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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 06:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[G.W.F. Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfhart Pannenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (Theologie und Philosophie, Göttingen: Vandenhoeck &#38; Ruprecht, 1996, S. 286–287): Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (<em>Theologie und Philosophie</em>, Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1996, S. 286–287):</p>
<blockquote>
<p>Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch in seiner Endlichkeit absolut. Man kann sich nicht in scheinbarer Demut auf die eigene Endlichkeit und das Bewußtsein nur endlicher Inhalte beschränken, ohne damit das Endliche als solches und vor allem die Endlichkeit des Menschen selber und das eigene Ich zum Absoluten zu machen und also faktisch an die Stelle Gottes zu setzen.</p>
</blockquote>
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		<title>Hegel und die Theologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[G.W.F. Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[H.J. Iwand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Wolfhart Pannenberg (1928–2014) stand der Lutheraner Hans Joachim Iwand (1899–1960) dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) ausgesprochen kritisch gegenüber. Für Iwand war Hegel ein Hauptvertreter jener Denkbewegung im 19. Jahrhundert, die Geschichte, Geist, Kultur und menschliche Selbstentfaltung viel zu stark mit Gottes Offenbarung identifizierte. Iwand warf der Theologie im Fahrwasser Hegels [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Wolfhart Pannenberg (1928–2014) stand der Lutheraner Hans Joachim Iwand (1899–1960) dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) ausgesprochen kritisch gegenüber. Für Iwand war Hegel ein Hauptvertreter jener Denkbewegung im 19. Jahrhundert, die Geschichte, Geist, Kultur und menschliche Selbstentfaltung viel zu stark mit Gottes Offenbarung identifizierte. Iwand warf der Theologie im Fahrwasser Hegels vor allem vor, die reformatorische Sicht der radikalen Sündhaftigkeit des Menschen, der Unverfügbarkeit Gottes und der Rechtfertigung allein aus Gnade zu verniedlichen.</p>
<p>Zugleich war Iwand kein naiver Anti-Hegelianer. Er hatte erkannt, dass wir im 20. Jahrhundert mehr oder weniger hegelianische Luft atmen und uns gar nicht so ohne weiteres von seinem Einfluss losreißen können. Man muss Hegel zunächst einmal verstehen, um zu erkennen, wie allgegenwärtig er ist.</p>
<p>Sehr hilfreich wird das deutlich in seiner Vorlesung zur „Geschichte der protestantischen Theologie“, aus der ich hier gern mal einen längeren Abschnitt zitiere (Hans Joachim Iwand, <em>Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: „Väter und Söhne“</em>, 2001. S. 188–191):</p>
<blockquote>
<p>Schleiermacher ist ganz gewiß der Theologe des neunzehnten Jahrhunderts geworden und gewesen. Hegel, sein großer Berliner Rivale, hat ihn nicht „aufzuheben“ vermocht. Hegel ist zwar nicht wegzudenken aus der Geschichte der Theologie, aber er wirkt wie ein Meteor, der einen Moment ein unerhört helles Licht ausstrahlt und dann wieder sich dem Auge entzieht. Ob er wohl wiederkommt? Ob etwa das zwanzigste Jahrhundert ihm die Reverenz erweisen wird, die ihm das neunzehnte versagte? Ob nicht Nietzsche, ob nicht Croce – ob nicht Spengler, ob nicht Heidegger, – ob nicht der östliche Marxismus wenn auch nicht Geist von seinem Geist, so doch sicher Fleisch von seinem Fleisch sind? Ob wir Deutschen nicht gut daran täten, uns diesen Mann ein wenig genauer anzusehen, zumal er wohl zur Zeit noch einiges mehr zu sagen hat als – Kant? Vielleicht hat der Neukantianismus uns allzulange den Aufmarsch der längst totgesagten Hegelschen Philosophie verborgen, bis sie auf einmal – wie eine Rachegöttin – als Tat und Ereignis über denen stand, die meinten, sie für immer beerdigt zu haben. Es gibt ein paar Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen sich unser Verstand nichts träumen läßt. Ich würde fragen: Wissen wir eigentlich, daß wir Hegel die Dogmengeschichte verdanken, dieses spezifische Phänomen, wie es Ferdinand Christian Baur und Isaak August Dörner, auf anderer Ebene Gottfried Thomasius und Nathanael Bonwetsch ausbilden? Wissen wir, daß Hegels großer Schatten – freilich sehr verdünnt – hinter der Theologie Reinhold Seebergs steht? Wissen wir, daß auch eine scheinbar so innertheologische Erscheinung wie der Schriftbeweis von Johann Christian Konrad von Hofmann sich in Wahrheit nur im Hegelschen Denkraum vollziehen konnte? Und auch David Friedrich Strauß, auch Ludwig Feuerbach, auch all diese gescheiterten theologischen Existenzen bis hin zu Bruno Bauer und den „Freien“, jenen Berliner Radikalen – sie sind im Grunde genommen alle einmal von jenem Gipfel angezogen, vielleicht nur auf jene Höhe gezogen worden, um im Nebel irgendwo abzustürzen.</p>
<p>Wie der große Mann rechts und links von seinem Wege die zerbrochenen Versuche seiner Nachfolger und Weggenossen aufweist, so ist auch der Weg Hegels umsäumt von solchen Katastrophen – man weiß nicht, ob eine spätere Zeit auch Marx dazu rechnen wird. Aber auch noch die Katastrophen sind Ereignisse, sind nicht leere Nichtigkeiten, sondern sind Fehlzündungen gleich, die immerhin Zündungen sind und eine bestimmte Dynamik zur Entladung bringen. Die Theologiegeschichte jener Tage ist dadurch bestimmt, daß Hegel, der Tübinger Stiftler – der in seinen Frühschriften eigentlich nur theologische Probleme kennt, der schließlich immer wieder auf seinen Höhepunkten zur Geheimsprache der Theologie zurückkehrt – durch sie hindurchgegangen ist. Aus Tübingen und Erlangen ist Hegel nun einmal nicht wegzudenken. Aber schließlich ist seine Wirkung innerhalb der engeren Theologie immer noch begrenzt, immer noch domestiziert. Selbst Strauß, selbst Bruno Bauer haben nicht allzuviel bedeutet: Sie haben das Problem der Mythologisierung aufgeworfen, haben schießlich die Christusmythe als letztes halten wollen – aber da sie zu wenig vom eigentlichen Hegel in sich tragen, da sie nur die Destruktion, nicht die Konstruktion begriffen haben, bleiben sie schließlich doch ephemer. Immerhin, auch die großen Theologen wie I. A. Dörner und F. C. Baur sind Hegelianer – jedenfalls in gewissem Sinne. Hegel wirkt überall da stark, wo seine Idee von Dogma verstanden wird. Das Dogma ist ja jene Einheit, in der Denken und Gedachtes eins sind. Das Dogma hat zum Subjekt nicht den einzelnen Frommen, nicht dessen Erleben, nicht sein Erlösungsbedürfnis – sondern den Gesamtgeist, die Christenheit bzw. die Kirche. Hegel kann sich kein theologisches Denken vorstellen, das nicht vom Dogma herkäme und auf das Dogma hinzielte. Wie seine Methode endgültig ist, so ist ihr Inhalt dogmatisch. Freilich so dogmatisch, daß er die Kritik in sich aufgenommen, daß er auch die Negation seiner selbst umgreift. Was später ein Theologe wie Erik Peterson geschrieben hat: Das Dogma ist die Elongation des Leibes Christi – würde in dem Munde der Hegelianer lauten: Das Dogma ist die Elongation des Geistes Christi. </p>
<p>Denn mit der Erdenwanderung Christi hat – nach ihnen – erst die Offenbarung begonnen. Sie schreitet fort, in der Lehre expliziert sich durch ständige Negation die Wahrheit. Das Dogma ist also das Fortwirken, das eigentliche Leben des Geistes der Offenbarung. Kein Wunder, daß die Orthodoxen in Hegel einen Bundesgenossen sahen, der nicht nur dem Dogma seinen Platz zurückgab, sondern es auch zum Fundament der Philosophie machte. Hegel hat wieder gewagt, den Gottesbeweis in die Philosophie einzubeziehen und ihn zum Angelpunkt seines Ansatzes zu machen (das dürfte ein heimlicher Spinozismus, also dessen Axiomatik sein). Aber ob die Theologen ihn damit wirklich verstanden haben, ob sie nicht zu früh gejubelt haben, daß nun durch Hegel der Satz des finitum capax infiniti (Endliches vermag Unendliches zu fassen) gerechtfertigt sei, daß man endlich die philosophische Berechtigung der Inkarnation gefunden habe? Ob sie sich nicht ebenso geirrt haben, wie der preußische Staat, der sich schmeichelte, mit Hegel den rocher de bronce gefunden zu haben, auf den man in unsicheren Zeiten Dynastien gründen kann? </p>
<p>Denn andere haben es anders erlebt: Sie haben sich von Hegel losgerissen und sind erst, mit abgekehrtem Angesicht, Christen geworden – das größte Beispiel ist vielleicht Friedrich Julius Stahl. Der Pietismus roch hier, daß die Sache nicht stimmen konnte; ein Mann wie Kähler kannte eigentlich nur einen theologischen Antipoden, den er für gefährlich hielt – der Begriff des absoluten Geistes von Hegel, der Gott zum X da droben macht. Die Theologen, die – wie Kähler – am Dogma festhielten, ohne doch Hegelianer zu werden, sahen, daß hier der Gedanke einen Rang erhielt, den er in der Schrift nicht hat, und Kählers Gebet: </p>
<p>Führ aus den Gedanken ins Leben hinein, <br />ganz ohne Wanken dein Eigen zu sein  </p>
