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    <title>suedkurier.de - Wald</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:41 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:41 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 10:49:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauernkapelle Mindersdorf ist seit 60 Jahren auf Erfolgskurs  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bauernkapelle-mindersdorf-ist-seit-60-jahren-auf-erfolgskurs;art372578,12511717 ]]></link>      <description><![CDATA[  Toller Saisonabschluss in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald. Rund 600 Zuhörer sind<br /> vom Konzert begeistert.  ]]></description>
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          Toller Saisonabschluss in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald. Rund 600 Zuhörer sind<br /> vom Konzert begeistert.<br>
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        Toller Saisonabschluss in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald. Rund 600 Zuhörer sind<br /> vom Konzert begeistert.



        <p>Ihr 60-jähriges Bestehen feierte die Bauernkapelle Mindersdorf am Sonntag in der Walder Zehn-Dörfer-Halle. Seit 30 Jahren findet dort der Saisonabschluss der beliebten Blasmusikformation statt, berichtete der Vorsitzende Stefan Blender. Dass die Bauernkapelle bereits seit 60 Jahren besteht, kann man beim Blick in die zahlreichen jungen Gesichter kaum glauben.</p> <p>Doch die Kapelle wurde 1965 im Teilort Mindersdorf der Gemeinde Hohenfels von ihrem Dirigenten Hermann Reichle gegründet. Über viele Jahrzehnte führte er das Auswahlorchester mit Amateurmusikern mit großem überregionalem Erfolg. Die gute Entwicklung des Orchesters forcierte auch der musikalische Leiter Uli Bach.</p> <h2>2017 übernimmt Michael Steiert die musikalische Leitung</h2> <p>Mit der Erkennungsmelodie der Bauernkapelle „Wir sind die Bauern aus Hohenzollern“ eröffnete die Formation die vierstündige Geburtstagsfeier. Sie spielte verschiedene Blasmusikstile, Klassiker wie „Rosamunde“ und moderne Bläser-Arrangements, böhmische Blasmusik mit Gesang und Solopassagen unterhielt die Bauernkapelle die fast 600 Gäste in der ausverkauften Halle. „Heute singt bei uns fast jeder auf der Bühne“, versprach Stefan Blender.</p> <p>Anlässlich des 60-jährigen Bestehens hatte sich die Bauernkapelle die Komposition von drei „Jubiläumsstücken“ gegönnt. Eines davon war der „Feiermarsch“. Einen besonderen Gruß schickte Stefan Blender an die Fans und Gäste, die der Bauernkapelle seit 60 Jahren die Treue halten. Einen fotografischen Streifzug durch die sechs Jahrzehnte zeigte die Bauernkapelle auf einer Leinwand neben der Bühne.</p> <h2>Vielfalt und harmonisches Zusammenspiel</h2> <p>Marten-Adrian Wagner vertrat den Hohenfelser Bürgermeister Florian Zindeler: „Die Bauernkapelle Mindersdorf füllt Hallen, so wie man auch heute wieder sieht, über alle Generationen hinweg. Das ist etwas sehr Schönes und wir hoffen, dass das auch in den nächsten Jahrzehnten der Fall sein wird.“</p> <p>Anton Arnold beschrieb das Erfolgsrezept. Er gehörte 38 Jahre zur Kapelle und war 24 Jahre Vorsitzender: „Die Vielfalt und das harmonische Zusammenspiel spricht die Leute an und geht sofort in die Musiker über.“ Frank Bruschinsky, Präsident des Blasmusikverbands Hegau-Bodensee 1893, sprach den Glückwunsch zum 60-jährigen Bestehen der Kapelle und deren „tollen böhmischen und mährischen Blasmusik“ aus. „Der Hegau-Bodensee-Blasmusikverband wünscht Spaß beim Musizieren und bedankt sich für das Engagement zum Wohle der Blasmusik.“ Blender bezeichnete die Kapelle als „lang zusammengewachsenen Haufen“.</p> <h2>Erstes Fanfest findet 1993 statt</h2> <p>Am Tenorhorn brillierte unter anderem Sebastian Blender bei seinem rasanten Solo „Türkischer Marsch“. 1993 habe die Bauernkapelle erstmals ein Fanfest in der Liggersdorfer Halle mit 750 Gästen veranstaltet, so Blender. Die Liggersdorfer Halle war jedoch zu klein für den Andrang der Gäste und so feiert die Bauernkapelle seit nunmehr 30 Jahren den Saisonabschluss in der Zehn-Dörfer-Halle. Blender unterstrich: „Uns gefällt es in Wald, wir fühlen uns wohl in Wald.“ Dennoch versprach er, dass der Saisonabschluss der Bauernkapelle als Teil der Gemeinde Hohenfels nach Fertigstellung der neuen Festhalle in Liggersdorf wieder dort stattfinden werde. Den zweiten Unterhaltungsblock eröffnete die Bauernkapelle mit dem „Drina-Marsch“ und schickte gleich einen der Lieblingsgesangstitel von Sängerin Aline Frommer „Ohne Liebe geht es nicht“ hinterher. In der zweiten Jubiläumskomposition „Freilich feierlich“ mit einem Text von Michael Steiert sangen Aline Frommer und Simon Lohr davon „die Zukunft und diesen Moment zu feiern.“ Im letzten Konzertblock stießen zur aktuellen Besetzung ehemalige Mitglieder der Bauernkapelle Mindersdorf hinzu und erweiterten die beliebte Blasmusikformation zur großen Besetzung und Bauernkapelle XXL.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik "Klassische Musik" Auftritt thema-kultur-musik thema-leer]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bauernkapelle Mindersdorf ist seit 60 Jahren auf Erfolgskurs]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:31:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirchenchor St. Bernhard ist aufgelöst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/kirchenchor-st-bernhard-ist-aufgeloest;art372578,12511104 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vielfältige Gründe führen zu dieser Entscheidung. Die Gemeinde Wald verliert einen rührigen Verein.  ]]></description>
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          Vielfältige Gründe führen zu dieser Entscheidung. Die Gemeinde Wald verliert einen rührigen Verein.<br>
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        Vielfältige Gründe führen zu dieser Entscheidung. Die Gemeinde Wald verliert einen rührigen Verein.



        <p>Der Kirchenchor St. Bernhard ist aufgelöst worden. Das gab die Vorsitzende Angelika Benkler nun in einem Gottesdienst offiziell bekannt. In der Vollversammlung des Kirchenchors St. Bernhard am 19. Oktober beschlossen die 19 Mitglieder bei nur einer Gegenstimme die Auflösung. Die Gründe sind vielfältig: Chorleiterin Ida Schulte, die seit 2002 den Kirchenchor St. Bernhard leitete, muss die Chorleitung und den Organistendienst aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.</p> <h2>Altersstruktur des Chores ist zudem sehr hoch</h2> <p>Der Chor zählte mittlerweile nur noch 19 Mitglieder. Kooperator Pfarrer Thomas Stricker dankte der Dirigentin Ida Schulte, der Vorstandsmannschaft um Frau Angelika Benkler und allen Sängerinnen und Sängern für ihr jahrelanges Engagement im Namen der Pfarrei St. Bernhard. Der Kirchenchor Wald war ein wichtiger Bestandteil des kirchlichen Lebens vor Ort, gerade bei der Feier der Gottesdienste, betonte der Pfarrer.</p> <h2>Unumgänglicher Schritt</h2> <p>Der Chor hatte die Kirchenmusik bereichert, das war bei vielen festlichen Gottesdiensten der Fall. Die Auflösung des Chors sei natürlich bedauerlich, aber aufgrund der Tatsache, dass es im Laufe der vergangenen Jahre immer weniger aktive Sängerinnen und Sänger wurden und auch kein Nachwuchs zu verzeichnen ist, ein (leider) unumgänglicher Schritt. Seiner Meinung nach sei dies ein Spiegelbild der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: Viele Vereine und Gruppierungen haben aufgrund des demografischen Wandels Nachwuchsprobleme, davon sind natürlich auch alle kirchlichen Gruppierungen betroffen. Auf viele ältere Aktive, die altershalber kürzertreten müssen, folgen immer weniger bis gar keine Jüngeren nach.</p> <h2>Dank an Chorleiterin für 24 Jahre</h2> <p>Die Chorvorsitzende Angelika Benkler dankte Ida Schulte für die fast 24 Jahre, die sie den Kirchenchor St. Bernhard geleitet hat. Angelika Benkler: „Sie hat unzählige Proben und viele Gottesdienste im kirchlichen Jahreskreis mit uns gestaltet und auch in der weltlichen Gemeinde waren wir immer wieder zu hören, zum Beispiel bei unseren beliebten Gemeinschaftskonzerten der Chöre.“ Stets habe Ida Schulte versucht, so die Vorsitzende, das Beste aus den Sängerinnen und Sängern herauszuholen, obwohl die Anzahl geschrumpft sei und die Stimmen über die Jahre mit den Sängern gealtert seien.</p> <h2>Schöner Proberaum und viele Noten sind vorhanden</h2> <p>Angelika Benkler dankte auch den Gottesdienstbesuchern für das Zuhören und den Applaus. Mit der Hoffnung, dass vielleicht doch jemand wieder einen Neuanfang wagen möchte, schloss die Vorsitzende. Schließlich gebe es einen schönen Proberaum und viele, viele Noten. Laut Recherchen besteht der Kirchenchor etwa seit dem Jahr 1850. Ab 1959 gibt es handgeschriebene Chorbücher. „Früher gab es in jeder Pfarrei Menschen, die gesungen haben“, unterstreicht die Vorsitzende. Angelika Benkler (65 Jahre) selbst ist seit 50 Jahren Mitglied des Kirchenchors, stieg im Alter von 15 Jahren dort ein und übernahm vor rund 25 Jahren dessen Vorsitz. Dass die Chorleiterin Ida Schulte den Kirchenchor St. Bernhard vor knapp 24 Jahren vom langjährigen Chorleiter Josef Bodenmüller übernahm, bezeichnet Angelika Benkler als „Glücksfall“.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Evangelische Kirche" "Katholische Kirche" "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-religion thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kirchenchor St. Bernhard ist aufgelöst]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 12:09:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Riesengroße Party bei der Walder Nacht in Tracht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/riesengrosse-party-bei-der-walder-nacht-in-tracht;art372578,12502087 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Dirndl und Lederhose feierten die Gäste bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ und DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.  ]]></description>
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          In Dirndl und Lederhose feierten die Gäste bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ und DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.<br>
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        In Dirndl und Lederhose feierten die Gäste bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ und DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.



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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 12:06:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder der Walder Partynacht in Tracht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bilder-der-walder-partynacht-in-tracht;art372578,12502085 ]]></link>      <description><![CDATA[  520 Gäste feierten ausgelassen bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ machte ihrem Namen alle Ehre und sorgte mit DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.  ]]></description>
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          520 Gäste feierten ausgelassen bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ machte ihrem Namen alle Ehre und sorgte mit DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.<br>
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        520 Gäste feierten ausgelassen bei der Walder Partynacht in Tracht des Musikvereins Wald. Die Partyband „Volles Brett“ machte ihrem Namen alle Ehre und sorgte mit DJoke für Riesenstimmung in der Walder Zehn-Dörfer-Halle.



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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:43:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So geht‘s im Walder Rathaus weiter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/so-gehts-im-walder-rathaus-weiter;art372578,12492098 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die stellvertretende Hauptamtsleiterin Ilona Steinmann verlässt die Verwaltung. Sie wird neue Bürgermeisterin von Buchheim. Was mit der Stelle passiert.  ]]></description>
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          Die stellvertretende Hauptamtsleiterin Ilona Steinmann verlässt die Verwaltung. Sie wird neue Bürgermeisterin von Buchheim. Was mit der Stelle passiert.<br>
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        Die stellvertretende Hauptamtsleiterin Ilona Steinmann verlässt die Verwaltung. Sie wird neue Bürgermeisterin von Buchheim. Was mit der Stelle passiert.



        <p>Mit dem klaren Wahlsieg von Ilona Steinmann bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Buchheim am vergangenen Sonntag ergeben sich für die Gemeinde Wald Veränderungen. Ilona Steinmann ist seit Oktober 2022 in der Gemeindeverwaltung tätig und übernahm dort als stellvertretende Hauptamtsleiterin vielfältige Aufgaben.</p> <p>Dazu gehörten insbesondere die Bauverwaltung, die Unterstützung in Personalfragen sowie die Bearbeitung von Bürgeranliegen. Walds Bürgermeister Joachim Grüner betont: „Wir haben sie als fachlich kompetente und zuverlässige Kollegin erlebt, die ihre Arbeit stets mit großem Einsatz für die Gemeinde Wald ausgeführt hat.“</p> <h2>Bürgermeister wünscht ihr alles Gute</h2> <p>Die stellvertretende Hauptamtsleiterin wird ihre Tätigkeit für die Gemeinde Wald voraussichtlich noch bis Dezember 2025 fortführen. Für ihre neue Aufgabe als Bürgermeisterin in Buchheim wünscht Joachim Grüner Ilona Steinmann alles Gute, viel Erfolg und Freude bei den kommenden Herausforderungen. Weiter erläutert er, dass der Weggang von Ilona Steinmann für die Verwaltung natürlich Veränderungen mit sich bringe. Die Stelle des stellvertretenden Hauptamtsleiter werde zeitnah neu ausgeschrieben.</p> <h2>Aufgaben werden verteilt</h2> <p>Bis zur Neubesetzung teilen sich Hauptamtsleiter Jochen Günter und der Bürgermeister ihre Aufgaben, sodass die Kontinuität in der Verwaltung bestehen bleibt. Ilona Steinmann gibt an, dass noch Abstimmungen notwendig seien, wann sie ihr Amt in Buchheim antritt. Die angehende Bürgermeisterin geht davon aus, dass spätestens bis zum 1. Januar 2026 eine Amtsübergabe stattfinden wird.</p> <h2>Urlaub genommen für den Wahlkampf</h2> <p>Für den Wahlkampf hatte sich die 55-jährige Stockacherin Urlaub genommen. „Es ist erst ein Tag nach der Wahl und ich bin ab heute wieder voll für Wald tätig“, sagte sie am Montag. Es sei wichtig, dass in Wald schnell ein Ersatz für ihre Position gefunden werde. „Bis dahin werden Grüner und Günter meine Aufgaben mit übernehmen“, so Ilona Steinmann gegenüber dem SÜDKRIER, die gerne an die berufliche Station in Wald zurückdenkt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl Karriereschritt thema-politik-lokal thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[So geht‘s im Walder Rathaus weiter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 15:45:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Buchheim wählt neues Gemeindeoberhaupt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/buchheim-waehlt-neues-gemeindeoberhaupt;art372566,12479464 ]]></link>      <description><![CDATA[  Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies  ]]></description>
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          Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies<br>
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        Warum die Stelleninhaberin auf dem Stimmzettel steht, obwohl sie keine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin anstrebt. Zwei weitere Bewerber arbeiten in Wald und Krauchenwies



        <p>Die rund 550 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Buchheim im Landkreis Tuttlingen sind aufgerufen, am Sonntag, 28. September, ihren Bürgermeister oder ihre Bürgermeisterin zu wählen. Ein Mann und zwei Frauen haben sich um die Chefstelle im Rathaus beworben, darunter die Amstinhaberin Claudette Kölzow. Die parteilose Kölzow hatte 2017 mit einem Ergebnis von 74,1 Prozent die Wahl für sich entschieden. Davor hatte sie als Verwaltungsfachangestellte in der Gemeindeverwaltung Buchheim gearbeitet. Auch damals gab es drei Bewerber. 2017 ist die Bürgermeisterstelle in Buchheim hauptamtlich besetzt, Hans-Peter Fritz war der letzte ehrenamtliche Bürgermeister.</p> <h2>Zunächst blieben Bewerbungen aus</h2> <p>Vom Gemeindewahlausschuss wurden alle drei eingegangenen Bewerbungen zugelassen. Die Bekanntgabe der Kandidaten erfolgte im Amtsblatt vom 4. September. Claudette Kölzow war demnach die erste, die ihre Bewerbungsunterlagen abgegeben hat. Das war insofern eine Überraschung, weil sie tatsächlich keine zweite Amtszeit anstrebt. „Nach 17 Jahren als Verwaltungsangestellte und Bürgermeisterin der Gemeinde Buchheim habe ich mir das mit dem Aufhören gut überlegt. Als ich am 23. August in den Urlaub gegangen bin, hatte sich nach einem Monat jedoch noch niemand auf die Stelle beworben. Ich wollte nicht, dass die Gemeinde mit einem leeren Stimmzettel da steht“, sagt sie im Gespräch mit dem SÜDKURIER. „Die dritte Person hat ihre Unterlagen erst ganz knapp vor Ablauf der Frist eingereicht, da war es zu spät, meine Bewerbung zurückzuziehen.“</p> <p>Das werde sie am Abend der öffentlichen Kandidatenvorstellung auch offen kommunizieren. Wird sie bei der Gelegenheit eine Empfehlung aussprechen? „Ich werde mich nicht auf eine Person festlegen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, Verwaltungserfahrung mitzubringen. Denn bei uns ist der Bürgermeister auch zu 100 Prozent eine Verwaltungskraft.“ Kölzow ist Jahrgang 1971 und wohnt in Leibertingen.</p> <h2>Maurermeister und Verwaltungswirtin</h2> <p>Auf ihre Bewerbung folgte die Bewerbung von Michael Josef Bohner, Jahrgang 1972. Er ist Zimmermann und Maurermeister und wohnt in Krauchenwies. Und schließlich reichte kurz vor knapp noch Ilona Maria Steinmann ihre Unterlagen ein. „Das war am letztmöglichen Tag, am 1. September“, bestätigt Wendelin Fehrenbacher, stellvertretender Leiter des Gemeindewahlausschusses. Die Diplom-Verwaltungswirtin ist Jahrgang 1970 und wohnt in Stockach. Sie ist derzeit als stellvertretende Hauptamtsleiterin der Gemeinde Wald tätig. Im Oktober 2024 kandidierte Steinmann für das Bürgermeisteramt in Sigmaringendorf. Sie unterlag bei dieser Wahl dem amtierenden Bürgermeister Dominik Mattes.</p> <h2>Kandidatenvorstellung</h2> <p>Am Donnerstag, 18. September, werden sich die Kandidaten im Bürgerhaus in Buchheim der Öffentlichkeit vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Buchheim wählt neues Gemeindeoberhaupt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 14:27:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dorffest in Wald bietet viel Gaudi und Musik  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/dorffest-in-wald-bietet-viel-gaudi-und-musik;art372578,12452875 ]]></link>      <description><![CDATA[  Regenwetter trübt Festlaune nur vorübergehend und die neue Bühne der Walder Vereine bewährt sich. Was alles geboten wurde.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Regenwetter trübt Festlaune nur vorübergehend und die neue Bühne der Walder Vereine bewährt sich. Was alles geboten wurde.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/dorffest-in-wald-bietet-viel-gaudi-und-musik;art372578,12452875]]></guid>
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        Regenwetter trübt Festlaune nur vorübergehend und die neue Bühne der Walder Vereine bewährt sich. Was alles geboten wurde.



        <p>Die Besucher des 34. Walder Dorffestes haben dem wechselhaften Wetter am Wochenende getrotzt. Tagelang hatten die Vereinsgemeinschaft Wald, die teilnehmenden Vereine und die Gemeinde Wald mit viel Herzblut das Festgelände und Bewirtungszelte im Herzen von Wald aufgebaut. Auch die neue Volksbank-Bühne konnte heuer vollumfänglich genutzt werden. Bisher hatte die Vereinsgemeinschaft eine Bühne ausgeliehen, nun konnte dank Spenden und neuer Bühnenüberdachung die Bühne zum Einsatz kommen, die einst in einer 72-Stunden-Aktion gebaut worden war.</p> <p>Auf ihr legte DJKaufe zur Sommernachts-Party am Samstag auf, sie bot auch eine Tanzfläche für die Tanzdarbietung der TSV-Tanzgruppe. Die Musikkapelle Sentenhart spielte darauf zum Frühschoppen auf und der Musikverein Wald gestaltete dort den musikalischen Festausklang.</p> <h2>Fassanstich durch Bürgermeister Grüner</h2> <p>Der Himmel schloss seine Schleusen gerade rechtzeitig zum Festbeginn. Mit dem traditionellen Fassanstich eröffneten die Vereinsgemeinschaft und Schirmherr Bürgermeister Joachim Grüner das 34. Walder Dorffest. Davor errang die Mannschaft des Narrenvereins Rällekopf Hippetsweiler beim sportlichen Wettkampf des TSV Wald den Siegerpokal. Auch aufgrund des vielfältigen und bewährten Speisen- und Getränkeangebotes der beteiligten Vereine schätzen die Besucher aus Nah und Fern das Walder Dorffest jedes Jahr aufs Neue.</p> <h2>Fackelumzug für Kinder um den Klosterweiher</h2> <p>Nach Einbruch der Dunkelheit freuten sich vor allem die jungen Festbesucher über den beliebten Kinder-Fackelumzug um den Klosterweiher. Die Freiwillige Feuerwehr Wald und die Malteser Wald begleiteten den Fackelumzug bewährt souverän. Als die Fackeln wieder erloschen, zündeten die „Dancing Stars“ des Turn-und Sportvereins Wald ein Tanzfeuerwerk. Mit dem „Freestyle“, „Macarena“ und „Cotton Eye Joe“ lockte DJkaufe Tanzfreudige aller Altersgruppen vor die Volksbank-Bühne. Auch der Sonntag begann regnerisch. Doch das Wetter besserte sich stetig und zum beliebten Gauditurnier schien letztlich sogar die Sonne.</p> <h2>Musikalische Unterhaltung und Kinderprogramm</h2> <p>Die Musikkapelle Sentenhart unterhielt über die Mittagszeit mit schwungvoller böhmisch-mährischer Blasmusik. Kinderanimateur Mike Magic brachte die Festgäste mit Zaubertricks und Schabernack zum Staunen und Lachen.</p> <p>Die zwei Hüpfburgen fanden ebenso regen Anklang, wie der Infostand der Jugendfeuerwehr mit einer Spielstation, bei der mit dem Schlauch Tennisbälle von Pylonen gespritzt werden konnten. Mit Informationsständen präsentierte die Zukunftswerkstatt der Gemeinde Wald ihre vielfältigen Aktivitäten. Auch am Geschicklichkeitsspiel des Narrenvereins Rällekopf Hippetsweiler und dem Nagelbalken des NV Wäsenstecher Ruhestetten versuchten viele Festgäste ihr Können.</p> <h2>Sechs Teams stellen sich dem Wettkampf</h2> <p>Viele Jahre lang hatte sich die Katholische Landjugendbewegung Sentenhart den Siegerpokal des Gauditurniers geholt. Heuer richtete sie das Turnier selbst aus. „Nun haben die Hohenzollern auch die mal Chance, dass der Pokal in Wald oder Walbertsweiler bleibt“, neckte Moderator Marco Will.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sieg für Waldgoischter</span><span>Das Gauditurnier des 34. Walder Dorffestes richtete die Sentenharter Landjugend aus. Sechs Mannschaften stellten sich den unterhaltsamen Spielen. Der Turn- und Sportverein 1924 Wald, die Narrenvereine Rällekopf Hippetsweiler, Brückeler Walbertsweiler und WaldGoischter Wald, die Freiwillige Feuerwehr und der Musikverein Wald. Den Turniersieg holte sich der Narrenverein Waldgoischter Wald.</span></label></div> <p>Sechs Mannschaften stellten sich den Spielen. Der Turn- und Sportverein 1924 Wald, die Narrenvereine Rällekopf Hippetsweiler, Brückeler Walbertsweiler und Waldgoischter Wald, die Freiwillige Feuerwehr und der MV Wald. In der ersten Disziplin musste ein Bobbycar-Fahrer mit verbundenen Augen durch Zurufe der Mannschaftskollegen einen Parcours bewältigen. Beim Bierkrug-Schieben auf dem Biertisch war die richtige Schubdosierung gefragt, um den Krug vor dem Absturz von der Tischkante zu bewahren. Danach mussten die Mannschaften Sackhüpfen. Anschließend galt es, als Duo mit zusammengebundenen Beinen einen Parcours zu laufen. Über eine rutschige Wasser-Spülmittel-Folie mussten die Teilnehmer in durchlöcherten Joghurt-Eimerchen möglichst viel Wasser ins Ziel bringen. Den Festausklang gestalteten die Tanzmäuse des TSV Wald und der MV Wald.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Fest Verein Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dorffest in Wald bietet viel Gaudi und Musik]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 18:42:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[34. Walder Dorffest Sonntag – Wir haben die Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/34-walder-dorffest-sonntag-wir-haben-die-bilder;art372578,12451377 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Sonntag setzte sich das 34. Walder Dorffest mit vielen Aktivitäten und großem kulinarischen Angebot fort. Die schönsten Bilder finden Sie hier.  ]]></description>
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          Am Sonntag setzte sich das 34. Walder Dorffest mit vielen Aktivitäten und großem kulinarischen Angebot fort. Die schönsten Bilder finden Sie hier.<br>
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        Am Sonntag setzte sich das 34. Walder Dorffest mit vielen Aktivitäten und großem kulinarischen Angebot fort. Die schönsten Bilder finden Sie hier.



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      <dc:relation><![CDATA[Reisetip Landschaft Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[34. Walder Dorffest Sonntag – Wir haben die Bilder]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 09:25:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Besucher feiern trotz Regen auf 34. Walder Dorffest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/besucher-feiern-trotz-regen-auf-34-walder-dorffest;art372578,12450807 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dem regnerischen und kühlen Wetter trotzten die Besucher beim 34. Walder Dorffest. Der Dorffestsamstag startete mit einem Wettkampf, Fassanstich, Tanzvorführungen, einer Sommernachts-Party und Fackelumzug.  ]]></description>
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          Dem regnerischen und kühlen Wetter trotzten die Besucher beim 34. Walder Dorffest. Der Dorffestsamstag startete mit einem Wettkampf, Fassanstich, Tanzvorführungen, einer Sommernachts-Party und Fackelumzug.<br>
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        Dem regnerischen und kühlen Wetter trotzten die Besucher beim 34. Walder Dorffest. Der Dorffestsamstag startete mit einem Wettkampf, Fassanstich, Tanzvorführungen, einer Sommernachts-Party und Fackelumzug.



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      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Besucher feiern trotz Regen auf 34. Walder Dorffest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 11:39:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schriftstellerin bei der 10a der Heimschule Kloster Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/schriftstellerin-bei-der-10a-der-heimschule-kloster-wald;art372578,12446430 ]]></link>      <description><![CDATA[  Autorin Christa Ludwig spricht mit Schülerinnen über den Nationalsozialismus und setzt dabei auf die Kraft der Literatur  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Autorin Christa Ludwig spricht mit Schülerinnen über den Nationalsozialismus und setzt dabei auf die Kraft der Literatur<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Autorin Christa Ludwig spricht mit Schülerinnen über den Nationalsozialismus und setzt dabei auf die Kraft der Literatur



        <p>Schriftstellerin Christa Ludwig war zu Gast in der Heimschule Kloster Wald und hat dort eine besondere Unterrichtsstunde gestaltet. Die bekannte Literatin sprach laut Mitteilung der Schule mit den Schülerinnen der Klasse 10a über jüdische Lyrikerinnen und Lyriker im Nationalsozialismus.</p> <h2>Vortrag erstmals in einer Schulklasse vorgestellt</h2> <p>Ursprünglich hatte Christa Ludwig ihren bewegenden Vortrag für ein erwachsenes Publikum konzipiert. Nun stellte sie ihn erstmalig einer Schulkasse vor. Die Thematik ist für die Autorin ein Herzensanliegen: Sie möchte dazu beitragen, dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Klasse war auf den Besuch von Christa Ludwig sehr gut vorbereitet, hatte sie doch unmittelbar zuvor das Drama „Nathan der Weise“ im Unterricht behandelt und sich mit dem Thema der Toleranz gegenüber anderen Religionen beschäftigt. Zudem hatte sie eine Studienfahrt zur KZ-Gedenkstätte in Struthof unternommen. Beides ist an der Heimschule Kloster Wald ein fester Bestandteil des Schulcurriculums, um jungen Menschen ein umfassendes Geschichtsbewusstsein zu vermitteln.</p> <h2>Autorin beschwört die Kraft der Literatur</h2> <p>Doch wie kann das gerade in heutigen Zeiten gelingen, wenn kaum noch Zeitzeugen von den Gräueltaten der Nazis berichten können? Hier setzt Christa Ludwig auf die Kraft der Literatur. Sie sieht in den Werken der Dichterinnen und Dichter einen wertvollen Ersatz für die nun fehlenden Zeitzeugen. Dass die vorgestellten Gedichte von Else Laser-Schüler, Nelly Sachs und Paul Celan ein eindrückliches Zeugnis von den unvorstellbaren Unmenschlichkeiten im Nationalsozialismus geben können, wurde durch die hohe Aufmerksamkeit im Klassenzimmer deutlich. Christa Ludwig machte klar, dass es nicht darum gehe, sich schuldig für etwas zu fühlen, das nicht einmal mehr die eigenen Großeltern erlebt haben, sondern um die Erhaltung einer aktiven Erinnerungskultur, damit es nicht zu einer Wiederholung der Geschichte kommen kann. Diesem positiven Ziel stimmten die Schülerinnen laut Mitteilung ohne Zögern zu und bedankten sich bei der Schriftstellerin für diese besondere Deutschstunde.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Literatur Gedenkstätten Vergangenheitsbewältigung thema-wissen-geschichte thema-kultur-literatur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schriftstellerin bei der 10a der Heimschule Kloster Wald]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:32:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sommerfest Wald: Zwei Tage Musik aus der und für die Region  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/sommerfest-wald-zwei-tage-musik-aus-der-und-fuer-die-region;art372578,12443182 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wald Traditionell steht Wald am dritten Juli-Wochenende ganz im Zeichen der Blasmusik, denn der Musikverein Wald 1866 feiert hier sein traditionelles Sommerfest. Seit einigen Jahren habe sich die örtliche Gestaltung des Sommerfestes etwas verändert, teilt Schriftführerin Elisa Schilling mit.  ]]></description>
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          Wald Traditionell steht Wald am dritten Juli-Wochenende ganz im Zeichen der Blasmusik, denn der Musikverein Wald 1866 feiert hier sein traditionelles Sommerfest. Seit einigen Jahren habe sich die örtliche Gestaltung des Sommerfestes etwas verändert, teilt Schriftführerin Elisa Schilling mit.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/sommerfest-wald-zwei-tage-musik-aus-der-und-fuer-die-region;art372578,12443182]]></guid>
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        Wald Traditionell steht Wald am dritten Juli-Wochenende ganz im Zeichen der Blasmusik, denn der Musikverein Wald 1866 feiert hier sein traditionelles Sommerfest. Seit einigen Jahren habe sich die örtliche Gestaltung des Sommerfestes etwas verändert, teilt Schriftführerin Elisa Schilling mit.



