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	<title>tautoko</title>
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	<description>Weblog von Johannes Kleske</description>
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		<title>Vortrag: Kultur verspeist&#160;Strategie</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/06/01/vortrag-kultur-verspeist-strategie/</link>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 17:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[third wave]]></category>
		<category><![CDATA[untern]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Januar war ich irgendwo im tiefsten Franken, um bei einer deutschen Versicherung eine Einf&#252;hrungs-Keynote zum Thema Digitalisierung zu halten. Herausgekommen ist dabei eine Art Grundsatzrede &#252;ber die Tiefe der digitalen Transformation, die Unternehmen bevorsteht. Anhand von Tesla, Facebook und Starbucks zeige ich wie fundamental anders „digitale Unternehmen“ heute in ihrer Herangehensweise funktionieren und welche &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/06/01/vortrag-kultur-verspeist-strategie/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Vortrag: Kultur verspeist&#160;Strategie</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar war ich irgendwo im tiefsten Franken, um bei einer deutschen Versicherung eine Einf&#252;hrungs-Keynote zum Thema Digitalisierung zu halten. Herausgekommen ist dabei eine Art Grundsatzrede &#252;ber die Tiefe der digitalen Transformation, die Unternehmen bevorsteht. Anhand von Tesla, Facebook und Starbucks zeige ich wie fundamental anders „digitale Unternehmen“ heute in ihrer Herangehensweise funktionieren und welche Erfolgsfaktoren sich daraus ergeben. Diese tiefgreifende Ver&#228;nderung durch die Digitalisierung braucht nicht nur neue Strategien in der Kommunikation („M&#252;ssen wir nun auch auf Snapchat?“), sondern braucht einen grundlegenden Kulturwandel. Das ist der Kern unserer Arbeit mit Third Wave.</p>

<p>Da ich inzwischen meine Vortr&#228;ge immer komplett runter schreibe, gibt es den Vortrag jetzt als kompletten Text in unserer Third-Wave-Medium-Publikation: <a href="https://medium.thirdwaveberlin.com/kultur-verspeist-strategie-5814296a04aa#.7anw1fst3">Kultur verspeist Strategie</a>.</p>

<p>Und wenn Sie mich f&#252;r Ihre Veranstaltung als Sprecher zu diesem oder &#228;hnlichen Themen (z.B. <a href="http://tautoko.info/2013/05/08/das-ende-der-arbeit-auf-der-rp13/">das</a>, <a href="http://tautoko.info/2015/05/07/mensch-macht-maschine-auf-der-rp15/">das</a> oder <a href="http://tautoko.info/2014/05/06/iico-2014-vortrag-der-geist-in-der-maschine/">das</a>) zu buchen, <a href="http://tautoko.info/kontakt/">sprechen Sie mich gerne an</a>.</p>
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		<title>Arbeit 4.0 braucht eine neue&#160;Arbeiterbewegung</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/05/02/ausbeutung-1-0-statt-arbeit-4-0/</link>
		<pubDate>Mon, 02 May 2016 05:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[gig economy]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r das Debattenforum des Tagesspiegels habe ich zum Thema ‚Arbeit 4.0 – Fluch oder Segen?‘ habe ich passend zum 1. Mai einen Beitrag mit dem Titel ‚Wir brauchen eine neue Arbeiterbewegung‘ geschrieben. Darin fasse ich die Kernthesen meines Vortrags ‚Mensch, Macht, Maschine – Wer bestimmt wie wir morgen arbeiten?‘ zusammen. Im Grunde wiederholt sich hier &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/05/02/ausbeutung-1-0-statt-arbeit-4-0/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Arbeit 4.0 braucht eine neue&#160;Arbeiterbewegung</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r das Debattenforum des Tagesspiegels habe ich zum Thema ‚Arbeit 4.0 – Fluch oder Segen?‘ habe ich passend zum 1. Mai einen Beitrag mit dem Titel ‚<a href="https://causa.tagesspiegel.de/wir-brauchen-eine-neue-arbeiterbewegung.html">Wir brauchen eine neue Arbeiterbewegung</a>‘ geschrieben. Darin fasse ich die Kernthesen meines Vortrags ‚<a href="http://tautoko.info/2015/05/07/mensch-macht-maschine-auf-der-rp15/">Mensch, Macht, Maschine – Wer bestimmt wie wir morgen arbeiten?</a>‘ zusammen.</p>

<blockquote>
  Im Grunde wiederholt sich hier gerade die Geschichte. Wie in der ersten industriellen Revolution bevorteilt der Einsatz neuer Technologien erstmal das Kapital und die „Fabrikbesitzer“. Und damals wie heute geht es nun darum, die Balance wiederherzustellen. Das Problem ist nicht, wie von Eric Schmidt prognostiziert, die Automatisierung von Jobs, sondern einmal mehr die Ausbeutung von Menschen. Es geht zun&#228;chst nicht darum, wie wir morgen arbeiten, sondern wer bestimmt wie wir morgen arbeiten. Wir brauchen eine neue, digitale Arbeiterbewegung, die sich neue Rechte f&#252;r das 21. Jahrhundert erk&#228;mpft.
</blockquote>

<p><img src="https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2016/05/giphy-8.gif?resize=312%2C176" alt="protest" class="alignnone size-full wp-image-5686" data-recalc-dims="1" /></p>
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		<title>Meine #rpTEN&#160;Empfehlungen</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/05/01/meine-republica-empfehlungen/</link>
		<comments>http://tautoko.info/2016/05/01/meine-republica-empfehlungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2016 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[republica]]></category>
		<category><![CDATA[rpten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich mal durch das komplette Programm gew&#252;hlt und die Vortr&#228;ge und Panels ausgew&#228;hlt, bei denen mir die Vortragenden bekannt sind oder das Thema interessant klingt. Ich selbst halte dieses Jahr keinen Vortrag, moderiere aber ein Panel am Mittwoch: Big Data Und Arbeitnehmern: Zwischen Selftracking &#38; Corporate Panopticon, Panelisten Andrea Kocsis und Andreas Dewes, &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/05/01/meine-republica-empfehlungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Meine #rpTEN&#160;Empfehlungen</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich mal durch das komplette Programm gew&#252;hlt und die Vortr&#228;ge und Panels ausgew&#228;hlt, bei denen mir die Vortragenden bekannt sind oder das Thema interessant klingt.</p>

<p>Ich selbst halte dieses Jahr keinen Vortrag, moderiere aber ein Panel am Mittwoch:</p>

<p><a href="https://re-publica.de/16/session/big-data-und-arbeitnehmer-zwischen-selftracking-corporate-panopticon">Big Data Und Arbeitnehmern: Zwischen Selftracking &amp; Corporate Panopticon</a>, Panelisten Andrea Kocsis und Andreas Dewes, 4.5., 12:30 Uhr, Stage 5
<span id="more-5674"></span></p>

<h3>Meine Bewertungsskala</h3>

<p>!!! = Pflichtprogramm<br />
!! = W&#252;rde ich mir ansehen<br />
! = Sieht interessant aus</p>

<h3>Montag, 2.5.</h3>

<ul>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/behind-screen-people-and-politics-commercial-content-moderation">Behind The Screen: The People And Politics Of Commercial Content Moderation</a>, Sarah T. Roberts, 12:15 Uhr, Stage 2</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/slow-media-digitale-magazine-gegengewicht-zum-snackable-content">Slow Media? Digitale Magazine Als Gegengewicht Zum Snackable-Content</a>. Kati Krause, 12:45 Uhr, Stage 7</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/digital-colonialism-global-overview">Digital Colonialism: A Global Overview</a>, divers., 14:45 Uhr, Stage 2</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/city-open-system">The City As An Open System</a>, Richard Sennett, 16:00 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/know-your-terrorist-credit-score">Know Your Terrorist Credit Score</a>, Kate Crawford, 17:15 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/designing-future-how-science-fiction-can-help-us-change-world">Designing The Future – How Science Fiction Can Help Us Change The World</a>, Anne Sch&#252;ssler &amp; Uri Aviv, 17:15 Uhr, Stage 3</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/lol-laugh-out-loud-african-political-satire">LOL – Laugh Out Loud! African Political Satire</a>, diverse Panelisten, 17:15 Uhr, Stage 6</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/wider-herrschaft-algorithmen-bekommen-wir-kontrolle-zuruck">Wider Die Herrschaft Der Algorithmen! Wie Bekommen Wir Die Kontrolle Zur&#252;ck?</a>, diverse Panelisten, 18:30 Uhr, Stage 7</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/who-will-be-smart-smart-city-upcoming-challenges-privacy-and-open-societies">Who Will Be Smart In The Smart City?</a>, Julia Manske &amp; Eva Blum-Dumontet, 18:45 Uhr, Stage 4</li>
</ul>

<h3>Dienstag, 3.5.</h3>

<ul>
<li><strong>!!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/what-behind-new-migrations-massive-loss-habitat">What Is Behind The New Migration: A Massive Loss Of Habitat</a>, Saskia Sassen, 11:15 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/crowdworking-behind-screen-clickworking-labor-rights">Crowdworking Behind The Screen – Clickworking &amp; Labor Rights</a>, diverse Panelisten, 11:15 Uhr, Stage 3</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/pubertare-gesellschaft-und-netz">Die Pubert&#228;re Gesellschaft Und Das Netz</a>, Friedemann Karig, 12:30 Uhr, Stage 2</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/raster-des-hasses">Raster Des Hasses</a>, Carolin Emcke, 13:45 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/nudes-and-n00dz">Nudes And NooDZ</a>, Addie Wagenknecht &amp; Jillian York, 14:15 Uhr, Stage L</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/how-platform-cooperativism-can-unleash-network">How Plattform Cooperativism Can Unleash The Network</a>, Trebor Scholz, 15:00 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/designing-humanity">Designing Humanity</a>, John Fass, 16:15, Stage 2</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/faire-plattformokonomie-geht">Faire Plattform&#246;konomie – Geht das?</a>, diverse Panelisten, 16:15 Uhr, Stage 3</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/platform-cooperativism-kooperative-internet-gestalten">Platform Cooperativism: Das kooperative Internet gestalten</a>, diverse Panelisten, 18:45 Uhr, Stage T</li>
<li><strong>!!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/embassytown">Embassy//Town</a>, Eden Kupermintz, 19:15 Uhr, Stage 4</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/what-if-you-had-thing-explainer">What If You Had A Thing Explainer</a>, Randall Munroe (xkcd), 20:00 Uhr, Stage 1</li>
</ul>

<h3>Mittwoch, 4.5.</h3>

<ul>
<li><strong>!!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/change-story-change-world">Change The Story, Change The World</a>, Laurie Penny, 10:00 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/computer-vision-surveillance-and-camouflage">Computer Vision, Surveillance, And Camouflage</a>, Adam Harvey, 13:00, Stage 1</li>
<li><strong>!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/ziemlich-schlechte-freunde-depression-und-social-media">Ziemlich Schlechte Freunde? Depression Und Social Media</a>, Kati Krause &amp; Uwe Hauck, 13:45 Uhr, Stage 7</li>
<li><strong>!!!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/systems-thinking-participation-and-security">System Thinking For Participation And Security</a>, Eleanore Saitta, 4.5., 15:00, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/destructive-interferences-conversation-sound-violence">Destructive Interferences: A Conversation On Sound As Violence</a>, Workshop, Pedro Oliveira &amp; Luiza Prado, 15:00 Uhr, Stage J</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/cyberculture-counterculture">From Cyberculture To Counterculture</a>, Mareike Foecking, 15:00 Uhr, Lightning Talks 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/problem-trolleys-ethics-and-self-driving-cars">A Problem With Trolleys: Ethics And Self Driving Cars</a>, Maya Indira Ganesh, 15:30 Uhr, Stage 3</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/unfit-bits-free-your-fitness-yourself">Unfit Bits: Free Your Fitness From Yourself, Tega Brain &amp; Surya Mattu</a>, 15:30 Uhr, Stage L</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/neo-tribes-future-tribal">Neo-Tribes: The Future Is Tribal</a>, Alexa Clay, 4.5., 16:15 Uhr, Stage 1</li>
<li><strong>!</strong> <a href="https://re-publica.de/16/session/good-bad-and-zero">The Good, The Bad And The Zero</a>, diverse Panelisten, 16:15 Uhr, Stage 4</li>
</ul>

<p>Der komplette Re:Health-Track sieht ziemlich interessant aus. Auch lohnt es sich immer Vortr&#228;ge und Panels mit Themen zu besuchen, die nicht-mitteleurop&#228;ische Perspektiven versprechen. Ansonsten einfach alles vermeiden, was mit aktuellen Hypethemen wie Blockchain, VR und Snapchat zu tun hat.</p>
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		<title>Was ich 2015 getan&#160;habe</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/02/17/was-ich-2015-getan-habe/</link>
		<comments>http://tautoko.info/2016/02/17/was-ich-2015-getan-habe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 19:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5662</guid>
		<description><![CDATA[Eine typische Frage, die ich z.B. nach Vortr&#228;gen fast immer gestellt bekomme: „Das ist ja alles sehr interessant. Aber ich habe immer noch nicht vestanden, was du eigentlich machst.“ Deswegen habe ich vor ein paar Wochen f&#252;r meinen Newsletter aufgeschrieben, was ich 2015 in meiner t&#228;glichen Arbeit so gemacht habe. Den Artikel habe ich inzwischen &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/02/17/was-ich-2015-getan-habe/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Was ich 2015 getan&#160;habe</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine typische Frage, die ich z.B. nach Vortr&#228;gen fast immer gestellt bekomme: „Das ist ja alles sehr interessant. Aber ich habe immer noch nicht vestanden, was du eigentlich machst.“</p>

<p>Deswegen habe ich vor ein paar Wochen f&#252;r meinen <a href="https://www.getrevue.co/profile/jkleske">Newsletter</a> aufgeschrieben, was ich 2015 in meiner t&#228;glichen Arbeit so gemacht habe. Den Artikel habe ich inzwischen auch <a href="https://medium.com/@jkleske/what-i-did-in-2015-4930568a1080#.s4zaewzbb">auf Medium</a> ver&#246;ffentlicht (auf Englisch).</p>

<blockquote>This year, Igor and I celebrated the fifth anniversary of our company Third Wave. We work somewhere in the margins between a business consultancy and a think tank. Our primary job is to help organizations make sense of what has been summed up as “digital transformation”.</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Internet of&#160;Newsletters</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/01/23/newsletter-empfehlungen/</link>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 21:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5650</guid>
		<description><![CDATA[Auszug aus der Newsletter-Ausgabe, die am Montag raus geht: Die Newsletter, die ich derzeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig lese. wiredvanity by Igor Orbital Operations by Warren Ellis (De)Extinction Club – Reading M1k3y because he makes my brain hurt…in a good way. Technoccult News by Damien – the weird and/is the wonderful This Week in Algorithms, &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/01/23/newsletter-empfehlungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Internet of&#160;Newsletters</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus der <a href="https://www.getrevue.co/profile/jkleske">Newsletter</a>-Ausgabe, die am Montag raus geht: Die Newsletter, die ich derzeit mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig lese.</p>

