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    <title>suedkurier.de - Wutach</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:57 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:57 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 05:09:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie geht es weiter in Wutach?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/wie-geht-es-weiter-in-wutach;art372626,12507809 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> ohne Bürgermeister</li> <li>Weiterhin schwierige<br /> Situation in Verwaltung</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> ohne Bürgermeister</li> <li>Weiterhin schwierige<br /> Situation in Verwaltung</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> ohne Bürgermeister</li> <li>Weiterhin schwierige<br /> Situation in Verwaltung</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> So viele Besucher sind selten im kleinen Bürgersaal im Ewattinger Rathaus zu sehen. Wo üblicherweise vier bis sechs Neugierige die öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats mitverfolgen, waren am Donnerstagabend rund 30 Interessierte gekommen. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer hatte sich bereits vor Tagen als verhindert abgemeldet. An seiner Stelle übernahm folglich die ehrenamtliche Bürgermeisterstellvertreterin Franziska Stritt die Leitung der Sitzung.</p> <p>Grund für das große Interesse: In der vergangenen Woche hatte Wutachs Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer publik gemacht, dass er beabsichtige, bis Ende Juni 2026 in Elternzeit zu gehen. Seine Erklärung, die er über das Wutacher Amtsblatt verbreitete, legte allerdings die Möglichkeit nahe, dass er seinen Sessel im Wutacher Rathaus gar nicht mehr benutzen wird. Als Gründe hatte Pfliegensdörfer Verleumdungskampagnen gegen ihn schon bei seiner Kandidatur sowie das konfliktbehaftete Verhältnis zu den Gemeinderäten angegeben. Pfliegensdörfer zieht sich zu einem Zeitpunkt aus dem Wutacher Rathaus zurück, in dem die wichtigen Stellen des Haupt- und Bauamtsleiters sowie der Rechnungsamtsleiterin nicht besetzt sind. Nach Angaben von Pfliegensdörfer arbeitet jetzt zunächst niemand mehr im Wutacher Rathaus, der dem gehobenen Dienst angehört.</p> <p>Ganz oben auf der Tagesordnung in der öffentlichen Sitzung stand die Bürgerfragestunde. Welche Verpflichtungen der amtierende Bürgermeister habe, und welche rechtlichen Folgen das habe, lautete etwa eine Frage. „Wir sehen einen Scherbenhaufen“, sagte ein Bürger resignierend. Andere gratulierten den Gemeinderäten zu ihrer Haltung gegenüber Pfliegensdörfer, wünschten ihnen Kraft und Glück oder boten ihre Unterstützung an. Die Fragestunde, in der auch andere Themen angesprochen wurden, wie etwa veraltete Informationen auf der Wutacher Homepage oder die künftige Vergabe der Jagdpachten, dauerte 15 Minuten.</p> <p>Welche rechtlichen Möglichkeiten die Gemeinde gegenüber dem Bürgermeister habe, werde noch überprüft, sagte die Bürgermeisterstellvertreterin. Sie hatte noch vor der Fragestunde eine Erklärung abgegeben, die vielen drängenden Fragen bereits vorgriff. Eine inhaltliche oder formale Abstimmung ihrer Vertretung habe nicht stattgefunden, sagte Stritt. Die Tagesordnung der Sitzung sei im Amtsblatt sowie im Ratsinformationssystem der Gemeinde gezeichnet mit ihrem Namen, aber ohne vorherige Rücksprache veröffentlicht worden. „Ein zumindest informeller Austausch wäre aus meiner Sicht zwingend notwendig und dem Amt angemessen gewesen“, sagte Stritt. Dass sie von Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer kurzfristig die Sitzungsleitung habe übernehmen müssen, sei zuvor bereits in der jüngsten nichtöffentlichen Sitzung passiert.</p> <p>An der schwierigen personellen Situation in der Wutacher Verwaltung habe sich nichts geändert, fuhr Stritt fort. Der Landrat des Kreises Waldshut Martin Kistler habe Pfliegensdörfer nachdrücklich auf seine Verantwortung als Bürgermeister trotz Elternzeit hingewiesen. Der Bürgermeister halte jedoch an seinen Plänen fest.</p> <p>Das hat Alexander Pfliegensdörfer auf Nachfrage bestätigt. Er verweist nach wie vor darauf, dass der Gemeinderat laut Gemeindeordnung bei längerfristiger Verhinderung des Bürgermeisters einen Amtsverwalter bestellen könne. Er wolle kein weiteres Öl ins Feuer gießen, sagte der Bürgermeister. Er wünsche sich von Herzen, dass sich die Gemeinde weiterentwickelt. Den Vorwurf, er habe sich einem Austausch verweigert, wies Pfliegensdörfer allerdings zurück. Er habe diesmal zuvor deutlich mehr E-Mails mit Anfragen von Gemeinderäten erhalten als sonst, sagte er, die meisten habe er beantwortet. Dass er die Tagesordnung ohne Rücksprache mit Stritt veröffentlicht habe, begründete Pfliegensdörfer so: „Sonst hätte es ja gar keine Sitzung gegeben.“</p> <p>Was nun kommen wird, dazu konnte Franziska Stritt noch nicht viel sagen. „Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“, sagte sie den Bürgern in der Sitzung. Sie komme ihrer Verpflichtung als Bürgermeisterstellvertreterin gern nach, sie betonte jedoch auch, dass es sich um eine vertretende Tätigkeit handele. Gemeinsam mit den anderen Räten werde sie beim Landratsamt klären, welche Form der Unterstützung dort möglich sei.</p> <p>Die Kreisverwaltung konnte jedenfalls schon sagen, was nicht passieren wird. Zwar werde die Gemeinde nach Möglichkeit Hilfe bekommen, hieß es aus Waldshut-Tiengen. „Ganz sicher können wir aber kein Personal nach Wutach schicken“, erklärte Sprecherin Julia Fohmann-Gerber. Die vakanten Stellen in Wutach sind derzeit noch nicht ausgeschrieben. An wem das liegt? Darüber gehen die Aussagen auseinander.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik "Deutscher Bundestag" Ministerien]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie geht es weiter in Wutach?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:05:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwerverkehr kürzt über die L171 ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/schwerverkehr-kuerzt-ueber-die-l171-ab;art372626,12506324 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die B314 am Randen ist gesperrt. Anstatt der Umleitung zu folgen, nehmen Lkw-Fahrer gerne eine Abkürzung über die L171  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die B314 am Randen ist gesperrt. Anstatt der Umleitung zu folgen, nehmen Lkw-Fahrer gerne eine Abkürzung über die L171<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die B314 am Randen ist gesperrt. Anstatt der Umleitung zu folgen, nehmen Lkw-Fahrer gerne eine Abkürzung über die L171



        <p><strong>Wutach/Bonndorf</strong> Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Region Bonndorf – vor allem mehr Lastkraftwagen quälen sich momentan auf der Landesstraße 171 durch die Wutachschlucht auf der Strecke von Hüfingen-Mundelfingen nach Wutach-Ewattingen. Auch die Kernstadt Bonndorf spürt erhöhtes Brummi-Aufkommen auf der Martinstraße (Bundesstraße 315) sowie Wellendingen auf der Talstraße (B315), die Richtung Hochrhein zur B314 führt.</p> <p>Der Grund liegt offenkundig etliche Kilometer Luftlinie entfernt im Landkreis Schwarzwald-Baar. Dort ist die B314 zwischen Epfenhofen und Randen, zwei Ortsteilen von Blumberg, seit Montag, 20. Oktober, gesperrt. „Dort werden Sanierungsarbeiten der Fahrbahn auf 2,5 Kilometer Länge durchgeführt“, bestätigte Matthias Henrich, stellvertretender Pressesprecher des Regierungspräsidiums Freiburg, auf Anfrage. Der Pkw-Verkehr wird in beide Richtungen über die L214 umgeleitet, die von Blumberg über die winters berüchtigte Wanne nach Epfenhofen führt, sowie über die B27.</p> <p>Für den Schwerlastverkehr, so Matthias Henrich, gebe es keine Möglichkeit einer geeigneten, kleinräumigen Umleitung. Die in Frage kommenden Straßen im Bereich von Blumberg seien allesamt nicht geeignet. Das Baden-Württembergische Ministerium für Verkehr (www.verkehrsinfo-bw.de) gibt die Umleitungsstrecke für Lkw über 3,5 Tonnen über die B27 bis Hüfingen, dann auf der B31 bis Titisee-Neustadt und von dort auf der B500 bis Waldshut-Tiengen an. Die Umleitung nach Stühlingen erfolgt über die B315 über Lenzkirch–Bonndorf zur B314 bei Weizen.</p> <p>Der Straßenverkehr scheint sich derweil neben den Umleitungsstrecken auch kürzere Wege zu suchen. Dass dabei Streckenbereiche vermehrt genutzt werden, die etwa von Lastwagen nur erschwert befahren werden können, zeigt sich bereits seit Tagen. Beispielsweise an der Brücke an der Wutachmühle im Zuge der L171: Diese darf seit März dieses Jahr zwar weiterhin vom Schwerlastverkehr genutzt werden, allerdings müssen Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gewicht bei der Abstand zum Vorausfahrenden von mindestens 50 Metern halten. Augenzeugen bestätigten, dass dies keineswegs immer eingehalten werde. Zudem wurde die Fahrbahn der Wutachbrücke verengt, um lediglich einem Fahrzeug die Überfahrt zu ermöglichen, und die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt. Sie muss saniert werden soll.</p> <p>Die Sperrung der B314 zwischen Randen und Epfenhofen wird nach Auskunft auf der Internetseite des Ministeriums für Verkehr bis Mitte November andauern. Und wie steht es mit der Einhaltung der verkehrsrechtlichen Vorgaben? „Kontrollen machen wir als Straßenbauverwaltung keine, dafür wäre die Polizei zuständig“, äußerte sich das RP auf Anfrage.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[B315 Polizei Straßenverkehr Verkehrspolitik Straße]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schwerverkehr kürzt über die L171 ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 18:25:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer hat es in den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" geschafft?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/dieser-lauchringer-ist-der-stimmenkoenig-bei-der-pfarreiratswahl-der-kirchengemeinde-an-der-wutach;art372623,12503044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.  ]]></description>
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          Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.<br>
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        Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.



        <p>Mit großer Spannung warteten Kandidaten und Besucher am Sonntagabend im Gemeindezentrum Waldshut auf das Ergebnis der Pfarreiratswahlen. „Auf geht´s!“, so lautete zwar die drängende Aufforderung der Erzdiözese Freiburg für die Wahl, aber viel Geduld bei den Wartenden war gefragt, denn erst gegen 21 Uhr konnte der Vorsitzende des Wahlausschusses Wolfgang Duttlinger das vorläufige Wahlergebnis kundgeben.</p> <h2>Wie war die Wahlbeteiligung?</h2> <p>33.058 Wahlberechtigte in der künftigen Kirchengemeinde „An der Wutach“ waren zum ersten Mal aufgerufen, den Pfarreirat zu wählen. Dem Aufruf folgten nur 4064 Gläubige, die Wahlbeteiligung bei nur 11,3 Prozent. 2343 haben ihre Stimme online abgegeben, 461 per Briefwahl und 1260 per Präsenzwahl im Wahllokal. 2024 der Stimmzettel waren gültig, 43 ungültig.</p> <p>Insgesamt hatten sich 30 Kandidaten aus den acht Stimmbezirken zur Wahl gestellt. 19 von ihnen wurden in den Pfarreirat gewählt. Die Wahlberechtigte hatten so viele Stimmen, wie in ihrer Seelsorgeeinheit Mitglieder für den Pfarreirat zu wählen sind, das waren in den einzelnen Seelsorgeeinheiten zwei bis vier. Allerdings durfte jedem Kandidaten nur eine Stimme gegeben werden.</p> <h2>Wer sind die 19 Gewählten?</h2> <p>Aus der Seelsorgeeinheit <strong>Mittlerer Hochrhein</strong> wurden Thomas Schäuble (552), <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/lukas-schlegel-aus-dogern-ist-17-und-tritt-als-pfarreirat-an-er-will-glauben-ueber-tiktok-und-instagram-vermitteln-16-10-25;art372623,12497563" target="_blank" title="Lukas Schlegel (17) will Glauben über Tiktok und Instagram vermitteln">Lukas Schlegel (541),</a> Klaus Bachmann (489) und Johannes Fleig (471) gewählt.</p> <p>Bernhard Bergmann (461) und Petra Schweizer (423) aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Maria Bronnen</strong></strong> sitzen künftig im Pfarreirat.</p> <p>Für die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschinge</strong></strong>n wurden Birgit Schulmeister (331), Meinrad Tröndle (298) und Carmen Würth (288) gewählt.</p> <p>Die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Eggingen Stühlingen</strong></strong> vertreten Norbert Scherble (321 ) und Sandra Zyska (268) im Pfarreirat.</p> <p>Aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach</strong></strong> entscheiden künftig Ingeborg Götz (305), Thomas Troll (292) mit.</p> <p>Clemens Winterhalter (288) und Angela Enderle (286) vertreten die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Oberes Schlüchttal</strong></strong>.</p> <p>Aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Küssaberg-Hohentengen</strong></strong>haben es Agnes Schnurr (237) und Volker Bögi (235) in den Pfarreirat geschafft.</p> <p>Ingo Altenburger (206) und Gabriela Steinbeißer (182) repräsentieren die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Jestetten</strong></strong>.</p> <h2>Wie fallen die Reaktionen aus?</h2> <p>Der Wahlvorstandsvorsitzende Wolfgang Duttlinger und die Referentin Helga Bing dankten den Kandidaten für die Bereitschaft, sich im künftigen Pfarreirat zu engagieren und dankten auch den acht Mitgliedern des Wahlausschusses, den vier Verwaltungskräften der Verrechnungsstelle für katholische Gemeinden in Stühlingen und den acht mithelfenden Pfarrsekretärinnen der Stimmbezirke.</p> <p>Mit einem kurzen Grußwort wandte sich der neue leitende Pfarrer Hannes Rümmele an die Versammelten, lobte den dienenden Einsatz der vielen Mithelfer der Pfarreiratswahl und würdigte besonders den Einsatz von Tanja Osek (Assistenz Leitung Verrechnungsstelle) für ihren professionellen Dienst zur Bewältigung der Pfarreiratswahl.</p> <p>Pfarrer Rümmele gratulierte den künftigen Pfarreiräten und sagte auch ein „Vergelt‘s Gott an alle, die sich aufgestellt haben“.</p> <h2>Was ist der Pfarreirat?</h2> <p>Durch Zusammenlegung der bisherigen acht Seelsorgeeinheiten wird die neue Pfarrei eine beträchtliche Größe haben, in der ein einziger Pfarreirat mitbestimmt und mitgestaltet. Er ersetzt die bisherigen Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheiten. Der Pfarreirat legt die wichtigsten Aufgaben fest und vertritt die Kirche in der Öffentlichkeit. Das Gremium berät den Personaleinsatz der Pastoral und legt die Kriterien für den Haushaltsplan fest.</p> <h2>Welche Bedeutung hat die Pfarreiratswahl?</h2> <p>Mit dieser Wahl sei jetzt ein wichtiger Schritt für die neue Kirchengemeinde getan. Mit Blick in die Zukunft deutete Rümmele an, dass es „nicht so weiter geht wie immer“. Er fügte hinzu: „Wir müssen jetzt mit neuem Wasser kochen, wir müssen Kirche neu denken, wir können nicht mit der alten Denkweise auf das Neue zugehen.“</p> <p>Mit den Worten „Ich hoffe auf ein gutes Miteinander“ entließ Pfarrer Hannes Rümmele, ab 2026 Leiter der neu entstehenden Großpfarrei Mariä Himmelfahrt/An der Wutach, die Versammelten in den restlichen Sonntagabend.</p> <h2>Und wie sieht es in der Pfarrei St. Fridolin aus?</h2> <p>Im Westen des Landkreises wurden 19 Pfarreiräte aus den sechs bisherigen Seelsorgeeinheiten gewählt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer hat es in den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" geschafft?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:44:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister macht Pause und immer noch fehlen Amtsleiter – was ist in der Gemeinde Wutach los?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/buergermeister-pausiert-in-der-verwaltung-fehlen-amtsleiter-was-ist-in-der-gemeinde-wutach-los;art372626,12502687 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Chefsessel im Rathaus bleibt ab Dezember für längere Zeit leer. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer geht für sechs Monate in Elternzeit. Unklar ist, wie es ohne Führung weitergeht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Chefsessel im Rathaus bleibt ab Dezember für längere Zeit leer. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer geht für sechs Monate in Elternzeit. Unklar ist, wie es ohne Führung weitergeht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Chefsessel im Rathaus bleibt ab Dezember für längere Zeit leer. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer geht für sechs Monate in Elternzeit. Unklar ist, wie es ohne Führung weitergeht.



        <p>Der Chefsessel im Wutacher Rathaus wird ab Anfang Dezember leer sein. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer hat öffentlich angekündigt, vom 23. Dezember an für sechs Monate in Elternzeit zu gehen. Zuvor nimmt er noch seinen Resturlaub. Die Stelle des Bürgermeisters wird aber nicht die einzige unbesetzte in der Verwaltung sein.</p> <h2>Bewerber springen wieder ab</h2> <p>Bereits seit Anfang März gibt es keinen Haupt- und Bauamtsleiter. Ein Bewerber, der im Sommer die Stelle übernehmen wollte, sprang vorher wieder ab. Und das tat auch der Kandidat, der den Job zu Beginn des kommenden Jahres bekommen sollte. Die Rechnungsamtsleiterin hat um Entlassung zum Ende des laufenden Monats gebeten. Damit gebe es demnächst keinen Mitarbeiter des gehobenen Dienstes mehr im Rathaus, stellt der Bürgermeister fest.</p> <h2>Bürgermeister nennt noch andere Gründe</h2> <p>Der Entscheidung, für mehrere Monate in die Elternzeit zu gehen, hat nicht nur familiäre Gründe. In einem Schreiben, das der Bürgermeister auf die Titelseite des aktuellen Wutacher Amtsblatts stellte (liegt der Redaktion vor) schreibt er: Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sehe er keine Möglichkeit, seine Arbeit als Bürgermeister mit der notwendigen Gestaltungsfreiheit fortzuführen. Pfliegensdörfer führt aus, für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Bürgermeister gebe es keine hinreichende Grundlage.</p> <h2>Alles beginnt schon vor seiner Wahl</h2> <p>Er berichtet von fortgesetzter Kritik, Verleumdungen und Herabsetzungen, die noch vor seiner Wahl begonnen hätten. „Meine Amtszeit war bereits von Beginn an von einer Verleumdungskampagne gekennzeichnet“, sagt Pfliegensdörfer. Er legt dieser Zeitung die Kopie einer anonymen E-Mail an seinen Vorgänger und die Mitarbeiter im Rathaus vom Dezember 2023 vor. Diese E-Mail sei an dem Tag eingegangen, an dem diese Zeitung über seine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl berichtete, sagt Pfliegensdörfer. Er habe sie erst ein Jahr später zufällig entdeckt.</p> <p>Der anonyme Schreiber, der sich nicht ermitteln ließ, behauptete unter anderem, Pfliegensdörfer sei bei allen vorangegangenen Anstellungen nach kürzester Zeit freigestellt worden, angeblich „wurde bei ihm ein ausgeprägter Autismus befundet“.</p> <h2>Er weist die Vorwürfe zurück</h2> <p>Diese Vorwürfe seien falsch, sagt Pfliegensdörfer. Er berichtet von fortlaufenden Verleumdungen, persönlichen Angriffen und Beleidigungen von einzelnen Bürgern oder Mitgliedern des Gemeinderates sowie von Anzeigen gegen ihn bei der Kommunalaufsicht. Zudem seien Mitarbeiterinnen im Rathaus und Bewerber herabgesetzt oder beleidigt worden. Gleichzeitig räumt Pfliegensdörfer eigene Fehler ein und bescheinigt sich selbst unangemessenes Verhalten in einigen Situationen.</p> <h2>Mediator arbeitet mit ihm und dem Gremium</h2> <p>Der von Alexander Pfliegensdörfer beauftragte Coach, Mediator und Kommunikationstrainer Michael Hoyer aus Villingen-Schwenningen hat mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Gemeinderates in den vergangenen Monaten mehrere Sitzungen abgehalten. Daraus dürfe er nichts öffentlich berichten, sagt Hoyer. „Ich kann aber bestätigen, dass Herr Pfliegensdörfer sehr früh viele Dinge unternommen hat, um mit dem Gemeinderat professionell zu arbeiten“, hebt Hoyer hervor. „Er hat das sehr konsequent und positiv verfolgt.“</p> <h2>Personalverantwortung liegt beim Gemeinderat</h2> <p>Pfliegensdörfer sagte dieser Zeitung, Beschwerden aus der Bevölkerung über Defizite in der Wutacher Verwaltung könne er nachvollziehen. Diese seien Folgen der angespannten personellen Situation. Er verweist darauf, dass der Bürgermeister in Wutach anders als in den meisten anderen Gemeinden keine Personalverantwortung trägt. Entgegen den Empfehlungen des Gemeindetags beharrten die Gemeinderäte darauf, diese Kompetenz selbst zu behalten. „Ich kann nicht einmal eine Putzfrau einstellen“, so Pfliegensdörfer. Es sei daher auch der Gemeinderat gewesen, der dem Wunsch der Rechnungsamtsleiterin auf vorzeitige Entlassung zum Ende dieses Monats entsprochen habe.</p> <h2>Elternzeit bedeutet keinesfalls einen Rücktritt</h2> <p>Pfliegensdörfer betont, dass er keineswegs als Bürgermeister zurücktrete. Er sagt dieser Zeitung aber auch, dass seine Elternzeit länger dauern könnte als die geplanten sechs Monate. In seiner Erklärung im Amtsblatt klingt das so: „Sollte sich das Umfeld künftig positiv und im Sinne einer kooperativen Zusammenarbeit entwickeln, schließe ich eine Rückkehr in mein Amt nicht aus.“</p> <h2>Fraktionssprecher sagen nichts dazu</h2> <p>Zum Thema befragt, wollten sich die Fraktionssprecher im Wutacher Gemeinderat, Frank Grieshaber (Unabhängige Wählervereinigung Wutach, UWW) und Susanne Rothmund (CDU) sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Franziska Stritt (UWW) nicht äußern. Unabhängig voneinander, aber gleichlautend sagten sie, sie wollten keine Gerüchte kommentieren. Den Angaben von Bürgermeister Pfliegensdörfer zufolge wissen alle Gemeinderäte seit einer nichtöffentlichen Sitzung am 7. Oktober von der geplanten Elternzeit.</p> <h2>Landratsamt Waldshut mit klarer Aussage</h2> <p>Wie es jetzt mit der ausgedünnten Verwaltung weitergeht, während wichtige Aufgaben wie etwa das Aufstellen eines Haushaltsplans anstehen, ist unklar. Gegen die Elternzeit von Pfliegensdörfer sei arbeitsrechtlich nichts einzuwenden, heißt es im Landratsamt Waldshut als Aufsichtsbehörde. Waldshut sieht den Bürgermeister aber in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass seine Verwaltung funktioniert. „Entscheidet sich ein Bürgermeister dafür, in Elternzeit zu gehen, liegt es in seiner Verantwortung, die Gemeinde auch für diese Zeit am Laufen zu halten“, erklärt Sprecherin Julia Fohmann-Gerber. Er habe sich Maßnahmen zu überlegen, die das in seiner Abwesenheit sicherstellen.</p> <p>Darüber denkt Alexander Pfliegensdörfer anders. Er verweist – wie das Landratsamt – auf die Gemeindeordnung. Danach könne der Gemeinderat einen Amtsverwalter bestellen, der die Aufgaben übernimmt, wenn der Bürgermeister für längere Zeit ausfällt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Dienstvergehen Rücktritt thema-politik-lokal thema-sicherheit-kriminalitaet thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister macht Pause und immer noch fehlen Amtsleiter – was ist in der Gemeinde Wutach los?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:06:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf Jahrestour durch den westlichen Landkreis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/auf-jahrestour-durch-den-westlichen-landkreis;art372626,12499029 ]]></link>      <description><![CDATA[  Männergesangverein besichtigt nicht nur das Heimatmuseum in Görwihl. Er erfährt auch viel über die Geschichte Bad Säckingens  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Männergesangverein besichtigt nicht nur das Heimatmuseum in Görwihl. Er erfährt auch viel über die Geschichte Bad Säckingens<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/auf-jahrestour-durch-den-westlichen-landkreis;art372626,12499029]]></guid>
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        Männergesangverein besichtigt nicht nur das Heimatmuseum in Görwihl. Er erfährt auch viel über die Geschichte Bad Säckingens



        <p><strong>Wutach-Ewattingen</strong> Der Jahresausflug des Männergesangvereins Ewattingen führte die 30 Sänger mit ihren Frauen in den westlichen Teil des Landkreises Waldshut. Nach einem Frühstück im Rosendorf Nöggenschwiel haben die Teilnehmer bei einem Spaziergang die noch üppige Rosenpracht bestaunt.</p> <p>Auf dem Hotzenwald in Görwihl war Halt im dortigen Heimatmuseum. Unter sachkundiger Führung der Herren Waßmer und Sackmann erhielt die Gruppe Einblick in das karge Leben auf dem Berg, das besonders von Landwirtschaft geprägt war. Die imposanten Seidenbandwebstühle wurden ebenso besichtigt wie die große Sammlung bekannter Werkzeuge aus vergangener Zeit sowie schmucke Trachten. In seine Schulzeit zurückversetzt war so mancher, als er sich im historischen Klassenzimmer in eine Schulbank zwängte.</p> <p>Auf der Weiterfahrt über den Hotzenwald genossen die Teilnehmer Ausblicke, und nach einer Einkehr im nostalgischen Café in der ehemaligen Fabrikantenvilla „Villa Berberich“ erklärten die beiden Traditionsfiguren „Stiftsfrau“ und „Trompeter“ bei einem Rundgang auf besondere Weise die Geschichte Säckingens. Danach erklangen im Friedolins-Münster unter der Leitung von Anja Schuler bei drei sakralen Liedern die Männerstimmen. Seinen Abschluss fand der Ausflug in der Traditionsgaststätte „Kater Hiddigeigei“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Sehenswürdigkeit Landschaft Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf Jahrestour durch den westlichen Landkreis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 11:19:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einschulung 2025: Das sind die Erstklässler aus Stühlingen, Bonndorf und Wutach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/einschulung-2025-das-sind-die-erstklaessler-aus-stuehlingen-bonndorf-und-wutach;art372586,12487044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das sind die Erstklässler an den Grundschulen in Stühlingen, Bonndorf und Wutach – hier die ersten Bilder. Der Artikel wird weiter aktualisiert. Der SÜDKURIER gratuliert ganz herzlich!  ]]></description>
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          Das sind die Erstklässler an den Grundschulen in Stühlingen, Bonndorf und Wutach – hier die ersten Bilder. Der Artikel wird weiter aktualisiert. Der SÜDKURIER gratuliert ganz herzlich!<br>
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        Das sind die Erstklässler an den Grundschulen in Stühlingen, Bonndorf und Wutach – hier die ersten Bilder. Der Artikel wird weiter aktualisiert. Der SÜDKURIER gratuliert ganz herzlich!



