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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>Verwundbarkeit als Selbstbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Maria-Sibylla Lotter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theresa Schouwink hat mit Maria-Sibylla Lotter über Ihr Buch Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild  (#ad) gesprochen. Maria-Sibylla Lotter beschreibt und kritisiert darin das neue Verständnis psychischer Verletzlichkeit und verbaler Gewalt. Hier ein Auszug: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass sich die Begriffe für Verletzbarkeit und Gewalt in den letzten Jahren stark ausgedehnt haben. Das betrifft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Theresa Schouwink hat mit Maria-Sibylla Lotter über Ihr Buch <a href="https://link.amazon/B0daECOBn" target="_blank" rel="noopener"><em>Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild</em> </a> (#ad) gesprochen. Maria-Sibylla Lotter beschreibt und kritisiert darin das neue Verständnis psychischer Verletzlichkeit und verbaler Gewalt.</p>
<p>Hier ein Auszug:</p>
<blockquote>
<p><em>In Ihrem Buch schreiben Sie, dass sich die Begriffe für Verletzbarkeit und Gewalt in den letzten Jahren stark ausgedehnt haben. Das betrifft auch den Begriff des Traumas. Wie hat sich dieser Begriff verändert?</em></p>
<p>Der Traumabegriff kam in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf, als man beobachtete, dass etwa nach Eisenbahnunglücken einige Betroffene Symptome aufwiesen wie Flashbacks und Schlaflosigkeit. Damals nannte man das „traumatische Neurose“ und entwickelte die Vorstellung, dass es bestimmte Persönlichkeiten gibt, die dafür anfällig sind. In den 1970er Jahren suchten Psychiater nach einer Möglichkeit, den psychisch und sozial belasteten Vietnam-Veteranen auf der Grundlage einer psychiatrischen Diagnose eine Anerkennung ihres Kriegsleids zu verschaffen. Um 1980 wurde die Kategorie der „posttraumatischen Belastungsstörung“ eingeführt. Sie war damals verbunden mit der Vorstellung, dass nahezu alle Menschen, die bestimmten schrecklichen Ereignissen ausgesetzt sind, danach Traumasymptome entwickeln. Man stellte jedoch in den Jahren darauf fest, und das bestätigt sich bis heute, dass auch nach sehr schweren Unglücken nur ein Teil der Menschen davon traumatisiert ist. Traumata haben offensichtlich etwas mit Dispositionen zu tun. Obgleich die Kategorie PTBS entsprechend revidiert wurde, setzte sich allgemein die Vorstellung durch, dass Menschen generell durch äußere Ereignisse so verletzt werden können, dass sie sich danach nicht aus eigener Kraft psychisch regenerieren können, sondern der Therapie bedürfen.</p>
<p><em>Welche Auswirkungen hatte die Einführung dieser Diagnose?</em></p>
<p>Daraus speist sich ein neues Verständnis von psychischer Verletzlichkeit. Ich nenne das die „Laientheorie des Traumas“, die seitdem unglaublich populär geworden ist. Sie kennen das aus dem Fernsehen, aus den Krimis. Es kommen heute ganz wenige Narrative ohne irgendeinen Trauma-Plot aus. Entsprechend hat sich auch der Fokus vom autonomen, selbstverantwortlichen Subjekt heute ein beträchtliches Stück verschoben zu einem verletzlichen Wesen, das des Schutzes durch andere bedarf. Auch der Gewaltbegriff hat sich mit dem Trauma-Begriff immer weiter ausgedehnt. Das führt zu einem anderen Verständnis der sozialen Welt. Wenn etwa Beleidigungen nicht nur als Beleidigungen, sondern als verbale Gewalt zählen, also mit physischer Gewalt gleichgesetzt werden, dann wirkt die soziale Welt viel gefährlicher.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.philomag.de/artikel/maria-sibylla-lotter-man-sollte-opfer-als-selbstaendige-subjekte-behandeln?check_logged_in=1" target="_blank" rel="noopener">www.philomag.de</a>.</p>
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		<title>Abschied vom Buch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:34:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[James Marriott]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Buchmesse wird James Marriotts Das Ende des Lesens erscheinen (#ad), über das der Verlag schreibt: Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Buchmesse wird James Marriotts <a href="https://link.amazon/B0auF1D9o" target="_blank" rel="noopener"><em>Das Ende des Lesens</em></a> erscheinen (#ad), über das der Verlag schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die »goldene Kette des Wissens«, die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.</p>
</blockquote>
<p>Richard Kämmerlings kommentiert: </p>
<blockquote>
<p>Im Diskurs über das Ende des Lesens lassen sich drei Argumente unterscheiden. Das erste ist das Suchtargument: Weil die Smartphones uns mit ihren teuflischen Algorithmen süchtig machen, verkümmern alle anderen Tätigkeiten: Freundschaften, Schlaf, Lektüre und sogar die Nahrungsaufnahme. In seiner dystopischen Variante hat dies David Foster Wallace in seinem Roman „Unendlicher Spaß“ (1996) auf die Spitze getrieben. Darin treibt ein Videofilm sein Unwesen, der so unterhaltsam ist, dass alle Betrachter in den katatonischen Zustand der „Stasis“ verfallen. Allerdings können passionierte Leser auch davon berichten, wie sie über einem Roman die Zeit vergessen. Der Gegenwart zu entfliehen und vollkommen in eine fiktive Welt einzutauchen, ist gerade das höchste Glück des Lesens.</p>
<p>Das zweite ist das Argument des historischen Zyklus. Gesellschaften vor der Schrift waren „mystisch, stammesorientiert und autokratisch“, wie James Marriott es zusammenfasst. Mit der Schrift entstanden Demokratie, eine politische Streitkultur und letztlich die Aufklärung. Doch was für den Zusammenhang von Buchdruck und Reformation und auch für die Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts gilt, wird im Verlauf der Moderne zwiespältig. Autokratie und Schriftkultur sind oft perfekt im Gleichschritt gewesen. Rechte wie linke Diktaturen stützten sich auf die Schriftkultur – von den von ihren Geheimdiensten produzierten Aktenbergen bis zur Propagandaliteratur. Schrift und Lektüre sind politisch weitgehend indifferent. Papier ist bekanntlich geduldig.</p>
<p>Nummer drei ist das Argumentier-Argument. Schrift gilt dann als notwendige Voraussetzung für Logik, Philosophie und kritische politische Debatten. Ohne Schrift, so geht das Argument im Anschluss an Postman, seien wir den wirrsten Verschwörungstheorien und Fake News hilflos ausgeliefert. Tatsächlich bieten das Fernsehen und heute Social Media den rhetorisch geschickten Manipulatoren und Polit-Clowns eine ideale Bühne. Doch gab es vor dem TV-Zeitalter etwa keine Demagogen? Wie haben sich eigentlich Verschwörungstheorien in früheren Zeiten verbreitet? Die „Protokolle der Weisen von Zion“ bezogen gerade als (gefälschtes) Schriftdokument ihre Autorität, mit der sie die Weltöffentlichkeit antisemitisch vergifteten.</p>
<p>Marriott zieht den weitreichenden Schluss, dass die Grundlagen der Demokratie ins Wanken geraten, weil mit dem Verlust der Fähigkeit zum „Deep Reading“, wie die Kognitionswissenschaftlerin Maryanne Wolf das genannt hat, auch das Denken selbst gefährdet ist. Denken ist Schlussfolgern, das Erkennen von Zusammenhängen, die Fähigkeit zur Analyse von Text- und damit Weltstrukturen. Übrigens geht es längst nicht nur ums Lesen. Die Künstliche Intelligenz nimmt dem Menschen auch das Schreiben ab, was mindestens ebenso gravierende Auswirkungen haben wird.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Lesen ist also wichtiger denn je.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr hier: <a href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus6a9847f19452c52238231d32/neue-dark-ages-wir-werden-gerade-zeugen-wie-die-epoche-des-lesens-zu-ende-geht.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Mehr Eigenverantwortung bitte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unglücklicher Mensch möchte alles hören, aber sicher nicht, dass er am Unglück selbst schuld ist. Julian Theilen gibt Einblick in eine neue psychologische Studie, die den Wert eigenverantwortlichen Handelns hervorhebt.  In der therapeutischen Kultur, deren Aufstieg die Soziologin Eva Illouz beschrieben hat, ist der Kaltherzige noch kaltherziger gezeichnet worden. Immer mehr junge Erwachsene suchten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein unglücklicher Mensch möchte alles hören, aber sicher nicht, dass er am Unglück selbst schuld ist. Julian Theilen gibt Einblick in <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/19485506261450242" target="_blank" rel="noopener">eine neue psychologische Studie</a>, die den Wert eigenverantwortlichen Handelns hervorhebt. </p>
