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    <title>suedkurier.de - Waldshut-Tiengen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:56 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:56 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:07:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doppelkonzert mit Überraschungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/doppelkonzert-mit-ueberraschungen;art372623,12512288 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Verbandsjugend- und<br /> Blasorchester begeistern</li> <li>Volksbank-Hochrhein-Stiftung würdigt Nachwuchs</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Verbandsjugend- und<br /> Blasorchester begeistern</li> <li>Volksbank-Hochrhein-Stiftung würdigt Nachwuchs</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Verbandsjugend- und<br /> Blasorchester begeistern</li> <li>Volksbank-Hochrhein-Stiftung würdigt Nachwuchs</li> </ul>



        <p><strong><strong>Waldshut</strong></strong> Ein eindrucksvolles erstes Novemberwochenende hat der Blasmusikverband Hochrhein inszeniert. Mit seinen Orchestern, dem Verbandsjugendorchester, mit dem Sinfonischen Blasorchester und dem Orchesterprojekt Herbstwind begeisterte die Blasmusikerelite in den drei Konzerten in Bad Säckingen, in Geißlingen und in Waldshut Hunderte von Zuhörern.</p> <p>Im Mittelpunkt des Wochenendes stand das Doppelkonzert des Jugendorchesters mit Dirigent Julian Gibbons und des Blasorchesters Hochrhein mit Dirigent Christian Steinlein. „Wir sind überwältigt vom Ansturm“, sagte Ralf Eckert, Vizepräsident des Blasmusikverbands Hochrhein, mit Blick in die voll besetzte Stadthalle Waldshut. Überwältigt waren die Zuhörer von den sieben Orchesterwerken, die gespielt wurden. Staunend nahmen sie auch das großartige Ergebnis der Schlagwerk-Aktion zur Kenntnis. Die Aktion „Gemeinsam schlagkräftig für neues Orchesterschlagwerk“ brachte Spendengelder in Höhe von 30.000 Euro ein. Als im Verlauf des Konzertabends ein Geheimnis gelüftet wurde, gab es bei den Mitgliedern des Jugendorchesters kein Halten mehr. Peter König, Vorstand der Volksbank-Hochrhein-Stiftung übermittelte die gute Nachricht, dass das Verbandsjugendorchester Hochrhein „Musikpreisträger 2026“ wird.</p> <p>Im ersten Konzertteil intonierte das sinfonische Blasorchester die kontrastreiche Komposition „First Suite In Es – For Military Band“ von Gustav Holst. Ebenso wirkungsvoll erklang „The Lochnagar Suite“ von Nigel Hess, der mit seinem Werk die malerische Landschaft Schottlands als Klangbild entstehen ließ. Der Schweizer Komponist Mario Bürki entführte die Zuhörer mit der Komposition „Sacri Monti“ in musikalisch-spirituelle Welten der Wallfahrtsberge Norditaliens.</p> <p>Nach der Pause brachte das Verbandsjugendorchester die Konzertgäste ins Schwärmen. Die 65 Musiker inszenierten mit den Werken „Ride“ von Samuel Hazo, „Manhatten“ von Philip Sparke, mit „El Arca de Noé“ von Oskar Navarro und „Super Mario Bros“ von Koji Kondo eine ungewöhnliche Klangvielfalt mit unter die Haut gehenden Rhythmen perfekt zu Gehör. Vor allem aber das Trompetensolo von Nils Rebholz brachte die Zuhörer zum Staunen. Die sympathische Moderation für die blasmusikalischen Glanzlichter hatten Maria Schlageter, Svea Trumpf und Tim Friedrich übernommen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Neue Instrumente</h2> Das Doppelkonzert des Blasmusikverbands Hochrhein fand in der Stadthalle Waldshut mit dem Verbandsjugendorchester Hochrhein (VJO) unter der Leitung von Julian Gibbons und mit dem Sinfonischen Blasorchester Hochrhein unter der Leitung von Dirigent Christian Steinlein statt. Besondere Höhepunkte neben dem Konzertprogramm selbst waren dabei die Präsentation der neuen Schlagwerkinstrumente und die Bekanntgabe des Förderpreises 2026 der Volksbank-Hochrhein-Stiftung an das Verbandsjugendorchester des Blasmusikverbands Hochrhein.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Festspiele Auftritt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Doppelkonzert mit Überraschungen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:01:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schmitzinger Urgestein wird 90 Jahre alt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/schmitzinger-urgestein-wird-90-jahre-alt;art372623,12512259 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gerhard Granacher feiert im Kreise seiner Familie. Zu den Gratulanten gehören sicher auch zahlreiche Mitglieder seiner Vereine  ]]></description>
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          Gerhard Granacher feiert im Kreise seiner Familie. Zu den Gratulanten gehören sicher auch zahlreiche Mitglieder seiner Vereine<br>
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        Gerhard Granacher feiert im Kreise seiner Familie. Zu den Gratulanten gehören sicher auch zahlreiche Mitglieder seiner Vereine



        <p>Schmitzingen Gerhard Granacher aus dem Waldshut-Tiengener Ortsteil Schmitzingen feiert am Mittwoch, 5.¦November, 90. Geburtstag. Auf dem elterlichen Bauernhof wuchs er mit vier Geschwistern auf. 1964 heiratete er Frieda Kaiser aus Blumegg. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. Er übernahm den Hof und bewirtschaftete ihn mit seiner Ehefrau als Nebenerwerbslandwirt. Ab 1970 war er bei der Stadt als Waldarbeiter angestellt und bis zu seiner Pensionierung 1995 Tierpfleger im Wildgehege in Waldshut.</p> <p>Für Gerhard Granacher war es ein schwerer Schicksalsschlag, als seine Frau 2012 nach langer Krankheit starb. Umso mehr Freude hat er jetzt an seinen drei Enkeln und an seiner Urenkelin. Aber auch im Vereinsleben ist der rüstige Rentner überaus aktiv. Schon in jungen Jahren trat er dem katholischen Kirchenchor bei, beim Musikverein Gaiß-Waldkirch ist er ein geschätztes Passivmitglied, ebenso beim Männergesangsverein Liederkranz. Nicht zu vergessen sein Engagement beim Radsportverein Schmitzingen, wo er zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Zudem ist er ein Gründungsmitglied des Schlachthüslivereins Schmitzingen. Der Granacher Hof ist schon in der nächsten Generation an Paul Granacher und seine Frau Silvia übergeben und so genießt Gerhard Granacher im Kreis seiner Familie den Ruhestand und feiert mit allen den Ehrentag.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 20:34:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Gurtweil gibt es auch bald eine Realschule: Was das für bisherige und neue Schüler bedeutet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/in-gurtweil-gibt-es-auch-bald-eine-realschule-was-das-fuer-bisherige-und-neue-schueler-bedeutet;art372623,12512205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ab dem nächsten Schuljahr sollen neu angemeldete Fünftklässler auch die Möglichkeit bekommen, einen Realschulabschluss zu machen. Die Schulleitung erklärt, was sich an der Schule ändern wird, und was nicht.  ]]></description>
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          Ab dem nächsten Schuljahr sollen neu angemeldete Fünftklässler auch die Möglichkeit bekommen, einen Realschulabschluss zu machen. Die Schulleitung erklärt, was sich an der Schule ändern wird, und was nicht.<br>
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        Ab dem nächsten Schuljahr sollen neu angemeldete Fünftklässler auch die Möglichkeit bekommen, einen Realschulabschluss zu machen. Die Schulleitung erklärt, was sich an der Schule ändern wird, und was nicht.



        <p>Ein klassischer Schultag im Schuljahr 2026/27 in Gurtweil: Die Schulglocke läutet um 7.30 Uhr und die Schüler finden sich in den Klassenräumen ein. Maximal 60 Schüler pro Jahrgangsstufe, verteilt auf zwei Klassen. Wie immer? Ja, mit einer Änderung. Ab dem nächsten Schuljahr sollen neu angemeldete Schülerinnen und Schüler der Schule in Gurtweil auch die Möglichkeit haben, einen Realschulabschluss zu absolvieren.</p> <h2>Jüngste Schulreform zwingt zum Handeln</h2> <p>Anfang 2025 beschloss die Landesregierung Baden-Württemberg in einer großen Schulreform, dass der Werkrealschulabschluss abgeschafft und nicht mehr angeboten werden soll. Begründet wird diese Entscheidung mit der mangelnden Nachfrage. Das bedeutet für die Schulen und Kommunen Handlungsbedarf. Auch bei der Grund- und Werkrealschule (kurz: GWRS) in Gurtweil. Diese möchte sich zu einer Realschule weiterbilden, um den Schulstandort in Gurtweil zu erhalten, erklärt der Schulleiter Bernhard Zimmermann.</p> <p>In Folge dieser Schulreform wird ein stärkerer Fokus auf Zweigleisigkeit bei den Realschulen gelegt. Nach einem Orientierungsjahr in Klasse fünf, sollen die Kinder dann bereits in Klasse sechs auf dem grundlegenden oder dem mittleren Niveau unterrichtet werden. Das grundlegende Niveau mündet im Hauptschulabschluss nach Klasse neun. Das mittlere Niveau führt zur Mittleren Reife nach Klasse zehn.</p> <p>Um einen Antrag auf Umwandlung stellen zu können, muss eine Haupt- oder Werkrealschule zwei formale Kriterien erfüllen: Eine stabile Zweizügigkeit in der 5. Klasse sowie die notwendigen räumlichen Kapazitäten. Beides ist nach Angaben der Stadtverwaltung in Gurtweil gegeben.</p> <h2>Weiterhin sollen beide Abschlüsse möglich sein</h2> <p>Bei dem ganzen Thema sollen auch die Hauptschüler nicht vergessen und in den Hintergrund gerückt werden. „Für die bisherigen Schüler ändert sich nichts“, macht Zimmermann deutlich. Die Entwicklung zur Realschule betrachte die Schulleitung eher als Ergänzung. So sollen ab dem Schuljahr 2026/27 die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen in Gurtweil neben dem Hauptschul- auch den Realschulabschluss absolvieren können.</p> <h2>Schule will den Ansprüchen gerecht werden</h2> <p>Zimmermann betont, dass die Schule einen vollwertigen Realschulabschluss anbieten wird und die Schule diesen Ansprüchen auch gerecht werden will. „Darauf müssen wir uns auch vorbereiten“, so Zimmermann. Dem Schulleiter sind vor allem die Schüler wichtig. „Uns werden Menschen anvertraut“, daher sehe sich die Schule in der Verantwortung und bereite sich intensiv auf die Weiterbildung vor.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterschied Klassenlehrerprinzip und Fachlehrerprinzip</span><span>In Realschulen und Gymnasien gilt das Fachlehrerprinzip, das heißt, dass ein Lehrer nur das Fach unterrichtet, das dieser auch studiert hat. Dagegen liegt der Fokus bei dem Klassenlehrerprinzip, welches in Grund- und Hauptschulen üblich ist, bei intensiverer Beziehungsarbeit zwischen Lehrern und Schülern. Das heißt, ein Lehrer unterrichtet möglichst viele Fächer und ist für die Schüler somit eine feste Bezugsperson.</span></label></div> <h2>Was bedeutet die Umstellung für die Lehrkräfte?</h2> <p>Bis 2015 gab es in der Ausbildung von Lehrkräften noch Unterschiede zwischen Haupt- und Realschulen. Das heißt, damals konnten Lehrkräfte der Hauptschule nicht ohne weiteres an einer Realschule unterrichten, da es zwei getrennte Studiengänge gab.</p> <p>Seit 2015 gibt es durch eine Reform einen gemeinsamen Studiengang; angehende Lehrkräfte studieren dann Lehramt für die Sekundarstufe eins. „Einige Lehrer haben die Lehrbefähigung an der Realschule durch ihr Studium schon“, so die stellvertretende Schulleiterin Nathalie Rindt. An der Schule unterrichten momentan 33 Lehrkräfte plus sieben Lernbegleitungen im Inklusionsbereich.</p> <p>Der Fächerkanon sei bei beiden Schulsystemen beinahe identisch, erklärt Zimmermann. „Es ist aber eine Frage des Niveaus“. Ab der sechsten Klasse gibt es für die Haupt- sowie die Realschüler ein Wahlpflichtfach. Die Realschüler müssen zwischen einer zweiten Fremdsprache (Französisch, Technik und Arbeit, Raum und Soziales, kurz ARS) wählen. Die Hauptschüler nur zwischen Technik und ARS.</p> <h2>Kleine, familiäre Schule</h2> <p>Die Schulleitung garantiert, dass alle nötigen Unterrichtsfächer angeboten werden können. Prüfungsrelevante Fächer – also Mathematik, Deutsch, Englisch und das Wahlpflichtfach – sollen nur von studierten Fachlehrern unterrichtet werden.</p> <p>Zimmermann legt großen Wert auf die Bezugsarbeit zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Er selbst wisse von jedem der etwa 380 Schülern die Namen und kenne von vielen auch die Familie, wie er erzählt. „Wir wollen jedes Kind aufnehmen, so wie es ist, und uns mit bestem Wissen und Gewissen um dieses kümmern“ sagt der Schulleiter. Er ist stolz auf die familiäre Atmosphäre der Schule, bei der er überzeugt ist, dass diese die Weiterbildung leistungsstark meistern wird.</p> <p>„Uns geht es um das Kind und nicht um den Bildungsabschluss.“ Je besser die Atmosphäre in der Schule, desto besser lernen die Kinder, ist Zimmermann überzeugt. Diese familiäre Schulatmosphäre werde sich auch in Zukunft nicht ändern.</p> <h2>Schulstandort Gurtweil bleibt erhalten</h2> <p>Die Schule soll in Gurtweil erhalten bleiben und den Schülerinnen und Schülern ein wohnortnahes schulisches Angebot liefern, erklärt Zimmermann. „Kurze Wege für kleine Beine“, sagt der Schulleiter und spielt damit auf den Kindergarten direkt neben der Schule an. Ihm sei wichtig, dass die Schule ein Ort des Miteinanders bleibe. Interessierte Eltern und Kinder sind am 28. Januar zum Tag der offenen Tür gerne in die Schule eingeladen.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bildungspolitik Gymnasium Schüler thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-bildung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Gurtweil gibt es auch bald eine Realschule: Was das für bisherige und neue Schüler bedeutet]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:32:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Schwerer Unfall auf der B314 mit vier Verletzten und 30.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auf-der-b314-bei-wutoeschingen-kracht-es-heftig-vier-verletzte-vier-autos-mit-totalschaden;art372586,12511865 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.  ]]></description>
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          Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.<br>
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        Ein 20-Jähriger gerät bei Wutöschingen mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn – dann passiert es. Drei weitere Fahrzeuge werden verwickelt. Die Kantonspolizei Aargau schnappt in Stein und Spreitenbach Diebe.



        <p>Auf der B314 bei Wutöschingen krachte es heftig. Vier Fahrzeuge waren in einen Unfall verwickelt, alle erlitten ein Totalschaden, vier Menschen wurden verletzt. Die Polizei in der Schweiz fasste mehrere Diebe.</p> <h2>Wutöschingen: Unfall mit vier Verletzten</h2> <p>Bei einem schweren Unfall auf der B314 zwischen Horheim und Wutöschingen am Montag, 3. November, gegen 6.30 Uhr, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren, sind vier Menschen verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei berichtet, entstand an allen Autos ein Totalschaden (30.000 Euro).</p> <p>Ein 20-Jähriger geriet mit seinem Fiat aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal in einen Dacia krachte, der nach links in einen Smart geschleudert wurde. Der Fiat krachte schließlich in einen Jaguar, der hinter dem Dacia fuhr. Alle vier Autos mussten vom Abschleppdienst abgeholt werden. Die B314 war für knapp zwei Stunden gesperrt.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Waldshut: Vier Autos beschädigt – 15.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein Unbekannter hat mit seinem Auto zwischen Sonntag, 2. November, 19.30 Uhr, und Montag, 3. November, 8.30 Uhr, in der Austraße in Waldshut (Bleiche) vier Fahrzeuge beschädigt, berichtet die Polizei. Er richtete einen Schaden von mindestens 15.000 Euro an. Der Polizei zufolge könnte es sich beim gesuchten Fahrzeug um einen silbernen Audi handeln.</p> <p>Anhand der Spuren könnte es sich so ereignet haben: Zuerst wurde ein Peugeot angefahren, der auf einen BMW geschoben wurde. Danach krachte der Unbekannte in einen Hyundai, der wiederum auf einen VW Touran geschoben wurde.</p> <p>Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) sucht Zeugen.</p> <h2>Waldshut: Radfahrer fährt in Lastwagen</h2> <p>Ein Fahrradfahrer ist am Montag, 3. November, 19.20 Uhr, in der Klingnauer Straße in Waldshut (Schmittenau) in den Lastwagen eines 52-Jährigen gefahren. Wie die Polizei berichtet, setzte sich der Unbekannte nach dem Sturz und einem kurzen Gespräch mit dem 52-Jährigen wieder auf sein Rad und fuhr davon.</p> <p>Laut Angaben soll der Radfahrer verletzt worden sein, weshalb sofort nach ihm gesucht wurde. Ohne Erfolg. Er wird wie folgt beschrieben: 20- bis 25-jährig, etwa 1,70 Meter, dunkel gekleidet. Er war mit einem schwarzen Mountainbike unterwegs.</p> <p>Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Stein (CH): Polizei nimmt mutmaßlichen Dieb fest</h2> <p>Die Kantonspolizei Aargau hat am Montagabend, 3. November, in Stein (Kanton Aargau), gegenüber von Bad Säckingen, einen mutmaßlichen Dieb festgenommen, der sich an Autos zu schaffen machte. Wie die Polizei mitteilt, alarmierten Anwohner die Einsatzkräfte.</p> <p>Kurz nach 21 Uhr gingen mehrere Meldungen bei der Polizei zu einem Verdächtigen ein, der Fahrzeuge durchsucht hatte. Eine Anwohnerin habe auf ihrer Überwachungskamera beobachtet, wie er ein abgeschlossenes Auto öffnete, es durchsuchte und eine Sonnenbrille einsteckte. Kurz darauf machte sich derselbe Mann an einem weiteren Auto zu schaffen, aus dem er Geldmünzen stahl.</p> <p>Patrouillen der Kantonspolizei, Regionalpolizei Oberes Fricktal und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) rückten sofort aus. Die Streife des BAZG spürte den Mann, einen 35-jährigen tunesischen Asylsuchenden, in der Nähe auf.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.</p> <h2>Rheinfelden: Fußgänger von Auto erfasst</h2> <p>Auf einem Parkplatz in der Ochsenmattstraße in Rheinfelden ist am Montag, 3. November, kurz vor 19 Uhr, ein 41-jähriger Fußgänger von einem Auto angefahren, auf dessen Motorhaube aufgeladen und wieder abgeworfen worden, schreibt die Polizei. Ein 22-Jähriger soll mit einer nicht angepassten Geschwindigkeit auf den Parkplatz gefahren sein und den Fußgänger übersehen haben. Der Fußgänger wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.</p> <h2>Maulburg: Fahrradfahrer (11) verletzt</h2> <p>Bei einem Unfall auf der Hauptstraße in Maulburg (Landkreis Lörrach) am Montag, 3. November, 15.15 Uhr, ist ein elfjähriger Fahrradfahrer verletzt worden. Laut Mitteilung der Polizei übersah der Junge ein Auto. Dessen Fahrer brachte seinen Wagen zwar zum Stoppen, berührte den Radfahrer dennoch. Der Elfjährige wurde verletzt. Das Auto fuhr weiter.</p> <p>Der Elfjährige radelte laut Angaben nach Hause und berichtete seinen Eltern vom Unfall. Die verständigten umgehend die Polizei.</p> <p>Sie sucht den Autofahrer, der wie folgt beschrieben wird: etwas älter, lockiges, dunkelblondes Haar, bekleidet mit einem dunklen Pullover. Er soll eine schwarze Limousine mit LÖ-Kennzeichen gefahren haben.</p> <p>Die Verkehrspolizei Weil am Rhein (07621/98000) sucht den Fahrer mit der schwarzen Limousine und bittet ihn, sich zu melden. Ebenso hofft sie auf Zeugenaussagen.</p> <h2>Spreitenbach (CH): Diensthund Malouk spürt zwei Diebe auf</h2> <p>Dank ihres Diensthundes Malouk gelang es der Kantonspolizei Aargau, am Montag, 3. November, zwei mutmaßliche Diebe dingfest zu machen. Laut deren Pressemitteilung brachen die Männer, 27- und 33-jährig, bei Ikea in Spreitenbach einen Parkautomaten auf und flüchteten mit mehreren hundert Franken Münzgeld.</p> <p>Kurz nach 3 Uhr wurden der Polizei mehrere unbekannte Maskierte gemeldet, die dabei beobachtet wurden, wie sie mit einem Winkelschleifer an dem Parkautomaten beim Haupteingang werkelten.</p> <p>Sofort rückten mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Baden und der Kantonspolizei Aargau aus. Mit dabei zwei Diensthunde. Ab Dietikon schaltete sich auch die Kantonspolizei Zürich ein. Eine Fahndung brachte zunächst keinen Erfolg.</p> <p>Bis Malouk am Tatort die Fährte aufnahm. Der Hund spürte in einem Dickicht bei der nahegelegenen Minigolfanlage einen Verdächtigen, einen 27-jährigen Rumänen, auf, der sofort davonlief. Ein Polizist schnappte ihn unter einer Fußgängerbrücke. Der Mann hatte sich auf der Flucht offensichtlich am Bein verletzt. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.</p> <p>Wenig später führte Malouk seine Dienstherren zu einem zweiten Mann, einem 33-jährigen Rumänen. Der Verdächtige trug Handschuhe und hatte einen Rucksack dabei, in dem eine größere Menge Münzgeld und der Winkelschleifer verstaut waren.</p> <p>Die Kantonspolizei schreibt weiter: „Beide Männer wurden unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen. Das mutmaßliche Diebesgut wird auf mehrere hundert Franken beziffert. Ob die Männer für weitere Delikte infrage kommen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.“ Die Kantonspolizei Aargau hat die Untersuchung aufgenommen.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:07:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach der Chemo in ein neues Leben! Josef Hertweck (70) kämpft erfolgreich gegen den Krebs  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mit-70-erhaelt-josef-hertweck-die-diagnose-krebs-mit-mut-entschlossenheit-und-hoffnung-kaempft-er-sich-ins-leben-zurueck;art372586,12511821 ]]></link>      <description><![CDATA[  Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit "eine Einladung, neu zu denken" war.  ]]></description>
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          Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit "eine Einladung, neu zu denken" war.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Josef Hertweck hatte Krebs und durchlitt eine energieraubende Chemotherapie. Heute strahlt der 70-Jährige voller Lebensfreude. Er erzählt, warum die Zeit "eine Einladung, neu zu denken" war.



        <p>„Ich habe mir meine Lebensqualität zurückgeholt“, sagt Josef Hertweck stolz, während er über eine sehr schwere Zeit seines Lebens berichtet. Er ist heute 70 Jahre alt und versprüht geradezu pure Lebensfreude. Und das trotz – oder gerade wegen – seiner Krebserkrankung und der folgenden schweren Chemotherapie vor drei Jahren. Sein Leben und seine Sichtweise haben sich daraufhin verändert, erzählt der Mann aus Weilheim.</p> <h2>Erst wegen Halsschmerzen beim Arzt</h2> <p>Die Geschichte beginnt, als Hertweck im Frühjahr 2022 über starke Halsschmerzen klagte und daraufhin zum Arzt ging. Die nächsten Schritte sind vermeintlich schnell klar. Er hat einen Abszess im Hals, der operativ entfernt werden muss. Doch die Ärzte entdecken bei der Operation noch etwas Weiteres. Die Diagnose: Mantelzell-Lymphom; ein bösartiger Tumor.</p> <p>Hertweck erinnert sich noch gut daran, wie ihm die Diagnose beigebracht wurde. „Der Arzt hat die Beine überschlagen und mir ganz locker verkündet ‚Sie haben Krebs‘“, erzählt er heute lachend. Die Reaktion wirkt bei so einer schweren Diagnose paradox. Doch für Hertweck habe die lockere Art sehr geholfen, die Situation besser anzunehmen, erzählt er.</p> <h2>Sorgenlos in die Chemo?</h2> <p>Im Sommer 2022 beginnt Hertweck im Schwarzwald-Baar-Klinikum die Chemotherapie. Vor der Chemotherapie habe er sich noch keine großen Sorgen darüber gemacht. „Ich hatte keine Ahnung von Chemotherapien und was da passiert“, gibt er zu. Als das aufklärende Gespräch mit dem Chefarzt folgte, fing er dann an, sich Gedanken zu machen. In seinem Alter würde eigentlich gar keine schwere Chemotherapie mehr angestrebt werden – aber seine guten Gesundheitswerte ließen eine solche Therapie zu. So erzählt es Hertweck, während er im Gespräch immer wieder von seinem Schwarztee trinkt. Am Ende seiner Überlegungen habe er in die Therapie eingewilligt. Wichtig sei ihm die Sicherheit gewesen, dass er die Chemo jederzeit auch wieder abbrechen könne.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Das passiert bei einer Chemotherapie</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Welche Arten von Chemotherapien gibt es?</span><span>Professor Paul Graf La Rosée, Direktor der Klinik für Innere Medizin II, am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen, gibt einen Einblick in die Behandlung mit einer Chemotherapie. Es gibt verschiedene Chemotherapeutika: Die einen führen durch chemische Veränderungen an der Erbsubstanz der Krebszellen zum Zelltod, andere täuschen den Krebszellen eine vermeintliche Ernährungsfunktion vor und führen durch Einbau in die Tumorzellen zum „Verhungern“ der Krebszellen. Wieder andere wirken direkt an den Schnittstellen der Zellteilung.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So wirkt die Chemotherapie</span><span>Bei einer Chemotherapie werden vor allem Zellen getötet, die sich vermehren. Das sind überwiegend Krebszellen, es können dabei aber auch Gewebetypen des Körpers geschädigt werden, die ständig sich erneuernde Zellanteile beherbergen (wie Haut, Haare oder, Nägel), aber auch Schleimhaut, Blutzellen. Das erkläre die Nebenwirkungen wie Haarverlust, Hauttrockenheit, niedrige Blutzellen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Diese Rolle spielt das Alter für eine Chemotherapie</span><span>Mit Chemotherapie können laut Graf La Rosée auch Menschen bis in das hohe Alter behandelt werden. Hier komme es vor allem auf das biologische Alter, die jeweilige Fitness sowie das Verständnis für notwendige Begleitmaßnahmen bei Patienten und Angehörigen an. Gerade bei älteren Patienten richte sie sich an den Wertvorstellungen und Wünschen der Patienten aus.</span></label></div> <h2>Ein Schatten seiner selbst</h2> <p>Wenn man ihn heute fragt, was ihn während seiner Chemo besonders gestört habe, sagt er: Das Krankenhaus-Essen. Doch neben faden Mahlzeiten lag ihm auch die Chemotherapie selbst wie ein Stein im Magen. „Ich habe mich gefühlt wie ein Versuchskaninchen“, gibt er zu. Dauernd musste er sich Blut entnehmen lassen und lag den ganzen Tag nur in seinem Krankenhausbett. „Ich war körperlich und psychisch sehr geschwächt.“ In einem handschriftlichen Brief, in dem er seine Gefühle und Gedanken nach der Chemotherapie zusammengefasst hat, schreibt er: „Ich habe Haare verloren, 20 Kilogramm abgenommen; äußerlich ein Schatten von mir selbst.“</p> <h2>So kann er nicht weitermachen</h2> <p>In seiner Zeit im Krankenhaus sind Hertweck besonders zwei andere Krebspatienten im Gedächtnis geblieben. Es kam ihm der Gedanke, dass er nicht länger in einem Krankenhausbett liegen wolle. Verstärkt wurde das Gefühl durch einen Mitpatienten, der ebenfalls an Krebs erkrankt war. Das Bild, das sich ihm bot, weckte den Gedanken „Das will ich nicht.“ Kurz darauf brach Hertweck seine Chemotherapie ab. Er beschränkte sich auf eine ambulante Medikation einmal im Quartal, erklärt er. Tatsächlich geschah dann das Undenkbare: Der Krebs war weg.</p> <p>Doch Hertwecks Reise ist noch nicht zu Ende. Die Ärzte rieten ihm, er solle präventiv die Chemotherapie fortsetzen. „Man wollte auf Nummer sicher gehen. Wenn der Krebs nämlich zurückkäme, müsste eine aggressivere Chemo her“, erinnert er sich. Das habe ihn zum Nachdenken gebracht.</p> <h2>„Ich will endlich wieder leben“</h2> <p>Eine andere Mitpatientin, die Hertweck im Gedächtnis blieb, ging ebenfalls durch eine Chemotherapie. Auch ihr ging es sehr schlecht, körperlich wie psychisch. Zu Hertweck habe die Frau einen Satz gesagt, der ein großes Echo hinterlassen sollte: „Ich will endlich wieder leben.“ Leider verstarb die Frau kurz darauf. Für Hertweck stand aber fest: „Ich hole mir meine Lebensqualität wieder zurück!“</p> <p>Seit Januar dieses Jahres seien alle Therapiemaßnahmen abgeschlossen. Und er fühle sich wieder lebendig. „Ich habe das Verlangen nach Qualität!“, sagt der 70-Jährige und strahlt große Lebensfreude und Selbstbewusstsein aus.</p> <p>Er ist davon überzeugt, dass es keine Zufälle im Leben gibt, sondern dass das Leben voller kleiner Wunder sei.</p> <h2>Was, wenn der Krebs zurückkommt?</h2> <p>„Ich weiß nicht, wie es weitergeht. Ich will jetzt einfach weitermachen und leben und das Leben genießen“, antwortet er grinsend und nimmt einen Schluck seines mittlerweile kalten Tees. Für den Fall, dass er einen Rückfall erleiden soll, habe er einen Plan. Er nennt es seine „private Chemotherapie“ und lacht. Gemeint ist, dass er, anstelle von intensiven Medikamenten, alles an Lebensfreude in sich aufnimmt. Und jede einzelne Sekunde, die ihm bleibe, in vollen Zügen auskosten will. „Wenn er mich haben will, soll es so sein“, sagt er und deutet mit seinem Zeigefinger nach oben. Gemeint ist Gott.</p> <h2>Matthäus 9,22 „Dein Glaube hat dich geheilt“</h2> <p>Der Glaube spielt eine zentrale Rolle in Hertwecks Leben und habe ihn durch diese schwere Zeit getragen. Er habe ein großes Vertrauen gehabt. „Gott lässt nur zu, was ich tragen kann. Und ich habe es getragen – mal mehr, mal weniger standhaft.“ Doch auch wenn er gefallen ist, habe ihm Gott geholfen, wieder aufzustehen. „Alleine hätte ich das nicht geschafft“, gibt er zu. Seiner Meinung nach muss man Hoffnung haben und zuversichtlich sein. „Wichtig ist, nicht den Mut zur Freude zu verlieren“</p> <h2>Verlangen nach Erlösung?</h2> <p>„Ich habe keine Angst vor dem Tod“, beantwortet Hertweck die dazugehörige Frage. Die vergangenen Jahre haben dazu beigetragen und ihn darin bestärkt. Nie war er dem Thema näher.</p> <p>Die Chemotherapie betrachtet er selbst dagegen als „Aufwachen“. Er ist jetzt wach und will leben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach der Chemo in ein neues Leben! Josef Hertweck (70) kämpft erfolgreich gegen den Krebs]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:05:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bummeln ohne Alltagsstress  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/bummeln-ohne-alltagsstress;art372623,12511636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sonntagsverkauf Tiengen am 9.¦November bietet auch Überblick über neueste Autos und Bewirtung durch Foodtrucks  ]]></description>
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          Sonntagsverkauf Tiengen am 9.¦November bietet auch Überblick über neueste Autos und Bewirtung durch Foodtrucks<br>
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        Sonntagsverkauf Tiengen am 9.¦November bietet auch Überblick über neueste Autos und Bewirtung durch Foodtrucks



