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	<title>PANDA FUCK</title>
	
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		<title>Girls (HBO): “Sex and the City” auf hässlich und arm</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/05/14/girls-hbo-sex-and-the-city-auf-hasslich-und-arm/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hieß einmal, Sex and the City sei eine Serie, gemacht, um Männer darüber zu informieren, was Frauen wirklich denken. Mittlerweile dürfte allen klar sein, dass auch Frauen, welch Wunder!, über Sex sprechen. Ob SATC eine Arbeit auf dem Gebiet der Emanzipation der Frauen geleistet hat, die ihresgleichen sucht, bezweifle ich ein wenig. Carrie Bradshaw und Co. haben vor allem auch jegliche Klischeekisten munter multipliziert. Nämlich, dass Frauen notfalls lieber Schuhe kaufen, anstatt regelmäßig zu essen. Dass Frauen die Vogue lesen und nur Cosmopolitans trinken und ihren Traumprinzen im weißen Designerkleid heiraten wollen. Themen, wie sie in jedem durchschnittlichen Frauenmagazin durchgeeiert werden. Das sollte nicht völlig unerwähnt bleiben. Dem ersten Anschein nach sind die Protagonistinnen der Serie allesamt unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen. Diese bewegen sich allerdings allesamt in einem sehr engen Rahmen, der wenig Individualität erlaubt und der hauptsächlich die Philosophie des weißen &#8220;American Way of Life&#8221; propagiert. In Girls, der neuen Serie des Bezahlsenders HBO, geht es auch viel um Sex. Weniger um Schuhe und Drinks, die spielen da eher eine Nebenrolle, ganz einfach weil sich die vier Darstellerinnen gerade so über Wasser halten können. Dass sich junge Frauen plötzlich alle ein bestimmtes Getränk hinter die Binde kippen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i49.tinypic.com/2hsbw9c.jpg" alt="girls" border="0" /></p>
<p>Es hieß einmal, <em>Sex and the City</em> sei eine Serie, gemacht, um Männer darüber zu informieren, was Frauen wirklich denken.<br />
Mittlerweile dürfte allen klar sein, dass auch Frauen, welch Wunder!, über Sex sprechen. Ob <em>SATC</em> eine Arbeit auf dem Gebiet der Emanzipation der Frauen geleistet hat, die ihresgleichen sucht, bezweifle ich ein wenig. Carrie Bradshaw und Co. haben vor allem auch jegliche Klischeekisten munter multipliziert.<br />
Nämlich, dass Frauen notfalls lieber Schuhe kaufen, anstatt regelmäßig zu essen. Dass Frauen die Vogue lesen und nur Cosmopolitans trinken und ihren Traumprinzen im weißen Designerkleid heiraten wollen. Themen, wie sie in jedem durchschnittlichen Frauenmagazin durchgeeiert werden. Das sollte nicht völlig unerwähnt bleiben.<br />
Dem ersten Anschein nach sind die Protagonistinnen der Serie allesamt unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen. Diese bewegen sich allerdings allesamt in einem sehr engen Rahmen, der wenig Individualität erlaubt und der hauptsächlich die Philosophie des weißen &#8220;American Way of Life&#8221; propagiert.</p>
<p>In <span style="text-decoration: underline;"><em><a href="http://www.hbo.com/girls/index.html">Girls</a></em></span>, der neuen Serie des Bezahlsenders HBO, geht es auch viel um Sex. Weniger um Schuhe und Drinks, die spielen da eher eine Nebenrolle, ganz einfach weil sich die vier Darstellerinnen gerade so über Wasser halten können. Dass sich junge Frauen plötzlich alle ein bestimmtes Getränk hinter die Binde kippen oder in die Läden rennen und sich ein Kleidungsstück kaufen, welches eine der Damen in einer Episode trägt, halte ich für unwahrscheinlich. Wohingegen ich als Teenager manchmal dem Leben von Carrie und Co. hinterherträumte (und auch das hat, am Rande, viel mit Brainwashing der Mainstream-Medien zu tun), fühlt sich die amerikanisierte Durchschnittsstudentin doch ein Stück weit ertappt.</p>
<p>Hannahs Eltern entscheiden sich kurzerhand, sie nicht mehr finanziell zu unterstützen. Und das, obwohl sie seit einem Jahr ein unbezahltes Praktikum macht und auch sonst keine anderen Einnahmen hat. Ihr Liebesleben ist eine wahre Farce und wenn ihr Objekt der Begierde, ein windiger Taugenichts, ihren Bauchspeck knetet, dann ist das lustig. So wie mindestens die Hälfte der Sexszenen, die in <em>Girls</em> vorkommen. Weil es so nah am Leben ist (zumindest an dem meinen und das mag eine peinliche Offenbarung sein), so völlig ungeschönt. Weil das die meisten Normalsterblichen kennen, die eben keinen Sex haben, der so ästhetisch aussieht wie in einem gängigen Blockbuster mit einer unrealistisch geschönten Frau und einem männlichen Gegenpart, und der uns– natürlich in Anführungszeichen–normale Menschen öfters mal unter Druck setzen kann.<br />
Hannahs beste Freundin und Mitbewohnerin Marnie ist unglücklich mit ihrem Langzeitfreund Charlie, der so nett und einfühlsam ist, dass Marnie keine Lust mehr auf ihn hat. Jessa, hingegen, ist eine rastlose Britin, die in jedem Hafen einen anderen Kerl hat und sich mehr oder minder treiben lässt. Dann gibt es da noch den naiven Sex-and-the-City-Fan Shoshanna, Jessas Cousine, zu ihrem Leid immer noch Jungfrau und mit einem Erscheinungsbild, wie man es aus den niveaulosen Reality-Formaten des Musiksenders MTV kennt. Inklusive Nicki-Anzug anno 2002.</p>
<p>Über die Unterrepräsentation ethnischer Minderheiten in <em>Girls</em> äußert sich die 24-jährige Lena Dunham, die die Serie geschrieben hat und selbst die Rolle der Hannah übernimmt, so darüber: <a href="http://www.grantland.com/blog/hollywood-prospectus/post/_/id/49106/lena-dunham-talks-about-girls-being-super-white"><span style="text-decoration: underline;">„<em>[...]Something I wanted to avoid was tokenism in casting. If I had one of the four girls, if, for example, she was African-American, I feel like — not that the experience of an African-American girl and a white girl are drastically different, but there has to be specificity to that experience [that] I wasn&#8217;t able to speak to.“</em></span></a> und verspricht in der zweiten Staffel neue Figuren. Wir werden sehen, inwiefern das umgesetzt wird.</p>