        <div class="koll"><p><strong>Wald</strong> Traditionell steht Wald am dritten Juli-Wochenende ganz im Zeichen der Blasmusik, denn der Musikverein Wald 1866 feiert hier sein traditionelles Sommerfest. Seit einigen Jahren habe sich die örtliche Gestaltung des Sommerfestes etwas verändert, teilt Schriftführerin Elisa Schilling mit. Nach Corona nahm der Musikverein Abstand vom großen Festzelt und gestaltet den Walder Festplatz nun als Musik-Piazza. Eingerahmt von einem kleinen Zelt mit Küche und einigen Sitzgelegenheiten, der Weizen-Bar des Vereins, der Walder Tanz-Linde und der Festbühne für die Musik-Acts liegt der Bereich für die Gäste. Der große Lastenfallschirm und zahlreiche großen Sonnenschirme bieten auch bei strahlendem Sommerwetter ausreichend Schatten.</p><h2_interline>Viel Musik beim Sommerfest</h2_interline><p>Die Musik beim Sommerfest kommt aus der Region für die Region. Am Sonntag, 20. Juli, startet ab 11 Uhr das Frühschoppenkonzert des Musikvereins Schwenningen – hier durfte der Walder Verein im vergangenen Jahr beim Strohpark in Schwenningen spielen. Am Nachmittag spielt aus dem badischen Teilort der Gemeinde Krauchenwies der Musikverein Göggingen. Beim Gögginger Bierfest sorgten die Walder Musiker am 1. Mai für Feststimmung. Für beste Stimmung zum Ausklang des Tages zeichnen sich dann die BodenseeKrainer verantwortlich. Die Musiker aus dem Allgäu und dem Bodensee spielen ausschließlich live und sorgen mit original Arrangements von Slavko Avsenik, dem slowenischen Erfinder dieser Musik und Titel der Alpenoberkrainer, Polkas, Walzer und Boarische. Den Gesang bringt Sängerin Gaby zusammen mit Ihrem Partner Norbert am Akkordeon und dem Gitarristen Jo zum Vortrag.</p><h2_interline>Laizer Musikanten</h2_interline><p>Den Abschluss des traditionellen Walder Sommerfestes bespielen dann die Laizer Musikanten, die auch eine besondere Verbindung nach Wald haben, spielt hier doch auch Karl-Josef Hübschle mit. „An beiden Tagen ist also bestens für das musikalische, aber auch für das leibliche Wohl gesorgt“, verspricht Johannes Restle.</p><h2_interline>Wichtige Jugendarbeit</h2_interline><p>Jugendarbeit ist dem Musikverein Wald sehr wichtig. Nicht ohne Grund wurde vor 44 Jahren die Jugendkapelle Wald gegründet. Vor einigen Jahren fusionierten die Jugendkapelle der Gemeinde Sauldorf und der Gemeinde Wald, und daraus entstand ein großer und sehr hörenswerter Klangkörper. Er wird von Kathrin Steiner geleitet. Von ihm können sich die Festgäste am Montag, 21. Juli ab 16.30 Uhr beim Feierabendhock selbst überzeugen. „Vor allem Kinder und Jugendliche, die Interesse haben, ein Instrument zu erlernen, sind eingeladen vorbeizukommen und die Eltern und Großeltern mitzubringen“, unterstreichen Vorsitzender Johannes Restle und Jugendleiter Ulrich Heim. Gemeinsam mit der Musikschule „Hast Du Töne“ bietet der Musikverein Wald ein umfangreiches Ausbildungskonzept an, von der musikalischen Früherziehung „Tönchen“, der Blockflötenausbildung „HaddeDuddel“, der Instrumentalausbildung „O-Ton“ bis hin zum Wiedereinstiegsunterricht „Reloaded“. Nach der Ausbildung am Instrument ist geht es ins Vororchester, der Jugendkapelle und dann in die Musikkapelle.</p><p>Interessierte dürfen sich gerne beim Dirigenten des Musikvereins Wald Jürgen Schatz (dirigent@musikverein-wald.de) oder beim Jugendleiter Ulrich Heim (jugendleiter@musikverein-wald.de) melden. „Und solltest Du wieder einsteigen wollen, Dich musikalisch fit fühlen und Interesse haben, direkt im Musikverein mitzuspielen, dann melde Dich ebenfalls und wir laden Dich in eine der nächsten Proben ein“, verspricht die Vorstandsriege.</p><h2_interline>Bezirksmusikfest 2026</h2_interline><p>Das Sommerfest in diesem Jahr ist zugleich auch nochmals ein Testlauf für 2026. Denn dann feiert der Musikverein Wald sein 160-jähriges Bestehen. Und das Ganze mit einem viertägigen großen Bezirksmusikfest, natürlich wieder am dritten Juli-Wochenende vom 17. bis 20. Juli 2026. Auch hier wartet tolle Musik, denn die „Troglauer“ sowie Walter Grechenig & seine Fegerländer, die Europameister der böhmisch-mährischen Blasmusik, treten auf. Der Festsonntag 2026 steht ganz im Zeichen der regionalen Blasmusik mit dem großen Bezirksmusikfest – vom Zeltgottesdienst über einen zünftigen Frühschoppen, Alphornbläsern, einen Festumzug mit anschließendem Gesamtchor, Fahneneinmarsch und zünftiger Musik von „Hoim@sound“. Den Abschluss des Festes bildet ein Stelldichein verschiedener Jugendkapellen – ganz im Zeichen der Jugendarbeit – zum Feierabendhock und anschließend ein Konzert der Bauernkapelle Mindersdorf. „Merken Sie sich deshalb den Termin für 2026 vor – und kommen Sie in diesem Jahr bereits zum traditionellen Sommerfest des Musikvereins Wald am 20. und 21. Juli nach Wald“, lädt der Musikverein ein.</p><h2>Sommerfest <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Musikverein Wald</h2><p>Der Musikverein Wald richtet am 20. und 21. Juli sein traditionelles Sommerfest auf der Festwiese in Wald aus. Start ist am Sonntag, 20. Juli ab 11 Uhr mit einem Frühschoppen und einem abwechslungsreichen musikalischen Programm. Am Montag, 21. Juli, präsentiert sich die Jugendkapelle Sauldorf-Wald beim Feierabendhock ab 16.30 Uhr. Anschließend übernimmt „Hoim@sound“.</p></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sommerfest Wald: Zwei Tage Musik aus der und für die Region]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 16:12:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Mut und klarem Blick in die Zukunft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/mit-mut-und-klarem-blick-in-die-zukunft;art372578,12438567 ]]></link>      <description><![CDATA[  42 junge Frauen der Heimschule Kloster Wald legen mit Erfolg ihr Abitur ab  ]]></description>
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        <![CDATA[
          42 junge Frauen der Heimschule Kloster Wald legen mit Erfolg ihr Abitur ab<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/mit-mut-und-klarem-blick-in-die-zukunft;art372578,12438567]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        42 junge Frauen der Heimschule Kloster Wald legen mit Erfolg ihr Abitur ab



        <p>42 Abiturientinnen der Heimschule Kloster Wald haben mit ihren Familien und der Schulgemeinschaft ihren Abschluss gefeiert. Ob sie zunächst eine Pause einlegen, ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, mit dem Studium oder einer Ausbildung beginnen oder die in der Schule begonnene handwerkliche Ausbildung abschließen: die Zeit an dem Mädchengymnasium mit Internat hat die jungen Frauen geprägt.</p> <h2>Der Weg, das Ziel oder die Weggefährten</h2> <p>Gemäß dem Abimotto „Raus aus dem Walder Westen“ zeigte Schulleiterin Heidi Linster Parallelen zwischen den Absolventinnen und den Siedlern auf. Auch die Siedler hätten Mut, Ausdauer und Vertrauen in sich selbst und ihre Mitmenschen gebraucht. Mutige seien vorausgegangen, andere waren Suchende, Tapfere, Träumerinnen, Fürsorgliche, Planerinnen – und vielleicht seien auch Outlaws dabei gewesen, denen der Weg zurück verwehrt blieb. Obwohl die Siedler nicht gewusst hätten, was sie auf ihrem Weg in den Westen erwarte, seien sie dennoch aufgebrochen.</p> <p>Die Schulleiterin griff eine Passage aus dem Buch „Großer Panda und Kleiner Drache“ auf: „Was ist wichtiger, fragte der Große Panda, der Weg oder das Ziel? Die Weggefährten, sagte der Kleine Drache.“ Die Abiturientinnen dürften dankbar für ihre bisherigen Weggefährten sein. „Das gemeinsam Erlebte ist das, was zusammenschweißt“, so Linster. Die Lehrer und Erzieher hätten die Schülerinnen gefördert und herausgefordert, die Eltern und Familien hätten sie gestützt, getragen und begleitet. Das Abitur sei ein wichtiger Meilenstein, ein Übergang und Beginn von etwas Neuem. Es sei mehr als ein Zeugnis, damit seien auch Werte, Erinnerungen und Beziehungen verbunden. Die Schulleiterin wünschte den Frauen für ihren zukünftigen Weg gute Weggefährten.</p> <h2>Gemeinschaft gelebt</h2> <p>Als Elternvertreter ging Freiherr Max von Gagern auf diesen „unglaublichen Moment“ im Leben der Abiturientinnen ein. Beim Abitur seien nicht die Noten das Wichtigste, sondern die Bildung von Charakter und Persönlichkeit: „Ihr habt im Internat und der Schule eine tolle Gemeinschaft leben dürfen“. Ralph Harder unterstrich: “Diese Schule hat euch geprägt mit Herz, Hand und Verstand.“ Er griff das Bild von einem vollgepackten Lastenesel aus. Die Abiturientinnen würden nun als kluge Lastenträger mit wertvollem Gepäck entlassen. Sie hätten gelernt zu tragen, durchzuhalten und nicht aufzugeben. Harder wünschte ihnen, dass sie ihren weiteren Weg nun mit „Mut, Maß und klarem Blick“ gehen.</p> <p>Traditionell gestalteten die Abiturientinnen das Rahmenprogramm ihrer Feier selbst. Emma Gutemann sagte im Namen der Abiturientinnen, sie seien eine Einheit geworden – durch große Ereignisse, kleine Momente im Schulalltag und Augenblicke mit Nervenkitzel. Sie seien an den Herausforderungen gewachsen und hätten gelernt, wie man Hürden überwinden kann. „Sattelt euer Pferd, schwingt euer Lasso und fangt eure Träume ein!“, schloss sie. Océane Paul dankte den Lehrkräften, Eltern und Mitschülerinnen und berichtete, wie sie an die Heimschule gewechselt war. Dann überreichte Oberstudienrätin Heidi Linster den Abiturientinnen ihre Zeugnisse und Preise. Der Notendurchschnitt liegt bei 2,2. Als Beste schloss Lea Speh mit der Note 1,3 ab. Oberstufenberater Jürgen Huber überreichte jeder Abiturientin eine Rose.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Auszeichnungen</h2> <strong>Sofia Thoma:</strong> Sportpreis</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Erziehung Schüler Schule thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Mut und klarem Blick in die Zukunft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 10:11:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Walder Grundschüler erkunden den Riedlebach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/grundschueler-erkunden-den-riedlebach;art372578,12434186 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dritt- und Viertklässler untersuchen Gewässer. Die Zukunftswerkstatt greift das Thema Umweltschutz auf. Was die Kinder bei ihrer Expedition entdecken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Dritt- und Viertklässler untersuchen Gewässer. Die Zukunftswerkstatt greift das Thema Umweltschutz auf. Was die Kinder bei ihrer Expedition entdecken.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/grundschueler-erkunden-den-riedlebach;art372578,12434186]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Dritt- und Viertklässler untersuchen Gewässer. Die Zukunftswerkstatt greift das Thema Umweltschutz auf. Was die Kinder bei ihrer Expedition entdecken.



        <p>Statt Unterricht im Klassenzimmer raus ins Freie: Mit Gummistiefeln, Badeclogs, Eimerchen und Sieben ausgestattet, stapften vergangene Woche Grundschüler durch den Riedlebach. Als kleine Umweltdetektive spürten sie Martin Hensler von der Zukunftswerkstatt Gemeinde Wald die unterschiedlichen Lebewesen im Bach auf und bestimmten diese. Hensler erläuterte: „Uns als Zukunftswerkstatt ist die Umweltbildung wichtig. Denn Kinder sind unsere Zukunft und wir wollen hier schon für Umweltthemen sensibilisieren. Deshalb gehen wir an die Grundschule, um eben zum Thema Energie/Energiesparen sowie zum Thema Wasser/Wasserökologie was anzubieten.“ Die Klassenlehrerin Sandra Bialk und Referendar Jan Schuttkowski begleiteten die Gruppe.</p> <h2>Wasser fließt in Klosterweiher</h2> <p>Manche Tierarten, die im Wasser leben, können Hinweise auf gute Wasserqualität geben, während das Vorkommen anderer Arten auf geringere Qualität hindeuten kann. Der Riedlebach, der zwischen dem Kindergarten und der Zehn-Dörfer-Halle fließt, kommt aus dem sogenannten Riedle. Das Wasser fließt in den Klosterweiher, setzt den Weg über den Burraubach, Kehlbach, Andelsbach, Ablach, in der Donau bis zum Schwarzen Meer fort, schilderte Martin Hensler den Dritt- und Viertklässlern. Hensler wies in diesem Zuge auch auf die Wasserscheide bei Riedetsweiler hin. Das Wasser, das auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserscheide niedergeht und fließt, fließt in die Nordsee.</p> <h2>Mit der Lupe groß betrachten</h2> <p>Neugierig verfolgten die Mädchen und Jungs des Kindergartens Abenteuerland als Zaungäste das Geschehen. „Das trägt zur Vorfreude auf den späteren Schulbesuch bei, wenn sie sehen, dass dort so coole Sachen gemacht werden“, sagte Erzieherin Ulrike Burth. „Die Kinder sind begeistert dabei“, freute sich auch Schulleiter Walter Beyer über die Umweltaktion. „Die Kinder waren superfleißig und haben viele Tiere gefunden“, lobte wiederum Hensler. Er sortierte die gefundenen Wassertiere nach Gattung in Becherlupen, in denen die kleinen Tiere anhand der aufgesetzten Lupe groß betrachtet werden konnten. Wichtig war, die Tiere nicht unter Stress zu setzen.</p> <h2>Große Freude</h2> <p>Groß war die Freude, als die Grundschüler sogar drei Frösche, darunter einen Grasfrosch, entdeckten. Die gefüllten Becherlupen ließ Hensler durch die Schülerreihen gehen. Anhand eines Schaubildes bestimmten er und die Grundschüler gemeinsam die Wassertiere. Bachflohkrebse fischten die Dritt- und Viertklässler massenhaft aus dem Riedlebach. Sie reagieren als sogenannte Zeigertiere äußerst empfindlich auf Gewässerverschmutzungen und sind ein Indikator für eine mittlere Wasserqualität. Der gefundene Wasserskorpion bevorzugt langsam fließende Gewässer und ufernahe Flachwasserzonen. „Aber keine Angst, er kann nicht stechen und ist nicht giftig“, beruhigte Hensler die Kinder.</p> <h2>Unterschiedliche Größen</h2> <p>Köcherfliegen sind Insekten. Sie legen ihre Eier im Wasser ab und kleben sie an Steine und Pflanzen an. Köcherfliegenlarven sind nur in sauberen oder leicht verschmutzten Gewässern überlebensfähig. Im Riedlebach fanden die Schüler Köcherfliegenlarven in unterschiedlichen Größen und Entwicklungsstadien und auch Rollegel. Martin Hensler und die Grundschüler stellten anhand dieser Bioindikatoren fest: „Das Wasser im Riedlebach ist nicht supertoll, aber auch kein Indiz für schlechte Wasserqualität.“</p> <h2>Keine Kunststoffe und Schmutz</h2> <p>Dass die Grundschüler selbst etwas zur Qualität des Wassers beitragen können, indem sie keine Kunststoffe und Schmutz hineinbringen, darauf achten, das Wasser sauber zu halten, oder auch Plastikteile aus dem Wasser herausfischen, wenn sie diese sehen, fügte Hensler ebenfalls an. „Eine Zigarettenkippe verseucht tausend Liter Wasser“, informierte er.</p> <h2>Thema Kläranlage</h2> <p>Das Thema Kläranlage hatten die Schüler bereits zuvor im Unterricht behandelt. Im Sachunterricht mit den Drittklässlern sprach kürzlich Manuela Friedrich von der Zukunftswerkstatt Gemeinde Wald über die Themen, wo der Strom herkommt und wie man Strom sparen kann. Manuela Friedrich ging auch auf die unterschiedlichen Energieformen ein. Mit verschiedenen Messgeräten testeten sie, wie viel Strom Geräte verbrauchen. Viele der Geräte, die zwar nicht eingeschaltet, aber eingesteckt sind, verbrauchen im sogenannten Standby-Modus trotzdem Strom.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Aktionen für Klimaschutz</h2> Die Zukunftswerkstatt Gemeinde Wald ist ein ehrenamtliches Projekt, das Zukunftsthemen und vor allem den Klimaschutz aufgreift. Das Projekt Zukunftswerkstatt verfolgt auch das Ziel, die Bevölkerung und die Kinder für den Klimaschutz zu sensibilisieren und zu gewinnen. Mit vielfältigen Aktionen wie die jährliche Müllsammelaktion, Mostaktion, dem Anlegen von Blühstreifen, Vorträgen, Photovoltaikstammtisch trägt sie zur nachhaltigen Zukunft in der Gemeinde bei. Die Zukunftswerkstatt bringt Menschen zusammen und bietet Raum für neue Ideen.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Walder Grundschüler erkunden den Riedlebach]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 11:11:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Willibald setzt Erfolgsgeschichte fort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/willibald-setzt-erfolgsgeschichte-fort;art372578,12432425 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unternehmen aus Sentenhart feiert 60 Jahre. Stetige Entwicklung der Maschinen. Was den Firmengründer antreibt.  ]]></description>
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          Unternehmen aus Sentenhart feiert 60 Jahre. Stetige Entwicklung der Maschinen. Was den Firmengründer antreibt.<br>
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        Unternehmen aus Sentenhart feiert 60 Jahre. Stetige Entwicklung der Maschinen. Was den Firmengründer antreibt.



        <p>„Entwickle nichts, was es schon auf dem Markt gibt“, lautet die Devise von Josef Willibald. Bereits vor 60 Jahren hatte der heute 90-Jährige als Pionier und Erfinder das Ohr am Bedarf des Kunden und schuf damit die Basis für die Erfolg des familiengeführten Unternehmens. Ein Hopfenbauer hatte Josef Willibald geschildert, wie schwer das Hopfenschneiden von Hand sei. So entwickelte dieser 1965 als erstes eigenes Produkt in der Garage seines Onkels in Altheim am Bodensee einen Hopfenschneider und startete mit ihm eine Serienproduktion.</p> <h2>1968 kommt dieses Produkt</h2> <p>Der Firmenslogan „Innovation aus Leidenschaft“ spiegelt seither die Entwicklung des Unternehmens wider. Josef Willibald war von der Motivation angetrieben, von der Produktion eines saisonalen Produktes, das nur wenige Wochen im Jahr gefragt ist, mit dem Schlegelmulcher eine Maschine für den ganzjährigen Einsatz zu entwickeln. Nur drei Jahre später, 1968, folgte das erste Schlegelmulchgerät, für das bis heute im Unternehmen Ersatzteile und wichtige Komponenten erhältlich sind. Viele weitere Innovationen kamen zwischen 1980 und 2000 hinzu.</p> <h2>Angelehnt an einen Hai</h2> <p>1984 entwickelte Josef Willibald den ersten Willibald-Schredder, die Mobile Zerkleinerungsanlage (MZA) 1500. Heute heißen die Hochleistungs-Schredder „Shark“ oder „Mini-Shark“, angelehnt an die scharfen und zahlreichen Zähne eines hungrigen Hais. Aktuell wird bereits die fünfte Shark-Generation produziert. Das Unternehmensziel galt der Kompostaufbereitung und der Entwicklung von Schreddern, Umsetzern und Sieben. Mit dem Wechsel des Unternehmens in die Recyclingtechnik wechselte dieses auch die Firmenfarbe – aus Orange wurde Grün.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Es ist wichtig, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und dennoch seiner Linie immer treu zu bleiben.“</blockquote> <span>Alexander Willibald, Geschäftsführer</span></div> <p>Mit 70 Beschäftigten an zwei Standorten, der Produktion von durchschnittlich 100 Großmaschinen pro Jahr, drei Servicestandorten in Deutschland und über 50 Vertriebspartnern auf allen Kontinenten wuchs das Unternehmen stetig. Josef Willibalds Sohn Alexander Willibald hat mittlerweile die Geschäftsführung übernommen. „Es ist wichtig, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und dennoch seiner Linie immer treu zu bleiben“, unterstrich Alexander Willibald bei einer Pressekonferenz mit Michael Wild, Leiter Vertriebs-Innendienst und Marketing und Michael Seifried vom Marketing für die Lokal- und Fachpresse.</p> <h2>Stolz auf die Mitarbeiter</h2> <p>Er sei stolz, dass der Firmengründer auch noch mit 90 Jahren dem Unternehmen immer noch treu zur Seite stehe und froh, auf dessen langjährige Erfahrung zurückgreifen zu können. Stolz ist er auch auf die Mitarbeiter. Der Geschäftsführer betont, alles sei nur möglich, wenn man ein gutes Team hinter sich habe, stetige Erfindungen und Patente, eine enge Verbindung, Austausch mit den Partnern und stets ein Ohr für den Bedarf der Kunden, die überwiegend aus Europa und Deutschland stammen. Die Kunden sind kommunale Betriebe, Biogasbetreiber, Kompost- und Hackschnitzelhersteller, sowie Recyclingunternehmen.</p> <h2>Neuer Standort bei Fulda</h2> <p>Um den gesamten Herstellungsprozess abdecken zu können, ergänzen Kompostumsetzer und Siebmaschinen das Maschinenportfolio. 2000 eröffnete das Unternehmen in Unterbreitbach, einem Standort zwischen Fulda und Erfurt, ziemlich genau in der Mitte von Deutschland. Von dort aus konnte man viel schneller reagieren und beim Kunde sein. Der Servicestützpunkt in Leese deckt die Kunden im Norden ab. Die größte Bauaktivität der Firmengeschichte war der Neubau des neuen Logistikzentrums 2020 am Hauptsitz Sentenhart. Eine richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt, weiß Alexander Willibald heute. Denn dadurch entstanden während der Coronaphase keine Lieferengpässe, im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen.</p> <h2>App wird entwickelt</h2> <p>Auf 1700 Quadratmetern Lagerfläche entstanden jeweils 2000 Kanbanregal- und Palettenstellplätze. Neuestes Kind in der Maschinenentwicklung ist die Einführung des Telemetrie-Servicetools „Willma“. Mit diesem können Maschinendaten ausgelesen, Betriebszustände erfasst und eine Fernwartung durchgeführt werden. Der nächste Schritt wird die Entwicklung einer „Willma“-App sein.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>J. Willibald GmbH</h2> 1965 startete Josef Willibald mit seinem patentierten Hopfenschneider die Serienproduktion in Altheim. Das familiengeführte Unternehmen entwickelte sich zu einem renommierten Hersteller der Recycling- und Umweltbranche für die Zerkleinerung, Sieben und Umsetzung von organischem Material. 2025 feiert die J. Willibald GmbH ihr 60-jähriges Bestehen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Umsatz Produktion Gründung thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Willibald setzt Erfolgsgeschichte fort]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:33:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt zieht auch noch der Trainer zurück: Schwere Zeiten für den FV Walbertsweiler-Rengetsweiler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/jetzt-zieht-auch-noch-der-trainer-zurueck-schwere-zeiten-fuer-den-fv-walbertsweiler-rengetsweiler;art2783,12423870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem zweiten Abstieg in Folge in die Kreisliga A verlassen sämtliche Leistungsträger den FV Walbertsweiler-Rengetsweiler. Nun zieht auch Stefan Sakru zurück, der Trainer hätte werden sollen. Über die Lage beim Club.  ]]></description>
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          Nach dem zweiten Abstieg in Folge in die Kreisliga A verlassen sämtliche Leistungsträger den FV Walbertsweiler-Rengetsweiler. Nun zieht auch Stefan Sakru zurück, der Trainer hätte werden sollen. Über die Lage beim Club.<br>
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        Nach dem zweiten Abstieg in Folge in die Kreisliga A verlassen sämtliche Leistungsträger den FV Walbertsweiler-Rengetsweiler. Nun zieht auch Stefan Sakru zurück, der Trainer hätte werden sollen. Über die Lage beim Club.



        <p>Es ist noch keine zwei Monate her, da feierte der FV Walbertsweiler-Rengetsweiler den Erfolg im Bezirkspokal. Danach allerdings folgte der Abstieg aus der Bezirksliga, es war der zweite in Folge. Und in dieser Transferperiode musste der Club nun einen Rückschlag nach dem anderen verkraften.</p> <p>Schließlich hören nicht nur langjährige Leistungsträger wie Florian Müller, Fabian Osswald oder Fabian Moser auf, sondern auch die Liste der Abgänge ist lang: Dennis Hiller wird Spielertrainer beim FC Schwandorf/Worndorf/Neuhausen, Fabian Roth, Marcel Glocker, Daniel Gillert, Patrick Ströhle und Michael Blum laufen künftig für den Kreisliga-A-Konkurrenten SV Meßkirch auf, Torhüter Niklas Gassner sucht eine neue Herausforderung und steht nun für den Landesligisten SC Tuttlingen zwischen den Pfosten. Externe Neuzugänge gibt es dagegen keine.</p> <h2>Sakru hatte mit besserem Kader gerechnet</h2> <p>Eine weitere Hiobsbotschaft folgte nun vor wenigen Tagen: Stefan Sakru erklärte dem Club, dass er das Traineramt doch nicht übernehmen werde. „Ich hatte mir einen anderen Kader vorgestellt, die Situation sah vor zwei Monaten noch ganz anders aus“, sagt der Coach, der in der abgelaufenen Saison mit der B-Jugend des SC Pfullendorf Meister in der Landesliga wurde.</p> <p>„Ich hätte mir drei bis vier Neuzugänge gewünscht. Das müssen keine gestandenen Landesliga-Spieler sein, aber es braucht einen Kern, um eine funktionierende Kreisliga-A-Mannschaft aufbauen zu können“, so der Coach, der beim FV Walbertsweiler-Rengetsweiler eigentlich „den nächsten Schritt“ gehen wollte. „Es tut mir leid für den Club, aber unter diesen Umständen konnte ich das nicht machen.“</p> <p>Dass Sakru zurückgezogen hat, bedauert der Sportliche Leiter des FV, Christian Gabele: „Natürlich sind wir enttäuscht, aber wir akzeptieren selbstverständlich die Entscheidung von Stefan. Wir hatten ja auch die Hoffnung, dass wir nach dem Abstieg deutlich mehr Spieler halten können.“</p> <p>Droht den Linzgauern, die den Kader nun mit Akteuren aus der Reserve auffüllen müssen, der freie Fall? „Der sportliche Erfolg ist in nächster Zeit nicht unser primäres Ziel, das müssen wir zurückstellen. Wir müssen jetzt schauen, dass wir als Verein zusammenwachsen, dass wir uns neu strukturieren, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, sagt der langjährige Landesliga-Kicker Gabele.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 10:49:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schützenverein Ruhestetten wendet die Auflösung ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/schuetzenverein-ruhestetten-wendet-die-aufloesung-ab;art372578,12417219 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das war knapp. Buchstäblich in letzter Minute konnten die Mitglieder die Vereinsauflösung abwenden. Wie es weiter geht. Und welche Besonderheiten es gibt.  ]]></description>
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          Das war knapp. Buchstäblich in letzter Minute konnten die Mitglieder die Vereinsauflösung abwenden. Wie es weiter geht. Und welche Besonderheiten es gibt.<br>
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        Das war knapp. Buchstäblich in letzter Minute konnten die Mitglieder die Vereinsauflösung abwenden. Wie es weiter geht. Und welche Besonderheiten es gibt.



        <p>In der außerordentlichen Hauptversammlung des Schützenvereins im Schützenhaus Ruhestetten standen auf dem Programm lediglich zwei Tagesordnungspunkte, die jedoch maßgeblich über die Zukunft des Vereins entschieden. Entweder fand sich bei den Wahlen ein neuer Vorstand, oder – falls diese nicht erfolgreich sein sollten – stand der Antrag auf Auflösung des Vereins.</p> <h2>Vereinsvermögen treuhänderisch verwalten</h2> <p>Dass es nun weitergeht, darüber waren nicht nur die Mitglieder, sondern auch Bürgermeister Joachim Grüner froh. Denn bei einer Vereinsauflösung hätte laut Satzung die Gemeindeverwaltung das Vereinsvermögen für die Dauer von zehn Jahren treuhänderisch zu verwalten gehabt und im Falle einer Neugründung eines gemeinnützigen Schützenvereins in Ruhestetten diesem Verein zur Verfügung stellen müssen.</p> <h2>Erbpachtvertrag für das Schützenhaus</h2> <p>Noch eine Besonderheit gibt es. Das Schützenhaus steht auf Grund und Boden der Gemeinde. Der Schützenverein hat darauf das Gebäude von Juli 1994 bis August 1996 mit viel Eigeninitiative gebaut. Ein Erbpachtvertrag zwischen Gemeinde und Schützenverein räumt dem Erbbauberechtigten das Recht ein, auf einem Grundstück ein Bauwerk zu errichten und zu nutzen. Das Schützenhaus Ruhestetten ist sozusagen das Herz von Ruhestetten und wird auch von anderen Vereinen nach Vereinbarung mit dem Schützenverein für Veranstaltungen genutzt.</p> <h2>Dank an langjährige Vorsitzende</h2> <p>Die Vorsitzende Janett Wiedmann stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Zur Eröffnung der außerordentlichen Mitgliederversammlung bat sie einige Mitglieder namentlich, sich zu erheben und dankte diesen für ihren Einsatz und Unterstützung.</p> <p>Sie trage mit Stolz das T-Shirt in Gründungsfarben, unterstrich Janett Wiedmann. „Danke für diese Jahre, die ich mit Euch hatte“, dankte sie den Mitgliedern. Um dem Vorstand den Abschied zu versüßen, überreichte ihnen Daniela Kunzelmann Süßigkeiten sowie Blumen an Janett Wiedmann. Die Vereinsvorsitzende gab dann das Wort direkt an den Bürgermeister und Wahlleiter Joachim Grüner weiter. Die außerordentliche Mitgliederversammlung habe hoffentlich das Ziel, einen neuen Vorstand zu bekommen, unterstrich das Gemeindeoberhaupt.</p> <h2>Gerhard Möll stellt sich zur Wahl</h2> <p>Als Vorsitzender stellte sich Gerhard Möll aus Dietershofen zur Wahl. Er ist seit 2016 Mitglied im Schützenverein. „Ich möchte mich einbringen und möchte, dass es weitergeht“, begründete er seine Bereitschaft. Er führte an, dass Manuel Nabenhauer sich bereit erklärt habe, einen Beisitz zu übernehmen. Der Schützenverein Menningen sei bereits seit Längerem auch im Schützenhaus Ruhestetten aktiv. Beide Vereine haben eine gemeinsame Mannschaft „Kleinkaliber liegend“, die „vorn dran sei“, erklärte der Waffen- und Gerätewart Horst Borneck. Bei zwei Enthaltungen stimmten die Wahlberechtigten für Gerhard Möll als neuen Vorsitzenden und Oberschützenmeister. Als Stellvertreter kandidierte Egon Wolfensberger aus Pfullendorf. Auch er wolle mit seiner Kandidatur zum Fortbestand des Vereins beitragen, erklärte er. Schon lange im Verein ist der neue Kassierer Joachim Saat. „Ich werde den Job machen“, erklärte dieser. Sportleiter ist Christian Vogel, Schriftführerin Laura Kunzelmann.</p> <h2>Jugendleiter gibt Amt in zwei Jahren ab</h2> <p>Der bisherige und neue Jugendleiter Gebhard Nusser gab bekannt, dass er nur noch für zwei Jahre das Amt übernehmen werde, der Verein müsse sich deshalb auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. In den Beirat wählten die Schützenvereinsmitglieder Manuel Nabenhauer, Elke Kuster, Tim Podas und Roland Opitz. Kassenprüfer sind Horst Muffler und Janett Wiedmann. Gerhard Möll versprach, dass er versuchen werde, so gut es gehe und gelinge, den Verein weiterzuführen. „Alles andere müssen wir auf uns zukommen lassen und in der Vorstandschaft besprechen“, sagte Möll. Laut Statistik zählt der Schützenverein 1960 Ruhestetten 101 Mitglieder und hat vier aktive Mannschaften: Kleinkaliber liegend mit Menningen, Kleinkaliber Unterhebel, Kleinkaliber Auflage und Luftpistole sowie zwei aktive Jugendliche, die bei Jugendwettkämpfen antreten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Kommunalpolitik thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schützenverein Ruhestetten wendet die Auflösung ab]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 28 May 2025 13:43:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Besonderes Hobby: Peter Reisky sen. sammelt mehr als 500 Kreuze  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/besonderes-hobby-peter-reisky-sen-sammelt-mehr-als-500-kreuze;art372578,12399950 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über 500 Kruzifixe hängen in der Kreuzkapelle von Peter Reisky sen. in Sentenhart. Wann und warum den 80-Jährigen diese besondere Leidenschaft erfasst.  ]]></description>
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          Über 500 Kruzifixe hängen in der Kreuzkapelle von Peter Reisky sen. in Sentenhart. Wann und warum den 80-Jährigen diese besondere Leidenschaft erfasst.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Über 500 Kruzifixe hängen in der Kreuzkapelle von Peter Reisky sen. in Sentenhart. Wann und warum den 80-Jährigen diese besondere Leidenschaft erfasst.



