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    <title>suedkurier.de - Singen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:13 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:02:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Damit die Würde unantastbar bleibt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/damit-die-wuerde-unantastbar-bleibt;art372458,12512267 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Hegauer Netzwerk präsentiert Fotoausstellung</li> <li>Vernissage in der Freiluftgalerie am 10. November</li> <li>Christine Derschka über Initiative und Hintergründe</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Hegauer Netzwerk präsentiert Fotoausstellung</li> <li>Vernissage in der Freiluftgalerie am 10. November</li> <li>Christine Derschka über Initiative und Hintergründe</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Hegauer Netzwerk präsentiert Fotoausstellung</li> <li>Vernissage in der Freiluftgalerie am 10. November</li> <li>Christine Derschka über Initiative und Hintergründe</li> </ul>



        <p><strong>Frau Derschka, Sie sind nicht nur Leiterin des Bildungszentrums Singen, sondern ebenso Initiatorin sowie die federführend Verantwortliche für das Netzwerk „Würde unantastbar“ Hegau. Seit wann gibt es das Bündnis und welche Idee steckte hinter der Gründung?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Die Idee stammt von dem Verein für Menschenwürde und Demokratie e.V. in Bonn. Im Jahr 2024 gegründet und inspiriert von den Königsfiguren des Holzbildhauers und katholischen Theologen, Ralf Knoblauch, setzt sich der Verein für die Menschenwürde ein, die in unserer aktuellen Zeit leider nicht, wie im Grundgesetz verankert, unantastbar scheint. Das Wahljahr 2024 fiel auf den 75. Geburtstag unseres Grundgesetzes und die politische Botschaft des Vereins sprach mir aus dem Herzen. Das war für mich der Aufhänger, die Idee der Bonner Initiative aufzugreifen und hier im Hegau gemeinsam mit einem tollen und engagierten Netzwerk umzusetzen.</p> <p><strong>Welche Symbolik liegt den Königsfiguren zugrunde?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Sie erzählen von der eigenen und unverlierbaren Königswürde. Die Könige und Königinnen stehen für die Einzigartigkeit einer jeden Person, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder Religion. Es geht um die Wertschätzung der Persönlichkeit, Grenzen und Möglichkeiten aller Menschen, die hier leben oder zu uns kommen.</p> <p><strong>Der Verein für Menschenwürde und Demokratie hat Würdetafeln entworfen, als Symbol, um seine Botschaft weiterzutragen.</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Richtig, das sind kleine Holztafeln im Sinne einer „sozialen Plastik“, auf die mithilfe eines Brennstempels eine Königskrone und die Worte „Würde unantastbar“ eingebrannt werden. Diese Botschaft der Würde und gesellschaftlichen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit soll damit überall dorthin getragen werden, wo Menschen sich begegnen, wo sie miteinander leben, arbeiten und miteinander ins Gespräch kommen. Als Martina Kaiser, Projektleiterin der Caritas, zum ersten Mal von der Idee gehört hat, fragte sie gleich beim Team Pirmin der Caritas Singen-Hegau an, ob sie solche Tafeln für uns herstellen können. Seither wurden in der Werkstatt unzählige dieser Tafeln gefertigt, die wir zum Selbstkostenpreis weitergeben. Und die vier Brennstempel, die wir derzeit in Singen haben, sind ständig ausgeliehen. Das Brennen ist ein geradezu sinnlicher Prozess, und die Kronen der Könige anzumalen, hat etwas Kreatives. Uns ist es wichtig, die Tafeln niederschwellig anzubieten, denn es geht darum, über diese Täfelchen mit Jugendlichen und Erwachsenen über das Thema Demokratie und Menschenwürde ins Gespräch zu kommen.</p> <p><strong>Wer leiht sich die Stempel?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Sie wurden schon zu Dorffesten ausgeliehen, für Firmengruppen, Betriebsversammlungen, Frauengesprächskreise, Vereine, Gremien, Schulen und, und, und.</p> <p><strong>Ihnen ist es gelungen, für Ihr Anliegen weitere Institutionen mit ins Boot zu holen. Welche sind das und wie arbeiten sie zusammen?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Neben dem Bildungszentrum sind mittlerweile dabei: die Caritas Singen-Hegau, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ACK in Singen, das Kinderheim St. Peter und Paul, das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont, die ökumenische Klinikseelsorge Singen, die katholische Betriebsseelsorge Bodensee-Hohenzollern und das Dekanat Hegau.</p> <p><strong>Kann man sich dem Netzwerk auch als Privatperson anschließen?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Wir könnten wahrscheinlich unendlich wachsen, aber dann wäre unser Gremium nicht mehr so unbürokratisch arbeitsfähig. Wir freuen uns jedoch über Anfragen und viele engagierte Menschen, die unsere Idee weitertragen möchten.</p> <p><strong>Welche Aktionen und Angebote haben Sie mit den Königsfiguren initiiert?</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Das erste Mal sind wir im Jahr 2024 beim Singener Stadtfest in die Öffentlichkeit gegangen, des Weiteren beim Welthospiztag, bei der Langen Nacht der Demokratie oder auch im Rahmen der Vesperkirche. Im Hegau haben inzwischen sechs Königsfiguren „Herberge gefunden“. Gruppen und Kreise gestalten damit Feiern, Impulse, Besinnungstage...</p> <p><strong>Im November starten Sie eine neue Öffentlichkeitsinitiative in Singen, nun mit einer Freiluftgalerie.</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Ja, und darauf freuen wir uns sehr. Elisabeth Paul, eine wirklich ganz wunderbare und äußerst kreative Künstlerin, hatte die Idee, die von Holzbildhauer Ralf Knoblauch erschaffenen Königsfiguren in Lebensrealitäten und Arbeitswelten zu fotografieren, in denen es um die Wahrung der Menschenwürde geht – bei der Feuerwehr, Polizei, inmitten von Menschen mit Handicap, im Supermarkt, in der Industrie, im Kinder- und Altenheim, auf dem Friedhof, auch ein Obdachloser hat für ein Foto posiert. Elisabeth hat das Thema fotografisch umgesetzt und die Königsfiguren, die eigentlich nur circa 40 Zentimeter hoch sind, optisch auf Menschengröße gebracht. Es sind sehr beeindruckende und berührende Fotos entstanden.</p> <p><strong>Am 10. November laden Sie die Öffentlichkeit um 15 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Würde – unantastbar“ in die Freiluftgalerie im Stadtgarten ein.</strong></p> <p><em>Christine Derschka:</em> Unser Netzwerk gestaltet die Vernissage inhaltlich und wir freuen uns auf Grußworte von Oberbürgermeister Bernd Häusler und Pfarrer Michael Knaus. Der Künstler Ralf Knoblauch wird über Video live dazugeschaltet sein. Neben Häppchen, die die Singener Tafel zubereitet, gibt es ein kleines Rahmenprogramm. Und wir sind ganz glücklich darüber, dass die Ausstellung von November 2025 bis April 2026 zu sehen sein wird.</p> <strong>Fragen: Nicola Reimer</strong> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Christine Derschka</strong> (*1971 in Überlingen) ist seit dem Jahr 2022 Leiterin des Bildungswerks Singen. „Erwachsenenbildung war schon immer ein wichtiges Thema für mich und zieht sich wie ein roter Faden durch mein Berufsleben“, sagt Derschka. Als Sozialpädagogin und Organisationsentwicklerin war sie unter anderem freiberuflich als Beraterin für Kirchenentwicklung bei der Diözesanstelle in Singen und hauptberuflich in verschiedenen Bereichen in Volkshochschulen und im Kreisjugendring Konstanz tätig.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Feuerwehr Polizei "Gesellschaftliches Engagement" Veranstaltungen "Evangelische Kirche"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Damit die Würde unantastbar bleibt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:02:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Italienische Arbeiter prägen Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/italienische-arbeiter-praegen-singen;art372458,12512266 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen</li> <li>Historikerin gibt Rückblick auf Migrationsgeschichte</li> <li>Neapel-Schleuse Singen brachte Arbeiter per Zug</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen</li> <li>Historikerin gibt Rückblick auf Migrationsgeschichte</li> <li>Neapel-Schleuse Singen brachte Arbeiter per Zug</li> </ul><br>
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        <ul> <li>70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen</li> <li>Historikerin gibt Rückblick auf Migrationsgeschichte</li> <li>Neapel-Schleuse Singen brachte Arbeiter per Zug</li> </ul>



        <p><strong>Singen</strong> Das Anwerbeabkommen zwischen Italien und Deutschland jährt sich in diesem Jahr zum 70. Mal. Dies wurde nun mit einem Empfang im Rathaus und einem Vortrag der Historikerin Daniela Schilhab gefeiert. Welche Auswirkungen das auf Singen hatte, wurde dabei im Rathaus deutlich. Die Migration von Italienern begann aber schon viel früher, wie Schilhab in ihrem Vortrag deutlich machte. Zudem sind viele Italiener, die in den frühen 1960-er Jahren in Singen angekommen sind, hier längst heimisch geworden – so wie das Ehepaar Rinaldi Mollo.</p> <p>„Lavoratori italiani! Benvenuti in Germania! Vi auguriamo un buon lavoro es un soggiono felice per tutta la vostra permanenza nel nostro pasese.“ – Mit diesen Worten wurden die italienischen Gastarbeiter mittels einer Lautsprecheransage am Singener Bahnhof Anfang Juni 1960 begrüßt, wie es damals auch der SÜDKURIER abdruckte. Man wünsche den Gastarbeitern „eine ersprießliche Arbeit und glückhafte Zeit für die Dauer ihres Aufenthalts“ in Deutschland.</p> <p>Daniela Schilhab begann ihren Vortrag mit der Einspielung der Begrüßung, die damals von Camillo Scamuffa eingesprochen worden war. Diese Lautsprecherdurchsage am Singener Bahnhof hörten damals 350 Italiener, die von Neapel aus mit dem Zug in Singen ankamen.</p> <p>1963 kam Giuseppa Rinaldi Mollo als Vierjährige mit ihrer Mutter und ihrem Bruder mit dem Zug nach Singen. Ihr Vater hatte dort schon Arbeit gefunden und war 1961 über die Neapel-Schleuse Singen gekommen. „Wir waren von unserem Dorf aus 30 Stunden unterwegs, und im Zug ging es wegen Überfüllung chaotisch zu“, erinnert sie sich. Ende der 1970-er Jahre lernte sie ihren Mann Tommaso Mollo kennen. Er stammt aus dem Dorf Paludi in Kalabrien, aus dem viele der italienischen Mitbürger stammten. Das Paar heiratete 1981 in der Theresienkapelle. In der Ausstellung mit Dokumenten und Fotos, die die Organisatoren zusammengestellt hatten, war auch ein Foto der Hochzeit zu sehen.</p> <p>Daniela Schilhab ging in ihrem Vortrag zu Beginn aber auch auf die Tatsache ein, dass bereits viel früher Italiener – die sogenannten Transalpini – in der Region als Arbeiter lebten. „Die italienische Auswanderung begann um 1860. Singen hatte damals um die 1500 Einwohner und war 1863 an die Staatsbahn angeschlossen worden“, so Schilhab. Die Italiener waren zu dieser Zeit zum Beispiel im Eisenbahnbau beschäftigt, die Frauen in der Produktion in der Textilindustrie oder später bei Maggi.</p> <p>Das deutsch-italienische Anwerbeabkommen sei auf Initiative von Italien schon 1953 erstmals angesprochen worden. Deutschland wollte zunächst nicht mitmachen, stellte dann jedoch fest, dass es Arbeitskräfte brauchte. Das Abkommen wurde am 20. Dezember 1955 vom damaligen Arbeitsminister Anton Storch und dem italienischen Außenminister Gaetano Martino unterzeichnet. Eigentlich sollte der Arbeitsaufenthalt nur temporär sein und höchstens neun Monate dauern. Für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft oder im Gartenbau habe es gesonderte Zeiträume gegeben, so Schilhab. „Deutschland verstand sich damals nicht als Einwanderungsland“, sagte sie. Nach einem gesonderten Artikel war eine Familienzusammenführung möglich, wenn ausreichend Wohnraum nachgewiesen werden konnte.</p> <p>Eine deutsche Kommission, die ihren Sitz zunächst in Mailand, dann in Verona hatte, gab damals die Stellenangebote an das italienische Arbeitsministerium weiter. Von 1960 bis 1966 gab es dann eine zweite Kommission mit Sitz in Neapel. „In Neapel sollen damals auktionsartige Zustände geherrscht haben und die Arbeiter wurden dort grob vorsortiert“, hatte Daniela Schilhab recherchiert. Die Arbeiter, die von Neapel aus nach Deutschland reisten, kamen dann ab 1960 über die sogenannte „Neapel-Schleuse Singen“ nach einer Zugreise von über 22 Stunden am Bahnhof an. Die Schleuse wurde eingeführt, da München als Verteilerstation überfordert war. Von Singen aus wurden viele der Italiener weiter nach Baden-Württemberg oder in den Norden nach Köln oder Hamburg verteilt. „Die ersten Ankömmlinge zeigten sich begeistert über die freundliche Begrüßung, nicht jedoch über die kälteren Temperaturen“, so Schilhab. Über die Neapel-Schleuse, die 1962 eingestellt wurde, seien insgesamt 70.000 Italiener eingereist. In Singen stieg die Zahl der italienischen Arbeiter von 746 Ende Dezember 1960 auf 1450 Ende Dezember 1962. Insgesamt waren Ende 1962 bereits 1639 Italiener in Singen, darunter 189 Frauen und 92 Kinder unter 15 Jahren.</p> <p>Daniela Schilhab sprach auch das große Engagement des Caritasverbands Singen an, der sich ab 1960 für die Betreuung und Integration der Italiener einsetzte. Ab 1960 gab es eine Stelle für einen Spezialfürsorger, ab 1964 auch geistliche und religiöse Betreuung. Federführend war hier Mariano Nasca, der 1963 als 19-Jähriger nach Singen gekommen war. Nasca, der zu der Feier nicht kommen konnte, begann 1965 als Sozialarbeiter beim Caritasverband und gründete im selben Jahr auch den Verein „Polisportiva Italiana“.</p> <p>„Ohne die Italiener wäre vieles nicht möglich gewesen, wie sich die Großbetriebe entwickelt haben“, sagte Oberbürgermeister Bernd Häusler in seinem Grußwort. Für die Feier hatten sich besonders der Verein InSi (Integration in Singen) mit seinem Vorsitzenden Bernhard Grunewald sowie Vito Giudicepietro und Eraldo Lazzarini (FC Italiana), Domenico und Antonio Baratta (Verein La IV Siberi), Salvatore Messina und Salvatore Valentino (IG Metall) sowie das Kulturbüro der Stadt Singen mit Catharina Scheufele als Fachbereichsleiterin eingesetzt. Die Vereine sorgten auch für ein kleines Buffet.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Weitere Termine</h2> <strong>Das weitere Programm:</strong> Freitag, 14. November: Erzählabend ab 18 Uhr im Gemeindesaal von St. Josef. Samstag, 13. Dezember: Festgottesdienst in der Theresienkapelle mit Pfarrer Carmelo Vallelonga und Antonio Grieco.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Gastarbeiter Ausländer Einwanderer]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Italienische Arbeiter prägen Singen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:23:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Realisierungswettbewerb für die Hauptstraße: Wiener Büro soll Rielasinger Ortsmitte schöner machen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/realisierungswettbewerb-fuer-die-hauptstrasse-wiener-buero-soll-rielasinger-ortsmitte-schoener-machen;art372457,12511851 ]]></link>      <description><![CDATA[  Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Doppelgemeinde investiert rund 100.000 Euro um eine alte Frage zu beantworten: Wie kann die stark befahrene Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden? Nun liegen die Pläne vor.



        <p>Drei Jahre geben sich Bürgermeister Ralf Baumert und der Gemeinderat von Rielasingen-Worblingen Zeit, um für die Zukunft ein schönes Ortszentrum rund um die Bartholomäuskirche entstehen zu lassen. Mit einem Realisierungswettbewerb wurden europaweit Planungsbüros aufgerufen, die Neugestaltung der Ortsmitte in Rielasingen im Bereich Hauptstraße zwischen den zwei Kreiseln anzugehen.</p> <p>Nachdem Teil eins der Neugestaltung der Ortsmitte mit den beiden Kreiseln schon länger realisiert worden war, geht es jetzt darum den zweiten Teil in Angriff zu nehmen. Die Schwierigkeiten, die sich dabei auftun, bestehen hauptsächlich darin, alles unter einen Hut zu bringen. Die Hauptstraße gehört als Bundesstraße nicht zum Hoheitsgebiet der Gemeinde. An der Straße selbst kann demnach gar nichts verändert werden. Zudem sind viele Bereiche privat oder gewerblich genutzt, so dass noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden müsse, bis sich alle einig sind.</p> <p>Elf Planer haben haben ihre Entwürfen abgegeben. Jetzt hat das Preisgericht getagt. Neben dem Konstanzer Stadtplaner Professor Leonard Schenk waren Bernadette Siebensmeyer vom Büro 365 Grad aus Überlingen, Irene Sperl-Schreiber vom Büro Schreiberplan aus Stuttgart, Bürgermeister Ralf Baumert und Erwin Gräble als Mitglied des Gemeinderats stimmberechtigt am Prozess beteiligt. Drei Preise wurden vergeben. Der mit 43.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an das Büro EGKK Landschaftsarchitektur von Clemens Kolar und Martin Enzinger aus Wien.</p> <p>Die Stuttgarter Stadtentwicklungs-Gesellschaft (STEG) hat den Realisierungswettbewerb vorbereitet und ausgeschrieben, nachdem der Gemeinderat die entsprechenden Beschlüsse gefasst hatte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Interessierte können Wettbewerbsbeiträge begutachten</span><span>Im Rahmen einer Ausstellung können die Bürger nun die Ergebnisse des Wettbewerbs und das Votum des Preisgerichts im Rathaus besichtigen. Für interessierte Bürger ist die Ausstellung noch bis zu Freitag, 21. November, im Rathaus von Rielasingen-Worblingen zu den üblichen Öffnungszeiten, täglich von 8-12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14-18 Uhr zu besichtigen. (dwb)</span></label></div> <p>Nicht nur Planer aus der Region, sondern auch weit darüber hinaus von Berlin bis Zürich haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Voraussetzung für die Gemeinde ist dabei aber, dass ein Ansprechpartner der Firma beim Bau vor Ort sein muss. Sollte dies nicht der Fall sein, so könne die Gemeinde auch auf einen anderen platzierten Entwurf ausweichen.</p> <p>Was bei allen elf Entwürfen auffällt ist, dass es in der Hauptstraße auf jeden Fall grüner wird. Die Planer setzen auf Plätze zum Verweilen. Angedacht sind an die hundert Bäume, die entlang der Straße und an den Verweilorten gepflanzt werden sollen. Eine Vorgabe der Gemeinde, dass alle Parkplätze erhalten bleiben müssen, habe die Gestaltung aber nicht gerade einfacher gemacht.</p> <p>Die ausgewählte Arbeit hat die Jury durch eine klare konzeptionelle Haltung überzeugt. Ein zentraler Aufenthaltsraum in der Ortsmitte schafft ein verbindendes Element zwischen Kirchplatz und einer neu formulierten Platzsituation vor der Bäckerei. Begrüßt wurde, dass das bodenebene Wasserspiel mit Schaum- und Nebeldüsen bei Veranstaltungen abgeschaltet werden kann, sodass eine größere, multifunktional nutzbare Fläche zur Verfügung steht. Die angebotene Vielfalt an einfachen Sitzelementen sowie kleineren Spielpunkten entlang der Fußgängerbereiche könne dazu beitragen, die Räume stärker als Aufenthaltsbereiche zu qualifizieren und sie aus ihrer rein funktionalen Durchgangsnutzung herauszulösen, heißt es in der Jury-Bewertung. Insgesamt stelle die Arbeit einen gelungenen Beitrag im Blick auf die Bewältigung der komplexen verkehrlichen Situation sowie die räumliche, funktionale, nachhaltige und atmosphärische Aufwertung der Ortsmitte dar.</p> <p>Die geplante Umsetzung sollte innerhalb der nächsten drei Jahren erfolgen, wenn die Gemeinde die Förderung des Landes von rund 60 Prozent der Kosten in Anspruch nehmen will.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:52:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 08:21:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Bodensee als Wärmequelle: Lohnt sich Aquathermie auch für Singen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/der-bodensee-als-waermequelle-lohnt-sich-aquathermie-auch-fuer-singen;art372458,12511665 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Ufergemeinden am Bodensee nutzen Seewärme. Doch könnte auch Singen diese Energiequelle nutzen? Lukas Hoch, Klimaschutzmanager der Stadt, informierte auf Anfrage der CDU über die Möglichkeiten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Viele Ufergemeinden am Bodensee nutzen Seewärme. Doch könnte auch Singen diese Energiequelle nutzen? Lukas Hoch, Klimaschutzmanager der Stadt, informierte auf Anfrage der CDU über die Möglichkeiten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/der-bodensee-als-waermequelle-lohnt-sich-aquathermie-auch-fuer-singen;art372458,12511665]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Viele Ufergemeinden am Bodensee nutzen Seewärme. Doch könnte auch Singen diese Energiequelle nutzen? Lukas Hoch, Klimaschutzmanager der Stadt, informierte auf Anfrage der CDU über die Möglichkeiten.



        <p>Das Bodenseewasser als Energiequelle zu nutzen, das macht für viele Bodenseeanrainer Sinn. Doch wie ist es für Städte und Gemeinden, die nicht direkt am See liegen? Das wollte die CDU-Fraktion im Singener Gemeinderat von der Stadtverwaltung wissen und stellte eine Anfrage. Klimaschutzbeauftragter Lukas Hoch informierte für die Stadt in einer Sitzung des Gemeinderats darüber, ob sich die Nutzung von Seethermie für Singen lohnen könnte.</p> <p>Das Energiepotenzial des Bodensees sei riesig und würde ausreichen, die Hälfte des Wärmepotenzials aller Baden-Württemberger zu decken, begründete die CDU ihren Antrag. Sie sehe darin eine gute Chance, sich von ausländischen Gas- und Ölimporten unabhängiger zu machen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wie-funktioniert-eigentlich-seewaerme;art372474,11536360" target="_blank" title="Der Bodensee als Heizung der Region: Wie funktioniert Seewärme?">Bei der Seethermie wird die Wärme des Wassers beim Verfahren unter Zugabe elektrischer Energie auf eine angenehme Temperatur gebracht. So ist Heizen möglich.</a></p> <h2>Technisch möglich, aber sehr teuer</h2> <p>Seethermie habe viel Potenzial und technisch sei es grundsätzlich möglich, den Bodensee als Quelle zur Wärmeerzeugung zu nutzen, erklärte Lukas Hoch. Die kürzeste Strecke zum See betrage 4,5 Kilometer und liege zwischen Moos und Radolfzell. Das Wasser werde aus 20 Metern Tiefe entnommen und neben der Leitung nach Singen müsse am Ufer auch ein Technikgebäude gebaut werden.</p> <p>Abgesehen von den vielen Auflagen, die eine Verlegung der Leitung durch das Naturschutzgebiet mit sich bringen würde, wären die Kosten immens. Rund fünf Millionen Euro würde allein die Leitung kosten. Außerdem wolle Radolfzell selbst die Seethermie für sich nutzen, und die eigenen Projekte hätten dort Vorrang.</p> <h2>Andere Wärmequellen liegen näher</h2> <p>Er habe auch bei den Unternehmen Solarcomplex und Thüga Energie das Potenzial von Aquathermie abgefragt, berichtete Lukas Hoch. Technisch machbar sei die Seethermie, sagen sowohl Solarcomplex als auch Thüga. Doch für Singen sehe Solarcomplex andere Wärmequellen wie die Industrieabwärme oder die Aach als naheliegender an.</p> <p>Eine Anregung der CDU war, mit einem Workshop Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren, sich für das Thema Wärmenetze zu engagieren. Das wolle die Stadt voranbringen. Das Thema Aquathermie mache wohl für Seeanrainer mehr Sinn, erklärte Oberbürgermeister Bernd Häusler. Es sei dennoch wichtig gewesen, das Thema anzusprechen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Alternative Energie" Energiewirtschaft Energieträger thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der Bodensee als Wärmequelle: Lohnt sich Aquathermie auch für Singen?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:40:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-wieder-freie-fahrt-nach-fast-zwei-jahren-ist-die-hohenkraehenstrasse-fertig;art372458,12511148 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder  ]]></description>
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          Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder<br>
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        Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder



        <p>Auf die Freigabe dieser Straße haben die Singener lange warten müssen: Die Bauarbeiten in der Hohenkrähenstraße sind abgeschlossen. Der Verkehr rollt endlich wieder ungehindert. Die Straße ist zum 31. Oktober für den Verkehr wieder in beiden Richtungen befahrbar. Fast genau zwei Jahre – von Oktober 2023 bis Oktober 2025 – dauerte die Sanierung einer der wichtigsten Einfahrtstraßen in die Stadt.</p> <p>Auf die Stadt ist in dieser Zeit ein Millionenprojekt zugekommen, das zudem viel Geduld von Autofahrern und Anwohnern gefordert hat. „Es ging leider nicht kürzer“, sagte Oberbürgermeister Bernd Häusler bei der Baustellenfeier. Der schlechte Zustand der Straße der vergangenen Jahre ist damit endlich Geschichte.</p> <p>Planmäßig konnte der Vollausbau der 1,3 Kilometer langen Hauptverkehrsstrecke abgeschlossen werden. Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bauleiter Markus Klotz bedankten sich bei den Anwohnern für ihre Geduld während der nicht ganz einfachen Bauzeit. Viel Applaus gab es von den zahlreichen Interessierten, die der Einladung zur Einweihung gefolgt waren.</p> <p>An der Sanierung der Hohenkrähenstraße – beziehungsweise an der jahrelangen nur stadteinwärts befahrbaren Straße – gab es während der Bauphase immer wieder Kritik. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-geht-hier-nichts-mehr-vollsperrung-in-der-hohenkraehenstrasse-hat-folgen-fuer-autos-und-geschaefte;art372458,12492398" target="_blank" title="Bald geht hier nichts mehr: Vollsperrung in der Hohenkrähenstraße hat Folgen für Autos und Geschäfte">Vor allem einige Betriebe entlang der Hohenkrähenstraße hatten gegenüber dem SÜDKURIER ihren Frust geschildert</a>. Fehlender Umsatz und fehlende Parkplätze waren für die Unternehmen in der Bauphase eine Herausforderung.</p> <h2>Sperrung war ärgerlich, aber unumgänglich</h2> <p>Ein Umstand, der auch bei der Stadt bekannt ist. Aber wie OB Häusler bei der Freigabe der Hohenkrähenstraße betonte, habe die Stadt ein komplettes Abschneiden der ansässigen Betriebe vermeiden wollen. Stattdessen habe man sich bewusst – auch mit Blick auf die Geschäfte an der Straße – für einen Ausbau unter Verkehr entschieden, erklärte Häusler. Einige habe die Teilsperrung dennoch schmerzlich getroffen, so der OB weiter. Was Häusler damit sagen wollte: Bei der Teilsperrung war die Einfahrt nach Singen jederzeit möglich gewesen. Nur die Fahrbahn stadtauswärts in Richtung Engen und Autobahn wurde umgeleitet.</p> <p>Laut dem OB hätte eine Komplettsperrung die Bauzeit vielleicht um sechs Monate verkürzt – aber eben die ansässigen Betriebe komplett vom Kundenverkehr isoliert. „Viele Arbeiten konnten jeweils immer zur Hälfte ausgeführt werden“, so Häusler weiter. Er dankte dem Tiefbauunternehmen Behringer aus Hüfingen, den städtischen Mitarbeitern und bei denen, die die Baustelle die letzten zwei Jahre ertragen hätten.</p> <h2>Das hat sich in der Hohenkrähenstraße getan</h2> <p>Mit Blick auf die Baukosten sei die Hohenkrähenstraße eine Punktlandung gewesen. Die Stadt habe die Kostenberechnung laut OB Häusler einhalten können. Für den Vollausbau der Straße einschließlich der Wasserleitung, 50 Haus- und 40 Kanalanschlüsse, einer neuen Beleuchtung sowie vier barrierefreier Bushaltestellen seien 4,8 Millionen Euro Gesamtkosten entstanden, wovon 600.000 Euro das Regierungspräsidium für das Teilstück von der Aachbrücke bis zum Hummelweg übernommen habe, so Häusler weiter.</p> <p>Stadtauswärts stehe jetzt ein getrennter Fuß- und Radweg zur Verfügung, stadteinwärts ein Fußweg mit Radfahren frei (alternativ kann man hier auch den Weg an der Aach entlang nehmen). Natürlich wurde auch an die Verlegung von Glasfaser gedacht. So seien laut dem Singener Rathauschef etwa 12.000 Kubikmeter Erde bewegt und 1.300 Meter neue Hauptleitungen verlegt worden. Die älteste getauschte Leitung stammte aus dem Jahr 1906.</p> <p>Lob gab es für die Baufirma Behringer Tiefbau aus Hüfingen, die Bauleiter Klotz mit den Worten beschrieb, „die wollen schaffen“. Neben 11.000 Quadratmetern für Straße und Radweg sowie 3.000 Quadratmeter Asphaltarbeiten für den Gehweg mussten 80.000 Pflastersteine mit einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen per Hand verlegt werden. Auch sei ihre freundliche und hilfsbereite Art bei den Anwohnern gut angekommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sache mit dem Kreisverkehr</span><span>Im Vorfeld der Planung hatte die SPD im Juni 2023 mit einem Antrag eine Untersuchung angeregt, ob ein Kreisverkehr am Knotenpunkt an der Friedenslinde gebaut werden könne. Hierzu sei Anfang des Jahres ganztags eine Verkehrszählung erhoben und später von einem Ingenieurbüro ausgewertet worden. Wie Bernd Häusler damals im Ausschuss erklärte, zeige die Analyse, dass gerade in den Abendstunden zu viel Verkehr stadteinwärts fließe, sodass ein Kreisverkehr der Belastung nicht standhalten würde. „Die Auswertung zeigt, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle nicht funktioniert.“</span></label></div> <p>Auch Bauleiter Markus Klotz bedankte sich bei den Anwohnern, die mit der Baustelle gelebt haben und Umwege und Behinderungen in Kauf nehmen mussten. „Während wir die Baustelle täglich wieder verlassen haben, haben die Anwohner zwei Jahre auf der Baustelle gelebt“, sagte er. Die Anwohner hätten zudem mit dem Baulärm leben müssen. Aber das Ziel sei nun erreicht. „Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre Mithilfe“, so Klotz weiter.</p> <p>Und auch den Arbeitern vor Ort dankte der Bauleiter. „Ich bin immer gern auf die Baustelle gekommen“, sagte er. Denn hier habe das gesprochene Wort gegolten, ohne großen Schriftverkehr. „Ihr wart hier bei Wind und Wetter.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrspolitik Tunnel Straße thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:32:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[KI gibt sich wanderbegeistert: Stadt Singen startet außergewöhnlichen Podcast  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ki-gibt-sich-wanderbegeistert-stadt-singen-startet-aussergewoehnlichen-podcast;art372458,12511146 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Tourismusabteilung der Stadt Singen hat einen Podcast ins Leben gerufen. In den Audiobeiträgen wird in lockerer Atmosphäre übers Wandern geplaudert. Das Besondere: Hier sprechen keine Menschen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Tourismusabteilung der Stadt Singen hat einen Podcast ins Leben gerufen. In den Audiobeiträgen wird in lockerer Atmosphäre übers Wandern geplaudert. Das Besondere: Hier sprechen keine Menschen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ki-gibt-sich-wanderbegeistert-stadt-singen-startet-aussergewoehnlichen-podcast;art372458,12511146]]></guid>
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        Die Tourismusabteilung der Stadt Singen hat einen Podcast ins Leben gerufen. In den Audiobeiträgen wird in lockerer Atmosphäre übers Wandern geplaudert. Das Besondere: Hier sprechen keine Menschen.