<p>liest sich wie die Bitte eines, der sich von Hegel mit Mühe losgerissen hat. </p>
<p>Aber es kommt noch eine andere Überlegung hinzu: Wir werden sehen, wie nahe uns manches von dem erscheint, was Hegel sagt. Ist es nicht doch seltsam, wie Gedanken Geschichte machen? Wir stehen heute in einer für die meisten von uns kaum übersehbaren Katastrophe. Wir gleichen zunächst noch den Schiffbrüchigen, die ins Wasser gestürzt und so stark mit ihrem endlichen Dasein beschäftigt sind, daß ihr Denken zunächst ganz davon bestimmt wird – also von dem praktischen Endzweck ihrer Handlungen. Aber wenn wir uns einmal erheben würden, wenn wir ein wenig Distanz dazu gewinnen könnten, ein wenig objektiver und härter das Gestern und vielleicht auch das Morgen der europäischen Katastrophe ins Auge faßten, dann würden wir wahrscheinlich immer wieder auf Hegels Spuren stoßen, würden sehen, daß dies sein Jahrhundert ist, würden erschrecken, daß die Orthodoxie auch heute noch nicht darüber hinausgekommen ist – wie sie auch heute noch nicht abgehen will von der These, daß der Staat das Allgemeine und darum das dem einzelnen Dasein Überlegene sei. Wer von uns weiß, wie tief wir alle in Hegel selbst drinstecken – und sei es nur in der Gewißheitsfrage, denn was suchen wir, wenn nicht die Identität des Glaubenden mit dem Geglaubten? Oder in der Frage der Mythologisierung – denn was heißt das, wenn nicht der Rückgang hinter die Vorstellungen auf den reinen Begriff? Oder in der Frage der politischen Moral – denn wie könnten wir sonst mit dem Gewissen (mit unserem bürgerlichen Gewissen) bei der Demokratie, mit dem Herzen aber (mit unserem eigentlichen Glauben) bei dem Staat von morgen, dem omnipotenten Staat stehen, der Macht und Recht in einem – also die eigentliche Manifestation Gottes ist?</p>
<p> Wenn wir heute – nach den Erkenntnissen und Erschütterungen, durch die wir gegangen sind, und angesichts derer, die uns bevorstehen – Hegel lesen, dann spüren wir förmlich, daß vor hundert Jahren die Entscheidungen fielen, die wir heute als unsere auszugeben belieben – daß wir nur die faktischen Auswirkungen jener Phänomene erfahren, die sich als gewaltige Ereignisse im Reiche des geistigen Lebens vollzogen und die im Namen und in der Sache, die Hegel vertrat, eine noch nicht absehbare Entwicklung eingeleitet haben.</p>
</blockquote>
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		<title>Wie abhängig sind wir von sozialen Medien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &#38; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &amp; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen zusammen rund 70 Prozent des weltweiten Werbeumsatzes in den sozialen Medien. Im Jahr 2024 verzeichnete Meta mehr als 160 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen, gut ein Viertel davon in Europa.“ </p>
<p>Was kann man tun, um nicht die Kontrolle zu verlieren? Zitat:</p>
<blockquote>
<p>Je mehr Zeit und Aufmerksamkeit wir also den Plattformen schenken, desto mehr verdienen sie. Und wir verlieren mitunter nicht nur Zeit, sondern können auch unserem eigenen Wohlbefinden schaden. </p>
<p>Was lässt sich also tun, um weniger Zeit am Handy zu verbringen? Eine dänische Studie hat verschiedene Strategien miteinander verglichen. Als besonders effektiv erwiesen hat sich das konkrete Planen von Nutzungszeiten, indem man sich ein klares Zeitlimit setzt. Die meisten Smartphones haben bereits eine Funktion integriert, mit der man ein Zeitlimit für bestimmte Apps festlegen kann.</p>
<p>Ebenfalls hilfreich sind der Studie zufolge kurze Wartezeiten, die das Öffnen der App herauszögern. Interventions-App wie One Sec lassen die Nutzerinnen und Nutzer einige Sekunden warten, bevor sie Instagram oder Tiktok öffnen können, und regen so an, bewusst zu entscheiden, ob man gerade wirklich Zeit in den sozialen Medien verbringen möchte. „Man sollte sich bewusst machen, wann und wofür man das Handy in die Hand nimmt“, sagt Paschke. Gerade technische Hilfsmittel, die einen bei der Selbstkontrolle unterstützen, sind also durchaus Erfolg versprechend und können die täglichen Aktivitäten, je nach Nutzungsverhalten und Abhängigkeit, um rund ein Drittel verringern. „Ratsam ist es auch, das Handy, ein bis zwei Stunden bevor man ins Bett geht, nicht mehr zu benutzen, weil sich dadurch der Schlaf verschlechtert“, so Paschke.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/wie-abhaengig-sind-wir-von-sozialen-medien-200824874.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die Theologie des Hebräerbriefs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 08:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[D.E. Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräerbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Werk zum Hebräerbrief (#ad):  Dennis E. Johnson, Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews. New Testament Theology. Wheaton, IL: Crossway, 2024. 216 S., ca. 23,00 €. Robert J. Cara schreibt dazu:  Dieses Buch, „Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews“, ist Teil der RHebreweihe „New Testament Theology“, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Hebr_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Hebr_.jpg" alt="" width="262" height="405" border="0"></p>
<p>Es gibt ein neues Werk zum Hebräerbrief (#ad): </p>
<ul>
<li>Dennis E. Johnson, <a href="https://amzn.to/4tzov84" target="_blank" rel="noopener"><em>Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews</em></a>. New Testament Theology. Wheaton, IL: Crossway, 2024. 216 S., ca. 23,00 €.</li>
</ul>
<p>Robert J. Cara schreibt dazu: </p>
<blockquote>
<p>Dieses Buch, „Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews“, ist Teil der RHebreweihe „New Testament Theology“, herausgegeben von Thomas Schreiner und Brian Rosner. Ziel der Reihe ist es, sich auf die Theologie einzelner neutestamentlicher Bücher zu konzentrieren, dabei jedoch „die übergreifende Erzählung der Bibel und ihren christozentrischen Fokus im Blick zu behalten“ (S. xi). Dieses Ziel passt offensichtlich gut zu Johnsons Interessen und den vielen Themen im Hebräerbrief selbst, ganz zu schweigen davon, dass es das Herz jedes reformierten Christen erwärmt, der eine umfassende Bundestheologie bejaht. Im Vergleich zu anderen Büchern dieser Reihe enthält Johnsons Werk explizitere pastorale Anwendungen. Zum Beispiel: „Gottes pilgerndes Volk befindet sich nicht in freundlichem Gebiet … Der Hebräerbrief ist ein Geschenk an müde Pilger, um unseren Glauben zu nähren und unsere Ausdauer zu stärken, während wir uns durch die feindliche Wildnis dieser Welt zur himmlischen Stadt vorarbeiten“ (S. 165–66).</p>
<p>Was einleitende Fragen angeht, plädiert Johnson kurz für überwiegend traditionelle Schlussfolgerungen. Der Hebräerbrief war ursprünglich eine Predigt, die an eine überwiegend ethnisch jüdische Gemeinde gerichtet war, in der viele dieser jüdischen Christen von der breiteren jüdischen Gemeinschaft schikaniert wurden. Außerdem „stellten einige der Gemeindemitglieder die Hinlänglichkeit des Opfers Christi in Frage und warfen sehnsüchtige Blicke zurück auf die tröstlich vertrauten und sichtbaren Rituale des israelitischen Heiligtums“ (S. 20). Johnson sieht, „dass der ermahnende Zweck die theologische Diskussion prägt“ (S. 12). Und nein, der Verfasser des Hebräerbriefes ist nicht Paulus.</p>
<p>Wie zu erwarten, behandelt der größte Teil des Buches die theologischen Themen im Hebräerbrief auf sehr exegetische Weise, und Johnson tut dies auf bewundernswerte Weise. In Kapitel 1 beginnt er mit dem „Paradigma der Wüstenwanderung“ aus Hebräer 3,7–4,13. Er zeigt viele Aspekte des Zitats aus Psalm 95 und dessen Implikationen für heutige Gläubige auf. Was die umstrittene „Ruhe“ in Hebräer 4,3 und 4,11 betrifft, so ist diese gänzlich zukünftig und eschatologisch.</p>
<p>Johnson nutzt Hebräer 1,2 als Ausgangspunkt in Kapitel 2, um die vielen Verse im Hebräerbrief zu erörtern, die sich sowohl auf Gottes sich entfaltenden heilsgeschichtlichen Plan als auch auf Gottes Offenbarung beziehen. Interessanterweise kommt er zu dem Schluss, dass διαθήκη in Hebräer 9,16–17 sich auf „Bund“ und nicht auf „Testament“ bezieht. Er führt diese hermeneutische Diskussion in Kapitel 3 fort und konzentriert sich dabei auf die verschiedenen Arten, wie der Verfasser des Hebräerbriefes die alttestamentlichen Schriften interpretiert. So verwendet Johnson beispielsweise drei prägnante Sprüche, um einige der hermeneutischen Vorgehensweisen des Verfassers des Hebräerbriefes zu erfassen: „Wenn A so wäre, würde die Schrift nicht B sagen“; „Um wie viel mehr? Vom Guten zum Besseren, vom Schlechten zum Schlimmeren“; und „Das Schweigen der Schrift spricht“.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://journal.rts.edu/review/perfect-priest-for-weary-pilgrims-a-theology-of-hebrews/" target="_blank" rel="noopener">journal.rts.edu</a>.</p>