        <p>Ein Kruzifix ist die Darstellung eines, ans Kreuz genagelten Heilands und ein Sinnbild für das Opfer Jesu, der durch seinen Tod den Menschen Erlösung brachte. Einen ganz besonderen Bezug zu Kruzifixen hat der 80-jährige Peter Reisky aus Sentenhart. Erst vor zwei Jahren hatten er und seine Frau Lore das Ökonomiegebäude im Walder Teilort Sentenhart gekauft und aufwendig saniert.</p> <h2>Im einstigen Stall richtete Peter Reisky eine „Kreuzkapelle“ ein</h2> <p>Über die Wand läuft der Schriftzug „Es ist vollbracht“, den Peter Reisky eigenhändig aus Kieselsteinen gestaltet hat. Ein Kreuz aus Kieselsteinen ist auch im Keller. Über 500 verschiedene Kruzifixe und christliche Darstellungen hat Peter Reisky auf wenigen Quadratmetern Wandfläche in der Kreuzkapelle aufgehängt. Er sagt: „Ich bin gläubig, gehe aber nicht jeden Sonntag in die Kirche. Aber wenn ich irgendwo mit dem Auto unterwegs bin, schaue ich mir am Weg jede Kapelle oder Kirche an, sofern sie geöffnet ist.“</p> <h2>Peter Reisky führte lange Jahre ein Immobilienbüro</h2> <p>Davor war er viele Jahre im Pfullendorfer Gefängnis Vollzugsbeamter, engagierte sich als Jugendbetreuer oder ehrenamtlicher Bewährungshelfer. Im Alter zwischen 35 und 40 Jahren begann Peter Reisky, Kruzifixe zu sammeln. Er berichtet: “Kreuze ziehen mich an, beruhigen mich. Bei meinen Besuchen in den Kapellen und Kirchen halte auch Zwiesprache mit ihnen.“</p> <h2>Kreuze werden repariert und poliert</h2> <p>Zunächst bewahrte er die Kruzifixe in Schachteln auf, dann begann er sie, in seinem Haus in Pfullendorf aufzuhängen. Bevor ein Kreuz an die Wand kommt, repariert und poliert Peter Reisky dieses. Schadhafte Stellen bessert er mit Holz aus, modelliert abgebrochene Gliedmaße aus Holz oder Knete und hat sich für den „letzten Schliff“ sogar extra eine Poliermaschine angeschafft. Er wirft kein Kreuz weg, sondern legt es zur Seite, bis er Zeit hat, es zu reparieren. Über die Hälfte seiner Kreuze sind aus Holz. Dieses Material habe mehr Leben, so Reisky. Ein besonderes Kreuz aus Ästen und einem Jesus aus Pappmaché ziert den Hergottswinkel über dem Esstisch.</p> <h2>Peter Reiskys zweite Leidenschaft gilt dem Schreiben von Gedichten</h2> <p>Er ist viel am Bodensee unterwegs und seine Gedichte sind vom „Leben und der Natur gereimt“. Aus Altersgründen zieht es ihn und seine Frau Lore jedoch jetzt in Richtung Bodensee. Eine Mietwohnung in Überlingen möchte das Paar beziehen. In Sentenhart hatte er mit dem Bauernhaus auf 5500 Quadratmetern Grundstücksfläche mit Kirschbäumen und Wiese ausreichend Platz für seine Kreuzkapelle. Nun möchte er das große Haus verkaufen. Doch wohin mit den Kruzifixen nach dem Umzug? Diese Frage treibt den 80-Jährigen an. Grundsätzlich möchte sich Peter Reisky von den Kreuzen nicht trennen. Jeden Tag schaut er in seiner Kreuzkapelle vorbei. Aber einem eventuellen Nachbesitzer des Hauses würde er die Kreuzkapelle mit den 500 Kreuzen gerne übergeben, außer es findet sich jemand, der ein Gespür für die Kreuze hat und diese übernimmt. „Ich will halt nicht mit den Kreuzen handeln. Schön wäre, wenn die Kreuze an ihrem Platz bleiben dürften. Ich hänge halt an den Kreuzen“, unterstreicht der Sammler ausdrücklich.</p> <h2>Ehefrau kennt Sammelleidenschaft für Kreuze</h2> <p>Seine „Lore“ kennt ihn nicht anders, als mit seiner Sammelleidenschaft für Kreuze. Dieser Sammelleidenschaft hat Peter Reisky vor kurzem selbst Einhalt geboten, weil noch nicht absehbar sei, was aus der Kreuzkapelle werde. Es müsste schon was ganz Besonderes sein, hofft er. In seiner Jugend engagierte sich der mittlerweile 80-Jährige in der Freiwilligen Feuerwehr, gründete die Morbus-Bechterew-Selbsthilfegruppe in Pfullendorf und als Oldtimerfan steht ein Goggomobil-Oldtimer mit selbstgebautem Anhänger in seiner Garage. Andere Oldtimer hat er altershalber abgegeben. Mit seinem Wald und Forellenweiher ist er „beschäftigt genug“.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zu Person und Serie</h2> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Wohnung Haus Sammeln thema-leben-wohnen thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 11:19:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Start für Millionenprojekt in der Gemeinde Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/start-fuer-millionenprojekt-in-der-gemeinde-wald;art372578,12381915 ]]></link>      <description><![CDATA[  Glasfaserinfrastruktur für Zehn-Dörfer-Gemeinde kostet rund acht Milionen Euro. Die Tiefbauarbeiten werden von einer besonderen Firma ausgeführt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Glasfaserinfrastruktur für Zehn-Dörfer-Gemeinde kostet rund acht Milionen Euro. Die Tiefbauarbeiten werden von einer besonderen Firma ausgeführt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/start-fuer-millionenprojekt-in-der-gemeinde-wald;art372578,12381915]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Glasfaserinfrastruktur für Zehn-Dörfer-Gemeinde kostet rund acht Milionen Euro. Die Tiefbauarbeiten werden von einer besonderen Firma ausgeführt.



        <p>Von einem entscheidenden Schritt in die digitale Zukunft der Gemeinde Wald schwärmte Bürgermeister Joachim Grüner beim symbolischen Spatenstich für den Bau des Glasfasernetzes am vergangenen Mittwoch. Vor dem Dorfgemeinschaftshaus Walbertsweiler versammelten sich alle Projektträger, Gemeinderäte und einige Bürger, um den offiziellen Auftakt für den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu feiern. Rund acht Millionen Euro betragen die Kosten, wobei es von Bund und Land über diverse Förderprogramme Zuschüsse in Höhe von 90 Prozent gibt.</p> <h2>Zehn Prozent Eigenanteil für Kommune</h2> <p>Dennoch bedeuten die restlichen zehn Prozent, sprich 800.000 Euro Eigenanteil für die finanzschwache Zehn-Dörfer-Gemeinde eine enorme finanzielle Herausforderung. Wobei man die Kosten gemeinsam mit der Breitbandinfrastrukturgesellschaft im Landkreis Sigmaringen (BLW), die als Projektträger fungiert, stemmen wird. BLS-Geschäftsführer Holger Jerg dankte deshalb dem Gemeinderat Wald, der diese „gewaltige Investition“ beschlossen hat. Er lenkte den Blick auf die staatliche Aufgabe, in urbanen und ländlichen Räumen gleichwertige Lebensverhältnisse zu bieten beziehungsweise zu schaffen, was im Bereich Kommunikation durch die Glasfaserinfrastruktur möglich wird. Der Bund hat bekanntlich an die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „PwC“ das Fördermanagement delegiert und auch deren Vertreter Thomas Wahl betonte die Dringlichkeit der digitalen Teilhabe des ländlichen Raums. Vom Stuttgarter Innenministerium war Katharina Manthey angereist, die gleichfalls betonte, wie wichtig der Glasfaserausbau für Bürger und Wirtschaft sei.</p> <p>Tochterfirma eines Schweizer Unternehmens führt Tiefbauarbeiten aus</p> <p>Die Tiefbaufirma Cablex Germany hat bei der europaweiten Ausschreibung der Tiefbauarbeiten das günstigste Angebot abgegeben und Geschäftsführer Matthias Mäckle bat vorab Bürger um Verständnis, da es bei den Arbeiten zu Einschränkungen kommt. Im SÜDKURIER-Gespräch präzisierte Mäckle, dass insgesamt 35,5 Kilometer neue Rohrleitungen verlegt, sprich ins Erdreich vergraben werden. Die Tiefbauarbeiten sind dabei kostenseitig nicht das teuerste, sondern die Wiederherstellung der Asphaltschichten.</p> <h2>Inbetriebnahme ist 2027 geplant</h2> <p>Cablex Germany wurde 2024 gegründet und ist ein Tochterunternehmen der Schweizer Infrastrukturfirma Cablex, die rund 2500 Beschäftigte und zuletzt einen Jahresumsatz von 700 Millionen Schweizer Franken hatte. Nach Angaben von Mäckle hat man aufgrund des attraktiven Marktes in Deutschland entschieden, im Nachbarland eine eigene Unternehmung zu gründen. Die Arbeiten in Wald werden von einem Subunternehmen aus Schwäbisch Gmünd ausgeführt, das schon vor dem symbolischen Spatenstich 700 Meter Rohrleitungen verlegt hat und ein hohes Tempo vorlegt. Das Ausbaugebiet ist in die Clustergebiete „Nord“ und „Süd“ aufgeteilt, wobei der Kernort Wald sowie Walbertsweiler und Sentenhart die Hauptgebiete sind. Insgesamt wird auf der Gemarkungsfläche für 900 Haushalte eine Anschlussmöglichkeit geschaffen, wobei als Betreiber die NetCom BW fungieren wird. Die Übergabe des Netzes an den Betreiber ist im zweiten Quartal 2027 vorgesehen, und dann erfolgt auch die Inbetriebnahme.</p> <h2>Kosten für den Hausanschluss</h2> <p>Nach Angaben von Bürgermeister Joachim Grüner ist der Hausanschluss für alle förderfähigen Haushalte kostenlos. Die nicht förderfähigen Haushalte bezahlen 1500 Euro. Gewerbliche Anschlussnehmer bezahlen 3000 Euro. Nach Angaben der BLS werden 700 Haushalte durch das Graue-Flecken-Programm gefördert und 200 Haushalte nicht. Die Förderquote beträgt 90 Prozent, wobei der Bund 50 Prozent und das Land 40 Prozent trägt. Der Eigenanteil der Kommune beträgt zehn Prozent, wobei die Gemeinde und BLS die Finanzierung stemmen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Investition Verkehrspolitik Schiene thema-wirtschaft-unternehmen thema-verkehr thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Start für Millionenprojekt in der Gemeinde Wald]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 02 May 2025 11:21:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er hat viel für die Gemeinde bewegt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/er-hat-viel-fuer-die-gemeinde-bewegt;art372578,12376687 ]]></link>      <description><![CDATA[  Letzter Arbeitstag für Michael Wenzler. Hauptamtsleiter geht in den Ruhestand. Wie ihn Bürgermeister Joachim Grüner würdigte.  ]]></description>
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          Letzter Arbeitstag für Michael Wenzler. Hauptamtsleiter geht in den Ruhestand. Wie ihn Bürgermeister Joachim Grüner würdigte.<br>
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        Letzter Arbeitstag für Michael Wenzler. Hauptamtsleiter geht in den Ruhestand. Wie ihn Bürgermeister Joachim Grüner würdigte.



        <p>Eine Ära im Walder Rathaus endete am 30. April. Der langjährige Hauptamtsleiter Michael Wenzel ging in den vorzeitigen Ruhestand. Die 30 Arbeitsjahre im Walder Rathaus schaffte er nicht ganz, doch beachtliche 29 Jahre und sieben Monate setzte er sich engagiert für die Belange der Gemeinde und ihrer Bürger ein. „Das ist schon Archiv und wirklich aller Ehren wert“, unterstrich Rathauschef Joachim Grüner in Wenzlers letzter Gemeinderatssitzung. Der Bürgermeister beschreibt Michael Wenzler als Zahlenmensch und wandelndes Lexikon. Joachim Grüner blickte auf die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 29. Mai 1995 zurück: Auf die Neubesetzung der Hauptamtsleitung hätten sich damals „man höre und staune“ 99 Bewerber gemeldet. Mit überwältigender Mehrheit habe man sich für Michael Wenzler entschieden. Der Bürgermeister dankte dem Hauptamtsleiter für sein großes Engagement für Wald und die Gemeinde.</p> <p>Michael Wenzler stammt aus Frittlingen, Landkreis Tuttlingen. Am 30. Mai 2025 wird er 64 Jahre alt. Sein offiziell letzter Arbeitstag war der 30. April 2025. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen ließ sich der Hauptamtsleiter frühzeitig in Ruhestand versetzen. Sein Nachfolger als Hauptamtsleiter ist Jochen Günter. Die laufenden Projekte gehen an Ilona Steinmann vom Hauptamt über.</p> <h2>Aufgaben des Hauptamts</h2> <p>Zu den typischen Aufgaben des Hauptamts gehören Personal, Wahlen, Gewässerunterhaltung, Jagdangelegenheiten, die öffentliche Sicherheit und Ordnung. In letzter Zeit seien verstärkt laufende Projekte ins Hauptamt verschoben worden: Bauangelegenheiten, Bauleitplanungsverfahren, Gewässerunterhalt, Abwasser, Straßenbeleuchtung, Glasfaser, gibt der scheidende Hauptamtsleiter an. Er unterstrich: „Was mir immer wieder Motivation und Aufwind gegeben hat, ist, wenn es gelang, schwierige und spannungsgeladene Situationen auf einer sachlichen und menschlichen Basis zu regeln. Dass man sich gegenseitig respektierte und dem anderen Ernst gezollt hat.“ Bei der Ausübung des gemeindlichen Polizeirechts galt es im Polizeivollzugsdienst auch mal einen Platzverweis auszusprechen oder ein Fahrzeug bei uneinsichtigem Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis zu beschlagnahmen, berichtet Michael Wenzler.</p> <p>Michael Wenzler ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Viele Jahre galt seine Leidenschaft neben dem Bergwandern und Bergsteigen Langstreckenläufen. 2003 lief er seinen ersten Marathon, 2016 seinen letzten. Beim Laufen konnte er Stress abbauen. Kaum zwei Kilometer hatte er von Zuhause bis zu seiner Arbeitsstätte. Lagen keine dienstlichen Auswärtstermine an, legte er den kurzen Arbeitsweg meist mit dem Fahrrad zurück, bei jedem Wind und Wetter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Michael Wenzler war 29 Jahre und 7 Monate bei der Gemeinde Wald als Hauptamtsleiter beschäftigt. Er baute maßgeblich den Walder Herbstmarkt mit auf. Der 63-Jährige stammt aus Frittlingen, Landkreis Tuttlingen. Er ist verheiratet, lebt in Walbertsweiler und hat vier erwachsene Kinder. Am 30. Mai 2025 wird er 64 Jahre alt. Sein letzter Arbeitstag war am 30. April.</span></label></div> <p>Als Marktmeister der Gemeinde baute er den Walder Herbstmarkt auf, der 1996 erstmals stattfand und sich in der Region innerhalb kurzer Zeit als beliebte Veranstaltung etablierte. Den Mitarbeitenden im Hauptamt wünscht er ein gutes Durchhaltevermögen und für die Anliegen der Bürger und Einwohner ein offenes Ohr. Und dass sie sich trotz stressiger Situationen und der Vielfalt der Aufgaben Gelassenheit bewahren. Nicht alles Wichtige konnte der scheidende Hauptamtsleiter aufgrund der Fülle an zu bewältigenden Projekten zusätzlich zum Tagesgeschäft in den vergangenen Wochen abschließen. Er bedauert, seinem Nachfolger „kein bestelltes Feld“ hinterlassen zu können. Im Hauptamt sind die Aufgaben neu verteilt worden, und der neue Hauptamtsleiter wurde ab März 2025 intensiv auf die Leitungsaufgabe vorbereitet.</p> <h2>Mehr Zeit für Hobbys</h2> <p>Als Herzensangelegenheit für den Ruhestand nennt Michael Wenzler, sich mehr Zeit für Ausflüge in die Natur mit seiner Frau zu nehmen. Er macht gerne Holz und intensiviert dies, ebenso möchte er sich mehr dem Bergsteigen und Mountainbikefahren widmen, solange es die Gesundheit zulässt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ruhestand Kommunalpolitik Ehrenamt thema-wirtschaft-arbeit thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er hat viel für die Gemeinde bewegt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 17:11:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bezirkspokal-Finaltag bei FSG Zizenhausen/Hi./Ho.: Sechs Teams sind bereit für ein Fußball-Spektakel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/bezirkspokal-finaltag-bei-fsg-zizenhausenhiho-sechs-teams-sind-bereit-fuer-ein-fussball-spektakel;art2783,12373329 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 1. Mai spielen in Zizenhausen die B-Juniorinnen sowie die Herren- und Frauenmannschaften um den Bezirkspokal-Titel. Die Trainer der Teams strahlen beim traditionellen Pressegespräch viel Zuversicht aus.  ]]></description>
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          Am 1. Mai spielen in Zizenhausen die B-Juniorinnen sowie die Herren- und Frauenmannschaften um den Bezirkspokal-Titel. Die Trainer der Teams strahlen beim traditionellen Pressegespräch viel Zuversicht aus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/bezirkspokal-finaltag-bei-fsg-zizenhausenhiho-sechs-teams-sind-bereit-fuer-ein-fussball-spektakel;art2783,12373329]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 1. Mai spielen in Zizenhausen die B-Juniorinnen sowie die Herren- und Frauenmannschaften um den Bezirkspokal-Titel. Die Trainer der Teams strahlen beim traditionellen Pressegespräch viel Zuversicht aus.



        <p><strong>Fußball, Bezirkspokal, Finale:</strong> Nicht am Pfingstsonntag, sondern am 1. Mai: Der Bezirkspokal-Finaltag findet in diesem Jahr schon früher als gewohnt statt. Doch das ist nicht die einzige Änderung! Denn diesmal duellieren sich nicht nur die Männer- und Frauenmannschaften am selben Ort um den Triumph, sondern auch die B-Juniorinnen.</p> <p>Sechs Teams kämpfen also um drei Titel. Ein großes Pokalspektakel mit hunderten Zuschauern bei der FSG Zizenhausen/Hindelwangen/Hoppetenzell, die die Spiele ausrichtet. Schon beim traditionellen Pressegespräch wenige Tage vor den Spielen mit dem Bezirksvorsitzenden Konrad Matheis, FSG-Vorstand Rainer Bühler sowie den Vereins-Trainern ist deutlich spürbar: Die Vorfreude auf das Event am Feiertag ist groß.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zeitlicher Ablauf</span><span>Das erste Bezirkspokal-Finale am Feiertag bestreiten die B-Juniorinnen des TSV Aach-Linz und des SC Konstanz-Wollmatingen. Anpfiff auf dem Sennhof-Sportplatz in Zizenhausen ist um 11.30 Uhr. Weiter geht es mit der Frauen-Partie zwischen dem BSV Nordstern Radolfzell und dem SC Konstanz-Wollmatingen um 14 Uhr. Zum Abschluss kommt es um 16.30 Uhr zum Spiel zwischen den Männer-Teams des FV Walbertsweiler-Rengetsweiler und Türk. SV Konstanz. (jwi)</span></label></div> <h2>Duell der Rivalen der letzten Jahre</h2> <p>„Für uns ist das klasse, dass wir diesen Tag eröffnen. Wir spielen gegen unseren Rivalen der letzten Jahre. Das ist immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen und wird wieder spannend“, sagt Lukas Schindler, Coach der B-Juniorinnen des TSV Aach-Linz. Mit seinem Team trifft er in der ersten Begegnung auf den SC Konstanz-Wollmatingen.</p> <p>„Wir haben einen sehr jungen Kader und erwarten einen körperlichen Unterschied. Ich hoffe, es wird knapp“, meint Sarah Haller, die mit Madeleine Engelmann den Nachwuchs des Sportclubs trainiert. Für die beiden wird es ein nervlich anstrengender Tag, wie sie erzählen. Schließlich haben sie einen Doppeleinsatz. Das B-Juniorinnen-Duell wurde sogar extra eine halbe Stunde nach vorne verlegt, damit Haller und Engelmann sich rechtzeitig auf das Frauen-Finale vorbereiten können, in dem sie als Spielerinnen für Konstanz-Wollmatingen dabei sein werden. „Ich hoffe, es gibt kein Elfmeterschießen, wir haben Zeitdruck“, sagt Haller mit einem Lachen.</p> <h2>SC Konstanz-Wollmatingen trifft auf BSV Nordstern Radolfzell</h2> <p>Die Konstanzer Frauen, die in der Bezirksliga dominieren, sind Favorit im Duell mit dem Ligakonkurrenten BSV Nordstern Radolfzell. „Die Meisterschaft hat Priorität, aber wir wollen auch den Bezirkspokal-Titel verteidigen“, sagt Manuel Duran, Coach des SC Konstanz-Wollmatingen. „Die Rollenverteilung ist klar, wir sind auch in der Liga der Verfolger“, weiß Mathias Becht. Dennoch glaubt der Coach des BSV Nordstern an seine Mannschaft: „In einem Spiel ist immer alles möglich. Wir sind richtig motiviert und wollen die 0:5-Niederlage gegen Konstanz in der Liga unbedingt korrigieren“, sagt er.</p> <p>Abschließend kommt es bei den Männern zu einer Partie, mit der vor der Saison wohl kaum jemand gerechnet hatte. Die Topteams der Bezirksliga sind längst ausgeschieden, stattdessen steht mit dem Türk. SV Konstanz ein Team aus der Kreisliga A im Endspiel und mit dem FV Walbertsweiler-Rengetsweiler eine Mannschaft, die in der Bezirksliga noch Punkte für den Klassenerhalt braucht.</p> <p>„Wir haben eine talentierte, junge, hungrige Mannschaft. Und unser Trainer Shkelzen Kelmendi macht das sehr gut“, sagt Aydo Kir, Sportlicher Leiter bei den Konstanzern. Und Kir ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass wir den Pokal gewinnen und Meister werden.“</p> <p>Der FV Walbertsweiler-Rengetsweiler hat da aber etwas dagegen, wie Florian Müller klarstellt: „Wir wissen um die Klasse des Türk. SV, aber wir werden uns da sicherlich nicht verstecken“, sagt der Spielertrainer, der sich zudem glaubt, dass der Pokaltitel seinem Team für die verbleibenden Bezirksliga-Duelle einen Schub geben würde. Denn für seine Elf geht es im Abstiegskampf noch gegen einige direkte Konkurrenten, wo verlieren verboten ist.</p> <p>Für Konrad Matheis ist klar: Deutlich wird keines der drei Spiele: „Ich gönne es allen Teams und bin sehr gespannt. Ich erwarte viel Spannung“, sagt der Vorsitzende des Fußball-Bezirks.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bezirkspokal-Finaltag bei FSG Zizenhausen/Hi./Ho.: Sechs Teams sind bereit für ein Fußball-Spektakel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:00:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Firmengründer feiert 90. Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/firmengruender-feiert-90-geburtstag;art372578,12363728 ]]></link>      <description><![CDATA[  Josef Willibald, Seniorchef der Willibald Recyclingtechnik in Sentenhart-Wald, feiert im 60. Jahr des Maschinenbau-Unternehmens seinen 90. Geburtstag  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Josef Willibald, Seniorchef der Willibald Recyclingtechnik in Sentenhart-Wald, feiert im 60. Jahr des Maschinenbau-Unternehmens seinen 90. Geburtstag<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/firmengruender-feiert-90-geburtstag;art372578,12363728]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Josef Willibald, Seniorchef der Willibald Recyclingtechnik in Sentenhart-Wald, feiert im 60. Jahr des Maschinenbau-Unternehmens seinen 90. Geburtstag



        <p>Der Erfolg der J. Willibald GmbH beruht auf dem unermüdlichen Erfindergeist und Tatendrang von Josef Willibald, welche vor 60er-Jahren mit der Entwicklung eines Hopfenscheidegeräts begann. Nun feierte der immer noch aktive Geschäftsführer bei ordentlicher Gesundheit seinen 90. Geburtstag. „Entwickle nichts, was andere schon haben“ ist nach Mitteilung des Unternehmens Josef Willibalds Motto, das er in die Tat umsetze und zu einer Vielzahl an weltweiten Patenten führte.</p> <h2>Start in der Schlosswerkstatt des Onkels</h2> <p>Was in den 60er-Jahren in der Schlosserwerkstatt des Onkels in Altheim bei Überlingen mit der Teileauslieferung per Motorrad begann, entwickelte sich in sechs Jahrzehnten zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte des 90-jährigen Firmengründers. Initialzündung war 1960 ein Gespräch mit einem Hopfenpflanzer, welcher über seine schweißtreibende Schneidearbeit klagte und dann in der Entwicklung eines Hopfenscheiders mündete, welcher bald in Serienfertigung produziert wurde und 1965 zur Gründung der Firma Willibald Gerätebau führte.</p> <h2>Erfinder des europaweit ersten Schlegelmulchers</h2> <p>Drei Jahre später erfand er das erste europaweite Schlegelmulchgerät, da es bis dahin nur Vertikalmulcher gab. Dank des Ideenreichtums des Firmengründers wurden in den Folgejahren immer neue Maschinen entwickelt. Mit dem Universal-Forstmulcher gelang der Einstieg in die Forstwirtschaft und mit dem ersten mobilen Steinzerkleinerer 1979 schuf er sich in der Landwirtschaft einen Namen. Durch den herausragenden Erfolg der Mulchgeräte platzte der Stammsitz in Altheim bald aus allen Nähten und mangels Expansionsmöglichkeiten wurde 1981 am heutigen Standort Sentenhart Gebäude und Grundstücke gekauft und bald mit der Produktion von Schreddern begonnen.</p> <h2>Vor 35 Jahren erfolgt der Umzug nach Sentenhart</h2> <p>1990 erfolgte der endgültige Umzug nach Sentenhart und die Gründung der J. Willibald GmbH. Der Expansionskurs ging weiter und es folgten viele Erweiterungen. Heute wird das Unternehmen mit Sohn Alexander Willibald geführt und das Willibald-Team produziert an zwei Standorten rund 100 Großmaschinen im Jahr und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro. Für seinen Erfindergeist und Erfolg wurde Josef Willbald 2010 mit der Wirtschaftsmedaille des Landes ausgezeichnet. Nun zum 90. Geburtstag überbrachte der Bürgermeister Joachim Grüner bei der Firmenfeier die Glückwünsche von Landrätin Stefanie Bürkle und Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Grüner überreichte ihm die neue Anstecknadel der Gemeinde.</p> <h2>Musik ist das Hobby des Unternehmers</h2> <p>Neben der unternehmerischen Belastung fand Josef Willibald Zeit für die Familie und dem Hobby Musik mit seinem Tenorhorn, welches er viele Jahre bei den Altheimer Musikanten und den Musikanten vom Bodensee, den Hotzenplotzer, spielte. Heute kommt der Seniorchef auch mit 90 Jahren, so wie es die Gesundheit zulässt, am Morgen für ein paar Stunden in seine Firma, um an neuen Ideen zu tüfteln und einen Rundgang zu machen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unternehmer Gründung Eigentümer thema-wirtschaft-mensch thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Firmengründer feiert 90. Geburtstag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 09:45:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinde Wald will neue Baugebiete ausweisen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/gemeinde-wald-will-neue-baugebiete-ausweisen;art372578,12344791 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinderat befasst sich mit Plänen für „Annenesch V“, wo 20 Bauplätze V“ entstehen sollen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gemeinderat befasst sich mit Plänen für „Annenesch V“, wo 20 Bauplätze V“ entstehen sollen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinderat befasst sich mit Plänen für „Annenesch V“, wo 20 Bauplätze V“ entstehen sollen



        <p>Die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung befasste sich überwiegend mit der wohnbaulichen Weiterentwicklung der Kommune und waren die Zuhörerränge so voll. Viele Bauwillige und Angrenzer wollten die Planungen aus „erster Hand“ erfahren.</p> <h2>Wegen Lärmschutz wird der Erdwall verlängert</h2> <p>Zunächst befasste sich das Gremium mit dem Bebauungsplan „Annenesch V“. Andreas Eppinger, Stadtplaner der Sieber Consult GmbH, legte dem Rat den überarbeiteten Entwurf zum Bebauungsplan „Annenesch V“ vor. Der Rat hatte ihm nach der ersten Vorstellung in der Dezembersitzung Hausaufgaben aufgegeben, die der Stadtplaner nun eingearbeitet hatte. Zugunsten des Lärmschutzes wird der Erdwall zur Landesstraße verlängert und die Gebäude der dort angrenzenden Grundstücke von der hinteren Bauplatzfläche nach vorne gerückt.</p> <h2>Größere Grundstücke ausgewiesen</h2> <p>Der Planer fügte wie vom Rat gewünscht kleinere Grundstücke zu größeren Grundstücken zusammen, was die Anzahl der Einzelhäuser und Gesamt-Doppelhäuser von 22 auf 20 reduziert. Die Nettobaufläche beträgt 1,73 Hektar. Der vorhandene Kinderspielplatz wird von den Bewohnern im „Annenesch IV“ bereits stark frequentiert und bleibt bestehen. Er wird nach Norden hin vergrößert und soll der gemeinsamen Nutzung beider Baugebiete dienen.</p> <h2>Einseitiger Gehweg entlang des Ringschlusses</h2> <p>Den Vorschlag von Gemeinderat Michael Riegger (CDU) die Straße mit einem einseitigen Gehweg entlang des Ringschlusses auszustatten griff das Gremium auf, obwohl dadurch verkaufbare Grundstücksfläche verloren geht, wie Andreas Eppinger zu Bedenken gab. Gemeinderat Wolfgang Hahn (UL) regte an, ob während der Bauphase eine zweite Ausfahrt für den Bauverkehr eingerichtet werden kann, damit dieser nicht ausschließlich durch das Wohngebiet „Annenensch IV“ läuft. Clemens Veeser (UL) merkte erneut an, dass die Gemeinde „in die falsche Richtung plane“. Ihm gefällt zudem nicht, dass die Zufahrt zum Baugebiet am Spielplatz vorbei verläuft. Mit zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme gab das Gremium dem geänderten Entwurf grünes Licht.</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Städtebau Kommunalpolitik Wohnungsbaupolitik thema-heimat-stadtentwicklung thema-politik-lokal thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinde Wald will neue Baugebiete ausweisen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 11:49:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wenn Frauen die Welt verändern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/wenn-frauen-die-welt-veraendern;art372578,12339702 ]]></link>      <description><![CDATA[  An der der Heimschule Kloster Wald wird das Oikocredit-Projekt vorgestellt. Schülerinnen übernehmen die Rolle einer afrikanischen Frau, die einen Kredit benötigt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          An der der Heimschule Kloster Wald wird das Oikocredit-Projekt vorgestellt. Schülerinnen übernehmen die Rolle einer afrikanischen Frau, die einen Kredit benötigt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/wenn-frauen-die-welt-veraendern;art372578,12339702]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        An der der Heimschule Kloster Wald wird das Oikocredit-Projekt vorgestellt. Schülerinnen übernehmen die Rolle einer afrikanischen Frau, die einen Kredit benötigt.



        <p>„Wo kommt der Kakao für unsere Schokolade eigentlich her, wo werden Baumwolle und Kaffee angebaut?“ Schülerinnen der Kursstufe im Kloster Wald legen Kaffeebohnen auf eine riesige Weltkarte auf dem Fußboden des Klassenzimmers. Schnell wird sichtbar: Es ist der „Globale Süden“, der uns mit diesen und vielen weiteren wertvollen Gütern versorgt. Schülerinnen der 11. Klasse am Gymnasium Kloster Wald lernten die Genossenschaft Oikocredit genauer kennen und erfuhren anschaulich von Menschen, die – meist unter schwierigen politischen, finanziellen, organisatorischen und klimatischen Verhältnissen – als Kleinbauern mit Landwirtschaft und kleinen Läden in diesen Regionen ihren Lebensunterhalt verdienen.</p> <h2>Schülerinnen erfahren, wie Genossenschaft Menschen unterstützt</h2> <p>Aglaë Hagg, Vorsitzende von Oikocredit Austria, leitete sehr lebensnah und mit facettenreichen Informationen den Workshop. Die Schülerinnen entdeckten und erprobten, wie die Genossenschaft bis zu 270.00 Menschen pro Jahr mit Hilfe zur Selbsthilfe aus der Armut hilft. Seit 1975 unterstützt Oikocredit Menschen im Globalen Süden, die von den Geschäftsbanken als „nicht kreditwürdig“ eingestuft werden, auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft. Privatpersonen und Institutionen können dabei Kredite anbieten, die Oikocredit mit seinen Partnerorganisationen in den jeweiligen Regionen in technische und organisatorische Unterstützung, in kleine Solaranlagen, Saatgut, Zugang zu Trinkwasser oder in Gründungshilfen investiert.</p> <h2>Frauen werden nachhaltig und effektiv unterstützt</h2> <p>Bis zu 53 Millionen Menschen fördert die Genossenschaft auf dieses Weise jedes Jahr, 75 Prozent davon sind Frauen, die häufig als Geschäftsführerinnen viel Verantwortung in kleinen und mittleren Betrieben, für ihre Familien und Gemeinschaften übernehmen. Diese Frauen und die sozialen Netzwerke in ihrem Umfeld dabei nachhaltig und effektiv zu unterstützen, liegt Oikocredit besonders am Herzen.</p> <h2>Schülerinnen diskutieren über Kreditvergabe</h2> <p>Eine dieser Frauen ist Viktoria. Die junge Mutter in Afrika will und muss mit ihrer neuen Geschäftsidee ihre Familie aus der Armut retten, doch um sich als Gartengestalterin selbstständig zu machen, braucht sie etwas Geld für Werkzeuge, Setzlinge und Bewässerung. Sie hat verschiedene Investoren im Blick, darunter einen Wucherer, der ihr das Geld für unverschämt hohe Zinsen zur Verfügung stellt, die sie nicht zurückzahlen könnte, oder einen Bankangestellten, der ihr einen Mindestkredit von 10.000 Euro nur mit entsprechenden Rücklagen, die sie nicht hat, gewährt. Im zweiten Teil des Workshops übernehmen die Schülerinnen verschiedene Rollen in diesem Szenario und in realistischen schwierigen Verhandlungen wird heiß diskutiert und gerungen. Alle Beteiligten und Zuschauer können miterleben, wie wichtig die konzeptionellen und finanziellen Hilfen für die Menschen im Globalen Süden sind. Das Schlusswort der Workshop-Leiterin fasst das Ziel von Oikocredit gut zusammen: „We help the small people to make the world a better place“.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Armut "Gesellschaftliches Engagement" Entwicklungshilfepolitik thema-gesellschaft-zusammenleben thema-gesellschaft-engagement thema-politik-ausland]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wenn Frauen die Welt verändern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 14:42:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die singenden Männer gibt es noch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/die-singenden-maenner-gibt-es-noch;art372578,12333899 ]]></link>      <description><![CDATA[  40 Sangesfreudige bilden den Linzgau-Chor, die von einem besonderen Dirigenten geleitet werden. Was die Männer fasziniert.  ]]></description>
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          40 Sangesfreudige bilden den Linzgau-Chor, die von einem besonderen Dirigenten geleitet werden. Was die Männer fasziniert.<br>
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        40 Sangesfreudige bilden den Linzgau-Chor, die von einem besonderen Dirigenten geleitet werden. Was die Männer fasziniert.



