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	<title>Sympra Public Relations Blog</title>
	
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	<description>Weblog von Mitarbeitern der PR-Agentur Sympra GmbH (GPRA)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 07:25:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Heute vor 20 Jahren… Die Kommunikation</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/05/15/heute-vor-20-jahren-die-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mutschlechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[20 Jahre Sympra]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Sympra]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; 15. Mai 1992. Ich bin 13 und auf dem Weg zur Schule. Das einzige elektronische Device, das ich bei mir trage, ist ein Sony-Walkman. Ja, so einer der mir die Levi&#8217;s Jeansjacke sch&#246;n runterzieht, weil der ja auch noch ein integriertes Radio hat und gef&#252;hlte 10 kg wiegt. Haltungsschaden inbegriffen, doch nicht nur vom [...]]]></description>
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<p><strong><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/mut_20_Jahre_Blog.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-3641" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/mut_20_Jahre_Blog.jpg" alt="Mut 20 Jahre Blog in Heute vor 20 Jahren... Die Kommunikation" width="548" height="400" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>15. Mai 1992.</strong></p>
<p>Ich bin 13 und auf dem Weg zur Schule. Das einzige elektronische Device, das ich bei mir trage, ist ein Sony-Walkman. Ja, so einer der mir die Levi&#8217;s Jeansjacke sch&#246;n runterzieht, weil der ja auch noch ein integriertes Radio hat und gef&#252;hlte 10 kg wiegt. Haltungsschaden inbegriffen, doch nicht nur vom Walkman, sondern auch von meiner Schultasche. Unglaublich, wie viele B&#252;cher, Hefte und Stifte ich mit mir rumschleppen muss. Unterwegs hole ich meine Freundin Tanja ab, denn wir laufen immer gemeinsam zur Schule. Sie gibt mir ein kleines Heftchen (getarnt als Hausaufgabenheft) zur&#252;ck, in das wir uns immer gegenseitig reinschreiben, was wir so den vergangenen Nachmittag &#252;ber gemacht und gedacht haben. Eine Art Tagebuch also, voller Teenagersorgen und -n&#246;te. Ich hatte es ihr gestern gegeben, sie hat es gelesen und mir jetzt zur&#252;ckgegeben. Ich bin schon gespannt, was sie reingeschrieben hat. Aber wir haben ein Ritual daraus gemacht, dass wir es erst nach der Schule daheim lesen, also muss ich wohl abwarten.</p>
<p>Die einzige M&#246;glichkeit, den Schultag zu &#252;berstehen, ist sich gegenseitig Zettelchen zu schreiben und auf zu passen, dass es die Lehrer nicht merken. Zum Gl&#252;ck ist heute Freitag und das Wochenende in Sicht. Nach der Schule bringen Tanja und ich etwa eine halbe Stunde damit zu, unser n&#228;chstes Telefonat zu besprechen, bevor wir uns verabschieden. Kurz vor drei geh ich dann zur Telefonzelle, z&#252;cke meine Telefonkarte und rufe Tanja an. Die Telefonkarte muss ich nutzen, weil meine Eltern fast einen Herzinfarkt bekommen haben, als sie die letzte Telefonrechnung gesehen haben. Und au&#223;erdem ist dann ja immer die Telefonleitung belegt, wenn wir stundenlang telefonieren. Kurz drauf klingle ich bei Tanja an der T&#252;r. Wir treffen uns lieber bei ihr, denn sie kann 1. ihr Zimmer abschlie&#223;en (wichtig, wenn man j&#252;ngere Geschwister hat!) und 2. hat sie nen Fernseher drin (wichtig, weil dann kann man MTV kucken!) stehen.</p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/20-Jahre-Sympra_110217_rz_Regular.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-3278" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/20-Jahre-Sympra_110217_rz_Regular-300x55.jpg" alt="20-Jahre-Sympra 110217 Rz Regular-300x55 in Heute vor 20 Jahren... Die Kommunikation" width="300" height="55" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>15.05.2012.</strong></p>
<p><strong></strong> Der Sony-Walkman funktioniert immer noch und liegt in irgendeiner Kiste. Mit meinen Eltern hatte ich den Deal, dass ich erst dann einen Diskman kriege, wenn der Walkman kaputt ist. Tja, bl&#246;d gelaufen: Den Diskman habe ich mir dann selbst gekauft.<br />
Bevor ich heute das Haus verlasse, schau ich erst mal auf meinem Smartphone, was es so Neues bei Facebook gibt. Tanja hat ein Bild gepostet, das muss ich gleich mal liken. Ich schicke ihr noch schnell eine WhatsApp-Nachricht und frage nach, wie das Wochenende war. Die Kommunikation ist zwar nicht mehr so rege wie fr&#252;her, aber trotzdem sind wir beide gegenseitig gut informiert, was die andere so tut. Wir kommentieren das jetzt zwar nicht mehr in einer Extra-Spalte in dem Heftchen, sondern tun das mehr oder weniger &#246;ffentlich auf Facebook.</p>
<p>F&#252;r einige Kunden betreue ich das Twitter-Konto mit und stelle fest: Eigentlich &#228;hnelt das ja ganz sch&#246;n unserem Zettelchen-Schreiben in der Schule. Da wussten wir auch nicht, wer das jetzt beim Durchreichen noch liest. Die Zeichen waren auch recht begrenzt, nur weiterf&#252;hrende Links konnten wir nicht setzen. <img src='http://blog.sympra.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="Icon Smile in Heute vor 20 Jahren... Die Kommunikation" class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Mahlzeit im Carl-Eugen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Mathauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[20 Jahre Sympra]]></category>
		<category><![CDATA[Carl-Eugen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Problem kennt jeder, der in einem klassischen Gewerbegebiet arbeitet: Die M&#246;glichkeiten, ausw&#228;rts preisg&#252;nstig ein passables Mittagesmahl einzunehmen, sind eher bescheiden. Pizzatasche und Lkw in Ehren – aber bitte nicht jeden Tag! Den Mitarbeitern im Sympra-B&#252;ro in Echterdingen ging es da nicht anders. Die Hei&#223;theke der benachbarten B&#228;ckerei, der Imbiss im Minimal-Supermarkt (Frittiertes mit Beilage) [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/Mahlzeit-im-CE_1.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft  wp-image-3600" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/Mahlzeit-im-CE_1.jpg" alt="Mahlzeit-im-CE 1 in Mahlzeit im Carl-Eugen" width="281" height="312" /></a>Das Problem kennt jeder, der in einem klassischen Gewerbegebiet arbeitet: Die M&#246;glichkeiten, ausw&#228;rts preisg&#252;nstig ein passables Mittagesmahl einzunehmen, sind eher bescheiden. Pizzatasche und Lkw in Ehren – aber bitte nicht jeden Tag! Den Mitarbeitern im Sympra-B&#252;ro in Echterdingen ging es da nicht anders. Die Hei&#223;theke der benachbarten B&#228;ckerei, der Imbiss im Minimal-Supermarkt (Frittiertes mit Beilage) und das damalige Restaurant Krone (2 Spiegeleier mit Brot f&#252;r 3,90 DM) – mehr war in Laufweite nicht gegeben. So beschlossen wir, selbst zu kochen. In den ersten Monaten &#252;bernahm dies t&#228;glich die Kollegin und passionierte Hobbyk&#246;chin Veronika Fink, sp&#228;ter wurde der Kochdienst auf alle mitessenden Kollegen verteilt.</p>
<p>Wie in jeder Kantine f&#252;hrten wir Essenmarken ein: jede Mahlzeit 5 Mark. Der verteilte Kochdienst klappte soweit ganz gut, einzig das Finanzierungskonzept wies M&#228;ngel auf. Eifrige Mitesser erwarben gleich 10 Essensm&#228;rkchen auf ein Mal und zahlten mit einem 50-Mark-Schein. Der Koch bzw. Essensbeschaffer w&#228;hnte die Kasse in vermeintlichem Plus (in der Volkswirtschaftslehre spricht man in solchen F&#228;llen von der „Geldillusion“) und spendierte den G&#228;sten auch mal was Au&#223;ergew&#246;hnliches. Leider – man ahnt es bereits – waren ab einem bestimmten Zeitpunkt zwar jede Menge unverbrauchter M&#228;rkchen im Umlauf, die Kasse aber war leer.</p>
<p>Daraufhin &#228;nderten wir das Konzept. Fortan galt: Wer mitspeisen will, muss einmal in zwei bis drei Wochen das komplette mitessende Kollegium versorgen; entweder durch eine Pizzabestellung (eher teuer bei vielen G&#228;sten) oder mit etwas Selbstzubereitetem.</p>
<p>Mit dem Umzug in die Stafflenbergstra&#223;e vor zehn Jahren &#252;bernahmen wir das Prinzip am neuen Standort, denn die Versorgungssituation zur Mittagszeit war und ist nicht besser als auf den Fildern.</p>
<p>Das Sympra-Mittagessen ist inzwischen l&#228;ngst zum Ritual geworden. T&#228;glich, irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr erklingt der Essensruf &#252;ber die Telefonanlage, und – je nach Projektlage – zwischen 8 und 14 Kollegen st&#252;rmen den Besprechungsraum „Carl-Eugen“, der dann vor&#252;bergehend zur Kantine mutiert. Speisenauswahl nach Laune des Chefs (= Chefkochs), 1 x vegetarisch, Nachtisch ist Pflicht, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer sind donnerstags dran.</p>
<p><em>Anmerkung: In der Vor-Sympra-Zeit h&#246;rte ich von einer Agentur, die ein &#228;hnliches Konzept verfolgte, und fand das damals etwas seltsam, arg famili&#228;r und betriebswirtschaftlich fragw&#252;rdig. Meine Zweifel hatten sich schnell gelegt, als wir in unserem Unternehmen selbst damit anfingen. Schneller, preiswerter, bequemer, netter und in der Regel besser kann man kaum lunchen. Jeden Tag ist die &#220;berraschung gro&#223;, was die Kollegin oder der Kollege wohl auf den Tisch zaubert; an besonders lebhaften Tagen ist es manchmal der einzige Zeitpunkt, an dem man mit den Kollegen plauschen kann; zuweilen wird das Mittagsmahl kurzfristig zu einer Brainstormingrunde umfunktioniert. Das Mittagessen ist auf jeden Fall zu einem St&#252;ck Sympra-Kultur geworden.</em></p>