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      <dc:rights><![CDATA[Einschulung 2025: Das sind die Erstklässler aus Stühlingen, Bonndorf und Wutach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 05:04:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister informierte vorab über Fragestunde in Wutach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/buergermeister-informierte-vorab-ueber-fragestunde-in-wutach;art372626,12485569 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Gemeinderäte geben an, von der Neuregelung zur Bürgerfragestunde überrascht zu sein. Alexander Pfliegensdörfer widerspricht  ]]></description>
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          Zwei Gemeinderäte geben an, von der Neuregelung zur Bürgerfragestunde überrascht zu sein. Alexander Pfliegensdörfer widerspricht<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwei Gemeinderäte geben an, von der Neuregelung zur Bürgerfragestunde überrascht zu sein. Alexander Pfliegensdörfer widerspricht



        <p><strong>Wutach</strong> Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer hat sich überrascht von den Aussagen gezeigt, die die Gemeinderäte Franziska Stritt und Frank Grieshaber (beide Unabhängige Wählervereinigung Wutach, UWW) jüngst gegenüber dieser Zeitung gemacht haben. Pfliegensdörfer widerspricht der Darstellung der beiben Gemeinderäte, das Gremium sei nicht über die Neuregelung der Bürgerfragestunde informiert gewesen. Er habe alle Räte vorab davon in Kenntnis gesetzt. Das hat Alexander Pfliegensdörfer der Redaktion dieser Zeitung am Donnerstag mitgeteilt.</p> <p>Der Bürgermeister bezog sich auf den Beitrag in dieser Zeitung „Bürgerfragestunde bleibt in der Diskussion“ vom Freitag, 19.¦September, der sich mit der Neuregelung der Fragestunde befasst. Pfliegensdörfer hatte in der öffentlichen Sitzung vom 22.¦Juli dieses Jahres verkündet, dass die Frageviertelstunde künftig nur noch in jeder dritten Sitzung abgehalten werde. Von der Redaktion jetzt dazu befragt, hatten Franziska Stritt und Frank Grieshaber angegeben, von dieser Ankündigung überrascht gewesen zu sein. Beide hatten übereinstimmend erklärt, dass die künftige Ausgestaltung der Fragestunde lediglich in einer informellen Runde angesprochen worden sei. Eine Vereinbarung oder einen Beschluss habe es dazu nicht gegeben.</p> <p>Das bestätigte Bürgermeister Pfliegensdörfer. Die informelle Runde mit den stellvertretenden Bürgermeistern und den Fraktionsvorsitzenden, in der das Gespräch stattfand, sei gar nicht legitimiert, Entscheidungen zu treffen, erklärte er. Was den Bürgermeister verwunderte, war nach seinen Angaben, dass sich die Gemeinderäte gegenüber dieser Zeitung so überrascht von der Neuregelung zeigten. Er habe alle Gemeinderäte über das Gespräch der kleinen Runde tags darauf, am 11.¦Juli, per E-Mail informiert, sagte der Bürgermeister Pfliegensdörfer dieser Zeitung, neben den Teilnehmern auch die Ratsmitglieder, die nicht dabei waren.</p> <p>Einen Screenshot dieser E-Mail hat Pfliegensdörfer der Zeitung vorgelegt. Darin heißt es: „Gestern kam unter anderem die Idee auf, die GR-Bürgerfrageviertelstunde quartalsmäßig anzubieten (...) Weiter soll es monatliche Bürgersprechstunden mit dem Bürgermeister und einem Gemeinderat geben. Die monatlichen Fragestunden entfallen dagegen. Dies soll ab September umgesetzt werden.“ Die Gemeinderäte seien also sehr wohl über die Änderung informiert gewesen. Keines der Ratsmitglieder habe, jedoch auf seine E-Mail reagiert, sagte Pfliegensdörfer.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Parlamentsausschuß Untersuchungsausschuß "Deutscher Bundestag"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister informierte vorab über Fragestunde in Wutach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 05:00:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerwehrauto mit Geschichte zu verkaufen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/feuerwehrauto-mit-geschichte-zu-verkaufen;art372626,12475580 ]]></link>      <description><![CDATA[  In 40 Jahren Dienst hat der Mannschaftstransportwagen der Münchinger Wehr einiges erlebt. Nun sucht er einen neuen Eigentümer  ]]></description>
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          In 40 Jahren Dienst hat der Mannschaftstransportwagen der Münchinger Wehr einiges erlebt. Nun sucht er einen neuen Eigentümer<br>
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        In 40 Jahren Dienst hat der Mannschaftstransportwagen der Münchinger Wehr einiges erlebt. Nun sucht er einen neuen Eigentümer



        <p><strong>Wutach</strong> Die Gemeinde Wutach verkauft ein Feuerwehrfahrzeug der Abteilung Münchingen, das nicht mehr benötigt wird. Der Gemeinderat hat den Verkauf in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Wie das Feuerwehrfahrzeug verkauft die Gemeinde Wutach auch eine Garage mit Platz für drei Fahrzeuge.</p> <p>Es handele sich um einen Daimler-Benz, Modell 602-KA mit Baujahr 1985, berichtet Torsten Banholzer, Kommandant der Feuerwehr-Abteilung Münchingen. Das sei ein Benziner mit 70 kW Leistung, 2,2 Litern Hubraum, 3500 Kilogramm Gesamtgewicht und einigen Extras, insbesondere Halterungen für Pumpen und Schläuche. Überraschend niedrig ist die Laufleistung, die Uhr zeigt lediglich 27.700 gefahrene Kilometer an. Der Wagen bietet sechs Sitzplätze, die Karosseriefarbe ist kaum überraschend feuerwehrrot. „Das Fahrzeug eignet sich für Liebhaber“, sagt Torsten Banholzer, „man kann es aber sicher auch gut zum Campingfahrzeug umbauen.“ Eine Blaulichtanlage hat das Fahrzeug noch auf dem Dach, Privatbesitzer müssen sie allerdings demontieren, bevor sie auf die Straße dürfen.</p> <p>Erworben hat die Gemeinde Wutach den Wagen 2015, zuvor war er für die Feuerwehr Bonndorf-Gündelwangen unterwegs gewesen. „Das sollte damals für uns eine Übergangslösung sein“, erinnert sich Banholzer lachend, „diese Übergangsphase hat dann zehn Jahre gedauert.“ An ein wichtiges Ereignis mit dem Transportwagen kann sich Torsten Banholzer noch gut erinnern. Das war, als es 2021 beim Schinkenhersteller Adler in Bonndorf brannte und schwarze Rauchwolken in der ganzen Region am Himmel sichtbar waren. „Ein Brand ist natürlich nie eine schöne Sache“, sagt Banholzer, „aber in dem Fall hat man daran trotzdem angenehme Erinnerungen.“ Denn als es bei Adler brannte, wurde die ganze Welt von der Corona-Pandemie gebeutelt. „Da waren ja bis zu 200 Kräfte im Einsatz“, erinnert sich Banholzer, sie kamen aus Bonndorf, St.¦Blasien, Grafenhausen, Wutach, Löffingen und Stühlingen. „Man hatte damals viele Freunde und Bekannte wegen der Pandemie ewig nicht mehr gesehen. Bei dem Feuer bei Adler traf man plötzlich ganz viele Menschen aus dem Bekanntenkreis wieder. Das war, trotz der Tragik, ein schönes Erlebnis.“</p> <p>Interessierte an dem Fahrzeug, es gibt bereits ein Gebot, und an den Garagen in Münchingen können sich an rathaus@wutach.de wenden oder an Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer unter pfliegensdoerfer@wutach.de.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Feuerwehrauto mit Geschichte zu verkaufen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 05:04:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerfragestunde nur noch vierteljährlich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/buergerfragestunde-nur-noch-vierteljaehrlich;art372626,12472031 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürgermeister Pfliegensdörfer ändert Regeln für öffentliche Gemeinderatssitzungen in Wutach. Laut Gemeindeordnung zulässig  ]]></description>
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          Bürgermeister Pfliegensdörfer ändert Regeln für öffentliche Gemeinderatssitzungen in Wutach. Laut Gemeindeordnung zulässig<br>
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        Bürgermeister Pfliegensdörfer ändert Regeln für öffentliche Gemeinderatssitzungen in Wutach. Laut Gemeindeordnung zulässig



        <p><strong>Wutach</strong> In der jüngsten Sitzung des Wutacher Gemeinderats hatte es Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer bereits kurz erwähnt, gegenüber dieser Zeitung hat es der Wutacher Verwaltungschef jetzt noch einmal bestätigt: Den Tagesordnungspunkt „Bürgerfragen“ wird es in den öffentlichen Sitzungen nur noch alle drei Monate geben. Nächste Gelegenheit für die Wutacher Bürger, sich im Gemeinderat zu Wort zu melden, wird es demnach erst wieder im November dieses Jahres geben.</p> <p>Die Frage, ob das rechtlich zulässig ist, beantwortet Alexander Pfliegensdörfer mit Verweis auf Paragraph¦33 der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg. Darin heißt es wörtlich: „Der Gemeinderat kann bei öffentlichen Sitzungen Einwohnern (...) die Möglichkeit einräumen, Fragen zu stellen oder Anregungen und Vorschläge zu unterbreiten.“ Es handele sich um eine „Kann-Bestimmung“, sagt Bürgermeister Pfliegensdörfer dazu. Und erklärt im Gespräch mit dieser Zeitung weiter: „Wir können diese Fragestunde anbieten, müssen aber nicht.“</p> <p>Einzelne Gemeinderäte hätten Bedenken geäußert, weil die Veränderung als Beschneidung der Bürgerrechte gesehen werden könnte, so Alexander Pfliegensdörfer. Das sehe er jedoch anders. Statt die Fragestunde nur kurz am Ende der Sitzung abzuhalten, solle sie zeitlich deutlich mehr Raum bekommen. „Bisher kam manchmal jeder Fragende nur knapp zu Wort, künftig wird mehr Zeit eingeplant.“ Zudem will Pfliegensdörfer eine monatliche, feste Sprechstunde einrichten, in der man sich mit Fragen oder Problemen direkt an ihn wenden könne. Das Nähere werde rechtzeitig mitgeteilt, ließ der Wutacher Bürgermeister dazu wissen.</p> <h2>Beleidigungen statt Fragen</h2> <p>Mit der neuen Regelung versucht Alexander Pfliegensdörfer auch, ein weiteres Problem anzugehen. In zahlreichen Sitzungen hätten einzelne Bürger die Fragestunde gar nicht dazu genutzt, um Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben, sondern um ihrem Ärger Luft zu machen oder gar Beleidigungen auszusprechen. Im April dieses Jahres hatte der Wutacher Rathauschef zwei Bürger nach längeren Schimpftiraden sogar des Hauses verwiesen – nach Meinung von Experten zu Recht, wie diese Zeitung seinerzeit berichtete.</p> <p>Unmutsäußerungen seien keineswegs Sinn und Zweck von Fragestunden, hatte nach dem Vorfall das Landratsamt Waldshut dieser Zeitung bestätigt, ebenso wie auch Jürgen Fleckenstein, Professor für Verwaltungsrecht an der Fachhochschule in Kehl: „Die Fragestunde dient nicht dazu, dass Bürger ihrem persönlichen Missfallen Ausdruck verleihen können“, sagte Fleckenstein, der auch sagte: „Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist in öffentlichen Gemeinderatssitzungen für die Zuhörer eingeschränkt, und das ist auch ganz richtig so.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Verwaltungsrecht Verfassungsrecht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgerfragestunde nur noch vierteljährlich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:30:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[2026 wird aus acht Seelsorgeeinheiten eine Gemeinde – wo finden dann noch Gottesdienste statt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/2026-wird-aus-acht-seelsorgeeinheiten-eine-gemeinde-wo-finden-dann-noch-gottesdienste-statt;art372623,12469136 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pfarrer Hannes Rümmele wird ab 1. Januar 2026 die neue Kirchengemeinde „An der Wutach“ mit Sitz in Tiengen leiten. Im Interview verrät er, wie er das machen wird und was die Großpfarrei für die Gläubigen bedeutet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Pfarrer Hannes Rümmele wird ab 1. Januar 2026 die neue Kirchengemeinde „An der Wutach“ mit Sitz in Tiengen leiten. Im Interview verrät er, wie er das machen wird und was die Großpfarrei für die Gläubigen bedeutet.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Pfarrer Hannes Rümmele wird ab 1. Januar 2026 die neue Kirchengemeinde „An der Wutach“ mit Sitz in Tiengen leiten. Im Interview verrät er, wie er das machen wird und was die Großpfarrei für die Gläubigen bedeutet.



        <p><strong>Herr Pfarrer Rümmele, Sie kommen ganz neu aus dem Kinzigtal an den Hochrhein. Was ist Ihnen als leitender Pfarrer besonders wichtig?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Mir war immer wichtig, zu zeigen, um was es uns wirklich geht: Nämlich darum, die Menschen mit Christus in Verbindung zu bringen. Konkret heißt das für mich, die frohe Botschaft und das Evangelium Jesu Christi zu verkünden. Als Kirche spricht man auch über gesellschaftliche Themen wie Umweltschutz – das gehört dazu. Aber unser Glaube muss im Mittelpunkt stehen.</p> <p><strong>In der Kirche gibt es konservative und liberale Weltbilder. Wo verorten Sie sich?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Das kommt wahrscheinlich darauf an, wen Sie fragen. Ich würde mich in der Mitte ansiedeln. Ich habe keine Probleme, mit konservativen Gruppen in Kontakt zu kommen, öffne mich aber auch gerne für moderne Dinge. Kirche heute zu führen heißt sowohl ein lateinisches Hochamt mit Kirchenchor zu leiten, als auch einen Jugendgottesdienst mit Auszügen aus Lucky-Luke-Comics. Auf alle einzugehen, muss heute unser Anspruch sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wer ist Hannes Rümmele?</span><span>Hannes Rümmele (43) ist in Schönau geboren, hat sein Abitur in Lörrach gemacht und anschließend in Freiburg Theologie studiert und das Priesterseminar besucht. Nach Stationen in Baden-Baden, Villingen-Schwenningen, Schutterwald und als leitender Pfarrer von drei Seelsorgeeinheiten im Kinzigtal, tritt er sein Amt als leitender Pfarrer der neuen Kirchengemeinde „An der Wutach“, mit Sitz der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Tiengen, am 1. Januar 2026 an. Bereits im September wird er in das Pfarrhaus in Tiengen umziehen und die vakanten Stellen besetzen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Kirchengemeinde an der Wutach?</span><span>Im Zuge der „Kirchenentwicklung 2030“ stellt sich die römisch-katholische Kirche neu auf. Die acht Seelsorgeeinheiten Bonndorf-Wutach, Eggingen-Stühlingen, Jestetten, Klettgau-Wutöschingen, Küssaberg-Hohentengen St. Christopherus, Mittlerer Hochrhein St. Verena, Oberes Schlüchttal und Maria Bronnen bilden ab 2026 die Kirchengemeinde „An der Wutach“ (Infos: https://kath-anderwutach.de).</span></label></div> <p><strong>Die neue Pfarrei „An der Wutach“ entsteht. Wie fühlt sich das an?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Neu, groß und aufregend – auch weil ich die Gegend, die Menschen und die Gremien noch nicht kenne. Aber natürlich im Inhalt auch mit vielen bekannten Anteilen. Das Neue wird auf jeden Fall sein, territorial noch viel größer zu denken, denn aus acht Seelsorgeeinheiten mit insgesamt rund 40.700 Gläubigen wird eine Pfarrei – von hoch oben im Schwarzwald bis hinunter ins Wutachtal, in den Jestetter Zipfel bis nach Waldshut-Tiengen und Dogern.</p> <p><strong>Wo liegen die Herausforderungen?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Wir müssen Vernetzung und Kommunikationsstrukturen zwischen allen Akteuren schaffen – das ist das Allerwichtigste. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/in-guten-netzwerken-besteht-eine-grosse-chance-helga-bing-spricht-ueber-ihre-herausforderungen;art372586,12290684" target="_blank" title="„In guten Netzwerken besteht eine große Chance“: Helga Bing spricht über ihre Herausforderungen">Mit Helga Bing haben wir eine leitende Referentin und Projektkoordinatorin gewonnen</a>, die all diese Strippen zieht und seit rund einem Jahr die Bildung der neuen Kirchengemeinde vorbereitet. Es waren acht Seelsorgeeinheiten, die alle unterschiedliche Gepräge haben. Diese jetzt in ein großes Ganzes zusammenzuführen, dabei allen Raum zu geben und gleichzeitig ein Miteinander zu schaffen – das ist das wichtigste Ziel.</p> <p><strong>Wie genau packt Helga Bing das an?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Wir haben eine verkleinerte Vollversammlung eingerichtet, in der Pfarrgemeinderäte aus der ganzen Region sitzen. Jeder vertritt darin die Wünsche und Ziele seiner Pfarrei, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wie Helga Bing berichtet, hat man am Anfang noch viel innere Distanz zwischen den Menschen gespürt. Aber je länger die Menschen miteinander in Kontakt sind und erklären, was ihnen wichtig ist, desto mehr wächst das Wohlwollen und Miteinander. Im Kennenlernen liegt eine große Kraft.</p> <p><strong>Bleiben denn alle Angestellten, die bei den Seelsorgeeinheiten beschäftigt waren, oder rollen im Zuge der Reform auch Köpfe – wie man so schön sagt?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Köpfe rollen tatsächlich keine. Aber manche Pfarrer unserer Seelsorgeeinheiten widmen sich neuen Lebensabschnitten: Romuald Pawletta aus Tiengen verabschiedet sich am 1. September in den Ruhestand, Ulrich Sickinger hat sich als Leiter von St. Verena am 1. Juli verabschiedet und ist nun Pfarrer in Laufenburg, Pater Bernhard Fuhrmann aus Gurtweil geht Ende des Jahres in den Ruhestand, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/pfarrer-fabian-schneider-sagt-seelsorge-braucht-naehe-interesse-und-praesenz;art372620,12249542" target="_blank" title="Pfarrer Fabian Schneider sagt: „Seelsorge braucht Nähe, Interesse und Präsenz“">Fabian Schneider aus Bonndorf zieht als neuer leitender Pfarrer nach Donaueschingen</a> und Pfarrer Martin Metzler aus Hohentengen hat sich entschieden, in ein Kloster zu gehen. Neu kommt stattdessen zum Beispiel der in Wehr aufgewachsene Julian Donner, als stellvertretender leitender Pfarrer der neuen großen Kirchengemeinde, nach Bonndorf.</p> <p><strong>Was sind die häufigsten Sorgen und Ängste, die Gemeindemitglieder aufgrund der Neustrukturierung äußern?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Die Anliegen sind für unsere Katholikinnen und Katholiken nicht banal, wenn sie auch überwiegend alltägliche Fragen haben, wie, ob die Gebetsgruppe im eigenen Dorf noch stattfinden wird. Die Fragen sind geprägt von der Suche nach Sicherheit und der Sorge, ihre spirituellen Räume zu verlieren. Aber wir können Entwarnung geben: Wir machen ja jetzt nicht alle Kirchen zu. Vor allem Jugendliche hinterfragen auch mein eher junges Alter – mit 43 Jahren – viele haben noch die Vorstellung, dass ein Priester alt sein muss.</p> <p><strong>Wo werden ab 2026 noch Gottesdienste stattfinden?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Wir haben 99 Kirchen und Kapellen in der neuen Pfarrei. Insgesamt sind wir 30 Hauptamtliche, davon elf Priester, dazu kommen rund 60 Ehrenamtliche. Dadurch werden in 65 Gotteshäusern noch regelmäßig Sonntagsmessen stattfinden. Fast jede Kirche hat ihr eigenes Patrozinium, auch Fronleichnams-Traditionen und Brauchtumsfeste, die kirchlich begleitet werden, haben in vielen Orten eine hohe Bedeutung. Diese Traditionen wird es auch weiterhin geben – in Zukunft vielleicht sogar etwas vernetzter, über die alteingefahren Pfarreigrenzen hinweg.</p> <p><strong>Was sind wichtige Schritte in den fünf Monaten bis zum Startschuss?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Neben dem Kennenlernen und Netzwerke schaffen sind das vor allem die Pfarreiratswahlen am 19. Oktober. Das ist wichtig, damit der Rat als Nachfolgegremium des Pfarrgemeinderates zum 1. Januar 2026 als Gremium feststeht.</p> <p><strong>Und welche Herausforderungen warten auf Sie ganz persönlich?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Ich lerne die Gegend und die Menschen aktuell schon mehr und mehr kennen. Zuhören, hinschauen, Kontakte knüpfen – das wird mich in den nächsten Monaten sicher besonders fordern – aufgrund der vielen Berge, Täler und der territorialen Größe auf besondere Weise. Pfarrer, die so großen Kirchengemeinden vorstehen, gab es bisher ja noch nie. Das heißt: Was wirklich auf einen zukommt, muss sich zeigen und ist auch für mich aufregend. Das Projekt heißt aber ja auch Kirchenentwicklung 2030 – das heißt, wir haben Zeit, Dinge Schritt für Schritt umzusetzen.</p> <p><strong>Wann ziehen Sie nach Tiengen?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Mein Amt als Leitender Pfarrer trete ich am 1. Januar an. Doch ich werde etwas früher antreten und die vakanten Stellen in Waldshut-Tiengen übernehmen. Am 9. September ziehe ich in Tiengen ins Pfarrhaus ein und freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt.</p> <p><strong>Was wünschen Sie sich für die Zukunft?</strong></p> <p><em>Hannes Rümmele:</em> Zusammenschlüsse gab es seit jeher – und es hat immer ein Stück weit für Empörung gesorgt. Was wir nicht vergessen dürfen: „Katholizität“ heißt auch allumfassend. Katholik zu sein, bedeutet also Vielfalt – angefangen bei den großen Andersartigkeiten der Weltkirchen in Rom, Tansania oder Indien bis hin zu den kleinsten Details wie der Gestaltung einer Messe im alten Ritus, einer moderneren Jugendkirche bis hin zu Heavy-Metal-Gottesdiensten. Wir müssen aufhören, uns gegenseitig das katholisch sein abzusprechen, in eine gute Kommunikation kommen, Geduld und Vertrauen mitbringen – dann schaffen wir ein Miteinander. Und ich wünsche mir, dass der Herr Pfarrer nicht zu sehr zum Super-Katholik verklärt wird. Wir alle sind getaufte Katholiken, teilen das Priestertum. Und ein Gottesdienst oder eine Festivität sind nicht mehr wert, weil ich vor Ort bin. Auch die Gemeindereferentin vor Ort bringt Gott den Menschen näher.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[2026 wird aus acht Seelsorgeeinheiten eine Gemeinde – wo finden dann noch Gottesdienste statt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 05:07:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hagel richtet teils große Schäden an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/hagel-richtet-teils-grosse-schaeden-an;art372626,12465633 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Vor allem sind die Maisfelder der Region betroffen</li> <li>Folgen des Unwetters erst kurz vor der Ernte sichtbar</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Vor allem sind die Maisfelder der Region betroffen</li> <li>Folgen des Unwetters erst kurz vor der Ernte sichtbar</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/hagel-richtet-teils-grosse-schaeden-an;art372626,12465633]]></guid>
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        <ul> <li>Vor allem sind die Maisfelder der Region betroffen</li> <li>Folgen des Unwetters erst kurz vor der Ernte sichtbar</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Die Ausläufer eines schweren Gewitters mit Hagel über Mundelfingen richteten auch in der Region Ewattingen Richtung Lembach sowie Richtung Stühlingen-Lausheim und -Blumegg Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen an. Im Wutacher Ortsteil Ewattingen selbst waren Privatgärten betroffen. Die Ausläufer des Gewitters erreichten Ewattingen gegen 15.30 Uhr am vergangenen Freitag.</p> <p>Das Hagelwetter habe Ewattingen offensichtlich nicht mit voller Wucht getroffen, erzählt eine Einwohnerin, die in der Schwimmbadstraße wohnt. Denn nicht überall im Ort sei es gleich stark gewesen. Sie selbst steht allerdings vor einem Garten mit niedergedrückten Blumen, vor von Bäumen abgeschlagenem Obst und Schäden im Gemüsebeet. Es habe sicherlich eine Viertelstunde lang stark in Teilen des Orts gehagelt, berichtet sie im Gespräch. Die Hagelkörner seien mehr als zwei Stunden in Gärten liegen geblieben, weil große Mengen niedergegangen waren. Im Ort selbst sei von der Anhöhe Auf Hofen kein Geröll oder Schlamm in die Amtshauser Straße im Ortskern gespült worden, wie vor Jahren einmal. Torsten Banholzer, Abteilungskommandant der Feuerwehr Münchingen, bestätigte, dass die Feuerwehr Ewattingen einen Baum von der Landesstraße 171 Richtung Wutachmühle entfernen musste. Oberhalb des Ewattinger Bruderhofs Richtung Mundelfingen habe das Gewitter mit Hagel allerdings zugeschlagen.</p> <p>Da die Getreideernte in der Region weitgehend abgeschlossen ist, wurden hauptsächlich Maisfelder durch das Hagelwetter geschädigt. Er halte den dort entstandenen direkten Schaden für überschaubar, so Friedrich Müller, Vorsitzender des Wutacher Ortsvereins des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands. Trotzdem könnte es noch Folgeschäden geben: Es bestehe die Gefahr einer Qualitätsminderung des Mais durch Pilzbefall. Auch könne es sein, dass sich die Kornfüllung im Kolben nicht ausreichend entwickelt. Die Silagequalität der gehäckselten Pflanzen und dadurch die Futterqualität könnte sinken.</p> <p>Glücklicherweise sei die Getreideernte weitgehend abgeschlossen, meint auch Landwirt Torsten Banholzer aus Münchingen gegenüber der Zeitung. Auf den Feldern rund um Ewattingen schätzt er an die 100 Hektar Maisanbau, die durch Hagel geschädigt wurden. Er selbst sei wohl auf rund 30 Prozent seiner acht Hektar Maisfelder betroffen. Die Hagelkörner haben teilweise das Blattwerk des Mais zerfetzt, so sein Fazit nach einer ersten Besichtigung der Flächen. Es werde keinen Totalausfall bei der Maisernte geben, das sei gut. Allerdings werde sich erst kurz vor der Ernte Ende September/Anfang Oktober das tatsächliche Ausmaß zeigen, wenn klar ist, inwieweit die Maiskolben Schaden genommen haben. Dies sei momentan noch nicht abschließend zu beurteilen.</p> <p>Auf Gemarkung Hüfingen-Mundelfingen habe es auf Maisfeldern an die 80 bis 90 Prozent Blattverluste an den Pflanzen gegeben, erzählt Torsten Banholzer. Dort sei der Schaden für die Landwirte sicherlich erheblich.</p> <p>Die Region Ewattingen wurde in der Vergangenheit mehrmals von schweren Gewittern getroffen. 2018 spülte ein Starkregen in Ewattingen Erde und Geröll bis ins Dorf. 2021 vernichtete der Hagel einen Teil der Ernte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Unwetter Hochwasser Dürre]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hagel richtet teils große Schäden an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 05:00:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So macht das Feiern in Ewattingen einfach Spaß  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/so-macht-das-feiern-in-ewattingen-einfach-spass;art372626,12462778 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch am dritten Tag hat das Dorffest wieder für eine große feiernde Gemeinschaft gesorgt. Anwohner machen bei buntem Treiben mit  ]]></description>
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          Auch am dritten Tag hat das Dorffest wieder für eine große feiernde Gemeinschaft gesorgt. Anwohner machen bei buntem Treiben mit<br>
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        Auch am dritten Tag hat das Dorffest wieder für eine große feiernde Gemeinschaft gesorgt. Anwohner machen bei buntem Treiben mit



        <p><strong>Wutach</strong> Drei Tage märchenhaftes Dorffest in Ewattingen: Nach dem tollen Auftakt am Samstag, dem Sonntag mit fantastischem Wetter, viel Musik, einem Gottesdienst im Zelt und der Eicher-Traktorenparade am Mittag ging das Fest am Montag über in den Endspurt: Am Mittag wurden die kreativen Bilder vom Malwettbewerb prämiert, und als die „Bachtalmusikanten“ – die kleine Besetzung der Ewattinger Musik – zum Handwerkerhock aufspielen, da war schon wieder richtig Betrieb. Auf der Treppe vor ihrem Haus sitzt Familie Bock auf den Stufen. Sie schauen dem bunten Treiben mit Freude zu. „Es ist schön, das Fest im wahrsten Sinne des Worte direkt vor der Haustür zu haben“, betonen sie. Keine Spur von Unzufriedenheit oder gar Ärger über die Lautstärke der Musik. Ja, die Nachbarn müssen auch mitspielen – in Ewattingen feiern sie einfach gerne mit. „Die Rothauser Musiker mussten zwar das ‚andere Bier mit dem blauen Etikett‘ trinken“, wie ein Beobachter bemerkt. Ihrer Spielfreude tat dies allerdings keinen Abbruch. Der Applaus war groß.</p> <p>Bei vielen Festen wäre das schon das Ende gewesen, in Ewattingen ist es der Übergang in einen weiteren Festabend mit vielen Höhepunkten. Auf der Bühne hinter dem Rathaus spielt Miss Müllers Mucke. Und im Musikzelt machen sich die Gaudi Blech Buebe bereit für ihren Auftritt. Nicht nur für Freunde der gepflegten Polka. Die Musiker von Blumegg über Bonndorf bis Holzschlag können auch anders. Nach dem bejubelten Flügelhornsolo von Adi Scheu folgt eine Zugabe in „10.000facher Geschwindigkeit“ (Zitat von Moderator Maxi Binder). Sängerin Jana Maier aus Obermettingen singt im Duett mit Adrian Scheu im Stil der Egerländer und kurz darauf erklingt der rockige Hit „Don‘t Stop Believin‘“ von Journey. Auf der Bühne vor dem Rathaus spielt die Band Sammeltaxi aus dem Hegau gerade einen Sommer-Oldie aus Dirty Dancing. Und einige der Besucher wagen einen Tanz auf der Straße zum Westernhagen-Song „Sexy“.</p> <p>Es sind die kleinen Freuden, die das Leben schöner machen. Und die gab es zuhauf. Das sah man in den Augen vom kleinen Paul, als er von Ingrid ein Eis aus der Truhe vor dem Landfrauencafé spendiert bekam. Oder bei den Kleinen, die unermüdlich im Sandkasten auf der Wiese schaufelten. Auch die Hüpfburg war dauerbelegt.</p> <p>Schließlich taucht auch Stefan Kech auf. Der Vorsitzende des SV Ewattingen und zugleich treibende Kraft im Organisationsteam des Dorffests zeigt über drei Tage keinerlei Übermüdungsanzeichen. Er hatte einiges zu leisten in den vergangenen Wochen: Aufstieg der SVE-Fußballer, Jubiläumsfest des Sportvereins, SVE-Chronik in Angriff genommen. Das gelungene Dorffest ist nun das i-Tüpfelchen auf den vielen Aktivitäten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[So macht das Feiern in Ewattingen einfach Spaß]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 05:05:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Besuch von Schneewittchen und Co.  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/besuch-von-schneewittchen-und-co;art372626,12461302 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Dorffest Ewattingen macht seine Besucher glücklich</li> <li>Das Motto Märchenwelt kommt rundum gut an</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Dorffest Ewattingen macht seine Besucher glücklich</li> <li>Das Motto Märchenwelt kommt rundum gut an</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Dorffest Ewattingen macht seine Besucher glücklich</li> <li>Das Motto Märchenwelt kommt rundum gut an</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Gleich drei Startschüsse – drei Böller von Kanonier Matthias Scheu – läuteten das Festwochenende am Samstag in Ewattingen ein. Die Stimmungskanonen der Guggenmusik Bonndorf haben eindrucksvoll bewiesen, was sie können, und Organisator Stefan Kech und Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer begrüßten die vielen Besucher, die zum Fassanstich vors Rathaus gekommen sind.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Der Fassanstich:</strong> Der Bürgermeister bewies Geschick beim Fassanstich. Arthur Welte von der Fürstenberg-Brauerei sagte, „mit zwei bis drei Schlägen sollte es gelingen“. Mit nur zwei Schlägen mit dem Holzhammer gelang Alexander Pfliegensdörfer der Fassanstich ohne den geringsten Schankverlust. Angestoßen wurde erst einmal mit den Vereinsvertretern und den Gästen Joachim Burger, Bürgermeister von Stühlingen, und der Landtagsabgeordneten Daniela Evers aus Neustadt.</li> <li><strong>Das Motto:</strong> Märchenhaft war zum Start des Festwochenendes in Ewattingen nicht nur das Wetter. Seit 1988 gibt es das Fest – alle drei Jahre drei Tage lang. Dieses Mal lautete das Motto „Märchenhaftes Ewattingen“. Beim Sportverein bedienen „Gestiefelte Kater“, „Schneewittchen“ sind bei der Funkengarde, der Musikverein wurde zu den „Bremer Stadtmusikanten“.</li> <li><strong>Die Musik</strong> Schnell füllte sich das Zelt des Dorffestes in Ewattingen. Der Musikverein aus Sallneck im Wiesental mit dem jungen Dirigenten Sebastian Wagner traf den Geschmack der Ewattinger. Und das Schwarzwaldquintett, bei dem entgegen des Namens immer mindestens sechs Musiker auf der Bühne standen, spielte sich schnell mit perfektem Sound in die Herzen. Draußen spielte die Band Crazy Room, die schon beim Schlossfest in Bonndorf das Publikum überzeugt hatte, und es sind viele Menschen vor der Bühne versammelt. Die Mischung aus Oldies und aus aktuellen Hits kam an. Und vor dem Rathaus auf der Bühne sang Tom Hazy mit den Shadoogies „Tulsa Time“, einem Klassiker von Eric Clapton.</li> <li><strong>Die Handwerker:</strong> Am Montag ging das Dorffest Ewattingen weiter. Zunächst mit einem Kinder- und Seniorennachmittag, ab 17 Uhr folgte ein Handwerkervesper. Am Abend gab es Musik pur mit Miss Müllers Mucke, den Gaudi Blech Buebe und der Showband Taxi.</li> </ul> </div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 15:40:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alarm bei der Bergwacht Schwarzwald: Von der Übung geht es direkt zum Einsatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/alarm-bei-der-bergwacht-schwarzwald-von-der-uebung-geht-es-direkt-zum-einsatz;art372586,12459495 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jonas Widmer hat die Leitung bei der Bereichsübung der Bergwachten Schwarzwald. Eine Routineübung, Koordination von fünf Einheiten. Doch dieses Jahr sollte die Übung für ihn nicht so verlaufen wie gedacht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Jonas Widmer hat die Leitung bei der Bereichsübung der Bergwachten Schwarzwald. Eine Routineübung, Koordination von fünf Einheiten. Doch dieses Jahr sollte die Übung für ihn nicht so verlaufen wie gedacht.<br>
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        Jonas Widmer hat die Leitung bei der Bereichsübung der Bergwachten Schwarzwald. Eine Routineübung, Koordination von fünf Einheiten. Doch dieses Jahr sollte die Übung für ihn nicht so verlaufen wie gedacht.



