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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2germanfull.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>Tap to Play!</title><link>http://www.taptoplay.de/</link><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/taptoplayartikel" /><description>Apple. Games. And more.</description><language>en</language><generator>Tumblr (3.0; @taptoplay)</generator><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/taptoplayartikel" /><feedburner:info uri="taptoplayartikel" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" /><feedburner:emailServiceId>taptoplayartikel</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><feedburner:feedFlare href="http://add.my.yahoo.com/content?lg=de&amp;url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Ftaptoplayartikel" src="http://us.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/de/my/addtomyyahoo4.gif">Subscribe with Mein Yahoo!</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.newsgator.com/ngs/subscriber/subext.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Ftaptoplayartikel" src="http://www.newsgator.com/images/ngsub1.gif">Subscribe with NewsGator</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.bloglines.com/sub/http://feeds.feedburner.com/taptoplayartikel" src="http://www.bloglines.com/images/sub_modern11.gif">Subscribe with Bloglines</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.netvibes.com/subscribe.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Ftaptoplayartikel" src="http://www.netvibes.com/img/add2netvibes.gif">Subscribe with Netvibes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://fusion.google.com/add?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Ftaptoplayartikel" src="http://buttons.googlesyndication.com/fusion/add.gif">Subscribe with Google</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.live.com/?add=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Ftaptoplayartikel" src="http://tkfiles.storage.msn.com/x1piYkpqHC_35nIp1gLE68-wvzLZO8iXl_JMledmJQXP-XTBOLfmQv4zhj4MhcWEJh_GtoBIiAl1Mjh-ndp9k47If7hTaFno0mxW9_i3p_5qQw">Subscribe with Live.com</feedburner:feedFlare><item><title>Aktuelle Apps</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/61FZePmiwC0/17951989943</link><category>iphone</category><category>Homescreen</category><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:56:18 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/17951989943</guid><description>&lt;p&gt;(no text)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="480" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Foto%2020.02.12%2016%2058%2056.png" width="320"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="480" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Foto%2020.02.12%2016%2058%2053.png" width="320"/&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/61FZePmiwC0" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/17951989943</feedburner:origLink></item><item><title>BTTF</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/azLwjTupRXg/17653907085</link><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 04:00:05 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/17653907085</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img height="164" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/zitat1025_v-ardgalerie.jpg" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Apple-User vergisst man häufig, wie die technische Realität bei der Mehrzahl von Erste-Welt-Menschen aussieht. Umso überraschter bin ich stets, wenn ich wieder einmal in diese “andere” Welt hineingezogen werde, in der millionenfach und seit Jahren gelöste Probleme nicht nur allgegenwärtig sind, sondern als selbstverständlich akzeptiert werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gib mir mal die Telefonnummer von Frank, ich habe ein neues Handy und seine Nummer noch nicht vom alten übernommen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieser Satz, in der U-Bahn gehört, versetzte mich etwa in das Jahr 2004. In eine Zeit, bevor das iPhone problemlos das Adressbuch synchronisierte oder der Mac per Bluetooth Adressen übertrug. Nur: Wir schreiben 2012. Man kommt ins Grübeln, wie andere mit ihren Systemen umgehen und stellt fest, dass es für viele schlicht ein Telefon ist. Oder ein PC. Der angeschaltet wird. Und dann guckt man Internet. Und E-Mails funktionieren als Kommunikationsmethode nicht, weil “man ja dafür extra an den Rechner gehen muss”. Ja, das ist auch 2012 noch so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztens bin ich einer 23-jährigen begegnet, die noch nie online eingekauft hat. Noch. Nie. Mein Amazon-Konto beginnt 1999! Und während ich seit etwa 2004 Musik nur noch online kaufe, ich Mitte der 00er Jahre im Schlafzimmer Musik per Soundbridge streamte und seit Jahren auch DVDs aus meinem Leben verschwunden sind verteilt Guttenberg seine Doktorarbeit im Jahre 2007 auf 80 Disketten… Disketten, meine Damen und Herren, sehen so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="254" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Floppydisk_90mm%283.5inch%29.jpg" width="252"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schonmal gesehen? Oder verwendet? 2003 dürfte ich die letzte Diskette verwendet haben. Und schon damals besaß mein Rechner kein eingebautes Laufwerk mehr dafür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt: Für viele ist der Rechner nur Mittel zum Zweck. Er spielt im Leben nur eine untergeordnete Rolle. Vergleichbar mit der Mikrowelle wird er kurz angeschaltet und danach wieder abgeschaltet. Absurd, ich weiß, aber so ist das nunmal. Daran sollte man sich von Zeit zu Zeit erinnern, wenn man mit großen Augen das neue rechts-unten-Modell von Apple anschaut oder einen Barcode auf ein Demonstrationsplakat druckt.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/azLwjTupRXg" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/17653907085</feedburner:origLink></item><item><title>Tablets als Rechnerersatz?</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/Lrbzlhl7tnQ/17552652147</link><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:19:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/17552652147</guid><description>&lt;p&gt;Im &lt;a href="http://www.heise.de/ct/artikel/Touch-oder-Tasten-1430422.html" target="_blank"&gt;Notebook- vs. Tablet-Test&lt;/a&gt; der c’t findet sich folgender Satz:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Überraschend viele sagen, dass sie anfangs sogar versucht hätten, das Tablet als Notebook-Ersatz zu verwenden. Das habe jedoch nicht funktioniert. Mittlerweile nutzen auch sie das Tablet nur noch zum Surfen, Spielen oder Musik-Streamen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das deckt sich vehement mit meinen Erfahrungen: Als kurz nach Verkaufsstart das iPad 1 in meinen Händen lag, versuchte ich, es als die bekannte Wollmilchsau zu verwenden. Neben dem Redigieren von PDF-Dokumenten, dem elektronischen Ausfüllen meiner Spanisch-Lernkurse und dem handschriftlichen Erfassen von Notizen im Büro standen meine Budget-Verwaltung mit Numbers und das Briefe-Schreiben per Pages auf dem Programm. Mit dem desolaten Fazit, dass nichts gut genug funktionierte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die PDF-Programme waren meist zu langsam oder unbedienbar, um damit bequem und effizient PDFs lesen, mit Bemerkungen versehen und zurück senden zu können. Eingescannte A4-PDFs, in die ich ständig etwas eintippen muss, frustrierten nur noch, wie z.B. mein eingescanntes Spanisch-Lernbuch. Die Handschrifterkennung der dafür gedachten Apps war in der Praxis untauglich und selbst einfache Apps scheiterten regelmäßig daran, meinen aufgelegten Handballen zu ignorieren und schmierten wahllos Matsch in die Notizen. Numbers wiederum hängt der Mac-Variante so sehr hinterher, dass ich nicht einmal deren Numbers-Dokumente öffnen und speichern kann, ohne dass sie danach Features verloren haben. Und Pages kommt nicht mit den Vorlagenfunktionen wie die große Variante. Nicht einmal meine eigene Adresse kann es einfügen. So macht das insgesamt keinen Spaß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt sind exakt die Anwendungsbereiche, die ich auch am iPhone und dem Mac verwende:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mail und Safari. Die üblichen Verdächtigen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Writer. Für Notizen. Schreibend.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Evernote. Für Notizen. Meist nur lesend.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iOutBank. Für den schnellen Kontoüberblick.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tweetbot. Für Twitter.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reeder. Für RSS.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Instapaper. Für’s später lesen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;VNC, Rowmote und Remote. Fernsteuerung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Carcassonne. Tja ;).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Überhaupt: Spiele. DAFÜR ist das iPad gemacht! Death Rally ist grandios, ebenso wie das erwähnte Carcassonne und die meisten anderen Spiele. Dieses große Display vor Augen zu haben, alles berühren, neigen und drehen zu können, macht deutlich mehr Spaß als “große” Spiele auf der Konsole oder dem Mac. Fehlt nur die Zeit. Mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit möchte ich nicht sagen, dass das iPad kein Gerät wäre, mit dem man nicht deutlich mehr machen kann. Wenn man denn möchte. Man kann Zeichnen (die Berliner Piraten hatten letztens ihre Parteitags-Übungsveranstaltung live am iPad mitgezeichnet und das Ergebnis war direkt an den Beamer angeschlossen - grandios!), malen, dank der externen Tastatur und Blogsy hübsch bloggen, den ganzen eBay-Kram erledigen, mit EyeTV fernsehen, lernen oder Songs komponieren. Ja, auch Tabellenkalkulation geht, ebenso wie Textverarbeitung, Datenbankgedöns, Projektverwaltung und und und. Mit einem passenden Drucker im Haus kann man auch gleich alles drucken. Bilder, die man mit entsprechenden Apps bearbeitet hat, ebenso. Alles möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider geht das Meiste davon einfacher, schneller und effizienter an einem großen Rechner. Schuld haben die Tastatur, das mangelhafte Multitasking und die fehlende Möglichkeit, zwei Apps nebeneinander laufen zu lassen, sowie der grundsätzlich entsetzlich realisierte Dateiaustausch zwischen unterschiedlichen Programmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verlange natürlich nicht, dass das iPad die Photoshop-Arbeitsstation ersetzt, aber viele kleine Aufgaben sollten damit besser funktionieren, da es meist an Kleinigkeiten scheitert. Apple ist hier genauso gefragt wie die einzelnen Entwickler von Apps.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich werde ich das alles weiterhin interessiert beobachten. Mein nächster Rechner wird allerdings ein ganz kleines MacBook Air. Mit einem großen, externen, Display. Und sobald es das mit 8GB RAM gibt. Darunter macht Lion keinen Spaß.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/Lrbzlhl7tnQ" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/17552652147</feedburner:origLink></item><item><title>Ein Monat Kindle: Wie liest es sich so?</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/VIsdOf6JY6Q/16859602285</link><category>Kindle</category><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 03:02:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/16859602285</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitreise&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kindle ist ein Gerät, welches wie aus der Zeit gefallen wirkt. Mit dem langsamen Display und seinen zwei Funktionen (Bücher lesen und im Web browsen) wirkt es neben Alleskönnern wie dem iPad wie ein Greis. Dabei sorgt diese Limitierung für eine wunderbare Entschleunigung. Sicherlich kann ich auch auf dem iPad oder iPhone Kindle-Bücher lesen, aber dort gibt es immer noch Benachrichtigungen, Spiele, Musik, Podcasts und etliche anderen Dinge, die ich anstelle, zwischendurch oder parallel machen kann. Der Kindle kann dagegen kaum mehr als ein Buch sein oder, bei erreichbaren WLAN, ein Web-Browser, der in seinem absurd langsamen Bildaufbau an alte Mailboxzeiten erinnert. Das gefällt mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knapp zehn Tage hat es gedauert, bis der Kindle bei mir als technisches Gerät entschwunden ist. Ich saß in der S-Bahn und las. Der Kindle war nur noch ein Buch. Er fühlte sich an wie ein Buch. Er sah aus wie ein Buch. Dazu brauche es drei Dinge: Eine geänderte Schriftart, einen geringeren Rand links und rechts und eine wertige Aufklapphülle ohne Schnickschnack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Schrift&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die normale Kindle-Schriftart ist für meine europäischen Augen zu sehr an der Serifenschriftart des US-Buchdrucks verhaftet. Außerdem liegt meine bevorzugte Schriftartgröße zwischen den einstellbaren Werten 3 und 4 und der Wert 4 macht die Schrift nicht nur deutlich größer, sondern auch extrem breit. So breit, dass teilweise nur noch drei Wörter auf eine Zeile passen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Schriftart habe ich eine eher schmale, gut lesbare, leicht verschnörkelte, zierliche aber dennoch nicht dünne Schriftart gesucht, die elegant aussieht und den Text aufwertet. Entschieden habe ich mich für Overlock, welche mir so gut gefällt, dass ich mich auch noch nach Wochen an der kleinen Kurve im “W” erfreuen kann:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="70" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Overlook.png" width="419"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;The Overlock typeface family was selected by the Letras Latinas Biennal in 2006. The initial idea of this typeface was to simulate the Overlock sewing technique. The special thing about these forms is the warm feeling that they give to your text, because of the particular rounded glyph shapes that emerge. As a result, the Overlock typeface family is great for titles and short texts in magazine style layouts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Zu finden bei den &lt;a href="http://www.google.com/webfonts/specimen/Overlock" target="_blank"&gt;Google Webfonts&lt;/a&gt;. Wie man Schriften auf dem Kindle ändert hatte ich früher &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/15197630499/schriftartwechsel-auf-dem-kindle" target="_blank"&gt;beschrieben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Kindle-Hülle&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Hülle habe ich mich für Amazons Original-&lt;a href="http://www.amazon.de/Amazon-Kindle-Lederh%C3%BClle-Leseleuchte-Violett/dp/B004SD213O/ref=pd_cp_ce_1" target="_blank"&gt;Lederhülle&lt;/a&gt; mit eingebauter Lampe entschieden. Sie lässt sich aufklappen wie ein Buch, der Kindle lässt sich mit ihr halten wie ein Buch, sie verunstaltet den Kindle nicht durch Laschen oder Gummibänder und die kleine Leselampe bezieht ihren Strom aus dem Kindle-Akku. Eine Rundum-Sorglos-Hülle, die dem kleinen Kindle eine analoge Wertigkeit verleiht, welche dem Lesegefühl sehr zuträglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="500" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/kindlehuelle.jpg" width="304"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alles gleich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kindle sorgt für eine Vereinheitlichung der Bücher: Alles erscheint in der von mir gewählten Schriftart und Größe. Jedes Buch wiegt gleich viel. Jedes Buch ist gleich groß. Das funktioniert für die meisten Romane sehr gut. Grenzen gibt es natürlich: &lt;a href="http://orbis-claudiae.blogspot.com/2012/01/oskar-schell.html" target="_blank"&gt;Extrem laut und unglaublich nah&lt;/a&gt; würde ich genauso ungern als eBook lesen wie die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_unendliche_Geschichte#Auflagen" target="_blank"&gt;Unendliche Geschichte&lt;/a&gt; mit ihrem mehrfarbigem Druck. Farbige eInk könnte meine Meinung natürlich in Zukunft verändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Immer dabei&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kindle hat dafür gesorgt, dass ich immer und überall ein Buch dabei habe, da er - auch mit Hülle - in meine Jackentasche passt. Zudem erhalte ich täglich die letzten zehn gemerkten Webseiten per &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/15615194810/instapaper-auf-dem-kindle" target="_blank"&gt;Instapaper&lt;/a&gt; zugeschickt und kann, dank &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/15661784329/ivocabulary-fuer-den-kindle" target="_blank"&gt;iVocabulary-Export&lt;/a&gt;, auch wunderbar Vokabellisten lernen. Ich lese deutlich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verlierer: Das iPhone wird kaum noch für Zerstreuung genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die von Amazon angegebene Akkulaufzeit von vier Wochen (ohne WLAN) passt. Mit WLAN und Nutzung der Lampe verringert sich die Zeit geringfügig. Ich habe den Kindle in den vier Wochen bislang 2x aufgeladen, wobei er jedes Mal bei 50% Ladestand war. 3-4 Wochen täglicher Nutzung halte ich für sehr realistisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elektronische Tine&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die verwendete elektronische Tinte ist faszinierend. Die Auflösung bewegt sich mit 167ppi zwischen dem iPad (132ppi) und iPhone (300+ppi). Die Darstellung wirkt organischer als z.B. beim iPad, da kein Pixelraster sichtbar ist und die kleinen Farbkügelchen in den Pixelröhrchen auch alle unterschiedlich geformt sind. Im Vergleich zum Retina Display des iPhones könnte der Kindle aber durchaus noch mehr Schärfe und Detailtiefe vertragen. Das “Druckbild” entspricht eher einer Altpapierzeitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/15721772821/dem-kindle-frierts-ueber-betriebstemperaturen" target="_blank"&gt;Temperaturempfindlichkeit&lt;/a&gt; des Displays umgehe ich bei aktuellen -10 Grad Celsius, indem ich den Kindle - samt Amazon-Hülle - für den Transport in der Jacke in eine zweite Hülle (eine “Socke”) stecke und nicht draußen lese oder nur für wenige Minuten. Bislang hat er das überlebt. Dabei ist mir allerdings auch aufgefallen, dass ich Holzbücher ebenfalls bei solchen Temperaturen nicht unbedingt draußen lese, da ich mit Handschuhen zu schlecht umblättern kann. Die Einschränkung durch die Null-Grad-Grenze ist somit bislang kaum vorhanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ohne Licht geht’s nicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Stärke ist das Verhalten des Displays bei Licht: Je mehr Licht auf das Display fällt, desto kontraststärker und somit besser lesbar wird es. Schon bewölktes Tageslicht reicht aus, um sehr gut lesen zu können, bei grellem Sonnenlicht wird es eher noch besser. Das bedeutet aber auch: Je weniger Licht auf das Display fällt, des schlechter lesbar wird es. Wer z.B. am Tage in eine unbeleuchtete Straßenbahn einsteigt, dessen Display wird sofort in einen schlammfarbenen Brei zusammen fallen. Papier bleibt auch bei solchen Situationen problemlos lesbar. Glücklicherweise sind Bahnhöfe und Züge in der Regel so grell beleuchtet, dass die Kontrastschwäche zumindest unterwegs kaum auffällt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was im Gegensatz zu Papier dagegen wunderbar reflektiert wird, sind Licht&lt;em&gt;quellen&lt;/em&gt;. In der U-Bahn, wo die Leuchten z.B. oben hinter mir angebracht sind, muss ich den Kindle fast aufrecht halten, damit ich keinen Lichtkegel auf dem Display habe, der die Schrift überdeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit bleibt für das Display ein widersprüchliches Fazit: Der Kindle brilliert in allen Situationen, in denen ich auf dem iPad gar nichts mehr erkennen kann, vor allem draußen aber auch in grell beleuchteten Räumen, wo das iPad-Display hauptsächlich Lampen anzeigt, aber keine Inhalte mehr. In meinem Wohnzimmer wünsche mir dagegen ein helleres Display. Hier punktet das iPad. Dennoch bevorzuge ich auch hier den Kindle (notfalls mit der in die Hülle eingebauten Lampe), denn das iPad ist mir vom Gesamtgefühl zu sehr vom Buch entfernt als der Kindle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was kann man denn lesen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das eBook-Angebot ist durchwachsen. Grundsätzlich gilt: Je aktueller das Buch ist, desto wahrscheinlicher kann man es als eBook kaufen. Aber schon nur wenige Jahre alte Bücher fehlen. Teilweise sind komplette Autoren nicht im Sortiment enthalten. Ich habe mich bislang durch acht Perry Rhodan neo-Hefte, Niemalsland von Neil Gaiman und Böses Blut von Arne Dahl gelesen. Auf meiner Kindle-Wunschliste liegen noch knapp 200 Bücher, die auf mich warten. Auch wenn ich also auf Tom Clancy verzichten muss, es gibt viel anderes, allerdings in der Regel zu Preisen, die nur ganz knapp unter dem Taschenbuchpreis liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenehm ist, dass Amazon, ähnlich wie Apple, Leseproben anbieten. So kann man weit in das Werk hineinschnuppern und sich dann entscheiden, ob man weiter lesen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und das Fazit?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kindle ist ein tolles Gerät, weil er wenig kann. Er verlangt keine Aufmerksamkeit, er lenkt nicht ab und er verführt nicht zu anderen Dingen. Er lässt einen nur Lesen. Und das macht er ausgesprochen vorzüglich, sogar so weit, dass ich den Kindle nach Beginn des Lesens nicht mehr als technisches Gerät wahrnehme, sondern als Buch, von dem ich Seite um Seite verschlinge. Die Möglichkeit der Leseproben ist toll, ebenso wie der automatische Push gekaufter oder vorbestellter Bücher auf das Gerät, der Support von Instapaper, die Möglichkeit, Dokumente an den Kindle zu schicken und und und.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz gesagt: Ich bin begeistert und mich stören tatsächlich nur drei Dinge:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Das Display dürfte gerne mehr Licht reflektieren und die Hintergrundfarbe weniger grau, dafür aber gelblicher sein. Ich wünsche mir folglich mehr Papier im Kindle.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Liebe Verlage, bitte gebt mir mehr Autoren und senkt die Preise noch ein bisschen, z.B. auf 70% des Taschenbuchpreises.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich wünsche mir bessere Sortiermöglichkeiten auf dem Gerät, z.B. mit Smart Playlists, wie sie iTunes bietet (Beispiel: Filterung nach Wertung, ausgelesen, Genre “Thriller”).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/VIsdOf6JY6Q" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/16859602285</feedburner:origLink></item><item><title>Gelöste Probleme auf dem iPhone</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/Pm8bClECkh0/16755040044</link><category>iPhone</category><category>iPad</category><category>feature</category><pubDate>Mon, 30 Jan 2012 02:18:33 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/16755040044</guid><description>&lt;p&gt;In Anlehnung an &lt;a href="http://twitter.com/niels_k/status/163919736646811648" target="_blank"&gt;diesen Tweet&lt;/a&gt; sind mir wieder einmal all die Apps ins Auge gesprungen, die ich seit langer Zeit (teils Jahre) auf dem iPhone verwende, weil sie ihre Arbeit so gut machen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Apps vormerken: &lt;a href="http://appshopper.com" target="_blank"&gt;AppShopper&lt;/a&gt; (seit September 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Budgetverwaltung: &lt;a href="http://www.adamcode.com/spend/" target="_blank"&gt;Spend&lt;/a&gt; (seit Juli 2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einkaufslisten: &lt;a href="http://sophiestication.com/groceries/" target="_blank"&gt;Groceries&lt;/a&gt; (seit Mai 2009)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fahrplan: &lt;a href="http://fahrinfoapp.de/en" target="_blank"&gt;Fahrinfo Berlin&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/mobile-apps.shtml" target="_blank"&gt;DB Navigator&lt;/a&gt; (seit Dezember 2009)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fahrradcomputer: &lt;a href="http://b-icycle.com" target="_blank"&gt;B.iCycle&lt;/a&gt; (seit Februar 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fernprogrammierung des Fernsehers: &lt;a href="http://www.elgato.com/elgato/int/mainmenu/products/software/EyeTV-app.de.html" target="_blank"&gt;EyeTV&lt;/a&gt; (seit September 2009)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gewicht messen: &lt;a href="http://www.fatwatchapp.com/" target="_blank"&gt;FatWatch&lt;/a&gt; (seit Juli 2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iTunes-Fernsteuerung: &lt;a href="http://www.apple.com/de/itunes/remote/" target="_blank"&gt;Remote&lt;/a&gt; (seit Juli 2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;last.fm-Scrobbler: &lt;a href="http://cloudscrob.com/" target="_blank"&gt;CloudScrob&lt;/a&gt; (seit Dezember 2011)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Netzwerkfestplatte: &lt;a href="http://www.dropbox.com" target="_blank"&gt;Dropbox&lt;/a&gt; (seit Dezember 2009)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Passwortverwaltung: &lt;a href="https://agilebits.com/onepassword/iphone" target="_blank"&gt;1Password&lt;/a&gt; (seit Juli 2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechner-Fernsteuerung: &lt;a href="http://regularrateandrhythm.com/apps/rowmote-pro/" target="_blank"&gt;Rowmote&lt;/a&gt; (seit September 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;RSS: &lt;a href="http://reederapp.com/" target="_blank"&gt;Reeder&lt;/a&gt; (seit Januar 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Social Networks protokollieren: &lt;a href="http://www.momentoapp.com/" target="_blank"&gt;Momento&lt;/a&gt; (seit Januar 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Twitter: &lt;a href="http://tapbots.com/software/tweetbot/" target="_blank"&gt;TweetBot&lt;/a&gt; (seit April 2011)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vokabeltrainer: &lt;a href="http://apps.chbeer.de/en/ivocabulary/iphone/" target="_blank"&gt;iVocabulary&lt;/a&gt; (seit Februar 2011)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Webseiten werbebefreit lesen: &lt;a href="http://www.instapaper.com" target="_blank"&gt;Instapaper&lt;/a&gt; (seit Juli 2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wiederkehrende Aufgaben verwalten: &lt;a href="http://www.spoonjuice.com/iphone/dailydeeds/" target="_blank"&gt;Daily Deeds&lt;/a&gt; (seit Februar 2011)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia (iPad): &lt;a href="http://www.wikipanion.net/" target="_blank"&gt;Wikipanion&lt;/a&gt; (seit April 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia (iPhone): &lt;a href="http://sophiestication.com/articles/" target="_blank"&gt;Articles&lt;/a&gt; (seit März 2010)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zwischenablage zwischen iOS/OS X kopieren: &lt;a href="http://tapbots.com/software/pastebot/" target="_blank"&gt;Pastebot&lt;/a&gt; (seit November 2010)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Außerdem habe ich mittlerweile mit dem iPhone meinen “Langeweile-Punkt” überschritten: Genau wie der Mac langweilt mich das iPhone, denn es funktioniert tagein tagaus und ich habe das Set an Applikationen, welches ich jeden Tag benötige. Mein iPhone ähnelt somit einem gut eingesessenen Sessel.