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März]]></category> <category><![CDATA[Lhasa]]></category> <category><![CDATA[Mönche]]></category> <category><![CDATA[Proteste]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5325</guid> <description><![CDATA[Stern 9.3.10 — Zwei Jahre nach den blutigen Unruhen in der Hauptstadt Tibets gehören die Uniformen der schwer bewaffneten Sicherheitskräfte ebenso selbstverständlich zum Stadtbild wie die orangefarbenen Gewänder der buddhistischen Pilger. Chinesische Soldaten mit automatischen Waffen patrouillieren durch die tibetische Hauptstadt Lhasas. Paramilitärische Einheiten bewachen hinter Straßensperren die Kreuzungen. Und auf den Dächern schauen Männer durch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Stern 9.3.10 — Zwei Jahre nach den blutigen Unruhen in der Hauptstadt Tibets gehören die Uniformen der schwer bewaffneten Sicherheitskräfte ebenso selbstverständlich zum Stadtbild wie die orangefarbenen Gewänder der buddhistischen Pilger.</p><p>Chinesische Soldaten mit automatischen Waffen patrouillieren durch die tibetische Hauptstadt Lhasas. Paramilitärische Einheiten bewachen hinter Straßensperren die Kreuzungen. Und auf den Dächern schauen Männer durch Ferngläser auf den Barkhor, das Herz der Altstadt, wo der heilige Tempel liegt.</p><p>Zwei Jahre nach den blutigen Unruhen in der Hauptstadt Tibets gehören die Uniformen der schwer bewaffneten Sicherheitskräfte ebenso selbstverständlich zum Stadtbild wie die orangefarbenen Gewänder der buddhistischen Pilger. In der vergangenen Woche jedoch waren die Einwohner Lhasas fast schon überrascht, weniger Uniformierte auf den Straßen zu sehen. Stattdessen liefen vermehrt Zivilisten mit militärischem Kurzhaarschnitt durch die Straßen, manche von ihnen trugen gelb-schwarze Trainingsanzüge. Schnell war klar, dass die Befehlshaber die Soldaten bloß ohne Uniformen auf die Straße geschickt hatte.</p><p>Grund waren nicht die plötzlich entspannte Lage oder wachsende Friedfertigkeit der chinesischen Führung, sondern eine der seltenen Journalistenreisen in das besetzte Gebiet — organisiert von der Regierung. Vor dem Jahrestag des Aufstands von 1959 am Mittwoch, 10. März, ist die Lage wie immer angespannt. Damals musste der Dalai Lama über den Himalaya nach Indien fliehen. Seitdem wirft ihm die chinesische Führung vor, die Tibeter aufzuwiegeln und ihre Integration in die chinesische Gesellschaft zu behindern.</p><p>Längst sind die Tibeter durch die massenhafte Einwanderung von Han-Chinesen zur Minderheit im eigenen Land geworden, die sich für wirtschaftlich und politisch benachteiligt hält. Bürger zweiter Klasse seien sie, so lautet der Vorwurf.</p><p>Unruhen vor Olympia blutig niedergeschlagen</p><p>Vor zwei Jahren kam es zu den größten Protesten der vergangenen 50 Jahre. Nach tagelangen Demonstrationen mündete der Unmut der Tibeter am 14. März in Unruhen. Der Gewaltausbruch kostete offiziell 22 Menschen das Leben. In vielen tibetischen Gemeinden kam es zu Solidaritätskundgebungen. Mit gnadenloser Härte gingen die Sicherheitskräfte gegen tatsächliche und vermeintliche Aufrührer vor. Im Sommer standen die Olympischen Spiele in Peking an, das Regime war nervös.</p><p>Seit den Unruhen gibt es gelegentlich noch Proteste und Festnahmen, die Regierung gibt sich aber Mühe, alle oppositionellen Regungen zu unterdrücken. Auf einer Pressekonferenz am Sonntag wiederholte der von China eingesetzte Gouverneur Padma Choling seine Angriffe auf den Dalai Lama: “Seine Lügen haben Tibets Entwicklung negativ beeinflusst.” Doch seit den Unruhen vom 14. März hätten die Bewohner Tibets die wahre Natur des geistlichen Oberhaupts erkannt, sagte der chinesische Vizegouverneur Hao Peng. “Die Leute verstehen jetzt besser, dass Abspalterei Unglück bringt und ethnische Einheit Glück.” Alles entwickele sich seitdem in die richtige Richtung.