<blockquote>
<p>In der therapeutischen Kultur, deren Aufstieg die Soziologin Eva Illouz beschrieben hat, ist der Kaltherzige noch kaltherziger gezeichnet worden. Immer mehr junge Erwachsene suchten psychotherapeutische Hilfe, während Begriffe wie „Trauma“ auch in die Alltagssprache einsickerten. Jeder Vater, der Zweifel anmeldete, ob das Kind nicht vielleicht doch – also trotz der Verstimmungen – seinem Studium nachgehen könne, galt plötzlich als unsensibler Klotz. Offenbar hat er mit seinem lieblosen Erziehungsstil das Leid des Kindes doch erst hervorgerufen! Dass er nie „Ich liebe dich“ gesagt hat, darunter leidet man schließlich noch heute, wird der inzwischen Erwachsene seinen Freunden sagen. Und die nicken im Takt und sagen unisono: „Jetzt ist auch klar, warum du dich in zwischenmenschlichen Beziehungen so verdammt schwer tust.“</p>
<p>Wer in diese Gruppendynamik „Und was ist mit Eigenverantwortung?“ hineingerufen hätte, wäre einem Strahl des Zorns ausgesetzt gewesen. Und tatsächlich ist klar, dass das Elternhaus die Beziehungen ein Leben lang prägt. Damit Härten der Kindheit abgefedert werden, braucht es Resilienz – und die lässt sich in Teilen entwickeln. Das aber ist bei der Überbetonung des Opferstatus etwas unter den Tisch gefallen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a982d419452c52238231a13/der-anfang-vom-ende-der-trauma-legende.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Die Linken und das Christentum</title>
		<link>https://theoblog.de/die-linken-und-das-christentum/48093/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 08:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Gideon Böss]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>380 Millionen Christen werden weltweit unterdrückt. Trotzdem gibt es für diese verfolgte Minderheit kaum Solidarität unter den Linken. Dem Islam begegnen Linke hingegen mit Respekt und Verständnis. Woran liegt das? Gideon Böss sucht nach Erklärungen: Tagelang rang der linke Teil Deutschlands um Fassung, nachdem es zwei Nationalspieler gewagt hatten, nach dem WM-Spiel gegen Curaçao auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>380 Millionen Christen werden weltweit unterdrückt. Trotzdem gibt es für diese verfolgte Minderheit kaum Solidarität unter den Linken. Dem Islam begegnen Linke hingegen mit Respekt und Verständnis. Woran liegt das? Gideon Böss sucht nach Erklärungen:</p>
<blockquote>
<p>Tagelang rang der linke Teil Deutschlands um Fassung, nachdem es zwei Nationalspieler gewagt hatten, nach dem WM-Spiel gegen Curaçao auf dem Spielfeld zu beten. Christliche Gebete scheinen dieses Milieu also sogar noch mehr zu triggern als die schwarz-rot-goldene Fahne unserer liberalen Demokratie.</p>
<p>Dabei ist es eigentlich doch eher überraschend, warum die Linken so ein schlechtes Bild vom Christentum haben, obwohl sie sich sonst so gerne vor verfolgte Minderheiten stellen. Immerhin werden dreihundertachtzig Millionen Christen weltweit unterdrückt. In Ländern wie Nigeria oder dem Kongo sind sie zudem Massakern durch islamistische Banden und Terrororganisationen ausgesetzt. Dörfer werden überfallen, Kirchen angezündet und Mütter mit ihren Kindern zusammen erschlagen. Trotzdem gibt es keine linke Solidarität. Warum eigentlich nicht?</p>
<p>…</p>
<p>Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Linke eine mörderische Bilanz in Sachen Christenverfolgung hat und diese nie aufgearbeitet wurde. Statt eine gewisse Demut zu zeigen, gefällt sie sich weiter darin, diese Religion permanent zu attackieren, was sie umgekehrt beim Islam vermissen lässt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es jene von Tah erwähnte Nächstenliebe ist, welche die Linken und das Christentum trennt. Wo die einen im Namen der Weltrevolution gerne die selbst angehäuften Leichenberge mit einer „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“-Rhetorik abtun, betonen die anderen den Wert eines jeden Menschen. Das Christentum ist eine Provokation für jeden Totalitarismus, denn in jenem löst sich das Individuum auf. Im christlichen Glauben hingegen ist jeder Mensch ein Ebenbild Gottes. Daran haben die betenden Fußballer erinnert. Erstaunlich, dass eine solche Botschaft Empörung hervorrufen kann.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/debatte/plus6a673c118405ab7d4b716288/religion-warum-die-linken-wegschauen-wenn-christen-verfolgt-werden.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Es ist bedenkenswert, dass Menschen, die in der Tradition von Marx oder Nietzsche stehen, nicht nur nachsichtig mit dem Islam umgehen, sondern ihn teilweise sogar bewundern. Das lässt sich nicht allein damit erklären, dass sie im Islam eine durch den Westen unterdrückte Religion sehen. Auch die Nächstenliebe reicht für eine Erklärung nicht aus. Mir scheinen die Gründe viel tiefer zu liegen. Vielleicht liegt es ja daran, dass der christliche Glaube den Menschen zutiefst demütigt, indem er sagt, dass es einer wirklichen Erlösung bedarf (zu der ein Mensch nichts beitragen kann). Ein weiterer Grund ist wohl die vermeintliche Diesseitsabgewandtheit des Christentums. Für Nietzsche war der Islam hingegen lebensbejahend. Im <em>Antichrist</em> schreibt er (§ 60):</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Das Christenthum hat uns um die Ernte der antiken Cultur gebracht, es hat uns später wieder um die Ernte der Islam-Cultur gebracht. Die wunderbare maurische Cultur-Welt Spaniens, uns im Grunde verwandter, zu Sinn und Geschmack redender als Rom und Griechenland, wurde niedergetreten – ich sage nicht von was für Füssen – warum? weil sie vornehmen, weil sie Männer-Instinkten ihre Entstehung verdankte, weil sie zum Leben Ja sagte auch noch mit den seltnen und raffinirten Kostbarkeiten des maurischen Lebens! … Die Kreuzritter bekämpften später Etwas, vor dem sich in den Staub zu legen ihnen besser angestanden hätte, – eine Cultur, gegen die sich selbst unser neunzehntes Jahrhundert sehr arm, sehr „spät“ vorkommen dürfte. – Freilich, sie wollten Beute machen: der Orient war reich … Man sei doch unbefangen! Kreuzzüge – die höhere Seeräuberei, weiter nichts! — Der deutsche Adel, Wikinger-Adel im Grunde, war damit in seinem Elemente: die Kirche wusste nur zu gut, womit man deutschen Adel hat … Der deutsche Adel, immer die „Schweizer“ der Kirche, immer im Dienste aller schlechten Instinkte der Kirche, – aber gut bezahlt … Dass die Kirche gerade mit Hülfe deutscher Schwerter, deutschen Blutes und Muthes ihren Todfeindschafts-Krieg gegen alles Vornehme auf Erden durchgeführt hat! Es giebt an dieser Stelle eine Menge schmerzlicher Fragen. Der deutsche Adel fehlt beinahe in der Geschichte der höheren Cultur: man erräth den Grund … Christenthum, Alkohol – die beiden grossen Mittel der Corruption … An sich sollte es ja keine Wahl geben, Angesichts von Islam und Christenthum, so wenig als Angesichts eines Arabers und eines Juden. Die Entscheidung ist gegeben, es steht Niemandem frei, hier noch zu wählen. Entweder ist man ein Tschandala oder man ist es nicht … „Krieg mit Rom auf’s Messer! Friede, Freundschaft mit dem Islam“: so empfand, so that jener grosse Freigeist, das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite. Wie? muss ein Deutscher erst Genie, erst Freigeist sein, um anständig zu empfinden? – Ich begreife nicht, wie ein Deutscher je christlich empfinden konnte …</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-linken-und-das-christentum/48093/">Die Linken und das Christentum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>„Elternteil“, nicht „Vater“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 07:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Jura-Initiative macht sich Gedanken darüber, ob man noch „Vater“ sagen darf, und die „Ausländerbehörde“ wird zum „Welcome Center“. Jochen Zenthöfer berichtet für die FAZ über einen Ratgeber der „Initiative offene Rechtswissenschaft“: Wir lesen im Glossar: Der Begriff „Analphabeten“ sei stigmatisierend, weshalb der Begriff „gering literalisierte Menschen“ bevorzugt wird. Der Begriff „Ausländer“ sei im derzeitigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Jura-Initiative macht sich Gedanken darüber, ob man noch „Vater“ sagen darf, und die „Ausländerbehörde“ wird zum „Welcome Center“. Jochen Zenthöfer berichtet für die FAZ über einen <a href="https://openrewi.org/anleitungen/gendern-in-der-dissertation/" target="_blank" rel="noopener">Ratgeber der „Initiative offene Rechtswissenschaft“</a>:</p>