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		<title>Die Erfindung der „Geschlechtsidentität“ und ihre zerstörerischen Folgen</title>
		<link>https://theoblog.de/die-erfindung-der-geschlechtsidentitaet-und-ihre-zerstoererischen-folgen/47691/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 09:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Hayner]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jakob Hayner stellt für die Welt zwei neue Bücher vor, die sich mit der „Geschlechtsidentität“ beschäftigen. Das erste Buch, Geschlechtsidentität: Die Karriere einer Kategorie (#ad), stammt von dem renommierten Soziologen Rogers Brubaker. Dazu heißt es:  Noch vor wenigen Jahren hätte man bei der Frage, was eine Geschlechtsidentität sei, wohl in viele fragende Gesichter geschaut. Geschlecht? Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jakob Hayner stellt für die Welt zwei neue Bücher vor, die sich mit der „Geschlechtsidentität“ beschäftigen. Das erste Buch, <a href="https://amzn.to/4dp6nHL" target="_blank" rel="noopener"><em>Geschlechtsidentität: Die Karriere einer Kategorie</em></a> (#ad), stammt von dem renommierten Soziologen Rogers Brubaker. Dazu heißt es: </p>
<blockquote>
<p>Noch vor wenigen Jahren hätte man bei der Frage, was eine Geschlechtsidentität sei, wohl in viele fragende Gesichter geschaut. Geschlecht? Das kann man bekanntlich anatomisch, genetisch oder hormonell fassen, was in der Geschlechterforschung als biologisches Geschlecht („sex“) gilt. Oder als erlernte Rollen, als soziales Geschlecht („gender“). Aber Geschlechtsidentität? Das „tief empfundene innere und persönliche Gefühl der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht“, wie das „LSBTIQ-Lexikon“ verrät, ist etwas völlig Neues. Doch spätestens mit dem Selbstbestimmungsgesetz hat die Geschlechtsidentität die alte Vorstellung vom Geschlecht abgelöst. Wie es zu diesem rasanten Aufstieg kommen konnte und warum der Schlüsselbegriff des Transgender-Aktivismus heftige Kulturkämpfe auslöst, hat der renommierte Soziologe Rogers Brubaker untersucht. Für den US-Professor hat das nichts mit dem Rechts-Links-Schema, aber viel mit der „stillen Revolution“ eines fragwürdigen Imperativs zu tun. Der Begriff der Geschlechtsidentität kommt, wie Brubaker schreibt, eigentlich aus der medizinischen Diagnostik und bezeichnete eine Störung. Indem sich der Transgender-Aktivismus den Begriff aneignete und umwertete, konnte er seinerseits die Medizin vor sich hertreiben, wie bei der Begründung „geschlechtsangleichender Maßnahmen“. Die Pointe dabei ist, dass nun das gefühlte Geschlecht („gender“) als angeboren, während das biologische Geschlecht („sex“) als beliebig anpassbar gilt – eine völlige Verkehrung der alten Gender-Theorie. Brubaker zeichnet detailliert nach, wie diese Idee der Geschlechtsidentität in Medizin, Statistik, Recht und Pädagogik institutionalisiert und mit „symbolischer Macht“ ausgestattet wurde. Geschlechtsidentität wurde zur herrschenden Norm, die für alle gilt, egal ob man persönlich an die Existenz dieser Identität glaubt. Ein „Prinzip der sozialen Klassifizierung“, dem man sich nicht entziehen kann. Man ist aufgefordert, so zu handeln, als ob man eine Geschlechtsidentität hätte.</p>
</blockquote>
<p>Und wichtig: „Brubaker hat das vor allem für die USA und Großbritannien untersucht und kommt zu dem Schluss, dass der Siegeszug der Geschlechtsidentität nicht das Ergebnis einer großen öffentlichen Debatte war, sondern eines ‚Insider-Aktivismus‘, der gezielt auf die Bürokratie von Staat und Partei Einfluss genommen hat: eine ‚stille Revolution‘ durch die Hintertür.“</p>
<p>Über das andere Buch von Gerhard Schweppenhäuser, Mitherausgeber und Redaktionsmitglied der <em>Zeitschrift für kritische Theorie, </em>schreibt Hayner: </p>
<blockquote>
<p>Was Brubaker als Kampf „zwischen dem, was gegeben ist, und dem, was gewählt werden kann, zwischen Natur und Kultur“ beschreibt, ist für Gerhard Schweppenhäuser die Verschiebung des Wunschs nach Selbstbestimmung auf das Feld des Körpers und des Geschlechts. Wie der Philosoph in seinem Buch <a href="https://amzn.to/4uc7OR7" target="_blank" rel="noopener">„Das konstruktivistische ‚Interesse am Körper‘ – Geschlecht, Identität und der Naturbegriff der Kritischen Theorie“</a> ([#ad] Verlag Felix Meiner, 212 Seiten, 25 Euro) schreibt, ist die Geschlechtsidentität eine Wiederauflage der alten Irrlehre vom „geistigen Geschlecht“, die Fiktion radikaler Verfügbarkeit als innerer Kehrseite des entfesselten Kapitalismus. Der Körper wird nicht mehr nur zum Anhängsel der Maschinerie, sondern zum Anhängsel des Diskurses, so Schweppenhäuser.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a04472562e9f5c36dc19406/die-erfindung-der-geschlechtsidentitaet-und-ihre-zerstoererischen-folgen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-erfindung-der-geschlechtsidentitaet-und-ihre-zerstoererischen-folgen/47691/">Die Erfindung der „Geschlechtsidentität“ und ihre zerstörerischen Folgen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Kinderfrei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:52:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, bezeichnen sich nicht mehr als kinderlos, sondern als „kinderfrei“. Damit ist (irgendwie) vorausgesetzt, dass Kinder vor allem eine Belastung sind. Hier wird, so meine Meinung, der radikale Individualismus auf die Spitze getrieben. Es geht nur noch um mich. Und die Folgen für die Gesellschaft werden desaströs sein. Genau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, bezeichnen sich nicht mehr als kinderlos, sondern als „kinderfrei“. Damit ist (irgendwie) vorausgesetzt, dass Kinder vor allem eine Belastung sind.</p>
<p>Hier wird, so meine Meinung, der radikale Individualismus auf die Spitze getrieben. Es geht nur noch um mich. Und die Folgen für die Gesellschaft werden desaströs sein. Genau die Leute, die sich selbst genügen, solange sie jung und gesund sind, werden dann, wenn sie alt und krank sind, schreien: „Kümmert euch um mich!“</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Der Begriff „kinderfrei“ hat eine seltsame Doppelbedeutung. Eltern sagen „Ich habe kinderfrei“, wenn sie ohne ihren Nachwuchs ins Kino gehen, weil die Großeltern auf ihn aufpassen. Das Wort verwenden aber auch immer mehr Menschen zur Selbstbeschreibung – vor allem Frauen –, die sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden haben. Das bislang übliche Wort „kinderlos“ klingt für sie zu sehr nach Verlust und Mangel, mit dem Suffix „-frei“ wollen sie ausdrücken, dass ein Dasein ohne eigenen Nachwuchs für sie keinen Verzicht bedeutet, sondern Lebensglück.</p>
<p>Nun steht vor der Nachsilbe „frei“ üblicherweise etwas, das man als Belastung empfindet und gerne los wäre: Wer nicht grübelt, ist sorgenfrei, Raucher wären gerne nikotinfrei und Hauseigentümer schuldenfrei. Im Jahr 1933 wurde überall in Deutschland der Erfolg nationalsozialistischer Unrechtspolitik mit dem Wort „judenfrei“ bejubelt.</p>
<p>Nun also kinderfrei. Ob jemand eigene Kinder oder auch nur den Gedanken daran als Last empfindet, ist höchst individuell und deswegen nicht diskutabel. Doch haben viele der Ich-Texte und Essays, die Kinderlosigkeit als persönliches Lebensmodell beschreiben und zuletzt im Wochentakt in allen großen Publikationen, auch der F.A.Z., erschienen sind, seltsam schrille Untertöne, was den Blick auf das Leben mit Kindern betrifft. Es wird unterstellt, Mütter seien unglücklicher als Frauen ohne Kinder, Eltern hätten schlechteren Sex, und das Bild der einsamen Greisin sei ein Versuch des Patriarchats, Frauen zum Kinderkriegen zu erpressen – und nicht Ausdruck einer demographischen Realität, weil Frauen im Schnitt vier bis fünf Jahre länger leben als Männer. Fast scheint es, als würde sich das über Jahrhunderte geprägte Bild, dass eigene Kinder eine notwendige Bedingung für eine gelungene Biographie sind, langsam umkehren: Ein glückliches Leben genügt sich selbst.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kinderlos-deutschland-behandelt-seinen-nachwuchs-als-sei-er-eine-last-200825736.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die große evangelikale Verwischung</title>
		<link>https://theoblog.de/die-grosse-evangelikale-verwischung/47677/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Liberale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Graham]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>
		<category><![CDATA[Ranald Macaulay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“: Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“:</p>
<blockquote>