<p>[Als kleiner weiterführende Lektüre empfehlen sich die Artikel <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2012/04/25/minorities-in-movies-and-television/girls-starts-the-conversation"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>, <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2012/04/25/minorities-in-movies-and-television/wheres-the-multi-culti-cool"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> und <a href="http://www.nytimes.com/2012/04/29/arts/television/hbos-girls-is-hardly-the-only-example-of-monochromatic-tv.html?_r=1"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>]</p>
<p>Natürlich, auch bei <em>Girls</em> bleibt der Rahmen ein kleiner. Viele werden sich an den narzisstischen Problemen weißer, doch recht privilegierter Mitzwanzigerinnen mit Mutti und Vati im Rücken nicht erfreuen können. Die Themen, an denen sich die Protagonistinnen abarbeiten reichen von ungewollter Schwangerschaft bis hin zu Geschlechtskrankheiten. Allenfalls kommt das Thema Beruf am Rande vor.<br />
Dass das ein Gros der Fernsehzuschauer vermutlich gähnend langweilig findet, sollte klar sein.<br />
Sollte ich mich unterhalten fühlen– und ehrlich gesagt tue ich das tatsächlich und ich bezweifle nicht, dass ich mich auf recht dünnes Eis begebe wenn ich das zugebe–dann mag das jetzt schon einiges über mich sagen.  Ich werde hoffentlich damit leben können. Und mir schamlos und erhobenen Hauptes die restlichen Episoden ansehen und dabei wissend nicken.</p>
<p>Der Titel ist bewusst plakativ gewählt. Natürlich sind alle Figuren überdurchschnittlich attraktiv und weit davon entfernt, wirklich arm zu sein.<br />
Bildquelle: http://www.boston.com/community/blogs/hyphenated_life/2012/04/girls_in_white.html</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dr4CutLT43FMbpvOmlP9RkLKLRk/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dr4CutLT43FMbpvOmlP9RkLKLRk/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dr4CutLT43FMbpvOmlP9RkLKLRk/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/dr4CutLT43FMbpvOmlP9RkLKLRk/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hipster-Fernsehen durchleuchtet: Sarah Kuttners Bambule* (zdf_neo)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/03/15/hipster-fernsehen-durchleuchtet-sarah-kuttners-bambule-zdf_neo/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 19:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 1. März 2012 fiel der Startschuss für eine neue Reihe im Spartensender zdf_neo, der mit Formaten wie neoParadise vor allem bei einer Zielgruppe punkten will, die fernab von Musikanten-Stadl und Telenovelas steht. Dementsprechend ist Bambule, so der Name des neuesten Sprösslings von ZDF, jung und dynamisch und beschäftigt sich mit den Fragen der heutigen Generation von jungen Erwachsenen, die mit dem Bild des Berliner Hipsters wohl am besten getroffen ist. Hip ist sie allemal, die Sendung, die vom ehemaligen Viva-Sternchen Sarah Kuttner moderiert und in Berlin gedreht wird. Ziemlich bequem ist es geworden in der westlichen Welt. Elementare Bedrohungen gehören der Vergangenheit an. So bequem ist es mittlerweile, dass man misstrauisch beginnt, sich zu fragen, wie richtig das ist, was wir heute unseren Lifestyle nennen und welche negativen Konsequenzen er eventuell mit sich bringt. So stellt die erste Sendung die Frage nach dem „richtigen Mann“ und knüpft damit an Nina Pauers Artikel in der Zeit an, der im Januar dieses Jahres für eine Welle (männlicher) Empörung und eine hitzige Debatte im Web sorgte. In den darauffolgenden Episoden werden unter anderem unsere Auffassung von Schönheit und unsere konsumorientierte Lebensweise unter die Lupe genommen und gesellschaftliche Standards untersucht. Positiv auffallend ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i44.tinypic.com/21mc0sj.jpg" alt="bambule" border="0" /></p>
<p>Am 1. März 2012 fiel der Startschuss für eine neue Reihe im Spartensender<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/senderstartseite/1209122/sender/ZDFneo"><span style="text-decoration: underline;"> zdf_neo</span></a>, der mit Formaten wie neoParadise vor allem bei einer Zielgruppe punkten will, die fernab von Musikanten-Stadl und Telenovelas steht.<br />
Dementsprechend ist <em>Bambule</em>, so der Name des neuesten Sprösslings von ZDF, jung und dynamisch und beschäftigt sich mit den Fragen der heutigen Generation von jungen Erwachsenen, die mit dem Bild des Berliner Hipsters wohl am besten getroffen ist.<br />
Hip ist sie allemal, die Sendung, die vom ehemaligen Viva-Sternchen Sarah Kuttner moderiert und in Berlin gedreht wird.</p>
<p>Ziemlich bequem ist es geworden in der westlichen Welt. Elementare Bedrohungen gehören der Vergangenheit an.<br />
So bequem ist es mittlerweile, dass man misstrauisch beginnt, sich zu fragen, wie richtig das ist, was wir heute unseren Lifestyle nennen und welche negativen Konsequenzen er eventuell mit sich bringt.<br />
So stellt die erste Sendung die Frage nach dem „richtigen Mann“ und knüpft damit an <a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner"><span style="text-decoration: underline;">Nina Pauers Artikel in der Zeit</span></a> an, der im Januar dieses Jahres für eine Welle (männlicher) Empörung und eine hitzige Debatte im Web sorgte.<br />
In den darauffolgenden Episoden werden unter anderem unsere Auffassung von Schönheit und unsere konsumorientierte Lebensweise unter die Lupe genommen und gesellschaftliche Standards untersucht.<br />
Positiv auffallend ist dabei die Vielfalt an Meinungen, die für die Sendungen eingeholt werden. Bei <em>Bambule</em> hält man sich vornehm zurück und stellt am Ende dem Zuschauer frei, ob und welchen Standpunkt er gegenüber dieser Thematik einnehmen möchte.</p>