        <p><strong>Tiengen</strong> Sich Zeit nehmen und unbeschwert vom Alltag einkaufen, bummeln, sich an Begegnungen erfreuen und Tiengen neu erleben – das und mehr verspricht der Sonntagsverkauf am 9. November. In der Innenstadt werden die Geschäfte geöffnet sein, ebenso die außerhalb der Hauptstraße liegenden Möbelhäuser Kreidler und Seipp sowie der Fachmarkt Mein Bett, Polster XXL und der Baumarkt Obi.</p> <p>Außerdem locken Verpflegungsstände und die leuchtenden Schaufenster werden die Herzen der Bummler höherschlagen lassen. Ob ein Blick auf die Herbstmode, Ausschau auf den Advent und Weihnachten, oder welche Accessoires für die Wohnung angeboten werden, das und vieles mehr werden die Besucher beim Sonntagsverkauf finden können. Schreib- und Spielwaren gibt es ebenso wie Kreationen des Kunsthandwerks, Bücher, Foto-Artikel, Schuhe, Braut- und Abendmode.</p> <p>Eine Attraktion des Sonntagsverkaufs ist immer wieder die Präsentation der neuesten Automodelle der städtischen Autohäuser mit ihren aktuellen Fahrzeugflotten. Bereits am Samstag von 11 bis 19 Uhr locken Foodtrucks aus der Region, aus Freiburg und Nagold zum Bummeln und Genießen auf den Marktplatz, die dann auch am Sonntag von 12 bis 17 Uhr Spezialitäten wie Gyros, Lángos, Gourmet-Häppchen und mehr bereithalten. An beiden Tagen lockt auch das Kinderkarussell die kleinen Gäste auf den Marktplatz. Beim Wetter sind die Veranstalter zuversichtlich, dass es dem sympathischen Tiengener Städtle erneut wohlgesonnen sein wird. Die Aktionsgemeinschaft Tiengen wirbt auf ihrer Internetseite mit dem Slogan: „Hereinspaziert zum Sonntagsvergnügen“.</p> <p><em><strong>Sonntagsverkauf in Tiengen</strong> am<br /> 9. November von 12 bis 17 Uhr in der Innenstadt. Bereits tags zuvor gibt es auf dem Marktplatz Foodtrucks, am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12¦bis 17 Uhr. Veranstalter ist die Aktionsgemeinschaft Tiengen mit der Vorsitzenden Zara Tiefert-Reckermann. Weitere Informationen im Internet unter www.tiengen.de.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Einzelhandel Warenhäuser Messen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bummeln ohne Alltagsstress]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:05:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fachleute beraten über Stadtgrün der Zukunft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/fachleute-beraten-ueber-stadtgruen-der-zukunft;art372623,12511635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Ortenauer Baumforum in Waldshut-Tiengen drehte sich alles um Stadtgrün, Klimawandel und robuste Baumarten  ]]></description>
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          Beim Ortenauer Baumforum in Waldshut-Tiengen drehte sich alles um Stadtgrün, Klimawandel und robuste Baumarten<br>
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        Beim Ortenauer Baumforum in Waldshut-Tiengen drehte sich alles um Stadtgrün, Klimawandel und robuste Baumarten



        <p><strong><strong>Waldshut-Tienge</strong><strong>n</strong></strong> Das Ortenauer Baumforum hat in diesem Jahr in Waldshut-Tiengen getagt. Wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet, tauschten sich mehr als zehn Fachleute aus Grünbetrieben und Baumschulen über den Umgang mit dem Klimawandel im Stadtgrün aus. Auf Einladung von Bernd Kramm, Leiter der Stadtgärtnerei, fand das Ortenauer Baumforum auf dem Gelände der Stadtgärtnerei am Jahnweg statt.</p> <p>Einmal im Jahr treffen sich die Fachleute an wechselnden Orten. Organisiert wird das Netzwerk von Kristina Paleit vom Landratsamt Ortenaukreis. In Waldshut-Tiengen standen die Herausforderungen des Klimawandels für den städtischen Baumbestand im Mittelpunkt. Rund 3500 Bäume prägen das Bild der Doppelstadt und ihrer Ortsteile. Viele davon habe Bernd Kramm in seinen drei Jahrzehnten im Dienst selbst gepflanzt, so die Mitteilung. Wie seine Kollegen suche er kontinuierlich nach robusten Stadtbäumen, die Hitze und Trockenheit besser verkraften.</p> <p>Ein weiteres Thema war die Bodenbeschaffenheit. Nicht alle Baumarten gedeihen im Stadtgebiet gleich gut, da der pH-Wert des Bodens mit rund 7 im neutralen Bereich liegt. Manche Arten bevorzugen saure Böden und zeigen daher in Waldshut-Tiengen keine optimale Entwicklung. Bei einem Rundgang durch die Doppelstadt zeigten sich die Gäste laut Pressemitteilung beeindruckt von der Vielseitigkeit der Baumarten sowie von der professionellen Pflanzenaufzucht in der Stadtgärtnerei. Bernd Kramm ist das einzige Mitglied des Baumforums vom Hochrhein. „Da es bei uns kein vergleichbares Netzwerk gibt, habe ich vor vielen Jahren angefragt, ob ich mitmachen kann“, wird er zitiert. (pm/sbo)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Waldsterben Pflanzen Landwirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fachleute beraten über Stadtgrün der Zukunft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:05:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Passender Platz für Wickeltisch fehlt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/passender-platz-fuer-wickeltisch-fehlt;art372623,12511634 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Stand der Hallensanierung Thema im Ortschaftsrat</li> <li>Messtafel soll Raser auf der Durchfahrt bremsen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Stand der Hallensanierung Thema im Ortschaftsrat</li> <li>Messtafel soll Raser auf der Durchfahrt bremsen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/passender-platz-fuer-wickeltisch-fehlt;art372623,12511634]]></guid>
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        <ul> <li>Stand der Hallensanierung Thema im Ortschaftsrat</li> <li>Messtafel soll Raser auf der Durchfahrt bremsen</li> </ul>



        <p><strong><strong>Oberalpfen</strong></strong> Die Oberalpfener Halle erstrahlt in neuem Glanz. Noch fehlt ein Wickeltisch. In seiner jüngsten Sitzung suchte der Ortschaftsrat nach einem geeigneten Ort. In der Garderobe? Die ist viel zu eng. In der Herrentoilette? Das kann man den Frauen nicht zumuten. In der Damentoilette? Die ist viel zu eng. Blieb nur die Behindertentoilette. Ortsvorsteher Armin Arzner zückte seinen Zollstock und nahm Maß. Aber einige Zentimeter fehlen. Die Suche musste also ad acta gelegt werden.</p> <p>Die Arbeiten an der Fußbodenheizung sind abgeschlossen. Die Abnahme, so der Ortsvorsteher, werde demnächst erfolgen. Möglicherweise könne die Regelung der Heizung per Handy über eine App vorgenommen werden. Der Heizungsverteiler befindet sich unter der Küchentheke und ist von der Halle aus leicht zugänglich. Die Reste des alten Bodens wurden auf dem Dachboden gelagert. „Vermutlich müssen wir sie früher oder später doch entsorgen“, so Arzner. Für eine Erweiterung des Baugebiets „Im Hausacker“ am oberen Ortsrand liefen die Planungen. „Derzeit finden großflächige Untersuchungen auf dem Areal statt.“</p> <p>Ein Problem bleibt das schnelle Fahren auf der Ortsdurchfahrt. In den vergangenen Wochen wurde ein Blitzer aufgestellt. Die Auswertung der ersten Woche zeigte, dass vielfach zu schnell gefahren wurde, es seien keine Ausreißer dabei gewesen. Der Ortsvorsteher fragte: „Was können wir gegen das schnelle Fahren tun?“ Eine Straßenverschwenkung oder Bedarfsampeln kämen kaum infrage, „das wäre am Ende nur rausgeworfenes Geld“. Bei Bodenschwellen würden sich die Anlieger wohl schnell über Lärm beschweren. Der Ortschaftsrat einigte sich darauf, nach dem Vorbild des Weilheimer Ortsteils Ay, an den Ortseingängen je eine Geschwindigkeitstafel anzubringen. Michael Ebi schlug vor, mit Indlekofen nach Lösungen zu suchen und das Ordnungsamt ins Boot zu holen.</p> <p>Dann beschäftigte sich der Ortschaftsrat mit der Frage: „Wie können wir verhindern, dass die Schulkinder die Kreisstraße überqueren müssen, um zur Bushaltestelle zu gelangen?“ Beschlossen wurde, zwei Geschwindigkeitsanzeiger anzuschaffen und am Thema dran zu bleiben. Weiter wurde beschlossen, den Bachlauf an der Leiterbachstraße auszubaggern, um einen Wasserstau auf umliegenden Flächen zu vermeiden. Dazu haben laut Arzner schon Gespräche mit dem Tiefbauamt stattgefunden.</p> <p>Recht voll war nach den jüngsten Regenfällen das Rückhaltebecken beim Gasthaus Adler. Auf dem kleinen Parkplatz gegenüber soll ein Streusalzsilo aufgestellt werden. Das alte stand an der Straße von Waldkirch in Richtung Gaiß, auf privatem Gelände. Jetzt will der Eigentümer eine Versetzung. Daher soll für eine Zeit von ein bis zwei Jahren ein neues Silo in Oberalpfen aufgestellt werden, so Arzner. „Wir haben auf die Schnelle keinen anderen Platz gefunden.“ Dann ging es um einen neuen Flaschenzug für den Balkon am Dachgeschoss des alten Schulhauses, das als Lager dient. Die Kosten würden sich auf rund 1800 Euro belaufen. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Termine</h2> Als nächste Veranstaltung im Waldshut-Tiengener Ortsteil Oberalpfen steht der Adventsmarkt am Samstag, 15.¦November, in Zusammenhang mit einer Kerzenausstellung im Hause Held an. Zur Verpflegung der Besucher steht die Halle offen, um die Bewirtung kümmern sich die Leiterbachpiraten, der Oberalpfener Narrenverein. Die Bürgerversammlung findet voraussichtlich am 17. Januar um 19.30 Uhr in der Halle statt – in Verbindung mit einem gemeinsamen Essen. Als Bedienungen und Kellner betätigen sich die Ortschaftsräte mit ihren Ehepartnern.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Straße Bauwerk Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Passender Platz für Wickeltisch fehlt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 17:54:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tim Rühl bringt Deutschlands Tennis-Elite an den Hochrhein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/tim-ruehl-bringt-deutschlands-tennis-elite-an-den-hochrhein;art3111,12511446 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tennis: Profispieler aus Tiengen organisiert ein hochkarätiges Doppel-Turnier vor Weihnachten in der Tiengener Tennishalle. Im Teilnehmerfeld ist auch der zweifache Grand-Slam-Sieger Philipp Petzschner  ]]></description>
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          Tennis: Profispieler aus Tiengen organisiert ein hochkarätiges Doppel-Turnier vor Weihnachten in der Tiengener Tennishalle. Im Teilnehmerfeld ist auch der zweifache Grand-Slam-Sieger Philipp Petzschner<br>
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        Tennis: Profispieler aus Tiengen organisiert ein hochkarätiges Doppel-Turnier vor Weihnachten in der Tiengener Tennishalle. Im Teilnehmerfeld ist auch der zweifache Grand-Slam-Sieger Philipp Petzschner



        <p><strong>Tennis</strong> Mit einem kleinen Spaß nahm alles seinen Lauf. Schnell wurde aus diesem Scherz zwischen Tennis-Profi Tim Rühl aus Tiengen und seinem Doppelpartner Patrick Zahraj (Frankfurt), amtierender deutscher Meister im Einzel, richtig ernst. So findet am Wochenende vor Weihnachten das größte nationale Doppelturnier Deutschlands in der Tiengener Tennishalle statt.</p> <p>Rühl und Zahraj, die zuletzt gemeinsam ein Turnier in Virginia/USA gewannen, machten aus der Not eine Tugend. „Es gibt leider keine deutsche Doppelmeisterschaften mehr“, erklärt Rühl: „Also haben wir angefangen, unsere eigene Meisterschaft zu planen.“</p> <p>Mit dem Turnier in Tiengen wollen Tim Rühl und Patrick Zahraj nicht nur den Spielern, sondern auch der Region Hochrhein etwas Gutes tun. „Es wird das größte Tennisevent seit Jahrzehnten im Landkreis Waldshut“, so Rühl: „Wir wollen den guten Doppelspielern in Deutschland eine Bühne bieten und den Fokus auf das Doppel legen.“</p> <p>Schnell entwarfen die beiden Profis ein Konzept und begeisterten ihre Tennis-Kollegen. „Wir haben das größte und höchstdotierte nationale Doppelturnier in Deutschland auf die Beine gestellt“, freut sich Tim Rühl. Das steigt vom Freitag, 19. Dezember, bis zum Sonntag, 21. Dezember, in der Tennishalle in Tiengen. Gespielt wird um ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro.</p> <h2>Wildcard für Back und Glöckner</h2> <p>Dabei sein werden die besten Doppelspieler Deutschlands. Allen voran der zweifache Grand-Slam-Sieger Philipp Petzschner. 2010 gewann er mit dem Österreicher Jürgen Melzer den Titel in Wimbledon und 2011 sicherten sie sich den Doppel-Sieg bei der US-Open.</p> <p>„Top 100 Spieler der Welt wie das Doppel Jakob Schnaitter und Mark Wallner haben ihre Teilnahme ebenfalls angekündigt“, so Rühl begeistert: „Die letztjährigen Wimbledon-Viertelfinalisten Hendrik Jebens und Constantin Frantzen sind auch mit dabei.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Doppel-Turnier in Tiengen</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Das ist die erste Schlatter-Open</span><span><strong>Spielplan</strong><br /> <strong>Freitag:</strong> Achtelfinale 1 (13 Uhr), Achtelfinale 2 (14.30 Uhr), Achtelfinale 3 (18.30 Uhr), Achtelfinale 4 (20.30 Uhr).<br /> <strong>Samstag:</strong> Viertelfinale 1 (13 Uhr), Viertelfinale 2 (14.30 Uhr), Viertelfinale 3 (18.30 Uhr), Viertelfinale 4 (20 Uhr).<br /> <strong>Sonntag:</strong> Halbfinale 1 (10.30 Uhr), Halbfinale 2 (12 Uhr), Finale (15 Uhr).<br /> <br /> <strong>Tickets</strong><br /> Der Vorverkauf startet am Montag, 10. November. Tickets gibt es bei Schlatter-Immobilien oder Schertle-Schmidt-Sport oder per Mail über schlatter.open@web.de. Die Tageskarten am Freitag kosten 12 Euro. An den anderen Tagen liegt der Preis bei 15 Euro. Dauerkarten gibt es ab 28 Euro.<br /> <br /> <strong>Teilnehmerfeld</strong><br /> Unter anderem sind dabei: Tim Rühl und Patrick Zahraj, Leon Back und Simon Glöckner, Philipp Petzschner und Max Schönhaus, Jakob Schnaitter und Mark Wallner, Hendrik Jebens und Constantin Franzen. (jaz)</span></label></div> <p>Nicht nur Weltklasse-Spieler stehen bei der ersten Auflage des Turniers auf dem Teppich: „Unser Partner und Sponsor TC Rot-Weiß Tiengen bekommt eine Wildcard“, verkündet Tim Rühl, der bei den Rot-Weißen mit Tennis begann: „Für meinen Heimatverein treten Leon Back und Simon Glöckner an.“</p> <p>Acht Doppel starten bereits am Freitag in das Turnier und spielen die vier Achtelfinals. Die gesetzten Teams – darunter dann Tim Rühl und Patrick Zahraj – starten dann am Samstag gegen die Achtelfinalsieger ins Turnier. Die Halbfinals stehen am Sonntag an. Das Finale wird um 15 Uhr ausgetragen. Gespielt wird im „Best-of-Three“-Modus. Der dritte Satz wird dann im Matchtiebreak entschieden.</p> <p>Neben Tennis auf höchstem Niveau wird es in Tiengen auch ein Rahmenprogramm geben. Samstags steigt ab 17.30 Uhr ein One-Point-Turnier für alle Hobbyspieler. Am Finaltag treten die Tiengener Lokalmatadoren Christoph Back und Gerd Albiez auf. Sie haben zuletzt bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Lissabon einige Medaillen abgeräumt. Bei ihrem Auftritt wird auch der derzeit beste deutsche Doppelspieler Andreas Mies vor Ort sein.</p> <p>Auch für den guten Zweck wird etwas getan. „Es gibt ein Charity Event für die Alexander Zverev Stiftung, die im Bereich Diabetes viel Gutes bewirkt“, erklärt Rühl: „Da Patrick Zehraj selbst Diabetiker ist, passt das für uns perfekt.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Tim Rühl bringt Deutschlands Tennis-Elite an den Hochrhein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:31:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Alkoholisierter Fahrer kracht mit seinem Auto in einen Baum – mehrere Verletzte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auto-kracht-auf-der-strasse-zum-berghaus-in-einen-baum-fahrer-alkoholisiert-mehrere-mitfahrer-verletzt;art372586,12511177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/auto-kracht-auf-der-strasse-zum-berghaus-in-einen-baum-fahrer-alkoholisiert-mehrere-mitfahrer-verletzt;art372586,12511177]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 20-Jähriger verliert zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus die Kontrolle: Auto mit Totalschaden, Führerschein weg. Unbekannte stecken in Lauchringen Papier in Brand und beschmieren eine Bushaltestelle.



        <p>Ein Auto krachte zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus in einen Baum. Ein Unfall mit 32.000 Euro Schaden ereignete sich beim Waldshut-Tiengener Gewerbegebiet Kaitle. Ziemlich rücksichtslos verhielt sich der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs des Rettungsdiensts bei Schopfheim.</p> <h2>Ühlingen-Birkendorf: Alkoholisierter Fahrer baut Unfall</h2> <p>Ein mit sechs Menschen, 19- bis 22-jährig, besetztes Auto ist am Samstag, 1. November, gegen 3 Uhr, auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Ühlingen und Krenkingen-Berghaus in einen Baum gekracht. Einige der Insassen wurden laut Mitteilung der Polizei verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer (20) hatte ein Promille Alkohol intus. Die Polizei nahm dem 20-Jährigen den Führerschein ab.</p> <p>Sein Auto war nicht mehr fahrtüchtig, es musste vom Abschleppdienst abgeholt werden. Die Polizei geht von einem Totalschaden (5000 Euro) aus.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Lauchringen: Zerstörungswütige treiben ihr Unwesen</h2> <p>Zerstörungswütige haben am Wochenende, Freitag bis Sonntagabend, 31. Oktober bis 2. November, in Unterlauchringen ihr Unwesen getrieben. Wie die Polizei mitteilt, wurde Papier angezündet und eine Bushaltestelle mit Farbe besprüht.</p> <p>In der Schulstraße stand am Freitagabend eine Altpapiertonne vor der Schule in Flammen. Die Feuerwehr löschte schnell. Schaden: 400 Euro. Am Samstag mussten die Feuerwehrleute erneut ausrücken. An einer Hauswand in der Hauptstraße brannte Altpapier. Unbekannte verunstalteten die Bushaltestelle bei einer Tankstelle am Sonntagabend. Die Polizei schließt nicht aus, dass zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht.</p> <p>Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nehmen die Polizei in Tiengen (07741/8316-283) und die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) entgegen. Möglicherweise hat jemand Videos von einer Überwachungsanlage.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Unfall mit 32.000 Euro Schaden</h2> <p>Bei einem Unfall beim Gewerbegebiet Kaitle in Waldshut-Tiengen am Samstag, 1. November, gegen 15 Uhr, ist ein Schaden von 32.000 Euro entstanden. Eine Autofahrerin (45) wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, heißt es in der Polizeimeldung.</p> <p>Ein 22-Jähriger soll mit seinem Mercedes in der Auffahrt B34/L161 auf die Gegenfahrbahn geraten und in den Mazda der 45-Jährigen gekracht sein.</p> <p>Der Abschleppdienst holte die beiden erheblich beschädigten Fahrzeuge ab.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.</p> <h2>Erzingen: Einbrecher stehlen Geräte und Geld</h2> <p>Unbekannte sind am Freitag, 31. Oktober, zwischen 17 und 20 Uhr, in der Rechberger Straße in Erzingen in ein Haus eingebrochen, schreibt die Polizei. Sie nahmen Geräte und Geld mit.</p> <p>In der Mitteilung bittet die Polizei um Hinweise: „Die Kriminalpolizei Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Rechberger Straße oder Umgebung gemacht haben. Außerdem werden Anwohner der Rechberger Straße gebeten, ihre Videoaufzeichnungsanlagen zu sichten und verdächtige Wahrnehmungen der Kriminalpolizei mitzuteilen. Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen (07741/8316-0) ist zu den üblichen Bürozeiten erreichbar. Der Kriminaldauerdienst in Bad Säckingen (07761/934-0) nimmt Hinweise rund um die Uhr entgegen.“</p> <h2>Wehr: Auto angefahren – 7000 Euro Schaden</h2> <p>In der Rheinstraße in Wehr ist am Freitag, 31. Oktober, zwischen 13 und 18 Uhr, ein Ford Kuga angefahren und beschädigt worden. Der Verursacher fuhr davon und hinterließ einen Schaden von rund 7000 Euro, wie die Polizei berichtet.</p> <p>Die Polizei Schopfheim (07622/666980) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Rheinfelden: Auto bricht auf Holzbrücke ein</h2> <p>Ein 42-Jähriger ist mit seinem Auto am Freitag, 31. Oktober, gegen 22 Uhr, in der Unteren Dorfstraße in Nollingen auf einer Holzbrücke eingebrochen und stecken geblieben, teilt die Polizei mit.</p> <p>Laut Angaben wollte er wenden, rollte dabei auf die Holzbrücke. Das morsche Holz gab nach.</p> <p>Sein Auto musste vom Abschleppdienst geborgen werden. An der Brücke entstanden zwei größere Löcher. Die Polizei sperrte die Brücke umgehend. Offensichtlich gehört sie zu einem Privatgrundstück.</p> <h2>Schopfheim: Rücksichtsloses Einsatzfahrzeug</h2> <p>Auf der B317 bei Schopfheim hat der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs des Rettungsdiensts am Samstag, 1. November, 20.40 Uhr, mehrere Verkehrsteilnehmer genötigt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt.</p> <p>Das Einsatzfahrzeug fuhr dem Auto eines 27-Jährigen zunächst dicht auf und überholte äußerst riskant, wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist. Auch einem roten Auto davor fuhr er dicht auf. Zwei Lastwagen und ein Fahrzeug des THW kamen entgegen, der Fahrer des Rettungsdienstfahrzeugs schaltete für einen Moment das Blaulicht ein. Der Fahrer des roten Autos bremste und wich auf den Grünstreifen aus. Der Rettungswagen überholte auf der Sperrfläche und fuhr davon.</p> <p>Die Polizei Schopfheim (07622/666980) sucht den Fahrer des roten Autos sowie des entgegenkommenden THW-Fahrzeugs. Diese werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Verbindung zu setzen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Alkoholisierter Fahrer kracht mit seinem Auto in einen Baum – mehrere Verletzte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 05:03:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihre Witze über die Bahn kommen an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/ihre-witze-ueber-die-bahn-kommen-an;art372623,12510982 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Kabarettistin Inka Meyer begeistert zum Ende der Frauenaktionswochen mit ihrem Programm „Zurück in die Zugluft“ in der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut.  ]]></description>
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          Die Kabarettistin Inka Meyer begeistert zum Ende der Frauenaktionswochen mit ihrem Programm „Zurück in die Zugluft“ in der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut.<br>
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        Die Kabarettistin Inka Meyer begeistert zum Ende der Frauenaktionswochen mit ihrem Programm „Zurück in die Zugluft“ in der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut.



        <p><strong>Waldshut</strong> Inka Meyer, „Kabarettistin mit friesischem Migrationshintergrund“, präsentierte in der Stoll-Vita-Stiftung in Waldshut ihr Programm „Zurück in die Zugluft“. Mit ihrem Auftritt ging die diesjährige Frauenaktionswoche zu Ende. Gleich zu Anfang stellte sie klar: „Ich bin 46 Jahre alt und kinderlos.“ Und wenn jemand aus dem Publikum sie darauf anspreche, habe sie gleich mehrere Versionen auf Lager, unter anderem: „Das ist doch normal bei einer Geschlechtsumwandlung.“</p> <p>Dafür hat sie ja viele „Elternfreundinnen“ und sie sieht es als ihre Aufgabe, den Eltern zu sagen, wie toll ihre Kinder sind. Das schaffe sie inzwischen ohne rot zu werden, gestand sie auf der Bühne. Ihr Vater sei übrigens ein U-Boot-Vater gewesen, sie habe ihn nämlich erst beim Abitur kennengelernt.</p> <p>Und dann präsentierte sie eine Statistik nach der anderen und sprang in Windeseile von einem Thema zum nächsten – Klimawandel, Hippies, Geburtenraten, Fernbeziehungen, Coach, Waldbaden, Sexismus in der Werbung, Burnout oder Dauerstress. Sie persönlich ist ja nur gestresst von der Deutschen Bahn. „Wenn Sie Ihre pubertierende Tochter in Waldshut in die Bahn setzen, hat sie, wenn sie in Hamburg ankommt, das Abitur“, war sie sich sicher. Und sie setze noch etwas drauf: „Die Bahn schafft es innerhalb eines Jahres, sieben Jahre zu spät zu kommen und einmal kam sogar die Durchsage, man habe sich verfahren“, sagte sie ungläubig.</p> <p>Anglizismen hasse sie übrigens auch. Ein Kaffee „to go“ sei für sie ein echtes „No go“. Auch über den Sexismus in der Werbung mokierte sie sich. „Es gibt jetzt ein geschlechtsspezifisches Mineralwasser“, sagte sie. Oder aber Brausetabletten für die Frau – für die Nerven, und für Männer – für Muskeln und den Testosteronspiegel. Neulich habe ihr Partner zu ihr gesagt, sie sehe unter den Achseln aus wie das Fell seines toten Meerschweinchens – da habe sie wohl aus Versehen seine Brausetabletten genommen. Auch einen Stift nur für Frauen – natürlich in Rosa gebe es, und laut einer Kundin sei das der erste Stift, der sie verstehe. Auch das Geheimnis einer guten Ehe ist ihr nicht fremd – einfach Hörgeräte ausschalten. Die Zuschauer amüsierten sich köstlich und freuten sich über eine Zugabe der quirligen Kabarettistin.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ihre Witze über die Bahn kommen an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 18:26:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Abdul Ehad Demirdal verhindert als "Joker" das Schlimmste für den FC Tiengen 08  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/abdul-ehad-demirdal-verhindert-als-joker-das-schlimmste-fuer-den-fc-tiengen-08;art3111,12510839 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fußball-Landesliga: Neuzugang trifft kurz vor dem Ende sehenswert zum 2:2-Endstand gegen den FSV Rot-Weiß Stegen. Gastgeber geben das Spiel nach der Führung durch Nexhdet Gusturanaj aus der Hand  ]]></description>
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          Fußball-Landesliga: Neuzugang trifft kurz vor dem Ende sehenswert zum 2:2-Endstand gegen den FSV Rot-Weiß Stegen. Gastgeber geben das Spiel nach der Führung durch Nexhdet Gusturanaj aus der Hand<br>
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        Fußball-Landesliga: Neuzugang trifft kurz vor dem Ende sehenswert zum 2:2-Endstand gegen den FSV Rot-Weiß Stegen. Gastgeber geben das Spiel nach der Führung durch Nexhdet Gusturanaj aus der Hand



        <p><strong>Fußball-Landesliga</strong> Das 2:2 gegen den FSV Rot-Weiß Stegen war für den FC Tiengen 08 ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende waren die vielen ausgelassenen Torchancen der Grund, dass es nicht zum fünften Sieg in Serie reichte. Für Co-Trainer Aggelos Mitkidis war nach der Partie klar: „Für mich sind das auf jeden Fall zwei verlorene Punkte.“</p> <p>Nach einer halben Stunde ohne große Torchancen fiel der erste Treffer. Der Schuss von Daniel Guznenko wurde zwar geblockt, sprang aber zu Nexhdet Gusturanaj. Der ließ sich aus kurzer Distanz nicht zwei Mal bitten und hämmerte den Ball zum 1:0 unter die Latte.</p> <p>Vor der Pause versäumten es die Gastgeber, den zweiten Treffer nachzulegen. Niklas Leichenauer hatte mit einem Lattentreffer die größte Chance, um die Führung auszubauen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Fußball-Landesliga in Zahlen</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Das Spiel im Stenogramm</span><span><strong>FC Tiengen 08 – FSV RW Stegen 2:2 (1:0).</strong> – Tore: 1:0 (29.) Gusturanaj, 1:1 (61.) Fischer, 1:2 (78./FE) Acar, 2:2 (86.) Demirdal. – SR: Louis Emier.</span></label></div> <p>Die Gäste kehrten stark aus der Kabine zurück. Das 1:1 durch Martin Fischer nach einer guten Stunde fiel nicht unverdient. „In der zweiten Hälfte ist der FSV RW Stegen deutlich besser rein gekommen“, so Mitkidis: „Aber wir hatten dennoch einige Chancen auf dem Fuß.“</p> <p>Nach dem Ausgleich ließen Nexhdet Gusturanaj und Urtan Aliaj große Möglichkeiten auf die erneute Führung liegen. Stattdessen gab es nach einem Foulspiel von Urs Isele einen Strafstoß für die Gäste. Den verwandelte Seyyid Accar zur Führung.</p> <p>In der Schlussphase versuchten die Tiengener dann alles, um das Blatt nochmals zu wenden. Der eingewechselte Abdul Ehad Demirdal traf mit einer starken Aktion fünf Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. Für mehr reichte es allerdings nicht.</p> <p>„Es war schon wichtig, dass wir zumindest einen Punkt behalten“, so Mitkidis: „Schaut man sich das ganze Spiel an, müssen wir allerdings gewinnen.“</p> <p><strong>FC Tiengen 08:</strong> Geiger – Leichenauer, Steffen, Gashi (78. Maksuti), Muratovic – Guznenko (61. Cicek), Muhovic, Aliaj – Häring (68. Demirdal), Gusturanaj (75. Elshani), Isele (86. Graf).</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Abdul Ehad Demirdal verhindert als "Joker" das Schlimmste für den FC Tiengen 08]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 17:00:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jäger und Jagdhornbläser danken dem Schutzpatron der Jäger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/uehlingen-birkendorf/zum-hubertustag-klingen-in-riedern-am-wald-die-jagdhoerner-und-wuerdigen-den-schutzpatron;art372622,12510623 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Hegeringe Ühlingen und Tiengen und die Jagdhornbläser würdigen den Schutzpatron mit einem Hubertusfeuer in Riedern am Wald. Vor allem die Klänge der Jagdhornbläser stellen den Schutzheiligen in den Mittelpunkt.  ]]></description>
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          Die Hegeringe Ühlingen und Tiengen und die Jagdhornbläser würdigen den Schutzpatron mit einem Hubertusfeuer in Riedern am Wald. Vor allem die Klänge der Jagdhornbläser stellen den Schutzheiligen in den Mittelpunkt.<br>
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        Die Hegeringe Ühlingen und Tiengen und die Jagdhornbläser würdigen den Schutzpatron mit einem Hubertusfeuer in Riedern am Wald. Vor allem die Klänge der Jagdhornbläser stellen den Schutzheiligen in den Mittelpunkt.



        <p>Der 3. November ist der Hubertustag. Am Vortag gedachten der Hegering Ühlingen und der Hegering Tiengen gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Tiengen des Schutzheiligen der Jäger, Hunde, Natur und Umwelt. Bei der Friedenslichtkapelle in Riedern am Wald wurde dazu ein stimmungsvolles Hubertusfeuer ausgerichtet. „Die Grundidee war, auf diese Weise die Jäger zusammenzubringen“, erklärte der Ühlinger Hegeringleiter Erik Gantert. Viele Besucherinnen und Besucher freuten sich über die feierliche Atmosphäre und die Klänge der Jagdhörner.</p> <p>Da der Hegering Ühlingen unter der Leitung von Erik Gantert und der Hegering Tiengen unter der Leitung von Ulrich Schäfer ein enges Miteinander pflegen, lag es nahe, dass die Jagdhornbläser Tiengen die musikalische Gestaltung übernahmen. Ursprünglich war das Hubertus-Konzert im Freien geplant, doch das wechselhafte Wetter machte eine Verlegung nötig. Dank der Unterstützung von Sascha Tschorn konnte die Veranstaltung spontan in der Halle der Firma Schaltwerk stattfinden, ein Glücksfall, wie sich zeigte.</p> <p>Holger Knörzer, Leiter der Jagdhornbläser Tiengen, präsentierte mit seiner Gruppe – bestehend aus fünf Bläserinnen und 13 Bläsern – ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem Kommando „Horn an“ zum „Hubertusmarsch“ und der „Hubertusfanfare“ erklangen eindrucksvolle Hornmelodien. Auch „Ehren-, Jagd- und Hundefanfaren“ und Stücke mit Gesang wurden dargeboten. Der Jagdhund erhielt dabei besondere Anerkennung. „Er ist Partner und Freund – zusammen bilden wir ein Team“, betonte Knörzer.</p> <h2>Jagdhornblasen als gelebtes Brauchtum</h2> <p>Zwischen den Musikstücken erzählte der Bläserleiter die Legende des heiligen Hubertus, berichtete von Jägergeschichten und trug ein Hubertusgedicht vor. „Jagdhornblasen macht Freude und bringt Menschen zusammen, denn Jagdhornblasen verbindet. Es ist gelebtes Brauchtum“, so Knörzer. Besonders freute er sich über den Zuwachs von fünf neuen Mitgliedern, die das Ensemble musikalisch bereichern.</p> <h2>Wildbratwürste stillen den Hunger</h2> <p>Für das leibliche Wohl sorgten die Hegeringe Ühlingen und Tiengen gemeinsam. Besonderen Dank sprach Erik Gantert Andreas Fingermann aus, der die beliebten Wildbratwürste zubereitete. Unter großem Applaus verkündete Gantert zudem, dass der Erlös aus der Bewirtung den Jagdhornbläsern Tiengen zugutekommen wird.</p> <p>Nach dem offiziellen Konzertende mit den Stücken „Waidmannsheil und Hörnerklang“ und „Waidmannsdank“ ließ das Publikum die Musiker nicht ohne Zugabe ziehen. „Auf einem Bein kann man nicht stehen – und ohne zwei Zugaben nicht von der Bühne gehen“, scherzte Knörzer, bevor die Bläser mit weiteren Stücken das Konzert stimmungsvoll ausklingen ließen.</p> <p>Der Dank für die gelungene Feier galt allen Helferinnen und Helfern, insbesondere Sascha Tschorn vom „Schaltwerk“ für die Bereitstellung der Halle, Corinna Vogt vom Theaterverein Zeitschleuse und Thomas Fechtig für die Unterstützung und die Organisation vor Ort. So haben die beiden Hegeringe und die Jagdhornbläser der Hubertustag in Riedern am Wald eindrucksvoll gefeiert und den Schutzpatron in den Mittelpunkt von Mensch, Natur und Musik gestellt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jäger und Jagdhornbläser danken dem Schutzpatron der Jäger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 15:20:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Regen, Kälte und verschwundene Wege: Joyce Hübner läuft 495 Marathons und einen davon am Hochrhein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/joyce-huebner-laeuft-495-marathons-und-einen-davon-am-hochrhein-regen-kaelte-und-verschwundene-wege-inklusive;art372586,12510593 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.  ]]></description>
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          Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/joyce-huebner-laeuft-495-marathons-und-einen-davon-am-hochrhein-regen-kaelte-und-verschwundene-wege-inklusive;art372586,12510593]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Jahr, drei Monate, vier Tage – jeden Tag ein Marathon. Joyce Hübner kämpft sich durch Kälte, Regen und Höhenmeter. Doch sie läuft nicht allein – Roland Gröflin begleitet sie auf einer Etappe.