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/Pm8bClECkh0" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/16755040044</feedburner:origLink></item><item><title>TXL - Du wirst mir fehlen</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/wYTn3t-xhXU/16401644891</link><category>TXL</category><category>BER</category><category>Flughafen</category><category>Berlin</category><category>Tegel</category><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:28:29 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/16401644891</guid><description>&lt;p&gt;Flughäfen sind kaum ein Grund, sentimal zu werden. Frankfurt ist ein gutes Beispiel dafür, aber auch München passt immer: Mindestens 15 Minuten Rollzeit in der Maschine, endlose Wege zum Gepäck, vom Gepäck zum Ausgang usw. Wir alle kennen das. Berliner hatten mit dem Flughafen Tegel bislang eine Alternative:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;TXL ist für kurze Wege optimiert. Dies bedeutet: In einem Kreis von etwa 50 Metern Durchmesser befinden sich der Taxihalt, Flughafeneingang, Checkin-Schalter, Gate-Eingang, Sicherheitsschleuse, Warteraum und Zugang zum Flugzeug über einen “Finger”. Binnen fünf Minuten ist man aus der Taxe gefallen, hat Checkin und Sicherheit passiert und befindet sich im Warteraum. Bei der Landung ist es ähnlich: Nach der Landebahn folgt eine kurze Kurve, der Finger wird angedockt und wenige Minuten später startet die Gepäckausgabe. Als ich letztens ausnahmsweise nicht von einem Finger aus dem Flugzeug geholt wurde, sondern ein Bus wartete, war das Gepäck bereits auf dem Förderband, als ich die Ankunftshalle betrat. Zum Vergleich: Die Zeiteinheit “15 Minuten” ist auf allen anderen Flughäfen die Mindestzeit für jeden einzelnen oder oben beschriebenen Schritte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ist es nicht verwunderlich, wenn der TXL-Konstrukteur im &lt;a href="http://www.zeit.de/2012/04/Flughafen-Tegel-Gerkan/komplettansicht" target="_blank"&gt;ZEIT-Interview&lt;/a&gt; voller Verzweiflung auf aktuelle Flughäfen blickt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Früher war man stolz darauf, den Passagieren nur möglichst kurze Wege zuzumuten, heute versucht man, die Wege möglichst lang zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin-Tegel" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; formuliert es ähnlich:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach heutigen Maßstäben sind die Flächen für Restaurants und Geschäfte zu klein. Dies ist eine Konsequenz des in Tegel verwirklichten Konzepts kurzer Wege, das dem heutigen Prinzip eines Flughafens als Einkaufszentrum mit möglichst langen Wegen vorbei an Geschäften und durch Shopping-Malls widerspricht&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Im Juni wird der Flughafen Tegel geschlossen und schafft damit (wirtschaftlichen) Platz für den neuen, außerhalb von Berlin liegenden Großflughafen BER. Die TXL-Konstrukteure sind wieder mit im Boot. Und der Flughafen wird offiziell angekündigt als:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der neue Airport ist ein Flughafen der kurzen Wege.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir werden sehen, ob einige der tollen Ideen vom Flughafen Tegel hier weiter leben werden. Im März nehme ich an zwei Probebetrieben teil, einmal am Tage und einmal in der Nacht und durchlaufe den gesamten Prozess von Abflug und erneuter Ankunft.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/wYTn3t-xhXU" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/16401644891</feedburner:origLink></item><item><title>iTunes Match. Jetzt auch hier.</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/ABgYRmKGeoM/15943943599</link><category>iTunes Match</category><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 05:02:17 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15943943599</guid><description>&lt;p&gt;Der Wechsel vom alten iTunes-Fairplay-DRM (128kbit) zum DRM-freien “iTunes plus” (256kbit) würde mich über den klassischen Upgrade-Weg über 100 Euro kosten. &lt;em&gt;Oder&lt;/em&gt; ich werfe 25 Euro zu iTunes Match, lasse iTunes alles in die Wolke schieben und als iTunes plus-Dateien, ohne DRM, mit verbesserter Qualität, wieder herunter laden. &lt;em&gt;Zudem&lt;/em&gt;, so meine Hoffnung, lassen sich damit mein Mac Mini und das MacBook miteinander verbinden und syncen Dateien und Metadaten. &lt;em&gt;Und&lt;/em&gt; auf meinem MacBook wird Festplattenplatz frei, da ein iTunes aus Match heraus nicht nur downloaden, sondern auch streamen kann. &lt;em&gt;Und&lt;/em&gt; die 25 Euro bezahlen das für ein Jahr. &lt;em&gt;Und&lt;/em&gt; die aufgewerteten und heruntergeladenen Dateien gehören danach weiterhin mir. Deal?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Theorie. Jetzt ist meine Infrastruktur aber nicht sonderlich übersichtlich…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Man nehme:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;iMac, früherer Media-Server, geleerte iTunes-Bibliothek&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mac Mini, aktueller Media-Server, vollständige iTunes-Bibliothek&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;MacBook, enthält eine Teilkopie der iTunes-Bibliothek des iMacs mit anderen Ratings, Playcounts und sonstigen Metadaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iPhone, synct per Wifi mit einer komplexen Smart Playlist-Struktur des Mac Minis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zweites iPhone, synct per Wifi zwei statische Playlisten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iPod nano, synct per Kabel selektierte Künstler, Alben und statische Playlisten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iPad, synct per Wifi einige Podcasts&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ich durfte anhand etliches Tests mutiger Personen schon lernen, dass eine Umstellung auf iTunes Match folgendes bedeutet:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Alle Macs und iOS-Geräte haben Vollzugriff auf die komplette iTunes-Bibliothek und können jederzeit alles aus der Wolke herunterladen oder streamen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die vorhandene Musik wird dazu gegen den iTunes Store abgeglichen. Dort nicht vorhandene Songs werden hochgeladen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf einem Gerät hinzugefügte Musik - egal welcher Quelle - steht allen anderen Geräten nach einiger Zeit zur Verfügung. So z.B. auch Einkäufe von Amazon.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Metadaten werden zwischen allen Geräten gesynct, sowie Playlisten - statische und intelligente.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aktiviert man auf iOS-Geräten iTunes Match, so findet kein Musik-Sync mehr über iTunes statt. Musikvideos, die größer als 200MB sind, verschwinden damit von den Geräten bzw. müssen anderweitig aufgespielt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ebenso entfällt bei iOS-Geräten die optionale Konvertierung auf 128kbit. Meine aktuelle Playlist-Konstruktion würde somit nicht mehr auf das iPhone passen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf iOS-Geräten werden intelligente Playlisten nicht korrekt unterstützt und zeigen “alle” Songs an, unabhängig von Sortierung oder Limitierung auf z.B. 25 Songs.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Der Plan ist somit, zunächst nur die Macs miteinander zu verbinden, da der Rest entweder kein Match unterstützt (nano) oder ich in einen großen Topf Leid treten würde (iOS).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und so funktioniert es:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aktivierung von iTunes Match auf dem Mac Mini ist zunächst harmlos: Es wird aktiviert. Dann wird gewartet. Stundenlang. In der Zwischenzeit kann man immerhin schon einmal einige &lt;a href="http://www.aptgetupdate.de/2012/01/11/smart-playlists-fr-itunes-in-der-cloud-und-itunes-match/" target="_blank"&gt;hilfreiche Playlisten&lt;/a&gt; installieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;iTunes analysiert nach der Aktivierung die Bibliothek, vergleicht sie mit dem iTunes Store und lädt dort nicht vorhandene Songs hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem habe ich das MacBook vorbereitet. Ob das erforderlich ist, kann ich nicht sagen, aber ich habe jegliche Musik aus dem MacBook-iTunes gelöscht, fast alle Playlisten gelöscht und die wenigen verbliebenen so umbenannt, dass sie nicht mit dem Mac Mini-iTunes kollidieren. Damit enthält das MacBook jetzt nur noch Musikvideos, in der Regel Konzerte mit weit mehr als 1GB Größe, die Match eh ignoriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als iTunes anfängt, mir die Anbindung eines iOS-Gerätes vorzuschlagen, aktiviere ich Match auf dem MacBook und somit dem zweiten (fast leeren) iTunes:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="167" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/iTunes.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, los geht’s!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="186" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/iTunes-1.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut. Warten wir also weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 2,5 Tagen, in denen ich parallel die unten beschriebenen Verbesserungsschritte durchgeführt habe, kann dann erfolgreich Match auch auf dem MacBook aktiviert werden und dieses zeigt nach einer kurzen Wartezeit alle Songs an. Die Songs lassen sich problemlos streamen oder herunterladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein iOS-Gerät verhält sich wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die vorhandenen Playlisten werden gelöscht und durch die in iCloud vorhandenen Playlisten ersetzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jegliche zuvor auf das Gerät synchronisierte Musik bleibt unverändert erhalten. Wer also zuvor während der Synchronisierung auf 128kbit konvertiert hat, wird weiterhin diese Dateien auf seinem iPhone vorfinden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In den Einstellungen lässt sich angeben, ob nur lokale oder alle Songs angezeigt werden. Nur wenn alle Songs angezeigt werden, können noch fehlende heruntergeladen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Streamen von nicht heruntergeladenen Songs ist nicht möglich. Es wird nur der Download unterstützt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Folgendes ist mir aufgefallen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Match synchronisiert tatsächlich Metadaten wie Ratings zwischen angeschlossenen Systemen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Match synchronisiert keine Smart Playlists, die andere Playlisten referenzieren. Das sprengt weite Teile meiner Smart Playlists, die somit am zweiten iTunes schlicht fehlen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Genius berücksichtigt nur Songs, welche lokal vorhanden sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Etwa 200 Songs werden weiterhin als “Waiting” angezeigt und stehen am zweiten iTunes noch nicht zur Verfügung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Songs verbessern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vorgang wird &lt;a href="http://www.macworld.com/article/163620/2011/11/how_to_upgrade_tracks_to_itunes_match_fast.html" target="_blank"&gt;nebenan&lt;/a&gt; wunderbar beschrieben. Letztlich benötigt man folgende Smart Playlist, löscht alles in ihr und lädt dann wieder alles in ihr herunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="121" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Fernseher.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;6.443&lt;/em&gt; der&lt;span&gt; 7.235 gematchten Songs würden durch eine erneuten Download eine bessere Qualität erhalten. Verblüffenderweise habe ich sogar Hunderte Songs in 96kbit… &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Testweise versuche ich es an einer Datei: Nach dem Löschen verbleibt der Song in der Playlist und wird mit einem Wolkensymbol versehen. Anklicken, der Download startet und die 256kbit-Version liegt auf dem Rechner. Metadaten wie Ratings, Playcounts und sogar Date Added bleiben erhalten. Kurz und schmerzlos. Und geht auch mit zig Tausenden direkt über das Kontextmenü.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu berücksichtigen ist natürlich, dass die aus dem Store kommenden Dateien nicht nur besser klingen als z.B. ältere MP3s mit 128kbit oder 192kbit, sondern auch deutlich mehr Platz verbrauchen. Man sollte somit im Vorfeld seine Festplatte aufräumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Match-Q&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niels hat &lt;a href="http://niels.kobschaetzki.de/blog/2012/01/12/match-q/" target="_blank"&gt;in seinem Blog&lt;/a&gt; den Match-Q erfunden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Maß für die Abweichung des eigenen Musikgeschmacks vom Mainstream. Umso größer der Match-Q ist, umso weiter weicht der eigene Musikgeschmack vom Mainstream ab. Ein hoher Match-Q bedeutet auch, dass man z.B. bei Streaming-Diensten eher schlechte Karten hat.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Er kommt auf 0,53. Bei mir sieht es so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Match-Q = 1-(7235 + 1176) / (10865) &lt;span&gt;≈ 0,23&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Match macht zunächst einen guten Eindruck. Ich habe nun zwei iTunes, welche auf die gleichen Musikdaten zugreifen können, ihre Metadaten synchronisieren und auf dem MacBook 30GB an Platten-Kapazität gewonnen. Außerdem liegen nun alle Dateien in 256kbit vor. Abgesehen von behebbaren Systemeinschränkungen (kein Sync von Dateien größer als 200MB, kein Sync von Smart Playlists, welche andere Playlisten referenzieren, Genius funktioniert nur mit lokalen Songs) bin ich ausgesprochen zufrieden.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/ABgYRmKGeoM" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15943943599</feedburner:origLink></item><item><title>Dem Kindle friert's - Über Betriebstemperaturen</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/hU-sWnfP7Us/15721772821</link><category>Kindle</category><category>iPad</category><category>iPhone</category><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 05:57:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15721772821</guid><description>&lt;p&gt;Apple bzw. Amazon geben folgende Betriebstemperaturen für ihre Geräte an:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;iPhone: 0° to 35° C&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iPad: 0° to 35° C&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kindle: 0° to 35° C&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fire: 0° to 35° C&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Nun, bislang habe ich das schlicht ignoriert. Das iPad verwende ich in eher häuslichen Umgebungen, während das iPhone stets in der Hosentasche beschützend warm gehalten wird und auch Temperaturen jenseits der 40° wie in Nevada hat das iPhone nicht interessiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kindle ist nun das erste Gerät, bei dem ich tatsächlich merke, wenn ihm zu kalt wird: Das Display wird langsamer. Träge. Geradezu schläfrig. Und wenn ich Artikeln wie &lt;a href="http://brilligblogger.blogspot.com/2009/01/death-of-kindle.html" target="_blank"&gt;diesem hier&lt;/a&gt; Glauben schenken darf, geht der Kindle bzw. sein eInk-Display dann auch einfach kaputt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;0° to 35° C ist für mobile technische Geräte eine absurde Temperaturspanne. Jeder kann sich ausrechnen, dass man die Geräte in Deutschland weite Teile des Winters über jenseits der Spezifikation betreibt und gewisse Teile der USA und Afrika sollte man ebenso tunlichst nicht bereisen. Dass der Kindle nun zudem ein Gerät ist, dem man sein Leid anmerkt, verbessert die Situation nicht gerade. Glücklicherweise ist der diesjährige Winter (noch) ausgesprochen mild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über Betriebstemperaturen von Büchern muss ich sicherlich nichts schreiben.