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    <title>suedkurier.de - Volkertshausen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:14 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:46:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.  ]]></description>
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          Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.<br>
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        Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.



        <p>Der erste Schultag nach den Herbstferien ist mit einem Schreckmoment in Engen gestartet: Ein Linienbus, in dem wenige Minuten später etliche Kinder auf dem Weg zur Schule gewesen wären, ist am frühen Montagmorgen, 3. November, in einen Baum gekracht. Fünf Fahrgäste sind bei dem Unfall in der Jahnstraße verletzt worden, wie die Polizei auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigt. Der Busfahrer sei bei der Kollision unverletzt geblieben.</p> <p>Entgegen den ersten Meldungen in den sozialen Medien befanden sich keine Schülerinnen oder Schüler im Bus. Dies bestätigt auch die Polizei. Immer wieder bleiben am Montagmorgen Kinder und Eltern auf dem Weg zur Schule vor dem Wrack des Linienbusses stehen. Viele von ihnen schlagen die Hände vor den Mund.</p> <p>Ein Kind fragt einen Feuerwehrmann, ob Kinder in dem Bus gewesen wären. Ihnen zeigt sich ein Bild, das Schlimmes vermuten lässt. Der fordere Teil des großen Gelenkbusses ist aufgerissen, von der Tür direkt neben dem Fahrerbereich ist nicht mehr viel übrig. Die Frontscheibe ist komplett demoliert.</p> <p>Kurz vor Schulbeginn am Montag nach den Herbstferien ist der Bereich rund um das Engener Schulzentrum weiträumig gesperrt. Der Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zu dem es gegen 6 Uhr in der Jahnstraße kam. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.</p> <p>Die Bergungsarbeiten sorgen für ein Verkehrschaos rund um das Schulzentrum. „Etwas später am Tag wäre der Bus komplett mit Kindern voll gewesen. Wer weiß, was dann passiert wäre“, schildert Einsatzleiter Benjamin Bach von der Engener Feuerwehr dem SÜDKURIER vor Ort.</p> <p>Auch Schulleiter Thomas Umbscheiden teilt diese Meinung: „Wenn das Ganze wenig später passiert wäre mit vielen Kindern an Bord, dann wäre es anders ausgegangen“, sagt er wenige Stunden nach dem Unfall am Telefon. Der Rektor des Engener Gymnasiums lobt den Umgang von Rettungskräften, Schülern und Eltern mit der Situation. „Alle haben sich vorbildlich verhalten“, so Umbscheiden. Gegen 7 Uhr – kurz nach Bekanntwerden des verunglückten Linienbusses – habe die Schule die Eltern darüber informiert, den Unfallbereich zu umfahren. Weitere Schulbusse seien auf Höhe des Viehmarktes umgeleitet worden. „Wir hatten nur vereinzelte Kinder, die zu spät zum Unterricht erschienen sind“, so Umbscheiden weiter.</p> <h2>Was ist am Montagmorgen in der Jahnstraße passiert?</h2> <p>Wie die Polizei informiert, sei der Linienbus gegen 6 Uhr auf Höhe der Sporthalle nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Mehrere Besatzungen des Rettungsdienstes hätten daraufhin die Erstversorgung und anschließenden Transport ins Krankenhaus übernommen.</p> <p>Aufgrund der andauernden Unfallaufnahme sei die Jahnstraße voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, sei derzeit vollkommen unklar. Laut Polizeisprecherin Katrin Rosenthal habe die Verkehrspolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen.</p> <p>Ein Polizist vor Ort schildert dem SÜDKURIER aber, dass der Busfahrer wohl nicht zu schnell unterwegs gewesen sei. „Gott sei Dank waren keine Schulkinder im Fahrzeug“, sagt er.</p> <p>Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Bach verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Er bestätigt, dass der Linienbus auf gerader Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Baum geprallt. Im Anschluss sei es zu einem riesigen Verkehrschaos durch den Berufs- und Schulverkehr zu Beginn der Unfallaufnahme gekommen.</p> <p>Die Feuerwehr habe den Verkehr sicher umleiten können. „Wir haben alles kontrolliert und den Rettungsdienst mit den Verletzten unterstützt. Sechs Verletzte wurden mit fünf Rettungswägen ins Krankenhaus gebracht“, so Einsatzleiter Bach. Kurz danach revidiert die Polizei die Anzahl an verletzten Personen. Die Polizei spricht offiziell von fünf Verletzten.</p> <p>Im Nachgang hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann das Heizöl der Standheizung aus dem verunfallten Linienbus abgepumpt. „Weil der Tank durch den Aufprall beschädigt worden war“, so Bach weiter. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften der Engener Feuerwehr und mit fünf Fahrzeugen vor Ort.</p> <p>Das Abschleppunternehmen Moll aus Stockach hat sich um den Abtransport des verunglückten Busses gekümmert. Laut Benjamin Kunz von der Abschleppfirma werde die Bergung des Busses mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</p> <p>Dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Gelenkbus handle, erschwere die Arbeit. „Außerdem sind die Gegebenheiten vor Ort schwierig und verengt, aufgrund der Bäume“, so Kunz. Ein Problem mit dem Gewicht des Busses habe es nicht gegeben. „Bergungen von Lastwagen sind aufgrund des Gewichtes komplizierter“, so Kunz weiter.</p> <p>Um den Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07733 99600 bei der Verkehrspolizei in Mühlhausen-Ehingen zu melden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:05:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weltretter pflanzen kleine Elsbeeren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/weltretter-pflanzen-kleine-elsbeeren;art372463,12506322 ]]></link>      <description><![CDATA[  44 Bäumchen verwandeln die Straße bei der Wurmbergkapelle in Allee. Besucher der Steißlinger-Ausstellung spenden die Pflanzen  ]]></description>
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          44 Bäumchen verwandeln die Straße bei der Wurmbergkapelle in Allee. Besucher der Steißlinger-Ausstellung spenden die Pflanzen<br>
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        44 Bäumchen verwandeln die Straße bei der Wurmbergkapelle in Allee. Besucher der Steißlinger-Ausstellung spenden die Pflanzen



        <p><strong>Volkertshausen</strong> Jetzt war es endlich so weit. Im Rahmen der jüngsten Ausstellung der Weltretter Genesis in Steißlingen hatten einige Besucherinnen und Besucher eine Patenschaft für die Pflanzung einer Elsbeere erworben. Das Pflanzen der kleinen Bäume wurde nun in Volkertshausen angegangen.</p> <p>Unterhalb der dortigen Wurmbergkapelle hatte Revierförster Werner Hornstein einen geeigneten Platz für die kleinen Pflanzen gefunden. In Absprache mit dem Eigentümer der Fläche und dem sie bewirtschaftenden Landwirt wurde mit den Elsbeeren eine Allee entlang der Wirtschaftsstraße gebildet.</p> <p>Etwa 50 Paten, Helfer, einschließlich der Kinder, hatten sich am vergangenen Samstag gegen 9¦Uhr getroffen, um 44¦Bäume der Sorte Elsbeere zu pflanzen. Die Elsbeere ist ein heimischer Laubbaum, so klärte Revierförster Werner Hornstein die Teilnehmer der Aktion auf, der bestens für den kommenden Klimawandel geeignet sei. Er vertrage nämlich höhere Temperaturen und sei mit wenig Wasser zufrieden.</p> <h2>Mit Haltestab und Verbissschutz</h2> <p>Die Patinnen und Paten hatten mit ihrem bereits geleisteten Obolus zudem für den notwendigen Haltestab für jedes Bäumchen sowie für den entsprechenden Schutz vor Verbiss durch Wildtiere gesorgt. Die Pflanzen selbst hatte die Forstbaumschule König in Frickingen gespendet.</p> <p>Es war ein großes Erlebnis für Alt und Jung, die Löcher zu graben und unter fachkundiger Anleitung die Bäumchen in die Erde zu setzen. Wichtig war, eine Hilfsstange zu setzen und sie mit dem nötigen Schutz vor Wildverbiss zu bewahren – mittels einer festen, luft- und lichtdurchlässigen Kartonage, umweltfreundlich und ohne Plastikanteile.</p> <p>Jeder Baumspender durfte dann seine Elsbeere mit seinem Namensschild versehen. Nach wenigen Stunden konnte das fertige Ergebnis der Arbeit besichtigt werden. Weltretterinnen und Weltretter sowie Helfer waren stolz, einen Beitrag für unsere Welt geleistet zu haben, was bei der Pflanzung zum Ausdruck gebracht wurde.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Pflanzen Garten "Forstwirtschaft Jagd"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weltretter pflanzen kleine Elsbeeren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870]]></guid>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:16:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 14:44:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: So geht es für Bürgermeisterin Judith Joy Klotz weiter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/ein-tag-nach-der-buergermeisterwahl-in-volkertshausen-das-hat-judith-joy-klotz-vor;art372463,12502742 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kurz nach der Bürgermeisterwahl blickt die 31-Jährige im Gespräch mit dem SÜDKURIER auf die zurückliegenden Wochen und auf den Wahlabend zurück. Außerdem gibt sie einen Einblick, was sie nun vorhat.  ]]></description>
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          Kurz nach der Bürgermeisterwahl blickt die 31-Jährige im Gespräch mit dem SÜDKURIER auf die zurückliegenden Wochen und auf den Wahlabend zurück. Außerdem gibt sie einen Einblick, was sie nun vorhat.<br>
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        Kurz nach der Bürgermeisterwahl blickt die 31-Jährige im Gespräch mit dem SÜDKURIER auf die zurückliegenden Wochen und auf den Wahlabend zurück. Außerdem gibt sie einen Einblick, was sie nun vorhat.



        <p><strong>Frau Klotz, hinter Ihnen liegt ein spannender Wahlabend mit vielen Gratulanten. Wie sieht ihr erster Tag nach der Wahl zur neuen Bürgermeisterin von Volkertshausen aus?</strong></p> <p><em>Judith Joy Klotz:</em> Gestern Abend war auch Lena Burth, die Bürgermeisterin von Ostrach, in Volkertshausen mit dabei. Sie hat mir spontan für heute frei gegeben. Die Zeit kann ich tatsächlich auch ganz gut brauchen, denn für heute Abend hat sich die Feuerwehr von Volkertshausen bei uns zuhause angesagt, um einen Baum für mich zu stellen. Da muss ich noch ein bisschen was vorbereiten. Das ist eine sehr schöne Aktion und passt dazu, dass ich mich von Anfang an in Volkertshausen sehr willkommen gefühlt habe. Hier hat alles gleich so gut gepasst, dass ich gar nicht anders konnte als mich hier zu bewerben. Volkertshausen ist einfach ein richtig tolles Dorf.</p> <p><strong>Zur Verkündung des Wahlergebnisses sind sehr viele Bürger, aber auch viele offizielle Vertreter in die Alte Kirche kommen. Wie hat sich der Abend für Sie angefühlt?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Es war ein toller Abend und selbst das Dirigieren vom Badnerlied hat mir richtig viel Spaß gemacht. Später haben wir sogar noch das Volkertshausener Lied von Karl Meßmer miteinander gesungen, das ich vor Kurzem gelernt habe. Es war großartig, dass so viele Menschen in die Alte Kirche gekommen sind. Ich habe mich auch ganz besonders gefreut, dass 20 Kollegen aus Ostrach nach Volkertshausen gekommen sind. Das war ein schönes Zeichen.</p> <p><strong>Der Wahlkampf war aufgrund der späten Bewerbungen relativ kurz, trotzdem scheinen Sie die Volkertshausener gerade auch durch ihre starke Präsenz überzeugt zu haben. Wie sah das genau aus?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Ich war jeden Tag unterwegs im Ort. Ich habe versucht alle Gruppen und Vereine abzudecken. Ich war bei allen Treffen und Veranstaltungen. Vieles davon war auch gar nicht so öffentlich und zum Teil auch ganz spontan. Gerade, weil eben nicht so viel Zeit für den Wahlkampf blieb. Was ich gemacht habe, habe ich alles fleißig auf Instagram dokumentiert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Judith Joy Klotz ist 31 Jahre alt und wohnt derzeit in Ludwigshafen. Sie wurde in Böblingen geboren und ist in der Nähe von Heidenheim aufgewachsen. Sie hat Jura an der Universität in Konstanz studiert und dort auch ihr Referendariat absolviert – unter anderem mit einer Verwaltungsstation im Singener Rathaus. Aktuell leitet sie das Ordnungsamt und kümmert sich um die Wirtschaftsförderung in Ostrach bei Pfullendorf. Bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, errang sie 69,02 Prozent der Stimmen und entschied die Wahl somit im ersten Wahlgang für sich.</span></label></div> <p><strong>Bei der SÜDKURIER-Wahlarena hatten Sie angekündigt, dass Sie im Falle Ihrer Wahl im Februar 2026 in das Amt starten würden. Bleibt es dabei?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Das steht noch nicht ganz fest. Ich möchte mein Amt in Ostrach geordnet übergeben und bin derzeit hier auch noch in die Vorbereitungen für die Landtagswahl im kommenden Jahr involviert. Das möchte ich gerne noch abschließen. Klar ist aber, dass ich auch schon vor meinem offiziellen Amtsantritt versuchen werde, an allen Besprechungen und Sitzungen in Volkertshausen teilzunehmen. Es soll einen möglichst sanften Übergang geben.</p> <p><strong>Mit was werden Sie sich als frisch gebackene Bürgermeisterin denn zuerst befassen?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Ich will mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Der Austausch mit der Verwaltung ist mir wichtig, aber auch zu meinem Vorgänger Marcus Röwer. Ich möchte möglichst viel Wissen aufbauen. Ich möchte mich ausstatten, um das Richtige zu tun. Zunächst werde ich aber auch begonnene Projekte zu Ende bringen und Martin Gschlecht entlasten, der seit dem Weggang von Marcus Röwer die Amtsgeschäfte übernommen hat. Ich habe ein Anliegen für mein neues Amt. Ich möchte, dass alle mutig sind und engagiert mitmachen. Bürgerbeteiligung war schon bei Herrn Röwer ein Thema, da möchte ich gerne anknüpfen, ebenso beim Thema Jugendbeteiligung.</p> <p><strong>Im Moment leben Sie mit Ihrem Partner in Ludwigshafen. Gibt es schon Pläne für einen Umzug nach Volkertshausen?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Hier in Volkertshausen können wir, also mein Partner und ich, uns eine Zukunft vorstellen. Der ganze Wahlkampf war wie ein Film. Es kommt mir vor wie ein Traum und ich kann es noch nicht richtig begreifen. Wir ziehen um, sobald wir etwas Passendes gefunden haben. Also wir wären auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus. Wer etwas anzubieten hat, darf sich gerne melden.</p> <p><strong>Zum Schluss noch einmal eine persönliche Frage. Wie wichtig ist Ihnen die Nennung Ihres zweiten Vornamens?</strong></p> <p><em>Klotz:</em> Ich finde, der Name passt ganz gut zu mir. Joy bedeutet Freude und das ist mein Lebensmotto. Ich bringe den Leuten gerne Freude. Insofern stehe ich hinter meinem Namen.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: So geht es für Bürgermeisterin Judith Joy Klotz weiter]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:23:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuenf-buergermeisterwahlen-im-suedwesten-alle-ergebnisse-und-entwicklungen-im-ueberblick-20-10-25;art417930,12502499 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.  ]]></description>
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          Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.<br>
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        Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.



        <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Im Landkreis Konstanz, im Bodenseekreis und im Schwarzwald-Baar-Kreis fanden am 19. Oktober insgesamt fünf Bürgermeisterwahlen statt.</li> <li>In Volkertshausen wurde zum ersten Mal eine Frau ins Bürgermeisteramt gewählt.</li> <li>In Furtwangen muss eine Stichwahl entscheiden.</li> <li>Markus Keller feiert bei der Wahl in Blumberg einen klaren Sieg.</li> <li>Johannes Henne darf sich auf eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Immenstaad freuen.</li> <li>In Daisendorf kommt es in der Stichwahl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen.</li> </ul> </div> <h2>Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen</h2> <p>Eindeutig verlief die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen (Landkreis Konstanz): <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443" target="_blank" title="Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl">Knapp 70 Prozent der Bürger wählten Judith Joy Klotz</a>. Die 31-Jährige ist die erste Frau, die in der Hegau-Gemeinde zum Rathausoberhaupt gewählt wird.</p> <p>In der Alten Kirche in Volkertshausen herrschte bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses großes Gedränge – der Sieg von Judith Joy Klotz wurde mit reichlich Applaus bedacht.</p> <h2>Stichwahl muss das Bürgermeister-Rennen in Furtwangen entscheiden</h2> <p>In Furtwangen muss die Stichwahl entscheiden über das Amt des neuen Bürgermeisters entscheiden. Zwar konnte Florian Merz mit 46 Prozent der Stimmen klar das beste Ergebnis erzielen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/buergermeisterwahl-furtwangen-noch-kein-sieger-zwei-kandidaten-gehen-in-die-stichwahl;art372502,12502466" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl Furtwangen: Noch kein Sieger – zwei Kandidaten gehen in die Stichwahl">jedoch verfehlte er die nötige absolute Mehrheit</a>.</p> <p>In drei Wochen tritt Merz in der Stichwahl gegen Isolde Grieshaber an, die mit gut 26 Prozent die zweitmeisten Stimmen erhielt. Gewählt wird am 9. November – danach steht fest, wer künftig im Rathaus in Furtwangen das Sagen hat.</p> <h2>Spitzenergebnis für Amtsinhaber Keller, aber niedrige Wahlbeteiligung in Blumberg</h2> <p>Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) setzt auf Beständigkeit: Amtsinhaber Markus Keller konnte sich bei der Bürgermeisterwahl durchsetzen und tritt seine dritte Amtszeit an. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/blumberg/die-blumberger-haben-gewaehlt-markus-keller-startet-in-seine-dritte-amtszeit;art372508,12502349" target="_blank" title="Die Blumberger haben gewählt: Markus Keller startet in seine dritte Amtszeit">Er wurde mit sensationellen 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt</a>.</p> <p>Weniger sensationell war die Wahlbeteiligung: Nur knapp 30 Prozent der Blumberger gingen zur Urne. Die Agenda für seine nächste Amtszeit hat Keller aber schon klar abgesteckt: „Wir investieren weiter konsequent in unsere Infrastruktur – Straßen, Wege, Breitband, Wasser und Abwasser.“</p> <h2>Johannes Henne bleibt Bürgermeister in Immenstaad</h2> <p>In Immenstaad (Bodenseekreis) ist der bisherige Bürgermeister auch der neue: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-in-immenstaad-johannes-henne-wiedergewaehlt;art372478,12502386" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Johannes Henne wiedergewählt">Johannes Henne wurde mit gut 70 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit wiedergewählt</a>.</p> <p>Damit setzte sich der 38-Jährige klar gegen seinen einzigen Gegenkandidaten Stephan Lederle durch, der auf rund 23 Prozent Stimmanteil kam. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.</p> <h2>Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser macht das Rennen</h2> <p>Manuel Strasser gegen Andreas Lipp hieß es bei der Stichwahl in Daisendorf (Bodenseekreis). Die beiden Kandidaten lieferten sich ein enges, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378" target="_blank" title="Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt">am Ende hatte Strasser mit 53 Prozent der Stimmen knapp die Nase vorn</a>. Die Wahlbeteiligung lag bei über 60 Prozent und damit erfreulich hoch.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
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          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
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          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kandidatenaufstellung Bürgermeisterwahl Kommunalwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-land-landtagswahl thema-politik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:59:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wahlkampf mit Polizeischutz: Zivile Beamte sitzen bei Kandidatenvorstellung im Publikum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-2025-kandidatenvorstellung-in-der-wiesengrundhalle-15-10-25;art372463,12499292 ]]></link>      <description><![CDATA[  600 Bürger wohnen der Kandidatenvorstellung für die Bürgermeisterwahl in der Wiesengrundhalle bei. Die Gemeinde hatte wegen eines Mitbewerbers die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.  ]]></description>
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          600 Bürger wohnen der Kandidatenvorstellung für die Bürgermeisterwahl in der Wiesengrundhalle bei. Die Gemeinde hatte wegen eines Mitbewerbers die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-2025-kandidatenvorstellung-in-der-wiesengrundhalle-15-10-25;art372463,12499292]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        600 Bürger wohnen der Kandidatenvorstellung für die Bürgermeisterwahl in der Wiesengrundhalle bei. Die Gemeinde hatte wegen eines Mitbewerbers die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.



        <p>Ein Mann versetzte den sonst eher beschaulichen Ort Volkertshausen für kurze Zeit in erhöhte Alarmbereitschaft: Bürgermeisterkandidat Kurt Künz. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Kandidatenvorstellung der Gemeinde war groß, genauso groß aber auch die Sorge der Verantwortlichen, der unberechenbar wirkende Mehrfachbewerber könnte den Abend in einem Eklat enden lassen. Passiert davon ist nichts, doch das Polizeiaufgebot und die Sicherheitsvorkehrungen in und um die Wiesengrundhalle waren beachtlich.</p> <p>Künz ist neben Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher einer der Kandidaten der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, und hat sich am Montagabend den Bürgerinnen und Bürgern zum ersten Mal im Wahlkampf öffentlich präsentiert. Bei der Podiumsdiskussion des SÜDKURIER vergangene Woche war Künz ausgeladen worden. Der Grund: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kandidatenvorstellung-in-aach-eskaliert-herausforderer-droht-dass-er-eine-waffe-dabei-hat;art372439,12484408" target="_blank" title="Kandidatenvorstellung eskaliert: Herausforderer droht, dass er eine Waffe dabei hat">Er hatte seinem Mitkandidaten in Aach, Manfred Ossola, bei der städtischen Kandidatenvorstellung gedroht.</a></p> <p>Aussagen wie „Ich habe eine Waffe dabei“ schürten dabei die Angst im Publikum. Bei der Waffe handelte es sich schließlich um ein Handy – doch das konnten die Bürger vorher nicht wissen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterkandidaten-stellen-sich-bei-sk-wahlarena-vor;art372463,12496534" target="_blank" title="Persönliches, Finanzen, Wohnen: Bürgermeisterkandidaten stellen sich bei SK-Wahlarena vor">Für Hassbotschaften und Bedrohung gibt es auf dem SÜDKURIER-Podium keinen Raum, erklärte Redaktionsleiter Matthias Güntert.</a> Aus diesem Grund war es für Künz das erste Zusammentreffen mit den Volkertshausenern.</p> <h2>Wahlkampf in Volkertshausen: Polizei sitzt in Zivil im Publikum</h2> <p>Um eine Situation wie in Aach zu vermeiden, hat die Gemeindeverwaltung Volkertshausen hohe Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen. Man habe auf deutliche Polizeipräsenz gesetzt, wie Amtsverwalter Martin Gschlecht gegenüber dem SÜDKURIER erklärte. So hätten zwei Polizisten in Uniform Kurt Künz und seinen Rucksack im Vorfeld kontrolliert.</p> <p>Zwei weitere Polizeibeamte saßen in Zivil im Publikum, um eingreifen zu können, sollte es an dem Abend nötig sein. Denn bei knapp 600 Menschen in der Halle, könnte es schnell eskalieren, so der Amtsverwalter. „Das war erfreulicherweise nicht der Fall. Dennoch ist es erschreckend und auch traurig, dass solche Maßnahmen notwendig sind“, äußerte Gschlecht seine Besorgnis.</p> <p>Es sei erfreulich und auch ein schönes Zeichen, dass so viele Bürgerinnen und Bürger sich für die Wahl interessieren. Umso wichtiger sei es daher laut Gschlecht gewesen, dass die Bürger sich an diesem Abend sicher fühlen. „Deswegen haben wir die Polizei auch gebeten, das Polizeiauto vor der Wiesengrundhalle abzustellen, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Und um zu zeigen: Wir haben die Situation im Griff“, erklärte er. Dies bestätigte auch Polizeisprecherin Katrin Rosenthal auf Nachfrage. „Der Abend endete ohne Vorkommnisse“, so Rosenthal.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Die Bürger von Volkertshausen sind am kommenden Sonntag, 19. Oktober, dazu aufgerufen, ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Vier Kandidaten werden auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Sollte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erlangen, also mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, findet ein zweiter Wahlgang am Sonntag, 9. November, statt.</span></label></div> <h2>Der wirre Auftritt von Bürgermeister-Kandidat Kurt Künz</h2> <p>Dennoch sorgte Kurt Künz mit seinem Auftritt für Irritationen im Publikum. Sein Leben sei ein riesiges Kuddelmuddel – und genau so präsentierte er sich auch den Bürgern in der Halle. Ähnlich wie bei der Kandidatenvorstellung in Aach wirkte er zunächst nervös und gehetzt, als er erzählte, er habe zwei Jahre in der Justizvollzugsanstalt verbracht und sei mehrere Wochen im Zentrum für Psychiatrie behandelt worden.</p> <p>Aggressiver wurde er, als er über die Bürgermeisterwahl in Aach sprach und beklagte den herzlosen Empfang dort. „Das hat mir unglaublich gestunken. Die Stimmung war dermaßen gegen mich. Das war unfair und gemein.“ Erneut behauptete er, Bürgermeister Manfred Ossola sei bei der dortigen Wahl abgewählt worden.</p> <h2>Mitbewerber werden eins nach dem anderen „massakriert“</h2> <p>Doch zurück von Aach nach Volkertshausen. Visionen für Volkertshausen habe er keine, weil seine Taschen leer seien, so Künz. Stattdessen würde ihm das Landratsamt 650.000 Euro schulden, behauptete er. Schärfer wurde der Ton gegenüber seiner Mitkandidaten. „Sie werden eins nach dem anderen massakriert – natürlich nicht mit dem Messer, sondern juristisch“, schob er hinterher, als ein Raunen durchs Publikum ging. Einige der anwesenden Zuschauer mussten bei den absurden Bemerkungen sogar lachen. Inhaltliche Fragen aus dem Publikum gab es keine.</p> <p>Dafür nutzen die übrigen Kandidaten ihre Chance, sich den Bürgern zu präsentieren und ihre Ideen und Vorstellungen vorzubringen. Thorsten Scigliano, amtierender Bürgermeister der Gemeinde Mühlingen, hob hervor, dass er mehr als 30 Jahre Erfahrung im Handwerk, Industrie und Verwaltung mitbringe, auch in Führungspositionen. Wohnraum schaffen, Digitalisierung im Rathaus vorantreiben und Ganztagsbetreuung im Kindergarten seien einige Punkte, die er angehen möchte.</p> <p>Sollte er gewählt werden, müssten in Mühlingen die Vorbereitung für die Bürgermeisterwahl beginnen. Scigliano strebe eine reibungslose Übergabe an, was etwa Mitte Dezember abgeschlossen sein sollte. Parallel wolle er sich in Volkertshausen einarbeiten.</p> <p>Judith Joy Klotz ist Amtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. Sie setzt auf die Verdichtung des Innenraums und barrierefreien Wohnraum, außerdem soll das medizinische Angebot weiterentwickelt werden. Sie könne sich vorstellen, nach Volkertshausen zu ziehen. Auf die Bürgerfrage, ab wann sie starten könnte, antwortete sie mit: „Ich würde den 1. Februar vorschlagen“.</p> <p>Frank Schumacher lebt seit 2013 in Volkertshausen – das sieht er als Vorteil. „Ich glaube, dass ich die Bedürfnisse der Bürger besser verstehen kann als ein Außenstehender.“ Er setzt auf solide Finanzen, zudem möchte er die interkommunale Zusammenarbeit vertiefen und das Gewerbe fördern.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl Bürgerinitiative thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wahlkampf mit Polizeischutz: Zivile Beamte sitzen bei Kandidatenvorstellung im Publikum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:47:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.