</p><p>Offene Interviews sind fast unmöglich</p><p>Den Journalisten wurde auf der einwöchigen Reise durch Tibet die Hauptstadt Lhasa und die osttibetische Stadt Nyingchi gezeigt. Es war den Reportern kaum möglich, unbeaufsichtigt mit Einwohnern zu sprechen. Notfalls stellten die Beamten sicher, dass die Übersetzungen auch zur offiziellen Propaganda passten. So unterbrach ein Aufseher das Interview mit der 39 Jahre alten Bäuerin Basang, um für sie zu übersetzen: “Ich weiß gar nicht, was der Dalai Lama macht.”</p><p>In Lhasa scheinen die Einwohner widerwillig dankbar für die starke Präsenz von Sicherheitskräften zu sein. Selbst die tibetischen Bewohner geben zu, dass sie eine Wiederaufflammen der Unruhen erwarten, falls sich Soldaten und Polizisten aus den Straßen zurückziehen sollten. Die tibetische Bevölkerung dürfte zwar nach wie vor erzürnt sein über die Propaganda gegen den Dalai Lama und die chinesische Besatzung, doch von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre hat auch sie profitiert. Mehr als umgerechnet 15 Milliarden Euro steckte die Regierung in den vergangenen zehn Jahren in die Provinz.</p><p>Weiter Unzufriedenheit trotz einiger Entwicklungs-Erfolge</p><p>Im Vorzeigeort Nyingchi ist zu sehen, wie sich der Touristenboom auf den Wohlstand der Leute auswirkt. So hängen in einer Herberge die Bilder von Mao Tse-Tung und Staatspräsident Hu Jintao an der Wand, daneben weiße Seidentücher, mit denen Tibeter ihren Respekt zum Ausdruck bringen.</p><p>Auch der Vorzeigeunternehmer Dawa Dunzhu steht auf dem Besuchsprogramm. Er ging nur wenige Jahre zur Schule, machte aber später eine große Karriere, indem er Spezial-Nahrungsmittel vertrieb, zum Beispiel Mineralwasser aus dem Gletscher des Mount Everest. Trotz dieser Erfolge halten Experten die Bemühungen der Regierung für unzureichend, um die Mehrheit der ethnischen Tibeter für sich zu gewinnen.</p><p>Die Unzufriedenheit wird so schnell wohl nicht verschwinden, wie Andrew Fischer vom Institut für Sozialstudien an der Uni Rotterdam erklärt. “Die Tibeter sind nicht unbedingt enttäuscht über die Entwicklungsarbeit, sondern über die Tatsache, dass sie eine unterdrückte Minderheit sind.”</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/bUG63jIIvJE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/10/zwei-jahre-nach-den-unruhen-tibet-an-der-kurzen-leine/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/10/zwei-jahre-nach-den-unruhen-tibet-an-der-kurzen-leine/</feedburner:origLink></item> <item><title>10. März-Aufstand in Tibet: Dalai Lama wirft in seiner Botschaft China Auslöschung des Buddhismus vor</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/jFJ2WwmFrGU/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/10/10-marz-aufstand-in-tibet-dalai-lama-wirft-china-ausloschung-des-buddhismus-vor/#comments</comments> <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:27:27 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[10. März]]></category> <category><![CDATA[China]]></category> <category><![CDATA[Chinesische Regierung]]></category> <category><![CDATA[Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Proteste]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5315</guid> <description><![CDATA[Der Dalai Lama hat China vorgeworfen, den tibetischen Buddhismus auslöschen zu wollen. Zum Jahrestag des Volksaufstandes von 1959 äusserte sich das religiöse Oberhaupt der Tibeter in seiner Botschaft skeptisch über die Aussichten für den laufenden Dialog mit Peking. “Nach der Haltung der derzeitigen Führung zu schliessen, gibt es wenig Hoffnung, dass bald ein Ergebnis erzielt wird”, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Dalai Lama hat China vorgeworfen, den tibetischen Buddhismus auslöschen zu wollen. Zum Jahrestag des Volksaufstandes von 1959 äusserte sich das religiöse Oberhaupt der Tibeter in seiner Botschaft skeptisch über die Aussichten für den laufenden Dialog mit Peking.