<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>tibetfocus.com</title> <link>http://tibetfocus.com</link> <description /> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 21:06:19 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=</generator> <atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/tibetfocuscom" /><feedburner:info uri="tibetfocuscom" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><title>Schweizer Tibetorganisationen protestieren mit einer “Arosaroten” Aktion gegen Städtepartnerschaft</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/QocowHKH1-g/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/06/schweizer-tibetorganisationen-protestieren-in-arosa-gegen-stadtepartnerschaft/#comments</comments> <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:58:18 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8388</guid> <description><![CDATA[Bündner Tagblatt, 06.02.2012, von Christian Buxhofer - In Arosa ist gestern Nachmittag im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Arosa und Shangri-La (China) eine öffentliche Kulturveranstaltung durchgeführt worden. Die rund 100 Veranstaltungsbesucher wurden vor dem Sport– und Kongresszentrum Arosa von rund 20 demonstrierenden Exiltibetern «empfangen», die eine rosarote Brille trugen. Arosa sei die erste Tourismusdestination, die «mit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Bündner Tagblatt, 06.02.2012, von Christian Buxhofer -</p><p>In Arosa ist gestern Nachmittag im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Arosa und Shangri-La (China) eine öffentliche Kulturveranstaltung durchgeführt worden. Die rund 100 Veranstaltungsbesucher wurden vor dem Sport– und Kongresszentrum Arosa von rund 20 demonstrierenden Exiltibetern «empfangen», die eine rosarote Brille trugen. Arosa sei die erste Tourismusdestination, die «mit einer von Tibetern besiedelten, fremdbestimmten Region» eine Partnerschaft eingehe, lautete die Kritik.</p><p><object style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f6a5148e-817a-46b2-adb7-667054983799" /><embed style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f6a5148e-817a-46b2-adb7-667054983799" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f6a5148e-817a-46b2-adb7-667054983799">Schweiz aktuell vom 06.02.2012</a></object></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/75831692@N08/sets/72157629199370695/" target="_blank">Hier Bilder der Aktion ansehen </a></p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=93vB6eU-Yks&amp;feature=youtu.be" target="_blank">Hier Video der Aktion ansehen</a>    Chinesische Verhältnisse in Arosa: äusserst brutal wird der Protest von Sicherheitsleuten gestoppt!</p><div id="attachment_8395" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://tibetfocus.com/2012/02/06/schweizer-tibetorganisationen-protestieren-in-arosa-gegen-stadtepartnerschaft/arosa29580_640/" rel="attachment wp-att-8395"><img class="size-full wp-image-8395" title="Arosa29580_640" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/02/Arosa29580_640.jpg" alt="Bild Bündner Tagblatt" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">«Vernunft, Weitblick und Herz zeigen»: Tibetische Demonstranten fordern von Arosa, die Städtepartnerschaft aufzulösen. Bild Bündnder Tagblatt</p></div><p> </p><p> </p><p>Mit dem Slogan «Weg mit der Arosaroten Brille» riefen sie die Gemeindebehörden von Arosa auf, die Städtepartnerschaft aufzulösen und auf diese Weise «Vernunft, Weitblick und Herz» zu zeigen. Solange sich in Tibet «aus Protest gegen brutalste Unterdrückung Mönche, Nonnen und Zivilpersonen» selbst verbrennen würden, sei eine solche Zusammenarbeit unverständlich. Die Partnerschaft sei aber nicht nur ein Hohn gegenüber allen Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzten, sondern auch gegenüber allen, die sich für nachhaltigen Tourismus und Arosa engagierten, heisst es im verteilten Flugblatt verschiedener Tibeterorgansationen. Ohnehin sei es illusorisch, dass es im Himalaya-Gebiet auf über 4000 Meter über Meer einmal olympische Winterspiele geben werde, sagte einer der Demonstranten gegenüber dem BT.</p><p>Die Protestaktion verlief ruhig und friedlich, die Polizei verfolgte das Geschehen diskret und ohne einzugreifen und zog am Abend auch eine positive Bilanz: Aus Sicht der Kantonspolizei sei der Anlass problemlos und ohne nennenswerte Zwischenfälle abgelaufen, wie Mediensprecher Daniel Zinsli am Abend auf Anfrage sagte. Eingreifen mussten hingegen die privaten Ordnungshüter der Veranstalter, als sich drei Tibeter kurz vor Schluss des Anlasses im Saal lautstark bemerkbar machten, «Freiheit für Tibet» forderten und offensichtlich auch auf die Bühne steigen wollten.</p><p>Die Demonstranten leisteten Widerstand und es dauerte gut eine Minute, bis sie aus dem Saal geführt werden konnten.</p><p>Gemeindepräsident Lorenzo Schmid hatte zu Beginn des Kulturevents in seiner Grussansprache klargemacht, dass Arosa zur Städtepartnerschaft weiterhin vorbehaltlos steht. Die Stadt Shangri-La wolle sich touristisch ähnlich entwickeln, wie das Arosa in den letzten Jahrzehnten getan habe. Anliegen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit werde dabei ein grosses Gewicht beigemessen und hier könne Arosa mit seinem Know-how helfen.</p><p>Umgekehrt könne aber auch Arosa von der Partnerschaft kulturell und wirtschaftlich profitieren. Mit ähnlichen Worten untermauerte auch Jianquan Liang, Generalkonsul der Volksrepublik China in Zürich, die Bedeutung der Partnerschaft. Gegenüber dem BT kritisierte er die Protestaktion.</p><p> </p><p>Arosa, Zürich, 5. Februar 2012 -</p><p>Gegen 30 Tibeter und Tibetunterstützer demonstrieren heute vor dem Sport-und Kongresszentrum in Arosa gegen die geplante Städtepartnerschaft zwischen Arosa und dem tibetischen Shangrila. Diese soll heute laut Arosa Tourismus mit „chinesischem Gesang und Tanz einer tibetischen Volksgruppe“ zelebriert werden. Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) und der Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) nehmen vor Ort, mit den Gästen des Festanlasses und den Bewohnern Arosas Kontakt auf und machen auf die Problematik dieser Partnerschaft aufmerksam.</p><p>Arosa ist die Schweiz weit erste Tourismus-Destination, welche eine Partnerschaft mit einer von Tibetern besiedelten, fremdbestimmten Region eingeht.<br /> Die Tibeter und Tibetunterstützer sind bestürzt über die geplante Städtepartnerschaft von Arosa und Shangrila. „Während sich in Tibet aus Protest gegen brutalste Unterdrückung Mönche, Nonnen und Zivilpersonen selbst verbrennen, denkt die Gemeinde Arosa und Arosa Tourismus über Skigebiete und Winterolympiaden in einer tibetischen Gegend nach. Das Beispiel Arosa ist einzigartig in der Schweiz. Im Gegensatz zu anderen Städtepartnerschaften hat Arosa den Plan gefasst, mit einer von Tibetern besiedelten, fremdbestimmten Region eine Partnerschaft einzugehen.Wir fordern Arosa und den Gemeindepräsidenten Schmid auf: Machen Sie jetzt Übungsabbruch!“, so Migmar Raith, GSTF Vorstandsmitglied.<br /> Tibet durchlebt zurzeit eine der schwierigsten Zeiten seit der chinesischen Besatzung.  Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International und verschiedene Regierungen wie die amerikanische klagen, dass die Menschenrechtssituation sich massiv verschlechtert hat und Restriktionen gegen Meinungs-und Religionsfreiheit in Tibet stark zugenommen haben. Allein seit letztem März haben sich in Tibet aus Protest gegen die chinesische Repression 19 Mönche, Nonnen und Zivilpersonen selbst verbrannt, allein seit Januar 2012 sechs an der Zahl. Bei mehreren Kundgebungen haben chinesische Sicherheitskräfte im letzten Monat wild in die Menschenmenge geschossen.<br /> „Die Städtepartnerschaft Arosa-Shangrila ist nicht nur ein Hohn gegenüber allen Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen, sondern auch gegenüber allen Menschen, die sich für nachhaltigen Tourismus und Arosa einsetzen. Wir fordern Gemeindepräsident Lorenzo Schmid auf, seine „arosarote Brille“ abzuziehen und Vernunft, Weitblick und Herz zu zeigen“, so Lobsang Reichlin, Sprecher des Verein Tibeter Jugend in Europa.<br /> Die Schweizer Feriendestination Arosa hat 2011 laut Medienmitteilung mit chinesischen Offiziellen eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche die Partnerschaft zwischen Arosa und Shangrila besiegeln soll. Der Partnerschaftsvertrag sieht inhaltlich neben touristischen und politischen Aktivitäten eine enge Begleitung durch Arosa im Bereich der Skigebietslancierung vor.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/QocowHKH1-g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/06/schweizer-tibetorganisationen-protestieren-in-arosa-gegen-stadtepartnerschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/02/06/schweizer-tibetorganisationen-protestieren-in-arosa-gegen-stadtepartnerschaft/</feedburner:origLink></item> <item><title>Merkel in China — “Die Kanzlerin lässt sich an der Nase herumführen”</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/gLmcAl2cRkA/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/04/merkel-in-china-die-kanzlerin-lasst-sich-an-der-nase-herumfuhren/#comments</comments> <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:43:00 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8355</guid> <description><![CDATA[Der Spiegel, 3.2.12 - Es ist ein Affront gegen Angela Merkel auf ihrer China-Reise: Pekings Machthaber verweigern der Kanzlerin Gespräche mit Kritikern, bereits geplante Treffen finden nicht statt. Bürgerrechtler und Grüne sind empört — und sehen eine Mitschuld der deutschen Delegation. Kritik ist in China nicht erwünscht, schon gar nicht wenn die Bundeskanzlerin im Land [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel, 3.2.12 -<br /> Es ist ein Affront gegen Angela Merkel auf ihrer China-Reise: Pekings Machthaber verweigern der Kanzlerin Gespräche mit Kritikern, bereits geplante Treffen finden nicht statt. Bürgerrechtler und Grüne sind empört — und sehen eine Mitschuld der deutschen Delegation.</p><p>Kritik ist in China nicht erwünscht, schon gar nicht wenn die Bundeskanzlerin im Land ist. Nachdem geplante Treffen von Angela Merkel mit Regimegegnern gescheitert sind, ist die Empörung jetzt gross. Der Menschenrechtsexperte der Grünen, Volker Beck, sprach in einer Mitteilung von verpassten Chancen: “In vorauseilendem Gehorsam hat sich die Kanzlerin einmal mehr an der Nase herumführen lassen.” Es reiche nicht, das Wort Menschenrechte ein paar Mal fallen zu lassen, so Beck. Es gehe um “gravierende Rechtsverletzungen” und “viele tausend Individuen”.</p><p>Auch der chinesische Bürgerrechtler Li Jinping übte Kritik an Merkels Besuch: Die Kanzlerin sei nicht deutlich genug für die Menschenrechte eingetreten. “Die deutsche Regierung hat aufgehört, die Menschenrechtsprobleme in China zu kritisieren”, so sein Vorwurf. “Jetzt sprechen sie über Geld und ihre Interessen, aber nicht über Gerechtigkeit und Menschenrechte”, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Der 47-Jährige war erst im Juli nach neun Monaten Haft und Misshandlungen in der Psychiatrie freigekommen.