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    <title>suedkurier.de - Uhldingen-Mühlhofen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:24 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:35:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Pächter fürs Fähre-Bistro gesucht – und mit dem Wechsel kommen mehr Automaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/faehre-am-bodensee-sucht-neue-paechter-der-bord-bistros;art372432,12510132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.  ]]></description>
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          Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.<br>
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        Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.



        <p>Es ist ein Arbeitsplatz, der wohl die schönste Aussicht überhaupt bietet: auf den Bodensee. Dennoch wird die Midce GmbH genau diesen Platz nach nur zweieinhalb Jahren aufgeben und hat den Vertrag mit den Stadtwerken Konstanz gekündigt. Die Fähre-Bistros auf der Strecke zwischen Konstanz und Meersburg stehen damit ab 1. Januar ohne Pächter da – oder mit einem neuen, denn die Suche nach einem oder mehreren Nachfolgern läuft.</p> <p>Der oder diejenige muss sich auf Änderungen einstellen, ebenso wie die Fähre-Nutzer. Denn es sollen künftig zwei Schiffe mit Automaten versorgt werden. Im April wurde die „Lodi“ umgerüstet, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/die-bodensee-faehre-lodi-schraenkt-weiteren-bord-service-ein;art372448,12360666" target="_blank" title="Weiterer Service-Einschnitt auf der Fähre: Die „Lodi“ hat künftig kein Bistro mehr">statt eines Bistros samt Mitarbeitern finden Passagiere dort seitdem Automaten</a>, die Essen oder ein Getränk ausspucken. Künftig soll auch die „Konstanz“ umgerüstet werden, wie der Ausschreibung der Stadtwerke Konstanz zu entnehmen ist.</p> <p>Hinter der Midce GmbH stehen die vier Konstanzer Gastronomen Marco D‘Arca, Martin Mure, Seli Günes und Servet Karaaslan. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/neue-paechter-auf-den-autofaehren-meersburg-konstanz;art372486,11584019" target="_blank" title="Neue Pächter sorgen für das Ende der Durststrecke auf den Autofähren">Sie haben im Mai 2023 die Fährebistros übernommen</a>. Marco D‘Arca erklärt auf Anfrage die bisherigen Erfahrungen sowie Hintergründe des Rückzugs. Die Automaten seien eine gute, zeitgemäße Lösung: „Natürlich ersetzt es nicht das persönliche Gespräch oder den Kaffee mit Smalltalk an der Theke, aber es bietet eine größere Produktauswahl rund um die Uhr. Gleichzeitig sorgt es für eine verlässliche Versorgung und entlastet in Zeiten, in denen Personal schwer zu finden ist.“</p> <h2>Krankheit zwingt dazu, Prioritäten neu zu setzen</h2> <p>Damit benennt er einen Punkt, weshalb sie das „Backbord Fähre Café“ nicht weiterführen: „Zum einen spüren natürlich auch wir die gestiegenen Einkaufspreise und die schwierige Personalsituation, insbesondere in verantwortungsvollen Positionen.“ Das bestätigen auch die Stadtwerke, wie Sprecherin Teresa Gärtner auf Anfrage mitteilt: Die Personalfindung in der Gastronomie sei sehr schwierig und die Personalkosten seien sehr stark angestiegen. Die Automaten kämen auch dem künftigen Pächter entgegen.</p> <p>Zu Beginn des Automaten-Betriebs habe es sehr gemischte Rückmeldungen der Fahrgäste gegeben, doch inzwischen ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz. „Mehrheitlich Tagegäste/Urlauber nutzen die Automaten und spiegeln uns zurück, dass das Angebot für die kurze Tour ausreichend ist“, so Gärtner.</p> <p>Ausschlaggebend für die Kündigung sei für die bisherigen Pächter aber etwas anderes gewesen: ein langfristiger krankheitsbedingter Ausfall seit Frühjahr 2025. „Da wir neben dem Fährbetrieb weitere gastronomische Betriebe führen, mussten wir die Prioritäten neu setzen und uns stärker auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt D‘Arca. Dazu gehören bestehende Konzepte wie das Steg4, wo neben dem regulären Betrieb bald ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/so-schmeckts-am-bodensee-the-taste-gewinnerin-eroeffnet-pop-up-restaurant-in-konstanz-31-10-25;art372448,12509399" target="_blank" title="Bodensee-Zutaten neu interpretiert: Mona Hiermaier kredenzt im Pop-Up-Restaurant Ungewöhnliches">Pop-Up-Restaurant mit „The Taste“-Gewinnerin Mona Hiermaier entsteht.</a></p> <h2>Gäste wollen vor allem etwas Schnelles</h2> <p>Der Betrieb eines Fähre-Bistros bringt durchaus Herausforderungen mit sich. Jeder Tag und jede Überfahrt verlaufe anders, schildert auch Marco D‘Arca. „Mal ist das Schiff voll besetzt, mal bleiben viele Gäste in den Autos sitzen, das andere Mal kommt ein Bus mit einer großen Reisegruppe.“ Wegen der kurzen Verweildauer zwischen 20 und 40 Minuten müsse der Service besonders schnell und effizient sein. „Die Gäste wollen auf der Überfahrt vor allem etwas Schnelles, einen Kaffee, eine Brezel, ein Eis oder einen Schokoriegel auf die Hand“, daher hätten sie ihr Angebot dem angepasst.</p> <p>Hinzu komme die Logistik: Wenn ein Schiff beispielsweise kurzfristig in die Werft muss, müsse das gesamte Team samt der Ware auf ein anderes Schiff umziehen – meist innerhalb weniger Minuten. Dass im Sommer bis zu vier, teilweise sogar fünf Schiffe gleichzeitig im Einsatz sind, erfordere nicht nur zwei Schichten pro Tag und das an sieben Tagen pro Woche. „Das erfordert viel Organisation, Flexibilität und ein eingespieltes Team“, so D‘Arca zusammenfassend. Doch sie hätten in der Zeit viel gelernt und großartige Menschen kennengelernt, die Zusammenarbeit mit dem Fähre-Team sei eng und gut.</p> <h2>Mindestens 34.800 Euro Pacht pro Jahr</h2> <p>Wer ein Bistro auf der Fähre oder mehrere auf den verschiedenen Schiffen mindestens für die nächsten zwei Jahre betreiben möchte, kann sich bis 24. November bei den Stadtwerken Konstanz melden. In der Ausschreibung sind unter anderem die Öffnungszeiten festgehalten: werktags 5.35 bis 18 Uhr, samstags 8.05 bis 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 9.05 bis 19 Uhr. 2023 sollte noch bis 21 Uhr geöffnet sein, aktuell gelten offenbar die Öffnungszeiten abends bis 18 Uhr.</p> <p>Weitere Anforderungen an neue Pächter sind etwa die Bestückung der Automaten sowie ein frisches, möglichst regionales Angebot und Nachhaltigkeit sowie Müllvermeidung. Der Pachtpreis sei mit 10 Prozent des Nettoumsatzes, jedoch mindestens 34.800 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer, marktgerecht, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Gärtner. Die Stadtwerke stellten auch die gesamte Infrastruktur zur Verfügung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über Fährbetrieb und Bistro</span><span>Die Stadtwerke Konstanz betreiben ganzjährig die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg, die rund um die Uhr die beiden Bodenseeufer verbindet. Jährlich nutzen laut den Stadtwerken rund 3,8 Millionen Fußgänger, zahlreiche Radfahrer sowie Pkw, Lkw und Busse die Fähren. Laut den Stadtwerken gibt es die Bewirtung seit Ende der 50er-Jahre – zunächst mit einem Pächter pro Schiff und zuletzt mit einem Anbieter auf der gesamten Flotte. Fahrgäste wissen vorher nicht, mit welchem Schiff sie fahren, und daher auch nicht, wo es ein Bistro und wo es Automaten gibt. „Der Anspruch ist, dass es im Grunde egal ist, auf welchem Schiff sich der Fahrgast befindet, so dass ihm im Bistro wie bei den Automaten ein entsprechendes Angebot zur Verfügung steht“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Teresa Gärtner.</span></label></div> <p>Und was wird aus den bisherigen Mitarbeitern? Ein Teil des Teams sei bereits in andere Betriebe der Midce GmbH gewechselt, erklärt D‘Arca. Einige Mitarbeitende könnten auch vom neuen Pächter übernommen werden – „so wie auch wir damals von unserem Vorgänger erfahrene Kräfte übernehmen durften“. Dieses Wissen und die Routine an Bord seien für den neuen Betreiber Gold wert.</p> <p>Sein Rat an den oder die Nachfolger: „Sonnencreme mit an Bord nehmen und die Aussicht genießen! Im Ernst: Wer den Betrieb übernimmt, sollte Freude an Abwechslung, Organisationstalent und Liebe zum Detail mitbringen. Dann wird die Arbeit auf der Fähre zu etwas ganz Besonderem und vor allem mit viel Potential.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:02:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Krone" startet bald in eine neue Ära: Das sind die neuen Pächter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krone-ueberlingen-oeffnet-wieder-das-sind-die-neuen-paechter-04-11-25;art372495,12508667 ]]></link>      <description><![CDATA[  Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.  ]]></description>
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          Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krone-ueberlingen-oeffnet-wieder-das-sind-die-neuen-paechter-04-11-25;art372495,12508667]]></guid>
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        Monatelang war es dunkel in der Gaststätte. Jetzt zieht dort wieder Leben ein: Marko und Gabi Meinhard übernehmen das Lokal – mit Herzblut, Ideen und einer großen Portion Heimatliebe. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.



        <p>Es riecht nach Putzmittel und frischer Farbe in der „Krone“. Dort, wo monatelang Staub und Stille herrschten, klingen nun Stimmen und Gelächter durch die Räume. Die blauen Wände sind verschwunden, sattes Grün zieht sich durch den Gastraum – warm, einladend, klassisch. An der Theke lehnt Marko Meinhard, 35, und schaut sich um, als könne er selbst kaum glauben, dass hier bald wieder Gäste sitzen werden.</p> <p>„Wir fühlen uns geehrt, weil dieses Haus eine solche Tradition hat. Hier wird seit vielen Generationen gekocht und bewirtet. Das weiterzuführen ist für uns eine große Verantwortung.“ Neben ihm steht seine Frau Gabi, 31, und nickt. „Ich habe Respekt, aber das wird gut“, sagt sie.</p> <p>Das Ehepaar Meinhard aus Gaienhofen übernimmt künftig die „Krone“ – und damit ein Stück Überlinger Identität. Im Februar war das Traditionshaus nach der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nach-pleite-gleich-drei-bedeutende-ueberlinger-gasthaeuser-geschlossen;art372495,12303277" title="Krone, Zeughaus, Uferpark: Nach Betreiberpleite gleich drei bedeutende Gasthäuser geschlossen">Insolvenz der TIP GmbH</a> geschlossen worden. Für viele in der Stadt war das ein Schock. Jetzt soll die Krone wieder das werden, was sie jahrzehntelang war: ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt, ein Stück Zuhause.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Marko (35) und Gabi Meinhard (31) leben in Gaienhofen auf der Höri. Gemeinsam führen sie künftig das Traditionsgasthaus Krone in der Überlinger Münsterstraße. Das Ehepaar ist verheiratet, hat zwei kleine Töchter im Alter von zwei und vier Jahren – das dritte Kind ist bereits unterwegs. In ihrer Freizeit genießen sie gutes Essen, reisen gern und verbringen viel Zeit mit ihrer Familie.</span></label></div> <h2>Eine Perle mit Geschichte</h2> <p>Als die Meinhards im Frühjahr zum ersten Mal von der freien „Krone“ hörten, dauerte es nicht lange, bis sie sich meldeten. „Wir haben sofort erkannt, dass das hier eine Perle mit viel Potenzial ist“, erzählt Marko Meinhard. Über einen befreundeten Lieferanten kam der Kontakt zu Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister zustande, deren Familie die „Krone“ seit Generationen besitzt. „Als sie von meiner Vision gehört hat, war sie, glaube ich, froh, dass sie jemanden gefunden hat, der das Haus wirklich wertschätzt.“ Das bestätigt Stotmeister gegenüber dem SÜDKURIER: „Lange war kein passender Pächter in Sicht. Bei den Meinhards bin ich mir sicher, dass sie die Gaststätte mit Herzblut wieder zum Leben erwecken.“</p> <p>Viel Arbeit hat das Ehepaar in den vergangenen Wochen schon investiert. Der Boden ist geschrubbt, die Küche geputzt, die Wände sind gestrichen. „Bis der ganze Boden wieder richtig sauber war, hat es lange gedauert“, erzählt Marko Meinhard. Doch trotz Schweiß und Muskelkater überwiegt die Freude. „Es ist ein Traum, der für uns in Erfüllung geht.“</p> <h2>Ehrliche Küche, regionale Produkte</h2> <p>Wer mit den beiden spricht, merkt schnell: Die Meinhards brennen für ihr neues Projekt. Marko, der eigentlich aus der Industrie kommt, bezeichnet sich selbst als „Vollzeit-Herzblut-Gastronom“. Er liebt gutes Essen, Reisen, Kunst, Musik – und die ehrliche Küche. „Kochen ist für mich ein Handwerk, aber auch Kunst“, sagt er. „In den vergangenen Jahren hat die Qualität aus meiner Sicht vielerorts nachgelassen. Das wollen wir anders machen.“</p> <p>Die Küche der „Krone“ soll bodenständig bleiben, aber mit Anspruch. „Natürlich gibt es Klassiker. Wir möchten authentisch kochen und nur gute Produkte verwenden.“ Das Fleisch bezieht das Ehepaar direkt von Fairfleisch aus Überlingen, auch Obst und Gemüse kommen aus der Region. „Bewusster Konsum ist uns wichtig. Lieber weniger, aber richtig.“</p> <p>Typische Gerichte? „Zum Beispiel Bauchspeck auf Rösti mit Rahmwirsing oder Tiroler Käsknödel mit gerösteten Nüssen“, zählt Marko Meinhard auf. Neben Variationen, die das ganze Jahr auf der Karte stehen, gibt es künftig auch eine Monatskarte mit saisonalen Gerichten sowie einen Mittagstisch.</p> <h2>Ein Ort für alle Generationen und wichtige Traditionen</h2> <p>Die Meinhards möchten nicht nur gutes Essen anbieten, sie möchten, dass sich die Menschen in der „Krone“ wieder begegnen. „Ein Wirtshaus steht für Miteinander“, sagt Marko Meinhard. „Hier ist jeder willkommen: Familien, Freunde, Vereine, Touristen.“ Besonders wichtig sind den Gastwirten die Einheimischen. „Wir möchten ein Lokal für die Bürger sein. Denn eigentlich gehört die ‚Krone‘ doch jedem Überlinger – so sehen wir das zumindest.“</p> <p>Deshalb sollen auch Traditionen wieder ihren Platz finden, zum Beispiel die Öffnung der Gaststätte am 23. Dezember. An diesem Tag gibt es nur ein eingeschränktes Speiseangebot, stattdessen wird gefeiert und getanzt. „Das gab es zuletzt nicht mehr und das möchten wir unbedingt wieder aufleben lassen“, sagt Marko Meinhard. Auch an die Fasnet denken die neuen Wirte. „Da stehen wir ganz klar dahinter. Für die Überlinger werden wir auf jeden Fall da sein.“ Klar ist also: Der Dorferschoppen findet 2026 wieder in der „Krone“ statt. Das freut auch Jörg Bohm, den künstlerischen Leiter der Fastnachtsveranstaltung. „Krone und Galgen sind mittlerweile Teil unserer DNA. Der Dorfer findet seit 61 Jahren nicht aus beliebiger Tradition, sondern reiner Erforderlichkeit genau dort statt“, betont Bohm.</p> <h2>Blick in die Zukunft</h2> <p>Die Herausforderungen sind dem Ehepaar bewusst – hohe Energiekosten, steigende Löhne, schwierige Rahmenbedingungen. „Natürlich sind die Zeiten nicht einfach“, sagt Marko Meinhard. „Aber wir glauben, dass ehrliche Qualität sich durchsetzt. Die Menschen sollen merken, dass wir das mit Liebe machen.“ Derzeit warten sie noch auf die Freigabe der Lüftungsanlage, dann kann es am Freitag, 28. November offiziell losgehen.</p> <p>Und wo sieht sich das Paar in der Zukunft? „In zwei Jahren hat sich die ‚Krone‘ hoffentlich wieder als Überlinger Kulturgut etabliert. Wir möchten zeigen, dass Gastfreundschaft und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen.“</p> <p>Dass Marko und Gabi Meinhard auch privat ein eingespieltes Team sind, merkt man schnell. Sie haben zwei kleine Töchter, das dritte Kind ist unterwegs. „Wir machen das zusammen“, sagt Gabi. „Und wir machen es mit Herz.“ Marko fasst es so zusammen: „Man sollte es entweder mit Liebe machen oder bleiben lassen. Alles andere kommt dann von selbst.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:08:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Winterzauber auf der Insel Mainau! Das ist neu beim Christmas Garden 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-oeffnungszeiten-tickets-und-anreise-03-11-25;art372448,12508535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.  ]]></description>
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          Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.<br>
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        Eine magische Reise in leuchtende Welten – das verspricht der Veranstalter des Christmas Garden auf der Bodensee-Insel. Was Besucher über die Neuerungen, Tickets und Anreise wissen müssen, finden Sie hier.



        <p>Auf dem Rundweg, der über die Insel Mainau führt, können die Besucherinnen und Besucher mehr als 30 Lichtinstallationen erleben – und dabei sind viele neue Besonderheiten geboten. Auch Mainau-Geschäftsführer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-lebt-es-sich-auf-der-mainau-graf-bjoern-diese-geheimnisse-verraet-er;art372448,11788613" target="_blank" title="Wie lebt es sich auf der Mainau, Graf Björn? Diese Geheimnisse verrät der Schlossherr">Björn Graf Bernadotte</a> freut sich darauf, dass von Mitte November bis Anfang Januar 2026 die Blumeninsel wieder in besonderem Licht erstrahlt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/insel-mainau-80000-menschen-besuchen-christmas-garden-am-bodensee;art372432,12278993" target="_blank" title="Das ist Rekord! Über 80.000 Menschen besuchen Christmas Garden auf der Mainau">Die vergangene Ausgabe besuchten 80.000 Menschen</a>.</p> <p>„Der Christmas Garden ist für uns immer wieder ein besonderes Highlight im Jahr, denn er verbindet Licht- und Gartenkunst mit Begegnung und bringt Menschen in einer warmen, zauberhaften Atmosphäre zusammen. Damit wurde etwas geschaffen, das Menschen jeden Alters für einige Stunden in eine besinnliche Stimmung versetzt“, so der Mainau-Chef.</p> <h2>Wann hat der Christmas Garden geöffnet?</h2> <p>Vom 18. November bis zum 5. Januar 2026 lädt <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/christmas-garden-2025-auf-der-insel-mainau-was-gibts-neues-am-bodensee-03-11-25;art372448,12506002" target="_blank" title="Die Blumeninsel wird wieder zum Christmas Garden – mit vielen neuen Ideen">der Christmas Garden auf der Insel Mainau</a> unter freiem Himmel fast täglich zum Staunen und Genießen ein. Ab 17 Uhr beginnt die Einlasszeit, der letzte Einlass erfolgt um 20 Uhr, Besucher können bis 21.30 Uhr auf der Insel bleiben. An bestimmten Tagen ist der Christmas Garden geschlossen: am 24. und 25. November, am 1. und 2. sowie am 24. und 31. Dezember.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Übrigens:</strong> Hunde, die an einer kurzen Leine geführt werden, dürfen in den Christmas Garden auf der Insel Mainau mitgebracht werden.</li> </ul> </div> <h2>Was gibt es 2025 Neues für die Besucher?</h2> <p>2025/26 hält das Spektakel viele abwechslungsreiche Höhepunkte und einen neu gestalteten Rundweg auf der Insel Mainau bereit, verspricht der Veranstalter C2 Concerts GmbH. Eine Deutschlandpremiere unter den neuen Installationen sind die Feenlichter, die wie Tausende von bunten kleinen Lichtzeichen in der Dunkelheit erscheinen und sich sanft im Wind wiegen.</p> <p>Im Rosengarten sind die Beete mit rot und weiß leuchtenden Rosen geschmückt und in der Mitte sprudelt ein traumhafter Lichtbrunnen. Ein einzigartiges Fotomotiv werden unter anderem auch die wilden Schwäne bieten: Sechs leuchtende Schwäne gleiten über einen 1000 Quadratmeter großen, auf Musik programmierten blauen Glitzersee.</p> <h2>Ist das Fotografieren und Filmen erlaubt?</h2> <p>Apropos Fotomotiv: Die Veranstalter laden herzlich dazu ein, zu fotografieren. Dafür darf auch ein Stativ mitgebracht werden. Auf der Homepage heißt es: „Wir freuen uns, wenn Sie die besondere Atmosphäre des Christmas Garden festhalten und Ihre Eindrücke mit uns auf Instagram, TikTok, YouTube und Facebook unter #christmasgarden teilen.“</p> <p>Wer nun direkt auch die Drohne einpacken möchte, sollte diese zu Hause lassen. Der Veranstalter dazu: „Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen Aufnahmen mit Drohnen nicht gestattet sind.“ Es gilt aber: Foto- und Filmaufnahmen dürfen lediglich zu privaten Zwecken gemacht werden. Aufnahmen zu gewerblichen oder kommerziellen Zwecken sind nicht gestattet.</p> <h2>Wie reise ich am besten an? Wo kann ich parken?</h2> <p>Viele Einheimische kommen mit dem Stadtbus oder mit dem Fahrrad zur Insel Mainau. Die Stadtwerke-Busse der Ringlinien 4/13 und 13/4 halten in der Nähe des Eingangs. Besucherinnen und Besucher von auswärts kommen oftmals mit dem Auto, dem Bus oder auch über das Wasser zum Christmas Garden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Anreise mit dem Auto:</strong> Wer den Weg zum Christmas Garden per Navi finden möchte, tippt bitte Insel Mainau 1, 78465 Insel Mainau ein. Auf dem Festland-Parkplatz sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Die Parkgebühren betragen 6 Euro, Inhaber von Jahreskarten zahlen 2 Euro.</li> <li><strong>Mit dem Wohnmobil:</strong> Es steht zudem ein ausgewiesener Wohnmobil-Stellplatz zur Verfügung. Die Parkgebühren liegen auch hier bei 6 Euro (gültig von 7 Uhr bis 23.59 Uhr). Wer über Nacht bleiben möchte, muss zusätzlich den Nachttarif (gültig von 0 Uhr bis 7 Uhr) in Höhe von 12 Euro entrichten.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Mit Fähre und Bus:</strong> Vom nördlichen Bodenseeufer können Auto-, Wohnmobilfahrer und Fußgänger die Schiffsverbindung Konstanz-Meersburg nutzen. Zu Fuß kann in Konstanz innerhalb von zehn Minuten (oder mit der Linie 1) die Bushaltestelle „Allmannsdorf“ erreicht werden. Dort fährt die Linie 4/13 direkt zur Insel Mainau. Informationen zum Stadtbus auf <a href="https://www.stadtwerke-konstanz.de/bus/fahrplan/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.stadtwerke-konstanz.de</a>.</li> <li><strong>Mit dem Schiff:</strong> Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) bieten einen Shuttleservice an. Ab Unteruhldingen verkehrt das Schiff an den Tagen, an denen der Christmas Garden geöffnet hat.<br /> Ab Meersburg freitags und samstags sowie zusätzlich am ersten Weihnachtsfeiertag. Informationen zu Abfahrtszeiten und Tickets finden Sie auf der <a href="https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/veranstaltungen/christmas-garden-auf-der-mainau" target="_blank" title="" rel="noopener">Website der BSB</a>.</li> </ul> </div> <h2>Gibt es auch Getränke und Speisen auf der Insel?</h2> <p>Im Palmenhaus werden süße Snacks sowie winterliche Cocktails und heiße Getränke für eine kleine Stärkung angeboten. Zudem erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot entlang des Rundwegs an weihnachtlich dekorierten Hütten, die auch vegetarische, vegane und glutenfreie Speisen anbieten (Kartenzahlung möglich). Beispielsweise können sich die Besucher nach dem Regenbogenweg wärmende Feuerschalen und aromatischer Glühwein oder Punsch zu einer ersten gemütlichen Pause gönnen.</p> <h2>Was ist für Kinder und Familien geboten?</h2> <p>In der Märchenwelt können Familien die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen entdecken, und Kinder können bei einer spannenden Märchen-Rallye wetteifern. Im Weihnachtsparadies mit überdimensionalen Süßigkeiten steht zudem ein Rentierschlitten mit leuchtenden Weihnachtsgeschenken. Am Wishing Tree im Schmetterlingshaus können zudem persönliche Weihnachtswünsche platziert werden – vielleicht geht er ja in Erfüllung.</p> <p>Mamas und Papas dürfen für den Nachwuchs übrigens einen Kinderwagen mitbringen. Alle Wege sind barrierefrei (auch gut zu wissen für Besucherinnen und Besucher mit Rollstühlen), dennoch können die natürlichen Gegebenheiten vor Ort eine Herausforderung sein. Fahrräder, Schlitten, Laufräder und sonstige Kinderfahrzeuge dürfen aus Sicherheitsgründen nicht auf das Gelände mitgenommen werden.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Das müssen Eltern wissen:</strong> Kinder bis einschließlich 5 Jahre erhalten kostenlosen Zutritt in den Christmas Garden. Ab 6 Jahren benötigen Kinder ein Ticket, das im <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">Ticketshop</a> gebucht werden kann (mehr dazu weiter unten). Der Zutritt für Kinder unter 14 Jahren ist nur in Begleitung eines Erwachsenen gestattet.</li> <li><strong>Familientage beim Christmas Garden:</strong> Am 19. November, 26. November, 3. Dezember und 10. Dezember können bis zu fünf Personen (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren oder ein Erwachsener und bis zu vier Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren) für 39,90 Euro den Christmas Garden besuchen. Tickets gibts vorab im <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">Online-Shop</a> oder an der Abendkasse. Dort kosten sie dann 42 Euro.</li> </ul> </div> <h2>Was kosten die Tickets? Wo bekomme ich sie?</h2> <p>Karten gibt es auf <a href="https://www.christmas-garden.de/mainau/tickets/" target="_blank" title="" rel="noopener">christmas-garden.de/mainau</a> sowie auf <a href="https://www.myticket.de/de/christmas-garden-insel-mainau-tickets" target="_blank" title="" rel="noopener">myticket.de</a> und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets für Erwachsene sind ab 20,90 Euro erhältlich. Eintrittskarten für Kinder sind ab 15,90 Euro zu erhalten. Neben den beliebten Familientagen mit attraktiven Familientickets bietet der Christmas Garden Insel Mainau erstmals auch Flex Tickets für Kinder an.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Eine Kartenrückgabe wegen schlechter Witterung ist ausgeschlossen, solange keine akute Gefährdung für die Gäste besteht. Der Christmas Garden findet bei jedem Wetter statt – also auch bei Regen oder Schneefall. Daher wird empfohlen, wetterfeste und warme Kleidung sowie robustes Schuhwerk anzuziehen und gegebenenfalls einen Regenschirm einzupacken.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Winterzauber auf der Insel Mainau! Das ist neu beim Christmas Garden 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:49:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.  ]]></description>
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          Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.<br>
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        Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.



        <p>Das Programm für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/meersburg-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Meersburg Open Air 2026</a> steht. Neben den Auftritten von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/erstes-open-air-fuer-2026-herbert-pixner-spielt-auf-meersburger-schlossplatz;art372486,12421871" target="_blank" title="„Jimi Hendrix der Volksmusik“: Herbert Pixner spielt 2026 beim Meersburg Open Air">Herbert Pixner</a> am 12. Juni und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bestaetigt-clueso-kommt-2026-zu-den-meersburg-open-airs-an-den-bodensee-17-09-25;art372486,12483559" target="_blank" title="Bestätigt! Clueso kommt 2026 für Open-Air-Konzert an den Bodensee">Clueso</a> am 13. Juni 2026 stehen zwei weitere Konzerte fest. Culcha Candela eröffnen die Reihe am Donnerstag, 11. Juni. Im Rahmen ihrer „Celebration Tour“ gastiert die Berliner Kultband auf dem Schlossplatz.</p> <p>Laut Mitteilung des Konzertveranstalters Allgäu Concerts sind Culcha Candela seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musikszene und Garanten für „explosive Live-Shows“. Die vier Musiker bieten eine Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Patois. Hits wie „Hamma!“, „Monsta“ oder „Berlin City Girl“ dürften ebenfalls fernab ihrer Fangemeinde bekannt sein.</p> <h2>Mehr als fünf Millionen verkaufte Tonträger</h2> <p>Die „Celebration Tour 2026“ soll die Karriere von Chino, Mateo, Johnny Strange und Don Cali feiern. Mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern, fast 35 Edelmetall-Auszeichnungen und mehr als 1500 Live-Shows erfänden sich Culcha Candela vielleicht nicht mehr neu, müssten sie aber auch gar nicht, heißt es auf der Internetseite der Band. Vielmehr möchten die Musiker energiegeladene Club-Banger und Hits mit Haltung aus ihren bunten Ärmeln schütteln. Deshalb engagieren sie sich auch in sozialen Projekten wie „BeAnAngel“, Die Arche, „ActionKids“, Laut Gegen Nazis, Pro Asyl, Seebrücke und Afrika Rise. Eintrittskarten gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-culchacandela-meersburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,90 Euro.</p> <h2>Versengold: vom Folkprojekt zur Akustikband</h2> <p>Den Schlusspunkt hinter der Auflage 2026 des Meersburg Open Airs setzen Versengold am Sonntag, 14. Juni. Was als akustisches Folkprojekt in norddeutschen Kneipen begann, hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einer der spannendsten und eigenständigsten Akustikbands entwickelt, schreibt Allgäu Concerts.</p> <p>Pünktlich zur Tour schlägt das Sextett mit seinem Studioalbum „Eingenordet“, das im Januar 2026 veröffentlicht wird, ein neues Kapitel auf. Das Album, das auf dem eigenen Band-Label Küstenkind Records erscheinen wird, zeigt die Bandmitglieder als gereifte Künstler, die ihren Kurs kennen, sich aber nie dem Wandel verschließen. Nach den Vorboten „Klabauterfrau“ und der gemeinsamen Single „Falscher Leuchtturm“ mit der Band Madsen gehen Versengold mit dem neuen Album und Klassikern auf Tour. Auf der Bühne setzen sich die Musiker nach eigenen Angaben für Demokratie und gegen Faschismus ein.</p> <p>Als Vorgruppe sind „Fiddler‘s Green“ mit dabei. Seit ihrer Gründung 1990 hat sich die Band den Status einer der erfolgreichsten und beständigsten Formationen innerhalb der europäischen Folk-Rock-Community erarbeitet. Die Musiker nennen sich selbst eine „bestens geölte Irish Speedfolk-Maschine“. Eintrittskarten sind unter <a href="https://sales.ticketing.cm.com/versengold-schlossplatz-meersburg/de-de/8b62d377-6e91-480e-b19f-dd779a25cb6b" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,95 Euro erhältlich.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 18:26:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwungvoll in den Überlinger Herbst: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schwungvoll-in-den-ueberlinger-herbst-viele-besucher-beim-verkaufsoffenen-sonntag;art372495,12506806 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.<br>
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        Veranstalter und Organisator geben sich mit der Resonanz zufrieden. Auch eine Aktion am Olbersplatz kommt gut an.



