ganze Kindergartengruppe.<br>
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Der Malwettbewerb von Affenberg Salem und SÜDKURIER ist in vollem Gange. Zu gewinnen gibt es eine Sonderführung am Affenberg für eine ganze Kindergartengruppe.


   
Schon sehr fleißig waren die Kinder des Überlinger Kindergartens Sankt Angelus. Die Kleinen malten Störche im Horst, brütende Störche, fliegende Störche, schlüpfende Küken, fliegende Küken - und immer sehr freundlich drein schauende Tiere. Der Kindergarten beteiligt sich damit am Malwettbewerb, den der SÜDKURIER anlässlich der Ansiedlung eines Storchenpaars auf dem Rathaus in Überlingen-Bambergen ausgelobt hat. Mit freundlicher Unterstützung der Affenberg GmbH gibt es bei freiem Eintritt eine Sonderführung am Affenberg Salem für eine ganze Kindergartengruppe zu gewinnen. Mitmachen ist ganz einfach: Schicken Sie die Arbeiten der Kinder einfach per Post an die Adresse: SÜDKURIER Lokalredaktion, Mühlenstraße 6, 88662 Überlingen, oder per Mail an ueberlingen.redaktion@suedkurier.de Einsendeschluss ist der 8. Juni. Einzige Bedingung: Die Arbeiten dürfen maximal DIN A 4 groß sein. In der Jury sitzen unter anderem der Ortsvorsteher von Bambergen, Siegfried Weber, und der Chef des Affenbergs, Roland Hilgartner. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:48 +0100</pubDate>
         <title> Vor 2014 wird's nicht ruhiger</title>
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		St&#228;dtischer Teil der Nu&#223;dorfer Entlastungsstra&#223;e geht in die Endphase<br>
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Städtischer Teil der Nußdorfer Entlastungsstraße geht in die Endphase


   
Zunächst war es der enge Kurvenradius in Richtung Nußdorf, der korrigiert werden musste, dann erntete der recht steile Anstieg der künftigen Entlastungsstraße zwischen Diehl und Nußdorf Kritik, zuletzt war es der neue Kreisverkehr, der Bürger auf den Plan rief: In der Sitzung des Ausschusses für Technik und Verkehr nahm Helmut Köberlein, Technischer Leiter der Bauabteilung, zu kritischen Bürgerstimmen Stellung und erläuterte die Planung. "Der Kreisverkehr hat einen Durchmesser von 35 Metern", sagte Köberlein: "Das entspricht der Größe aller anderen außerörtlichen Kreisverkehre." Zum Vergleich nannte er einige innerstädtische Kreisel. Die Plätze am Krankenhaus und am Friedhof hätten einen Durchmesser von 30 Metern, jene am Burgbergring und an der Frohsinnstraße seien 26 Meter groß. "Nichts sieht schlimmer aus als eine Straßenbaustelle, bevor sie ganz fertig ist", gab Baubürgermeister Ralf Brettin zu bedenken und mahnte noch etwas Geduld bei einem endgültigen Urteil an. Eine Entlastungsstraße für den Teilort Nußdorf war schon Bestandteil des Bebauungsplans Rengoldshauser Straße Süd, der im Jahr 1994 mit der Entwicklung des Bommer-Areals aufgestellt worden war. Die Verlegung des Anschlusses an die B 31 nach Westen war hier schon vorgesehen; als Alternativen für die Straßenplanung waren zunächst eine Anbindung mitten im Teilort, über einen Ausbau des Stichlings und die jetzige Lösung unter Nutzung des alten Firmenparkplatzes formuliert worden.  Nach öffentlichen Auslegungen der Planung in den Jahren 1995 und 1997 ruhte das Verfahren längere Zeit, zumal ein Weiterbau der B 31 und der neue Anschluss lange nicht in Sicht waren. Vor mehr als zehn Jahren hatte sich der Gemeinderat auf die aktuelle Variante festgelegt, da sie die stärkste Entlastung für Nußdorf und die vergleichsweise geringste Belastung für Anwohner versprach. In den ersten Entwürfen war noch eine Unterführung vorgesehen, um den großen Diehl-Parkplatz, aber auch die landwirtschaftlichen Wege möglichst sicher und störungsfrei anzubringen. "Da wäre der Flächenverbrauch noch wesentlich höher gewesen", sagt Helmut Köberlein. Später habe man deshalb den Kreisverkehr favorisiert. Um den Anforderungen des Berufsverkehrs und des landwirtschaftlichen Verkehrs allerdings gerecht zu werden, sei diese kreuzungsfreie Anbindung sinnvoll. In einem Gutachten des Verkehrsplaners sind für eine neuen Anbindung der B 31 rund 15 000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert worden. "Die Überlinger lieben Kreisverkehre", sagt der Nußdorfer Dieter Haug, selbst lange Jahre stellvertretender Leiter des Straßenbauamts, zum dann 15. Kreisel auf Überlinger Gemarkung. So ganz glücklich ist er allerdings nicht über die Streckenführung. "Der Buckel von unten hoch gefällt mir nicht so", sagt Haug. Vor allem, da er inzwischen häufig mit dem Fahrrad unterwegs sei. Als Nußdorfer kann er sich das Rauf und Runter allerdings sparen. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 17:13:19 +0100</pubDate>
         <title> Blässhuhnküken vermutlich alle tot</title>
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		Ihr Schicksal bewegt manchen &#220;berlinger. Man konnte ihnen am Sonntag beim Schl&#252;pfen zusehen, nun ist das Nest bei der Bootsvermietung an der Uferpromenade leer.<br>
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Ihr Schicksal bewegt manchen Überlinger. Man konnte ihnen am Sonntag beim Schlüpfen zusehen, nun ist das Nest bei der Bootsvermietung an der Uferpromenade leer.


   
Wenige Tage nach dem Schlüpfen ist ihr Nest verwaist: Die Blässhuhnküken an der Uferpromenade - davon geht ein Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell aus - sind vermutlich alle tot. "Wenn in Nestnähe keine Blässhuhnfamilie mehr ist, spricht das sehr dafür, dass die Brut verloren ging", fürchtet Dr. Wolfgang Fiedler. Erst am Sonntag waren sie geschlüpft. Die Küken rutschten wohl in einen Reifen, der einen Dalben umgibt, verendeten dort und gingen unter. Wie die Bootsvermieterin, hält auch Fiedler den Standort, an dem regelmäßig Blässhühner nisten, für ungünstig. Zwar könnten die Küken nach unten wegtauchen. "Aber offenbar kommt ihnen dieser Gedanke nicht, zumal die Eltern von oben locken." Fiedler empfiehlt daher, ein Loch in den Reifen zu bohren, der trotzdem stabil bleibe. Blässhühner streiten sich am ganzen Bodensee um die besten Reviere. "Jüngere, unerfahrene oder schwächere Vögel können nur noch in weniger geeigneten Uferabschnitten brüten", erklärt Fiedler. "Solche Bruten kommen fast nie durch." Die Nester gehen kaputt oder Fraßfeinde machen sich über die Küken her. Manche Hühner nisten auch auf Booten und nicht jeder Besitzer ist bereit, wochenlang abzuwarten, bis er sein Boot wieder bewegen kann. Allerdings gebe es auch Eigner, "die genau das zugunsten der Blässhühner tun", lobt Fiedler. Die schwächeren Blässhühner seien für den Gesamtbestand weniger wichtig und als eine Art "Reserve" anzusehen. Wenn ein gutes Revier frei wird, rücken sie nach und haben dann meist besseren Bruterfolg. Fiedler: "Die Misserfolge der Randgruppen sind viel eher ein Tierschutz- als ein Artenschutzproblem, weil uns die Schicksale natürlich anrühren."  ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:51:08 +0100</pubDate>
         <title> "Ich war Hitlerjunge Salomon": Zeitzeuge erzählt seine Geschichte</title>
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		87-j&#228;hriger Sally Perel zu Gast am Gymnasium<br>
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87-jähriger Sally Perel zu Gast am Gymnasium