        <p>Es ist kurz nach 19 Uhr als die Übung beginnt. Plötzlich piepst das Handy von Jonas Widmer. Der Einsatzleiter der Bergwacht Schwarzwald bekommt eine Alarmmeldung: Fünf Wanderer werden seit Mittag vermisst. Der letzte Hinweis ist ein Social-Media-Post an der Muckenlochhütte im Schwarzatal – über vier Stunden alt.</p> <p>Es geht los. Über 40 Bergretter sind in Höchenschwand versammelt. Dort findet heute die große Bereichsübung der fünf Bergwachten Höchenschwand, Todtmoos, Wutach, Bernau und Menzenschwand statt. Widmer muss nun für Struktur sorgen – der Abend wird lang.</p> <h2>Mitten im Chaos den Überblick behalten</h2> <p>Seit zwei Jahren übernimmt Widmer regelmäßig die Rolle des Einsatzleiters vom Dienst (EvD) in der Bergwacht Schwarzwald. Seit neun Jahren gehört er zur Ortsgruppe Höchenschwand. Seine Motivation damals: ein Infoflyer – und die Liebe zum Wandern und Klettern. Als EvD ist er eine Woche lang rund um die Uhr einsatzbereit. Danach übernimmt ein Kollege.</p> <p>Diese Woche ist Widmer dran. Normalerweise rückt bei einem Notruf nur die nächstgelegene Ortsgruppe aus. Der EvD ist dann in der Koordination tätig. Heute jedoch muss er den Einsatz mit mehr als 40 statt nur fünf Retterinnen und Rettern koordinieren.</p> <p>Die Lage beruhigt sich etwas. Widmer bespricht sich mit den Gruppenführern der Einsatzfahrzeuge. Schnell fällt er eine Entscheidung: „Wir verlegen die Teams zur Hütte und suchen von dort aus.“</p> <h2>Im Einsatz, wo für andere Schluss ist</h2> <p>„Die Suche nach Vermissten gehört zu unserer Hauptaufgabe als Bergretter“, erklärt Markus Baumgartner, Bereichsleiter der Bergwacht Todtmoos. Meist handelt es sich aber auch um verunglückte Wanderer oder Mountainbiker, gelegentlich auch Gleitschirmflieger.</p> <p>„Wir kommen dorthin, wo der Rettungsdienst nicht hinkommt“, sagt Baumgartner. Ob auf steilen Waldpfaden oder schwer zugänglichem Terrain – die Retter haben alles dabei, was auch ein regulärer Rettungswagen mitführt. Medizinisch seien sie auf dem Niveau von Rettungssanitätern ausgebildet.</p> <h2>Ausbildung, die Leben rettet</h2> <p>Bereits ab zehn Jahren können Jugendliche in die Jugendbergwacht eintreten. Mit 14 beginnt eine fundierte Ausbildung: Notfallmedizin, alpine Grundlagen, Orientierung, Naturschutz und Pistenrettung. Dazu Sommer- und Wintertests sowie regelmäßige Übungen. Ab 16 darf im Dienstbetrieb mitgelaufen werden, mit 18 ist man dann einsatzberechtigt – Fortbildungen inklusive.</p> <p>„Nachwuchsmangel haben wir nicht“, sagt Baumgartner. Die größere Herausforderung sei, die Ehrenamtlichen zu halten – Baumgartner sagt, „viele ziehen zum Studieren oder Arbeiten weg.“ Dafür kämen immer mehr Quereinsteiger zur Bergwacht. Auch Widmer war einer von ihnen. Mit 18 Jahren stieß er zur Truppe.</p> <h2>Aufteilung in Suchtrupps</h2> <p>An der Hütte beginnt der erste Einsatzteil. Widmer bleibt ruhig, studiert digitale Karten der Umgebung. Rund um den Rappenfelsen verlaufen mehrere Wanderrouten. Sechs mögliche Strecken identifiziert er. Schnell gibt er Anweisungen: Wer sucht wo? Er selbst bleibt im Tal und koordiniert per Funk.</p> <p>Ständig kommen Rückmeldungen der Trupps. Immer wieder prüft Widmer die Karten, versucht abzuschätzen, wo sich die Vermissten befinden könnten. Dann der erste Fund: Ein Patient liegt unterhalb eines Wanderwegs. Laut Funkspruch befinden sich die anderen im Umkreis. Weitere Suchteams werden zusammengezogen – doch plötzlich unterbricht ein echter Alarm die Übung.</p> <h2>Ein Piepsen verändert den Abend</h2> <p>Der Piepser schlägt Alarm – diesmal echt. Aus der Übung wird in Sekunden Ernst. Widmer schaltet sofort um, übergibt die Übungsleitung. Nur die Ortsgruppe Todtmoos rückt aus – sie ist dem Einsatzort theoretisch am nächsten. Mit Blaulicht geht es aus dem Tal. Wegen schlechter Netzabdeckung erreicht Widmer die Leitstelle erst später auf der Landstraße.</p> <p>„Normalerweise verläuft ein Einsatz weniger hektisch“, sagt Widmer. Weil die Retter ehrenamtlich arbeiten, hat man normalerweise fünf Minuten Vorlauf. Heute muss alles im Auto funktionieren. Neben ihm sitzt Baumgartner, der Rest folgt im Kleinbus.</p> <p>Die Leitstelle meldet: Ein junger Mann spürt Hände und Füße nicht mehr. Anders als bei der Übung sind genaue Koordinaten verfügbar – es geht zum Schluchsee. 20 Kilometer entfernt. 20 Minuten nach der Alarmierung treffen die Retter am Ort ein. Schnelle Entwarnung: Der Patient sitzt nahe am Weg, Rettungssanitäter kümmern sich bereits um ihn. Widmer spricht kurz mit ihnen, dann ist klar: keine Unterstützung nötig.</p> <p>„Wir wurden alarmiert, weil der Standort abseits der Straße lag“, erklärt Widmer. Doch die Sanitäter waren schneller – und zu Fuß vor Ort. Es komme vor, dass die Rettungssanitäter vor ihnen am Ort eintreffen. „Ich fahre aber lieber einmal zu oft“, sagt Widmer.</p> <h2>Übung geht bis in die Nacht</h2> <p>45 Minuten nach dem Ernstfall geht es zurück zur Übung. Über Funk hört Widmer die Stimmen der anderen Bergwachten. Er lotst die Fahrzeuge über Waldwege zurück zur Einsatzstelle. Mittlerweile ist es dunkel, die Stirnlampen leuchten. Alle Patienten wurden gefunden, einer ist schon geborgen.</p> <p>Zwei Teams kümmern sich um zwei Verletzte an einem Steilhang über dem Wanderweg. Sie sollen per elektrischer Winde einzeln mit der Trage geborgen werden. Die Patienten sitzen festgezurrt am Hang und werden betreut. Die Rettung gelingt zügig.</p> <p>Unterhalb des Wanderwegs kämpfen die restlichen Gruppen mit einer deutlich anspruchsvolleren Rettung. Der Hang ist nahezu senkrecht. Strahler beleuchten die Szene. Etwas funktioniert nicht wie geplant – doch schließlich werden auch hier die beiden letzten Patienten mit der Seilwinde nach oben gezogen. Erleichterung bei allen.</p> <p>Um 23 Uhr ist die Übung beendet. Fast vier Stunden hat sie gedauert – samt Zwischenfall. Was bei der letzten Rettung nicht ganz rund lief, soll in der Nachbesprechung geklärt werden, sagt Widmer.</p> <p>Zurück in Höchenschwand wartet der Grill. Würstchen, kühle Getränke, Gemeinschaft. „Das gehört auch dazu“, sagt Widmer. Der Abend endet kameradschaftlich. Die Übung? Ein voller Erfolg. „Wir haben uns besser kennengelernt und unsere Kommunikation verbessert“, sagt Widmer. Er ist begeistert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alarm bei der Bergwacht Schwarzwald: Von der Übung geht es direkt zum Einsatz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 05:06:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ewattingen freut sich auf ein märchenhaftes Dorffest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/ewattingen-freut-sich-auf-ein-maerchenhaftes-dorffest;art372626,12457830 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ort rüstet sich für seine Veranstaltung, die vom 9. bis 11. August dauert. Schneewittchen und Frau Holle sollen auch kommen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ort rüstet sich für seine Veranstaltung, die vom 9. bis 11. August dauert. Schneewittchen und Frau Holle sollen auch kommen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ort rüstet sich für seine Veranstaltung, die vom 9. bis 11. August dauert. Schneewittchen und Frau Holle sollen auch kommen



        <p><strong>Wutach</strong> Für das Dorffest, das im dreijährlichen Rhythmus stattfindet, war ein Dorfkomitee mit Stefan Kech, dem Vorsitzenden des SV Ewattingen, und je einem Mitglied der teilnehmenden Vereine gut ein Jahr mit Vorbereitungen beschäftigt. Acht Vereine hatten zugesagt, das Dorffest mitzugestalten.</p> <p>Man war sich einig, dass ein neues Motto fällig ist. Für das Jahr 2025 einigte man sich auf das Thema Märchenwelt, zu dem die einzelnen Vereine ihre Stände passend herrichten werden. Da werden etwa Schneewittchen, Frau Holle, die Eisprinzessin und die Bremer Stadtmusikanten erwartet. Im Laufe der Woche werden nach und nach die Stände und die Hauptbühne vor dem Rathaus aufgestellt und hergerichtet. Bei der Hauptbühne bat Bauhofleiter Tobias Hoffmann um Mithilfe der Vereine. Bereits am Samstag, 9. August, zum Fassanstich um 16.30 Uhr unterhält die Guggenmusik Bonndorf. Zu späterer Stunde wird die Gruppe Shadoogies auf der Festbühne beim Rathaus Stimmung machen. Auf der Nebenbühne beim Skiclub wird die Gruppe Grazy Room erwartet, und das Schwarzwaldquintett soll beim Stand des Musikvereins spielen.</p> <p>Der Sonntag, 10. August, beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst an der Rathausbühne, es folgt Musik von Kapellen aus der Nachbarschaft. Ab 11 Uhr können gut 30 Eicher-Traktoren bewundert werden, die um 14 Uhr durch Ewattingen tuckern. Ab 14.30 Uhr kommt ein Zauberer, der die Jüngsten auf der Kinderwiese erfreuen wird. Der angekündigte Clown hat abgesagt. Um 15.30 und 17 Uhr zeigen die beiden Tanzgruppen Level Up und Ewattinger Funkengarde ihr Können auf der Hauptbühne. Einen besonderen, noch nicht angekündigten Höhepunkt gibt es am Sonntagabend mit der Band Forrest Blues, die einige Profis in ihren Reihen hat und mit ihrer Musik begeistern wird.</p> <p>Am Montag, 11. August, beginnt der Kinder- und Seniorennachmittag um 15¦Uhr, an dem die Kinder an einem Malwettbewerb teilnehmen können. Um 17 Uhr werden die Gemälde verlost, und jedes Malkind erhält einen Preis. Die ältere Generation kann sich bei Kaffee und Kuchen stärken. Um 17 Uhr beginnt das Handwerkervesper, an dem die Funkengarde Tanzeinlagen zeigen wird. Am Abend werden die Gruppen Sammeltaxi, Miss Müllers Mucke und die Gaudi Blech Buebe auf den Bühnen mit viel Musik das Ende des Dorffestes einläuten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Brauchtum]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ewattingen freut sich auf ein märchenhaftes Dorffest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 05:05:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stromversorger unterstützt PV-Projekt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/stromversorger-unterstuetzt-pv-projekt;art372626,12449223 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Naturenergie gibt Geld für Anlage auf Wutachhalle</li> <li>Gemeinde Wutach senkt Kosten und macht Gewinn</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>Naturenergie gibt Geld für Anlage auf Wutachhalle</li> <li>Gemeinde Wutach senkt Kosten und macht Gewinn</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/stromversorger-unterstuetzt-pv-projekt;art372626,12449223]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Naturenergie gibt Geld für Anlage auf Wutachhalle</li> <li>Gemeinde Wutach senkt Kosten und macht Gewinn</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Das Thema ist in der jüngsten Sitzung des Wutacher Gemeinderats recht schnell über die Bühne gegangen: Auftragsvergabe Bauleistungen, hieß der Beratungsgegenstand von Tagesordnungspunkt zwei, und der Beschlussvorschlag lautete: „Der Gemeinderat beauftragt die Firma Retec Merz GmbH mit dem Bau einer PV-Anlage und Batteriespeicher zu einem Angebotspreis von 40.418,43 Euro.“ Das bejahten die Ratsmitglieder einstimmig. Keine große Sache, gemessen an der Höhe der Investition, aber eine Anmerkung von Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer hatte es in sich: „Diese Anlage amortisiert sich für uns natürlich umso schneller“, sagte er, „weil die Naturenergie kommunal GmbH uns 20.000 Euro dafür zuschießt.“</p> <p>An der Naturenergie kommunal GmbH ist Wutach seit 2024 beteiligt. Damals hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, 200.000 Euro vom gemeindeeigenen Festgeldkonto zu transferieren und Anteile an der Naturenergie kommunal GmbH zu erwerben. Indirekt hat Wutach damit in den Stromlieferanten Naturenergie Netze investiert. Das hatte pragmatische Gründe. Für die Rücklagen auf dem Festgeldkonto erhielt Wutach 2,8 Prozent Zinsen. Die Naturenergie Holding, Mutter von Naturenergie Netze, garantierte dagegen 2,95 Prozent und stellte je nach Jahresgewinn einen weiteren Prozentpunkt in Aussicht. Der zusätzliche Clou ist, dass aus dem Unternehmen jedes Jahr ein Betrag von rund 20.000 Euro an jede beteiligte Gemeinde fließt, wenn diese sich ein klimaschützendes Projekt einfallen lässt.</p> <p>Photovoltaik auf dem Hallendach war etwas, das Wutach ohnehin haben wollte. Mehr Klimaschutz hatte Pfliegensdörfer den Einwohnern im Wahlkampf versprochen. „Und die Anlage auf dem Hallendach hätte sich ganz ohne Zuschuss nach wenigen Jahren gerechnet“, sagt Pfliegensdörfer gegenüber dieser Zeitung. Dort sind bereits PV-Module installiert, sie gehören allerdings einem privaten Betreiber, dem die Gemeinde die Fläche verpachtet hat.</p> <p>Die neue Anlage soll auf dem Dach des Vorbaus errichtet werden, wo sich auch der Eingang befindet. Die Zellen werden 29,97 Kilowatt Peak (kWp) liefern. Im Idealfall produzieren sie demnach fast 30 Kilowatt Strom in einer Stunde. Da der Idealfall nur selten zu beobachten ist, kalkuliert man bei einer Anlage dieser Leistung mit einer Jahresproduktion von 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das wären rund drei Viertel des Stromverbrauchs, der jährlich für die Wutachhalle und das Hallenbad anfällt.</p> <p>Zwar werden die Module nicht immer genau dann Strom produzieren, wenn er in der Halle oder im Schwimmbad benötigt wird. Doch sorgt ein Stromspeicher mit einer Kapazität von immerhin 19,6 kWh für den Ausgleich. Dieser ist im Preis mit eingerechnet. Falls dann immer noch zu viel Strom vom Hallendach kommt, wird er ins Netz eingespeist. Dann erhält die Gemeinde dafür 8 Cent pro Kilowattstunde. „In wenigen Jahren sind wir damit in der Gewinnzone“, erklärte Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer.</p> <p>Mit dem Zuschuss von rund 50 Prozent der Kosten für die Photovoltaik-Anlage hilft der Stromversorger Naturenergie also selbst dabei, dass die Stromrechnung der Gemeinde immer kleiner ausfällt. Davon lässt sich der Bürgermeister nicht irritieren: „Wir sind einfach froh, dass wir das Geld bekommen“, sagt er. Das findet auch die stellvertretende Bürgermeisterin Franziska Stritt, Gemeinderätin der Unabhängigen Wählervereinigung Wutach (UWW), der es ebenfalls um den ökologischen Aspekt der Sache geht: „Das Thema Klimaneutralität müssen wir immer im Hinterkopf haben.“</p> <p>Auch im nächsten Jahr soll die Gemeinde Wutach von den Naturenergie-Zuschüssen profitieren. Dann könnten zum Beispiel an der Wutachhalle Elektro-Ladesäulen installiert werden. Die waren schon einmal geplant, doch weil die Landesförderung dafür wegfiel, stoppte die Gemeinde das Vorhaben. Denkbar sei 2026 eine weitere PV-Anlage, sagt Pfliegensdörfer, etwa auf dem Dach des Kindergartens. Darüber müsse der Gemeinderat entscheiden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Energiewirtschaft Solarenergie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stromversorger unterstützt PV-Projekt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:05:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wald bringt Geld in Wutachs Kasse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/wald-bringt-geld-in-wutachs-kasse;art372626,12445149 ]]></link>      <description><![CDATA[  6300 Festmeter Holz sollen im laufenden Forstwirtschaftsjahr im Gemeindewald Wutach eingeschlagen werden  ]]></description>
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          6300 Festmeter Holz sollen im laufenden Forstwirtschaftsjahr im Gemeindewald Wutach eingeschlagen werden<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        6300 Festmeter Holz sollen im laufenden Forstwirtschaftsjahr im Gemeindewald Wutach eingeschlagen werden



        <p><strong>Wutach</strong> Knapp 45.100 Euro im Plus – dieser Betrag aus der Waldbewirtschaftung könnte zum Jahresende in die Wutacher Gemeindekasse fließen. Allerdings, so Alexander Jentsch, Forstbezirksleiter Nord des Kreisforstamts Waldshut in jüngster Gemeinderatssitzung, sei Voraussetzung ein stabiler Holzpreis. Der Forstmann gab zu bedenken, dass dieses positive Ergebnis letztlich auf der Förderung Klimaangepasstes Waldmanagement mit 71.162 Euro beruhe.</p> <p>Alexander Jentsch rechnet mit einem Überschuss von knapp 120.000 Euro aus der Holzernte (in der Summe 6300 Festmeter, davon 5800 Festmeter Fichte/Tanne und 500 Festmeter Laubholz). Planmäßig eingeschlagen werden sollen 1000 Festmeter, der Rest werde wohl durch zufällige Nutzung (hauptsächlich Insekten, aber auch Sturm, Dürre, Schnee und Pilze) bedingt sein. Die Holzernte verteuere sich vor allem aufgrund höherer Maschinenkosten, erschwerter Holzerntebedingungen und dem verstreut aufzuarbeitenden Käferholz an oft unzugänglichen Stellen.</p> <p>Erhöhte Kosten gebe es bei Kulturen (48.000 Euro für 16,5 Hektar Kultursicherung und 3,8 Hektar Pflanzung) sowie Waldschutz (9000 Euro) und Jungbestandspflege (6000 Euro für drei Hektar). „Holzrückearbeiten des Käferholzes und Rutschungen haben dem Wegenetz in den vergangenen Jahren zugesetzt“, so Alexander Jentsch. Zudem sei der Unterhalt der Rettungswege in die Schlucht kostenintensiv. Er rechne deshalb mit Kosten von 33.500 Euro für Waldwegeunterhaltung und -instandsetzung. Wegebau sei in diesem Jahr am Maushalden- und am Mühlefingerweg vorgesehen, kleinere Baustellen gebe es an etlichen Wendeplatten und Rückegassenbefestigungen.</p> <p>Knapp die Hälfte des Einschlags sollen motormanuell mit Unternehmern (1200 Festmeter) und teilmechanisiert durch Vollerntereinsatz in Dienstleistung (1800 Festmeter) bewältigt werden, erläuterte Alexander Jentsch. Für ein Einschlagspaket von 2500 Festmeter werde ein forstliches Generalunternehmen eingesetzt. Gemeinderat Günter Nosbüsch (Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach; UWW) wollte wissen, ob eine Ausschreibung stattgefunden habe, um den günstigsten Anbieter einsetzen zu können.</p> <p>Eine offizielle Beauftragung hierfür habe es seitens der Gemeinde nicht gegeben, so Forstbezirksleiter Alexander Jentsch. Das Kreisforstamt habe auf Beschluss des Gemeinderats im Dezember 2024 forstliche Aufgaben im Gemeindewald übernommen, die Holzvermarktung werde über Verkaufsorganisationen abgewickelt. Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer ergänzte in der Sitzung, dass der Gemeinderat Ausgaben von mehr als 10.000 Euro in diesem Bereich zustimmen muss.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Forstwirtschaft Jagd" Landwirtschaft Waldsterben]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wald bringt Geld in Wutachs Kasse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 05:07:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erinnerungen an bewegte Zeiten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/erinnerungen-an-bewegte-zeiten;art372626,12436961 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Der SV Ewattingen<br /> feiert 75. Geburtstag</li> <li>Es gibt Musik, Unterhaltung und reichlich Fußball</li> <li>Die neue Chronik<br /> zum Jubiläum ist fertig</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Der SV Ewattingen<br /> feiert 75. Geburtstag</li> <li>Es gibt Musik, Unterhaltung und reichlich Fußball</li> <li>Die neue Chronik<br /> zum Jubiläum ist fertig</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Der SV Ewattingen<br /> feiert 75. Geburtstag</li> <li>Es gibt Musik, Unterhaltung und reichlich Fußball</li> <li>Die neue Chronik<br /> zum Jubiläum ist fertig</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> „Gott sei Dank, wir haben es gerade noch geschafft!“ Mit einem Seufzer der Erleichterung blickt Stefan Kech, Vorsitzender des SV Ewattingen, auf die zurückliegenden Wochen zurück. Das letzte Foto ist platziert, die letzte Zeile geschrieben – die Chronik des SVE ist fertig. „Das Werk wurde üppiger als geplant“, erzählt Kech. „Es war eben richtig viel los in diesen 75 Jahren.“</p> <p>Der Sportverein berichtet in einer Mitteilung über die Vorbereitungen zum 75. Jubiläum und speziell über die neue Chronik. Die hunderte Stunden Arbeit seien dadurch erleichtert worden, dass der Verein bereits in den Jahren 2000 und 2010 seine Geschichte präsentiert hatte. „Außerdem haben wir alles aktualisiert und komplett neu gestaltet“, sagt Kech. Auch ein üppiger Statistikteil, in dem unter anderem alle Aktivenspieler sowie die Platzierungen der Mannschaften aufgeführt sind, gehört dazu. Dieser Fleißaufgabe nahm sich Frank Grieshaber, der Schriftführer des SVE, an.</p> <p>Als Glücksfall erwiesen sich auch Grieshabers Amtsvorgänger. Seit dem ersten Tag des Vereinsbestehens schrieben diese das Geschehen fein säuberlich in acht Kladden. „Das ist für einen Fußballverein eine sehr seltene Fügung“, weiß Kech.</p> <p>„Das Leben ist ein Spiel“, so heißt der Titel des SVE-Rückblicks. Darin stecken manch eine Niederlage, eine Menge Erfolge und noch mehr Geschichten. Manche sind einfach nur komisch, andere aus heutiger Sicht fast schon skurril – und viele zeugen von einer großen Solidarität, ohne die ein Verein nicht funktionieren kann.</p> <p>Wie in vielen anderen ländlichen Gemeinden suchten Flüchtlinge nach dem Kriegsende auch in Ewattingen eine neue Heimat. Manche temporär, andere blieben für immer. „Viele stammten aus dem seit jeher fußballverrückten Ruhrgebiet und erwiesen sich als Aktivposten in Sachen Fußball“, heißt es in der Chronik. Dabei gingen die jungen Balltreter auf Distanz zu bisherigen Gepflogenheiten. „Sport sollte in erster Linie Spaß machen und nicht mehr als Wehrertüchtigung missbraucht werden“, hieß es. Von Beginn an hatten die Kicker ihre Freude, auch wenn sie viele Widerstände überwinden mussten. Fußball wurde von etlichen Vertretern der älteren Generation als „Modekrankheit“ abgekanzelt, die hoffentlich schon bald wieder verschwunden sein werde. Ja mehr noch, das Spiel sei „eine der Hauptsünden, die ein Mensch überhaupt begehen kann“ und halte vom Gang in die Kirche ab.</p> <p>Harter Tobak, doch davon ließen sich die 23 Gründungsmitglieder, die sich am 26. Februar 1950 zusammensetzten, nicht entmutigen. Ebenso wenig von den mühsamen Reisen zu den Auswärtsspielen. Manchmal mit dem Fahrrad, dann wieder mit Anhänger und einem derart PS-schwachen Traktor, für den bei Anstiegen die Schar der Fußballer zu schwer war und sie zum Absteigen zwang.</p> <p>Die Sportler, damals war der SV Ewattingen reine Männersache, frönten aber auch laut der Chronik noch anderer Leibesertüchtigung. Schon zu Beginn der 50er-Jahre veranstaltete der Club erste Skitage mit Langlauf und Springen. Bis an die 20 Meter wurden auf der selbst gebastelten Schanze erreicht. Kickschuhe blieben zunächst ein Wunschtraum. „Wir spielten in normalen Halbschuhen. Später hat Ernst Rothmund, der Schuhmacher gelernt hatte, unsere Latschen aufgerüstet, damit sie fester werden und man besser schießen kann. Dafür hat er einen Streifen an die Innenseite genäht“, berichtet Ewald Hettich, der als einer der Zeitzeugen für die Chronik interviewt wurde. Apropos Ernst Rothmund: Er muss als Spieler die Fähigkeit der rustikalen Gangart beherrscht haben, denn wann immer ein gegnerischer Fußballer mit unlauteren Mitteln einen Ewattinger piesackte, nahm sich der Ernst dieses Bösewichts an und brachte diesen mit leichten Tritten gegen die Knöchel zu Räson.</p> <p>Seither hat sich eine Menge verändert. Auch davon ist in den reich bebilderten Annalen zu lesen. Manch eine Verhaltensweise hielt sich allerdings hartnäckig. So hieß es nach einem enttäuschenden Abschneiden bei einem Pokalturnier im Juli 1955: „In den Spielen machte sich das Sommerfest in der Burgmühle bemerkbar. Etliche Spieler waren bis spät in den Morgen unterwegs und hatten den Rausch noch nicht ausgeschlafen.“ Vergleichbare Szenarien soll es bis in die Neuzeit gegeben haben. Doch: Die Blau-Weißen gingen auch sehr häufig mit dem gebotenen Ernst an die Sache, anders wären die vielen Erfolge nicht möglich gewesen. Jüngstes Beispiel dafür sei der so lang ersehnte Aufstieg in dieser Saison in die Kreisliga A.</p> <p>Ein dreiviertel Jahrhundert Vergangenheit liegt nun hinter dem Sportverein, aus den 23 Gründern sind in dieser langen Zeit rund 380 Mitglieder geworden. Mit Clubhaus, zwei Rasenplätzen, verschiedenen Abteilungen, angefangen vom Mutter-Kind-Turnen über eine Tanzgruppe bis hin zu den Mannschaften aller Altersstufen. Und was kommt jetzt? Ist der Verein am Ziel? „Mitnichten“, stellt Stefan Kech klar. „Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber Stillstand ist Rückschritt. Der SVE muss sich ständig weiterentwickeln, um im Vergleich mit anderen Vereinen nicht zurückzufallen.“ (pm/sgn)</p> <p><em>Der SV Ewattingen feiert sein Jubiläum von Samstag, 12. Juli, bis Montag, 14. Juli.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Fußball Sportverein]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Erinnerungen an bewegte Zeiten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 05:08:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeindeverbindungsweg entzweit Gemeinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/gemeindeverbindungsweg-entzweit-gemeinden;art372626,12435883 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über die zukünftige Nutzung der stark beschädigten Straße von Ewattingen nach Überachen sind sich Wutach und Blumberg uneins  ]]></description>
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          Über die zukünftige Nutzung der stark beschädigten Straße von Ewattingen nach Überachen sind sich Wutach und Blumberg uneins<br>
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        Über die zukünftige Nutzung der stark beschädigten Straße von Ewattingen nach Überachen sind sich Wutach und Blumberg uneins