</p><p>Deutsche Regierungskreise wiesen die Vorwürfe zurück. Die Kanzlerin habe die Frage der Menschenrechte klar angesprochen, hiess es. Auch habe man den offiziellen chinesischen Gesprächspartnern eine Liste mit 20 Fällen verfolgter Bürgerrechtler übergeben.</p><p>Bürgerrechtsanwalt im Büro festgehalten</p><p>Tatsächlich erinnert das Vorgehen der chinesischen Staatssicherheit an alte DDR-Zeiten — es ist ein Affront für Merkel. So haben die Behörden den prominentesten chinesischen Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping daran gehindert, die Bundeskanzlerin in der deutschen Botschaft in Peking zu treffen.</p><p>“Ich durfte nicht gehen”, bestätigte der Anwalt am Freitag telefonisch der Nachrichtenagentur dpa in Peking. Die Polizei sei in sein Büro gekommen und habe seinen Aufbruch zu einem Botschaftsempfang verhindert. Beamte seien ohne rechtliche Grundlage drei Stunden in dem Büro geblieben, sagte Mo.</p><p>Er sei am Montag von der deutschen Botschaft eingeladen worden, um mit Merkel die Lage der Justiz und der Anwälte in China zu besprechen, sagte Mo. Der Anwalt hatte unter anderem den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiabo und den Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng vertreten. Seinen Angaben zufolge begründete die Polizei ihr Verbot, an dem Empfang teilzunehmen, mit Sorgen um die soziale Stabilität in China. Demnach war der Anwalt bereits in der Vergangenheit wiederholt an Treffen mit ausländischen Politikern gehindert worden.</p><p>Ausserdem platzte ein geplantes Gespräch mit Redakteuren der kritischen Zeitung “Nanfangzhoumo” in der südchinesischen Metropole Guangzhou (Kanton). Chinesische Quellen deuteten an, es habe politischen Druck gegeben.</p><p>China zögert mit Hilfen für den Euro</p><p>Auf ihrer dreitägigen China-Reise stehen für Merkel am Freitag in der wirtschaftlich blühenden Provinz Guangdong die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen im Mittelpunkt.</p><p>Der chinesische Staats– und Parteichef Hu Jintao versicherte der Kanzlerin bei ihrem Besuch zwar, Peking wolle Unterstützung leisten und mit den Europäern enger kooperieren, aber viele Fragen blieben offen. Doch vor dem Abschluss der dreitägigen Reise der Kanzlerin am Samstag rätselten deutsche Delegationskreise darüber, wie Chinas Beitrag konkret aussehen könnte.</p><p>Hoffnungen auf schnelle Hilfe dämpfte China selbst. In einem Kommentar zum Besuch von Merkel schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag: “Wegen der Komplexität muss China eingehende Untersuchungen anstellen, bevor es konkrete Schritte verkündet.”</p><p>Es müsse klug gehandelt werden, um die Auswirkungen nachvollziehbar zu machen. “Ansonsten würde das Rettungsgeld, das aus den nationalen Devisenreserven stammt, nicht seinen richtigen Platz finden”, schrieb die Staatsagentur. “Schlimmer noch: Es könnte Klagen der heimischen Öffentlichkeit entfachen.”</p><p>Regierungschef Wen Jiabao sagte bei gemeinsamen Wirtschaftsgesprächen in der südchinesischen Metropole Guangzhou: “China ist bereit, mit Europa zu kooperieren, um gegen die gegenwärtige Krise anzugehen.” Konkrete Zusagen machte er aber nicht. Merkel hat führende Vertreter deutscher Unternehmen in ihrer Delegation, darunter die Spitzen von Siemens, Volkswagen, BASF und der Commerzbank.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/gLmcAl2cRkA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/04/merkel-in-china-die-kanzlerin-lasst-sich-an-der-nase-herumfuhren/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/02/04/merkel-in-china-die-kanzlerin-lasst-sich-an-der-nase-herumfuhren/</feedburner:origLink></item> <item><title>Hunderte von aus Indien zurückgekehrten tibetischen Pilgern zwangsweise nach China verbracht</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/SWJcRIsaEqc/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/04/hunderte-von-aus-indien-zuruckgekehrten-tibetischen-pilgern-zwangsweise-nach-china-verbracht/#comments</comments> <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:23:15 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8351</guid> <description><![CDATA[phayul.com, 31. Januar 2012 - Hunderte von tibetischen Pilgern, die aus Nepal nach Tibet zurückkehrten, wurden heute von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen und an einen unbekannten Ort verfrachtet. Die Zentraltibetische Verwaltung in Dharamsala (CTA) erklärte unter Berufung auf Quellen in Tibet, die Festgenommenen seien gezwungen worden, einen Zug nach China zu besteigen: „Heute um etwa 10 [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>phayul.com, 31. Januar 2012 -<br /> Hunderte von tibetischen Pilgern, die aus Nepal nach Tibet zurückkehrten, wurden heute von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen und an einen unbekannten Ort verfrachtet. Die Zentraltibetische Verwaltung in Dharamsala (CTA) erklärte unter Berufung auf Quellen in Tibet, die Festgenommenen seien gezwungen worden, einen Zug nach China zu besteigen: „Heute um etwa 10 Uhr umstellten chinesische Sicherheitskräfte diese Tibeter auf dem Bahnhof von Lhasa und steckten sie dann in einen Zug mit Richtung China“.</p><p>Schon zuvor gab es Berichte, daß viele der aus Nepal und Indien zurückkehrenden Tibeter nicht zu Hause angekommen seien und vermißt würden. CTA zufolge werden die Festgenommenen nun an einem unbekannten Ort intensiven Vernehmungen unterzogen.</p><p>China hat zwischen der Stadt Dram (chin. Zhangmu) an der Grenze zu Nepal und der Hauptstadt Lhasa eigens 12 Checkpoints eingerichtet. In diesen Kontrollstellen sitzen Polizisten des Public Security Bureau, die die aus Indien und Nepal zurückkehrenden Pilger einer gründlichen Durchsuchung und Kontrolle unterziehen.</p><p>Ein Tibeter sagte Phayul, daß die Pilger „angehalten, belästigt und mit vorgehaltener Pistole bedroht würden“. Schon davor berichtete CTA, daß die chinesischen Sicherheitskräfte „den Pilgern gewaltsam religiöse Gegenstände und Medikamente, die sie aus Indien mitbrachten, wegnahmen“, sogar die Gebetsketten, die fast jeder Tibeter an sich trägt.</p><p>Außerdem hat China bereits angekündigt, daß Tibet wieder einmal für die Außenwelt gesperrt werde. In die Zeit von Mitte Februar bis Ende März, während der die Einreise nach Tibet verboten sein wird, fallen zwei wichtige Daten: das tibetische Neujahr am 22/24. Februar und das Gedenken an den tibetischen Volksaufstand am 10. März.</p><p>Gegenwärtig gibt es keine weiteren Informationen über den Verbleib und das Wohlergehen der festgenommenen Tibeter.</p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>tchrd.org, 1. Februar 2012 — </strong></span><br /> <span style="color: #ff0000;"><strong>Chinesische Behörden verhängen immer heftigere Restriktionen gegen die Tibeter</strong></span></p><p>Nachdem die chinesische Regierung unbewaffnete tibetische Demonstranten in Drango, Serthar und Dzamthang erschießen ließ, hat sie nun für alle Tibeter in der TAR und den autonomen Gebieten in Qinghai, Gansu, Yunnan und Sichuan weitere Einschränkungen beschlossen.</p><p>Den Kommunistischen Parteisekretär von Lhasa, Qi Zhala, zitierend, berichtete die staatliche Website ChinaTibetNews.com, vom 1. März 2012 an müßten alle, die nach Tibet einreisen, ihren von der Regierung ausgestellten Personalausweis (chin. Shen fen zheng) mit sich führen.</p><p>Qi Zhala zufolge habe diese Maßnahme den Zweck, „die Koordination zwischen den vier Provinzen [Qinghai, Gansu, Yunnan und Sichuan] zu optimieren“. Während einer Inspektionstour um Lhasa am 29. Januar erklärte Parteichef Qi den Polizeioffizieren, sie hätten dafür zu sorgen, daß „keine großen, keine mittleren und auch keine kleinen Zwischenfälle“ vorkämen, und sie müßten „hart gegen alle Separatisten vorgehen“. Qi betonte auch die Notwendigkeit, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen und die Zahl der Polizeibeamten entlang der Staatsstraßen und bei den „Schlüsselklöstern“ aufzustocken.</p><p>Neuesten Informationen zufolge betreffen diese Restriktionen sogar Tibeter, die in Peking leben. Das Public Security Bureau in Peking habe alle Hotels und Dampfbäder angewiesen, besonders auf die Anwesenheit von Tibetern zu achten. Hotelangestellte in Peking müssen die Personalien von Tibetern, die sich dort einquartieren, prüfen und umgehend der nächsten Polizeistation melden.</p><p>Die Einschränkungen sind außergewöhnlich streng in Lhasa, Serthar, Drango und Dzamthang, wo es in den vergangenen Monaten zu einer Serie von friedlichen tibetischen Protestaktionen kam. Tibeter in Lhasa geben an, sie würden, wenn sie unterwegs sind, alle paar Schritte von Sicherheitsbeamten angehalten, die ihre Personalausweise verlangten. Die Menge der Sicherheitskräfte hat in den letzten Tagen merklich zugenommen, und sie halten die dort lebenden Tibeter rund um die Uhr unter strengster Kontrolle. Viele Tibeter von auswärts mußten die Stadt verlassen. Chinesische Soldaten kommen einfach in die Hotels und überprüfen die Identität der tibetischen Hotelgäste.</p><p>Tibeter, die die Kalachakra-Zeremonie in Indien besuchten, werden ganz besonders genau überprüft und schikaniert. In dieser Atmosphäre intensivierter Sicherheitsüberwachung können Polizeioffiziere ganz plötzlich in tibetische Wohnungen eindringen, willkürlich Durchsuchungen anordnen, und die Bewohner wahllos einem Verhör unterziehen. Andere Quellen sprechen auch von Fällen willkürlicher Festnahmen. Details über deren genaue Zahl fehlen jedoch noch.</p><p>Bei ICT-D gibt eine an Chinas Staatspräsident Hu Jintao gerichtete Petition “Religionsfreiheit in Tibet”:<br /> http://www.flexform.de/tvtzsdea  (Kurzlink)<br /> Bitte beteiligen Sie sich daran!</p><p>Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching<br /> Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/SWJcRIsaEqc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/04/hunderte-von-aus-indien-zuruckgekehrten-tibetischen-pilgern-zwangsweise-nach-china-verbracht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/02/04/hunderte-von-aus-indien-zuruckgekehrten-tibetischen-pilgern-zwangsweise-nach-china-verbracht/</feedburner:origLink></item> <item><title>Arosa will Städtepartnerschaft mit Shangrila durchsetzen. Schweizer Tibetorganisationen führen Protest weiter.</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/Lf7GOUUnUIk/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:36:18 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8316</guid> <description><![CDATA[Zürich, 2. Februar 2012 _ Das Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) und Lorenzo Schmid, dem Gemeindepräsidenten von Arosa, hat nicht zu Klärungen geführt. Der Gemeindepräsident will nicht vom eingeschlagenen Kurs abweichen. Laut neuesten Angaben von Arosa Tourismus werde das entscheidende Dokument für eine Städtepartnerschaft am Sonntag in Arosa unterzeichnet. Die Schweizer Tibetorganisationen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zürich, 2. Februar 2012 _ Das Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) und Lorenzo Schmid, dem Gemeindepräsidenten von Arosa, hat nicht zu Klärungen geführt. Der Gemeindepräsident will nicht vom eingeschlagenen Kurs abweichen. Laut neuesten Angaben von Arosa Tourismus werde das entscheidende Dokument für eine Städtepartnerschaft am Sonntag in Arosa unterzeichnet. Die Schweizer Tibetorganisationen künden Protest vor Ort an. Heute morgen um 9.15 Uhr trafen sich Migmar Raith, Vorstandsmitglied der GSTF und Dr. Peter Leisinger (ehemaliger GSTF-Präsident) mit dem Gemeindepräsidenten von Arosa, Herrn Lorenzo Schmid. Der Gemeindepräsident zeigte sich im einstündigen Gespräch nicht gewillt, die Städtepartnerschaft rückgängig zu machen, wie dies die GSTF forderte.