        <p>Halbmarathon, 42,195 Kilometer Marathon oder ein noch längerer Ultra: Für viele unvorstellbar und für viele Läufer ein Ziel, das sie unbedingt erreichen möchten. Monatelanges Training, ein großer Tag und danach ist erst einmal Erholung angesagt.</p> <p>Joyce Hübner ist in ganz anderen Dimensionen unterwegs. 495 Marathons, 21.312 Kilometer und über 200.000 Höhenmeter. Auf der Route, die die Läuferin in jeden Winkel Deutschlands führt, liegen alle Städte. 2059 sind es.</p> <p>Es ist ein unfassbar großes Projekt. Eine Herausforderung, nicht nur für den Körper, sondern auch mental und logistisch. Doch Joyce Hübner weiß, worauf sie sich einlässt. Schließlich hat sie schon Deutschland und Mallorca läuferisch umrundet.</p> <h2>Marathonprojekt: Joyce Hübner läuft über ein Jahr lang täglich</h2> <p>Nun wird sie also ein Jahr, drei Monate und vier Tage hintereinander jeweils einen Marathon laufen. Bei Sturm, an Weihnachten, bei Regen, am Geburtstag.</p> <p>Mittlerweile ist sie rund fünf Monate unterwegs und der 149. Marathon führte sie in den Südschwarzwald und an den Hochrhein. Von Immeneich (St. Blasien) nach Beuggen (Rheinfelden). Die Städte entlang der Route: Waldshut-Tiengen, Laufenburg, Bad Säckingen, Wehr und Rheinfelden.</p> <p>Und es war nicht der schönste Tag: Richtig kalt im Oktober und geregnet hat es eigentlich nur einmal – von morgens bis abends, meist in Strömen.</p> <h2>Gemeinsam stark: Begleiter und Emotionen auf der Strecke</h2> <p>Trotzdem musste Joyce Hübner nicht alleine laufen. Neun Läufer und zwei Radfahrer begleiteten sie. Zum Teil nur ein kurzes Stück, zum Teil die ganze Strecke.</p> <p>Einer von ihnen war Roland Gröflin. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit dem „<a href="https://www.instagram.com/runninggirl.joyce/" target="" title="" rel="noopener">runninggirl.joyce</a>„, wie sie sich auf Instagram nennt, unterwegs ist. Bereits 2023 begleitet er Hübner bei ihrer <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/deutschland-umrunderin-joyce-huebner-laeuft-mit-schweiz-umrunder-roland-groeflin;art1371848,11623375" title="Roland Gröflin begleitet Deutschland-Umrunderin Joyce Hübner auf ihrer Etappe am Hochrhein">Deutschlandumrundung auf der Etappe entlang des Hochrheins</a>.</p> <p>Seither hat er sie zwar einmal beim Frankfurt-Marathon gesehen und hin und wieder gab es losen Kontakt über die sozialen Medien, doch nun sollte es wieder zum Treffen kommen – egal bei welchem Wetter.</p> <p>„Ich habe das nicht spontan entschieden, sondern ihr schon drei, vier Monate vorher Bescheid gesagt“, blickt Gröflin zurück. Schließlich musste er an diesem Tag auch freinehmen.</p> <p>Als der Wetterbericht dann offenbarte, was ihn erwartet, hat er trotzdem nicht gezögert. „Wir haben Joyce aufgemuntert und es hat ihr sichtlich gutgetan.“ Denn für Gröflin war es ein einziger Marathon an einem Tag, für Hübner waren es 148 davor und 445 danach.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-social-instagram article-module"&gt; &lt;blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DQUf2ziiFT-/" data-instgrm-version="8" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"&gt; &lt;div style="padding:8px;"&gt; &lt;div style="background:#F8F8F8; line-height:0; margin-top:40px; padding:50.0% 0; text-align:center; width:100%;"&gt; &lt;div style="background:url(data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAACwAAAAsCAMAAAApWqozAAAABGdBTUEAALGPC/xhBQAAAAFzUkdCAK7OHOkAAAAMUExURczMzPf399fX1+bm5mzY9AMAAADiSURBVDjLvZXbEsMgCES5/P8/t9FuRVCRmU73JWlzosgSIIZURCjo/ad+EQJJB4Hv8BFt+IDpQoCx1wjOSBFhh2XssxEIYn3ulI/6MNReE07UIWJEv8UEOWDS88LY97kqyTliJKKtuYBbruAyVh5wOHiXmpi5we58Ek028czwyuQdLKPG1Bkb4NnM+VeAnfHqn1k4+GPT6uGQcvu2h2OVuIf/gWUFyy8OWEpdyZSa3aVCqpVoVvzZZ2VTnn2wU8qzVjDDetO90GSy9mVLqtgYSy231MxrY6I2gGqjrTY0L8fxCxfCBbhWrsYYAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;p style="margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"&gt; &lt;a href="https://www.instagram.com/p/DQUf2ziiFT-/" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt; &lt;script async defer src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;" data-fcms-embed-type="instagram" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Instagram anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Und er weiß, wovon er redet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/er-lief-einmal-um-die-ganze-schweiz-nun-ist-roland-groeflin-zurueck-und-sagt-jeder-schritt-war-ein-voller-erfolg;art372586,10639374" title="Er lief einmal um die ganze Schweiz. Nun ist Roland Gröflin zurück und sagt: &amp;bdquo;Jeder Schritt war ein voller Erfolg&amp;ldquo;">Schließlich hat er bereits die Schweiz umrundet.</a> „Körperlich ist das kein Problem. Der gewöhnt sich daran. Aber man muss schon auf eine sehr lange Zeit auf sehr viel verzichten.“</p> <p>Und wie war nun der Tag? „Es war lustig, aber sehr nass“, sagt Gröflin. Hübner spricht in ihrem Video von „klitschnass“ und „kleinen Pfützen“, wenn der Weg komplett überschwemmt ist. Manchmal ist es allerdings auch der Rhein, der über das Ufer getreten ist. Ein nasser Tag, gleich von Beginn an. „Zwei Kilometer und wir sind schon komplett nass.“</p> <p>Was so manchen Mitläufer nicht davon abhält, mit voller Geschwindigkeit durchs Wasser zu laufen.</p> <p>„Wir müssen immer positiv denken. Das ist alles Kinderkacke im Vergleich zu dem, was noch kommt.“ Schließlich muss sie ja auch davon ausgehen, dass es mal anstatt zehn Grad plus Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hat, alles nass ist und gefriert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Joyce Städtetrip</span><span>459 Marathon in 495 Tagen: Bei ihrem Städtetrip läuft die Extremsportlerin Joyce Hübner alle deutschen 2059 Städte an. „Die Herausforderung ist gewaltig, aber ich bin bereit, mich ihr zu stellen“, schreibt sie auf ihrer Internetseite. Dabei läuft sie aber nicht in jedes Zentrum. Waldshut-Tiengen hat sie beispielsweise an einem äußersten Zipfel gestreift. „Wenn ich jedes Stadtzentrum mitnehmen würde, wäre die Gesamtstrecke noch circa 5000 Kilometer länger. Mir ist es wichtig, jede Stadt zu erreichen“, erklärt sie. Die Route hat ihr Google-Maps erstellt, da jede künstliche Intelligenz, die sie getestet hat, an dem Projekt gescheitert ist. In vier Monaten Feinplanung hat Joyce Hübner dann die Etappen und die detaillierten Wege festgelegt. Gestartet ist sie in Helmstedt, das Ziel ist Berlin.</span></label></div> <h2>Zwischen Umwegen und Rekorden: Herausforderungen und Glücksmomente</h2> <p>Ihre persönlichen Höhepunkte an diesem Tag: „Dass wir nicht weggeschwommen sind. Dank Marco, Roland (Schweiz-Umrunder), Steffi und Holger hat es sich angefühlt wie ein Familientag. Und dass trotz der Kälte und des Regens überhaupt Mitläufer an einem Montag dabei waren.“</p> <p>Doch ganz rund läuft es an diesem Tag nicht. Und nicht nur, weil es ununterbrochen regnet. „Sobald man auch nur eine Sekunde stehen bleibt, friert man sofort ein.“ Doch dann ist plötzlich der Weg weggeschwemmt. Das bedeutet: einen Umweg.</p> <p>Am Ende des Tages sind es 44,59 Kilometer und 856 Höhenmeter in fünf Stunden, 15 Minuten und fünf Sekunden. Doch erst geht es durch Laufenburg. Hübner erkennt es wieder von ihrer Deutschlandumrundung: „Das letzte Mal, als ich hier war, hat die Sonne geschienen, ich hatte eine kurze Hose an und grundsätzlich war das alles ein bisschen netter.“</p> <div class="embed-2click embed-video" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-video-youtube article-module article-iframe-wrapper"&gt; &lt;iframe allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen frameborder="0" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/bQS3kEkIp2A" width="100%"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="youtube" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um YouTube anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Ist schon ein neues Projekt in Sicht? „Genau das hat Joyce auch gleich gefragt.“</p> <p>Doch Gröflin hat erst einmal ein anderes Projekt, ein Herzensprojekt. Mit seiner Familie baut er ein Haus für die ganze Familie, in dem drei Generationen unterkommen sollen. „Alles hat seine Zeit.“</p> <p>Wobei das nicht heißt, dass er nicht mehr läuft. Zweimal die Woche – 15 bis 20 Kilometer. Sonst hätte er auch nicht einfach mal so einen Marathon mitlaufen können.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Regen, Kälte und verschwundene Wege: Joyce Hübner läuft 495 Marathons und einen davon am Hochrhein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 12:26:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jeden Monat eröffnet in der Kaiserstraße 13 ein neues Geschäft: Das gibt es bei der ersten Mieterin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/waldshut-im-wandel-in-der-kaiserstrasse-13-bleibt-kein-laden-lange-derselbe-05-11-25;art372623,12510543 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Pop-Up-Store „Dä Hut“ wollen die Citymanagerinnen gegen den Leerstand in der Kaiserstraße ankämpfen. Ab 3. November stellt Lebensberaterin Julia Kolarczyk ihr Konzept vor. Auch Dezember-Mieterin steht schon fest.  ]]></description>
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          Mit dem Pop-Up-Store „Dä Hut“ wollen die Citymanagerinnen gegen den Leerstand in der Kaiserstraße ankämpfen. Ab 3. November stellt Lebensberaterin Julia Kolarczyk ihr Konzept vor. Auch Dezember-Mieterin steht schon fest.<br>
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        Mit dem Pop-Up-Store „Dä Hut“ wollen die Citymanagerinnen gegen den Leerstand in der Kaiserstraße ankämpfen. Ab 3. November stellt Lebensberaterin Julia Kolarczyk ihr Konzept vor. Auch Dezember-Mieterin steht schon fest.



        <p>Der Pop-Up-Store „Dä Hut“ hat in der Kaiserstraße 13 in Waldshut, neben der Löwen Apotheke, seine Türen geöffnet. Zur Afterwork-Party waren zahlreiche Gäste erschienen. Das Geschäft auf Zeit wurde vom Citymanagement der Stadt Waldshut-Tiengen initiiert und ermöglicht Gründerinnen und Gründer, ihre Geschäftsidee für einen Monat zu erproben. Die Stadt hat das leerstehende Ladenlokal für ein Jahr angemietet und übernimmt auch einen Teil der Miete. Auch die Ersteinrichtung wird zur Verfügung gestellt, sie kann von den jeweiligen Mietern ergänzt werden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/ein-geschaeft-fuer-einen-monat-so-soll-der-pop-up-store-in-waldshut-funktionieren;art372623,12490740" target="_blank" title="Ein eigenes Geschäft nur für einen Monat? So soll der Pop-Up-Store in Waldshut funktionieren">Was hinter dem Konzept des Pop-up-Stores steht, erfahren Sie hier.</a></p> <p>Die Einrichtung des Ladenlokals hat die Homestagerin Alexandra Martin (eine Raumspezialistin, die Wohnungen für den Verkauf in Szene setzt), mit ihren Ideen ergänzt, sie wird auch die nächste Mieterin im Dezember sein. Mit diesem Projekt sollen Leerstände reduziert und neue Impulse für eine lebendige Innenstadt gesetzt werden. Der Name „Dä Hut“ bezieht sich auf das Waldshuter Männle und will so Tradition und Moderne verbinden.</p> <h2>Das ist das Konzept der ersten Mieterin</h2> <p>Die erste Mieterin ist Life-Coach Julia Kolarczyk. Sie wird das Ladenlokal vom 3. November bis zum 30. November übernehmen. Sie hatte damals mit ihrem Marketing-Konzept überzeugt. Neben ihr wird es drei andere Coaches geben, darunter ein Finanzcoach. Sie selbst bietet Dienstleistungen vor allem für Frauen an.</p> <p>Ihre Schwerpunkte sind gesunde Ernährung, Krafttraining, Beziehungen, Mindset und Persönlichkeitsentwicklung. Zu ihrem Angebot gehören auch Blutwertanalysen (zusammen mit einer Pharmazeutin) oder Nervensystemregulation, geplant sind auch Mitmach-Stationen. Erstgespräche sind unverbindlich und kostenlos, so Kolarczyk. Feste Öffnungszeiten gibt es noch nicht, erste Anfragen habe sie schon bekommen, erklärt Kolarczyk.</p> <p>Getränke bei der Eröffnung des Pop-up-Stores servierten die Tanzmädels der Narro-Zunft Waldshut, das Essen brachte das Start-up-Unternehmen „Shades of Cigköfte“ mit. Für die musikalische Unterhaltung der Afterworl-Party sorgte DJ Niklas.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/das-gab-es-in-tiengen-bisher-noch-nicht-im-ersten-pop-up-store-wird-es-ganz-schoen-kreativ;art372623,12501354" target="_blank" title="Das ist der erste Pop-Up-Store in Tiengen: Das steckt hinter dem Angebot von Ümmü Thinnes">Auch in Tiengen gibt es im November einen Pop-up-Store.</a></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Marketingstrategie Gründung Einzelhandel thema-wirtschaft-unternehmen thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Jeden Monat eröffnet in der Kaiserstraße 13 ein neues Geschäft: Das gibt es bei der ersten Mieterin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:01:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Spurwechsel mit Folgen – Auto kracht in Waldshut in Sattelzug – 50.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nahe-dem-zoll-in-waldshut-kracht-es-weil-ein-autofahrer-die-spur-wechselt-50000-euro-schaden;art372586,12510180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.  ]]></description>
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          Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Nahe dem Zoll will ein 40-Jähriger auf die linke Spur fahren – dann passiert es. Sein Auto wird noch gegen ein anderes geschleudert. In Muttenz in der Schweiz baut ein 28-Jähriger einen Unfall mit einem gestohlenem Auto.



        <p>In der Nähe des Zolls in Waldshut ereignete sich ein Unfall mit einem Schaden von 50.000 Euro. Auf der Autobahn bei Muttenz (Kanton Basel-Landschaft) kommt es zu einem Unfall mit einem gestohlenen Fahrzeug.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: 40-Jähriger bei Unfall verletzt</h2> <p>Beim plötzlichen Spurwechsel ist am Donnerstag, 30. Oktober, 14.25 Uhr, auf der B34 beim Zoll in Waldshut das Auto eines 40-Jährigen in einen Sattelzug gekracht, schreibt die Polizei. Das Auto wurde in ein weiteres Fahrzeug geschleudert. Es entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.</p> <p>Sie beschreibt die Polizei den Hergang: „Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer sowie ein 27-jähriger Pkw-Fahrer befuhren die rechte Fahrspur der Bundesstraße 34 (Konstanzer Straße) von Tiengen kommend in Richtung Waldshut. Ein 46-jähriger Fahrer eines Sattelzuges befuhr zu diesem Zeitpunkt die linke Fahrspur. Wegen der Lichtzeichenanlage, unweit des Grenzübergangs, mussten alle Beteiligten abbremsen. In diesem Moment wollte der 40-jährige Pkw-Fahrer von der rechten auf die linke Fahrspur wechseln und kollidierte mit der Fahrzeugseite des Sattelzuges. Der Pkw des 40-Jährigen wurde abgewiesen und kollidierte im weiteren Verlauf mit dem Pkw des 27-Jährigen.“</p> <p>Der 40-Jährige wurde laut Angaben leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.</p> <h2>Schaffhausen: Polizei nimmt einen Ladendieb fest</h2> <p>Die Schaffhauser Polizei hat am Donnerstagabend, 30. Oktober, in der Stadt einen Ladendieb festgenommen. Der 32-Jährige soll laut der Pressemitteilung in verschiedenen Geschäften geklaut haben.</p> <p>Um 18.25 Uhr meldete laut Schilderung der Polizei eine Mitarbeiterin eines Bekleidungsgeschäfts in der Stadt Schaffhausen, dass ein Mann zwei Jacken gestohlen habe. Dank der präzisen Täterbeschreibung konnte der Verdächtige an der Bahnhofstraße gesichtet werden. Beim Erblicken der Polizisten flüchtete er und versuchte, in einen Zug zu steigen. Kurz davor wurde er von der Schaffhauser Polizei angehalten, arretiert und zur Zentralen Polizeistation gebracht.</p> <p>Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus Eritrea. In seiner Tasche befanden sich neben den beiden gestohlenen Jacken weitere Jacken – teils noch mit Diebstahlsicherung – sowie Tabak aus einem Zigarrengeschäft.</p> <p>Der Mann wird sich für die begangenen Diebstähle vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.</p> <h2>Muttenz (CH): Unfall mit gestohlenem Auto</h2> <p>Ein 28-Jähriger, der unter dem Einfluss von Kokain und Opiaten stand, hat am Donnerstag, 30. Oktober, kurz nach 15 Uhr, auf der A2 bei Muttenz mit einem gestohlenen, schwarzen Range Rover einen Unfall verursacht, teilt die Polizei Basel-Landschaft mit.</p> <p>Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der 28-Jährige mit dem gestohlenen Auto in Richtung Basel, als er durch eine Patrouille festgestellt wurde. In der Folge versuchte er sich einer Kontrolle zu entziehen und kollidierte kurz nach dem Schweizerhallentunnel mit einem schwarzen Renault und mehrfach mit der Fahrbahnbegrenzung. Infolgedessen konnte das Fahrzeug durch mehrere Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft sowie des Bundesamts für Zoll- und Grenzsicherheit angehalten werden.</p> <p>Der Fahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Die Insassen des Renaults blieben unverletzt. Die beiden beschädigten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden.</p> <p>Der beim Unfallverursacher durchgeführte Drogenschnelltest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain und Opiate. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft angezeigt.</p> <p>Für die Dauer der Sachverhaltsaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Unfallstelle nur beschränkt passierbar. Es kam deshalb zu längeren Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel.</p> <h2>Bad Säckingen: Audi auf dem Parkplatz angefahren</h2> <p>Auf dem Parkplatz einer Kinderarztpraxis in der Oberen Flüh in Bad Säckingen ist am Donnerstag, 30. Oktober, zwischen 10.40 und 11 Uhr, ein Audi angefahren und am hinteren Radlauf beschädigt worden, wie die Polizei mitteilt. Den Schaden schätzt sie auf rund 1000 Euro.</p> <p>Die Polizei Laufenburg (07763/92880) und die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) nehmen Hinweise entgegen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Spurwechsel mit Folgen – Auto kracht in Waldshut in Sattelzug – 50.000 Euro Schaden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:21:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?



        <p>Ist der Landkreis Konstanz zu klein? Wenn es nach der FDP Baden-Württemberg geht, dann lautet die Antwort Ja. Doch es geht nicht nur um Konstanz, sondern um alle Landkreise im Land. Denn der Landesverband der Liberalen schlägt jetzt vor, die Landkreise in ihrer jetzigen Form aufzulösen. Auch die Regierungspräsidien und die Regionalverbände sollen nach dem Vorschlag verschwinden.</p> <p>Stattdessen soll es Großkreise geben, die die Form der Regionalverbände haben würden. Für den Landkreis Konstanz würde das bedeuten, dass dieser mit den Landkreisen Waldshut und Lörrach zum Großkreis Hochrhein-Bodensee verschmelzen würde. Doch was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wofür gibt es Landkreise?</span><span>Die Kreisebene prägt den Alltag der Einwohner: Das Landratsamt ist zuständig für Abfallwirtschaft, öffentlichen Personennahverkehr oder Sozial- und Jugendhilfe. Auch die Zulassungsstelle für den Straßenverkehr gehört zum Landratsamt. Die Kreise fungieren als Zwischenebene zwischen Gemeinden und dem Land, das durch die Regierungspräsidien vor Ort vertreten wird. Seinen Sitz hat ein Landratsamt in der Kreisstadt. Es gibt aber auch große Kreisstädte. Die sind nicht der Sitz der Kreisverwaltung, doch verfügen oft über Außenstellen des Landratsamts.</span></label></div> <h2>Welche Stadt wird Kreisstadt?</h2> <p>Mit dem Vorschlag will die FDP die Verwaltung verschlanken. Langfristig sollen Stellen abgebaut werden und die Verwaltung effizienter. Dazu sollen die Landkreise mehr Befugnisse bekommen und Aufgaben sollen neu sortiert werden. So soll zukünftig der öffentliche Personennahverkehr in der Verantwortung des Landes liegen. Es wäre also nicht nur eine Gebiets-, sondern auch eine Funktionalreform.</p> <p>Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler und emeritierter Professor an der Universität Konstanz, erklärt, dass die Frage nach der Kreisstadt eine zentrale Rolle spielt. „Die Kreisstadt gewinnt nicht viel, aber es gibt todsichere Verlierer“, erklärt er. Bei der Gebietsreform in den 70er-Jahren, sei das für Städte, die den Kreissitz verloren haben, ein herber Schlag gewesen. Der Vorschlag der FDP sei ein großes Gebilde. Es sei wichtig zu beachten, dass nicht jeder Amtsgang eine Tagesreise nach Waldshut oder Lörrach mit sich bringe.</p> <p>Der Sitz des derzeit existierenden Regionalverbands Hochrhein-Bodensee ist Waldshut-Tiengen. Die Stadt liegt recht zentral im Landkreisverbund. Welche Stadt in dem Großkreis das Zentrum sein soll, sagt die FDP nicht. Landesvorsitzender Hans-Ulrich Rülke erklärt auf SÜDKURIER-Nachfrage: „Über die Kreisstadt entscheiden die Regionalkreise in eigener Verantwortung gegen Abschluss der Reform.“</p> <h2>Werden die Wege zum Landratsamt weiter?</h2> <p>Bedeutet das, dass die Gemeinden im Landkreis Konstanz ab dem Jahr 2031 aus Waldshut geführt werden könnten und die Wege zum Landratsamt länger werden? Nein, heißt es da von der FDP. Niemand aus Konstanz müsse nach Waldshut fahren, um ein Auto anzumelden oder umgekehrt. „Sie sollen nirgendwohin fahren müssen, sondern alles digital erledigen können“, so Rülke.</p> <p>Die Kreis-FDP unterstützt den Vorschlag der Landespartei. Ann-Veruschka Jurisch erklärt, sie sei im Sinne einer effizienteren Verwaltung auch bereit, für Kreistagssitzungen weitere Strecken zu fahren. Beispielsweise nach Waldshut. „Es kommt nicht auf persönliche Befindlichkeiten einzelner Kreistagsmitglieder an“, so Jurisch. Dennoch stehe das nicht fest. Das Konzept sehe auch die Nutzung von Verwaltungsgebäuden dort vor, wo es Sinn mache, meint sie.</p> <h2>Entfernt sich die Verwaltung von den Bürgern?</h2> <p>Für den Verwaltungswissenschaftler Seibel geht der Reformvorschlag in die richtige Richtung, gerade in Bezug auf die Personalsituation durch den demografischen Wandel. „Es bleibt eine offene Frage, ob das bei den Bürgern als Bürokratieabbau wirklich ankommt“, meint er. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Argumente der Effizienz nicht so verfangen haben, wie die Frage, ob durch Zusammenlegung regionale Identität verloren gehe.</p> <p>Der Landkreistag Baden-Württemberg kritisiert den Vorschlag der Liberalen aus diesem Grund. Aus ihrer Sicht sei der einzige Effekt, dass die Bürgernähe zurückgehe. Die politischen Kosten einer solchen Reform wären ungleich höher als fiskalische Nutzen, den man sich davon verspreche, heißt es vom Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski. „Das ist fatal in einer Zeit, in der die Demokratie besonders unter Druck steht. Wir sollten nichts machen, was die Bindung von Menschen zum Gemeinwesen schwächt“, meint er.</p> <h2>Stärkt das Konzept die Kommunen?</h2> <p>Aus Sicht der FDP rücke die Verwaltung so jedoch näher an die Bürgerinnen und Bürger heran. Laut Landesparteichef Rülke sollen die Menschen durch die Neuverteilung von Aufgaben mehr vor Ort erledigen können. „Wir wollen die kommunale Ebene stärken. Der Bürger soll mit der Mittelinstanz seltener als bisher in Berührung kommen“, so Rülke.</p> <p>Ann-Veruschka Jurisch von der FDP Konstanz sieht in dem Konzept ebenfalls eine Stärkung der kommunalen Ebene. Auch wenn die Kreisstadt vielleicht nicht ums Eck wäre, sollen die Bürgerinnen und Bürger in Konstanz und überall im Kreis trotzdem kurze Wege zu den Stellen haben. „Das Konzept sieht ganz ausdrücklich vor, Entscheidungen zu zentralisieren und Ebenen abzuschaffen, nicht aber Anlaufstellen“, so Jurisch. Dadurch würden Verfahren beschleunigt, was den Menschen und Betrieben vor Ort zugutekäme.</p> <p>Laut Politikwissenschaftler Wolfgang Seibel hat Baden-Württemberg recht kleine Landkreise. In den Südländern hätten die Landkreise eine durchschnittliche Größe von 1000 Quadratkilometern. Es gibt aber auch deutlich größere Landkreise in Deutschland. Besonders in den neuen Bundesländern. In Sachsen sei der durchschnittliche Kreis 1840 Quadratkilometer groß, in Mecklenburg-Vorpommern sogar 3900. Dort sind die Wege zum Landratsamt zum Teil sehr weit.</p> <h2>Wie realistisch ist das Vorhaben?</h2> <p>Die FDP will die Reform der Landkreise zu einem zentralen Thema im Landtagswahlkampf 2026 machen. Doch wie realistisch ist der Vorschlag? Seibel sieht in dem Vorschlag einen sinnvollen Ansatz, jedoch müssen Kosten und Nutzen genau abgewogen werden. Aber dass der Vorschlag schon bald umgesetzt werde, sei unwahrscheinlich. „Der Vorschlag ist gut gemeint, aber politisch unrealistisch“, sagt Seibel.</p> <p>Er glaubt, dass die Idee mit der CDU umsetzbar sei, doch eine schwarz-gelbe Landesregierung sei unwahrscheinlich. „Man sollte den Vorschlag nicht einfach vom Tisch wischen“, meint Seibel. Das Eckpunktepapier der FDP spreche wichtige Probleme an. Doch klar ist für ihn auch: Mit den Aufgaben und der finanziellen Lage der Kreise sei das Projekt aktuell nicht umsetzbar. Dafür gebe es zu viele Baustellen. „Es wäre wünschenswert, wenn wir in der Lage wären, die Kreise umzustrukturieren“, erklärt er weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:03:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Frontalzusammenstoß bei Etzgen in der Schweiz – beide Fahrer kommen ins Spital  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/schwerer-unfall-bei-etzgen-in-der-schweiz-frontalzusammenstoss-auf-der-hauptstrasse-fordert-zwei-verletzte;art372586,12509501 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.  ]]></description>
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          Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Ein 54-Jähriger gerät mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt noch zur Unfallursache. Steinwerfer richten beim Hallenbad in Waldshut einen hohen Schaden an.



        <p>Ein schwerer Unfall mit zwei Verletzten ereignete sich in der benachbarten Schweiz bei Etzgen (Kanton Aargau). Die deutsche Polizei hatte es mit einem Unfall, Sachbeschädigungen und einem brennenden Auto zu tun. Die Bundespolizei nahm erneut einen Gesuchten fest.</p> <h2>Etzgen (CH): Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß</h2> <p>Zwei Autos sind am Mittwochabend, 29. Oktober, auf der Hauptstraße bei Etzgen (Kanton Aargau) frontal ineinander gekracht. Beide Fahrer, 59- und 54-jährig, wurden verletzt und laut Mitteilung der Kantonspolizei von Ambulanzen in Spitäler gebracht. Die Autos wurden durch den heftigen Aufprall in die Wiese geschleudert.</p> <p>Der 54-Jährige geriet mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Er krachte frontal ins entgegenkommende Auto des 59-Jährigen.</p> <p>Die Kantonspolizei ermittelt zur genauen Unfallursache. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der 54-Jährige abgelenkt gewesen. Der Führerschein wurde ihm abgenommen und dem Straßenverkehrsamt übergeben.</p> <h2>Wutöschingen: Unfall mit 10.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein 29-Jähriger ist am Mittwoch, 29. Oktober, 16.20 Uhr, auf der B314, vor der Ampel bei Wutöschingen, mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen, hat einen Leitpfosten überfahren, ein Verkehrsschild gerammt und ist in die Hangabsicherung gekracht, schreibt die Polizei.</p> <p>Er blieb unverletzt. Am Auto entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Der übrige Schaden dürfte sich laut Angaben auf rund 500 Euro belaufen.</p> <h2>Waldshut: Steinwerfer richten hohen Schaden an</h2> <p>Unbekannte Steinwerfer haben am Mittwoch, 29. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr, auf der Nordseite des Hallenbads und auf dem Parkplatz einen Schaden von rund 5000 Euro angerichtet, wie die Polizei mitteilt.</p> <p>Am Hallenbad wurde ein großes Glasfenster und der Rahmen der Eingangstür beschädigt. Steine trafen überdies die Frontscheibe und die Beifahrerseite eines geparkten Autos.</p> <p>Die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) sucht Zeugen und hofft auf Hinweise zu den Zerstörungswütigen.</p> <h2>Rheinfelden: Auto gerät in Brand</h2> <p>Der Skoda einer 58-Jährigen ist am Dienstag, 28. Oktober, gegen 15 Uhr, im Roßweg in Rheinfelden in Brand geraten. Laut Mitteilung der Polizei beschädigte die Hitze auch die Karosserie eines in der Nähe abgestellten Autos.</p> <p>Während der Fahrt habe die 58-Jährige nichts Auffälliges bemerkt. Sie stellte laut Angaben ihr Auto ab. Passanten machten sie darauf aufmerksam, dass Qualm aus der Motorhaube dringt.</p> <p>Die Frau versuchte mit Feuerlöscher und Gartenschlauch die Flammen zu löschen, die Feuerwehr löschte den Brand endgültig. Die Höhe des Schadens kann bisher nicht beziffert werden.</p> <p>Die Feuerwehr Rheinfelden war mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort.</p> <h2>Basel: Mann (26) landet in U-Haft</h2> <p>Ein 26-Jähriger wurde beim Versuch, nach Deutschland einzureisen, durch die Bundespolizei festgenommen. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl vor.</p> <p>Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten den guineischen Staatsangehörigen am Mittwochnachmittag, 29. Oktober, in einem Fernzug zwischen Basel SBB und Basel Badischen Bahnhof, heißt es in deren Pressemitteilung. Der 26-Jährige, der angab, nach Deutschland reisen zu wollen, konnte keine Ausweisdokumente vorlegen. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke mittels Fast-ID konnte die Identität des Mannes geklärt werden.</p> <p>Zudem wurde festgestellt, dass gegen den 26-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls und der Beleidigung vorliegt. Der Gesuchte wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Nach der Vorführung beim Amtsgericht wurde der 26-Jährige durch die Bundespolizei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Frontalzusammenstoß bei Etzgen in der Schweiz – beide Fahrer kommen ins Spital]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:03:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Tanzen ist Träumen mit den Beinen“, schwärmen Carola Schlegel und Klaus Brehm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/tanzen-ist-traeumen-mit-den-beinen-schwaermen-carola-schlegel-und-klaus-brehm-vom-tanzsportclub-blau-weiss;art372623,12509446 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für Carola Schlegel und Klaus Brehm vom Tanzsportclub Blau-Weiß gibt es keine Zweifel, dass Tanzen zu den schönsten Dingen des Lebens gehört.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Für Carola Schlegel und Klaus Brehm vom Tanzsportclub Blau-Weiß gibt es keine Zweifel, dass Tanzen zu den schönsten Dingen des Lebens gehört.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für Carola Schlegel und Klaus Brehm vom Tanzsportclub Blau-Weiß gibt es keine Zweifel, dass Tanzen zu den schönsten Dingen des Lebens gehört.



