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	<title>TelecomDE.com</title>
	
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	<description>Blog zu aktuellen Trends &amp; Themen aus der deutschen Telekommunikationsbranche.  TelecomDE versteht sich als News-Aggregator und Vordenkertreffpunkt. Führungskräfte, Visionäre und Know How-Träger schreiben und diskutieren über neue Techniken, neue Produkte und Probleme im deutschen Telefonie- &amp; InternetAccess-Markt.</description>
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		<title>Open Access-Modell in Thüringen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:46:07 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1979" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="ericsson_openacmod" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/03/ericsson_openacmod.jpg" alt="" width="158" height="125" />Kunden der Thüringer Netkom, die in weißen Breitbandflecken wohnen oder arbeiten, sind in den letzten Monaten mit schnellen Breitbandverbindungen versorgt worden. In ganz Thüringen hat der regionale Netzbetreiber zunächst rund 30 Gemeinden angeschlossen. Von dieser Lösung können 5.000 Bürger sowie viele Firmen und Gewerbetreibende profitieren. Ericsson liefert die VDSL2-Technik und entsprechende Multifunktionsgehäuse, die die Thüringer Netkom per Glasfaser an ihr Kernnetz anschließt. Für die so genannte letzte Meile, also die Verbindung vom Kabelverzweiger auf dem Bürgersteig bis zum Teilnehmer, werden die vorhandenen Kupferkabel der Deutschen Telekom genutzt.</p>
<p>Haushalte und Unternehmen können zunächst mit Datenraten von bis zu 25 Mbit/s aufs Internet zugreifen. Bei Bedarf kann die Ericsson-VDSL2-Technik über die Kupferleitung bis zu 100 Mbit/s im Downlink zur Verfügung stellen. Mit dieser technischen Lösung können so die mittelfristigen Ziele der Bundesregierung erreicht werden, die bis zum Jahr 2014 vorsehen, für rund 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Bandbreiten von 50 Mbit/s bereitzustellen.</p>
<p>Karl Schreier, Geschäftsführer der Thüringer Netkom: „Als regionaler Netzbetreiber können wir das vorhandene Glasfasernetz dafür nutzen, Verbraucher und Firmenkunden in den so genannten weißen Flecken an das Hochgeschwindigkeitsbreitband in vielen Gegenden Thüringens anzuschließen. Die Thüringer Netkom stellt diese Infrastruktur allen interessierten Dienste-Anbietern in einem Open Access-Modell zur Verfügung. Schnelles Internet darf kein Privileg für die Stadt bleiben. Wir unterstützen tatkräftig die Ziele der Thüringischen Landesregierung und der Bundesregierung, bis Ende 2010 jedem Mitbürger einen Breitbandanschluss zur Verfügung stellen zu können. Für Ericsson als Ausrüster und Dienstleister haben wir uns wegen der hohen Qualität und Zukunftsfähigkeit der Lösungen entschieden.“</p>
<p>Carsten Ahrens, Geschäftsführer der Ericsson GmbH: „Wir freuen uns, die Thüringer Netkom mit unserer bewährten DSL- und Glasfasertechnik dabei zu unterstützen, möglichst viele Menschen auf dem Lande in Thüringen mit Breitband versorgen zu können. In den hier von der Thüringer Netkom erschlossenen Gemeinden wurden die Kabelverzweiger per Glasfaser an die Trassen der Thüringer Netkom angebunden. Ist diese Verbindung nicht breitbanding verfügbar, verursachen Erdhubarbeiten für das Verlegen von Glasfasern häufig hohe Kosten. Ericsson bietet jedoch auch für solche Fälle wirtschaftliche Breitbandlösungen für die Versorgung weißer Flecken an.&#8221;</p>
<p>Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Das Unternehmen ist führend bei 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunktechnologien und bei Managed Services. Ericsson unterstützt Netzwerke, die mehr als zwei Milliarden Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen, Telekommunikationsservices, Software sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und die Medienbranche. Die Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson liefern hochwertige mobile Produkte für Verbraucher.</p>
<p>via <a href="http://www.ericsson.de" target="_blank">www.ericsson.de</a></p>
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		<title>Europäische Studie: Zu wenig Wettbewerb in Deutschland geht zu Lasten der Verbraucher und Unternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description>Es herrscht immer noch zu wenig Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt  – insbesondere auf dem Breitbandmarkt. Das ist das Ergebnis einer neuen europäischen Studie mit dem Titel „Europas digitales Defizit“. Der europäische Wettbewerberverband ECTA (European ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" rel="shadowbox[post-1975];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-444" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="vatm_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" alt="" width="133" height="44" /></a>Es herrscht immer noch zu wenig Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt  – insbesondere auf dem Breitbandmarkt. Das ist das Ergebnis einer neuen europäischen Studie mit dem Titel „Europas digitales Defizit“. Der europäische Wettbewerberverband ECTA (European Competitive Telecom Association) hat den Markt in Belgien, Deutschland, Italien, Polen, Portugal und Spanien vom Beratungsunternehmen Analysis Mason untersuchen lassen. Rund 25 Milliarden Euro würden insgesamt Verbrauchern und Unternehmen pro Jahr in der EU verloren gehen, schätzen die Autoren der Untersuchung. ECTA hat die Studie heute im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt. Die Nutzungsquote von superschnellem Breitband könnte sich verdoppeln, wenn auf den High-Speed-Netzen offener Wettbewerb herrschen würde, heißt es in dem Bericht. Das würde zu niedrigeren Preisen und attraktiveren Geschwindigkeiten führen.</p>
<p>Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass der deutsche Markt durch die anhaltende Dominanz der Deutschen Telekom AG (DTAG) im Festnetz,- Breitband- und Mobilfunkmarkt gekennzeichnet sei. „Die Untersuchung zeigt deutlich, dass der Wettbewerb in Deutschland nicht auf festem Boden steht. Das Wettbewerbsrecht wird zu langsam und ineffektiv umgesetzt, um Missbrauch durch den Ex-Monopolisten zu verhindern. Ein Kritikpunkt, den auch wir als deutscher Wettbewerberverband deutlich geäußert haben&#8221;, so VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Außerdem  bemängelt die Studie, dass die Regulierungsinstrumente bei einer vorliegenden Marktbeherrschung nicht den realen Marktgegebenheiten entsprechen, zum Beispiel bei Double- und Triple-Play-Angeboten. „Wir fordern schon seit längerem, dass die Bundesnetzagentur schneller auf Marktverdrängungs- und Wettbewerbsverhinderungsstrategien reagieren muss&#8221;, unterstreicht Grützner.</p>
<p>Die Verfügbarkeit von Vorleistungsprodukten im Bereich des schnellen Internets würde die Vorteile auf Seiten der Verbraucher wesentlich steigern, lautet ein Fazit der Studie im Auftrag von ECTA. Bisher fehle ein geregelter Netzzugang zum VDSL-Netz des Ex-Monopolisten. Weitere Kritikpunkte sind zum Beispiel die Verzögerung der Verfügbarkeit von VDSL-Bitstrom, die fehlende  reale Möglichkeit für die Wettbewerber, Bündelprodukte wie „Call&amp;Surf“ nachzubilden sowie Anschluss-Resale zu marktgerechten Vorproduktpreisen zu beziehen.</p>
<p>„Die Verbraucher bekommen das wettbewerbsverzerrende Verhalten des Incumbents auch direkt zu spüren &#8211; zum Beispiel durch die längeren Umschaltzeiten für Kunden der alternativen Betreiber als für die eigenen DTAG-Kunden beim Anbieterwechsel. Das ist für jeden Nutzer ärgerlich, für Geschäftskunden jedoch besonders folgenreich. Auch die EU hat den schnellen problemlosen Wechsel bereits festgeschrieben und die Umsetzung angemahnt&#8221;, betont Grützner.</p>
<p>„Wettbewerb bleibt der wichtigste Treiber von Innovation und Servicequalität&#8221;, so der VATM-Geschäftsführer abschließend.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de " target="_blank">www.vatm.de </a></p>
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		<title>„Es dürfen keine weißen Flecken in den weißen Flecken zurückbleiben“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung von Funk- und Satellitenlösungen bei der Schließung von weißen Flecken in der Breitbandversorgung nimmt zu. „Für uns ist klar, dass eine lückenlose Breitbandversorgung nur mit einem Technologiemix zu erreichen ist. Die letzten drei Prozent, die uns noch fehlen, sind die schwierigsten“, betonte Hans-Joachim Otto, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, bei der Veranstaltung des VATM „Treffpunkt Technologiemix – Wir schaffen den Anschluss! Mit Funk und Satellit zur 100-Prozent-Marke beim Breitbandausbau“ auf der CeBIT in Hannover. Wie entscheidend dabei das Engagement der rund 260 kleinen und mittleren Unternehmen ist, die den größten Anteil bei der Versorgung schwer erschließbarer Gebiete haben, zeigt eine Zahl aus einer aktuellen VATM-Abfrage. Bis Ende des Jahres wollen diese insgesamt 5.540 Gemeinden und Ortsteile mit dem schnellen Anschluss versorgt haben.<br />
<a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/03/technologiemix.jpg" rel="shadowbox[post-1972];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1973" title="technologiemix" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/03/technologiemix-300x118.jpg" alt="" width="300" height="118" /></a><br />
VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner diskutierte mit Staatssekretär Otto sowie Dr. Klaus Ritgen vom Deutschen Landkreistag, Dr. Peter Schüler, ASTRA Broadband Services, Utz Wilke, Filiago GmbH &amp; Co KG, und Alexander Bendler, dasNetzAG, darüber, wie Kommunen per Funk und Satellit doch noch den Breitbandausbau in 2010 schaffen. Es herrschte Einigkeit, dass die Rahmenbedingungen auch hinsichtlich der Förderung und Kreditbewilligung stimmen und Funk und Satellit gleichberechtigt in die Förderrichtlinien aufgenommen werden müssen. Beim Thema Kreditbewilligung und Bürgschaften handele es sich um ein strukturelles Problem, bei dem auch die Bundesregierung auf eine Verbesserung hinwirken müsse, so Grützner. Otto wies zudem darauf hin, dass das Bundeswirtschaftsministerium seit kurzem zudem Kreditmediation anbiete, die in besonders schwierigen Fällen helfen soll.</p>
