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    <title>suedkurier.de - Vorarlberg </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:16 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:16 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:47:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von der Opernbühne in den Kleiderschrank: Kostümverkauf bei den Bregenzer Festspielen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/von-der-opernbuehne-in-den-kleiderschrank-kostuemverkauf-bei-den-bregenzer-festspielen;art410936,12499284 ]]></link>      <description><![CDATA[  Laienschauspieler und Opernfans aufgepasst! Die Festspiele öffnen wieder ihren Fundus und bieten Requisiten und Kostüme vergangener Inszenierungen zum Verkauf an. Darunter Perücken, Kleider, Hüte und vieles mehr.  ]]></description>
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          Laienschauspieler und Opernfans aufgepasst! Die Festspiele öffnen wieder ihren Fundus und bieten Requisiten und Kostüme vergangener Inszenierungen zum Verkauf an. Darunter Perücken, Kleider, Hüte und vieles mehr.<br>
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        Laienschauspieler und Opernfans aufgepasst! Die Festspiele öffnen wieder ihren Fundus und bieten Requisiten und Kostüme vergangener Inszenierungen zum Verkauf an. Darunter Perücken, Kleider, Hüte und vieles mehr.



        <p>Die geisterhafte Winterlandschaft des „Freischütz“ ist verschwunden, Häuser, Bäume und der riesige Mond sind inzwischen abgebaut. Jetzt soll auch im Fundus Platz für die nächste Inszenierung auf der Festspielbühne in Bregenz geschaffen werden. Das Festspielhaus lädt daher am 25. Oktober zum traditionellen Kostüm- und Requisitenverkauf.</p> <h2>Wasserleichen und tote Fasane</h2> <p>Nach Angaben des Festspielhauses sind unter anderem aufwendige Wollkleider, Hochzeitskleider, sieben Meter lange Flügel und vieles mehr im Fundus zu finden. „Wer sich ein Stück von ‚Der Freischütz‘ nach Hause holen möchte, kann von 10 bis 17 Uhr aus dem Vollen schöpfen“, heißt es in einer Mitteilung. Im Angebot: mehrere Brautjungfern- und zerschlissene Wasserleichenkostüme, Stretch-Bodys mit tausenden aufgeklebten Glitzersteinchen oder Requisiten wie tote Fasane.</p> <p>Das spektakulärste Kostüm sind aus Sicht von Lenka Radecky, Leiterin der Kostümabteilung, die Flügel der Sphinx aus der Oper „Oedipe“. „Die Flügel sind sieben Meter lang, bestehen aus Schaumstoff und Kunststoff und sind ein echtes Kunstwerk“, erklärt sie. Wer die Flügel haben möchte, braucht noch etwas Geduld: Aktuell sind sie in einer Galerie in St. Pölten ausgestellt.</p> <h2>„Wer im Stil der 70er-Jahre heiraten möchte, könnte bei uns fündig werden“</h2> <p>Unter den Kostümen werden nach Angaben der Bregenzer Festspiele auch mehrere Brautkleider sein, denn in den Produktionen der vergangenen Jahre gab es zahlreiche heiratswillige Figuren: In „Der Freischütz“ wollte Agathe ihren Max heiraten, die Schwestern Tisbe und Clorinda kämpften in „La Cenerentola“ um die Liebe des Fürsten und „Der Ehevertrag“ spielte gar überhaupt in einem Brautladen. „Wer im Stil der 70er-Jahre heiraten möchte, könnte bei uns fündig werden“, sagt Lenka Radecky. Es werden zudem Kostüme von Tancredi, Ernani, Nero und Gianni Schicchi verkauft.</p> <p>Am Samstag ab 10 Uhr können Laienschauspieler, Opernfans und Fasnachtsfreunde stöbern, Bekleidung, Perücken, Schuhe, Hüte, Stoffreste und eine Vielzahl an technischem Equipment (Ton und Beleuchtung) vergangener Opernaufführungen kaufen. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Es ist ausschließlich Barzahlung möglich.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:12:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frau stirbt bei Bootskollision auf dem Bodensee: Was die Ursachensuche bisher ergeben hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/toedlicher-bootsunfall-auf-dem-bodensee-ermittler-raetseln-ueber-die-ursache;art417930,12498563 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Motorboot fährt so schnell auf ein Segelboot auf, dass eine Frau stirbt. Erste Erkenntnisse zeigen, welche Ursachen auszuschließen sind. Selbst erfahrene Bodensee-Segler kennen kaum vergleichbare Fälle.  ]]></description>
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          Ein Motorboot fährt so schnell auf ein Segelboot auf, dass eine Frau stirbt. Erste Erkenntnisse zeigen, welche Ursachen auszuschließen sind. Selbst erfahrene Bodensee-Segler kennen kaum vergleichbare Fälle.<br>
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        Ein Motorboot fährt so schnell auf ein Segelboot auf, dass eine Frau stirbt. Erste Erkenntnisse zeigen, welche Ursachen auszuschließen sind. Selbst erfahrene Bodensee-Segler kennen kaum vergleichbare Fälle.



        <p>Das Segelboot baumelt am Haken des Krans – und seine völlig zerstörte linke Seite zeugt deutlich von der Wucht des Aufpralls. Nachdem die Feuerwehr am Sonntagnachmittag das am Vortag verunfallte Schiff aus dem Hafen von Fußach geborgen hat, laufen nun die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.</p> <p>Im Fokus steht der Fahrer eines mit vier Vorarlbergern besetzten Motorboots, das bei dem Unfall auf dem Bodensee am Samstagmittag bei hoher Geschwindigkeit und wohl ohne zu bremsen<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/motorboot-rammt-segelboot-auf-bodensee-eine-frau-tot;art417930,12497908" title="Tödliches Unglück auf dem Bodensee: Polizei ermittelt gegen Bootsführer"> in das Segelboot der zwei Deutschen gekracht war.</a> Das Unglück ereignete sich rund drei Kilometer nördlich vom schweizerischen Altenrhein.</p> <p>Der Mann sprang rechtzeitig ins Wasser, für seine 57-jährige Begleiterin aus dem Landkreis Günzburg kam jede Hilfe zu spät. Warum der Fahrer des Motorbootes nicht bremste, ist noch völlig offen. Bis Sonntag war der schwer unter Schock stehende 26-Jährige nicht vernehmungsfähig, am Montag sagte ein Vorarlberger Polizeisprecher, es liefen nun „Erhebungen“.</p> <p>Die zuständige Staatsanwaltschaft Feldkirch bestätigt derweil auf SÜDKURIER-Anfrage, dass gegen eine Person wegen grob fahrlässiger Tötung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt werde. Wann es neue Ergebnisse geben könnte, wollen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft derzeit abschätzen. Klar ist: Alkohol war nach jetzigem Erkenntnisstand nicht im Spiel.</p> <h2>Welche Ursachen für das Unglück vorstellbar sind</h2> <p>Über die Ursachen des schweren Unfalls herrscht deswegen auch bei Fachleuten immer noch Rätselraten. Bis eine offizielle Untersuchung Ergebnisse gebracht habe, bewege man sich bei der Ursachensuche im Bereich des Spekulativen, sagte Clemens Meichle, ehrenamtlicher Geschäftsführer im Verband der Bodenseewerften und seit Jahrzehnten auf dem Bodensee unterwegs, dem SÜDKURIER. Die Sicht auf dem Obersee zur betreffenden Tageszeit sei in aller Regel gut. Auch die Polizei Vorarlberg bestätigt: Am Samstag gegen 15.30 Uhr, als sich das Unglück ereignete, herrschte klare Sicht.</p> <p>Allerdings hält es Segler Meichle nicht für ausgeschlossen, dass die im Herbst tiefstehende Sonne die Motorboot-Besatzung geblendet haben könnte, so dass sie das Segelboot übersah. Auch ein technischer Defekt, etwa mit einem möglicherweise vorhandenen Autopiloten sei denkbar, so Meichle.</p> <h2>Technische Hilfsmittel gibt es auf dem Bodensee kaum</h2> <p>Dass technische Hilfsmittel den Unfall hätten verhindern können, hält er für ausgeschlossen. So seien automatische Annäherungs-Warnsysteme auf dem Bodensee nicht Standard. An den Küsten und auf den Weltmeeren, aber auch auf vielen Flüssen, sind Schiffe oft mit diesen Anti-Kollisionswarnern ausgestattet.</p> <p>Für große Passagierboote, Tanker und Frachter sind die Systeme dort Pflicht. Aber auch Sportboote setzen sie auf den Weltmeeren vermehrt ein. Die Systeme, die Namen wie IAS oder Sea.AI tragen, funktionieren über Funk- oder Kameratechnologien und geben Alarm, wenn sich zwei Boote auf Kollisionskurs befinden. Auf dem Bodensee sei fast kein Schiff damit ausgerüstet, sagt Meichle.</p> <p>Fachleute erinnern sich an einige wenige vergleichbare Unfälle, die zum Teil aber schon Jahrzehnte zurückliegen. So rammte ein Motorboot auf der Rückfahrt vom Konstanzer Seenachtfest in der Nacht vor Uhldingen ein Segelboot. Ein Mädchen kam damals ums Leben. Ein anderes Mal stieß ein Motorboot ebenfalls auf der Rückfahrt vom Seenachtfest nahe Immenstaad mit einem Seezeichen zusammen. Eine über Bord gegangene Frau wurde nie gefunden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Frau stirbt bei Bootskollision auf dem Bodensee: Was die Ursachensuche bisher ergeben hat]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:02:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödliches Unglück auf dem Bodensee: Polizei ermittelt gegen Bootsführer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/motorboot-rammt-segelboot-auf-bodensee-eine-frau-tot;art417930,12497908 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tragischer Unfall auf dem Bodensee: Beim Zusammenstoß zweier Boote ist nach Angaben der Polizei eine Frau aus Deutschland ums Leben gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen den Bootsführer.  ]]></description>
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          Tragischer Unfall auf dem Bodensee: Beim Zusammenstoß zweier Boote ist nach Angaben der Polizei eine Frau aus Deutschland ums Leben gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen den Bootsführer.<br>
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        Tragischer Unfall auf dem Bodensee: Beim Zusammenstoß zweier Boote ist nach Angaben der Polizei eine Frau aus Deutschland ums Leben gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen den Bootsführer.



        <p>Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Motorboots mit einem Segelboot auf dem Bodensee ermittelt die Polizei gegen den Mann am Steuer des Motorboots. Details zu den Ermittlungen und der Unfallursache nannte ein Sprecher der österreichischen Polizei zunächst nicht.</p> <p>Das Unglück war am Samstagnachmittag geschehen: Zwei Freizeitboote kollidierten gegen 15.30 Uhr so schwer, dass eine Frau beim Aufprall starb.</p> <p>Wie die Polizei in Vorarlberg am Sonntag mitteilte, ereignete sich der Zusammenstoß des österreichischen Motorboots und des mit zwei Deutschen besetzten Segelboots in einem Bereich zwei bis drei Kilometer nördlich des Ufers beim schweizerischen Altenrhein.</p> <h2>Motorboot bremste nicht</h2> <p>Demnach konnte der Mann ins Wasser springen, während die Frau bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitt und kurze Zeit später verstarb.</p> <p>Das mit vier Menschen aus Österreich besetzte Motorboot raste demnach nach ersten Aussagen mit hoher Geschwindigkeit auf das Segelboot der Deutschen zu und bremste vor dem Zusammenprall auch nicht.</p> <h2>Hier ereignete sich das Unglück</h2> <p>Ein Polizeisprecher konnte am Sonntag auf SÜDKURIER-Anfrage noch keine Aussage machen, warum das Boot nicht verlangsamte. Alle Beteiligten stünden unter Schock, erst „in zwei, drei Tagen“ könnte man hier mit mehr Erkenntnissen aus Befragungen rechnen.</p> <h2>Wohl kein Alkoholeinfluss bei Unglück auf dem Bodensee</h2> <p>Unweigerlich werden Erinnerungen an das Unglück vom Gardasee wach, als ein deutscher Motorbootfahrer betrunken das Boot eines italienischen Paares rammte, wobei diese starben. Beim Unglück auf dem Bodensee gebe es derzeit aber keine Hinweise auf Alkoholeinfluss, so der Sprecher gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <p><a href="https://vorarlberg.orf.at/stories/3325499/" target="" title="" rel="noopener">Nach Angaben des ORF</a> stammt der Fahrer des Motorbootes aus Dornbirn in Vorarlberg. Der 26-Jährige stehe so sehr unter Schock, dass er ins Krankenhaus eingeliefert worden sei.</p> <p>Die von den Rettungskräften eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Wiederbelebungsversuche bei der Frau blieben erfolglos. Sie stammte nach Angaben der Vorarlberger Polizei aus dem Landkreis Günzburg in Bayern.</p> <p>Zwar kommt es auf dem Bodensee häufiger zu Unglücken, auch kollidieren immer wieder Privatboote – ein tödlicher Ausgang ist aber höchst selten. Auch der Vorarlberger Polizeisprecher konnte sich an keinen vergleichbaren Fall in den vergangenen Jahren erinnern.</p> <h2>Bootskollisionen auf dem See gibt es immer wieder, tödlich sind sie selten</h2> <p>Eine tödliche Kollision auf dem Bodensee gab es 2002. Dabei kam ein Fischer ums Leben. Sein Boot war allerdings nicht mit einem anderen Privatboot zusammengestoßen, sondern nahe der Friedrichshafener Hafenausfahrt mit dem Schiff „Karlsruhe“ der Weißen Flotte.</p> <p>2016 kollidierte der Katamaran zwischen Friedrichshafen und Konstanz mit einem Segelboot, die zwei Personen an Bord konnten sich jedoch retten. 2018 wurde ein Junge beim Zusammenstoß eines Motorbootes mit einem Segelboot im Gnadensee bei Allensbach schwer verletzt.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 11:11:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödlicher Unfall: Auto stürzt 80 Meter tief in eine Schlucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/toedlicher-unfall-bei-dornbirn-auto-stuerzt-80-meter-tief-in-eine-schlucht;art372497,12490073 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 65 Jahre alter Mann ist am Freitag mit seinem Auto bei Dornbirn (Österreich) in die Rappenlochschlucht gestürzt und dabei gestorben.  ]]></description>
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          Ein 65 Jahre alter Mann ist am Freitag mit seinem Auto bei Dornbirn (Österreich) in die Rappenlochschlucht gestürzt und dabei gestorben.<br>
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        Ein 65 Jahre alter Mann ist am Freitag mit seinem Auto bei Dornbirn (Österreich) in die Rappenlochschlucht gestürzt und dabei gestorben.



        <p>Wie es zu dem Unfall am frühen Freitagmorgen gegen 4.40 Uhr auf der Straße ins Bergdorf Ebnit kam, ist bislang unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Laut Medienberichten war das Auto auf der kurvigen und steilen Strecke kurz vor der Rappenlochbrücke von der Straße abgekommen und 80 Meter tief ins Bachbett der Dornbirner Ach gestürzt. Dort fanden es die Rettungskräfte aufrecht auf den Rädern im Bachbett vor.</p> <p>Nach Polizeiangaben erlitt der Fahrer beim Absturz tödliche Verletzungen. Laut Feuerwehr waren die Einsatzkräfte über das automatische Auto-Notrufsystem alarmiert worden. Mitglieder der Feuerwehr und Bergrettung Dornbirn bargen den Toten und das Fahrzeug aus der Schlucht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Feuerwehr Verkehrsunglücke Rettungswesen thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tödlicher Unfall: Auto stürzt 80 Meter tief in eine Schlucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:31:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lindauer Dahlienschau: So wurde sie vom Schrebergarten-Projekt zum preisgekrönten Blumenparadies  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/lindauer-dahlienschau-vom-hobbyprojekt-zum-preisgekroenten-blumenparadies-26-09-25;art410936,12487856 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/lindauer-dahlienschau-vom-hobbyprojekt-zum-preisgekroenten-blumenparadies-26-09-25;art410936,12487856]]></guid>
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        Zwischen Obstbäumen und Wiesen blüht im Hinterland ein Blumenmeer. Was einst als Hobby begann, ist heute ein privates Projekt mit 700 verschiedenen Sorten – gepflegt von Stefan Seufert und freiwilligen Helfern. <p></p> <p></p>