        <p><strong>Frau Schlegel, Herr Brehm, was gefällt Ihnen so am Tanzen?</strong></p> <p><em><em>Carola Schlegel:</em></em> Es gibt einen Spruch, der sagt „Tanzen ist träumen mit den Beinen“, und das ist so, es gibt nichts Schöneres als zu tanzen, man hört auf zu denken, vergisst alles, wird leicht. Und man kommt mit anderen Menschen zusammen, man wächst als Gruppe zusammen, spürt Zusammenhalt und trifft sich manchmal auch nach dem Tanzen privat.</p> <p><em><em>Klaus Brehm:</em></em> Man konzentriert sich beim Tanzen auf die Musik und Schritte und die Alltagslasten fallen von einem ab. Tanzen entspannt und verbindet. Einige bei uns, ich auch, haben ihren Partner oder ihre Partnerin beim Tanzen kennengelernt. Und besonders schön finde ich, dass man diesen Sport bis ins hohe Alter ausüben kann. Unsere ältesten Tanzpaare haben weit die 70 überschritten und sie tanzen noch immer. Man muss aber nicht unbedingt Turniere tanzen, den Spaß am Tanzen zu vermitteln, ist damals wie heute unser Hauptziel.</p> <p><strong>Beim TSC haben schon einige den Mann oder die Frau fürs Leben gefunden?</strong></p> <p><em><em>Schlegel:</em></em>Beim Tanzen gezielt den Mann fürs Leben zu suchen, funktioniert nicht. Aber es kann passieren. Ich hatte mal einen Mann in meiner Gruppe, dessen Partnerin zum Studium weggegangen ist. Er kam dann immer wieder zu den Anfängern, weil er eine neue Tanzpartnerin gesucht hat. Einmal waren fünf junge Frauen da, und er wollte, dass ich eine von ihnen für ihn als Tanzpartnerin aussuche. Das habe ich gemacht und jetzt sind sie verheiratet.</p> <p><strong>Frau Schlegel, Sie sind schon lange Trainerin, beim TSC tanzen Sie nicht mehr?</strong></p> <p><em><em>Schlegel:</em></em>Bis etwa 2005 habe ich aktiv getanzt, kurz auch mit meinem Mann. Er sagte, ich könnte es zu gut für einen Anfänger wie ihn. Ich hatte dann wechselnde Tanzpartner, aber so richtig funktioniert hat es mit keinem. Ein Mal gab ich sogar ein Inserat auf, aber es kamen nur Angebote der anderen Art. Sollte ich doch noch einen passenden Partner finden, würde ich sofort wieder einsteigen. Wenn man das Tanzen mal im Blut hat, bekommt man das nicht mehr weg. Trainerin zu sein, ist für mich aber mehr als eine Alternative zum Tanzen. Es macht mir einfach große Freude, Menschen etwas beibringen zu können und zu hören, dass das wertgeschätzt wird, und ich selbst lerne auch immer noch dazu. Leider kann mich mein Mann seit etwa einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr beim Training unterstützen, wir vermissen ihn, besonders die Männer.</p> <p><strong>Wenn man alleine ist, bleibt einem ja noch „Dance Fit“, was ist das genau?</strong></p> <p><em><em>Brehm:</em></em> Beim „Dance Fit“ tanzt man Figuren von verschiedenen Tänzen alleine, was ganz schön anstrengend ist.</p> <p><strong>Beim Paartanzen geht es in der Regel um Führung und führen lassen, oder?</strong></p> <p><em><em>Brehm:</em></em>Ja, wenn sich die Partnerin beim Tanzen nicht führen lässt, wird es schwierig mit dem Tanzen. Bei Standard und Latein sind die Tanzfiguren im Ablauf immer gleich, anders ist es zum Beispiel beim Tango Argentino. Dort ist es eher ein gegenseitiges Abtasten, was möchte er oder sie, auch die Frau kann die Führung übernehmen. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.</p> <p><em><em>Schlegel:</em></em>Mein Ausbilder hat mal gesagt, dass in der Entwicklung des Tanzens was schieflief. Der Mann war schon im Mittelalter der Chef, obwohl Frauen in der Regel Führung schneller lernen als Männer, sie sind besser in Multitasking und in der Feinmotorik. Viele Männer tun sich schwer mit Führung, sie sagen, sie hätten schon genügend mit ihren Füßen zu tun. Aber jeder kann dazu lernen und das Wichtigste ist, dass beide Spaß haben.</p> <p><strong>Lassen Sie uns noch etwas über den Ballsaal des TSC im Kornhaus reden, ist er einmalig?</strong></p> <p><em><em>Brehm:</em></em>Ja, er ist einmalig schön, aber es steckt auch viel Arbeit in dem Saal. Die Stadt sanierte Anfang der 90er Jahre die Kornhaus-Hülle und die Vereine sanierten in Eigenregie ihre Räume. Unser Ballsaal war früher die Aula des Waldshuter Gymnasiums. Netze waren unter der Decke gespannt, damit keine Gipsbrocken Tanzpaare beim herunterfallen verletzten konnten. Alles, was man heute im Saal sieht, ist durch Eigenleistung der Mitglieder entstanden, außer die drei Wappen an der Wand, die restaurierten Fachleute. Wir haben immer wieder Anfragen, ob der Saal zu mieten wäre, die einfache Antwort ist: nein. Die Einzigen, die den Saal außer uns seit etwa einem Dreivierteljahr nutzen, ist die Hip-Hop-Gruppe No Namez. Die Zusammenarbeit funktioniert gut.</p> <p><strong>Sie haben beide jahrzehntelang die Entwicklung des TSC mitbekommen, was sind grundlegende Veränderungen?</strong></p> <p><em><em>Brehm:</em></em> Das Wort Verein zieht nicht mehr so, die Leute wollen eher Kurse belegen, die eine begrenzte Zeit dauern. Bei uns wird man Mitglied und kann dann dauerhaft alle unsere Angebote nutzen. Aber natürlich kann man die Mitgliedschaft kündigen. Wir haben deutlich weniger Mitglieder als früher und hatten bis in die 90er Jahre hinein noch Zweigstellen in Bonndorf, Säckingen und Rickenbach.</p> <p><em><em>Schlegel:</em></em>Das Gemeinsame und die Verbundenheit sind weniger geworden. Man kommt zum Tanzen zusammen, trifft sich aber sonst weniger. Und die Ansprüche sind gestiegen. Es wird erwartet, dass man im Tanzsportclub schneller tanzen lernt als in einer Tanzschule, aber es braucht alles seine Zeit. Tanzen ist stetiges Lernen, manche lernen schneller, manche langsamer. Ich richte mich nach den Leuten und hole sie dort ab, wo sie stehen.</p> <p><strong>Der TSC feierte kürzlich vereinsintern sein 50-jähriges Bestehen – wie haben Sie gefeiert?</strong></p> <p><em><em>Brehm:</em></em> Alle aktiven und passiven Mitglieder waren eingeladen. Es gab ein kaltes Buffet und jede unserer Gruppen hat was gezeigt und in den Aufführungspausen spielte die Band Nudelprinzessin auf. Es war ein gelungener Abend, der bis nach Mitternacht ging.</p> <p>Zu den Personen und dem Verein</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Carola Schlegel</strong> (64) ist in Waldshut geboren, aufgewachsen und arbeitet über 40 Jahren in der Küche des Unternehmens Sedus Stoll. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Ihre Hobbys sind lesen, geselliger Umgang mit Menschen und das Tanzen: Mit 23 Jahren wurde sie Mitglied des Tanzsportclubs (TSC) Blau-Weiß Waldshut-Tiengen, tanzte mit wechselnden Partnern erfolgreich Mannschaftswettbewerbe und absolvierte die Trainerausbildung. Seit über 30 Jahren trainiert sie beim TSC die Anfänger- und Fortgeschrittenengruppe Standard und Latein und hat lange auch die Kinder trainiert. Seit rund 10 Jahren gibt sie außerdem Tanzkurse bei der Volkshochschule Waldshut-Tiengen.</li> <li><strong>Klaus Brehm</strong> (72) ist gebürtiger Karlsruher und in Ettlingen aufgewachsen. Er arbeitete rund 35 Jahre bei den Stadtwerken Bad Säckingen als Bereichsleiter Gas und Wasser. Neben Reisen, ist Tanzen sein großes Hobby. Seit 35 Jahren ist er Mitglied beim TSC, erst als Hobby, dann als erfolgreicher Turniertänzer. Er gewann unter anderem mit seiner Partnerin die Kantonsmeisterschaften in Zürich und nahm an Landesmeisterschaften teil. Weiterhin ist er seit vielen Jahre Wertungsrichter und Turnierleiter. Aktuell tanzt er hobbymäßig in der Tango Argentino Gruppe und übernimmt als zweiter Vorsitzender Vorstandsaufgaben.</li> <li><strong>Der Tanzsportclub</strong> (TSC) Blau-Weiß Waldshut-Tiengen wurde am 24. Juni 1975 von rund 40 Tanzbegeisterten gegründet. Aktuell hat der Verein 110 Mitglieder. Zum Angebot gehören Standard, Latein, Tango Argentino, Dance Fit und zwei Kindertanzgruppen. Vorsitzender ist Jan Hess. Vereinsdomizil ist das Waldshuter Kornhaus. Weitere Informationen im Internet: ww.tscblauweiss.de</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Sportliches Partnersuche Alte thema-leben-liebe thema-leben-lebensfuehrung thema-leben-freizeit thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Tanzen ist Träumen mit den Beinen“, schwärmen Carola Schlegel und Klaus Brehm]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:05:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sportverein Krenkingen ehrt 17 langjährige Mitglieder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/sportverein-krenkingen-ehrt-17-langjaehrige-mitglieder;art372623,12509253 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rückblick auf 75-jähriges Bestehen mit Sportwochenende und die Erfolge der Mannschaften. Teilwahlen des Vorstands  ]]></description>
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          Rückblick auf 75-jähriges Bestehen mit Sportwochenende und die Erfolge der Mannschaften. Teilwahlen des Vorstands<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rückblick auf 75-jähriges Bestehen mit Sportwochenende und die Erfolge der Mannschaften. Teilwahlen des Vorstands



        <p>Krenkingen Rückblick und Ausblick hat der Sportverein Krenkingen bei seiner Hauptversammlung gehalten. Der Verein feierte im August sein 75-jähriges Bestehen mit einem Sportwochenende und einem Festakt auf dem Sportgelände in Detzeln. Die Flutlichtanlage auf dem Trainingsgelände in Detzeln wurde im vergangenen Jahr für mehr als 66.000 Euro erneuert.</p> <p>Den Jahresrückblick der ersten Mannschaft hielt Co-Trainer Tobias Schneider in Vertretung von Trainer Philipp Brandl. Die Spielergemeinschaft mit dem SV Untermettingen steht auf dem Relegationsplatz 2 in der Bezirksliga Hochrhein und hat noch alle Chancen zum Aufstieg in die Landesliga. Aus der eigenen Nachwuchsarbeit bei der SG Steina-Schlüchtal kamen Paul Baumgartner, Pascal Schröder und Marlon Scholz-Tautz zur ersten Mannschaft. Nach seiner Ausbildung beim Bundesligisten SC Freiburg kehrte Robin Maier aus Obermettingen zurück und ist fester Bestandteil und Leistungsträger im Team.</p> <p>Das Reserveteam hat mit dem zweiten Tabellenplatz den Aufstieg in die Kreisliga B verpasst. Christoph Baschnagel, in Vertretung von Trainer Stephen Clajus, zeigte sich zuversichtlich, als Tabellenführer den Aufstieg zu erreichen. Matthias Banholzer berichtete für Jugendleiter Nick Hoch. Bambinis bis E-Jugend spielen unter der Regie des SV Krenkingen. Vier Jugendteams spielen in den entsprechenden Ligen. Die Jugendteams von der D- bis A-Jugend sind Teil der SG Steina-Schlüchttal und nehmen unter diesem Namen am Spielbetrieb teil. C- und B-Jugend erreichten in der vergangenen Saison die Vizemeisterschaft.</p> <p>Die Wahlen leitete Ortsvorsteher Jonas Müller. Da fast alle Vorstandsmitglieder wieder kandidierten, waren sie schnell abgehandelt. Kassierer Manuel Nägele gab aber den Hinweis, in zwei Jahren nach 20 Jahren Vorstandsarbeit aufhören zu wollen. Patrick Klotz stellte sich schon jetzt nicht mehr zur Wahl als Beisitzer. Für ihn wurde Steffen Huber neu in dieses Amt gewählt. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Manuel Boll wurde ebenfalls wiedergewählt, ebenso wie die Kassenprüfer Frank Kaiser und Lukas Hug.</p> <p>Vorsitzender Wolfgang Häusler ehrte 17 Mitglieder. Brunilde Keller, Ulrich Keller, Rita Hug, Dietmar Indlekofer, Elmar Indlekofer, Martin Müller, Bernhard Oberle und Gerd Walde sind seit 40¦Jahren im SV Krenkingen. Regina Boll, Volker Lehmann und David Boll sind seit 25 Jahren im Verein. Zehn Jahre dabei sind Florian Häusler, Ben Hummel, Marlon Greuter, Leon-Jim Schilling, Ludwig Hug und Stefan Isele.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein "Deutsche Meisterschaften" Karriereschritt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sportverein Krenkingen ehrt 17 langjährige Mitglieder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:21:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Fahrradfahrerin (64) wird bei einem Unfall in Bad Säckingen schwer verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/fahrradfahrerin-64-wird-beim-zusammenstoss-mit-einem-auto-in-bad-saeckingen-schwer-verletzt;art372586,12508791 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie wird vom Auto einer 74-Jährigen angefahren. Der Rettungsdienst bringt die 64-Jährige ins Krankenhaus. Bei einer Trunkenheitsfahrt richtet eine 64-Jährige in St. Blasien mit ihrem Auto einen Schaden von 4500 Euro an.



        <p>In Bad Säckingen wurde eine Fahrradfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt. Eine Trunkenheitsfahrt in St. Blasien endete mit einem Schaden von 4500 Euro. Auf der B3 im Landkreis Lörrach wurden zwei Autofahrer schwer verletzt.</p> <h2>Bad Säckingen: Beim Abbiegen kracht es</h2> <p>Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in der Bergseestraße in Bad Säckingen, nahe dem Bahnhof, am Dienstag, 28. Oktober, kurz nach 16 Uhr, ist eine 64-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.</p> <p>Eine 74-Jährige wollte mit ihrem Auto in den Ballyweg biegen. Sie übersah die Radfahrerin, die ihr entgegenkam. Auf der Kreuzung kam es zur Kollision. Die 64-Jährige stürzte, offensichtlich trug sie keinen Helm, wie die Polizei mitteilt.</p> <h2>St. Blasien: Betrunkene Autofahrerin richtet massiven Schaden an</h2> <p>Bei einer Trunkenheitsfahrt am Dienstag, 28. Oktober, hat eine 64-Jährige mit ihrem Auto in St. Blasien einen Schaden von rund 4500 Euro angerichtet. Wie die Polizei berichtet, rammte sie ein geparktes Auto und krachte in den Unterstand der Einkaufswägen bei einem Discounter. Laut Atemalkoholtest hatte die Frau 2,6 Promille Alkohol intus.</p> <p>Die 64-Jährige fuhr um 11.10 Uhr von Ibach nach St. Blasien, heißt es weiter. Sie geriet in den Gegenverkehr, sie überfuhr eine rote Ampel. Auf dem Parkplatz des Discounters am Kugelrain fuhr sie einen Suzuki an, krachte dann in den Unterstand. Bei ihrem Auto zerbrach die Heckscheibe.</p> <p>Die Frau wurde im Discounter gestellt. Eine Blutentnahme wurde veranlasst, der Führerschein beschlagnahmt.</p> <p>Der Schaden beläuft sich an ihrem Fahrzeug auf 1500 Euro, am Suzuki auf 500 Euro und am Unterstand auf 2500 Euro.</p> <h2>Efringen-Kirchen: Zwei Autofahrer nach Unfall schwer verletzt</h2> <p>Bei einem heftigen Zusammenstoß auf der B3 zwischen Efringen-Kirchen und Eimeldingen im Landkreis Lörrach am Dienstag, 28. Oktober, 18.10 Uhr, wurden die beiden Autofahrer, 62- und 56-jährig, schwer verletzt. Laut Mitteilung der Polizei kamen sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Beim Unfall entstand laut Angaben ein Schaden von 55.000 Euro.</p> <p>Der Unfall passierte beim Abbiegen. Der 62-Jährige hatte das entgegenkommende Auto des 56-Jährigen übersehen. Dessen Auto wurde nach rechts und in ein Auto geschleudert, das auf der Verbindungsstraße nach Fischingen gestoppt hatte.</p> <p>Die beiden Autos wurden vom Abschleppdienst abgeholt.</p> <p>Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Fahrradfahrerin (64) wird bei einem Unfall in Bad Säckingen schwer verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:54:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie sind Lebensretter auf vier Pfoten – und so werden die Rettungshunde trainiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/sie-sind-lebensretter-auf-vier-pfoten-und-so-werden-die-rettungshunde-des-drk-trainiert;art372586,12508703 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?  ]]></description>
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          Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?<br>
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        Im Ernstfall können sie Leben retten. Ob in Trümmerfeldern, großen Flächen oder der Personensuche: Rettungshundeteams helfen, wo sie können. Doch wie trainiert man einen Rettungshund und worauf kommt es dabei an?



        <p>Der beste Freund des Menschen: Vier Beine, weiches Fell und immer loyal. Die süße Hundeschnauze löst bei vielen Menschen nicht nur Glückshormone aus, sondern kann sogar Leben retten und den Alltag verbessern. Ob als Polizeihund, Begleithund oder Rettungshund – die Vierbeiner können viele Aufgaben erfüllen. Aber wie trainiert man einen Hund darauf, Leben zu retten? Die Leiterin der DRK-Rettungshundestaffel Yvette Feulner in Waldshut zeigt, wie ein Training aussehen kann.</p> <h2>Spaß bei der Arbeit – auch für die Hunde</h2> <p>Nachdem die Mitglieder der Rettungs- und Besucherhundestaffel des DRK Säckingen nach und nach auf dem Trainingsplatz im Klettgau eingetroffen waren, geht es für die Hunde los. Kofferraum auf – Hunde raus auf die Wiese. Für die Vierbeiner sei es wichtig, vor oder nach dem Training mit den anderen Hunden zu spielen und sich auszutoben, erklärt Feulner.</p> <p>Während die Hunde rennen, bellen und spielen, unterhalten sich die Herrchen und Frauchen der Rettungshundestaffel. Nach dem ersten Ankommen und Begrüßen werden die Trainingsgeräte aufgebaut.</p> <h2>Jeder Hund trainiert für sich</h2> <p>Nach dem Aufbau der Trainingsgeräte müssen die Vierbeiner wieder in die Autos. Jeder der Fellnasen soll nämlich alleine und ganz ungestört auf den Geräten üben, erklärt Feulner. Auch im Ernstfall betreut jeder der Führer nur einen Hund, weil Hunde ein natürliches Konkurrenzverhalten zeigen. „Jeder Hund möchte ‚seine‘ Person finden und dafür belohnt werden“, sagt die Staffelleiterin.</p> <p>Yvette Feulner ist auch Ausbilderin für Rettungshunde, Einsatzleiterin, Prüferin für „Fläche“ und „Trümmer“, und Fachberaterin für Rettungshunde im Landesverband des Badischen Roten Kreuzes. Sie hat zwei Border Collies: Finn (6) und Sjana (1).</p> <p>Die Hunde üben der Reihe nach an den vier aufgebauten Geräten: Eine quer gelegte Leiter, eine Wippe, ein quer liegendes schwankendes Brett und ein kleiner Tunnel. Den Start macht der bald siebenjährige Border Collie Finn von Feulner.</p> <h2>Jetzt heißt es für die Hunde: Ran an die Geräte!</h2> <p>Finn ist schon ein geprüfter Rettungshund und löst die Hindernisse mit Bravour. Auf dem Platz sei die Gerätearbeit ein Bestandteil der Prüfung, erklärt die Ausbilderin.</p> <p>Die Hunde lernen bei dem Hindernis der Leiter, ihre Hinterbeine gezielt zu setzen. „Intuitiv nimmt der Hund aber die Hinterbeine automatisch mit“, beschreibt Feulner die Schwierigkeit.</p> <p>Als nächstes Element ist ein waagerechtes Brett auf zwei Fässern an den jeweiligen Enden gelegt. Das Brett schwingt dadurch, wenn der Hund darüber läuft. Das fördere die Balance, so Feulner.</p> <p>Das nächste Element ist die Wippe. Diese stellt vor allem im Kippmoment eine Herausforderung für die Vierbeiner dar, da sie diesen ausbalancieren müssen.</p> <p>Als viertes und leichtestes Element müssen die tierischen Retter durch einen kleinen Tunnel laufen. Damit werden dünne Rohre und Enge simuliert, erklärt Feulner.</p> <h2>Worauf kommt es beim Training an?</h2> <p>Der Spaß für die Hunde steht dabei immer im Vordergrund. „Das ist ganz arg wichtig“, betont die Ausbilderin. Auch Verständnis und Geduld ist beim Training sehr wichtig. „An manchen Tagen ist einfach ein Wurm drin“, beschreibt Feulner: Einst im Training lief alles einwandfrei, und dann bei der Prüfung ging nichts mehr. „Das ist frustrierend und man ist dann enttäuscht. Aber das darf man nicht dem Hund ankreiden“, betont sie.</p> <h2>Welche Rassen eignen sich als Rettungshunde?</h2> <p>Jeder Vierbeiner habe eine ganz individuelle Lernkurve. „Das kann man nicht auf bestimmte Rassen begrenzen“, so Feulner. Auch die Höchstaltersgrenze von sieben Jahren wurde abgeschafft. „Aber es ergibt trotzdem Sinn, wenn man mit jungen Hunden beginnt“, sagt die Staffelleiterin.</p> <p>Der fünfjährige Sammy, ein Mischling, von Sonja Heinel ist beispielsweise aus dem Tierschutz. Die Rettungshundestaffel besteht aus 18 Mitgliedern und 19 Hunden.</p> <h2>Wie sieht die Suche aus?</h2> <p>Die Rettungshunde müssen in einem großen Gebiet Personen finden. Dabei gibt es verschiedene Arten von Rettungshunden. Es gibt Flächensuchhunde, Trümmersuchhunde und sogenannte Mantrailer.</p> <p>Es gibt zwei verschiedenen Anzeigearten für Hunde, wenn diese eine Person gefunden haben. „Verbeller“ bleiben bei der gefundenen Person und zeigen den Fund durch Bellen an. „Rückverweiser“ kehren zum Hundeführer zurück, zeigen den Fund an und führen ihn zur Person.</p> <p>Ein Flächensuchhund muss in einer Prüfung zwei vermisste Personen in einem etwa 45.000 Quadratmeter großen Gebiet finden. Der Suchhund hat dafür 30 Minuten Zeit. Auf einem Trümmergelände, das circa 800 bis 2.500 Quadratmeter groß ist, muss der Hund in 20 Minuten drei Personen finden.</p> <h2>Was gehört zu einem geprüften Rettungshundeführer dazu?</h2> <p>Um im Einsatz mit seinem Vierbeiner helfen zu können, muss man eine Reihe strenger Prüfungen bestehen. Voraussetzung für jeden Hund ist ein Verhaltens- und Grundfertigkeitstest. „Der Hund darf keinerlei Aggression zeigen“, erklärt die Staffelleiterin und Prüferin. Yvette Feulner ist zwar selbst ausgebildete Prüferin, darf ihre eigene Staffel jedoch nicht prüfen.</p> <p>Ein weiteres Prüfungsmodul für die Vierbeiner ist Gehorsam. „Das ist quasi eine Unterordnungsprüfung“, erklärt Feulner. Für Trümmersuchhunde gilt zusätzlich das Bestehen der Gewandtheitsprüfung. Hierbei müssen die Hunde drei der vier beschriebenen Hindernisse bewältigen.</p> <p>Doch auch der Hundeführer muss eine Reihe von Prüfungen bestehen. Zum Beispiel müsse der Hundeführer gewisse Suchtaktiken können. Eine Prüfungsaufgabe könnte laut Feulner etwa wie folgt aussehen: „Ein Ehepaar ist am frühen Morgen in den Wald gegangen, um Pilze zu sammeln. Die beiden kamen nicht mehr zurück und werden vermisst. Wie arbeiten Sie das Gebiet zusammen mit ihrem Hund ab?“</p> <p>Zusätzlich müssen die Hundeführer Fachfragen beantworten, Erste Hilfe am Mensch und Hund leisten können und mit einem Kompass und Karte umgehen können. Die Prüfung muss alle 24 Monate erneuert werden. Aktuell besitzt die DRK Rettungshundestaffel Bad Säckingen elf geprüfte Rettungshunde-Teams. Die DRK Rettungshundestaffel Bad Säckingen finanziert sich über Spendengelder, und ist daher auf diese angewiesen, erklärt Feulner.</p> <h2>Flächen- und Trümmersuchhunde und Mantrailer: Was sind die Unterschiede?</h2> <p>Ein <strong>Flächensuchhund</strong> ist ein Hund, der frei laufend große Gebiete nach dem Geruch lebender Menschen absucht.<br /> Ein <strong>Trümmersuchhund</strong> ist darauf spezialisiert, verschüttete Personen in eingestürzten Gebäuden oder Trümmerfeldern zu finden.<br /> Und ein <strong>Mantrailer</strong> verfolgt anhand eines Geruchsträgers gezielt die individuelle Spur einer bestimmten vermissten Person.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie sind Lebensretter auf vier Pfoten – und so werden die Rettungshunde trainiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:45:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ohne Busfahrer aus dem Ausland fiele auch am Hochrhein über die Hälfte der Fahrten aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/ohne-busfahrer-aus-dem-ausland-fiele-auch-am-hochrhein-ueber-die-haelfte-der-fahrten-aus-30-10-25;art372586,12508699 ]]></link>      <description><![CDATA[  Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?  ]]></description>
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          Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/ohne-busfahrer-aus-dem-ausland-fiele-auch-am-hochrhein-ueber-die-haelfte-der-fahrten-aus-30-10-25;art372586,12508699]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Menschen aus 23 Nationen kommen im Waldshuter Team der Südbaden Bus GmbH (SBG) zusammen. Ohne Migration wäre das Angebot nicht zu halten. Aber wer sind die Menschen, die hinter dem Bussteuer sitzen?



        <p>Inzwischen suchen deutsche Busunternehmen ihr Personal schon in Kenia. Auch bei der Südbaden Bus GmbH (SBG) ist die Truppe an Mitarbeitenden inzwischen bunt gemischt. Männer und Frauen mit 23 Nationalitäten tun dort ihren Dienst. Sie fahren die Fahrgäste durch Waldshut und den Landkreis, bieten erschwingliche Mobilität für alle im ländlichen Raum und sind unersetzlich, wenn es darum geht, dass der öffentliche Nahverkehr seinen Beitrag zur Verkehrswende leisten soll.</p> <p>Im Gespräch mit den SBG-Fahrern ausländischer Herkunft wird eines deutlich: Sie lieben ihren Job über alles, schätzen die Freiheit unterwegs und finden es attraktiv, dass kein Tag wie der andere ist. Klar wird: Sie sind nicht nach Deutschland gekommen, um dort Busfahrer zu werden. Sie arbeiteten hierzulande schon anderweitig, in der Industrie oder der Logistik. Oder als Security-Mitarbeiter, wie Ercan Bekci, aus der Türkei stammend.</p> <h2>Eine krisensichere Arbeit als Busfahrer</h2> <p>Nachdem er auch Entlassungen verschmerzen musste, stand sein Entschluss fest: Der neue Job sollte krisensicher sein – und das ist der Busfahrerjob bei dem Nachwuchsmangel ja mit Sicherheit. Seit drei Jahren fährt er nun schon die roten SBG-Busse durch die Region. Seitdem trifft er auf eine große Bandbreite an Fahrgästen, die eines aber gemeinsam hätten: die Erwartungshaltung, dass die Busse pünktlich zu sein haben, ganz gleich wie stark der Verkehr auch ist.</p> <p>Dabei müssten sie gerade den ausländischen Fahrern dankbar sein. „Denn ohne unsere Mitarbeiter mit Migrationshintergrund würde über die Hälfte der Busse im Depot bleiben“, sagt Uwe Mühl, SBG-Betriebsleiter für Waldshut/Lörrach. Insofern habe die Migration das Busgewerbe durchaus gerettet.</p> <h2>400 Euro Lohn im Monat in Mazedonien</h2> <p>Mendim Sinani kam vor fünfeinhalb Jahren aus Nordmazedonien an den Hochrhein. Zuerst fuhr er Lastwagen im Baustellenverkehr, dann sattelte er auf den Bus um, den er bei der SBG seit zweieinhalb Jahren fährt. Er sagt: „Seitdem ist mein Deutsch sehr viel besser geworden.“</p> <p>Im Lastwagen war er immer allein. Im Bus aber spricht er mit den Fahrgästen und diese sprechen mit ihm – learning by doing also. Wenn er Busfahrer in seinem Herkunftsland wäre, sagt der Albaner, würde er vielleicht 400 Euro im Monat verdienen, nicht genug, um damit eine Familie zu ernähren. Und öffentliche Busunternehmen wie die SBG gebe es dort gar nicht, erzählt er, nur private. „Immer nur gutes“ habe er über die SBG gehört, begründet er seine Bewerbung bei dem regionalen Verkehrsunternehmen.</p> <h2>26 Jahre Erfahrung hinter am Steuer von Bussen</h2> <p>Dass die SBG für ihn „wie eine Familie“ sei, sagt Muhamet Haxhijaj, aus dem Kosovo stammend und seit 2005 deutscher Staatsbürger. Er bringt die Erfahrung von 26 Jahren hinter dem Bussteuer mit, zuerst im Ruhrgebiet und im Bergischen Land, seit 2013 bei der SBG. Er unterstreicht: „Und ich fahre immer noch leidenschaftlich gerne. Als ich zeitweise im Kundencenter war, hat es mir echt gefehlt.“</p> <p>Die Erfahrung, sagt er, helfe ihm auch dabei, nach Schichtende abzuschalten und alles, was im Bus passiert ist, gedanklich auch dort zu lassen. Wobei ihm da Nordrhein-Westfalen die größere Herausforderung war. Dagegen sei der Hochrhein „Dorf“.</p> <p>An den Hochrhein grenzt die Schweiz an. Für regionale Bus- und auch Speditionsunternehmen ist das durchaus Konkurrenz. Doch Haxhijaj kann die nahe Schweiz nicht locken. Er sagt: „Mehr Geld zu haben ist schön, aber ich gehe trotzdem nicht von hier weg.“ Der SBG-Busfahrer sagt: „Ich bin mit meinem Lohn hier zufrieden, was will ich mehr.“</p> <h2>190 Busfahrer aus 23 Nationen</h2> <p>Von den etwa 190 Fahrern, die zur SBG-Niederlassung Waldshut gehören, haben nach Angaben von Uwe Mühl, SBG-Betriebsleiter für Waldshut/Lörrach, etwa Dreiviertel keinen deutschen Pass oder sind eingebürgerte Deutsche. Nur 25 Prozent seien ohne Migrationsgeschichte.</p> <p>Vor zehn oder 20 Jahren sei das Verhältnis zwischen beiden Gruppen noch umgekehrt gewesen, so Mühl. Und das Miteinander an 23 Nationalitäten kann durchaus auch konfliktgeladen sein, wenn, wie Mühl berichtet, Russen und Ukrainer, aber auch Mitarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien im Team zusammenarbeiten. Aber Mühl sagt: „Sicherlich gibt es mal Konflikte, aber bisher nur verbal und auf geringem Eskalationspotenzial.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ohne Busfahrer aus dem Ausland fiele auch am Hochrhein über die Hälfte der Fahrten aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:56:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-41-mit-psychischen-problemen-begeht-straftaten-im-schwarzwald-ist-er-eine-gefahr;art372586,12508662]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bleibt der Mann weiter in der Psychiatrie oder kommt er frei? Am Landgericht Waldshut-Tiengen läuft ein Sicherungsverfahren. Es geht um mehrere Delikte, unter anderem Bedrohung mit einem Messer.