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/hU-sWnfP7Us" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15721772821</feedburner:origLink></item><item><title>iVocabulary für den Kindle</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/DAva1hXOmhk/15661784329</link><category>Kindle</category><category>iVocabulary</category><category>iPhone</category><category>iPad</category><pubDate>Tue, 10 Jan 2012 22:30:30 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15661784329</guid><description>&lt;p&gt;Ich lerne Spanisch. Helferlein am iPhone, iPad und dem Mac ist in den jeweils passenden Versionen iVocabulary (&lt;a href="http://apps.chbeer.de/en/ivocabulary/" target="_blank"&gt;Website&lt;/a&gt;). Das Schöne an der App: Es gibt kostenlose Vokabellisten passend zu meinem Spanischbuch in der Reihenfolge, in der die Vokabeln im Buch auftauchen und unzählige Trainigsmethoden und Tests, mit denen man sich mit den Begriffen vertraut machen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bringt man nun die Vokabellisten in brauchbarer Form auf den Kindle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;iVocabulary bietet einen eingebauten PDF-Export für Karten und Listen, der aber für den Kindle nicht wirklich brauchbar ist. Die Lösung liegt im CSV-Export. Über den Umweg einer beliebigen Tabellenkalkulation - bei mir Apples Numbers - erstellt man sich daraus ein für den Kindle optimiertes PDF.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst muss die Liste aus iVocabulary als CSV-Datei exportiert werden. Dazu einfach das Kapitel auswählen und den Export über das Ablage-Menü anstoßen. Diese CSV-Datei öffnet ihr anschließend in Apples Numbers:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="211" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Unidad%201.png" width="295"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend ist folgende wichtige Einstellung zu setzen (der Rest ist Formatierung, damit alles hübsch aussieht):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="366" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Document-1.png" width="230"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach müsst ihr die Schriftarten verändern. Ich habe für alle Zellen Lucida Sans mit 11 Punkten ausgewählt und sie fett gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend muss für alle Zellen der Zeilenumbruch aktiviert werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="188" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Cells.png" width="230"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und damit nun auch alle Inhalte sichtbar sind, müsst ihr im Tabelle-Menü noch “Resize Rows to Fit Content” auswählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Schritt: Die Druckansicht über das Ablagemenü öffnen und schauen, ob auch alles auf eine Seite passt. In meinem Fall musste ich die beiden rechten Spalten löschen, sodass nur noch das spanische und deutsche Wort übrig geblieben ist. Nach einigen weiteren Einstellungen (alternierende Zeilenfarben, Seitenränder entfernt) sieht die Druckansicht bei mir so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="463" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Unidad%201-1.png" width="316"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis druckt ihr nun über die normale Numbers-Druckfunktion in ein PDF und mailt es anschließend an eure Kindle-Adresse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so schaut es dann auf dem Kindle aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-46557.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank des eingestellten A6-Formats passt die komplette Seite auf den Kindle-Bildschirm. Der Kindle dankt es einem, indem man wie in Büchern blättern kann und nicht mit der Zoom-Funktion genervt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt fehlt nur noch, dass das Kindle-Wörterbuch dieses PDF als Spanisch erkennt und zusätzliche Definitionen anzeigt…&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/DAva1hXOmhk" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15661784329</feedburner:origLink></item><item><title>Instapaper auf dem Kindle</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/D0dx925LdaI/15615194810</link><category>Kindle</category><category>Instapaper</category><pubDate>Tue, 10 Jan 2012 03:15:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15615194810</guid><description>&lt;p&gt;Instapaper ist seit vielen Jahren mein &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/5386487121/effizienz-dank-instapaper" target="_blank"&gt;Werkzeug der Wahl&lt;/a&gt;, um Online-Artikel für ein späteres Lesen zu merken und dann ohne Navigation und Werbung lesen zu können. Es ist in meinen Twitter-Client und RSS-Reader eingebunden, so dass ich bequem Artikel übergeben kann. Hinzu kommt ein Bookmarklet, welches für alle anderen Quellen hilfreich ist. Gelesen werden können die gemerkten Artikel anschließend auf instapaper.com oder mit den unterschiedlichen Clients wie der offiziellen App für das iPhone und iPad oder der inoffiziellen (ReadNow) für Mac OS X. Instapaper bietet allerdings auch eine Unterstützung des Amazon Kindles an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Integration lässt sich auf der &lt;a href="http://www.instapaper.com/user/kindle" target="_blank"&gt;Kindle-Account-Seite&lt;/a&gt; von Instapaper aktivieren:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="704" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Instapaper.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Ergebnis werden täglich um 7 Uhr morgens zehn Artikel an Amazon gesendet und auf den Kindle gepusht. Die Darstellung gleicht der von &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/15079105360/das-dilemma-der-zeit-app" target="_blank"&gt;abonnierten Zeitungen&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3462.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bilder sind enthalten und die Steuerung funktioniert wie gewohnt: Es kann seitenweise geblättert werden, mit den Pfeiltasten kann man zwischen Artikeln springen und ein Druck auf Mitteltaste geht zurück zur Rubrikansicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3463.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich gerade in einem WLAN befindet, der kann auch über Links am Artikelbeginn und -ende die Artikel archivieren oder mögen. Ebenso können alle Artikel dieser “Ausgabe” in einem Rutsch archiviert werden. Links werden dabei im experimentellen Browser des Kindle geöffnet. Genau wie beim iOS handelt es sich dabei um einen Webkit-Browser, der durchaus auch komplexere Seiten darstellen kann. Das Öffnen der Original-Webseiten ist damit am Kindle genauso möglich wie unter dem iOS. Sofern Wifi deaktiviert ist fragt der Kindle automatisch nach, ob es dafür aktiviert werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3464.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus ergibt sich ein interessanter Workflow: Da ich um 6:30 aufstehe und kurz die RSS-Feeds durchgehe enthält die um 7:00 auf den Kindle gepushte “Ausgabe” alle soeben vermerkten Artikel. &lt;del&gt;Jede neue Instapaper-Ausgabe ersetzt außerdem die vorherige - der Kindle wird also nicht zugemüllt&lt;/del&gt; (das Namensschema wurde leider geändert, sodass jetzt jede Ausgabe manuell gelöscht werden muss). Die Artikel kann ich dann bequem unterwegs lesen und auf Arbeit schnell noch alle Artikel archivieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Limitierung auf zehn Artikel sorgt außerdem für das Gefühl, nicht mehr eine unüberschaubare Bugwelle vor sich her zu schieben, sondern schaffbare zehn Artikel vor der Nase zu haben.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/D0dx925LdaI" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15615194810</feedburner:origLink></item><item><title>Das eBook-Angebot</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/juVosRNJODk/15249267130</link><category>Kindle</category><category>eBook</category><pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:58:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15249267130</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;eBooks sind ein Zwitterwesen, das nicht zum bisherigen Geschäftsmodell der Verlage passt. (&lt;a href="http://www.literaturcafe.de/ratlose-verlage-das-ebook-zerstoert-das-kuenstlich-geschaffene-absatzbiotop/" target="_blank"&gt;via&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Zugegeben, ich wusste, auf was ich mich einlasse. Dennoch: Terry Pratchett? Douglas Adams? Michael Ende? Clive Cussler? Tom Clancy? Tolkien? Joanne Rowling? Neil Gaiman? Mein Kindle muss auf fast all dies verzichten, denn die Verlage haben diese Autoren entweder noch gar nicht oder nur mit einem Bruchteil ihrer Bücher als eBook bereit gestellt. Harry Potter, der Herr der Ringe oder der Anhalter finden somit nicht statt, zumindest, wenn man deutschsprachig lesen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt sind eine Vielzahl klassischer Bücher von Jules Verne oder Karl May, ein großer Bereich der SPIEGEL-Bestsellerliste, klassische Groschenromane wie Perry Rhodan neo und natürlich von unbekannten Autoren veröffentlichte Kurzgeschichten zum günstigen Preis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit deckt der Kindle in der Tat viel ab, aber für mich nicht genug. Mir ist nicht damit geholfen, dass alle von meiner Freundin gelesenen Autoren zur Verfügung stehen, wenn meine gesamte Wunschliste fehlt.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Geht es um den »gefühlten Preis«, den ein Kunde bereit ist zu zahlen, so müsste ein aktuelles eBook zum Taschenbuchpreis verkauft werden – wenn nicht sogar günstiger. (&lt;a href="http://www.literaturcafe.de/ratlose-verlage-das-ebook-zerstoert-das-kuenstlich-geschaffene-absatzbiotop/" target="_blank"&gt;via&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was die Bepreisung der eBooks angeht, ist immer noch Einiges im Argen. Der kleinste Kindle kostet 99 Euro. Auf diesem lassen sich Bücher schlechter lesen als auf Papier und es existiert kein Gebrauchtmark. Als Ausgleich für diese drei Negativmerkmale kosten die Bücher etwa ein Euro weniger. Amazon stellt das so dar - das Problem ist offensichtlich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="163" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/kindle_preise_1.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit habe ich die Wahl zwischen 9,95 € für das Taschenbuch, 4 € für die gebundene Ausgabe (inkl. Versandkosten) oder 8,49€ für die Kindle-Version. Ein eBook-Reader ist somit nichts für Leute, die auf das Geld schauen. Der so offensichtlich bei und von Amazon bereitgestellte Gebrauchtmarkt ist fast immer deutlich günstiger, als die Kindle-Version.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überspitzt ausgedrückt heißt das:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kindle-Besitzer zahlen 8,49 €.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Käufer und Wieder-Verkäufer des neuen Taschenbuchs zahlen 4 €.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Käufer und Wieder-Verkäufer der gebrauchten gebundenen Ausgabe zahlen 1,40 €.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wer allerdings normalerweise nur neue Bücher im Hardcover kauft, der hat den Kindle nach etwa 80 Büchern wieder refinanziert - bei entsprechenden Abstrichen des Qualitätsgefühls und Lesekomforts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sofern sich das hier nicht häuft:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="116" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/kindle_preise_2.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was dem eBook-Markt schlicht fehlt ist die Möglichkeit, eBooks zu einem geringeren Preis wieder verkaufen zu können. Für Amazon sollte es ein leichtes sein, die vorhandene Möglichkeit des Wiederverkaufens auf eBooks auszuweiten: Der Verkaufspreis kann dann vom Verkäufer festgelegt werden, “Versandkosten” werden mit 1 Cent angerechnet und das Buch wird anschließend vom Kindle und der Amazon-Cloud des Verkäufers gelöscht und zum Käufer gepusht.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/juVosRNJODk" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15249267130</feedburner:origLink></item><item><title>Schriftartwechsel auf dem Kindle</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/zhNK17Mdt_Y/15197630499</link><category>Kindle</category><pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:22:47 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15197630499</guid><description>&lt;p&gt;Der Kindle kommt mit drei Schriftarten, die mir allesamt nicht zusagen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Standardschriftart ist mir zu breit und zu dünn.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die schmalere Standardschriftart ist mir zu dünn.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die serifenlose Schriftart ist mir zu eng.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Aufgrund des mäßigen Kontrasts des Displays bin ich deshalb ständig dabei, Schriftartgrößen und -Arten zu ändern. Glücklicherweise unterstützt der Kindle &lt;a href="http://booksprung.com/change-the-font-on-your-kindle-without-hacking-it" target="_blank"&gt;benutzerdefinierte Schriften&lt;/a&gt;. Benötigt wird nur die kostenlose Software &lt;a href="http://calibre-ebook.com" target="_blank"&gt;Calibre&lt;/a&gt;, das Plugin Kindle Collection und natürlich Schriftarten, die es z.B. bei den &lt;a href="http://www.google.com/webfonts" target="_blank"&gt;Google Webfonts&lt;/a&gt; gibt. Danach lässt sich in Calibre die Schriftart auswählen. Zum Vergleich hier die Standardschrift, gefolgt von Signika, Kreon und Open Sans:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Standardschrift" height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Standard.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Signika" height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Signika.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Kreon" height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Kreon.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Open Sans" height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Open_Sans.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich probiere mich zunächst an Signika.