<ul>
<li><a href="http://tinyletter.com/wiredvanity">wiredvanity</a> by Igor</li>
<li><a href="http://orbitaloperations.com">Orbital Operations</a> by Warren Ellis</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/deextinctionclub">(De)Extinction Club</a> – Reading M1k3y because he makes my brain hurt…in a good way.</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/Technoccult">Technoccult</a> News by Damien – the weird and/is the wonderful</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/Intelligence_Autonomy">This Week in Algorithms, Automation, and Artificial Intelligence</a> is compiled by Data &amp; Society journalist-in-residence Jay Cassano</li>
<li><a href="https://www.getrevue.co/profile/changeist">Scott Smith’s newsletter</a> for his company Changeist provides an “excerpt of research threads on critical futures”</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/StrangeTelemetry">Strange Transmissions</a> – another “company newsletter” by Georgina Voss, Justin Pickard and Tobias Revell</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/not-doomed-yet">Not Doomed Yet</a> by Robinson Meyer, a weekly collection of climate change updates</li>
<li><a href="http://pencerw.com/the-prepared/">The Prepared</a> by Spencer Wright has a focus on manufacturing and related topics</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/leftoverburrito">tiny bites</a> by leftoverburrito – Jens moved to Colorado, this is what happened next</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/klintron">Klintron</a> by Klint Finley – Co-host of the podcast Mindful Cyborgs and Wired writer</li>
<li><a href="http://us10.campaign-archive2.com/home/?u=d571e34f77aebeb42d09c8c2a&amp;id=8ece7bd1a2">The Overprint</a> from Make Ready + The Alpine Review. </li>
<li>The newsletter of the podcast <a href="http://us5.campaign-archive2.com/home/?u=4109fdd323aaac7078eadaa8f&amp;id=d0eadaf34f">Note to Self</a></li>
<li><a href="http://tinyletter.com/seanbonner">Just Another Crowd</a> by Sean Bonner&nbsp;</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/hautepop">Disturbances</a> by hautepop</li>
<li><a href="http://tinyletter.com/CatVincent">Caterwauling</a> by Cat Vincent</li>
<li><a href="http://futurberlin.us10.list-manage.com/subscribe?u=bd0a28fb30e43b140e978e7e0&amp;id=62952d0631">Skyscraper</a> (German) &#8211; Newsletter f&#252;r Berliner Stadtentwicklung</li>
</ul>
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		<title>GTD-Grundlagenserie im&#160;&#220;berblick</title>
		<link>http://tautoko.info/2016/01/08/gtd-grundlagenserie-im-ueberblick/</link>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2016 16:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>

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		<description><![CDATA[2007 habe ich f&#252;r das Blog imgriff.com eine ausf&#252;hrliche Artikelserie &#252;ber die Grundlagen von Gettings Things Done (GTD), dem Organisationssystems von David Allen, geschrieben. Seitdem habe ich jeden, der sich f&#252;r GTD interessiert auf die Serie verwiesen. Allerdings ging imgriff.com im Oktober 2014 an forderland.de. Dabei ist die &#220;bersicht zur Serie verloren gegangen. Deswegen habe &#8230; <a href="http://tautoko.info/2016/01/08/gtd-grundlagenserie-im-ueberblick/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">GTD-Grundlagenserie im&#160;&#220;berblick</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>2007 habe ich f&#252;r das Blog imgriff.com eine ausf&#252;hrliche Artikelserie &#252;ber die Grundlagen von Gettings Things Done (GTD), dem Organisationssystems von David Allen, geschrieben. Seitdem habe ich jeden, der sich f&#252;r GTD interessiert auf die Serie verwiesen. Allerdings ging imgriff.com im Oktober 2014 an <a href="http://www.foerderland.de/organisieren/">forderland.de</a>. Dabei ist die &#220;bersicht zur Serie verloren gegangen. Deswegen habe ich noch mal alle Artikel zusammen gesucht und liste sie hier auf.</p>

<ul>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/getting-things-done-die-grundlagenserie/">Einf&#252;hrung</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/die-grundprinzipien-die-gtd-serie-teil-2/">Die Grundprinzipien</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/der-vater-von-gtd/">Der Vater von GTD</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/3-schritte-fuer-einen-klaren-kopf/">3 Schritte f&#252;r einen klaren Kopf</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/alles-muss-raus/">Alles muss raus</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/durcharbeiten/">F&#252;r ein Leben nach dem Eingangskorb</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/helfen-sie-ihren-informationen-ein-zuhause-zu-finden/">Helfen Sie Ihren Informationen, ein Zuhause zu finden</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/die-mutter-aller-produktivitaet/">Die Mutter aller Produktivit&#228;t</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/an-die-arbeit/">An die Arbeit</a></li>
<li><a href="http://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/gtd-grundlagen-projekte-in-den-griff-bekommen/">Projekte in den Griff bekommen</a></li>
</ul>

<p>Wem das immer noch zu viel ist dem sein mein Artikel <a href="http://tautoko.info/2005/06/13/gtd-in-einer-nusschale/">GTD in einer Nu&#223;schale</a> empfohlen, in dem ich alle wichtigen Prinzipen zusammen gefasst habe. &#220;brigens immer noch der mit Abstand meistbesuchteste Artikel auf diesem Blog.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mein neuer&#160;Newsletter</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/12/15/mein-neuer-newsletter/</link>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 17:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einen neuen Newsletter gestartet. Ein paar Gedanken, vier bis f&#252;nf Links zu interessanten Artikeln und ein paar Updates von Vortr&#228;gen und anderen Dingen, die mich gerade besch&#228;ftigen. Das alles auf Englisch und jeden Montag. Abonnieren geht hier. Ausgabe #1 und #2 sind schon da.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/12/Productive-Procrastination-2-Revue.png?resize=660%2C457" alt="newsletter header" class="alignnone size-large wp-image-5597" srcset="https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/12/Productive-Procrastination-2-Revue.png?resize=1024%2C709 1024w, https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/12/Productive-Procrastination-2-Revue.png?resize=460%2C319 460w, https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/12/Productive-Procrastination-2-Revue.png?resize=768%2C532 768w, https://i1.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/12/Productive-Procrastination-2-Revue.png?w=1178 1178w" sizes="(max-width: 660px) 100vw, 660px" data-recalc-dims="1" /></p>

<p>Ich habe einen neuen Newsletter gestartet. Ein paar Gedanken, vier bis f&#252;nf Links zu interessanten Artikeln und ein paar Updates von Vortr&#228;gen und anderen Dingen, die mich gerade besch&#228;ftigen. Das alles auf Englisch und jeden Montag.</p>

<p>Abonnieren geht <a href="https://www.getrevue.co/profile/jkleske">hier</a>. Ausgabe <a href="https://www.getrevue.co/profile/jkleske/archive/9541">#1</a> und <a href="https://www.getrevue.co/profile/jkleske/archive/9739">#2</a> sind schon da.</p>
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		<item>
		<title>Filtrat 33/2015 – Slumdesign, Soundcloud, Amazon und feige&#160;Politiker</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/08/17/filtrat-332015-slumdesign-soundcloud-amazon-und-feige-politiker/</link>
		<comments>http://tautoko.info/2015/08/17/filtrat-332015-slumdesign-soundcloud-amazon-und-feige-politiker/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2015 12:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Want to design the future of slums? Seeking a Creative Director partner at Utopia, a new design firm for slums. https://t.co/OTwAv1L2l2&#8212; Jonathan Hursh (@jonhursh) August 11, 2015 Ich hoffe ja immer noch, dass das eine gro&#223;artige Satire ist. Aber der Mann und sein neues Unternehmen Utopia – Slums 2.0, City Slums Strategies und SLUMLabs &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/08/17/filtrat-332015-slumdesign-soundcloud-amazon-und-feige-politiker/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Filtrat 33/2015 – Slumdesign, Soundcloud, Amazon und feige&#160;Politiker</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>1.</h2>

<blockquote class=„twitter-tweet“ lang=„en“><p lang=„en“ dir=„ltr“>Want to design the future of slums? Seeking a Creative Director partner at Utopia, a new design firm for slums. <a href=„https://t.co/OTwAv1L2l2“>https://t.co/OTwAv1L2l2</a></p>&mdash; Jonathan Hursh (@jonhursh) <a href=„https://twitter.com/jonhursh/status/630903214213238784“>August 11, 2015</a></blockquote>

<script async src=„//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=„utf-8“></script>

<p>Ich hoffe ja immer noch, dass das eine gro&#223;artige Satire ist. Aber der Mann und sein neues Unternehmen <a href="http://www.utopiacities.org">Utopia</a> – Slums 2.0, City Slums Strategies und SLUMLabs – scheinen das ernst zu meinen. Der Neoliberalismus macht vor nichts halt und Design Thinking bietet das passende Vokabular. <span id="more-5579"></span></p>

<h2>2.</h2>

<p><a href="http://dismagazine.com/blog/76880/saved-to-your-collection-navigating-soundclouds-subculture/">Saved to your collection: navigating SoundCloud’s subculture</a></p>

<blockquote>
  No matter how accessible use of the social web’s tools may become, ownership of the underlying infrastructure of these platforms sits not in the hands of its users, but in the hands of companies whose interests lie in extracting value from users’ productivity.
</blockquote>

<p>Gilt genauso f&#252;r andere Plattformen mit vielf&#228;ltigen Subkulturen (Bsp. Tumblr). Ich frage mich allerdings, ob das nicht eine eher nostalgische Sicht auf diese Themen ist und die (h&#228;ufig j&#252;ngeren) Gruppen nicht sehr bewusst mit dieser Kommerzialisierung ihres pers&#246;nlichen Ausdrucks umgehen bzw. es einfach Teil dessen ist. So nach der Art „Don’t own the means, infiltrate them.“</p>

<h2>3.</h2>

<p>Die gro&#223;e Story am Wochenende zum Thema Arbeitskultur kam von der <a href="http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html?_r=0">NY Times</a> und beleuchtete die Gepflogenheiten bei Amazon. Mich haben vor allem einmal mehr die Reaktionen fasziniert, weil sich an ihnen gut die unterschiedlichen Ethiken im Umgang mit Angestellten und Mitarbeitern ablesen lassen.</p>

<p>Leider wenig &#252;berraschend ist es einmal mehr Silicon Valley, dass sich <a href="http://recode.net/2015/08/15/silicon-valley-thinks-amazon-sounds-like-a-great-place-to-work/">geradezu wundert</a>, was denn das Problem mit den in den Artikel aufgezeigtem Verhalten w&#228;re.</p>

<p>Auch diese <a href="https://www.linkedin.com/pulse/amazonians-response-inside-amazon-wrestling-big-ideas-nick-ciubotariu">Verteidigung eines Amazonmanagers</a> zeigt eher eine kognitive Dissonanz zwischen seiner eigenen Wahrnehmung und der M&#246;glichkeit, dass andere das ganz anders erleben.</p>

<p>Das Ganze wird von Amazon-Chef Bezos auf die Spitze getrieben, wenn er in einer <a href="http://www.geekwire.com/2015/full-memo-jeff-bezos-responds-to-cutting-nyt-expose-says-tolerance-for-lack-of-empathy-needs-to-be-zero/">Mitarbeiter-Memo</a> zu dem Artikel schreibt:</p>

<blockquote>
  The article doesn’t describe the Amazon I know…
</blockquote>

<p>Entweder wei&#223; Bezos nicht, was in seinem Unternehmen vorgeht oder behauptet das zumindest. F&#252;r einen Micromanager wie ihn ist das aber eher unwahrscheinlich. Ich glaube eher, dass es wie ein kognitiver Schock f&#252;r ihn ist, dass die Arbeitskultur, die er geschaffen hat, so interpretiert werden kann, wie es die NY Times macht. Diese Unf&#228;higkeit sich vorzustellen, was ihr Vorgehen f&#252;r Konsequenzen f&#252;r Menschen au&#223;erhalb ihrer Blase haben k&#246;nnte, geh&#246;rt zu den Kernproblemen, die ich mit Silicon Valley und einem Gro&#223;teil der Startup-Szene habe.</p>

<h2>4.</h2>

<blockquote>
  The behaviour of the British and wider European elite towards migrants is not simple inhumanity. It is strategic inhumanity.
</blockquote>

<p>Laurie Penny <a href="http://www.newstatesman.com/politics/2015/08/europe-shouldn-t-worry-about-migrants-it-should-worry-about-creeping-fascism">argumentiert</a> im New Statesman, dass nicht Immigration unser Problem ist, sondern der Faschismus, der mit dem Feindbild ‚Fl&#252;chtling‘ bewusst gef&#246;rdert wird.</p>

<h2>5.</h2>

<blockquote>
  Lieber Politiker: Worauf wartest Du heute? Dein Schweigen ist unertr&#228;glich laut. Was muss noch passieren, bis Du etwas sagst?
</blockquote>

<p>Dementsprechend w&#252;tend ist Friedemann Karig und <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/594055/Warum-macht-ihr-nicht-den-Mund-auf">fordert die deutschen Politiker</a> auf, endlich den Mund aufzumachen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Gig Economy in&#160;Kurzgeschichten</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/07/30/die-gig-economy-in-kurzgeschichten/</link>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2015 15:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gig economy]]></category>
		<category><![CDATA[science fiction]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5575</guid>
		<description><![CDATA[Damit wir die Diskussionen um m&#246;gliche Zukunftsvisionen besser f&#252;hren k&#246;nnen brauchen wir bessere Geschichten. In Der Geist in der Maschine habe ich davon gesprochen, wie Science Fiction uns helfen kann ein besseres Gef&#252;hl f&#252;r m&#246;gliche Zukunftsszenarien zu bekommen und so aktuelle Diskussionen anders f&#252;hren zu k&#246;nnen. Hier sind einige Kurzgeschichten, die den Alltag in einer &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/07/30/die-gig-economy-in-kurzgeschichten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Gig Economy in&#160;Kurzgeschichten</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
  Damit wir die Diskussionen um m&#246;gliche Zukunftsvisionen besser f&#252;hren k&#246;nnen brauchen wir bessere Geschichten.
</blockquote>

<p>In <a href="http://tautoko.info/2014/05/06/iico-2014-vortrag-der-geist-in-der-maschine/">Der Geist in der Maschine</a> habe ich davon gesprochen, wie Science Fiction uns helfen kann ein besseres Gef&#252;hl f&#252;r m&#246;gliche Zukunftsszenarien zu bekommen und so aktuelle Diskussionen anders f&#252;hren zu k&#246;nnen.</p>

<p>Hier sind einige Kurzgeschichten, die den Alltag in einer nahen Zukunft beschreiben, in der die Gig Economy eine wesentliche Rolle spielt. <span id="more-5575"></span></p>

<ul>
<li><a href="http://rhizome.org/editorial/2014/aug/14/containers/">Containers</a> von Adam Rothstein</li>
<li><a href="https://medium.com/@timmaughan/zero-hours-f68f17e8c12a">Zero Hours</a> von Tim Maughan</li>
<li><a href="http://qz.com/464019/override-a-story-about-the-future-of-work/">Override: A story about the future of work</a> von Gideon Lichfield</li>
<li><a href="http://motherboard.vice.com/read/one-day-i-will-die-on-mars">One Day, I Will Die on Mars</a> von Paul Ford</li>
</ul>

<p>Erg&#228;nzungen willkommen. Danke an <a href="https://twitter.com/justinpickard/status/626763024959971332">Justin</a>, <a href="https://twitter.com/spencerbeacock/status/626762990394716160">Spencer</a> und <a href="https://twitter.com/mjays/status/626763064445157376">Martin</a> f&#252;r Tipps</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Gefahren der Gig&#160;Economy</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/07/17/die-gefahren-der-gig-economy/</link>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 08:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gig economy]]></category>
		<category><![CDATA[on-demand economy]]></category>
		<category><![CDATA[uber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5571</guid>
		<description><![CDATA[Gr&#252;ndermetropole Berlin hat mich zu meinem Republica-Vortrag interviewt. Bei der Gelegenheit habe ich noch mal meine Kernkritikpunkte an der Gig Economy zusammen gefasst. Welche Gefahren stecken f&#252;r Dich in „On demand“ bzw. „Sharing Economy“? Die Gefahren dieser „On-Demand-Economy“ erkennt man recht einfach, wenn man schaut, warum z. B. Uber-Fahrer streiken. Fangen wir mal mit dem &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/07/17/die-gefahren-der-gig-economy/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Gefahren der Gig&#160;Economy</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gr&#252;ndermetropole Berlin hat mich zu meinem <a href="http://tautoko.info/2015/05/07/mensch-macht-maschine-auf-der-rp15/">Republica-Vortrag</a> <a href="http://gruendermetropole-berlin.de/jedes-unternehmen-wird-ein-tech-unternehmen-sein">interviewt</a>. Bei der Gelegenheit habe ich noch mal meine Kernkritikpunkte an der Gig Economy zusammen gefasst.<span id="more-5571"></span></p>