        <p>Äußerst zufrieden zeigte sich Reinhard Haas, Vorsitzender des veranstaltenden Wirtschaftsverbundes Überlingen (WVÜ) im Gespräch mit dem SÜDKURIER anlässlich des „Überlinger Herbst“ inklusive verkaufsoffenen Sonntags. „Die Stadt ist voll. Die Gäste sind stark interessiert in den Geschäften und nutzen auch die Veranstaltungen in der Straße.“ Rund 140 Geschäfte insbesondere in der Innenstadt hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet.</p> <p>Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Innenstadt hatte sich in eine große Fußgängerzone verwandelt. Fünf Stunden waren die Geschäfte geöffnet und zahlreiche Besucher aus der ganzen Region ließen sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren, um nach den neuesten Artikeln oder vielleicht schon nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. An einigen Stellen hofften die Besucher auf Fortunas Segen beim Glücksrad-Drehen, ein Überlinger Autohaus präsentierte in der Franziskaner Straße die neuesten Automodelle. Die kleinsten Besucher nutzten die Gelegenheit zum Karussellfahren oder zum geschminkt werden. An mehreren Stellen durften die Besucher beim Glücksrad drehen auf einen Gewinn hoffen; Luftballons wurden an vielen Stellen insbesondere an die jüngsten Gäste verteilt.</p> <p>Wie schon oft in den Vorjahren, profitierte der WVÜ davon, dass die Sonne kurz vor Veranstaltungsbeginn die Oberhand gewonnen hatte, ganz im Gegenteil zu den Prognosen. Viele der Geschäfte legten sich mit Sonderaktionen und aktuellen Präsentationen mächtig ins Zeug – auch außerhalb ihrer Verkaufsräume. In ihrem Angebot hielten sie viele neue Saisonartikel und Kollektionen zur Herbst- und Winterszeit parat. Aus diesem Grund bot der Nachmittag beste Gelegenheit, sich von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren zu lassen.</p> <p>Am Olberplatz gab es nach der Premiere im Frühjahr erneut viel Aktion: Elke Renker vom gleichnamigen Gastronomiebetrieb hatte hier mehreres vorbereitet, die Gäste konnten sich Bratkartoffeln mit Spiegelei schmecken lassen. Alle Einnahmen gingen hier zugunsten des Vereins „Narr mit Herz“. Renker erläuterte dem SÜDKURIER: „Wir wollen einfach den Stadteingang Stadtmitte etwas beleben und dass sich nicht alles auf Hofstatt und der Münsterstraße abspielt.“</p> <p>Für viel Beachtung sorgten hier die Stadtverschönerer Überlingen, die mit ihrem Stand „Keep it clean“ für ein sauberes Überlingen warben. Sie machten mit mehreren Beuteln von Zigarettenstummeln darauf aufmerksam, dass rund zwei Drittel aller Kippen auf dem Boden landen, Gewässer verschmutzen und so zur Gefahr für viele Lebewesen werden. Die Stadtverschönerer wurden unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Constantin-Vanotti-Schule, die zusammen mit den Mitgliedern der Stadtverschönerer zahlreiche Kippen gesammelt hatten. „Das Ziel war, das Bewusstsein entsprechend zu schärfern“, wie es Schüler Alen Hamidovic erläuterte.</p> <div class="article-text-interview article-module"> <h2>Dufner: „Die Stadt war voll“</h2> <p>Seit über zehn Jahren organisiert Markus Dufner von MCD Sportmarketing den Aktionstag „Überlinger Herbst“ für den Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ)</p> <p><strong>Wie sind Sie mit dem Verlauf des Überlinger Herbst zufrieden?</strong></p> <p>Das Wetter war besser als vorhergesagt und die Stadt war voll. Wir hatten sehr viele Besucher und glückliche Händler. Ich hatte das Gefühl, dass es allen gut gefallen hat, wir konnten viele neue Aktionen durchführen, wie etwa auf dem Landungsplatz oder dem Olbersplatz, wo die Atmosphäre richtig toll war.</p> <p><strong>Aber der Genießermarkt auf der Hofstatt sah ja nicht ganz so gut aus, oder?</strong></p> <p>Ja, wir hatten leider aufgrund der Wettervorhersage kurzfristig einige Absagen, drei für den Markt und weitere zwei für die Veranstaltung. Das hat natürliche die Atmosphäre besonders auf der Hofstatt beeinträchtigt. Aber der gesamte Tag war ein erfolgreicher Tag, die Parkhäuser waren voll.</p> <p><strong>Und so soll es auch weitergehen?</strong></p> <p>Ja natürlich. Es gibt immer wieder neue Ideen und neue Anregungen.</p> <p></p> <p></p> </div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:00:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eigentum verpflichtet: Kann Überlingen mit einer neuen Steuer Spekulationsgeschäfte eindämmen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".  ]]></description>
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          Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kann-ueberlingen-mit-einer-neuen-steuer-spekulationsgeschaefte-eindaemmen;art372495,12506609]]></guid>
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        Vorerst führt Überlingen keine Grundsteuer C ein, die für baureife Grundstücke gelten würde. Einige Gemeinderäte sind stark dafür, andere lehnen sie ab und sehen darin ein "Bürokratiemonster".



        <p>Besitzen Sie ein unbebautes Grundstück in Überlingen, auf dem Baurecht vorhanden wäre? Dann könnte Ihnen eine erheblich höhere Besteuerung drohen. Die Einführung der neuen Grundsteuer C zur Besteuerung unbebauter Grundstücke war am Mittwoch Thema im Gemeinderat. Ziel der Steuer sind Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt. Vor allem aber soll die Steuer als Steuerungsinstrument wirken: Wohnraum schaffen, Spekulationsobjekte vermeiden.</p> <h2>Vorerst kommt sie nicht</h2> <p>Rechtlich möglich ist die Einführung seit 2025, praktisch sehen Rathaus und Gemeinderat jedoch – noch – erhebliche Bedenken. Eine Einführung zum Doppelhaushalt 2026/27 sei nicht realistisch, betonte Oberbürgermeister Jan Zeitler (SPD).</p> <p>Lisa Keller, Mitarbeiterin in der Stadtkämmerei, wies in der Sitzung auf einen hohen personellen Aufwand hin. Es sei nötig, jedes einzelne Grundstück zu bewerten, jährlich neu. Aktuell kämen 224 unbebaute und 78 geringfügig genutzte Grundstücke potenziell infrage. Rechtlich bestünden Unsicherheiten, es sei mit vielen Klagen zu rechnen. Im Raum stehen, je nach Steuersatz, Mehreinnahmen von 200.000 bis 600.000 Euro.</p> <p>CDU und FDP sprachen sich gegen die Steuer aus. Günter Hornstein (CDU) warnte vor zu hoher Belastung der Mitarbeiter und zahlreichen Klagen und plädierte dafür, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. Ingo Wörner (FDP) bezeichnete die Steuer als „bürokratisches Monster“ und hob hervor, dass dem aus Sicht der FDP nicht zugestimmt werden könne.</p> <h2>Steuerungsmöglichkeit wird erkannt</h2> <p>Auf der anderen Seite betonten SPD, LBU/Grüne und FWV-Üfa die mögliche Lenkungswirkung der Steuer. Rainer Röver (SPD) wies auf den aktuellen Konflikt in der Stadt hin: Während sich gegen eine Bebauung bei Rauenstein Ost Bürgerprotest erhebt und ein Bürgerentscheid ansteht, seien in der Kernstadt zahlreiche baureife Grundstücke ungenutzt, die für Wohnraum fehlen. Er sprach sich daher dafür aus, die Grundsteuer C weiterhin zu prüfen und mögliche Einnahmen gezielt in Leerstands- und Flächenmanagement zu investieren.</p> <p>Christian Sellerbeck (FWV-Üfa) betonte: „Eigentum verpflichtet“ – gerade bei Grundstücken, die ungenutzt bleiben, könne eine Besteuerung die Bereitschaft zur Bebauung erhöhen. Gleichzeitig mahnte er, die Einführung vorsichtig zu gestalten, um Fehler und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.</p> <h2>Haushalt ohne Grundsteuer C</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) unterstrich, dass andere Instrumente wie Zweitwohnungssteuer oder Zweckentfremdungssatzung „zahnlose Tiger“ und nur begrenzt wirksam seien. Er sah die Grundsteuer C als praktisches Steuerungsinstrument, das ausprobiert werden sollte. Vor einer Testphase könne man nicht abschätzen, ob sie wirkt oder nicht.</p> <p>Der Rat nahm den Sachstand ohne Abstimmung zur Kenntnis und plant den Haushalt ohne Grundsteuer C, wird die rechtliche Situation aber weiterhin beobachten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 12:11:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Fakten über Waldrappe, die Sie vielleicht noch nicht kannten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fuenf-fakten-ueber-waldrappe-die-sie-vielleicht-noch-nicht-wussten-27-10-25;art372495,12506600 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Einst war der Waldrapp am Bodensee heimisch. Seit 2017 läuft in Überlingen ein Projekt zur Wiederansiedlung. Hier haben wir fünf überraschende Fakten über die Vögel aufgelistet.



        <p>Waldrappe waren in Mitteleuropa einst weit verbreitet. Doch bereits seit dem 17. Jahrhundert galten sie als ausgerottet. Gründe für die Ausrottung waren die Jagd und die Zerstörung von Lebensräumen. Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung geriet ihre Existenz hier sogar in Vergessenheit. Seit 2017 tut das österreichische Waldrappteam alles, um eine Brutkolonie in Überlingen aufzubauen. Fünf überraschende Fakten über die Vögel:</p> <h2>Ein geselliger Vogel</h2> <p>Die Deutsche Wildtierstiftung nennt als besondere Merkmale der Waldrappe unter anderem, dass es sich um einen geselligen Vogel mit ausgiebigem Begrüßungsritual handelt. Dafür führen sie eine Reihe von Körper- und Kopfbewegungen aus. Außerdem geben sie einen bestimmten Ruf von sich. Bei Gefahr oder in der Balz stellen die Waldrappe ihre Schopffedern auf.</p> <h2>Kaum ein Unterschied</h2> <p>Während Waldrappe als Küken ein flauschiges, grau-braunes Gefieder haben, zeichnen sie sich als Adulte durch ein dunkles, metallisch glänzendes Gefieder und den Federkranz am kahlen Kopf aus. Kopf, Schnabel und Beine sind im Erwachsenenalter nicht mehr unauffällig dunkel, sondern leuchtend rot. Mit dem gebogenen Schnabel wird laut Nabu im Boden nach Futter gesucht. Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum. Aus diesem Grund ist eine DNA-Analyse nötig, um das Geschlecht zu bestimmen. Da die Küken schon davor Namen erhalten, haben manche Weibchen eher männlich klingende Namen – und umgekehrt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wiederansiedlung des Waldrapps in Überlingen</span><span>Im Rahmen des Projekts soll der Waldrapp wieder in Überlingen angesiedelt werden. Zwei Generationen wurden 2017 und 2018 in Hödingen großgezogen. 2019 folgte eine weitere Generation in Heiligenberg. 2020 musste der Plan für die nächste Aufzucht wegen der Corona-Pandemie aufgegeben werden. Fortgeführt wurde die Handaufzucht schließlich in Binningen. 2021 schlüpften erstmals Küken in Überlingen.</span></label></div> <h2>Bindung hält ein Leben lang</h2> <p>Waldrappe lassen sich auf Ziehmütter prägen. Nur deshalb kann die menschengeführte Migration ins Winterquartier funktionieren. Die Frauen ziehen die Küken von Hand auf. Im Jungvogelalter bringen sie ihnen das Fliegen bei und leiten sie schließlich ins Winterquartier. Was Sie eventuell noch nicht wussten, ist, dass diese starke Bindung ein Leben lang bestehen bleibt. Schön daher die Szene zwischen Dr. Saurier und ihren Ziehmüttern Barbara Steininger und Helena Wehner. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrapp-weibchen-dr-saurier-kehrt-allein-aus-spanien-an-den-bodensee-zurueck-3200-km-flug-ohne-hilfe;art372495,12404711" target="_blank" title="Dr. Saurier zurück am Bodensee: Warum die Rückkehr dieses Waldrapp-Weibchens ein kleines Wunder ist">Das Waldrapp-Weibchen kehrte 2025 aus Spanien zurück.</a> Im Foto ist die Kontaktaufnahme des Vogels zu den Frauen zu sehen.</p> <h2>Erkundungsflug ins Brutgebiet</h2> <p>Waldrappe sind laut Johannes Fritz, Leiter des Waldrappteams, total individuell. Es ist nicht unüblich, dass Subadulte wie Dr. Saurier noch vor der Geschlechtsreife quasi zur Probe aus dem Winterquartier in ihr Brutgebiet zurückkehren. Das nennt sich dann Erkundungsflug. Der Großteil fliegt allerdings erst mit Erreichen der Geschlechtsreife ins jeweilige Brutgebiet. In seltenen Fällen sind sie aber auch mal fehlgeleitet. Ihnen fehlt der innere Kompass. Sie haben Zugmotivation, müssen die Routen jedoch von Elterntieren oder Ziehmüttern lernen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">Im November 2023 flogen Jungvögel zum Beispiel nach Schweden </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/waldrappe-fliegen-nach-schweden-anstatt-in-den-sueden;art372495,11786349" target="_blank" title="Waldrappe fliegen nach Schweden anstatt in den Süden">statt in den Süden.</a></p> <h2>Waldrapp in Ägypten</h2> <p>Das Waldrappteam widmet sich Forschungsfragen. <a href="https://www.waldrappteam.at/" target="_blank" title="" rel="noopener">2022 zeichneten die Biologen in einer Studie beispielsweise die Geschichte des Waldrapps nach.</a> „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenwart und dem alten Ägypten, wo der Vogel eine kulturelle und religiöse Bedeutung hatte, die sich wahrscheinlich aus seiner natürlichen Affinität zu kultivierten Gebieten entwickelte“, heißt es in den Erläuterungen. Die Studie untersuche außerdem die möglichen Gründe für drei Aussterbeereignisse bei Waldrappen in der Vergangenheit und deren Zusammenhang mit menschlichen Einflüssen und klimatischen Veränderungen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf Fakten über Waldrappe, die Sie vielleicht noch nicht kannten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:42:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.  ]]></description>
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          Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.<br>
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        Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.



        <p>Für den Bürgerentscheid zum Bebauungsplan „Rauenstein Ost“ am 14. Dezember hat die Stadtverwaltung die Wahllokale in den Ortsteilen reduziert. In Hödingen, Nesselwangen, Nußdorf und Lippertsreute wird es keine Wahllokale geben, die Bürger müssen in die Nachbar-Ortschaften fahren; nach Bonndorf, Bambergen und Daisendorf. Das sorgte nun für eine Debatte im Gemeinderat. „Nicht plausibel“ und „Verzerrung des Wahlergenisses“, lauteten die Kritikpunkte.</p> <p>Den weitesten Anfahrtsweg haben die Hödinger, die zum Wählen nach Bonndorf fahren müssen – sofern sie durch den Anfahrtsweg nicht abgeschreckt werden oder sich an der Briefwahl beteiligen. Die Kernstadt dagegen nutzt die üblichen Wahllokale der Bundestagswahl. Die Verwaltung begründet die Entscheidung damit, dass in den Ortsteilen traditionell eine niedrigere Beteiligung zu erwarten sei und die Briefwahl zunehmend genutzt werde, wodurch Wahlhelfer entlastet würden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Um was geht‘s beim Bürgerentscheid?</span><span>Beim Bürgerentscheid am 14. Dezember geht es um die Frage, ob die Grünfläche zwischen der Rauensteinstraße und dem Hotel Sankt Leonhard erhalten bleibt oder ein Teil bebaut wird. Die Abstimmungsfrage lautet: „Sind Sie dafür, den Beschluss des Gemeinderats zur Aufstellung eines Bebauungsplans ‚Rauensteinstraße Ost‘ aufzuheben und damit die dortige Grünfläche zu erhalten?“ Befürworter der Bebauung sehen darin eine Chance, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, darunter auch bezahlbaren Wohnraum; Gegner betonen den Landschafts- und Naturschutz sowie den Erhalt städtischer Grünflächen. Mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten müssen sich an der Abstimmung beteiligen (Quorum), damit der Bürgerentscheid gültig wird.</span></label></div> <h2>Siemensmeyer: Plausibilität fehlt</h2> <p>Im Gemeinderat kam das nicht gut an, das Gremium brachte es unter Punkt „Verschiedenes“ nun zur Sprache. Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) eröffnete die Debatte und verwies auf frühere Bürgerentscheide, etwa zur Landesgartenschau oder zur Therme, bei denen in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet worden sei. Für sie wäre es nachvollziehbar, auch diesmal so zu verfahren, um die Abläufe belastbar und plausibel zu gestalten.</p> <h2>Wahlamtsleiter: Zusammenlegung gerechtfertigt</h2> <p>Wahlamtsleiter Michael Moser erklärte, dass es immer mehr Briefwähler und somit Briefwahlbezirke gebe. Die personellen Kapazitäten seien begrenzt, sodass nicht in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet werden könne. Zudem habe die Prüfung der Unterschriftenlisten gezeigt, dass die Unterstützer des Bürgerbegehrens überwiegend aus dem direkten Umfeld des Rauenstein-Ost-Gebiets stammen, während aus den peripheren Ortsteilen kaum Stimmen beigetragen worden seien. Aus Sicht von Moser rechtfertigt dies die Zusammenlegung.</p> <h2>Unterschiedliche Sichtweisen</h2> <p>Genau den gegenteiligen Schluss zieht Gemeinderat Rainer Röver (SPD). Er argumentierte, dass die Reduzierung der Wahllokale gerade die Wähler betreffe, bei denen das Interesse am Thema und die Motivation, zum Wählen zu gehen, geringer sei. Von ihnen erwarte er tendenziell eher ein Abstimmungsverhalten gegen den Bürgerentscheid. Würden sie nun gar nicht mehr zur Wahl gehen, fehlten diese „Nein“-Stimmen im Ergebnis, was zu einer Verzerrung zugunsten der Befürworter des Bürgerbegehrens führen könnte, so Rövers Prognose.</p> <p>Andrej Michalsen (LBU/Grüne) sah keine Benachteiligung, da alle Bürger die Möglichkeit der Briefwahl hätten. Ingo Wörner (FDP) schlug vor, die Briefwahl stärker zu bewerben, um die Bürger auf diese Option aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Jan Zeitler wies darauf hin, dass zehn Briefwahlbezirke eingerichtet seien, die bereits rege genutzt würden, es deshalb keine weitere Werbung brauche.</p> <h2>Janicke fordert Konsequenz für künftige Fälle</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) kritisierte, dass die Entscheidung ohne vorherige Abstimmung im Gemeinderat gefallen sei. Er forderte, dass die Verwaltung bei künftigen vergleichbaren Fällen den Rat rechtzeitig einbezieht, damit Entscheidungen in der Öffentlichkeit besser vertreten werden können. Martin Keßler, Ortsvorsteher von Hödingen, berichtete, dass die Briefwahl in seinem Ortsteil zunimmt, er das Thema im Ortschaftsrat vorgestellt und keinen Widerspruch gegen das Wahllokal in Bonndorf vernommen habe.</p> <p>Rückgängig machen lässt sich die Entscheidung der Stadtverwaltung nicht. Wie Moser sagte, würden die Wahlbenachrichtigungen am 10. November auf den Postweg gehen. Die Vorbereitungszeit sei eh schon knapp gewesen.</p> <p>Im Vorfeld der Gemeinderatsdebatte äußerte der frühere Gemeinderat Dirk Diestel Kritik an der Wahllokalbeschneidung. Seine politische Gruppierung BÜB+ sieht ihrerseits eine Verzerrung des Abstimmungsergebnisses, wenn die Wahllokale nicht gut erreichbar sind. Denn das könne dazu führen, dass das Quorum von 20 Prozent nicht erreicht werde.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:28:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.



        <p>In der Fischerhäuservorstadt hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Wohnungen begonnen. „Garten-Villen“ nennt Bauträger Fliegauf die hier entstehenden Gebäude. Sie liegen im historischen Stadtquartier Fischerhäuservorstadt, das an die Altstadt grenzt, zum Bodensee sind es nur rund 200 Meter Luftlinie. Kurzum: Ein Filetstück, für das ein hoher Preis aufgerufen wird und um das es in der Nachbarschaft seit Jahren Streit gab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gericht und Geschichte</span><span>Die Bauvorhaben stießen bereits früh auf Widerstand von Anwohnern. Mehrere Nachbarn hatten sowohl das konkrete Bauprojekt als auch den zugrunde liegenden Bebauungsplan gerichtlich angefochten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/klage-zurueckgewiesen-anwohner-koennen-bebauungsplan-nicht-stoppen;art372495,12374252" target="_blank" title="Erneute Klage ohne Wirkung: Anwohner können Bebauungsplan nicht stoppen">Im April 2025 wies der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Fischerhäuservorstadt zurück.</a> In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, dass die naturschutzrechtlich kritische nordwestliche Ecke des Plangebiets problematisch sein könnte, sah jedoch keine formellen oder materiellen Fehler in der Planung. Da außerdem für das konkrete Bauprojekt bereits eine gültige Baugenehmigung bestand, musste die Stadt das Baurecht nicht erneut prüfen oder aufrollen.<br /> Die Christophstraße 7 war Wohn- und Arbeitsort von Victor Mezger. Die Werkstatt war für die Restaurierung sakraler Kunst in der Region bekannt. 1926 übergab Victor Mezger an Victor Mezger junior. Die Victor-Mezger-Straße in Überlingen erinnert an sein Lebenswerk.<br /> <br /></span></label></div> <h2>Auf einer Ebene mit der Altstadt</h2> <p>Bauträger Thomas Fliegauf von Fliegauf-Wohnbau in Freiburg ist in Überlingen nicht zum ersten Mal tätig: „Überlingen hat eine ganz hohe Qualität. Im Vergleich, beispielsweise mit Meersburg, haben Sie hier ein Krankenhaus und Ärzte in allen Fachrichtungen, ganzjährig eine Gastronomie. Den Leuten ist es mit Blick aufs Alter wichtig, gut versorgt zu sein. Da punktet Überlingen ungemein.“ Besonders die „Garten-Villen“ hätten den Vorteil, dass sie auf gleicher Ebene wie die Altstadt liegen, also nicht am Berg.</p> <p>Zielgruppe der Wohnungen seien Menschen über 55 Jahre, die zentral, in der Nähe zur Promenade und zum Leben in der Altstadt wohnen wollen und künftig nicht mehr auf ein Auto angewiesen sein möchten. Nach Angaben von Fliegauf handelt es sich bei den bisherigen Käufern ausschließlich um Eigennutzer, darunter Personen aus Überlingen selbst sowie aus Stuttgart. Zweitwohnungsbesitzer seien bislang nicht darunter.</p> <h2>Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter</h2> <p>Maklerin Katja von Einem-König aus Überlingen ergänzt, dass die Wohnungen bewusst für eine Zielgruppe konzipiert wurden, die altersgerecht in zentraler Lage wohnen möchte. Sie betont den Aspekt des Lebens in der Stadt: „In der Stadt herrscht Leben, man ist nie einsam.“</p> <p>Die beiden Gebäude in der Gartenstraße umfassen bis zu sechs Einheiten mit Wohnflächen zwischen 80 und 146 Quadratmetern. Der Kaufpreis liegt laut von Einem-König zwischen 9400 und 13.000 Euro pro Quadratmeter. Was den Kaufpreis betrifft, geben Maklerin und Bauträger zu bedenken, dass Baugrund in Überlingen teuer ist, aber auch die Baupreise stark gestiegen seien, insbesondere durch Gewerke wie Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation.</p> <h2>Nachbarn sind weiterhin skeptisch</h2> <p>Das Projekt stand wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen jahrelang im Fokus der Öffentlichkeit und wurde im April vor Gericht entschieden. Doch aufseiten der Nachbarschaft bleiben die Bedenken unverändert. Eric Hueber, der für die Nachbarschaft spricht, erklärt: „Die massiven Bedenken von uns betroffenen Nachbarn bestehen weiterhin und in den Urteilsbegründungen der Gerichte tauchen Passagen auf, durch die wir unsere Befürchtungen bestätigt sehen.“</p> <p>Die Nachbarn kritisieren insbesondere die Auswirkungen auf das Wohnumfeld: „Durch den starken Baustellenverkehr und die Zunahme der Stellplätze von bisher insgesamt acht auf künftig 25 inklusive der Tiefgaragenstellplätze ist auf Grund der engen Straßenverhältnisse von einer starken Zunahme der Gefahrensituationen und Lärmbelastung auszugehen“, formuliert Hueber in einer E-Mail an unsere Redaktion, die er als Sprecher mit weiteren Nachbarn abgestimmt hat. Demnach sehen sie auch ökologische Risiken: „Im Umweltgutachten von August 2022 wurde deutlich, wie wichtig der nun abgebaggerte, denkmalgeschützte Mezger-Garten für die Fauna und Flora war. Insbesondere die dort ansässige Fledermaus-Population wird unter der Errichtung der hochaufragenden Gebäude in große Mitleidenschaft gezogen.“</p> <h2>Streit um Quartierscharakter programmiert?</h2> <p>Auch Auswirkungen auf das nachbarschaftliche Verhältnis befürchten die bisherigen Bewohner des Quartiers: „Die Wohnungen sind extrem hochpreisig und die beiden Häuser werden als idyllisch gelegene Gartenvillen angepriesen. Es ist zu erwarten, dass die dort anwesenden Neubürger wenig bis kein Verständnis für die in diesem Mischgebiet typischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben und deren Daseinsberechtigung mit allen Mitteln in Frage stellen werden“, so Hueber. Verkehrs- und Parksituation würden sich erheblich verschlechtern.</p> <p>Die Bauträger und Maklerin berufen sich dagegen auf die vorliegenden Genehmigungen. Der Einzug sei für spätestens 1. Juli 2027 vorgesehen, die Rohbauarbeiten sollen ab Mitte Januar starten. Das Bauprojekt in der Fischerhäuservorstadt ist Teil einer Serie von Wohnbauvorhaben der Bauträger, die insgesamt 31 Wohneinheiten in Überlingen realisiert haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:20:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jugendliche-scheitern-mit-antrag-auf-verpackungssteuer-sie-finden-trotzdem-unterstuetzung-im-rat;art372495,12505131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.  ]]></description>
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          Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.<br>
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        Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.



        <p>Marius Sellerbeck und Janne Engels machen sich stark gegen Müll. Als Vertreter des Jugendgemeinderats warben die beiden 16-Jährigen in der vergangenen Sitzung des regulären Gemeinderats für die Einführung einer Verpackungssteuer – ganz nach dem Vorbild von Konstanz und Tübingen. Engels: „Wir wären eine der ersten kleinen Städte, die einen solchen Schritt wagt.“ An die Räte gerichtet, sagte er: „Die Jugend wäre euch sehr verbunden.“</p> <p>Bereits 2021 beauftragte der Gemeinderat die Rathausverwaltung mit der Prüfung einer Verpackungssteuer; <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pizzeria-mitarbeiter-raeumen-den-landungsplatz-auf-den-muell-muessen-sie-aufgrund-eines-missverstaendnisses-aber-selbst-entsorgen;art372495,10800343" target="_blank" title="Pizzeria-Mitarbeiter räumen den Landungsplatz auf. Den Müll müssen sie aufgrund eines Missverständnisses aber selbst entsorgen">vor allem aus Ärger über die vielen Pizzakartons an der Promenade.</a> Die Prüfung pausierte, bis die Tübinger Steuer gerichtlich bestätigt wurde, und kam am Mittwoch (22. Oktober) auf die Tagesordnung. Oberbürgermeister Jan Zeitler zwiegespalten: „Wenn man davon hört, ist man Feuer und Flamme. Beschäftigt man sich näher, erkennt man gute Argumente dagegen.“</p> <h2>CDU: Wünschenswert, aber nicht realisierbar</h2> <p>Franz Dichgans (CDU) sagte, dass die Umsetzung gerade für kleine Betriebe problematisch sei: „Ein kleiner Bäcker müsste extra eine Gastroküche vorhalten, um Mehrwegbecher für eine Wiederverwendung aufzubereiten.“ Er betonte, dass grundsätzlich niemand gegen Müllreduzierung sei, aber die Umsetzung einer Verpackungssteuer in der Praxis für den Großteil der Betriebe nicht realisierbar sei.</p> <p>Kirsten Stüble (SPD) sagte: „Die Verpackungssteuer führt zu einem viel zu komplizierten Verfahren und wirkt so nicht. Besser wäre eine bundesweite Regelung wie beim Dosenpfand.“</p> <h2>Grüne: Am Thema dran bleiben</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) zeigte sich besorgt um die Belastung der Gastronomiebetriebe, betonte aber, dass man im weiteren Verfahren prüfen solle, wie dennoch Verpackungsmüll reduziert werden könne. Seine Fraktionskollegin Bettina Dreiseitl-Wanschura regte an, Betriebe für freiwillige Aktionen zu belohnen, etwa Pizzakartons als Mehrweg anzubieten. Herbert Dreiseitl (Grüne) lobte die Intention der Jugendlichen: Auch wenn die Mehrheit im Gemeinderat eine Steuer nicht unterstützen könne, sei entscheidend, dass das Thema aufgegriffen werde.</p> <h2>Jugend: Kampagne alleine reicht nicht</h2> <p>Die Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Sie argumentierten mit Zahlen und mit Nachdruck. Mit Verweis auf andere Kommunen sagten sie, dass eine Steuer ein klarer und eleganter Schritt zur Müllvermeidung sei und bloße Kampagnen nur geringe Veränderungen bewirkten. Sellerbeck griff dem erwarteten Votum voraus und sagte: „Wenn Sie es nicht tun, dann starten Sie (wenigstens) eine starke Kampagne, die etwas bewirkt.“</p> <p>OB Zeitler griff die Forderung der Jugendlichen auf. Er verwies auf die bestehende Kampagne „Kipp it clean“ des Verschönerungsvereins für eine kippenfreie Stadt, und kündigte an, sie als Vorbild für eine neue Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu nutzen.</p> <p>Gemeinsam mit der städtischen Marketing- und Tourismus GmbH, den Stadtverschönerern und dem Jugendgemeinderat soll nun eine umfassende Müllvermeidungsstrategie entwickelt werden, mit Zeitler an der Spitze. Marius Sellerbeck zeigte sich begeistert: „Das ist toll, dass wir hier eingegliedert werden! Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:23:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/autofahrer-am-bodensee-aufgepasst-brueckenpruefungen-sorgen-diese-woche-fuer-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12504188 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.  ]]></description>
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          Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.<br>
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        Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.