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/zhNK17Mdt_Y" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15197630499</feedburner:origLink></item><item><title>Das Dilemma der ZEIT-App</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/IOgpzvvy0eM/15079105360</link><category>Kindle</category><category>ZEIT</category><category>iPad</category><pubDate>Sat, 31 Dec 2011 04:27:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15079105360</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/IMG_0207.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als vor einigen Wochen die neue ZEIT-App veröffentlicht wurde, freute ich mich sehr. Seit Erscheinen des iPads wartete ich auf eine zu dem Gerät passende Möglichkeit, die ZEIT lesen zu können. Der Spiegel hatte vorgemacht, wie gut man eine gedruckte Ausgabe auf dem iPad anbieten kann. Doch die ZEIT-App enttäuscht. Sie hängt in der Vergangenheit fest und hinkt der Website hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch beginnen wir am Anfang: Die ZEIT-App macht zunächst alles richtig: Aufgeräumtes Layout, gut lesbares Schriftbild, vertikale und horizontale Darstellung, viel Weißraum, ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, eine “Meine ZEIT” genannte Merkliste für Artikel, Lesezeichen, Suche über alle Artikel, vollständige Offline-Fähigkeit usw. Es ist eine gute und durchdachte App, mit der die ZEIT am iPad gelesen werden kann. Sie ist so gut, dass ich mir sofort das digitale Abo der ZEIT geholt habe. Im Laufe der folgenden Ausgaben offenbarten sich Schwächen, die einerseits in Designentscheidungen der App ihre Ursache haben, andererseits in der Stärke von zeit.de. Auch der Umfang der einzelnen Ausgaben - mittlerweile insgesamt 1,8GB Daten - begeistert weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/IMG_0208.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auffällig ist zunächst, dass Scrollen bzw. Wischen als zentrales Navigationselement verwendet wird. So wischt man sich durch die Ressorts, scrollt durch Artikel und wischt zum nächsten Artikel. Das Konzept des Blätterns - ein Kernelement der Spiegel-App - wird komplett ignoriert. Als Ergebnis wirkt die App unruhig. Das Auge muss sich ständig neu positionieren. Hinzu kommen zu kleine Tippbereiche. Die winzige Grafik, um Artikel zu “Meine Zeit” hinzuzufügen, ist schwer zu treffen. Nahezu alle anderen Navigationselemente sind ebenfalls zu filigran ausgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/IMG_0209.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstrengend wird es, wenn man sich dann tatsächlich zielgerichtet bewegen und z.B. einen Artikel aus “Meine ZEIT” lesen und danach aus “Meine ZEIT” entfernen möchte: ZEIT-App öffnen, ZEIT-Ausgabe antippen, ZEIT lesen antippen, Titelseite antippen, Meine ZEIT antippen, Artikel auswählen, Artikel mit viel Gewische lesen, Artikel antippen, oben das kleine Symbol antippen, um den Artikel zu entfernen. Klingt anstrengend? Ist es auch. Artikel in dieser App zu lesen ist mittlerweile in meinem Kopf als “Arbeit” vermerkt und nicht als Vergnügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/IMG_0210.png" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch hierbei handelt es sich um Details. Wirklich störend ist die Limitierung auf reine Offline-Ausgaben. Wöchentlich wird eine neue Ausgabe per Push-Notification angekündigt und kann anschließend in der ZEIT-App heruntergeladen werden. Die neue Kiosk-Funktion des iOS 5 mit Hintergrunddownloadfunktion wird nicht unterstützt. Nach dem Download können die ZEIT oder das ZEIT-Magazin gelesen und Artikel zu Meine ZEIT hinzugefügt werden. Möchte ich einen gemerkten Artikel der letzten Ausgabe lesen, so muss ich erst in diese Wechseln und dort Meine ZEIT öffnen. Hier wird das Ausgabenkonzept überstrapaziert. Wie gerne hätte ich z.B. eine übergreifende Merkliste - und einen Hinweis, dass die Merkliste noch Artikel enthält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Artikeln kann ansonsten nichts gemacht werden. Ausschnitte können nicht auf Facebook oder Twitter verteilt werden, man kann nicht kommentieren, es gibt keine verwandten Artikel usw. Sprich: Es fehlt alles, was man eigentlich von einer zeitgemäßen App erwartet. Selbstredend kann ich einen Artikel auch nicht an Instapaper übergeben und dann auf dem iPhone lesen (die ZEIT-App existiert nur für das iPad).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Existenzbedrohend wird es, wenn man sich parallel dazu zeit.de anschaut. Denn während man sich die Woche über in der ZEIT-App bewegt, werden unbemerkt alle Artikel der Ausgabe auf zeit.de online gestellt und können dort kostenlos gelesen werden. Sie können auf Facebook oder Twitter verteilt, kommentiert und an Instapaper übergeben werden. zeit.de enthält ein &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/index" target="_blank"&gt;Archiv seit 1946&lt;/a&gt; (!). Und zeit.de ist optimiert für das iPhone und iPad und erscheint in entsprechend angepassten Layouts auf den Geräten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für wen ist also die ZEIT-App gedacht? Selbstverständlich für den Personenkreis, der fast immer offline ist. Und für den Personenkreis, der die Beiträge als erstes lesen möchte. Doch wie groß ist dieser? Die ZEIT ist eine Wochenzeitung und die Artikel lesen sich nicht in einer halben Stunde weg, sondern benötigen Tage, in denen sie aber bereits online erschienen sind. Ich bin mehrmals am Tag auf zeit.de unterwegs und stolpere zwangsläufig über die dort veröffentlichten Artikel. Sie werden in meinen Instapaper-Account überführt, dort gelesen, evt. mit einem “Like” versehen und somit auf Twitter weiter verteilt. Die ZEIT-App ist damit leider überflüssig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders würde es aussehen, wenn die ZEIT-App mit zeit.de zusammen arbeiten würde. Wenn sie Querverweise, Kommentare und Anbindungen an andere Apps bieten würde. Bislang fehlt dies aber vollständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessanterweise kann mich die ZEIT auf dem Kindle mehr überzeugen. Auch hier handelt es sich um eine reine Offline-Ausgabe, die jegliche Online-Verbindung missen lässt. Allerdings: Hier schmökere ich, blättere ich durch verschiedene Artikel und habe viel mehr das Gefühl, eine Zeitung zu lesen, als ich es in der iPad-App habe. Und dank Push-Download, automatischem Löschen älterer Ausgaben und der Möglichkeit, einzelne Artikel separat zu archivieren, bietet die Kindle-Ausgabe sogar etwas mehr als die iPad-Version.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3460.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/IOgpzvvy0eM" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15079105360</feedburner:origLink></item><item><title>Ich habe mir einen Kindle gekauft</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/tPgaHDIGWkY/15032503211</link><category>Amazon</category><category>Kindle</category><category>feature</category><pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:22:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/15032503211</guid><description>&lt;p&gt;Amazons eBook-Reader beobachte ich bereits seit seinem US-Erscheinen 2007. Skeptisch zwar, denn ich mag Papierbücher sehr gerne, aber dennoch interessiert, denn ich mag das Gewicht von Büchern nicht. Dementsprechend hat mein Kopf schon seit längerem den Schnitt zwischen wertvollen Hardcover-Büchern, die man auch nach Jahren noch gerne in die Hand nimmt, und simplen Unterhaltungsbüchern durchgeführt. Einzig das passende Geräte fehlt, denn in die Adobe-DRM-Hölle von Sony wollte ich mich nicht begeben und die Kindle-Geräte wurden offenbar in den 80ern designt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Herbst diesen Jahres kam nun die vierte Version des klassischen Kindle heraus - nur mit WLAN, ohne klobige Tastatur, mit deutscher Oberfläche und für sympathische 99 Euro. Heute kam er an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Foto%2030.12.11%2018%2009%2002.jpg" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Eindruck:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Er ist kleiner als vermutet. Kleiner als ein Taschenbuch. Damit passt auch weniger Inhalt auf eine “Seite” aber er passt besser in die Jackentasche.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Ersteinrichtung funktioniert außerordentlich schmerzfrei: Der Kindle kommt bereit voreingestellt für das Amazon-Konto und verlangt nur noch das WLAN-Kennwort.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;E-Ink sieht sehr sehr gut aus, ähnelt allerdings mehr einer Zeitung und weniger einem Buch. Von schwarzem Text auf weißem oder gelblichem Papier ist das weit entfernt. Es ist eher dunkelgrauer Text auf hellgrauem Hintergrund.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Kontrastverhältnis ist im Laufe der Jahre stets verbessert worden, aber ein Kindle ist immer noch deutlich schlechter zu lesen als ein Buch. Sofern nicht helles Mittagslicht das Kindle beleuchtet, wünscht man sich eine Lampe.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle drei verfügbaren Schriftarten sind mir nicht fett genug und verschärfen das Kontrastproblem damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Bedienung mit Pfeiltasten funktioniert passabel, fühlt sich nach etlichen Jahren mit iPhone und iPad aber sehr altbacken an.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es gibt einen sinnlosen, nicht abschaltbaren, Bildschirmschoner, wenn man das Gerät “abschaltet”. Hier würde ich bevorzugen, weiterhin den Text des Buches sehen zu können.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Nach dem ersten Eindruck folgte die Einrichtung des Gerätes. Schnell fällt auf, dass die Oberfläche hier einiges nachzuholen hat. So habe ich z.B. 76 Bücher auf meiner iPad-Kindle-Software vorliegen. Diese muss ich einzeln aus dem Archiv herunterladen. Sammlungen (Ordner), in die ich die Bücher bereits gelegt habe, werden nicht von der Mac-Kindle-Software synchronisiert, es müssen also alle 76 Bücher einzeln einsortiert werden. Immerhin versteckt sich in den Kindle-Menüs die Möglichkeit, Sammlungen anderer Kindles zu übernehmen. Amazon kann also zwischen Hardware-Kindles offenbar mehr syncen als zwischen den iPad-Programmen, was zumindest einen Wechsel auf Nachfolge-Kindles in der Zukunft erleichtern sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sobald diese &lt;a href="http://zachholman.com/posts/shit-work/" target="_blank"&gt;Shit-Work&lt;/a&gt; erledigt ist, kommt der angenehme Teil: Das Lesen. Nach dem Öffnen eines Buches springt der Kindle automatisch zur ersten Seite und fortan muss man nur noch über die Hardware-Buttons vor- und zurück blättern. Einfach, simpel und ablenkungsfrei, denn außer Text anzeigen macht der Kindle nichts anderes, das einen nerven könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Randabstand und die Geräteausrichtung lassen sich einstellen. Ich bevorzuge nicht die klassische Hochkant-Buchseitendarstellung, sondern das Querformat. Hierbei sind die Zeilen länger und ich muss nicht ständig das Auge auf die nächste Zeile heben, was ich als angenehmer empfinde:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="360" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3451.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Einkaufen bzw. Herunterladen neuer Bücher kann direkt auf dem Kindle durchgeführt werden, ist durch die Bedienung aber eher schmerzhaft. Einfacher geht es am iPad oder dem großen Rechner und die normale Amazon-Website: Hier können Bücher per 1-Click-Verfahren gekauft und automatisch auf den Kindle gepusht werden. Der Kindle lädt das Buch anschließend automatisch herunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="640" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/screen_shot-3452.gif" width="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr gelungen ist die Möglichkeit, eigene Dokumente an den Kindle übertragen zu können. Amazon spendiert dem Gerät hierzu eine eigene E-Mail-Adresse, an welche z.B. PDF-Dateien als Dateianhang gesendet werden können. Diese werden dann an den Kindle gepusht und stehen zum späteren erneuten Download oder zur Verteilung an andere Kindle-Geräte/Programme zu Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich nun das zu Weihnachten geschenkte Papierbuch durchgelesen habe startet jetzt der vollkommen subjektive Test, wie das Lesen auf dem Kindle abschneidet. Im Vergleich zum Papierbuch und dem Lesen auf LCD (iPad).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Nachtrag: Auch wenn die Kindle-Hardware nicht die Sammlung der Mac-Software gesehen hat, umgekehrt funktioniert das tadellos: Die Mac-Software hat sofort nach dem Start den Import der auf dem Kindle angelegten Sammlungen angefragt und dann durchgeführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/tPgaHDIGWkY" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/15032503211</feedburner:origLink></item><item><title>Aktuelle Apps</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/lVz3yX2M43E/17952360669</link><category>iphone</category><category>Homescreen</category><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/17952360669</guid><description>&lt;p&gt;(no text)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="480" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/IMG_0345.PNG" width="320"/&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/lVz3yX2M43E" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/17952360669</feedburner:origLink></item><item><title>One more thing: Siri</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/az7YV4Y8fSo/11137664090</link><category>iOS 5</category><category>Siri</category><category>Star Trek</category><category>Spracherkennung</category><category>iPhone 4s</category><pubDate>Fri, 07 Oct 2011 05:00:07 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/11137664090</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img height="305" width="468" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/siri-logo.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1983 veröffentlichte Apple die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Lisa" target="_blank"&gt;Lisa&lt;/a&gt; und somit erstmals eine grafische Benutzeroberfläche (außerhalb von Forschungsstätten). 