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	<title>PANDA FUCK</title>
	
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		<title>Harmony Korine ❤ Tiger Face Swimsuit : Gummo (1997) und Spring Breakers (2012)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2013/04/05/harmony-korine-%e2%9d%a4-tiger-face-swimsuit-gummo-1997-und-spring-breakers-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 08:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[~~~$PRING BREAKER$ $PECIAL~~~ Fotos: 1.Screenshot 2.http://a.espncdn.com/photo/2013/0320/grant_r_spring-breakers_mb_640.jpg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>~~~$PRING BREAKER$ $PECIAL~~~</p>
<p><img src="http://i46.tinypic.com/1zbw6sn.jpg" alt="chloe sevigny" border="0" /></p>
<p><img src="http://i50.tinypic.com/111uwyc.jpg" alt="spring breakers" border="0" /><br />
Fotos:<br />
1.Screenshot<br />
2.http://a.espncdn.com/photo/2013/0320/grant_r_spring-breakers_mb_640.jpg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ode an einen, der auszog, das Keuchen zu lehren: Der Turnschuh</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2013/02/14/ode-an-einen-der-auszog-das-keuchen-zu-lehren-der-turnschuh/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 10:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>
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		<description><![CDATA[Die beiden Turnschuhe, an meinen Füßen sitzend und die sich da im letzten Monat ihren Weg zu mir bahnten, das war ein Nikescher Pärchen. Das nur am Rande. Sie sind pink und stehen damit in starkem Kontrast zu meiner üblichen Farbauswahl, die sich meist auf Schwarz beschränkt. Zugegebenermaßen handelt es sich nur um ein Paar Schuhe. Schuhe für den Sport, die köperliche Ertüchtigung. Und wenn es um Fleiß, Schweiß und die Bewegung der trägen Körpermasse geht, muss man alle Register ziehen, um nicht zu rosten, weil man rastet, weil der so-called Schweinehund auf dir sitzt und nicht gut riecht, vielleicht. Nun sind die unsere Zeiten die Zeiten der Selbstoptimierung, gepaart mit der Zunahme an sitzenden Tätigkeiten und zum Teufel nochmal, man hat sich zu bewegen, wenn man nicht enden will wie diese Menschen im Hollywood-Klassiker Wall-E und überhaupt. Wir kennen das doch alle von den bequemen Römern und deren imposantem Riesenreich, das da unterging in Folge dieser jener Bewegungsunlust, auch Faulheit genannt. Mag sein, dass Turnschuhe in Neonfarben verzweifelt nach Benutzung gellend und offensiv aufdringlich in deinem Schuhschrank stehen, neben den sonnengewöhnten Sandälchen der letzten Saison, die noch ein wenig nach dem Sand duften, auf denen sie gingen. Ja. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i45.tinypic.com/316l268.jpg" alt="nike" border="0" /></p>
<p>Die beiden Turnschuhe, an meinen Füßen sitzend und die sich da im letzten Monat ihren Weg zu mir bahnten, das war ein Nikescher Pärchen. Das nur am Rande. Sie sind pink und stehen damit in starkem Kontrast zu meiner üblichen Farbauswahl, die sich meist auf Schwarz beschränkt.<br />
Zugegebenermaßen handelt es sich nur um ein Paar Schuhe. Schuhe für den Sport, die köperliche Ertüchtigung.</p>
<p>Und wenn es um Fleiß, Schweiß und die Bewegung der trägen Körpermasse geht, muss man alle Register ziehen, um nicht zu rosten, weil man rastet, weil der so-called Schweinehund auf dir sitzt und nicht gut riecht, vielleicht.</p>
<p>Nun sind die unsere Zeiten die Zeiten der Selbstoptimierung, gepaart mit der Zunahme an sitzenden Tätigkeiten und zum Teufel nochmal, man hat sich zu bewegen, wenn man nicht enden will wie diese Menschen im Hollywood-Klassiker Wall-E und überhaupt. Wir kennen das doch alle von den bequemen Römern und deren imposantem Riesenreich, das da unterging in Folge dieser jener Bewegungsunlust, auch Faulheit genannt.</p>
<p>Mag sein, dass Turnschuhe in Neonfarben verzweifelt nach Benutzung gellend und offensiv aufdringlich in deinem Schuhschrank stehen, neben den sonnengewöhnten Sandälchen der letzten Saison, die noch ein wenig nach dem Sand duften, auf denen sie gingen. Ja.<br />
Da stehen sie auch gut.  Noch besser, wenn man sie dann auch ab und zu an die zarten Füße bindet und hinausspaziert. Mit Nordic-Walking-Stöcken. Aber lieber ohne. Und mit einer Geschwindigkeit, die einen schwer atmen lässt. Weil, ohne Sportnazi-Attitüde: das Spaß macht und ermächtigt. Ob sie nun pink sind wie die meinen oder schlicht und einfach weiß.<br />
Nicht umsonst schrieb Johann Gottfried Seume bereits in seinen Reisebeschreibungen:</p>
<blockquote><p>„Ich halte den Gang für das Ehrenvollste und Selbständigste in dem Manne und bin der Meinung, daß alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge. Man kann fast überall bloß deswegen nicht recht auf die Beine kommen und auf den Beinen bleiben, weil man zuviel fährt. Wer zuviel in dem Wagen sitzt, mit dem kann es nicht ordentlich gehen. Das Gefühl dieser Wahrheit scheint unaustilgbar zu sein. Wenn die Maschine steckenbleibt, sagt man doch noch immer, als ob man recht sehr tätig dabei wäre: »Es will nicht gehen.« […] [U]nd wo die Hoffnung aufhört, spricht man: »Es will nicht mehr gehen«. Wo alles zuviel fährt, geht alles sehr schlecht, man sehe sich nur um! Sowie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt. Man kann niemand mehr fest und rein ins Angesicht sehen, wie man soll, man tut notwendig zuviel oder zuwenig. Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.“</p></blockquote>
