<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596</atom:id><lastBuildDate>Sat, 15 Aug 2026 21:24:32 +0000</lastBuildDate><category>Persönliches</category><category>Partner Pferd</category><category>Wissenswertes rund ums Pferd</category><category>Fotos</category><category>Videos</category><category>Ponyfotos</category><category>Aktuelle News</category><category>Tierquälerei aufgeklärt</category><category>Quote</category><category>Tierschutzorganisation</category><category>Ponyrassen</category><category>Buchempfehlung</category><category>Naturheilkunde</category><category>Dein Pferd und Du - Leserspam</category><category>Filmempfehlung</category><category>Clickertraining</category><title>Tash Horse Experience</title><description>Ein Tagebuch über das Leben mit meinen Ponys, Wissenswertes rund ums Pferd, Aufklärung über diverse Tierquälereien, nützliche Tipps, Werdegang und Training der Ponys, Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch, natural Horsemanship und Zirzensik</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Anonymous)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>266</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-6222360257908733465</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2015 09:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-07-28T11:50:50.135+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Erfolgreiches Pferdetraining - die wichtigsten Voraussetzungen</title><description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ein paar Tagen wurde eine bekannte Tierquälerin von einem Pferdehuf getroffen und verstarb. &lt;a href=&quot;http://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/dressurreiterin-christine-wels-mit-toedlichen-folgen-vom-pferd-getreten/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der St. Georg berichtet hier kurz darüber&lt;/a&gt;. Die Dame war bekannt dafür, dass sie Pferde quälte, sie im Training mit Gerte und Sporen traktierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier tut sich für mich die große Frage auf, warum Pferdebesitzer ihre Tiere solchen Menschen überlassen. Sie von ihnen trainieren lassen. Wohl wissend um die angewandten Methoden. Warum geht man immer noch davon aus, dass Tiere zu Leistung gedrillt werden müssen? Ist es wirklich so, dass man fairen Umgang und Turniererfolg nicht verbinden kann? NEIN!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein fehlt es vielen Menschen noch an der Weitsicht und wohl am Interesse am Tier selbst. Und hier treten wir Blogger, Betreiber von Facebookseiten, Facebookgruppen, Google+-Menschen ins Rampenlicht. Darum gibt es uns. Um einen anderen, pferdefreundlichen Weg aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg2d7Z0OsWkCuv_u_CDZiPu_GimF2mHfOpmmL4wQFeRApEK7jxZXpMN6F_r4-XG30zaI5R3Zofb3A9GMcaCU4RYZiGuVmdwRlMNFlwJ-NrPnACfeOD4ls98k6qLiuup0_abs7s0JcivI0ZP/s1600/_GOS5177sw.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;213&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg2d7Z0OsWkCuv_u_CDZiPu_GimF2mHfOpmmL4wQFeRApEK7jxZXpMN6F_r4-XG30zaI5R3Zofb3A9GMcaCU4RYZiGuVmdwRlMNFlwJ-NrPnACfeOD4ls98k6qLiuup0_abs7s0JcivI0ZP/s320/_GOS5177sw.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Natürlich ist dieser Weg wohl für den Einzelnen &quot;Tiertrainer&quot; beschwerlicher, muss (darf) er sich selbst hinterfragen und an seiner Erfahrung wachsen. Aber ist das nicht auch etwas wunderbares?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schön wäre eine Welt ohne strafende Gertenhiebe ohne Rollkur, ohne eng verschnallte Hilfszügel? Es gibt diese Welt. Du musst dich nur trauen, sie zu betreten und den vorgetrampelten Weg um deine Spur zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile findet man in (fast) jeder Ecke geeignete Trainer, die dich auf deinem Weg unterstützen und sich freuen, wenn du und dein Pferd gemeinsam wachsen und ihr Beide Freude am Training entwickelt und auch dauerhaft erhalten könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu möchte ich euch ein paar Beispiele aufzeigen - wie auch ohne Stress und Gewalt Erfolg erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;
Erfolgreiches Pferdetraining - ohne Zwang!&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;
Die wichtigsten Voraussetzungen&lt;/h3&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEicMKMJJbzLbM7dGhdA-iaLXaylC4BGNxuvMsbEouPbtRLW-VKVCfZHvWB6BjKF3STYlaxaiVNZWYRkDHUWh8u0C5XxcmZ19ue3PzfFdTMGq3FHF0yGYkZUb7tv9xJ3zY0eNanlkbOnWguQ/s1600/557B0991.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;213&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEicMKMJJbzLbM7dGhdA-iaLXaylC4BGNxuvMsbEouPbtRLW-VKVCfZHvWB6BjKF3STYlaxaiVNZWYRkDHUWh8u0C5XxcmZ19ue3PzfFdTMGq3FHF0yGYkZUb7tv9xJ3zY0eNanlkbOnWguQ/s320/557B0991.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Das Paradebeispiel an fairem Umgang mit Pferden&lt;/b&gt; ist wohl die Seite &quot;&lt;a href=&quot;http://www.wege-zum-pferd.de/artikel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wege zum Pferd&lt;/a&gt;&quot;. Hier einen Artikel raus zu picken, wäre nicht sinnvoll. Ihr tut gut daran, euch so viele wie möglich durch zu lesen. Sehr empfehlenswert auch der im Shop erhältliche Longenkurs sowie der Clickerkurs. Anhand dieser könnt ihr lernen, wie ihr euer Pferd sinnvoll gymnastiziert und motiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure &lt;b&gt;Körpersprache und Beobachtungsgabe sind sehr wichtige Instrumente&lt;/b&gt; im Zusammensein mit dem Pferd. Erst wenn ihr in der Lage seid zu fühlen und wahrzunehmen, wie euer Pferd sich fühlt, könnt ihr ein guter Pferdemensch werden und gut trainieren. Nadja von Pferde verstehen hat einen wundervollen &lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.de/2015/05/das-ist-die-basis-von-gutem-horsemanship.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel zu dem Thema&lt;/a&gt; verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energie ist noch ein wichtiger Bestandteil im Pferdetraining. Habt ihr die Gabe der Beobachtung erlangt und wisst euren Körper richtig einzusetzen, könnt ihr ausprobieren, wie euer Pferd auf euch reagiert. &lt;b&gt;Eure Energie wird zu seiner Energie&lt;/b&gt;. Seine Bewegungen gleichen sich eurer an. Es wirkt wie ein gemeinsamer, perfekt abgestimmter Tanz. Miri von Mein Faible &lt;a href=&quot;http://www.meinfaible.de/2015/01/korpergefuhl-furs-energiekarussell.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hat diese Energie&lt;/a&gt; in einem ihrer Artikel beschrieben. Energie beeinflusst alles um uns herum. Schüttelt die negative Energie ab und begebt euch gemeinsam mit eurem Pferd in einen positiven Fluss. Außerdem könnt ihr nicht von eurem Pferd verlangen, energisch vorwärts zu laufen, wenn ihr daneben steht / drauf sitzt, als wärt ihr das Sandmännchen höchst persönlich :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig auch sind die Lerntheorien.&lt;/b&gt; Jedem, der ein Pferd wie auch immer trainieren will, sei ans Herz gelegt, sich mit dem Thema &quot;wie lernt ein Pferd&quot; auseinander zu setzen. Erst, wenn ihr wisst, wie und worauf basierend ein Pferd versteht, könnt ihr es optimal trainieren. Einfach drauf los ist mit vielen Hürden und Frustrationen verbunden. Das wiederum erzeugt negative Energie und Hektik. Wollen wir nicht. Auf Spaß mit Pferd findet ihr &lt;a href=&quot;http://www.spassmitpferd.at.tf/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;viele Infos und Anregungen zum Thema.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1ZOKA3c4IVB97wEc4Ye5VYv7jpbu2oagFsixOfjgmQ2mKq9evGFulkp6K7ofpiLkbDKANZitq4PTym4UIKoJQqx3l4muaE1StstsSXk4CiYthhpo4skR2PNl9nwJ_HmLRCVXvqofa5Er-/s1600/557B1031.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;213&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1ZOKA3c4IVB97wEc4Ye5VYv7jpbu2oagFsixOfjgmQ2mKq9evGFulkp6K7ofpiLkbDKANZitq4PTym4UIKoJQqx3l4muaE1StstsSXk4CiYthhpo4skR2PNl9nwJ_HmLRCVXvqofa5Er-/s320/557B1031.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ganz wichtig sind auch die Gefühle, die wir im Training transportieren. Sind wir nervös, ungeduldig? Erwarten wir zu viel und sind schnell frustriert?&lt;b&gt; All unsere Gefühle werden von Pferden wahr genommen&lt;/b&gt;, das dürfen wir nie außer Acht lassen. &lt;a href=&quot;http://alessa-neuner.de/?p=512&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dazu darf ich euch Alessas Artikel ans Herz legen.&lt;/a&gt; Die Bilder in unserem Kopf erreichen unsere Pferde. Ahnen wir Probleme, wird es Probleme geben. Stellen wir uns aber vor, wie das gewünschte Ergebnis aussieht, wird sich unser Pferd an unserer Vorstellung orientieren und schneller ans Ziel gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEii9xK4_U-p8prs8icxts2tMdaxBL8Nd8UmQoMkF9Cjkf56vRnO5qX5CLXBdMh87qloDd8UmD6sXpEZ18NZLc7GAdeTKA7mlb7B1qK9A61SUBi1bxua4CPs5SfiBKY2A3zXaTvoQvnm6u6p/s1600/ULLI4051.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEii9xK4_U-p8prs8icxts2tMdaxBL8Nd8UmQoMkF9Cjkf56vRnO5qX5CLXBdMh87qloDd8UmD6sXpEZ18NZLc7GAdeTKA7mlb7B1qK9A61SUBi1bxua4CPs5SfiBKY2A3zXaTvoQvnm6u6p/s320/ULLI4051.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;Und immer: Loben, loben, Loben! &lt;/b&gt;Wenn euer Pferd gewünscht reagiert, lobt es. Wenn es nicht wie gewünscht reagiert, hinterfragt eure Vorgehensweise, bietet einen anderen Lernweg an und verzichtet darauf, das Pferd zu strafen. Nur so seid ihr fair, nur so ist euer Pferd motiviert. Kultreiter hat &lt;a href=&quot;http://kultreiter.de/pferde-richtig-loben/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tipps zum richtigen Loben&lt;/a&gt; gesammelt, orientiert euch gerne an diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich Bestandteil der Beobachtung ist &lt;b&gt;die Schulung eures Blickes&lt;/b&gt;. Nur wenn ihr wisst, wie sich das Pferd bewegen soll, könnt ihr diese Bewegungen fördern und ihm beibringen, wie es die richtige Haltung erlangt. Den Weg dort hin könnt ihr flexibel gestalten. Jedes Pferd-Reiter Paar ist anders, lernt anders, mal gehts schneller, mal dauert es etwas länger, bis etwas klappt. Gebt euch die Zeit. Ehrgeiz ist nicht alles. Hilfreiche Artikel sind zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://nordfalben.de/category/wissen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die Taktverschiebung&lt;/a&gt; von Nordfalben.de, &lt;a href=&quot;http://www.hippovital.at/2015/06/01/warum-es-sinn-macht-die-geraderichtung-an-den-anfang-der-pferdeausbildung-zu-stellen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der Artikel zum Thema Geraderichtung &lt;/a&gt;von Hippovital und der Artikel von Herzenspferd zum &lt;a href=&quot;http://herzenspferd.de/pferd-exterieur/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Exterieur des Pferdes&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele zum &lt;b&gt;Schritt-für-Schritt Erarbeiten einer Lektion&lt;/b&gt; (hier mit Clickertraining) erhalten wir auf &lt;a href=&quot;http://ponyliebe.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ponyliebe&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.clickerpony.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Clickerpony&lt;/a&gt;. Denn: Der Weg ist das Ziel! Und auch der Weg soll uns Freude bereiten, hm?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
Zusammengefasst bedeutet das folgende Aufgaben für euch:&lt;/h3&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Arbeitet an eurer Körpersprache!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Lernt, zu beobachten und Situationen richtig einzuschätzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Prägt euch die Lerntheorien ein. Nur wer weiß, wie am besten gelernt wird, kann gut lehren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Werdet euch eurer Gefühle bewusst und setzt sie bewusst ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Lobt, was das Zeug hält!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Schult euren Blick!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;- Erarbeitet euch einen Plan, bevor ihr das Training beginnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden Hilfsmittel, Zorn und Gewalt überflüssig. Statt dessen habt ihr Spaß, seid motiviert und engagiert. Beide. Pferd und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Auswahlkriterien zu einem geeigneten Trainer, sollten Fairness und Tierliebe ganz oben auf eurer Liste stehen! Kann er nur mit Gerte, Sporen und Hilfszügel, solltet ihr unbedingt die Finger davon lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führpferd erklärt hier, &lt;a href=&quot;http://fuehrpferd.de/woran-erkenne-ich-gutes-horsemanship/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;woran ihr einen guten NHT Trainer erkennt&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/07/erfolgreiches-pferdetraining-die.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg2d7Z0OsWkCuv_u_CDZiPu_GimF2mHfOpmmL4wQFeRApEK7jxZXpMN6F_r4-XG30zaI5R3Zofb3A9GMcaCU4RYZiGuVmdwRlMNFlwJ-NrPnACfeOD4ls98k6qLiuup0_abs7s0JcivI0ZP/s72-c/_GOS5177sw.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-2048249106081837923</guid><pubDate>Thu, 16 Jul 2015 07:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-07-16T11:36:56.486+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Seilchen-Schwinger VS Wattebausch-Werfer</title><description>Vorab eine Warnung: Dieser Artikel ist möglicher Weise nicht ganz ernst gemeint, bedient sich der Ironie und ist satirisch angehaucht - Nicht geeignet für empfindliche, sich leicht persönlich angegriffen fühlende Persönchen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;
Begriffserklärung:&lt;/h2&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Seilchenschwinger&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Er nennt sich selbst auch Natural Horseman und hat die Gabe, sich als Leittier in ein Herdengefüge einzubringen. Er ist dominant, weiß was er will und kann sich durchsetzen. Sein oberstes Gebot lautet Respekt. Seine Herde hat er im Griff, kann einzelne Mitglieder mit gekonnten Seilchen-Schwüngen umplatzieren oder sonst wie bewegen. Er gleicht einem Magier. Der Seilchenschwinger arbeitet mit einem ausgeklügelten Konzept, wenn er es denn versteht :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgXQCI5ccsBsyZqSLylPThyxQXXm9rr7Sgz1uCsc-CH22CfZbGoFYo_eR1Dv2q4iXgmPJM0TbsYXwGNC9orchVA2c8E87MF69RwWfoJAJmtTQoaYPliz6y6qP4XyifJ_6AHNOivd83YlILo/s1600/IMG_9151.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;213&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgXQCI5ccsBsyZqSLylPThyxQXXm9rr7Sgz1uCsc-CH22CfZbGoFYo_eR1Dv2q4iXgmPJM0TbsYXwGNC9orchVA2c8E87MF69RwWfoJAJmtTQoaYPliz6y6qP4XyifJ_6AHNOivd83YlILo/s320/IMG_9151.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Wattebausch-Werfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Diese Spezies hat von Herdenbildung keine Ahnung. Zumindest nicht so weit, als dass er sich als Leittier behaupten könnte. Will er aber gar nicht, denn er ist ein Baum. Bäume sind keine Pferde, also in Folge auch keine Leittiere. Der Wattebauschwerfer will eine Beziehung in Harmonie und Leichtigkeit mit seinem Pferd. Bestückt ist er meist mit Zauberstab, &quot;Clicker&quot;-Utensil und vielen Keksen. Selbst nennt er sich Clickerer oder R+Pferdemensch. Die Dominanztheorie hat er gänzlich verworfen, sein Motto lautet &quot;Freiwilligkeit&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjd0lEODRX_HQa_H3Ps_eppWsEpN3Wkj5JIQeKYG84i8RRG9Ii4eruTycSx4-2p2Ez5n91tcRH7wQlQmcTl8aLzApFYBVrMNJP1ZzbgKafDNuQL0fT9lQkEWs-4olcuPrwwd2e5JzZIpJsR/s1600/ULLI4130.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjd0lEODRX_HQa_H3Ps_eppWsEpN3Wkj5JIQeKYG84i8RRG9Ii4eruTycSx4-2p2Ez5n91tcRH7wQlQmcTl8aLzApFYBVrMNJP1ZzbgKafDNuQL0fT9lQkEWs-4olcuPrwwd2e5JzZIpJsR/s320/ULLI4130.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eines haben beide gemeinsam: Sie machen es gerne von Unten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei machen sie komplett die gleichen Übungen, nur haut der Seilchenschwinger feste drauf, während der Wattebausch-Werfer in sich verharrt, bis das Pferdchen selber will, um es dann mit diversen Leckerchen zu bestechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;u&gt;Das Rückwärtsrichten&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seilchenschwinger rüttelt und schüttelt (is wohl doch auch ein Bäumchen) am Strick samt Halfter, bis das Pferdchen genug hat und nach hinten weg geht. Dann gibt er Ruhe, das Pferd hat gelernt. Wobei nein, dann kommt die Pause. Die im Übrigen aber dafür erfunden wurde, dass sich der Seilchenschwinger von der anstrengenden Rüttelei erholen kann. Is ja wirklich Arbeit das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wattebauschwerfer ist die Ruhe selbst. Er rüttelt nicht und schüttelt nicht. Er wartet. Und zwar so lange, bis es dem Pferd zu langweilig wird und es sich bewegt. Ist da dann zufällig ein Deut von Rückwärts dabei, freut sich der Wattebauschwerfer ein Bein aus, weil er endlich mit dem Knackfrosch spielen darf (er steht auf das geile Geräusch). Er macht also &quot;Click&quot; (zappelt vermutlich ein bisschen, weil er innerlich kreischt vor Freude) und besticht sein Pferd wieder mit Leckerlies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;u&gt;Die Hinterhandwendung&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seilchenschwinger ist ein Raubtier. Das weiß er. Dennnoch ist er aber davon überzeugt, dass er sich wie ein Pferd verhalten kann (Tarnung und Täuschung ist eben das halbe Leben). Also macht er es wies Pferd (obs das Pferd so machen würde, sei dahingestellt). Er kreist einen Halbbogen seitlich neben dem Pferdchen und fixiert dabei mit starrem Blick die Hinterhand. Vielleicht hat er aber auch was esoterisches an sich (Esos haben Bilder im Kopf, wie das Ergebnis aussehen soll). Er fixiert also die Hinterhand und schwingt sein Seilchen in die Richtung dieser. Je näher er der Hinterhand kommt, desto wilder schüttelt er das Seilchen und hofft inständig, dass sich das Pferdchen endlich bewegt. Meist tut es das, und der Schwinger bekommt endlich die verdiente Pause. Braucht er auch, weil die Augen schon weh tun (vom Seilchenschwinger-Arm reden wir am Besten gleich garnicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wattebauschwerfer tut sich diesen Stress nicht an. Er hat nämlich ein Target. Das ist sowas wie ein Zauberstab, der das Pferd (oder Körperteile dessen) magisch anzieht. Vielleicht ist auch ein Magnet drin, das weiß man so genau nicht. Und weil der Wattebauschwerfer ja mit Druck überhaupt nicht umgehen kann, ist so ein Magnet echt toll. Den klatscht er an die Hinterhand (Anfangs ist das am Besten, weil er total oft dann mit dem Knackfrosch spielen darf). Er clickt, er zappelt (vor Freude, siehe oben) und geht sein Pferd bestechen. Das macht er ein paar Mal, bis die erste &quot;Click-Euphorie befriedigt ist. Erst dann kommt der Magnet zum Einsatz. Weil er aber vom Clicken immer noch nicht genug hat, hält er den Magneten nur etwa einen cm von der Hinterhand entfernt. So reicht es, wenn das Pferdchen sich ein Bisschen herlehnt, um endlich wieder zu Clicken. Und Pferd bestechen - nicht vergessen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Kunststückchen&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Der Seilchenschwinger macht keine Kunststückchen. Außer das Steigen. Das findet er toll, weil er seine Macht über das Pferd demonstrieren kann. Das is toll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wattebauschwerfer liebt den Spanischen Gruß. Erstens deshalb, weil der mit dem Magneten spielen kann, zweitens deshalb, weil es wohl ziemlich einfach ist, das einem Pferd beizubringen (dass die das sowieso können sei dahingestellt). Außerdem kann er da ganz oft clicken, was ja total Spaß macht, wissen wir ja schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Motivation vs. Entspannung&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Was der Seilchenschwinger nicht kann, ist es, sein Pferd zu motivieren. Liegt aber meist am Pferd, weil das einfach ein faules Stück ist. Und hat man ja ein Seilchen, muss man ebenmehr schwingen. Dafür gibts dann aber wieder die verdiente Pause, das ist toll :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegengesetzt hat der Wattebauschwerfer Probleme damit, sich zu entspannen. Die Freude am Knackfrosch ist einfach zu erregend. Verständlich, oder? So turnt er um sein Pferdchen rum und lässt es ganz viele einfache Sachen machen. Das gibt viele Clicks und viel Bestechung. Leider weiß er aber dann oft nicht, wann genug ist und verausgabt sich total :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Woran erkennen wir den Seilchenschwinger?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sind sie hoch erhobenen Hauptes unterwegs, man muss sich ja präsentieren, so als Leittier. Ist er mit dem Pferd unterwegs, hat dieses den Kopf IMMER auf Höhe Schulter des Seilchenschwingers. Alles andere ist respektlos, kann sich der Schwinger also nicht gefallen lassen. Das respektlose Pferd erkennt man daran, dass der Seilchenschwinger rüttelt und schüttelt, bis das Biest wieder die richtige Position eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Woran erkennen wir den Wattebauschwerfer?&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Er ist fröhlich. Immer. Oftmals trägt er ein T-Shirt mit dem Aufdruck R+ (Bedeutung: Positive Verstärkung) - das soll kennzeichnen, dass er lieb ist und immer Leckerchen dabei hat. Und er macht Knackgeräusche. Das ist unüberhörbar. Wo es knackt ist immer auch ein Wattebauschwerfer. Das breite Grinsen sobald es &quot;clickt&quot; kennzeichnet ihn zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Die Ausstattung des Seilchenschwingers&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Das Knotenhalfter - Ein MUSS! Nur mit Knotenhalfter kann man ordentlich das Seilchen schwingen. Weil das nämlich nicht nur hübsch aussieht, sondern das Schwingen gut weiterleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seilchen - braucht man einfach als Leitstute, bzw. Leithengst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stöckchen - das ist sozusagen die Halsimitation. Also der Pferdehals des Seilchenschwingers. Praktischer Weise ist am Stöckchen ein Seilchen. Schöne Kombi also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Die Ausstattung des Wattebauschwerfers&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Er hat ein Knotenhalfter, denkt ihr? NÖ! Das geht garnicht, weil das ist nämlich so gar nicht positiv, das Ding (er kann einfach nicht damit umgehen, aber das sagen wir niemandem).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stallhalfter - Mehr braucht er nicht. Meist braucht er nicht mal das, weil das Pferd gerne in der Nähe von Leckerlis ist. Und es eben sicher weiß, dass es welche bekommt, sobald der Wattebauschwerfer mit dem Knackfrosch spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knackfrosch - Gut, dass es ihn gibt. Er macht sooooo viel Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leckerlie-Beutel - Bestechung ist wichtig. Ohne Bestechung könnte er nicht mehr clicken (und das macht doch so viel Spaß!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Ein Problem und die unterschiedlichen Lösungsansätze&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
Im Fallbeispiel stellen wir uns vor, ein Pferd latscht beiden Personen auf den Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seilchenschwinger löst das ganz souverän, in dem er sofort wild das Seilchen schwingt, das Pferd also rückwärts, seitwärts oder sonstwo hin schnellt und so den nötigen Respekt lernt, den es vor der Leitstute / dem Leithengst nun mal haben muss. Im Idealfall steigt es also auf keine Leittier-Füße mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wattebauschwerfer wartet. Tut weh, ja. Aber er korrigiert nicht. Klicken kann er aber grad auch nicht, was er schade findet. Irgendwann hebt das Pferd den Huf vom Fuss und schon blitzt es in des Wattebauschwerfers Augen. Warum? Genau. Er darf endlich clicken! ... und das Pferd bestechen :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pferde-Verstehen wünscht sich&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.co.at/2014/12/von-toleranz-und-akzeptanz-oder-warum.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&amp;nbsp;mehr Toleranz und Akzeptanz.&lt;br /&gt;
Die Pferdeflüsterei regt &lt;a href=&quot;http://www.pferdefluesterei.de/dressur-horsemanship-clickern/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