        <p>Abseits der Straßen liegt die Lindauer Dahlienschau wie eine versteckte Oase der Ruhe. Hunderte von Dahlien wachsen dort in allen Nuancen, von zartem Rosa bis knalligem Rot. Besucher schlendern durch die Beete und bleiben immer wieder an einzelnen Blüten stehen. Wer jetzt den Duft eines üppigen Blumenmeers erwartet, wird bitter enttäuscht – denn eines können Dahlien nicht: duften.</p> <p>„Es gibt drei Dinge, die man über Dahlien wissen muss“, verrät Stefan Seufert, der Initiator der Lindauer Dahlienschau. „Sie duften nicht, sind nicht winterhart und können die Farbe Blau nicht annehmen.“ An Vielfalt mangelt es der Pflanze jedoch nicht: Auf 12.000 Quadratmetern wachsen in Lindau rund 700 verschiedene Sorten.</p> <h2>Monate voller Vorbereitung</h2> <p>Dahinter steckt viel Arbeit. Lange bevor die Dahlienschau jedes Jahr am 15. August öffnet, sind Stefan Seufert und sein Team monatelang mit den Vorbereitungen beschäftigt. Im Februar geht es los: Im Gewächshaus werden die ersten Knollen hochgezogen, parallel muss der Boden vorbereitet werden. Nach den Eisheiligen kommen die Knollen mit etwas Dünger wie Pferde- oder Ziegenmist ins Beet.</p> <p>Jede Dahlie bedeutet Handarbeit: beschneiden, Unkraut jäten, gießen. Sobald die jungen Pflanzen an Höhe gewinnen, werden sie an Holzpflöcken hochgebunden. „Damit sie nicht umknicken“, erklärt Stefan Seufert. Schließlich können manche Exemplare mehrere Meter hoch werden. Besonders im sorgfältig angelegten Schaugarten legt Seufert großen Wert auf die Optik.</p> <h2>Elf Monate Arbeit für elf Wochen Schau</h2> <p>„Das alles ist ein Fulltime-Job“, sagt der 60-Jährige. „Im Grunde arbeiten wir im Jahr elf Monate für elf Wochen Dahlienschau.“ Gegen Ende Oktober sind die meisten Pflanzen verblüht. Seinen letzten Urlaub hat Seufert vor über 20 Jahren gemacht. Nur im Januar, wenn die Arbeit ruht, fahre er gelegentlich Ski. Trotzdem vergehe kein Tag, an dem er sich nicht auf seine Arbeit freue. „Das sind halt meine Dahlienkinder“, sagt er mit Blick auf die bunten Blüten.</p> <p>Seit rund zehn Jahren widmet sich Stefan Seufert hauptberuflich der Dahlienschau. Unterstützung bekommt er regelmäßig von Jugendlichen aus der Region. Mit seinem ursprünglichen Beruf hat seine Arbeit heute nichts zu tun: Der gelernte Grafiker arbeitete früher in der Werbebranche. Den Weg zur Dahlie hat er zufällig eingeschlagen – angefangen hat alles 2002 in einem kleinen Schrebergarten.</p> <h2>Vom Hobby zur Institution</h2> <p>Gemeinsam mit seinem Bekannten Sven Baumeister, der als gelernter Gärtner auf der Insel Mainau das fachliche Knowhow mitbrachte, pflanzten sie anfangs rund 60 verschiedene Dahliensorten. „Irgendwann waren die so hoch, dass man von außen nicht mehr in den Garten gucken konnte“, erinnert er sich. Immer mehr Schaulustige kamen vorbei – so entstand „Svens kleine Dahlienschau“.</p> <p>Was damals als Hobby begann, ist längst zu einer festen Größe in der Region geworden. 2025 wurde die Dahlienschau mit dem Bodenseegartenpreis in der Kategorie „Herausragende Initiative/Persönlichkeit rund ums Thema Gärten bis hin zu innovativen Nutzungskonzepten von Gärten“ ausgezeichnet. Heute zieht sie jährlich mehrere Tausend Besucher aus dem gesamten Umland, Österreich und der Schweiz an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten, Eintrittspreise und mehr</span><span>Die Lindauer Dahlienschau ist von Mitte August bis Ende Oktober täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, für Gruppen ab 25 Personen gilt ein ermäßigter Preis von 8 Euro pro Person. Kinder bis zwölf Jahre sowie Menschen mit Schwerbehindertenausweis haben freien Zutritt. Der Garten liegt zwischen Lindau-Reutin und Streitelsfingen am Büchelewiesweg. Da es keine befestigten Wege gibt, empfiehlt sich festes Schuhwerk. Bei trockenem Wetter können die Wege jedoch auch mit dem Rollstuhl befahren werden. Weitere Informationen gibt es unter <a href="https://dahlienschau-lindau.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">dahlienschau-lindau.de</a>.</span></label></div> <h2>Zufluchtsort statt Touristenrummel</h2> <p>Auch Susanne Nagel und Gerhard Hüter aus der Nähe von Ulm spazieren an diesem Tag barfuß durch den Schaugarten. Für die beiden ist es der erste Besuch. Zuvor waren sie auf der Lindauer Insel zu Besuch, doch dort wurde es ihnen zu voll. Durch die Tourist-Information sind sie schließlich auf der Dahlienschau gelandet. „Das ist wie eine Ruheoase hier oben“, sagt Susanne Nagel und blickt auf das bunte Blütenmeer. „Richtig schön entspannend.“</p> <h2>Wundertüten der Natur</h2> <p>Neben dem Schaugarten gibt es auch ein Schnittblumenfeld, auf dem die Blumen für den Verkauf wachsen, und ein „Experimentierfeld“. Hier reihen sich alle möglichen Farben, Formen und Größen wild aneinander. Bei rund 700 Sorten und unzähligen Kreuzungen züchtet Stefan Seufert regelmäßig neue Kombinationen.</p> <p>Damit er nicht den Überblick verliert, dokumentiert er jede neue Pflanze mit einem Bild und einem kleinen Schild. Gefällt ihm eine Blüte, markiert er die Knolle mit einem Smiley. Ob sie im nächsten Jahr genauso wächst, bleibt abzuwarten. „Das sind richtige Wundertüten, die machen, was sie wollen.“</p> <h2>So geht es weiter</h2> <p>2026 feiert die Lindauer Dahlienschau ihr 25-jähriges Bestehen. Wie lange Stefan Seufert das Projekt noch in dieser Form stemmen kann, weiß er selbst nicht. „Ich werde schließlich auch älter“, sagt er. Sorgen mache er sich deshalb aber nicht. Zunächst läuft die aktuelle Saison noch bis Ende Oktober. Danach heißt es: jede Knolle ausbuddeln, einlagern und auf den nächsten Frühling vorbereiten, bis es wieder in die nächste Runde geht.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:45:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dirndl-bier-blasmusik-alle-infos-zu-den-oktoberfesten-2025-am-bodensee;art410936,12483834 ]]></link>      <description><![CDATA[  O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.<br>
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        O'zapft is! Von Mitte September bis in den Oktober gibt es auch am Bodensee wieder einige Oktoberfeste. Ob an Land oder auf dem See – wir geben Ihnen hier eine Übersicht der Veranstaltungen.



        <p>Die Ursprünge gehen zurück auf die Hochzeit von König Ludwig I. von Bayern, ein Pferderennen und eine Riesenfeier vor den Toren Münchens. Im Anschluss an die Großveranstaltung im Jahr 1810 waren sich alle einig: bitte mehr davon! Ab 1819 fand das Oktoberfest regelmäßig statt – privat finanziert, heißt es auf der Webseite des Veranstalters. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Fest zum international beachteten Riesenspektakel, mit zahlreichen Nachahmern auf der ganzen Welt – von den Philippinen über die USA bis an den Bodensee.</p> <h2>Oktoberfest in Owingen</h2> <p>Der Musikverein Owingen veranstaltet von Samstag, 20. September, bis Montag, 22. September, ein Oktoberfest im Festzelt auf dem Unteren Rathausplatz. Den Auftakt macht eine Dirndl- und Lederhosenparty am Samstag ab 19 Uhr: Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18-Jährige (16 und 17 Jahre) benötigen einen Partypass. Für die notwendige musikalische Stimmung möchte die Partyband „Hofenbrass“ sorgen. Der sonntägliche Frühschoppen beginnt um 11 Uhr, Bürgermeister Henrik Wengert wird wie gewohnt ein Fass anstechen, kurzzeitig ist Freibier angesagt.</p> <p>Die musikalische Unterhaltung übernimmt der Musikverein Welschingen, während sich die Gäste auf original Oktoberfestbier und Oktoberfestspezialitäten wie Haxen freuen können. Die Welschinger werden um 14 Uhr von „LändleBlech“ abgelöst. Das sind sieben Musiker aus dem Kreis Sigmaringen, die zusammengefunden haben, um böhmische und moderne Blasmusik zu spielen. Wenn sich der erste Arbeitstag der Woche zu Ende neigt, können es sich die Gäste auf dem Festplatz noch mal richtig gut gehen lassen. Zum um 18 Uhr beginnenden Feierabendhock am Montag unterhält der Musikverein Pfrungen.</p> <h2>Oktoberfest in Friedrichshafen</h2> <p>Gaudi und Gemütlichkeit – das soll das Motto der Häfler Ausgabe sein. Von Freitag, 26. September, bis Sonntag, 5. Oktober, läuft die große Sause am See, in dem Festzelt im Hinteren Hafen. Laut der Website der Veranstalter gibt es „traditionelle Schmankerl, erfrischendes Bier, unterhaltsame Bands und jede Menge gute Laune“. Am ersten Tag findet der Fassanstich mit Musikern der Berghirschen, des Seehasen-Fanfarenzugs und des Fanfarenzugs Reute statt, moderiert von Frank Zender. In den Folgetagen gibt es gute Stimmung, Musik und Unterhaltung. Tickets für die einzelnen Tage und Veranstaltungen sind ab 12 Euro verfügbar, Interessierte können diese auf der Webseite <a href="https://oktoberfest-friedrichshafen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.oktoberfest-friedrichshafen.de</a> buchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese internationalen Städte kopieren das Oktoberfest</span><span>Die Veranstaltung ist längst nicht mehr auf München begrenzt, weltweit gibt es Nachahmer. Ein Beispiel ist der Ort Blumenau in Brasilien. Das Fest findet im Oktober statt und geht mehr als zwei Wochen lang. Ähnlich läuft es auch bei dem Oktoberfest im US-amerikanischen Cincinnati. Seit 1976 gibt es dort am Flussufer eine Großveranstaltung in bayerischer Tracht. Dort werden viele US-Marken gezapft, aber auch deutsche Marken wie Erdinger oder Weihenstephan. Selbst in Windhoek in Namibia hat sich eine Oktoberfest-Tradition etabliert. Vom 31. Oktober bis 1. November. Die ausgeschenkten Biere sind den deutschen Vorbildern nachempfunden, ebenso die Schuhplattler, die dort auftreten.</span></label></div> <h2>Oktoberfest in Markdorf-Leimbach</h2> <p>Im Markdorfer Ortsteil Leimbach steigt am Samstag, 20. September, ab 19.30 Uhr die große Feier. Der Narrenverein Hugeloh Leimbach lädt in die örtliche Mehrzweckhalle im Johann-Hillebrand-Weg ein. Der Eintritt kostet 7 Euro, für Gäste unter 16 Jahren nur mit Partypass. Die Veranstalter machen darauf aufmerksam, dass die One-Way-Ticket-Regelung gilt: Gäste verlieren mit dem Verlassen der Örtlichkeit ihren Anspruch auf den Eintritt. Ab 20 Uhr spielt der Musikexpress Schnetzenhausen.</p> <h2>Zwischen Meersburg und Konstanz – Oktoberfest feiern auf dem See</h2> <p>Am Freitag, 19. September, sowie am Samstag, 20. September, verwandelt sich ab 18 Uhr das MS Kreuzlingen in ein Partyschiff. Die Veranstalter werben damit, dass diese Schifffahrt das „wohl außergewöhnlichste Oktoberfest am Bodensee“ ist. Das Boot verwandelt sich zur schwimmenden Wiesn, „mit bayerischem Flair, bester Stimmung und einer einmaligen Kulisse“. Los geht es um 18 Uhr am BSB-Hafen in Konstanz, Abfahrt ist dort um 18.45 Uhr. Um 19.30 Uhr legt das Schiff in Meersburg an, um 23 Uhr erneut in Konstanz und um 24 Uhr final in Meersburg. Für die Musik sorgen die Band Allgäu Power (Freitag) und Alarm (Samstag) sowie DJs. Zwei Bars sorgen für die nötige flüssige Verpflegung. Zutritt ist nur ab 18 Jahren, der Dresscode ist Tracht. <a href="https://lakeboatandbeats.com/event/oktoberfest-faehre/" target="_blank" title="" rel="noopener">Karten gibt es auf der Webseite des Veranstalters Lake, Boat &amp; Beat Events.</a></p> <h2>Schwimmendes Festzelt – Oktoberfest feiern ab Vorarlberg</h2> <p>Auch am österreichischen Seeufer geht die Post ab – und zwar am Samstag, 27. September, ab 19 Uhr auf dem MS Vorarlberg ab Bregenz. Bei stimmungsvoller Livemusik von Rubi 4 und bayerischem Buffet (Krautsalat mit Speck, Schweinebauch, Spanferkel, geschmorte Entenkeule, Weißwürste und vielen anderen Spezialitäten) erleben die Gäste eine spektakuläre Oktoberfest-Nacht. An Bord gibt es reichlich frisch gezapftes Bier. Tickets sind ab 79 Euro verfügbar und sind über die Webseite <a href="https://www.vorarlberg-lines.at/de/eventfahrten/genussfahrten/oktoberfest-schiff-1" target="_blank" title="" rel="noopener">des Veranstalters Vorarlberg Lines verfügbar.</a> Das Ticket beinhaltet die Schifffahrt, das bayerische Buffet, Live-Musik, Tischreservierung sowie die An- und Abreise mit dem lokalen ÖPNV. Um 22 Uhr kommt das Schiff wieder in Bregenz an, um Mitternacht ist Schluss mit der Feier.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Termine, Preise, Infos: Alles zu Oktoberfesten 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:38:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".  ]]></description>
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          Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".<br>
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        Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".



        <p>Es ist 5.16 Uhr morgens. In Bregenz ist es noch dunkel. Plötzlich ist ein Jubel zu hören. Eine Frau im Badeanzug und mit blauem Licht an der Badekappe steigt aus dem Bodensee, dreht sich um, streckt beide Arme in die Höhe und jubelt. Und es kommt ein Echo aus zwei Booten, die auf dem See in Ufernähe warten.</p> <h2>Sie bleibt vermutlich als erster Mensch unter 20 Stunden</h2> <p>Kaum jemand hat diese Aktion bemerkt. Und doch ist es das Ende einer Leistung, die vor allem bei den Langstreckenschwimmern Furore machen wird. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat in diesem Moment geschafft, was vor ihr vermutlich noch keinem Menschen gelungen ist: die knapp 64 Kilometer lange Strecke zwischen Bodman und Bregenz in unter 20 Stunden zurückzulegen – und das ohne Pause, nur im Badeanzug und mit Schwimmbrille. Selbst während sie isst und trinkt, darf sie sich nirgends festhalten. So sehen es die Regeln vor.</p> <h2>43-Jährige sammelte bereits zahlreiche Rekorde</h2> <p>Sarah Thomas entdeckte 2007 für sich das Marathon-Schwimmen und war schnell mit Open-Water-Solo-Projekten erfolgreich, so der Veranstalter. 2013 durchquerte sie den Lake Tahoe in den USA zwei Mal, keine zwei Monate später schwamm sie als erste Person den Lake Memphremagog in beide Richtungen (80,4 Kilometer). 2017 brach die US-Amerikanerin den Weltrekord für das längste strömungsneutrale Schwimmen mit der Durchquerung des Lake Powell zwischen Utah und Arizona. Ein Jahr später legte sie 168,3 Kilometer in 67 Stunden und 16 Minuten im Lake Champlain zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Marathon Swimmers Federation</span><span>Die internationale Organisation widmet sich vor allem dem Solo-Marathon-Schwimmen. Hier gibt es klare Regeln, die befolgt werden müssen. So dürfen die Schwimmer beispielsweise lediglich eine Badehose oder einen Badeanzug sowie eine Badekappe und eine Schwimmbrille tragen. Auf dem Weg ins Ziel dürfen sie verpflegt werden, doch sie dürfen sich auch dabei nirgends festhalten.</span></label></div> <p>Zwei Monate nach dieser Leistung erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie unterzog sich einer Operation sowie einer Strahlen- und Chemotherapie. Währenddessen schwamm sie, so oft und so viel sie konnte. Ein Jahr nach der Behandlung, im September 2019, holte sie sich den nächsten Rekord: Sie durchquerte als erste Person schwimmend den Ärmelkanal vier Mal unmittelbar hintereinander. Für die insgesamt 210 Kilometer benötigt sie 54 Stunden und zehn Minuten. Im Juli 2022 absolvierte sie als erste Person die 69 Kilometer lange doppelte Durchquerung des Nordkanals zwischen Großbritannien und Irland in 21 Stunden, 46 Minuten und 38 Sekunden.</p> <h2>Der Westwind kommt der Schwimmerin zunächst zugute</h2> <p>Und jetzt der Bodensee: Am Montag, 15. September, steigt Sarah Thomas um 9.25 Uhr im Freibad von Bodman in den Bodensee. Es ist sonnig, eine Brise weht von Westen her und schiebt sie an. Es läuft hervorragend. Um 15 Uhr quert sie bereits die Fährlinie zwischen Konstanz und Meersburg. Sie schwimmt ein hohes Tempo und ist auf Rekordkurs. Alles läuft nach Plan – fast alles.</p> <h2>Durch aufziehendes Gewitter droht der Abbruch</h2> <p>Am Abend ziehen dunkle Wolken auf, es blitzt. Sarah Thomas befindet sich knapp hinter Immenstaad. Von Konstanz zieht ein Gewitter nach Meersburg. Die Blicke der sechs Begleiter im Boot gehen durchgehend auf das Wetterradar. „Wir hätten Sarah aus dem Wasser holen müssen, wäre das Unwetter nicht Richtung Ravensburg abgezogen“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water, der das Projekt organisiert. „Und dann kam der Wind.“</p> <h2>Am Ende ein „echt wilder Ritt“ durch hohe Wellen</h2> <p>Die Wellen wachsen bis auf mehr als einen Meter an. Die Begleitboote, die aneinander festgemacht sind, müssen zunächst richtig gesichert werden. Dies dauert fast eine Stunde. „Es war unglaublich, ein echt wilder Ritt“, sagt Sarah Thomas später im Ziel. „Die Wellen haben zwar angeschoben, es war für mich aber sehr anstrengend, vor allem in den Schultern. Und ich habe jede Menge Wasser geschluckt.“ Patrick Boche denkt mehrfach an einen Abbruch, wie er erklärt, doch schließlich lässt der Wind nach und es geht weiter. Durch den starken Westwind sogar mit Unterstützung.</p> <p>Am Ende erreicht die 43-Jährige das Ziel in Bregenz in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit – auch für sie selbst: „Ich habe es keinesfalls erwartet, dass ich den Rekord brechen könnte“, sagt sie überglücklich in den frühen Morgenstunden des Dienstags. „Vor allem, weil es sicherlich eines der wildesten Schwimmen war, die ich je absolviert habe.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 16:40:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[120 Euro Strafe trotz digitaler Vignette – wie kann das passieren?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/digitale-vignette-gekauft-und-trotzdem-strafe-kassiert-worauf-sie-in-oesterreich-achten-muessen-19-09-25;art417930,12480361 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Urlauber aus der Region hat in Österreich eine digitale Vignette gekauft und trotzdem 120 Euro Strafe kassiert. Trotz sofort gültiger E-Vignette kann es zu Problemen kommen. Ein Anwalt sagt, worauf man achten sollte.  ]]></description>
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          Ein Urlauber aus der Region hat in Österreich eine digitale Vignette gekauft und trotzdem 120 Euro Strafe kassiert. Trotz sofort gültiger E-Vignette kann es zu Problemen kommen. Ein Anwalt sagt, worauf man achten sollte.<br>
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        Ein Urlauber aus der Region hat in Österreich eine digitale Vignette gekauft und trotzdem 120 Euro Strafe kassiert. Trotz sofort gültiger E-Vignette kann es zu Problemen kommen. Ein Anwalt sagt, worauf man achten sollte.