<br /> <object style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ac78cdf2-cbc2-4a8e-861b-4b941c145b70" /><embed style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ac78cdf2-cbc2-4a8e-861b-4b941c145b70" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ac78cdf2-cbc2-4a8e-861b-4b941c145b70">Schweiz aktuell vom 02.02.2012</a></object><br /> Im Gespräch verstrickte sich Schmid immer wieder in Widersprüche betreffend seiner Einschätzungen der Lage in Tibet. Schmid nannte die Entwicklungen der letzten 20 Jahre in Tibet positiv und verwies auf Fortschritte im Bereich der Menschenrechte. Handkerum sagte er aus, dass die aktuellen Protest– Niederschlagungen und Selbstverbrennungen in Tibet nicht in der unmittelbaren Nähe von Shangrila stattgefunden hätten. „Es scheint, dass Herr Schmid nur die eine Seite der Medaille sehen will. Die geplante Städtepartnerschaft ist in Anbetracht der momentanen politischen Situation in Tibet nicht nur für die Tibeter ein Schlag ins Gesicht, auch dem Ansehen von Arosa wird ein solches Engagement schaden. Arosa muss sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Projekt nicht um eine eigentliche China-Schweiz Partnerschaft handelt, sondern um eine Region, die ursprünglich tibetisch war und auch jetzt noch hauptsächlich von Tibetern bewohnt wird. Arosa wäre die erste Gemeinde in der Schweiz, die eine solche Partnerschaft eingehen würde . Es ist klar, dass wir am Sonntag vor Ort sind und auf diese Missstände aufmerksam machen“, so Migmar Raith. In den letzten Tagen wurden Kundgebungen von Tibetern brutal niedergeschlagen. Gewisse Regionen sind von der Aussenwelt abgeriegelt. Aus Protest gegen das Gewaltregime haben sich seit letztem März 16 tibetische Mönche, Nonnen und Zivilpersonen aus Protest selbst verbrannt.<br /> Dass die chinesische Regierung stärker versucht, in der Schweiz Fuss zu fassen, hat einen klaren Hintergrund. Laut einem Dokument des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei ist es erklärtes Ziel, die Propagandaarbeit im Ausland zu verstärken. Unter anderem spielen bei der Soft-Power-Strategie dabei auch die Konfuzius-Institute, welche nun auch in der Schweiz eröffnet werden, eine wichtige Rolle.</p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Medienmitteilung der GSTF und des VTJE</strong></span><br /> <span style="color: #ff0000;"><strong> Schweizer Tibetorganisationen protestieren gegen Städtepartnerschaft. Treffen mit Gemeindepräsident von Arosa bestätigt.</strong></span><br /> Zürich, 1. Februar 2012. Die Schweizer Skiregion Arosa und die von China besetzte tibetische Region „Shangrila“ haben eine gemeinsame Städtepartnerschaft unterzeichnet. Am 5. Februar wird diese Partnerschaft mit „chinesischem Gesang und Tanz einer tibetischen Volksgruppe“ zelebriert. Vertreter der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft und der Bündner Künstler Dr. Peter Leisinger treffen sich morgen mit dem Gemeindepräsidenten von Arosa und fordern ihn auf, diese Partnerschaft rückgängig zu machen.<br /> Die Schweizer Feriendestination Arosa hat 2011 mit chinesischen Offiziellen ein Dokument unterzeichnet, welches die Partnerschaft zwischen Arosa und Shangrila besiegelt. Der Partnerschaftsvertrag sieht laut Medienmitteilung von Arosa Tourismus inhaltlich neben touristischen und politischen Aktivitäten eine enge Begleitung durch Arosa im Bereich der Skigebietslancierung vor. Die Städte liebäugeln auch mit der Idee, in Zukunft einmal Olympische Spiele in Shangrila stattfinden zu lassen. Shangrila war vor dem Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee auf tibetischem Gebiet und ist nun der Provinz Yunnan eingeteilt.<br /> „Arosa scheint nicht wirklich genau abgeklärt zu haben, worauf es sich da einlässt. Die Partnerschaft mit Arosa ist für China reine Propaganda. Dies nicht zur Kenntnis zu nehmen ist einfach nur blauäugig“, so Dicky Tethong, Vorstandsmitglied der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF). „Momentan zünden sich aus Protest gegen die lebensunwürdige Situation in Tibet Menschen selbst an. Chinesische Sicherheitskräfte schiessen auf unbewaffnete Demonstranten und unweit dieser tragischen Schauplätze unterstützt Arosa ein solches Projekt. Wir fordern den Gemeindepräsidenten von Arosa auf, diese Partnerschaft rückgängig zu machen.“<br /> GSTF Vorstandsmitglied Migmar Raith und der ehemalige GSTF Präsident und in Malans (GR) wohnhafte Künstler Dr. Peter Leisinger werden sich morgen Donnerstag mit Herrn Lorenzo Schmid, Gemeindepräsident von Arosa, treffen.<br /> Des weiteren hat der Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) eine Protestaktion angekündigt. “Unter den gegebenen Umständen kann eine Partnerschaft wohl kaum deplazierter sein! Sollte der geplante Fest-Anlass am 5. Februar stattfinden, werden wir vor Ort sein und Präsenz markieren“, so Norzin Lhamo Dotschung, Präsidentin des VTJE.</p><p>Kontakt:<br /> Migmar Raith, Vorstandsmitglied GSTF: 078 671 81 99<br /> Kelsang Gope, Mediensprecher GSTF, <a href="mailto:me&#100;%69e&#110;&#64;g&#115;t&#102;&#46;%6f%72g">medien@gstf.org</a></p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Arosa: Von den Chinesen ausgetrickst: «Hat denn Arosa überhaupt abgeklärt, auf was es sich da einlässt?»</strong></span></p><p>Die Gemeinde Arosa lädt am kommenden Sonntag zu einem besonderen Fest: Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Shangri-La tritt eine tibetische Volksgruppe auf. In der Schweiz lebende Tibeter sind – gelinde gesagt – irritiert. Von Hansruedi Berger Arosa. – «Das kommt mir doch ziemlich blauäugig vor», sagt Dicky Tethong, Vorstandsmitglied der Gesell schaft Schweizerisch-Tibetische Freund schaft (GSTF). Die Exiltibeterin meint damit die im vergangenen Oktober vereinbarte Städtepartnerschaft von Arosa mit Shangri-La in China. Was zuerst nach einem PR-Gag des Verkehrsvereins Arosa ausgesehen hatte und von kaum jemanden richtig zur Kenntnis genommen wurde, entwickelt sich nun immer mehr zu einem Politikum. Denn Shangri-La ist nicht irgendeine Stadt in der Volksrepublik China, sondern ein 11 613 Quadratkilometer grosser Kreis und hatte laut Wikipedia 2004 rund 130 000 Einwohner. Das Brisante an der Sache ist jedoch: Shangri-La gehörte bis zur Einverleibung durch den chinesischen Staat zu Tibet, deren Bewohner der Staatsmacht schwerste Verletzungen der Menschenrechte vorwerfen.<br /> Was nun das Fass bei den Exiltibetern zum Überlaufen gebracht hat, ist, dass Arosa und das chinesische Generalkonsulat am nächsten Sonntag im Namen der Städtepartnerschaft zu einem kulturellen Austausch geladen haben. Dabei, so heisst es in der Einladung, die von Arosas Gemeindepräsident Lorenzo Schmid und vom chinesischen Generalkonsul in Zürich, Jianquan Liang, unterzeichnet ist, «ist es uns eine besondere Freude, eine chinesische Tanz– und Gesangsvorführung einer tibetischen Volksgruppe präsentieren zu dürfen». Für Tethong ist es unerklärlich, dass Arosa mit dem chinesischen Regime eine solche Partnerschaft eingeht. Nach wie vor würden von der Zentralregierung massive Menschenrechtsverletzungen an Tibetern begangen. Immer wieder würden dort Tibeter an friedlichen Kundgebungen von den Chinesen erschossen. Sie stellt sich deshalb auch die Frage: «Hat Arosa denn überhaupt abgeklärt, auf was es sich da einlässt?»<br /> «Hölle», nicht «Himmel»<br /> Auch GSTF-Mediensprecher Kelsang Gope ist fassungslos. Die chinesische Regierung würde in Shangri-La die Tibeter als Marionetten missbrauchen. Und wenn Arosa Tourismus in seiner Medienmitteilung vom Oktober darauf anspiele, Shangri-La bedeute «Himmel auf Erden», dann sei das doch reichlich naiv. Für die dort lebenden Tibeter wäre «Hölle auf Erden» wohl zutreffender, so Gope. Und auch dass Arosa Tourismus in derselben Mitteilung bereits von allfälligen Olympischen Spielen in Shangri-La mit Aroser Hilfe träumt, ist für den gebürtigen Tibeter völlig absurd. Denn die Spiele in Peking hätten gezeigt, dass die Zentralregierung solche Anlässe zur Propaganda nutze.<br /> Kritisches Hinterfragen unerlässlich Doch nicht nur bei Exiltibetern stösst die Aroser Aktion auf Unverständnis, auch die grüne Nationalrätin Maya Graf (Basel-Landschaft) zeigt sich ziemlich überrascht. Es sei doch klar, dass sich Schweizer Gemeinden vor dem Eingehen solcher Partnerschaften klar bewusst sein müssten, dass bei der chinesischen Seite die Machtpolitik im Vordergund stehen könnte, sagt Graf, die ausserdem Vizepräsidentin der Parlamentarischen Gruppe Tibet ist. «Arosa hätte in diesem Fall hellhörig werden müssen», meint sie. Sie sei nicht sicher, ob sich die Gemeinde überhaupt bewusst gewesen sei, dass es eigentlich um einen Teil Tibets gehe, der von der chinesischen Regierung besetzt werde und erst 2001 zu Shangri– La umbenannt worden sei.<br /> Schmid: Lage kein Thema<br /> Schmid ist erstaunt über den Wirbel, den die Partnerschaft mit Shangri-La ausgelöst hat. Für Arosa habe es bei der Aktion keinerlei politische Diskussionspunkte gegeben. Die Partnerschaft sei durch den Kontakt zwischen ihm als Gemeindepräsident von Arosa und dem chinesischen Generalkonsul in Zürich in die Wege geleitet worden. Und natürlich sei auch Arosa Tourismus daran sehr interessiert. Die geografische Lage sei nie ein Thema gewesen. Denn Shangri-La liege in der chinesischen Provinz Yunnan und nicht in Tibet.<br /> Nach Besetzung 1959 einverleibt. Doch diese Erklärung lässt Tethong nicht gelten. Für sie gehört Shangri-La ganz klar zu Tibet. Dies sei bis zur chinesischen Besetzung im Jahre 1959 auch der Fall gewesen. China habe aber danach Teile von Tibet – darunter auch Shangri-La – einfach ihren Provinzen einverleibt. Nun zu behaupten, Shangri-La gehöre nicht zu Tibet, sei wohl eher ein schlechter Scherz.</p><p><a href="http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/arosa2012-01-31/" rel="attachment wp-att-8320">Hier Artikel der Südostschweiz vom 31.01.2012 als pdf lesen</a></p><p>Quelle: suedostschweiz.ch</p><p>Kommentare:</p><p><a href="http://www.suedostschweiz.ch/politik/tibeter-werfen-arosa-blauaugigkeit-vor" target="_blank">Kommentare senden auf suedostschweiz.ch</a></p><p>René Joos</p><p>31.01.2012 12:25 Uhr</p><p>Empfehlenswert (0 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Arosa-Shangrigang-hei</p><p>Sehr billig dieses Arosa. Ohne Ethik, Moral, Anstand und Hirn gegenüber einem unterdrückten Volk dessen Botschaften in unserer rein materialistischen Welt ein unverzichtbares Gegengewicht sein sollten.