<p>Eine positive Entwicklung sieht Filiago-Geschäftsführer Utz Wilke bei der Akzeptanz von Funk- und Satellitenlösungen: „Wir hatten mit Vorurteilen zu kämpfen. Doch der Knoten ist geplatzt. Die Leistungsstärke und Effizienz von Funk- und Satellitenlösungen wird immer  mehr gesehen. Auch Stiftung Warentest hat uns mit gutem Ergebnis getestet.&#8221;  Bis 4 Mbit/s seien per Satellitenantenne, bis zu 10 Mbit/s per Funk machbar. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Geschwindigkeiten von 1 bis 4 Mbit/s heute im Konsumerbereich für alle Anwendungen im Internet völlig ausreichend sind. Für 50 oder mehr Mbit/s gibt es  – außer TV und Videoübertragung – derzeit noch gar keine Anwendungen. Und genau das, nämlich Fernsehen in HD-Qualität, bietet der Satellit ohnehin zusätzlich – unabhängig von der Internetanbindung. Und die Telefoniequalität via Satellit ist gleichwertig mit der des Mobilfunks&#8221;, unterstrich Dr. Schüler, Commercial Director von ASTRA Broadband Services, die bereits jetzt rund 60.000 Nutzer in Europa mit Breitband via Satellit versorgen.</p>
<p>In anderen Ländern wie der Schweiz und Frankreich stehen diese Funk- und Satelliten-Breitbandlösungen ohnehin hoch im Kurs. In Frankreich etwa, so Wilke, könnten Endkunden ihren Satellitenanschluss zum Beispiel direkt fördern lassen, wenn der Bürgermeister kurz bescheinigt, dass eine wirtschaftliche Anbindung per Kabel nicht möglich ist. Und insbesondere mit der Verbindung von Funk und Satellit lasse sich auch tatsächlich eine 100-Prozent-Abbdeckung in den bisher un- oder unterversorgten Gebieten erreichen, sagten Dr. Schüler und Wilke. „Wir wollen nicht, dass wir weiße Flecken in den weißen Flecken zurückbehalten&#8221;, betonte auch Dr. Ritgen vom Deutschen Landkreistag. Er sprach sich ebenfalls für die stärkere Einbeziehung von Funk- und Satellitentechnologie sowie mehr Kooperationen auf dem Weg aus der Breitband-Diaspora aus. Der VATM setzt sich dafür ein, in die Förderrichtlinien die Verpflichtung aufzunehmen, wirklich 100 Prozent auszubauen.</p>
<p>VATM-Geschäftsführer Grützner unterstrich, dass der Weg von Funk zu Glas führen müsse, damit möglichst schnell und effizient in Deutschland flächendeckend der Anschluss erreicht werden kann. „Innovative, maßgeschneiderte Funk- und Satellitenlösungen führen dabei nicht in eine technologische Sackgasse. Im Gegenteil: Sie sind zentraler Faktor für eine wirtschaftlich vernünftige Migration zur schnellen Anbindung via Glasfaser. Wenn wir Glasfaser auf dem Land haben wollen, müssen wir zwei Dinge erreichen: Wir müssen die Nutzerzahlen dort deutlich erhöhen und die Kosten senken&#8221;, so Grützner. „Nur wenn die TK-Unternehmen mit Funk- und Satellitenlösungen Kunden gewinnen, können sie weiter investieren.&#8221;</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de " target="_blank">www.vatm.de </a></p>
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		<title>IKT und Breitband nicht im Fokus der Bundes-Politik?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:21:39 +0000</pubDate>
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		<description>Die Bundesregierung hat wichtige Aufgaben vor sich, wie ein Konzept zur Regulierung des Finanzsektors, eine Reform des Gesundheitssystems und eine Vereinfachung des komplexen deutschen Steuersystems im Zuge einer grundlegenden Strukturreform.
Auch im Telekommunikationsbereich sind Weichenstellungen für ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" rel="shadowbox[post-1967];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" alt="" width="105" height="160" /></a>Die Bundesregierung hat wichtige Aufgaben vor sich, wie ein Konzept zur Regulierung des Finanzsektors, eine Reform des Gesundheitssystems und eine Vereinfachung des komplexen deutschen Steuersystems im Zuge einer grundlegenden Strukturreform.<br />
Auch im Telekommunikationsbereich sind Weichenstellungen für die weitere Entwicklung vorzunehmen. Die Trennung der gleichzeitig durch das Bundeswirtschaftsministerium wahrgenommenen Gesellschafter-Rolle und der Aufsichtsfunktion über die Deutschen Telekom könnte Ungereimtheiten im Markt wie bei der Markteinführung von VDSL vor drei Jahren vermeiden, allerdings ist hierfür bislang kein Ansatz zu sehen. Vielleicht nicht direkt in Verbindung,  aber sicher hiervon nicht ganz unbeeinflusst, fehlt ein Masterplan für den Aufbau einer flächendeckenden Breitbandinfrastruktur auf der Basis von Glasfaseranschlüssen bis in die einzelnen Haushalte, bekannt unter dem Schlagwort Fiber-to-the-Home (FttH oder auch als Fiber-to-the-Building FttB). Wie der internationale Vergleich mit im Breitband-Bereich weiter „entwickelten“ Ländern zeigt, gibt es langfristig keine Alternative zur Glasfaser. Funklösungen können geeignete Migrationstechnologien sein, und stellen auch langfristig sinnvolle Ergänzungen dar für die portable bis hin zur mobilen Internet-Nutzung. Funk ist aber sicher keine Substitutionslösung für ein Glasfasernetz.<br />
Der Weg von der heutigen Netz- und Markt-Struktur hin zu einer leistungsstarken Glasfaser-Infrastruktur und die Positionierung der mobilen Lösungen braucht die Kooperation unterschiedlicher Unternehmen, auch über die engere Telekommunikationsbranche hinaus. Ziele, Umsetzungsoptionen und Kooperations-Szenarien zu entwerfen, ist Aufgabe bei Entwicklung des Masterplans. Hierzu gehören auch Überlegungen für eine sinnvolle Trennung von Übertragungsleistung und Diensten. Ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, den ordnungspolitisch vielleicht gewollten Wettbewerb auf der Ebene der Netzanschluss-Infrastruktur durch zu halten, erscheint mehr als fraglich. Wenn es im Teilnehmer-Anschlussbereich aber denn wieder lokale oder regionale Netzmonopole geben sollte, dann sind funktionierende Regelungen für einen Wettbewerb auf der Dienstebene zwingend erforderlich.</p>
<p>Für die Umsetzung einer flächendeckenden Hochleistungs-Infrastruktur ist sicher ein Zeitraum von 15 Jahren anzusetzen. Von alleine und nur durch die Marktkräfte wird ein solcher Masterplan aber wohl nicht entstehen, da die einzelnen Aufgaben über Planungshorizonte und Wirtschaftlichkeitsziele der einzelnen Telekommunikations-Unternehmen weit hinausgehen. Die Integration von Versorgungsunternehmen und Kommunen in einen solchen Prozess kann durch eine zentrale Koordinationsstelle gefördert und in Modellprojekten erprobt werden.</p>
<p>Der Masterplan für einen nachhaltige Ausbau der Breitbandinfrastruktur und die Entwicklung von Breitband-Anwendungen beispielsweise für Bildung, Medizin, Verwaltungseffizienz und Mobilitätsvorhaben könnte durch eine koordinierende Stelle im Sinne eines zentralen IKT-Kompetenzzentrums beschleunigt werden. Die möglichen Ergebnisse werden deutlich in Verbindung mit den Aktivitäten des Bundesinnenministeriums bei der Vorbereitung der rechtssicheren Email „de-mail“, der einheitlichen Behördenrufnummer D115 und bei den Lösungen rund um den elektronischen Personalausweis. Ohne die Koordination und das Projektmanagement durch das Bundesinnenministerium wären diese Lösungen nicht so weit, wie sie heute tatsächlich sind. Neben diesen großen und richtigen Lösungen gibt es aber eine Vielzahl von Anwendungen, die heute eher zufällig und getrieben von Einzelinteressen umgesetzt werden. Es ist nicht erkennbar, dass die Einrichtung einer solchen koordinierenden Institution für eine nachhaltige Breitbandinfrastruktur und für innovative Breitband-Anwendungen geplant ist, die Breitbandkompetenzzentren der Länder sind für eine solche Aufgabe nicht aufgestellt. Ohne eine aktive Rolle der Bundesregierung wird es nicht gelingen, den von der ITU im internationalen Vergleich festgestellten Rang 13 von Deutschland zu verbessern. Dabei sollte mittlerweile unstrittig sein, dass IKT eine entscheidende Querschnitts-Technologie ist für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes.</p>
<p>Die Anfang 2009 von der Vorgänger-Regierung gesetzten Breitbandziele für 2014: „Versorgung von 75% der Haushalte mit mindestens 50 MBit/s“ werden ohne konkrete Strategie leere Zahlen bleiben, genau wie die Zielsetzung, alle „weißen“ Flecken bis Ende 2010 zu schließen. Es zeichnet sich bereits ab, dass weiße Flecken noch über längere Zeiten bestehen bleiben werden. Das GAK-Förderprogramm ist auf jeden Fall schon mal bis Ende 2013 verlängert worden. Die Rahmenbedingungen für eine Förderung sind für viele Kommunen zu kompliziert und unnötig bürokratisch. Kommunen mit Nothaushalten sind in der Regel nicht in der Lage, Förderprojekte durchzuführen. So entsteht eine neue Ausprägung der digitalen Spaltung.<br />
Bei den Breitband-Ausbau Projekten, die erfolgreich durchgeführt werden, darf unter den gegebenen Rahmenbedingungen der Förderungen nur ein Ausbau mit 2 MBit/s gefordert werden. Diese Bandbreite ist als untere Grenze gerade geeignet, um Standard Internet-Anwendungen zu nutzen. Für Bildungs- oder Homeoffice-Anwendungen ist dies in der Regel zu wenig. Wie der weitere Migrationspfad zu höheren Bandbreiten aussehen kann, wird bei den Anbietern allerdings nicht hinterfragt. Da auch kein Masterplan für den Breitband-Ausbau existiert, werden die Kommunen in diesem Punkt alleine gelassen.</p>
<p>Als neues Mittel gegen eine unzureichende Breitband-Versorgung im ländlichen Raum wird derzeit LTE auf der Basis der digitalen Dividende gehandelt. An dem im Mai 2010 anstehenden  Versteigerungsverfahren werden wohl auch nur die vier Mobilfunkunternehmen teilnehmen. Es wird interessant sein, zu beobachten, welche Breitbandangebote dabei für den ländlichen Raum herauskommen. Vielleicht verläuft die „Erfolgsgeschichte“ ähnlich wie vor drei Jahren diejenige mit WiMAX? Dabei war nach der Modifikation der Ausschreibungsbedingungen schon abzusehen, dass wirtschaftliche Geschäftsmodelle kaum vorstellbar sind. Schon WiMAX wurde damals als mögliche Technologie für die Next-Generation-Networks (NGN) gehandelt. Hiervon spricht schon lange niemand mehr und vermutlich wird auch keiner der Lizenznehmer die von der Bundesnetzagentur gesetzten Mindest-Ausbauziele erreichen.</p>
<p>Im Rahmen eines nutzenorientierten Technologie-Mix für die Breitband-Nutzung kann LTE eine komplementäre Ergänzung des stationären Netzes für portable und mobile Anwendungen darstellen. Die Basisstationen des LTE-Netzes müssen sich für den Transport hoher Bandbreiten auf jeden Fall auf ein stationäres Glasfaser-Netz abstützen. Auch die UMTS-Basisstationen werden derzeit Zug um Zug mit Glasfaser angebunden. Hier gehen der Ausbau des stationären Glasfasernetzes und der Aufbau mobiler Breitbandnetze durchaus Hand in Hand. Es bleibt abzuwarten, wann die Versorgung mit LTE den ländlichen Raum tatsächlich erreichen wird. Auch heute ist in der Regel gerade dort kein breitbandiger UMTS-Mobilfunkdienst verfügbar, wo auch die stationäre Breitband-Versorgung zu wünschen übrig lässt.</p>