<p>Besonders zu empfehlen ist die aktuelle Folge, die sich (und ja, wie könnte es hier auch anders sein) um unser Konsumverhalten handelt. So wird zum Beispiel erörtert, ob und wenn ja, inwiefern bewusstes Einkaufen die Welt verbessern kann.<br />
<em>Bambule</em> lässt sowohl Vertreter der LOHA-Bewegung zu Wort kommen (siehe <a href="http://www.wegreen.de"><span style="text-decoration: underline;">wegreen.de</span></a>, eine Website, die mithilfe eines Ampelsystems den Green-Faktor eines Unternehmens beurteilt), als auch Personen wie Kathrin Hartmann, Autorin, die da sagt, dass es &#8220;kein richtiges Einkaufen im falschen Weltwirtschaftssystem [gibt].&#8221; Politiker aller Altersklassen und Gesinnung kommen ebenfalls zu Wort. Dazwischen Stars aus der hippen Szene Berlins und einfache Passanten, die man auf der Fußgängerzone zum jeweiligen Thema befragt.<br />
Nette Rubriken wie die von Josef Hader, der kurzweilig themenbezogene Zuschauerfragen beantwortet und Clips, die zeigen, wieso man William Shatner einfach lieben muss, lockern die schwermütigen Gesellschafts-Reflexionen, die uns zum Nachdenken bringen, amüsant auf, ohne vom Thema abzulenken.</p>
<p>Das beschäftigt uns junge Leute also. Das ist interessant und anregend, aber auch locker und unangestrengt. Und– das ist ganz wichtig!– die Sendung kommt völlig ohne erhobenen Zeigefinger aus.<br />
Moderatorin Sarah Kuttner ist eine von uns, ohne jegliche Profilierungssucht und, das ist die Stärke dieser Sendung: Sie arbeitet vor allem für den Zuschauer. Der ist hier König, einer mit Latte macchiato und Smartphone, aber immerhin.</p>
<p><strong>*Bambule</strong>, das ist ein<a> </a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Bambule#Bedeutung1">in Form von Krawallen geäußerter Protest besonders von Häftlingen</a></span> (Quelle: Duden.de) und treffender hätte der Titel für die Sendung auch kaum sein können.</p>
<p>Bild: Screenshot aus der aktuellen <em>Bambule</em>-Ausgabe vom 15.März 2012<br />
Ausstrahlung: donnerstags, 21.45 auf zdf_neo oder in der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/kanaluebersicht/1563028/sendung/Bambule---das-Magazin"><span style="text-decoration: underline;">Mediathek</span></a>.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NHKNF_7aZoyqvsK3mW-ijNOAzP0/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NHKNF_7aZoyqvsK3mW-ijNOAzP0/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NHKNF_7aZoyqvsK3mW-ijNOAzP0/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NHKNF_7aZoyqvsK3mW-ijNOAzP0/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Empfehlung| die story: “Lass dich verführen– Warum wir kaufen, was wir kaufen” (WDR)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/03/03/video-empfehlung-die-story-lass-dich-verfuhren%e2%80%93-warum-wir-kaufen-was-wir-kaufen-wdr/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 15:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum kaufen wir, was wir kaufen? Und wie kann man uns Konsumenten dergestalt erreichen, dass wir auch tatsächlich in den Läden nach genau diesem oder jenem Produkt greifen? Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Reportage &#8220;Lass dich verführen &#8211; Warum wir kaufen, was wir kaufen&#8221; aus der WDR-Reihe die story. Neuromarketing heißt das Zauberwort, mit dem sich Werbeschaffende aus aller Welt die Lösung der Problematik erhoffen, die durch unser immer größer werdendes Wissen über die Techniken und Praktiken entstanden ist. Wie reagiert das Gehirn unterbewusst auf einzelne Impulse? Der Kunde ist emotional an das Produkt zu binden, das nicht mehr nur Shampoo oder dergleichen ist, sondern gleich ein ganzes Erlebnis sein und allem voran ein gutes Gefühl mitbringen soll. Diskutiert werden unter anderem auch die Wichtigkeit des Markenimages. Professor Norbert Bolz sagt: &#8220;Wir konsumieren, was wir nicht brauchen und Werbung wird für Produkte gemacht, die wir genuin überhaupt nicht brauchen, sondern im Nachinein haben wir erst den Eindruck, ohne das habe ich überhaupt nicht leben können. Aber alle diese Wünsche werden, wenn man so will, den Menschen beigebracht.&#8221; Der Teenager Sophie und ihre Clique erklären, wieso sie bei Zara, Hilfiger und Co. kaufen. Auch auf der Premium-Modemesse wird gefilmt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i41.tinypic.com/24lpgz9.jpg" alt="wdr" border="0" /></p>
<p>Warum kaufen wir, was wir kaufen? Und wie kann man uns Konsumenten dergestalt erreichen, dass wir auch tatsächlich in den Läden nach genau diesem oder jenem Produkt greifen? Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Reportage &#8220;<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9399616">Lass dich verführen &#8211; Warum wir kaufen, was wir kaufen</a></span>&#8221; aus der WDR-Reihe <em>die story</em>.<br />
Neuromarketing heißt das Zauberwort, mit dem sich Werbeschaffende aus aller Welt die Lösung der Problematik erhoffen, die durch unser immer größer werdendes Wissen über die Techniken und Praktiken entstanden ist. Wie reagiert das Gehirn unterbewusst auf einzelne Impulse?<br />
Der Kunde ist emotional an das Produkt zu binden, das nicht mehr nur Shampoo oder dergleichen ist, sondern gleich ein ganzes Erlebnis sein und allem voran ein gutes Gefühl mitbringen soll. Diskutiert werden unter anderem auch die Wichtigkeit des Markenimages.<br />
Professor Norbert Bolz sagt: &#8220;Wir konsumieren, was wir <strong>nicht</strong> brauchen und Werbung wird für Produkte gemacht, die wir genuin überhaupt nicht brauchen, sondern im Nachinein haben wir erst den Eindruck, ohne das habe ich überhaupt nicht leben können. Aber alle diese Wünsche werden, wenn man so will, den Menschen beigebracht.&#8221;<br />
Der Teenager Sophie und ihre Clique erklären, wieso sie bei Zara, Hilfiger und Co. kaufen. Auch auf der Premium-Modemesse wird gefilmt und nachgehakt, auf welche Strategien Bogner, Lacoste und andere setzen. &#8220;Heutzutage verkauft man Storys und keine Produkte&#8221;, meint auch Modemacher Michalsky. Wer sich einen oberflächlichen Gesamteindruck über das Funktionieren von Werbung in unserer Zeit machen möchte, dem sei an dieser Stelle diese Reportage empfohlen.<br />