</p><p>“Nach der Haltung der derzeitigen Führung zu schliessen, gibt es wenig Hoffnung, dass bald ein Ergebnis erzielt wird”, sagte der Dalai Lama in einer Rede im Exil im nordindischen Dharamsala. Dennoch solle der Dialog fortgesetzt werden. “Es wird eine Zeit kommen, in der die Wahrheit siegen wird. Deswegen ist es wichtig, dass jeder geduldig bleibt und nicht aufgibt.”</p><p>Scharfe Kritik übte der Buddhistenführer an der “patriotischen Erziehungskampagne” der chinesischen Behörden in Klöstern in Tibet. “Sie unterwerfen Mönche und Nonnen gefängnisähnlichen Bedingungen, berauben sie der Möglichkeit, in Frieden zu studieren und ihren Glauben zu praktizieren”, klagte der Dalai Lama. “Diese Bedingungen lassen die Klöster eher wie Museen funktionieren und sind dazu bestimmt, absichtlich den Buddhismus auszulöschen.”</p><p>In der tibetischen Hauptstadt Lhasa wurden zum 51. Jahrestag der Volksaufstandes die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Zusätzliche Polizeikräfte patrouillierten die Strassen. Vor zwei Jahren war es zu blutigen Ausschreitungen gekommen.</p><p>Die Proteste der Tibeter hatten sich auf andere Regionen ausgebreitet und die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Peking überschattet. Die Polizei hat im Zuge einer Kampagne zur Wahrung der Stabilität und Verbrechensbekämpfung seit Anfang März allein in Lhasa mehr als 400 Menschen festgenommen.</p><p>“Es gibt ernste Probleme in Tibet — ob die chinesische Regierung es zugibt oder nicht”, sagte der Dalai Lama. Das zeigten die starke Polizeipräsenz und die Reisebeschränkungen im grössten Hochland der Erde.<br /> (sda)</p><h2>Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 51. Jahrestag des tibetischen Nationalaufstands</h2><p>Heute begehen wir den 51. Jahrestag des friedlichen Aufstand, mit dem sich das tibetische Volk im Jahre 1959 gegen die Unterdrückung Tibets durch das kommunistische China erhob, und zugleich den zweiten Jahrestag der friedlichen Proteste, die im März 2008 überall in Tibet ausbrachen. Ich zolle den heroischen Tibetern und Tibeterinnen, die ihr Leben für die Sache Tibets geopfert haben, meine Hochachtung und bete für ein baldiges Ende der Leiden aller, die noch immer in Tibet unterdrückt werden.</p><p>Trotz all der widrigen Lebensumstände, denen sie seit Jahrzehnten ausgesetzt sind, haben es die Tibeter vermocht, ihren Mut und ihre Entschlossenheit zu behalten, ihre mitfühlende Wesensart zu bewahren und ihre einzigartige Identität zu behaupten. Es ist ermutigend zu sehen, dass heute eine neue Generation von Tibetern die gerechte Sache Tibets am Leben hält. Ich verneige mich vor dem Mut der Tibeter, die nach wie vor Angst und Unterdrückung ertragen müssen.</p><p>Wie auch immer die Umständen sind, in denen wir leben, es liegt in der Verantwortung aller Tibeter, Gleichheit, Harmonie und Einigkeit unter den verschiedenen Nationalitäten hoch zu halten und zugleich unsere einzigartige Identität und Kultur zu schützen. Viele Tibeter in den tibetischen Gebieten arbeiten auf verschiedenen verantwortungsvollen Posten in der Partei, in der Regierung und im Militär und helfen dabei den Tibetern nach besten Kräften. Wir würdigen den positiven Beitrag, den viele von ihnen bis heute geleistet haben, und wenn Tibet dereinst eine substantielle Autonomie erlangt haben wird, dann werden sie weiterhin solche verantwortlichen Aufgaben zu erfüllen haben.</p><p>Ich möchte noch einmal wiederholen, dass ich, sobald die Tibet-Frage gelöst ist, kein politisches Amt übernehmen werde, ebenso wenig wie auch die Mitglieder der Tibetischen Verwaltung im Exil keine Positionen in der Regierung in Tibet einnehmen werden. Das habe ich in der Vergangenheit immer wieder klar gemacht. Um bei tibetischen Amtspersonen, die in den verschiedenen tibetischen autonomen Gebieten tätig sind, Verständnis für die Situation der Tibeter im Exil und ihre Bestrebungen zu wecken, lade ich sie ein, tibetische Gemeinschaften in der freien Welt zu besuchen, sei es offiziell oder als Privatperson, damit sie sich selbst ein Bild von der Situation machen können.