<p>Die Bundesregierung ist zwar erst seit einigen Monaten im Amt, aber wenn es nachhaltige Änderungen im Telekommunikations-Markt im Sinne der Ziele für 2014 geben soll und Deutschland seinen Wettbewerbsvorteil halten will, dann muss bald etwas geschehen und es müssen Konzepte für einen nachhaltige Strukturierung des Telekommunikations-Marktes erarbeitet werden, die in einen Masterplan für Deutschland münden.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Kommentar: Sinn oder Unsinn der Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description>Nachdem der Bundesgerichtshof die Vorratsdatenspeicherung in der bisherigen Form für nicht mit dem Grundgesetz konform erklärt hat, müssen alle Provider die gespeicherten Daten löschen. Zu den bislang gespeicherten Daten gehörten Zeit eines Gespräches, Zielrufnummer und ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" rel="shadowbox[post-1964];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" alt="" width="90" height="137" /></a>Nachdem der Bundesgerichtshof die Vorratsdatenspeicherung in der bisherigen Form für nicht mit dem Grundgesetz konform erklärt hat, müssen alle Provider die gespeicherten Daten löschen. Zu den bislang gespeicherten Daten gehörten Zeit eines Gespräches, Zielrufnummer und Dauer eines Gespräches. Bei Mobilfunk-Gesprächen kam noch der Ort hinzu, von dem aus das Gespräch geführt wurde. Im Online-Bereich wurden Email-Adressen, IP-Adressen und Termine gespeichert. Was nicht erfasst wurde, waren Inhalte von Gesprächen oder Mail-Nachrichten. Diese konnten und können nur nach vorherigem Gerichtsbeschluss abgehört werden.</p>
<p>Mit den Daten über den gespeicherten Zeitraum lassen sich Persönlichkeits- und Bewegungsprofile erstellen, die zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden können. Möglicherweise sind die Daten für Ermittlungen sinnvoll. Besteht daher jetzt nach dem Löschen der  Verbindungsdaten eine erhöhte Gefahr durch kriminelle Aktivitäten? Vermutlich nicht, denn bei Verwendung von Prepaid-Karten und Internet-Cafes lässt sich die Speicherung von Verbindungsdaten weitgehend umgehen.</p>
<p>Auf der anderen Seite liegt in der Speicherung aller Daten ein nicht unerhebliches Risiko durch Datenverluste oder –missbrauch bei den speichernden Stellen. Es hat in den letzten Monaten ja mehrere Beispiele dafür gegeben, dass das Datenlecks auch bei den großen Netzbetreibern nicht ausgeschlossen werden können!</p>
<p>Viele Bürger gehen unvorsichtig mit ihren Daten um und geben mehr preis, als eigentlich nötig wäre. So sammeln die Betreiber von Bonus- und Kundenbindungsprogrammen viele Daten, die ebenfalls geeignet sind, Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Allerdings erfolgt dies freiwillig und niemand ist gezwungen, die Angebote der Bonus- oder Rabatt-Karten zu nutzen. Bei der Nutzung von Telekommunikationsdiensten sieht dies anders aus, wenn man die Vorteile eines Festnetz-Anschlusses, eines Mobilfunk-Vertrags und einer dauerhaften Email-Adresse nutzen will.</p>
<p>Daher ist es zu begrüßen, dass die unbegründete Speicherung der Verbindungsdaten zunächst unterbunden wurde.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Europa – Das Kommunikationswunder</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 09:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description>Die ITU veröffentlichte eine interessante Studie mit vielen Statistiken zur weltweiten Situation in der Telekommunikationsbranche. Die geamte Studie kann am Ende des Beitrages auch kostenlos als PDF geladen werden. Herausstechend finde ich den Wachstumsunterschied zwischen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ITU veröffentlichte eine interessante Studie mit vielen Statistiken zur weltweiten Situation in der Telekommunikationsbranche. Die geamte Studie kann am Ende des Beitrages auch kostenlos als PDF geladen werden. Herausstechend finde ich den Wachstumsunterschied zwischen Mobile und Fixed und den großen Unterschied der Abdeckung auf den einzelnen Kontinente.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-27-um-10.30.01.png" rel="shadowbox[post-1955];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1956" title="ITU-Technikverteilung" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-27-um-10.30.01-300x147.png" alt="" width="300" height="147" /></a></p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-27-um-10.30.01.png" rel="shadowbox[post-1955];player=img;"> </a></p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-27-um-10.27.47.png" rel="shadowbox[post-1955];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1957" title="ITU-Kontinentverteilung" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-27-um-10.27.47-300x163.png" alt="" width="300" height="163" /><br />
</a></p>
<p>Source: <a href="http://www.itu.int" target="_blank">www.itu.int</a></p>
<p>Download: <a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/D-IND-RPM.EUR-2009-R1-PDF-E.pdf"> Statistics and Indicators Information Society Statistical Profiles – Europe 2009</a> (PDF, 5,4MB)</p>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0VFnSvnOcCe8TLB6567k5E_TqJQ/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0VFnSvnOcCe8TLB6567k5E_TqJQ/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0VFnSvnOcCe8TLB6567k5E_TqJQ/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0VFnSvnOcCe8TLB6567k5E_TqJQ/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Deutschland bei IKT international auf Platz 13</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 09:10:34 +0000</pubDate>
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		<description>Die ITU als internationale Institution zur Standardisierung analysiert regelmäßig die Entwicklung der Durchdringung und Nutzung von Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) und ihren Anwendungen. Da dies ein komplexes Feld ist, hat die ITU einen Index entwickelt, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" alt="" width="90" height="137" />Die ITU als internationale Institution zur Standardisierung analysiert regelmäßig die Entwicklung der Durchdringung und Nutzung von Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) und ihren Anwendungen. Da dies ein komplexes Feld ist, hat die ITU einen Index entwickelt, der einen Vergleich der Länder ermöglicht. In den Index gehen drei Komponenten ein:</p>
<p>die Versorgung mit IKT-Anschlüssen und Diensten in Form von Festnetz- und, Mobilfunkanschlüssen, die verfügbare Bandbreite für die Internetnutzung und die Verfügbarkeit von Computern (z.B. gemessen an der Penetration<br />
die Nutzungsintensität bei Telefonie und Internetnutzung<br />
die Erfahrung der Nutzer für die Nutzung von Geräten und Diensten sowie die Effizienz der IKT-Nutzung</p>
<p>Die umfassende Berücksichtigung der verschiedenen Parameter gleicht unterschiedliche Entwicklungsstufen und Nutzungs-Vorlieben aus. So bekommt der Index trotz des generellen Nachteils von hoch-aggregierten Kennzahlen eine relevante Aussagekraft.<br />
Die neueste Bewertung für 2007 zeigt, dass die skandinavischen Länder wieder an der Spitze rangieren, was an sich wenig erstaunlich ist. Zur Spitzengruppe gehören aber auch Korea, Großbritannien  und die Schweiz. Deutschland liegt auf Platz 13 und damit u.a. vor Österreich, Frankreich, den USA und Kanada. Im Vergleich zur Bewertung von 2002 hat Deutschland einen Platz gut gemacht. Bemerkenswert ist die Entwicklung von China auch im IKT-Bereich mit einer Verbesserung um ganze 17 Plätze, bislang allerdings immer noch auf Platz 73. Steigerungen in ähnlich hohem Maße werden in einigen arabischen Staaten registriert, z.B. Saudi-Arabien um 18 Plätze (auf Platz 55). Auch Iran und Syrien haben sich um respektable 14 bzw. 13 Plätze verbessert.</p>
<p>Bei der Analyse der drei Komponenten zeigen sich interessante Unterschiede zwischen den Ländern. Bei den Ländern der Top10-Gruppe gibt es trotz hoher Durchdringung und intensiver Nutzung eine weitere Verbesserung insbesondere im Bereich der Nutzungseffizienz, aber auch bei der Nutzung  von Internetdiensten. Deutschland weist ein Profil mit vergleichsweise guter Versorgung mit Anschlüssen und Geräten auf bei eher unterdurchschnittlicher Erfahrung und Nutzungseffizienz. Wenig verwunderlich ist, dass es nach wie vor einen erheblichen Unterschied zwischen den entwickelten Ländern, Schwellenländern und Entwicklungsländern gibt.</p>
<p>Die Analyse der IKT-Kennwerte bringt dann einen wirklichen Nutzen, wenn für die Weiterentwicklung die richtigen Schlüsse gezogen werden. In Deutschland ist die Durchdringung mit Telefon- und Mobilfunkanschlüssen auf einem hohen Niveau. Auch die verfügbare Bandbreite ist im Durchschnitt gut, insbesondere in den Ballungsgebieten. Daher findet sich Deutschland bei der ICT-Komponente „Versorgung“ sogar unter den Top10 aller Länder (2002 lag Deutschland noch auf Platz 12).</p>
<p>Für die weitere Entwicklung ist die noch vorhandene Spaltung zwischen Ballungs- und ländlichen Gebieten bedenklich, da Einwohner und Unternehmer im ländlichen Raum im Hinblick auf die Breitbandversorgung oft noch benachteiligt sind. Daneben fehlt in Deutschland ein Masterplan, der die Migration von der heute ausreichenden Versorgung zielgerichtet zu einer zukünftig notwendig Glasfaserversorgung bis in die Wohnung (Fiber-to-the-Home) aufzeigt. Zwar wird die Notwendigkeit für Bandbreiten von über 100 MBit/s für Standarddienste erst in 10 oder 15 Jahren in der Breite entstehen. Heute gibt es – außer für ausgewählte Unternehmenslösungen – keine Dienste, die eine solche Bandbreite überhaupt benötigen. Selbst hochauflösendes (HD)-Fernsehen ist mit unter 30 MBit/s realisierbar und dies ist derzeit die Anwendung mit dem derzeit höchsten Bandbreitenbedarf.<br />