<p><strong>Welche Gefahren stecken f&#252;r Dich in „On demand“ bzw. „Sharing Economy“?</strong></p>

<p>Die Gefahren dieser „On-Demand-Economy“ erkennt man recht einfach, wenn man schaut, warum z. B. Uber-Fahrer streiken. Fangen wir mal mit dem bereits erw&#228;hnten Punkt an, was passiert, wenn der Chef pl&#246;tzlich kein Mensch sondern eine App bzw. ein Algorithmus ist. Keine Diskussionen oder Erkl&#228;rungen mehr. Der Algorithmus beauftragt, pr&#252;ft, belohnt oder bestraft. Das kann schnell kritisch werden, wenn von der Qualit&#228;t des Algorithmuses das Einkommen abh&#228;ngt.</p>

<p>Ein zweite Gefahr hat Simon Head in seinem Buch „Mindless. Why Smart Machines are Making Dumber Humans“ als „Corporate Panopticon“ bezeichnet: das konstante &#220;berwachen des Arbeiters durch die App oder andere Sensoren. Dabei liegt das Problem insbesondere in der Einseitigkeit dieser Beziehung. Der Arbeiter wird konstant &#252;berwacht, w&#228;hrend er keinerlei Einsicht in die Funktionsweise des Algorithmuses und des Verhaltens der Plattformbetreiber hat.</p>

<p>All diese Punkte sind auch nicht verhandelbar, weil in der „On-Demand-Economy“ Nutzungsbedingungen bisherige Arbeitsvertr&#228;ge ersetzen. Es gibt keine Verhandlungen, man kann nur zustimmen oder nicht mitmachen. Es gibt f&#252;r die Arbeiter keine Absicherung, keine Weiterentwicklung und auch keine Versicherung. Sie fungieren wie Angestellte, haben aber Verpflichtungen wie Selbstst&#228;ndige. Alle Verantwortung wird auf sie abgew&#228;lzt.</p>

<p><em>Das komplette Interview findet sich <a href="http://gruendermetropole-berlin.de/jedes-unternehmen-wird-ein-tech-unternehmen-sein">hier</a>. Das Interview mit Florian Schmidt zu den <a href="http://gruendermetropole-berlin.de/wer-besitzt-die-zukunft-ein-blick-hinter-plattformen-und-die-crowd">Negativfolgen des Crowdworking</a> sollte man sich auch ansehen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hillary Clinton &#038; Fred Wilson zur Gig&#160;Economy</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/07/16/hillary-clinton-fred-wilson-zur-gig-economy/</link>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2015 08:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gig economy]]></category>
		<category><![CDATA[on-demand economy]]></category>
		<category><![CDATA[uber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5566</guid>
		<description><![CDATA[In einer Rede hat sich Hillary Clinton auch zur Gig Economy ge&#228;u&#223;ert: Meanwhile, many Americans are making extra money renting out a small room, designing websites, selling products they design themselves at home, or even driving their own car. This on-demand, or so-called gig economy is creating exciting economies and unleashing innovation. But it is &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/07/16/hillary-clinton-fred-wilson-zur-gig-economy/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Hillary Clinton &#038; Fred Wilson zur Gig&#160;Economy</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einer <a href="http://blogs.wsj.com/washwire/2015/07/13/hillary-clinton-transcript-building-the-growth-and-fairness-economy/">Rede</a> hat sich Hillary Clinton auch zur Gig Economy ge&#228;u&#223;ert:</p>

<blockquote>
  Meanwhile, many Americans are making extra money renting out a small room, designing websites, selling products they design themselves at home, or even driving their own car. This on-demand, or so-called gig economy is creating exciting economies and unleashing innovation.<br />
   
  But it is also raising hard questions about work-place protections and what a good job will look like in the future.
</blockquote>

<p>Der Gro&#223;teil von „Silicon Valley“<sup id="fnref-5566-1"><a href="#fn-5566-1" rel="footnote">1</a></sup> scheint Clinton&#8217;s Aussage als Angriff verstehen zu wollen. Der Venture Capitalist Fred Wilson ist <a href="http://avc.com/2015/07/the-gig-economy/">reflektierter</a> und stellt die, aus meiner Sicht, richtigen, erg&#228;nzenden Fragen:</p>

<blockquote>
  Can you be a freelance worker if you don’t own the data about your work and earnings history and be able to take it with you when you leave a platform or export it to a third party for optimization? Can you be a freelance worker if you are indentured to your employer because they loaned you the money to purchase the asset you are using to earn your income? I think the answer to both is obviously no. But there are companies who argue that it is yes.
</blockquote>

<div class="footnotes">
<hr />
<ol>

<li id="fn-5566-1">
Wie immer ist hier weniger der Ort als das Mindset gemeint.&#160;<a href="#fnref-5566-1" rev="footnote">&#8617;</a>
</li>

</ol>
</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gude&#160;Darmstadt</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/07/13/gude-darmstadt/</link>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 14:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5564</guid>
		<description><![CDATA[Meine Twitter-Timeline war etwas verst&#246;rt als ich vor ein paar Wochen den Aufstieg des SV Darmstadt 98 abfeierte. Aber ich bin da nun mal aufgewachsen. Um genau zu sein exakt in der Stra&#223;e, die man im Standbild des Videos sieht. Und w&#252;rde ich Kappen tragen…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/w-qQTYqw_lQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p>Meine Twitter-Timeline war etwas verst&#246;rt als ich vor ein paar Wochen den Aufstieg des SV Darmstadt 98 abfeierte. Aber ich bin da nun mal aufgewachsen. Um genau zu sein exakt in der Stra&#223;e, die man im Standbild des Videos sieht. Und w&#252;rde ich Kappen tragen…</p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5564</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Hurra, die Welt geht&#160;unter</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/07/07/hurra-die-welt-geht-unter/</link>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 08:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5561</guid>
		<description><![CDATA[Zwei gute Artikel zum Thema Griechenland: Thomas Piketty: &#8222;Deutschland hat nie bezahlt&#8220; Slavoj Žižek on Greece: This is a chance for Europe to awaken Buchtipp: Station Eleven von Emily St. John Mandel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/XTPGpBBwt1w?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p>Zwei gute Artikel zum Thema Griechenland:</p>

<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/2015/26/thomas-piketty-schulden-griechenland/komplettansicht">Thomas Piketty: &#8222;Deutschland hat nie bezahlt&#8220;</a></li>
<li><a href="http://www.newstatesman.com/politics/2015/07/Slavoj-Zizek-greece-chance-europe-awaken">Slavoj Žižek on Greece: This is a chance for Europe to awaken</a></li>
</ul>

<p>Buchtipp: <a href="https://www.goodreads.com/book/show/20170404-station-eleven">Station Eleven</a> von Emily St. John Mandel</p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5561</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mensch, Macht, Maschine auf der&#160;rp15</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/05/07/mensch-macht-maschine-auf-der-rp15/</link>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 08:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[big data]]></category>
		<category><![CDATA[crowdwork]]></category>
		<category><![CDATA[gig economy]]></category>
		<category><![CDATA[on-demand economy]]></category>
		<category><![CDATA[sharing economy]]></category>
		<category><![CDATA[uber]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5538</guid>
		<description><![CDATA[Am 07. Mai 2015 habe ich auf der Republica in Berlin meinen Vortrag zur Frage gehalten, wer bestimmt wie wir morgen arbeiten. Die Kernthese Das Problem ist nicht Automatisierung, sondern Ausbeutung. Maschinen machen uns nicht arbeitslos, sie werden unsere Chefs. Uns werden dann h&#228;ufig nur noch die Jobs bleiben, f&#252;r die sich die Maschinen zu &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/05/07/mensch-macht-maschine-auf-der-rp15/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Mensch, Macht, Maschine auf der&#160;rp15</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/a2Lo2faJWT0?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p>Am 07. Mai 2015 habe ich auf der Republica in Berlin meinen Vortrag zur Frage gehalten, wer bestimmt wie wir morgen arbeiten. <span id="more-5538"></span></p>

<h2>Die Kernthese</h2>

<blockquote>
  Das Problem ist nicht Automatisierung, sondern Ausbeutung.
</blockquote>

<p>Maschinen machen uns nicht arbeitslos, sie werden unsere Chefs. Uns werden dann h&#228;ufig nur noch die Jobs bleiben, f&#252;r die sich die Maschinen zu schade oder wir einfach g&#252;nstiger sind. Es wird Zeit f&#252;r eine neue, digitale Arbeiterbewegung.</p>

<blockquote>
  Automation doesn’t replace labor. It displaces it.”<br />
  – Lilly Irani
</blockquote>

<p>Die Vortragsbeschreibung auf der <a href="https://re-publica.de/session/mensch-macht-maschine-wer-bestimmt-wir-morgen-arbeiten">Republica-Seite</a>.</p>

<h2>Berichte zum Vortrag</h2>

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/jkleske">@jkleske</a> Mensch-Macht-Maschine Talk war top! Hier sind <a href="https://twitter.com/annalena">@annalena</a>&#39;s <a href="https://twitter.com/hashtag/sketchnotes?src=hash">#sketchnotes</a>! <a href="https://twitter.com/hashtag/rp15?src=hash">#rp15</a>! <a href="https://twitter.com/hashtag/enjoy?src=hash">#enjoy</a> <a href="https://twitter.com/republica">@republica</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/rp15xAdobe?src=hash">#rp15xAdobe</a> <a href="https://twitter.com/Adobe4EDU/status/596351026527100928/photo/1">pic.twitter.com/k9ntW11RFq</a></p>&mdash; Adobe EDU DACH (@Adobe4EDU) <a href="https://twitter.com/Adobe4EDU/status/596351026527100928">May 7, 2015</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<ul>
<li><a href="http://www.train-und-coach.de/republica-2015-und-die-zukunft-der-arbeit.html">re:publica 2015 und die Zukunft der Arbeit &#8211; Web 2.0 Blog Rainer Meyer Online Journalist</a> – Sehr ausf&#252;hrliche Analyse und theoretische Einsortierung</li>
<li><a href="http://www.boersenblatt.net/artikel-re_publica_2015.961093.html">re:publica 2015 / &#8222;The Conference&#8220; ohne Buchhandelsthemen / boersenblatt.net</a></li>
<li><a href="http://www.mz-web.de/multimedia/republica-2015--mensch-und-maschine-warum-es-auf-youtube-keine-pornos-gibt,20642986,30642674.html">Republica 2015: Mensch und Maschine: Warum es auf Youtube keine Pornos gibt | Multimedia &#8211; Mitteldeutsche Zeitung</a></li>
<li><a href="http://www.toolblog.de/2015/05/die-neue-arbeitswelt-auf-augenhoehe/">Die neue Arbeitswelt: Auf Augenh&#246;he? › ToolBlog</a></li>
<li><a href="http://www.buhl-coaching.de/blog/2015/05/rp15-mensch-macht-maschine-wer-bestimmt-wie-wir-morgen-arbeiten/">#rp15 Mensch – Macht – Maschine: Wer bestimmt, wie wir morgen arbeiten? | Buhl Coaching Blog</a></li>
</ul>

<h2>Leseliste zum Vortrag</h2>

<h3>Artikel</h3>

<ul>
<li><a href="http://www.publicbooks.org/nonfiction/justice-for-data-janitors">Justice for “Data Janitors”</a> von Lilly Irani – Von diesem Artikel stammt die Ausgangsidee f&#252;r den Vortrag.</li>
<li><a href="http://www.forbes.com/sites/anthonykosner/2015/02/04/google-cabs-and-uber-bots-will-challenge-jobs-below-the-api/">Google Cabs And Uber Bots Will Challenge Jobs ‚Below The API‘</a></li>
<li><a href="http://rein.pk/replacing-middle-management-with-apis/">Replacing Middle Management with APIs by Peter Reinhardt</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2015/04/19/opinion/sunday/the-machines-are-coming.html?nytmobile=0&amp;_r=0">The Machines Are Coming</a> von Zeynep Tufecki</li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2015/01/29/technology/personaltech/uber-a-rising-business-model.html?_r=3">Uber’s Business Model Could Change Your Work</a></li>
<li><a href="http://fusion.net/story/46267/what-its-like-to-be-at-ubers-mercy/">What it’s like to be at Uber’s mercy</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-01/kapitalismus-arbeitsplaetze-digitalisierung-maschinen">Digitalisierung: Adieu, Jobs! Willkommen, Maschine!</a></li>
<li><a href="http://www.theregister.co.uk/2012/11/27/google_raters_manual/">Revealed: Google’s manual for its unseen humans who rate the web</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2014/08/18/technology/for-big-data-scientists-hurdle-to-insights-is-janitor-work.html">For Big-Data Scientists, ‘Janitor Work’ Is Key Hurdle to Insights</a></li>
<li><a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/netz-kultur/netz/mechanical-turk-amazon-100.html">Mechanical Turk: Amazons Crowdworker protestieren</a></li>
<li><a href="http://www.economist.com/news/briefing/21637355-freelance-workers-available-moments-notice-will-reshape-nature-companies-and">The future of work: There’s an app for that</a></li>
<li><a href="http://www.wired.com/2014/10/content-moderation/">The Laborers Who Keep Dick Pics and Beheadings Out of Your Facebook Feed</a></li>
<li><a href="http://www.fastcompany.com/3042248/the-gig-economy-wont-last-because-its-being-sued-to-death">The Gig Economy Won&#8217;t Last Because It&#8217;s Being Sued To Death</a></li>
<li><a href="http://fusion.net/story/118401/meet-the-lawyer-taking-on-uber-and-the-on-demand-economy/">Meet the lawyer taking on Uber and the rest of the on-demand economy</a></li>
<li><a href="https://hbr.org/2015/04/heres-how-managers-can-be-replaced-by-software">Here’s How Managers Can Be Replaced by Software</a></li>
<li><a href="http://wire.novaramedia.com/2015/03/4-reasons-why-technological-unemployment-might-really-be-different-this-time/">4 Reasons Why Technological Unemployment Might Really Be Different This Time</a></li>
</ul>

<h3>B&#252;cher</h3>

<ul>
<li><a href="http://www.nybooks.com/articles/archives/2014/apr/03/programmed-prospect-us/">Mindless: Why Smarter Machines are Making Dumber Humans by Simon Head</a></li>
<li><a href="http://www.bund-verlag.de/shop/arbeits-und-sozialrecht/crowdwork-zurueck-in-die-zukunft.html">Crowdwork &#8211; zur&#252;ck in die Zukunft?</a></li>
<li><a href="https://www.goodreads.com/book/show/17986396-the-second-machine-age?ac=1">The Second Machine Age: Work, Progress, and Prosperity in a Time of Brilliant Technologies by Erik Brynjolfsson</a></li>
</ul>

<h3>Dank</h3>

<p>Vielen Dank an Lilly Irani, Sarah Kessler, Robert Reich, Peter Reinhardt, Simon Head, Kristy Milland, Zeynep Tufecki, Farhad Manjoo f&#252;r die Inspiration zu diesem Vortrag.</p>