        <p>Gibt es Männer, die freiwillig singen? Ja, es gibt sie glücklicherweise noch. Während vielerorts die Glanzzeiten großer Männerchöre vorbei sind und diese aufgrund von Überalterung und Mitgliedermangel aufgelöst werden, blüht im Linzgau ein neuer Männerchor auf – der Linzgau-Chor.</p> <h2>Linzgau-Chor ist ein Männerchorprojekt in der Region</h2> <p>Knapp 40 Männer zwischen Überlingen und Wald finden hier zu den wöchentlichen Proben zusammen. Tiloudin Anjarwalla, ein erfahrener Chorleiter und Organist, studierter Schul- und Kirchenmusiker, leitet den Linzgau-Chor. Der 49-Jährige hilft den Sängern, Noten in Musik zu verwandeln.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Geprobt wird montags</span><span>Der Linzgau-Chor ist ein Männerchorprojekt in der Region Linzgau. Der Chor wird von Tiloudin Anjarwalla aus Überlingen geleitet. Die Proben sind montags, meist von 19.30 bis 21 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Wald. Weitere Informationen und der Probeplan sind auf der Internetseite www.linzgau-chor.de zu finden. Kontakt: Anton Hübschle, 0172/293 4997, E-Mail: huebschleanton@web.de, Chorleiter Tiloudin Anjarwalla, Telefon 07551/ 843 98 18, E-Mail: chorleiter@linzgau-chor.de.</span></label></div> <p>Beim Betreten des Feuerwehrgerätehauses in Wald erklingt schon aus vielen Stimmen „Adiemus“ von Karl Jenkins. Zwar erinnern die Worte und Silben an Latein, doch in Wahrheit ist das Lied in einer Fantasiesprache gehalten. Nur der Titel „Adiemus“ ist lateinisch und bedeutet übersetzt „Wir werden aufsuchen“. Bekannt wurde das Lied vor 30 Jahren durch einen Fernseh-Werbespot der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines.</p> <h2>Neuestes Mitglied ist 90 Jahre alt</h2> <p>Im Feuerwehrgerätehaus in Wald treffen sich die Sänger des Chores wöchentlich zur Probe und nehmen dafür auch gerne eine weitere Anfahrt auf sich. Eine breite Basis des Chores bildet der Sängerkranz Glashütte-Kappel, über einen Projektchor stießen Männer aus Überlingen, Altheim, Pfullendorf und Meßkirch dazu. Neuestes Mitglied des Chores ist seit Jahresbeginn Alois Widmann aus Heimatsweiler bei Altheim. Der 90-Jährige singt seit 66 Jahren. Ihn reizte es, in einem Männerchor im zweiten Bass zu singen. Im Linzgau-Chor ist er sofort angekommen: „Es ist wie eine große Familie. Die Kameradschaft hat sich gleich heimisch angefühlt.“ Das gemütliche Beisammensein nach der Probe ist fest etabliert.</p> <h2>Proben für eine Messe und weitere Auftritte</h2> <p>Derzeit probt der Linzgau-Chor auch für eine Messe von Charles Gounod, die am 5. Juli um 19 Uhr in der Pfullendorfer St.-Jakobus-Kirche und am 26. Juli um 18 Uhr in der Auferstehungskirche Überlingen aufgeführt wird. Für Samstag, 11. Oktober, steht ein großes Projekt an: Ein Abend der Männerchöre in der Walder Zehn-Dörfer-Halle mit sechs Formationen, berichtet Anton Hübschle, Vorsitzender des Männerchors Sängerkranz Glashütte-Kappel.</p> <h2>Chorleiter Tiloudin Anjarwalla ist zeitlich sehr eingespannt</h2> <p>Viele Jahre unterrichtete er an der Schule Schloss Salem. Seit 2023 arbeitet er am Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg in Stuttgart. Doch die Leitung des Linzgau-Chores hat er gerne übernommen: „Es singen hier Männer, die tatsächlich begeistert sind und dabei sein wollen. Wir nehmen uns die Freiheit, alles zu singen, das für die Männer passt, von Messen bis zur traditionellen Männerchorliteratur. In Wald herrscht eine besondere Vereinskultur, die Männer sind so engagiert und der Linzgau-Chor ein funktionierender Männerchor, auch wenn mal Sänger ausfallen. Das Projekt ist die Klammer für mehrere Vereine. Wenn es irgendwo noch einen halben Männerchor gibt, darf er sich gerne melden und dazustoßen.“</p> <h2>Dirigent schreibt dem Linzgau-Chor die Noten auf den Leib</h2> <p>Die meisten Noten, wie den romantischen Evergreen „Du und ich im Mondenschein“ aus den Zwanzigerjahren, schreibt Tiloudin Anjarwalla dem Linzgau-Chor auf den Leib. Auf der Homepage werden seine Noten zum Herunterladen angeboten, und es gibt von einigen Stücken Videoanleitungen. Diese bieten dem ein oder anderen eine hilfreiche Unterstützung. „In den Proben soll möglichst viel Zeit für Musik und Freude an der Musik sein“, so Anjarwalla. Deshalb wird Organisatorisches im Vorfeld abgewickelt und über die Internetseite publiziert. Bei der Liedauswahl werden die Wünsche der Mitglieder einbezogen. Die soziale Komponente ist ein wichtiger Faktor des Chores.</p> <h2>Unterstützung von der Gemeinde</h2> <p>Vorsitzender Anton Hübschle dankt der Gemeinde Wald, dass sie dem Chor das Feuerwehrgerätehaus als Proberaum zur Verfügung stellt. Aus Hausen am Andelsbach hat Tenor Karl-Walter Arnold zum Linzgau-Chor gefunden: „Da gefällt es mir so, bei dieser guten Kameradschaft.“ Fritz Kille aus Walbertsweiler gegenüber dem SÜDKURIER begründet: „Singen im Alter ist gut für das Gehirn und die Lunge. Die Atmung wird trainiert.“ Er freut sich über den „hochqualifizierten und sehr menschlichen“ Dirigenten Anjarwalla, Karl-Walter Arnold stimmt ihm zu. Auch Martin Linné aus Überlingen nennt „die Freude am Singen und die große Bewunderung für unseren Chorleiter“ als Gründe, warum er so gerne Teil des Chores ist. Und warum singen Männer eigentlich überhaupt? „Weil sie zuhause in der Badewanne keiner hören will“, beantwortet Anton Hübschle lachend die Frage.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Volksmusik Veranstaltungen thema-kultur-musik thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die singenden Männer gibt es noch]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 08:20:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bioenergiedorf Wald kann jetzt mit Holz heizen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bioenergiedorf-wald-kann-jetzt-mit-holz-heizen;art372578,12328505 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hackschnitzelkessel wird von der Solarcomplex AG in Betrieb genommen. Was das für die Gemeinde bedeutet.  ]]></description>
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          Hackschnitzelkessel wird von der Solarcomplex AG in Betrieb genommen. Was das für die Gemeinde bedeutet.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hackschnitzelkessel wird von der Solarcomplex AG in Betrieb genommen. Was das für die Gemeinde bedeutet.



        <p>Es ist geschafft: Die Holzhackschnitzelfeuerung in der Heizzentrale des Walder Wärmenetzes arbeitet. Die Solarcomplex AG hat den neuen Hackschnitzelkessel als zweiten Erzeuger in der Heizzentrale des Wärmenetzes Wald in Betrieb genommen. Damit geht der Betreiber des Nahwärmenetzes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energiewende und löst sich von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.</p> <h2>Klares Zeichen für die Energiewende</h2> <p>Etwa 1,5 Millionen Euro hat die Solarcomplex AG für den Bau des neuen Nebengebäudes mit Holzhackschnitzelfeuerung investiert und nun fand eine symbolische Inbetriebnahme des neuen Heizkessels mit dem Solarcomplex-Vorstand Bene Müller, Projektleiter Jan Weber und Bürgermeister Joachim Grüner statt. „Mit diesem wichtigen Schritt setzen wir ein klares Zeichen für die Energiewende und den Klimaschutz in unserer Gemeinde“, hob der Bürgermeister hervor. Die neue Heizzentrale sei nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern auch ein Zukunftsprojekt. „Sie macht es möglich, das Netz der Gemeinde Wald zu erweitern und weiteren Haushalten den Anschluss an diese nachhaltige Energiequelle zu ermöglichen“, sagte das Gemeindeoberhaupt und dankte allen Beteiligten, die dieses Projekt mit Engagement und Weitsicht realisiert hätten. „Gemeinsam gehen wir heute einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft“, so Grüner.</p> <h2>Seit 2015 ist Wald ein Bio-Energiedorf</h2> <p>In das Wärmenetz wird die Abwärme der Biogasanlage Reischach eingespeist. Sie deckt etwa 80 Prozent der Grundlast. Die restlichen 20 Prozent und die Spitzenlast wurden bislang mit einer erheblichen Menge an Erdgas abgedeckt. Im Zuge des Ukrainekrieges und der Explosion der Gaspreise setzt Solarcomplex statt auf Erdgas künftig auf Hackschnitzel.</p> <p>So kommt die Energiewende auch im Wärmesektor Schritt für Schritt voran. Die bestehende Heizzentrale im Gewerbegebiet Geißwiesen wurde um ein Nebengebäude mit einem Hackschnitzelkessel ergänzt. Reicht die Grundlast aus der ortsnahen Biogasanlage nicht aus, springt nun diese Holzhackschnitzelfeuerung ein. „Im Notfall ist der Gaskessel als weitere Wärmequelle auch noch da und könnte jederzeit einspringen, falls Biogasanlage und Hackschnitzelkessel ausfallen“, unterstrich Projektleiter Jan Weber. Dadurch ist gewährleistet, dass stets genügend Wärmeleistung bei den Kunden ankommt, erklärte Bene Müller.</p> <h2>Pufferspeicher fasst 100.000 Liter Wasser</h2> <p>Aktuell werde Wasser mit 80 Grad Celsius ins Netz eingespeist, las Jan Weber in der Heizzentrale ab. Die Holzhackschnitzel stammen aus regionaler Erzeugung in einem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern. Bene Müller entkräftete auch die ursprünglichen Befürchtungen Walder Bürger, dass durch die Hackschnitzelanlieferung viel Lieferverkehr entstehe. Der Holzhackschnitzeltank habe ein Volumen von 96 Kubikmetern. Im Winter müssedie Heizzentrale maximal einmal pro Woche mit einer Lastwagenladung Holzhackschnitzel beliefert werden.</p> <h2>Neue Anschlüsse möglich</h2> <p>Ein willkommener Nebeneffekt der Investition ist, dass die Solarcomplex AG dadurch nun gut für Netzerweiterungen und nachträgliche Anschlüsse entlang des bestehenden Wärmenetzes gerüstet ist.</p> <p>„Mit dem neuen Kessel haben wir jetzt wieder erhebliche freie Kapazitäten im Netz, und es können Gebäude nachträglich angeschlossen werden“, erläuterte Bene Müller. Das Wärmenetz Wald versorgt aktuell 51 Wärmekunden. Hauptabnehmer ist die Heimschule Kloster Wald.</p> <h2>Fernüberwachung durch Zentrale in Singen</h2> <p>Kommunale Gebäude wie Grundschule, Zehn-Dörfer-Halle, Mehrgenerationenhaus, Rathaus und Kindergarten Abenteuerland sind ebenfalls angeschlossen. Der Serviceleiter von Solarcomplex muss nicht ständig vor Ort sein, kann per Fernüberwachung von der Solarcomplex-Zentrale in Singen aus auf die Heizzentrale und die Anlage in Wald zugreifen. Die Heizzentrale selbst läuft vollautomatisch. Ziel ist, hohe Wirkungsgrade zu erzielen und die Technik stets in einem guten Zustand zu halten. Die professionelle Holzverbrennung und Abgasfilter sorgen dafür, dass bei der Hackschnitzelverbrennung weder Feinstaub noch Ruß in die Abluft gelangen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Energieverbrauch "Alternative Energie" Energieträger thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bioenergiedorf Wald kann jetzt mit Holz heizen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Mar 2025 15:44:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der große Narrenumzug in Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/der-grosse-narrenumzug-in-wald;art372578,12324730 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. Die Festgemeinschaft TSV und NV Wald, sowie die Gemeinde veranstalten den Großen Umzug seit vielen Jahren gemeinsam.  ]]></description>
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          Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. Die Festgemeinschaft TSV und NV Wald, sowie die Gemeinde veranstalten den Großen Umzug seit vielen Jahren gemeinsam.<br>
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        Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. Die Festgemeinschaft TSV und NV Wald, sowie die Gemeinde veranstalten den Großen Umzug seit vielen Jahren gemeinsam.



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      <dc:relation><![CDATA[Stadt Brauchtum Fest]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der große Narrenumzug in Wald]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 01 Mar 2025 14:16:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Großer Narrenumzug in Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/grosser-narrenumzug-in-wald;art372578,12324352 ]]></link>      <description><![CDATA[  Großer Narrenumzug am Fasnetssamstag in Wald. Nach dem Umzug feiern die Narren ausgelassen in und um die Zehn-Dörfer-Halle. In der Halle sorgen Guggenmusiken, Fanfarenzüge, Musikgruppen und Tanzgruppen für Stimmung.  ]]></description>
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          Großer Narrenumzug am Fasnetssamstag in Wald. Nach dem Umzug feiern die Narren ausgelassen in und um die Zehn-Dörfer-Halle. In der Halle sorgen Guggenmusiken, Fanfarenzüge, Musikgruppen und Tanzgruppen für Stimmung.<br>
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        Großer Narrenumzug am Fasnetssamstag in Wald. Nach dem Umzug feiern die Narren ausgelassen in und um die Zehn-Dörfer-Halle. In der Halle sorgen Guggenmusiken, Fanfarenzüge, Musikgruppen und Tanzgruppen für Stimmung.



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      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Tradition]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 01 Mar 2025 13:47:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die schönsten Bilder vom Großen Narrenumzug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/die-schoensten-bilder-vom-grossen-narrenumzug;art372578,12324344 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. 41 Zünfte, Narrenvereine, Guggenmusiken und Fanfarenzüge sorgten für prächtige Stimmung.  ]]></description>
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          Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. 41 Zünfte, Narrenvereine, Guggenmusiken und Fanfarenzüge sorgten für prächtige Stimmung.<br>
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        Zahlreiche Narren lockte der Große Narrenumzug am Fasnetssamstag nach Wald. 41 Zünfte, Narrenvereine, Guggenmusiken und Fanfarenzüge sorgten für prächtige Stimmung.



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      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die schönsten Bilder vom Großen Narrenumzug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 15:43:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schultes ist gegen Pumuckl chancenlos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/schultes-ist-gegen-pumuckl-chancenlos;art372578,12322411 ]]></link>      <description><![CDATA[  Narren übernehmen die Macht im Rathaus von Wald und Bürgermeister Joachim Grüner traut das neue Narrenelternpaar.  ]]></description>
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          Narren übernehmen die Macht im Rathaus von Wald und Bürgermeister Joachim Grüner traut das neue Narrenelternpaar.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Narren übernehmen die Macht im Rathaus von Wald und Bürgermeister Joachim Grüner traut das neue Narrenelternpaar.



        <p>Die Narren haben die Macht in der Gemeinde übernommen. Susanne Klein, Vorsitzende des Narrenvereins Wäsenstecher Ruhestetten, stellte sich dem Duell um den Rathausschlüssel, vor dem Gebäude hatten sich morgens die Vertreter der Narrenvereine versammelt.</p> <h2>Guggenmusik Let‘s Fetz heizte die närrische Stimmung an</h2> <p>Zunächst widersetzte sich Bürgermeister Joachim Grüner dem „kleinen Riedrätscher“, der die Macht übernehmen wollte. Da riss sich die Vereinsvorsitzende kurzerhand das Rätscherhäs herunter und stand als Pumuckl da.</p> <p>Pumuckl drohte dem Schultes damit, die Klabautermänner heraufzubeschwören und mit den Narren eine Party im Rathaus zu feiern, bis von diesem nur noch ein Gerippe steht. „Eins ist sicher, die Entmachtung muss sein, und bin ich auch noch so klein!“, beharrte Susanne Klein. Sie habe für den Bürgermeister einen anderen Job. Als Meister Eder mit Schürze und Mütze wäre er doch nett, so wie der Bürgermeister könne es doch jeder! „Her mit dem Schlüssel! Und dann ins Rathaus ganz gesittet, wenn man uns scho‘ zur Hochzeit zu Tisch bittet“, beharrte der Kobold mit rotem Haar und entriss Grüner entschlossen den Rathausschlüssel.</p> <h2>Schultes traut noch schnell das neue Narrenelternpaar</h2> <p>Die Narrenmutter Anna habe sich wieder ins Badische verzogen, doch nun habe er eine waschechte Hohenzollerin an seiner Seite, freute sich Narrenvater Steffen Krall.</p> <p>Bianca „Bibi“ I. ist gebürtige Ruhestetterin und Rätscherin. Durch die Heirat müsse sie nie wieder einen Zwiebelrostbraten im Kappeler „Adler“ zahlen, verkündete die neue Narrenmutter. „Ja klar!“, sprach Steffen Krall sein Jawort und auch Bibi I. bejahte die Ehe auf Zeit. Zur Vermählung überreichte der Schultes einen Hefezopf mit Brautpaar.</p> <h2>Hauptamtsleiter ist Vorruheständler</h2> <p>Im Sitzungssaal, wo sonst der Gemeinderat tagt, hat das Rathausteam bereits das Büfett für das Narrenfrühstück aufgebaut, um die Narrenschar zu verköstigen.</p> <p>Als Vorruheständler habe er nix zu verlieren, unterstrich Hauptamtsleiter Michael Wenzler. Der Gemeinderat treibe es viel zu bunt. „Ist es er einmal losgelassen, ist er nicht mehr zu fassen“, beklagte er. Angesichts der vielen Investitionswünsche des Rates frage er sich, woher das Geld kommen solle, wenn es nicht vom Himmel falle. Vielleicht habe der Bürgermeister gar eine Oligarchenkasse?</p> <h2>Tanz mit Kindergartenkindern und Erzieherinnen</h2> <p>Die Narren zogen danach in den Kindergarten „Zauberwald“. Mit den Kindergartenkindern und Erzieherinnen tanzten die Narren Bewegungslieder. Vom Glitzer und Glamour der Schulturnhalle ließen sich die Narren nicht blenden, übernahmen das Rektorat der Heimschule und befreiten die Schülerinnen. Im Kindergarten „Abenteuerland“ hat sich das Kindergartenteam Spiele für die Narren ausgedacht. Mitten unter Außerirdischen landete die Narrenschar in der Grundschule Wald. „Damit ihr unsere Kinder kriegt, müsst ihr erst zeigen, was ihr draufhabt“, mussten die Narreneltern die Reime des Schulleiters vervollständigen. Die Schüler zeigten ihr Können in einer Talentshow.</p> <p>Zum Abschluss besuchte die Narrenschar die Bewohner im Seniorenheim St. Bernhard, das für die fünfte Jahreszeit zur Villa Flower-Power wird.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Kurioses thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe thema-gesellschaft-kurios]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schultes ist gegen Pumuckl chancenlos]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 15:00:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die schönsten Bilder vom Schmotzigen Dunnschdig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/die-schoensten-bilder-vom-schmotzigen-dunnschdig;art372578,12322365 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde ist fest in Narrenhand. Narren stürmen das Rathaus und befreien Kindergartenkinder und Schüler.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Gemeinde ist fest in Narrenhand. Narren stürmen das Rathaus und befreien Kindergartenkinder und Schüler.<br>
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        Die Gemeinde ist fest in Narrenhand. Narren stürmen das Rathaus und befreien Kindergartenkinder und Schüler.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Stadt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die schönsten Bilder vom Schmotzigen Dunnschdig]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 14:44:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Rathaussturm und der Schülerbefreiung in Wald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bilder-vom-rathaussturm-und-der-schuelerbefreiung-in-wald;art372578,12322345 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde Wald ist fest in Narrenhaus. Nach der Erstürmung des Rathauses zog der närrische Lindwurm durch die Straßen, befreite Kindergartenkinder und die Schüler. Die schönsten Bilder vom Rathaussturm Wald.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Gemeinde Wald ist fest in Narrenhaus. Nach der Erstürmung des Rathauses zog der närrische Lindwurm durch die Straßen, befreite Kindergartenkinder und die Schüler. Die schönsten Bilder vom Rathaussturm Wald.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bilder-vom-rathaussturm-und-der-schuelerbefreiung-in-wald;art372578,12322345]]></guid>
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        Die Gemeinde Wald ist fest in Narrenhaus. Nach der Erstürmung des Rathauses zog der närrische Lindwurm durch die Straßen, befreite Kindergartenkinder und die Schüler. Die schönsten Bilder vom Rathaussturm Wald.



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      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Stadt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Rathaussturm und der Schülerbefreiung in Wald]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:47:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kein Rückschlag, sondern Ansporn: So sieht Ahmad Al Hamidi das Ergebnis der Grünen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-so-sieht-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi-das-ergebnis;art410936,12321162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."  ]]></description>
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          Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."<br>
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        Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."



        <p>13 Prozent für die Grünen im Wahlkreis Bodensee: Das sind vier Prozentpunkte weniger als vor dreieinhalb Jahren – aber zwei Prozentpunkte mehr als die Grünen auf Bundesebene bei der Wahl am 23. Februar erzielten. „Ich bin zufrieden“, bilanziert der Direktkandidat aus Friedrichshafen. Ahmad Al Hamidi: „Besonders, wenn man die Herausforderungen in einem traditionell von der CDU dominierten Wahlkreis bedenkt.“ Einfluss auf die Wahl habe das politische Klima gehabt, „das von der wachsenden Popularität der AfD und populistischen Parolen geprägt ist“. Zudem spürt Al Hamidi generell einen Rückgang der Unterstützung für die Politik der Grünen. Er sei erst vor zwei Jahren in die Politik eingetreten und es handelte sich um seine erste Kandidatur. „Da ist dieses Ergebnis ein ermutigender Erfolg.“</p> <p>Ahmad Al Hamidi wurde 1982 in Syrien geboren. 2015 kam er als Flüchtling mit seiner Frau und zwei Kindern nach Deutschland. Er arbeitet als Jurist im öffentlichen Dienst und ist ein Beispiel für gelungene Integration. Im Oktober setzte er sich in einer parteiinternen Kampfabstimmung als Kandidat durch.</p> <h2>Geduld ist gefordert</h2> <p>Sieht Al Hamidi für sich in der Wahl den Startschuss für die eigene politische Karriere? Oder ist er vom Ergebnis so enttäuscht, dass er sich wieder aus der Politik zurückzieht? „Der Wahlkampf war für mich eine tiefgreifende und bereichernde Erfahrung, die ich als den Beginn meiner politischen Laufbahn betrachte“, antwortete er auf Fragen des SÜDKURIER. „In den letzten Wochen habe ich nicht nur die Komplexität politischer Prozesse besser verstanden, sondern auch die Bedeutung von Ausdauer und Engagement in der Politik. Trotz der Herausforderungen und des intensiven Wettbewerbs bin ich entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen und mich für die Anliegen einzusetzen, die mir am Herzen liegen.“ Das Ergebnis sei für ihn kein Rückschlag, sondern ein Ansporn.</p> <p>Die Erfahrungen im Wahlkampf hätten ihm nicht nur wertvolle Einblicke in die politische Landschaft verschafft, sondern auch seine Entschlossenheit gestärkt, aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken. Al Hamidi: „Der Wahlkampf hat mir gezeigt, dass politische Arbeit sowohl Geduld als auch strategisches Denken erfordert.“</p> <p>Weiter sagte der Grünen-Politiker: „Als gewählter Co-Sprecher des Kreisverbands der Grünen im Bodenseekreis sehe ich es als meine Pflicht an, aktiv zu sein. Auf lokaler Ebene möchte ich die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden.</p> <h2>„Klimaschutz muss Herzstück bleiben“</h2> <p>Das Thema Klimaschutz spielte im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle. „Der Klimaschutz muss weiterhin das Herzstück der Grünen-Politik bleiben“, fordert er. Er lasse sich von dem Gedanken leiten, die Welt nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen zu bewahren. „Es ist entscheidend, innovative Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren zu suchen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kein Rückschlag, sondern Ansporn: So sieht Ahmad Al Hamidi das Ergebnis der Grünen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 12:04:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weidels Wohnort nun doch "Berlin"? Zumindest laut Wahlzettel in ihrem Wahlkreis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weidels-wohnort-nun-doch-berlin-zumindest-laut-wahlzettel-in-ihrem-wahlkreis;art410936,12319169 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.<br>
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        Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.



        <p>Überlingen, sagte Alice Weidel, „ist mein Hauptwohnsitz.“ <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wo-wohnt-alice-weidel-wirklich-bei-nachfragen-wird-die-afd-chefin-patzig;art417930,12314164" target="_blank" title="„Habe jetzt keine Lust mehr“: Bei Nachfragen zu Überlingen wird Alice Weidel patzig">Das sagte die Kanzlerkandidatin in einem Interview mit dem ZDF, das am 7. Januar aufgezeichnet wurde</a>. Am 23. Februar waren Bundestagswahlen – und die Wähler im Wahlkreis Bodensee fragten sich, wenn sie den Stimmzettel in der Wahlkabine aufmerksam betrachteten, warum bei Weidel als Wohnort Berlin steht und nicht Überlingen?</p> <p>Diskussionen um Weidels Wohnort gibt es seit 2017. Nach ihrer Nominierung zur Spitzenkandidatin der damaligen Bundestagswahl wurde bekannt, dass sie nicht nur in Überlingen mit Wohnsitz gemeldet, sondern auch in Biel in der Schweiz gemeldet war. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern in Einsiedeln im Kanton Schwyz. Im ZDF-Interview im Januar wies Weidel unwirsch die Frage zurück, wie oft sie in Überlingen übernachte. Die Diskussion ist deshalb relevant, weil bei ihr die Frage nach der steuerlichen Veranlagung mitschwingt.</p> <h2>Zahlt Weidel Zweitwohnungssteuer?</h2> <p>In Überlingen ginge es um die Zweitwohnungssteuer. Sie würde dann fällig, wenn Weidel zwar mit Hauptwohnsitz in Überlingen gemeldet ist, sich tatsächlich aber überwiegend an einer anderen Adresse aufhält. Wir fragten im Rathaus nach. Mit Verweis auf das Steuergeheimnis, das auch für Personen des öffentlichen Lebens gelte, gibt die Stadtverwaltung Überlingen dazu keine Auskunft. In ganz allgemeiner Weise, ohne auf Weidels Situation einzugehen, teilte die städtische Pressestelle mit: „Wenn beispielsweise die überwiegend genutzte Wohnung im Ausland liegt und die Zweitwohnung in Überlingen, so wäre die Person zweitwohnungssteuerpflichtig, obwohl sie melderechtlich mit alleiniger Wohnung gemeldet wäre. Die Abkopplung der Zweitwohnungssteuer vom Melderecht hat auch den Vorteil, dass der Steuerpflicht nicht dadurch entgangen werden kann, indem Personen sich mit Hauptwohnung anmelden, obwohl dies nicht den tatsächlichen Aufenthaltsverhältnissen entspricht.“</p> <h2>Das steckt hinter der Wohnort-Angabe „Berlin“</h2> <p>Ist nun die Angabe „Berlin“ auf dem Wahlzettel ein Indiz dafür, dass Weidels überwiegend genutzte Wohnung nicht in Überlingen liegt? Nein. Das liegt an einer Auskunftssperre nach dem Bundesmeldegesetz, die Weidel beantragte, als im April 2017 erstmals Schweizer Zeitungen <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Biel-oder-UEberlingen-Alice-Weidels-Alternative-zu-Deutschland;art410924,9234646" target="_blank" title="Biel oder Überlingen? Alice Weidels Alternative zu Deutschland">und der SÜDKURIER zu Weidels Wohnort recherchierten.</a> Sie kann dann beantragt werden, wenn für die Person durch eine Melderegisterauskunft „eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann“, so die Formulierung im Bundesmeldegesetz.</p> <p>Folglich greift nun Paragraph 38 der Bundeswahlordnung, wie die Pressestelle des Landratsamtes mitteilt. Darin sei geregelt, dass auf dem Stimmzettel „anstelle des Wohnortes der Ort der Erreichbarkeitsanschrift des Bewerbers zu verwenden ist“. Dabei handelt es sich um einen juristischen Begriff und bezeichnet eine Anschrift, unter der eine Person offiziell und tatsächlich erreichbar ist.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:23:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-volker-mayer-lay-vertritt-den-wahlkreis-bodensee-weiterhin-in-berlin;art410936,12319105 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp  ]]></description>
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          Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp<br>
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        Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp



        <p>Mit 40 Prozent der Erststimmen verteidigt Volker Mayer-Lay das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee. Was am Wahlabend bereits feststand, wird am frühen Montagmorgen mit dem vorläufigen Endergebnis Gewissheit. Auch wenn das Ergebnis der Zweitstimmen für die CDU im Wahlkreis fünf Prozentpunkte hinter dem von Mayer-Lay liegt, behält der Rechtsanwalt aus Überlingen sein Mandat. Sechs seiner Parteikollegen in Baden-Württemberg ist das nicht vergönnt: Wegen der Wahlrechtsreform schaffen sie nicht den Sprung in den Bundestag, obwohl auch sie in ihren Wahlkreisen die meisten Erststimmen erhielten.</p> <p>Eine „gewisse Zitterpartie“ durchlebte auch Volker Mayer-Lay, wie er am Montagmorgen gesteht. „Die ersten Ergebnisse waren schon ein bisschen beunruhigend“, räumt er im Rückblick ein. Die große Frage blieb, wie stark die AfD mit ihrer Spitzenkandidatin Alice Weidel im Wahlkreis Bodensee Stimmen auf sich vereinen kann. Am Ende fuhr Mayer-Lay mit 57.645 Stimmen fast doppelt so viele ein wie Weidel, die 29.316 Wähler (18,9 Prozent) von sich überzeugte und damit ihr Ergebnis von 2021 verdoppelte. Am Ende schneidet die CDU am Bodensee mit 35 Prozent auch bei den Zweitstimmen deutlich über dem Bundestrend ab. Die AfD bleibt mit 18,9 Prozent unter dem Bundesergebnis ihrer Partei.</p> <h2>Fünftbestes Ergebnis in Baden-Württemberg</h2> <p>Mit seinem Wahlergebnis kann der CDU-Abgeordnete gestärkt im Bundestag weiterarbeiten. Er hat nicht nur knapp zehn Prozentpunkte mehr Stimmen in seinem Wahlkreis geholt als 2021, sondern bei den Erststimmen auch das fünftbeste Ergebnis in Baden-Württemberg. Von seinem Abschneiden sei er „positiv überrascht“. Welche Rolle er künftig in der CDU-Fraktion spielen wird, die nun aller Voraussicht nach in die Regierungsverantwortung kommt, „werden wir sehen“. Am Dienstag sei die erste Fraktionssitzung in Berlin terminiert. Ginge es nach ihm, würde er gern so weiter machen wie bisher, also im Verteidigungsausschuss des Bundestags und in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit.</p> <p>Für den SPD-Direktkandidaten Leon Hahn reicht es hingegen auch im dritten Anlauf nicht für ein Bundestagsmandat, allerdings nur um Haaresbreite. Dass knapp 22.000 Stimmen im Wahlkreis Bodensee nicht genug für den Direkteinzug ins Parlament sind, war schnell klar. Hahn konnte sich aber noch Hoffnungen machen, es über seinen 14. Platz auf der Landesliste zu schaffen. Am Ende reichen die SPD-Wählerstimmen im Land aber nur für 13 Genossen aus Baden-Württemberg, die künftig im Bundestag sitzen.</p> <h2>Hahn: „Zeit für Neuanfang“</h2> <p>Für ihn persönlich ist die verpasste Chance kein Beinbruch, auch wenn er sehr gern nach Berlin gegangen wäre. „Ich bin seit vielen Jahren in der freien Wirtschaft tätig und nicht auf einen Job in der Politik angewiesen“, sagt er. Doch mit der Performance seiner Partei im Wahlkampf und dem Ergebnis ist Leon Hahn alles andere als zufrieden. „Die SPD muss nun wirklich einen Neustart hinlegen“, fordert er. Auch vor Ort stehe seine Partei vor fundamentalen Fragen und müsse der Ansage, sich jetzt ehrlich zu machen, Taten folgen lassen. „Es wird Zeit, die personelle und inhaltliche Aufstellung zu diskutieren. Wir hier vom Bodensee wollen da sehr konkret mitwirken“, sagt Leon Hahn.</p> <h2>FDP der absolute Wahlverlierer</h2> <p>Bei den Zweitstimmen schnitten die Grünen mit 13,5 Prozent sogar einen Hauch besser ab als die SPD mit 13 Prozent. Ihr Direktkandidat Ahmad Al Hamidi holte knapp 18.300 Stimmen im Wahlkreis Bodensee und landete mit 12,7 Prozent auf Platz vier. Alle anderen Direktkandidatin bleiben einstellig, wobei Andreas Reich von der Linken mit 4,2 Prozent und 6100 Stimmen noch das beste Ergebnis einfuhr. Akif Akyildiz (FDP) überzeugte 4600 Wähler (3,2 Prozent) und konnte dem Absturz seiner Partei auch im Wahlkreis Bodensee nichts entgegensetzen. Die FDP landet mit einem Minus von zehn Prozentpunkten nur noch bei 5,7 Prozent und ist der Wahlverlierer am See. Thomas Schalski von den Freien Wählern erreichte 3500 Wähler (2,5 Prozent) und Simon Oberdörffer von Volt rund 2300 Stimmen (1,6 Prozent).</p> <p>Die Wahlbeteiligung lag bei 83,7 Prozent, gut 4,7 Prozentpunkte mehr als bei der Bundestagswahl 2021.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 15:24:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Es werden weniger Flächen für Windräder ausgewiesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/es-werden-weniger-flaechen-fuer-windraeder-ausgewiesen;art372578,12317145 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für die Gemeinde Wald hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben die Gebietskulisse für Windradbau reduziert. Welche Schwierigkeiten es gibt.  ]]></description>
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          Für die Gemeinde Wald hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben die Gebietskulisse für Windradbau reduziert. Welche Schwierigkeiten es gibt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/es-werden-weniger-flaechen-fuer-windraeder-ausgewiesen;art372578,12317145]]></guid>
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        Für die Gemeinde Wald hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben die Gebietskulisse für Windradbau reduziert. Welche Schwierigkeiten es gibt.