Herzenspferd hat&lt;a href=&quot;http://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; auch noch ein Wörtchen mit zu reden :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/07/seilchen-schwinger-vs-wattebausch-werfer.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgXQCI5ccsBsyZqSLylPThyxQXXm9rr7Sgz1uCsc-CH22CfZbGoFYo_eR1Dv2q4iXgmPJM0TbsYXwGNC9orchVA2c8E87MF69RwWfoJAJmtTQoaYPliz6y6qP4XyifJ_6AHNOivd83YlILo/s72-c/IMG_9151.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-8958755452963490262</guid><pubDate>Mon, 13 Jul 2015 07:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-07-14T14:15:59.184+02:00</atom:updated><title>Der Schlüssel zur Pferdefreundschaft: Selbstlosigkeit</title><description>Egoismus wird in unserer modernen Welt groß geschrieben. &amp;nbsp;Jeder will sich selbst verwirklichen, seinen eigenen Weg gehen und nimmt in Kauf, vieles hinter sich zu lassen in seinem Streben nach Erfolg - wie auch immer dieser Erfolg aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammensein mit Pferden hat Egoismus nichts verloren. Natürlich funktioniert ein Pferd auch, wenn es einen Reiter/Besitzer/Pfleger hat, der nur im eigenen Sinne mit dem Vierbeiner arbeitet. Aber eben das ist das Schlagwort - es FUNKTIONIERT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das, was der Egoist von seinem Pferd erwartet. Dass es seine Erwartungen erfüllt. Erwartet der Egoist aber, dass sein Pferd ihm freundschaftlich oder vertrauensvoll begegnet, wird er enttäuscht werden. Das Pferd wird im Idealfall zwar versuchen, alles wie gewünscht zu erledigen, es wird sich aber kaum vollen Herzens freuen, wenn sein selbstsüchtiges Kümmerlein auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mein Pferd lässt sich nicht von der Weiden holen!&quot; wird man wohl am ehesten aus dem Munde eben solcher Menschen hören. Dabei haben sie ihr Pferd bestimmt auch gerne und wollen meist auch das Beste für das Tier. Aber eben in dem Rahmen, den sie sich zurecht legen und der ihnen entgegen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie es nicht besser wissen, nie anderes gelernt oder erlebt haben. Böswilligkeit kann man nur wenigen dieser Menschen unterstellen. Dann schon eher eine fehlende Weitsichtigkeit oder das Zurückziehen in sich selbst, vielleicht aus Angst vor Verletzung oder Enttäuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da habe ich eine super geniale Erleichterung für euch alle: Eurem Pferd könnt ihr euch öffnen, mit allem was ihr habt, gebt und nehmt. Ein Pferd wird eure Offenheit niemals zu eurem Nachteil nutzen. Im Gegenteil. Es wird euch dankbar sein, dass ihr es in euer Herz lasst, es wird euch mit allem was es hat zeigen, dass es eure Offenheit verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommen wir &lt;b&gt;zum wichtigen Punkt, der Selbstlosigkeit&lt;/b&gt;. Pferdefreundschaft erlangt ihr dann, wenn euch euer Pferd, sein Befinden, seine Laune, sein Vermögen, seine Bedürfnisse wichtig sind und ihr es spüren lasst, dass ihr es ernst nehmt, dass es euch wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar kann es so auch passieren, dass ihr euer Training neu abstimmen müsst. Vielleicht müsst ihr auch eine neue Bürste kaufen, weil ihr feststellt, dass die, die ihr bisher benutzt habt, dem Pferd unangenehm ist. Aber es wird euch Freude machen. Weil ihr einen Partner an der Seite habt, der sich wohl fühlt und seine Zeit gerne mit euch verbringt. Dazu verfolgt mich in den letzten Wochen ein ganz bestimmter Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Verbringe die Zeit mit deinem Pferd so, dass sie euch beiden wertvoll ist, sie ist unwiederbringlich!&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Sei gütig, sei fair, handle überlegt und stelle dein Selbst hintan. Erst wenn du im Interesse anderer handeln kannst, bist du in der Lage ein guter Pferdemensch zu werden. Der Erfolg deines Pferdes muss dir wichtig sein, nicht deiner.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so ist es. So könnt ihr zu einem Team heranwachsen. So kommen sich eure Herzen näher und ihr könnt die gemeinsame Zeit genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bedeutet das ein großes Stück arbeit für euch. Aber ich kann euch versprechen, dass sich diese Arbeit lohnt. Euer Pferd wird dankbar sein, wenn ihr feststellt, dass der Sattel drückt, wenn ihr herausfindet, dass die Trense nicht passt und ihr euch um eine bessere Lösung bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkt ihr Verspannungen in Muskeln und zeigt das auch nur dadurch, dass ihr eure Hand sanft auf die verspannte Stelle legt, wird euer Pferd wissen, dass ihr euch für seinen Schmerz interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrüßt ihr euer Pferd höflich und überfallt es nicht gleich, wird es gerne auf euch zu kommen. Nehmt ihr beim Striegeln acht auf seine empfindlichen Körperstellen, wird es das wert schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt ihr ihm im Training die nötige Zeit, sich in neue Lektionen einzufühlen und erklärt in den notwendigen kleinen Schritten, wird die Motivation eures Pferdes wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkt ihr eurem Pferd eure ganze Aufmerksamkeit, wenn ihr mit ihm zusammen seid, ist euch auch seine Aufmerksamkeit sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seht: In den kleinen Dingen liegt die Kraft, etwas ganz Großes zu schaffen. Und probieren geht über studieren :) Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Freude auf eurem neuen, achtsamen, selbstloseren Weg - er führt direkt ins Herz eurer Pferde! &amp;lt;3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Die Pferdeflüsterei hinterfragt &lt;a href=&quot;http://www.pferdefluesterei.de/libertywork-neuseeland-teil-3/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, ob ihr für euer Pferd berechenbar seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhXmQMk-vSzTI0SmLaUQ-XtpAIKXQtWqreGdukWlBKysV-E_BWkXuEETpvM7B3Y-P10-5OV6SEsyQFAHIKfzafxBZ8IdfPJct4QY8dVs5LP_ZV7X7ywfc45wGmhElGTGrGrxltgpYks9RP/s1600/10982383_913467218704212_4027904321737150723_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhXmQMk-vSzTI0SmLaUQ-XtpAIKXQtWqreGdukWlBKysV-E_BWkXuEETpvM7B3Y-P10-5OV6SEsyQFAHIKfzafxBZ8IdfPJct4QY8dVs5LP_ZV7X7ywfc45wGmhElGTGrGrxltgpYks9RP/s400/10982383_913467218704212_4027904321737150723_n.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/07/der-schlussel-zur-pferdefreundschaft.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhXmQMk-vSzTI0SmLaUQ-XtpAIKXQtWqreGdukWlBKysV-E_BWkXuEETpvM7B3Y-P10-5OV6SEsyQFAHIKfzafxBZ8IdfPJct4QY8dVs5LP_ZV7X7ywfc45wGmhElGTGrGrxltgpYks9RP/s72-c/10982383_913467218704212_4027904321737150723_n.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-4852131663428429906</guid><pubDate>Sun, 05 Jul 2015 10:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-07-05T13:28:28.705+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Kämpfst du noch, oder lächelst du schon?</title><description>Blicke ich auf meine pferdige Laufbahn zurück, muss ich feststellen, dass diese früher tatsächlich von Ehrgeiz, dem &quot;bewundert werden wollen&quot; und dem Drang, etwas erreichen zu müssen, geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trainierte ich für Turniere im Dressur- und Springsport, hatte mein Pferd in einem Reitstall untergebracht, in dem die Boxen klein und durch Gitter getrennt waren. Koppelgang fürs Pferdchen ja, aber alleine und auf einem kleinen, überschaubaren Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinah jeden Tag wurde geritten und trainiert, was das Pferdchen hergab. Dabei stand weder ich, noch das Wohl meines Pferdes im Vordergrund, sondern einzig und allein der mögliche Erfolg. Dieser Erfolg war gekennzeichnet von Pokalen und Schleifchen und Richterprotokollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als die Grenzen meines Pferdes in der Höhe der Klassen erreicht war, konnte ich einlenken und sehen, dass es Wichtigeres gab, als Turniere und Siege. Damals war im Gespräch, dass ich ein neues Pferd unterm Sattel benötigen würde, um erfolgreich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich zum ersten Mal das Wort &quot;Freund&quot; im Zusammenhang mit meinem Pferd in den Mund. Ich sollte meinen &quot;Freund&quot; gegen den Erfolg austauschen? Niemals. Und damit änderte sich alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich startete keine Turniere mehr, fing an, mit meinem &quot;Freund&quot; Spaziergänge und lange Ausritte zu unternehmen. Auch wechselten wir den Stall, weg von engen Boxen, hin zu Herdenhaltung und Weidegang, so viel wie nur möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mein Pferd änderte sich mit den Umständen. Nun war er an der Reihe. Er hatte endlich eine Herde, die ihm bald wichtiger wurde, als das Zusammensein mit mir. So kam es, dass ich ihn schon bald nicht mehr von der Weide holen konnte. Er zeigte mir ganz deutlich, dass auch seine Bedürfnisse wichtig waren und ich akzeptierte. Das war wohl der Anfang des Denkens. Und ich glaube, ich habe in dieser Zeit wirklich auch das Lächeln gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einmal war es nicht mehr wichtig, etwas zu erreichen. Da war die Freude im Herzen, dass sich mein Pferd wohl fühlte, endlich das Leben führte, das ihm zu stand. Dabei nahm sich mein Freund auch Zeit für mich. Hald eben dann, wenn er auch wirklich Zeit hatte. Und diese Zeit lernt man zu schätzen. Man lernt, auf andere Rücksicht zu nehmen, Entscheidungen zu akzeptieren und sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser alte weise Freund hat mich vor sieben Jahren verlassen. Zufrieden und wissend, dass er mir wichtig war, dass er die letzten Jahre so leben konnte, wie es für ein Pferd wichtig war. Ich denke, er hat mir verziehen, dass ich oft unfair im Umgang war. Ich konnte ihm zeigen, wie viel er mir bedeutete und konnte ihm Respekt entgegenbringen. Die Herzenswärme, die mich erfüllt, wenn ich an dieses Pferd denke, wird mich mein restliches Leben begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shadow, als Nachfolger (wenn man das so nennen will) hat sein Zepter übernommen und arbeitet seither weiter an mir und meinem Verständnis. An meiner Rücksicht, an meiner Achtsamkeit und Fürsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Pony hat mir von Anfang an meine Grenzen aufgezeigt und mein Auge geöffnet für das, was wirklich zählt. Kleine Erfolge, die Rücksicht auf ihn und seine Bedürfnisse. Pferde machen uns zu besseren Menschen - wenn wir ihnen die Chance dazu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shadow spiegelt mich, als stünde tatsächlich mein Selbst vor mir. Er zeigt mir, wenn ich falsch liege, lächelt mit mir, wenn ich mich freue. Dabei freue ich mich mittlerweile nicht mehr über meinen, sondern viel mehr über seinen Erfolg. Seinen Erfolg, mich zu unterstützen und zu wachsen. Seinen Erfolg, nach bestimmt vielen, für ihn weniger guten Jahren, ein pferdiges Leben zu führen und zufriedener zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehrte mich, zu lächeln anstatt zu kämpfen. Im Zusammensein mit Pferden hat Kampf nichts verloren. Statt dessen muss Zeit, Gefühl, Achtsamkeit und Freude her. Anstatt mich am Endergebnis zu orientieren, habe ich es gelernt, den Weg als Ziel wahrzunehmen. Jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung zaubert nun ein Lächeln ins Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfairer Umgang hat keinen Platz mehr, Schleifchen sind unwichtig geworden. Ich kann nun unseren gemeinsamen Weg gehen, ohne mich von außen beeinflussen zu lassen. Ich kann die gemeinsame Zeit genießen und mich darüber freuen. Ich kann Rücksicht nehmen, ohne damit selbst in den Hintergrund zu geraten. Weil Shadows Erfolg zu meinem wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte lernen, dass Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit die einzige Regel ist, die ich befolgen muss. Ich muss keinem Muster, keiner Skala, keiner Erwartung entsprechen. Wenns heute nicht klappt, dann eben morgen. Lächeln - Krönchen richten - weiter machen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Rede, langer Sinn:&lt;br /&gt;
Ihr seid ein Team, im Team zählt jeder Einzelne. Achso, und das Lächeln nicht vergessen! :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgcrgr5kURmtS2f_sHc7-h74wjoOkQw224uwtpbGoR8OKdEhwAkXOkUS8EQkk8nD7UXqqDUchnkP0TkYIY_r9R9PQ4HxCmz4B7C-e7PlukAbYSlV5zP7Pso9xVLfJ3_q00YRyA2yWVCHDFS/s1600/ULLI4174.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgcrgr5kURmtS2f_sHc7-h74wjoOkQw224uwtpbGoR8OKdEhwAkXOkUS8EQkk8nD7UXqqDUchnkP0TkYIY_r9R9PQ4HxCmz4B7C-e7PlukAbYSlV5zP7Pso9xVLfJ3_q00YRyA2yWVCHDFS/s400/ULLI4174.jpg&quot; width=&quot;265&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/07/kampfst-du-noch-oder-lachelst-du-schon.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgcrgr5kURmtS2f_sHc7-h74wjoOkQw224uwtpbGoR8OKdEhwAkXOkUS8EQkk8nD7UXqqDUchnkP0TkYIY_r9R9PQ4HxCmz4B7C-e7PlukAbYSlV5zP7Pso9xVLfJ3_q00YRyA2yWVCHDFS/s72-c/ULLI4174.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-1346030542105629517</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2015 06:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-19T08:58:46.341+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>So lernst du wie dein Pferd zu denken!</title><description>Dass Pferde nur für den Moment, das Jetzt und Hier leben, weißt du bereits und habe ich &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/04/sei-im-moment-so-fuhlst-du-wie-ein-pferd.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; vor kurzem darüber geschrieben. Da es uns Menschen aber tatsächlich total schwer fällt, die Welt wie ein Pferd wahr zu nehmen, möchte ich heute näher darauf eingehen und dir ein paar Übungen vorstellen, wie du das Dasein im Moment üben kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pferde nehmen alles in ihrer Umgebung wahr und denken dabei nicht daran, was gestern gewesen ist, oder ob sie den Bus heute Abend rechtzeitig erwischen. Pferde leben immer für den Moment. Wenn sie fressen, fressen sie (und denken dabei nicht daran, dass das Heu grad zu Neige geht). Wenn sie dösen, dösen sie (und zählen dabei keine Schafe). Wenn sie soeben am Reitplatz geritten werden, werden sie eben geritten. Spielen sie ausgelassen auf der Weide, tun sie eben im Moment das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Pferde dabei nicht können, ist, sich auf etwas zu fokussieren. Sie nehmen ihre Umwelt immer als Ganzes wahr. Sich auf die eben statt findende Reiteinheit zu konzentrieren und das Rundherum auszublenden, können sie nicht. Aus dem einfachen Grund, dass sie eben Flucht- und Beutetiere sind und dem entsprechend ihre Umwelt auf etwaige Gefahren oder Unruhen scannen müssen. Auch die Domestizierung hat an diesem Verhalten nichts geändert. Zwar fühlen sich Pferde in unserer Obhut bestimmt insgesamt sicherer als in der freien Natur, denken aber nach wie vor wie Wildpferde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eigenschaft müssen wir als Reiter bzw. Pferdemenschen akzeptieren und unsere Wahrnehmung und den Umgang &amp;nbsp;mit den lieben Vierbeinern darauf einstellen. Ein &quot;heute konzentriert er sich wieder überhaupt nicht!&quot; ist demnach ab jetzt fehl am Platz, weil du weißt, dass das ja überhaupt nicht statt finden kann. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pferd kann jetzt und hier mit dir gemeinsam an Lektionen arbeiten. Dennoch ist das Pferd nebenan, der Vogel am Gatter, die Plane im Wind eben genau so präsent wie du es bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also kannst du tun, um dein Pferd in seiner Wahrnehmung besser zu verstehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lass uns eine kleine Übung machen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche, das folgende Bild (weil Fotos ja Momentaufnahmen sind, gell) zu bewerten. Was siehst du auf dem Bild, wie ist die Stimmung, was tut das Pferd, was kannst du wahrnehmen? Bleibe dabei im Hier und Jetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgIXCQNMfQy1umMLyHgH05FK_JsRBHasxK_NOl5NzUzDJgvOoXUsB0j33FbjF8dHt3unoL5iRSIm9gFZnuFm_EL0VQilmSdA6g3E79z_EimY70otV3pkufpUzv_U1e_TkUvrN_Ty2UHsqV6/s1600/18237_946560445394889_6586735793976161090_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgIXCQNMfQy1umMLyHgH05FK_JsRBHasxK_NOl5NzUzDJgvOoXUsB0j33FbjF8dHt3unoL5iRSIm9gFZnuFm_EL0VQilmSdA6g3E79z_EimY70otV3pkufpUzv_U1e_TkUvrN_Ty2UHsqV6/s640/18237_946560445394889_6586735793976161090_n.jpg&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Und? Was kannst du sehen? (Ich freue mich im Übrigen sehr, wenn du mir deine Wahrnehmung unten als Kommentar hinterlässt, weil auch ich immer noch weiter dran arbeite, alles wahr zu nehmen!)&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;b&gt;Hier als Beispiel meine Wahrnehmung:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;u&gt;Das Sehen:&lt;/u&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Ich sehe ein entspanntes Pferd, das links neben sich etwas interessantes sieht oder hört, es aber nicht in Angst versetzt. Es ist wohl ein Frühjahrstag, das Schilf ist braun, die Bäume nicht voll beblättert, die Sonne scheint. Ein paar Wolken sind am Himmel. Die leichten Wogen am See lassen auf etwas Wind schließen. &amp;nbsp;Das Pferd ist nicht hungrig.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;u&gt;Das Hören:&lt;/u&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Würde ich neben dem Pferd stehen, könnte ich vielleicht den See rauschen hören, die Bäume im Wind rascheln hören, ein Vöglein zwitschert, auf der linken Seite hört man vielleicht ein Pferd wiehern.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;u&gt;Das Riechen:&lt;/u&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Es riecht wohl nach Pferd, nach Wasser, nach frischem Gras, nach Erde.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Wenn du nun all diese Wahrnehmungen (und vermutlich sind es meist viel mehr) neben einander auflistest und sie in der gleichen Präsenz siehst, wie du als Mensch und in dem Fall nur ganz kleiner Teil des ganzen einnimmst, kannst du dir in etwa vorstellen, wie ein Pferd denkt und seine Umwelt wahrnimmt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Gleichzeitig ist das eine sehr gute Übung für dich selbst, einfach mal vom Alltag abzuschalten, die Sorgen und Gedanken auszublenden und einfach zu sein. Dies wiederum hat den schönen Effekt, dass du weniger belastet auf dein Pferd zu gehen kannst. Und fröhliche unbelastete Menschen, sind dem Pferd viel lieber, als gestresste, von Gedanken geplagte, unkonzentrierte Menschen! :)&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Hier noch ein Bild für dich, das du ganz für dich alleine bewerten kannst. Vielleicht schreibst du deine Wahrnehmungen auf ein Blatt, mittig dein Pferd und du, rund herum alles, das du wahrnehmen kannst:&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjI65hUTnG07GHEI2kEQ30d6aZflqEDdM80HZmWDof028bAGQmeFzKkp7zOwyEHPl-7Wa0bCetk-AGldN_2HjmuaRPEricMFFusY3wOyOpJB-yOYErS0xPZ96LF8FcwNwOKec_97fOHc1rg/s1600/409582_3494195845757_981241253_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;640&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjI65hUTnG07GHEI2kEQ30d6aZflqEDdM80HZmWDof028bAGQmeFzKkp7zOwyEHPl-7Wa0bCetk-AGldN_2HjmuaRPEricMFFusY3wOyOpJB-yOYErS0xPZ96LF8FcwNwOKec_97fOHc1rg/s640/409582_3494195845757_981241253_n.jpg&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Na? Ist das Blatt vollgekritzelt mit Eindrücken und Wahrnehmungen? Meines schon! :D&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Als kleiner Tipp zum Schluss: Versuche, dir im Training vorab ganz genau bildlich vorzustellen, was du mit deinem Pferd machen möchtest. Überlege dir die einzelnen Schritte genau, sei konzentriert im Training selbst. Vergiss dabei die neu erlernte Nachsicht nicht! Denke auch während dem Training vermehrt in Bildern und lass dich nicht ablenken - dabei aber nimm immer wahr, was um dich herum passiert. Ist dein Pferd kurz unkonzentriert, weil es etwas hört, sieht oder riecht, das seine Aufmerksamkeit fordert, gestehe ihm das zu und gib ihm den Moment für sich. Damit zeigst du dein Interesse am Pferd und es merkt, dass du es ernst nimmst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Und bevor dieser Artikel nun unendlich lang wird, wünsche ich dir viel Spaß beim Wahrnehmen und ganz viel Freude mit deinem Vierbeiner!&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
Allerliebste Grüße, Tash&lt;/div&gt;
</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/06/so-lernst-du-wie-dein-pferd-zu-denken.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgIXCQNMfQy1umMLyHgH05FK_JsRBHasxK_NOl5NzUzDJgvOoXUsB0j33FbjF8dHt3unoL5iRSIm9gFZnuFm_EL0VQilmSdA6g3E79z_EimY70otV3pkufpUzv_U1e_TkUvrN_Ty2UHsqV6/s72-c/18237_946560445394889_6586735793976161090_n.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-3120751290013970895</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2015 08:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-07-16T09:32:29.101+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Warum Lob zum richtigen Zeitpunkt so wichtig ist!</title><description>Wenn ich auch nicht alles gut heiße, was im Clickertraining vor sich geht, habe ich doch ein ganz wichtiges Element dadurch gelernt. Das richtige Lob zur richtigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Pferdemenschen loben ihr Tier zwar, aber oftmals zum falschen Zeitpunkt. Gerade, wenn das Pferd etwas Neues lernen soll, sind ein guter Plan und Lob zur richtigen Zeit unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Doch warum ist das so?&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Feedback ist nicht nur für uns Menschen wichtig!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennt ihr das Spiel &quot;Heiss - Kalt&quot;? Wenn ich mich richtig erinnere, wird in zb. einem Garten etwas versteckt, das der Spieler, welchem die Augen verbunden sind, finden muss. Die umstehenden Kumpels leiten den Spieler, in dem sie ihm den Weg weisen. Dazu sagen sie &quot;kalt&quot;, wenn er in die falsche geht und &quot;heiss&quot;, wenn er auf der richtigen Spur ist. Ohne diese Hinweise würde der Spieler tagelang herum irren und suchen. Nur mit ganz viel Glück aber würde er finden, was er sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar lernt man in diesem Spiel wohl wenig, dennoch ist das Feedback der Kumpels unerlässlich, um ans Ziel zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir sehr schön aufs Pferd übertragen. Wir, in dem Fall die Kumpels, haben einen Plan im Kopf, wissen, wohin der Spieler Pferd muss, um das von uns gesteckte Ziel zu erreichen. Nehmen wir als Beispiel den Spanischen Gruß (der im Übrigen des Herrn Lieblingsübung ist, die er mittlerweile in Perfektion beherrscht). Ich möchte, dass er den spanischen Gruß lernt. Habe gleichzeitig den Lehrplan im Kopf. Beginnen soll das Pferd damit, auf ein Antippen seines Beines mit der Gerte, das Bein anzuheben. Der Weg ist das Ziel, dazu später. Erhalte ich eine unerwünschte Reaktion, er beißt zB in die Gerte, weil sie ihm unangenehm ist, werde ich nicht loben. Hebt er aber das Bein nur ein klein Wenig an, nehme ich sofort die Gerte weg und lobe. So weiß mein Spieler, dass er auf dem richtigen Weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir noch an, das Pferd hat richtig geantwortet und ich wurde in genau dem Moment abgelenkt. Lobe also nicht, obwohl der Gedanke des Pferdes richtig war, sondern gebe noch schnell hinter mir Antwort. Erst nach der Antwort lobe ich. Dazuwischen hatte das Pferd Zeit, irgendwas anderes zu tun, oder eben einfach ruhig stehen zu bleiben. Es wird in diesem Fall nicht mehr verknüpfen können, dass das Lob als Resultat des Bein-Anhebens kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Weg ist das Ziel!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oben genannten Spiel, wird der Spieler auf seinem Weg begleitet. Er muss also nicht erst vor dem Schatz stehen, um Rückmeldungen zu erhalten. Das wäre dann auch wohl eher ein Glückstreffer. Auch das können wir wieder aufs Pferd übertragen. Anhand des Beispieles am Spanischen Gruß, weiß ich, wie das Endergebnis aussehen soll. Das Pferd aber kennt meine Gedanken nicht und kann demnach nicht erraten, was ich von ihm will. Ich muss ihm also den Weg dahin zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Schlüsseln wir den Weg dazu mal auf:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tippe das Bein mit der Gerte an und erwarte erstmal nichts, außer einem irgendwie angehobenen Bein. Völlig egal, ob nach Vorne, nach Hinten oder einfach kurz entlastet. Bekomme ich eine dieser Antworten, nehme ich sofort die Gerte weg und bestätige das Pferd für sein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vermutlich wird das Pferd darauf hin etwas Kauen oder Lecken und zeigt damit, dass es das eben Durchgeführte verarbeitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lob im Übrigen, muss nicht immer ein Leckerchen sein. Ihr könnt auch mit eurer Stimme loben, euch freuen, das Pferd streicheln, ihm eine Pause gönnen. Je nach dem, was das Pferd bevorzugt. Wichtig aber ist, dass sofort die Hilfe (hier die Gerte) weg genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leckt das Pferd, warte ich ab, bis es damit fertig ist und gebe nochmals die Hilfe, tippe also mit der Gerte das Bein an. Hat das Pferd unser erstes Lob verstanden, wird es wahrscheinlich versuchen, nochmal gleich, oder sogar etwas stärker in die richtige Richtung zu antworten. Wieder nehme ich sofort die Hilfe weg und lobe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nicht auf dem gleichen Level zu bleiben, werde ich nach ein paar Wiederholungen erst dann wieder loben, wenn die Reaktion, also das Bein anheben, etwas stärker in die Richtung des Endergebnisses gezeigt wird (also etwas höher, etwas weiter nach vorne etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So arbeiten wir uns den Weg entlang, bis wir am Ziel ankommen. Ohne Weg kein Ziel. Ohne Lob zum richtigen Zeitpunkt kein Vorankommen am Weg :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Falsches Lob fördert unerwünschte Antworten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt euer Lob zum falschen Zeitpunkt oder auf die falsche Reaktion, kann es passieren, dass das Pferd sich für etwas bestätigt fühlt, das ihr nicht fördern wollt. Hier wieder zurück zum Spiel oben. Der Spieler ist am richtigen Weg, gerade als er aber in die falsche Richtung abwendet, ruft ihr ihm ein &quot;Heiss&quot; zu. Der Spieler wird denken, er ist am richtigen Pfad, obwohl ihr ihn gerade auf den Irrweg geführt habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Pferd kann das im Zusammenhang mit dem Spanischen Gruß zum Beispiel so aussehen, dass es mit einem Hufscharren auf eure Gertenhilfe antwortet. Ihr bestätigt das. Das Pferd wird also vielleicht das nächste Mal noch stärker scharren und denkt, dass es am richtigen Weg ist. In dem Fall liegt es an euch, den Spieler wieder auf den Pfad zum Ziel zu leiten, anstatt ihn vielleicht sogar für den Irrweg zu bestrafen, den ihr ihm unbewusst gezeigt habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garnicht so einfach, gell? :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miri teilt&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.meinfaible.de/2014/12/uber-das-loben.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ihre Gedanken zum richtigen Lob mit uns!&lt;br /&gt;
Die Reitarena erklärt &lt;a href=&quot;http://www.reitarena.com/de/blog/blog-post/2015/06/19/pferdeverhalten-lernen.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, wie Pferde lernen!&lt;br /&gt;