        <p><strong>Wutach</strong> Wutachs Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer bleibt in der Sanierungsfrage des Gemeindeverbindungswegs von Ewattingen nach Überachen seiner bereits im Herbst des vergangenen Jahres aufgezeigten Linie treu. „Die Gemeinde möchte die Strecke auf der eigenen Gemarkung bis zur Landkreisgrenze Waldshut/Schwarzwald-Baar einziehen und als Wirtschaftsweg ausweisen“, erläuterte er auf Anfrage dieser Zeitung. Die von der Maßnahme betroffene Stadt Blumberg habe er im Februar über den bevorstehenden Verwaltungsakt informiert. Was wohl in Vergessenheit geraten sei: Das Landratsamt habe die Gesamtstrecke im August 2023 nach einer Straßenverkehrsschau ohnehin wegen eines Hangrutsches temporär gesperrt. Das Verfahren der Einziehung steckt allerdings fest.</p> <p>„Im Rathaus ist ein Widerspruch eines Blumberger Einwohners eingegangen. Das Verfahren ist in der Schwebe“, so der Bürgermeister. Im Kern gehe es um den Vorwurf, durch die Entscheidung sei ein Teil des Wegs betroffen, der nicht auf Wutacher Gesamtgemarkung liege, und dadurch die Belange der dortigen Einwohner nicht ausreichend berücksichtigt. Die Gemeinde komme zudem ihrer Straßenunterhaltungspflicht nicht nach, das Kosten/Nutzen-Verhältnis sei nicht ausgewogen bewertet. „Ich werde den Widerspruch an das Landratsamt weiterleiten, das die Sachlage klären muss“, so Alexander Pfliegensdörfer.</p> <p>Der Verbindungsweg sei 2023 gesperrt worden, weil dieser nicht mehr verkehrssicher sei, bestätigte Julia Fohmann-Gerber, Pressesprecherin des Landkreises Waldshut, eine Anfrage. Im Straßenverkehrsgesetz sei vorgesehen, dass eine Gemeinde einen Verbindungsweg herabstufen kann, „wenn bestimmte Formalien eingehalten und die entsprechenden Behörden beteiligt werden“. Sollte ein Widerspruch eingehen, werde die Kommunalaufsicht prüfen, ob er rechtmäßig ist.</p> <p>Mittlerweile erhält die Wutacher Verwaltung auch aus dem Rathaus Blumberg Gegenwind. Er lasse beim Landratsamt Waldshut klären, ob die Stadt gegen die Einziehung Widerspruch einlegen kann, bestätigte Blumbergs Bürgermeister Markus Keller auf Anfrage. „Auf Wutacher Gemarkung liegt die Entscheidung im Hoheitsbereich der dortigen Verwaltung.“ Dadurch seien jedoch auch Einwohner von Überachen betroffen, weil diese die Strecke nach Ewattingen nicht mehr mit Privatautos befahren dürfen. Eine finanzielle Beteiligung der Blumbergs an einer Sanierung auf Wutacher Gemarkung lehne er ab: „Da lässt sich kein Einvernehmen herstellen.“</p> <p>Alexander Pfliegensdörfer möchte eine Ausweisung als land- und forstwirtschaftlichen Wirtschaftsweg, um den kommunalen Haushalt zu entlasten: „Die Gemeinde kann eine Sanierung finanziell nicht stemmen.“ Bereits im vergangenen Herbst hatte er dem Gemeinderat für einen Vollausbau inklusive Unterbau auf 465 Meter Länge Netto-Kosten von rund 450.000 Euro vorgerechnet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verwaltungsrecht Kommunalpolitik Verkehrspolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeindeverbindungsweg entzweit Gemeinden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 05:07:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[25 Gruppen gratulieren zum Jubiläum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/25-gruppen-gratulieren-zum-jubilaeum;art372626,12434019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Feuerwehrabteilung Münchingen feiert das 75-jährige Bestehen. Programm bietet drei Tage voller Historie, Musik und Festzug  ]]></description>
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          Feuerwehrabteilung Münchingen feiert das 75-jährige Bestehen. Programm bietet drei Tage voller Historie, Musik und Festzug<br>
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        Feuerwehrabteilung Münchingen feiert das 75-jährige Bestehen. Programm bietet drei Tage voller Historie, Musik und Festzug



        <p><strong>Wutach</strong> In Münchingen haben die dreitägigen Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Wutach, Abteilung Münchingen, stattgefunden. Eingeläutet wurde das Fest am Freitagnachmittag zunächst mit einem Handwerkervesper, gefolgt von Tanzgruppen, einem zünftigen Fassanstich sowie dem Auftritt des beliebten Mundart-Trios Schwarzwälder Luus­buebe am Abend.</p> <p>Auch am Samstag präsentierte sich das Dorf in Feierlaune. Bereits um 7¦Uhr wurden Leistungsabzeichen der Feuerwehren in Bronze, Silber und Gold verliehen. Den ganzen Tag über herrschte Festbetrieb, im großen Festzelt lief die Bewirtung auf vollen Touren. Energiegeladene Blasmusik folgte am Abend mit dem Auftritt der mehrköpfigen Band Blaska, das ist eine Partybrassband aus dem Hegau. Um in den Genuss des musikalischen Spektakels zu kommen, war für die Besucherinnen und Besucher ein Eintrittsgeld von jeweils neun Euro fällig.</p> <p>Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete am Sonntag der rund einstündige Festzug, der sich nach dem Abfeuern von drei Kanonenschüssen pünktlich um 14 Uhr in Bewegung setzte. Angeführt von der Ehrenkutsche mit dem ältesten Kameraden der Münchinger Feuerwehr, dem 92-jährigen Hermann Indlekofer, folgte zunächst die Präsentation von historischen Geräten sowie des Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) und des neu angeschafften Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) der Freiwilligen Feuerwehr Münchingen. Im Folgenden konnten die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher auf der etwa ein Kilometer langen Strecke die Paraden der Feuerwehren aus der Region sowie die Darbietungen der Musikkapellen miterleben. Historische Feuerwehrfahrzeuge und die adretten Uniformen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer faszinierten genauso wie die gut einstudierten Beiträge der Musikerinnen und Musiker mit ihren Blasinstrumenten.</p> <p>Unter dem Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauer zogen die 25 Gruppen Richtung Festareal, wo die Fahrzeuge in Reih‘ und Glied aufgestellt wurden und näher in Augenschein genommen werden konnten.</p> <p>Der Festzug ging nicht ohne Gaudi am Publikum vorbei: Hier und da wurde Wasser mit Feuerwehrschläuchen in die Menge gespritzt, sehr zur Belustigung aller Beteiligten. Im Anschluss an den Umzug rundeten die Musikvereine Lembach/Weizen und Blumegg sowie die Feuerwehrkapelle Wellendingen die Feierlichkeiten mit durchweg stimmungsvollen und unterhaltsamen Konzerten ab. Ein ereignisreiches Wochenende ging damit zu Ende.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Fest Veranstaltungen Brauchtum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[25 Gruppen gratulieren zum Jubiläum]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 05:04:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ampel für die Kinder erst 2027?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/ampel-fuer-die-kinder-erst-2027;art372626,12432011 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Eltern und Lokalpolitik<br /> fordern sichere Schulwege</li> <li>Verkehrsbehörde lehnt Fußgängerüberwege ab</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Eltern und Lokalpolitik<br /> fordern sichere Schulwege</li> <li>Verkehrsbehörde lehnt Fußgängerüberwege ab</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/ampel-fuer-die-kinder-erst-2027;art372626,12432011]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Eltern und Lokalpolitik<br /> fordern sichere Schulwege</li> <li>Verkehrsbehörde lehnt Fußgängerüberwege ab</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Sandra Müller, Vorsitzende des Elternbeirats der Grundschule Ewattingen in Wutach, bringt ihre Tochter stets selbst zur Bushaltestelle. „Achtjährige können normalerweise die paar hundert Meter allein gehen“, sagt sie. „Aber nicht in Münchingen.“ Die Hauptstraße, Landesstraße 171, hat es in sich in dem Wutacher Ortsteil: In der einen Richtung irritieren zahlreiche unübersichtliche Einmündungen nahe der Haltestelle, wegen einer Kurve fehlt auf der anderen Seite die Sicht. Morgens im Berufsverkehr rauschen eilig jede Menge Autofahrer und Lastwagen vorbei. „Und die fahren nicht nur 50“, sagt Müller, „sondern meistens schneller.“</p> <p>Die Münchinger Eltern sorgen sich, morgens und mittags wacht an der Bushaltestelle stets eine Mutter, ein Vater, eine Oma über die Schul- und Kindergartenkinder. Oft komme es zu gefährlichen Situationen, sagt Sandra Müller: „Wir mussten mehr als einmal ,Stopp‘ rufen, wenn ein Kind unachtsam auf die Straße laufen wollte.“ Für Yvonne Müller und Daniela Kobler aus Münchingen, die am Donnerstagmittag die Kinder Fiona, Jonas und Noah vom Bus abholen, ist der Fall klar: „Hier gehört ein Überweg für Fußgänger hin.“</p> <p>Schulleiter Marco Johner, Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer, der Wutacher Gemeinderat und die Eltern der Schul- und Kindergartenkinder fordern das schon seit vielen Monaten. Die Verkehrsbehörde des Landkreises solle in Münchingen zur Sicherheit der Kleinen Querungshilfen über die L171 einrichten, ebenso in Ewattingen. Fixiert ist das im Schulwegeplan, den die Schule mithilfe der Eltern erarbeitet hat. Der Plan liegt den Behörden vor. Zur Kenntnis gegeben habe er die Wutacher Forderungen zudem bei der Verkehrsschau im Januar, sagt der Bürgermeister. „Zebrastreifen oder Ampel, das wäre uns ja egal“, sagt Pfliegensdörfer, „Hauptsache, der Schulweg wird sicherer.“ Marco Johner sieht eine wachsende Gefahr, wenn ab August die L171 wieder als Umleitungsstrecke für die dann gesperrte L170 dienen muss.</p> <p>Die einfachste Lösung wäre Zebrastreifen gewesen, finden der Bürgermeister und der Schulleiter. Doch die Verkehrsbehörde beim Landratsamt in Waldshut-Tiengen hat Fußgängerüberwege auf der L171 abgelehnt, die Voraussetzungen seien nicht gegeben. Die Vorschriften fordern großstädtische Verhältnisse: An einem Werktag müssten in einer Spitzenstunde mindestens 50 bis 100 Fußgänger auf die andere Straßenseite wollen. Zugleich müssten in der Stunde mit dem meisten Verkehr 200 bis 300 Fahrzeuge gezählt werden. Diese Werte erreichen Ewattingen oder Münchingen nicht. Johner lacht bitter: „Dann dürfte es ja in keinem einzigen Dorf Zebrastreifen geben.“</p> <p>Ausnahmen seien möglich, informiert das Landratsamt, insbesondere, wenn sich der gewünschte Fußgängerüberweg auf einem Schulweg befinde. Doch im Fall von Ewattingen und Münchingen drückt die Verkehrsbehörde beim Kreis eben kein Auge zu. Es fehlt eine weitere Voraussetzung: dass der Überweg von Autofahrern aus mindestens 100 Metern Distanz gesehen werden kann und dass Blickkontakt zwischen Autofahrern und Fußgängern über 50 Meter möglich ist.</p> <p>Eine Alternative bietet vielleicht das Regierungspräsidium (RP) in Freiburg an. Dort bemüht man sich aktuell, Geld beim Land locker zu machen, damit in Ewattingen an der L171 eine Fußgänger-Bedarfsampel aufgestellt werden kann. Noch in diesem Sommer werde sich entscheiden, ob die Mittel kommen, hieß es auf Nachfrage der Badischen Zeitung vom RP. Die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Bescheid sei groß, so die RP-Pressestelle.</p> <p>Doch es gibt zwei Haken. „Die bisher geführten Gespräche beziehen sich ausschließlich auf die Ortsdurchfahrt Ewattingen“, sagt RP-Sprecher Matthias Henrich. Und die Ampel in Ewattingen, so das Land denn Geld dafür herausgibt, würde den RP-Planungen zufolge erst 2027 aufgestellt werden – wenn die Generalsanierung der innerörtlichen Landesstraße erfolgen soll. Dabei sollen auch die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden.</p> <p>So lange will der Bürgermeister nicht warten. Er fordert, dass bis dahin behelfsmäßige Ampeln aufgestellt werden. Auch wegen Münchingen werde er nochmals nachbohren. Marco Johner sieht derweil auch die Landtagswahlen 2026 als Problem: „Mal sehen, ob sich die neue Landesregierung an die Beschlüsse der alten gebunden fühlt.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Straßenverkehr Straße Verkehrssicherheit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ampel für die Kinder erst 2027?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 05:06:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pokalschießen mit regem Zulauf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/pokalschiessen-mit-regem-zulauf;art372626,12429874 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zum letzten Mal vor dem Umbau des Schützenhauses hat in Ewattingen das Wanderpokalschießen stattgefunden. Die Wertung bestand aus vielen verschiedenen Wettbewerben – bei einem ging es auch um Glück.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zum letzten Mal vor dem Umbau des Schützenhauses hat in Ewattingen das Wanderpokalschießen stattgefunden. Die Wertung bestand aus vielen verschiedenen Wettbewerben – bei einem ging es auch um Glück.<br>
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        Zum letzten Mal vor dem Umbau des Schützenhauses hat in Ewattingen das Wanderpokalschießen stattgefunden. Die Wertung bestand aus vielen verschiedenen Wettbewerben – bei einem ging es auch um Glück.



        <p><strong>Wutach</strong> Das 47. Wanderpokalschießen der Schützengemeinschaft Ewattingen-Bonndorf fand wieder regen Zulauf von Vereinen und Institutionen. Vier Tage lang, immer dienstags und donnerstags, konnte im Vereinsheim trainiert und dann natürlich am Wertungsschießen teilgenommen werden. Am vierten Tag gab es nach dem Wertungsschießen abends die Siegerehrung.</p> <p>Fünfzehn Herren- und drei Frauen-Mannschaften nahmen teil. Eine Mannschaft bestand aus vier Personen, aber nur die drei Besten kamen in die Wertung. So waren auch Dreier-Mannschaften möglich. Mit dem Kleinkalibergewehr wurde liegend bei einer Distanz von 50 Meter geschossen. Die Ziele waren nacheinander zwei Scheiben, auf die jeweils fünf Mal geschossen wurde. Mit dem Luftgewehr musste stehend auf fünf Scheiben geschossen werden. Für jede Scheibe hatte der Schütze aber nur zwei Schuss. Hier war die Distanz mit zehn Metern wesentlich kürzer. Bei einem separaten Wettbewerb, dem Glücksschießen, konnte man nicht sehen, was man traf: Es musste eine umgedrehte quadratische Scheibe getroffen werden. Die Scheibe war gitterartig aufgeteilt und jedes kleine Quadrat hatte entweder eine Plus- oder Minuszahl. Hier durfte Michael Schäfer mit 308 Punkten den Siegerpreis mit nach Hause nehmen.</p> <p>Bei den Männern dominierte die Firma Moser mit den ersten drei Plätzen. Dietmar Eschbacher, Vorsitzender des Fördervereins, nahm die Siegerehrung vor. Den Wanderpokal erhielt die Mannschaft „Moser 1“ mit 548 Ringen. Zweiter wurde „Moser 3“ (538 Ringe) und als dritter vervollständigte die Mannschaft „Moser 2“ (431 Ringe) das Siegertrio. Bei den Damen erhielten die „Dunker Crazy Chicken“ (487 Ringe) wie im Jahr zuvor den Wanderpokal. Den zweiten Platz belegte die Familie Striko (468 Ringe) und den dritten Platz holten sich die „PSV Goldies“ mit 431 Ringen. Nebenbei gab es noch Einzelwertungen, bei denen Manuel Moser mit 189 Ringen die Nase vorn hatte. Bei den Frauen setzte sich Anja Schäfer mit 171 Ringen an die Spitze.</p> <p>Schützenmeister Bernhard Reichert erklärte, dass dies die letzte größere Veranstaltung im Schützenhaus sei, weil man demnächst mit dem Umbau der Anlage beginnen werde. Das Luftgewehrschießen auf der kurzen Nebenanlage sei jedoch weiterhin möglich, weshalb auch im Januar 2026 das Paare-Schießen stattfinden wird.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sportergebnis Weltmeisterschaften "Olympische Sommerspiele"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Pokalschießen mit regem Zulauf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:06:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Kindergarten Ewattingen wächst die Vorfreude auf Ritterburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/im-kindergarten-ewattingen-waechst-die-vorfreude-auf-ritterburg;art372626,12427742 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es hat ja nur zehn Jahre gedauert. Dafür sind die neuen Spielgeräte einzigartig – jetzt fehlt nur noch die technische Abnahme  ]]></description>
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          Es hat ja nur zehn Jahre gedauert. Dafür sind die neuen Spielgeräte einzigartig – jetzt fehlt nur noch die technische Abnahme<br>
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        Es hat ja nur zehn Jahre gedauert. Dafür sind die neuen Spielgeräte einzigartig – jetzt fehlt nur noch die technische Abnahme



        <p>Es riecht nach frischem Holz und Sägespänen. Und es sieht nicht nur nach Baustelle aus vor dem Kindergarten St. Josef in Ewattingen. Es klopft, es hämmert, dann und wann dröhnt eine Kettensäge, so dass Kindergarten-Leiterin Christina Frank und Gemeinderätin Franziska Stritt beim Erzählen schon mal die Stimme erheben müssen.</p> <p>Mitarbeiter der Freiburger Firma Bagage sind hier schon seit einigen Wochen beschäftigt, den Kindern des Kindergartens neue Spielgeräte vor die Tür zu stellen. Das sind nicht nur irgendwelche: Eine fast echte Ritterburg entsteht auf dem Gelände mit dem Hügel, mit Rutsche, Kletter-, Hangel- und Versteckmöglichkeiten, mit einer Art Verlies, wie sich das für eine Ritterburg gehört und ganz individuell handgefertigt. Ganz billig ist die Sache nicht, 35.000 Euro kostet die Anlage. „Bemerkenswert, dass eine so kleine Gemeinde diese Mittel für ihren Kindergarten bereitstellt“, freut sich Rätin Franziska Stritt, die als Vertreterin von Wutach im Kiga-Kuratorium sitzt und bis vor nicht allzu langer Zeit Elternbeiratsvorsitzende war. Es habe einige Anmerkungen von Gemeinderäten gegeben, ob man denn wirklich so viel Geld ausgeben müsse, erinnert sich Stritt an die Debatte vor der Abstimmung. „Schließlich haben aber alle die Notwendigkeit eingesehen“, sagt sie. Die Zustimmung erfolgte im April einstimmig.</p> <p>Viel billiger hätte man den Spielplatz ohnehin nicht bekommen, vermutet Stritt. Mit vermeintlich günstigen Spielgeräten von der Stange hätte der Bauhof das Gelände anpassen müssen. Und das wäre dann aufwendig geworden und hätte unterm Strich kaum Geld gespart. Zudem hätte sich der Kindergarten von dem markanten kleinen Hügel vor der Tür verabschieden müssen. Kam gar nicht infrage. „Die Kinder lieben den Hügel“, erklärt Christina Frank, er werde zum Beispiel als Bühne benutzt. Die handgearbeitete Ritterburg haben die Schreiner jetzt sorgfältig an die Umgebung angepasst, sodass sie sich perfekt in die landschaftlichen Gegebenheiten einfügt. Gut zum Profil des Kindergartens passe die naturnahe Fertigung aus wetterfestem Robinien- und Douglasienholz, finden die Frauen. Als der Gemeinderat im Vorjahr mal mehr Geld für St. Josef bereitstellte, musste das zunächst in die neue Außentreppe vom 1.¦Stock fließen. Anderenfalls hätten die dortigen Räume aus feuerschutztechnischen Gründen nicht genutzt werden können. Bis die Kinder die neue Anlage erstürmen dürfen, fehlt aber noch etwas. Am Mittwoch erfolgt die technische Abnahme durch ein Ingenieurbüro. Erst mit dem TÜV-Stempel wird die Burg zum Spielen freigegeben.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kindergarten Bauwerk Denkmalschutz thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Kindergarten Ewattingen wächst die Vorfreude auf Ritterburg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 05:04:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Betreiberin erhält plötzlich Kündigung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/betreiberin-erhaelt-ploetzlich-kuendigung;art372626,12424541 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Angela Amann führt den Kiosk an Wutachmühle</li> <li>Die Neuausschreibung<br /> hat sie kalt erwischt</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Angela Amann führt den Kiosk an Wutachmühle</li> <li>Die Neuausschreibung<br /> hat sie kalt erwischt</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Angela Amann führt den Kiosk an Wutachmühle</li> <li>Die Neuausschreibung<br /> hat sie kalt erwischt</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Die Sonne scheint, die Wutach plätschert, Vögel singen, Gläser erklingen, von den Tischen hört man Gelächter. Das schöne Wetter hebt die Laune unter den Gästen, zum Beispiel Motorradfahrer, Wanderer oder Stammgäste, die gegen 17 Uhr den Feierabend einläuten. An sechs Tagen in der Woche bietet Betreiberin Angela Amann im Kiosk an der Wutachmühle von 10.30¦bis 18.30 Uhr Grillwurst mit Pommes an, Flammkuchen und Wurstsalat, Kaffee, Pils oder Johannisbeerschorle. Ihr Geschäft beginnt morgens lange vor der Öffnung mit Einkaufen, und nach dem Schließen steht das abschließende Putzen an. Ob pünktlich Feierabend gemacht werden kann, hängt von der Kundschaft ab, die oft und gern ein bisschen länger sitzen bleibt.</p> <p>Ein kleines Familienunternehmen ist entstanden, seit Angela Amann den Kiosk an der L171 beim Abzweig nach Aselfingen Anfang 2021 übernahm. Der Chefin und ihren fünf Minijobberinnen hilft bei personellem Bedarf der Ehemann aus oder eines ihrer drei erwachsenen Kinder. Die kurze Saison von Frühjahr bis Oktober, in der sämtliche fixe Kosten wie etwa die jährliche Pacht erwirtschaftet werden müssen, bringen lange Tage und viel Arbeit für Angela Amann mit sich, trotzdem sagt sie: „Es macht Spaß, hier zu arbeiten.“</p> <p>Der Spaß könnte allerdings bald vorbei sein. Der Pachtvertrag von Angela Amann mit der Gemeinde Wutach hat eine Laufzeit bis Ende 2025. Er hätte sich danach automatisch verlängert. Der frühere Bürgermeister Christian Mauch habe ihr bei Vertragsschluss versichert, dass die Verlängerung kein Problem werde, erinnert sich Amann, die bei ihrem Start für die Übernahme von Küchengeräten wie Spülmaschinen, Kühlschrank, Backofen, Herd sowie dem Mobiliar im Außenbereich einen Kredit aufnehmen musste.</p> <p>Doch jetzt hat die Gemeinde Wutach auf Initiative des Gemeinderates den Pachtvertrag mit ihr gekündigt und neu ausgeschrieben. Angela Amann rätselt, warum. Von Kritik oder Beanstandungen am Kiosk-Betrieb weiß sie nichts. „Ich wundere mich schon, dass so eine Entscheidung getroffen wird, ohne dass jemand mit mir spricht“, sagt sie. Niemand, weder der Bürgermeister noch die Gemeinderäte, hätten vorher mit ihr Kontakt aufgenommen. Sie hat sich jetzt erneut um den Pachtvertrag beworben. Natürlich befürchtet sie aber, dass ein anderer Bewerber den Zuschlag erhält.</p> <p>Der Kiosk war schon im Februar ein Thema im Gemeinderat, ursprünglich, weil die Verwaltung beabsichtigte, die Pacht zu erhöhen. Statt bisher 6900 Euro wollte Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer angesichts der künftig wohl deutlich luftiger ausgestatteten Gemeindekasse sie auf 10.000 Euro pro Jahr anheben. Der Vorschlag des Bürgermeisters war, dies per Änderungskündigung mit der bisherigen Pächterin umzusetzen.</p> <p>Die Gemeinderäte entschieden in der Sitzung im Februar jedoch etwas anderes. Als Angela Amann als Zuhörerin angespannt auf die Diskussion wartete, verfrachteten die Räte das Thema Kiosk auf Antrag von Günter Nosbüsch (Unabhängige Wählervereinigung, UWW) gegen das Votum des Bürgermeisters zunächst einhellig in eine nicht öffentliche Sitzung. Dort kam das Thema Kiosk inzwischen auf den Tisch. Was da allerdings genau diskutiert wurde, dazu will heute niemand etwas sagen. Bekannt ist nur das Ergebnis: Der bisherige Pachtvertrag mit Angela Amann für den Kiosk wurde gekündigt und mittlerweile öffentlich ausgeschrieben. Statt der von Bürgermeister Pfliegensdörfer anvisierten 10.000 Euro Pacht pro Jahr hat man sich im Gemeinderat offenbar auf einen Betrag von zunächst 8000 Euro geeinigt. Das steht zwar nicht in der Ausschreibung, wurde der Redaktion auf Nachfrage jedoch aus dem Rathaus bestätigt.</p> <h2>Kein Kommentar</h2> <p>Offen bleibt aber die Frage, welche Gründe die Gemeinderäte bewogen haben, nach einem anderen Pächter zu suchen. Unklar ist auch, ob jemals jemand diese Frage beantwortet. Über Diskussionen, die in einer nicht öffentlichen Sitzung geführt wurden, werde er selbstverständlich nichts sagen, beschied Bürgermeister Pfliegensdörfer lediglich. Auch die von der Redaktion angesprochenen Gemeinderäte aus UWW- und CDU-Fraktion konnten oder wollten die Angelegenheit nicht kommentieren und blieben verschwiegen.</p> <p>Es hätten sich inzwischen mehrere Interessenten beworben, berichtet der Bürgermeister, die Frist läuft noch bis Ende Juli. Bisher existieren allerdings noch nicht einmal Kriterien, nach denen der künftige Pächter ausgewählt werden soll. Anhaltspunkte könnten zum Beispiel die Bewertungen im Internet liefern, mit denen die Bewerber bei ihren bisherigen gastronomischen Tätigkeiten bedacht worden seien, sagt Pfliegensdörfer. Diese würden im Rathaus bereits gesichtet und gesammelt.</p> <p>Wenn diese Internet-Bewertungen eine Rolle spielen sollen, müsste allerdings die derzeitige Pächterin Angela Amann sehr gute Chancen auf einen neuen Vertrag haben. Bei Google Maps etwa haben ihr im Lauf der Jahre mehr als 440 Nutzer im Schnitt 4,4 von 5 möglichen Sternen verliehen. Und noch etwas anderes stimmt Amann zuversichtlich: „Stammgäste haben mich schon gefragt, ob sie bei der Gemeinde ein gutes Wort für mich einlegen sollen“, berichtet sie.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Betriebsauflösung Sporteinrichtung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Betreiberin erhält plötzlich Kündigung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 05:04:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Genügsame Kühe und artenreiches Grünland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/genuegsame-kuehe-und-artenreiches-gruenland;art372626,12422573 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dass sich Landwirtschaft und Naturschutz ergänzen können, zeigt Markus Binninger auf dem Bruderhof oberhalb der Wutachmühle  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Dass sich Landwirtschaft und Naturschutz ergänzen können, zeigt Markus Binninger auf dem Bruderhof oberhalb der Wutachmühle<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Dass sich Landwirtschaft und Naturschutz ergänzen können, zeigt Markus Binninger auf dem Bruderhof oberhalb der Wutachmühle