Wer sich noch ein wenig ausführlicher damit beschäftigen möchte, hier gibt es mehr zum Thema:<br />
<a href="http://www.thepandafck.de/2011/05/07/oh-fluchtige-moderne-pt-1-ein-beispiel-%E2%80%93forever-21-eroffnet-filiale-in-wien/"><span style="text-decoration: underline;">Oh, Flüchtige Moderne Pt.1: Ein Beispiel –Forever 21 eröffnet Filiale in Wien</span></a><br />
<a href="http://www.thepandafck.de/2011/05/06/empfehlung-zygmunt-bauman-leben-in-der-fluchtigen-moderne-edition-suhrkamp/"><span style="text-decoration: underline;">Empfehlung| Zygmunt Bauman: Leben in der flüchtigen Moderne (edition suhrkamp)</span></a><br />
<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_der_warenaesthetik-wolfgang_fritz_haug_12553.html"><span style="text-decoration: underline;">Wolfgang Fritz Haug: Kritik der Warenästhetik &#8211; Gefolgt von Warenästhetik im High-Tech-Kapitalismus</span> </a></p>
<p>Foto: Screenshot aus &#8220;Lass dich verführen– Warum wir kaufen, was wir kaufen (30.01.2012, WDR)</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/bIsedWyUIkHmZuF-r4dDrfuTVsQ/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/bIsedWyUIkHmZuF-r4dDrfuTVsQ/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/bIsedWyUIkHmZuF-r4dDrfuTVsQ/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/bIsedWyUIkHmZuF-r4dDrfuTVsQ/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das bewegt die Jugend.</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/02/15/das-bewegt-die-jugend/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 23:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Das bewegt die Jugend. Dann die ganzen Menschen. Du wunderst dich. Wer mich alles anfassen will. Wer mich nicht anfassen will. Bis mittags irgendwo sitzen und eigentlich woanders sein. Blauer Dunst, Bässe wummern. Dieses Mal siegt der Ekel über die Unvernunft. Genau die, die mich doch sonst immer in Arme treibt, die nicht die deinen sind und die mich gierig umschlingen. Atemnot. Flecken auf der Hose, Geld auf dem Tisch. Ich hab mich dann auch schon mal gefragt. Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht getan hätte. Ganz kurz nur, aber ich hab mich gefragt: Warum das Ganze. Auf Sofakanten sitzen mit nackten Füßen auf kalten Fließen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich verloren hätte. Vielleicht in diesen Situationen, ja. Mir war immer bewusst, dass eine Entscheidung eine Dummheit ist, wenn es eine war. Sobald du es fühlst, wird es real. Du findest Heimat in meinem leeren Blick und ich freue mich, wenn ab und zu mal die Lichter ausgehen da oben und ich nicht mehr bei mir bin. Ich hatte immer ein Problem damit, zu müssen. Aber wir können uns den Pessimismus leisten. Irgendwie strengt sich keiner mehr an, klage ich. Wir dichten uns ab bis die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das bewegt die Jugend. Dann die ganzen Menschen. Du wunderst dich. Wer mich alles anfassen will. Wer mich nicht anfassen will. Bis mittags irgendwo sitzen und eigentlich woanders sein. Blauer Dunst, Bässe wummern.<br />
Dieses Mal siegt der Ekel über die Unvernunft. Genau die, die mich doch sonst immer in Arme treibt, die nicht die deinen sind und die mich gierig umschlingen. Atemnot. Flecken auf der Hose, Geld auf dem Tisch.<br />
Ich hab mich dann auch schon mal gefragt. Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht getan hätte. Ganz kurz nur, aber ich hab mich gefragt: Warum das Ganze. Auf Sofakanten sitzen mit nackten Füßen auf kalten Fließen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich verloren hätte. Vielleicht in diesen Situationen, ja. Mir war immer bewusst, dass eine Entscheidung eine Dummheit ist, wenn es eine war. Sobald du es fühlst, wird es real. Du findest Heimat in meinem leeren Blick und ich freue mich, wenn ab und zu mal die Lichter ausgehen da oben und ich nicht mehr bei mir bin. Ich hatte immer ein Problem damit, zu müssen. Aber wir können uns den Pessimismus leisten.<br />
Irgendwie strengt sich keiner mehr an, klage ich.<br />
Wir dichten uns ab bis die Distanzen stimmen.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7cTkePjH8BvE6KDTTLt8Xll-btU/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7cTkePjH8BvE6KDTTLt8Xll-btU/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7cTkePjH8BvE6KDTTLt8Xll-btU/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7cTkePjH8BvE6KDTTLt8Xll-btU/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schlafen und Wohnen in “In den Tag hinein” (2001)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/02/09/wohnen-und-schlafen-in-in-den-tag-hinein-2001/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 19:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmgalerie 451]]></category>
		<category><![CDATA[in den tag hinein]]></category>
		<category><![CDATA[maria speth]]></category>
		<category><![CDATA[sabine timoteo]]></category>