Warum auch Pausen zwischen durch ganz wichtig sind, lest ihr auf &lt;a href=&quot;http://pferde-freunde.com/2015/06/27/pausen-pferdefreunde/&quot;&gt;Pferde-Freunde&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Kultreiter hat &lt;a href=&quot;http://kultreiter.de/pferde-richtig-loben/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; auch noch einige Tipps zum richtigen Lob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh5_zEAmXXKZOwOIv_SNru1pAKMV2Fdq81S0ntFvWJY-PShUAbvur0iggt2fSL3QC4fCCh1OqiLNAN-gt5WJ5anLFbCFz4tt8hJMiFCv_PUZSMUzEFyPLMILnNAcvxzw-18NhTMNdxJPH61/s1600/Fu%25C3%259F+auf+bein.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;373&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh5_zEAmXXKZOwOIv_SNru1pAKMV2Fdq81S0ntFvWJY-PShUAbvur0iggt2fSL3QC4fCCh1OqiLNAN-gt5WJ5anLFbCFz4tt8hJMiFCv_PUZSMUzEFyPLMILnNAcvxzw-18NhTMNdxJPH61/s400/Fu%25C3%259F+auf+bein.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lobt ihr? Wie geht ihr damit um, wenn ihr falsche Antworten erhaltet? Ich freue mich auf eure Geschichten! &amp;lt;3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/06/warum-lob-zum-richtigen-zeitpunkt-so.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh5_zEAmXXKZOwOIv_SNru1pAKMV2Fdq81S0ntFvWJY-PShUAbvur0iggt2fSL3QC4fCCh1OqiLNAN-gt5WJ5anLFbCFz4tt8hJMiFCv_PUZSMUzEFyPLMILnNAcvxzw-18NhTMNdxJPH61/s72-c/Fu%25C3%259F+auf+bein.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-941619648387103425</guid><pubDate>Mon, 08 Jun 2015 09:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-08T11:18:53.348+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Wie man die Welt verändert, ohne sie bereist zu haben</title><description>Heute muss ich euch eine Geschichte erzählen, die mich tatsächlich tief berührt hat. Manchmal hadere ich ja ein Wenig, wenn mir Gedanken kommen wie &quot;Gibt es überhaupt einen Platz für mich in dieser Pferdewelt?&quot; oder &quot;Wozu lerne ich das Alles, wenn doch alle weiter stur ihren Weg verfolgen?&quot;. Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich nicht nach einem Leitfaden arbeite, sondern versuche, mich individuell auf ein Pferd und seinen Menschen einzustellen und da anzugreifen, wo die Probleme für das Pferd liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wiederum aber setzt voraus, dass der Pferdemensch an sich arbeiten möchte. Meist allerdings wird nur gewünscht, dass sich das Pferd in diesem oder jenen Verhalten verändern muss. Dass das ungewünschte Verhalten aber vom Menschen ausgelöst und gefördert wird, will niemand hören. Hier aber sind mir Grenzen gesetzt. Wenn der Mensch nicht will, werde ich niemals versuchen, ein Pferd zu ändern. Es gehören immer zwei dazu. Ein Pferd für den Menschen zum positiven verändern, ohne dass der Mensch es ihm gleich tut, fühlt sich an, als würde ich das Pferd anlügen. Etwas versprechen, das ich nicht halten kann. Das will ich nicht und werde ich nach Möglichkeit vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal aber trifft man auf Menschen, die sich so sehr auf meine Arbeit einlassen, dass es eine richtige Freude ist. Kein Geld der Welt könnte mir so viel Freude bereiten, wie ein Mensch, der bereit ist, sich auf sein Tier einzulassen und dessen Leben zu verbessern und gemeinsam mit zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So habe ich seit einiger Zeit ein, nennen wir es Schülerlein. Zugegeben, mit viel Gefühl fürs Pferd ausgestattet und offen für Neues. Einmal hörte ich einen Satz &quot;ich will ihn garnicht reiten, ich sehe ja, dass er keine Freude daran hat. Da arbeite ich lieber am Boden und mache ein paar Kuststücke, dann haben wir beide Spaß!&quot;. Schön, oder? Andere bemerken die fehlende Freude des Kumpels gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunja. Jetzt zur Geschichte. Besagtes Schülerlein war auf Klassenfahrt. Reiturlaub. Dort hatte sie eine junge Stute zur Verfügung, um welche sie sich die ganze Woche kümmerte. Allerdings hatte das Tier ein Manko. Man konnte es nicht auftrensen. Bzw konnte man schon, war das aber mit einem in der Box davon Rennen der Stute und einem Hinterherlaufen des Reiterleins verbunden. Die Frage des Reitlehrers &quot;Willst du sie wirklich selber zäumen?&quot; verhieß also nichts Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und dann musste ich an dich denken!&quot; sagt das Schülerlein und guckt mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm also das Zaum, öffnete die Boxentür der Stute und setzte sich hin. Wartend, nichts erwartend &quot;Ich wollte es probieren, klappt es nicht, ist auch nix verloren.&quot; Die Stute kam näher und senkte den Kopf. Aus der Stallgasse ertönt die Reitlehrer-Stimme &quot;Was hast du vor?&quot; Das Schülerlein, ganz unbeirrt, krault die Stute am Kopf und lässt sie am Zaum schnuppern. Und dann ein Versuch, den Zügel über den Kopf zu streifen. Der Pferdekopf bleibt gesenkt. Das Tierchen scheinbar dankbar und verwirrt gleichzeitig, hält den Kopf unten und lässt sich aus der sitzenden Position des Schülerleins zäumen. Ganz ohne einen Schreckmoment, ganz ohne Stress. Der Reitlehrer stürmt aus dem Stall und holt seine Mutter, welcher er dieses unglaubliche Spektakel wohl unbedingt zeigen wollte und sagt zum Schülerlein &quot;Toll, so werde ich das in Zukunft auch versuchen!&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist also hier passiert? Da ist ein Mensch, der nichts erwartet, aber dem Pferd eine Chance bietet und ihm Respekt zollt. Sich dabei selbst in den Hintergrund nimmt und nicht hadert, weil es ja auch hätte schief gehen können und vielleicht sogar Gelächter nach sich gezogen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau da weiß ich wieder, dass sich meine Arbeit auszahlt, dass ich unbedingt weiter lernen will und dass es eben doch Menschen gibt, die Gelerntes weitertragen und damit Pferde-Leben verändern bzw. verbessern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ändert man die Welt, ohne sie tatsächlich ganz bereist zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9i44xdg5qJTuwEY5Hxk7ZZCzeSfvcmx5GVypm5-gw2T2vii_-g2ZAm-FCGjiV8yMYzaIOc9HSZmZNTcyioVNNmfTS9MyqwRvhZdyw2EZz9f-5os5qlSjfKovv-Qau3wu2vvDB-0NdfMOJ/s1600/541997_406557049398957_233881925_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9i44xdg5qJTuwEY5Hxk7ZZCzeSfvcmx5GVypm5-gw2T2vii_-g2ZAm-FCGjiV8yMYzaIOc9HSZmZNTcyioVNNmfTS9MyqwRvhZdyw2EZz9f-5os5qlSjfKovv-Qau3wu2vvDB-0NdfMOJ/s400/541997_406557049398957_233881925_n.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Und was lernen wir daraus? Geht euren Weg, genießt jeden Moment und hört auf euer Herz! &amp;nbsp;&amp;lt;3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/06/wie-man-die-welt-verandert-ohne-sie.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9i44xdg5qJTuwEY5Hxk7ZZCzeSfvcmx5GVypm5-gw2T2vii_-g2ZAm-FCGjiV8yMYzaIOc9HSZmZNTcyioVNNmfTS9MyqwRvhZdyw2EZz9f-5os5qlSjfKovv-Qau3wu2vvDB-0NdfMOJ/s72-c/541997_406557049398957_233881925_n.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>10</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-7495340449079807509</guid><pubDate>Mon, 01 Jun 2015 08:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-01T10:02:03.623+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Die häufigsten Clicker-Irrtümer</title><description>Hier mal ein paar Punkte, die von Neulingen oder anderen Pferdemenschen im Clickertraining falsch verstanden werden. Aufklärung in Sachen Clickern quasi :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;
Die häufigsten Irrtümer:&lt;/h2&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Clickern ist einfach!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist Clickern sogar sehr schwierig. Nicht fürs Pferd, aber für den Menschen. Einfach mal so schnell mit dem Clickern anzufangen, ist mehr oder weniger nicht möglich und das Vorhaben sogleich zum Scheitern verurteilt. Meiner Meinung nach benötigt man fürs Clickern in erster Linie die Kenntnis der Lerntheorien. Also: Wie lernt das Pferd. Dann muss man sich in Präzision üben, am Besten hat man immer einen Plan im Kopf, was man dem Pferd wie beibringen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Click bedeutet Lob!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage ist so auch nicht richtig. Der Click markiert richtiges Verhalten und kündigt das Lob (zB das Leckerlie) an. Der Clicker ist also ein präzises Werkzeug um exakt erwünschtes Verhalten zu markieren. Er zeigt dem Pferd damit an, dass es richtig gehandelt hat und seinen Ansatz hier weiter ausbauen kann. Das Lob ist aber immer noch das auf den Click folgende Leckerli, die drauf folgende Streicheleinheit oder Pause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Leckerli lässt man weg, sobald das Gewünschte gelernt ist!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur halb richtig. Gelerntes bringt man unter Signalkontrolle, was bedeutet, dass das Pferd ein Verhalten (zB spanischer Gruß) nur dann zeigt, wenn wir das fordern. Sobald eine Lektion sitzt, wird also variabel bestärkt und nicht bei jeder richtigen Ausführung. Das sieht dann so aus: Ich will den spanischen Gruß gezeigt haben, drei mal hintereinander. Dann gibts den Click und das Zucki. Das nächste Mal will ich vier Grüße - Click und Leckerli. Ein anderes Mal klicke ich wieder beim ersten richtigen Gruß. Dies motiviert das Pferd auf Dauer mehr, als würde ich jeden Gruß bestätigen. Würde ich auf Dauer jeden richtigen Ansatz loben, wird die Lektion vermutlich eher unsauber und lustlos gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Funktioniert es nicht wie gewünscht, sind die Leckerlis schuld!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wären wir wieder beim Punkt &quot;Clickern ist einfach!&quot;. Im Grunde liegt die Unhöflichkeit des Pferdes immer im Fehler des Menschen. Die wichtigste Lektion im Clickertraining ist, neben der Ruhepausen, die Höflichkeitsübung und die Konsequenz. Das Pferd darf also nicht betteln, nicht in Taschen kramen etc. Der Mensch dafür hat sich an das Versprechen zu halten, dass nach jedem Click ein Leckerli folgt, wenn er sich für Futterlob als Belohnung entschieden hat. Auch sollten die Zuckis zwischendurch absolut vermieden werden, weil das wiederum sehr unzuverlässig wirkt. Das Pferd könnte denken &quot;Ich krig ja eh so auch Zuckis, warum soll ich was dafür tun, hol ich mir gleich selbst!&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Click ersetzt das Leckerli!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NIEMALS! Der Click markiert lediglich das richtige Verhalten und kündigt das Leckerli (Lob) an. Wie oben erwähnt, werden die Clicks weniger, oder variabel eingesetzt. Niemals aber gibt es einen Click ohne Lob. Diese beiden Instrumente sind immer fest mit einander verbunden und müssen zuverlässig miteinander verbunden bleiben. Sonst droht die Gefahr, dass der Clicker nicht mehr ernst genommen wird und seine Wirkung verliert. Zudem stellt das Pferd uns in unserer Zuverlässigkeit in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;
Häufige Probleme, die beim Clickern auftreten&lt;/h2&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Pferd bettelt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben erwähnt, muss die Höflichkeitsübung (dazu gibts ganz viele Videos auf Youtube) gleich nach dem Aufladen des Clickers (Das Pferd muss erst lernen, dass auf jeden Click ein Lob folgt), installiert werden. Hier ist es wichtig, dass der Mensch wirklich konsequent dran bleibt und die Höflichkeit des Pferdes immer fordert. Kramt das Pony nach dem Click in der Tasche wird mit der Leckerli-Fütterung abgewartet, bis es wieder eine höfliche Position einnimmt. Auch wird immer von unserem Körper weg gefüttert, um ein Taschenkramen zusätzlich zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Pferd ist aufgeregt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Pferde, vor allem die, bei denen Verhalten oft eingefangen wird (das Pferd zeigt zufällig etwas, das uns gefällt, wir Clicken und verstärken dieses Verhalten somit), sind beim Clickertraining regelrecht nervös und aufgedreht. Das geht oft so weit, dass diese Pferde nicht mal mehr beim Striegeln ruhig stehen können. Hier ist angezeigt, dass wir ein Herumhampeln auf keinen Fall bestätigen und immer wieder Pausen in die Arbeit einbauen. Ein gestresstes Pferd lernt nicht. Findet also für euch und euer Pferd heraus, wie ihr es zur Ruhe kommen lassen könnt. Vielleicht stellt ihr euch in die Mitte des Reitplatzes und krault es ein paar Minuten oder so. Je nach dem, was euch und eurem Pferd eben am besten entspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Mensch ist übermotiviert und überfordert das Pferd?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sehe ich Clickermenschen, die zwar total konzentriert sind, den Spaß an der Arbeit aber sichtlich vergessen. Ein Pferd freut sich total, wenn wir uns freuen. Also freut euch mal so richtig, wenn euer Pony was ganz tolles macht. Und hört auch immer dann auf, wenns am schönsten ist. Das motiviert euch beide noch mehr, als ein angestrengtes &quot;Erreichen wollen&quot; einer Lektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjd0lEODRX_HQa_H3Ps_eppWsEpN3Wkj5JIQeKYG84i8RRG9Ii4eruTycSx4-2p2Ez5n91tcRH7wQlQmcTl8aLzApFYBVrMNJP1ZzbgKafDNuQL0fT9lQkEWs-4olcuPrwwd2e5JzZIpJsR/s1600/ULLI4130.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjd0lEODRX_HQa_H3Ps_eppWsEpN3Wkj5JIQeKYG84i8RRG9Ii4eruTycSx4-2p2Ez5n91tcRH7wQlQmcTl8aLzApFYBVrMNJP1ZzbgKafDNuQL0fT9lQkEWs-4olcuPrwwd2e5JzZIpJsR/s320/ULLI4130.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgzbnErDvkwn3MP553yjdiEb1E1614xdHrODIj_wFenFNNYyuRN2H4WzRiw0-MGA_6nrNyR4ajJUZxS2Wb_DsI2-7k6gYGWwZYq7hUdV3umH51MpwCVCVDFWfshaQJRFLQoTE2NAxugkUn_/s1600/ULLI4153.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgzbnErDvkwn3MP553yjdiEb1E1614xdHrODIj_wFenFNNYyuRN2H4WzRiw0-MGA_6nrNyR4ajJUZxS2Wb_DsI2-7k6gYGWwZYq7hUdV3umH51MpwCVCVDFWfshaQJRFLQoTE2NAxugkUn_/s320/ULLI4153.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr Lieben. Setzt euch mit den Lerntheorien auseinander und sucht euch, wenn möglich, einen geeigneten Trainer für den Anfang. Ansonsten wird euch das Clickern viel Freude und ganz viele neue Aufgaben geben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/06/die-haufigsten-clicker-irrtumer.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjd0lEODRX_HQa_H3Ps_eppWsEpN3Wkj5JIQeKYG84i8RRG9Ii4eruTycSx4-2p2Ez5n91tcRH7wQlQmcTl8aLzApFYBVrMNJP1ZzbgKafDNuQL0fT9lQkEWs-4olcuPrwwd2e5JzZIpJsR/s72-c/ULLI4130.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-8319072868227671115</guid><pubDate>Fri, 29 May 2015 08:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-05-29T10:26:56.275+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Partner Pferd</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Persönliches</category><title>&quot;Oh, Gras!&quot;</title><description>Ponys sind hald eben keine Pferde, gell. Dass ich mir das Zusammensein mit klein Terrorpony Spencer ursprünglich einfacher vorgestellt hatte, steht außer Frage. Wie und was unsere Problemchen darstellt, erzählen wir euch heute mal auf eine etwas andere Art. Pony eben :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Spaziergang allein&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne den Herrn Pony sowieso ein Ding der Unmöglichkeit, weil &quot;NÖ!&quot;. &quot;Schnuggi, kannst du nicht ein paar Schritte mit mir alleine in die große, interessante, weite Welt raus gehen?&quot; &quot;NÖ!&quot; &quot;Nur ganz wenig, ein Bisserl?&quot; &quot;Nönönönönönönö!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stehen wir, die vier Beinchen fest am Asphaltboden verwurzelt... :D Gut. Nächster Versuch. Ich geh in die Hocke und guck ganz lieb. Spencer so &quot;Geil, gleich hoch! Mal draufsteigen :D&quot;. Hm... war auch nix. Mal in der Tasche kramen und gucken was passiert... &quot;Hey, Zucki?! Zucki!&quot; Losgetappst, Zucki ins Mäulchen - geht doch! Dann mal los. Da kommts von hinten... &quot;NÖ!&quot; hm. Ja, dann nö. Zur Verdeutlichung wird noch gestampft und gegähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Bitte hilft nicht, Zucki hilft nicht. &quot;Du musst jetzt aber!&quot; hilft auch nicht. Dann hald nicht, gell :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Spaziergang gemeinsam mit Herrn Pony&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Yeah, Ausflug! Oh.. Gras!!!&quot; Nein, nix Gras - Spaziergang! &quot;Hmpf.. Oh Gras!!&quot; Neeeeeheeiiin - Spaziergang. &quot;Yeah, rennen!!!&quot; Nein... S P A Z I E R E N. Am Strick, mit mir. Im Schritt. &quot;Oh Gras!&quot; ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgend wann dann... &quot;Oh Gras!&quot; ..kein Gras - Spazieren.. &quot;Nö!!&quot; Da steht es wieder... Das fest am Asphalt verwurzelte Pony... Schnuggi, wir haben nicht mehr weit. Bissi noch und dann gibts Gras. &quot;Nö!&quot; Ok.. dann Pause. Aber kein Gras. &quot;Graaaaaas - gleich da - ich will das. JETZT!&quot; Geht aber nicht, wir sollten nach Hause.. &quot;Nö!&quot; Joa.. nö... Irgend wann dann &quot;Yeah, rennen!!!&quot; Nein... Spazie... &quot;Oh, Gras!&quot; :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Clickertraining&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, Hase. Heute wird geübt. &quot;Hö? Gras?&quot; Spencer, kommst du mal her? &quot;Jepp, ich ko... oh! Gras!&quot; Spencer? Geh mal mit mir mit! &quot;Bin schon d... oh, ein Pferd!&quot; Spencer... &quot;Bin schon da!&quot; Click, Zucki &quot;Woah, Zucki!&quot; So is es fein, guck ma... &quot;Zuckiiiii!!!! Du hast noch mehr, oder!!?&quot; &quot;Zucki, Zucki, Zuckiiiiiiiiiii!&quot; Nix da Zucki... schau m... &quot;Da, da, da! Zucki! Ich will &amp;nbsp;- JETZT!&quot; Nein... so geht das nicht. Zucki gibts, wenn du weg schaust.. &quot;Zucki, JETZT!&quot; Nein... &quot;Oh, Gras!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Alleine auf der Weide bleiben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer, ich nehm den Herrn jetzt mit zum Training. Du bist inzwischen schön brav und stellst nix an, gell. &quot;Hmmmm....&quot; Nach ein paar Minuten &quot;Ponyyyyyy, wo bist du?!&quot; Wir sind hier, alles gut, sind gleich wieder da. &quot;Mir ist laaaaaaaaaangweil... oh, Gras!&quot; Spencer? Wo. Bist. Du?! &quot;Woah, da drüben, hinter dem Zaun - noch VIEEEEL MEHR GRAS!&quot; Weg war es, das Pony... &quot;Hallo, wer bistn du? Ich bin der Spencer, zwei Meter hoch und supertoll!&quot; Spricht es und rast irgendwo bei den anderen Pferden rum... &quot;Oh, Gras!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh51uz711WJfiBFARvINM16-wuRU18qbI4IVaHQQjzP7rQS1SdhDidpLLuklpvkPqS9YSxTeXe4tkBfdts3gr9y5qdmjR2aO_mXpj0nLfZSVXugXHzMO8l6cNUrbcCod6XGoaWfkX1fEGc_/s1600/10149474_626519410736052_215950461_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;265&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh51uz711WJfiBFARvINM16-wuRU18qbI4IVaHQQjzP7rQS1SdhDidpLLuklpvkPqS9YSxTeXe4tkBfdts3gr9y5qdmjR2aO_mXpj0nLfZSVXugXHzMO8l6cNUrbcCod6XGoaWfkX1fEGc_/s400/10149474_626519410736052_215950461_n.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hachja... Das Leben ist zwar ein Ponyhof, sagt aber keiner, dass dieses Leben immer leicht is, gell :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/05/oh-gras.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh51uz711WJfiBFARvINM16-wuRU18qbI4IVaHQQjzP7rQS1SdhDidpLLuklpvkPqS9YSxTeXe4tkBfdts3gr9y5qdmjR2aO_mXpj0nLfZSVXugXHzMO8l6cNUrbcCod6XGoaWfkX1fEGc_/s72-c/10149474_626519410736052_215950461_n.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>10</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-3374226185211905543</guid><pubDate>Tue, 26 May 2015 07:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-05-27T07:20:11.409+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Filmempfehlung</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Wie die Gefühlswelt unsere Körpersprache beeinflusst</title><description>Wir kennen das alle. Der Tag im Büro war anstregend, eventuell haben wir Probleme mit Kollegen, haben das Arbeitspensum nicht geschafft, zu Hause läuft es auch nicht rund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber wir sind krank, haben Geldsorgen, bzw. sonst irgend welche Schwierigkeiten. Das alles beeinflusst unsere Gefühlswelt. Wir sind niedergeschlagen, traurig, zornig, überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist anstregend und fordert uns ständig. Dabei vergessen wir ganz, wie sich das Glücklichsein anfühlt, wie man fröhlich ist, wie gut ein Lachen tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel schlimmer aber ist es, wenn wir unsere Niedergeschlagenheit in die Welt hinaus tragen. Wir beeinflussen andere damit. Auch negativ, eh klar. Geht mal schnell in euch und denkt drüber nach, wie ihr euch gerade fühlt? Hab ich euch mit meiner Niedergeschlagenheit angesteckt? Fühlt ihr euch gerade etwas schlechter gelaunt als noch vor wenigen Minuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mal schnell umgeschwenkt in die andere Richtung. Der Tag war gut, ihr hattet einen erfolgreichen Termin mit einem Kunden, habt mit eurem Lächeln Andere angesteckt. Das monatliche Gehalt ist gestern am Konto eingelangt, es läuft ein toller Song im Radio. Alles was ihr im Moment wollt ist lachen, tanzen, eure Umwelt erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ihr habt einen tollen Spaziergang im Wald hinter euch. Total erholsam, die Vögel haben laut gezwitschert, ihr konntet ein Eichhörnchen beim Herumwuseln beobachten. Die Sonne hat euer Gemüt erhellt. Frohen Mutes begegnet ihr Fremden und Freunden und erfreut euch des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie fühlt ihr euch jetzt? Habt ihr ein warmes Gefühl im Bauch? Wie, denkt ihr, wirkt ihr im Moment auf andere? Voller Energie, Lebensfreude und Frohsinn? Ja, denke ich auch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will ich euch damit sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass unsere Pferde ganz spezielle Könner im Lesen von Gefühlen und Körpersprache sind, muss ich nicht extra erwähnen, hm? Dass wir Menschen das aber oftmals vergessen, weil wir zu sehr mit uns und unseren Gedanken beschäftigt sind und dem entsprechend unbewusst auf unsere Pferde einwirken? Daran müssen wir erinnert werden. Fühlt ihr euch ertappt? Ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guckt euch mal in den Spiegel, wenn ihr schlecht gelaunt seid. Was sagt eure Körpersprache aus? Hängen die Schultern? Seht ihr etwas kleiner und unscheinbarer aus als erwartet? Was macht euer Gesicht? Sieht es angestrengt aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zeigt sich euer Spiegelbild, wenn ihr fröhlich seid? Mögt ihr was ihr seht? Tanzt ihr vielleicht? Bestimmt lächelt ihr! Was fühlt ihr? Ist das nette Kribbeln im Bauch wieder da? Wollt ihr die Welt umarmen und sofort raus in die Sonne, auf die Straße um andere anzulächeln? Bestimmt steht ihr hoch erhobenen Hauptes mit geraden Schultern und geschwellter Brust vor dem Spiegel und fühlt euch wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versucht mal, euch bewusst zu machen, wie sich euer Befinden im Zusammensein mit dem Pferd auswirkt. Vermutlich wird an Tagen, an denen euch eine klitzekleine Regenwolke begleitet, nichts so richtig funktionieren. Das Pferd dreht euch vielleicht sogar gleich mal den Hintern zu, um zu zeigen, dass es heute keine Lust hat. Dass das aber von euch ausgeht, war euch bis gerade eben nicht bewusst, hm?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert im Training, wenn ihr mehr als gut gelaunt seid? Seid ihr nachsichtiger? Lacht ihr vielleicht, wenn euer Pferd Faxen macht? Geht alles ein bisschen leichter von der Hand? Steht ihr aufrecht und gebt klare Signale?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legen wir das Ganze noch auf die Energie um. Schlechte Laune nimmt Energie. Euer Pferd wird wohl eher nicht gerne vorwärts gehen, hm? Ihr benötigt vermutlich ganz viel Gerteneinsatz, um es an der Longe in den Trab zu bekommen. Oder reitender Weise, ganz viel Schenkelklopfen, bis das Tierchen endlich etwas an Geschwindigkeit zu legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gute-Laune-Tag sieht dann so aus: Ihr übertragt eure Energie ans Pferdchen, es läuft freudig vorwärts, weil es sich von eurer Körperenergie, eurer fröhlichen Ausstrahlung, eurem Lächeln anstecken lässt und einfach Freude an der Arbeit hat. Auch seid ihr bestimmt kreativer, was die Trainingsanforderungen angeht und lobt ganz viel! Was tut der Bauch? Er kribbelt und freut sich. Eurem Pferd wird es ähnlich gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zeigt uns das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen im Moment sein. Wir dürfen die schlechten Einflüsse des Tages hinter uns lassen, uns auf unser Pferd, auf das Zusammensein freuen und Tolles erreichen. Wir dürfen uns auf das HIER und JETZT konzentrieren und es in vollen Zügen genießen. Schaffen wir das, sind auch die voran gegangenen Stunden irgendwie nicht mehr so schlimm, hm? Versucht das und genießt es - Seelenbalsam sozusagen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiRAsqIJW195MFoMxfsFHnaR_g-mF5YX4W6btaH59XtVhEAO5un29Y-umxtAJzB83JhuKnGRYb_rzlHfN9u1IVJM07hJyEjdk9HVjdOTYNy2ej7ONiGzJZCoe1lJFtPZxvNwZnFDj-LW_NS/s1600/ULLI4132.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiRAsqIJW195MFoMxfsFHnaR_g-mF5YX4W6btaH59XtVhEAO5un29Y-umxtAJzB83JhuKnGRYb_rzlHfN9u1IVJM07hJyEjdk9HVjdOTYNy2ej7ONiGzJZCoe1lJFtPZxvNwZnFDj-LW_NS/s400/ULLI4132.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pferdeflüsterei hat&lt;a href=&quot;http://www.pferdefluesterei.de/libertywork-neuseeland-teil-1/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; einen tollen Artikel zum Thema :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüßt mir eure Pferde lieb und erzählt mir gerne auch eure Erfolgsgeschichten! Ich freue mich drauf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerliebste Grüße auch an Euch &amp;lt;3</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/05/wie-die-gefuhlswelt-unsere.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiRAsqIJW195MFoMxfsFHnaR_g-mF5YX4W6btaH59XtVhEAO5un29Y-umxtAJzB83JhuKnGRYb_rzlHfN9u1IVJM07hJyEjdk9HVjdOTYNy2ej7ONiGzJZCoe1lJFtPZxvNwZnFDj-LW_NS/s72-c/ULLI4132.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-828236435968794759</guid><pubDate>Wed, 13 May 2015 19:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-01T12:28:40.808+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Vertrauen verdienen meets Vertrauen schenken</title><description>Die allerliebste Dani von &lt;a href=&quot;http://www.fair-riding-corp.at/2015/05/13/ich-wurde-nominiert-eine-aktion-der-pferdefl%C3%BCsterei-wie-werde-ich-mit-meinem-pferd-ein-herz-und-eine-seele/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fair Riding Corp&lt;/a&gt; hat mich in ihrem Artikel gebeten, über meinen Weg zum Vertrauen zu schreiben. Vielen Dank Süße, für die Nominierung, ich versuche mein Bestes! &amp;lt;3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorab muss ich noch erwähnen, dass ich Dani und Legolas vor kurzem besucht habe und die beiden in der kurzen Zeit wirklich lieb gewonnen habe. Zwei ganz tolle Persönlichkeiten mit ganz warmen Herzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Leben gerufen wurde die tolle Aktion von der &lt;a href=&quot;http://www.pferdefluesterei.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pferdeflüsterei&lt;/a&gt; - ganz tolle Idee, dickes Lob an dich, liebe Petra!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://herzenspferd.de/vertrauen-pferd/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; der wunderbare Aktions-Artikel von Herzenspferd.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fair-riding-corp.at/2015/05/13/ich-wurde-nominiert-eine-aktion-der-pferdefl%C3%BCsterei-wie-werde-ich-mit-meinem-pferd-ein-herz-und-eine-seele/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; der tolle Post von Fair Riding Corp.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hippovital.at/2015/05/15/von-psychischen-traumen-misshandlungen-und-%C3%A4ngsten-zum-vertrauen-fallbeispiel-einer-pers%C3%B6nlichkeitsbildenden-pferdepers%C3%B6nlichkeit/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; die rührende Geschichte von Hippovital.&lt;br /&gt;
Pfridolins Weg zu Else gibts &lt;a href=&quot;https://pfridolinpferd.wordpress.com/2015/05/19/ein-herz-und-eine-seele-oder-mein-weg-zu-else/?fb_action_ids=1570130696585598&amp;amp;fb_action_types=news.publishes&amp;amp;fb_ref=pub-standard&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://clickerpony.de/bist-du-ein-sicherer-ort/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Clickerpony&lt;/a&gt;&amp;nbsp;geht das Thema so an.&lt;br /&gt;
Pferdeverstehen teilt &lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.co.at/2015/05/bekanntschaft-freundschaft-schlieen-mit.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; einen tollen Artikel zum Thema mit uns.&lt;br /&gt;