<br /> In ein paar Jahren wird die Partnerschaft wohl noch mit der Mafia erweitert<br /> Geld unser Gott. Ekelhaft.<br /> Friedrich Lorenz</p><p>31.01.2012 11:33 Uhr</p><p>Empfehlenswert (0 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Kokolores</p><p>Das ist eine Freundschaft zu einer Stadt, nicht zu einem Regime. Die Stadt kann ja wohl nichts dafür, dass sie in der Provinz X liegt statt Y.<br /> Karin Hutter</p><p>31.01.2012 11:04 Uhr</p><p>Empfehlenswert (2 x)<br /> Kommentar melden</p><p>Städtefreundschaft</p><p>Eine Städtefreundschaft, bei der die geografische Lage kein Thema ist? Geht es nicht genau darum, mit einem Ort in einer bestimmten Gegend eine Verbindung einzugehen?</p><p>Auch Nicht-Tibetern sind doch die Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen in Tibet bekannt, da braucht es nicht mal grosse Recherche.<br /> Arosa ignoriert dies nicht nur, sondern unterstützt mit dieser Aktion sogar aktiv Chinas Propaganda, ein Skandal. Ich hoffe sehr, dass diese “Freundschaft” rückgängig gemacht werden kann.</p><p> </p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/Lf7GOUUnUIk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>9</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/02/02/arosa-von-den-chinesen-ausgetrickst/</feedburner:origLink></item> <item><title>Chinesische Behörden unterwerfen ganz Tibet einer rigiden Militärkontrolle</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/MgxI00BocN4/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/02/02/chinesische-behorden-unterwerfen-ganz-tibet-einer-rigiden-militarkontrolle/#comments</comments> <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:30:31 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Tibet]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8339</guid> <description><![CDATA[rfa.org, 29. Januar 2012 - Die Behörden in Peking haben auf die Demonstrationen mit tödlichen Folgen in der vergangenen Woche den Sicherheitsapparat in allen tibetischen Gebieten von Lhasa bis zu Amdo und Kham drastisch verstärkt. Während die Tibeter den Tod der von den Sicherheitskräften erschossenen Demonstranten in den Präfekturen Kardze und Ngaba betrauerten, griffen die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>rfa.org, 29. Januar 2012 -<br /> Die Behörden in Peking haben auf die Demonstrationen mit tödlichen Folgen in der vergangenen Woche den Sicherheitsapparat in allen tibetischen Gebieten von Lhasa bis zu Amdo und Kham drastisch verstärkt.</p><p>Während die Tibeter den Tod der von den Sicherheitskräften erschossenen Demonstranten in den Präfekturen Kardze und Ngaba betrauerten, griffen die Behörden allerorten gegen die Aktivitäten der Tibeter rigoros durch.</p><p>„Die Präsenz der Sicherheitskräfte in Serthar (chin. Seda) ist überwältigend. Die ganze Gegend ist von chinesischer Polizei und bewaffneten Kräften umstellt, und die Tibeter dürfen sich nicht mehr frei bewegen“, verlautet aus einer dortigen Quelle.</p><p>„Der Körper eines der in Serthar Erschossenen ist nicht, wie es sonst üblich ist, einem tibetischen Kloster überlassen worden, nicht einmal dem bedeutsamen Buddhistischen Institut von Serthar, statt dessen brachten die Behörden ihn nach Chengdu und verbrannten ihn dort“.</p><p>Serthar ist einer der drei Bezirke in der Provinz Sichuan, wo die Tibeter in der vergangenen Woche gegen die chinesische Herrschaft protestierten und wo bis zu sechs Personen getötet und 60 verletzt worden sein könnten. Die anderen Bezirke waren Drango (chin. Luhuo) und Dzamthang (chin. Rantang). Offizielle chinesische Medien berichten von nur zwei tibetischen Todesopfern, die eine Folge des Angriffs der „Randalierer“ seien.</p><p>„Die Kommandozentrale in Chengdu verlegte zusätzliche Truppen, die aus dem Militärlagern Deyang und Mianyang kommen, in die Gegend.“ Die Telefonverbindungen in den Protestgebieten sind größtenteils gesperrt worden.</p><p>Die Gegend um Dzamthang befindet sich auch im Belagerungszustand. Kalsang, ein Mitglied des tibetischen Parlaments-im-Exil, sagte am Freitag, Serthar, Kardze und Drango seien strengsten Kontrollen unterworfen worden. Die Kommunistische Partei entsandte bereits „Arbeitsgruppen“ in jedes Dorf und jedes Kloster der Präfekturen Kardze und Ngaba.</p><p>Auch die Einwohner von Lhasa berichteten, die Lage in der Hauptstadt sei angespannt, mit Sicherheitskräften in der ganzen Stadt, die von Haus zu Haus gehen, und alles durchsuchen. Bezüglich der Barkhor Straße, die um den Jokhang Tempel verläuft, sagte ein Einwohner: „Es ist dermaßen schrecklich. Ich wage gar nicht mehr, mich wie sonst umzublicken, ich wage nicht, mich frei zu bewegen. Bewaffnetes Personal ist überall, Polizei steht an jeder Ecke“.</p><p>Eine Familie beschrieb, wie ihre Häuser völlig grundlos durchsucht wurden. „Die Sicherheitskräfte verlangten die Namen aller Familienmitglieder, und wollten wissen, wo diese sich gerade aufhielten. Sie machten deutlich, daß sie genau wüßten, daß Verwandte der Familie in Ausland lebten und daß die Familie öfters mit diesen telefoniere“. Sie wiesen sie darauf hin, daß sie bei den Telefongesprächen nicht von Politik reden dürften“.</p><p>„Die chinesischen Behörden greifen zur Einschüchterung und Überwachung gewöhnlicher Tibeter, damit sie in ständiger Furcht leben und nichts preisgeben“, kommtentierte Stephanie Brigden, von Free Tibet.</p><p>Penpa Tsering, der Sprecher des Exilparlaments, sagte am Sonntag. „Wir rufen die Regierungen in der ganzen Welt auf, nicht nur ihre Sorge auszudrücken, sondern zu intervenieren, um die derzeitige gefährliche Lage in Tibet zu deeskalieren und eine dauerhafte Lösung für die Tibetfrage auf dem Wege von Verhandlungen herbeizuführen“.</p><p>Wir schicken ebenfalls einen offenen Brief über die kritische Situation in Tibet an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao, und bitten ihn, sich um eine dauerhafte Lösung für die Tibet-Frage zu bemühen.</p><p>Die die tibetische Regierung-im-Exil, oder die Zentraltibetische Verwaltung, rief für den 8. Februar zu „globalen Solidaritäts-Mahnwachen“ auf, um die gegenwärtige Krise ins Bewußtsein der Allgemeinheit zu rücken.</p><p>International Tibet Network gab eine Online-Aktion an einige Weltpolitiker heraus: “URGE WORLD LEADERS TO STAND UP FOR TIBET”, man kann die Botschaft individuelle schicken an Barack Obama, David Cameron, Nicolas Sarcozy, Angela Merkel, Julia Gillard, Stephen Harper, Catherine Ashton, Yoshihiko Nodo, Manmohan Singh, Bronislaw Komorowski, Felipe Calderon und Mitglieder des EP.</p><p><a href="http://standupfortibet.org/global-action/worldleaders/" target="_blank">http://standupfortibet.org/global-action/worldleaders/</a></p><p>Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching<br /> Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/MgxI00BocN4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/02/02/chinesische-behorden-unterwerfen-ganz-tibet-einer-rigiden-militarkontrolle/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/02/02/chinesische-behorden-unterwerfen-ganz-tibet-einer-rigiden-militarkontrolle/</feedburner:origLink></item> <item><title>Erschütternde Bilder aus Serta in Osttibet sind aufgetaucht!</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/BVWV_btNc5E/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/#comments</comments> <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:16:41 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8280</guid> <description><![CDATA[Gestern sind erschütternde Bilder aus Serta in Osttibet aufgetaucht. Sie zeigen Chinesische Polizei, die brutal auf unbewaffnete und verletzte Tibeter einschlagen. Diese Fotos, die durch Chinas Mediensperre drangen, zeigen unmissverständlich die Art und Weise, wie die Chinesische Polizeibrutalität, die vielen Tibetern nur zu bekannt ist! Die Bilder wurden am 24. Januar aufgenommen. Am selben Tag [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern sind erschütternde Bilder aus Serta in Osttibet aufgetaucht. Sie zeigen Chinesische Polizei, die brutal auf unbewaffnete und verletzte Tibeter einschlagen. Diese Fotos, die durch Chinas Mediensperre drangen, zeigen unmissverständlich die Art und Weise, wie die Chinesische Polizeibrutalität, die vielen Tibetern nur zu bekannt ist! Die Bilder wurden am 24. Januar aufgenommen. Am selben Tag eröffnete die Polizei das Feuer auf etwa 300 Demonstranten, die im Stadtzentrum zusammengekommen waren um für Tibetische Freiheit und die Rückkehr des Dalai Lamas zu demonstrieren.</p><a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-1/' title='Serta 1'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 1" title="Serta 1" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-10/' title='Serta 10'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 10" title="Serta 10" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-11/' title='Serta 11'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 11" title="Serta 11" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-12/' title='Serta 12'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 12" title="Serta 12" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-13/' title='Serta 13'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-13-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 13" title="Serta 13" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-14/' title='Serta 14'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 14" title="Serta 14" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-15/' title='Serta 15'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 15" title="Serta 15" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-16/' title='Serta 16'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-16-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 16" title="Serta 16" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-17/' title='Serta 17'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-17-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 17" title="Serta 17" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-2/' title='Serta 2'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 2" title="Serta 2" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-3/' title='Serta 3'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 3" title="Serta 3" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-4/' title='Serta 4'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 4" title="Serta 4" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-5/' title='Serta 5'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 5" title="Serta 5" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-6/' title='Serta 6'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 6" title="Serta 6" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-7/' title='Serta 7'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 7" title="Serta 7" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-8/' title='Serta 8'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 8" title="Serta 8" /></a> <a href='http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/serta-9/' title='Serta 9'><img width="150" height="150" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2012/01/Serta-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Serta 9" title="Serta 9" /></a><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong> Exiltibeter klagen nach Protesten an: Chinesen töten sieben Tibeter in fünf Tagen</strong></span></p><p>Focus, 27.1.12 -<br /> Seit Montag sollen von chinesischen Sicherheitskräften sieben Tibeter getötet und 60 verletzt worden sein. Während die Tibeter die Rückkehr des Dalai Lama fordern, verschärft China die Sicherheitsmaßnahmen.