<p>aus: Johann Gottfried Seume: Prosaschriften, Köln 1962</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Leseratschlag meinerseits und übrigens ist die Serie der Zeit, <a href="http://www.zeit.de/serie/fett-wie-ein-turnschuh"><span style="text-decoration: underline;"><em>Fett wie ein Turnschuh</em></span></a>.<br />
In diesem Sinne,<br />
wir sollten mehr gehen. In Turnschuhen, wer mag.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Empfehlung| Christoph Schlingensief: “Ich weiß, ich war’s” (Kiepenheuer &amp; Witsch, 2012)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/10/25/empfehlung-christoph-schlingensief-ich-weis-ich-wars-kiepenheuer-witsch-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 15:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Und dann irgendwann der Knall, man rutscht raus, startet ins Leben, rast los, hierhin, dahin, und irgendwann stellt man fest: Man wird nicht der, der man sein wollte, man kann es gar nicht werden, weil die Unschärfe ins Spiel kommt und man permanent neu belichtet wird. Oder weil man schon vorbelichtet ist, wenn man losliegen will.&#8221; Christoph Schlingensief war so einer dieser Genialen, die wohl oft einen hohen Preis für ihre Arbeit und Rastlosigkeit bezahlen, die leiden und machen, zweifeln und sich in Tiefen stürzen. 2010 verstarb der Theaterregisseur-und Filmemacher, Aktionskünstler und Autor an den Folgen von Lungenkrebs und hinterlässt seitdem eine klaffende Lücke in der deutschen Kulturlandschaft. Unvergessen seine Aktion &#8220;Ausländer raus! Schlingensiefs Container&#8221; gegen die FPÖ unter Jörg Haider  aus dem Jahre 2000 neben der Staatsoper Wien anlässlich der Wiener Festwochen oder sein Vorhaben, gemeinsam mit seiner Partei Chance 2000  Helmut Kohls Häuschen am Wolfgangsee zu überfluten (womit er natürlich scheiterte). Mir gelang es im letzten Jahr eines seiner letzten Stücke, &#8220;Mea Culpa. Eine ReadyMadeOper&#8221; in der Originalbesetzung im Wiener Burgtheater (unter anderem mit Fritzi Haberlandt und den Fassbinder-Schauspielerinnen Irm Hermann und Margit Carstensen), anzusehen, was bei mir einen unglaublichen Eindruck hinterlassen hat und ich konnte damals wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i50.tinypic.com/t8w0oh.jpg" alt="schlingensief" border="0" /></p>
<p>&#8220;Und dann irgendwann der Knall, man rutscht raus, startet ins Leben, rast los, hierhin, dahin, und irgendwann stellt man fest: Man wird nicht der, der man sein wollte, man kann es gar nicht werden, weil die Unschärfe ins Spiel kommt und man permanent neu belichtet wird. Oder weil man schon vorbelichtet ist, wenn man losliegen will.&#8221; Christoph Schlingensief war so einer dieser Genialen, die wohl oft einen hohen Preis für ihre Arbeit und Rastlosigkeit bezahlen, die leiden und machen, zweifeln und sich in Tiefen stürzen. 2010 verstarb der Theaterregisseur-und Filmemacher, Aktionskünstler und Autor an den Folgen von Lungenkrebs und hinterlässt seitdem eine klaffende Lücke in der deutschen Kulturlandschaft. Unvergessen seine Aktion &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=zkXpB9CQKds"><span style="text-decoration: underline;">Ausländer raus! Schlingensiefs Container</span></a>&#8221; gegen die FPÖ unter Jörg Haider  aus dem Jahre 2000 neben der Staatsoper Wien anlässlich der Wiener Festwochen oder sein Vorhaben, gemeinsam mit seiner Partei <a href="http://www.schlingensief.com/projekt.php?id=t014"><span style="text-decoration: underline;">Chance 2000</span></a>  Helmut Kohls Häuschen am Wolfgangsee zu überfluten (womit er <em>natürlich</em> scheiterte).<span style="text-decoration: underline;"><br />
</span>Mir gelang es im letzten Jahr eines seiner letzten Stücke, &#8220;<a href="http://www.mea-culpa.at/"><span style="text-decoration: underline;">Mea Culpa. Eine ReadyMadeOper</span></a>&#8221; in der Originalbesetzung im Wiener Burgtheater (unter anderem mit Fritzi Haberlandt und den Fassbinder-Schauspielerinnen Irm Hermann und Margit Carstensen), anzusehen, was bei mir einen unglaublichen Eindruck hinterlassen hat und ich konnte damals wie heute einfach nicht verstehen, wie unbeeindruckt mein Sitznachbar nicht einmal einen Höflichkeitsapplaus zustande brachte allein ob dieser technischen Wahnsinnigkeit dieser Drehbühne.<br />
Ein halbes Jahr früher durfte ich noch einem Schlingensief-Symposium im <em>project space karlsplatz</em> der Kunsthalle Wien beiwohnen, wo keine Geringeren als Diedrich Diederichsen, Carl Hegemann, Irm Hermann und Peter Kern anwesend waren. Ansehen kann man sich das Ganze <a href="http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/veranstaltungen/schlingensief-symposium-2011/"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>.</p>
<p>Nun wurden also posthum Schlingensiefs Memoiren von seiner Witwe Aino Laberenz herausgegeben. Und es ist ein Leichtes, sich an den vielen Anekdoten zu erfreuen, die er da so in sein Diktiergerät gesprochen hat, als er bereits krank war. Da ist zum Beispiel sein erstes Treffen mit Tilda Swinton und Udo Kier, der ja in einigen seiner Filme mitspielte, viele Fotos seines bewegten und aufgeregten Lebens, Briefausschnitte, Leserkommentare und nicht zuletzt noch etwas über sein Opernstadt-Projekt in Burkina Faso, das immer noch läuft und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KQDWEGLHn6k"><span style="text-decoration: underline;">zu dem unlängst ein Film veröffentlicht wurde.</span></a><br />