Führpferd sagt,&lt;a href=&quot;http://fuehrpferd.de/vertrauen-heisst-sich-trauen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Vertrauen heisst &quot;sich trauen&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon gehts los mit meinem Bericht zum Vertrauen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt allerdings den ultimativen Ratgeber fürs Zusammensein mit dem Pferd erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Viel mehr ist es ein Appell an euch, in euch zu gehen, zu fühlen, wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach gibt es nämlich nicht DEN Weg zum Vertrauen. Es ist auch nicht sinnvoll, Tiere in gewisse Kategorien einzuteilen ala &quot;left brain introvertiert, oder right brain extrovertiert&quot; und wie sie alle heißen, die ausgeklügelten Schemen, in die unsere Pferde gepresst werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es meiner Meinung nach zweitrangig, ob ich mit einem rangniedrigen Tier, oder einem ranghohen Hengst zu tun habe. Natürlich müssen diese Eigenschaften im Training berücksichtigt werden. Ist schon wichtig zu wissen, ob ich ein Pferd an der Seite habe, das eine gewisse Stütze benötigt, oder ob ich es mit einem &quot;Nachfrager&quot; zu tun habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber immer voll und ganz berücksichtigt werden muss, ist auch die Geschichte, das Erlebte des jeweiligen Pferdes. Natürlich kann ich nicht von jedem Pferd wissen, was es in seinem Leben bereits durchgemacht hat, mit welchen Pferden, Trainingsmethoden, Menschen es konfrontiert wurde. Was ich aber kann ist, mich in das Tier hineinzufühlen, wahrzunehmen, was es wahrnimmt und mein Zusammensein mit ihm darauf aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;Wie mache ich das? Ich beobachte:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie geht das Pferd mit seiner Umgebung um?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ist es sehr interessiert daran, was sich rund herum tut? Horcht es viel, guckt es viel. Bemerkt es mich überhaupt? Ist es schreckhaft? Sucht es nach seinen Artgenossen? Ist es hektisch? Ist es gelassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie reagiert es auf mich?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich mit einem Pferd arbeite, gehe ich erst mal vorsichtig darauf zu und stelle mich vor. Ich halte also meine Hand hin und lasse es an mir schnuppern. Es kennt mich nicht, es ist nur respektvoll, wenn ich mich vorstelle. Gleichzeitig kann ich gleich erkennen, ob es sich um ein vorsichtiges oder ein neugieriges Pferd handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie fühlt es sich in seinem Körper?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Lahmt es, klemmt es irgendwo? Wie verhält sich das Pferd, wenn ich es anfassen will, ist es irgendwo schmerzempfindlich (was wichtig ist zu wissen, keine Chance auf Vertrauen, wenn ich unwissentlich immer wieder einen Schmerz auslöse). Außerdem wird es jedes Pferd zu schätzen wissen, wenn ich merke, dass es wo zwickt. Auch wenn ich nicht helfen kann, ist schon die Rücksicht darauf ein vertrauensbildendes Gut. Stichwort Striegeln dürft ihr euch hier gerne fest merken. Beobachtet euer Pferd ganz genau, während ihr es striegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie geht es mit mir um?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich die Chance dazu habe, versuche ich immer, ein Pferd zu aller erst &quot;frei&quot; zu arbeiten, weil es so die Möglichkeit hat, sich mit mir vertraut zu machen, ohne dass es gezwungen ist, sich in meiner unmittelbaren Nähe aufzuhalten. Ich wiederum kann beobachten, ob es eher misstrauisch auf mich, oder anhänglich, oder neugierig reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der erste Schritt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kommt immer vom Pferd. Ich will kein Pferd zwingen, mit mir zu arbeiten. Es soll aus freien Stücken den ersten Schritt auf mich zu kommen. Wenn es das nicht tut, akzeptiere ich das und kann weiter überlegen und beobachten, warum. Damit wäre meine erste vertrauensbildende Maßnahme damit getan, dass ich das Pferd in Ruhe lasse, also respektiere, dass es nichts mit mir zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie gehts dann weiter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zwar ist mir das bisher nie passiert, weil eigentlich jedes Pferd dankbar erscheint, dass ich ihm hier die Entscheidungsfreiheit biete. Sind die ja nicht gewöhnt, gell. Insofern habe ich hier ein sehr angenehmes Instrument zur Verfügung. Meinen Respekt. Vor der Meinung und Einstellung des Pferdes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend würde ich je nach Pferdetyp (eh schon wissen, hier zählt nicht nur der Rang) als weitere vertrauensbildende Maßnahme versuchen, dem Pferd Entspannung zu bieten. Es bringt nichts, das Pferd gleich Anfangs irgendwie aufzuregen und ihm Befehle zu erteilen, die es auszuführen hat. In erster Linie soll es sich neben mir wohlfühlen und merken, dass es mir eben.. genau.. VERTRAUEN kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn es das zulässt, werde ich es auch fragen, ob es ein wenig mit mir spazieren kann, ob es vielleicht sogar neben mir halten kann, ob es mit mir rückwärts kommen kann, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seht also, der Weg ist mein Ziel. Und dieses Ziel variiert ganz stark. Ich erwarte quasi nichts und gebe ganz viel. Nehme viel Rücksicht und beobachte alles. Nebenbei versuche ich auch, alles was ich so bemerke, zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich mir jeweils viel Zeit gestatte. So hald auch dem Pferd. Ich oder meine Vertrauensarbeit unterliegt keinem Leistungsdruck. Ich muss kein Pferd innerhalb von drei Wochen auf irgendeinem Leistungsstand parat haben. Weil es mir nicht wichtig ist. Wichtig ist nur, dass sich das Pferd in meiner Gegenwart wohl fühlt und sich so weiterentwickeln kann, neue Ideen entwickelt, die Zeit hat, Gefährliches zu bewerten, anschließend neu zu bewerten oder sogar als ungefährlich einzustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt meine Aufgabe darin, es bestmöglichst zu unterstützen. Hier noch ein paar Anregungen, worauf ich an mir selbst achte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich nehme mich zurück, was meine Gefühlswelt angeht:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das erfordert einiges an &quot;arbeite an dir&quot;. Es ist fürs Pferd absolut wichtig, dass ihr keine Angst habt vor Dingen, die das Pferd ängstigen. Ein kurzer Gedanke an &quot;oh nein, Wasser! Was wird wohl gleich passieren?&quot; ist schon zu viel. Damit habt ihr dem Pferd signalisiert - ok, siehst, ist gefährlich! Das wiederum löst klarerweise erst mal den Fluchtinstinkt aus. Also: Cool bleiben, Sonnenbrille zurechtrücken und an Gänseblümchen denken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich zwinge das Pferd zu nichts:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Pferd will nicht durch die Pfütze? Ok! Dann eben erst mal nicht. Aber kann es vielleicht vor der Pfütze stehen bleiben und nachsehen, was das spiegelige 10 Meter tiefe Ungetüm ist? Ihr seht, wieder ist der Weg das Ziel. Wenn es nur den Ansatz von &quot;ja, ich versuche das&quot; zeigt, zeige ich wiederum meine Freude darüber und bestärke das mutige Tier mit Lob. Erst wenn diese Mutschwelle überhaupt kein Thema mehr ist, wage ich eine Steigerung. Hier möchte ich euch den &lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.co.at/2015/04/es-ist-doch-nur-eine-stange-groe.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; von Nadja noch mal zeigen, der sehr schön zeigt, dass man auch bei der Bodenarbeit ala NHT am Weg, statt am Ziel arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich gebe mich mit wenig zufrieden:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ganz wichtig finde ich es, eine Übung positiv abzuschließen. Wenn keine Übung stattfindet (tut sie zwar auch schon mit einer Entspannung des Pferdes, aber mei, sieht ja nicht jeder so), dann ist das hald eben heute so. Morgen vielleicht schauts schon ganz anders aus. Und wenn es das Pferd schafft, die Pfütze zu beobachten, ohne weg zu laufen, ist das auch schon eine toll gemeisterte Übung und das Training vielleicht sogar schon nach 5 Minuten vorbei. Länger als 15 Minuten würde ich ein Pferd nur ungern mit einer Angstsituation konfrontieren. So auch beim Erlernen von Neuem. Ein, zwei Mal gut weiter gekommen, reicht das auch. Morgen ist auch noch ein Tag und das Pferd hat zusätzlich auch gleich die Gelegenheit, über das neu Erlernte nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;Ganz wichtig: Ich lasse mich nicht ablenken!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zu sowohl Respekt als auch Vertrauen gehört meine Aufmerksamkeit dazu. Ich lasse dem Pferd meine ganze Aufmerksamkeit zukommen. Ich lasse mich also nicht durch Gespräche mit Stallkollegen, läutende Handys, bellende Hunde etc. ablenken. Macht auch keinen Sinn, sonst kann ich ja nicht beobachten und mich hineinfühlen in den geschätzten Partner Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/04/ich-fuhle-dich-fuhlst-du-mich-auch.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; meine Begegnung mit einer mir unbekannten Stute.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/05/wenn-sich-ideen-nicht-treffen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; meine erste Begegnung mit einem Wallach.&lt;br /&gt;
Warum &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/04/sei-im-moment-so-fuhlst-du-wie-ein-pferd.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Moment sein&lt;/a&gt; so wichtig ist.&lt;br /&gt;
Und hier noch meine Eindrücke zum Thema, wenn &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/04/wenn-dein-pferd-dich-denken-hort.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MEIN Pferd&lt;/a&gt; mich denken hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum fast-Abschluss noch eine Liebeserklärung und ein dickes Danke an meinen Sonnenschein! Hätte ich den kleinen unermüdlich um Verständnis kämpfenden, Shadow nicht vor 7 Jahren zufällig im Internet gefunden, wäre ich immer noch ein kleines naives Mädchen in einer rosa Pferdetraumwelt und hätte mich wohl niemals so sehr mit diesen Lebewesen auseinander gesetzt. Vielen Dank also an deine Geduld, deine Hartnäckigkeit und dein Vertrauen in mich, lieber, kleiner Pony!! &amp;lt;3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgbyOo5ICra9GEtehnyYwRJYFEsLm2-bm6UFQ4u12mVmtraMtF1B0dThWWDle3XmE4UQXk4umBvJ10lDpv1TwU-GfL-1i-bkzV2yPM5LJBzBmNvSCY_giXq8Aop1z8IWfTUEU_XhzAkOrWJ/s1600/ULLI4146.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgbyOo5ICra9GEtehnyYwRJYFEsLm2-bm6UFQ4u12mVmtraMtF1B0dThWWDle3XmE4UQXk4umBvJ10lDpv1TwU-GfL-1i-bkzV2yPM5LJBzBmNvSCY_giXq8Aop1z8IWfTUEU_XhzAkOrWJ/s400/ULLI4146.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Letzt reiche ich den Wanderpokal an die liebe Daniela Schinko von &lt;a href=&quot;http://www.hippovital.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hippovital&lt;/a&gt; weiter, die gerade dabei ist, ihren jungen Noriker Pauli anzureiten und sicher auch einiges vertrauensbildendes zu erzählen hat! Ich freue mich auf deinen Bericht, liebe Dani!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das aller Beste zum Schluss: Ich kenne da nämlich einen ganz tollen NHT-Menschen und bin dementsprechend auf den Artikel von Nadja von &lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pferdeverstehen&lt;/a&gt; ganz besonders gespannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/05/vertrauen-verdienen-meets-vertrauen.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgbyOo5ICra9GEtehnyYwRJYFEsLm2-bm6UFQ4u12mVmtraMtF1B0dThWWDle3XmE4UQXk4umBvJ10lDpv1TwU-GfL-1i-bkzV2yPM5LJBzBmNvSCY_giXq8Aop1z8IWfTUEU_XhzAkOrWJ/s72-c/ULLI4146.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-3521737597559390972</guid><pubDate>Wed, 06 May 2015 09:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-05-09T10:12:45.044+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Partner Pferd</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Wenn sich Ideen nicht treffen...</title><description>... werden wir ärgerlich.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Oft unterstellen wir Pferden, dass sie keine Lust haben, mit uns zu arbeiten. Und wisst ihr was? Das stimmt sogar. Gerade jetzt liest man überall, wie sehr sich Pferdemenschen darüber ärgern, dass die Pferdeköpfe ständig im frischen Gras verschwinden, anstatt sich auf die Arbeit zu konzentrieren.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Aber anders gefragt: Warum ärgert uns das? Warum sind wir der fixen Meinung, dass das Pferd sich auf uns zu konzentrieren hat, wenn wir das verlangen. Hier gehen die Ideen auseinander. Aber versetzen wir uns mal ins Pferd. Wie ginge es euch, wenn nach einem langen Winter endlich die ersten Gräser sprießen und euch fröhlich zurufen &quot;Sieh mich an, wie saftig ich bin! Ich weiß, dass du mich willst!&quot;. Genau. Ihr würdet ebenso sofort versuchen, an das leckere Stückchen Schokolade zu kommen, wenn es vor euch liegt und ihr es unbedingt haben wollt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Der Unterschied liegt darin, dass euch wohl niemand davon abhalten will, die Schokolade zu essen. Außer eure inneren Stimmen, die sagen, dass ihr beim Abnehmen seid? ;) Solche innere Stimmen aber dürfen wir beim Pferd nicht erwarten. Wir wissen ja: Das Pferd lebt im Moment und im Moment spricht eben das Gras lauter als ihr.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Natürlich könnt ihr jetzt wild am Kopf zerren, das Pferd schimpfen oder ihm einen Klaps mit der Gerte verpassen. Was aber, wenn ihr versucht, Kompromisse einzugehen, die Idee des Pferdes anzunehmen und etwas weniger Erwartungen anzustellen?&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Hier wieder eine kleine Geschichte:&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich habe wieder ein Pferd kennen gelernt. Dieser Wallach soll mit mir arbeiten. Weil ich es will, nicht weil er sich dafür entschieden hat. Ich begrüße ihn also freundlich auf seiner Weide, lege ihm das Halfter an und führe ihn zum Stall. Dabei versuche ich, meinen Fokus auf ihm zu behalten bzw. ihm meine volle Aufmerksamkeit zu widmen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Dann wird gestriegelt. Vorsichtig, wir kennen uns ja nicht. Ich weiß nicht, ob er irgendwo empfindlich ist, ob ihn die Bürste vielleicht kitzelt, oder ihm ein zu festes Striegeln eventuell Schmerzen bereitet. Dabei beobachte ich ihn genau und kann feststellen, dass er etwas unruhig ist und seine Augen und Ohren die ganze Umgebung abchecken. Und hier führen wir uns wieder ins Bewusstsein, dass ein Pferd nicht in der Lage ist, sich auf nur ein Detail zu konzentrieren, die Umgebung und was in ihr passiert, ist ebenso präsent wie wir, die wir gerade am Striegeln sind.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das Pferd ist sauber. Bemerken konnte ich, dass er links am Rücken etwas empfindlich auf Druck reagiert. Außerdem bevorzugt er es, wenn man das Auskratzen beim vorderen rechten Huf anfängt, dann rechts hinten, links vorne und abschließend links hinten säubert. Wie mag euer Pferd das am liebsten? Hat es empfindliche Stellen am Körper?&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Den Kappzaum habe ich vorausschauend bereits beim Roundpen platziert und führe den Wallach in den eingezäunten Bereich. Hinter mir den Eingang zugehängt, das Pferd vom Strick befreit. Was passiert? Er wendet sich direkten Weges den einzelnen Grashalmen zu, welche aus dem Sandboden wachsen. Mich beachtet er nicht. Bzw. nur dann, wenn ich ihm zu nahe komme. Dann weicht er mir aus und flitzt zum nächsten Grashalm.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Zeit für mich, die Lage zu analysieren: Der Wallach ist mit mir, einem neuen, unbekannten Menschen in einem Roundpen eingesperrt. Dass er nicht sofort freudig fragt, was wir jetzt vorhaben und was ich alles von ihm verlangen werde, sollte mir klar sein. Ebenso klar war seine Gier auf das Gras. Die Weiden bieten derzeit nur wenig köstliches Grün, die Verlockung, außerhalb dieser Gras zu erhaschen also umso größer. Dazu ist der Herr sehr vorsichtig und reserviert. Sein gutes Recht, er kennt mich nicht und kann mich und mein Tun nicht einschätzen. Immerzu ist er am Scannen, was in seiner Umgebung passiert, immer auf der Hut, falls eine Flucht nötig ist. Und die hält er tatsächlich ab und an für angebracht.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Mein Ergebnis dieser Analyse: Gut, Freund Pferd. Ich nehme deine Idee an. Du hast endlich die Gelegenheit, etwas zu grasen, das sollst du genießen. Außerdem hast du so gleichzeitig die Möglichkeit, mich etwas kennen und einschätzen zu lernen. Wir werden sehen, was sich aus unserem ersten Zusammentreffen ergibt. Lass dir Zeit. Nichts muss von heute auf morgen passieren.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich platziere mich also in der Mitte des Roundpens und warte. Erwartungslos und ohne irgendwie Druck aufs Pferd auszuüben. Dabei aber offen, positiv und freundlich eingestellt. Ein Pferd kann fühlen, wenn ihr ärgerlich seid. Es erkennt kleinste Nuancen an fordernder Körperhaltung und hat euch immer im Blick. Eine Eigenschaft, die wir nicht besitzen. Pferde merken, was rund um sie passiert und lassen sich dabei nichts entgehen, auch wenn der Blick gerade nicht auf euch gerichtet ist, weiß es genau wo ihr seid und wie ihr euch verhaltet.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Auf meinen späteren Versuch, neben ihm zu sitzen und drauf zu warten, dass er die Gräser ganz nah bei mir aufnimmt, antwortet er mit einem Ausweichen seinerseits. Er ist noch nicht so weit, ich entferne mich wieder. Ja, ihr lest richtig. Ich beharre nicht auf mein Recht, diesen Platz zu nutzen, sondern gebe ihn für das Pferd frei. Schon klar, dass ich so kein Pferd dominieren kann, will ich aber garnicht. Ich will, dass mich das Pferd positiv verknüpft, dass es keine Angst vor mir hat. Dass es die Vorsicht mir gegenüber umkehrt in Neugier.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Und ich sollte belohnt werden: Der Wallach wendet sich vom Gras ab und besucht mich in der Mitte, wo ich sitze und warte. Nein, das bedeutet nicht, dass ich ihn nun so weit habe, dass wir zu meiner Idee übergehen ;). Das heisst nur: Ich freue mich über den Besuch und bedanke mich für sein Vertrauen. Dann geht er wieder grasen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Und meine Idee hat sich völlig geändert: Ich möchte heute nicht mehr am Kappzaum mit ihm arbeiten. Stattdessen ist mein Wunsch nun, ihn zu bitten, mir etwas Vertrauen zu schenken und zu versuchen, sich etwas fallen zu lassen und zu entspannen. Er soll sich also in irgend einer Form auf mich verlassen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Es folgen zwei weitere Besuche seinerseits. Als er sich das dritte Mal abwendet, bitte ich ihn körpersprachlich (nein, ich zerre an keinem Strick, hat ja keinen dran, das Pony), ob er sich umentscheiden kann. Tut er. Er reagiert und bleibt stehen. Die Gelegenheit, ihn sanft zu kraulen, ruhig auszuatmen und ihm eine Idee von Ruhe zu geben, die er gerne annimmt. Dann ziehe ich mich zurück. Er grast wieder.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Es vergehen weitere Minuten und ich frage, ob er nun offen ist für meine Ideen. Wir platzieren uns mittig am Paddock, ich streiche ihm über den Hals. Dann über den Rücken und die Krupp. Dabei bin ich selbst ganz ruhig und schaffe so eine angenehme Atmosphäre für uns beide. Er ist immer noch sehr mit seiner Umgebung beschäftigt. Das ist ok, ich kann nicht verlangen, dass er sich bei mir sicher fühlt. Dann senkt er den Kopf und schnaubt ab. Der Zeitpunkt um sich zu bedanken. Nicht das Pferd, sondern ich. Es ist nicht selbstverständlich, dass er sich auf mich einlässt. Ganz und gar nicht.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Für ihn tatsächlich ein Zeichen, dass ich es gut mit ihm meine. Sichtlich entspannt steht er nun neben mir und genießt die Ruhe. Dass ich ihn anschließend noch bitte, ein paar Schritte gemeinsam mit mir rückwärts zu gehen und mit gesenkten Kopf anzutreten, war nicht notwendig, fühlte sich aber richtig an.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhrMLX6SfNJnjy3Ig3WtD4XQNvfj_dEpIdVtLwIZnBF4I9Eo7cwEbgL5dE0z2osD767r00SuVS-YCi_rSo6AXLdSnsbcHPSu92NpZpQ5ZZYukzwUwWitG1mF8_mbGPsWAnlSrH3PuA1JgUw/s1600/10174941_10201514777063452_1541165938_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhrMLX6SfNJnjy3Ig3WtD4XQNvfj_dEpIdVtLwIZnBF4I9Eo7cwEbgL5dE0z2osD767r00SuVS-YCi_rSo6AXLdSnsbcHPSu92NpZpQ5ZZYukzwUwWitG1mF8_mbGPsWAnlSrH3PuA1JgUw/s1600/10174941_10201514777063452_1541165938_n.jpg&quot; height=&quot;265&quot; width=&quot;400&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das anschließende gemeinsam Grasen beendete unser erstes Zusammensein. Weder meine noch seine Idee haben sich komplett durchgesetzt. Meine eher gar nicht. Aber ist das wichtig? Wichtig ist eine gute gemeinsame Zeit und ein beiderseitiges Wohlfühlen. Das haben wir geschafft. Und das ist mehr als genug.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Warum erzähle ich euch das? Weil wir Menschen uns immer wieder zu wichtig nehmen und dabei die Bedürfnisse der Pferde übersehen. Unser Pferd will uns nicht schaden, es will uns nicht ärgern, in dem es nicht immer unserer Meinung ist. Es IST einfach. Das sollten wir auch manchmal :)&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nadja hat hier noch einen sehr passenden Artikel verfasst:&amp;nbsp;http://pferdeverstehen.blogspot.de/2015/05/das-ist-die-basis-von-gutem-horsemanship.html?m=1&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Allerliebste Grüße an euch!&lt;br&gt;
&lt;br&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/05/wenn-sich-ideen-nicht-treffen.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhrMLX6SfNJnjy3Ig3WtD4XQNvfj_dEpIdVtLwIZnBF4I9Eo7cwEbgL5dE0z2osD767r00SuVS-YCi_rSo6AXLdSnsbcHPSu92NpZpQ5ZZYukzwUwWitG1mF8_mbGPsWAnlSrH3PuA1JgUw/s72-c/10174941_10201514777063452_1541165938_n.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-5642297245391996282</guid><pubDate>Wed, 29 Apr 2015 09:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T12:21:41.036+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>&quot;Ich fühle dich, fühlst du mich auch?&quot;</title><description>Kennt ihr das? Ihr begegnet einem fremden Menschen, führt eventuell ein Gespräch mit ihm. Im Gespräch selbst kommt dieser Mensch sehr freundlich rüber und verläuft die Begegnung eigentlich harmonisch. Dennoch seid ihr irgendwie erleichtert, dass sich eure Wege nach kurzer Zeit wieder trennen. Ein eigenartiges Gefühl überkommt euch und ihr fühlt euch ausgelaugt und müde. Es begleitet euch sogar eine negative Einstellung, fast so, als hättet ihr eine große Last übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte gestern eine eben solche Begegnung. Dabei hat dieser Mensch nichts Falsches gemacht, er hat nur gestrahlt. In meine Richtung. Negative Energien. Deuten und einschätzen kann ich diese nicht, aber wahrnehmen. Wahrnehmen kann ich sie. Und aufnehmen scheinbar auch. Das Loswerden ist dann weniger einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gefühl führt mich zurück zum &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/02/nur-verruckte-hier-von-fehlfutterung.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Praktikum&amp;nbsp;in der Tierarztpraxis&lt;/a&gt;. Was passiert mit unseren Tieren, wenn sie unsere negativen Energien spüren und diese auf sie übergehen? Ich denke, Tiere sind hier noch viel empfindlicher als wir. Viel empfindlicher sogar, als wir uns vorstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell ist das Wissen darum sogar hilfreich im Zusammenhang mit undefinierbaren Krankheiten unserer Vierbeiner. Dazu möchte ich euch eine Geschichte erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern durfte ich eine Stute kennen lernen. Ein sehr liebes, aber reserviertes Tier. Die Vorsicht gegenüber dem Menschen verbarg sie nicht. Ich ging auf sie zu, ließ sie an meiner Hand schnuppern, damit sie mich etwas kennen lernen konnte. Hob ich aber die Hand in ihre Richtung mit der Absicht, sie berühren zu wollen, wich sie zurück. Sie wollte nicht berührt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich respektiere ich das. Ich selbst möchte ja auch nicht, dass ein fremder Mensch auf mich zu kommt, mir die Hand zum &quot;Hallo&quot; reicht um mich im nächsten Moment in den Arm zu nehmen. Dass ich verstand, zeigte ich ihr, indem ich einen halben Schritt zurück wich und ihr so einen größeren Freiraum einräumte. Nach einem kurzen Nichts wandte ich meinen Körper in eine öffnende, einladende Stellung. Die Stute war sichtbar dankbar für mein Verständnis und kam näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war passiert? Anstatt in den Individualbereich der Stute einzudringen, lud ich sie ein, in meinen Raum zu kommen. Ich verzichtete also darauf, sie zu bedrängen und bat um ihr Vertrauen, indem ich meinen Raum für sie frei gab. Sichtbar beeindruckt von meiner Zurückhaltung, nahm sie an. Natürlich freute ich mich sehr über ihre Reaktion. Dennoch lag es mir fern, darauf wieder eine bedrängende Stellung einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wandte mich langsam, aber immer noch in einladender Stellung ab. Fast schon bedächtig, fand ich meinen Platz hinter der Stute, in einem Eck der Box und wartete ab. Wieder kam sie auf mich zu, senkte den Kopf auf meine Höhe. Ganz vorsichtig, versuchte ich jetzt, meine Hand auf ihren Hals zu legen. Sie akzeptierte, ich kraulte sie ganz leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war ich in ein Gespräch verwickelt, die Gedanken aber immer noch beim Pferd. Ich lehnte mich an die Boxenwand, immer noch in der Box, und unterhielt mich. Die Stute ging ganz langsam rückwärts auf mich zu. Wäre ich nicht einen halben Meter zur Seite gegangen, hätte sie ihr Hinterteil direkt vor mir platziert. Hinter mir die Boxenwand. Ich dazwischen. Keine so gute Idee. Dennoch waren ihre Bewegungen mehr als sanft, keine Anzeichen von Drohgebärden (keine Angst, das würde ich schon erkennen und dementsprechend reagieren). Das Hinterteil hat seinen Platz am Ende direkt neben mir gefunden, die Stute blickte mich an und wartete ab. Dann war ein Gluckern zu hören, fast so als würde bei jedem Atemzug Luft von hinten in den Körper gezogen. Ich war etwas verblüfft, zugegeben. So etwas hatte ich bisher auch nie gehört und wusste nicht, wie das möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich aber schon wissen wollte, ob die Stute damit etwas mitteilen mochte, ob sie also wollte, dass ich das Gluckern höre und somit mitbekomme, dass etwas nicht stimmt, wechselte ich meine Position innerhalb der Box nochmal. Zielgerichtet folgte mir das Hinterteil. Also ja, da wollte jemand, dass ihm geholfen wird. Also legte ich zur Kontaktaufnahme und um die Aufmerksamkeit der Stute auf mich (in dem Fall direkt hinter ihr stehend) zu richten, meine Hand auf ihr Hinterbein und kraulte leise. Dann hob ich ihren Schweif etwas an, um herauszufinden, woher das Gluckern kam. Die Lösung lag gleich auf der Hand, bzw. steckte sie im Hinterteil. Ein Teil ihres Schweifes hatte sich in ihr Hinterteil verirrt und selbst schaffte es die Stute nicht, das Problem zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbar für ihr Vertrauen und für ihren Glauben in mich, befreite ich sie von der Verirrung. Das Abschnauben am vorderen Ende zeugte von Erleichterung. Ich wechselte meine Position zum Kopf der Stute, das Hinterteil versuchte kein weiteres Mal, sich präsent vor mich zu stellen. Stattdessen durfte ich die Dame in den Schlaf kraulen, sogar legte sie kurz ihren Kopf auf meiner Schulter ab und ließ sich ganz in ihrer Entspannung fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will ich euch mit dieser Geschichte sagen? Nicht unsere Präsenz ist wichtig im Zusammensein mit unseren Pferden. Viel wichtiger noch ist das Wahrnehmen unserer Pferde. Wir müssen aufhören, immer nur unseren Willen erreichen zu wollen. Stattdessen müssen wir lernen hinzuhören, hinzufühlen, was unser Pferd zu sagen hat. Im Endeffekt wollen wir alle eine perfekte Partnerschaft mit unseren Pferden erreichen. Dennoch aber sind wir nicht in der Lage, unser Gegenüber zu fühlen, ihm den Raum zu geben, sich selbst zu verwirklichen, sich uns mitzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjk6bxqBKevUo-J0EodDJxlxQnxwnMgkhI3ZjSGBPVTGAADmE6R9dG_pxaLqc4af_N_wZSIOKG8dIHKbns7Q7ddSHhuSlp9o9oy9N3SMdjktZETWH2eklHuO-B4eh11ezIVGSsePGrJbpuZ/s1600/blogger-image--2068857467.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjk6bxqBKevUo-J0EodDJxlxQnxwnMgkhI3ZjSGBPVTGAADmE6R9dG_pxaLqc4af_N_wZSIOKG8dIHKbns7Q7ddSHhuSlp9o9oy9N3SMdjktZETWH2eklHuO-B4eh11ezIVGSsePGrJbpuZ/s1600/blogger-image--2068857467.jpg&quot; height=&quot;267&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat nichts mit Zauberei sondern eher mit etwas mehr Selbstlosigkeit und Mitgefühl zu tun. Lasst euch auf eure Pferde ein, fangt an, sie zu fühlen. Und öffnet euch dabei. Seid im Moment, schüttelt alle negativen Energien ab. Nur so erreicht ihr eine Partnerschaft. Nur so wird euer Zusammensein zu einem &quot;wir beide&quot; anstatt eines &quot;ich und mein Pferd&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/ich-fuhle-dich-fuhlst-du-mich-auch.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjk6bxqBKevUo-J0EodDJxlxQnxwnMgkhI3ZjSGBPVTGAADmE6R9dG_pxaLqc4af_N_wZSIOKG8dIHKbns7Q7ddSHhuSlp9o9oy9N3SMdjktZETWH2eklHuO-B4eh11ezIVGSsePGrJbpuZ/s72-c/blogger-image--2068857467.