        <p>Der Einsturz der Carolabrücke in Dresden vor einem Jahr zeigte deutlich, was passiert, wenn Schäden an Brücken nicht rechtzeitig entdeckt werden. Das will das Regierungspräsidium verhindern, indem es alle sechs Jahre die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Brücken überprüft. Es sind insgesamt 1633, darunter die Brücken an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>.</p> <h2>Staus in beide Richtungen</h2> <p>In dieser Woche stehen Brücken im Bodenseekreis auf der Prüfliste, am Mittwoch (22. Oktober) war das Nußbachviadukt bei Überlingen an der Reihe. Auf den betroffenen Straßenabschnitten wurde ein Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an dem Gerät vorbeigeführt. Das sorgte für Staus auf der B31 in beide Richtungen, am Mittwoch laut Google Maps mit einer Verlängerung der Fahrzeit von bis zu 20 Minuten. Der Polizei sind keine weiteren Erkenntnisse über folgen der Staus oder Umleitungen bekannt.</p> <p>Laut Regierungspräsidium kam dabei ein sechsachsiges Brückenuntersichtgerät zum Einsatz: Das 41,7 Tonnen schwere Spezialfahrzeug mit 13 Metern Länge und vier Metern Höhe ermöglicht über eine schwenk- und ausfahrbare Arbeitsbühne den Zugang zur Brückenunterseite. Dort wurden die Betonteile klassisch mit einem Hammer abgeklopft und auf Schäden kontrolliert.</p> <p>Bei dieser alle sechs Jahre stattfindenden Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit kontrolliert. Dabei achten die Prüfer auch auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Tausalze.</p> <h2>Weitere Termine</h2> <p>Weitere Prüfungstermine sind: Am 23. Oktober die B33 über die Bahngleisen bei Markdorf sowie die Brücke der B33 über die Rotach in Oberteuringen-Neuhaus. Am 24. Oktober die B 31-alt über die Bahn und zwei Ortswege in Friedrichshafen-Manzell sowie die Brücke über die Bahn in Friedrichshafen (Werastraße).</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:21:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brandbrief zeigt: So kämpfte OB Zeitler für den Erhalt der Helios-Geburtsstation  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/brandbrief-deckt-auf-so-kaempfte-ob-zeitler-fuer-den-erhalt-der-helios-geburtsstation;art372495,12504100 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.  ]]></description>
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          Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Nach außen wirkt der Oberbürgermeister im Kreißsaal-Konflikt diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen machte er mächtig Druck. Das geht aus einem internen Brief hervor, der dem SÜDKURIER vorliegt.



        <p>Das Helios-Spital hat den Kreißsaal wegen sinkender Geburtenzahlen und Personalmangels abgemeldet und erwägt die Schließung. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416" title="Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten">Das Gesundheitsministerium will die Gynäkologie am Standort erhalten</a> und hat sie als Leistungsgruppe vorgesehen. Die Zuweisung ist nicht bindend, sie signalisiert aber die Absicht des Landes. Eine endgültige Schließung hängt zudem von der Zustimmung der Stadt als Mitgesellschafterin ab.</p> <h2>Stadt hat ein Veto-Recht</h2> <p>Wie also positioniert sich die Stadt gegenüber dem Helios-Spital? Sie ist über den städtischen Spital- und Spendenfonds als Gesellschafterin am Betrieb des Krankenhauses beteiligt und mit Oberbürgermeister Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Dort hat er bei grundlegenden Beschlüssen, die den Klinikbetrieb betreffen, ein Veto-Recht.</p> <p>Würde Zeitler einer Schließung der Geburtsabteilung zustimmen? Wie sich nun herausstellt, gibt es Äußerungen von Zeitler, die darauf hindeuten, dass er mit aller Macht für einen Fortbestand des Kreißsaals kämpfen würde. So liegt unserer Redaktion ein vertraulicher Brief Zeitlers an den früheren Klinik-Geschäftsführer Brandner vor.</p> <h2>Intern machte Zeitler Druck auf die Klinikleitung</h2> <p>Der Brief stammt aus dem Mai 2024, adressiert ist er an den damaligen Helios-Geschäftsführer, Robert Brandner. Damals konstatierte Zeitler, „dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Geschäftsführung wolle die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe taktisch ‚am ausgestreckten Arm verhungern lassen‘.“ Die wiederholten Kreißsaalschließungen hätten „eine unvorteilhafte Außenwirkung und erhöhen die Geburtenzahl sicher nicht“. Das sei offensichtlich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, und Zeitler fragte Brandner, ob diese gewollt sei.</p> <p>Tatsächlich ist in den vergangenen etwa zwei Jahren die Geburtenzahl so stark gesunken, dass Helios mit Verweis auf die Zahlen den Kreißsaal abgemeldet hat. In dem Brief von Mai 2024 stellt Zeitler die rhetorische Frage, ob dahinter Taktik stehe, weil der Konzern eine defizitäre Abteilung abstoßen wolle. Er vertritt darin die Meinung, „dass die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Wahrung der Versorgung der Bevölkerung in der Raumschaft aufrechtzuerhalten ist“.</p> <p>Zeitler konstatiert in dem Brief an Brandner, dass das Personal einen „herausragenden Einsatz“ zum Erhalt der Station leiste, dass das jedoch von der Geschäftsführung nicht ausreichend unterstützt werde. Teils würden Fachkrankenschwestern „statt sich um Schwangere und Wöchnerinnen zu kümmern, fachfremd für Patienten mit urologischen Erkrankungen“ eingesetzt. Das Argument, dass Fachkrankenschwestern universell auf unterschiedlichen Abteilungen einsetzbar seien, lasse er nicht gelten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gesellschaftsvertrag von 2007</span><span>Bis 2007 handelte es sich um ein kommunales Krankenhaus, Eigentümer war der städtische Spenden- und Spitalfonds. Defizite und die kommunale Haushaltslage ließen der Stadt damals keine andere Wahl, als an einen privaten Krankenhausträger zu verkaufen. Die Stadt ist weiterhin als Gesellschafter beteiligt und mit OB Jan Zeitler in der Gesellschafterversammlung vertreten. Sein Mandat ist an einen Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit Gemeinderat) gebunden.</span></label></div> <h2>Zeitler forderte personelle Unterstützung</h2> <p>Was die Gewinnung von medizinischem Personal anbelangt, forderte Zeitler im Mai 2024 eine „mindestens vorübergehende“ Umbesetzung innerhalb des Helios-Konzerns, beziehungsweise Abordnung aus anderen Standorten ins Klinikum nach Überlingen. Insbesondere, was die ärztliche Leitung der Geburtshilfestation betrifft. Nach seiner Vorstellung sollte es möglich sein, Ärzte vorübergehend dazu zu verpflichten.</p> <p>Zeitler zeigt in dem Brief deutlich auf, welche Folgen der Wegfall der Geburtshilfe in Überlingen hätte, insbesondere für Schwangere „aus dem Hinterland“. Sie müssten dann, so Zeitler in dem Brief, eine Anfahrtszeit von mehr als 30 Minuten bis zur nächsten Geburtshilfeabteilung auf sich nehmen. „Das ist aus unserer Sicht weder menschlich, noch medizinisch verantwortbar.“</p> <h2>Helios schweigt zu dem Vorgang</h2> <p>Der Brief Zeitlers an Brandner wurde vor fast eineinhalb Jahren geschrieben. Es ist nicht bekannt, ob der OB ihn so auch heute unterschreiben würde oder ob sich die Rahmenbedingungen mittlerweile geändert haben. Unserer Redaktion liegt der Brief seit wenigen Tagen vor, eine Bitte um Stellungnahme beantwortete das Rathaus wie folgt: „Wir bitten um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine öffentlichen Stellungnahmen zu Schriftverkehr abgeben, der ausschließlich vertraulich an einzelne Dritte gerichtet ist.“</p> <p>Auch das Helios-Spital schweigt zu dem Vorgang. „Wir bitten um Verständnis, dass wir zu internen Vorgängen grundsätzlich keine Stellung nehmen“, teilte eine Klinik-Sprecherin dem SÜDKURIER mit.</p> <h2>Wie tickt Zeitler heute bei dem Thema?</h2> <p>Nun zeigt sich, dass Zeitler heute noch ähnlich über das Thema denkt. Das kam heraus, als bekannt wurde, dass das Land Baden-Württemberg den Standort Überlingen für Geburtsstation und Gynäkologie halten möchte.</p> <p>Wir baten Zeitler darum, das einzuordnen. Am Montag, 20. Oktober 2025, teilte er mit, dass er „ein Bemühen der Geschäftsführung sieht, die vorübergehende Abmeldung durch Besetzung der Chefarztposition sowie weiterer Arztstellen abzuwenden“. Stellengesuche seien erkennbar. Zeitler: „Leider war laut Geschäftsführung unter den Bewerbungen bislang keine Kandidatin und kein Kandidat, dem man die Verantwortung zutrauen konnte, die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe nachhaltig und zukunftsorientiert zu führen.“</p> <p>In einer E-Mail an unsere Redaktion heißt es außerdem: „Herr OB Zeitler hält die Aufrechterhaltung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Spital Überlingen für dringend geboten und bietet gerne seine Unterstützung an, wo immer diese erforderlich ist.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Brandbrief zeigt: So kämpfte OB Zeitler für den Erhalt der Helios-Geburtsstation]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:12:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er ist der Neue auf der Insel: „Als gebürtiger Überlinger kenne ich die Mainau von klein auf“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/insel-mainau-hat-einen-neuen-geschaeftsfuehrer-der-die-bodensee-attraktion-seit-seiner-kindheit-kennt-30-10-25;art372448,12503379 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/insel-mainau-hat-einen-neuen-geschaeftsfuehrer-der-die-bodensee-attraktion-seit-seiner-kindheit-kennt-30-10-25;art372448,12503379]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Mainau GmbH verändert ihre Unternehmensspitze: Gräfin Bettina zieht sich aus freien Stücken zurück und möchte Raum für Veränderung schaffen. Zum 1. November wird Michael Roensch Mitglied der Geschäftsführung.



        <p>Als im vergangenen Mai bekannt gegeben wurde, dass Bettina Gräfin Bernadotte die Geschäftsführung der Insel Mainau abgibt, ging ein Raunen durch die Region. Immerhin kommt damit einer der wichtigsten Tourismusbetriebe am Bodensee unter eine neue Leitung. Bettina Gräfin Bernadotte erklärte,<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mainau-graefin-bettina-bernadotte-gibt-geschaeftsfuehrung-der-blumeninsel-am-bodensee-ab-was-nun-15-05-25;art372432,12386017" target="_blank" title="Zäsur auf der Mainau: Bettina Gräfin Bernadotte gibt Geschäftsführung ab"> dass sie den Posten aus freien Stücken abgebe, um Platz für neue Ideen zu machen</a>, die den Betrieb weiterentwickeln. Wie ihre Geschwister bleibt sie aber im Vorstand der Lennart-Bernadotte-Stiftung.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-muss-sich-die-insel-mainau-weiterentwickeln-graf-moechte-neues-palmenhaus-und-ein-hotel-realisieren;art372448,12452874" target="_blank" title="Wie muss sich die Insel Mainau weiterentwickeln? „Es geht um Fingerspitzengefühl und Weitsicht“">Ihr Bruder Björn Graf Bernadotte bleibt Geschäftsführer der Mainau GmbH</a> und bildet mit einer weiteren Person künftig eine Doppelspitze. Der Wechsel solle im Laufe des Jahres vollzogen werden, hieß es. Für die Insel Mainau bedeutete dieser Schritt jedoch, dass sie erstmals in ihrer Geschichte außerhalb der gräflichen Familie Bernadotte nach einer Geschäftsführung suchen muss.</p> <p>Wie die Mainau-Pressestelle nun bekannt gibt, ist der Neue an der Unternehmensspitze gefunden. „Wir freuen uns, in Michael Roensch eine Führungspersönlichkeit gefunden zu haben, die langjährige Erfahrung in Geschäftsführungspositionen mitbringt und Freude am Mitgestalten hat“, wird Björn Graf Bernadotte in einer Pressemitteilung zitiert.</p> <p>Und weiter: „Wir sind davon überzeugt, dass Herr Roensch die Weiterentwicklung der Mainau GmbH mit seiner umfassenden Expertise auf wertvolle Weise begleiten und bereichern wird, und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“ Zukünftig werden Björn Graf Bernadotte und Michael Roensch also die Geschicke der Mainau GmbH gemeinsam leiten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen Mainau GmbH</span><span>Die Insel Mainau wird von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, der Mainau GmbH, betrieben. Die Insel und alle Liegenschaften wurden 1974 durch Lennart Graf Bernadotte und seine Frau Sonja Gräfin Bernadotte in diese eingebracht. Die Mainau GmbH beschäftigt ganzjährig rund 150 Mitarbeiter und hat 30 Auszubildende. Im Blumenjahr von März bis Oktober kommen noch rund 200 Saisonkräfte hinzu.</span></label></div> <h2>Wer ist der neue Geschäftsführer der Insel Mainau?</h2> <p>Michael Roensch ist 60 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Überlingen. Nach erfolgreich abgeschlossenem BWL-Studium an der BA Ravensburg mit Schwerpunkt Tourismus bekleidete er verschiedene Positionen, zunächst im Sales in der Medizintechnik, darunter mehrere Jahre in der Schweiz. 2016 führte ihn die Geschäftsführerposition des Romantik-Hotels „Kleber Post“ zurück nach Baden-Württemberg. Von 2020 bis Juli 2025 war Michael Roensch Geschäftsführer der EPnP Medical GmbH.</p> <p>„Als gebürtiger Überlinger kenne ich die Insel Mainau von klein auf. Es ist mir eine große Freude, meine langjährigen und vielfältigen beruflichen Erfahrungen in einer verantwortungsvollen und bereichernden Rolle für die Insel Mainau einzubringen“, so Michael Roensch.</p> <p>Dem neuen zweiten Geschäftsführer der Mainau GmbH werden neben dem kaufmännischen Bereich die Unternehmensbereiche Park, Garten und Forst, der Handel sowie die Gastronomie zugeordnet. Bei Björn Graf Bernadotte liegen die Bereiche Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Organisationsentwicklung, Personal, Kommunikation sowie Marketing und Vertrieb.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Er ist der Neue auf der Insel: „Als gebürtiger Überlinger kenne ich die Mainau von klein auf“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:09:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.



        <p>Die Wirtschaftlichkeit ist das eine, der Versorgungsauftrag der Bevölkerung das andere. Geht es nach dem Helios-Spital in Überlingen, wird die Geburtsstation demnächst geschlossen. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums soll genau das nicht passieren.</p> <p>In der aktuellen Debatte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kreisssaal-schliessung-am-helios-spital-ueberlingen-hebamme-und-arzt-warnen-vor-konsequenzen-02-10-25;art372495,12492174" target="_blank" title="Kreißsaal-Schließung am Helios-Spital: Hebamme und Arzt warnen vor Konsequenzen für werdende Eltern">geht es um die momentane Abmeldung des Kreißsaals.</a> „Die Abteilung bleibt vorerst von der Versorgung abgemeldet“, teilte das Krankenhaus mit, und begründete: „Seit 2022 sinken die Geburtszahlen. Mit nur 200 bis 300 Geburten pro Jahr und ohne Anschluss an eine Kinderklinik ist ein Krankenhaus leider weder für Schwangere noch für Fachkräfte in der Geburtshilfe die erste Wahl.“</p> <h2>Mitte September kam die Bestätigung</h2> <p>Wie sich jetzt herausstellt, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg andere Pläne. So erhielt das Helios-Spital erst Mitte September 2025 die Bestätigung für verschiedene Leistungsgruppen – darunter die Leistungsgruppe Gynäkologie. Auf Nachfrage teilte Helios dem SÜDKURIER mit, dass das Land unterschiedliche Leistungsgruppen bestätigt habe. Dass darunter auch die Gynäkologie fällt, verschwieg Helios zunächst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Teil der Krankenhausreform</span><span>Die Leistungsgruppenzuweisung ist Bestandteil der von Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßenen Gesundheitsreform. Dem am 8. Oktober 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen reform zufolge müssen die Leistungsgruppen spätestens bis zum 30. September 2027 durch die jeweilige Planungsbehörde verbindlich zugewiesen werden. Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wird durch die Anpassung künftig in einem ersten Schritt in 61 Leistungsgruppen abgebildet. Diese Leistungsgruppen werden bundeseinheitlich definiert, teilt das Bundesministerium mit. „Die Planung der Krankenhausversorgung vor Ort bleibt uneingeschränkt bei den Ländern – sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzströme der Betriebskosten der Krankenhäuser.“ Weiterhin steht in einem Papier des Bundesministeriums: „Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten zu ihrer Förderung bereits heute Zuschläge. Um bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum noch stärker zu unterstützen, sieht die Krankenhausreform für diese Krankenhäuser höhere Zuschläge vor.“</span></label></div> <p>In einem ersten Schreiben zitiert die Pressestelle Moritz Lang, den Klinik-Geschäftsführer, mit diesen Worten: „Wir freuen uns sehr! Das Land hat die Zuweisung aller bisher erbrachten Leistungsgruppen bestätigt.“ Aufgezählt werden die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme, Kardiologie, Gastroenterologie, Urologie sowie Intensivmedizin. Und Moritz Lang kommentiert die Zuweisung: „Das ist für uns ein großer Ansporn.“</p> <h2>Helios bestätigt Wunsch des Landes</h2> <p>Von einer Gynäkologie war in seinem von der Pressestelle verschickten Zitat keine Rede. Da jedoch „alle bisher erbrachten Leistungsgruppen“ bestätigt wurden, wie Helios mitteilte, liegt es auf der Hand, dass auch die Gynäkologie vom Land bestätigt wurde. Das wird auf Nachfrage unserer Redaktion von Klinik-Sprecherin Julia Stapel bestätigt. „Auch die Leistungsgruppe Gynäkologie wurde zugeteilt. Allerdings haben wir den Bereich aus den bekannten Gründen derzeit abgemeldet.“</p> <h2>Was bedeutet die Zuteilung der Leistungsgruppe?</h2> <p>Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Gesundheitsministeriums ergab, dass die Zuweisung nicht verpflichtend ist. Vielmehr handelt es sich um eine Absicht des Landes – in diesem Fall zum Erhalt der Gynäkologie am Standort Überlingen. Ministeriums-Sprecher Markus Jox teilte mit: „Die Anhörungsschreiben enthalten die vom Ministerium für den jeweiligen Krankenhausstandort beabsichtigten Leistungsgruppen.“ Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „beabsichtigt“. Die Kliniken könnten nun bis Ende Oktober die Zuweisung bestätigen, „sofern diese im Einklang mit ihren Planungen stehen“. Weitere Leistungsgruppen könnten beantragt werden. „Es können ebenfalls – unter Berücksichtigung eines etwaigen Sicherstellungsauftrags – gegebenenfalls auch Leistungsgruppen abgewählt werden.“</p> <h2>Notfalls müsste der Landkreis einspringen</h2> <p>Aber kann der Klinikbetreiber nach eigenem Ermessen ganze Abteilungen aufgeben? Eindeutig ist das nicht. Wir fragten deshalb beim Ministerium, wie der Begriff „Sicherstellungsauftrag“ zu verstehen sei. Ministeriums-Sprecher Jox antwortete in allgemeiner Weise, ohne auf den konkreten Fall einzugehen: „Unter Sicherstellungsauftrag ist die in Paragraph 3 des Landeskrankenhausgesetzes (LKHG) geregelte Pflichtträgerschaft zu verstehen.“ In Absatz 1 des Gesetzes seien Fälle geregelt, in denen die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern nicht durch andere Träger sichergestellt ist. Jox: „Wenn dies der Fall ist, so sind die Landkreise und Stadtkreise verpflichtet, die nach dem Krankenhausplan notwendigen Krankenhäuser und Krankenhauseinrichtungen zu betreiben.“</p> <h2>Stadt kann Schließung blockieren</h2> <p>Der Status quo sieht so aus: Der Helios-Konzern übernahm am Standort Überlingen in Erbpacht das ehemals städtische, beziehungsweise spitälische Krankenhaus. Der im Jahr 2007 geschlossene Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass über eine Schließung einzelner Abteilungen in der Gesellschaftsversammlung Einstimmigkeit erzielt werden muss. Da der Spital- und Spendenfonds mit Sitz und Stimme in Person von Oberbürgermeister Jan Zeitler vertreten ist, hätte somit die Stadt die Möglichkeit, eine Schließung zu blockieren. Zeitlers Mandat wiederum hängt von einem Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit dem Gemeinderat) ab.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 15:01:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die "Krone" öffnet wieder: Eigentümerin Anna-Lisa Stotmeister glaubt an das Überlinger Original  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/die-krone-oeffnet-wieder-eigentuemerin-anna-lisa-stotmeister-glaubt-an-das-ueberlinger-original-24-10-25;art372495,12500630 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.  ]]></description>
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          Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.<br>
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        Nach Monaten des Stillstands bekommt die Gaststätte Krone in der Münsterstraße eine neue Chance. Die Unternehmerin spricht über die schwierige Zeit nach der Insolvenz und die Suche nach dem richtigen Pächter.



        <p>Wenn Anna-Lisa Stotmeister über die „Krone“ spricht, dann schwingt darin mehr mit als bloß Eigentümerstolz. Es geht um Familiengeschichte, Verantwortung und die Sehnsucht, einem Ort neues Leben einzuhauchen, der für viele Überlingerinnen und Überlinger ein Stück Heimat ist. „Die Krone bedeutet mir natürlich viel“, sagt sie. „Sie ist nicht irgendein Gebäude, sondern seit langer Zeit in unserem Familienbesitz. Mein Opa hat das Lokal damals aufwendig saniert. Mir ist es ein Anliegen, die Krone in seinem Sinne weiterzuführen.“</p> <p>Seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar, die zuvor neben dem Zeughaus und dem Uferpark 57 auch die Krone betrieb, sind die Türen des traditionsreichen Gasthauses geschlossen. Circa 70 Beschäftigte verloren damals ihre Arbeitsplätze, in Überlingen herrschte spürbare Betroffenheit. „Der Leerstand war traurig – für mich persönlich, aber auch für viele Menschen hier in der Stadt“, sagt Stotmeister. Sie habe in den vergangenen Monaten von vielen Seiten gehört, wie schade es sei, dass die „Krone“ so plötzlich geschlossen wurde.</p> <h2>Die „Krone“ in Überlingen: Familiengeschichte zwischen Tradition und Aufbruch</h2> <p>Zum Gespräch hat sich der SÜDKURIER mit Stotmeister im Galgenhölzle getroffen – jenem Nachbarlokal, das jahrzehntelang von ihrem Vater geführt wurde und in Überlingen längst Kultstatus hat. „Mit dem Galgen verbinde ich am meisten“, erzählt die Tochter von Michael Jeckel. „Mein Vater hat das hier aufgebaut und geprägt. Und ich habe hier in meiner Jugend viel Zeit verbracht, viele schöne Erinnerungen gesammelt.“ Dass die Krone nun wieder einen Pächter hat, verdankt sich nicht zuletzt dieser familiären Verbundenheit und einem guten Netzwerk. „Der Kontakt kam tatsächlich über meinen Vater zustande“, erzählt Stotmeister. Interessenten habe es bis dahin zwar bereits viele gegeben, aber der richtige sei lange nicht dabei gewesen.</p> <h2>Pächter mit Tatendrang und einem klaren Konzept</h2> <p>Nun steht die Entscheidung: Ein junger Gastronom soll das Haus künftig führen. Der Name wird noch nicht genannt, doch die Richtung ist klar. „Der neue Pächter hat mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben. Vom Konzept her, der Ausrichtung und von seiner Art“, sagt Stotmeister und ergänzt: „Er möchte wieder deutsche Küche anbieten und will auch auf Social Media aktiv sein. Das finde ich heutzutage nicht nur wichtig, sondern essenziell für einen Neuanfang, um auch für Tourismus zu werben.“</p> <p>Auch wenn der genaue Eröffnungstermin noch offen ist, soll es „zeitnah“ losgehen. Veränderungen wird es geben, aber keine radikalen. „Wichtig ist mir, dass die Küche deutsch bleibt und die Karte über das Jahr hinweg saisonal wechselt“, erklärt die Eigentümerin. Sie wünscht sich, „dass die Krone wieder ein Ort wird, an dem man sich wohlfühlt, wo man gut essen und gerne verweilen kann“.</p> <h2>Gaststätte in der Münsterstraße: Sanieren, nicht aufgeben</h2> <p>In den vergangenen Monaten war immer wieder vom schlechten Zustand des Gebäudes die Rede – insbesondere von der defekten Lüftungsanlage. Stotmeister widerspricht entschieden: „Ich habe die Pläne von zwei verschiedenen Unternehmen prüfen lassen. Beide haben mir bestätigt, dass die Anlage technisch in Ordnung war. Sie wurde nur jahrelang nicht richtig gereinigt.“ Das Problem sei also kein technisches gewesen, sondern ein Wartungsproblem der vergangenen Jahre.</p> <p>Inzwischen habe sie die Anlage vollständig reinigen lassen. Jetzt ist sie wieder „in Schuss“. Auch sonst sei das Gebäude Stotmeister zufolge „in einem soliden Zustand“. Große Umbauten seien daher nicht nötig, eher kosmetische Arbeiten. „Natürlich wird man hier und da noch Hand anlegen müssen, bevor wieder Gäste kommen, aber das gehört dazu.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Anna-Lisa Stotmeister</strong> ist Unternehmerin und stammt aus einer alteingesessenen Überlinger Gastronomiefamilie. Ihr Vater Michael Jeckel prägte über Jahrzehnte das benachbarte Lokal Galgenhölzle, das in Überlingen Kultstatus genießt. Heute lebt die 34-Jährige auf dem Hofgut Eggenweiler bei Überlingen und engagiert sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit mit Leidenschaft im Reitsport. Die traditionsreiche „Krone“, die seit der Insolvenz der TIP GmbH im Februar geschlossen war, gehört seit vielen Jahren zum Besitz der Familie. Mit der Neuverpachtung möchte Stotmeister dem Haus und seiner Geschichte neues Leben einhauchen – im Sinne ihres Großvaters, der das Gebäude einst aufwendig saniert hatte.</span></label></div> <h2>Die „Krone“ als Ort der Begegnung</h2> <p>Für viele Überlingerinnen und Überlinger war die „Krone“ über Jahrzehnte hinweg mehr als nur ein Gasthaus. Sie war ein Treffpunkt, ein Ort für spontane Begegnungen, Stammtische und Feiern. „Ich möchte, dass das wieder so wird“, sagt Stotmeister. „Die Krone soll ein Anziehungspunkt sein. Für alle Generationen, für Einheimische genauso wie für Gäste.“ Dass Überlingen solche Orte benötigt, sieht auch die Stadtverwaltung. So betont Stadtsprecherin Andrea Winkler, dass die Krone „eine wichtige Funktion für das öffentliche Leben in der Innenstadt“ habe. Ihr Innenhof biete „einen attraktiven Aufenthaltsort in der zweiten Reihe“.</p> <p>Mit der Neuverpachtung ist nun auch für diesen traditionsreichen Ort wieder eine Perspektive da – nach Monaten der Ungewissheit, in denen für Zeughaus und Uferpark längst Lösungen gefunden wurden. Für Anna-Lisa Stotmeister war die Entscheidung, wem sie die Krone anvertraut, keine einfache. „Am Ende weiß man natürlich nie, wie es sich entwickelt“, sagt sie. „Aber ich wollte jemandem eine Chance geben, der dafür brennt und der mit Herzblut und Mut dabei ist.“</p> <h2>Das Leben soll zurückkehren</h2> <p>Der Neustart ist damit auch ein Stück Neuanfang für Stotmeister selbst. Sie führt inzwischen mehrere unternehmerische Projekte, lebt auf dem Hofgut Eggenweiler und engagiert sich im Reitsport. Doch die Verbindung zur Gastronomie und zu ihrer Heimatstadt bleibt stark. „Die ‚Krone‘ ist ein Teil von Überlingen und auch ein Teil von mir.“ Wird man sie künftig selbst wieder dort antreffen? Stotmeister lacht. „Zum Essen auf jeden Fall. Ich wünsche dem neuen Pächter viel Glück und ein gutes Händchen für die Gastwirtschaft. Wichtig ist, dass es wieder Leben in der ‚Krone‘ gibt, das wünsche ich mir am meisten.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:49:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier wummern die Motoren: Show zeigt Dampfmaschinen und Glühköpfe im Einsatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/hier-wummern-die-motoren-show-zeigt-dampfmaschinen-und-gluehkoepfe-im-einsatz;art372496,12499950 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/hier-wummern-die-motoren-show-zeigt-dampfmaschinen-und-gluehkoepfe-im-einsatz;art372496,12499950]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.