        <p>Seit Anfang Mai lebt ein 41 Jahre alter Mann aus dem Norden des Landkreises Waldshut in der forensischen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses. Ein sogenanntes Sicherungsverfahren vor der ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen bietet ihm nun die Chance, die Kliniktüre hinter sich zu schließen.</p> <h2>Staatsanwältin bescheinigt paranoide Schizophrenie</h2> <p>Tatsächlich zeigt er sich am ersten Tag des Prozesses aufgeräumt, reumütig und willens, sein Leben in den Griff zu bekommen. Zuvor hatte Staatsanwältin Bäcker dem Beschuldigten eine paranoide Schizophrenie bescheinigt und sich überzeugt gezeigt, dass von dem Mann auch künftig erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten seien; er sei für die Allgemeinheit gefährlich und müsse deshalb in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden.</p> <h2>Das Amtsgericht St. Blasien übergibt das Strafverfahren</h2> <p>Zu einem Sicherungsverfahren kommt es, wenn ein mutmaßlicher Täter zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war oder nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, weil er dauerhaft verhandlungsunfähig ist. Streng genommen finden vor dem Landgericht in Waldshut derzeit zwei Verfahren gleichzeitig statt. Als das Amtsgericht St. Blasien Kenntnis vom angestrebten Sicherungsverfahren gegen den Mann erhielt, übergab es dem Landgericht ein beim Amtsgericht in St. Blasien anhängiges Strafverfahren gegen den Mann. Und so verlas Staatsanwältin Bäcker zunächst die Anklageschrift aus St. Blasien und dann die Antragsschrift für das ursprüngliche Landgerichtsverfahren.</p> <h2>Der 41-Jährige fällt mit Vergehen im Bereich St. Blasien auf</h2> <p>Im Bereich St. Blasien wird dem Mann vorgeworfen, an einem sehr frühen Morgen im Februar vergangenen Jahres nach erheblichem Genuss von Amphetaminen mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Auto unterwegs gewesen zu sein. Einige Tage später soll er in einer Gemeinde in der Region St. Blasien die gläserne Eingangstüre eines Hauses eingeschlagen haben.</p> <p>Und wiederum einige Tage später soll er in dieser Gemeinde einem Mann einen Topf um die Ohren geschlagen haben. Zu jener Zeit stand er wegen einer erfolgreichen Räumungsklage seines Vermieters auf der Straße. Die Sache mit der Straße ist dabei wörtlich zu nehmen. Denn tatsächlich lebte er zunächst für zwei bis drei Wochen in Bonndorf auf der Straße und danach für etwa fünf Monate in einem Zelt im Wald.</p> <p>Anfang Dezember vergangenen Jahres brachte ihn die Stadt Bonndorf schließlich in ihrer Obdachlosenunterkunft unter. Dort soll er dann Anfang Februar an der Tür des Zimmernachbarn geklopft und diesen unter Vorhalten von zwei Messern bedroht haben. Und etwa einen Monat später hat er laut Antragsschrift der Staatsanwältin mit einem Messer gegen die Zimmertür eines anderen Bewohners der Unterkunft geschlagen. Als dieser die Türe einen Spalt geöffnet hatte, soll der Beschuldigte das Messer in diese Richtung gestoßen haben.</p> <h2>Etliche Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen</h2> <p>Der Lebenslauf des Mannes weist etliche längere Phasen ohne Erwerbstätigkeit, aber auch schon etliche Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen aus. Die Vorhaltungen der Staatsanwältin räumte der Beschuldigte nur bedingt ein. Dass er mit Messern herumgefuchtelt habe, sei ein Riesenfehler gewesen. Das werde gewiss nie mehr vorkommen, sagte er.</p> <p>Inzwischen habe er eine regelrechte Messer-Phobie. Er habe weder auf andere Menschen eingestochen, noch diese geschlagen. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemandem weh getan“, sagte er ein ums andere Mal. Und jedes Mal fügte er die Garantie hinzu, dass er sein Leben jetzt in den Griff bekommen werde, sich um eine Wohnung, therapeutische Begleiter und einen Arbeitsplatz bemühen werde.</p> <p>Psychische Probleme liegen offenbar den vorgeworfenen Delikten in der Region St. Blasien zugrunde. Dort sollen ihm Stimmen gesagt haben, dass er Frauen zu Hilfe eilen müsse, die vergewaltigt worden seien.</p> <p><em>Der Prozess wird fortgesetzt.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ist der Mann eine Gefahr für die Mitmenschen? Gericht entscheidet über Zukunft eines 41-Jährigen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:07:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Flügelschläge“ im Livino zu sehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/fluegelschlaege-im-livino-zu-sehen;art372623,12508475 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kunstapéro zur Ausstellung von Gila Frenzel in der Vinothek in Tiengen lockt 60 Interessierte an. Schau läuft bis 10. Januar  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kunstapéro zur Ausstellung von Gila Frenzel in der Vinothek in Tiengen lockt 60 Interessierte an. Schau läuft bis 10. Januar<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/fluegelschlaege-im-livino-zu-sehen;art372623,12508475]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kunstapéro zur Ausstellung von Gila Frenzel in der Vinothek in Tiengen lockt 60 Interessierte an. Schau läuft bis 10. Januar



        <p><strong>Tiengen</strong> Die Vinothek Livino in Tiengen ist nicht nur kulinarisch für Gäste da, sondern auch mit Kultur, vor allem mit Kunst. Regelmäßig hängen dort Werke von Künstlern, die im Rahmen eines Kunstapéros vorgestellt und gewürdigt werden. Vergangene Woche fand der zwölfte Kunstapéro anlässlich der laufenden Ausstellung „Flügelschlag“ der Künstlerin Gila Frenzel statt.</p> <p>Mit rund 60 Kunstinteressierten war die Vinothek voll. Im Erd- und Obergeschoss hängen dort teils großformatige Bilder der gebürtigen Thüringer Künstlerin mit Titeln wie „Flügelschlag über dem Schwarzwald“, „Flug und Welle“ und „Sonnenflimmern“. Gila Frenzel ist in Konstanz aufgewachsen, studierte in den USA Malerei und lebt seit mehr als 45 Jahren in Tiengen. Arbeiten von ihr waren im Landkreis Waldshut schon mehrfach zu sehen, bei der Luftart in Tiengen hat sie schon dreimal mitgewirkt und auch im Livino ist es nicht ihre erste Ausstellung.</p> <p>Zu sehen sind in der aktuellen Ausstellung im Livino in Tiengen größtenteils Ölgemälde, die, teilweise mit Terpentin verdünnt, aussehen wie Aquarelle. Cornelia Reckermann führte in das Leben und die gezeigten Werke der Künstlerin ein. Mit Blick auf die Farbigkeit der Gemälde sagte sie: „Das „Blau spielt eine große Rolle – Himmel und Meer, Luft und Wasser, als Grunderfahrungen unseres Lebens – und als Kontrast dazu: besonders Gelb.“ Mühelos spannte Cornelia Reckermann den Bogen zur Lyrik, indem sie analog zum Thema „Flügelschlag“ und den bevorzugten Farben der Künstlerin passende Gedichte zitierte.</p> <p>Noch bis zum 10. Januar sind im Livino die Bilder von Gila Frenzel zu sehen. „Es gelingt ihr, in ihrer Thematik Flügelschlag verschiedene Facetten unseres Lebens aufzuzeigen, unsere Fantasie anzuregen und eine starke emotionale Reaktion hervorzurufen“, fasste Laudatorin Cornelia Reckermann Gila Frenzels Kunst zusammen. Die nächste kulturelle Veranstaltung im Livino ist am 22. November. Die Vinothek wird einer der Schauplätze bei der Aktion „Tiengen liest“ sein.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Ausstellung Malerei Maler]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Flügelschläge“ im Livino zu sehen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:14:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Auto kracht in der Schweiz in ein Militärfahrzeug – Fahrer kommt ins Spital  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unfall-in-der-schweiz-auto-kracht-bei-beringen-in-militaerfahrzeug-fahrer-verletzt-soldaten-unter-schock;art372586,12508020 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unfall-in-der-schweiz-auto-kracht-bei-beringen-in-militaerfahrzeug-fahrer-verletzt-soldaten-unter-schock;art372586,12508020]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Soldaten erleiden bei dem Unfall bei Beringen im Kanton Schaffhausen einen Schock, und es entsteht ein beträchtlicher Schaden. In Wutöschingen brechen Unbekannte in eine Physiotherapiepraxis ein.



        <p>Ein beträchtlicher Schaden entstand bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Militärfahrzeug bei Beringen (Kanton Schaffhausen). Der Autofahrer wurde ins Spital gebracht. Die Polizei am Hochrhein hatte mit einem Einbruch, einem Einbruchversuch und einer Unfallflucht zu tun.</p> <h2>Beringen (CH): Beim Einbiegen auf die H13 kracht es</h2> <p>Ein Auto und ein Schweizer Militärfahrzeug sind am Montag, 27. Oktober, kurz nach 18 Uhr, bei Beringen (Kanton Schaffhausen) auf der H13 ineinander gekracht. Laut Mitteilung der Kantonspolizei wurde der 64-jährige Autofahrer verletzt und von der Ambulanz in ein Spital gebracht. Die Besatzung des Militärfahrzeugs habe einen Schock erlitten. Es entstand ein beträchtlicher Schaden.</p> <p>An der Einmündung zur H13 soll der 64-Jährige kurz angehalten haben, aus Richtung Neunkirch nahte das von einem 19-jährigen Soldaten gesteuerte Militärfahrzeug. Als dies den Einmündungsbereich passierte, sei der 64-Jährige losgefahren. Der Soldat trat laut Angaben voll auf die Bremse, den Zusammenstoß konnte er jedoch nicht verhindern.</p> <p>Ein Teil der H13, die von Schaffhausen bis an die Grenze bei Erzingen führt, musste für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.</p> <p>Zwei Patrouillen der Schaffhauser Polizei, eine Patrouille der Militärpolizei, die Feuerwehr Neuhausen Oberklettgau mit 14 Einsatzkräften, eine Ambulanz-Crew der Spitäler Schaffhausen sowie in privates Abschleppunternehmen (mit zwei Fahrzeugen) waren im Einsatz.</p> <p>Zum genauen Unfallhergang wird ermittelt.</p> <h2>Wutöschingen: Einbruch in Physiotherapiepraxis</h2> <p>Unbekannte sind zwischen Freitag, 24. Oktober, 14.50 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 7.50 Uhr, in eine Praxis für Physiotherapie in der Hauptstraße in Wutöschingen eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, knackten sie einen Büroschrank und leerten die Wechselgeldkasse. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Gegenstände gestohlen worden seien.</p> <p>Die Polizei im Posten Wutöschingen (07746/92850) und die Polizei im Revier Waldshut (07751/8316-531) nehmen Hinweise entgegen. Wer hat im genannten Zeitraum in der Hauptstraße etwas beobachtet?</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Unbekannte wollen in Zulassungsstelle einbrechen</h2> <p>Unbekannte haben zwischen Freitag, 24. Oktober, 13 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 6.30 Uhr, über eine Seitentür versucht, in die Zulassungsstelle in der Alfred-Nobel-Straße in Waldshut-Tiengen einzubrechen. Wie der Polizeimeldung zu entnehmen ist, gelang es ihnen nicht. Wie hoch der Schaden ist, ist bisher nicht bekannt.</p> <h2>Steinen: Unfallbeteiligter fährt davon</h2> <p>Nach einem Auffahrunfall an einem Zebrastreifen on der Kirchstraße in Steinen am Sonntag, 26. Oktober, 14.25 Uhr, ist einer der Beteiligten nach einem kurzen Wortwechsel davongefahren, berichtet die Polizei. Sie sucht Zeugen, vor allem den Fußgänger, der dort die Straße überquert hat.</p> <p>Ein 47-Jähriger musste bremsen. Der Fahrer im Auto dahinter bemerkte dies wohl zu spät, heißt es weiter. Es krachte. Am Fahrzeug des 47-Jährigen entstand ein Schaden von rund 2500 Euro.</p> <p>Die Polizei Lörrach (07621/176-0) hofft auf Hinweise zum unbekannten Fahrer und dessen Auto. Es könnte sich um einen roten Fiat mit LÖ-Kennzeichen handeln.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Auto kracht in der Schweiz in ein Militärfahrzeug – Fahrer kommt ins Spital]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:41:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf Intensivstation im Klinikum: Haben sich die 14,3 Millionen Euro für den Interimsbau gelohnt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/klinikum-hochrhein-hat-sich-der-14-millionen-euro-interimsbau-wirklich-gelohnt;art372586,12507995 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.  ]]></description>
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          Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/klinikum-hochrhein-hat-sich-der-14-millionen-euro-interimsbau-wirklich-gelohnt;art372586,12507995]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Nordbau des Klinikums Hochrhein ist 2021 eröffnet worden und soll 2030 durch den Gesundheitspark ersetzt werden. Auch Minister Manfred Lucha macht sich ein Bild. Zu welchem Fazit er kommt? Hier die Antwort.



        <p>Wer in der Intensivstation eines Krankenhauses landet, ist schwer krank und kämpft vielleicht sogar ums Überleben. Aktuell hat der Landkreis Waldshut im Klinikum Hochrhein 14 Intensivbetten. Im Jahr 2024 sind hier 794 Patienten im Durchschnitt etwa drei Tage lang gelegen. 250 von ihnen mussten künstlich beatmet werden. Kann es da nicht schnell mal eng werden?</p> <p>„Entsprechend der aktuellen Auslastung ist die bestehende Bettenkapazität derzeit ausreichend“, versichert Götz Bosse, Chefarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, auf Nachfrage. Wegen des demografischen Wandels sei jedoch auch im Kreis Waldshut mit einem Anstieg intensivpflichtiger Patienten zu rechnen.</p> <h2>Neubau hat ein Intensivbett mehr</h2> <p>Für den Neubau in Albbruck seien daher 15 Intensivbetten sowie 15 sogenannte Intermediate-Care-Betten (IMC) vorgesehen. „IMC-Betten dienen der engmaschigen Überwachung und Betreuung von Patienten, die mehr Pflegebedarf haben als auf einer Normalstation, jedoch keine vollumfängliche Intensivtherapie benötigen“, so der Experte.</p> <p>Ob ein Patient auf die Intensivstation aufgenommen wird, werde interdisziplinär entschieden – „das heißt: mehrere Fachrichtungen wie etwa Intensivmedizin, Innere Medizin, Chirurgie und Pflege treffen die Entscheidung gemeinsam.“ Die dafür geltenden Kriterien und Entscheidungsgrundlagen seien in einer sogenannten Standard-Operating-Procedure (SOP) festgelegt.</p> <p>„Wir haben das Geld gut angelegt und haben hier einen Standort für exzellente Medizin unter nicht ganz optimalen Bedingungen.“ So lautete nur einer der vielen lobenden Sätze von Manfred „Manne“ Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, während seines Besuchs auf der Intensivstation im Klinikum Hochrhein.</p> <p>Landrat Martin Kistler sei regelmäßig gefragt worden, ob sich die Kosten für den Nordbau am Klinikum in Höhe von 14,3 Millionen Euro gelohnt hätten. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass der geplante Gesundheitspark in Albbruck die Räumlichkeiten bereits im Jahr 2030 wieder überflüssig machen soll.</p> <h2>Land fördert mit rund fünf Millionen Euro</h2> <p>Doch während des Besuchs von Minister Lucha waren sich die anwesenden Amtsträger einig: Ja, das Geld sei mit dem Nordbau schnell, pragmatisch und gut angelegt worden. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass es sich dabei um einen Interimsbau handele. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt damals mit rund dreieinhalb Millionen Euro. In diesem Jahr kamen nochmal etwa eineinhalb Millionen Euro Nachförderung dazu.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die medizinische Versorgung in Zukunft</span><span>Der Gesundheitspark Hochrhein entsteht auf einem 93.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Bundesstraße 34 und Rhein südlich der Gemeinde Albbruck. Herzstück ist das neue Klinikum des Landkreises mit 350 Betten. Geplant sind ferner ein Ärztehaus mit ergänzenden ambulanten medizinischen Angeboten sowie weitere medizinische Dienstleistungen wie Physiotherapie, Apotheke und Sanitätshaus. Der Gesundheitspark soll mit zwei Zu- und Abfahrten an die B34 angebunden werden. Geplant ist auch der Bau eines Parkhauses.</span></label></div> <p>Der Spatenstich erfolgte Ende September 2020. Schon ein Jahr später und noch während der Corona-Pandemie ist das Gebäude mit seinen 14 Intensivbetten in Betrieb gegangen. Für besonders intensive Fälle stehen vier Einzelzimmer mit Hygieneschleuse zur Verfügung. Der Nordbau beherbergt neben der Intensivstation die Stationen Belchen Nord und Herzogenhorn Nord. So sind im Erweiterungsbau gesamt 62 Betten entstanden.</p> <p>Ermöglicht hat den schnellen Bau des Interimsgebäudes am Klinikum Hochrhein vor allem der fränkische Modulbauspezialist Cadolto. Er besteht aus 57 Modulen, die bereits im Werk mit dem kompletten Innenleben ausgestattet wurden – darunter Fenster, Türen, Heizkörper, Einbauschränke und Steckdosen. Die fertigen Module wurden in Waldshut dann per Schwertransport angeliefert, mit einem Kran auf das Stelzenfundament gesetzt und miteinander verbunden.</p> <h2>Neues Zentralklinikum löst jetzige Intensivstation ab</h2> <p>In fünf Jahren soll die Intensivstation dann erneut umziehen. Schon Anfang 2026 sollen die Bagger auf dem Gelände des künftigen Gesundheitsparks Hochrhein rollen. Das neue Zentralklinikum bei Albbruck ist das wohl größte Projekt in der Geschichte des Landkreises Waldshut.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf Intensivstation im Klinikum: Haben sich die 14,3 Millionen Euro für den Interimsbau gelohnt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:08:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Großer Handlungsbedarf bei Wegen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/grosser-handlungsbedarf-bei-wegen;art372623,12507807 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Sanierungen Thema im Ortschaftsrat Eschbach</li> <li>Geschätzte Kosten liegen bei rund 8.500 Euro</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Sanierungen Thema im Ortschaftsrat Eschbach</li> <li>Geschätzte Kosten liegen bei rund 8.500 Euro</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/grosser-handlungsbedarf-bei-wegen;art372623,12507807]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Sanierungen Thema im Ortschaftsrat Eschbach</li> <li>Geschätzte Kosten liegen bei rund 8.500 Euro</li> </ul>



        <p><strong>Eschbach</strong> In der Regel hält der Ortschaftsrat seine Sitzungen im Kolpingraum, im Erdgeschoss des Gemeindehauses ab. Auch dieses Mal war der Raum wie ein Klassenzimmer möbliert, da hier noch immer Kurse für angehende Jäger abgehalten werden. Aber das störte nicht, alle Besucher fanden einen Platz, maximal zwei an einer Bank. Themen der jüngsten Sitzung waren die fälligen Sanierungsarbeiten an zwei Feldwegen, am Wasserschlossweg und am Weg hinunter zum Bolzplatz, die Neugestaltung der Außenanlagen am Wegkreuz gegenüber dem Gemeindehaus, die elektrischen Freileitungen und die Einrichtung von Adventsfenstern.</p> <p>Ratsmitglied Dominik Wochner, der sich mit dem Zustand der Wege befasst hatte, stellte fest: „Die Wege sind tiefer geworden, die Bankette liegen höher, dazwischen sammelt sich das Wasser, fließt ab, schwemmt dabei den Belag weg, es bildet sich eine Matschbrühe mit großen Pfützen“. Wochner: „Es fehlt ein ordentlicher Unterbau, da müssen wir was tun“. Die Kosten bezifferte er mit 4.430 Euro (Wasserschlossweg) und 4.170 Euro (Weg am Bolzplatz). Ortsvorsteher Matthias Schupp erklärte dazu, dass in Sachen Wegebau seit längerer Zeit nichts mehr gemacht wurde, „wir können jetzt nicht länger warten“. Zu überlegen sei, die Strecke am Bolzplatz nicht in Eigenleistung und mit Hilfe der Wegwarte zu sanieren, dass man wieder ordentlich laufen könne. Dann ging es um die Neugestaltung der Anlagen beim Wegkreuz „Im Krupp“ gegenüber dem Gemeindehaus. Dazu fand bereits ein Treffen mit dem Stadtgärtner Bernd Kramm statt, an dem auch Claudia Buselmeier teilnahm, die für die Pflege der Anlage zuständig ist.</p> <p>Vereinbart wurde, dass die Buchsbäumchen entfernt werden und stattdessen Bergminze und Gräser gepflanzt werden. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Dann gab Matthias Schupp bekannt, dass es vorerst bei den elektrischen Freileitungen im Dorf keine Änderungen geben werde. Sachstand sei, dass die Leitungen und Dachständer bleiben werden und auch das Stromhäuschen weiter benötigt werde, es werden einige Masten versetzt und Bäume zurückgeschnitten.</p> <p>Weiter wurde beschlossen, im Dorf wieder Fenster für die Adventszeit zu schmücken, wieder „Orte zum Innehalten“ zu einzurichten. Dabei werde keinesfalls erwartet, so erklärte Petra Obrist, Getränke oder ein Vesper anzubieten und persönlich anwesend zu sein, „das kann jeder halten wie er will“. Kerstin Schupp, Mitglied des Ortschaftsrates, erklärte sich bereit, die Organisation zu übernehmen.</p> <p>In der Bürgerfragestunde der Sitzung erinnerte Gertrud Steßl, Vorsitzende des Eschbacher Singkreises, an das „Singen zum Advent“, das am 3. und 19. Dezember in der Kirche in Waldshut stattfindet. Dazwischen, am 10. Dezember, werde Pater Bernhard verabschiedet, der in den Ruhestand wechselt. Angesprochen wurde der Weg zum höher gelegenen Eschbacher Friedhof, der für ältere Bewohner und Menschen mit Rollator nur mit Mühe zu bewältigen sei. Hier bestünde dringender Handlungsbedarf, bestätigte auch Ortsvorsteher Matthias Schupp, „aber das müssen wir uns erst nochmal vor Ort anschauen“.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Dorf und Ortschaftsrat</h2> Seit der Eingemeindung 1971 ist Eschbach Ortsteil von Waldshut-Tiengen und ist eingebettet im Liederbachtal; viele Obstbäume und naturbelassene Wiesen charakterisieren das Dorf. Herzstück ist das Gemeindehaus in der Ortsmitte, das auch den Gemeindesaal, den Kindergarten, die Mosterei, Feuerwehr und Vereinsräume beherbergt. Eine wichtige Rolle spielt der Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Matthias Schupp, Stellvertreterin Kerstin Schupp, Petra Obrist, Claudia Thomann, Dominik Wochner und Gaetano Maniscalco.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Kommunalpolitik Denkmalschutz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Großer Handlungsbedarf bei Wegen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:07:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Familiengeschichte liefert spannenden Stoff  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/familiengeschichte-liefert-spannenden-stoff;art372623,12507796 ]]></link>      <description><![CDATA[  Thomas Strässle schildert in „Die Fluchtnovelle“, wie sein Vater seiner Mutter hilft, aus der DDR zu entkommen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Thomas Strässle schildert in „Die Fluchtnovelle“, wie sein Vater seiner Mutter hilft, aus der DDR zu entkommen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Thomas Strässle schildert in „Die Fluchtnovelle“, wie sein Vater seiner Mutter hilft, aus der DDR zu entkommen



        <p><strong>Waldshut</strong> Als Programmpunkt in der Reihe „Donnerstag ist Freytag“ hat die Inge-Freytag-Stiftung zu einer Lesung mit dem mehrfach ausgezeichneten Schweizer Wissenschaftler und Autor Thomas Strässle in die Volksbank Hochrhein in Waldshut eingeladen. Er stellte sein Buch „Die Fluchtnovelle“ vor. Jürgen Glocker, ehemaliger Kulturreferent des Landkreises Waldshut, führte in die Lesung ein: „Das Buch führt mitten hinein in die Zeit der Teilung Deutschlands, in das Jahr 1965.“</p> <p>Das Buch sei mit hohem Sprachbewusstsein und aus persönlicher Betroffenheit geschrieben. Er fragte den Autor: „Warum dieses Thema? Warum den Weg einer Novelle?“ Strässle erklärte, warum er dieses Buch geschrieben habe: Er habe sich 35 Jahre lang mit dem Gedanken getragen, dieses Buch zu schreiben. „Ich habe immer gewusst, es gibt eine tolle Geschichte, die mir in die Wiege gelegt worden ist, und ich wusste, dieses Buch muss gut werden.“</p> <p>Es sei eine Fluchtgeschichte aus den 1960er-Jahren, in die sein Vater, ein Schweizer Germanistikstudent, damals 23 Jahre alt, und seine Mutter, eine ehemalige DDR-Bürgerin, ebenfalls Studentin, involviert gewesen seien. Zwei Menschen begegnen sich und verlieben sich – seine Mutter und sein Vater. Er habe die Gattung Novelle gewählt, weil es seine persönliche Geschichte sei. „Es stimmt alles in diesem Buch, ich habe nichts dazu erfunden“, sagte er. Aus seinem Buch las er an diesem Abend nur ab und zu. „Ich rede lieber“, sagte er und begann dann, zu erzählen. Da er ein begnadeter Erzähler ist, wurde der Abend zu einem wahren Vergnügen.</p> <p>Die spannende Geschichte seiner Eltern ist ungemein fesselnd und dazu ein Stück Zeitgeschichte. „Es ist ein Kammerstück europäischer Zeitgeschichte“, bestätigte Jürgen Glocker. Sein Vater habe die Mutter damals auf einer Exkursion in Ostdeutschland kennengelernt, an der auch die Mutter teilgenommen habe, erklärte Thomas Strässle. Das Problem: Er war Schweizer, und sie DDR-Bürgerin, die nicht einfach ausreisen konnte. Dann las er aus dem Strafgesetzbuch der DDR vor – Passagen, die er in sein Buch integriert hat: „Vorbereitete Nichtrückkehr begeht, wer den Entschluss zur Nichtrückkehr in die DDR fasst, den Wohn- oder Aufenthaltsort verlässt, um die Staatsgrenze mit dem Ziel der ungesetzlichen Nichtrückkehr zu passieren.“ Strässle kommentierte kopfschüttelnd: „Wem so etwas in den Sinn kommt…“ Seine Eltern mussten also einen Weg finden, zueinanderzukommen, aber ohne Lebensgefahr. Peking oder Damaskus hakten sie bald wieder ab, es musste eine andere Lösung her. Er besuchte sie immer wieder. Damals flog er über Prag. Da stellte er fest, dass sie am Flughafen immer den gleichen Stempel benutzten. So reifte in ihm langsam eine geniale Idee. Ein gefälschter Pass und der Flughafen in Prag spielen eine entscheidende Rolle, so viel sei verraten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Autor Biografie Veröffentlichung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Familiengeschichte liefert spannenden Stoff]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:06:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ärger über illegale Müllablagerungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/aerger-ueber-illegale-muellablagerungen;art372623,12507794 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Hungerberg immer wieder Ziel für wilde Deponien</li> <li>Ortschaftsrat beschließt Arbeiten und Ausgaben</li> <li>Tempomesstafel wird an der Ortseinfahrt platziert</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Hungerberg immer wieder Ziel für wilde Deponien</li> <li>Ortschaftsrat beschließt Arbeiten und Ausgaben</li> <li>Tempomesstafel wird an der Ortseinfahrt platziert</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Hungerberg immer wieder Ziel für wilde Deponien</li> <li>Ortschaftsrat beschließt Arbeiten und Ausgaben</li> <li>Tempomesstafel wird an der Ortseinfahrt platziert</li> </ul>



        <p><strong>Indlekofen</strong> Ärger lösen immer wieder die wilden Müllablagerungen an den Hecken des Hungerbergs im Waldshuter Ortsteil Indlekofen aus. Ortsvorsteher Stefan Senn zeigte in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats ein typisches Foto einer „neu angelegten Mülldeponie“. Er werde den Eigentümer des Geländes bitten, den Müll am Straßenrand zu deponieren, um es von dort bei der nächsten Müllabfuhr zur Entsorgung abholen zu lassen.</p> <p>Ein weiteres Thema in der Sitzung: Durch einen Traktor wurde bei der Abzweigung zum Wildparkweg die Böschungsmauer beschädigt. Probleme bereiten die überstehenden Schachtdeckel, darunter auch ein Deckel an der Auffahrt zum Gemeindehaus. Am Leimenweg, so berichtete Stefan Senn weiter, wurde ein Schild angebracht mit der Aufschrift „Sackgasse“ und darunter der Hinweis „Gilt nicht für Fußgänger“.</p> <p>Bei den Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Ortsdurchfahrt, die im Auftrag der Stadt vorgenommen worden waren, wurden ähnliche Werte ermittelt wie in den Monaten zuvor. Deutlich besser waren die Ergebnisse jedoch in der Zeitspanne, als die Messgeräte mit den Geschwindigkeitsangaben aufgestellt waren. Beschlossen wurde daher, zwei eigene Geräte anzuschaffen und sie an der unteren und oberen Ortseinfahrt in Position zu bringen. Die Standorte müssten aber so gewählt werden, so der Ortsvorsteher, dass die Geräte nicht von der vorhandenen Beschilderung ablenkten. Die Kosten bezifferte er mit 4628 Euro.</p> <p>Weiter wurde in der jüngsten Sitzung beschlossen, am Bolzplatz auf der Seite zur Straße hin einen neuen Zaun anzubringen, um die Bälle abzufangen. Sinnvoll wäre es, gleichzeitig auch den Holzzaun zu erneuern. Die Arbeiten sollen im Zeitraum von 26. bis 28. November ausgeführt werden. In dieser Zeitspanne können die anliegenden Parkplätze des Gemeindehauses nicht genutzt werden. Handlungsbedarf bestünde auch am Indiaca-Feld des Spielplatzes auf der gegenüberliegenden Seite des Gemeindehauses. Dort müssten die Deckschicht erneuert und der alte Belag entsorgt werden. Der Ortsvorsteher schlug vor, ein Angebot einzuholen und dann zu entscheiden.</p> <p>Außerdem beschloss der Ortschaftsrat, die Sanierung des Buchholzweges in Auftrag zu geben. Dabei müssten die seitlichen Entwässerungsgräben so angelegt werden, dass die Waldbesitzer ihre Parzellen anfahren können, ohne dass die Gräben zugeschoben werden. Hinzu kämen die Sanierungskosten der Teerdecke. Die Kosten dafür bezifferte Ortsvorsteher Stefan Senn mit 7500 Euro. Probleme bereitet ein Wasserlauf am oberen Ortseingang, der umgeleitet werden sollte. Schwierigkeiten gäbe es vor allem im Winter, wenn der Bereich vereist sei. Stefan Ebi, stellvertretender Ortsvorsteher, erinnerte daran, dass auch der Graben zum Löschweiher wieder aufgemacht werden sollte. Angesprochen wurde in der Sitzung auch der Bewegungsmelder am Gerätehaus, der durch ein besseres Modell ersetzt werden sollte.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Termine für 2026</h2> Laut der vorläufigen Planung für das 2026 Jahr soll die Bürgerversammlung für Indlekofen, die traditionell im Gasthaus „Adler Aispel“ ausgerichtet wird, am Samstag, 31. Januar, stattfinden. Geplant ist auch wieder ein Martinsumzug mit anschließendem Vesper. Die Kosten dafür übernimmt der Ortschaftsrat. Für die Landtagswahlen am 8. März wird wieder ein eigenes Wahllokal für den Waldshuter Ortsteil eingerichtet. Dafür werden auch wieder Wahlhelfer benötigt. Interessenten dafür können sich bei Ortsvorsteher Stefan Senn melden.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Straße Müll Straßenverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ärger über illegale Müllablagerungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 18:23:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dion Elshani ist überzeugt: "So gut wie jetzt, waren wir noch nie"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/dion-elshani-ist-ueberzeugt-so-gut-wie-jetzt-waren-wir-noch-nie;art3111,12507518 ]]></link>      <description><![CDATA[  <span class="Text_fett">Landesliga-Interview der Woche:</span> Der 21-jährige Offensivspieler feierte mit dem FC Tiengen 08 in der Landesliga nach dem ernüchternden Start beim Bahlinger SC II den vierten Sieg in Folge  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <span class="Text_fett">Landesliga-Interview der Woche:</span> Der 21-jährige Offensivspieler feierte mit dem FC Tiengen 08 in der Landesliga nach dem ernüchternden Start beim Bahlinger SC II den vierten Sieg in Folge<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/dion-elshani-ist-ueberzeugt-so-gut-wie-jetzt-waren-wir-noch-nie;art3111,12507518]]></guid>
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        <span class="Text_fett">Landesliga-Interview der Woche:</span> Der 21-jährige Offensivspieler feierte mit dem FC Tiengen 08 in der Landesliga nach dem ernüchternden Start beim Bahlinger SC II den vierten Sieg in Folge



        <p><strong>Dion Elshani, nach dem Fehlstart seid ihr mit vier Siegen in Folge nun richtig in Fahrt gekommen. Wie lief das Spiel beim Bahlinger SC II aus Ihrer Sicht?</strong></p> <p>Elshani: Wir hatten gegen die Bahlinger bisher immer gewisse Schwierigkeiten. Diesmal war alles anders. Wir haben durch eine starke Teamleistung verdient mit 1:0 gewonnen.</p> <p><strong>Zum vierten Mal in Folge seid ihr ohne Gegentreffer geblieben. Ist das nur ein Verdienst der Abwehrspieler?</strong></p> <p>Elshani: Wir stehen sehr stabil. Die Defensive macht es super. Wir Stürmer spielen allerdings auch gutes Pressing und arbeiten mit nach hinten. Die gesamte Mannschaft trägt also dazu bei.</p> <p><strong>Nachdem der Knoten beim 1:0 gegen den FC Emmendingen geplatzt ist, läuft es nun richtig gut. Woran liegt das?</strong></p> <p><em>Elshani:</em> Den ersten Sieg haben wir unbedingt gebraucht. Wir sind durch den schweren Start noch enger zusammengerückt und sind froh, dass es jetzt wieder läuft. Das tut richtig gut. So gut wie jetzt, waren wir noch nie.</p> <p><strong>Hat der Trainerwechsel von Erkan Kanli zu Giuseppe Stabile bei den Startschwierigkeiten eine Rolle gespielt?</strong></p> <p>Elshani: Das war schon eine Umstellung. Erkan ist zuvor mein einziger Aktivtrainer gewesen. Seine Arbeit kann man bis heute sehen. Dennoch hatte ich bei Giusi von Beginn an ein gutes Gefühl. Ich denke, er hat uns Spieler in den vergangenen Wochen auch noch etwas besser kennengelernt.</p> <p><strong>Auf die Qualität von Dion Elshani scheint der Trainer besonders zu setzen?</strong></p> <p>Elshani: Es freut mich sehr, dass er mir vertraut und auf mich setzt. Ich denke er schätzt, dass ich über 90 Minuten nach vorne und nach hinten arbeite und mit meinen Sprints und Dribblings viele Offensivaktionen auslöse.</p> <p><strong>Jetzt seid ihr vom letzten Tabellenplatz auf Rang neun geklettert. Wie weit nach vorne kann es für euch noch gehen?</strong></p> <p>Elshani: Wir wollen dort hin, wo wir hingehören. Überheblich sollten wir allerdings auch nicht werden und erstmal weiterhin gewinnen.</p> <p><strong>Am Sonntag, um 13.30 Uhr, geht es gegen den FSV Rot-Weiß Stegen. Wie groß ist das Risiko den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen?</strong></p> <p>Elshani: Wir wissen aus den vergangenen Jahren, dass es nicht leicht ist, gegen sie Tore zu schießen. Die Stegener sind eine gute Mannschaft mit einer starken Defensive. Dennoch wollen wir den nächsten Sieg einfahren. Das sollte auf jeden Fall machbar sein.</p> <strong>Fragen: Jan Zipfel</strong>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dion Elshani ist überzeugt: "So gut wie jetzt, waren wir noch nie"]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:41:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mord in Rheinfelder Pizzeria: Tatverdächtiger war polizeibekannt, aber nicht ausreisepflichtig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mord-in-pizzeria-in-rheinfelden-tatverdaechtiger-war-polizeibekannt;art417930,12507440 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.<br>
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        Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Wirt in Rheinfelden zeigen Recherchen erste Details zu dem aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen. Es gab bereits in der Vergangenheit Ermittlungen und einen Prozess gegen ihn.