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		<title>re:publica 2012 – Tag 2: Customer Relationship 2.0</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/05/06/republica-2012-tag-2-customer-relationship-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bernthaler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Customer Relationship 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom hilft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Telekom r&#252;stet beim Kundendialog auf. Nachdem bereits vor zwei Jahren auf Twitter und Facebook die Customer Relationship Management-Kan&#228;le (CRM) „Telekom hilft“ gestartet sind, geht Ende Mai die Beta-Version der Telekom Feedback-Community online. Die Idee: Kunden helfen Kunden. Wer Probleme oder Fragen hat, stellt sie hier ein und bekommt Antworten aus der Crowd. Kollaborativ [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/We-are-open.jpg" rel="lightbox"><img class="wp-image-3570 alignright" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/We-are-open.jpg" alt="We-are-open in re:publica 2012 – Tag 2: Customer Relationship 2.0" width="334" height="224" /></a>Die Deutsche Telekom r&#252;stet beim Kundendialog auf. Nachdem bereits vor zwei Jahren auf Twitter und Facebook die Customer Relationship Management-Kan&#228;le (CRM) „Telekom hilft“ gestartet sind, geht Ende Mai die Beta-Version der Telekom Feedback-Community online. Die Idee: Kunden helfen Kunden. Wer Probleme oder Fragen hat, stellt sie hier ein und bekommt Antworten aus der Crowd. Kollaborativ hei&#223;t daher das Wort der Stunde bei den Bonnern. Strategisch steckt jedoch mehr dahinter: In ihren digitalen CRM-Aktivit&#228;ten sieht sich die Telekom gro&#223;en Herausforderungen gegen&#252;ber.</p>
<p><strong>1. Das CRM 2.0 der Telekom ist derzeit zerfasert. </strong></p>
<p>Die Telekom bietet zwar auf Twitter und Facebook je einen Hilfe-Kanal, die Kunden wenden sich aber mit Fragen und Problemen an jegliche Dialogplattform der Telekom, auf die sie im Internet sto&#223;en. Allein bei Facebook betreibt die Telekom vier weitere Pr&#228;senzen, die vom Konzern eigentlich als Marketing-Instrumente gedacht sind und von Kunden (auch) als Hilfe-Kanal genutzt werden. Kurz: Die internen Strukturen der Telekom bilden nicht die Kundenbed&#252;rfnisse ab.</p>
<p><strong>2. Das CRM 2.0 der Telekom ist derzeit wenig effizient. </strong></p>
<p>Facebook und Twitter sind fl&#252;chtige Formate. Werden Fragen von Kunden beantwortet, sind die Antworten schon wenige Augenblicke sp&#228;ter so weit im Stream nach unten gewandert, dass andere Kunden mit &#228;hnlichen Problemen sie nicht mehr wahrnehmen. Viel Energie geht deshalb derzeit in die redundante Beantwortung der immer und immer wieder auftauchenden Kundenanliegen.</p>
<p>Mit der Feedback-Community reagiert die Telekom und hofft, beide Probleme auf einen Schlag in den Griff zu bekommen. Als Social Hub b&#252;ndelt sie alle jemals gestellten Fragen und die passenden Antworten und macht sie so f&#252;r Kunden auffindbar. Zudem kanalisiert sie den Fragefluss der Kunden und f&#252;hrt sie innerhalb der Plattform wie in einem Trichter zusammen.</p>
<p><strong>Produktfehler k&#246;nnen Kunden binden</strong></p>
<p>Die Telekom Feedback-Community steht f&#252;r einen Trend, der in Deutschland von einzelnen B2C-Unternehmen im Technologie-Umfeld bereits seit einiger Zeit vorangetrieben wird und in den kommenden 18 Monaten zum Standard werden k&#246;nnte: die &#214;ffnung der Unternehmens- und Markenkommunikation f&#252;r auftretende Produkt-Unzul&#228;nglichkeiten in Bedienbarkeit und Zuverl&#228;ssigkeit. Der Mobilfunkbetreiber BASE hat es als eines der ersten Unternehmen vorgemacht: Bei den <a href="http://mobilfunkexperten.de" target="_blank">Mobilfunkexperten</a> beraten Kunden mit ausgepr&#228;gtem Mobilfunk-Interesse andere Kunden, die einfache „Ich will doch nur, dass es funktioniert“-Nutzer sind. Die Botschaft ist klar: Wir wissen, dass technologie-basierte Produkte wie unsere nie fehlerfrei arbeiten – und gestehen unseren Kunden zu, mindestens ebenso viel &#252;ber unsere Produkte zu wissen wie das Unternehmen selbst. Dies ist der n&#228;chste logische Schritt auf dem Weg des von vielen mantra-artig wiederholten „Dem Kunden auf Augenh&#246;he begegnen“.</p>
<p><strong>Ein Modell f&#252;r B2B-Unternehmen?</strong></p>
<p>Ja. Denn noch mehr als dies bei Mobilfunk-Kunden oft der Fall ist, sind B2B-Kunden Experten f&#252;r die Produkte, die sie kaufen. Im Anwendungs- oder Troubleshooting-Knowhow stehen sie den Herstellern oder H&#228;ndlern kaum nach.</p>
<p>Aber: Anders als Commodity-Produkte wie Smartphones oder Telefontarifen sind die B2B-Produkte oft sehr stark customized. Die Zahl der Probleme und Fragen, die sich bei einer gro&#223;en Zahl von Nutzern gleicherma&#223;en ergeben, d&#252;rfte daher &#252;berschaubar sein.</p>
<p>Dennoch: F&#252;r eine gro&#223;e Zahl von B2B-Unternehmen k&#246;nnen kollaborative Probleml&#246;sungs-Plattformen ein spannender Weg sein, um mit bestehenden Kunden in der Post-Purchase-Phase in vertrauensvollem und vertieften Kontakt zu bleiben – und auf diesem Weg nicht nur erfolgreich Kunden zu Wiederk&#228;ufern zu machen, sondern auch potenzielle Neukunden zu &#252;berzeugen.</p>

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		<item>
		<title>re:publica 2012 – Tag 1: Bloggen für die Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bernthaler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<category><![CDATA[re:publica 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zur gr&#246;&#223;ten re:publica aller Zeiten. 4.000 Teilnehmer, acht B&#252;hnen, gef&#252;hlte 150 Sessions an drei Tagen. Was vor elf Jahren als Blogger-Event begann, ist an der Wurzel der (Kommunikations-)Gesellschaft angelangt. Die gro&#223;en Themen der rp12 spiegeln auf weiten Strecken die Diskussionen der allgemeinen &#214;ffentlichkeit um das Internet wider: Wie gelingen Open Innovation, Social Collaboration und [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/republica.png" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-3552" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/05/republica.png" alt="Republica in re:publica 2012 – Tag 1: Bloggen für die Wissenschaft" width="300" height="250" /></a>Willkommen zur gr&#246;&#223;ten re:publica aller Zeiten. 4.000 Teilnehmer, acht B&#252;hnen, gef&#252;hlte 150 Sessions an drei Tagen. Was vor elf Jahren als Blogger-Event begann, ist an der Wurzel der (Kommunikations-)Gesellschaft angelangt. Die gro&#223;en Themen der rp12 spiegeln auf weiten Strecken die Diskussionen der allgemeinen &#214;ffentlichkeit um das Internet wider: Wie gelingen Open Innovation, Social Collaboration und Crowd-x f&#252;r eine bessere Wirtschaft / Gesellschaft / Umwelt / …? Wie l&#228;sst sich der Erkenntnisfortschritt, der durch professionell oder leidenschaftlich gef&#252;hrte Blogs in vielen Bereichen bereits besteht, auch in anderen Feldern initiieren und nutzen (Finanzwirtschaft und Wissenschaft seien als Beispiel genannt)? Und (nat&#252;rlich, m&#246;chte man fast sagen) wie lassen sich bestehende rechtliche Regelungen so aktualisieren, dass sie der zunehmend web-basierten Gesellschaft gerecht werden (Stichworte ACTA und Leistungsschutzrecht)? Kurz: Es geht um die riesigen Potenziale, aus denen die modernen Gesellschaften durch das Social Web sch&#246;pfen k&#246;nnen – und um seine Grenzen und Risiken.</p>
<p>Viel Stoff also f&#252;r drei Tage. Und die gro&#223;e Qual der Wahl zwischen teils hochkar&#228;tig besetzten, teils einfach nur interessanten Sessions. Im x-ten Br&#252;ten &#252;ber dem Veranstaltungsprogramm ist es mir schlie&#223;lich gelungen, zumindest schon einmal f&#252;r den ersten Tag meinen roten Faden zu entwickeln: die Wissenschaft im Zeitalter der neuen digitalen M&#246;glichkeiten.</p>
<p><strong>Wissenschafts-Blogging: Chance f&#252;r wachsende gesellschaftliche Wertsch&#228;tzung</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: Die Wissenschaft in Deutschland kann von Facebook, Twitter und (derzeit) vor allem Blogs profitieren. Die direkte digitale Interaktion mit der Wissenschafts-Community und der interessierten &#214;ffentlichkeit st&#228;rkt den Dialog der Forscher untereinander und hilft zugleich, einerseits das weit verbreitete Bild des leicht skurrilen Genies der Wirklichkeit anzugleichen und andererseits die Menschen f&#252;r die eigenen Themen zu begeistern. Nur: Derzeit nutzen Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen die neuen M&#246;glichkeiten kaum.</p>
<p>Wie es gehen kann, zeigt das G&#246;ttinger Institut f&#252;r Demokratieforschung: <a href="http://www.demokratie-goettingen.de/verzeichnis/blog" target="_blank">Hier bloggen rund 40 Institutsmitglieder</a> &#252;ber aktuelle Forschungsthemen. So bringen sie der &#214;ffentlichkeit den eigenen Arbeitsalltag n&#228;her und lassen sie zugleich am Wissen der Forscher teilhaben. „Zudem“, erg&#228;nzt Daniela Kallnich, die zum redaktionellen Kernteam geh&#246;rt, „sichern wir auf diesem Weg den Wissensaustausch untereinander.“ Ein Beispiel f&#252;r wissenschaftliches Bloggen au&#223;erhalb von Institutsstrukturen stellt das Blog <a href="http://governancexborders.com" target="_blank">„Governance across borders“</a> dar. Eine Gruppe von aktuellen und fr&#252;heren Mitgliedern des Max-Planck-Instituts in K&#246;ln pr&#228;sentiert hier Ansichten und Thesen rund um Organisationsforschung.</p>
<p><strong>Open Science: Querdenken durch neue Perspektiven</strong></p>