   
Die allerletzte Unterrichtsstunde ihrer Schulzeit war für die Abiturienten des Doppeljahrgangs 2012 am Gymnasium Überlingen eine besonders eindrucksvolle Lektion in Geschichte. Gebannt lauschten sie zwei Stunden lang dem Lebensbericht des 87-jährigen Zeitzeugen Sally Perel, dessen Buch "Ich war Hitlerjunge Salomon" Anfang der 90er Jahre große Aufmerksamkeit erregte und die Vorlage für den gleichnamigen Film abgab. Direkt aus Israel kommend für eine Vortragsreise im Süden Deutschlands, begrüßte Sally Perel die Schüler in der voll besetzten Aula mit "Schalom/Salam", gab sich als Mitglied der israelischen Friedensbewegung zu erkennen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass es doch noch zu einem gerechten Frieden zwischen Israel und den Palästinensern kommen möge. Er, ein deutsche Jude aus Peine in Niedersachsen, der den Holocaust "in der Haut eines Nazis" überlebte, bezeichnet Auschwitz als "Selbstmord der deutschen Kultur" und sieht in den beiden Völkern Deutschland und Israel "Auschwitz-Invalide", mit einem Trauma behaftet, das tief im Gewebe der nationalen Mentalität sitze. Perels kulturelle Prägung ist deutsch, daher ist für ihn hier sein Mutterland, während er Israel, wo er seit 64 Jahren wohnt, rational als Vaterland bezeichnet. Im Alter von zehn Jahren nach den Nürnberger Rassegesetzen wurde er, obwohl bester Schüler, aus seiner Schule geschmissen, wanderte mit seiner Familie nach Lodz in Polen aus, floh nach Kriegsausbruch ins sowjetisch besetzte Polen und war dort in einem kommunistischen Waisenhaus. Beim tränenreichen Abschied von seinen Eltern im Ghetto von Lodz sagte sein Vater, ein Rabbi: "Sally, vergiss nicht wer du bist, damit dich Gott nicht verlässt." Die Worte seiner Mutter - "Sally mein Sohn, du sollst leben" - sollten ihm in all den Jahren seines Doppellebens in der Uniform eines Hitlerjungen Kraft geben. Gefangen von der Wehrmacht nach dem Überfall auf die Sowjetunion stand der 16-jährige vor der Frage, sein Judentum zu bekennen und sofort erschossen zu werden oder sich an die Worte seiner Mutter zu erinnern. Seine Notlüge - "Ich bin ein Volksdeutscher und heiße Josef" - hatte ihn für den Moment gerettet, er wurde dann zu einer HJ-Schule abkommandiert, dort von seinem Lehrer in Rassekunde als "Arier von der ostbaltischen Rasse" kategorisiert und schließlich als Soldat zur Wehrmacht eingezogen. Jeden Tag hatte der junge Sally riesige Angst, als Jude wegen seiner Beschneidung erkannt zu werden, was schließlich auch passierte, als er von einem homosexuellen Kameraden belästigt wurde. Doch gerade da sei ein Moment der Menschlichkeit geschehen, als dieser sagte: "Ich tue dir nichts, es gibt auch ein anderes Deutschland." Sein Leben hatte ihn in eine dramatische Situation geworfen, in der täglich dem Gift der NS-Ideologie ausgesetzt war, "Heil Hitler" brüllen musste und mit der falschen Identität an die Grenze zum Selbsthass kam. Als einer der letzten lebenden Zeitzeugen sieht Sally Perel seine Vorträge an Schulen als Mission und Auftrag an die jungen Menschen. "Ihr seid von jetzt an auch Zeitzeugen und aufgerufen, gegen die Auschwitz-Lüge der Neonazis anzugehen." An diese letzte Stunde ihrer Schulzeit werden sich die Abiturienten noch lange erinnern. Sie durften einen Vortragenden erleben, der sie mental hellwach, in klarer Sprache, konkret und anschaulich und trotz der Thematik auch humorvoll zu einer Zeitreise mitnahm, die unter die Haut ging. Der Stollenverein Überlingen und die Friedrich-Naumann-Stiftung Konstanz unterstützten die Veranstaltung als Sponsoren. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:48 +0100</pubDate>
         <title> Anmeldung zur Dorfmeisterschaft</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/4T9f9lprRhM/5523100</link>
         <description><![CDATA[  Die Spielvereinigung FAL richtet am Sonntag, 17. Juni, die Fu&#223;ball-Dorfmeisterschaft aus. Gespielt wird nach dem bew&#228;hrten Modus wie in den Vorjahren mit f&#252;nf Feldspielern und Torwart.  ]]></description>
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		Die Spielvereinigung FAL richtet am Sonntag, 17. Juni, die Fu&#223;ball-Dorfmeisterschaft aus. Gespielt wird nach dem bew&#228;hrten Modus wie in den Vorjahren mit f&#252;nf Feldspielern und Torwart.<br>
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Die Spielvereinigung FAL richtet am Sonntag, 17. Juni, die Fußball-Dorfmeisterschaft aus. Gespielt wird nach dem bewährten Modus wie in den Vorjahren mit fünf Feldspielern und Torwart.


   
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung der einzelnen Mannschaften gebeten. Anmeldungen an die Organisatoren erbeten;: Hubert Keller, Telefon 0 75 54/10 32, Fax 075 54/88 01 oder E-Mail: hubert.keller @axa.de; Jügen Zöllner, Telefon 0 75 54/13 55. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 20:30:48 +0100</pubDate>
         <title> Kein Sanierungsbericht nach Unfall eines Gefahrguttransports</title>
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         <description><![CDATA[  Das Landratsamt Konstanz weist die Kritik des Umweltgutachters Klaus Koch zur&#252;ck. "Wer Asbest-Dachplatten in der Hausm&#252;lltonne entsorgt, gef&#228;hrde sich und andere st&#228;rker."  ]]></description>
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		Das Landratsamt Konstanz weist die Kritik des Umweltgutachters Klaus Koch zur&#252;ck. "Wer Asbest-Dachplatten in der Hausm&#252;lltonne entsorgt, gef&#228;hrde sich und andere st&#228;rker."<br>
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<![CDATA[
Das Landratsamt Konstanz weist die Kritik des Umweltgutachters Klaus Koch zurück. "Wer Asbest-Dachplatten in der Hausmülltonne entsorgt, gefährde sich und andere stärker."


   
Das Landratsamt Konstanz habe mit der Überprüfung der Frachtpapiere eines Gefahrguttransporters, der bei Stockach am 7. Mai verunglückt war, nichts zu tun. Es gebe auch keinen Grund, an der Deklaration des Transports zu zweifeln. Darauf weist Thomas Buser, Leiter des Amtes für Abfallrecht und Gewerbeaufsicht, hin. Damit reagiert er auf Kritik des Hamburger Umweltgutachters Klaus Koch, der genau diese Überprüfung und einen Sanierungsbericht angemahnt hatte. Doch weist Buser darauf hin, dass die Überprüfung des Transports Sache der annehmenden Deponie sei. Die Konstanzer Behörde sei nur für die Bearbeitung des Unfalls und die Überwachung des Arbeitsschutzes verantwortlich gewesen. Da es sich bei dem Unfall nicht um eine große Asbestsanierung gehandelt habe, sondern um einen "kleinräumigen" Austritt von asbestbelastetem Erdaushub, sei ein Sanierungsbericht genauso wenig erforderlich wie Messungen der Umgebungsluft oder des Feuchtigkeitsgehalts des Transportguts, das von Mailand via Singen Richtung Kempten transportiert wurde. Koch habe in der Theorie Recht, wenn es sich um einen größeren Sanierungsfall handle, sagt Buser. Doch beurteile er aus der Entfernung das Ausmaß falsch. Wichtiger sei es gewesen, rasch die Säcke neu zu verpacken. Und Buser betont, dass es "keine Ansatzpunkte" gebe für die Sorge, dass die Gesundheit des Rettungspersonals gefährdet war. Wer Asbest-Dachplatten in der Hausmülltonne entsorgt, gefährde sich und andere stärker. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:16:53 +0100</pubDate>
         <title> Polizei führt 15-Jährigen in Handschellen ab</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/1Zda0gfxMWY/5522379</link>
         <description><![CDATA[  K&#246;rperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden einem 15-j&#228;hrigen Jugendlichen zur Last gelegt, der am Mittwoch aus noch nicht bekannten Gr&#252;nden am zentralen Omnibusbahnhof ein 15-j&#228;hriges M&#228;dchen niederschlug. Sie erlitt hierdurch schwere Beinverletzungen.  ]]></description>
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		K&#246;rperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden einem 15-j&#228;hrigen Jugendlichen zur Last gelegt, der am Mittwoch aus noch nicht bekannten Gr&#252;nden am zentralen Omnibusbahnhof ein 15-j&#228;hriges M&#228;dchen niederschlug. Sie erlitt hierdurch schwere Beinverletzungen.<br>
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<![CDATA[
Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden einem 15-jährigen Jugendlichen zur Last gelegt, der am Mittwoch aus noch nicht bekannten Gründen am zentralen Omnibusbahnhof ein 15-jähriges Mädchen niederschlug. Sie erlitt hierdurch schwere Beinverletzungen.