        <p>Ein einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern: Alte Technik hautnah zu erleben, dazu bestand am vergangenen Wochenende eine erstklassige Gelegenheit. Das Auto- und Traktormuseum Gebhardsweiler richtete zwei Tage lang eine große Dampf- und Glühkopf-Show aus, die nicht nur bei den weit über 5000 Besuchern, sondern auch bei den Ausstellern selbst auf große Zustimmung stieß.</p> <p>Rund 40 Dampfmaschinen konnten die Besucher entweder im Einsatz oder als Modell sehen. Außerdem rund 80 Glühkopf-Traktoren, davon 20 aus dem Museum, von seltenen Veteranen bis hin zu einzigartigen Klassikern und historischen Kraftpaketen, die in voller Aktion zu bestaunen waren.</p> <h2>Alte Technik auch im Einsatz</h2> <p>„Das ist unser Anspruch, dass wir das Material und die alte Technik auch im Einsatz zeigen, und nicht nur statisch“, erläuterte Martin Weishaupt, technischer Leiter und Ausstellungsorganisator im Gespräch mit dem SÜDKURIER. „Das zeichnet uns gegenüber anderen Treffen vielleicht aus, das gibt es so in dieser Art nur selten.“ Dies hätten ihnen die Aussteller auch bestätigt, so Weishaupt. Sie seien begeistert davon gewesen, dass sie nicht nur ausstellen hätten dürfen, „sondern auch wirklich fahren sollten“, wie Silvia Georgi, Assistentin der Geschäftsführung, hinzufügte.</p> <p>Eine Herausforderung sei die Logistik gewesen, damit sich bedingt durch die Enge des Platzes auch alle hätten präsentieren können, so Weishaupt. Er zeigte sich stolz, dass die Aussteller nicht nur aus Deutschland angereist waren, sondern auch aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich. Für viele Aussteller sei es so etwas wie ein Riesenfamilientreffen gewesen, was ihm gegenüber mehrfach betont worden sei – ebenso wie die Feststellung, dass es ein solches Treffen in dieser Art noch nie gegeben habe.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Revolutionäre Erfindung</span><span>Die Dampfmaschine zählt zu den revolutionärsten Erfindungen. Seit dem 18. Jahrhundert trieb sie den Fortschritt in Industrie, Transport und Landwirtschaft voran. In Fabriken sorgte sie für den Antrieb von Maschinen, im Bergbau pumpte sie Wasser ab, und mit der Dampflok begann eine neue Ära der Mobilität. Auch in der Landwirtschaft kamen dampfbetriebene Maschinen zum Einsatz, außerdem wurden Autos, Busse und Lkw damit angetrieben.<br /> <br /> Der Glühkopfmotor: Mit dem 20. Jahrhundert neigte sich die Ära der Dampfmaschinen dem Ende zu, während sich der Verbrennungsmotor durchsetzte. Eine Variante dieser Antriebstechnologie war der Glühkopfmotor – ein robustes Aggregat, das in der Landwirtschaft und im Transportwesen eine große Rolle spielte. Diese langsam laufenden Motoren, die mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben wurden, revolutionierten die Landwirtschaft ab den 1920er Jahren. Sie waren zuverlässiger, sparsamer und leichter zu bedienen als Dampfmobile.</span></label></div> <h2>Motoren müssen vorglühen</h2> <p>Wie überhaupt eine Dampfmaschine funktioniert, und wie ein Glühkopf an einem Traktor angeheizt und angezündet wird, wurde den Besuchern im Innenhof des Museums vermittelt. So erläuterte Jörg Schwaninger von den Freunden alter Landmaschinen Schweiz, dass die alten Traktoren einige Minuten zum Vorheizen benötigen, bevor der Motor anspringt.</p> <p>„Mit einer speziellen Heizlampe wird der Glühkopf des Motors vorgeglüht“, sagte der Spezialist für Lanz-Traktoren. Ebenso bestand die Möglichkeit zum Dreschen mit einem Lokomobil, einer mobilen Dampfmaschinenanlage in geschlossener Bauform, bei der alle zum Betrieb der Anlage erforderlichen Baugruppen auf einer gemeinsamen Plattform montiert sind.</p> <h2>Auch Karussell und Orgel</h2> <p>Nur wenige Meter weiter nutzten viele die Möglichkeit zur Fahrt mit einer Minidampfmaschine. Zudem bestaunten die Gäste ein altes Karussell aus der berühmten „Caroussel Fabrik Friedrich Heyn“, gebaut um etwa 1900. Die Klänge aus einer Orgel, die bereits 1878 in Waldkirch als Walzenorgel gebaut wurde und 1948 zu einer Notenorgel umgebaut wurde, vervollständigten die Klangkulisse. Schließlich kam die Orgel vor wenigen Jahren in Besitz des Museums und wurde renoviert.</p> <h2>Feuer, Dampf und Stahl</h2> <p>Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung: Die Showfahrten auf der naheliegenden Kreisstraße, die für den öffentlichen Straßenverkehr bis auf die Verkehrsbusse gesperrt war. Hier fuhren die Aussteller mehrmals täglich mit ihren großen und kleinen Dampfmaschinen sowie Glühkopf-Traktoren, sodass alle Oldtimerbegeisterten sich von Dampf, Feuer und der Klangkulisse vergangener Zeiten begeistern lassen konnten.</p> <p>Eine imposante Attraktion dabei war die „Flame Lily“, eine 1903 von Aveling und Porter gebaute Straßenzuglokomotive. Mit rund 22 Tonnen gilt sie als die schwerste Maschine dieser Art auf dem europäischen Festland. Seit einigen Jahren ist Flame Lily in den Niederlanden beheimatet und wird vom „Hilda – Flame Lily Steam Team“ auf Veranstaltungen in ganz Europa vorgeführt, wie das Museum mitteilte.</p> <p>Wer mehr über die faszinierende Technik erfahren möchte, hatte die Möglichkeit, mit den Besitzern der Maschinen ins Gespräch zu kommen. Zweifelsohne eine gelungene Reise zurück in die faszinierende Welt der Technikpioniere, in der Dampf und Glühköpfe die Welt bewegten.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:49:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier wummern die Motoren: Show zeigt Dampfmaschinen und Glühköpfe im Einsatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/hier-wummern-die-motoren-show-zeigt-dampfmaschinen-und-gluehkoepfe-im-einsatz;art372496,12499950 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.  ]]></description>
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          Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.<br>
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        Nostalgische Klänge von dutzenden Tonnen Stahl klingen in den Straßen. Über 5000 Besucher kommen nach Gebhardsweiler um hundert Jahre alte Traktoren zu erleben.



        <p>Ein einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern: Alte Technik hautnah zu erleben, dazu bestand am vergangenen Wochenende eine erstklassige Gelegenheit. Das Auto- und Traktormuseum Gebhardsweiler richtete zwei Tage lang eine große Dampf- und Glühkopf-Show aus, die nicht nur bei den weit über 5000 Besuchern, sondern auch bei den Ausstellern selbst auf große Zustimmung stieß.</p> <p>Rund 40 Dampfmaschinen konnten die Besucher entweder im Einsatz oder als Modell sehen. Außerdem rund 80 Glühkopf-Traktoren, davon 20 aus dem Museum, von seltenen Veteranen bis hin zu einzigartigen Klassikern und historischen Kraftpaketen, die in voller Aktion zu bestaunen waren.</p> <h2>Alte Technik auch im Einsatz</h2> <p>„Das ist unser Anspruch, dass wir das Material und die alte Technik auch im Einsatz zeigen, und nicht nur statisch“, erläuterte Martin Weishaupt, technischer Leiter und Ausstellungsorganisator im Gespräch mit dem SÜDKURIER. „Das zeichnet uns gegenüber anderen Treffen vielleicht aus, das gibt es so in dieser Art nur selten.“ Dies hätten ihnen die Aussteller auch bestätigt, so Weishaupt. Sie seien begeistert davon gewesen, dass sie nicht nur ausstellen hätten dürfen, „sondern auch wirklich fahren sollten“, wie Silvia Georgi, Assistentin der Geschäftsführung, hinzufügte.</p> <p>Eine Herausforderung sei die Logistik gewesen, damit sich bedingt durch die Enge des Platzes auch alle hätten präsentieren können, so Weishaupt. Er zeigte sich stolz, dass die Aussteller nicht nur aus Deutschland angereist waren, sondern auch aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich. Für viele Aussteller sei es so etwas wie ein Riesenfamilientreffen gewesen, was ihm gegenüber mehrfach betont worden sei – ebenso wie die Feststellung, dass es ein solches Treffen in dieser Art noch nie gegeben habe.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Revolutionäre Erfindung</span><span>Die Dampfmaschine zählt zu den revolutionärsten Erfindungen. Seit dem 18. Jahrhundert trieb sie den Fortschritt in Industrie, Transport und Landwirtschaft voran. In Fabriken sorgte sie für den Antrieb von Maschinen, im Bergbau pumpte sie Wasser ab, und mit der Dampflok begann eine neue Ära der Mobilität. Auch in der Landwirtschaft kamen dampfbetriebene Maschinen zum Einsatz, außerdem wurden Autos, Busse und Lkw damit angetrieben.<br /> <br /> Der Glühkopfmotor: Mit dem 20. Jahrhundert neigte sich die Ära der Dampfmaschinen dem Ende zu, während sich der Verbrennungsmotor durchsetzte. Eine Variante dieser Antriebstechnologie war der Glühkopfmotor – ein robustes Aggregat, das in der Landwirtschaft und im Transportwesen eine große Rolle spielte. Diese langsam laufenden Motoren, die mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben wurden, revolutionierten die Landwirtschaft ab den 1920er Jahren. Sie waren zuverlässiger, sparsamer und leichter zu bedienen als Dampfmobile.</span></label></div> <h2>Motoren müssen vorglühen</h2> <p>Wie überhaupt eine Dampfmaschine funktioniert, und wie ein Glühkopf an einem Traktor angeheizt und angezündet wird, wurde den Besuchern im Innenhof des Museums vermittelt. So erläuterte Jörg Schwaninger von den Freunden alter Landmaschinen Schweiz, dass die alten Traktoren einige Minuten zum Vorheizen benötigen, bevor der Motor anspringt.</p> <p>„Mit einer speziellen Heizlampe wird der Glühkopf des Motors vorgeglüht“, sagte der Spezialist für Lanz-Traktoren. Ebenso bestand die Möglichkeit zum Dreschen mit einem Lokomobil, einer mobilen Dampfmaschinenanlage in geschlossener Bauform, bei der alle zum Betrieb der Anlage erforderlichen Baugruppen auf einer gemeinsamen Plattform montiert sind.</p> <h2>Auch Karussell und Orgel</h2> <p>Nur wenige Meter weiter nutzten viele die Möglichkeit zur Fahrt mit einer Minidampfmaschine. Zudem bestaunten die Gäste ein altes Karussell aus der berühmten „Caroussel Fabrik Friedrich Heyn“, gebaut um etwa 1900. Die Klänge aus einer Orgel, die bereits 1878 in Waldkirch als Walzenorgel gebaut wurde und 1948 zu einer Notenorgel umgebaut wurde, vervollständigten die Klangkulisse. Schließlich kam die Orgel vor wenigen Jahren in Besitz des Museums und wurde renoviert.</p> <h2>Feuer, Dampf und Stahl</h2> <p>Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung: Die Showfahrten auf der naheliegenden Kreisstraße, die für den öffentlichen Straßenverkehr bis auf die Verkehrsbusse gesperrt war. Hier fuhren die Aussteller mehrmals täglich mit ihren großen und kleinen Dampfmaschinen sowie Glühkopf-Traktoren, sodass alle Oldtimerbegeisterten sich von Dampf, Feuer und der Klangkulisse vergangener Zeiten begeistern lassen konnten.</p> <p>Eine imposante Attraktion dabei war die „Flame Lily“, eine 1903 von Aveling und Porter gebaute Straßenzuglokomotive. Mit rund 22 Tonnen gilt sie als die schwerste Maschine dieser Art auf dem europäischen Festland. Seit einigen Jahren ist Flame Lily in den Niederlanden beheimatet und wird vom „Hilda – Flame Lily Steam Team“ auf Veranstaltungen in ganz Europa vorgeführt, wie das Museum mitteilte.</p> <p>Wer mehr über die faszinierende Technik erfahren möchte, hatte die Möglichkeit, mit den Besitzern der Maschinen ins Gespräch zu kommen. Zweifelsohne eine gelungene Reise zurück in die faszinierende Welt der Technikpioniere, in der Dampf und Glühköpfe die Welt bewegten.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:34:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendrat sucht Nachwuchs – doch an vielen Schulen bleibt das Interesse gering  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/jugendrat-sucht-nachwuchs-doch-an-vielen-schulen-bleibt-das-interesse-gering;art410936,12499272 ]]></link>      <description><![CDATA[  Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.  ]]></description>
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          Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Junge Menschen sollen Politik mitgestalten – doch viele Schulen im Bodenseekreis schicken keine Vertreter in den Kreisjugendrat. Nur 18 Schüler sind im Gremium vertreten – was sich jetzt ändern soll.



        <p>Am Anfang seiner Amtszeit fühlte sich der scheidende Kreisjugendrat Lautaro Osses nicht bereit für seine neue Rolle. „Ich war damals in der zehnten Klasse und war in der Kommunalpolitik gar nicht drin“, erinnert sich der 17-Jährige. „Es hat sich aber interessant angehört.“ Also machte er bei dem damals noch völlig neuen Projekt mit. Der Kreisjugendrat im Bodenseekreis ist damit zur Blaupause geworden.</p> <h2>48 Schulen können mitmachen – nur 18 Schüler sind dabei</h2> <p>Alle 48 weiterführenden Schulen im Landkreis haben das Recht, jeweils zwei Schüler für das Gremium zu bestimmen und zu entsenden. Davon haben in der im November endenden Legislaturperiode jedoch nur 18 Schüler Gebrauch gemacht. Deutlich zu wenig, findet Jugendamtsleiterin Simone Schilling: „Die Resonanz war bisher etwas enttäuschend. Deshalb haben wir ein paar organisatorische Dinge geändert.“</p> <p>Bei den Wahlen, die die Schulen noch bis zum 12. November vornehmen können, hat Landrat Luca Wilhelm Prayon alle Schulen höchstselbst angeschrieben, um sie zum Mitmachen zu animieren. „Wir haben dieses Mal auch mehr Vorlauf gegeben“, berichtet Schilling. In vier Erklärvideos werden zudem die Gremien erklärt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Kreisjugendrat</span><span>Der Bodenseekreis hat im Dezember 2023 als erster Landkreis in Baden-Württemberg einen Kreisjugendrat eingeführt. Ziel ist es, die Interessen junger Menschen im Landkreis zu bündeln und in die Kreispolitik einzubringen. Der Kreisjugendrat tritt viermal pro Jahr zusammen und verfügt über ein Budget von 5000 Euro. Neben den Vertretern der 48 weiterführenden Schulen sind auch die bestehenden fünf Jugendvertretungen sowie zwei Jugendverbände mit jeweils zwei Vertretern Teil des Gremiums.</span></label></div> <h2>Demografischer Wandel macht Jugendliche zunehmend unsichtbar</h2> <p>Dass manche Schule kein Interesse zeigt, ärgert auch Lautaro Osses. Noch am Morgen hat er am Graf-Zeppelin-Gymnasium Werbung gemacht. „Aber da wurde ich im Sekretariat abgewiesen und an den Rektor verwiesen“, sagt er. Am Karl-Maybach-Gymnasium hingegen war er erfolgreicher. „Es steht und fällt alles mit dem Engagement der Lehrer und Rektoren“, meint der 17-Jährige. Für die Tour durch die Schulen opfert er seine Freizeit.</p> <p>Simone Schilling betont, der Kreisjugendrat sei vor allem angesichts des demografischen Wandels wichtiger denn je: „Durch die Überalterung sind Jugendliche nicht ausreichend sichtbar. Sie haben Mühe, ihre Meinung einzubringen und so für generationengerechtere Entscheidungen zu sorgen.“</p> <h2>Jungpolitiker haben Stimmrecht im Kreistag</h2> <p>Dabei haben die Mitglieder des Gremiums vielfältige Möglichkeiten mitzugestalten: So kann der Kreisjugendrat Beschlussvorschläge formulieren und hat ein stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreistags. Zudem hat er dort Antrags- und Rederecht. Auch Ausschüsse und vom Kreistag unabhängige Pressearbeit gehören dazu.</p> <p>„So wird Demokratie anschaulich. Die Schüler können Politik praktisch üben und ihre Themen platzieren. Das ist eine Win-win-Situation für die Schulen und die Jugendlichen“, sagt Schilling. Kreisjugendreferent Moritz Hermann, der die Mitglieder des Gremiums betreut, ergänzt: „Die Schüler kennen die Themen vor Ort und finden hier einen Zugang zur Politik.“</p> <h2>„Anfangs wusste ich nicht, was die ganzen Wörter bedeuten“</h2> <p>Auch Lautaro Osses hatte so ein Thema: psychische Gesundheit. „Da haben wir Sticker gedruckt, mit einem QR-Code darauf, der auf eine Seite mit Telefonnummern und Einrichtungen zur Hilfe bei Suizidgedanken oder Drogensucht geleitet hat. Die haben wir unter anderem an Schulen aufgeklebt.“</p> <p>Auch wenn der Schüler seltener in Sitzungen mit den Erwachsenen saß, so war er bei der Vorstellung eines Sachstandsberichts doch etwas angespannt, wie er erzählt. „Ich fühle mich da aber nicht weniger berechtigt“, sagt der 17-Jährige.</p> <p>Was er seinen Nachfolgern raten würde? „Ich habe am Anfang lange gebraucht, um zu verstehen, wie Sitzungen funktionieren und was die ganzen Wörter eigentlich bedeuten. Man darf aber keine Angst haben.“ Was Osses geholfen hat: „Dass die anderen Schüler die gleichen Interessen teilen wie ich.“ Und das, obwohl er anfangs einer der wenigen gewesen sei, die sich nicht allzu sehr für Politik interessiert haben.</p> <h2>Bald haben alle Stimmrecht</h2> <p>Für die neue Amtszeit ab Dezember hat die alte Riege bereits einige Themen angestoßen, wie Moritz Hermann betont: „Die Schüler sollen nach einem Einführungswochenende schnell ins Arbeiten kommen.“ Aus der ersten Amtszeit, die durch die Neuartigkeit auch ein wenig Pilotprojekt war, hat der Kreisjugendreferent auch ein paar Dinge mitgenommen, die verändert werden sollen.</p> <p>So haben in Zukunft etwa alle Kreisjugendräte Stimmrecht. Bisher durften Stellvertreter nur beratend mitmachen. Das führte häufig dazu, dass das Gremium nicht beschlussfähig war. Zudem wird es ein Rhetorik- und Sprechtraining geben. „Wir wollen die Jugendlichen mit Kompetenzen ausstatten“, berichtet Hermann.</p> <h2>Hier lernen Jugendliche auch fürs Leben</h2> <p>Das kann Lautaro Osses bestätigen: „Durch den Jugendrat wurde ich zum Beispiel dazu ermutigt, ein Projekt an unserer Schule zu leiten. Man lernt hier auch etwas fürs Leben.“ Nicht nur für die Jugendlichen ist der Kreisjugendrat wertvoll, auch für die Allgemeinheit, wie Hermann betont. „Sie bringen sich in die Gesellschaft ein. Und ganz nebenbei sind das auch diejenigen, die in Zukunft im Ehrenamt, in Vereinen oder in der Politik aktiv sind.“</p> <p>Hermann zeigt sich nach der ersten Legislaturperiode stolz auf die Vorreiterrolle des Bodenseekreises. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist. „Es ist Wahnsinn, wie die Jugendlichen gewachsen sind, wie sie sich eingebracht haben. Moderation, Projektmanagement, Pressearbeit. Der Methodenkoffer, den sie sich hier aneignen, ist groß.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jugendrat sucht Nachwuchs – doch an vielen Schulen bleibt das Interesse gering]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:11:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/busgesellschaft-aus-traurigem-anlass-fahrt-nach-elzach-zur-trauerfeier-fuer-hansjoerg-weber;art372495,12498558 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".  ]]></description>
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          Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".<br>
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        Der frühere Stadtpfarrer Hansjörg Weber ist mit 80 Jahren in seiner Heimat Elzach gestorben. OB Zeitler erinnert an Webers Einsatz beim Flugzeugabsturz und würdigt ihn als "eine herausragende Persönlichkeit".



        <p>Wenn eine Busgesellschaft von Überlingen nach Elzach fährt, dann meistens aus närrischem Anlass. Denn Überlingen und Elzach verbindet eine enge Beziehung im Viererbund. An diesem Montag fährt ein Bus aus traurigem Anlass vom See in die Schwarzwaldgemeinde: zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575" title="Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers">Stadtpfarrer Hansjörg Weber, der am 5. Oktober im Alter von 80 Jahren gestorben ist</a>.</p> <p>Unter der Führung von Stadtpfarrer Bernd Walter bildet sich eine Reisegesellschaft, die nicht in Trauer verhaftet bleibt, sondern in Dankbarkeit auf Webers Zeit in Überlingen zurückblickt. 1973 bis 1976 war er als Vikar und 1997 bis 2014 als Pfarrer in der Stadt.</p> <h2>Verantwortung übertragen</h2> <p>Christine Gäng, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, sagt vor der Abfahrt des Busses: „Er war grandios darin, andere zu fördern und Laien in die aktive Kirche einzubinden. Wenn er Verantwortung übertragen hat, dann hat er sie komplett übertragen. Dann wollte er damit auch nichts mehr zu tun haben.“ Auch Isolde Benz war es wichtig, am Requiem für Weber teilzunehmen. Sie war zehn Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv. Sie sagt: „Ich habe ihn sehr geschätzt.“</p> <p>Robert Wiest war 2014 in der Schwerttanzkompanie aktiv, als Weber seinen 70. Geburtstag feierte und von der Kompanie mit der Aufführung eines Schwerttanzes nach der Sonntagsmesse überrascht wurde. So eine Ehre wird nicht vielen Leuten zuteil, und Weber habe sich damals sehr darüber gefreut, erinnert sich Wiest.</p> <h2>Gemeinschaft gebildet</h2> <p>Uli Krezdorn sagt über den Verstorbenen: „Er ist ein Stück Überlingen. Er hatte ganz viel Bodenkontakt in der Gemeinde und hat alle mit einbezogen. So schaffte er Gemeinschaft.“ Krezdorn begleitete die Reisegesellschaft in mehrfacher Mission: Als Vertreter der Narrenzunft Überlingen, für die Kolpinggemeinschaft und als OB-Stellvertreter. In dieser Funktion legte er einen Trauerkranz der Stadt vor dem Sarg ab.</p> <p>OB Jan Zeitler würdigte Weber in der letzten Gemeinderatssitzung als „eine herausragende Persönlichkeit, der von geistlicher Seite her den Rahmen setzte und jederzeit Halt und Richtung gab. Er brachte die Menschen zusammen, schaffte Verbindungen und war in schwierigen Lebenssituationen stets präsent.“ Unvergessen sei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wie-ueberlingen-am-tag-nach-dem-flugzeugunglueck-reagierte;art372495,11191995" title="Erst Ohnmacht, dann eine Hilfswelle: Wie Überlingen am Tag nach dem Flugzeugunglück reagierte">Tag des Flugzeugabsturzes 2002, als Weber kurzfristig einen Gottesdienst anberaumte</a> „und auf einfühlsame Weise Trost, Halt und Hoffnung für die Menschen in dieser dunklen Stunde bot“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Busgesellschaft aus traurigem Anlass: Fahrt nach Elzach zur Trauerfeier für Hansjörg Weber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:22:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.  ]]></description>
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          Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535]]></guid>
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        Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.



        <p>Im ersten Wahlgang setzten sich Manuel Strasser und Andreas Lipp gegen Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und Mitbewerber Christoph Huber durch. Am 19. Oktober kommt es nun zur Stichwahl zwischen den zwei verbleibenden Kandidaten. Im Vorfeld haben sie im Gespräch sieben Thesen rund um Daisendorf kommentiert.</p> <p><strong>In zwei Jahren wird der Daisendorfer Wochenmarkt mindestens fünf Beschicker haben.</strong></p> <p>Das wäre schön und wünschenswert. Es hängt aber auch davon ab, dass die Daisendorfer den Wochenmarkt nutzen und bei den vorhandenen Ständen einkaufen. Der Markt liegt mir am Herzen, weil er nicht nur eine Nahversorgungsfunktion erfüllt, sondern auch eine wichtige Kommunikationsplattform ist, vor allem für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger.</p> <p><strong>In meiner ersten Amtszeit wird in Daisendorf ein kleines Gewerbegebiet aufgebaut.</strong></p> <p>Bevor ein Gewerbegebiet entsteht, muss zunächst der Bedarf bei den örtlichen Gewerbetreibenden ermittelt werden. Wenn sich ein Bedarf ergibt, muss gut überlegt werden, ob es ein Mischgebiet mit zusätzlicher Wohnnutzung sein kann. Dazu sind natürlich Gespräche mit den entsprechenden Grundstückseigentümern notwendig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Treffpunkt</span><span>Andreas Lipp konnte den Treffpunkt selbst wählen. Die Bedingung war, es solle ein für ihn repräsentativer Ort sein. Er wählte den Aussichtspunkt am Gärtlesberg und begründet: „Weil er einen wunderschönen Blick über Daisendorf bietet. Und die Daisendorfer sind auch froh, wenn das neue Geländer dran ist und sie den Platz wieder in Anspruch nehmen dürfen. Bisher konnten sie ja nicht drüberschauen.“</span></label></div> <p><strong>Das Bebauungsplanverfahren Dorfmitte ist so eine verfahrene Kiste: Wir gehen zurück auf Los und starten komplett neu.</strong></p> <p>Nein. Bevor wir zurück auf Los gehen würden, muss die Ist-Situation analysiert werden. Welchen Auftrag hat der Städteplaner überhaupt erhalten? Mit dem Gemeinderat kann dann entschieden werden, wie das Verfahren weitergeht.</p> <p><strong>Die Aufgabenfülle für eine Minigemeinde wie Daisendorf ist so groß, dass wir uns mit den Nachbargemeinden stärker vernetzen und Synergieeffekte besser nutzen müssen.</strong></p> <p>Ja, richtig. Daisendorf ist nur mit einem Gemeindeverwaltungsverband lebensfähig. Es muss fortwährend geprüft werden, welche Aufgaben gemeinsam besser erledigt werden können. Stetten ist gerade mit der Verlagerung von Bauhofarbeiten nach Meersburg einen Schritt in die richtige Richtung gegangen.</p> <p><strong>Wenn ich Bürgermeister werde, bekommt die Feuerwehr endlich ein Haus, das einsatzbereit ist – ohne Kompromisse.</strong></p> <p>Gemeinsam mit Feuerwehr und Gemeinderat muss ein Weg gefunden werden, die Feuerwehr angemessen unterzubringen. Das wird jedoch ein längerer und ergebnisoffener Prozess sein, der unter anderem von den Gemeindefinanzen und der Grundstücksfrage abhängt.</p> <p><strong>Zusätzlich zur Pension Deifel wird es spätestens in zwei Jahren eine weitere Gastwirtschaft geben.</strong></p> <p>Das wäre sehr positiv für Daisendorf. Die Möglichkeiten einer Kommune, hier zu helfen, sind jedoch sehr begrenzt. Die Gastronomie steckt bundesweit in einer Krisensituation, zum Beispiel durch Personalmangel.</p> <p><strong>Wenn ich die Wahl verliere, geht die Welt nicht unter, weil ich schon einen tollen Job habe.</strong></p> <p>Selbstverständlich bin ich angetreten, um Bürgermeister von Daisendorf zu werden. Sollte ich die Wahl nicht gewinnen, bin ich gerne auch weiterhin in meinem verantwortungsvollen und ausfüllenden Beruf des Ortsvorstehers von Ailingen tätig.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 18:25:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dampf- und Glühkopf-Show rund um das Traktor-und Automuseum Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/dampf-und-gluehkopf-show-rund-um-das-traktor-und-automuseum-bodensee;art372496,12498092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über 5000 Besucher erleben am Wochenende einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Über 5000 Besucher erleben am Wochenende einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern.<br>
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        Über 5000 Besucher erleben am Wochenende einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Reisetip Freizeitpark Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dampf- und Glühkopf-Show rund um das Traktor-und Automuseum Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 17:50:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?  ]]></description>
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          Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063]]></guid>
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        Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?