1984 folgte der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Macintosh" target="_blank"&gt;Macintosh&lt;/a&gt;-Computer, welcher die grafische Oberfläche der Allgemeinheit zugänglich machte, indem die Komplexität der Kommandozeile durch Grafiken und einen kleinen bewegten Zeiger verringert wurde. Danach geschah: &lt;a href="http://toastytech.com/guis/guitimeline2.html" target="_blank"&gt;Nichts&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 24 Jahren Stillstand veröffentliche Apple im Jahr 2007 das iPhone (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lyx_va6f10s&amp;feature=related" target="_blank"&gt;Youtube&lt;/a&gt;). Wieder hat Apple die Komplexität verringert: Anstelle mit einem zusätzlichen Gerät einen kleinen Zeiger auf dem Bildschirm zu bewegen, können die grafischen Bedienelemente mit dem Finger berührt werden. Zusätzlich verschwanden das Dateisystem und die parallele Verwendung von Programmen. Das Ergebnis ist ein Gerät, welches sich verblüffend natürlich anfühlt. Selbst die Frage nach gespeicherten Dokumenten oder der Dateispeicherung stellt sich nicht. Die ebenfalls von Apple gestartete Nische der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Digital_Assistant" target="_blank"&gt;Personal Digital Assistants&lt;/a&gt; kollabierte spontan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2010 folgt das iPad (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=OBhYxj2SvRI" target="_blank"&gt;YouTube&lt;/a&gt;). Es verband die verringerte Komplexität des iPhones mit einem größeren Display und ermöglichte somit Applikationen, die bislang den “Maus-Rechnern” vorbehalten waren: Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Outlines, Mind Maps, Datenbanken, Bildbearbeitung, Videoschnitt, Audiosoftware.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade mit den Touch-Geräten kann Apple bei Neueinsteigern immer noch mit einem großen Aha-Effekt und großen Augen punkten. Was Bedienung angeht, steht die Zeit seit vier Jahren allerdings abermals still und führt in vielen Bereichen den Stillstand der letzten 24 Jahre fort. Das iPad ist weitestgehend ein herkömmlicher Rechner, der der herkömmlichen Bedienungsphilosphie folgt: Ich hangle mich über Menüs und Buttons durch unterschiedliche sich selbst ersetzende Fensterschichten. Das klappt besser als am großen Rechner, da die Applikationen in der Regel für einen einfacheren Bedienungsworkflow optimiert sind, aber es fühlt sich eher nach Vergangenheit als nach Zukunft an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Wenn ich möchte, dass das iTunes auf meinem großen Rechner die letzten zehn Songs wiederholen soll, so muss ich folgendes verstehen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Es gibt Playlisten, intelligente Playlisten, aus Metadaten generierte Ordner und einzelne Songs.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;iTunes ist unterteilt in eine Sidebar für Playlisten, einen Browser für Metadaten und eine Liste für Songs.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Intelligente Playlisten können auf Kriterien von Songs reagieren, z.B. ihre letzte Spielzeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich kann eine intelligente Playlist der zuletzt gespielten Songs erstellen (iTunes wird mit einer ausgeliefert, aber um diese zu verstehen, muss ich alles obere verstanden haben).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich kann aus dieser die letzten zehn Songs in eine neue Playlist überführen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich kann dann abspielen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Für die simple Anforderung, die letzten Songs noch einmal zu spielen, ist das ziemlich viel Holz. Weshalb kann ich iTunes nicht einfach mitteilen: “Spiele die letzten zehn Songs noch einmal”?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit das möglich ist, muss der Rechner bzw. iTunes einiges können:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Es muss meine Sprache, sei es getippt oder gesprochen, verstehen können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es muss die Daten zur Verfügung haben (Liste zuletzt gespielter Songs).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es muss Zusammenhänge verstehen können: “Bitte die letzten zehn Songs noch einmal spielen”, “Bitte noch drei Songs dieser Band”&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Eine intelligente Steuerung scheitert in der Regel an einem dieser drei Punkte. Alle drei sind allerdings erforderlich, damit wir effizenter mit Computern arbeiten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Speech.png" width="480" height="351"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MacOS, Mac OS X und iOS kamen nahezu immer mit Möglichkeiten, den Computer Texte und Bedienelemente vorlesen zu lassen. Spracherkennung war aber immer nur auf das &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/PlainTalk#Speech_recognition" target="_blank"&gt;Erkennen bestimmter Befehle&lt;/a&gt; ausgelegt, was einen ersten Schritt und eine kleine &lt;a href="http://kyleb.newsvine.com/_news/2008/05/29/1520123-no-hands-using-voice-recognition-in-os-x" target="_blank"&gt;Erleichterung&lt;/a&gt; darstellt, aber nicht bei der Bewältigung wirklicher Arbeitsabläufe hilft. Denn unabhängig davon, ob wir Befehle per Maus auswählen oder in den Computer hinein rufen, bieten Computer uns nur eine vorgefertigte Liste an Befehlen an, die wir einzeln, Schritt für Schritt, kombinieren müssen. Erst dann können wir mit der eigentlichen, intelligenten, analytischen Arbeiten beginnen, sofern diese dann noch erforderlich ist (viel Arbeit, die wir am Rechner erledigen, ist nur stumpfe Sucherei).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umso überraschter war ich, als Apple vor einigen Tagen die neue Version von Siri vorstellte, welches Apple vor 1,5 Jahren &lt;a href="http://gigaom.com/2010/04/28/why-apple-would-buy-siri/" target="_blank"&gt;einkaufte&lt;/a&gt;. Mittlerweile ist die Software vollständig in das iOS 5 integriert. Siri versteht die gesprochene Sprache, Siri hat dank der Daten des iPhones und zusätzlicher Dienste wie WolframAlpha Daten und analytische Funktionen zur Verfügung und es versteht Zusammenhänge. Alle drei oben genannten Anforderungen sind in einem gewissen Rahmen erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/siri_mean.jpg" width="384" height="402"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn Siri nicht innerhalb von Applikation steuert, sondern nur den Zugang zu diesen Applikationen, konnte Apple damit eine Punktlandung vollziehen: Das 24 Jahre alte Knowledge Navigator-Video (&lt;a href="http://www.digibarn.com/collections/movies/knowledge-navigator.html" target="_blank"&gt;Video&lt;/a&gt;) präsentierte einen durch Sprache gesteuerten persönlichen Assistenten - im Jahre 2011. In wenigen Tagen werden Millionen von Menschen Siri verwenden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einsatzbereich von Siri ist momentan noch begrenzt, aber ein erster Schritt zur Schaffung einer neuen Art der Bedienung von Computern, wie sie in Star Trek vorgelebt wurde: Computer als Werkzeug zur Recherche und Analyse, nicht aber als Intelligenzersatz. Diese soll weiterhin durch uns kommen und wird gefördert, indem uns der Computer lästige Arbeit abnimmt, anstelle sie uns - wie bislang - in Form unzähliger Menüpunkte vor die Füße zu werfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Siri nicht über die Leistungsfähigkeit von Star Trek-Computern verfügt hat unterschiedliche Gründe. Einer der weniger offensichtlichen sind die Lücken im Informationszugriff. Nur wenige Daten liegen in strukturierter Form vor oder sind überhaupt öffentlich zugänglich. Für eine Star Trek-Computerwelt müssen strukturierte Informationen öffentlich verfügbar sein, weltweit, ohne staatliche oder privatwirtschaftliche Grenzen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Apple versucht dieses Problem momentan in Teilen durch die Verwendung von WolframAlpha zu umgehen. Ein weiterer offensichtlicherer Punkt liegt in der Eingeschränktheit des iOS: Applikationen wissen fast nichts voneinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Apple Siri nicht nur als Testballon ansieht, sondern als die Zukunft, dann muss Siri für Drittentwickler geöffnet werden, damit diese ihre Dienste für Siri anbieten können aber auch, damit Siri innerhalb von Applikationen Aufgaben steuern kann. Etwas ähnliches hat Apple schon einmal gemacht: Mac OS X bietet eine durch Drittanbieter erweiterbare, natürlichsprachliche Programmiersprache an. Diese Applikationen registrieren hierbei einen Wortschatz im Betriebssystem, der dann von beliebigen Applescripten und anderen Applikationen verwendet werden kann. Auch die aus Nextstep stammenden Services und der 2005 eingeführte Automator gehen in eine ähnliche Richtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem Fall ist mit Siri ein “Living the Future”-Moment entstanden, der Science Fiction näher an die Realität holt.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/az7YV4Y8fSo" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/11137664090</feedburner:origLink></item><item><title>iOS vs. Android: Zwischenfazit bei "My Dinner With Android"</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/wkoQrcoep4s/10235463144</link><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 02:47:05 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/10235463144</guid><description>&lt;a href="http://dinnerwithandroid.tumblr.com/post/10229838194"&gt;iOS vs. Android: Zwischenfazit bei "My Dinner With Android"&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;&lt;a href="http://dinnerwithandroid.tumblr.com/post/10229838194" target="_blank"&gt;dinnerwithandroid&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Apologies for the radio silence as of late. Truth be told, Android has just become incredibly boring. With iOS, it seems like there were always a wealth of new apps to be excited about. I have text file with so many to remember to grab when I move back. It’s something that made iOS great: the…&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/wkoQrcoep4s" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/10235463144</feedburner:origLink></item><item><title>Lion: Tipps &amp; Tricks</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/gGJqsHglFHc/8510350536</link><category>Lion</category><category>Mac OS X</category><category>10.7</category><category>Saft</category><pubDate>Fri, 05 Aug 2011 03:48:59 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/8510350536</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img height="135" width="494" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/lion_appstore.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Desaströse Update-Erlebnisse wie bei Mac OS X 10.4 scheinen der Vergangenheit anzugehören und so langsam überwiegt der Mut, neue OS X-Versionen sofort zu installieren. Die Version 10.7 (Lion) beherbergt mittlerweile den iMac und das beruflich genutzte MacBook. Katastrophen blieben bislang aus, viele Kleinigkeiten erfreuen und nur wenige stören. Hier ein kleiner Bericht von Lion:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Installation verläuft ausgesprochen schmerzfrei und Apple hat es offensichtlich geschafft, sie wirklich idiotensicher zu gestalten: Nach Download des Installers im AppStore muss die Installation bestätigt werden und ohne weitere Fragen (oder Einstellmöglichkeiten) geht es los. Nach meiner Rückkehr aus der Dusche war der iMac aktualisiert und wartete auf meinen Login. Desktop und Startup-Apps erschienen wie gewohnt und ich konnte den Rechner weiter benutzen. Einfacher geht es wohl wirklich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erster Eindruck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Start fällt die neue Optik auf. Der Aqua-Look ist nicht ganz verschwunden, sondern fällt etwas eckiger aus. Insgesamt wirkt Lion dadurch übersichtlicher als Snow Leopard. Zusätzlich fallen die Scrollleisten weg und endlich wird der Inhalt gescrollt, nicht die Scrollleiste (eine Idee, die man schon bei Erfindung der Scrollräder auf Mäusen hätte umsetzen sollen). Mit Mission Control kann ich so arbeiten wie zuvor mit Exposé und Spaces, die Multitouch-Gesten des Trackpads machen richtig Spaß und der Fullscreen-Modus bei vielen Applikation ist wirklich toll. Kleine optische Negativeindrücke: Das neue Adressbuch ist grauenvoll, Launchpad kann Icons zwar sinnlos wackeln lassen, aber sie nicht löschen und graue Icons auf grauen Buttons auf grauen Toolbars sorgen zwar für optische Ruhe, aber auch für weniger Eindeutigkeit in der GUI. Wo zuvor der Löschen-Button im Finder das runde rote Ding war, ist es jetzt eine nur schwer erkennbar Mülltonne, die ich suchen muss. Das zieht sich leider durch alle mitgelieferten Apps.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zweiter Eindruck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Lion findet sich ansonsten aber viel Positives: Dank der enthaltenen deutschen Stimme für die eingebaute Sprachausgabe lässt sich z.B. markierter Text vorlesen. Dank Opt-Esc-Tastenkürzel funktioniert das schnell und effizient und wird von mir verwendet, um markierte Telefonnummern vorlesen zu lassen, die ich dabei wähle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Safari 5.1 funktioniert rasend schnell und hat endlich eine brauchbare Download-Funktion ohne separates Fenster erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="295" width="401" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/lion_mail.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das neue Mail.app ist eine grandiose Runderneuerung, samt wunderbarem Threading, Erkennung verwandter Mails, Darstellung der Absender-Fotos in der Listenansicht und Verbannung der Ordner-Sidebar, was meiner Arbeitsweise sehr entgegen kommt: Ich arbeite nur mit einer Hand voll Smart Mailboxen, die jetzt in der Bookmarks-Bar liegen. Auch ein mit 10.6.8 in Snow Leopard eingeführter Bug ist behoben worden: In eine Mail gezogene Attachments werden wieder Outlook-kompatibel versendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/lion_restart.png" width="417" height="196"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Größte Neuerung ist allerdings Resume, womit man Mac OS X jetzt im Jahr 1990 begrüßen darf, denn mein damals von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PC/GEOS" target="_blank"&gt;PC/GEOS&lt;/a&gt; geliebtes Feature gibt es jetzt auch bei Apple und nach dem Neustart des Rechners werden alle Programme, Fenster und (auch ungesicherte) Dokumente automatisch wieder hergestellt. Autosave und Versions runden das Ganze ab: Endlich muss ich mich beim Schließen von Apps nicht mehr um die Kontrolle der 13 offenen Dokumente kümmern, denn auch Ungesichertes ist nach dem Neustart der App automatisch wieder da.