        <p>Rund ums Wandern dreht sich der neue Podcast der Stadt Singen. In der ersten Folge plaudern ein Mann und eine Frau über besondere Charaktere, die es unter den Wanderern gibt. Die Stimmung ist locker: Es wird gewitzelt und gelacht. Doch bei genauem Hinhören fällt auf, dass Tonfall und Sprechtempo ein wenig robotisch klingen. Auch die Wörter werden teils seltsam ausgesprochen. Der Grund: Hier sprechen keine Menschen. Die beiden Gesprächspartner wurden von künstlicher Intelligenz, kurz KI, erstellt.</p> <p>Hegau-Hikecast heißt das Projekt. „Hike“ bedeutet auf Englisch „wandern“. Hinter dem Podcast steckt Lucy Dzialoszynski. Sie arbeitet seit Juli bei der Tourismusabteilung der Stadt Singen, erzählt sie. Als Projektmanagerin für den Aktiv- und Naturtourismus würden auch die Wanderwege in ihren Aufgabenbereich fallen. Das Thema liegt also Nahe. Aber wie kommt sie auf die Umsetzung mit KI?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist ein Podcast?</span><span>Bei Podcasts handelt es sich um Audio- oder Videobeiträge, die man über das Internet abrufen kann. Das schreibt das Gabler Wirtschaftslexikon. Der Begriff „Podcast“ sei dabei eine Wortzusammensetzung. „Pod“ steht für „play on demand“ (zu Deutsch auf-Abruf-abspielen). „Cast“ ist eine Abkürzung vom englischen Wort für Rundfunk, „Broadcast“. Bei vielen Podcasts werden Themen in lockerer Gesprächsatmosphäre besprochen. Der SÜDKURIER hat mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/podcast/genz/" target="_blank" title="GenZ">Generation Fragezeichen</a> seinen eigenen Podcast produziert.</span></label></div> <p>Per Newsletter, einem digitalen Rundschreiben, wurde Dzialoszynski auf einen anderen Podcast aufmerksam. Darin sei es um KI, genauer um eine Studie zum Thema, gegangen. Auch dieser Podcast wurde laut Dzialoszynski mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Studienergebnisse könnten manchmal auch „ein bisschen trocken“ sein, sagt die Projektmanagerin. Im KI-generierten Podcast seien sie aber „nett und unterhaltsam“ aufbereitet worden. Zudem sei die besprochene Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass KI „das Ding“ werde. Und doch bei städtischen Tourismusorganisationen noch nicht wirklich genutzt werde.</p> <p>Damit war die Idee zum KI-Podcast geboren. Durch die Unterstützung vom Computer könne die Stadt Singen nun auch einen Podcast stemmen. Mit menschlichen Sprechern wäre dieser nicht umsetzbar gewesen, so die Projektmanagerin. „Wir haben keine Materialien dafür, keine Ausrüstung und eigentlich auch nicht die Zeit“, erzählt Dzialoszynski.</p> <h2>Zusammenarbeit von Mensch und Künstlicher Intelligenz</h2> <p>Aber auch wenn die KI die Arbeit vereinfacht: Der Wanderpodcast erfordert menschliche Mitarbeit. Zunächst überlege sich Dzialoszynski ein Thema. Auch hier gäbe es Hilfe von der Künstlichen Intelligenz. ChatGPT gibt laut der Projektmanagerin Ideen hinzu. Das ist eine Computeranwendung, mit der man Gespräche führen kann. ChatGPT erstelle dann ein grobes Konzept für den Podcast. Dieses sei aber sehr oberflächlich und erfordere noch Überarbeitung, sagt Dzialoszynski.</p> <p>In der ersten Podcast-Folge zu den Wanderer-Charakteren habe ChatGPT ihr ungefähr zehn Beispiele genannt. Davon habe sie fünf ausgewählt und weiter recherchiert<strong>.</strong> So entstehe ein Fließtext, der als Grundlage für eine weitere Computeranwendung diene. Diese KI-Anwendung erschaffe dann den eigentlichen Podcast-Dialog.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie funktioniert Künstliche Intelligenz?</span><span>Verschiedene Institute der Fraunhofer-Gesellschaft geben im Internet einen Überblick über die Funktionsweise von KI. Künstliche Intelligenz sei ein Teilgebiet der Informatik. Bei KI würden kognitive Fähigkeiten des Menschen imitiert. Es gäbe verschiedene Verfahren, mit denen künstliche Intelligenz arbeite. Für den Podcast der Stadt Singen wird die Anwendung ChatGPT verwendet. Laut einem Fraunhofer-Institut kommt für diese Anwendung ein großes Sprachmodell zum Einsatz. Diese seien darauf ausgelegt, „menschliche Sprache zu verstehen und zu generieren“. Dafür seien Neuronale Netze im Einsatz: Algorhitmen, die menschliche Nervenzellen zum Vorbild hätten. Solche Algorhitmen würden dazulernen, indem ihnen immer wieder Daten vorgelegt werden. ChatGPT bezieht seine Daten laut den Entwicklern beispielsweise aus dem Internet und lernt aus den Konversationen mit den Nutzern.</span></label></div> <h2>KI bringt selbstständig Beispiele</h2> <p>Nächster Schritt: Prompten. Das bedeutet, der Computeranwendung zu sagen, was man von ihr wolle, erklärt Dzialoszynski. Beispielsweise müsse die Projektmanagerin der KI mitteilen, wie viele Personen im Podcast sprechen sollen. Sie müsse auch die Sprache, Länge und wichtige Inhalte erwähnen. Genauso habe sie der Künstlichen Intelligenz klarzumachen, dass der Podcast auf den Hegau fokussiert sei. Die Computeranwendung habe schonmal Anekdoten von der Nordsee ausgespuckt.</p> <p>Das Prompten fällt Dzialoszynski laut Eigenaussage zunehmend leichter. Anfangs habe sie vier Versuche gebraucht, inzwischen nur noch zwei. Nach fünf Minuten spucke die Anwendung einen circa neunminütigen Podcast aus. Den höre sich die Projektmanagerin dann an. Sie notiere sich, was sie gut fand und was ihr nicht gefiel. Danach gäbe sie der KI noch mehr Ideen, bis es passe. Dzialoszynski macht deutlich, dass sie einen kreativen Einfluss auf den Podcast hat – obwohl er mit KI erstellt wurde. Sie selbst entscheide, welche Themen hervorgehoben werden. So könne sie dem Podcast eine eigene Note geben.</p> <h2>Fakten müssen gecheckt werden</h2> <p>Die KI bringt laut Dzialoszynski auch selbstständig Fakten in den Podcast ein. So habe die KI von sich aus die Ruine auf dem Mägdeberg erwähnt. „Wenn mir etwas komisch vorkommt, recherchiere ich es“, erklärt sie. Außerdem lasse sie den Podcast sicherheitshalber immer noch von weiteren Personen anhören. „Es gibt immer ein, zwei Sprachfehler“, erklärt Dzialoszynski. Inhaltlich habe die KI aber bisher keine gemacht. Trotzdem weist die Stadt online darauf hin, dass der Podcast mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurde und diese auch mal irren kann.</p> <p>Dzialoszynski berichtet von positiven Reaktionen auf den Podcast aus dem Kollegium und privaten Umfeld. Viele würden berichten, dass der Unterschied zu menschlichen Podcasts kaum hörbar sei. Sprachfehler mache ja jeder mal – „der Mensch wahrscheinlich noch viel mehr“, meint Dzialoszynski. Mittlerweile sind mehrere Podcastfolgen erschienen. Der Hegau-Hikecast kann auf der Tourismuswebseite der Stadt Singen angehört werden und ist auch beim Streamingdienst Spotify zu finden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wanderung Sprache Software Virtuelle-Realität thema-wissen-digital thema-kultur-sprache]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[KI gibt sich wanderbegeistert: Stadt Singen startet außergewöhnlichen Podcast]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:29:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[55 Jahre C&C Netzhammer: So geht der Familienbetrieb mit Herausforderungen um  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/55-jahre-cc-netzhammer-so-geht-der-familienbetrieb-mit-herausforderungen-um-04-11-25;art372458,12511101 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Familie Netzhammer versorgt seit Jahrzehnten Gastronomen durch ihren Großhandel. Ein Blick auf die Verwurzelung in der Region, Generationsunterschiede und die Herausforderungen der Zukunft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Familie Netzhammer versorgt seit Jahrzehnten Gastronomen durch ihren Großhandel. Ein Blick auf die Verwurzelung in der Region, Generationsunterschiede und die Herausforderungen der Zukunft.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/55-jahre-cc-netzhammer-so-geht-der-familienbetrieb-mit-herausforderungen-um-04-11-25;art372458,12511101]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Familie Netzhammer versorgt seit Jahrzehnten Gastronomen durch ihren Großhandel. Ein Blick auf die Verwurzelung in der Region, Generationsunterschiede und die Herausforderungen der Zukunft.



        <p>In Singen sorgte zuletzt die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schliesst-heikorn-in-singen-nun-frueher-wer-wird-nachfolger-des-modegeschaeftes-erste-antworten-14-08-25;art372458,12459375" target="_blank" title="Ein Firmen-Aus, viele Fragezeichen: Schließt Heikorn doch viel früher und wer wird Nachfolger?">Schließung vom Modehaus Heikorn</a> sowie dem <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/foto-woehrstein-meldet-insolvenz-ein-weiteres-singen-traditionsunternehmen-schliesst;art372458,12470962" target="_blank" title="Der letzte Klick für Foto Wöhrstein! Nächstes Singener Traditionsunternehmen meldet Insolvenz an">Fotogeschäft Wöhrstein</a> für Schlagzeilen. Ein anderer bekannter Name in der Region schreibt hingegen seine Unternehmensgeschichte weiter: Netzhammer. Dem Großhandel geht es laut der Geschäftsführung gut, jüngst fanden in Singen und Konstanz Feiern zum 55-jährigen Bestehen statt. Dennoch steht auch C&amp;C Netzhammer vor Herausforderungen. Die Kunden in der Gastronomie haben noch immer mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen, berichtet Pius Netzhammer.</p> <h2>Unternehmen mit langer Geschichte</h2> <p>C&amp;C Netzhammer gibt es schon seit 1970. Das Unternehmertum in der Familie geht noch weiter als diese 55 Jahre zurück. 1921 gründeten die Großeltern der heutigen Geschäftsführer Pius und Georg Netzhammer Junior die Weinhandlung Baumann. Die nächste Generation der Familie machte 1962, noch unter anderem Namen, ihren ersten C&amp;C Großmarkt in Ravensburg auf.</p> <p>1970 bot sich dann eine Gelegenheit: Ein Großmarkt in Singen war insolvent gegangen, das Gebäude stand leer. Ein halbes Jahr nachdem der vorherige Markt geschlossen wurde, eröffnete die Familie Netzhammer dort den ersten C&amp;C-Netzhammer-Großmarkt.</p> <p>In einem Jubiläumstext von Pius und Johannes Netzhammer ist die Expansion des Unternehmens beschrieben. Die Familie übernahm weitere Märkte. Es folgten Umzüge und Anbauten. Der Standort Friedrichshafen wurde geschlossen. Heute habe man an den drei Märkten in Konstanz, Singen und Waldshut-Tiengen rund 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und 30.000 Artikel im Lager.</p> <p>Das berichtet Pius Netzhammer. Er führt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Georg Junior. Ihr Bruder Emil war auch Teil der Geschäftsführung, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/mit-dem-tod-von-emil-netzhammer-verliert-singen-einen-grossen-foerderer;art372458,10552361" target="_blank" title="Mit dem Tod von Emil Netzhammer verliert Singen einen großen Förderer">verstarb aber nach langer Krankheit im Juni 2020</a>. Danach wurde Johannes Netzhammer, Sohn von Pius Netzhammer, Teil der Geschäftsführung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist ein C&amp;C-Großhandel?</span><span>Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon steht C&amp;C für „Cash-and-Carry“ (englisch für „Bargeld-und-Tragen“). Dabei handele es sich um eine Betriebsform des Großhandels, bei der sich die Kunden selbst an einem großen Sortiment von Konsumgütern bedienen können und die Waren eigenständig zum Verwendungsort bringen. Der Umsatzanteil von „Letztverbrauchern“ dürfe nicht zu hoch werden, sonst drohten Sanktionen. Der Markt darf also nicht im gleichen Maße an Privatkunden verkaufen, wie das bei normalen Supermärkten der Fall ist.</span></label></div> <h2>Homeoffice und Bürokratie als Herausforderung</h2> <p>Die Geschäftsführer beschreiben auch Herausforderungen, mit denen sich der Großhandel konfrontiert sieht. Die Corona-Pandemie habe sich laut Johannes Netzhammer auf die Gastronomie ausgewirkt. „Wir waren betroffen, weil unsere Kunden betroffen waren“, erklärt Johannes Netzhammer. Denn wenn weniger Gäste bedient werden, müssen Gastronomen auch weniger einkaufen. Damals habe man eine Webseite aufgesetzt, die zeigte, welche Restaurants Essen zum Abholen oder Liefern anboten. Damit unterstützte der Großhandel lokale Gastronomen, die eigenen Kunden.</p> <p>Auch heute sind die Nachwirkungen der Pandemie weiter zu spüren. Pius Netzhammer berichtet, dass die Einführung von Homeoffice Folgen für die Restaurants hat. Dadurch sei das Gästeaufkommen für die Gastronomen schwer kalkulierbar geworden.</p> <p>Johannes Netzhammer merkt an, dass noch ein weiteres Thema das Geschäft belastet: die Bürokratie. Im Gegensatz zu politischen Ankündigungen würde sie nicht abgebaut, sondern sogar noch zunehmen. Als Beispiel nennt er das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Großkunden müssten im Zuge dessen Nachweise über die eigenen Lieferanten liefern. Das würde dann auch den Großhandel Zeit kosten.</p> <p>Trotz der Herausforderungen wirtschafte das Unternehmen aber stabil: „Wir sind ein sehr gesundes Unternehmen“, stellt Pius Netzhammer fest.</p> <h2>Neue Generation, neue Aufgaben</h2> <p>In der Geschäftsführung herrscht Aufgabenteilung. Georg Netzhammer Junior kümmert sich um die Werbung. Pius Netzhammer um den Einkauf und Vertrieb von Getränken und Produkten außerhalb des Lebensmittelsortiments. Der Großhandel verkauft zum Beispiel auch Besteck und Berufskleidung. Sohn und Neffe Johannes Netzhammer ist für die Digitalisierung verantwortlich.</p> <p>Wie funktioniert die generationsübergreifende Zusammenarbeit? Johannes Netzhammer berichtet, dass die Arbeitsweise im Großen und Ganzen ähnlich sei. Er selbst sei nur etwas technikaffiner als Vater und Onkel. „Ich bin mit der technischen Entwicklung aufgewachsen“, erklärt er.</p> <h2>Kooperation als Weg in die Zukunft</h2> <p>Der Internethandel stellt das Unternehmen vor Herausforderungen. Für den Onlineshop müssen eigene Lösungen entwickelt werden. Johannes Netzhammer hat ein Beispiel: farbige Kreidemarker. Kaufe der Kunde im Laden ein, spiele die Farbe an der Kasse keine Rolle. Welche Farbe der Kunde aus dem Regal genommen habe, sei für den Verkauf egal. Auf der Webseite solle der Kunde aber die verschiedenen Farben als eigenständige Produkte auswählen können. Nur so bekomme er die gewünschte Farbe geliefert. Solche Details müssen laut Johannes Netzhammer vereinfacht werden, um Kunden vom Webshop zu überzeugen.</p> <p>Der Onlinehandel spiele im Vertrieb eine große Rolle, immerhin gehen laut Johannes Netzhammer mittlerweile rund 30 Prozent der Bestellungen über den Webshop ein. Solche Themen soll das Unternehmen laut Johannes Netzhammer in Zukunft nicht alleine angehen. Ein Webshop könnte beispielsweise gemeinsam mit anderen Mittelständlern entwickelt werden. Die Kooperation in der Branche müsse sich noch verstärken. „Nur so haben wir eine Chance gegen nationale Wettbewerber“, resümiert Netzhammer.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Einzelhandel Eigentümer Vertrieb thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[55 Jahre C&C Netzhammer: So geht der Familienbetrieb mit Herausforderungen um]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:46:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.  ]]></description>
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          Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008]]></guid>
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        Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.



        <p>Der erste Schultag nach den Herbstferien ist mit einem Schreckmoment in Engen gestartet: Ein Linienbus, in dem wenige Minuten später etliche Kinder auf dem Weg zur Schule gewesen wären, ist am frühen Montagmorgen, 3. November, in einen Baum gekracht. Fünf Fahrgäste sind bei dem Unfall in der Jahnstraße verletzt worden, wie die Polizei auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigt. Der Busfahrer sei bei der Kollision unverletzt geblieben.</p> <p>Entgegen den ersten Meldungen in den sozialen Medien befanden sich keine Schülerinnen oder Schüler im Bus. Dies bestätigt auch die Polizei. Immer wieder bleiben am Montagmorgen Kinder und Eltern auf dem Weg zur Schule vor dem Wrack des Linienbusses stehen. Viele von ihnen schlagen die Hände vor den Mund.</p> <p>Ein Kind fragt einen Feuerwehrmann, ob Kinder in dem Bus gewesen wären. Ihnen zeigt sich ein Bild, das Schlimmes vermuten lässt. Der fordere Teil des großen Gelenkbusses ist aufgerissen, von der Tür direkt neben dem Fahrerbereich ist nicht mehr viel übrig. Die Frontscheibe ist komplett demoliert.</p> <p>Kurz vor Schulbeginn am Montag nach den Herbstferien ist der Bereich rund um das Engener Schulzentrum weiträumig gesperrt. Der Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zu dem es gegen 6 Uhr in der Jahnstraße kam. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.</p> <p>Die Bergungsarbeiten sorgen für ein Verkehrschaos rund um das Schulzentrum. „Etwas später am Tag wäre der Bus komplett mit Kindern voll gewesen. Wer weiß, was dann passiert wäre“, schildert Einsatzleiter Benjamin Bach von der Engener Feuerwehr dem SÜDKURIER vor Ort.</p> <p>Auch Schulleiter Thomas Umbscheiden teilt diese Meinung: „Wenn das Ganze wenig später passiert wäre mit vielen Kindern an Bord, dann wäre es anders ausgegangen“, sagt er wenige Stunden nach dem Unfall am Telefon. Der Rektor des Engener Gymnasiums lobt den Umgang von Rettungskräften, Schülern und Eltern mit der Situation. „Alle haben sich vorbildlich verhalten“, so Umbscheiden. Gegen 7 Uhr – kurz nach Bekanntwerden des verunglückten Linienbusses – habe die Schule die Eltern darüber informiert, den Unfallbereich zu umfahren. Weitere Schulbusse seien auf Höhe des Viehmarktes umgeleitet worden. „Wir hatten nur vereinzelte Kinder, die zu spät zum Unterricht erschienen sind“, so Umbscheiden weiter.</p> <h2>Was ist am Montagmorgen in der Jahnstraße passiert?</h2> <p>Wie die Polizei informiert, sei der Linienbus gegen 6 Uhr auf Höhe der Sporthalle nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Mehrere Besatzungen des Rettungsdienstes hätten daraufhin die Erstversorgung und anschließenden Transport ins Krankenhaus übernommen.</p> <p>Aufgrund der andauernden Unfallaufnahme sei die Jahnstraße voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, sei derzeit vollkommen unklar. Laut Polizeisprecherin Katrin Rosenthal habe die Verkehrspolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen.</p> <p>Ein Polizist vor Ort schildert dem SÜDKURIER aber, dass der Busfahrer wohl nicht zu schnell unterwegs gewesen sei. „Gott sei Dank waren keine Schulkinder im Fahrzeug“, sagt er.</p> <p>Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Bach verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Er bestätigt, dass der Linienbus auf gerader Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Baum geprallt. Im Anschluss sei es zu einem riesigen Verkehrschaos durch den Berufs- und Schulverkehr zu Beginn der Unfallaufnahme gekommen.</p> <p>Die Feuerwehr habe den Verkehr sicher umleiten können. „Wir haben alles kontrolliert und den Rettungsdienst mit den Verletzten unterstützt. Sechs Verletzte wurden mit fünf Rettungswägen ins Krankenhaus gebracht“, so Einsatzleiter Bach. Kurz danach revidiert die Polizei die Anzahl an verletzten Personen. Die Polizei spricht offiziell von fünf Verletzten.</p> <p>Im Nachgang hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann das Heizöl der Standheizung aus dem verunfallten Linienbus abgepumpt. „Weil der Tank durch den Aufprall beschädigt worden war“, so Bach weiter. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften der Engener Feuerwehr und mit fünf Fahrzeugen vor Ort.</p> <p>Das Abschleppunternehmen Moll aus Stockach hat sich um den Abtransport des verunglückten Busses gekümmert. Laut Benjamin Kunz von der Abschleppfirma werde die Bergung des Busses mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</p> <p>Dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Gelenkbus handle, erschwere die Arbeit. „Außerdem sind die Gegebenheiten vor Ort schwierig und verengt, aufgrund der Bäume“, so Kunz. Ein Problem mit dem Gewicht des Busses habe es nicht gegeben. „Bergungen von Lastwagen sind aufgrund des Gewichtes komplizierter“, so Kunz weiter.</p> <p>Um den Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07733 99600 bei der Verkehrspolizei in Mühlhausen-Ehingen zu melden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 12:36:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schicksalstage für das Herz-Zentrum Konstanz: Wie lange hält die Klinik noch durch?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/klinik-am-bodensee-ist-insolvent-wie-lange-haelt-das-herz-zentrum-konstanz-noch-durch;art372432,12510549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.  ]]></description>
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          Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Tausende Menschen in der Region haben dem Spezialkrankenhaus ihr Leben zu verdanken. Doch eine Rettung des Herz-Zentrums ist weiterhin ungewiss. Denn eine Einigung mit dem Landkreis scheint noch weit entfernt.



        <p>Das zahlungsunfähige Herz-Zentrum Bodensee steht vor der Schicksalsfrage: Die angeschlagene private Klinik muss die Gehälter für das Personal inzwischen wieder aus der Insolvenzmasse bestreiten, und Beobachter fragen immer lauter, wie lange sie dazu noch in der Lage ist. Eine Übernahme durch den Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz (GLKN) ist noch lange nicht unter Dach und Fach, und das Sozialministerium in Stuttgart kann auch noch keine neuen positiven Signale senden.</p> <p>Damit ist die Zukunft der in den 1990er-Jahren eröffneten Klinik an der Konstanzer Luisenstraße so ungewiss wie noch nie, seit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/konstanzer-herz-zentrum-meldet-insolvenz-an-wie-geht-es-nun-fuer-patienten-und-mitarbeitende-weiter;art372432,12430488" target="_blank" title="Das Konstanzer Herz-Zentrum ist insolvent! Wie geht es nun für Patienten und Mitarbeitende weiter?">die privaten Betreiber Anfang Juli erklären mussten, dass sie die dauerhaften Verluste nicht länger tragen können</a>. Seither läuft die Suche nach einem Träger, der das Haus übernehmen könnte. Man befinde sich „weiterhin in Verhandlungen zur Übertragung des Geschäftsbetriebes auf einen Investor“, erklärte dazu die Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger, die das Insolvenzverfahren betreut: „Der Veräußerungsprozess verläuft planmäßig.“</p> <p>Wer die Verhandlungspartner sind und ob es neben dem GLKN weitere Interessenten gibt, bleibt dabei offen. „Aufgrund unterzeichneter Vertraulichkeitsvereinbarungen“ könne man dazu keine Auskünfte gehen, heißt es aus der Kanzlei von Philipp Grub. Sie bestätigt aber, dass „die Löhne und Gehälter wieder aus der Insolvenzmasse bezahlt“ werden müssen. Über den gesetzlichen Zeitraum von drei Monaten hatte im Juli, August und September die Bundesagentur für Arbeit das Einkommen des Personals über das Insolvenzgeld abgesichert.</p> <h2>Betriebsrat beklagt „große Unsicherheit“</h2> <p>„Die Stimmung ist von großer Unsicherheit geprägt“, erklärt dazu auf SÜDKURIER-Anfrage der Betriebsratsvorsitzende Fabio Maier. Trotz einiger positiver Signale gebe es „bis zum heutigen Tage keine gesicherte Lösung für den Erhalt der Arbeitsplätze“. Gleichwohl gehe, wie auch der Insolvenzverwalter bestätigt, der Betrieb weiter: „Dennoch arbeiten wir alle seriös und mit vollem Einsatz bis zum letzten Tag, um die Patientenversorgung im Notfall wie auch im geplanten Setting zu gewährleisten.“ Die herzmedizinische Versorgung sei für einen großen Teil der Belegschaft „mehr als nur ein reiner Job.“</p> <p>So erleben es auch Patienten, die zuletzt in der Klinik versorgt wurden. Sie berichten von engagierten Mitarbeitenden und guter ärztlicher wie pflegerischer Betreuung. Und der Betriebsrat hat die Hoffnung, dass es dieses Angebot in Konstanz weiter geben kann, auch noch lange nicht aufgegeben: Das gemeinsame Ziel müsse es sein, die Versorgung der Patienten in den Bereichen Kardiochirurgie, Elektrophysiologie und Kardiologie im Landkreis zu sichern und die Arbeitsplätze zu erhalten. Dabei ist der Eindruck des Betriebsrats: „Alle bisher in der Öffentlichkeit getätigten Äußerungen lassen diese Bereitschaft erkennen, sei es auf der Ebene der politischen Entscheidungsträger, sei es seitens des GLKN.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Petition „Rettet das Herz-Zentrum Konstanz!“</span><span>Für den Fortbestand der Herzmedizin in der Bodenseeregion setzt sich auch eine vom Betriebsrat des Herz-Zentrums angestoßene Petition ein. Bisher haben sich über 10.000 Personen der Forderung angeschlossen. „Dies zeigt uns, dass das Schicksal des Herz-Zentrums viele Menschen bewegt“, erklärt dazu der Betriebsrat und dankt auch für weitere Unterstützung: „Viele Privatpersonen im Umfeld des Herz-Zentrums haben sich hier über die Maße hinaus für uns eingesetzt.“<br /> Das öffentliche Engagement zeige schon jetzt und unabhängig vom Ausgang des Insolvenzverfahrens, wie wichtig den Menschen der Fortbestand der herzmedizinischen Versorgung vor Ort sei. Auch in die Politik im Kreis und im Land gehe so ein starkes Signal aus. Wer das Anliegen noch unterstützen möchte, hat dazu weiterhin Gelegenheit unter <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2" target="_blank" title="" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-herz-zentrum-konstanz-fuer-den-fortbestand-der-herzmedizin-in-der-bodenseeregion-2</a>.</span></label></div> <h2>Was sagt das Sozialministerium dazu?</h2> <p>Das Sozialministerium sieht unterdessen vor allem den Gesundheitsverbund in der Pflicht. Man sei in gutem Austausch, so Claudia Krüger aus der Pressestelle. Eine Erweiterung des Spektrums stehe in der Verantwortung des Krankenhausträgers, heißt es dort mit Blick auf den GLKN. Die Leitung des Klinikums Konstanz habe kürzlich „einen Antrag zur Aufnahme der Herzchirurgie in ihr Versorgungsportfolio“ gestellt. Dieser werde „aktuell unter Hochdruck“ geprüft. Die Kriterien sind dabei: Besteht ein tatsächlicher Bedarf? Ist der GLKN leistungsfähig genug für diese Ausweitung des Angebots? Und geht die angestrebte Übernahme auch wirtschaftlich auf?</p> <p>Wie diese Bewertung bisher ausgefallen ist, darüber hüllt sich das Ministerium in Schweigen und verweist unter anderem auf den Datenschutz. Im Raum stehen nach SÜDKURIER-Informationen unter anderem Fragen wie: Finanzieren die Krankenkassen auch unter neuer Trägerschaft die Eingriffe in Konstanz? Wie gut ist die Herz-Versorgung auch im weiteren Umkreis? Was könnte und müsste der GLKN für eine Übernahme bezahlen? Was passiert mit den aufgelaufenen Schulden beim Herz-Zentrum?</p> <h2>Betriebsrat hofft auf „konkrete Entscheidungen“</h2> <p>Wann es dazu eine Entscheidung gibt, lassen der Insolvenzverwalter und das Sozialministerium offen. Der Betriebsrat weiß es offenbar nicht, drängt aber bei allem Verständnis für die komplizierten Prozesse darauf, dass die bisherigen Äußerungen und Willensbekundungen „nun in konkrete Entscheidungen verwandelt werden, die der Belegschaft wie auch den aktuellen und zukünftigen Patienten vor Ort Sicherheit geben.“</p> <p>Bis dahin schöpfen die Beschäftigten, aber auch viele Patienten und ihre Angehörigen aus den vielen Unterstützungsbekundungen aus der Öffentlichkeit Kraft. Im Zusammenhang mit der Petition für den Erhalt der Klinik gebe es „viele bewegende und ermutigende Statements“, so Betriebsratsvorsitzender Maier. Auch Konstanzer Persönlichkeiten wie der langjährige CDU-Stadtrat Wolfgang Müller-Fehrenbach haben sich bereits für die Herz-Klinik starkgemacht, oft aufgrund ganz persönlicher Betroffenheit. Ob sie damit Erfolg haben, dürfte sich in den nächsten Wochen erweisen – denn die Uhr für das Herz-Zentrum tickt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schicksalstage für das Herz-Zentrum Konstanz: Wie lange hält die Klinik noch durch?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:27:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sprache ist der Ausdruck der Seele: So arbeitet ein Gesangscoach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/sprache-ist-der-ausdruck-der-seele-so-arbeitet-ein-gesangscoach;art372458,12510211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Job-Check: Melinda Liebermann ist Sängerin und Gesangscoach aus Leidenschaft. Sie hat über Jahrzehnte viele Menschen unterrichtet. Im Interview gibt sie Tipps und verrät, wie man Gesangscoach wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Job-Check: Melinda Liebermann ist Sängerin und Gesangscoach aus Leidenschaft. Sie hat über Jahrzehnte viele Menschen unterrichtet. Im Interview gibt sie Tipps und verrät, wie man Gesangscoach wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Der Job-Check: Melinda Liebermann ist Sängerin und Gesangscoach aus Leidenschaft. Sie hat über Jahrzehnte viele Menschen unterrichtet. Im Interview gibt sie Tipps und verrät, wie man Gesangscoach wird.



        <p><strong>Frau Liebermann, Sie sagen: „Deine Sprache ist der Ausdruck deiner Seele.“ Wie meinen Sie das?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Also, wenn man singt oder spricht, sollte man immer mit seiner Seele verbunden sein – ist dem nicht so, kann man das üben. Denn wenn es einem Menschen gelingt, sich selbst mit dem Herzen und der Seele zu verbinden, erreicht und berührt er andere Menschen und empfindet dadurch Selbstliebe und Freude.</p> <p><strong>Sie sind Sängerin, Gesangscoach, Dirigentin. Was mögen Sie daran, Menschen im Umgang mit der Stimme zu begleiten?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Ich wusste bereits im Alter von drei Jahren, dass ich Opernsängerin werden wollte – auch wenn meine Mutter damals dachte: Mein Kind tickt nicht richtig. <em>(lacht)</em> Das Singen ist meine Leidenschaft, meine Berufung, das, was ich schon immer am liebsten getan habe – bis heute und auch in Zukunft.</p> <p>Ich möchte, dass die Menschen, mit denen ich arbeite, die ich gesanglich und stimmlich aufbaue, Freude empfinden, und mich selbst erfüllt diese Arbeit zutiefst. Seit 50 Jahren fasziniert mich mein Beruf und es gab noch keinen einzigen Tag, an dem mich meine Arbeit gelangweilt oder genervt hat. Menschen, die singen wollen, zu unterstützen, das ist meine Welt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Serie</span><span>Was macht ein Ergotherapeut? Wie sieht der Alltag einer Bootssattlerin aus? In unserer Serie „Der Job-Check“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen verschiedenster Berufe. Wir sprechen mit Menschen, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, zeigen typische Aufgaben, wie sich ihr Arbeitsalltag gestaltet, welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen oder welchen Ausbildungsweg sie durchlaufen haben. Wir nehmen Sie mit in die Arbeitswelten von Menschen aus dem Hegau – spannend, informativ und persönlich.</span></label></div> <p><strong>Braucht es als Coach nicht manchmal Strenge? Wie würden Sie sich als Pädagogin beschreiben?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Ich bin eine ganz und gar positive Pädagogin. Ich sage nie, wenn es schlecht war, sondern bestärke, was gut war, und zeige, wo wir ansetzen können, um noch besser zu werden. Menschen zu führen, voranzubringen, mich mit ihnen zu verbinden, zu sehen, wie sie an dem, was sie tun, mit meiner Hilfe wachsen und sich über das Vorankommen freuen, das ist für mich das Schönste.</p> <p><strong>Wie wird man Gesangscoach?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Dafür gibt es, soweit ich weiß, keinen gesetzlich geschützten, einheitlich geregelten Ausbildungsweg. Das darf jeder für sich entscheiden, wie er sich das Wissen aneignet, um zu unterrichten. Aber mir war es wichtig, den allerbesten Weg zu gehen, sowohl um zu singen als auch um Gesang zu unterrichten. Daher habe ich Gesang studiert.</p> <p>Ich habe an der University of North Carolina meinen Bachelor im Fach Gesang absolviert und in New York meinen Master gemacht. Als ich nach Deutschland kam, habe ich noch ein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart absolviert und einen Abschluss in Konzert-, Opern- und Liedgesang gemacht sowie weitere Abschlüsse in Musikpädagogik, Schauspiel, Spracherziehung und Chor-Dirigat. Eigentlich bin ich überstudiert <em>(lacht)</em>.</p> <p><strong>Welche persönlichen Voraussetzungen braucht man für das Studium?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Meiner Meinung nach muss man das wirklich mehr wollen als andere. In der Tat muss man diesen Beruf lieben, denn er ist sehr hart. Es ist weder leicht, auf die Bühne zu kommen und sich da über lange Zeit zu behaupten, noch bei beruflichen Flauten, die es immer mal geben kann, durchzuhalten.</p> <p>Und man muss wissen, dass man keinen Nine-to-five-Job hat, sondern auch am Wochenende und Abend arbeitet. Zudem braucht man Nerven aus Stahl. Gut ist, wenn man aus seiner Persönlichkeit heraus eine gewisse Ausstrahlung mitbringt, denn diese lässt sich nur bis zu einem bestimmten Punkt erlernen.</p> <p><strong>Gibt es Menschen, die genetisch untalentiert sind, die vielleicht kein musikalisches Gehör haben?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Ja, natürlich. Jeder Mensch, der gesunde Stimmbänder hat, kann von Natur aus singen. Wir als Coaches schauen aber, ob jemand ein gutes musikalisches Gehör hat, Töne umsetzen kann, ob die Stimme auch in Verbindung mit einem Orchester tragfähig ist, oder eben nur für den Hausgebrauch reicht. Und dann ist es mein Job zu sagen: Du hast eine super schöne Stimme, aber du bist nicht für den Beruf geeignet.</p> <p><strong>Wie findet man gute Gesangslehrer?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Das ist schwierig. Zunächst kann man sich auf den Websites belesen und gegebenenfalls Gesangsproben anhören. Hilfreich sind manchmal Empfehlungen über Mund-zu-Mund-Propaganda. Letztlich muss man sich kennenlernen, schauen, ob die Chemie und Arbeitsweise stimmen, und den Mut haben, zu wechseln, wenn es nicht passt. Wichtig sind eine gute Einschätzung und Ehrlichkeit. Diese Komponenten ersparen jemandem letztlich verlorene Zeit.</p> <p><strong>Wenn Sie Sprachtechnik und Bühnenpräsenz unterrichten, wie gehen Sie vor?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Viele Menschen halten Reden, stehen auf Bühnen, und wenn man das hört, will man am liebsten weglaufen. Sie schreien, betonen falsch, und es gelingt ihnen nicht, ihre Aussagen sprachlich zu transportieren und die Zuhörer abzuholen. Im Sprachunterricht vermittele ich Artikulation, wie man den Hals öffnet, wo im Körper man Töne stützen kann, dass ein Ton im Kopf resoniert, und erkläre, welche Vokale wo sitzen müssen. Es ist eine große Kunst, richtig zu sprechen.</p> <p><strong>Sie unterrichten Profi- und Laiensänger, Erwachsene, Kinder und Jugendliche und dirigieren Chöre. Bis Sie in Rente gingen, haben Sie viele Jahre an der Jugendmusikschule der Stadt Singen unterrichtet. Wie blicken Sie auf diese Zeit zurück?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Es war ein Austausch von gegenseitigem Respekt, Liebe, Freude und eine ganz wunderbare Arbeit. Ich habe mit den Kindern 26 Musicals zur Aufführung gebracht und freue mich riesig, wenn ich noch heute WhatsApps von einigen Kindern bekomme, die sich gerne an diese Zeit zurückerinnern. Ich liebe Kinder und Jugendliche. Für mich ist es eine wahre Wonne, zu unterrichten und Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten.</p> <p><strong>Sie arbeiten musikalisch auch mit schwerstbehinderten Kindern. Was ist mit dem Singen gerade therapeutisch erreichbar?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Das muss man ganz klar trennen: Ich bin weder Ärztin oder Therapeutin noch Sonderschullehrerin. Als Chorleiterin nehme ich jedes einzelne Kind so, wie es ist. Wir singen lustige Lieder in einer unbeschwerten Atmosphäre. Ich öffne mein Herz für die Kinder, umarme und wertschätze sie.</p> <p>Wir haben ein Kind erlebt, das noch nie ein einziges Wort gesprochen hat, aber auf einmal eine wunderschöne Melodie gesungen hat. Das hat mich so sehr berührt. Ich habe das Gefühl, dass die Musik wirklich Selbstheilungskräfte anregen kann.</p> <p><strong>Sie singen Sopran und hatten Engagements an verschiedenen Opernhäusern, unter anderem in Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Freiburg. Warum haben Sie sich nicht auf die Bühne konzentriert?</strong></p> <p><em>Melinda Liebermann:</em> Das hat gesundheitliche Gründe. Ich hatte Eierstockkrebs und kein Östrogen mehr im Körper, das die Stimmbänder dehnt, sodass ich die hohen Töne nicht mehr erreichen konnte. Ich war damals 48, musste und wollte beruflich noch etwas machen.</p> <p>Als positiv denkender Mensch bin ich also mit dem durch das Leben gegangen, was mir zur Verfügung stand. Ich habe 26 Musicals inszeniert, teils dirigiert, und das hat mich absolut erfüllt. Ein ganz großer Dank an die Stadt Singen, dass sie mich so hat arbeiten lassen.</p> <p><strong>Würden Sie diesen beruflichen Weg rückblickend noch einmal gehen?</strong></p> <p>Melinda Liebermann: Aber hallo! Ja, sicher!</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Erziehung Psychologie Sänger thema-kultur-mensch thema-gesellschaft-familie thema-leben-psychologie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sprache ist der Ausdruck der Seele: So arbeitet ein Gesangscoach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:39:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.