        <p>Eine Woche ist es her, dass der Wirt einer Pizzeria in <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/toetungsdelikt-in-rheinfelden-ehemaliger-angestellter-soll-wirt-getoetet-haben-23-10-25;art417930,12504295" target="_blank" title="Tötungsdelikt in Rheinfelden: Ehemaliger Angestellter soll Wirt umgebracht haben">Rheinfelden in seiner Gaststätte tot aufgefunden wurde.</a> Über Einzelheiten des mutmaßlichen Mordes ist weiterhin kaum etwas bekannt – zum Tatverdächtigen gibt es nun aber weitere Details.</p> <h2>Ermittlungsverfahren gegen Tatverdächtigen in der Vergangenheit</h2> <p>Beim bereits am Dienstagabend wegen Mordverdachts verhafteten Verdächtigen handelt es sich um einen 28-jährigen Afghanen, der nach Polizeiangaben ein ehemaliger Angestellter des Opfers war. Das Motiv sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, sagt Michael Jahn, Erster Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Freiburg.</p> <p>Jedoch seien gegen den Beschuldigten in der Vergangenheit bereits Ermittlungsverfahren geführt worden, unter anderem wegen Körperverletzung, sagt der Staatsanwalt. Die Verfahren seien aber aufgrund fehlender Beweislage, beziehungsweise mangels Strafantrag des Verletzten, eingestellt worden.</p> <p>2022 sei der Beschuldigte durch das Amtsgericht Lörrach wegen des fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer geringen Geldstrafe verurteilt worden. Fahrlässigkeit kann in diesem Fall bedeuten, dass der Fahrer selbst davon ausging, eine gültige Erlaubnis zu haben, er also nicht bewusst ohne Erlaubnis gefahren ist.</p> <h2>Afghane hat Aufenthaltserlaubnis</h2> <p>Wie der Rheinfelder Ordnungsamtsleiter Dominic Rago auf SÜDKURIER-Anfrage erklärt, sei der 28-jährige Afghane nicht ausreisepflichtig. Er verfüge seit 2023 über eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen. Diese wird auf drei Jahre befristet, kann aber verlängert werden.</p> <p>Laut der Stadt Rheinfelden ermögliche der Aufenthaltstitel auch die legale Arbeit in Deutschland. Über das Beschäftigungsverhältnis des Verdächtigen zum Zeitpunkt der Tat habe man jedoch keine genaue Kenntnis, sagt Rago.</p> <h2>Rheinfelden trauerte</h2> <p>Vergangenen Donnerstag versammelten sich einige Rheinfelder nahe des Tatorts, um dem verstorbenen Wirt zu gedenken. Langjährige Wegbegleiter wie der Großmeister des Rheinfelder Taekwondo-Vereins, bei dem sich der Wirt zu Lebzeiten engagierte, Kim Taesan, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/herzlich-und-unglaublich-charismatisch-rheinfelden-trauert-um-ermordeten-pizzeria-wirt;art417930,12505935" target="_blank" title="„Er war herzlich und unglaublich charismatisch“: Rheinfelden trauert um ermordeten Pizzeria-Wirt">zeigten sich betroffen von dem Verlust:</a> „Sein Verlust hinterlässt eine Lücke“, sagte er gegenüber dem SÜDKURIER.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:10:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: 18-Jähriger schrottet auf der A98 seinen BMW – 70.000 Euro Schaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/18-jaehriger-faehrt-auf-der-a98-bei-laufenburg-suendhaft-teuren-bmw-zu-schrott-70000-euro-schaden;art372586,12507356 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht's auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.  ]]></description>
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          Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht's auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.<br>
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        Das Fahrzeug gerät bei Laufenburg ins Schleudern und kracht frontal in eine Leitplanke. Und: Beim Überholen kracht's auf der B34 bei Wehr-Brennet. In Koblenz (Schweiz) wird eine Fußgängerin von einem Auto angefahren.



        <p>Ein 18-Jähriger fuhr bei Laufenburg seinen BMW zu Schrott. Bei Wehr-Brennet führt ein Überholmanöver zu einem Unfall. Am Wochenende ereigneten sich weitere Unfälle und Einbrüche.</p> <h2>Laufenburg: Unfall mit 70.000 Euro Schaden</h2> <p>Ein 18-Jähriger ist mit seinem BMW M4 Coupé auf der A98 bei Laufenburg in eine Leitplanke gekracht. Wie die Polizei mitteilt, blieben er und sein Beifahrer (14) unverletzt. Das Auto ist Schrott. Schaden: 70.000 Euro.</p> <p>Unmittelbar nach dem Rappensteintunnel geriet das Fahrzeug ins Schleudern, heißt es. Die Ursache ist bisher nicht geklärt. Das sündhaft teure Auto krachte frontal in die Leitplanke.</p> <p>Die Feuerwehr Laufenburg sicherte die Fahrbahn und räumte die Unfallstelle. Die A98 musste für rund 45 Minuten einseitig gesperrt werden.</p> <h2>Wehr: Unfall beim Überholen</h2> <p>Beim Überholen hat ein 78-Jähriger am Samstag, 25. Oktober, 13.20 Uhr, mit seinem Auto auf der B34 zwischen Schwörstadt und Wehr-Brennet den Kleintransporter eines 46-Jährigen gestreift. Laut Mitteilung der Polizei wurde sein Fahrzeug von der Straße geschleudert, der Kleintransporter blieb im Feld stehen. Der 78-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.</p> <p>Am Auto des 78-Jährigen entstand ein Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden. Beim Unfall entstand ein Schaden von rund 8000 Euro.</p> <h2>Tiengen: Einbruch in die Werkstatt eines Möbelhauses</h2> <p>Unbekannte sind zwischen Samstag, 25. Oktober, 17 Uhr, und Montag, 27. Oktober, 6 Uhr, in die Werkstatt eines Möbelhauses in der Schaffhauser Straße in Tiengen eingebrochen, schreibt die Polizei.</p> <p>Laut Angaben wurde aus der Werkstatt nichts gestohlen. Offenbar versuchten die Eindringlinge jedoch, eine Brandschutztür aufzuhebeln, um ins Lager zu gelangen. Dies schafften sie nicht. Zurück blieb ein Schaden, der noch nicht bekannt ist.</p> <p>Die Polizei im Posten Tiengen (07741/8316-283) bittet um Hinweise, die auch die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) entgegennimmt.</p> <h2>Waldshut: Unbekannte beschädigen Tür</h2> <p>Die Eingangstür eines Geschäfts im Durchgang des Oberen Tors in Waldshut ist am Samstag, 25. Oktober, gegen 20 Uhr, eingeschlagen worden. Im Verdacht stehen laut Polizeimeldung zwei Männer, die Richtung Kaiserstraße liefen.</p> <p>Zeugen hörten das Klirren und sahen die beiden Männer. Die Zeugen gingen hinterher und sprachen die Männer an, die daraufhin Richtung Rheinstraße und Platz der Generationen flüchteten.</p> <p>Schon tags zuvor soll diese Eingangstür beschädigt worden sein. Die Unbekannten richteten jeweils einen Schaden von 1000 Euro an.</p> <p>Die Männer werden wie folgt beschrieben: 30- bis 40-jährig, etwa 1,80 Meter, schlank. Beide waren dunkel gekleidet, trugen Kapuzenpullis – die Kapuzen waren über den Kopf gezogen.</p> <p>Die Polizei in Waldshut (07751/8316-531) sucht weitere Zeugen.</p> <h2>Koblenz (CH): Fußgängerin von Auto erfasst</h2> <p>Eine Fußgängerin (50) ist am Montag, 27. Oktober, kurz nach 6 Uhr, beim Bahnhof in Koblenz (Kanton Aargau) vom Auto einer 57-Jährigen angefahren und verletzt worden. Laut Mitteilung der Kantonspolizei wurde die Frau von der Ambulanz in ein Spital gebracht. Wie schwer sie verletzt ist, ist bisher nicht klar.</p> <p>Beobachter alarmierten die Polizei. Eine Patrouille der Regionalpolizei Zurzibiet und eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau rückten aus.</p> <p>Während der Unfallaufnahme kam es auf der Bahnhofstraße zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Gegen 7 Uhr war die Straße wieder frei befahrbar.</p> <p>Die Kantonspolizei Aargau ermittelt. Hinweise nimmt die Mobile Polizei in Schafisheim (+41-62/8868888; mobilepolizei@kapo.ag.ch) entgegen.</p> <p>Die Kantonspolizei schreibt weiter: „Die Witterung und die noch in Dunkelheit gehüllten frühen Morgenstunden erschweren die Sichtbarkeit von Verkehrsteilnehmern. Wir empfehlen, sich im Fachhandel mit Reflektoren und Licht auszustatten, um sicher durch die dunklere Jahreszeit zu kommen.“</p> <h2>Häg-Ehrsberg: Unfall mit 20.000 Euro Schaden</h2> <p>Auf glatter Straße und mit Sommerreifen ist am Freitag, 24. Oktober, gegen 6.45 Uhr, das Auto eines 32-Jährigen in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) in ein Garagentor gekracht, schreibt die Polizei. Der Schaden am Fahrzeug: 20.000 Euro.</p> <p>Der Mann fuhr auf der Rathausstraße bergab, in einer Rechtskurve rutschte er nach links von der Straße ins Garagentor.</p> <h2>Weil am Rhein: Mit zwei Promille am Steuer</h2> <p>Beim Autobahngrenzübergang Weil am Rhein hat die Polizei am Sonntag, 26. Oktober, gegen Mitternacht, einen betrunkenen Autofahrer (35) gestellt. Laut Polizeibericht hatte der Mann fast zwei Promille Alkohol intus, so das Ergebnis beim Pusten.</p> <p>Er fuhr mit seinem Wagen auf der rechten Fahrspur der A5. Er fiel der Polizei auf, weil er kurz vor der Zollanlage den Rückwärtsgang eingelegt hatte. Auf der Bushaltespur stoppten die Polizisten das Auto.</p> <p>Der Fahrer musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Führerschein und Autoschlüssel wurden einkassiert.</p> <h2>Waldshut: Mann mit falschem Ausweis erwischt</h2> <p>Die Bundespolizei hat am Sonntagmittag, 26. Oktober, am Grenzübergang in Waldshut einen 31-jährigen Polen mit gefälschtem Ausweis festgehalten, heißt es in deren Pressemitteilung.</p> <p>Der Mann habe angegeben, seinen alten polnischen Ausweis verloren und sich um einen neuen gekümmert zu haben. Mit seinen Fingerabdrücken konnte seine Identität bestätigt werden.</p> <p>Dennoch hat die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und „mittelbare Falschbeurkundung“ eingeleitet. Die Fälschung wurde sichergestellt.</p> <h2>Bad Säckingen: BMW auf dem Auplatz angefahren</h2> <p>Auf dem Parkplatz Auplatz in Bad Säckingen ist zwischen Donnerstag, 23. Oktober, 23 Uhr, und Freitag, 24. Oktober, 10.20 Uhr, ein dort abgestellter BMW angefahren und am hinteren, rechten Radkasten beschädigt worden, wie die Polizei berichtet. Der Verursacher fuhr davon, er hinterließ einen Schaden von rund 1500 Euro.</p> <p>Die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) hofft auf Hinweise.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: 18-Jähriger schrottet auf der A98 seinen BMW – 70.000 Euro Schaden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 15:04:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[50 Jahre Waldshut-Tiengen: Auch abgespeckte Version der Museumsnacht kommt bei Besuchern gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/50-jahre-waldshut-tiengen-auch-abgespeckte-version-der-museumsnacht-kommt-bei-besuchern-gut-an;art372623,12507296 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Ausstellung in der Alten Metzig in Waldshut bietet viel Wissen über die letzten 50 Jahre der Doppelstadt. Viele Schautafeln informieren über die Entstehung der großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Ausstellung in der Alten Metzig in Waldshut bietet viel Wissen über die letzten 50 Jahre der Doppelstadt. Viele Schautafeln informieren über die Entstehung der großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Ausstellung in der Alten Metzig in Waldshut bietet viel Wissen über die letzten 50 Jahre der Doppelstadt. Viele Schautafeln informieren über die Entstehung der großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen.



        <p>Schon kurz nach der Türöffnung zur Museumsnacht füllten sich die Räume im Museum Alte Metzig. Und die beiden Organisatorinnen, Margret Teufel, die Vorsitzende des Fördervereins, und Kulturamtsleiterin Kerstin Simon, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz zur Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“.</p> <p>Aufgrund des regnerisch kalten Wetters konnte zwar nur eine „abgespeckte Version“, so Kerstin Simon, angeboten werden, aber die Freude über die Ausstellung war bei den Gästen, darunter auch der Oberbürgermeister Martin Gruner, etliche Stadträte und bei ein paar Zeitzeugen des Städtezusammenschlusses groß.</p> <p>Die Kulturamtsleiterin lobte zu Beginn die Mitglieder des Fördervereins Alte Metzig, die mit „unglaublich viel Wissen über die letzten 50 Jahre der Doppelstadt“ eine Ausstellung zusammengestellt haben, die „faszinierend ist und zum Entdecken einlädt“.</p> <p>Die Jubiläumsausstellung trägt den Titel „50 Jahre Waldshut-Tiengen – zwei Städte, eine Geschichte, gemeinsam einzigartig“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Museumsnacht und Vernissage</span><span>Die Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“ ist im Museum Alte Metzig in der Kaiserstraße mit vielen Schau- und Infotafeln über die Entstehung der Doppelstadt zu besichtigen. Öffnungszeiten: sonntäglich von 14 bis 17 Uhr bis zum 1. Februar 2026, außer am 28. Dezember und dem 6. Januar 2026. Außerdem: Brückenbauer-Wandertag am Sonntag, 2. November, ab 14 Uhr vom Oberen Tor aus.</span></label></div> <p>Die Vorsitzende des Fördervereins Museum Alte Metzig, Margret Teufel, erläuterte dann die Hintergründe zur Entstehung dieser Ausstellung und gab einen ersten Überblick über die vielen Exponate in den Museumsräumen.</p> <p>Während der folgenden drei Themenführungen lauschte die Gästeschar aufmerksam den interessanten Ausführungen von Dominik Rimmele und Klaus Teufel über die eindrucksvolle und facettenreiche „Geschichte des Zusammenschlusses“ von Waldshut, Tiengen und Gurtweil.</p> <h2>Projekte, Partnerschaften und viele „Brückenbauer“ machen den Zusammenschluss möglich</h2> <p>Danach war es Margret Teufel, die zum Thema „Brückenbauer“ sympathische Kurzporträts einiger Stadtbürger zeichnete, die den Zusammenschluss verantwortlich und kreativ mitgestalteten. Mit der dritten Themenführung erzählte Willy Riegger von den vielen gelungenen Kooperationen, von erfolgreichen Projekten und Partnerschaften gesamtstädtischer Vereine. Besonders unterhaltende Akzente erhielt die Vernissage durch zwei Tänze der Tanzgruppe Alt-Waldshut und der Klettgauer Heimattracht.</p> <p>Zum Abschluss der Museumsnacht bewirkte das gemeinsame Singen der „Hymne an die Stadt“, angeleitet von Annika Riegger, ein angenehmes, nicht alltägliches Gemeinschaftsgefühl. Der Liedtext stammt von Christian Ruch, die Musik von Frank Pohl und in der Hymne steht am Beginn: „Zwei Städte, reich an Jahren, die einst nicht mehr als Nachbarn waren, geh‘n nun, der Zukunft zugewandt, als Waldshut-Tiengen Hand in Hand.“</p> <h2>Besucher können eigene Ideen für die Zukunft der Doppelstadt einbringen</h2> <p>Was die Zukunft bringen mag und Wünsche für die Zukunft von Waldshut-Tiengen, das können alle Ausstellungsbesucher während der sonntäglichen Öffnungszeiten auf einer weißen Fläche formulieren, so wie es Kinder im Rahmen einer Sommerfreizeit bereits getan haben. Ihre Wünsche und Vorstellungen sind in der Ausstellung auch zu finden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Veranstaltungen Museum Fest thema-kultur-kunst thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[50 Jahre Waldshut-Tiengen: Auch abgespeckte Version der Museumsnacht kommt bei Besuchern gut an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:33:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster": 34-Jähriger bricht vor Gericht in Tränen aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wenn-die-krankheit-ausbricht-werde-ich-zum-monster-34-jaehriger-bricht-vor-gericht-in-traenen-aus-28-10-25;art372586,12507278 ]]></link>      <description><![CDATA[  Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: "Ich bin so ein lieber Kerl."  ]]></description>
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          Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: "Ich bin so ein lieber Kerl."<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Verzweiflung, Reue und große Angst bestimmten den ersten Prozesstag im Fall eines psychisch kranken Angeklagten. Er sagt von sich selbst: "Ich bin so ein lieber Kerl."



        <p>Emotions- und tränenreich ging es am ersten Verhandlungstag im Sicherungsverfahren der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen zu. Ein 34-Jähriger war wegen schwerer Körperverletzung, Körperverletzung und Bedrohung angeklagt.</p> <p>Der Mann ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht und wünscht sich von diesem Verfahren, auf Bewährung freizukommen. „Ich bin so ein lieber Kerl; aber wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster“, sagte er selbst über sich.</p> <p>Die Krankheit sei – so sagte es die Rechtsreferendarin in der Antragsschrift der Staatsanwaltschaft – eine schizoaffektive Psychose. Als der Mann zu Beginn dieses Jahres seine Medikamente eigenmächtig abgesetzt habe, sei eine neue, massive Störung aufgetreten.</p> <h2>Ohne Medikamente: Drohung und Gewaltbereitschaft</h2> <p>Er habe seine Eltern für seinen schlechten Allgemeinzustand verantwortlich gemacht, habe sie angegriffen und gedroht, sie umzubringen, wenn sie ihn weiterhin zwingen, seine Medikamente zu nehmen.</p> <p>In dieser Phase, so sagte es die Rechtsreferendarin, zeige der Beschuldigte eine hohe Gewaltbereitschaft, seine freie Willensbekundung sei ebenso aufgehoben wie die Fähigkeit, begangenes Unrecht einzusehen. Bedrohungen habe der Mann dann auch noch gegen die behandelnden Ärzte im psychiatrischen Zentrum ausgesprochen und per WhatsApp gegen seine Schwester.</p> <p>In Ulm kam es wenig später zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf der Straße. Dabei habe der Mann zunächst einen Passanten bedroht, im Zuge der Auseinandersetzung dann ein Handykabel aus der Tasche gezogen und dieses dem Kontrahenten durch das Gesicht gezogen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Prozessverlauf</span><span>Das Sicherungsverfahren gegen den 34 Jahre alten Beschuldigten wird am 11. November fortgesetzt. Am 18. November wird der psychiatrische Gutachter seine Stellungnahme abgegeben, für den 19. November sind die Plädoyers und möglicherweise auch schon das Urteil geplant. Sollte es für den Urteilsspruch am 19. nicht mehr reichen, soll dieser am 20. November gesprochen werden.</span></label></div> <h2>Angeklagter will nie wieder in eine solche Situation kommen</h2> <p>Danach ging es in die forensische Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses. „Die Forensik war schrecklich“, sagte der Angeklagte unter Tränen. Er wolle nie wieder mit seinen Medikamenten spielen, um nie wieder in solch eine Situation zu kommen, beteuerte er. Es sei sehr schwer für ihn, zu hören, was er alles angestellt habe.</p> <p>Das sei absolut nicht seine Natur. Das Einzige, was er wolle, sei Frieden. Und deshalb zeigte er sich auch sehr erleichtert darüber, dass ihm seine Eltern und seine Schwester verziehen hätten. Sehr dankbar ist er auch über eine Fernbeziehung mit seiner Freundin in Nordafrika. Sie wisse alles über ihn und gebe ihm Halt, sagte er vor Gericht.</p> <p>Der Beschuldigte lernte in jungen Jahren den kontrollierten Umgang mit Gewalt. Im Alter von acht Jahren begann er mit Kampfsport, vom zwölften Lebensjahr an wurde er eigenen Angaben zufolge mehrmals Junioren-Weltmeister im Kickboxen.</p> <h2>Kann der 34-Jährige aus der psychiatrischen Klinik entlassen werden?</h2> <p>Die Wortmeldungen von Verteidigerin Waltraud Salomon, Staatsanwältin Katharina Biesegger und Referendarin Serafin drehten sich am ersten Verhandlungstag nur am Rande um die Aufarbeitung der Taten, deren der Mann beschuldigt wird. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit er die psychiatrische Klinik – wenn auch zunächst zur Bewährung – verlassen kann.</p> <p>Eine dieser Voraussetzungen ist der Einzug in eine betreute Wohngruppe. Vor Gericht versprach der Beschuldigte, sich helfen lassen zu wollen. „Ich möchte nie wieder gefährlich werden und in die forensische Psychiatrie kommen. Wenn ich es jetzt – mit 34 Jahren – nicht kapiert habe, ist mein Leben gelaufen“, sagte er.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Wenn die Krankheit ausbricht, werde ich zum Monster": 34-Jähriger bricht vor Gericht in Tränen aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:31:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tolle Bilder von der Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/eroeffnung-der-ausstellung-50-jahre-waldshut-tiengen;art372623,12507191 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.



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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tolle Bilder von der Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:27:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“ – die schönsten Bilder!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/eroeffnung-der-ausstellung-50-jahre-waldshut-tiengen-die-schoensten-bilder;art372623,12507189 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.  ]]></description>
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          Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.<br>
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        Zahlreiche Besucher bei der Museumsnacht im Museum Alte Metzig. Und die Organisatorinnen, Margret Teufel, Vorsitzende des Fördervereins, und Kerstin Simon, Kulturamtsleitrin, zeigten sich erfreut über die gute Resonanz.



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      <dc:rights><![CDATA[Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen“ – die schönsten Bilder!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:12:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Markenzeichen von Alexander Karle ist seine tiefe, sonore Stimme  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/so-klingt-waldshut-tiengen-alexander-karle-geht-die-puste-nicht-so-schnell-aus-er-koennte-24-stunden-lang-durchsingen;art372623,12507178 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alexander Karle ist als Solokünstler erfolgreich in der Gegend und in der Schweiz unterwegs. Er singt internationale Hits, Schlager und Partyknaller oder Eigenkompositionen.  ]]></description>
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          Alexander Karle ist als Solokünstler erfolgreich in der Gegend und in der Schweiz unterwegs. Er singt internationale Hits, Schlager und Partyknaller oder Eigenkompositionen.<br>
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        Alexander Karle ist als Solokünstler erfolgreich in der Gegend und in der Schweiz unterwegs. Er singt internationale Hits, Schlager und Partyknaller oder Eigenkompositionen.



        <p>Alexander Karle (64) ist studierter Vollprofi am Klavier, an der Orgel und am Keyboard und seit 2014 Inhaber der Musikschule DaCapo in Wettingen (CH). Dort unterrichtet er Klavier, Keyboard und Musiktheorie. Er spielt außerdem Akkordeon und singt von Kindesbeinen an für sein Leben gern.</p> <p>Schon als Kind war er begeistertes Mitglied des Kinderchors der Realschule Tiengen und hat sich als Sänger autodidaktisch ständig weiterentwickelt. Sein Markenzeichen ist seine tiefe, sonore Stimme, die – wie er erzählt – manche an Roger Whittacker erinnert. Geboren und aufgewachsen ist Alexander Karle in Riedern am Wald. Nach der Schule lernte er zunächst Rundfunktechniker, bevor er die Musik zu seinem Beruf machte.</p> <h2>Mitglied verschiedener Bands</h2> <p>Über die Jahrzehnte war er als Musiker und Sänger Mitglied verschiedener Bands. Sein erstes Orchester war das „Kerman Set“, das Ballorchester des Tanzsportclubs Blau-Weiß Waldshut. Heute ist Alexander Karle ein bekannter Solokünstler, der neben seinen Aufgaben als Musikschulleiter regelmäßig mit dem Piano oder Keyboard in der Gegend und in der Schweiz unterwegs ist.</p> <div class="embed-2click embed-video" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-video-youtube article-module article-iframe-wrapper"&gt; &lt;iframe allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen frameborder="0" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/o5J8EocdrwM" width="100%"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="youtube" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um YouTube anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Mit Ihrer Zustimmung kann YouTube Ihre personenbezogene Daten erheben und auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeiten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie auf den Privatsphäre-Link am Seitenende klicken. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-pid="BJz7qNsdj-7" onclick="UC_UI.acceptService(this.dataset.pid);window.fcmsRefreshEmbedState();" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="#" onclick="UC_UI.showSecondLayer();return false;" title="Mehr Informationen"></a></div> </aside> <div class="embed-content"> <div style="display:none;" data-fcms-embed-container="embed"></div> <aside class="embed-toggle" style="display:none;" data-fcms-embed-container="deactivate"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Einwilligung entziehen</label></aside> </div> </div> <p>Er singt internationale Hits, Schlager und Party- und Fasnachtsknaller. Auch einige Eigenkompositionen hat er im Repertoire. „Es ist so ein tolles Gefühl, Musik live zu performen“ schwärmt er.</p> <h2>Hier ist Alexander Karle zu hören</h2> <p>Waldshuter Filmnächte, Herbstball in Erzingen, Gewerbeschau in Dogern, Tiengener Frauenfasnacht, Waldshuter Kappenabenden oder Firmenfeiern, Hochzeiten und Geburtstagen – Alexander Karle genießt jeden seiner Auftritte – auch wenn dieser einmal länger dauern sollte: „Ich bin robust, der Atem geht mir nicht aus, ich kann mich 24 Stunden hinstellen und Musik machen“, erzählt er.</p> <p>Am 15. November wird es garantiert später werden. Er und neun weitere Vollblutmusiker – die meisten aus der Gegend – werden als neu gegründete Band „Helga“ in der Dogerner Halle bei der Schlager- und Partynacht der Wiischmöckcher alles geben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Unsere Musiker</h2> </div> <p>In einer losen Reihe stellt die Waldshuter Lokalredaktion dieser Zeitung musikalische Künstler aus der Region vor, die durch ihre Auftritte einem größeren Publikum bekannt sind. Den Anfang machen Sängerinnen und Sänger.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/so-klingt-waldshut-tiengen-rocco-costa-vermittelt-mit-seiner-stimme-grosse-italienische-emotionen;art372623,12499123" target="_blank" title="Künstler Rocco Costa vermittelt mit seiner Stimme große (italienische) Emotionen">Rocco Costa vermittelt mit seiner Stimme große (italienische) Emotionen.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/so-klingt-waldshut-tiengen-die-kraftvolle-stimme-von-eloise-ueber-20-geht-unter-die-haut;art372623,12503445" target="_blank" title="So klingt Waldshut-Tiengen: Die kraftvolle Stimme von Eloise Ueber (20) geht unter die Haut">Die kraftvolle Stimme von Eloise Ueber (20) geht unter die Haut</a></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Sänger U-Musik Tournee thema-kultur-musik thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das Markenzeichen von Alexander Karle ist seine tiefe, sonore Stimme]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:54:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Fund des toten Säuglings in Maulburg: Hier bekommen ungewollt schwangere Frauen Hilfe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nach-dem-fund-des-toten-saeuglings-in-maulburg-hier-bekommen-schwangere-frauen-in-loerrach-und-waldshut-hilfe;art372586,12507127 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/nach-dem-fund-des-toten-saeuglings-in-maulburg-hier-bekommen-schwangere-frauen-in-loerrach-und-waldshut-hilfe;art372586,12507127]]></guid>
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        Kliniken in Lörrach und Waldshut bieten die Möglichkeit der anonymen und der vertraulichen Geburt. In Lörrach gibt es eine Babyklappe und in beiden Kreisen zahlreiche Anlaufstellen. Hier die Übersicht über die Angebote.