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-4893742455825917337</guid><pubDate>Fri, 24 Apr 2015 06:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:13:06.765+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Sei im Moment, so fühlst du wie ein Pferd</title><description>Hallo ihr Lieben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Erkenntnis der Woche: Ich denke zu viel, ich überlege zu viel: Was wäre wenn? Wird das gut gehen? Gestern hast du die Lektion so gut gemeistert, heute geht nichts, warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fragen immer zu viele, die Gedanken schwirren im Kopf, wie viele fleißige Bienen. Dabei produzieren sie aber weder Honig, noch sonst irgendwas Brauchbares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss also einen Weg heraus aus dem Kopfkino, hinein in die Gegenwart, ins Hier und Jetzt finden. Aber wie? So!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pferde leben ja, wie wir wissen, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, sondern immer im Moment. Dabei sind sie nicht, wie wir Menschen, fähig, ihre Wahrnehmung auf einen bestimmten Teil der Umgebung zu konzentrieren, sondern haben immer das große weite Alles im Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedeutet, dass sowohl der Wind, als auch die anderen Pferde auf der Weide, der Bauer mit seiner Schubkarre, die zwitschernden Vögel, das herannahende Auto, den gleichen Aufmerksamkeits-Wert haben, wie wir, die wir auf des Pferdes Rücken sitzen (oder am Longieren sind) und unsere Paraden an das Tier weitergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen darum sollte uns insofern dienlich sein, als dass wir akzeptieren können, wenn das Pferd gerade etwas unaufmerksam ist bzw. die Hilfen nicht sofort annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir dann noch gedanklich ebenso wenig bei der Sache sind, kann sich das harmonische Zusammensein, das Eins sein mit dem Pferd, nicht einstellen. Statt dessen sind wir enttäuscht ob der misslungenen Reiteinheit, das Pferd ist verwirrt, weil es uns nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen. Anstatt unsere Pferde ändern zu wollen (was ja sowieso nicht möglich ist), sollten wir uns mit dessen Wesen abfinden (das Hier und Jetzt, die Präsenz der Umgebung) und uns darauf einstellen, vielleicht sogar uns daran versuchen, ähnlich zu denken und uns noch mehr auf das Pferd zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu eben diesem Thema habe ich ein sehr tolles Buch gefunden, welches ich euch zu einem späteren Zeitpunkt unbedingt vorstellen will, da meine aha-Effekte beim Lesen wie Raketen aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber weg vom Buch, zurück in den Moment. Mein Moment im Moment (hehehe, klingt super) sieht aus wie folgt: &quot;Ich bin müde, der Kaffee duftet, ist aber gerade zu heiß zum trinken. Mir ist kalt, es ist früher Morgen. Gerade geht die Sonne auf und leuchtet durchs Fenster. Der Kater schnurrt, sieht aus, als fühle er sich wohl. Das Surren des Laptops verheißt nichts Gutes.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in etwa würde ich meinen Moment im Moment beschreiben. Natürlich muss ich diesbezüglich weiter an mir arbeiten und gäbe es bestimmt noch viel mehr in der Umgebung im Moment zu entdecken. Versucht das mal selbst, ist gar nicht so einfach, ohne ein &quot;es war&quot;, &quot;es kommt&quot; &quot;gleich muss ich&quot; aus zu kommen, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem, ich will versuchen, so zu denken wie mein Pony. Dabei bin ich aber sehr wohl in der Lage, meine Gedanken auf ihn zu fokussieren (also grundsätzlich wäre ich in der Lage dazu). Auch daran will also gearbeitet werden. Keine Ablenkung, im Hier und Jetzt sein, die Konzentration allein dem Pony zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt irgendwie nach Meditation, was es in meine Augen wohl auch ist. Meditation aber bedeutet für mich auch los zu lassen, zu entspannen, neue Erfahrungen zu machen. Insofern freue ich mich auf die kommende Zeit, ich freue mich drauf, an mir zu arbeiten und bin gespannt, auf das, was da kommt :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg84x7_EuizIYPdkCzf-BlQjqAmtH3KoeR_L8N9aMeeankpl5adCfGFKd7KaAkgKGEAcWET9YNszKtXaVdIhV3i06CnOfVCGvkmIHcGEZEKb-yunCRqywAQkHHQE6QxPCvMzwCItCQSdpX1/s1600/blogger-image--1907876797.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg84x7_EuizIYPdkCzf-BlQjqAmtH3KoeR_L8N9aMeeankpl5adCfGFKd7KaAkgKGEAcWET9YNszKtXaVdIhV3i06CnOfVCGvkmIHcGEZEKb-yunCRqywAQkHHQE6QxPCvMzwCItCQSdpX1/s1600/blogger-image--1907876797.jpg&quot; height=&quot;200&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht ihr die Sache an?&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kindofhorsediary.com/bauchgefuhl/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; noch Anregungen zu eurem Bauchgefühl und dass ihr es ernst nehmen solltet:&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;
Miri zeigt &lt;a href=&quot;http://www.meinfaible.de/2015/04/mein-glas-ist-halb-voll-wie-siehts-bei.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; wunderbar auf, wie ihr euch selbst motivieren könnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/sei-im-moment-so-fuhlst-du-wie-ein-pferd.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg84x7_EuizIYPdkCzf-BlQjqAmtH3KoeR_L8N9aMeeankpl5adCfGFKd7KaAkgKGEAcWET9YNszKtXaVdIhV3i06CnOfVCGvkmIHcGEZEKb-yunCRqywAQkHHQE6QxPCvMzwCItCQSdpX1/s72-c/blogger-image--1907876797.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-2180466055638905781</guid><pubDate>Wed, 22 Apr 2015 09:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:13:16.232+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Partner Pferd</category><title>Von etwas weniger Egoismus und etwas mehr Einfühlsamkeit</title><description>Ich mag ja in der &quot;Pferdeszene&quot; ein sehr, sehr alternatives Kerlchen sein. Ich mache es seit einigen Monaten nur noch &quot;von unten&quot;, bei mir &quot;clickt&quot; es des öfteren und so Mancher in meiner Umgebung nennt mich Kräuterhexe oder Tüddeltante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin anders. Anders als ein &quot;Reiter&quot; sein sollte. Anders, als mich die Welt sehen will. Weder bin ich dominant, noch erwarte ich von meinen Pferden, mir immer genau aufs Wort zu gehorchen. Und, oh du Weltwunder, ich weiche meinem Pferd sogar manchmal und lasse ihm den Vortritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaja, ich kann euer Raunen schon hören ;) Die tanzen mir auf der Nase rum? Wozu hab Herrn Pony, wenn ich ihn nicht reite? Was will ich mit einem Shettyhengst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgm5Ewbz9lA9vuCLiQ_9HwCs8VdsyZoxK7RSuXxpQX50-AVCtXbc0c_JymqXxUMTWXM4L9ufFNHYhqXAf-UzGfe___Vi6GzgF0WecEZ_QiXYUghhPtf3uYYw1xFxDTYVKnMYust-SviZ4zp/s640/blogger-image-1283150339.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgm5Ewbz9lA9vuCLiQ_9HwCs8VdsyZoxK7RSuXxpQX50-AVCtXbc0c_JymqXxUMTWXM4L9ufFNHYhqXAf-UzGfe___Vi6GzgF0WecEZ_QiXYUghhPtf3uYYw1xFxDTYVKnMYust-SviZ4zp/s320/blogger-image-1283150339.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dabei hat es sogar einen Grund, warum ich den Herrn derzeit nicht reite. Und zwar ist er im Rücken sehr empfindlich, ist nicht richtig stabil, hat immer hier und da Blockaden oder eben verhärtete Muskeln. Deswegen liegt mein Hauptaugenmerk eben nicht auf meinen Bedürfnissen, sondern auf seinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnte ich ein Pferd reiten, wenn ich weiß, dass ihm das Unwohlsein oder Schmerzen bereitet? Mein Pferd ist nicht einfach nur ein Tier, das eben mir gehört und über welches ich verfügen kann. Mein Pferd ist ein Freund, dessen Bedürfnisse mindestens ebenso wichtig sind, wie meine. Er hat ebenso das Recht, ernst genommen und beachtet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er mir seine Probleme und Bedürfnisse mitteilt wiederum erfüllt mich mit Freude. Wie schlimm wäre es, wenn er sich mir hilflos ergeben und still leiden würde? Dann doch lieber ein Pferd, das nicht immer &quot;funktioniert&quot;, sondern klar darstellt, was Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang versuche ich immer mehr, zwischen den Zeilen zu lesen. Wer sich wirklich mit seinen Pferden beschäftigt, sollte darum wissen, dass deren Leben sich nicht nur um Rangordnung, Fortpflanzung und Überleben dreht, sondern ebenso um ein harmonisches Zusammenleben mit und in der Umgebung. Marlitt Wendt hat hierzu einen schönen &lt;a href=&quot;http://www.pferdsein.de/?p=5008&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel &lt;/a&gt;verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso also ist immer noch die Meinung verbreitet, wir müssten unsere Pferde dominieren und ihnen zeigen, wer das Sagen hat? Warum ist es so dermaßen schwer verständlich für &quot;Pferdemenschen&quot;, dass man, wie in meinem Fall, auf ein faires Geben und Nehmen setzt und sein Pferd fragt, ob es&lt;br /&gt;
denn einverstanden ist mit dem Training, dem Umgang oder der Vorgehensweise?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jepp, ich will wirklich, dass mein Pferd gerne mit mir zusammen ist. Es ist mir wichtig, dass Herr Pony mit der &quot;Arbeit&quot; einverstanden ist. Ich frage, ob es in Ordnung ist, dass ich ihn berühre und respektiere es, wenn er nein sagt. Ich frage ihn sogar, ob ich auf seinen Rücken darf, krass oder? Der hat mich voll in der Hand, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer, alias &quot;sinnfreier, Geld fressender Shettyhengst&quot; hat mir vor zwei Tagen ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Und zwar hat er sich aus freien Stücken von Herrn Pony (welcher auf der Weide stand) entfernt, um bei mir im Stall zu sein. Warum das so besonders ist? Weil der Kleine eben freiwillig und gerne bei mir sein will. Weil er mir damit sein Vertrauen schenkt und mir zeigt, dass er sich wohl fühlt mit mir. Und das, obwohl er sehr auf Herrn Pony fixiert ist und ihn eigentlich ungern außer Reichweite weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So etwas erreicht man nicht mit Dominanz oder hartem Training. Das erreicht man mit Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Fairness. Glaubt mir, ein Pferd, das gerne mit euch ist, arbeitet viel lieber gemeinsam mit oder für euch. Das sollte euch mit Stolz erfüllen, nicht ein &quot;heute habe ich mich durchgesetzt&quot; oder &quot;ich hab ihm gezeigt, wer der Chef ist&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben sollte generell mehr aus geben und nehmen bestehen. Ich wünsche mir etwas weniger Egoismus und etwas mehr Einfühlsamkeit in dieser Welt. Ist aber grad kein Flaschengeist in der Nähe, der mir diesen Wunsch erfüllen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bleibt nur, weiter an mir und meiner Weitsichtigkeit zu arbeiten und zu hoffen, dass dies viele, viele Pferdemenschen ebenso machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein Lesetipp: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fair-riding-corp.at/meine-gedanken/k%C3%B6rpersprache-kommunikation/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Körpersprache&lt;/a&gt;&quot; von Fair Riding Corp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/von-etwas-weniger-egoismus-und-etwas.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgm5Ewbz9lA9vuCLiQ_9HwCs8VdsyZoxK7RSuXxpQX50-AVCtXbc0c_JymqXxUMTWXM4L9ufFNHYhqXAf-UzGfe___Vi6GzgF0WecEZ_QiXYUghhPtf3uYYw1xFxDTYVKnMYust-SviZ4zp/s72-c/blogger-image-1283150339.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-314989740223647446</guid><pubDate>Thu, 16 Apr 2015 06:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:13:28.988+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Persönliches</category><title>Wenn dein Pferd dich denken hört...</title><description>Vor ein paar Wochen hat uns ja unser Freund Raudy, der Haflinger, verlassen und ist über die Regenbogenbrücke gewandert. Anfangs waren sowohl die Ponys als auch ich ziemlich verunsichert. Die Frage, ob Pferde bzw. Tiere trauern, kann ich ganz klar mit einem JA beantworten. Natürlich trauern auch Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer zum Beispiel orientiert sich jetzt noch stärker an Herrn Pony und verfolgt ihn meist auf Schritt und Tritt. Zwar wird dieses Verhalten jetzt langsam wieder besser, er befreit sich ein Wenig und geht auch eigene Wege, was dann bedeutet, dass er von der kargen Ponyweide abhaut und die Welt erkunden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dass wir Menschen uns hier zu 100 % auf die Ponypolizei namens Shadow verlassen können, der sofort anfängt lauthals Sirene zu spielen. Das grelle Wiehern nach den Menschen der Umgebung ist selten zu überhören und lenkt mittlerweile alle Blicke sofort auf Umherschwenk-Modus, um zu scannen, wo sich der kleine Spencer-Clown gerade wieder befindet :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shadow hingegen ist sehr ruhig und gibt sich noch etwas kontrollierter als sonst. Fast so, als wolle er immer alles im Blick und am Besten in geregelten Bahnen wissen. Dazu ist er enorm verspielt und lässt selten eine Gelegenheit aus, Spencer zu einer kleinen Kabbelei oder einem Sprint über die Weide zu animieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir gegenüber wirkt er fast anhänglich. Es scheint, als wolle er mir alles Recht machen und mich immer zufriedengestellt wissen. Lasse ich ihn beispielsweise auf die Grasweide und rufe ihn etwas später zu mir, wieder zurück in den Stall, hebt er meist sofort das Köpfchen und tribbelt los, als wär es absolut selbstverständlich, dass er so reagieren muss. Wer Pferde kennt, weiß, dass diese Reaktion so überhaupt nicht typisch ist, für ein Pferd im Frühling, wo gerade die ersten Gräser sprießen und die Gier darauf dem entsprechend groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Training ist er sehr konzentriert und bemüht, mich schnellst möglich zu verstehen und sein Bestes zu geben. Gerade deswegen wiederum, halte ich die Einheiten kurz. Wenn schon er nicht in der Lage ist, sich nicht zu überfordern, muss ich es als meine Aufgabe sehen, dies zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Zeit verbringe ich im Moment damit, einfach bei den Ponys zu sein. In den letzten Wochen sitze ich also einfach auf deren Weide oder in ihrem Offenstallareal. Einfach nur bei ihnen sein, den beiden etwas Halt geben. So setze ich mich meist einfach in ihre Nähe und es dauert selten lang, dass sich beide zu mir gesellen und genüsslich weg dösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern stand etwas Clickertraining mit einer Schülerin am Tagesplan. Shadow und ich bringen ihr also gemeinsam bei, wie sie das Clickertraining richtig anwendet, wie sie dabei ihren Körper kontrollieren und platzieren soll, wann der Click kommen muss, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals lasse ich die beiden, also Shadow und seine Schülerin alleine werkeln, ohne Fehler keine gute Lehre (ist doch so? ;) ). Meist &quot;arbeite&quot; ich nebenbei mit Spencer und werfe den beiden hie und da einen Kommentar oder Tipp entgegen. Dabei war Shadow immer sehr auf seine Schülerin konzentriert und hat gut mit gearbeitet. Gestern war alles anders. Ich habe die beiden auf den Sandplatz begleitet, so ala direktem Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier muss ich hinzufügen, dass ich in Shadows Gegenwart, bzw. wenn ich gemeinsam mit ihm etwas vor habe (Training, Spaziergang, Striegeln, etc), meinen Fokus immer sehr stark auf ihn richte. Einfach deshalb, weil er meine vollste Auferksamkeit verdient. Das hat was mit Respekt zu tun. Wenn man einem Menschen gegenüber sitzt und sich mit ihm unterhält, konzentriert man sich auch auf das Gegenüber und das Gespräch, oder? Alles Andere wäre unhöflich. Eben. Genau so ist es auch mit dem Pferd. Es verdient unsere Aufmerksamkeit, unsere Konzentration. Vielleicht sogar noch mehr, als ein Gesprächspartner, weil wir ja ebendies vom Pferd sowieso verlangen, hm?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunja, zurück zum gestrigen Training. Meine Konzentration also bei Shadow und seiner Schülerin. Ich gebe eine Übung vor, um die Körpersprache der Schülerin zu sehen und gegebenen Falls zu korrigieren. In meinen Gedanken eben diese Übung, die Schülerin gibt ein falsches Kommando, Shadow reagiert dem entsprechend. Im nächsten Moment aber, korrigiert er sich selbst und führt genau das aus, was ich eigentlich sehen wollte. Gut, dass meine Kinnlade festgewachsen ist, sonst wäre sie wohl ungebremst auf den Boden geknallt. Wie geht das denn? Nach der Bewegung der Schülerin hätte er eine ganz andere Bewegung zeigen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt, dass ich nicht in unmittelbarer Nähe stand, so dass er sich direkt hätte an mir orientieren können. Im weiteren Verlauf des Trainings, wanderte Shadows Konzentration immer wieder von seiner Schülerin ab, hin zu mir. Er tanzte quasi zwischen uns. Orientierte sich irgendwie an beiden, mal mehr an mir, mal mehr an ihr. Mein armer kleiner Kerl, völlig hin und her gerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erfahrung, auch dass er sich so stark auf mich konzentriert, wenn ich in der Nähe bin, kenne ich natürlich. Allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Clickertraining, sondern wenn ungeübte kleine Reiterleins sich auf seinem Rücken versuchten, einige Zeit her also, kommt ja niemand mehr rauf da :D Außer mir. Manchmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Clickertraining, war ich bisher zwar oft unterstützend dabei, dann aber wie erwähnt, immer mit Spencer im Schlepptau, auf welchem dann auch meine Hauptkonzentration lastet. Nun weiß ich ehrlich gesagt, nicht wirklich weiter. Ich möchte zwar die Schülerin unterstützen, auf keinen Fall aber den Herrn Pony aus dem Gleichgewicht bringen oder gar verwirren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEigtZyGx3Shcfs8IsGZjgAYbvgu4G_HWtTLNRdMOp-NJ67gbpyLTYFCnAuqteaJZvRCGxnu6hkSSSlS4TUQ3-9Txf1CB3addTqOdWgIwuV7P9jJNgFVoZz3A6huonY3jtr8-pWsGU1FqM5D/s640/blogger-image--1164847078.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEigtZyGx3Shcfs8IsGZjgAYbvgu4G_HWtTLNRdMOp-NJ67gbpyLTYFCnAuqteaJZvRCGxnu6hkSSSlS4TUQ3-9Txf1CB3addTqOdWgIwuV7P9jJNgFVoZz3A6huonY3jtr8-pWsGU1FqM5D/s640/blogger-image--1164847078.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer immer dabei haben, damit meine Konzentration &quot;abgelenkt&quot; ist? Auch nicht ganz fair, dem Kleinen gegenüber, oder? An rosa Herzen denken, gedanklich unendliche Wälder abschreiten, während ich Tipps gebe bzw. &quot;unterrichte&quot;? Hm. Ich bin etwas verwirrt, ehrlich gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Verbindung zwischen Shadow und mir eine sehr starke ist, steht außer Frage. Ich schätze seine Freundschaft wie keine andere. Für Schüler ist er ein super Lehrer, nicht aber im Zusammenspiel mit mir. Bzw. natürlich schon, aber steht er dann hald in meinem Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, jetzt wirds wirr :D Also hör ich jetzt auf, meine Gedanken in die Finger zu übertragen, is wohl besser so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um? Bw. wie schützt ihr euer Pferd dann vor euch selbst und euren Gedanken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerliebste Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tash</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/wenn-dein-pferd-dich-denken-hort.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEigtZyGx3Shcfs8IsGZjgAYbvgu4G_HWtTLNRdMOp-NJ67gbpyLTYFCnAuqteaJZvRCGxnu6hkSSSlS4TUQ3-9Txf1CB3addTqOdWgIwuV7P9jJNgFVoZz3A6huonY3jtr8-pWsGU1FqM5D/s72-c/blogger-image--1164847078.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-5180500754398269339</guid><pubDate>Sun, 12 Apr 2015 08:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:13:40.768+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuelle News</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Gewerbe oder Wirtschaftlichkeit - Unsere Bauern Fußabtreter der Paragraphen?</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi6wH6c20GXPWqJ9CAHNovadLehV3n-wDx3B4ftNmqh3AUZUFRXqPfhqUqBbi0TO_gcmnu6FL82UY9WvmH2r0TGBt_ECg9Ar6OGayXDP8Qq0Is2p5vTAJEyxRngzfCV57zIw74Mz_B4L457/s640/blogger-image-975506139.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi6wH6c20GXPWqJ9CAHNovadLehV3n-wDx3B4ftNmqh3AUZUFRXqPfhqUqBbi0TO_gcmnu6FL82UY9WvmH2r0TGBt_ECg9Ar6OGayXDP8Qq0Is2p5vTAJEyxRngzfCV57zIw74Mz_B4L457/s400/blogger-image-975506139.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
Letztes Jahr brachte schon ein neues Steuergesetz Nachteile, doch jetzt wird es noch schlimmer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Landwirte hatten ja schon mit einer Neuerung der Steuern Probleme - und jetzt geht es in die nächste Runde. Die als Nebenerwerb gekennzeichnete Einnahmequelle darf kein übergeordnetes Ausmaß annehmen, da es dann als Gewerbe geführt werden muss. Was das bedeutet, welche Veränderungen das mit sich bringen wird und wie wir ein klein Wenig dagegen ankämpfen können:&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So weit so gut. Die Besteuerung der &quot;Dienstleistung&quot; Pferde einstellen haben sowohl unsere Bauern, als auch wir Pferdebesitzer mit einer entsprechenden Preissteigerung, meist verbunden mit der Reduktion der eingestellten Pferde, überlebt. Genaueres dazu gibts &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2013/11/besteuerte-prinzessin.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle, wohlgemerkt. Natürlich waren auch in dieser Phase der Umstellung schon einige Landwirte gezwungen, diesen Erwerb sein zu lassen und die Einkommensquelle versiegen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufatmend aber haben wir also die Veränderungen hingenommen und freuten uns wieder des Lebens mit Pferd. Bis jetzt, da der nächste Paukenschlag ertönt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Gesetz darf der Pensionsbetrieb (also das Vermieten von Pferdeeinstellplätzen) nur als landwirtschaftlicher Nebenerwerb geführt werden. Dies bedeutet, dass der Ertrag aus dieser Tätigkeit ca. 25 % der gesamten Wirtschaft nicht übersteigen darf. Dabei muss der Gesamtertrag der Nebenerwerbe (falls noch andere Vermietungen etc, anfallen) ebenfalls unter den 25% sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urproduktion muss also die Haupteinnahmequelle darstellen (Ackerbau, Heuernte, Viehzucht, Milchproduktion,...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Rückblick in die Landwirt-Vergangenheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir noch etwas weiter zurück. Vor einigen Jahren wurde unseren Landwirten nahe gelegt, sich auf die Pferdewirtschaft zu konzentrieren. Warum? Weil die Milchwirtschaft kaum oder eben gar nicht mehr ertragreich genug war, um ein Überleben zu sichern. Dann also Pferd - Jawohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar machte dies den Bauern nicht reich, die Existenz aber war gesichert. Dass man einige Umbauten vornehmen musste, wurde ebenso in Kauf genommen, blickte man doch in eine zumindest etwas hoffnungsvollere Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann also jetzt Pferde. Insgesamt eine gute Entwicklung, auch wenn man unsere Umwelt betrachtet. Ein Pferd frisst Heu. Allerdings nicht das Hochleistungsheu, welches unsere Kühe benötigen, sondern vielfältiges, artenreiches, spät geerntetes Heu. Das wiederum hat zur Folge, dass die Artenvielfalt unserer Wiesen erhalten bleibt und sogar gefördert wird. Die Wiese wird nicht ausgebeutet, wird nicht mit chemischen Mitteln hochgezüchtet, sondern erfreut sich ihrer selbst und gedeiht so, wie es die Natur verlangt. Die Gräser können absamen, die Umwelt wird nicht belastet, das Pferd freut sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einer der großen Haken an der Sache&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heuernte zählt zur Urproduktion. Da dieses Heu aber für die eingestellten Pferde verwendet wird, wird nicht im direkten Sinn &quot;Umsatz&quot; damit gemacht. Sie zählt also hiermit nicht zu den Einkünften aus der Land- und Forstwirtschaft? Achso. Klar, gibt wohl keinen Paragraphen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lieber drei oder vier mal im Jahr Silo produzieren? Die Wiesen mit Chemie bearbeiten, damit der Ertrag noch höher ausfällt? Das Grundwasser belasten, die Preise zwecks Überangebot in den Keller treiben und somit wieder am Hungertuch nagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders: Wieder alle zurück zur Kuh? Gerade jetzt, wo die Produktionsgrenze gefallen ist und die Milch-Preise so schon gezwungener Maßen in den Keller fallen werden? Was wiederum nach sich zieht, dass Existenzen gefährdet oder gar zerstört werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Teufelskreis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pferde also sind keine Tiere in dem Sinn, sondern Spielzeuge oder Unterhalter der wohlhabenden Eigentümer, der Bauer ein Dienstleister. Heuernte, Weidenpflege, artgerechte Tierhaltung etc. sehen wir als Service, nicht als Urproduktion? Und schon gar nicht als nachhaltig, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, unsere Landwirte würden diese Dienstleistung aufgeben, weil sie dazu gezwungen wären, wie würde die Zukunft aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewerblichen Pferde-Einstellbetriebe haben eine gewisse Anzahl an Einstellplätzen zur Verfügung. Diese wären in kürzester Zeit aufgefüllt (wobei sie das ja auch jetzt schon sind). Eine artgerechte Haltung mit Weidegang, Gruppenhaltung, etc. ist dann noch gut realisierbar? Man bedenke, dass Gewerbebetriebe keine Einschränkung haben, was die Anzahl der GVE (Großvieheinheit), bezogen auf die zur Verfügung stehende Wiesenfläche des Anwesens, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der nächste Schritt in die Zukunft: Viel Nutzen für wenig Aufwand - Nachhaltigkeit? Wer braucht das schon?! Geld regiert die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier gleich ab zum nächsten Punkt: Was passiert mit älteren Pferden, die nur noch eingeschränkt, oder gar nicht mehr &quot;nutzbar&quot; sind? Gönnt man diesen Tieren einen Lebensabend auf engstem Raum bei überteuerten Preisen (Die Nachfrage bestimmt das Angebot, richtig?), oder entscheidet man sich doch lieber für ein kürzeres Leben des Tieres, bzw. entlässt man es in umliegende Länder, in welchen die Tiere dann tatsächlich Tiere sein dürfen und lebt damit, den geliebten Vierbeiner lieber weit weg als in unzumutbaren Umständen zu wissen? Genau. Entweder man &quot;erlöst&quot; sein Tier, oder fördert die Wirtschaft der tierbewussteren Nachbarländer und gönnt ihm eine Weide in Ungarn, den Niederlanden etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was wird aus unseren Landwirten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade hier in der Umgebung haben viele Landwirte alles auf die Pferdehaltung gesetzt. Wie erwähnt, wird damit niemand reich, Nebenjobs bzw. Halbtags- und Ganztagsjobs sind also dennoch nötig. Eine Umstellung auf ein Gewerbe ist aufwendig, zehrt an den Nerven, kostet Geld und Zeit und birgt nicht wirklich Vorteile, sondern eher Mehrkosten (vorausgesetzt, eine Umwidmung des Anwesens wird überhaupt genehmigt). Was also wird passieren? Genau, die Pferdehaltung wird aufgegeben, die Landwirtschaft wohl stillgelegt (gibt ja auch keine erwerbsfähigen Alternativen), man sucht sich einen Ganztagsjob, die Landwirtschaft gibt es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch artreichen Wiesen werden verpachtet (an die Gaskraft vielleicht?), werden ausgebeutet und verlieren ihren Artenreichtum zugunsten von Hochleistungsgräsern und Monokulturen. Ertrag geht über Nachhaltigkeit, ihr wisst ja. Über die Folgen für das Grundwasser und das wild lebende Tierreich wollen wir hier mal lieber nicht näher eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Fakten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich will also weg von guter, artgerechter Haltung, hin zu Gewerbebetrieben, Umwidmungen, Existenzgefährdungen. Und das alles für ein wenig Steuerumlagerung und um einem alten Gesetz gerecht zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerbeordnung ist im Übrigen &lt;a href=&quot;http://www.jusline.at/2_GewO.