   
Auch gegenüber einer deshalb hinzugezogenen Polizeistreife verhielt sich der mutmaßliche Täter äußerst aggressiv, weshalb ihm die Beamten Handschellen anlegten. "Hiergegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Polizisten mehrfach", teilt die Polizei in ihrem Pressebericht mit. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 14:54:11 +0100</pubDate>
         <title> Stadtwerke lassen gemeinsam die Muskeln spielen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/j5v1BGeoBfQ/5522255</link>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:03:48 +0100</pubDate>
         <title> Überlinger Räte einstimmig für Stadtwerke-Fusion</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-ueberlingen/~3/gxSQapbIjBs/5521987</link>
         <description><![CDATA[  Geradezu euphorisch bef&#252;rworteten die Gemeinder&#228;te von &#220;berlingen den Zusammenschluss von SW&#220; und TWF. Eine "neue Erfahrung" nannte es Reinhard Weigelt (FDP), dass man "auch mit den H&#228;flern toll reden kann".  ]]></description>
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		Geradezu euphorisch bef&#252;rworteten die Gemeinder&#228;te von &#220;berlingen den Zusammenschluss von SW&#220; und TWF. Eine "neue Erfahrung" nannte es Reinhard Weigelt (FDP), dass man "auch mit den H&#228;flern toll reden kann".<br>
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<![CDATA[
Geradezu euphorisch befürworteten die Gemeinderäte von Überlingen den Zusammenschluss von SWÜ und TWF. Eine "neue Erfahrung" nannte es Reinhard Weigelt (FDP), dass man "auch mit den Häflern toll reden kann".


   
Einhellig, einstimmig, ja geradezu euphorisch war die Zustimmung des Gemeinderats am Mittwochabend zu der Fusion der Stadtwerke Überlingen mit den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF). Schon zwei Tage zuvor hatte der Häfler Rat sein Plazet gegeben. Gespräche und Verhandlungen hätten trotz der unterschiedlichen Größe der aktuellen Gesellschaften "auf Augenhöhe" stattgefunden, war bei den Stellungsnahmen in der Ratsrunde mehrfach zu hören. Dazu habe wohl auch beigetragen, dass neben den innovativen Geschäftsstrategien und den bisherigen Erfolgen die menschliche Komponente bei den Verantwortlichen gut harmoniere. "Das war für mich das Beeindruckendste", erklärte Stadtrat Günter Hornstein (CDU), "die menschliche Seite stimmt". Die Stadtwerke seien gut, doch alles könne "noch besser" werden, sagte Udo Pursche (SPD) und sah einen "guten Beschluss zum Wohle der Bürger". Eine "neue Erfahrung" nannte es Reinhard Weigelt (FDP), dass man "auch mit den Häflern toll reden kann". Der FDP-Stadtrat zitierte sogar das Fazit des Häfler Sozialdemokraten Mommertz: Die Fusion sei "ein Signal für die ganze Region". Auch Walter Sorms (LBU) erkannte nicht nur einen "richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt". Seit der gescheiterten Diskussion um eine Kooperation bei den Krankenhäusern hätten "die Häfler viel dazu gelernt", erklärte Robert Dreher (FWV). In dem Zusammenschluss sei "vorausschauendes Handeln" erkennbar, betonte er. Auch Lothar Thum (ÜfA) hatte sich nie "über den Tisch gezogen gefühlt" und konnte den Beschluss nach "fairen Verhandlungen" gut mittragen. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:40 +0100</pubDate>
         <title> Birkle-Klinik wehrt sich gegen Pläne</title>
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         <description><![CDATA[  Wolfgang Spang f&#252;rchtet Wertminderung der Birkle-Klinik. Ihm selbst wurde ein Kauf des Grundst&#252;cks in den 70-er Jahren verwehrt.  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Wolfgang Spang f&#252;rchtet Wertminderung der Birkle-Klinik. Ihm selbst wurde ein Kauf des Grundst&#252;cks in den 70-er Jahren verwehrt.<br>
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Wolfgang Spang fürchtet Wertminderung der Birkle-Klinik. Ihm selbst wurde ein Kauf des Grundstücks in den 70-er Jahren verwehrt.


   
Die Debatte um eine mögliche Bebauung an Sankt Leonhard hat eine Vorgeschichte: Klinikbetreiber Wolfgang Spang wollte auf das Grundstück in den 70er Jahren die Birkle-Klinik bauen. Das wurde ihm aber verwehrt. Entsprechend gereizt reagiert er auf die Planspiele der Stadt von heute. Die Stimmung ist überhaupt gereizt, wie ein Leserbrief von CDU-Gemeinderat Michael Jeckel vergangene Woche zeigte. Ihm stehe es "bis oben hin", schrieb er mit Verweis auf Leserbriefschreiber, die nur "nörgelten". Darauf folgt heute in der Leserbrief-Spalte die Antwort: "Wenn es Ihnen nicht gefällt, dass Sie von uns Bürgern kommentiert werden, dann nehmen Sie Ihren Hut", schreibt Werner Alfred Walz. Unterdessen betont Bürgermeister Ralf Brettin in einem Interview, dass er sich "eine sachliche Auseinandersetzung" wünsche. Als Beitrag zur Sache legte die Redaktion dem Baubürgermeister schon vor acht Tagen einen Fragenkatalog vor. Gestern kamen die Antworten. Brettin spricht darin von einer "moderaten baulichen Entwicklung" und davon, dass "das heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung für reiche Auswärtige absolut unzutreffend" sei. Der Diskussion mit Bürgern stellt sich Brettin heute in einem politischen Spaziergang der SPD, Treffpunkt ist um 18 Uhr an der St.-Leonhards-Kapelle. Zur Zeitgeschichte: Dass die diskutierte Wiese neben der einstigen Pilgerkapelle St. Leonhard eine außergewöhnliche topografische Lage besitzt, diese Erkenntnis ist nicht neu. Als die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in den 1970-er Jahren einen attraktiven Standort für eine Rehabilitationsklinik im Süden suchte, schmiedete Wolfgang Spang gemeinsam mit dem Überlinger Internisten Karl Birkle, der 2005 verstorben ist, zukunftsträchtige Pläne. Schon damals hatte Spang, heute Geschäftsführer des Parkhotels St. Leonhard, der Birkle-Klinik und der Kurpark-Klinik, ein Auge just auf dieses Grundstück geworfen. "Wir führten Gespräche mit Bürgermeister Ebersbach, mit Stadtbaumeister Wörner und Herrn Ruhland vom Baurechtsamt", erinnert sich Spang. Das Grundstück sei "unmöglich" zu bebauen, sei klar formuliert worden, da es als Wasserschutzgebiet mit einer Quellfassung ausgewiesen sei. Einen Steinwurf weiter oben habe sich dann eine Alternative angeboten. Mit dem Klinikbau darauf eingelassen habe man sich unter der Voraussetzung, dass die Lage "nachhaltig vergleichbare Qualitäten" haben müsse. Die Qualifizierung der Klinik sei nur aufgrund des Standorts möglich gewesen. Noch wichtiger sei dies heute, da die Patienten ihren Therapieort selbst wählen könnten, betont Spang. Diese wichtigen Vorzüge seien von der Stadt zugesichert worden. Spang: "Da kann man doch jetzt nicht einfach kommen und sagen: April, April. Wir haben uns das nun anders überlegt." Ein bisschen Vertrauensschutz müsse es ja auch noch geben. Auf diese Umstände weist der Geschäftsführer der Birkle-Klinik in einem Brief an Oberbürgermeisterin Sabine Becker und die Gemeinderäte hin. Zwei Tage zuvor hatte Spang eine Liste mit 103 Unterschriften von Ärzten und Mitarbeitern mit der Bitte erhalten, "im Interesse unserer Patienten eine Bebauung des Geländes möglichst zu verhindern". Gerade die Lage der Klinik mit Nähe und Blick zum Bodensee werde von den Patienten als "therapeutisch gewinnbringend gewertet". Bewusst habe er sich in seinem Brief auf den Sachverhalt und die Vorgeschichte konzentriert, sagt Spang. Widerstanden habe er der Versuchung, auf den Widerspruch hinzuweisen, dass die Stadt Planungen für eine Landesgartenschau vorantreibe und auf der anderen Seite vorhandene Grünzonen bebauen wolle. Für junge Familien seien diese Grundstücke ohnehin unbezahlbar, sagt Spang und verweist alternativ auf das Ackerland am Grafenholzweg. Ein interessanter Aspekt vor diesem Hintergrund ist, dass die Stadt selbst Mitgesellschafterin der Birkle-Klinik ist - als Gegenleistung für die Bereitstellung von Grundstücksanteilen für den Bau. Oberbürgermeisterin Sabine Becker sitzt daher wie ihre Vorgänger im Aufsichtsrat der Birkle Klinik GmbH.  ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:14:40 +0100</pubDate>
         <title> Bund gibt Geld für Denkmalschutz</title>
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         <description><![CDATA[  Erhaltenswerte Bauten in &#220;berlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.  ]]></description>
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		Erhaltenswerte Bauten in &#220;berlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.<br>
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Erhaltenswerte Bauten in Überlingen und Meersburg werden mit inegesamit insgesamt 670 000 Euro. Das gab Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen am Donnerstag bekannt.