        <p>Am 17. März soll die zweite Offenlage des Teilregionalplanes Energie des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben erfolgen. Die Kommunen haben dann zwei Monate Zeit und jeder Bürger einen Monat Zeit, um eine Stellungnahme beim Verband zu dem Planwerk einzureichen, informierte Bürgermeister Joachim Grüner den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung.</p> <h2>Reduktion von 374 auf 243 Hektar</h2> <p>Der Rathauschef war mit dem künftigen Hauptamtsleiter Jochen Günter und den Gemeinderäten Clemens Veeser und Michael Riegger bei der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben dabei. Dort erfuhren die Besucher aus Wald, dass die ursprünglich geplanten 374 Hektar Vorrangflächen für Windenergie auf dem Gemeindegebiet aufgrund der ganzen Stellungnahmen, Natur- und Artenschutz auf 243 Hektar reduziert wurden.</p> <h2>Gemeinde hat Fachanwalt</h2> <p>Im Rahmen der ersten Anhörung 2024 hatten die Gemeinde und viele Bürger eine Stellungnahme zu den Flächenausweisungen für erneuerbare Energien abgegeben. Die Kommune hat mit Armin Brauns sogar einen Anwalt für Kommunalrecht mit Schwerpunkt Biogasanlagen und Windräder hinzugezogen. „Ziel war, das ganze Vorranggebiet wegzukriegen“, erklärte Bürgermeister Grüner im Gemeinderat. Sobald die Offenlage veröffentlicht wird, bereitet der Anwalt nach seinen Angaben eine zweite Stellungnahme vor, die dem Ratsgremium vor dem Versand an den Regionalverband vorgelegt wird. Der Windatlas hatte im geplanten Vorranggebiet eine zu geringe Windhöffigkeit festgestellt. Ein Gutachten, das der Grundbesitzer selbst in Auftrag gegeben hat, stellte eine ausreichende Windhöffigkeit fest und ein Projektierer hat demnach bereits sein Interesse am Bau von Windrädern bekundet. Bislang hatte die Gemeinde keine Chance, dieses Gutachten einzusehen. Laut Verwaltungsgericht hätten Projektierer einen Schutzanspruch, das Gutachten in einem ersten Schritt nicht herausgeben zu müssen, erläuterte Grüner.</p> <h2>Zahl der Windräder ist immer noch unklar</h2> <p>Clemens Veeser ergänzte, dass auf der Verbandsversammlung mit keinem Wort angeklungen sei, ob sich die entfallenden 88 Hektar Wald, die vorher zur Rodung geplant waren, verringern und es sei auch kein Wort gefallen, ob sich die Zahl von zehn oder elf Windrädern aufgrund der Flächenreduzierung verringere. Veeser geht nach eigenen Angaben immer noch davon aus, dass die Maximalzahl gebaut wird. Der altgediente Gemeinderat ergänzte, dass bei Gesprächen mit Bürgern festgestellt wurde, dass diese gar nicht wüssten, dass auf der Gemarkung Windräder geplant seien. In der zweiten Offenlegung dürfen übrigens keine Argumente aus den ersten Stellungnahmen aufgeführt werden, sondern neue Argumente und Gründe, die bislang noch nicht genannt wurden.</p> <h2>Noch kein Kontakt mit dem Grundstücksbesitzer</h2> <p>Markus Halmer, Ortsvorsteher von Glashütte-Kappel, fragte, ob bekannt sei, wie die Planung für das durchgehende Waldgebiet Richtung Meßkirch über die Gemeindegrenze hinaus verläuft. „Dort kommt nichts“, versicherten Veeser und Grüner. Halmer wollte zudem wissen, ob die Gemeinde mit dem Grundstücksbesitzer schon Kontakt aufgenommen und um eine Stellungnahme gebeten hat. „Wir können ihn um eine Stellungnahme bitten. Ob er das macht, weiß ich nicht“, entgegnete Joachim Gründer. Der Bürgermeister fand dies einen guten Vorschlag, in dieser Anfrage auch die Frage nach dem Gutachten der Windhöffigkeit anzubringen, weil der Windatlas ja etwas ganz anderes sage.</p> <h2>Privates Gutachten attestiert ausreichende Windhöffigkeit</h2> <p>„Unser Top-Argument muss der Windatlas und die Windhöffigkeit sein“, unterstrich Gemeinderätin Heike Fox. Wenn laut Windatlas kein ausreichender Wind weht, ein privates Gutachten jedoch das Gegenteil sage, müsse sie den Windatlas für das ganze Land in Frage stellen. Das private Gutachten komme vom Waldbesitzer, dem Fürst von Hohenzollern, der wolle, dass die Flächen bebaut werden und er die Pachteinnahmen habe. Dass das private Gutachten nicht herausgegeben werde, sei verständlich. „Die wollen sich ja nicht in die Karten schauen lassen“, so Heike Fox. Sie regte zudem an, die Kosten für ein Gutachten anzufragen. Wenn es nicht übertrieben viel kostet, könne die Gemeinde erwägen, ein eigenes Gutachten in Auftrag zu geben, bei dem vielleicht herauskommt, dass man gar keinen Wind hat.</p> <h2>Kleiner Arbeitskreis für Stellungnahme wird gebildet</h2> <p>Clemens Veeser regte an, zeitnah einen kleinen Arbeitskreis zu bilden, mit Menschen, die sich einbringen wollen, die Argumente aufzulisten und bis zum 17. März die Stellungnahme vorzubereiten. Die nächste Verbandsversammlung ist auf den 26. September, 14 Uhr, datiert, informierte Bürgermeister Grüner. Momentan liege die gesamte Vorrangfläche des Regionalverbandes bei 1,93 Prozent. Werde das vorgegebene Ausweisungsziel von 1,8 Prozent nicht erreicht, sei hier „open your mind“ und dann dürfte jeder mit einem Genehmigungsverfahren irgendwo bauen. Dass in Wald schon ein Projektierer bereitsteht, macht deutlich, dass da „schon etwas in Planung sei“.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Windkraft Kommunalpolitik Bürgerinitiative Energiepolitik thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Es werden weniger Flächen für Windräder ausgewiesen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:59:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verwechslungsgefahr vor der Bundestagswahl! Warum Freie Wähler nicht gleich Freie Wähler sind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verwechslungsgefahr-warum-freie-waehler-nicht-gleich-freie-waehler-sind;art410936,12314035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.  ]]></description>
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          Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verwechslungsgefahr-warum-freie-waehler-nicht-gleich-freie-waehler-sind;art410936,12314035]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.



        <p>Die Freien Wähler gibt es quasi doppelt – und das sorgt bei Bundestagswahlen immer wieder für Verwechslungsgefahr. Denn die Partei der Freien Wähler, die bei der Bundestagswahl am Sonntag auch auf den Stimmzetteln steht und für die der Häfler Thomas Schalski als Direktkandidat aufgestellt ist, hat mit den Freien Wählern in den Gemeinde- und Kreisräten nichts zu tun.</p> <p>Darauf weist auch dezidiert der Freie-Wähler-Landesverband hin, der die Dachgesellschaft der Freien Wähler in den Kommunalparlamenten ist. Der Unterschied lässt sich leicht festmachen: Die Partei der Freien Wähler, wie sie etwa in Bayern mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger eine feste Größe ist, ist eine Partei. Die Freien Wähler in den kommunalen Gremien hingegen sind als Vereine organisiert. Sie machen keine Parteipolitik und kümmern sich ausschließlich um kommunale Themen.</p> <h2>FW-Kreisverband: Wir unterstützen Thomas Schalski nicht</h2> <p>So versenden derzeit Freie-Wähler-Ortsverbände wieder Pressemitteilungen ihres Landesverbandes, die alle gleichlautend sind. Darin heißt es: „Diese Freie-Wähler-Partei hat nichts mit den originalen Freien Wählern zu tun, die als Vereine organisiert sind und ausschließlich kommunal in den Kreistagen, Gemeinderäten und Ortschaftsräten engagiert sind.“ Zitiert wird der Landesvorsitzende der Freien Wähler, Wolfgang Faißt aus Renningen. In der Landes- oder Bundespolitik wollten die Freie-Wähler-Vereine nicht „mitmischen“, heißt es außerdem.</p> <p>Zweimal gibt es die Freien Wähler deshalb, weil sie sich vor 15 Jahren getrennt hatten. Gegründet wurde der Landesverband 1956, er war auch Mitglied im Bundesverband. 2010 kam es zur Trennung, als der Bundesverband in eine Partei umgewandelt wurde, um landes- und bundespolitisch aktiv zu sein. Die Kommunalpolitik bleibt seither den Vereinen vorbehalten. Die Namensgleichheit blieb allerdings bestehen.</p> <p>So betont auch Elisabeth Kugel, Vorsitzende des Kreisverbands der Freien Wähler: „Es gibt zwar eine Namensgleichheit, der 2004 gegründete Kreisverband Freie Wähler Bodenseekreis und alle Stadt- und Ortsvereine im Bodenseekreis haben allerdings nichts mit der Freie-Wähler-Partei zu tun. Wir unterstützen die Kandidatur von Thomas Schalski nicht und nehmen eine neutrale Position ein.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Verwechslungsgefahr vor der Bundestagswahl! Warum Freie Wähler nicht gleich Freie Wähler sind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:08:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spiegelbild der Gesellschaft? Zerstörte Wahlplakate sorgen für Ärger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-zerstoerte-wahlplakate-sorgen-fuer-aerger;art410936,12313892 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-zerstoerte-wahlplakate-sorgen-fuer-aerger;art410936,12313892]]></guid>
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        Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.



        <p>Wenn Thomas Schalski durch die Straßen rund um Friedrichshafen fährt, dann nicht nur, um Wahlkampf zu machen. Oft muss er sich um seine Plakate kümmern; sie ersetzen oder abgerissene Reste entsorgen. Doch was er jüngst bei seiner Rundfahrt entdeckte, will er so nicht mehr hinnehmen.</p> <p>Gleich an mehreren Stellen in der Teuringer Straße, der Weiherstraße und der Bodenseestraße fand er mutwillig zerstörte Wahlplakate. Betroffen war nicht nur seine eigene Partei, die Freien Wähler, sondern auch die CDU und die AfD. Die CDU-Plakate waren schwarz beschmiert, die der AfD laut Schalski „ganz zerfetzt“. Ob die Verursacher aus dem politisch linken Lager kommen, könne er nur vermuten, sagt der Rentenberater. Beweise gibt es bislang nicht.</p> <h2>Direktkandidat: „Die Gesellschaft ist aufgewühlt“</h2> <p>Wahlplakate wurden schon immer beschmiert oder entfernt – das ist keine Neuigkeit. Doch die Dimensionen seien neu, so Schalski. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er politisch aktiv, aber eine derartige Aggressivität habe er noch nicht erlebt. „Die Gesellschaft ist aufgewühlt“, meint er. Er sieht einen Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Spitzenkandidaten mittlerweile miteinander umgehen, und dem, was auf der Straße passiert. „Früher hat man sich gestritten, aber am Ende ein Bier zusammen getrunken. Heute steckt eine ganz andere Aggressivität dahinter.“</p> <p>Der Landesverband der Freien Wähler riet ihm, Anzeige zu erstatten. Die Polizei hat jedoch bereits angekündigt, die Ermittlungen mangels Beweisen voraussichtlich einzustellen. Thomas Schalski nimmt es mit Fassung. „Es gibt wichtigere Dinge“, gibt er zu, „aber es sollte trotzdem dokumentiert werden.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Thomas Schalski ist selbstständiger Rentenberater und Politiker der Freien Wähler im Bodenseekreis. Seit seiner Jugend ist er politisch aktiv und hat langjährige Erfahrung im Wahlkampf. Im April 2024 wurde er zum Vorsitzenden der neu gegründeten Kreisvereinigung Bodenseekreis der Freien Wähler gewählt. Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 kandidiert er als Direktkandidat im Wahlkreis Bodensee und steht auf Listenplatz 13 der Landesliste Baden-Württemberg seiner Partei.</span></label></div> <p>Simon Göppert, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg, bestätigt, dass Wahlplakat-Vandalismus immer wieder vorkommt – auch in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen. „Mehrmals pro Woche werden Plakate beschmiert oder abgerissen. Das betrifft alle Parteien gleichermaßen“, sagt Göppert. Da es jedoch keine offizielle Statistik dazu gibt, kann er nicht beurteilen, ob die Fälle zugenommen haben. Klar sei aber: „Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt.“ In manchen Fällen wird sogar der Staatsschutz eingeschaltet – nämlich dann, wenn rechtswidrige Symbole wie das Hakenkreuz verwendet werden.</p> <p>Die Polizei sei in solchen Fällen immer auf Zeugen angewiesen, so der Pressesprecher weiter. Wer etwas beobachtet, solle sich direkt an die nächste Dienststelle wenden oder im akuten Fall den Notruf wählen, betont Göppert. Thomas Schalski und die Freien Wähler gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen eine Belohnung von 200 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der oder des Täters führen.</p> <h2>Frust und Aufwand</h2> <p>Was für manche wie eine Lapalie wirken mag, bedeutet für Direktkandidaten wie Thomas Schalski Zeit, Geld und Arbeit. Gemeinsam mit zwei Helfern hat er in der Region 300 Plakate aufgehängt. Etwa 20 davon wurden zerstört. Jedes kostet rund zwei Euro, sagt Schalski, doch der größere Aufwand liegt woanders: „Dahinter stecken Fahrtzeit, Planung und Mühe. Wer einmal selbst einen Tag lang Plakate aufgehängt hat, weiß, wovon ich spreche.“</p> <p>Noch ärgerlicher: Wenn ein zerstörtes Plakat nicht rechtzeitig entfernt wird, droht dem Kandidaten ein Bußgeld. Die Stadtverwaltung melde sich dann und fordere zur Beseitigung auf, so der Rentenberater.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Spiegelbild der Gesellschaft? Zerstörte Wahlplakate sorgen für Ärger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 11:26:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die kleinsten unter den Kleinen: Das sind die "Sonstigen" auf Ihrem Wahlzettel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-haben-die-kleinparteien-eigentlich-2021-abgeschnitten;art410936,12312774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.  ]]></description>
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          Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.<br>
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        Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.



        <p>Knapp über 6,1 Prozent: Ein solches Ergebnis würde bundesweit zwar für den Einzug in den Bundestag reichen, gilt aber natürlich als ein eher mageres Wahlabschneiden. Doch dieses Ergebnis bei der Bundestagswahl 2021 hat nicht eine einzelne Partei erreicht, sondern derer 17: Es ist die Summe der gültigen Zweitstimmen, die die Klein- und Splitterparteien damals im Wahlkreis Bodensee erzielt haben.</p> <p>In Stimmzahlen ausgedrückt: Von den insgesamt 136.848 gültigen Zweitstimmen entfielen 8359 auf diese Parteien. Das entspräche einem Schnitt von gerade mal 492 Stimmen pro Partei. Was schließt man daraus? In erster Linie, dass der Begriff der Splitterpartei tatsächlich zutreffend ist.</p> <h2>Mit den Gemeinderäten nichts zu tun: Sonderfall Freie Wähler</h2> <p>Das ist nicht ganz uninteressant. Denn zuweilen trügt der Eindruck: Etwa im Falle der pro-europäischen Partei Volt, deren Plakate gefühlt ebenso oft im Stadtbild zu sehen sind wie jene der etablierten Parteien. Dennoch gehört auch Volt zu den Splitterparteien, jedenfalls im Wahlkreis Bodensee. Denn dort hat sie 2021 ein Wahlergebnis von gerade mal 0,33 Prozent eingefahren.</p> <p>Ebenso erging es den Freien Wählern, die im Übrigen nichts mit den Freie-Wähler-Vereinigungen in den Kommunalparlamenten zu tun haben: Sie sind den meisten Menschen zwar ein Begriff, auch weil sie in Bayern mit Hubert Aiwanger den stellvertretenden Ministerpräsidenten stellen. Aber in Zahlen sind sie hierzulande klein, auch wenn sie 2021 im Wahlkreis Bodensee an der Spitze der Kleinparteien ins Ziel liefen: 1,85 Prozent konnten sie erzielen.</p> <h2>Extreme und Radikale spielten 2021 keine Rolle</h2> <p>Doch wer sind diese 17 Parteien eigentlich? Neben Volt und den Freien Wählern gehören inzwischen auch Parteien wie die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland) und die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) dazu. Beide erzielten 0,02 Prozent und damit das schlechteste Wahlergebnis aller Splitterparteien überhaupt. Auch das lässt sich übersetzen: Die Kommunisten spielen im Bodenseekreis schon lange überhaupt keine Rolle mehr. Und: Beide Parteien werden vom Verfassungsschutz beobachtet, weil sie als linksextremistisch eingestuft werden.</p> <p>59 Zweitstimmen haben DKP und MLPD zusammen bekommen. Fast doppelt so viele, nämlich 94, haben die Neonazis der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bekommen, in Prozent waren es dann aber auch nur 0,7.</p> <p>Auf Zwergengröße geschrumpft ist im Bodenseekreis bei Bundestagswahlen übrigens inzwischen auch die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei), die in früheren Jahren als eine Art konservative Grüne noch deutlich mehr Zulauf hatten. Diese Zeiten sind mittlerweile vorbei: Mit gerade einmal 0,41 Prozent rangierte die ÖDP 2021 sogar noch deutlich hinter der Tierschutzpartei (1,05 Prozent) und der Satirepartei „Die Partei“ (0,98 Prozent).</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 15:11:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was machen wir am Wochenende?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/12309930 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geboten wird Romantic Comedy zum Valentinstag, Bauwillige kommen auf ihre Kosten beim Bauherrentag in Meßkirch, aber natürlich auch Fasnetsbälle bieten einiges an Unterhaltung.  ]]></description>
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          Geboten wird Romantic Comedy zum Valentinstag, Bauwillige kommen auf ihre Kosten beim Bauherrentag in Meßkirch, aber natürlich auch Fasnetsbälle bieten einiges an Unterhaltung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Geboten wird Romantic Comedy zum Valentinstag, Bauwillige kommen auf ihre Kosten beim Bauherrentag in Meßkirch, aber natürlich auch Fasnetsbälle bieten einiges an Unterhaltung.



        <h2>Romantic-Comedy</h2> <p>Sigmaringen - Zum Valentinstag am heutigen Freitag, 20 Uhr, wartet ein besonderer Leckerbissen auf das Publikum im Alten Schlachthof in Sigmaringen. Eine romantische Komödie in Spielfilmlänge – frei improvisiert nach den Vorgaben des Publikums. Mehr Romantik geht nicht. Wie immer bei SpielTrieb ist auch dieses abendfüllende Theaterstück frei improvisiert und entsteht vor den Augen des Publikums. Zwischen brillantem Spiel und grandiosem Scheitern ist dabei nur ein schmaler Grat. Denn wo nichts sicher ist, ist alles möglich. Eintritt ist frei, aber nicht umsonst, jeder gibt am Schluss, was er kann und was ihm der Abend wert war. Reservierung unter www.schlachthof-sigmaringen.de.</p> <h2>Internationales Tanzturnier der Extraklasse</h2> <p>Mengen - Die Ablachhalle in Mengen (Messkircher Str. 20, 88512 Mengen) öffnet am Samstag, 15. Februar, ihre Türen für ein ganz besonderes Event: flaewa – das internationale Tanzturnier, das Tanz, Musik und Kunst in den Mittelpunkt stellt! Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Europa werden in zwei spannenden Kategorien gegeneinander antreten: 1. league: Hier präsentieren Showgruppen (12-15 Personen pro Gruppe) atemberaubende Choreografien und kreative Shows. 2. DUEBESH: Das 5-gegen-5-Team-Battle! Mit unbekannter Musik, die live vom DJ aufgelegt wird, treten Teams an, um gemeinsam spontane Kunstwerke zu schaffen. Die Herausforderung: nicht nur tänzerisch zu brillieren, sondern auch als Team perfekt zu harmonieren. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Von Grillgerichten über Fingerfood bis hin zu frischen Obstsalaten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Eintritt ist frei, dennoch freuen sich die Veranstalter über freiwillige Spenden. Bereits ab 10 Euro gibt es einen Schlüsselband und ein Freigetränk.</p> <h2>Bockparty in Taisersdorf</h2> <p>Owingen/Taisersdorf - Die Steinbock-Zunft Taisersdorf feiert dieses Jahr zum ersten Mal die „Bockparty“. Am Samstag, 15. Februar, wird die Ringerhalle in Taisersdorf zum Hotspot der besten Partystimmung. Einlass ab 19 Uhr! DJ Tschones sorgt mit den angesagtesten Beats für beste Partystimmung, die Lumpenkapelle Wikinger Neufrach heizt mit ihrem Programm abermals richtig ein, coole Specials, die die Nacht noch legendärer machen und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Nacht. Eintritt ab 16 Jahren mit Partypass für 7 Euro.</p> <h2>Best-of Rätscher-Ball Vol. 3</h2> <p>Wald - Der Narrenverein Wäsenstecher Ruhestetten feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsball am Freitag, 14. Februar, 20¦Uhr, in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald. Neben eigenen Programmpunkten warten die Wäsenstecher mit den Highlights aus den letzten Jahren auf. Es kommen auch Gäste, die das Programm mitgestalten: der Fanfarenzug Walbertsweiler, die Hop-A-Holix und Hopstars aus Sauldorf und die Guggemusik Let‘s Fetz aus Wald. Nach dem Programm spielt der Kehlbach-Express, ab 22 Uhr ist die Bar geöffnet und in der Tombola gibt es viele tolle Preise zu gewinnen. Saalöffnung ab 19 Uhr.</p> <h2>Großer Sportlerball mit Tombola</h2> <p>Herdwangen - Der Herdwanger SV veranstaltet wieder den beliebten Sportlerball am Samstag, 15. Februar, in der Bundschuhhalle Herdwangen. Ab 20 Uhr wird dann wie in jedem Jahr ein bunt gemischtes Programm mit Tanz- und Showeinlagen geboten. Einlass ist ab 19 Uhr und Karten gibt es nur an der Abendkasse. Für die passende Stimmung und Musik sorgt die Partyband „Atemlos“. Natürlich kommen Show, Tanz und Musik nicht zu kurz und es gibt auch in diesem Jahr wieder eine große Tombola mit tollen Preisen.</p> <h2>Ball der Vereine</h2> <p>Pfullendorf/Denkingen - In der Andelsbachhalle Denkingen findet am Samstag, 15. Februar, ab 19 Uhr wieder Programm und Unterhaltung von und mit den Denkinger Vereinen statt.</p> <h2>Meßkircher Bauherrentage</h2> <p>Meßkirch - Wer sich mit dem Gedanken trägt, neu zu bauen, sein Heim zu renovieren, zu sanieren oder partiell neu zu gestalten, kann sich bei den Bauherrentagen in Meßkirch umfassend informieren und beraten lassen. Am Samstag, 15. Februar, öffnen in den Straßen Weidenäcker und Industriepark in der Zeit von 9 bis 16.30 Uhr fünf Betriebe ihre Türen. Sie alle versprechen regionale Kompetenz im Hinblick auf Planung, Fertigung und Montage.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Was machen wir am Wochenende?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 05:30:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[30 Jahre Narrenverein Wäsenstecher: Höhepunkt des Festjahres ist der Rätscherball  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/30-jahre-narrenverein-waesenstecher-hoehepunkt-des-festjahres-ist-der-raetscherball;art372578,12308506 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Narrenverein Wäsenstecher Ruhestetten hat etwas zu feiern: Er wird 30 Jahre alt. „Wir haben vor, es richtig krachen zu lassen“, strahlt die Vorsitzende Susanne Klein voller Vorfreude.  ]]></description>
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          Der Narrenverein Wäsenstecher Ruhestetten hat etwas zu feiern: Er wird 30 Jahre alt. „Wir haben vor, es richtig krachen zu lassen“, strahlt die Vorsitzende Susanne Klein voller Vorfreude.<br>
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        Der Narrenverein Wäsenstecher Ruhestetten hat etwas zu feiern: Er wird 30 Jahre alt. „Wir haben vor, es richtig krachen zu lassen“, strahlt die Vorsitzende Susanne Klein voller Vorfreude.



        <div class="koll"><p>Wald-Ruhestetten – Der Narrenverein Wäsenstecher Ruhestetten hat etwas zu feiern: Er wird 30 Jahre alt. „Wir haben vor, es richtig krachen zu lassen“, strahlt die Vorsitzende Susanne Klein voller Vorfreude. Auch sie feiert 2025 ein kleines „Jubiläum“, denn seit zehn Jahren steht sie an der Spitze des regen Vereins, auf den sie stolz ist: „Bei circa 160 Einwohnern in Ruhestetten hat unser Verein 86 Mitglieder. Das spricht für eine gute Kameradschaft. Mit wenig Organisation stehen alle Mitglieder parat, wenn es etwas zu tun gibt. Jeder langt hin und macht mit.“</p><p>Seit 30 Jahren beleben die „Riedrätscher“ die hiesige Fastnachtslandschaft. Im Jahr 1995 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen. Im 30. Geburtstagsjahr zählt der Narrenverein 86 aktive Mitglieder und sechs passive Mitglieder.</p><p>Höhepunkt des Festjahres wird der Rätscherball sein, der von den Ruhestetter Narren als wohltuende Abwechslung zu den üblicherweise stattfindenden Dämmerungsumzügen veranstaltet und anlässlich des runden Geburtstages vom Ruhestetter Schützenhaus in die Walder Zehn-Dörfer-Halle verlegt wird. Bürgermeister Joachim Grüner ist „Schirmherr“. Offizieller Beginn des Rätscherballs ist am Freitag, 14. Februar um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. </p><p>Neben den Auftritten des Fanfarenzuges Walbertsweiler, der Walder Guggenmusik „Let‘s Fetz“ und den „Hop-A-Holix“ und „Hopstars“ des Showtanzvereins Sauldorf dürfen sich die Gäste auf kurzweilige Programmpunkte des „Rätscherballes“ freuen. Selbstverständlich gibt es wieder eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Für Tanz und Partystimmung sorgt der „Kehlbach-Express“. Ab etwa 22 Uhr öffnet der Barbetrieb.</p><p>Bis zum Jahr 1995 war die Ruhestetter Fasnet nicht vereinsmäßig organisiert. Stattdessen fanden sich fasnetsbegeisterte Einwohner jedes Jahr zwanglos ein und nahmen in unterschiedlichen Verkleidungen, unter anderem als „Wäsenstecher“, an den Umzügen in Aach-Linz und Wald teil. Ebenso richteten sie am Schmotzigen Dunschdig einen mehr oder weniger improvisierten Fasnets-Ball in der Ruhestetter „Turnhalle“, einem Sportraum im Kindergarten, aus. So wuchs vor allem bei den jüngeren Einwohnern der Wunsch, eine Maskengruppe zu gründen, um fortan organisiert in der Fasnet aufzutreten. Die Vereinsgründung erfolgte und nach der Eintragung ins Vereinsregister im Jahr 1995 schneiderten die Mitglieder die Häser eigenhändig. Beim Nachtumzug in Hippetsweiler 1996 waren die „Ruhestetter Riedrätscher“ in ihren Häsern erstmals öffentlich zu bewundern.</p><h2_interline>Riedgeist und Dämonenfigur aus dem Ried</h2_interline><p>Die Figur des „Riedrätschers“ stellt einen Geist aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet „Ruhestetter Ried“ dar. „Wir sind Riedgeister, die die bösen Dämonen vertreiben wollen. In den ersten Jahren wurden die „Hölzle“ noch von Hand bemalt, heute sind sie aus Kunststoff“, erläutert Susanne Klein. Das Häs wurde maßgeblich von den damaligen Vorständen Heinz jr. und Rosi Schwichtenberg, Alfred und Beate Scholz, ehemals Bohler, entwickelt. Neben den Farben des Rieds (eine hellbeige Hose, braune Kutte und rund 120 grünen Hölzchen) trägt die Figur eine kauzige Holzmaske. Mit der Holz-Rätsche sorgt sie kräftig für Lärm. Neben dem eher symbolischen Erschrecken der Erwachsenen ist der „Riedrätscher“ aber sehr kinderlieb und verwöhnt diese mit „Gutsle“.</p><p>Zum elfjährigen Vereinsbestehen erweiterte der Verein die Maskengruppe der Riedrätscher um den Deumus. Der Deumus ist ein gruseliges Ungeheuer aus dem Ried, das dort sein Unwesen treibt, aber von den Riedrätschern gefangen genommen wurde. Der Deumus begleitet die Riedrätscher ausschließlich auf den Tagesumzügen. Zum 20-jährigen Bestehen gab es bei den Riedrätschern wieder Zuwachs. Der „Wäsenstecher“, die namensgebende Figur des Vereins trat nun endlich in Erscheinung. Die „Wäsenstecher“ sind eine reine Männergruppe ohne Maske, die den „Wäsenstecher“ verkörpert. Sie erinnert an das Stechen von Torf, der über lange Zeit im Ruhestetter Ried gestochen wurde. Die Einwohner trockneten die „Wäsen“ und nutzten diese als Heizmaterial. Der Narrenruf des Vereins lautet deshalb auch „Wäsen-Stecher“.</p><p>Regelmäßig nehmen die Ruhestetter Narren an den Umzügen der benachbarten Gemeinden Wald, Aach-Linz und Pfullendorf teil und besuchen auch weitere Umzüge, überwiegend in der Umgebung. Auch unter dem Jahr bringen sich die Mitglieder des Narrenvereins aktiv im Gemeindeleben ein, befreien bei der alljährlichen Riedputzete das Ried vom Müll, nehmen am Dorffest Wald mit einem Bewirtungszelt teil. Beliebt sind hierbei der Nagelbalken, die selbst gemachten Liköre und die legendäre Flädlesuppe.</p><p></p></div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:30:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Region ist sich trotz der Demonstrationen einig: Hier ist Windkraft erlaubt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/hier-ist-windkraft-in-der-region-erlaubt;art372495,12305183 ]]></link>      <description><![CDATA[  Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Meilenstein im Regionalverband: Eine große Mehrheit befürwortet die Vorranggebiete. Sie nehmen 1,9 Prozent der Fläche ein. Die finale Entscheidung fällt im Herbst. Vor der Tür demonstrieren Windkraft-Gegner.