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		<description><![CDATA[Lynn ist 22 und vertreibt sich ihre Zeit mit trinken und in der Badewanne liegen. Zwischendurch arbeitet sie in einer Kantine oder tanzt als Gogogirl in Clubs. Ein konkretes Ziel hat sie eigentlich nicht und man möchte sie am Liebsten manchmal an den Schultern packen und schütteln. Im Gegensatz dazu ihr Freund: Der ist professioneller Schwimmer und jagt von einem Wettkampf zum anderen. Dass das längerfristig mit den beiden nichts werden kann, liegt auf der Hand. Eines Tages lernt Lynn auf der Arbeit den Japaner Koji kennen und die beiden verlieben sich trotz einer nicht zu unterschätzenden Sprachbarriere. Aber die Liebe spricht ja bekanntlicherweise viele Sprachen und viel Worte gibt es in In den Tag hinein sowieso nicht. Erklären tut sich auch keiner. Am Ende liegt Lynn im Bett von Koji anstatt im Flugzeug neben ihrem Freund zu sitzen. Ob das eine Entscheidung für die Zukunft oder nur für den Moment ist, bleibt offen und wird den ein oder anderen Zuschauer mit seinem frustrierten Gefühl zurück lassen. Was bei diesem Film jedoch so fasziniert, ist nicht unbedingt die Story um eine junge Frau, die keine Ahnung hat, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und ihrem Bruder und seiner Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lynn ist 22 und vertreibt sich ihre Zeit mit trinken und in der Badewanne liegen. Zwischendurch arbeitet sie in einer Kantine oder tanzt als Gogogirl in Clubs. Ein konkretes Ziel hat sie eigentlich nicht und man möchte sie am Liebsten manchmal an den Schultern packen und schütteln. Im Gegensatz dazu ihr Freund: Der ist professioneller Schwimmer und jagt von einem Wettkampf zum anderen. Dass das längerfristig mit den beiden nichts werden kann, liegt auf der Hand.<br />
Eines Tages lernt Lynn auf der Arbeit den Japaner Koji kennen und die beiden verlieben sich trotz einer nicht zu unterschätzenden Sprachbarriere. Aber die Liebe spricht ja bekanntlicherweise viele Sprachen und viel Worte gibt es in <em>In den Tag hinein</em> sowieso nicht. Erklären tut sich auch keiner.<br />
Am Ende liegt Lynn im Bett von Koji anstatt im Flugzeug neben ihrem Freund zu sitzen. Ob das eine Entscheidung für die Zukunft oder nur für den Moment ist, bleibt offen und wird den ein oder anderen Zuschauer mit seinem frustrierten Gefühl zurück lassen.<br />
Was bei diesem Film jedoch so fasziniert, ist nicht unbedingt die Story um eine junge Frau, die keine Ahnung hat, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und ihrem Bruder und seiner Familie auf der Tasche liegt. Viel mehr schafft es Regisseurin Maria Speth mit ihren in Blau getauchten Bildern eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Kaum zu glauben, dass dieser Film schon elf Jahre auf dem Buckel hat.</p>
<p><img src="http://i42.tinypic.com/xnvqyh.jpg" alt="in den tag" border="0" /></p>
<p><img src="http://i43.tinypic.com/2l3kid.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/1gn9ea.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/71o0u0.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/11wg9i0.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/m9y58w.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i43.tinypic.com/6699tv.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/16k5qfb.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/15p0qqf.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/21v1pu.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/nn4b9c.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/vo5ytj.png" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/8ys7tk.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/6h564l.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/apb8dj.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/w6v2jd.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/312dy50.jpg" alt="" border="0" /><br />
alle Bilder Screenshots aus <em>In den Tag hinein </em>(2001),von Maria Speth<em><br />
</em></p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/btrKZBAXY1eHSGpfsbDKgBbdCSg/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/btrKZBAXY1eHSGpfsbDKgBbdCSg/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/btrKZBAXY1eHSGpfsbDKgBbdCSg/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/btrKZBAXY1eHSGpfsbDKgBbdCSg/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>H&amp;M unter der Lupe: Der ARD-Markencheck vom 23.01.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[„Da hat euch H&#38;M aber ganz schön im Griff.“ Die jungen Frauen, die für den Markencheck fleißig am Shoppen sind, repräsentieren den deutschen Durchschnitt, der für das schwedische Unternehmen die Nummer 1 ist, was den Umsatz angeht. Jugendlich mit aktueller Popmusik unterlegt, richtet sich die Sendung Markencheck der ARD dieses Mal vor allem an das junge Volk, der Zielgruppe von H&#38;M. Dass nicht nur die Fast Fashion konsumieren, zeigt das Beispiel der zwei älteren Damen, die nach eigenen Angaben alle 14 Tage eine Filiale frequentieren. Interviewt wird durch die gesamte Palette der FuZo-Welt.  Natürlich haben alle Befragten irgendwas von H&#38;M an. Das ist wohl nichts Neues. Dann werden die Teenies in Läden wie Esprit, C&#38;A und schließlich auch KIK geschickt. Wirklich unterscheiden tut sich stiltechnisch bei diesen insgesamt vier Ketten nichts. Dass H&#38;M dennoch beim Coolness-Faktor bei der Masse der Deutschen die Nase am Vordersten hat, liegt an der ausgeklügelten Werbestrategie. Topmodels werden für die Kampagnen gebucht, allesamt super in oder eben Dauerbrenner, die vor Lässigkeit nur so strotzen. Der Protest gegen Billigmode wird ganz langsam auch in der Modeblogszene lauter. Zumindest meine ich das bemerkt zu haben. In Facebook-Gruppen wird diskutiert und fleißig alles gesammelt, was zum Thema Mode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i40.tinypic.com/213p752.jpg" alt="h&amp;m" border="0" /></p>
<p>„Da hat euch H&amp;M aber ganz schön im Griff.“ Die jungen Frauen, die für den Markencheck fleißig am Shoppen sind, repräsentieren den deutschen Durchschnitt, der für das schwedische Unternehmen die Nummer 1 ist, was den Umsatz angeht.<br />
Jugendlich mit aktueller Popmusik unterlegt, richtet sich die Sendung <a href="http://www.daserste.de/information/allround_dyn~uid,3wfdmjwzy8v11ivu~cm.asp"><span style="text-decoration: underline;">Markencheck der ARD</span></a> dieses Mal vor allem an das junge Volk, der Zielgruppe von H&amp;M. Dass nicht nur die Fast Fashion konsumieren, zeigt das Beispiel der zwei älteren Damen, die nach eigenen Angaben alle 14 Tage eine Filiale frequentieren.<br />
Interviewt wird durch die gesamte Palette der FuZo-Welt.  Natürlich haben alle Befragten irgendwas von H&amp;M an. Das ist wohl nichts Neues.<br />