<p>Besonderen Dank an Igor und Nicola, die sich die Entw&#252;rfe des Vortrags angeh&#246;rt haben und deren Feedback den Vortrag deutlich verbessert hat.</p>

<h3>Making Of</h3>

<p><img src="https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/05/IMG_2705.jpg?resize=660%2C495" alt="vortrag in post-its" class="size-large wp-image-5539" srcset="https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/05/IMG_2705.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/05/IMG_2705.jpg?resize=460%2C345 460w, https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/05/IMG_2705.jpg?w=1320 1320w, https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/05/IMG_2705.jpg?w=1980 1980w" sizes="(max-width: 660px) 100vw, 660px" data-recalc-dims="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>John Muir zum Umgang mit dem&#160;Fortschritt</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/05/02/john-muir-zum-umgang-mit-dem-fortschritt/</link>
		<pubDate>Sat, 02 May 2015 09:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[fortschritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Not blind opposition to progress, but opposition to blind progress. – John Muir, Universalwissenschaftler und Gr&#252;nder des Sierra Clubs, zitiert in Utopias: A Brief History from Ancient Writings to Virtual Communities]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
  Not blind opposition to progress, but opposition to blind progress.
</blockquote>

<p>– <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Muir">John Muir</a>, Universalwissenschaftler und Gr&#252;nder des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Club">Sierra Clubs</a>, zitiert in <a href="https://www.goodreads.com/book/show/14318453-utopias">Utopias: A Brief History from Ancient Writings to Virtual Communities</a></p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5534</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Drone Aviary von&#160;Superflux</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/29/drone-aviary-von-superflux/</link>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 14:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[design fiction]]></category>
		<category><![CDATA[drohne]]></category>
		<category><![CDATA[superflux]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5530</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Film ist Teil eines Design-Fiction-Projekt, mit dem sich das Londoner Designstudio Superflux &#252;ber das soziale, politische und kulturelle Potential Gedanken macht, das Drohnentechnologie abseits des Milit&#228;rs haben k&#246;nnte. Mehr dazu hier. The Drone Aviary reveals fleeting glimpses of the city from the perspective of drones. It explores a world where the ‘network’ begins to &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/04/29/drone-aviary-von-superflux/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Drone Aviary von&#160;Superflux</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<iframe src="https://player.vimeo.com/video/124292043" width="660" height="371" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p>Dieser Film ist Teil eines Design-Fiction-Projekt, mit dem sich das Londoner Designstudio <a href="http://superflux.in">Superflux</a> &#252;ber das soziale, politische und kulturelle Potential Gedanken macht, das Drohnentechnologie abseits des Milit&#228;rs haben k&#246;nnte. Mehr dazu <a href="http://superflux.in/blog/the-drone-aviary">hier</a>.</p>

<blockquote>
  The Drone Aviary reveals fleeting glimpses of the city from the perspective of drones.
  It explores a world where the ‘network’ begins to gain physical autonomy. Drones become protagonists, moving through the city, making decisions about the world and influencing our lives in often opaque yet profound ways.
</blockquote>

<p>Dabei erinnert mich das Video teilweise an <a href="https://vimeo.com/36239715">Robot readable world</a> von Timo Arnall.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Einfach nur gut – Filtrat&#160;16/2015</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/18/einfach-nur-gut-filtrat-162015/</link>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 10:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>
		<category><![CDATA[infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Valley]]></category>
		<category><![CDATA[transhumanismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5527</guid>
		<description><![CDATA[In der Regel nutze ich diese Filtrat-Artikel, um interessante Gedanken um ein bestimmtes Thema zusammenzuf&#252;hren. Aber machmal darf es auch eine lose Sammlung von Artikeln sein, die einfach nur gut sind. 1. Keller Easterling, deren Buch Extrastatecraft so etwas wie die Bibel f&#252;r Stacktivists und Infrastruktur-Hipster ist, hat f&#252;r die aktuelle Ausgabe des e-flux Journals &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/04/18/einfach-nur-gut-filtrat-162015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Einfach nur gut – Filtrat&#160;16/2015</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Regel nutze ich diese <a href="http://tautoko.info/category/filtrat/">Filtrat</a>-Artikel, um interessante Gedanken um ein bestimmtes Thema zusammenzuf&#252;hren. Aber machmal darf es auch eine lose Sammlung von Artikeln sein, die einfach nur gut sind.</em> <span id="more-5527"></span></p>

<h2>1.</h2>

<p>Keller Easterling, deren Buch <a href="https://www.goodreads.com/book/show/20758195-extrastatecraft">Extrastatecraft</a> so etwas wie die Bibel f&#252;r <a href="http://stacktivism.com/">Stacktivists</a> und Infrastruktur-Hipster ist, hat f&#252;r  die aktuelle Ausgabe des e-flux Journals ein so dichtes <a href="http://www.e-flux.com/journal/iirs/">Essay</a> geschrieben, dass es mir schwer f&#228;llt, bestimmte Highlights und Zitate auszuw&#228;hlen.</p>

<blockquote>
  What if there is no one and the many, but only the many? What if there is no quest for an elementary particle or a Turing-complete platform? What if there is no real desire for liberalism but rather a curiosity about maintaining individual rights through counterbalancing obligation—a fascination not with freedom but with friction? What if there is no primitive separation of mind and body?
</blockquote>

<p>In <a href="http://www.e-flux.com/journal/iirs/">IIRS</a> (kurz f&#252;r <em>information in real space</em>) streift sie eine F&#252;lle von Themen, immer aus der Perspektive von Architektur, Infrastruktur und Informationen im Raum. Ein Text, den ich mit Sicherheit noch einige Mal lesen werde.</p>

<h2>2.</h2>

<blockquote>
  It is tempting to see Podemos as a well-planned operation by a group of talented academics, following a populist script written by a line of radical thinkers, but that would be too simple. It is really the result of an open-ended effort by unorthodox idealists to effect change, combining youthful conviction with a desire to test out their ideas in the real world.
</blockquote>

<p>Giles Tremlett hat f&#252;r den Guardian ein ausf&#252;hrliches Portr&#228;t der spanischen Partei Podemos geschrieben und sich vor allem ihre Entstehung angesehen: <a href="http://www.theguardian.com/world/2015/mar/31/podemos-revolution-radical-academics-changed-european-politics">The Podemos revolution: how a small group of radical academics changed European politics</a></p>

<h2>3.</h2>

<blockquote>
  The entire senior leadership tam was gathered in front of the reception area monitor on the left, staring at my Magnum Red 2×2 and nodding to themselves occasionally. Good. Several were nervously fingering their Apple iRosaries. They were breathing heavily and sweating, but mostly seemed to have regained their composure.
</blockquote>

<p>Venkat Rao vom Blog Ribbonfarm hat eine gro&#223;artige Kurzgeschichte &#252;ber Consulting geschrieben: <a href="http://www.ribbonfarm.com/2015/03/19/the-art-of-gig/">The Art of Gig</a>. Irgendwo zwischen Near-Future-Fiction und Satire gibt es doch einige Situationen, die mir sehr bekannt vorkamen. Insbesondere alle, die selbst ein wenig in dieser Industrie unterwegs sind, werden zahlreiche Verweise auf aktuelle Beratungstrends und -methoden wiedererkennen.</p>

<blockquote>
  The din subsidized.  The immensely tall leader put aside his battle-axe and stepped forward towards Saul, with a reassuring smile and his hand extended. His suit looked just a little bit classier than the others’ suits, and he was not carrying a messenger bag. Just a large phablet in his left hand.  Could he be… “Hi Saul, Ulysses Alexander Khan. McKinsey Engagement Manager. You can call me Khan. Let’s head back in there and get started.”
</blockquote>

<h2>4.</h2>

<blockquote>
  The great virtue of the bacon, egg and cheese on a roll, or its variations, is in what it doesn’t do. It doesn’t divide New Yorkers by class, income or neighborhood. It doesn’t seek publicity. It doesn’t convey status or bragging rights. It just conveys nutrition and, if you need it, settles your nerves. It is a secret handshake that New Yorkers exchange, not with one another, but with the city.
</blockquote>

<p>Ein wunderbarer <a href="http://www.nytimes.com/2015/04/15/dining/dont-mess-with-my-breakfast-sandwich.html?_r=0">Artikel</a> in der NY Times &#252;ber das glanzlose, untrendige Bacon-Egg-Cheese-Sandwich.</p>

<h2>5.</h2>

<blockquote>
  Graeber argues (perhaps not explicitly) that space travel was a symbol of the goals and dreams of the Soviet Union, and here I will argue that transhumanism is a symbol of the goals and dreams of the resultant bureaucratic capitalist order that replaced it.
</blockquote>

<p>Dieser Artikel nutzt die Rezension von David Graeber&#8217;s <a href="https://www.goodreads.com/book/show/22245334-the-utopia-of-rules?ac=1">The Utopia of Rules</a>, um ausf&#252;hrlich die Geschichte und Hintergr&#252;nde des Transhumanismuses zu beschreiben, insbesondere in Verbindung zu libert&#228;ren und neoliberalen Einfl&#252;ssen: <a href="http://transferics.com/2015/03/29/transhumanism-and-the-broken-promise-of-cosmic-communism/">Transhumanism and the Broken Promise of Cosmic Communism</a>.</p>

<blockquote>
  The transhuman is the ultimate individual, a robot that cannot be programmed, and at the same time, a human with no intrinsic limitations; a human whose “mother” is engineers and technicians, and whose appearance is wholly up to the individual.
</blockquote>

<h2>6.</h2>

<blockquote>
  By accepting this narrative of progress uncritically, imagining that technological change equals historic human betterment, many in Silicon Valley excuse themselves from moral reflection.
</blockquote>

<p>Eric Giannella hat viele Aspekte der aktuellen Silicon-Valley-Kritik in ein ausf&#252;hrliches Essay zusammengeholt: <a href="http://berkeleyjournal.org/2015/01/morality-and-the-idea-of-progress-in-silicon-valley/">Morality and the Idea of Progress in Silicon Valley</a>.</p>

<blockquote>
  Ironically, with no common ground left but the tools of disenchantment, we have enchanted those tools.
</blockquote>

<p>Dabei zeigt er auf, wie beginnend mit der Aufkl&#228;rung viele Aspekte verloren gegangen sind, die Identit&#228;t stiften waren und so h&#228;ufig der Fortschritt selbst bei vielen Pers&#246;nlichkeiten insbesondere in Silicon Valley als einziger Kompass &#252;brig geblieben ist.</p>

<blockquote>
  The search for solidarity with specific people, not some objectively better moment in human history, keeps us exercising our moral intuitions.
</blockquote>

<h2>7.</h2>

<blockquote>
  In the new world of on-demand everything, you’re either pampered, isolated royalty?—?or you’re a 21st century servant.
</blockquote>

<p>Lauren Smiley schaut sich den aktuellen Trend der Liefer- und Haushaltshilfen-Startups an und spricht mit Nutzern, Startups und den neuen „Bediensteten“: <a href="https://medium.com/matter/the-shut-in-economy-ec3ec1294816">The Shut-In Economy</a>.</p>

<blockquote>
  the on-demand world isn’t about sharing at all. It’s about being served. This is an economy of shut-ins.
</blockquote>

<p>Mit ihren Beobachtungen greift sie im Prinzip nahtlos in die Kritiken von #5 und #6.</p>

<blockquote>
  The SherpaVentures report didn’t mention shut-ins. It did, however, point out that grocery delivery has taken off massively in hyper-dense developing countries, where huge income disparities allow upper-middle-class citizens to turn the rest of the workforce into their personal delivery network.
</blockquote>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5527</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Utopien als Mikroskop f&#252;r die&#160;Gesellschaft</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/14/utopien-als-mikroskop-fuer-die-gesellschaft/</link>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 07:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5523</guid>
		<description><![CDATA[In effect, utopianism functions like a microscope: by first isolating and then magnifying aspects of existing, non-utopian societies allegedly needing drastic improvements, it enables us to see more clearly their political, economic, cultural, and psychological mainstreams. –Howard P. Segal in Utopias: A Brief History from Ancient Writings to Virtual Communities]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
  In effect, utopianism functions like a microscope: by first isolating and then magnifying aspects of existing, non-utopian societies allegedly needing drastic improvements, it enables us to see more clearly their political, economic, cultural, and psychological mainstreams.
</blockquote>

<p>–Howard P. Segal in <a href="https://www.goodreads.com/book/show/14318453-utopias">Utopias: A Brief History from Ancient Writings to Virtual Communities</a></p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5523</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Haunted Machines &#8211; Die&#160;Videos</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/11/haunted-machines-die-videos/</link>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 07:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[futr]]></category>
		<category><![CDATA[haunted machines]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[warren ellis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5518</guid>
		<description><![CDATA[Haunted Machines war eine gro&#223;artige Minikonferenz innerhalb der FutureEverything-Konferenz in Manchester im Februar. Nun sind die Videos der Vortr&#228;ge da. A mini-conference inside FutureEverything 2015, hosted and guest curated by artist and designer Tobias Revell, and FutureEverything’s Natalie Kane, Haunted Machines reflected on the narratives of magic and hauntings pervading our relationship with technology and &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/04/11/haunted-machines-die-videos/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Haunted Machines &#8211; Die&#160;Videos</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hauntedmachines.com">Haunted Machines</a> war eine <a href="http://tautoko.info/2015/02/28/filtrat-0915-the-haunted-ai/">gro&#223;artige</a> Minikonferenz innerhalb der FutureEverything-Konferenz in Manchester im Februar. Nun sind die Videos der Vortr&#228;ge da.</p>

<blockquote>
  A mini-conference inside FutureEverything 2015, hosted and guest curated by artist and designer Tobias Revell, and FutureEverything’s Natalie Kane, Haunted Machines reflected on the narratives of magic and hauntings pervading our relationship with technology and began to analyse why these narratives exist, what they mean and what they do.
</blockquote>

<h2>Meine Favoriten</h2>

<p>Die Vortr&#228;ge, die mich am meisten angesprochen haben. <span id="more-5518"></span></p>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/123926342?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="361" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/123926342">Haunted Machines: Ingrid Burrington</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p></p>

<blockquote>
  Artist and writer Ingrid Burrington looked at where we can reclaim the narratives of magic from those uses that relinquish our power over the technology we use. How do institutions of power invoke magic to deny their accountability for their actions, and how can we keep magic as something hopeful?
</blockquote>

<p>Ingrid Burrington hatte ich bereits <a href="http://tautoko.info/2015/01/05/ingrid-burrington-ueber-versteckte-infrastruktur/">hier</a> erw&#228;hnt.</p>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/123926340?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/123926340">Haunted Machines: Eleanor Saitta</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<blockquote>
  Hacker, designer and artist Eleanor Saitta looks at the role of power and intent in innovation and design, and where the lore associated to chaos magick can help us interpret it. Finding where these analogies enable us to understand where exclusion lies, Eleanor shows us how this summons incomplete versions of the world we inhabit.
</blockquote>

<p>Die Folien von Eleanor Saitta&#8217;s Vortrag finden sich <a href="http://dymaxion.org/talks/FE2015-Saitta.pdf">hier</a>.</p>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/124536236?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/124536236">Haunted Machines: Warren Ellis</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<blockquote>
  Writer Warren Ellis explores the point in history at which science and magic split, and where this relationship remains in the devices we evoke from the ether. Where have the narratives of magic been realised and replicated in our contemporary incarnations of technology, and where have our strive for innovation created the condition for witchcraft.
</blockquote>