        <p>Die bisher eigenständigen Volksbanken Bodensee-Oberschwaben (Friedrichshafen, Ravensburg, Tettnang) und die Volksbank Konstanz (Konstanz, Radolfzell, Steißlingen und einige Hegaugemeinden) sind juristisch zu einem Haus verschmolzen. Das teilt das Kreditinstitut mit. Anlass ist die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Danach ist Tettnang der Sitz der neuen Groß-Volksbank, weitere Hauptstellen sind in Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Ravensburg und Weingarten.</p> <p>Was heißt das für die nach Volksbank-Angaben rund 137.000 Kunden im Geschäftsgebiet zwischen Amtzell im württembergischen Allgäu und Hilzingen im Hegau?</p> <h2>Volksbank-Fusion am Bodensee: Ab Frühjahr 2026 gibt‘s eine neue IBAN</h2> <p>Für sie ändert sich durch die Fusion kurzfristig nicht viel. Wer bisher sein Konto bei der Volksbank Konstanz hatte, bekommt eine neue Bankverbindung, insbesondere die IBAN wird sich ändern. Voraussetzung dafür ist aber die technische Verschmelzung der Systeme, die für März 2026 angekündigt ist. Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht worden. Kunden der alten Volksbank Friedrichshafen kennen das, sie haben im Zuge einer früheren Fusion schon neue Bankdaten erhalten.</p> <p>Ebenfalls neu wird für die Kunden im Kreis Konstanz, dass keiner der vier neuen Vorstände seinen Dienstsitz vor Ort haben wird. Das künftige Führungs-Quartett ist oberschwäbisch dominiert, wobei die Vorstandsmitglieder Dirk Bogen und Jürgen Nachtnebel als Interimsvorstände der Volksbank Konstanz bereits über tiefe Einblicke verfügen und Kontakte vor Ort aufgebaut haben. Die frühere Konstanzer Vorständin Sabine Meister war im August überraschend aus der Leitung der künftigen seeumspannenden Volksbank ausgeschieden.</p> <p>Nicht betroffen von der Bankfusion am Bodensee sind die Kundinnen und Kunden der weiterhin selbstständigen Volksbanken in der Region, unter ihnen die Volksbanken Hagnau (141 Millionen Euro Bilanzsumme), Oberteuringen (375 Millionen), Pfullendorf (266 Millionen) und Überlingen (2,1 Milliarden Euro Bilanzsumme). Zum Vergleich: Die neue Volksbank Bodensee-Oberschwaben erwartet eine Bilanzsumme von rund fünf Milliarden Euro. Die größte Volksbank im Land, die Gestalterbank mit Schwerpunkten in Offenburg, Villingen-Schwenningen und Singen, weist 14,2 Milliarden Euro aus.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 16:50:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Persönliches, Finanzen, Wohnen: Bürgermeisterkandidaten stellen sich bei SK-Wahlarena vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterkandidaten-stellen-sich-bei-sk-wahlarena-vor;art372463,12496534 ]]></link>      <description><![CDATA[  Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher stellen sich den Fragen des SÜDKURIER in der Alten Kirche. Es wird klar: Die Kandidaten haben viele Ideen für den Ort – und eine klare Haltung zu Fusionsplänen.  ]]></description>
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          Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher stellen sich den Fragen des SÜDKURIER in der Alten Kirche. Es wird klar: Die Kandidaten haben viele Ideen für den Ort – und eine klare Haltung zu Fusionsplänen.<br>
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        Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher stellen sich den Fragen des SÜDKURIER in der Alten Kirche. Es wird klar: Die Kandidaten haben viele Ideen für den Ort – und eine klare Haltung zu Fusionsplänen.



        <p>Informativ und locker, so lässt sich die SÜDKURIER-Wahlarena am Mittwochabend wohl am besten beschreiben. Das Interesse an den Bürgermeisterkandidaten war riesig – gut 300 Bürger sind zur Veranstaltung in die Alte Kirche gekommen. Für viele war dies die erste Gelegenheit, die Kandidaten kennenzulernen, die ihre Bewerbung kurz vor Fristende abgegeben haben. Die Wahlarena hat gezeigt: Die Kandidaten sind sich in weiten Teilen einig – auch, was eine mögliche Fusion mit anderen Gemeinden angeht.</p> <p>Auf dem SÜDKURIER-Podium haben sich drei Bürgermeisterkandidaten vorgestellt: Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Kandidat Kurt Künz wurde für die Veranstaltung explizit ausgeladen. Das hatte einen guten Grund: Künz hatte seinem Mitkandidaten Manfred Ossola in Aach, wo er ebenfalls kandidierte, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kandidatenvorstellung-in-aach-eskaliert-herausforderer-droht-dass-er-eine-waffe-dabei-hat;art372439,12484408" target="_blank" title="Kandidatenvorstellung eskaliert: Herausforderer droht, dass er eine Waffe dabei hat">bei der städtischen Kandidatenvorstellung gedroht.</a></p> <p>Einem Verhalten, dem man auf dem SÜDKURIER-Podium keinen Raum geben möchte, wie Matthias Güntert, Leiter der Singener Lokalredaktion, zu Beginn klarstellte. Er und Hegau-Redakteurin Helene Kerle führten durch den Abend. „Heute Abend geht es darum, den ernstzunehmenden Kandidaten die Möglichkeit zu geben, ihre Visionen, Ideen und Zukunftspläne für Volkertshausen vorzustellen“, schloss Güntert ab.</p> <h2>Wollen wir Freunde werden?</h2> <p>Da es sich bei der SÜDKURIER-Wahlarena um das erste Aufeinandertreffen der Kandidaten handelte, galt es sich erst einmal in lockerer Runde vorzustellen. Zum Start wurde daher ein imaginäres Bürgermeister-Freundebuch aufgeschlagen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kandidaten</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Der 53-jährige Thorsten Scigliano</a> leitet seit 2020 das Rathaus von Mühlingen und lebt mit seiner Familie in Aach. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz ist 31 Jahre alt</a>, wohnt in Ludwigshafen und ist derzeit Ordnungsamtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314" target="_blank" title="Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister">Der 48-jährige Diplominformatiker Frank Schumacher</a> lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren in Volkertshausen und engagiert sich als Jugendleiter beim SV Volkertshausen.</span></label></div> <p>So wollte Thorsten Scigliano als Kind Tierarzt werden, seine Lieblingsfarbe ist grün und am liebsten reist er in den Schwarzwald. Judith Joy Klotz und Frank Schumacher wollten beide berittene Polizisten werden, die Lieblingsfarben sind rot (Klotz) und gelb (Schumacher). Klotz reist gern nach Portugal, Schumacher macht Urlaub auf Korsika. Soweit der gemütliche Teil des Abends.</p> <h2>Wer soll das bezahlen?</h2> <p>Vom Freundschaftsbuch ging es nahtlos zu ernsteren Themen über: Die finanzielle Lage der Gemeinde. Ein Sorgenkind aller Bürgermeister des Landkreises. In Volkertshausen ist der Haushalt zwar ausgeglichen, doch ab 2028 müssen voraussichtlich Kredite aufgenommen werden, so der aktuelle Stand. Für Klotz sei es wichtig, zu priorisieren und Prozesse zu optimieren. An Personalkosten dürfe allerdings nicht gespart werden. Dafür müsse der Druck auf Bund und Land erhöht werden, die immer mehr Aufgaben an die Kommunen abgeben, ohne diese ausreichend zu finanzieren.</p> <p>Scigliano plädiert dafür, die Ausgaben sinnvoll zu verteilen. Er würde die Verwaltung modernisieren und auf Synergien setzen – sowohl in der Verwaltung, als auch mit anderen Gemeinden, wie es beispielsweise mit dem Standesamt in Steißlingen schon der Fall ist. Die Botschaft lautete Zusammenarbeit ja, Fusion ganz bestimmt nicht. Schumacher sieht Nachholbedarf bei den kommunalen Betriebskosten. Auch der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit müsse vertieft werden.</p> <h2>Fusionsvorschläge haben Bewerbungen beeinflusst</h2> <p>Alle drei Kandidaten haben ihre Bewerbungen kurz vor Schluss eingeworfen. Die Gründe hierfür sind ähnlich: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">Dass Altbürgermeister Alfred Mutter, der bei den Bürgern sehr beliebt sei und seine Bewerbung als Erster abgegeben hatte</a>, war ein Faktor. Aber auch die Fusionspläne, die die Bürgerinitiative Hegau in den Ring geworfen hatte, habe die Bewerbungsfreudigkeit beeinflusst. Alle drei sprachen sich gegen einen Zusammenschluss aus, was bei dem Publikum gut ankam. Sie seien jedoch offen für die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und beantworteten damit auch die Bürgerfrage von Erhard Fengler.</p> <h2>Neue Ideen für den Ort</h2> <p>Bürger Bernd Filisch wollte wissen, wie die Kandidaten den Kern von Volkertshausen beleben wollen. Klotz schlug eine Umnutzung gewerblicher Räume vor, doch sie wolle auch Gewerbetreibende unterstützen, um Schließungen zu vermeiden. „Denkbar wären Pop-Up-Geschäfte, wo man sich ausprobieren kann“, sagte sie. Scigliano machte deutlich, dass es nicht Aufgabe des Bürgermeisters sei, Gewerbetreibende finanziell zu unterstützen. „Wir sind Ansprechpartner und räumen Stolpersteine aus dem Weg, aber wir dürfen keine Steuergelder für einzelne Betriebe aufwenden.“ Auch Schumacher betonte, dass der Bürgermeister eine Vermittlerrolle einnehme. „Es geht darum, gemeinsame Lösungen zu finden.“</p> <p>Ein Thema, das den zukünftigen Bürgermeister beschäftigen wird, ist die verpflichtende Ganztagsbetreuung ab 2026 und die damit verbundene Suche nach pädagogischem Personal. Klotz möchte in den sozialen Medien hierfür werben. Außerdem sieht sie Chancen in der Aus- und Weiterbildung von Zugewanderten. Auch Schumacher möchte den Beruf in den sozialen Medien besser präsentieren. Scigliano würde indes mehrere Generationen zusammenbringen, um hier Erleichterung zu schaffen. „Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind möglich.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wahl und Kandidatenvorstellung</span><span>Die Bürger von Volkertshausen sind am Sonntag, 19. Oktober, dazu aufgerufen, ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Vier Kandidaten werden auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Wer noch unentschlossen ist, wo er oder sie sein Kreuzchen machen soll, hat bei der Kandidatenvorstellung der Gemeinde nochmals die Möglichkeit, sich ein Bild über die Kandidaten zu machen. Die Kandidatenvorstellung findet statt am Montag, 13. Oktober, um 19 Uhr in der Wiesengrundhalle.</span></label></div> <p>Mit dem Neubaugebiet Ob der Steig soll neuer Wohnraum entstehen. Schumacher plädiere dafür, die Fläche besser zu nutzen und mehr Doppel- und Reihenhäuser zuzulassen. Klotz könne sich neue Wohnformen vorstellen und setze auf Mehrgenerationshäuser. „Für ältere Menschen können kleinere Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.“ Auch Scigliano sieht darin eine Möglichkeit, den Markt zu entlasten. Er setze zudem auf den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus.</p> <h2>Butter bei die Fische</h2> <p>Bei einer Kandidatenvorstellung stehen aber auch unbequeme Fragen auf der Agenda. So wollte Helene Kerle von Scigliano, derzeit Bürgermeister in Mühlingen, wissen, warum er nach Volkertshausen wechseln möchte. Die Gemeinden seien in vielen Dingen ähnlich, allerdings sei Mühlingen eine Flächengemeinde, in Volkertshausen hingegen alles konzentrierter. „Hier könnte ich meine Ideen auf eine andere Weise einbringen“, so Scigliano. Er betonte, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei.</p> <p>Im Falle einer Nichtwahl würde er Bürgermeister in Mühlingen bleiben – und auch dort für eine zweite Amtszeit kandidieren. „Bürgermeister in Mühlingen zu sein ist für mich mehr als nur eine Aufgabe“, sagte er.</p> <p>„Ist der Hegau bereit für mehr Frauenpower im Rathaus?“, fragte Matthias Güntert Kandidatin Klotz. Sie sei davon mehr als überzeugt. „Ich denke, ich kann neuen Schwung reinbringen“, sagte sie. Fehlende Berufserfahrung seien kein Hindernis. „Ich habe eine gute Ausbildung und auch einige Praktika in diesem Bereich absolviert.“</p> <p>Mit Schumacher bewirbt sich ein Quereinsteiger für das Bürgermeisteramt. „Ich habe nicht die Expertise in der Verwaltung, das hole ich nach. Für mich steht der Mensch im Vordergrund. Ich möchte für alle Bürger gleichermaßen da sein“, sagte er.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Stolperstein Bürgermeisterwahl Ehrenamt Kommunalpolitik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 12:28:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kuriose Entdeckung: Riesiges Paprikameer auf einem Feld sorgt für Verwunderung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kuriose-entdeckung-riesiges-paprikameer-auf-einem-feld-sorgt-fuer-verwunderung-13-10-25;art372458,12496270 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tonnenweise Gemüse liegt auf einer Ackerfläche bei Schlatt unter Krähen wie ein bunter Teppich. Wie die Lebensmittel dahin gekommen sind und was die Aktion soll, bleibt ein Rätsel. Klar ist: Das ist ein absolutes No-Go!  ]]></description>
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          Tonnenweise Gemüse liegt auf einer Ackerfläche bei Schlatt unter Krähen wie ein bunter Teppich. Wie die Lebensmittel dahin gekommen sind und was die Aktion soll, bleibt ein Rätsel. Klar ist: Das ist ein absolutes No-Go!<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tonnenweise Gemüse liegt auf einer Ackerfläche bei Schlatt unter Krähen wie ein bunter Teppich. Wie die Lebensmittel dahin gekommen sind und was die Aktion soll, bleibt ein Rätsel. Klar ist: Das ist ein absolutes No-Go!



        <p>Es kommt leider viel zu oft vor, dass Müll nicht in die eigens dafür vorgesehenen Behälter geworfen, sondern wild am Straßenrand oder im Wald entsorgt wird. „Warum Sperrmüll anmelden, wenn es auch anders geht?“, scheinen sich manche Menschen zu denken.</p> <p>Zwischen Volkertshausen und dem Singener Stadtteil Schlatt unter Krähen wird die Müllentsorgung nun auf ein komplett neues Level gehoben: hier liegt kiloweise buntes Gemüse herum – und es ist wohl kein Einzelfall.</p> <h2>Tonnenweise Paprika zwischen Volkertshausen und Schlatt unter Krähen – aber warum?</h2> <p>Ist das ein neuer Selbstbedienungsladen oder möchte hier jemand seinen Mitmenschen etwas Gutes tun? Denn jetzt, wo die kalte Jahreszeit immer näher rückt, ist ein starkes Immunsystem ja wichtiger denn je. Gerade Vitamine dürfen dann nicht fehlen, allen voran Vitamin C. Besonders reich an Vitamin C ist aber nicht, wie immer vermutet wird, die Orange. Sie liefert pro 100 Gramm etwa 50 Milligramm Vitamin C.</p> <p>Die wahre Vitaminbombe ist die Paprika. Je nach Reifegrad liegt der Vitamin-C-Gehalt zwischen 100 und 150 Milligramm pro 100 Gramm Gemüse. Und Paprika ist leichter zu finden, als man denkt. Nämlich an besagter Stelle im Hegau. Dort hat ein aufmerksamer SÜDKURIER-Leser beim Spaziergang mit seinem Hund kürzlich einen kuriosen Fund zwischen Volkertshausen und Schlatt unter Krähen gemacht: Auf den Feldern findet sich Gemüse in Massen, allen voran die vor Vitamin C strotzende Paprika.</p> <p>Ein Verzehr empfiehlt sich allerdings nicht. Denn es handelt sich hierbei nicht um eine neu angelegte Plantage, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/tausende-pflanzen-und-sattelzuege-voller-altholz-blick-hinter-die-kulissen-der-gaertnersiedlung;art372458,12210597" target="_blank" title="Tausende Pflanzen und Sattelzüge voller Altholz: Blick hinter die Kulissen der Gärtnersiedlung">wie im benachbarten Beuren an der Aach</a>, sondern augenscheinlich um entsorgtes Gemüse – Paprika, Salatgurken und Auberginen liegen herrenlos auf dem grünen Feld wie ein bunter Teppich verstreut herum.</p> <p>Ist das ein neuer Selbstbedienungsladen? Die erfreuen sich gerade an Sonn- und Feiertagen großer Beliebtheit, wenn man doch einmal beim Einkauf etwas vergessen hat. Doch weit und breit ist kein Geldkässchen zu sehen. Vielleicht also eine Kunstausstellung? Doch auch dafür fehlt ein entsprechendes Hinweisschild.</p> <h2>Paprikameer im Hegau: Wie kommt das Gemüse da hin?</h2> <p>Eigentlich ist es aber auch völlig egal, warum das Gemüse dort liegt; bei den Mengen wird einem so oder so ganz schwindelig – als hätte ein Laster seine Ware unterwegs einfach ausgekippt oder ein Flugzeug seine Ladung abgeworfen. Wie das Gemüse dahin gekommen ist? Es bleibt ein Rätsel.</p> <p>Dabei wäre eine Entsorgung der Lebensmittel doch gar nicht nötig gewesen. Das Gemüse sieht nicht verdorben aus, sondern kann – zumindest zum Zeitpunkt der Entdeckung – locker mit den Exemplaren im Supermarkt mithalten: Die leuchtend satten Farben heben sich deutlich von den Erdtönen rundherum ab und scheinen keine Mängel aufzuweisen.</p> <p>Doch, dass diese Menge an guten Lebensmitteln einfach so in der Natur weggeworfen wird, macht einfach sprachlos. Was einen bitteren Beigeschmack hinterlässt: Laut Anwohnern handle es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Es sei schon öfter zu einer solchen Entsorgung von Lebensmitteln gekommen. Dabei ist klar: Das ist ein absolutes No-Go!</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 11:51:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Wir haben einen echten Freund verloren“: Volkertshausen trauert um Rainer Kenzler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wir-haben-einen-echten-freund-verloren-volkertshausen-trauert-um-rainer-kenzler;art372463,12495573 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 62-jährige ehemalige CDU-Gemeinderat und Motor im Vereinsleben der Hegau-Gemeinde ist verstorben. Er hinterlässt nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch im Vereinsleben große Lücken.  ]]></description>
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          Der 62-jährige ehemalige CDU-Gemeinderat und Motor im Vereinsleben der Hegau-Gemeinde ist verstorben. Er hinterlässt nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch im Vereinsleben große Lücken.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der 62-jährige ehemalige CDU-Gemeinderat und Motor im Vereinsleben der Hegau-Gemeinde ist verstorben. Er hinterlässt nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch im Vereinsleben große Lücken.



        <p>Ein ganzes Dorf trägt Trauer. Denn Volkertshausen hat einen nimmermüden Kämpfer für das Ehrenamt, einen Motor in seinem Vereinsleben und ein kommunalpolitisches Schwergewicht verloren. Oder wie es Amtsverwalter Martin Gschlecht gegenüber dem SÜDKURIER formuliert: „Wir haben einen echten Freund verloren.“</p> <p>Rainer Kenzler ist im Alter von 62 Jahren verstorben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/traurige-gewissheit-vermisster-62-wird-tot-bei-volkertshausen-gefunden;art372463,12491429" target="_blank" title="Traurige Gewissheit: Vermisster wird tot in einem Waldstück gefunden">Er ist am Dienstagmorgen, 30. September, nach einer tagelangen Suche tot in einem Waldstück in der Nähe der Hegau-Gemeinde aufgefunden worden.</a> Die Polizei schließt nach aktuellem Ermittlungsstand ein Fremdverschulden aus. Der 62-Jährige galt seit Mittwoch, 24. September, als vermisst.</p> <p>Bis zuletzt hatten Familie, Freunde und Verwandte gehofft, dass Rainer Kenzler nichts zugestoßen ist. Doch dann herrschte traurige Gewissheit. Rainer Kenzlers Tod war eine Nachricht, die ganz Volkertshausen in Schockstarre versetzte.</p> <h2>„Er war eigentlich überall!“</h2> <p>Martin Gschlecht beschreibt den Verstorbenen als einen Bürger, der immer geholfen habe. „Nicht nur, wenn es gebrannt hat“, sagt der Volkertshausener Amtsverwalter, der sich selbst an der Suche nach dem 62-Jährigen beteiligt hatte. „Man sagt das ganz oft und oftmals stimmt es nicht. Aber in diesem Falle – bei Rainer Kenzler – schon: Er war unersetzlich“, so Gschlecht weiter. Er sei eigentlich überall gewesen.</p> <p>Das zeigte sich auch an den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Rainer Kenzler in und für Volkertshausen ausübte. Von 2009 bis 2024 saß er für die CDU im Gemeinderat. Ab 2017 war er als Mitglied des Gutachterausschusses tätig. „Fast 30 Jahre wirkte er als Vorsitzender unseres Kulturausschusses und engagierte sich in dieser Zeit unermüdlich für unsere Vereine“, so Gschlecht. Er habe eine klare und ehrliche Meinung gehabt. „Und gerade mit seinem Fachwissen im Handwerk war er für weitreichende Entscheidungen in unserer Gemeinde ein wichtiger Ratgeber.“</p> <h2>Ein ganzes Leben für die Gemeinde</h2> <p>Rainer Kenzler war zudem über 43 Jahre lang im Männergesangsverein aktiv. Von 1991 bis 2001 und dann noch einmal ab 2019 bis zuletzt als dessen erster Vorsitzender. Er hat zudem jahrelang die Kulissen für die Aufführungen die Theatergruppe gemalt. Der Malermeister engagierte sich auch über die Gemeindegrenzen hinaus und war auch als Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Westlicher Bodensee aktiv.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gemeindefusion-im-hegau-initiative-sieht-viele-vorteile-und-traeumt-vom-eigenen-autokennzeichen;art372463,12480245" target="_blank" title="Gemeindefusion wird Wahlkampf-Thema: Initiative will kein Bürgermeister-Wahl-Club sein">Zuletzt hatte Rainer Kenzler mit zwei weiteren Mitstreitern eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen.</a> Gemeinsam verfolgten sie das Ziel, Volkertshausen und weitere Gemeinden im Hegau zu einer Großgemeinde zusammenzuführen. „Er hat sich mit seiner ganzen Person für seine Gemeinde und die Bürger, die darin leben, eingesetzt“, so Gschlecht.</p> <p>Nun muss Volkertshausen Abschied nehmen von einem nimmermüdem Kommunalpolitiker und Vereinsmenschen. Die Trauerfeier für Rainer Kenzler findet am Montag, 13. Oktober, um 14 Uhr in der Kirche St. Verena in Volkertshausen statt. Die anschließende Urnenbeisetzung erfolgt dann im engsten Familienkreis.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Bestattung Trauer Selbstmord thema-gesellschaft-zusammenleben thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[„Wir haben einen echten Freund verloren“: Volkertshausen trauert um Rainer Kenzler]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:00:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn Masken mehr sagen als Worte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wenn-masken-mehr-sagen-als-worte;art372463,12495458 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Verquer-Maskentheater spiegelt die tiefsten Missverständnisse über den Mann und begeistert das Publikum  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Verquer-Maskentheater spiegelt die tiefsten Missverständnisse über den Mann und begeistert das Publikum<br>
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        Das Verquer-Maskentheater spiegelt die tiefsten Missverständnisse über den Mann und begeistert das Publikum



        <p><strong>Volkertshausen</strong> Es war ein kühler, dunkler Herbstabend, als sich die Alte Kirche Volkertshausen in ein geheimnisvolles Theater verwandelte. Draußen fegte der Wind durch die alten Bäume, drinnen herrschte gespannte Erwartung: Das Verquer-Maskentheater Hegau Bodensee lud ein zur Premiere seines neuen Stückes „Das wahre Gesicht des Mannes“.<br /> Die Gesellschaft ist bekannt für außergewöhnliches Theaterspiel – Masken statt Mimik, Körpersprache statt Dialoge. Und genau das machte den Abend so besonders: ein Schauspiel ganz ohne Worte, aber voller Geschichten.</p> <p>Die Bühne wurde zur Projektionsfläche männlicher Eitelkeiten, Unsicherheiten und Absurditäten – mal bitterböse, mal zärtlich, immer mit einem Augenzwinkern. „Hahndrang“ ist, wie es der Untertitel verspricht, eine „abendfüllende Augenweide auf das stärkste Geschlecht“. Unverbesserlich, bissig, plakativ – und durchaus unter der Gürtellinie. Die Figuren, grotesk und erschreckend menschlich zugleich, spiegelten jene „tiefsten Missverständnisse über den Mann“, die jeder kennt, aber kaum jemand offen ausspricht. Das Publikum schwankte zwischen Lachen und Nachdenken, zwischen Erkennen und Fremdschämen – genau darin lag die Stärke der Inszenierung.</p> <p>Die Alte Kirche bot den perfekten Rahmen. Zwischen hohen Decken und kaltem Stein wirkte das Spiel der Masken fast sakral, die Lichtstimmungen sorgten für Gänsehaut. Das leise Rascheln der Zuschauer mischte sich mit Musik und Soundeffekten, die aus dem Nichts kamen und die Spannung noch verstärkten. Trotz der Kälte im Raum war die Stimmung warm: Fast alle Plätze waren besetzt, und immer wieder hallte lautes Lachen durch das Kirchenschiff. Man merkte, dass das Verquer-Maskentheater die Menschen erreicht hat – mit Witz, Fantasie und einer großen Portion Mut zur Übertreibung. „Hahndrang“ ist mehr als nur eine Satire über Männer – es ist ein liebevoll-ironischer Spiegel menschlicher Schwächen, der zeigt: Wer lacht, versteht. Und wer versteht, lacht noch einmal.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schauspiel Festspiele Oper]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wenn Masken mehr sagen als Worte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:12:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.  ]]></description>
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          Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.