        <p>Erst streitet sich ein alkoholisierter Mann im Seehas zwischen Engen und Konstanz mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Als ein Unbekannter dazwischengeht, eskaliert die Lage. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Demnach ist am frühen Donnerstagabend, 30. Oktober, im Zug zu einer „tätlichen Auseinandersetzung“ – wie es im Polizeijargon heißt – gekommen.</p> <p>Laut Pressestelle habe der 53-Jährige zunächst seine Ex-Partnerin im Seehas verbal und körperlich angegangen. „Der unbekannte Mitreisende ging dazwischen, um den Übergriff zu beenden“, heißt es in der Mitteilung an die Medien weiter. Daraufhin sei es zu einer Prügelei zwischen den beiden Männern gekommen. Diese Szenen hätten sich im Zeitraum zwischen 17.10 Uhr und 17.30 Uhr ereignet.</p> <p>Weiter schreibt die Pressestelle: „Am Haltepunkt Allensbach beförderte der Unbekannte den 53-Jährigen aus dem Zug. Dabei hat sich dieser Verletzungen zugezogen.“ Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittle nun wegen Körperverletzung sowohl gegen den 53-Jährigen als auch den unbekannten Mann.</p> <h2>Bundespolizei kontrolliert Seehas in Konstanz</h2> <p>Kurz nach dem Vorfall stiegen an der Haltestelle Konstanz-Fürstenberg mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei in den voll besetzten Zug. Ein SÜDKURIER-Reporter war zufällig vor Ort und beobachtete, wie die Beamten alle Fahrgäste anwiesen, ihre Hände zu zeigen. Die Polizisten liefen durch die Bahn und schauten sich besonders die Rückseiten der Finger an. Bei einigen Fahrgästen sorgte das für Irritation.</p> <p>Die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Konstanz, Bettina Stahl, bestätigt auf SÜDKURIER-Nachfrage, dass die Beamten geschaut haben, ob sie bei einer Person Blut oder Verletzungen an den Händen feststellen können. „Der unbekannte Tatverdächtige ist in besagten Seehas weitergefahren, das haben uns die Zeugen so bestätigt“, erklärt Stahl. Die Hoffnung der Polizei sei gewesen, den unbekannten Tatverdächtigen noch im Zug feststellen zu können. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:37:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann kehrt trotz Einreiseverbots zurück – Bundespolizisten setzen ihn direkt wieder ins Flugzeug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mann-kehrt-trotz-einreiseverbots-zurueck-bundespolizisten-setzen-ihn-direkt-wieder-ins-flugzeug;art372432,12510071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mann-kehrt-trotz-einreiseverbots-zurueck-bundespolizisten-setzen-ihn-direkt-wieder-ins-flugzeug;art372432,12510071]]></guid>
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        Über die Schweiz gelangt der 33-Jährige in die Bundesrepublik, obwohl er sich bis 2029 hier nicht aufhalten darf. In Singen endet seine Reise in Gewahrsam. Nur einen Tag später geht es via Stuttgart zurück an den Balkan.



        <p>Personenkontrollen der Bundespolizei kommen an grenznahen Bahnhöfen immer wieder vor. Auch am Mittwoch, 29. Oktober, führten Einsatzkräfte am Bahnhof in Singen Kontrollen durch. Als ein Zug aus der Schweiz einfuhr, überprüften die Beamten Personen, die in der Stadt am Fuß des Hohentwiels ausstiegen.</p> <p>Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, entdeckten die Bundespolizisten dabei einen 33-Jährigen, gegen den ein bestehendes Einreiseverbot in die Bundesrepublik vorlag. Gültig bis 2029. Schnell stellte sich heraus: Kurz zuvor hatte der kosovarische Staatsangehörige schon in der Schweiz Kontakt mit der dortigen Polizei gehabt.</p> <p>Die Schweizer Kollegen hatten laut Pressemitteilung den Mann wegen unerlaubter Einreise und wegen des Versuchs, sich einer polizeilichen Maßnahme zu entziehen, kurzzeitig inhaftiert. Doch der 33-Jährige gelangte wieder auf freien Fuß. In Singen nahm die Bundespolizei den Mann sofort wieder in Gewahrsam.</p> <p>Direkt einen Tag später, also am Donnerstag, 30. Oktober, ging es für den Mann auf dem Luftweg zurück in sein Heimatland. Nach Angaben der Bundespolizei wurde er über den Flughafen Stuttgart ausgewiesen. „Zur Sicherung der entstehenden Kosten der Zurückweisung musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen“, heißt es in der Mitteilung abschließend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann kehrt trotz Einreiseverbots zurück – Bundespolizisten setzen ihn direkt wieder ins Flugzeug]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:45:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt kann man es offen aussprechen: Die Gäubahn ist tot  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kommentar-jetzt-kann-man-es-offen-aussprechen-die-gaeubahn-ist-tot-05-11-25;art417930,12510044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kommentar-jetzt-kann-man-es-offen-aussprechen-die-gaeubahn-ist-tot-05-11-25;art417930,12510044]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Man kann es nicht mehr übersehen: Die Verbindung Stuttgart-Zürich ist am Ende, wird heute und auch morgen nicht mehr funktionsfähig. Doch eine Zukunftsperspektive gibt es.



        <p>Die Gäubahn verkehrt zwischen Stuttgart und Zürich.<a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich"> Ok, bald oft auch nur noch zwischen Stuttgart und Singen.</a> Und 2027 dann nur noch bis Vaihingen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">Oder auch mal nur Böblingen.</a> Und gut, manchmal auch noch kürzer, oder viel zu spät, oder gar nicht.</p> <p>Diese leider nicht mal übertriebene Zusammenfassung zeigt: Die Gäubahn ist kaputt. Und viele Signale der SBB, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/absolut-ungenuegend-sbb-chef-ducrot-ueber-gaeubahn-s21-und-hochrhein-ausbau-29-08-25;art1371848,12470688" title="„Absolut ungenügend“: SBB-Chef über Gäubahn, S21, Hochrhein-Ausbau und Engagement in Deutschland">von Aussagen ihres Chefs</a> bis hin zu konkreten Maßnahmen, zeigen: Die Schweizer haben keine Lust mehr.</p> <p>Spätestens die nahezu unabwendbare Abkopplung vom Stuttgarter Hauptbahnhof macht die Verbindung für die SBB gänzlich uninteressant – zumal der Flug Zürich-Stuttgart durch die sehr gute S21-Bahnanbindung des Stuttgarter Terminals gleichzeitig noch attraktiver wird. Ein Bahnprojekt richtet Klimaschaden an, besonders gelungen.</p> <h2>Was es jetzt bei der Gäubahn braucht</h2> <p>Alle Notmaßnahmen und Beschwichtigungen sind unglaubwürdig. Es braucht die klare Aussage, dass da im Moment nicht mehr viel besser werden kann. Und gleichzeitig das eindeutige Bekenntnis nicht nur zum <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881" title="Bundeshaushalt sichert Tunnelfinanzierung: Was das für die Zukunft der Gäubahn bedeutet">teuren Pfaffensteigtunnel</a>, sondern auch zum für die Betriebsstabilität unverzichtbaren zweigleisigen Ausbau der Strecke in jener beschleunigten Form, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/schnellerer-gaeubahn-ausbau-jetzt-ist-landesverkehrsminister-winfried-hermann-gefragt-05-09-25;art417930,12475121" title="Schnellerer Gäubahn-Ausbau: Jetzt ist Verkehrsminister Hermann gefragt">die längst auf dem Tisch liegt.</a></p> <p>Dann stehen der Region mit Bahnblick Richtung Stuttgart zwar rund zehn harte Jahre bevor, die überbrückt werden müssen. Aber wenn Bahnkunden (erzwungenermaßen) eines sind, dann geduldig. Und immerhin gibt es dann eine Perspektive. Im Moment gibt es nur Probleme.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jetzt kann man es offen aussprechen: Die Gäubahn ist tot]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:21:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?  ]]></description>
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          Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-landkreis-von-konstanz-bis-loerrach-das-wuerde-der-fdp-vorschlag-fuer-die-einwohner-bedeuten;art372432,12510019]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Landesverband der Liberalen will eine Gebietsreform mit größeren Landkreisen. Das soll die Verwaltung effizienter machen. Doch wird es einen Großkreis Hochrhein-Bodensee so schnell geben?



        <p>Ist der Landkreis Konstanz zu klein? Wenn es nach der FDP Baden-Württemberg geht, dann lautet die Antwort Ja. Doch es geht nicht nur um Konstanz, sondern um alle Landkreise im Land. Denn der Landesverband der Liberalen schlägt jetzt vor, die Landkreise in ihrer jetzigen Form aufzulösen. Auch die Regierungspräsidien und die Regionalverbände sollen nach dem Vorschlag verschwinden.</p> <p>Stattdessen soll es Großkreise geben, die die Form der Regionalverbände haben würden. Für den Landkreis Konstanz würde das bedeuten, dass dieser mit den Landkreisen Waldshut und Lörrach zum Großkreis Hochrhein-Bodensee verschmelzen würde. Doch was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wofür gibt es Landkreise?</span><span>Die Kreisebene prägt den Alltag der Einwohner: Das Landratsamt ist zuständig für Abfallwirtschaft, öffentlichen Personennahverkehr oder Sozial- und Jugendhilfe. Auch die Zulassungsstelle für den Straßenverkehr gehört zum Landratsamt. Die Kreise fungieren als Zwischenebene zwischen Gemeinden und dem Land, das durch die Regierungspräsidien vor Ort vertreten wird. Seinen Sitz hat ein Landratsamt in der Kreisstadt. Es gibt aber auch große Kreisstädte. Die sind nicht der Sitz der Kreisverwaltung, doch verfügen oft über Außenstellen des Landratsamts.</span></label></div> <h2>Welche Stadt wird Kreisstadt?</h2> <p>Mit dem Vorschlag will die FDP die Verwaltung verschlanken. Langfristig sollen Stellen abgebaut werden und die Verwaltung effizienter. Dazu sollen die Landkreise mehr Befugnisse bekommen und Aufgaben sollen neu sortiert werden. So soll zukünftig der öffentliche Personennahverkehr in der Verantwortung des Landes liegen. Es wäre also nicht nur eine Gebiets-, sondern auch eine Funktionalreform.</p> <p>Wolfgang Seibel, Politikwissenschaftler und emeritierter Professor an der Universität Konstanz, erklärt, dass die Frage nach der Kreisstadt eine zentrale Rolle spielt. „Die Kreisstadt gewinnt nicht viel, aber es gibt todsichere Verlierer“, erklärt er. Bei der Gebietsreform in den 70er-Jahren, sei das für Städte, die den Kreissitz verloren haben, ein herber Schlag gewesen. Der Vorschlag der FDP sei ein großes Gebilde. Es sei wichtig zu beachten, dass nicht jeder Amtsgang eine Tagesreise nach Waldshut oder Lörrach mit sich bringe.</p> <p>Der Sitz des derzeit existierenden Regionalverbands Hochrhein-Bodensee ist Waldshut-Tiengen. Die Stadt liegt recht zentral im Landkreisverbund. Welche Stadt in dem Großkreis das Zentrum sein soll, sagt die FDP nicht. Landesvorsitzender Hans-Ulrich Rülke erklärt auf SÜDKURIER-Nachfrage: „Über die Kreisstadt entscheiden die Regionalkreise in eigener Verantwortung gegen Abschluss der Reform.“</p> <h2>Werden die Wege zum Landratsamt weiter?</h2> <p>Bedeutet das, dass die Gemeinden im Landkreis Konstanz ab dem Jahr 2031 aus Waldshut geführt werden könnten und die Wege zum Landratsamt länger werden? Nein, heißt es da von der FDP. Niemand aus Konstanz müsse nach Waldshut fahren, um ein Auto anzumelden oder umgekehrt. „Sie sollen nirgendwohin fahren müssen, sondern alles digital erledigen können“, so Rülke.</p> <p>Die Kreis-FDP unterstützt den Vorschlag der Landespartei. Ann-Veruschka Jurisch erklärt, sie sei im Sinne einer effizienteren Verwaltung auch bereit, für Kreistagssitzungen weitere Strecken zu fahren. Beispielsweise nach Waldshut. „Es kommt nicht auf persönliche Befindlichkeiten einzelner Kreistagsmitglieder an“, so Jurisch. Dennoch stehe das nicht fest. Das Konzept sehe auch die Nutzung von Verwaltungsgebäuden dort vor, wo es Sinn mache, meint sie.</p> <h2>Entfernt sich die Verwaltung von den Bürgern?</h2> <p>Für den Verwaltungswissenschaftler Seibel geht der Reformvorschlag in die richtige Richtung, gerade in Bezug auf die Personalsituation durch den demografischen Wandel. „Es bleibt eine offene Frage, ob das bei den Bürgern als Bürokratieabbau wirklich ankommt“, meint er. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Argumente der Effizienz nicht so verfangen haben, wie die Frage, ob durch Zusammenlegung regionale Identität verloren gehe.</p> <p>Der Landkreistag Baden-Württemberg kritisiert den Vorschlag der Liberalen aus diesem Grund. Aus ihrer Sicht sei der einzige Effekt, dass die Bürgernähe zurückgehe. Die politischen Kosten einer solchen Reform wären ungleich höher als fiskalische Nutzen, den man sich davon verspreche, heißt es vom Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski. „Das ist fatal in einer Zeit, in der die Demokratie besonders unter Druck steht. Wir sollten nichts machen, was die Bindung von Menschen zum Gemeinwesen schwächt“, meint er.</p> <h2>Stärkt das Konzept die Kommunen?</h2> <p>Aus Sicht der FDP rücke die Verwaltung so jedoch näher an die Bürgerinnen und Bürger heran. Laut Landesparteichef Rülke sollen die Menschen durch die Neuverteilung von Aufgaben mehr vor Ort erledigen können. „Wir wollen die kommunale Ebene stärken. Der Bürger soll mit der Mittelinstanz seltener als bisher in Berührung kommen“, so Rülke.</p> <p>Ann-Veruschka Jurisch von der FDP Konstanz sieht in dem Konzept ebenfalls eine Stärkung der kommunalen Ebene. Auch wenn die Kreisstadt vielleicht nicht ums Eck wäre, sollen die Bürgerinnen und Bürger in Konstanz und überall im Kreis trotzdem kurze Wege zu den Stellen haben. „Das Konzept sieht ganz ausdrücklich vor, Entscheidungen zu zentralisieren und Ebenen abzuschaffen, nicht aber Anlaufstellen“, so Jurisch. Dadurch würden Verfahren beschleunigt, was den Menschen und Betrieben vor Ort zugutekäme.</p> <p>Laut Politikwissenschaftler Wolfgang Seibel hat Baden-Württemberg recht kleine Landkreise. In den Südländern hätten die Landkreise eine durchschnittliche Größe von 1000 Quadratkilometern. Es gibt aber auch deutlich größere Landkreise in Deutschland. Besonders in den neuen Bundesländern. In Sachsen sei der durchschnittliche Kreis 1840 Quadratkilometer groß, in Mecklenburg-Vorpommern sogar 3900. Dort sind die Wege zum Landratsamt zum Teil sehr weit.</p> <h2>Wie realistisch ist das Vorhaben?</h2> <p>Die FDP will die Reform der Landkreise zu einem zentralen Thema im Landtagswahlkampf 2026 machen. Doch wie realistisch ist der Vorschlag? Seibel sieht in dem Vorschlag einen sinnvollen Ansatz, jedoch müssen Kosten und Nutzen genau abgewogen werden. Aber dass der Vorschlag schon bald umgesetzt werde, sei unwahrscheinlich. „Der Vorschlag ist gut gemeint, aber politisch unrealistisch“, sagt Seibel.</p> <p>Er glaubt, dass die Idee mit der CDU umsetzbar sei, doch eine schwarz-gelbe Landesregierung sei unwahrscheinlich. „Man sollte den Vorschlag nicht einfach vom Tisch wischen“, meint Seibel. Das Eckpunktepapier der FDP spreche wichtige Probleme an. Doch klar ist für ihn auch: Mit den Aufgaben und der finanziellen Lage der Kreise sei das Projekt aktuell nicht umsetzbar. Dafür gebe es zu viele Baustellen. „Es wäre wünschenswert, wenn wir in der Lage wären, die Kreise umzustrukturieren“, erklärt er weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Landkreis von Konstanz bis Lörrach? Das würde der FDP-Vorschlag für die Einwohner bedeuten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:36:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Deutsche Bahn muss kapitulieren: Weil sie die Verbindung Stuttgart-Zürich nicht so zuverlässig betreiben kann, wie die Schweizer es erwarten, fährt ab Dezember mindestens jeder zweite Zug nur noch bis Singen.



        <p>Der Druck aus der Schweiz, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482" title="Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor">gerade aus dem Kanton Schaffhausen</a>, ist offensichtlich zu groß geworden: Die Gäubahn-Direktverbindung Zürich-Singen-Stuttgart ist ab Dezember in Teilen Geschichte. Nur noch jede zweite Stunde sollen Züge die komplette Verbindung befahren, erklären SBB und Deutsche Bahn in einer gemeinsamen Mitteilung.</p> <p>Acht Direktverbindungen soll es ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember und bis mindestens Mitte Juni 2026 dann noch geben. In den Stunden, in denen der IC in Singen endet, fährt von dort ein Anschlusszug nach Zürich.</p> <p>Wer also von Singen in die Schweiz will, hat weiterhin stündlichen Anschluss, abwechselnd durch Zustieg in den IC oder durch den neuen in Singen beginnenden Zug. Aus der Schweiz kommend, ändert sich derweil nichts: Von Zürich aus fährt weiterhin stündlich ein Zug direkt nach Stuttgart.</p> <p>Der Anschlusszug ab Singen wird aber nicht warten, wenn die Gäubahn aus Stuttgart zu spät kommt, wie die Bahn auf Anfrage erklärt – alles andere würde natürlich auch den Sinn unterlaufen, zuverlässiger in die Schweiz einzufahren. „Damit Fahrgäste sich von Anfang an darauf einstellen können, werden wir keinen Anschluss zwischen den beiden Fahrten in der Fahrplanauskunft empfehlen“, sagt ein Bahnsprecher.</p> <h2>Nicht einmal die acht Verbindungen Stuttgart-Zürich sind garantiert</h2> <p>Es ist zudem durchaus denkbar, dass am Ende nicht einmal die acht Verbindungen bis Zürich durchfahren werden. So erklären SBB und DB bereits jetzt: „Zusätzlich wird künftig bei den IC, die nach wie vor direkt von Stuttgart nach Zürich verkehren, bei hoher Verspätung ein Ersatzzug der SBB ab Schaffhausen verkehren.“ Auch hier könnte also vorzeitig Schluss ein.</p> <p>Zu den Gründen der fortgesetzten Unzuverlässigkeit der Verbindung erklären die beiden Bahnunternehmen: „Die häufigen Verspätungen entstehen vor allem durch infrastrukturelle sowie betriebliche Herausforderungen und Baustellen in Deutschland.“ Die Gäubahn ist in weiten Teilen eingleisig, was sich erst Mitte der 2030er-Jahre ändern dürften. Gegen eine mögliche Beschleunigung des Ausbaus verwehrte sich zuletzt die Bahn selbst. Schon im August hatte SBB-Chef Vincent Ducrot gegenüber dem SÜDKURIER die Zustände auf der Gäubahn als <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/absolut-ungenuegend-sbb-chef-ducrot-ueber-gaeubahn-s21-und-hochrhein-ausbau-29-08-25;art1371848,12470688" title="„Absolut ungenügend“: SBB-Chef über Gäubahn, S21, Hochrhein-Ausbau und Engagement in Deutschland">‚absolut ungenügend‘</a> bezeichnet.</p> <h2>Verkauf von Stadler-Kiss-Zügen soll kein Grund für Unzuverlässigkeit sein</h2> <p>Immer wieder wird auch der Verkauf der zuverlässigen Züge des Schweizer Herstellers Stadler als Grund für die Verspätungen benannt. Die Modelle des Typs Kiss verkehrten bis Jahresmitte auf der Gäubahn. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-mit-neuen-zuegen-in-der-kritik-warum-leidet-die-zugverbindung-zuerich-stuttgart-so-stark;art417930,12423080" title="„Kaum ein Zug pünktlich“: Gäubahn gerät mit neuen Zügen schwer in die Kritik">Dann verkaufte die Deutsche Bahn sie für 222 Millionen Euro an die ÖBB.</a> Seither verkehren Züge des Herstellers Alstom auf der Verbindung. Die Bahn weist Kritik an dieser Umstellung jedoch zurück. Beide Zugtypen seien ähnlich zuverlässig, erklärt ein Bahnsprecher auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Mit der halben Einstellung der Direktverbindung scheint die langfristige Zukunft der Verbindung offener denn je, zumal im Norden durch die <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">Stuttgart-21-Inbetriebnahme samt Zwangsumstieg</a> in Vaihingen ab 2027 neues Ungemach droht. Ob der Schlusssatz der Mitteilung von SBB und DB ein Bekenntnis oder eher eine Durchhalteparole ist, wird also die Zeit zeigen: „Ziel bleibt, dass sämtliche IC zwischen den beiden Städten wieder durchgehend und pünktlich verkehren können.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:02:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doppelte Freude beim Förderverein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/doppelte-freude-beim-foerderverein;art372458,12509952 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es wird gefeiert: Die Scheffelhalle ist 100 Jahre alt, Förderverein erhält eine große Spende und schafft Beamer und Leinwand an  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Es wird gefeiert: Die Scheffelhalle ist 100 Jahre alt, Förderverein erhält eine große Spende und schafft Beamer und Leinwand an<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es wird gefeiert: Die Scheffelhalle ist 100 Jahre alt, Förderverein erhält eine große Spende und schafft Beamer und Leinwand an



        <p><strong>Singen</strong> Das Motto „S‘ goht degege“ aus dem Fasnachtslied der Poppele-Zunft gilt in dieses Jahr auch für den Förderverein Freunde der Scheffelhalle: 100 Jahre Scheffelhalle werden am 15. November mit einer Mega-Tanz-Party gebührend gefeiert. Zur Freude über dieses Jubiläumsfest kam eine weitere dazu: „Auf unserem Konto ging eine Spende der Firma Conrady über 5000 Euro ein. Dass so eine Summe einfach so überwiesen wird, ist nicht selbstverständlich“, sagt Vorsitzender Peter Adrian Gäng. Bei der symbolischen Scheckübergabe durch Marc Preußner verkündete er eine weitere gute Nachricht. Der Förderverein schafft Beamer und Leinwände im Wert von 40.000 Euro an, die in der Scheffelhalle fest installiert werden.</p> <p>„Die Anschaffung war vonnöten“, erklärt Gäng. Das hätte sich bei der Einweihungsfeier gezeigt, als man Beamer und Leinwände von der KTS ausgeliehen hatte. Er hofft, dass die neue Technik schon zum Jubiläumsfest eingesetzt werden kann. Sie soll gegen eine kleine Gebühr auch anderen Verein zur Verfügung stehen. Und wie Gäng sagt: „Es soll gefeiert werden wie vor 100 Jahren.“ Kostümierung sei wie in den vergangenen Jahren erwünscht, ob im 20er-Jahre-Stil oder im Häs sei egal. Für Stimmung und Tanzvergnügen spielen die Band Ghostriders, die Hans Wöhrle Combo und DJ Greenhaed, der schon vor großem Publikum in renommierten Häusern rund um die Welt auftrat.</p> <p>Auch kulinarisch wird den Festgästen etwas geboten. Markus Jäger vom Hegauhaus wird die Gerichte zubereiten, serviert werden die Speisen auf Geschirr mit Logo, das der Förderverein gesponsert hat. „Die Gäste können gemütlich auf der Empore sitzen und wer weiß, vielleicht finden sich da auch Paare so wie früher“, sagt Angelika Kohler schmunzelnd. Mitglieder der Poppele-Zunft übernehmen die Bewirtung. Das Fest wird schon erwartet, 700 Karten sind bereits verkauft. 500 sind noch zu vergeben. Gäng hofft, dass die Halle voll wird. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.</p> <p><em><strong>Weitere Informationen</strong> unter<br /> www.scheffelhalle.com.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Veranstaltungen Spendenaktion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Doppelte Freude beim Förderverein]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:38:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Preise für den Bus steigen erneut! So teuer werden die Fahrkarten im kommenden Jahr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-preise-fuer-den-bus-steigen-erneut-so-teuer-werden-die-fahrkarten-im-kommenden-jahr;art372458,12509636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zum Jahresbeginn 2025 wurden die Fahrpreise im städtischen Nahverkehr zuletzt angehoben. Nun dreht der Gemeinderat erneut an der Preisschraube. Stadtwerke-Chef Axel Blüthgen nennt dies allerdings „alternativlos“.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zum Jahresbeginn 2025 wurden die Fahrpreise im städtischen Nahverkehr zuletzt angehoben. Nun dreht der Gemeinderat erneut an der Preisschraube. Stadtwerke-Chef Axel Blüthgen nennt dies allerdings „alternativlos“.<br>
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        Zum Jahresbeginn 2025 wurden die Fahrpreise im städtischen Nahverkehr zuletzt angehoben. Nun dreht der Gemeinderat erneut an der Preisschraube. Stadtwerke-Chef Axel Blüthgen nennt dies allerdings „alternativlos“.



        <p>Schlechte Nachrichten für alle, die in Singen den Stadtbus nutzen: Busfahren wird teurer! Nach der Tarifanhebung zum Jahresbeginn 2025 steigen die Preise nun erneut. Dabei sollte sich nach der letzten Anpassung <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-preise-beim-singener-stadtbus-werden-erhoeht;art372458,12202599" target="_blank" title="Preissteigerung von bis zu 81 Prozent! So teuer soll das Busfahren in Singen werden">die Preisspirale erstmal nicht weiter drehen</a>. Doch wie Axel Blüthgen, Geschäftsführer der Stadtwerke, im Gremium ausführt, sei diese Maßnahme alternativlos: „Dieser Schritt fällt uns schwer, er ist aus wirtschaftlicher Sicht aber notwendig.“ Angesichts der weiterhin steigenden Kosten – unter anderem für Energie – sei dieser Schritt unumgänglich.</p> <p>Um einen Teil der Kosten auszugleichen, müssen die Tarife des Stadtbusses sowie des Anruf-Sammel-Taxis erhöht und an die Fahrgäste weitergegeben werden. Durch die erhöhten Ticketpreise verspricht sich die Stadt Mehreinnahmen von etwa 80.000 Euro. Die Preise sollen in den nächsten beiden Jahren beibehalten werden. Der Gemeinderat stimmt der Tariferhöhung im Stadtbusverkehr und beim Anruf-Sammel-Taxis bei einer Gegenstimme und fünf Enthaltungen zu.</p> <h2>Gemischte Reaktionen der Stadträte zur Preiserhöhung</h2> <p>Birgit Kloos von der SÖS ist sehr erstaunt über die neuen Preise: „Ich finde die Anhebung prozentual zu hoch.“ Ihr zufolge sei es kein gutes Signal für die Verkehrswende und dafür, dass mehr Menschen künftig vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Sie macht darauf aufmerksam, dass man auch bei den Parkplatzgebühren ansetzen könne – Autofahrer und Autofahrerinnen könnten laut Kloos die finanzielle Mehrbelastung tendenziell besser verkraften. Eberhard Röhm von den Grünen sieht die Erhöhung der Mehrfahrtenkarte um 20 Prozent ebenfalls als unverhältnismäßig an: „Ich halte das für eine schlechte Lösung.“</p> <p>Hans-Peter Storz von der SPD hält die Erhöhungen hingegen für notwendig. Er weist außerdem darauf hin, dass die Ticketpreise vergleichsweise immer noch relativ günstig seien. Dirk Oehle von der Neuen Linie könne ebenfalls nachvollziehen, dass die steigenden Kosten aufgefangen werden müssen.</p> <h2>Alle Tickets werden teurer – vor allem die Mehrfachkarten</h2> <p>Während die Preissteigerung der Einzelfahrscheine mit Erhöhungen von sechs beziehungsweise sieben Prozent vergleichsweise moderat ausfallen, steigen vor allem die Preise für die Mehrfahrtenkarten spürbar: Erwachsene müssen im kommenden Jahr 20 Prozent mehr für das Ticket bezahlen. Konkret bedeutet das, dass statt 15 Euro künftig 18 Euro fällig werden.</p> <p>Ermäßigte Tickets werden nach dem Jahreswechsel 11,50 Euro statt bisher 10 Euro kosten. Das entspricht einer Tariferhöhung von 15 Prozent. Im gleichen Rahmen steigt auch der Preis für die Jahreskarte, welcher im vergangenem Jahr nicht erhöht wurde. 2026 wird es dann 55 Euro mehr kosten – also 420 Euro statt bisher 365 Euro. Um etwa 20 Prozent steigen außerdem Tarife der Seniorentickets. Statt bisher 265 Euro werden in Zukunft 320 Euro für das Ticket fällig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Stadtbus</span><span>Die Stadt Singen verfügt laut Sitzungsunterlagen aus dem letzten Jahr im gesamten Stadtgebiet über ein enges Haltestellennetz mit insgesamt zehn Bus- und Anruf-Sammel-Taxi (AST)-Linien, die die gesamte Stadt gleichmäßig im Viertel-, Halb- und Stundentakt mit modernen Bussen erschließen. Sämtliche Singener Stadtbusse seien barrierefrei zugänglich. In den neuen Bussen würden seit 2016 neben den üblichen Rollstuhlplätzen zusätzliche Flächen für Rollatoren und Kinderwägen angeboten.</span></label></div> <h2>Wie verändern sich die Ticketpreise? Ein Überblick:</h2> <p>Konkret bedeutet das, dass ein Einzelfahrtschein (Erwachsene) künftig 3 Euro statt bisher 2,80 Euro kosten wird. Für ermäßigte Einzelfahrscheine werden in Zukunft 1,70 Euro statt bisher 1,60 Euro fällig. Die Tarife der Mehrfachkarten steigen von 15 Euro auf 18 Euro (Erwachsene) und von 10 Euro auf 11,50 Euro (ermäßigt). Der Tarif für die Monatskarte (ermäßigt) für den Bus wird von 30 Euro auf 32 Euro angehoben. Für Erwachsene wird das Monatsticket um einen Euro teurer und kostet 2026 42 Euro. Die Karte ist weiterhin übertragbar. Die Preis für die Schülermonatskarte beläuft sich in Zukunft auf 30 Euro, statt bisher auf 28 Euro.</p> <p>Die ebenfalls übertragbare Jahreskarte kostet künftig 420 Euro statt bisher 365 Euro. Der Preis der Jahreskarte für Schülerinnen und Schüler steigt von 265 Euro auf 300 Euro. Das auch 2026 übertragbare Winterticket wird von 182,50 Euro auf 210 Euro angehoben. Der Preis für das Seniorenticket steigt von 265 Euro auf 320 Euro. Die Tarife des Anrufsammeltaxis werden von 1,60 Euro auf 1,70 Euro (ermäßigt) und von 2,80 Euro auf 3 Euro erhöht. Nachts wird Letzteres von 6 Euro auf künftig 7 Euro (ermäßigt) und für Erwachsene von 7 Euro auf 8 Euro angehoben.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Preise für den Bus steigen erneut! So teuer werden die Fahrkarten im kommenden Jahr]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:11:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kleckerbetrag, aber großer Ärger: Wenn der Parkautomat den Euro schluckt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kleckerbetrag-aber-grosser-aerger-wenn-der-parkautomat-den-euro-schluckt;art372458,12509588 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Autofahrer, der in der Tiefgarage unter der Stadthalle einen Euro zu viel bezahlt hat, spricht nach seinem Besuch in Singen vom „kundenunfreundlichstem Parksystem“. Das sagt die Stadtverwaltung zum Park-Frust.  ]]></description>
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          Ein Autofahrer, der in der Tiefgarage unter der Stadthalle einen Euro zu viel bezahlt hat, spricht nach seinem Besuch in Singen vom „kundenunfreundlichstem Parksystem“. Das sagt die Stadtverwaltung zum Park-Frust.<br>
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        Ein Autofahrer, der in der Tiefgarage unter der Stadthalle einen Euro zu viel bezahlt hat, spricht nach seinem Besuch in Singen vom „kundenunfreundlichstem Parksystem“. Das sagt die Stadtverwaltung zum Park-Frust.