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kleine Probleme&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für anfängliche kleine Probleme hat die Apple-Welt in kürzester Zeit Alternativen gebastelt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So unterstützt das neue Webkit 2 keine Webkit-Plugins mehr, weshalb in Safari und Mail &lt;a href="http://clicktoflash.com/" target="_blank"&gt;ClickToFlash&lt;/a&gt; nicht mehr verwendet wird. Als Lösung für Safari bietet sich die Safari-Extension &lt;a href="http://hoyois.github.com/safariextensions/clicktoplugin/" target="_blank"&gt;ClickToFlash&lt;/a&gt; an. Dennoch sollte man das “alte” ClickToFlash nicht deinstallieren, denn etliche Apps wie z.B. Reeder verwenden noch Webkit 1 und blenden somit, dank des “alten” ClickToFlash, auch weiterhin Flash aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/lion_tweaks.png" width="349" height="235"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als störend empfand ich die neuen Animationen für Fenster und die Reply-Funktion von Mail, da diese Zeit kosten und mich regelmäßig irritiert haben. Auch die Abschaltung der Repeat-Funktion für die Eingabe von mehreren Zeichen (“halloooooo”) empfinde ich als störend. Abhilfe bringt hier die kostenlose App &lt;a href="http://ifredrik.com/applications/" target="_blank"&gt;Lion Tweaks&lt;/a&gt;, mit der man diese Funktionen abschalten kann (wie üblich werden hierbei nur die von Apple versteckten Einstellungen aktiviert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Safari verwende ich seit mehreren Jahren die Saft-Erweiterung, welche aber noch nicht für Safari 5.1 und Lion erschienen ist. Für meine verwendeten Saft-Funktionen habe ich mich deshalb in den offiziellen &lt;a href="https://extensions.apple.com/" target="_blank"&gt;Safari Extensions&lt;/a&gt; umgeschaut und bin für alle meine Funktionen fündig geworden, wie z.B. AdBlock, WasteNoTime oder Mindful Browsing. Zu Safari Extensions werde ich sicherlich noch separat etwas schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als einzige nicht mehr funktionierende App darf ich übrigens VMWare Fusion 2 melden. Die Version 3 funktioniert aber und hat ein Update bei einem Kollegen ohne Schaden überlebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hübsch, effizient, macht Spaß und fühlt sich nach Zukunft an.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/gGJqsHglFHc" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/8510350536</feedburner:origLink></item><item><title>Oliver wird weniger - Fazit Q2 2011</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/VB2ap5DYtec/7222224183</link><category>Oliver wird weniger</category><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 01:08:33 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/7222224183</guid><description>&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse der letzten sechs Wochen zum 30.06.2011:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;113,1 Kilo (-7,1 Kilo, 16.05.2011: 120,2 Kilo)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1410 Km laut Bi.Cycle (+629 Km, 16.05.2011: 781 Km)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Fatwatch hat seine Berechnung wie folgt angepasst:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Foto%2002.07.11%2008%2011%2021.png" width="320" height="480"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Quartalsrückblick:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/Foto%2002.07.11%2008%2011%2026.png" width="480" height="320"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergleichsgrafiken finden sich in meinem &lt;a href="http://www.taptoplay.de/post/5445522883/oliver-wird-weniger-und-fatwatch-hilft" target="_blank"&gt;Startartikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als besonders hilfreich haben sich die bereits vorgestellten Apps für das Fahrrad und das Punkte zählen von Weight Watchers erwiesen, sowie selbstverständlich das grandiose FatWatch zur Protokollierung und Auswertung der Ergebnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die Abnahme in den ersten Tagen und Wochen meist sprunghaft geschieht, bin ich über die konstante Entwicklung erfreut. Auch Ausreißer wie Grillabende mit Freunden bringen den Graphen nicht aus dem Tritt. Dabei ist meine Vorgehensweise zunächst trivial:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Grob an den 30 Weight Watchers-Punkten orientieren (für das Abendessen sind z.B. mindestens 5 Punkte übrig)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Keine Fette und Kohlenhydrate gemeinsam essen bzw. nur Fettarmes zusammen mit Kohlenhydraten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Umfangreiche Abendessen gänzlich vermeiden (eher Gemüse, eine Scheibe Brot mit fettarmem Käse, Salat mit Olivenöl)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Keine Süßigkeiten essen, für Knabbereien Trockenfrüchte und Nüsse verwenden und für schnelle Energieschübe bei Radtouren eine Banane&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Langsam essen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Möglichst täglich Fahrrad fahren (schon der Weg zur Arbeit bringt 24 Kilometer)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Da ich zusätzlich zum Mittagessen immer nachmittags eine Kleinigkeit auf Arbeit esse, kann das Abendbrot problemlos klein ausfallen oder gänzlich entfallen. Salat, Obst und Gemüse esse ich glücklicherweise sehr gerne und Fertiggerichte sind schon vor sehr langer Zeit aus meinem Leben verschwunden. Auch Wurst und Fleisch stellen mich nicht vor wesentliche Herausforderungen, da ich meist vegetarisch esse und wenn, dann Bio-Rindfleisch kaufe, aber keine Wurst (und Bio-Fleisch ist derart teuer, dass man davon automatisch weniger isst). An tierischen Produkte gibt es bei mir sonst nur Käse (auch keine Milch: Müsli klappt mit Saft erstaunlich gut). Das sieht dann z.B. so aus:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;100g ungezuckertes Früchtemüsli mit 200ml dickflüssigem Saft als Frühstück&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;150g Nudeln mit einem Glas Soße (ohne Aroma, also nur Tomaten, Kräuter, Gewürze) als Mittagessen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Scheiben Knäckebrot mit Gemüse und light-Kräuterquark (leider noch der von Milram mit Gelatine, denn der von Gervais existiert wohl nicht mehr) für Zwischendurch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als Abendbrot Salat mit Kidneybohnen, Olivenöl und etwas French Dressing&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Bislang funktioniert es gut. Die größten Änderungen sind vor allem der Verzicht bzw. die Verringerung des Abendbrots, das Rad fahren und bewusst entweder fettreiches oder kohlenhydratreiches, aber niemals beides gleichzeitig, zu essen. Interessant wird, ob diese Taktik auch im Urlaub funktioniert und natürlich im Winter, wenn das tägliche Rad fahren entfällt.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/VB2ap5DYtec" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/7222224183</feedburner:origLink></item><item><title>Blick über den Tellerrand: Windows Phone 7 und Android</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/taptoplayartikel/~3/WtTI7ZeJVUo/6377824265</link><category>iOS</category><category>Feature</category><category>iPhone</category><category>Android</category><category>Windows Phone 7</category><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 23:32:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.taptoplay.de/post/6377824265</guid><description>&lt;p&gt;Satte vier Jahre lang präsentierte sich d&lt;span&gt;as iOS als der von Windows 3.0 bekannte Programmstarter, der Startscreen konnte nicht z.B. um Kalendereinträge erweitert werden, über die Verwaltung von Notifications durfte man herzhaft lachen, der Dokumentenaustausch zwischen Apps, sowie ein geräteübergreifender Sync, waren ebenfalls nicht zu sehen und von Magazin-Apps, die im Hintergrund neue Ausgaben herunter laden, waren wir ebenfalls noch weit entfernt. iOS 5 wird mit vielen dieser Mängel aufräumen: Eine Zentrale für Benachrichtigungen, Hintergrunddownload für Magazine, zentraler Cloud-Storage (samt Einbindung für andere Apps und Push von Änderungen), eine endlich brauchbare Kamera-App mit Hardware-Auslöser, S/MIME-Mails, Inbetriebnahme des Geräts und Einspielen von Updates ohne Rechner, sowie ein Wifi-Sync mit iTunes klingen wie ein großer Wurf. Es ist allerdings offensichtlich, dass sich Apple hierbei sowohl bei vielen Apps als auch den Ideen der anderen Plattformen - vor allem Android - bedient hat:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;img height="51" width="457" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/besim_ios5.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Angesichts der Reaktionen der “Gegenseite” auf Apples Keynote liegt die Frage auf der Hand, was die anderen Systeme denn noch für Feinheiten bieten, die iOS-Nutzer fehlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade Windows Phone 7 konnte &lt;a target="_blank" href="http://www.anandtech.com/show/3982/windows-phone-7-review"&gt;in den letzten Monaten&lt;/a&gt; dank minimalistischem Interface und zuletzt &lt;a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=OP30F3ZxTmw"&gt;mit Mango&lt;/a&gt; mein Interesse wecken:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/windows-mango3.png" width="320" height="263"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Android wirkte dagegen auf mich immer wie ein Fremdkörper: Ein Geek-System, hergestellt von einer Datenkrake, missbraucht durch Provider, die ihre Telefone nicht mit Updates ausliefern und gefüttert mit Apps, denen &lt;span&gt;der letzte (und vorletzte) Schliff fehlt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/2213252-1306362279693.png" width="165" height="275"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Doch hierbei handelt es sich um Vorurteile. Wie schaut es also aus, wenn tatsächlich ein Wechsel auf eine der anderen Plattformen angestrebt wird?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Umstiegsszenario&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Wenn man sich für ein anderes Produkt als das iPhone interessiert, ist die Hardwarefrage zunächst zu vernachlässigen. Viel interessanter ist die Softwarefrage: Lässt sich das neue System in die vorhandene Infrastruktur an Musik, Kontakten und Kalendern anbinden? Gibt es eine vergleichbare Store-Infrastruktur? Passt deren Bezahlstruktur in die eigene Welt? Können die Apps in Funktionalität, Bedienbarkeit und Optik Paroli bieten? Ist dies nicht möglich, so stellt sich die Frage nach einem Wechsel nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es folgt ein Gedankenexperiment, bei der ich samt der aktuell genutzten iPhone-Funktionalität auf Android oder Windows Phone 7 wechseln möchte. Sämtliche Informationen habe ich im Netz gefunden und im Falle von Android mit Benutzern der Plattform besprochen. Korrekturen sind selbstverständlich gerne gesehen und können unten in die Kommentare gesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anforderungen an das OS:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Haupt-Infrastruktur ist das Mac OS X (drei Geräte), plus einem iPad. Alle Geräte stehen durch MobileMe, DropBox, iTunes (Home Sharing bzw. normaler Geräte-Sync) und AirPlay (mittels AirServer am Mac) miteinander in Verbindung. Daraus und aus meiner täglichen Nutzung leiten sich einige Basisanforderungen ab. Beide Plattformen tun sich mit diesen Anforderungen außerordentlich schwer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Satte zehn Jahre nach dem iPod scheint es Herstellern immer noch Rätsel aufzugeben, wie Musikverwaltung und Musikwiedergabe funktionieren könnte. Android verfolgt hier den klassischen Weg: Musik wird irgendwie in das Dateisystem des Gerätes geworfen und danach mit irgendwelchen Playern abgespielt. Damit bedient Android all die Personen, denen die Verwendung einer Software wie iTunes suspekt und unpraktisch erscheint. Microsoft verfolgt den Apple-Weg: Eine Musikverwaltung samt Store ermöglicht den Sync der Dateien und Metadaten mit dem Gerät. Der Versuch, solch eine Struktur mit Android abzubilden, erfordert umfangreiche Recherche: Auf dem Mac muss eine &lt;a target="_blank" href="http://www.doubletwist.com/airsync/"&gt;Sync-Software&lt;/a&gt; verwendet werden und auf dem Telefon werden Player benötigt, die mit der iPod-Software des iPhones konkurrieren können. Letzteres scheint nicht zu existieren. Der Sync von &lt;a target="_blank" href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.jrtstudio.iSyncr4Mac/iSyncr-for-Mac"&gt;Ratings und Playcounts&lt;/a&gt;, das Abspielen von &lt;a target="_blank" href="http://www.androidzoom.com/android_themes/wallpapers/mortplayer-audio-books-beta_erqp.html"&gt;Podcasts mit Kapitelmarken&lt;/a&gt; und das Bereitstellen einer &lt;a target="_blank" href="http://www.mixzing.com/android.html"&gt;Genius-Funktion&lt;/a&gt; erfordern jeweils unterschiedliche Player. Videos mit Kapitelmarken, wie sie z.B. beim Rippen einer Konzert-DVD entstehen, werden gleich gar nicht unterstützt. Insgesamt höchst unbefriedigend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img height="450" width="270" src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/airsync4.