Unbestritten ist aber, dass der Bandbreiten-Bedarf laufend steigt und neue Anwendungen entwickelt werden, so dass es zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung bis zum Haushalt längerfristig keine Alternative gibt. Wenn nicht heute gezielt auf den Aufbau einer flächendeckenden Glasfaser-Versorgung hingewirkt wird, kann sich der Aufbau später als unverhältnismäßig teuer erweisen. Von alleine wird der notwendige Masterplan allerdings nicht entstehen und auch die Netzbetreiber werden diesen Plan nicht aus eigener Kraft aufstellen, da sie als Aktien-notierte Wirtschaftsunternehmen kürzere Amortisationszeiten brauchen. In einer Kooperation zwischen Netzbetreibern, Kreisen und Kommunen sowie Versorgungsunternehmen lassen sich allerdings durchaus tragfähige Geschäftsmodelle vorstellen.<br />
Neben dem Masterplan für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur sollten in Deutschland Maßnahmen im Hinblick auf Verbesserung bei der Effizienz der IKT-Nutzung ergriffen werden. Dies beginnt bei der konsequenten Nutzung von IKT im Bildungssystem und bezieht die Förderung der Anwendungs-Entwicklung ebenso mit ein wie die Realisierung von Smart-City Lösungen. Bei den ICT-Kennzahlen drückt sich dies in einem Platz 20 bei der Nutzungsintensität und Platz 38 bei Erfahrungen und Effizienz aus. Bei beiden Kennwerten hat sich Deutschland relativ zu den anderen Ländern verschlechtert gegenüber 2002. Diese Kennzahlen sollten natürlich nicht überbewertet werden, aber sie zeigen doch Trends und Entwicklungsphasen auf.<br />
Es gibt eine Reihe von Feldern, in denen die Entwicklung von Breitband-Anwendungen sinnvoll vorangetrieben werden kann. Dies betrifft sicher das Bildungssegment, das Ansätze für Verbesserungen der Lernerfolge unter Einsatz von IKT bietet. Gleichermaßen gilt es aber auch für den Gesundheitsbereich, in dem mit Hilfe von Telemedizin sicherlich Kosten ein zu sparen sind. Im Energiesektor steht die intensivere Nutzung von IKT-Lösungen noch aus, aber Begriffe wie „Internet-der-Energie“ und „Smart-Grid“ zeigen auf, dass hier Entwicklungen zu erwarten sind, die weit über einen intelligenten Stromzähler im Haushalt hinausgehen. Elektromobilität ohne eine intelligente Verteilung und Abrechnung ist kaum vorstellbar.<br />
Im Bereich eGovernment sind Breitband-Dienste möglich, die sowohl die Effizienz bei der Erledigung erhöhen als auch die Interaktion zwischen Unternehmern, Bürgern und der Verwaltung erleichtern. Im Bereich der Mobilität bieten sich ebenfalls viele Ansätze zur Nutzung von IKT. Beginnend mit der Erfassung des Verkehrs über eine Kommunikation zwischen Fahrzeugen und mit der Straße bis hin zu einer gezielten Verkehrsleitung und dem Management der Schnittstellen zwischen verschiedenen Verkehrsträgern.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Eine neue Form der digitalen Spaltung ?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description>Die digitale Spaltung der Gesellschaft in Onliner und (Non)liner wird schon seit längerem diskutiert. Da die Auswirkungen generell als negativ angesehen werden, bemüht sich die Politik die Voraussetzungen für die Nutzung des Internets zu schaffen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1949" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="block_64" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/block_64.png" alt="" width="64" height="64" />Die digitale Spaltung der Gesellschaft in Onliner und (Non)liner wird schon seit längerem diskutiert. Da die Auswirkungen generell als negativ angesehen werden, bemüht sich die Politik die Voraussetzungen für die Nutzung des Internets zu schaffen und stellt Fördermittel für Kommunen zur Verfügung. Wenn der Ausbau in einer Region nach den Einschätzungen (und Kalkulationen) der Netzbetreiber nicht wirtschaftlich erscheint, kann unter bestimmten Rahmenbedingungen eine teilweise Förderung mit Bundes- und EU-Mitteln erfolgen (je nach Bundesland bis zu 90%).</p>
<p>Probleme in der Haushaltslage treffen in der Folge der Wirtschaftskrise und rückläufiger Gewerbesteuer-Einnahmen zunehmend mehr Kommunen. Sobald eine Kommune einen Nothaushalt aufstellen muss, kann sie allerdings in der Regel keine Fördermittel für den Breitband-Ausbau (z.B. aus dem GAK- oder GRW-Programm) mehr beantragen, da noch keine rechtliche Verpflichtung für den Breitband-Ausbau entstanden ist. Es ist zu erwarten, dass die &#8220;Gesundung&#8221; der öffentlichen Haushalte einige Jahre dauern wird, vermutlich länger als die Laufzeit der derzeitigen Förderprogramme zum Breitbandausbau (GAK-Programm ist bis 2013 verlängert).</p>
<p>So werden die betreffenden Kommunen wohl auch zukünftig ohne einen Ausbau ihrer Breitband-Infrastruktur auskommen müssen. Nun zeigt sich bei Befragungen der Bevölkerung und der Unternehmen in Verbindung mit Breitband-Projekten, dass sowohl für den Bürger als auch für Unternehmen ein schneller Breitbandzugang längst zu einem wichtigen Standortfaktor geworden ist. Familien prüfen vor einem Zuzug in eine Kommune vermehrt, wie die Breitbandversorgung ist für die Einrichtung eines Home-Office Arbeitsplatzes und die Bildungsbelange der Kinder. Unternehmen gehen bis zu einer Verlagerung ihres Standortes, wenn der schnelle Datenzugang nicht gegeben ist.</p>
<p>So entsteht durch die prekäre finanzielle Situation von Kommunen mit einem Nothaushalt eine zusätzliche Belastung, die einer Besserung entgegen wirkt. Da das Ziel der Bundesregierung, alle &#8220;weißen&#8221; Flecken der Breitband-Versorgung bis Ende 2010 zu schließen, wohl sowieso nicht erreicht wird, kommt diesem Effekt vielleicht keine so große Bedeutung mehr zu? Hier rächt sich wieder einmal, dass man die Breitbandversorgung nicht zur Grundversorgung erklärt hat. Da dies heute nicht mehr zu heilen ist, sollte die Politik nach anderen Lösungen suchen, um die flächendeckende Breitband-Versorgung auch den finanziell schwachen Kommunen zu ermöglichen! Für die Nutzung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II hat man ja auch in einigen Bundesländern geeignete Lösungen gefunden.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Deutsche Telekom demonstriert eindrucksvoll Next Generation Mobile Network (NGMN) beim Mobile World Congress</title>
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		<comments>http://www.telecomde.com/mobilfunk/deutsche-telekom-demonstriert-eindrucksvoll-next-generation-mobile-network-ngmn-beim-mobile-world-congress/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/barcelona_pk_2.jpg" rel="shadowbox[post-1944];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1945" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Cole Brodman, Rainer Deutschmann und Guido Kerkhoff" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/barcelona_pk_2-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a>Die Deutsche Telekom verfolgt das Ziel, ihren Kunden noch mehr Services für ein &#8220;Vernetztes Leben und Arbeiten&#8221; zu bieten: durch zukunftsweisende Multi-City-Tests der LTE-Technologie (Long Term Evolution) auf dem Mobile World Congress. Im Rahmen der Tests wird der Pavillon der Deutschen Telekom in Barcelona live und via LTE mit Standorten in Bonn und einer mobilen Empfangsanlage in Innsbruck verbunden. Damit zeigt die Telekom erneut, welche Möglichkeiten die neue Technik für Services wie High-Definition (HD) Video Streaming, TelePresence und superschnelles Hoch- und Herunterladen von Dateien eröffnet.</p>
<p>Besucher des Pavillons können HD Streaming von Videos auf YouTube und MySpace erleben. Höchstgeschwindigkeiten bei Up- und Downloads bieten ein völlig neues Echtzeiterlebnis beim Austausch von Fotos, Audio-, Video- oder Text-Dateien in Social Networks. Zudem können Besucher eine Live-Videoschaltung zwischen dem Messestand in Barcelona, einem Auto in Innsbruck und der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn testen. Damit demonstriert die Telekom eindrucksvoll die neuen Interaktions-Möglichkeiten über NGMN-Technologie.</p>
<p>Die Telekom wurde bei der Umsetzung des Showcases durch ihre strategischen Partner Huawei und Samsung unterstützt. Huawei war an der Einrichtung der Netzinfrastruktur beteiligt, während Samsung das erste Form Factor USB-Gerät bereitgestellt hat. Dieser Showcase ist die Fortsetzung erfolgreicher Präsentationen der LTE-Technologie für Datenzugriff und dem weltweit ersten Anruf über eine VoLGA-Verbindung (Voice over LTE via General Access), die Ende letzten Jahres erstmalig in einer voll betriebsfähigen Umgebung hergestellt wurde.</p>
<p>&#8220;Die Deutsche Telekom unterstützt voll und ganz die Bestrebungen der NGMN Alliance, ein herausragendes mobiles Nutzererlebnis zu ermöglichen, indem Infrastruktur, Geräte und Anwendungen alle zur selben Zeit zur Verfügung stehen. Unser Showcase in Barcelona stellt ein perfektes Beispiel für diese Plattform dar. Wir unterstreichen damit unsere Führungsrolle als wichtiger Innovator und Vorreiter bei der Entwicklung von NGMN&#8221;, so Olivier Baujard, CTO der Deutschen Telekom.</p>
<p>Die Deutsche Telekom kündigt ferner an, die Geschwindigkeit in ihren UMTS-Netzen in Europa entscheidend zu erhöhen und das schnellere HSPA+ (High Speed Packet Access) mit bis zu 42 Mbit/s einzuführen, um dem steigenden Kundenbedarf an mobilen Datendiensten gerecht zu werden.</p>
<p>Im Rahmen der Vision der Deutschen Telekom für ein &#8220;Vernetztes Leben und Arbeiten&#8221; werden diese Dienste nahtlos und einfach von den Mobilfunkgeräten der Kunden auf ihre Computer und Fernseher übertragen. Möglich wird dies durch die Verlagerung von Services und Content auf webbasierte Plattformen und durch schnellere Breitbandverbindungen – zu Hause und unterwegs. Eine zentrale Rolle für die Verwirklichung dieser Vision spielt die Bereitstellung der Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur, die zur Unterstützung dieser neuen, fortschrittlichen Dienste erforderlich ist.</p>
<p>&#8220;Wir haben eine sehr spannende Vision des zukünftigen Kommunikations- und Unterhaltungserlebnisses unserer Kunden. Auf unserem Weg zum &#8220;Vernetzten Leben und Arbeiten&#8221; werden schnellere und effizientere Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetze ein unverzichtbares Element sein, wenn wir dieses Versprechen einlösen wollen“, erläutert Baujard. &#8220;Wir werden das gesamte Spektrum der technischen Möglichkeiten ausschöpfen, um unseren Kunden jederzeit und überall nahtlose Breitbandversorgung zu bieten. Die Showcases hier in Barcelona sind ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.&#8221;</p>
<p>via <a href="http://www.telekom.de " target="_blank">www.telekom.de </a></p>
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		<item>