<h2>Die weiteren Vortr&#228;ge</h2>

<p>Die es auch alle wert sind, sich Zeit f&#252;r sie zu nehmen.</p>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/124536424?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/124536424">Haunted Machines: Joanne McNeil</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<blockquote>
  Writer Joanne McNeil interrogates technology through the appearance of hoaxes, spoofing and fear, and where this address our reliance upon our devices. What is authentic in our experiences online, and how does the internet allow for inauthenticity and deception?
</blockquote>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/123926337?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/123926337">Haunted Machines: Chardine Taylor-Stone</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<blockquote>
  In the second session of the day, writer Chardine Taylor-Stone looks at afrofuturist narratives of technology and science fiction culture, and where it is placed in black political resistance, liberation and activism. Where are the missing narratives of magic surfacing, and why is there a need more than ever for them to exist?
</blockquote>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/123926341?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/123926341">Haunted Machines: Georgina Voss</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<blockquote>
  Ethnographer and writer Georgina Voss’s talk centres on the ways that technology creators summon visions and expectations into the world. Who gets to define what our technology is, or will become, and what dark magic arises?
</blockquote>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/124536423?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/124536423">Haunted Machines: Morning Panel</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/123926338?color=6c6e95&#038;byline=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<p><a href="https://vimeo.com/123926338">Haunted Machines: Afternoon Panel</a> from <a href="https://vimeo.com/futureeverything">FutureEverything</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5518</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Internet of Things &#8211; Filtrat&#160;15/2015</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/10/internet-of-things-filtrat-152015/</link>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 12:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>
		<category><![CDATA[futr]]></category>
		<category><![CDATA[internet of things]]></category>
		<category><![CDATA[iot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5516</guid>
		<description><![CDATA[1. Warren Ellis im Interview bei Imperica zum Internet of Things (IoT): your networked house works through the kindly offices of various small start-ups. What happens when the people who run your front door for you suddenly shut down overnight? What happens when the houselights get bought out by Amazon? And you have to install &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/04/10/internet-of-things-filtrat-152015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Internet of Things &#8211; Filtrat&#160;15/2015</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>1.</h2>

<p>Warren Ellis im <a href="https://www.imperica.com/en/in-conversation-with/in-conversation-with-warren-ellis">Interview bei Imperica</a> zum Internet of Things (IoT):</p>

<blockquote>
  your networked house works through the kindly offices of various small start-ups.  What happens when the people who run your front door for you suddenly shut down overnight?  What happens when the houselights get bought out by Amazon?  And you have to install a new app to heat your home because Apple owns that business now?  What happened to your life that you outsourced the operation of your front door to a bunch of kids in the Mission District who pay $15 for artisanal toast in the morning?
</blockquote>

<p>Diese Woche kam auch das <a href="https://vimeo.com/121976236">Video von Ellis&#8216; Abschlusskeynote</a> bei der FutureEverything. <span id="more-5516"></span></p>

<h2>2.</h2>

<p><a href="http://lessig.tumblr.com/post/115748363177/the-soul-of-the-echo">Lawrence Lessig</a>:</p>

<blockquote>
  Our Amazon Echo came last week. Tess (5), after interacting with her for 30 minutes: “Alexa, can you come out of that machine and have a sleepover with me tonight?”
</blockquote>

<h2>3.</h2>

<p>In seinem Essay <a href="http://www.e-flux.com/journal/honeywell-im-home-the-internet-of-things-and-the-new-domestic-landscape/">Honeywell, I’m Home! The Internet of Things and the New Domestic Landscape</a> betrachtet Justin McGuirk IoT aus der Architekturperspektive.</p>

<blockquote>
  Airbnb is what we have instead of state-subsidized affordable housing, and it is leading to the wholesale commodification of domestic space.
</blockquote>

<p>Diesem Punkt begegne ich in Diskussionen um die Sharing Economy (die McGuirk korrekterweise als „digital renting economy“ bezeichnet). Es wird gerne &#252;bersehen, dass das zur Verf&#252;gung stellen von Dienstleistungen im privaten Sektor gerne als Ausrede f&#252;r Tatenlosigkeit im &#246;ffentlichen Sektor verwendet wird. Das gilt in &#228;hnlicher weise auch f&#252;r das Wohnen, wo die Architektur ihre Verantwortung vernachl&#228;ssigt hat und die Technologieunternehmen die F&#252;hrung &#252;bernehmen.</p>

<blockquote>
  Architecture, it seems, has given up its dreams of imagining how we might live, and so into that void technology is rushing. That tired old trope of “the house of the future” has been replaced by what is now called the “smart home.” The smart home is the network’s great white hope for ubiquitous connectivity.
</blockquote>

<p>McGuirk schaut sich dann die aktuellen Muster von IoT f&#252;r die Entwicklung des „Smart Homes“ an und behandelt dabei Themen wie Privatsph&#228;re, den Verlust des Schutzraums Wohnung, &#220;berwachung und konstante Datenproduktion.</p>

<blockquote>
  The fact that insurance, rather than advertising, is being touted as “the native business model” for the internet of things suggests that control may happen through financial penalties.
</blockquote>

<p>Versicherungen als prim&#228;res Gesch&#228;ftsmodell gilt dabei genauso f&#252;r das Smart Home wie f&#252;r die Selbstvermessung (Quantified Self).</p>

<blockquote>
  […] the smart home is merely the consumer entry point to a vast new economic territory of invisible infrastructure.
</blockquote>

<p>Zum Schluss zieht er dann noch den Zoom auf und kommt auf Infrastruktur zu sprechen.</p>

<blockquote>
  And here there are powerful corporate forces at play—forces that our neoliberalized, austerity-riddled municipal authorities may be increasingly powerless to resist
</blockquote>

<p>Und auch hier sieht er die Gefahr in dem Transfer von Macht und Kontrolle vom &#246;ffentlichen zum privaten Sektor.</p>

<p>Ein wirklich gro&#223;artiges, herausforderndes Essay. Ich empfehle die komplette <a href="http://www.e-flux.com/journal/honeywell-im-home-the-internet-of-things-and-the-new-domestic-landscape/">Lekt&#252;re</a>.</p>

<p>Auch der Rest der aktuellen Ausgabe des <a href="http://www.e-flux.com/issues/64-april-2015/">e-flux Journals</a>, aus dem dieses Essay stammt, sieht gro&#223;artig aus.</p>

<h2>4.</h2>

<p>Dieser Artikel von Paul Graham Raven deckt sich fast eins zu eins mit der Diskussion, die Igor und ich derzeit um Twitter f&#252;hren: <a href="http://www.velcro-city.co.uk/the-medium-is-the-message-why-im-sick-of-twitter/">The medium is the message: why I’m sick of Twitter</a>.</p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5516</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Filtrat 14/2015 – Emotionen und&#160;Identit&#228;t</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/04/06/filtrat-142015-emotionen-und-identitaet/</link>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 07:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5511</guid>
		<description><![CDATA[1. Everyone is promoting, no one is listening. Unter dem Titel ‚The Future of Loneliness‘ hat Olivia Laing ein gro&#223;artiges Essay im Guardian ver&#246;ffentlicht. According to research carried out over the past decade at the University of Chicago, the feeling of loneliness triggers what psychologists call hypervigilance for social threat. In this state, which is &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/04/06/filtrat-142015-emotionen-und-identitaet/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Filtrat 14/2015 – Emotionen und&#160;Identit&#228;t</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>1.</h2>

<blockquote>
  Everyone is promoting, no one is listening.
</blockquote>

<p>Unter dem Titel ‚<a href="http://www.theguardian.com/society/2015/apr/01/future-of-loneliness-internet-isolation">The Future of Loneliness</a>‘ hat Olivia Laing ein gro&#223;artiges Essay im Guardian ver&#246;ffentlicht. <span id="more-5511"></span></p>

<blockquote>
  According to research carried out over the past decade at the University of Chicago, the feeling of loneliness triggers what psychologists call hypervigilance for social threat. In this state, which is entered into unknowingly, the individual becomes hyperalert to rejection, growing increasingly inclined to perceive social interactions as tinged with hostility or scorn. The result is a vicious circle of withdrawal, in which the lonely person becomes increasingly suspicious, intensifying their sense of isolation.
</blockquote>

<p>Sie besch&#228;ftigt sich damit, wie das Internet f&#252;r sie fr&#252;her ein probates Gegenmittel gegen Einsamkeit war. Durch &#220;berwachung und eine zunehmend harsche Diskussionskultur hat sich das deutlich ge&#228;ndert.</p>

<blockquote>
  This growing entanglement of the corporate and social, this creeping sense of being tracked by invisible eyes, demands an increasing sophistication about what is said and where. The possibility of virulent judgment and rejection induces precisely the kind of hypervigilance and withdrawal that increases loneliness.
</blockquote>

<p>Sie schaut dann auf die Medienkunst der letzten 20 Jahre, um neue Ans&#228;tze und Auslegungen zu finden, wohin wir mit diesem Thema steuern. Dabei geht es aus ihrer Sicht immer mehr um Identit&#228;t und die Aufl&#246;sung selbiger.</p>

<blockquote>
  It is tempting to suggest that this might even be a futuristic solution to loneliness: dissolving identity, erasing the burdensome, boundaried individual altogether.
</blockquote>

<p>Nach Unterhaltungen mit verschiedenen K&#252;nstlern beendet sie ihr Essay mit diesem Res&#252;mee:</p>

<blockquote>
  We aren’t as solid as we once thought. We are embodied but we are also networks, living on inside machines and in other people’s heads; memories and data streams. We are being watched and we do not have control. We long for contact and it makes us afraid. But as long as we are still capable of feeling and expressing vulnerability, intimacy stands a chance.
</blockquote>

<h2>2.</h2>

<p>Jenna Wortham von der NY Times hat sich in die Tiefen der aktuellen Streamingdienste wie Vine, Meerkat und YouNow <a href="http://www.nytimes.com/2015/04/05/magazine/borecore.html">begeben</a> und sich bewusst die langweiligsten und banalsten Videos angesehen.</p>

<blockquote>
  A cynic might dismiss all this obsessive self-documentation as evidence of generational narcissism, but you could just as easily choose to view it as a developing global pastime.
</blockquote>

<p>Fasziniert beobachtet sie vor allem Teenager, die ihre Langeweile zelebrieren.</p>

<blockquote>
  Call it borecore: the never-to-be-viral output that comes from mixing powerful devices and a lifetime of social-­media training with regular, old teenage boredom.
</blockquote>

<h2>3.</h2>

<blockquote>
  This went on for weeks: the crushing sadness that comes with loneliness and uncertainty masked by emoticons and mindless tweets about the Crunchies, San Francisco weather, and Galentine’s Day.
</blockquote>

<p>Selena Larson <a href="http://kernelmag.dailydot.com/issue-sections/headline-story/12337/how-to-be-happy-online/">schreibt f&#252;r The Kernel</a> &#252;ber die Zeit nach ihrer Trennung und ihre Kommunikation &#252;ber Social Media.</p>

<blockquote>
  After years of being online, I’ve crafted a digital persona that reflects only the positive pieces of my personality.
</blockquote>

<p>Wir beschweren uns h&#228;ufig, dass wir auf Instagram, Twitter und Co nur die halbe Wahrheit zeigen und uns ins rechte Licht r&#252;cken.</p>

<blockquote>
  Pretending to be happy on the Internet is exhausting.
</blockquote>

<p>Allerdings macht die Alternative – sich komplett transparent und verletzlich machen – noch viel weniger Sinn.</p>

<blockquote>
  It’s uncomfortable to be vulnerable in front of thousands of people, some I barely know and most who know only one small piece of what makes me whole.
</blockquote>

<p>Larson macht daraufhin zwei Beobachtungen:</p>

<blockquote>
  They read between the lines of my cryptic social media posts—and lack thereof—and knew that I wasn’t myself.
</blockquote>

<p>Erstens: Ihre engeren Freunde waren sehr wohl in der Lage ihre wahre emotionale Situation aus ihrer Social-Media-Kommunikation heraus zu lesen. Das Ergebnis waren viele unterst&#252;tzende Gespr&#228;che.</p>

<blockquote>
  Tweets were my power poses. Instagram photos were the pen in my mouth forcing me to smile. And as I pretended that the life I built wasn’t falling apart, I slowly began to believe it.
</blockquote>

<p>Zweitens: „Fake it &#8218;til you make it“ funktioniert tats&#228;chlich und ist wohl eine eher unerwartete Konsequenz von Social Media.</p>

<blockquote>
  But I realized that pretending can be almost as good as the real thing. It will get you to a place where you feel confident once again, without having anything to hide.
</blockquote>

<h2>4.</h2>

<p>Auch Jahrzehnte sp&#228;ter haben wir immer noch keine wirkliche Ahnung, wie das mit unsere Emotionen und unseren Identit&#228;ten im Internet funktionieren sollen.<br />
Der einzige Unterschied in den Beziehungen ohne Onlinekomponente ist, dass wir durch tausende Jahre Erfahrung wesentlich sicherer wissen, dass wir keine Ahnung haben.</p>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5511</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ethik der Algorithmen &#8211; Ein paar&#160;Gedanken</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/03/16/ethik-der-algorithmen-ein-paar-gedanken/</link>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 10:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[algorithmus]]></category>
		<category><![CDATA[eoa2015]]></category>
		<category><![CDATA[ethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5498</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich auf dem Event Ethics of Algorithms, veranstaltet von der Forschungsstelle Internet &#38; Menschenrechte. Leider konnte ich nur Dienstagmorgen dabei sein. Aber so habe ich zumindest die Keynote von Zeynep Tufekci mitbekommen. Hier ein paar Gedanken zu dem Vormittag. Talking about ethics of algorithms apparently makes for lots of awkward laughter in &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/03/16/ethik-der-algorithmen-ein-paar-gedanken/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ethik der Algorithmen &#8211; Ein paar&#160;Gedanken</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich auf dem Event <a href="https://cihr.eu/the-ethics-of-algorithms/">Ethics of Algorithms</a>, veranstaltet von der Forschungsstelle Internet &amp; Menschenrechte. Leider konnte ich nur Dienstagmorgen dabei sein. Aber so habe ich zumindest die Keynote von <a href="https://thirdwaveberlin.com/2014/05/tw-reads-zeynep-tufekci/">Zeynep Tufekci</a> mitbekommen. Hier ein paar Gedanken zu dem Vormittag. <span id="more-5498"></span></p>

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">Talking about ethics of algorithms apparently makes for lots of awkward laughter in the room <a href="https://twitter.com/hashtag/EOA2015?src=hash">#EOA2015</a></p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575229170990649345">March 10, 2015</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Das war ein sehr seltsames Ph&#228;nomen. Jedes Mal, wenn Tufekci eine besondere Einsicht hervor hob, lachten zwei, drei Personen im Raum peinlich ber&#252;hrt auf. Kann es sein, dass wir dazu tendieren zu lachen, wenn wir nicht wissen, wie wir sonst reagieren sollen? Wahrscheinlich produziert ein Thema wie die Ethik der Algorithmen besonders viele solcher Momente, weil wir einfach noch keinen Weg gefunden haben, die Erkenntnisse zu verarbeiten.

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><a href="https://twitter.com/hashtag/eoa2015?src=hash">#eoa2015</a> – On the gambling industry research: The Addiction Algorithm: An interview with Natasha Dow Sch&#252;ll <a href="http://t.co/jYJZYu9Uyk">http://t.co/jYJZYu9Uyk</a></p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575235819008585728">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Tufecki hat kurz die gro&#223;artige Forschungsarbeit von Natasha Dow Sch&#252;ll erw&#228;hnt, die in Las Vegas untersucht hat, wie Casinos auf den Flow-Zustand der Spieler optimieren. Ihre Erkenntnisse lassen sich auf viele andere Aspekte des (digitalen) Lebens &#252;bertragen. Z.B. das endlose Scrollen des Facebook Newsfeeds oder des Tumblr Dashboards.