        <p><strong>Wutach</strong> Der in der Nähe der Wutachmühle ansässige Landwirt und Biodiversitätspädagoge Markus Binninger führte die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt und Natur durch seine extensiv genutzte Kulturlandschaft, die auf einer 40¦Hektar großen Fläche neben Weiden für Kühe und Schafe viele unterschiedliche Biotope aufweist: etwa Feuchtwiesen, Totholzbereiche, Steinhaufen, artenreiches Grünland und Streuobst. Dass Landwirtschaft und Naturschutz nebeneinander funktionieren und das Projekt Modellcharakter hat, wurde dabei eindrücklich vermittelt.</p> <p>Bei einem ersten Zwischenstopp geht eine Fettwiese nahtlos in ein artenreiches Grünland mit einer Vielzahl von Kräutern und Wildblumen über. Beide können und sollen zeitgleich vom Vieh beweidet werden – und das ist gut für den Magen-Darm-Trakt der Tiere, denn wenn neben der üblichen Kost noch der eine oder andere Wiesensalbei mit seinen Bitterstoffen im Menü vorkommt, unterstützt das die Verdauung und beugt dem Befall von Parasiten vor. Die Apotheke liegt also quasi neben der Speisekammer. Man nennt dies Weidemanagement. Auch Schmetterlinge sowie zahlreiche andere Insekten und Kleintiere finden hier ein Zuhause. Ein zwischen wilden Wiesen und alten Obstbäumen vorbeifliegender Grünspecht bedeutet, dass er mit dem Nahrungsangebot zufrieden ist.</p> <p>Die Aufrechterhaltung dieser Flächennutzung übernehmen Fachkräfte: 60¦Schafe und 22¦Mutterkühe plus Rinder beweiden das Gelände, da aufgrund seiner Topografie in der idyllischen, aber steilen Wutachschlucht der Einsatz von Maschinen erschwert wird. Die Auswahl des Nutzviehs muss überdacht sein – denn für eine Hochleistungskuh, die um die 10.000¦Liter Milch pro Jahr produzieren kann, wäre laut Binninger das Futterangebot am Bruderhof zu gering. Daher setzt er auf die Rassen Angus und Limousin, die genügsam sind und gute Ergebnisse erzielen.</p> <p>Auch Herdenschutz ist ein Thema in einem Gebiet, das vom Umweltministerium als potenzielle Wolfsregion ausgewiesen wurde. Für das Ökosystem ist der Wolf relevant und wichtig, jedoch möchte jeder Landwirt sein Weidevieh schützen. Binninger vertraut dabei auf 13¦Kilometer lange Elektrozäune, deren 8,4¦Kilovolt Strom führende Drähte mindestens 120 Zentimeter hoch und nicht mehr als 20 Zentimeter über dem Boden befestigt sein sollen. Der Grund hierfür: Wölfe bevorzugen das Durchkriechen eines Hindernisses, anstatt darüber zu springen.</p> <p>Wer sich für die Idylle und die Symbiose zwischen Landwirtschaft und Naturschutz interessiert, kann sein Zelt nach Absprache auf dem Gelände aufbauen oder in einem der bereitgestellten Wohnfässer nächtigen. Binninger gibt Gästen in seiner Funktion als Biodiversitätspädagoge gerne Auskünfte über sein ambitioniertes Projekt auf dem Bruderhof.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Artenschutz Naturschutzgebiet Tiere]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Genügsame Kühe und artenreiches Grünland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 05:04:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier verteilen Kinder auch Knöllchen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/hier-verteilen-kinder-auch-knoellchen;art372626,12407329 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Grundschule Ewattingen bremst Elterntaxis aus</li> <li>Schüler helfen mit, Schulhof sicherer zu machen</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>Grundschule Ewattingen bremst Elterntaxis aus</li> <li>Schüler helfen mit, Schulhof sicherer zu machen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/hier-verteilen-kinder-auch-knoellchen;art372626,12407329]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Grundschule Ewattingen bremst Elterntaxis aus</li> <li>Schüler helfen mit, Schulhof sicherer zu machen</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Marco Johner, Leiter der Grundschule in Wutach-Ewattingen, vermeldet Erfolg. „Wir haben nur noch ganz wenige Schüler, die morgens mit dem Auto gebracht werden“, berichtet er. „Das Problem mit den Elterntaxis haben wir gelöst.“ Die meisten Schüler kommen inzwischen zu Fuß zum Unterricht, wenn sie nicht ohnehin mit dem Bus fahren. Die Situation im Eingangsbereich der Schule habe sich stark verbessert, sagt Johner.</p> <p>Noch bis vor einigen Monaten war es auf dem Schulhof immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen. Dann etwa, wenn mehrere Autofahrer gleichzeitig die asphaltierte Fläche als Parkfläche nutzten, damals noch legal. „Aber wenn da fünf Autos stehen, wird‘s schon unübersichtlich“, sagt der Schulleiter. Besonders, wenn die Autofahrer rückwärts auf die Straße fuhren, waren stets Kinder ernsthaft gefährdet, die gerade zu Fuß, mit dem Rad oder auf einem Tretroller zum Unterricht kamen oder sich auf den Heimweg machten.</p> <h2>Thema bei Elternabenden</h2> <p>Das Elterntaxi-Problem sei regelmäßig auf Elternabenden der Schule Thema gewesen, sagt Marco Johner. Teils seien die Taxi-Eltern direkt darauf aufmerksam gemacht worden, dass das Parken auf dem Schulhof gefährlich werden könnte. „Das hat dann immer mal wieder gewirkt“, sagt der Schulleiter gleichzeitig amüsiert und resigniert.</p> <p>Bessere Ergebnisse zeigte aber ein Verkehrszeichen, das die Gemeinde zum Beginn des laufenden Schuljahres vor dem Schulhof aufstellte. Seither gilt dort von morgens bis 14¦Uhr absolutes Halteverbot – nicht nur für die Eltern der Schüler, sondern auch für Eltern vom Kindergarten gegenüber, denen bislang der Schulhof ebenfalls willkommener Parkraum war. Das erste Zeichen habe die Situation bereits entschärft, doch viele Autofahrer hätten es schlicht übersehen. Richtig entspannt wurde es in der Schule seit März dieses Jahres. Da stellte der Bauhof noch ein zweites Verkehrszeichen auf der gegenüberliegenden Seite auf – sodass die geltende Regelung nun von niemandem mehr übersehen wird.</p> <p>Das Transportmodell Elterntaxi wurde so für viele unattraktiv. Geparkt werden muss jetzt ein Stück von der Schule entfernt an der Wutachhalle, sodass am Ende immer ein Stück Fußweg zu bewältigen ist. „Da lohnt es sich für viele Ewattinger nicht mehr, ins Auto zu steigen“, frohlockt Marco Johner.</p> <p>Aber dabei wollten die Schulkinder es mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nicht belassen. „Wenn das Parken hier verboten ist, dann muss es auch Strafen geben“, forderten sie. Die Strafzettel durften sie selbst gestalten, jetzt liegen sie in großer Zahl stets griffbereit im Schulfoyer. Falschparker sollten also damit rechnen, ein handgeschriebenes Knöllchen aus Schülerhand zu empfangen. Dass diese durchaus Wirkung zeigen, haben die Kinder bereits erlebt. „Eine Autofahrerin hat einen Strafzettel bekommen und humorvoll reagiert“, berichtet Marco Johner. „Sie hat gesagt, sie habe kein Geld dabei, werde die Strafe aber bezahlen. Am anderen Tag hat sie den Kindern Gummibärchen vorbeigebracht, da war die Freude groß.“ Johner ist sicher, dass die Strafzettel zur Akzeptanz des Halteverbots beigetragen haben.</p> <p>Ganz zufrieden ist der Schulleiter mit der Verkehrssituation noch nicht. Sorgen bereiten Eltern und Lehrern, insbesondere zwei Stellen. Viele Schüler müssen die L¦171 queren, auf der Tempo¦50 erlaubt ist – und keineswegs immer eingehalten wird. „Es gibt aber keinen einzigen Fußgängerüberweg“, kritisiert der Schulleiter. Er gibt zu bedenken, dass der Verkehr zunehmen wird, wenn die L¦170 für acht Monate saniert und gesperrt wird. Das gleiche Problem besteht an der Bushaltestelle in Münchingen. Auch dort müssen Kinder täglich die gefährliche Landesstraße überqueren.</p> <p>Schulleiter Marco Johner plädiert nicht nur für Zebrastreifen an den riskanten Stellen, sondern prinzipiell für Tempo¦30 in den Ortslagen. Dabei weiß er sich einig mit Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer. Dieser, gerade im Urlaub, habe sich bereits mit dem Landkreis Waldshut in Verbindung gesetzt, um zumindest die Zebrastreifen durchzusetzen, sagt Johner. „Aber die Mühlen mahlen ziemlich langsam.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Straßenverkehr Verkehrssicherheit Schüler]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hier verteilen Kinder auch Knöllchen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 31 May 2025 05:05:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinder entdecken die Natur hautnah  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/kinder-entdecken-die-natur-hautnah;art372626,12402187 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Aktionstag führt Schüler<br /> in die Wutachschlucht</li> <li>300 Dritt- und Viertklässler werden zu Forschern</li> <li>Regierungspräsidium<br /> koordiniert drei Stationen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Aktionstag führt Schüler<br /> in die Wutachschlucht</li> <li>300 Dritt- und Viertklässler werden zu Forschern</li> <li>Regierungspräsidium<br /> koordiniert drei Stationen</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Aktionstag führt Schüler<br /> in die Wutachschlucht</li> <li>300 Dritt- und Viertklässler werden zu Forschern</li> <li>Regierungspräsidium<br /> koordiniert drei Stationen</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Es ist ganz ruhig auf dem Wanderparkplatz in der Wutachschlucht. Neben einigen Autos steht ein bunt bemalter Lastwagen. Ganz groß ist von Weitem schon das Wort Ökomobil zu lesen. Beim Näherkommen öffnet sich eine Tür, eine Menge Kinder springen aus dem Fahrzeug, rennen so schnell sie können über den Platz und verschwinden im Wald.</p> <p>„Natur erleben – kennenlernen – schützen“ steht auf der Seitenwand des Lasters. Das Ökomobil ist das rollende Biologieklassenzimmer des Regierungspräsidiums Freiburg. Es macht Halt in der Wutachschlucht. Die Kinder haben gerade eine Aufgabe bekommen, die in der Natur zu lösen ist. Eile legen sie an den Tag, weil sie ein Zeitlimit bekommen haben, um Insekten und Kleintiere zu sammeln. Kurz darauf wird es spannend an den Tischen im rollenden Klassenzimmer: Die Kinder sollen die Insekten unter dem Mikroskop genauer betrachten und bestimmen. Die Spinnen sehen in der Vergrößerung fast gruselig aus, die Larve einer Steinfliege wirkt imposant. Haarige Details sehen die Kinder bei Fliegen. Die Kinder sind mit Eifer dabei.</p> <p>Die Schülerinnen und Schüler sind im Biologieunterricht in ihren Schulen gut auf den Tag in der Wutachschlucht vorbereitet worden. Sehr viel wissen sie schon. Die Finger gehen schnell in die Höhe bei den Fragen von Tim Wiedemann. Der Student der Waldwissenschaften übernimmt die Rolle des Lehrers im Ökomobil. Dort lernen die Kinder zum Beispiel, dass alle Spinnen hierzulande ein Gift zur Verteidigung gegen Feinde in sich tragen, allerdings nicht giftig für Menschen sind. Die gefährlichsten Spinnen seien „maximal so schlimm wie ein Wespenstich“.</p> <h2>Gewürzt mit gesammelten Kräutern</h2> <p>Zusammen mit dem Ökomobil sind auch die Kollegen des Landesbetriebs Forst-BW mit ihrer Waldbox sowie das Fischmobil vom Landesfischereiverband und die Naturpark-Kochschule angerückt. Mit dem Inhalt der Waldbox von der Forst-BW zeigen Nathalie Blockus und Christian Müller den Schülerinnen und Schülern „Wie Wald tickt“. Fuchs, Rehböckchen, Kautz und Dachs haben sie bei einer Führung durch den Wald erspäht. Die meisten davon waren allerdings aus Pappe – die beiden Forstleute haben sie zuvor für die Suche versteckt. Glück hat eine Gruppe, als sie recht lange ganz leise einem echten Eichhörnchen bei seinem Treiben zuschauen kann. Eine andere Gruppe ist derweil am Wagen der Naturpark-Kochschule mit Claudia Bohnert und Pia Gut konzentriert beim Schnippeln von Kräutern. Am Ende wird ein feines Wutachschlucht-Kräutersalz daraus. Frischkäse produzieren die Schüler auch – und am Ende des Morgens haben sie die Sachen gemeinsam gevespert. Auch eine Spitzwegerichsalbe stellen die Schülerinnen und Schüler her. Diese hilft nicht nur bei Entzündungen, sondern auch bei Insektenstichen. Aller guten Dinge sind an diesem aktiven und ereignisreichen Tag in der Natur nicht nur drei: An der vierten Station, dem Fischmobil des Landesfischereiverbands, können die Kinder Modelle der Fische betrachten, die in der Wutach vorkommen. Mit kleinen Käschern geht es für sie dann unter Aufsicht von Ingabritta Hormann auf die Suche nach Kleinlebewesen im Wasser.</p> <p>Bei drei Terminen bei der Ewattinger Wutachmühle, in Blumberg und in der Schattenmühle bringen die Verantwortlichen an diesem Tag insgesamt mehr als 300¦Kindern der dritten und vierten Klassen aus den umliegenden Schulen nahe, was in der Wutachschlucht so alles lebt. Alle haben sichtlich Spaß an den verschiedenen Angeboten.</p> <p>Joshua Petelka vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Freiburg koordiniert seit vier Jahren die Aktivitäten mit dem Ökomobil. „Es ist beeindruckend, wie sich die Schüler begeistern lassen und wie sorgsam und behutsam sie mit Ameisen, Fliegen, Spinnen und sogar mit den Schnaken umgehen“, sagt er. „Nach der Begutachtung der Tiere wurden alle wieder dorthin zurückgebracht, wo sie gefunden wurden“, fügt Joshua Petelka hinzu.</p> <h2>Wutachranger stellt sich vor</h2> <p>Ein Gast ist an diesem Tag ebenfalls dabei: Djilon Sambou, der neue Wutachranger. Sofort bestürmen die jungen Forscherinnen und Forscher auch ihn mit Fragen, die er gerne beantwortet. Eine der Lehrerinnen stellt erfreut fest: „Einen der Schüler, die ansonsten nicht viel nach draußen gehen, haben wir fast nicht mehr aus dem Wasser bekommen – so viel Freude hatte er heute.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Tiere Tierverhalten Pflanzen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinder entdecken die Natur hautnah]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 21 May 2025 05:10:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kreis beendet Streit um Pferdestall  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/kreis-beendet-streit-um-pferdestall;art372626,12393559 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Wutacher Gemeinderat lehnt Bauantrag erneut ab</li> <li>Doch jetzt entscheidet das Landratsamt in Waldshut</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Wutacher Gemeinderat lehnt Bauantrag erneut ab</li> <li>Doch jetzt entscheidet das Landratsamt in Waldshut</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Wutacher Gemeinderat lehnt Bauantrag erneut ab</li> <li>Doch jetzt entscheidet das Landratsamt in Waldshut</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Bereits zum zweiten Mal hat der Wutacher Gemeinderat einem Bauvorhaben im Ortskern von Ewattingen das Einvernehmen versagt. Auf seinem Grundstück will der Besitzer Michael Kopp eine vorhandene Tierhaltungsanlage zu einem Pferdestall erweitern und außerdem eine neue Halle errichten. Bereits jetzt hält Kopp Pferde in einem umgebauten Schweinestall. Sein Bauvorhaben hatte der Gemeinderat bereits bei seiner Sitzung im Januar abgelehnt – allerdings offenbar ohne Rechtsgrundlage.</p> <p>Vor der neuerlichen Abstimmung in der jüngsten Sitzung des Wutacher Gemeinderats hatte sich die Erste Landesbeamtin Tina Schlick, stellvertretende Landrätin im Kreis Waldshut, in einem Schreiben an die Gemeinde gewandt. Es liegt dieser Zeitung vor. Unmissverständlich stellt Schlick in dem Brief klar: „Sofern die Gemeinde Wutach an der Versagung des Einvernehmens festhalten sollte, beabsichtigen wir, das Einvernehmen nach § 54 Abs. 4 LBO zu ersetzen.“ Warum, das schrieb Schlick der Wutacher Verwaltung und den Räten genau auf. Eine 2022 verhängte Veränderungssperre lief im März 2024 aus. Zu einem Bebauungsplan für dieses Gebiet gebe es lediglich einen Aufstellungsbeschluss. Zudem stellte Schlick klar, dass ein Bauvorhaben zulässig sei, wenn es sich „in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist“. Tierhaltung sei auch auf einem benachbarten Grundstück vorzufinden, aufgrund der Umgebungsbebauung werde das Gebiet als „Dorfgebiet“ eingeschätzt. Die beantragte Nutzung sei daher zulässig.</p> <p>Die Vorgeschichte: Schon im Januar 2022 hatte Besitzer Kopp eine Bauvoranfrage an die Wutacher Verwaltung gestellt, in der es um die baurechtliche Zulässigkeit von Pferdehaltung auf dem Grundstück ging. Diese hatten der damalige Bürgermeister Christian Mauch und eine Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt. Sie wollten, dass im Ortskern von Ewattingen Wohnbebauung entsteht. Daher verhängten die Räte seinerzeit eine Veränderungssperre mit zwei Jahren Gültigkeit. Damit war die landwirtschaftliche Nutzung vorläufig untersagt. Zudem fasste das Gremium den Beschluss, einen Bebauungsplan für dieses Gebiet aufzustellen, der Wohnbebauung vorschreiben sollte. Dieser ist aber nie aufgestellt worden.</p> <p>Der jetzige Wutacher Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer gibt an, er habe das Grundstück bereits 2023 auf die Tagesordnung im Gemeinderat gesetzt – weil absehbar war, dass die Veränderungssperre auslaufen würde. Damals allerdings habe es der Gemeinderat abgelehnt, sich mit dem Thema zu befassen. Der Bürgermeister brachte das Thema nach eigenen Angaben daraufhin nicht wieder in das Gremium ein, der Gemeinderat auch nicht – wozu er durchaus das Recht gehabt hätte.</p> <h2>Lieber Wohnungen als Pferde</h2> <p>Vor der Abstimmung in der Sitzung des Gemeinderats wies Gemeinderat Günter Nosbüsch (Unabhängige Wählervereinigung Wutach, UWW) noch einmal darauf hin, dass an dieser Stelle Wohnungsbau gewünscht sei und nicht Landwirtschaft. Nur der Bürgermeister stimmte dem Bauvorhaben zu, sechs Räte wandten sich gegen das Einvernehmen, einer enthielt sich, ein weiterer erklärte sich für befangen. Gegenüber dieser Zeitung bedauerte Günter Nosbüsch, dass weder der Bürgermeister noch der Gemeinderat rechtzeitig die Initiative ergriffen hatten, um den Bau zu verhindern. Er verteidigte das Abstimmungsverhalten der Ratsmehrheit: „Was wir immer abgelehnt haben, können wir doch jetzt nicht gutheißen.“ Es sei bedauerlich, dass die Gemeinde über keinerlei rechtliche Handhabe verfüge, um auf dem Grundstück Wohnbebauung durchzusetzen.</p> <p>Markus Keller, der vom Bauherrn Michael Kopp beauftragte Architekt für das Vorhaben, war in der jüngsten öffentlichen Sitzung anwesend und schüttelt über das Ergebnis nur den Kopf. Für ihn sei die Sache jetzt erledigt. „Die sind nicht einsichtig“, sagt Keller, „vielleicht fehlt es da an Selbstkritik.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Verwaltungsrecht Bürgerinitiative]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kreis beendet Streit um Pferdestall]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 05:06:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ratssaal ist für Bürger-Reden tabu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/ratssaal-ist-fuer-buerger-reden-tabu;art372626,12389223 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Experten widersprechen Gemeinderats-Forderung</li> <li>Gesetz regelt Rechte von Zuhörern bei Sitzungen</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Experten widersprechen Gemeinderats-Forderung</li> <li>Gesetz regelt Rechte von Zuhörern bei Sitzungen</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Experten widersprechen Gemeinderats-Forderung</li> <li>Gesetz regelt Rechte von Zuhörern bei Sitzungen</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> In vielen Gemeinden wird jetzt darüber diskutiert: Die Wutacher Gemeinderäte haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme für die freie Rede von Bürgern in öffentlichen Gemeinderatssitzungen ausgesprochen. Aber welche Vorschriften gelten in einem Ratssaal eigentlich? Was dürfen Bürger als Zuhörer in öffentlichen Gemeinderatssitzungen von sich geben und was nicht? Darf der Bürgermeister sie des Hauses verweisen, wenn sie sich nicht an die Spielregeln halten? Wir haben nachgefragt – und durchaus überraschende Antworten erhalten.</p> <p>Die Vorgeschichte kurz gefasst: In der öffentlichen Sitzung vom April 2025 hatte in Wutach ein Zuhörer beim Tagesordnungspunkt „Fragen und Anregungen der Bürger“ seine Meinung zum Internet-Auftritt der Gemeinde kundgetan. In welcher Form darüber, gehen die Darstellungen auseinander. Sie reichen von „deutliche Kritik“ über „in Rage geredet“ zu „sich grenzwertig ausgedrückt“ bis zu „Mitarbeiter der Verwaltung beleidigt“. Letzteres hatte auch Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer herausgehört. Er entzog dem Bürger zunächst das Wort, und nachdem dieser nicht nachgab, verwies er ihn des Hauses. Gleiches widerfuhr einer Zuhörerin, die für den Bürger anschließend lautstark Partei ergriff.</p> <p>Auf diesen Vorfall bezog sich die Stellungnahme der Wutacher Gemeinderäte, die in der vergangenen Woche öffentlich verlesen wurde. „Wir bitten den Bürgermeister ausdrücklich darum, das Recht auf freie Meinungsäußerung aller Bürger und Gemeinderäte zu wahren und zu achten“, heißt es darin. „Kritische Äußerungen müssen ausgesprochen werden dürfen, andere Meinungen müssen angehört und toleriert werden.“ Die Gemeinderäte verwiesen dabei auf die verbriefte Meinungsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes.</p> <h2>Rederecht haben nur die Räte</h2> <p>Haben die Wutacher Gemeinderäte Recht? Nein, sagen unisono die Pressestelle des Landkreises Waldshut, die dazu das Kommunalamt des Kreises zurate gezogen hat, sowie Jürgen Fleckenstein, Professor für Verwaltungsrecht an der Fachhochschule in Kehl. „Mit Artikel 5 zu argumentieren, ist Unsinn“, urteilt der Professor aus Kehl. „Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist in öffentlichen Gemeinderatssitzungen für die Zuhörer eingeschränkt, und das ist auch ganz richtig so.“ Rederecht hätten in den Sitzungen nur die Gemeinderäte, die zu diesem Zweck gewählt wurden, das entspreche unserer repräsentativen Demokratie.</p> <p>„Ein generelles Rederecht von Bürgern in den öffentlichen Sitzungen gibt es nicht“, befindet auch das Kommunalamt des Landkreises Waldshut, wie Pressesprecherin Susanna Heim mitteilt. Zu Wort melden können sich Einwohner der Gemeinde – und nur die Einwohner – allein in der Fragestunde mit Fragen oder Anregungen, so regelt es Paragraph¦33 der Gemeindeordnung. Da ist aber Zurückhaltung geboten. „Die Fragestunde dient nicht dazu, dass Bürger ihrem persönlichen Missfallen Ausdruck verleihen können“, betont Fleckenstein. So sieht es auch das Landratsamt: „Die Gemeinderatssitzung dürfte in der Regel nicht der richtige Ort für umfangreiche kritische Statements einzelner Einwohnerinnen und Einwohner sein.“ Die ordnungsgemäße Arbeit im Gemeinderat zu gewährleisten, dafür verfüge der Bürgermeister über das Hausrecht, sagt Jürgen Fleckenstein, und stellt klar: „Wer sich nicht an die Spielregeln hält, den kann er rausschmeißen.“ Das Landratsamt in Waldshut wird noch präziser: Wenn gerügte Zuhörer sich nicht an die Ordnung halten, könne der Bürgermeister sie bei Widerstand durch den Hausmeister oder die Polizei aus dem Sitzungsraum entfernen lassen. Er könne im Extremfall sogar dauerhafte Hausverbote aussprechen. Nur dürfe er nicht unverhältnismäßig handeln.</p> <p>Landratsamt und Professor empfehlen Bürgermeistern jedoch, Sitzungen grundsätzlich mit Fingerspitzengefühl zu leiten. „Viele Konflikte lassen sich dann vermeiden“, sagt Jürgen Fleckenstein, und Susanna Heim sagt: „Vorher miteinander reden, statt sich am Ende auf Paragraphen zu berufen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Kommunalpolitik Verfassungsrecht Verwaltungsrecht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ratssaal ist für Bürger-Reden tabu]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 08:48:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leben anno 1900: Wie sah der Alltag in Stühlingen aus und was ist bis heute bekannt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/leben-anno-1900-so-lebten-die-menschen-damals-in-stuehlingen;art372620,12388238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.



        <p>Wie sind die örtlichen Gepflogenheiten, welche Bräuche gibt es? Das hat den Badischen Staat vor 130¦Jahren, 1894/95, interessiert. Also hat er eine Umfrage an 1500 Schulorten im Großherzogtum gestartet. Antworten sollten Volksschullehrer finden; im Fall von Stühlingen der dort 1895 und 1896 tätige Hauptlehrer Josef Ehren. Was er auf acht Seiten festhielt, gewährt Einblick in eine Welt, die heute teils kaum mehr vorstellbar ist.</p> <h2>Wie kommt Stühlingen zum Namen?</h2> <p>Zunächst gibt Ehren zwei Varianten des Ortnamens Stühlingen wieder – entweder komme es vom Wort Stuhl (für den Sitz eines Stuhlgerichts) oder vom alten Volksstamm der Thulinger. Zur politischen Zugehörigkeit schreibt er, dass Stühlingen früher den Grafen von Stühlingen gehörte, die ihren Sitz auf Schloss Stühlingen hatten.</p> <p>Später ging es durch Erbschaft an die Grafen von Lupfen und von Papenheim über und durch Heirat an die Fürsten von Fürstenberg, ehe es 1805 badisch wurde. Kirchlich gesehen bildet Stühlingen eine eigene Pfarrgemeinde mit dem Filialort Eberfingen. An Märkten zählt Ehren für Stühlingen fünf Krämer- und Viehmärkte sowie sieben reine Viehmärkte auf.</p> <h2>Welche Gewanne, Gewässer und Geschlechter gibt es?</h2> <p>Es folgen 14 Flurnamen, deren Herkunft (sofern bekannt) angegeben ist, unter anderem Geißbühl als frühere Ziegenweide, Richtbrunnen in der Nähe des einstigen Richtplatzes und Zinngärten unter der zinnenbewehrten Mauer der ehemaligen Stadtbefestigung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Elternumfrage</span><span>1894/95 erhielten 1500¦Schulorte im Großherzogtum Baden Fragebögen zur Sammlung von Volksüberlieferungen. Konzipiert wurden sie von den Freiburger Universitätsprofessoren Elard Hugo Meyer, Friedrich Kluge und Friedrich Pfaff. Die Volksschullehrer waren verpflichtet, in einer Elternbefragung die Bögen zu beantworten. Folgendes wurde abgefragt: Ort, Flurnamen, Familien- und Taufnamen, Hausbau, Hausmarken oder Hofwappen, Volkstracht, Nahrung, Gewerbe, Volkslieder, Kinderreime, Volksschauspiele, Sprichwörter, Schwänke und Schnurren, Ortsneckereien, Nachreden auf Gewerbe, Dorfsprüche, Rätsel, Märchen, Sagen, Sitten und Gebräuche. Nicht immer kann Josef Ehren die Fragen beantworten, so beim Thema Hausmarken und Hofwappen. Sie waren zur Zeit der Erhebung in Stühlingen nicht im Brauch, und ob sie es ehemals waren, war unbekannt.</span></label></div> <p>Sofern vorhanden, gibt Hauptlehrer J. Ehren zusätzlich auch die Dialektversion an, ebenso bei den drei Gewässern Gerbereibächlein, Mühlbächlein und Wutach, wobei „Huata“ für letztere am meisten hervorsticht. Die beiden Höfe Schlosshof und Weilerhof nannte die Bevölkerung schlicht Schloss und Weiler.</p> <p>Von den 22 Familiennamen belegen die Geschlechter Würth, Stadler, Schüle, Grüninger und Büche die ersten fünf Plätze. Insgesamt elf weibliche und männliche Taufnamen (in einem unbestimmten Zeitraum) sind genannt, dazu vier Doppelnamen: „Franzsepp, Hansjörg, Seppetoni, Hannsmarti“.</p> <h2>Wie sieht die Struktur des Ortes aus?</h2> <p>Was die Anlage des Orts betrifft, wird unterschieden zwischen der Stadt unterhalb des Schlossbergs und dem Dorf im Wutachtal, welches erst im Lauf des 19. Jahrhunderts entstand und durch den Stadtweg mit der Stadt verbunden ist. Die alten Häuser der Stadt, die früher von einer Ringmauer umgeben waren, zeigen mit ihren Fronten zur Straße, sind in der Mehrheit zwei- oder dreistöckig, aber hatten oft nur ein oder zwei Fenster pro Geschoss.</p> <p>Die Bemalung der Patrizierhäuser war 1895 bereits übertüncht, Hoftore waren nicht im Gebrauch. Wohnhaus, Scheuer und Stall waren meistens unter einem Dach, außerdem gelangte man in der Regel vom Flur zunächst in die Küche und von dieser in die Stube.</p> <h2>Was hat es mit dem Richterspruch am Baum auf sich?</h2> <p>Mitten im damaligen Dorf, beim Johannisbrunnen, stand einst die Dorflinde, aber selbst die ältesten Einwohner konnten sich vor 130 Jahren nicht mehr daran erinnern. Doch war sie laut Chroniken schon im frühesten Mittelalter bekannt und diente als Ort der Gaugerichte und später für Gemeindeversammlungen.</p> <p>Unweit von ihr stand die „Drille“ für leichte Justizvergehen, wie Geschwätz, welches oft Frauen angedichtet wurde.</p> <h2>Was waren Modetrends bei Männern und Frauen?</h2> <p>Bei der Kleidung unterteilt J. Ehren in drei Perioden. Zunächst bemerkt er, dass sich die Mode bei den jungen Leuten größtenteils modernisiert hat, ohne näher darauf einzugehen. Zweitens trugen aktuell die älteren Leute noch die Wälderkappe mit gesticktem Boden und eine Jüppe (Jacken) nebst Fürtuch (Schürze).</p> <p>Und drittens war es in früheren Zeiten üblich, dass wohlhabende Frauen Schnellhauben (Radhauben) trugen, bei den Reichen mit Goldfäden, bei den weniger Reichen mit Samtfäden durchzogen. Dazu breite seidene Schärpen, feine Spitzenkrägen oder von älteren Frauen bunte seidene Halstücher, feine durchbrochene Strümpfe und Handschuhe sowie kurze, mit goldenen oder silbernen Schnallen versehene Schuhe. Um den Hals goldene Ketten mit ebensolchen Kreuzen; das letztere auch nur bei wohlhabenden Frauen.</p> <p>In den Händen trugen sie ein fein gesticktes Taschentuch, in welches ein Rosmarinstäußchen gesteckt wurde. Die Männer hatten „Säcken“ an, also Röcke mit kurzen Taillen und langen Schößen, Lederhosen, weiße Strümpfe und Schnallenschuhe; auf dem Kopf trugen sie Kappen mit langen Schildern, die Vornehmen dagegen schon damals zu festlichen Anlässen „Cylinderhüte“.</p> <h2>Wie sieht es mit den Mahlzeiten aus?</h2> <p>Was die Ernährung betrifft, kannte man fünf Mahlzeiten, neben den drei Haupt- zwei Zwischenmahlzeiten am Vormittag und am Nachmittag. Grundnahrungsmittel waren Mehlspeisen und Gemüse, hauptsächlich Knöpfle, Nudeln, Pfannenblätz genannte Pfannkuchen oder Kratzete (zerrissene Pfannkuchen).</p> <p>Grüner Salat wurde mit Buttermilch oder gestockter Milch angemacht. Während in „besseren Häusern“ sonntags, dienstags und donnerstags Fleisch oder Speck gegessen wurde, kam in ärmeren Häusern außer an den vier Hauptfeiertagen das ganze Jahr kein Fleisch auf den Tisch.</p> <p>Teller gab es in den gewöhnlichen Häusern nicht, alle aßen aus einer Schüssel. An Gewerbe gab es nur noch Schuhmacher, während die einst florierenden Rot- und Weißgerber und Färber nicht mehr aktiv waren; die meisten Menschen lebten von der Landwirtschaft.</p> <h2>Was wurde gesungen und gespielt?</h2> <p>Bei den Volksliedern aus älterer Zeit nennt Hauptlehrer Ehren sechs Stück, darunter „Freund, ich bin zufrieden, geh es wie es will“ und bemerkt, dass mittlerweile die Schullieder als Volkslieder verwendet werden. Neben einem Wiegenlied gab es als Kinderreim den Ringeltanz „Wir wollen nach Maria Einsiedeln gehen, gebt acht, gebt acht, die Räuber kommen“ als Spiel zwischen Knaben und Mädchen.</p> <h2>Warum Hungrige Stühlinger?</h2> <p>Unter Volksschauspiele wird das Eierlesen genannt; Sprichwörter, sowie Schwänke und Schnurren waren keine bekannt, wohl aber Ortsneckereien, teils aus Stühlinger Sicht gegen die Orte der Umgebung, teils gegen Stühlingen selbst, dessen Einwohner im ganzen Bezirk als „Hungerige Stühlinger“ betitelt wurden.</p> <p>Wegen der Behauptung, die hungrigen Stühlinger würden lieber nach einem Wecken als nach einer Zigarre greifen, nannte man die Buttergipfel auch „Stühlinger Cigarren“.</p> <h2>Wie sieht es mit Sagen aus?</h2> <p>Rätsel und Märchen sind ebenfalls nicht überliefert, dafür zwei Sagen: Im Ruckwald (Schlosswald) sollte wohl die Gräfin Mathilde von Lupfen als Ruckwieble und damit als Verursacherin des Bauernkriegs umhergehen, bis die legendären sieben Keller unter dem Schloss gefunden werden. Die Franzosensage erzählt vom Gespenst eines großen kopflosen Mannes, der im Stellewald, in welchem er früher viele Franzosen umgebracht hatte, sein Unwesen treiben soll.</p> <p>Ausführlich gibt Hauptlehrer Josef Ehren Sitten und Bräuche wieder, welche von der Geburt bis zum Tod reichen und Alltag sowie Festzeiten abdecken.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leben anno 1900: Wie sah der Alltag in Stühlingen aus und was ist bis heute bekannt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 13 May 2025 05:04:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Landesehrennadel und viel Geschichte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/landesehrennadel-und-viel-geschichte;art372626,12385917 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Kreisschützentag mit<br /> Ehrung von Rolf Hübner</li> <li>Gastgeber feiern zudem<br /> ihr 100-jähriges Bestehen</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Kreisschützentag mit<br /> Ehrung von Rolf Hübner</li> <li>Gastgeber feiern zudem<br /> ihr 100-jähriges Bestehen</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/landesehrennadel-und-viel-geschichte;art372626,12385917]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Kreisschützentag mit<br /> Ehrung von Rolf Hübner</li> <li>Gastgeber feiern zudem<br /> ihr 100-jähriges Bestehen</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Die Wutachhalle in Ewattingen war jüngst Treffpunkt der Sportschützen aus dem Sportschützenkreis¦3/Schwarzwald-Baar, der sich über Wutöschingen im Süden, Menzenschwand im Westen und Mundelfingen im Norden erstreckt. Kreisschützenmeister Dieter Düllik begrüßte die 130¦Aktiven zum Kreisschützentag, der anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Schützenvereinigung Ewattingen-Bonndorf in Wutach ausgetragen wurde.</p> <p>Düllik berichtete stolz, dass 27¦Aktive an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hatten. Diejenigen, die unter den zehn besten platziert waren, erhielten eine kleine Anerkennung des Kreises. Rudi Schätzle, Schatzmeister des Kreises, konnte von einem Zuwachs in der Kreiskasse berichten, Detlev Bührer aus Villingen-Schwenningen veranlasste die Entlastung des Vorstands. Alexander Pfliegensdörfer, Bürgermeister von Wutach, lobte den Schützenverein für seine sportlichen Aktivitäten und wünschte Oberschützenmeister Herbert Kluge und Schützenmeister Bernhard Reichert viel Erfolg beim Umbau des Schützenhauses, für das die Gemeinde anlässlich des Jubiläums 500¦Euro beisteuert.</p> <p>Eine besondere Ehrung wurde dem stellvertretenden Kreisschützenmeister Rolf Hübner aus Tannheim zuteil. Aus der Hand von Bürgermeister Detlev Bührer (Villingen-Schwenningen) erhielt er die Landesehrennadel der Landesregierung für sein unermüdliches Engagement und seine gelebte Solidarität überreicht. Seit 54¦Jahren gehört er dem Tannheimer Schützenverein an, wo er inzwischen beinahe alle Vorstandsposten innehatte. 2012 wurde er Kreisschützenmeister und seit 2013 arbeitet er als zweiter Kreisschützenmeister. Er müsse nie laut sein, arbeite vorwiegend im Hintergrund und schaue, dass alles läuft, versicherte Kreisschützenmeister Dieter Düllick. Unzählige weitere Ehrungen wurden an diesem Abend abgearbeitet, die für die Aktiven von Bedeutung sind. So wie es in den Vereinen Schützenkönige gibt, so wurden auch hier die Kreisschützenkönige mit einer Königskette geschmückt.</p> <p>Vom Südbadischen Schützenverband war Präsident Patrick Scheel in die Wutachhalle gekommen und er freute sich, mit dem Sportschützenkreis¦3 über die gute Arbeit in den Vereinen. Er lud alle Anwesenden zum Landesschützentag im Jahr 2026 nach Schonach ein und wünschte allen Sportlern „Gut Schuss“.</p> <h2>Mit 23 Schützen fing es an</h2> <p>In einer Präsentation zeigte Schützenmeister Bernhard Reichert die Entwicklung der Schützengemeinschaft Ewattingen-Bonndorf auf. Die 100¦Jahre Geschichte begannen im Jahr 1925 mit Fridolin Zimmermann, der mit 22¦Mitgliedern den Schützenverein in Ewattingen gründete. Gleich zu Beginn wurde hinter dem Sportplatz ein Schützenhaus errichtet. Die finanzielle Grundlage dazu schafften sie sich mit Theaterspielen, Weihnachtsfeiern, Gesangsgruppen und vielem mehr, und vor allem mit sehr viel Eigenleistung. Schon kurz nach dem Start der Schützen gab es beachtliche Erfolge.</p> <p>Bereits im Jahr 1927 bestand der Verein aus 32¦Mitgliedern, wovon zehn Frauen waren. 1938 gehörten bereits 54¦Schützen zum Verein. Im Kriegsjahr 1943 kam der Schießbetrieb vollständig zum erliegen und das Schützenhaus sowie das Vereinsvermögen wurden beschlagnahmt und der Verein aufgelöst. Im Dezember 1967 wurde er mit 45¦Mitgliedern wieder gegründet. Als Übergangslösung wurde damals im Gasthaus Burg mit Luft-Sportgeräten trainiert, bis das Schützenhaus gebaut war. Ab 1970 gab es wieder etliche sportliche Erfolge in Bezirk und Kreis.</p> <p>1975 gehörten dem Schützenverein 104¦Mitglieder an, 1981 wurde der Kleinkaliber-Stand ausgebaut und 1984 konnte der erste Panzerschrank für die Waffen angeschafft werden. Ein rabenschwarzer Tag war dann der 15.¦März 1989, als das Vereinsheim in Flammen aufging. Der damalige Vereinschef Hans Hasenfratz schaffte es mit 55¦ehrenamtlichen Helfern und 6200¦Arbeitsstunden das Schützenhaus binnen drei Jahren wieder aufzubauen.</p> <p>1993 konnte das neue Schützenhaus eingeweiht werden und mit Jedermann-Preisschießen, Königs- und Wanderpokalschießen sowie dem beliebten Vereinsschießen wurden die sportlichen Aktivitäten wieder aufgenommen.</p> <p>In den 2000er Jahren begann ein schleichender Mitgliederschwund. Der benachbarte Schützenverein Bonndorf wurde obdachlos und man tat sich zusammen. So entstand Ende 2019 die Schützengemeinschaft Ewattingen-Bonndorf. Derzeit hat sie 78 Mitglieder und ist dabei, den Zielbereich der Kleinkaliber-Anlage neu zu bauen. Im Anschluss will der Verein sein 100-jähriges Bestehen gebührend feiern.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Sporteinrichtung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Landesehrennadel und viel Geschichte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 05:01:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rat pocht auf freie Meinungsäußerung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/rat-pocht-auf-freie-meinungsaeusserung;art372626,12384981 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürgermeister verweist in Sitzung zwei Bürger des Hauses. Gemeinderäte erinnern ihn an Artikel 5 des Grundgesetzes  ]]></description>
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          Bürgermeister verweist in Sitzung zwei Bürger des Hauses. Gemeinderäte erinnern ihn an Artikel 5 des Grundgesetzes<br>
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        Bürgermeister verweist in Sitzung zwei Bürger des Hauses. Gemeinderäte erinnern ihn an Artikel 5 des Grundgesetzes



