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	<title>Taurin, Magazin der jungen Europäer</title>
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		<title>Die Heimatvertriebene (I)</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Die-Heimatvertriebene-I</link>
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		<dc:date>2009-07-01T03:30:00Z</dc:date>
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		<dc:creator>Guillaume Amigues</dc:creator>

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		<dc:subject>Deutschland</dc:subject>
		<dc:subject>Polen</dc:subject>

		<description>Weiterhin belastet die Vertriebenenfrage die deutsch-polnischen Beziehungen und das so sehr, dass sie einer wahren Versöhnung entgegenzustehen scheint. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Millionen von Herkunftsdeutschen, die sich seit Jahrzehnten in den damaligen deutschen Ostgebieten niedergelassen hatten, in das besetzte Deutschland vertrieben. Hier muss eigentlich hinzugefügt werden, dass dies nicht nur das heutige Polen betrifft, sondern auch andere osteuropäische Länder wie die (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Kommentare-" rel="directory"&gt;Kommentare&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/+-Allemagne-+" rel="tag"&gt;Deutschland&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.taurillon.org/+-Pologne-+" rel="tag"&gt;Polen&lt;/a&gt;

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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Weiterhin belastet die Vertriebenenfrage die deutsch-polnischen Beziehungen und das so sehr, dass sie einer wahren Versöhnung entgegenzustehen scheint.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Millionen von Herkunftsdeutschen, die sich seit Jahrzehnten in den damaligen deutschen Ostgebieten niedergelassen hatten, in das besetzte Deutschland vertrieben. Hier muss eigentlich hinzugefügt werden, dass dies nicht nur das heutige Polen betrifft, sondern auch andere osteuropäische Länder wie die Tschechische Republik oder Litauen, wo viele Deutschen in der Vergangenheit gelebt haben.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Wer sind die Heimatvertriebene?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Um zu verstehen, warum die Frage der Heimatvertriebenen heute noch ein politisches Thema ist, muss man erstmal klarstellen, wer sie sind. Nach dem Bundesgesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BGVF) sind Heimatvertriebene diejenigen, die vor dem 31. Dezember 1937 in den Vertreibungsgebieten angesiedelt wurden, und von diesen vor dem 1. Januar 1993 vertrieben wurden. Die Vertreibungsgebiete bedecken einen wesentlichen Teil der heutigen Osteuropas (ehemaliges zweites Deutschen Reich, Österreich-Ungarische Monarchie, Litauen, Polen), was zu massiven Strömen von Vertriebenen geführt hat. Daraus ergibt sich, dass die deutsche Politik sowohl in der Nachkriegszeit als auch heutzutage gegenüber dieser Frage nicht gleichgültig bleiben kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine wichtige Konsequenz davon ist selbstverständlich die &lt;strong&gt;Belastung der deutsch-polnischen Beziehungen&lt;/strong&gt;. Vor allem befürchten die Polen die Entwicklung einer Art Revisionismus, der zur Beanspruchung der ehemaligen deutschen Besitztume in Polen führen könnte.
Hinter dieser wichtigen Frage steht allerdings eine andere Problematik, nämlich die der Vergangenheitsbewältigung, die in Polen anders als in Deutschland erfolgt. Dies kann auch zum Teil die Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Nachbarstaaten erklären.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um die heutigen Debatte zu analysieren, werden in diesem ersten Artikel die Fakten dieser Vertreibung, die bis heute kontrovers diskutiert werden, angesprochen. In einem nächsten Artikel werden die langfristigen Konsequenzen für das deutsch-polnische Verhältnis analysiert, unter anderem in Bezug auf die frischen Spannungen zu den Themen „Zentrum gegen Vertreibungen“ oder „Erika Steinbach“.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die Vertreibung&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Vertreibung der Deutschen aus den osteuropäischen Gebieten nach dem Zweiten Weltkrieg wird heute noch kontrovers diskutiert. Das Thema ist so politisch aufgeladen, dass sich die verschiedenen Akteure auf die Fakten kaum einigen können. Als Hintergrund muss erstmal daran erinnert werden, dass das österreichisch-ungarische Vielvölkerreich sowie das deutsche Kaiserreich für eine Mischung der Bevölkerungen im Osten Europas gesorgt haben. Aus diesem Grund waren &lt;strong&gt;Mitte des 20. Jahrhunderts viele Deutschen in Osteuropa&lt;/strong&gt;, z.B. in Schlesien, im Sudetenland oder in Litauen angesiedelt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Nazizeit im Allgemeinen und in den 40er Jahren im Besonderen wurden die Polen, die im westlichen Teil Polens wohnten, in den östlichsten Teil des deutschen Reichs (sog. Generalgouvernement) vertrieben. Umgekehrt wurden jene Gebiete, die sie verlassen sollten, von Deutschen zwangsbesiedelt, besonders im sog. Warthegau. Es ging damals darum, ein einheitliches deutsches Reich mit einer nach Osten verschobenen Grenze zu schaffen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Zahlenkrieg um die wilden Vertreibung&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Nach dem zweiten Weltkrieg fand als Reaktion auf diese Bevölkerungsbewegungen die Vertreibung der Stammdeutschen aus Osteuropa statt. &lt;strong&gt;Diese Vertreibungen haben zuerst als unorganisierte Rachewelle stattgefunden&lt;/strong&gt;. Vor dem Einmarsch der Roten Armee kam es zum Partisanenkampf in diesen Gebieten, wobei die Herkunftsdeutschen Opfer der Rache der Bevölkerung wurden. &lt;strong&gt;Viele wurden enteignet, geprügelt oder ermordet. Wie viele ist allerdings bis heute unklar&lt;/strong&gt;: man spricht in der Regel von 2,2 Millionen ungeklärten Fällen, die mit Verbrechensopfern gleichgesetzt wurden. 1974 berichtete das Bundesarchiv von mindestens 600.000 Todesfällen in unmittelbarer Folge der Verbrechen im Zusammenhang mit der Vertreibung. Problematisch ist z.B., dass 130.000 Todesopfer für die Tschechoslowakei angegeben werden, während die Deutsch-Tschechische Historikerkommission ihrerseits nur von 15 bis 30.000 Vertreibungsopfer ausgeht.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Vertreibung in „ordnungsgemäßer und humaner Weise“?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Auf der Potsdamer Konferenz im Jahre 1945 wurde die Frage der Vertreibungen besprochen. Schließlich konnten sich die drei Großmächte auf ein Prinzip der Vertreibungen „in ordnungsgemäßer und humaner Weise“ einigen. Die vielleicht etwas überraschende Zustimmung der Engländer und Amerikaner ist darauf zurückzuführen, dass die polnischen und tschechischen Exilregierungen in London seit Jahren die Alliierten darum baten, die Deutschen nach dem Krieg zu vertreiben. Die Teilnehmer der Konferenz vertraten den Standpunkt, dass die Wahrscheinlichkeit eines (Bürger-)Kriegs in homogenen Staatswesen niedriger sein würde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Daraus ergibt sich, dass die Vertreibungen ab 1946 in weniger schlechten Bedingungen erfolgten, weil die Deutschen etwas mehr geschützt waren. Allerdings wurde dadurch natürlich nicht jegliche Rache vermieden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach den wichtigsten Wellen von Vertreibungen befanden sich &lt;strong&gt;im Jahre 1950 14 Millionen Heimatvertriebene in den beiden deutschen Staaten&lt;/strong&gt;. Die Herausforderung, die diese enteignete Bevölkerung, deren es an allem mangelte, für diese Staaten im Aufbau darstellte, ist nicht zu unterschätzen. Nach dem Krieg machten die Vertriebenen circa ein Viertel der Bevölkerung der Bundesrepublik aus.&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Guillaume-Amigues_"&gt;Guillaume Amigues&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Die-Heimatvertriebene-I?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Berlin, 1945. Flüchtlinge aus dem Osten&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt; Bundesarchiv, durch &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Heimatvertriebener' class='spip_out'&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quellen :&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul class="spip"&gt;&lt;li&gt; A. M. de Zayas, Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen. Vorgeschichte, Verlauf und Folgen, Berlin 1988, 8. Aufl.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;ul class="spip"&gt;&lt;li&gt; „Polen fürchtet Steinbach fast so wie Putin“ – Tagesspiegel, 31. März 2009&lt;/li&gt;&lt;li&gt; „Steinbach-Affäre : Merkel kuschelt mit Vertriebenen“ – Stern, 19. März 2009&lt;/li&gt;&lt;li&gt; „Polen will kein Land der Vertreibung sein“ – Die Welt, 2. März 2009&lt;/li&gt;&lt;li&gt; „Aufregung um die blonde Bestie“ – Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2009&lt;/li&gt;&lt;li&gt; „Kabinett beschließt sichtbares Zeichen“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. März 2008&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;ul class="spip"&gt;&lt;li&gt; „Quand l'histoire devient politique“ – Journal interparlementaire franco-allemand, Februar - März 2009&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;
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	</item>
<item>
		<title>2 Millionen Besucher auf dem Taurin Magazin !</title>
		<link>http://www.taurillon.org/2-Millionen-Besucher-auf-dem</link>
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		<dc:date>2009-06-22T09:51:46Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Redaktion des Taurin Magazins</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Taurillon-de-">Taurillon.de</category>


		<description>Am Samstag, den 6.Juni, einen Tag vor den Europawahlen, durchbrach das Taurin Magazin die 2 Millionen-Besucher-Grenze. Das Onlinemagazin Taurin, das ehrenamtlich von jungen Menschen in ganz Europa unterstützt wird, wurde nach dem Scheitern der EU Verfassung im Jahr 2005 gegründet. Taurin und seine ehrenamtlichen Autoren stellen heute Artikel in vier verschiedenen Sprachen (Französisch, Italienisch, Deutsch und Englisch) für die Onlineleserschaft bereit. Es beobachtet genau die Geschehnisse auf (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Taurillon-de-" rel="directory"&gt;Taurillon.de&lt;/a&gt;