        <p>Helmut Spaeter aus Stockach kommt gerne nach Singen, um sich dort Konzerte in der Stadthalle anzuhören. Allerdings schiebt er mächtig Frust über das Kassensystem in der Tiefgarage unter der Stadthalle. Diesem Frust macht er in einem Schreiben an den SÜDKURIER Luft. Gleich drei Punkte stoßen Helmut Spaeter dabei mächtig auf. Wieso ein Euro dabei eine Rolle spielt und warum er wahrscheinlich so schnell nicht mehr ohne Bargeld in die Hohentwiel-Stadt kommen wird. Das ist passiert.</p> <h2>Wenn ein Euro zum Streitpunkt wird</h2> <p>Helmut Spaeter schreibt dem SÜDKURIER, dass in der Tiefgarage vor einiger Zeit eine pauschale Bezahlung für den Abend nicht möglich gewesen sei. Zudem habe sein Handy kein Netz gehabt, um den QR-Code herunterzuladen. Aber am meisten regt sich der Stockacher über den Ausfall des bargeldlosen Zahlens an dem Kassenautomat am Eingang zur Garderobe auf. „Ich stand dort circa 15 Minuten und erfuhr dann durch einen Zufall, dass an diesem Automaten nur mit Karte bezahlt werden kann. Mit dem Hinweis: mit Münzen kann man vorne am Eingang zur Tiefgarage bezahlen“, schildert er.</p> <p>Daraufhin sei er dorthin gegangen – und sei schnell in einer langen Schlange gestanden. Dann folgte der nächste Ärger: Der Automat wechselte nicht. Am Ende – so formuliert es Spaeter in seinem Schreiben – habe er zwei Zwei-Euro-Münzen in den Automat geworfen, obwohl er nur drei Euro habe zahlen müssen.</p> <p>„Somit habe ich von der Stadthalle einen Euro abgenommen bekommen. Dieses neue System ist das kundenunfreundlichste, das man sich denken kann“, schimpft er. Gerade bei solchen Veranstaltungen mit hunderten Personen und überwiegend „älteren Semestern“ sei es gerade eine absolute Zumutung, dass man bei Ankunft kein Pauschalbezahlsystem für den Abend zur Verfügung stelle, um so ein geordnetes Abfließen der Besucher zu ermöglichen.</p> <h2>Das sagt die Stadt zum Park-Ärger unter der Stadthalle</h2> <p>Laut dem städtischen Pressesprecher Stefan Mohr sei der Fall bei der Stadt Singen bekannt. „Die Umstellung auf das schrankenlose Parken in der Tiefgarage Stadthalle lief reibungslos ab und bietet viele Vorteile. Es gab nur vereinzelt Beschwerden“, schildert Mohr. Bedauerlicherweise sei allerdings ein falscher Kassenautomat von der Betreiberfirma geliefert worden, der keine Barzahlung ermöglicht habe. „Dieser Automat wurde inzwischen ausgewechselt“, so Mohr weiter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So funktioniert das schrankenlose Parken</span><span>Das Bezahlsystem beruhe laut Pressemitteilung darauf, dass Kameras die Kennzeichen der einfahrenden Autos scannen, wobei der umliegende Bildbereich automatisch unkenntlich gemacht werde und somit keine Fahrer aufgezeichnet werden. Zum Bezahlen muss der Parker dann sein Kennzeichen in den Automaten eingeben, der anschließend die Parkgebühr ermittelt. Als weitere Bezahloptionen stehen die Zahlungsplattform des Anbieters Wemolo oder die App easyPark zur Wahl. Sollte die Bezahlung vergessen worden sein, kann die Parkgebühr bis zu 24 Stunden nach Ausfahrt online unter <a href="http://www.pay.wemolo.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.pay.wemolo.de</a> nachgezahlt werden, andernfalls wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 45 Euro (zuzüglich der Parkgebühr) fällig, <a href="https://www.singen.de/informieren/aktuelles/pressemitteilungen/schrankenloses+parken+auch+in+der+stadthalle#:~:text=Die%20Erfahrungen%20am%20Heinrich-Weber,(zuz%C3%BCglich%20der%20Parkgeb%C3%BChr)%20f%C3%A4llig." target="_blank" title="" rel="noopener">teilt die Stadt auf ihrer Homepage mit.</a></span></label></div> <p>Als Bezahlmöglichkeit stehen laut Stadtverwaltung Singen – neben EC- oder Kreditkarte – diverse Bezahlplattformen zur Verfügung. Die Parkgebühr kann sogar bis zu 24 Stunden nach Ausfahrt online nachgezahlt werden. „Ein Anstehen nach der Veranstaltung ist damit nicht mehr notwendig“, betont Mohr.</p> <p>Der städtische Pressesprecher macht auf SÜDKURIER-Nachfrage aber auch deutlich: „Bei vielen Anbietern des schrankenlosen Parkens gibt es keine Barzahlung mehr.“ Aber: „Wermutstropfen bei dem Betreiber der Tiefgarage Stadthalle – dieser bietet nur einen Automaten an, bei dem passend gezahlt werden muss“, so Mohr. Dennoch habe sich die Stadt dafür entschieden, diese Zahlungsoption gerade im Hinblick auf ältere Menschen zu ermöglichen.</p> <h2>Ärger in der Tiefgarage Heinrich-Weber-Platz ist vorbei</h2> <p>Die Umstellung auf das schrankenlose Parken hat in der jüngsten Vergangenheit nicht überall funktioniert. Gerade in der Tiefgarage Heinrich-Weber-Platz hatte die Umstellung für mächtig Frust bei Stadtwerken und Stadtverwaltung gesorgt. Zur Erinnerung: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-klappts-mit-der-schranke-so-laeuft-es-schrankenlos-in-tiefgarage-am-heinrich-weber-platz;art372458,12279068" target="_blank" title="Endlich klappt‘s ohne Schranke: So läuft es schrankenlos in Tiefgarage am Heinrich-Weber-Platz">Die Zusammenarbeit mit der ursprünglich beauftragten Firma Avantpark stand von Anfang an unter keinem guten Stern.</a></p> <p>Starten sollte das Pilotprojekt schon am 22. November 2023. Eingerichtet wurde das schrankenlose Parken dann erst im Oktober 2024, also mit einigen Monaten Verzug – nachdem die Stadt nach langem Hin und Her den Anbieter gewechselt hatte. Mit dem neuen Anbieter laufe es laut Blüthgen bisher sehr gut. „Die Anbindung ist stabil und die Kassenautomaten laufen sehr gut. Wir hatten in dieser Zeit lediglich mal für eine Stunde einen kurzen Ausfall“, sagte der Stadtwerke-Chef Axel Blüthgen kürzlich.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Zahlungsverkehr Nahverkehr Straßenverkehr thema-verkehr-oepv thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kleckerbetrag, aber großer Ärger: Wenn der Parkautomat den Euro schluckt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:05:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieser Indonesier macht den Herbst des Lebens schöner: Dimas Guntoro pflegt Senioren in Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/dieser-indonesier-macht-den-herbst-des-lebens-schoener-dimas-guntoro-pflegt-senioren-in-singen-03-11-25;art372458,12509581 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 80 Menschen um die Welt: Dimas Guntoro lebt seit 2019 in Deutschland. Als examinierte Pflegefachkraft ist er im Emil-Sräga-Haus tätig. Es gibt Vieles, was ihm hier gefällt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 80 Menschen um die Welt: Dimas Guntoro lebt seit 2019 in Deutschland. Als examinierte Pflegefachkraft ist er im Emil-Sräga-Haus tätig. Es gibt Vieles, was ihm hier gefällt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/dieser-indonesier-macht-den-herbst-des-lebens-schoener-dimas-guntoro-pflegt-senioren-in-singen-03-11-25;art372458,12509581]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit 80 Menschen um die Welt: Dimas Guntoro lebt seit 2019 in Deutschland. Als examinierte Pflegefachkraft ist er im Emil-Sräga-Haus tätig. Es gibt Vieles, was ihm hier gefällt.



        <p>Dimas Guntoro kommt aus einem Land, in dem man den Herbst mit bunten Blättern nicht kennt, denn Indonesien besteht aus über 17.000 Inseln. Dort gibt es große Regenwaldgebiete und es ist warm. In Deutschland hat Guntoro den Herbst kennengelernt – und wurde Experte für Menschen im Herbst des Lebens. Als examinierte Pflegefachkraft arbeitet er im Emil-Sräga-Haus in der Freiburger Straße.</p> <p>Im Pflegeheim hat ihm eine Bewohnerin auf die Schulter geklopft und gestaunt, dass er so gut singen kann. Sogar deutsche Volkslieder kenne er. Und zwar noch mehr Strophen als manche Bewohner. „Ja, Volkslieder singen hat mir geholfen, die deutsche Sprache zu lernen“, bestätigt er und lächelt. Überhaupt singe er gerne und oft. Mitten am Tag. Oder in einem der Chöre, in denen er aktiv ist.</p> <p>Seine Mutter ist Adventistin, sein Vater Moslem. Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimisch geprägte Land der Welt. Guntoros Bruder ist Moslem, er selbst Adventist. Die protestantische Freikirche der Adventisten glaubt, dass Jesus bald wieder auf die Erde kommt. Daher auch der Name: Advent bedeutet Ankunft.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen bei „Mit 80 Menschen um die Welt“</span><span>Sie leben in Singen und kommen aus einem Land, das in der Serie „Mit 80 Menschen um die Welt“ noch nicht vorgestellt wurde? Oder kennen Sie jemanden, auf den das zutrifft? Dann melden Sie sich gerne bei der Lokalredaktion Singen per Mail an <a href="mailto:singen.redaktion@suedkurier.de" target="_blank" title="">singen.redaktion@suedkurier.de</a></span></label></div> <p>Adventisten sind für ihren gemäßigten Lebensstil bekannt. Dazu gehört Verzicht auf Alkohol und Nikotin. „Es ist nur eine Empfehlung, kein Fleisch zu essen“, erläutert er. Er selbst isst ab und zu Fleisch. Langfristig möchte er sich vegetarisch ernähren. Adventisten werden überdurchschnittlich alt. Sie feiern Gottesdienst am Sabbat, unserem Samstag. In Singen befindet sich die Gemeinde in der Hohenkrähenstraße.</p> <h2>Schicksalsschlag bezeichnend für Berufswahl</h2> <p>Der 34-Jährige aus dem weltweit größten Inselstaat hat eigentlich Informatik studiert. Als seine Mutter an Brustkrebs erkrankte, wurde er auf den Pflegeberuf aufmerksam. Eigentlich wollte er nach Japan, doch daraus wurde nichts. Also entschied er sich für Deutschland. Er hat in Engen die Ausbildung zur Pflegefachkraft absolviert, während der Corona-Pandemie. „Ich konnte in dieser Zeit nie nach Indonesien. Das Leben bestand aus Arbeiten und wieder nach Hause gehen“, erinnert er sich.</p> <p>Seine Freundin ist Ärztin. Sie lebt noch in dem südostasiatischen Land zwischen indischem und pazifischem Ozean. Bald kommt sie nach Singen, um ihn zu besuchen. Mit noch etwas mehr Berufserfahrung als Ärztin möchte sie auch nach Deutschland kommen.</p> <p>Guntoro stammt von der Insel Java. Das ist die größte indonesische Insel, auf der mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes leben. 280 Millionen Menschen leben in Indonesien. Nur in Indien, China und den USA leben mehr Menschen. Hunderte ethnische und sprachliche Gruppen leben im Inselstaat. Es gehört zu den größten Demokratien der Welt.</p> <h2>Deutsche Direktheit findet er gut</h2> <p>An den Deutschen gefalle ihm, dass sie sehr direkt sind. Man wisse, woran man ist. In Indonesien seien die Menschen freundlich, aber würden hintenrum reden. Auch gefällt ihm hier, dass man auch im fortgeschrittenen Alter neue Berufe lernen oder studieren kann. In Indonesien gebe es Altersgrenzen. Und man könne sich nicht so einfach für etwas Neues entscheiden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Lebensgefühl Religion Auswanderer thema-gesellschaft-religion thema-gesellschaft-zusammenleben thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:33:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn-Kappung auch am anderen Ende? Entscheidung der SBB steht wohl bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/gaeubahn-kappung-in-singen-entscheidung-der-sbb-steht-wohl-bevor-31-10-25;art1371848,12509482]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Vorstoß aus Schaffhausen lässt aufhorchen: Die Gäubahn soll nur noch bis und ab Singen fahren. Ein Bahnexperte aus dem Kreis Konstanz macht einen überraschenden Vorschlag.



        <p><em>Update, 31. Oktober, 10.30 Uhr: Mittlerweile haben sich die SBB und die DB zu den Änderungen ab Dezember erklärt, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/naechster-schlag-fuer-die-gaeubahn-maximal-die-haelfte-aller-zuege-faehrt-noch-bis-zuerich-1-11-25;art1371848,12510001" title="Nächster Schlag für die Gäubahn: Nur jeder zweite Zug aus Stuttgart fährt noch bis Zürich">hier finden Sie die Informationen dazu.</a></em></p> <p>„Zug endet hier, zur Weiterfahrt in Richtung Schaffhausen und Zürich bitte umsteigen!“ So sollen es die Fahrgäste auf der Gäubahn lieber heute als morgen in Singen hören – jedenfalls wenn es nach der Regierung des Kantons Schaffhausen geht.</p> <p>In einem überraschenden Vorstoß hatte sie gefordert, der Strecke ihren internationalen Charakter zu nehmen und die durchgehenden Züge Stuttgart-Zürich komplett zu streichen. Nun könnte es bald Klarheit geben, ob es wirklich so weit kommt.</p> <p>Die Begründung für den Vorstoß aus Schaffhausen lässt tief blicken: Es sind die „regelmäßigen Verspätungen und Zugausfälle auf dieser Linie“, die die Anbindung Schaffhausens an die Metropole Zürich verschlechterten. So steht es wörtlich in einer Erklärung der Staatskanzlei des Grenzkantons.</p> <h2>Schweizer Bahn: „Wir verstehen den Unmut“</h2> <p>Und die Ursache dafür liegt demnach nicht bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), sondern in Deutschland. Bei den SBB ist das Problem bekannt, und man „verstehe den Unmut des Kantons“. Deshalb würden schon Ersatzzüge bereitgestellt, das funktioniere aber „noch nicht genügend zuverlässig“.</p> <p>Die Schweizer Bahn räumt weiter ein: „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Gemeinsam mit der DB arbeiten wir intensiv daran, die Qualität der Verbindung für unsere Kundinnen und Kunden nachhaltig zu verbessern.“ Rasche Lösungen gebe es leider nicht, aber zum Fahrplanwechsel im Dezember könnte es tatsächlich zu Umstellungen kommen. Darüber werde man den Kanton in den nächsten Tagen informieren.</p> <h2>Kanton, Stadt und Abgeordnete werden gemeinsam deutlich</h2> <p>Mit der neuen Wendung hat die Misere auf der Gäubahn eine noch weitaus größere Dimension als bisher schon. Nach <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947" title="Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren">den Kappungen südlich von Stuttgart</a> kommt nun eine weitere am anderen Ende des deutschen Teils der Strecke in die Diskussion. Denn Absender des Brandbriefes ist nicht nur die Kantonsregierung. Auch die Schaffhauser Bundesparlamentarier (also die Abgeordneten in Bern) und der Stadtrat der Kantonshauptstadt unterschreiben die Forderung nach „sofortigen Maßnahmen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gäubahn-Desaster</span><span>Die Fahrgäste erleben die Gäubahn Stuttgart-Singen (-Schaffhausen-Zürich) häufig als sehr unzuverlässige Bahnverbindung. Gründe sind der weitgehend nur einspurige Ausbau (das zweite Gleise wurde von den Franzosen nach 1945 demontiert), veraltete Stellwerkstechnik in Singen und zuletzt auch störanfällige Fahrzeuge. Umso größer war die Überraschung, als ausgerechnet diese Strecke im September als „pünktlichste Verbindung der Deutschen Bahn“ präsentiert wurde. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-puenktlichste-strecke-deutschlands-dieser-auswertung-glaubt-nicht-mal-die-db;art417930,12315050" target="_blank" title="Gäubahn plötzlich Musterbahn? Verbindung erhält fragwürdiges Pünktlichkeitslob">Recherchen des SÜDKURIER ergaben dann, dass sie häufigen Streckensperrungen in der Statistik gar nicht vorkommen.</a> Würden sie berücksichtigt, fiele die Bewertung „katastrophal“ aus, so der Bundestagsabgeordnete und Bahnexperte Matthias Gastel. Über viele Jahrzehnte war die Gäubahn ein Rückgrat der Direktverbindungen von Deutschland bis nach Süditalien, berühmte Züge wie zuletzt noch bis Herbst 2006 der italienische Cisalpino waren dort unterwegs. Inzwischen gibt es lediglich einen stündlichen Intercity von Stuttgart nach Zürich, der im deutschen Abschnitt zugleich Regionalzug-Status hat.</span></label></div> <p>Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Die Schaffhauser legen Wert auf einen stabilen Halbstundentakt nach Zürich und von dort wieder zurück. Dafür verkehrt immer zur Minute 17 ein Regionalexpress, der in Schaffhausen erst losfährt und ohne Zwischenhalt den Zürcher Hauptbahnhof in 38 Minuten erreicht.</p> <p>Dieser Zug sei „zuverlässig unterwegs“, heißt es im Protestschreiben und der Stellungnahme der SBB übereinstimmend. Zur Minute 47 soll dann der aus Stuttgart kommende Intercity den Halbstundentakt sicherstellen. Doch der komme in Schaffhausen schon „regelmäßig verspätet“ an, wenn er nicht ganz ausfalle. „De facto“, so die bittere Bilanz, „steht der Schaffhauser Bevölkerung somit nur ein verlässlicher Stundentakt zur Verfügung.“</p> <p>Für die Schaffhauser gibt es nur eine Lösung: Sie fordern, „den Bruch sämtlicher über Singen hinaus verkehrenden Verbindungen des IC auf den nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.“ Das Kalkül dabei ist, dass es gewissermaßen einen zuverlässigen Teil der Strecke (Singen-Schaffhausen-Zürich) gibt und einen unzuverlässigen (Gäubahn). Das Verfahren ist dabei nicht neu: <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/jetzt-gibt-es-schweizer-nachhilfe-fuer-die-deutsche-bahn;art1371848,11842291" target="_blank" title="Immer wieder Ärger mit deutschen Zügen: Jetzt gibt es Schweizer Nachhilfe für die Bahn">Auch in Basel hat die Schweizer Bahn Fernverbindungen aus Deutschland gekappt</a>, um – vereinfacht gesagt – sich nicht die Verspätungen der Deutschen Bahn in den eigenen Fahrplan zu holen. Die Folge ist, dass Fahrgäste umsteigen müssen und oft noch länger brauchen.</p> <p>Auch die Schaffhauser stellen stark auf die Schweizer Bedürfnisse ab: „Es darf nicht sein, dass die Fahrgäste im Inland von und nach Schaffhausen aufgrund von Ereignissen im Ausland auf einen verlässlichen Halbstundentakt verzichten müssen. Die Unterzeichnenden fordern von der SBB, ihre Fahrplanpflicht im Binnenverkehr den Vorteilen einer internationalen Verbindung vorzuziehen“, heißt es in der Erklärung.</p> <h2>Wird die Gäubahn de facto zu einer Regionalstrecke?</h2> <p>Im Kreis Konstanz sind Bahnexperten und Politiker alarmiert, denn mit einer Kappung der Gäubahn wären die letzten grenzüberschreitenden Fernverkehrszüge am westlichen Bodensee Geschichte.</p> <p>Der langjährige FDP-Kreisrat Georg Geiger warnte erst jüngst vor einem weiteren Abbau auf der Schiene und einer de-facto-Rückstufung der Gäubahn von einer internationalen Verbindung auf eine Regionalstrecke. „Der Intercity Stuttgart-Zürich ist akut bedroht“, warnte er vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung auf der Insel Mainau.</p> <h2>Vorschlag: Züge aus Stuttgart sollen bis Konstanz fahren</h2> <p>Zugleich äußerte Geiger, der sich seit Jahrzehnten für den Bahnverkehr in der Region engagiert, ein gewisses Verständnis für die Schaffhauser. Sollten sie mit ihrem Vorstoß durchkommen, schlägt er eine bisher ganz neue Variante vor: Wenn die Gäubahn-Züge schon in Deutschland bleiben müssten, solle die Deutsche Bahn sie nicht in Singen enden lassen, sondern bis Konstanz weiterführen und dort wenden lassen.</p> <p>Das Ergebnis wäre nach seinen Worten ein dichterer Takt zwischen den größten Städten im Landkreis und ein Stundentakt zwischen der Landeshauptstadt und Konstanz, immerhin der 14.-größten Stadt Baden-Württembergs. Und, so Geiger, „auch in Konstanz kann man in Richtung Zürich oder St. Gallen umsteigen und hat häufige und zuverlässige Anschlüsse in die Schweiz“.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:10:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So kommt die Wirtschaft wieder in Schwung: SÜDKURIER-Forum mit Europa-Park-Gründer Roland Mack  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/so-kommt-die-deutsche-wirtschaft-wieder-in-schwung-suedkurier-forum-mit-europa-park-chef-roland-mack;art372458,12509464 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was macht einen erfolgreichen Unternehmer aus? Darüber spricht Chefredakteur Stefan Lutz am 26. November beim SÜDKURIER-Forum mit Europa-Park-Inhaber Roland Mack. Jetzt anmelden!  ]]></description>
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          Was macht einen erfolgreichen Unternehmer aus? Darüber spricht Chefredakteur Stefan Lutz am 26. November beim SÜDKURIER-Forum mit Europa-Park-Inhaber Roland Mack. Jetzt anmelden!<br>
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        Was macht einen erfolgreichen Unternehmer aus? Darüber spricht Chefredakteur Stefan Lutz am 26. November beim SÜDKURIER-Forum mit Europa-Park-Inhaber Roland Mack. Jetzt anmelden!



        <p>Spiel, Spaß und Abtauchen in fremde Welten: Der Europa-Park in Rust ist mit rund sechs Millionen Besuchern jährlich und etwa 4500 Mitarbeitenden einer der größten und erfolgreichsten Freizeitparks Europas. Dieses Jahr feiert das Familienunternehmen 50-jähriges Bestehen. Roland Mack ist Gründer und Inhaber und heute als geschäftsführender Gesellschafter tätig.</p> <p>Der Gründer des Freizeitparks weiß also offensichtlich, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt. Welche Impulse braucht es, um den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen? Und was muss jetzt getan werden, damit Deutschland weiterhin eine starke Wirtschaftsnation bleibt? Auf diese Fragen will Roland Mack beim SÜDKURIER-Forum in der Singener Stadthalle eingehen.</p> <h2>Was das Unternehmen auszeichnet</h2> <p>Mack gehört zu den erfolgreichsten Unternehmern des Landes. Er hat zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder aus einer kleinen Idee ein Firmenimperium geformt. Mack und seine Familie wissen, wie man die Wünsche von Gästen, Kunden und Besuchern erfüllt<em>.</em> Im baden-württembergischen Rust hat Familie Mack ein Erlebnis geschaffen, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.</p> <p>Denn der Europa-Park wird international beachtet, geschätzt und ausgezeichnet. Daneben sind Hotels, ein Wasserpark, ein Tagungszentrum entstanden. Multimedia-Unternehmen, die Fertigung von Achterbahnen, die in der ganzen Welt verkauft werden. Das alles ging im Familienverbund – nur mit harter Arbeit.</p> <p>Warum verspricht sich SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz von Roland Mack spannende Antworten auf seine Fragen? „Der Erfolg des Europa-Parks Unternehmens gründet darauf, dass er Entwicklungen Jahre vor ihrer tatsächlichen Entfaltung erkennt. Und versucht, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen“, sagt Stefan Lutz. „Zudem ist er ein klarer Denker und auch bekannt dafür, mal energisch zu werden.“ Was fordert er von der Politik, was von der Gesellschaft? Seine Antworten heute könnten die Lösungen von morgen sein.</p> <p>Zum SÜDKURIER-Forum mit Roland Mack laden wir am Mittwoch, 26. November, um 19 Uhr in die Stadthalle in Singen ein. Im Gespräch mit Chefredakteur Stefan Lutz erklärt Mack, welche Arbeit hinter seinem Erlebnispark steckt. Mack verkörpert eine Mischung aus Kreativität, Durchhaltevermögen und wirtschaftlicher Weitsicht. Unter diesem Aspekt soll es auch um die Frage gehen, wie die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung kommen kann.</p> <h2>So melden Sie sich an</h2> <p>Der Eintritt ist kostenlos. Einlass ist um 18 Uhr im Foyer, ab 18.30 Uhr ist der Einlass in den Saal. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Die kostenlose Platzreservierung funktioniert ganz einfach im Internet unter <a href="http://www.meinSK.de/forum-singen-25" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/forum-singen-25</a>. Der Anmeldeschluss ist Dienstag, 25. November. Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Bitte zeigen Sie diese Bestätigung am Einlass ausgedruckt oder digital auf Ihrem Handy vor.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So kommt die Wirtschaft wieder in Schwung: SÜDKURIER-Forum mit Europa-Park-Gründer Roland Mack]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:25:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das MVZ nimmt weiter Gestalt an: Zum 1. Januar soll es in Singen losgehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/das-mvz-nimmt-weiter-gestalt-an-zum-1-januar-soll-es-in-singen-losgehen;art372458,12509372 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim neuen Medizinischen Versorgungszentrum liege man laut Betriebsleiter Franz Pusel „voll im Zeitplan“. Und auch die Stelle des ärztlichen Leiter ist nun besetzt – und zwar doppelt.  ]]></description>
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          Beim neuen Medizinischen Versorgungszentrum liege man laut Betriebsleiter Franz Pusel „voll im Zeitplan“. Und auch die Stelle des ärztlichen Leiter ist nun besetzt – und zwar doppelt.<br>
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        Beim neuen Medizinischen Versorgungszentrum liege man laut Betriebsleiter Franz Pusel „voll im Zeitplan“. Und auch die Stelle des ärztlichen Leiter ist nun besetzt – und zwar doppelt.



        <p>Das neue medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Stadt wird zum 1. Januar 2026 seinen Betrieb aufnehmen. Die Nachricht ist nicht neu, wurde aber in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschuss Medizinisches Versorgungszentrum Singen noch einmal bestätigt. „Wir sind voll im Zeitplan, es besteht nahezu kein Risiko, dass eine Inbetriebnahme zum 1. Januar 2026 nicht klappen sollte“, sagte Betriebsleiter Franz Pusel in der zweiten Sitzung des neuen Gremiums.</p> <p>Laut Franz Pusel solle die ärztliche Leitung bei Birgit Kloos und Christian Oexle liegen. Michael Kamphans wird neben Kloos und Oexle zukünftig im neuen MVZ praktizieren. Pusel nannte es eine Sicherheitsmaßnahme, dass das MVZ zwei ärztliche Leiter habe. „Es ist eine Grundvoraussetzung, dass es mindestens einen ärztlichen Leiter gibt“, betonte er.</p> <p>Mit der Inbetriebnahme des MVZ soll allerdings noch nicht Schluss sein, wie Anna Hirschle, kaufmännische Leitung, im Gremium schilderte. Denn das MVZ soll weiter wachsen. „Wir wollen auf lange Sicht expandieren und neue Ärzte für das MVZ gewinnen“, sagte sie. Zudem würden aktuell viele Gespräche mit dem künftigen Personal geführt werden, damit man reibungslos starten könne.</p> <h2>Neue Ärzte sollen sich anschließen</h2> <p>Auf explizite Nachfrage von Stadträtin Isabella Eisenhart (Grüne), ob es bereits konkretes Interesse von anderen Ärzten gäbe, gab sich MVZ-Betriebsleiter Franz Pusel zurückhaltend. „Das kann man so nicht sagen. Der Betrieb ist noch nicht eröffnet“, sagte er. Allerdings zeigte sich Hübner davon überzeugt, dass sich dieser Umstand ändern werde, wenn das MVZ erst einmal gestartet sei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Doktor Kloos und ihr Stadtrats-Mandat</span><span>Für einen der neuen Ärzte hat die Anstellung im neuen MVZ Folgen – zumindest politische. Birgit Kloos sitzt aktuell für die SÖS als Stadträtin im Gemeinderat. Mit der Eröffnung des MVZ wird sie aus dem Gremium allerdings ausscheiden. „Als leitende städtische Angestellte muss ich mein Mandat als Stadträtin mit Beginn meines Vertrages zurückgeben“, sagt sie. Auf der Liste der SÖS folgt auf Grund des Stimmenanteils Silke Stockebrand nach.</span></label></div> <p>Einen Baustein, den die Stadt und die Geschäftsführung von ihrer Liste streichen können, ist die Steuerberatungsleistungen. Diese wurde vom Ausschuss einstimmig an die Firma Ecovis RTS BW vergeben. Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler umfasse das Angebot für die kommenden vier Jahre 110.000 Euro. „Die Wahl für die Firma beruft sich nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Gesamtportfolio“, so Häusler. Dazu gehöre unter anderem auch, dass eine der Praxen, die ins MVZ einsteigen, bereits von der Firma betreut werde.</p> <p>Laut dem Singener Rathauschef gebe es allerdings eine Änderung: Die Lohnbuchhaltung werde nicht wie zuvor vorgesehen von einer externen Firma betreut, sondern solle im Rathaus selbst bleiben. Die dortige Personalabteilung solle sich künftig um die circa 13 Angestellten kümmern. „Bei unseren anderen städtischen Eigenbetrieben machen wir das auch intern“, so Häusler. Zu den städtischen Eigenbetrieben gehören etwa die Stadtwerke und Kultur und Tagung Singen (KTS).</p> <h2>Start mit Verspätung</h2> <p>Eigentlich hätte das neue MVZ bereits zum 1. Oktober an den Start gehen sollen. Aber daraus wurde nichts mehr, wie Stefan Mohr, Pressesprecher der Stadt Singen, im Frühjahr auf Nachfrage mitteilte. Mohr nannte auch Gründe für die Verspätung: „Im Wirtschaftsplanentwurf des Eigenbetriebes MVZ wurde von einer Betriebsaufnahme zum 1. Oktober 2025 ausgegangen. Es zeigte sich jedoch im weiteren Verlauf, dass eine Betriebsaufnahme als Eigenbetrieb zu Beginn des Kalenderjahres eine bessere Abgrenzung zum früheren selbständigen Betrieb der Praxen ermöglicht.“</p> <p>In der klassischen Arztpraxis muss der Inhaber auch der Arzt sein. Bei einem medizinischen Versorgungszentrum ist das nicht der Fall, wie das Bundesgesundheitsministerium informiert. Das MVZ agiert als städtischer Eigenbetrieb, so wie die Stadtwerke Singen oder Kultur und Tagung Singen (KTS). Allerdings wird das MVZ in Singen kein eigenes Gebäude – vergleichbar mit einem Ärztehaus – bekommen. Es soll sich vielmehr auf zwei bereits bestehende Arztpraxen in Singen verteilen. Der Hauptsitz soll in der Worblinger Straße eingerichtet werden. Eine weitere Außenstelle soll in der Straße Oberzellerhau entstehen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Das MVZ nimmt weiter Gestalt an: Zum 1. Januar soll es in Singen losgehen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 17:11:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Der Spaß hört auf, wenn jemand verletzt ist": So schützen Eltern ihr Kind gegen Mobbing  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/der-spass-hoert-auf-wenn-jemand-verletzt-ist-so-schuetzen-eltern-ihr-kind-gegen-mobbing;art372461,12508841 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.  ]]></description>
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          Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.<br>
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        Mobbing hat sich gewandelt – es passiert heute online wie offline. Die Respekt Coaches Constanze Fleiner und Johannes Renner zeigen, woran Eltern und Lehrkräfte Warnsignale erkennen – und wie sie Kindern helfen können.