        <p><strong>Wutach</strong> Günter Nosbüsch (UWW) hat im Wutacher Rat eine Stellungnahme aller Mitglieder vorgetragen. Die Gemeinderäte wollten sich damit öffentlich zum Verlauf der Sitzung vom 10. April äußern. In dieser war es zu einem Eklat gekommen. Ein Zuhörer hatte die Frageviertelstunde genutzt, um sich kritisch und emotional zum Internetauftritt der Gemeinde zu äußern. Nach einem längeren Vortrag entzog ihm Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer zunächst das Rederecht und verwies ihn dann des Saals. Der Wortbeitrag habe beleidigende Herabwürdigungen gegen die Verwaltung und das Haus beinhaltet, begründete er danach. Eine zweite Zuhörerin hatte den Verweis lautstark als nicht hinnehmbar bezeichnet. Auch sie verwies Pfliegensdörfer des Saals – weil sie sich mit Beleidigungen dem Vorredner angeschlossen habe.</p> <p>Dieser Interpretation der Ereignisse hätten nicht alle Räte folgen können, erklärte Nosbüsch. Dass etwa Verwaltungsmitarbeiter persönlich beleidigt worden seien, könnten einige Ratsmitglieder nicht bestätigen. Die Meinungen darüber seien geteilt – während einige Räte keine Beleidigungen registriert haben wollten, hätten andere die Äußerungen als „grenzwertig“ eingestuft. Weitere Räte erkannten eine bedenkliche Wortwahl in den Vorträgen. Hinter der Stellungnahme stünden jedoch alle Ratsmitglieder. Franziska Stritt (UWW) ergänzte: „Wir vertreten mit der Stellungnahme keineswegs die Meinung einzelner Bürger, die in einer Sitzung vorgetragen wurden. Es geht uns hier ums Grundsätzliche.“ In der Stellungnahme heißt es: „Wir bitten den Bürgermeister ausdrücklich darum, das Recht auf freie Meinungsäußerung aller Bürger und Gemeinderäte zu wahren und zu achten. Kritische Äußerungen müssen ausgesprochen werden dürfen, andere Meinungen müssen angehört und toleriert werden.“ Die Räte erinnerten daran, dass die Meinungsfreiheit zu den Grundrechten zählt und dass das Kommunalverfassungsrecht die Wahrung des Öffentlichkeitsgrundsatzes vorsieht. „Dies beinhaltet, dass es jedem Bürger und Gemeinderat möglich sein muss, uneingeschränkt an den öffentlichen Sitzungen teilzunehmen“, erklärte Nosbüsch. „Wir wenden uns entschieden dagegen, dass Bürger, die kritische Positionen beziehen, von Sitzungen ausgeschlossen oder ausgeladen werden.“ Der Bürgermeister erklärte nach der Sitzung auf Nachfrage, er habe sich über die Stellungnahme gewundert. Das Grundgesetz sei nicht geeignet, sein Hausrecht einzuschränken. Das Recht auf freie Meinungsäußerung finde seine Grenzen, wo die Rechte anderer verletzt würden. Überrascht habe ihn, dass der Rat ihn an den Öffentlichkeitsgrundsatz erinnerte. Im vergangenen Jahr sei er selbst von den Räten kritisiert worden, weil er darauf gepocht hatte, Beratungen grundsätzlich öffentlich abzuhandeln – ganz, wie das Gesetz es vorsehe.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verfassungsrecht "Oberste Gerichte" Grundrechte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rat pocht auf freie Meinungsäußerung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 03 May 2025 05:04:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum Skifahren müssen sie in die Alpen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/zum-skifahren-muessen-sie-in-die-alpen;art372626,12377493 ]]></link>      <description><![CDATA[  Skiclub Ewatttingen zieht trotz Schneemangels zufrieden Bilanz. Skilift läuft keinen einzigen Tag. Vorfreude aufs Dorffest  ]]></description>
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          Skiclub Ewatttingen zieht trotz Schneemangels zufrieden Bilanz. Skilift läuft keinen einzigen Tag. Vorfreude aufs Dorffest<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Skiclub Ewatttingen zieht trotz Schneemangels zufrieden Bilanz. Skilift läuft keinen einzigen Tag. Vorfreude aufs Dorffest



        <p>Wutach Trotz ausbleibendem Schnees blickt der Skiclub Ewattingen zufrieden auf das Geschäftsjahr 2024/2025 zurück, wie es in einer Mitteilung des Vereins zur Hauptversammlung heißt.</p> <p>Zwar konnte der Skilift in der zurückliegenden Saison keinen einzigen Betriebstag verzeichnen, dennoch war das Vereinsleben von zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen, treuen Mitgliedern und großem ehrenamtlichem Engagement geprägt, wie der Verein weiter schreibt. Dank vielfältiger Aktivitäten und Ausfahrten habe sogar ein finanzielles Plus erwirtschaftet werden können. Die Mitgliederzahl stieg im Berichtsjahr erfreulicherweise von 323 auf 330 – ein Zeichen der lebendigen Vereinsgemeinschaft. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Alexander, Stefan, Bettina und Willi Gliese sowie Arnold Hettich geehrt. Das Vorstandsteam wurde ebenfalls teilweise neu aufgestellt und besteht nun aus Antonius Riester (stellvertretender Vorsitzender), Patrick Vetter (Jugendleiter), Anja Keller (Kassiererin) sowie den Beisitzern Leonard Riester, Meike Schmidt und Jan Vetter. Die Kasse prüfen ab sofort Martin Knöpfle und Mario Kienzle.</p> <p>Obwohl der Lift technisch einwandfrei instand gesetzt worden sei – inklusive Austausch wichtiger Bauteile und TÜV-Abnahme – machte das Wetter den Betrieb unmöglich. Der Lift musste im April ohne Einsatz wieder abgebaut werden. Dafür glänzte das Vereinsjahr mit zahlreichen Höhepunkten, wie der Skiclub schreibt. Ein Grillfest mit Jugendausflug in den Spaßpark Schluchsee, der Fahrrad- und Brettlemarkt im November, regelmäßige Skigymnastik sowie ein Kinderskikurs in Bernau hätten viel Leben in den Verein gebracht. Höhepunkte im Winter waren der Ladies-Day in Damüls-Mellau, die Familienausfahrt nach Hoch Ybrig samt Abschlussrennen, die Après-Ski-Bar an Fasnacht und die Abschlussfahrt nach Ischgl mit 100¦Teilnehmern.</p> <p>Für die kommende Saison steht mit dem „märchenhaften Dorffest“ ein weiterer Höhepunkt für den Skiclub Ewattingen bevor. Der Vereinsstand wird unter dem Motto „Elsa, die Eiskönigin“ für ein winterliches Flair sorgen, schreibt der Verein abschließend.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verein Sporteinrichtung Skisport]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zum Skifahren müssen sie in die Alpen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 02 May 2025 05:01:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Ökostrom zählt auch die Ökologie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/beim-oekostrom-zaehlt-auch-die-oekologie;art372626,12376526 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Welche Auswirkungen haben Anlagen auf Böden?</li> <li>Wutachs Bürgermeister regt eine Änderungen an</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Welche Auswirkungen haben Anlagen auf Böden?</li> <li>Wutachs Bürgermeister regt eine Änderungen an</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/beim-oekostrom-zaehlt-auch-die-oekologie;art372626,12376526]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Welche Auswirkungen haben Anlagen auf Böden?</li> <li>Wutachs Bürgermeister regt eine Änderungen an</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Mit dem Begriff Risikomanagement fasste Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Vortrag von Hans Koch zusammen, der im Gremium allgemein über Risiken von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen (Agri-PV-Anlagen) auf landwirtschaftlichen Flächen referierte. Auf die Frage von Gemeinderat Günter Nosbüsch (Unabhängige Wählergemeinschaft Wutach, UWW), ob es einen aktuellen Anlass des Referats gebe, sagte der Bürgermeister, dass er es für wichtig halte, sich über den bestehenden Kriterienkatalog der Gemeinde Gedanken zu machen. Dieser könnte auf Wunsch des Gremiums beraten und geändert werden.</p> <p>Neben den erhofften finanziellen Erträgen für den kommunalen Haushalt – der Bürgermeister rechnet mit 150.000¦Euro jährlich – sei es ihm wichtig, auch Umweltaspekte solcher Anlagen zu berücksichtigen, erläuterte Alexander Pfliegensdörfer im Gespräch mit dieser Zeitung. Durch Änderungen des Kriterienkatalogs könne die Gemeinde steuern, welche Form von Agri-PV-Anlagen auf der Gemarkung errichtet werden dürfen. Der Vortrag von Hans Koch habe deutlich gemacht, welche Probleme bei horizontal gestellten PV-Modulen auftreten können. Aus seiner Sicht, so Bürgermeister Pfliegensdörfer, seien Agri-PV-Anlagen sinnvoll, wenn die Flächen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können.</p> <p>Aktuell seien Planungen einer Agri-PV-Anlage der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) auf 20¦Hektar bei Lembach das einzige Projekt auf der Gemarkung. Hierfür müsse noch der Flächennutzungsplan durch die Verwaltungsgemeinschaft Bonndorf-Wutach geändert werden. Das Thema werde in der Gremiumssitzung am Donnerstag, 15.¦Mai, behandelt. Konkret gehe es um die während der Offenlage eingegangenen Stellungnahmen zum Projekt und einen Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans. Inwieweit eine mögliche Änderung des Wutacher Kriterienkatalogs dieses Projekt im Sinne von vertikalen Modulen beeinflusse, könne er momentan nicht einschätzen, so Alexander Pfliegensdörfer.</p> <p>Hans Koch war von Alexander Pfliegensdörfer eingeladen worden, den Vortrag zu halten. Er habe den selbständigen Fachmann im Zuge einer Projektvorstellung zum Starkregenmanagement auf Gemarkung Stühlingen-Wangen kennengelernt, so Alexander Pfliegensdörfer im Gespräch. Hans Koch führte in seinem Vortrag aus, dass erste Erkenntnisse darauf hinwiesen, dass horizontal gestellte PV-Module durch die Traufe am unteren Modulrand und sich sammelndes Wasser zur Bodenerosion führen können. Zudem neigten Bodenbereiche direkt unter den Modulen zur Nährstoffarmut. Ein Ausweg sei, die Module hoch aufzuständern, um eine Beweidung zu ermöglichen. Auch die vertikale PV-Modulvariante eigne sich für eine landwirtschaftliche Flächennutzung.</p> <p>Ende März 2023 hatte der Gemeinderat einem Kriterienkatalog zum Bau von Agri-PV-Anlagen zugestimmt. Dort ist eine Mindestgröße je Freiflächenanlage fünf Hektar, maximal 20¦Hektar festgelegt. Laut Kriterienkatalog kommen nur landwirtschaftliche Böden der Vorrangfläche-Stufe¦II oder schlechter in Frage. Die sehr guten Böden sollen weiterhin in landwirtschaftlicher Produktion gehalten werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Klare Regeln</h2> Der Kriterienkatalog zur Errichtung von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen auf der Gemarkung Wutach aus dem Jahr 2023 gibt fünf zu überprüfende Themenfelder vor. Beurteilt werden Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Sichtbarkeit, Qualität landwirtschaftlicher Böden, Natur- und Artenschutz, regionale Wertschöpfung sowie kommunales Interesse. Anträge sind jeweils zum 30.¦Juni eines Kalenderjahres einzureichen. Auf der Gemarkung der Gemeinde sind nicht mehr als 60 Hektar überbaubar.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Alternative Energie" Umweltverträglichkeit Energiewirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Ökostrom zählt auch die Ökologie]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 05:04:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musiker lösen reichlich Fernweh aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/musiker-loesen-reichlich-fernweh-aus;art372626,12374964 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>MV Ewattingen reist mit Publikum an ferne Orte</li> <li>Doppelkonzert mit dem MV Ewattingen kommt an</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>MV Ewattingen reist mit Publikum an ferne Orte</li> <li>Doppelkonzert mit dem MV Ewattingen kommt an</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/musiker-loesen-reichlich-fernweh-aus;art372626,12374964]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>MV Ewattingen reist mit Publikum an ferne Orte</li> <li>Doppelkonzert mit dem MV Ewattingen kommt an</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Das Frühjahrskonzert des Musikvereins Ewattingen findet jeweils mit einem befreundeten Musikverein statt. Dieses Mal lag es nahe, den MV Eberfingen mit ins Boot zu holen, nachdem die Ewattinger im Mai vergangenen Jahres beim Gartenfest in Eberfingen gastierten und dort ein Unterhaltungskonzert gaben.</p> <p>Ewattingen und Eberfingen trennen bei einer Distanz von 20¦Kilometern keine Welten, das musikalische Repertoire des Abends jedoch reichte rund um den Globus und darüber hinaus. Quer durch Europa und Teile Amerikas, mit Zwischenstopps im Weltall und in Atlantis, führte die abwechslungsreiche Reise, die keine Wünsche offenließ und das Fernweh befeuerte. Facettenreich und spannend gestaltete sich der musikalische Teil, welcher insgesamt neun Stücke umfasste, plus Zugaben.</p> <p>Den Start machten die Gäste aus dem Klettgau. Das 55-köpfige Ensemble startete mit „Concerto d‘Amore“ von Jacob de Haan schwungvoll, melodiös und rhythmisch ansprechend in den Abend. Nach diesem flotten Entree, welches die Stilrichtungen Barock, Pop und Jazz vereint, folgte mit Ennio Morricone‘s Western-Klassikern „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Zwei glorreiche Halunken“ ein Medley, das kraftvoll und raumfüllend inszeniert wurde. Der Ausflug in den Wilden Westen wurde garniert mit dem Geräusch von Pferdehufen und dem Wiehern eines Orchestermitgliedes, was nicht unbeabsichtigt im Publikum für Belustigung sorgte.</p> <p>Zu hören war auch ein Medley von Stücken aus bekannten James-Bond-Filmen, wie „For Your Eyes Only“, „Goldfinger“ und „All Time High“, bevor mit dem „Astronauten-Marsch“ der Planet Erde scheinbar verlassen wurde. Mit zwei Zugaben ging es in die Verlängerung: „Hey Jude“ von den Beatles wurde von Orchester und Publikum gleichermaßen gefeiert. Dirigent Gerhard Blatter forderte das Publikum auf, mitzusingen, und bei dem legendären Refrain „Lalalala“ von „Hey Jude“ wurde es laut in der zur Eventhalle umfunktionierten Sportstätte. Die „Südböhmische Polka“ von Ladislav Kubes beschloss den musikalischen Beitrag der Eberfinger, die mit viel Applaus verabschiedet wurden.</p> <p>Nach der Pause betrat das Ewattinger Ensemble, unterstützt von einem Schlagzeugintro, die Bühne und lieferte mit „Atlantis“ von Alexander Reuber eine Kostprobe ihres Könnens. Mit „Paidushko – A Balkan Rhapsody“ von Alfred Bösendorfer ging die Reise in den Balkan. Musikalisch skizziert wurde hier die Vielfalt der Region, mal temperamentvoll, mal lieblich. Bösendorfer wurde durch folkloristische Tänze inspiriert. Die Blasmusiker stellten sich der Herausforderung der Taktarten und meisterten diese mit Bravour.</p> <p>Es folgte „Mazama“ von Jay Chattaway – Der Kratersee des Vulkans Mount Mazama in Oregon bildete die Kulisse für ein komplexes musikalisches Spektakel, welches in weiten Teilen sehr intensiv bespielt wurde. In den ruhigeren Passagen zauberten die Instrumente das Rauschen von Blättern und den Ruf von Eulen. Dazu stimmten die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne wiederholt indigene Kultgesänge an.</p> <p>Als Schlusspunkt wurde ein Medley von Elvis-Presley-Hits gespielt, bevor es mit zwei Zugaben in die Verlängerung ging. Speziell die Blasmusikversion von Jennifer Lopez‘ „Let‘s Get Loud“ riss das Publikum von den Sitzen. Besonders erwähnenswert das lange Solo von Schlagzeug und Percussion, das den Welthit zu einer unvergesslichen XXL-Version werden ließ, und auch den Dirigenten Erich Stamm begeisterte. Der frenetische Applaus war mehr als verdient. Die facettenreiche, musikalische Reise fand somit einen würdigen Abschluss und man hatte den Eindruck, viel von der Welt gesehen zu haben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Jazz "Klassische Musik" Musikgruppe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Musiker lösen reichlich Fernweh aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 05:08:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeindewald in neuen Händen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/gemeindewald-in-neuen-haenden;art372626,12369870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wutach gibt Bewirtschaftung des Kommunalwalds an Kreisforstamt ab. Viktoria Malcherek übernimmt Tristan Dellers Aufgaben  ]]></description>
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          Wutach gibt Bewirtschaftung des Kommunalwalds an Kreisforstamt ab. Viktoria Malcherek übernimmt Tristan Dellers Aufgaben<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wutach gibt Bewirtschaftung des Kommunalwalds an Kreisforstamt ab. Viktoria Malcherek übernimmt Tristan Dellers Aufgaben



        <p><strong>Wutach</strong> Die Gemeinde Wutach hat die Beförsterung des Kommunalwalds an das Kreisforstamt übertragen. Eine Försterin tritt die Nachfolge von Tristan Dellers an: Viktoria Malcherek, die künftige Revierleiterin, wird ihren Dienst im September antreten, so Susanna Heim, Sprecherin des Landratsamts. Malcherek wird zusätzlich zum Kommunalwald den Privatwald der Region betreuen. Der Reviername lautet künftig Wutach-Steinatal. Viktoria Malcherek studierte in Freiburg, so Heim, und legte dort den Bachelor of Science für Waldwirtschaft und Umwelt ab. Sie habe den Vorbereitungskurs für den gehobenen technischen Forstdienst bei Hessenforst absolviert.</p> <p>Die Gemeinde habe beschlossen, ab 2025 den Revierdienst an das Kreisforstamt abzugeben, so Heim: „Diese Übertragung erfolgt durch einen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren.“ 2024 hatte Gemeindeförster Tristan Dellers seinen Arbeitgeber gewechselt und ist seit Oktober beim Kreisforstamt tätig. „Wir haben daraufhin die kommunale Stelle in Wutach mehrfach ausgeschrieben, jedoch ohne Erfolg“, erläuterte Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer. Dies mag zum einen daran gelegen haben, dass im Forstbereich der Arbeitsmarkt nicht üppig bestückt sei und dass die Gemeinde eine 50-Prozent-Stelle ausgeschrieben habe.</p> <p>„Nach Verhandlungen mit dem Kreisforstamt gestaltet sich die Neustrukturierung der Beförsterung für die Gemeinde nun finanziell gesehen kostenneutral“, so Pfliegensdörfer. Vorteilhaft habe sich die Abtrennung der Revierleiterstelle von der Leitung des Gemeindebauhofs erwiesen. Mit Tobias Hoffmann habe die Gemeinde einen „guten Mann gefunden“, so der Bürgermeister. Er leite seit März den Bauhof. Erste Gespräch über die Waldbewirtschaftung – eigenständig durch die Kommune oder durch das Kreisforstamt – zogen sich offensichtlich über Monate hin. Susanna Heim bestätigte im vergangenen Herbst Gespräche hierüber bereits im Jahr 2023, die dann allerdings zunächst nicht weitergeführt worden seien.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Revierdienst</h2> Der forstliche Revierdienst im Körperschaftswald wird von den Körperschaften, hier den kommunalen Verwaltungen, selbst ausgeübt (Landeswaldgesetz B-W, § 48). Das Kreisforstamt hat die forsttechnische Betriebsleitung (Planung, Vorbereitung, Organisation, Leitung und Überwachung sämtlicher Forstbetriebsarbeiten) inne (§ 47). Die Kommunen können aber über die in ihrem Wald zu treffenden Maßnahmen nach Maßgabe der Gesetze selbst entscheiden. Die Forstbehörde kann aber auch die Wirtschaftsverwaltung übernehmen, wenn dies kommunal gewünscht ist.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Privatisierung Verwaltungsrecht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeindewald in neuen Händen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 14:37:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit einigen Neurungen wartet der Stühlinger Frühling am 26. und 27. April auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/das-gibt-es-neues-beim-stuehlinger-fruehling;art372620,12368407 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.