        <p>Es wirkt fast einträchtig, wie Manuel Strasser und Andreas Lipp nahezu zeitgleich vor dem Rathaus zur Marktzeit ihre Stehtische aufbauen – der von Lipp aus Holz, der von Strasser aus Kunststoff. Wie schon in der Vorwoche und auch am 16. Oktober wieder stehen die beiden verbliebenen Kandidaten um das Bürgermeisteramt zur Marktzeit auf dem Rathausplatz – natürlich in gebührendem Abstand.</p> <h2>Kugelschreiber und süße Werbemittel</h2> <p>Bei Manuel Strasser gibt es personalisierte Kugelschreiber, Flaschenöffner und Gummibärchentüten, bei Andreas Lipp Kaubonbons und ein buntes Sortiment an Minischokoriegeln. Beide haben ein Glas Sekt spendiert bekommen – von der donnerstäglichen „Sektrunde“, bestehend aus älteren Damen, die sich parallel zum Markt im Rathausfoyer auf ein Gläschen bei selbstgemachtem Gebäck treffen.</p> <h2>Büro von Jacqueline Alberti ist aktuell verwaist</h2> <p>Kurz vor Marktbeginn kommen auch die Mitarbeiterinnen im Rathaus zurück ins Büro. Sie waren in der Mittagspause im Ort unterwegs, um die Briefwahlunterlagen zu verteilen. Rund 350 von 1300 Wahlberechtigten haben Briefwahl beantragt. Die Angestellten arbeiten gerade ohne ihre Chefin. Jacqueline Alberti sei momentan nicht da. Mehr will niemand sagen. Alberti hatte am 28. September im ersten Wahlgang um das Bürgermeisteramt 11,9 Prozent der Stimmen erhalten. Zur Stichwahl am 19. Oktober sind nur die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang zugelassen, das sind Manuel Strasser und Andreas Lipp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die letzten Wahlkampftermine der Kandidaten</span><span>Willi Franz aus Manuel Strassers Unterstützerkreis lädt Interessierte am 15. Oktober zum „Garagengespräch“ mit dem Kandidaten bei sich zu Hause im Höhenweg 26 ein. Beginn ist um 17 Uhr, Strasser wird erst etwas später anwesend sein. Andreas Lipp lädt am 17. Oktober ab 19 Uhr in die Ort-Galerie von Hans Kunz in der Ortsstraße zu „Politik im Atelier“. Und am 16. Oktober kann man beide Kandidaten wieder auf dem Markt treffen.</span></label></div> <h2>Stellvertreter Andreas Theiss erledigt anfallende Aufgaben</h2> <p>Aktuell erledigt Albertis ehrenamtlicher Stellvertreter Andreas Theiss neben seiner eigentlichen Arbeit zwei Mal in der Woche die wichtigsten Amtsgeschäfte im Rathaus. Die für 14. Oktober geplante Gemeinderatssitzung findet nicht statt. Auch die für 11. November geplante Sitzung könnte verschoben werden, ist zu hören. Dann voraussichtlich auf einen Termin nach dem 15. November, wenn der neuen Bürgermeister sein Amt antritt.</p> <h2>Viele Besucher haben offenbar keinen Gesprächsbedarf mehr</h2> <p>Unterdessen kommen Andreas Lipp und Manuel Strasser mit einzelnen Marktbesuchern ins Gespräch, von denen sie viele bereits zu kennen scheinen. Viele laufen aber auch an den beiden Kandidaten vorbei, direkt zum Käse- oder Metzgerstand. Er habe seine Entscheidung ohnehin schon getroffen, sagt ein älterer Herr. Lipp ist überzeugt: „Die Leute wollen jetzt einfach nur noch wählen.“ Dennoch stellen ihm Besucher noch die eine oder andere Fachfrage, die er aus seiner langjährigen Erfahrung heraus beantwortet.</p> <p>Um Strassers Stand haben sich Mitglieder seines Unterstützerkreises versammelt. „Man muss den Jungen eine Chance geben“, findet eine ältere Dame aus der Runde. Der frühere Bürgermeister Helmut Keser, der immerhin 24 Jahre lang das Rathaus führte, sei bei seinem Amtsantritt genauso jung gewesen wie Manuel Strasser, sagt sie. Und er sei „wirklich ein guter Bürgermeister“ gewesen, ohne den „wir vermutlich nicht das neue Rathaus bekommen hätten“.</p> <h2>„Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“</h2> <p>Ein anderer Marktbesucher tendierte eher zu Andreas Lipp. Auch um ihn, der erst spät als Bewerber aus der Deckung kam, hat sich ein kleiner Unterstützerkreis gebildet. „Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“, ist ein Besucher überzeugt.</p> <p>Derweil versuchen beide Kandidaten, noch jene zu erreichen, mit denen sie bei ihren Haustürbesuchen und sonstigen Veranstaltungen bislang keinen Kontakt hatten. Manuel Strasser hat sich für die Zeit bis zur Wahl am 19. Oktober von seiner Arbeit im Landratsamt Bodenseekreis freistellen lassen. Er klingelt nochmals an allen Haustüren, wo er bislang niemanden angetroffen hatte. „Mein Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern zumindest einmal persönlich begegnet zu sein.“</p> <p>Andreas Lipp führt vormittags seine Amtsgeschäfte als Ortsvorsteher in Ailingen – „da habe ich ja auch einiges zu tun“ – und ist nachmittags in Daisendorf unterwegs. An diesem Donnerstag habe er noch „eine wichtige Ortschaftsratssitzung“ und muss daher seinen Stand gegen 16 Uhr wieder abbauen. Um kommunale Wärmeplanung und Gewerbeansiedlung gehe es da – „Themen, die auch für Daisendorf relevant sind“.</p> <h2>Bewerbern ist wichtig, dass die Daisendorfer zum Wählen gehen</h2> <p>Jedenfalls wollen beide Kandidaten noch einmal ihr Bestes geben, um möglichst viele Daisendorfer für sich zu gewinnen. Wobei beide immer wieder betonen, wie wichtig es sei, „dass Sie überhaupt wählen gehen“, wie Strasser einer Besucherin sagt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:48:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/leben-mit-der-b31-diese-menschen-haben-eine-ganz-besondere-beziehung-zur-strasse-24-10-25;art410936,12497947 ]]></link>      <description><![CDATA[  Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/leben-mit-der-b31-diese-menschen-haben-eine-ganz-besondere-beziehung-zur-strasse-24-10-25;art410936,12497947]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!



        <p>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch die zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf oder an der Bundesstraße arbeiten oder an ihr leben – und dadurch eine ganz besondere Beziehung zu ihr haben.</p> <h2>Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31</h2> <p>Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959" target="_blank" title="Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31">erfahren Sie in unserer Reportage</a>.</p> <h2>Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee</h2> <p>Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beruflich-im-b31-stau-thomas-grammel-erzaehlt-vom-job-als-busfahrer-am-bodensee-28-08-25;art410936,12469409" target="_blank" title="Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee">Warum er seinen Job trotzdem gern macht, erfahren Sie in diesem Artikel.</a></p> <h2>Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau</h2> <p>Alexander Heim ist im Bodenseekreis viel unterwegs, um Geräte auszuliefern und zu reparieren. Da könnte die Bundesstraße vor der Tür ein Vorteil sein – wäre sie nicht häufig verstopft. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/puenktlich-trotz-b31-techniker-alexander-heim-plant-bei-arbeitsroute-immer-mit-stau;art410936,12426855" target="_blank" title="Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau">In diesem Artikel erzählt er von seinem Leben unterwegs auf der Bundesstraße und welche Auswirkungen sie auf seinen Alltag hat.</a></p> <h2>Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?</h2> <p>Leoni und Sonja Stiem betreiben das Fischerstüble, eine Gästeunterkunft an der Hagnauer Hauptstraße. In unserem Porträt erzählen sie, wie der ständige Verkehrslärm ihre Arbeit prägt – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unterkunft-direkt-an-der-b31-in-hagnau-am-bodensee-wie-kann-das-ohne-ohropax-funktionieren-20-06-25;art410936,12415997" target="_blank" title="Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?">und welche Rolle Yoga und Meditation dabei spielen</a>.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 13:41:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herausforderung Altstadt: Feuerwehr zeigt Routine bei Hauptprobe auf engstem Raum am Landungsplatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/herausforderung-altstadt-feuerwehr-zeigt-routine-bei-hauptprobe-auf-engstem-raum-am-landungsplatz-13-10-25;art372495,12497925 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Brand-Szenario in der Altstadt hat die Mitglieder der Feuerwehr bei ihrer Hauptübung gefordert. Mit zwei Drehleitern wurden Menschen aus dem Gebäude gerettet. Auch der Nachwuchs glänzte bei einem Löschangriff.  ]]></description>
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          Ein Brand-Szenario in der Altstadt hat die Mitglieder der Feuerwehr bei ihrer Hauptübung gefordert. Mit zwei Drehleitern wurden Menschen aus dem Gebäude gerettet. Auch der Nachwuchs glänzte bei einem Löschangriff.<br>
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        Ein Brand-Szenario in der Altstadt hat die Mitglieder der Feuerwehr bei ihrer Hauptübung gefordert. Mit zwei Drehleitern wurden Menschen aus dem Gebäude gerettet. Auch der Nachwuchs glänzte bei einem Löschangriff.



        <p>Ein Tag ganz im Zeichen der Feuerwehr: Mit Technik zum Anfassen, einer feierlichen Fahrzeugweihe und einer spektakulären Übung in der Altstadt hat die Freiwillige Feuerwehr Überlingen am Samstag gezeigt, wie vielseitig und professionell sie aufgestellt ist.</p> <p>Schon am Vormittag lockte eine Fahrzeugausstellung auf dem Landungsplatz zahlreiche Besucher an. Gezeigt wurden unter anderem Fahrzeuge und Geräte des Gefahrgutzuges. Für Kinder gab es eine Hüpfburg und die Feuerwehr sorgte mit ihrer Bewirtung auch für das leibliche Wohl der Besucher. Höhepunkt des Vormittags war die Weihe zweier neuer Fahrzeuge im Rahmen einer ökumenischen Segnung durch die beiden Pfarrer József Biró und Kai Tilgner. Oberbürgermeister Jan Zeitler übergab die Fahrzeuge offiziell an die Wehr.</p> <h2>Jugendübung der Feuerwehr rund um Brand auf einem Passagierschiff</h2> <p>Am frühen Nachmittag demonstrierten die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins ihr Können. Das Szenario: ein Brand auf dem Passagierschiff Milan. Während die Jugendfeuerwehr die Schlauchleitungen auslegte, den Brand an Bord bekämpfte und die Passagiere in Sicherheit brachte, übernahm das Jugendrotkreuz an Land die Versorgung der „Verletzten“.</p> <p>Die Zuschauer verfolgten die Übung mit großem Interesse und ließen sich von Moderator Dirk van de Loo die Abläufe erklären. Die Jugendlichen meisterten ihre Aufgabe mit Bravour – zur großen Zufriedenheit der offiziellen Beobachter. Jugendwart Kai Kreuzer hob hervor, wie wichtig es ist, die Jugendlichen aktiv in den Übungstag einzubinden, um deren Engagement und Motivation zu fördern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zur Wehr</span><span>Die <a href="https://feuerwehr.ueberlingen.de/startseite" target="" title="" rel="noopener">Freiwillige Feuerwehr Überlingen</a> hat rund 450 Mitglieder, davon zwei Drittel im aktiven Einsatzdienst. Sie besteht aus acht Einsatzabteilungen, dem Spielmanns- und Fanfarenzug sowie einer Alters- und Ehrenabteilung. Im Jahr 2024 wurde sie zu 431 Einsätzen alarmiert – so viele wie nie zuvor. Dies war allem auf das Starkregenereignis Anfang September zurückzuführen, das allein im dritten Quartal zu 198 Einsätzen führte. Über die Hälfte aller Einsätze (55 Prozent) ereignete sich in den Abend- und Nachtstunden. 63 Prozent der Einsätze entfielen auf technische Hilfeleistungen, 33 auf Brandeinsätze. Als Stützpunktwehr der Öl- und Schadenswehr Bodensee trägt die Wehr auch Verantwortung für den Schutz des wichtigsten Trinkwasserspeichers in Baden-Württemberg. In den vergangenen Jahren wurde stark in die Infrastruktur investiert: 2024 ging das neue Feuerwehrhaus des Ausrückbereichs Ost in Betrieb, für die Einsatzzentrale in der Schlachthausstraße wurde 2025 eine umfassende Sanierung beschlossen.</span></label></div> <h2>Großbrand im Eckhaus am Landungsplatz in Überlingen</h2> <p>Gegen 15.45 Uhr begann die Hauptübung mitten in der Altstadt. Angenommen wurde ein Großbrand im Eckhaus Landungsplatz 5, in dessen Erdgeschoss die Tourist-Information untergebracht ist. Nach einem technischen Defekt in einem Schaltkasten kam es – so das Übungsszenario – zu starker Rauchentwicklung, sieben Menschen galten als eingeschlossen oder vermisst. Eine Person war beim Löschversuch ohnmächtig geworden, vier machten sich an Fenstern im ersten Obergeschoss bemerkbar, zwei weitere winkten aus einer Dachgaube.</p> <h2>Viele Herausforderungen durch enge Überlinger Altstadt</h2> <p>Die Kräfte standen vor den typischen Herausforderungen eines Einsatzes in der Altstadt: enge Zufahrten, verwinkelter Grundriss, eine rückwärtige Gebäudeseite, die von außen kaum einsehbar und nicht ohne weiteres erreichbar ist. Über das Treppenhaus besteht außerdem eine Verbindung zum benachbarten Sparkassengebäude; die dort aufgeschaltete Brandmeldeanlage hatte den Alarm ausgelöst.</p> <p>Unter der Leitung von Armin Buser, Zugführer des ersten Zuges der Abteilung Stadt, gingen die Einsatzabteilung Überlingen sowie der Ausrückbereich West mit den Abteilungen Nesselwangen, Hödingen und Bonndorf koordiniert und zielstrebig gegen die simulierte Brandlage vor.</p> <h2>Uhldinger Wehr hilft mit zweiter Drehleiter aus</h2> <p>Unterstützt wurde die Überlinger Wehr auch von der Wehr aus Uhldingen-Mühlhofen, die mit einer zweiten Drehleiter anrückte und über die Kronengasse die Rettung der Menschen übernahm. Nach einer raschen Lageerkundung wurde diese priorisiert: über tragbare Leitern und die Drehleiter sowie im Innenangriff unter Atemschutz. Parallel dazu liefen Brandbekämpfung und Riegelstellung, um ein Übergreifen des Feuers in der dicht bebauten Umgebung zu verhindern.</p> <h2>Rettungskräfte trotz Großübung jederzeit einsatzbereit</h2> <p>Die Arbeit am Einsatzort wurde erneut von Dirk van de Loo moderiert. Die Feuerwehrkräfte sorgten – gemäß der Übungsannahme eines späten Nachmittags – für eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle, organisierten Schlauchleitungen und Wasserzufuhr und koordinierten die Arbeit in den einzelnen Abschnitten über die Einsatzleitung. Auch Funkdisziplin, Haltepunkte und Bereitstellungsräume wurden geübt.</p> <p>Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und dessen Schnelleinsatzgruppe richteten die Einsatzkräfte eine Patientenübergabestelle ein. Zudem war sichergestellt, dass die Feuerwehr trotz der Großübung jederzeit einsatzbereit blieb.</p> <h2>Zuschauer können sich frei im Einsatzbereich bewegen</h2> <p>Von der Technikschau über die Jugendübung bis hin zur Hauptübung beobachteten viele Zuschauer das Geschehen aus nächster Nähe. Eine Absperrung gab es bewusst nicht, sodass sich die Besucher frei im Übungsszenario bewegen und das Einsatzgeschehen unmittelbar miterleben konnten. Auch Oberbürgermeister Jan Zeitler und Kreisbrandmeister Alexander Amann verfolgten die Übung vor Ort und zeigten sich im Anschluss sehr zufrieden. Beide lobten das ruhige, engagierte und beherzte Vorgehen der Einsatzkräfte und hoben die Bedeutung regelmäßiger Großübungen für die Sicherheit in der Stadt hervor.</p> <p>Zum Abschluss rückten die Einheiten zur Feuerwache in der Schlachthausstraße ein. Dort gab es eine Nachbesprechung mit Manöverkritik unter Leitung von Einsatzleiter Armin Buser – und anschließend den Kameradschaftsabend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Herausforderung Altstadt: Feuerwehr zeigt Routine bei Hauptprobe auf engstem Raum am Landungsplatz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 12:18:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.



        <p>Gaukler, Feuerspucker, Wikinger und Musikanten: Von 10. bis 12. Oktober verwandelt sich der Schlossplatz von Meersburg für das Historische Stadtfest in einen mittelalterlichen Markt. Schon am frühen Freitagnachmittag zur Eröffnung mit Bürgermeisterstellvertreterin Julia Naeßl-Doms und Tourismuschef Daniel Müller hängt der Geruch von über dem Holzfeuer Gebratenem in der Luft. Die Besucher können sich an Entenkeule, Ochsenfetzen, Spanferkel oder Flammlachs laben und die „Speys“ zum Beispiel mit selbst gebrautem Bier aus Tontöpfen oder Met in verschiedenen Geschmacksrichtungen hinunterspülen.</p> <h2>Spektakel soll auch Wissen vermitteln</h2> <p>Doch das von Südevent organisierte Spektakel soll zwar auch, aber nicht nur der Belustigung dienen. Veranstalterin Simone Keil legt Wert auf Authentizität und auf Wissensvermittlung. Zahlreiche Handwerker zeigen vor Ort, wie vor vielen hundert Jahren gearbeitet wird. So steht ein Schmied am glühenden Kohlefeuer und Meister Friedrich drechselt Zierkorken aus Holz für Flaschen aller Art.</p> <h2>Zierkorken statt Essgeschirr und Musikinstrumente</h2> <p>Meister Friedrich, der im bürgerlichen Leben Fritz Hirsch heißt, erklärt: „Drechseln heißt rund machen.“ Um die perfekte Rundung hinzubekommen, bedient er sich einer einfachen, aber zweckmäßigen Konstruktion aus Holz und Schnüren, angetrieben per Fußwippe, ähnlich einer alten Nähmaschine. Wibbogen- oder Wippbogen-Drechselbank heißt das Gerät im Fachjargon.</p> <p>„Es gibt noch Abbildungen dieser Konstruktion, daher weiß man das“, erklärt er. Früher diente die Maschine hauptsächlich dazu, Essgeschirr und Musikinstrumente herzustellen, erzählt der Meister. Über die Herstellung von Musikinstrumenten, nämlich Drehleiern, sei auch er zu seiner Passion gekommen. Aber Instrumente könne er nur in der heimischen Werkstatt herstellen. Da er aber gern auf Märkte gehe, drechsle er vor Ort eben die kleinen Zierkorken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Historisches Stadtfest</span><span>Das Historische Stadtfest gibt es in der aktuellen Form seit 2022. Zuvor fand in Meersburg ein Mittelaltermarkt unter Regie eines anderen Veranstalters statt. Doch auch beim Historischen Stadtfest gibt es immer wieder Neues. 2023 zog die Reenactment-Messe, also die Nachstellung historischer Dinge und Szenen, vom Neuen Schloss in den Reithof. Neben den Handwerkerzelten findet hier der Großteil der Kinderbelustigung statt. Ritterturniere, Kettenkarussell und Drachenschießen mit Pfeil und Bogen gehören dazu. Fester Bestandteil sind nun auch Auftritte der Cavalieri di Santa Fina aus der italienischen Partnerstadt von Meersburg, San Gimignano, sowie das Spektakel Belebte Burg auf der Meersburg als Erweiterung zum Treiben auf dem Schlossplatz. Auch die um mehr als 70 Prozent vergünstigen Eintrittspreise für Bürger mit nachgewiesen Wohnsitz in der Stadt sind eine Neuerung.</span></label></div> <h2>Bemaltes Geschirr schon im 14. oder 15. Jahrhundert</h2> <p>Auch Anna Axtmann demonstriert ihre Handwerkskunst live. An ihrer Töpferscheibe zeigt die Hafnerin die Entstehung von Schüsseln oder Krügen. „Hafnerin ist das süddeutsche Wort für Töpferin“, erklärt sie. Es gebe je nach Region noch viele weitere Bezeichnungen für das Gewerk – Euler oder Kannenbäcker fielen ihr spontan ein.</p> <p>Auffällig an ihrem Stand sind neben den einfachen braunen Tongefäßen die bemalten Teller und Schüsseln. „Ja, das ist authentisch“, bestätigt Axtmann auf Nachfrage. Bemaltes Geschirr habe es schon früh in Persien gegeben. In Europa sei dies seit dem 14. oder 15. Jahrhundert bekannt, vornehmlich aus Spanien, Frankreich oder Italien. Die verwendeten Muster seien je nach Werkstatt unterschiedlich, oft wurden Blumenmuster aufgemalt, vielfach auch das religiöse Symbol „IHS“ für Iesus Hominum Salvator (Jesus, der Retter der Menschen). Töpferin Axtmann kopiert diese Symbole nach Funden aus Museen oder nach Abbildungen auf Gemälden. „Da die bemalten Keramiken teurer waren als normale, war es eine Prestigesache, diese auch auf Gemälden in den Vordergrund zu rücken“, erklärt sie.</p> <h2>Der Narrenkai hält den Besuchern den Narrenspiegel vor</h2> <p>Nicht ganz so authentisch ist der Narrenkai beim Stadtfest. Im Stil der alten Hofnarren hält er den Besuchern den Narrenspiegel vor und verwandelt seine „Marotte“, das Narrenzepter, kurzerhand auch mal in ein Handy, um zu zeigen, dass moderne Narren ebenfalls ihre Marotten, also Angewohnheiten oder Ticks hätten. Seine Jonglagen erfreuen besonders die kleinen Besucher.</p> <h2>Lernprojekt für Kinder aus Schule und Kindergarten</h2> <p>Darunter waren am Freitag auch 16 Kinder des Horts, der Nachmittagsschulbetreuung. Diese waren auf Betreiben des neuen Tourismusleiters Daniel Müller in Zusammenarbeit mit Veranstalterin Simone Keil eingeladen, das Stadtfest zu besuchen. Am Vormittag vor der eigentlichen Eröffnung hatten sich Handwerker und Marktbeschicker die Zeit genommen, Kindergarten- und Schulkindern ihr Tun im Rahmen eines Lernprojekts ungestört vorzuführen.</p> <p>Extra für die Kinder spielten auch Corvus Corax, die Könige der Spielleute, das Lied der Meerjungfrau. Diese heiße im Dänischen nicht Arielle, wie die Kinder nach dem bekannten Zeichentrickfilm vermuteten, sondern Havfru. Eigentlich sei das Lied für das abendliche Programm mit „Sauf- und Wikingerliedern“ geplant gewesen, wie der Sänger erklärte. Den Schülern war es egal, sie tanzten ausgelassen und sangen den Refrain „Havfru tanzt so gern“ in Dänisch schnell mit.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:31:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlingen-sucht-neuen-wasserversorger-wird-die-stadt-vielleicht-in-der-nachbarschaft-fuendig;art372495,12497209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?  ]]></description>
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          Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?<br>
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        Der Gemeinderat hat die Auswahlkriterien für das neue Wasserkonzessionsverfahren beschlossen. Ausgeschrieben wird europaweit, realistisch ist allenfalls ein lokaler Anbieter. Vielleicht die BWV aus Sipplingen?



        <p>Der Gemeinderat hat am Mittwoch einstimmig die Auswahlkriterien für das anstehende Konzessionsverfahren zur Wasserversorgung beschlossen. Damit beginnt offiziell das Verfahren, das über den künftigen Betreiber des Überlinger Wassernetzes entscheidet. Der bisherige Vertrag mit dem kommunalen Stadtwerk am See läuft Ende 2026 aus.</p> <p>Wie der städtische Revisionsleiter Frank Göller erläuterte, habe die Stadt die europaweite Bekanntmachung bereits im EU-Amtsblatt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit laufe nun die dreimonatige Frist, in der sich interessierte Unternehmen melden können. Bisher betreibt die SWSee – Nachfolgerin der einstigen Stadtwerke Überlingen und Technischen Werke Friedrichshafen – das Wassernetz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasser in Überlingens Leitungen</span><span>Für die Wasserversorgung der kompletten Einwohnerschaft in Überlingen ist bislang das Stadtwerk am See zuständig, als Rechtsnachfolgerin der früheren Stadtwerke Überlingen (SWÜ). Das Wasserversorgungsnetz liegt damit im kommunalen Eigentum und wird von einem kommunalen Eigenbetrieb bewirtschaftet. Nach Angaben des SWSee lag die Wasserförderung in Überlingen 2024 bei 1,67 Millionen Kubikmetern. Die Pumpleistung des Wasserwerks Überlingen liegt demnach bei 190 Litern pro Sekunde. Die Versorgungsleitungen sind 182 Kilometer lang. In Überlingen gibt es 5714 Hausanschlüsse (Stand 2024).</span></label></div> <h2>Europaweite Ausschreibung ist Pflicht</h2> <p>Rechtsanwalt Wolf Templin von einer Berliner Kanzlei, die das Verfahren für die Stadt begleitet, stellte in der Sitzung das Verfahren und die Auswahlkriterien vor. Grundlage seien europäische Wettbewerbsregeln, die auch bei der Vergabe von Wasserkonzessionen gelten. „Es gibt leider keine spezifischen deutschen Vorgaben – das ist klassisches Europarecht“, erklärte Templin. Kommunen müssten das Wegenutzungsrecht für Wasserleitungen transparent und diskriminierungsfrei vergeben.</p> <p>Im Unterschied zu Strom- oder Gasnetzen, bei denen Kunden ihren Anbieter frei wählen könnten, handle es sich beim Wasser um ein natürliches Monopol: „Sie wählen keinen Netzbetreiber, sondern einen Wasserversorger. Der vereinigt alles – Erzeugung, Netz und Vertrieb.“ Gerade deshalb sei die Vergabe sensibel. Ein neuer Versorger müsse gewährleisten, dass die Versorgung dauerhaft gesichert sei und die Wasserqualität den höchsten Standards entspreche.</p> <h2>BWV schließt Bewerbung nicht aus</h2> <p>Realistisch betrachtet, dürfte sich wohl kaum ein Versorgungsunternehmen von außerhalb Überlingens melden. Ohne Netz und Wasserwerk sind die logistischen Hürden hoch. Am naheliegendsten – im wahrsten Sinne des Wortes – wäre die Bodenseewasserversorgung (BWV) aus Sipplingen. Eine Pressesprecherin des Zweckverbands teilte auf Anfrage mit: „Die BWV ist als Fernwasserversorger für die Rohwasser-Entnahme, dessen Aufbereitung und die Lieferung des Trinkwassers bis an die Übergabebehälter seiner 183 Mitglieder zuständig. Für die Ortsnetze sind die jeweiligen Verbandsmitglieder verantwortlich.“ Man werde nun abwarten, bis die Details der Ausschreibung vorliegen. „Dann werden wir die Machbarkeit des Dienstleistungsumfangs prüfen und somit eine Entscheidung über eine etwaige Bewerbung treffen.“</p> <h2>Versorgungssicherheit und Wasserqualität</h2> <p>Laut Templin sieht das Verfahren eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren vor. Zu den zentralen Bewertungspunkten zählen Versorgungssicherheit, Wasserqualität, Preisgestaltung und Umweltverträglichkeit. Mit der höchsten Gewichtung – 70 von 270 möglichen Punkten – wird die Trinkwasserqualität bewertet. „Das Wasser muss allen Qualitätsnormen entsprechen und den höchsten Grad an Qualität aufweisen“, betonte der Jurist.</p> <p>Ebenso prüfe die Stadt, wie zuverlässig ein Bewerber Wartung und Instandhaltung des Netzes gewährleistet – etwa, wie schnell bei einem Rohrbruch reagiert wird oder wie Brunnenanlagen gepflegt werden. Daneben spielen Preisgünstigkeit und ökologische Aspekte eine Rolle. „Spannend wird die Frage der Preisgestaltung“, sagte Templin. Der Anbieter müsse für 30 Jahre einen stabilen Wasserpreis vorlegen. „Das merken die Bürger.“</p> <h2>Keine ausländischen Bewerber zu erwarten</h2> <p>Theoretisch steht das Verfahren allen europäischen Wasserversorgern offen. Templin rechnete jedoch nicht mit Bewerbungen aus dem Ausland: „Es ist äußerst selten, dass sich Versorger aus anderen europäischen Ländern bewerben. Beim Wasser muss man die Erzeugung sicherstellen – das kann man nur in der Nähe.“ Möglich seien dagegen Bewerbungen von regionalen Versorgern.</p> <p>Als Mindestanforderung gilt, dass ein Bewerber über 30 Jahre hinweg ausreichende Trinkwasserkapazitäten nachweisen kann. „Das ist für Neueinsteiger nicht einfach“, so Templin. Auch die gesetzlich geregelte Konzessionsabgabe müsse eingehalten werden. Diese solle verhindern, dass die Wasserversorgung durch überhöhte Abgaben zu teuer werde.</p> <h2>Beschluss ohne Gegenstimme</h2> <p>Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Auswahlkriterien und ihrer Gewichtung ohne Gegenstimme zu. Nun sind die Anbieter aufgerufen, ihr Interesse, falls vorhanden, zu bekunden. Mit dem neuen Vertrag soll ab 2027 die sichere, qualitativ hochwertige und bezahlbare Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger von Überlingen gewährleistet werden – unabhängig davon, ob künftig das Stadtwerk am See oder ein anderer Anbieter das Netz betreibt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Überlingen sucht neuen Wasserversorger – wird die Stadt vielleicht in der Nachbarschaft fündig?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:11:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089]]></guid>
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        Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?



        <p>Erst die Berge können den Blick über den See im Herbst aufhalten. Die Landschaft mit ihrer blau-grün dominierten Farbpallette im Frühherbst dehnt sich in die Weite. Ganz still liegt der See eingefasst von den sanften Ausläufern des Ufers, während sich im Hintergrund die Alpen erheben. Das Panorama ist nicht nur beeindruckend anzuschauen, es gibt auch physikalische Gründe dafür. Die Zusammenhänge des Spiels aus Luft und Licht erklärt Meteorologe Jürgen Schmidt.</p> <h2>„Je trockener die Luft, desto besser die Sicht.“</h2> <p>Dass der Blick im Herbst oft weiter ist als im Sommer, hängt mit der Reinheit der Luft zusammen. Jürgen Schmidt erläutert: „Je trockener oder sauberer die Luft, desto besser die Sicht.“ Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagere sich ebendiese Feuchtigkeit an den kleinen Luft- und Schmutzteilchen ab. Diese sogenannten Aerosole werden dadurch größer. Mit der Zeit wird die Sicht zunehmend schlechter und es bildet sich Nebel. Das Gegenteil ist der Fall bei trockener Luft.</p> <p>Im Herbst kommt es laut Meteorologen Jürgen Schmidt häufiger zum Föhn. „Bei Föhn ist die Luft sehr trocken, und die Sicht entsprechend gut“, erklärt er. Zudem kommen die ersten Kaltlufteinbrüche. Die Kaltfronten beseitigen die vorher noch vorhandene alte und recht schmutzige Luft und bringen neue, saubere und frische Luft zum Bodensee. Die Meeresluft ist noch etwas sauberer, als wenn sie vom Land kommt, erläutert Schmidt.</p> <h2>Bald kommt der Nebel wieder</h2> <p>Im Winter könne der Blick zwar mitunter noch klarer sein als jetzt. Hochdruck und windschwache Lage führen wegen des hohen Feuchtepotenzials des Sees zu Nebel. Vor allem bei Windstille. Noch ist die Sonne kräftig genug, um gegen die Feuchtigkeit anzukommen. „Die Nebeldecke wird noch weggeheizt“, erklärt Schmidt.</p> <p>Wenn die Sonne im Winter flacher steht, nehme ihre Energie jedoch ab. Dann brauche es Kaltluft, um den Nebel wegzublasen. Dabei gilt: „Kaltfronten vom Westen sind gut für die Sicht, da sie vom Meer herkommen.“ Zusammengefasst: Klare Luft bedeutet klare Sicht.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:30:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blickpunkt: Viele historische Maschinen in Aktion erleben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/blickpunkt-viele-historische-maschinen-in-aktion-erleben;art372496,12495502 ]]></link>      <description><![CDATA[  Uhldingen-Mühlhofen Ein einzigartiges Spektakel erwartet Technik- und Geschichtsliebhaber bei der großen Dampf- und Glühkopf-Show am Wochenende, 11 und 12 Oktober, rund um das Auto- und Traktormuseum in Gebhardsweiler. Wie das Museum mitteilt, können Besucher hautnah die Faszination historischer Antriebstechnik mit beeindruckenden Dampfmaschinen und kraftvollen Glühkopf-Traktoren erleben.  ]]></description>
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          Uhldingen-Mühlhofen Ein einzigartiges Spektakel erwartet Technik- und Geschichtsliebhaber bei der großen Dampf- und Glühkopf-Show am Wochenende, 11 und 12 Oktober, rund um das Auto- und Traktormuseum in Gebhardsweiler. Wie das Museum mitteilt, können Besucher hautnah die Faszination historischer Antriebstechnik mit beeindruckenden Dampfmaschinen und kraftvollen Glühkopf-Traktoren erleben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/blickpunkt-viele-historische-maschinen-in-aktion-erleben;art372496,12495502]]></guid>
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        Uhldingen-Mühlhofen Ein einzigartiges Spektakel erwartet Technik- und Geschichtsliebhaber bei der großen Dampf- und Glühkopf-Show am Wochenende, 11 und 12 Oktober, rund um das Auto- und Traktormuseum in Gebhardsweiler. Wie das Museum mitteilt, können Besucher hautnah die Faszination historischer Antriebstechnik mit beeindruckenden Dampfmaschinen und kraftvollen Glühkopf-Traktoren erleben.