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen. Betroffen von der Durchsetzung wären lt. einer engagierten Facebook-Gruppe (&lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/groups/332894736920763/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu finden), die sich für eine Änderung der Gewerbeordnung einsetzt, etwa 5.000 Betriebe in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wegfall dieser Betriebe, also auch der Einstellplätze, fallen auch Arbeitsplätze und&quot;Pferdige&quot; Konsumenten. Das bedeutet, dass der Arbeitsmarkt, die Futtermittelindustrie, Dienstleister wie Reitlehrer etc., Pferdezubehör (Hersteller und Händler) ebenso ihre Grundlage verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Was ihr tun könnt&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zum wichtigsten Teil dieses Artikels. Wie könnt ihr helfen, was könnt ihr tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Webseite der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pferdezüchter (ZAP) wurde eine &lt;a href=&quot;http://www.pferdezucht-austria.at/main.asp?kat1=55&amp;amp;kat2=434&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Petition&lt;/a&gt;&amp;nbsp;gestartet, welche ihr mit eurer Unterschrift (bzw. eurem Eintrag) unterstützen könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso stehen hier (unten auf der Seite) die Petition und eine Unterschriftenliste zum Download bereit. Wenn ihr also auch eure Reiter-Kollegen und Freunde mobilisiert, die Problematik publik macht, helft ihr schon viel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich könnt ihr auch gerne diesen Artikel verbreiten und damit für Aufklärung sorgen :)</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/gewerbe-oder-wirtschaftlichkeit-unsere.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi6wH6c20GXPWqJ9CAHNovadLehV3n-wDx3B4ftNmqh3AUZUFRXqPfhqUqBbi0TO_gcmnu6FL82UY9WvmH2r0TGBt_ECg9Ar6OGayXDP8Qq0Is2p5vTAJEyxRngzfCV57zIw74Mz_B4L457/s72-c/blogger-image-975506139.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-7280505376649924971</guid><pubDate>Sat, 04 Apr 2015 08:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:13:54.430+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Clickertraining</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Jungpony-Serie: Clickern, die Anfänge</title><description>Wer uns aufmerksam verfolgt, weiß, dass seit drei Wochen eines der Musketiere (Raudy) über die Regebogenbrücke gewandert ist. Nicht nur für mich ein schwerer Abschied, sondern natürlich auch für die Ponys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr wollt, erzähle ich euch gerne in einem anderen Post, wie sich der Verlust bei Shadow und Spencer bemerkbar macht, heute ist aber ein anderes Thema an der Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Click und Keks - Positives Ponytraining&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade dabei, Spencer das Clickern beizubringen, und dachte, das wäre hier eine schöne Ergänzung, so könnt ihr nachlesen, wie wir vorgehen und auch mitbekommen, was schief laufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gib her den Keks, oder: &quot;Süßes oder Saures&quot;!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer nämlich, seines Zeichens nun dreijähriger, mit einem Hyper-Ego ausgestatteter laufender Meter, der denkt, er hätte eine Risthöhe von mindestens zwei Metern, hat sich so einige Dinge angeeignet, die wir Menschen &quot;Unarten&quot; nennen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist es eher ein Zusammenspiel von Überforderung und ungewollter Konditionierung des Menschen, also mein Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir das Thema Leckerlie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spencer neigt seit einiger Zeit dazu (und das ist eher gelinde ausgedrückt), Leckerbissen einzufordern. Und hier sind wir auch gleich bei der variablen Verstärkung. So habe ich Spencer ab und an, wenn mir danach war, ein Leckerli zugesteckt. Manchmal jeden zweiten Tag, manchmal auch nur, wenn wir vom Spaziergang nach Hause gekommen sind. Das aber veranlasst ihn nun, mich nach Leckerlis abzusuchen, in meinen Taschen zu kramen und sogar zu zwicken, wenn keines ins Mäulchen wandert. Ganz klar, ganz allein mein Fehler. Das Pony ist nur schlau genug, diesen &quot;Fehler&quot; als Motivation zu verwenden, um ein Leckerli zu &quot;kämpfen&quot;. Was also ist passiert?Ich habe Spencer unbewusst darauf konditioniert: &quot;Wenn du nur oft genug danach fragst, bekommst du ein Zucki!&quot; Für Spencer bedeutet das, ich versuchs einfach immer wieder, weil manchmal fällt was ab. Und gerade diese &quot;Variable Verstärkung&quot;, hier im negativen Sinn für uns Menschen, sehr motivierend aber für das Pferd, hat dazu geführt, dass Spencer nun bei jeder Gelegenheit nach Leckerlis sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt der Clicker ins Spiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Clickerns habt ihr hoffentlich bereits verinnerlicht, dazu gibt es ansonsten sehr viele Artikel im Internet zu finden, bei &lt;a href=&quot;http://ponyliebe.com/2014/07/26/was-ist-eigentlich-clickertraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ponyliebe&lt;/a&gt; zum Beispiel. Ganz kurz: Es wird ein Markersignal eingeführt, hier der &quot;Click&quot;, welches gewünschte Bewegungen, Reaktionen des Pferdes markiert und damit bestätigt. Auf jeden &quot;Click&quot; folgt eine Belohnung (der &quot;Click&quot; alleine ist niemals die Belohnung, sondern immer nur die Bestätigung, dass das Gezeigte richtig war). Die Belohnung kann variieren. Ich arbeite mit Futter. Bei Spencer arbeite ich mit hauptsächlich mit Heu, später als &quot;Jackpot&quot; (den gibts für besonders tolle Leistungen) mit Möhrenscheiben, da er dazu neigt, zuzunehmen und das wollen wir ja nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gut, dann also los mit den Anfängen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür wird Folgendes benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;ein Clicker&lt;/b&gt; (Ich bevorzuge welche, die etwas lautere Geräusche machen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;ein Target&lt;/b&gt; (hier erst ein Zauberstab, der war gleich kaputt. In Folge hab ich das Teleskop des Clickers verwendet, das ist aber nicht sehr empfehlenswert zum Beginn, da die Kugel doch sehr klein ist, und das Pony demnach dazu neigt, ins Teleskop zu beissen und das nicht sehr robuste Ding damit zu zerstören)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;ein Leckerliebeutel&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Leckerlies&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich mit also einem Target ausgestattet. Dieses Target (hier könnt ihr alles Mögliche verwenden: eure Hand, einen Zauberstab der kleinen Tochter, eine Fliegenklatsche,...). Dieses Target habe ich Spencer vor die Nase gehalten. Neugierig ist er ja und hat es sofort berührt. Im Moment des &quot;Berührens&quot;, hier ist eure Präzision gefragt, gibts den &quot;Click&quot;, also sofort und auf der Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite eurer Hände sollte auch sofort reagieren und das Leckerchen bereit halten. Beim Füttern allerdings solltet ihr euch selbst unter Kontrolle haben und eine &quot;Fütterposition&quot; einführen, die dem Pferd gleich zeigt, dass Herumsuchen und Fordern nix bringt, das Leckerchen aber trotzdem verlässlich kommt. Ich habe mich bei Spencer derzeit dafür entschieden, dass er zwar vor mir steht (aber bitte nicht fast auf mir ;) ), ich ihn aber dennoch von meinem Körper weg füttere, also mit etwas Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
Das Ganze sieht dann aus, wie folgt: Ich präsentiere das Target (Anfangs so, dass es für Spencer ausreicht, eine kleine Bewegung zu machen, um es zu erreichen). Er berührt es, im selben Moment &quot;clicke&quot; ich, im nächsten Moment gibts die Belohnung. Diese Übung soll Spencer in erster Linie beibringen, dass er das &quot;Click-Geräusch&quot; mit dem darauf folgenden Leckerchen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhHonLN16Rm5KnSOk-ZmjPF7VOnzg3Ig0NQWDRvxDoSHegqyBJ6CqLFUDg49sN6qKxTmCPN2vV8TzJjXe0cTdlSpMOc-5xDhjzUzLSHsoD7bA8NVs_hcS5Ng5hIjPKS3zHp7TAG_z8DyyHc/s640/blogger-image-1411806998.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhHonLN16Rm5KnSOk-ZmjPF7VOnzg3Ig0NQWDRvxDoSHegqyBJ6CqLFUDg49sN6qKxTmCPN2vV8TzJjXe0cTdlSpMOc-5xDhjzUzLSHsoD7bA8NVs_hcS5Ng5hIjPKS3zHp7TAG_z8DyyHc/s400/blogger-image-1411806998.jpg&quot; width=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Das Target sieht man leider nicht gut, &lt;br /&gt;
weil das Teleskop, wie erwähnt, &lt;br /&gt;
nicht sehr robust und die Kugel vorne dran &lt;br /&gt;
sehr klein ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim nächsten Mal verwenden wir einen&lt;br /&gt;
dicken rosa Zauberstab, versprochen!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhy4scbF14HoVATvI4nvc-xOVLgkhv0Q__oZ8Yb7Q-mCiBRclWbWFei12g8hp9vZFJvo0_F0A_rVt88bo8D3duTcru83Br-ar25qGsTZDr2c_LT41IZKu9ZOZM2TGsZ4-pt5jr3wosWRcgg/s640/blogger-image-314935485.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhy4scbF14HoVATvI4nvc-xOVLgkhv0Q__oZ8Yb7Q-mCiBRclWbWFei12g8hp9vZFJvo0_F0A_rVt88bo8D3duTcru83Br-ar25qGsTZDr2c_LT41IZKu9ZOZM2TGsZ4-pt5jr3wosWRcgg/s400/blogger-image-314935485.jpg&quot; width=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Die Futterposition:&lt;br /&gt;
Spencer hat (meiner Meinung nach) genügend&lt;br /&gt;
Abstand zu mir und wartet artig, bis die&lt;br /&gt;
Belohnung&amp;nbsp;ins Mäulchen wandert.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Hier kurz: Um den Clicker &quot;aufzuladen&quot;, was ich mit der gerade beschriebenen Übung versuche zu erreichen, kann man auch damit, dass man einfach nur clickt und sofort das Leckerchen hinhält. So habe ich den Clicker für Shadow eingeführt. Da Spencer aber generell ein paar Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren, habe ich mich für die Einführung mit einer &quot;Aufgabe&quot; entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hat er jetzt schon sehr gut kapiert, dass er das Target berühren soll, damit er an den Zucki-Automaten kann. Was er noch nicht verinnerlicht hat, ist das &quot;Click-Geräusch&quot; im Moment der Berührung. Hier dürft ihr euch aber nicht aus dem Konzept bringen lassen, manche Pferde benötigen einige Einheiten, bis der &quot;Aha&quot;-Effekt eintritt und der &quot;Click&quot; als Marker und damit als Kennzeichen für die folgende Belohnung erkannt und verinnerlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Target sehr positiv zu belegen, hat hier bei Spencer noch einen weiteren Sinn. Auf Spaziergängen neigt er dazu, irgendwann überfordert damit zu sein, dass er artig an der Leine laufen soll. Will er nicht mehr, bleibt er einfach stehen und &quot;funktioniert&quot; nicht mehr. Ich will ihn dann aber nicht zwingen, weiter zu gehen. Bisher habe ich das so gelöst, dass ich ihm ein paar Minuten zeit gebe, sich wieder zu sammeln und dann danach zu fragen, ob er bereit ist wieder mit zu kommen. Dieses Spiel dauert oftmals auch 30 Minuten. Da ich aber nicht abschätzen kann, wie er an welchem Tag drauf ist und was ich ihm an Folgsamkeit zumuten kann, fallen die Runden oft zu groß und damit eben zu anstrengend fürs Ponyköpfchen aus. Um ihn zukünftig aus dieser &quot;Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich will grasen, ich scharre mit dem Huf, ich gähne,...&quot;-Phase raus zu holen, wird uns das Target begleiten, um zwischendurch Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Dazu aber später mehr, wenn wirs dann auch in dem Zusammenhang nutzen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ach, eines noch - der Ort und die Art der Einführung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Spencer nicht dazu zwingen, mit mir zu üben. Also wähle ich einen eingezäunten Bereich, in dem er sich wohl fühlt und ich ihn nicht am Strick haben muss. Er soll also frei, ohne Zwang (Halfter und Strick) mit mir üben können und aber auch weg gehen können, wenn es ihm zu viel oder zu langweilig wird. Am ersten Übungstag habe ich dafür seine Weide gewählt. So kann ich ihm anbieten, das Target zu berühren, wenn er aber keine Lust mehr hat, kann er einfach gehen und sich mit Blümchen und Bienchen beschäftigen. Shadow habe ich allerdings für die Übungszeit aufs Paddock gebracht, da Mr. Übereifrig ansonsten wild neben oder zwischen uns geturnt und uns damit &quot;gestört&quot; hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj0UjHmg37h3gP0Xft8_2y7ckepMonNm0IeEq3NnOtofj-9xZGJgIdtM6IwPWkxcawjoR6Nj9Pw03yc6qFM5lCCAlqweQHV9p7T7xKS9HGOvPQy7GnExO7_oCxH2lRBsgBUG2dYLCZ31dbp/s640/blogger-image--1457282858.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj0UjHmg37h3gP0Xft8_2y7ckepMonNm0IeEq3NnOtofj-9xZGJgIdtM6IwPWkxcawjoR6Nj9Pw03yc6qFM5lCCAlqweQHV9p7T7xKS9HGOvPQy7GnExO7_oCxH2lRBsgBUG2dYLCZ31dbp/s400/blogger-image--1457282858.jpg&quot; width=&quot;225&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Wenn das Pony mal abgelenkt ist, keine Sorge!&lt;br /&gt;
Bedrängt es dann nicht mit eurem Target,&lt;br /&gt;
sondern wartet, bis es aus eigenen Stücken&lt;br /&gt;
wieder angestupst wird!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit zum Ort: Wählt einen ruhigen, fürs Pferd angenehmen Ort und lasst es auch zu, wenn sich das Pony zwischendurch abwendet und sich mit anderen Dingen beschäftigt. Lernen soll Spaß machen :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ergebnis der ersten Übungen mit &quot;Click&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während der ersten Übungseinheit hat Spencer also gelernt, dass das Leckerchen nur dann kommt, wenn er was richtig (natürlich in meinem Sinne) macht und sich artig benimmt. Ponys lernen schnell, ich muss jetzt aufpassen, dass ich das Target nach dem Click weg nehme, da Spencer sonst unkontrolliert das &quot;Futterknöpchen&quot; drückt, um so viel wie mögliche Leckerbissen zu bekommen. Dabei weiß er jetzt auch, dass Knibbeln und Knabbern nix bringt. Zwischendurch grabbelt er zwar am Zuckibeutel, das ignoriere ich aber und füttere erst, wenn er seine &quot;Futterposition&quot; eingenommen hat und nicht zwickt oder fordert. Das ist mitunter das Schwierigste für mich, aber auch wir Menschen dürfen ja gerne auch Lerneffekte mitnehmen (Bei Shadow habe ich bisher nicht an Höflichkeitsübungen gearbeitet, was sich heute manchmal in &quot;Ponynase in Futterbeutel&quot; Reaktionen äußert. Weniger angenehm, versprochen :D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich versucht er trotzdem weiter, ob nicht einfach so ein Zucki abfällt, hier müsst ihr euch hald auf die Finger klopfen (in dem Fall hald ich), wenn euch die süßen Knopfaugen angucken und die Ponynase euch begrabbelt :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/04/jungpony-serie-clickern-die-anfange.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhHonLN16Rm5KnSOk-ZmjPF7VOnzg3Ig0NQWDRvxDoSHegqyBJ6CqLFUDg49sN6qKxTmCPN2vV8TzJjXe0cTdlSpMOc-5xDhjzUzLSHsoD7bA8NVs_hcS5Ng5hIjPKS3zHp7TAG_z8DyyHc/s72-c/blogger-image-1411806998.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-3023441479372586596</guid><pubDate>Thu, 26 Mar 2015 08:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-03-26T12:13:07.439+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Persönliches</category><title>Goodbye my Friend...</title><description>Ich hab lange überlegt (wenn man eine Woche lange nennen kann. Derzeit dauern die Tage aber gefühlt ewig), ob ich euch die Geschehnisse der letzten Tage erzählen soll. Irgendwann aber müsste ich sowieso mit der Sprache raus, dann also lieber gleich jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag musste ich länger arbeiten, da noch ein Termin mit einem Lieferanten anstand. Gleich anschließend flitzte ich in den Stall. Keine Sekunde des schönen Wetters wollte ich verpassen und hatte mir einen schönen Rest-Nachmittag bei den Ponys ausgemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manchmal kommts anders... Kaum aus dem Auto ausgestiegen, kommt mir die kleine Tochter der Stallbesitzer entgegen gehoppst und erzählt &quot;Raudy ist krank!&quot; Natürlich ist mir gleich die Kinnlade runter geklappt. Wenn Raudy nicht auf der Weide bei den Ponys steht, ein Kind mir erzählt, dass er krank ist, kann das nichts Gutes bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe weiter. Hinter den Stall. Da steht er, mit hochgezogenem Bauch, zittrig, mit verschwitzen Augenrändern. Die Stallbesitzer damit beschäftigt, ihn auf den Beinen zu halten. Im Zuge am Telefon, alle Tierärzte durchwählend. Natürlich hat keiner Zeit, überall Koliken. Ich schließe mich an mit der Telefoniererei und erreiche einen Tierarzt aus dem Ort, der sich auch sofort auf den Weg zu uns macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raudy bringen wir inzwischen auf den Reitplatz und führen ihn im Schritt herum. &quot;Das sieht nicht gut aus!&quot; höre ich die Stallfee sagen. Hören will ich das natürlich nicht, wissen, dass es so ist, tue ich aber sehr wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit habe ich euch wenig von Raudy erzählt. Es war einfach immer so selbstverständlich, dass er da ist. Dass ich mich um ihn kümmere, dass er jeden Tag mit den Ponys auf die Weide geht. Mit seinen 22 Jahren ist er die perfekte Ergänzung für die Ponytruppe. Der Ruhepol für den Herrn, der weise Lehrer für den kleinen. Ein sehr höfliches, liebes Pferd. Ganz ohne Macken und Unarten. Lieb im Umgang mit Menschen, geduldig mit den Ponys. Wie Haflinger so sind, ist ihm Futter natürlich immer das Höchste. Auf seine kleine Ration des Tages oder die Karotte zwischendurch freut er sich besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tierarzt rast auf den Hof, zieht ein paar Spritzen auf und kommt uns entgegen. Freundlich wird der Haflinger von ihm begrüßt und auch gleich medizinisch versorgt. Nach ein paar Minuten wird er abgehört und der Puls gemessen &quot;Oje, er reagiert gar nicht...&quot; sagt er. Hm. Inzwischen ist auch Raudys Besitzerin, meine Cousine, angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tierarzt sieht uns an und sagt &quot;Er müsste in eine Klinik und operiert werden!&quot;. Für uns ist so eine OP aber keine Option, schon gar nicht in dem Alter. Der Weg in die Klinik, die Operation dort, die er vielleicht überlebt. Zurück zu Hause wird er Monate lang in die Box gesperrt, Lebtags nur noch Diät. Ich habe viele Klinik-Fahrten mitbekommen in den letzten Jahren. Kaum ein Pferd ist überhaupt wieder mit nach Hause gekommen. In dem Fall mussten wir fürs Pferd und gegen die Schmerzen entscheiden und haben ihn gehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle seine Freunde waren da, um sich von ihm zu verabschieden. Glaubt mir, der Schmerz sitzt tief, wir vermissen den lieben Haflinger mehr als sehr. Der herzensgute Bursche hinterlässt ein riesen großes Loch. Sowohl bei uns Menschen, die wir ihn so lange gekannt und geschätzt hatten, als auch bei den Ponys. Shadow und Raudy kannten sich seit 7 Jahren und waren sehr aneinander gewöhnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shadow ist sehr schreckhaft und unruhig, seit Raudy den Weg über die Regebogenbrücke angetreten hat. Spencer wiederum ist sehr anhänglich und lässt seinen Shadow nicht aus den Augen. Ich verbringe möglichst viel Zeit bei den Beiden und bemühe mich um einen angenehmen Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich beschäftigen mich Gedanken, wie&lt;br /&gt;
&quot;Kann Shadow dem Kleinen geben, was er braucht?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Kommt Shadow damit klar, dass der Ruhepol der Gruppe fehlt?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ist es gut für beide, dass sie nun nur noch zu zweit sind?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hat Spencer in seinem jungen Leben schon ausreichend gelernt, was ein Pony wissen muss?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken um Gedanken kreisen in meinem Kopf, ich kann diese Fragen aber im Moment nicht beantworten. Fakt ist, zur Zeit sind die beiden auf sich allein gestellt und das ist nun mal so. Was die Zeit bringt, weiß ich nicht. Ob ein Kollege für die beiden irgendwann einzieht, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit heilt Wunden und kommt Zeit, kommt Rat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag habe ich meine Abschlussprüfung. Die werde ich wohl gehörig versauen, weil nichts in meinen Kopf will, das nicht direkt mit Raudy oder den Ponys zu tun hat. Aber auch das ist unwichtig gerade. Ich werde antreten, sollte ich aber versagen, ist es eben so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab nächster Woche habe ich dann ganz viel Zeit für meine beiden kleinen Racker und werde jede Sekunde mit ihnen genießen. Man sieht ja, wie schnell die gemeinsame Zeit vorbei sein kann. Dabei wollte ich Raudy noch so viel sagen und ihm für so vieles danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, hier noch ein kleines Mitbringsel für euch: Schön, dass es euch gibt und danke, dass ihr da seid. Genießt jede Sekunde mit euren Lieben und sagt auch mal danke oder ein &quot;Schön, dass du da bist!&quot;, wenn&#39;s angebracht ist! Zu vieles bleibt ungesagt und ungetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhe63THXh71uupG5ltIVSo2ze0Y6FU6wREArnZ2PBXwE2jYDQ_p267s7po4tFG7Qgb3YXg34yWEyJTP5xKDN35k0I5QSg78v6rkdMN6uoAQhFxyPPo5sY5Ts1uRANy9kLmPLonVLJ7WEMPD/s1600/Steckbrief+Raudy.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhe63THXh71uupG5ltIVSo2ze0Y6FU6wREArnZ2PBXwE2jYDQ_p267s7po4tFG7Qgb3YXg34yWEyJTP5xKDN35k0I5QSg78v6rkdMN6uoAQhFxyPPo5sY5Ts1uRANy9kLmPLonVLJ7WEMPD/s1600/Steckbrief+Raudy.jpg&quot; height=&quot;400&quot; width=&quot;333&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjeuTvDBW4ZE8oTB1yES7zCNr2kPVNQqzsVoEMvKgDJJJ_Nifuy4OBlit_KmYPdPIdAgaizwgFX81xWJ24CAYJe-QfE8mo6tUNTf_8KVNL4icYhalYjPnu7KbErJ5r0nwVPWs3DQhBqk4GV/s1600/197683_3232601626065_1052203120_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjeuTvDBW4ZE8oTB1yES7zCNr2kPVNQqzsVoEMvKgDJJJ_Nifuy4OBlit_KmYPdPIdAgaizwgFX81xWJ24CAYJe-QfE8mo6tUNTf_8KVNL4icYhalYjPnu7KbErJ5r0nwVPWs3DQhBqk4GV/s1600/197683_3232601626065_1052203120_n.jpg&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPoBZEikQVFoyvwO_eu4xQflrQ2OX_SEnYtuTquN3PnHKe-gaiNDHsp76b0_0gqxmra8Y51129xiNMDynwXRXxYHINUFy_zOMZD1gyODb_eaZo1-0G9WLj3rqzN1naPoh_Gd48EYt3btSG/s1600/10622746_925047144212886_3927218281519615335_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPoBZEikQVFoyvwO_eu4xQflrQ2OX_SEnYtuTquN3PnHKe-gaiNDHsp76b0_0gqxmra8Y51129xiNMDynwXRXxYHINUFy_zOMZD1gyODb_eaZo1-0G9WLj3rqzN1naPoh_Gd48EYt3btSG/s1600/10622746_925047144212886_3927218281519615335_n.jpg&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg6MO5AnLMhGoMNXMguBOgVqembYwk5WckLu7kXfvDsDUYbdVaSHxuLqrunZs3TuNmoXjwPsfG54duYl4EV0p4eiwBe1XOS0zeY-Vgx2Sb_MS0Eg4VwQWdloy_RiwjC2D7dTU0Pb-iLg6Yh/s1600/BILD0025.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg6MO5AnLMhGoMNXMguBOgVqembYwk5WckLu7kXfvDsDUYbdVaSHxuLqrunZs3TuNmoXjwPsfG54duYl4EV0p4eiwBe1XOS0zeY-Vgx2Sb_MS0Eg4VwQWdloy_RiwjC2D7dTU0Pb-iLg6Yh/s1600/BILD0025.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgBspl3TSm8sNushHDWWr5PYboWhnjejrV-pkhMAZX3CLigLdbEEBgmzPCQQ1TeaD0vlLWXH_Q5Z3Y5ylyXUJhpvcw2yw2ptGD-vBNrfqO5VapdeW-VHzIoZPubSgU4twtZ4Z-bFfbYQDR9/s1600/373924_2049020517277_733504186_n.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgBspl3TSm8sNushHDWWr5PYboWhnjejrV-pkhMAZX3CLigLdbEEBgmzPCQQ1TeaD0vlLWXH_Q5Z3Y5ylyXUJhpvcw2yw2ptGD-vBNrfqO5VapdeW-VHzIoZPubSgU4twtZ4Z-bFfbYQDR9/s1600/373924_2049020517277_733504186_n.jpg&quot; height=&quot;239&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizuDgYvx5E5BsUP-5pX9WWMo6xvvhw0GNCXOnozaWc2XOphlBIEN2BFVQz2yx762UXCmz73_jgp7che7YYYTbf6JFqyDj6plVgCrj9KdDzi22yA0yZ0dcfXn5imHNSoo_l9QRKlnOGqX_W/s1600/10321159_10203600863974321_7121676237351281153_o.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizuDgYvx5E5BsUP-5pX9WWMo6xvvhw0GNCXOnozaWc2XOphlBIEN2BFVQz2yx762UXCmz73_jgp7che7YYYTbf6JFqyDj6plVgCrj9KdDzi22yA0yZ0dcfXn5imHNSoo_l9QRKlnOGqX_W/s1600/10321159_10203600863974321_7121676237351281153_o.jpg&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße, ich drück euch,&lt;br /&gt;
Tash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Die Ursachen von Koliken und was ihr im Akutfall tun könnt, lest ihr &lt;a href=&quot;http://kultreiter.de/kolik-pferd/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
P.P.S. Wie ihr Schmerz erkennt, wird &lt;a href=&quot;http://www.fair-riding-corp.at/wissenswertes-pferde-reiten/schmerz-erkennen-beim-pferd/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; klar.</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/03/goodbye-my-friend.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhe63THXh71uupG5ltIVSo2ze0Y6FU6wREArnZ2PBXwE2jYDQ_p267s7po4tFG7Qgb3YXg34yWEyJTP5xKDN35k0I5QSg78v6rkdMN6uoAQhFxyPPo5sY5Ts1uRANy9kLmPLonVLJ7WEMPD/s72-c/Steckbrief+Raudy.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-6745910262258452848</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2015 09:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-29T15:14:01.713+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Getreidefreies Futter - wieder so ein neuer Trend? Oder: Was braucht ein Pferd wirklich?</title><description>Die Futtermittel-Industrie bietet uns allerlei buntes, hübsches, vielfältiges Futter. Von Melasse, über Bierhefe, zu Maiskleber, Poppgetreide, Ölzusätzen, Zuckerrübenschnitzeln und allerlei Zusätzen. Alles was das Herz begehrt, möchte man meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEheYGvvOrT_ZqKZwlh-XfYMoc4EcDN1hfBg9Q4wTPYmHB79Hq_RuU0XC4fle3X_RWGcqoIESdKXp41LXch6QgFjr7UK2_-1boh8yYYmtNoaRM9N64Mhm-dnUBozrsR4gAcezO9rl-AVU5ck/s1600/Kr%C3%A4uterfutter+Kopie.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Pferde richtig füttern, getreidefreies Pferdefutter&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEheYGvvOrT_ZqKZwlh-XfYMoc4EcDN1hfBg9Q4wTPYmHB79Hq_RuU0XC4fle3X_RWGcqoIESdKXp41LXch6QgFjr7UK2_-1boh8yYYmtNoaRM9N64Mhm-dnUBozrsR4gAcezO9rl-AVU5ck/s1600/Kr%C3%A4uterfutter+Kopie.jpg&quot; height=&quot;295&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dass aber die Inhaltsstoffe allesamt mehr schaden als nützen, und dem Hersteller viel Geld bringen, weil sie meist Abfallprodukte darstellen und demnach günstig im Einkauf sind, wird uns nicht erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wissen wir nicht, dass genau diese Zusätze unsere Pferde krank machen. Wir meinen es gut, es schmeckt dem Pferd und riecht zudem noch lecker. Dabei sollten wir uns an der Nase packen, kurz überlegen und drauf kommen, dass wir und unsere Augen, Nasen und der Geldbeutel getäuscht und beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Denken wir mal wie ein Pferd:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Pferde sind dafür gemacht (ursprünglich), Steppengräser, Rinden, Wurzeln etc. zu fressen. Unser Verdauungsapparat ist darauf ausgelegt, genau solche Stoffe zu verwerten. Wir domestizierten Pferde können auch Energie aus Getreide gewinnen, keine Frage. Hier vertragen wir Hafer und Gerste am besten, manches andere Getreide sogar gar nicht. Zusatzstoffe wie Melasse, eure neueste Idee der Milchsäurebakterien, reichlich Öle usw. vertragen wir nicht und schleusen diese teilweise sogar Bakterien und Pilze in unseren Körper. Dazu können diverse Inhaltsstoffe unseren Darm schädigen und das Milieu verändern, so dass wir Nährstoffe weniger gut oder oft sogar überhaupt nicht mehr aufnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles steht nicht auf den reichhaltigen Beipackzetteln der Futtersäcke, oder? Eben. Wir sollten uns also mit unserem Hausverstand beraten und diskutieren, was das Pferdchen tatsächlich braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &quot;Freizeitpferd&quot; zb. leistet heutzutage kaum noch Arbeit. Der einstündige Schrittausritt mit zwischendurch etwas Trab oder Galopp setzt keine Kraftfuttergabe voraus. Was aber benötigt das Otto-Normal-Pferd, um gesund zu bleiben und seine Leistung zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