        <p>Zum 35. Stühlinger Frühling mit verkaufsoffenem Sonntag laden Stadt und HGV Stühlingen am 26. und 27. April ein. Offen ist der Stühlinger Frühling am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.</p> <h2>Was ist geboten?</h2> <p>Entlang der Hauptstraße und des Kirchwegs bieten zusätzlich zu den teilnehmenden Geschäften Vereine und Private ihr Handwerk und jede Menge Kulinarisches dar.</p> <h2>Was ist neu beim 35. Stühlinger Frühling?</h2> <p>Neu ist ein Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Zur Neueröffnung präsentieren sich sowohl der Blumenladen als auch die Kreativ Kiste mit Popcorn und Tombola in der Hauptstraße. Das Autohaus Amann stellt erstmals auch ein Polizeiauto zum Erkunden für Kinder aus, am Sonntag präsentiert sich dort die Polizei.</p> <p>Neu ist auch die Stadtbibliothek mit einer Ruhe-Oase dabei. Nach dem Motto „Mach mal eine Kaffee-Pause“ können sich Besucher dort bequem hinsetzen und unterhalten, einen Kaffee trinken oder auch ein Buch ausleihen. Die Ausleihe ist während der beiden Aktionstage geöffnet.</p> <h2>Wie ist im Konradsaal geboten?</h2> <p>Die Handwerker-Ausstellung im Konradsaal hatte sich in den Vorjahren bereits bewährt. 2025 stellen sich im Konradsaal sechs Firmen und ein Verein vor: Der Portas-Fachbetrieb der Gebrüder Dobler aus Häusern, Familie Bernhart mit Holz &amp; Harmonie aus Bonndorf, Landimmobilien Südschwarzwald aus Stühlingen, Geng Küchenmontagen aus Birkendorf, Theo Diem aus Stühlingen, Di Design aus Bonndorf sowie der Ja-Verein Attraktives Dorfleben aus Mauchen.</p> <h2>Wie sieht das Rahmenprogramm aus?</h2> <p>Das Rahmenprogramm wurde ausgebaut. Am Samstag spielt die Hohenlupfen-Combo ab 16 Uhr bei den Schwimmfreunden auf dem Kroneplatz, am Sonntag unterhält die Musikkooperation Stühlingen-Schwaningen ab 11 Uhr zum Frühschoppenkonzert und ab 15 Uhr spielen die Wirtshausperlen.</p> <p>Das Jugendorchester Notenfuxxer tritt am Sonntagmittag im Kirchgarten auf, im Anschluss gehört die Bühne den Mühlbach Musikanten. Die Jungvättere Grafhuse spielen am Sonntag bei Sonnenschutz Beil. Bei der Sparkasse gibt es ein Glücksrad.</p> <h2>Was ist für die Kinder geboten?</h2> <p>Für Kinder gibt es gleich an mehreren Orten Spiel- und Ruheoasen. Die Schwimmfreunde bauen einen Maltisch auf am Samstag und bieten ein Kinderprogramm am Sonntag von 13 bis 17 Uhr auf dem Kroneplatz. Bei der Jugendfeuerwehr am Zebrastreifen ist eine Kinder-Spielstation aufgebaut.</p> <p>Kinderschminken bieten die Holzmanufaktur Miller am Samstag sowie die Stühlinger Bachhäxe am Sonntag. Nicht fehlen darf die beliebte Villinger Puppenbühne und Zaubershow mit Dieter Sirringhaus vor der Sparkasse. Eine Hüpfburg plant der HGV für den Kirchgarten ein. Das Klangzwergenreich mit Sabine Beil bietet Märchenstunden am Sonntag um 14 Uhr und um 16 Uhr. Ein Karussell wird für Kinder aufgebaut, auch steht Heinz Cipa mit den bunten Ballons bereit.</p> <h2>Wer sind die Teilnehmer des Stühlinger Frühlings?</h2> <p><strong><strong>Vereine:</strong></strong> Von den Vereinen sind die Schwimmfreunde Stühlingen, die Jugendfeuerwehr, die Stühlinger Bachhäxe, der Tennisclub Blauweiß Stühlingen und der JA-Verein Attraktives Dorfleben aus Mauchen am Stühlinger Frühling vertreten.</p> <p><strong><strong>Teilnehmer aus Einzelhandel und Standbetreiber:</strong></strong>Metzger Alois Blattert, Sparkasse, Kultur Genuss Manufactum Sabrina Kopetzki, Kreativ Kiste, Autohaus Amann, Holzmarkt Löffler, Lizureck, Annett Wabersich, Tanja Eichin, Margrita „Einfach ich“, Herbert Blaszczyk, Würths Dorfladen, Holzmanufaktur Miller, MeiLikör, LOG Group GmbH, Bunte Ballons, Carola Boll, Reiner Held, Schmid/Gassmann, Weinstand, Pippos Speisewagen, Claudia Hogg, Metzgerei Gut;</p> <p><strong><strong>Offene Geschäfte entlang der Hauptstraße:</strong></strong> Euronics Scherzinger, Stadtbibliothek Stühlingen, Blumenladen (neu), Würth Haus und Werkstatt, Stern Imbiss, Textilien Haid mit Sonderverkauf, Ofenbau Kramer, Zapfhahn/Einstein, C&amp;L Café und Lebensmittel, Il Faro und Keklik.</p> <h2>Wie sieht es mit der kulinarischen Seite aus?</h2> <p>Verpflegung beim 35. Stühlinger Frühling: Pommes, Fischknusperle, Steak, Salat an beiden Tagen sowie am Sonntag Kaffee und Kuchen (Schwimmfreunde); Crepes (Bachhäxe); Bratwurst mit Bauernbrot (Alois Blattert); Kaffeespezialitäten, Baar Roaster (Sabrina Kopetzki); Kaffeebar und Kaltgetränke (Tennisclub); Süßwaren (Lizureck); Getränke, Rindfleischburger, Zanderknusperle, Salat, Pommes, Grill- und Currywurst (Würths Dorfladen); Liköre und Fruchtaufstriche, schwarze Walnüsse (MeiLikör); Marmelade, Salz, Linzer, Essig, Liköre (Reiner Held); Wein (bei Sonnenschutz Beil); Porchetta, Pulled Pork, Currywurst, Pommes, Getränke, Bier, Weinschorle (Pippos Speisewagen); Grill-, Brat-, Currywurst, Gyros, Pommes, Nudelpfanne sowie am Sonntag Schnitzel mit Pommes, Salat und Getränke (Metzgerei Gut).</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mit einigen Neurungen wartet der Stühlinger Frühling am 26. und 27. April auf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 05:03:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schüler lesen noch gerne Bücher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/schueler-lesen-noch-gerne-buecher;art372626,12365422 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Vorlesewettbewerb in der Ewattinger Grundschule präsentieren Schüler ihre Lieblingsbücher. Der Wettbewerb zeigt, wie begeistert gelesen wird.  ]]></description>
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          Beim Vorlesewettbewerb in der Ewattinger Grundschule präsentieren Schüler ihre Lieblingsbücher. Der Wettbewerb zeigt, wie begeistert gelesen wird.<br>
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        Beim Vorlesewettbewerb in der Ewattinger Grundschule präsentieren Schüler ihre Lieblingsbücher. Der Wettbewerb zeigt, wie begeistert gelesen wird.



        <p><strong>Wutach</strong> Alle Klassen der Ewattinger Grundschule waren eingeladen, bei einer Buchpräsentation kombiniert mit einem Vorlesewettbewerb ihre Bücher vorzustellen. Eingeladen waren auch die Eltern der Schüler, die zahlreich in die Schule gekommen waren.</p> <p>Der Lesewettbewerb fand in den jeweiligen Klassenzimmern statt. Vor dem Wettbewerb stellten die Kinder ihre Lieblingsbücher vor. Auf Kartons hatten sie die Titel aufgeklebt. Frei, mutig, ohne abzulesen, stellten sie nun den Inhalt und die wichtigsten Informationen vor. Die Jury, bestehend aus den Lehrern, wählte anschließend die drei Besten jeder Klasse aus.</p> <p>Die Sieger mussten einen fremden Text am eigentlichen Lesewettbewerb vorstellen. Aufmerksam hörten die Mitschüler und Eltern zu. Das Vorlesen zog gleich alle in den Bann. Ebenso spannend war es, einen Sieger zu ermitteln.</p> <p>Der Rektor der Grundschule Ewattingen, Marco Johner, erklärte unserer Zeitung, dass die Buchpräsentation schon seit vielen Jahren stattfindet, seit dem Jahr 2023 auch gemeinsam mit dem Vorlesewettbewerb. Der Wettbewerb als schulinterne Veranstaltung sei für viele Schülerinnen und Schüler eine Motivation, das Lesen zu üben. Er bildet den Abschluss der Buchprojektwoche. Nach Ansicht von Johner brauche es den Wettbewerb für die Lesekompetenzen nicht unbedingt. Lehrerin Stefanie Baumgärtner stellte bei dem Projekt fest, dass die Freude am Lesen groß sei.</p> <h2>Das sagen die besten Vorleser</h2> <p>Siegerin der ersten Klasse wurde Emely Hettich mit dem Buch „Die Biene“. „Ich lese gerne“, sagte Emely nach der Siegerehrung. Auf den zweiten Platz schaffte es Gabriel Keller. Dritter wurde Noah Müller. Die zweite Klasse las aus dem Buch „Bo zieht aus“. Tom Grüninger schaffte es auf den ersten Platz. Er lese jeden Abend, berichtete er. Zweite wurde Lina Happle, Dritte Nora Müller. Die dritte Klasse beschäftigte sich mit dem Buch „Die Klassenfahrt“. Luis Reichhart kam auf den ersten Platz. Zweite wurden Romy Gutmann und Leni Schmidt. Die vierte Klasse las die Geschichte „Das Geschenk des Feuervogels“. Nele Gutmann wurde erste, der zweite Platz ging an Louis Maier und der dritte ging an Hanna Marelja. Zum Schluss meinte Schulleiter Marco Johner, dass für ihn jeder, der beim Wettbewerb vorgelesen habe, Sieger sei.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schüler Auszeichnungen Schule]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Schüler lesen noch gerne Bücher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 05:03:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Ehre kommt nicht automatisch mit den Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/diese-ehre-kommt-nicht-automatisch-mit-den-jahren;art372626,12365419 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fünf verdienstvolle Mitglieder werden beim Festbankett 75 Jahre Sportverein Ewattingen zu Ehrenmitgliedern ernannt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Fünf verdienstvolle Mitglieder werden beim Festbankett 75 Jahre Sportverein Ewattingen zu Ehrenmitgliedern ernannt<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/diese-ehre-kommt-nicht-automatisch-mit-den-jahren;art372626,12365419]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fünf verdienstvolle Mitglieder werden beim Festbankett 75 Jahre Sportverein Ewattingen zu Ehrenmitgliedern ernannt



        <p><strong>Wutach</strong> Bis zum Jubiläum hatte der Sportverein Ewattingen in seinen 75¦Jahren nur zwei Ehrenvorsitzende und drei Ehrenmitglieder. Nun kommen fünf Ehrenmitglieder hinzu. Diese Ehre kommt nicht wie andernorts automatisch mit den Mitgliedsjahren. Mit Ehrennadeln ausgezeichnet wurden auch Dieter Vetter, Reinhard Schmitt, Karsten Metzler, Arnold Kech, Frank Grieshaber und Rainer Rothmund.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Andi Hofbaur:</strong> Er sei einer der fleißigsten Helfer und einer der kreativen Köpfe, wurde angemerkt. Fast ein halbes Jahrhundert ist Andi Hofbaur schon Mitglied im Verein und prägte mit seinen aktiven Fußballkollegen die erfolgreichsten Zeiten in der Bezirksliga. Baumaßnahmen ohne den gelernten Schreiner, der auch schon stellvertretender Vorsitzender war, scheinen im Verein undenkbar.</li> <li><strong>Udo Huber:</strong> An positiver Einstellung fehlt es Udo Huber nicht – ein Vorbild. 20 Jahre war er Pressesprecher und seit einem Vierteljahrhundert gehört er zum erweiterten Vorstandsteam. Die Personalsuche für Veranstaltungen bewältigt er stets (fast) mühelos. Und seine handwerklichen Fähigkeiten haben viele Spuren hinterlassen.</li> <li><strong>Georg Vetter:</strong> Der kaum zu überwindende Verteidiger war maßgeblich beteiligt beim Durchmarsch des SVE bis in die Landesliga. Man sah ihn immer bei Arbeitseinsätzen – den Maschinenpark seiner Firma inklusive Bagger und Lastwagen bringt er dabei gleich mit – unentgeltlich wohlgemerkt.</li> <li><strong>Stefan Kech:</strong> Lange Jahre war er Schriftführer und leitet nun schon im 26. Jahr als Vorsitzender die Geschicke des Vereins, für zwei weitere Jahre hat er schon zugesagt. Als Urgestein des Vereins mit ganz viel Engagement und Leidenschaft bezeichnet man ihn – und als wahren Freund, was viel wichtiger sei als manch anderes.</li> <li><strong>Fred Schmitt:</strong> Der legendärste Spieler des SV Ewattingen, der mehr als 1000 Spiele absolvierte, war an diesem Abend nicht dabei. Zuerst war er „kompromissloser Außenverteidiger mit Vorwärtsdrang“, dann Mittelstürmer. Zudem zehn Jahre Jugendtrainer.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Karriereschritt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Diese Ehre kommt nicht automatisch mit den Jahren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 05:07:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Statt Hoeneß gratulieren zwei Günter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/statt-hoeness-gratulieren-zwei-guenter;art372626,12363433 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen</li> <li>Der Profi spricht per Video, der Vater überreicht Trikot</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen</li> <li>Der Profi spricht per Video, der Vater überreicht Trikot</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/statt-hoeness-gratulieren-zwei-guenter;art372626,12363433]]></guid>
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        <ul> <li>Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen</li> <li>Der Profi spricht per Video, der Vater überreicht Trikot</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Der SV Ewattingen (SVE) hat sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Vorsitzender Stefan Kech führt den Verein im 26.¦Jahr und hat gerade für zwei weitere Jahre zugesagt. Er berichtete über die Vereinsgeschichte, illustriert durch Fotos vom ersten Umzug der Spieler vom Ort zum Fußballplatz, Arbeitseinsätzen und vielem mehr. Der Verein stand gar einst kurz vor dem Aufstieg in die Landesliga. Am Wochenende fand ein historisches Spiel gegen Reiselfingen statt, das an das Debüt vor 75¦Jahren erinnerte. Damals verloren sie zweistellig, doch heute schnuppert der SVE wieder Aufstiegsluft in die Kreisliga¦A. Die vergangenen 25¦Jahre kommentierte Schriftführer Frank Grieshaber, der das ständige Auf und Ab des Vereins betonte, das jedoch stets sportlich fair und mit vorbildlichem Zusammenhalt gemeistert wurde.</p> <p>Die Halle in Ewattingen war voll mit aktiven und ehemaligen Fußballern sowie Vertretern des Südbadischen Fußballverbands (SBFV) und befreundeten Vereinen, die Jubiläumsgeschenke überreichten. Von der Vereinsgemeinschaft gab es einen Miniatur-Fußballplatz, und fast jeder Gratulant brachte ein Stück Kunstrasen mit – die Botschaft war eindeutig.</p> <p>Der Ehrenvorsitzende Max Burger konnte aus Gesundheitsgründen nicht teilnehmen, doch Genesungswünsche wurden ausgesprochen. Vital und voller Freude saßen jedoch gleich zwei Gründungsmitglieder am Tisch der Ehrengäste: Gerhard Burger wird in diesem Jahr 92¦Jahre und der 94¦Jahre alte Oskar Rohr war der, der das allererste Tor für den SV Ewattingen geschossen hat – im Spiel gegen Reiselfingen.</p> <p>Uli Hoeneß hatte sich im Voraus telefonisch entschuldigt. Aber an Stargästen mangelte es nicht an diesem Abend: In einer Videobotschaft sprach Nationalspieler und SC-Freiburg-Kapitän Christian Günter. „Der SV Ewattingen, das ist doch der Ort, wo mein Vater seine erste rote Karte kassierte“, sagte der Fußballer. Der benannte Rotsünder war Eckard Günter, der Vater des Bundesliga-Profis. Er kam auf die Bühne und beleuchtete die Hintergründe. Er wurde von einem Ewattinger Spieler namens Georg Vetter bedrängt, wenn nicht gar gefoult und angeblich flog eine Handvoll Dreck. Das Resultat war die besagte rote Karte. Mit einem Handschlag und einem Lächeln wurde die Sache nun nach Jahren endgültig besiegelt und das Clubhaus in Ewattingen wird mit einem Trikot vom SC Freiburg mit Unterschriften der Spieler verschönert.</p> <h2>EX-Profi Martin Braun vor Ort</h2> <p>Ein Höhepunkt und Abschluss des Abends waren die motivierenden Worte der Schwarzwälder Fußball-Legende Martin Braun, der es in seiner langen Karriere mit großartigen Leistungen vom FC Löffingen in die Bundesliga nach Freiburg, Karlsruhe und über Köln unter anderem nach Wien geschafft hat. In einem 20¦Minuten langen Interview, geführt von Stefan Kech, erfuhr man unter anderem, dass Trainer eine „temporäre Erscheinung sind“ und das Wichtigste ist, den Spaß und die Freude am Spiel nicht zu verlieren. Und bei Rückschlägen müsse immer die Frage „Was kann ich besser machen?“, im Vordergrund stehen.</p> <p>Sparsam sind die Ewattinger bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern. Anderswo kommt die Ehre automatisch nach Jahren der Mitgliedschaft. In Wutach muss dafür Besonderes geleistet werden. An diesem Abend wurde diese Ehre gleich sechs Mitgliedern zuteil (wir berichten noch). Spaß muss sein: Vorsitzender Stefan Kech wurde mit Schärpe und Lorbeerkranz sogar zum Caesar ernannt.</p> <p>Feierlich hatte der Musikverein Ewattingen mit Dirigent Erich Stamm den Abend eröffnet. Das „Scharfe Orchester“ brachte mit flotten Balkan-Rhythmen zwischendurch Stimmung in den Saal und die „Ebedinger Funke“ brachten mit ihrem Cheerleader-Tanz eine gelungene Showeinlage auf die Bühne.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Fußball "Deutsche Meisterschaften"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Statt Hoeneß gratulieren zwei Günter]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 17:59:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/hunderte-tote-zerstoerte-haeuser-panzer-auf-den-strassen-so-geht-1945-der-krieg-in-suedbaden-zu-ende-28-04-25;art417930,12362803 ]]></link>      <description><![CDATA[  Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Amerikanische Bomber in der Luft und französische Truppen am Boden sorgen vor 80 Jahren für das Kriegsende im Schwarzwald, am Hochrhein und Bodensee. Teils kommt es zu heftigen Kämpfen. Alles über die letzten Kriegstage.



        <p>Der 8. Mai 1945 gilt offiziell als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. In Südbaden findet der Spuk schon einige Tage vorher sein Ende, Konstanz etwa wird bereits am 26. April 1945 von französischen Streitkräften besetzt. Doch was genau passierte vor 80 Jahren in unserer Region?</p> <p>Die Menschen in Baden-Württemberg hören im Winter 1944/45 fast täglich Bombengeschwader, die auf dem Weg nach Stuttgart, München oder Friedrichshafen sind, um ihre tödliche Fracht abzuwerfen. Der Bevölkerung wird klar: Das Kriegsende ist nah, Deutschland wird den Endsieg nicht erringen. In unserem historischen Ticker können Sie nachlesen, was in diesen Tagen im Schwarzwald, am Hochrhein und am Bodensee passierte.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;script async src="https://cdn.tickaroo.com/webng/embedjs/tik4.js"&gt;&lt;/script&gt; &lt;div class="article-module article-infographic-dpa"&gt; &lt;tickaroo-liveblog liveblogId="67f7b3233122e82ddae71484" clientId="5c0fbe0f221cc0f721495ebc" /&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="tickaroo" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann Tickaroo Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt for Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereitswährenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="https://www.suedkurier.de/datenschutz" title="Datenschutzerklärung"></a></div> </aside> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="consentDenied"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Tickaroo anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Zustimmung ein externer Inhalt geladen werden, der den Inhalt ergänzt. Mit Ihrer Zustimmung kann Tickaroo Ihre personenbezogene Daten erheben und auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeiten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie auf den Privatsphäre-Link am Seitenende klicken. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" onclick="UC_UI.acceptService(this.dataset.pid);window.fcmsRefreshEmbedState();" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="#" onclick="UC_UI.showSecondLayer();return false;" title="Mehr Informationen"></a></div> </aside> <div class="embed-content"> <div style="display:none;" data-fcms-embed-container="embed"></div> <aside class="embed-toggle" style="display:none;" data-fcms-embed-container="deactivate"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Einwilligung entziehen</label></aside> </div> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Teils friedlich, teils mit sinnlosem Blutvergießen: So endet 1945 der Zweite Weltkrieg in Südbaden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 05:04:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hügellandschaft für Kindergarten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/huegellandschaft-fuer-kindergarten;art372626,12362318 ]]></link>      <description><![CDATA[  Knapp 35.000 Euro kostet die Gestaltung des Spielbereichs des Kindergartens St. Josef Ewattingen. Die Gemeinde sollte sich familienfreundlich zeigen, meint Franziska Stritt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Knapp 35.000 Euro kostet die Gestaltung des Spielbereichs des Kindergartens St. Josef Ewattingen. Die Gemeinde sollte sich familienfreundlich zeigen, meint Franziska Stritt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Knapp 35.000 Euro kostet die Gestaltung des Spielbereichs des Kindergartens St. Josef Ewattingen. Die Gemeinde sollte sich familienfreundlich zeigen, meint Franziska Stritt.



        <p><strong>Wutach</strong> Die Gestaltung der Außenanlage des Kindergartens St.¦Josef in Ewattingen stehe bereits seit mehr als einem Jahrzehnt auf der Agenda des kirchlichen Kindergartens, so Mario Isele, stellvertretender Leiter der kirchlichen Verrechnungsstelle Stühlingen, der das Projekt in jüngster Gemeinderatssitzung in Wutach vorstellte.</p> <p>Die Hoffläche am Kindergarten St.¦Josef sei bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt worden, eine neue Fluchttreppe ermögliche nun wieder die Nutzung des oberen Stockwerks der Einrichtung, so Mario Isele im Gemeinderat weiter. „Es fehlt nun noch der Knopf – sprich, das Spielgerät auf der Außenanlage.“ Bereits vor drei Jahren habe man begonnen, die alten Geräte auf dem Gelände teilweise abzubauen. Dem Wunsch der pädagogischen Fachkräfte des Kindergartens entsprechend sollten die neuen Spielgeräte in die Hügellandschaft integriert werden. Die Neugestaltung der Hoffläche des Kindergartens kostete nach Angaben der Verwaltung Wutach rund 17.200¦Euro.</p> <p>„Wir müssen als familienfreundliche und kinderreiche Gemeinde wettbewerbsfähig bleiben“, plädierte Gemeinderätin Franziska Stritt (Unabhängige Wählervereinigung Wutach, UWW) für die Umsetzung des Projekts. Und Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer betonte, dass die Kostenschätzung von etwa 35.000¦Euro keine außerplanmäßigen Ausgaben im kommunalen Haushalt bedeuten. „Und wie sieht es mit künftigen Kosten aus?“, wollte Gemeinderat Christian Meßmer (CDU) wissen. „Es werden in kommenden Jahren sicherlich Wartungs- und Erhaltungskosten entstehen“, so Mario Isele, „allerdings in einem überschaubaren Maße“. Die Freiburger Firma, die die Spielgeräte liefert, sei das einzige Unternehmen, das die Geräte an die gewünschte Geländegestaltung anpasse, beantwortete Mario Isele eine Frage von Gemeinderätin Susanne Rothmund (CDU). Eine Sanierung des Kindergartengebäudes, die in den nächsten Jahren anstehe, werde durch den Standort der Spielgeräte nicht behindert, versicherte Mario Isele dem Gemeinderat Tobias Lang (CDU).</p> <p>Der Gemeinderat Wutach stimmte der Investition in die Neugestaltung der Hügellandschaft mit Spielgeräten für den Kindergarten St.¦Josef im Wutacher Ortsteil Ewattingen mit Gesamtkosten in Höhe von rund 35.000¦Euro zu.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Kindergarten Wohnungsbaupolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hügellandschaft für Kindergarten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 19:09:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Katholische Kirche im Landkreis wird komplett umgekrempelt – dabei sollen auch die Gemeinden helfen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/katholische-kirche-wird-komplett-umgekrempelt-dabei-sollen-auch-die-gemeinden-helfen;art372586,12360083 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um Geld einzusparen, will sich die katholische Kirche von einigen Immobilien trennen. Bei den Kindergärten hofft die neue Großpfarrei "An der Wutach" auf die Synergieeffekte mit den Kommunen. Doch es gibt Skepsis.  ]]></description>
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          Um Geld einzusparen, will sich die katholische Kirche von einigen Immobilien trennen. Bei den Kindergärten hofft die neue Großpfarrei "An der Wutach" auf die Synergieeffekte mit den Kommunen. Doch es gibt Skepsis.<br>
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        Um Geld einzusparen, will sich die katholische Kirche von einigen Immobilien trennen. Bei den Kindergärten hofft die neue Großpfarrei "An der Wutach" auf die Synergieeffekte mit den Kommunen. Doch es gibt Skepsis.



        <p>Acht Seelsorgeeinheiten werden 2026 zur zukünftigen Kirchengemeinde „An der Wutach“ zusammengeführt. Über den aktuellen Stand der Planung und weitere Details der Kirchenentwicklung informierten die Kirchenvertreter aus dem Landkreis im Konradsaal Stühlingen Bürgermeister und Gemeindevertreter aller betroffenen Gemeinden.</p> <h2>Was ist bisher geschehen?</h2> <p>Die pastorale Leitung der neuen Kirchengemeinde, Pfarrer Hannes Rümmele, zitierte einen Bibelspruch mit der Verheißung „Seht, ich mache alles neu“. Vor einigen Jahren sei man aufgebrochen, mit der Kirchenentwicklung 2030 zu starten.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/neue-grossgemeinde-an-der-wutach-hannes-ruemmele-haelt-erste-predigt;art372586,12231908" target="_blank" title="Die Großgemeinde „An der Wutach“ ist gegründet – und ihr Leiter Hannes Rümmele hält erste Predigt">Die Gründungsvereinbarung wurde am 8.November 2024 in Erzingen unterschrieben</a> und hat Bestand, bis die Union der neuen Pfarreien zum 1. Januar 2026 vollzogen ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die neue Großfarrei: Kirche, Verwaltung und Leitungspersonen</span><span><strong><strong>Kirche und Verwaltung:</strong></strong>Die große Pfarrei heißt zukünftig „Mariä Himmelfahrt Waldshut-Tiengen“ und ihr Sitz wird in Tiengen sein. Die römisch-katholische Gemeinde wird „Kirchengemeinde an der Wutach“ genannt und der Sitz der Verwaltung ist weiterhin in Stühlingen.<br /> <strong><strong>Die pastorale Leitung</strong></strong> obliegt dem leitenden Pfarrer Hannes Rümmele, seinem Stellvertreter Pfarrer Julian Donner und der leitenden Referentin Helga Bing.<br /> <strong><strong>Die Leitung der Verwaltung</strong></strong> haben Pfarreiökonom Winfried Ebner und Stellvertreter Johannes Graumann. Dann wird es noch den Vermögensverwaltungsrat geben, dem der Pfarrer als Vorsitzender ohne Stimmrecht, der stellvertretende Vorsitzende, zwei Mitglieder des Pfarreirates und 4 bis 8 weitere Personen angehören werden. Sie sind alle den pastoralen Richtlinien verpflichtet. Die Teilnehmer müssen Menschen sein mit Know-How in diesem Bereich und dem Blick für das große Ganze</span></label></div> <h2>Was ist der Hintergrund für die Großpfarrei?</h2> <p>Heinz Giesen, Vorsitzender des beschließenden Ausschusses der Vollversammlung aller Stiftungsräte auf dem Gebiet der zukünftigen Kirchengemeinde „An der Wutach“, gestand, dass diese Union nicht ganz einfach sei. 19 Leute säßen im Gremium, das den Auftrag hat, die Kosten zu senken.</p> <p>Er sagte in deutlichen Worten: „Würden wir wie bisher weitermachen, wären wir nächstes Jahr pleite!“ Die Immobiliensituation sei ein zentrales Thema. Die Gebäudeanzahl müsse so ökonomisch wie möglich reduziert werden, was durch Verkauf oder auch Vermietung erreicht werden müsse. Derzeit gäbe es 99 Kirchen, 26 Pfarrhäuser, sieben Kindergärten und 18 Gemeindezentren. In 17 Kindergärten mit 64 Gruppen hat die Kirche die Trägerschaft, was vor allem hohe Personalkosten erzeugt.</p> <h2>Wie ist die neue Großpfarrei organisiert?</h2> <p>Pfarrer Hannes Rümmele, der aus Schönau im Wiesental stammt und derzeit noch im Kinzigtal aktiv ist, wird die pastorale Leitung gemeinsam mit Pfarrer Julian Donner als seinem Stellvertreter und <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/in-guten-netzwerken-besteht-eine-grosse-chance-helga-bing-spricht-ueber-ihre-herausforderungen;art372586,12290684" target="_blank" title="„In guten Netzwerken besteht eine große Chance“: Helga Bing spricht über ihre Herausforderungen">der leitenden Referentin Helga Bing übernehmen.</a></p> <p>Organe der neuen Kirchengemeinde werden der Pfarreirat, der Pfarreivermögensrat (Aufsichtsrat) und der Verwaltungsvorstand mit den beiden Pfarrern sowie den beiden Pfarreiökonomen Winfried Ebner und seinem Stellvertreter Johannes Graumann sein.</p> <p>Der Pfarreirat (bisher Pfarrgemeinderat) wird die strategische Verantwortung übernehmen und eine Gesamtstrategie entwickeln, um die Anbindung an die Verwaltung zu schaffen.</p> <p>Der Verwaltungvorstand besteht dann aus den beiden Pfarreiökonomen Ebner und Graumann sowie aus den beiden Pfarrern Rümmele und Donner. Sie werden zuständig sein für die Pfarrbürostruktur, für alle nichtpastoralen Mitarbeiter, für Kindergärten, Gebäude und Finanzen.</p> <p>Die Verwaltungsstandorte sind dann Stühlingen, Bonndorf und Waldshut. Der Diözesane Verwaltungsdienst für die Kirchengemeinden wird weiterhin in Stühlingen sein.</p> <h2>Wie sieht es mit dem Informationsaustausch aus?</h2> <p>Heinz Giesen ist überzeugt, dass es in der Leitung professioneller wird, was sehr gut sei. Aber nach unten hin würde es schwieriger. Das „Unterfutter“ würde fehlen, wer gäbe nach oben weiter, wenn etwas notwendig sei? Hier sei ein stetiger Informationsaustausch unerlässlich, was mit Gemeindeteams erreicht werden soll.</p> <h2>Was bedeutet die Umstruktutierung für die Kommunen?</h2> <p>Die Pfarreiökonomen stellten vor, was getan werden müsse. Gebäude müssten verkauft werden, Gemeinderäume sollten gemeinsam genutzt werden und Neubauten von Kindergärten sollten generell die Kommunen übernehmen, aber die Trägerschaft bei der katholischen Kirchengemeinde verbleiben.</p> <p>Die Kindergärten sollten eng zusammenarbeiten und Parkplatzlösungen müssten gemeinsam mit den Kommunen gelöst werden. Bei den Betreiberpflichten wie der Gebäudeunterhaltung wäre wünschenswert, dass mehr mit den Kommunen zusammengearbeitet und auch mitgeholfen wird, so die Pfarreiökonomen.</p> <h2>Wie fällt die Reaktion der Bürgermeister aus?</h2> <p>Joachim Burger, Bürgermeister von Stühlingen, sagte deutlich, dass er bei all den Informationen nichts gefunden habe, was den 40.000 Gläubigen im Landkreis eine Verbesserung bringen soll. Heinz Giesen ist davon überzeugt, dass die Pfarrer zukünftig mehr Zeit für die Seelsorge hätten, wenn sie sich nicht mehr um die ökonomischen Aufgaben kümmern müssten.</p> <p>Fabian Prause, Bürgermeister von Dogern, zeigte sich besorgt darüber, dass durch die zukünftig großen Entfernungen eine schlechtere Kommunikation stattfinden würde. Die Gemeinde würde gerade einen Kindergarten bauen, bei dem Kommunikation sehr wichtig sei und ein großer Abstimmungsbedarf bestehe.</p> <p>Ökonom Winfried Ebner versicherte, dass man transparent sein will und dass er zukünftig bestrebt sei, die Kindergärten mindestens ein Mal im Jahr zu besuchen. Es sei für ihn auch denkbar, dass man sich mit den Kommunen halbjährlich zu Gesprächen treffen könne.</p> <p>Klar sei, dass die Herausforderung gewaltig sei und dass nach Bildung der neuen Gremien sofort Gespräche mit den Verwaltungen stattfinden müssten. Trotz aller kommenden Aufgaben schaue man aber hoffnungsfroh in die Zukunft, so die Kirchenvertreter.</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 05:08:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Befreundete Sänger feiern gemeinsam  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/befreundete-saenger-feiern-gemeinsam;art372626,12357075 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Der MGV Ewattingen<br /> besteht seit 80 Jahren</li> <li>Männerchor Hochfirst<br /> gestaltet Feierkonzert mit</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Der MGV Ewattingen<br /> besteht seit 80 Jahren</li> <li>Männerchor Hochfirst<br /> gestaltet Feierkonzert mit</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Der MGV Ewattingen<br /> besteht seit 80 Jahren</li> <li>Männerchor Hochfirst<br /> gestaltet Feierkonzert mit</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Mit einem großen Konzert feierte der Männergesangverein Ewattingen sein 80-jähriges Bestehen. Bis auf den letzten Platz war die Wutachhalle besetzt – wie sollte es auch anders sein, als der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins, Claus Weisheit, die Konzertbesucher begrüßte. Während des Konzerts wurde bewirtet und so konnten es sich die Zuhörer bei Musik, Speis und Trank zunächst gemütlich machen. Die Möglichkeit für gemeinsame Gespräche gab es während der Pause und nach dem eigentlichen Höhepunkt. Die Musik sollte ganz im Zentrum stehen und so stimmten die beiden Moderatorinnen Nadine Scheuble und Petra Mann das Publikum auch gleich auf den ersten Programmteil ein. Der Gastgeber, unter Leitung von Anja Schuler, stand zuerst auf der Bühne. Als Gast hatten sich die Ewattinger den Männerchor Hochfirst aus Neustadt eingeladen, mit dem der Chor eine enge Freundschaft verbindet.</p> <p>Die 26 Sänger aus Ewattingen und Umgebung präsentierten sich in gewohnter Harmonie und sangen viele bekannte Stücke. Spontan hatte sich Sänger Haken von Holst mit dem Wunsch gemeldet, seinem Chor mit einem Solostück zu gratulieren. Begleitet von Tim Fischer am Klavier, der den Chor seit vielen Jahren bei Konzerten am Klavier begleitet, sang der Lausheimer Sänger sein gefühlvolles und ausdrucksstarkes Solo. Matthias Horstmann sang bei „La Montanara“ sowie bei „Can‘t Help Falling in Love“ eine Soloeinlage. Gelungen war auch der solistische Beitrag „Freunde sterben nie“ von Klaus Keller und Egon Kromer.</p> <p>Für den Männerchor Hochfirst überbrachte der Vorsitzende Seppi Löffler Grußworte und einen Geschenkgutschein für Noten. Weitere Grußworte gab es im Verlauf des Abends von Wutachs Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer und Josef Knöpfle in Vertretung des Sängerbundes Breisgau-Hochschwarzwald.</p> <p>Mit einem abwechslungsreichen und stimmgewaltigen Vortrag, unter Leitung von Dirigent Robert Mayr, sorgten die 35 Sänger aus Neustadt und Umgebung für einen gelungenen Beitrag zum Jubiläumskonzert. Seppi Löffler und Klaus Keller brillierten im Stück „Heimatort“ mit einem Solo. Adolf Pfaff und Alfred Bucherer hatten einen Soloauftritt bei „Träume sind stärker“ von den Schürzenjägern. Heiter leiteten die Sprecherinnen, die selbst auch mit gesanglichen Einlagen glänzten, in die Pause über. Im zweiten Teil sang der Männergesangverein Ewattingen weitere Evergreens aus seinem Repertoire, ehe Nadine Scheuble und Petra Mann mit dem Duo „Walking in the Air“ zu begeistern wussten. Ein gemeinsamer Auftritt der Chöre rundete den bunten Musikabend ab. „Der größte Chor der Welt“ hieß bezeichnenderweise das letzte Stück und so schienen sich die Sänger auch zu fühlen.</p> <p>Nach dem Konzert zeigten sich die beiden Dirigenten Anja Schuler und Robert Mayr sehr zufrieden. Mayr freute sich, dass die Freundschaft zwischen den Chören schon seit einigen Jahren Bestand hat und fünf Sänger des MGV mittlerweile in beiden Chören singen. Anja Schuler fühlt sich wohl zwischen den Sängern und sprach von einer gelungenen Vorbereitung. Nach drei Stunden Programm fand der musikalische Teil ein stimmungsvolles Ende.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt Festspiele "Klassische Musik"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Befreundete Sänger feiern gemeinsam]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 05:07:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Glückwünsche von Uli Hoeneß zum Jubiläum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/glueckwuensche-von-uli-hoeness-zum-jubilaeum;art372626,12357074 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ruft sogar die FC-Bayern-Legende beim Vorsitzenden an  ]]></description>
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          Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ruft sogar die FC-Bayern-Legende beim Vorsitzenden an<br>
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        Der SV Ewattingen feiert sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ruft sogar die FC-Bayern-Legende beim Vorsitzenden an