        <p>120 Euro Strafe trotz digitaler Vignette in Österreich – genau das ist einem SÜDKURIER-Leser vor wenigen Wochen im Urlaub passiert. „Während der Autofahrt hat meine Frau am Handy noch schnell die 10-Tages-Vignette gekauft“, erzählt er. Zehn Minuten später war das Ehepaar schon auf der österreichischen Autobahn unterwegs.</p> <p>Doch wenige Wochen nach der Rückkehr lag Post von der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (Asfinag) im Briefkasten: eine Ersatzmautforderung über 120 Euro. Mit der Begründung, die gekaufte Vignette sei zum Zeitpunkt der Fahrt noch nicht gültig gewesen.</p> <h2>Ab wann gilt die E-Vignette in Österreich wirklich?</h2> <p>Wer auf Österreichs Autobahnen unterwegs ist, benötigt eine Vignette. Die digitale Zwei-Monats- und die Jahresvignette ist aufgrund der Rückgabefrist erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig.</p> <p>Eine Ausnahme bilden die digitalen Ein-Tages- und die Zehn-Tages-Vignetten, die laut Alexander Holzedl, Pressesprecher der Asfinag, sofort gültig sind. „Bei den Kurzzeit-Vignetten konnten wir hier im Sinne des Services eine sofortige Gültigkeit anbieten, bei allen Produkten gibt es jedoch dieselben Konsumentenschutz-Rechte“, sagt der Pressesprecher.</p> <p>In Einzelfällen, so Alexander Holzedl, komme es dazu, dass Autofahrer eine Ersatzmautforderung erhalten, obwohl sie nach eigener Aussage eine gültige Vignette haben. „Pro Jahr handelt es ich in etwa in ganz Österreich um mehr als 400.000 Ersatzmautdelikte“, sagt er. Das sei im Vergleich eine überschaubare Zahl. Die Kontrolle der Einhaltung der Vignettenpflicht erfolge stichprobenartig.</p> <p>Über 99 Prozent aller Verkehrsteilnehmenden seien aber korrekt unterwegs. „Technische Probleme können wir ausschließen“, sagt der Pressesprecher, aber Tippfehler, vor allem Zahlendreher, seien oftmals die Ursache. Wer dennoch mit einer gültigen Vignette unterwegs war, könne den Fall individuell prüfen lassen. „Wenn nachweislich eine gültige Vignette vorhanden ist, kommen wir den Kundinnen und Kunden im positiven Sinne entgegen“, sagt Alexander Holzedl.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Digitale Vignetten</span><span>Seit August 2023 gibt es die digitale E-Vignette in der Schweiz. Laut Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) entfielen im vergangenen Jahr 35 Prozent aller verkauften Vignetten auf die digitale Variante. Bei insgesamt 11 Millionen verkauften Vignetten entspricht das knapp 3,85 Millionen E-Vignetten. In Österreich sind die Zahlen noch höher. Seit Ende 2017 gibt es dort die digitale Vignette. Nach fünf Jahren erreichte diese einen Anteil von 62 Prozent bei den Jahresvignetten.</span></label></div> <h2>Rechtliche Lage laut einem Anwalt</h2> <p>Anwalt Bernhard Hofer vertritt regelmäßig Autofahrer, die Ärger mit der E-Vignette haben und eine Ersatzmaut bezahlen sollen. Gerade beim Kauf kurz vor der Grenze könne es leicht zu Problemen kommen. Ist die Internetverbindung zu langsam, kann es sein, dass die Vignette erst kurz nach der Auffahrt gültig ist. Doch die Asfinag kontrolliert dort laut dem Rechtsanwalt genau.</p> <p>Oft vergessen Autofahrer zudem, dass es in Österreich zusätzlich Streckenmautabschnitte gibt, die extra bezahlt werden müssen. Auch dann schickt die Asfinag eine Ersatzmautforderung. Weshalb der SÜDKURIER-Leser nachzahlen musste, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.</p> <p>Laut Bernhard Hofer geht es für viele seiner Kunden um das Prinzip: „Die Asfinag verlangt eine Ersatzmautforderung, gibt aber nicht das Geld für die Vignette zurück, sondern das ist auch weg.“ Aufgrund der Anwaltskosten lohnt es sich oftmals nicht, gegen die Nachzahlung vorzugehen.</p> <p>„Das beste Ergebnis, das man erlangen kann, ist eine sogenannte Ermahnung“, sagt Bernhard Hofer. „Für den Mandanten ist eine Ermahnung super, weil er dann keine Strafe bezahlen muss.“</p> <h2>Vergleich mit Schweizer E-Vignette</h2> <p>Im Vergleich zu den österreichischen Pickerln bietet die Schweiz nur eine Vignette an, die vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres gültig ist. 40 Schweizer Franken kostet diese, unabhängig davon, wann sie gekauft wird. Die Vignette ist auch beim digitalen Kauf sofort gültig.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[120 Euro Strafe trotz digitaler Vignette – wie kann das passieren?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:59:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hagel so groß wie Tischtennisbälle! Gewitter wütet in Vorarlberg und im Allgäu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/hagel-wie-tischtennisbaelle-sturm-und-gewitter-erschuettern-vorarlberg-und-das-allgaeu;art372497,12476595 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.  ]]></description>
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          Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.<br>
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        Mehrere Gewitterzellen entluden sich am Donnerstagabend in der östlichen Bodenseeregion und in den angrenzenden Bergen. Zeitweise war der Flughafen Memmingen lahmgelegt. Der Bodenseekreis kam glimpflich davon.



        <p>Riesige Hagelkörner, Sturmböen und heftige Niederschläge innerhalb kurzer Zeit: Bewohner der Region Lindau und Bregenz berichten von dem schweren Unwetter, das am Donnerstagabend über die Bodenseeregion zog.</p> <p>„Ja des war brutal, alle Autos bei uns vorm Haus kaputt“, lautet eine Nachricht, die eine Nutzerin unter ein Bild auf Facebook geschrieben hat, auf der vier Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle auf einer Hand zu sehen sind – aufgenommen in Bregenz. An anderer Stelle ist auf einem Video der Hagelschauer auf einem Supermarktparkplatz zu sehen. Auch das Westallgäu war betroffen. Bewohner aus Scheidegg berichten über heftigen Hagel.</p> <h2>Flughafen Memmingen zweitweise lahmgelegt</h2> <p>Im Memmingen war stundenlang der Flughafenbetrieb gestört: Etliche ankommende Flüge mussten zu anderen Flughäfen umgeleitet werden oder landeten verspätet – so wie eine Maschine aus dem rumänischen Timisoara, die knapp drei Stunden später als geplant ankam. Anfliegende Maschinen aus Faro und Tanger landeten schließlich in Nürnberg. Abflüge aus Memmingen mussten verschoben werden.</p> <h2>Der Bodenseekreis bleibt verschont</h2> <p>Der Bodenseekreis kam vergleichsweise glimpflich davon. Es regnete zwar in Strömen, aber die Zahl der Feuerwehreinsätze blieb sehr überschaubar. Die Friedrichshafener Feuerwehr berichtet von zwei Einsätzen wegen umgestürzter Bäume auf der Verbindungsstraße Friedrichshafen-Kluftern nach Immenstaad sowie in einem Wohngebiet. „Wir mussten nirgendwo Wasser aus Kellern pumpen“, so die Feuerwehr auf Anfrage.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unwetter Wetter Rettungswesen thema-natur-wetter thema-sicherheit-blaulicht audience-bodensee]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hagel so groß wie Tischtennisbälle! Gewitter wütet in Vorarlberg und im Allgäu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 13:46:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der "Freischütz" ist vorbei: Das waren die sieben spektakulärsten Kulissen der Bregenzer Seebühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/der-freischuetz-ist-vorbei-die-7-spektakulaersten-kulissen-bei-den-bregenzer-festspielen-am-bodensee;art10399,12117812 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wolkenkratzer, Riesenauge, Kartenspiele: In Bregenz gab es schon einiges zu sehen. Nun ist auch die "Freischütz"-Kulisse Geschichte – während es vor einem Bühnenbild sogar eine Schießerei mit James Bond gab.  ]]></description>
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          Wolkenkratzer, Riesenauge, Kartenspiele: In Bregenz gab es schon einiges zu sehen. Nun ist auch die "Freischütz"-Kulisse Geschichte – während es vor einem Bühnenbild sogar eine Schießerei mit James Bond gab.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/der-freischuetz-ist-vorbei-die-7-spektakulaersten-kulissen-bei-den-bregenzer-festspielen-am-bodensee;art10399,12117812]]></guid>
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        Wolkenkratzer, Riesenauge, Kartenspiele: In Bregenz gab es schon einiges zu sehen. Nun ist auch die "Freischütz"-Kulisse Geschichte – während es vor einem Bühnenbild sogar eine Schießerei mit James Bond gab.



        <p>Auch wenn die Bregenzer Festspiele ihren Ursprung in der „Festwoche Bregenz“ haben, die erstmals 1946 stattfand, so schälten sich die Festspiele in der heutigen Form erst in den 80er-Jahren heraus. Einen wesentlichen Anteil daran hatte der Bau des 1980 eröffneten Festspielhauses. Es ist mit der Seebühne verbunden, sodass eine Aufführung bei Schlechtwetter im Haus fortgeführt werden kann. Das ermöglichte einzigartige Aufführungen – hier eine Auswahl.</p> <h2><strong>Die erste „Zauberflöte“ (1985/86)</strong></h2> <p>Mit Mozarts „Zauberflöte“ (Regie: Jerôme Savary) starteten die Festspiele 1985 nach etlichen Krisenjahren neu durch. Erstmals kamen über 100.000 Besucher. Aus Kostengründen wurde die „Zauberflöte“ im Folgejahr wiederholt. Das war der Beginn des Zweijahresrhythmus‘ auf der Seebühne. Der neue Intendant Alfred Wopmann (bis 2003) setzte auf das Massenpublikum am Seeufer, zur neuen „Bregenzer Dramaturgie“ gehörte aber auch die Opernrarität im Festspielhaus sowie später die Reihe „Kunst aus der Zeit“ in der Werkstattbühne.</p> <h2><strong>„West</strong> <strong>Side</strong> <strong>Story“</strong><strong>(2003/04)</strong></h2> <p>Leonard Bernsteins „Westside Story“ (Regie: Francesca Zambello) markiert das Ende der Ära Wopmann. Ihm folgte im Jahr 2004 der Brite David Pountney als Intendant. Er kannte die Seebühne bereits von eigenen Regiearbeiten („Der fliegende Holländer“, 1993/94), „Nabucco“ (1993/94) und „Fidelio“ (1995/96) und wusste, wie der Festspielbetrieb läuft. Nun erbte er von seinem Vorgänger quasi den Erfolg der „Westside Story“.</p> <p>Denn die Produktion zählte in den beiden Sommern 405.000 Besucherinnen und Besucher – ein Rekord, der erst wieder mit Pountneys „Zauberflöte“ 2013/14 getoppt werden sollte. Für Leonard Bernsteins moderne Version des Romeo-und-Julia-Stoffes hatte Bühnenbildner George Tsypin einen bedrohlich wirkenden, hoch aufgerichteten „Wohlstandswolkenkratzer“ schräg auf die Bühne gebaut. Hinzu kam ein Backsteinhaus, das auf einer Schienenfahrbahn bewegt werden konnte.</p> <h2><strong>„Tosca“ (2007/08)</strong></h2> <p>Das riesige blaue Auge, das Johannes Leiacker ins Zentrum der Bühne von Giacomo Puccinis „Tosca“ (Regie: Philipp Himmelmann) rückte, war nicht nur für sich genommen bereits spektakulär. Auch die Produzenten der James-Bond-Filme Barbara Broccoli und Michael G. Wilson sahen darin eine perfekte Kulisse für den neuen Film „Ein Quantum Trost“.</p> <p>Im Mai 2008 rückte also das Filmteam um Hauptdarsteller Daniel Craig für zwei Wochen in Bregenz an, und das Festspielteam musste eine komplette Seeaufführung abliefern, damit 007 ein paar Bösewichte abgreifen konnte. 2000 Statisten wurden dafür als Festspielpublikum rekrutiert. Verfolgungsjagd und Schießerei im Festspielhaus folgten.</p> <p>Letztlich fiel eine siebenminütige Sequenz für den fertigen Film ab, der dem Tosca-Auge weitere Berühmtheit bescherte. Damit nicht genug: Kurz nach James Bond nutzte auch das ZDF das Auge als Sendezentrale für die Fußball-EM. Das Auge musste dafür jedoch in der Senderfarbe Orange ins Publikum blicken.</p> <h2><strong>„Die Zauberflöte“ (2013/14)</strong></h2> <p>David Pountney wollte zum Abschluss seiner Intendanz gar nicht Mozarts „Zauberflöte“ auf die Seebühne bringen, weil er sie für seebühnenuntauglich hielt. Eigentlich wollte er das Musical „Show Boat“ von Jerome Kern inszenieren.</p> <p>Konzept samt Bühnenbildmodell waren bereits fertig, da deutete sich für den Festspielsommer 2011 ein Desaster an: Mit „André Chenier“ von Umberto Giordano stand eine eher unbekannte Oper auf dem Spielplan. Der Kartenvorverkauf schleppte, der Busreisemarkt kam nicht in Gang. An der Entscheidung für „André Chenier“ ließ sich nichts mehr ändern. Wohl aber an der für das ebenfalls nur bedingt bekannte Stück „Show Boat“.</p> <p>Pountney schwenkte auf die sichere Bank „Zauberflöte“ um: „In Euro pro Minute gerechnet die profitabelste Besprechung, die ich je erlebt habe“, erklärte er später. Mit hundertprozentiger Auslastung wurde bis heute keine Produktion besser verkauft.</p> <h2><strong>„Carmen“ (2017/18)</strong></h2> <p>Endlich ist mal eine Frau am Werk – die Britin Es Devlin entwirft zwei überlebensgroße, aus dem Bodensee ragende Hände für Georges Bizets „Carmen“. Tatsächlich ist sie seit 1946, als Maria Wanda Milliore für die Ausstattung des ersten, noch bescheiden in zwei Kieskähnen dümpelnden Spiels auf dem See verantwortlich gezeichnet hatte, die erst zweite Frau, die das Bühnenbild in die Bregenzer Naturkulisse baut.</p> <p>Während sich Kasper Holtens Inszenierung eher bescheiden ausnimmt, hat die eingefrorene Geste der Hände, die ein Kartenspiel in die Luft werfen, eine Prägnanz, die man auf der Seebühne nicht immer erlebt. Gleichzeitig bieten die Rückseiten der Spielkarten genügend Möglichkeiten, die Bühne mittels Videoprojektionen zu beleben, scheinbar in Bewegung zu versetzen oder für Live-Projektionen der Sänger und Sängerinnen zu nutzen. Spielortgerecht ist auch der Schluss: Anstatt Carmen zu erstechen, ertränkt José sie im See, wo sie noch einige Minuten als Leiche ausharren muss.</p> <h2><strong>„Rigoletto“ (2019/2021)</strong></h2> <p>Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich auf der Seebühne etwas bewegt. Aber dieser überdimensionale Clownskopf, den sich Regisseur Philipp Stölzl zusammen mit Heike Vollmer für Giuseppe Verdis „Rigoletto“ ausgedacht hatte, spielte richtiggehend mit. Anfangs mochte er noch friedlich aussehen, aber schon zu den ersten unheilvollen Akkorden der Ouvertüre öffnete sich sein Mund und er zeigte Zähne. Der Clownskopf diente als Vergrößerungsglas für das emotionale Geschehen auf der Bühne. Ob Fluch und Verderben oder Liebe und Zärtlichkeit – an den Kopfbewegungen und dem wechselnden Gesichtsausdruck ließ sich das ablesen.</p> <p>Stölzls Inszenierung verband auf diese Weise geradezu vorbildlich die geforderten Schauwerte mit einer wohlüberlegten Stückdeutung. Die coronabedingte Zwangspause 2020 schadete der Beliebtheit nicht: Mit 99 Prozent Auslastung konnten sich die Verantwortlichen 2021 über eine gelungene Wiederaufnahme freuen. In diesem Sommer kehrt der Regisseur für Carl Maria von Webers „Freischütz“ zurück auf die Bregenzer Bühne.</p> <h2>„Der Freischütz“ (2024/25)</h2> <p>Nach dem Rigoletto-Clownskopf war das winterliche Geisterdorf für den „Freischütz“ (2024/25) die zweite Bregenzer Arbeit von Philipp Stölzl. Es mag auf den ersten Blick weniger ikonisch wirken als der Kopf, der sich stets dem Verlauf der Handlung anpasste, wartete aber dennoch mit einer Besonderheit auf: Stölzl ließ unmittelbar vor der Zuschauertribüne ein eigenes Wasserbecken anlegen.</p> <p>Dessen Vorteil: Der Wasserpegel blieb vom Bodenseepegel unabhängig, konnte also konstant gehalten werden, egal wie viel es regnete oder wie trocken es während der Festspielzeit sein würde. Stölzl ließ die Darsteller und Darstellerinnen denn auch ausgiebig im Wasser waten, tanzen, versinken und dort sogar die berühmte Wolfsschlucht-Szene abhalten. Am Sonntag, 17. August 2025, gab es die letzte Vorstellung, schon am Montag begann der Abbau. 2026 und 2027 wird dann mit neuem Bühnenbild Verdis Oper „La Traviata“ aufgeführt, Premiere ist am 22. Juli 2026.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Der "Freischütz" ist vorbei: Das waren die sieben spektakulärsten Kulissen der Bregenzer Seebühne]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 10:11:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ultraläufer will den Weltrekord: Kann er den Bodensee mit einem Baumstamm umrunden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weltrekordversuch-extremsportler-will-den-260-kilometer-langen-bodensee-radweg-mit-baumstamm-umrunden-19-08-25;art372448,12463612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.  ]]></description>
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          Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.<br>
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        Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.



        <p>Einmal um den See laufen – und das mit einem Baumstamm auf dem Rücken. Auf dieses Vorhaben hat sich Mehmet „Mamo“ Topyürek eingelassen. Am 18. September möchte er damit einen Weltrekord aufstellen. Der 40-jährige Ultraläufer und Extremsportler will, begleitet von zwei Zeugen, den 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg mit einem über 20 Kilogramm schweren Stamm auf dem Rücken bewältigen.</p> <p>Der Start ist frühmorgens in Lindau geplant. Vom Hafen geht es Richtung Österreich und Schweiz. Gegen Ende des ersten Tages heißt das Ziel Konstanz. Nach ein bisschen Schlaf soll es dann weitergehen. Auf die ungewöhnliche Idee kam Gerald Faust. Als er vor zwei Jahren vom Bodensee-Radweg las, dachte er sofort an eine mögliche Umrundung durch seinen Freund Mamo.</p> <h2>Seit 2015 ist er sportlich mit Baumstamm unterwegs</h2> <p>Dieser rennt nicht das erste Mal mit über 20 Kilogramm Holz durch die Gegend. Seit 2015 absolviert er sämtliche Sportarten mit seinem Baumstamm. 2020 legte er die bisher weiteste Distanz zurück: Über 300 Kilometer lief er von seiner Heimatstadt Heilbronn nach Köln zur TV-Show „Ninja Warrior“, an der er dreimal teilnahm.</p> <p>Wie damals erwartet er auch bei seinem Rekordversuch am See Schmerzen: „Da bist du richtig an deiner Grenze“. Warum will er sich das antun? Mamo meint „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn.“ Trotzdem würde er sich freuen, wenn ihm der Lauf erleichtert wird.</p> <h2>Vier hat er schon: Schafft er seinen fünften Weltrekord?</h2> <p>Er hofft, dass ihn nicht nur Familie und Freunde, sondern auch Menschen von hier ein Stück begleiten, ihm etwas zu Trinken oder Essen anbieten oder ihn einfach nur anfeuern. Das motiviert den Extremsportler. Sein Ziel ist es, wie bei all seinen Aktionen „Unterhaltung zu schaffen“ und <a href="https://www.sportmenschen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Spenden für kranke Kinder</a> zu sammeln.</p> <p>Als Vorbereitung auf den Lauf erkundeten Mamo und Gerald Faust die Strecke mit dem Rad – wenn es darauf ankommt, möchte der Sportler sich nicht verlaufen. Er ist zuversichtlich, dass zu seinen vier bisherigen Weltrekorden in wenigen Wochen ein fünfter dazu kommt.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 14:43:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So fördert der Wissenschaftsverbund W4 die Forschung: „Hier entstehen Innovationen!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/so-foerdert-der-wissenschaftsverbund-w4-die-forschung-hier-entstehen-innovationen;art372432,12411073 ]]></link>      <description><![CDATA[  W4 verbindet am Bodensee 25 Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein miteinander. Im SÜDKURIER-Interview erklärt Geschäftsführer Markus Rhomberg, wie die Region davon profitiert.  ]]></description>
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          W4 verbindet am Bodensee 25 Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein miteinander. Im SÜDKURIER-Interview erklärt Geschäftsführer Markus Rhomberg, wie die Region davon profitiert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/so-foerdert-der-wissenschaftsverbund-w4-die-forschung-hier-entstehen-innovationen;art372432,12411073]]></guid>
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        W4 verbindet am Bodensee 25 Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein miteinander. Im SÜDKURIER-Interview erklärt Geschäftsführer Markus Rhomberg, wie die Region davon profitiert.