        <p>Im Jahr 1968 wurde in Baden-Württemberg die Gemeindereform auf den Weg gebracht, um die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden zu stärken. An ihrem Ende stand die neue Gemeinde Hilzingen, eine Flächengemeinde. Zu ihr hatten sich der gleichnamige Kernort und fünf weitere, bis dahin selbständige Dörfer zusammengeschlossen.</p> <h2>Was ist eine Flächengemeinde?</h2> <p>Als Flächengemeinde werden Kommunen mit mehreren Ortsteilen beschrieben, die nicht zusammengebaut sind, sondern sich weitläufig über eine größere Fläche erstrecken und – gesehen auf die Gemarkungsfläche – eine geringe Bevölkerungsdichte haben. Auf Hilzingen trifft das zu. Neben dem Kernort umfasst die Gemeinde die Teilorte Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen. Darüber hinaus gibt es weitere Weiler und anderweitige, völlig verschieden große Ansiedlungen: Das dicht bebaute Twielfeld zum Beispiel, das noch ländlich wirkende Dietlishof und die im Vergleich dazu kleineren Weiler Hofwiesen, Pfaffwiesen und Storzeln. Dass eine derart strukturierte Kommune stärkeren Aufwand in Verwaltung und Unterhaltung der Infrastruktur erfordert, liegt auf der Hand.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So ist die Gemeindereform in Hilzingen abgelaufen</span><span>Als erster Ortsteil ließ sich das bis dahin selbständige Duchtlingen 1969 nach Hilzingen eingemeinden. 1971 vollzogen Schlatt am Randen und Weiterdingen den Zusammenschluss, Binningen und Riedheim folgten 1974. Laut Gemeindeverwaltung gehören neben den zwischen 1970 und 1974 eingegliederten Orten Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen noch viele weitere Weiler zur Gesamtgemeinde Hilzingen. Neben Hofwiesen sind das die Orte Dietlishof, Twielfeld, Seeweiler und Storzeln sowie die Höfe Katzental, Paradieshof und Riederhof, Sennhof und Stoffelhof, das Hohenstoffeln-Basaltwerk, die Höfe Altkrähenhof und Hofgut Hohenkrähen, die Höfe Homboll, Lochmühle und Pfaffwiesen sowie die Häuser Heiliggrab. (drm)</span></label></div> <p>Im Eingemeindungsvertrag wurde jedem der damals selbständigen Dörfer diverse Einrichtungen wie zum Beispiel eine eigene Sporthalle, eine eigene Aussegnungshalle oder Feuerwehrgerätehäuser dauerhaft zugesichert. Gerade aus diesen Zusagen aber ergeben sich nicht unbeträchtliche Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/es-braucht-weniger-standards-oder-mehr-geld-finanziell-wird-es-in-hilzingen-zunehmend-knapp;art372443,12258833" target="_blank" title="Es braucht weniger Standards oder mehr Geld: Finanziell wird es in Hilzingen zunehmend knapp">Der Hilzinger Kämmerer Stefan Mattes</a> betrachtet diese in jedem Teilort vorhandene Infrastruktur mit dem Blick des Haushaltshüters. Er sieht hier prinzipiell die eine oder andere Einsparmöglichkeit, zumal nicht jede dieser Einrichtungen voll ausgelastet ist. Er führt an, dass größere Einrichtungen im Allgemeinen kostengünstiger arbeiten. An den herrschenden Verhältnissen rütteln will er aber nicht. „Weil es in den Ortsteilen eine Erwartungshaltung gibt“, sagt er. Und außerdem würden dorfeigenen Vereine, Kindergärten und andere Institutionen wie zum Beispiel eigene Feuerwehr-Abteilungen das dortige Wir-Gefühl stärken. Und dass es diesen Zusammenhalt, dieses Gemeinschaftsgefühl gebe, sei durchaus positiv.</p> <p>Gleicher Meinung ist auch sein Vorgesetzter, Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Jedes Dorf habe so noch seine eigene Identität, seine Festivitäten mit langer Tradition. Die Bürger seien vielfach sehr mit dem Dorf verwurzelt und brächten sich für ihr Dorf ein. „Diese Vielfalt finde ich spannend und schön.“ Mit gewährleistet werde das durch die vor der Eingemeindung ausgehandelten Ortschaftsverfassungen, die jedem Ortsteil jeweils einen Ortschaftsrat und einen aus dessen Mitte gewählten Ortsvorsteher gewähren – Duchtlingen ausgenommen. Und natürlich auch durch die unechte Teilortswahl, die jedem Teilort eine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat zusichere, die ihr Dorf gut kennen und sich so zielgerichtet für die Interessen ihres Dorfes einsetzen können. „Die unechte Teilortswahl gibt es noch in vielen, aber nicht in allen Flächengemeinden. Tengen hat sie jüngst abgeschafft,“ so der Rathaus-Chef.</p> <h2>Herausforderung bei Wahlen</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/25-sitze-aber-einer-bleibt-leer-gemeinderat-hilzingen-hat-viele-neue-gesichter;art372443,12067932" target="_blank" title="Wegen unechter Teilortswahl: Gemeinderat hat mehr Sitze, doch einer bleibt leer">Dieses Wahlverfahren führt allerdings auch zu Situationen, die man in anderen Kommunen nicht kennt.</a> Markus Wannenmacher, seit 24 Jahren der Hauptamtsleiter auf dem Rathaus, kann ein Lied davon singen. Nicht nur sind die Wahlhelfer sehr lange mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt, sondern das komplizierte, nicht leicht zu durchblickende Wahlverfahren, führe auch zu einer großen Anzahl falsch ausgefüllter Wahlzettel und damit zu überdurchschnittlich vielen ungültigen Stimmen.</p> <p>Wie der Kämmerer geht Mayer neben den positiven Aspekten ebenfalls auf die andere Seite einer Flächengemeinde ein. Dies sei unbestritten natürlich der erhöhte Finanzbedarf und der große Personal-, Unterhaltungs- und Arbeitsaufwand.</p> <h2>160 Kilometer Gemeindestraßen sind zu unterhalten</h2> <p>Zu den letzteren beiden Bereichen weiß der Leiter des Bauhofs der Gemeinde vieles beizutragen. Das 16-köpfige Bauhof-Team ist ständig damit beschäftigt, den Laden am Laufen zu halten. Es gelte fünf Kindergarten-Anwesen, sechs Sport- und Mehrzweckhallen, elf Sportplätze und zwei Bolzplätze zu betreuen, nennt Günter Furtwängler die maßgeblichen Zahlen: Die Länge der Gemeindestraßen beziffert er mit 160 Kilometern, die der Feldwege, die zu unterhalten seien, mit 300 Kilometern. Dazu sechzig Kilometer Bach- und Grabenläufe.</p> <p>Dort gebe es Durchlässe, Übergänge, kleine Brücken, bei denen Reparaturen anfielen. Und dann die Straßenbeleuchtung mit ihren 1500 Lampen, für die der Bauhof zuständig ist. Neunzig Kilometer Kanal sind auf der 5500 Hektar großen Gemarkung verlegt, fünf Regenrückhaltebecken, sechs Pumpwerke und zwei Rückstaukanäle gilt es im Blick zu behalten. Die Wasserversorgung wird über 130 Kilometer Haupt- und Versorgungsleitungen, drei Tiefbrunnen, elf Hochbehälter, vier Pumpwerke und eine große Aufbereitungsanlage gesichert. „Und alles will gehegt und gepflegt und instand gehalten werden,“ so Furtwängler.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899]]></guid>
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        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:37:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757]]></guid>
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        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 14:53:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Premiere bei der SÜDKURIER-Wahlarena: Erstmals treffen sich alle Kandidaten auf einer Bühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/suedkurier-wahlarena-in-aach-kandidaten-treffen-zum-ersten-mal-aufeinander;art372463,12492162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.  ]]></description>
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          Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.



        <p>Am Sonntag, 19. Oktober, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger von Volkertshausen mit ihrer Wahl, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Kommune lenken wird. Insgesamt werden vier Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Der SÜDKURIER lädt am Mittwoch, 8. Oktober, um 19 Uhr zur großen Wahlarena in die Alte Kirche. Hier stellen sich die Kandidaten den Fragen der beiden Moderatoren Matthias Güntert und Helene Kerle.</p> <p>Auf dem SÜDKURIER-Podium werden sich drei Bürgermeister-Kandidaten vorstellen. Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz</a> wurde für die aktuelle Veranstaltung explizit ausgeladen, nachdem er seinem Mitkandidaten in Aach, wo Künz ebenfalls kandidierte, auf der Bühne gedroht hatte.</p> <h2>Sie wollen Bürgermeister werden</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Thorsten Scigliano</a> bewirbt sich ein amtierender Bürgermeister um den Chefposten in Volkertshausen. Der 53-Jährige leitet seit 2020 das Rathaus von Mühlingen und lebt mit seiner Familie in Aach. Mitkandidatin <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz</a> ist 31 Jahre alt, wohnt in Ludwigshafen und ist aktuell Ordnungsamtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. Dritter im Bunde ist Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314" target="_blank" title="Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister">Frank Schumacher</a> aus Volkertshausen. Der 48-jährige Diplominformatiker lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren im Ort und engagiert sich hier als Jugendleiter beim SV Volkertshausen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena bietet die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den drei Kandidaten zu machen. Sie stellen sich an diesem Abend nicht nur einfach vor, sondern müssen sich auch von den beiden Moderatoren auf den Zahn fühlen lassen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll den SÜDKURIER-Lesern direkt die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen an die Kandidaten zu richten. Wer lieber nicht ans Saalmikrofon treten möchte oder terminlich verhindert ist, aber dennoch Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die Lokalredaktion unter der Adresse singen.redaktion@suedkurier.de schicken.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 14:53:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Premiere bei der SÜDKURIER-Wahlarena: Erstmals treffen sich alle Kandidaten auf einer Bühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/suedkurier-wahlarena-in-aach-kandidaten-treffen-zum-ersten-mal-aufeinander;art372463,12492162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.  ]]></description>
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          Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.<br>
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        Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.



        <p>Am Sonntag, 19. Oktober, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger von Volkertshausen mit ihrer Wahl, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Kommune lenken wird. Insgesamt werden vier Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Der SÜDKURIER lädt am Mittwoch, 8. Oktober, um 19 Uhr zur großen Wahlarena in die Alte Kirche. Hier stellen sich die Kandidaten den Fragen der beiden Moderatoren Matthias Güntert und Helene Kerle.</p> <p>Auf dem SÜDKURIER-Podium werden sich drei Bürgermeister-Kandidaten vorstellen. Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz</a> wurde für die aktuelle Veranstaltung explizit ausgeladen, nachdem er seinem Mitkandidaten in Aach, wo Künz ebenfalls kandidierte, auf der Bühne gedroht hatte.</p> <h2>Sie wollen Bürgermeister werden</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Thorsten Scigliano</a> bewirbt sich ein amtierender Bürgermeister um den Chefposten in Volkertshausen. Der 53-Jährige leitet seit 2020 das Rathaus von Mühlingen und lebt mit seiner Familie in Aach. Mitkandidatin <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz</a> ist 31 Jahre alt, wohnt in Ludwigshafen und ist aktuell Ordnungsamtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. Dritter im Bunde ist Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314" target="_blank" title="Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister">Frank Schumacher</a> aus Volkertshausen. Der 48-jährige Diplominformatiker lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren im Ort und engagiert sich hier als Jugendleiter beim SV Volkertshausen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena bietet die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den drei Kandidaten zu machen. Sie stellen sich an diesem Abend nicht nur einfach vor, sondern müssen sich auch von den beiden Moderatoren auf den Zahn fühlen lassen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll den SÜDKURIER-Lesern direkt die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen an die Kandidaten zu richten. Wer lieber nicht ans Saalmikrofon treten möchte oder terminlich verhindert ist, aber dennoch Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die Lokalredaktion unter der Adresse singen.redaktion@suedkurier.de schicken.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
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        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 15:19:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Traurige Gewissheit: Vermisster wird tot in einem Waldstück gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/traurige-gewissheit-vermisster-62-wird-tot-bei-volkertshausen-gefunden;art372463,12491429 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fast eine Woche galt ein 62 Jahre alter Mann aus Volkertshausen als vermisst. Kurz nachdem offiziell wird, dass es sich beim Vermissten um Rainer Kenzler handelt, endet die Suche tragisch.  ]]></description>
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          Fast eine Woche galt ein 62 Jahre alter Mann aus Volkertshausen als vermisst. Kurz nachdem offiziell wird, dass es sich beim Vermissten um Rainer Kenzler handelt, endet die Suche tragisch.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Fast eine Woche galt ein 62 Jahre alter Mann aus Volkertshausen als vermisst. Kurz nachdem offiziell wird, dass es sich beim Vermissten um Rainer Kenzler handelt, endet die Suche tragisch.



        <p>Es ist eine Nachricht, die ganz Volkertshausen in Schockstarre versetzt: Rainer Kenzler ist tot. Wie Polizeisprecher Marcel Ferraro auf SÜDKURIER-Nachfrage am Dienstagmittag mitteilt, ist der 62-jährige Volkertshausener tot aufgefunden worden. „Wir können ein Fremdverschulden aktuell ausschließen“, sagt Ferraro. Alles deutet derzeit daraufhin, dass er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hat. Damit herrscht nach tagelangem Bangen nun traurige Gewissheit.</p> <p>Dabei sah die Situation am Dienstagmorgen noch ganz anders aus. Am Morgen hatten sich mehrere Suchtrupps in einer von der Gemeinde und der Polizei initiierten Suchaktion aufgemacht, um nach Spuren von Rainer Kenzler zu suchen. Dafür suchten sie die Bereiche rund um das Aach-Ufer und die Freiflächensolaranlage ab. Sie alle verfolgten ein Ziel: Sie wollten Rainer Kenzler finden.</p> <p>Die Polizei suchte seit Freitag öffentlich nach einem 62 Jahre alten Mann aus Volkertshausen und nannte ihn anfangs Rainer K. Seit Montag wurde auch seitens der Gemeinde der volle Name genannt und damit ist öffentlich: Bei dem Vermissten handelte es sich um den ehemaligen CDU-Gemeinderat und Malermeister Rainer Kenzler. Er wurde bereits seit Mittwoch, 24. September, um 19 Uhr vermisst, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/rainer-k-62-aus-volkertshausen-wird-vermisst-wer-hat-ihn-gesehen;art372463,12489585" target="_blank" title="Die Suche geht weiter! 62-jähriger Rainer K. aus Volkertshausen wird noch immer vermisst">wie die Polizei am Freitagnachmittag, 26. September, berichtete</a>.</p> <p>Doch nun ist die Suche beendet: „Wir konnten ihn gegen 11 Uhr tot auffinden“, teilt Polizeisprecher Ferraro weiter mit. Bereits etwas mehr als eine Stunde nach dem Beginn der Suchaktion wurde die Leiche von Rainer Kenzler in einem Waldstück, das sich im Suchfenster befunden habe, gefunden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hilfe bei Suizidgedanken</span><span>Die Telefonseelsorge ist anonym und kostenlos unter den Nummern (0800) 11 10 111 und (0800) 11 10 222 rund um die Uhr erreichbar. Der Anruf ist kostenfrei. Er taucht weder auf der Telefonrechnung auf noch im Einzelverbindungsnachweis. Auch per Chat ist das Angebot erreichbar unter <a href="https://online.telefonseelsorge.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">online.telefonseelsorge.de</a> Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention:<a href="https://www.suizidprophylaxe.de/" target="_blank" title="" rel="noopener"> www.suizidprophylaxe.de</a></span></label></div> <h2>Tiefe Betroffenheit in der Gemeinde</h2> <p>Reinhard Veit wirkt am Telefon sichtlich geschockt. Er hatte mit dem Verstorbenen und weiteren Mitstreitern eine Bürger-Initiative ins Leben gerufen, die den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zu einer Hegauer Großgemeinde forcieren will. „Ich stehe unter Schock. Wie kann sowas passieren?“, fragt Veit am Telefon. Die traurige Nachricht sei ein schwerer Schlag für die Initiative, aber auch für ganz Volkertshausen. „Jetzt haben wir Gewissheit, so traurig das auch für die Familie und die Hinterbliebenen ist“, sagt Veit. Sein ganzes Mitgefühl gelte nun der Familie von Rainer Kenzler.</p> <p>Angesprochen darauf, ob das Verschwinden auch etwas mit der Idee einer Großgemeinde zu tun haben könne, sagt Veit: „Es gibt unterschiedliche Meinungen zu unserer Idee, aber ich habe selbst keine Anfeindungen erlebt und weiß auch von keinen anderen aus der Bürger-Initiative.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Info-Abend wird abgesagt</span><span>Auch die Bürger-Initiative reagierte am Dienstag auf den tragischen Tod von Rainer Kenzler und hat die Informationsveranstaltung am Montag, 6. Oktober, abgesagt. „Es gibt jetzt Wichtigeres“, sagte Sprecher Reinhard Veit. Alle Aktivitäten den Bürger-Initiative würden nun erst einmal ruhen. Ursprünglich wollte die Initiative im Mohren über die Idee einer Hegauer Großgemeinde informieren.</span></label></div> <p>Auch Martin Gschlecht, Amtsverwaltung und Hauptamtsleiter, zeigt sich nach dem Bekanntwerden des Todes tief betroffen. „Für die Gemeinde ist dies ein sehr großer Verlust“, sagt er. Rainer Kenzler sei in Vereinen und in der Kommunalpolitik in vielen Bereichen seit Jahren sehr aktiv gewesen. „Er war immer bereit zum Einsatz für die Gemeinschaft“, so Gschlecht.</p> <p>Die Gedanken aller Volkertshausener seien nun bei der Familie des Verstorbenen. „Viel schlimmer geht es für die Familie nicht.“ Gschlecht selbst war bei der Suchaktion den ganzen Dienstagvormittag über im Einsatz.</p> <h2>Darum suchten nur Blaulichtorganisationen</h2> <p>Die Gemeinde Volkertshausen hatte am Montagabend zu einer großangelegten Suchaktion aufgerufen, ihrem Ruf waren mehr als 50 Freiwillige gefolgt. Gegen 9.30 Uhr setzte sich der erste Suchtrupp in Bewegung – allerdings bestand er nur aus Mitgliedern diverser Blaulichtorganisationen. Die freiwilligen Helfer blieben an der Wiesengrundhalle stehen, denn sie wurden von einer Sprecherin der Kriminalpolizei wieder nach Hause geschickt.</p> <p>Auf SÜDKURIER-Nachfrage schilderte sie, dass freiwillige Helfer sich nicht an der Suchaktion beteiligen dürfen. Das sei auch eine Entscheidung zum vorsorglichen Schutz von Privatpersonen: „Wir wissen nicht, was wir finden, damit muss man umgehen können“, sagte sie zu den Gründen. Zudem könnte es sein, dass Privatpersonen wichtige Spuren vernichten würden.</p> <p>Thiemo von Gillhaußen ist Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Volkertshausen und beteiligte sich an diesem Morgen mit seinen Einsatzkräften an der Suche. Die Organisation der Suche liege komplett bei der Kriminalpolizei, schilderte er. Seine Kameraden hätten sich freiwillig für den Einsatz gemeldet. „Es ist eine emotional sehr aufgeladene Situation“, beschreibt von Gillhaußen.</p> <p>Auf die Frage, ob die Einsatzkräfte der Feuerwehr für solche Suchen geschult seien, erklärte von Gillhaußen, dass es keine extra Schulung zum Auffinden von Verschwundenen gebe. Die Feuerwehrleute seien aber zum Beispiel durch Erste-Hilfe-Kurse und Proben immer wieder mit solchem Geschehen vertraut gemacht worden. Außerdem können sich Feuerwehrleute nach Einsätzen direkt bei der Notfallseelsorge Unterstützung holen. Privatleute hätten diese Möglichkeit nicht, deswegen findet der Kommandant die Beschränkung der Polizei auf Mitglieder von Blaulichtorganisationen nachvollziehbar.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Traurige Gewissheit: Vermisster wird tot in einem Waldstück gefunden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:55:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Suche geht weiter! 62-jähriger Rainer K. aus Volkertshausen wird noch immer vermisst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/rainer-k-62-aus-volkertshausen-wird-vermisst-wer-hat-ihn-gesehen;art372463,12489585 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe, um einen Vermissten zu finden. Rainer K. aus Volkertshausen wird seit Mittwoch vermisst. Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.  ]]></description>
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          Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe, um einen Vermissten zu finden. Rainer K. aus Volkertshausen wird seit Mittwoch vermisst. Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.<br>
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        Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe, um einen Vermissten zu finden. Rainer K. aus Volkertshausen wird seit Mittwoch vermisst. Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.



        <p>Die Polizei sucht nach dem 62 Jahre alten Rainer K. aus Volkertshausen. Der Mann wird bereits seit Mittwoch, 24. September, um 19 Uhr vermisst, wie die Polizei am Freitagnachmittag berichtet. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.</p> <p>Auch am Samstagnachmittag ist die Situation unverändert: Wie ein Polizeisprecher gegenüber dem SÜDKURIER gegen 14.30 Uhr bestätigt, werde noch immer nach dem Vermissten 62-Jährigen Volkertshausener gesucht. „Die Lage ist unverändert, er wird noch immer vermisst“, teilt das Führungs- und Lagezentrum der Polizei mit.</p> <p>Der Mann wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Rainer K. ist etwa 1,75 Meter groß, hat mit etwa 80 Kilogramm Körpergewicht eine schlanke Statur, seitlich am Kopf kurze graue Haare, ansonsten eine Glatze. Er dürfte mit einer langen beigen Hose, einem schwarzen Hemd und einer weinroten Steppweste oder einem dunklen Jackett bekleidet sein. Er trägt Hörgeräte und eine Brille. <a href="https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/volkertshausen-lkr-konstanz-vermisstenfahndung/" target="_blank" title="" rel="noopener">Ein Bild des Mannes ist im Internet abrufbar.</a></p> <p>Hinweise zum Aufenthaltsort der vermissten Person nimmt das Polizeirevier Rottweil entgegen unter Telefon 0741 4770 oder jede andere Polizeidienststelle.</p> <h2>Momentan gibt es noch keine Anhaltspunkte</h2> <p>Auf Nachfrage schildert Polizeisprecher Marcel Ferraro, dass es offenbar sehr ungewöhnlich sei, dass der Mann sich nicht am gewohnten Ort aufhält und niemandem Bescheid gegeben hat, wo er ist. Daher werde öffentlich gesucht. Eine größere Suchaktion, etwa mit mehreren Polizeikräften und Hubschrauber, sei derzeit wenig sinnvoll, weil es keine näheren Hinweise gibt, wo sich der Vermisste aufhalten könnte. Die Beamten würden daher aktuell sogenannte Hinwendungsorte aufsuchen: Also Orte, von denen bekannt ist, dass Rainer K. sich dort öfter aufgehalten hat.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:18:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
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          Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
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        Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:41:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.  ]]></description>
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          Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.<br>
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        Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.



        <p>Eine Bundesjustizministerin, die sich auf dem Wirbelkarussell Polyp amüsiert. Ein Bundespolitiker, der sich mit Rinderzucht auskennt. Und was passiert, wenn ein Politiker kurzfristig absagt? All das gabs schon am Tengener Schätzele-Markt. Drei Bürgermeister erinnern sich.</p> <h2>Selcuk Göks Casting fürs Festzelt</h2> <p>Die Suche nach einem passenden Redner für die Mittelstandskundgebung ist eine der spannendsten Aufgaben des Tengener Bürgermeisters. Man könne fast sagen, das sei Göks ganz persönliches „Casting fürs Festzelt“. Telefonieren, schreiben, Kontakte nutzen, über alle möglichen Kanäle anfragen – und hoffen, dass es am Ende klappt. „Und manchmal kommt man dabei ganz schön ins Schwitzen.“ In Göks erstem Jahr als Bürgermeister etwa war der Name des CDU-Landesinnenministers Thomas Strobl im Gespräch. Er musste aber kurzfristig absagen. Der Schätzele-Markt stand vor der Tür und es war kein Redner in Sicht.</p> <p>Für den frisch gebackenen Bürgermeister war klar: „Gleich beim ersten Mal ohne prominenten Redner dazustehen, das darf nicht passieren.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/einwanderung-buergergeld-staatsueberdruss-markige-worte-beim-schaetzele-markt-mit-manuel-hagel;art372462,11773116" target="_blank" title="Einwanderung, Bürgergeld, Staatsüberdruss: Markige Worte beim Schätzele-Markt mit Manuel Hagel">Am Ende kam Manuel Hagel, damals noch lange nicht so bekannt wie heute</a>, denn inzwischen ist er CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Hagel hat 2023 das Zelt begeistert und die Leute für sich gewonnen. Rückblickend kann man sagen: „Manchmal lohnt sich die Aufregung und er hat gezeigt, dass er Festzelt kann.“</p> <p>Auch im zweiten Jahr sei es wieder spannend gewesen. Die bundesweiten Wahlen liefen, viele Politiker hatten volle Terminkalender, und Gök habe sich gefragt: „Schaffen wir es, jemanden zu finden, der in Tengen auftritt?“</p> <h2>Ein prominenter Gegner muss her</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">Umso glücklicher sei der Bürgermeister gewesen, dass er Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewinnen konnte.</a> „Er kam als Ministerpräsident nach Tengen und das direkt vor den Koalitionsverhandlungen. Plötzlich hatten wir nicht nur einen hochkarätigen Redner, sondern gleich die große Presse mit im Festzelt. Solche Momente vergisst man nicht“, so Gök.</p> <p>Heute habe sich der Bürgermeister eine eiserne Regel auferlegt: „Plan B ist Plan A. Heißt konkret: Ein prominenter Redner muss her, und zwar rechtzeitig.“ Natürlich bleibe immer eine gewisse Spannung, aber immerhin habe er gelernt, dass eine Portion Nervenkitzel wohl zum Schätzele-Markt dazugehört. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129" target="_blank" title="Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt">In diesem Jahr stellt sich Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem Festzelt.</a></p> <p>Und verrät der Bürgermeister, welche Redner in den nächsten Jahren angefragt werden? „Ich habe bereits eine kleine Liste an Persönlichkeiten, die ich mir sehr gut in Tengen vorstellen könnte“, so Gök. Wer es aber genau sein wird, das bleibe noch sein Geheimnis. Die ersten Gespräche würden bereits geführt: „Ich verspreche, dass wir auch 2026 wieder einen Redner im Festzelt haben werden, der die Menschen begeistert“, so Gök.</p> <h2>So kam es zu den Politikerauftritten</h2> <p>Wie es zu den Kundgebungen am Schätzele-Markt kam, berichtet Helmut Groß, der über vier Jahrzehnte die Geschicke Tengens lenkte. Im September 1973 trat der damals neu gewählte Bürgermeister Helmut Groß sein Amt in Tengen, mit den Stadtteilen Blumenfeld, Talheim und Uttenhofen an. In der Schätzlele-Makt-Zeitung wurde von ihm folgendes veröffentlicht: „Warum gibt es noch keinen Gewerbeverein Hegau/Randen?“</p> <p>Um das zu ändern, wurden Gewerbetreibende aus den Tengener Stadtteilen zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Von einem Gewerbetreibenden aus Engen kam dazu die Anregung, in den „Bund der Selbstständigen“ als Verein einzutreten. Weiter regte er an, am Schätzele-Markt eine „Mittelstandkundgebung“ – wie in Schriesheim am Matheise-Markt – mit prominenten Rednern abzuhalten.</p> <p>Der Verein wurde gegründet und die erste Kundgebung fand 1973 in der Randenhalle statt. Der Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg Gerhard Mahler (CDU) war der erste Redner. Bürgermeister Helmut Groß war begeistert, denn es wurde nicht nur Geld versprochen.</p> <p>Wenige Wochen später konnte die Stadt Tengen auch einen „Landschaftsplan“ für die laufende Flurbereinigung in Stuttgart vorlegen und bekam hohe Zuschüsse. So unter anderem zur Erschließung der Mühlbachschlucht mit Wegen und Brücken. „Ein Auftakt zu diesen Kundgebungen, der nicht hätte besser sein können“, betont Groß im Rückblick.</p> <h2>Lothar Spät war dreimal da</h2> <p>Ab 1978 fanden dann diese Veranstaltungen im Festzelt auf dem neu geschaffenen Festplatz mit Fahr- und Schaugeschäften statt. Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (FDP) war der erste Festzeltredner. Dreimal war aus diesem Anlass Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Tengen.</p> <p>1991 gab es einen ganz besonderen Anlass: Ulrich Bremi, Präsident des Schweizerischen Nationalrates war als ranghöchster Schweizer der Redner in Tengen. In seinem Grußwort sagte er: „Auf den Besuch an Ihrem Schätzele-Markt in Tengen freue ich mich schon seit Wochen. Sie ehren damit auch die siebenhundertjährige Schweiz.“ Im Festzelt folgte nach seiner Rede der Austausch von Maßkrügen anlässlich 700. Schätzele-Markt und 700 Jahre Eidgenossenschaft Schweiz!</p> <p>1999 war die SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Festzelt als Rednerin zur Kundgebung, sie wünschte sich eine Karussellfahrt mit dem „Polyp“.</p> <h2>Gysi kam eine Stunde zu spät</h2> <p>Auch Marian Schreier, der von 2015 bis 2023 Bürgermeister von Tengen war, erinnert sich an die Kundgebungen. „Die Mittelstandskundgebung war immer ein Highlight – und jeder Redner hat den Schätzele-Markt auf seine Weise geprägt. Ich denke zum Beispiel an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Fulminante-Rede-statt-Klapse-Gregor-Gysi-begeistert-beim-Schaetzele-Markt;art372462,8976018" target="_blank" title="Fulminante Rede statt Klapse: Gregor Gysi begeistert beim Schätzele-Markt">Gregor Gysi, der fast eine Stunde zu spät kam</a>. Im Festzelt war es entsprechend laut und unruhig. Doch spätestens als er von seiner Ausbildung als Rinderzüchter erzählte, wurde es im Zelt mucksmäuschenstill. Oder an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Boris-Palmer-im-Interview-Schaetzelemarkt-Besucher-koennen-Klartext-erwarten;art372462,9473263" target="_blank" title="Boris Palmer im Interview: "Schätzelemarkt-Besucher können Klartext erwarten"">Boris Palmer</a>, der nach seiner Rede seinen mitgebrachten Koffer öffnete und anfing, sein aktuelles Buch zu verkaufen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 17:57:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bei allen Fusionsplänen zu einer Hegau-Gemeinde: Geht das überhaupt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/bei-allen-fusionsplaenen-zu-einer-hegau-gemeinde-geht-das-ueberhaupt;art372463,12488060 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.  ]]></description>
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          Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie haben in der Tat großes vor: Eine Bürgergruppe und ein Ex-Bürgermeister-Kandidat aus Volkertshausen wollen mehrere Hegau-Gemeinden fusionieren. Der SÜDKURIER erklärt, ob und wie das überhaupt möglich ist.