        <p>Ein unscheinbarer Blick auf dem Pausenhof, ein Chat voller abwertender Emojis und ein Kind, das plötzlich nicht mehr zur Schule will. Mobbing beginnt oft leise – und bleibt lange unbemerkt. Für Eltern und Lehrkräfte ist es manchmal schwer zu erkennen, wann harmlose Neckereien in systematische Ausgrenzung umschlagen. Genau hier setzt das bundesweite Präventionsprogramm Respekt Coaches an, das seit 2018 Teil der Jugendstrategie des Bundesfamilienministeriums ist und Schüler frühzeitig für respektvolles Miteinander sensibilisieren will.</p> <h2>Demokratie und Zusammenhalt stärken</h2> <p>Constanze Fleiner und Johannes Renner sind die beiden Fachkräfte, die das Programm am Standort des Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Konstanz umsetzen. Sie sind die einzigen Respekt Coaches im Landkreis, die die Gewalt- und Mobbingprävention in Kooperationsschulen von der fünften Klasse bis zu Berufsschulen durchführen.</p> <p>„Schüler sollen mithilfe des Programms lernen, andere Meinungen auszuhalten und Konflikte zu verstehen,“ betonen die beiden. „Das Programm ist weitgefächert, und wir versuchen, es so aktuell und dynamisch wie möglich zu halten“, sagt Fleiner. Dazu gehören Workshops zu Extremismus-, Mobbing- und Gewaltprävention sowie politische Bildung zu Themen wie dem Ukraine- oder Nahostkrieg, in denen verschiedene Meinungen innerhalb der Klassen angehört und besprochen werden. „Unsere Angebote sind dabei flexibel und orientieren sich am Bedarf der jeweiligen Klassen,“ sagen sie weiter.</p> <h2>„Es gibt kaum noch Rückzugsorte“</h2> <p>Mobbing ist kein neues Phänomen – doch die Art und Weise, wie Jugendliche heute miteinander umgehen und wo Mobbing stattfinden kann, habe sich stark verändert. Was Mobbing heute besonders gefährlich mache, sei seine ständige Präsenz. Früher blieb das Geschehen meist auf den Schulhof begrenzt – heute verlagere es sich bis ins Internet. Wie die Untersuchung des Instituts Sinus zeigt, waren im vergangenen Jahr rund 16 Prozent der Heranwachsenden von Mobbing im Internet betroffen.</p> <p>„Über Social Media oder Gruppen-Chats finden betroffene Schülerinnen und Schüler kaum noch Rückzugsorte und sind dem Mobbing so ständig ausgesetzt“, erklärt Renner. Die Coaches sehen ein weiteres Problem: die Anonymität. „Online trauen sich viele Dinge zu sagen, die sie von Angesicht zu Angesicht nie äußern würden“, sagen die Experten.</p> <p>Fleiner und Renner sehen ebenso, dass die Corona-Pandemie die Konfliktsituationen unter Jugendlichen und auch Erwachsenen verschärft habe. Viele Personen hätten in dieser Zeit eine Online-Präsenz aufgebaut und sind seither in digitalen Räumen verstärkt aktiv. „Durch vermehrte Bildschirmzeit können Empathie und sozialer Umgang leiden, weil die Konzentration im Hier und Jetzt eingeschränkt wird“, erklärt Renner. Fleiner ergänzt: „Auch mit Künstlicher Intelligenz gibt es jetzt die Möglichkeit, Identitäten zu klauen und Avatare zu erstellen.“ Dadurch würden Mobbing heutzutage andere Tragweiten haben als in Zeiten vor dem Internet.</p> <h2>Wie lässt sich Mobbing erkennen?</h2> <p>Nicht jeder Konflikt ist laut den Experten gleich Mobbing. „Ein Streit betrifft meist zwei Personen – Mobbing dagegen ist systematisch, dauert häufig über einen längeren Zeitraum und es sind mehrere beteiligt, die meistens gegen eine einzige Person schießen“, erklären Fleiner und Renner. Viele Täter würden von keinen bösen Absichten oder Spaß machen sprechen, doch „der Spaß hört da auf und das Mobbing beginnt dort, wenn jemand verletzt ist“, erklären sie weiter.</p> <p>Die Fachkräfte beobachten, dass Betroffene oft still leiden und die Probleme für sich behalten: „Ein klares Warnsignal ist Rückzug – besonders, wenn ein sonst lebhaftes Kind plötzlich still oder reizbar wird“, betonen sie. Eltern und Lehrkräfte können Mobbing erkennen, wenn sich Kinder zurückziehen oder nervöser werden. Die Coaches haben die Erfahrung gemacht, dass Lehrern dies meistens gut gelingt, wenn sich das Verhalten eines Kindes im Laufe des Schuljahres verändere. Für Eltern sei es jedoch schwieriger, Mobbing zu bemerken oder das Verhalten korrekt einzuordnen, da die Reaktionen und der Umgang mit der Erfahrung von Mobbing sehr individuell seien.</p> <h2>Was können Eltern tun?</h2> <p>Wer den Verdacht hat, dass sein Kind gemobbt wird, sollte vor allem eines tun: zuhören. „Schweigen ist der größte Fehler, den man machen kann“, warnt Fleiner. Eltern sollten Anzeichen ernst nehmen, ruhig nachfragen und gemeinsam mit dem Kind nach Lösungen suchen. Anlaufstellen sind die Schulsozialarbeiter oder Vertrauenslehrkräfte der jeweiligen Schule oder externe Beratungsangebote wie die Nummer gegen Kummer. Diese bietet ein Kinder- und Jugendtelefon unter der Telefonnummer 116/111 und ein Elterntelefon unter 0800/1110550 an.</p> <p>Denn Einzelfallberatungen bei Mobbing machen die Respekt Coaches nur in Ausnahmefällen. „Im Normalfall übernimmt hier die Schulsozialarbeit“, erklärt Renner.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <h2>Zukunft des Programms ist ungewiss</h2> <p>Das Bundesprogramm wird jährlich aus dem Bundeshaushalt finanziert, eine langfristige Sicherheit für die Coaches gibt es trotz nachgewiesenen Erfolges des Programms derzeit nicht. „Wir haben aber vorsichtigen Optimismus, dass das klappt“, sagt Renner über die voraussichtliche Fortsetzung des Programms.</p> <p>Fleiner und Renner wünschen sich eine Verstetigung des Programms auf Bundesebene. „Vom Staat würden wir uns wünschen, dass das Programm dauerhaft finanziert und personell aufgestockt wird, damit noch mehr Schulen am Programm teilnehmen können“, sagt Renner. Denn die Nachfrage ist groß: „Wir haben nämlich noch mehr Schulen, die Interesse hätten – können die Nachfrage aber nicht zu zweit stemmen“, erklärt er abschließend.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 17:13:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bummeln, Spaß und Genuss: Martinimarkt verwandelt Singen wieder in bunte Erlebniswelt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/martinimarkt-singen-2025-bummeln-geniessen-und-feiern-im-herzen-des-hegaus;art372458,12508074 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 23. Auflage des Martinimarktes lädt am 9. November auf den Rathausplatz zum Feilschen ein. Verbunden mit einen verkaufsoffenem Sonntag verwandelt sich die Innenstadt in eine Bummel- und Flaniermeile.  ]]></description>
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          Die 23. Auflage des Martinimarktes lädt am 9. November auf den Rathausplatz zum Feilschen ein. Verbunden mit einen verkaufsoffenem Sonntag verwandelt sich die Innenstadt in eine Bummel- und Flaniermeile.<br>
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        Die 23. Auflage des Martinimarktes lädt am 9. November auf den Rathausplatz zum Feilschen ein. Verbunden mit einen verkaufsoffenem Sonntag verwandelt sich die Innenstadt in eine Bummel- und Flaniermeile.



        <p>Der Martinimarkt in Singen ist längst zur beliebten Tradition weit über die Region hinaus geworden. Verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag wird auch der 23. Martinimarkt am Sonntag, 9. November, den Rathausplatz von 11 bis 19 Uhr in eine bunte Erlebniswelt verwandeln. Gleichzeitig laden die Singener Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr zum entspannten Shopping in der ganzen Stadt ein.</p> <p>Oberbürgermeister Bernd Häusler brachte es bei der Vorstellung des Programms auf den Punkt: „Die Leute kommen nicht nur zum Einkaufen, sie nutzen auch die Gastronomie und gehen dahin, wo was los ist und etwas geboten wird. Sie suchen das Event-Thema rundum.“ Das hätte auch das dreimonatige Sommerprogramm von Singen aktiv gezeigt, das auch ohne Förderung durch das Land weitergeführt werden soll.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist geboten</span><span>Am 9. November ist es wieder soweit: Der Heilige St. Martin macht beim 23. Martinimarkt wieder Station in Singen. Verbunden mit einen Verkaufsoffenem Sonntag in der ganzen Stadt lädt der Tag zum Bummeln, Genießen und Einkaufen. Der Martinimarkt auf dem Rathausplatz öffnet von 11 bis 19 Uhr, die Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr. Parkplätze, auch kostenlose, stehen rings um den Rathausplatz zur Verfügung. Auch die Hohenkrähenstraße ist wieder geöffnet.</span></label></div> <p>Eigentlich sei es in diesem Jahr schon der 24. Martinimarkt, erinnerte Häusler an das Jahr 2023, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/martinimarkt-in-singen-das-sagen-verantwortliche-zu-kritik-an-absage;art372458,11782832" target="_blank" title="Es hagelt Kritik &amp;ndash; und dennoch stehen die Verantwortlichen hinter der Absage des Martinimarktes">als der schon organisierte Markt wegen der Wetterbedingungen kurzfristig abgesagt werden musste.</a> Sein Dank galt den Partnern, Organisatoren und Mitstreitern.</p> <p>„Wenn alle an einem Strang ziehen und die Kräfte bündeln, wird die Singener Innenstadt an diesem Tag wieder zum Magnet im Hegau“, ist Philip Künz vom Vorstand des City Rings zuversichtlich. Seine Bäckerei wird nach dem Laternenumzug wieder für die gebackenen Martinsgänse sorgen. Für Dirk als Oehle als Vorsitzender der iG Singen Süd ist der Martinimarkt eine schöne Sache: „Jedes Engagement in diese Richtung ist richtig und wichtig.“ Der Süden schließe sich gerne an, so Oehle.</p> <h2>Frequenz in der Innenstadt soll erhöht werden</h2> <p>Auch Wilfried Trah als Vorsitzender von Singen aktiv stimmt dem zu: „Mit gebündelter Kraft können wir uns als lebendige Innenstadt darstellen und die Frequenz in die Stadt erhöhen“, so Trah. Der Markt mit verkaufsoffenem Sonntag sei zu einem Treffpunkt für Bürger geworden und bringe Besucher von auswärts in die Stadt. Das hätten die Autokennzeichen gezeigt. Als wichtiger Partner von Anfang an dabei, sei der Markt mit den regionalen Wochenmarktbeschickern zu einer Marke in der Region geworden.</p> <p>Neben heimischen Produkten ist beim 23. Martinimarkt wieder Kreatives und kulinarische Spezialitäten für Groß und Klein geboten. 70 Marktteilnehmern, darunter 16 neue Partner, Kunsthandwerker und Mitmachaktionen und Angebote für Kinder bieten ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.</p> <p>Als einen Dauerbrenner für jedes Alter bezeichnet Tobias Hennes von der Abteilung Kinder und Jugend den Spieleraum im Holiday Inn. Dort können von 11 bis 17 Uhr unter Anleitung auch neue Brettspiele ausprobiert werden. Bastler und Tüftler werden ihren Spaß wieder beim Bau von Raketen mit Mitarbeitern des Jugendforschungszentrums haben. Auch die Stadtbücherei ist diesmal dabei, und auch die Museen öffnen ihre Türen.</p> <p>Als Höhepunkt am Abend kündigt Ekkehard Halmer der Laternenumzug an. Los geht es um 17.30 Uhr am westlichen Rathauseingang, hoch zu Ross wird der Heilige Martin den Umzug über die stimmungsvoll illuminierte Strecke zurück zum Rathaus führen, wo die Martinigänse schon auf die Kinder warten.</p> <p>Für musikalische Stimmung sorgen von 11 bis 17.30 Uhr die Hontes Brass, die Original Talheimer Straßenmusikanten, die Beurener Alphornbuben und das Blas- und Jugendorchester der Stadt Singen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bummeln, Spaß und Genuss: Martinimarkt verwandelt Singen wieder in bunte Erlebniswelt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:29:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei durchsucht bei mutmaßlichem Drogendealer! Beamte stellen rund 800 Gramm Cannabis fest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/polizei-durchsucht-bei-mutmasslichem-drogendealer-beamte-stellen-rund-800-gramm-cannabis-fest;art372458,12508046 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Kriminalpolizei hat bei der Kleingartenanlage Leimdölle mehrere Cannabispflanzen in einem Pavillon gefunden. Ein 40-jähriger Verdächtiger wird zunächst aufs Revier gebracht, dann wieder auf freien Fuß gesetzt.  ]]></description>
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          Die Kriminalpolizei hat bei der Kleingartenanlage Leimdölle mehrere Cannabispflanzen in einem Pavillon gefunden. Ein 40-jähriger Verdächtiger wird zunächst aufs Revier gebracht, dann wieder auf freien Fuß gesetzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/polizei-durchsucht-bei-mutmasslichem-drogendealer-beamte-stellen-rund-800-gramm-cannabis-fest;art372458,12508046]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Kriminalpolizei hat bei der Kleingartenanlage Leimdölle mehrere Cannabispflanzen in einem Pavillon gefunden. Ein 40-jähriger Verdächtiger wird zunächst aufs Revier gebracht, dann wieder auf freien Fuß gesetzt.



        <p>Beamte der Kriminalpolizei haben am Mittwoch bei einem mutmaßlichen Drogendealer durchsucht und sind fündig geworden. Nach dem Hinweis eines Zeugen, dass sich auf einer Pachtfläche unterhalb der Kleingartenanlage Leimdölle eine Cannabisplantage befinde, hätte die Polizisten die Örtlichkeit überprüft und dort mehrere Cannabispflanzen in einem Pavillon festgestellt.</p> <p>Aufgrund dessen erließ das Amtsgericht Konstanz auf Antrag der das Verfahren leitenden Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für das Grundstück samt Gartenlaube, teilt die Polizei mit. Bei der Durchsuchung der von einem 40-Jährigen bewohnten Räumen fanden die Beamten neben rund 800 Gramm verkaufsfertig verpackten Cannabisblüten auch diverse, auf einen Handel hindeutende Utensilien, auf.</p> <p>Den tatverdächtigen 40-Jährigen hätten sie mit auf das Revier genommen, von wo er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Haftgründe schließlich wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Polizeieinsatz Festnahme Drogendelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Polizei durchsucht bei mutmaßlichem Drogendealer! Beamte stellen rund 800 Gramm Cannabis fest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 16:05:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[495 Marathons am Stück: Joyce Hübner will 21.000 Kilometer laufen – auch durch den Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/495-marathons-am-stueck-joyce-huebner-will-21000-kilometer-laufen-auch-durch-den-hegau-30-10-25;art372458,12508016 ]]></link>      <description><![CDATA[  Joyce Hübner lebt vom Laufen: Auf sozialen Netzwerken folgen ihr Hunderttausende. Bei einem Zwischenstopp in Singen erklärt die Influencerin, wie sich der Sport mit Fremden anfühlt und wie man schlechtes Wetter aushält.  ]]></description>
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          Joyce Hübner lebt vom Laufen: Auf sozialen Netzwerken folgen ihr Hunderttausende. Bei einem Zwischenstopp in Singen erklärt die Influencerin, wie sich der Sport mit Fremden anfühlt und wie man schlechtes Wetter aushält.<br>
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        Joyce Hübner lebt vom Laufen: Auf sozialen Netzwerken folgen ihr Hunderttausende. Bei einem Zwischenstopp in Singen erklärt die Influencerin, wie sich der Sport mit Fremden anfühlt und wie man schlechtes Wetter aushält.



        <p>Drei Frauen laufen an einem Herbsttag die Radolfzeller Straße in Singen entlang. Eine von ihnen winkt ein Auto heran, das dann an der Straße parkt. Ein Mann steigt aus dem Fahrzeug aus, die Läuferinnen machen beim Auto eine Verschnaufpause. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um normalen Freizeitsport handelt. Vielmehr ist die Unterbrechung eine eingetaktete Verpflegungspause. Sie ist Teil von Joyce Hübners Mammutprojekt: Die Influencerin möchte alle Städte in Deutschland durchlaufen.</p> <h2>Eine Reise durch das ganze Land</h2> <p>Die Reise teilt Hübner auf ihren Kanälen in den sozialen Netzwerken. Dort folgen der Berlinerin hunderttausende Menschen. Laut ihrer Internetseite möchte sie 2059 Städte und eine Strecke von rund 21.000 Kilometern ablaufen. Dafür wurden 495 Marathons geplant. Jede Stadtgrenze soll erreicht werden, das Stadtzentrum muss aber nicht passiert werden.</p> <p>Bei dem Lauf wird Hübner von ihrem Lebenspartner unterstützt, der mit einem Begleitfahrzeug die Strecke entlang fährt und sie mit Verpflegung versorgt. Die beiden übernachten dabei in Hotels und Ferienwohnungen. Hübner hat keinen wohltätigen Zweck für die Marathons ausgerufen. Sie arbeitet als Influencerin und verdient dadurch ihr Geld. Auf ihrer Webseite bewirbt sie unter anderem Sportbrillen, Laufuhren und Laufsocken. Zusammen mit einem Co-Autor hat sie auch ein Buch über ein früheres Laufprojekt verfasst. Momentan ist ein Dokumentarfilm in Arbeit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sind Influencer</span><span>Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt Influencer in einem Onlinelexikon als „Menschen, die in sozialen Netzwerken sehr viele Menschen erreichen“. Die Inhalte der Influencer sind unterschiedlich. So geht es beispielsweise um Familienthemen oder Sportthemen. Unternehmen machen sich die Reichweite der Influencer zu nutze und bezahlen sie, um Werbung für ihre Produkte zu machen.</span></label></div> <h2>Mit Fremden unterwegs</h2> <p>Manche von Hübners Zuschauern sehen nicht nur zu, sondern laufen gleich mit ihr. „Ich habe jeden Tag immer jemanden mit dabei, auch wenn es nur eine Person ist“, erzählt die Influencerin. Auch an diesem Tag laufen zwei Frauen mit, die über die sozialen Netzwerke auf die Tour aufmerksam geworden sind.</p> <p>Stefanie Bentert ist aus Berlin angereist und bleibt für mehrere Tage dabei. Die Grundschullehrerin nutzt dafür die Herbstferien. In den Videos der Influencerin bekommt man nur einen kleinen Einblick gezeigt, sagt sie. Wirklich dabei zu sein, sei „schon anders“. Auch Leonie Woll aus Radolfzell nimmt für einen Tag an der Tour teil. Egal ob als Zuschauerin im Internet oder als Läuferin vor Ort: Beides sei gleichermaßen „authentisch“ und mache „genauso viel Spaß“.</p> <p>Joyce Hübner berichtet, dass die Begegnungen mit den fremden Laufpartnern meistens freundlich verlaufen. Die Wiederholung der selben Gesprächsthemen führe aber gelegentlich zu Spannungen: Sie sei genervt, wenn sie etwas schon „300-mal gesagt habe“, erklärt die 37-Jährige. Die Laufpartner seien ihr aber meistens zugetan. „Es würde ja sich niemand die Mühe machen, der mich nicht mag, zu mir an die Strecke zu kommen.“</p> <p>Es gäbe aber auch Tage, wo sie „kaputt“ sei und deswegen nicht so viel mit den Mitläufern rede. „Aber dann reden die untereinander und ich kann zuhören“, fügt sie hinzu. Auch ihre Aufgaben als Influencerin, wie die Erstellung von Inhalten für die sozialen Netzwerke, könnten anstrengend sein. „Das ist halt ein Job am Ende“, sagt Hübner. Aber ihr ist klar: „Ohne, dass ich meine Kanäle bespiele, würde ich mir das hier gar nicht erlauben können.“</p> <h2>Mit „Zwiebellook“ durch die Kälte</h2> <p>Hübner ist schon seit Juni unterwegs. Die Temperaturen bei ihrer Ankunft in Singen waren schon nicht mehr sommerlich, aber noch mild. Im Herbst könne man „super“ laufen, berichtet Hübner. „Alles über zehn Grad ist großartig“, sagt sie. Wie man andernfalls mit Kälte klarkommt? Für die Kleidung empfiehlt Hübner den „Zwiebellook“. Durch mehrere Kleidungsschichten sind Läufer so zunächst warm angezogen und können dann später Schichten ablegen. Außerdem rät Hübner: „Vielleicht nicht ganz so viel darüber nachdenken und einfach mal machen.“ Trotzdem erwähnt sie, dass bei extremen Temperaturen gesundheitliche Risiken entstehen können.</p> <p>Damit Hübner ihre Gesundheit trotz der Dauerbelastung erhält, habe sie ihren Tagesablauf entsprechend angepasst. Nach den Laufetappen drehe sich der restliche Tag um Regeneration. Während sie sich mental noch dem Social-Media-Auftritt zuwendet, schaltet sie körperlich auf Entspannung. „Ich lege die Beine hoch“, sagt Hübner.</p> <p>Sie setze für die Regeneration auf zwei Dinge: Viel essen und viel schlafen. Sie habe sich zuvor außerdem ausgiebig auf das Projekt vorbereitet. „Ich habe jahrelang dafür trainiert“, berichtet Hübner. Sie sei nicht „auf blauen Dunst“ losgelaufen, sondern betreibe den Sport schon seit zehn Jahren. Nun hat sie noch einiges an Strecke vor sich: Ihr Laufprojekt soll noch bis zum 8. Oktober 2026 andauern.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[495 Marathons am Stück: Joyce Hübner will 21.000 Kilometer laufen – auch durch den Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:02:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bildungspolitik-gesundheitswesen-und-wohnen-auf-der-agenda-die-linke-will-erstmals-in-den-landtag;art372458,12507970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.  ]]></description>
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          Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.<br>
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        Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.



        <p>Nach dem überraschenden Erfolg bei der Bundestagswahl im Februar möchte die Linke den Schwung mitnehmen und erstmals in den Landtag in Baden-Württemberg einziehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ortsverband-singen-hegau-der-linken-fuenfkoepfiger-vorstand-ist-gewaehlt;art372458,12405997" target="_blank" title="Für eine linke Stimme im Hegau: Ortsverband der Linken wählt den ersten Vorstand">Die erst im Frühjahr gegründete Ortsgruppe Singen-Hegau</a> eröffnet nun den Landtagswahlkampf mit dem Bundestagsabgeordneten Luigi Pantisano und der auf Platz 3 gelisteten Landtagskandidatin Mersedeh Ghazaei.</p> <p>Mit seinen positiven Erfahrungen aus dem Wahlkampf um das Konstanzer Oberbürgermeisteramt vor fünf Jahren motivierte Luigi Pantisano die Mitglieder. „Damals lag unsere Partei ziemlich am Boden und keiner wusste mehr so richtig, wofür sie eigentlich stand. Dennoch wäre es mir fast gelungen, das Amt zu übernehmen“ so Pantisano.</p> <p>Er erinnerte daran, dass seine Unterstützer und er damals viele Gespräche mit den Menschen sowohl an den Wahlkampfständen als auch an deren Haustüren geführt hätten. Viele Bürger hätten seinen in ihren Augen radikalen Forderungen wie einer autofreien Innenstadt oder dem Verzicht einer zusätzlichen Wohnbebauung zugunsten einer besseren Nutzung der vorhandenen Gebäude zunächst zugestimmt. Vor deren Umsetzung seien demnach viele Bürger aber dann doch zurückgeschreckt und hätten im zweiten Wahlgang dem Amtsinhaber Uli Burchardt von der CDU ihre Stimme gegeben, nachdem Pantisano im ersten Wahlgang noch vorne lag.</p> <h2>Wahlbeteiligung um rund 20 Prozent gestiegen</h2> <p>Der eigentliche Höhenpunkt war für Pantisano jedoch, dass es gelungen sei, die Wahlbeteiligung gegenüber der Wahl 2012 um etwa 20 Prozent zu steigern. Dies zeige, dass es möglich sei, die Menschen für die Politik zu begeistern und zurückzugewinnen – wenn man das Gespräch mit ihnen sucht, ihnen zuhört, ihre Interessen und Bedürfnisse aufgreift, „ohne ihnen jedoch das Blaue vom Himmel zu versprechen“. Und genau dies wolle sich die Linke in den nächsten Monaten zur Aufgabe machen. „Die derzeitigen Umfragewerte von sieben Prozent geben uns Rückenwind, und mit einem engagierten und mutigen Wahlkampf ist ein zweistelliges Ergebnis durchaus erreichbar“, hoffte der Bundestagsabgeordnete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ortsgruppe</span><span>Der am 1. Mai 2025 gegründete Ortsverband Singen-Hegau schickt John-Eric Löser als Kandidat für die Landtagswahl am 8. März 2026 ins Rennen. Die Ortsgruppe hat in ihrer ersten Sitzung in der Singener Teestube im vergangenen Juni seinen fünfköpfigen Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Nadine Heptner, Chantal Keller, Johanna Burghardt, Jonas Kohl und Alexander Somogyi.</span></label></div> <p>Mersedeh Ghazaei ist eine der drei jungen Frauen, die die Liste der Linken für den Landtag in Baden-Württemberg anführen. Sie ist die Tochter eingewanderter iranischer Arbeiter und möchte sich besonders in der Bildungspolitik engagieren. Erst 2023 in die Partei eingetreten, habe sie am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht ihrer Meinung nach das deutsche Bildungssystem ist.</p> <p>„Migrantische Kinder bleiben zurück, weil sie keine ausreichende Förderung erfahren. Die Eltern können nicht selbst unterstützen und sich keine Nachhilfe leisten“, schilderte sie. Kinder würden sich schämen und ausgegrenzt fühlen, wenn sie für Schulausflüge um Spendengelder betteln müssen. „Zusätzliche Gelder, die in Bildung investiert werden, haben für die Gesellschaft langfristig einen positiven Nutzen“, so Ghazaei. Ihr leuchte es nicht ein, wenn hier gespart werde, während für die Verteidigung ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auf den Weg gebracht wird.</p> <h2>Mehr als 10.000 Mitglieder im Ländle</h2> <p>Hoffnung, dass es mit dem erstmaligen Einzug in den baden-württembergischen Landtag klappt, macht ihr nicht nur das Ergebnis der Bundestagswahl, sondern auch die Entwicklung der Mitgliederzahl im Ländle, die die Marke von 10.000 mittlerweile überschritten hat. Gerade junge Menschen, die vermehrt in die Partei eingetreten sind, forderte Ghazaei auf, mit einem mutigen und optimistischen Wahlkampf um die Wähler zu werben.</p> <p>Anknüpfend an seine Vorrednerin konnte der Direktkandidat der Linken für den Raum Singen-Hegau, John-Eric Löser, vermelden, dass dem Kreisverband mittlerweile 280 Mitglieder beigetreten sind. Als ausgebildeter Rettungssanitäter möchte er sich besonders mit den Missständen im Gesundheitswesen beschäftigen. „Es dürfen keine weiteren Krankenhäuser geschlossen werden und die personelle Ausstattung mit Pflegekräften, insbesondere im ländlichen Raum, muss verbessert werden“, so Löser.</p> <p>Für ihn werde linke Politik gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je gebraucht. Der wahrscheinliche Wegfall der Mietpreisbremse in Konstanz und Radolfzell, die diskutierte Streichung des Pflegegrads 1 oder auch die Eingriffe in das bisherige Bürgergeld, die künftige Grundsicherung – all das seien Maßnahmen, die den Sozialstaat schwächen würden in Zeiten, in denen immer mehr Menschen sich Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft machen würden. „Die Linke im Landtag kann hier auch Druck auf SPD und Grüne aufbauen, sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen“, so Löser, der sich auf den jetzt beginnenden Wahlkampf freut.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:30:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/gaeubahn-soll-monatelang-schon-in-boeblingen-enden-das-sind-die-auswirkungen-fuer-den-bodensee-31-10-25;art417930,12507947 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.  ]]></description>
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          Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.<br>
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        Wer von Singen Richtung Stuttgart möchte, muss in wenigen Jahren zweimal umsteigen: Die Gäubahn soll über Monate hinweg schon in Böblingen enden – zusätzlich zur Kappung in Vaihingen. Die Kommunen sind entsetzt.



        <p>Neues Übel droht Bahnreisenden auf der Gäubahnstrecke zwischen Singen und Stuttgart: Nicht nur, dass ab Mitte kommenden Jahres die Fahrt zum Stuttgarter Hauptbahnhof in Stuttgart-Vaihingen endet und dort auf Bus oder Bahn Richtung Stuttgarter Hauptbahnhof umgestiegen werden muss.</p> <p>Jetzt stellt sich heraus, dass in näherer Zukunft auch der Gäubahn-Abschnitt zwischen Böblingen und Vaihingen im Zuge der Bauarbeiten für den Pfaffensteigtunnel für mehrere Monate gesperrt wird. In der Zeit soll ein Schienenersatzverkehr von Böblingen bis nach Vaihingen eingerichtet werden.</p> <h2>Schienenersatzverkehr bis Vaihingen</h2> <p>Bis es so weit ist, dürfte es zwar, je nach Planungs- und Baufortschritt, wohl noch mindestens zwei oder drei Jahre dauern. Aber dann müsste, wer von Singen oder aus der Schweiz mit der Bahn nach Stuttgart reist, erst in Böblingen in einen Schienenersatzverkehr nach Vaihingen umsteigen, um dort erneut in Bus oder Bahn zum Hauptbahnhof umzusteigen – und umgekehrt.</p> <p>Denn auch die direktere S-Bahn-Verbindung von Böblingen zum Stuttgarter Hauptbahnhof wird von der Sperrung betroffen sein.</p> <h2>In Böblingen ist man entsetzt</h2> <p>In Böblingen ist man über diese Aussicht entsetzt, von der die Stadt erst im Sommer erfuhr – im Erläuterungsbericht der Bahn zum Planfeststellungsverfahren des „Bauabschnitts Nord PFA2“, des zweiten Bauabschnitts des Pfaffensteigtunnels. Darunter fallen unter anderem Beschleunigungsmaßnahmen auf der Gäubahn auf Böblinger Gemarkung sowie der Neubau des sogenannten Abzweigs Mönchbrunnen, der künftig mit dem Projekt „Pfaffensteigtunnel“ eine Bahnanbindung an den Stuttgarter Flughafen ermöglichen soll.</p> <p>Im Erläuterungsbericht heißt es, dass für die geplanten Maßnahmen an der Bestandsstrecke eine „mehrmonatige Sperrpause“ erforderlich sei. Aber trotz Nachfrage der Stadt Böblingen konnte bislang nicht konkretisiert werden, was unter „mehrmonatig“ zu verstehen ist, teilte ein Sprecher der Stadt Böblingen auf Anfrage unserer Redaktion mit. Fest steht nur, dass die Folgen gravierend sind.</p> <h2>Alle Gäubahnanrainer sind davon betroffen</h2> <p>„Die Sperrpause wird erhebliche Auswirkungen haben: Während dieser Zeit ist zwischen den Haltepunkten Vaihingen-Rohr und Goldberg kein Bahnverkehr möglich. Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, in diesem Zeitraum einen Schienenersatzverkehr einzurichten“, so der Sprecher der Stadt.</p> <p>Die Sperrung betreffe S-Bahn, Regionalbahn und IC auf der Gäubahn. „Damit gibt es eine Projektbetroffenheit nicht nur für die Stadt Böblingen, sondern auch für das Mittelzentrum Böblingen-Sindelfingen und die Gäubahnanrainer in Richtung Horb/ Zürich. Während der Sperrpause ist die Anbindung nach Stuttgart erheblich beeinträchtigt“, teilt die Stadt weiter mit.</p> <h2>Alle Kommunen an den Tisch holen</h2> <p>Für den Böblinger Oberbürgermeister Stefan Belz ist das so nicht akzeptabel. „Wir erwarten von der Deutschen Bahn und dem Eisenbahnbundesamt, dass sie endlich alle betroffenen Kommunen an einen Tisch holen. Nur mit echter Abstimmung kann ein solches Großprojekt gelingen.“</p> <p>Die Rathauschefs entlang der Gäubahn würden sich weiter mit aller Kraft für eine attraktive Verbindung der Gäubahn einsetzen. „Dies kann nur gelingen, wenn die Kappung vom Hauptbahnhof sowohl so kurz wie möglich gehalten wird, als auch der Bauablauf des Pfaffensteigtunnels klug organisiert wird.“</p> <h2>Bahn liefert keine weiteren Details</h2> <p>Die Bahn selbst hüllt sich auf konkrete Nachfrage zu Ausmaß und möglichem Zeitraum der Sperrung in Schweigen. „Außerhalb eines laufenden Planfeststellungsverfahrens äußern wir uns öffentlich nicht zu einzelnen Fragen, da dies die Konzentrationswirkung des Verfahrens unter der Regie des Eisenbahn-Bundesamtes unterlaufen würde; wir werden dazu wie üblich im Rahmen des Verfahrens Stellung nehmen“, teilt ein Bahn-Sprecher in Stuttgart dazu auf Anfrage mit.</p> <p>Böblingens Rathauschef Belz dagegen hat eine klare Antwort darauf, was das Vorhaben für Stadt und Gäubahnreisende bedeuten würde: „Eine mehrmonatige Sperrung ohne tragfähiges Verkehrskonzept wäre für Böblingen und die Region eine Zumutung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gäubahn soll nur bis Böblingen fahren: Das droht Bodensee-Reisenden in den nächsten Jahren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 10:55:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was ist da los? Plötzlich schallt eine Evakuierungsdurchsage im Karstadt durch die Innenstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/was-ist-das-los-ploetzlich-schallt-eine-evakuierungsdurchsage-im-karstadt-durch-die-innenstadt;art372458,12507859 ]]></link>      <description><![CDATA[  Laute Durchsagen schrecken die Menschen am Dienstagvormittag, 28. Oktober, in der Singener Innenstadt auf. Minutenlang ertönt eine wiederkehrende Durchsage, dass alle Personen das Galeria Kaufhaus verlassen müssen.  ]]></description>
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          Laute Durchsagen schrecken die Menschen am Dienstagvormittag, 28. Oktober, in der Singener Innenstadt auf. Minutenlang ertönt eine wiederkehrende Durchsage, dass alle Personen das Galeria Kaufhaus verlassen müssen.<br>
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        Laute Durchsagen schrecken die Menschen am Dienstagvormittag, 28. Oktober, in der Singener Innenstadt auf. Minutenlang ertönt eine wiederkehrende Durchsage, dass alle Personen das Galeria Kaufhaus verlassen müssen.