Dann werden die Teenies in Läden wie Esprit, C&amp;A und schließlich auch KIK geschickt. Wirklich unterscheiden tut sich stiltechnisch bei diesen insgesamt vier Ketten nichts. Dass H&amp;M dennoch beim Coolness-Faktor bei der Masse der Deutschen die Nase am Vordersten hat, liegt an der ausgeklügelten Werbestrategie. Topmodels werden für die Kampagnen gebucht, allesamt super in oder eben Dauerbrenner, die vor Lässigkeit nur so strotzen.<br />
Der Protest gegen Billigmode wird ganz langsam auch in der Modeblogszene lauter. Zumindest meine ich das bemerkt zu haben. In Facebook-Gruppen wird diskutiert und fleißig alles gesammelt, was zum Thema Mode und Nachhaltigkeit passt.<br />
Im krassen Gegensatz dazu stehen die massenhaften mit für H&amp;M, Primark und Co. Werbung überladenen Blogspots, die nahezu ausschließlich mit Content gefüttert werden, der sich da „Haul“, also Raubzug nennt und größtenteils aus Errungenschaften der Shoppingtouren besteht. Und die passieren oft mehrmals die Woche.</p>
<p>Ein zwölfjähriges Mädchen in Bangladesch steht 16 Stunden beim Nähen der Kleidung. In Deutschland verbringt ein Mädchen diese Zeit in den Umkleiden des Bekleidungsherstellers.<br />
Der Grundtenor in den Sphären der Blogs und Online-Präsenzen der großen Tageszeitungen ist ziemlich einstimmig: Der Erkenntnisgewinn hält sich in Grenzen. Macht&#8217;s aber nicht weniger schlimm.<br />
<a href="http://www.einslive.de/medien/html/1live/2011/08/09/markt-markencheck-ferrero.xml"><span style="text-decoration: underline;">Der Ferrero-Markencheck, der vor einigen Monaten auf dem WDR gezeigt wurde</span></a>, hatte da eindeutig mehr zu bieten.<br />
Leider haben den die meisten wohl aufgrund des eher schlechten Sendeplatzes nicht gesehen.</p>
<p>Ein jeder wartete während der 45 Minute sensationshungrig und vergebens auf den großen Skandal, der letzten Endes nicht kommen wollte. Weil, eigentlich wussten wir das ja schon mit den armen Leuten da irgendwo da drüben, ganz weit weg.<br />
Ware, die in Billigstlohnländern produziert werden, enstehen nahezu ausschließlich immer unter den schlechtmöglichsten Bedingungen.<br />
Das ist eine Binsenweisheit und schon länger bekannt. Ändern tut sich nicht wirklch etwas.</p>
<p>Im Anschluss der Sendung folgte<span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2012/0123/index.php5"><em>hart aber fair</em> mit dem Titel &#8220;Mein Kleid, dein Leid– wer zahlt den Preis&#8221;</a></span>. Darin diskutieren unter anderem Wolfgang Grupp, Chef von Trigema, einer Bekleidungsfirma, deren Sitz im schwäbischen Burladingen ist und die ausschließlich in Deutschland produziert, Rolf  &#8220;Rolfe&#8221; Scheider, der für Deichmann und Co. in die Bresche springt,  Kirsten Brodde, Autorin des Buches &#8220;Saubere Sachen&#8221; und noch andere.<br />
Fazit der Sendung: Die Politik zu weich, der deutsche Konsument ein Pfennigfuchser. Immerhin hat man sich mal drüber unterhalten.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Mc6QBYat5TZHnKlbGc3BmM1hn3g/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Mc6QBYat5TZHnKlbGc3BmM1hn3g/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Mc6QBYat5TZHnKlbGc3BmM1hn3g/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Mc6QBYat5TZHnKlbGc3BmM1hn3g/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ernsthaftigkeit.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Ernsthaftigkeit. Ernst an die Sache rangehen. Mit ein bisschen Ernsthaftigkeit. Mensch, jetzt sei doch mal ein bisschen ernst. Den Ernst, du, den kenne ich schon länger. Hat früher mal um die Ecke gewohnt. Da über der Kneipe. Glas halb leer. Also, komm, das trinken wir jetzt aber noch aus. Du hast mich enttäuscht. Sorry, Baby. I&#8217;m a lost cause. Hier will ich bleiben. Wellness-Oase. Wolfsgang, bisschen um die Beine streifen. Dann reiß doch mal aus, endlich. Wenn&#8217;s mittag vom Turme und so weiter und so fort. In die Puschen kommen. Nicht so einfach, wie ich das dachte. Und jetzt auch noch dieser Regen. Darf man mal, muss halt auch mal sein. Du nervst, dann hast du das halt geschafft. Dann liegen wir da wieder und sind völlig erschöpft vom Nichts. Jetzt hat die schon wieder. Bis zum Exzess und ist auch mal gut jetzt. Am Riemen reißen. Hallo, ich hab hier meinen Antrag auf Einzelschicksal. Man sagt das immer so einfach, aber find mal erst wieder was. Auf Bewährung bis zum nächsten Mal und das sind dann ausnahmsweise mal ganz wirtliche Zustände.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ernsthaftigkeit. Ernst an die Sache rangehen. Mit ein bisschen Ernsthaftigkeit. Mensch, jetzt sei doch mal ein bisschen ernst. Den Ernst, du, den kenne ich schon länger. Hat früher mal um die Ecke gewohnt. Da über der Kneipe. Glas halb leer. Also, komm, das trinken wir jetzt aber noch aus. Du hast mich enttäuscht. Sorry, Baby. I&#8217;m a lost cause. Hier will ich bleiben. Wellness-Oase. Wolfsgang, bisschen um die Beine streifen. Dann reiß doch mal aus, endlich. Wenn&#8217;s mittag vom Turme und so weiter und so fort. In die Puschen kommen. Nicht so einfach, wie ich das dachte. Und jetzt auch noch dieser Regen. Darf man mal, muss halt auch mal sein. Du nervst, dann hast du das halt geschafft. Dann liegen wir da wieder und sind völlig erschöpft vom Nichts. Jetzt hat die schon wieder. Bis zum Exzess und ist auch mal gut jetzt. Am Riemen reißen. Hallo, ich hab hier meinen Antrag auf Einzelschicksal. Man sagt das immer so einfach, aber find mal erst wieder was. Auf Bewährung bis zum nächsten Mal und das sind dann ausnahmsweise mal ganz wirtliche Zustände.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/su60Arr42DzUS6Kyt5FAX9PjeSo/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/su60Arr42DzUS6Kyt5FAX9PjeSo/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/su60Arr42DzUS6Kyt5FAX9PjeSo/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/su60Arr42DzUS6Kyt5FAX9PjeSo/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Willkommen in 2012: “Ja, das is’ jetz’ scheiße.– “Wieso is’ das scheiße? Du bist scheiße.”– “DU bist scheiße.”</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/09/willkommen-in-2012-ja-das-is-jetz-scheise-%e2%80%93-wieso-is-das-scheise-du-bist-scheise-%e2%80%93-du-bist-scheise/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[arte]]></category>