        <p>Alt-Bürgermeister Alfred Mutter hat in der Zwischenzeit seine Kandidatur als neuer Rathauschef in Volkertshausen wieder zurückgezogen, doch seine Pläne und die einer Bürgerinitiative bleiben ein Thema: Sie wollen Volkertshausen und andere Hegau-Kommunen zu einer Großgemeinde fusionieren. Der SÜDKURIER hatte über diese Überlegungen bereits mehrfach berichtet. Doch in Volkertshausen und auch in Aach mehren sich die Stimmen, die sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gegenwind-fuer-gemeindefusion-buerger-machen-gegen-plaene-mobil;art372463,12480983" target="_blank" title="Sie wollen Volkertshausen nicht einfach so abwickeln! Bürger machen gegen Fusionspläne mobil">gegen die Fusion</a> stemmen. Vor allem die Eigenständigkeit der Gemeinden wird von den Kritikern in Frage gestellt.</p> <p>Doch können Gemeinden wie Volkertshausen, Aach, Steißlingen, Mühlhausen-Ehingen, Orsingen-Nenzingen überhaupt einfach so fusionieren? Der SÜDKURIER hat beim Regierungspräsidium (RP) in Freiburg und bei Experte Paul Witt, langjähriger Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung, nachgefragt.</p> <h2><strong>Wie funktioniert ein Zusammenschluss?</strong></h2> <p>Laut der Pressestelle des RP handelt es sich bei einem Zusammenschluss von Gemeinden rechtlich um eine Grenzänderung. Wie Pressesprecherin Heike Spannagel auf Anfragen mitteilt, können Gemeindegrenzen freiwillig aus Gründen des öffentlichen Wohls mit Genehmigung der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde geändert werden. „Die Vereinbarung muss von den Gemeinderäten der beteiligten Gemeinden mit der Mehrheit der Stimmen aller Mitglieder beschlossen werden“, sagt sie.</p> <p>Vor der Beschlussfassung seien die Bürger zu hören, die in dem unmittelbar betroffenen Gebiet wohnen. Das gelte nicht, wenn über die Eingliederung einer Gemeinde in eine andere Gemeinde oder die Neubildung einer Gemeinde durch Vereinigung von Gemeinden ein Bürgerentscheid gemacht werde.</p> <p>Übersetzt heißt das: Ein Alleingang aus einem der beteiligten Rathäuser ist nicht möglich.</p> <h2><strong>Wie viele Gemeinden dürfen sich zusammenschließen?</strong></h2> <p>Eine Höchstgrenze gibt es laut Heike Spannagel nicht, der geplante Zusammenschluss müsse allerdings dem öffentlichen Wohl entsprechen. Im Vergleich zum bisherigen Zustand müsse es einen Vorteil für die Allgemeinheit in organisatorischer, verwaltungstechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht bringen.</p> <h2>Was würde eine Gemeindefusion bringen?</h2> <p>Laut Paul Witt spricht manches für eine Fusion, denn die Bewerberzahl für das Bürgermeisteramt sei seit Jahren generell rückläufig. Er führt das auch auf die Attraktivität von Gemeinden zurück. „Wir haben noch zu viele Kleinstgemeinden, die nicht viel bewegen können“, sagt der Kommunalpolitik-Experte. „Studierte Verwaltungsleute wollen nicht in kleine Gemeinden.“ Erst ab 5000 Einwohnern habe man eine vernünftige, gute Größe, wo ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin etwas verwalten und gestalten könne. Bei weniger Einwohnern sei eine Gemeinde aus seiner Sicht wirtschaftlich nicht zu führen.</p> <p>Baden-Württemberg habe da in den 1970er-Jahren einen Fehler gemacht und zu viele selbstständige Gemeinden übrig gelassen. Sein Tipp: Es sollte vom Land für die Gemeinden eine Fusionsprämie pro Einwohner geben, wenn sie sich mit anderen zusammentun. „So macht es Rheinland-Pfalz bis heute“, so Witt. Allerdings hat das kleine Bundesland auch wesentlich mehr Gemeinden als etwa Baden-Württemberg: Dort sind es rund 2301, hier 1101.</p> <h2>Braucht es einen Bürgerentscheid?</h2> <p>Laut Angaben des Regierungspräsidiums müssen die Bürger im Vorfeld einer Gemeindefusion gehört werden. Der Gemeinde stünden dafür zwei Varianten zur Verfügung: eine Bürgeranhörung oder ein Bürgerentscheid. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede.</p> <p>„Mit einem Bürgerentscheid können Bürger Angelegenheiten, für die der Gemeinderat zuständig ist, selbst entscheiden“, teilt RP-Sprecher Matthias Henrich mit. Ein Bürgerentscheid könne von den Bürgern über ein Bürgerbegehren verlangt werden. Der Gemeinderat könne aber auch selbst mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder entscheiden, zu einer bestimmten Angelegenheit einen Bürgerentscheid durchzuführen.</p> <p>Davon zu unterscheiden sei laut Henrich eine Anhörung der Bürger, diese sei zwar zwingend erforderlich. Aber: „Bei der Anhörung handelt es sich lediglich darum, die Auffassung der von der Gebietsänderung betroffenen Bürger festzustellen.“ Allerdings sei das Ergebnis der Anhörung weder für den Gemeinderat noch für die Rechtsaufsicht bindend.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgerinitiativen</span><span>In Volkertshausen haben sich zwei Bürgergruppen gebildet. Die Gruppe um die Initiatoren die ehemaligen Gemeinderäte Rainer Kenzler (CDU) und Reinhard Veit (SPD) sowie Bürger Erhard Fengler wollen die Fusion voranbringen.<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gemeindefusion-im-hegau-initiative-sieht-viele-vorteile-und-traeumt-vom-eigenen-autokennzeichen;art372463,12480245" target="_blank" title="Gemeindefusion wird Wahlkampf-Thema: Initiative will kein Bürgermeister-Wahl-Club sein"> Sie sehen vor allem finanzielle Vorteile für die Großgemeinde.</a> Mit Alt-Bürgermeister Alfred Mutter gab es direkt einen Bewerber für die Bürgermeisterwahl, der diese Idee umsetzen wollte. Eine zweite Bürger-Gruppe um Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Christoph Schwab und seinen Vater Armin Schwab wollen dies verhindern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gegenwind-fuer-gemeindefusion-buerger-machen-gegen-plaene-mobil;art372463,12480983" target="_blank" title="Sie wollen Volkertshausen nicht einfach so abwickeln! Bürger machen gegen Fusionspläne mobil">Sie sehen die Eigenständigkeit von Volkertshausen in Gefahr.</a></span></label></div> <h2>Darf die neue Großgemeinde Hegau heißen?</h2> <p>Alfred Mutter hat eine klare Vorstellung geäußert, wie die neue Großgemeinde heißen solle: Gegenüber dem SÜDKURIER bestätigte er kürzlich, dass er sich den Namen Hegau vorstellen könne. Ob dies rechtlich zulässig wäre, darüber kann das RP aktuell keine genaueren Angaben machen. „Bei der Neubildung einer Gemeinde ist der Name in der zu schließenden Vereinbarung zu regeln. Bei der Genehmigung durch das Regierungspräsidium ist in Bezug auf den Namen unter anderem zu prüfen, ob der vorgeschlagene Name nicht zu Verwechslungen führen kann und historische, geografische, wirtschaftliche oder sonstige wesentliche Gesichtspunkte des öffentlichen Wohls für ihn sprechen“, so Heike Spannagel.</p> <h2>Wie lange dauert ein Zusammenschluss zweier oder mehrerer Gemeinden?</h2> <p>Bürgermeister-Kandidat Mutter hatte zudem im SÜDKURIER angekündigt, den Zusammenschluss binnen zweier Jahre zu realisieren – um dann zurückzutreten. Auch hier kann das RP keine Angaben machen, ob dieser Zeithorizont realistisch ist. Laut Spannagel hänge die Dauer vom Einzelfall ab. „In der erforderliche Vereinbarung müssen allerdings umfangreiche Regelungen enthalten sein, für deren Ausarbeitung allein die Ermittlung der Grundlagen einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Erfahrungsgemäß gilt dies auch für den politischen Willensbildungsprozess“, sagt sie.</p> <p>Eine abschließende Einschätzung von Verwaltungsprofi Paul Witt ist klar: Das Anliegen der Bürgerinitiative und dem früheren Bürgermeister Alfred Mutter sei gut, die Vorgehensweise in seinen Augen allerdings verkehrt. „Da muss man die Bevölkerung mitnehmen.“ Dass dies in der Kürze der Zeit bislang nicht gelungen ist, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-alt-buergermeister-alfred-mutter-zieht-sich-ueberraschend-zurueck;art372463,12487019" target="_blank" title="Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher">nennt Alfred Mutter als einen der Gründe für seinen Rückzug. </a></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bei allen Fusionsplänen zu einer Hegau-Gemeinde: Geht das überhaupt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 17:31:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er lebt seit 13 Jahren in Volkertshausen, ist dort im Ehrenamt aktiv und geht nun als Lokalmatador in den Wahlkampf um den Chefsessel im Rathaus: Wo Frank Schumacher als Bürgermeister etwas verändern möchte und wo nicht.  ]]></description>
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          Er lebt seit 13 Jahren in Volkertshausen, ist dort im Ehrenamt aktiv und geht nun als Lokalmatador in den Wahlkampf um den Chefsessel im Rathaus: Wo Frank Schumacher als Bürgermeister etwas verändern möchte und wo nicht.<br>
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        Er lebt seit 13 Jahren in Volkertshausen, ist dort im Ehrenamt aktiv und geht nun als Lokalmatador in den Wahlkampf um den Chefsessel im Rathaus: Wo Frank Schumacher als Bürgermeister etwas verändern möchte und wo nicht.



        <p>Er wohnt mitten in Volkertshausen. Er sieht sich politisch in der Mitte verwurzelt. Er steht mitten im Leben – und jetzt will er Bürgermeister von Volkertshausen werden: Frank Schumacher startet in den Wahlkampf, nachdem sein Name seit Dienstag, 23. September, bekannt ist. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER schildert er seine Ideen und wieso ihm die Wahlberechtigten am Sonntag, 19. Oktober, ihre Stimme geben sollten. „Ich bin tief im Ort verwurzelt, ich kenne Volkertshausen – deshalb traue ich mir das Amt des Bürgermeisters zu“, so Schumacher.</p> <p>Frank Schumacher ist 48 Jahre alt und ein kommunalpolitischer Quereinsteiger, doch darin sieht er keinen Nachteil. Im Gegenteil: „Es versetzt mich in die Lage, an Themen unvoreingenommen heranzugehen“, sagt der verheiratete Vater von vier Kindern. Um die verwaltungstechnischen Abläufe kennenzulernen, vertraue er auf ein gut aufgestelltes Rathaus mit viel Fachwissen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Frank Schumacher ist im Ort kein Unbekannter: Er wohnt seit knapp 13 Jahren hier und ist seit 2019 ehrenamtlich als Jugendleiter beim SV Volkertshausen tätig. Geboren wurde er in Weidenstetten auf der Schwäbischen Alb. In Langenau hat er sein Abitur gemacht, danach in Konstanz und Ulm Mathematik, Physik und Informatik studiert. 2007 schloss er ein Studium mit dem Diplom in Informatik ab, seitdem arbeitet er als Projektleiter in der IT-Branche.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Zur Wahl</span><span>In Volkertshausen wird am Sonntag, 19. Oktober, der nächste Bürgermeister gewählt – oder die nächste Bürgermeisterin. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat über 50 Prozent der Stimmen erhalten, kommt es zu einer Stichwahl unter den zwei Bestplatzierten. Diese werde drei Wochen nach dem ersten Wahltermin am Sonntag, 9. November, stattfinden. Die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen war plötzlich und überraschend nötig geworden, da Amtsinhaber Marcus Röwer zum September als Erster beigeordneter nach Singen gewechselt war.</span></label></div> <h2>Keine Probleme, nur Lösungen</h2> <p>Der Sprung ins Rathaus käme ihm gelegen: „Nach über 20 Jahren in der IT-Branche besteht bei mir der Wunsch nach einem Berufswechsel“, so Schumacher. Er arbeite gerne mit Menschen, wolle etwas in der Gemeinde und für die Gemeinde bewegen. „Dabei ist es von Vorteil, dass ich die Strukturen, die Menschen und Abläufe in der Gemeinde bereits kenne“, sagt er.</p> <p>Volkertshausen mache aus, dass man nicht in Problemen denke, sondern stets nach Lösungen suche. Dies wolle er im Falle seiner Wahl fortsetzen.</p> <p>Frank Schumacher hat eine klare Vorstellung, wie die Gemeinde in Zukunft aussieht. Er wolle vor allem die Eigenständigkeit bewahren. Zuletzt hatten eine Bürger-Initiative und Alt-Bürgermeister Alfred Mutter, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-alt-buergermeister-alfred-mutter-zieht-sich-ueberraschend-zurueck;art372463,12487019" target="_blank" title="Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher">der seine Kandidatur als Bürgermeister wieder zurückgezogen hat</a>, eine Hegauer Großgemeinde ins Spiel gebracht. „Auch wenn wir die kleinste Gemeinde im Landkreis Konstanz sind, steckt viel Potenzial in unserem Ort“, so Schumacher.</p> <h2>Statt Fusion lieber die Zusammenarbeit ausbauen</h2> <p>Statt für eine Fusion zu einer Großgemeinde wolle sich Schumacher stattdessen für den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit einsetzen. „Ich finde es aber wichtig, dass Volkertshausen dabei nicht der Juniorpartner ist, sondern wir uns stets auf Augenhöhe positionieren.“ Langfristig könne er sich etwa die Bildung eines Verwaltungsverbandes vorstellen. Alle beteiligten Gemeinden dieses Zweckverbandes würden aber ihre Eigenständigkeit bewahren.</p> <p>Zudem wolle Schumacher als eines seiner zentralsten Themen für mehr bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Dafür wolle er im Zweifelsfall den Bau von neuen Wohnungen als Gemeinde selbst in die Hand nehmen. „Dabei müssen wir die wenigen Flächen, die wir haben, behutsam und nachhaltig nutzen.“ Dafür wolle er auch die Innenverdichtung im Ort vorantreiben, denn Bauland sei irgendwann endlich.</p> <p>Und auch bei den städtischen Gebäuden und deren energetische Sanierung sieht Schumacher Nachholbedarf. Hierzu wolle er ein Sanierungskonzept entwickeln und dann staatliche Fördertöpfe und Zuschüsse anzapfen.</p> <p>Laut Frank Schumacher besitzt Volkertshausen zwei stark befahrende Durchfahrtsstraßen – die Haupt- und die Friedenstraße. Um den Ort vom Durchgangsverkehr zu entlasten, schlägt der 48-Jährige die Erstellung eines Lärmaktionsplanes vor. Auf Basis dieses Lärmaktionsplanes könnten dann weitere Maßnahmen getroffen werden, um den Verkehr zu beruhigen. Dazu zählen etwa Tempo 30 in weiteren Straßenabschnitten, weitere Querungshilfen und Fahrbeinverengungen. „Eine Umgehungsstraße, die sicherlich ihren Charme hat, wird nicht die schnelle Lösung sein“, lautet seine Einschätzung.</p> <p>Alle Ideen fasst Frank Schumacher folgendermaßen zusammen: Er biete sich als Bürgermeister an. „Ich möchte mit dem Gemeinderat parteiübergreifend die besten Lösungen für unseren Ort herausarbeiten. Aus unserer Mitte und für Volkertshausen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:54:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.  ]]></description>
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          Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238]]></guid>
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        Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.



        <p>Einmal auf dem wohl bekanntesten TV-Stuhl Deutschlands zu sitzen, Moderator Günther Jauch Fragen zu beantworten und dafür eine beträchtliche Gewinnsumme abzusahnen – davon träumen viele. Für Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen ist dieser Traum zur Realität geworden. Er war Kandidat beim RTL-Format „Wer wird Millionär?“. Am Montag, 22. September, wurde die Folge ausgestrahlt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER teilt der 34-Jährige danach seine Erfahrungen und Eindrücke.</p> <p>Für Simon Bachtler und seine Frau Fabienne gehört „Wer wird Millionär?“ montags schon lange zum festen Abendprogramm. „Irgendwann hat meine Frau zu mir gesagt: ‚Du bist ja eigentlich klug, wieso bewirbst du dich da nicht selbst?‘ Dann hab ich es halt mal versucht“, erzählt der 34-Jährige grinsend. Einige Zeit später sei dann der Anruf von RTL mit der Zusage gekommen.</p> <h2>Wie Bachtler sich vorbereitet hat</h2> <p>Von da an ging es für den Hegauer an die Vorbereitung: „Ich habe mich intensiv mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, indem ich viel Radio gehört und gelesen habe. Außerdem habe ich unzählige Runden in der ‚Wer wird Millionär‘-App gespielt. Aber natürlich kann man sich nicht alles aneignen, da gehört auch ein bisschen Glück und Risiko dazu.“</p> <p>Simon Bachtler wurde mit seiner Frau dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wer-wird-millionaer-kandidat-ueber-seinen-abend-mit-guenther-jauch;art372448,11535276" target="_blank" title="Konstanzer scheitert bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär?&amp;ldquo; an Rechtschreibung &amp;ndash; und ist trotzdem &amp;bdquo;mega happy&amp;ldquo;">nach Hürth bei Köln eingeladen</a>, wo die Folge auf dem Studiogelände der EMG Germany GmbH gedreht wurde. Die Aufzeichnung habe den ganzen Tag gedauert. „Es ist tatsächlich gar nichts geschönigt. So wie man es im TV sieht, ist es auch im Studio“, so Bachtler. Er habe sich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt.</p> <h2>Der Hegauer kam auf den Stuhl</h2> <p>Als zweiter Kandidat des Abends durfte der 34-Jährige dann auf den Stuhl gegenüber von Günther Jauch, nachdem er eine Literaturfrage am schnellsten richtig beantwortet hatte. „Eigentlich bin ich extrem stressresilient, aber da ist die Nervosität dann ins Unermessliche gestiegen. Am liebsten wäre ich geflüchtet“, gibt Bachtler zu. Doch Günther Jauch habe ihm die Nervosität nach und nach genommen, indem er ihn ins Gespräch verwickelte und Fragen über sein Privatleben stellte.</p> <p>Der Kandidat aus dem Hegau entschied sich zu Beginn des Spiels für alle vier Joker. Bachtler erklärt: „Als ich vorab mit der App geübt habe, hat es mit dieser Strategie immer gut funktioniert.“ Doch die Joker benötigte er zunächst gar nicht. Denn die ersten Fragen konnte er ohne große Probleme schnell beantworten. „Ich hatte echt Angst, mich zu blamieren. Aber nachdem ich die 500-Euro-Frage richtig hatte, ist der Druck ein bisschen abgefallen“, berichtet der 34-Jährige.</p> <h2>Er ist weit gekommen</h2> <p>Erst bei der 8000-Euro-Frage nutze er den Gesamtpublikumsjoker. „Und bei den 16.000 Euro habe ich dann meinen Schwiegervater angerufen. Es war eine Tierfrage, da kennt er sich aus“, so Bachtler. Die Frage für die 32.000 Euro sei dann wirklich schwierig gewesen – es ging um den Bürgerkrieg-Bezug eines Films. „Ich habe den Einzelpublikumsjoker genommen. Ein Herr hatte eine logische Antwort parat. Ohne seine Hilfe hätte ich da keine Chance gehabt“, betont der Kandidat.</p> <p>Doch bei der 64.000-Euro-Frage war dann Schluss – es ging um einen Wolkenkratzer in der noch namenslosen neuen Hauptstadt Ägyptens. Bachtler habe keinen blassen Schimmer gehabt. Da konnte auch der übrige 50:50-Joker nicht weiterhelfen, gibt er zu.</p> <p>So beendete der Hegauer seine Quizrunde mit einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/rasen-fetischist-raeumt-bei-wer-wird-millionaer-ab-so-war-es-im-fernsehen;art372439,11857339" target="_blank" title="32.000 Euro in der Tasche: Hegauer Rasen-Fetischist räumt bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär&amp;ldquo; ab">Gewinnsumme von 32.000 Euro</a>. Er ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Gesamtauftritt: „Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, dass mir der 50:50-Joker eigentlich nichts gebracht hat. Aber man muss am Ende des Tages das sehen, was man hat, und nicht das, was man nicht hat“, sagt Bachtler. Er habe viel Glück gehabt, überhaupt auf den Stuhl zu kommen und die Joker zur richtigen Zeit genutzt zu haben. Außerdem habe er sich authentisch präsentieren können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Wer wird Millionär?“ als Schlafmittel</span><span>Simon Bachtlers dreijähriger Sohn Theo scheint ganz angetan von „Wer wird Millionär?“ zu sein, wie der Hegauer gerne als Anekdote erzählt. „Leider haben wir das Problem, dass Theo nie durchschläft und mehrmals pro Nacht zu uns kommt. Aber immer wenn wir am Abend „Wer wird Millionär?“ schauen, schläft er durch. Die Stimme von Günther Jauch hat wohl eine beruhigende Wirkung auf ihn“, so Bachtler lachend.</span></label></div> <p>Den Gewinn möchte der 34-Jährige größtenteils in das neugebaute Haus in Mühlhausen-Ehingen investieren. „Aber zuerst gönnen wir uns einen schönen Urlaub in den Bergen, um nach dem ganzen Stress der letzten Monate endlich mal abschalten zu können“, sagt Bachtler schmunzelnd. Eine weitere Investition sei dann umfangreiche Babyausstattung. Denn die Familie Bachtler – Simon, Fabienne und der dreijährige Theo – erwartet im November Zuwachs.</p> <h2>Es war wie ein Fiebertraum</h2> <p>Seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ behält der Hegauer in guter Erinnerung: „Besonders im Kopf bleibt mir den Moment, als ich meiner Frau hinter den Kulissen in die Arme gefallen bin und auf einmal die ganze Anspannung abgefallen ist.“ Der gesamte Tag sei ihm eigentlich wie ein Fiebertraum vorgekommen und auch jetzt fühle sich das alles noch extrem unwirklich an.</p> <p>„Natürlich war es mir auch eine riesengroße Ehre, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/warum-guenther-jauch-als-kind-fast-im-internat-in-st-blasien-im-schwarzwald-gelandet-waere;art409965,12196426" target="_blank" title="Warum Günther Jauch als Kind fast im Internat in St. Blasien im Schwarzwald gelandet wäre">Günther Jauch</a> kennenzulernen“, ergänzt der 34-Jährige. „Er ist wahnsinnig authentisch und nahbar, zugleich aber sehr professionell – einfach eine Fernseh-Ikone.“</p> <h2>Viele positive Rückmeldungen</h2> <p>Die Folge wurde am Montag, 22. September, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Doch Bachtler konnte es nicht erwarten, weshalb er seinen Auftritt bereits eine Woche vorab auf RTL+ anschaute – aber nur im engsten Familien- und Freundeskreis, wie er erzählt. Die richtige Feier gab es dann zur TV-Premiere: „Wir haben in der Firma eine Leinwand aufgebaut und die Folge mit vielen Freunden und Arbeitskollegen zusammen angeschaut“, so der Gebäudetechnik-Ingeneur von der Engener Firma Goldbeck.</p> <p>„Alle haben mitgefiebert und sich brutal über meinen Erfolg gefreut“, erzählt Bachtler lächelnd. Auch der ein oder andere Applaus sei nicht ausgeblieben. Und auch sonst erhielt der Kandidat viel positive Rückmeldung: „Mein Handy ist nach der TV-Ausstrahlung schier explodiert. Ich habe auch Nachrichten von Leuten erhalten, mit denen ich schon jahrelang nicht mehr zu tun hatte. Und selbst der Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen hat mir geschrieben“, so der Hegauer. Auch der 34-Jährige selbst findet seinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/glaenzender-auftritt-bei-wer-wird-millionaer;art372586,12284945" target="_blank" title="Dogernerin räumt bei „Wer wird Millionär“ ab! Dabei ist ihr Traum eigentlich die Show „Let‘s Dance“">Auftritt sehr gelungen</a>: „Im Endeffekt habe ich kluge Entscheidungen getroffen“, resümiert er.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:05:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vier Kandidaten wollen Bürgermeister werden: Diese Namen stehen in Volkertshausen auf dem Wahlzettel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-vier-kandidaten-stehen-fest;art372463,12487205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeindewahlausschuss hat alle Bewerber zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, zugelassen. Alt-Bürgermeister Alfred Mutter hat seine Kandidatur indes zurückgezogen.  ]]></description>
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          Der Gemeindewahlausschuss hat alle Bewerber zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, zugelassen. Alt-Bürgermeister Alfred Mutter hat seine Kandidatur indes zurückgezogen.<br>
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        Der Gemeindewahlausschuss hat alle Bewerber zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, zugelassen. Alt-Bürgermeister Alfred Mutter hat seine Kandidatur indes zurückgezogen.