   
Vier Sanierungsmaßnahmen im Bodenseekreis werden im Rahmen eines Denkmalschutz-Förderprogramms mit Bundesgeldern unterstützt. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages aktuell beschlossen. Auf Initiative des CDU-Wahlkreisabgeordneten Lothar Riebsamen und Vorschlag des zuständigen Staatsministers Bernd Neumann wurde der Förderung folgender Projekte zugestimmt: Für die Restaurierung des aus dem 13. Jahrhundert stammenden "Mesmerhaus" erhält die Stadt Meersburg bis zu 350 000 Euro. In Überlingen schießt der Bund für den Erhalt der Stadtbefestigung beim Gallerturm bis zu 180 000 Euro zu. Weitere 80 000 Euro fließen dort in die Sanierung der Sandsteinfassade des Rathauses und bis zu 60 000 Euro sind für das alte Wasserreservoir vorgesehen, so Riebsamen in einem Pressetext. "Ich freue mich mit den Überlingern und Meersburgern wirklich sehr darüber, dass die Mitglieder des Haushaltsausschusses nach großzügigen Förderungen für Projekte in meinem Wahlkreis Bodensee im letzten Jahr auch hier erkannt haben, wie wichtig der Erhalt dieser Bauwerke für unsere ganz eigene Kultur am See ist", erklärt Riebsamen weiter. Wie die Maßnahmen umgesetzt worden sind und noch werden, davon wolle sich Staatsminister Neumann auf Einladung von Lothar Riebsamen am 24. August persönlich überzeugen. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:41 +0100</pubDate>
         <title> Waldorfkinder nehmen 140 Spaten in die Hand</title>
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		Startschuss zum Neubau f&#252;r sechs Gruppen im Kulturgebiet Rengoldshausen<br>
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Startschuss zum Neubau für sechs Gruppen im Kulturgebiet Rengoldshausen


   
So viele Spaten waren selten. Beim Startschuss zum Neubau des Waldorfkindergartens in Rengoldshausen konnten 140 Jungen und Mädchen mit anpacken und zum altersgemäßen Handwerksgerät greifen. Zu verdanken habe man dies dem nahe gelegenen Raiffeisen-Baumarkt, erklärte Martin Beyersdorffer vom Vorstand der Waldorfschule in einem " kurzen Werbeblock". Da zugleich er selbst und die Kollegin Daniela Huck, Oberbürgermeisterin Sabine Becker, Architekten und Landschaftsplaner einen ausgewachsenen Spaten in die Hand nahmen, hätte das vielköpfige Team gleich bei der Arbeit bleiben können. Doch müsse zunächst die Gartenbauabteilung noch an ihren neuen Standort umziehen, erklärte Beyersdorffer. Erst dann könne man richtig loslegen mit dem Neubau, damit die Kinder einmal "den Raum vorfinden, der ihrem Wesen entspricht". Während die Waldorfschule ihren 40. Geburtstag feiern kann, ist der Kindergarten hier noch ein Jahr älter. Vor allem Cornelia Hahn habe man dies alles zu verdanken, die Grund und Boden dafür zur Verfügung gestellt habe, sagte Beyersdorffer. Symbolisch überreichte Hahn eine kleine Erdscholle an Erzieherin Miriam Eisenmann. Zugleich bestätigte Cornelia Hahn, dass sich die Waldorf-Projekte in der Stadt inzwischen "ganz anders angenommen" fühlten als vor 40 Jahren. Den "ersten Schritt zum neuen Kindergarten" nannte Martin Breyersdorffer die Aktion. Damit würden Gedanken vom Papier erstmals auf die Erde übertragen, erklärte er, und wünschte, dass der "gute Geist hier weiterhin wirken" möge. Neben vier Kindergartengruppen, die vom alten Standort umziehen werden, wird es im neuen Gebäude auch zwei Krippengruppen geben. Erfreut über das wachsende Betreuungsangebot zeigte sich Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Denn bis zum September 2013 müsse die Kommune für 34 Prozent aller Kleinkinder einen Platz anbieten. Dass künftig alle Anbieter gleich behandelt würden, bekräftigte Becker ausdrücklich. In den neuen Verträgen seien Betreiber- und Investitionszuschüsse quasi "gleichgeschaltet", betonte sie. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:22 +0100</pubDate>
         <title> Ganz nah dran am Original</title>
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         <description><![CDATA[  Im vollbesetzten Kursaal entf&#252;hrte das weltbekannte "Glenn Miller Orchestra" unter Leitung von Wil Salden das begeisterte Publikum in die legend&#228;re &#196;ra des Swing der sp&#228;ten 1930er und fr&#252;hen 1940er Jahre. Der Abend war eine Hommage an den pr&#228;gnantesten Vertreter dieses Musikstils, den 1944 verstorbenen Glenn Miller; angereichert mit Kompositionen der Jazz- und Swing-Gr&#246;&#223;en Count Basie, Harry James und Woody Herman.Gleich zu Beginn wippten bei Millers Eigenkomposition "Moonlight Serenade" die ersten F&#252;&#223;e.  ]]></description>
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		Im vollbesetzten Kursaal entf&#252;hrte das weltbekannte "Glenn Miller Orchestra" unter Leitung von Wil Salden das begeisterte Publikum in die legend&#228;re &#196;ra des Swing der sp&#228;ten 1930er und fr&#252;hen 1940er Jahre. Der Abend war eine Hommage an den pr&#228;gnantesten Vertreter dieses Musikstils, den 1944 verstorbenen Glenn Miller; angereichert mit Kompositionen der Jazz- und Swing-Gr&#246;&#223;en Count Basie, Harry James und Woody Herman.Gleich zu Beginn wippten bei Millers Eigenkomposition "Moonlight Serenade" die ersten F&#252;&#223;e.<br>
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Im vollbesetzten Kursaal entführte das weltbekannte "Glenn Miller Orchestra" unter Leitung von Wil Salden das begeisterte Publikum in die legendäre Ära des Swing der späten 1930er und frühen 1940er Jahre. Der Abend war eine Hommage an den prägnantesten Vertreter dieses Musikstils, den 1944 verstorbenen Glenn Miller; angereichert mit Kompositionen der Jazz- und Swing-Größen Count Basie, Harry James und Woody Herman.Gleich zu Beginn wippten bei Millers Eigenkomposition "Moonlight Serenade" die ersten Füße.