<p>Neben dem Bloggen zu wissenschaftlichen Themen gibt es derzeit eine Str&#246;mung, die Nicht-Wissenschaftler bewusst als Impulsgeber in Forschung und Lehre einbezieht. Das Projekt <a href="http://www.hackademia.com/" target="_blank">Hackademia</a> beispielsweise bindet Non-Experts in die Entwicklung elektronischer Systeme ein – und hofft, durch ihren unverstellten Blick zu disruptiven Technologien und L&#246;sungen zu kommen. Die Universit&#228;t Frankfurt dagegen brachte Studierende 2011 im Rahmen eines MOOC (Massive Open Online Course) mit wissbegierigen Laien zusammen – ein f&#252;r alle Seiten disruptives Erlebnis, wie Monika E. K&#246;nig schilderte, die als Mittler zwischen angehenden Wissenschaftlern und Non-Experts fungierte. Mehr zum Projekt <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Fazit: Viele M&#246;glichkeiten – aber auch viele Vorbehalte</strong></p>
<p>Das thematische Spektrum der Web2.0-Begleitung von Wissenschaft und Forschung ist heute schon sehr breit. Der gro&#223;e Durchbruch steht aber noch bevor. Zu stark sind bislang noch die Vorbehalte, die den neuen M&#246;glichkeiten innerhalb der Wissenschafts-Community entgegengebracht werden. Sie reichen von der mangelnden Akzeptanz wissenschaftlicher Blog-Beitr&#228;ge durch forschungsfinanzierende Institutionen bis hin zu Mentalit&#228;ts-bedingten H&#252;rden. „Wir brauchen eine Kultur, in der Wissenschaftler im Rahmen ihrer Forschung auch einmal scheitern d&#252;rfen“, bewertet Volkmar Langer, Pr&#228;sident der TU Braunschweig. Also, liebe Forscher, mehr Mut! Es lohnt sich.</p>

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		<title>Strategisches Framing in der Medienarbeit: Wozu? Weshalb? Warum?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sympra-blog/~3/13mA44LD-Ow/</link>
		<comments>http://blog.sympra.de/2012/04/27/strategisches-framing-in-der-medienarbeit-wozu-weshalb-warum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolin Goetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[It is not what you say, it is how you say it.” Frank Lutz, ein amerikanischer Meinungsforscher, fasste 1997 so den Grundgedanken des Framing zusammen. Nach Lutz geht es weniger um den konkreten Inhalt einer Botschaft, als vielmehr um die Art der Pr&#228;sentation. Oder eben um die Art der Einrahmung (Framing). Bisher hat der Framing-Ansatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-3522" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/04/Blog_Framing_1_freigestellt.jpg" alt="Blog Framing 1 Freigestellt in Strategisches Framing in der Medienarbeit: Wozu? Weshalb? Warum?" width="346" height="259" />It is not what you say, it is how you say it.” Frank Lutz, ein amerikanischer Meinungsforscher, fasste 1997 so den Grundgedanken des Framing zusammen. Nach Lutz geht es weniger um den konkreten Inhalt einer Botschaft, als vielmehr um die Art der Pr&#228;sentation. Oder eben um die Art der Einrahmung (Framing).</p>
<p>Bisher hat der Framing-Ansatz vor allen Dingen in der Nachrichtenforschung Beachtung gefunden. Innerhalb der politischen Berichterstattung ist der „David vs. Goliath Frame“ einer der beliebtesten. Ein aktuelles Beispiel hierzu ist der arabische Fr&#252;hling: Im Fokus der Berichterstattung steht das milit&#228;rische Ungleichgewicht zwischen den schlechtausgestatteten Rebellen (David) und dem m&#228;chtigen Milit&#228;r (Goliath). Letztendlich setzen sich die als schwach eingestuften Rebellen durch und st&#252;rzen Goliath aka Gaddafi, Ben Ali oder Mubarak. Durch die Betonung dieses einen, gesellschaftlich verinnerlichten Aspekts wird es dem Leser erleichtert, s&#228;mtliche Nachrichten &#252;ber das Thema „Arabischer Fr&#252;hling“ einzuordnen, zu verstehen und zu interpretieren. Das Thema wurde „geframed“.</p>
<p>So weit, so gut. Im Zuge meiner Bachelorarbeit am Lehrstuhl Kommunikationswissenschaften an der Universit&#228;t Hohenheim sollte ich den Framing-Ansatz nun auch auf die Public Relations anwenden. Die zentrale Forschungsfrage lautete: „Wie kann strategisches Framing f&#252;r die Public Relations speziell im Bereich der Medienarbeit nutzbar gemacht werden?“. Gute Frage… Meine Recherchen und Expertenbefragungen ergaben: Im Bereich der PR wird zwar tagt&#228;glich geframed, allerdings ohne „dem Kind einen Namen zu geben“. Warum sich also mit einem Begriff befassen, der in der bisherigen PR-Arbeit scheinbar von niemandem vermisst wurde?</p>
<p>Weil es lohnt, sich auf strategischer Ebene verst&#228;rkt Gedanken dar&#252;ber zu machen, wie PR ihre Kommunikation noch besser aufbereiten kann. Bekannterma&#223;en wird diese Aufgabe schon seit einiger Zeit durch Trends erschwert wie Information Overload, einsetzende Selektionsmechanismen auf Seiten der Rezipienten oder den freien Zugang zu Informationen aller Art &#252;ber alle m&#246;glichen Kan&#228;le etc. Diese Entwicklungen begr&#252;nden meiner Ansicht nach die Relevanz der Fragestellung. Framing kann dabei helfen, wahrgenommen und letztlich vielleicht sogar verinnerlicht zu werden.</p>
<p>Auf einer rein formalen Ebene k&#246;nnte sich dies beispielsweise auf die Art der Anordnung der Worte und S&#228;tze beziehen. Das naheliegendste und einfachste Beispiel hierzu, k&#246;nnte die Form der umgekehrten Pyramide einer Neuigkeit sein. Diese Art der Abfolge &#8211; &#220;berschrift, Lead, Body etc. &#8211; und die Pr&#228;sentation einiger selektierter Fakten (W-Fragen) an erster Stelle, sind besonders eing&#228;ngig, weil von der Gesellschaft bereits verinnerlicht. Auf einer mehr inhaltlichen Ebene bieten Schlagworte wie „Pro-Choice“, „Web 2.0“, „Gr&#252;ne Revolution“ etc. eine gute M&#246;glichkeit des Framing. Schlagworte sorgen bei den Rezipienten daf&#252;r, dass die damit einhergehenden Positionen und Argumente ins Ged&#228;chtnis gerufen werden. Auch stereotypisierte Darstellungen haben diesen Effekt. Beispielsweise ein Mercedes-Fahrer: Sowohl die Marke an sich, als auch die Kunden des Autoherstellers wecken bei den Rezipienten bestimmte Assoziationen wie Luxus, Qualit&#228;t oder auch eine bestimmte Art von Pers&#246;nlichkeit. Wird ein Produkt z. B. als „Der Mercedes seiner Klasse“ beschrieben, kommen den Rezipienten vermutlich keine Assoziationen wie „schlechte Qualit&#228;t“ oder „f&#252;r jeden erschwinglich“ in den Sinn. Das ist dann der „Mercedes-Frame“. Auch thematisch l&#228;sst es sich gut framen. Ein Beispiel hierzu ist die &#252;bergeordnete und aktuelle Thematik der Nachhaltigkeit. Wenn sich ein Automobilhersteller bei der Vorstellung seines neuen Produkts durch die Verarbeitung einer emissionsarmen Brennstoffzelle positioniert, r&#252;ckt dieser Verkaufsaspekt das Produkt ins Licht &#8211; bzw. in den Frame &#8211; der Nachhaltigkeit. In diesem Fall hei&#223;t das „&#246;kologisch gut“ f&#252;r die Umwelt, man handelt in Anbetracht der nachkommenden Generationen, Fahrspa&#223; mit Verantwortung etc.</p>
<p>Zugegeben, die oben aufgef&#252;hrten Umsetzungsm&#246;glichkeiten von Framing d&#252;rften den meisten in der PR T&#228;tigen schon lange in Fleisch und Blut &#252;bergegangen sein. Es sind keine brandaktuellen, bahnbrechenden oder die PR-Welt auf den Kopf stellenden Erkenntnisse. Doch es folgt das obligatorische ABER: Sehr oft ist es hilfreich, sich bestimmte routinierte Ma&#223;nahmen, Umsetzungen oder Abl&#228;ufe nochmals bewusst vor Augen zu f&#252;hren. Das Wissen, das Know-how, die Erfahrung sind da… jetzt kommt es darauf an, dieses Potenzial bestm&#246;glich auszusch&#246;pfen. „Framing“ – die „Einrahmung“ oder „Einbettung“ in bekannte Muster – kann hierbei durchaus als ein gelungener &#220;berbegriff betrachtet werden.</p>

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		<title>AllFacebook Marketing Conference: Das Interessanteste in 804 Wörtern.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sympra-blog/~3/6n0AZ7S9mF4/</link>
		<comments>http://blog.sympra.de/2012/04/19/allfacebook-marketing-conference-das-interessanteste-in-804-woertern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 09:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mutschlechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[cases]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. April 2012 fand in M&#252;nchen die AllFacebook Marketing Conference statt. Das Programm versprach eine interessante und spannende Veranstaltung zu werden. Etwa 350 Teilnehmer kamen in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen, um die neuesten Trends und erfolgreiche Case Studies aus dem Facebook-Marketing zu erfahren. Die Organisatoren Philipp Roth und Jens Wiese kennen die meisten durch ihren allfacebook.de-Blog. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-3495" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/04/aufmacher2.jpg" alt="Aufmacher2 in AllFacebook Marketing Conference: Das Interessanteste in 804 Wörtern." width="566" height="315" /></p>
<p>Am 16. April 2012 fand in M&#252;nchen die AllFacebook Marketing Conference statt. Das <a title="Programm AllFacebook Conference" href="http://marketingcon.allfacebook.de/programm" target="_blank">Programm</a> versprach eine interessante und spannende Veranstaltung zu werden. Etwa 350 Teilnehmer kamen in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen, um die neuesten Trends und erfolgreiche Case Studies aus dem Facebook-Marketing zu erfahren. Die Organisatoren Philipp Roth und Jens Wiese kennen die meisten durch ihren <a title="AllFacebook-Blog" href="http://allfacebook.de/" target="_blank">allfacebook.de-Blog</a>.</p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich war leider nicht viel Neues dabei, doch ich sehe das eigentlich ganz positiv: Andere machen es genauso wie wir.  Das zeigt auch, dass alle, die mit dem Gedanken spielen, eine Unternehmensseite auf Facebook zu starten, vor &#228;hnlichen Problemen stehen und sich h&#228;ufig dieselben Fragen stellen. Auch die Erarbeitung und Umsetzung der Strategie erfolgte in den vorgestellten Case Studies ganz &#228;hnlich, wie wir es unseren Kunden vorschlagen.</p>