<p>Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – wie die beiden Hodges und B.B. Warfield – waren nicht mehr da, und die Gegenoffensive, die J. Gresham Machen (einer der wichtigsten Einflüsse auf Schaeffer) kurz zuvor zu starten versucht hatte, war gescheitert. Für seine Mühen war er seines Amtes enthoben und 1936 entlassen worden. Da die Kirche damals immer noch eine Stimme war, die gesellschaftliches Gewicht hatte, sorgte Machens Ausschluss für Schlagzeilen. Schaeffer hebt dies hervor, um die Schnelligkeit zu betonen, mit der sich die amerikanische Gesellschaft veränderte. Der begrenzte Respekt, den gewöhnliche Menschen für die alten Werte (z.B. die Heiligkeit der Ehe und das ungeborene Leben) hatten, war immer noch spürbar. Innerhalb nur eines Jahrzehnts wurde dies jedoch beiseitegefegt. Die alten Spielregeln galten nicht mehr: Die sogenannte sexuelle Befreiung hatte begonnen.</p>
<p>Interessanterweise macht Schaeffer die bibeltreuen Gemeinden selbst für diesen moralischen Verfall verantwortlich. Warum? Weil die Verantwortlichen, nichts unternommen hatten, um es zu verhindern, obwohl sie wussten, dass dies geschehen würde. Er sagt:</p>
<p>„Eben diese Umwälzung [die in den protestantischen Mainline-Kirchen von 1900 bis 1936 stattfand] legte die Grundlage für die kulturellen, sozialen, moralischen, gesetzlichen und staatlichen Veränderungen, die bis in unsere Gegenwart hineinreichen. Ohne diese Strömung in den Denominationen hätten die Veränderungen der letzten fünfzig Jahre in unserer Gesellschaft meiner Überzeugung nach doch sehr andersartige Ergebnisse hervorgebracht, als wir sie jetzt haben. Als sich die Reformationskirchen in ihrer Ansicht änderten, wurde der Konsens der Reformation untergraben.“</p>
<p>Nach 1936 begannen die Mainline-Denominationen stark an Mitgliedern zu verlieren. Warum sollte man in die Kirche gehen, wenn man dort nur moralische Plattitüden geboten bekam? Die bibeltreuen Denominationen hingegen erlebten einen Aufschwung. Ein unverhohlenes Bekenntnis zum Evangelium und zur historischen Zuverlässigkeit der Bibel erwies sich als attraktiv. Das Time-Magazin brachte sogar eine Titelgeschichte über dieses neue Phänomen: eine evangelikale Mehrheit in der amerikanischen Nation!</p>
</blockquote>
<p>Mehr von Ranald Macaulay über die Hintergründe zu Francis Schaeffers letztem Buch <a href="https://amzn.to/3Rlbr8J" target="_blank" rel="noopener"><em>Die große Anpassung</em></a> (#ad) hier: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5148/die-grosse-evangelikale-verwischung" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Peter Stuhlmacher: Nur der Weinstock gibt den Reben das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 15:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stuhlmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner Biblischen Theologie des Neuen Testaments über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267): Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner <a href="https://amzn.to/4v3qtPl" target="_blank" rel="noopener"><em>Biblischen Theologie des Neuen Testaments</em></a> über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267):</p>
<blockquote>
<p>Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, die Reben ganz vom Weinstock leben und vernichtet werden, wenn sie nicht reichlich Frucht bringen. Im Klartext: Die Jünger leben aus der Liebe Jesu, sind aber auch (auf Gedeih und Verderb) dazu verpflichtet, in dieser Liebe zu bleiben (vgl. 15,9; 17,23). – Die zweite Pointe liegt darin, daß Jesus seine Jünger in 15,15 nicht mehr unwissende Sklaven <em>(douloi)</em>, sondern Freunde <em>(philoi)</em> nennt, die von wahrer Gotteserkenntnis erfüllt sind. Der Ehrentitel ,Freunde Jesu’  steht dem judenchristlich üblichen, auch in Apk 1,1; 2,20; 7,3 u.ö. beibehaltenen Wortgebrauch von <em>douloi Chrisou</em> oder <em>douloi Theu</em> für die Apostel und Gemeindeglieder (vgl. Röm 1,1; 6,15–23; 1Petr 2,16; Jak 1,1; Jud 1 usw.) gegenüber und hat sapientiale Wurzeln: Nach Weish 8,18 wird man von der <em>sophia</em> nicht versklavt, sondern ist mit ihr befreundet, und nach Weish 7,14.27 schafft die Weisheit durch den Eingang in heilige Seelen ,Freunde Gottes’. Die Freunde Jesu stehen also in einem besonders innigen Verhältnis zu ihrem Herrn. – Die dritte Pointe liegt in dem Begriff ,wahrer Weinstock’ (…). Da der Weinstock geläufiges Symbol für Israel ist (vgl. Ps 80,9), deutet die Metapher an, daß nicht das vorfindliche Israel, sondern Jesus und seine Jünger das wahre Gottesvolk bilden.</p>
</blockquote>
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		<title>Sinclair Ferguson: Alle Segnungen in Christus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair Ferguson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in Union with Christ: The Blessings of Being in Him (#ad, 2025, S. 26): Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung. Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/sinclair-ferguson-alle-segnungen-in-christus/47671/">Sinclair Ferguson: Alle Segnungen in Christus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in <a href="https://amzn.to/4tLrzhD" target="_blank" rel="noopener"><em>Union with Christ: The Blessings of Being in Him</em></a> (#ad, 2025, S. 26):</p>
<blockquote>
<p>Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung.</p>
<p>Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns – zuerst erhält man die Rechtfertigung, die zur Erfahrung der Kindschaft führt, und dann, im Laufe der Zeit, die Heiligung. Dies wird manchmal als die goldene Kette der Erlösung beschrieben – eine Redewendung, die zumindest in England auf den großen elisabethanischen Prediger und Theologen William Perkins aus Cambridge (1558–1602) zurückgeht.</p>
<p>Denken Sie an die Worte des Paulus in Römer 8,30: „Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.“ Diese Segnungen sind wie Glieder, die in einer Kette miteinander verbunden sind. Viele Christen haben diesen Ansatz als hilfreich empfunden, um darüber nachzudenken, wie das Evangelium auf uns angewendet wird. Doch er birgt ein potenzielles Risiko. Zum einen erwähnt Paulus keine „Kette“. Diese Metapher wird in den Text eingeschleust; sie entspringt nicht aus ihm selbst. Und wenn ich sage, dass „die Rechtfertigung zur Kindschaft führt und dann weiter zur Heiligung“, habe ich etwas Wichtiges ausgelassen.</p>
<p>Was fehlt?</p>
<p>Es geht nicht so sehr um das „Was“, sondern um das „Wer“. Man kann über diese Kette so sprechen, als ob diese Segnungen objektiv existierten, fast wie Güter, die Gott uns schenkt. Aber beachten Sie, dass wir bei der Aufzählung noch nicht einmal den Herrn Jesus Christus erwähnt haben. Doch nur in ihm gehören diese Segnungen uns. Die Gefahr, in die wir hier geraten können, besteht darin, die Segnungen des Evangeliums von der Person zu trennen, die selbst das Evangelium ist und in der allein, durch den Glauben an ihn, diese Segnungen uns zuteilwerden. Wir können sie nicht losgelöst von Christus erfahren. Und wenn wir Christus haben, dann gehören uns in ihm alle Segnungen.</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Kika – eine Politikschleuder</title>
		<link>https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 14:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen: Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/">Kika – eine Politikschleuder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen:</p>
<blockquote>
<p>Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. Bei keinem der von WELT ausgewerteten Beiträge war die Löschfrist abgelaufen.</p>
<p>Allen gemeinsam ist ihre unübersehbare Parteinahme. Das gilt auch für den 2023 erstmals veröffentlichten Beitrag über „Nick“, das Mädchen, das im falschen Körper geboren sei. „Besonders problematisch ist, dass die Sendung medizinische Eingriffe in ‚Nicks‘ Körper inklusive chemischer Kastration und Testosteronspritzen in eine kindgerechte Glückserzählung einbettet, an deren Ende Nick glücklich und akzeptiert ist“, kommentiert die Biologin Vollbrecht. Die Botschaft des Films nennt sie „fatal“: „Wer als Mädchen keine Barbies mag, bekommt die medizinisch animierte Erlösung als Junge.“</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Meine Meinung: KiKA gar nicht erst einschalten. Das Programm hemmt die Kreativität von Kindern ohnehin.</p>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69fb2e2fc6d2944c8df69eb6/kinderkanal-von-ard-zdf-wenn-die-rassistische-grossmutter-zur-strafe-in-einem-braunen-sumpf-ertraenkt-wird.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/">Kika – eine Politikschleuder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Themelios 51 (1/2026)</title>
		<link>https://theoblog.de/themelios-51-1-2026/47663/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 12:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[D.A. Carson]]></category>
		<category><![CDATA[Themelios]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift THEMELIOS ist der theologischen Arbeit von D.A. Carson gewidmet. Benjamin L. Gladd scheibt in „D. A. Carson’s Influence on Biblical Theology“: D. A. Carson hat uns gelehrt, dass biblische Theologie – und zwar gute – von einer hohen Wertschätzung der Heiligen Schrift abhängt. Deshalb stehen Evangelikale auf diesem Gebiet an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/themelios-51-1-2026/47663/">Themelios 51 (1/2026)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="THEMELIOS_Carson.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/05/THEMELIOS_Carson.png" alt="THEMELIOS Carson." width="356" height="467" border="0"></p>