        <p>Jetzt ist es amtlich: Vier Namen werden bei der Bürgermeisterwahl in Volkertshausen am Sonntag, 19. Oktober, auf dem Stimmzettel stehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Thorsten Scigliano</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz</a> und Frank Schumacher wollen neuer Rathauschef beziehungsweise neue Rathauschefin in der Hegau-Gemeinde werden. Diese Namen hat der Gemeindewahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstagnachmittag bestätigt.</p> <p>Laut Hauptamtsleiter Martin Gschlecht seien zum Ende der Bewerbungsfrist fünf Bewerbungen eingegangen. Neben Künz, Scigliano, Klotz und Schumacher sei dies noch Alt-Bürgermeister Alfred Mutter gewesen. Dieser habe laut Gschlecht und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-alt-buergermeister-alfred-mutter-zieht-sich-ueberraschend-zurueck;art372463,12487019" target="_blank" title="Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher">wie der SÜDKURIER bereits berichtet hat</a> allerdings seine Bewerbung wieder zurückgezogen.</p> <h2>SÜDKURIER bietet Wahlarena an</h2> <p>„Alle Unterlagen waren vollständig und sind fristgerecht eingereicht worden“, schilderte Hauptamtsleiter Gschlecht. Der Gemeindewahlausschuss hat alle vier Bewerber einstimmig zur Wahl zugelassen.</p> <p>Laut Gschlecht werde die Gemeinde eine offizielle Kandidatenvorstellung am Montag 13. Oktober, um 18.30 Uhr in der Wiesengrundhalle anbieten. Der SÜDKURIER veranstaltet zudem eine eigene Wahlarena bereits am Mittwoch, 8. Oktober, um 19 Uhr in der Alten Kirche. Die Moderation übernehmen SÜDKURIER-Redakteurin Helene Kerle und Redaktionsleiter Matthias Güntert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vier Kandidaten wollen Bürgermeister werden: Diese Namen stehen in Volkertshausen auf dem Wahlzettel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:09:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 53 Jahre alte Bürgermeister von Mühlingen hat seine Bewerbung im Rathaus von Volkertshausen eingereicht. Er will vor allem mit seiner politischen Erfahrung und seinen Zukunftsideen bei den Wählern punkten.  ]]></description>
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          Der 53 Jahre alte Bürgermeister von Mühlingen hat seine Bewerbung im Rathaus von Volkertshausen eingereicht. Er will vor allem mit seiner politischen Erfahrung und seinen Zukunftsideen bei den Wählern punkten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der 53 Jahre alte Bürgermeister von Mühlingen hat seine Bewerbung im Rathaus von Volkertshausen eingereicht. Er will vor allem mit seiner politischen Erfahrung und seinen Zukunftsideen bei den Wählern punkten.



        <p>Die Sitzung des Gemeindewahlausschusses in Volkertshausen hat eine faustdicke Überraschung zu Tage gebracht. Denn die Bürgermeisterwahl in der Hegau-Gemeinde könnte Folgen für Mühlingen haben: Ein Kandidat, der am Sonntag noch anonym seine Bewerbung eingereicht hat, ist der dortige Bürgermeister Thorsten Scigliano. Wie der Mühlinger Rathauschef am Dienstag gegenüber dem SÜDKURIER bestätigte, will er ins Volkertshausener Rathaus wechseln.</p> <p>Thorsten Scigliano bezeichnet sich selbst als Kopfmensch mit einem verlässlichen Bauchgefühl. Aus dieser Mischung heraus sei auch die Überlegung entstanden, sich als Nachfolger von Marcus Röwer zu bewerben. Die Entscheidung sei dem 53-Jährigen allerdings nicht leicht gefallen, wie er im Gespräch mit dem SÜDKURIER betont: „Bürgermeister der Gemeinde Mühlingen ist für mich mehr als nur ein Amt oder eine Aufgabe“, sagt er. Mühlingen sei ein Stück Heimat geworden.</p> <p>Und trotzdem gebe es diesen einen Moment, an dem man spüre: „Hier könnte ich meine Ideen und meinen Einsatz noch einmal auf eine andere Weise einbringen, mit einem anderen Unterbau und neuen Rahmenbedingungen“, so Scigliano mit Blick auf das Amt des Bürgermeisters in Volkertshausen.</p> <p>Die Entscheidung zu diesem Schritt sei nicht einfach gewesen, wie Scigliano schildert, es habe viele Gespräche mit den Bürgern inklusive schafloser Nächte am Wochenende gegeben. Aber am Ende hätten Herz und Kopf gesagt, dass er es wagen solle. „Eigentlich ist es eine reine Faktenentscheidung“, so Scigliano weiter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Thorsten Scigliano wurde 1972 in Werdohl (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er ist verheiratet und hat einen elfjährigen Sohn. Aktuell lebt er mit seiner Familie in Aach. Scigliano ist seit 2020 Bürgermeister von Mühlingen und setzte sich dort mit 43 Prozent der abgegeben Stimmen im zweiten Wahlgang gegen seine Konkurrenten durch. Zuletzt absolvierte er an der Kehler Akademie der Verwaltungshochschule ein Kontaktstudium für Verwaltung und ein Traineeprogramm für Quereinsteiger.</span></label></div> <p>Warum er sich für Volkertshausen entschieden habe, liegt für den Noch-Bürgermeister von Mühlingen auf der Hand. „Die Gemeinde Volkertshausen weist in vielen Bereichen strukturelle Ähnlichkeiten zu Mühlingen auf –<br /> mit einem entscheidenden Unterschied“, sagt er. Die Aufgabenfülle sei aufgrund der Größe und Struktur konzentrierter und lasse sich mit seiner hohen Einsatzbereitschaft sowie der Nähe zum Wohnort Áach besser mit den familiären Bedürfnissen in Einklang bringen. „Es ist also kein Neuland für mich, aber viel konzentrierter als in einer Flächengemeinde wie Mühlingen.“ Es gebe sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten.</p> <h2>Diese Ideen hat Scigliano für Volkertshausen</h2> <p>Thorsten Scigliano hat schon viele Ideen, wo er anpacken will, sollte er die Wahl am 19. Oktober für sich entscheiden. Allen voran stehe das Gemeindeentwicklungsprojekt 2040. Darin wird die strategische Ausrichtung der Gemeinde für die nächsten 15 Jahre konzipiert. Dies gelte es voranzutreiben und umzusetzen.</p> <p>Oberstes Ziel sei es laut Scigliano, den Kostenrahmen von acht Millionen Euro einzuhalten. Aber er betont auch: „Die Rücklagen sind nicht sehr groß, aber bieten schon eine gute Perspektive. Jedoch bei den weiter düsteren Aussichten, auch der enorme zukünftige Geldverbrauch vom Landkreis werden die Finanzen der Kommunen stark beuteln und den Spielraum auf ein Minimum schrumpfen.“ Mit Blick auf die Finanzen gelte es, mit Erfahrung und Weitsicht die Projekte eng zu kontrollieren.</p> <p>Zudem wolle Scigliano die Digitalisierung der Gemeinde vorantreiben. So sollen Prozesse für den Bürger weiter optimiert und Arbeiten für die Rathausmitarbeiter verschlankt werden. „Die Sicherung der medizinischen Versorgung, Betreuung im Alter, Arbeitsplätze und Nahversorger beschäftigen alle kleineren Gemeinden“, so der 53-Jährige. Hier gelte es, die Rahmenbedingungen zu schaffen.</p> <h2>Ein MVZ für Volkertshausen?</h2> <p>Weiter wolle Scigliano die hausärztliche Versorgung in Volkertshausen sicherstellen. „Auch ärztliche Fachspezialisten werden weniger werden und hier müssen wir uns rechtzeitig an Konzepte anderer Medizinscher Versorgungszentren (MVZ) anschließen, sei es durch Beteiligungen oder ähnliche rechtliche Möglichkeiten“, sagt er. Hier müsse auch der Bund mit der kassenärztlichen Vereinigungen Rahmenbedingungen schaffen, dass diese bei Sitzverteilungen entsprechend berücksichtigt werden. „Vielen MVZs fehlt es zum Anfang an ausreichenden Kassensitzen, damit diese den Vollbetrieb aufnehmen können“, so Scigliano weiter.</p> <p>Und Scigliano betont: Er könne sich zwei Amtszeiten vorstellen. Mit 53 Jahren sei dies gut möglich. Aber bis es soweit komme, wolle er sich mit ganzem Herzen und vor allem mit aller Energie für die Gemeinde Mühlingen einsetzen. „Denn noch bin ich dort Bürgermeister. Ich werde nicht innerhalb weniger Tage bei einer eventuellen Wahl das Rathaus verlassen, sondern alles geordnet übergeben“, verspricht er.</p> <p>Dafür bleibt ohnehin das Ergebnis am 19. Oktober abzuwarten. Dabei treten neben Scigliano auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz, Ordnungsamtsleiterin aus Ostrach</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz, 61-jähriger Frührentner aus Hilzingen</a> sowie Frank Schuwerk aus Volkertshausen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Ehrenamt "öffentlicher Dienst" thema-politik-lokal thema-politik thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 10:20:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-alt-buergermeister-alfred-mutter-zieht-sich-ueberraschend-zurueck;art372463,12487019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Montag endete die Bewerbungsfrist für das Amt des Rathauschefs in Volkertshausen offiziell. Noch am gleichen Abend hat der erste Kandidat seine Bewerbung zurückgezogen: Alfred Mutter will das Dorf nicht spalten.  ]]></description>
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          Am Montag endete die Bewerbungsfrist für das Amt des Rathauschefs in Volkertshausen offiziell. Noch am gleichen Abend hat der erste Kandidat seine Bewerbung zurückgezogen: Alfred Mutter will das Dorf nicht spalten.<br>
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        Am Montag endete die Bewerbungsfrist für das Amt des Rathauschefs in Volkertshausen offiziell. Noch am gleichen Abend hat der erste Kandidat seine Bewerbung zurückgezogen: Alfred Mutter will das Dorf nicht spalten.



        <p>Er wollte antreten, um Volkertshausen eine Fusion mit weiteren Hegau-Gemeinden zu einer Großgemeinde zu forcieren. Jetzt macht Alt-Bürgermeister Alfred Mutter einen Rückzieher. Wie er gegenüber dem SÜDKURIER bestätigt, hat er seine Bewerbung als Bürgermeister zurückgezogen.</p> <p>Mutter hatte sich 2019 mit 66 Jahren vom Rathaussessel in den Ruhestand verabschiedet und wollte jetzt mit 72 Jahren wieder antreten. Daraus wird nun allerdings nichts. Mutter wollte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im mittleren Hegau intensivieren <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">und eine Großgemeinschaft mit benachbarten Gemeinden schaffen, erklärte Mutter kürzlich gegenüber dem SÜDKURIER.</a> Diese Vision sei von verschiedenen Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinde an die Gründer der Bürgerinitiative um die ehemaligen Gemeinderäte Rainer Kenzler (CDU) und Reinhard Veit (SPD) sowie Bürger Erhard Fengler herangetragen worden.</p> <h2>Er wolle keine Spaltung der Dorfgemeinschaft</h2> <p>An der Fusions-Idee hält Mutter fest: „Meine Bewerbung um das Bürgermeisteramt in Volkertshausen ist in weiten Kreisen auf positive Resonanz gestoßen. Das Ziel, hier im mittleren Hegau aus mehreren Gemeinden eine neue größere Einheit zu bilden, um im kommunalen Bereich den Herausforderungen der Zukunft gestärkt gerecht werden zu können, ist nach meiner Überzeugung nach wie vor richtig und wichtig“, teilt er in einer Stellungnahme mit.</p> <p>Allerdings hätten die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/kommt-ein-zusammenschluss-von-volkertshausen-aach-und-steisslingen;art372463,12459644" target="_blank" title="Fusions-Pläne im Hegau: Das sagen Steißlingen und Aach zu der Idee">infolge seiner Bewerbung entstandenen Diskussionen</a> gezeigt, dass diese Überlegungen in Volkertshausen derzeit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/weniger-mitsprache-mehr-moeglichkeiten-das-sagen-die-volkertshausener-zur-moeglichen-fusion;art372463,12476814" target="_blank" title="Weniger Mitsprache, mehr Möglichkeiten? Das sagen die Volkertshausener zur möglichen Fusion">noch nicht mehrheitsfähig</a> sei. „Auch um eine Spaltung unserer Dorfgemeinschaft wegen dieser Frage zu vermeiden, habe ich heute meine Bewerbung zurückgezogen“, betont Mutter.</p> <h2>Vier Namen statt fünf auf dem Stimmzettel</h2> <p>Nach dem Rückzug von Alt-Bürgermeister Alfred Mutter ist die Bewerberanzahl in Volkertshausen von fünf auf vier Menschen geschrumpft. Bei der Wahl am Sonntag, 19. Oktober, treten Judith Joy Klotz, Ordnungsamtsleiterin aus Ostrach, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz, 61-jähriger Frührentner aus Hilzingen</a>, sowie zwei bislang unbekannte Bewerber an.</p> <p>Der Wahlausschuss tagt am Dienstag, 23. September, um 14 Uhr. Dann werden auch die Namen der zwei bisher noch anonymen Bewerbern bekannt gegeben. Die Podiumsdiskussion mit den Bewerbern des SÜDKURIER ist am 8. Oktober, die Kandidatenvorstellung der Gemeinde am 13. Oktober.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalwahl Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Aus fünf werden vier: Erster Bürgermeisterbewerber macht überraschend einen Rückzieher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:22:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 10:52:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 31-Jährige hat am Montag offiziell ihre Bewerbungsunterlagen in der Hegau-Gemeinde eingereicht. Was sie bisher gemacht hat und wieso sie in den Chefsessel des Volkertshausener Rathauses will.  ]]></description>
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          Die 31-Jährige hat am Montag offiziell ihre Bewerbungsunterlagen in der Hegau-Gemeinde eingereicht. Was sie bisher gemacht hat und wieso sie in den Chefsessel des Volkertshausener Rathauses will.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die 31-Jährige hat am Montag offiziell ihre Bewerbungsunterlagen in der Hegau-Gemeinde eingereicht. Was sie bisher gemacht hat und wieso sie in den Chefsessel des Volkertshausener Rathauses will.



        <p>Sie könnte die erste Bürgermeisterin im Hegau werden: Judith Joy Klotz ist 31 Jahre alt, wohnt in Ludwigshafen und will auf den Chefsessel im Volkertshausener Rathaus. Sie hat am Montag ihre Bewerbungsunterlagen für die anstehende Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, eingereicht. Und sie hat ein einfaches Ziel: „Ich will, dass die Volkertshausener eine echte Wahl haben. Das ist für mich der Grundstein der Demokratie“, sagt sie im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <p>Mit Herz und Verstand wolle sie die Volkertshausener davon überzeugen, hinter ihrem Namen ein Kreuzchen zu machen. „Ich will mich mit vollem Elan dafür einsetzen, die Gemeinde weiter voranzubringen“, sagt die parteilose Bürgermeister-Bewerberin.</p> <h2>Das ist Judith Klotz</h2> <p>Judith Klotz wurde in Böblingen geboren und ist in der Nähe von Heidenheim aufgewachsen. Sie hat Jura an der Universität in Konstanz studiert und dort auch ihre Referendariat absolviert – unter anderem mit einer Verwaltungsstation im Singener Rathaus.</p> <p>Seit 2023 arbeitet sie bei der Gemeindeverwaltung Ostrach. Sie ist dort für die Leitung des Ordnungsamtes sowie für die Wirtschaftsförderung zuständig. Und sie sagt selbstbewusst: „Ich traue mir das Amt der Bürgermeisterin zu.“ Dabei helfe ihr unter anderem auch ihre Erfahrung in der Verwaltung. Und auch die zeitlichen Herausforderungen, die das Amt des Bürgermeisters mit sich bringe, schrecke sie nicht ab. „Ich weiß, was auf mich zukommt“, sagt sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Volkertshausen wählt am Sonntag, 19. Oktober, einen neuen Bürgermeister. Eine eventuelle Stichwahl ist für den 9. November terminiert. Laut Julian Heizmann, stellvertretender Hauptamtsleiter, liegen aktuell zwei Bewerbungen vor. Zum einen sei dies Alt-Bürgermeister Alfred Mutter, der aus dem Ruhestand zurück ins Rathaus will, und zum anderen ein Bewerber, der bislang anonym bleiben möchte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kandidatenvorstellung-in-aach-eskaliert-herausforderer-droht-dass-er-eine-waffe-dabei-hat;art372439,12484408" target="_blank" title="Kandidatenvorstellung eskaliert: Herausforderer droht, dass er eine Waffe dabei hat">Auf der offiziellen Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Aach hatte der dortige Kandidat Kurt Künz öffentlich gemacht, dass er auch der zweite Bewerber in Volkertshausen sei.</a> Die dritte Bewerberin ist nun Judith Klotz.</span></label></div> <p>Warum sie sich für Volkertshausen entschieden habe? Judith Klotz hat dazu eine klare Antwort: „Volkertshausen bietet viele Möglichkeiten, um zu verwalten und um zu gestalten.“ Die Gemeinde verfüge über eine gute Infrastruktur, stehe finanziell auf gesunden Beinen und arbeite hervorragend mit anderen Hegau-Gemeinden zusammen. „Volkertshausen hat eine gute Größe. Hier kann ich mit den Menschen in direkten Kontakt treten und mir ein Stimmungsbild der Meinungen verschaffen“, so Klotz weiter. Ihr Verlobter sei gebürtiger Steißlinger, deswegen kenne sie die Region bestens.</p> <p>Judith Klotz möchte sich nach eigenen Angaben für eine moderne, lösungsorientierte Verwaltung und ein familienfreundliches Volkertshausen einsetzen. Dafür könne sie sich auch eine Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden gut vorstellen. Beispiele, wie dies funktionieren könne, gebe es bereits – etwa die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder während der Ferienzeit oder das gemeinsame Standesamt mit Steißlingen.</p> <p>Mehr allerdings erstmal nicht: Denn laut Klotz sehe sie <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">die Fusionspläne ihres Mitbewerbers Alfred Mutter</a> kritisch. Dieser hatte kürzlich den Zusammenschluss von Volkertshausen mit gleich mehreren Hegauer Gemeinden zu einer Großgemeinde ins Spiel gebracht und an seine Kandidatur geknüpft. Vielmehr wolle sie sich für die Eigenständigkeit der Gemeinde einsetzen. „Es ist nicht automatisch so, dass eine größere Gemeinde mehr Zuschüsse oder Gelder von Bund und Land bekommt“, so Klotz. Ihr Slogan lautet daher: Zusammenarbeit ja, Fusion nein.</p> <p>Mit Überzeugung wolle sie für Verlässlichkeit, Klarheit und eine offene Kommunikation mit Bürgern sowie dem Gemeinderat einstehen. So sehe sie sich weniger als die Rathauschefin, sondern vielmehr als starke Mitarbeiterin im Rathaus. „Ich möchte gemeinsame Entscheidungen treffen“, betont sie.</p> <h2>Hier will Judith Klotz anpacken</h2> <p>Ideen, wo sie in Volkertshausen anpacken wolle, habe sie bereits. Aber Judith Klotz betont: „Ich werde die gute Vorarbeit meines Vorgängers fortsetzen.“ Dazu gehöre etwa, dass sie die Städtebauförderung vorantreiben wolle, ebenso den Rathausumbau. Um für junge Familien weiterhin attraktiv zu sein, bedürfe es laut Klotz neuer Wohngebiete. Obwohl sie wisse, dass man damit rein geografisch irgendwann einmal an die Grenzen der Gemeinde stoßen werde. D</p> <p>eshalb gelte es auch die Innenverdichtung anzukurbeln und leerstehende Gebäude umzubauen oder anderweitig zu nutzen. „Zudem bietet das Leitbild 2040 gute Ansätze, um Volkertshausen fit für die Zukunft zu machen“, so Klotz. Daher laute ihr Ansatz: Mit Herz und Verstand – für Volkertshausen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ehrenamt Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:47:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.  ]]></description>
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          Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.



        <p>Der Abend glich einem Taylor Swift Konzert: Es gab Armbändel für die Gäste, die Karten waren binnen weniger Minuten ausverkauft und am Ende gab es tosende Ovationen. Lange haben die Singener auf ihre Scheffelhalle verzichten müssen, nachdem das altehrwürdige Gebäude bei einem Großbrand im November 2020 komplett zerstört wurde. Nun ist sie endlich wieder zurück. Und kein Satz an diesem Abend hätte die Rückkehr besser beschreiben können wie der Refrain von Poppele-Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <h2>Die Scheffelhalle ist endlich wieder zurück</h2> <p>Es ist ein Abend voller Emotionen und guter Laune. Als Oberbürgermeister Bernd Häusler als erster Redner in der neuen Scheffelhalle überhaupt ans Rednerpult tritt, wird es schlagartig ruhig. „Die neue Scheffelhalle ist aus den rauchenden Trümmern auferstanden“, sagt er.</p> <p>Häusler werde das Bild der in Flammen stehenden Scheffelhalle niemals vergessen. Doch an diesem Abend richtet sich sein Blick nach vorne: „Die Scheffelhalle ist ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.“</p> <p>Trotz Neubau und einem millionenschweren Invest der Stadt Singen von 10,1 Millionen Euro freue er sich, dass der gute Geist der alten Scheffelhalle auch in die neue Halle Einzug gehalten habe. Und dies sei laut OB Häusler wörtlich zu nehmen. Denn Teile im Innenbereich der neuen Halle wurden aus Steinen, die aus den Ruinen gerettet worden können, gebaut.</p> <p>OB Häusler dankt aber auch dem Gemeinderat für dessen Weitsicht: Im Eilverfahren und trotz angespannter Haushaltslage habe man sich im März 2023 für den Wiederaufbau entschieden. „Ich bin davon überzeugt, dass der Baubeschluss damals die richtige Entscheidung war“, so Häusler.</p> <p>Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</p> <p>Die beiden Architekten Ben Nägele und Alexander Kionka heben indes in ihrer Rede hervor, dass es sich bei der neuen Scheffelhalle um das größte Bauprojekt der Stadt Singen der vergangenen Jahre handle. Zwölf Monate habe die Planung gedauert, 22 Monate die Bauzeit.</p> <p>Insgesamt seien rund 120.000 Arbeitsstunden in den Neubau investiert worden. „Es hat sich gelohnt, die neue Scheffelhalle ist großartig geworden“, lautet das Urteil von Ben Nägele. Und mit dieser Meinung stehen sie an diesem Abend nicht alleine da. Denn am Ende der Eröffnung singt die ganze Halle gemeinsam mit Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die neue Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die neue Scheffelhalle</h2> Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</div>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 15:18:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 61 Jahre alte Frührentner Kurt Künz hat seinen Konkurrenten öffentlich bedroht. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit Gewalt und Drohungen auffällt. Wieso darf so ein Mann Bürgermeister-Kandidat werden?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 61 Jahre alte Frührentner Kurt Künz hat seinen Konkurrenten öffentlich bedroht. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit Gewalt und Drohungen auffällt. Wieso darf so ein Mann Bürgermeister-Kandidat werden?<br>
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        Der 61 Jahre alte Frührentner Kurt Künz hat seinen Konkurrenten öffentlich bedroht. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit Gewalt und Drohungen auffällt. Wieso darf so ein Mann Bürgermeister-Kandidat werden?