        <p>Die Verbandsversammlung des Regionalverbands hat am Freitag mit großer Mehrheit die zweite Offenlage zum Teilregionalplan Energie beschlossen. Was sich so technisch anhört, ist ein wegweisender Beschluss, an dessen Ende Vorranggebiete für Windkraftanlagen in den Landkreisen Bodenseekreis, Sigmaringen und Ravensburg stehen. Der Plan sieht 40 Gebiete vor. Rechtskräftig beschlossen wird erst im September, gravierende Änderungen sind aber nicht mehr zu erwarten.</p> <h2>Wo Flächen reduziert wurden</h2> <p>Auf etwa 15 Gebieten wurde nachgebessert, beziehungsweise verkleinert. Dazu drei Beispiele. Nur noch 96 Hektar statt 146 Hektar groß ist die Fläche am Gehrenberg bei Markdorf. Auf der Waldhochfläche Hochbühl (bei Owingen) soll die für Windkraft reservierte Fläche keine 80 Hektar, wie zunächst angedacht, sondern 67 Hektar groß sein. Eine große Fläche zwischen Krauchenwies, Mengen und Ostrach wird sogar komplett aus dem Plan gestrichen. Sprich: Sie bleibt künftig frei von Windkraftanlagen und gilt nicht mehr als Vorranggebiet.</p> <p>Dem jetzigen Beschluss ging eine erste Offenlage voraus. In ihr konnten Privatpersonen und Träger öffentlicher Belange Bedenken vorbringen und Stellungnahmen abgeben. In Summe gingen fast 10.000 Stellungnahmen ein, die einzeln geprüft und abgewogen wurden. Verbandsdirektor Wolfgang Heine sagte, dass die Stellungnahmen von wenigen Sätzen bis zu einem Paket von 800 Seiten reichten. Darunter auch Bedenken gegen Windkraft bei Heiligenberg-Betenbrunn. Die Todesruhe von Kelten würde gestört, lautete das Argument, auf das der Regionalverband nicht einging. Dagegen führten andere Stellungnahmen zu Planänderungen.</p> <h2>Demonstration vor dem Tagungsort</h2> <p>Gesundheitsbedenken und Sorgen vor einer Verschandelung des Landschaftsbilds trugen Demonstranten vor dem Tagungsort, dem Bad Wurzacher Kurhaus, mit Sprechchören und Plakaten vor. Auch der AfD-Chef vom Bodenseekreis, Detlev Gallandt, mischte sich zunächst unter die Demonstranten, bevor er anschließend in der Verbandsversammlung als neues Mitglied vereidigt wurde – und gegen den Beschlussvorschlag stimmte.</p> <p>Die AfD war geschlossen dagegen, zudem gab es vier Enthaltungen anderer Fraktionen. Alle anderen Fraktionen stimmten zu. Es gab zwar kritische Anmerkungen. Trotzdem war sich die Versammlung einig darin, dass es verträglicher sei, selbst Vorranggebiete auszuweisen, statt sie mit der so bezeichneten „Superprivilegierung“ vonseiten der Anlagenbetreiber an vielen weiteren Plätzen durchgedrückt zu bekommen.</p> <p>ÖDP-Vertreter Franz Weber äußerte Bedenken wegen möglicher Gesundheitsgefahren durch Infraschall. Stellvertretende Verbandsdirektorin Nadine Kießling antwortete, dass es bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang zwischen dem von Windenergieanlagen erzeugten Infraschall und Symptomen wie Kopfschmwerzen, Übelkeit, Bluthochdruck gebe.</p> <p>Beim Verfahren handelt es sich um die Regionalplanung. Details werden erst im Genehmigungsverfahren einzelner Anlagen geklärt. Planerin Nicole Schneider: „Wir planen Gebiete, keine Standorte. Unsere Prüftiefe ist viel gröber als später bei der Genehmigungsplanung.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Hintergründe zum Teilregionalplan</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Was ist gefordert?</span><span>Den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg entsprechend (Klimaschutzgesetz 2023), muss die Region Bodensee-Oberschwaben eine bestimmte Flächenzahl an Vorranggebieten ausweisen – als Beitrag zum Klimaschutz. Verbandsdirektor Heine: „Wir müssen 1,8 Prozent der Fläche liefern.“</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wird dieses Ziel erreicht?</span><span>Vor der ersten Offenlage betrug die Fläche 2,5 Prozent, die nach Eingang von Bedenken und Anregungen in der ersten Offenlage auf aktuell 1,93 Prozent abgeschmolzen sind. Nach dem am Freitag erfolgten Beschluss der Verbandsversammlung kommt es nun zu einer zweiten Offenlage. Sprich, es können weitere Bedenken eingebracht werden. Den fälligen Satzungsbeschluss trifft die Verbandsversammlung am 26. September.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was heißt eigentlich Vorranggebiet?</span><span>Die Gebiete werden für Windkraftanlagen reserviert. Das heißt aber nicht, dass hier zwingend welche gebaut werden. Andere Flächen werden aber ausgeschlossen. Wie Heine betonte, seien Ausschlussflächen nicht auf alle Zeit als solche definiert. Bei neuen Erkenntnissen könne jede Gemeinde eine „Konzentrationszone“ anstreben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Um wie viele Anlagen geht es konkret?</span><span>Laut Planungsleiter Rainer Beuerle sind derzeit 190 konkrete Anträge bekannt, davon 50 außerhalb der vorgesehenen Vorranggebiete. „Das gibt einen Vorgeschmack auf die Superprivilegierung“, sagte er. Denn wenn es der Verband nicht schafft, bis zum Jahresende das Ziel von 1,8 Prozent zu erreichen, hätten die Antragsteller der 50 Anlagen alle Möglichkeiten, ihr Vorhaben durchzudrücken. Laut Beuerle rechnet der Verband in den nächsten Jahren mit 200 bis 250 Anlagen in den Vorranggebieten.</span></label></div> <h2>Gründe für Reduktionen</h2> <p>Zurück zu den Beispielen Gehrenberg, Hochbühl und Krauchenwies: Wie Rainer Beuerle, Leitender Planer im Regionalverband, sagte, habe man für den Hochbühl im laufenden Verfahren festgestellt, dass die Abstände zu Siedlungsflächen teils zu gering seien. Entsprechend kleiner ist jetzt das Vorranggebiet. Im Bereich Krauchenwies habe der Windatlas gezeigt, dass die Windhöffigkeit (erwartbare Windmenge) in Summe zu gering sei. Und am Gehrenberg gab es Bedenken wegen der erwarteten Windmenge im südlichen Bereich, außerdem sei der Hang dort zu abschüssig. Weitere Flächen, die im Landkreis Sigmaringen verkleinert werden, liegen im Bereich der Gemeinde Wald, bei Ostrach, sowie im Bereich Bingen, Veringenstadt, Immendingen und Gammertingen. Gründe können neben der Windhöffigkeit und den Siedlungsabständen der Artenschutz oder eine ungewollte Überlagerung von Vorrangflächen für Wind und Solar sein.</p> <h2>Kreis Sigmaringen am meisten belastet</h2> <p>Die meisten Vorranggebiete liegen im Landkreis Sigmaringen mit 58 Prozent, gefolgt von 39 Prozent im Kreis Ravensburg. Im Bodenseekreis liegen nur 4 Prozent. Wie Rainer Beuerle erläuterte, liege das vor allem an der Windhöffigkeit. Verbandsvorsitzender Thomas Kugler: „Die Verteilung nach Gießkanne war nicht möglich. Die Ausweisung ist kein politischer Plan, sondern ein sachlicher Planauftrag.“</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Region ist sich trotz der Demonstrationen einig: Hier ist Windkraft erlaubt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 11:08:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 2  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-wollten-die-zuschauer-bei-der-suedkurier-wahlarena-von-den-kandidaten-wissen;art372495,12302038 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.



        <p>Wie wird die Region künftig im Bundestag vertreten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der SÜDKURIER-Wahlarena im Landkreis Bodenseekreis. Die Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar stellten sich nicht nur den Fragen der Moderatoren, sondern auch denen des Publikums. Doch nicht jede Frage konnte live beantwortet werden. Die spannendsten und wichtigsten haben wir den Kandidaten nachgereicht – hier in Teil 2 finden sie die Antworten auf Fragen, welche sich direkt an die Kandidaten richteten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Fragen und Antworten</span><span>Wir haben den Kandidaten der SÜDKURIER-Wahlarena die unbeantworteten Zuschauerfragen zukommen lassen. Nicht alle Kandidaten haben gleich viele Fragen erhalten. Die Fragen beantworten die Teilnehmer der Podiumsveranstaltung: Volker Mayer-Lay, Andreas Reich, Akif Akyildiz und Leon Hahn. Ebenso kamen Zuschauer-Fragen für den krankheitsbedingt nicht anwesenden Grünen-Kandidat Ahmed Al Hamidi auf, diese wurden ebenso beantwortet. An Andreas Reich richteten sich keine weiteren Publikums-Fragen.</span></label></div> <h2>Fragen an Volker Mayer-Lay (CDU)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Berthold Uhl:</strong> Was würde die CDU besser machen als die Ampelkoalition, um die Wirtschaft nach vorn zu bringen?</li> </ul> </div> <p>„Stichwort Rahmenbedingungen: Bezahlbare und verlässliche Energieversorgung, Senkung der Unternehmenssteuern, Reduzieren von Auflagen, tägliche Höchstarbeitszeit in wöchentliche umwandeln, Jobcenter mehr mit Vermittlung betrauen, Infrastruktur (Straße, Bahn, Breitband) verbessern.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Jonas Bauer:</strong> Wie wollen Sie eine Steuerentlastung laut Wahlprogramm von 100 Milliarden Euro realisieren, ohne Steuererklärung und Anpassung der Schuldenbremse?</li> </ul> </div> <p>„Alleine durch Anpassungen im Bereich des Bürgergelds, das falsche Anreize setzt, lassen sich zig Milliarden generieren. Wer statt Transferleistungen zu erhalten in Arbeit vermittelt wird, spart dem Staat nicht nur viel Geld ein, sondern trägt zu Wachstum und Steuereinnahmen bei. Hinzu kommt, dass durch Wirtschaftswachstum mehr Einnahmen generiert werden: Schon 1 Prozent Wirtschaftswachstum bedeutet 40 Milliarden mehr an Einkommen in der Bevölkerung und entsprechenden Konsumanstieg sowie 10 Milliarden direkte Steuereinnahmen. Dazu werden wir unnötige Ausgaben streichen, wie Entwicklungshilfe in Länder, die nicht (mehr) darauf angewiesen sind. Auch eine konsequente Asylpolitik wird Ausgaben deutlich minimieren.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Jonathan Brenner:</strong> Sie schrieben in Ihrem Wahlprogramm „Sie wollen baulichen und technischen Schutz um die EU-Außengrenzen“ zählt das auch für die Schweiz? Haben wir dann dort Grenzkontrollen?</li> </ul> </div> <p>„Die Schweiz besitzt als sogenannter Schengen-Staat eine Sonderrolle, auch wenn sie kein Mitglied der EU ist. Grenzkontrollen gibt es übrigens auch aktuell. Allerdings sind diese flexibel und nicht starr. Man wird abwarten müssen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Wenn die Schweizer Behörden Migranten weiterhin einfach nach Deutschland „durchwinken“, kann ich mir feste Grenzkontrollen vorstellen, bauliche Maßnahmen allerdings nicht.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Frank Labitzke:</strong> Wenn Sie die Zahl der Schutzsuchenden (Vor Krieg, Hunger, Klimawandel) so sehen stört, was möchten Sie ausrichten, dass die Fluchtursache reduziert wird.</li> </ul> </div> <p>„Zur Vermeidung von Fluchtursachen gehört ein aktives Krisenmanagement, beispielsweise durch rechtzeitige Friedensmissionen oder das Bekämpfen von absehbaren Hungersnöten oder bei Wetterextremen. Deutschland ist bereits in der Entwicklungshilfe deutlich aktiver als viele andere Länder und leistet hier einen wichtigen Beitrag.“</p> <h2>Fragen an Leon Hahn (SPD)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von David Maier:</strong> Das Thema Integration wurde kurz angeschnitten, wie sollen die Migranten konkret und umfassend integriert werden?</li> </ul> </div> <p>„Menschen, die in unsere Gesellschaft integriert werden sollen, müssen schnell in den Arbeitsmarkt kommen, die Sprache lernen und eine Aufgabe haben. Nichts radikalisiert stärker, als Perspektivlosigkeit. Die schnelle Bearbeitung der Anerkennungen von ausländischen Qualifikationen ist entscheidend. Menschen, die sich hier integrieren wollen und einen Beitrag leisten wollen, müssen dazu auch eine Chance bekommen.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Schneider:</strong> Wie stehen Sie dazu, dass Donald Trump wieder auf Verbrennungsmotoren setzt?</li> </ul> </div> <p>„Der weltweite Markttrend hin zu Elektromobilität ist weniger abhängig von der Entscheidung einzelner Regierungen und vielmehr preis- und technologiegetrieben. Mittel- und langfristig ist die Elektromobilitätstechnologie die wohl effizienteste Antriebstechnologie. Auch Wasserstoff kann künftig eine Rolle spielen. Deshalb setze ich mich für den Anschluss der Region an das Wasserstoff-Kernnetz ein.“</p> <h2>Fragen an Akif Akyildiz</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Valentin Glökler:</strong> Sie haben gesagt: „Wir müssten mit der Kettensäge an viele Gesetze ran“, und man könne die meisten Gesetze abschaffen. Welche Gesetzte würden Sie denn abschaffen, sodass es für Menschen mit Unterstützungsbedarf/Behinderung einfacher ist, am Leben teilhaben zu können?</li> </ul> </div> <p>„Auch hier gilt, Gesetze abschaffen möchten wir bei Gesetzen, die Unternehmen, die Wirtschaft und die Bürger belastet und Zeit und Geld kostet. In der Teilhabe gibt es wenig Gesetze, die Menschen an der Teilhabe hindern. Es gibt aber eine Regelung, die in meinen Augen abgeschafft, gehört in diesem Bereich. Die Abtreibung von einem Embryo, bei dem Trisomie 21 festgestellt wird, ist bis zur Geburt möglich in Deutschland. Das halte ich für eine Ungerechtigkeit. Ich bin der Auffassung, dass die Handhabe in Deutschland mit Abtreibung gut ist, sie sollte aber für alle Menschen gleich gelten. Die Möglichkeit, einen Menschen abzutreiben bis ein Tag vor der Geburt, nur weil dieser Mensch Trisomie 21 hat, halte ich für ethisch nicht vertretbar und falsch.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Frank Labitzke:</strong> Sie wollen einerseits ein komplett bürokratiefreies Jahr und gleichzeitig Leistungen für Bedürftige vielen auf Auftragsbasis stellen. Bitte erklären Sie, wie das ohne Bürokratie geht. Sollen die Menschen dann ein Jahr auf Hilfe warten?</li> </ul> </div> <p>„Hier war etwas missverstanden. Das bürokratiefreie Jahr soll nicht für jede Form der Bürokratie gelten, wir wollen nicht alle Ämter schließen. Das bürokratiefreie Jahr soll den Unternehmen gelten. Es geht darum, probeweise zu schauen, was passiert, wenn ein Jahr lang die Unternehmen keine Berichts-, Dokumentations- und Nachweispflichten erbringen müssen. Im Anschluss soll evaluiert werden, welche bürokratischen Vorgaben gebraucht werden und welche nicht.“</p> <h2>Frage an Ahmad Al Hamidi (Grüne)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Albrecht Schmid:</strong> Wieso trägt man immer Millionen ins Ausland und Millionen deutsche Bürger leben in Armut und man verlangt immer mehr Steuern?</li> </ul> </div> <p>„Die Auslandshilfe Deutschlands dient der Förderung globaler Stabilität, was langfristig auch nationale Interessen schützt, indem Fluchtursachen bekämpft und neue Märkte erschlossen werden. Die geplante Sozialsteuer auf Sparzinsen zielt darauf ab, soziale Ungleichheiten zu verringern und inländische soziale Programme zu finanzieren. Das bedeutet, gerade arme Menschen profitieren davon. Beide Maßnahmen sind strategisch ausgerichtet.“</p> <p><em>In diesem Artikel können nicht alle gestellten und beantworteten Zuschauer-Fragen an die Kandidaten dargestellt werden. Einen Teil der Fragen wird aber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-sagen-kandidaten-vom-bodensee-zu-buerokratieabbau-und-wohnungsbau;art410936,12301183" target="_blank" title="Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 1">in diesem Artikel beantwortet</a>.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 2]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 17:14:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieser Narrenverein feiert einen runden Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/dieser-narrenverein-feiert-einen-runden-geburtstag;art372578,12301406 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wäsenstecher aus Ruhestetten sind 30 Jahre alt. 86 aktive Mitglieder hat der Verein. Sie sind nicht nur an der Fasnet aktiv.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wäsenstecher aus Ruhestetten sind 30 Jahre alt. 86 aktive Mitglieder hat der Verein. Sie sind nicht nur an der Fasnet aktiv.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wäsenstecher aus Ruhestetten sind 30 Jahre alt. 86 aktive Mitglieder hat der Verein. Sie sind nicht nur an der Fasnet aktiv.



        <p>Riedrätscher, Deumus und Wäsenstecher, das sind die Figuren des Narrenvereins Wäsenstecher Ruhestetten. Der rührige Narrenverein begeht dieses Jahr seinen 30. Geburtstag und feiert dies mit einem großen Rätscherball in der Walder Zehn-Dörfer-Halle am Freitag, 14. Februar. Das Programm mit Auftritten des Fanfarenzugs Walbertsweiler, der Walder Gugge Let‘s Fetz, sowie den Auftritten der Showtanzgruppen Hop-A-Holix und Hopstars des Showtanzvereins Sauldorf beginnt um 20 Uhr.</p> <h2>Kurzweiliges Programm</h2> <p>Zum runden Geburtstag wollen es die Ruhestetter richtig krachen lassen und bringen auch ein gewohnt kurzweiliges und ideenreiches närrisches Programm auf die Bühne. Zum Rätscherball gehört stets eine große Tombola mit attraktiven Gewinnen. Für Tanz und Partystimmung sorgt der Kehlbach-Express. Bürgermeister Joachim Grüner ist Schirmherr der Veranstaltung.</p> <p>Im Jubiläumsjahr zählt der Narrenverein Wäsenstecher 86 aktive Mitglieder. Aktiv im Rätscher-Häs unterwegs sind insgesamt 84 Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Im Jahr 1995 war besonders bei den jüngeren Ruhestettern der Wunsch entstanden, die bisher nicht vereinsmäßig organisierte Fasnet im Walder Teilort in einem Verein zu verankern. Im Januar 1995 fand die Vereinsgründung statt. Ein Jahr lang schneiderten die Mitglieder alle Häser eigenhändig und stellten sie erstmals in der Fasnet 1996 beim Nachtumzug in Hippetsweiler vor.</p> <h2>Figur vertreibt böse Geister</h2> <p>Die Figur des Riedrätschers geht auf einen guten Geist aus dem nahegelegenen Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried zurück, der böse Geister vertreibt. Mit hölzernen Rätschen sorgen die Riedrätscher für viel Lärm. Doch die Figur mit kauziger Holzmaske, hellbeiger Hose, brauner Kutte und rund 120 klappernden grünen Hölzle ist sehr kinderlieb und verwöhnt den Narrensamen mit Gutsle.</p> <p>Anlässlich seines elfjährigen Bestehens erhob der Narrenverein Wäsenstecher eine neue Maskengruppe aus dem Ried. Den Deumus, ein Ungeheuer, das im Ried sein Unwesen treibt, jedoch von den friedlichen Riedrätschern gefangen genommen wurde.</p> <p>Bei den Tagesumzügen führen die Riedrätscher den gefangenen Deumus an Seilen mit. Zum 20. Geburtstag schenkte sich der Verein mit den Wäsenstechern eine weitere Maskengruppe. Die Wäsenstecher sind eine reine Männergruppe. Ohne Maske, doch mit einem Torfspätle ausgestattet, erinnern sie daran, dass in Ruhestetten noch lange Zeit im Ried Torf, die sogenannten Wäsen, gestochen wurden. Sie dienten nach der Trocknung als Heizmaterial. Regelmäßig nimmt der Narrenverein Wäsenstecher an Umzügen in den benachbarten Gemeinden Wald, Aach-Linz und Pfullendorf teil und besucht weitere Umzüge in der Umgebung.</p> <h2>Narrenbaum wird versteigert</h2> <p>Der Narrenverein legt auch großen Wert auf die traditionelle Ruhestetter Dorffasnet. Am Schmotzigen Dunschdig begeben sich die Mitglieder auf die legendäre Rundreise, gehen von Haus zu Haus und verkünden die Fasnet. Anschließend stellen sie in Ruhestetten einen Narrenbaum, der danach beim gemütlichen Zusammensein im Schützenhaus versteigert und am Fasnetsdienstag gefällt wird. Schon 1995 verlegten die Ruhestetter Narren den Fasnetsball von der Turnhalle des Kindergartens ins Schützenhaus. Der Rätscherball ist für sein ideenreiches Programm bekannt und das Schützenhaus jedes Jahr komplett belegt.</p> <h2>Viele Termine</h2> <p>Doch nicht nur in der fünften Jahreszeit sind die Ruhestetter Narren aktiv. Seit vielen Jahren befreien sie das Ruhestetter Ried bei der Riedputzete im Frühjahr von Unrat und Müll. Die Mitglieder treffen sich außerdem zur Maiwanderung und nehmen mit einem Bewirtungszelt alljährlich am Walder Dorffest teil.</p> <p>Legendär sind hierbei die Flädlesuppe und die selbst gemachten Liköre. Wer dann noch seine Treffsicherheit unter Beweis stellen möchte, kann dies am Nagelbalken zeigen. 20 Jahre lang bekleidete Heinz Schwichtenberg junior das Amt des Vorsitzenden. Vor zehn Jahren übernahm Susanne Klein den Vorsitz.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Bezug zum Ried</h2> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Tradition Brauchtum thema-heimat-heimatliebe thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dieser Narrenverein feiert einen runden Geburtstag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:45:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 1  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-sagen-kandidaten-vom-bodensee-zu-buerokratieabbau-und-wohnungsbau;art410936,12301183 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.  ]]></description>
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          Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-sagen-kandidaten-vom-bodensee-zu-buerokratieabbau-und-wohnungsbau;art410936,12301183]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.



        <p>Wie wird die Region künftig im Bundestag vertreten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der SÜDKURIER-Wahlarena im Landkreis Bodenseekreis. Die Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar stellten sich nicht nur den Fragen der Moderatoren, sondern auch denen des Publikums. Doch nicht jede Frage konnte live beantwortet werden. Die spannendsten und wichtigsten haben wir den Kandidaten nachgereicht – hier in Teil 1 finden Sie die Fragen an alle Bundestagskandidaten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Fragen und Antworten</span><span>Wir haben den Kandidaten der SÜDKURIER-Wahlarena die unbeantworteten Zuschauerfragen zukommen lassen. Nicht alle Kandidaten haben gleich viele Fragen erhalten, weshalb zusätzlich zwei Fragen von allen Kandidaten beantwortet werden. Die Fragen beantworten die Teilnehmer der Podiumsveranstaltung: Volker Mayer-Lay, Andreas Reich, Akif Akyildiz und Leon Hahn. Ebenso kamen Zuschauer-Fragen für den krankheitsbedingt nicht anwesenden Grünen-Kandidat Ahmed Al Hamidi auf, er gibt ebenso seine Antworten.</span></label></div> <h2>Von Carola Uhl: Wie kann Bürokratie abgebaut werden für Handwerker, Unternehmer und Mittelstand?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne):</strong> „Bürokratieabbau gelingt durch Digitalisierung von Genehmigungsverfahren, Einführung eines zentralen Online-Portals für alle behördlichen Anträge und die Reduzierung von Berichtspflichten. Zudem möchten wir standardisierte, schlanke Prozesse für kleine Unternehmen entwickeln. Ein „One-Stop-Shop“- Ansatz kann helfen, indem er alle relevanten Dienstleistungen an einem Ort bündelt und so Zeit und Ressourcen spart.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Leon Hahn (SPD):</strong> „Wir müssen Aufbewahrungsfristen reduzieren, weniger Meldepflichten und mehr Digitalisierung in der Verwaltung umsetzen und verhindern, dass im Einzelnen jeweils gut gemeinte Anforderungen in Summe unsere Wirtschaft erdrücken. Dazu müssen wir in Deutschland allerdings auch akzeptieren lernen, nicht alles regeln zu können und hinnehmen, dass nicht jedes Fehlverhalten ausgeschlossen werden kann.“</li> <li><strong>Volker Mayer-Lay (CDU):</strong> „Nicht alles muss für alles gelten. Vorschriften müssen passgenau und angemessen sein. Keine Übererfüllung von europäischem Recht: Beispiel sind die unzähligen Dokumentationspflichten, überlange und aufwendige Genehmigungsverfahren oder die Verpflichtung für Betriebe, eine Vielzahl an Beauftragten zu benennen.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Akif</strong> <strong>Akyildiz</strong> <strong>(FDP):</strong> „Wir fordern, dass drei Jahre lang keine neuen bürokratischen Forderungen für die Unternehmen hinzukommen. Wir möchten die Unternehmen ein Jahr lang von allen bürokratischen Anforderungen befreien. In diesem Jahr sollen alle Berichts- und Nachweispflichten wegfallen und wir evaluieren im Anschluss, welche bürokratischen Anforderungen fehlen und wieder eingeführt werden sollen. Wir möchten von jetzt an Gesetze zeitlich befristen, diese Gesetze sollen dann nach der Frist nochmal auf den Prüfstand gestellt werden und wegfallen, falls sie unnötig sind.“</li> <li><strong>Andreas Reich (Die Linke):</strong> „Bürokratie kann nur durch Gesetze und Verordnungen abgebaut werden, aber trotz aller Versprechungen ist dies nicht gewollt. Was jahrelang aufgebaut wurde, ist nicht so schnell wieder abzubauen.“</li> </ul> </div> <h2>Von Edeltraud Kiechle-Winkhardt: Es fehlt an bezahlbaren Wohnungen! Welche Lösungsvorschläge haben Sie?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne):</strong> „Wir Grünen wollen Bauvorhaben, die mehr Wohnraum schaffen, erleichtern. Der beste Weg liegt zum einen darin, vorhandenes Potenzial zu nutzen: bestehende Gebäude aufstocken, ungenutzte Büroflächen zu Wohnraum umwandeln, Dachböden ausbauen und leer stehende Gebäude wieder aktivieren. Wir Grünen setzen uns generell für bezahlbares Wohnen und den Schutz von Mietern ein. Wir wollen Mietsteigerungen begrenzen und den Zugang zu günstigem Wohnraum verbessern.“</li> <li><strong>Leon Hahn (SPD):</strong> „Ich trete erstens dafür ein, Bauen zu vergünstigen. Durch schnellere Verfahren, weniger Auflagen und eine Förderung zinsgünstiger Kredite. Auch wird es ohne mehr Bauland nicht gehen. Gleichzeitig will ich dort, wo der Markt versagt, konkret eingreifen. Das heißt: Familienwohnungen vor Ferienwohnungen, wirksame Zweckentfremdung zur Vermeidung von Leerstand und eine Mietpreisbremse.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Volker Mayer-Lay (CDU):</strong> „Mehr bauen! Die Bauvorschriften und Auflagen sind Hemmnisse und machen das Bauen teurer. Hier müssen Gesetze ausgemistet werden. Auch muss es wieder für Vermieter attraktiver werden, überhaupt zu vermieten. Wir haben leider auch sehr viel Leerstand, der auf den Markt kommen könnte und sollte. Hier muss die Mietgesetzgebung – auch das Prozessrecht verbessert werden.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Akif</strong> <strong>Akyildiz</strong> <strong>(FDP):</strong> „Bauen muss um ein Vielfaches günstiger und unkomplizierter werden. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt und befristet werden. Der soziale Wohnungsbau ist unterstützenswert und soll fortgeführt werden, zudem halten wir das Wohngeld für ein richtiges Mittel.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Andreas Reich (Die Linke):</strong> „Wohnraum gehört wie eine Gesundheitsversorgung sowie der ÖPNV zur Daseinsfürsorge des Staates und nicht in private Hand, um Aktionäre zu befriedigen. Deshalb keine Wohnungen in die Hände von Immobilienkonzernen. Förderung von sozialen kommunalen Wohnraum, keine Zweckentfremdung von Wohnraum, keine Luxussanierungen, weiterer Bestand der Mietpreisbremse.“</li> </ul> </div> <p><em>In diesem Artikel können nicht alle</em> <em>gestellten</em> <em>und beantworteten Zuschauer-Fragen an die Kandidaten dargestellt werden.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Wald]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 1]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 11:23:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 33-Jährige ist Direktkandidat für die Sozialdemokraten im Wahlkreis Bodensee. Er will der Region in Berlin eine stärkere Stimme geben. Wirtschaft, Finanzen und Sozialpolitik sind seine Steckenpferde.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 33-Jährige ist Direktkandidat für die Sozialdemokraten im Wahlkreis Bodensee. Er will der Region in Berlin eine stärkere Stimme geben. Wirtschaft, Finanzen und Sozialpolitik sind seine Steckenpferde.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der 33-Jährige ist Direktkandidat für die Sozialdemokraten im Wahlkreis Bodensee. Er will der Region in Berlin eine stärkere Stimme geben. Wirtschaft, Finanzen und Sozialpolitik sind seine Steckenpferde.