<p>Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift THEMELIOS ist der theologischen Arbeit von D.A. Carson gewidmet. Benjamin L. Gladd scheibt in „D. A. Carson’s Influence on Biblical Theology“:</p>
<blockquote>
<p>D. A. Carson hat uns gelehrt, dass biblische Theologie – und zwar gute – von einer hohen Wertschätzung der Heiligen Schrift abhängt. Deshalb stehen Evangelikale auf diesem Gebiet an vorderster Front, und deshalb muss jede nachfolgende Generation die Autorität und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift erneut bekräftigen. Carson hat zudem eine Grundlage dafür geschaffen, Verbindungen zwischen den beiden Testamenten verantwortungsvoll nachzuzeichnen. Wir müssen uns ein hermeneutisches Modell für die Lektüre des Neuen Testaments zu eigen machen, das sowohl Kontinuität als auch Diskontinuität berücksichtigt. Die Waage zu sehr in eine Richtung zu kippen, schafft ein Ungleichgewicht, das dem Text nicht gerecht wird. Wenn evangelikale Gelehrte darüber nachdenken, welche Projekte sie in Zukunft schreiben sollten, wäre es klug, die Kontinuität und Diskontinuität der Schrift herauszuarbeiten.</p>
<p>Carson bewies eine ausgeprägte Fähigkeit, andere Gelehrte zusammenzubringen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dies ist einer der Gründe, warum es so viele NSBT-Bände gibt und warum er eine atemberaubende Anzahl von Projekten herausgegeben hat. Er war stets auf der Suche nach neuen Entwicklungen und Erkenntnissen, die die Wahrheit der Bibel ans Licht brachten; er erkannte Lücken in der Literatur und war entschlossen, diese zu schließen. Wenn Evangelikale das Erbe Carsons fortsetzen wollen, müssen sie dies als Team tun. Wir sind schließlich „Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes“ (1 Kor 4,1).</p>
<p>Die Ausgabe kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://www.thegospelcoalition.org/themelios/" target="_blank" rel="noopener">www.thegospelcoalition.org</a>.</p>
</blockquote>
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		<title>E21-Konferenz 2026: Glaube, der bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hauptkonferenz von Evangelium21 fand vom 30. April bis zum 2. Mai in der Arche-Gemeinde Hamburg statt. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Seminare standen unter dem Thema „Glaube, der bleibt – von Generation zu Generation“. E21 schreibt: Begleitend zu Ken Mbuguas Vorträgen wurde auf der Konferenz fortlaufend durch den 2. Timotheusbrief gepredigt. Matthias Lohmann (Pastor der FeG [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hauptkonferenz von Evangelium21 fand vom 30. April bis zum 2. Mai in der Arche-Gemeinde Hamburg statt. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Seminare standen unter dem Thema „Glaube, der bleibt – von Generation zu Generation“. E21 schreibt:</p>
<blockquote><p>Begleitend zu Ken Mbuguas Vorträgen wurde auf der Konferenz fortlaufend durch den 2. Timotheusbrief gepredigt. Matthias Lohmann (Pastor der FeG München-Mitte) und Alexander Reindl (Pastor der Hoffnungskirche Wipptal, Österreich) verwiesen auf die Tatsache, dass sich christliche Beziehungen im alltäglichen Leben abspielen. In einer Zeit wachsenden digitalen Einflusses sollten Christen lernen, sich primär auf die Menschen zu fokussieren, mit denen sie ihr Leben teilen. Dabei sei Jüngerschaft nicht mit einem Fertiggericht zu vergleichen, betonte Alexander Reindl. Es gehe nicht um „maximale Dichte, mit schnellem Profit und höchster Zufriedenheit“, sondern darum, sich mit Geduld in die Menschen vor Ort zu investieren, denn dabei präge man nicht nur eine, sondern auch die nachfolgenden Generationen. Er rief zu einer „leidenschaftlichen Unaufgeregtheit“ im Dienst auf. Christen seien aufgerufen, mit Gottes Wort zu arbeiten, um Menschen zu gewinnen. Entscheidend sei dabei aber, dass nicht der Mensch, sondern Gott die Frucht schenkt.</p>
<p>…</p>
<p>Die Konferenz wurde durch Seminare und Podiumsdiskussionen ergänzt. Ein zentrales Anliegen war es, die Konferenzteilnehmer zu ermutigen, geistliche Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen. Dabei wurde immer wieder betont, dass es sowohl klare biblische Lehre als auch gelebte liebevolle Gemeinschaft brauche.</p>
<p><span style="font-size: revert;">Ein Höhepunkt der Konferenz war das Podiumsgespräch zum Thema „Den Lauf lange laufen“ mit Pastor Wolfgang Wegert, Pfarrer Ulrich Parzany und Wolf Christian Jaeschke, langjähriger Mitarbeiter in der Studentenmission. Auf die Frage, welche klassischen Stolpersteine es im geistlichen Dienst gebe, antwortete Parzany, es seien die vier altbekannten Fallen Sex, Geld, Macht und Eitelkeit. Er selbst habe einen Seelsorger, mit dem er sehr offen über seine eigenen Sorgen und Anfechtungen reden könne. Wolfgang Wegert betonte, wie wichtig theologische Festigkeit sei. Ihm persönlich hätten Charles Haddon Spurgeon und Joni Eareckson Tada sehr dabei geholfen, seine reformierte Sichtweise zu vergewissern.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: revert;">Mehr: </span><a style="font-size: revert;" href="https://www.evangelium21.net/media/5145/von-generation-zu-generation" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a><span style="font-size: revert;">.</span></p>
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		<title>Kyla Gillespie: Jesus hat mich gerettet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 07:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kyla Gillespie]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kyla Gillespie erfuhr in ihrer eigenen Familie viel Ablehnung, die sie durch Alkohol und andere Dinge zu kompensieren suchte. Auch die Trans-Ideologie wirkte verlockend. Als Frau geboren, lebte sie sechs Jahre lang als Mann. Dann zeigte Gott ihr ihre wahre Identität. Mit 19 begann ich, meinen Stress im Alkohol zu ertränken. Es folgten Filmrisse, Partys, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kyla Gillespie erfuhr in ihrer eigenen Familie viel Ablehnung, die sie durch Alkohol und andere Dinge zu kompensieren suchte. Auch die Trans-Ideologie wirkte verlockend. Als Frau geboren, lebte sie sechs Jahre lang als Mann. Dann zeigte Gott ihr ihre wahre Identität.</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mit 19 begann ich, meinen Stress im Alkohol zu ertränken. Es folgten Filmrisse, Partys, Glücksspiel und eine Reihe gescheiterter gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Es dauerte nicht lange, bis mein Glaube fast nicht mehr existierte. Ich wählte das Leben, von dem ich glaubte, es zu wollen, über meine Beziehung zu Gott. Doch als der Alkohol eine gefährliche Abwärtsspirale auslöste, entschied ich mich, in ein christliches Rehabilitationszentrum zu gehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Dort wurde ich trocken, doch mein Kampf mit gleichgeschlechtlicher Anziehung und Geschlechtsdysphorie ging weiter. Um den Krieg in meinem Inneren zu gewinnen, beschloss ich, von weiblich zu männlich zu wechseln. Zwei Jahre später, nach Hormontherapie, Operationen und tiefgreifenden Veränderungen meines Lebensstils, konnte ich endlich unbemerkt als Mann durch die Welt gehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich änderte meinen Namen von Kyla zu Brycen. Ich war am Ziel angekommen. Bei jedem Schritt dieses Prozesses wartete ich sehnsüchtig auf die Zufriedenheit und Erleichterung, die sicherlich folgen würden. Doch sie kamen nie. Die Veränderung meines Körpers hatte die Zerbrochenheit in meinem Inneren nicht geheilt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">…</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mein ganzes Leben lang hatte ich nach Einklang gesucht, nach einer Art tiefem, dauerhaftem Frieden. Und ich fand ihn nur in Jesus, dem, der rettet.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/03/testimony-born-woman-transgender-detransition/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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		<title>„Lesen als Kulturtechnik droht uns tatsächlich abhanden zu kommen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 06:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studenten kommen heute oft ohne ausreichende Lesetechniken an die Universität und scheitern bereits am nötigen Lektürepensum. Zwei Leseforscher der Universität Bern wissen, wie es besser geht. Sie wissen auch, was erfolgreiche Leser anders machen. Zwei Zitate aus einem Interview mit Thomas Nehrlich und Oliver Ulbrich: Thomas Nehrlich: Dabei nehmen wir Informationen weniger genau und weniger [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Studenten kommen heute oft ohne ausreichende Lesetechniken an die Universität und scheitern bereits am nötigen Lektürepensum. Zwei Leseforscher der Universität Bern wissen, wie es besser geht. Sie wissen auch, was erfolgreiche Leser anders machen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zwei Zitate aus einem Interview mit Thomas Nehrlich und Oliver Ulbrich:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"><strong>Thomas Nehrlich:</strong> Dabei nehmen wir Informationen weniger genau und weniger nachhaltig auf, wenn wir eine PDF-Datei durchscrollen, als wenn wir einen Text auf Papier beziehungsweise im Buch lesen. Einen Text wissenschaftlich, im Studium, zu lesen, bedeutet eigentlich, ihn kritisch zu analysieren, indem wir bestimmte Stellen unterstreichen, in verschiedenen Farben hervorheben, Anmerkungen hinzufügen, Auszüge aufschreiben. Das sind ganz praktische Fertigkeiten, die wir erlernen können: das Handwerk des Lesens.