		</description>


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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Am Samstag, den 6.Juni, einen Tag vor den Europawahlen, durchbrach das Taurin Magazin die 2 Millionen-Besucher-Grenze. Das Onlinemagazin Taurin, das ehrenamtlich von jungen Menschen in ganz Europa unterstützt wird, wurde nach dem Scheitern der EU Verfassung im Jahr 2005 gegründet.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Taurin und seine ehrenamtlichen Autoren stellen heute Artikel in vier verschiedenen Sprachen (Französisch, Italienisch, Deutsch und Englisch) für die Onlineleserschaft bereit. Es beobachtet genau die Geschehnisse auf europäischer Ebene, ist dabei innovativ und kritisch. Seit 2005 wurden auf Taurin mehr als 3.000 Artikel, 1.500 Kurznachrichten und mehr als 67.000 Kommentare auf der Internetseite veröffentlicht. Diese Fülle an Beiträgen macht Taurin zu einer wichtigen Diskussionsplattform für die Bürger Europas. Die italienische, deutsche und englische Ausgabe vom Taurin Magazin veröffentlichen mehrere Artikel pro Woche, die französische Sparte stellt täglich einen Artikel auf der Internetseite ein. Mit dieser Fülle an aktuellen Informationen bietet Taurin Internetsurfern eine ambitionierte und multikulturelle Perspektive zu Nachrichten rund um Europa an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dank den Anstrengungen seit 2005 bietet Taurin heute aktuelle Nachrichten und glaubwürdige Meinungen und ist unbestritten führend in seinen Themen zu europäischer Politik. Dieser Bereich wird von &lt;strong&gt;90.000 Besuchern pro Monat&lt;/strong&gt; gelesen. Die zwei Millionen Besucher vom Taurin bestätigen die Qualität des Internetangebots. Zusätzlich wird das Magazin auf Touteleurope.fr unter den führenden europäischen Internetblogs gelistet.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Eine Internetseite für föderalistisch denkende und engagierte Europäer, die Erfolg hat!&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Das Taurin Magazin ist eine wichtige Plattform, um die Herausforderungen des heutigen und zukünftigen Europas besser verstehen zu können. Die Herausforderungen, vor denen Europa steht, werden in allen Artikeln auf Taurin aufgegriffen und präsentieren den Besuchern einen Blick auf Europa, der überraschend anders sein kann, als es vielleicht von einem Internetangebot zu Europa erwartet wird. Taurin bekennt sich zu seiner pro-europäischen und föderalistischen Überzeugung. Es ist dem Ziel verpflichtet, engagiert und aktuell europäische Themen aufzugreifen und sie auch aus einer europäischen Sicht zu präsentieren. &lt;strong&gt;Damit unterscheidet sich Taurin von Informationsangeboten zu Europa, die meist nur den nationalen Blick auf Europa anbieten und in denen die föderalistische Struktur Europas nur schlecht abgebildet wird.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die 2 Millionen Hürde übersprungen zu haben, beweist, dass es möglich ist, Europa sogar durch politisch engagierten Artikel zu thematisieren und gleichzeitig eine große Zahl von Internetsurfern anzusprechen. Diese Erfolge bestärken uns weiter daran zu arbeiten, dass die Onlineplattform Taurin weiterhin eine wichtige Aufgabe für den Diskurs der Bürger zu Europa übernimmt.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Taurin Magazin 2.0, für die nächste Million Seitenaufrufe&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Diese erfreulichen Ergebnisse sowie die Qualität und Vielfältigkeit der Debatten in verschiedenen Sprachen auf Taurin bestärkt uns in unserem Willen eine europäische politische Öffentlichkeit mit aufzubauen. Dennoch, trotz unserer intensiven Anstrengungen, blieb die Debatte um Europa in den letzten Wochen vor den Europawahlen zu oft geheimnisvoll und schwer nachvollziehbar. Die Überlagerung europäischer Themen durch nationale Anliegen und Interessen zeigt uns, dass noch ein weiter Weg zu gehen bleibt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um in noch schnellerer Zeit auch die drei Millionen Grenze zu überschreiten, bietet Taurin seine Nachrichten nun auch über neue Web 2.0 Anwendungen an. Sie finden unser Angebot derzeit auf Französisch auf Twitter (twitter.com/taurillon), Netvibes (netvibes.com/taurillon), und Flickr (flickr.com/taurillon). Eine eigene Facebook Site für das Magazin ist außerdem in Arbeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Jungen Europäer sind sehr stolz auf Ihre Informations- und Kommunikationsplattform Taurin die europäische Bürger miteinander vernetzt. Nutzen auch Sie die Internetseite, die für Sie Analysen zu den Debatten um die Zukunft Europas bereithält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href='http://www.jeunes-europeens.org/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;www.jeunes-europeens.org&lt;/a&gt; / &lt;a href='http://www.taurin-magazin.eu/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;www.taurin-magazin.eu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kontakt : Guillaume Amigues, Chefredakteur vom Taurin Magazin
taurillon&lt;span class='spancrypt'&gt; &lt;/span&gt;jeunes-europeens.org / +33 (0)6 16 32 18 33&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Redaktion-des-Taurin-Magazins_"&gt;Redaktion des Taurin Magazins&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;2-Millionen-Besucher-auf-dem?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;Logo des französischen Version, le Taurillon&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Redaktion bedankt sich bei Maurice Müller&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		</content:encoded>


		

	</item>
<item>
		<title>Europawahl : Grund zur Freude?</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Europawahl-Grund-zur-Freude</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.taurillon.org/Europawahl-Grund-zur-Freude</guid>
		<dc:date>2009-06-12T13:44:41Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Stéphane du Boispéan</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Europawahl-2009-">Europawahl 2009</category>


		<description>Am 7. Juni wurde das neue Europäische Parlament gewählt. Zwar mit einer starken Enthaltung (in der ganzen EU (ca. 57%) und nicht am selben Tag. Was aber außergewöhnlich ist, ist das Ergebnis. Wie immer wollen manche Journalisten und Politiker es als eine bloße Summe von nationalen Wahlen verkaufen. Doch diesmal ist etwas Neues geschehen: Die Europäer haben europaweit relativ homogen gewählt. Es gibt eine europäische Dimension bei diesen Wahlen. Keine europäische Kampagne : Denken die Parteien auf (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Europawahl-2009-" rel="directory"&gt;Europawahl 2009&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src="http://www.taurillon.org/IMG/arton2885.jpg" alt="" align="right" width="120" height="70" class="spip_logos" /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Am 7. Juni wurde das neue Europäische Parlament gewählt. Zwar mit einer starken Enthaltung (in der ganzen EU (ca. 57%) und nicht am selben Tag. Was aber außergewöhnlich ist, ist das Ergebnis.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Wie immer wollen manche Journalisten und Politiker es als eine bloße Summe von nationalen Wahlen verkaufen. Doch diesmal ist etwas Neues geschehen: Die Europäer haben europaweit relativ homogen gewählt. Es gibt eine europäische Dimension bei diesen Wahlen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Keine europäische Kampagne : Denken die Parteien auf nationaler Ebene ?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Es gab zwar Fortschritte (Manifeste wurden verfasst, von der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Volkspartei' class='spip_out'&gt;EVP&lt;/a&gt;, von der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Europas' class='spip_out'&gt;SPE&lt;/a&gt;, den Liberalen, Demokraten, Grünen) aber der Kampagne wurde zu Recht vorgeworfen, zu national zu bleiben. Ein Beispiel dafür ist die Abwesenheit von den Symbolen der europäischen Parteien auf den Wahlplakaten (mit Ausnahmen, wie etwa die Grünen oder die französischen Sozialisten).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es wurde viel über die nationalen Regierungen geredet. Ja, aber mit Blick auf die wirtschaftliche Krise. Die Themen, die angesprochen wurden, waren spezifisch. Was haben die Kampagne von der PS gegen &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkozy' class='spip_glossaire'&gt;Sarkozy&lt;/a&gt; oder die Kampagne von der PP gegen Zapatero gemeinsam? Einfach, dass sie gegen die Regierungen gerichtet waren.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Keinen europaweiten Protest gegen die nationalen Regierungen&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Ja, aber wenn es vor allem um den Sturz der nationalen Regierungen ging, dann stellt sich die Frage: Warum haben die Wähler Sarkozy, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Merkel' class='spip_glossaire'&gt;Merkel&lt;/a&gt; und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Berlusconi' class='spip_glossaire'&gt;Berlusconi&lt;/a&gt; bestätigt, und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Gordon_Brown' class='spip_out'&gt;Brown&lt;/a&gt; und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Zapatero' class='spip_glossaire'&gt;Zapatero&lt;/a&gt; gestürzt? &lt;strong&gt;Wo die Sozialisten bzw. Sozialdemokraten regieren, haben sie verloren. Aber wo die Konservativen regieren, gewinnt die EVP&lt;/strong&gt;, wie etwa in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen. Nur in sechs Ländern liegt die SPE vorne.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Gegensatz zum Jahr 2004 gilt diesmal also die Analyse von der &lt;i&gt;Sanktion&lt;/i&gt; gegen die Regierungen nicht. Sonst hätte man eine ausgewogene Karte gehabt, wie vor 5 Jahren. Das ist aber nicht der Fall.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Eine europäische Merheit für die Konservativen&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Nur zweimal bekam die EVP ein so gutes Ergebnis: 1979 und 1984 als sie 41% der Abgeordnetensitze bekam. Mit 35% heute verstärkt sie aber ihre Rolle im &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/SANWWX,0,Das_Europ%E4ische_Parlament.html' class='spip_out'&gt;Europäischen Parlament&lt;/a&gt;. Sie ist die stärkste Fraktion, mit mindestens 264 Sitzen, mehr als 100 Sitze vor der zweistärksten Fraktion. Es mag eine Summe von Erfolgen von der PO, den Tories, UMP, CDU, PP usw. sein, aber die Konsequenz ist eine Verstärkung der konservativen Ideen, wie etwa zu der wirtschaftlichen Krise.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese Parteien tragen nämlich zusammen die Ideen von einer begrenzten wirtschaftlichen Integration, und lehnen zum Beispiel in ihrer Mehrheit eine zu starke Regulierung der Finanzmärkte ab. Sie verteidigen intergouvernementalistische Ansätze - dies wurde während der französischen Ratspräsidentschaft sehr deutlich. Sie wildern aber auch in den Jagdgründen der Linken, wenn sie alle zum Beispiel eine Moralisierung des Kapitalismus versprechen. Inhaltlich gibt es also Gemeinsamkeiten innerhalb der EVP, und innerhalb der Parteien, die die Europawahlen gewonnen haben.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Was bringt es für die Politisierung Europas?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Es heißt aber nicht, dass das nächste Europäische Parlament politisierter sein wird. Kaum drei Tage nach den Wahlen hat die EVP den Liberal-Demokraten und Sozialisten eine &lt;a href='http://www.euractiv.com/de/zukunft-eu/rennen-um-spitzenpositionen-heizt/article-183018' class='spip_out'&gt;Legislatur-Koalition vorgeschlagen&lt;/a&gt; . Es sieht so aus, als wolle die EVP &lt;strong&gt;dieselben Methoden wie in der vorherigen Legislatur&lt;/strong&gt; benutzen: keine politische Mehrheit und Opposition wie in jeder parlamentarischen Demokratie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Außerdem hat die EVP die Kandidatur von &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Jose_Manuel_Barroso' class='spip_glossaire'&gt;Jose Manuel Barroso&lt;/a&gt; für das Amt des Kommissionspräsidenten unterstützt. Diesem wurde u.a. vorgeworfen, viel „pro-Rat“ und nicht genug „pro-Parlament“ zu sein. Man könnte sich fragen, wo die Elemente sind, die eine Politisierung des EPs und der EU bringen können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Antwort ist einfach und deswegen kompliziert durchzusetzen: Es gibt inhaltliche Gemeinsamkeiten zwischen den Parteien von der EVP, die am 7. Juni gewonnen haben. Diese Gemeinsamkeiten sind in der Tat umso stärker, als die britische bürgerliche Partei aus der EVP ausgetreten ist. &lt;strong&gt;Sie tragen jetzt die Verantwortung, ihre gemeinsamen politischen Ansätze auf EU-Ebene gemeinsam und einig durchzusetzen&lt;/strong&gt;, sei es im Europäischen Parlament oder in der Kommission, wenn die EVP es schafft, eine Mehrheit für ihren Kandidat zu bekommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dies könnte zu einer Politisierung Europas führen: Wenn eine Partei sich als Gewinner stellt, und eine politische Mehrheit führt, dann entstehen klare politische Debatten auf EU-Ebene, und dann verstärkt sich die Bildung einer europäischen Öffentlichkeit. Heute haben wir nationale Öffentlichkeiten, die aber zum ersten Mal einig und kohärent gesprochen haben, auch wenn es nicht bewusst war.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Stephane-du-Boispean_"&gt;Stéphane du Boispéan&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Europawahl-Grund-zur-Freude?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Logo des Europäischen Parlaments&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		</content:encoded>