Man liest also dieses Buch, das so voll ist mit Lebendigkeit, das einem schwindelig werden könnte, die Zweifel, das Hoffen, diese Hingabe und man merkt: Christoph Schlingensief, du fehlst schon ganz schön.</p>
<p>Erschienen ist das Buch im Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch und kostet 19,99€</p>
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		<title>Von wandelnden Vaginen und Schaumwein-Einläufen: XTRAVAGANZA in der Wiener Kunsthalle</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/10/17/von-wandelnden-vaginen-und-schaumwein-einlaufen-xtravaganza-in-der-wiener-kunsthalle/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 14:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Herbstzeit ist Austellungszeit. Es ist einem vielleicht gar nicht mal so schlecht geraten, auch einmal im unsäglich heißen Sommer ein Museum seiner Wahl aufzusuchen, weil das meistens dann weniger gut besucht als das ansässige Freibad mit den plärrenden Kindern und den noch lauter schreienden Eltern und meistens auch dank air conditioning angenehm klimatisiert ist. Nachdem ich meine Freizeit in den warmen Monaten jedoch lieber mit Aktivitäten im Freien verbracht habe, geht jetzt–zumindest für mich– wieder die Kunst-und Theatersaison los. Und das mit einer Austellung, die ich schon in voller Vorfreude und mit ein bisschen Pipi in der Hose erwarte. Am 18. Oktober eröffnet XTRAVAGANZA um 19Uhr in der Kunsthalle Wien. Eine Ausstellung, die sich ganz um die Skandalnudel (dieser Begriff muss auf dieser Boulevard-Webpräsenz namens Panda Fuck einfach fallen) Leigh Bowery dreht, von dem ich hier schon einmal berichtet habe. Eine Feier zur Eröffnung muss natürlich auch sein. Und was wäre da adäquater, als die legendäre Partyreihe Rhinoplasty dafür anzuheuern? Eben. Und weil&#8217;s so schön ist: Leigh Bowery giving birth– das wär doch eine Outfitidee, oder? Hier noch einmal alle wichtigen Daten zum Mitschreiben: Eröffnung: 18. Oktober 2012, 19 Uhr, Kunsthalle Wien im Museumsquartier im Anschluss (ab 22Uhr): RHINOPLASTY &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbstzeit ist Austellungszeit. Es ist einem vielleicht gar nicht mal so schlecht geraten, auch einmal im unsäglich heißen Sommer ein Museum seiner Wahl aufzusuchen, weil das meistens dann weniger gut besucht als das ansässige Freibad mit den plärrenden Kindern und den noch lauter schreienden Eltern und meistens auch dank air conditioning angenehm klimatisiert ist. Nachdem ich meine Freizeit in den warmen Monaten jedoch lieber mit Aktivitäten im Freien verbracht habe, geht jetzt–zumindest für mich– wieder die Kunst-und Theatersaison los.<br />
Und das mit einer Austellung, die ich schon in voller Vorfreude und mit ein bisschen Pipi in der Hose erwarte.</p>
<p>Am 18. Oktober eröffnet XTRAVAGANZA um 19Uhr in der Kunsthalle Wien. Eine Ausstellung, die sich ganz um die Skandalnudel (dieser Begriff muss auf dieser Boulevard-Webpräsenz namens Panda Fuck einfach fallen) <span style="text-decoration: underline;"><a title="Leigh Bowery" href="http://www.thepandafck.de/2011/08/31/die-legende-des-leigh-bowery-1961-1994/">Leigh Bowery</a></span> dreht, von dem ich <a href="http://www.thepandafck.de/2011/08/31/die-legende-des-leigh-bowery-1961-1994/"><span style="text-decoration: underline;">hier schon einmal berichtet habe</span></a>.</p>
<p>Eine Feier zur Eröffnung muss natürlich auch sein. Und was wäre da adäquater, als die legendäre Partyreihe Rhinoplasty dafür anzuheuern? Eben.</p>
<p>Und weil&#8217;s so schön ist: <em>Leigh Bowery giving birth</em>– das wär doch eine Outfitidee, oder?<br />
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<p>Hier noch einmal alle wichtigen Daten zum Mitschreiben:</p>
<p>Eröffnung:<br />
18. Oktober 2012, 19 Uhr, Kunsthalle Wien im Museumsquartier<br />
im Anschluss (ab 22Uhr):<br />
RHINOPLASTY &#8211; G.O.D.M.O.T.H.E.R.<br />
Club U Karlsplatz/Künstlerhauspassage, Wien</p>
<div>Die Ausstellung läuft vom 19.10.2012 bis zum 03.02.2013</div>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Da fragt sich doch einer: Haben wir das verdient.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 15:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Da fragt sich doch einer: Haben wir das verdient. Wirklich? Ein Tag gleicht dem anderen und man fragt sich: Haben wir das verdient. Wirklich. Komme, was wolle, das dekadente Elitevolk, welches sich da zusammenrottet, um gemeinsam zu verrotten. Damit man weniger allein. In der U-Bahn sitzen. Musste dabei gewesen sein. Die Körper, noch jung, schieben sich durch die dunklen Gänge. Riecht irgendwie trotzdem eher ungut. Hätten wir das mal besser früher gewusst. Da wären die Backpfeifen nur so um die Ohren geflogen. Sehne mich nach den Zeiten, als frei nach Nina Ruge noch alles gut werden sollte. Futur, wann kommst du nur? Nina Ruge ist weg und was bleibt, ist das Stroboskop. Will einfach nicht aufhören, zu blitzen, diese Scheiße. Weiß schon gar nicht mehr, wie all die Gesichter ohne diesen Mist aussehen. Und will es vielleicht auch gar nicht wissen. Die Kacke ist am Dampfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da fragt sich doch einer: Haben wir das verdient. Wirklich? Ein Tag gleicht dem anderen und man fragt sich: Haben wir das verdient. Wirklich. Komme, was wolle, das dekadente Elitevolk, welches sich da zusammenrottet, um gemeinsam zu verrotten.<br />