<p>Ich will hier keine Zusammenfassung der Beitr&#228;ge abliefern, dazu gibt es schon <a title="Zusammenfassung der Beitr&#228;ge" href="http://allfacebook.de/allgemeines/allfacebook-marketing-conference-eure-berichte-euer-feedback" target="_blank">ausreichend viele Postings</a>. Aber ich m&#246;chte  drei Punkte hervorheben, die in den unterschiedlichen Vortr&#228;gen immer wieder angesprochen wurden und einen wichtigen Aspekt f&#252;r Unternehmen mit einer Facebook-Pr&#228;senz darstellen:</p>
<p><strong><span style="color: #808080;">Bevor alles anf&#228;ngt: VORBEREITEN!</span></strong></p>
<p>Besonders in gro&#223;en und B2B-Unternehmen ist es wichtig, eine intensive Vorbereitungszeit einzuplanen. Der Ansatz &#8220;Wir machen jetzt was mit Social Media&#8221;, der h&#228;ufig von der Marketingabteilung gepflegt wird, funktioniert nicht. Es muss analysiert werden, welche Plattformen f&#252;r das Unternehmen Sinn machen, welches Ziel mit der Kommunikation auf Facebook verfolgt werden soll, welche Zielgruppe relevant ist. Kapazit&#228;ten und Budgets m&#252;ssen gekl&#228;rt werden und vor allem muss der Chefetage mit eine gute Strategie vorgelegt werden. Interessant war dazu der Vortrag von Christian Buggisch von <a title="DATEV Website" href="http://www.datev.de" target="_blank">DATEV</a>, der von einer Vorbereitungszeit von vier Jahren sprach. Doch diese recht lange Zeit hat Fr&#252;chte getragen: Sein Konzept kam bei allen gut an und wurde auch von der Facebook-Community gut angenommen: Die <a title="Facebook-Seite DATEV" href="http://www.facebook.com/dateveg" target="_blank">Unternehmensseite</a> hat an die 6.800 Fans, die <a title="DATEV Karriere auf Facebook" href="http://www.facebook.com/datevkarriere" target="_blank">Karriere-Seite</a> knapp 1.300 Fans. Nicht schlecht f&#252;r ein Unternehmen, das Softwarel&#246;sungen f&#252;r eine &#8220;konservative&#8221; Zielgruppe verkauft. Einen weiteren wichtigen Punkt, den Buggisch ansprach, sind die Ver&#228;nderungen und das Umdenken, die im Unternehmen stattgefunden haben: W&#228;hrend vorher jedes Schriftst&#252;ck durch den Pressesprecher freigegeben werden musste, wird nun vom Social Media Beauftragten einfach gepostet. Das geht nat&#252;rlich nur, wenn dazu ein Regelwerk (Guidelines) im Unternehmen entwickelt wurde und alle auf der sicheren Seite sind.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>CONTENT IS KING.</strong></span></p>
<p>Wie bei allen Kommunikationsma&#223;nahmen sollte man auch auf Facebook auf gute Inhalte achten, das betonten alle Vortragenden auf der Konferenz. Dazu empfiehlt sich ein Redaktionsplan sowie regelm&#228;&#223;ige Redaktionssitzungen. Florian Steps, Abteilungsleiter Direct &amp; Digital von <a title="Vodafone Website" href="http://www.vodafone.de/" target="_blank">Vodafone</a>, trifft sich einmal w&#246;chentlich mit einem Team aus unterschiedlichen Abteilungen. So werden alle m&#246;glichen Themenfelder abgedeckt und ein Plan erstellt, der als roter Faden f&#252;r das Social-Media-Team f&#252;r die <a title="Vodafone Facebook-Seite." href="http://www.facebook.com/vodafoneDE" target="_blank">Facebook-Seite</a> dient. Bei der Themenfindung gilt auch: Einfachheit ist mehr und &#252;berzeugender. Die Postings sollten einfach aufgebaut sein, wenn m&#246;glich ein Bild oder ein Video dabei sein, dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Fans den Beitrag teilen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 393px"><a href="http://www.slideshare.net/fbmarket/kundendialog-20-was-wirklich-dahinter-steckt-allfacebook-marketing-konferenz"><img class="size-medium wp-image-3485 " src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/04/dialog-300x139.jpg" alt="Dialog-300x139 in AllFacebook Marketing Conference: Das Interessanteste in 804 Wörtern." width="383" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot aus der Pr&#228;sentation von http://www.raysono.com/</p></div>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Dialog 2.0</strong></span></p>
<p><span style="color: #808080;">Der Vortrag von Daniel Backhaus und Stefan Spiegel zum Thema Dialog 2.0 hat mir am besten gefallen. Zum einen, weil deren Agenda aus den Punkten &#8220;h&#228;?&#8221; und &#8220;wie jetzt?&#8221; bestand, und zum anderen, weil auch dieser Vortrag zeigte, wie wichtig die <span style="text-decoration: underline;">richtige</span> Kommunikation auf Facebook ist und was eigentlich ein echter Dialog ist.  Ja, es gibt auch unechte Dialoge, wie Spiegel anhand eines Oster-Postings erl&#228;uterte (nat&#252;rlich l&#228;sst sich Ostern hier willk&#252;rlich mit Valentinstag, Weihnachten etc. ersetzen):  &#8220;Letzte Woche war Ostern. Was hat euch der Osterhase so ins Nest gelegt?&#8221; ist eine klassische <em>&#8220;&#8230;und ihr so?&#8221;-Frage</em>, die kein wirkliches Interesse an den Fans hat, sondern zum Dialog anregen soll. Allerdings zu einem unechten Dialog. Wie man aus so einem unechten Dialog, einen echten machen kann, zeigte Christian Clawien (Director Social &amp; Emerging Media, Interone) am Beispiel von <a title="Burger King Facebook" href="http://www.facebook.com/BurgerKing.Deutschland" target="_blank">Burger King</a> auf: Am Weltfrauentag haben sie z. B. nicht gefragt, was die M&#228;nner den Frauen schenken, sondern sie haben die Frauen gefragt, was sie sich von Burger King zum Weltfrauentag w&#252;nschen. Diese Fragestellung zeigt echtes Interesse an den Fans und bringt sogar noch einen Nutzwert f&#252;r das Unternehmen: Einige w&#252;nschten sich gluten-freie Br&#246;tchen, eine Anregung, die f&#252;r Burger King durchaus wichtig ist. Sch&#246;n fand ich auch die Sammlung der Antworten in einem Bild, das dann wiederum mit der Fangemeinde geteilt wurde (gibt es <a title="Burger King Facebook" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=358731844149624&amp;set=a.184017594954384.36972.182011465154997&amp;type=3&amp;theater" target="_blank">hier</a> zu sehen). Das ist ein Beispiel f&#252;r sch&#246;nes Storytelling auf Facebook, denn genau daf&#252;r ist Facebook, laut F. Scott Woods (Commercial Director DACH, Facebook Germany) n&#228;mlich da. Zum Geschichten erz&#228;hlen!</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, daf&#252;r auf jeden Fall ein Dickes Lob an Jens und Philipp. Den Vormittag fand ich mit den Case Studies noch recht interessant, den Nachmittag dann leider zu oberfl&#228;chlich. Aber ich konnte durchaus ein paar nette Beispiele nach Hause nehmen. Beim n&#228;chsten Mal w&#228;re ich gern wieder dabei, wenn das Programm dann nicht ganz so straff ist, daf&#252;r aber etwas tiefer geht.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Einige Pr&#228;sentationen sind auf <a title="Pr&#228;sentationen" href="http://allfacebook.de/allgemeines/allfacebook-marketing-conference-die-prasentation" target="_blank">allfacebook.de</a> zum Anschauen hinterlegt.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Weitere gute Zusammenfassungen gibt es hier&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #808080;">&#8230;von <a title="Recap von Boostpark" href="http://www.boostpark.com/allfacebook-marketing-conference-2012-recap/" target="_blank">Boostpark</a>.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">&#8230;im<a title="Alles &#252;ber Facebook" href="http://buggisch.wordpress.com/2012/04/17/alles-uber-facebook/" target="_blank"> Buggisch-Blog</a>.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><br />
</span></p>

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		<title>Heute vor 20 Jahren … Memonet</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/04/11/heute-vor-20-jahren-memonet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Mathauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[20 Jahre Sympra]]></category>
		<category><![CDATA[Alcatel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Memonet]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[11. April 1992, 10 Uhr, Stuttgart-Weilimdorf. Ich habe einen Recherchetermin bei Alcatel Network Services Deutschland, einer Tochter unseres Kunden Alcatel (jetzt: Alcatel-Lucent Deutschland), die sich mit dem Aufbau und dem Betrieb des konzerneigenen, weltweiten Kommunikationsnetzes befasst. Thema ist „Memonet“, eine Softwarel&#246;sung, die k&#252;nftig ganz n&#252;tzlich sein sollte. Wenn in gro&#223;en Unternehmen in den Achtziger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_3467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 572px"><img class="size-full wp-image-3467" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/04/MEMONET_klein1.jpg" alt="MEMONET Klein1 in Heute vor 20 Jahren ... Memonet" width="562" height="393" /><p class="wp-caption-text">Screenshot von der Memonet-Benutzeroberfl&#228;che. (Screenshots waren damals abfotografierte Monitorinhalte.)</p></div>