		

	</item>
<item>
		<title>Hat die EU wirklich ein demokratisches Defizit? </title>
		<link>http://www.taurillon.org/Hat-die-EU-wirklich-ein</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.taurillon.org/Hat-die-EU-wirklich-ein</guid>
		<dc:date>2009-06-05T03:06:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Stéphane du Boispéan</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Europawahl-2009-">Europawahl 2009</category>


		<description>Der Begriff « demokratisches Defizit » wird haufig benutzt, als gäbe es in der EU keine demokratische Legitimität. Die EU ist als Institution im Bau nicht fertig und nicht 100% demokratisch. Das EP ist noch kein echtes Legislativorgan Seit 1957 haben sich die Regeln mehrmals geändert, doch es bleibt immer eine Diskrepanz zwischen den drei Hauptinstitutionen : Rat, Kommission, und Europäsiches Parlament. Das EP verfügt heute noch nicht über das Initiativ-Recht, und seine Zustimmung wird nicht für (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Europawahl-2009-" rel="directory"&gt;Europawahl 2009&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src="http://www.taurillon.org/IMG/arton2859.jpg" alt="" align="right" width="150" height="112" class="spip_logos" /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Der Begriff « demokratisches Defizit » wird haufig benutzt, als gäbe es in der EU keine demokratische Legitimität. Die EU ist als Institution im Bau nicht fertig und nicht 100% demokratisch.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;h3 class="spip"&gt;Das EP ist noch kein echtes Legislativorgan&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Seit 1957 haben sich die Regeln mehrmals geändert, doch es bleibt immer &lt;strong&gt;eine Diskrepanz zwischen den drei Hauptinstitutionen&lt;/strong&gt; : &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/RQVOB2,0,0,Der_Rat_der_Europ%E4ischen_Union.html' class='spip_out'&gt;Rat&lt;/a&gt;, &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/KPL7YT,0,0,Die_Europ%E4ische_Kommission.html' class='spip_out'&gt;Kommission&lt;/a&gt;, und &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/SANWWX,0,0,Das_Europ%E4ische_Parlament.html' class='spip_out'&gt;Europäsiches Parlament&lt;/a&gt;. Das EP verfügt heute noch nicht über das Initiativ-Recht, und seine Zustimmung wird nicht für den ganzen Haushalt gebraucht. Ausserdem darf es die Kommission nur bestätigen und nicht wählen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man muss aber verstehen, dass die EU nicht an einem Tag entstanden ist, und dass die Schaffung eines Europäischen Parlamentes an sich etwas ausserordentliches ist. Es hat 20 Jahre gedauert, bis es eine Rolle als Legislativorgan spielen kann. &lt;strong&gt;Zeit wird noch gebraucht&lt;/strong&gt;, obowhl man als Föderalist nur dafür plädieren kann, dass das EP so schnell wie möglich zur mächtisgten Institution der EU wird.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Heisst das, dass die EU undemokratisch funktionniert ?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Dass ein Europäsiches Parlament, direkt von den Bürgern gewählt, nicht ganz als legislative Gewalt gilt, ist nicht normal. Doch es ist auch nicht unlogisch. Denn die Macht wird heute von den Staaten behalten. Die haben nämlich die EU gegründet, und weigern sich bis heute, den europäischen Bürgern die Macht zu übertragen. &lt;strong&gt;Wenn es noch keine volle EU-Demokratie gibt, ist nur der Rat dafür verantwortlich&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die nationalen Regierungen werden aber alle demokratisch gewählt&lt;/strong&gt;, direkt oder nicht. Sie können einfach nicht als undemokratisch gelten, es sei denn, man wolle den Parlamentarismus abschaffen. Es bleibt noch die Kommission, die über das Initiativmonopol verfügt. Sie fällt nicht aus dem Himmel, sondern besteht aus ehemaligen Ministern, aus Leuten, die eine politische Erfahrung haben -obwohl es nicht immer um hochrangige Politiker geht. Die Nominierung der Kommission ist demokratisch. Doch indirekt, was natürlich in einem so grossen Raum wie die EU eine Frage der Legitimität aufwirft. Und dabei spielt das EP eine Rolle, die allerdings noch zu schwach ist.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Lissabon : ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Demokratie&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Man kann sich aber fragen, warum diejenigen, die es bedauern, den Lissabonvertrag ablehnen. In diesem Vertrag wird die Kommission endlich zu einer tatsächlichen Regierung, und deren Präsident wird direkt von dem EP gewählt, nach politischen Kriterien.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt andere Gründe, um den Lissabonvertrag abzulehnen, wie etwa die wirtschaftliche Ordnung, die nicht geändert wird. Wenn die wirtschaftlichen Fragen aber wichtiger sind als ein solcher demokratische Schritt, heisst es einfach, dass es heute kein riesiges demokratisches Defizit gibt. Amsonsten wäre diese Neuerung so wichtig für die Lissabonkritiker, dass sie dem Vertrag nur zustimmen könnten !&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die EU ist also schon heute demokratisch. Das Problem ist, dass sie noch viel zu viel eine intergouvernementalistische Demokratie ist. Es gibt kein demokratisches Defizit, sondern ein Defizit zwischen einer indirekten und einer direkten demokratischen Institution.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Nicht die EU ist von den Bürgern entfernt, sondern die Bürger sind es von der EU&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Das Europäische Parlament kann nur Macht gegenüber den Staats- und Regierungschefs gewinnen, wenn es eine starke Legitimität bekommt. Doch heute ist diese Legitimität viel zu schwach, was auch erklärt, dass das Parlament nicht immer ernst genommen wird. Dafür sind aber die Bürger verantwortlich, weil sie nicht wählen gehen.&lt;strong&gt; Man kann nicht einerseits bedauern, die EU sei „undemokratisch“ und andererseits die mehr demokratischste Institution schwächen&lt;/strong&gt;. Eine solche Handlung ist unverantwortlich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Entscheidungen, die in der EU getroffen werden, sind nicht viel schwieriger als in den nationalen Parlamenten. Wenn die Bürger sich mehr für EU-Themen interessieren, und sich mehr am 7. Juni beteiligen, dann gewinnt die europäische Demokratie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die heutige Lage in den EU-Institutionen ist alles andere als perfekt. Dies lässt sich damit erklären, dass die Staaten ihre Macht nicht abgeben wollen. Sie werden noch nicht gezwungen, weil das EP noch nicht stark genug ist. Alle sind dafür verantwortlich : Parteien, Medien, aber auch die Bürger, die nicht wälhen gehen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Stephane-du-Boispean_"&gt;Stéphane du Boispéan&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Hat-die-EU-wirklich-ein?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;Die Redaktion bedankt sich bei Stefan Beutelsbacher&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Europäisches Parlament, Strassburg&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt; &lt;a href='http://fr.wikipedia.org/wiki/Parlement_europ%C3%A9en' class='spip_out'&gt;wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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	</item>
<item>
		<title>Island auf dem Weg in die EU?</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Island-auf-dem-Weg-in-die-EU</link>
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		<dc:date>2009-05-28T04:00:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Marietheres Potuček</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Europa-und-die-Welt-">Europa und die Welt</category>

		<dc:subject>Erweiterungsprozess</dc:subject>

		<description>Ein Land, das sich durch eine hohe Exportabhängigkeit seiner Fischereiprodukte auszeichnet und bis vor kurzen einen Beitritt zur Europäischen Union vehement ablehnte, beginnt nun im Rahmen der Krise seinen Standpunkt zu ändern. Seit dem Bekannt werden des Ausmaßes der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, war der so nah scheinende Staatsbankrott Islands immer Teil der Diskussion. Ein Land, das sich durch eine hohe Exportabhängigkeit seiner Fischereiprodukte auszeichnet und bis vor kurzen (...)