1. Heu von guter Qualität&lt;/h3&gt;
Das ewige Thema. Oftmals werden nur noch Hochleistungsgräser gezüchtet, das vielfältige Heu ist also eher ein Wunschtraum als Realität. Dazu sollte das Heu für Pferde später gemäht werden, als das für Kühe etc., was ein häufiges Mähen unmöglich macht, demnach natürlich teurer ist, als Kuhheu, was wiederum bedeutet, dass es weniger gekauft wird, weil man ja sparen muss als Stallbetreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
2. Ausreichend Heu von guter Qualität&lt;/h3&gt;
Eine Faustregel besagt, dass das Pferd pro 100 Kg Eigengewicht etwa 1,8 kg (manche schlagen auch weniger vor) Heu pro Tag benötigt. Das ist natürlich individuell ans Pferd anzupassen (leichtfuttrig VS alt und weniger gut verwertend). Dass das Pferd ständig Magensäure produziert, wissen wir bereits (hoffe ich?). Eine Heufütterung auf zwei Gaben pro Tag aufzuteilen ist also eher fahrlässig, als gesund. Hier gilt die Faustregel, dass zwischen den Mahlzeiten nicht mehr als vier Stunden liegen sollten. Dies relativiert sich natürlich, wenn das Pferd viel Zeit auf der Weide verbringt und immer an Gräsern knabbern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
3. Ständig Trinkwasser&lt;/h3&gt;
Ich bin der Meinung, dass ein Pferd immer Zugang zu frischem Trinkwasser haben muss. Egal, ob es 2 Stunden am Paddock steht, oder den Tag auf der Weide verbringt. Trinkwasser muss immer verfügbar sein. Nicht vertretbar sind hier Argumente wie &quot;die Wege sind zu weit, um Wasser hier oder dort hin zu bringen&quot;. Und täglich frisch in die Wanne bitte, falls kein fließendes Wasser aus dem Hahn möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
4. Ein guter Salzleckstein&lt;/h3&gt;
Zur Grundernährungsausstattung gehört ebenso der gute Salzleckstein. Und damit sind nicht gepresste Klötze gemeint, sondern Natursteine (die im Übrigen auch nicht teurer sind, als Klötze, zu dem noch hübscher aussehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;
5. Pferdegerechtes Zusatzfutter&lt;/h3&gt;
Was aber ist nun Pferdegerecht? Berechtigte Frage, können wir bei der Vielfalt der Angebote ja meist nicht mehr richtig einschätzen. Ich habe mich für getreidefreies Futter, also Kräutermischungen entschieden. Dies deshalb, da solches Futter dem Verdauungstrakt und Stoffwechsel des Pferdes entspricht und ja, meine Pferde sind keine Hochleistungstiere, benötigen also kein rasant Engerie lieferndes Getreide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle darf ich zur weiteren Anregung Daniela Schinko von Hippovital.at zitieren:&amp;nbsp;&quot;Getreide zu verstoffwechseln stellt für den gesunden (Pferde-) Organismus schon eine gewisse Herausforderung dar, und belastet das stoffwechselgestörte Pferd (z.B. PSSM, EMS, KPU...) umso mehr. Für diese Pferde ist eine getreidefreie Ernährung, neben anderen haltungs-und trainingsbedingten Faktoren, unbedingt anzuraten, (könnte man auch schreiben essentiell) will man diese Pferde weitgehend symptomfrei halten und vor Krankheitsschüben bewahren&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schöne Mischung bietet hier das Angebot von NATÜRLICH PFERD. Ich füttere &quot;&lt;a href=&quot;http://www.kraeuter-fuers-pferd.com/products/natur-pur-15kg/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Natur Pur Basis&lt;/a&gt;&quot;, die wichtigsten Inhaltsstoffe mit ihrem Können habe ich euch kurz zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Beschreibung &quot;Natur Pur Basis&quot;:&lt;br /&gt;
Bio- Wiesengräser und  -kräuter, Bio- Luzerneheu, Sonnenblumenkernöl, Sonnenblumenkerne, Hagebutte, Petersilie, Ringelblumenblüten, Brennessel, Löwenzahn, Apfel, Karotte, Rote Bete , Pastinake, Birkenblätter, Mariendistel, Mariendistelsamen, Birkenrinde, Eichenrinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gräser und Kräuter sind vielfältig und bio und enthalten Vitamine und Mineralstoffe, sowie Spurenelemente. Die zugesetzten, extra angeführten Kräuter leisten Folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Birkenblätter:&lt;/b&gt; Stärkt die Abwehrkräfte, entzündungshemmend, entschlackend, etc.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Brennessel:&lt;/b&gt; Antiallergen, Lymphfluss anregend&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hagebutte:&lt;/b&gt; Fördert Blutbildung, reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Stärkt Immunsystem&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Löwenzahn:&lt;/b&gt; Aktiviert Stoffwechsel und Immunsystem. Stärkt Leber, entgiftet. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mariendistel:&lt;/b&gt; Schützt die Leber&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eichenrinde:&lt;/b&gt; Darmregulierend, entzündungshemmend.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ringelblume:&lt;/b&gt; Hilft bei Magen-, Darmgeschwüren, wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antibakteriell. Stärkt Immunsystem.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Petersilie:&lt;/b&gt; Reguliert die Verdauung. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Luzerne (Alfalfa):&lt;/b&gt; fördert die Verwertung von Fetten in der Nahrung, lentsäuert und hilft bei Gelenkserkrankungen. Enthält viel Calcium, Eisen, Zink, alle Vitamine. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonnenblumenkerne:&lt;/b&gt; Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Omega-3-Säuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfügen muss ich hier, dass dem Futter eben Kräuter und Rinden beigemischt werden. Was Kräuter angeht, sollte man natürlich nicht unüberlegt einfach drauf los füttern. Pferde sind aber meist in der Lage, Kräuter, Rinden, Erden etc. nach Bedarf aufzunehmen und unbrauchbares auszusortieren (eben nicht zu fressen). Hier solltet ihr euer Pferd und das Fressverhalten beobachten und ev. auf eine kurweise Gabe des Futters reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Zu meinem werbe- und &quot;Auge-isst-mit&quot; beeinflussten Erstaunen, lieben die Pferde das Futter, obwohl es ja aussieht wie &quot;nur&quot; Heu und der gönnerhafte Pferdehalter seinem Liebling doch immer &lt;a href=&quot;http://www.kraeuter-fuers-pferd.com/wissenswertes/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;was Besonderes&lt;/a&gt; bieten will. Dass aber grade der Verzicht auf unbrauchbare Futterzusätze und das &quot;weniger ist mehr&quot; Prinzip gut fürs Pferd ist, muss sich ins Hirn erst mal einarbeiten.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Gestern habe ich ein Exempel gestartet. Ein älterer Araber-Wallach im Stall bekam früher zum Heu etwas Müsli dazu. Ich hab ihm also ein Häufchen vom &quot;nur Heu&quot; neben das Heu gelegt und ihn dann in die Box gelassen. Zielstrebig und voller Begeisterung hat er sich gleich auf das Kräuterfutter gestürzt und das, obwohl keine Geschmacksverstärker, keine Melasse und kein Körnchen Getreide darin enthalten sind.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Meine Ponys bekommen das Futter manchmal aus dem Trog, meistens aber kippe ich ein Wenig davon übers Heu im Heusack. So wird auch gleich das Heu etwas reichhaltiger und die Erwartungshaltung nach &quot;getaner Arbeit&quot; bleibt aus :D Wenn ich hier nicht aufpasse, sind die zwei aber so schlau, dass sie erst das Futter oben aufsammeln, also decke ich das Heu von oben mit etwas Stroh ab.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;
6. Einen mitdenkenden Besitzer&lt;/h3&gt;
&lt;div&gt;
Der wichtigste und somit auch letzte Punkt, ist der mitdenkende Besitzer. Es macht wirklich Sinn, sich die Inhaltsstoffe des Futters anzusehen und sich damit auseinander zu setzen. Wenn schon kein unabhängiger Futterberater zur Verfügung steht, solltet ihr zumindest Google danach befragen und genau abwägen, ob das Futter gut fürs Pferd, oder doch gut für den Hersteller ist. Nicht alles was schön für uns aussieht, ist auch gut für den geliebten Vierbeiner! :)&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Abschließend muss ich noch sagen, dass der Artikel meiner Begeisterung für das Futter entspringt und nicht gesponsert ist :D Macht ja fast so den Eindruck, bei der Schwärmerei :P&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;
Und die Moral von der Geschicht?&lt;br /&gt;Pferde wissen wohl doch besser als wir, was gut für sie ist!&lt;/h2&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/03/getreidefreies-futter-wieder-so-ein.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEheYGvvOrT_ZqKZwlh-XfYMoc4EcDN1hfBg9Q4wTPYmHB79Hq_RuU0XC4fle3X_RWGcqoIESdKXp41LXch6QgFjr7UK2_-1boh8yYYmtNoaRM9N64Mhm-dnUBozrsR4gAcezO9rl-AVU5ck/s72-c/Kr%C3%A4uterfutter+Kopie.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-6743407763401863782</guid><pubDate>Sun, 08 Mar 2015 08:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-03-26T10:26:51.201+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Checkliste - Verbringt mein Pferd gerne Zeit mit mir?</title><description>Darüber konnte ich in den letzten Tagen viel nachdenken. Der Herr hat sich oft von mir abgewendet und klar gezeigt, dass er sich nicht wohlfühlt mit mir, mit meiner Ausstrahlung, mit meinem Verhalten - what ever!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Checkliste, ob sich euer Pferd in eurer Nähe wohl fühlt, oder nicht. Quasi ein kleiner Anstoß, ob ihr mit eurem Verhalten angenehm seid, oder das Pferd irritiert / unbewusst auf Abstand bringt usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sind natürlich nur Anregungen! Der Möglichkeiten gibt es zu viele, als dass ich hier alle zusammenfassen könnte. Es ist also an euch, zu erkennen, warum das Pferdchen &quot;keine Lust&quot; auf euch hat :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiICwVQ4GeUgHTvh4yFHaUMugChdnex8IOODdDTrJZIsRe0-0JafbkEJstGagXf4zwAO745VKmv3s0ZAg1pk4YuyazOjfBjw96Qml9XkcNvT22f2c9WH8QS44Sn2X4In9tTZNjc9ZcNoNKd/s1600/Checkliste+Zeit.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiICwVQ4GeUgHTvh4yFHaUMugChdnex8IOODdDTrJZIsRe0-0JafbkEJstGagXf4zwAO745VKmv3s0ZAg1pk4YuyazOjfBjw96Qml9XkcNvT22f2c9WH8QS44Sn2X4In9tTZNjc9ZcNoNKd/s1600/Checkliste+Zeit.jpg&quot; height=&quot;425&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Freut sich dein Pferd, wenn du in den Stall kommst?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kommst am Stall an, dein Pferd steht auf der Weide (hoffentlich?). Du begrüßt es (ich zum Beispiel rufe dem Herrn immer ein freudiges &quot;Monkeyyyyyyy!&quot; entgegen - einer von vielen seiner Spitznamen. Wie reagiert das Pferd? Spitzt es die Ohren und versucht auszumachen, woher das Geräusch kommt? Wendet es sich dir zu? Kommt es vielleicht sogar angerannt? Oder ignoriert es das Rufen und bleibt unbeeindruckt stehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es bereits hier lieber weicht, sich abwendet oder sonst irgendwie negativ reagiert, machst du was falsch. Hier könntest du überlegen, ob du vielleicht generell negativ eingestellt bist, immer das Gleiche vom Pferd verlangst, oder ihm sonst wie nicht gut tust. Oftmals hilft es, wenn du einfach auf dein Pferd zu gehst, ihm etwas Gutes tust und ohne etwas zu verlangen, wieder gehst. Wohlfühlzeit schaffen quasi. Wenn du auch nicht auf das Pferd zu gehen kannst, ohne dass es nach Auswegen sucht, versuche, dich einfach ruhig irgendwo hin zu setzen / zu stellen und abzuwarten. Kommt das Pferd irgendwann doch an, freu dich, kraul es, oder mach ihm einfach Freude, um dann zu gehen und zufrieden zu sein. Ich denke, das ist schon schwer genug für uns, oder? :D Und ganz wichtig: Vergesst eure positive Einstellung nicht und lasst euch nicht ablenken von Gedanken des Tages ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gründe für Ablehnung gibt es unzählige, insofern sehr schwer, hier alle aufzuzählen. Hier ein paar Anregungen zu Fragen, die ihr euch stellen könnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich gestresst, oder schlecht gelaunt?&lt;br /&gt;
Gehe ich zu bestimmt auf mein Pferd zu?&lt;br /&gt;
Ist meine Körperhaltung zu fordernd?&lt;br /&gt;
Hat mein Pferd Schmerzen?&lt;br /&gt;
Bin ich abgelenkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Liste bitte unbedingt um unzählige weitere Punkte für euch selbst ergänzen! :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schlüpft das Pferd freudig ins Halfter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hält dir das Pferd den Kopf hin, wenn du mit dem Halfter kommst, oder weicht es aus und versucht, dem Halfter zu entkommen? Hier ist es schwer, auszumachen, woran das Ausweichen liegt. Aber bestimmt an einer negativen Belegung. Der Herr zB schlüpft meist selbstständig hinein, wenn ich es nur anbiete. Tut er das nicht, ist irgendwas im Busch. Und ja, das liegt dann immer an mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt wieder, in kleinen Schritten zu arbeiten. Halfter hinhalten und keines Falls das Pferd in die Ecke treiben oder sonst wie in Bedrängnis bringen. Halfter ruhig drauf, Pony loben, Halfter wieder weg. Wenn sich schon das Halfter negativ auf dein Pferd auswirkt, hast du ein Problem, das sich weiter durchzieht, denke ich. Manchmal ist weniger einfach mehr. Und jeder positive Abschluss ist ein Gewinn, wenn er auch noch so klein erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder ein paar Möglichkeiten der Fragestellung an euch selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitzt das Halfter gut?&lt;br /&gt;
Verursacht es irgendwo Schmerzen?&lt;br /&gt;
Hat das Pferd schlechte Erfahrungen mit Halftern gemacht?&lt;br /&gt;
Bin ich gestresst, oder schlecht gelaunt? (die Dauerfrage!)&lt;br /&gt;
Gehe ich falsch auf das Pferd zu?&lt;br /&gt;
Bringe ich das Pferd in Bedrängnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Liste bitte unbedingt um unzählige weitere Punkte für euch selbst ergänzen! :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Mag mein Pferd das Striegeln?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Striegeln und Putzen vor der Reit-/Longier-/Spaziereinheit sollte immer einen Wohlfühlfaktor fürs Pferd bedeuten! Mit Striegeln kann man so sehr an der Bindung, Muskelentspannung etc. arbeiten! Kann dein Pferd das Striegeln genießen? Wenn ja - Super! Wenn nicht, wieder her mit dem Katalog der unzähligen Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutze ich fürs Pferd angenehme Bürsten?&lt;br /&gt;
Striegle ich zu fest / zu schnell etc.?&lt;br /&gt;
Hat mein Pferd Schmerzen?&lt;br /&gt;
Bin ich gestresst, oder schlecht gelaunt? (jawohl, die Dauerfrage!)&lt;br /&gt;
Gehe ich falsch auf das Pferd zu?&lt;br /&gt;
Bringe ich das Pferd in Bedrängnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Liste wiederum unbedingt um unzählige weitere Punkte für euch selbst ergänzen! :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;Das Training&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ihr ja wisst, arbeite ich mit positiver Verstärkung, was bedeutet, dass ich so wenig wie möglich (am besten keinen) Druck aufs Pferd ausübe, stattdessen richtige Aktionen oder Reaktionen sofort bestätige und belohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier aber passiert es, dass ein Pferd überfordert wird oder sich so sehr in die Arbeit stürzt, dass es gestresst ist und den Kopf ausschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt also, ist das Thema Stress im Bezug aufs Training. Weniger ist immer mehr, verlangt also nicht zu viel von euren Tieren :). Auch solltet ihr darauf achten, eure Kommandos (egal ob mit Sitz, Zügelhilfe, Schenkeldruck, Korrektur mit Gerte, Sporen, etc. immer so sachte wie möglich ausgeführt werden. Ein ständiges Klopfen mit den Schenkeln stumpft euer Pferd ab und es lernt, diesen Druck zu ignorieren (Gewöhnung). Das ist auf alle Hilfsmittel zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wollt einen Fragen-Katalog? Gerne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiten:&lt;br /&gt;
Störe ich mein Pferd in der Bewegung?&lt;br /&gt;
Baue ich zu viel Druck auf?&lt;br /&gt;
Ziehe ich am Zügel?&lt;br /&gt;
Plumpse ich in den Sattel (Immer wieder Sitzlongen ist das A und O der Reiterei)?&lt;br /&gt;
Verlange ich zu viel?&lt;br /&gt;
Hat mein Pferd verstanden, was ich von ihm will?&lt;br /&gt;
Gönne ich dem Pferd Pausen zwischen den Lektionen?&lt;br /&gt;
Lobe ich genug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Longieren / Bodenarbeit:&lt;br /&gt;
Ist mein Pferd durch Hilfszügel und Fixierungen im Blickfeld oder der Bewegung eingeschränkt?&lt;br /&gt;
Gebe ich dauernd Drucksignale in seine Richtung, auch wenn es richtig reagiert?&lt;br /&gt;
Quatsche ich ununterbrochen wirres Zeug und verwasche somit Signale?&lt;br /&gt;
Achte ich auf meine Körperhaltung?&lt;br /&gt;
Achte ich auf meine eigene Energie?&lt;br /&gt;
Gönne ich dem Pferd Pausen zwischen den Lektionen?&lt;br /&gt;
Lobe ich genug?&lt;br /&gt;
Hat mein Pferd verstanden, was ich von ihm will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum könnt bzw. müsst ihr den Fragenkatalog um viele Punkte ergänzen, jedes Pferd ist individuell, jeder Mensch agiert individuell :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woran ihr denken müsst, wenn euer Pferd plötzlich nicht mehr mit machen will, hab ich im Artikel &quot;&lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2014/12/der-hat-einfach-keine-lust.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der hat einfach keine Lust!&lt;/a&gt;&quot; schon mal zusammen gefasst. Hier findet ihr auch ein paar Anregungen zu Möglichkeiten, warum sich das Pferd widersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Grundlegende Konzentration des Menschen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es, euch tatsächlich aufs Pferd und die gemeinsame Zeit zu konzentrieren. Das Pferd sollte niemals nur so nebenbei erledigt werden. Auch wenn ihr eine Freundin mit im Stall habt, solltet ihr eurem Pferd die Aufmerksamkeit geben, die ihm zusteht. Wir können nicht verlangen, dass sich das Pferd ordentlich benimmt und konzentriert, wenn wir selbst nicht bei der Sache sind. Eigentlich logisch, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wichtig ist es, dass ihr einen Plan im Kopf habt und nicht einfach drauf los übt. Wenn ihr verwirrt seid, hat das Pferd keine Möglichkeit, herauszufinden, was ihr ihm beibringen wollt :) Dann zu sagen &quot;der will nicht&quot; wäre nicht fair. Also erst denken, dann handeln!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst zu hinterfragen muss ein Pferdemensch lernen... dafür aber wirds das Pferd auch danken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollt ihr noch gereimte Gedanken eines Friesen zum Thema? Dann &lt;a href=&quot;http://pferdeverstehen.blogspot.de/2014/07/die-beziehungswende-oder-wenn-der-dicke.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; lang!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genießt die Sonne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerliebste Grüße,&lt;br /&gt;
Tash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/03/checkliste-verbringt-mein-pferd-gerne.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiICwVQ4GeUgHTvh4yFHaUMugChdnex8IOODdDTrJZIsRe0-0JafbkEJstGagXf4zwAO745VKmv3s0ZAg1pk4YuyazOjfBjw96Qml9XkcNvT22f2c9WH8QS44Sn2X4In9tTZNjc9ZcNoNKd/s72-c/Checkliste+Zeit.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-4868707678721907711</guid><pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-03-26T10:27:04.165+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Offenstall - Ja oder Nein?</title><description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenställe liegen im Trend. Das ist grundsätzlich auch gut so, immerhin haben wir es mit Bewegungs- und Herdentieren zu tun, wenn wir von Pferden sprechen. Nicht immer aber ist der Offenstall auch die richtige Wahl. Bzw. ist nicht immer der ins Auge gefasste Offenstall wirklich ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhBJb0m1rGRSRhuOYyRQ4c1R1IakVz6-Xru6fgVfmtxAOiccsZZbdBlhyphenhyphenV0sOIcAUcLUhp0VggqcGcwar_ZWcc9eZNc8ah-mtgJSl6wdm4eCxKhIoGDhkMfB5FKJQ1RL6OSW4NuZz01NmQg/s640/blogger-image--1642075294.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhBJb0m1rGRSRhuOYyRQ4c1R1IakVz6-Xru6fgVfmtxAOiccsZZbdBlhyphenhyphenV0sOIcAUcLUhp0VggqcGcwar_ZWcc9eZNc8ah-mtgJSl6wdm4eCxKhIoGDhkMfB5FKJQ1RL6OSW4NuZz01NmQg/s400/blogger-image--1642075294.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht habt ihr euch selbst gerade für einen Umzug in einen Offenstall entschieden und steht nun vor unlösbaren Problemen? Hier ein paar Punkte, die ihr vorab abklären könnt und dem entsprechend vielleicht doch nach Alternativen suchen solltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Offenstall-Areal ist zu klein&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Offenstall muss genügend Platz bieten. Die Ruhebereiche müssen es jedem Pferd erlauben zu liegen, zu schlafen oder auch zu dösen. Es macht wenig Sinn, wenn 10 Pferde auf 20x40 Metern zusammen wohnen und sich gegenseitig nicht ausweichen können. Jedes Pferd, besonders ein Rang niedriges, muss bei Bedarf die Möglichkeit haben, von den Anderen Abstand zu gewinnen. Nicht selten hört man heute von gestressten Pferden in Offenstallhaltung. Dies resultiert wohl eben oft aus zu wenig Platz, zu wenigen Futterstellen und zu wenigen Ruheplätzen. Oft sieht man sogar fragwürdige Engpässe, die es den Pferden unmöglich machen, anderen auszuweichen, bzw. ihnen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es sind zu wenige Futterstellen vorhanden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar meine beiden Ponys benötigen ab und an zwei Futterstellen, weil der Große den Kleinen vom Heu vertreibt, was zeigt, wie wichtig mehrere Futterstellen sind. Es reicht nicht aus, wenn eine Heuraufe vorhanden ist und sei sie auch noch so gut gefüllt. Mehrere Futterstellen, diese ausreichend weit von einander entfernt platziert, sind notwendig, um jedem Pferd eine ausreichende Heuversorgung zu ermöglichen. &lt;a href=&quot;http://www.offenstallkonzepte.com/Studie_Heunetze.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; ein interessanter Artikel mit einer Schweizer Studie zur Heunetz-Fütterung. Ein weiteres interessantes Video gibt&#39;s &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=F-jPx_gHl5k&amp;amp;feature=youtu.be&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jedes Pferd muss ausreichend mit hochwertigem Heu versorgt werden können&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt ist die ausreichende Befüllung der Futterplätze. Wie wir wissen, sind die Zeiten der zwei Heuhaufen pro Tag vorbei. Was sich im Offenstall als schwierig erweist, ist die individuelle Fütterung. Das Robustpferd ist sehr leichtfuttrig, benötig dem entsprechend weniger, das Sportpferd benötigt mehr Heu, um seinen Tagesbedarf zu decken. Hier ist die Zusammenstellung der Gruppe ein wichtiges Thema. Man sollte vielleicht überlegen, ob es schlau ist, einen ev. übergewichtigen, schon mit Hufrehe oder ähnlichen Krankheiten vorbelasteten Haflinger mit einem alten, schwerfuttrigen Vollblüter zusammen zu halten. Oder ein anderes Beispiel: meine Ponys benötigen viel weniger Heu, als unser Haflinger. Die Ponys werden aus einem Heunetz gefüttert, der Haflinger bekommt so viel Heu, wie er möchte, da er sonst nicht ausreichend versorgt werden könnte. Würde ich den Ponys derart viel Heu anbieten, wären Wohlstandskrankheiten vorprogrammiert. Anders herum darf man an gutem Heu aber nicht sparen. Das Argument &quot;ist eh die Wiese offen&quot; zählt heutzutage nicht, weil die Wiese oftmals nur fett ist und wenig Vielfalt an Pflanzen bietet. Letztes Jahr habe ich eine Bekannte besucht. Grundsätzlich ein schöner Stall, das Heu wurde aber extrem rationiert, weil ja die Wiese offen ist. Sieht man sich die Wiese an, findet man aber nix außer Löwenzahn und Klee. Wiese ist also nicht gleich Wiese. Also wieder, ausreichend gutes Heu für eine bedarfsähnliche Pferdegruppe ist ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu viele Pferde in der Gruppe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gier macht vor Pferden nicht halt, oder grade vor Pferden nicht? Masse ersetzt Qualität, das darf nicht sein. Immer öfter sieht man Ställe, in denen viel zu viele Pferde in einer Gruppe leben. Alle unterschiedlichen Charakters auf viel zu kleinem Areal. Eine große Pferdegruppe ist selten vorteilhaft. Wildpferde leben selten in großen Gruppen und darf man hier nicht vergessen, dass sie immer genügend Möglichkeiten haben, von einander Abstand zu halten. Also lieber eine kleine, harmonische Gruppe, als 200 Euro mehr im Monat (sagt sich so leicht, gell?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zusammenstellung der Pferde passt nicht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zusammenstellung der Pferdegruppen ist ein sehr wichtiges Thema. Weitläufig gilt die Meinung, Pferde würden sich die Rangordnung ausmachen und leben dann friedlich miteinander. Das aber stimmt so nicht. Es gibt tatsächlich auch Pferde, die sich gegenseitig nicht &quot;riechen&quot; können! Sorry, wenn jetzt eure Illusionen zerstört sind. Für die Zusammenstellung einer Gruppe für den Offenstall ist es wichtig, jedes Pferd individuell zu betrachten und nicht immer passen alle Pferde zusammen. Ein guter Offenstall würde wohl 2 - 3 Gruppen bieten, um im Bedarfsfall Pferde auszutauschen und in optimalere Verhältnisse einzugliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Euer Pferd ist sozial nicht kompatibel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sehe ich jetzt schon eine große Diskussion aufflackern.. Allerdings ist es nun mal so, dass gerade jetzt eine Generation an Pferden auf der Welt ist, die wenig optimal (also nicht in der Herde) aufgewachsen ist, dem entsprechend einige Verhaltens-Defizite aufweist und teilweise eben so gar nicht weiß, wie ein Pferd in der Gruppe funktioniert (&lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2014/12/shadow-und-die-pferde-fehlendes.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; der Werdegang des Herrn Pony, eben so ein Verhaltens-Depp). Solche Pferde kann und darf man nicht sich selbst überlassen, so nach dem Motto &quot;ist ein Pferd, wird sich schon zurecht finden&quot;! Weil es sich eben nicht zurecht finden wird. Ich selbst hatte einen Wallach, der aus Boxenhaltung stammt, mit wenig bis keinem direkten Sozialkontakt. Er hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, sich in der Gruppe angemessen zu benehmen. Hat man hier noch ein generell Rang niedriges Tier, wird es sich im Offenstall keines Falls zurecht finden. Insofern ist nicht immer alles Gold, was glänzt und müssen wir solche Tiere individuell betrachten. Heißt natürlich nicht, dass ich Boxenhaltung ohne Weidegang befürworte, das ist hier keines Falls als Beispiel gedacht. Aber manchmal ist eben vielleicht doch die große Box mit Weidegang in der Gruppe (wiederum bedacht zusammengestellte Herde) die bessere Lösung. Nicht, weil das Pferd Probleme macht, sondern weil der Mensch ihm diese Probleme gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viel Wechsel innerhalb der Gruppe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Herde im Offenstall muss gut durchdacht zusammengestellt sein. Aber darf auch kein ständiger Wechsel der Pferde statt finden. Die Gruppe sollte so gut wie möglich harmonieren, was unmöglich ist, wenn monatlich ein Pferd geht und ein neues kommt. Entscheidet man sich also für die Haltung im Offenstall, entscheidet man sich auch für einen bestenfalls lebenslangen Platz. Das sollte sich wirklich jeder zu Herzen nehmen und sich bewusst machen beim Stallwechsel. So ein Pferd baut Freundschaften auf, gliedert sich in eine Gruppe ein und nehmen wir wieder das Wildpferd als Beispiel: Es bleibt lebenslang in der selben Gruppe (den Nachwuchs klammern wir aus, der wechselt die Gruppe natürlich). Ein ständiges Kommen und Gehen von Pferden bedeutet Stress für jedes Tier und Streitereien sind an der Tagesordnung. Das Reiter-Nomadentum also packe sich an der Nase und beginne umzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schlechter Untergrund&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Offenstall Areal muss über gute Untergründe verfügen. Matsch oder große, spitze Steine schaden den Hufen, das darf nicht sein. Verschiedene Untergründe sind absolut empfehlenswert, dann aber bitte trocken und ohne Verletzungsrisiko. Auch ist es fragwürdig, wenn ein Areal gepflastert ist, so dass alle Pferde Hufeisen tragen müssen (Jaha, schon gesehen!). Ich habe letztes Jahr einen Stall gesehen, der über ein riesen Matsch-Areal (Knietief) verfügte und über ein gepflastertes Futter-Areal. Ob das nun wirklich optimal ist? Eher nicht. Bei der Besichtigung sollten euch also unbedingt die Untergründe interessieren. Was hat man von faulen Hufen, weil alles nass und Matschig ist, von Sehnenverletzungen, weil das Pferd nur rutscht oder von einem Muss des Beschlagens, weil der Untergrund zu viel abreibt, als dass Barhufgang möglich wäre? Nix, richtig! Schön ist es natürlich, wenn sowohl guter Schotter, als auch erdige Untergründe etc. vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausstattung des Offenstalles&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon nebenbei erwähnt, muss das Areal genug Platz bieten. Allerdings sind auch genügend Ruheplätze und Unterstände ein Muss. Dass ausreichend Wasser und Futterplätze vorhanden sein müssen, haben wir schon geklärt. Engpässe müssen vermieden werden. Die Unterstände müssen vor Witterung und Wind schützen. Da kann der Unterstand noch so toll sein, wenn von jeden Seiten der Wind hinein bläst. Und es hilft auch keinem, wenn ein Unterstand zur Verfügung steht, den aber nur 2 - 3 Pferde nutzen und Rang niedrigere Pferde draußen stehen, weil sie nicht rein dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar gute Anregungen für Slowfeeder bekommt ihr &lt;a href=&quot;http://www.two-toned.at/blog/2013/12/heunetzloesungen-slow-feeder/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, Beschäftigung ist ja das halbe Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich innerhalb der Seite noch Ideen holen will, &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2014/11/die-pony-residenz.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; mein Artikel zur Ponyresidenz und &lt;a href=&quot;http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/01/immer-heu-geht-auch-bei-ponys.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; das Heunetz der Ponys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also grundsätzlich bin ich absolut pro Offenstall und pro Gruppenhaltung. Ein gewisses Maß an Grundausstattung und Rücksicht aufs Pferd darf aber erwartet werden :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genießt den Tag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerliebste Grüße,&lt;br /&gt;