Damit man weniger allein.<br />
In der U-Bahn sitzen. Musste dabei gewesen sein.<br />
Die Körper, noch jung, schieben sich durch die dunklen Gänge. Riecht irgendwie trotzdem eher ungut. Hätten wir das mal besser früher gewusst. Da wären die Backpfeifen nur so um die Ohren geflogen.<br />
Sehne mich nach den Zeiten, als frei nach Nina Ruge noch alles gut werden sollte. Futur, wann kommst du nur? Nina Ruge ist weg und was bleibt, ist das Stroboskop. Will einfach nicht aufhören, zu blitzen, diese Scheiße. Weiß schon gar nicht mehr, wie all die Gesichter ohne diesen Mist aussehen. Und will es vielleicht auch gar nicht wissen. Die Kacke ist am Dampfen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Girls (HBO): “Sex and the City” auf hässlich und arm</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/05/14/girls-hbo-sex-and-the-city-auf-hasslich-und-arm/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[girls]]></category>
		<category><![CDATA[hbo]]></category>
		<category><![CDATA[lena dunham]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hieß einmal, Sex and the City sei eine Serie, gemacht, um Männer darüber zu informieren, was Frauen wirklich denken. Mittlerweile dürfte allen klar sein, dass auch Frauen, welch Wunder!, über Sex sprechen. Ob SATC eine Arbeit auf dem Gebiet der Emanzipation der Frauen geleistet hat, die ihresgleichen sucht, bezweifle ich ein wenig. Carrie Bradshaw und Co. haben vor allem auch jegliche Klischeekisten munter multipliziert. Nämlich, dass Frauen notfalls lieber Schuhe kaufen, anstatt regelmäßig zu essen. Dass Frauen die Vogue lesen und nur Cosmopolitans trinken und ihren Traumprinzen im weißen Designerkleid heiraten wollen. Themen, wie sie in jedem durchschnittlichen Frauenmagazin durchgeeiert werden. Das sollte nicht völlig unerwähnt bleiben. Dem ersten Anschein nach sind die Protagonistinnen der Serie allesamt unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen. Diese bewegen sich allerdings allesamt in einem sehr engen Rahmen, der wenig Individualität erlaubt und der hauptsächlich die Philosophie des weißen &#8220;American Way of Life&#8221; propagiert. In Girls, der neuen Serie des Bezahlsenders HBO, geht es auch viel um Sex. Weniger um Schuhe und Drinks, die spielen da eher eine Nebenrolle, ganz einfach weil sich die vier Darstellerinnen gerade so über Wasser halten können. Dass sich junge Frauen plötzlich alle ein bestimmtes Getränk hinter die Binde kippen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i49.tinypic.com/2hsbw9c.jpg" alt="girls" border="0" /></p>
<p>Es hieß einmal, <em>Sex and the City</em> sei eine Serie, gemacht, um Männer darüber zu informieren, was Frauen wirklich denken.<br />
Mittlerweile dürfte allen klar sein, dass auch Frauen, welch Wunder!, über Sex sprechen. Ob <em>SATC</em> eine Arbeit auf dem Gebiet der Emanzipation der Frauen geleistet hat, die ihresgleichen sucht, bezweifle ich ein wenig. Carrie Bradshaw und Co. haben vor allem auch jegliche Klischeekisten munter multipliziert.<br />
Nämlich, dass Frauen notfalls lieber Schuhe kaufen, anstatt regelmäßig zu essen. Dass Frauen die Vogue lesen und nur Cosmopolitans trinken und ihren Traumprinzen im weißen Designerkleid heiraten wollen. Themen, wie sie in jedem durchschnittlichen Frauenmagazin durchgeeiert werden. Das sollte nicht völlig unerwähnt bleiben.<br />
Dem ersten Anschein nach sind die Protagonistinnen der Serie allesamt unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen. Diese bewegen sich allerdings allesamt in einem sehr engen Rahmen, der wenig Individualität erlaubt und der hauptsächlich die Philosophie des weißen &#8220;American Way of Life&#8221; propagiert.</p>
<p>In <span style="text-decoration: underline;"><em><a href="http://www.hbo.com/girls/index.html">Girls</a></em></span>, der neuen Serie des Bezahlsenders HBO, geht es auch viel um Sex. Weniger um Schuhe und Drinks, die spielen da eher eine Nebenrolle, ganz einfach weil sich die vier Darstellerinnen gerade so über Wasser halten können. Dass sich junge Frauen plötzlich alle ein bestimmtes Getränk hinter die Binde kippen oder in die Läden rennen und sich ein Kleidungsstück kaufen, welches eine der Damen in einer Episode trägt, halte ich für unwahrscheinlich. Wohingegen ich als Teenager manchmal dem Leben von Carrie und Co. hinterherträumte (und auch das hat, am Rande, viel mit Brainwashing der Mainstream-Medien zu tun), fühlt sich die amerikanisierte Durchschnittsstudentin doch ein Stück weit ertappt.</p>