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"><strong>Oliver Lubrich:</strong> Diese Tendenz beobachten wir auch. Texte werden kürzer, und sie werden immer mehr zu Bildergeschichten oder zu Kurzfilmen. Dabei sind wir – auch in den sozialen Medien – von immer mehr Texten umgeben. Es ist bisweilen schwer, nicht in Kulturpessimismus zu verfallen. Aber es setzt auch eine Gegenbewegung ein: zurück zur Lektüre als Erfahrung der Entschleunigung, der Achtsamkeit, der neuen Aufmerksamkeit. Die Schallplatte hat ja auch ein Comeback, Vinyl ist cool. Das könnte auch für das Buch gelten. Meine Studierenden haben mir den Modebegriff des „performative male reader“ beigebracht: Junge Männer zeigen sich mit Büchern, um gut anzukommen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus69f3230b1747a1d1a8283e2f/vorteil-lesekompetenz-das-sind-ganz-praktische-fertigkeiten-die-wir-erlernen-koennen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Nietzsche erwartete das Heil von der Biologie</title>
		<link>https://theoblog.de/nietzsche-erwartete-das-heil-von-der-biologie/47619/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Edith Düsing]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Nietzsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Edith Düsing sieht bei Nietzsche eine gedankliche Nähe zu Darwin, auch wenn er diese zu verbergen versuchte („Nietzsches antichristliches Paulusbild“, Internationale katholische Zeitschrift Communio 38, 2 (2009), S. 160–178, hier S. 170): Nietzsche unternimmt die Delegitimierung des christlichen Abendlandes in: Der Antichrist, indem er die in Jesus angebrochene christliche Heilsgeschichte zu einer Unheilsgeschichte umdeutet. Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Edith Düsing sieht bei Nietzsche eine gedankliche Nähe zu Darwin, auch wenn er diese zu verbergen versuchte („Nietzsches antichristliches Paulusbild“, <em>Internationale katholische Zeitschrift Communio</em> 38, 2 (2009), S. 160–178, hier S. 170):</p>
<blockquote>
<p>Nietzsche unternimmt die Delegitimierung des christlichen Abendlandes in: <em>Der Antichrist</em>, indem er die in Jesus angebrochene christliche Heilsgeschichte zu einer Unheilsgeschichte umdeutet.</p>
<p>Das Heil sei nicht mehr vom paulinischen Christus, sondern vom antipaulinischen Anti-Christus, alias Dionysos, Zarathustra oder Nietzsche zu erwarten. Ziel ist ein säkularer Dionysoskult, worin das triumphierende Jasagen zum Leben über Tod und Wandel hinaus Schlüsseldogma ist. Das wahre Leben, das rein diesseitig sein soll, liege im Gesamtfortleben der Gattung durch Zeugung. Dies sei der wahre heilige Weg, der von Nietzsche religiös empfunden wird als ein Glaube an die „Ewigkeit des Lebens“ (KSA 6, 159f).</p>
<p>In einer Art Notwehrhandlung wird, um dem an sich ewig Sinnlosen verzweifelt Sinn einzuhauchen, der Biologie religiöse Weihe zugedacht. Christliche und dionysische Weltsicht differieren für Nietzsche nicht hinsichtlich des Martyriums, jedoch kommt [ihnen] ein unterschiedlicher Sinn zu. Im dionysischen Verständnis gehöre zum Leben in seiner Fruchtbarkeit auch Qual, Zerstörung, ja Vernichtung; im paulinischen Sinn gelte der ‚Gekreuzigte als der Unschuldige‘, das Wort vom Kreuz als Formel der Verurteilung des Lebens, das im Gegensatz zu Christus völlig sündig ist. „Der Gott am Kreuz ist ein Fluch auf das Leben“; der in Stücke gerissene Dionysos aber, so Nietzsches Mythologisierung des Lebenskults, ist „eine Verheißung des Lebens: er wird ewig wiedergeboren und aus der Zerstörung heimkommen“ (KSA 13, 267).</p>
</blockquote>
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		<title>Wenn eine Künstlerin zurück in die Kirche findet</title>
		<link>https://theoblog.de/wenn-eine-kuenstlerin-zurueck-in-die-kirche-findet/47631/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Richter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß. Viele der zunehmenden Konversionserzählungen sind theologisch dünn. Und sie klammern konfessionelle Fragen meist vollständig aus. Trotzdem freue ich mich riesig, wenn Menschen anfangen, die Denkvoraussetzungen der Moderne zu hinterfragen und sich dazu öffentlich bekennen. Das hat kürzlich die Regisseurin Angela Richter getan. Und es ihr fabelhaft gelungen, die Reaktionen ihrer ehemaligen (!) Bewunderer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich weiß. Viele der zunehmenden Konversionserzählungen sind theologisch dünn. Und sie klammern konfessionelle Fragen meist vollständig aus. Trotzdem freue ich mich riesig, wenn Menschen anfangen, die Denkvoraussetzungen der Moderne zu hinterfragen und sich dazu öffentlich bekennen. Das hat kürzlich die Regisseurin Angela Richter getan. Und es ihr fabelhaft gelungen, die Reaktionen ihrer ehemaligen (!) Bewunderer auf den Punkt zu bringen.</p>
<p>Hier: </p>
<p>Ich bin als Künstlerin wieder katholisch geworden. In meiner Branche ist das ungefähr so anschlussfähig wie Rauchen im OP-Saal.</p>
<blockquote>
<p>Vor etwa drei Jahren stand ich in Wien auf der Premierenfeier meines Theaterstücks. Es war einer dieser seltenen Abende, an denen alles stimmt: Der Applaus war lang, die Gespräche fließen, diese milde, warme Euphorie nach gelungener Arbeit. Eine Frau kam auf mich zu – vermutlich selbst Künstlerin – strahlend, zugewandt, schon ein bisschen angetrunken. Wir redeten lange und offen. Irgendwann, fast experimentell, sagte ich es: „Ich bin katholisch.“</p>
<p>Es war, als hätte jemand die Luft aus dem Raum gesaugt. Die eben noch bewunderte Regisseurin verwandelte sich in ein kognitives Problem. Der Rest des Abends, mindestens zwei Stunden (!), wurde zu einer umgekehrten Missionierung. Sie versuchte mit echter Inbrunst, mich vom Katholizismus zu „befreien“.</p>
<p>Ich hörte zu, fragte nach. Am Ende blieb vor allem eine Kindheitserinnerung: Sie war auf dem Land aufgewachsen und hatte die katholischen Kinder um ihre Kommunionkleider und Firmungsfeiern beneidet, fühlte sich ausgeschlossen. Und als Feministin fühlt sie sich vom Priesteramt ausgeschlossen. Das war das, was sich bei ihr als Begründung herauskristallisierte. Keine Missbrauchszahlen, keine Theologie, keine Historie. Eher etwas sehr Persönliches, das sich im Laufe der Zeit in eine grundsätzliche Ablehnung verwandelt hatte.</p>
<p>Das ist kein Einzelfall. Das ist das Muster, das ich seither immer wieder erlebe. In den Kreisen, in denen ich mich bewege, ist die Ablehnung des Katholischen absolut, aber selten gut begründet. Es ist ein kultureller Reflex. Man weiß, dass man dagegen ist.</p>
<p>Fragt man konkret nach, wird es dünn. Kindesmissbrauch? Ja – ein schweres, reales Verbrechen, das die Kirche zutiefst beschmutzt hat und für das sie Verantwortung trägt. Aber wenn ich nach Zeiträumen, Zahlen und Vergleichen frage, wird es oft schnell still. Das Problem des Missbrauchs taucht überall dort auf, wo Macht, Abhängigkeit und Nähe zusammentreffen – in Schulen, Sportvereinen, Familien, anderen Kirchen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.corrigenda.online/kultur/angela-richter-warum-ich-als-kunstlerin-wieder-katholisch-geworden-bin?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.corrigenda.online</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trans: Teuer für Therapeuten</title>
		<link>https://theoblog.de/trans-teuer-fuer-therapeuten/47629/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Emma]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten. Ich zitiere aus dem Kampfblatt des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich zitiere aus dem Kampfblatt des Feminismus, der EMMA:</p>
<blockquote>
<p>Varian war 16, als im Dezember 2019 ihre Brüste amputiert wurden. Ihr Psychologe, Dr. Kenneth Einhorn, hatte ihr immer wieder versichert, es würde ihr danach definitiv besser gehen. Ohne Mastektomie aber bestehe die Gefahr, dass sie sich umbringen würde. Das erklärte der Psychologe auch Foxʼ skeptischer Mutter Claire, einer Krankenschwester, die am Ende einknickte und die Einverständniserklärung unterschrieb. Dem Chirurgen, der dem Mädchen die Brüste abnahm, hatte Einhorn zur Überweisung der Patientin einen knappen Dreizeiler geschrieben. Dr. Simon Chin amputierte trotzdem.</p>