        <div class="koll"><p><strong>Uhldingen-Mühlhofen </strong>Ein einzigartiges Spektakel erwartet Technik- und Geschichtsliebhaber bei der großen Dampf- und Glühkopf-Show am Wochenende, 11. und 12. Oktober, rund um das Auto- und Traktormuseum in Gebhardsweiler. Wie das Museum mitteilt, können Besucher hautnah die Faszination historischer Antriebstechnik mit beeindruckenden Dampfmaschinen und kraftvollen Glühkopf-Traktoren erleben. „Historische Maschinen werden zum Leben erwachen und ein einzigartiges Konzert aus Zischen, Stampfen und Bollern bieten“, so das Museum. „Ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie.“</p><p>Vor Ort werden 22 Dampfmaschinen im Einsatz zu sehen sein, außerdem gibt es rund 20 Modelle. „Damit veranstalten wir hier in Gebhardsweiler die größte Dampf-Show Deutschlands“, heißt es. Zusätzlich werden rund 80 Glühkopf-Traktoren dabei sein. Immer wieder bietet das Museum große Veranstaltungen, zuletzt ein großes Feuerwehrfest im Vorjahr oder ein zweitägiges Patina-Treffen (2023 und 2021).</p><h2_interline>Die Motoren der Industrialisierung</h2_interline><p>Den Mitteilungen des Museums zufolge zählt die Dampfmaschine zu den revolutionärsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Seit ihrer Entwicklung im 18. Jahrhundert hat sie den Fortschritt in Industrie, Transport und Landwirtschaft maßgeblich vorangetrieben. In Fabriken sorgt sie für den Antrieb von Maschinen, im Bergbau pumpte sie Wasser ab, und mit der Dampflok begann eine neue Ära der Mobilität. Auch in der Landwirtschaft kamen dampfbetriebene Maschinen zum Einsatz, sei es beim Pflügen oder Dreschen. Zahlreiche Hersteller – von englischen Traditionsfirmen bis hin zu deutschen Größen wie Lanz Mannheim, MAN oder Hanomag – produzierten und exportierten Dampfmaschinen weltweit. Heute seien diese Maschinen vor allem auf historischen Veranstaltungen zu bewundern, wie bei der kommenden Dampf- und Glühkopf-Show.</p><p>Mit dem 20. Jahrhundert neigte sich laut dem Museum die Ära der Dampfmaschinen dem Ende zu, während sich der Verbrennungsmotor als leistungsfähige Alternative durchsetzte. „Eine besondere Variante dieser neuen Antriebstechnologie war der Glühkopfmotor – ein kraftvolles und robustes Aggregat, das insbesondere in der Landwirtschaft und im Transportwesen eine bedeutende Rolle spielte“, teilte das Museum mit. „Diese robusten, langsam laufenden Motoren, die mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden konnten, revolutionierten die Landwirtschaft ab den 1920er Jahren. Sie waren zuverlässiger, sparsamer und leichter zu bedienen als Dampflokomobile.“</p><h2_interline>Glühkopf-Traktoren – Kraftvolle Arbeitstiere</h2_interline><p>Bei der Dampf- und Glühkopf-Show erwarten die Besucher zahlreiche besondere Glühkopf-Traktoren – von seltenen Veteranen bis hin zu den einzigartigen Klassikern und historischen Kraftpaketen. Besucher können die kraftvollen Motoren erleben, den Klang der historischen Maschinen hören und Technikgeschichte zum Anfassen genießen. Zudem dürfen sie sich auf Vorführungen und Showfahrten freuen. Wer mehr über die faszinierende Technik erfahren möchte, hat die Möglichkeit, mit den Besitzern der Maschinen ins Gespräch zu kommen. Das Museum: „Eine Reise zurück in eine Zeit, in der Dampf und Glühköpfe die Welt bewegten!“</p><p><em>Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. Oktober, 10 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 12. Oktober, 10 bis 15 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro, Kinder bis 15 Jahre sind kostenlos. Parkplätze sind ausgeschildert, ein Shuttlebus bringt die Besucher zum Museum.</em></p><h2>Das Museum</h2><p>Das Auto- und Traktormuseum zeigt 350 Automobile, Motorräder und Traktoren. Diese sind integriert in eine Sammlung zahlloser Exponate des Alltags, mit denen die Entwicklung des Land- und Stadtlebens der vergangenen 100 Jahre dargestellt wird. Zusätzlich ist in diesem Jahr die Sonderausstellung „Die Geschichte des VW Käfer“ zu sehen. Gezeigt wird die Entwicklung des Käfers an vielen Beispielen vom „Brezelkäfer“ aus dem Jahr 1951 bis hin zum letzten VW Käfer „Última Edición“ aus dem Jahr 2003 sowie einige lustige Modifikationen.</p><p>Kontakt: Gebhardsweiler 1<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />88690 Uhldingen-Mühlhofen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Telefon: 07556//92836-0<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />E-Mail: <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />kontakt@traktormuseum.de<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Internet: <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /><a href="http://www.autoundtraktor.museum" title="http://www.autoundtraktor.museum" rel="noopener sponsored">http://www.autoundtraktor.museum</a></p></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blickpunkt: Viele historische Maschinen in Aktion erleben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 18:18:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr Bäume und weniger Versiegelung: Gemeinderat fordert Planänderung für Ölgarten II  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/mehr-baeume-und-weniger-versiegelung-gemeinderat-fordert-planaenderung-fuer-oelgarten-ii;art372496,12495239 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeinderat hat die Bearbeitung des Bebauungsplans Ölgarten II vorläufig ausgesetzt. Nach massiver Kritik an geplanten Baumfällungen soll der Baumbestand im Baugebiet jetzt so weit wie möglich erhalten werden.  ]]></description>
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          Der Gemeinderat hat die Bearbeitung des Bebauungsplans Ölgarten II vorläufig ausgesetzt. Nach massiver Kritik an geplanten Baumfällungen soll der Baumbestand im Baugebiet jetzt so weit wie möglich erhalten werden.<br>
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        Der Gemeinderat hat die Bearbeitung des Bebauungsplans Ölgarten II vorläufig ausgesetzt. Nach massiver Kritik an geplanten Baumfällungen soll der Baumbestand im Baugebiet jetzt so weit wie möglich erhalten werden.



        <p>Nach massiver Kritik, auch aus der Bevölkerung, rudert der Gemeinderat zurück: Er ändert sein Vorgehen zum Bebauungsplan Ölgarten II in Oberuhldingen. Der Vorhabenträger wird aufgefordert, ein neues Plankonzept vorzulegen und dies mit der Verwaltung und dem beauftragten Städteplaner Helmut Hornstein aus Überlingen abzusprechen. So soll der bestehende Baumbestand so weit wie möglich gesichert werden. Außerdem soll weniger Fläche versiegelt und es sollen Maßnahmen zur Sicherung des lokalen Mikroklimas eingefordert werden. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, ein detailliertes Baumgutachten erstellen zu lassen. Die weitere Bearbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans wird bis zur Vorlage eines Plankonzepts, welches den Vorgaben entspricht, ausgesetzt. „Wohnraum ja, aber nicht um jeden Preis“, fasste Martin Möcking (JB) die Meinung des Gemeinderats zusammen.</p> <h2>Zahlreiche Fürsprecher wollen Bäume erhalten</h2> <p>Um weitere Reihenhäuser an der Bundesstraße 31 neben dem Wohnquartier Ölgarten zu ermöglichen, hatte das Gremium im Juni den Planentwurf Ölgarten II verabschiedet, wenn auch mit Gegenstimmen wegen der beabsichtigten Rodung der Bäume in dem Gebiet. Mittlerweile gingen zahlreiche Stellungnahmen aus der Bevölkerung im Rathaus ein, welche vor allem den Erhalt der Bäume forderten und den Verlust von Grünflächen sowie die Stellplatzsituation bemängelten. Dies wurde auch in Leserbriefen an den SÜDKURIER deutlich gemacht.</p> <h2>Auch Landratsamt hält Erhalt für erstrebenswert</h2> <p>Ortsbaumeister Fabian Stephan erklärte, das Landratsamt habe mitgeteilt, der vorhandene Baumbestand sei nicht grundsätzlich geschützt. Dennoch sei der Erhalt der Bäume aus naturfachlichen Gründen erstrebenswert und solle deshalb geprüft werden, hieß es von der Kreisbehörde. Auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/kommt-ein-buergerbegehren-massive-kritik-an-geplanter-baumfaellung-fuer-das-baugebiet-oelgarten-ii;art372496,12462997" title="Kommt ein Bürgerbegehren? Massive Kritik an geplanter Baumfällung für das Baugebiet Ölgarten II">Vertreter der beteiligten Umweltorganisationen, wie der Ortsgruppe des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND),</a> hatten den Erhalt des vorhandenen Baum- und Grünbestand gefordert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Vorhaben</span><span>Das Gebiet Ölgarten II liegt im westlichen Ortskern von Oberuhldingen. Im Norden und Osten wird es vom Baugebiet Ölgarten und Aachstraße, im Westen von der B31 und im Süden vom Pfarrheim St. Martin begrenzt. Auf kleineren Teilflächen wird es extensiv als Gartenland genutzt. Ziel ist laut Vorhabenträger eine Bebauung mit familiengerechten Hauseinheiten als Reihenhäuser beziehungsweise zwei Doppelhaushälften in zweigeschossiger Bauweise. Die Planung soll wie im Ölgarten I einem Personenkreis das Wohnen im eigenen Heim ermöglichen, für den das klassische frei stehende Einfamilienhaus nicht erschwinglich ist.</span></label></div> <p>Stephan informierte, dass nach den baulandpolitischen Richtlinien der Gemeinde Klimaschutz und Klimaanpassung besondere Berücksichtigung bei der städtebaulichen Entwicklung finden sollten. Das aktuelle Plankonzept für Ölgarten II genüge diesen Anforderungen nicht, da die Belange des Grün- und Klimaschutzes nicht hinreichend berücksichtigt seien. „Die Gemeinde ist daher berechtigt, vom Vorhabenträger eine Überarbeitung des Plankonzepts zu verlangen“, sagte Stephan.</p> <h2>Verwaltung bereits mit dem Vorhabenträger in Kontakt</h2> <p>Wie der Ortsbaumeister erklärt, habe die Verwaltung auf Bitten des Gemeinderats bereits Gespräche mit dem Vorhabenträger Werner Wohnbau geführt. Hier sei angesprochen worden, dass die Gemeinde weiterhin grundsätzlich zum Wohnbau an der vorgesehenen Stelle stehe, allerdings die Ziele des Klimaschutzes und der Erhalt von Grünbeständen einen höheren Stellenwert erhalten müssten. „Um diese Ziele zu erreichen, wurde dem Vorhabenträger auch vermittelt, dass es denkbar wäre, eine alternative Lösung über Geschosswohnungsbau gegebenenfalls mit Tiefgarage anzudenken“, sagte Stephan.</p> <h2>Vorhabenträger kündigt bei Planänderung Ausstieg an</h2> <p>Der Vorhabenträger habe jedoch durchblicken lassen, dass er bei einer Änderung der Planung das Projekt möglicherweise nicht mehr weiter verfolgen werde. Das teilte auch Wolfgang Frick mit, Rechtsanwalt für die Gemeinde. „Wenn das nicht 1:1 wie in der Offenlage zur Ausführung kommt, steigt er aus. Er hat aber noch keine verbindliche Aussage dazu gemacht“, sagte Frick. „Das wäre sicherlich bedauerlich. Dann wird der Plan halt keinen Abschluss finden.“</p> <h2>Baumgutachten muss überarbeitet werden</h2> <p>Wie Wolfgang Frick sagt, habe Forstrevierleiter Martin Roth bereits ein Baumgutachten erstellt. „Diese Vorlage ist vorläufig. Aber sie kommt zum Ergebnis, dass ein großer Bestand an Bäumen nicht erhaltungswürdig und auch nicht verkehrssicher ist.“ Mittel- und kurzfristig seien mehrere Bäume nicht zu erhalten, rund eine handvoll Bäume sei erhaltungswürdig. Wenn der Gemeinderat Wert auf ein Baumgutachten lege, müsse Martin Roth das Gutachten noch einmal überarbeiten, damit es belastbar sei. Bürgermeister Dominik Männle fügte an, dass zwei der großen Bäume direkt an der Aachstraße mit erhaltenswert seien. „Wir haben keine naturschutzfachlichen Vorgaben, sie zu erhalten“, ergänzte Frick. „Aber es ist eine Abwägung, die die Gemeinde treffen muss.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[B31 Umweltschutzpolitik Wohnungsbaupolitik Kommunalpolitik thema-leben-wohnen thema-politik-lokal thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr Bäume und weniger Versiegelung: Gemeinderat fordert Planänderung für Ölgarten II]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:54:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz vor 16 Uhr auf der B31 bei Immenstaad sind fünf Personen leicht verletzt worden. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Demnach ist ein 92-jähriger Seat-Fahrer aus einer Firmenausfahrt bei Immenstaad auf die Bundesstraße eingefahren und mit einem Wohnmobil kollidiert. Durch den Aufprall der Kollision wurde der Seat über eine Verkehrsinsel gegen einen Mercedes geschleudert. Der 92-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte vom Rettungsdienst befreit werden. Er und seine Beifahrerin sowie die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, heißt es im Polizeibericht.</p> <h2>Rückstau sorgte für Stau für Rettungskräfte</h2> <p>Der Fahrer des Mercedes wurde ebenfalls leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut. Da zunächst von schwereren Verletzungen ausgegangen wurde, war ein Rettungshubschrauber zum Unfallort gekommen. Der Schaden entstandene Schaden liegt der Polizei zufolge im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Freiwillige Feuerwehr sowie die Werksfeuer eines angrenzenden Betriebs waren ebenfalls am Unfallort im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> zunächst voll gesperrt und im weiteren Verlauf einspurig befahrbar. Da die Verkehrsteilnehmer im Rückstau keine entsprechende Rettungsgasse bildeten, wurde die Anfahrt der Rettungskräfte massiv erschwert. Wann die Strecke wieder frei ist, war am Dienstagabend noch unklar.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:20:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ehemaliger-ueberlinger-stadtpfarrer-verstorben-osanna-glocke-laeutet-zu-ehren-des-seelsorgers;art372495,12494575]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Pfarrer Hansjörg Weber, ehemaliger Stadtpfarrer von Überlingen, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Leben und Wirken wird mit einem Seelenamt und der Osanna-Glocke gewürdigt.



        <p>Am Montag läutete die schwere Osanna-Glocke am Nikolausmünster. Ihr tiefer Ton ist nur an den Hochfesten Ostern und Weihnachten oder an der Schwedenprozession zu hören. Oder wenn, wie jetzt, eine bedeutende Persönlichkeit stirbt. Und so kündete die Osanna-Glocke vom Tod des früheren Stadtpfarrers Hansjörg Weber. Wie der jetzige Pfarrer Bernd Walter mitteilte, starb Weber nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren am Sonntag, 5. Oktober, in seiner Heimat in Elzach.</p> <h2>17 Jahre lang Stadtpfarrer in Überlingen</h2> <p>Weber stand von 1997 bis 2014 an der Spitze der Überlinger Seelsorgeeinheit und war zuvor bereits in den 1970er-Jahren als Vikar im Münster St. Nikolaus tätig. Während seiner Amtszeit verstand er es, Glauben und Lebenswirklichkeit der Menschen miteinander zu verbinden. Wie Weber in einem Interview mit dem SÜDKURIER einmal sagte, habe er sich schon früh mit den Lehren des Philosophen Friedrich Nietzsche beschäftigt, der einmal gesagt habe: ‚Wenn man den Christen glauben sollte, müssten sie erlöster aussehen.‘ Und das habe er sich zu Herzen genommen, so Weber damals: „Ich habe diese Kritik als Herausforderung gesehen und formuliert: Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Hansjörg Weber wurde 1944 in Elzach geboren. Er machte Abitur in der katholischen Heimschule Lender in Sasbach bei Bühl. Zunächst studierte er Theologie in Freiburg, anschließend in Bonn. 1972 wurde er zum Priester geweiht und war zunächst ein Jahr lang als Vikar in Wolfach im Kinzigtal eingesetzt und von 1973 bis 1976 in Überlingen bei Pfarrer Konrad Krieg. 1976 kehrte er an seine Schule Lender zurück, diesmal als Schülerseelsorger und Religionslehrer. Von 1980 bis 1997 war er Pfarrer in Singen, zusätzlich hatte er die Position des Regionaldekans inne. Ebenfalls 17 Jahre lang, von 1997 bis 2014, war Hansjörg Weber Pfarrer der Münstergemeinde in Überlingen. Der frühere Erzbischof Oskar Saier ernannte ihn zum Ehrendomkapitular, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, bei der geheimen Wahl des Bischofs, beziehungsweise am Vorschlag, der dem Papst vorgelegt wird, mitzuwirken. In Webers Amtszeit fiel die Wahl von Robert Zollitsch und zuletzt von Stefan Burger zum neuen Erzbischof.</span></label></div> <p>In dem Interview, das zum Abschied Webers aus Überlingen im Jahr 2014 geführt wurde, sagte der Pfarrer, dass nicht Bauprojekte für ihn prägend gewesen seien, sondern die Begegnungen mit Menschen. Sein pastorales Verständnis beschrieb er so: „Ich bin kein Lehrmeister, der eine Lehre vorträgt, sondern ich lege lieber Spuren, in die andere einsteigen können oder auch nicht.“ Diese Haltung prägte sein Wirken in der Gemeinde ebenso wie seine Predigten, in denen er Themen des Glaubens mit menschlicher Erfahrung verband und eigene Zweifel formulierte. Er sagte: „Ich habe viel von dem, was ich selber auch an Fragen habe, in der Predigt thematisiert. Die Menschen spürten, dem geht es ähnlich wie uns.“</p> <p>Das Nikolausmünster sah er als einen Ort, an dem sich Musik, Kunst und Glauben zu einem gemeinsamen Ausdruck verbinden. Bekannt war Weber auch für seinen Humor und seine Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt. Viele erinnern sich an seine Auftritte beim Frauencafé, an die Nikolausandachten oder an die Schwedenprozessionen, bei denen er mit Freude und Offenheit auf die Menschen zuging. Auch die Überlinger Fasnacht verfolgte er mit Sympathie – etwas, das ihn mit seiner Heimat in Elzach verband.</p> <p>Nach seinem Ruhestand zog Weber dorthin zurück und lebte in einer Wohnung auf dem Grundstück seines früheren Elternhauses. Sein Abschied von Überlingen fiel ihm schwer, räumte Weber damals ein. An seiner alten und neuen Heimat Elzach war er als eine Art Leih-Opa gefragt, worauf er sich freute und auf einen neuen Lebensabschnitt einließ. Gelegentlich war er weiterhin priesterlich tätig – etwa beim Narrentag 2020 in Überlingen, wo er an der Narrenmesse mitwirkte.</p> <h2>Einlassen auf Freude und Schicksal</h2> <p>Wir fragten Hansjörg Weber im Interview 2014, was er einem jungen Mann raten würde, der sich mit dem Gedanken trägt, Priester zu werden. Da antwortete er: „Ich würde ihm den Beruf empfehlen, wenn er die Berufung spürt, wenn er die menschliche Qualifikation mitbringt und wenn er bereit ist, den Zölibat auf sich zu nehmen. Er gehört zu den schönsten Berufen, die es gibt, weil man lebensgeschichtlich nahe an den Menschen dran ist: In guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit. Man begleitet Einzelne, man begleitet eine Gemeinde, nimmt teil an deren Freuden und Schicksalen. Das gehört zum Berührendsten.“</p> <p>Sein Nach-Nachfolger Pfarrer Bernd Walter würdigte Weber als „Priester, der über viele Jahrzehnte hinweg mit Herz und tiefem Glauben den Menschen nahe war“. Webers oft zitierter Satz „Menschen, die uns begegnen, müssen spüren, dass wir erlöste Menschen von heute sind“ fasse seine Haltung zusammen – glaubwürdig, lebensnah und offen für die Fragen der Zeit.</p> <p>Das Seelenamt für Hansjörg Weber wird am Sonntag, 12. Oktober, um 10.30 Uhr im Überlinger Nikolausmünster gefeiert, an seinem 81. Geburtstag. Die Osanna-Glocke ließ Stadtpfarrer Bernd Walter am Montag acht Minuten lang läuten, „für jedes Lebensjahrzehnt eine Minute“.</p> <p><em>Das Requiem ist am Montag, 13. Oktober, um 15 Uhr in Elzach (Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt). Ein Bus fährt am Montag um 12 Uhr am ZOB in Überlingen ab (Anmeldung hierfür bis Freitag, 10. Oktober, 12 Uhr, im Pfarrbüro am Münsterplatz in Überlingen).</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ehemaliger Überlinger Stadtpfarrer verstorben – Osanna-Glocke läutet zu Ehren des Seelsorgers]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 14:30:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musikverein Oberuhldingen feiert drei Tage lang seinen 125. Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/musikverein-oberuhldingen-feiert-drei-tage-lang-seinen-125-geburtstag;art372496,12493793 ]]></link>      <description><![CDATA[  Großes Spektakel in der Lichtenberghalle: Zur Feier gibt es eine Jubiläumsparty, einen Jugend- und Familientag, einen Umzug, einen Fahneneinmarsch und ein Bezirkskonzert mit zahlreichen Kapellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Großes Spektakel in der Lichtenberghalle: Zur Feier gibt es eine Jubiläumsparty, einen Jugend- und Familientag, einen Umzug, einen Fahneneinmarsch und ein Bezirkskonzert mit zahlreichen Kapellen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/musikverein-oberuhldingen-feiert-drei-tage-lang-seinen-125-geburtstag;art372496,12493793]]></guid>
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        Großes Spektakel in der Lichtenberghalle: Zur Feier gibt es eine Jubiläumsparty, einen Jugend- und Familientag, einen Umzug, einen Fahneneinmarsch und ein Bezirkskonzert mit zahlreichen Kapellen.



        <p>Höhepunkt des Jubiläums, das unter dem Motto „Musik, die Spaß und Stimmung bringt“ stand, waren zweifellos der Umzug mit rund 20 Kapellen und Vereinigungen sowie der Fahneneinzug in die Lichtenberghalle. Begonnen hatten die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen mit einer Jubiläumsparty inklusive Partyblasmusik. Für Stimmung sorgten die Lapaloma Boys vom Bodensee mit ihrem Repertoire von Polka bis AC/DC und die siebenköpfige Formation Viera Blech aus Tirol. Allerdings blieb an diesem Abend der Ansturm auf die Lichtenberghalle noch aus.</p> <h2>Jugendkapellen unterhalten</h2> <p>Das sollte sich bereits einen Tag später anlässlich des Jugend- und Familientags ändern: Für die Unterhaltung sorgten die Jugendkapellen Harmonie Lippertsreute, Michelwinnaden, Salem, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen sowie die Knabenmusik Meersburg. Außerdem sorgte eine Jugendkapellen-Olympiade mit mehreren Stationen wie Bobbycar-Rennen und einem Erraten von Liedern für große Begeisterung unter den jungen Musikerinnen und Musikern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Verein</span><span>Bereits im Jahre 1896 trafen sich regelmäßig etwa fünf bis sieben Musiker aus Oberuhldingen und Umgebung, um ihrem gemeinsamen Hobby nachzugehen, was dann im Jahre 1900 zur Gründung der Musikkapelle führte. Unter der Leitung des damals 19-jährigen Ludwig Berner, der wie einige seiner Kollegen erste musikalische Erfahrungen in der bereits etablierten Musikkapelle Mimmenhausen sammeln konnte, fanden die Proben der „Musikgesellschaft“ in der Stube der Familie Berner oder im „Vereinslokal“ Storchen statt. Die Trachtenkapelle ist heute sowohl im nahen Umland als auch in fremden Gefilden ein immer gern gehörter Gast, eine Vielzahl neuer Anfragen von Veranstaltern sowie immer wiederkehrende Einladungen bestätigen dies. Seit 2018 wird der Verein von einem dreiköpfigen Vorstandsteam um Sabrina Baum, Florian Keim und Marco Knoblauch geführt, Dirigent seit 2020 ist Udo Huber. Den Verein zeichnet im Jahr seines 125-jährigen Bestehens eine gesunde Mischung aus Jung und Alt, ein starker Zusammenhalt, viele Ideen, ein neues Logo und eine neue Vereinsfahne sowie das Motto „Musik, die Spaß und Stimmung bringt!“ aus.</span></label></div> <h2>Großes Bezirksmusikfest</h2> <p>Kein Platz mehr zu ergattern war dann in der Halle anlässlich des Musikfestes des Bezirks zwei des Blasmusikverbandes Bodenseekreis. Diesem war ein Umzug durch die Straßen Oberuhldingens mit rund 20 Kapellen und Vereinigungen vorausgegangen. Die Teilnehmer profitierten dabei vom Wetter, denn der angekündigte Regen und Sturm blieben so gut wie aus. Angeführt wurde der Umzug von einigen Mitgliedern des Geburtstagskindes selbst, wobei sie erstmals ihre vor kurzem in der Pfarrkirche Sankt Martin Seefelden geweihte Fahne präsentierten.</p> <h2>Neue Vereinsfahne</h2> <p>Bei der Fahne handelt es sich nicht nur um ein Stück Stoff, „sondern sie ist ein Symbol für die Gemeinschaft, die Tradition und das, was uns als Musikverein Oberuhldingen verbindet“, wie Moderator und Dirigent Udo Huber erläuterte. „Die eine Seite zeigt den Bodensee in Silber auf dunkelblauem Grund mit dem Schriftzug ‚Musik vereint in Freud und Leid‘, die andere Seite das neu kreierte Logo anlässlich 125 Jahre Musikverein Oberuhldingen.“</p> <p>Am Umzug beteiligten sich nicht nur Kapellen des Blasmusikverbands Bodenseekreis, sondern etwa auch der Musikverein Wald aus dem Arlberg, mit dem der Musikverein eine langjährige Freundschaft verbindet, und der Musikverein Sentenhart aus dem Landkreis Sigmaringen, bei dem der Jubilar vor zwei Jahren den Fahneneinzug musikalisch begleitet hatte. Zwischen den Musikvereinen durften sich die Zuschauer auch an jungen Mitglieder der DLRG und Kindergarten sowie mehreren alten Traktoren und einem alten Auto erfreuen.</p> <h2>Umjubelter Fahneneinmarsch</h2> <p>Höhepunkt in der Halle war dann zweifelsohne der Fahneneinmarsch der verschiedenen Kapellen zur Musik des Musikvereins Immenstaad. Bürgermeister Dominik Männle ließ es sich nicht nehmen, ein Geburtstags-Bierfass anzustechen, was ihm auch sofort gelang. „Obwohl er kein Handwerker ist, sondern eher aus dem Landratsamt kommt“, wie Marco Knoblauch vom dreiköpfigen Vorstand des Musikvereins Oberuhldingen augenzwinkernd sagte. Der Rathauschef gratulierte dem Jubilar, wobei er auch allen Helferinnen und Helfern der dreitägigen Veranstaltung dankte.</p> <p>„125 Jahre Engagement für Musik – und Musik verbindet, ein großartiger Tag heute“, freute sich der Schirmherr, der Knoblauch einen Scheck für die Vereinskasse überreichte. Glückwünsche übermittelte auch Ronny A. Knepple, Vorsitzender des Bezirks zwei des Blasmusikverbandes Bodenseekreis. Musikerinnen und Musiker aus acht Vereinen spielten anschließend je rund 20 Minuten zum Bezirksmusikkonzert, der zum Bezirk drei gehörige Musikverein Ahausen beendete den musikalischen Reigen. Nicht aber die Feierlichkeiten, die erst nach Mitternacht ihr Ende fanden.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik Fest Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-musik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Musikverein Oberuhldingen feiert drei Tage lang seinen 125. Geburtstag]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 13:39:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[125 Jahre Musikverein Oberuhldingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/125-jahre-musikverein-oberuhldingen;art372496,12493767 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Fest voller Musik und Tradition. Die besten Bilder vom Umzug mit 20 Vereinen, Vereinigungen und Traktoren.  ]]></description>
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          Ein Fest voller Musik und Tradition. Die besten Bilder vom Umzug mit 20 Vereinen, Vereinigungen und Traktoren.<br>
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        Ein Fest voller Musik und Tradition. Die besten Bilder vom Umzug mit 20 Vereinen, Vereinigungen und Traktoren.



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      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Tradition]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[125 Jahre Musikverein Oberuhldingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 15:14:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/eine-stadt-ohne-kreisssaal-das-kommt-bei-den-leuten-nicht-gut-an;art372495,12493171 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.  ]]></description>
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          Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.<br>
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        Die Geburt am eigenen Wohnort schafft Identität mit der Heimat, vom ersten Atemzug an. Das jedenfalls meinen befragte Bürger in Überlingen, die für einen Fortbestand der Geburtsstation am Helios-Spital plädieren.