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Microsoft sieht es etwas besser aus: Die Mac-Software kann mit iTunes synchronisieren. Kapitelmarken sucht man aber auch hier vergeblich und eine Genius-Funktion gibt es nur bei Verwendung der Windows-Software - am Telefon existiert diese Funktion nicht. Zudem kommt der Zune-Player erfrischend hübsch daher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/zune-phone.jpg" width="480" height="222"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fotos und Videos können ebenfalls mit den oben erwähnten Softwarelösungen aus iPhoto und iTunes synchronisiert werden. Die Wiedergabe von allen Medien per AirPlay z.B. an einen Apple TV oder die auf einem Mac laufende AirServer-Software klappt unter Android &lt;a target="_blank" href="http://wp7nokia.info/2011/05/doubletwist-upgrade-features-airplay-support-for-more-apple-android-miscegenation/"&gt;mit DoubleTwist&lt;/a&gt; (was die eierlegende Wollmilchsau zu sein scheint) und unter Windows Phone 7 nicht. Manche Varianten von Telefonen mit beiden Systemen unterstützen allerdings DNLA - das offenere AirPlay-Pendant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Kauf von Musik kann auf Android-Geräten der MP3-Store von Amazon verwendet werden. Bezahlt wird Musik damit freilich ebenfalls über Amazon. Bei Apps ist die Bezahlung uneinheitlich: Man hat die Wahl zwischen der Kreditkartenzahlung im offiziellen Store und der Zahlung mit anderen Zahlungsmitteln in anderen Stores oder direkt beim Hersteller: Man darf sich also den passenden Lieferort für die App jeweils suchen - sowohl Vorteil als auch Nachteil. Microsoft bietet seinen eigenen Zune-Store an, aus dem zum Glück ebenfalls MP3 herausfällt. Die Bezahlung erfordert beim Windows Phone 7 für Musik und Apps eine Kreditkarte, obwohl man sich mit seinem XBox/Live-Account anmeldet und somit theoretisch an der Punktewährung von Microsoft dranhängt. iTunes ist damit für mich deutlich praktischer: Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift (Click&amp;Buy) und es gibt einen zentralen Anbieter für alles. Da ich keine Kreditkarte habe, sind Android und Windows Phone 7 noch einmal deutlich unpraktischer. Die oben erwähnten Android-Apps sind z.B. fast alle kostenpflichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergeben sich also schon beim Abspielen von Musik nicht einzuholende Defizite, so fallen mir schnell weitere Lücken auf: Backup, Restore, die Erstellung von Screenshots und das Drucken scheinen beide Plattformen vor Probleme zu stellen. Wer sein Android-Telefon sichern möchte, muss es davor &lt;a target="_blank" href="http://matrixrewriter.com/wiki/tiki-index.php?page=TB+-+User%27s+guide#Requirements"&gt;offenbar erst rooten&lt;/a&gt;. Bei Microsoft scheint es uneinheitliche Informationen zu geben: So existieren “Restore Points”, ein richtiges Backup kommt aber erst mit dem Mango-Update. Screenshots kann Windows Phone 7 gar nicht erstellen, Android nur über Umwege:  Man benötigt ein &lt;a target="_blank" href="http://dinnerwithandroid.tumblr.com/post/6142702052/you-took-a-photo-of-your-nexus-when-showing-us-how"&gt;Entwicklersystem oder ein gerootetes Gerät&lt;/a&gt; (“&lt;span&gt;The supported way is to install the Android dev tools on your computer, connect your phone, flip a bunch of switches, and you get screenshots&lt;/span&gt;”). Drucken geht unter beiden Plattformen so gut wie gar nicht. Es gibt Hilfsprogramme, die auf dem Telefon und Rechner installiert werden und dann manche Dokumente drucken können. Eine systemweite Druckfunktion, die ohne zwischen geschalteten Rechner funktioniert, bieten beide Systeme nicht. Bei Google wird es sogar noch absurder: In den USA hat Google Mail eine Druckfunktion erhalten. Damit kann man sich zu druckende Dokumente mailen und muss dann - bei installiertem Chrome OS - die Mail in Google Mail öffnen und kann dann drucken. Und wo wir bei absurden Dingen sind: Copy&amp;Paste kam bei Microsoft zwar im März als Update hinterher, erreicht aber erst langsam und auch nicht alle Geräte, da die Updates von den Telkos freigeschaltet werden müssen…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten wir als nächsten Punkt den Sync. Hier verwende ich für Lesezeichen, Kontakte, Kalender und Mails Apples MobileMe. Google bietet eigene Dienste hierfür an. Als Beispiel picke ich mir Google Contacts heraus, da die Kontaktsynchronisierung bei mir Ausschlag für den Kauf von MobileMe gab: Die Adressbücher des iOS und Mac OS X können deutlich mehr als Google Contacts. Wer z.B. Bekannte mit mehreren Handys hat und deren Telefonnummern zwischen “iPhone” und “Handy” unterscheidet, findet beide Rufnummern nach dem Sync unter Google Contacts ohne Zuordnung. Hier müssen folglich Hunderte von Rufnummern manuell überarbeitet werden. Das ist eine peinliche Einschränkung von Google Contacts - beide Betriebssysteme unterstützen benutzerdefinierte Feldnamen. Wer dagegen auf die Idee kommt, alle Kontakte per vCard nach Google Contacts zu übernehmen, der erntet ähnliche Probleme:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://dl.dropbox.com/u/904917/tumblr/content_images/GoogleContacts.png" width="397" height="437"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit muss eine Alternative Sync-Architektur verwendet werden: ActiveSync. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Um ein Android-Telefon mit variablen Metadaten betreiben zu können, muss man die Infrastruktur von Microsoft verwenden. Es gilt also: Entweder Metadatenverlust oder Umstieg auf eine Exchange-Infrastruktur. Für mich ist leider beides nicht akzeptabel, zumal mit iCloud und iOS 5 hier noch deutlich interessantere Sync-Mechanismen kommen, als momentan für beide andere Plattformen existieren oder zu sehen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als letzten Punkt auf meiner Liste werfe ich einen Blick auf die Store-Software. Dies mag relevant sein, wenn man nicht seine ganzen Apps immer auf dem Telefon mitschleppen möchte, sich aber auch nicht darauf verlassen möchte, dass sie für immer und ewig im Store herunterladbar sind. Android macht es einem hier einfach, da man die Software prinzipiell “irgendwo” herunterladen und somit separat sichern kann. Microsoft bietet für sein Windows Phone 7 eine mit iTunes vergleichbare Funktionalität an - allerdings nur unter Windows. Mac-User müssen folglich in eine virtuelle Maschine investieren und somit 130€ auf den Telefonpreis raufrechnen. Seit dem ansonsten sehr positiven &lt;a target="_blank" href="http://www.anandtech.com/show/3982/windows-phone-7-review/"&gt;Anandtech-Review&lt;/a&gt; hat sich daran leider auch nichts verändert:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Microsoft needs to, as quickly as it can, bring all of the features of the Zune Sync client on the PC to OS X. WiFi syncing, marketplace access - everything. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;App-Alternativen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommen wir nach den Basisanforderungen an das Betriebssystem (und die mitgelieferten Apps) zu den nachinstallierten Apps. Hierbei fällt zunächst auf, dass es für Android deutlich mehr Apps als für Windows Phone 7 gibt und - dank fehlender Screenshot-Funktion und Browser-Store - die vorhandenen Windows Phone-Apps auch sehr schwer aufzutreiben sind. Die Qualität der Apps ist sehr unterschiedlich. Prinzipiell ist der AppStore von Apple voller Schrott und hat viele Perlen. Bei den anderen Plattformen scheint es viel Schrott zu geben und wenige Perlen. Gerade bei Android ist die Optik und Bedienbarkeit vieler Apps schlicht nicht zu ertragen. Immerhin: Für die meisten Dinge gibt es - Augenkrebs hin, Augenkrebs her - Alternativen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gängige Apps wie Dropbox, Evernote, DB Navigator, Instagram, eBay und 1Password liegen entweder bereits vor oder sind zeitnah angekündigt. Für viele andere Apps wie b.iCycle, Groceries, iTrackBites und Fahrinfo gibt es ebenfalls Alternativen (&lt;a target="_blank" href="http://mytracks.appspot.com/features"&gt;MyTracks&lt;/a&gt;, &lt;a target="_blank" href="http://www.mightygrocery.com/"&gt;Mighty Grocery&lt;/a&gt;, &lt;a target="_blank" href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/de.schildbach.oeffi/Oeffi-OePNV-Auskunft"&gt;Öffi&lt;/a&gt;). Selbst für vermeintlich exotische Anwendungsfälle wie eine Mac-iTunes-Fernsteuerung haben &lt;a target="_blank" href="http://de.engadget.com/2011/01/11/windows-phone-7-als-wifi-fernbedienung-fur-itunes/"&gt;Windows Phone 7&lt;/a&gt; und &lt;a target="_blank" href="http://www.appbrain.com/app/remote-for-itunes/hyperfine.hftunes.release"&gt;Android&lt;/a&gt; Varianten auf Lager, wenn auch das iTunes Home Sharing von beiden Plattformen &lt;a target="_blank" href="http://blogandroid.com/android-2-3-3-gingerbread-vs-apple-ios-4-3-234/"&gt;noch nicht&lt;/a&gt; angesprochen werden kann. Leider fehlen für FatWatch und Spend ein Ersatz, die an Funktionalität und Einfachheit der Originale heranreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Android sind allerdings auch Apps möglich, die das iOS nicht zulässt, wie z.B. den last.fm-Scrobbler oder der Austausch von Musik zwischen zwei Geräten, die sich in der Nähe befinden (NFC). Hinzu kommen teils tiefere Integrationen von “Fremddiensten” in das Telefon. Windows Phone 7 dürfte durch&lt;a target="_blank" href="http://www.anandtech.com/show/3982/windows-phone-7-review/7"&gt; die Facebook-Integration&lt;/a&gt; sicherlich auch viele Personen ansprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis meines Gedankenexperiments überrascht. Ich bin mit der Vermutung herangegangen, dass ich an einzelnen Apps scheitern werde. Letztlich fand ich genau eine App (FatWatch), für die es kein Pendant gibt und eine weitere (Spend), bei der die Alternativen umständlich oder unerträglich hässlich wären. Alle anderen sind problemlos ersetzbar. Das Experiment scheitert an den unterschiedlichen Basisfunktionen der anderen Betriebssysteme und mitgelieferten Apps. Drittanbieter können diese Lücke nicht füllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den ausgewählten Anforderungen ging es nicht um verschiedene Bedienkonzepte oder Philosophien, denn dort unterscheiden sich die drei Systeme bewusst. Stattdessen ging es um simple Fragen: “Kann ich weiterhin Podcasts so bequem hören wie jetzt?”, “Bleiben meine Daten bei einem Wechsel intakt?”, “Muss ich meine Medienverwaltung wechseln?”. Die Antworten auf die meisten dieser Fragen ergeben, dass die Konkurrenzsysteme hier nicht konkurrenzfähig sind. Es ist erstaunlich, wieviel Funktionalität Apple im Laufe der Jahre in das iOS integriert hat, aber auch, wieviel Funktionalität bereits im iOS 1 enthalten war, die auf den anderen Plattformen noch immer fehlt.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;The lack of polish in Android is very apparent coming from iOS. No built-in transition animations, inconsistent use of the hardware buttons, less snappiness in the browser … I could go on. It’s jarring to say the least, but I guess it sums up the different mentality between iOS and Android: a consistent, polished experience versus something else. I’m really not sure what that is yet. (via &lt;a target="_blank" href="http://dinnerwithandroid.tumblr.com/post/5991722191/a-day-plus-3"&gt;Dinner with Android&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Blick auf die Basisanforderungen stellt sich die Android-Welt als ein Scherbenhaufen dar, der ernsthaft überrascht. Mir fällt kein Einsatzgebiet ein, in welchem nicht bereits das 2007 erschienene iPhone eine vollständigere Implementierung vorweisen kann. Angefangen bei der Verwendung des Systems für die Wiedergabe von Musik, Videos und Podcasts bis hin zum Zukauf von Software oder Musik stellt sich die Android-Welt dem neugierigen Benutzer als zersplitterter Haufen zusammengewürfelter Applikationen dar. Genau wie beim klassischen Kauf eines Windows-Rechners erhält man ein begrenzt brauchbares System, welches dann durch viel Recherche und Testen zum Traumsystem ausgebaut werden muss. Mir ist klar, dass dies von vielen als Vorteil gesehen wird und ich würde dem zustimmen, wenn Android von Haus aus mit den Funktionen eines vier Jahre alten iOS 1 mithalten könnte oder es Drittanbietersoftware gäbe, welche die Lücken füllen könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist das Netz z.B. &lt;a target="_blank" href="http://www.google.de/search?client=safari&amp;rls=en-us&amp;q=android%20best%20music%20player&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;redir_esc=&amp;ei=RxTmTZ-AC9GVswbBrbmTCA"&gt;voll von Seiten&lt;/a&gt;, die die besten Media-Player beschreiben, ohne aber eine Lösung anbieten zu können, die den iPhone-iPod ersetzen könnte. In der obigen Liste werden satte vier unterschiedliche Player verlinkt, die jeweils Teile der iPod-Applikation nachbilden, ohne das Jahre alte Vorbild auch nur funktional zu erreichen. Für iPhone-Besitzer wäre der Gedanke, sich zum Abspielen eines Podcasts oder Videos im Standard-MP4-Format erst einmal auf die Suche nach einem passenden Player zu machen, absurd bis abschreckend und es ist unklar, weshalb das für Lieschen Müller akzeptabel sein sollte, die einfach nur das bunte Etwas aus der HTC-Werbung haben möchte. Aber auch Technikbegeisterte stoßen an die Grenzen: Die mangelnde Unterstützung von Kapitelmarken in Videos bei Handys mit HDMI-Ausgang bzw. DLNA ist im Grunde nicht kommunizierbar. Eine klare Linie ist hier nicht erkennbar und der Kunde muss leiden, weil vieles nicht funktioniert oder nicht so einfach, wie es bei Apple aus der Schachtel fällt. Die Mehrheit der Android-Telefone wird so vermutlich &lt;a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Motorola-Mobile-Software-fuer-70-Prozent-der-Smartphone-Ruecklaeufer-verantwortlich-1255947.html"&gt;der falschen Zielgruppe&lt;/a&gt; verkauft. Aber immerhin werden sie verkauft - Telefone mit Windows Phone 7 liegen momentan &lt;a target="_blank" href="http://www.beyond-print.de/wp/2011/06/06/att-von-windows-phone-enttauscht/"&gt;noch wie Blei&lt;/a&gt; in den Regalen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Windows Phone 7 kann etwas mehr meiner Anforderungen erfüllen, scheitert aber an simplen Dingen wie Kapiteln in Audio- und Videodateien und der Genius-Funktion. Zudem lässt sich das Telefon nur unter Windows wirklich gut betreiben. Problem hier: Wo Android die theoretische Möglichkeit bietet, die Lücken durch Alternativprogramme aus beliebigen Quellen füllen zu können, ist Windows Mobile 7 hier ähnlich geschlossen wie das iOS. Immerhin: Der Zune-Medienplayer macht &lt;a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=lQaTsj6cZlE"&gt;einen gelungenen Eindruck&lt;/a&gt;, entfernt sich deutlich von den statischen Listenansichten, die das iOS und die Android-Medienapps prägen und bindet Zusatzinformationen wie Biografien aus dem Zune-Musikladen ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Microsofts Betriebssystem ist von den Ideen her näher an der Apple-Welt und wirkt in weiten Teilen kompletter, kann aber den Mangel an Funktionen nicht kaschieren. Dennoch sehe ich hier eher einen Konkurrenten heranwachsen. Mango zeigt interessante Ideen, die einzelnen Apps miteinander zu verknüpfen und steht damit im direkten Gegensatz zur Apple-Welt, wo der Austausch von Dateien per “Öffnen mit”-Menü oder URL-Schemata schon das Ende der Zusammenarbeit bedeuten. Fraglich ist, ob Microsoft diese Unterschiede gut genug kommunizieren kann. In der Android-Welt fehlt dagegen diese zentrale Steuerung und damit auch die vorgegebene Richtung, wohin OS und Apps reisen werden. Microsoft und Apple bieten deshalb mit ihren Handy-Betriebssystemen Produkte an, Google dagegen ein formbares Framework, welches noch nicht fertig ist. &lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/taptoplayartikel/~4/WtTI7ZeJVUo" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.taptoplay.de/post/6377824265</feedburner:origLink></item></channel></rss>