        <p>Eine Lautsprecherdurchsage und eine Evakuierung sorgen am Dienstagmorgen, 28. Oktober, gegen 9 Uhr für einen Schreckmoment in der Singener Innenstadt. Lautstark werden die Passanten von einer ungewöhnlichen Durchsage überrascht, dass es im Karstadt zu einer Betriebsstörung gekommen ist. Alle Personen, die sich in dem Gebäude befinden, werden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen.</p> <p>Die Haupteingänge werden anschließend verschlossen, so dass keine weiteren Personen das Einkaufszentrum betreten können. Das führt zu verwunderten Kundinnen und Kunden vor dem geschlossenen Kaufhaus. „Ich weiß nicht, was los ist. Ich warte jetzt mal ab“, zeigt sich eine Passantin irritiert. Große Aufregung oder Unsicherheit herrscht dabei aber nicht. Ein Mitarbeiter der Filiale bestätigt auf Nachfrage des SÜDKURIER, dass es sich lediglich um eine Übung handeln würde und keine Gefahr bestehe. Einsatzkräfte der Feuerwehr sind derweil nicht im Einsatz.</p> <p>Tatsächlich ergibt eine Nachfrage bei der Singener Feuerwehr, dass keine Kräfte zum Karstadt ausgerückt sind. Dies bestätigt Stefan Schüttler als stellvertretender Abteilungsleiter gegenüber dem SÜDKURIER: „Wir hatten keine Alarmierung.“ Größere Firmen könnten, wenn sie eine Übung abhalten, die Feuerwehr aus der Alarmierungskette herausnehmen. „Damit wir nicht umsonst ausrücken“, so Schüttler. Gegen 10.30 Uhr lief der Betrieb wieder weiter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Polizeieinsatz S-Bahn thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Was ist da los? Plötzlich schallt eine Evakuierungsdurchsage im Karstadt durch die Innenstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 17:51:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit in Gaststätte gerät aus dem Ruder: Unbekannte schlagen Kneipengast mehrfach ins Gesicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/streit-in-gaststaette-geraet-aus-dem-ruder-unbekannte-schlagen-kneipengast-mehrfach-ins-gesicht;art372457,12507339 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.  ]]></description>
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          Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei geht eine Personengruppe auf einen 34-Jährigen los.



        <p>Am Samstag ist es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Gegen 23.30 Uhr seien ein 25-Jähriger und ein 34-Jähriger in einem Lokal zunächst verbal aneinander geraten, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit. Im weiteren Verlauf des Disputs habe der Jüngere mehrfach auf seinen Kontrahenten eingeschlagen.</p> <p>Nachdem der 34-Jährige die Örtlichkeit verlassen habe, hätten ihn vor der Gaststätte mehrere unbekannte Personen angegriffen und ihm ebenfalls mehrfach ins Gesicht geschlagen. „Dabei erlitt er Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten“, so die Polizei in ihrer Mitteilung weiter. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Polizeiposten in Rielasingen-Worblingen unter Telefon 07731 917036 zu melden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Streit in Gaststätte gerät aus dem Ruder: Unbekannte schlagen Kneipengast mehrfach ins Gesicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 16:39:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieser Streit eskaliert völlig: Unbekannte prügeln und treten auf 24-Jährigen ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/dieser-streit-eskaliert-voellig-unbekannte-pruegeln-und-treten-auf-24-jaehrigen-ein;art372458,12507333 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Nacht auf Sonntag sind in der Erzbergerstraße mehrere Personen aneinandergeraten. Ein 24- und ein 23-Jähriger müssen heftige Schläge einstecken. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.  ]]></description>
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          In der Nacht auf Sonntag sind in der Erzbergerstraße mehrere Personen aneinandergeraten. Ein 24- und ein 23-Jähriger müssen heftige Schläge einstecken. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/dieser-streit-eskaliert-voellig-unbekannte-pruegeln-und-treten-auf-24-jaehrigen-ein;art372458,12507333]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In der Nacht auf Sonntag sind in der Erzbergerstraße mehrere Personen aneinandergeraten. Ein 24- und ein 23-Jähriger müssen heftige Schläge einstecken. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.



        <p>In der Nacht auf Sonntag sind in der Erzbergerstraße mehrere Personen aneinandergeraten. Wie die Polizei informierte, habe eine fünfköpfige Gruppe in einer Gaststätte gegen 2.30 Uhr angefangen mit pöbeln. Infolge dessen habe sie ein Mitarbeiter aus dem Lokal verwiesen. Nachdem sie der Anweisung zunächst nicht nachgekommen seien und weiterhin pöbeltet hätten, habe sie ein 24-Jähriger erneut aufgefordert, sich ruhig zu verhalten. „Infolgedessen warf eine Person aus der Gruppe eine Glasflasche in den Eingangsbereich, die zersprang und sowohl den 24-Jährigen als auch seinen 23 Jahre alten Begleiter traf“, so die Polizei weiter.</p> <p>Nachdem die beiden jungen Männer die Gruppe daraufhin verfolgt hätten, sei es laut Polizeiangaben auf Höhe des Restaurant Bosporus schließlich zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei hätten die Unbekannten auf den 24-Jährigen einschlagen und schließlich am Boden liegend eingetreten. „Der ihm zur Hilfe eilende 23-Jährige bekam daraufhin ebenfalls mehrere Schläge ab“, so die Polizei in der Mitteilung weiter.</p> <h2>So werden die mutmaßlichen Täter beschrieben</h2> <p>Zu den Schlägern ist wenig bekannt, die Polizei beschreibt sie alle zwischen 18 und 20 Jahre alt und zwischen 170 und 185 Zentimeter groß. Sachdienliche Hinweise auf die Identität der Unbekannten nimmt das Polizeirevier unter Telefon 07731 8880 entgegen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Körperverletzung Polizeieinsatz Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dieser Streit eskaliert völlig: Unbekannte prügeln und treten auf 24-Jährigen ein]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252]]></guid>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:48:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehle am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/bundespolizisten-vollstrecken-haftbefehle-am-bodensee-und-im-hegau;art372432,12507224 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Wochenende, drei Gesuchte: Zwei von ihnen können ihre Geldstrafe bezahlen und bleiben deshalb auf freiem Fuß, doch ein Mann muss hinter Gitter. Die Beamten bringen ihn ins Konstanzer Gefängnis.  ]]></description>
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          Ein Wochenende, drei Gesuchte: Zwei von ihnen können ihre Geldstrafe bezahlen und bleiben deshalb auf freiem Fuß, doch ein Mann muss hinter Gitter. Die Beamten bringen ihn ins Konstanzer Gefängnis.<br>
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        Ein Wochenende, drei Gesuchte: Zwei von ihnen können ihre Geldstrafe bezahlen und bleiben deshalb auf freiem Fuß, doch ein Mann muss hinter Gitter. Die Beamten bringen ihn ins Konstanzer Gefängnis.



        <p>Die Kontrollen, die die Bundespolizei am vergangenen Wochenende im Landkreis durchführte, blieben für drei Männer, die per Haftbefehl gesucht wurden, nicht ohne Folgen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Den ersten Gesuchten stellten die Einsatzkräfte am Freitagmittag, 24. Oktober, am Bahnhof Singen fest.</p> <p>Dort kontrollierten die Beamten den 34-Jährigen, beim Abgleich seiner Daten kam ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart zum Vorschein. Das Amtsgericht Ludwigsburg hatte im Februar 2024 einen Strafbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den deutschen Staatsbürger erlassen, dessen Zahlung er bislang nicht nachkam. Vor Ort zahlte der Mann die offene Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro und durfte seine Reise daraufhin fortsetzen.</p> <h2>Zweiter Gesuchter zahlt die Geldstrafe</h2> <p>Ebenfalls die Geldstrafe bislang nicht bezahlt hatte ein 31-Jähriger, der am Konstanzer Bahnhof von Bundespolizisten kontrolliert wurde. Hier trafen die Beamten am Samstagabend, 25. Oktober, auf den Mann, gegen den ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Detmold vorlag.</p> <p>Der deutsche Staatsbürger hatte die Zahlung eines Strafbefehls wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz bislang nicht vorgenommen. Nachdem er die 1350 Euro aufbringen konnte, blieb auch dieser Mann auf freiem Fuß.</p> <h2>Ein Mann muss ins Konstanzer Gefängnis</h2> <p>Die Reise eines weiteren Gesuchten am Sonntagnachmittag, 26. Oktober, endete allerdings in der Justizvollzugsanstalt Konstanz. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion kontrollierten Reisende im Zug von Basel nach Friedrichshafen. Bei der Einreise in das Bundesgebiet auf Höhe Gottmadingen wurde ein 31-Jähriger festgestellt, gegen den ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Konstanz vorlag.</p> <p>Das Amtsgericht Überlingen hatte im Dezember 2024 einen Strafbefehl wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln gegen den Mann erlassen. Der tschechische Staatsangehörige war die Zahlung in Höhe von 1700 Euro der Geldstrafe jedoch schuldig geblieben und konnte die Summe auch vor Ort nicht aufbringen. Aus diesem Grund muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe in der Konstanzer JVA antreten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehle am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:47:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ausgekocht in Bohlingen! Peter Bogdanovic verlässt das Gasthaus Sternen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/abschied-vom-gasthaus-sternen-koch-peter-bogdanovic-zieht-von-bohlingen-auf-die-reichenau-30-10-25;art372458,12507200 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.  ]]></description>
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          Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.<br>
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        Der Koch und seine Familie übernehmen im kommenden Jahr ein Hotel samt Restaurant im Landkreis. Wohin es Peter Bogdanovic ziehen wird und wie die Suche nach einem Nachfolger läuft.



        <p>Die Nachricht kam für alle Beteiligten überraschend: Nach drei überaus erfolgreichen Jahren im Gasthaus Sternen in Bohlingen wird der bisherige <a href="https://www.suedkurier.de/essen-trinken/trotz-diabetes-gourmetkoch-aus-dem-hegau-meistert-15-stunden-tage-mit-leidenschaft-14-10-25;art1367817,12496494" target="_blank" title="Diabetes und 15 Stunden Arbeit am Tag: Wie ein Gourmet-Koch aus dem Hegau das schafft">Pächter und Koch Peter Bogdanovic</a> keinen neuen Vertrag unterzeichnen und plant zum Jahresende seinen Abschied aus Bohlingen. Mit seiner Familie will er künftig das Ganter Hotel und Restaurant Mohren auf der Insel Reichenau leiten.</p> <h2>Abschied im Gasthaus Sternen in Bohlingen: „Da ist ein weinendes Auge dabei“</h2> <p>„Das ist jetzt der nächste Schritt in die Zukunft, ein größeres Restaurant und Hotelbetrieb mit 38 Zimmern, dieser Herausforderung wollen wir uns nun stellen“, sagt der 40-jährige zu seinen Plänen. Er selbst habe dort schon einmal als Küchenchef gearbeitet, zudem sei seine Ehefrau Denisa seit einigen Jahren in diesem Haus die Assistenz der Geschäftsleitung.</p> <p>Ein Abschied mit Wehmut? „Definitiv ja, da ist ein weinendes Auge dabei, das Gasthaus Sternen in diesem historischen Gebäude mit der herrlichen Terrasse direkt an der Aach war eine Herzenssache“, betont Bogdanovic im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Seine Kochkünste hat Peter Bogdanovic stets unter die Philosophie „Casual Fine Dining – Locker feines Essen aus kreativer Küche“ gestellt. Diese Art sei bei den Gästen sehr gut angekommen. Erst am vergangenen Wochenende servierte er mit seinem Team, und mit dem aus Bohlingen stammenden Koch, Mathias Maucher, bei einem Kochevent für 80 Gäste ein hochwertiges Sechs-Gänge-Menü.</p> <h2>Peter Bogdanovic hört auf: Jetzt beginnt die Suche nach einem Nachfolger</h2> <p>Für die Inhaber der Sternen Bohlingen KG beginnt nun die Suche nach einem neuen Pächter des Gasthauses. „Erste Gespräche gibt es bereits, wir werden die uns bekannten Netzwerke nun ausschöpfen, um eine Nachfolge zu finden“, sagt Thomas Relling im Namen des Sternen und Aparthotel Komplexes.</p> <p>Er sei optimistisch, denn das Gasthaus sei vollständig eingerichtet und soll deshalb auch künftig ein beliebter Treffpunkt zum Essen und Feiern werden. Für den bisherigen Pächter findet Thomas Relling nur lobende Worte: „Peter Bogdanovic hat einen sehr guten Job gemacht und das Gasthaus über die Region hinaus bekannt werden lassen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Koch "Hotel und Gaststätten" Eigentümer thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-gesellschaft-mensch thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ausgekocht in Bohlingen! Peter Bogdanovic verlässt das Gasthaus Sternen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:23:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.  ]]></description>
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          Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.<br>
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        Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.



        <p>Ein grüner Finanzminister, ein Festzelt voller Unternehmer und jede Menge Bier – was soll da schon schief gehen? Das hat sich auch Danyal Bayaz, baden-württembergischer Finanzminister, gefragt, der dieses Jahr als Festredner beim Tengener Schätzele-Markt aufgetreten ist. Im Ministerium sei er gewarnt worden: „Herr Minister, machen Sie sich da keine Illusionen – nach dem dritten Bier wollen die alle nur noch hemmungslos Steuersenkungen hören“, eröffnete Bayaz seine Rede. Seine Antwort? „Wer weiß? Vielleicht will ich das nach dem dritten Bier ja auch!“</p> <p>Eine locker-flockige Bierzelt-Rede gibt es dann aber doch nicht. Das falle ihm derzeit schwer, denn als Finanzminister beschäftige ihn die wirtschaftliche Zukunft in Baden-Württemberg. Er sei „ein Beauftragter einer Regierung für unbequeme Wahrheiten“, wie er betonte. „Es geht um Arbeitsplätze, unseren Erfindungsgeist und die bestmöglichen Bedingungen für unseren Mittelstand.“</p> <h2>Große deutsche Ingenieurskunst gibt es nicht mehr</h2> <p>So sei das goldene Zeitalter der deutschen Automobilindustrie vorbei. „Deswegen war es ein wichtiges Zeichen, dass sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit anderen Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt mit dem Bundeskanzler und den Automobilkonzernen zusammengesetzt und ein gutes Kompromisspaket geschnürt hat“, schlussfolgerte Bayaz.</p> <p>Doch auch in anderen Bereichen wie der Technik- oder Elektrobranche sei das Land Vorreiter gewesen. Das habe sich inzwischen gewandelt. Die große deutsche Ingenieurskunst der 1960er- und 1970er-Jahre ist verschwunden. Gründe hierfür nannte er einige: zu hohe Kosten, zu wenig Innovation, neue Wettbewerber aus Asien. Doch das sei nicht das Ende der deutschen Industrie. In Baden-Württemberg gebe es laut Finanzminister immer noch die besten Ingenieure, hier werde Forschung und Entwicklung vorangetrieben. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn wir mutig sind und die richtigen Prioritäten setzen, uns bei diesem Thema nicht verstecken müssen“, sagte er.</p> <p>Der wichtigste Sektor im Land sei inzwischen die Gesundheitswirtschaft mit Pharmazie und Biotechnologie. „Hier spielt die Musik für Baden-Württemberg, durch KI, Quantentechnologie, Forschung und Entwicklung – das ist das, worauf es hier ankommt“, sagte Bayaz. Er merkte jedoch an, dass es Hausaufgaben zu machen gebe. Der Finanzminister nannte drei Baustellen.</p> <p>„Ich kann die Sonntagsreden von Bürokratieabbau nicht mehr hören. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weitergeht“, räumte er ein und war damit mit Bürgermeister Selcuk Gök einer Meinung. Schon vor Bayaz‘ Rede betonte der Tengener Ratauschef, wie wichtig der Mittelstand sei. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Familienbetriebe, Handwerks- und Gewerbeunternehmen sowie landwirtschaftliche Höfe in unserer Region sind die Keimzelle unseres Wohlstands“, betont Gök.</p> <p>Die Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen, aber auch die Bürokratie nehme immer mehr zu. „Der Verwaltungsaufwand für kleine Betriebe ist inzwischen um 45 Prozent gestiegen.“ Doch auch für die Kommunen selbst nehme der Verwaltungsaufwand, um Fördermittel zu beantragen, mehr und mehr zu: immer mehr und umfangreichere Formulare müssten ausgefüllt und immer höhere Anforderungen erfüllt werden. Hinzu komme, dass die Kommunen „in Vorleistung gehen müssen“, kritisierte der Rathauschef.</p> <p>Da passte Bayaz‘ zweite Baustelle gut dazu: das Sondervermögen, oder wie er es auch nannte, die Sonderschulden. Er sei immer dafür gewesen, das Sondervermögen zu schaffen, um in die Infrastruktur zu investieren. Das sei eine historische Chance. Zwei Drittel davon gehen an die Kommunen, das ist für den Finanzminister ein guter Kompromiss. Sein Appell: „Wenn wir Schulden im großen Stil machen, dann so investieren, dass der Standort vorankommt. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Was die Bildungspolitik angeht, der dritten Baustelle, sehe er die Gefahr, dass das Land ohne gut ausgebildete Fachkräfte geistig verarme. „Dafür müssen wir den Leistungsgedanken wieder mit Leben füllen“, sagte Bayaz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Alle Bilder vom Schätzele-Markt:</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226" target="_blank" title="Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder">Rundgang übers Festgelände zur Eröffnung</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477" target="_blank" title="Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder">Viele glückliche Gesichter am zweiten Festtag</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478" target="_blank" title="Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier">Mittelstandskundgebung mit Danyal Bayaz</a></li> </ul> </div> <h2>Große Aufgaben stehen bevor</h2> <p>Und in Sachen Rentenpolitik sagte er in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung: „Wir haben große Aufgaben vor uns, was die Reform unserer sozialen Sicherungssysteme angeht. Das gilt für Pflege, Krankheit und Rente.“ Die schwierige finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Situation sollte man nun zum Anlass nehmen, ein positives Bild von Zukunft zu zeichnen. „Der Weg dahin wird steinig; er wird mit Veränderungen und Zumutungen zu tun haben. Aber wenn wir alle unsere Aufgaben machen, dann wird es sich gelohnt haben“, ist er sich sicher.</p> <p>Doch bei all den ernsten Aussagen gab es auch Raum für etwas leichtere Themen. Der Schätzele-Markt sei eine Institution, die es schon sehr lange gebe und die Menschen zusammenbringe. „Amerika war noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und eine Nachricht von Tengen nach Konstanz hat wahrscheinlich länger gedauert als ein Linienflug von Zürich nach New York“, machte Bayaz deutlich. Bürgermeister Gök brachte es auf den Punkt: „Der Schätzele-Markt ist nicht nur ein Fest, sondern gelebte Geschichte und ein Ort an dem wir erleben, wie stark unsere Gemeinschaft ist.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782" target="_blank" title="26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!">Nicht umsonst findet der Schätzele-Markt schon zum 735. Mal statt.</a></p> <p>Für Bayaz sei der Schätzele-Markt daher auch ein Stück Heimat und Tradition. „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben und immer wieder neu zu entfachen“, so Bayaz. Er sei bei seinem Besuch in Tengen davon überzeugt worden, dass hier das Herz des Landes Baden-Württemberg besonders kräftig schlage. „Man bewahrt das Gute in der Region und man erfindet sich immer wieder neu. Daran müssen wir uns als Land auch ein Beispiel nehmen. Das ist die gemeinsame Aufgabe, vor der wir auf allen politischen Ebenen stehen“, sagte er.</p> <h2>Klare Meinung zu Stadtbild-Debatte</h2> <p>Das sei laut Finanzminister auch machbar, wenn man nicht der Versuchung erliege, „jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die uns von wichtigen Fragen in dieser Zeit ablenkt“, sagte er. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/die-stadtbild-debatte-zeigt-die-grosse-lust-daran-andere-missverstehen-zu-wollen;art410924,12505600" target="_blank" title="Die Stadtbild-Debatte zeigt die große Lust daran, andere missverstehen zu wollen">Konkret meinte Bayaz die Stadtbild-Debatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).</a></p> <p>„Während sich die Mitte mal wieder zerlegt, gibt es politische Gegner, die sich die Hände reiben. Und das alles, während bei großen Unternehmen Leute um ihren Arbeitsplatz zittern.“ Und weiter: „Die Leidenschaft dieser Debatte würde ich mir wünschen, wenn wir über die Kommunen, Haushaltspolitik, Bürokratieabbau oder der Zukunft der Rente sprechen“, so Bayaz, der dafür viel Zuspruch aus dem Publikum bekam.</p> <p>Er räumte zwar ein, dass es „in Deutschland ein Problem mit irregulärer Migration gibt“, worüber man auch reden müsse. „Wir müssen aber vor allem die Probleme lösen“, sagte der Finanzminister. Dazu gehöre auch, Straftäter konsequent abzuschieben. In diesem Zusammenhang müsse man dann über Sicherheit reden. „Da müssen wir klare Kante zeigen. Und wir müssen lernen, anständig miteinander zu diskutieren, aber am Ende auf dem Schätzele-Markt wieder zusammen ein Bier zu trinken. Das bringt unsere Gesellschaft zusammen.“</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:42:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er ist der Herr der Brezel: Luca Stadelhofer ist ganz offiziell Brezelkönig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/er-ist-der-herr-der-brezel-luca-stadelhofer-aus-singen-wird-zum-brezelkoenig-gekroent-02-11-25;art372458,12506628 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was hinter dem Amt steckt, welche Aufgaben damit einhergehen, welche Botschaft er vermitteln will und wie seine Zukunftspläne aussehen, verrät der Würdenträger dem SÜDKURIER.  ]]></description>
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          Was hinter dem Amt steckt, welche Aufgaben damit einhergehen, welche Botschaft er vermitteln will und wie seine Zukunftspläne aussehen, verrät der Würdenträger dem SÜDKURIER.<br>
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        ]]>
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        Was hinter dem Amt steckt, welche Aufgaben damit einhergehen, welche Botschaft er vermitteln will und wie seine Zukunftspläne aussehen, verrät der Würdenträger dem SÜDKURIER.



        <p>Weinköniginnen gibt es dutzende, verteilt in ganz Deutschland. Jetzt gibt es auch einen König der Brezel – und der kommt aus Singen. Luca Stadelhofer ist Bäcker- und Konditormeister und wurde offiziell zum Brezelkönig gekürt. Dieses Amt wird er bis mindestens nächstes Jahr bekleiden. Als Inhaber dieses Titels repräsentiert der 26-Jährige sein Handwerk im Südwesten. Dafür wurde ihm sogar eine weinrote Schärpe mit der goldenen Aufschrift „Brezelkönig“ verliehen.</p> <p>Als offizieller Repräsentant des Bäckerhandwerks bestehe seine Hauptaufgabe darin, seine Zunft bei öffentlichen Anlässen wie Ausbildungsmessen zu vertreten. „Jungen Leuten, die mit dem Gedanken spielen das Bäckerhandwerk zu erlernen, begegne ich auf Augenhöhe und will ihnen vor allem die Vielseitigkeit des Berufs vermitteln. Man backt ja auch oft nach Saison oder Hype. Am besten macht man vorher zum Beispiel ein Praktikum und probiert es einfach mal aus“, sagt Stadelhofer.</p> <p>Außerdem sei man in dem Beruf immer in Bewegung und er habe bisher immer eine große Kollegialität erfahren. Ein klassischer Arbeitstag sieht für ihn wie folgt aus: „Ich fange um halb vier Uhr morgens an und backe dann meistens, bevor ich die Waren ausfahre. Danach bereite ich noch alles für den kommenden Tag vor. Abends bin ich noch einmal für eine Stunde im Betrieb, um den Backzettel mit den nötigen Zutaten und Mengen zu richten“, gibt Stadelhofer Einblick. „Ein ganz besonderer Moment ist, wenn ich die Brötchen aus dem Ofen hole und dann sehe und rieche, was ich gebacken habe. Das ist schon cool.“</p> <h2>Die Botschaft des Brezelkönigs aus Singen: Qualität ist das A und O</h2> <p>Außerdem gehe es darum, die Tradition und die Qualität des Back-Handwerks zu fördern. Dafür kann Stadelhofer sogar gebucht werden. In manchen Wochen ist er so mehrmals für sein Ehrenamt unterwegs. Seine positive Botschaft in herausfordernden Zeiten lautet: „Wer sich von anderen abhebt, schafft es als Bäckerei, sich am Markt zu behaupten. Die Kunden wollen Qualität. Wenn man sein Handwerk versteht und gute Zutaten verwendet, dann rechtfertigt das den Preis.“</p> <p>Doch wie wird man eigentlich Brezelkönig? Er erklärt, dass sein Vater ihn auf die Ausschreibung aufmerksam gemacht habe. „Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich genommen werde, weil ich damals in Wien gewohnt habe“, beschreibt Stadelhofer seine anfänglichen Zweifel. „Nachdem ich meinen Lebenslauf und meinen beruflichen Werdegang eingereicht habe, gab es noch ein Telefongespräch. Ich kam dann in die engere Auswahl für die Vertretung im Süden beziehungsweise für Baden und erhielt dann schließlich den Zuschlag“, blickt der Bäcker zurück.</p> <h2>In Österreich sind Brezeln anders</h2> <p>Trotz seines jungen Alters kann er schon auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Seinen Bäckermeister und Betriebswirt machte er 2021 an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim und anschließend zusätzlich den Konditormeister. Dann zog es ihn ins Ausland nach Österreich, wo er bei der Bäckerei „Mel&amp;Koffie“ weitere Erfahrungen sammeln konnte.</p> <p>Deswegen weiß er auch, dass <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/brezelwettstreit-am-bodensee-baeckerei-kuendigt-an-die-besten-brezeln-zu-backen-19-10-25;art372448,12499202" target="_blank" title="Brezelwettstreit am Bodensee? Bäckerei kündigt an, bald „die besten Brezeln der Region“ zu backen">eine Brezel nicht gleich Brezel ist</a> und sie in Wien anders aussieht als in Baden. „Unsere badische Brezel hat dünne Arme, die oben angedrückt sind, und der Ausbund ist eingeschnitten“, so Stadelhofer.</p> <h2>Vielleicht ist Luca Stadelhofer der nächste Vulkanbäcker</h2> <p>Seit seiner Ernennung im Oktober vergangenen Jahres ist der Handwerksmeister wieder zurück in seiner Heimat im Hegau. Der 26-Jährige arbeitet nun wieder <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/er-will-brot-zu-neuem-glanz-verhelfen-eric-stadelhofer-ist-brotsommelier;art372458,10973897" target="_blank" title="Er will Brot zu neuem Glanz verhelfen: Eric Stadelhofer ist Brotsommelier">im elterlichen Betrieb, dem Vulkanbäcker Stadelhofer in Singen</a>. Dort stellt er ein breites Sortiment von Torten über Brote bis hin zu Brezeln her.</p> <p>Wie es für ihn nach seiner Regentschaft weitergehe, wisse er noch nicht. In der nahen Zukunft möchte sich der junge Bäckermeister beruflich nicht festlegen. Perspektivisch könne er sich die Übernahme des elterlichen Betriebes aber durchaus vorstellen: „Ich hätte Lust. Mal schauen, was die Zukunft bringt.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Arbeitsstätte Handwerk Berufe thema-wirtschaft-arbeit thema-wirtschaft-branchen-handwerk]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er ist der Herr der Brezel: Luca Stadelhofer ist ganz offiziell Brezelkönig]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 09:09:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Audi Spende an Hohentwiel Gewerbeschule  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/audi-spende-an-hohentwiel-gewerbeschule;art372458,12506546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Hohentwielgewerbeschule Hohentwiel hat von der Kfz-Innung ein Schulungsfahrzeug von Audi gespendet bekommen.  ]]></description>
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          Die Hohentwielgewerbeschule Hohentwiel hat von der Kfz-Innung ein Schulungsfahrzeug von Audi gespendet bekommen.<br>
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        Die Hohentwielgewerbeschule Hohentwiel hat von der Kfz-Innung ein Schulungsfahrzeug von Audi gespendet bekommen.



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      <dc:relation><![CDATA[Berufsvergehen "Seltener Beruf" Handwerk]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Audi Spende an Hohentwiel Gewerbeschule]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:03:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Trauerfeier läuft aus dem Ruder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/eine-trauerfeier-laeuft-aus-dem-ruder;art372458,12506314 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Färbe inszeniert Komödie „Kalter weißer Mann“</li> <li>Premierenpublikum zeigt sich zutiefst begeistert</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Färbe inszeniert Komödie „Kalter weißer Mann“</li> <li>Premierenpublikum zeigt sich zutiefst begeistert</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Färbe inszeniert Komödie „Kalter weißer Mann“</li> <li>Premierenpublikum zeigt sich zutiefst begeistert</li> </ul>



        <p>Singen Mehr Symbolik ist kaum möglich: Da steht die Urne des eingeäscherten Leichnams des Firmengründers Gernot Steinfels aufgebahrt in der Kirche und schon beginnt das Imperium des Wäscheherstellers zu bröckeln. Und alles nur wegen einer Trauerschleife. Voller Leidenschaft ließen die Färbe-Schauspieler den Streit über „Political Correctness“ in der Premiere des neuen Stücks eskalieren. Sehr zur Freude des Publikums.</p> <p>Mit der Komödie „Kalter weißer Mann“ ist dem Autoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob eine brandaktuelle Satire über moderne Befindlichkeiten gelungen, die schon manche Familie ins Wanken gebracht hat. Es geht um Geschlechtsidentität, Toleranz, politisch korrektes Verhalten, Generationenkonflikte und um Kritik an patriarchaler Unternehmensführung – einfach alles, worüber man sich wunderbar echauffieren kann, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.</p> <p>Die Szenerie ist einfach: Ein Kruzifix, eine rot glänzende Urne, ein Kranz mit Schleife und das Foto des 94-jährig gestorbenen Feinwäscheherstellers Gernot Steinfels, ein Rednerpult. Das Färbepublikum befindet sich in einer Trauerhalle. Da erscheint Horst Bohne (Ralf Beckord) in schwarzem Anzug und Krawatte. Ein Siegerlächeln umspielt seine Lippen, obwohl die Sache todernst ist. Schließlich trifft man sich zum Abschied vom Chef und Firmengründer. Bohne, der designierte Nachfolger von Steinfels, will nach all den Jahren des Wartens keinen Fehler machen. Er muss in seiner Rede Trauer vortäuschen. Unterwürfig hat er sämtliche Launen des Patriarchen ertragen. Jetzt ist er nur noch einen Schritt von der Machtübernahme im Unternehmen entfernt. Aber die Rechnung geht nicht auf, weil Bohne nicht mit der jungen Generation gerechnet hat.</p> <p>Rieke Schneider (Dina Roos) erscheint. Als ehemalige und künftige Sekretärin gerät sie zwischen die Fronten. Denn da ist auch noch die karrierebewusste Alina Bergreiter (Femke Tiedemann), die ebenfalls Ambitionen auf die Geschäftsleitung hat. Während Rieke und Bohne sich über das Arrangement freuen, sieht Bergreiter in der Trauerschleife das weibliche Geschlecht ausgegrenzt. Dort steht: „In tiefer Trauer – Die Mitarbeiter“. Das geht gar nicht. Wie kann ein Wäscheunternehmen die überwiegend weibliche Belegschaft so ausgrenzen? Eine Diskussion über den sprachlichen Fehltritt entbrennt.</p> <p>Als Kevin Packert (Justus Hör), Social-Media-Experte bei Steinfels, das Setting auch noch voreilig ins Netz stellt, entwickelt sich ein Online-Shit-Storm. Pfarrer Herbert Koch (Oscar Blancke) versucht erfolglos, die Trauergesellschaft zur Ordnung zu rufen. Aber die verstrickt sich immer tiefer in die Kulturdebatte über das Gendern, Sexismus, Wokeness und das richtige Verhalten gegenüber den diversen Geschlechtern. Da ist es auch nicht hilfreich, dass die selbstbewusste Praktikantin Kim Olkowski (Carla Striewe) als Vertreterin der neuen Moral mit dem Vorwurf des Rassismus und der kulturellen Aneignung daherkommt.</p> <p>Regisseurin Nete Mann hat mit dem Stück, das in der woken Berliner Community Entrüstung auslösen dürfte, mit dem Färbe-Ensemble beste Unterhaltung geboten. „Selten so viel gelacht“, war einer der häufigsten Kommentare bei der Premiere. Köstlich, wie Ralf Beckord sich aufregen kann. Süß, wie Diana Roos das Dummchen spielt. Alles ist unecht in dieser Debatte, selbst die Beziehung der vermeintlich so korrekten Alina Bergreiter zu dem (oder der?) Social-Media-Expert:in Kevin Packert. Kein Wunder, dass die aufmüpfige Praktikantin Kim Respekt und Höflichkeit der Sprache fordert. Bleibt am Ende die Frage: „Warum sind sich alle so sicher, dass sie Recht haben?“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>So geht es weiter</h2> Nach der Premiere im Kneipentheater wird das Stück „Kalter weißer Mann“ in weiteren Vorstellungen bis Ende November jeweils am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag um 20.30 Uhr gespielt. Regie führt Nete Mann. Es spielen Ralf Beckord, Oscar Blancke, Justus Hör, Dina Roos, Carla Striewe und Femke Tiedemann. Eine Sonntags-Matinee der Komödie ist laut Spielplan für den 23.¦November um 11 Uhr angekündigt. Für Kartenreservierungen und Informationen ist das Färbe-Büro werktags von 10¦bis 14¦Uhr unter Telefon 07731/64646 erreichbar. Die Abendkasse in der Basilika sowie der Ausschank öffnen jeweils um 18.30 Uhr. Mehr Informationen sowie Karten für das Stück gibt es im Internet unter www.diefaerbe.de.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Image Auftritt Regisseur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Trauerfeier läuft aus dem Ruder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870]]></guid>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:28:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Singener Gemeinderat ist sich einig: Die Mietpreisbremse soll bleiben!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/der-singener-gemeinderat-ist-sich-einig-die-mietpreisbremse-soll-bleiben;art372458,12505869 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Mietpreisbremse soll künftig nicht mehr für Singen gelten. Der Wohnungsmarkt sei demnach nicht mehr angespannt. Für die Stadt ein Fehler, deswegen wird nun geschlossen an die Landesregierung appelliert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Mietpreisbremse soll künftig nicht mehr für Singen gelten. Der Wohnungsmarkt sei demnach nicht mehr angespannt. Für die Stadt ein Fehler, deswegen wird nun geschlossen an die Landesregierung appelliert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Mietpreisbremse soll künftig nicht mehr für Singen gelten. Der Wohnungsmarkt sei demnach nicht mehr angespannt. Für die Stadt ein Fehler, deswegen wird nun geschlossen an die Landesregierung appelliert.