   
"In the Miller Mood" heißt das neue Programm des 17-köpfigen Jazzorchesters, dessen ansteckender Spielfreude, mitreißenden Improvisationen und den immer wieder mit Zwischenapplaus bedachten Soli sich niemand im Publikum entziehen konnte. Mit fünf Saxofonen, vier Posaunen, vier Trompeten, einem Schlagzeug und einem Kontrabass durchfluteten sie den Saal mit sattem Big-Band-Sound, bei dem die Zuhörer ausreichend Gelegenheit bekamen, in ganz persönlichen Erinnerungen zu schwelgen. Einer der vielen Höhepunkte des Abends waren die Auftritte der Moonlight Serenaders mit Wil Salden, Uli Plettendorff, Mitt Molnar, Peter Peuker und Pascal Haverkate. Mit viel Verve intonierte Mitt Molnar den Evergreen "Shiny Stockings" und huldigte damit der legendären Ella Fitzgerald. Reges Treiben herrschte auf der Bühne, einzelne Bandmitglieder setzten sich immer wieder als Solisten gekonnt in Szene oder waren im Hintergrund zu diversen Scherzen aufgelegt. So hüpften die Posaunisten beim "Saint Louis Blues March" urplötzlich der Reihe nach von ihren Stühlen und bei "In the Mood" hielt es keinen der Bandmitglieder mehr auf den Plätzen: kreuz und quer wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm schwirrten die Musiker über die Bühne. Der gebürtige Niederländer Wil Salden entpuppte sich als der geborene Entertainer, der wissenswerte Hintergrundinformationen vermittelte und die einzelnen Solisten, wie Pascal Haverkate, der mit einem Trompetensolo in "It seems I heard that song before" brillierte, ankündigte. Wil Salden und sein "Glenn Miller Orchestra" legten Wert auf eine perfekte Darbietung des unverwechselbaren Originalsounds. "Der typische "Glenn Miller-Sound", so Salden, " basiert auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette." Dem Gerücht nach soll er per Zufall entstanden sein. Während eines Auftritts hatte sich der erste Trompeter an der Lippe verletzt, so dass die Klarinette die Trompetenstimme übernehmen musste. Bei Saldens "Glenn Miller Orchestra" spielt auch die Klarinette die erste Stimme und wird eine Oktave tiefer vom zweiten Tenorsaxophon begleitet. Die Begleitung wird von zwei Altsaxophonen und dem ersten Tenorsaxophon übernommen und bleibt innerhalb der Oktave zwischen der Klarinette und dem zweiten Tenorsaxophon. Bei "Chattanooga Choo Choo" marschierten die Posaunisten durch die Publikumsreihen und beendeten inmitten ihrer Fans ein großartiges Konzert. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:34 +0100</pubDate>
         <title> "Die Menschheit soll aufwachen"</title>
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         <description><![CDATA[  Wenn am 5. Juni Joan Baez beim Open-Air-Konzert in Schloss Salem auftritt, wird sie eine &#220;berraschung f&#252;r ihre Fans mitbringen.  ]]></description>
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		Wenn am 5. Juni Joan Baez beim Open-Air-Konzert in Schloss Salem auftritt, wird sie eine &#220;berraschung f&#252;r ihre Fans mitbringen.<br>
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Wenn am 5. Juni Joan Baez beim Open-Air-Konzert in Schloss Salem auftritt, wird sie eine Überraschung für ihre Fans mitbringen.


   
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:38 +0100</pubDate>
         <title> Schulen auf den Amokfall besser vorbereitet</title>
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		Die Realschule verf&#252;gt mittlerweile &#252;ber eine intakte Lautsprecheranlage. Dadurch hat sich das Sicherheitsempfinden an der Schule verbessert.<br>
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Die Realschule verfügt mittlerweile über eine intakte Lautsprecheranlage. Dadurch hat sich das Sicherheitsempfinden an der Schule verbessert.


   
Eine Bestandsaufnahme nach dem Amok-Alarm in Memmingen zeigt aber auch, dass es weiteren Nachholbedarf gibt. "Deutlich verbessert haben sich die Kommunikationswege zwischen den beteiligten Behörden und Organisationen", sagte gestern Hans Weber, Schulleiter am Gymnasium. Ihm steht neben einem "Pager" auch ein stromnetzunabhängiges analoges Telefon zur Verfügung, das ausschließlich für Notfälle freigehalten wird. Weber regt allerdings an: "Optimiert werden könnten die Türen und die Möglichkeit, vom Klassenzimmer in den Flur zu schauen." Wie Rektor Karl Hepp sagte, verfügt die Realschule mittlerweile über eine intakte Lautsprecheranlage. Über sie kann jedes Klassenzimmer erreicht werden, außer der Turnhalle. Zur Halle rüber müsse noch eine spezielle Bodenleitung gelegt werden, die Stadt habe vor, etwa 20 000 Euro dafür zu investieren. Über die Lautsprecheranlage können im Amokfall Verhaltensmaßnahmen durchgegeben werden, die da lauten, im Zimmer zu bleiben und die Türe zu verbarrikadieren. "Ich weiß nun, ich kann alle Schüler erreichen", sagt Hepp. "Unser Sicherheitsempfinden hat sich dadurch verbessert." Eine hundertprozentige Sicherheit werde es an einer Schule, die Offenheit signalisiert, aber nie geben. Zumal die Realschule vier Eingänge hat, "die man nicht permanent überwachen kann". Doch bilanziert Hepp: "Wir fühlen uns nicht in einer ängstlichen Atmosphäre." Die Schulen in Baden-Württemberg wurden mit einem "Pager" ausgerüstet, einem Gerät in der Form eines Feuerwehr-Piepsers, der schnell über einen aktuellen Amoklauf informiert. Hepp: "Am Dienstag wurde uns das Gerät vorgestellt, prompt gab es am Nachmittag die erste Warnung." Sinn des Pagers ist es, über Fälle in der Nachbarschule zu informieren, wenn Gefahr besteht, dass wegen der zusammenbrechenden Telefonnetze sonst keine Warnung mehr ausgegeben werden kann.  ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 17:21:10 +0100</pubDate>
         <title> Brettin in der Sankt-Leonhard-Debatte: "Es darf keine Denkverbote geben"</title>
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         <description><![CDATA[  "Wir stehen nicht vor den Baggern, sondern vor der Diskussion mit den B&#252;rgern", sagt Baub&#252;rgermeister Ralf Brettin im Interview zur angedachten Bebauung an Sankt Leonhard. Das "heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung f&#252;r reiche Ausw&#228;rtige" sei absolut unzutreffend.  ]]></description>
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		"Wir stehen nicht vor den Baggern, sondern vor der Diskussion mit den B&#252;rgern", sagt Baub&#252;rgermeister Ralf Brettin im Interview zur angedachten Bebauung an Sankt Leonhard. Das "heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung f&#252;r reiche Ausw&#228;rtige" sei absolut unzutreffend.<br>
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"Wir stehen nicht vor den Baggern, sondern vor der Diskussion mit den Bürgern", sagt Baubürgermeister Ralf Brettin im Interview zur angedachten Bebauung an Sankt Leonhard. Das "heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung für reiche Auswärtige" sei absolut unzutreffend.