        <p>Es war ein bizarrer Auftritt, den Kurt Künz bei der offiziellen Kandidatenvorstellung in Aach hingelegt hat. Erst kündigt er an, dass er seinen Konkurrenten und Amtsinhaber Manfred Ossola eliminieren will, dann teilt er den Zuhörern in der Sporthalle in Aach mit, dass er eine Waffe habe, und beginnt in seinem Rucksack zu wühlen. Letztlich hat er keine Waffe, sorgt mit seinem Verhalten aber mindestens für Verwunderung. Eine SÜDKURIER-Recherche zeigt, dass Kurt Künz schon länger für Angst und Schrecken sorgt.</p> <p>Der Redaktion liegt ein Schreiben vor, das Kurt Künz schwer belastet. So soll der 61-jährige Frührentner aus Hilzingen bereits mehrere Jahre wegen mehrfachen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz im Gefängnis gesessen haben. Zudem soll das Landratsamt in Konstanz ihn für so gefährlich gehalten haben, dass es über mehrere Monate einen Sicherheitsmitarbeiter eingestellt hat. „Hier ist nicht nur ein Kandidat am Start, sondern ein Mensch, der seine Interessen zumindest in der Vergangenheit mit Gewalt durchzusetzen versuchte“, heißt es in dem Schreiben.</p> <h2>Musste Kurt Künz tatsächlich ins Gefängnis?</h2> <p>Und in der Tat: Auf der Kandidatenvorstellung gibt Künz selbst zu, dass er zweieinhalb Jahre in Freiburg hinter Gittern saß. Seine Frau werfe ihm seinen Angaben zufolge vor, „sie aus dem Eigenheim geprügelt zu haben“. Eine Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Konstanz bestätigt, dass Kurt Künz eine Freiheitsstrafe verbüßt habe. Laut Staatsanwalt und Pressesprecher Andreas Mathy wurde Künz 2020 zu zwei Jahren Haft wegen Bedrohung und anderer wesensähnlichen Vergehen verurteilt, diese Strafe habe er inzwischen abgesessen.</p> <p>Zudem habe Künz einige weitere Verurteilungen. Allesamt wegen ähnlicher, allerdings kleinerer Vergehen, wie Mathy weiter schildert. „Zum Zeitpunkt der Anfrage sind gegen Kurt Künz allerdings keine weiteren Ermittlungen anhängig“, so Mathy.</p> <h2>Hatte das Landratsamt Angst vor Kurt Künz?</h2> <p>Kurt Künz gab bei der Kandidatenvorstellung einen kurzen Lebenslauf wieder: Er wurde nach eigenen Angaben 1964 geboren. Er sei in Hilzingen aufgewachsen und habe die Hauptschule besucht. Beruflich startete er mit einer kaufmännischen Ausbildung und leistete danach seinen Wehrdienst ab. Es folgten mehrere Jahre Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Nach dem dortigen Abschluss habe er unter anderem mehrere Jahre im Landratsamt Konstanz im Bereich Wohnbauförderung gearbeitet, bis das Arbeitsverhältnis aufgelöst wurde.</p> <p>Letzteres bestätigt das Landratsamt Konstanz auf SÜDKURIER-Nachfrage, könne aber keine weiteren Details nennen. Aber: Kurt Künz hat sich 2019 bereits für die Landratswahl beworben. „Der Besondere Beschließende Ausschuss zur Wahl des Landrats des Landkreises Konstanz hat seine Kandidatur nicht zugelassen“, heißt es dazu.</p> <p>Auf die Anfrage, ob das Landratsamt tatsächlich einen Sicherheitsdienst beauftragt habe, um Kurt Künz den Zugang zum Landratsamt zu verwehren, macht das Landratsamt keine Angaben. Dazu heißt es lediglich: „Gefahrenbeurteilungen von Personen obliegen der Polizei.“</p> <h2>Ist Kurt Künz wirklich noch Beamter?</h2> <p>Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde Aach verweist Kurt Künz immer wieder auf seine Ernennungsurkunde als Beamter. Eine Nachfrage beim Landratsamt, ob Künz noch Beamter sei, bleibt ergebnislos. Doch Künz spricht bei der Kandidatenvorstellung selbst am Mikrofon davon, dass er Frührentner sei. Eine entsprechende Berufsbezeichnung enthalten laut dem Aacher Hauptamtsleiter Florian Rapp auch die Bewerbungsunterlagen.</p> <p>Als Beamter hätte Künz allerdings einen Anspruch auf Pension – das könnte darauf hindeuten, dass Künz seinen Beamtenstatus verloren hat.</p> <h2>Wieso durfte Kurt Künz überhaupt kandidieren?</h2> <p>Laut Hauptamtsleiter Florian Rapp habe die Bewerbung von Kurt Künz in Aach alle Vorgaben erfüllt. Das hänge auch damit zusammen, dass der Urteilsspruch gegen Künz schon mehr als fünf Jahre zurückliege – wenn auch denkbar knapp. Laut Rapp dürfe eine Gemeinde einen Bewerber nur dann nicht für eine Bürgermeisterwahl zulassen, wenn die Verurteilung zu einer Haftstraße von mindestens einem Jahr noch nicht älter sei als fünf Jahre. „Dies war hier nicht der Fall“, so Rapp.</p> <p>Das Landratsamt bestätigt das und verweist darauf, dass Künz‘ Bewerbung alle formalen Voraussetzungen erfüllt habe. Dazu zähle etwa die geforderten zehn Unterstützungsunterschriften durch Aacher Bürger und die Wählbarkeitsbescheinigung der Wohnortgemeinde.</p> <h2>Kandidiert Kurt Künz in mehreren Orten?</h2> <p>Auch hier liefert Kurt Künz die Antwort selbst: „Ich habe mich in Volkertshausen beworben. Die Bewerbung steht.“ Zudem habe er sich in Steißlingen bewerben wollen, wie er am Rednerpult mitteilt, doch angesichts der starken Konkurrenz habe er seine Bewerbung zurückgezogen.</p> <h2>Was stand in der Mail, die Kurt Künz verschickt hat?</h2> <p>Die auf dem Podium in Aach verschickte Mail liegt dem SÜDKURIER vor. Kurt Künz hat sie an mehrere Adressen verschickt – darunter mehrere Medien, aber auch Hegauer Bürgermeister wie Manfred Ossola (Aach) und Thomas Auer (Gailingen). Die Sätze sind größtenteils zusammenhanglos. Im Kern werfen sie Amtsinhaber Manfred Ossola Amtsmissbrauch vor. Da Künz dem Landratsamt seine Legitimität abstreitet und die Gemeinde Aach unter ihrem Bürgermeister Kreisumlage gezahlt habe, wolle Künz Ossola seines Amtes entheben – und zwar zum 1. Oktober. „Wegen einer verantwortlich unzulässiger Unterstützung einer hochkriminellen verfassungsfeindlichen Bandenorganisation“, wie Künz darin schreibt.</p> <p>Zur Erinnerung: Am Rednerpult hatte Künz sich immer mehr in Rage geredet. Bis die Worte fielen: „Ich habe eine Waffe dabei.“ Dann ging er zu seinem Rucksack am Rednerpult, öffnete diesen, holte aber letztlich nur ein Smartphone heraus und sendete nach eigenen Angaben eine E-Mail ab. Das kommentierte er folgendermaßen: „Herr Ossola wird ab 1. Oktober kein Bürgermeister mehr sein.“ Kurz danach verließen mehrere Zuhörer zum Teil fluchtartig die Halle.</p> <h2>Wieso rief niemand die Polizei?</h2> <p>Der Gemeindewahlausschuss hat im Vorfeld der Veranstaltung Sicherheitskontrollen angewandt, wie Hauptamtsleiter Florian Rapp auf Nachfrage bestätigt. Dabei sei auch der Rucksack von Künz kontrolliert worden. „Als er nach dem Satz mit der Waffe an den Rucksack ging, wussten wir, dass dort keine Waffe drin sein konnte“, so Rapp weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:24:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kandidatenvorstellung eskaliert: Herausforderer droht, dass er eine Waffe dabei hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kandidatenvorstellung-in-aach-eskaliert-herausforderer-droht-dass-er-eine-waffe-dabei-hat;art372439,12484408 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während Amtsinhaber Manfred Ossola klare Visionen von Aach präsentieren kann, sorgt Kurt Künz für Entsetzen in der Sporthalle. Er sagt: "Ich habe eine Waffe dabei." So lief der denkwürdige Abend ab.  ]]></description>
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          Während Amtsinhaber Manfred Ossola klare Visionen von Aach präsentieren kann, sorgt Kurt Künz für Entsetzen in der Sporthalle. Er sagt: "Ich habe eine Waffe dabei." So lief der denkwürdige Abend ab.<br>
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        Während Amtsinhaber Manfred Ossola klare Visionen von Aach präsentieren kann, sorgt Kurt Künz für Entsetzen in der Sporthalle. Er sagt: "Ich habe eine Waffe dabei." So lief der denkwürdige Abend ab.



        <p>Es ist der Moment bei der Kandidatenvorstellung der Gemeinde, der in der Aacher Sporthalle für Angst gesorgt hat: „Ich habe eine Waffe dabei“, sagt Kurt Künz. Er ist einer der beiden Kandidaten der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 28. September, und hat sich am Mittwochabend zum ersten Mal auf einer Bühne den Bürgern präsentiert. Beide haben nacheinander 15 Minuten Zeit, um sich und ihre Visionen den rund 80 Zuhörern vorzustellen. Doch bei Künz geht es nicht um Visionen. Nach seiner bedrohlichen Äußerung, während der Amtsinhaber Manfred Ossola nicht im Raum ist, wird es schlagartig still in der Halle. Mehrere Personen verlassen fluchtartig das Gebäude. Und die, die bleiben, wirken irritiert.</p> <h2>Herausforderer will „Ossola heute Abend eliminieren“</h2> <p>Kurt Künz, der zum ersten Mal im Aacher Wahlkampf öffentlich auftritt, wirkt erst deutlich nervös, dann wandelt sich sein Gemütszustand in Aggression um. Es sind mehrere Sätze, welche die Zuhörer die Stirn runzeln lassen. Etwa: „Ich werde Manfred Ossola heute Abend eliminieren“, „Ossola hat keine Chance gegen mich. Ich werde ihn heute Abend schachmatt setzen“ oder „Heute ist ein Tag, so bedeutsam wie die Wiedervereinigung. Am 1. Oktober wird Ossola nicht mehr Bürgermeister sein“. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, welche Wendung der Abend noch nehmen sollte.</p> <p>Kurt Künz startet seine Vorstellung mit dem Hinweis, dass sein Sternzeichen Wassermann sei. „Vielleicht interessiert das ja jemanden“, sagt er. Der Frührentner, der aktuell in Hilzingen lebt und nach eigenen Angaben im Landratsamt in Konstanz gearbeitet hat, sei „immer ein kleines Rädchen“ gewesen. Dies habe er immer ändern wollen und habe zum Beispiel versucht, die Leitung der Wohnbaugesellschaft GVV in Singen zu übernehmen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu Kurt Künz</span><span>Kurt Künz wurde nach eigenen Angaben 1964 geboren. Er sei in Hilzingen aufgewachsen und habe die Hauptschule besucht. Beruflich startete er mit einer kaufmännischen Ausbildung und leistete danach seinen Wehrdienst ab. Danach machte er in Radolfzell seine Fachhochschulreife. Es folgten mehrere Jahre Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Nach dem dortigen Abschluss habe er unter anderem mehrere Jahre im Landratsamt Konstanz im Bereich Wohnbauförderung gearbeitet, bis das Arbeitsverhältnis aufgelöst wurde.</span></label></div> <p>Nun will er also der neue Bürgermeister in Aach werden. Warum er dieses Amt denn wolle, möchte ein Zuhörer wissen. „Ich sage ganz klar, das ist das Geld. Ich jammere nicht, so sieht‘s aus. Wenn ich acht Jahre Bürgermeister bin, kann ich richtig leben“, sagt der 61-Jährige und verweist auf seine Wohnsituation in einer Hilzinger Notunterbringung.</p> <p>Ohnehin, er sehe sich mit Manfred Ossola auf Augenhöhe. Mehr noch: „Ossola hat keine Chance gegen mich“, ruft er in die Sporthalle. Visionen, wie er Aach voranbringen wolle, habe er keine.</p> <h2>„Ich habe eine Waffe dabei“</h2> <p>Eine simple Bürgerfrage wühlt Kurt Künz im Anschluss sichtlich auf. Ein Aacher will von Künz wissen, was seine Argumente gegen Manfred Ossola seien. „Es ist unausweichlich“, sagt Künz über seine Wahl, „ich werde als einzig rechtmäßiger Kandidat zur Wahl antreten.“ Dabei gerät er immer mehr in Rage – bis die Worte fallen: „Ich habe eine Waffe dabei.“</p> <p>Er geht zu seinem Rucksack am Rednerpult, öffnet diesen, holt aber letztlich nur ein Smartphone heraus und sendet nach eigenen Angaben eine E-Mail ab. Das kommentiert er folgendermaßen: „Herr Ossola wird ab 1. Oktober kein Bürgermeister mehr sein.“ Kurz danach verlassen mehrere Zuhörer die Halle.</p> <h2>Bürger zeigen sich sichtlich erschrocken</h2> <p>Nach dem Ende der Veranstaltung zeigen sich die Besucher, die nicht vorzeitig gegangen sind, sichtlich erschrocken und teilweise auch wütend. „Das war beängstigend und komplett unter der Gürtellinie“, bringt es eine Zuhörerin zum Ausdruck. Ihren Namen will sie nach dem Erlebnis nicht veröffentlicht wissen. Mehrere Besucher stimmen ihr zu und geben ebenfalls zu verstehen, dass sie es mit der Angst zu tun bekommen haben.</p> <p>Tino Beyer hingegen macht seiner Wut über Künz‘ Auftritt Luft: „Ich finde es traurig, dass man in der deutschen Demokratie mittlerweile so weit gekommen ist, dass man sich das antun muss. Ich hatte keine Angst, aber einen Puls von 120 beim Zuhören. Kurt Künz ist nicht auf die Fragen eingegangen. Er hat null Argumente.“</p> <h2>Der Kandidat mit klarer Vision</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-manfred-ossola-strebt-zweite-amtszeit-an;art372439,12340006" target="_blank" title="Er ist in Aach noch nicht fertig! Manfred Ossola will Bürgermeister der Hegau-Stadt bleiben">Amtsinhaber Manfred Ossola</a> präsentiert sich ein Kandidat, der bereits auf acht Jahre als Aacher Rathauschef zurückblicken kann. „Ich hoffe, dass ich die Erwartungen, die 2017 bei meiner Wahl in mich gesetzt wurden, erfüllen konnte“, sagt er. Eine ganze Liste von Projekten, die er in dieser Zeit umgesetzt habe, machen deutlich: Unter seiner Regie ist Aach gewachsen. Der Kindergarten ist saniert worden, eine neue Brücke zum Netto wurde gebaut, 40 neue Grundstücke für Häuslebauern seien auf dem Markt, das Rathaus wird saniert und barrierefrei umgebaut, die Ortsmitte neu gestaltet, die Internetversorgung ausgebaut, die Mühlenstraße 1 als neues Vereinszentrum und die 15 Hektar große Freiflächensolaranlag ist am Start.</p> <p>„Mein Herz schlägt für Aach, ich kann hier als Bürgermeister etwa für die Menschen bewegen“, so Ossola. Dafür wolle er sich auch die kommenden acht Jahre als Bürgermeister einsetzen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu Manfred Ossola</span><span>Manfred Ossola (67) wurde im September 2017 zum Bürgermeister von Aach gewählt. Seine Amtszeit begann am 6. Dezember 2017. Zuvor leitete Ossola seit 1993 das Haupt-, Ordnungs- und Grundbuchamt der Stadt Aach, seit 1982 war er dort schon Rechnungsamtsleiter. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Stadt Stockach und dem Landratsamt Konstanz, studiert hat er an der Verwaltungshochschule Kehl. Ossola stammt aus Stockach, wo er nach wie vor wohnt. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.</span></label></div> <p>Ossola skizziert bei seiner Rede eine klare Vision vom Aach der Zukunft – samt herausfordernder Pflichtaufgaben. Als Beispiel nennt Ossola die Ganztagesbetreuung an der Grundschule ab dem Schuljahr 2026/27. Aber auch auf freiwilliger Seite sehe Ossola viele Bausteine in den kommenden Jahren. So sei es eine seiner Hauptaufgaben, die hausärztliche Versorgung in Aach sicherzustellen. Er könne sich etwa eine Zusammenarbeit mit der Stadt Engen vorstellen, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hausaerztemangel-die-stadt-engen-will-fruehzeitig-etwas-dagegen-unternehmen;art372438,12382002" target="_blank" title="Hausärztemangel auf dem Land: Braucht Engen jetzt noch ein MVZ?">derzeit ein eigenes Medizinisches Versorgungszentrum auf die Beine stelle</a>.</p> <p>Zudem liege ihm die Wiedereröffnung des Mühlensteigs am Herzen und viele Straßen seien sanierungsbedürftig. Aber: „Alles hängt von der finanziellen Entwicklung ab.“ Jedoch sei Aach strukturell so aufgestellt, dass sich die Stadt noch Dinge leisten könne. Dafür solle man aber nicht nur alle möglichen Zuschüsse nutzen, sondern auch die Einnahmen der Stadt verbessern.</p> <h2>Ossola spricht sich klar gegen Fusion aus</h2> <p>Eine Bürgerfrage, wie Ossola zu den von Alfred Mutter und einer Bürgerbewegung ins Spiel gebrachten Plänen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gemeindefusion-im-hegau-initiative-sieht-viele-vorteile-und-traeumt-vom-eigenen-autokennzeichen;art372463,12480245" target="_blank" title="Gemeindefusion wird Wahlkampf-Thema: Initiative will kein Bürgermeister-Wahl-Club sein">einer Hegauer Großgemeinde</a> stehe, schmettert der Amtsinhaber kurzerhand ab. Unter ihm werde es keine Fusion geben – eine Zusammenarbeit mit weiteren Gemeinden könne er sich vorstellen, einen Zusammenschluss nicht. „Ich sehe da finanziell und auch organisatorisch keinen Mehrwert“, so Ossola.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:53:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-singen-die-komplette-chronik-vom-brand-ueber-prozess-bis-neubau-und-neueroeffnung;art372458,12482422 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.  ]]></description>
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          2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        2025 sollte der 100. Geburtstag der Scheffelhalle gefeiert werden, jetzt wird ihr Neubau eröffnet – und auch gefeiert. Seit der Brandstiftung vergingen nur fünf Jahre. Eine Chronologie der Ereignisse.



        <p><strong>17. November 2020:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/naechtlicher-grossbrand-vernichtet-am-fruehen-dienstagmorgen-die-singener-scheffelhalle;art372458,10668159" target="_blank" title="Nächtlicher Großbrand vernichtet am frühen Dienstagmorgen die Singener Scheffelhalle">Die Scheffelhalle, Singens Wahrzeichen und Narrenschopf, geht gegen 1.15 Uhr in Flammen auf</a>. Fassungslos müssen die Singener zusehen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/alle-bilder-vom-brand-der-scheffelhalle-in-singen;art372458,10668167" target="_blank" title="Alle Bilder vom Brand der Scheffelhalle in Singen">wie ihre denkmalgeschützte Halle niederbrennt</a>. Poppele-Zunftmeister Stephan Glunk beobachtet das Geschehen vom Stadtgarten aus mit Tränen in den Augen. „Wir haben unsere Heimat verloren“, sagt er – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" target="_blank" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">und ist damit nicht der </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren">einzige</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/trauer-und-entsetzen-bei-menschen-in-singen-fuer-viele-geht-ein-stueck-heimat-verloren;art372458,10668384" title="Trauer und Entsetzen bei Menschen in Singen: Für viele geht ein Stück Heimat verloren"> Singener, der so fühlt</a>.</p> <p><strong>Die Tage danach:</strong> Am Morgen nach dem Feuer steht nur noch die vordere Fassade. Rauchschwaden ziehen von den Schuttbergen gen Himmel. Viele Singener kommen an die Brandstelle und teilen ihre Erinnerungen an den Ort für viele Feste. Viele wünschen sich einen Neubau: Die rasch ins Leben gerufene Online-Petition <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" target="_blank" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">für den Wiederaufbau der Halle hat innerhalb kurzer Zeit bereits mehr als 1500 </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-ruine-der-scheffelhalle-raucht-noch-doch-es-gibt-schon-mehr-als-1500-unterschriften-fuer-einen-wiederaufbau;art372458,10669433" title="Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau">Unterschriften</a>.</p> <p><strong>26. November 2020:</strong> Gut eine Woche nach dem Brand leiten Staatsanwaltschaft und Polizei eine Fahndung ein. „Es ist davon auszugehen, dass die Singener Scheffelhalle gewollt oder versehentlich in Brand gesetzt worden ist“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singener-scheffelhalle-verdacht-auf-brandstiftung-unbekannter-mann-auf-ueberwachungskamera-zu-sehen;art372458,10675911" target="_blank" title="Singener Scheffelhalle: Verdacht auf Brandstiftung – Unbekannter auf Überwachungskamera zu sehen">erklären sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung</a>. Ein Unbekannter soll sich in dem Bereich aufgehalten haben, in dem der Brand ausgebrochen ist. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/fassungslosigkeit-nach-ermittlerverdacht-brandstiftung-an-scheffelhalle;art372458,10676221" target="_blank" title="Fassungslosigkeit nach Ermittlerverdacht: Brandstiftung an Scheffelhalle">Das sorgt in Singen für Fassungslosigkeit.</a></p> <p><strong>April 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhalle-polizei-nimmt-mutmasslichen-brandstifter-fest-der-36-jaehrige-ist-gestaendig;art372458,10775899" target="_blank" title="Scheffelhalle: Polizei nimmt 36-Jährigen fest, der mutmaßlich für den Brand verantwortlich ist – der Mann ist geständig">Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen</a>. Der Mann ist zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt, sitzt in Untersuchungshaft und hat gestanden. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler aufgrund kleinerer Brandlegungen in jüngster Zeit. Dabei seien Papiermülltonnen in der Nähe der Scheffelhalle in Brand gesetzt worden, wodurch sich die Hinweise immer mehr verdichtet hätten.</p> <p><strong>Mai 2021:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-bagger-rollen-an-der-abriss-der-scheffelhalle-hat-begonnen;art372458,10812144" target="_blank" title="Die Bagger rollen an: Der Abriss der Scheffelhalle hat begonnen">Der Abriss beginnt</a> und innerhalb weniger Tage verschwindet die Brandruine des historischen Gebäudes gänzlich aus dem Stadtbild. Zumindest, was die großen Mauern angeht. Denn an manchen Stellen wird es aufwändig – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-ende-der-scheffelhalle-so-laufen-die-aufwaendigen-abbruch-arbeiten;art372458,10960593" target="_blank" title="Das Ende der Scheffelhalle: So laufen die aufwändigen Abbruch-Arbeiten">Asbest sei Dank</a> sind Schadstoffsanierer bis zum Jahresende beschäftigt.</p> <p><strong>November 2021:</strong> Am 9. November steht der Singener Brandstifter erstmals vor Gericht und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/angeklagter-im-scheffelhallen-prozess-legt-ein-gestaendnis-ab;art372458,10963506" target="_blank" title="&amp;bdquo;Mama, die Scheffelhalle brennt&amp;ldquo;: Angeklagter legte Feuer an Singener Halle &amp;ndash; und rief dann seine Mutter an">legt direkt ein Geständnis ab</a>. Er habe eine Papiermülltonne in unmittelbarer Nähe zur Halle angezündet und sei dann nach Hause gegangen. Der Singener ist kein Unbekannter: 2013 kam er schon einmal ins Gefängnis, damals hatte er ein Feuer in einer Scheune gelegt. Und: Der Mann ist Ex-Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr.</p> <p>Am 15. November 2021 wird er zu einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/scheffelhallen-prozess-staatsanwaltschaft-fordert-mehrjaehrige-haftstrafe;art372458,10968662" target="_blank" title="Scheffelhallen-Brandstifter muss hinter Gitter: Das Landgericht Konstanz verurteilt ihn zu drei Jahren und sieben Monaten Haft">Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten wegen fahrlässiger Brandstiftung und Sachbeschädigung in vier Fällen verurteilt</a>. Beim Brand der Scheffelhalle geht das Landgericht Konstanz von Fahrlässigkeit aus – dass das Gebäude abbrennt, sei keine Absicht gewesen.</p> <p><strong>14. Dezember 2021:</strong> Nach einem eindeutigen Votum im Gemeinderat steht fest: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grundsatzbeschluss-im-gemeinderat-scheffelhalle-soll-neu-gebaut-werden;art372458,10994219" target="_blank" title="Grundsatzbeschluss im Gemeinderat: Scheffelhalle soll neu gebaut werden">Die Stadt Singen bekommt ihre Scheffelhalle zurück</a>. Die Stadtverwaltung rechnet mit Baukosten von rund 6,3 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten werde durch die Summe der Versicherung getragen, die mindestens 2,4 Millionen Euro zuzüglich 270.000 Euro für Ausstattung und Elektronik übernehmen soll.</p> <p><strong>August 2022:</strong> Es braucht nach einiger Überlegung doch keinen Architektenwettbewerb, denn die Stadt weiß sehr genau, wie die neue Scheffelhalle aussehen soll – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-neue-scheffelhalle-soll-wie-die-alte-aussehen-darum-ist-der-architektenwettbewerb-abgesagt;art372458,11220336" target="_blank" title="Die neue Scheffelhalle soll wie die alte aussehen &amp;ndash; Darum ist der Architektenwettbewerb abgesagt">genauso wie die alte</a>. Wenig später <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">hat die Scheffelhalle dann ihren Architekten</a>. Den Wiederaufbau soll ein Singener planen: Ben Nägele von der Solar System Haus GmbH. Mit dem SÜDKURIER <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" target="_blank" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">sprechen er und sein Partner Alexander </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen">Kionka</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-scheffelhalle-hat-ihren-architekten-ein-singener-soll-den-wiederaufbau-planen;art372458,11326980" title="Die Scheffelhalle hat ihren Architekten: Ein Singener soll den Wiederaufbau planen"> über ihr Vorhaben</a>.</p> <p><strong>Februar 2023:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ganz-aehnlich-wie-das-original-die-ersten-einblicke-in-die-neue-scheffelhalle-liegen-vor;art372458,11453671" target="_blank" title="Ganz ähnlich wie das Original! Die ersten Einblicke in die neue Scheffelhalle liegen vor">Die ersten Pläne zeigen die neue Scheffelhalle</a>, die der alten erstaunlich ähnlich sieht. So findet sich die Empore mit ihren zwei Zugängen ebenso in den ersten Entwürfen wieder wie die Giebelfassade, die ausgeklügelte Konstruktion des Dachstuhls, die Toilettenanlagen sowie die Bühne im Saal unten und das Foyer im vorderen Bereich. Aber es gibt auch Neuerungen, etwa eine Loggia.</p> <p><strong>März 2023:</strong> Das Bauprojekt soll nun fast 10 Millionen Euro kosten – in denen allerdings mehr enthalten ist als die bloße Halle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wird-die-scheffelhalle-teurer-als-erwartet-die-baukosten-sorgen-fuer-heisse-diskussion;art372458,11509129" target="_blank" title="Wird die Scheffelhalle teurer als erwartet? Die Baukosten sorgen für heiße Diskussion">Das lässt manch ein Ausschussmitglied vernehmlich schlucken.</a> Nichtsdestotrotz fällt der Gemeinderat Ende März 2023 eine finale Entscheidung – und stimmt mit großer Mehrheit zu.</p> <p><strong>August 2023:</strong> Der Zeitplan steht fest – und zur 100-Jahr-Feier der Scheffelhalle soll diese tatsächlich wieder stehen. Als Fertigstellungstermin ist bei störungsfreiem Bauverlauf das zweite Quartal 2025 geplant. Bis dahin müssen erstmal alle Gewerke vergeben werden.</p> <p><strong>November 2023:</strong> Pünktlich zum Jahrestag gibt es gute Neuigkeiten, denn der Wiederaufbau startet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wiederaufbau-scheffelhalle-beim-spatenstich-wird-es-emotional;art372458,11806431" target="_blank" title="&amp;bdquo;Die Scheffelhalle, die lieben alle&amp;ldquo;: So emotional war der Spatenstich zum Hallenwiederaufbau">Am 24. November ist offizieller Spatenstich.</a> Dabei gibt es viele strahlende Gesichter, Mitglieder des Fördervereins Freunde der Scheffelhalle haben sich sogar in festliche Fracks geworfen mit schwarzen Zylindern. Auch Vertreter der Poppele-Zunft und des Männerchor Singens sind dabei – und haben eigens ein Lied geschaffen.</p> <p>Auch für Oberbürgermeister Bernd Häusler ist es ein Freudentag. Er macht deutlich, wie sehr die Stadt und der Gemeinderat sowie zahlreiche Bürger für den Wiederaufbau der Scheffelhalle gekämpft haben. Ein Beispiel seien die harten Verhandlungen mit der Versicherung. Laut Häusler betrug im März 2021 die Zusage der Versicherung 2,3 Millionen Euro. „Wir haben nachgehakt und zum Teil auch mit der Versicherung gestritten“, so Häusler. Dadurch sei die Summe auf 3,2 Millionen Euro gestiegen.</p> <p><strong>Sommer 2024:</strong> Mittlerweile ist die Scheffelhalle deutlich zu erkennen. Die hölzerne Front der neuen Halle steht und dahinter nimmt der Holzbau immer mehr an Form an. Doch im August gibt es auch schlechte Nachrichten, denn die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/richtfest-fuer-neue-scheffelhalle-steht-fest-doch-der-zeitplan-wackelt;art372458,12163701" target="_blank" title="Richtfest steht fest! Die Scheffelhalle wächst unaufhörlich – aber langsamer als gedacht">Arbeiten sind um etwa drei Wochen verspätet</a>. Als Grund nennt der Architekt das unbeständige Wetter und eine länger dauernde Vormontage des aufwändigen und stützenlosen Tragwerks.</p> <p><strong>September 2024:</strong> Erste Einblicke ins Innere bekommen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/exklusiver-einblick-in-die-scheffelhalle-so-sieht-es-innen-aus;art372458,12181640" target="_blank" title="So schön wird die neue Scheffelhalle: Erste Einblicke ins Innere">erst Gemeinderäte</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-alte-gefuehl-ist-wieder-da-besucher-schwelgen-beim-richtfest-der-scheffelhalle-in-erinnerungen;art372458,12193549" target="_blank" title="Das alte Gefühl ist wieder da: Besucher schwelgen beim Richtfest der Scheffelhalle in Erinnerungen">dann rund 800 Besucher des Richtfests</a>. Dabei wird in Erinnerungen geschwelgt und viel gelobt: Die Dachkonstruktion werde sehr bewundert, ja gar als sensationell bezeichnet. Auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freunde der Scheffelhalle, Peter Adrian Gäng, zeigt sich „geplättet“ darüber, was alles erreicht wurde und dass schon zehn Monate nach dem Spatenstich das Richtfest gefeiert werden kann.</p> <p><strong>Dezember 2024:</strong> An der neuen Scheffelhalle geht es sichtbar voran, ab Oktober 2025 soll sie vermietet werden. Der zuständige Gemeinderatsausschuss <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/was-kostet-die-scheffelhalle-erstmals-werden-mietpreise-oeffentlich;art372458,12255286" target="_blank" title="Was kostet die Scheffelhalle? Erstmals werden Mietpreise öffentlich">legt die Mietpreise fest</a> und fixiert dabei auch, dass Vereine Vergünstigungen bekommen.</p> <p><strong>Mai 2025:</strong> Es stehen nur noch die letzten Arbeiten aus, etwa Boden, Küche und Türen. Trotz einiger Verzögerungen und Herausforderungen liegt der Bau laut städtischem Pressesprecher Stefan Mohr im Zeitplan. Die Halle soll Mitte bis Ende Juni fertig sein und im Herbst in Betrieb gehen.</p> <p><strong>Juli 2025:</strong> Auch wenn es in der Halle noch ein wenig nach Baustelle aussehe, sei der Innenausbau größtenteils fertig, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-wieder-partys-in-der-scheffelhalle-singen-was-bis-zur-eroeffnung-noch-ansteht;art372458,12449706" target="_blank" title="Eröffnung schon in Sicht: Was in der Scheffelhalle noch alles zu tun ist">erklärt Architekt Alexander Kionka</a>. Zeitlich sei die Halle im gesteckten Rahmen geblieben – und finanziell auch, der Neubau kostet rund 10 Millionen Euro. Dazu trägt auch das Engagement des Fördervereins bei.</p> <p><strong>19. September 2025</strong> standdie Wiedereröffnung an. Die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/karten-fuer-eroeffnung-der-scheffelhalle-singen-sind-nach-nur-13-minuten-ausverkauft;art372458,12474465?wt_mc=facebook.skwww.hegau-see.cleverpush&amp;fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR7iUZeIqzEUPCLUH3WQrzchk-YjPWFf_CkHLCPBngaYY0Yip33btgaP0tkwjA_aem_2GwkEc6udjRL7c4_czmtCQ" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten dafür waren flott ausverkauft</a>, doch am 20. September war die Scheffelhalle im Zuge der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen zugänglich. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/viel-programm-fuer-die-neue-scheffelhalle-singen-wann-es-wie-losgeht;art372458,12482396" target="_blank" title="Viel Programm für die neue Scheffelhalle: Was nach der Eröffnung geplant ist">Außerdem sind für die Zeit danach bereits einige Veranstaltungen geplant. </a></p> <p>Was der Eröffnungsabend mit einem Taylor-Swift-Konzert gemeinsam hat, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813" target="_blank" title="Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube">erklärt dieser Artikel</a>. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/grosse-eroeffnungsfeier-der-scheffelhalle-in-singen-die-schoensten-fotos-vom-abend;art372458,12485622" target="_blank" title="Große Eröffnungsfeier der Scheffelhalle in Singen – die schönsten Fotos vom Abend">Die schönsten Bilder des Abends gibt es hier</a> und ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/mediathek/nachrichten-aktuelles/die-singener-scheffelhalle-ist-zurueck-die-eroeffnungsfeier-im-video;sts1370736,50629" target="_blank" title="Die Singener Scheffelhalle ist zurück: Die Eröffnungsfeier im Video">Video gibt erste Eindrücke und Stimmen</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Erst Brand, dann Trauer, nun Neubau: Die aufregenden Jahre der Scheffelhalle im knappen Rückblick]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:31:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einkaufen im XXL-Format: So sieht es hinter den Kulissen des Großmarkts aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/einkaufen-im-xxl-format-so-sieht-es-hinter-den-kulissen-des-grossmarkts-in-stockach-aus-18-09-25;art372461,12482229 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.  ]]></description>
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          Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.<br>
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        Beim Mega Großmarkt in Stockach kaufen nicht normale Kunden, sondern Wirte und Metzgereien ein. Entsprechend groß sind die Packungen: 100 Kilo Rindfleisch und 20 Liter Öl sind Standard. Wie so ein Großmarkt funktioniert.