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">Not a single reference to Person of Interest at <a href="https://twitter.com/hashtag/eoa2015?src=hash">#eoa2015</a> so far. <a href="https://twitter.com/hashtag/EthicsOfAlgorithms?src=hash">#EthicsOfAlgorithms</a></p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575237960330833922">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Kaum eine (Technologie-)Diskussion mit Igor in diesen Tagen, in denen er keinen Bezug auf die TV-Serie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Person_of_Interest_%28TV_series%29">Person of Interest</a> nimmt. Es geht um Algorithmen und Machine Intelligence. Matt Jones meinte neulich in einem Vortrag, dass er die Serie inzwischen mehr als Dokumentation sieht. Ich hol&#8216; dann mal nach…

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">Q for the <a href="https://twitter.com/hashtag/EOA2015?src=hash">#EOA2015</a> panel: How do we move from algorithm anthropomorphization to algorithm ethnology?</p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575243435973689344">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Das Problem der „Vermenschlichung der Maschinen“ habe ich ja <a href="http://tautoko.info/2015/02/28/filtrat-0915-the-haunted-ai/">neulich</a> schon mal angeschnitten. Gerade im Kontext der <a href="http://tautoko.info/2015/02/20/filtrat-kw-0815-technologiebedingte-arbeitslosigkeit/">technologiebedingten Arbeitslosigkeit</a> begegnet es mir immer wieder. Das Problem ist aber nicht nur, dass wir die Maschinen vermenschlichen und dabei gerne die Menschen hinter den Maschinen &#252;bersehen. Vielmehr sorgen Entwicklungen wie Machine Learning daf&#252;r, dass wir in der Tat nicht mehr genau verstehen wie Maschinen Entscheidungen f&#228;llen. Zumindest soweit ich das gerade verstehe. Deswegen braucht es vielleicht so etwas wie Algorithmus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie">Ethnologie</a>.

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">Whoever it was who first suggested to hear it as “dada” whenever someone says “data,” you&#39;ve broken me forever <a href="https://twitter.com/hashtag/eoa2015?src=hash">#eoa2015</a></p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575248676957896704">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Irgendein Sprecher mit deutschem Akzent auf der Transmediale ist f&#252;r diesen Witz verantwortlich.

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">In Die Granulare Gesellschaft <a href="https://twitter.com/chkucklick">@chkucklick</a> suggested an institution similar to financial auditors to audit algorithms <a href="https://twitter.com/hashtag/EOA2015?src=hash">#EOA2015</a></p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575250534812237824">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>Ich fand das eine interessante Idee von Kucklick. Aber wie <a href="https://twitter.com/kirel/status/575251421752328192">Daniel Kirsch</a> richtig anmerkte: „How does it even work to audit a 40 million parameter neural net?“

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">It&#39;s fascinating how much this discussion on ethics is dependent on our in-depth technological understanding of algorithms <a href="https://twitter.com/hashtag/eoa2015?src=hash">#eoa2015</a></p>

<p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575255524641521664">March 10, 2015</a></blockquote></p>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p>This is already true for many more parts of public discourse than we&#39;re willing to admit. <a href="https://twitter.com/hashtag/EOA2015?src=hash">#EOA2015</a></p>&mdash; Johannes Kleske (@jkleske) <a href="https://twitter.com/jkleske/status/575255730472747008">March 10, 2015</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<p>&lt;</p>

<p>p>Es war wirklich faszinierend zu sehen, wie die Qualit&#228;t der Diskussion schwankte, je nachdem wie konkret oder abstrakt sie sich zu den konkreten technologischen Details von Algorithmen und Machine Learning bewegte. Kein Wunder, dass sich unsere Gesellschaft so schwer damit tut, diese Themen zu greifen. Gleichzeitig gibt es aber keine Alternative. Das hat dieses Symposium gut gezeigt. Zutiefst technologielastige Themen wie Algorithmen geh&#246;ren von ihrer Relevanz in die Mitte der gesellschaftlichen Diskussion.</p>

<p>Mein Fazit: Als n&#228;chstes die Details von Machine Learning deutlich besser verstehen.</p>

<p>Wer Algorithmen besser verstehen will, dem empfehle ich zum Einstieg die Wired-Kolumne von tante:</p>

<ul>
<li><a href="https://www.wired.de/collection/latest/algorithmen-die-unbekannten-wesen">Algorithmen, die unbekannten Wesen</a></li>
<li><a href="https://www.wired.de/collection/latest/search-king-jurgen-geuter-uber-suchalgorithmen">Search is king!</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5498</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Filtrat 10/15 &#8211; Der Ph&#246;nix aus der&#160;Fashion-Asche</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/03/06/flitrat-1015-der-phoenix-aus-der-fashion-asche/</link>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 16:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>
		<category><![CDATA[William Gibson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5489</guid>
		<description><![CDATA[1. It&#8217;s the end of fashion as we know it. Und wenn Li Edelkoort das sagt, dann h&#246;rt man besser zu. Ich kenne keine Fashion Forecasterin mit einem feineren Gef&#252;hl f&#252;r Trends und Entwicklungen. Edelkoort listed a number of reasons for the crisis in fashion, starting with education, where young designers are taught to emulate &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/03/06/flitrat-1015-der-phoenix-aus-der-fashion-asche/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Filtrat 10/15 &#8211; Der Ph&#246;nix aus der&#160;Fashion-Asche</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>1.</h2>

<blockquote>
  It&#8217;s the end of fashion as we know it.
</blockquote>

<p>Und wenn <a href="http://www.dezeen.com/2015/03/01/li-edelkoort-end-of-fashion-as-we-know-it-design-indaba-2015/">Li Edelkoort</a> das sagt, dann h&#246;rt man besser zu. Ich kenne keine Fashion Forecasterin mit einem feineren Gef&#252;hl f&#252;r Trends und Entwicklungen.</p>

<blockquote>
  Edelkoort listed a number of reasons for the crisis in fashion, starting with education, where young designers are taught to emulate the famous names. &#8222;We still educate our young people to become catwalk designers; unique individuals,&#8220; she said, &#8222;whereas this society is now about exchange and the new economy and working together in teams and groups.&#8220;
  <span id="more-5489"></span>
  
  Other issues affecting the industry include a loss of competence in textile design, the failure to address sweatshop conditions at clothing factories; and the cosy relationships between fashion houses and magazines and bloggers, which ties editorial coverage to advertising budgets.
</blockquote>

<p>Sie schneidet die Beziehung zwischen den Modeh&#228;usern und der Modepresse/den Modebloggern nur kurz an. Aber mir scheint, dass auch hier Fashion mal wieder ganz vorne dabei ist, was die Weiterentwicklung von Marketingma&#223;nahmen an geht, und das nicht in eine positive Richtung. Vielmehr scheinen sich die Feedbackschleifen zwischen den Marken und den Medien so schnell zu drehen, dass das ganze System irgendwann aus der Rotation springt. Man kann nicht mehr erkennen, was gekauft, was gesponsert, was irgendwie sonst gedealt und was tats&#228;chlich ehrliche Berichterstattung und Analyse ist. Und ich glaube sogar, dass es die Protagonisten selbst nicht mehr k&#246;nnen. Irgendwann wird das ganze Konstrukt kollabieren, weil alles zu wei&#223;em Rauschen verschwommen ist. Mode ist da, wie gesagt, nur den anderen Bereichen voraus, in denen sich auch die Marketing- und Kommunikationsmechanismen von Social Media st&#228;ndig beschleunigen und gegenseitig verst&#228;rken. Ich bin gespannt, was nach dem Kollaps kommt.</p>

<h2>2.</h2>

<blockquote>
  Call it algorithmic chic
</blockquote>

<p><a href="http://www.nytimes.com/2015/03/02/fashion/dressing-for-the-digital-divide-milan-fashion-week-2015.html">Vanessa Friedman</a> &#252;ber Jill Sander&#8217;s Modenschau in Milan</p>

<h2>3.</h2>

<p>Adam Harper in seinem <a href="http://www.thefader.com/2015/02/16/adam-harper-on-health-goth">gro&#223;artigen Artikel</a> &#252;ber Health Goth:</p>

<blockquote>
  How about this: these days there are no scenes or genres, only &#8222;aesthetics.&#8220;
</blockquote>

<p>Was passiert eigentlich mit Subkulturen und Nischen, wenn jeder kleine Trend durch das Internet sofort an die &#214;ffentlichkeit gezerrt wird? Entstehen sie heute in anderen Kontexten? Dazu habe ich letztes Jahr ein paar Gedanken aufgeschrieben: <a href="https://dayone.me/nKuzLS">hier</a> und <a href="https://dayone.me/o08zrP">hier</a>.</p>

<blockquote>
  An aesthetic is not an object, it&#8217;s a way of looking, a way of finding beauty and sifting experiences, originating with process and behaviour rather than product, or, indeed, a journalist with a butterfly net.
</blockquote>

<h2>4.</h2>

<p>Da passt es irgendwie, dass ich mal wieder &#252;ber die Modenschau von Rick Owens vom Fr&#252;hjahr 2014 gestolpert bin.</p>

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/1WfAmL-dIBQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>

<p>via <a href="http://kellysue.tumblr.com/post/112439981573/kellysue-jenniferdeguzman-rick-owens-spring">Kelly Sue</a></p>

<h2>5.</h2>

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/86405573?color=6c6e95&amp;title=0&amp;byline=0" width="600" height="337" frameborder="0" webkitallowfullscreen="" mozallowfullscreen="" allowfullscreen=""></iframe>

<p>Moncler hat f&#252;r die Pr&#228;sentation seine Herbst-Winter-Kollektion 2014 bei der NY Fashion Week den Pendulum Choir von Cod.Act aus der Schweiz engagiert.</p>

<p>Aus der <a href="http://www.codact.ch/gb/pendugb.html">Beschreibung von Cod.Act</a>:</p>

<blockquote>
  Pendulum Choir is an original choral piece for 9 A Cappella voices and 18 hydraulic jacks. The choir stands on tilting platforms, constituting a living, sonorous body. That body expresses itself through various physical states. Its plasticity varies at the mercy of its sonority. It varies between abstract sounds, repetitive sounds, and lyrical or narrative sounds. The bodies of the singers and their voices play with and against gravity. They brush and avoid each other creating subtle vocal polyphonies. Or, supported by electronic sounds, they break their cohesion and burst into lyrical flight or fold up into an obsessional and dark ritual. The organ travels from life to death in a robotic allegory where the technological complexity and the lyricism of the moving bodies combine into a work with Promethean accents.
</blockquote>

<h2>6.</h2>

<blockquote>
  Errolson Hugh sometimes speaks of clothing as “micro-architecture”, and I accept that quite literally. We live in our clothes. They’re the architecture closest to us.
</blockquote>

<p>William Gibson ist ohne Zweifel der Science-Fiction-Autor mit dem tiefsten Verst&#228;ndnis von Fashion und insbesondere Streetwear. Nachdem sich seine <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Bigend">Blue-Ant-Trilogie</a> teilweise direkt um dieses Thema drehte, haben mich auch in seinem neuen Roman The Peripheral wieder die detaillierten Kleidungsbeschreibungen fasziniert.</p>

<p>Diese Woche hat rawrdenim.com ein <a href="http://www.rawrdenim.com/2015/03/william-gibson-interview-buzz-rickson-line-tech-wear-limits-authenticity/">Interview mit Gibson</a> ver&#246;ffentlicht, in dem sie mit ordentlich „abnerden“. Ein paar Zitate:</p>

<blockquote>
  It’s as if I get to pretend for a few days that I’m Hiroshi Fujiwara
  
  “Authenticity” doesn’t mean much to me. I just want “good”, in the sense of well-designed, well-constructed, long-lasting garments. My interest in military clothing stems from that. It’s not about macho, playing soldiers, anything militaristic. It’s the functionality, the design-solutions, the durability.[…]<br>
   
  My rule is that if Dick Cheney couldn’t wear it without creating a stir, I shouldn’t either. I like clothing that isn’t easily noticed.[…]<br>
   
  Today it’s not uncommon to see men who’ve gone to considerable care and expense to get some very specific look exactly wrong, and I suspect that that’s down to the internet. There are some things that bulletin boards can’t really convey. You have to see it being worn well.
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>neunetzcast 56: Dem autonomen Auto das Uber-Geld&#160;wegnehmen</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/03/02/neunetzcast-56-dem-autonomen-auto-das-uber-geld-wegnehmen/</link>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 13:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[auto]]></category>
		<category><![CDATA[google glass]]></category>
		<category><![CDATA[uber]]></category>
		<category><![CDATA[virtual reality]]></category>

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		<description><![CDATA[Marcel und ich haben uns an Uber gewagt, zu dem wir durchaus unterschiedliche Meinungen bzw. Perspektiven haben. Da ich letzte Woche einen Vortrag zu dem Thema gehalten habe, steigen wir zun&#228;chst mit dem Thema Wearables und insbesondere Google Glass ein und reden auch noch kurz &#252;ber die Transmediale. Alle Links in den Shownotes. Beim n&#228;chsten &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/03/02/neunetzcast-56-dem-autonomen-auto-das-uber-geld-wegnehmen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">neunetzcast 56: Dem autonomen Auto das Uber-Geld&#160;wegnehmen</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/193344408&amp;color=ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false"></iframe>

<p>Marcel und ich haben uns an Uber gewagt, zu dem wir durchaus unterschiedliche Meinungen bzw. Perspektiven haben. Da ich letzte Woche einen Vortrag zu dem Thema gehalten habe, steigen wir zun&#228;chst mit dem Thema Wearables und insbesondere Google Glass ein und reden auch noch kurz &#252;ber die Transmediale. Alle Links in den <a href="http://neunetz.fm/neunetzcast-56-dem-autonomen-auto-das-uber-geld-wegnehmen/">Shownotes</a>.</p>

<p>Beim n&#228;chsten Mal h&#228;nge ich mir auch wieder das Post-it mit „irgendwie“ hin in der Hoffnung es dadurch ein bisschen weniger als F&#252;llwort zu benutzen…</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Filtrat 09/15 &#8211; The Haunted&#160;AI</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/28/filtrat-0915-the-haunted-ai/</link>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 18:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>
		<category><![CDATA[futr]]></category>
		<category><![CDATA[haunted machines]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[manchester]]></category>
		<category><![CDATA[warren ellis]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche kamen zwei verwandte Themen zusammen: einige interessante Gedanken &#252;ber die Gefahren durch k&#252;nstliche Intelligenz (KI) und die Session Haunted Machines bei der FutureEverything-Konferenz in Manchester, an der Igor und ich am Freitag teilnahmen. 1. Bejamin Bratton nimmt in einem gro&#223;artigen Artikel f&#252;r den Opinionator Blog der NY Times die Vorstellung auseinander, dass K&#252;nstliche &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/28/filtrat-0915-the-haunted-ai/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Filtrat 09/15 &#8211; The Haunted&#160;AI</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche kamen zwei verwandte Themen zusammen: einige interessante Gedanken &#252;ber die Gefahren durch k&#252;nstliche Intelligenz (KI) und die Session <a href="http://hauntedmachines.com/">Haunted Machines</a> bei der FutureEverything-Konferenz in Manchester, an der Igor und ich am Freitag <a href="http://tautoko.info/2015/02/03/konferenzen-future-everything-und-internet-age-media/#more-5417">teilnahmen</a>.</p>

<p><span id="more-5456"></span></p>

<h2>1.</h2>

<p>Bejamin Bratton nimmt in einem <a href="http://opinionator.blogs.nytimes.com/2015/02/23/outing-a-i-beyond-the-turing-test/?ref=opinion&amp;_r=1">gro&#223;artigen Artikel</a> f&#252;r den Opinionator Blog der NY Times die Vorstellung auseinander, dass K&#252;nstliche Intelligenz als h&#246;chstes Ziel haben muss, mehr wie wir Menschen zu werden:</p>