<p>Hannahs Eltern entscheiden sich kurzerhand, sie nicht mehr finanziell zu unterstützen. Und das, obwohl sie seit einem Jahr ein unbezahltes Praktikum macht und auch sonst keine anderen Einnahmen hat. Ihr Liebesleben ist eine wahre Farce und wenn ihr Objekt der Begierde, ein windiger Taugenichts, ihren Bauchspeck knetet, dann ist das lustig. So wie mindestens die Hälfte der Sexszenen, die in <em>Girls</em> vorkommen. Weil es so nah am Leben ist (zumindest an dem meinen und das mag eine peinliche Offenbarung sein), so völlig ungeschönt. Weil das die meisten Normalsterblichen kennen, die eben keinen Sex haben, der so ästhetisch aussieht wie in einem gängigen Blockbuster mit einer unrealistisch geschönten Frau und einem männlichen Gegenpart, und der uns– natürlich in Anführungszeichen–normale Menschen öfters mal unter Druck setzen kann.<br />
Hannahs beste Freundin und Mitbewohnerin Marnie ist unglücklich mit ihrem Langzeitfreund Charlie, der so nett und einfühlsam ist, dass Marnie keine Lust mehr auf ihn hat. Jessa, hingegen, ist eine rastlose Britin, die in jedem Hafen einen anderen Kerl hat und sich mehr oder minder treiben lässt. Dann gibt es da noch den naiven Sex-and-the-City-Fan Shoshanna, Jessas Cousine, zu ihrem Leid immer noch Jungfrau und mit einem Erscheinungsbild, wie man es aus den niveaulosen Reality-Formaten des Musiksenders MTV kennt. Inklusive Nicki-Anzug anno 2002.</p>
<p>Über die Unterrepräsentation ethnischer Minderheiten in <em>Girls</em> äußert sich die 24-jährige Lena Dunham, die die Serie geschrieben hat und selbst die Rolle der Hannah übernimmt, so darüber: <a href="http://www.grantland.com/blog/hollywood-prospectus/post/_/id/49106/lena-dunham-talks-about-girls-being-super-white"><span style="text-decoration: underline;">„<em>[...]Something I wanted to avoid was tokenism in casting. If I had one of the four girls, if, for example, she was African-American, I feel like — not that the experience of an African-American girl and a white girl are drastically different, but there has to be specificity to that experience [that] I wasn&#8217;t able to speak to.“</em></span></a> und verspricht in der zweiten Staffel neue Figuren. Wir werden sehen, inwiefern das umgesetzt wird.</p>
<p>[Als kleiner weiterführende Lektüre empfehlen sich die Artikel <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2012/04/25/minorities-in-movies-and-television/girls-starts-the-conversation"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>, <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2012/04/25/minorities-in-movies-and-television/wheres-the-multi-culti-cool"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> und <a href="http://www.nytimes.com/2012/04/29/arts/television/hbos-girls-is-hardly-the-only-example-of-monochromatic-tv.html?_r=1"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>]</p>
<p>Natürlich, auch bei <em>Girls</em> bleibt der Rahmen ein kleiner. Viele werden sich an den narzisstischen Problemen weißer, doch recht privilegierter Mitzwanzigerinnen mit Mutti und Vati im Rücken nicht erfreuen können. Die Themen, an denen sich die Protagonistinnen abarbeiten reichen von ungewollter Schwangerschaft bis hin zu Geschlechtskrankheiten. Allenfalls kommt das Thema Beruf am Rande vor.<br />
Dass das ein Gros der Fernsehzuschauer vermutlich gähnend langweilig findet, sollte klar sein.<br />
Sollte ich mich unterhalten fühlen– und ehrlich gesagt tue ich das tatsächlich und ich bezweifle nicht, dass ich mich auf recht dünnes Eis begebe wenn ich das zugebe–dann mag das jetzt schon einiges über mich sagen.  Ich werde hoffentlich damit leben können. Und mir schamlos und erhobenen Hauptes die restlichen Episoden ansehen und dabei wissend nicken.</p>
<p>Der Titel ist bewusst plakativ gewählt. Natürlich sind alle Figuren überdurchschnittlich attraktiv und weit davon entfernt, wirklich arm zu sein.<br />
Bildquelle: http://www.boston.com/community/blogs/hyphenated_life/2012/04/girls_in_white.html</p>
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		<title>Hipster-Fernsehen durchleuchtet: Sarah Kuttners Bambule* (zdf_neo)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 19:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[sarah kuttner]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 1. März 2012 fiel der Startschuss für eine neue Reihe im Spartensender zdf_neo, der mit Formaten wie neoParadise vor allem bei einer Zielgruppe punkten will, die fernab von Musikanten-Stadl und Telenovelas steht. Dementsprechend ist Bambule, so der Name des neuesten Sprösslings von ZDF, jung und dynamisch und beschäftigt sich mit den Fragen der heutigen Generation von jungen Erwachsenen, die mit dem Bild des Berliner Hipsters wohl am besten getroffen ist. Hip ist sie allemal, die Sendung, die vom ehemaligen Viva-Sternchen Sarah Kuttner moderiert und in Berlin gedreht wird. Ziemlich bequem ist es geworden in der westlichen Welt. Elementare Bedrohungen gehören der Vergangenheit an. So bequem ist es mittlerweile, dass man misstrauisch beginnt, sich zu fragen, wie richtig das ist, was wir heute unseren Lifestyle nennen und welche negativen Konsequenzen er eventuell mit sich bringt. So stellt die erste Sendung die Frage nach dem „richtigen Mann“ und knüpft damit an Nina Pauers Artikel in der Zeit an, der im Januar dieses Jahres für eine Welle (männlicher) Empörung und eine hitzige Debatte im Web sorgte. In den darauffolgenden Episoden werden unter anderem unsere Auffassung von Schönheit und unsere konsumorientierte Lebensweise unter die Lupe genommen und gesellschaftliche Standards untersucht. Positiv auffallend ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i44.tinypic.com/21mc0sj.jpg" alt="bambule" border="0" /></p>