        <p>20 Liter Olivenöl im Kanister, 10 Kilogramm Mayonnaise im Eimer, 5 Kilogramm Penne im Plastikbeutel. Es sind Mengen, die die Küchen der meisten Haushalte sprengen würden. Hier stehen sie hingegen dutzendfach, sauber sortiert in einer großen Halle, in der sich Gang an Gang reiht, jeweils abgetrennt von meterhohen Regalen, die bis zu den Decken reichen.</p> <p>Im Kühlraum daneben gibt es Salami, Schinken, vorgekochtes Geschnetzeltes und fertige Rouladen – mehr Fleisch und Wurst, als eine ganze Metzgerei an einem Tag verkaufen könnte. Hier, in den Innenräumen des Mega-Markts, einem C&amp;C-Großmarkt im Gewerbegebiet Blumhof in Stockach, findet Einkaufen im XXL-Format statt – oder eben im Mega-Format.</p> <p>Dabei bezieht sich der Name des Marktes eigentlich nicht auf dessen Größe, sondern steht als Abkürzung für Metzgerei und Gastronomie. Denn das sind die Hauptkunden des Großmarkts, wie Geschäftsführer Christian Süß und Einkaufsleiter Uwe Heizmann bei einer Führung durch den Markt dem SÜDKURIER erklären.</p> <p>„Unsere Wurzeln liegen in der Metzgereigenossenschaft, wir haben einen eigenen Schlachthof, ein eigenes Fleischwerk und einen Zerlegebetrieb. Das ist der Ursprung der Mega“, erklärt Christian Süß. Eröffnet wurde der Großmarkt in Stockach im Jahr 2011, seit 2024 leitet Süß den Betrieb mit 140 Mitarbeitern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Unternehmen</span><span>Die „Mega Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG“, so der vollständige Name, wurde 1937 als Fleischergenossenschaft von Stuttgarter Metzgern gegründet. Das Unternehmen beschäftigt laut eigener Internetseite über 700 Mitarbeiter in den C&amp;C-Märkten und Zustelldiensten in Stuttgart, Stockach, Dresden und Chemnitz, im Fleischzerlege- und Produktionsbetrieb in Stuttgart sowie im Schlachthof in Göppingen. Heutzutage bietet er als Großmarkt und Vollsortimenter, also als Zulieferer mit allen benötigen Produkten für Gewerbebetriebe aus Gastronomie und Metzgerei, etwa 50.000 Artikel an. Der Standort in Stockach existiert seit 2011.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind einige der Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <h2>50.000 Artikel auf 7000 Quadratmetern</h2> <p>Auf über 7000 Quadratmetern Einkaufsfläche finden die Kunden hier über 30.000 Artikel im Food- und Nonfood-Bereich. Die Lebensmittel reichen von Fleisch und Wurst über Feinkost, Obst und Gemüse, Käse, Molkereiprodukte und Fisch bis hin zu Tiefkühlartikeln, Wein und Spirituosen.</p> <p>Im Nonfood-Bereich gibt es unter anderem Gläser und Porzellan, Küchenmaschinen und Berufskleidung. Uwe Heizmann erklärt: „Wir sind ein Vollsortimenter. Es ist unser Anspruch, alles abzudecken, was unsere Kunden brauchen – nicht nur an Produkten, sondern auch mit Dienstleistungen.“</p> <h2>Wer kauft im Großmarkt ein?</h2> <p>Insgesamt 9000 Kunden hat der Markt laut Uwe Heizmann momentan, die meisten stammen aus dem Kerngebiet rund um den Bodensee. „Wir haben aber auch Kunden aus dem Allgäu, im Schwarzwald und den halben Weg in Richtung Stuttgart nach Norden hoch“, berichtet er.</p> <p>50 Prozent davon seien Gastronomen, weitere 40 Prozent Metzgereien. Der restliche Teil verteilt sich auf Einzelhändler, Vereine oder Kanzleien oder Ärzte, wenn sie Veranstaltungen haben. Privatkunden gibt es nicht, denn um im Großmarkt einzukaufen, braucht man eine Karte des Marktes – und dafür eine Gewerbeanmeldung.</p> <p>Manche der Kunden kommen selbst auf den Markt zu. Die meisten werden aber vom Vertrieb kontaktiert. „Gerade Betriebe aus dem Schwarzwald oder dem Allgäu finden von alleine selten den Weg zu uns, jemand vom Bodensee dagegen schon eher“, so Süß. Viele würden eine intensive Beratung auf Augenhöhe verlangen, im Vertrieb der Mega seien daher auch ausgebildete Köche und Metzger unterwegs.</p> <p>Die Metzgereien bekommen ihre Tagesware meist in den frühen Morgenstunden, die Wirte folgen etwas später im Lauf des Vormittags, sagt Süß. Besonders freitags sei wegen des anstehenden Wochenendes viel los, ebenso vor Feiertagen und Ferien.</p> <h2>100 Kilo Rindfleisch pro Einkauf</h2> <p>Die Kunden aus dem näheren Umkreis würden meist selbst zur Abholung kommen, andere lassen sich von der 19 Lastwagen großen Mega-Flotte beliefern. Christian Süß berichtet: „Früher kamen fast alle Kunden selbst vorgefahren, heute setzen wir immer mehr auf Zulieferung, weil viele die Abholung nicht mehr leisten können.“</p> <p>Die Mengen sind dabei enorm. „Ein Metzger holt schon mal 100 Kilogramm Ware auf einmal oder Schweine- oder Rinderhälften. Gastronomen kaufen 5- bis 10-Kilogramm-Portionen ein, Kantinen etwas mehr“, berichtet Heizmann. Die abgepackten Produkte gibt es meist in Eimern oder Tüten im zweistelligen Liter- oder Kilogrammbereich.</p> <h2>Woher stammen die Produkte?</h2> <p>Bei seinem Sortiment setzt der Stockacher Mega auf eine Mischung aus Standardwaren, die jeder Mega-Markt hat, sowie regionale Produkte vom Bodensee. „Wir haben Wein vom Bodensee, Gemüse von der Reichenau, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gottmadingen/mineralwasser-aus-dem-hegau-so-versorgt-die-randegger-ottilien-quelle-die-region-seit-100-jahren;art372442,12470050" target="_blank" title="Wo kommt eigentlich unser Mineralwasser her? Ottilien-Quelle versorgt nicht nur den Hegau mit Wasser">Wasser aus Randegg</a> und Bad Dürrheim und Fleisch aus unserer eigenen Schlachtung“, listet Heizmann auf. Dafür setze man auf 2000 Dienstleister und Lieferanten.</p> <p>Wichtig sei, so Christian Süß, bei der Produktpalette verschiedene Qualitäts- und damit auch Preisstufen abzudecken. „Ein Restaurant möchte <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-das-hegau-bodensee-klinikum-in-singen-jaehrlich-hunderttausende-mahlzeiten-stemmt-und-was-das-kostet-14-08-25;art372458,12458775" target="_blank" title="Mit wenig Gewürzen nichts für den Gourmet: Warum Krankenhausessen so schmeckt">andere Ware haben als ein Krankenhaus</a>„, verdeutlicht er.</p> <p>Wie viel Metzgereien, Restaurants und andere Kunden für diese Einkaufsmengen konkret bezahlen müssen, wollen die beiden nicht verraten. „Natürlich ist es deutlich günstiger als im Einzelhandel. Wer 500 Kilo Rindfleisch holt, zahlt natürlich einen anderen Preis als der Bürger im Supermarkt, der nur 500 Gramm will“, macht Süß klar.</p> <h2>Branche ist in der Krise – doch Mega nicht</h2> <p>Die aktuelle Krise in der Gastronomie macht sich auch im Großmarkt bemerkbar. „Ja, es eine schwierige Zeit“, sagt Uwe Heizmann. Vielen Wirte gehe es an die Reserven, der Gastromarkt schrumpfe. „Der Kuchen insgesamt wird nicht größer. Aber das Stück der Mega am Gesamtkuchen wächst momentan“, beschreibt Christian Süß. Für Großmärkte sei es wichtig, neue Gebiete zu erschließen, auf Kundenwünsche einzugehen und Trends frühzeitig zu erkennen.</p> <p>So trinke die jüngere Generation weniger Alkohol, stattdessen seien gerade Spritzgetränke und Aperitiva wie Aperol, Limoncello und Sarti im Trend, zählt Uwe Heizmann auf.</p> <h2>High-Convenience-Speisen liegen im Trend</h2> <p>Am stärksten sei der Trend hin zu Convenience- und High-Convenience-Produkten – also Lebensmitteln, die bereits weitestgehend fertig verarbeitet sind. „Wir haben hier Beutel mit fertigen Salaten und geschnittenen Tomaten, aber auch von professionellen Köchen vorgegarte Produkte wie Putengeschnetzeltes oder Rinderrouladen“, zeigt Christian Süß beim Gang durch die Abteilung. Gastronomen hätten selbst oft nicht mehr das Personal für diese Arbeiten.</p> <p>Entscheidend sei dabei die Qualität. Uwe Heizmann sagt: „Früher war Convenience eine Soße aus Pulver, das man mit Wasser aufgießt. Heutzutage machen wir in Stuttgart eine Soße selbst, indem unser Koch einen Knochen abbrüht und das Ergebnis dann abpackt. Wir machen in der High-Convenience das, was ein Koch auch macht, nur größer.“ So wie alles, was der Großmarkt Mega anbietet.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:54:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einst verlassen, bald ein Schmuckstück? So sieht es jetzt beim Mühlenareal aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/roth-areal-in-aach-aus-einem-lost-place-werden-moderne-wohnungen;art372439,12481088 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die ersten Wohnungen im Gebiet rund um das alte Sägewerk in Aach sind fertig. Die Architektin und die Projektentwickler erklären, welche Herausforderungen es gab und erlauben erste Einblicke in den einstigen Lost Place.  ]]></description>
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          Die ersten Wohnungen im Gebiet rund um das alte Sägewerk in Aach sind fertig. Die Architektin und die Projektentwickler erklären, welche Herausforderungen es gab und erlauben erste Einblicke in den einstigen Lost Place.<br>
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        Die ersten Wohnungen im Gebiet rund um das alte Sägewerk in Aach sind fertig. Die Architektin und die Projektentwickler erklären, welche Herausforderungen es gab und erlauben erste Einblicke in den einstigen Lost Place.



        <p>Lange Zeit lagen hier 8000 Quadratmeter Fläche brach: Das Roth-Areal rund um das alte Sägewerk und die Mühle in Aach wandelt sich derzeit vom verlassenen Ort zu lebenswertem Wohnraum. Denn in den historischen Gebäuden sollen moderne Wohnungen entstehen – allerdings mit altem Charme. Die ersten sind nun fertig, wie ein Ortsbesuch vor dem offiziellen Rundgang zeigt. Denn am Samstag, 13. September, können Interessierte sich das Gelände gemeinsam mit Wagner und Schmäh ansehen.</p> <p>Corinna Wagner und Sebastian Schmäh haben sich dieser Herausforderung angenommen. Wagner ist freie Architektin in Meersburg und auf Denkmalpflege spezialisiert. Schmäh betreut als Projektentwickler die handwerkliche Sanierung des Areals. Er leitet die Firma Holzbau Schmäh, ebenfalls in Meersburg. Rund 3,5 Millionen Euro habe man bisher investiert, berichtet Schmäh. Nach der ungefähr zwei Jahren Bauzeit gibt es in der ehemaligen Mühle nun sechs sanierte Wohnungen.</p> <p>„Die gesamte Mühle ist verkauft und wird demnächst komplett an die neuen Eigentümer übergeben“, berichtet Corinna Wagner. Die Wohnungspreise rangierten laut Irmgard Möhrle-Schmäh von der eigens gegründeten Projektentwicklungsgesellschaft grob zwischen 450.000 und 850.000 Euro. Doch damit sind die Bauarbeiten noch nicht fertig.</p> <h2>Sanierung statt Abriss</h2> <p>Wo sich momentan noch die Säge befindet, sollen später noch zwei bis drei Wohnungen hinzukommen. Im Ökonomiegebäude sollen sechs weitere Wohnungen entstehen. Das Gebäude sei früher schon zum Abriss freigegeben worden. Wie Schmäh berichtet, habe man sich dennoch für das alte Bauwerk und gegen einen Neubau entschieden: „Für mich ist ein Standard-Wohnkomfort, wo womöglich noch alle sechs Wohnungen den gleichen Grundriss haben, nichts Besonderes. Hier wird jede Wohnung seinen Charme haben.“</p> <p>Die Umwandlung des ehemals verlassenen Geländes ist auch für die Menschen in Aach eine Umgewöhnung. „Es war jahrelang in Aach so ein bisschen Lost Place und das ist schon für die Bevölkerung ein Unterschied“, berichtet Architektin Wagner. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kein-vergessener-ort-mehr-wie-das-roth-areal-aus-dem-dornroeschenschlaf-erwacht;art372439,11523888" target="_blank" title="Kein vergessener Ort mehr! Wie das Roth-Areal aus dem Dornröschenschlaf erwacht">2023 betonte allerdings Bürgermeister Manfred Ossola</a> zum Start der Bauarbeiten: „Wir bekommen nach der Sanierung ein komplett gestaltetes Areal zurück, das für Bürger und Gäste gleichermaßen attraktiv sein soll.“ Die Stadt könne sich glücklich schätzen, einen Projektentwickler gefunden zu haben, der nicht abreißt, sondern erhält und aufwertet.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Aufteilung und Größe der Wohnungen</span><span>In dem fertigen Mühlengebäude befinden sich sechs Wohnungen mit einer Fläche zwischen 54 und 134 Quadratmetern, diese sind schon verkauft. Als nächstes soll das Ökonomiegebäude saniert werden, welches sechs Wohnungen zwischen 56 und 82 Quadratmetern enthalten. Das geht auch aus Plänen auf der Webseite des Mühlenareals hervor. Im einstigen Sägewerk sind noch zwei bis drei Wohnungen angedacht, berichtet die Architektin Corinna Wagner. Es sind außerdem mehrere Neubauten in Planung: ein Mehrfamilienhaus und sechs Doppelhaushälften.</span></label></div> <h2><strong>Areal mit langer Geschichte</strong></h2> <p>Das historische Mühlenareal in Aach hat eine lange Geschichte: „Seit über 1000 Jahren ist der Platz als Mühlplatz verbürgt“, berichtet Corinna Wagner. Die Sägemühle sei zuerst da gewesen. Im 19. Jahrhundert seien noch die Mehlmühle und weitere Gebäude hinzugekommen. „Die Sägemühle war bis Mitte der 1980er-Jahre in Betrieb“, erzählt Corinna Wagner. Später kaufte die Stadt das Gebiet.</p> <p>Als die Stadt dann nach Investoren suchte, habe sich das Team aus Schmähs Firma und Partnern beworben und sich gegen zwei weitere Parteien durchgesetzt, berichtet der Projektentwickler. „Aus unserer Sicht haben wir uns durchgesetzt, weil wir sehr viel in der Denkmalpflege machen, sehr erfahren sind“, sagt er. Für die Sanierung gab es auch Mittel vom Land und der Gemeinde. Teile der Flächen gehen an die Gemeinde zurück und sollen öffentlich zugänglich sein.</p> <p>Bei der Entwicklung hatte die Architektin Wagner klare Vorstellungen: „Meine Vision war von Anfang an, dass sich dieses Wohnen mit der Natur verbindet.“ Dabei setzte sie auch darauf, Altes zu erhalten: „Man kann in diese Atmosphäre eines alten Hauses eintauchen. Es ist kein Stahl-Beton-Bau.“</p> <h2>Eine Arbeit „wie Detektiv spielen“</h2> <p>Aus einem historischen Gelände ein modernes Wohnquartier zu machen, hat auch seine Herausforderungen. Architektin Wagner zählt etwa Technik, Brandschutz und Wärmeschutz auf. Die Kunst sei es, das alles umzusetzen, ohne dass das Haus neu aussehe. „Das ist wie ein Verbinden von Alt und Neu, aber ohne dass das Neue dominiert“, erklärt sie. „Es ist natürlich sehr komplex, weil es die Fantasie braucht“, sagt auch Sebastian Schmäh.</p> <p>Die Arbeit sei auch ein bisschen „wie Detektiv spielen“, erklärt Corinna Wagner. Man suche nach den Lebensspuren auf dem Gelände. „Dann sehen wir an der Wand, da muss eine Treppe gewesen sein, weil sich der Putz so abzeichnet. Und dann verstehen wir das Gebäude im Laufe der Zeit und können etwas entwickeln, was für das Gebäude stimmt“, erläutert sie.</p> <h2>Bauen hat immer Herausforderungen</h2> <p>Trotz langer Erfahrung in der Branche geht auf dem Bau nicht immer alles glatt. „Eine Baustelle, wo nichts schief geht, die gibt es überhaupt nicht“, berichtet die 60-Jährige. In der untersten Wohnung wollte man eine Fußbodenheizung einbauen und unter dem Zeitdruck passierte ein Fehler, erinnert sich Wagner: Die Leitungen für die Heizung waren vergessen worden. Also musste der Estrich-Untergrund wieder entfernt werden. „Wir sind alle Menschen“, resümiert Wagner.</p> <p>Manche hätten das Projekt mit Skepsis betrachtet, berichtet Projektleiter Schmäh. Gerade als ortsfremde Unternehmer habe man das Vertrauen erst gewinnen müssen. „Tatsächlich war ich überrascht, dass es lange dauert, bis man in dieser Gemeinde so verankert, was wir hier tun.“ Wagner und Schmäh betonen aber: „Wir kriegen schon sehr viel positive Resonanz“.</p> <p>Die Besichtigung des umgestalteten Mühlenareals startet laut der Webseite des Mühlenareals um 17 Uhr und endet um 18.30 Uhr.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Einst verlassen, bald ein Schmuckstück? So sieht es jetzt beim Mühlenareal aus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:35:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie wollen Volkertshausen nicht einfach so abwickeln! Bürger machen gegen Fusionspläne mobil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gegenwind-fuer-gemeindefusion-buerger-machen-gegen-plaene-mobil;art372463,12480983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Bürgerinitiative und Bürgermeister-Bewerber Alfred Mutter streben eine Großgemeinde Hegau an. Als Hauruck-Aktion bezeichnet das eine neue Bürgergruppe und sieht die Attraktivität der Bürgermeister-Stelle in Gefahr.  ]]></description>
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          Eine Bürgerinitiative und Bürgermeister-Bewerber Alfred Mutter streben eine Großgemeinde Hegau an. Als Hauruck-Aktion bezeichnet das eine neue Bürgergruppe und sieht die Attraktivität der Bürgermeister-Stelle in Gefahr.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Bürgerinitiative und Bürgermeister-Bewerber Alfred Mutter streben eine Großgemeinde Hegau an. Als Hauruck-Aktion bezeichnet das eine neue Bürgergruppe und sieht die Attraktivität der Bürgermeister-Stelle in Gefahr.