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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Ein Land, das sich durch eine hohe Exportabhängigkeit seiner Fischereiprodukte auszeichnet und bis vor kurzen einen Beitritt zur Europäischen Union vehement ablehnte, beginnt nun im Rahmen der Krise seinen Standpunkt zu ändern.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Seit dem Bekannt werden des Ausmaßes der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, war der so nah scheinende Staatsbankrott Islands immer Teil der Diskussion. Ein Land, das sich durch eine hohe Exportabhängigkeit seiner Fischereiprodukte auszeichnet und bis vor kurzen einen Beitritt zur Europäischen Union vehement ablehnte, beginnt nun im Rahmen der Krise seinen Standpunkt zu ändern. Wo liegen die Ursachen, wieso stieg die Zustimmung zur EU so stark an und wie geht die neue Regierungschefin damit um?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Island, als eine der ältesten Demokratien der Welt, ein Land mit ca. 320 000 Einwohnern und Mitglied des &lt;a href='http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=27NG2I' class='spip_out'&gt;Europäischen Wirtschaftsraumes&lt;/a&gt; stand am Rande eines Staatsbankrottes, hätte der Internationale Währungsfonds nicht eingegriffen. Jetzt gibt es Gespräche, in denen behandelt wird, ob Island zeitgleich mit Kroatien der Europäischen Union beitreten könne. &lt;a href='http://ec.europa.eu/commission_barroso/rehn/index_de.htm' class='spip_out'&gt;Olli Rehn&lt;/a&gt;, Eu-Erweiterungskommissar, zeigt sich zuversichtlich und nach Informationen des &lt;a href='http://www.guardian.co.uk/' class='spip_out'&gt;„Guardian“&lt;/a&gt; zufolge, bereitet sich die EU-Kommission auf einen Mitgliedsantrag im Mai vor.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;EWR ist nicht EU&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Am 2. Mai 1992 unterzeichnete Island, da seit 1970 &lt;a href='http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=OSYG6M' class='spip_out'&gt;EFTA&lt;/a&gt;-Mitglied, das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Seit 1. Januar 1994, mit dem Inkrafttreten des Abkommens, gehört Island somit dem Binnenmarkt der EU an, weshalb schon jetzt zahlreiche Gesetze den Regelungen der EU entsprechen und seit Anfang der 90er isländische Fischeiprodukte zollfrei in die EU eingeführt werden.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Trendwende in Islands Fischereibranche?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Einer der Gründe warum Island nicht schon früher einen Vollbeitritt zur Europäischen Union in Betracht gezogen hatte, ist der harte Widerstand der Fischereibranche. Sie fürchtete ein Ende des Selbstbestimmungsrechts über die reichen Fischgründe rund um die Nordatlantikinsel doch durch die Wirtschaftskrise, hat sich ihre Einstellung geändert. Einar Gudfinnsson, isländischer Fischereiminister, sagte kürzlich, dass er immer gegen eine EU-Mitgliedschaft war, diese Option aber jetzt durchaus zu prüfen sei.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Umfragen zufolge wollen mittlerweile 70% der Bevölkerung einen EU-Beitritt und 72% gleich die Einführung des Euro&lt;/strong&gt;. Vor sechs Monaten lagen diese Zahlen noch bei etwa 50%. Die isländische Bevölkerung erhofft sich durch eine Mitgliedschaft Hilfe aus der Krise. Sowie auch in Ländern wie zB. Österreich, wo die Zustimmung zur EU nach Bekannt werden des Ausmaßes der Krise, gestiegen ist, sieht die isländische Bevölkerung in der EU heute vor allem Hoffnung.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die andere Seite der Medaille - Bankenrichtlinie&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Wie bei den Fischereibestimmungen, haben &lt;strong&gt;auch im Bankenbereich bereits viele EU-weite Gesetze die nationalen Regelungen ersetzt&lt;/strong&gt; und was das bedeutet, wurde vielen Isländern erst im Streit über die Banken bewusst. Die drei Banken Landsbanki, Glitnir und Kaupthing wurden im Oktober 2008 verstaatlicht und seitdem gibt es eine Diskussion darüber, wer für das Anlagekapital der ausländischen Tochterfirmen verantwortlich sei.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Reykjavik beharrt auf dem Standpunkt, dass die Auslandstöchter dafür hafteten und dadurch die nationalen Bankensicherheitsgarantien in Deutschland, Großbritannien oder den Niederlanden und widerspricht somit der EU-Bankenrichtlinie, an die auch EWR-Mitglieder gebunden seien. Danach hätten die nun verstaatlichten Muttergesellschaften der isländischen Banken direkt für diese Einlagen aufzukommen und somit - der isländische Staat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die &lt;a href='http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090310_OTS0096' class='spip_out'&gt;Bankenrichtlinie&lt;/a&gt; wurde kürzlich von Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments, nach einem Bericht des österreichischen EU-Parlamentariers &lt;a href='http://www.othmar-karas.at/' class='spip_out'&gt;Othmar Karas&lt;/a&gt;, angenommen und besagt unter anderem eine verstärkte Aufsicht grenzüberschreitend tätiger Bankengruppen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Islands Regierung – das erste politische Opfer der Krise&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Der Ex-Ministerpräsident &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Geir_Haarde' class='spip_glossaire'&gt;Geir Haarde&lt;/a&gt; hat eingestanden, durch Fehler bei der Privatisierung sei das aggressive Auftreten isländischer Banken mit zu hohen Risiken ermöglicht worden. Er entschuldigte sich und trat nach massiven Protesten der Bevölkerung zurück. Die Übergangsregierung haben Sozialdemokraten unter Ministerpräsidentin &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Sigurdardottir' class='spip_glossaire'&gt;Johanna Sigurdardottir&lt;/a&gt; und Links-Grüne gebildet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Neuwahlen haben am 25. April stattgefunden und zu einem klaren Sieg der Linkskoalition geführt. Nach dem Wahl hat Johanna Sigurdardottir diesen Sieg als ein Zeichen des Willens der Isländer, die EU beizutreten analysiert. Die Europäische Kommission bereitet sich jetzt auf einen Beitrittsantrag vor.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;28./29. Mitglied?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Kroatien stellte das Beitrittsgesuch am 21. Februar 2003, im Rahmen der griechischen Ratspräsidentschaft und sollte 2007 mit Bulgarien und Rumänien beitreten, was aber nicht zustande kam. Die Tatsache, dass Island EWR-Mitglied ist, könnte die Beitrittsverhandlungen beschleunigen, was einen Beitritt 2011 in Aussicht stellen würde. Sollten beide Länder gleichzeitig beitreten, wäre Kroatien der 28. Mitgliedsstaat, da Kroatien in der Landessprache mit „H“ (Hrvatska) beginne, was im Alphabet knapp aber doch vor dem „I“ stehe.&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Marietheres-Potucek_"&gt;Marietheres Potuček&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Island-auf-dem-Weg-in-die-EU?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Hundeschlitten im Yukon, bei Magnol&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt; &lt;a href='http://fr.wikipedia.org/wiki/Chien_d%27attelage' class='spip_out'&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;, Lizenz : Creative commons Paternité 2.0&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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	</item>
<item>
		<title>Junge Unternehmer und die Europäische Union</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Junge-Unternehmer-und-die</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.taurillon.org/Junge-Unternehmer-und-die</guid>
		<dc:date>2009-05-14T03:40:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Maurice Müller</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Wirtschaft-und-Soziales-">Wirtschaft und Soziales</category>


		<description>„Für manche ist „learning by doing“ mehr als nur ein Slogan“ „Für manche ist „learning by doing“ mehr als nur ein Slogan“ lobt Günther Verheugen, EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie die Leistungen von JADE. Auch der ehemalige Kommissionspräsident Romano Prodi betont, dass JADE eine Schnittstelle zwischen Bildung und unternehmerischem Mut sei. Was ist JADE? Die Mitglieder von JADE sind studentische Unternehmensberater. Studentischer Unternehmensberater kann jeder Student werden, der sich während (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Wirtschaft-und-Soziales-" rel="directory"&gt;Wirtschaft und Soziales&lt;/a&gt;


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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;„Für manche ist „learning by doing“ mehr als nur ein Slogan“&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;„Für manche ist „learning by doing“ mehr als nur ein Slogan“ lobt Günther Verheugen, EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie die Leistungen von JADE. Auch der ehemalige Kommissionspräsident Romano Prodi betont, dass JADE eine Schnittstelle zwischen Bildung und unternehmerischem Mut sei.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Was ist JADE?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Mitglieder von JADE sind studentische Unternehmensberater. Studentischer Unternehmensberater kann jeder Student werden, der sich während des Studiums in seiner lokalen Universität für „seine“ JE (jeune entreprise – studentische Unternehmensberatung) engagiert. Das Ziel jeder JE ist es mit dem Wissen seiner Mitglieder Beratungsprojekte zu organisieren und (große) Unternehmen, zu einem wesentlich günstigeren Preis als kommerzielle Unternehmensberatungen, zu beraten. Studentische Unternehmensberater warten bewusst nicht auf das Ende ihres Studiums oder auf Praktika. Sie versuchen Praxis in ihr Studium zu integrieren. Auf diesen Unternehmergeist bezieht sich das Lob von Günther Verheugen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;JADE ist der europäische Dachverband dieser studentischen Unternehmensberater mit Sitz in Brüssel. JADE vertritt über 20.000 studentische Unternehmensberater und deren studentische Unternehmensberatungen in ganz Europa. Das Netzwerk studentischer Unternehmensberatungen versteht sich dabei als Unterstützer der Idee von studentischer Unternehmensberatung und arbeitet für die bessere Vernetzung der fünfzehn nationalen Mitgliedsverbände. Zusätzlich sichert JADE in Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden die Qualität der Beratungsleistungen ab. Unternehmensberatungen, die Mitglied in einem der nationalen Verbände sind haben sich verpflichtet hohe Beratungsstandards einzuhalten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Neben dem europäischen Netzwerk organisiert JADE auch Konferenzen von europäischen, afrikanischen und brasilianischen studentischen Unternehmensberatern auf Junior Entreprise World Conferences. Im Jahr 2008 trafen sich über 500 Studenten aus der ganzen Welt für drei Tage in Porto, Portugal.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die EU Kommission als Unterstützer von JADE&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;JADE wird durch die EU Kommission Bildung und Kultur (Kommissarin Viviane Reding) unterstützt. Für die Kommission ist JADE ein Baustein zur Förderung selbstständiger Unternehmungen. Gleichzeitig wird die EU-weite Zusammenarbeit von studentischen Unternehmensberatungen gefördert und damit die europäische Zusammenarbeit befördert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die EU Kommission unterstützt seit diesem Jahr, im Rahmen des erfolgreichen Erasmusprogramms, auch junge Unternehmer, die im europäischen Ausland arbeiten wollen. Diese bekommen die gleichen Bezüge wie Studenten, die in der EU studieren möchten und können im Ausland unternehmerisches Handeln lernen. Das Erasmus Programm erfährt damit eine wichtige Erweiterung.
Die neuen Fördermöglichkeiten sind Teil des Small Business Acts mit dem die EU kleine und mittlere Unternehmen fördern will.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die Geschichte von „jeunes entreprises“ in Europa&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Wie der Name „jeune entreprise“ schon nahe legt wurde die erste studentische Unternehmensberatung in Europa in Frankreich (im Jahr 1967) gegründet. Zwei Jahre später wurde mit dem CNJE (confederation nationale des Junior-Entrprises) der erste nationale Dachverband gegründet. JADE wurde im Jahr 1990 gegründet. Die wichtigsten nationalen Verbände sind der französischen CNJE mit über 10.600 studentischen Unternehmensberatern und der deutsche BDSU (gegründet im Jahr 1992) mit 2300 studentischen Unternehmensberatern.&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Maurice-Muller_"&gt;Maurice Müller&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Junge-Unternehmer-und-die?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quellen :&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul class="spip"&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.jadenet.org/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.jadenet.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.jadenet.org/about/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.jadenet.org/about/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.bdsu.de/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.bdsu.de/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.junior-entreprises.com/Default.aspx' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.junior-entreprises.com/D…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.erasmus-entrepreneurs.eu/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.erasmus-entrepreneurs.eu/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Volkswagen-Werk im Wolfsburg&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt; &lt;a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Factory' class='spip_out'&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		</content:encoded>