<p>Am 1. März 2012 fiel der Startschuss für eine neue Reihe im Spartensender<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/senderstartseite/1209122/sender/ZDFneo"><span style="text-decoration: underline;"> zdf_neo</span></a>, der mit Formaten wie neoParadise vor allem bei einer Zielgruppe punkten will, die fernab von Musikanten-Stadl und Telenovelas steht.<br />
Dementsprechend ist <em>Bambule</em>, so der Name des neuesten Sprösslings von ZDF, jung und dynamisch und beschäftigt sich mit den Fragen der heutigen Generation von jungen Erwachsenen, die mit dem Bild des Berliner Hipsters wohl am besten getroffen ist.<br />
Hip ist sie allemal, die Sendung, die vom ehemaligen Viva-Sternchen Sarah Kuttner moderiert und in Berlin gedreht wird.</p>
<p>Ziemlich bequem ist es geworden in der westlichen Welt. Elementare Bedrohungen gehören der Vergangenheit an.<br />
So bequem ist es mittlerweile, dass man misstrauisch beginnt, sich zu fragen, wie richtig das ist, was wir heute unseren Lifestyle nennen und welche negativen Konsequenzen er eventuell mit sich bringt.<br />
So stellt die erste Sendung die Frage nach dem „richtigen Mann“ und knüpft damit an <a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner"><span style="text-decoration: underline;">Nina Pauers Artikel in der Zeit</span></a> an, der im Januar dieses Jahres für eine Welle (männlicher) Empörung und eine hitzige Debatte im Web sorgte.<br />
In den darauffolgenden Episoden werden unter anderem unsere Auffassung von Schönheit und unsere konsumorientierte Lebensweise unter die Lupe genommen und gesellschaftliche Standards untersucht.<br />
Positiv auffallend ist dabei die Vielfalt an Meinungen, die für die Sendungen eingeholt werden. Bei <em>Bambule</em> hält man sich vornehm zurück und stellt am Ende dem Zuschauer frei, ob und welchen Standpunkt er gegenüber dieser Thematik einnehmen möchte.</p>
<p>Besonders zu empfehlen ist die aktuelle Folge, die sich (und ja, wie könnte es hier auch anders sein) um unser Konsumverhalten handelt. So wird zum Beispiel erörtert, ob und wenn ja, inwiefern bewusstes Einkaufen die Welt verbessern kann.<br />
<em>Bambule</em> lässt sowohl Vertreter der LOHA-Bewegung zu Wort kommen (siehe <a href="http://www.wegreen.de"><span style="text-decoration: underline;">wegreen.de</span></a>, eine Website, die mithilfe eines Ampelsystems den Green-Faktor eines Unternehmens beurteilt), als auch Personen wie Kathrin Hartmann, Autorin, die da sagt, dass es &#8220;kein richtiges Einkaufen im falschen Weltwirtschaftssystem [gibt].&#8221; Politiker aller Altersklassen und Gesinnung kommen ebenfalls zu Wort. Dazwischen Stars aus der hippen Szene Berlins und einfache Passanten, die man auf der Fußgängerzone zum jeweiligen Thema befragt.<br />
Nette Rubriken wie die von Josef Hader, der kurzweilig themenbezogene Zuschauerfragen beantwortet und Clips, die zeigen, wieso man William Shatner einfach lieben muss, lockern die schwermütigen Gesellschafts-Reflexionen, die uns zum Nachdenken bringen, amüsant auf, ohne vom Thema abzulenken.</p>
<p>Das beschäftigt uns junge Leute also. Das ist interessant und anregend, aber auch locker und unangestrengt. Und– das ist ganz wichtig!– die Sendung kommt völlig ohne erhobenen Zeigefinger aus.<br />
Moderatorin Sarah Kuttner ist eine von uns, ohne jegliche Profilierungssucht und, das ist die Stärke dieser Sendung: Sie arbeitet vor allem für den Zuschauer. Der ist hier König, einer mit Latte macchiato und Smartphone, aber immerhin.</p>
<p><strong>*Bambule</strong>, das ist ein<a> </a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Bambule#Bedeutung1">in Form von Krawallen geäußerter Protest besonders von Häftlingen</a></span> (Quelle: Duden.de) und treffender hätte der Titel für die Sendung auch kaum sein können.</p>
<p>Bild: Screenshot aus der aktuellen <em>Bambule</em>-Ausgabe vom 15.März 2012<br />
Ausstrahlung: donnerstags, 21.45 auf zdf_neo oder in der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/kanaluebersicht/1563028/sendung/Bambule---das-Magazin"><span style="text-decoration: underline;">Mediathek</span></a>.</p>
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		<item>
		<title>Video-Empfehlung| die story: “Lass dich verführen– Warum wir kaufen, was wir kaufen” (WDR)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 15:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum kaufen wir, was wir kaufen? Und wie kann man uns Konsumenten dergestalt erreichen, dass wir auch tatsächlich in den Läden nach genau diesem oder jenem Produkt greifen? Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Reportage &#8220;Lass dich verführen &#8211; Warum wir kaufen, was wir kaufen&#8221; aus der WDR-Reihe die story. Neuromarketing heißt das Zauberwort, mit dem sich Werbeschaffende aus aller Welt die Lösung der Problematik erhoffen, die durch unser immer größer werdendes Wissen über die Techniken und Praktiken entstanden ist. Wie reagiert das Gehirn unterbewusst auf einzelne Impulse? Der Kunde ist emotional an das Produkt zu binden, das nicht mehr nur Shampoo oder dergleichen ist, sondern gleich ein ganzes Erlebnis sein und allem voran ein gutes Gefühl mitbringen soll. Diskutiert werden unter anderem auch die Wichtigkeit des Markenimages. Professor Norbert Bolz sagt: &#8220;Wir konsumieren, was wir nicht brauchen und Werbung wird für Produkte gemacht, die wir genuin überhaupt nicht brauchen, sondern im Nachinein haben wir erst den Eindruck, ohne das habe ich überhaupt nicht leben können. Aber alle diese Wünsche werden, wenn man so will, den Menschen beigebracht.&#8221; Der Teenager Sophie und ihre Clique erklären, wieso sie bei Zara, Hilfiger und Co. kaufen. Auch auf der Premium-Modemesse wird gefilmt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i41.tinypic.com/24lpgz9.jpg" alt="wdr" border="0" /></p>