        <p>Die bevorstehende Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, spaltet die Gemeinde Volkertshausen in zwei Lager. <a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/doc82bfl914jn415aas4h42" target="_blank" title="" rel="noopener">Erst gründet sich eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, mehrere Gemeinden aus dem Hegau zu einer Großgemeinde zusammen zu schließen.</a> Dann kündigt <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">Alt-Bürgermeister Alfred Mutter an, diesen Zusammenschluss in zwei Jahren als Interims-Bürgermeister voranzutreiben</a>, um dann den Weg für einen geeigneten Nachfolger frei zu machen und zurückzutreten. Doch jetzt gibt es heftigen Gegenwind gegen die Kandidatur von Mutter und die Vorstellungen der Bürgerinitiative.</p> <p>Denn mittlerweile gibt es eine weitere Bürgerbewegung, die Menschen dazu aufruft, sich für das Amt des Bürgermeisters in Volkertshausen zu bewerben. An der Spitze der Bürgerbewegung stehen Christoph Schwab, aktuelles Gemeinderatsmitglied (SPD) und Bürgermeisterstellvertreter, und sein Vater Armin Schwab. Ihre Kritik richtet sich an Bürgermeister-Kandidat Mutter und die Ziele der Initiative. „Ein Ex-Bürgermeister wirft sich hier ins Rennen mit einer zweifelhaften Idee. Man könnte den Eindruck bekommen, dass er vorhat, ein in Schieflage geratenes Dorf abzuwickeln“, sagt Armin Schwab.</p> <p>Mit dem Vorpreschen von Mutter und der Bürgerinitiative habe man seiner Ansicht nach, mögliche andere interessierte Bewerber abgeschreckt. „Die jüngsten Ereignisse haben auf für eine gewisse Unruhe im Dorf geführt. Vielen Bürger bereitet das Sorgen“, sagen die Schwabs. Dabei sei Volkertshausen eine attraktive Gemeinde.</p> <p>Sowohl Armin als auch Christoph Schwab bezeichnen die Idee, eine Großgemeinde aus dem Boden zu stampfen, als Hauruck-Verfahren. „Es gibt nicht mehr als eine von wenigen Einzelpersonen getragene Initiative und schon gar kein breites Bürgervotum, welches die Aufgabe der Eigenständigkeit der solide bewirtschafteten Gemeinde Volkertshausen unterstützt oder befürwortet“, betonen sie.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Volkertshausen wählt am Sonntag, 19. Oktober, einen neuen Bürgermeister. Eine eventuelle Stichwahl ist für den 9. November terminiert. Laut Julian Heizmann, stellvertretender Hauptamtsleiter, liegen aktuell zwei Bewerbungen vor. Zum einen sei dies Alt-Bürgermeister Alfred Mutter, der aus dem Ruhestand zurück ins Rathaus will, und zum anderen ein Bewerber, der bislang anonym bleiben möchte. Genauere Angaben dürfe Heizmann nicht machen – er verweist auf den Datenschutz.</span></label></div> <p>Zudem befürchten sie, dass im „wenig durchdachten und überhaupt nicht abgestimmten Vorgang die Attraktivität der ausgeschriebenen Bürgermeisterstelle“ verloren gehe. Ihr Kritikpunkt richtet sich auch an die Kandidatur von Alfred Mutter – vor allem mit Blick auf den Zeitpunkt seiner Bewerbung. „Wenn ein Alt-Bürgermeister auf einem Pressetermin einer Bürgerinitiative vorgestellt wird, mit solch einer Idee, dann wirkt das, als ob das ganze Dorf hinter den Fusions-Plänen steht. Das ist aber nicht so, vielmehr ist es nur ein kleiner Teil der Volkertshausener.“</p> <h2>Keine Panik-Aktion sondern lieber Weitblick</h2> <p>Und auch die mögliche Amtszeit von Mutter – dieser hatte im SÜDKURIER-Gespräch deutlich gemacht, nach zwei Jahren zurücktreten zu wollen – sieht Christoph Schwab kritisch: „Wir wollen und wir brauchen einen Bürgermeister, der jung ist und die acht Jahre Amtszeit voll macht.“</p> <p>Grundsätzlich seien die Schwabs und ihre Mitstreiter nicht gegen eine Kooperation oder eine Zusammenarbeit mit anderen Hegau-Gemeinden. Im Gegenteil: Sie betonen, dass dies in vielerlei Hinsicht schon jetzt bestens funktioniere und verweisen auf das gemeinschaftliche Industriegebiet mit Aach oder die Zusammenarbeit mit dem Standesamt in Steißlingen. „Aber mit den jetzt aufgeworfenen Ideen verlieren wir unsere Eigenständigkeit“, so Christoph Schwab.</p> <h2>Bürger suchen nun selbst nach Kandidaten</h2> <p>Deshalb suchen sie nun selbst nach einem geeigneten Kandidaten und damit nach einem Gegenkandidaten für Mutter. Und mit dem Vorstoß der zweiten Bürger-Gruppe wird nun klar: Der Hegau-Gemeinde steht ein heißer Wahlherbst bevor – denn am Ende gehe es den Schwabs und ihren Mitstreitern um nicht weniger, als die Zukunft ihrer Heimat, wie sie verdeutlichen. Bis zum 22. September läuft die Bewerbungsfrist in Volkertshausen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kita-ausbau-schulreform-videoueberwachung-diese-plaene-hat-singens-neuer-buergermeister-fuer-die-stadt;art372458,12411516" target="_blank" title="Kita-Neubauten, Schulreform und Videoüberwachung: Wo Singens neuer Bürgermeister anpacken will">Grund für die vorgezogene Bürgermeisterwahl ist der Wechsel des bisherigen Rathauschefs Marcus Röwer, der zum Ersten Beigeordneten in Singen gewählt wurde.</a> Laut Armin und Christoph Schwab sei dies ein in Industrie- und Gewerbekreisen „vollkommen normaler Vorgang der Abwerbung einer kompetenten Führungsperson“. Natürlich erzeuge ein solcher Verlust für die Gemeinde Unsicherheit und Ängste, „Panik-Reaktionen sind dennoch vollkommen unangebracht“. Und als solche bezeichnen sie die Idee einer Großgemeinde von Bürgerinitiative und Bürgermeister-Kandidat Mutter.</p> <h2>Schwab selbst will nicht antreten</h2> <p>Die Schwabs selbst seien in intensiven Gesprächen mit möglichen Bürgermeister-Kandidaten. Bisher habe sich allerdings noch keiner bei der Gemeinde beworben. Die Frage, ob Christoph Schwab als einer von zwei amtierenden Bürgermeisterstellvertretern selbst kandidieren wolle, verneint er. „Ich habe keine Ambitionen, mich selbst aufzustellen.“</p> <p>Christoph und Armin Schwab betonen, dass die Bürgermeisterstelle in Volkertshausen attraktive Perspektiven biete. Die Gemeinde sei wirtschaftlich solide und gesellschaftlich stabil. Die Bürger wünschten sich Kandidaten, die die Chancen dieser Stelle sehen, die Eigenständigkeit der Gemeinde und deren Zukunftschancen fördern und die Herausforderungen, Rechte und Pflichten der Stelle ausfüllen möchten, schreiben sie in einem öffentlichen Brief, der der Redaktion vorliegt. „Eigentlich wollen wir nur, dass wir Volkertshausener am Wahlsonntag eine echte Wahl mit aussichtsreichen und ernstzunehmenden Kandidaten haben“, so die Schwabs.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:15:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Maggi-Würze ist gut gegen Heimweh: Die ikonische Flüssigkeit machte Singen weltbekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/maggi-wuerze-als-kult-der-braune-tropfen-aus-singen-geht-um-die-welt-25-09-25;art372458,12480399 ]]></link>      <description><![CDATA[  So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.  ]]></description>
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          So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.<br>
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        So schmeckt die Heimat: Kaum ein Lebensmittel weckt so viele Erinnerungen an die Region wie der braune Tropfen aus der ikonischen gelb-roten Flasche. Die Maggi-Würze gilt als kulinarischer Botschafter.



        <p>Ja, es gibt mittlerweile Varianten der klassischen Maggi-Würze. Da ist der Asian-Style und die scharfe Version. An der Urform der Flüssigwürze, wie Julius Maggi sie ab 1887 im Singener „Gütterli-Hüsli“ abgefüllt hat, hat sich aber nicht viel geändert. Die Würze in der Flasche hat einen ikonischen Charakter. Und wer auf Reisen gar nicht darauf verzichten kann, bekommt sogar ein Mini-Exemplar für die Handtasche.</p> <p>Obwohl das Verfahren optimiert wurde, steht für die Chefin der Entwicklungsabteilung im Singener Produkt- und Technologiezentrum (PTC) von Nestlé Brigitt Lingk und Maggi-Werksleiter Dominik Paintner fest: „Das Original muss erhalten bleiben.“ Zwar wurde im Laufe der Jahrzehnte an der Rezeptur gefeilt. Aber der Grundgeschmack ist geblieben.</p> <h2>Maggi-Rezept bleibt ein Geheimnis</h2> <p>Auch dem Grundgedanken von Julius Maggi fühlt man sich in Singen verpflichtet: „Es schmeckt verlässlich, ist einfach und universell einsetzbar“, sagt Dominik Paintner. Über die genaue Zusammensetzung herrscht allerdings immer noch striktes Stillschweigen. Kein Geheimnis ist allerdings die Philosophie, mit der Julius Maggi seine Würze entwickelte.</p> <p>Nachdem Maggi mit 23 Jahren die väterliche Mühle in Frauenfeld übernommen hatte, experimentierte er mit eiweißreichen Hülsenfrüchten, um der Mangelernährung der Arbeiter im Zeitalter der Industrialisierung etwas entgegenzusetzen. Er entwickelte Suppen und eben jene flüssige Würze, die bis heute in zwei Dritteln aller deutschen Haushalte zu finden ist. Auch die eckige Flasche mit dem gelb-roten Etikett und dem Stern war seine Erfindung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So schmeckt die Heimat</span><span>Ob Brot, Bier oder Trüffel: Am Bodensee und im Hegau wachsen und entstehen viele leckere Dinge, die wir uns schmecken lassen können. Der SÜDKURIER stellt diesen Sommer Produkte sowie ihre Produzenten im Kreis Konstanz vor und blickt hinter die Kulissen von Betrieben, die für die genussvollen Momente im Alltag sorgen. Wie entstehen unsere Lebensmittel? Wie kommt der Preis zustande? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten? Das sind Fragen, die dabei beantwortet werden.</span></label></div> <p>Im <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/von-hier-kommt-die-wuerze-mit-dem-suedkurier-durchs-maggi-universum;art372458,12174167" target="_blank" title="Von hier kommt die Würze: Wie Singen und Maggi untrennbar wurden">Maggi-Museum im ehemaligen Güttli-Hüsli auf dem Singener Werksgelände</a> kann man die verschiedenen Stadien der weiterentwickelten Flaschen betrachten. Mit viel Bedacht wurden allzu große Abweichungen vermieden. „Noch heute werden die Flaschen von der gleichen Glashütte hergestellt wie zu Gründerzeiten“, erklärt Dominik Paintner. Und so zog die Würze nach und nach in die Küchen der Welt ein. Der braune Tropfen sei eben mehr als nur eine Prise Salz.</p> <p>„Heute sind wir mit dem Produkt in 20 Ländern vertreten“, erklärt der Werksleiter. „Die Idee ist so überzeugend, dass man auch in den internationalen Märkten nicht viele Abwandlungen des Originals benötigt. Das ist auch nicht unser Ziel.“ Spezifizierungen gibt es dennoch, wie eben jene Asia-Würze, in der auch Knoblauch enthalten ist.</p> <p>Selbstverständlich ist man im Maggi-Werk Singen nicht bei den Anfängen stehengeblieben. Trendforscher versuchen, den Konsumenten immer einen Schritt voraus zu sein. Hier kommen die sogenannten Fix-Produkte ins Spiel, die in der schnellen Alltagsküche als Helfer dienen sollen.</p> <p>Das neueste Beispiel ist eine Hähnchenpanade für knuspriges Hühnchen aus dem Air-Fryer. „Hier kommen wir dem Bedürfnis nach schneller Küche und einem gewissen Anspruch an gesunder Ernährung nach“, erklärt Birgitt Lingk. Der Air-Fryer ist eine Heißluftfritteuse, die ohne Fett auskommt. Im Eingang des Verwaltungsgebäudes können die Besucher in einem Regal die Entwicklung von der traditionellen Maggi-Würze bis hin zu neuesten Fix-Produkten verfolgen. Man wolle der erste sein, wenn es um neue Trends geht, sagt die Chefin der Entwicklungsabteilung.</p> <p>Stellt sich die Frage, ob es in der industriellen Nahrungsmittelherstellung überhaupt ein Produkt gibt, das ausschließlich den Ur-Hegauer Geschmack repräsentiert? Eine Suppe, eine Soße, eine Würze? Domink Paintner lächelt und sagt: „So kleinräumig arbeiten wir nicht.“ Man arbeite eher universell, zum Beispiel mit dem Maggi-Würfel, der in vielen Teilen der Welt produziert wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Maggi in Singen</span><span>Das Maggi-Werk in Singen hat eine lange Tradition. Seine Gründung durch den Schweizer Julius Maggi geht auf das Jahr 1887 zurück. 1947 schloss sich das Werk mit Nestlé zur Nestlé Alimentana zusammen. Seit zwei Jahren ist Dominik Paintner Werksleiter. Der gebürtige Niederbayer bekleidete zuvor 23 Jahre lang verschiedene Positionen bei Nestlé, unter anderem in den USA, in der Zentrale in Genf und 15 Jahre im Bereich Babynahrung in einem Nestlé-Werk im Allgäu. Am geschichtsträchtigen Singener Standort schätzt er nach eigenen Angaben das besondere Flair und die Verbundenheit der Belegschaft mit dem Werk. Heute beschäftigt das Unternehmen in Singen 600 Mitarbeiter. (gtr)</span></label></div> <p>Vielmehr komme es darauf an, dass die Produkte erschwinglich sein müssen. Am ehesten seien die Soßen in den klassischen, rechteckigen Pappkartons für den Süden Deutschlands typisch, springt Birgitt Lingk bei. „Hier sind Spätzle mit Soße immer noch beliebt.“ Aber wenn es bei den Fix-Produkten um Rankings geht, so sei zum Beispiel die Bolognesesoße ganz klar die Nummer 1 vor der Spätzlepfanne.</p> <h2>Ravioli von Maggi wecken Erinnerungen</h2> <p>Und dann sind da noch die Ravioli, die in Singen hergestellt werden. Fast jeder kann Geschichten erzählen von unvergesslichen Momenten am Lagerfeuer oder nach einer Party, in denen die Ravioli eine Rolle spielten. „Das ist zwar kein typisches Hegauer Gericht“, sagt Dominik Paintner. „Die Ravioli haben aber durch ihren Produktionsstandort wie die Würze den größten Bezug zu Singen.“ Der Vorteil sei, dass sie in der Dose ungekühlt drei Jahre haltbar seien. „Gerade erst wurden vom Nestlé-Konzern 5 Millionen Euro für eine neue Raviolipresse im Singener Werk freigegeben“, sagt Paintner.</p> <p>Jedes Jahr arbeite man an Verbesserungen. Um die Nachhaltigkeit zu steigern, soll jetzt der Blechboden aus der Fondor-Würzdose verschwinden. Eine neue Verpackungsmaschine wird nötig.</p> <h2>Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei einem halben Liter Maggi-Würze</h2> <p>Wer heute das Gelände hinter der denkmalgeschützten Fabrik besucht, muss zunächst mal ein Video mit sämtlichen Sicherheitsvorgaben anschauen. Das ist so international, dass es ganz ohne Sprachen auskommt und nur mit Piktogrammen arbeitet. Ist das noch Heimat? Würde man das die Beschäftigten fragen, so käme wohl ein klares „Ja“.</p> <p>„Wir haben sehr viele langjährige Mitarbeiter, die sich der Maggi sehr verbunden fühlen“, sagt Dominik Paintner und verweist auf Arbeitsjubiläen mit 30 oder 40 Jahren. Paintner spricht von einer Maggi-Familie, was sich im Zusammengehörigkeitsgefühl nicht nur bei den Jubilar-, sondern auch bei den Rentnerfeiern zeige. Und wenn man nochmal auf das Thema Geschmack und Heimat zurückkommt, so hat vermutlich in Deutschland jede Person schon einmal zur Maggi-Würze gegriffen. „Im Schnitt verbraucht jeder deutsche Haushalt im Jahr einen halben Liter Maggi-Würze“, weiß Birgitt Lingk. „Im Saarland ist es sogar ein Liter.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 14:30:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeindefusion wird Wahlkampf-Thema: Initiative will kein Bürgermeister-Wahl-Club sein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/gemeindefusion-im-hegau-initiative-sieht-viele-vorteile-und-traeumt-vom-eigenen-autokennzeichen;art372463,12480245 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehrere Volkertshausener wollen eine Großgemeinde im Hegau – und das mitten in der Suche nach einem neuen Rathauschef. Welche Vorteile sich die Bürgerinitiative davon verspricht und wo ihre Meinungen auseinander gehen.  ]]></description>
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          Mehrere Volkertshausener wollen eine Großgemeinde im Hegau – und das mitten in der Suche nach einem neuen Rathauschef. Welche Vorteile sich die Bürgerinitiative davon verspricht und wo ihre Meinungen auseinander gehen.<br>
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        Mehrere Volkertshausener wollen eine Großgemeinde im Hegau – und das mitten in der Suche nach einem neuen Rathauschef. Welche Vorteile sich die Bürgerinitiative davon verspricht und wo ihre Meinungen auseinander gehen.



        <p>Es gab zwei Nachrichten an einem Tag, die in Volkertshausen für Aufsehen gesorgt haben. Erst will eine Bürgerinitiative den Zusammenschluss mit weiteren Hegau-Gemeinden vorantreiben, dann gibt es mit Alt-Bürgermeister Alfred Mutter direkt einen Bewerber für die Bürgermeisterwahl, der diese Idee umsetzen will. Doch etwas mehr als fünf Wochen vor der Wahl am Sonntag, 19. Oktober, wird klar: Die Idee zum Zusammenschluss beschäftigt die Bürger schon länger und nicht alle wollen sie mit Alfred Mutter umsetzen. Die Initiative sieht in jedem Fall viele Vorteile für die Menschen im Hegau – bis zum eigenen Autokennzeichen.</p> <p>Hinter der Initiative stehen die ehemaligen Gemeinderäte Rainer Kenzler (CDU) und Reinhard Veit (SPD) sowie Bürger Erhard Fengler. Doch im Gespräch mit dem SÜDKURIER machen sie deutlich: „Wir sind kein Bürgermeister-Wahl-Club.“ Denn laut Mitinitiator Veit hätte es die Bürgerinitiative auch ohne anstehende Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober, gegeben. Dass sie jetzt so schnell mit ihren Fusions-Plänen an die Öffentlichkeit gehen, hängt auch mit der Bürgermeisterwahl zusammen. Nachdem Marcus Röwer nach Singen gewechselt ist, trieb die Initiatoren die Sorge um, dass sich kein geeigneter Kandidat für die Nachfolge findet.</p> <p></p> <h2>Eine große Hegau-Gemeinde statt viele kleinere</h2> <p>„Wir wollen eine starke Gemeinschaft, in der jeder Ort seine eigene Identität behält – und wir alle gemeinsam gewinnen“, sagt Rainer Kenzler. Die Idee sei, die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Nachbargemeinden im mittleren Hegau zu intensivieren. Unter anderem fallen die Namen Steißlingen, Aach, Mühlhausen-Ehingen und Orsingen-Nenzingen.</p> <p>Die Vision eines Zusammenschlusses sei von verschiedenen Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinde an die Gründer der Initiative herangetragen worden. Sie seien überzeugt, dass das die Zukunft für die Gemeinden sei, so Kenzler weiter.</p> <p>„Der SÜDKURIER hat uns mit seinen Recherchen zum Weggang von Marcus Röwer nach Singen überrascht. Jetzt ist es an der Zeit, zu handeln und in die Zukunft zu denken.“ Aber Kenzler macht auch klar: Der Zeitplan wirke sportlich, aber man wolle niemanden damit überfallen. „Wir wollen auf gar keinen Fall ein Dorf spalten.“</p> <h2>Befürworter sehen finanzielle Vorteile</h2> <p>Den größten Vorteil, den ein Zusammenschluss mehrerer Hegau-Gemeinden mit sich bringen würde, sehen Kenzler, Veit und Fengler in einer starken und gemeinschaftlichen Verwaltung. „Alle Rathäuser und Bürgerbüros sollen erhalten bleiben. Die Aufgaben der Verwaltung sollen zentral gebündelt werden“, so Kenzler. Dadurch würden doppelte Strukturen abgebaut und Kosten gespart. Nach der Fusion solle es nur einen Haushalt geben.</p> <p>Die Initiative verspricht sich zudem mehr sogenannte Schlüsselzuweisungen vom Land. Darunter versteht man zweckfreie Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich, die das Land steuer- oder umlageschwachen Gemeinden zur Stärkung ihrer Finanzkraft auszahlt, um finanzielle Unterschiede auszugleichen. Und: „Außerdem spart man sofort ein Bürgermeistergehalt“, sagen die Initiatoren.</p> <p>Alle Gemeinden, die in Frage kommen würden, seien noch gesund. Man wolle deshalb nicht abwarten, bis es aus der finanziellen Not zu erzwungenen Eingemeindungen komme.</p> <h2><strong>Der Traum: ein eigenes Kennzeichen für den Hegau</strong></h2> <p>Laut den Initiatoren Kenzler, Veit und Fengler würden ihre V<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/weniger-mitsprache-mehr-moeglichkeiten-das-sagen-die-volkertshausener-zur-moeglichen-fusion;art372463,12476814" target="_blank" title="Weniger Mitsprache, mehr Möglichkeiten? Das sagen die Volkertshausener zur möglichen Fusion">orschläge in Volkertshausen gut ankommen</a> – zum größten Teil, wie sie selbst schildern. Aber es gebe auch skeptische Stimmen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/kommt-ein-zusammenschluss-von-volkertshausen-aach-und-steisslingen;art372463,12459644" target="_blank" title="Fusions-Pläne im Hegau: Das sagen Steißlingen und Aach zu der Idee">Vor allem aus Aach, wie der SÜDKURIER kürzlich berichtete.</a></p> <p>„Jedes Dorf soll seine eigene Identität behalten“, so Kenzler. So solle jede Gemeinde ihren Ortsnamen behalten – mit dem Zusatz Gemeinde Hegau darunter. Die Initiative stellt sich auch ein eigenes Kennzeichen vor. Volkertshausener könnten bald mit dem Kennzeichen HEG VH und Wunschzahlen unterwegs sein, andere Orte könnten mit dem Unterscheidungszeichen HEG eigene Dinge kreieren wie HEG ON für Orsingen-Nenzingen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Ein Informationsabend</span><span>Um die Volkertshausener von den Fusionsplänen zu überzeugen, bedarf es eine offene Kommunikation, wie Mitinitiator Rainer Kenzler im Gespräch betont. Deshalb plant die Gruppe einen Informationsabend am Montag, 6. Oktober, um 19 Uhr im Gasthaus Mohren in der Hauptstraße in Volkertshausen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Volkertshausen wählt am Sonntag, 19. Oktober, einen neuen Bürgermeister. Eine eventuelle Stichwahl ist für den 9. November terminiert. Laut Julian Heizmann, stellvertretender Hauptamtsleiter, liegen aktuell zwei Bewerbungen vor. Zum einen sei dies Alt-Bürgermeister <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">Alfred Mutter, der aus dem Ruhestand zurück ins Rathaus will</a>, und zum anderen ein Bewerber, der bislang anonym bleiben möchte. Genauere Angaben dürfe Heizmann nicht machen – er verweist auf den Datenschutz.</span></label></div> <p>Es könnte künftig ein gemeinsames Gemeindeblatt geben, längere Öffnungszeiten in den Bürgerbüros, bessere Bus- und Radwege, mehr Auswahl an Sport- und Proberäumen und einen gemeinsamen Veranstaltungskalender. „Viele Vereine machen uns eine Zusammenarbeit vor“, so Kenzler. Und: „Die Chance, Bürgermeister einer größeren Gemeinde zu werden, verhindert möglicherweise das Abwandern in eine attraktivere Position außerhalb der Gemeinde.“</p> <h2>Gründer sind sich bei Alfred Mutter nicht einig</h2> <p>Obwohl sie ein gemeinsamen Ziel einer Hegauer Großgemeinde zwischen Singen und Engen verfolgen, sind sich die Gründer der Bürgerinitiative nicht in allen Punkten einig. Vor allem zu Bürgermeister-Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/alt-buergermeister-alfred-mutter-will-in-volkertshausen-erneut-buergermeister-werden;art372463,12459150" target="_blank" title="Alt-Bürgermeister (72) will es nochmal wissen – und große Veränderungen für den Hegau anstoßen">Alfred Mutter, der aus seinem Ruhestand zurück ins Rathaus will</a>, gehen die Meinungen auseinander. Während Rainer Kenzler in Mutter einen starken Partner für das Erreichen des Zieles sieht, hätte sich Bernhard Veit einen jüngeren Kandidaten gewünscht.</p> <p>„Ein Bürgermeister, der mehrere Gemeinden zusammenführen soll, muss mitten im Leben stehen“, so Veit. Zudem hege er große Zweifel, dass Alfred Mutter einen Zusammenschluss in zwei Jahren schaffen werde. Mutter hatte gegenüber dem SÜDKURIER angekündigt, seine Amtszeit im Fall einer Wahl auf zwei Jahre zu begrenzen. Wenn der Zusammenschluss funktioniere, werde er nicht mehr als Bürgermeister gebraucht. Wenn es nicht funktioniere, werde er zurücktreten und den Weg für eine Neuwahl freimachen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgerinitiative Referendum thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-politik]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 12:38:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endgegner-heftumschlaege-so-stressig-ist-der-einkauf-fuers-neue-schuljahr;art372458,12480141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.  ]]></description>
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          Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.<br>
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        Ein neues Schuljahr bedeutet auch, dass es neue Schulsachen braucht. Warum dieser Einkauf kein Vergnügen ist, sondern echt Nerven kostet: eine Odyssee mit Buntstiften, Füllern und linierten und karierten Heftchen.



        <p>Das Ende der Sommerferien naht und spätestens jetzt wird es Zeit, die Dinge von den Schulmaterial-Listen zu besorgen. Vorausschauend werden die, zumindest von einigen Schulen, bereits zum Ende des alten Schuljahrs verteilt. Doch wie es eben so ist, muss vor dem Urlaub noch Vieles erledigt werden und bis zum Schulstart ist es da ja noch lang hin. Schließlich wird der Einkauf im Büromarkt dann wieder in die letzte Ferienwoche geschoben.</p> <p>Die Organisation scheint in vielen Familien ähnlich zu laufen, denn die Büroabteilung in einem Laden in der Singener Innenstadt ist wenige Tage vor Schulstart gut besucht. Oder besser gesagt, in den Gängen ist kein Durchkommen. Vor den Regalen mit Schreib-, Rechen- und Vokabelheften drängen und drücken sich Eltern und Kinder mit langen Listen in der Hand genauso wie Personal, das den Kunden zur Hand geht.</p> <h2>Die Suche beginnt</h2> <p>Also ab ins Getümmel und nach den richtigen Heften suchen. Kann ja nicht so schwer sein. Doch, schon ein bisschen. Es gibt ungefähr 50 verschiedene Lineaturen, also Hefte mit verschiedenen Linien, Karos, Blanko oder Vokabelspalten. Zum Glück gibt es Nummern, nach denen man suchen kann. Dann stellt sich nur noch die Frage, ob das Schulheft klein, groß oder mit doppeltem Umfang sein soll.</p> <p>Zielsicher wandert der Blick über die nummerierten Regale, landet hier und da aber leider an einem leeren Regalplatz. Oh nein! Offensichtlich waren doch viele Eltern schneller und haben bei den gängigen Formaten bereits zugegriffen. Ein zweiter Gang in den Büroladen ist also schon mal sicher.</p> <p>Bleiben Schnellhefter, Klarsichtfolien, Bleistifte in verschiedenen Härten, Pinsel, Deckweiß, Tesafilm und Tintenpatronen. Immer schön entlang der Listen geht es durch die verschiedenen Regale, damit auch ja nichts vergessen wird. Würde der Einkauf digital aufgezeichnet wie eine Wanderung, wäre es wohl als ein wirrer Zickzack-Kurs anzusehen.</p> <h2>Bitte einmal Umschläge in allen Farben!</h2> <p>Und dann kommt der Endgegner: die Heftumschläge. Klingt harmlos? Von wegen. Während zuvor schon großer Wert auf Recycling-Hefte gelegt wurde, sollen es jetzt auch wieder die Umschläge aus Papier werden. Auch wenn die Erfahrung längst gelehrt hat, dass die bereits nach den ersten paar Schulwochen nur noch in Fetzen an den Schulheften hängen, dann mit Klebeband geflickt und anschließend ersetzt werden. Von gelb bis lila werden Umschläge in beinahe allen Farbschattierungen benötigt. Zunächst sieht es gut aus. Gleich kann die Liste weiter abgehakt werden. Wäre da nicht der hellblaue Umschlag für Erdkunde, an dessen Stelle im Regal Leere herrscht.</p> <p>Am Ende des Einkaufs bleiben einige Posten offen. Ab welchem Alter können Kinder ihre Schulsachen eigentlich selbst besorgen? Den Zickzack-Kurs durchs Schreibwarengeschäft schaffen die sicher schneller.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Volkertshausen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zickzack-Kurs ins neue Schuljahr: Dieser Großeinkauf ist nichts für schwache Gemüter]]></dc:rights>
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