<p><strong>11. April 1992, 10 Uhr, Stuttgart-Weilimdorf.</strong> Ich habe einen Recherchetermin bei Alcatel Network Services Deutschland, einer Tochter unseres Kunden Alcatel (jetzt: Alcatel-Lucent Deutschland), die sich mit dem Aufbau und dem Betrieb des konzerneigenen, weltweiten Kommunikationsnetzes befasst. Thema ist „Memonet“, eine Softwarel&#246;sung, die k&#252;nftig ganz n&#252;tzlich sein sollte. Wenn in gro&#223;en Unternehmen in den Achtziger und fr&#252;hen Neunziger Jahren von „EDV“ die Rede ist, dann steht sehr oft ein gro&#223;er IBM-Mainframe-Rechner im Keller, an den viele Hundert oder Tausend Terminals angeschlossen sind. &#220;ber die Terminals erfolgt die Eingabe von Daten, die der Gro&#223;rechner verarbeitet; die Ergebnisse erscheinen Sekunden oder Minuten sp&#228;ter Gr&#252;n auf Schwarz an den Arbeitspl&#228;tzen. Als Besonderheit gibt es die M&#246;glichkeit, von einem Arbeitsplatz zum anderen ein kleine Textbotschaft zu versenden. Die liegt dann in einer sogenannten Mailbox zum Abholen bereit. In einigen Unternehmen wird diese Art der Kommunikation eifrig genutzt; in anderen bleiben Botschaften zuweilen wochenlang ungelesen im Briefkasten. Die schwedische Software Memonet kann nun etwas ganz Besonderes, n&#228;mlich die Memo-Systeme einzelner Unternehmen miteinander verbinden. Nun kann also z. B. der Mitarbeiter von BASF seinem Kollegen von Volvo eine Nachricht senden, von einem Unternehmensnetz ins andere – eine echte Sensation!</p>
<p>Beim Briefing geht’s um Standards und &#220;bertragungstechnologien, um notwendige Hard- und Software und ob Memonet vielleicht ein Produkt ist, mit dem richtig Geld verdienen kann. Mein Ansprechpartner sieht, weit hinten am Horizont, durchaus einen technischen Ansatz, der eines Tages den Brief und das Telefonieren ersetzen kann. Noch heute habe ich Begriffe wie „zeitversetztes Beantworten von Anfragen“ oder „rund um die Uhr erreichbar“ im Ohr. Zugegeben: Der Gedanke, dringende Fragen schriftlich (!) beantworten zu m&#252;ssen, ist damals ungewohnt. Und genauso abstrus die Vorstellung, dass man sich von einem tragbaren PC aus via Akustikkoppler in seine Mailbox einw&#228;hlen kann, um Memos von unterwegs aus zu bearbeiten.</p>
<p>Der ganz gro&#223;e Durchbruch gelang Memonet meines Wissens nicht. Zumindest muss man arg intensiv googlen, um &#252;berhaupt auf das Produkt zu sto&#223;en Aber nat&#252;rlich war es eine der ersten Technologien in Richtung Mail.</p>
<p>&#220;brigens: Viele IBM-Mitarbeiter sprechen noch heute von &#8220;Memos&#8221;, wenn sie &#8220;Mails&#8221; meinen.</p>

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		<title>Machen Sie noch Facebook? – Oder: Denken Sie Social Web!</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/04/02/social-media-mittelstand/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bernthaler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, dies wird kein Social-Media-ist-im-Mittelstand-angekommen-Posting. Und doch muss es einmal gesagt werden: Social Media ist im Mittelstand angekommen. Einerseits. Denn die Anfragen nach entsprechender Beratung haben sp&#252;rbar zugenommen. Andererseits das gro&#223;e Aber. Social Media ist zwar als grunds&#228;tzliches Instrument in den K&#246;pfen vieler mittelst&#228;ndischer Unternehmen mittlerweile pr&#228;sent, wirkliches Wissen um Social Media ist es dagegen [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;">Nein, dies wird kein Social-Media-ist-im-Mittelstand-angekommen-Posting. Und doch muss es einmal gesagt werden: Social Media  ist im Mittelstand angekommen. Einerseits. Denn die Anfragen nach  entsprechender Beratung haben sp&#252;rbar zugenommen. Andererseits das gro&#223;e  Aber.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_3416" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/photocasekvhtae4j4jrt.jpg" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-3416 " src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/photocasekvhtae4j4jrt.jpg" alt="Photocasekvhtae4j4jrt in Machen Sie noch Facebook? - Oder: Denken Sie Social Web!" width="566" height="566" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: kallejipp / photocase.com</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Social Media ist zwar als grunds&#228;tzliches Instrument in den K&#246;pfen vieler mittelst&#228;ndischer Unternehmen mittlerweile pr&#228;sent, wirkliches Wissen um Social Media ist es dagegen nicht. <a title="Internet World - Erfolg von Facebook-Pr&#228;senzen im Mittelstand" href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Marketing/Zahlen-Studien/Erfolg-von-Facebook-Praesenzen-im-Mittelstand-Groessere-Bekanntheit-mehr-Neukunden-63960.html" target="_blank">Zu oft wird Social Media auf Facebook reduziert.</a> Und zu wenig wird Social Media als strategisches Element der Unternehmenskommunikation wahrgenommen. Was es braucht, ist ein Wandel im Denken vieler Pressestellen und Unternehmenskommunikatoren. Nur: Wie ist der zu schaffen? Ein Versuch.<span id="more-3403"></span></p>
<p><strong>Vergessen Sie Facebook!</strong><br />
Ich will hier nicht er&#246;rtern, wie es dazu kommen konnte, dass die Mehrheit der Menschen (selbst unter denjenigen, die mit Unternehmenskommunikation befasst sind) Social Media mit Facebook gleichsetzt. Viel interessanter (f&#252;r mich und f&#252;r meine Gespr&#228;chspartner auf Kundenseite) ist die Frage, was eigentlich das Social Web 2012 vom Internet 1998 unterscheidet. Jenseits von „Alle k&#246;nnen sich beteiligen“, „Unternehmen und Marken k&#246;nnen mit ihren Kunden interagieren“, „Jetzt gibt es Dialog“ und &#228;hnlichem. Alle diese S&#228;tze sind zwar richtig. Aber erstens beschreiben sie nur unzureichend, wie Unternehmen das Social Web effizient und strategisch sinnvoll nutzen k&#246;nnen. Und zweitens helfen S&#228;tze wie diese (so meine Erfahrung) dem durchschnittlichen Mittelst&#228;ndler nicht zu ermessen, was er f&#252;r sein Unternehmen verpasst, wenn er die Chancen des Social Web nicht nutzt. Nur: Wie kann er es ermessen? Wie erkl&#228;rt man das „Ph&#228;nomen“ Social Web so, dass es verstehbar und damit nutzbar wird – auch f&#252;r Digital Immigrants?<br />
<strong><br />
Denken Sie Social Media neu!</strong><br />
Kennen Sie den Soziologen <a title="Wikipedia: Henri Lefèbvre" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Lefebvre" target="_blank">Henri Lefèbvre</a>? Nicht schlimm, ich auch nicht, bis ich k&#252;rzlich zuf&#228;llig &#252;ber ihn stolperte. In den 1950ern bem&#252;hte er sich um eine Definition der Stadt in Abgrenzung zu anderen Siedlungsmustern. Er stellte die These auf, Urbanit&#228;t sei verdichtete Unterschiedlichkeit. Pl&#228;tze, Boulevards, Cafés, Theater, Subkulturen – diese Kennzeichen einer Stadt, die dem Betrachter das Gef&#252;hl von Lebendigkeit und Dynamik vermitteln, beziehen ihre Kraft aus der Vielfalt und Gegens&#228;tzlichkeit der Menschen um sie herum und ihrer Interessen (so meine Lesart).</p>
<p>Verdichtete Unterschiedlichkeit, da war doch was? Erst k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichte das Deutsche Institut f&#252;r Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVISI) eine <a title="Zur Gesamtstudie" href="https://www.divsi.de/sites/default/files/presse/docs/DIVSI-Milieu-Studie_Gesamtfassung.pdf" target="_blank">Studie zu (wie k&#246;nnte es anders sein) Vertrauen und Sicherheit im Internet</a>. Das wirklich interessante an dieser Studie, die vom Sinus-Institut in Heidelberg durchgef&#252;hrt wurde, ist die Erarbeitung von aktuellen Milieus der deutschen Internet-Nutzer.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><img class="    " src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/digitale-sinus-milieus.jpg" alt="Digitale-sinus-milieus in Machen Sie noch Facebook? - Oder: Denken Sie Social Web!" width="566" height="415" /><p class="wp-caption-text">Digitale Sinus-Milieus; Quelle: Sinus-Institut Heidelberg (via www.indiskretionehrensache.de)</p></div>
<p>Das Institut identifiziert sieben unterschiedliche Sinus-Milieus – vom  Internet-Gelegenheitsnutzer (Internetferne Verunsicherte) bis zur  digitalen Avantgarde (Digital Souver&#228;ne). Daraus lassen sich laut Studie  drei gro&#223;e Nutzergruppen ableiten: die Digital Outsiders, die 39  Prozent der Internet-Stakeholder stellen, die Digital Immigrants (20  Prozent) und die Digital Natives (41 Prozent). Kernerkenntnis aus meiner Sicht: <a title="Indiskretion Ehrensache - Divsi-Studie: Millionen Deutsche sind digitale Optimisten" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/divisi-sinus-milieus/" target="_blank">Gemeinsam bilden sie einen Querschnitt durch die Gesellschaft.</a> Das Internet als Ort verdichteter Unterschiedlichkeit. Digital gelebte Urbanit&#228;t.</p>
<p><strong>Schaffen Sie Ihren Social Media-Kosmos!</strong><br />
Tats&#228;chlich l&#228;sst sich die Morphologie der Stadt auf das Internet von heute (oder anders ausgedr&#252;ckt auf den elektronischen Datenverkehr) &#252;bertragen. Hier wie dort gibt es &#246;ffentliche R&#228;ume: Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Parks in der analogen Urbanit&#228;t, Newsseiten wie Spiegel Online oder heise.de in der digitalen Urbanit&#228;t. Hier wie dort gibt es private R&#228;ume: Wohnh&#228;user und Wohnungen hier, E-Mail-Konten und die Cloud dort. Und hier wie dort gibt es die Zwischenr&#228;ume: die halb-&#246;ffentlichen (M&#228;rkte und Café-Terrassen einerseits, eBay, offene Social Networks wie Facebook und Google Plus oder Foren andererseits) und die halb-privaten (Einkaufspassagen und Konferenzzentren im Analogen, Unternehmens-Websites, Blogs und Corporate Social Networks wie hertaland oder myfcb im Digitalen).</p>