        <p>Er gibt nicht auf. Leon Hahn will es diesmal in den Bundestag schaffen. Schon 2017 und 2021 war er für die SPD als Direktkandidat des Wahlkreises Bodensee bei der Bundestagswahl angetreten. Beide Male hat es nicht gereicht. Das Erststimmen-Duell gewannen jedes Mal die CDU-Kandidaten – wie immer. „Ich wusste immer, dass es schwierig wird“, sagt Leon Hahn, „ich habe mich schon damals darauf eingestellt, dass es eher zwei bis drei Versuche brauchen wird.“</p> <h2>Landesliste auf Platz 14</h2> <p>Nun also ein neuer Anlauf, er strahlt Optimismus aus. „Meine Chancen sind gut, das hängt aber auch vom Ergebnis der SPD hier vor Ort ab.“ Er spielt damit auf das Zweitstimmenergebnis an. Denn anders als 2021, als Hahn mit Platz 24 auf der SPD-Landesliste stand, tritt er dieses Mal auf Listenplatz 14 an. „Die Zweitstimmen für die SPD werden den Unterschied machen, ob es für mich reicht oder nicht.“ Ein Mandat für ihn sei möglich, aber eben nicht sicher.</p> <h2>Sattelfest in regionalen Themen</h2> <p>Obwohl erst 33 Jahre alt, ist Leon Hahn ein Politprofi. Er ist sattelfest in regionalen Themen und verfügt über großes rhetorisches Geschick. Er verfügt auch über Erfahrung auf Landes- und Bundesebene. Geboren und aufgewachsen ist er in Salem-Beuren zusammen mit zwei Geschwistern. Zur Familie gehören noch eine Halbschwester und ein Halbbruder. Bereits als Schüler hat sich Leon Hahn für Politik interessiert.</p> <h2>Strafarbeit weckt Faible für Politik</h2> <p>Nicht nur reden, sondern machen: „Schon als Neun- oder Zehnjähriger habe ich ein ‚Green-Team‘ gegründet und mit Freunden für Greenpeace Unterschriften gegen den Walfang gesammelt.“ In der siebten Klasse bekam er mal eine Strafarbeit aufgebrummt, „ich hatte mich danebenbenommen“, grinst er. Ein Buchkapitel über Konrad Adenauer musst er lesen. „Ich fand das hochspannend.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wahlkampftermine Leon Hahn (Auszug)</span><span>31. Januar: 13.30 – 16 Uhr, Infostand in Salem, Neue Mitte; 17 – 18.30 Uhr: Bürgerhock Kluftern (Vereinshaus des Tennis-Club)<br /> 1. Februar: 9 – 12 Uhr: Infostand in Friedrichshafen<br /> 5. Februar: 12 – 13 Uhr: Suppenmittwoch im MGH Markdorf<br /> 6. Februar: 10 – 12 Uhr: Wochenmarkt in Uhldingen-Mühlhofen; 19 – 21 Uhr: Podiumsdiskussion Zeppelin Universität<br /> 7. Februar: 9 – 12 Uhr: Politischer Vormittag am Häfler GZG; 14 – 17 Uhr: Infostand in Eriskirch<br /> 8. Februar: 8.30 – 9.30 Uhr: Infostand in Friedrichshafen; 14.30 – 16.30 Uhr: Haustürbesuche in Immenstaad; 17.30 – 20 Uhr: Ratskeller Immenstaad<br /> 9. Februar: 10 – 11.30 Uhr: Bürgergespräch zum Thema Migration und Integration; 18 – 19 Uhr: Gespräch mit Greenpeace<br /> 12. Februar: 13 – 14.30 Uhr: Tafel in Überlingen; 18 – 19 Uhr: Alte Fabrik Uhldingen-Mühlhofen<br /> 14. Februar: 6.30 – 8.30 Uhr: Frühverteilung am Häfler Stadtbahnhof; 9 – 11 Uhr: Wochenmarkt Meersburg;<br /> 18. Februar: 9 – 12 Uhr: Infostand in Friedrichshafen; 17 – 18 Uhr: Gespräch mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung;<br /> 19. Februar: 7 – 8.30 Uhr: Frühverteilung in Überlingen; 9 – 11 Uhr: Wochenmarkt in Meckenbeuren<br /> 20. Februar: 5 – 6 Uhr: Frühverteilung bei ZF in Friedrichshafen; 9 – 10.30 Uhr: Infostand in Langenargen; 11 – 12.30 Uhr: Wochenmarkt Markdorf;<br /> 21. Februar: 13.30 – 16 Uhr: Infostand in Salem<br /> 22. Februar: 9 – 12 Uhr: Infostand in Überlingen</span></label></div> <p>Der Weg zur SPD führte übers Studium der Grundsatzprogramme der Parteien. „Wie schafft man es dafür zu sorgen, dass Menschen die Freiheit haben, aus sich selbst etwas zu machen – und zwar unabhängig von der Herkunft“, dieser Grundgedanke beschäftige ihn heute wie damals. „Das passt für mich am besten zur SPD.“ Hahns Lebensweg steht dafür. Er stammt aus keiner wohlhabenden Familie und hat sich Chancen erarbeitet. Für sein Wirtschaftsstudium an der Häfler Zeppelin-Universität hat er einen Kredit aufgenommen.</p> <h2>Nicht nur reden, sondern umsetzen</h2> <p>2009, also mit 18 Jahren, war er Juso-Kreisvorsitzender, seit 2010 ist er im Kreisvorstand der SPD. 2015 wurde er Landesvorsitzender der Jusos in Baden-Württemberg. Für Hahn eine prägende Zeit, denn die SPD war an der Landesregierung beteiligt. Eine Erfahrung von damals: „Man sollte sehr gut wissen, was man will und tut, wenn es real wird und Dinge auch umsetzen.“ Als Beispiel nennt er die Abschaffung der Studiengebühr. Und er habe der SPD ins Regierungsprogramm reingeschrieben, den Meister gebührenfrei zu machen, um das Handwerk zu stärken.</p> <h2>Erfahrungen über Region hinaus</h2> <p>Seine Fühler Richtung Stuttgart und Berlin hat er einst als Mitglied im SPD-Landesvorstand und Delegierter für den Landeskonvent und Bundesparteitag früh ausgestreckt. Weitere Erfahrungen hat er als Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärs Christian Lange gesammelt. Beruflich ist er seit sechs Jahren als Unternehmensberater für Altersversorgung tätig.</p> <p>Bereits zwei vergebliche Anläufe nach Berlin, warum keine Kandidatur für den Landtag? „Ich habe mich immer sehr für die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik interessiert – und das sind vor allem bundespolitische Themen.“ Er wolle eine junge Stimme sein im Bundestag für eine Bodenseeregion, die gefühlt in Berlin keine Rolle spiele. „Wir müssen die Wirtschaft stabilisieren.“ Die Politik habe sich hier in den vergangenen 20 Jahren zu sehr ausgeruht, „und zwar alle Parteien, auch die SPD“. Das Land sei bei der Digitalisierung abgehängt, seit Jahrzehnten liege man bei Investitionen weit hinten im europäischen Vergleich. „Diese Diskussion müssen wir vom Kopf auf die Füße stellen“, sagt Hahn. Konkret: Standortfaktoren verbessern, digitaler werden, weniger Bürokratie und Defizite beseitigen in der Infrastruktur.</p> <h2>Investitionen in Straße und Schiene</h2> <p>„Wir müssen am Bodensee Arbeitsplätze erhalten und die Region fit machen, dass hier neue entstehen. Dazu gehöre auch, die Rahmenbedingungen zu schaffen für bezahlbaren Wohnraum. Er steht zum Ausbau des Straßennetzes: „Ich will eine vierstreifige <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> ohne Standstreifen. Bei der B30 müssten die Planungskapazitäten und Zuteilung der Mittel schnell zum Abschluss gebracht werden. Von der Region müsse nach Berlin das Signal der Einigkeit ausgehen. Bei der Bodenseegürtelbahn dürften die Gemeinden bei den Planungskosten nicht alleine gelassen werden, hier sei vor allem das Land in der Pflicht. „Wir brauchen eine möglichst zweigleisige, elektrifizierte und pannensichere Bodenseegürtelbahn.“</p> <p>Welche Werte zählen für den Politiker Leon Hahn: „Man muss Integrität und Aufrichtigkeit besitzen – und das dann auch durchhalten in guten wie in schlechten Zeiten.“ Wenn man von einer Sache überzeugt ist, müsse man bereit sein, sie durchzuhalten, „auch wenn sie schmerzhaft ist und man aneckt“. Wie 2016, als er der SPD gebührenfreie Kitas ins Wahlprogramm geschrieben hatte, was zum Teil auf großen Widerstand gestoßen sei.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 17:14:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Bild"-Zeitung spricht von Duell zwischen Mayer-Lay und Weidel – aber was sagen die Prognosen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weidel-gegen-volker-mayer-lay-wer-im-wahlkreis-bodensee-wohl-die-nase-vorn-hat;art410936,12296345 ]]></link>      <description><![CDATA[  AfD-Chefin gegen CDU-Rechtsanwalt: Zittert die Bundestagskandidatin vor dem Überlinger um das Direktmandat im Bundestag? Wahlforscher sagen eher das Gegenteil voraus.  ]]></description>
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          AfD-Chefin gegen CDU-Rechtsanwalt: Zittert die Bundestagskandidatin vor dem Überlinger um das Direktmandat im Bundestag? Wahlforscher sagen eher das Gegenteil voraus.<br>
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        AfD-Chefin gegen CDU-Rechtsanwalt: Zittert die Bundestagskandidatin vor dem Überlinger um das Direktmandat im Bundestag? Wahlforscher sagen eher das Gegenteil voraus.



        <p>„Vor diesem Mann zittert Alice Weidel“: So titelt die „Bild“-Zeitung 27 Tage vor der Bundestagswahl am 23. Februar. Neben der AfD-Chefin ist Volker Mayer-Lay (CDU) abgebildet. Beide sitzen im Bundestag, beide treten erneut für den Wahlkreis Bodensee an. Das soll eines der „spannendsten Wahl-Duelle Deutschlands“ sein, wie der Beitrag der Zeitung suggeriert – aber stimmt das?</p> <h2>Ein ungleiches Duell</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/volker-mayer-lay-verteidigt-fuer-die-cdu-das-direktmandat-im-wahlkreis-bodensee;art410936,10924847" target="_blank" title="Volker Mayer-Lay verteidigt für die CDU das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee">Volker Mayer-Lay zog </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/volker-mayer-lay-verteidigt-fuer-die-cdu-das-direktmandat-im-wahlkreis-bodensee;art410936,10924847" title="Volker Mayer-Lay verteidigt für die CDU das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee">2021 als Neuling in den Bundestag ein, indem er das CDU-Direktmandat im Wahlkreis</a> mit 30,2 Prozent der Erststimmen erfolgreich verteidigte. Alice Weidel wäre vor vier Jahren mit 10,6 Prozent nicht direkt in den Bundestag eingezogen. Als Spitzenkandidatin ihrer Partei stand die Wiederwahl allerdings schon vorher fest – so wie vermutlich auch diesmal als Frontfrau der AfD-Landesliste.</p> <h2>Zum Sieger gegen AfD-Chefin gekürt</h2> <p>Wie fühlt man sich, wenn man so prominent schon mal zum Sieger gegen die AfD-Chefin gekürt wird? Natürlich habe er am Montagmorgen eine große Zahl an Nachrichten von Leuten bekommen, die den Beitrag gesehen haben. „Ich selbst musste ehrlich gesagt etwas schmunzeln. Dadurch, dass Frau Weidel im Wahlkreis nicht spürbar präsent ist, sieht man schon, dass ihr Ziel nicht das Direktmandat ist“, erklärt Volker Mayer-Lay auf Anfrage. Er habe in den letzten dreieinhalb Jahre keine Möglichkeit versäumt, mit den Menschen in der Heimat ins Gespräch zu kommen. Als „Amtsinhaber“ im Wahlkreis sieht er sich außerdem im Vorteil.</p> <p>Und wie stehen die Chancen von Alice Weidel, dem Überlinger Rechtsanwalt das Direktmandat abzujagen? Denkbar schlecht. Laut Einschätzung der Internetplattform Wahlkreisprognose.de gilt der Wahlkreis Bodensee bei den Erststimmen als „sicher für die CDU/CDU“. Das trifft aktuell auf etwa die Hälfte aller 299 Wahlkreise in Deutschland zu. <a href="https://www.election.de/cgi-bin/showforecast_btw25.pl?wk=293" target="_blank" title="" rel="noopener">Diese Prognosen beruhen nach eigenen Angaben</a> auf einem datengestützten Projektionsmodell und setzen auf Erfahrungswerte in der Analyse von Wahlergebnissen. Zur Bestimmung der Gewinn-Wahrscheinlichkeiten werden demnach insgesamt mehr als 30 Millionen mögliche Wahlergebnisse statistisch simuliert.</p> <h2>Wahlerfolg zu 100 Prozent?</h2> <p>Die Erststimmen-Prognose des Wahlforschungsinstituts election.de beziffert den voraussichtlichen Wahlerfolg von Volker Mayer-Lay sogar mit 100 Prozent. Weder Weidel noch die anderen Kandidaten hätten demnach auch nur den Hauch einer Chance, das Direktmandat im Wahlkreis 293 zu gewinnen. Grund genug für den CDU-Kandidaten, es im Wahlkampf ein bisschen ruhiger angehen zu lassen? „Auf Prognosen gebe ich nicht allzu viel“, sagt er. Vielmehr sei das sogar Ansporn, weiterhin Überzeugungsarbeit zu leisten.</p> <p>Ob Alice Weidel tatsächlich vor ihrem Hauptkonkurrenten um das Direktmandat im Wahlkreis zittert, darf bezweifelt werden. Eine entsprechende Anfrage lässt die AfD-Chefin bis Dienstagabend unbeantwortet. Volker Mayer-Lay hingegen freut sich über die Extra-Portion Aufmerksamkeit. Klar sehe man eine solch prominente Erwähnung in überregionalen Medien immer gerne. „Man sollte sich aber nichts darauf einbilden“, meint er. Entscheidend sei nicht so etwas, sondern die Arbeit, die man abliefert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Bild"-Zeitung spricht von Duell zwischen Mayer-Lay und Weidel – aber was sagen die Prognosen?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 15:52:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988 ]]></link>      <description><![CDATA[  "Es gibt so viel, auf das wir stolz sein können": Der 26-Jährige schätzt die Freiheit in Deutschland. Für deren Erhalt will er sich im Bundestag einsetzen – und dafür, dass andere die gleiche Chance wie er bekommen.  ]]></description>
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          "Es gibt so viel, auf das wir stolz sein können": Der 26-Jährige schätzt die Freiheit in Deutschland. Für deren Erhalt will er sich im Bundestag einsetzen – und dafür, dass andere die gleiche Chance wie er bekommen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988]]></guid>
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        "Es gibt so viel, auf das wir stolz sein können": Der 26-Jährige schätzt die Freiheit in Deutschland. Für deren Erhalt will er sich im Bundestag einsetzen – und dafür, dass andere die gleiche Chance wie er bekommen.



        <p>Wenn Akif Akyildiz über seine politischen Ziele spricht, landet er schnell beim berühmten Zitat des französischen Philosophen Voltaire: „Obwohl ich völlig anderer Meinung bin als Sie, würde ich mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Denn Freiheit ist für Akyildiz das höchste Gut in unserem Land und einer der Hauptgründe, warum er 2021 in die FDP eingetreten ist: „Die FDP ist für mich die einzige Partei, die Dinge verteidigt, die als selbstverständlich angesehen werden, es aber gar nicht sind.“ Vier Jahre später kandidiert der 26-Jährige im Wahlkreis Bodensee für den Bundestag – die Themen sind die gleichen geblieben.</p> <h2>Er sieht sich selbst als Patriot</h2> <p>Akif Akyildiz ist in Friedrichshafen geboren und aufgewachsen, seine Eltern stammen aus der Türkei. Diskriminierung habe er selbst nie erfahren müssen, stattdessen sah er sich selbst in der Bringschuld für das Land, das ihm so viel ermöglicht habe: Schulabschluss, Mittlere Reife, Ausbildung zum Heilerziehungspfleger bei der Stiftung Liebenau. Aus der Freude über die Freiheit, die er in Deutschland in allen Formen des täglichen Lebens genieße, habe sich auch sein politisches Interesse gespeist. Erst war er den Grünen zugewandt, doch nach näherer Betrachtung habe sich seine Meinung geändert: „Ich würde mich schon als Patriot bezeichnen, deshalb war es für mich erschreckend zu sehen, wie sehr die Grünen den Patriotismus ablehnen – dabei gibt es so viel, auf das wir stolz sein können.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wahlkampftermine mit Akyildiz</span><span>Die bisher bekannten Daten lauten:<br /> 23. Januar: Wochenmarktbesuche in Uhldingen-Mühlhofen (8-12 Uhr) und in Daisendorf (14-18 Uhr)<br /> 24. Januar: Wochenmarktbesuche in Meersburg (8-13 Uhr) und im Deggenhausertal (14 Uhr)<br /> 25. Januar: Wochenmarktbesuch in Friedrichshafen (7-13 Uhr)<br /> 26. Januar: Haustürwahlkampf in Stetten<br /> 27. Januar: Haustürwahlkampf in Bermatingen<br /> 28. Januar: Wochenmarktbesuch in Tettnang (8-13 Uhr)<br /> 29. Januar: Wochenmarktbesuch in Überlingen (7-14 Uhr)<br /> 30. Januar: Wochenmarktbesuch in Markdorf (8-12 Uhr) und Daisendorf (14-18 Uhr)<br /> 31. Januar: Wochenmarktbesuch in Friedrichshafen (8-12 Uhr)</span></label></div> <p>In der Folge sei er konservativer geworden – und beschäftigte sich noch mehr mit seinem eigenen Freiheitsverständnis: „Da wurde mir klar, dass vor allem die Meinungsfreiheit die Grundlage der Demokratie ist.“ Dementsprechend bestürzt beobachte er Umfragen, nach denen immer weniger Menschen in Deutschland sich in ihrer Meinungsäußerung frei fühlen. Verstehen kann er die Menschen aber: „Die Ablehnung, die Menschen erfahren, wenn sie eine kontroverse Meinung zu polarisierenden Themen haben – wie etwa zur Corona-Politik – kommt vielen wie eine Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit vor.“ Dass Meinungsfreiheit ihre Grenzen haben kann, sieht Akyildiz nur bei Holocaust-Leugnung sowie Aufrufen zur Gewalt als sinnvoll an – alles andere müsse eine Gesellschaft aushalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt das Grundgesetz</span><span>Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes gewährleistet zunächst jedem die Freiheit, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Es ist ein sogenanntes Jedermann-Recht, heißt es auch auf der Webseite der Bundesregierung. Diese Grenzen liegt aber beim Persönlichkeitsrecht. Wird dieses durch Beleidigung oder Verleumdung, darf staatlich verletzt, darf staatlich eingegriffen werden. Verboten sind außerdem volksverhetzende Aussagen und Symbole wie der Hitlergruß, die Leugnung des Holocaust sowie Aufrufe zu Hass und Gewalt. In Versammlungen ist es darüber hinaus nicht erlaubt, sich uniformiert oder mit Waffen zu zeigen und andere dadurch einzuschüchtern.</span></label></div> <h2>Für Abschaffung des Rundfunkbeitrags</h2> <p>Kritisch sieht er in dieser Hinsicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dieser mache „den Anschein von Neutralität und Ausgewogenheit“, Akyildiz nehme bei den Rundfunkanstalten aber eine mangelnde Neutralität wahr. Aus diesen Gründen ist der 26-Jährige für eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags.</p> <p>Überhaupt will Akyildiz den Einfluss des Staates so gut es geht zurückfahren: „Der Staat hat konkrete Aufgaben: Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung, Gesundheit sowie die Wahrung von Rechts- und Sozialstaat – aus allem anderen sollte er sich möglichst heraushalten.“ Konkret meint er: „Wir müssen raus aus der von Subventionen gesteuerten Wirtschaft und dafür Steuern senken.“ Ein weiteres Anliegen von Akyildiz ist die Verbesserung der Bildungssituation und den damit verbundenen Aufstiegschancen – dabei denkt er auch an seinen eigenen Lebensweg: „Zu oft bestimmen in Deutschland die Umstände des Aufwachsens die Chancen des sozialen Aufstiegs. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen die Chance auf einen ähnlichen Aufstieg wie ich haben – dafür braucht es einen leichteren Zugang zu Bildung.“</p> <h2>FDP sei durch das Ampel-Aus zusammengerückt</h2> <p>Dass Akif Akyildiz mit der FDP in Zukunft diese Themenfelder im Bundestag bearbeiten darf, sieht er als realistisch an: „Im Grunde geht es doch darum, mit welcher Partei die CDU eine Koalition eingehen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele begreifen, dass eine starke FDP die einzige Chance ist, eine Regierung ohne eine Partei links der Mitte zu stellen.“</p> <p>Sorgen, dass die Beteiligung der FDP am Ampel-Aus an den Wahlurnen abgestraft wird, macht er sich keine: „Wir sind durch das Ende der Ampel zusammengewachsen, verstehen uns als liberalen Arm des Staats und wollen das den Bürgern in den nächsten Wochen beweisen. Und wenn die FDP eine Sache gut kann – dann ist es Wahlkampf.“ Und ein persönliches Ziel hat sich Akyildiz auch gesetzt: „Ein besseres Ergebnis als Alice Weidel würde mir viel bedeuten und würde auch für den Bodenseekreis sprechen.“</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 13:25:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So ist die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Bodensee verlaufen – hier zum Nachlesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-die-kandidaten-fuer-den-bodenseekreis;art410936,12258978 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.  ]]></description>
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          Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.