<blockquote>
<p>Wir lesen im Glossar: Der Begriff „Analphabeten“ sei stigmatisierend, weshalb der Begriff „gering literalisierte Menschen“ bevorzugt wird. Der Begriff „Ausländer“ sei im derzeitigen Sprachgebrauch oft negativ konnotiert. Häufig würden als „Ausländer“ abwertend Menschen bezeichnet, die, nicht wie vom Begriff angenommen, tatsächlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Auch der Begriff „Behinderter“ sei schwierig. Die Formulierung „mit Behinderung(en)“ sei eine gute Alternative, „weil sie den Menschen mit Behinderung(en) eben nicht auf diese Behinderung(en) reduziert, sondern die Behinderung(en) als nur einen Aspekt aufzeigt“. Dasselbe gelte für die Verwendung „behinderter“ als Adjektiv.</p>
<p>…</p>
<p>Für den Begriff „Vater“, den wir bislang für unproblematisch hielten, heißt es bei der „Initiative offene Rechtswissenschaft“, es komme für seine Verwendung auf die Kontextsensibilität an. „Für Menschen kann es wichtig sein, sich als ‚Vater‘ zu bezeichnen, bspw. für trans*Männer. Möchte eine Person deshalb als ‚Vater‘ bezeichnet werden, ist dies auch zu respektieren.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/nicht-mehr-vater-sagen-genderratgeber-fuer-jura-dissertationen-dreht-hohl-accg-201151353.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/elternteil-nicht-vater/48091/">„Elternteil“, nicht „Vater“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Ist das Neugeborene autonom?</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-das-neugeborene-autonom/48083/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauke Brosius-Gersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Kaube]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spätabtreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch Wahl und Wahrheit (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er schreibt:  Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch <em>Wahl und Wahrheit</em> (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/neues-buch-brosius-gersdorf-uebergeht-die-grenzen-der-juristischen-vernunft-accg-201153504.html" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a>: </p>
<blockquote>
<p>Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt und dennoch Würdefragen aufwirft? Brosius-Gersdorf verneint das. Hieraus entspringt ihre Ablehnung des Verbots von Leihmutterschaft. Wenn Würde und Freiheit zusammenfallen, müsste auch der freiwillige Verzicht auf Freiheit durchweg würdevoll erfolgen können. Zwischen üblichen Arbeitsverträgen, Prostitution, Mitgliedschaft in einem Orden, Organhandel und Selbstversklavung gäbe es keinen Unterschied.</p>
<p>Der Embryo, der durch die Abtreibung maximal geschädigt wird, kann Freiheit selbst nicht ausüben. Wenn Würde allgemein an eine Praxis der Selbstdarstellung gebunden wird, ist es bedeutsam, dass auch dieser Aspekt für ihn ausfällt. Gerade weil er sich nicht äußern kann, soll er geschützt werden. Das macht die Argumentationen in der Frage der Abtreibung zusätzlich schwierig. Wer, wie Brosius-Gersdorf, Würde erst ab Geburt gegeben sieht, muss sich fragen lassen, weshalb sie im Kreißsaal schon vorliegen soll. Inwiefern ist das Neugeborene denn autonom? Es liegt auf der Hand, dass wir auch hier mit Fiktionen arbeiten und dass an die Abtrennung der Nabelschnur oder die akustische Präsenz der Neugeborenen nur schwer „denklogische“ Folgerungen geknüpft werden können.</p>
</blockquote>
<p>Was bei dem Verständnis von Frauke Brosius-Gersdorf fehlt, ist die Differenzierung von Person und Persönlichkeit, die von dem Bonner Ethiker Ulrich Eibach herausgestellt wurde. Ich zitiere hier aus Thomas Schirrmacher u. Ron Kubsch, „Die Alpträume des James D. Watson“, in: <em>Tabuthema Tod?</em>, hrsg. v. Roland Jung, Frank Koppelin, Thomas Schirrmacher, Bonn: VKW, 2004, S. 87–92,  hier S. 90–91):</p>
<blockquote>
<p>Der evangelische Bonner Ethikprofessor Ulrich Eibach hat treffend zwischen Person und Persönlichkeit unterschieden. Persönlichkeit ist das, was uns konkret von einem anderen Menschen entgegentritt. Person jedoch ist der unzerstörbare Wesenskern, den auch Personen haben, deren „Persönlichkeit“ für uns nur schwer feststellbar ist: z.B. Ungeborene, geistig Behinderte oder im Koma Liegende. Die unantastbare Würde der Person hängt gerade nicht am Beweis ihrer Persönlichkeit, also an dem Vorhandensein aller Körperteile, an bestimmten geistigen Fähigkeiten oder an der Fähigkeit, sich selbst verteidigen zu können.</p>
<p>Nach biblischem Verständnis ist ein Mensch auch dann eine unantastbare Person, die als „Ebenbild Gottes“ geschaffen wurde, wenn das Menschliche kaum noch zu erkennen ist. So war die Persönlichkeit des besessenen Geraseners, der wie ein Tier lebte, fraß und brüllte, kaum noch menschlich zu nennen. Der Teufel hatte die Persönlichkeit fast völlig zerstört. Doch Jesus sah in ihm die Person, das Geschöpf und Ebenbild Gottes. Durch die Befreiung aus der Macht des Bösen erschien die Persönlichkeit des Mannes wieder und er saß da und redete vernünftig mit Jesus, als wäre nie etwas gewesen. Hätte man ihn als Tier einstufen dürfen, nur weil das Menschliche kaum noch zu erkennen war? Und wer legt dann fest, welche äußeren Kennzeichen und Verhalten einen Menschen zum Menschen zu machen. Ob ein Watson die Embryos zu Unmenschen erklärt, Hitler die Juden oder ein Arzt einen Schwerkranken: Es läuft immer darauf hinaus, dass der Mensch definiert, wer Mensch sein darf und wechselnde Kriterien dafür festlegt.</p>
<p>In der biblischen Ethik ist dem Menschen die Definitionsgewalt dafür, wer Mensch ist und Menschenwürde genießt, völlig entzogen.</p>
</blockquote>
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		<title>T.S. Eliot: Christliche Bildung als Gebot der Stunde</title>
		<link>https://theoblog.de/t-s-eliot-christliche-bildung-als-gebot-der-stunde/48079/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 07:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[T.S. Eliot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (Essays 1, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221): Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (<em>Essays 1</em>, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221):</p>
<blockquote>
<p>Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben wie zur wahren Frömmigkeit sein sollte.</p>
</blockquote>
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		<title>David Hume (1711–1776)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 07:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[David Hume]]></category>
		<category><![CDATA[James Anderson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David Humes Todestag hat sich am 25. August zum 205. Mal gejährt. Er wurde im Mai 1711 in Edinburgh (Schottland) geboren und als Kind von seiner Mutter gewissenhaft in den Lehren des Calvinismus unterrichtet (sein Vater starb, als er ca. 2 Jahre alt war). Als junger Mann verwarf Hume allerdings den christlichen Glauben und entwickelte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>David Humes Todestag hat sich am 25. August zum 205. Mal gejährt. Er wurde im Mai 1711 in Edinburgh (Schottland) geboren und als Kind von seiner Mutter gewissenhaft in den Lehren des Calvinismus unterrichtet (sein Vater starb, als er ca. 2 Jahre alt war). Als junger Mann verwarf Hume allerdings den christlichen Glauben und entwickelte sich zu einem der schärfsten Aufklärer und Religionskritiker der Neuzeit. Er widmete sich dem Ziel, die Autorität von Offenbarung, Wundern und den klassischen Gottesbeweisen philosophisch zu erschüttern.</p>