		<title>Deutsche Telekom eröffnet neues internationales Competence Center zur weltweiten Förderung von Machine-to-Machine (M2M)-Innovationen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description>Die Deutsche Telekom hat ein internationales Competence Center für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) eröffnet. Laut Berg Insight könnte M2M mit erwarteten zweistelligen Wachstumsraten pro Jahr der am rasantesten wachsende Bereich in der ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-661" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="dtag_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/dtag_logo.png" alt="" width="159" height="48" />Die Deutsche Telekom hat ein internationales Competence Center für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) eröffnet. Laut Berg Insight könnte M2M mit erwarteten zweistelligen Wachstumsraten pro Jahr der am rasantesten wachsende Bereich in der mobilen Datenkommunikation werden. Die Deutsche Telekom ist heute bereits ein führender Anbieter von M2M-Lösungen und -Anschlüssen. Das Competence Center wird den Schwerpunkt auf M2M-Produkte und -Services in neun verschiedenen Marktsegmenten legen: Transport und Logistik, Telematik in PKWs, Smart Metering / Smart Grid, Unterhaltungselektronik, Sicherheit, Handel und Gewerbe, Überwachung und Steuerung in der industriellen Automatisierung, Gesundheitswesen sowie öffentlicher Sektor und Infrastruktur.</p>
<p>Das internationale Competence Center wird in enger Zusammenarbeit mit den zahlreichen Partnern und Kunden der Deutschen Telekom Innovationen vorantreiben. Dabei wird es für die Entwicklung des M2M-Produktangebots der Deutschen Telekom auf das globale Know-how des gesamten Unternehmens zurückgreifen. Die Marktsegmente werden entsprechend den lokalen Anforderungen priorisiert, um für Kunden das bestmögliche Angebot zu erstellen.</p>
<p>Mit Schwerpunkt auf grenzüberschreitenden, europaweiten und transatlantischen Lösungen wird das internationale Competence Center der Deutschen Telekom Innovationen bei M2M-Technologien und -Diensten vorantreiben und dafür sorgen, dass diese der Deutschen Telekom und ihren Partnern auf der ganzen Welt zugute kommen.</p>
<p>Vor kurzem ist die Deutsche Telekom eine Technologiepartnerschaft mit dem Automobilzulieferer Continental eingegangen, um eine komplette End-to-End- Infrastruktur für Internetanschlüsse und Online-Dienste in Fahrzeugen zu entwickeln &#8211; ein Beispiel für die innovative Kraft, die in der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Telekom und ihren Partnern liegt.</p>
<p>Dazu Rainer Deutschmann, Leiter Mobile Products bei der Deutschen Telekom: &#8220;Mit unserer weltweiten Präsenz in über 50 Ländern, unserer konzerneigenen Infrastruktur sowie unseren weltweiten Roaming-Vereinbarungen ist die Deutsche Telekom perfekt aufgestellt, um die Entwicklung des M2M-Marktes zu fördern. In Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden werden bereits von mehr als 150 Mitarbeitern in Europa und den USA M2M-Projekte entwickelt. Mit führenden Geräteanbietern wurden bereits Absichtserklärungen unterzeichnet, um die Entwicklung von neuen, vielversprechenden M2M-Diensten zu beschleunigen. Das internationale Competence Center der Deutschen Telekom wird unsere Kunden und Partner in die Lage versetzen, das M2M-Geschäft in der ganzen Welt nachhaltig anzukurbeln.”</p>
<p>via <a href="http://www.telekom.de " target="_blank">www.telekom.de </a></p>
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		<item>
		<title>sipgate startet SIP-Trunking für Asterisk und andere VoIP-Anlagen</title>
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		<comments>http://www.telecomde.com/festnetz/sipgate-startet-sip-trunking-fur-asterisk-und-andere-voip-anlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
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		<description>Der VoIP-Anbieter sipgate erweitert sein Angebot um ein SIP-Trunking-Produkt für VoIP-Anlagen wie z.B. von Asterisk, Auerswald, Avaya und Siemens. &amp;#8217;sipgate trunking&amp;#8217; ersetzt PMX- und Anlagenanschlüsse zur Organisation des eingehenden, ausgehenden oder kompletten Telefonverkehrs. Die Buchung ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1875" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="sipgate_logo_small" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/sipgate_logo_small.gif" alt="" width="209" height="56" />Der VoIP-Anbieter sipgate erweitert sein Angebot um ein SIP-Trunking-Produkt für VoIP-Anlagen wie z.B. von Asterisk, Auerswald, Avaya und Siemens. &#8217;sipgate trunking&#8217; ersetzt PMX- und Anlagenanschlüsse zur Organisation des eingehenden, ausgehenden oder kompletten Telefonverkehrs. Die Buchung ist ab sofort möglich und erfolgt unter http://www.sipgate.de/trunking. CeBIT-Besuchern wird sipgate die Funktionalität in Halle 13/Stand D34 demonstrieren.</p>
<p>Mit &#8217;sipgate trunking&#8217; verbinden Firmen ihre VoIP-Anlagen per SIP-Trunk mit den Telefonnetzen und organisieren den Telefonverkehr so künftig über den Breitbandanschluss. Ausgehend ermöglicht &#8217;sipgate trunking&#8217; standardmäßig bis zu 100 gleichzeitige Gespräche. Die Bereitstellung der Eingangskapazität gliedert sipgate in zwei Tarife: &#8217;sipgate trunking 10&#8242; stellt für 19,95 EUR/Monat* zehn eingehende Anrufkanäle, &#8217;sipgate trunking 50&#8242; für 49,95 EUR/Monat* 50 eingehende Anrufkanäle bereit. Beide Tarife sind ohne Einrichtungsgebühr und Mindestumsatz pro Kunde mehrmals buchbar &#8211; so lassen sich beliebig viele Standorte anbinden. Deutsche Festnetzanrufe werden mit 1 ct/min*, Mobilfunkanrufe mit 12,9 ct/min* berechnet. sipgate ist bei SIP-Trunking damit der mit Abstand günstigste Anbieter. Um die Trunking-Funktionalität vorab zu testen, stellt sipgate mit &#8217;sipgate trunking 2&#8242; einen kostenlosen Tarif bereit.**</p>
<p>Besten Service bietet sipgate ebenfalls bei der Versorgung mit Rufnummernblöcken an. Zehner- und Hunderterblöcke können gegen eine Einrichtungsgebühr von jeweils 29,90 bzw. 189 EUR* direkt über den Trunking-Account gebucht und per Mausklick aktiv geschaltet werden. Ebenfalls ist die Portierung der Firmenrufnummer möglich, die seitens sipgate kostenlos ist. Rufnummern und -blöcke lassen sich dabei ohne Aufpreis in der VoIP-Anlage beliebig verlängern. Auch unterstützt sipgate die Signalisierung gesonderter Absenderrufnummern, die nicht zwingend mit den eigentlichen Rufnummern übereinstimmen müssen.</p>
<p>Darüber hinaus lässt sich &#8217;sipgate trunking&#8217; nahtlos um Leistungen von &#8217;sipgate team&#8217;, der Cloud-Telefonielösung für Firmen erweitern. So können z.B. Rufnummern aus einem Firmenrufnummernblock herausgelöst werden, um Mitarbeiter mit Fax, Anrufbeantwortern und SMS auszustatten. Einrichtungen sind über die Web-Konfiguration mit wenigen Klicks in Minuten abgeschlossen. Bei herkömmliche VoIP-Anlagen sind Ausstattungen dagegen entweder limitiert, oder eine Verfügbarkeit ist aufgrund komplexer Konfigurationen meist nur mittels externer Spezialisten umzusetzen.</p>
<p>**&#8217;sipgate trunking 2&#8242;: 1,79 ct/min* D-Festnetz; 14,9 ct/min* D-Mobilfunk</p>
<p>via <a href="http://www.sipgate.de" target="_blank">www.sipgate.de</a></p>
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		<item>
		<title>VATM und acoreus gegen Deutschen Telekom: Hat Call-by-Call eine Chance?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Telecomde/~3/3G4EcrtkwMA/</link>
		<comments>http://www.telecomde.com/festnetz/vatm-und-acoreus-gegen-deutschen-telekom-hat-call-by-call-eine-chance/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
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		<category><![CDATA[VATM]]></category>

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		<description>Die aktuelle Entscheidung des Regulierers sichert Call-by-Call und Preselection auch für die Zukunft. Dabei stützen sich die Entscheider weitgehend auf die durch den Branchenverband VATM unter Mitwirkung von acoreus aufgebaute Argumentation. Damit geht der Plan ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/dippelhofer_72dpi.jpg" rel="shadowbox[post-1930];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1931" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Andreas Dippelhofer" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/dippelhofer_72dpi-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" /></a>Die aktuelle Entscheidung des Regulierers sichert Call-by-Call und Preselection auch für die Zukunft. Dabei stützen sich die Entscheider weitgehend auf die durch den Branchenverband VATM unter Mitwirkung von acoreus aufgebaute Argumentation. Damit geht der Plan der Deutschen Telekom nicht auf, Call-by-Call künftig abzuschalten und damit Wettbewerb zu reduzieren.</p>
<p>Die seit der Marktliberalisierung im Jahr 1998 eingeführten so genannten „Carrier-Selection-Dienste“, das sind Call-by-Call und Preselection, sind die Erfolgsgeschichte des frühren TK-Wettbewerbsmarktes in Deutschland. Die Preise insbesondere für Fern- und Auslandsgespräche wurden binnen weniger Jahre auf ein Zehntel reduziert. Auch wenn die Nachfrage nach diesen Diensten durch Komplettanschlüsse und Flatrates zurückgegangen ist, erfreuen sich by-Call-Dienste nach wie vor großer Beliebtheit. Die schrittweise Umstellung der TK-Anschlussnetze auf die Technologie des aus dem Internet bekannten IP-Protokolls &#8211; Stichwort „Next Generation Network“ (NGN) &#8211; hat nun der ehemalige Monopolist Deutsche Telekom zu einem Versuch genutzt, Carrier-Selection-Dienste abzuschaffen. Argumentation aus Bonn: Bei dem an Bedeutung verlierenden Geschäft ständen die zu leistenden Aufwände im NGN für den Erhalt der Dienste in keinem Verhältnis zum Nutzen für den Verbraucher.</p>
<p>Die Tatsachen liegen anders. Zwar ist richtig, dass das Nutzungsvolumen der Dienste im Bereich Carrier Selection von seinem Höchststand im Jahre 2005 wieder auf das Niveau von 2003 zurückgefallen ist. Mit 114 Mio. Minuten in 2009 sind diese nach dem Komplettanschlussprodukt jedoch das wichtigste Angebot des Wettbewerbs. Und die Anrufzahlen für Call-by-Call in den Bereichen Ausland und nationale Mobilfunknetze steigen noch immer weiter an. Für viele Millionen Endkunden in ländlichen Gebieten ist Call-by-Call letztlich auch die einzige Chance, an dem Wettbewerbsmarkt Telekommunikation teilzuhaben.</p>