   
Brettin beschwichtigt: Das "heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung für Auswärtige" sei unzutreffend. Ein Interview zur St.-Leonhard-Debatte. Nach Bekanntwerden der Pläne für eine mögliche Wohnbebauung im Bereich Sankt Leonhard gibt es harsche Kritik seitens der Bürger. Haben Sie damit gerechnet? Es gab Kritik, es gab Zustimmung - diese allerdings nicht in Form von Leserbriefen, sondern durch Interessensbekundungen von Überlinger Bürgern an Grundstücken bei St. Leonhard - wohlgemerkt: von Überlinger Bürgern, nicht von Bauträgern und auch nicht von den im Gedicht geschmähten Schwaben und Preußen. Seit der Veröffentlichung im SÜDKURIER gingen einige Anfragen und Reservierungswünsche für Einfamilienhäuser bei der Stadt ein. Damit ist das heraufbeschworene Bild von einer vielgeschossigen Bebauung für reiche Auswärtige absolut unzutreffend. Die künftige Wohnbaulandentwicklung ist zu wichtig, um damit rein emotional umzugehen und alle bestehenden Unzufriedenheiten darauf zu projizieren. Ebenso schädlich ist es, Dinge zu vermengen, die nicht zusammen gehören. Bisher beruhen die meisten öffentlichen Wortmeldungen auf Befürchtungen und nicht auf Informationen. Der Gemeinderat wird sich am 20. Juni mit der Thematik in öffentlicher Sitzung befassen. Dass es unterschiedliche Meinungen gibt, ist normal und wichtig, aber ich wünsche mir eine sachliche Auseinandersetzung. Es darf keine Denk- und Diskussionsverbote geben, wenn man wichtige Zukunftsthemen angehen will. Welche Ziele verfolgt die Stadt? Überlingen ist weitgehend mit Ausschlusskriterien - Landschaftsschutz, Naturschutz, FFH-Gebiete, regionale Grünzüge - umgeben. Auch bei einer moderaten baulichen Entwicklung - und um nichts anderes geht es - wird man nicht daran vorbeikommen, über die partielle Anpassung solcher Kriterien nachzudenken. In diesem Fall ist noch nicht einmal ein offizielles Schutzkriterium vorhanden. Überlingen ist im Landesentwicklungsplan als Mittelzentrum ausgewiesen und soll als solches mit einem vielfältigen Angebot an höherwertigen Einrichtungen und Arbeitsplätzen entwickelt werden. Dazu gehört auch die Zurverfügungstellung von Bauland. Eine Sicherung der mittelzentralen Funktion wird nicht mit reiner Bestandswahrung gelingen. Die Stadtverwaltung argumentiert damit, dass das Wohngebiet die bisherige Siedlung abrunden würde. Wie ist das konkret gemeint? Die mögliche Fläche wird im Norden, Süden und Westen bereits von bebauten Flächen begrenzt. Im Norden schließt die Birkle-Klinik an, im Süden die Bebauung an den Rauensteinstraße und der Heinrich-Emerich-Straße und im Westen die Bebauung zwischen der Heinrich-Emerich-Straße und der Oberen St. Leonhardstraße. Durch eine Bebauung würde dieser Siedlungsrand sozusagen abgerundet. Es ist auch denkbar, dass eine Grünzone in der Mitte des Gebietes entsteht. Solche Überlegungen sind aber erst anhand einer Vorplanung möglich. Der Vertreter der Kleingärtner mutmaßt, dass die Pachtzinserhöhung von langer Hand geplant gewesen sei, um die Zahl der Pächter in den Kleingartenanlagen am Sankt Leonhard frühzeitig klein zu halten. Was antworten Sie darauf? Diese Mutmaßung ist absolut unzutreffend. Im Zuge der Aufstellung des Haushalts 2011 haben sich die Gremien mit der Überprüfung aller Pachtverträge der unbebauten Grundstücke und daher auch mit den drei städtischen Kleingartenanlagen beschäftigt. Seit Jahren werden die hohen Aufwendungen für die Bewirtschaftung, Belieferung mit Frischwasser, Unterhaltung und Verwaltung der Kleingartenanlagen nicht durch die laufenden Pachtzinseinnahmen gedeckt. Bei der Beratung wurde aus allen Wortbeiträgen deutlich, dass eine weitere Bezuschussung der Kleingartenanlagen durch alle Steuerzahler gerade in wirtschaftlich und finanziell schwierigen Zeiten nicht mehr vertretbar ist und die Anlagen verursachergerecht und kostendeckend zu betreiben sind. Seit wann ist die Stadt im Eigentum der 2,5 Hektar großen Flächen? Ein Teil mindestens seit 1877, der zweite Teil seit 1899. Können Sie ungefähr benennen, wie hoch der geplante Verkaufserlös für die Stadt wäre? Derzeit können noch keine Aussagen darüber gemacht werden, wie hoch der Grundstückskaufpreis einmal sein wird, wenn die oben genannten Grundstücke als Baugebiet "St. Leonhard" mittels Bebauungsplan überplant und anschließend erschlossen werden. Die Höhe des Grundstückskaufpreises wird in jedem Baugebiet vom Gemeinderat festgelegt und ist dann für die Verwaltung bindend. Als Grundlage wird häufig die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses um Auskunft aus der Kaufpreissammlung gebeten. Frühere Oberbürgermeister argumentierten damit, dass Überlingen exklusive Grundstücke vorhalten müsse, um Fabrikanten zu Neuansiedlungen zu bewegen. Inwiefern spielen solche strategischen und nachhaltigen Überlegungen in diesem Fall eine Rolle? Solche strategischen Gründe sind mir nicht bekannt; nach Rücksprache mit Kollegen auch nicht für die Vergangenheit. Unabhängig davon ist es kommunale Aufgabe, Baugebiete für unterschiedliche Käuferinteressen vorzusehen (verdichtete / aufgelockerte Wohnbebauung). Für die Vergabe von städtischen und spitälischen Baugrundstücken gibt es vom Gemeinderat festgelegte, allgemeine Vergabegrundsätze, die zu beachten sind. Hieraus wird allein schon deutlich, dass die Stadt Überlingen Wert auf eine Vergabe von Bauplätzen an Einheimische und Familien mit Kindern legt. In der jetzigen Diskussion - und hier der Hinweis auf die Gemeinderatssitzung am 20. Juni - wird es gerade darum gehen, wo in Überlingen unterschiedliche Wohnbedürfnisse zufriedengestellt werden können. Wobei schon vorab ganz klar sein muss: Preisgünstiger Geschosswohnungsbau führt zu einer höheren Dichte. Von welchen weiteren Schritten hängt es ab, ob und bis wann hier der erste Bagger anrollt? Wir stehen nicht vor den Baggern, sondern vor der Diskussion mit den Bürgern. Die Bürgerbeteiligung ist noch gar nicht gestartet - wir erleben derzeit eine Diskussion vor der Diskussion. Die Stadt Überlingen wird in einen intensiven Dialog mit den Bürgern eintreten. Es wird die frühzeitige Bürgerbeteiligung stattfinden, später die Offenlage. Damit ist Zeit und Möglichkeit gegeben, sich in eine Planung einzubringen, Anregungen oder Kritik zu artikulieren. Zwei Jahre Verfahrensdauer sind regelmäßiges Minimum. Das Ganze ist ein Prozess, der mit der Gemeinderatssitzung am 20. Juni beginnt. Fragen: Stefan Hilser  ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:34 +0100</pubDate>
         <title> Weniger Kinder werden straffällig</title>
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		Die Kriminalit&#228;t in &#220;berlingen sinkt. Diese Mitteilung machte &#220;berlingens Polizeichef Andreas Breuning bei einer Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2011. Von 2010 auf 2011 sind die Straftaten um 7,2 Prozent zur&#252;ckgegangen, das sind in absoluten Zahlen knapp 100 Straftaten weniger als im Vorjahr.<br>
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Die Kriminalität in Überlingen sinkt. Diese Mitteilung machte Überlingens Polizeichef Andreas Breuning bei einer Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2011. Von 2010 auf 2011 sind die Straftaten um 7,2 Prozent zurückgegangen, das sind in absoluten Zahlen knapp 100 Straftaten weniger als im Vorjahr.