<p style="text-align: left;">&#214;ffentliche, halb-&#246;ffentliche und halb-private R&#228;ume werden in der Stadt seit jeher von Anbietern (Unternehmen, Marken, Organisationen) genutzt, um den Nachfragenden (Kunden, Verbraucher, B&#252;rger) ihre Botschaften zu vermitteln. Von Aufstellern &#252;ber Flyer und Plakate bis zu Info-St&#228;nden und Guerilla-Ma&#223;nahmen reichen die Instrumente, um St&#228;dte als Kommunikationsfl&#228;che einzusetzen. Dabei w&#228;hlen die Kommunikationsabteilungen vor allem die R&#228;ume, in denen sie ihre spezifischen Zielgruppen erreichen. Belebte und beliebte Pl&#228;tze werden h&#228;ufiger bespielt als tote und wenig frequentierte Winkel. Anders: In der analogen Stadt buhlen nicht allein Kommunikatoren um die Aufmerksamkeit der Passanten; unter den urbanen Pl&#228;tzen selbst besteht ebenfalls eine Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Passanten.</p>
<p>Ebenso verh&#228;lt es sich im Web. Die Internet-Nutzer flanieren durch die Vielfalt der angebotenen Pl&#228;tze. Einige Pl&#228;tze sind stark frequentiert, andere sind menschenleere Web-W&#252;sten. Es gilt: Je interessanter die Inhalte eines Platzes sind, desto mehr Passanten zieht er an. F&#252;r Unternehmen entstehen daraus gro&#223;e Chancen. Die &#246;ffentlichen Pl&#228;tze des Internets k&#246;nnen sie mit klassischer Medienarbeit bespielen. Im Kern also nichts Neues. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen sie aber im Web – im Gegensatz zur analogen Stadt – im Handumdrehen neue halb-&#246;ffentliche und halb-private Fl&#228;chen schaffen. Theoretisch an jeder Ecke des Webs, im besten Fall genau dort, wo sie ihre Zielgruppen treffen. Facebook-Seiten, Google Plus-Profile, Blogs, Websites oder (eingeschr&#228;nkt) eigene Foren und Social Communities lassen sich kosteng&#252;nstig und rasch einrichten. Sie k&#246;nnen strategisch so zueinander positioniert werden, dass sie als kleiner Kosmos wirken, in den die User von allen Seiten einsteigen und sich intuitiv hindurch bewegen – von einer Unternehmens- oder Markenbotschaft zur n&#228;chsten. Wie erfolgreich die einzelnen Elemente des Kosmos sind (im Sinn von Besucherzahlen und Besuchsintensit&#228;t), h&#228;ngt vor allem von der Qualit&#228;t des Contents ab. &#220;ber den Erfolg des gesamten Kosmos entscheidet, wie konsistent seine Elemente zu einer &#252;berzeugenden Gesamt-Story beitragen.</p>
<p><strong>Erobern Sie das Web!</strong><br />
<a title="Veit Mathauer: Vergesst Facebook - Pr&#228;sentation IT-Brunch B&#246;blingen M&#228;rz 2012" href="http://www.slideshare.net/sympra/vergesst-facebook-warum-sich" target="_blank">Facebook ist nicht alles</a>. Was z&#228;hlt, sind die richtige Story, eine strategische Choreographie der eigenen R&#228;ume im Web und der Wille, die Chancen des Social Web voll auszusch&#246;pfen. Jenseits von Budgetzw&#228;ngen gibt es f&#252;r Unternehmen derzeit keine Grenzen, sich ein ordentliches St&#252;ck Aufmerksamkeit im Internet zu sichern – und das in nahezu jeder Zielgruppe. Nur handeln m&#252;ssen sie noch.</p>
<p>Dank an dieser Stelle an <a title="Mehr Infos zu Christoph Twickel" href="http://www.edition-nautilus.de/programm/politik/buch-978-3-89401-726-2.html#autor" target="_blank">Christoph Twickel</a> und sein gro&#223;artiges Buch <a title="Zum Buch auf amazon.de" href="http://www.amazon.de/GENTRIFIDINGSBUMS-oder-Eine-Stadt-alle/dp/3894017260" target="_blank">„Gentrifidingsbums oder Eine Stadt f&#252;r alle“</a>, das in vielerlei Hinsicht sehr inspirierend f&#252;r mich war.</p>

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		<title>Das Ende der hübschen gelben Häuschen?</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/03/24/das-ende-der-huebschen-gelben-haeuschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 05:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Mathauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[20 Jahre Sympra]]></category>
		<category><![CDATA[IT und TK]]></category>
		<category><![CDATA[Alcatel-Lucent]]></category>
		<category><![CDATA[C-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[D-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[Standard Elektrik Lorenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im M&#228;rz 1992 erschien dieser Artikel in der Zeitschrift BZB Sachmagazin, einem der vielen Magazine zum Thema B&#252;rokommunikation, an das sich heute kaum noch jemand erinnert. Unser Kunde Standard Elektrik Lorenz AG (heute Alcatel-Lucent Deutschland AG) beauftragte uns damit, m&#246;gliche Nutzer von Mobiltelefonie &#252;ber die Vorz&#252;ge der D-Netze zu informieren. Heute klingt die Story, die [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3319" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/iStock_000002038444Small-200x300.jpg" alt="IStock 000002038444Small-200x300 in Das Ende der hübschen gelben Häuschen?" width="198" height="299" />Im M&#228;rz 1992 erschien dieser Artikel in der Zeitschrift <em>BZB Sachmagazin</em>, einem der vielen Magazine zum Thema B&#252;rokommunikation, an das sich heute kaum noch jemand erinnert. Unser Kunde Standard Elektrik Lorenz AG (heute Alcatel-Lucent Deutschland AG) beauftragte uns damit, m&#246;gliche Nutzer von Mobiltelefonie &#252;ber die Vorz&#252;ge der D-Netze zu informieren. Heute klingt die Story, die ich zusammen mit meinem Kollegen <a href="http://journalismus.h-da.de/profil/prof-dr-thomas-pleil/">Thomas Pleil</a> geschrieben habe, schon sehr nostalgisch; mancher Leser wei&#223; vermutlich nicht einmal, dass Telefonzellen fr&#252;her postgelb lackiert waren.<br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Was Sie &#252;ber die neuen Netze wissen m&#252;ssen</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mobile Kommunikationsmittel sind zwar noch l&#228;ngst nicht in allen Autos, wohl aber in aller Munde. Dies liegt nat&#252;rlich besonders an den hohen Erwartungen an die neuen digitalen Telefonnetze D1 und D2, die von der Telekom und ihrem privaten Konkurrenten Mannesmann Mobilfunk (Anm.: heute Vodafone) kr&#228;ftig gesch&#252;rt werden. Zugegebenerma&#223;en: nicht ohne Grund. Denn die neuen Netze k&#246;nnen mit einer besseren &#220;bertragungsqualit&#228;t, Internationalit&#228;t und niedrigen Preisen und Geb&#252;hren aufwarten. Noch aber hat auch das C-Netz einige Vorteile. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bevor 1986 das C-Netz f&#252;r die mobile Kommunikation von der Deutschen Bundespost er&#246;ffnet wurde, war es ein Privileg weniger, ein Telefon im Auto zu besitzen. Dies &#228;nderte sich bald, die Zahl der Teilnehmer stieg rasant. Heute gibt es mehr als 550.000 Besitzer von Funktelefonen. Neue Technologien erm&#246;glichten es, dass dieser Dienst stark ausgeweitet werden konnte. Die dadurch erreichten hohen St&#252;ckzahlen bei den Endger&#228;ten lie&#223;en die Preise sinken. Ein mobiles Telefon f&#252;r das C-Netz kostet derzeit zwischen 3.500 und 6.000 Mark. Und der Wunsch der Teilnehmer, st&#228;ndig erreichbar zu sein, h&#228;lt an. Die Telekom vergr&#246;&#223;erte daher im letzten Jahr erneut die Netzkapazit&#228;t von 600.000 auf 800.000 Teilnehmer.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Vorteile des C-Netzes sind vielf&#228;ltig: So kann von fast allen Standorten in der Bundesrepublik jede beliebige Telefonnummer angew&#228;hlt werden. Die Nutzer sind unter der bundesweit einheitlichen Vorwahl 0161 zu erreichen. Dabei ist unerheblich, wo sich der Teilnehmer gerade aufh&#228;lt. Ein weiterer Vorteil ist das Telefonieren mit der Berechtigungs- bzw. Telekarte. Auf ihr sind die Funktelefonnummern und ein Kontrollcode gespeichert. Dadurch kann jedes fremde Mobiltelefon auf eigene Kosten benutzt werden. Ein wichtiges Argument, denn noch rasen die Geb&#252;hreneinheiten im Acht-Sekunden-Takt durch. Die monatlichen Grundgeb&#252;hren hat die Telekom jedoch vor einem Jahr von 120 auf 75 Mark gesenkt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>K&#252;nftig zwei digitale Mobilfunknetze</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/Alcatel.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-3395" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/Alcatel.jpg" alt="Alcatel in Das Ende der hübschen gelben Häuschen?" width="170" height="171" /></a>Trotz Kapazit&#228;tsausweitung beim C-Netz: Weil immer mehr mobil erreichbar sein wollen, st&#246;&#223;t das Netz sehr bald an seine (nun nicht mehr ver&#228;nderbaren) Grenzen. Am 1. Juli letzten Jahres nahmen (auch) deshalb die beiden D-Netze ihren Probebetrieb auf, in K&#252;rze werden sie der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen. Zwei Betreiber, die Deutsche Bundespost Telekom und das private Konsortium Mannesmann Mobilfunk, bieten mobiles Telefonieren in ihren digitalen Netzen an. W&#228;hrend bisher im C-Netz Fernsprechen und mit Hilfe eines Modems auch Faxen bedingt m&#246;glich war, sind in den sp&#228;teren Ausbaustufen der D-Netze eine Reihe von weiteren Diensten f&#252;r die Datenkommunikation vorgesehen. Das „mobile B&#252;ro“ soll durch &#220;bertragungsm&#246;glichkeiten gro&#223;er Datenmengen, durch Zugang zu Btx und Teletex bald noch leistungsf&#228;higer werden. Zun&#228;chst bieten die digitalen Netze jedoch dieselben Dienste wie das C-Netz an, die Sprachqualit&#228;t ist allerdings bedeutend besser.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Entscheidender Vorteil der neuen Netze ist ihre Verf&#252;gbarkeit in ganz Europa. 24 Betreiber aus 17 L&#228;ndern haben sich hier auf den gemeinsamen technischen Standard GSM geeinigt. War mobiles Telefonieren bislang auf ein Land beschr&#228;nkt, kann man k&#252;nftig von Finnland bis Portugal und von Frankreich bis Griechenland vom selben Mobiltelefon aus kommunizieren. Auch von den osteurop&#228;ischen L&#228;ndern, die Mobilfunknetze aufbauen wollen, ist zu erwarten, dass sie sich dem GSM-Standard anschlie&#223;en. Insgesamt haben schon jetzt mehr als 40 Staaten weltweit beschlossen, ebenfalls den GSM-Standard einzuf&#252;hren.