</p><p>Zum dritten Mal in dieser Woche haben chinesische Sicherheitskräfte in Südwestchina nach exiltibetischen Angaben mindestens einen Tibeter erschossen. Neue Proteste seien am Donnerstag in Dzitoe Barma in der Präfektur Aba (Provinz Sichuan) ausgebrochen, als die Polizei einen Tibeter festnehmen wollte, berichtete der US-Sender Radio Free Asia (RFA) am Freitag unter Berufung auf exiltibetische Quellen. Der Mann habe Flugblätter mit Rufen nach Freiheit für die Tibeter und einer Rückkehr des Dalai Lamas, ihres im Exil lebenden religiösen Oberhauptes, aufgehängt.</p><p>China verschärft Sicherheitsmaßnahmen</p><p>Auch die für eine Unabhängigkeit Tibets eintretende Webseite Phayul berichtete von einem Toten und mehreren Schwerverletzten. Seit Montag sind damit nach exiltibetischen Angaben sieben Tibeter getötet und rund 60 verletzt worden. Chinesische Behörden haben bislang nur zwei Tote bestätigt. Proteste gegen die chinesische Herrschaft wurden aus den beiden Präfekturen Aba (tibetisch: Ngaba) sowie Ganzi (Kardze) berichtet. Chinas Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Verstärkung in die Region entsandt.</p><p>Zu den neuen Schüssen der Sicherheitskräfte kam es nach exiltibetischen Angaben, als sich eine große Menschenmenge am Haus des Tharpa genannten Tibeters versammelt habe, um die Polizei daran zu hindern, ihn mitzunehmen. „Die Polizei schoss in die Menge, tötete einen Tibeter auf der Stelle und verletzte viele andere“, zitierte Radio Free Asia exiltibetische Quellen in Indien, die sich auf Quellen vor Ort beriefen. Mehr als 10 000 Tibeter aus Nachbarorten seien nach Dzitoe Barma gekommen. Die Situation sei sehr angespannt.</p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Focus, 26.1.12 -  Tibet: China setzt weiter auf Unterdrückung</strong></span></p><p>Nach den Unruhen in Tibet reagiert Peking mit Kommunikations– und Strassensperren. Die USA und die tibetische Exilregierung übten harte Kritik am chinesischen Vorgehen. Unterdessen ist in Tibet offenbar chinesisches Militär eingetroffen.</p><p>Nach den Unruhen in der chinesischen Provinz Sichuan sind weite Gebiete dort von der Aussenwelt abgeriegelt worden. In der an Tibet grenzenden Präfektur Ganzi, wo die Sicherheitkräfte Anfang der Woche bei der Niederschlagung von Protesten mehrere Menschen getötet hatten, waren am Donnerstag die Telefon– und Internetverbindungen gestört oder ganz unterbrochen. Auch der Strassenverkehr war eingeschränkt.</p><p>Die Präfektur Ganzi ist zu einem grossen Teil von ethnischen Tibetern besiedelt. Bei den Protesten am Montag und Dienstag in den Orten Luhuo und Seda wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen getötet, tibetische Exilgruppen sprachen dagegen von bis zu einem Dutzend Opfern. In den Präfekturen Ganzi und Aba sind die Sicherheitskräfte verstärkt präsent, seitdem es aus Protest gegen die Kultur– und Siedlungspolitik Pekings mehrere Selbstverbrennungen gegeben hatte.</p><p>Polizei feuerte auf friedliche Menge</p><p>Auf der verschneiten Strasse aus der Provinzhauptstadt Chengdu nach Luhuo und Seda waren dutzende Fahrzeuge der Polizei zu sehen. Die in den USA ansässige Exilgruppe International Campaign for Tibet widersprach der Darstellung der chinesischen Behörden, wonach die Demonstranten in Seda bewaffnet und aggressiv gewesen seien. Nach Angaben der Exilgruppe versammelten sich hunderte Tibeter friedlich im Stadtzentrum, bevor die Polizei Tränengas einsetzte und das Feuer auf die Menge eröffnete.</p><p>Nach den tödlichen Schüssen auf protestierende Tibeter in Südwestchina hat der exiltibetische Ministerpräsident Lobsang Sangay die Entsendung internationaler Beobachter gefordert. Die USA zeigten sich „sehr besorgt“ und forderten die chinesischen Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf.</p><p>Der exiltibetische Regierungschef Lobsang Sangay beklagte, es sei „wahllos“ geschossen worden. „Wegen solch schrecklicher Taten und der systematischen Unterdrückung der Tibeter sind die Verbitterung und der Ärger unter den Tibetern gegenüber der chinesischen Regierung seit den massiven Aufständen 2008 nur noch gestiegen.“ Die Vereinten Nationen sollten unabhängige Beobachter entsenden, forderte Sangay, der seit seiner Wahl im August das politische Tagesgeschäft vom Dalai Lama, dem religiösen Oberhaupt der Tibeter, übernommen hat.</p><p>Kritik von den USA</p><p>Die USA übten Kritik am chinesischen Vorgehen. Die Tibet– Koordinatorin der US-Regierung, Maria Otero, forderte die chinesische Regierung auf, die Menschenrechte der Tibeter zu achten und den Dialog mit der exiltibetischen Regierung aufzunehmen. Otero kritisierte wahllose Inhaftierungen, die Kontrolle des religiösen Lebens und die „patriotische Erziehungskampagne“ der Chinesen, die Mönche zwinge, sich vom Dalai Lama loszusagen.</p><p>Der Exilpremier bemängelte, dass den Tibetern grundlegende Menschenrechte verweigert und ihre kulturelle Identität ausgelöscht werde. Tibeter seien auch im Wirtschaftsleben an den Rand gedrückt. Das grösste Hochland der Erde sei von der Aussenwelt abgeriegelt. Es herrsche ein offiziell nicht erklärter Ausnahmezustand. An die Adresse Pekings sagte Sangay: „Durch Gewalt und Töten können die aufrichtigen Beschwerden der Tibeter nicht angegangen und die Stabilität in Tibet nicht wiederhergestellt werden.“</p><p>Weltweit rief der Premier für den 8. Februar zu Mahnwachen und friedlichen Solidaritäts-Demonstrationen auf. An das eigene Volk appellierte Sangay ferner, auf Feiern zum tibetischen Neujahrsfest (Losar) am 22. Februar zu verzichten. Unterdessen rollt nach Augenzeugenberichten militärische Verstärkung in die betroffenen Tibeter-Gebiete. Unter Hinweis auf chinesische und exiltibetische Quellen berichtete der US-Sender Radio Free Asia (RFA) auch, es gebe Kontrollen an Strassensperren. Auch in Tibets Hauptstadt Lhasa seien Personenkontrollen auf den Strassen und in Hotels verschärft worden.</p><p> </p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bis zu fünf Tibeter in Serthar getötet — chinesische Sicherheitskräfte feuern den zweiten Tag auf tibetische Demonstranten</strong></span></p><p>rfa.org,phayul.com, tchrd.org, 24. Januar 2012 -<br /> Am Dienstag, nun schon dem zweiten Tag des Blutvergiessens, erschossen chinesische Sicherheitskräfte weitere fünf Tibeter in der Stadt Serthar (chin. Seda), TAP Kardze, Provinz Sichuan, und verwundeten vierzig andere, als die Demonstrationen in der unruhigen Präfektur Kardze eskalierten, wie aus Quellen vor Ort verlautet.</p><p>Nach Auskunft des Tibetischen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD), das von drei Toten spricht, wurden Dawa Dakpa, 33, aus dem Dorf Serwa, und noch ein namentlich nicht genannter Tibeter aus dem Dorf Hoen-Dza-Wo von den Sicherheitskräften totgeschossen. Zehn Tibeter seien schwer verwundet und um die 40 festgenommen worden.</p><p>Um etwa 10 Uhr vormittags versammelten sich um die 300 Tibeter und riefen Parolen für die Rückkehr des Dalai Lama und Freiheit für Tibet. Später rückten Sicherheitskräfte in grosser Zahl an und schlugen und stiessen die Protestierenden. Diese leisteten jedoch Widerstand und fuhren mit den Rufen fort. Daraufhin feuerten die Sicherheitskräfte wie wild in die Menge der unbewaffneten Tibeter.</p><p>Inzwischen wurde die öffentliche Mobilität drastisch eingeschränkt. „Die Tibeter sind nun in ihren Häusern eingeschlossen, weil die Polizei auf jeden feuert, der sich auf die Strasse hinauswagt“, teilte eine Quelle mit. Und eine andere sagte, „alle Strassenkreuzungen in der Stadt sind von der Polizei besetzt“.</p><p>Die tibetische Schriftstellerin Woeser bestätigte, dass bei den Protestaktionen am 24. Januar fünf Tibeter ums Leben kamen. Einen davon nannte sie als einen Mann Mitte Dreissig, namens Bobo. Ganz Serthar steht faktisch unter Kriegsrecht, eine enorme Anzahl von chinesischem Sicherheitspersonal ist eingesetzt, das die ganze Stadt streng bewacht.</p><p>„Hotels, Läden und alle öffentlichen Einrichtungen in der Stadt wurden gezwungen zu schliessen und die Lage ist ausserordentlich angespannt“. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen wird, weil man die verletzten Tibeter aus Angst vor ihrer Festnahme nicht ins Krankenhaus brachte.</p><p>Am Montag waren in Serthar Plakate aufgetaucht, auf denen von weiteren Selbstverbrennungen die Rede war, wobei verhindert werden müsse, dass die verbrannten Körper von der chinesischen Polizei entfernt werden. Flugblätter mit der tibetischen Nationalflagge und Losungen wie „Lange lebe der Dalai Lama“, „Schande über China“ und „Tibet sei der Sieg“ begleiteten die Protestaktion.</p><p>Bereits letzte Woche waren Hunderte von Tibetern als Zeichen ihres Widerstands gegen die chinesische Herrschaft in Serthar auf die Strasse gegangen und hatten Portraits des Dalai Lama mit sich getragen und die Unabhängigkeit für Tibet gefordert.</p><p>Diese Todesschüsse fielen einen Tag, nachdem [RFA zufolge] sechs Tibeter getötet und eine unbekannte Anzahl verletzt worden war, als die Sicherheitskräfte im Bezirk Drango (chin. Luhuo), TAP Kardze, Provinz Sichuan, auf Protestierende feuerten.</p><p>Um die 36 Verwundete suchten Zuflucht im Kloster von Drango, das nun von chinesischen Sicherheitskräften umstellt ist. „Zwölf davon sind in einem kritischen Zustand, einige von ihnen haben Gewehrkugeln im Kopf stecken“.</p><p>Von Protesten wurde auch in der benachbarten Präfektur Ngaba berichtet, wo mehrere Hundert Mönche und Laien an einer Strassenkreuzung einen Sitzstreik veranstalteten. „Die Laien entblössten ihre Oberkörper, rezitierten Mantras und assen Tsampa (geröstetes Gerstenmehl) als Ausdruck ihres Aufbegehrens“. „Dann marschierten sie zu der Hauptortschaft in Meruma und als die chinesische Polizei sie anzuhalten versuchte, liefen sie trotzdem weiter“. „Aus der Rezitation der Mantras wurden schliesslich Parolen für ein langes Leben des Dalai Lama und die Forderung nach Freiheit für Tibet“.</p><p>Andere Tibeter, die ein besonderes vierzehntägiges Gebetsritual im Kloster Kirti zu besuchen gedachten, wurden ebenfalls von den Sicherheitskräften gestoppt und geschlagen.</p><p>Der tibetische Premierminister im Exil Dr. Lobsang Sangay bat heute die internationale Gemeinschaft dringend darum zu intervenieren, um weiteres Blutvergiessen in Tibet zu verhindern. „Wie viele weitere tragische Todesfälle muss es denn noch geben, damit die Welt einen deutlichen moralischen Standpunkt bezieht? Das Schweigen der Weltgemeinschaft ist sozusagen ein Signal an China, dass sein repressiver und gewaltsamer Umgang mit den Spannungen in den tibetischen Gebieten akzeptabel seien. Als eine Nation, die danach strebt, eine wirtschaftliche und politische Weltmacht zu werden, darf die Volksrepublik China doch nicht dermassen unmoralisch und gewaltsam handeln“, sagte Dr. Sangay.