<p>Warum kaufen wir, was wir kaufen? Und wie kann man uns Konsumenten dergestalt erreichen, dass wir auch tatsächlich in den Läden nach genau diesem oder jenem Produkt greifen? Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Reportage &#8220;<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9399616">Lass dich verführen &#8211; Warum wir kaufen, was wir kaufen</a></span>&#8221; aus der WDR-Reihe <em>die story</em>.<br />
Neuromarketing heißt das Zauberwort, mit dem sich Werbeschaffende aus aller Welt die Lösung der Problematik erhoffen, die durch unser immer größer werdendes Wissen über die Techniken und Praktiken entstanden ist. Wie reagiert das Gehirn unterbewusst auf einzelne Impulse?<br />
Der Kunde ist emotional an das Produkt zu binden, das nicht mehr nur Shampoo oder dergleichen ist, sondern gleich ein ganzes Erlebnis sein und allem voran ein gutes Gefühl mitbringen soll. Diskutiert werden unter anderem auch die Wichtigkeit des Markenimages.<br />
Professor Norbert Bolz sagt: &#8220;Wir konsumieren, was wir <strong>nicht</strong> brauchen und Werbung wird für Produkte gemacht, die wir genuin überhaupt nicht brauchen, sondern im Nachinein haben wir erst den Eindruck, ohne das habe ich überhaupt nicht leben können. Aber alle diese Wünsche werden, wenn man so will, den Menschen beigebracht.&#8221;<br />
Der Teenager Sophie und ihre Clique erklären, wieso sie bei Zara, Hilfiger und Co. kaufen. Auch auf der Premium-Modemesse wird gefilmt und nachgehakt, auf welche Strategien Bogner, Lacoste und andere setzen. &#8220;Heutzutage verkauft man Storys und keine Produkte&#8221;, meint auch Modemacher Michalsky. Wer sich einen oberflächlichen Gesamteindruck über das Funktionieren von Werbung in unserer Zeit machen möchte, dem sei an dieser Stelle diese Reportage empfohlen.<br />
Wer sich noch ein wenig ausführlicher damit beschäftigen möchte, hier gibt es mehr zum Thema:<br />
<a href="http://www.thepandafck.de/2011/05/07/oh-fluchtige-moderne-pt-1-ein-beispiel-%E2%80%93forever-21-eroffnet-filiale-in-wien/"><span style="text-decoration: underline;">Oh, Flüchtige Moderne Pt.1: Ein Beispiel –Forever 21 eröffnet Filiale in Wien</span></a><br />
<a href="http://www.thepandafck.de/2011/05/06/empfehlung-zygmunt-bauman-leben-in-der-fluchtigen-moderne-edition-suhrkamp/"><span style="text-decoration: underline;">Empfehlung| Zygmunt Bauman: Leben in der flüchtigen Moderne (edition suhrkamp)</span></a><br />
<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_der_warenaesthetik-wolfgang_fritz_haug_12553.html"><span style="text-decoration: underline;">Wolfgang Fritz Haug: Kritik der Warenästhetik &#8211; Gefolgt von Warenästhetik im High-Tech-Kapitalismus</span> </a></p>
<p>Foto: Screenshot aus &#8220;Lass dich verführen– Warum wir kaufen, was wir kaufen (30.01.2012, WDR)</p>
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		<title>Das bewegt die Jugend.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 23:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Das bewegt die Jugend. Dann die ganzen Menschen. Du wunderst dich. Wer mich alles anfassen will. Wer mich nicht anfassen will. Bis mittags irgendwo sitzen und eigentlich woanders sein. Blauer Dunst, Bässe wummern. Dieses Mal siegt der Ekel über die Unvernunft. Genau die, die mich doch sonst immer in Arme treibt, die nicht die deinen sind und die mich gierig umschlingen. Atemnot. Flecken auf der Hose, Geld auf dem Tisch. Ich hab mich dann auch schon mal gefragt. Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht getan hätte. Ganz kurz nur, aber ich hab mich gefragt: Warum das Ganze. Auf Sofakanten sitzen mit nackten Füßen auf kalten Fließen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich verloren hätte. Vielleicht in diesen Situationen, ja. Mir war immer bewusst, dass eine Entscheidung eine Dummheit ist, wenn es eine war. Sobald du es fühlst, wird es real. Du findest Heimat in meinem leeren Blick und ich freue mich, wenn ab und zu mal die Lichter ausgehen da oben und ich nicht mehr bei mir bin. Ich hatte immer ein Problem damit, zu müssen. Aber wir können uns den Pessimismus leisten. Irgendwie strengt sich keiner mehr an, klage ich. Wir dichten uns ab bis die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das bewegt die Jugend. Dann die ganzen Menschen. Du wunderst dich. Wer mich alles anfassen will. Wer mich nicht anfassen will. Bis mittags irgendwo sitzen und eigentlich woanders sein. Blauer Dunst, Bässe wummern.<br />
Dieses Mal siegt der Ekel über die Unvernunft. Genau die, die mich doch sonst immer in Arme treibt, die nicht die deinen sind und die mich gierig umschlingen. Atemnot. Flecken auf der Hose, Geld auf dem Tisch.<br />