<blockquote>
  Unfortunately, the popular conception of A.I., at least as depicted in countless movies, games and books, still seems to assume that humanlike characteristics (anger, jealousy, confusion, avarice, pride, desire, not to mention cold alienation) are the most important ones to be on the lookout for. This anthropocentric fallacy may contradict the implications of contemporary A.I. research, but it is still a prism through which much of our culture views an encounter with advanced synthetic cognition.
</blockquote>

<p>Mich fasziniert seit l&#228;ngerem, wie unsere Diskussion um Roboter und KI vorrangig von Fiktion gepr&#228;gt zu sein scheint. Bratton formuliert diese Beobachtung eloquent wie immer, geht dann aber deutlich tiefer, indem er sich die Reflexion ansieht, die unser Verhalten auf uns zur&#252;ck wirft.</p>

<h2>2.</h2>

<p><a href="http://futureeverything.org/people/eleanor-saitta/">Eleanor Saitta</a> setzt sich in Vorbereitung auf Haunted Machines die Chaos-Magick-Brille auf, um die Aus&#252;bung von Macht im Systemdesign zu <a href="http://hauntedmachines.com/TheMagesIntent.html">analysieren</a>.</p>

<blockquote>
  One of the great struggles in chaos magick, relevant to our discussion here, is between the ego that comes from power, the will required to perform power, and the compassion needed to shape power humanely.
</blockquote>

<p>Sie nimmt das k&#252;rzlich erschienene Protr&#228;t von Jony Ive im New Yorker als Beispiel.</p>

<blockquote>
  When Jony Ive attempted to decide which screen sizes to offer with the iPhone 6, part of the process included designers carrying around prototypes of the phones in their pockets as they went about their normal lives. Thus, they willed the phones into a place of pastness where they could see them as objects that existed in the world, invoking them from a world where they did not yet exist. The capitalist structure of the design team and Apple’s dedication to a specific power relationship with its consumers meant this wall of isolation had to be absolute, preserving the intent of the team.
</blockquote>

<h2>3.</h2>

<p>Bruce Sterling argumentiert in <a href="http://www.nextnature.net/2015/02/interview-bruce-sterling-on-the-convergence-of-humans-and-machines/">einem Interview</a> mit dem Next Nature Network in eine &#228;hnliche Richtung wie Bratton:</p>

<blockquote>
  Cognition does not equal computation. You do not even want cognition to equal computation. You are getting in the way of making computation do things that are of genuine interest.
</blockquote>

<h2>4.</h2>

<p>Der passende Soundtrack f&#252;r Haunted Machines: <a href="http://theghostinthemp3.com/">The Ghost in the MP3</a></p>

<iframe src="//player.vimeo.com/video/107845118" width="500" height="375" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>

<blockquote>
  &#8222;moDernisT&#8220; was created by salvaging the sounds and images lost to compression via the MP3 and MP4 codecs.The audio is comprised of lost mp3 compression material from the song &#8222;Tom’s Diner&#8220; famously used as one of the main controls in the listening tests to develop the MP3 encoding algorithm.
</blockquote>

<h2>5.</h2>

<blockquote class="twitter-tweet" data-partner="tweetdeck">Looking forward to <a href="https://twitter.com/hauntedmachines">@hauntedmachines</a> this week. &#10;&#10;(Spoiler: the machines are haunted by late capitalism)</p>&mdash; Dan W (@iamdanw) <a href="https://twitter.com/iamdanw/status/570252238901215233">February 24, 2015</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

<h2>6.</h2>

<p>Tobias Revell la&#223; zur Einleitung der Haunted-Machines-Session dieses Zitat von Edgar Allan Poe &#252;ber <a href="http://www.eapoe.org/works/essays/maelzel.htm">Maetzel’s Chess Player</a></p>

<blockquote>
  Perhaps no exhibition of the kind has ever elicited so general attention as the Chess-Player of Maelzel. Wherever seen it has been an object of intense curiosity, to all persons who think. Yet the question of its modus operandi is still undetermined. Nothing has been written on this topic which can be considered as decisive — and accordingly we find every where men of mechanical genius, of great general acuteness, and discriminative understanding, who make no scruple in pronouncing the Automaton a pure machine, unconnected with human agency in its movements, and consequently, beyond all comparison, the most astonishing of the inventions of mankind.
</blockquote>

<h2>7.</h2>

<blockquote>
  algorithmic gaslighting
</blockquote>

<p><a href="http://futureeverything.org/people/joanne-mcneil/">Joanne McNeil</a></p>

<h2>8.</h2>

<p>Da <a href="http://tautoko.info/2015/02/19/warren-ellis-a-cunning-plan/">Warren Ellis</a> ihn in seinem Vortrag erw&#228;hnt hat, hier noch mal der Hinweis auf seine Abschluss-Keynote bei CoCities: <a href="http://conference.cognitivecities.com/2011/06/warren-ellis/">The City is here to haunt us</a>.</p>

<h2>9.</h2>

<p><a href="http://dymaxion.org/talks/FE2015-Saitta.pdf">Die Folien</a> von Elanor Saitta’s Vortrag <em>Wizards, Mystics, Gods, &amp; Monsters</em> geben nur ansatzweise wieder, wie gro&#223;artig der Vortrag war. Hoffe, die Videos lassen nicht zu lange auf sich warten. Ebenfalls gro&#223;artig: die Vortr&#228;ge von Ingrid Burrington und Warren Ellis.</p>

<h2>10.</h2>

<p>Bis die Videos eingetroffen sind, kann ich dir hervorragende <a href="http://hauntedmachines.com/texts.html">Liste mit Lesematerial</a> zum Thema auf der Webseite von Haunted Machines empfehlen. Ich hoffe, dass andere Konferenzen ebenfalls anfangen, solche Listen zur Vorbereitung anzulegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Filtrat KW 08/15 &#8211;&#160;Maschinenarbeit</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/20/filtrat-kw-0815-technologiebedingte-arbeitslosigkeit/</link>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 13:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filtrat]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Marx]]></category>
		<category><![CDATA[rp15]]></category>
		<category><![CDATA[uber]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5450</guid>
		<description><![CDATA[Inspiriert von Matt Webb und Michael Sippey, probiere ich ein neues Format aus: „Start a new draft post on Monday, dump things in it over the week, rewrite and cull along the way, what’s left gets published on Friday.“ 1. Ein Artikel &#252;ber die Zukunft von autonomen Autos, der das Wiener &#220;bereinkommen nicht erw&#228;hnt, ist &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/20/filtrat-kw-0815-technologiebedingte-arbeitslosigkeit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Filtrat KW 08/15 &#8211;&#160;Maschinenarbeit</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Inspiriert von <a href="http://interconnected.org/home/2015/02/12/filtered">Matt Webb</a> und <a href="https://medium.com/stating-the-obvious/filtered-week-of-aug-25-2014-38a06b2a6573">Michael Sippey</a>, probiere ich ein neues Format aus: „Start a new draft post on Monday, dump things in it over the week, rewrite and cull along the way, what’s left gets published on Friday.“</em></p>

<h2>1.</h2>

<p>Ein Artikel &#252;ber die Zukunft von autonomen Autos, der das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_den_Stra%C3%9Fenverkehr">Wiener &#220;bereinkommen</a> nicht erw&#228;hnt, ist aus meiner Sicht unglaubw&#252;rdig.</p>

<p><a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19680244/index.html">Artikel 8, Absatz 1</a>:</p>

<blockquote>
  Jedes Fahrzeug und miteinander verbundene Fahrzeuge m&#252;ssen, wenn sie in Bewegung sind, einen F&#252;hrer haben.
</blockquote>

<p>Neue Assistenzsysteme auf dem Weg zu autonomen – d.h. nicht mehr vom Fahrer gesteuerten – Auto werden auch weiterhin stark zunehmen. Aber der Zeitpunkt, an dem der Fahrer eines Autos nicht mehr in der Lage sein muss jederzeit einzugreifen zu k&#246;nnen, ist noch sehr, sehr weit weg. Nicht aus technischen, sondern aus rechtlichen Gr&#252;nden. <span id="more-5450"></span></p>

<h2>2.</h2>

<p><a href="http://www.publicbooks.org/nonfiction/justice-for-data-janitors">Justice for “Data Janitors”</a> hat f&#252;r mich einige wichtige Aspekte zusammen gefasst, in welche Richtung sich das ganze Thema technologiebedingte Arbeitslosigkeit entwickelt. Wenn mein Sessionvorschlag angenommen wird, werde ich auf der rp15 einen Folgevortrag zu ‚<a href="http://tautoko.info/2013/05/08/das-ende-der-arbeit-auf-der-rp13/">Das Ende der Arbeit</a>‘ halten.</p>

<p>Kernthese:</p>

<blockquote>
  Maschinen machen uns nicht arbeitslos, sie werden unsere Chefs. Uns werden dann h&#228;ufig nur noch die Jobs bleiben, f&#252;r die sich die Maschinen zu schade oder wir einfach g&#252;nstiger sind. Es wird Zeit f&#252;r eine neue, digitale Arbeiterbewegung.
</blockquote>

<p>Mehr dazu auf Forbes: <a href="http://www.forbes.com/sites/anthonykosner/2015/02/04/google-cabs-and-uber-bots-will-challenge-jobs-below-the-api/">Google Cabs And Uber Bots Will Challenge Jobs ‚Below The API‘</a>, inklusive dieser Grafik</p>

<p><img src="https://i0.wp.com/blogs-images.forbes.com/anthonykosner/files/2015/02/above-and-below-the-api-jobs.png?w=660" alt="Dead End Jobs Below The API" data-recalc-dims="1" /></p>

<blockquote>
  Since Amazon Mechanical Turk introduced automated task management on the web in 2005, there has been a rise of jobs controlled by software APIs. These employers include 99designs, Uber, TaskRabbit and HomeJoy. There is a growing disparity between workers who make the software (above the API) and those completing the tasks (below the API). Many jobs that can be parceled out via API will be vulnerable to robot automation, perhaps as soon as 2020.
</blockquote>

<h2>3.</h2>

<p>Wenn also der Punkt, an dem ein Auto keinen „Fahrer“ mehr ben&#246;tigen muss, noch in weiter Zukunft liegt (#1) und gleichzeitig mit den „jobs below the api“ (unfreiwillig) g&#252;nstige menschliche Arbeitskraft verf&#252;gbar gemacht wird, k&#246;nnte man spekulieren, dass Unternehmen wie Uber noch sehr, sehr lange auf menschliche Fahrer setzen werden. Einfach weil sie im Vergleich g&#252;nstiger sind.</p>

<h2>4.</h2>

<p>Varousfakis’ <a href="http://www.theguardian.com/news/2015/feb/18/yanis-varoufakis-how-i-became-an-erratic-marxist">Essay How I became an erratic Marxist</a> im Guardian ist aus vielen Gesichtspunkten bemerkenswert. Als jemand, der in seinem Leben bisher wenig Ber&#252;hrungspunkte mit Marx hatte, wird mir immer klarer, dass es diese L&#252;cke zu f&#252;llen gilt, gerade auch aus meinem aktuellen Blickwinkel der Besch&#228;ftigung mit dem Thema ‚technologiebedingte Arbeitslosigkeit‘:</p>

<blockquote>
  Capital can never win in its struggle to turn labour into an infinitely elastic, mechanised input, without destroying itself. That is what neither the neoliberals nor the Keynesians will ever grasp. “If the whole class of the wage-labourer were to be annihilated by machinery”, wrote Marx “how terrible that would be for capital, which, without wage-labour, ceases to be capital!”
</blockquote>

<h2>5.</h2>

<p>Unter dem Begriff ‚Gig Economy‘ besch&#228;ftigt sich Sarah Kessler mit den „jobs below the api“ und hat dazu letztes Jahr sogar ein <a href="http://www.fastcompany.com/3027355/pixel-and-dimed-on-not-getting-by-in-the-gig-economy">Eigenexperiment</a> durchgef&#252;hrt.</p>

<p>Nun hat sie sich die Probleme <a href="http://www.fastcompany.com/3042081/what-does-a-union-look-like-in-the-gig-economy">angesehen</a>, die Arbeiter in diesem Bereich haben, die sich gegen&#252;ber den Plattformen und Auftraggebern Rechte erk&#228;mpfen wollen. Uber-Fahrer beginnen sich zu organisieren. Auftragnehmer bei Amazon’s Mechanical Turk starten Kampagnen usw.</p>

<blockquote>
  tactics used by trade unions to win better working conditions in decades past are hard to implement when your work is doled out through an app.
</blockquote>

<p>Ich denke, dass eine neue Arbeitsform auch neue Konzepte von Arbeiterrechten braucht und die k&#246;nnen wahrscheinlich auch nur mit neuen Wegen des Arbeitskampfes durchgesetzt werden. Ich bin nicht sicher, inwiefern die klassischen Gewerkschaften hier in der Lage sein werden, ihre Tradition beiseite zu lassen.</p>

<p>Noch weiter weg scheinen alternative Unternehmensmodelle f&#252;r die Gig Economy. Aber deswegen nicht weniger spannend.</p>

<blockquote>
  The only way for independent workers to really benefit from the platforms that use their labor, argues Janelle Orsi, a lawyer who specializes in sharing economy issues, is for them to own the platforms themselves, in what she calls a „freelancer-owned cooperative.“ Since these platforms would by definition treat workers better, she thinks they could challenge companies like Uber, Airbnb, and Homejoy by essentially stealing their workforces. „The companies themselves have very few assets,“ she says. „They don’t own cars, and they don’t own infrastructure, they don’t own hotels. They just own a software platform and a lot of clout. And if that clout goes away, then they just have software. And lots of people can create software.“
</blockquote>

<p>Etwas sehr vereinfacht. Aber wie gesagt: ein interessantes Szenario, weil eine Alternative zum aktuellen Zustand.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warren Ellis &#8211; A Cunning&#160;Plan</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/19/warren-ellis-a-cunning-plan/</link>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 14:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[dconstruct]]></category>
		<category><![CDATA[futr]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[warren ellis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tautoko.info/?p=5446</guid>
		<description><![CDATA[Foto von happy.apple Durch puren Zufall tauchte gestern in meiner Podcast-Playlist erneut der Vortrag von Warren Ellis von der dconstruct letztes Jahr auf. Einer meiner Lieblingsvortr&#228;ge von 2014. In James-Burke-Manier beschreibt Ellis darin den Weg vom britischen Schamanismus des 19. Jahrhunderts bis zu aktuellen Technologieentwicklungen. Inventing the next twenty years, strategic foresight, fictional futurism and &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/19/warren-ellis-a-cunning-plan/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Warren Ellis &#8211; A Cunning&#160;Plan</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.flickr.com/photos/29022619@N03/15158420006" title="Warren Ellis by happy.apple, on Flickr"><img src="https://i2.wp.com/farm6.staticflickr.com/5557/15158420006_e4b1b962cd_z.jpg?resize=640%2C464&#038;ssl=1" alt="Warren Ellis" data-recalc-dims="1"></a>
<small>Foto von <a href="https://www.flickr.com/photos/29022619@N03/" title="Go to happy.apple's photostream">happy.apple</a></small></p>

<p>Durch puren Zufall tauchte gestern in meiner Podcast-Playlist erneut der <a href="https://huffduffer.com/dConstruct/178668">Vortrag von Warren Ellis</a> von der dconstruct letztes Jahr auf. Einer meiner Lieblingsvortr&#228;ge von 2014. </p></p>

<p>In James-Burke-Manier beschreibt Ellis darin den Weg vom britischen Schamanismus des 19. Jahrhunderts bis zu aktuellen Technologieentwicklungen.</p>