		<category><![CDATA[berghain]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[casper]]></category>
		<category><![CDATA[durch die nacht mit...]]></category>
		<category><![CDATA[lena meyer-landruth]]></category>
		<category><![CDATA[pratersauna]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein neues Lieblingsblog stadtbekannt.at  vergleicht, passend zu meiner Rückkehr ins schöne Wien, die Pratersauna mit dem Berghain. Tatsächlich, ja. Just in dem Moment, indem ich wieder zurück will nach Berlin, wo ich letztens mal wieder als Touri paar Tage wach feierte, ganz so wie Casper in einem Interview im Juli vergangenen Jahres meinte und der aufgrund solcher Aussagen oder warum auch immer, mit Lena Meyer-Landruth im Benz für Arte durch die deutsche Hauptstadt düsen darf. Ich weiß jetzt auch nicht, was peinlicher war. Oliver Pocher damals, der glücklicherweise öfters mal von Gesprächspartner Moritz Bleibtreu verbal eins auf den Deckel bekommen hat ob seiner grenzdebilen, äh nein, doch voll debilen Sprüche, bei denen ich mich frage, ob sie nicht doch pathologischer Natur entspringen. Oder aber Lena Meyer-Landruth, die alles scheiße fand außer ihre Turnschuhe und die mich manchmal ein bisschen an eine Hohlfritte erinnerte. Der Verdacht vieler bestätigte sich und ich hätte mindestens ein Dutzend anderer Leute in meinem Umfeld (mich eingeschlossen) nennen können, die mindestens genauso viel Nichts von sich hätten geben können, wie die beiden. Min-des-tens. Das ist die Mainstream-Hoffnung Deutschlands, also. Die Künstler, Kreativen, die was zu sagen haben, scheinbar. Zumindest plappern sie unentwegt. Unterhaltsam war es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i43.tinypic.com/av5z61.jpg" alt="arte" border="0" /></p>
<p>Mein neues Lieblingsblog <a href="http://www.stadtbekannt.at"><span style="text-decoration: underline;">stadtbekannt.at</span></a> <span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.stadtbekannt.at/de/magazin/lifestyle/kampf-der-giganten_-pratersauna-vs_-berghain.html">vergleicht, passend zu meiner Rückkehr ins schöne Wien, die Pratersauna mit dem Berghain</a>.</span> Tatsächlich, ja.<br />
Just in dem Moment, indem ich wieder zurück will nach Berlin, wo ich letztens mal wieder als Touri paar Tage wach feierte, <span style="text-decoration: underline;">g<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/casper-der-neue-prinz-des-hip-hop-wir-sind-die-generation-berghain-1.1119408">anz so wie Casper in einem Interview im Juli vergangenen Jahres meinte</a></span> und der aufgrund solcher Aussagen oder warum auch immer, mit Lena Meyer-Landruth im Benz für Arte durch die deutsche Hauptstadt düsen darf.<br />
Ich weiß jetzt auch nicht, was peinlicher war. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UHQujg9O6W4"><span style="text-decoration: underline;">Oliver Pocher</span></a> damals, der glücklicherweise öfters mal von Gesprächspartner Moritz Bleibtreu verbal eins auf den Deckel bekommen hat ob seiner grenzdebilen, äh nein, doch voll debilen Sprüche, bei denen ich mich frage, ob sie nicht doch pathologischer Natur entspringen.<br />
Oder aber Lena Meyer-Landruth, die alles scheiße fand außer ihre Turnschuhe und die mich manchmal ein bisschen an eine Hohlfritte erinnerte. Der Verdacht vieler bestätigte sich und ich hätte mindestens ein Dutzend anderer Leute in meinem Umfeld (mich eingeschlossen) nennen können, die mindestens genauso viel Nichts von sich hätten geben können, wie die beiden. Min-des-tens.<br />
Das ist die Mainstream-Hoffnung Deutschlands, also. Die Künstler, Kreativen, die was zu sagen haben, scheinbar. Zumindest plappern sie unentwegt. Unterhaltsam war es in etwa so wie ein Autounfall. Wir wissen Bescheid.<br />
Lena zeigt: Man darf trotzdem die Klappe aufreißen. Irgendjemand wird schon zuhören.<br />
Jutebeutel-Rapper Casper ist genauso genervt von ihr wie ich von beiden, das Social Web war sich mal fünf Minuten mehr als einig. Gut ist also. 53 Minuten is&#8217; nichts passiert und dafür viel zu viel. Erste Untergangsstimmung 2012. Tagline: SCHEISSE.</p>
<p>Berlin-Wien, Achse des Schönen und hier <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c-weHQS2Rd0"><span style="text-decoration: underline;">zitiere ich einen weitere, öh, Rap-Hoffnung Deutschlands</span></a> (ich habe keine Ahnung, Lena macht mir Mut, trotz dieser Tatsache einen nach dem anderen rauszuhauen, gell).<br />
Die Pratersauna belegt also Platz 2 bei der <a href="de-bug.de/"><span style="text-decoration: underline;">De:Bug</span></a>-Leser-Poll 2011. Vielleicht erleichtert mir das die Rückreise nach Österreich, wo noch Wert auf Schlaf gelegt wird. Man muss es ja nicht übertreiben (Casper findet das ja auch doof).<br />
Ich habe es also geschafft, in diesen 365 Wörtern genauso viel auszusagen wie unser Star für Oslo. Min-des-tens. Sind wir nicht alle ein bisschen scheiße?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Screenshot: arte.tv, <em>Durch die Nacht mit&#8230;Lena Meyer-Landruth und Casper</em> (bleibt natürlich immer noch eines meiner liebsten TV-Formate, versteht sich), Januar 2011</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Ri1nl3dhfN8CSG6w78Lnq7FB5A/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Ri1nl3dhfN8CSG6w78Lnq7FB5A/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Ri1nl3dhfN8CSG6w78Lnq7FB5A/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Ri1nl3dhfN8CSG6w78Lnq7FB5A/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gutes unterlassen und Böses getan.</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/06/gutes-unterlassen-und-boses-getan/</link>