<p>Jetzt müssen beide Ärzte der heute 22-Jährigen zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Gericht in White Plains, einem Ort rund 50 Kilometer nördlich von New York, am 31. Januar 2026 nach einem dreiwöchigen Prozess. Es ist in den USA der erste Fall, in dem Ärzte dazu verurteilt wurden, einer Jugendlichen, die ihre „geschlechtsangleichende Operation“ bereut, Schadenersatz zu zahlen. Aber es ist ganz sicher nicht der letzte. 30 weitere Fälle sogenannter „Detransitionierer“ liegen schon jetzt vor amerikanischen Gerichten. Sie alle werfen den Ärzten vor, was auch Fox Varian beklagt: „Ich war 16 und hatte sehr ernsthafte psychische Probleme. Ich war ganz offensichtlich nicht reif genug, die Entscheidung für eine solche Operation zu treffen. Und ich war ganz sicher nicht reif genug, mit den Folgen zurechtzukommen.“</p>
<p>Nach der OP ging es der 16-Jährigen nicht etwa besser, sondern schlechter. „Sie hatte immer noch Angstzustände, war immer noch depressiv und hatte die gleichen Probleme wie vorher“, berichtete Mutter Claire Deacon dem Gericht. Dazu kamen neue Probleme. Das Mädchen, das „die Operation schon bereute, als die Bandagen entfernt wurden“, begann sich zu ritzen. Jetzt war Fox Varian wirklich suizidal. Der Fall Varian sollte „ein Weckruf“ sein, erklärte nach dem Urteil die Psychologin Laura Edwards-Leeper. Sie gehört zu den bekanntesten Gender-Medizinerinnen des Landes und hatte 2007 die erste pädiatrische Gender-Klinik der USA in Boston gegründet. Heute ist sie eine der engagiertesten Warnerinnen vor einer Trans-Medizin, die aus dem Ruder gelaufen ist. „Wenn wir nicht sofort Kurskorrekturen vornehmen, prophezeie ich, dass wir entweder anhaltende Rechtsstreitigkeiten und Tragödien im Zusammenhang mit Detransitionen oder zunehmende Verbote von Behandlungen erleben werden.“ Beides ist schon jetzt der Fall.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.emma.de/artikel/trans-teuer-fuer-den-therapeuten-342435?fbclid=IwY2xjawRdcS1leHRuA2FlbQIxMABicmlkETE4T1pPcU5Fa2g0ZEZUcll1c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHro28YiAVQk_Kr3k3lZHaaXp0iHdKp9sIwscWUkjYZ7yhG__dExTfExAszpY_aem_J93LObq7Jl0gGLdn-_7zEQ" target="_blank" rel="noopener">www.emma.de</a>.</p>
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		<title>Die Bedeutungs-Abwärtsspirale</title>
		<link>https://theoblog.de/die-bedeutungs-abwaertsspirale/47623/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[A.C. Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut der American Psychological Association hat sich die Zahl der amerikanischen Jugendlichen mit Symptomen einer schweren Depression zwischen 2005 und 2019 fast verdreifacht. Die Zahl der Jugendlichen mit Angstzuständen hat sich nahezu verdoppelt. Der amerikanische Harvard-Professor Arthur C. Brooks meint, die Standarderklärungen reichten nicht, um diese Entwicklung zu erklären. Weder könne es an zu vielen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Laut der American Psychological Association hat sich die Zahl der amerikanischen Jugendlichen mit Symptomen einer schweren Depression zwischen 2005 und 2019 fast verdreifacht. Die Zahl der Jugendlichen mit Angstzuständen hat sich nahezu verdoppelt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der amerikanische Harvard-Professor Arthur C. Brooks meint, die Standarderklärungen reichten nicht, um diese Entwicklung zu erklären. Weder könne es an zu vielen Versprechungen noch an einem überhöhten Anspruchsdenken liegen. Laut Brooks fehlt vielen Menschen der Lebenssinn. Und die Ablenkungsmanöver innerhalb der virtuellen Welt würden nicht helfen, sondern verstärkten Gefühle von Traurigkeit und Angst. </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zitat aus einem Artikel von Marie-Luise Goldmann:</p>
<blockquote>
<p>Worin also besteht der Sinn, der so vielen jungen Leuten heute abhanden gekommen ist? Brooks verweist auf ein Modell, das Sinn als Summe aus Kohärenz, Zweck und Bedeutsamkeit begreift. Erstens: Passen die Elemente meines Lebens zusammen, geschehen die Dinge aus einem bestimmten Grund? Zweitens: Hat mein Leben Ziele und eine Richtung, lebe ich, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen? Und drittens: Hat mein Leben einen inhärenten Wert für mich selbst und für andere?</p>
<p>Besonders gut gebildete junge Leute würden heute überwiegend mit der linken Gehirnhälfte denken, die für lösbare komplizierte Probleme zuständig sei. Die für Komplexität statt Kompliziertheit verantwortliche rechte Gehirnhälfte, die die großen Geheimnisse und Wunder des Lebens wahrnimmt, verkümmere unter diesem auf technische, klar abgrenzbare Probleme fokussierten Lösungsansatz zusehends. „Internet-Sucht ist ein Sinn-Killer“, bringt Brooks das Problem auf den Punkt. Komplexes, mit der rechten Hirnhälfte erfahrbares Wissen müsse in Echtzeit gelebt werden und könne von Computern weder gespeichert noch entdeckt werden.</p>
<p>„Diese Asymmetrie erklärt, warum wir mit genialen Lösungen für uralte Probleme bombardiert werden, aber scheinbar keinen Fortschritt in Richtung größeren Glücks machen. Tatsächlich ist es umgekehrt: Wir verlieren unser Gefühl für den Sinn des Lebens immer schneller“, konstatiert der Forscher. Und: „Die Bedeutungs-Abwärtsspirale ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf: Aus Langeweile und Leere wenden sich Menschen süchtig machenden Technologien zu, was wiederum dazu führt, dass sie sich noch weniger mit den tieferen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Das verschärft die Sinnkrise – ebenso wie die darauf entstehenden Gefühle von Traurigkeit und Angst.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/kultur/plus69eb782ee5056f185e233fdd/warum-depressionen-angstzustaende-und-einsamkeit-unter-jungen-menschen-zunehmen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Die Logik des Herzens bei Pascal</title>
		<link>https://theoblog.de/die-logik-des-herzens-bei-pascal/47617/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Link]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, Zeitschrift für Theologie und Kirche 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52): Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, <em>Zeitschrift für Theologie und Kirche</em> 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52):</p>
<blockquote>
<p>Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als Ursprung des Seins und der Wahrheit gedacht wird. Mit dieser Absage an den vorchristlichen Gott der Antike ist die Metaphysik in ihre tiefste Krise geraten. Denn wenn die Philosophie Gott nicht mehr als Grund der Wahrheit in jeglichem Denken mitzudenken vermag, wenn sie, wie heute am Tage liegt, von Gott schweigt, dann muss die jahrhundertelang festgehaltene Synthese von biblischer Wahrheit und metaphysischer Gewissheit zerbrechen. Pascal hat diesen (bei Nietzsche definitiv erreichten) kritischen Punkt bereits im 17. Jahrhundert vorweggenommen. Der Horizont, den die Wahrheit der Offenbarung uns öffnet – das ist die provozierend neue Einsicht – ist der Wahrheit des Denkens schlechthin entgegengesetzt. Sie gehört einer anderen Quelle und Ordnung an, der Ordnung und Logik des Herzens. Die in und mit den Pensées vorbereitete Apologie des Christentums hat folgerichtig auf alle metaphysischen Hilfestellungen verzichtet. Ihr neuer Adressat und Partner ist die aus dieser obsolet gewordenen Klammer entlassene Wissenschaft selbst. Mit den Worten einer zeitgenössischen Interpretin, Irène E. Kummer, gesagt: „Pascals Apologie war die erste, welche den neuen Geist der Wissenschaft, des kritischen Denkens, das sich aus dogmatischen und theologischen Bindungen gelöst hatte, nochmals auf den Glauben zu beziehen, versuchte, gerade indem er die säkularisierenden Tendenzen ernst nahm und einbezog. Die Pensées sind also eigentlich der erste Dialog des modernen Menschen mit dem Glauben.“</p>
</blockquote>
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		<title>Über die Neigung zu Sophismus und Geblende</title>
		<link>https://theoblog.de/ueber-die-neigung-zu-sophismus-und-geblende/47612/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[M.V. Llosa]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mario Vargas Llosa schreibt über die Selbsttäuschung von Michel Foucault und den Sophismus unserer Tage (#ad Alles Boulevard, 2014, S. 88–90): Nicht von ungefähr erwähne ich Michel Foucault als ein paradoxes Beispiel. Seine Kritik war ernst gemeint, und sein libertäres Ideal ist unbestreitbar. Seine Vorbehalte gegen die westliche Kultur – die trotz aller Begrenztheiten und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mario Vargas Llosa schreibt über die Selbsttäuschung von Michel Foucault und den Sophismus unserer Tage (#ad <a href="https://amzn.to/4u1PlWY" target="_blank" rel="noopener"><em>Alles Boulevard</em></a>, 2014, S. 88–90):</p>
<blockquote>