        <p><em>Am Sonntag, 23. Februar 2025, war die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag. Über die Wahlergebnisse im Wahlkreis Bodensee (293) haben wir in diesem Liveticker berichtet. Hier können Sie die Ereignisse nachlesen.</em></p> <h2>+++ 18 Uhr: Ende dieses Tickers +++</h2> <p>Hiermit endet dieser Liveticker, wir danken Ihnen fürs Lesen. Über alles Weitere rund um die Bundestagswahl berichten wir in den kommenden Tagen auf <a href="http://www.sk.de" target="_blank" title="" rel="noopener">suedkurier.de</a>.</p> <h2>+++ 17.30 Uhr: Hintergründe aus Überlingen und Markdorf +++</h2> <p>In Markdorf gibt es am Tag nach der Wahl bei den Parteien vor Ort ganz unterschiedliche Emotionen. Wie geht es für sie nun weiter? Welche Lehren ziehen sie aus den Ergebnissen für ihre Parteien?<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-stimmen-aus-den-parteien-in-markdorf-zur-bundestagswahl;art372484,12319371" target="_blank" title="Von „dankbar“ bis „sehr enttäuscht“: Die Stimmen aus den Parteien in Markdorf zur Bundestagswahl"> Lesen Sie hier die Eindrücke aus der Gehrenberg-Stadt</a>.</p> <p>In Überlingen erhalten die Rechtspopulisten weniger Zustimmung als im Bund. Die traditionell starke FDP verliert deutlich. Auch Kleinparteien spielen kaum mehr eine Rolle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/bundestagswahl-2025-so-hat-ueberlingen-gewaehlt;art372495,12319466" target="_blank" title="AfD legt zu, CDU noch mehr, dagegen eine schwache FDP: Überlingens Wahlergebnis in der Analyse">Briefwähler haben dagegen eine klare Tendenz.</a></p> <h2>+++ 15.30 Uhr: So hat Friedrichshafen im Vergleich zum Wahlkreis abgestimmt +++</h2> <p>Ein Wahlbezirk lässt am Sonntagabend auf sich warten. Doch schließlich sind die Ergebnisse der Bundestagswahl auch in der Zeppelin-Stadt komplett. <a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/sk.de/12319350" target="_blank" title="" rel="noopener">So sieht es dort im Vergleich zum Wahlkreis aus.</a></p> <h2>+++ 14.30 Uhr: So wählten die Menschen in den kleinen Gemeinden +++</h2> <p>CDU und AfD legen zu, die Grünen können sich mancherorts auf Platz zwei behaupten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/so-waehlten-die-menschen-in-den-kleinen-gemeinden-des-bodenseekreises;art372489,12319303" target="_blank" title="Besonderheiten und Überraschungen – so wählten die Menschen in den kleinen Gemeinden">Lesen Sie hier die Ergebnisse aus den kleinen Orten des nördlichen Bodenseekreises nach.</a></p> <h2>+++ 13.30 Uhr: Weidels Wohnort nun doch „Berlin“? +++</h2> <p>Auf dem Wahlzettel im Wahlkreis Bodensee steht für Weidel als Wohnort „Berlin“. Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weidels-wohnort-nun-doch-berlin-zumindest-laut-wahlzettel-in-ihrem-wahlkreis;art410936,12319169" target="_blank" title="Weidels Wohnort nun doch „Berlin“? Zumindest laut Wahlzettel in ihrem Wahlkreis">Was dahinter steckt, lesen Sie hier nach</a>.</p> <h2>+++ 13 Uhr: Alles wie gehabt am Bodensee? +++</h2> <p>Auf den ersten Blick bleibt alles wie gehabt. Volker Mayer-Lay und Alice Weidel vertreten den Wahlkreis Bodensee im Bundestag. Und doch wird sich sehr viel ändern, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/alles-auf-anfang-auch-am-bodensee-kommentar-zu-wahlergebnis;art410936,12319210" target="_blank" title="Nach einer denkwürdigen Bundestagswahl: Alles auf Anfang auch am Bodensee">wie SÜDKURIER-Autorin Katy Cuko im Kommentar schreibt</a>.</p> <h2>+++ 12.30 Uhr: Jetzt steht es fest! Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin +++</h2> <p>Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. Warum SPD-Herausforderer Leon Hahn das über die Landesliste nicht schafft,<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-volker-mayer-lay-vertritt-den-wahlkreis-bodensee-weiterhin-in-berlin;art410936,12319105" target="_blank" title="Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin"> lesen Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 11 Uhr: In Salem wählen die Bürger gegen den Trend +++</h2> <p>Anders als im Bund und im Wahlkreis rangieren in Salem die Grünen knapp vor der AfD an zweiter Stelle. Die CDU schneidet noch besser als im Bund ab, die FDP dürfte sich über den Einzug ins Parlament freuen.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/bundestagswahl-2025-in-salem-sind-die-gruenen-zweitstaerkste-kraft;art372491,12319127" target="_blank" title="Gegen den Trend: In Salem sind die Grünen zweitstärkste Kraft"> Lesen Sie hier mehr zum Wahlergebnis in Salem</a>.</p> <h2>+++ 9.30 Uhr: Wie hat mein Heimatort im Wahlkreis Bodensee gewählt? +++</h2> <p>Nach der Bundestagswahl schauen wir auf die Ergebnisse: Gewinne und Verluste der Parteien sowie auf die Sitzverteilung und die Koalitionsmöglichkeiten. Alle Ergebnisse von Stimmenanteilen bis zur Sitzverteilung finden Sie <a href="http://www.sk.de/12295372" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>.</p> <p>Hier geht es zu den Ergebnissen der Bundestagswahl in Ihrem Heimatort im Bodenseekreis:</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-bermatingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372469,12280129" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Bermatingen">Bermatingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-daisendorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372470,12280161" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Daisendorf">Daisendorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-deggenhausertal-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372471,12280133" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Deggenhausertal">Deggenhausertal</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-frickingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372473,12280164" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Frickingen">Frickingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-friedrichshafen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372474,12280087" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Friedrichshafen">Friedrichshafen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-hagnau-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372475,12280176" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Hagnau">Hagnau am Bodensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-heiligenberg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372476,12280178" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Heiligenberg">Heiligenberg</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-herdwangen-schoenach-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372558,12280136" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Herdwangen-Schönach">Herdwangen-Schönach</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-illmensee-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372561,12280139" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Illmensee">Illmensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-immenstaad-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372478,12280090" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Immenstaad">Immenstaad am Bodensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-markdorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372484,12280134" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Markdorf">Markdorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-meersburg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372486,12280460" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Meersburg">Meersburg</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-oberteuringen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372488,12280093" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Oberteuringen">Oberteuringen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-owingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372489,12280465" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Owingen">Owingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-pfullendorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372570,12280144" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Pfullendorf">Pfullendorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-salem-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372491,12280472" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Salem">Salem</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-sipplingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372492,12280477" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Sipplingen">Sipplingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-stetten-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372493,12280482" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Stetten">Stetten</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-ueberlingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372495,12280483" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Überlingen">Überlingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-uhldingen-muehlhofen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372496,12280485" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Uhldingen-Mühlhofen">Uhldingen-Mühlhofen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-wald-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372578,12280158" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Wald">Wald (Hohenzollern)</a></li> </ul> </div> <h2>+++ 22.20 Uhr: FDP und Linke nehmen in Friedrichshafen die Fünf-Prozent-Hürde +++</h2> <p>In Friedrichshafen gibt es einen klaren Gewinner: Die CDU findet nach dem Wahldesaster von 2021 (damals 24,8 Prozent) wieder fast zur alten Stärke von 2017 zurück. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/friedrichshafen-hat-gewaehlt-cdu-wieder-deutlich-obenauf-afd-auf-platz-2-rest-abgeschlagen;art372474,12318779" title="Friedrichshafen hat gewählt: CDU wieder deutlich obenauf, AfD auf Platz 2, Rest abgeschlagen">Dem Bundestrend folgen die Friedrichshafener auch, was die AfD angeht</a>.</p> <h2>+++ 21.55 Uhr: So haben die Menschen im Bodenseekreis gewählt +++</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-friedrichshafen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372474,12280087" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Friedrichshafen">Abschluss der Auszählung in Friedrichshafen</a> sind die Zahlen des Landkreises vollständig. Ein Blick auf die Kandidaten, die die meisten Erststimmen erhielten: CDU-Kandidat Volker Mayer-Lay (40,1 Prozent) liegt deutlich vor Alice Weidel (AfD, 19,7 Prozent), Leon Hahn (SPD, 15,6 Prozent) und Ahmad Al Hamidi (Grüne, 13,1 Prozent).</p> <p>Mayer-Lay wertet das Wahlergebnis als Vertrauensbeweis. „Das ist unser gemeinsamer Erfolg“, ruft er bei der CDU-Wahlparty in Friedrichshafen CDU-Mitgliedern, ehemaligen Abgeordneten und Gemeinderäten zu. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-ist-unser-gemeinsamer-erfolg-volker-mayer-lay-kann-sich-ueber-deutliches-plus-freuen;art410936,12318751" title="„Das ist unser gemeinsamer Erfolg!“ Volker Mayer-Lay kann sich über deutliches Plus freuen">Mehr dazu lesen Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 21.30 Uhr: CDU in Überlingen besser als im Bund +++</h2> <p>Die AfD erzielt in der Stadt, welche ihre Frontfrau Alice Weidel als ihren Wohnort angibt, ein schlechteres Ergebnis als im Bund. Die Parteibasis feiert, schließt die Öffentlichkeit davon aber aus. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/cdu-besser-als-im-bund-auch-gruene-fahren-in-ueberlingen-ein-besseres-ergebnis-ein;art372495,12318701" title="CDU besser als im Bund, auch Grüne fahren in Überlingen ein besseres Ergebnis ein">Ein Blick auf die Ergebnisse in Überlingen</a>.</p> <h2>+++ 21.25 Uhr: Immenstaad straft Ampelparteien ab +++</h2> <p>Bei einer Wahlbeteiligung von 86 Prozent können die CDU und die AfD deutlich zulegen. FDP, Grüne und SPD verlieren Stimmen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/starke-union-schwache-liberale-immenstaad-straft-ampelparteien-ab;art372478,12318689" title="Starke Union, schwache Liberale: Immenstaad straft Ampelparteien ab">Bürgermeister Johannes Henne äußert sich zum Wahlergebnis</a>.</p> <h2>+++ 21.20 Uhr: Auch im Linzgau verlieren SPD und FDP Stimmen +++</h2> <p>Zum Wahlkreis Bodensee gehören neben dem Bodenseekreis auch vier Gemeinden im benachbarten Landkreis Sigmaringen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/auch-im-linzgau-werden-spd-und-fdp-abgestraft;art372570,12318688" title="Auch im Linzgau werden SPD und FDP abgestraft">Auch das Wahlergebnis dort spiegelt den Bundestrend wider</a>.</p> <h2>+++ 21.10 Uhr: Ein bitterer Abend für Leon Hahn und seine SPD +++</h2> <p>Zum dritten Mal nimmt SPD-Kandidat Leon Hahn Anlauf für den Sprung nach Berlin. Ob‘s geklappt hat? Eher nicht. Aber wie die Sache am Ende ausgeht, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-ein-bitterer-abend-fuer-leon-hahn-und-seine-spd;art372474,12318686" title="Bundestagswahl: Ein bitterer Abend für Leon Hahn und seine SPD">kann am Sonntagabend niemand mit Sicherheit sagen</a>.</p> <h2>+++ 20.35 Uhr: Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse +++</h2> <p>Sobald Ergebnisse für den Wahlkreis Bodensee vorliegen, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ergebnisse-bodensee-bundestagswahl-2025-die-wahlergebnisse-im-ueberblick;art1373666,12279733" title="Wahlkreis Bodensee: Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2025 im Überblick">finden Sie diese hier</a>. In immer mehr Gemeinden steht fest, wie die Wähler abgestimmt haben.</p> <h2>+++ 20.15 Uhr: Grüne verlieren in Markdorf nur moderat +++</h2> <p>Auch in der Gehrenbergstadt schlägt der Bundestrend durch: Fast jeder Fünfte wählt die AfD. Stärker als im Bund und auch stärker als wahlkreisweit können sich trotz Verlusten noch die Grünen behaupten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/so-hat-markdorf-gewaehlt-cdu-klarer-sieger-afd-haengt-spd-und-gruene-deutlich-ab;art372484,12318661" title="So hat Markdorf gewählt: CDU klarer Sieger, AfD hängt SPD und Grüne deutlich ab">Hier lesen Sie mehr zum Wahlsonntag und dem Ergebnis aus Markdorf</a>.</p> <h2>+++ 19.50 Uhr: Endspurt beim Auszählen im Bodenseekreis ++</h2> <p>Um 19.50 Uhr liegen im Bodenseekreis bereits 188 von insgesamt 230 Ergebnissen vor. Auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-heiligenberg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372476,12280178" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Heiligenberg">in Heiligenberg</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-frickingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372473,12280164" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Frickingen">in Frickingen</a> sind inzwischen alle Wahlbezirke ausgezählt.</p> <h2>+++ 19.45 Uhr: CDU und Volker Mayer-Lay auch in Deggenhausertal vorn +++</h2> <p>In immer mehr Gemeinden im Wahlkreis Bodensee sind die Stimmen ausgezählt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-deggenhausertal-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372471,12280133" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Deggenhausertal">Hier sehen Sie, wie in Deggenhausertal bei einer Wahlbeteiligung von knapp 87 Prozent abgestimmt wurde</a>.</p> <h2>+++ 19.30 Uhr: Auch in Stetten hat das Auszählen ein Ende +++</h2> <p>Fast 90 Prozent der wahlberechtigten Stettener haben ihre Kreuze gemacht. Die meisten Erststimmen (43,3 Prozent) erhielt auch hier Volker Mayer-Lay (CDU). 16,2 Prozent der Erststimmen gingen an Leon Hahn (SPD), 14,1 Prozent an Alice Weidel. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-stetten-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372493,12280482" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Stetten">Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 19.25 Uhr: FDP-Mitglieder verfolgen in Überlingen die Ergebnisse +++</h2> <p>Überlingen war immer eine FDP-Hochburg. Bei der aktuellen Bundestagswahl sieht es auf Bundesebene schlecht aus. Wie nehmen Ingo Wörner, Raimund Wilhelmi und Co. die ersten Ergebnisse auf? <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fdp-basis-jetzt-schaltet-endlich-ins-zdf-um;art372495,12318585" title="FDP-Basis: „Jetzt schaltet endlich ins ZDF um!“">Wir waren vor Ort</a>.</p> <h2>+++ 19.20 Uhr: Ein Blick auf die Zweitstimmen aus der Region +++</h2> <p>Noch fehlen die Zahlen aus etlichen Wahlbezirken im Bodenseekreis. Ein Blick auf die Zweitstimmen, Stand: 19.17 Uhr: CDU (34,2 Prozent), AfD (20,8), Grüne (13), SPD (12,5), FDP (6), Die Linke (5,8), BSW (4), Freie Wähler (1,3).</p> <h2>+++ 19 Uhr: Das erste Ergebnis im Bodenseekreis kommt aus Hagnau +++</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-hagnau-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372475,12280176" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Hagnau">In Hagnau sind die Stimmen in beiden Wahlbezirken ausgezählt</a>. CDU-Kandidat Volker Mayer-Lay erhielt hier mehr als die Hälfte der Erststimmen (53,7 Prozent), mit großem Abstand folgen Grünen-Kandidat Ahmad Al Hamidi (15,3), AfD-Kandidatin Alice Weidel (12,9) und SPD-Kandidat Leon Hahn (9,22).</p> <h2>+++ 18 Uhr: Die Wahllokale schließen +++</h2> <p>Nun ist Schluss. Die Wahllokale haben nun ihre Türen geschlossen, die Stimmen werden ausgezählt und <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/bundestagswahl-2025-alle-entwicklungen-im-newsticker;art410924,12297220" title="Kanzler und Kabinett vereidigt – Deutschland hat eine neue Bundesregierung">erste Hochrechnungen werden hier nachzulesen sein</a>. Wie die Menschen im Wahlkreis Bodensee vor drei Jahren gewählt haben, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ergebnisse-bodensee-bundestagswahl-2025-die-wahlergebnisse-im-ueberblick;art1373666,12279733" title="Wahlkreis Bodensee: Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2025 im Überblick">können Sie hier nachlesen</a>.</p> <h2>+++ 17 Uhr: In einer Stunde schließen die Wahllokale +++</h2> <p>In vielen Gemeinden im Bodenseekreis zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Noch bis 18 Uhr haben Wähler die Möglichkeit, ihre Kreuze im Wahllokal zu machen.</p> <h2>+++ 16.55 Uhr: Wahlbeteiligung auch in Überlingen voraussichtlich hoch +++</h2> <p>Laut Wahlleiter Michael Moser scheint die Wahl in Überlingen bisher gut zu laufen. Seine Schätzung: etwa 75 Prozent Wahlbeteiligung, einschließlich der Briefwähler. „Warum die Wahlbeteiligung so viel höher ist als bei der OB-Wahl, weiß nur der Wähler“, so Moser. Etwa 6900 Mal wurden Briefwahlunterlagen beantragt, das macht über 40 Prozent der Gesamtwähler aus. Auffälligkeiten gebe es bis auf die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung und geringen Wartezeiten keine, sagt die stellvertretende Wahlleiterin Jasmin Muffler.</p> <h2>+++ 16 Uhr: Insgesamt 76,3 Prozent haben in Markdorf ihre Stimme abgegeben +++</h2> <p>In Markdorf haben nach 15 Uhr bereits 76,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Allerdings ist der Zwischenstand nur bedingt aussagekräftig, denn hinzugezählt werden dabei auch die bis dahin zurückgekehrten Stimmen der Briefwahl. 10.010 Wahlberechtigte gibt es in Markdorf. 4094 davon hatten bis 15 Uhr ihre Stimme in die Urne geworfen. Hinzu kommen 3544 Briefwähler, entsprechend rund 35 Prozent. Hauptamtsleiterin Regina Holzhofer rechnet, ohne Gewähr, bei diesem Trend mit einer eventuellen Wahlbeteiligung für Markdorf am Ende von rund 85 Prozent – sofern der Trend anhält.</p> <h2>+++ 15.40 Uhr: Viele Jungwähler in Bermatingen-Ahausen +++</h2> <p>Eine hohe Wahlbeteiligung hat sich schon früh auch in Bermatingen-Ahausen abgezeichnet. Als Wahlhelfer sind hier unter anderem Tobias Welte, Karl Hafen und Wolfgang Graf im Einsatz. Die Ahauser, die sich nach der Wahlbeteiligung erkundigen, freuten sich über die rege Wahrnehmung des Stimmrechts sehr, berichten sie. „Man merkt, dass dies den Leuten wichtig ist“, sagt Wolfgang Graf. Tobias Welte fielen sehr viele junge Wähler auf. Ein Drittel der Dorfbewohner hat im Vorfeld bereits seine Stimme per Briefwahl abgegeben, mehr als bei vorherigen Wahlen.</p> <h2>+++ 15.10 Uhr: Bewährtes Wahlhelfer-Team in Stefansfeld +++</h2> <p>Die Wahlhelfer in der Förderschule in Salem-Stefansfeld haben gut zu tun: „Von morgens an hatten wir eine richtig gute Wahlbeteiligung“, sagt Nathalie Pröbstle. Mit den rund 30 Prozent im Wahlbezirk, die per Briefwahl abgestimmt haben, liege man schätzungsweise schon bei 65 Prozent. Wie ihr Mann Jörg unterstützt sie bereits das dritte oder vierte Mal bei einer Wahl. „Es ist wichtig, dass wir demokratische Wahlen haben und es einen sicheren Wahlablauf gibt“, begründet Jörg Pröbstle sein Engagement. Elisabeth Schweizer organisiert den Ablauf im Wahllokal, seit sie 2009 zur Ortsreferentin gewählt wurde. „Ich war aber vorher schon Wahlhelferin“, sagt sie. Gespannt auf den Ausgang der Wahl ist auch Bernhard Markgraf von Baden, der gerade zur Stimmabgabe erscheint. Sein Wohnsitz Schloss Salem liegt ebenfalls im Wahlbezirk Stefansfeld.</p> <h2>+++ 14.15 Uhr: Wie sollen Probleme auf dem Wohnungsmarkt gelöst werden? +++</h2> <p>Der Wohnungsmarkt gilt am Bodensee seit jeher als angespannt. Im Vorfeld der Wahl haben wir die Kandidaten gefragt, wie sie dieses Thema angehen wollen, sollten Sie in den Bundestag gewählt werden. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">Die Antworten finden Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 13.20 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung in Friedrichshafen +++</h2> <p>In der Zeppelinstadt zeichnet sich am Mittag eine hohe Wahlbeteiligung ab. Von 40.805 wahlberechtigten Häflern waren bis 12 Uhr nach Angaben der Stadtverwaltung 10.150 in den Wahllokalen. Hinzu kommen etwa 10.820 Wahlbriefe, die bis um die Mittagszeit vorlagen. Damit liegt die Wahlbeteiligung bereits mehrere Stunden vor Schließung der Wahllokale bereits bei über 50 Prozent.</p> <h2>+++ 13 Uhr: 570 Erstwähler in Überlingen +++</h2> <p>Erst zur Wahl und dann zur Fasnet: So handhabt es auch dieser Überlinger, der in der Bunten Villa seine Stimme abgibt.</p> <p>Ob Narr oder nicht: Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet. In Überlingen sind 17.138 Bürger wahlberechtigt, darunter 570 Erstwähler.</p> <h2>+++ 11.35 Uhr: Gute Wahlbeteiligung in Ittenddorf +++</h2> <p>11.34 Uhr in Ittendorf: Außer Josef Schandl, der gleich beim Eingang zum Wahlraum sitzt, um den Bürgern ihre Stimmzettel auszuhändigen, sind im Moment noch Simon Pfluger und Thomas Braun im großen Saal des Bürgerhauses, dem Wahlraum für den Wahlbezirk Ittendorf. „Bisher haben 125 Ittendorfer ihr Stimme abgegeben – das ist eine sehr gute Wahlbeteiligung, erklärt Pfluger – und wirkt dabei überaus zufrieden.</p> <h2>+++ 11.30 Uhr: Wahl und Fasnet in Meersburg +++</h2> <p>Wann geht man schon mal <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundestagswahl-in-der-fasnacht-das-muessen-narren-jetzt-wissen;art417930,12298568" title="Bundestagswahl in der Fasnacht: Dürfen Narren verkleidet wählen gehen?">im Häs an die Urne</a>? Zwischen Feiern, Narrenmesse und Umzug führte der Weg für Marcel Ege von den Meersburger Burghexen ins Wahllokal. Aus den Händen von Wahlhelfer und Narrenrat Philipp Wurster nahm er seine Wahlunterlagen entgegen.</p> <p>Trotz aller Narretei – eigentlich wird die Politik in der Fasnacht schließlich auf die Schippe genommen – sei die Wahl für ihn eine ernste Angelegenheit, sagt Ege. „Schließlich zählt jede Stimme.“ Ob es ihnen dabei allen um die Narretei ging, ließe sich nur mutmaßen, aber: Rund 1600 Meersburger haben sich dem Wahlhelfer zufolge für die Briefwahl entschieden.</p> <h2>+++ 10 Uhr: Bürger sind zur Wahl aufgerufen +++</h2> <p>Heute, am 23. Februar, ist Bundestagswahl. Bundesweit und am Bodensee sind die Menschen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Seit 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, ausgezählt wird ab 18 Uhr. Vor einem Monat mussten die Kandidaten in der SÜDKURIER-Wahlarena Farbe bekennen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-suedkurier-wahlarena-kreis-bodensee-im-livestream;art410936,12285731" title="Die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee im direkten Vergleich: Die SÜDKURIER-Wahlarena im Video">Wie sie sich zu den Themen Wirtschaft, Migration und Bürokratieabbau äußerten, können Sie hier nachschauen</a>.</p> <h2>Das sind die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee</h2> <p>Mit Ihrer Erststimme schicken Sie einen Ihrer Wahlkreiskandidaten in den Bundestag. Doch welcher Bewerber kommt den eigenen Positionen am nächsten? Im großen SÜDKURIER-Kandidaten-Check der sechs im Parlament vertretenen Parteien im Wahlkreis Bodensee finden Sie Informationen zu den Kandidaten.</p> <p><strong>Volker Mayer-Lay (CDU)</strong></p> <p>Ende September 2024 teilte der CDU-Kreisverband mit, dass Mayer-Lay von den Mitgliedern erneut nominiert wird. Der 43-Jährige zog bereits 2021 mit 30,4 Prozent der Erststimmen in den Bundestag ein und will dies am 23. Februar 2025 wiederholen. Der Überlinger ist Anwalt und war unter anderem von 2014 bis 2019 Mitglied im Überlinger Gemeinderat.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-zur-bundestagswahl-als-hinterbaenkler-sieht-sich-volker-mayer-lay-laengst-nicht-mehr;art410936,12287344" target="_blank" title="Als „Hinterbänkler“ im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr"> Als „Hinterbänkler“ im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr.</a></li> </ul> </div> <p><strong>Leon Hahn (SPD)</strong></p> <p>Der SPD-Kreisvorsitzende Leon Hahn kandidiert im Wahlkreis Bodensee erneut für den Einzug in den Bundestag. Der 33-Jährige hatte 2021 den Einzug verpasst und sich zuletzt vor allem auf seine beruflichen Aufgaben in der freien Wirtschaft konzentriert. Vor allem die wirtschaftliche Lage, die reale Gefahr für die Demokratie durch radikale Kräfte sowie die teils absurden politischen Debatten der kürzeren Vergangenheit hätten ihn dazu bewogen, den Hut noch einmal in den Ring zu werfen, erklärte er.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt</strong><strong>:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046" target="_blank" title="Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt">Leon</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046" target="_blank" title="Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt"> Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt.</a></li> </ul> </div> <p><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne)</strong></p> <p>Ahmad Al Hamidi lebte mit seiner Familie in Syrien und arbeitete als Rechtsanwalt als die Bomben auf Aleppo auch das Haus seiner Familie erschütterten. Sie flüchteten über das Mittelmeer und landeten nach vielen Wochen in Friedrichshafen. Längst hat er die deutsche Staatsbürgerschaft, arbeitet als Jurist im Landratsamt Bodenseekreis im Amt für Migration und Integration und ist Mitglied im Kreisverband der Grünen im Bodenseekreis. Im Oktober wurde er von den Mitgliedern zum Bundestagskandidaten gewählt, hieß es in einer Mitteilung.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt</strong><strong>:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“">Einst</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“"> Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat – was Al </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“">Hamidi</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“"> antreibt, in seiner neuen Heimat anzutreten</a>.</li> </ul> </div> <p><strong>Akif Akyildiz (FDP)</strong></p> <p>Die Wahlkreiskonferenz der FDP Bodenseekreis hat im Oktober Akif Akyildiz zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2025 gewählt. Akif Akyildiz ist 24 Jahre alt und Heilerziehungspfleger, schreibt er auf Anfrage. Er wohnt in Bodnegg, ist aber geboren und aufgewachsen in Friedrichshafen. Ihm sei das Aufstiegsversprechen wichtig, so Akyildiz. Die Politik solle sich daher auf das Wesentliche konzentrieren.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben">Akif</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben">Akyildiz</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben"> will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben</a>.</li> </ul> </div> <p><strong>Andreas Reich (Die Linke)</strong></p> <p>Für die kommende Wahl hat der Kreisverband der Linken Andreas Reich als Direktkandidaten nominiert. Das geht aus einer Pressemitteilung Mitte Dezember hervor. Demnach habe Reich langjährige politische Erfahrung und setze einen klaren Fokus auf soziale Gerechtigkeit und eine gerechte Rentenpolitik. Der 70-Jährige engagiere sich unter anderem im Verein der Direktversicherungsgeschädigten. „In seiner Nominierungsrede betonte Reich die Bedeutung einer gerechten Verteilung des Wohlstands und einer starken sozialen Sicherung für alle Bevölkerungsgruppen“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p><strong>Alice</strong> <strong>Weidel</strong> <strong>(AfD)</strong></p> <p>Als Kanzlerkandidatin der <strong>AfD</strong> war Alice Weidel für die Bundestagswahl bereits nominiert. Anfang Januar stimmten auch die Wahlberechtigten des Kreisverbands bei einer Versammlung in Friedrichshafen für die 45-Jährige.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/kanzlerkandidatin-alice-weidel-vom-bodensee;art410924,12304927" target="_blank" title="Kanzlerkandidatin Alice Weidel vom Bodensee: So will die AfD-Chefin an die Macht kommen">So will die AfD-Chefin Alice Weidel an die Macht kommen</a>.</li> </ul> </div> <h2>Freie Wähler, Volt und BSW</h2> <p>Die Kreisvereinigung der <strong>Freien Wähler</strong> im Bodenseekreis haben Thomas Schalski zum Direktkandidaten für den Bundestag bei der anstehenden Bundestagswahl gewählt. Das erklärte der Verband in einer Pressemitteilung Mitte Dezember 2024. Schalski ist Kreisvorsitzender und arbeitet als selbstständiger Renten- und Pflegeberater in Friedrichshafen. Im Bundestag möchte er sich in den Bereichen Gesundheits- und Sozialpolitik engagieren und für bessere Mobilität in den ländlichen Regionen eintreten, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Für <strong>Volt</strong> steht Kandidat Simon Oberdörffer auf dem Wahlzettel. Der 25-Jahrige stammt aus Herdwangen-Schönach und studiert derzeit Maschinenbau in Karlsruhe. Als Direktkandidat von Volt legt er besonderen Wert darauf, Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden und einen pragmatischen, europäischen Ansatz in die Politik zu bringen.</p> <p>Für die die <strong>Marxistisch-Leninistische</strong> <strong>Partei Deutschlands (</strong><strong>MLPD</strong><strong>)</strong> tritt im Wahlkreis Bodensee Ursula Renner an. Die Häflerin hat nach eigenen Angaben 45 Jahre als CNC-Fräserin gearbeitet und ist jetzt in passiver Altersteilzeit. Sie unterstützt den Kampf gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau bei ZF ist gegen „faschistische Hetze“ und ist gegen das „Fortschreiten der globalen Umweltkatastrophe“. Ihr Motto, wie sie auf Anfrage schreibt: „Make Socialism great again.“</p> <p>Einen Kandidaten vom <strong>Bündnis Sahra Wagenknecht</strong> vom Bodensee wird es nicht geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/buendnis-sahra-wagenknecht-gibt-bodenseekreis-einen-korb;art410936,11880650" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht: Ein Korb von der Parteispitze für den Bodenseekreis">Seit Gründung der Partei existiert im Bodenseekreis weder ein Orts- noch ein Kreisverband.</a></p> <h2>Was sagen die Kandidaten zu wichtigsten Themen?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-wollen-die-kandidaten-die-zukunft-gestalten;art410936,12283661" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Wie wollen die Kandidaten die Zukunft Deutschlands gestalten?">Wie wollen sie die Zukunft Deutschlands gestalten?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-die-kandidaten-ueber-die-wichtigsten-themen-im-wahlkreis;art410936,12282947" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was wollen die Kandidaten des Wahlkreises Bodensee bewirken?">Was sind die wichtigsten Herausforderungen im Wahlkreis?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">Was sagen sie zu Wohnungsmarkt im Wahlkreis, </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">B31-Ausbau</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?"> und dem Ausbau der Bodenseegürtelbahn?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-wollen-die-kandidaten-die-wirtschaft-am-bodensee-wieder-ankurbeln;art410936,12285956" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Wie wollen die Kandidaten die Wirtschaft am Bodensee wieder ankurbeln?">Wie wollen sie die Wirtschaft am Bodensee wieder ankurbeln?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-was-sagen-die-kandidaten-des-wahlkreises-beim-thema-sicherheit;art410936,12286135" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten des Wahlkreises beim Thema Sicherheit?">Was sagen sie beim Thema Sicherheit?</a></li> </ul> </div> <h2>Die Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium</h2> <p>Die Bundestagswahl-Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken standen am 22. Januar in der Markdorfer Stadthalle Rede und Antwort. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-suedkurier-wahlarena-kreis-bodensee-im-livestream;art410936,12285731" target="_blank" title="Die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee im direkten Vergleich: Die SÜDKURIER-Wahlarena im Video">Hier können Sie die SÜDKURIER-Wahlarena im Video nachschauen.</a></p> <p><em>Dieser</em> <em>Artikel wird fortlaufend aktualisiert.</em></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[So ist die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Bodensee verlaufen – hier zum Nachlesen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 18:08:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Als "Hinterbänkler" im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-zur-bundestagswahl-als-hinterbaenkler-sieht-sich-volker-mayer-lay-laengst-nicht-mehr;art410936,12287344 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.  ]]></description>
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          Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.<br>
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        Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.



        <p>Mal zündet er die vierte Kerze am Adventskranz an, mal sitzt er neben dem Verteidigungsminister im Flugzeug, oder er macht ein Selfie mit dem wiedergewählten Bürgermeister von Stetten. Volker Mayer-Lay zeigt Fotos und Videos von sich in vielen Lebenslagen. Gerne lässt er sich auch ablichten, wenn er am Rednerpult im Deutschen Bundestag steht und veröffentlicht die Bilder in sozialen Netzwerken.</p> <p>Seine Ansprache übers Internet zeigt Wirkung auf teils kuriose Weise. Erst dieser Tage, so berichtet es der Unionspolitiker, habe ihn beim Tanken in Immenstaad ein ihm bis dahin fremder Mann angesprochen: „Du bist doch der Volker, ich habe Dir gestern per Instagram eine Nachricht geschickt.“ Auch auf der Straße im Wahlkreis, so seine Feststellung, sei sein Bekanntheitsgrad in den vergangenen Jahren gestiegen.</p> <h2>Wahlkreisbüro mit Seeblick</h2> <p>Es fühle sich für ihn nicht mehr so komisch an wie bei den Wahlen 2021, als er sich von Wahlplakaten herunter selbst anschaute. Sein neues Wahlkreisbüro in der Karlstraße in Friedrichshafen ist im Schaufenster mit einem Foto von ihm beklebt. Auch im Büro hängt ein Wahlplakat von ihm. Und hinter seinem Schreibtisch, der eingerahmt wird von der europäischen und der deutschen Flagge, prangt der Schriftzug seines Namens an der weißen Wand. Diese repräsentative Adresse mit Blick auf den See habe er im Oktober bezogen. Er wünsche sich, dass viele Besucher vorbeikommen, und das direkte Gespräch mit ihm suchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>In der JU politisch aufgewachsen</span><span>Am 23. Februar bewirbt sich der Unionspolitiker erneut für den Bundestag. Der Wahlkreisabgeordnete, bis dahin als Rechtsanwalt in Überlingen tätig (Schwerpunkt Verkehrsrecht), wurde 2021 erstmals ins Parlament gewählt. 30,4 Prozent der Erststimmen entfielen auf ihn, er errang das Direktmandat. Politisch sozialisiert wurde der 43-Jährige in der Jungen Union, sowie durch seine politische Arbeit im Gemeinderat von Überlingen und im Kreistag des Bodenseekreises. Wer ihn im Wahlkampf treffen möchte: Volker Mayer-Lay beteiligt sich am 22. Januar an der Podiumsdiskussion des SÜDKURIER in Markdorf. Am 23. Januar ist er zu Gast beim Neujahrs-Ochsengschwätz der CDU Überlingen, am 6. Februar bei einer Podiumsdiskussion der Zeppelin-Universität und am 7. Februar des Graf-Zeppelin-Gymnasiums Friedrichshafen.</span></label></div> <h2>Aus Überzeugung kein „Hinterbänkler“</h2> <p>Nach dem Ampel-Aus dauert seine erste Amtszeit keine vier Jahre. Wer neu ins Parlament gewählt wird, startet normalerweise als „Hinterbänkler“, sagt Mayer-Lay auf Nachfrage. Er habe die Legislaturperiode genutzt und sich ins „Mittelfeld vorgearbeitet“. Sollte er wiedergewählt werden, so maße er sich nicht an, sich innerhalb der CDU-Fraktion für höhere Posten vorzudrängeln. Vom „Geschlechter- und Regionalproporz“ her, innerhalb der Bundestagsfraktion, gebe es andere, „die vor mir dran sind“. Doch wenn ihm ein Posten „angetragen“ würde, so Mayer-Lay, „dann würde ich nicht nein sagen“.</p> <p>Man könne den Begriff vom „Hinterbänkler“ nicht nur von der Sitzordnung her im Parlament betrachten, sondern auch im übertragenen Sinne. „Das ist meine eigene Entscheidung, ob ich es plätschern lasse oder mich einbringe.“ Er habe sich fürs Agieren entschieden und sich im Umweltausschuss einen Namen gemacht. Als Beispiel nennt er den von ihm eingebrachten Kormoran-Antrag, über den auch die Bild-Zeitung berichtet habe, und der nun fest mit seinem Namen verknüpft sei.</p> <h2>In Verteidigungsausschuss gewechselt</h2> <p>Als ein Platz im Verteidigungsausschuss frei wurde (sein Vorgänger Armin Schwarz wurde zum hessischen Kultusminister gewählt), sei er nachgerückt, obwohl mit Markus Grübel ein weiterer Abgeordneter aus Baden-Württemberg bereits im Ausschuss sitzt. Netzwerken sei bei solchen Personalentscheidungen wichtig. Mayer-Lay: „Ich habe einen guten Draht zu Andi Jung, unserem Landesgruppenvorsitzenden, und er hat es möglich gemacht, dass ich diesen freien Platz bekommen habe.“ Den Verteidigungsausschuss erachte er „in diesen Zeiten für einen der wichtigsten Ausschüsse“. Für seine Nominierung habe er mit dem Argument geworben, dass es in seinem Wahlkreis viel Industrie mit Bezug zu Verteidigungsfragen gebe, „weil wir einen Bundeswehrstandort haben und ich selber aktiver Reservist bin“.</p> <p>Als Mayer-Lay vor dreieinhalb Jahren Wahlkampf betrieb, stand er noch unter dem Eindruck einer in die politische Mitte orientierten Kanzlerin Angela Merkel. Nun betreibt er Wahlkampf für eine nach rechts gerückte CDU. Wobei diese Standortbestimmung so nicht von Mayer-Lay formuliert und unterstrichen wird. Er sagt: „Ich glaube nicht, dass die CDU damals links und heute rechts steht. Wir setzen andere Schwerpunkte. Sie sind an neuen Realitäten orientiert.“</p> <h2>Aufgewacht in einer ernsteren Welt</h2> <p>Doch wie fühlen sich die politischen Veränderungen für den Christdemokraten an, mit Blick auf die letzten dreieinhalb Jahre als Oppositionspolitiker? „Wir sind in einer deutlich ernsteren Welt aufgewacht, mit einem Krieg auf europäischem Boden, der viel verändert hat. Mit autokratischen Machthabern und populistischen Parteien, die in Europa gestärkt wurden, und mit einem Trump vor der Brust. Mit einem Krisenherd im pazifischen Raum und einem nicht nachlassenden Migrationsdruck nach Europa.“</p> <h2>Ist der CDU das C abhandengekommen?</h2> <p>Ist ihm der Ton innerhalb der Union unter der Führung Friedrich Merz‘ zu scharf geworden und der Anspruch auf das C, das in ihrem Parteinamen steckt, abhandengekommen? Als Beispiel sei die von Merz angekündigte Aberkennung der doppelten Staatsbürgerschaft in bestimmten Fällen genannt. Dazu Mayer-Lay: „Wir müssen klarere Antworten geben in diesen Fragen. Sowohl in wirtschafts- und handelspolitischen Fragen, aber auch in migrationspolitischen Fragen.“ Die Sache mit der Doppelstaatsbürgerschaft sei nur Teil eines Pakets, das es zu schnüren gelte. Darauf habe sie nicht die AfD gebracht, sie seien auch nicht von der AfD vor sich hergetrieben worden, sagte er auf Nachfrage, sondern weil sich die Umstände verändert und dieses Paket nötig gemacht hätten. Außerdem die vielen Hilferufe, auch hier im Bodenseekreis, durch die Bürgermeister und den Landrat.</p> <p>Nach seiner Auffassung sind christliche Werte in seiner Partei, so der Katholik aus Überlingen, nach wie vor der Maßstab. „Ich glaube, dass es nicht unchristlich ist, danach zu fragen, wer unsere Hilfe wirklich verdient. Wer benötigt sie und wer nicht?“ In den vergangenen Jahren sei kein Unterschied mehr gemacht worden. „Wir haben die Leute ja fast dazu ermuntert, die gefährliche Reise über das Mittelmeer zu unternehmen, wo viele ihr Leben gelassen haben.“ Es sei „viel humaner“, in Auffanglagern in Drittstaaten über ihren Status zu entscheiden, wo sie gut versorgt seien.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 14:47:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wo beginnt und endet eigentlich der Linzgau?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/region-linzgau-wo-beginnt-sie-eigentlich-und-wo-endet-sie;art372495,12284983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.  ]]></description>
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          Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.<br>
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        Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.



        <p>Der Linzgau, ein Begriff, der zwischenzeitlich wieder verschwunden war und dessen Definition sich über die Jahrhunderte seiner Existenz kontinuierlich verändert hat. In seiner größten Ausdehnung erreichte der Linzgau mit seinen Grenzen Teile von Konstanz, Friedrichshafen und Meßkirch. Aber wie sieht der heutige Linzgau aus, wie hat er sich verändert und wie können seine Grenzen erkannt werden?</p> <h2>Historische Grenzen des Linzgaus</h2> <p>„Die Grenzen waren nie wirklich klar und änderten sich ständig“, sagt Andreas Schwab, Professor für Geografie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Jedoch würden sich anhand historischer Urkunden und Karten vergangene Grenzen erschließen lassen. „Im historischen Atlas Baden-Württembergs zeigt eine Karte die Bezirksnamen des 8. bis 12. Jahrhunderts. Orte, die in Urkunden aus dieser Zeit mit dem Linzgau in Verbindung gebracht wurden, sind durch rote Vierecke markiert“, sagt Schwab.</p> <h2>Mehrere Quellen für Verortung</h2> <p>Aber auch ein Lehnsbrief von König Wenzels für Graf Albrecht von Werdenberg aus 1382 diene als Quelle für die Grenzen des Linzgaus, so Schwab. Dort verlaufe die Grenze von der Rheinbrücke beim Kloster Petershausen in Konstanz bis zur Linde in Dingelsdorf, über den See nach Ludwigshafen und von dort über Nesselwangen zum Grauen Stein an der Landstraße zwischen Ruhestetten und Aach-Linz. Weiter von einer Mühle bei Pfullendorf über einen Grenzstein bei Ostrach und den Brunnen von Riedhausen in die Schussen bei Berg. Von dort bilden Schussen und Bodensee die Grenze bis zurück nach Petershausen.</p> <h2>So hat die Region ihren Namen bekommen</h2> <p>Edwin Ernst Weber, Historiker und ehemaliger Kreisarchivar Sigmaringens, sagt: „Der Name für die Region kommt vermutlich aus der keltischen Zeit.“ Die Bezeichnung leite sich von einem alten Flussnamen ab, „Linz“, der ein Zufluss des Bodensees und Rheins war. Relikte des Namens finden sich in Orten wie dem heutigen Aach-Linz. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich laut Weber im St. Galler Urkundenbuch, einem zentralen Dokument der karolingischen Zeit. In dem Buch werde der Linzgau als Gaugrafschaft, „Impago Linzgauia“, im Jahr 771 erwähnt, so der Historiker.</p> <h2>So verschwand der Name aus dem Sprachgebrauch</h2> <p>Unter Karl dem Großen teilten die Karolinger ihr Herrschaftsgebiet in Verwaltungsbezirke, sogenannte „Gaue“, auf. Und diese heute inzwischen vor allem als Landschaftsnamen bekannten Begriffe wie Hegau, Argengau, Allgäu und eben Linzgau, gehen auf diese Verwaltungsgliederung der Karolinger zurück, so Weber. Die Karolinger blieben aber nicht immer die herrschende Macht: „Ab dem 13. Jahrhundert wurde die Region dann von den Grafen von Heiligenberg dominiert, später durch die Grafen von Werdenberg und Fürstenberg.“ Mit der zunehmenden Bedeutung der Grafschaft Heiligenberg verschwand der Name „Linzgau“ aus dem Sprachgebrauch. Die Grafschaft wurde schließlich als „Heiligenberg“ bekannt, erklärt Weber.</p> <p>Dennoch behielt der Linzgau eine Bedeutung: „1324 wurde ein Dekanat mit dem Namen ‚Linzgau‘ etabliert, das bis zur Auflösung des Bistums Konstanz und dem Übergang zur Erzdiözese Freiburg bestand.“</p> <h2>Das ist heute noch der Linzgau</h2> <p>Schwab sagt: „In späteren Jahrhunderten wurde der Begriff Linzgau vergessen, Landschaftsnamen wie ‚Oberschwaben‘ und „Hegau“ gewannen an Bedeutung und beeinflussten die Identität der Region.“ Heute werde die historische Bedeutung des Linzgaus vorwiegend in kulturellen und kirchlichen Kontexten wieder aufgegriffen, meint Weber. So heißt die Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau. Sie umfasst neben Pfullendorf samt Teilorten auch die Gemeinde Illmensee. Als weiteres Beispiel nennt der Historiker das Linzgau-Center in Pfullendorf, ein Einkaufszentrum.</p> <p>Es identifiziert sich auch kaum jemand als „Linzgauer“, meint Schwab. Viel mehr würden Begriffe wie Badener und Schwabe dominieren. Den Kernraum des heutigen Linzgaus beschreibt der Professor als Überlingen, Markdorf und Pfullendorf. Jedoch dominiert in Überlingen die badische Identität, während in Markdorf und Pfullendorf der Linzgau-Bezug stärker sei.</p> <h2>Geformt durch die Eiszeit</h2> <p>„Der Linzgau liegt zwischen Hegau und Allgäu und gehört zum Alpenvorland“, erklärt Schwab. Die Landschaft sei stark von den Gletschern der Eiszeiten geformt worden, die Becken und Hügel hinterließen. Charakteristische Naturräume sind das Salemer- und Schussbecken, welche tiefe, glaziale Vertiefungen sind. Ebenso sind Hügelketten, wie die Endmoränen, aus der Würmeiszeit vor 24.000 Jahren, typisch für die Region.</p> <p>Auch Drumlinlandschaften mit welligen Hügeln sind typisch für die Region, so Schwab. Wie der Professor beschreibt, geht auch die Entstehung der Linzer-Aach auf die Eiszeit zurück: „Die Linzer Aach hat einen ungewöhnlichen Verlauf mit mehreren Richtungsänderungen, was auf die glaziale Prägung zurückzuführen ist.“ Landschaftlich sei der Linzgau einzigartig, die Mischung aus flachen Becken, dramatischen Höhenzügen und chaotischen Flussverläufen macht die Landschaft unverwechselbar, meint Schwab.</p> <h2>Wirtschaftlicher Aufschwung durch die Lage</h2> <p>„Der Linzgau war historisch eine agrarisch geprägte Region, mit wirtschaftlich schwachen und ländlichen Strukturen“, erklärt Weber. Heute profitiert die Region von der Nähe zum Bodenseeraum und hat durch Zuzüge und Wirtschaftsförderung ein Bevölkerungswachstum erlebt, insbesondere in Städten wie Pfullendorf sei dies spürbar.</p> <p>Die Region ist heute immer noch stark geprägt durch ihre Eiszeitvergangenheit, meint Weber: „Es gibt vielen fruchtbaren Boden, bestehend aus Gletschermaterial und Molassesandstein, das Ackerbau und Obstbau fördert.“ Auch das milde Klima durch die Nähe zum Bodensee begünstigt Obst- und Weinbau. So sind heute noch die Weinreben und Obstplantagen überall im Linzgau zu erkennen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wo beginnt und endet eigentlich der Linzgau?]]></dc:rights>
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