</p><p>Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching</p><p> </p><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Presseschau</strong></span></p><p><strong>Der Spiegel, 25.1.12: Chinesische Polizisten erschießen mehrere Tibeter</strong></p><p>Die Ausschreitungen im Südwesten Chinas eskalieren. Bei einer Demonstration eröffneten Polizisten erneut das Feuer auf protestierende Tibeter, mindestens zwei Menschen starben. Der exiltibetische Premier fordert den Westen nun zum Eingreifen auf — und verlangt ein klares Signal an Peking.</p><p>Peking — Die Gewalt gegen Tibeter in China weitet sich aus. Bei Protesten in der südchinesischen Provinz Sichuan wurden mindestens zwei Tibeter von chinesischen Polizisten erschossen. Die exiltibetische Regierung befürchtet insgesamt elf Tote seit Beginn der Unruhen am Montag. Chinas Behörden bestätigten dagegen nur zwei Tote.</p><p>Die Tibeter machen mit den Protesten auf die Unterdrückung in Klöstern und tibetischen Regionen Chinas aufmerksam. Binnen eines Jahres haben sich bereits 16 Menschen selbst in Brand gesetzt, um gegen die Zuständie zu protestieren, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Die chinesischen Behörden bestätigten die tödlichen Schüsse, sprachen aber nur von einem Toten. Aufrührer hätten eine Polizeistation mit Benzinflaschen, Messern und Steinen angegriffen und 14 Polizisten verletzt.</p><p>Der exiltibetische Premier Lobsang Sangay sagte, es sei höchste Zeit einzuschreiten. Die Weltgemeinschaft dürfe nicht untätig bleiben. Der aufstrebenden wirtschaftlichen und politischen Macht China dürfe nicht erlaubt werden, “sich derart unmoralisch und gewalttätig zu benehmen”, sagte Lobsang Sangay. “Ein Schweigen der internationalen Gemeinschaft sendet China die Botschaft, dass seine repressiven und gewaltsamen Maßnahmen im Umgang mit den Spannungen in den tibetischen Gebieten akzeptabel seien.”</p><p>Die Proteste gegen die chinesische Herrschaft waren am Montag in Luhuo (tibetisch: Draggo oder Drango) ausgebrochen, nachdem Tibeter neue Selbstverbrennungen auf Flugblättern angekündigt hatten. Nach unterschiedlichen Angaben wurden dabei zwischen drei und sechs Tibeter getötet. Rund 30 weitere seien verletzt worden. Am Dienstag breiteten sich die Unruhen in der von Tibetern bewohnten Präfektur Ganzi in der Provinz Sichuan auf den Kreis Seda (tibetisch: Serthar) aus.</p><p>Nach den neuen Ausschreitungen wurde praktisch der Ausnahmezustand über Seda verhängt, wie Anwohner Radio Free Asia berichteten. Die Lage sei sehr angespannt. “Tibeter müssen zu Hause bleiben, während die chinesische Polizei auf jeden schießt, der sich auf die Straße wagt”, sagte ein Bewohner telefonisch dem US-Sender.</p><p>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die Entsendung internationaler Beobachter. “Die Situation in den tibetischen Regionen hat sich seit 2008 nicht verbessert, als die Spannungen in Gewalt umschlugen”, sagte Asien-Direktor Sam Zarifi. Die Klagen der Tibeter über die Einschränkung religiöser und politischer Freiheiten seien nur noch lauter geworden. Anstatt diese Probleme anzugehen, reagierten die chinesischen Behörden mit wachsender Unterdrückung. Amnesty sei besorgt über weitere Gewalt und Blutvergießen, sagte Zarifi.</p><p>Handelsblatt, 24.1.12: Schüsse auf  Tibeter in China -</p><p>Die Proteste von Tibetern in Südwestchina weiten sich aus. Die chinesischen Sicherheitskräfte schossen auf Demonstranten und setzten Tränengas ein. Die genaue Zahl der Opfer ist unklar.</p><p>Bei den Protesten von Tibetern in Südwestchina sind möglicherweise mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher bekannt. Verschiedene exiltibetische Quellen berichteten am Dienstag von zwei bis vermutlich sogar sechs Toten und rund 30 Verletzten. Chinesische Sicherheitskräfte hätten am Montag in Luhuo in der Präfektur Ganzi (Provinz Sichuan) das Feuer auf demonstrierenden Tibeter eröffnet.</p><p>Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte die „Zusammenstöße“ mit einigen Dutzend Menschen, darunter auch Mönche. Ein Demonstrant sei getötet und fünf Polizisten verletzt worden. Die Proteste hätten sich entwickelt, nachdem in einem Flugblatt eine Selbstverbrennung angekündigt worden war. Die Menschenmenge habe eine Polizeistation mit Steinen und Knüppeln angegriffen.</p><p>Zu Unruhen kam es am Montag auch in der benachbarten Präfektur Aba (tibetisch: Ngaba), wo Sicherheitskräfte Tränengas gegen tibetische Demonstranten einsetzten, wie die Organisation Free Tibet aus London berichtete. Aktionsgruppen riefen die chinesischen Behörden zur Zurückhaltung auf, um die Spannungen nicht zu verschärfen.</p><p>In dem tibetisch Draggo oder Drango genannten Luhuo sollen sich einige tausend Tibeter an den Protesten beteiligt haben. „Mindestens zwei Tibeter wurden getötet“, zitierte der US-Radiosender Radio Free Asia (RFA) einen im indischen Exil lebenden Mönch, der mit Quellen in Luhuo gesprochen habe. Demonstranten hätten ein Ende der chinesischen Herrschaft über die Tibeter und die Rückkehr des Dalai Lamas, ihres im indischen Exil lebenden religiösen Oberhauptes, gefordert.</p><p>Unklare Zahl der Toten</p><p>Die Demonstranten hätten auch chinesische Läden und Einrichtungen angegriffen und zerstört. „Als wir an der Polizeistation ankamen, eröffnete die Polizei das Feuer aus automatischen Waffen“, zitierte der US-Sender einen Mönch, der dabei gewesen sei. „Sie setzten auch Feuerwehrleute und Tränengas ein, um die Menge aufzulösen.“ Die in London ansässige Aktionsgruppe International Campaign For Tibet (ICT) berichtete hingegen von drei getöteten Tibetern, während das exiltibetische Parlament im indischen Dharamsala auf örtliche Quellen verwies, die sogar von sechs Tote gesprochen hätten. Die unterschiedlichen Angaben ließen sich nicht bestätigen.</p><p>Die Spannungen dauern nach exiltibetischen Angaben an. Rund 6000 Tibeter aus den benachbarten Kreisen hätten sich aus Protest am bekannten Draggo-Kloser versammelt, wo 32 Verletzte hingebracht worden seien, berichtete der US-Sender. Nach verschiedenen Berichten trauen sich Tibeter nicht, ihre Verletzungen in Krankenhäusern behandeln zu lassen, weil sie ihre Festnahme befürchten müssten.</p><p>Die blutigen Zwischenfälle passierten am ersten Tag des neuen Jahres, das die Chinesen nach ihrem traditionellen Mondkalender am Montag begrüßten. Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft hätten sich viele Tibeter geweigert, das chinesische Neujahrsfest zu begehen. Die Tibeter begrüßen das neue Jahr nach ihrem eigenen Kalender erst am 22. Februar.</p><p><strong>Taz, 24.1.12: Tibetische Proteste in Sichuan — Tränengas und Schüsse</strong></p><p>In der Provinz Sichuan sterben nicht überprüfbaren Berichten zufolge bis zu drei Tibeter bei antichinesischen Demos. Hintergrund der Proteste sind Selbstverbrennungen.</p><p>von Jutta Lietsch</p><p>PEKING taz | Das Jahr des Drachen beginnt mit tibetischen Protesten: Laut tibetischen Exilorganisationen setzte die Polizei am Montag in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas Tränengas gegen Tibeter ein, die gegen die Politik der chinesischen Regierung demonstrierten. Zuvor waren laut Augenzeugen drei Menschen von Sicherheitskräften im Ort Luhuo (Tibetisch: Drango oder Draggo) erschossen worden.</p><p>Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte lediglich den Tod eines Demonstranten. Fünf Beamte seien bei Zusammenstößen mit Demonstranten verletzt worden. Eine Menge habe eine Polizeistation mit Knüppeln und Steinen angegriffen. Andere Berichte sprachen von über 30 Verletzten.</p><p>Hintergrund der Unruhen sind Selbstverbrennungen von tibetischen Mönchen, Nonnen oder ehemaligen Geistlichen. Seit 2009 sollen sich in Sichuan und der Nachbarprovinz Gansu insgesamt 17 Männer und Frauen angezündet haben. Die meisten starben, soweit bekannt, bei den Suizidaktionen.</p><p>Die Anwohner dieser an Tibet grenzenden Regionen protestieren vor allem gegen scharfe Kontrollen der Polizei in tibetischen Klöstern und Siedlungen. Aus dem Kloster Kirti in der Region Aba, einem Zentrum des tibetischen Buddhismus, seien in den vergangenen Monaten Mönche verschleppt worden.</p><p>Angespannte Lage</p><p>Zivilpolizisten und Beamte seien in das Kloster gezogen, um die Mönche besser überwachen zu können. Auch in anderen Klöstern sei die Situation sehr angespannt. In sogenannten patriotischen Schulungen seien Tibeter gezwungen worden, den im Exil lebenden Dalai Lama zu denunzieren.</p><p>Die Lage spitzte sich offenbar zu, als Tausende dem Aufruf folgten, die traditionellen Feiern zum chinesischen Neujahr wegen der Selbstmorde zu boykottieren. Das neue Jahr begann Montag. Laut Radio Free Asia und Xinhua haben Tibeter bei den Unruhen auch Geschäfte von Han-Chinesen angegriffen.</p><p>Regierungssprecher Hong Lei warf gestern in Peking den Exilgruppen vor, Chinas Regierung mit ihren Berichten über die Vorgänge in Aba (Tibetisch: Ngaba) diskreditieren zu wollen. “Derzeit ist wieder Ordnung im Kreis Luhuo eingekehrt. Die Behörden sind dabei, den Vorfall zu untersuchen”, erklärte er.</p><p>Chinas Regierung werde “resolut dafür sorgen, die normale soziale Ordnung wiederherzustellen”. Berichte aus der für Ausländer gesperrten Region können nicht unabhängig überprüft werden.</p><p><strong>Epoch Times Deutschland, 24.1.12: Tödlicher Protest — Polizei schießt auf tibetische Demonstranten in China</strong></p><p>Meilin Klemann</p><p>Ein Protest von Tibetern in China endete tödlich am Montag, dem ersten Tag des chinesischen Neuen Jahres, nachdem Polizei das Feuer eröffnet hatte. Ein Mann wurde getötet und mindestens 30 Menschen verletzt, berichteten Menschenrechtsgruppen.</p><p>Der Protest fand in der Luhuo Gemeinde in der südwestlichen Provinz Sichuan in China statt. Der getötete Mann heisst Norpa Yonten, ein 49-Jähriger.</p><p>Am Montagmorgen hielten Tibeter einen Protest ab vor dem Büro der Kommunistischen Partei in Luhuo. Sie verteilten Flugblätter für die Freiheit von Tibet, als die Polizei gewaltsam eingriff, berichtet „Free Tibet“, eine in London ansässige Menschenrechts-Organisation.</p><p>Die tödliche Protest-Unterdrückung folgt einer Welle von Selbstverbrennungen in Tibet und den tibetischen Regionen in China. Seit März 2011 starben mindestens 16 Tibeter, darunter viele Mönche, durch Selbstverbrennungen.</p><p>„Tibeter greifen nach diesem Akt der Verzweiflung aus purer Frustration über die Politik und Programme der Behörden in China, die gezielt auf die Beseitigung der tibetischen Identität gerichtet sind“, sagte die „Central Tibetan Administration“, die tibetische Regierung-im-Exil.</p><p>Die tödliche Protest-Unterdrückung folgt dem Tod eines hoch angesehenen tibetischen Mönchs am Sonntag, berichtet Radio Free Asia (RFA). Nach Angaben der in Peking lebenden tibetischen Schriftstellerin Woeser, starb der 51-jährige Mönch Geshe Tsultrim Gyatso an Folgen der Folter, die er in einem Gefängnis in der westlichen Provinz Qinghai in China erlitt.