		

	</item>
<item>
		<title>Ist der Erweiterungsprozess wegen der Krise(n) auf Eis gelegt?</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Ist-der-Erweiterungsprozess-wegen</link>
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		<dc:date>2009-05-01T03:30:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Maurice Müller</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Europa-und-die-Welt-">Europa und die Welt</category>

		<dc:subject>Erweiterungsprozess</dc:subject>

		<description>Politische Krise, wirtschaftliche Krise… Welche Konsequenzen für den Erweiterungsprozess der Europäischen Union? Wer redet denn heute nicht von der oder den Krisen, ist man geneigt zu fragen, wenn man die Nachrichten liest. Die EU durchlebt zurzeit die härteste Wirtschaftskrise in ihrer Geschichte. Neben den nationalen Rettungspaketen hat auch die EU viel getan um die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise eindämmen zu können. Das Rettungspaket der EU umfasst 130 Milliarden Euro und soll (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Europa-und-die-Welt-" rel="directory"&gt;Europa und die Welt&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/+-Erweiterungsprozess-+" rel="tag"&gt;Erweiterungsprozess&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src="http://www.taurillon.org/IMG/arton2806.jpg" alt="" align="right" width="150" height="126" class="spip_logos" /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Politische Krise, wirtschaftliche Krise… Welche Konsequenzen für den Erweiterungsprozess der Europäischen Union?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Wer redet denn heute nicht von der oder den Krisen, ist man geneigt zu fragen, wenn man die Nachrichten liest. Die EU durchlebt zurzeit die härteste Wirtschaftskrise in ihrer Geschichte. &lt;strong&gt;Neben den nationalen Rettungspaketen hat auch die EU viel getan um die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise eindämmen zu können&lt;/strong&gt;. Das Rettungspaket der EU umfasst 130 Milliarden Euro und soll insbesondere die europäische Autoindustrie durch ihre Krise helfen. Im Kontext der nationalen Rettungspakete wird das der EU leider oft übersehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gleichzeitig ist die EU durch die Entlassung der tschechischen Regierung, die die Ratspräsidentschaft stellt, intern in die Krise geraten. Der Vertrag von Lissabon, der die Handlungsfähigkeit der EU Organe stärken soll, kann daher bis auf Weiteres nicht beschlossen werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese beiden Krisen wirken sich auch auf die EU Erweiterungspläne aus. Der Kommissar Olli Rehn sagte auf einer Rede zur zukünftigen Erweiterungspolitik der EU, dass der Lissabon Vertrag für die Erweiterungsbemühungen der EU eine wichtige Grundlage sei. Gleichzeitig lobt Rehn die erfolgreiche Nachbarschaftspolitik der EU, insbesondere auf dem Balkan.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Wer sind die Kandidaten für eine EU- Erweiterung?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Zurzeit sind Kroatien, die Türkei und Mazedonien Kandidaten für den Beitritt in die Europäische Union. Balkanstaaten wie Albanien, Serbien, Bosnien und Herzegowina und das Kosovo sind potentielle Beitrittskandidaten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der aussichtsreichste Kandidat ist Kroatien&lt;/strong&gt;. Wegen Grenzstreitigkeiten zwischen Slowenien und Kroatien hat Slowenien sein Veto gegen einen Beitritt Kroatiens eingelegt. Trotzdem geht Kommissar Rehn davon aus dass die Beitrittsgespräche bis Ende 2009 abgeschlossen sein können.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mazedonien hofft auf den baldigen Start von Beitrittsverhandlungen mit der EU. Kommissar Rehn hat deutlich gemacht, dass Mazedonien Reformen im Bereich der öffentlichen Verwaltung, zur Bekämpfung der Korruption und im Bereich der Rechtstaatlichkeit umsetzen muss, bevor Beitrittsverhandlungen beginnen können. Der Beitritt wird zusätzlich durch das Veto Griechenlands gegen den Beitritt Mazedoniens blockiert. Nach griechischer Auffassung sei „Mazedonien“ eine griechische Region und der Name Republik Mazedonien daher irreführend. Zurzeit entscheidet die EU über Visaerleichterungen für Bürger Mazedoniens die in die EU einreisen möchten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Beitrittsgespräche mit der Türkei wurden durch eine Rede des amerikanischen Präsidenten Obama kurzzeitig wieder stärker in die Öffentlichkeit gerückt. Obama wünscht sich einen Beitritt der Türkei in die EU. Die Verhandlungen der EU mit der Türkei, die bereits im Jahr 1999 begannen, gestalten sich aber als schwierig. Als größtes Hindernis für einen Beitritt der Türkei wird die ungelöste Zypern-Frage eingeschätzt. Hinzu kommen die fehlende demokratische Verfahren, fehlende Einhaltung der Menschenrechte und fehlender Minderheitenschutz (wie etwa von Kurden oder Armeniern) in der Türkei.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Türkei steht daher vor großen Anstrengungen, um etwa die Frage der Stellung der Minderheiten zu lösen. Die EU fordert außerdem Fortschritte in Fragen der Meinungsfreiheit, der politischen Vereinigungsfreiheit und die Durchsetzung ziviler Bürger- und Menschenrechte gegenüber dem Staat. Auch müsse die politische Rolle des Militärs weiter eingeschränkt werden. Insgesamt ein schwieriger Annäherungsprozess, den Kommissar Rehn aber positiv bewertet.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die Erfolge der EU-Erweiterungen im Kontext der Krise(n)&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die letzten EU-Erweiterungsrunden (Osterweiterungen in den Jahren 2004 und 2007) haben in den neuen Mitgliedsstaaten zu steigendem Wohlstand und besseren Lebensbedingungen geführt. Gleichzeitig zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands wurde in diesem Jahr der fünfte Jahrestag der Osterweiterung gefeiert. Viele Erfolge, die sich die EU zuschreiben kann, allerdings muss, auch nach Meinung von Kommissar Rehn, viel mehr über diese Erfolge berichtet werden.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die Funktion der Massenmedien in der Darstellung der EU-Erweiterung&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass &lt;strong&gt;über die EU im Verhältnis zu Ihrer politischen Bedeutung in den Medien zu wenig berichtet wird&lt;/strong&gt;. Trotz Tendenzen der „Europäisierung“ nationaler Massenmedien (z.b.: der deutsch-französische Kulturkanal ARTE) rezipieren viele Bürger in der EU meist Nachrichten, die die jeweilige nationale Politik betreffen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Durch die Berichterstattung über die Finanzkrise, deren Komplexität über die Massenmedien kaum zu vermitteln ist, kommen Themen wie die EU-Erweiterung kaum in den Fokus der Öffentlichkeit. Zusätzlich sind die Finanzkrise und die interne Krise der EU für viele Beobachter kaum zu unterscheiden. Für die Nachrichtenleser bedeutet dies eine große Herausforderung trotz der Negativschlagzeilen auch die Erfolge der EU-Erweiterung in den Blick zu nehmen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kommissar Rehn sagt dazu, dass der serbische Arbeiter oder der kroatische Beamte nichts für die Fehler des Finanzmarktes kann. Es ist fraglich, ob dieser Fakt öffentlichkeitswirksam werden kann, schließlich sind für die Massenmedien „bad news“ meist „good news“. Diese Logik der Massenmedien steht gegen die Bestrebungen der EU ihre Erfolge zu kommunizieren und die EU-Erweiterung voranschreiten zu lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Erweiterungsprozess wird daher nicht von der Politik auf Eis gelegt, sondern ist zurzeit kein Thema der Massenmedien und damit der europäischen Öffentlichkeit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Maurice-Muller_"&gt;Maurice Müller&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Ist-der-Erweiterungsprozess-wegen?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quellen :&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul class="spip"&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.sueddeutsche.de/politik/966/344806/text/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.news-adhoc.com/tuerkei-experte-debatte-um-eu-beitritt-wird-instrumentalisiert-idna2009040725901/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.news-adhoc.com/tuerkei-e…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,617698,00.html' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.spiegel.de/politik/deuts…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.iep-berlin.de/index.php?id=691&amp;tx_ttnews' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.iep-berlin.de/index.php?…&lt;/a&gt;[tt_news]=701&amp;tx_ttnews[backPid]=22&amp;cHash=b12c157e3c&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.euractiv.com/en/eu-elections/crisis-helping-eurosceptics-gain-consensus/article-180707' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.euractiv.com/en/eu-elect…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.reuters.com/article/rbssFinancialServicesAndRealEstateNews/idUSLO26747720090224' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.reuters.com/article/rbss…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.euronews.net/2009/03/10/european-union-enlargement-in-crisis/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.euronews.net/2009/03/10/…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/09/158&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://europa.eu/rapid/pressRelease…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berlin-muss-in-krise-fuehrung-uebernehmen;2241149;4' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.handelsblatt.com/politik…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://diepresse.com/home/politik/eu/439136/index.do?from=rss' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://diepresse.com/home/politik/e…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.eu-info.de/dpa-europaticker/149411.html' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.eu-info.de/dpa-europatic…&lt;/a&gt; (Reformen Mazedonien)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;a href='http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/90200/' class='spip_out' rel='nofollow'&gt;http://www.uni-protokolle.de/nachri…&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Bild :&lt;/i&gt; Further EU enlargements, &lt;a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Future_enlargement_of_the_European_Union' class='spip_out'&gt;wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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	</item>
<item>
		<title>Vorbild USA: Braucht der europäische Sport eine Gehaltsobergrenze? </title>
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		<dc:date>2009-04-22T04:00:00Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Übersetzt von Markus Lammert, Raphael Morgulis</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Wirtschaft-und-Soziales-">Wirtschaft und Soziales</category>


		<description>Trotz der Leistungen von Spieler wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Franck Ribery ist der europäische Vereinsfußball in die Krise geraten. Keine Überraschungen mehr, keine Spannung, keine Werte: Kurz gesagt: kein Sport. Das ist ein trauriger Befund - denn immerhin geht es hier um die Champions League - die Königsdisziplin des europäischen Sports. Dabei existieren durchaus Alternativen. Es reicht ein Blick über den Atlantik in das Land von Uncle Sam, Bic Mac und salary cap. Nicht erst seit (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Wirtschaft-und-Soziales-" rel="directory"&gt;Wirtschaft und Soziales&lt;/a&gt;