   
2008 hatte Überlingen im Kreis den unrühmlichen Spitzenplatz mit der höchsten Kriminalitätsbelastung eingenommen, bezogen auf die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner. Stand Überlingen vor vier Jahren noch schlechter da als Friedrichshafen, hat sich diese Reihenfolge bis heute umgedreht. Was Andreas Breuning besonders betont, ist der Rückgang bei Körperverletzungen um sieben Prozent und bei Sachbeschädigungen um 10,6 Prozent. Auch geklaut wurde in Überlingen 2011 deutlich weniger, beim Diebstahl ist ein Rückgang von 21,3 Prozent zu verzeichnen. Doch es gibt auch tragische Anstiege: Die Sexualstraftaten erhöhten sich von sechs auf sechzehn Delikte. Davon handelte es sich bei sechs Delikten um sexuellen Missbrauch an Kindern, das ist doppelt so viel wie im Vorjahr. "Allerdings hat sich hier auch das Anzeigeverhalten verändert", sagte Andreas Breuning. Sei sexueller Missbrauch an Kindern früher nicht so oft ans Licht gekommen, so geschehe das nun immer häufiger. Und das schlage sich dann in der Statistik nieder. Das veränderte Anzeigeverhalten führt Oberbürgermeisterin Sabine Becker auch auf die umfassende Präventionsarbeit an den Schulen zurück. "Kinder trauen sich eher etwas zu sagen und Eltern hören eher hin weil sie sensibilisiert sind", sagte sie bei der Pressekonferenz, zu der sie mit ihrem Fachbereichsleiter Raphael Wiedemer-Steidinger eingeladen hatte, nachdem sie sich zuvor die Zahlen von Breuning zeigen ließ. Enorm angestiegen, nämlich von 16 auf 63 Fälle sind die Rauschgiftdelikte. "Aber hier", sagte Breuning, "ist das wie in einem Wespennest. Wenn man einmal reinsticht, kommt viel ans Licht." Damit umschrieb er, dass ein Delikt in diesem Bereich die Aufklärung anderer Fälle nachzieht, beziehungsweise ganze Konsumenten und Tätergruppen aufgedeckt werden. Angestiegen ist auch die Anzahl der Jungtäter, sprich, der unter 21-Jährigen, nämlich von 199 auf 227. Erfreulicherweise macht die Anzahl der straffällig gewordenen Kinder (unter 14) 2011 aber einen geringeren Anteil an den straffällig gewordenen Jungtätern aus, als noch 2010. Die Zahl der tatverdächtigen Kinder sank von 42 auf 33. Die Anzahl der tatverdächtigen Jugendlichen (14 bis 18) blieb etwa gleich, die der Heranwachsenden (18 bis 21) stieg massiv, nämlich von 53 auf 89 an. Die sinkende Zahl der straffällig gewordenen Kinder zeige, dass sich die intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei auszahlt, freute sich Sabine Becker. "Nachdem die Kriminalitätsbelastung 2008 so hoch war, haben wir unsere Jugendarbeit umgestaltet und machen mehr offene Angebote." Insgesamt haben sich 2011 in Überlingen 1238 Straftaten ereignet. Brennpunkte sind das Zentrum mit 365 Delikten, Überlingen Nord mit 212 Straftaten, Überlingen Ost mit 112 Fällen und Nußdorf mit 64 Delikten. Am Landungsplatz ereigneten sich 44 Straftaten und am Bahnhof 19, das sind 13 mehr als im Vorjahr. "Das ist immer noch nicht viel, aber rein subjektiv ist der Bahnhof immer noch ein großer Angstraum", erklärt Breuning. Mit dem deutlichen Rückgang der Straftaten hat auch die Häufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung ausrückt, von 6148 auf 5674 Straftaten je 100 000 Einwohner abgenommen. Das liegt aber immer noch über dem Landesschnitt von 5420 und deutlich über dem Kreisschnitt von 4766. Wenn die Straftaten zurückgehen, sinke meistens auch die Aufklärungsquote, sagte Breuning. Dieses Jahr sei sie aber im Gegenteil gestiegen: Mit einem Anstieg von 56,4 Prozent auf 59,2 Prozent könne man sehr zufrieden sein, meinte der Polizeichef. ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:34 +0100</pubDate>
         <title> Sänger sammelt Spenden</title>
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		Unerm&#252;dlich engagiert sich Ulrich K&#246;berle f&#252;r eine Sanierung der St.-Jodok-Kirche, insbesondere die Instandsetzung des Inventars und des Freskenzyklus'. Vor drei Jahren startete der S&#228;nger und K&#228;mpfer f&#252;r das kulturelle Kleinod eine Konzertreihe. Sie bereitet Musikfreunden auch abseits vom Gewohnten einen Genuss und r&#252;ckt gleichzeitig das unauff&#228;llige Gotteshaus st&#228;rker ins Bewusstsein.<br>
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Unermüdlich engagiert sich Ulrich Köberle für eine Sanierung der St.-Jodok-Kirche, insbesondere die Instandsetzung des Inventars und des Freskenzyklus'. Vor drei Jahren startete der Sänger und Kämpfer für das kulturelle Kleinod eine Konzertreihe. Sie bereitet Musikfreunden auch abseits vom Gewohnten einen Genuss und rückt gleichzeitig das unauffällige Gotteshaus stärker ins Bewusstsein.


   
Nicht zuletzt stellt die Reihe Mittel für eine Restaurierung bereit. Klein kann der Beitrag aus den Erlösen der Konzerte selbst sein, doch der Musikzyklus ist ein guter Wegweiser für Sponsoren. Jetzt spendete die Volksbank Überlingen aus den Erträgen ihres Gewinnsparprogramms 4000 Euro zugunsten des Sanierungsprojekts. "Unsere Sparer haben dabei nicht nur selbst die Chance auf einen Gewinn", sagte Marketingchef Erich Heggenberger bei der Scheckübergabe, "sondern tragen hier zur Förderung eines kulturellen Projekts bei." Die vierte Konzertreihe beginnt am Pfingstsonntag unter Mitwirkung Köberles und weiterer Sänger aus der Region. In einem Beitrag "Gesänge der Synagogen" wird Bundesministerin Annette Schavan am 6. Oktober Psalmen in einer Übersetzung von Arnold Stadler lesen, dazu wird Julius Berger auf dem Cello hebräische Musik erklingen lassen. Zu den bekannten Namen zählt auch Virtuose Michael Grube, der am 13. Juli mit einem Violinkonzert gastiert. Der Spannungsbogen reicht daneben vom jazzigen Lajos-Duda-Trio über das "Freiburger Spielleyt Trio" mit seinem historischen Instrumentarium bis zum Akkordeon-Solo von Hans Maier. Den Auftakt aber bestreiten am 27. Mai Dorothea Randecker, Ina Gersak (Klavier) und Holger Ohlmann sowie Ulrike und Ulrich Köberle mit einem Gesangsabend. Viel vorgenommen hat sich Ulrich Köberle mit seiner Initiative. Allein die komplette Bestandsaufnahme und Sanierung der Fresken beziffert Köberle mit einem finanziellen Aufwand von rund 300 000 Euro. Die Denkmalpflege ist zwar mit im Boot, doch ein Drittel muss die Kirche selbst aufbringen. Erste sichtbare Erfolge hat Köberle schon erzielt. Die Figurengruppe des Hochaltars und der Altaraufsatz konnten schon saniert werden, durch Einzelspenden und durch ein Engagement des Rotary-Clubs. ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:35 +0100</pubDate>
         <title> Liebesgeschichte im leeren Raum</title>
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		Waldorfsch&#252;ler spielen moderne "Romeo und Julia"-Version<br>
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Waldorfschüler spielen moderne "Romeo und Julia"-Version


   
"Romeo und Julia" mal ganz persönlich: So haben Zwölftklässler der Überlinger Waldorfschule das Theaterstück unter Leitung des Regisseurs Nils Daniel Finckh erarbeitet. Als Grundlage diente Gesine Danckwarts moderne Übertragung ins Deutsche, die mit extremer Umgangssprache und altmodisch gehobenen Formulierungen spielt. Die Bühne sieht ungewohnt leer aus, als das Publikum den Saal betritt. In der Mitte befindet sich eine Torffläche, auf der weiße Luftballons liegen und den Hintergrund bildet eine Kinoleinwand. Die Vorliebe des Regisseurs für minimalistische Inszenierungen und leere Räume zeigt sich deutlich. "Gerade Räume ohne tausend Dinge darin bieten eine solche Fülle", erklärt Nils Daniel Finckh. Den Platz könne er mit Körpern füllen, die ihre ganz eigene Sprache sprechen. So lebt auch seine Interpretation des Klassikers von aus Menschen geformten Bildern. Gleich zu Beginn liegt ein ganzer Berg aus weiß gekleideten Körpern auf der Bühne. Eine weiteres Faible des Regisseurs zeigt sich ebenso schnell: Finckh liebt Gegensätze. Klassische und moderne Musik gesellen sich zu den radikalen Sprachkontrasten von Danckwarts Textversion. Finckh bezeichnet seine Stücke aus diesem Grund als zeitlos, losgelöst von der Zuordnung zu einer Epoche. Gleichzeitig schaffen die Stilbrüche und Gegensätze Spannungen und interessante Kontraste. Als in der nur aus tanzenden Körpern entstandenen Disco auf einmal zu klassischer Musik der typische zuckende Tanz weitergeht, wirkt er völlig absurd. Das Stück bringt mit solchen Spielarten viele Themen auf den Punkt oder treibt sie auf die Spitze. Um aktuelle Probleme von Jugendlichen einzubringen, darf auch die Thematik Komasaufen nicht fehlen. "Das einfach mit Alkohol darzustellen war mir zu oberflächlich", schildert Finckh. Er habe sich das aus einer psychologischen Warte heraus angeschaut und sei zu dem Schluss gekommen, dass Jugendliche sich so ausleben, die zu wenig Mutterliebe sprich: Muttermilch bekommen hätten. So entsteht das Bild für die Bühne: Wettsaufen mit Milch. Dabei spritzt selbige nur so umher und fließt über die Körper der Darsteller in die Kloschüsseln, auf denen sie hocken. Diese sind die tragbaren Sitzmöglichkeiten der Darsteller, wenn nicht gerade der nicht abgesenkte Teil der Bühne zum Beine baumeln oder der Torf zum Knien einlädt. Das Publikum wundert sich. Trocken begründet Finckh diese ungewöhnliche aber für ihn doch wieder typische Stuhlwahl in der anschließenden Podiumsdiskussion: "Wir verbringen drei bis vier Jahre unseres Lebens auf dem Klo. Ergo ist das total menschlich!" Die Feindschaft zwischen den beiden Familien, Mord und Totschlag, der daraus resultiert, aber auch Leidenschaft und Liebe werden unzensiert teils live teils mit Wackelkamera gefilmt auf der Leinwand gezeigt. Die gespannte Stille im Publikum spricht Bände. Gänsehaut hatten einige Zuschauer. "Ich finde euch total mutig", sagt zum Beispiel Zuschauerin Jenny Eurich. Sie stellt die Behauptung auf, dass die Darsteller in den Rollen sehr viel von sich selbst preisgeben und diese können ihren Eindruck nur bestätigen. Vielleicht intensiviert das die Wirkung der Aufführung auf die Zuschauer. Kalt lässt das Stück offensichtlich kaum jemanden - und an der Applauslautstärke zeigt sich, dass es zumindest einem Großteil des Publikums gefallen hat. ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:35 +0100</pubDate>
         <title> Von den Highland-Games bis zum Marienlied</title>
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		Weltliche und geistliche Musik beim Kirchenkonzert des Musikvereins Bonndorf<br>
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Weltliche und geistliche Musik beim Kirchenkonzert des Musikvereins Bonndorf