        <p>Tot in einer Plastiktüte eingewickelt wurde ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-loerrach/toter-saeugling-in-maulburg-polizei-intensiviert-die-suche-nach-hinweisen;art372585,12498586" target="_blank" title="Polizei sucht die Mutter des toten Säuglings – sie könnte in Gefahr sein">neugeborener Junge am 10. Oktober 2025 nahe des Waldspielplatzes in Maulburg (Landkreis Lörrach) gefunden</a>. Auch wenn solche Fälle selten sind, kommen sie auch am Hochrhein immer wieder vor, und in diesem Jahr gleich doppelt: Erst im Februar 2025 hatte eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/toter-saeugling-in-steinen-huesingen-der-fall-ist-noch-nicht-abgeschlossen-wie-ist-der-neueste-stand;art372586,12449708" target="_blank" title="Toter Säugling in Steinen: Einige Ergebnisse stehen noch aus">Spaziergängerin auf einem Feld in Steinen-Hüsingen bei Lörrach ein totes neugeborenes Mädchen in einem Müllsack</a> entdeckt.</p> <p>Im Januar 2018 legte eine Mutter einen neugeborenen Jungen auf dem Krankenhaus-Parkplatz in Waldshut ab – eingewickelt in Tücher und einen Teppich. Das Baby war unterkühlt, aber überlebte. Die Nähe zum Klinikum Hochrhein war dabei vermutlich ein wichtiger Faktor.</p> <p>Laut Polizeimitteilung trauen sich viele Frauen, die ungewollt schwanger werden, nicht, sich jemandem anzuvertrauen: „Die Schwangerschaft wird verdrängt oder verleugnet.“ Laut der Expertin für Kinder- und Jugendrecht Theresia Höynck nehmen diese Mütter ihr Neugeborenes dann nach der Geburt gar nicht als ihr Kind wahr, „sondern als etwas Störendes, das schnell weg muss“, sagte sie gegenüber dem Südwestrundfunk. Doch in den Landkreisen Lörrach und Waldshut gibt es Hilfsangebote für betroffene Frauen.</p> <h2>Anonyme Geburt im Krankenhaus schützt Mutter und Kind</h2> <p>In beiden großen Krankenhäusern besteht die Möglichkeit der anonymen oder der vertraulichen Geburt: Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach bietet das bereits seit Anfang der 2000er-Jahre an. Alleine in den letzten zehn Jahren wurde das Angebot laut Michael Bohlmann, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe, sieben Mal genutzt.</p> <p>Im Klinikum Hochrhein in Waldshut ist das seit 2013 möglich. Eine Frau hat sich seither dafür entschieden. Eleonore Gysi, Chefärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Waldshut sagt auf Nachfrage: „Der Vorteil für die Gebärende liegt in der medizinischen Betreuung, so wird gewährleistet, dass Mutter und Kind keinem unnötigen Risiko ausgesetzt werden, wie beispielsweise im Falle einer heimlichen Geburt zuhause.“</p> <h2>Anonyme und vertrauliche Geburt: Wo ist der Unterschied?</h2> <p>Frauen, die sich für dieses Angebot entschieden, haben die Wahl zwischen einer anonymen und einer vertraulichen Geburt. „Bei einer anonymen Geburt bleibt die Mutter vollständig unbekannt, es erfolgt keine offizielle Dokumentation persönlicher Daten, und das Kind erhält keine Möglichkeit, die Mutter kennenzulernen“, erklärt Bohlmann.</p> <p>In der Regel sucht die werdende Mutter eine Beratungsstelle auf und wird über diese beim Klinikum angemeldet. „Die Frau erhält ein Pseudonym, also einen falschen Namen, mit dem sie dann im Klinikum ihr Baby unter medizinischer Aufsicht zur Welt bringen kann“, so Eleonore Gysi aus Waldshut.</p> <h2>Die Identität der Mutter wird streng geschützt</h2> <p>Auch die vertrauliche Geburt ist gesetzlich geregelt: „Die Identität der Mutter wird ebenfalls streng geschützt, persönliche Daten werden aber verschlüsselt und sicher hinterlegt“, heißt es aus Lörrach. Falls das Kind später Informationen über seine Herkunft erhalten soll, habe das anonym geborene Kind laut der Chefärztin aus Waldshut nach 16 Jahren die Chance, den Namen seiner leiblichen Mutter zu erfahren. Informationen über die Identität der Mutter werden in einem verschlossenen Herkunftsnachweis von der betreuenden Beratungsstelle an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Angelegenheiten (BAFzA) weitergeleitet. Die Kosten für die Vor- und Nachsorge übernimmt der Bund.</p> <p>Sowohl bei der anonymen als auch bei der vertraulichen Geburt wird das Kind zunächst in einer Pflegefamilie betreut. „Die Mutter hat allerdings acht Wochen Zeit, ihre Entscheidung zu revidieren“, erklärt Eleonore Gysi.</p> <h2>Die Babyklappe in Lörrach hat schon elf Kinderleben gerettet</h2> <p>Mütter, die ihr ungewolltes Kind bereits geboren haben und es anonym und sicher abgeben möchten, können am St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach seit 2008 auch eine Babyklappe nutzen. An einer von der Straße nicht einsehbaren Wand, hinter einer dichten Hecke, befindet sich ein Metallfensterchen.</p> <p>Darin kann ein Neugeborenes auf eine weiche Unterlage samt Wärmelampe abgelegt werden. Das Klinikpersonal wird informiert, wenn die Klappe genutzt wird und kann dann schnell handeln, um das Baby zu versorgen. Seit Einrichtung der Klappe wurden elf Babys abgelegt – und damit elf Kinderleben gerettet.</p> <p>Alle in Babyklappen abgegebenen Kinder werden zunächst medizinisch versorgt, dann in Bereitschaftspflegefamilien untergebracht. Acht Wochen lang hat die Mutter Zeit, sich zu melden. Wenn das ausbleibt, gibt das Jugendamt das Kind zur Adoption frei.</p> <h2>Warum es keine Babyklappe in Waldshut gibt</h2> <p>Nach dem Fall des ausgesetzten Babys in Waldshut 2018 wurde im Klinikum Hochrhein ebenfalls die Notwendigkeit der Einrichtung einer Babyklappe geprüft. Chefärztin Gysi sagt: „Wir haben uns damals gegen die Einrichtung einer Babyklappe am Klinikum entschieden, weil es im Altbau keine geeigneten Räumlichkeiten gab und das Klinikum über keine pädiatrische Abteilung oder Kinderärzte verfügt.“ Eine sichere Versorgung eines in der Klappe abgelegten Neugeborenen hätte man daher nicht gewährleisten können.</p> <p>Die Chefärztin plädiert für die anonyme Geburt. „Keine Mutter gibt leichtfertig ihr Kind ab. Dahinter steckt meist eine extreme seelische Notlage – Überforderung, Angst, psychische Erkrankungen und Hilflosigkeit“, sagt Gysi. „Unser Ziel ist es, früh aufzufangen, bevor Verzweiflung in eine Kurzschlussreaktion mündet. Deshalb ist die vertrauliche Geburt so wichtig: Sie bietet Schutz, Hilfe und einen Weg aus der Ausweglosigkeit.“</p> <h2>Heimliche Geburt ist lebensgefährlich</h2> <p>Dass eine heimliche Geburt Zuhause lebensgefährlich sein kann, geht auch aus dem Hinweis-Gesuch der Polizei hervor, das zum aktuellen Fall aus Maulburg veröffentlicht wurde.</p> <p>Auch Michael Bohlmann, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lörrach, sagt auf Nachfrage: „Jeder einzelne Fall bewegt uns sehr.“ Die Projekte zur vertraulichen und anonymen Geburt sowie zur Babyklappe seien in Lörrach das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem St. Elisabethen-Krankenhaus, der Stadt Lörrach, dem Landratsamt, den lokalen Behörden und dem Lions Club Weil am Rhein. „Unser gemeinsames Ziel: Frauen in Not und ihren Kindern Schutz, Sicherheit und eine Perspektive zu bieten.“</p> <h2>Ansprechpartner für betroffene Frauen in Not</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Anonyme Geburt in Waldshut:</strong></strong> Wer eine vertrauliche Geburt in Waldshut haben möchte, kann sich unter Angabe eines falschen Namens an den Caritasverband Hochrhein wenden (Telefon: 07751/8 01 10 oder 07761/56980), das Diakonische Werke Hochrhein (Telefon: 07751/8 30 40 oder 07761/5 53 58 90), sowie an Donum Vitae Regionalverband Hochrhein (Telefon: 07751/89 82 37).</li> <li><strong><strong>Anonyme Geburt in Lörrach:</strong></strong> Wer eine vertrauliche Geburt in Lörrach haben möchte, kann sich unter Angabe eines falschen Namens an die Caritas Schwangerschafts- und Familienberatung wenden (Telefon: 07621/770281), die Pro-Familia-Beratungsstelle (Telefon: 07621/1692388), sowie an das Diakonische Werk im Landkreis Lörrach (Telefon: 07621/92630).</li> <li><strong><strong>Babyklappe in Lörrach:</strong></strong> Sie befindet sich an einer von außen wenig einsehbaren Wand-Seite des St- Elisabethen-Krankenhauses (Feldbergstraße 15, 79539 Lörrach). Elf Babys wurden seit 2008 gerettet.</li> <li><strong><strong>Babyklappe in Singen:</strong></strong> Sie befindet sich rechts neben dem Hegau-Bodensee-Klinikum, bei der ehemaligen DRK-Rettungswache (Schaffhauserstraße 60). In 15 Jahren konnten durch die Klappe neun Babys gerettet werden.</li> <li><strong><strong>Allgemeine Hilfe:</strong></strong> Ungewollt Schwangere finden, auf Wunsch anonym, weitere Informationen, Beratung und Unterstützung im Internet (www.hilfetelefon-schwangere.de oder www.geburt-vertraulich.de) sowie telefonisch unter der rund um die Uhr erreichbaren, kostenlosen Hotline 0800/40 40 020. Zusätzlich bietet die Familien-App „HalLÖchen“ im Landkreis Lörrach Informationen und Angebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahren – von Schwangerschaft über das Elternwerden bis hin zum Familienalltag.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Fund des toten Säuglings in Maulburg: Hier bekommen ungewollt schwangere Frauen Hilfe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 16:46:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verkaufsoffener Sonntag lockt Hunderte Shoppingbegeisterte in die Innenstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/verkaufsoffener-sonntag-lockt-hunderte-shoppingbegeisterte-in-die-innenstadt;art372623,12506675 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit der ganzen Familie oder auch allein einkaufen war wieder beim verkaufsoffenen Sonntag in Waldshut-Tiengen somit möglich – Shopping ganz ohne Zeitdruck und Alltagsverpflichtungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit der ganzen Familie oder auch allein einkaufen war wieder beim verkaufsoffenen Sonntag in Waldshut-Tiengen somit möglich – Shopping ganz ohne Zeitdruck und Alltagsverpflichtungen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit der ganzen Familie oder auch allein einkaufen war wieder beim verkaufsoffenen Sonntag in Waldshut-Tiengen somit möglich – Shopping ganz ohne Zeitdruck und Alltagsverpflichtungen.



        <p>Der Waldshuter Herbstmarkt lud wieder zum verkaufsoffenen Sonntag in der Kaiserstraße von 12 bis 17 Uhr ein. Trotz kühlen Temperaturen und eisigem Wind kamen an diesem Sonntag mehrere hunderte Bürger aus der Umgebung als auch aus der Schweiz in die Waldshuter Innenstadt.</p> <p>Nach Herzenslust mit der ganzen Familie oder auch allein einkaufen war somit möglich. Shopping ganz ohne Zeitdruck und Alltagsverpflichtungen. Zu den vor Ort befindlichen lokalen Geschäften gab es auch mehrere Stände des Kunst- und Handwerkermarkts. Die baden-württembergische Stadt Waldshut bietet zusätzlichen Shopping-Gelegenheiten mehrmals im Jahr an. In der Zeit von 12 und 17 Uhr konnte dann im Stadtgebiet flaniert und eingekauft werden. Zahlreiche Besucher nutzten diesen Tag und genossen das besondere Einkaufserlebnis in vollen Zügen.</p> <p>Durch spezielle Angebote und Aktionen setzte der teilnehmende Einzelhandel zusätzliche Anreize und für Kinder gab es eigene Rahmenprogramme. Dieses Jahr eine zehn Meter lange Kunststoffmatte vom Skiclub in Waldshut, bei dem die kleinen Nachwuchstalente schon mal üben konnten für den anstehenden Winter. Mehrere Einzelhändler in der Kaiserstraße gaben im Interview mit dem Südkurier zum Ausdruck mit dem Ergebnis und dem Kaufverhalten der Besucher sehr zufrieden zu sein. Viele der Kunden liefen mit vollen Taschen und Kartons durch die Straßen.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Warenhäuser Ladenschluß Einzelhandel thema-wirtschaft-arbeit thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel thema-wirtschaft-branchen-handel]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verkaufsoffener Sonntag lockt Hunderte Shoppingbegeisterte in die Innenstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:31:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spatenstich Bauvorhaben Dogern: Wohnort zum Leben und Wohlfühlen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/spatenstich-bauvorhaben-dogern-wohnort-zum-leben-und-wohlfuehlen;art372623,12506338 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dogern „In Dogern daheim“, so lautet der Projektname für die neue Wohnanlage am östlichen Ortseingang zur Gemeinde Dogern. Der Spatenstich für die drei Wohngebäude des Unternehmens „Werne Wohnbau & Immobilien“ erfolgte am Donnerstag, 16 Oktober 2025.Die drei Geschossbauten in der östlich an die Ortsbebauung angrenzenden Breitmatten schaffen dringend benötigten Wohnraum.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Dogern „In Dogern daheim“, so lautet der Projektname für die neue Wohnanlage am östlichen Ortseingang zur Gemeinde Dogern. Der Spatenstich für die drei Wohngebäude des Unternehmens „Werne Wohnbau & Immobilien“ erfolgte am Donnerstag, 16 Oktober 2025.Die drei Geschossbauten in der östlich an die Ortsbebauung angrenzenden Breitmatten schaffen dringend benötigten Wohnraum.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/spatenstich-bauvorhaben-dogern-wohnort-zum-leben-und-wohlfuehlen;art372623,12506338]]></guid>
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        Dogern „In Dogern daheim“, so lautet der Projektname für die neue Wohnanlage am östlichen Ortseingang zur Gemeinde Dogern. Der Spatenstich für die drei Wohngebäude des Unternehmens „Werne Wohnbau & Immobilien“ erfolgte am Donnerstag, 16 Oktober 2025.Die drei Geschossbauten in der östlich an die Ortsbebauung angrenzenden Breitmatten schaffen dringend benötigten Wohnraum.



        <div class="koll"> <p>Dogern „In Dogern daheim“, so lautet der Projektname für die neue Wohnanlage am östlichen Ortseingang zur Gemeinde Dogern. Der Spatenstich für die drei Wohngebäude des Unternehmens „Werne Wohnbau &amp; Immobilien“ erfolgte am Donnerstag, 16. Oktober 2025.</p> <p>Die drei Geschossbauten in der östlich an die Ortsbebauung angrenzenden Breitmatten schaffen dringend benötigten Wohnraum. Die künftigen Eigentumswohnungen in den beiden Häusern B und C mit dem gut durchdachten Wohnungsmix werden verschiedenen Gesellschaftsgruppen gerecht werden. Familien werden dort ausreichend Platz finden und auch fürs Wohnen im Alter finden sich im Planungskonzept geeignete Wohnräume. Im Haus A wird es im Erdgeschoss ein kleines Café oder Bistro geben, darüber entstehen möblierte Apartments und Ferienwohnungen.</p> <p>Die Firma Werne Wohnbau &amp; Immobilien überschreibt die Platzierung des Großprojektes nahe Waldshut am Hochrhein wertschätzend mit dem Slogan: „Dogern – modernes Leben mit ländlichem Charme“. Weiter heißt es im Prospekt: „Die Kombination aus Einkaufsmöglichkeiten, medizinischer Versorgung und gastronomischen Angeboten macht die Gemeinde Dogern zu einem attraktiven Ort zum Leben und Wohlfühlen.“ Die gute Infrastruktur, die naturnahe Lage, die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und die unmittelbare Nähe zum Rhein und zur Schweiz sprechen ebenfalls für den gewählten Standort.</p> <p>Das Neubauprojekt in Dogern schafft ein Zuhause für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Ob jung oder alt, alleinstehend, als Paar oder Familie. „Hier finden alle Generationen ihren Platz“, verspricht das Unternehmen Werne Wohnbau &amp; Immobilien.</p> <p>Durchdachte Grundrisse, moderne Ausstattung und eine barrierearme Bauweise mit großzügigen Wohnflächen in einem naturnahen Umfeld ermöglichen jungen Menschen und Senioren Raum für gemeinsames Leben und Erleben.</p> <p>Der Bürgermeister der etwa 2400 Einwohner zählenden Gemeinde Dogern, Fabian Prause, sagt über das Bauvorhaben: „Zukunftsfähige und durchdachte Wohnprojekte stärken unsere Gemeinde auf vielfältige Art und Weise und bedeuten gleichzeitig einen großen Zugewinn für unsere Gesellschaft.“</p> <p>Bürgermeister Fabian Prause freut sich darüber, dass Werne Wohnbau &amp; Immobilien mit dem Großprojekt – „ein richtiges Wohnjuwel“ einen großen Beitrag zur Erfüllung der von der Gemeinde Dogern festgelegten Entwicklungsziele leistet. Fabian Prause betont in seinem Grußwort den „neugestalteten Ortseingang mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus und der Kindertagesstätte“, der durch dieses große Bauprojekt optimal abgerundet werde und spricht von einem „Zugewinn für unsere Gemeinde“.</p> <h2>In Dogern daheim</h2> <p>In Dogern entstehen in zwei viergeschossigen Wohngebäuden insgesamt 25 Eigentumswohnungen mit Tiefgarage. Die 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen haben eine Fläche zwischen 60 und 140 Quadratmeter. Der Spatenstich für die neue Wohnanlage erfolgte am 16. Oktober. Bezugsfertig sein werden die Wohnungen voraussichtlich im Frühjahr 2028.</p> </div> <h2>25 neue Eigentumswohnungen</h2> <div class="koll"> <p>Dogern Sehr erfreut zeigt sich das Geschwisterpaar des Unternehmens „Werne Wohnbau &amp; Immobilien“, Manuel und Sarah Werne in einem Gespräch darüber, wie es im engen Kontakt mit der Gemeinde Dogern gelungen sei, am östlichen Ortseingang ein Baugrundstück auf der grünen Wiese zu erwerben. Dort werden jetzt drei moderne Gebäude mit Tiefgarage errichtet, zwei viergeschossige Wohnhäuser mit insgesamt<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 25 Eigentumswohnungen und ein dreigeschossiges Haus, welches im Bestand des Unternehmens verbleibt und möblierte Apartments und Ferienwohnungen beinhalten soll. Die Erschließung des großen Baugrundstückes wurde durch das Ingenieurbüro Tillig aus Dogern geplant und wird nun in den kommenden Monaten durch die Firma Klefenz aus Tiengen erfolgen.</p> <p>Zwar war die Baufläche bisher nicht als Bauland vorgesehen, aber die dynamische Entwicklung Dogerns bewirkt einen hohen Bedarf für Wohnraum, vor allem barrierearme Wohnungen für ältere Menschen. Und gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung von Dogern konnte das Vorhaben baurechtlich und planerisch recht schnell in Vorbereitung gebracht und dem Gemeinderat vorgestellt werden.</p> <p>Dieses gut platzierte Werne-Projekt ist das dritte Bauvorhaben im laufenden Jahr, das in die Umsetzung kommt.</p> <p>Das Geschwisterpaar sagt in einem Gespräch mit dem Südkurier, die gute und zuverlässige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dogern „hat Spaß gemacht“. Und der Verkauf für 30 Prozent der Eigentumswohnungen ist bereits vollzogen. Ihre Kunden, so ergänzen Manuel und Sarah Werne, kommen im Schnitt zu 70 Prozent aus dem Landkreis, ungefähr zehn Prozent aus der Schweiz und der Rest aus anderen BRD-Ländern. Vor allem die Grenzregion macht das Hochrheingebiet zum Zuzugsgebiet. Die entstehenden attraktiven Arbeitsplätze zum Beispiel im neuen Kreisklinikum in Albbruck, in der Schweiz oder bei Arbeitgebern in der Region sorgen für steigenden Wohnraumbedarf. Dadurch diene das Großprojekt in Dogern auch als Kapitalanlage mit einer vernünftigen Wertentwicklung, so die beiden Unternehmer.</p> <p>Insgesamt entstehen in den beiden viergeschossigen Wohngebäude mit darunter liegender Tiefgarage 25 Eigentumswohnungen.</p> <p>Das Werne-Projekt „In Dogern daheim“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2028 bezugsfertig sein und dann für die Bewohner „das gute Gefühl, zu Hause zu sein“ ermöglichen. (sl)</p> <p></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Spatenstich Bauvorhaben Dogern: Wohnort zum Leben und Wohlfühlen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:31:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[10 Jahre Herr Lehmann Waldshut: Gemütlicher Treffpunkt mit norddeutschem Flair  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/10-jahre-herr-lehmann-waldshut-gemuetlicher-treffpunkt-mit-norddeutschem-flair;art372623,12506337 ]]></link>      <description><![CDATA[  Waldshut Die Kneipe Herr Lehmann ist nicht mehr aus der Gastronomieszene in Waldshut wegzudenken. Die gemütliche „Hafenkneipe mit norddeutschem Flair im Süden Deutschlands ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, um zu feiern, zu entspannen oder nette Leute kennenzulernen.  ]]></description>
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          Waldshut Die Kneipe Herr Lehmann ist nicht mehr aus der Gastronomieszene in Waldshut wegzudenken. Die gemütliche „Hafenkneipe mit norddeutschem Flair im Süden Deutschlands ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, um zu feiern, zu entspannen oder nette Leute kennenzulernen.<br>
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        Waldshut Die Kneipe Herr Lehmann ist nicht mehr aus der Gastronomieszene in Waldshut wegzudenken. Die gemütliche „Hafenkneipe mit norddeutschem Flair im Süden Deutschlands ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, um zu feiern, zu entspannen oder nette Leute kennenzulernen.



        <div class="koll"> <p>Waldshut Die Kneipe Herr Lehmann ist nicht mehr aus der Gastronomieszene in Waldshut wegzudenken. Die gemütliche „Hafenkneipe mit norddeutschem Flair im Süden Deutschlands ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, um zu feiern, zu entspannen oder nette Leute kennenzulernen. In diesem Jahr feiert sie ihren zehnten Geburtstag.</p> <p>Und wer heute auf die Terrasse blickt, auf das restaurierte maritime Interieur, der ahnt kaum, wie viel Arbeit und Herzblut und Leidenschaft in diesem Ort steckt. Gegründet wurde die Kneipe Herr Lehmann im Jahr 2014 – damals noch unter anderer Führung. Ein Jahr später, 2015, übernahmen Hannes (40) und Sebastian Vötter (41) das Lokal. Zwei Brüder, die eigentlich ganz andere berufliche Wege eingeschlagen haben, aber eine gemeinsame Leidenschaft verband: Menschen zusammenzubringen. Die beiden sind Söhne von Bernhard Vötter, dem bekannten Braumeister der Brauerei Waldhaus und leben ihr Konzept „100 Prozent Kneipe“. Es gibt eine große Auswahl an Getränken, frisch gezapftes Bier und für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es in der Bordküche kleine Baguettes für Veggies und Fleischesser.</p> <p>„Wir haben beide noch unsere Berufe und die Kneipe Lehmann, kann man so sagen, ist unser Hobby“, so Sebastian Vötter. „Wir haben die Kneipe zunächst gepachtet – und nach einem halben Jahr bot sich uns die Möglichkeit, sie zu kaufen.“ Die beiden haben investiert und als Erstes entstand die Schiffsterrasse – das Markenzeichen der Kneipe. Auch im Inneren wurde kräftig umgebaut. So wurde jedes Jahr, und besonders während des Corona-Lockdowns, die Zeit genutzt und investiert. Die Toiletten wurden saniert, die Elektronik erneuert, eine Lüftungsanlage eingebaut und der Innenraum ganz im Sinne des neuen Ambientes „südlichste Hafenkneipe des Hamburger Kiez“ ausgebaut.</p> <p>„Unser Konzept beinhaltete auch von Anfang an, eine freie Kneipe zu sein – ohne jegliche Lieferverträge mit Getränkeherstellern. So ist es möglich, uns breit aufzustellen und auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen. Dabei zählt auch, das Gute des Nordens mit dem Guten des Südens – also unserer Heimat – zu verbinden“, so Sebastian Vötter.</p> <p>Auch das Personal spielt eine zentrale Rolle. Viele der 25 Mitarbeiter sind schon seit Jahren Teil des Teams. Sie dürfen ihre Dienstpläne selbst gestalten – ein Vertrauensbeweis, der sich auszahlt. „Das ist unser Weg, sagt Sebastian,“ wer seine Arbeit selbst einteilen kann, kommt gerne zur Arbeit und ist viel motivierter.“ Das spüren dann auch die Gäste. „Saubere Toiletten, kaltes Bier und freundliches Personal sind die Eckpfeiler der Kneipe Herr Lehmann“, so die beiden Brüder Hannes und Sebastian Vötter.</p> </div> <h2>Willkommen an Bord</h2> <div class="koll"> <p>Waldshut Im rustikalen Ambiente, bei guten Drinks und entspannter Stimmung lässt sich in der Kneipe Herr Lehmann echte Kneipenkultur genießen – besonders bei den Events, die einmal im Monat stattfinden. Dann verwandelt sich Herr Lehmann in eine kleine Konzertbühne, auf der wechselnde Bands spielen.</p> <p>Die Kneipe ist auch immer bei der Musiknacht in Waldshut mit dabei. Außerdem gibt es regelmäßige Events unter einem bestimmten Thema, Grillabende, Karaoke und zweimal im Jahr ein Weißwurstfrühstück. Ob an der Bar, den exklusiven Tischen, oder im Sommer auf dem „Deck“ – hier lässt sich der Alltag schnell vergessen. Es gibt ein großes Angebot an verschiedenen Biersorten vom Fass und in der Flasche, Longdrinks und Shots. Natürlich stehen auch alkoholfreie Getränke zur Auswahl.</p> <p>Neben der Gastronomie engagieren sich die beiden Brüder auch für Vereine. So sind sie beispielsweise Sponsoren für verschiedene Fußballvereine und beim Estelberglauf aktiv. Zusammen mit der Firma Getränke Unikate GmbH sind sie außerdem Mitorganisatoren von Events.</p> <p>Als größtes Projekt haben sie gemeinsam mit dem Verein „Hochrhein Trails“ den ersten offiziellen Mountainbike-Trail am Hochrhein – den „Dead Sailor by Herr Lehmann“ – komplett gesponsert. Er ist für alle zugänglich, die Spaß am Biken haben und startet direkt auf dem Aarberg.</p> <p>Während Hannes, im Hauptberuf Unternehmer, für Zahlen, Daten und Fakten zuständig ist, bringt Sebastian eine ganz eigene Perspektive mit ein. Als Mitarbeiter eines großen internationalen Unternehmens in der Getränkeindustrie bringt er durch seine Reisen viele Spezialitäten aus anderen Ländern mit und ist in der Doppelspitze der Visionär, der für Technik und Personal verantwortlich ist.</p> <p>Ein weiterer Meilenstein ist der neue Jahreskalender, der zum Zehnjährigen entstanden ist. Der Erlös wird an eine Organisation gespendet, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzt.</p> <p>Nach der erfolgreichen Chilbi 2024, bei der Herr Lehmann unter der Flagge „Bock Zelt“ vertreten war, wurde ein neuer Geschäftszweig gegründet. Dieser sieht die Bewirtschaftung von kleinen und größeren Party- und Festzelten vor – ein weiteres spannendes Kapitel in der Geschichte der beiden Brüder.</p> <p>Darüber hinaus ist das Team von Herr Lehmann immer auf der Suche nach neuen Matrosen, die Lust haben, Teil der Crew zu werden. Bewerbungen sind herzlich willkommen unter: info@suh-voetter.de</p> <p>Sebastian und Hannes Vötter betonen: „Wir sind unglaublich dankbar für all die Menschen, die uns über die letzten zehn Jahre begleitet haben und Herr Lehmann zu dem gemacht haben, was es heute ist.“</p> <p>Gefragt nach ihren nächsten Zielen, antworten die beiden: „Wir machen weiter und freuen uns auf die nächsten zehn Jahre.“(boe)</p> <p>„Wir sind unglaublich dankbar für all die Menschen, die uns über die letzten zehn Jahre begleitet haben und Herr Lehmann zu dem gemacht haben, was es heute ist.“</p> <p>Sebastian und Hannes Vötter,<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Inhaber Kneipe Herr Lehmann</p> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[10 Jahre Herr Lehmann Waldshut: Gemütlicher Treffpunkt mit norddeutschem Flair]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:05:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verschleppt an einen grauen Ort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/verschleppt-an-einen-grauen-ort;art372623,12506326 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gedenkfeier des Freundeskreises jüdisches Leben für 1940 in das Internierungslager Gurs deportierte Juden in Tiengen  ]]></description>
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          Gedenkfeier des Freundeskreises jüdisches Leben für 1940 in das Internierungslager Gurs deportierte Juden in Tiengen<br>
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        Gedenkfeier des Freundeskreises jüdisches Leben für 1940 in das Internierungslager Gurs deportierte Juden in Tiengen



        <p><strong><strong>Waldshut-Tiengen</strong></strong> Am 22. Oktober 1940 wurde in Baden, der Pfalz und dem Saarland die jüdische Bevölkerung von Polizei und Gestapo zusammengetrieben, in Züge verfrachtet und in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportiert. In Erinnerung an die verschleppten badischen Juden, darunter auch die letzten in Tiengen und Waldshut verbliebenen Frauen, veranstaltete der Freundeskreis jüdisches Leben Waldshut-Tiengen am Mittwoch in Tiengen eine Gedenkfeier. Sie fand beim Gurs-Denkmal beim evangelischen Gemeindesaal statt.</p> <p>Wie es dazu kam und wie die 6500 Betroffenen das Geschehen erlebten, wurde in einem historischen Rückblick sowie in Zitaten aus der Erinnerung Überlebender begreifbar. Nach dem verlorenen Blitzkrieg wurde Frankreich in zwei Regionen aufgeteilt: Die Deutschen besetzten eine Zone im Norden sowie den unbesetzten Süden, wo das Vichy-Regime herrschte. Im Friedensvertrag wurde festgelegt, dass alle Juden aus dem besetzten Teil Frankreichs jederzeit in den unbesetzten Süden abgeschoben werden konnten.</p> <p>Die nationalsozialistischen Gauleiter von Baden und der Saarpfalz dehnten diese Regel willkürlich auf ihre Gebiete aus. Sie wollten im Deutschen Reich die Ersten sein, die ihre Regionen für judenfrei erklären konnten. „Es war ein Ort, an dem alles grau war“, wurde Kurt Maier zitiert, der als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Gurs verschleppt wurde. Am 22. Oktober feierten die Juden noch das Laubhüttenfest, schon von bösen Ahnungen bedrängt. Grau wie die Wände in dem Barackenlager war in Gurs der Himmel, so wie die Gesichter der Menschen. Im Judentum werden die Toten schnell begraben. „Wir wollen die Toten als Lebende in Erinnerung behalten. Wir können dem, was geschah, einen Sinn geben, wenn wir uns einig sind, dass so etwas nie wieder geschehen darf.“</p> <p>Aus Tiengen wurden folgende Menschen nach Gurs deportiert: Amalie Bernheim, Sophie Schwarz, beide überlebten. Ferner Selina, genannt Sabine, Bernheim, Tilly Wurmser und Ida Guggenheim. Sie starben in Gurs oder in Auschwitz. Aus Waldshut wurden deportiert: Klara Aufrichtig (vermisst), und Jenny Aufrichtig, sie überlebte. Ein Friedensgebet und das traditionelle jüdische Kaddisch-Gebet beschlossen die Feierstunde.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei NS-Verbrechen "Zweiter Weltkrieg" Judentum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verschleppt an einen grauen Ort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 17:49:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So zieht der Herbst im Wildgehege ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/so-zieht-der-herbst-im-wildgehege-waldshut-ein;art372623,12506049 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Tiere stellen sich auf die kalte Jahreszeit ein. Waldzerstörung und illegale Müllentsorgung sorgen für Ärger.  ]]></description>
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          Die Tiere stellen sich auf die kalte Jahreszeit ein. Waldzerstörung und illegale Müllentsorgung sorgen für Ärger.<br>
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        Die Tiere stellen sich auf die kalte Jahreszeit ein. Waldzerstörung und illegale Müllentsorgung sorgen für Ärger.



        <p>Im Waldshuter Wildgehege auf dem Mühleberg ist es ruhiger geworden, der Herbst mit seinen Farben hat Einzug gehalten und die Tiere stellen sich auf sinkende Temperaturen ein: Auf den Wegen und in den Gehegen liegt Laub in gelb-braun-Tönen und manchmal zaubert Nebel eine besondere Stimmung. Die Tiere sind derzeit sehr hungrig, weil sie sich den Winterspeck anfressen wie Hirsch Bugl, der den größten Teil seiner anstrengenden „Brunftarbeit“ im Rotwildgehege beendet hat und viele Kilos „aufholen“ muss.</p> <p>Wer die Tiere vom Sommer her kennt, bemerkt nicht nur ihr dickeres Fell, sondern auch andere Färbungen. Die typischen hellen Sommerpunkte etwa beim Sika- und Damwild, verblassen mehr und mehr und ihr Fell wird dunkler. Auch bei der Fütterung macht sich der Jahreszeitenwechsel bemerkbar.</p> <p>Statt frischem Gras bekommt das Wild Grassilage und Heu und als Zusatzfutter, herbstliche Leckerbissen, die die Bevölkerung ins Wildgehege bringt: Walnüsse, Eicheln, Kastanien, Maiskolben, Äpfel und Salate.</p> <h2>Futterspenden sind im Wildgehege willkommen</h2> <p>In Kisten beim Parkplatz können Futterspenden hineingelegt werden. Bei den Mufflons gab es vor ein paar Wochen einen Neuzugang mit schön geschwungenen, schneckenförmig gedrehten Hörnern. Es handelt sich um ein männliches, von Hand aufgezogenes Tier aus privater Haltung, das auch Futter aus der Hand annimmt. Die Gehegewarte Andreas Armbruster und Hubert Rossa hoffen, dass der zutrauliche Neuzugang die anderen Mufflons mitzieht, sie etwas zahmer werden und weniger Scheu vor Besuchern zeigen.</p> <p>Seit diesem Jahr leben auch Kanarienvögel im Wildgehege. „Ich wollte schönen Vogelgesang“, sagt Hubert Rossa, der zwei Pärchen in die Voliere gesetzt hat. Jetzt sind es deutlich mehr. Was die Tiere und den Anklang des Wildgeheges bei der Bevölkerung betrifft, blicken die Gehegewarte auf einen ganz normalen Sommer zurück.</p> <h2>Frust wegen Müll und Zerstörung</h2> <p>Für Unmut sorgt die Zerstörung eines nahegelegenen Jungwaldes, der wieder aufgeforstet werden muss. Die betreffende Fläche ist jetzt mit einem Band umgeben, videoüberwacht und Schilder untersagen den Zutritt. Ein weiterer Vorfall ereignete sich auf dem Parkplatz. Jemand entsorgte dort Säcke voller Müll.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Öffnungszeiten</span><span>Mit der Zeitumstellung gilt auch die Winteröffnungszeit im Waldshuter Wildgehege von 9 Uhr bis 17 Uhr. Der Kiosk hat bei gutem Wetter noch in der Herbstferienwoche bis 1. November geöffnet. Die Festhütte ist vom 15. November 2025 bis zum 15. März 2026 geschlossen. Führungen durch das Wildgehege sind das ganze Jahr über möglich.</span></label></div> <p>Eine neue Schranke im oberen Bereich der Zufahrt wird jetzt außerhalb der Öffnungszeiten geschlossen. Sie war aus gutem Grund auch außerplanmäßig am Donnerstag unten. Sturm Joshua entwurzelte im Wald Bäume, einige fielen auch auf Gehegezäune.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Tierpark Tiere Jahreszeit thema-natur-tiere thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So zieht der Herbst im Wildgehege ein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 17:02:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Er war herzlich und unglaublich charismatisch": Rheinfelden trauert um ermordeten Pizzeria-Wirt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/herzlich-und-unglaublich-charismatisch-rheinfelden-trauert-um-ermordeten-pizzeria-wirt;art417930,12505935 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein ehemaliger Angestellter soll den Wirt des "La Piazzetta" ermordet haben. Sogar international wird über die Tat spekuliert – bei den Menschen vor Ort steht das Gedenken im Mittelpunkt.  ]]></description>
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          Ein ehemaliger Angestellter soll den Wirt des "La Piazzetta" ermordet haben. Sogar international wird über die Tat spekuliert – bei den Menschen vor Ort steht das Gedenken im Mittelpunkt.<br>
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        Ein ehemaliger Angestellter soll den Wirt des "La Piazzetta" ermordet haben. Sogar international wird über die Tat spekuliert – bei den Menschen vor Ort steht das Gedenken im Mittelpunkt.