        <p>Vor Kurzem hat der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee (W4) seine Bilanz für das Jahr 2024 vorgestellt: Im vergangenen Jahr hat der Verbund, der Büros in Konstanz und Kreuzlingen unterhält, 30 Forschungsprojekte gefördert, 540 Studierende in der Region konnten von Lehrangeboten profitieren. Der SÜDKURIER hat mit W4-Geschäftsführer Markus Rhomberg darüber gesprochen, wie der Verbund Innovationen fördert – und warum grenzübergreifende Wissenschaft am Bodensee so wichtig ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person Markus Rhomberg</span><span>Markus Rhomberg, 1979 in Bregenz geboren, ist der Geschäftsführer des Wissenschaftsverbunds Vierländerregion Bodensee (W4). Seine Karriere begann mit einem Politikwissenschafts-Studium an der Uni Wien mit anschließender Promotion. 2013 wurde er als Professor an die Zeppelin Universität Friedrichshafen berufen, forschte dort zu Politischer Kommunikation. 2017 wechselte er als Geschäftsführer zur Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH), ein Projekt der Internationalen Bodensee-Konferenz. Damals begann die IBH-Umgestaltung. Seit dem Jahr 2022 hat der Verbund eine eigenständige Rechtsform und trägt den Namen W4.</span></label></div> <p><strong>Herr Rhomberg, der Name Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee mag für manche etwas kompliziert klingen: Welche Idee steckt dahinter?</strong></p> <p>Zunächst mal zum Namen: Wir kürzen uns inzwischen mit W4 ab, das hat sich ganz gut eingebürgert (lacht). Wir verbinden 25 Hochschulen am Bodensee aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wir möchten diese Ländergrenzen in Forschung und Lehre überwinden. Und die Grenze zwischen Wissenschaft und Praxis – um dafür zu sorgen, dass beide gemeinsam die Herausforderungen der Region angehen. </p> <p><strong>Vor 25 Jahren wurde die Internationale Bodensee-Hochschule gegründet, der Vorgänger des W4, damals noch als Projekt der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Gab diese grenzübergreifende Idee den Anstoß?</strong></p> <p>Ja, das war ein visionärer Gedanke, den die Hochschulen und die IBK damals formuliert haben. Sie wollten nicht in die weit entfernten Hauptstädte schauen, nach Wien, Berlin oder Bern – sondern zu unseren Nachbarn: Auf der anderen Seite der Grenze passieren tolle Sachen in Forschung und Bildung, und wenn wir zusammenarbeiten, werden wir einfach noch besser.</p> <p><strong>2023 wurde aus der Internationalen Bodensee-Hochschule der W4: Nun haben Sie eine eigene Rechtsform, können selbstständig Geldmittel einsammeln, sind erwachsen. Damals haben Sie drei W4-Labs gestartet, mit einer Fördersumme von 11,7 Millionen Euro. Welche Themen möchten Sie mit diesen Innovationslaboren angehen?</strong></p> <p>Wir möchten mit dem Programm Hochschulen und Praxis in Forschungsprojekten zusammenbringen, mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Eines unserer Labs forscht zu Kreislaufwirtschaft – vor allem in den Bereichen Textil und Ernährung; das sind zwei Themen mit großer Vergangenheit am Bodensee. Daneben haben wir noch zwei Labs zu Mobilität und dem Internet of Things: Da beschäftigen wir uns mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit, besonders im Gebäudesektor.</p> <p><strong>Haben Sie ein Beispielprojekt aus einem der Labs?</strong></p> <p>Zu Beginn meines Studiums habe ich diese Tasche von Freitag, einem Zürcher Hersteller, bekommen (zeigt auf seine Tasche neben dem Tisch). Damals war es total cool, dass Freitag für seine Produkte alte Lkw-Planen wiederverwertet hat. Das ist aber noch kein Kreislauf, das ist nur Recycling. Freitag entwickelt jetzt unter anderem mit der Universität St. Gallen und der HTWG Konstanz in unserem Kreislauf-Lab Lkw-Planen mit einem neuen Konzept: Diese werden zunächst ganz normal als Planen eingesetzt und dann zu Taschen oder Smartphone-Hüllen recycelt. Aber: Nachdem sie Taschen waren, können sie wieder zu Lkw-Planen werden und danach erneut zu Taschen. So wird der Kreislauf geschlossen.</p> <p><strong>Die Forschungsprojekte in den Labs werden von Ihren Mitgliedshochschulen und Praxis-Partnern wie zum Beispiel Unternehmen und Kommunen umgesetzt – was ist die Aufgabe des W4?</strong></p> <p>Wir geben die großen Themen vor, organisieren das Geld und versuchen dann, die Hochschulen mit den Praxis-Partnern zu vernetzen und für die jeweiligen Forschungsprojekte zusammenzubringen. Dabei ist unsere Grundbedingung für eine Förderung, dass Hochschulen aus mindestens zwei Ländern daran beteiligt sind.</p> <p><strong>Sie schaffen neben den Forschungsprojekten auch Angebote in der Lehre. Wie können die Studierenden von Ihrer Arbeit profitieren?</strong></p> <p>Wenn ein Student der Universität Konstanz sich vor einigen Jahren für ein Seminar in Zürich interessiert hat, konnte er es zwar besuchen, aber keine Prüfung darin ablegen. Dafür hätte er ein Auslandssemester in der Schweiz machen müssen. Wir haben unsere Mitgliedshochschulen überzeugt, dass sie ihre Studienangebote öffnen: Inzwischen ist dieser Austausch möglich, so wird die Region attraktiver, die Vielfalt in der Lehre wächst.</p> <p>Wir organisieren, dass der Studi X die Hochschule Y findet, und unterstützen bei den Fahrtkosten mit einem Mobilitätsstipendium. Manche Mitgliedshochschulen haben auch schon zusammen Studienangebote entwickelt und bieten gemeinsame Lehrveranstaltungen an.</p> <p><strong>Vor Kurzem hat eine Ihrer größten Mitgliedshochschulen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/traenen-nach-der-hiobsbotschaft-konstanz-hat-zukuenftig-keine-elite-uni-mehr;art372448,12396232" target="_blank" title="Künftig keine Elite-Uni mehr: So nimmt Konstanz die Hiobsbotschaft auf">die Uni Konstanz, bei der Förderung durch die Exzellenzstrategie einen Rückschlag erlitten</a>: Nur eines ihrer Cluster wird weiter gefördert, die Uni wird damit nach fast 20 Jahren den Titel als Exzellenzuniversität verlieren. Was bedeutet das für den W4?</strong></p> <p>Wir bedauern, dass der Exzellenzcluster „Collective Behavior“ für die nächste Förderperiode keine Zusage erhalten hat. Gleichzeitig freut es uns, dass der zweite Exzellenzcluster, „The Politics of Inequality“, nach einem hoch kompetitiven Verfahren weiter gefördert wird. Die Uni Konstanz hat sich im Rahmen der Exzellenzinitiative in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Davon konnte auch der W4 in zahlreichen gemeinsamen Initiativen, Partnerschaften und Projekten profitieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Universität auch weiterhin ein weltweit renommierter Anker für Wissenschaft und Innovation bleiben wird.</p> <p><strong>Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Wo liegt Ihr Fokus in den nächsten Jahren, was möchten Sie mit dem W4 bewegen?</strong></p> <p>In Europa werden wir noch oft als Tourismus- und Landwirtschaftsregion wahrgenommen und nicht als Innovationstreiber. Wir als W4 möchten die internationale Sichtbarkeit mit unserer Arbeit erhöhen: Wir möchten zeigen, dass das eine tolle Region ist, in der nachhaltige und grenzübergreifende Innovationen entstehen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[So fördert der Wissenschaftsverbund W4 die Forschung: „Hier entstehen Innovationen!“]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 11:07:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alte Fähre wird zum Clubheim bei Bregenz: So sieht die „Fontainebleau“ inzwischen aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/neuer-glanz-fuer-die-fontainebleau-bodensee-faehre-wird-schwimmender-hotspot-in-bregenz-18-06-25;art372448,12410882 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unzählige Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, nun fehlen nur noch Kleinigkeiten. Die ehemalige Konstanzer Autofähre erstrahlt in neuer Optik. Der SÜDKURIER zeigt Bilder – vom Keller bis zum Oberdeck.  ]]></description>
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          Unzählige Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, nun fehlen nur noch Kleinigkeiten. Die ehemalige Konstanzer Autofähre erstrahlt in neuer Optik. Der SÜDKURIER zeigt Bilder – vom Keller bis zum Oberdeck.<br>
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        Unzählige Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, nun fehlen nur noch Kleinigkeiten. Die ehemalige Konstanzer Autofähre erstrahlt in neuer Optik. Der SÜDKURIER zeigt Bilder – vom Keller bis zum Oberdeck.



        <p>Schon von Weitem ist die große Verwandlung ersichtlich, die die alte Fähre „Fontainebleau“ durchgemacht hat. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/bodensee-alte-konstanzer-faehre-wird-in-oesterreich-zum-clubheim-umgebaut;art372448,12014162" target="_blank" title="Was passiert mit der alten Fähre „Fonti“ am österreichischen Bodenseeufer?">Beim letzten SÜDKURIER-Besuch im Mai 2024</a> standen die rund 100 aktiven Helfer des Yachtclubs Hard bei Bregenz ziemlich am Anfang ihres großen Projekts, das Fährschiff in ein schickes Clubheim umzubauen. Nun, ein Jahr später, erstrahlt die alte Dame nicht nur von außen in neuem Glanz.</p> <p>Das charakteristische Hellblau außen und Türkis an den Treppen der „Fonti“ – wie manch Konstanzer die Fähre liebevoll genannt hat – ist verschwunden, ersetzt durch ein sattes Blau. Allein die neue Lackierung der ehemaligen Autofähre innen, außen, auf dem Oberdeck und unter Wasser dauerte zwei Monate. „Dafür wurde das Schiff nach Romanshorn geschleppt und aus dem Wasser gehoben“, erzählt Clubpräsident Thomas Thaler.</p> <p>Doch nicht nur die Optik hat sich verändert, sondern die ausgemusterte Autofähre gewann vor allem viele neue Funktionen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/adieu-liebe-fonti-das-siebte-faehrschiff-darf-in-rente-gehen;art372448,11756936" target="_blank" title="Adieu, liebe &amp;bdquo;Fonti&amp;ldquo;! Das siebte Fährschiff darf in Rente gehen">Vorbei sind die Zeiten, in denen das Schiff Autos über den Bodensee schipperte</a> – jetzt ist die „Fonti“ dazu da, dem Yachtclub eine neue Heimat zu bieten. Denn das alte Clubheim war viel zu klein.</p> <p>„Über 20 Jahre lang haben wir nach einer Lösung gesucht“, sagt Thomas Thaler. Da seine Stahlbaufirma guten Kontakt zu den Stadtwerken Konstanz hatte, erfuhr er schon im Jahr 2018, dass die „Fontainebleau“ außer Dienst genommen werden sollte. Damals wurde beschlossen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gas-faehre-richmond-geht-in-den-regelbetrieb;art372448,12119367" target="_blank" title="Leinen los! Die Gas-Fähre „Richmond“ verkehrt jetzt zwischen Konstanz und Meersburg">die neue Fähre „Richmond“</a> zu bauen.</p> <p>Im Jahr 2020 bekundete der Yachtclub Hard Interesse am Kauf der alten Fähre, doch erst im Oktober 2023 unterschrieb er den Kaufvertrag. „Die ‚Fonti‘ sollte eigentlich schon drei Jahre früher zu uns kommen, aber das neue Schiff wurde ja nicht fertig“, sagt der 63-Jährige.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kosten und die offizielle Einweihung</span><span>Wie viel der Yachtclub Hard für den Kauf der „Fontainebleau“ ausgegeben hat, will Präsident Thomas Thaler nicht sagen, nur so viel: „Das war noch das Günstigste.“ Inklusive Umbau investiere der Club rund 1,5 Millionen Euro durch Erspartes, Fördergelder und Kredite. Mit 370.000 Euro mache die Lackierung der Fähre den größten Einzelposten aus. Der Liegeplatz im Hafen von Hard bei Bregenz gehört dem Staat Österreich und wurde unbefristet an den Yachtclub verpachtet. „Die Kosten sind erschwinglich, denn berechnet wird nicht die Fläche des Schiffes, sondern bezahlt wird pro Laufmeter Uferlänge“, sagt Thaler. Die offizielle Eröffnung des neuen Clubheims erfolgt am Samstag, 23. August, mit Segnung und Tag der offenen Tür. Im Jahr 2026 feiert der Yachtclub Hard seinen 100. Geburtstag im schwimmenden Clubheim.</span></label></div> <p>Umso glücklicher sind die 50 Jugendlichen und rund 250 erwachsenen Mitglieder des Segelclubs, dass sie nach langer Wartezeit nun endlich einen angemessenen Ort für Treffen und viel Platz zum Lagern haben. Bei einem Rundgang über die Fähre steigt Thomas Thaler vom ehemaligen Fahrbahndeck aus eine neue, breite Treppe ins Untergeschoss hinunter.</p> <h2>Platz für die Jugend statt Motoren</h2> <p>„Wo früher Motoren und Generatoren waren, erhält die Jugend ihren Raum“, erklärt der Präsident. Außerdem hat sich Oberbootsmann Uwe Biatel dort eine Werkstatt eingerichtet, auch ein Getränkelager ist vorhanden.</p> <p>Thomas Thaler deutet auf eine rote Tür und sagt: „Wir haben die aus unserem alten Clubheim hier wieder eingebaut.“ Als er sie öffnet, werden im Raum dahinter die türkisfarbenen Sessel sichtbar, die einst den Fahrgästen an Deck zur Verfügung standen. Sie sollen irgendwann einen neuen Platz bekommen.</p> <p>Zurück auf dem Fahrbahndeck fällt eine Front aus Plexiglas ins Auge, die eine der ehemaligen Zufahrten verschließt. „Diese Wände gehörten zur Fähre“, so Thaler. „Damit konnte das Fahrbahndeck schon früher bei Veranstaltungen vor Wind geschützt werden.“</p> <p>Weiter geht der Rundgang eine Treppe hoch. Die alten Toiletten wurden durch neue ersetzt, außerdem stehen den Clubmitgliedern nun getrennte Männer- und Frauenduschen zur Verfügung. Um Fläche zu gewinnen, wurde eine Treppe entfernt. Zugang zum Aufenthaltsbereich gibt es nur noch auf der anderen Seite des Schiffes.</p> <p>Dort wartet das Herzstück des Clubheims: Der neue Treffpunkt bietet 100 Gästen einen Sitzplatz. Auf dem Boden ist schönes Parkett verlegt, die Decke wurde blau gestrichen. Der Raum kann durch eine Glasscheibe mit Tür in zwei Teile getrennt werden. Neue Gastronomiemöbel aus Niederösterreich sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.</p> <p>Doch bewusst haben die Segler einige historische Elemente erhalten: „Die Leuchtkörper an der Decke waren schon da, nur die Lichter sind jetzt LED“, so Thaler. Auch die Holzverkleidung an den Seiten, die Heizung, die in der Decke verbaute Sprechanlage und die meisten Fenster sind original.</p> <p>Die alte Küche blieb ebenfalls erhalten, sie wurde nur durch eine zweite Theke mit Stauraum ergänzt – und diese bietet eine technische Finesse. Ein Fernseher lässt sich auf Knopfdruck herausfahren. „Den benötigen wir zum Beispiel für Schulungen oder Vorträge“, sagt Thomas Thaler.</p> <p>Auf der anderen Seite des langen Raumes wartet eine Theke mit Barhockern und Zapfanlage auf die Gäste. „Wir haben nur die drei Fenster dahinter erneuert, weil sie sich jetzt nach außen klappen lassen“, erzählt der Clubpräsident. „So können wir Getränke auch nach draußen reichen.“</p> <p>Damit die Segler beim Genießen ihrer kühlen Getränke nicht in der prallen Sonne sitzen müssen, kommt noch eine große Plane über die Terrasse, die um drei Meter verlängert wurde. „Die Begehrlichkeiten der Mitglieder sind groß“, sagt der 63-Jährige und schmunzelt. Deshalb ist für das oberste Stockwerk ein weiteres Schmankerl geplant.</p> <h2>Mit kühlem Getränk in den Sonnenuntergang blicken</h2> <p>Wo die beiden Führerkabinen der Kapitäne waren, soll ein „kleines, feines Sonnendeck“ entstehen. Die eine Kabine enthält noch die alte Steuertechnik, außerdem Tisch und Stühle. Hier soll das Regattabüro einziehen. „Die andere Kabine wird irgendwann entkernt, dort möchten wir eine Sundowner-Bar einrichten. Aber das ist nicht das Dringendste“, sagt der Präsident und lacht.</p> <p>Das meiste ist geschafft, nun fehlen nur noch Kleinigkeiten. „Wir haben einiges mehr gemacht als geplant und budgetiert, aber durch unsere Eigenleistungen haben wir auch rund 200.000 Euro eingespart“, sagt der 63-Jährige stolz. „Der Umbau hat uns als Verein noch enger zusammengeschweißt, dabei gab es anfangs ein paar Skeptiker, die sich nicht vorstellen konnten, wie viel Arbeit auf uns zukommt und was es kostet.“</p> <p>Die große Mehrheit der Mitglieder sei aber für den Kauf und Umbau der „Fonti“ gewesen, inzwischen seien alle restlos überzeugt. „Die ersten Veranstaltungen fanden schon im Winter statt, und jetzt zur Segelsaison heißen wir auch gern andere Vereine bei uns herzlich willkommen“, so Thomas Thaler. Er freut sich auf alle Gäste: „Unser Clubheim ist einzigartig auf dem Bodensee.“</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 17:53:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Warum kann man den Bodensee eigentlich nicht flott mit einem Taxi-Boot überqueren?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/warum-gibt-es-am-bodensee-eigentlich-keine-wassertaxis-das-steckt-dahinter-10-06-25;art417930,12406920 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nicht im Stau stehen, nicht in der Bahn warten, sondern schnell ein Boot rufen und sich über den See fahren lassen – auf anderen Seen ist das ganz normal. Und immerhin einen Anbieter gibt es auch am Bodensee.  ]]></description>
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          Nicht im Stau stehen, nicht in der Bahn warten, sondern schnell ein Boot rufen und sich über den See fahren lassen – auf anderen Seen ist das ganz normal. Und immerhin einen Anbieter gibt es auch am Bodensee.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/warum-gibt-es-am-bodensee-eigentlich-keine-wassertaxis-das-steckt-dahinter-10-06-25;art417930,12406920]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nicht im Stau stehen, nicht in der Bahn warten, sondern schnell ein Boot rufen und sich über den See fahren lassen – auf anderen Seen ist das ganz normal. Und immerhin einen Anbieter gibt es auch am Bodensee.