<blockquote>
  Inventing the next twenty years, strategic foresight, fictional futurism and English rural magic: Warren Ellis attempts to convince you that they are all pretty much the same thing, and why it was very important that some people used to stalk around village hedgerows at night wearing iron goggles.
</blockquote>

<p>Nun freue ich noch mehr auf den <a href="http://hauntedmachines.com/">Haunted-Machines-Track</a> bei der <a href="http://futureeverything.org/">FutureEverything</a> in Manchester n&#228;chste Woche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interessante Links und Artikel &#8211;&#160;11.02.2015</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/11/interessante-links-und-artikel-11-02-2015/</link>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 18:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[A Game of Chicken &#8220;Like all too many crises, the new Greek crisis stems, ultimately, from political pandering. It&#8217;s the kind of thing that happens when politicians tell voters what they want to hear, make promises that can&#8217;t be fulfilled, and then can&#8217;t bring themselves to face reality and make the hard choices they&#8217;ve been &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/11/interessante-links-und-artikel-11-02-2015/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Interessante Links und Artikel &#8211;&#160;11.02.2015</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="https://www.instapaper.com/read/553356993">A Game of Chicken</a>  <br />&ldquo;Like all too many crises, the new Greek crisis stems, ultimately, from political pandering. It&rsquo;s the kind of thing that happens when politicians tell voters what they want to hear, make promises that can&rsquo;t be fulfilled, and then can&rsquo;t bring themselves to face reality and make the hard choices they&rsquo;ve been pretending can be avoided. I am, of course, talking about Angela Merkel, the German chancellor, and her colleagues.&rdquo;</li>
<li><a href="http://www.theguardian.com/world/commentisfree/2015/feb/08/germany-v-greece-fight-death-cultural-economic-clash-paul-mason">Germany v Greece is a fight to the death, a cultural and economic clash of wills | Paul Mason | World news | The Guardian</a>  <br />&ldquo;Germany is eating itself over Greece. It is eroding its moral authority, and seems prepared to destroy the eurozone&rsquo;s integrity just to make a point.&rdquo;</li>
<li><a href="http://qz.com/339807/im-italian-and-i-thank-greece-for-reminding-us-what-europe-is-supposed-to-be/">I&rsquo;m Italian, and I thank Greece for reminding us what Europe is supposed to be</a>  <br />&ldquo;The kids that grew up with Europe, in Europe, saw it change from a great opportunity into a loan shark that seized our futures.&rdquo;</li>
<li><a href="https://www.startnext.com/langstrecke">S&uuml;ddeutsche Zeitung Langstrecke &#8211; startnext.com</a>  <br />Auf genau so ein Longform-Magazin habe ich gewartet. Und dann noch von der SZ.</li>
<li><a href="https://www.contributoria.com/issue/2014-12/543d1c2487628e9a6500001b">Antiwork &ndash; a radical shift in how we view &ldquo;jobs&rdquo; by Brian Dean</a>  <br />Artikel wie dieser fordern mich gerade ungemein heraus, meine eigene Wahrnehmung von &bdquo;Arbeit&ldquo; zu hinterfragen.</li>
</ul>

<p><em>Alle Links auch auf <a href="https://pinboard.in/u:jkleske/">Pinboard</a>.</em></p>
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		<title>Warum ich gegen die olympischen Spiele in Berlin&#160;bin</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/07/warum-ich-gegen-die-olympischen-spiele-berlin-bin/</link>
		<comments>http://tautoko.info/2015/02/07/warum-ich-gegen-die-olympischen-spiele-berlin-bin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 11:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine leicht &#252;berarbeitete und erweiterte Version dieses Artikels gibt es auf Mit Vergn&#252;gen. Priests sacrificed oxen and rams to Zeus and Pelops at the ancient Olympics. Their successors sacrifice the freedom to speak and publish to the gods of corporate capitalism and international sport. – Nick Cohen Als die Nachricht kam, dass Berlin &#252;ber eine &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/07/warum-ich-gegen-die-olympischen-spiele-berlin-bin/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Warum ich gegen die olympischen Spiele in Berlin&#160;bin</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine leicht &#252;berarbeitete und erweiterte Version dieses Artikels gibt es auf <a href="http://mitvergnuegen.com/2015/warum-ich-gegen-die-olympischen-spiele-berlin-bin/">Mit Vergn&#252;gen</a>.</em></p>

<p><img src="https://i0.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/02/riot_logo_sm.jpg?resize=600%2C401" alt="riot_logo_sm" class="alignnone size-full wp-image-5432" srcset="https://i0.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/02/riot_logo_sm.jpg?w=600 600w, https://i0.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/02/riot_logo_sm.jpg?resize=460%2C307 460w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" data-recalc-dims="1" /></p>

<blockquote>
  Priests sacrificed oxen and rams to Zeus and Pelops at the ancient Olympics. Their successors sacrifice the freedom to speak and publish to the gods of corporate capitalism and international sport.<br />
   
  – Nick Cohen
</blockquote>

<p>Als die Nachricht kam, dass Berlin &#252;ber eine Bewerbung f&#252;r die olympischen Spiele nachdenkt, hielt ich das f&#252;r einen schlechten Scherz. Gerade erst hatte die Bev&#246;lkerung mit dem Votum zum Tempelhofer Feld klar gemacht, dass sie mit dem Kurs des Ausverkaufs &#246;ffentlichen Raums nicht einverstanden waren. In so einem Moment olympische Spiele ins Gespr&#228;ch zu bringen – so zynisch kann doch keine Regierung sein. Ich habe mich get&#228;uscht. <span id="more-5426"></span></p>

<p>In diesen Tagen l&#228;uft die Kampagne <a href="http://tagesspiegel.de/berlin/skeptisch-gegenueber-olympia-nur-buntes-licht-reicht-nicht/11339554.html">„Wir wollen die Spiele“</a> f&#252;r die Bewerbung Berlins an und man merkt direkt, dass die Regierung aus dem Tempelhof-Votum „gelernt“ hat. Gegen Olympia sein ist in ihren „B&#252;rgerbeteiligungsformaten“ nicht vorgesehen. F&#252;r den Volksentscheid, zu der die Regierung gezwungen wurde, wurden die Bestimmungen f&#252;r die Wahlberechtigten so eng wie nur irgend m&#246;glich (&#252;ber 18, deutscher Pass) gesetzt. Allein, wenn man sich das Verhalten der Stadtregierung zum Thema Olympia ansieht, sollte man selbst als zum Thema neutral eingestellte Person misstrauisch werden. <sup id="fnref-5426-1"><a href="#fn-5426-1" rel="footnote">1</a></sup></p>

<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist das Thema Olympia schon seit den Spielen in London 2012 durch. Damals habe ich zum ersten Mal im Detail verfolgt, was die Ausrichtung von olympischen Spielen f&#252;r den &#246;ffentlichen Raum einer Stadt bedeutet.</p>

<p>Mit dem Erwerb einer Lizenz zur Ausrichtung der Spiele vom IOC tritt eine Stadtregierung gleichzeitig zahlreiche Rechte an das IOC und dessen Sponsoren ab. &#214;ffentlicher Raum und pers&#246;nliche Freiheitsrechte sind in der austragenden Stadt w&#228;hrend der Spiele massiv eingeschr&#228;nkt.</p>

<p>Diese beiden Artikel beschreiben das exemplarisch am Beispiel London 2012:</p>

<ul>
<li><a href="http://newsfeed.kosmograd.com/olympics-brand-exclusion-zone/">Olympics Brand Exclusion Zone</a></li>
<li><a href="http://www.spectator.co.uk/features/123237/censorship-olympics/">Censorship Olympics</a></li>
</ul>

<p>Brand Exclusion Zones sind Zonen um olympische Sportanlagen, in denen die Rechte von Menschen und Unternehmen zu Gunsten des IOC und der Sponsoren eingeschr&#228;nkt werden.</p>

<blockquote>
  The Brand Exclusion Zone is the newest form of urban demarcation, and can be used not only to affect signage and advertising, but also <strong>restrict personal freedom of choice</strong>. Within this context, the London 2012 Olympics represents one of <strong>the most radical restructuring of the rights of the city</strong> in London. The ‚canvas‘ of London will belong exclusively to the Olympic marquee brands.
</blockquote>

<p>In diesen Zonen bestimmt das IOC die Regeln. Polizei und  Justiz des Landes werden zum exekutiven Organ des Komitees. Wer Kleidung mit dem Logo des Wettbewerbers des Sponsors tr&#228;gt, muss diese abdecken oder die Zone verlassen. Wer Essen oder Getr&#228;nke gekauft hat, die nicht von einem der Sponsoren sind, darf diese nicht mit in die Zone bringen usw. Und das sind nur die einfachen Unannehmlichkeiten, die mit einem Abtreten des &#246;ffentlichen Raums und der pers&#246;nlichen Rechte einher gehen.</p>

<p>F&#252;r London 2012 gab es eine Liste von Begriffen (u.a. „London“, „2012“, „Spiele“), die niemals in Kombination z.B. in der Kommunikation von Unternehmen verwendet werden durften.</p>

<blockquote>
  The London Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games does not stop there. To cover all eventualities, it warns the unwary that they can create an ‘unwarranted association’ without using forbidden words. They threaten anyone who infringes the exclusive deals of Coca-Cola, McDonald’s, Adidas, Dow, Samsung, Visa and the games’ other multi-million-dollar sponsors in however oblique a manner. And not just with the normal damages in the civil courts. <strong>The state has granted the police powers under the criminal law to enter ‘land or premises’ and to ‘remove, destroy, conceal or erase any infringing article</strong>’.
</blockquote>

<p>F&#252;r mich ist die Entwicklung der olympischen Spiele ein gutes Beispiel, wie der Kapitalismus Organisation und Unternehmen dazu f&#252;hrt, diktatorische Tendenzen anzunehmen, (wahrscheinlich) ohne dass die Manager und Funktion&#228;re das explizit vor hatten. Das IOC versucht die Interessen seiner Kunden, der Sponsoren, zu sch&#252;tzen und wird dabei immer totalit&#228;rer.</p>

<blockquote>
  Sponsors should be able to garner good publicity from an event, and protect their investment, of course. But a free society should not allow them to occupy every possible avenue of commercial advantage as if they were dictators in a totalitarian state, rather than merchants in a democracy.
</blockquote>

<p>Das IOC ist mir relativ egal. Aber ich habe ein gro&#223;es Problem mit einer Stadtregierung, der die Interessen von internationalen Konzernen und Organisationen, die keinen Cent in der Stadt lassen, wichtiger sind als die Rechte und M&#246;glichkeiten der B&#252;rger und Unternehmen, f&#252;r die sie verantwortlich ist.</p>

<p>Ich m&#246;chte nicht, dass es in meiner Stadt &#246;ffentlichen Raum gibt, in dem, wenn auch nur f&#252;r kurze Zeit, das Recht des IOC gilt und nicht mehr das Grundgesetz. Ich m&#246;chte, dass in meiner Stadt der einzige Ma&#223;stab f&#252;r die Rechtm&#228;&#223;igkeit meiner Aussagen das Grundgesetz ist und nicht das IOC.</p>

<blockquote>
  the marketeers are way ahead of the urbanists in understanding how the city works.<br />
   
  – Martin Gittins
</blockquote>

<p>Die Stadt und ihr &#246;ffentlicher Raum ist f&#252;r die B&#252;rger da. Ich erwarte von meiner Regierung, dass sie genau daf&#252;r k&#228;mpft. Aber ich habe den Glauben verloren, dass sie das tun wird. Deswegen bin ich gegen die Spiele in Berlin.</p>

<div class="footnotes">
<hr />
<ol>

<li id="fn-5426-1">
<strong>Nachtrag vom 09.02.:</strong> Was der Senat von einer offenen Diskussion um Olympia h&#228;lt, l&#228;sst sich auch gut an der <a href="http://www.metronaut.de/2015/02/zensur-doppelt-abgemahnt-wegen-satire-olympia-motiven/">Abmahnung</a> erkennen, die ein satirischer Beitrag von ihm bekommen hat, der sich kritisch mit der Vergangenheit von Olympia in Berlin auseinander setzt.&#160;<a href="#fnref-5426-1" rev="footnote">&#8617;</a>
</li>

</ol>
</div>
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		<title>Konferenzen: Future Everything und Internet Age&#160;Media</title>
		<link>http://tautoko.info/2015/02/03/konferenzen-future-everything-und-internet-age-media/</link>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 09:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Kleske]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[iam2015]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Transmediale gerade zu Ende gegangen ist, freue ich mich auf zwei Konferenzen in den n&#228;chsten Monaten ganz besonders.&#160; Ende Februar findet in Manchester wieder das&#160;FutureEverything Festival statt, zu dem auch ein gro&#223;artiges Konferenzprogramm am 26. und 27.2. geh&#246;rt. Die Liste der Sprecher enth&#228;lt zahlreiche Namen, die Besuchern dieses Blogs oder Lesern meiner Empfehlungen &#8230; <a href="http://tautoko.info/2015/02/03/konferenzen-future-everything-und-internet-age-media/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Konferenzen: Future Everything und Internet Age&#160;Media</span> weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die <a data-mce-href="http://transmediale.de/" href="http://transmediale.de/">Transmediale</a> gerade zu Ende gegangen ist, freue ich mich auf zwei Konferenzen in den n&#228;chsten Monaten ganz besonders.&nbsp;</p>

<p><span id="more-5417"></span></p>

<p><img src="https://i2.wp.com/tautoko.info/wp-content/uploads/2015/02/E834F963-AF1D-44F4-B981-1212D7C7CF9A.png?resize=660%2C287" style="display: block; float: none; margin: 5px auto; max-height: none; max-width: 100%;" data-mce-style="display: block; float: none; margin: 5px auto;" data-position="3" class="center" data-recalc-dims="1">Ende Februar findet in Manchester wieder das&nbsp;<a data-mce-href="http://futureeverything.org/" href="http://futureeverything.org/">FutureEverything</a> Festival statt, zu dem auch ein gro&#223;artiges <a data-mce-href="http://futureeverything.org/festival/conference/">Konferenzprogramm</a> am 26. und 27.2. geh&#246;rt. Die Liste der Sprecher enth&#228;lt zahlreiche Namen, die Besuchern dieses Blogs oder Lesern meiner Empfehlungen auf Twitter keine unbekannten sein sollten. Insbesondere der Themenbereich <a data-mce-href="http://hauntedmachines.com/" href="http://hauntedmachines.com/">Haunted Machines</a> sieht vielversprechend aus. Deswegen haben Igor und ich uns nach l&#228;ngerer Zeit mal wieder dazu entschlossen, eine Firmenexkursion nach England zu machen.</p>

<blockquote>The future of niche communication. The randomness of internet culture. The middle of an exciting decade. Welcome to the first Internet Age Media Weekend.</blockquote>

<p>Ende M&#228;rz findet dann die <a data-mce-href="http://i-a-m.in/" href="http://i-a-m.in/">I-A-M</a> Konferenz (kurz f&#252;r Internet Age Media) in Barcelona statt. Die Organisatoren Lucy Rojas und Andres Colmenares kenne ich seit l&#228;ngerem. Ich bin sehr beeindruckt, was sie da am auf die Beine stellen sind und freue mich, dass ich ein bisschen unterst&#252;tzen darf. Und Barcelona Ende M&#228;rz ist auf jeden Fall besser als Berlin Ende M&#228;rz.</p>

<div class="image-size mceNonEditable" data-mce-bogus="true" id="plate" contenteditable="false" style="display: none; -webkit-transform: translateZ(0px); top: 126px; left: 45.5px;" data-size="920x400" data-mce-style="display: none; -webkit-transform: translateZ(0); top: 126px; left: 45.5px;"></div>
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