		<comments>http://www.thepandafck.de/2012/01/06/gutes-unterlassen-und-boses-getan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutes unterlassen und Böses getan. Wenn es verlangt wird: das blöde Mädchen spielen und nicken. Ich, ganz wichtig!, glaube, ich habe verstanden, danke. Es interessiert mich nicht im Geringsten, wie das funktioniert. Geh doch in deine doofen Clubs. Quetschen uns in eine Toilette, irgendwo wischt das Reinigungspersonal. Tür fliegt auf. Hysterisch lachen. Gott, bist du peinlich. Ich habe von nichts eine Ahnung. Fast schon herzzerreißend. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken. Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Wir wollen uns alle nur wie durch Zufall kennen. Zufällig zurück ins Bett. Man hat vor einer vollen Bücherwand zu sitzen. Bunt soll sie sein. Mein Wissen dingfest gemacht, heißt das. Du sollst das schon sehen. Durchs Fenster in die heile Welt geklettert oder auch einfach nur durch die Tür spaziert, ich weiß es nicht mehr. Ob ich was essen will. Nö, voll keinen Hunger, du. Ja, das ist der, trink doch mal was. Der genießt das richtig. Bisschen hiervon, bisschen davon. Alle halbe Stunde kommt Nachschub. Unter dir wird’s mir schlecht. Augen zu und durch. Ich soll später Recht behalten. Guck dich an. Das Leben ist ein unglückliches, schrecklich. Manche Menschen ertragen es einfach nur weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes unterlassen und Böses getan. Wenn es verlangt wird: das blöde Mädchen spielen und nicken. Ich, ganz wichtig!, glaube, ich habe verstanden, danke. Es interessiert mich nicht im Geringsten, wie das funktioniert. Geh doch in deine doofen Clubs. Quetschen uns in eine Toilette, irgendwo wischt das Reinigungspersonal. Tür fliegt auf. Hysterisch lachen. Gott, bist du peinlich. Ich habe von nichts eine Ahnung. Fast schon herzzerreißend. <em>Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken. Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.</em> Wir wollen uns alle nur wie durch Zufall kennen. Zufällig zurück ins Bett. Man hat vor einer vollen Bücherwand zu sitzen. Bunt soll sie sein. Mein Wissen dingfest gemacht, heißt das. Du sollst das schon sehen.<br />
Durchs Fenster in die heile Welt geklettert oder auch einfach nur durch die Tür spaziert, ich weiß es nicht mehr. Ob ich was essen will. Nö, voll keinen Hunger, du. Ja, das ist der, trink doch mal was. Der genießt das richtig. Bisschen hiervon, bisschen davon. Alle halbe Stunde kommt Nachschub. Unter dir wird’s mir schlecht. Augen zu und durch. Ich soll später Recht behalten.</p>
<p>Guck dich an. Das Leben ist ein unglückliches, schrecklich. Manche Menschen ertragen es einfach nur weniger schwer als andere. So ist das nämlich. Kannste dich nicht nochmal einfach ins Bett. Nee, kann ich nicht. Ganz leise haben sie in den Wald gerufen. Kam nichts zurück. Hände graben sich in Ärsche. Kopfsteinpflastern, Birne weich. Jetzt geh doch mal raus, bist doch schon groß. Irgendwo in der Gemüseabteilung Obst abwiegen mit weit aufgerissenen Augen (schon wieder). Die Absätze klappern dynamisch. Jeden Tag ein anderer Hafen. Rastlos rosten auf der Spur.</p>

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		<title>Sich groß fühlen im Kleinen.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich groß fühlen im Kleinen. Das ist doch groß. Das muss man erst einmal können, sagt er. Fühle mich groß und klein, behaupte ich und leide während ich nicht mehr aufhören kann, zu lachen. Die Schuhe in der falschen Nummer gekauft, rumschlurfen über den Kies, dazwischen hüpfen und lachen und dann wieder die Augen aufreißen. Auf 180. Was das jetzt soll, keiner weiß es. Der gelbe Autokorso löst sich langsam auf. Wer ist denn die Kleine, was macht die da in der Mitte. Ich geh jetzt. Ich geh jetzt. ICH GEHE JETZT. Immer wieder sagt die das. Muss nicht. Kann nicht. Da stehen wir jetzt. Die Hosen immer noch nicht voll genug. Ich krieg hier immer schlechte Laune. Ich auch. Die machen hier doch nix, rein gar nichts tun die hier, ständig machen die was. Schattenboxen. Anfassen, komm mal mit. Zerknirscht auf der Rückbank sitzen. Knirschen und wieso überhaupt überall Baustellen? Das ist so schade um dich, Mädchen. Schweben schon weit über den Wolken, sind kurz vorm Universum. Oh, mein Gott, ich bin so. Armer Junge. Da knallen immer die Richtigen aufeinander. Die riechen sich gegenseitig, die wissen das. Die schnüffeln sich wie Straßenhunde. Ja, bin immer so frech. Können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich groß fühlen im Kleinen. Das ist doch groß. Das muss man erst einmal können, sagt er. Fühle mich groß und klein, behaupte ich und leide während ich nicht mehr aufhören kann, zu lachen. Die Schuhe in der falschen Nummer gekauft, rumschlurfen über den Kies, dazwischen hüpfen und lachen und dann wieder die Augen aufreißen. Auf 180. Was das jetzt soll, keiner weiß es. Der gelbe Autokorso löst sich langsam auf. Wer ist denn die Kleine, was macht die da in der Mitte. Ich geh jetzt. Ich geh jetzt. ICH GEHE JETZT. Immer wieder sagt die das. Muss nicht. Kann nicht. Da stehen wir jetzt. Die Hosen immer noch nicht voll genug. Ich krieg hier immer schlechte Laune. Ich auch. Die machen hier doch nix, rein gar nichts tun die hier, ständig machen die was. Schattenboxen. Anfassen, komm mal mit. Zerknirscht auf der Rückbank sitzen. Knirschen und wieso überhaupt überall Baustellen? Das ist so schade um dich, Mädchen. Schweben schon weit über den Wolken, sind kurz vorm Universum. Oh, mein Gott, ich bin so. Armer Junge. Da knallen immer die Richtigen aufeinander. Die riechen sich gegenseitig, die wissen das. Die schnüffeln sich wie Straßenhunde. Ja, bin immer so frech. Können sich wieder nicht entscheiden. „I&#8217;m gonna fuck you. I swear.“ Hafenstadt, nimm das gefälligst ernst.</p>

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