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Digitale Technik, die einen einfacheren Ger&#228;teaufbau erm&#246;glicht, und St&#252;ckzahlen in Millionenh&#246;he sind Grundlage f&#252;r die Sch&#228;tzung, dass bis in drei bis vier Jahren Funktelefone zum Preis eines guten Autoradios angeboten werden. Bis zum Jahr 1995 soll sich die Zahl der Mobilfunk-Teilnehmer in Europa auf &#252;ber zw&#246;lf Millionen vervierfachen. Drei bis vier Millionen mobile Telefone wird es dann allein in Deutschland geben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Was kommt danach?</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Und schon plant man f&#252;r &#252;bermorgen. Vor wenigen Tagen hat der Bundespostminister bekanntgegeben, dass ein drittes Netz, das E1-Netz, entwickelt werden soll. Denn: Auch die Kapazit&#228;t der D-Netze wird einmal ersch&#246;pft sein. Entwickelt sich digitales Telefonieren zu einem echten Massendienst, muss bald die neue PCN-Technologie (Anm.: PCN hie&#223; sp&#228;ter UMTS) zur Verf&#252;gung stehen. Im E1-Netz wird man mit h&#246;heren Frequenzen arbeiten. Dies macht allerdings kleinere Funkzellen notwendig, um gen&#252;gend Teilnehmer unterbringen zu k&#246;nnen. Insgesamt wird es aber beim GSM-Standard bleiben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Sicher wird das mobile Telefon in den n&#228;chsten Jahren noch &#252;berwiegend gesch&#228;ftlich genutzt werden – allerdings nicht nur vom Chef, sondern von allen Mitarbeitern, die viel unterwegs sind. Bis Ende des Jahrzehnts d&#252;rfte das Telefon jedoch zur Standardausstattung jedes neuen Autos geh&#246;ren. Wom&#246;glich hat bis dahin sogar jeder Fu&#223;g&#228;nger sein Handtelefon in der Manteltasche. F&#252;r die h&#252;bschen kleinen gelben H&#228;uschen w&#228;re dies wohl das Ende. Schade oder?</em></p>
<p><em><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/20-Jahre-Sympra_110217_rz_Regular_k1.jpg" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-3289" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/20-Jahre-Sympra_110217_rz_Regular_k1.jpg" alt="20-Jahre-Sympra 110217 Rz Regular K1 in Das Ende der hübschen gelben Häuschen?" width="506" height="94" /></a></em><strong>Nachklapp: Die tats&#228;chliche Entwicklung des Mobilfunks in Deutschland und anderen L&#228;ndern &#252;bertraf schlie&#223;lich die optimistischsten Sch&#228;tzungen der Experten. Bereits Ende 1995 telefonierten 3.764.000 Menschen mobil. Die Endger&#228;te l&#246;sten sich auch schnell vom Auto – das „Handy“ begann seinen Siegeszug. Heute bestehen in Deutschland mehr als 107 Millionen Mobifunkvertr&#228;ge, 1,3 pro Einwohner.</strong></p>

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		<title>10 Mythen des Enterprise Facebook</title>
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		<comments>http://blog.sympra.de/2012/03/20/10-mythen-des-enterprise-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Röhrborn</dc:creator>
				<category><![CDATA[interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erfolg von Twitter und in den letzten Monaten vor allem Facebook hat dazu gef&#252;hrt, dass bei vielen CIOs genau dieses Thema nun auf der Agenda steht. In diesem Beitrag soll es dabei nicht um die Facebook-Fanpage f&#252;rs Unternehmen gehen, sondern darum, wie das Prinzip &#8220;Facebook&#8221; im Unternehmen angewendet werden kann. Die Diskussion rund um [...]]]></description>
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<p>Der Erfolg von <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> und in den letzten Monaten vor allem <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> hat dazu gef&#252;hrt, dass bei vielen <a href="http://www.enterprisecioforum.com/de/video/facebook-f%C3%BCrs-unternehmen-aber-warum" target="_blank">CIOs</a> genau dieses Thema nun auf der Agenda steht. In diesem Beitrag soll es dabei nicht um die Facebook-Fanpage f&#252;rs Unternehmen gehen, sondern darum, wie das Prinzip &#8220;Facebook&#8221; im Unternehmen angewendet werden kann. Die Diskussion rund um &#8220;Enterprise Facebook&#8221; wird dabei oft sehr emotional gef&#252;hrt. Dies ist Grund genug, die Argumentationen in Form von &#8220;10 Mythen&#8221; einmal n&#228;her zu untersuchen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3377" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/Menschen-im-Dialog-grafisch-nextCC_klein.jpg" alt="Menschen-im-Dialog-grafisch-nextCC Klein in 10 Mythen des Enterprise Facebook" width="536" height="262" /></p>
<h3><strong>Mythos #1 &#8211; Wozu ein Enterprise Facebook? Wir haben doch E-Mail!<br />
</strong></h3>
<p>Die E-Mail ist eine der bedeutendsten Erfindungen den 20. Jahrhunderts. Sie hat weltweite Kommunikation auf eine nie dagewesene Weise beschleunigt und das zu vergleichbar geringen Transaktionskosten. Sie ist aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Aufgrund ihrer Einfachheit und Verbreitung ist die E-Mail aber auch eines der am meisten missbrauchten Medien. Wer von Ihnen, liebe Leser, hat sich noch nicht &#252;ber massenhaft eingehende E-Mails, die &#252;ber Verteilerlisten, cc: Kopien oder auch nur &#8220;Zur Info&#8221; eingehen, ge&#228;rgert? Falls dies bei Ihnen nicht der Fall ist, dann lesen Sie bitte nicht weiter. Es w&#228;re reine Zeitverschwendung. Ihre Organisation ist vielleicht noch nicht reif f&#252;rs Enterprise Facebook. Geht es Ihnen und Ihren Kollegen jedoch wie so vielen und leiden Sie unter zu viel nicht relevanter E-Mail? Dann sollten Sie diesem Produktivit&#228;tskiller unbedingt den Kampf ansagen. Es muss nicht gleich &#8220;Zero E-Mail&#8221; sein, wie es der Social Media Vision&#228;r <a href="http://www.elsua.net/2012/01/06/reflections-from-2011-a-world-without-email-the-documentary/" target="_blank">Luis Suarez</a> von IBM oder der CEO von Atos Origin <a href="http://www.cio.de/knowledgecenter/ecm/2297727/" target="_blank">Thierry Breton</a> propagieren. Vielmehr geht es darum, die E-Mail wieder &#228;hnlich zum klassischen Brief f&#252;r den pers&#246;nlichen und ggf. vertraulichen Gedankenaustausch zu nutzen. F&#252;r die Kommunikation im Team ist Social Software besser geeignet als E-Mail.<strong><br />
</strong></p>
<h3><strong>Mythos #2 &#8211; Facebook ist nichts f&#252;r den firmeninternen Einsatz!<br />
</strong></h3>
<p>Es gibt in der Tat einige Unternehmen, die mangels intern verf&#252;gbarer Plattformen Facebook nicht nur in der Au&#223;enkommunikation nutzen, sondern auch verborgene Facebook-Seiten f&#252;r den internen Austausch einsetzen. Dies kann sicherlich sehr praktisch sein. Sp&#228;testens, wenn es um den Austausch vertraulicher Informationen z.B. zu Kunden und Strategien geht, sollten aus Gr&#252;nden von Datenschutz und Datensicherheit unternehmensinterne L&#246;sungen bzw. Cloud-Angebote aus dem Inland in Betracht gezogen werden. Wichtig ist dabei neben der Umsetzung wichtiger Grundprinzipien wie dem einfachen Teilen von Informationen, dem stets aktuellen Strom der Aktivit&#228;ten und dem Folgen von Personen und Themen vor allem auch die nahtlose Integration in die Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmens, d.h. insbesondere die Anbindung an das zentrale Nutzerverzeichnis eines Unternehmens.</p>
<h3><strong>Mythos #3 &#8211; Enterprise Facebook? Blo&#223;e Zeitverschwendung.<br />
</strong></h3>
<p>Alles sch&#246;n und gut, meinen die Kritiker, aber letztlich sei Facebook doch nur reine Zeitverschwendung, zumindest wenn man sich ansieht, was dort so an Belanglosigkeiten ausgetauscht wird. Die Angst vor der Zeitverschwendung im eigenen Unternehmen sitzt tief. Hier kann ich nur beipflichten, so etwas k&#246;nnen wir in unseren Unternehmen nicht gebrauchen. Vermutlich sollten wir aufgrund der oftmals sinnlosen Meeting-Marathons in vielen Unternehmen die Besprechungsr&#228;ume und wegen des Smalltalks auch die Kaffeek&#252;chen drastisch reduzieren.</p>
<p>Beim n&#228;heren Hinsehen ergibt sich dann oftmals ein ganz anderes Bild! Der Blick in die im praktischen Einsatz befindlichen Microblogs und Aktivit&#228;tsstr&#246;me von Social Media Systemen zeigt eines ganz klar: Hier wird nicht wertvolle Arbeitszeit mit Belanglosigkeiten vertrieben, sondern hart gearbeitet. Die Anwender finden immer mehr <a href="http://www.communote.com/homepage/2012/02/15/infografik/" target="_blank">nutzbringende Einsatzm&#246;glichkeiten</a>, von der Projekt- und Vertriebskommunikation bis zum Innovationsaustausch. <a href="http://kooperationssysteme.de/docs/pubs/RichterRiemer2010-Wissensmgt.pdf" target="_blank">Erste wissenschaftliche Studien am Beispiel von Communote</a> dokumentieren den ernsthaften Gehalt dieser neuen Kommunikationsform.</p>
<h3><strong>Mythos #4 &#8211; </strong><strong>Das ist nur was f&#252;r gro&#223;e Unternehmen!</strong></h3>