        <p>Das Helios Spital in Überlingen hat auf unbestimmte Zeit seine Geburtsstation geschlossen. Gebärende werden an umliegende Geburtsstationen verwiesen. Als Grund dafür gibt die Klinik Fachkräftemangel und sinkende Geburtenzahlen an. Bleibt die Frage: Was macht das mit der Allgemeinheit? Im Rahmen einer Umfrage haben wir nach den Gedanken zu dieser Thematik gefragt.</p> <h2>Stadt ohne Geburtenstation? Kaum denkbar</h2> <p>„Meine älteren Brüder sind beide in Überlingen geboren“, sagt Nicole Mayer. Sie lebt in Owingen, auch für sie wäre Überlingen als Geburtsort naheliegend gewesen. Da sie als Frühchen zur Welt kam, entschieden sich ihre Eltern allerdings für das Krankenhaus in Ravensburg mit seiner Frühchen-Station.</p> <p>Die 19-Jährige äußert ihre Bedenken bezüglich einer drohenden Schließung der Überlinger Geburtsstation: „Bei einer nervösen Mutter zählt jede Minute. Da kann man eigentlich nicht verlangen, womöglich eine Dreiviertelstunde in die nächste Klinik zu fahren.“ Sonst habe sie eher den Eindruck, dass Überlingen wächst. „Da ist eine Geburtsstation nicht wegzudenken“, so die Frau aus Owingen.</p> <h2>Vater aus Überlingen plädiert für Weiterbetrieb</h2> <p>Felix Randecker, zweifacher Vater, kennt einige Familien, die gerne in Überlingen entbunden hätten. „Häufig wurde ihnen aber aufgrund von Platz- und Personalmangel keine hundertprozentige Garantie gegeben, dass sie hier entbinden können. Da geht man dann lieber woanders hin.“</p> <p>Wie Randecker sagt, fühle er sich seiner Heimatstadt Überlingen eng verbunden. Er mutmaßt, dass die Geburtenzahlen am Helios auch deshalb zurückgehen, weil die Eltern verunsichert sind und sie von vornherein nach Alternativen schauen. „Wenn ich mir die Kitas hier so anschaue, erkenne ich den Geburtenrückgang nämlich nicht.“ Er ist Vater von Zwillingen, die aufgrund von medizinischen Nachversorgungen vor zwei Jahren nicht in Überlingen geboren wurden, was er bedauert. „Die Geburtsstation hier ist zwar kleiner, aber dadurch auch intimer.“</p> <h2>Geburtsort Autobahn</h2> <p>Die Würzburgerin Elke Raich, Besucherin in Überlingen, beobachtet das Problem des Personalmangels und den damit resultierenden Schließungen von Kreißsälen auch in der Großstadt. Die Mutter, deren Kind in Würzburg zur Welt kam, weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, einen nahegelegenen Ankerpunkt zu haben: „Es schafft ein Vertrauensverhältnis, das man sonst nirgendwo bekommt.“</p> <p>Als Berufstätige auf dem Standesamt betont Raich, wie real die Sorge ist, dass das Kind schon auf dem Weg ins Krankenhaus zur Welt kommt. „Was sollen die Mütter machen? Auf der Autobahn ihr Kind bekommen?“ Dies sei kein Einzelfall, schon einige Male habe sie Dokumente vorgelegt bekommen, wo der Geburtsort der Kinder eine Fahrbahn war.</p> <h2>Junge Mutter: Grundbedürfnis wird verwehrt</h2> <p>„Man kann eine Geburtsstation mit der Feuerwehr vergleichen“, sagt Celia Jakob aus Überlingen. „Nicht jeder Einzelne braucht die Feuerwehr jeden Tag, trotzdem stellt sie einen existenziellen Grundpfeiler für die Stadt dar.“ Celia Jakob brachte im Juli letzten Jahres im Helios Spital Überlingen ihr zweites Kind zur Welt. Geplant war die Geburt in Singen oder Friedrichshafen, doch ihre Tochter hatte es scheinbar eilig und kam zehn Tage zu früh. Dabei zählte jede Sekunde: „Ich hatte um 19.04 Uhr meine erste Wehe und um 19.34 Uhr war die Kleine da.“</p> <p>Die Überlingerin berichtet von ihrer Erleichterung, als klar wurde, dass die Geburtenstation im Helios Spital an diesem Tag geöffnet hatte. Keine Selbstverständlichkeit, denn zu diesem Zeitpunkt hatte diese bereits immer wieder zeitweise geschlossen. Ernüchterung folgte jedoch bald darauf: Für drei gebärende Frauen an diesem Tag hätten nur eine Hebamme und eine Krankenschwester zur Verfügung gestanden. Celia Jakobs Mann, ein Anästhesist, kümmerte sich schließlich um die werdende Mutter. „Frauen sind der Situation sowieso schon ausgeliefert, das Mindeste ist, dass man ihnen eine geschützte Geburt mit Optionen zur Schmerzlinderung garantiert“, so die 35-Jährige.</p> <h2>Werdende Mutter geht auf Nummer sicher</h2> <p>Ronja Spiering ist hochschwanger, bald ist es so weit. Die Frau aus Überlingen zog zunächst das Helios-Spital in Erwägung, in dem sie selbst vor 32 Jahren zur Welt kam. „Es hat schon was, wenn die Heimat in der Geburtsurkunde steht.“ Weil der Überlinger Kreißsaal dann tageweise immer wieder geschlossen war, und weil sie als Erstgebärende auf Nummer sicher gehen und das Kind in einer Klinik mit angeschlossener Kinderstation auf die Welt bringen möchte, hat sie sich für Singen entschieden. Anfang Dezember ist der errechnete Geburtstermin.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Stadt ohne Kreißsaal? Das kommt bei den Leuten nicht gut an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:49:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.  ]]></description>
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          Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.



        <p>Unaufhörlich dröhnt der Verkehr auf der B31. Auf einer Parkbucht am Straßenrand zu stehen verdeutlicht: Dieses Rauschen hat nichts mit dem Meer zu tun. Alles verschmilzt im Geräuschbrei. Die Straße zu überqueren, wäre lebensgefährlich. Doch wenn etwa ein totes Tier auf der Fahrbahn liegt, müssten die Straßenwärter Bernhard Specker und Andreas Filsuch von der Straßenmeisterei Überlingen diesen Weg riskieren.</p> <p>Bernhard Specker schildert, wie in so einem Fall Autos und Lastwagen auf die Nebenspur ausscheren, um dem Tier auszuweichen. Damit der Verkehr buchstäblich wieder in die Spur kommt, mussten sie den Kadaver entfernen. So haben sie es jüngst mit einem Dachs erlebt, der auf der einspurigen Seite lag. Doch dort konnten Filusch und Specker nicht halten. Sie hätten die Spur blockiert. Also parkten sie an der zweispurigen Seite und warteten. Sie warteten, bis das Dröhnen kurz pausierte. Dann rannten sie auf die gegenüberliegende Fahrbahn und zogen das Tier von der Fahrbahn. Vor dem Rückweg zum Fahrzeug warteten sie wieder. Nur im Ausnahmefall würde der Verkehr runtergebremst werden.</p> <h2>Sie kennen 220 Kilometer Straße wie ihre Westentasche</h2> <p>Die Bundesstraße gehört zum Arbeitsalltag von Bernhard Specker und Andreas Filusch. Sie pflegen sie und sprechen von einem „Straßenkörper“. Seine Haut ist der Asphalt, seine Adern die Entwässerungsvorrichtungen, sein Herz der endlos pulsierende Verkehr. Dieser soll so reibungslos wie möglich laufen.</p> <p>Am Arbeitstag, an dem der SÜDKURIER beide begleitet, steht eine Kontrollfahrt an. Das bedeutet, etwa 80 Kilometer Straße zu untersuchen. Sind die Verkehrszeichen intakt? Stimmen die Umleitungen? Liegt Unrat neben der Fahrbahn? Täglich fahren sie immer andere Strecken ab. Mal Bundesstraßen, mal Landstraßen, mal Kreisstraßen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben einer Straßenmeisterei</span><span>Das Einzugsgebiet der Straßenmeisterei Überlingen umfasst 220 Straßenkilometer. Dazu zählen Kreis-, Land- und Bundesstraßen im Großraum Überlingen. In ihrem Lager sind etwa 14.000 Verkehrszeichen, um verkehrsregulierende Maßnahmen umzusetzen. Kommt es zu einem Unfall, wird die Straßenmeisterei in der Regel von der Polizei informiert und rückt aus. Der Straßenabschnitt muss gesperrt, je nachdem eine Umleitung eingerichtet werden.</span></label></div> <h2>Kollege von Seniorin angefahren</h2> <p>Gerade auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> komme es immer wieder zu quietschenden Reifen von Autos, die gerade noch rechtzeitig abbremsen, schildern die Straßenwärter. Erst vergangenes Jahr habe es sogar einen Kollegen erwischt. Eine ältere Dame habe ihn angefahren, als er am Straßenrand mit dem Freischneider arbeitete. Inzwischen ist er wieder im Einsatz. „Wir sind jeden Tag froh, wenn wir nachhause kommen“, sagt Bernhard Specker angesichts des gewissen Berufsrisikos.</p> <h2>Kot, Schnaps und Tablets</h2> <p>Es geht längst nicht nur um Tempo und Risiko. In den Erzählungen der Straßenwärter wird der „Straßenkörper“ zum Mikrokosmos. Sie erzählen etwa von einem kleinen Hin- und Her mit Graffiti-Sprayern. Nachdem sie ein Motiv weiß übermalt hatten, stand am nächsten Morgen in bunten Lettern auf der Fläche: „Danke für‘s Weißmachen.“ Die Mülleimer auf den Parkplätzen geben einen ungewollten Einblick ins Leben mancher Menschen.</p> <p>Immer wieder erleben die Straßenwärter dabei böse Überraschungen. „Wenn‘s Hundekacke ist, wär‘s vornehm“, sagt Specker vielsagend. Selbst in Nußdorf oder Birnau, wo wir extra eine mobile Toilette aufgestellt haben, liegt der Haufen daneben.“ Außerdem finden sie Tablets, Handys, Schlüssel. Auch Bauschutt werde regelmäßig in die Mülleimer gestopft. 15 bis 20 Säcke Abfall kommen bei einer Kontrollfahrt zusammen und landen auf der Deponie.</p> <p>„Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war eine Destille“, erzählt Filusch, eine Schnapsbrennerei für den Heimgebrauch. Tank und Kessel waren offenbar unzureichend gesichert gewesen, sodass sie vom Anhänger fielen. Der Besitzer holte sie allerdings dann bei der Straßenmeisterei ab.</p> <p>Radkappen ist das nur selten vergönnt. Die Straßenwärter lesen sie regelmäßig auf. In der Zentrale ist ein Lager liegengebliebener Exemplare. Manchmal melde sich jemand, in der Regel nicht, sagt Michael Martin, Leiter der Straßenmeisterei in Überlingen.</p> <h2>Beschimpfungen sind Teil des Alltags</h2> <p>Wir halten an. Verpackungsband liegt am Straßenrand. „Es würde sich in der Mähmaschine verwickeln“, erklärt Andreas Filusch. Die Kontrollfahrt ist deutlich langsamer als der Verkehr, etwa 80 Kilometer pro Stunde fahren wir, während wir mit 120 Kilometern pro Stunde überholt werden. „Es ist eine schnelllebige Welt, wenn wir wie ein Hindernis auf der Straße stehen, sind wir der Feind“, sagt Filusch. Und ab und an wird dieses Hindernis anderen zum Ärgernis: „Wir wurden beschimpft, uns wurde der Vogel gezeigt und der Mittelfinger“, schildert der 36-Jährige.</p> <p>Sei es im Einsatz nach einem Unfall oder beim Winterdienst: Beleidigungen bleiben nicht aus. Doch weil die Straßenmeisterei verantwortet, dass die Menschen langsamer fahren oder eine Umleitung nehmen müssen, gehe schnell mal ein Fenster runter, schildert Filusch. Je nach Tagesverfassung prallt die Beleidigung ab, manchmal trifft sie. „Die Bürger sind unsere Kunden, da wollen wir schon freundlich bleiben“, sagt er und setzt hinzu: „Die Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, dass wir das für sie machen.“</p> <h2>Abwechslungsreich, aber unsichtbar</h2> <p>Und sie tun viel: Grünpflege, Entwässerung, Schachtwartung, Winterdienst, Mäharbeiten, Umleitungen einrichten und prüfen – zusammengefasst: Sie halten die Verkehrssicherheit aufrecht. Steht ein Schild nach einem Unfall schief oder liegt gar am Boden, reparieren es die Straßenwärter.</p> <h2>Von der Sense zum motorisierten Freischneider</h2> <p>Nach der Schule habe er in mehrere Berufe reingeschnuppert, erzählt Andreas Filusch. Beim Straßenwärter gefiel ihm das breite Aufgabenfeld. Seit 2003 ist der 36-Jährige dem Beruf treu geblieben. Dasselbe bei Bernhard Specker. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Straßenwärter. Etwas anderes kam nicht infrage. Das ist nun 40 Jahre her. 56 Jahre alt ist er jetzt. Wenn er kann, will er den Beruf noch bis zur Rente durchhalten.</p> <p>„Als ich anfing, habe ich Schilder und Leitpfosten noch mit der Sense freigeschnitten“, erzählt Specker. Inzwischen nutzt er dafür einen Freischneider. Die Technik, die Werkzeuge mit Benzinmotoren oder Akkus, habe vieles erleichtert. „Früher war man vielleicht nicht so effektiv, dafür kommt nun die Lärmbelästigung dazu“, sagt Kollege Filusch. Und trotzdem sagen die Straßenwärter, bleibt die Arbeit so oft unbemerkt.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:51:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Pächter für Bodensee-Immobilie gefunden: Schloss Maurach wird zum Teilzeit-Hotel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neue-mieter-fuer-bodensee-immobilie-gefunden-schloss-maurach-wird-zum-teilzeit-hotel-15-10-25;art372496,12492873 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lange war das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, ab Frühjahr 2026 ändert sich das für Gäste des Hauses. Hinter dem Betrieb steht ein am Bodensee bereits bekanntes Unternehmerehepaar. Das hat es geplant.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Lange war das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, ab Frühjahr 2026 ändert sich das für Gäste des Hauses. Hinter dem Betrieb steht ein am Bodensee bereits bekanntes Unternehmerehepaar. Das hat es geplant.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neue-mieter-fuer-bodensee-immobilie-gefunden-schloss-maurach-wird-zum-teilzeit-hotel-15-10-25;art372496,12492873]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lange war das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, ab Frühjahr 2026 ändert sich das für Gäste des Hauses. Hinter dem Betrieb steht ein am Bodensee bereits bekanntes Unternehmerehepaar. Das hat es geplant.



        <p>Zum Jahresende läuft der Vertrag der L-Bank aus und mehrere Monate war nicht öffentlich, wer die historischen Räumlichkeiten künftig nutzt. Nun ist aber klar: Das Pforzheimer Unternehmerehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler wird ab 1. Januar 2026 das Schloss Maurach in Form einer Erbpacht übernehmen.</p> <p>Wie Ondine Höhne, Referentin im Auftrag der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau und des Priorats Birnau, auf SÜDKURIER-Nachfrage erklärt, hätten Verantwortliche der Abtei sowie das Ehepaar Scheidtweiler einen unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, das Ehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler im kommenden Jahr am Fuße der Klosterkirche Birnau als neue Pächter willkommen zu heißen“, sagt Höhne auf Anfrage.</p> <h2>Warum die L-Bank Ende 2025 auszieht</h2> <p>Das Schloss Maurach ist im Besitz der Zisterzienserabtei mit Sitz in Bregenz. Nach einem Brand in dem Haus in den 1980er-Jahren schloss die L-Bank 1985 einen Erbbaurechtsvertrag mit den Besitzern für eine Laufzeit von 40 Jahren. In den folgenden Jahren ließ der Zisterzienserorden das alte Schloss sanieren, die L-Bank ließ die Neubauten erstellen. Das Schloss Maurach wurde in dieser Zeit ein Ort für Tagungen und Seminare. Für die Öffentlichkeit war das Gebäude nicht mehr zugänglich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bewegte Jahrhunderte</span><span>Die Ursprünge von Schloss Maurach liegen im 12. Jahrhundert. Damals erwarb das Zisterzienserkloster Salem Maurach vom Kloster Einsiedeln. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ Abt Stephan I. Jung das Anwesen umbauen und gab den Gebäuden das heute noch erkennbare Erscheinungsbild mit barockem Garten. Im Zuge der Säkularisation wurde das Schloss dem Hause Baden übergeben. Nach Ende des Ersten Weltkriegs erwarb die Bregenzer Territorialabtei Wettingen-Mehrerau vom Hause Baden die Wallfahrtskirche Birnau samt Schloss Maurach. Von 1951 bis 1961 wurde dort eine Jugendherberge betrieben. 1979 brannte das Wirtschaftsgebäude bis auf die Grundmauern nieder. Ein Konzept zur Restaurierung und künftigen Nutzung entstand Mitte der 1980er-Jahre mit der L-Bank. Ende Oktober 1985 schloss die L-Bank einen Erbbauvertrag mit dem Zisterzienser-Priorat, der zum 31. Dezember 2025 endet.</span></label></div> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/mieterwechsel-am-bodensee-foerderinstitut-l-bank-verlaesst-nach-40-jahren-schloss-maurach-23-05-25;art372495,12392878" target="_blank" title="L-Bank verlässt nach fast 40 Jahren Schloss Maurach – das steckt dahinter">Im Mai 2025 gab das Landesförderinstitut auf Anfrage bekannt, dass es den auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde.</a> Hintergrund sei, dass sich die L-Bank „im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms“ auf die Rolle als Förderbank und nur noch vereinzelte Immobilien konzentrieren wolle, sagte damals ein Sprecher. Ihre Rolle als Erbpächter endet damit zum Jahresende.</p> <p>Erbpacht bedeutet, dass eine Person oder ein Unternehmen ein Nutzungsrecht für ein fremdes Grundstück für eine lange, vereinbarte Zeit erhält, ohne das Grundstück selbst zu kaufen. Sie bezahlen regelmäßige Pacht, halten das Haus auf eigene Kosten instand und dürfen es mit Genehmigungen des Besitzers erweitern.</p> <h2>Hotel mit Tagescafé und Seeblick</h2> <p>Diese Rolle übernehmen ab 2026 Andrea und Wolfgang Scheidtweiler. Ihr Familienunternehmen betreibt zwischen Bodensee und Eifel mehrere Brauereien und Hotels. Dazu gehören unter anderem der benachbarte Rebmannshof in Uhldingen-Mühlhofen, das Bad Hotel in Überlingen und die Hotels Halm und Alte Post in Konstanz. Die Familie Scheidtweiler ist auch am Bau des Asisi-Panoramas in Konstanz beteiligt. Der Nutzungsvertrag für das Schloss Maurach gilt für 50 Jahre.</p> <p>Das Schloss Maurach wollen sie in zwei Formen nutzen. Im Sommerhalbjahr soll es ein Hotel mit Frühstücks- und Tagescafé sein, im Winterhalbjahr ein Tagungszentrum. Ab dem Frühjahr 2026 wollen sie die Türen für den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieb öffnen, der regelmäßig bis 18 Uhr laufen soll. Das Schloss hat 30 Zimmer, die dann für Gäste bereitstehen werden. Die Abtei Wettingen-Mehrerau wird die Räumlichkeiten auch in Zukunft nutzen können. So soll dort beispielsweise im März 2027 die österreichische Bischofskonferenz stattfinden.</p> <h2>Erst Klöster in der Eifel, jetzt Bodensee-Schloss</h2> <p>Das Schloss Maurach ist nicht das erste Immobilienprojekt des Unternehmerehepaars, das einen kirchlichen Hintergrund hat. In der Eifel haben sie bereits Klöster saniert, die sie nun auch als Tagungszentren betreiben, ebenfalls in Erbpacht. Große Restaurierungen seien bei Maurach aber nicht notwendig, da der Ort in einem einwandfreien Zustand sei – vom Gebäude bis zu den Gärten. „So etwas findet sich selten“, sagt Wolfgang Scheidtweiler.</p> <p>Als Unternehmer wollten sie das „wertvolle Kulturgut“ so gut wie möglich bewahren. „Mit dem Erhalt des Hauses und der daraus resultierenden Pacht wollen wir dem Kloster helfen, dass sie ihrer wichtigen Funktion in der Gesellschaft auch in Zukunft nachgehen können“, sagt Wolfgang Scheidtweiler.</p> <p><em>Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die L-Bank habe das komplette Anwesen restauriert. Das ist nicht korrekt. Die Förderbank ließ Neubauten erstellen, der Zisterzienserorden übernahm dagegen die Kosten für Sanierungen.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Architektur thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte thema-kultur audience-bodensee]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Pächter für Bodensee-Immobilie gefunden: Schloss Maurach wird zum Teilzeit-Hotel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:36:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:29:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.  ]]></description>
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          Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.<br>
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        Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.



        <p>Oft genug herrscht auf der B31 ohne jede Vorwarnung Stillstand. Unfälle sind vollkommen unvorhersehbar, Ferien- oder Messestau nur in groben Zügen. Es gibt aber auch Verkehrsbehinderungen, die Sie als Pendler, Urlauber oder Durchreisender schon vor Fahrtantritt einkalkulieren können.</p> <p>Die Tunnel im Zuge der Bundesstraße zum Beispiel <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wie-haeufig-werden-die-b31-tunnel-gewartet;art372474,12220974" target="_blank" title="Herbst-Check: Wie häufig werden die B31-Tunnel eigentlich gewartet?">müssen regelmäßig gewartet werden</a>. Und auch Bauarbeiten sind in der Regel im Voraus bekannt. Informationen zu aktuell anstehenden Maßnahmen, die für Stau auf der B31 am Bodensee sorgen könnten, finden Sie hier im Überblick.</p> <p></p> <p></p> <h2>Vom 22. bis 24. Oktober: Beide B31-Tunnel in Friedrichshafen nachts gesperrt</h2> <p>Von Mittwoch bis Freitag, 22. bis 24. Oktober, werden im Zuge der B31 in Friedrichshafen der Riedleparktunnel und der Waggershausertunnel zwei Nächte gesperrt sein. Die Sperrungen beginnen dem Landratsamt zufolge jeweils um 19 Uhr und dauern bis 6 Uhr am nächsten Morgen. In dieser Zeit finden gesetzlich vorgeschriebene Wartungs- und Inspektionsarbeiten statt. Zudem werden Reparaturen an der Tunnelbetriebstechnik und der Videoanlage vorgenommen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen wird am ZF-Kreisverkehr umgeleitet und über die Ehlersstraße sowie die Keplerstraße zum Maybachplatz (MTU) geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau wird an der Abschlussstelle Friedrichshafen-West (L328b) über Sparbruck, die Hochstraße und die Maybachstraße zum Maybachplatz umgeleitet. Von dort führt die Umleitung nach rechts über die Keplerstraße und Ehlersstraße zurück zur B31.</p> <p><em>Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend und informieren zu angekündigten Verkehrsmaßnahmen auf der B31.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:18:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeugenaufruf nach neuerlichem Überfall in Überlingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/zeugenaufruf-nach-neuerlichem-ueberfall-in-ueberlingen;art372495,12490772 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/zeugenaufruf-nach-neuerlichem-ueberfall-in-ueberlingen;art372495,12490772]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Polizei fahndet nach einem weißen Opel Corsa, mit dem zwei Männer nach einem Überfall davongefahren seien. Opfer des Überfalls wurde ein 27-Jähriger im Bereich des Schulzentrums.



        <p>Nach einem Überfall auf einen 27-Jährigen am Mittwochabend (24. September), hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. In einer Pressemeldung vom 29. September sucht sie nach Zeugen.</p> <p>Der Vorfall ereignete sich laut Polizei in der Johann-Kraus-Straße. Dabei sei ein 27-jähriger Mann von zwei Unbekannten attackiert worden. Der 27-Jährige war demnach mit seiner Frau auf dem Nachhauseweg, als er von den beiden Männern drohend angesprochen und mit Pfefferspray angegriffen worden sei. Im Anschluss stiegen die Täter in einen dort abgestellten weißen Opel Corsa und ergriffen die Flucht.</p> <h2>Laut Zeugenaussage russisch gesprochen</h2> <p>Die Männer werden als etwa 190 und 180 Zentimeter groß und kräftig gebaut beschrieben. Sie waren dunkel gekleidet und hatten offenbar ihr T-Shirt ins Gesicht gezogen. Die Drohungen sollen sie in russischer Sprache ausgesprochen haben, teilte die Polizei mit.</p> <p>Die Beamten möchten nun den Hergang, die Hintergründe und die Identität der Täter klären. Personen, die insbesondere am vergangenen Mittwochabend auf die beiden Männer oder den weißen älteren Corsa aufmerksam geworden sind, werden gebeten, sich unter Telefon 07551/804-0 bei den Beamten des Polizeireviers Überlingen zu melden.</p> <p>In den letzten Wochen gab es mehrere seltsam klingende Überfälle in der Innenstadt von Überlingen. Darunter ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/senior-mit-totem-fisch-geschlagen-so-lief-der-ungewoehnliche-angriff-am-bodensee-ab;art372495,12478695" title="Angriff auf Senior mit totem Fisch: Das ist über den Vorfall und das Tier bekannt">Angriff mit einem toten Fisch</a> sowie ein Angriff <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/uebergriff-am-bahnhof-jugendliche-mit-farbigen-peruecken-auf-dem-kopf-attackieren-einen-passanten;art372495,12485827" title="Übergriff am Bahnhof: Jugendliche mit farbigen Perücken auf dem Kopf attackieren einen Passanten">von bislang unbekannten Tätern, die mit bunten Perücken gekleidet gewesen sein sollen</a>. Im Fall der Fisch-Attacke ermittelt die Polizei gegen Jugendliche, die die mutmaßlichen Täter sein sollen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zeugenaufruf nach neuerlichem Überfall in Überlingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:48:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[50 Jahre Jugendfeuerwehr: Hier ist der Nachwuchs mit Feuereifer dabei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/50-jahre-jugendfeuerwehr-hier-ist-der-nachwuchs-mit-feuereifer-dabei;art372496,12489554 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 50 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr Uhldingen-Mühlhofen gegründet. Seither sind stets neue Nachwuchslöschkräfte voller Engagement und Lernbereitschaft bei der Sache. Jetzt feierte die Jugendwehr ihr Jubiläum.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vor 50 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr Uhldingen-Mühlhofen gegründet. Seither sind stets neue Nachwuchslöschkräfte voller Engagement und Lernbereitschaft bei der Sache. Jetzt feierte die Jugendwehr ihr Jubiläum.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vor 50 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr Uhldingen-Mühlhofen gegründet. Seither sind stets neue Nachwuchslöschkräfte voller Engagement und Lernbereitschaft bei der Sache. Jetzt feierte die Jugendwehr ihr Jubiläum.



        <p>„Die unzähligen gemeinsamen Stunden bei Übungen, Einsätzen, Sitzungen und Feiern haben nicht nur Vertrauen und Verlässlichkeit entstehen lassen, sie haben auch echte Freundschaften hervorgebracht“. Dass Kameradschaft unter Feuerwehrleuten sehr wichtig sei, hob der stellvertretende Kreisjugendwart Vito Alvino beim Fest zum 50. Geburtstag der Uhldinger Jugendfeuerwehr hervor. Den Feierlichkeiten ging eine Rallye durch den Ort mit Jugendfeuerwehren aus dem Bodenseekreis voraus.</p> <h2>Geschichten von Teamwork, Zeltlagern und dem Übertritt in die aktive Wehr</h2> <p>Der seit dem Vorjahr amtierende Jugendwart Nils Keller fasste 50 Jahre Jugendfeuerwehr mit „fünf Jahrzehnten voller Engagement und Lernbereitschaft“ zusammen. Junge Menschen lernten hier nicht nur alles Wissenswerte rund um die Feuerwehr, sondern auch Werte fürs Leben, wie Verantwortungsbewusstsein, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft. Man feiere nicht nur 50 Jahre Geschichte, sondern auch die vielen Geschichten, die noch geschrieben würden: „Geschichten von Teamwork, spaßigen Zeltlagern und irgendwann vom Übergang in die Einsatzabteilung“. Sein Dank galt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die ihn in der Aufgabe als Jugendwart unterstützen. „Ohne euch wäre dieses Jubiläum nicht möglich.“ Gesamtkommandant Marco Lattner freute sich, dass alle, die das Fest vorbereitet und ausgerichtet hätten, bereits in der Jugendfeuerwehr tätig gewesen seien: „Man sieht, dass man in der Feuerwehr fürs Leben lernt.“</p> <h2>Bürgermeister: „Unglaublicher Einsatz und Leidenschaft“</h2> <p>Bürgermeister Dominik Männle hob hervor, die Jugendfeuerwehr sei ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtwehr. „Alle Bürgerinnen und Bürger wissen, wie entscheidend es ist, im Notfall eine gute und starke Mannschaft zu haben. Dank euch ist unsere Gemeinde sicherer.“ Das 50. Jubiläum sei ein Meilenstein, „der vor allem auf Engagement, Kameradschaft und Verantwortung zurückblicken lässt“. Die Jugendfeuerwehr verbinde er mit „unglaublichem Einsatz und Leidenschaft“: 36 Proben im Jahr zeugten davon, die Truppe bestehe aus 14 aktiven Mitgliedern.</p> <p>Schön sei die Existenz der Kinderfeuerwehr: „Eine wichtige Grundlage, die sicherstellt, dass unser Nachwuchs kontinuierlich wächst und unsere Strukturen nachhaltig gestärkt werden.“ Männles Dank galt allen Jugendwarten und Ausbildern, die die Jugendfeuerwehr seit 50 Jahren am Leben hielten: „Ihr unermüdlicher Einsatz, Ihre Geduld und Ihr fachliches Können legen den Grundstein für die Zukunft unserer Einsatzkräfte.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Jugendfeuerwehr</span><span>Die Jugendfeuerwehr Uhldingen-Mühlhofen wurde am 22. Februar 1975 gegründet. Erste Ansätze, dass Jugendliche sich für die Feuerwehr interessieren, finden sich bereits im Frühjahr 1974 in den Unterlagen. Erster Jugendwart war Kurt Distel, der mit 18 Jugendlichen startete. Der damalige Kreisbrandmeister Hermann Löhle stiftete der neuen Jugendfeuerwehr einen Wimpel. 1988 gab Distel das Amt des Jugendwarts an Guido Baum ab. Es folgten 2002 Marco Bischoffberger, 2008 Marco Lattner, 2016 Sascha Neumann und 2024 Nils Keller. 14 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren treffen sich montags für eineinhalb Stunden, um feuerwehrtechnisches Wissen in Praxis und Theorie zu erlernen. Ergänzend zur Jugendfeuerwehr gibt es seit September 2015 eine Kindergruppe.</span></label></div> <p>Der stellvertretende Kreisjugendwart Vito Alvino stellte fest, dass viele aktive Feuerwehrangehörige einst der Jugendfeuerwehr angehörten und mittlerweile Führungskräfte seien. „Ihr Jugendlichen könnt also sehen, dass vor euch eine tolle Zukunft liegt, denn ihr seid die zukünftigen Verantwortlichen eurer Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen.“</p> <h2>Die Idee kam nach der Jahresübung 1974 ins Rollen</h2> <p>Mit Blick auf die Gründung der Jugendwehr vor 50 Jahren sagte Alvino, dass die Idee dazu beim kameradschaftlichen Teil nach der Jahresübung 1974 in der Gaststätte Bahnhof begonnen habe: Der damalige Kommandant Ernst Fuchs habe gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Heinz Weber und Feuerwehrmitglied Kurt Distel beschlossen, eine solche Wehr ins Leben zu rufen. Im Februar 1975 sei es dann so weit gewesen. Zu den ersten Jugendfeuerwehrlern gehörten demnach Ewald Moser und Joachim Mäder. Beide hätten noch im selben Jahr erfolgreich am Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren in Immenstaad teilgenommen, Leistungsabzeichen gesammelt und gemeinsam Wettkämpfe absolviert.</p> <h2>Ehrenmedaillen für zwei Gründungsmitglieder</h2> <p>In den folgenden Jahren hätten sie nicht nur 18 Lehrgänge durchlaufen, sondern über Jahrzehnte hinweg zentrale und verantwortungsvolle Funktionen innerhalb der Uhldinger Wehr übernommen. Hauptbrandmeister Ewald Moser war von 2008 bis 2018 Gesamtkommandant, sein Stellvertreter war Oberbrandmeister Joachim Mäder. Auch der Nachwuchs sei beiden stets ein besonderes Anliegen gewesen. Die von ihnen 2015 gegründete Kindergruppe der Jugendfeuerwehr sei ein Projekt, „das bis heute begeistert und wächst“. Für ihren langjährigen Einsatz zeichnete Vito Alvino Ewald Moser und Joachim Mäder, die mittlerweile der Alterswehr angehören, mit der Ehrenmedaille der Kreisjugendfeuerwehr Bodenseekreis aus.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Ehrenamt "Gesellschaftliches Engagement" Jugendliche thema-gesellschaft-engagement thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[50 Jahre Jugendfeuerwehr: Hier ist der Nachwuchs mit Feuereifer dabei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:50:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es hat enorme Auswirkungen auf uns": Große Betroffenheit nach Einbruch in Basilika Birnau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/es-hat-enorme-auswirkungen-grosse-betroffenheit-nach-einbruch-in-basilika-birnau-26-09-25;art372496,12488495 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/es-hat-enorme-auswirkungen-grosse-betroffenheit-nach-einbruch-in-basilika-birnau-26-09-25;art372496,12488495]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.