        <p>Das Schnellboot durchpflügt die Bugwellen und lässt die Gischt emporspritzen. Rasant auf dem Bodensee zum entfernten Ufer übersetzen – wäre das nicht ein mondäner Ersatz zu den zeitraubenden Fahrten im Auto, Bus oder in der Bahn um den See herum?</p> <h2>Nachfrage durchaus vorhanden</h2> <p>Auf anderen Binnenseen verkehren Bootstaxis, die spontan für Fahrten gerufen werden können. Hiesige Bootsvermieter am Bodensee bestätigen durchaus entsprechende Nachfragen. Es gibt aber nur ein verschwindend geringes Angebot dafür. Cindy Feurstein-Morscher etwa, die in Bregenz eine Bootsvermietung führt, besetzt die Marktnische<em>.</em></p> <p>Der einst vom Opa gegründete Bootsverleih, mit Standorten in Bregenz und in Hard, habe sich auf die Vermietung von Tretbooten und E-Motor-Booten konzentriert. Neben Rundfahrten, auf denen Touristen die Landschaft mal vom See aus erleben können, gibt es während der Bregenzer Festspiele traditionell das Angebot von Transfer-Fahrten per Schiff zur Festspielbühne.</p> <p>Ihr Vater, der Bootsvermieter und Taxiunternehmer in Bregenz war, hatte schon 1991 die Idee, die Dienste zu Wasser um ein Seetaxi zu erweitern. Die Bootsvermietung Feurstein bietet seitdem individuell zu buchende Fahrten mit dem 250 PS-starkem Motorboot der Marke Sea Ray SPX 230 an.</p> <p>Ob Geschäftsmann oder Geschäftsfrau, die schnell mal ans Schweizer Ufer wollen, oder Touristen, die in der Gruppe einen Trip zur Insel Mainau unternehmen wollen: Anfragen gebe es regelmäßig, sagt Feurstein-Morscher. Bis zu zehn Personen hätten im Schnellboot Platz, das mit bis zu 40 Stundenkilometer über den See pflügen könne. Theoretisch könnte das Seetaxi auch schneller – aber Tempo 40 sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit.</p> <p>Von April bis Oktober sei das Boot einsatzbereit, allerdings nur an schönen Tagen, weil es keinen Regenschutz für die Passagiere habe. Preiswert ist das Vergnügen nicht: Eine halbstündige Fahrt koste 150 Euro. Bei längeren Fahrten koste jede Fahrtstunde 230 Euro.</p> <p>Wer mit dem Seetaxi etwa von Bregenz zur Insel Mainau übersetzen, dort zwei Stunden verbringen und dann wieder zum Heimathafen zurückkehren wolle, der bezahle rund 540 Euro. Rund 75 Minuten dauert dabei die Fahrt von Bregenz aus – mit dem Auto muss man mindestens rund 90 Minuten planen.</p> <p>Für eine Einkaufstour nach Konstanz würden 440 Euro aufgerufen; in diesem Fall würde die Stehzeit des Bootes während des Landgangs noch zusätzlich je Stunde berechnet, sagt Feuerstein-Morscher.</p> <h2>Für 540 Euro zur Insel Mainau</h2> <p>Was teuer klingt, kann sich aber rechnen – etwa für eine zehnköpfige Gruppe, die eine Fahrt plane. Angesichts der Zeitersparnis sowie mit Blick auf den Erlebnisfaktor sei der Einzelpreis pro Person vertretbar, findet Feurstein-Morscher. Sie räumt aber ein, dass der Dienst exklusiv und wegen des Preises kaum massentauglich sei.</p> <p>Wundern täte sie sich aber schon, dass es etwa in Konstanz kein vergleichbares Angebot gebe, sagt die 36-Jährige. Aus der Konzilstadt erhalte sie immer wieder Anfragen für einen Transfer, etwa von Konstanz nach Meersburg. Weil für die An- und Rückfahrt des Bootes aber zwei Leerfahrten eingepreist werden müssten, sei das vielen Interessenten zu teuer.</p> <p>Die Kosten nennt man auch bei den Bodensee Schiffsbetrieben als Hindernis für einen Taxibetrieb zu Wasser. Für den Betreiber der sogenannten Weißen Flotte wäre ein Angebot von spontan zu buchenden Taxibooten schlicht nicht wirtschaftlich. Es müsste Personal vorgehalten werden. Vor allem aber wäre der Betrieb der Schiffe wegen vergleichsweise hoher Kraftstoffkosten viel zu teuer, sagt Christopher Pape, der Sprecher der Bodensee Schiffsbetriebe, die große Fahrgastschiffe auf dem See betreibt.</p> <p>Pape bezweifelt, dass See-Taxi-Fahrten eine Zeitersparnis böten. Ein individuelles Angebot, zusätzlich zu Linienschiffen, Fährschiffen sowie dem zwischen Friedrichshafen und Konstanz pendelnden Katamaran, sei deswegen kaum vorstellbar, bekräftigt Pape.</p> <h2>Taxi-Konzepte zu Wasser gibt es durchaus</h2> <p>Ganz abwegig ist ein Taxi-Konzept zu Wasser aber nicht. In Großstädten mit Wasserstraßen gibt es Angebote. So pendeln in London auf der Themse etwa die Thames Clippers – ein Bootsdienst zwischen Zentrum und Stadtteilen entlang des Flusses. Der Schiffsbetrieb ist nicht nur für Touristen, sondern auch für Berufspendler attraktiv.</p> <p>Auch werden in London Hop-on Hop-off-Tagestickets angeboten, mit denen – gleich einem Tagesticket im öffentlichen Nahverkehr – die Boote auf dem Fluss am Tag beliebig oft genutzt werden können. Allerdings müssen sich Passagiere nach den Fahrplänen richten. Das gilt übrigens auch für die HADAG-Fähren, die in Hamburg im Hafen und entlang der Elbe verschiedene Anleger regelmäßig ansteuern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Betrieb eines Fahrgastschiffs</span><span>Auch aus schifffahrtsrechtlicher Sicht würde ein Taxibetrieb zu Wasser eine Besonderheit darstellen. <strong>Die richtige Einstufung:</strong> Nach Angaben des Schifffahrtsamtes im Landkreis Konstanz kennt die Bodensee-Schifffahrts-Ordnung (BSO) den Begriff eines „Wassertaxis“ nicht. Wenn mit einem Wasserfahrzeug Personen von einem Ort zum anderen befördert würden, entspräche dies dem Betrieb eines Fahrgastschiffs. <strong>Weitergehende Anforderungen:</strong> Damit gehe eine Vielzahl an weitergehenden Anforderungen einher. So dürften etwa nur solche Landestellen angefahren werden, die von der zuständigen Behörde hierfür zugelassen seien. <strong>Bodenseeschifferpatent:</strong> Ab einer Fahrgastzahl von zwölf Personen wäre zudem ein Bodenseeschifferpatent der Kategorie B erforderlich. Es setzt mehr voraus als die Kategorie A, die zur Führung von Motorbooten zu Vergnügungszwecken berechtige, berichtet das Landratsamt auf SÜDKURIER-Anfrage. (beg)</span></label></div> <p>Der Bootsverkehr sei nicht zwingend eine Alternative zu Bahn und Bus und schon gar nicht als Pendant zu Ruf-Taxis zu Lande, meint auch Marc Fluck, der seit Jahrzehnten eine Bootsvermietung in Konstanz und in Friedrichshafen betreibt. „Natürlich habe ich mich damit beschäftigt“, sagt der 52-Jährige. Das Geschäftsmodell eines Ruftaxis zu Wasser gebe es ja auf anderen Seen.</p> <p>Etwa auf dem Gardasee oder auf dem Comersee, sagt Fluck. Am Bodensee hält aber auch er die Idee nicht für realisierbar, auch wegen des Tempolimits. Für einen Ruf-Taxi-Betrieb zu Wasser bräuchte es nach Ansicht von Fluck ein Unternehmen, das an vielen Orten am Seeufer Boote stationiert, die auch für kurze Strecken verfügbar sind und schnell geordert werden können. Auch Fluck verweist auf die hohen Personalkosten und Spritkosten, die anfallen würden.</p> <p>So eine Kalkulation gehe nicht auf. „Wir müssten Preise verlangen, für die man eine Flugreise buchen könnte“, sagt Fluck, räumt aber ein, dass es Menschen gebe, die das Geld dafür haben und sich das leisten wollen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Warum kann man den Bodensee eigentlich nicht flott mit einem Taxi-Boot überqueren?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 13:24:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Die Toten vom Bodensee" im Fernsehen: Schaurige Rückkehr aus der Tiefe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gruselalarm-zdf-reihe-die-toten-vom-bodensee-sorgt-mit-der-episode-das-geisterschiff-fuer-gaensehaut;art410936,12385234 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Episode „Das Geisterschiff“ aus der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee“ ist stellenweise recht gruselig. Vor allem aber ist sie ein sehenswerter Krimi, der sich schließlich als familiäre Tragödie entpuppt.  ]]></description>
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          Die Episode „Das Geisterschiff“ aus der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee“ ist stellenweise recht gruselig. Vor allem aber ist sie ein sehenswerter Krimi, der sich schließlich als familiäre Tragödie entpuppt.<br>
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        Die Episode „Das Geisterschiff“ aus der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee“ ist stellenweise recht gruselig. Vor allem aber ist sie ein sehenswerter Krimi, der sich schließlich als familiäre Tragödie entpuppt.



        <p>Angesichts des extrem niedrigen Wasserstands kursierte jüngst am Bodensee die bange Frage, ob das Gewässer seine grausigen Geheimnisse preisgeben könnte: Nach Schätzungen der Polizei birgt der See gut hundert Leichen von Ertrunkenen, allerdings in einer Tiefe, die eine zufällige Begegnung ausschließen sollte.</p> <p>Der Krimi „Das Geisterschiff“, Episode Nummer 22 der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee“, erlaubt sich daher eine gewisse künstlerische Freiheit, als es nachts beinahe zu einem Zusammenstoß kommt: Während eine Fischerin ihr Netz einholt, taucht wie aus dem Nichts ein vor 15 Jahren verschollenes Segelboot auf, die „Zora“. Wallender Nebel, knarrende Planken und die Musik sorgen dafür, dass der Auftakt ziemlich gruselig ist, zumal die „Zora“ eine finstere Fracht enthält.</p> <h2>Ein 15 Jahre alter Fall kommt wieder auf den Tisch</h2> <p>Nach dem schauerlichen Prolog ändert sich zwar der Stil des Films, aber die Geschichte bleibt düster. Zwischen den Knochen, die auf der „Zora“ auftauchen, findet sich ein Anhänger, den Kommissar Oberländer (Matthias Koeberlin) auf Anhieb wiedererkennt: Roman Steingass war vor 15 Jahren Hauptverdächtiger in einem Mordfall. Der Teenager war in eine Mitschülerin vernarrt, aber Anouk wollte nichts von ihm wissen, außerdem hatte sie einen Freund. Als Anouks Leiche gefunden wurde und Roman mitsamt der „Zora“ spurlos verschwand, wurden die Ermittlungen eingestellt.</p> <h2>Es wird klar: Es gab zwei Morde</h2> <p>Nun zeigt sich jedoch, dass es offenbar zwei Morde gegeben hat: Roman ist erstochen und an Deck des anschließend versenkten Boots festgebunden worden. Weil die Akte nie geschlossen wurde, kann sich Kriminaltechniker Egger (Stefan Pohl) nochmals die Ergebnisse der einstigen Untersuchungen vornehmen. Prompt findet er einen Beweis für Romans Unschuld: Anouk ist niedergeschlagen worden und ertrunken, aber keinesfalls im Bodensee.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Phänomen „Geisterschiff“</span><span>Dass ein „Geisterschiff“ wieder auftaucht, ist ein zwar seltenes, aber keineswegs unerklärliches physikalisches Phänomen: In den Hohlräumen und im Holz entstehen Faulgase. Sie bilden Blasen im Holz und im Bootskörper, dadurch verringert sich die Dichte des Holzes. Irgendwann wird die mittlere Dichte des Bootes geringer als jene des Wassers. Nun wirkt der Auftrieb stärker als die Gewichtskraft und das Boot steigt auf.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Die Schauplätze</span><span>Wie stets gibt es auch im 22. Film einige besondere Schauplätze. Als „Double“ für den architektonisch auffälligen Firmensitz der Seiltechnik diente das Gebäude des Lindauer Unternehmens Obrist. Drehort für den „Bestattungswald Lindenufer“, in dem das Finale spielt, war das Lindauer Gartendenkmal Lindenhofpark.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Der Sendetermin</span><span>Das ZDF zeigt „Das Geisterschiff“ am Montag, 19. Mai, um 20.15 Uhr, der Film steht bereits in der ZDF-Mediathek. Die nächste Episode, „Der Wunschbaum“, wird im Herbst ausgestrahlt.</span></label></div> <p>Jeanet Pfitzer, Frank Koopmann und Roland Heep haben inklusive „Das Geisterschiff“ acht der vergangenen neun „Bodensee“-Krimis geschrieben. Die Drehbücher des Trios zeichnen sich nicht nur durch gute Geschichten über Ermittlungen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet zwischen Lindau und Bregenz aus, sondern auch durch interessante Figuren: Als Oberländer klar wird, dass er den alten Fall neu aufrollen muss, wird er erneut mit den beiden Elternpaaren konfrontiert.</p> <p>Romans tief religiöse Mutter (Elisabeth Lanz) ist durch die damaligen Ereignisse komplett aus der Bahn geworfen worden. Sie ist überzeugt, im Zimmer ihres Sohnes, das sie seit 15 Jahren nicht mehr betreten hat, spuke es, weil sie ständig Geräusche aus dem Raum hört. Außerdem hat sie regelmäßig Visionen, in denen Roman ihr versichert, er sei nicht der Teufel. Auch auf dieser Ebene bedient sich Regisseurin Patricia Frey eines Horrorfilmelements, als die Frau aus einem Albtraum erwacht, nur um umgehend im nächsten zu landen.</p> <p>Eine gleichfalls besondere Rolle spielt Anouks kleine Schwester Lenka, damals fünf Jahre alt. Sie hat sich mit ihren Eltern (Stephanie Japp, Harald Schrott) überworfen, ist mit 16 von Zuhause ausgezogen und hat in der Fischerin, die zu Beginn die „Zora“ entdeckt, eine Ersatzmutter gefunden. Oberländers Gespräche mit Lenka, welche ihn anhand seiner abgetragenen Jacke wiedererkennt, gehören dank Alice Prosser zu den berührendsten Szenen des Films.</p> <h2>Oberländer zeigt sich von der empathischen Seite</h2> <p>Der Kommissar darf sich diesmal ohnehin sehr empathisch zeigen. Das gilt auch für die WG-Szenen: Der von seiner Frau vor die Tür gesetzte Kollege Komlatschek (Hary Prinz) wohnt nun zumindest vorerst endgültig bei Oberländer. Buch und Regie gewähren dem Duo, das nach wie vor per Sie ist, einige schöne Freundschaftsmomente, zumal die unausweichliche Scheidung Komlatschek schwer zu schaffen macht.</p> <p>Beruflich sind die Polizisten allerdings konträrer Meinung: Der österreichische Chefinspektor hält Anouks einstigen Freund (Michael Glantschnig) für einen Doppelmörder, der erst Anouk getötet und die Tat dann Roman in die Schuhe geschoben hat. Als es zu einem weiteren Mord kommt, entwickelt sich die Geschichte endgültig zur Familientragödie. Spätestens jetzt, wenn sich die Puzzleteile ineinander fügen und eine 15 Jahre alte Kinderzeichnung, ein spezieller Knoten sowie eine bestimmte Seiltechnik zur Lösung führen, zeigt sich die große Sorgfalt des Drehbuchs.</p> <h2>Krimi überaus sorgfältig fotografiert</h2> <p>Schauspielerisch ist „Das Geisterschiff“ ohnehin sehenswert, auch die Bildgestaltung ist ausgezeichnet; Lukas Gnaiger sorgt schon seit Jahren dafür, dass „Die Toten vom Bodensee“ überaus sorgfältig fotografiert sind. Gerade der nur vom Mond beschienene Auftakt ist optisch ein Gedicht. Eine Erklärung, warum die „Zora“ wie durch Geisterhand an die Oberfläche gekommen ist, bleibt der Film indes schuldig. Für den Kriminaltechniker handelt es sich um ein physikalisches Wunder: als ob das Boot gefunden werden wollte.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Die Toten vom Bodensee" im Fernsehen: Schaurige Rückkehr aus der Tiefe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 16:52:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sogar Regen aus Italien fließt hierher: So groß ist das Gebiet, aus dem das Wasser im Bodensee kommt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/sogar-regen-aus-italien-fliesst-hierher-woher-kommt-das-wasser-im-bodensee;art417930,12374431 ]]></link>      <description><![CDATA[  In ganz Deutschland schaut man auf den Bodensee. So wenig Wasser wie derzeit hat er selten um diese Jahreszeit. Ein genauerer Blick zeigt, was daran etwas ändern könnte – Regen am Seeufer alleine ist es eher nicht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In ganz Deutschland schaut man auf den Bodensee. So wenig Wasser wie derzeit hat er selten um diese Jahreszeit. Ein genauerer Blick zeigt, was daran etwas ändern könnte – Regen am Seeufer alleine ist es eher nicht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/sogar-regen-aus-italien-fliesst-hierher-woher-kommt-das-wasser-im-bodensee;art417930,12374431]]></guid>
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        In ganz Deutschland schaut man auf den Bodensee. So wenig Wasser wie derzeit hat er selten um diese Jahreszeit. Ein genauerer Blick zeigt, was daran etwas ändern könnte – Regen am Seeufer alleine ist es eher nicht.