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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Trotz der Leistungen von Spieler wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Franck Ribery ist der europäische Vereinsfußball in die Krise geraten. Keine Überraschungen mehr, keine Spannung, keine Werte: Kurz gesagt: kein Sport. Das ist ein trauriger Befund - denn immerhin geht es hier um die Champions League - die Königsdisziplin des europäischen Sports. Dabei existieren durchaus Alternativen. Es reicht ein Blick über den Atlantik in das Land von &lt;i&gt;Uncle Sam&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Bic Mac&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Nicht erst seit gestern schauen wir Europäer ein wenig abfällig auf die USA herab. Amerikaner sind übergewichtig und kulturlos, denken nur ans Geld und machen sich mehr Sorgen um ihren nächsten Burger als um den Rest der Welt. Sie haben George W. Bush zweimal in Folge zum Präsidenten gewählt und sind unfähig, Paris auf einer Weltkarte zu finden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber der alte Allgemeinplatz stimmt auch hier: Alles hat seine guten und schlechten Seiten. Auch Europa ist nicht perfekt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gemeinsam haben beide Gesellschaften die herausragende Bedeutung des Profisports in der Populärkultur. Europa lebt im Rhythmus seines Fußballs: Weltmeisterschaften, nationale Meisterschaften und - vor allem - die Champions League mit ihren Stars. Amerika begeistert sich für Baseball und Basketball und verfolgt jedes Jahr gebannt den Verlauf des wichtigsten aller Spiele – den Super Bowl. Der Sport wird immer mehr zur Antwort unser Gesellschaft auf unser Bedürfnis nach Konfrontation, Leidenschaft, Selbstüberwindung und Heldentum. Man sagt, im Sport spiegelten sich unsere Ängste und Werte, der Sport sei die Bühne auf der die großen gesellschaftlichen Themen aufgeführt würden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn das wirklich stimmt, dann ist das was hier gespiegelt wird ziemlich beunruhigend.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Die Spielergehälter, oder: Vereinsfußball als Schlafmittel&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Wann war eine Champions-League-Saison in den letzten zehn Jahren einmal wirklich aufregend? Einzig die Saison 20003/04 bleibt in Erinnerung. Zwei Überraschungsfinalisten, der AS Monaco, der aus dem Nichts ein Riesenmatch nach dem anderen lieferte und erst gegen den FC Porto unterlag. Die Portugiesen hatten ganz Europa mit ihrem Talent, ihrer Genialität und Spielbeherrschung verzaubert und faszinierten zudem mit den beiden Ausnahmefiguren José Mourinho und Spielmacher Deco. Und sonst? Die übliche Langeweile: Real Madrid, Manchester United, Bayern München, AC Mailand, Barcelona. Und – in der Chamions League hat man keine Angst mehr vor der Lächerlichkeit – die « Überraschung » Liverpool. Nicht ein Verein, der nicht zu den einstigen G14 gehört hätte! Alles in allem haben nur etwa ein Dutzend Vereine tatsächlich die Chance, das Finale zu erreichen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wo liegt die Ursache des Problems? Beim Geld natürlich. Dabei soll die Antwort kein reaktionär-populistischer Spruch à là: &lt;i&gt;Ach, diese Fußballer sind doch alles Memmen und verdienen Millionen!&lt;/i&gt; - sein. Sie muss differenzierter ausfallen. Die Summen die heute das Geschäft im Fußball bestimmen sind nicht irrational. Sie entsprechen grundsätzlich dem Interesse dass unsere Gesellschaft dem Sport entgegenbringt. Das Problem liegt in der Konzentration des Geldes und in der völligen Freiheit der Clubs über ihr Kapital zu verfügen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der FC Chelsea gibt insgesamt 168 Millionen Euro im Jahr für seine 25 Profispieler aus. Inter und AC Milan folgen mit 120 Millionen. Es ist nicht zu übersehen: Der Graben zwischen ca. einem Dutzend reicher Clubs, die sich traumhafte Gehälter leisten können, und dem Rest Europas ist gigantisch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dieser Graben hat den wichtigsten Wettkampf des Kontinents nicht nur vorhersehbar gemacht, er hat zudem eine ganze Reihe von aberwitzigen Situationen geschaffen, die den ursprünglichen Zielen der Champions League entgegenlaufen: Tatsächlich war das erklärte Ziel der Gründer der C1, die besten Spieler der Welt in einem Wettkampf spielen zu lassen und dem Publikum so einen Maelstrom von spektakulären Spielen und legendären Aktionen zu präsentieren. Nun sind heute aber gar nicht alle besten Spieler auf dem Platz. Zugegeben, die meisten spielen. Aber bei 11 Stammplätzen – wie viele Stars sitzen da auf der Bank? 2008-Europameister Manchester United konnte Top-Spieler wie Park Ji-Sung, Carlos Tevez, Anderson oder Nani auf dem Bank sitzen lassen. Bei dem Finalist Chelsea sieht es mit den Belletti, Malouda, Bridge, Wright-Phillips, Shevchenko und Pizarro noch schlimmer aus. Auch Liverpool, die Voronine, Babel, Pennant, Kewell und Benayoun schont, könnte hier genannt werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In jedem superreichen Club finden sich mindestens fünf Spieler, die mit großer Sicherheit woanders auf einem Stammplatz spielen würden. Ja, die Besten treffen am Ende aufeinander. Aber wenn dafür etwa 30 Weltklassespieler nicht spielen dürfen, ist die Verschwendung doch gewaltig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schlimmer noch, das Problem betrifft nicht nur die Champions League: die Premier League und ihre vier so allmächtigen wie ermüdenden Spitzenteams, die Spanische Primera Liga und ihre beiden Denkmalen, die Bundesliga und ihr alter ego, die französische Ligue 1: alles unglaublich langweilige Monopolstrukturen&lt;!-- htmlA --&gt; [&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nb1' class='spip_note' rel='footnote' title='Der Autor beschreibt sich als Lyon-Fan!' id='nh1'&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;!-- htmlB --&gt;. Diese Feststellung gilt auch für den französischen Rugby, der sich immer mehr in eine ähnliche Richtung entwickelt; oder für den Basketball mit seiner Euroliga, deren Vorbild nicht schwer zu erraten ist. Überall zeichnen sich die gleichen Probleme ab. Die Ursachen liegen in der Omnipräsenz des Geldes und seiner ungleichen Verteilung.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Was Europa von den USA lernen kann&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Vereinigten Staaten, wo Sport zuallererst als Spektakel gesehen wird, haben eine Regelung gefunden, die eine solche Situation gar nicht erst entstehen lässt. Die nationalen Verbände NFL, NBA und NHL haben eine bemerkenswerte Machtstellung. Sie können Mannschaften, Spielern und Medien ihre eigenen Spielregeln auferlegen. Besonders wichtig ist ihnen die Bewahrung eines Kräftegleichgewichts zwischen den Beteiligten. Dieses Gleichgewicht wird unter anderem über eine Obergrenze der Spielerzahl einer Mannschaft erreicht. Ähnlich wirkt der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Entry_Draft' class='spip_glossaire'&gt;Entry Draft&lt;/a&gt; – ein Auswahlverfahren, das bei der Rekrutierung der besten Jungspieler diejenigen Mannschaften bevorzugt, die in der vorigen Saison die letzten Plätze belegt haben – eine Vorgehensweise, die fundamental mit dem europäischen Dschungel im Nachwuchsbereich kontrastiert. Am wichtigsten aber ist der sogenannte &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt; - auf deutsch: Gehaltsobergrenze - begrenzt die Höhe des Budgets, das die Vereine für ihre Spieler ausgeben dürfen. Es wird vom Verband auf Grundlage der Einkünfte, die die Sportart in der vorherigen Saison erbracht hat, festgelegt und ist für alle Vereine gleich hoch.