        <p>Mesner Michael Jehle ist immer noch bestürzt nach dem Vorfall. „Ich habe es entdeckt, als ich meine morgendliche Runde begann“, schildert er. Doch was er an diesem Freitagmorgen fand, war alles andere als alltäglich: Das Portal der Wallfahrtskirche stand offen und der Balkenriegel, der die Türflügel von hinten blockieren sollte, war durchbrochen.</p> <p>Fünf Opferstöcke, verschlossene Kästen, in die Gläubige und Besucher Spenden einwerfen können, waren aufgebrochen worden. Die Schlösser wurden mit einem Winkelschleifer bearbeitet, schildert der Mesner. Außerdem versuchten die Einbrecher, die Tür zur Rückseite des Klosterladens aufzubrechen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/einbruch-in-der-basilika-birnau-1000-euro-beute-50000-euro-schaden;art372496,12485085" target="_blank" title="Einbruch in die Birnau! 1000 Euro Beute, 50.000 Euro Schaden">Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mindestens 50.000 Euro.</a></p> <h2>Verantwortliche wollen Konsequenzen ziehen</h2> <p>Weil es so schwer zugerichtet wurde, muss ein Kellerportal erneuert werden. Nicht nur hebelten die Einbrecher die Abdeckleiste ab, sie brachen die gesamte Falzseite auf, also dort, wo der eine Türflügel mit dem anderen ins Schloss fällt. „Das Kellerportal wurde erst kürzlich für 27.000 Euro hergestellt und eingesetzt“, sagt Jehle. Sie ist wie alle Türen eine Schreinerarbeit. Nun kommt sie zurück in die Handwerker-Werkstatt.</p> <p>Das Haupttor wurde bereits gerichtet, so dass es wieder geöffnet und geschlossen werden kann. „Wir mussten schnell zum Alltag zurückkehren“, sagt Michael Jehle.</p> <p>Der Morgengottesdienst wurde kurzerhand im Nebengebäude abgehalten. Nachdem die Polizei den Tatort gegen 9.30 Uhr am Freitag wieder freigegeben hatte, öffneten die Verantwortlichen die Basilika wieder für Besucher. Außerdem wurde ein neuer, dickerer Balkenriegel besorgt. „Wir ziehen auf jeden Fall Konsequenzen daraus, nur welche sind derzeit noch nicht klar.“</p> <h2>Geborgenheit wurde durchbrochen</h2> <p>Mit dem Einbruch selbst gehen die Zisterzienser offen um. Die aufgebrochenen Opferstöcke stehen mit einem ausgedruckten Vermerk in der Basilika, dass es einen Einbruch gab. Wer spenden wolle, müsse dies aufgrund der defekten Opferstöcke an anderer Stelle tun. Zurück bleibt deutlich mehr als Einbruchsspuren: „Es hat enorme Auswirkungen auf uns, weil wir uns sicher wähnten“, sagt der Mesner.</p> <p>Es gebe zwar sowohl Alarmanlage als auch Video-Überwachung, doch die nehme nur bei Licht auf. „Besonders für die zwei Mönche, die hier leben, ist es herb.“ Ihre Geborgenheit sei durchbrochen worden. Auch die Bevölkerung zeige sich laut Jehle bestürzt über die Tat. „Wo kommen wir hin, wenn man schon die Kirche beklaut?“, fragt der Mesner.</p> <h2>Vermutlich kein Zusammenhang mit Einbruch in Meersburger Kirche</h2> <p>Ende August brachen unbekannte Täter in Meersburg die Kirche Mariä Heimsuchung ein, und stahlen dort ebenfalls das Geld aus den Opferstöcken. Bislang gibt es allerdings keine Indizien auf einen Zusammenhang der beiden Taten, sagt Simon Göppert, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg. Auch in die Basilika Birnau wurde 2014 eingebrochen. Damals wurde ebenfalls ein Opferstock angegangen. Der Täter flüchtete allerdings, nachdem ein Pater ihn dabei ansprach, berichtete die Polizei damals.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es hat enorme Auswirkungen auf uns": Große Betroffenheit nach Einbruch in Basilika Birnau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:50:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es hat enorme Auswirkungen auf uns“: Große Betroffenheit nach Einbruch in Basilika Birnau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/es-hat-enorme-auswirkungen-grosse-betroffenheit-nach-einbruch-in-basilika-birnau-26-09-25;art372496,12488495 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.  ]]></description>
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          Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.<br>
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        Vergangene Woche drangen Unbekannte in die Wallfahrtskirche ein. Sie brachen das Hauptportal auf und stahlen Geld aus Opferstöcken. Der entstandene Schaden ist allerdings deutlich höher als die Beute.



        <p>Mesner Michael Jehle ist immer noch bestürzt nach dem Vorfall. „Ich habe es entdeckt, als ich meine morgendliche Runde begann“, schildert er. Doch was er an diesem Freitagmorgen fand, war alles andere als alltäglich: Das Portal der Wallfahrtskirche stand offen und der Balkenriegel, der die Türflügel von hinten blockieren sollte, war durchbrochen.</p> <p>Fünf Opferstöcke, verschlossene Kästen, in die Gläubige und Besucher Spenden einwerfen können, waren aufgebrochen worden. Die Schlösser wurden mit einem Winkelschleifer bearbeitet, schildert der Mesner. Außerdem versuchten die Einbrecher, die Tür zur Rückseite des Klosterladens aufzubrechen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/einbruch-in-der-basilika-birnau-1000-euro-beute-50000-euro-schaden;art372496,12485085" target="_blank" title="Einbruch in die Birnau! 1000 Euro Beute, 50.000 Euro Schaden">Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mindestens 50.000 Euro.</a></p> <h2>Verantwortliche wollen Konsequenzen ziehen</h2> <p>Weil es so schwer zugerichtet wurde, muss ein Kellerportal erneuert werden. Nicht nur hebelten die Einbrecher die Abdeckleiste ab, sie brachen die gesamte Falzseite auf, also dort, wo der eine Türflügel mit dem anderen ins Schloss fällt. „Das Kellerportal wurde erst kürzlich für 27.000 Euro hergestellt und eingesetzt“, sagt Jehle. Sie ist wie alle Türen eine Schreinerarbeit. Nun kommt sie zurück in die Handwerker-Werkstatt.</p> <p>Das Haupttor wurde bereits gerichtet, so dass es wieder geöffnet und geschlossen werden kann. „Wir mussten schnell zum Alltag zurückkehren“, sagt Michael Jehle.</p> <p>Der Morgengottesdienst wurde kurzerhand im Nebengebäude abgehalten. Nachdem die Polizei den Tatort gegen 9.30 Uhr am Freitag wieder freigegeben hatte, öffneten die Verantwortlichen die Basilika wieder für Besucher. Außerdem wurde ein neuer, dickerer Balkenriegel besorgt. „Wir ziehen auf jeden Fall Konsequenzen daraus, nur welche sind derzeit noch nicht klar.“</p> <h2>Geborgenheit wurde durchbrochen</h2> <p>Mit dem Einbruch selbst gehen die Zisterzienser offen um. Die aufgebrochenen Opferstöcke stehen mit einem ausgedruckten Vermerk in der Basilika, dass es einen Einbruch gab. Wer spenden wolle, müsse dies aufgrund der defekten Opferstöcke an anderer Stelle tun. Zurück bleibt deutlich mehr als Einbruchsspuren: „Es hat enorme Auswirkungen auf uns, weil wir uns sicher wähnten“, sagt der Mesner.</p> <p>Es gebe zwar sowohl Alarmanlage als auch Video-Überwachung, doch die nehme nur bei Licht auf. „Besonders für die zwei Mönche, die hier leben, ist es herb.“ Ihre Geborgenheit sei durchbrochen worden. Auch die Bevölkerung zeige sich laut Jehle bestürzt über die Tat. „Wo kommen wir hin, wenn man schon die Kirche beklaut?“, fragt der Mesner.</p> <h2>Vermutlich kein Zusammenhang mit Einbruch in Meersburger Kirche</h2> <p>Ende August brachen unbekannte Täter in Meersburg die Kirche Mariä Heimsuchung ein, und stahlen dort ebenfalls das Geld aus den Opferstöcken. Bislang gibt es allerdings keine Indizien auf einen Zusammenhang der beiden Taten, sagt Simon Göppert, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg. Auch in die Basilika Birnau wurde 2014 eingebrochen. Damals wurde ebenfalls ein Opferstock angegangen. Der Täter flüchtete allerdings, nachdem ein Pater ihn dabei ansprach, berichtete die Polizei damals.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fahndung Eigentumsdelikte Polizeieinsatz thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es hat enorme Auswirkungen auf uns“: Große Betroffenheit nach Einbruch in Basilika Birnau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:23:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Dachstuhlbrand: Bewohner-Sprecher loben große Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/feuer-drama-in-meersburg-am-bodensee-bewohner-loben-enorme-hilfsbereitschaft-26-09-25;art372486,12488478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.  ]]></description>
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          Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.



        <p>Nach dem Dachstuhlbrand am 23. September in der Lichtenwiese in Meersburg sieht es auf dem Gelände der Mehrfamilienhäuser noch verheerend aus. Statt des Dachs ist ein klaffendes Loch zu sehen, an der Stirnseite blättert ein Teil der Dämmung. Rot-weiß-gestreifte Absperrbänder flattern im Wind, auf der Wiese der betroffenen Haushälfte liegen Dachziegel und Reste des Schornsteins. Zerbrochene Ziegel türmen sich vor der Haustür der Nummer 21.</p> <p>Beim Vor-Ort-Termin mit dem SÜDKURIER tragen Bewohner notwendige Dinge aus ihren Wohnungen, sie sind bekleidet mit Gummistiefeln und Schutzmasken – vorsichtshalber, um keine schädlichen Stoffe einzuatmen. Die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten und zweiten Obergeschoss sind zum Betreten freigegeben; dort zu übernachten, wird jedoch nicht empfohlen. Mehr Auskunft möchten die Bewohner nicht geben, zu tief sitzt noch der Schock.</p> <h2>Vom Frühstück weg direkt zum Brandort</h2> <p>An ihrer Stelle berichten auf Nachfrage die beiden Mitglieder des Eigentümerbeirats, Bernd Stecher und Ulli Zimmerer, stellvertretend für Eigentümer und Mieter der insgesamt 24 Wohnungen.</p> <p>Bernd Stecher, der selbst ein paar Häuser weiter wohnt, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/dachstuhlbrand-in-meersburg-feuerwehr-im-grosseinsatz;art372486,12486980" target="_blank" title="Dachstuhlbrand in Meersburg: Feuerwehr mit Großeinsatz">saß am Morgen des Brandes beim Frühstück</a>, als seine Tochter, die in Haus Nummer 21a lebt, aufgeregt anrief und berichtete, dass es nebenan brenne. Beim Blick aus dem Fenster sah er die Flammen lodern. Er sei gleich hinübergelaufen, und als er die Feuerwehrfahrzeuge gesehen habe, habe er das Ausmaß des Einsatzes erst richtig begriffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Einsatz</span><span>Gegen 6.15 Uhr am 23. September wurde der Brand gemeldet, gegen 13.30 Uhr konnten die Bewohner des angrenzenden Hauses 21a wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Bewohner des Brandobjekts Nummer 21 konnten am frühen Abend in die unteren Wohnungen, um nötige Dinge zu holen, ins zweite Obergeschoss wurden sie nur unter Begleitung der Feuerwehr gelassen. Die Wohnungen unter dem Dach, wo der Brand ausgebrochen ist, sind nicht begehbar. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Rund 170 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus dem Gemeindeverwaltungsverband kam die Wehr aus Immenstaad, der Hubsteiger der ZF-Werksfeuerwehr Friedrichshafen und ein Fahrzeug des Landkreises mit Ersatzkleidung für Atemschutzträger. Zudem waren die Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuz aus Meersburg und Salem sowie Rettungskräfte der Johanniter Unfallhilfe vor Ort.</span></label></div> <h2>Mit Decken, Kaffeemaschine und Wasserkocher zum Sammelpunkt</h2> <p>Er rief die Hausverwaltung an, um sie zu informieren. Dann habe er sich gefragt: „Wie kann ich helfen?“ Er brachte die Bewohner, die teils nur in leichter Bekleidung im Freien standen, zum Pavillon des Deutschen Roten Kreuzes. Während er dann Decken, Kaffeemaschine und Wasserkocher zum Sammelpunkt trug, seien andere Nachbarn mit Tassen oder Essen gekommen, um die Helfer bei der Versorgung der Bewohner und Einsatzkräfte zu unterstützen. Später habe er als Bindeglied zwischen Bewohnern, Hausverwaltung und Rettungskräften fungiert, erklärt Stecher.</p> <p>Ulli Zimmerer, der in der nicht vom Feuer betroffenen Haushälfte 21a wohnt, stand gerade unter der Dusche, als es Sturm bei ihm klingelte. Er lief ins Freie und sah die vier bis fünf Meter hohen Flammen aus dem Dach nebenan schlagen. Dann habe er viele Dinge ganz automatisch getan, wie er erzählt: „Manches davon auch total irrational“, sagt er am Tag danach, mit etwas Abstand. „Ich habe meine Wohnungstür abgeschlossen.“ Auch er half, die Bewohner der betroffenen Wohnungen zum Pavillon des Roten Kreuzes zu bringen.</p> <h2>Nachbarn bringen Essen für die Bewohner vorbei</h2> <p>Ulli Zimmerer, der wie auch Bernd Stecher am Brandtag nicht zur Arbeit gehen konnte, ist begeistert über die große Solidarität der Nachbarschaft in dem Stadtviertel. „Es war fantastisch, wie viele Menschen Essen gebracht haben.“ Auch den Einsatz der Hausbewohner lobt er. Im Brandobjekt Nummer 21 sei ein Mieter durch alle Stockwerke gegangen und habe an alle Türen geklopft, um die anderen Bewohner zu informieren und dafür zu sorgen, dass alle das Haus verlassen.</p> <p>Im Haus 21a mussten alle Wohnungstüren aufgebrochen werden, da zunächst unklar war, ob alle Bewohner dort ins Freie gegangen waren. Die Hausverwaltung habe dafür gesorgt, dass die Türen bis zum Abend repariert waren, auch das Treppenhaus sei gereinigt worden. Als Laie beurteile er auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und Rettungskräfte als „sehr gut.“</p> <h2>Bürgermeister lobt Zusammenarbeit der Feuerwehren</h2> <p>B<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-feuer-in-dachgeschosswohnung-in-meersburg-brandursache-weiter-unklar;art372486,12487746" target="_blank" title="Nach Feuer in Dachgeschosswohnung: Brandursache weiter unklar">ürgermeister Robert Scherer, der am Brandtag bis zum frühen Nachmittag vor Ort war</a>, lobt am Abend in der Stiftungsratssitzung ebenfalls die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren: „Das war ein Vorzeige-Einsatz der interkommunalen Zusammenarbeit!“ Neben den Drehleitern aus Meersburg und Uhldingen-Mühlhofen sei der Hubsteiger der ZF-Werksfeuerwehr aus Friedrichshafen zum Einsatz gekommen. Dieser sei angefordert worden, da der Ausleger etwas länger sei und bis an die hinterste Ecke des Gebäudes reichte. So habe man verhindern können, dass das Feuer auf das nächste Haus übergreift.</p> <h2>„Für mich war das ein Großbrand“</h2> <p>Robert Scherer lobte namentlich die freiwilligen Helfer Bernd Stecher und Ulli Zimmerer, ebenso die Mitarbeiter des Ordnungsamts, Ulrike Staiger-Heinzmann und Dejan Jovcic, die es trotz der noch auslaufenden Saison geschafft hätten, für die rund 20 Betroffenen bei Bedarf Unterkünfte zu besorgen. „Es waren wirklich viele Menschen betroffen, für mich war das ein Großbrand“, meinte Scherer, auch wenn es sich fachlich um einen Dachstuhlbrand gehandelt habe.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Dachstuhlbrand: Bewohner-Sprecher loben große Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.



        <p>Der Brandbühltunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist wieder mit regulärer Geschwindigkeit durchfahrbar. Das bestätigt die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120" target="_blank" title="Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter">Dieser war vorübergehend wegen der starken Regenfälle am Dienstagmorgen nur mit verringerter Geschwindigkeit passierbar.</a> Auf einem eingleisigen und 400 Meter langen Streckenabschnitt waren Triebfahrzeugführer angehalten, wegen Wasser auf dem Gleisbett nur 20 Kilometer pro Stunde zu fahren. Infolgedessen kam es zu größeren Verspätungen.</p> <h2>„Verspätung potenziert sich“</h2> <p>Dass diese teilweise bis zu 25 Minuten betrugen, obwohl nur 400 Meter Strecke mit 20 Kilometern in der Stunde durchfahrbar waren, erklärt der Bahnsprecher mit dem Umlaufverkehr. „Jeder Zug kann unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen haben.“ So auch in diesem Fall. Züge müssen an anderer Stelle länger auf einen Gegenzug warten. „Verspätung potenziert sich und kann nicht wieder aufgehoben werden“, erklärt der Bahnsprecher.</p> <h2>Tunnel wieder frei</h2> <p>Inzwischen ist das Wasser offenbar versickert, sodass wieder normales Tempo möglich ist. „Nun kann man den Tunnel wieder mit den regulären 80 Stundenkilometern durchqueren“, bestätigt der Bahnsprecher. Die Unregelmäßigkeiten im Fahrtablauf scheinen sich auch tatsächlich beruhigt zu haben. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn listet derzeit keine Verspätungen auf der Strecke.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Uhldingen-Mühlhofen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 15:08:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/baugenossenschaft-ueberlingen-am-limit-gibt-es-noch-bezahlbaren-wohnraum-26-09-25;art372495,12487172]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Aufsichtsratsvorsitzender Wiest hält Neubauten mit „bezahlbaren und verantwortbaren Mieten“ derzeit nicht für möglich. Baukosten, Finanzierung und Standards seien zu teuer. Mieter diskutieren über Begrifflichkeit.



        <p>Seit inzwischen 76 Jahren verfolgt die Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) das erklärte Ziel, preiswerte Wohnungen anbieten zu können. Was heute bedeutet, dass die Preise wenigstens 10 bis 15 Prozent unter dem liegen, was der offizielle Mietspiegel für eine vergleichbaren Standard ausweist. Mit dem Neubau des Quartiers an der Anna-Zentgraf-Straße mit gut 170 Wohnungen hat die BGÜ das größte Projekt ihrer Geschichte realisiert und verfügt inzwischen über 682 Wohnungen in sieben Quartieren. Die Durchschnittsmiete liegt unter 10 Euro pro Quadratmeter, die Bandbreite ist allerdings sehr groß.</p> <h2>Diskussion über Begriff „bezahlbar“</h2> <p>Doch inzwischen ist es schwieriger denn je, neuen Wohnraum zu schaffen, wie in den Ausführungen von Aufsichtsrat und Vorstand bei der aktuellen Mitgliederversammlung deutlich wurde. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte, die ein solides Wirtschaften, umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und einen Ausbau der Dienstleistungen im Bereich Hausverwaltung auswies, kam es zur Diskussion über den Begriff „bezahlbarer Wohnraum“ und zum akuellen Vorhaben, den vorhandenen Bestand im Hildegardring zu verdichten und so 56 neue Wohnungen zu schaffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zur BGÜ</span><span>Die 1949 gegründete Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) verfügt derzeit über 682 Mietwohnungen. Daran hat sich im vergangenen Jahr 2024 nichts geändert. 56 weitere Wohnungen sollen im Hildegardring entstehen, wobei es noch keinen konkreten Zeitplan gibt, wie Vorstand Dieter Ressel ausdrücklich betonte. Die Mitgliederzahl ist dagegen durch Neuvermietungen von 1423 auf 1453 gewachsen. Die Umsatzerlöse bezifferten sich 2024 insgesamt auf knapp über 8 Millionen Euro, berichtete Vorstand Andreas Huther. Wobei der Anteil der Dienstleistungen für die Verwaltung von Fremdimmobilien deutlich angestiegen und auf rund 6 Prozent gewachsen ist. Der Jahresüberschuss betrug 1,01 Millionen Euro, davon wurden 715.900 Euro gemäß der Satzung den Ergebnisrücklagen zugeführt. Rund 206.000 Euro wurden als 4-Prozentige Dividende auf die Genossenschaftsanteile an die Mitglieder ausgeschüttet. Um den Rest – 89.000 Euro – wird die Bauerneuerungsrücklage erhöht.</span></label></div> <p>Ohne Murren hatten die etwa 100 anwesenden Mitglieder dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Wolfgang Wiest und dem Vorstand mit Dieter Ressel und Andreas Huther Entlastung erteilt, als sich einige Mieter aus der Deckung wagten. „Was verstehen Sie unter ‚bezahlbarem Wohnraum‘?“ fragte Horst Sauer, der – wie er sagte – seit drei Jahren an der Anna-Zentgraf-Straße wohnt, „und was verstehen Sie unter ‚moderater Mieterhöhung‘?“ Er habe „schon wieder“ eine Mieterhöhung erhalten. Sauer: „Wenn es so weiter geht, wird es für uns unbezahlbar.“ Eine andere Bewohnerin des neuen Quartiers sorgte sich um die eigene Wohnqualität, wenn Gebäude am Hildegardring aufgestockt werden.</p> <h2>Schwierig vor allem bei Neubauten</h2> <p>Eine „schwierige Diskussion“ nannte dies Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wiest. Auch für das von Vorstand Dieter Ressel vorgestellte Projekt am Hildegardring sei der Zeitpunkt der Umsetzung noch nicht klar.</p> <p>„Im Neubau lässt sich bezahlbarer Wohnraum derzeit nicht umsetzen“, formulierte Wiest ganz dezidiert. Man müsse von den hohen Baukosten zwischen 5000 und 6000 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Bei sechs Prozent Zinsen müssen man 360 Euro pro Quadratmeter im Jahr in Rechnung stellen, um Gestehung, Finanzierung und Abnutzung auszugleichen. „Dann wären wir bei 30 Euro Miete pro Quadratmeter“, rechnete Wiest vor. Dies sei weder eine bezahlbare noch eine verantwortbare Miete. Deshalb seien Neubauprojekte „sehr schwierig geworden“.</p> <h2>Abhängig vom Mietspiegel</h2> <p>Die BGÜ orientiere sich ansonsten streng am städtischen Mietspiegel, der zahlreiche Kriterien des Wohnwerts berücksichtige. „Und wir versprechen jedem von Ihnen“, sagte Wiest, dass wir um 10 bis 15 Prozent unter dieser Vergleichsmiete bleiben.“ Das verstehe die BGÜ unter einer „bezahlbaren Miete“. Natürlich habe dies eine dynamische Komponente. „Wenn der Mietspiegel nach oben geht, gehen auch unsere Preise nach oben.“ Das sei allerdings auch notwendig, um unter anderem die Aufwendungen für Modernisierung finanzieren zu können.</p> <p>Den Mietpreisspiegel der Stadt halte er für eine faire Grundlage dafür, reagierte der Aufsichtsratsvorsitzende auf den Vorwurf Sauers, diese Orientierungshilfe könne „beliebig manipuliert werden“. Im Gegenteil, sagte Wiest, die aus seiner Sicht moderaten Mieten der BGÜ beeinflussten den Preisspiegel nach unten und damit im positiven Sinne für die Stadt.</p> <p>Noch eine Schippe drauf legte Mitglied Bernd Kuhn. Das Schlagwort „bezahlbarer Wohnraum“ störe ihn schon lange. Er stelle sich dabei die Frage: „Für wen bezahlbar? Für den Ingenieur beim Diehl? Oder für den Handwerker beim Böhler?“ Ein Ingenieur könne sich manches leisten, ein Handwerker vielleicht nicht. Er wünsche sich, sagte Kuhn und wandte sich an Oberbürgermeister Jan Zeitler, dass man den Begriff auch im Stadtrat aus dem Wortschatz streiche, „weil es aus meiner Sicht ‚Kappes‘ ist“. Um tatsächlich „bezahlbaren Wohnraum“ für alle zu schaffen, müsse sich die Politik bewegen und Subventionen ermöglichen.</p> <p>Wenn es gewünscht sei, erläutere er gerne seine Einschätzung, sagte Oberbürgermeister Jan Zeitler, der sich bis dahin auf sein Grußwort beschränkt hatte. Die Mietpreisfestlegung bei der BGÜ sei für ihn sogar ein Musterbeispiel dafür, wie man zu „bezahlbaren Mieten“ komme. Dies gelte ganz unabhängig von der Berufsgruppe. Egal welchen Begriff man für die Einordnung wähle, müsse man den von Wiest dargelegte Fakten bei der Kostenentwicklung ins Auge sehen. Zudem sei in Überlingen Grund und Boden „besonders teuer“, räumte er ein. Stadt, Land und Bund müssten auf ausgeglichen Haushalte achten und könnten den Wohnungsbau nicht ohne weiteres finanzieren. „Wir können keine politischen Preise machen“, sagte Zeitler und brach eine Lanze für das Modell der Stadt, Grundstücke nur im Erbbaurecht zu vergeben. Dies entlaste von den Kosten für den Kauf, doch: „Es bleibt schwierig.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Auch Baugenossenschaft stößt an ihre Grenzen: Was ist „bezahlbarer“ Wohnraum? <p></p>]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:13:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.  ]]></description>
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          Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.<br>
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        Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.



        <p>Auf der Strecke der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Ludwigshafen kommt es in Folge von Regenfällen seit Betriebsstart am Dienstag zu größeren Verzögerungen. Laut Online-Fahrplanauskunft kam es mehrfach zu Verspätungen von teils über 25 Minuten, vereinzelte Züge fielen aus. Grund dafür ist nach Informationen der Bahn Wasser im Brandbühltunnel, wie ein Sprecher der Bahn-Pressestelle in Stuttgart auf Anfrage mitteilt. Das scheint sich in absehbarer Zeit auch nicht zu ändern.</p> <h2>Wasser dringt durch Portal ein</h2> <p>„Aufgrund des Regens ist Wasser in den Brandbühltunnel gelaufen“, sagt der Bahn-Sprecher. Die Regenmenge am Dienstagmorgen war offenbar so groß, dass das Wasser durch den Tunneleingang hineinfloss und Teile des Gleisbetts unter Wasser setzte. Eine Strecke von etwa 400 Metern lasse sich daher derzeit nur mit rund 20 Stundenkilometern durchfahren. Der 260 Meter lange Tunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist Teil der Bodenseegürtelbahnstrecke. Daher ist laut Bahnsprecher derzeit jeder Zug, der zwischen Radolfzell und Friedrichshafen verkehrt, betroffen. Ein Ende sei erst in Sicht, wenn das Wasser versickert ist.</p> <p>Grundsätzlich kann es passieren, dass Gleisbereiche durch Starkregenereignisse betroffen sind, erläutert der Pressesprecher. Das Wasser sei durch die Tunnelöffnung eingedrungen und halte den Bereich noch immer nass. „Deshalb kann man auch keine Prognose abgeben, wann der Tunnel wieder mit regulärer Geschwindigkeit passiert werden kann. Jeder Treibfahrzeugführer schaut, ob das Wasser zurückgeht.“ Aufgrund des laufenden Bahnbetriebs seien auch keine Techniker im Einsatz.</p> <p></p>]]>
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