</p><p>„Vor ein paar Tagen übergab das örtliche Krankenhaus ihn seiner Familie. Er war körperlich behindert und schwach infolge der  Misshandlungen, die er im Gefängnis erdulden musste. Er starb zu Hause am 22. Januar“, sagte Woeser der RFA.</p><p>„Wir sind nicht verantwortlich für den Tod eines Gefangenen, das außerhalb des Gefängnises stattfindet. Wir haben viele Fälle von Verhaftung und Freilassung bearbeitet und haben keine Kenntnis von diesem bestimmten Fall“, sagte ein Polizei-Mitarbeiter in Qinghai Provinz zu RFA.</p><p>Die Polizei in China hatte den Mönch im Juli 2011 verhaftet, während er in einer Schule in Tibet referierte.</p><p> </p><p> </p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/BVWV_btNc5E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/01/28/bis-zu-funf-tibeter-in-serthar-getotet-chinesische-sicherheitskrafte-feuern-den-zweiten-tag-auf-tibetische-demonstranten/</feedburner:origLink></item> <item><title>Statement von Kalon Tripa Dr Lobsang Sangay wegen der Tötung von Tibetern durch die VR China</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/8VQM82Hr5zA/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/#comments</comments> <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:27:52 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Schweiz]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8301</guid> <description><![CDATA[Department of Information and International Relations, tibet.net, 26. Januar 2012 Während die Chinesen am 23. und 24. Januar 2012 überall die ersten Tage des Jahres des Drachens feierlich begingen, schoss die chinesische Polizei wahllos auf Hunderte von Tibetern, die sich in Drango, Serthar, Ngaba, Gyarong und anderen benachbarten Gegenden friedlich versammelt hatten, um ihre Grundrechte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Department of Information and International Relations, tibet.net, 26. Januar 2012</p><p>Während die Chinesen am 23. und 24. Januar 2012 überall die ersten Tage des Jahres des Drachens feierlich begingen, schoss die chinesische Polizei wahllos auf Hunderte von Tibetern, die sich in Drango, Serthar, Ngaba, Gyarong und anderen benachbarten Gegenden friedlich versammelt hatten, um ihre Grundrechte geltend zu machen. Wie verlautet, wurden dabei sechs Tibeter getötet und um die 60 verletzt, manche von ihnen so schwer, dass man um ihr Überleben fürchten muss. Wegen solch grauenhafter Gewaltakte wie diesen letzteren und der systematischen Unterdrückung des tibetischen Volkes, haben dessen Groll und Verbitterung über die chinesische Regierung seit der massiven Erhebung von 2008 nur noch zugenommen. Immer schon seit der Invasion Tibets beansprucht die chinesische Regierung, ein sozialistisches Paradies in Tibet schaffen zu wollen. Den Tibetern werden jedoch ihre grundlegenden Menschenrechte verweigert, die empfindliche Umwelt wird zerstört, die tibetische Sprache und Kultur werden assimiliert, Bilder Seiner Heiligkeit des Dalai Lama sind verboten, und das tibetische Volk wird wirtschaftlich marginalisiert. Tibet ist nun völlig von der Außenwelt abgeriegelt. Ausländer dürfe nicht mehr nach Tibet einreisen, die gesamte Region steht de facto unter Kriegsrecht. Deshalb bitte ich die chinesische Führung dringend, den Klagen der demonstrierenden Tibeter und derjenigen, die sich selbst verbrannten, Beachtung zu schenken. Mit Gewalt und dem Abschlachten von Demonstranten werden Sie die berechtigten Klagen der Tibeter nicht abstellen und die Stabilität in Tibet nicht wieder herstellen können. Der einzige Weg, um die Tibetfrage zu lösen und einen dauerhaften Frieden zu schaffen, besteht darin die Rechte des tibetischen Volkes zu achten, sowie den Dialog aufzunehmen. Für jemanden, der sich dem Prinzip des ausgleichenden Dialogs tief verpflichtet fühlt, ist dieser Einsatz von Gewalt gegen die Tibeter sowieso unerträglich. Es sollte von allen Menschen in China und in der ganzen Welt auf das Schärfste verurteilt werden. Ich rufe die internationale Gemeinschaft auf, sich mit dem tibetischen Volk solidarisch zu erklären und in diesen kritischen Zeiten ihre Stimme zum Schutz seiner Grundrechte zu erheben. Ich ersuche darum, dass die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen einen Ermittlungsausschuß nach Tibet entsenden, und dass den globalen Medien Zugang zu der Region gewährt wird. Die Führung in Peking sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie in einem ungeheuerlichen Verstoß gegen das Völkerrecht und in Missachtung ihrer eigenen Gesetze ihre eigenen „Familienmitglieder“ tötet, und dass eine solche Handlungsweise Chinas moralische Legitimität und sein Ansehen auf der Weltbühne nur noch mehr in Frage stellen wird. Ich möchte hiermit auch meinen geliebten Brüdern und Schwestern in Tibet beteuern, dass wir ihren Hilfeschrei laut und deutlich vernehmen. Wir bitten Euch, verzweifelt nicht und nehmt Abstand von allen extremen Schritten. Wir fühlen Euren Schmerz mit Euch und wir werden nicht gestatten, dass die Opfer, die Ihr gebracht habt, umsonst waren. Ihr seid alle in unseren Herzen und Gebeten – einen jeden Tag und ohne Unterlass. Ich ersuche ferner meine tibetischen Landsleute, das Losar (Tibetisches Neujahr), das dieses Jahr auf den 22. Februar fällt, nicht zu feiern. Führt jedoch die gewohnheitsmäßigen religiösen Rituale aus wie zum Tempel zu gehen, Räucherwerk zu verbrennen und die traditionellen Gaben darzubringen. Um unsere Solidarität mit den Tibetern in Tibet zu bezeigen, bitte ich die Tibeter und unsere Freunde in der ganzen Welt, am Mittwoch, den 8. Februar, weltweite Mahnwachen abzuhalten. Lasst uns eine laute und vernehmbare Botschaft an die chinesische Regierung richten, die Botschaft, dass Gewalt und das Töten unschuldiger Tibeter nicht akzeptabel sind. Ich bitte alle darum, diese Mahnwachen in Frieden und Würde und im Einklang mit den Gesetzen des jeweiligen Landes durchzuführen. Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/8VQM82Hr5zA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/01/27/statement-von-kalon-tripa-dr-lobsang-sangay-wegen-der-totung-von-tibetern-durch-die-vr-china/</feedburner:origLink></item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 26. Januar 2012</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/DK3luRuGq8o/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibet-information-der-gstf-vom-26-januar-2012/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:40:14 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8296</guid> <description><![CDATA[Unruhen in Tibet weiten sich aus – weitere Todesopfer Angesichts der offiziellen Nachrichtensperre und dem Einreiseverbot für unabhängige Beobachter ist es derzeit schwer, sich ein angemessenes Bild von den Unruhen in Tibet und der Zahl der Opfer zu machen. Die Nachrichten von Informanten deuten darauf hin, dass sich an mehreren Orten Proteste ereigneten, denen von [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Unruhen in Tibet weiten sich aus – weitere Todesopfer</p><p>Angesichts der offiziellen Nachrichtensperre und dem Einreiseverbot für unabhängige Beobachter ist es derzeit schwer, sich ein angemessenes Bild von den Unruhen in Tibet und der Zahl der Opfer zu machen.</p><p>Die Nachrichten von Informanten deuten darauf hin, dass sich an mehreren Orten Proteste ereigneten, denen von Sicherheitskräften mit Waffengewalt begegnet wurde, und dass es mehrere Todesopfer gab.</p><p>In Drango  soll es unbestätigten Meldungen zufolge nicht nur ein, sondern bis zu 6 Todesopfer gegeben haben. Nahezu 40 verwundete Tibeter sollen im Kloster Zuflucht gesucht haben, da sie sich nicht trauten, aus Furcht vor Verhaftung und Misshandlung das lokale Spital aufzusuchen. Einige von ihnen befinden sich wegen ihrer schweren Schussverletzungen in kritischem Zustand.</p><p>In der Nachbarprovinzu Ngaba (chin. Aba), in dem das Kloster Kirti, Ort der meisten Selbstverbrennungen, liegt, sollen mehrere hundert Mönche und Laien einen Sitzstreik veranstaltet haben. Sie entblössten ihren Oberkörper und rezitierten Gebete, später marschierten sie gegen die aufgebotenen Sicherheitskräfte weiter und riefen Parolen zur Freiheit Tibets und für die Rückkehr des Dalai Lama. Es ist nicht bekannt, ob dieser Protest niedergeschlagen wurde.</p><p>Eine grosse Zahl von Opfern soll es auch in der Stadt Serthar, Präfektur Kardze (heutige chinesische Provinz Sichuan), gegeben haben. In Serthar, das schon im Oktober Schauplatz eines Protestes wurde , sind nach Meldung von Augenzeugen bis zu 5 Tibeter erschossen worden, weitere 10 seien verwundet und etwa 40 verhaftet worden. Die Proteste begannen am 23. Januar, als im Ort Plakate gesehen wurden, die die offiziell verbotene tibetische Nationalflagge, Parolen für die Freiheit Tibets und die Rückkehr des Dalai Lama zeigten und ankündigten, dass weitere Selbstverbrennungen folgen würden, wobei die Leichname nicht in die Hände der Polizei fallen dürften.</p><p>Am 24. Januar versammelten sich etwa 300 Tibeter vor der örtlichen Polizeistation von Sertar. Die Sicherheitskräfte hätten wahllos in die Menge geschossen. Niemand traue sich mehr auf die Strasse, da auf alle Menschen, die sich dort bewegen, geschossen werde. Alle Strassenkreuzungen seien von Sicherheitskräften besetzt. Hotels, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen seien geschlossen. Der Ort stehe praktisch unter Kriegsrecht mit einer Ausgangssperre.</p><p>Die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua gab schlussendlich die Unruhen zu und sprach von einem „Mob“, der die Polizeistation und eine Bank zu stürmen versuchte. Die Sicherheitskräfte hätten erst zu den Waffen gegriffen, als alle anderen Versuche fehlschlugen, wobei es zwei Todesopfer gab. Der Dalai Lama und Organisationen im Exil hätten diese „vorbereitete und organisierte Gewalt“ zu verantworten.</p><p>Quellen: Tibetan Center for Human Rights and Democracy TCHRD; Phayul; Radio Free Asia RFA; Der Standard (Österreich)</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/DK3luRuGq8o" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibet-information-der-gstf-vom-26-januar-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibet-information-der-gstf-vom-26-januar-2012/</feedburner:origLink></item> <item><title>Tibetischer Frühling</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/IRRP_pWCHOw/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibetischer-fruhling/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:33:53 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Tibet]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8293</guid> <description><![CDATA[Die Welt, 25.1.12, von Dietrich Alexander Als der Dalai Lama im März 2009 anlässlich des 50. Jahrestages seiner Flucht vor den chinesischen Soldaten aus Tibet ins indische Exil eine Rede hielt, wählte er Worte der Verzweiflung. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter bilanzierte ebenso realistisch wie desillusionierend: China habe den Tibetern die “Hölle auf Erden” bereitet. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt, 25.1.12, von Dietrich Alexander<br /> Als der Dalai Lama im März 2009 anlässlich des 50. Jahrestages seiner Flucht vor den chinesischen Soldaten aus Tibet ins indische Exil eine Rede hielt, wählte er Worte der Verzweiflung. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter bilanzierte ebenso realistisch wie desillusionierend: China habe den Tibetern die “Hölle auf Erden” bereitet. 50 Jahre gewaltfreier Widerstand haben den schleichenden Mord an seiner Kultur nicht aufhalten können. Der Dalai Lama gab folgerichtig die politische Führung im vergangenen April an den 43-jährigen Harvard-Juristen Lobsang Sangay ab. Er hatte vor allem den jungen Tibetern nichts mehr zu sagen, die Gegenwehr forderten — Gewalt inklusive.</p><p>Aber auch Sangay ist ein Mann des Wortes, ein Völkerrechtler, kein Propagandist von Gewalt. Seine Macht ist begrenzt, sie erschöpft sich zumeist in Appellen an die Weltgemeinschaft, sein Volk nicht zu vergessen. Doch er hat Schwierigkeiten, die jungen Wilden seines Volkes im Zaum zu halten. Wut und Verzweiflung lassen die Jugend aufbegehren gegen die chinesischen Unterdrücker.</p><p>Kommt nach dem “arabischen Frühling” nun ein tibetischer? Sicher nicht, denn dazu ist die tibetische Opposition zu schwach — ebenso wie der internationale Wille, sich mit dem wirtschaftlichen und politischen Giganten China anzulegen, der es sich nicht leisten will, Tibet Autonomie zu gewähren. Denn das riefe andere Minoritäten mit begrenzten Rechten auf den Plan: Uiguren und Mongolen zum Beispiel. Es wäre wohl das Ende der staatlichen Einheit Chinas.</p><p>Die Besetzung Tibets, die Chinas Propaganda geschichtsklitternd als Befreiung vom “britischen, imperialistischen Joch” und von “Leibeigenschaft und Sklaverei” preist, war der Anfang einer systematischen Auslöschung der tibetischen Identität. Die chinesische Führung wird ihre Politik der Zersiedlung und Zwangsassimilierung der Tibeter an die Mehrheits-Ethnie Han unbeirrt fortsetzen.</p><p>Doch der Widerstand dagegen wächst. 2008 mündete ziviler Ungehorsam in antichinesische Proteste und Massendemonstrationen, die China blutig und unter dem Protest der Weltgemeinschaft niederschlug. Die momentane Stimmung ist unter dem Eindruck, dass sich in den vergangenen elf Monaten 16 Tibeter selbst angezündet und andere radikale Tibeter chinesische Polizeistationen angegriffen haben, erneut sehr gereizt. In solchen Milieus werden Revolutionen geboren, doch im Falle Tibets wäre es ein Aufstand der Verzweifelten und der Chancenlosen. Was sie für China gefährlich macht, ist, dass sie nichts mehr zu verlieren haben. Mehr als 50 Jahre gewaltloser Widerstand haben nichts bewirkt. China versteht diese Sprache offenbar nicht.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/IRRP_pWCHOw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibetischer-fruhling/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/01/26/tibetischer-fruhling/</feedburner:origLink></item> <item><title>Ein Schreckgespenst für Peking — Das Interesse am tibetischen Buddhismus im Reich der Mitte</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/J6FQGhyWDJY/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2012/01/26/ein-schreckgespenst-fur-peking-das-interesse-am-tibetischen-buddhismus-im-reich-der-mitte/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:28:34 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[China]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=8290</guid> <description><![CDATA[Deutschlandradio, 25.1.12, von Ingrid Norbu - Während die chinesische Regierung in Peking mit allen Mitteln die Religion in Tibet unterdrückt und den Einfluss des Dalai Lama zu ignorieren versucht, stößt der tibetische Buddhismus neuerdings vor allem in Singapur und sogar in der Volksrepublik China auf ein zunehmendes Interesse. Aus einem Lautsprecher ertönt religiöser Gesang. Gläubige [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlandradio, 25.1.12, von Ingrid Norbu -</p><p>Während die chinesische Regierung in Peking mit allen Mitteln die Religion in Tibet unterdrückt und den Einfluss des Dalai Lama zu ignorieren versucht, stößt der tibetische Buddhismus neuerdings vor allem in Singapur und sogar in der Volksrepublik China auf ein zunehmendes Interesse.</p><p>Aus einem Lautsprecher ertönt religiöser Gesang. Gläubige mit Bündeln von Räucherstäbchen bitten Gottheiten um einen guten Geschäftsabschluss oder das Bestehen einer Prüfung. In einem Käfig warten kleine Vögel darauf, gegen eine Spende freigelassen zu werden, um wenig später wieder an den sicheren Futterplatz zurückzufliegen. Rauch steht über einem tonnenförmigen Ofen, in dem nach chinesischer Tradition wertloses Scheingeld verbrannt wird, damit die Ahnen das Familienvermögen schützen. Bunt und laut geht es zu in einem chinesischen Tempel, dessen geschwungene Dächer Drachen schmücken. Mahayana-Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus bilden zusammen das komplexe System der traditionellen chinesischen Religion. Doch viele der Jüngeren wenden sich von den Glaubensformen ihrer Eltern ab und anderen Richtungen zu, beispielsweise dem tibetischen Buddhismus. Aileen Kho ist 41 Jahre alt. Sie arbeitet für eine Agentur, die Arbeitskräfte für die expandierende Wirtschaft Singapurs anwirbt.</p><p>“Ich komme aus einer chinesischen Familie, die stets an Festtagen in den Mahayana Tempel zum Beten gegangen ist, um den Segen der Götter zu erlangen, bis ich den tibetischen Buddhismus entdeckte. Durch ihn machte ich die völlig neue Erfahrung, dass man Buddhismus aktiv praktizieren kann. Warum interessiert mich ausgerechnet der tibetische Buddhismus? Weil nur diese Richtung gewissermaßen garantiert, dass man Erleuchtung innerhalb einer Lebensspanne erreichen kann, natürlich nur soweit man die richtige Praxis vermittelt bekommt. Das war für mich der Pluspunkt.”</p><p>Tibetische Mönche aus dem indischen Exil sind regelmäßig zu Gast im Gaden Shartse Dro-Phen Ling Tempel in Singapur. Flackerndes Kerzenlicht erleuchtet Buddhafiguren aus glänzendem Messing, die auf dem Altar stehen. An der Wand hängt neben den Fotos hoher Geistlicher des tibetischen Buddhismus, auch das des Dalai Lama. Jamie Looi:</p><p>“Ein oder zweimal im Jahr besucht unser höchster Lehrer dieses Zentrum, aber wir versuchen auch andere Rinpoches aus Indien, aus Dharamsala, nach Singapur einzuladen. Wir organisieren große Events. Etwa 2000 Menschen besuchen dann für drei Tage die Unterweisungen eines hohen Lamas. Zu normalen Zeiten treffen wir uns dreimal in der Woche im buddhistischen Zentrum und befassen uns mit verschiedenen Themen, wie Meditation, dem Pfad der Befreiung, der Leerheit, in ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Wir organisieren aber auch Pilgerreisen nach Indien. Durch diese Aktivitäten sind wir das ganze Jahr über beschäftigt.”</p><p>Viele jüngere Chinesen in Singapur haben die Verbindung zu China verloren und verstehen weder Mandarin noch Kantonesisch. Den Sutras in den chinesischen Mahayana Tempeln könnten sie nicht folgen. Die aus Indien kommenden tibetischen Lehrer unterrichten in Englisch. Michael Tan, 44 Jahre alt, Makler und Versicherungsvertreter, kommt das sehr entgegen. Die tibetisch-buddhistische Praxis habe sein Leben verändert, sagt Michael Tan.</p><p>“Früher wurde ich schnell wütend und brauchte lange, bis ich wieder normal reagieren konnte. Nun muss ich immer daran denken, dass ich mein Karma durch solche Aktionen negativ beeinflussen werde. Deshalb versuche ich ganz bewusst, solche Regungen zu unterdrücken.”</p><p>Jamie Looi fügt hinzu:</p><p>“Der Dharma vervollständigt unser Leben in vielen Bereichen, denn sonst wären wir wie all die anderen Menschen hier. Die denken nicht darüber nach, was nach dem Tode geschieht. Sie arbeiten, essen, aber spüren keine tieferen Bedürfnisse darüber hinaus. So fühlt man sich leer. Der Dharma dagegen hilft mir, Mitgefühl mit andern zu empfingen. Wir glauben, dass alles was wir tun, sei es Beten, Singen, das Darbieten von Opfergaben oder der Rückzug in Klausur, sich positiv auf ein nächstes Leben auswirkt und wir so allmählich die höchste Stufe, die er Erleuchtung erreichen können.”</p><p>Da Singapurs Politiker und Wirtschaftsgrößen gute Kontakte zu Peking pflegen, geraten die Anhänger der tibetischen Richtung des Buddhismus gelegentlich in Widerstreit mit ihrer Stadtstaatsregierung. Aileen Kho:</p><p>“Wir jüngeren Singapurer versuchen Politik und Religion zu trennen. Wir ignorieren, wie das Thema Dalai Lama in China behandelt wird. Einerseits stammen unsere Eltern und Großeltern von dort. Andererseits wollen wir nicht, dass unser Glaube und unsere Gefühle gegenüber der tibetischen Religion beeinträchtigt werden. Aber im letzten Jahr hat unser Außenminister China und Tibet besucht und dort den von China ernannten Panchen Lama getroffen. Das hat vielen Mitgliedern unseres tibetisch-buddhistischen Zirkels in Singapur nicht gefallen und jemand hat dem Außenminister einen Brief geschrieben, weil er nicht sensibel genug mit diesem Thema umgegangen ist. Wir hier glauben an Wiedergeburten, die von hohen Lamas anerkannt werden. Wir glauben an den Dalai Lama. Die chinesische Regierung hat mit den Panchen Lama einen hohen Titelträger eingesetzt, der nicht anerkannt ist. Wir hier in Singapur glauben, dass eine enge Lehrer-Schüler-Beziehung alle hohen Lamas verbindet. Der Glaube an Titelträger, die von Politikern einfach ernannt werden, würde unser Karma negativ beeinflussen und das hätte Folgen für unser nächstes Leben. Deshalb sind wir sehr darauf bedacht, die wahren Lehrer zu finden, die von den Tibetern anerkannt sind und ihre Linie zurück bis zu Sakayamuni Buddha führen können.”</p><p>Nicht nur in Singapur, auch bei Chinesen in der Volksrepublik selbst wächst das Interesse am tibetischen Buddhismus. Diese Art der Linientreue ist der kommunistischen Führung in Peking ein Dorn im Auge, weil sie im intensiven religiösen Leben ihrer Bürger eine Art Konkurrenz wittert, zumal deren großzügige Spenden die Klosterkassen in Tibet füllen, mit dem Bumerangeffekt, dass sich Mönche in Tibet weiteren Repressionen der Regierung ausgesetzt sehen. Auch die wohlhabenden Chinesen aus Singapur tragen nicht unerheblich zum Reichtum der tibetischen Exilklöster bei. Jamie Looi:</p><p>“Alle Spenden unserer Mitglieder sind freiwillig. Steht beispielsweise eine Renovierung oder ein Neubau an, sind unsere Sponsoren großzügig und mit Leidenschaft dabei, weil sie wissen, dass unser buddhistisches Zentrum mit seinen Aktivitäten helfen wird, vielen Menschen den Dharma nahe zu bringen.”</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/J6FQGhyWDJY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2012/01/26/ein-schreckgespenst-fur-peking-das-interesse-am-tibetischen-buddhismus-im-reich-der-mitte/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2012/01/26/ein-schreckgespenst-fur-peking-das-interesse-am-tibetischen-buddhismus-im-reich-der-mitte/</feedburner:origLink></item> </channel> </rss><!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 33/35 queries in 0.012 seconds using disk: basic
Object Caching 2290/2411 objects using disk: basic

Served from: tibetfocus.com @ 2012-02-06 23:48:21 -->