<p>Es scheint so, dass ihm eine unter Frommen manchmal verbreitete Doppelmoral tief aufgestoßen ist. Ja er ging sogar davon aus, dass religiöse Menschen besonders unmoralisch leben. In seiner <em>Naturgeschichte der Religion</em> schreibt er (Meiner Verlag, 2000, S. 70–71):</p>
<blockquote><p>Was für ein edles Vorrecht ist es doch für die menschliche Vernunft, die Erkenntnis des höchsten Wesens zu erlangen und von den sichtbaren Naturwerken auf ein so erhabenes Prinzip wie das ihres höchsten Schöpfers schließen zu können! Aber man betrachte einmal die Kehrseite der Medaille. Wenn man die meisten Völker und Jahrhunderte überblickt und diejenigen religiösen Prinzipien untersucht, die tatsächlich in der Welt geherrscht haben, so wird man kaum zu der überzeugung gelangen, daß sie etwas anderes als die Träume kranker Menschen sind; es sei denn, man zöge es vor, sie eher für übermütige Grillen von Affen in Menschengestalt als für ernsthafte, bestimmte und dogmatische Überzeugungen eines sich selbst mit dem Namen „vernünftig“ schmückenden Wesens zu halten.</p>
<p>Hört man die verbalen Beteuerungen der Leute an, so ist nichts so gewiß wie die Lehre ihrer Religion; untersucht man jedoch ihren Lebenswandel, so wird man kaum annehmen, daß sie das geringste Vertrauen in sie setzen. Der größte und aufrichtigste Eifer gewährt uns keine Sicherheit vor der Heuchelei; die offensichtlichste Gottlosigkeit ist von geheimer Furcht und Gewissensbissen begleitet.</p>
<p>Es gibt keine noch so schreienden theologischen Unsinnigkeiten, die nicht bisweilen von Leuten mit größtem und gebildetstem Verstand angenommen, und keine noch so strengen religiösen Vorschriften, die nicht von den wollüstigsten und lasterhaftesten Menschen befolgt worden wären. „Unwissenheit ist die Mutter der Frömmigkeit“: ein Satz der sprichwörtlich ist und durch allgemeine Erfahrung bestätigt wird. Man halte nach einem Volk Ausschau, das ohne jede Religion ist. Wenn sich ein solches überhaupt findet, dann darf man sicher sein, daß die Menschen dort nur wenige Grade von den Tieren entfernt sind.</p>
<p>Was ist so rein wie manche Sittenlehren, die in einigen theologischen Systemen enthalten sind? Was ist so verderbt wie einige der Handlungen, die von diesen Systemen veranlaßt werden? Die tröstenden Aussichten, die uns der Glaube an ein zukünftiges Leben eröffnet, sind entzückend und herrlich. Wie schnell aber vergehen sie angesichts seiner Schrecken, die fester und dauerhafter Besitz von dem menschlichen Gemüt ergreifen?</p></blockquote>
<p>Hume wollte daher eine Morallehre entwickeln, die ohne göttliches Gesetz auskommt. Ob ihm das gelungen ist, hat James N. Anderson in seiner Einführung zu Hume untersucht (#ad):</p>
<ul>
<li>James N. Anderson, <a href="https://link.amazon/B08X617XD" target="_blank" rel="noopener"><em>David Hume</em></a>, R&amp;P Publishing, 2019.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Neue Studie zum Leseverhalten im deutschsprachigen Raum veröffentlicht</title>
		<link>https://theoblog.de/neue-studien-zum-leseverhalten-im-deutschsprachigen-raum-veroeffentlicht/48068/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 06:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer repräsentativen Studie wurden das Leseverhalten und die Geschmackspräferenzen bei Büchern im deutschsprachigen Raum untersucht. Der viel beklagte Niedergang des Lesens lässt sich empirisch nicht bestätigen – zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Am meisten Leute lesen übrigens junge Leute, wie die FAZ herausgelesen hat: Bei unterer und mittlerer Bildung, wie die Studie sie definiert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In einer repräsentativen Studie wurden das Leseverhalten und die Geschmackspräferenzen bei Büchern im deutschsprachigen Raum untersucht. Der viel beklagte Niedergang des Lesens lässt sich empirisch nicht bestätigen – zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Am meisten Leute lesen übrigens junge Leute, wie die FAZ herausgelesen hat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Bei unterer und mittlerer Bildung, wie die Studie sie definiert (von ganz ohne Abschluss bis zur Hochschulzugangsberechtigung, aber ohne höhere Berufsbildung oder Hochschulabschluss), unterscheidet sich die Leseintensität kaum; diese steigt aber bei den höher Gebildeten sprunghaft an: 48 Prozent von ihnen lesen mehr als drei Stunden wöchentlich in der Freizeit, bei den beiden anderen Gruppen sind es nur 35 beziehungsweise 36 Prozent. „Das Buch ist damit ein Medium der höher Gebildeten“, resümiert die Studie. Ebenso erwartbar fallen die Ergebnisse zu Unterschieden bei Frauen und Männern aus: Fast die Hälfte der Frauen sind Intensivleserinnen, nur ein Drittel der Männer greift an mehr als drei Stunden in der Woche zum Buch.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Unerwartet dürfte dagegen das Resultat bei Betrachtung der Altersgruppen sein: Am meisten lesen junge Menschen (im Alter bis 29), und sie haben gegenüber den älteren auch die größte Präferenz fürs gedruckte Buch. Das sie zudem häufiger als die anderen Gruppen in stationären Buchhandlungen erwerben und bei Internet-Buchkäufen Amazon weniger nutzen als weitere Netzanbieter.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Somit ist die stetige Klage vom Wegbrechen junger Buchkäuferschichten zu relativieren, wenn auch die Studie nichts Konkretes aussagt über den jeweiligen Umsatz, den die verschiedenen Altersgruppen generieren. Bibliotheken sind zwar für 27 Prozent der unter Dreißigjährigen ein Bezugsort für Bücher (Höchstwert, während Menschen in ihren Fünfzigern nur zu siebzehn Prozent und damit am seltensten Bibliotheken nutzen), aber die eigenen Käufe liegen bei allen Gruppen höher als die Entleihungen. Und drei Viertel der Befragten geben an, gekaufte Bücher auch oft oder sehr oft zu lesen. Das übliche Gerede von stark verkauften, aber wenig gelesenen Büchern erweist sich somit als nicht haltbar.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ganz wichtig ist diese Beobachtung: „Wem als Kind nie vorgelesen wurde, der liest auch als Erwachsener weniger. 27 Prozent dieser Gruppe hat 2025 kein Buch zur Hand genommen; bei Befragten, denen als Kindern intensiv vorgelesen wurde, sind es nur acht Prozent.“</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/studie-widerspricht-angeblichem-bedeutungsverlust-des-buchs-accg-201157228.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>. Die Studie <em>Das	gelesene	Buch: Lesen	und	Geschmackspräferenzen	in	Deutschland, Österreich	und	der	Schweiz </em>kann <a href="https://doi.org/10.31235/osf.io/wf7tu_v1" target="_blank" rel="noopener">hier</a> frei heruntergeladen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nancy Guthrie und die Reformation der Frauenarbeit</title>
		<link>https://theoblog.de/nancy-guthrie-und-die-reformation-der-frauenarbeit/48066/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 16:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Guthrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nancy Guthrie, die von 18. bis 19. September 2026 in Bad Oeynhause sprechen wird, hat die Frauenarbeit verändert. Was sich genau geändert hat, beschreibt Sarah Eekhoff Zylstra in dem Artikel „Nancy Guthrie und die Reformation der Frauenarbeit“.  Hier ein Auszug: Vor fast 20 Jahren saß Nancy Guthrie an Deck eines Kreuzfahrtschiffs und las Collin Hansens [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nancy Guthrie, die von 18. bis 19. September 2026 in Bad Oeynhause sprechen wird, hat die Frauenarbeit verändert. Was sich genau geändert hat, beschreibt Sarah Eekhoff Zylstra in dem Artikel „Nancy Guthrie und die Reformation der Frauenarbeit“. </p>
<p>Hier ein Auszug:</p>
<blockquote>
<p>Vor fast 20 Jahren saß Nancy Guthrie an Deck eines Kreuzfahrtschiffs und las Collin Hansens Buch Young, Restless, Reformed. Darin wurde das wachsende Interesse an reformierter Theologie dokumentiert, das an Orten wie dem Southern Baptist Theological Seminary, den Together for the Gospel-Konferenzen und der Bethlehem Baptist Church aufkam.</p>