        <p>Jetzt stehen die Eckpunkte der neu aufgelegten Mietpreisbremse (MPB) fest. Damit steht fest, dass Mieter in Singen nicht mehr unter dem Schutz der MPB stehen. Das bedeutet unter anderem, dass bei Neuvermietungen höhere Mieten verlangt werden können und dass die Miete innerhalb von drei Jahren deutlich stärker angehoben werden kann.</p> <p>Die Stadt will sich mit der Entscheidung aber nicht zufrieden geben.</p> <h2>Was ist die Mietpreisbremse?</h2> <p>Mieter, die in Orten mit „angespanntem Wohnungsmarkt“ leben, stehen seit 2015 unter dem Schutz der Mietpreisbremse. Diese besagt, dass die Miete zum Beginn eines Mietverhältnisses die ortsübliche Vergleichsmiete maximal um zehn Prozent übersteigen darf. Lediglich Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmal vermietet wurden, sind von der Regelung ausgenommen.</p> <p>Hinzukommt, dass die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 15 Prozent ansteigen darf. Ohne MPB sind es 20 Prozent. Außerdem kann auch nicht mehr so leicht auf Eigenbedarf gekündigt werden. Da diese Regelung im Sommer dieses Jahres auslief, wurde sie provisorisch bis Jahresende verlängert. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/mietpreisbremse-2026-diese-staedte-am-bodensee-fallen-raus-andere-kommen-dazu-24-10-25;art416,12503618" target="_blank" title="Einige kommen auch neu dazu: In welchen Orten die Mietpreisbremse nun noch gilt">Nun gibt es eine Neuauflage – und laut dieser gelte die Regelung nun nicht mehr für Singen.</a> Dass die bisherige Bremse nicht einfach verlängert wurde, liegt daran, dass die Datengrundlage dafür aus den Jahren 2012 und 2013 stammt. Laut Bauministerium hätte dies die MPB juristisch angreifbar gemacht. Aus diesem Grund wurde das Datenmaterial, also etwa die Mietenhöhe, die Anzahl der Wohnungen oder die Vergleichseinkommen vor Ort, durch ein unabhängiges Institut aktualisiert. Die Daten der künftigen MPB fußen nun auf den Jahren 2022 und 2023. Es gibt also keine veränderte Berechnungsweise, sondern die Entscheidung, welche Gemeinden von der MPB abgedeckt werden, basieren einzig auf Trends im Immobilienmarkt der vergangenen Jahre. Und laut diesem liegt in Singen kein „angespannter Wohnungsmarkt“ mehr vor.</p> <h2>Verwunderung über Einschätzung des Wohnungsmarktes in Singen</h2> <p>„Wir stehen zu unseren Mieterinnen und Mietern“, macht Oberbürgermeister Bernd Häusler deutlich. Aus diesem Grund wendet er sich nun direkt an Ministerpräsident Kretschmann: Im seinem Appell bezeichnet er die MPB als „wirksames wohnungspolitisches Instrument“, welches „mehr denn je erforderlich“ sei. Eine ausreichende Wohnungsversorgung für alle Einwohnerinnen und Einwohner gehöre seit Jahren zu den drängendsten Problemen und Herausforderungen. Trotz einer guten Bilanz im Wohnungsneubau, bleibe das Problem akut. Aus diesem Grund können weder die Stadtverwaltung, noch Praktiker aus der lokalen Wohnungswirtschaft die Einschätzung nachvollziehen, dass in Singen kein angespannter Wohnungsmarkt mehr vorliege. Und der Gemeinderat offensichtlich auch nicht:</p> <p>Stadtrat Klaus Niederberger (CDU) sieht es auch so: „Der Wohnungsmarkt in Singen ist nach wie vor angespannt.“ Langfristig müsse zwar weiterhin mehr Wohnraum geschaffen werden, aber kurzfristig führe die MPB zu einer Stabilisierung des Wohnungsmarktes. Hans-Peter Storz, Stadtrat der SPD, könne die Entscheidung des Landes-Bauministeriums ebenfalls nicht nachvollziehen: „Wir verstehen nicht, warum wir nicht mehr dabei sind.“ Er spricht sich ebenfalls dafür aus, dass die MPB für Singen verlängert werden sollte – auch als gutes Zeichen für einen bezahlbaren Wohnungsmarkt. Dirk Oehle (Neuen Linie) bezeichnet die Einschätzung vom Land als „komisch“. Seine Fraktion sehe das Instrument zwar als „hart“ an, stimmen dem Appell aber trotzdem zu.</p> <h2>Gemeinderat unterstützt den Appell einstimmig</h2> <p>Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Eberhard Röhm, sehe einen nicht gedeckelten Wohnungsmarkt als „sozialen Sprengstoff“. Auch er teile die Sicht, dass das grundsätzliche Problem zu wenig bezahlbarer Wohnraum sei. Auch für Birgit Kloos von der SÖS sei es keine Frage den Appell zu unterstützen.</p> <p>Der Gemeinderat stimmt demnach fraktionsübergreifend dafür, den Appell von Oberbürgermeister Häusler zu unterstützen. So unterschiedlich die politischen Sichtweisen im Gemeinderat sein mögen – in dieser Sache sind sich alle einig: Die Mieterinnen und Mieter in Singen brauchen weiterhin eine Mietpreisbremse.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Wohnungsbaupolitik Mieter Kommunalpolitik thema-leben-wohnen thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Singener Gemeinderat ist sich einig: Die Mietpreisbremse soll bleiben!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:08:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Bettensteuer spült mehr Geld in die Stadtkasse: Lebt deshalb die Idee einer Tourist-Info auf?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/neue-bettensteuer-spuelt-mehr-geld-in-die-stadtkasse-lebt-deshalb-die-idee-einer-tourist-info-auf;art372458,12505854 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ab 2026 erhebt Singen eine Übernachtungssteuer – die Hoteliers freut‘s. Einer von ihnen fordert nun, dass die deutlichen Mehreinnahmen in eine neue Tourist-Info fließen sollten. Das sagt die Stadt dazu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ab 2026 erhebt Singen eine Übernachtungssteuer – die Hoteliers freut‘s. Einer von ihnen fordert nun, dass die deutlichen Mehreinnahmen in eine neue Tourist-Info fließen sollten. Das sagt die Stadt dazu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/neue-bettensteuer-spuelt-mehr-geld-in-die-stadtkasse-lebt-deshalb-die-idee-einer-tourist-info-auf;art372458,12505854]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ab 2026 erhebt Singen eine Übernachtungssteuer – die Hoteliers freut‘s. Einer von ihnen fordert nun, dass die deutlichen Mehreinnahmen in eine neue Tourist-Info fließen sollten. Das sagt die Stadt dazu.



        <p>Wer künftig in Singen in einem Hotel oder einer Ferienwohnung übernachten will, der wird bald eine neue Bettensteuer, die die bisherige Kurtaxe ablöst, entrichten müssen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-hat-bald-eine-uebernachtungssteuer-wann-diese-in-kraft-tritt-und-wie-hoch-sie-ausfaellt;art372458,12497432" target="_blank" title="Singen hat bald eine Übernachtungssteuer! Wann diese in Kraft tritt und wie hoch sie ausfällt">Dafür wird ab Januar 2026 eine neue Übernachtungssteuer in der Hohentwiel-Stadt erhoben.</a> Die neue Bettensteuer soll alle Übernachtungen in der Stadt einschließlich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Wohnmobilstellplätzen und vergleichbare Unterkünfte umfassen.</p> <p>Die Stadt verspricht sich dadurch zum einen eine Sicherung und einen Ausbau des touristischen Angebotes in der Stadt. So sollen die Einnahmen direkt in die Förderung des lokalen Tourismus fließen oder um neue Angebote zu schaffen. Angesichts der schwierigen finanziellen Situation der Stadt bietet die Übernachtungssteuer aber auch eine Möglichkeit, die Finanzierung des Tourismussektors unabhängig von Haushaltsengpässen sicherzustellen. Die Stadt rechnet durch die neue Übernachtungssteuer mit Mehreinnahmen von rund 394.000 Euro.</p> <h2>Kommt jetzt doch eine neue Tourist-Info?</h2> <p>Und dieses Geld könne der Tourismus in Singen dringend gebrauchen. Das ist zumindest die Meinung von Markus Kümmerle, Inhaber des Hotel Trezor. „Nachdem der Gemeinderat in der Zwischenzeit die Einführung der Übernachtungssteuer beschlossen hat, werden die Einnahmen in der Zukunft ja deutlich höher ausfallen, als dies bisher mit der Kurtaxe der Fall war“, so Kümmerle. Er rechnet gar mit einer Verdreifachung der Einnahmen.</p> <p>Wohin das Geld als erstes fließen soll, auch dazu hat Kümmerle eine klare Meinung: „Damit ist dann jetzt der richtige und auch absolut notwendige Zeitpunkt, diese Einnahmen zweckgebunden für die Entwicklung des Tourismus und hier in einem ersten Schritt insbesondere für den Umzug der Touristinfo an einen wirkungsvolleren und sehr gut sichtbaren Ort zu investieren.“</p> <p>Zur Erinnerung: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endgueltiges-aus-fuer-die-neue-tourist-info-so-steht-es-um-die-plaene-in-der-hegaustrasse;art372458,12228857" target="_blank" title="Endgültiges Aus für die neue Tourist-Info? So steht es um die Pläne in der Hegaustraße">Die Stadt hatte vor einiger Zeit geplant, eine neue Tourist-Information in den ehemaligen Räumen des Sporthaus Schweizer zu realisieren.</a> Der Mietvertrag sollte zum 1. Januar 2024 starten. Im März 2024 kam dann die Hiobsbotschaft, dass die Tourist-Info von der Projektliste der Stadt gestrichen werden musste. Grund hierfür war die angespannte Haushaltslage. Mittlerweile hat in den Räumlichkeiten eine Tedi-Filiale eröffnet.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So sehen die Übernachtungszahlen aus</span><span>Laut der städtischen Pressestelle seien die Übernachtungszahlen in den Monaten von Januar bis August etwas zurückgegangen. Ende August 2025 übernachteten 134.487 Menschen in Singen. Im Jahr 2024 waren es zum gleichen Zeitpunkt 141.435. Wie Jana Goosmann, Abteilungsleiterin Tourismus, jüngst im Gemeinderat informierte, sei jedoch die Anzahl der Ankünfte in Singen leicht angestiegen. 2024 waren dies 64.678, bisher in 2025 wurden 64.977 Ankünfte gezählt. Dies zeige eine insgesamt etwas kürzere Aufenthaltsdauer in 2025 gegenüber 2024. Das sei aber ein deutschlandweiter Trend. „Wir haben mehr Ankünfte, aber die Menschen bleiben weniger über Nacht“, so Goosmann kürzlich.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Zur Bettensteuer</span><span>Laut Daten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) von Januar 2024 erheben bereits rund 50 deutsche Städte und Gemeinden eine Bettensteuer. Immer mehr Städte und Gemeinden planen, eine solche Steuer einzuführen. Die Hebesätze variieren dabei und reichen von vier Prozent bis hin zu 7,5 Prozent des Übernachtungspreises. Laut der Sitzungsvorlage des Singener Gemeinderates ruft Konstanz etwa aktuell eine Bettensteuer von 5,6 Prozent auf. Die Bettensteuer in Emden und Münster beläuft sich auf vier Prozent.</span></label></div> <p>Hotel-Inhaber Kümmerle wünscht sich nun einen neuen Vorstoß in Sachen Tourist-Info. „Die idealen Standorte dafür in Bahnhofsnähe und auch in der August-Ruf-Straße sind gut bekannt. Ich gehe davon aus, dass die bisherige Fläche der Deutschen Bank in der August-Ruf-Straße 8 aktuell eine ideale Chance wäre“, lautet sein Vorschlag. Er fordert die Verwaltung und den Gemeinderat zum Handeln auf.</p> <p>„Verwaltung und Rat müssen sich darüber im Klaren sein, dass die in den letzten beiden Jahren stark gestiegenen Übernachtungskapazitäten in Singen nicht auch automatisch zu proportional gesteigerten Übernachtungszahlen führen. Um dies zu erreichen und auch langfristig den Kuchen von Übernachtungsgästen größer zu machen, Bedarf es einer intensiven Weiterentwicklung des Standortes, insbesondere auch für touristische Gäste“, so Kümmerle.</p> <h2>Das sagt die Stadt zur Idee</h2> <p>Bei der Stadt stößt der Vorstoß von Markus Kümmerle nur bedingt auf Zustimmung, wie eine Nachfrage bei der städtischen Pressestelle ergibt. Laut Pressesprecher Stefan Mohr sei die Lage des Standortes mitten in der Fußgängerzone zwar sehr gut. „Doch die Stadt hat aktuell kein Interesse an einer Anmietung. Doch wie andere Neuansiedlungen in der Innenstadt zeigen: Singen ist mit seiner hohen Kundenfrequenz für verschiedene Geschäftsbereiche nach wie vor von Interesse“, so Mohr.</p> <p>An der Grundidee einer neuen Tourist-Information wolle die Stadt indes festhalten. „Unsere Pläne für eine Tourist-Info in der Vergangenheit zeigen, dass wir uns so etwas sehr gut vorstellen können. Allerdings lässt die städtische Haushaltslage aktuell leider keine Umsetzung zu“, so Mohr weiter. Aber auch die Stadt sehe die Vorteile der nun vom Gemeinderat beschlossenen Übernachtungssteuer. Hierdurch erhalte Singen laut Mohr im Tourismus einen finanziellen Spielraum, mit dem man in Zukunft eventuell auch wieder intensiver über Pläne für eine Tourist-Info nachdenken könne. Eine konkrete Vorstellung, wo dies geschehen könne, gebe es laut dem städtischen Pressesprecher aber nicht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neue Bettensteuer spült mehr Geld in die Stadtkasse: Lebt deshalb die Idee einer Tourist-Info auf?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:51:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Modernes Wohnen im alten Pflegeheim: Es gibt endlich einen Investor – und das sind seine Pläne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/81-wohnungen-statt-leerstand-radolfzeller-pflegeheim-wird-zu-wohnprojekt;art372455,12505821 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?  ]]></description>
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          Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?<br>
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        Lange standen die 2500 Quadratmeter im ehemaligen Pflegeheim leer, die Stadt hatte hohe Ansprüche an einen Investor. Nun ist er gefunden: Markus Ragg kommt aus Singen und will 81 Wohnungen bauen. Was genau hat er vor?



        <p>Moderne Wohnungen, attraktiv für etliche Zielgruppen, ein offener Innenhof, keine Investitionskosten für die Stadt – und dazu noch wirtschaftlich rentabel: Es klingt wie die eierlegende Wollmilchsau, das Konzept des Investors Markus Ragg für das ehemalige Pflegeheim im Doppelgebäude Poststraße 15/Seestraße 46. Nahezu jede <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aus-pflegeheim-soll-wohnprojekt-werden-radolfzell-am-bodensee-sucht-millionen-schweren-investor;art372455,12476818" title="Neue Pläne für altes Pflegeheim: Stadt sucht Millionen-schweren Investor">Vorgabe der Stadt</a> erfüllt der einzige Interessent. Auf der städtischen Bewertungsmatrix schließt er mit 4,7 von fünf möglichen Punkten ab.</p> <p>Entsprechend groß war die Begeisterung bei Stadt und und Gemeinderäten in deren jüngster Sitzung. Sie lobten das Vorhaben ausgiebig und stimmten mit großer Mehrheit dafür. Doch wer ist der Investor? Was hat er für das ehemalige Heim geplant? Und gibt es wirklich keinen Haken?</p> <h2>Wer ist Markus Ragg?</h2> <p>Markus Ragg, so stellte er sich selbst im Gemeinderat vor, ist 45 Jahre alt, Familienvater und stammt aus Singen. Inzwischen lebt er in Frankfurt, beruflich kommt er aus dem kaufmännischen Management und war zuletzt Geschäftsführer bei der Degussa Sonne/Mond GmbH in Frankfurt – investiert laut eigener Aussage aber bereits seit gut 15 Jahren im Landkreis Konstanz in Immobilien. Entsprechend groß sei seine Erfahrung.</p> <p>Ragg trägt die Gesamtverantwortung für Entwicklung, Finanzierung und Betrieb – kooperiert aber auch mit zahlreichen Partnern, darunter Architektur Vögele und dem Unternehmen Belform, laut Ragg in Deutschland führend bei New-Living-Modellen. Er wird das Gebäude nun für 50 Jahre per Erbpacht übernehmen, zwei Verlängerungen um je 20 Jahre sind möglich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was verdient die Stadt?</span><span>Die Gebäude werden an Markus Ragg für zunächst 50 Jahre im Erbbaurecht vergeben. Der Erbbauzins für die Seestraße 46 liegt ab Sanierung bis einschließlich dem fünften Jahr bei zwei Prozent, was 33.200 Euro jährlich entspricht. Ab dem sechsten ist eine Erhöhung um 0,2 Prozent pro Jahr auf maximal drei Prozent möglich, was 49.800 Euro entspricht. Für die Poststraße 15 zahlt er in den ersten fünf Jahren ebenfalls zwei Prozent, also 19.320 Euro jährlich. Danach kann die Erbpacht in den gleichen Schritten auf maximal drei Prozent, also 28.980 Euro steigen.</span></label></div> <h2>Wie sieht das Konzept aus?</h2> <p>Von seinem Konzept mit dem Titel „Spitalquartier Radolfzell: Neues Wohnen im Herzen der Stadt“ erhofft er sich so einiges. Ragg plant in der Poststraße 15 die Variante „flex“, bedeutet 46 voll sanierte und modern möblierte Mikro-Apartments mit Bad und Balkon, die auch für kürzere Vermietung geeignet sind. Sie seien vor allem für Projektmitarbeiter, Young Professionals, Berufseinsteiger und Studierende mit höherem Budget und Bedarf an Flexibilität geeignet.</p> <p>In der Seestraße 46 sollen hingegen 35 ganz klassische, sanierte Ein-Zimmer-Wohnungen entstehen – jeweils mit Küche und Bad. Sie sind nicht möbliert und eher für die Dauervermietung vorgesehen. Zur Zielgruppe gehören unter anderem Klinikpersonal, Auszubildende, Berufsstarter und „preissensible Studierende mit langfristigem Mietinteresse“.</p> <p>Die Wohnungen sind im Schnitt etwa 25 Quadratmeter groß, angeboten werden drei Größentypen. Sie variieren von 27 kleinen und 48 mittleren Wohnungen zwischen 22 und 28 Quadratmetern Größe hin zu sechs größeren Wohnungen mit bis zu 41 Quadratmetern Fläche. Die Wohnungen in der Seestraße wird Ragg für durchschnittlich 500 Euro Kaltmiete und 125 Euro Nebenkosten vermieten, die etwas besser ausgestatteten in der Poststraße für 650 Euro zuzüglich ähnlicher Nebenkosten.</p> <p>Die Durchschnittsmiete liegt in Radolfzell laut Immoportal aktuell bei 13,83 Euro pro Quadratmeter, in den beliebten Lagen bei durchschnittlich 16,87 Euro. In Raggs Konzept lägen die Preise bei durchschnittlich 20 beziehungsweise 26 Euro – also nochmals deutlich teurer als die Vergleichsmieten in der Innenstadt. Dafür bekommen Interessierte jedoch auch frisch sanierte Wohnungen in bester Lage.</p> <h2>Gemeinschaftsräume und öffentlicher Innenhof</h2> <p>Zudem soll es sogenannte Community- und Co-Working-Flächen geben, also Gemeinschaftsbereiche, die allen Bewohnern zugänglich sein sollen. Dazu gehören Arbeits- und auch Aufenthaltsräume. Damit entspricht Ragg dem Wunsch der Stadt, dass beide Gebäude weiterhin gemeinsam genutzt werden und verbunden bleiben.</p> <p>Das von der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/aus-pflegeheim-soll-wohnprojekt-werden-radolfzell-am-bodensee-sucht-millionen-schweren-investor;art372455,12476818" title="Neue Pläne für altes Pflegeheim: Stadt sucht Millionen-schweren Investor">Stadt in der Ausschreibung geforderte ‚New Living und Co-Living</a>„ übererfüllt Ragg laut eigener Aussage mit diesem „Micro-Living+“-Konzept, wie er es selbst nennt. Denn die einzelnen Apartments seien dank der Einrichtung vollwertig sowie eigenständig und daher für eine breitere Zielgruppe interessant als klassische Gemeinschaftsformen.</p> <p>Außerdem soll der gemeinsame Innenhof als verbindendes Element bleiben und zu bestimmten Uhrzeiten sogar für die Öffentlichkeit zugänglich sein und von der Stadt beispielsweise mit Märkten, Ständen oder Lesungen saisonal bespielt werden. Ein Schließkonzept garantiere aber auch Privatsphäre und Ruhe für die Bewohner. Im Erdgeschoss sollen wie gewünscht Cafés, Vereinsräume, kulturelle Einrichtungen oder Kinderbetreuungen unterkommen können – gegebenenfalls sogar schon während des noch laufenden Umbaus der Wohnungen.</p> <h2>Die Stadt ist zufrieden – es gibt nur einen Zweifel</h2> <p>Die Stadt ist von dem Konzept beeindruckt. Laut Sitzungsunterlagen überzeugten der wirtschaftliche Hintergrund und die Vorerfahrung des Bewerbers. Das geplante Konzept erfülle nahezu alle Vorgaben. Die bereits vorhandene Gebäudestruktur werde in modernen, funktionalen Wohnraum umgewandelt, ohne den ursprünglichen Charme zu verlieren.</p> <p>Offen ist nur, ob sich die anvisierten Zielgruppen auch tatsächlich nach Radolfzell locken lassen, wie Markus Ragg selbst in der Präsentation einräumte. Hier liege das unternehmerische Risiko. Kritisch zeigte sich daher FGL-Rätin Mona Kramer, ob wirklich eine so hohe Nachfrage von Konstanzer Studenten besteht, nach Radolfzell auszuweichen.</p> <p>Ragg verwies auf eine Studie, nach der 79 Prozent der Konstanzer Studenten auf den privaten Wohnungsmarkt angewiesen seien und ein Teil davon nach Radolfzell ausweichen würde. Belastbare Zahlen hatte er jedoch nicht. Aus seiner Erfahrung berichtete er aber, dass bei angebotenen Wohnungen selbst bei vierstelligen Mietkosten immer mindestens zehn ernsthafte Bewerber, darunter fünf Studenten, dabei seien.</p> <h2>Gemeinderäte sind überzeugt</h2> <p>Ansonsten war die Begeisterung unter den Räten groß. Christoph Stadler (CDU) sprach von einem „eindrucksvollen Konzept“. Auch Dietmar Baumgartner (FW) zeigte sich „überzeugt“, er sehe auch kein Risiko bei der Nachfrage nach den Wohnungen. „Das funktioniert garantiert“, stimmte Jürgen Keck (FDP) zu.</p> <p>„Das Konzept ist genau das, was wir brauchen“, urteilte CDU-Rätin Andrea Gnann. Es sei eine neue Wohnform für Radolfzell, die aber sicher gut ankommen werde. Siegfried Lehmann (FGL) lobte: „Es ist ein gutes Konzept, um auch junge Menschen in die Stadt zu bekommen.“ Am Ende stimmte der Rat mit großer Mehrheit für Markus Ragg.</p> <p>Der wird nun in Gespräche mit der Stadt eintreten. Bis Januar 2026 möchte Ragg den Vertrag abschließen und das Projekt starten. Ein schneller Start sei entscheidend für den weiteren Zeitplan. Dieser sieht eine Ausschreibungsphase von Februar bis April vor, gebaut und vermietet werden soll dann von Mai 2026 bis Mai 2027. Die Betriebsaufnahme visiert Ragg für Juni bis Dezember 2027 an – ambitioniert, wie er selbst allerdings einräumt.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:35:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nostalgie auf Schienen: Museumsbahn auf Saisonabschlussfahrt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/nostalgie-auf-schienen-museumsbahn-auf-saisonabschlussfahrt;art372458,12505700 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.  ]]></description>
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          Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.<br>
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        Das Interesse an der letzten Dampflokfahrt in diesem Jahr zwischen Singen und Etzwilen ist groß. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie zieht eine positive Bilanz.



        <p>Bei bewölktem, aber trockenem Wetter zog die elegante Dampflok der Museumsbahn mit ihren historischen Personen- und Barwagen zahlreiche eisenbahnbegeisterte Menschen zu den letzten Fahrten in diesem Jahr an. Der Co-Präsident des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie Etzwilen–Singen (VES), Werner Wocher, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Publikumszuspruch an den vier Tagen, an denen die Bahn 2025 unterwegs war. Durchschnittlich zählte der Veranstalter an diesen Tagen zwischen 700 und 800 Fahrgäste an diesen Tagen.</p> <p>Mit einem durchdringenden Pfeifton und der obligatorischen Dampfwolke kündigte die Lok ihr Ankommen am Singener Bahnhof an, wo sie schon von Eisenbahnfreunden aller Altersklassen mit großem Interesse erwartet wurde. Die Lokomotive wurde 1998 nach dem neuesten Stand der Dampfloktechnologie umgebaut und unter anderem mit einer Leichtölfeuerung sowie einer besseren Wärmedämmung ausgestattet.</p> <p>Im Januar 2023 wurde sie bei einem verheerenden Brand im Lokomotivdepot Schaffhausen stark beschädigt und musste vom Eigentümer, der Winterthurer Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG, aufwendig instand gesetzt werden. In diesem Jahr kam sie bei der Saisonabschlussfahrt zum ersten Mal zum Einsatz.</p> <p>Pünktlich und gut besetzt tuckerte er dann los, der Nostalgiezug, auf der ersten von drei Fahrten an diesem Tag nach dem schweizerischen Etzwilen. Nachdem am Bahnhof in Rielasingen weitere Fahrgäste zugestiegen waren, sah der Fahrplan am Ramsener Bahnhof einen längeren Aufenthalt vor, wo man sich mit einer leckeren Bratwurst und kühlen Getränken für die weitere Fahrt stärken konnte.</p> <p>Den spektakulären Höhepunkt der Fahrt erlebten die Reisenden mit der Rheinüberquerung auf einer der letzten Fachwerkbrücken in der Schweiz zwischen Hemishofen und Etzwilen. Auf der 254 Meter langen Brücke, die im Jahre 1875 gebaut wurde, dampfte der Zug in 25 Meter Höhe über den Fluss. Auf der ganzen Strecke hatten immer wieder Eisenbahnfreunde ihre Kamerastative aufgebaut, um die stolze Dampflokomotive einzufangen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Verein</span><span>Um die Eisenbahnlinie von Etzwilen nach Singen zu sichern, formierte sich eine Gruppe aus der Region Schaffhausen und Umgebung, die 2001 den Verein zur Erhaltung der Eisenbahnlinie Etzwilen–Singen (VES) gründete. Der Verein übernimmt in Zusammenarbeit mit der Stiftung die Organisation des Bahnbetriebs im Sinne einer Museumsbahn. Die Stiftung SEHR &amp; RS – die Abkürzungen stehen für Museumsbahn Stein am Rhein/Etzwilen/Hemishofen/Ramsen und Rielasingen/Singen – hat von den Schweizerischen Bundesbahnen 2006 die gesamte Infrastruktur der Bahnlinie Etzwilen–Rielasingen mit Ausnahme der Rheinbrücke bei Hemishofen gekauft. Den Streckenteil Rielasingen–Singen, der der Stadt Singen gehört, hat die Stiftung von der Stadt gepachtet. Der Verein VES organisiert zusätzlich auch den Schienenvelobetrieb. Mit dem Verein Eisenbahnfreunde Hegau/Singen verbindet ihn eine Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus.</span></label></div> <p>Zu den Fahrgästen gehörte an diesem Tag auch die Familie Luzio aus Bohlingen. „Wir hatten schon länger den Plan, an einer der Fahrten mit der Museumsbahn teilzunehmen, und heute hat es zeitlich endlich gepasst“, berichtet Vater Victor, der seine Begeisterung für diese historischen Dampfzüge an seine Kinder Marcel und Laura weitergeben möchte.</p> <p>Dass der Nostalgiezug ein paar Mal im Jahr fährt, haben die Fahrgäste dem Verein VES zu verdanken. „Nachdem der Personenverkehr auf der Strecke bereits 1969 aufgegeben und der Güterverkehr 1996 eingestellt wurde, kam es 2001 zur Gründung des Vereins zur Erhaltung der Eisenbahnlinie“, erklärte Werner Wocher, der sich mit seinen 84 Jahren nach wie vor mit ganzem Herzen für die Museumsbahn engagiert.</p> <h2>Verein und Bürgerinitiative setzen sich für Reaktivierung ein</h2> <p>„<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/rielasingen-worblingen/faehrt-bald-der-zug-von-singen-nach-etzwilen-museumsbaehnler-zahlen-fuer-wiederbelebung-der-strecke;art372457,11544495" target="_blank" title="Fährt bald der Zug von Singen nach Etzwilen? Museumsbähnler zahlen für Wiederbelebung der Strecke">Es wird zwar mit einer Reaktivierung der Bahnlinie zu unserem 25. Jubiläum im kommenden Jahr noch nicht klappen‘</a>, sagte Wocher, „aber nachdem es um solche Pläne jahrzehntelang still geworden war, ist seit dem vergangenen Jahr doch wieder Bewegung in die Sache gekommen.“</p> <p>Für eine Reaktivierung der Bahnlinie macht sich auch die Bürgerinitiative Hegauhas stark, die mit einem Infostand am Bahnhof in Ramsen präsent war. Nikolas Baur von der Initiative verweist auf die Ende vergangenen Jahres vorgelegte Machbarkeitsstudie, wonach der volkswirtschaftliche Nutzen dieser Strecke die Kosten deutlich übersteigt. Die Rielasinger wären besser an die zweitgrößte Stadt im Landkreis, Singen, angebunden als derzeit.</p> <p>90 Prozent der Investitionskosten für die Reaktivierung und sogar 100 Prozent der Betriebskosten würden vom Land getragen. Obwohl sich die Begeisterung auf Schweizer Seite derzeit in Grenzen hält, hoffen Baur und seine Mitstreiter, dass sich noch im laufenden Jahr die Gemeinderäte in Singen und Rielasingen-Worblingen mit der Thematik beschäftigen.</p> <p>Aber auch bei einer Wiederinbetriebnahme der Strecke werden viele Eisenbahnfreunde darauf setzen, dass Werner Wocher und sein Verein auch dann die einmaligen Erlebnisse einer Fahrt mit diesen stolzen historischen Dampflokomotiven anbieten werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Eisenbahn Schiene Schienenverkehr thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:19:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unter dem Motto „Mehr als lesen“ haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Unter dem Motto „Mehr als lesen“ haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034]]></guid>
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        Unter dem Motto „Mehr als lesen“ haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.