<p>Darüber hinaus führt die vorgeschobene Aufwandsdiskussion der Telekom in eine Sackgasse: Die Implementierung und Bereitstellung der verbraucherfreundlichen Carrier-Selection-Dienste sowohl in den bestehenden als auch in den zukünftigen „Next Generation Networks“ ist über die ohnehin schon vorhandenen Mechanismen möglich und damit ohne Mehraufwand zu leisten.</p>
<p>Es geht also mehr um das „Wollen“ als um das „Können“. Die Bedeutung der Dienste für einen fairen Wettbewerb sowie die Einfachheit der technischen Bereitstellung konnte acoreus zusammen mit anderen Mitgliedern des VATM in einem Positionspapier ausarbeiten und in mehreren Veranstaltungen sowohl Vertretern der Politik als auch der Fachöffentlichkeit darstellen. „Es war sehr wichtig, dass die acoreus AG gemeinsam mit dem VATM und anderen Mitgliedsunternehmen an einem Strang gezogen hat, um Call-by-Call und Preselection auch bei der neuen Technologie zu erhalten“, unterstreicht Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.</p>
<p>In der aktuellen Verfügung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Aktenzeichen BK 2c 09/002-R) wird die Argumentationslinie von acoreus und VATM vollständig reflektiert: Die Deutschen Telekom wird darin nicht nur zur netzseitigen Unterstützung von Carrier Selection unabhängig von der eingesetzten Technologie verpflichtet, sondern auch aufgefordert, diese Verpflichtung sofort und ohne Übergangsfristen umzusetzen.</p>
<p>„Die Entscheidung des Regulierers ist ein wichtiger Erfolg für den Verbraucher und ein klares Bekenntnis der Politik zum Wettbewerb“, sagt Andreas Dippelhofer, Vorstand der acoreus AG. „Als Dienstleister für die Telekommunikations- und Internetbranche haben wir ein waches Auge auf die Entwicklungen der Märkte. Wir sind stolz darauf, durch unsere Mitarbeit einen wichtigen Beitrag für die Geschäftssicherung unserer Auftraggeber und auch für den Verbrauchermarkt in Deutschland geleistet zu haben.“</p>
<p>via <a href="http://www.acoreus.de" target="_blank">www.acoreus.de</a></p>
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		<title>Mobilfunk: M2M – Wacht der schlafende Riese auf?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rampenlicht der Medien stehen neue Endgeräte wie Smartphones oder innovative Tarife &#8211; Über den Bereich, der 2014 bereits knapp 18,9 Mrd. Dollar Umsatz machen soll, mit den wohl größten Wachstumschancen in den nächsten Jahren redet man nur selten: <strong>M2M (Machine to machine)</p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.39.01.png" rel="shadowbox[post-1922];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1923" title="Jupiter Research - M2M" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.39.01-300x190.png" alt="" width="300" height="190" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Jupiter Research stellte diese Woche eine Studie mit dem Titel &#8220;M2M &#8211; Rise of the maschines&#8221; vor, die sich mit dem Ausblick und den Chancen dieser Industrie beschäftigt. M2M findet man z.B. in Smart Grids (Stromnetze), Telematikdiensten und in einer atemberaubender</span> </strong>Anzahl von Consumerprodukten, schon heute steht M2M auf Platz 3 der Mobilfunknutzung.</p>
<p>Ergänzt wird diese Studie durch Zahlen von Berg Insight. In Europa gibt es derzeit knapp 2,3 Millionen M2M Einheiten, die bis 2014 auf über 22 Millionen Integrationen wachsen werden. Im gleichen Zeitraum werden Integrationen von M2M Diensten im Bereich der Alarmanlagen und Überwachung von 10 Millionen auf 34 Millionen wachsen. Die Sättigung ist hier noch lang nicht erreicht und es kann mit sehr hohen Gewinnen gerechnet werden.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.38.40.png" rel="shadowbox[post-1922];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1924" title="Jupiter Research - M2M" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.38.40-300x206.png" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<p>ABI Research hat hier die weltweiten Zahlen untersucht, im Jahr 2009 wurden 76 Millionen M2M Module verbaut, besonders gefragt waren die Systeme in den neuen Strom- und Telekommunikationsnetzen zur Überwachung und Steuerung. 2012 rechnet ABI bereits mit über 212 Millionen Einheiten pro Jahr. Was bei solchen Zahlen auffällt ist die Dringlichkeit der ganzheitlichen Einführung von IP6. Es ist nicht die steigende Anzahl an Endkunden die den Umstieg nötig machen, sondern die rasant steigende Anzahl von M2M Einheiten.</p>
<p>Download: <a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/JRL_M2M-White-Paper.pdf">Jupiter Research M2M Studie</a> (PDF, 713kb)</p>
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		<title>Vergaberichtlinien für Breitband-Förderung ändern</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-444" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="vatm_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" alt="" width="133" height="44" />&#8220;Wenn die meisten Vergaberichtlinien beim Breitbandausbau genau diejenigen Technologien ausschließen oder benachteiligen, die für schwierig erschließbare Gebiete am geeignetsten sind, dann versagt hier eindeutig die Politik und nicht die Wirtschaft. Die Ziele der Bundesregierung können nur erreicht werden, wenn mit aller Kraft umgesteuert wird. In vielen Fällen bauen die Unternehmen heute sogar trotz Wirtschaftlichkeitslücke ohne Förderung aus, da die Vergabe viel zu kompliziert und aufwändig ist. Die am schwierigsten zu erreichenden Gemeinden werden wir nur an das schnelle Internet anbinden können, wenn die Förderrichtlinien den realen technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechen&#8221;, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner angesichts des jetzt bekannt gewordenen Vergabestaus bei den Fördermitteln. Der VATM fordert daher einfachere und pragmatischere Förderrichtlinien bei den Bundesländern, damit der Ausbau schneller geht.</p>
<p>&#8220;Es mangelt offenbar nicht am Geld, sondern an den richtigen Rahmenbedingungen und einer schnellen und unkomplizierten Umsetzung in der Verwaltung&#8221;, folgert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner aus den neuesten Zahlen zu den Fördergeldern. Eine aktuelle Abfrage des Branchen-Newsdienstes Portel.de hat ergeben, dass  bis 2013 nach heutigem Stand rund 131 Millionen Euro für die Schließung von weißen Flecken zur Verfügung stehen (s. Tabelle im Anhang). Im vergangenen Jahr ist jedoch noch nicht einmal ein Fünftel der zur Verfügung stehenden 25 Millionen Euro abgerufen worden. &#8220;Und wenn sich bei den Vergaberichtlinien nichts ändert, wird sich dieser Stau in 2010 noch verschlimmern&#8221;, warnt Grützner.</p>
<p>Die meisten Fördermittel sind laut Portel-Abfrage bislang in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen geflossen. Diese Bundesländer haben inzwischen Millionensummen für Hunderte von Projekten bewilligt. Insgesamt wurden von den Ländern bis Ende 2009 rund 42 Millionen Euro bewilligt, ergab die Abfrage. Einige Länder wollten jedoch gar nicht erst Angaben machen, ob und wie viele Vorhaben bislang gefördert wurden. &#8220;Das legt die Vermutung nahe, dass dort bisher nicht viel passiert ist&#8221;, befürchtet der VATM-Geschäftsführer. Vor allem strukturschwache Länder dürfen bei der Breitband-Versorgung nicht weiter zurückfallen&#8221;, fordert Grützner.</p>
<p>&#8220;Vielfach zeigt sich in der Praxis, dass die Vergabeverfahren nicht nur deutlich zu bürokratisch und zu aufwändig sind, sondern die Richtlinien zudem von Bundesland zu Bundesland  teils völlig unterschiedlich ausfallen. Das macht die Antragstellung für Unternehmen und Kommunen äußerst schwierig&#8221;, sagt der VATM-Geschäftsführer. &#8220;Bei der Fördermittelvergabe muss insbesondere auf eine technologieneutrale Förderung geachtet werden, damit auch eine Einbeziehung bisher de facto benachteiligter Satelliten- und Funklösungen in der Vergabepraxis ermöglicht wird&#8221;, fordert Grützner. Dabei könne mit einem Förderbetrag in Höhe von einmalig rund 300 Euro schon das komplette Rüstzeug für einen Anschluss per Satellit bereitgestellt werden. Bis zu 4 Mbit/s bringe ein solcher Satelliten-Anschluss heute schon ins Haus. Lediglich in Baden-Württemberg gibt es aber derzeit entsprechende Überlegungen, Satellitenangebote mit in die Förderung einzubeziehen.</p>
<p>Ebenso biete Funk häufig eine schnelle und sichere Lösung, so der VATM-Geschäftsführer. Entsprechend habe der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil jetzt appelliert, sich auch für Funklösungen zu öffnen. Das würde die Internet-Nutzerzahlen vor allem auf dem Land in die Höhe treiben. &#8220;Und eine höhere Nutzerzahl ist unverzichtbare Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Schwenk zum Glasfaseranschluss&#8221;, unterstreicht der VATM-Geschäftsführer. &#8220;Selbst unter optimierten Glasfaser-Investitionsbedingungen muss mit einer Übergangs- und Aufbauphase von rund zehn bis 15 Jahren gerechnet werden. Auf dem Weg dorthin werden  Funk und Satellit unverzichtbar sein. &#8221;</p>
<p>&#8220;Für den Anschluss an das schnelle Internet auf dem Lande wäre es sehr förderlich, wenn es deutlich mehr Unterstützung für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die weiße Flecken in der Breitbandversorgung schließen wollen, geben würde &#8211; zum Beispiel in Form von Bürgschaften. Darüber sprechen wir derzeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium&#8221;, so Grützner.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de " target="_blank">www.vatm.de </a></p>
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		<title>Studie: Breitbandausbau des deutschen TK-Netzes</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description>1.	Wachsender „Breitband-Hunger“
Trend zu Breitband
Breitband ist in aller Munde und viele Kommunal-Verwaltungen werden von unzufriedenen Bürgern und Unternehmern aufgefordert, sich für höhere Bandbreiten einzusetzen. Einige Treiber der Internetnutzung aus dem Web-2.0-Umfeld erfreuen sich gerade mal seit ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><!--pagetitle:Wachsender „Breitband-Hunger“--><br />
<a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack6.jpg" rel="shadowbox[post-1888];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-528" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack6-196x300.jpg" alt="" width="137" height="210" /></a>1.	Wachsender „Breitband-Hunger“</h3>