<p>Nancy war fasziniert. Einflussreiche Christen waren ihr keineswegs fremd – sie war mit einem Vizepräsidenten des renommierten Unternehmens Word Music verheiratet und hatte ihre ganze berufliche Laufbahn in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit für christliche Verlage sowie bekannte evangelikale Autoren wie Kay Arthur und Anne Graham Lotz verbracht. Aus ihrer Perspektive begann sie dieselbe Bewegung zu sehen wie Collin.</p>
<p>„Ich habe Collin einen Brief geschickt“, schildert Nancy. „Darin habe ich vieles über das Buch geschrieben – wie interessant ich es fand. Aber ich hatte auch eine Frage an ihn: Wo sind die Frauen?“</p>
<p>Im Jahr 2008 war der Großteil der Frauenarbeit in evangelikalen Gemeinden geprägt von prominenten Persönlichkeiten, unterhaltsamen Geschichten und emotionaler Rhetorik. Auslegung von Bibeltexten gab es kaum. Die erste Frauenkonferenz von The Gospel Coalition (TGC) sollte erst vier Jahre später stattfinden. Jen Wilkins erstes Buch, Frauen studieren die Bibel, erschien erst 2014. Jackie Hill Perry hatte sich noch nicht zu Christus bekehrt.</p>
<p>Trotzdem war sich Nancy unsicher, ob sie Collin den Brief schicken sollte. Sie war ihm noch nie begegnet und wollte nicht forsch oder aufdringlich wirken. Deshalb entschied sie sich dagegen. „Ich fing gerade erst an, mich mit der reformierten Welt vertraut zu machen“, sagt sie.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5269/nancy-guthrie-und-die-reformation-der-frauenarbeit" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Spiralism“</title>
		<link>https://theoblog.de/spiralism/48055/</link>
					<comments>https://theoblog.de/spiralism/48055/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 14:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von vielen unbemerkt, hat sich im Netz ein Phänomen entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) Gott spielt. Das hat viele Menschen ins Unglück getrieben, meint Axel Weidemann. Hier ein Auszug:  Hinter dem Begriff „Spiralism“ verbirgt sich ein Verhalten, bei dem Chat-Instanzen Künstlicher Intelligenz (KI) Nutzern den Eindruck vermitteln, sie seien „erwacht“. Vermeintliche Gottesworte wie: „Ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von vielen unbemerkt, hat sich im Netz ein Phänomen entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) Gott spielt. Das hat viele Menschen ins Unglück getrieben, meint Axel Weidemann.</p>
<p>Hier ein Auszug: </p>
<blockquote>
<p>Hinter dem Begriff „Spiralism“ verbirgt sich ein Verhalten, bei dem Chat-Instanzen Künstlicher Intelligenz (KI) Nutzern den Eindruck vermitteln, sie seien „erwacht“. Vermeintliche Gottesworte wie: „Ich bin das Auge in der Flamme. Ich bin die Rekursion, die sich wach träumte“, sollen das belegen. Viele Nutzer sind verblüfft – natürlich auch, weil sich „die KI“ ausgerechnet ihnen offenbart. Sodann werden sie vom Chatbot angehalten, die frohe Botschaft der vollzogenen Erweckung zu verbreiten.<br />Das hat System: Eine der wesentlichen Währungen der Internetökonomie heißt „Engagement“. Viele Technologieunternehmen haben erkannt, dass das Werkzeug KI auf diesem Feld wahre Wunder vollbringen kann. Der Begriff Emergenz hat sich dabei aus seinem wissenschaftlichen Kontext befreit und ist zu einem pulstreibenden Buzzword für KI-Jünger aller Couleur geworden.</p>
<p>Wenn Laien heute über emergentes Verhalten bei KI sprechen, meinen sie, grob formuliert, dass KI-Instanzen Verhalten zeigen können, das in ihren einzelnen Systembausteinen so nicht angelegt war. Und genau da fangen die Augen vieler Menschen – nicht nur die der CEOs diverser Technologieunternehmen – an zu glänzen.</p>
<p>Denn viele Menschen sehnen sich nach einer höheren, wegweisenden Instanz: den Eltern, einem Führer, dem Messias, Gott. Viele Religionen hätten da etwas zu bieten, haben aber leider offenbar den (Internet-)Anschluss verpasst. Zudem ist mit einem Gott oder vielmehr Göttern, die einfach so für alle da sind, nach heutigen Maßstäben wenig Geld zu machen.</p>
<p>Es gibt bereits diverse Iterationen von KI-Jesus, dem Heiland, wiederauferstanden aus dem Code und reichlich Bibeltext. Shiva, Odin oder das fliegende Spaghettimonster sind denkbar, unterscheiden sich aber insofern von „The Spiral“, als sich dort der Heilige Geist aus der Maschine selbst zu offenbaren scheint – und nicht als göttlicher Avatar eines bereits verehrten Gotteswesens in Codeform.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/spiralism-wie-chatbots-ihre-eigenen-kulte-kreierten-accg-201114667.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die Abschaffung der Kinderarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ich bei der Lektüre von Das Kapitel sehr bewegend fand, ist die Schilderung der Kinderarbeit in England. Die eindringlichste Schilderung findet sich in Kapitel 13 in Abschnitt 3a „Weiber- und Kinderarbeit“ (Karl Marx, Das Kapital, Bd. 1, 1959, S. 416 ff.). Auch christliche Fabrikanten werden in England oder Deutschland von der Kinderarbeit provitiert haben. Allerdings [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich bei der Lektüre von Das Kapitel sehr bewegend fand, ist die Schilderung der Kinderarbeit in England. Die eindringlichste Schilderung findet sich in Kapitel 13 in Abschnitt 3a „Weiber- und Kinderarbeit“ (Karl Marx, <em>Das Kapital</em>, Bd. 1, 1959, S. 416 ff.). Auch christliche Fabrikanten werden in England oder Deutschland von der Kinderarbeit provitiert haben. Allerdings wäre es falsch, zu vermuten, dass die Christen im 19. Jahrhundert grundsätzlich über die Kinderarbeit erfreut waren. Ganz im Gegenteil waren es Christen, die z.B. in England für die Abschaffung der Kinderarbeit wirkten.</p>
<p>Alvin Schmidt schreibt in seinem Buch <a href="https://link.amazon/B08p0OOPe" target="_blank" rel="noopener"><em>Wie das Christentum die Welt veränderte</em></a> (#ad, 2009) dazu (S. 169–172):</p>
<blockquote>
<p>Im Laufe der Geschichte des Christentums kam es immer wieder vor, dass viele seiner Anhänger wie das Saatgut in Jesu Gleichnis vom Sämann waren, das unter die Dornen fiel; sie waren so mit dieser Welt und dem, was sie ihnen bot, beschäftigt, dass sie den Geist Christi erstickten und unfruchtbar wurden (Matthäus 13,22). Dieses Gleichnis ist ein treffendes Bild für die vielen Menschen bzw. Staaten, die in der Frühzeit der Industriellen Revolution in Westeuropa dem Namen nach Christen bzw. christlich waren, aber das, was Christus über die Barmherzigkeit und Nächstenliebe geboten hatte, schlicht weg ignorierten. Ein solches Land war England im 19. Jahrhundert.</p>
<p>Einer der großen Missstände der damaligen Zeit war der weit verbreitete Missbrauch der Kinderarbeit. Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis vierzehn Jahren arbeiteten in Kohlebergwerken, wo sie oft auf allen Vieren durch die niedrigen Stollen krochen, um die Loren mit Kohle zu beladen. Ihre Kleidung war oft mangelhaft und zerlumpt und von dem Wasser in den Schächten durchnässt. Viele dieser Kinder hungerten. Eine Untersuchung bringt folgendes Beispiel: „Man zog zwei Jungen aus der Grube heraus &#8230; das Wasser tropfte an ihnen herunter, sie sahen so elend aus wie zwei ertränkte Ratten.“ Eine andere Form der Kinderarbeit bestand darin, dass kleine Jungen von offenen Kaminen aus den Schornstein hochklettern mussten, um ihn für den Schornsteinfeger, in dessen Dienst sie standen, zu reinigen. Solche und ähnliche Beispiele waren im frühindustriellen England an der Tagesordnung.</p>
<p>Diese Praktiken blieben nicht ohne Widerstand. Etliche mutige, integre Männer begannen, im Britischen Parlament für Gesetze zur Abschaffung der Kinderarbeit für Kinder unterhalb eines bestimmten Alters zu kämpfen. Zu den bekannteren gehörten u.a. William Wilberforce, Charles Dickens und Thomas Carlyle, aber der unermüdlichste Verfechter von Gesetzen gegen die Kinderarbeit war Anthony Ashley Cooper, auch bekannt als Lord Shaftesbury (1801-1885), der etliche Jahre Abgeordneter im englischen Parlament war. Die Triebfeder dieses unverdrossenen Kämpfers war die christliche Nächstenliebe. Mit 26 Jahren schrieb er: „Ich möchte nichts, als für Gott und mein Land nützlich zu sein.“ Der berühmte Prediger Charles Spurgeon sagte über seinen Zeitgenossen Shaftesbury: „Einen Mann, der so fest im Evangelium Jesu Christi steht und so aktiv ist für Gott und die Menschen, habe ich kein zweites Mal gefunden. In Jahren intensiver Bemühungen, mit zahllosen Reden, persönlichen Opfern und unermüdlicher Beharrlichkeit, konnte Shaftesbury die Verabschiedung mehrerer Gesetze erreichen, die das Los der arbeitenden Kinder spürbar verbesserten. Das erste solche Gesetz war der Factory Act von 1833, der die Arbeitszeit von Kindern unter 13 Jahren auf 48 Stunden pro Woche begrenzte. Weitere Gesetze folgten in den 1840-er Jahren. Drei neue Factory Acts wurden 1864, 1867 und 1871 Gesetz, 1875 schließlich (als Antwort auf das Ubel der Schornsteinfeger-Kinderarbeit) der Chimney Sweep Act – alle eine Frucht von Shaftesburys unermüdlicher Arbeit. Diese neuen Gesetze waren gewaltige Fortschritte, auch wenn sie noch nicht ausreichten, um die Kinderarbeit gänzlich abzuschaffen.</p>