Tash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/03/offenstall-ja-oder-nein.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhBJb0m1rGRSRhuOYyRQ4c1R1IakVz6-Xru6fgVfmtxAOiccsZZbdBlhyphenhyphenV0sOIcAUcLUhp0VggqcGcwar_ZWcc9eZNc8ah-mtgJSl6wdm4eCxKhIoGDhkMfB5FKJQ1RL6OSW4NuZz01NmQg/s72-c/blogger-image--1642075294.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-1944764114571827246</guid><pubDate>Wed, 18 Feb 2015 17:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-03-02T07:39:02.599+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuelle News</category><title>Love me like you do! Oder: Lebe. den. Moment.</title><description>&lt;br /&gt;
Die Webseite hier ist braun wie ihr seht, ihr sollt es ja gemütlich haben, wenn ihr euch die Zeit nehmt, um hier zu lesen. Um den Wohlfühl-Effekt noch etwas zu steigern, stehen euch ein paar orange Elemente zur Verfügung. Orange nämlich steigert zb. die Konzentration und wärmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wird noch um etwas Violett ergänzt, damit auch eure Nerven zur Ruhe kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich euch mit den Farben voll labere? Damit ihr lernt, wahrzunehmen, was ihr genau in dem Moment macht und seht, oder lest. Im Folgenden entblöße ich ein kleines Stückchen meiner Seele und das soll ja nicht ganz umsonst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie fange ich an. Ich bin immer noch nicht sicher, ob nun mein Pony etwa doch ein Einhorn ist, oder ob ich einfach gut in der Lage bin, mir aus gewissen zufällig aufeinander treffenden Situationen ein Ergebnis bzw. einen AHA-Effekt für mich mit zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab vor kurzem angesprochen, dass Herr Pony meine Nähe nicht genießt, bzw.versucht, mir oder meiner Nähe zu entkommen, wenn er die Möglichkeit hat (keine Angst, diese Möglichkeit biete ich ihm immer). Er hat mich also gelehrt, zu verstehen, dass ich ihn nicht mit meinen negativen Ladungen des Tages belasten darf, weil das wiederum ihn und in Folge unsere Beziehung belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier muss ich für etwaige neue Leser mitteilen, dass meine Pferde eben nicht nur oder so gut wie garnicht Reittiere für mich sind, sondern Freunde und Partner, die mich in meinem Leben begleiten und dieses enorm bereichern. Da geht es nicht vorrangig darum, dass der Gaul gut läuft, sondern, dass wir harmonische und wertvolle Zeit miteinander verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Zeit ist so voll gestopft mit Ärger und Stress und 100.000 Dingen, die wir erledigen müssen, die übrig bleiben für morgen, die wir auch morgen nicht schaffen, also nicht schlafen können und so weiter fort. Da will ich einfach die Zeit mit Freunden, und das sind meine Pferde - Freunde - genießen und nicht auch hier noch Ehrgeiz, Konflikte oder sonstige negative Dinge im Vordergrund haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heißt es meist Pflegen, Zeit mit einander verbringen, Clickern, Bodenarbeit, ausgedehnte Spaziergänge und manchmal auch ein Ritt. Aber nicht der Reitsport an sich, sondern das Leben mit den Tieren steht im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schweife ab, sorry. Naja, auf alle Fälle hat er mich also gelehrt, dass ich mich auf ihn konzentrieren muss, wenn ich bei ihm bin. Ich muss negative Gefühle gegen positive ersetzen und darf mich selbst nicht so sehr von der schnelllebigen Zeit vereinnahmen und beeinflussen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit so gut, ich dachte, ich hätte verstanden. Aber weit gefehlt. Vor kurzem hatte ich ein kurzes Gespräch mit Herrn Ponys Masseurin (nennen wir sie mal so, ich hoff, sie ist nicht böse.. :P), in dem der Satz fiel: &quot;Der Pony fasziniert mich, den kann ich nicht lesen!&quot;, was in etwa so gemeint war, als dass er keine Anzeichen auf folgende Reaktionen zeigt. So, als würde er alle seine Schritte immer gut überlegen. Braun, Orange, bald Violett, ich darf nochmal erinnern? :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt mir zu denken. Dass Pferde außerordentlich gut spiegeln, wissen wir ja mittlerweile. Dass ich aber ein extrem überlegter Mensch bin, der jeden Schritt, den er macht, vorher drei mal durchkaut, ob das schon so richtig ist, lässt mir diese &quot;Ich kann ihn nicht lesen&quot; Info kalt über den Rücken laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überlege jetzt tatsächlich, und das darf jeder gerne so auslegen, wie er will (ob nun Spinnerei, Einhornzauber, Hirnkotze oder was auch immer), ob mein Pony besagte Dame als &quot;Leiter&quot; verwendet hat, um mir klar zu machen, dass es nicht ausreicht, meine negativen Einstellungen zu ändern, sondern dass es Zeit wird, endlich im Moment zu leben. Weil so im direkten Kontakt scheine ich sowas ja nicht mit zu bekommen... Ob er mir das vielleicht sogar schon mitten ins Gesicht geplärrt hat und ich einfach zu blind bin, um zu sehen, was nötig ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorry, den absolut nüchtern denkenden Menschen, aber ja, das geht mir durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und jetzt kommts:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nämlich den Moment nicht lebt, bekommt den Moment garnicht als solchen mit. Die Zeit vergeht einfach, ohne Höhen, ohne Tiefen. Wartend auf den nächsten Tag, der auch wieder nur vergeht, weil wir uns irgendwo im Nirgendwo oder in der Vergangenheit, der Zukunft, dem Brief der noch geschrieben werden muss, das Abendessen, das wir heute noch kochen müssen, die Steuern, die morgen zu zahlen sind, und, und, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gibt es so viele Momente, die wir verpassen in unserem Rennen gegen die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Man muss sich nicht &lt;b&gt;IMMERZU&lt;/b&gt; fragen, was passiert, wenn... manches kann man auch einfach versuchen. Weil die Zeit reif ist dafür und man genau diesen Moment &lt;b&gt;JETZT&lt;/b&gt; genießen und voll auskosten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habs versucht... Fokus auf den Moment, gute Einstellung gepaart mit etwas Spontanität. Mein Pony und ich sind so sehr verbunden (Ich könnt mich immer noch dafür schlagen, dass ich ihn immer wieder in Frage stelle), dass wir keine Leine brauchen. Wir können gemeinsam einen Weg einschlagen, weil wir ihn gemeinsam gehen wollen. Weil wir uns auf einander konzentrieren und uns wahrnehmen. Weil wir uns und diesen Moment genießen können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier möchte ich euch Alessas Artikel über &lt;a href=&quot;http://alessa-neuner.de/?p=718&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einfach mal Pferd&lt;/a&gt; sein ans Herz legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was lernen wir daraus? Es gibt vieles, das wir einfach so übersehen, wieder ein Hinweis darauf, dass sich die Welt oftmals etwas zu schnell dreht und dabei versäumen wir so viel...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://kultreiter.de/wenig-zeit/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultreiter&lt;/a&gt; erklärt, warum uns das Pferd Zeit schenkt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder bekommt das, was er verdient oder? Wie reich ist ein Mensch, der so einen Freund an der Seite hat... Das kann kein Geld der Welt aufwiegen. Zumindest nicht für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgNmEr6oxdat7M69eh550r739rMaij0H6h_B4CozQUbF5KpUO9GPWwhy8vGYfXaMFYz0KYmZhmK0N4apBB7TpGtaY8I-VBzkeM3uwClmSvNWEDbh9LF1TojMtiRvVGt2OFj7J9seCJ2OmBQ/s640/blogger-image--2014736619.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgNmEr6oxdat7M69eh550r739rMaij0H6h_B4CozQUbF5KpUO9GPWwhy8vGYfXaMFYz0KYmZhmK0N4apBB7TpGtaY8I-VBzkeM3uwClmSvNWEDbh9LF1TojMtiRvVGt2OFj7J9seCJ2OmBQ/s320/blogger-image--2014736619.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr lieben, nehmt euch ein bisschen mehr Zeit für euch selbst und dafür, das Leben zu genießen, es ist zu kurz, um daran vorbei zu rennen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt einen schönen Abend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerliebste Grüße,&lt;br /&gt;
Tash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Braun, Orange, bald Violett ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/02/love-me-like-you-do-oder-lebe-den-moment.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgNmEr6oxdat7M69eh550r739rMaij0H6h_B4CozQUbF5KpUO9GPWwhy8vGYfXaMFYz0KYmZhmK0N4apBB7TpGtaY8I-VBzkeM3uwClmSvNWEDbh9LF1TojMtiRvVGt2OFj7J9seCJ2OmBQ/s72-c/blogger-image--2014736619.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-5349786144729929477</guid><pubDate>Sat, 07 Feb 2015 10:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-04-27T07:23:29.827+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Persönliches</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenswertes rund ums Pferd</category><title>Nur Verrückte hier! Von Fehlfütterung und Stress</title><description>Die letzten zwei Tage verbrachte ich, weit weg von den Ponys, in der Praxis einer Tierärztin. Diese arbeitet mit alternativen Heilmethoden, also Homöopathie, Bachblüten, Akupunktur und so weiter. Erst dachte ich, zwei so Tage bringen wohl gar nichts. Was soll man in so kurzer Zeit schon lernen?&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Im Endeffekt aber, kann ich mich nicht erinnern, jemals so viele Aha-Erlebnisse durchgemacht zu haben, als in dieser eben kurzen Zeit. Erstens ist es absolut erstaunlich, wie viele Menschen tatsächlich schon zur Alternativ-Medizin greifen, wie sehr sie sich mit den Problemen ihrer Tiere auseinander setzen. Zweitens ist noch erstaunlicher, woraus die ganzen Krankheiten entstehen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuvTcaqCbp6uNRIDmOvs1IjKiUfCHyxC8W5MeJf1OloUaEkecX-wZCcTopP387YlaELHQNlJ9KsUJfHk9WacddDdgeCspFy0vmOkNXFQsdm_-E90xC_K5h3UkKPQzrQPN02fQ-b0Yrd-o8/s1600/Stress+und+Fehlf%C3%BCtterung.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuvTcaqCbp6uNRIDmOvs1IjKiUfCHyxC8W5MeJf1OloUaEkecX-wZCcTopP387YlaELHQNlJ9KsUJfHk9WacddDdgeCspFy0vmOkNXFQsdm_-E90xC_K5h3UkKPQzrQPN02fQ-b0Yrd-o8/s1600/Stress+und+Fehlf%C3%BCtterung.jpg&quot; height=&quot;265&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Der Mensch macht ja viele Fehler, steht ihm auch absolut zu, es gibt keine Weiterentwicklung, ohne jemals Fehler gemacht zu haben, denke ich. ABER, wir bedenken dabei nicht, dass unsere Tiere sehr sensibel sind, nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch, was unsere Gefühlswelt etc. angeht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;Von Fehlfütterung und dem mitessenden Auge&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Es wäre so einfach und wird uns gleichzeitig unmöglich gemacht. Die richtige Fütterung. Werbebilder zeigen uns saftig glänzendes, bunt gemischtes, mit der optimalen Mineralstoffzusammensetzung bestücktes Futter und wir denken: &quot;Jaaa, ich muss es haben! Was so toll aussieht, will ich meinem Pferd gönnen!&quot; Außerdem ist es ja praktisch, man hat alles in einem Sack und verschwendet keine Zeit mit mühsamem selbst Zusammenstellen der Komponenten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Das ist kein Vorwurf, also bitte nicht falsch verstehen. Mir ging es früher oft nicht anders. Schön gepopptes Getreide, angenehmer Kräuterduft, Heufizzelchen, das sieht wirklich sehr schön aus und macht den Eindruck, als wäre es das perfekte Futter!&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Was aber, wenn das alles mehr schadet als nützt? Was wenn es sich auszahlt, sich mit dem Verdauungstrakt des Pferdes (oder auch des Hundes und der Katze) auseinander zu setzen und tatsächlich richtig zu füttern? Was wenn für das Pferd tatsächlich weniger oft mehr bedeutet?&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Ein Beispiel: Die liebe Ärztin hat extra für mich Abends noch einen Hausbesuch bei einem 2,5jährigen Tinker-Wallach vereinbart, damit ich nicht nur Hunde und Katzen antreffe. Der kleine Kerl leidet unter Juckreiz. Ein anderer Tierarzt hat ihm bereits einige Mittelchen verschrieben, natürlich mit synthetischen Mineralien etc. versehen und wahnsinnig teuer, klar. Frauchen gibt das gerne, sie liebt ihren Schatz. Leider aber hat ihr niemand erzählt, dass ihr Pferdchen solche Mineralien nur schlecht aufnehmen kann und dem entsprechend viel von dem teuren Mittelchen verloren geht. Einfach so. Reingeschüttet und weg.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Auch hat Frauchen noch Senioren-Futter (Mais, Melasse, Rübenschnitzel und was weiß ich noch alles drin). Davon gibt sie dem Kleinen, ist ja lecker. Dass sie damit einen weiteren Grundstein zur Förderung von Krankheiten legt, ist ihr nicht bewusst. Sie meint es tatsächlich nur gut. Geradezu verblüfft von der Information, dass ihr Pferdchen eigentlich gar nichts braucht, außer gutes Heu und Stroh, einem geeigneten Salzleckstein und eventuell eine Zufütterung von &quot;guten&quot; Mineralien.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Dazu angemessene Beschäftigung und Pferdegesellschaft, gepaart mit einer schönen Haltungsform (und damit ist keine Boxenhaltung mit etwas Paddock-Gang gemeint).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;Von Stress und dessen Übertragbarkeit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Ihr könnt euch überhaupt nicht vorstellen, was ich an diesen beiden Tagen an unterschiedlichen Krankheitsbildern gesehen habe. Diese schnelllebige Zeit zieht mehr nach sich, als gedacht. Wir kennen das alle. Stress auf der Arbeit, danach ist zu Hause noch einiges zu erledigen, und so weiter, bis man halbtot ins Bett fällt und im Endeffekt nichts erreicht hat. Dieser Dauerstress überträgt sich auf unsere Tiere.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Auch zu Hause sind wir oft unruhig, die pure Entspannung beherrscht kaum noch jemand. Der Hund, die Katze, oder auch das Pferd im Stall bekommen das mit. Sie spüren unsere Schwingung und unseren Gemütszustand und werden dadurch mehr als belastet. Der Teufelskreis zieht sich dann weiter in die daraus entstehenden Krankheiten unserer Tiere. Der Hund, der nicht aufhört, sich zu kratzen, die Katze, die wie gestört durch die Wohnung rennt, damit sie uns irgendwie entkommen und zur Ruhe kommen kann, das Pferd, das nicht mitarbeitet, weil es ihm unmöglich ist, sich zu konzentrieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Wir müssen langsam dazu über gehen, die Welt dazu zu bringen, sich etwas langsamer zu drehen. Etwas weniger von uns und allem anderen zu erwarten. Einfach mal nur sein. Könnt ihr das? Mir fällt es schwer, um ehrlich zu sein. Klar, bei den Pferden versuche ich, auf positive Einstellung umzuschalten und mich tatsächlich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Meist schaffe ich das. Bin ich aber überlastet, gelingt es mir nicht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Gerade letzte Woche merklich. Herr Pony wollte einfach nicht in meiner Nähe sein. Zu Recht! Ich war komplett belastet, war nicht wirklich positiv eingestellt und mit den Gedanken immer irgendwo im Nirgendwo. Das Pferd spürt das! Und nein, das ist kein Wudu-Zauber-Narrischwerd-Gedanke, das ist einfach so.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Wenn wir schon nicht in der Lage sind, uns selbst zurück zu schrauben, dann müssen wir uns wenigstens bemühen, unsere negativen Schwingungen nicht auf unsere Tiere zu übertragen. Schaffen wir das zu Hause nicht, muss dem Hund / der Katze die Möglichkeit geboten werden, uns ausweichen zu können. Wenn wir auch im Stall nicht runter kommen, müssen wir akzeptieren, wenn sich das Pferd uns entzieht. Das alles geschieht nicht ohne Grund.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;b&gt;Mehr von der Übertragbarkeit der eigenen Probleme&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Hier gebe ich wieder ein Beispiel: Ein Hund kam in die Praxis, gemeinsam mit Frauchen. Frauchen ist besorgt, weil der geliebte Hund an Juckreiz leidet und sich ständig und unkontrolliert kratzt. Der Hund wirkt extrem hektisch, ist ständig am Hecheln und watschelt wild durch den Raum. An ein zur Ruhe kommen nicht zu denken. Zwischendurch hockt er sich hin, kratzt sich, als gäbe es kein Morgen um sofort wieder aufzustehen und weiter zu wuseln.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Frauchen erzählt über den Hund und dessen Eigenschaften. Dabei wetzt sie am Stuhl hin und her, kratzt sich mal dort, knibbelt mal da, verliert zwischendurch die Konzentration, kratzt sich wieder. Nun stellt sich mir die Frage, wer hier wen beeinflusst. Frauchen wirkt nervös und gestresst, so tut es der Hund.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Eine weitere, ganz schräge Erfahrung habe ich mit mir selbst gemacht. Ich habe mich diese zwei Tage ganz stark auf die Tierbesitzer und auch deren Tiere eingelassen und mich geöffnet. Als ich am Morgen im Hotel aufgewacht bin, war mein Gesicht mehr als angeschwollen (schminkt mal so dicke Augen, das ist eine Aufgabe, sag ich euch), hatte keine Stimme und ja, hie und da juckte die Haut.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Darüber hätte ich fast den schmerzenden Arm vergessen, welcher am Vorabend von einer Hündin angekaut wurde, die scheinbar (noch) nicht gelernt hatte, wie fest sie beim Spielen zubeißen darf.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Da ich generell ein absolut gesunder Mensch bin, der sich nur ganz selten von einer Grippe beeinträchtigen lässt, liegt für mich die Übertragbarkeit Stress bedingter Gemütszustände und die damit verbundene Beeinflussbarkeit Anderer auf der Hand.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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So war dieser Ausflug sowohl erschreckend, als auch von unschätzbarem Wert.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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Mein Fazit: Etwas langsamer machen und Rücksicht nehmen auf meine Umwelt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
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Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr mit Stress um?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carolin von Verclickert hat sich &lt;a href=&quot;https://verclickert.wordpress.com/2015/02/07/freien-kopf-bekommen-aber-auch-haben/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; Gedanken dazu gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Futter gibts &lt;a href=&quot;http://www.kraeuter-fuers-pferd.com/news/der-grosse-schwindel-teil-1/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; noch was, bei Natürlich Pferd.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Allerliebste Grüße,&lt;/div&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
Tash&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/02/nur-verruckte-hier-von-fehlfutterung.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuvTcaqCbp6uNRIDmOvs1IjKiUfCHyxC8W5MeJf1OloUaEkecX-wZCcTopP387YlaELHQNlJ9KsUJfHk9WacddDdgeCspFy0vmOkNXFQsdm_-E90xC_K5h3UkKPQzrQPN02fQ-b0Yrd-o8/s72-c/Stress+und+Fehlf%C3%BCtterung.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-8112291624535776596.post-1451565800878051081</guid><pubDate>Fri, 30 Jan 2015 10:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-02-20T08:19:43.814+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuelle News</category><title>Warum wir Reiter anders sind als ihr Menschen!</title><description>Wisst ihr ja, Pferdeleute sind anders. Worin wir uns zu Menschen unterscheiden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Wir sind Teamplayer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Jawohl, richtig gelesen! Wir können uns zu Grüppchen zusammen schließen und gemeinsam auf einen einzigen hinhacken :) Moderne Menschen nennen das heutzutage Mobbing, wir nennen es Spaß und Teamarbeit :D Kann ja nicht unerwähnt bleiben, dass Birgit heute mit ner cremefarbenen Schabracke und lila Bandagen am Reitplatz war, versteht ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Wir können zuhören&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a name=&#39;more&#39;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Absolut! Die stille Post funktioniert bei uns Reitern bestens. Da kann auch ganz leise erwähnt werden, dass die Kollegin in der Reithalle gerade nach unten geschaut hat. Das hören wir! Und erzählen das ganz leise weiter, oder auch lauter, auf alle Fälle jedem, den wir antreffen. So wie heute. Da war tatsächlich jemand im Stall mit Gummireitstiefeln! Richtig gehört: Gummireitstiefel... geht garnicht, oder? :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Wir sind uns nicht selbst das Wichtigste&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nein, wir sind sehr selbstlose Persönchen. So mögen wir es gerne, wenn über andere und nicht über uns geredet wird. Klar waren wir heute auch ohne Reitkappe am Pferd, aber wir müssen ja nicht immer von uns selbst reden. Lieber tauschen wir uns über Tina aus, deren Pferd gerade nen Buckler gemacht hat und sie fast vom Rücken geplumpst wär. Doofes Kind, son Kopf geht schnell kaputt :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Manche von uns riechen anders&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Besonders die Besitzerin von Felix. Die müffelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Wir können negative Gefühle ins positive umkehren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Und wie wir das können. Kommen wir mal schlecht gelaunt in den Stall, treffen wir bestimmt Freunde, die uns nette Geschichten erzählen. So schnell können wir garnicht gucken, gehts uns wieder gut, weil immerhin gehts wem anderen ja schlechter :D Oder zumindest haben wir etwas zu lachen. Heute nämlich ist Bernd aus dem Steigbügel gerutscht und in Folge gaaaaaaanz langsam seitlich vom Pferd geplumpst. Auf den Po! :D Und alle anwesenden haben das gesehen. Schade, ich nicht. Aber auch nacherzählt klingt das prima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. Wir hinterfragen uns ständig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Jepp. Diese Hinterrücksrederei kann nämlich auch anstrengend sein. Wenn nämlich wir selbst ins Feuer geraten und über uns gelästert wird. Also sind wir viel damit beschäftigt, uns auf unseren Sitz zu konzentrieren, farblich abgestimmte Kleidung und Ponyzubehör zu benutzen und dann zu reiten, wenn gewiss niemand anwesend ist. Mit Reitkappe, klar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. Wir haben Stil!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Haben wir! Stile gibt&#39;s in der Reiterei ja viele. Sind aber alle kacke. Nur unserer nicht, is klar, das ist der einzig Wahre und Richtige. Das predigen wir Tag ein Tag aus. Diese Westernreiter mit ihren lächerlichen Klamotten, oder die Clicker-Tussi, die ihrem Pferd lauter Blödsinn beibringt, der Wanderreiter, der fast nur im Schritt unterwegs ist, die Dressurtussi mit ihrem stocksteifen Sitz... Alles nix. Warum? Erklär ich gerne bei nem Kaffee :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dani hat &lt;a href=&quot;http://www.fair-riding-corp.at/ein-bisschen-spass-muss-sein/dinge-die-bei-reitern-anders-sind/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; noch eine nette Liste für euch mit Dingen, die bei Reitern anders sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, viel Spaß heute im Stall :P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiWH8aJcy9htSB3OCcsxHz_W6D4qgqNhUDHPY0qN5QjgFv8OhhAuLS3942ezetlQUQgofZPAsKq85vAHdKmVADHeOUqWa9oUKGQZsSEz0ZjaLbd9P1JbCF3xrrry2_uIUSlePBJE4qjgM0w/s1600/Fu%C3%9F+auf+Fu%C3%9F.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiWH8aJcy9htSB3OCcsxHz_W6D4qgqNhUDHPY0qN5QjgFv8OhhAuLS3942ezetlQUQgofZPAsKq85vAHdKmVADHeOUqWa9oUKGQZsSEz0ZjaLbd9P1JbCF3xrrry2_uIUSlePBJE4qjgM0w/s1600/Fu%C3%9F+auf+Fu%C3%9F.jpg&quot; height=&quot;194&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://tash-horseexperience.blogspot.com/2015/01/warum-wir-reiter-anders-sind-als-ihr.html</link><author>noreply@blogger.com (Anonymous)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiWH8aJcy9htSB3OCcsxHz_W6D4qgqNhUDHPY0qN5QjgFv8OhhAuLS3942ezetlQUQgofZPAsKq85vAHdKmVADHeOUqWa9oUKGQZsSEz0ZjaLbd9P1JbCF3xrrry2_uIUSlePBJE4qjgM0w/s72-c/Fu%C3%9F+auf+Fu%C3%9F.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item></channel></rss>