        <p>Weinende Menschen liegen sich in den Armen, sie zünden Kerzen an und sprechen Beileidsbekundungen aus. Nur wenige Meter entfernt von dem Ort, an dem sich die Trauernden am Donnerstagsabend versammeln, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mysterioeses-toetungsdelikt-in-rheinfelden-was-ist-in-der-pizzeria-passiert-22-10-25;art417930,12503643" target="_blank" title="Mysteriöses Tötungsdelikt sorgt für Entsetzen in Rheinfelden: Was ist in der Pizzeria passiert?">wurde am Montagmorgen der Wirt des Restaurants ‚La Piazzetta‘ tot aufgefunden.</a></p> <p>Drei Tage später trifft sich eine Gruppe aus Familie, Freunden und ehemaligen Gästen vor dem Restaurant zu einer Mahnwache. Das stürmisch nasse Wetter passt zur Trauer, die sich über dem Kastanienpark in Rheinfelden ausbreitet.</p> <p>Noch am Sonntag sei man im Restaurant gewesen, sagt ein Mann betroffen. Mit einem Schulterklopfer habe man sich persönlich vom Wirt verabschiedet, „das ist mir im Herz geblieben.“</p> <p>Wenige Stunden später hat nach aktuellem Ermittlungsstand ein 28-Jähriger den aus Portugal stammenden Wirt getötet. Der mutmaßliche Täter soll ein ehemaliger Angestellter des 50 Jahre alten Wirtes gewesen sein.</p> <p>Zu Lebzeiten war der verstorbene Wirt Taekwondo-Kämpfer, engagierte sich als Meister in einem Rheinfelder Verein. Großmeister Kim Taesan zeigt sich betroffen über den Tod: „Er war außergewöhnlich talentiert, zielstrebig und außerdem herzlich, zuvorkommend und unglaublich charismatisch und jemand, der alle um sich herum inspiriert hat.“</p> <p>Zu weiteren Umständen der möglichen Tat wolle er sich nicht äußern, er hoffe aber, dass der Täter die gerechte Konsequenz für die Tat erfahre. „Wir trauern tief. Sein Verlust hinterlässt eine tiefe Lücke.“</p> <p>Über den Tatverdächtigen und sein mögliches Motiv wird vor Ort spekuliert – doch wirkt das wenigste davon belastbar. Über den Tathergang verbreiten sich verschiedene Versionen, auch öffentlich und das sogar international. So schreibt ein portugiesisches Magazin zur Tat, dass der Wirt erstochen worden sei.</p> <p>Nichts davon wurde von der Polizei bestätigt. Auch weitere Details über den Tatverdächtigen, einen ehemaligen Angestellten des Restaurants, sind außer seiner afghanischen Staatsangehörigkeit nicht bekannt.</p> <p>Auf Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft über eventuelle Vorstrafen sowie Aufenthaltsstatus des Tatverdächtigen sagte man gegenüber dem SÜDKURIER, dass die Ermittlungen dazu noch ganz am Anfang stehen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Warum die Nationalität genannt wird</span><span>Die Nationalität des afghanischen Tatverdächtigen hat in den sozialen Medien für mitunter fremdenfeindliche Kommentare gesorgt. „Aufgrund der Schwere der Straftat und bei einem sachlich begründeten öffentlichen Interesse benennen wir in der Regel die Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen, das geschieht grundsätzlich bei Haftsachen“, sagt Pressesprecher der Freiburger Polizei, Thomas Batzel. Man berichte neutral und objektiv.</span></label></div> <h2>Rheinfelder OB dankt</h2> <p>Am Donnerstagnachmittag meldete sich der Rheinfelder Oberbürgermeister Klaus Eberhardt nochmals zu Wort. In einer Mitteilung dankte er den beteiligten Einsatzkräften, die „schnelle Festnahme des Tatverdächtigen trage wesentlich zur allgemeinen Beruhigung bei“, schrieb er in dieser.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:52:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Zöllner stoppen in Waldshut einen mutmaßlichen Schleuser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/zoellner-stoppen-an-der-grenze-in-waldshut-einen-mutmasslichen-schleuser-es-war-nicht-sein-erster-versuch;art372586,12505906 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 34-Jährige will eine Frau und einen Mann nach Deutschland bringen. Er hat es zuvor schon an einem anderen Grenzübergang versucht. Jetzt laufen zwei Strafverfahren. In Bad Säckingen fasst die Polizei einen Einbrecher.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 34-Jährige will eine Frau und einen Mann nach Deutschland bringen. Er hat es zuvor schon an einem anderen Grenzübergang versucht. Jetzt laufen zwei Strafverfahren. In Bad Säckingen fasst die Polizei einen Einbrecher.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/zoellner-stoppen-an-der-grenze-in-waldshut-einen-mutmasslichen-schleuser-es-war-nicht-sein-erster-versuch;art372586,12505906]]></guid>
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        Der 34-Jährige will eine Frau und einen Mann nach Deutschland bringen. Er hat es zuvor schon an einem anderen Grenzübergang versucht. Jetzt laufen zwei Strafverfahren. In Bad Säckingen fasst die Polizei einen Einbrecher.



        <p>Zöllner stoppten am Grenzübergang in Waldshut einen mutmaßlichen Schleuser. Die Polizei schnappte nach einem Einbruch in Bad Säckingen einen Verdächtigen. Weitere Einbrüche und Unfälle stehen in den Polizeiberichten.</p> <h2>Waldshut: Frau und Mann wollen illegal einreisen</h2> <p>Zöllner haben am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober, am Grenzübergang Waldshut-Koblenz einen 34-jährigen mutmaßlichen Schleuser gestoppt. Wie die Bundespolizei Weil am Rhein mitteilt, wollte der Türke zwei Landsleute, 25- und 30-jährig, mit seinem Auto über die Grenze nach Deutschland bringen. Laut Angaben waren sie bereits nach einer Kontrolle am Vortag von der Bundespolizei Konstanz in die Schweiz zurückgewiesen worden.</p> <p>Der 34-Jährige zeigte seinen türkischen Reisepass und seinen deutschen Aufenthaltstitel vor. Der Mann (25) und die Frau (30), die bei ihm im Auto saßen, hatten lediglich ihre türkischen Pässe bei sich.</p> <p>Eine Überprüfung brachte ans Licht, dass der Mann und die Frau wegen unerlaubter Einreise von der Bundespolizei Konstanz angezeigt und in die Schweiz zurückgewiesen worden waren. Gegen den Fahrer war ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Einschleusen von Ausländern eingeleitet. Gegen die beiden anderen war ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet worden.</p> <p>Der Mann und die Frau wurden bei der Kontrolle kurz nach dem Grenzübergang in Waldshut zum zweiten Mal erwischt. Die Bundespolizei leitet ein weiteres Strafverfahren ein, und die beiden wurden erneut in die Schweiz zurückgewiesen.</p> <h2>Bad Säckingen: Polizei nimmt mutmaßlichen Einbrecher fest</h2> <p>Die Polizei Bad Säckingen hat am Donnerstag, 23. Oktober, einen mutmaßlichen Einbrecher (51) festgenommen.</p> <p>Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 12 Uhr in der Sanarystraße der Alarm los. Am Wohnhaus war eine Scheibe eingeschlagen worden.</p> <p>Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zu dem 51-jährigen Verdächtigen, der sich in der Nähe aufhielt.</p> <p>Die Kriminalpolizei Waldshut-Tiengen (07741/8316-0) ermittelt, sie sucht weitere Zeugen, die etwas beobachtet haben. Zudem werden Anwohner gebeten, ihre Videoüberwachungsanlagen zu sichten und Verdächtiges der Kriminalpolizei mitzuteilen. Hinweise nimmt auch der Kriminaldauerdienst in Bad Säckingen (07761/934-500) entgegen.</p> <h2>Gurtweil: Einbrecher erbeuten Geld</h2> <p>Unbekannte sind am Donnerstag, 23. Oktober, zwischen 18.30 und 23 Uhr, in der Königsberger Straße im Waldshut-Tiengener Stadtteil Gurtweil in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Laut Mitteilung der Polizei durchwühlten sie mehrere Räume und Möbel und erbeuteten Geld – eine vierstellige Summe.</p> <p>Die Kriminalpolizei Waldshut-Tiengen (07741/8316-0) ermittelt, sie sucht weitere Zeugen, die etwas beobachtet haben. Zudem werden Anwohner gebeten, ihre Videoüberwachungsanlagen zu sichten und Verdächtiges der Kriminalpolizei mitzuteilen. Hinweise nimmt auch der Kriminaldauerdienst in Bad Säckingen (07761/934-500) entgegen.</p> <h2>Stühlingen: Zusammenstoß auf der L159</h2> <p>Bei einem Unfall auf der L159 bei Stühlingen-Bettmaringen hat sich am Donnerstag, 23. Oktober, gegen 10.30 Uhr, ein Auto überschlagen. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Fahrer leicht verletzt.</p> <p>Vorausgegangen war eine Vorfahrtsverletzung. Zwischen der Mittleren und Oberen Alp wollte der 63-jährige Fahrer eines Kleinlastwagens die Landesstraße überqueren. Er soll das aus Richtung Stühlingen nahende Auto übersehen haben. Auf der Kreuzung krachte es.</p> <p>An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro. Sie waren so stark beschädigt, dass ein Abschleppdienst kommen musste.</p> <h2>Rheinfelden: Unfall auf der Autobahnabfahrt</h2> <p>Beim Verlassen der A861 bei Rheinfelden hat am Donnerstag, 23. Oktober, gegen 12 Uhr, eine 56-Jährige die Kontrolle über ihr Auto verloren. Laut Polizeimitteilung geriet ihr Wagen in der Kurve in den Grünstreifen, drehte sich und krachte beim Gegenlenken in die Leitplanke gegenüber. Die Frau blieb unverletzt, an ihrem Auto entstand ein Schaden von 10.000 Euro. Der Abschleppdienst musste kommen.</p> <h2>Grenzach-Wyhlen: Bewohnerin überrascht Einbrecher</h2> <p>Drei Männer wollten am Donnerstag, 23. Oktober, gegen 9 Uhr, die Tür zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lörracher Straße in Wyhlen aufbrechen. Dabei wurden sie von der Bewohnerin überrascht, sie flüchteten, wie die Polizei berichtet. Eine Fahndung brachte nichts.</p> <p>Die Kriminalpolizei Lörrach (07621/176-0) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Fisibach (CH): Auto macht sich selbstständig</h2> <p>Die Handbremse nicht angezogen, keinen Gang eingelegt: Ein Minivan hat sich am Donnerstag, 23. Oktober, gegen 17 Uhr, auf der Belchenstraße zwischen Fisibach und Siglistorf (Kanton Aargau), unweit des Grenzübergangs Kaiserstuhl-Hohentengen, selbstständig gemacht. Wie die Kantonspolizei berichtet, rollte das Auto die Straße hinunter und blieb an der Böschung hängen. Sonst wäre wohl Schlimmeres passiert. So blieb es bei einem massiven Schaden.</p> <p>Eine Frau stellte laut Angaben ihren VW T6 auf dem höchsten Punkt, auf einem kleinen Parkplatz am Waldrand ab, ohne ihn zu sichern.</p> <p>Die Polizei schreibt weiter: „Der Vorfall verlief glimpflich, und niemand wurde verletzt.“ Am Auto entstand hingegen beträchtlicher Schaden. Ein Abschleppdienst musste es mit einem Kran bergen.</p> <p>Die Kantonspolizei Aargau zeigte die 41-Jährige bei der Staatsanwaltschaft an.</p> <h2>Wehr: Zustellerin (25) fährt Carport an</h2> <p>Eine 25-Jährige hat mit ihrem Zustellfahrzeug am Mittwoch, 22. Oktober, gegen 17 Uhr, in der Stettiner Straße in Wehr einen Carport angefahren, heißt es in der Polizeimitteilung. Der Carport sei stark beschädigt worden und in Schieflage geraten.</p> <p>Die Verursacherin fuhr weiter, wurde jedoch in der Nähe von der Polizei gestellt.</p> <p>Wie hoch der Schaden ist, ist bisher nicht bekannt.</p> <h2>Pratteln (CH): Ätzende Flüssigkeit läuft aus</h2> <p>Ätzende Flüssigkeit ist am Donnerstag, 23. Oktober, kurz vor 14 Uhr, bei einem Logistikunternehmen in Pratteln (Kanton Basel-Landschaft) beim Entladen eines Lastwagens ausgelaufen, schreibt die Kantonspolizei. Fünf Mitarbeiter des Unternehmens wurden verletzt. Der Rettungsdienst behandelte drei vor Ort, zwei wurden in ein Spital gebracht.</p> <p>Ein Kunststoffgebinden sei beschädigt worden, die Flüssigkeit lief aus und verteilte sich über den Anhänger auf dem Boden bei der Laderampe, heißt es weiter. „Die Feuerwehr konnte den Stoff binden und anschließend fachgerecht entsorgen.“ Durch die ausgelaufene Flüssigkeit habe keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestanden.</p> <p>Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr, das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel, die ABC-Wehr, das Amt für Umwelt und Energie, der Rettungsdienst und die Polizei Basel-Landschaft.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Zöllner stoppen in Waldshut einen mutmaßlichen Schleuser]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:59:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine närrische Hochzeit! Als Mister Waldshut Miss Tiengen freite  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/eine-naerrische-hochzeit-zu-sehen-bei-der-museumsnacht-als-mister-waldshut-miss-tiengen-freite;art372623,12505748 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zur Goldenen Hochzeit der Doppelstadt eröffnet die Museumsnacht am Samstag, 25. Oktober, mit Musik, Tanz und Show die Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen – zwei Städte eine Geschichte – gemeinsam einzigartig!“  ]]></description>
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          Zur Goldenen Hochzeit der Doppelstadt eröffnet die Museumsnacht am Samstag, 25. Oktober, mit Musik, Tanz und Show die Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen – zwei Städte eine Geschichte – gemeinsam einzigartig!“<br>
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        Zur Goldenen Hochzeit der Doppelstadt eröffnet die Museumsnacht am Samstag, 25. Oktober, mit Musik, Tanz und Show die Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen – zwei Städte eine Geschichte – gemeinsam einzigartig!“



        <p>Wie vor 50 Jahren die gerade vollzogene Hochzeit am Fasnachtsmontag 1975 humorvoll zum Thema gemacht wurde, zeigt ein vor dem Waldshuter Rathaus entstandenes Foto, das auch im rahmen der Ausstellung zu sehen ist. „Wir haben geheiratet“, verkündeten „Mister Waldshut“ und „Miss Tiengen“. Anlässlich des „Närrischen Flohmarkts“ auf der Kaiserstraße hatten sich der Waldshuter Gemeinderat und Architekt Heinz Duffner und seine Tochter Angelika in Schale geworfen und die Städte-Ehe auf eine nette Art gefeiert.</p> <p>Der 1926 in Waldshut geborene Heinz Duffner wirkte in seiner Heimatstadt und in deren Umkreis erfolgreich als Architekt und Politiker. Er gehörte von 1964 bis 1972 für zwei Legislaturperioden als Abgeordneter der SPD dem Landtag in Stuttgart an und vertrat auch als Kommunalpolitiker engagiert die Interessen seiner Heimat. Von 1962 bis zu seinem frühen Tod 1984 war er ununterbrochen Mitglied des Gemeinderats von Waldshut und ab 1975 von Waldshut-Tiengen. Seine damals 20¦Jahre alte Tochter Angelika mit der Schärpe von „Miss Tiengen“ befand sich 1975 in ihrer in Freiburg absolvierten Ausbildung zur Physiotherapeutin. Sie ist mit dem Waldshuter Rainer Huff verheiratet, Mutter von Sohn und Tochter, und lebt heute in Dogern.</p> <h2>Was das Bild außerdem zeigt</h2> <p>Auf dem Foto ist auch zu sehen, dass der Waldshuter Stadtbach damals noch auf der nördlichen Seite der Kaiserstraße verlief, danach der Gehweg entlang der Häuserfronten. Auf dem Bild ist ferner ein weißer Streifen der auf der Kaiserstraße markierten Parkbuchten zu sehen. Die gibt es seit der Umwandlung zur Fußgängerzone, für die sich Heinz Duffner zusammen mit seiner Partei eingesetzt hatte, nicht mehr.</p> <h2>Was Besuchr der Museumsnacht wissen müssen</h2> <p>Wegen der schlechten Wetteraussichten wurde das Programm der Museumsnacht Museumsnacht am Samstag, 25. Oktober, von 17 bis 22 Uhr gekürzt, das geplante Bühnenprogramm in der Kaiserstraße entfällt. Die Ausstellung „50 Jahre Waldshut-Tiengen – Zwei Städte eine Geschichte – Gemeinsam einzigartig“ wird um 17 Uhr im Museum Alte Metzig eröffnet.</p> <p>Es gibt ein kleines Rahmenprogramm im Museum mit Führungen, Tanzvorführungen, Musik und einer Foto-Aktion. Im Oberen Tor können Gäste der Museumsnacht die Narrozunft Waldshut und die Narrenzunft Tiengen besuchen, im Unteren Tor zeigen die Junggesellen 1468 und die Surianer ihre Verbundenheit miteinander.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine närrische Hochzeit! Als Mister Waldshut Miss Tiengen freite]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:03:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der jüdische Friedhof in Tiengen soll wieder sichtbar werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/der-juedische-friedhof-in-tiengen-soll-wieder-sichtbar-werden-mit-20-stelen-aus-stahl;art372623,12505602 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der jüdische Friedhof in Tiengen wurde 1938 komplett zerstört und ist heute kaum noch als solcher zu erkennen. Mit 20 Stahlstelen, die von Schülern gestaltet wurden, soll die Grabstätte wieder sichtbar gemacht werden.  ]]></description>
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          Der jüdische Friedhof in Tiengen wurde 1938 komplett zerstört und ist heute kaum noch als solcher zu erkennen. Mit 20 Stahlstelen, die von Schülern gestaltet wurden, soll die Grabstätte wieder sichtbar gemacht werden.<br>
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        Der jüdische Friedhof in Tiengen wurde 1938 komplett zerstört und ist heute kaum noch als solcher zu erkennen. Mit 20 Stahlstelen, die von Schülern gestaltet wurden, soll die Grabstätte wieder sichtbar gemacht werden.



        <p>Mit 20 Stelen aus Stahl soll der jüdische Friedhof in Tiengen sein verlorenes Gesicht zurückbekommen. „Passanten bemerken oft gar nicht, dass sie an einem Friedhof vorbeigehen“, erklärt Gebhard Kaiser, Vorsitzender des Freundeskreises Jüdisches Leben Waldshut-Tiengen. Der jüdische Friedhof an der Feldbergstraße wurde in der Reichspogromnacht 1938 vollständig zerstört. Heute befinden sich darauf noch drei Grabsteine, ein Mahnmal und eine Gedenkstele. „Der Friedhof war nicht erkennbar, es war eine schlichte Wiese“, fügt er hinzu.</p> <p>Der Wunsch, den jüdischen Friedhof sichtbarer zu machen, sei dem Freundeskreis 2023 bei einem Ausflug nach Gailingen, dem damaligen Zentrum der Juden am Hochrhein, gekommen.</p> <p>„Wir waren überwältigt vom jüdischen Friedhof, die Atmosphäre hat uns einfach eingefangen“, beschreibt Kaiser. Dort befinden sich die alten Grabsteine inmitten einer Naturwiese, die nur einmal im Jahr gemäht wird und ansonsten ein Biotop für Pflanzen und Tiere ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der jüdische Friedhof in Tiengen</span><span>Der jüdische Friedhof befindet sich an der Feldbergstraße 14 in Tiengen. Für den Zugang wird ein Schlüssel benötigt. Dieser ist ohne Voranmeldung bei der Touristinfo Waldshut oder im Bürgerbüro Tiengen erhält. Dort gibt es auch einen Flyer über den Friedhof, der neu aufgelegt werden soll. Beim Besuch des Friedhofs sollen Männer eine Kopfbedeckung tragen.</span></label></div> <p>Den Charakter und das Ambiente eines Friedhofs wollte der Freundeskreis auch wieder an die Feldbergstraße zurückholen. So entstand die Idee, 20 Stelen aus Stahl über das Gelände zu verteilen. Bei der Stadt ist das Vorhaben auf einen fruchtbaren Boden gestoßen, auch der Beauftragte für jüdische Friedhöfe in Baden hat sein grünes Licht gegeben.</p> <p>An der Umsetzung waren außerdem die Gewerbeschule Waldshut und der Baubetriebshof beteiligt. Der Freundeskreis finanzierte das Material, die Schüler bearbeiteten den Stahl und sorgten für die grabsteinähnliche Rundung und in der Bauhof-Schlosserei wurden die Stelen gebogen.</p> <p>Mitarbeiter des Bauhofs werden außerdem Anfang November die Stelen auf ein Fundament setzen. Entstehen sollen vier Reihen mit jeweils fünf Stelen.Die Betonplatte wird nur geringfügig eingegraben, um die Totenruhe nicht zu stören, betont Kaiser. Bei der Auswahl des Materials fiel die Entscheidung bewusst auf unbehandelten Stahl, der Rost ansetzen soll, um auf die Vergänglichkeit des Lebens hinzuweisen.</p> <h2>Bürger und Stadt setzen ein Zeichen</h2> <p>„Es ist ein Projekt, das viele Menschen beschäftigt hat – mit ihren Händen und im Geiste“, erklärt Kulturamtsleiterin Kerstin Simon. Sie betont, dass die Verfolgung und Vertreibung der Tiengener Juden und die Zerstörung von Friedhof und Synagoge nicht nur aus der Politik kam, sondern auch von der Bürgerschaft getragen wurde. „Deswegen muss dieses „nie wieder“ auch von beiden Bereichen ausgehen – von der bürgerlichen Gesellschaft und der politischen Verwaltung.“</p> <p>Das Setzen der Stelen hat für sie auch einen symbolischen Charakter: „Es ist ein Zeichen für die Anerkennung der Schuld.“ Ähnlich sieht es auch Gebhard Kaiser: „Es ist ein Stück Wiedergutmachung. Wir stehen auch in Kontakt mit Nachfahren der Tiengener Juden. Sie sind hocherfreut, dass die Stätte, auf der ihre Vorfahren wohnen, wieder sichtbar wird.“</p> <p>Für knapp die Hälfte der Stelen hat der Freundeskreis bereits Patenschaften vergeben. Weitere Patenschaften sind noch für jeweils 50 Euro möglich. Interessenten können sich per E-Mail an <a href="mailto:fjl.wt@web.de" target="_blank" title="">fjl.wt@web.de</a> wenden.</p> <h2>Stelen werden bei Gedenkveranstaltung übergeben</h2> <p>Die Stelen werden am Sonntag, 9. November, um 16 Uhr im Rahmen des Gedenkens an die Reichspogromnacht ihrer Bestimmung übergeben.</p> <p>Die jährliche Gedenkveranstaltung der Stadt, des Freundeskreises sowie der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, findet daher nicht wie üblich abends auf dem Synagogenplatz, sondern direkt auf dem jüdischen Friedhof statt. Die Gedenkrede hält Oberbürgermeister Martin Gruner. Die Männer werden gebeten, auf dem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Gedenkstätten Judentum Denkmalschutz thema-wissen-geschichte thema-gesellschaft-religion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der jüdische Friedhof in Tiengen soll wieder sichtbar werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 09:43:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Messerattacke an der Tankstelle: Jetzt ist das Urteil gesprochen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-urteil-im-prozess-um-die-messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-ist-gefallen;art372586,12505597 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn der 24-Jährige bei seinem Angriff auf einen Kunden Stimmen im Kopf hörte, wird der Täter nicht in eine Fachklinik eingewiesen. Er muss ins Gefängnis.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Auch wenn der 24-Jährige bei seinem Angriff auf einen Kunden Stimmen im Kopf hörte, wird der Täter nicht in eine Fachklinik eingewiesen. Er muss ins Gefängnis.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-urteil-im-prozess-um-die-messerattacke-an-der-tankstelle-in-dogern-ist-gefallen;art372586,12505597]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Auch wenn der 24-Jährige bei seinem Angriff auf einen Kunden Stimmen im Kopf hörte, wird der Täter nicht in eine Fachklinik eingewiesen. Er muss ins Gefängnis.



        <p>Die Frage, ob die Messerattacken auf einen 38 Jahre alten Kunden der Shell-Tankstelle in Dogern am 2. April als versuchter Mord oder als versuchter Totschlag zu werten sind, hat die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen jetzt mit einem weder noch beantwortet. Die Kammer hat den 24 Jahre alten Angestellten des Tankshops wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt.</p> <p>Damit, so räumte Martin Hauser, der Vorsitzende der Schwurgerichtskammer ein, habe er binnen weniger Tage das zweite „nicht ganz vorhersehbare Urteil“ gesprochen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/geschaedigte-entsetzt-gericht-setzt-den-wegen-brandstiftung-in-dettighofen-angeklagten-mann-auf-freien-fuss;art372586,12496859" target="_blank" title="Geschädigte entsetzt: Der wegen des Dettighofer Scheunenbrands Angeklagte kommt auf freien Fuß">Der Richter spielte damit an auf den Freispruch im Fall der Brandstiftung in Dettighofen.</a> Im Prozess wegen der Messerstiche im und vor dem Tankstellenshop in Dogern hatte Oberstaatsanwalt Christian Lorenz auf versuchten Totschlag plädiert und eine Freiheitsstrafe von neun Jahren gefordert.</p> <p>Auch Strafverteidigerin Christine Küpfer sah den versuchten Totschlag als gegeben, fand allerdings etliche Gründe, das Strafmaß auf fünf Jahre zu reduzieren. Nicht auf ein Strafmaß festlegen wollte sich damals Urs Gronenberg als Anwalt des Opfers und Nebenklägers. Am Vorwurf des versuchten Mordes aber hielt er in seinem Plädoyer fest.</p> <h2>Wie wird das Urteil im Fall der Messerattacke begründet?</h2> <p>In seiner Urteilsbegründung widmete Martin Hauser der Frage breiten Raum, warum es nicht zu einer Verurteilung wegen eines versuchten Tötungsdelikts gekommen sei, obwohl auch die drei Berufsrichter und die beiden Schöffen in der Schwurgerichtskammer davon überzeugt seien, dass der Mitarbeiter der Tankstelle in Tötungsabsicht gehandelt habe. Mordmerkmale seien objektiv erfüllt.</p> <p>Hauser erinnerte daran, dass es insgesamt drei Angriffe auf das Opfer gegeben habe – einen über den Tresen hinweg, beim Bezahlen der Benzinrechnung, einen mitten im Tankshop und einen vor der Tankstelle auf Höhe der Lkw-Zapfsäulen. Dort aber habe der Angreifer – nicht zuletzt nach einem lauten Schrei seiner Arbeitskollegin – vom Opfer gelassen und sei zurück in den Shop an den Arbeitsplatz gegangen.</p> <p>Die Möglichkeit, den Tötungsplan zu vollenden, habe der Angeklagte gehabt, sagte Hauser. Damit sei der Tatbestand des „strafbefreienden Rücktritts“ gegeben. Dies sei eine goldene Brücke, welche der Gesetzgeber Tätern geschaffen habe, die ihre Tat von sich aus abbrechen.</p> <h2>Stimmen im Kopf fordern den Mann auf, zuzustechen</h2> <p>Erörtert, so Hauser weiter, habe die Kammer auch die Frage, ob der Angeklagte nicht besser in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden sollte. An der vom psychiatrischen Gutachter diagnostizierten paranoiden Schizophrenie des Angeklagten habe die Kammer keinen Zweifel.</p> <p>Glaubwürdig sei auch, dass Stimmen im Kopf den Angeklagten zum Zustechen bewegt hätten. Der 38-Jährige sei dabei ein Zufallsopfer gewesen, denn eigentlich hätten ihn die Stimmen aufgefordert, seine Kollegin niederzustechen. Dem aber, so sagte der Richter, habe der Angeklagte widerstehen können, weil dies ja frauenfeindlich gewesen sei.</p> <h2>Täter soll im Regelvollzug therapiert werden</h2> <p>In der Begründung deutete Hauser an, dass er – wie am vorherigen Verhandlungstag auch der Staatsanwalt und der Vertreter der Nebenklage – mit der Argumentation des psychiatrischen Gutachters nicht glücklich war. Gleichwohl habe sich das Gericht schwergetan, gegen den Sachverständigen zu argumentieren. Der hatte sich dafür ausgesprochen, den Angeklagten nicht in eine Fachklinik einzuweisen, sondern im Rahmen des Regelvollzugs zu therapieren.</p> <p>Gegenstand des Urteils sind auch Entschädigungen für das Opfer und die Anordnung, die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr aufrecht zu halten. Aus dem Gerichtssaal in Waldshut ging es für den Angeklagten aber zunächst zurück ins Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Messerattacke an der Tankstelle: Jetzt ist das Urteil gesprochen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 08:57:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chicken-Imbiss stößt Gemeinderat sauer auf – doch was stört die Räte am neuen Fast-Food-Restaurant?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/chicken-imbiss-stoesst-gemeinderat-sauer-auf-ist-das-fast-food-restaurant-zu-nah-an-der-schule-27-10-25;art372623,12505586 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das in Bau befindliche Schnellrestaurant am Rande der Altstadt von Waldshut hat nicht nur Befürworter. Ein Kritikpunkt ist die Nähe zur Schule, doch es gibt noch mehr.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das in Bau befindliche Schnellrestaurant am Rande der Altstadt von Waldshut hat nicht nur Befürworter. Ein Kritikpunkt ist die Nähe zur Schule, doch es gibt noch mehr.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/chicken-imbiss-stoesst-gemeinderat-sauer-auf-ist-das-fast-food-restaurant-zu-nah-an-der-schule-27-10-25;art372623,12505586]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das in Bau befindliche Schnellrestaurant am Rande der Altstadt von Waldshut hat nicht nur Befürworter. Ein Kritikpunkt ist die Nähe zur Schule, doch es gibt noch mehr.



        <p>Das Hähnchen-Fastfood-Restaurant, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/neue-fast-food-kette-in-waldshut-ctr-chicken-zieht-an-die-b34-20-10-25;art372623,12499729" title="Nicht KFC, aber dennoch Hähnchen: Diese Chicken-Fast-Food-Kette kommt nach Waldshut">das derzeit in den Räumen des ehemaligen Bekleidungsgeschäfts Regina Moden an der B34 in Waldshut eingerichtet wird,</a> wird vom Gemeinderat Waldshut-Tiengen durchaus kritisch gesehen. FW-Fraktionssprecher Harald Würtenberger monierte dabei mehrere Aspekte, bei denen die Stadtverwaltung seiner Meinung nach genauer hätte hinsehen müssen.</p> <h2>Würtenberger: „Ungesundes Essen in Schulnähe ist keine gute Idee“</h2> <p>Konkret brachte Würtenberger drei Kritikpunkte vor: „Angesichts der Lage und viel zu weniger Parkplätze droht Chaos“, zeigt er sich überzeugt. So sei das Restaurant vorwiegend auf Take-Away-Angebote, also Abholgeschäft ausgelegt. Es sei zu erwarten, dass dies aufgrund der Lage zum Problem werden könnte, so Würtenberger. Denn direkt an der Bundesstraße und am Rande der Altstadt seien Abstellmöglichkeiten generell spärlich gesäht.</p> <p>Die Lage bereitet Würtenberger aber noch aus einem anderen Grund Bauchschmerzen: „Ungesundes Essen in Schulnähe ist sicherlich keine gute Idee.“</p> <p>Aber auch der generelle Verfahrensablauf für die Baugenehmigung sei wenig einleuchtend. So seien die Umbauarbeiten an dem ehemaligen Mode-Geschäft bereits seit Wochen in vollem Gang, dem Bauausschuss sei das Vorhaben aber erst in seiner Oktobersitzung vorgelegt worden – viel zu spät, urteilte Würtenberger.</p> <h2>Dorfmeister: „Alles korrekt gelaufen“</h2> <p>Tatsächlich sei aus Sicht der Stadtverwaltung alles korrekt abgelaufen, entgegnete die Erste Beigeordnete Petra Dorfmeister. Das Vorhaben liege im Geltungsbereich der Innenstadtsatzung und erfülle die dortigen Voraussetzungen. Folglich habe der Bauherr einen Rechtsanspruch darauf, dass er das Vorhaben umsetzen kann.</p> <p>Die Stadt habe somit keine Handhabe dagegen – und für den Bauausschuss oder den Gemeinderat gebe es keinen Grund, über die Pläne zu beraten, so Dorfmeister weiter.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Waldshut-Tiengen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Chicken-Imbiss stößt Gemeinderat sauer auf – doch was stört die Räte am neuen Fast-Food-Restaurant?]]></dc:rights>
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