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Alle Mannschaft haben also das gleiche Budget um ein wettbewerbsfähiges Team aufzubauen. Als Ausnahme gilt hier die NBA: hier dürfen die Vereine die Obergrenze überschreiten, müssen aber für jeden Dollar, den sie mehr ausgeben, einen Dollar Strafe an den Verband bezahlen. Dieses System ist flexibler aber immer noch ziemlich streng, vor allem in Zeiten der Weltwirtschaftskrise…&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Über die Art und Weise wie die erlaubte Summe ausgegeben wird, können die Verantwortlichen der Vereine selbst entscheiden. Einige stecken den Großteil des caps in einige wenige Spieler mit fantastischen Gehältern und füllen ihren Kader mit preiswerten Veteranen und unbekannten Jungspielern auf. Andere bevorzugen ein gewisses Gleichgewicht innerhalb der Mannschaft und formen ein Team mit guten Spielern und angemessenen Gehältern. Kurz gesagt: Die Zusammensetzung eines Gewinner-Teams hängt nicht mehr nur von der Größe des Geldbeutels ihres Besitzers ab. Was zählt sind sportliche Entscheidungen. Die Vereine müssen mehr planen, den tatsächlichen Bedarf ihrer Mannschaft berücksichtigen, möglichst neue, bisher unterschätzte Spieler rekrutieren und ständig an der Verteilung von Verträgen und Spielergehältern arbeiten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Fehler bei der Anstellung eines neuen Spielers hat tatsächlich Folgen, denn er kann nicht mit dem Kauf eines anderen, noch teureren Stars wieder gut gemacht werden. Das ist der Grund weshalb die Mannschaften, die in der NFL die Playoffs erreichen, fast nie die gleichen sind und ein Playoff-Sieger seinen Triumph nur selten im nächsten Jahr wiederholen kann. Eine zerrüttete Mannschaft kann sich durch eine geschickte Spielerpolitik &lt;i&gt;cap space&lt;/i&gt; schaffen und damit schnell einen neuen schlagkräftigen Kader aufbauen – wie die Miami Dolphins oder die Atlanta Falcons, die als letzte der Saison 2007 im Jahr 2008 in die Playoffs kamen. Kurz: Der &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt; macht den Ausgang jeder Saison offen und weniger vorhersehbar.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Ein salary cap im Fußball?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Einführung einer Gehaltsobergrenze im europäischen Fußball würde Mannschaften wie Manchester oder Barcelona keineswegs zu normalen Clubs machen. Diese Vereine werden allein aufgrund ihrer Geschichte, ihrer Aura, immer die besten Spieler anziehen. Sie würden die besten Mannschaften behalten. Aber ihre Ersatzleute wären nicht mehr Spieler, die anderswo einen Stammplatz sicher hätten. Es würde heissen, keinen Ederson, Pjanic oder Mensah auf dem Bank vom Olympique Lyonnais am Wochenende. Chelsea könnte es sich nicht mehr leisten jeden Sonntag, eine unglaubliche Reihe von Stars auf seiner gepolsterten Ersatzbank sitzen zu lassen. Steaua Bucarest oder die Glasgow Rangers könnten gute Spieler anziehen, die in der Lage wären, mit den Besten zu konkurrieren. Der Sieger der Champions League würde nicht mehr nur zwischen acht oder neun Mannschaften ausgemacht, deren einziger Verdienst ihre überlegene Finanzkraft ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Natürlich ist all das leichter gesagt als getan. Der Einführung eines salary caps in Europa stehen zahlreiche Hindernisse im Wege.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der europäische Fußball hat keine einheitliche Organisation. Jede Liga wird von unabhängigen Institutionen verwaltet. Die &lt;i&gt;Football Association&lt;/i&gt; organisiert die englische Premier League, die &lt;i&gt;Ligue de Football professionnel&lt;/i&gt; die französische Ligue 1 und die spanische LFP die Liga. Die Einführung des &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt; würde bedeuten; dass jede europäische Meisterschaft sich dieser Idee anschließt – auch mit dem Risiko, dass die Stars zu Ligen abwandern, die sich dem neuen Konzept entziehen. Falls die UEFA einen &lt;i&gt;salary cap&lt;/i&gt; für alle Mannschaften einführen würde, die an ihren Wettkämpfen teilnehmen, wäre ein mögliches Szenario die Bildung einer Gegen-Liga durch Vereine, die eine Obergrenze für ihre Gehälter ablehnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Europa funktioniert der Vereinssport nach einem System von Aufstieg und Abstieg. Diese Besonderheit stellt einen wichtigen Unterschied zum amerikanischen System und ein weiteres Hindernis für die Einführung eines salary cap dar. Wie könnte die Idee einer Gehaltsobergrenze mit der europäischen Tradition verbunden werden? Müsste für die 2. und 3. Ligen ebenfalls eine - kleineres - Maximalbudget festgelegt werden?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nächstes - nicht zu unterschätzendes - Problem: die Währung. Die meisten europäischen Clubs und Verbände benutzen den Euro, aber das ist keine Vorschrift. Und falls eine Maximalbudget auf europäischer Ebene durchgesetzt würde, gäbe es zahlreiche Probleme mit Ländern wie zum Beispiel England, Tschechien oder Russland. Von den Vereinen zu fordern, ihre Spieler in Euro zu bezahlen, während sie ihren gesamten Geschäftsablauf in der Währung ihres Landes abwickeln, wäre problematisch und würde auf Widerstand stoßen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schließlich sind die Steuern ein entscheidender Faktor für oder gegen die Einführung des salary cap. Bezöge die Gehaltsobergrenze sich auf das Brutto-Einkommen, wären einige Staaten deutlich im Vorteil – wie z.B. der AS Monaco. Würde die Grenze auf der Grundlage des Netto-Einkommens berechnet, müssten die Vereine in Ländern mit hohen Sozialabgaben wiederum mehr abgeben, als Vereine aus anderen Ländern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber all diese Hindernisse sind nicht unüberwindlich. Die UEFA hat - dank der Anziehungskraft ihres erfolgreichsten Produkts Champions League – eine komfortable und oft unterschätzte Machtstellung im europäischen Fußball inne. Solange die C1 hohe Einkünfte aus den Fernseh-Übertragungsrechten verzeichnen kann, bleibt die UEFA in einer schwer angreifbaren Position gegenüber den Vereinen. Nicht umsonst haben die G14 ihre Pläne für die Einführung einer eigenen Liga nie umsetzen können: Die C1 ist ein Erfolg - beim Publikum und bei den Medien. Die UEFA sollte sich die Entwicklung der amerikanischen Verbände NFL, NBA und NHL zum Vorbild nehmen. Vor allem muss sie mit der Europäischen Union zusammenarbeiten um ihre Machtstellung und ihren Einfluss zu festigen. Zusammen mit der EU kann das Konzept für einen salary cap in Europa weitergedacht und Lösungen für die steuer- und währungsrechtlichen Probleme gefunden werden, die eine einheitliche Budget-Obergrenze mit sich bringen würde. Die Rolle der Europäischen Union kann hier von größter Bedeutung sein. Bis jetzt hat sich die EU im Sport auf juristische Entscheidungen wie das Bosman-Urteil beschränkt. Für die Erstellung eines gemeinschaftlichen europäischen Regelwerks im Fußball muss ihr Anteil aber signifikant ausgebaut werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Im Vertrag von Amsterdam wurde 1997 festgelegt: &lt;i&gt;« Die Konferenz unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Sports, insbesondere die Rolle, die dem Sport bei der Identitätsfindung und der Begegnung der Menschen zukommt. Die Konferenz appelliert daher an die Gremien der Europäischen Union, bei wichtigen, den Sport betreffenden Fragen die Sportverbände anzuhören. In diesem Zusammenhang sollten die Besonderheiten des Amateursportes besonders berücksichtigt werden. »&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Amateursport zeichnet sich durch seinen Idealismus aus. Besonders wichtig ist dabe die Chancengleichheit für alle Beteiligten. Es ist die Pflicht der Europäischen Union darüber zu wachen, dass sich der Profisport nicht zu weit von diesen Werten entfernt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Ubersetzt-von-Markus-Lammert_"&gt;Übersetzt von Markus Lammert&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, &lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Raphael-Morgulis_"&gt;Raphael Morgulis&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Vorbild-USA-Braucht-der?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- htmlA --&gt;[&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nh1' id='nb1' class='spip_note' title='Notizen 1' rev='footnote'&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;!-- htmlB --&gt;Der Autor beschreibt sich als Lyon-Fan!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; Barcelona gegen AC Mailand&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt; jenikilo, &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/jenikilo/429812276/' class='spip_out'&gt;flickr&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		</content:encoded>