<p>Nicht von ungefähr erwähne ich Michel Foucault als ein paradoxes Beispiel. Seine Kritik war ernst gemeint, und sein libertäres Ideal ist unbestreitbar. Seine Vorbehalte gegen die westliche Kultur – die trotz aller Begrenztheiten und Verirrungen wie keine andere in der Geschichte die Freiheit, die Demokratie und die Menschenrechte befördert hat – verleiteten ihn zu der Annahme, leichter als in den Klassenzimmern oder an den Wahlurnen erreiche man die moralische und politische Emanzipation mit Steinwürfen auf Polizisten, mit dem Besuch einer Schwulensauna in San Francisco oder eines SM-Clubs in Paris. Und in seiner paranoiden Anprangerung der Tricks, deren sich ihm zufolge die Macht bedient, um die öffentliche Meinung ihren Diktaten zu unterwerfen, leugnete er bis zum Schluss die Wirklichkeit von Aids – der Krankheit, an der er starb – als ein weiteres Täuschungsmanöver des Establishments und seiner wissenschaftlichen Kollaborateure, um die Bürger einzuschüchtern und sie sexuell zu unterdrücken. Sein Fall ist paradigmatisch: Der intelligenteste Denker seiner Generation hatte, bei aller Ernsthaftigkeit, mit der er seine Forschungen auf den unterschiedlichsten Gebieten betrieb – Geschichte, Psychiatrie, Kunst, Soziologie, Erotik und natürlich Philosophie –, immer einen Hang zu Ikonoklasmus und Provokation, was zuweilen zu einer bloßen Attitüde geriet. Auch darin war Foucault nicht allein, er machte sich einen Generationsauftrag zu eigen, der die Kultur seiner Zeit tief prägen sollte: die Neigung zu Sophismus und Geblende.</p>
<p>Genau das ist ein weiterer Grund dafür, dass viele Denker ihre Autorität verloren haben, denn es mangelte ihnen an Ernsthaftigkeit, sie spielten mit den Ideen und Theorien wie die Jongleure im Zirkus mit ihren Bällen und Kegeln, was amüsant sein mag und staunen macht, aber kaum Überzeugungskraft besitzt. In der Kultur gelang ihnen dabei eine kuriose Umkehrung der Werte: Die Theorie, das heißt die Deutung, ersetzte das Kunstwerk, wurde zu seinem Daseinsgrund. Der Kritiker war wichtiger als der Künstler, war der eigentliche Schöpfer. Die Theorie rechtfertigte das Kunstwerk, es existierte allein, um vom Kritiker interpretiert zu werden, war so etwas wie eine Hypostase der Theorie. Diese maßlose Erhöhung der Kritik hatte den paradoxen Effekt, dass die Kulturkritik sich immer weiter vom großen Publikum entfernte, selbst von dem zumindest allgemein gebildeten, und betrieb so mit am wirksamsten die Frivolisierung der heutigen Kultur. Außerdem legten diese Theoretiker ihre Theorien häufig in einem derart esoterischen, eitlen und nicht selten hohlen Jargon vor, dass selbst Foucault, der ihm auch schon mal verfiel, ihn „terroristischen Obskurantismus“ nannte.</p>
</blockquote>
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		<title>Der „Chilling-Effekt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Böllmann]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seinem Vortrag mit dem Titel „Meinungsfreiheit vor Gericht – Der ‚Fall Latzel‘ und der ‚Fall Räsänen‘“, den er am Dienstag im Rahmen eines Online-Forums der „Tagespost“ hielt, warnte der Jurist Felix Böllmann vor einer zunehmenden Einschränkung von Meinungs- und Religionsfreiheit in Europa. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die Gerichtsverfahren gegen den Bremer Pastor Olaf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/">Der „Chilling-Effekt“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Vortrag mit dem Titel „Meinungsfreiheit vor Gericht – Der ‚Fall Latzel‘ und der ‚Fall Räsänen‘“, den er am Dienstag im Rahmen eines Online-Forums der „Tagespost“ hielt, warnte der Jurist Felix Böllmann vor einer zunehmenden Einschränkung von Meinungs- und Religionsfreiheit in Europa. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die Gerichtsverfahren gegen den Bremer Pastor Olaf Latzel und die finnische Politikerin Päivi Räsänen, in denen christlich begründete Äußerungen Gegenstand strafrechtlicher Auseinandersetzungen wurden.</p>
<p>Unter anderem hält Böllmann es für möglich, dass es eine Art „Chilling-Effekt“ geben wird. Zitat:</p>
<blockquote>
<p>Als eine Folge dieser Entwicklung sieht Böllmann einen sogenannten „Chilling-Effekt“. Die öffentliche Aufmerksamkeit und die langwierigen Verfahren könnten dazu führen, dass Menschen ihre Überzeugungen künftig zurückhaltender äußern. „Dann kann es ja jedem passieren“, sagte er mit Blick auf die betroffenen Personen.</p>
<p>Diese Entwicklung betreffe nicht nur prominente Persönlichkeiten, sondern könne auch Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft haben. Wenn selbst bekannte Politiker oder Geistliche juristisch belangt würden, könne dies abschreckend auf den öffentlichen Diskurs wirken. Zudem verwies Böllmann auf ähnliche Entwicklungen in anderen Ländern Europas, die aus seiner Sicht auf eine breitere rechtliche und gesellschaftliche Dynamik hindeuten.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/die-bibel-vor-gericht-art-274135" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/">Der „Chilling-Effekt“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die spirituelle Reise von David Bowie</title>
		<link>https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[David Bowie]]></category>
		<category><![CDATA[John Duggan]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Ormerod]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Journalist Peter Ormerod hat ein Buch über die spirituelle Reise von David Bowie geschrieben. Der Verlag erklärt zu David Bowie and the Search for Life, Death and God: A Spiritual Meditation on His Music and Creativity (#ad, Bloomsbury Continuum, 2026): Ormerod nimmt Bowies spirituelle Erkundungen und seinen Glauben ernst und zeigt uns, wie diese Suche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="81CGberCrWL._SL1500_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/04/81CGberCrWL._SL1500_.jpg" alt="81CGberCrWL. SL1500 ." width="294" height="450" border="0"></p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der Journalist Peter Ormerod hat ein Buch über die spirituelle Reise von David Bowie geschrieben. Der Verlag erklärt zu <a href="https://amzn.to/4cWF5cN" target="_blank" rel="noopener"><em>David Bowie and the Search for Life, Death and God: A Spiritual Meditation on His Music and Creativity</em></a> (#ad, Bloomsbury Continuum, 2026):</p>
<blockquote>
<p>Ormerod nimmt Bowies spirituelle Erkundungen und seinen Glauben ernst und zeigt uns, wie diese Suche nach Sinn ihn durch seine dunkelsten Momente und größten Erfolge trieb und seiner Musik eine Zeitlosigkeit und Tiefe verlieh, die so viele Menschen auf der ganzen Welt angesprochen hat. Ob er nun während seiner okkulten Phase in LA eine dunkle Nacht der Seele durchlebte oder vor Tausenden von Konzertbesuchern das Vaterunser rezitierte – Bowie war stets auf der Suche nach jener universellen Wahrheit, die jenseits der alltäglichen Realität liegt.</p>
</blockquote>
<p>John Duggan hat für FIRST THINGS das Buch gelesen und seine Eindrücke in dem Artikel „The Church of David Bowie“ festgehalten. Über das „Vaterunser“, welches <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Iv6C7F2w7cw" target="_blank" rel="noopener">der Popstar spontan bei einem Freddie-Mercury-Tribute-Konzert im Jahr 1992 gesprochen hatte</a>, sagt Duggan:</p>
<blockquote>
<p>Wie steht Ormerod nun zu dem Gebet in Wembley, das für seine eigene These doch von enormer Bedeutung sein dürfte? Tatsächlich zeigt er seltsamerweise kaum Interesse an diesem Vorfall und erledigt ihn auf etwa zwei Seiten. Vielleicht weil er wusste, wie sehr Bowie aus dem Instinkt heraus handelte und wie diese Instinkte ihn schnell an einen ganz anderen Ort führen konnten, kam Ormerod zu dem Schluss, dass es sinnlos wäre, einer spontanen Geste eine präzise Bedeutung aufzubürden. Bowie sagte, er habe das Gebet einem Freund gewidmet, der an AIDS starb; und damit endet die Spur.</p>
<p>Doch das scheint eine schwache Schlussfolgerung zu sein. Schließlich sprach ihn der Gnostizismus, ein weiteres Glaubenssystem, mit dem sich Bowie beschäftigte, unter anderem deshalb an, weil es „keinen großen Schwerpunkt auf Sünde legte und keine Beichte erforderte“. Doch hier sprach er die Worte „vergib uns unsere Schuld“, „führe uns nicht in Versuchung“, „erlöse uns vom Bösen“. Warum sollte er dieses Gebet vor diesem Publikum bei dieser Veranstaltung rezitieren? Nutzte Bowie seinen Einfluss (und den Überraschungseffekt), um eine Botschaft zu vermitteln, die sonst nicht zu vermitteln gewesen wäre? In einem Beitrag für First Things im Juni 2018 vermutete John Waters, dass für einen intelligenten Mann wie David Bowie die verschiedenen Formen sexueller und narkotischer Abenteuerlust, die er Anfang der siebziger Jahre mit der Welt geteilt hatte, bis 1992 „längst aufgehört hatten, als eindeutige Freiheiten zu erscheinen“.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://firstthings.com/the-church-of-david-bowie/" target="_blank" rel="noopener">firstthings.com</a>.</p>
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