        <p><strong>Wutach</strong> Stefan Kech sitzt am Schreibtisch, als sein Handy klingelt und der Bildschirm eine private Nummer anzeigt. Dann tönt es aus dem Telefon: „Ja, guten Morgen, hier Uli Hoeneß.“ Beinahe Schockstarre bei Stefan Kech – ein Moment, der dem Vorsitzenden des SV Ewattingen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.</p> <p>Stefan Kech plant mit dem Festausschuss bereits seit knapp zwei Jahren die Feier zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Irgendwann sei ihm die Idee gekommen, Uli Hoeneß einzuladen, erzählt er. Die Bayern haben ja immer wieder mal ein Trainingslager im nahen Öschberghof in Aasen. „Dem Einladungsschreiben habe ich dann noch ein Strohbären-Mäskchen beigelegt, das närrische Symbol der Ewattinger Fastnacht.“</p> <p>„Das wär‘s gewesen, Uli Hoeneß zu Besuch beim SVE-Jubiläum“, schwärmt Kech. Der Grund der Absage, den der frühere Präsident des FC Bayern München anführte, sei nachvollziehbar. Einer Einladung nachgeben würde bedeuten, immer nachgeben zu müssen. „Ich erhalte jedes Jahr etwa 40 ähnliche Einladungen, und wenn ich da jetzt bei Ihnen erschiene, gäbe das eine Diskussion, warum gerade in Ewattingen. Das wäre schwierig“, liest Stefan Kech aus seinen Notizen vor, die er sich wenig später nach dem Telefonat mit Uli Hoeneß gemacht hatte. Den persönlichen Segen des früheren Bayern-Spielers hat der SVE aber sicher: „Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall ein tolles Jubiläum und alles Gute.“ Das Gespräch wird Aufnahme finden in der Vereinschronik, die beim dreitägigen Jubiläumsfest vom 12. bis 14. Juli verkauft wird. Mit dem Erscheinen der Chronik wartet der Verein bis zum Ende der Kreisliga B-Runde, verrät der SVE-Vorsitzende, denn: „Vielleicht schaffen wir ja den Aufstieg in die Kreisliga A“.</p> <p>Der SVE-Festausschuss habe bislang einiges auf die Beine gestellt, erläutert Stefan Kech. 170 bis 180 Personen werden im Einsatz sein. Besonders stolz ist der SVE-Vorsitzende auf die Verpflichtung des DJs Le Shuuk: „Das kostet uns zwar eine Stange Geld. Der Plan ist allerdings, vor allem junges Publikum auf das Vereinsareal, das wie ein kleines Dorffest gestaltet sein wird und auch ein 500-Personen-Zelt beinhaltet, nach Ewattingen zu locken.“ Alternativ war eine AC/DC-Coverband im Gespräch, „die Vereinsjugend hat uns dann doch überzeugt, den DJ zu wählen“.</p> <p>Ein buntes Programm werde es geben, mit einem Festbankett, Rückblicken, Tanz und ungewöhnlichen Momenten. Sogar ein Überraschungsgast wird sich die Ehre geben. Wer das sein wird, möchte Stefan Kech nicht verraten. Nur so viel: „Es ist der Vater eines aktuellen Profis des SC Freiburg, der selbst als Spieler vor langer Zeit in Ewattingen eine ganz besondere Begebenheit erlebte.“ Und noch ein weiterer Höhepunkt erwartet die Gäste: Der ehemalige Bundesligaspieler Martin Braun wird ebenfalls in der Wutachhalle sein. In einem Interview wird der gebürtige Löffinger von seiner Karriere erzählen, die ihn unter anderem zum SC Freiburg, zum 1. FC Köln und zu Rapid Wien führte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Fußball Trainer]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Glückwünsche von Uli Hoeneß zum Jubiläum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 05:03:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Traditionspflege seit 80 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/traditionspflege-seit-80-jahren;art372626,12353996 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Ewattinger Chor rüstet zum Jubiläumskonzert</li> <li>Anja Schuler leitet<br /> den Männergesangverein</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Ewattinger Chor rüstet zum Jubiläumskonzert</li> <li>Anja Schuler leitet<br /> den Männergesangverein</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Ewattinger Chor rüstet zum Jubiläumskonzert</li> <li>Anja Schuler leitet<br /> den Männergesangverein</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Auf 80 Jahre Männergesangverein (MGV) Ewattingen blicken die Sänger in diesem Jahr zurück. Gefeiert werden soll der runde Geburtstag mit Freunden bei einem Jubiläumskonzert am Samstag, 5. April, ab 19.30 Uhr in der Wutachhalle Ewattingen. Der Männerchor Hochfirst Neustadt, zu dem die Ewattinger ein gutes Verhältnis pflegen, wird als Konzertpartner an dem Abend mitwirken. Der Chorgesang hat eine langjährige Tradition in dem kleinen Dorf an der Wutachschlucht, wie Schriftführer Klaus Keller berichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Chor am 20. November 1945 als Gesang- und Theaterverein offiziell gegründet. Adolf Hodapp übernahm das Dirigentenamt, Emil Hauger wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ihren ersten Auftritt hatten die damals 15 Mitglieder am 26. Dezember 1945 bei der Aufführung des Theaterstücks „Vermisst“ von Alois Burger und einem Gesangsauftritt. Diese Tradition wurde bis 1972 beibehalten. Ab Februar 1946 übernahm Hermann Maier den Taktstock von Adolf Hodapp. Als damals jüngstes Mitglied des Breisgauer Sängerbundes beteiligten sich die nunmehr 30 Sänger 1963 erstmals an einem Wertungssingen.</p> <p>Der Verein pflegte beste Kontakte zu anderen Vereinen im Dorf, und zahlreiche Freunde unterstützten das Wirken der umtriebigen Mitglieder. 1966 veranstaltete der MGV Ewattingen unter Mitwirkung anderer Vereine ein dreitägiges Sängerfest in der neu erbauten Genossenschaftshalle. Der gebürtige Ewattinger Hermann Maier leitete den Chor 25 Jahre lang als Dirigent. 1972 gab er sein Amt an Adalbert Erath aus Basel weiter und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Zwischen 1975 und 1980 gab es auch einen Kinderchor des Vereins mit zeitweise 60 Kindern und Jugendlichen. 1986 folgte Wolfgang Adam aus Neustadt auf Erath, der zum Ehrendirigent ernannt wurde. Unter seiner engagierten Leitung starteten die Ewattinger richtig durch.</p> <p>1992 hatte der Chor einen Auftritt im Radio in der Sendung „Morgenläuten“ im SWR, trat als einer von wenigen Laienchören in der Dresdner Frauenkirche auf, und eine Delegation wirkte bei einem Gesangsauftritt im Silchersaal in der Liederhalle Stuttgart mit. Dem studierten Musiker Adam hatten es die klassische Chormusik und große Musicalhits angetan. So sang der MGV 1995 beim 50-jährigen Bestehen, unterstützt von den Männerchören aus Schluchsee und Neustadt, gemeinsam mit einem eigens ins Leben gerufenen Frauenchor mit 20 Sängerinnen unter anderem Lieder aus „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. Weitere Vereinshöhepunkte waren der Auftritt zur 1200-Jahr-Feier von Ewattingen mit dem „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“ von Verdi und der Gesangsauftritt bei der Aufführung des Volksschauspiels „Der Ewattinger Vertrag“ mit dem Kampflied der Bauern, komponiert und getextet von Wolfgang Adam.</p> <p>Über drei Jahrzehnte lang war Gerhard Burger Vereinsvorsitzender und prägte die Geschichte des Vereins mit. 2002 übernahm Egon Kromer den Vorsitz und gab ihn nach zehn Jahren an Stefan Tröndle weiter. Gerhard Studinger aus Ewattingen übernahm 2004 erstmals die musikalische Leitung. 2008 gab er diese an Josef Kraft aus Schwaningen weiter und trat 2011 nach dessen Weggang wieder als Dirigent vor die Sänger. Insgesamt 13 Jahre lang führte er den Dirigentenstab. Unvergesslich nicht nur für die Vereinsmitglieder war das große Konzert 2015 unter dem Motto „Wutach singt“, bei dem auch der Ewattinger Kinderchor, Kirchenchor, das Lie-Chörchen und die Ewattinger Band „Rabbit-Mex-Machine“ mitwirkten. Ende 2018 übernahm Anja Schuler das Dirigentenamt von Studinger und stand bei einem Auftritt im Dom zu St. Blasien erstmals öffentlich vor dem Chor.</p> <p>Heute gehören 25 Sänger dem MGV Ewattingen an. Ein großer Teil von ihnen kommt aus den umliegenden Ortschaften. Anja Schuler ist musikalische Leiterin, unterstützt durch Gerhard Studinger, der sie vertritt. Stefan Tröndle ist Vorsitzender. Am Vatertag bis zum darauffolgenden Wochenende vom 29. Mai bis zum 1. Juni veranstaltet der Männerchor seinen Wandertreff bei der Wutachmühle. Dort wird am Sonntag, 1. Juni, 10.30 Uhr, auch ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Geib und Pfarrer Fabian Schneider gefeiert und mitgestaltet vom Männerchor Hochfirst Neustadt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Veranstaltungen Festspiele]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 05:03:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lebensraum für Tiere zwischen Ackerflächen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/lebensraum-fuer-tiere-zwischen-ackerflaechen;art372626,12351754 ]]></link>      <description><![CDATA[  Arbeitskreis Umwelt und Natur Wutach pflegt knapp 260 Meter lange Hecke beim Hohbiel. Förster Tristan Dellers erklärt den Sinn  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Arbeitskreis Umwelt und Natur Wutach pflegt knapp 260 Meter lange Hecke beim Hohbiel. Förster Tristan Dellers erklärt den Sinn<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Arbeitskreis Umwelt und Natur Wutach pflegt knapp 260 Meter lange Hecke beim Hohbiel. Förster Tristan Dellers erklärt den Sinn



        <p><strong>Wutach</strong> Tristan Dellers vom Arbeitskreis Umwelt und Natur Wutach holt den Freischneider aus dem Auto und geht aufs Feld. Ein auffallend langer, grauer Streifen Hecke teilt die bewirtschaftete Fläche in zwei Bereiche. Während Dellers einen ersten Blick auf die Hecke beim Hohbiel – dem Verbindungsweg zwischen Ewattingen und Lembach – wirft, treffen Alexander Färber und Corina Thoma ein. Gemeinsam wollen sie die im November 2022 vom Arbeitskreis Umwelt und Natur gepflanzte Hecke pflegen – am nächsten Tag geht es mit sechs Freiwilligen weiter.</p> <p>Mit Spaten und Sprühdosen laufen Thoma und Färber die vier Meter breite und knapp 260 Meter lange Hecke ab. Sie markieren Büsche und Sträucher, die zwischen dem Unkraut schwer zu erkennen sind und kontrollieren Verbisshüllen. Dellers schneidet das ungewollte Gestrüpp weg – sodass das Gepflanzte Licht und Platz bekommt.</p> <p>„Auf den ersten Blick sieht die Hecke wie eine große Sauerei oder Wildnis aus – aber schaut man genauer hin, erkennt man verschiedenste Gewächse von biologischem Wert“, erklärt Dellers. Der Gedanke hinter einer Heckenpflanzung sei, eine Grünbrücke zwischen den Äckern zu schaffen, die als Lebensraum für verschiedenste Tierarten dienen soll. „Hier ist mittlerweile die Hölle los. Vögel, Mäuse, Bodenleger und viele weitere nutzen die Hecke.“ Sie dient als Rückzugsort, Nistplatz, Verbindungsstreifen zu Waldinseln und als Ort der Kommunikation zwischen den Tieren. „Die Hecke hat sich super entwickelt“, sagt Alexander Färber. Ihm gehört die Fläche am Hohbiel. Bei der Pflegeaktion scheut er keine Mühen. Dellers sagt: „In meinen Augen braucht unsere Gesellschaft viel mehr geplante Sauerei und keinen englischen Rasen.“ In circa zwei Jahren soll die Hecke so weit verdichtet sein, dass es größere Pflegeaktionen wie diese nicht mehr brauchen wird.</p> <p>Der Arbeitskreis Umwelt und Natur wurde 2022 initiiert, berichtet Dellers. Der ehemalige Wutacher Gemeindeförster ist stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises und teilt sich mit Günter Nosbüsch und Corina Thoma die Leitung. „Unser Ziel ist es, die Gemeinde aktiv zu gestalten, vor Ort etwas zu bewegen – immer mit Blick auf die Natur und Umwelt.“ Der Arbeitskreis ist kein Verein. „Wir sind ein loser Haufen Enthusiasten.“ Das habe Flair, meint Dellers, Unverbindlichkeit sei attraktiv. Es werden immer genügend Freiwillige gefunden, die bei Arbeitseinsätzen anpacken. Noch im Gründungsjahr wurde die Hecke an der Flurgemarkung Hohbiel gepflanzt. „Dort findet intensiver Ackerbau statt“, berichtet Dellers. Die Fläche, die die Hecke einnimmt, ist für den Landwirt nicht mehr bewirtschaftbar. „Doch der Vorteil für den Ackerbau ist auf lange Sicht um einiges größer als das bisschen Ernte, die verloren geht.“ Dass eine Windschutzpflanzung wichtig ist, habe sich in Norddeutschland gezeigt, sagt Dellers. „Durch den Windschutz steigt der Getreideertrag und der Sandstrahleffekt nimmt ab.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Garten Artenschutz Tiere]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lebensraum für Tiere zwischen Ackerflächen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 05:06:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vorsitzender und Stellvertreter tauschen Plätze  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/vorsitzender-und-stellvertreter-tauschen-plaetze;art372626,12348530 ]]></link>      <description><![CDATA[  DRK Wutach freut sich über Defibrillatoren und ein engagiertes Jugend-Rotkreuz. Bei den Vorstandswahlen gibt es Veränderungen  ]]></description>
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          DRK Wutach freut sich über Defibrillatoren und ein engagiertes Jugend-Rotkreuz. Bei den Vorstandswahlen gibt es Veränderungen<br>
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        DRK Wutach freut sich über Defibrillatoren und ein engagiertes Jugend-Rotkreuz. Bei den Vorstandswahlen gibt es Veränderungen



        <p><strong>Wutach</strong> Wutach schätzt sich glücklich, dass es seit gut 55 Jahren einen DRK-Ortsverein hat, sagte Gemeinderat Christian Meßmer. Bei der Hauptversammlung gab es Veränderungen im Vorstand. Der Vorsitzende Lothar Schmidt hat sein Amt 40 Jahre inne. Er und sein Stellvertreter Thomas Mann tauschten die Plätze. Kassierer Stefan Kluge gab nach 14 Jahren sein Amt an Neumitglied Dieter Mann ab. Schriftführerin Anja Wehinger setzt sich nach 16 Jahren zur Ruhe und übergab ihr Amt an Anja Matthias-Hiller. Als Bereitschaftsleiterin wurde bei einer separaten Versammlung Cornelia Rendler bestätigt. Stellvertreterinnen werden Jessica Sardu und Jasmin Frölke.</p> <p>Lothar Schmidt hob hervor, dass nun alle drei Ortsteile einen Defibrillator besitzen, an den die Bevölkerung jederzeit herankommt. Mit Jessica Sardu, die eine gute Ausbilderin sei, habe er in den Ortsteilen viele Interessierte am Defibrillator und in Erster Hilfe geschult. Auch Lausheim war um diese Schulung dankbar. Besonders stolz ist Schmidt auf das Jugend-Rotkreuz, das Lea Müller leitet. Die elf Kinder seien motiviert dabei.</p> <p>Lea Müller berichtete, dass 27 Gruppenstunden abgehalten worden sind, in denen sich die jungen Rotkreuzler hauptsächlich mit der Erstversorgung auseinandergesetzt haben. Der Spaß miteinander kam auch nicht zu kurz. Schlittschuhfahren, Fastnachtsparty und Menschenkicker-Turnier standen auf der Agenda.</p> <p>Hans-Werner Schlett, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands und Kreisbereitschaftsleiter, ehrte das aktive Gründungsmitglied Ulrika Rothmund für 55 Jahre, Arnold Hettich für 35 Jahre und Agnes Baumgärtner für 30¦Jahre Mitgliedschaft. Die Gründungsmitglieder Albert Stritt und Otto Baumgartner erhalten ihre Ehrung zu Hause. Schlett bezeichnete die Ortsgruppe Wutach als „wichtigen Stützpunkt“ und freute sich über den ordentlichen Spendenbetrag für das dringend benötigte neue DRK-Fahrzeug. Stephan Keller, Gesamtfeuerwehrkommandant von Wutach, äußerte sich froh über das DRK in Wutach. Stefanie Schwenninger vom DRK Bonndorf lobte die Zuverlässigkeit und Großzügigkeit der Ortsgruppe. „Macht weiter so“, sagte sie. Gemeinderat Christian Meßmer ist froh, dass die Gemeinde sich dazu entschlossen hat, den Ortsverein jährlich mit 1500 Euro zu unterstützen, denn schließlich sei das DRK eine Einrichtung, die jeder braucht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Spendenaktion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vorsitzender und Stellvertreter tauschen Plätze]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 05:12:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanztricks als Idee gegen das Defizit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/finanztricks-als-idee-gegen-das-defizit;art372626,12344683 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderat lehnt Kontowechsel bei Rücklagen ab</li> <li>Über Gewerbesteuer wird noch weiter diskutiert</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Gemeinderat lehnt Kontowechsel bei Rücklagen ab</li> <li>Über Gewerbesteuer wird noch weiter diskutiert</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Gemeinderat lehnt Kontowechsel bei Rücklagen ab</li> <li>Über Gewerbesteuer wird noch weiter diskutiert</li> </ul>



        <p><strong>Wutach</strong> Der Gemeinderat Wutach hat in seiner jüngsten Sitzung verworfen, die Rücklagen der Gemeinde von zwei Millionen Euro auf ein anderes Bankkonto mit höheren Zinserträgen zu transferieren. Nach Angaben von Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer könnte die Gemeinde jährlich rund 16.000 Euro mehr an Zinsen einnehmen, wenn sie ihre Mittel statt wie bisher auf einem Festgeldkonto bei der Sparkasse auf einem Tagesgeldkonto bei der Volkswagenbank anlegen würde. Das würde dazu beitragen, das ab 2026 drohende Haushaltsdefizit zu schließen, das laut Pfliegensdörfer bis zu 300.000 Euro betragen könnte. Während das Festgeldkonto mit 30-tägiger Verfügbarkeit im Jahr 1,73 Prozent Zinsen bringe, biete die Volkswagenbank Geschäftskunden 2,45 Prozent an.</p> <p>Den Kontowechsel wiesen die Gemeinderäte jedoch mit zehn Stimmen und einer Enthaltung zurück. Einzelne Räte erwähnten in diesem Zusammenhang den Fall der Privatbank Greensill. Diese hatte rund 50 deutsche Kommunen mit vermeintlich günstigen Angeboten zu Geldanlagen in Millionenhöhe verführt, darunter Bötzingen, Bad Dürrheim und Hüfingen. Die Greensill-Bank musste jedoch 2021 nach Unregelmäßigkeiten ihre Geschäftstätigkeit einstellen, daraufhin wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Die betroffenen Gemeinden dürften von ihren Forderungen von 336 Millionen Euro wohl nur einen Bruchteil wiedersehen.</p> <p>Skeptisch äußerten sich die Räte zu einem weiteren Vorschlag, um mehr Geld in die Wutacher Gemeindekasse zu bekommen. Zurzeit beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz in Wutach 340 Prozent. Die Erhöhung auf 400 Prozent würde die jährlichen Einnahmen um 50.000 bis 60.000 Euro erhöhen, ohne dass die steuerpflichtigen Gewerbetreibenden höhere Steuern zahlen müssten, trug Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer vor.</p> <p>Um diesen Trick zu erläutern, war der Steuerberater der Gemeinde, Thomas Anselm, der öffentlichen Sitzung per Videokonferenz zugeschaltet. Er lenkte die Aufmerksamkeit der Räte auf eine steuerrechtliche Regelung: Einzelunternehmer sowie Beteiligte offener Handelsgesellschaften oder einer GbR können ihre gezahlte Gewerbesteuer von der Einkommensteuerschuld abziehen – bis zum Vierfachen ihres Steuermessbetrags. Dieser, multipliziert mit dem Hebesatz, ergibt die zu zahlende Gewerbesteuer. Das Bedeutet: Die Höhe des Hebesatzes spielt für die genannten Personengesellschaften keine Rolle, solange er nicht höher liegt als 400 Prozent. Zahlen die Steuerpflichtigen höhere Gewerbesteuer, sinkt für sie in gleichem Maße ihre Einkommensteuer. Unter dem Strich ändere sich für sie also nichts.</p> <p>Anders sei das bei Kapitalgesellschaften, diese seien in Wutach aber selten. Darum würde fast keinen der 60 Gewerbesteuerpflichtigen in Wutach ein höherer Hebesatz belasten. Trotzdem flösse mehr Geld in die Kasse der Gemeinde. Sie kassiert die zusätzliche Gewerbesteuer ein. Das Nachsehen hätten Bund und Land, weil sie im Gegenzug weniger Einkommensteuer erhalten.</p> <p>Einwände gegen eine Erhöhung des Hebesatzes auf 400 Prozent trug Gemeinderätin Franziska Stritt (UWW) vor: „Wir liegen dann deutlich höher als die umliegenden Gemeinden.“ Sie hatte auch die Vergleichszahlen aus der Umgebung parat. Das könne Unternehmer abschrecken, die sich in Wutach ansiedeln wollen. Das Argument hielt der Bürgermeister für wenig stichhaltig. Es gebe zurzeit ohnehin nur zwei verfügbare Gewerbeflächen in Wutach. „Und in meiner Amtszeit“, sagte Pfliegensdörfer gegenüber dieser Zeitung, „hat sich nach denen noch keiner erkundigt.“ Vor einer endgültigen Entscheidung diskutieren die Gemeinderäte in einer nichtöffentlichen Sitzung weiter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Finanzpolitik Steuerrecht Finanzhaushalt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Finanztricks als Idee gegen das Defizit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 05:04:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeitungsbeitrag bringt Wutach ins TV  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/zeitungsbeitrag-bringt-wutach-ins-tv;art372626,12344647 ]]></link>      <description><![CDATA[  ZDF interviewt Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer und Rathausmitarbeiter über das Sondervermögen Infrastruktur  ]]></description>
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          ZDF interviewt Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer und Rathausmitarbeiter über das Sondervermögen Infrastruktur<br>
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        ZDF interviewt Bürgermeister Alexander Pfliegensdörfer und Rathausmitarbeiter über das Sondervermögen Infrastruktur



        <p><strong>Wutach</strong> Alexander Pfliegensdörfer, Bürgermeister von Wutach, gibt es unumwunden zu: „Am Anfang war ich etwas nervös.“ Und er führt aus: „Das war ja mein erstes Mal. Und dann war das auch noch das ZDF, wo theoretisch 80 Millionen Menschen zuschauen können.“ Ob die ZDF-Sendung „Länderspiegel“, die samstags um 17.05 Uhr ausgestrahlt wird, 80 Millionen Zuschauer erreicht, sei dahingestellt. Die jüngste Ausgabe hat in Wutach und Umgebung wohl einige Interessierte zusätzlich an den Bildschirm gelockt. Ein Stück des TV-Magazins lautet „Milliardenflut im Bund – Rinnsal für die Kommunen?“ Dazu hat die Redaktion des ZDF Pfliegensdörfer befragt – der damit das erste TV-Interview in seiner Karriere gab.</p> <p>Aber wie kommt das ZDF in Mainz beim Thema „Sondervermögen Infrastruktur“ auf die 1200-Seelen-Gemeinde Wutach? Offenbar hatte man dort einen Beitrag gelesen, der in dieser Zeitung erschienen war. Unter dem Titel „500 Milliarden Euro sind nicht genug“ wurden Bürgermeister der Region Südschwarzwald nach ihrer Meinung zum geplanten Sondervermögen für die Infrastruktur gefragt, wie es im Bundestag in Berlin und in der Öffentlichkeit diskutiert wird.</p> <p>„Bei solchen Programmen ist es letztlich seit vielen Jahren dasselbe“, sagte Pfliegensdörfer dem Reporter unter anderem, „bis das Geld in den Kommunen ankommt, haben Bund und Land das meiste schon abgeschöpft.“ Dieser Text habe hohe Wellen geschlagen, so Pfliegensdörfer. Auf diesen Beitrag hin habe das ZDF bei ihm angerufen und um einen Interview-Termin gebeten.</p> <p>Am Donnerstag kam das ZDF-Team in Wutach an: Redakteurin, Kameramann, Tontechniker. Der Bürgermeister hatte alle Mitarbeiter ins Rathaus bestellt, falls Komparsen benötigt würden. Deren Anwesenheit nutzten die Fernsehleute, um sie zu interviewen. Er habe dem ZDF das gesagt, was auch in der Zeitung zu lesen war, sagt der Bürgermeister. Zwei Stunden hätten die Dreharbeiten gedauert. Übrig geblieben sind davon für die Ausstrahlung wenige Minuten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "öffentliches Fernsehen" Fernsehsendung Programmgestaltung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Wutach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zeitungsbeitrag bringt Wutach ins TV]]></dc:rights>
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