        <p>Der Bodensee ist Urlaubs- und Sehnsuchtsort zugleich. Sein Wasser zieht die Touristen an. Wenn er hoch steht oder tief, ist der Pegel Thema in überregionalen Medien. Man könnte sagen: Der Bodensee strahlt über die Region hinaus.</p> <div> <div id="___scrolly_start" data-embed-vendor="MapTiler AG"></div> </div> <p>Das Flüsschen entspringt im Landkreis Biberach bei Bad Schussenried. Von dort aus schlängelt es sich über 59 Kilometer in den Bodensee, normalerweise harmlos und gemächlich. Im Juni 2024 aber trat es über die Ufer und setzte Meckenbeuren unter Wasser. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hochwasser-im-sueden-die-aktuelle-lage-in-baden-wuerttemberg-am-bodensee-und-rhein;art417930,12048799" target="_blank" title="Hochwasser im Süden: Die Entwicklungen zum Nachlesen">Es herrschte Ausnahmezustand</a>. Auch Wochen später <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-dem-hochwasser-in-meckenbeuren-ist-die-normalitaet-noch-nicht-ganz-zurueck;art410936,12083405" target="_blank" title="Nach dem Hochwasser: In Meckenbeuren ist die Normalität noch nicht ganz zurück">war die Normalität nicht zurück</a>.</p> <h2>Hochwasser im Bodensee</h2> <p>Gerbertshaus ist ein Ortsteil im Süden von Meckenbeuren. Dort misst die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) den Pegel der Schussen. Im Schnitt liegt der Wasserstand dort bei unter einem Meter. Vergangenes Jahr ist der Pegel innerhalb von drei Tagen von 73 Zentimetern auf 4,66 Meter geschossen.</p> <p>Abgelaufen ist das Wasser glücklicherweise ebenso schnell. Und zwar in den Bodensee, dessen Pegel kurz darauf die Hochwassermarke von 4,80 Meter überschritten hat.</p> <div id="___multi_linechart"></div> <h2>Schussen versus Alpenrhein</h2> <p>Natürlich steht die Schussen hier nur exemplarisch für weitere Zuflüsse, sie ist bei weitem nicht alleine für den Bodenseepegel verantwortlich. Damals gab es großflächig starke Niederschläge, sodass auch die anderen Flüsse den Bodenseepegel angehoben haben.</p> <div> <div id="___scrolly_end" data-embed-vendor="MapTiler AG"></div> </div> <p>Das Schweizer Institut für Schnee und Lawinenforschung (SLF) misst den Schnee in den Alpen jeweils über das hydrologische Jahr. Es beginnt im Oktober und endet im September. Für den Bodensee entscheidend ist die Schneedecke im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen und der Schnee in den höheren Lagen schmilzt.</p> <h2>Wo wenig ist, kann nicht viel schmelzen</h2> <p>Das Problem bei der Sache: In den vergangenen Monaten lag insbesondere in den höheren Lagen wie auf dem Plang Bi oder dem Weissfluhjoch weit weniger Schnee als im langjährigen Schnitt.</p> <div id="___multi_linechart_sm"></div> <p>Im Januar fielen noch überdurchschnittliche Niederschläge, heißt es im Klima-Bulletin von Meteo Schweiz, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. Im Februar fielen in Teilen von Graubünden, also im Einzugsgebiet des Bodensee, nur ein Zehntel des zu erwartenden Niederschlags.</p> <p>Im Jahr zuvor sah es gegenteilig aus. Die Schneehöhen in den Alpen waren überdurchschnittlich hoch. Verbunden mit starken Regenfällen im Frühsommer lief der Bodensee voll — am Ende kam es zum Hochwasser.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sogar Regen aus Italien fließt hierher: So groß ist das Gebiet, aus dem das Wasser im Bodensee kommt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 14:03:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bodensee-Schiffe bilden einen Stern auf dem Wasser. Damit beginnt die Saison 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-stern-auf-dem-bodensee-saison-2025-fuer-die-weisse-flotte-beginnt;art372432,12372395 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sechs Schiffe der Weißen Flotte treffen am Samstag, 26. April, Bug an Bug vor der Stadt Bregenz in Vorarlberg aufeinander. Kapitäne, Crew und Fahrgäste feiern gemeinsam und grenzübergreifend den Saisonstart.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sechs Schiffe der Weißen Flotte treffen am Samstag, 26. April, Bug an Bug vor der Stadt Bregenz in Vorarlberg aufeinander. Kapitäne, Crew und Fahrgäste feiern gemeinsam und grenzübergreifend den Saisonstart.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-stern-auf-dem-bodensee-saison-2025-fuer-die-weisse-flotte-beginnt;art372432,12372395]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sechs Schiffe der Weißen Flotte treffen am Samstag, 26. April, Bug an Bug vor der Stadt Bregenz in Vorarlberg aufeinander. Kapitäne, Crew und Fahrgäste feiern gemeinsam und grenzübergreifend den Saisonstart.



        <p>Das ist Tradition und der erste Höhepunkt der Saison: Die Internationale Flottensternfahrt der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) fand am Samstag, 26. April, zum 52. Mal statt. Zur VSU zählen auch die Bodensee-Schiffsbetriebe, ein Tochterunternehmen der Konstanzer Stadtwerke.</p> <p>Pressesprecher Josef Siebler schreibt über die Sternfahrt 2025: „Ziel war Bregenz, denn vor 20 Jahren übernahmen die Vorarlberg Lines das österreichische Schifffahrts-Unternehmen.“ Auch wenn das Geschehen auf dem Wasser für neugierige Blicke und tolle Fotomotive sorgte, gab es in diesem Jahr einen Wermutstropfen.</p> <p>Siebler dazu: „Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) konnte mit ihrem Schiff leider nicht teilnehmen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gailingen/wegen-niedrigwasser-schifffahrtsgesellschaft-urh-verschiebt-saisonstart-auf-dem-rhein-und-untersee;art372441,12363551" target="_blank" title="Saisonstart wegen Niedrigwasser verschoben: Unternehmen schippert dem Erfolg hinterher">da es der Wasserstand nicht zuließ</a>.“ Dennoch seien Vertreter aus der Schweiz bei der Saisoneröffnung dabei gewesen.</p> <h2>Sechs Schiffe bilden einen Stern vor Bregenz</h2> <p>Wie präzise die Bodensee-Kapitäne ihre Schiffe steuern, stellten sie wieder unter Beweis: Bei der Sternbildung kamen sich die Schiffe sehr nahe.</p> <p>Die Fahrgäste auf den gut besetzen Schiffen staunten zudem, wie danach die einzelnen Schiffe „Pärchen“ bildeten und sich die Besatzungen die Hand reichten sowie Sektflaschen zum Start in die neue Saison überreichten. Traditionell wurde gemeinsam das Lied „Die Fischerin vom Bodensee“ gesungen.</p> <p>Beim Kapitänsempfang begrüßte Bürgermeister Michael Ritsch die Gäste in der Landeshauptstadt Bregenz. „Die traditionelle Flottensternfahrt ist ein beeindruckendes Spektakel, das den touristischen und wirtschaftlichen Wert der Landeshauptstadt Bregenz stärkt und die hervorragende Zusammenarbeit der Bodenseeregionen unterstreicht. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die dieses außergewöhnliche Event möglich machen“, sagte er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die „Weiße Flotte“ ist ein Begriff am Bodensee</span><span>Die Menschen bezeichnen damit die Kurs- und Ausflugsschiffe der VSU. Die Schiffe des Verbands der vier großen deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen sind bis Mitte Oktober im Linienverkehr unterwegs. Sie steuern dabei viele Städte und Gemeinden sowie viele beliebte Ausflugsziele an. In die neue Saison sind die VSU mit einem abwechslungsreichen Programm gestartet: Neben den beliebten Angeboten wie den Fahrten zu den Bregenzer Festspielen stehen 2025 etliche weitere Höhepunkte an, zum Beispiel kulturelle und kulinarische Themenfahrten.</span></label></div> <h2>Saison startet ohne Schweizer Rheinschifffahrt</h2> <p>Norbert Reuter, Vorsitzender der VSU, blickte auf die beginnende Saison. „Wir freuen uns darauf, den Menschen an Bord in den kommenden Monaten wieder schöne Momente und Erinnerungen bereiten zu können. Wir hoffen auf eine sonnige, unfallfreie Saison und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel, aus aktuellem Anlass natürlich insbesondere für unsere Kollegen der Rheinschifffahrt.“</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Bodensee-Schiffe bilden einen Stern auf dem Wasser. Damit beginnt die Saison 2025]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 11:00:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann schwer verletzt: Traktor überschlägt sich und brennt aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mann-schwer-verletzt-traktor-ueberschlaegt-sich-und-brennt-aus;art410936,12372317 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 30 Jahre alter Traktorfahrer ist bei einem Unfall am Samstag in Vorarlberg (Österreich) schwer verletzt worden. Bei Mäharbeiten an einem Hang rutschte die Maschine ab und geriet in Brand.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 30 Jahre alter Traktorfahrer ist bei einem Unfall am Samstag in Vorarlberg (Österreich) schwer verletzt worden. Bei Mäharbeiten an einem Hang rutschte die Maschine ab und geriet in Brand.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mann-schwer-verletzt-traktor-ueberschlaegt-sich-und-brennt-aus;art410936,12372317]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 30 Jahre alter Traktorfahrer ist bei einem Unfall am Samstag in Vorarlberg (Österreich) schwer verletzt worden. Bei Mäharbeiten an einem Hang rutschte die Maschine ab und geriet in Brand.



        <p>Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Vorarlberger Polizei am Samstag kurz vor 10 Uhr bei Dafins (Gemeinde Zwischenwasser). Der Mann war dabei, mit dem Traktor eine steile Wiese hinter seinem Haus zu mähen. Aufgrund des nassen Grases geriet die Zugmaschine ins Rutschen und glitt seitlich in einen steil abfallenden Wald hinein. Dort überschlug sich das Fahrzeug, verfing sich nach etwa sieben Metern zwischen Bäumen und geriet in Brand.</p> <p>Der Fahrer wurde aus dem offenen Fahrzeug geschleudert, konnte sich jedoch noch bemerkbar machen, sodass Ersthelfer ihn finden konnten. Der 30-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber Christophorus ins Krankenhaus geflogen werden und wurde dort sofort operiert. Der brennende Traktor konnte durch die Feuerwehr gelöscht und anschließend geborgen werden.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann schwer verletzt: Traktor überschlägt sich und brennt aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 10:14:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Motorradfahrer stürzt ins Bachbett und muss reanimiert werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/motorradfahrer-stuerzt-ins-bachbett-und-muss-reanimiert-werden;art372497,12361768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem schweren Unfall war am Samstagnachmittag die L200, eine zentrale Verbindung in Vorarlberg, zwischen Mellau und Schoppernau komplett gesperrt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach einem schweren Unfall war am Samstagnachmittag die L200, eine zentrale Verbindung in Vorarlberg, zwischen Mellau und Schoppernau komplett gesperrt<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/motorradfahrer-stuerzt-ins-bachbett-und-muss-reanimiert-werden;art372497,12361768]]></guid>
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        Nach einem schweren Unfall war am Samstagnachmittag die L200, eine zentrale Verbindung in Vorarlberg, zwischen Mellau und Schoppernau komplett gesperrt



        <p>Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 14.20 Uhr nahe Schnepfau. Der 19 Jahre alte Motorradfahrer hatte laut Zeugen bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war von der Straße abgekommen. Dabei stürzte er in das Bachbett der Bregenzer Ache.</p> <p>Den Angaben zufolge zog sich der 19-Jährige schwere Kopfverletzungen zu und musste noch an der Unfallstelle reanimiert werden. Mit dem Rettungshubschrauber wurde er in das Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert. Die L200 blieb während der Rettungs- und Aufräumarbeiten rund eine Stunde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Am Unfallort waren neben Notarzt und Rettungsdienst auch die Feuerwehren Schnepfau und Mellau, die Bergrettung Mellau, die Alpin-Einsatzgruppe Nord der Polizei sowie eine Sektorenstreife aus Au im Einsatz.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Rettungswesen Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Motorradfahrer stürzt ins Bachbett und muss reanimiert werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 10:50:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Grenzverlauf mitten in Europa: Österreich und Liechtenstein tauschen Gebiete aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/grenzen-in-europa-neu-gezogen-oesterreich-und-liechtenstein-tauschen-landflaechen-12-04-25;art417930,12359496 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Alpenrepublik und das Fürstentum tauschen Land aus, nachdem ein ursprünglicher Grenzgraben verschwunden war. Auch in Südbaden kam es zuletzt zu Verschiebungen bei der Landesgrenze.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Alpenrepublik und das Fürstentum tauschen Land aus, nachdem ein ursprünglicher Grenzgraben verschwunden war. Auch in Südbaden kam es zuletzt zu Verschiebungen bei der Landesgrenze.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/grenzen-in-europa-neu-gezogen-oesterreich-und-liechtenstein-tauschen-landflaechen-12-04-25;art417930,12359496]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Alpenrepublik und das Fürstentum tauschen Land aus, nachdem ein ursprünglicher Grenzgraben verschwunden war. Auch in Südbaden kam es zuletzt zu Verschiebungen bei der Landesgrenze.



        <p>Es ist einer der kleinsten und reichsten Staaten Europas und liegt in der Vierländer-Region Bodensee: das <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Warum-Liechtenstein-Hitler-zu-unbedeutend-war;art409965,10027264" target="_blank" title="Warum Liechtenstein Hitler zu unbedeutend war">Fürstentum Liechtenstein</a>.</p> <p>Mit 160 Quadratkilometern ist es etwas größer als die Stadtgemeinden Stockach und Engen zusammen und zählt mit 40.000 Einwohnern auch etwas mehr Bewohner als die beiden Hegau-Städte. Ein weiteres Kuriosum: Neben Luxemburg ist Liechtenstein die letzte verbliebene Monarchie im deutschsprachigen Raum.</p> <p>Nun wird eine Änderung der Staatsgrenze mit jenem Nachbarland angepeilt, aus denen die Landesfürsten von und zu Liechtenstein ursprünglich stammen: Österreich.</p> <h2>Der ursprüngliche Grenzgraben ging unter</h2> <p>Die 35 Kilometer lange Staatsgrenze zwischen Liechtenstein und Österreich beginnt am Dreiländereck mit der Schweiz im Rhein bei Bangs und endet am Naafkopf im Rätikon, wo sie wieder mit der Grenze zur Schweiz zusammentrifft.</p> <p>Im Feldkircher Ortsteil Tosters verläuft die Staatsgrenze entlang des Grenzbaches Esche. Doch zwischen 2011 und 2013 wurde dort der Rückhalteweiher Egelsee angelegt, um der Bevölkerung im Falle eines Hochwassers mehr Schutz zu bieten. Aus diesem Grund verläuft die Staatsgrenze bis heute im Zick-Zack-Kurs durch den kleinen See – entlang des ursprünglichen Grenzgrabens, der als solcher längst nicht mehr erkennbar ist.</p> <p>Deshalb soll es nun zu einer Begradigung der Staatsgrenze kommen. Dadurch werden aus bisher 20 Grenzpunkten drei. Zudem sollen je 239 Quadratmeter Staatsgebiet die Seite wechseln. Liechtenstein erhält von Österreich vor allem Flächen im Egelsee.</p> <p>Im Gegenzug bekommt die Alpenrepublik dafür Landstreifen nordwestlich und südöstlich davon. Unter anderem wird dadurch die Fußgänger- und Radbrücke, die über den Grenzbach nach Liechtenstein führt, überwiegend Österreich zugeschlagen.</p> <h2>„Grenzziehungen in Mitteleuropa waren lange Zeit nicht unspektakulär“</h2> <p>Das Parlament in Wien hat den gemeinsamen Staatsvertrag mit Liechtenstein über den Verlauf der Staatsgrenze vor kurzem einstimmig geändert. Ein Abgeordneter betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, einhellige Beschlüsse über Grenzverläufe zu fassen.</p> <p>„Wir sollten froh sein, dass Diskussionen über Grenzziehungen in Mitteleuropa unspektakulär sind – das waren sie nämlich lange Zeit nicht“, sagte Jörg Leichtfried von den Sozialdemokraten (SPÖ) und sprach damit die Grenzwirren nach den beiden Weltkriegen an.</p> <p>Der Vorarlberger Landtag in Bregenz hatte für die begradigte Staatsgrenze bereits 2024 die Landesverfassung geändert. Die Zustimmung des Liechtensteiner Landtags in Vaduz steht allerdings noch aus, dürfte aber reine Formsache sein.</p> <h2>Deutschland wuchs und tauschte Gebiete ab</h2> <p>Auch zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz gab es in der jüngeren Vergangenheit Änderungen beim Grenzverlauf: 2023 wurde die Staatsgrenze im Rhein bei Bad Säckingen neu vermessen, wodurch Deutschland größer wurden und die Schweiz kleiner, wie <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/die-landesgrenze-wird-auf-der-holzbruecke-um-acht-meter-verschoben-deutschland-wird-groesser;art372588,11590674" target="_blank" title="Kurios: Die Landesgrenze wird auf der Holzbrücke um acht Meter verschoben">der SÜDKURIER berichtete</a>.</p> <p>Und 1967 kam es ebenso per Staatsvertrag zu einem Gebietsabtausch: Die damals 24 Bewohnerinnen und Bewohner der 0,43 Quadratkilometer kleinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Blankes-Chaos-beim-Grenz-Staatsakt-vor-50-Jahren;art372462,9436679" target="_blank" title="Blankes Chaos beim Grenz-Staatsakt vor 50 Jahren">südbadischen Exklave Verenahof</a> wurden offiziell Schweizerinnen und Schweizer. Deutschland erhielt im Gegenzug eine gleich große Fläche im unbesiedelten und stark bewaldeten Beisental.</p> <p>Bei der letzten <a href="https://www.suedkurier.de/region/mediathek/suedbaden/eine-deutsche-stadt-komplett-von-der-schweiz-umgeben-was-ist-denn-da-los;sts1372334,42561" target="_blank" title="Eine deutsche Stadt komplett von der Schweiz umgeben! Was ist denn da los?">verbliebenen baden-württembergischen Exklave Büsingen</a> scheiterten bisher alle schweizerischen Anläufe zu einem Gebietsabtausch.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neuer Grenzverlauf mitten in Europa: Österreich und Liechtenstein tauschen Gebiete aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 14:13:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Skigebiet Damüls geht Lawine ab – Suche der Einsatzkräfte bleibt ergebnislos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/lawinenunglueck-im-skigebiet-damuels-einsatzkraefte-suchen-vergeblich-nach-vermissten-31-03-25;art372497,12349098 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weil eine Fahrspur in den Hang führt, suchen über 50 Einsatzkräfte den Bereich ab. Mit dabei: ein Polizeihubschrauber, Lawinenhundeführer sowie Bergrettung, Feuerwehr, Skischulpersonal und Pistenrettung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Weil eine Fahrspur in den Hang führt, suchen über 50 Einsatzkräfte den Bereich ab. Mit dabei: ein Polizeihubschrauber, Lawinenhundeführer sowie Bergrettung, Feuerwehr, Skischulpersonal und Pistenrettung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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        Weil eine Fahrspur in den Hang führt, suchen über 50 Einsatzkräfte den Bereich ab. Mit dabei: ein Polizeihubschrauber, Lawinenhundeführer sowie Bergrettung, Feuerwehr, Skischulpersonal und Pistenrettung.