<h4>Trend zu Breitband</h4>
<p>Breitband ist in aller Munde und viele Kommunal-Verwaltungen werden von unzufriedenen Bürgern und Unternehmern aufgefordert, sich für höhere Bandbreiten einzusetzen. Einige Treiber der Internetnutzung aus dem Web-2.0-Umfeld erfreuen sich gerade mal seit 5 Jahren breiterer Marktpräsenz. Social Networks (SNs) wie MySpace , Facebook , schülerVZ und studiVZ , XING , LinkedIn  und eine wachsende Schar weiterer Netze verführen zu intensiver Nutzung. Das Videoportal YouTube  ist auch nicht älter, sorgt aber bereits für über 10 % des Internet-Datenverkehrs. Demnächst kommt zu dem bisherigen schmalbandigen Film-Download auch ein breitbandiges, höher auflösendes Angebot hinzu. Neben dem Videoportal gibt es Portale für Digitalfotos wie Flickr , Musiktauschbörsen, Auktionsportale und Onlineshops für laufend steigende Internetnutzung. Neben diesen eher privaten Anwendungen steigen durch die Veränderungen im Berufsumfeld (z.B. durch eine zunehmende Anzahl von Heimarbeitsplätzen, die über ein VPN  mit dem Firmenrechner verbunden sind) die Datenvolumina. Anwendungen aus dem Bereich des Cloud Computing (CC) mit verteilten Rechenzentren werden in absehbarer Zeit hinzukommen und den Ruf nach mehr Breitband weiter verstärken!</p>
<h4>Definition: „mit Breitband versorgt“</h4>
<p>Derzeit gilt jede durchschnittlich mit 1 MBit/s ausgestattete Kommune als „mit Breitband versorgt“. Noch vor wenigen Jahren galten schon Anschlüsse mit 128 kBit/s als schnell. Tatsächlich stößt man heute sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld mit 1-MBit/s-Anschlüssen schnell an Grenzen. Dabei ist oft nicht der Download das eigentliche Problem, sondern der Upload. Wer häufiger große Dateien bei einer Upload-Geschwindigkeit von 128 kBit/s verschickt, kennt die damit verbundenen Wartezeiten. Für viele Nutzer ist heute 16 MBit/s eine durchaus auskömmliche Geschwindigkeit. Bedingt durch die oben erwähnten Anwendungstrends werden sich in den nächsten Jahren die Erwartungen und Grenzen weiter verschieben. 100 MBit/s sind dabei vermutlich keine längerfristige Grenze.</p>
<h4>Einsatz von Glasfaser unverzichtbar</h4>
<p>Ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Breitbandnetz ist ohne Glasfaser kaum vorstellbar. Kupferkabel dämpfen digital übertragene Signale bei zunehmender Entfernung vom letzten Netzknoten stark. Bis 300 Meter sind immerhin 50 MBit/s mit VDSL  als Übertragungstechnik zu erreichen. Nach 3 Kilometern reduziert sich dies auf bescheidene 1 bis 2 MBit/s. Mit paketvermittelten Mobilfunktechniken wie High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) sind bei kleinen (unter einem Kilometer) derzeit auch schon 7,2 MBit/s zu erreichen. Anschlusstechniken, die auf lizenzfreiem Funk im 5-GHz-Frequenzband basieren, sind bis zu nutzbaren 30 MBit/s möglich. Anders als kabelgebundene Infrastrukturen unterliegen alle Funklösungen Begrenzungen durch das verfügbare Frequenzspektrum. Daher kann auch bei optimalen Übertragungsbedingungen nicht der derzeit stark steigende Bandbreitenbedarf für die Übertragung von Daten mit Funk erfolgen. Trotz optimierter Antennentechnik werden die theoretisch möglichen Bandbreiten von 75 MBit/s mit der Drahtlostechnik WiMAX  bei Weitem nicht erreicht und in kommerziellen Netzen sind heute 2 bis 4 MBit/s praktisch erreichbar. Mit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (z.B. Richtfunk) und hoch fokussierten Funkfeldern lassen sich hohe Bandbreiten realisieren, allerdings ist das übertragbare Datenvolumen durch das verfügbare Spektrum begrenzt. Der nicht zu verleugnende Vorteil von Funklösungen liegt in ihrer Portabilität oder Mobilität. Im Hinblick auf die erzielbare Bandbreite liegen Funklösungen um eine Größenordnung unter kabelgebundenen Übertragungstechniken und sind in den meisten Fällen bei gleichen Bandbreiten und Datenvolumina teuerer als diese.</p>
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		<title>Open Access in Steinfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserausbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Echelmeyer]]></category>
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		<description>Zum weiteren Ausbau des schnellen Glasfasernetzes in Steinfurt hat die Stadtwerke mit NDIX einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Die Rollenverteilung der Kooperationspartner besteht darin, dass die Stadtwerke innerhalb von Steinfurt ein Glasfasernetz aufbauen, welches allen Endkunden in ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Ondertekening_2.jpg" rel="shadowbox[post-1894];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1895" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Bürgermeister Andreas Hoge, Geschäftsführer Stadtwerke Steinfurt Rolf Echelmeyer und NDIX Geschäftsführer Jeroen van de Lagemaat" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Ondertekening_2-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Zum weiteren Ausbau des schnellen Glasfasernetzes in Steinfurt hat die Stadtwerke mit NDIX einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Die Rollenverteilung der Kooperationspartner besteht darin, dass die Stadtwerke innerhalb von Steinfurt ein Glasfasernetz aufbauen, welches allen Endkunden in Steinfurt zur Verfügung gestellt wird. Die NDIX knüpft das Steinfurter Stadtnetz dann an ihr überregionales Glasfasernetz an.<br />
Die Steinfurter Unternehmen können so auf eine große Palette von Anbietern im NDIX Netzwerk, aktuell immerhin 85 Stück zugreifen, deren Dienstleistungen von einem einfachen Mail-Exchange über die Fernwartung von PC-Arbeitsplätzen bis hin zur vollständigen Auslagerung von Datenservern reichen.</p>
<p>Das DSL-Netz ist zwar in Steinfurt recht gut ausgebaut, die herkömmlichen Kupferleitungen reichen für viele Unternehmen aber nicht mehr aus, um große Datenmengen in sekundenschnelle bis ans andere Ende der Welt zu schicken. Dies ist heute und wird morgen Voraussetzung für eine funktionierende Unternehmenskommunikation sein.</p>
<p>Oftmals wird eine Standortwahl eines Unternehmens heute eher durch mögliche Anbindung an das Glasfasernetz, als an eine gute Anbindung zur Autobahn bestimmt.</p>
<p>Vorerst beschränkt sich der Ausbau der Steinfurter Glaserfasernetze auf die Industriegebiete und spricht vornehmlich Gewerbekunden an. Es ist aber vorgesehen, später auch einmal die Privathäuser an das Stadtwerke Netz anzuschließen.</p>
<p>In den nächsten Wochen gibt es in beiden Ortsteilen Infoabende für Interessenten.</p>
<p>„Wir sind seit über 100 Jahren der Infrastrukturdienstleister Nr. 1 in Steinfurt und wollen die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt voranbringen. Der wirtschaftliche Erfolg des Glasfaserausbaus steht für uns erst an zweiter Stelle“ so Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke.</p>
<p>Mit Kosten von unter 400 €/Monat für einen synchronen 10 MB/s-Anschluss sind die Stadtwerke vor Ort mit Abstand der günstige Anbieter und das bei dem höchsten zur Verfügung stehenden technischen Standard.</p>
<p>Dabei beschränken sie sich auf den Betrieb des Glasfasernetzes und werden keine eigene Dienstleitungen auf dem Netz anbieten. Nur so ist gesichert, dass in Steinfurt ein Open Access Netz entsteht, auf dem jeder Anschlussnehmer nach Zahlung des „Eintrittsentgelts“ frei einkaufen oder verkaufen kann. Dieser Wettbewerb sichert faire und günstige Preise für die Dienstleistungen.</p>
<p>via <a href="http://www.ndix.net" target="_blank">www.ndix.net </a></p>
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		<title>Umfrage: Was sind die größten DTAG WITA Probleme?</title>
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		<comments>http://www.telecomde.com/dsl/umfrage-was-sind-die-grosten-dtag-wita-probleme/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche telekom ag]]></category>
		<category><![CDATA[DTAG]]></category>
		<category><![CDATA[WITA]]></category>

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		<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1898" title="Chart" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/256.png" alt="" width="1" height="1" />Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xtblghgsaxboy5k6l_nZNVPq3b8/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xtblghgsaxboy5k6l_nZNVPq3b8/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xtblghgsaxboy5k6l_nZNVPq3b8/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xtblghgsaxboy5k6l_nZNVPq3b8/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Strategiewechsel des Bundes beim Breitbandausbau nicht hinnehmbar</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Telecomde/~3/-Ss6Zikk1dk/</link>
		<comments>http://www.telecomde.com/dsl/strategiewechsel-des-bundeslandwirtschaftsministeriums-beim-breitbandausbau-nicht-hinnehmbar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Grützner]]></category>
		<category><![CDATA[VATM]]></category>

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		<description>Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner den von Dr. Gerd Müller, Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), im Agrarausschuss angedeuteten Strategiewechsel beim Breitbandausbau. Demnach wolle das Ministerium die Bundesnetzagentur dazu ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/gruetzner.jpg" rel="shadowbox[post-1882];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1883" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Jürgen Grützner" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/gruetzner-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" /></a>Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner den von Dr. Gerd Müller, Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), im Agrarausschuss angedeuteten Strategiewechsel beim Breitbandausbau. Demnach wolle das Ministerium die Bundesnetzagentur dazu bewegen, den Wettbewerb auf dem Kommunikationsmarkt wieder einzuschränken und die Entgelte, die die Deutsche Telekom AG für die Vermietung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) von den Wettbewerbern bekommt, zu erhöhen. „Wer die Deutsche Telekom AG beim Breitbandausbau derart bevorzugen will, macht den Verhinderer des Breitbandausbaus auf dem Lande zum vermeintlichen Retter und verstößt gegen EU-Recht“, kritisiert Grützner.</p>