Ich hab mich dann auch schon mal gefragt. Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht getan hätte. Ganz kurz nur, aber ich hab mich gefragt: Warum das Ganze. Auf Sofakanten sitzen mit nackten Füßen auf kalten Fließen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich verloren hätte. Vielleicht in diesen Situationen, ja. Mir war immer bewusst, dass eine Entscheidung eine Dummheit ist, wenn es eine war. Sobald du es fühlst, wird es real. Du findest Heimat in meinem leeren Blick und ich freue mich, wenn ab und zu mal die Lichter ausgehen da oben und ich nicht mehr bei mir bin. Ich hatte immer ein Problem damit, zu müssen. Aber wir können uns den Pessimismus leisten.<br />
Irgendwie strengt sich keiner mehr an, klage ich.<br />
Wir dichten uns ab bis die Distanzen stimmen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlafen und Wohnen in “In den Tag hinein” (2001)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/02/09/wohnen-und-schlafen-in-in-den-tag-hinein-2001/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 19:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmgalerie 451]]></category>
		<category><![CDATA[in den tag hinein]]></category>
		<category><![CDATA[maria speth]]></category>
		<category><![CDATA[sabine timoteo]]></category>

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		<description><![CDATA[Lynn ist 22 und vertreibt sich ihre Zeit mit trinken und in der Badewanne liegen. Zwischendurch arbeitet sie in einer Kantine oder tanzt als Gogogirl in Clubs. Ein konkretes Ziel hat sie eigentlich nicht und man möchte sie am Liebsten manchmal an den Schultern packen und schütteln. Im Gegensatz dazu ihr Freund: Der ist professioneller Schwimmer und jagt von einem Wettkampf zum anderen. Dass das längerfristig mit den beiden nichts werden kann, liegt auf der Hand. Eines Tages lernt Lynn auf der Arbeit den Japaner Koji kennen und die beiden verlieben sich trotz einer nicht zu unterschätzenden Sprachbarriere. Aber die Liebe spricht ja bekanntlicherweise viele Sprachen und viel Worte gibt es in In den Tag hinein sowieso nicht. Erklären tut sich auch keiner. Am Ende liegt Lynn im Bett von Koji anstatt im Flugzeug neben ihrem Freund zu sitzen. Ob das eine Entscheidung für die Zukunft oder nur für den Moment ist, bleibt offen und wird den ein oder anderen Zuschauer mit seinem frustrierten Gefühl zurück lassen. Was bei diesem Film jedoch so fasziniert, ist nicht unbedingt die Story um eine junge Frau, die keine Ahnung hat, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und ihrem Bruder und seiner Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lynn ist 22 und vertreibt sich ihre Zeit mit trinken und in der Badewanne liegen. Zwischendurch arbeitet sie in einer Kantine oder tanzt als Gogogirl in Clubs. Ein konkretes Ziel hat sie eigentlich nicht und man möchte sie am Liebsten manchmal an den Schultern packen und schütteln. Im Gegensatz dazu ihr Freund: Der ist professioneller Schwimmer und jagt von einem Wettkampf zum anderen. Dass das längerfristig mit den beiden nichts werden kann, liegt auf der Hand.<br />
Eines Tages lernt Lynn auf der Arbeit den Japaner Koji kennen und die beiden verlieben sich trotz einer nicht zu unterschätzenden Sprachbarriere. Aber die Liebe spricht ja bekanntlicherweise viele Sprachen und viel Worte gibt es in <em>In den Tag hinein</em> sowieso nicht. Erklären tut sich auch keiner.<br />
Am Ende liegt Lynn im Bett von Koji anstatt im Flugzeug neben ihrem Freund zu sitzen. Ob das eine Entscheidung für die Zukunft oder nur für den Moment ist, bleibt offen und wird den ein oder anderen Zuschauer mit seinem frustrierten Gefühl zurück lassen.<br />
Was bei diesem Film jedoch so fasziniert, ist nicht unbedingt die Story um eine junge Frau, die keine Ahnung hat, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und ihrem Bruder und seiner Familie auf der Tasche liegt. Viel mehr schafft es Regisseurin Maria Speth mit ihren in Blau getauchten Bildern eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Kaum zu glauben, dass dieser Film schon elf Jahre auf dem Buckel hat.</p>
<p><img src="http://i42.tinypic.com/xnvqyh.jpg" alt="in den tag" border="0" /></p>
<p><img src="http://i43.tinypic.com/2l3kid.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/1gn9ea.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/71o0u0.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/11wg9i0.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/m9y58w.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i43.tinypic.com/6699tv.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/16k5qfb.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/15p0qqf.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/21v1pu.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/nn4b9c.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/vo5ytj.png" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/8ys7tk.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i41.tinypic.com/6h564l.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/apb8dj.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i39.tinypic.com/w6v2jd.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/312dy50.jpg" alt="" border="0" /><br />
alle Bilder Screenshots aus <em>In den Tag hinein </em>(2001),von Maria Speth<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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