        <p>Eine Lawine ist nach Angaben der Vorarlberger Polizei am Freitag, 28. März, gegen 12.50 Uhr im Skigebiet Damüls im Bereich der Skiroute 4 abgegangen. Der Bereich umfasst eine Breite von 25 Metern und eine Länge von 60 Metern. Eine Skispur, deren Alter unklar war, führte in den Lawinenkegel. Deshalb wurde eine Sicherheitssuche unternommen.</p> <p>Der Lawinenkegel wurde von der Bergrettung mittels Sondierketten mehrfach abgesucht. Die Suche verlief ergebnislos. Im Einsatz waren ein Polizeihubschrauber, Lawinenhundeführer und ein großes Aufgebot der von Bergrettung, Feuerwehr, Skischulpersonal und Pistenrettung – insgesamt 52 Einsatzkräfte.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Feuerwehr Unfall Rettungswesen Vermißte thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-sicherheit-blaulicht-vermisste]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[In Skigebiet Damüls geht Lawine ab – Suche der Einsatzkräfte bleibt ergebnislos]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 16:43:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In der Falle der Pickerl-Preller: Wo Sie Ihre Online-Vignette niemals kaufen sollten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/warnung-fuer-autofahrer-wo-sie-ihre-oesterreich-vignette-auf-keinen-fall-kaufen-sollten;art410936,12345021 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nur einmal nicht richtig aufgepasst, und fast verlor unsere Autorin 500 Euro – abgebucht in Südafrika. Es gab noch ein Happy End, trotzdem musste ihre Kreditkarte dran glauben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nur einmal nicht richtig aufgepasst, und fast verlor unsere Autorin 500 Euro – abgebucht in Südafrika. Es gab noch ein Happy End, trotzdem musste ihre Kreditkarte dran glauben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/warnung-fuer-autofahrer-wo-sie-ihre-oesterreich-vignette-auf-keinen-fall-kaufen-sollten;art410936,12345021]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nur einmal nicht richtig aufgepasst, und fast verlor unsere Autorin 500 Euro – abgebucht in Südafrika. Es gab noch ein Happy End, trotzdem musste ihre Kreditkarte dran glauben.



        <p>Ski fahr‘n! Die Vorfreude ist riesig auf ein paar Tage im Montafon. Nur der Zeitplan ist ambitioniert. Wer nachteulige Teenager kennt, weiß, wie schwer die um 7 Uhr aus dem Bett zu kriegen sind. Bis sich die Mädels gerichtet haben und das ganze Geraffel im Auto verstaut ist, zeigt die Uhr schon weit nach 8 Uhr an, als es eigentlich losgehen sollte.</p> <h2>Fast 10 Euro Bearbeitungsgebühr?</h2> <p>Irgendwas fehlt doch noch. Ha, die Vignette. Kriegt man ohne Zwischenstopp am Grenzübergang, ganz einfach und fix am Handy. Inzwischen drängeln die Damen. Google sucht. Der erste Link führt auf die Seite von „Digitale Vignette online at“. Nach Eingabe der Daten steht was von Storno-Schutz und dann der Preis. 21,90 Euro für das 10-Tages-Pickerl inklusive 9,50 Euro Bearbeitungsgebühr. Ja geht‘s noch? Froh, nicht auf diese Abzocke reingefallen zu sein, breche ich den Vorgang ab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Aus dem Notizblock</span><span>In unserer Kolumne schreiben wir über die kleinen Themen des Alltags, notieren Beobachtungen am Rande, die wir Ihnen aber nicht vorenthalten wollen. Mal lustig, mal nachdenklich, nicht immer ganz ernst gemeint.</span></label></div> <p>Aus dem Hinterstübchen melden graue Zellen, dass die Österreicher ihre Mautgebühren über die Asfinag einziehen. Und siehe da: In einem Link steht der Firmenname. Also nochmal: Kennzeichen, Name, E-Mail-Adresse, Startdatum, Zeitraum, Kreditkartennummer. Kauf bestätigt. Auf dem Bildschirm steht, dass es bis zu fünf Minuten dauern könne, bis die Transaktion erfolgreich ist. Bitte die Seite so lange nicht verlassen! Das Rädchen dreht sich.</p> <h2>Wenn der Zweifel nagt</h2> <p>Fünf Minuten sind verdammt lang, wenn man es eilig hat. Nach zwei Minuten nagen die ersten Zweifel. Das ging doch beim letzten Mal viel schneller! Keine Lust, den ganzen Vorgang nochmal wiederholen zu müssen, warte ich noch eine Minute. Und noch eine. Dann schwant mir, dass da etwas nicht stimmt.</p> <p>Beim zweiten Blick auf die Internetadresse fällt eine komische Endung nach dem Punkt auf. Der Blutdruck schießt in die Höhe: Die Seite ist doch garantiert ein Fake. Bei der nächsten Aktion spielt Zeit plötzlich keine Rolle mehr. Bloß schnell die Kreditkarte sperren!</p> <h2>Zwei Angriffe aufs Konto</h2> <p>Für zwei Angriffe auf mein Konto haben die paar Minuten gereicht. Noch am selben Tag meldet die Bank – dank Zwei-Faktor-Authentifizierung – einen „fehlgeschlagenen Visa Card Umsatz“. Die Abbuchung um 8.25 Uhr über 87,89 Euro bei Codashop EU „war nicht erfolgreich“. Puh! Ich war mein Lebtag noch nie auf dieser Internetseite für Spiele und Online-Unterhaltung. Deutlich höher wäre allerdings der Verlust von 8655 ZAR gewesen, die eine Minute später „Gbets“ kassieren wollte, ein Online-Wettbüro in Südafrika. Bei der Transaktion wäre ich umgerechnet rund 440 Euro los geworden.</p> <h2>Lieber nochmal hinschauen</h2> <p>Inzwischen weiß ich, dass gerade die Asfinag bei Kriminellen beliebt für Abzocke ist. Wobei der Onlineshop verblüffend echt nachgebaut war. Die Vignette hab ich auf der echten Seite gekauft, für 12,40 Euro und über Paypal. Da braucht man nicht einmal seinen Namen angeben.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[In der Falle der Pickerl-Preller: Wo Sie Ihre Online-Vignette niemals kaufen sollten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 16:08:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was war der größte Fisch, der je aus dem Bodensee gezogen wurde?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/rekord-fisch-aus-dem-bodensee-der-groesste-fischfang-aller-zeiten-mit-unfassbaren-2-43-metern-06-08-25;art417930,12342113 ]]></link>      <description><![CDATA[  2,43 Meter! So lang ist der offiziell größte jemals aus dem Bodensee gefischte Wels. Fischer Franz Blum fängt solche Brocken ganz gezielt. Künftig dürfte es noch größere geben – die auch Badenden begegnen können.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          2,43 Meter! So lang ist der offiziell größte jemals aus dem Bodensee gefischte Wels. Fischer Franz Blum fängt solche Brocken ganz gezielt. Künftig dürfte es noch größere geben – die auch Badenden begegnen können.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/rekord-fisch-aus-dem-bodensee-der-groesste-fischfang-aller-zeiten-mit-unfassbaren-2-43-metern-06-08-25;art417930,12342113]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        2,43 Meter! So lang ist der offiziell größte jemals aus dem Bodensee gefischte Wels. Fischer Franz Blum fängt solche Brocken ganz gezielt. Künftig dürfte es noch größere geben – die auch Badenden begegnen können.



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/bodensee-rekord-konstanzer-angler-koennte-den-groessten-hecht-aller-zeiten-gefangen-haben-15-07-25;art372448,12329666" title="Was für ein Hecht! Hätten Sie dieses Tier im Bodensee vermutet?">1,28 Meter lang ist der Hecht, den ein Hobbyangler kürzlich aus dem Bodensee gezogen hat.</a> Doch im Bodensee schwimmen Fische, die noch deutlich größer sind. Laut Daten der Fischereiforschungsstelle in Langenargen ist der größte, jemals im Bodensee geangelte Fisch ein Wels. Er befindet sich präpariert im Fischereimuseum in Langenargen.</p> <p>Nach Angaben des Museums ist der Fisch 2,43 Meter lang und 70 Kilogramm schwer. Der österreichische Fischer Franz Blum hat ihn vor einigen Jahren im Bodensee geangelt.</p> <p>„Den Fisch herauszuziehen, war ein richtiger Kampf“, sagt Fischer Franz Blum. Zwei weitere Personen seien nötig gewesen, um den Wels ins Boot zu hieven. „Da schießt einem Adrenalin durch den Körper“, sagt Blum. Das verleihe dann die nötige Extra-Kraft.</p> <h2>Noch größeren Fisch geangelt</h2> <p>Rainer Berg, Vorstandsmitglied des Fischereimuseums in Langenargen, sagt, dass das Exemplar nur offiziell der größte Fisch sei. „Ich weiß, dass in den letzten Jahren noch der eine oder andere Wels von Anglern gefangen wurde, die jeweils ein paar Zentimeter größer waren als unser Exemplar“, so Rainer Berg.</p> <p>Auch Fischer Franz Blum sagt, dass er bereits einen größeren Wels aus dem See gezogen habe. Dieser Fisch sei 2,72 Meter lang, etwa 100 Kilogramm schwer gewesen und hänge in Blums Restaurant in der Nähe von Bregenz präpariert an der Wand. Gefischt habe er ihn vor etwa vier Jahren in seinem Fischerei-Revier in Fussach.</p> <p>„Ich behaupte, es ist der größte präparierte Fisch in Europa“, sagt Franz Blum. Denn der Präparator, bei dem er den Fisch konservieren ließ, sei auf große Welse spezialisiert. „Er hat mir damals gesagt, dass er noch nie einen solch großen Fisch gesehen hat“, sagt Franz Blum.</p> <h2>Große Welse kann man essen</h2> <p>Dass Franz Blum gleich mehrfach solche großen Welse aus dem See gezogen hat, bezeichnet er selbst als Glück. Zufall ist es allerdings nicht: „Ich fische direkt auf die Tiere“, sagt er. Dafür verwendet er spezielle Fischreusen, sogenannte Trappnetze, um die Tiere zu fangen. Außerdem nutze er Netze mit besonders großen Maschen, die sehr viel Gewicht aushalten.</p> <p>Wenn Franz Blum die Riesenwelse nicht präparieren lässt, verarbeitet er sie in seinem Restaurant. „Grundsätzlich kann man fast alles aus dem Wasser essen“, sagt Blum. Er filetiere die Welse und räuchere sie. Dann biete er sie im Restaurant oder im Verkauf vor Ort in Hard (Vorarlberg) an.</p> <h2>Wels wächst immer weiter</h2> <p>Der Wels ist der größte Süßwasserfisch, den es in Europa gibt. „Die Jungs werden jedes Jahr größer“, sagt Franz Blum über die riesigen Welse im Bodensee. Ein Fisch, der zwei Meter lang ist, sei schon lange kein Thema mehr. „Bei 2,50 Meter ist man schon eher in der Liga, in der man sagt: Das ist ein Brocken.“</p> <p>Durch die höheren Temperaturen im See sei auch der Stoffwechsel der Fische aktiver, sagt Franz Blum. Das führe zum größeren Wachstum. Das bestätigt Alexander Brinker von der Fischereiforschungsstelle in Langenargen: „Es würde mich nicht wundern, wenn wir bald noch größere Welse haben.“ Das sei auch durch den Klimawandel bedingt.</p> <h2>Riesenwels auch im Flachwasser anzutreffen</h2> <p>Die Fischereiforschungsstelle betreibt laut Brinker gerade ein größeres Forschungsprojekt, das untersucht, wo sich die Welse im Bodensee aufhalten. „Dadurch wissen wir, dass die Welse sowohl im Freiwasser, als auch im Flachwasser in zehn bis 60 Zentimeter Tiefe aufhalten“, sagt Alexander Brinker.</p> <p>Es könne daher passieren, dass man beim Baden auf einen Wels stoße. Badegäste müssten allerdings keine Angst haben: „Er würde keine Menschen attackieren“, so Brinker.</p> <p>Der Wels werde als sogenannter Nahrungsopportunist bezeichnet, der die Nahrung fresse, die er gerade finden kann. „Im Bodensee geht er aber auf erstaunlich kleine Beute“, sagt Alexander Brinker.</p> <p>Dass der Wels anpassungsfähig ist, zeigt sich laut Alexander Brinker in Frankreich: „Es gibt Berichte darüber, dass Welse in einem französischen Fluss gelernt haben, Tauben zu jagen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Was war der größte Fisch, der je aus dem Bodensee gezogen wurde?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 11:27:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pegel einen halben Meter niedriger als im Vorjahr, wenig Schnee: Droht Niedrigwasser am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/pegel-sinkt-schnee-fehlt-droht-niedrigwasser-am-bodensee-in-diesem-jahr-21-03-25;art417930,12340657 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Pegel des Bodensee schwankt stark im Jahresverlauf. Aktuell aber wirkt er seltsam tief. Trifft dieses Gefühl zu? Und, mit Blick auf eher geringe Schneemengen in den Alpen: Was kommt im Sommer?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Pegel des Bodensee schwankt stark im Jahresverlauf. Aktuell aber wirkt er seltsam tief. Trifft dieses Gefühl zu? Und, mit Blick auf eher geringe Schneemengen in den Alpen: Was kommt im Sommer?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/pegel-sinkt-schnee-fehlt-droht-niedrigwasser-am-bodensee-in-diesem-jahr-21-03-25;art417930,12340657]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Pegel des Bodensee schwankt stark im Jahresverlauf. Aktuell aber wirkt er seltsam tief. Trifft dieses Gefühl zu? Und, mit Blick auf eher geringe Schneemengen in den Alpen: Was kommt im Sommer?



        <p>Erinnern Sie sich noch an das Jahr 2022? Damals hat uns nicht nur ein kleines Virus noch in Schach gehalten, im Sommer kamen Dürre und Hitze dazu. Der Bodensee stand so tief, dass sogar fast die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/nur-noch-11-zentimeter-dann-liegt-die-sandbank-zwischen-reichenau-und-mettnau-frei;art372456,11253121" target="_blank" title="Nur noch 11 Zentimeter, dann liegt die Sandbank zwischen Reichenau und Mettnau frei">Sandbank zwischen der Reichenau und der Mettnau</a> frei gelegen wäre. Dazu ist es zuletzt 1972 gekommen.</p> <p>Davon sind wir aktuell noch weit entfernt. Dennoch wirkt der Pegel des Sees auf manche beachtlich niedrig. Täuscht die Wahrnehmung? Schauen wir uns die Messungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) an.</p> <div id="___chart"> </div> <h2>Alles nur Einbildung?</h2> <p>So heftig die Unterschiede im Vergleich sind, ungewöhnlich sei weder der Pegel von 2025 noch der von 2024, sagt Ute Badde von der LUBW: „Beide Jahre liegen im Bereich der üblichen Wasserstandsschwankungen.“</p> <p>Dass der See aktuell so viel niedriger steht, liege an den trockenen vergangenen Wochen. Badde spricht von unterdurchschnittlichen Niederschlägen im Februar und im März 2025, auch im Einzugsgebiet der Bodenseezuflüsse.</p> <h2>Was wird im Sommer?</h2> <p>Es besteht also kein Grund zur Sorge. Jedenfalls noch nicht, denn angesichts der Schneelage in den Alpen ist es nicht ausgeschlossen, „dass bei ausbleibenden Niederschlägen eine Niedrigwassersituation im Sommer 2025“ im Bodensee möglich sei, sagt Ute Badde.</p> <p>Ob es dann gleich so schlimm wird wie 2022, lässt sich aktuell aber nicht vorhersagen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Pegel einen halben Meter niedriger als im Vorjahr, wenig Schnee: Droht Niedrigwasser am Bodensee?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 15:33:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sunnegg-Hütte doch nicht versteigert: So soll es jetzt weitergehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/sunnegg-huette-doch-nicht-versteigert-so-soll-es-jetzt-weitergehen;art409965,12325700 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die beliebte Hütte im Bregenzer Wald hat turbulente Tage hinter sich. Jetzt kam es wieder anders als geplant. Die gute Nachricht: Irgendwie wird es wohl weiter gehen.  ]]></description>
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          Die beliebte Hütte im Bregenzer Wald hat turbulente Tage hinter sich. Jetzt kam es wieder anders als geplant. Die gute Nachricht: Irgendwie wird es wohl weiter gehen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die beliebte Hütte im Bregenzer Wald hat turbulente Tage hinter sich. Jetzt kam es wieder anders als geplant. Die gute Nachricht: Irgendwie wird es wohl weiter gehen.



        <p>Der Termin für die Zwangsversteigerung der beliebten Sunnegg-Hütte in Damüls war schon angesetzt – doch am Morgen des 18. Februar, an dem die Auktion stattfinden sollte, war plötzlich keine Rede mehr davon.</p> <p>„Wir haben einen Käufer gefunden“, erklärte Sandra Breuß, die bisherige Eigentümerin und Betreiberin, laut dem lokalen Nachrichtenprotal vol.at. Demnach ist die Damülser Seilbahnen GmbH die Käuferin. Sie betreibt auch den Sessellift, der in Sichtweite der Sunnegg-Sonnenterrasse fährt. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.</p> <h2>Künftige Konzepte sollen noch beraten werden</h2> <p>Für die Zwangsversteigerung war der Wert der Hütte auf 1,27 Millionen Euro geschätzt worden, das Startgebot hatte die Hälfte betragen.</p> <p>Markus Simma, der für die Holding der Damülser Seilbahnen GmbH federführend an den Verhandlungen beteiligt war, sagte im Gespräch mit dem SÜDKURIER, dass die bisherige Betreiberin das Geschäft noch bis zum Saisonende am 21. April fortführen werde.</p> <p>Wie es dann weitergehe, könne er noch nicht sagen. Die Gesellschafter würden erst noch zusammenkommen, um über das künftige Konzept zu beraten, so Simma.</p> <h2>Vielleicht pachtet die frühere Eigentümerin die Hütte</h2> <p>Laut vol.at gibt es die Überlegung, dass die bisherige Eignerin Breuß dann zur Pächterin der Hütte werde. Im Februar wollte sie dazu aber keine Versprechungen machen. Gegenüber dem SÜDKURIER wollte sie sich nicht äußern.</p> <p>Ob und wie die beliebte Hütte wieder auf Vordermann gebracht wird, bleibt also erst einmal unklar. Das Gutachten aus dem Insolvenzverfahren kam zu dem Schluss, dass die Einrichtung zwar durchaus hochwertig sei, Investitionen aber durchaus nötig wären.</p> <p>Ein Ortsbesuch Mitte Januar bestätigte diesen Eindruck: Der Lack blättert ein wenig an der Sunnegg, die Substanz der Hütte aber wirkt robust. Und der Betrieb brummt, mittags steht die Sonne direkt über der Terrasse.</p> <h2>Die Vorgänge bleiben nebulös</h2> <p>Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass seit November 2023 ein Insolvenzverfahren gegen die Hütte lief – das war aber mit einem Sanierungsplan beendet worden. Es sollte also weitergehen, die Insolvenzgläubiger sollten binnen zwei Jahren 20 Prozent ihrer Forderungen bekommen. Von 1,7 Millionen Euro Schulden war die Rede.</p> <p>Es folgten viele Gerüchte und Fragen, ob und wie die Hütte geöffnet bliebe, bis schließlich die Nachricht der Zwangsversteigerung folgte. Was genau diesen Schritt auslöste, ist nach wie vor unklar. Der frühere Insolvenzverwalter des Objekts sagte, so etwas passiere oft, wenn nicht pünktlich gezahlt wird – ob das in diesem Fall so war, könne er aber nicht sagen.</p> <p>Es bleiben also viele Fragen offen. Außer die nach der Zukunft: Es wird wohl weitergehen mit der Sunnegg-Hütte.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sunnegg-Hütte doch nicht versteigert: So soll es jetzt weitergehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 13:17:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei in Vorarlberg rettet sechs Wanderer aus Baden-Württemberg mit Hubschrauber  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/vorarlberg-polizei-rettet-sechs-wanderer-aus-baden-wuerttemberg-mit-hubschrauber;art372497,12319240 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erschöpft wählen sechs Wanderer aus Baden-Württemberg den Notruf. Kurz vor der Dunkelheit ist die Gruppe in Vorarlberg noch immer beim Anstieg. Die Rettung könnte nun teuer werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Erschöpft wählen sechs Wanderer aus Baden-Württemberg den Notruf. Kurz vor der Dunkelheit ist die Gruppe in Vorarlberg noch immer beim Anstieg. Die Rettung könnte nun teuer werden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Erschöpft wählen sechs Wanderer aus Baden-Württemberg den Notruf. Kurz vor der Dunkelheit ist die Gruppe in Vorarlberg noch immer beim Anstieg. Die Rettung könnte nun teuer werden.