   
Das Kirchenkonzert in der Bonndorfer Pfarrkirche ist immer eine stimmungsvolle Sache. Seit sieben Jahren lädt der Musikverein Bonndorf regelmäßig an einem Sonntagabend im Mai dazu ein, und inzwischen hat sich die Schönheit dieses Abends so herumgesprochen, dass zu den Einheimischen auch viele Auswärtige hinzugekommen sind. Diesmal sah man im gut besetzten Kirchenschiff, wie der Musikvereins-Vorsitzende Alexander Straub bei der Begrüßung feststellte, nicht nur Pfarrer Zdenko Joha sitzen, sondern sogar Besucher aus der Tschechei. Sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Kirchenmesner Heinz Schwenke und seine Gattin Brunhilde hatte die Kirche wieder liebevoll geschmückt. Bei jeder Heiligenfigur an den Seitenwänden brannten Kerzen, Teelichter flackerten in den Fensternischen und mit frischen Blumen besonders geschmückt war der wunderschöne Marienaltar, wie es sich im Marienmonat Mai gehört. Der Gottesmutter galten auch zwei musikalische Verneigungen der Musiker unter ihrem Dirigenten Andreas Keller. Ins Programm des Abends unter dem Motto "Musik, die Ihre Sinne berührt" waren zwei Marienlieder eingeflochten. Das übrige Programm, wie immer zusammengestellt von Andreas Keller, war dann mehr weltlicher Natur. "We are the world", die bekannte Komposition von Michael Jackson und Lionel Richie gegen den Hunger in der Welt, war dabei und Melodien aus dem Musical "Das Phantom der Oper" von Andrew Lloyd Webber. Die "Highland Cathedral", eine aus Schottland stammende Tanz- und Dudelsackmusik, die Ulrich Roever und Michael Korb 1982 zu den ersten Highlandgames in Deutschland schrieben, beeindruckte ebenso wie Cesar Franks 1872 erfolgte Vertonung der von Thomas von Aquin 1264 verfassten Hymne "Panis angelicus". Mit dem "Sanctus" aus der Deutschen Messe von Franz Schubert sowie dem auf Johann Sebastian Bachs Musik fußendem Stück "Air from Suite Nr. 5" kamen zwei klassische Stücke dazu und als Zugabe war schließlich noch die "Hymne der Freundschaft" zu hören. Die Musiker aus Bonndorf haben recht getan, einmal im Jahr in die örtliche Pelagius-Kirche zu gehen, denn manche Musikstücke können in der räumlichen Weite einer Kirche ihre Wirkung erst voll entfalten und sind daher für die Zuhörer ein besonderes Erlebnis. Dabei beweisen die Bonndorfer Musikanten immer wieder, von welch hoher Qualität ihr Können ist. Der monatelange Probenfleiß wurde daher nicht nur mit starkem Beifall belohnt, sondern auch mit Geld, das die Zuhörer beim Verlassen der Kirche in den großen "Spenden-Bass" warfen, den der Musikverein am Ausgang der Kirche aufgestellt hatte. Das Geld kommt, wie Alexander Straub erklärt, der Anschaffung neuer Instrumente zugute, wofür der Musikverein in den vergangenen fünf Jahren immerhin eine fünfstellige Summe investieren musste. ]]>
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         <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:21:27 +0100</pubDate>
         <title> Grundschulempfehlung - Und wie war das damals bei Ihnen?</title>
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		Auch sie waren mal klein: Die Rektoren der &#220;berlinger Schulen, Hans Weber (Gymnasium), Karl Hepp (Realschule), Manfred Strasser (Werkrealschule Wiestorschule) und Wolfgang Panzner (Grundschule Burgbergschule und gesch&#228;ftsf&#252;hrender Schulleiter) k&#246;nnen sich noch gut erinnern, wie sie sich gef&#252;hlt haben, als sie in der vierten Klasse waren und die Entscheidung anstand, wie ihr weiterer schulischer Bildungsweg aussehen wird.<br>
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Auch sie waren mal klein: Die Rektoren der Überlinger Schulen, Hans Weber (Gymnasium), Karl Hepp (Realschule), Manfred Strasser (Werkrealschule Wiestorschule) und Wolfgang Panzner (Grundschule Burgbergschule und geschäftsführender Schulleiter) können sich noch gut erinnern, wie sie sich gefühlt haben, als sie in der vierten Klasse waren und die Entscheidung anstand, wie ihr weiterer schulischer Bildungsweg aussehen wird.


   
Wolfgang Panzner hatte selbst den Wunsch, aufs Gymnasium zu gehen und wurde von seinen Eltern unterstützt. Eine Grundschulempfehlung gab es damals nicht, wohl aber eine Aufnahmeprüfung, der er sich stellen musste. "Und dann kam ich in eine große, fremde Schule in einem fremden Umfeld und hatte keinen Einzigen aus meiner alten Klasse neben mir", erinnert er sich.  Auch für Hans Weber war klar, dass er aufs Gymnasium gehen würde. Doch hinsichtlich der Wahl des Gymnasiums hat er noch eine denkwürdige Szene in Erinnerung: Seine Eltern meldeten ihn an einem naturwissenschaftlichem Gymnasium an, was ihm sehr lag. "Und dann kam die Frage vom damaligen stellvertretenden Schulleiter, wieso meine Eltern mich am größten Gymnasium anmelden, statt an einer anderen Schule mit einem höheren Akademikeranteil an Eltern, wo mein Vater doch promovierter Physiker ist", blickt Weber zurück und sagt: "Das hat mich völlig irritiert und meine Eltern haben nur den Kopf geschüttelt weil für uns vollkommen klar war, dass das überhaupt keine Rolle spielt, sondern dass es darum geht die Schule zu finden die für das Kind passt." Er sei froh dass die Frage, ob die Schule zur vermeintlichen gesellschaftlichen Schicht der Eltern passt, heute nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielt.  Karl Hepp hingegen "wusste nicht wie mir geschieht", denn er besuchte eine Volksschule, in der ein Lehrer acht Klassen unterrichtete und fühlte sich dort auch recht wohl. Doch dann fanden der Lehrer und der Pfarrer, dass Karl aufs Gymnasium müsse und überzeugten seine Eltern. Auch Karl Hepp machte und bestand die Aufnahmeprüfung und wechselte aufs Gymnasium. "Das war mehr eine Entscheidung des Lehrers, der dafür gesorgt hat, dass aus unserem kleinen Dörfchen jemand aufs Gymnasium kommt", sagt er und erklärt rückblickend: "Die einklassige Volksschule habe ich sehr genossen. Der Lehrer war in der Organisation dieser Schule perfekt. Ich habe diese Schule als bereichernd empfunden."  Und Manfred Strasser? Der hat die Erfahrung einer großen Gemeinschaftsklasse auch gemacht. Er sagt: "Wir waren in den Klassen eins bis vier zusammen. Dann hat die Klassenlehrerin gesagt dass ich aufs Gymnasium gehöre und meine Eltern waren froh." ]]>
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