<p>„Für das Jahr 2010 sind die mit Abstand größten Anschaltzahlen mit Breitband in un- und unterversorgten ländlichen Gebieten zu erwarten und zwar in den meisten Fällen im Wettbewerb ohne Fördermittel. Von einem Versagen der Breitbandstrategie der Bundesregierung kann nicht die Rede sein“, sagt der VATM-Geschäftsführer: „Die mehr als 260 kleinen und mittelständischen in diesem Bereich tätigen Unternehmen sind so aktiv wie nie zuvor und haben den größten Anteil bei der Versorgung schwierig anzuschließender Orte.“ Das habe auch das Bundeswirtschaftsministerium erst kürzlich bestätigt. Es will die KMU stärker unterstützen.</p>
<p>„Während das Bundeswirtschaftsministerium gerade erst neuen Monopolen beim Aufbau des  Glasfasernetzes eine deutliche Absage erteilt hat und den berüchtigten § 9a aus dem Telekommunikationsgesetz streichen wird, will das BMELV solche Monopole jetzt wieder zu Gunsten der Telekom und zum Nachteil der Verbraucher und des TK-Marktes fördern. Damit würde sie ausgerechnet den Ex-Monopolisten belohnen, der durch weitaus überhöhte Angebote bzw. eine Verweigerungshaltung beim Schaltverteiler und Verdrängungsstrategien versucht, den Ausbau durch Wettbewerber zu verhindern – um dann unter Inanspruchnahme von hohen Subventionen selbst auszubauen“, betont Grützner.</p>
<p>„Auch hat es den Anschein, als sei die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes beim Bundeslandwirtschaftsministerium nicht bekannt. Der EuGH hat Sonderwege und die Schaffung von neuen Monopolen mit seinem Urteil zu § 9a TKG, der Regulierungsferien für die Telekom bei VDSL vorgesehen hatte, für rechtlich nicht zulässig erklärt. Eine Sonderregelung bei der Schließung der Versorgungslücken beim Breitband würde aus unserer Sicht nicht nur gegen EU-Recht verstoßen, sondern auch einen Streit mit der EU-Kommission auslösen“, stellt der VATM-Geschäftsführer klar.</p>
<p>„Das Bundeswirtschaftsministerium wählt mit der Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen den richtigen Weg. Die Lösung bei der Schließung der Versorgungslücken kann nicht eine – von den anderen TK-Unternehmen per überhöhter TAL-Entgelte subventionierte – Anbindung an das Festnetz der Telekom sein. Der Weg bis zum schnellen Glasfasernetz der Zukunft sollte, wo eine Festnetzanbindung zu schwierig und teuer ist, über Funk und Satellit erfolgen“, sagt Grützner. So setze die Schweiz erfolgreich auf die Satellitenanbindung als Grundversorgung, unterstützt aber gleichzeitig konsequent auch den mittelfristigen Ausbau von Glasfaser auf dem Land.</p>
<p>In Deutschland hingegen trage die Fördermittelpraxis des BMELV und der Bundesländer, aber auch der EU nicht gerade dazu bei, die  Versorgung per Funk oder Satellit zu beschleunigen, kritisiert Grützner. Allein die Ankündigung von Fördermitteln durch den ehemaligen Bundeslandwirtschaftsminister habe 2008 zu einem abrupten Ausbaustopp geführt. „Und dann sind die Regeln für die Vergabe unausgewogen und viel zu kompliziert ausgefallen. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Beantragung kaum zu bewältigen“, bemängelt er. Das bestätige auch eine derzeit laufende Abfrage des Online-Portals Portel.de. Nach jetzigem Stand sind demnach im vergangenen Jahr noch nicht einmal ein Fünftel der zur Verfügung stehenden Gelder abgerufen worden.</p>
<p>„Man kann schnell den Eindruck bekommen, dass das BMELV mit seinem Vorstoß von den eigenen Unzulänglichkeiten bei der Subventionsvergabe und einem einseitigen Fokus auf den Festnetzausbau ablenken möchte“, meint der VATM-Geschäftsführer: „Wir brauchen dringend ein einheitliches und vereinfachtes Förderkonzept, das alle Technologien miteinbezieht, und mit Sicherheit keinen neuen § 9a, damit auch kleine entlegene Dörfer Zugang zum schnellen Internet bekommen. Es wäre besser und zielführender, wenn die Kompetenzen für den Breitbandausbau beim Bundeswirtschaftsministerium gebündelt würden“, fordert Grützner abschließend.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de" target="_blank">www.vatm.de</a></p>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wqSqNnD9M80Lx4ydNLFL6G30c0Q/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wqSqNnD9M80Lx4ydNLFL6G30c0Q/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Bundeskartellamt veröffentlicht Positionspapier Breitbandausbau</title>
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		<comments>http://www.telecomde.com/dsl/bundeskartellamt-veroffentlicht-positionspapier-breitbandausbau/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[bundeskartellamt]]></category>
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		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>

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		<description>Das Bundeskartellamt hat am 19.01.2010 ein Positionspapier mit dem Titel „Hinweise zur wettbewerblichen Bewertung von Kooperationen beim Glasfaserausbau in Deutschland“ vorgelegt. Das Dokument  soll kooperationswilligen Unternehmen eine Orientierung bei der kartellrechtlichen Beurteilung ihrer Kooperationspläne bieten. ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bundeskartellamtneu.jpg" rel="shadowbox[post-1877];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1879" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Bundeskartellamtneu" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bundeskartellamtneu-300x202.jpg" alt="" width="210" height="141" /></a>Das Bundeskartellamt hat am 19.01.2010 ein Positionspapier mit dem Titel „Hinweise zur wettbewerblichen Bewertung von Kooperationen beim Glasfaserausbau in Deutschland“ vorgelegt. Das Dokument  soll kooperationswilligen Unternehmen eine Orientierung bei der kartellrechtlichen Beurteilung ihrer Kooperationspläne bieten. Mit dem Hinweispapier kommt das Bundeskartellamt einer Aufforderung der Bundesregierung im Rahmen ihrer Breitbandstrategie nach.<br />
Im Vordergrund des Papiers stehen Kooperationen der Deutsche Telekom AG mit  Wettbewerbern zur Aufrüstung von bereits vorhandenen Breitbandanschlüssen für das Angebot von Bandbreiten bis 50 MBit/s oder mehr. Kooperationen, die ausschließlich zur erstmaligen Erschließung von sog. „Weißen Flecken“ mit Breitbandangeboten dienen, unterliegen regelmäßig keinen kartellrechtlichen Bedenken. <br />
Ob eine geplante Kooperation beim Breitbandausbau zu einer Wettbewerbsbeschränkung führt, hängt vor allem von der Art der Kooperation sowie der Marktstellung der beteiligten Unternehmen ab. Das Bundeskartellamt prüft in diesem Rahmen insbesondere, ob unzulässige Preisabsprachen getroffen werden und in wie fern die Kooperation effizienten Infrastrukturwettbewerb beschränkt. Soweit keine unzulässigen Preisabsprachen vorliegen, können Kooperationen zum Breitbandausbau unter bestimmten Voraussetzungen vom Kartellverbot freigestellt sein. Um den Unternehmen den ihnen obliegenden Nachweis zu erleichtern, werden diese Voraussetzungen in dem Positionspapier im Einzelnen erläutert.</p>
<p>Download: <a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/100119Hinweise_Breitbandkooperation.pdf">Positionspapier Breitbandausbau</a> (PDF, 317kb)</p>
<p>via <a href="http://www.bundeskartellamt.de" target="_blank">www.bundeskartellamt.de</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=1877&type=feed" alt="" />
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/2lu5PUFonxXkVrie2x0WgBpT_QI/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/2lu5PUFonxXkVrie2x0WgBpT_QI/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/2lu5PUFonxXkVrie2x0WgBpT_QI/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/2lu5PUFonxXkVrie2x0WgBpT_QI/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>sipgate spricht jetzt auch Skype</title>
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		<comments>http://www.telecomde.com/festnetz/sipgate-spricht-jetzt-auch-skype/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 10:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
		<category><![CDATA[TelCo]]></category>
		<category><![CDATA[sipgate]]></category>
		<category><![CDATA[skype]]></category>

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		<description>sipgate Kunden können eingehende Anrufe auf ihre Ortsrufnummer ab sofort auch über skype annehmen. Der neue Service ist kostenlos und steht zunächst Kunden der Firmenlösung &amp;#8217;sipgate team&amp;#8217; zur Verfügung. CeBIT-Besuchern wird sipgate die Funktionalität in ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1875" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="sipgate_logo_small" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/sipgate_logo_small.gif" alt="" width="209" height="56" />sipgate Kunden können eingehende Anrufe auf ihre Ortsrufnummer ab sofort auch über skype annehmen. Der neue Service ist kostenlos und steht zunächst Kunden der Firmenlösung &#8217;sipgate team&#8217; zur Verfügung. CeBIT-Besuchern wird sipgate die Funktionalität in Halle 13/Stand D34 demonstrieren.</p>
<p>Die neue sipgate Funktion richtet sich an all jene Nutzer, die bei skype eine Erreichbarkeit unter ihrer Firmenrufnummer sowie -durchwahl vermissen. Die skype-Erreichbarkeit wird per Mausklick im &#8217;sipgate team&#8217;-Account freigeschaltet, die Anrufübermittlung zu skype wird von sipgate kostenlos vorgenommen. Grundgebührpflichtige skypeIN-Rufnummern, die skype-Accounts von außen erreichbar machen, erübrigen sich damit.</p>
<p>Auch sipgate bietet eigene, kostenlose Telefon-Software für den Einsatz von unterwegs &#8211; z.B. im Hotel-WLAN &#8211; für Notebooks und Smartphones inklusive iPhone an. Im Gegensatz zu skype führen Nutzer dann auch ausgehende Gespräche unter ihrer Büronummer samt Zugriff auf Komfortfunktionen wie bspw. interne Durchwahl. Darüber hinaus ist sipgate im Tarifvergleich zu skype für deutsche Festnetz- und Mobilfunkanrufe wie auch bei vielen Auslandszielen deutlich günstiger.</p>
<p>Mit der skype-Integration baut sipgate die Ortsrufnummer zunehmend zur zentralen Rufnummer aus. So klingeln bei eingehenden Anrufen auf die sipgate Ortsrufnummer gleichzeitig bereits alle angebundenen VoIP- und Festnetztelefone, Handys und jetzt auch skype-Phones. Des Weiteren werden dadurch Sprachnachrichten an nur noch einer Stelle gesammelt und damit über einen zentralen Anrufbeantworter abrufbar.</p>
<p>via <a href="http://www.sipgate.de" target="_blank">www.sipgate.de</a></p>
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