        <p>Sechs Wanderer aus Baden-Württemberg sind wegen Erschöpfung im österreichischen Vorarlberg gerettet worden. Die jungen Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 22 Jahren unterschätzten ihre Kräfte und die winterlichen Bedingungen, wie die Polizei mitteilte.</p> <p>Die Gruppe brach demnach am Sonntag gegen Mittag zu der Wanderung auf. Da sie kurz vor der Dämmerung noch immer beim Aufstieg gewesen seien, hätten sie die Rettung gerufen, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Polizeihubschrauber brachte demzufolge die Wandergruppe ins Tal. Da mangelnde Tourplanung und Ortskenntnis sowie unpassende Ausrüstung laut Polizeiangaben grob fahrlässig gewesen seien, prüfe die Polizei nun, ob die Wanderer die Kosten für den Einsatz bezahlen müssen. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Wanderung Oberbürgermeister Unfall Rettungswesen Polizeieinsatz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Polizei in Vorarlberg rettet sechs Wanderer aus Baden-Württemberg mit Hubschrauber]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 10:48:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto stürzt in Vorarlberg in einen Tobel: Fahrer kommt ums Leben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/autofahrer-stirbt-in-vorarlberg-er-stuerzte-in-einen-tobel;art372497,12312034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jede Rettung kommt zu spät: Bei einem schweren Autounfall in Wolfurt ist ein 24 Jahre alter Fahrer verstorben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Jede Rettung kommt zu spät: Bei einem schweren Autounfall in Wolfurt ist ein 24 Jahre alter Fahrer verstorben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/vorarlberg/autofahrer-stirbt-in-vorarlberg-er-stuerzte-in-einen-tobel;art372497,12312034]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jede Rettung kommt zu spät: Bei einem schweren Autounfall in Wolfurt ist ein 24 Jahre alter Fahrer verstorben.



        <p>Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben in der Nacht von Freitag aus Samstag um 0.25 Uhr. Aus bislang unbekannter Ursache hatte der 24 Jahre alte Fahrer auf der abschüssigen Straße die Kontrolle über das Auto verloren. Das Fahrzeug schleuderte an einer Leitplanke vorbei und schoss über eine schneebedeckte Fläche in den Abgrund. 13 Meter tiefer prallte das Auto in einem Tobel gegen einen Baum.</p> <h2>Massive Kopfverletzungen</h2> <p>Der Notarzt konnte nach Angaben der Landespolizeidirektion Bregenz nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Durch den Aufprall hatte der 24-Jährige massive Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten. Das Unfallfahrzeug musste mittels Kran auf die Fahrbahn gehoben werden. Ein großes Aufgebot von Rettungskräften, Polizei und Feuerwehrleuten war im Einsatz.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Verkehrsunglücke Rettungswesen thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Vorarlberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto stürzt in Vorarlberg in einen Tobel: Fahrer kommt ums Leben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 16:13:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sunnegg-Hütte in Damüls ist nach Insolvenz gut besucht – und steht doch vor Zwangsversteigerung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/sunnegg-huette-in-damuels-steht-vor-zwangsversteigerung;art409965,12287138 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Geschäft scheint zu brummen, zeigt ein Besuch vor Ort. Doch nun soll die Vorarlberger Hütte unter den Hammer, das Mindestgebot steht bereits fest.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Geschäft scheint zu brummen, zeigt ein Besuch vor Ort. Doch nun soll die Vorarlberger Hütte unter den Hammer, das Mindestgebot steht bereits fest.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/sunnegg-huette-in-damuels-steht-vor-zwangsversteigerung;art409965,12287138]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Geschäft scheint zu brummen, zeigt ein Besuch vor Ort. Doch nun soll die Vorarlberger Hütte unter den Hammer, das Mindestgebot steht bereits fest.



        <p>Die Gerüchteküche brodelt schon kilometerweit vor Damüls. Jeder hat was gehört, niemand weiß Genaues: private oder finanzielle Probleme, Betreiberwechsel – was ist denn nun mit der Sunnegg-Hütte, dieser Perle an der Talabfahrt im Bregenzer Wald?</p> <p>Auch im Ort wird eher mit Fragezeichen über das Bergrestaurant gesprochen, „sie müsste geöffnet haben“, sagt eine Frau. Also: hoch da. Hinter einer Schneekuppe taucht die Hütte auf.</p> <p>Der einst rote Namensschriftzug ist mittlerweile blau. Es steht noch ein Weihnachtsbaum vor der Tür, dem kleinen Holzlamm auf der Terrasse fehlt das rechte Ohr. Ein paar Pflanzen vor der Tür sehen welk aus. Man könnte sagen: Der Lack blättert ein wenig.</p> <h2>Sanierungsplan wurde angenommen</h2> <p>Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/skihuette-in-vorarlberg-insolvent-wie-kam-es-zu-13-million-euro-schulden;art417930,11857304" title="Skihütte in Vorarlberg plötzlich zu: Gute Lage, viele Gäste und trotzdem 1,3 Millionen Euro Schulden">seit November 2023 ein Insolvenzverfahren gegen die Hütte </a><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/skihuette-in-vorarlberg-insolvent-wie-kam-es-zu-13-million-euro-schulden;art417930,11857304" title="Skihütte in Vorarlberg plötzlich zu: Gute Lage, viele Gäste und trotzdem 1,3 Millionen Euro Schulden">lief</a> – das war aber mit einem Sanierungsplan beendet worden. Es sollte also weitergehen.</p> <p>Es ist ein Donnerstag, Schulferien sind gerade nirgendwo – trotzdem ist die Terrasse der Hütte voll besetzt, das Geschäft brummt, soweit ein Kurzbesuch an einem sonnigen Werktag als Beleg dienen kann. Die Preise sind fair, Gulasch oder Germknödel gibt es für um die zehn Euro.</p> <p>Der Kaiserschmarrn für knapp 18 Euro wird frisch gemacht, die Portion ist riesig. „Der sieht echt super aus“, sagt ein Gast im Gehen. Am frühen Nachmittag leert es sich dann etwas, es kehren aber weiterhin Menschen ein.</p> <p>Die Lage des Bergrestaurants könnte schließlich auch nicht besser sein. Mitten am Hang gelegen, auf halbem Weg ins Tal. Mittags steht die Sonne so, dass es hier quasi keinen Schatten gibt. Was soll da schiefgehen?</p> <h2>Nächsten Monat geht es vor Gericht</h2> <p>Ein Busfahrer im Tal weiß dann doch Bescheid. Nächsten Monat geht es wohl wieder vor Gericht, sagt er.</p> <p>Ein Blick in das österreichische Justizportal verrät: <a href="https://edikte.justiz.gv.at/edikte/ex/exedi3.nsf/suchedi?SearchView&amp;subf=vex&amp;SearchOrder=4&amp;SearchMax=4999&amp;retfields=dam%C3%BCls&amp;ftquery=dam%C3%BCls&amp;query=%28dam%FCls%29#1737110191023" target="_blank" title="" rel="noopener">Die Hütte soll nun zwangsversteigert werden</a>. Am 18. Februar kommt sie ab 10.30 Uhr im Verhandlungssaal Nr. 8 des Bezirksgerichts Bezau unter den Hammer. Startgebot: 635.000 Euro – die Hälfte des Schätzwertes.</p> <p>Andreas Droop, Rechtsanwalt und früherer Insolvenzverwalter der Betreiberin, kann es nicht erklären. Er habe die Information aus dem Justizportal, zur Eigentümerin schon lange keinen Kontakt mehr. „Oft passiert so etwas, wenn nicht pünktlich gezahlt wird“, sagt er am Telefon. Ob das aber hier so ist? Lässt sich nicht sagen.</p> <p>Einen Hinweis in andere Richtung liefert vielleicht die Versteigerungsakte: „Die BH Bregenz hat bzgl. der Errichtung und dem Betrieb eines Kiosk mit Hühnergrill Missstände aufgezeigt und die Herstellung des rechtmäßigen Zustandes gefordert“, heißt es im anhängigen Gutachten aus dem Insolvenzverfahren.</p> <p>BH, das ist die Bezirkshauptmannschaft, also die kommunale Verwaltungsbehörde. In deren Schreiben von Mai 2022 steht: „Die Grillhühner wurden in der Garage zwischengelagert und gewürzt. Die Garage ist nicht zur Lagerung und Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln geeignet. Der Betrieb eines Hühnergrills auf der Terrasse ist nicht genehmigt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Sanierungsplan</span><span>Der wesentliche Inhalt des Sanierungsplans sah vor, dass die Insolvenzgläubiger innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent ihrer Forderungen erhalten sollen. Und mit dem Plan sieht es bisher auch gut aus, so Regina Nesensohn, die Leiterin des zuständigen Gläubigerverbands: „Mir ist nicht bekannt, dass der Sanierungsplan nicht eingehalten wird.“</span></label></div> <p>Ob die Betreiberin damals der Aufforderungen nachgekommen ist, einen rechtmäßigen Zustand herzustellen, ist nicht klar. Aktuell wird dort kein solcher Grill genutzt. Die Eigentümerin reagierte nicht auf ein Rückrufgesuch, trotz mehrerer Versuche kam am Freitag ein Telefonat nicht zustande. Frühere Gesprächsanfragen des SÜDKURIER hatte sie ausgeschlagen.</p> <p>Ihr Sanierungsplan wurde nach dem beschriebenen Vorfall aber bewilligt, insofern ist davon auszugehen, dass es zu einer rechtskonformen Lösung kam. Auch das Amt war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.</p> <p>Interessant ist aber der zugehörige Aktenvermerk, laut dem Monate später „infolge von Abwesenheit der Betreiberin keine behördliche Schlussüberprüfung stattgefunden“ habe. Das passt zu früheren Äußerungen des zuständigen Gläubigerverbands, nach denen unter anderem organisatorische Schwierigkeiten aufseiten der Eigentümerin in die Insolvenz geführt hätten.</p> <h2>Langjähriger Familienbetrieb</h2> <p>Das Haus wird in dritter Generation von ihrer Familie betrieben, so geht es aus den Baugenehmigungen hervor. Die Gastronomen sind in Damüls fest verankert, das brachte der Betreiberin sogar eine günstige persönliche Sondervereinbarung mit der örtlichen Agrargemeinschaft für die Kosten der Zufahrtswege der Hütte: Für zwei Fahrzeuge mussten je 150 Euro jährlich gezahlt werden, die Vereinbarung wurde aber zwischenzeitlich von der Gemeinschaft gekündigt.</p> <p>Künftigen Betreibern – so geht es aus dem Verkehrswertgutachten des Insolvenzverfahrens hervor – wird eine Weggebühr von 5000 Euro jährlich vorgeschrieben.</p> <h2>Ob es Interessenten gibt, ist bislang unklar</h2> <p>Ob es Interessenten für das Bergrestaurant gibt, ist bislang unklar. Ein örtlicher Hotelier soll wegen der nötigen Investitionen bereits ausgeschlagen haben, heißt es im Ort. Der dementiert aber auf SÜDKURIER-Anfrage: kein Interesse, man konzentriere sich auf das eigene Haus Alpenstern.</p> <p>Dabei kommt das Gutachten aus dem Insolvenzverfahren eigentlich zu einer positiven Prognose: Einrichtung und Ausstattung seien zwar offensichtlich schon länger in Verwendung, aber qualitativ hochwertig und entsprächen den Erwartungen der Gäste an eine Skigastronomie.</p> <h2>Investitionen wären wohl nötig</h2> <p>„In den nicht öffentlichen Bereichen des Unternehmens ermöglicht die Ausstattung eine unmittelbare Inbetriebnahme als Ski- bzw. Berggastronomie“, heißt es im Gutachten weiter.</p> <p>Aber: Aufgrund des Alters der Gerätschaften und Technik sei jedoch davon auszugehen, dass bei der Betriebsaufnahme gewisse Reinvestitionen erforderlich würden.</p> <p>Was das nun für die Zukunft des Hauses heißt, lässt sich vor der Versteigerung nicht abschließend klären. Am 12. Februar soll eine Besichtigung stattfinden, sechs Tage später findet das Bieterverfahren statt. Ob die Hütte über diesen Tag hinaus bis zum Saisonende am 21. April geöffnet bleibt, wird sich dann zeigen.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 18:45:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach neun Minuten war die Feuerwehr da: Wie der Brand im Pfändertunnel so glimpflich enden konnte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wie-der-brand-im-pfaendertunnel-so-glimpflich-enden-konnte;art417930,12283258 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es ist ein Katastrophenszenario, das ohne Katastrophe endet: Am Sonntag kommt es im Pfändertunnel zu einem Brand. Dass nichts Schlimmes passiert, liegt an der Feuerwehr – und der technischen Ausrüstung des Tunnels.  ]]></description>
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          Es ist ein Katastrophenszenario, das ohne Katastrophe endet: Am Sonntag kommt es im Pfändertunnel zu einem Brand. Dass nichts Schlimmes passiert, liegt an der Feuerwehr – und der technischen Ausrüstung des Tunnels.<br>
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        Es ist ein Katastrophenszenario, das ohne Katastrophe endet: Am Sonntag kommt es im Pfändertunnel zu einem Brand. Dass nichts Schlimmes passiert, liegt an der Feuerwehr – und der technischen Ausrüstung des Tunnels.



        <p>Für viele Autofahrer ist es ein Albtraumszenario: Mitten im Pfändertunnel bei Bregenz fängt ein Auto Feuer. Ein 62-Jähriger war mit seiner Frau Richtung Deutschland unterwegs, als aus dem Motorraum seines BMW erst Rauch und dann Flammen schossen.</p> <p>200 Personen, die zur gleichen Zeit im Tunnel unterwegs waren, retteten sich selbst oder wurden von den Einsatzkräften aus dem Tunnel befreit. Auch das Ehepaar aus Deutschland konnte sich in einem Querstollen in Sicherheit bringen. Es gab keinen einzigen Verletzten.</p> <h2>Keine Verletzten trotz Rauch</h2> <p>Nur neun Minuten nach Alarmierung der Einsatzkräfte war die Feuerwehr mit Atemschutzmasken im Tunnel. Durch das Ausbrennen des Fahrzeugs sorgte dichter Rauch für schlechte Sicht. Dass es trotz der Gefahren durch Feuer, Rauch und viele Autos zu keinen weiteren Schäden an Personen oder Fahrzeugen gekommen ist, hat mehrere Gründe.</p> <p>So finden regelmäßig Übungen von Einsatzkräften im Pfändertunnel statt. Dabei sind hunderte Personen der Feuerwehr, Polizei, Rettungskräfte sowie der zuständigen Behörde Asfinag beteiligt. Bei der letzten Übung im November 2023 wurde mit 250 Einsatzkräften ein Unfall mit drei Autos und einem Reisebus trainiert.</p> <p>Übungen wie diese helfen den Einsatzkräften, Ruhe zu bewahren. Mindestens einmal pro Jahr finden sie statt. „Besonders die Übungen im Tunnel sind essenziell. Anders als bei einem Hausbrand kommen wir in einem Tunnel oft aus verschiedenen Richtungen und haben bei einem Brand durch den Rauch zusätzlich eine schlechte Sicht“, sagt Dietmar Klagian von der Feuerwehr Lochau. Seine Einheit war als eine der ersten Fahrzeuge vor Ort.</p> <h2>Modernste Technik</h2> <p>Aber auch der Aufbau des Tunnels selbst half dabei, dass die Gefahrensituation glimpflich ausgegangen ist. Es gibt zwei verschiedene Röhren für den Verkehr aus und nach Österreich. So kann immer eine Röhre als sichere Zone genutzt werden.</p> <p>Außerdem ist der Tunnel an eine Verkehrsmanagementzentrale angeschlossen. Diese ist rund um die Uhr besetzt und leitete am Sonntag nach der Erstmeldung konkrete Schritte zur Evakuierung des Tunnels ein. „Sämtliche Sicherheitseinrichtungen haben sofort zu 100 Prozent funktioniert, auch die Aktivierung der Rettungskette sowie die Rotschaltung des Tunnels“, sagte Alexander Holzedl der zuständigen Stelle Asfinag.</p> <p>Die Sperrung der Einfahrt sorgte erst einmal dafür, dass keine weiteren Autos in den Tunnel fuhren. Alle Personen, die sich im Tunnel befanden, konnten sich über Durchgänge in die andere Röhre retten und von Einsatzkräften abgeholt werden.</p> <h2>Evakuierung über Radio</h2> <p>Die zuständige Behörde für Schnellstraßen, Asfinag, war auch bei der Evakuierung des Pfändertunnels aktiv beteiligt. Ein Mitarbeiter der Behörde koordinierte den Einsatz. Der Clou: Die Menschen in den Fahrzeugen erhielten seine Informationen direkt über das Autoradio. Währenddessen beförderte ein Absaugsystem den giftigen Rauch aus dem Tunnel.</p> <p>Noch während die Feuerwehr zum Einsatzort fährt, zeigen Live-Videoaufnahmen aus dem Tunnel die aktuelle Situation im Tunnel. Diese technischen Hilfsmittel sind für die zuständigen Feuerwehren eine enorme Erleichterung. „Die Technik hilft uns sehr. Die Videoaufnahmen aus dem Tunnel helfen uns, schnell zum richtigen Tunnelkilometer zu fahren. Und ohne die Absauganlage würden wir viel weniger sehen. Der Einsatz würde viel länger dauern“, sagt Dietmar Klagian.</p> <h2>Das richtige Verhalten bei einem Brand im Tunnel</h2> <p>Trotz der technischen Hilfsmittel ist die Selbstrettung der Personen entscheidend, um unversehrt aus dem Tunnel zu kommen, wie Feuerwehrkommandant Klagian erklärt. Betroffene sollten ihr Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand abstellen und den Schlüssel stecken lassen. So können im Zweifelsfall die Autos weggefahren werden. In vielen Tunneln, so wie auch im Pfändertunnel, stehen Rettungswege zur Verfügung.</p> <p>Und doch, dass ein Einsatz wie der am Sonntag ohne Verletzungen ausgeht, ist nicht selbstverständlich. Dementsprechend groß ist die Erleichterung: „Es war ein Einsatz aus dem Lehrbuch“, fasst Dietmar Klagian zusammen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach neun Minuten war die Feuerwehr da: Wie der Brand im Pfändertunnel so glimpflich enden konnte]]></dc:rights>
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