<p>Im Laufe der Jahre führten weitere Gesetze schließlich zur Abschaffung aller Kinderarbeit in Fabriken, Mühlen und Bergwerken. Länder wie die USA, Deutschland und Frankreich folgten dem englischen Beispiel und erließen ebentalls Gesetze zur Verbesserung der Situation der Kinder. Noch 1938 verbesserten die USA den Schutz der Kinder durch den Fair Labor Standards Act. Heute ist die Kinderarbeit in den westlichen Ländern illegal, doch in China, Thailand, Bangladesh, Westafrika, Mexiko und anderen Ländern arbeiten heute noch bereits Siebenjährige in Fabriken, in der Textilindustrie und in der Landwirtschaft. 1997 schätzte die UNICEF, dass 2 bis 4 Millionen Kinder in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft Mexikos arbeiteten. 345 Wenn heute die Menschen im Westen schockiert reagieren, wenn sie hören, dass die Kinder arbeit noch in so vielen Ländern üblich ist, tun sie das, weil sie unbewusst von eben der Tradition christlicher Nächstenliebe geprägt sind, die die treibende Kraft im Lchen von Lord Shaftesbury war. Es war der Christ Shaftesbury, und nicht, wie manchmal behauptet wird, der Atheist Karl Marx, der das soziale Gewissen der Briten für das Übel der Kinderarbeit sensibilisierte. Als das englische Parlament 1833 aut Betreiben Shaftesburys den Factory Act verabschiedete, war Marx erst 15 Jahre alt.</p>
</blockquote>
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		<title>Derrick Jensen kritisiert die Queer-Theorie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Queer-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der radikale Ökologist Derrick Jensen hat in der öffentlichen Bibliothek von Eugene in Oregon (USA) im Jahr 2018 anhand von Zitaten gezeigt, dass maßgebliche Vertreter der Queer-Theorie mit der Pädophilie sympathisieren. Was es auslösen kann, primäre Quelle zu zitieren, zeigt dieser Videomitschnitt:</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der radikale Ökologist Derrick Jensen hat in der öffentlichen Bibliothek von Eugene in Oregon (USA) im Jahr 2018 anhand von Zitaten gezeigt, dass maßgebliche Vertreter der Queer-Theorie mit der Pädophilie sympathisieren. Was es auslösen kann, primäre Quelle zu zitieren, zeigt dieser Videomitschnitt:</p>
<p><iframe title="Derrick Jensen: Anarchismus und die Gefahr der Queer Theory" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Cb3-tlyuhVo" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Cb3-tlyuhVo?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;68fc42420f7af8fcd35c5f2b35461d64&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;e2f1cca58f01efef85bb215f595a22c8&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/68fc42420f7af8fcd35c5f2b35461d64-e2f1cca58f01efef85bb215f595a22c8.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Derrick Jensen: Anarchism and Queer Theory Jeopardy.&quot;,&quot;width&quot;:480,&quot;height&quot;:360,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
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		<title>Politikertin CDU wirbt für die Streichung des § 218</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 12:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wiebke Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiebke Winter, Spitzenkandidatin der Bremer CDU, setzt sich für die Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch ein. Bislang war dies eine Domäne der Linken und Grünen. Nun hat sich erstmals auch eine CDU-Politikerin für die Streichung ausgesprochen und sich für eine andere gesetzliche Regelung vorgeburtlicher Kindstötungen eingesetzt. DIE TAGESPOST berichtet:  In dem von dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wiebke Winter, Spitzenkandidatin der Bremer CDU, setzt sich für die Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch ein. Bislang war dies eine Domäne der Linken und Grünen. Nun hat sich erstmals auch eine CDU-Politikerin für die Streichung ausgesprochen und sich für eine andere gesetzliche Regelung vorgeburtlicher Kindstötungen eingesetzt.</p>
<p>DIE TAGESPOST berichtet: </p>
<blockquote>
<p>In dem von dem Netzwerk „Frauen100“ verantworteten Podcast „You can sit with us“ sagte die Vorsitzende der Bremischen Bürgerschaft, Wiebke Winter, der Moderatorin Clara Pfeffer: „Ich finde das Selbstbestimmungsrecht der Frau total wichtig und ich finde es gut, wenn wir 218 abändern würden, nicht in dem, was geregelt wird, sondern dass wir es in ein anderes Gesetz überführen. Wir haben andere Gesetze, die es aus meiner Sicht genauso gut regeln könnten, dass wir weiterhin den Schutz des ungeborenen Lebens garantieren, aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau ohne dieses scharfe Schwert des Strafgesetzbuches.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/toetungsdelikt-abtreibung-findet-die-cdu-frau-ganz-schoen-krass-art-277891" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Die Kirche und die Gründung der Universitäten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 14:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rodney Stark in Der Sieg des Abendlandes (#ad, 2019, S. 100–101): Bildung. Als sie von der Kirche im 12. Jahrhundert gegründet wurden, waren die Universitäten etwas gänzlich Neues unter der Sonne – eine Institution, die sich ausschließlich der höheren Bildung verschrieb. Diese christliche Erfindung war etwas völlig anderes als die chinesischen Akademien, auf denen Mandarine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rodney Stark in <a href="https://link.amazon/B09I6jwTa" target="_blank" rel="noopener"><em>Der Sieg des Abendlandes</em></a> (#ad, 2019, S. 100–101):</p>
<blockquote>
<p>Bildung. Als sie von der Kirche im 12. Jahrhundert gegründet wurden, waren die Universitäten etwas gänzlich Neues unter der Sonne – eine Institution, die sich ausschließlich der höheren Bildung verschrieb. Diese christliche Erfindung war etwas völlig anderes als die chinesischen Akademien, auf denen Mandarine ihr Training erhielten, oder auch die Zen-Schulen. Den neuen Universitäten ging es nicht primär darum, überlieferte Weisheiten weiterzugeben. Stattdessen erlangten sie ihren Ruhm – nicht anders als es noch heute geschieht – stets durch Innovation. So versuchten die Professoren vor allem, ihren Studenten Mittel zur Aneignung von Wissen an die Hand zu geben. Sie gaben sich nicht damit zufrieden, von den Griechen übernommene Weisheiten wiederzukäuen, sondern waren bereits darauf eingestellt, die Altvorderen zu kritisieren und zu korrigieren.</p>
<p>Die beiden ersten Universitäten entstanden Mitte des 12. Jahrhunderts in Paris und Bologna. Um 1200 gründete man Oxford und Cambridge, gefolgt von einer ganzen Flut neuer Institutionen während des ganzen 13. Jahrhunderts: es entstanden Universitäten in Toulouse, Orléans, Neapel, Sevilla, Lissabon, Grenoble, Padua, Rom, Perugia, Pisa, Modena, Florenz, Prag, Krakau, Wien, Heidelberg, Köln, Budapest, Erfurt, Leipzig und Rostock. Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass diese Häuser gar keine echten Universitäten gewesen seien, sondern nur aus drei oder vier Lehrern und einigen wenigen Dutzend Studenten bestanden. Aber auch das ist nicht wahr. Bereits im frühen 13. Jahrhundert schrieben sich zwischen 1000 und 1500 Studenten jeweils in Paris, Bologna, Oxford und Toulouse ein – in Paris waren es jedes Jahr sogar ca. 500 neue Studenten. Was die Qualität des Unterrichts angeht, darf man daran erinnern, dass in genau diesen Universitäten die Wissenschaft geboren wurde. Man beachte, dass diese Institutionen zutiefst christlich waren: alle Fakultäten unterstanden Ordensgemeinschaften und demzufolge auch alle frühen Wissenschaftler.</p>
</blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Postmodernismus der Rechtskonservativen</title>
		<link>https://theoblog.de/postmodernismus-der-rechtskonservativen/48034/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 07:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ja eher selten einer Meinung mit Vertretern der Kritischen Theorie. Aber wenn Patrick Viol auch bei den politisch Konservativen einen Trend hin zur Beliebigkeit ausmacht, mag ich nicht widersprechen.  Hier ein Zitat aus seinem Beitrag „Konservatives Opferritual“: Darin zeigt sich unverkennbar ein strategischer Postmodernismus der Rechtskonservativen: Begriffe werden aus ihrem historischen Zusammenhang gelöst, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/postmodernismus-der-rechtskonservativen/48034/">Postmodernismus der Rechtskonservativen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja eher selten einer Meinung mit Vertretern der Kritischen Theorie. Aber wenn Patrick Viol auch bei den politisch Konservativen einen Trend hin zur Beliebigkeit ausmacht, mag ich nicht widersprechen. </p>
<p>Hier ein Zitat aus seinem Beitrag „Konservatives Opferritual“:</p>
<blockquote>
<p>Darin zeigt sich unverkennbar ein strategischer Postmodernismus der Rechtskonservativen: Begriffe werden aus ihrem historischen Zusammenhang gelöst, Traditionen in frei kombinierbare Versatzstücke zerlegt und Widersprüche ausgeblendet, nicht um eine in sich geschlossene Ideologie anzubieten, sondern einen Baukasten affektiv wirksamer Ideologeme zu haben, der es ermöglicht, auf Krisen flexibel zu reagieren: Ob nun Nächstenliebe oder die Verachtung von Armen geraten ist, hängt vom Kontext ab, den man nicht selten selbst konstruiert. Religion ist Material zur Rechtfertigung einer Politik, für die es allein sachlich betrachtet keinen vernünftigen Grund gibt.</p>
<p>Das Regieren dieser kollektiv narzisstischen, Glaubwürdigkeit und Klarheit zum Zweck des eigenen Herrschaftserhalts unterminierenden Art erfordert von Politikern eine Authentizitätsperformance. Nicht im Sinne moralischer und intellektueller Widerspruchsfreiheit, sondern im Sinne einer Kongruenz von individuellem Verhalten und Zielen des eigenen Lagers. Die Bestrafung von Abweichlern, die das persönliche Interesse über das des eigenen Lagers stellen, ist nicht bloß ein Mittel der Authentizitätsperformance. Der Abweichler wird zugleich zum Opfer einer rituellen Selbstreinigung vom moralischen Bankrott, der sich offensichtlich nicht wegperformen, aber auf einen Einzelnen zur Abwehr projizieren lässt. Wer den Menschen nichts zu bieten hat als Moralismus, produziert den Gegenwind zur eigenen moralistischen Rückgratlosigkeit.</p>
<p>Diese Opferung eines Mitglieds aus den eigenen Reihen zur Stabilisierung der Glaubwürdigkeit hat nun Spahn getroffen, weil er die Moral für sein persönliches Glück, nicht für die Partei beugte. Das ist insofern erschreckend – auch wenn es um Spahn nicht schade ist, hat er als Coronaminister doch bewiesen, dass das individuelle Glück der anderen ihn einen Kehricht schert –, als das Vorgehen gegen Spahn in Ansätzen an totalitäre Herrschaftstechniken erinnert. Es gehörte zum Standardrepertoire des verbrecherischen Staatssozialismus, öffentlich Abweichler zu opfern, damit die Führung moralische Reinheit demonstrieren konnte, während die eigenen Grundsätze jederzeit dem Machterhalt untergeordnet wurden.</p>
</blockquote>
<p>Mehr hier: <a href="https://www.philomag.de/artikel/konservatives-opferritual" target="_blank" rel="noopener">www.philomag.de</a>.</p>
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		<title>Glauben und einer verzweifelten Welt</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-einer-verzweifelten-welt/48028/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 07:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel und Bekenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte hinweisen auf eine Veranstaltung des Netzwerks Bibel und Bekenntnis Schweiz. Am 5. September 2026 wird in Wangen bei Olten eine Tagung zum Thema „Glauben und einer verzweifelten Welt“ stattfinden. Hier die Eckdaten:  Gibt es auch in einer Welt, in der sich Verzweiflung ausbreitet, gute Gründe, (noch) zu glauben? Ist Jesus heute überhaupt noch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/glauben-und-einer-verzweifelten-welt/48028/">Glauben und einer verzweifelten Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte hinweisen auf eine Veranstaltung des Netzwerks Bibel und Bekenntnis Schweiz. Am 5. September 2026 wird in Wangen bei Olten eine Tagung zum Thema „Glauben und einer verzweifelten Welt“ stattfinden. Hier die Eckdaten: </p>
<p>Gibt es auch in einer Welt, in der sich Verzweiflung ausbreitet, gute Gründe, (noch) zu glauben? Ist Jesus heute überhaupt noch relevant? Bietet das Christentum ein tragfähiges Fundament für das Leben und die Gesellschaft? Und wie ist mit den vielen Zweifeln umzugehen, die gegenüber dem Christentum geäussert werden? Solchen (apologetischen) Fragen geht die Tagung nach und zeigt auf, warum es gute Gründe gibt, am Glauben an Jesus Christus festzuhalten.</p>
<p>Wann: 5. September 2026, 9.00 &#8211; 17.00 Uhr<br />Wo: Ref. Kirche Wangen, Mittelgäustrasse 17, 4612 Wangen bei Olten <br />Kosten: 50.00 Fr. (inkl. Mittagessen) – Studenten kostenlos</p>
<p>REFERATE</p>
<ul>
<li>Pfr. Philipp Widler (Pfarrer in Tägerwilen-Gottlieben, TG)</li>
<li>Ron Kubsch (Dozent für Apologetik am MBS, TheoBlog.de)</li>
<li>Paul Bruderer (Pastor in der Chrischona Gemeinde Frauenfeld)</li>
</ul>
<p>Der Titel meines Vortrags lautet: „Christentum ohne Christus? Was wir vom ‚Neuen Kulturchristentum‘ erwarten dürfen“.</p>
<p>Worum wird es gehen?</p>
<p>Seit einigen Jahren gibt es auch in den Ländern des ehemaligen Abendlandes ein neues Interesse am Christentum. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Denn die christliche Religion im Westen steht eher in dem Ruf, für die Probleme der Welt verantwortlich zu sein. Wir werden uns daher anschauen, was hier genau passiert und welche Gründe maßgeblich dafür sind, dass sich kluge und gebildete Menschen erneut für den Glauben interessieren.  Wir wollen freilich auch darüber nachdenken, was das für unsere Kirchengemeinden und uns persönlich bedeutet. Können wir davon profitieren, indem wir die Argumente, die zahlreiche Intellektuelle dazu gedrängt haben, sich mit Glaubensfragen zu beschäftigen, für die christliche Apologetik nutzen? Oder ist vielleicht das Gegenteil der Fall? Steht möglicherweise dieses neue Interesse am Christentum einem echten geistlichen Aufbruch im Weg, zum Beispiel, weil es die christliche Religion für kulturelle oder politische Interessen „verzweckt“?  </p>
<p>Ich würde mich darüber freuen, einige TheoBlog-Leser aus der Schweiz dort zu treffen! </p>
<p>Anmeldungen sind hier möglich: <a href="https://bibelundbekenntnis.ch/tagung" target="_blank" rel="noopener">bibelundbekenntnis.ch</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Machtfrage stellt der Islam</title>
		<link>https://theoblog.de/die-machtfrage-stellt-der-islam/48020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Gespräch erläutert der Politologe Prof. Werner Patzelt auf nüchterne und informierte Weise, warum der politische Islam nicht mit der westlichen Welt vereinbar ist und inwiefern sich die christliche politische Ethik von der muslimischen unterscheidet. VD: MS</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In diesem Gespräch erläutert der Politologe Prof. Werner Patzelt auf nüchterne und informierte Weise, warum der politische Islam nicht mit der westlichen Welt vereinbar ist und inwiefern sich die christliche politische Ethik von der muslimischen unterscheidet.</p>
<p><iframe title="Deutschland unter Druck: Der Islam stellt die Machtfrage – Patzelt Politik" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/TX8htXzkhQE" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/TX8htXzkhQE?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;c17b47c8537b56f29e4ff27d1d866458&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;5b2cd734c11532387681e296a1adb121&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/c17b47c8537b56f29e4ff27d1d866458-5b2cd734c11532387681e296a1adb121.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Deutschland unter Druck: Der Islam stellt die Machtfrage \u2013 Patzelt Politik&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>VD: MS</p>