		

	</item>
<item>
		<title>Wie könnte Erasmus verbessert werden ?</title>
		<link>http://www.taurillon.org/Wie-konnte-Erasmus-verbessert</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.taurillon.org/Wie-konnte-Erasmus-verbessert</guid>
		<dc:date>2009-04-16T13:31:44Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Stéphane du Boispéan</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Jugend-und-Erziehung-">Jugend und Erziehung</category>


		<description>Erasmus wird häufig als ein Riesenerfolg gelobt, aber stimmt es auch? Sicherlich ist die Bilanz auf vielen Punkten mehr als positiv, doch es fehlt noch viel, darunter eine wahre europäsiche Dimension. Ist Erasmus ein europäisches oder ein „internationales“ Erfolg ? 1987 wurde in 11 Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft ein Austauschprogramm gestartet. Die Initiative kam von Franck Biancheri, einem Franzosen, der den damaligen Präsident Mitterrand überzeugte, das Programm finanziell zu (...)

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&lt;a href="http://www.taurillon.org/-Jugend-und-Erziehung-" rel="directory"&gt;Jugend und Erziehung&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src="http://www.taurillon.org/IMG/arton2756.jpg" alt="" align="right" width="170" height="120" class="spip_logos" /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Erasmus wird häufig als ein Riesenerfolg gelobt, aber stimmt es auch? Sicherlich ist die Bilanz auf vielen Punkten mehr als positiv, doch es fehlt noch viel, darunter eine wahre europäsiche Dimension. Ist Erasmus ein europäisches oder ein „internationales“ Erfolg ?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;1987 wurde in 11 Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft ein Austauschprogramm gestartet. Die Initiative kam von &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Franck_Biancheri' class='spip_glossaire'&gt;Franck Biancheri&lt;/a&gt;, einem Franzosen, der den damaligen Präsident &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Mitterrand' class='spip_glossaire'&gt;Mitterrand&lt;/a&gt; überzeugte, das Programm finanziell zu unterstützen. Heute ist das Programm zum Symbol der europäischen Integration geworden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zwei Grundideen haben zum Start von Erasmus geführt : eine Sozialisierung der jungen Europäer und mittel- bzw. langfristig die Schaffung einer europäischen Identität. 22 Jahre nach dem Anfang sind die Dinge vielleicht nicht so einfach…&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Eine Sozialisierung der Europäer&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Idee ist relativ alt, einfach und mächtig. Wenn Jugendliche im Ausland studieren und sich mit anderen Jugendlichen aus ganz Europa anfreunden, dann wird Krieg fast unmöglich. Daran denkt fast keiner mehr, weil die Perspektive eines neuen europäischen Selbstmordes heute fern ist. Aber diese Sozialisierung auf europäischer Ebene ist eine Garantie. Heute würden viele Europäer es einfach ablehnen, an einem Krieg zwischen ihrem Land und einem anderen teilzunehmen. Erasmus kann also als Erfolg verzeichnet werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Mobilität etwas Neues für die Bürger von morgen ist. Laut einer Broschüre der Kommission von 2008 &lt;i&gt;« waren 80 % der Erasmus-Studenten die ersten, die aus ihrer Familie im Ausland studierten »&lt;/i&gt;&lt;!-- htmlA --&gt; [&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nb2-1' class='spip_note' rel='footnote' title='Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur « Erasmus Mobilität eröffnet (...)' id='nh2-1'&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;!-- htmlB --&gt;. Der Einfluss auf die Familie ist auch entscheidend. Dass das Leben im Ausland die Ideen bewegt, ändert und die Aufgeschlossenheit verstärkt, ist fast zum Clichée geworden. Doch diese notwendigen Änderungen können auch innerhalb einer ganzen Familie stattfinden.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Aber keine europäische Sozialisierung&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Es stellt sich aber die Frage, ob ein Austauschprogramm tatsächlich zur Schaffung einer europäischen Identität führt. &lt;strong&gt;Anders gesagt : Werden die Spanier, Italiener, Deutsche und Briten, die zusammen an Erasmus in Frankreich teilnehmen, zu Europäern ?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es kann sein, dass sie mehr Bewusstsein haben. Aber klar ist auch, dass die nationalen Denkweisen auf keinen Fall in Frage gestellt werden. Sie sind relativiert, weil die Jugendliche erfahren, dass ihre Denkweise nicht die einzige ist. Aufgehoben werden sie aber relativ selten.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Europäisches Programm oder europäisches Label für nationale Initiativen ?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Lassen wir die offiziellen Quellen sprechen : &lt;i&gt;« Zurzeit nehmen mehr als 3100 Hochschulen in 31 Ländern Europas am Erasmus-Programm teil. Bisher wurden 1,7 Millionen Studenten unterstützt. Rund 170 000 Studenten (Tendenz steigend) nehmen alljährlich am Austausch teil»&lt;/i&gt;&lt;!-- htmlA --&gt; [&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nb2-2' class='spip_note' rel='footnote' title='Europäische Kommission, GD Bildung un Kultur « Erasmus Mobilität eröffnet (...)' id='nh2-2'&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;!-- htmlB --&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kaum ein europäischer Student-in kennt Erasmus nicht. Was ein Akronym (European Region Action Scheme for the Mobility of University Students) war, ist ein fester Begriff geworden. Doch viele wissen noch nicht, dass auch sie ein oder zwei Semester ins Ausland dürfen, und wagen es nicht, sich zu bewerben. &lt;strong&gt;Zum ersten Mal wurden 2008 in Frankreich &lt;a href='http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2008/11/08/01016-20081108ARTFIG00178-erasmus-seduit-moins-les-etudiants-francais-.php' class='spip_out'&gt;4 000 Stipendiaten nicht vergeben&lt;/a&gt;, weil es keine Kandidaten gab!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine wahre europäische Dimension gibt es nicht immer. &lt;strong&gt;Erasmus ist nämlich vor allem ein Austauschprogramm zwischen Universitäten&lt;/strong&gt;. Nur sie schliessen Abkommen ab, die danach im Rahmen einer Initiative der Europäischen Union finanziell unterstützt werden. Als Student in einer französischen Universität darf ich nicht irgendwo in Europa studieren, sondern nur in die Universitäten, die eine Partnerschaft mit meiner eigenen haben. Die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, hängt noch viel zu viel von den eigenen Universitäten ab.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man sollte sich auch fragen, ob es nicht notwendig ist, Rahmen auf EU-Ebene durchzusetzen, damit die Universitäten alle Leistungen anerkennen. In manchen Universitäten ist es zum Beispiel so, dass eine BA Arbeit notwendig ist, um den BA-Abschluss zu bekommen, auch wenn der Student im Ausland war, während die anderen Studenten seines Jahrganges die BA Arbeit schrieben. Eine totale Durchsetzung des &lt;a href='http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc48_de.htm' class='spip_out'&gt;ECTS Systems&lt;/a&gt; sollte auf EU-Ebene möglich sein.&lt;/p&gt; &lt;h3 class="spip"&gt;Ein Land oder Europa entdecken ?&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Es gibt noch eine andere Kritik, die an Erasmus geübt wird, nämlich dass die Studenten sich in einem &lt;strong&gt;Erasmus-Ghetto&lt;/strong&gt; einschliessen, und dass sie vor allem untereinander bleiben, und wenig Kontakt mit den Einwohner des Landes haben. Ein gutes Beispiel dafür ist der französische Film &lt;i&gt;&lt;a href='http://www.imdb.com/title/tt0283900/' class='spip_out'&gt;« L'auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr »&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;. Ein Student aus Paris verbringt ein Jahr als Erasmus-Student in Barcelona, und wohnt mit 6 anderen Studenten in einer WG.. Darunter kommt nur eine Person aus Spanien, die anderen sind Erasmus-Studenten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Kontakt mit den Einwohnern ist viel schwieriger. Die Frage der Sprache stellt sich auch : Ich habe schon Studenten getroffen, die ein Jahr Erasmus in Polen verbracht haben, und fast kein Wort polnisch gelernt haben! Wer ist schuldig ? Viele geben sich Mühe, nicht nur zwischen « Erasmuslern » zu bleiben, doch in meisten Fälle ist es sehr schwierig, Kontakte mit Studenten zu haben, die ein ganz anderes Leben haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denn es muss auch klar gesagt werden, dass Erasmus nicht besonders anspruchsvoll ist. &lt;strong&gt;Und das ist auch gut so, weil es nicht nur um das Studium geht, sondern vor allem um die Sozialisierung zwischen den Europäern von morgen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Stephane-du-Boispean_"&gt;Stéphane du Boispéan&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Wie-konnte-Erasmus-verbessert?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- htmlA --&gt;[&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nh2-1' id='nb2-1' class='spip_note' title='Notizen 2-1' rev='footnote'&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;!-- htmlB --&gt;Europäische Kommission, GD Bildung und Kultur « Erasmus Mobilität eröffnet Chancen. Europäische Erfolgsgeschichten », 2008&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;!-- htmlA --&gt;[&lt;a href='http://www.taurillon.org/#nh2-2' id='nb2-2' class='spip_note' title='Notizen 2-2' rev='footnote'&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;!-- htmlB --&gt;Europäische Kommission, GD Bildung un Kultur « Erasmus Mobilität eröffnet Chancen. Europäische Erfolgsgeschichten », 2008&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild : &lt;/strong&gt; Erasmus Studenten aus 5 verschiedenen Ländern bei einer Party in Gröningen, Holland&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle : &lt;/strong&gt; Cocoinzenl, aus &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/cocoinzenl/1413641506/' class='spip_out'&gt;flickr&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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		<title>Barroso: Der Kandidat aller europäischen Parteien</title>
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		<dc:date>2009-04-10T12:18:32Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Joan Marc Simon</dc:creator>

<category domain="http://www.taurillon.org/-Europawahl-2009-">Europawahl 2009</category>

		<dc:subject>Europawahlen 2009</dc:subject>

		<description>Es ist so verwirrend wie absurd: In ihrem Treffen im März sprach die Parteiführung der Europäischen Volkspartei Barroso ihre Unterstützung für eine zweite Amtszeit als Präsident der europäischen Kommission aus. Trotzdem steht immer noch keine Partei hinter Barrosos Ambitionen, sein Mandat zu erneuern. Man könnte erwarten, dass ein Kandidat, den die Parteiführung unterstützt und niemand innerhalb der Partei ablehnt, DER Kandidat DIESER Partei wird. Nicht so in der europäischen Politik. Ebenso wenig (...)

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		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Es ist so verwirrend wie absurd: In ihrem Treffen im März sprach die Parteiführung der Europäischen Volkspartei Barroso ihre Unterstützung für eine zweite Amtszeit als Präsident der europäischen Kommission aus. Trotzdem steht immer noch keine Partei hinter Barrosos Ambitionen, sein Mandat zu erneuern.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Man könnte erwarten, dass ein Kandidat, den die Parteiführung unterstützt und niemand innerhalb der Partei ablehnt, DER Kandidat DIESER Partei wird. Nicht so in der europäischen Politik.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ebenso wenig wie die Konservativen haben die Sozialdemokraten einen offiziellen Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten ernannt. Als &lt;a href='http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch/view.do?language=EN&amp;id=28149' class='spip_out'&gt;Rasmussen&lt;/a&gt;, der Präsident der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Europas' class='spip_out'&gt;SPE&lt;/a&gt;, während der Präsentation des SPE Manifestes darauf angesprochen wurde, behauptete er, die Partei habe sich „noch“ nicht auf einen Kandidaten geeinigt. Gleichzeitig bekunden sozialdemokratische Premierminister wie &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Luis_Zapatero' class='spip_glossaire'&gt;José Luis Zapatero&lt;/a&gt;, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_S%C3%B3crates_Carvalho_Pinto_de_Sousa' class='spip_out'&gt;José Socrates&lt;/a&gt; und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Gordon_Brown' class='spip_glossaire'&gt;Gordon Brown&lt;/a&gt; bereits offen ihre Unterstützung für Barroso. Es ist wohl einfach, sich hinter einen Kandidaten zu stellen, wenn der ganze Wettbewerb eine Farce ist…&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Manuel_Dur%C3%A3o_Barroso' class='spip_out'&gt;Barroso&lt;/a&gt;, der Präsident der Institution, die die Exekutive der Europäischen Union sein soll, wird von Einzelpersonen unterstützt. Diese Einzelpersonen sind keine „normalen“ Einzelpersonen, sie sind die Staats- und Regierungschefs. Was sagt dies über den zukünftigen Kommissionspräsidenten und die Kommission als Ganzes aus?
&lt;strong&gt;Erstens, dass das „europäische Interesse“ nicht von einer Institution vertreten werden kann, deren Präsident sich in den Fängen der Staats- und Regierungschefs befindet&lt;/strong&gt;. Für die Interessen der Mitgliedsstaaten war immer der &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/RQVOB2,0,0,Der_Rat_der_Europ%E4ischen_Union.html' class='spip_out'&gt;Ratspräsident&lt;/a&gt; verantworlich - aber es scheint, als würde sich die &lt;a href='http://www.bpb.de/themen/KPL7YT,0,0,Die_Europ%E4ische_Kommission.html' class='spip_out'&gt;Kommission&lt;/a&gt; gefährlich auf diese intergouvernementalen Option zubewegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zweitens sollten als Folge hieraus keine Erwartungen an die Führungskraft oder Initiativmacht einer Institution gestellt werden, die ohne politisches Programm gewählt wurde und von den Interessen der Mitgliedsstaaten dominiert wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Führung ist in Krisenzeiten außerordentlich wichtig. Ohne eine starke Europäische Kommission, die Anstöße liefert, um die Finanzmärkte zu regulieren, Ressourcen für einen wirtschaftlichen Neubeginn aufzubringen und in die erforderliche Infrastruktur für eine neue grüne Wirtschaft zu investieren, ist die EU dazu verurteilt, für ihre Bürger zu scheitern.&lt;/p&gt; &lt;blockquote class="spip"&gt; &lt;p&gt;Ohne eine starke Kommission ist die EU dazu verurteilt, für ihre Bürger zu scheitern&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;Führungskraft ergibt sich aus Persönlichkeit, aber auch aus Legitimation und Anerkennung. &lt;strong&gt;Warum sollten die Europäer, selbst jene, die an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen, das Gefühlt haben, dass Barroso sie vertritt&lt;/strong&gt;? Sie werden für ein Programm stimmen, das nicht umgesetzt werden kann - weil Barrosos Programm in den Treffen der Staats- und Regierungschefs improvisiert und nicht der öffentlichen Meinung unterworfen wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn die &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Volkspartei' class='spip_out'&gt;EVP&lt;/a&gt; das gleiche Programm wie Barroso hat – was Sinn machen würde, schließlich gehört er zu dieser Partei und deren Führung unterstützt ihn – warum ist Barroso dann nicht der Kandidat der EVP? Stellen die Konservativen ihn nicht als ihren Kandidaten auf, weil sie fürchten, dass sie die Sozialdemokraten damit zwingen würden, zu verkünden, dass Barroso NICHT ihr Kandidat ist?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wenn Barroso der Kandidat keiner Partei ist… Sollten wir dann schlussfolgern, dass er tatsächlich der Kandidat aller Parteien ist?
Wenn ja, leben wir in einer seltsamen Phase der europäischen Demokratie.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;span class="vcard author"&gt;&lt;a class="url fn spip_in" href="http://www.taurillon.org/_Joan-Marc-Simon_"&gt;Joan Marc Simon&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;p&gt;&lt;a&gt;Barroso-Der-Kandidat-aller?lang=de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
			&lt;/div&gt;
		
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bild :&lt;/strong&gt; José Manuel Durao Barroso, 2003&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle :&lt;/strong&gt;Antônio Milena/ABr, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dur%C3%A3o_Barroso.jpg&amp;filetimestamp=20071002001549' class='spip_out'&gt;wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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