<p>Bei Ihnen findet der Austausch wichtiger Informationen schnell und einfach in der morgendlichen Kaffeerunde statt, bei der alle Kollegen dabei sind? Ich gebe zu, dass ist nicht nur angenehm, sondern kann auch sehr effizient sein. Doch was tun wir, wenn nicht mehr alle an den einen Tisch passen, wichtige Kollegen immer &#246;fter vor-Ort beim Kunden sind oder standort&#252;bergreifend gearbeitet werden muss? Sp&#228;testens beim Bezug der zweiten B&#252;roetage, dem Aufbau der ersten kleinen Niederlassung andernorts oder gar am Auslandsstandort reicht der Flurfunk nicht mehr weit. Man muss heutzutage noch lange kein gro&#223;es Unternehmen sein, um die Herausforderungen der verteilten Kommunikation wie die Gro&#223;en bew&#228;ltigen zu m&#252;ssen. Die gute Nachricht: Dank immer ausgereifterer Cloud-Angebote aus dem deutschsprachigen Raum kann auch jedes kleine und mittelst&#228;ndische Unternehmen zu g&#252;nstigen Tarifen neue Kommunikationsl&#246;sungen &#8220;aus der Steckdose&#8221; nutzen. Die <a href="http://www.centrestage.de/2011/09/26/erfolgsmessung-von-social-software/" target="_blank">Erfolgsmessung von Social Software</a> bis hin zu <a href="http://www.communote.com/homepage/2011/12/12/return-on-investment-roi-fuer-den-einsatz-von-communote-eine-annaeherung/" target="_blank">Return-on-investment</a> wird so zu einem guten Argument.</p>
<h3><strong>Mythos #5 &#8211; Facebook ist doch nur was f&#252;r &#8220;Digital Natives&#8221;.<br />
</strong></h3>
<p>Allenthalben wird argumentiert, dass der Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen vor allem auch attraktive Bedingungen f&#252;r die neue Generation an Mitarbeitern, die Digital Natives, schaffen soll. Diese sind mit StudiVZ und Facebook aufgewachsen und werden auch mit dem Enterprise Facebook wahre Wunder bewirken. Doch Halt: Sind es nicht die Leistungstr&#228;ger in unseren Unternehmen, die mit ihrer Lebens- und Arbeitserfahrung die Basis f&#252;r die wirkliche Wertsch&#246;pfung bilden? <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/5206-Digital-Natives-Medienumgang-nicht-angeboren.html" target="_blank">Der Umgang mit Medien ist nicht angeboren.</a> Von wem lernt der Mitarbeiternachwuchs, wie mit der richtigen Kommunikation die richtigen Entscheidungen herbeigef&#252;hrt und umgesetzt werden? Wer gibt sein Wissen weiter, um Firmenwachstum zu erm&#246;glichen? Es ist also selbstverst&#228;ndlich, dass die neuen Medien im Unternehmen f&#252;r alle Mitarbeiter da sind, f&#252;r die Kommunikation ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist &#8211; vom Digital Native bis zum erfahrenen Experten. Die immer einfachere Nutzbarkeit dieser Werkzeuge hilft gerade den weniger computer-affinen Kollegen beim schnellen Einstieg.</p>
<h3><strong>Mythos #6 &#8211; Facebook ist aber doch nichts f&#252;r Manager!<br />
</strong></h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3357" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/03/Enterprise-Facebook.jpg" alt="Enterprise-Facebook in 10 Mythen des Enterprise Facebook" width="275" height="400" />Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Henry Mintzberg hat einmal gesagt: „Manager verbringen 80 Prozent ihrer Zeit mit verbaler Kommunikation, sie sind Kommunikationsarbeiter.“ Mit der zunehmenden r&#228;umlichen und zeitlichen Verteilung von Teams steigen die Anforderungen an die F&#252;hrungskommunikation. Die Medienkompetenz unserer Manager wird zunehmend zu einer Schl&#252;sselkompetenz und damit ma&#223;geblich f&#252;r den Unternehmenserfolg. Tim Miksa spricht dabei von <a href="http://www.netmedia.de/de/blog/digitale-empathie-voraussetzung-fuer-erfolgreiches-leadership-2/" target="_blank">digitaler Empathie als Voraussetzung f&#252;r erfolgreiches &#8220;Leadership 2.0&#8243;</a>. Das Enterprise Facebook er&#246;ffnet F&#252;hrungskr&#228;ften, vom Top-Manager bis zum Teamleiter, einen effizienten Kommunikationskanal, der Bereichs- und Hierarchiegrenzen &#252;berspannt. Hier k&#246;nnen nicht nur Hintergr&#252;nde im Sinne eines Executive Blogs vermittelt werden, sondern auch gezielt operative F&#252;hrungskommunikationen in Teams erfolgen.</p>
<p>Peter Drucker sagte einmal “Listening (the first competence of leadership) is not a skill, it is a discipline.  All you have to do is keep your mouth shut.”. Dieser Ausspruch steht hier nur scheinbar im Widerspruch. Ein Enterprise Facebook ist gerade auch ein &#8220;H&#246;rrohr&#8221;, mit dem F&#252;hrungskr&#228;fte ganz tief in ihre Organisationen hineinh&#246;ren k&#246;nnen. Es erm&#246;glicht beispielsweise, Stimmungslagen zu erkennen, aufkommende Diskussionen aufzugreifen oder auch Talente zu erkennen, die sich nie getraut h&#228;tten in ein Vorstandsb&#252;ro zu treten oder eine E-Mail an die Gesch&#228;ftsleitung zu schreiben.</p>
<h3><strong>Mythos #7 &#8211; Vertrauliche Informationen haben hier nichts zu suchen!<br />
</strong></h3>
<p>Auch wenn es hier um die Potenziale effizienter Weitergabe von Informationen und Wissen geht: Was F&#252;hrungskr&#228;fte und Mitarbeiter zu besprechen haben ist oft vertraulich und einem bestimmten Personenkreis vorbehalten. Bei Facebook im Internet haben solche Informationen datenschutzrechtlichen Gr&#252;nden korrekterweise wenig zu suchen bzw. man sollte sich &#252;ber die potenziellen Gefahren und <a href="http://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6449-facebook-datenschutz-so-sichern-sie-ihre-daten.html" target="_blank">Sicherheitsmechanismen bei Facebook</a> genau im Klaren sein. Im Umkehrschluss wird die sichere Ausgestaltung von Zugang und inhaltlichem Zugriffsschutz zu einer Kernanforderung an Enterprise Facebook L&#246;sungen. Berechtigungen sollten einfach und wirkungsvoll so vergeben werden k&#246;nnen, dass Privatsph&#228;re, Vertrautheit und die Einhaltung von Vertraulichkeitsvereinbarungen genauso einfach ist wie der freie Austausch von Informationen im Team und firmenweit.</p>
<h3><strong>Mythos #8 &#8211; Enterprise Facebook widerspricht dem Datenschutz!<br />
</strong></h3>
<p>In Facebook-artigen Systemen werden zwangsl&#228;ufig gro&#223;e Mengen personenbezogener Daten gesammelt, speziell zu Interessen, Arbeitsthemen, Kommunikationspartner und -h&#228;ufigkeit und Zeit. Kritiker sehen hier einen Konflikt mit geltendem Datenschutzrecht, speziell in Deutschland. Dabei steht gerade der Personenbezug bei der aktiven gesch&#228;ftlichen Kommunikation im berechtigen Interesse aller Benutzer. Unvorstellbar ist der Austausch von Ideen zwischen Kollegen oder auch mit dem CEO &#8211; unter dem verordneten Deckmantel der Anonymit&#228;t. Der Datenschutz sollte an dieser Stelle nicht instrumentalisiert, sondern als Leitlinie f&#252;r eine rechtlich und ethisch vertretbare Ausgestaltung herangezogen werden. Dazu geh&#246;rt die Einbindung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten und des Betriebsrats ebenso wie die Festlegung interner Regelungen zum Informations- und Datenschutz, f&#252;r sicheren Systembetrieb, die <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/147-Social-Media-Richtlinien-Rechtliche-Leitplanken-schaffen-Medienkompetenz.html" target="_blank">Vereinbarung und verst&#228;ndliche Vermittlung von Social Media Guidelines i.S.v. Medienkompetenz</a> ebenso wie die Etablierung einer F&#252;hrungs- und Kommunikationskultur im Unternehmen, die bereits auf der Werteebene einen Missbrauch ausschlie&#223;en sollten.</p>
<p><strong>Mythos #9 &#8211; Es muss genauso sein wie Facebook!<br />
</strong></p>
<p>Wenn schon ein Facebook, dann aber auch genauso wie das Vorbild im Internet: Dies ist eine oft ge&#228;u&#223;erte Anforderung. Es ist richtig, die gro&#223;en Anbieter von Online-Diensten wie z. B. Google, Facebook und Twitter bestimmen Trends und geben Quasi-Standards vor, an denen heute auch Business-Software nicht mehr vorbeikommt. Bei aller Euphorie f&#252;r die Vorbilder sollte aber nicht vergessen werden, dass der Einsatzzweck im Unternehmen letztlich doch ein spezifischer ist. Es steht eben weniger die Unterhaltung im Mittelpunkt, sondern die effiziente Kommunikation, Informationsweitergabe und auch das Wiederauffinden bestimmter wesentlicher Botschaften &#8211; unter Beachtung notwendiger betrieblicher Anforderungen wie z. B. Vertraulichkeit, Struktur, Corporate Design und Integration in vorhandene Systeme. Dies verlangt nach unternehmenstauglichen Angeboten, ggf. auch nach kundenindividueller Betreuung.</p>
<h3><strong>Mythos #10 &#8211; Am Ende doch nur noch mehr Informationsflut<br />
</strong></h3>
<p>Wen die ersten neun Gegenargumente noch nicht abgeschreckt haben, der bekommt das st&#228;rkste zuguterletzt. Potenziert Facebook jetzt nicht auch noch im Unternehmen die Informationsflut und bringt das Fass endg&#252;ltig zum &#220;berlaufen? Wenn alle Mitarbeiter fr&#246;hlich Informationen teilen und diskutieren, dann entsteht ein nicht mehr enden wollender Strom von Nachrichten. Wer soll das alles lesen? Die Antwort ist einfach: <em>Keiner</em>. Genauer: Keiner wird das jemals <em>alles </em>lesen. Es ist Teil der notwendigen Medienkompetenz in unserem Informationszeitalter, sich mit der Fokussierung auf die eigenen Aufgaben und Ziele in der t&#228;glichen Arbeit auch auf die damit verbunden Themen, Personen und Informationsquellen zu konzentrieren. Anstelle t&#228;glich hunderte E-Mails nach wesentlichen Nachrichten abzugrasen werden wir uns k&#252;nftig personalisiert &#252;ber die relevanten Themen f&#252;r unsere Arbeit informieren k&#246;nnen. Das Follow-Prinzip f&#252;r Themen, Tags und Personen ist daf&#252;r ein bereits heute nutzbarer erster Ansatz, dem weitere folgen werden.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Argumente gegen ein Enterprise Facebook sind so vielf&#228;ltig wie nachvollziehbar. Allen wohnt ein K&#246;rnchen Wahrheit inne. Die Reflexion dieser Themen sollte der richtigen Ausgestaltung des Einsatzes von Social Media im Unternehmen dienen. Am Ende gibt es nur eine M&#246;glichkeit herauszufinden, wie gro&#223; der Nutzen eines Enterprise Facebook ist: das eigene Erleben. Es gibt viele M&#246;glichkeiten, gerade auch f&#252;r Unternehmen.</p>

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