        <p>Geschichten vom Wald und seinen Tieren, von Busfahrer Otto, der mit seinen tierischen Fahrgästen im Oktobus auf eine abenteuerliche Reise geht oder Märchen und Sagen aus alten Zeiten – die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz haben für die Kinder- und Jugendliteraturtage wieder viele Geschichten zusammengestellt. Neun Autorinnen und Autoren werden Kindern und Jugendlichen ihre Bücher vorstellen und ihnen wieder die Gelegenheit bieten, sie persönlich kennenzulernen oder selbst kreativ mit Sprache und Geschichten umzugehen. Unter dem Motto „Mehr als lesen“ können Kinder und Jugendliche vom 9. bis 23. November den Geschichten zuhören, mitmachen und in Workshops Neues entdecken.</p> <p>„Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht“, begrüßte Friederike Gerland, Leiterin der Singener Bibliotheken, die Vertreter der fünf Stadtbibliotheken bei der Vorstellung des Programms. Vorlesen sei wichtig, Sprache sei für Kinder der Einstieg ins Leben, so Gerland. Der Fokus liege auf den Autorenlesungen in den Schulen, an denen sich auch die Gemeinschaftsschule Steißlingen und die Gesamtschulen Bohlingen und Rielasingen-Worblingen beteiligen.</p> <p>„So bringen wir das Programm in die Breite und ermöglichen auch Kindern einen Einstieg, denen zuhause nicht vorgelesen wird“, erklärt Gerland. Wie wichtig Leseförderung ist, zeigt der aktuelle Vorlesemonitor der Stiftung Lesen. Vorlesen sei bildungspolitisch in hohem Maße relevant, berichtete die Singener Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele. „Lesen ist ein zentraler Baustein für Bildung, Teilhabe und berufliche Entwicklung. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir uns unzureichende Förderung nicht leisten“, so Scheufele.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist in den Schulen geboten</span><span>Die Kinder- und Jugendliteraturtage wurden 1978 ins Leben gerufen und haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil im Angebot der Stadtbibliotheken im Landkreis entwickelt. In Schulen und öffentlichen Veranstaltungen der beteiligten Städte lesen dieses Jahr: Juma Kliebenstein, Franzi Kopka, Esther Kuhn, Bärbel Oftring, Michael Peinkofer, Martin Schäuble, Frank Schwieger, Christian Tielmann und Vanessa Walder. Informationen gibt es im Internet unter <a href="http://www.kj-literaturtage.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.kj-literaturtage.de</a></span></label></div> <p>Ziel der Kinderliteraturtage ist es, den dramatischen Ergebnissen im Bereich Lesen und Verstehen etwas entgegenzusetzen und Spaß am Lesen zu vermitteln. So können die Kinder bei der Vorstellung des Buchs „Der Oktobus auf großer Fahrt“ auch mitmachen. Neben den Lesungen an den Schulen werden an unterschiedlichen Orten auch Workshops angeboten.</p> <h2>Polizisten und Feuerwehrleute lesen vor</h2> <p>Die Erfahrung habe gezeigt, dass ein besserer Zugang entsteht, wenn Menschen hinter den Büchern stehen. Dabei hätten Kinder die Gelegenheit, den Autoren auch Fragen zu stellen. So wird in der Stadtbücherei Singen eine echte Polizistin in Uniform Polizei-Geschichten vorlesen. Auf der Feuerwache Singen erfahren die Kinder spannende Feuerwehr-Geschichten und ein echter Feuerwehrmann wird alle Fragen zu seiner Arbeit beantworten. Insgesamt stehen rund 90 Veranstaltungen auf dem Programm.</p> <p>So wird am bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 21. November, Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter ihre eigene Lieblingsgeschichte vorlesen, die Stadtbücherei Singen lädt in der Dämmerung zu einer Taschenlampen-Vorleserunde. Beim Familientag zum Abschluss des Literaturfestivals laden die Stadtbibliotheken Singen und Konstanz (Samstag, 22. November) sowie Stockach (Sonntag, 23. November) zu einem bunten Programm mit verschiedenen Angeboten für alle Altersstufen.</p> <p>Die Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele dankte den Organisatorinnen und Organisatoren sowie dem Landkreis, der die Kinder- und Jugendliteraturtage fördert und unterstützt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:54:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Rückenwind zur Zweitliga-Reserve: Türk. SV Singen ist zu Gast beim Mit-Aufsteiger KSC II <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/oberliga-baden-wuerttemberg/mit-rueckenwind-zur-zweitliga-reserve-tuerk-sv-singen-ist-zu-gast-beim-mit-aufsteiger-ksc-ii;art1372255,12505022 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Reserve des Karlsruher SC empfängt am Samstag in der Oberliga den Türk. SV Singen. Trainer Ali Günes hofft auf neues Selbstvertrauen. Die zuletzt gezeigten gute Leistungen machen Mut.  ]]></description>
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          Die Reserve des Karlsruher SC empfängt am Samstag in der Oberliga den Türk. SV Singen. Trainer Ali Günes hofft auf neues Selbstvertrauen. Die zuletzt gezeigten gute Leistungen machen Mut.<br>
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        Die Reserve des Karlsruher SC empfängt am Samstag in der Oberliga den Türk. SV Singen. Trainer Ali Günes hofft auf neues Selbstvertrauen. Die zuletzt gezeigten gute Leistungen machen Mut.



        <p><strong>Fußball, Oberliga:</strong> Karlsruher SC II – Türk. SV Singen (Samstag, 15.30 Uhr, Badenia Stadion). – Die Erleichterung war groß nach dem 1:0-Heimsieg über den FSV Hollenbach beim Oberliga-Aufsteiger Türk. SV Singen. „Es war sehr wichtig, dass wir eine gute Leistung gezeigt, das Spiel mit zehn Mann zu null zu Ende gebracht und hochverdient gewonnen haben“, sagt Trainer Ali Günes. Die negativen Ergebnisse zum Saisonstart hätten kleine Wunden bei den Spielern hinterlassen, „aber jetzt haben sie gesehen, dass wir, wenn jeder an seine Grenzen geht, in dieser Liga mithalten können“, fährt der 46-Jährige fort.</p> <p>Beim so wichtigen zweiten Heimerfolg der Saison fielen jedoch erneut zwei Dinge auf, die sich wie Rote Fäden durch die Runde ziehen. Stichworte: Chancenverwertung und Platzverweise. Mit einem Unterschied: Dieses Mal reichte das Traumtor von Abdoulie Mboob für drei Punkte – trotz langer Unterzahl. „Abdou, Oumar Coulibaly, Albert Malaj, Dominik Emminger oder Volkan Bak sind wichtige Spieler, die in dieser Liga den Unterschied ausmachen können“, sagt Günes über seine Offensivleute, „aber sie sind noch nicht bei hundert Prozent. Wir müssen schauen, dass die Spieler topfit werden und dass wir auch mal aus wenigen Torchancen mehr herausholen.“</p> <h2>Günes hofft auf Rückkehrer</h2> <p>Kurz vor der Pause sah Coulibaly, der bis dahin ein großer Aktivposten auf der linken Seite gewesen war, gegen Hollenbach für ein grobes Foul weit weg vom eigenen Tor die Rote Karte. „Er hat gesagt, dass er ausgerutscht ist und ich hoffe, dass der Schiedsrichter das auch genauso gesehen hat“, erklärt der TSV-Trainer, der auf eine Sperre von nur einem Spiel hofft. „Wir haben keinen breiten Kader und deswegen tut uns jeder Ausfall, jede Verletzung oder jede Rote Karte sehr weh.“ Am Samstag, in der Partie beim Karlsruher SC II, hofft Ali Günes zumindest auf die Rückkehr zwei zuletzt vermisster Akteure: Jonas Zimmermann und Mokhtar Boulachab.</p> <p>Ein Erfolgsrezept für die Partie in Nordbaden sollte bei einem gemeinsamen Abendessen am Freitag gefunden werden. „Das hat es bislang noch nicht gegeben. Wir versuchen, die Mannschaft damit noch enger zusammenzuschweißen“, sagt Günes, der mit der Bilanz seit seiner Rückkehr zufrieden sein kann. „Nachdem bekannt war, dass wir kommen, haben wir – wenn man das Spiel bei Normannia Gmünd dazu zählt – von fünf Partien drei gewonnen und nur gegen die Übermannschaften VfR Mannheim und VfR Aalen verloren. Die Jungs haben gesehen, dass wir gar nicht so schlecht sind, und jetzt kommt langsam das Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass das Glück auch wieder zurückkommt, sodass wir in den nächsten Spielen punkten können.“</p> <p>Am besten schon am Samstag bei der Zweitligareserve in Karlsruhe, die zwar keine Übermannschaft ist wie das Topduo der Liga aus Mannheim und Aalen, aber auch nicht unterschätzt werden darf. „Beim KSC träumt jeder Spieler davon, einmal für die Profis zu spielen und dann will natürlich auch jeder zeigen, was er drauf hat. Nicht nur uns, sondern auch den eigenen und den Profi-Trainern. Es wird ein extrem schweres Spiel“, prognostiziert der frühere türkische Nationalspieler. „Wir werden es dem KSC so schwer wie möglich machen und dann schauen wir, was am Ende rauskommt“, sagt Ali Günes weiter. „Natürlich wäre es super, wenn wir Punkte holen, aber wir fahren nicht mehr mit diesem Druck nach Karlsruhe, sondern mit Selbstvertrauen. Wir wissen, was wir können. Es ist wichtig, dass die Jungs an ihr Limit gehen und ob es am Ende für drei Punkte reicht, werden wir dann sehen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mit Rückenwind zur Zweitliga-Reserve: Türk. SV Singen ist zu Gast beim Mit-Aufsteiger KSC II <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 15:37:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wildschwein oder Quinoa: Der neue Asterix ist da – und manche Dinge ändern sich nie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wildschwein-oder-quinoa-der-neue-asterix-ist-da-und-manche-dinge-aendern-sich-nie;art372458,12505007 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Kultfigur und seine Freunde kehren zurück. Der 41. Asterix-Band ist da. Dieses Mal geht es nach Lusitanien – also nach Portugal. Um was es genau geht, was bleibt und was sich ändert.  ]]></description>
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          Die Kultfigur und seine Freunde kehren zurück. Der 41. Asterix-Band ist da. Dieses Mal geht es nach Lusitanien – also nach Portugal. Um was es genau geht, was bleibt und was sich ändert.<br>
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        Die Kultfigur und seine Freunde kehren zurück. Der 41. Asterix-Band ist da. Dieses Mal geht es nach Lusitanien – also nach Portugal. Um was es genau geht, was bleibt und was sich ändert.



        <p>Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört seit Jahrzehnten nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Und sind wir einmal ehrlich, wir lieben diese widerspenstigen Gallier. Drei davon am allermeisten: den findigen Asterix mit seinem Zaubertrank, den drolligen Obelix mit dem Zaubertrank-Verbot und den knuddeligen Idefix, der gar keinen Zaubertrank braucht, um unsere Herzen im Sturm zu erobern.</p> <p>Und der Widerstand dieses Trios mit der Unterstützung eines ganzen gallischen Dorfes setzt sich fort: Seit dem 23. Oktober ist mit „Asterix in Lusitanien“ der 41. Band der Reihe um die widerspenstigen Zaubertranktrinker bei Egmont Ehapa Media erhältlich. Doch was macht den Erfolg von Asterix und Obelix aus?</p> <h2>Der weltweite Asterix-Kult</h2> <p>Seit 1959 wurden weltweit 400 Millionen Asterix-Alben in 120 Sprachen und Dialekten verkauft, etwa ein Drittel davon in deutscher Sprache. Die widerspenstigen und oft reisefreudigen Gallier geraten nicht aus der Mode. Und auch dafür lieben wir sie, die Gallier.</p> <h2>Frischer Bacalhau und jede Menge Backpfeiffen</h2> <p>Frischer Bacalhau, melancholische Balladen und jede Menge Backpfeifen erwarten unsere gallischen Freunde in ihrem 41. Abenteuer. Dort, im heutigen Portugal, gilt es einem alten Freund gegen die römischen Besatzer zur Seite zu stehen. Während einer kürzlichen Pressekonferenz in Paris enthüllten die Asterix-Künstler Fabcaro (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen) jede Menge Details zu ihrem zweiten gemeinsamen Werk, das am Donnerstag, 23. Oktober, weltweit erschienen ist.</p> <p>„Asterix in Lusitanien“ hat alles zu bieten, was ein Asterix-Album so unvergleichlich macht: Wunderbar in Szene gesetzte Landschaften, lokale Spezialitäten – abgesehen von Bacalhau, wenn es nach Obelix geht – und jede Menge liebevoll aufs Korn genommene Klischees. Vor allen Dingen ein sympathisches Völkchen, von den Römern nicht minder unterdrückt als die Gallier selbst. Dass die römischen Legionäre rund um ihren Zenturio Pistorius wieder jede Menge Haue einfangen werden, ist natürlich garantiert.</p> <h2>Wildschein, Bacalhau oder doch Quinoa?</h2> <p>Was bleibt also nach dem Lesen des 41. Asterix Bandes: Natürlich kehrt Kulturgut zurück. Natürlich werden die Lateinkenntnisse aufgefrischt. Aber am allermeisten bleibt die spöttische, aber auch feinsinnige Art der Kult-Gallier, Geschichte und Gegenwart miteinander zu verbinden. Der Kampf des kleinen Mannes gegen die große Macht, verpackt in Latein-Wortspiele, karikierte Nationalklischees und krachende Prügelszenen. Und am Ende – wie immer – das Festbankett unter Sternenhimmel. Mit Wildschwein. Und ohne Troubadix. Denn manche Dinge ändern sich nie – zum Glück. Wobei: Im 40. Band „Asterix – die weiße Iris“ mutierte Obelix am Ende zum Vegetarier. Nur ein kurzfristiger Trend oder wird es am Ende ein Salatbüffet geben? So oder so: Troubadix wird nicht singen. Denn manche Dinge ändern sich zum Glück nie!</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Comics Veröffentlichung Sprache thema-kultur-literatur thema-kultur-sprache thema-wissen-wissenschaft]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wildschwein oder Quinoa: Der neue Asterix ist da – und manche Dinge ändern sich nie]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 12:31:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauen, Garten und Wohnen: Das bietet die Schaffhauser Herbstmesse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schaffhauser-herbstmesse-2025-das-ist-geboten;art372458,12504920 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fünf große Zelte mit insgesamt 10.000 Quadratmeter Fläche bietet die Schaffhauser Herbstmesse. 140 Aussteller präsentieren noch bis Sonntag, 26. Oktober, ihre Produkte und Dienstleistungen.  ]]></description>
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          Fünf große Zelte mit insgesamt 10.000 Quadratmeter Fläche bietet die Schaffhauser Herbstmesse. 140 Aussteller präsentieren noch bis Sonntag, 26. Oktober, ihre Produkte und Dienstleistungen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/schaffhauser-herbstmesse-2025-das-ist-geboten;art372458,12504920]]></guid>
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        Fünf große Zelte mit insgesamt 10.000 Quadratmeter Fläche bietet die Schaffhauser Herbstmesse. 140 Aussteller präsentieren noch bis Sonntag, 26. Oktober, ihre Produkte und Dienstleistungen.



        <p>Pernilla Schärer leitet die Schaffhauser Herbstmesse dieses Jahr zum ersten Mal. Sie verspricht bei der Eröffnung die fünf schönsten Tage im Schaffhauser Herbst. Tradition trifft auf Innovation – das ist das Motto der 48. Schaffhauser Herbstmesse auf der Breite. Sie dauert noch bis Sonntagabend, 26. Oktober.</p> <p>140 Aussteller – ein gutes Dutzend mehr als vergangenes Jahr – machen die Herbstmesse zu einem bunten Treffpunkt und einem Ort der Inspiration. Die meisten Aussteller gehören den Bereichen Bauen, Garten und Wohnen an. Es sind vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen aus der Region Schaffhausen vertreten. Wer sich für Innovationen im Bereich moderner Heizanlagen, Solarenergie, oder allgemein für alternative und erneuerbare Energien interessiert, findet hier Gesprächspartner und Anbieter und kann sich beraten lassen.</p> <h2>Ein gesellschaftliches Ereignis</h2> <p>Die Schaffhauserinnen und Schaffhauser wissen aber auch, dass man sich auf der Herbstmesse gut unterhalten und eine unbeschwerte Zeit genießen kann. Stadtpräsident Peter Neukomm wies an der Eröffnung genau darauf hin. Er wurde am Stand des Schaffhauser Berufsbildungszentrums von Moderator Alex Blunschi interviewt und auch gefragt, ob er sich beim Besuch der Messe eher für Haushaltsgeräte interessiere. Das Stadtoberhaupt verneinte dies.</p> <p>Er erkenne den wirtschaftlichen Stellenwert der Messe an und finde es cool, „das kompetitive und erfolgreiche Gewerbe der Region Schaffhausen zu erleben“, doch er nehme die Messe eher als gesellschaftliches Event wahr. Das zeige sich daran, dass er an vielen Orten stehen bleibe, denn die Besucherinnen und Besucher, würden sich mit ihm unterhalten wollen – was er auch gerne mache.</p> <h2>Weinvielfalt aus dem Blauburgunderland</h2> <p>Das Berufsbildungszentrum des Kantons Schaffhausen hat dieses Jahr im Mai sein 150. Jubiläum gefeiert und bietet an der Messe Informationen zur Berufsbildung. Informationen zum Weinbau gibt es in Halle 2. Dort präsentieren in einer Sonderschau elf ausgewählte Aussteller aus dem Schaffhauser Blauburgunderland ihre besonderen Spezialitäten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, eine Auswahl an regionalen Weinen zu verkosten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Herbstmesse</span><span>Die Schaffhauser Herbstmesse kann noch bis Sonntag, 26. Oktober, besucht werden. Die Öffnungszeiten sind wie auch schon in den vergangenen Jahren von 13.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Auch die Eintrittspreise haben sich nicht verändert: 12 Franken für Erwachsene, 10 Franken für Pensionierte, Lehrlinge und Studierende. Ein buntes Programm wird an den Messetagen ebenfalls geboten.</span></label></div> <p>Die ausstellenden Weingüter gewähren zudem Einblicke in ihre Arbeit – von der Traubenernte über die Weinproduktion bis hin zur perfekten Reifung. An dieser Sonderschau wies der Schaffhauser Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Dino Tamagni auf die Bedeutung der Weinproduktion im Kanton Schaffhausen hin: Drei Millionen Flaschen Wein produzieren die Schaffhauser Weingüter. Sie bieten viele Arbeitsplätze und tragen die Reputation Schaffhausens auch über die Kantonsgrenze hinaus. Auf der Messe können die Schaffhauser Weine mit vielen Weinen von Ausstellern aus anderen Schweizer Weinbaugebieten verglichen werden.</p> <p>Es gibt auch wieder die Eckpfeiler der Messe – die Schaffhauser Flaniermeile, das Chläggiopoly, die zahlreichen Gastro-Angebote zwischen den Hallen auf der Breitenaustraße und natürlich das Messerestaurant mit seiner großen Bühne für die verschiedenen Musik- und Show-Acts.</p> <p>So heizen am Donnerstagabend, 23. Oktober, die Band Phänomen dem Publikum mit Pop und Rock ein, am Freitag, 24. Oktober, wird es urig mit Swen Tangl und am Samstag, 25. Oktober, steigt dann wieder die große Chiesgrub-Party. Zudem kommen die Musikfans dieses Jahr auch am Sonntagnachmittag, 26. Oktober, noch auf ihre Kosten: Der Schaffhauser Sänger und Gitarrist Marco Clerc wird dann aufspielen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Veranstaltungen Messen Marketing thema-wirtschaft-messe thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bauen, Garten und Wohnen: Das bietet die Schaffhauser Herbstmesse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:50:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Neustart mit klaren Prinzipien: Wie Jeton Spahija bei Südstern die Trendwende einleiten will  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/verbandsliga-suedbaden/ein-neustart-mit-klaren-prinzipien-wie-jeton-spahija-bei-suedstern-die-trendwende-einleiten-will;art1372256,12504822 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jeton Spahija ist seit anderthalb Wochen Trainer bei Südstern Singen. Der 38-Jährige setzt beim Verbandsligisten auf Ruhe, Teamgeist und Struktur. Zum Trainer und den weiteren Duellen der Bodensee-Teams.  ]]></description>
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          Jeton Spahija ist seit anderthalb Wochen Trainer bei Südstern Singen. Der 38-Jährige setzt beim Verbandsligisten auf Ruhe, Teamgeist und Struktur. Zum Trainer und den weiteren Duellen der Bodensee-Teams.<br>
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        Jeton Spahija ist seit anderthalb Wochen Trainer bei Südstern Singen. Der 38-Jährige setzt beim Verbandsligisten auf Ruhe, Teamgeist und Struktur. Zum Trainer und den weiteren Duellen der Bodensee-Teams.



        <p><strong>Fußball, Verbandsliga:</strong> ESV Südstern Singen – SV Linx (Samstag, 13.30 Uhr, Hardt-Stadion). – Wenn Jeton Spahija über Fußball spricht, klingt seine Leidenschaft mit. „Fußball ist die schönste Nebensache der Welt, aber Familie bleibt das Wichtigste“, sagt der 38-Jährige. Der neue Trainer des ESV Südstern Singen ist ein Mann, der klare Werte lebt: einfühlsam, konsequent, loyal – so beschreibt er sich selbst. Seit anderthalb Wochen leitet er nun die Geschicke des Verbandsligisten, der am Samstag auf den SV Linx trifft. Am vergangenen Freitag sicherte sich sein Team bei seinem Auftakt im Duell beim FC RW Salem einen Punkt.</p> <h2>Von Magdeburg nach Singen</h2> <p>Nach neun Jahren in Singen kennt Spahija die Region längst wie seine Westentasche. Ursprünglich aus Magdeburg stammend, zog er damals mit seinem Bruder in den Hegau – der Familie wegen. Fußball spielte er für den FC 03 Radolfzell und den FC Singen 04, ehe er beim AFC Rinia Singen eine Ära prägte: fünf Jahre lang Spielertrainer, ein Durchmarsch von der Kreisliga B in die Bezirksliga. „Wir hatten keine großen Mittel, aber viel Herzblut“, sagt Spahija. „Alles, was wir erreicht haben, kam aus Leidenschaft.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die weiteren Partien am elften Spieltag</span><span>SC Pfullendorf – SC Lahr (Samstag, 14 Uhr, Geberit-Arena). – Ob der unnötige Punkteverlust zuletzt in Niederschopfheim auch Kopfsache war? SCP-Trainer Helgi Kolvidsson wollte sich über jene Schützlinge nicht auslassen, die gute Torchancen vergaben und sich bei vier Gegentoren nicht auf Ballhöhe befanden, nur soviel: „Wir haben uns blöd angestellt und dieses Spiel hergeschenkt!“ Jetzt kommt ein ganz anderes Kaliber mit dem Ligazweiten SC Lahr in den Linzgau, der es bei seinen jüngsten drei Siegen in Folge mit zwölf Toren ordentlich krachen ließ. „Ein gefährlicher Top-Gegner“, so der Isländer, der weiß, was hierbei abzurufen ist: die Galligkeit und Aggressivität wie beim Heimspiel gegen Bühlertal (3:0). Personell kommt ihm entgegen, dass Abwehrmann Janik Moser wieder ins Training eingestiegen ist, Vladimir Biller seine Schulterblessur überwunden hat. Lediglich hinter Torsteher Nino Trost (Grippe) bleibt noch ein Fragezeichen, der aber durch Erik Mutter auch gut vertreten wird. (jüw)<br /> <br /> 1. FC Rielasingen-Arlen – FC Wolfenweiler-Schallstadt (Sonntag, 15 Uhr, Talwiese). – Nach der Niederlage beim Tabelllenzweiten Lahr benötigt der 1. FC Rielasingen-Arlen im Heimspiel gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt Punkte, um den Platz in der oberen Tabellenhälfte festigen zu können. Der Gast am Sonntag ist auf der Talwiese nicht unbekannt, auch wenn es das erste Punktspiel beider Vereine gegeneinander ist. Im Verbandspokal-Viertelfinale der vergangenen Saison war der Aufsteiger als Landesligaspitzenreiter zu Gast und siegte 2:1 gegen die Hegauer. Die Breisgauer schlagen sich auch in der Liga bisher wacker und stehen mit 13 Punkten auf Platz zehn. Der FC Wolfenweiler-Schallstadt ist leistungsmäßig in der Verbandsliga angekommen. Bei der Talwiesen-Elf waren letzte Woche fast alle Spieler einsatzbereit, einzig Mika Köberlin und auch Nathan Zaija fehlten verletzungsbedingt. Sollte alles gut verlaufen, müsste Trainer Michael Schilling nur auf Mika Köberlin verzichten. (te)<br /> <br /> FC Auggen – FC RW Salem (Sonntag, 15 Uhr). – Nach dem intensiven Derby gegen Südstern Singen steht für den FC Rot-Weiß Salem ein schwieriges Auswärtsspiel an. Im Markgräflerland wartet mit dem FC Auggen ein Verbandsliga-Schwergewicht. Der Vizemeister der Saison 2023/24 und letztjährige Verbandspokalfinalist gehört seit Jahren zur Spitze der Liga. Auf dem kleinen, kompakten Platz ist jedes Duell umkämpft – Einsatz, Wille und Teamgeist sind gefragt. Salem reist mit großem Kampfgeist und klarer Zielsetzung an. In den vergangenen Wochen zeigte die Elf von Trainer Silvio Battaglia immer wieder ansprechende Leistungen, belohnte sich aber zu selten. „Wir müssen uns endlich für unseren Aufwand belohnen und weiter mutig auftreten“, betont der Coach. Die Mannschaft ist fest entschlossen, in Auggen mit einer geschlossenen Teamleistung, Leidenschaft und der Unterstützung der mitreisenden Fans ein Ausrufezeichen zu setzen. (al)</span></label></div> <p>Diese Leidenschaft will er nun auf die Südsterne übertragen. Seine Aufgabe: eine verunsicherte Mannschaft stabilisieren, die nach zehn Spielen mit acht Punkten auf Rang zwölf steht. Spahija weiß, worauf es ankommt. „Nicht die besseren Einzelspieler gewinnen, sondern die bessere Mannschaft“, betont er. Er spricht von Ruhe, Kontinuität, Struktur. Von der Wichtigkeit, dass jeder im Verein seine Rolle erfüllt – vom Trainer bis zum Platzwart. „Ein Guardiola kann kein Tiki-Taka spielen, wenn der Rasen nicht richtig gemäht ist.“</p> <h2>Ausnahmen gibt es keine</h2> <p>Auf dem Trainingsplatz steht Spahija für klare Linien. Regeln gelten für alle, Ausnahmen gibt es keine. Doch Strenge paart sich mit Empathie. „Als Trainer musst du Mensch bleiben“, sagt er. „Manche Spieler tragen Sorgen mit sich herum, und wenn man das versteht, lassen sich viele Barrieren lösen.“ In der Kabine kann er laut werden, doch nach dem Training sucht er Nähe. „Ich mag es familiär. Am Ende sind wir Menschen, keine Maschinen.“</p> <p>Taktisch ist er flexibel. Statt starrer Systeme zählt für ihn das Spielermaterial. „Ich muss sehen, wen ich habe – dann entscheide ich, wie wir spielen.“ Dabei soll die Mannschaft schnell ein gemeinsames Verständnis entwickeln, um wieder in der Liga Fuß zu fassen. „Wir sind im Abstiegskampf, so ehrlich muss man sein. Aber je früher man das akzeptiert, desto leichter wird es, dagegen anzukämpfen.“ Sein Ziel für die Saison: der Ligaverbleib, idealerweise ein einstelliger Tabellenplatz.</p> <p>Vor den Spielen trinkt Spahija einen Kaffee, Rituale braucht er keine. Dafür Ruhe und das Gefühl, nichts dem Zufall zu überlassen. Wenn der Ball rollt, lebt er jeden Moment – mit Leidenschaft, aber auch Demut. Und wenn er nach einem Sieg nach Hause kommt, wartet auf ihn das, was ihm am meisten bedeutet: seine Familie. „Dieses Gefühl, heimzukommen und die Kinder zu sehen – das ist für mich der perfekte Sonntag.“</p> <p>Gegen Linx will Jeton Spahija den nächsten Schritt machen, um seine Idee von Fußball auch beim ESV Südstern sichtbar zu machen – nicht laut, nicht spektakulär, aber konsequent. So wie er eben selbst ist.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Neustart mit klaren Prinzipien: Wie Jeton Spahija bei Südstern die Trendwende einleiten will]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:03:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verunsicherung in Bevölkerung steigt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/verunsicherung-in-bevoelkerung-steigt;art372458,12504733 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Meinungsforscher spricht beim Unternehmerforum</li> <li>Angst vor Terroranschlägen und Krieg als Gründe</li> </ul>  ]]></description>
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        <ul> <li>Meinungsforscher spricht beim Unternehmerforum</li> <li>Angst vor Terroranschlägen und Krieg als Gründe</li> </ul>



        <p><strong>Singen</strong> Spannend und praxisnah berichtete der Projektleiter am Institut für Demoskopie in Allensbach, Michael Sommer, beim Unternehmerforum von Singen aktiv über die Einstellung der Bevölkerung zu Fragen der inneren und äußeren Sicherheit. Dabei zeigt sich wenig überraschend, dass das Bedrohungsgefühl in den vergangenen fünf Jahren konstant gewachsen ist.</p> <p>Mit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat die Angst, dass auch Deutschland in militärische Auseinandersetzungen verwickelt wird, deutlich zugenommen. Fast die Hälfte der Bevölkerung halte einen flächendeckenden Krieg in Europa für möglich. „Die Unterstützung der Ukraine ist bei der Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor vorhanden“ so Michael Sommer, aber mehr als die Hälfte befürwortet ein rasches Ende dieser Auseinandersetzung, auch mit der Konsequenz, dass die Ukraine die von Russland eroberten Gebiete an den Aggressor abtreten müsste.</p> <p>Die größte Gefahr für den Weltfrieden geht nach Ansicht der Deutschen von Vladimir Putins Russland aus. „Das Bedrohungsgefühl steigt allerdings auch“, so Sommer, weil eine Mehrheit die USA unter Donald Trump wie schon bei dessen erster Amtszeit nicht mehr für einen verlässlichen Bündnispartner hält. Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sind laut 80¦Prozent der Befragten derzeit schlecht, gleichwohl immer noch über 70¦Prozent eine enge Kooperation zwischen den beiden Nato-Staaten für sehr wichtig halten.</p> <p>Obwohl die Person Donald Trump, sein Politikstil, seine Angriffe auf demokratische Institutionen wie die Pressefreiheit oder die Justiz außer von den AfD-Anhängern von einer großen Mehrheit sehr kritisch gesehen würden, sei aber mehr als ein Drittel der Bevölkerung davon fasziniert, wie er sich gegen alle Widerstände durchsetzt. „Sollte die Überzeugung zunehmen, eine autoritäre, die Gewaltenteilung missachtende Politik ist eher in der Lage, Probleme zu lösen, so wäre dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unser demokratisches System“, warnt Sommer.</p> <p>Mit dem erhöhten Bedrohungsgefühl habe sich auch die Einstellung zu verteidigungspolitischen Fragen geändert. So soll Deutschland nach Ansicht von mehr als 60¦Prozent der Befragten seine Verteidigungsausgaben künftig deutlich erhöhen, wobei diesen Mehrbedarf etwa 40¦Prozent durch neue Schulden und etwa ein Drittel durch eine Kürzung bei den Sozialausgaben finanzieren würden. Die Mehrheit, 55¦Prozent, befürwortet die Wiedereinführung eines zwölfmonatigen Grundwehrdienstes. Mit 65¦Prozent ist bei den über 60-Jährigen die Mehrheit dafür am größten, während sich bei den direkt Betroffenen, den 16- bis 29-Jährigen, nur 36¦Prozent für diesen Vorschlag begeistern können. Von den unter 30-jährigen Männern könnten sich 28¦Prozent die Ableistung eines Wehrdienstes auf jeden Fall vorstellen, weitere 30¦Prozent vielleicht. Bei den Frauen würden dagegen nur 32¦Prozent auf jeden Fall oder vielleicht zum Bund gehen.</p> <p>Singen aktiv hatte auch Schüler des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums eingeladen. Bastian Groll war doch etwas überrascht, dass fast 30¦Prozent auf jeden Fall ihren Grundwehrdienst ableisten würden, hat für sich selbst diese Frage aber noch nicht beantwortet. Ivana Herrmann würde es befürworten, wenn es auch die Möglichkeit eines verpflichtenden sozialen Jahres gäbe. „Zu einem solchen Dienst an der Gesellschaft wären sicherlich auch mehr Frauen bereit“ so Herrmann, die in der SMV des Gymnasiums aktiv ist.</p> <p>Wegen Trumps aggressiver Handelspolitik werde auch die EU sowie die Globalisierung in einem besseren Licht gesehen. Eine deutliche Mehrheit sei deshalb von den Vorteilen der EU-Mitgliedschaft sowie des Freihandels für die deutsche Wirtschaft überzeugt.</p> <p>Nach den doch eher schlechten Nachrichten schloss Sommer mit der Botschaft, dass fast 80¦Prozent der Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft von einer auch künftig erfolgreichen deutschen Wirtschaft überzeugt sind.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Meinungsumfragen Wehrdienst Militärpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Singen]]></dc:source>
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