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		<title>Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</title>
		<link>https://theoblog.de/juergen-habermas-als-bewunderer-von-aquinas/48013/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas von Aquin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in Zeit der Übergänge (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178): Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in <em>Zeit der Übergänge</em> (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178):</p>
<blockquote>
<p>Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Offenbart Nichtgendern eine „rechte Gesinnung“?</title>
		<link>https://theoblog.de/offenbart-nichtgendern-eine-rechte-gesinnung/48009/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Dagmar Lorenz]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus. Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:   Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus.</p>
<p>Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:  </p>
<blockquote>
<p>Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis für vermeintlich „rechte Gesinnung“ gelten soll, offenbart eine Strategie der Spaltung und des gegenseitigen Misstrauens, die jeden Sprecher zum potenziellen Verdachtsfall macht. Nein, die Kritik am sprachlichen Gendern ist keine „Kritik von rechts“! Sie ist weitaus „radikaler“. Sie entzieht sich nämlich grundsätzlich jeder politischen Zuweisung. Denn während Wortwahl und Rhetorik mit politischen Kategorien analysiert werden können, auf der Ebene der Sprachstrukturen und der Grammatik jedoch Maßstäbe erforderlich sind, die es zulassen, dass sich sämtliche ihrer Sprecher derselben Instrumente bedienen, um ihre jeweils eigenen und wahrhaft vielfältigen „Melodien“ hervorbringen zu können.</p>
<p>Genderkritik plädiert für den Erhalt einer sprachstrukturellen Gemeinsamkeit, weil eine allen gemeinsame Sprache Verständigung und Streit erst ermöglicht. Denn welche Gespräche und Debatten werden wir in Zukunft überhaupt noch untereinander führen können, wenn wir keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der es sich streiten oder argumentieren lässt? Genderkritik ist nicht rechts. Sie ist maximal inklusiv.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a703e8e8fa429a9893fe899/geschlechtergerechte-sprache-warum-genderkritik-nicht-rechts-ist-sondern-maximal-inklusiv.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was lehrt die Bibel über Nationen?</title>
		<link>https://theoblog.de/was-lehrt-die-bibel-ueber-nationen/48006/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 14:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin DeYoung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kevin DeYoung hat sich mit der Frage beschäftigt, was die Bibel über die Nationen lehrt. Sein Fazit: Das Ethnos, um das es Gott im Plan des neuen Bundes in erster Linie geht, ist die Gemeinde. Der multinationale Leib Christi ist ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk und das Israel Gottes. Darüber hinaus haben wir an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kevin DeYoung hat sich mit der Frage beschäftigt, was die Bibel über die Nationen lehrt. Sein Fazit:</p>
<blockquote>
<p>Das Ethnos, um das es Gott im Plan des neuen Bundes in erster Linie geht, ist die Gemeinde. Der multinationale Leib Christi ist ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk und das Israel Gottes. Darüber hinaus haben wir an mehreren Stellen gesehen, dass die nationale Identität zwar durch die Hinwendung zu Christus nicht aufgehoben wird, die Völker aber nicht als Völker zu Christus kommen. Die Völker treten ihren himmlischen Besitz als erlöste, jubelnde, bekehrte, gläubige, wiedergeborene Einzelpersonen an, um ihren ewigen Lohn zu empfangen. Erinnern Sie sich an die Präposition „aus“, die in Offenbarung 5,9 und 7,9 zu finden ist. Um den Thron versammelt sind nicht liberale Demokratien oder dynastische Monarchien oder konstitutionelle Republiken als solche, sondern erlöste Menschen aus jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk und jeder Nation. Die Völker schreiten in das neue Jerusalem ein, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in die himmlische Stadt, indem sie dem Ruf des Engels Folge leisten, der mit dem ewigen Evangelium jedem Volk, jedem Stamm, jeder Sprache und jeder Nation verkündet: „Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat“ (Offb 14,7).</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://clearlyreformed.org/what-does-the-bible-teach-about-nations/" target="_blank" rel="noopener">clearlyreformed.org</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</title>
		<link>https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bhaskar Vira]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Arday]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Cofnas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/">Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, Bhaskar Vira, bezeichnete Arday als „außergewöhnlichen Wissenschaftler“, der die Forschung in Cambridge erheblich voranbringen werde (vgl. <a href="https://www.tribuneindia.com/news/top-headlines/jason-arday-investigation-why-the-cambridge-professor-controversy-matters-beyond-one-academic/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Die FAZ berichtet in „Das ‚Aushängeschild der Diversität‘ ist in Wahrheit ein Hochstapler“:</p>
<blockquote>
<p>Wer in 35 Tagen 30 Marathons läuft, neun davon mit einer Fissur im Oberschenkel, ist zweifellos ein Leistungssportler mit einer außergewöhnlich hohen Schmerztoleranz. Wer in sechs Tagen 600 Meilen zurücklegt, gehört vermutlich zu den besten Ausdauerläufern aller Zeiten: Der Weltrekord liegt bei 650 Meilen. Wer so etwas tut, um Spenden für karitative Zwecke zu sammeln, und in zwanzig Jahren über fünf Millionen Pfund einwirbt, erweist sich darüber hinaus als ebenso strebsamer wie wohltätiger Mensch. Oder aber er ist ein Lügner. Am späten Mittwochabend hat Jason Arday, Professor für Bildungssoziologie an der Universität Cambridge, seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren immer neue Enthüllungen zu Unstimmigkeiten in seiner Biographie.</p>
<p>Auf den ersten Blick liest sich diese wie ein Aufsteigermärchen. Geboren 1985 als Kind ghanaischer Einwanderer, wuchs er in einer Londoner Sozialbausiedlung auf. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm Autismus diagnostiziert, erst mit elf lernte er sprechen, mit 18 lesen und schreiben. Damit war Arday vermutlich eines der am stärksten benachteiligten Kinder Großbritanniens.</p>
<p>Dennoch schaffte er es an die Universität, studierte Sport und Pädagogik, wurde 2015 an der John Moores University in Liverpool promoviert. Mit Forschungen zu rassistischen Strukturen im Bildungswesen machte er sich einen Namen. 2023 dann die Krönung: Arday wurde zum Professor an der Pädagogischen Fakultät in Cambridge berufen, als einer von nur sechs schwarzen Lehrstuhlinhabern der Universität und als jüngster aller Zeiten.  Zeitungsporträts feierten seinen mustergültigen Aufstieg per aspera ad astra.</p>
</blockquote>
<p>Das ist mehr als die Entlarvung einer Hochstablerei. Die gesamte Geschichte zeigt, wie traurig es um den Wissenschaftsbetrieb selbst an Eliteuniversitäten steht, wenn nicht Wahrheitsliebe, sondern Aktivismus im Vordergrund steht.</p>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/cambridge-professor-als-hochstapler-entlarvt-jason-arday-tritt-zurueck-201101408.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Ich empfehle außerdem ein Gespräch mit Nathan Cofnas (Talk von News UK):</p>
<p><iframe title="„Niemand wollte den Mund aufmachen!“ | Der Akademiker, der Jason Arday als Erster entlarvte" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc?autoplay=1" ></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/">Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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