</p><p>Überall wo sich Tibeter im Exil niedergelassen haben, ist es uns gelungen, unsere spezifischen kulturellen und spirituellen Traditionen bewahren und fördern und dabei ein Bewusstsein für die tibetische Sache zu entwickeln. Anders als andere Flüchtlinge sind wir damit relativ erfolgreich gewesen, denn wir haben es auch vermocht, unseren Kindern eine solide moderne Ausbildung zu geben und sie zugleich gemäß unseren traditionellen Werten zu erziehen. Und weil die Oberhäupter aller vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus sowie der Bon-Religion im Exil leben, waren wir in der Lage, verschiedene Institutionen für religiöse Ausbildung und Praxis neu zu errichten. In diesen Institutionen können über zehntausend Mönche und Nonnen frei ihrer Berufung folgen. Bereitwillig bieten wir den Mönchen, Nonnen und Studenten, die nach wie vor aus Tibet kommen, Ausbildungsmöglichkeiten. Daneben lässt uns die beispiellose Ausbreitung des tibetischen Buddhismus in Ost und West und die Aussicht, dass er auch in Zukunft weiter gedeihen wird, hoffen, dass er trotz allem überleben wird. Das ist uns ein Trost in dieser äußerst kritischen Periode in der Geschichte Tibets.</p><p>Heute betreibt die chinesische Staatsmacht in vielen Klöstern in Tibet politische Kampagnen, darunter auch eine Kampagne zur patriotischen Umerziehung. Mönche und Nonnen werden unter gefängnisartigen Bedingungen gehalten, und ihnen wird die Möglichkeit genommen, in Frieden zu studieren und ihre Religion auszuüben. Diese Bedingungen haben zur Folge, dass die Klöster eher wie Museen funktionieren, und die Absicht dahinter ist, den Buddhismus bewusst zu vernichten.</p><p>Die auf den buddhistischen Werten des Mitgefühls und der Gewaltlosigkeit beruhende tibetische Kultur kommt nicht nur den Tibetern zugute, sondern auch den Menschen überall auf der Welt, einschließlich der Chinesen. Deshalb sollten wir Tibeter nicht allein auf materiellen Fortschritt setzen, und darum kommt es darauf an, dass alle Tibeter, innerhalb wie auch außerhalb Tibets, ihre moderne Bildung Hand in Hand mit unseren traditionellen Werten erweitern. Vor allem sollten möglichst viele junge Tibeter bestrebt sein, sich Fachwissen anzueignen und sich fachlich zu qualifizieren.</p><p>Wichtig ist, dass die Tibeter nicht nur mit den Menschen anderer Nationalitäten, sondern auch untereinander freundschaftliche Beziehungen unterhalten. Tibeter sollten sich nicht auf kleinliche Streitereien miteinander einlassen. Ich fordere sie ernsthaft auf, stattdessen alle Differenzen mit Geduld und Verständnis beizulegen.</p><p>Ob die chinesische Regierung es eingesteht oder nicht, es gibt ein gravierendes Problem in Tibet. Das wird, wie der ganzen Welt bekannt ist, durch die Tatsache belegt, dass es dort eine gewaltige Militärpräsenz sowie Reisebeschränkungen gibt. Das ist für keine der beiden Seiten gut. Wir müssen jede Gelegenheit wahrnehmen, dieses Problem zu lösen. Seit über 30 Jahren versuche ich nach besten Kräften, Gespräche mit der Volksrepublik China aufzunehmen, um die Tibetfrage durch den für beide Seiten vorteilhaften Kurs des Mittleren Weges zu lösen. Obwohl ich die tibetischen Bestrebungen, die im Einklang mit der Verfassung der Volksrepublik China und mit den Gesetzen über nationale regionale Autonomie stehen, klar artikuliert habe, haben wir keinerlei konkrete Resultate erzielt. Nach der Haltung der gegenwärtigen chinesischen Führung zu urteilen, besteht wenig Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit zu einem Ergebnis kommt. Dennoch bleiben wir unverändert dabei, den Dialog fortzuführen.</p><p>Es erfüllt uns mit Stolz und Befriedigung, dass unser für beide Seiten vorteilhafter Kurs des Mittleren Weges und die Gerechtigkeit des tibetischen Kampfes von Jahr zu Jahr auf zunehmendes Verständnis und Unterstützung bei vielen politischen und geistlichen Führern stoßen, so beim Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, bei namhaften Nichtregierungsorganisationen, bei der internationalen Gemeinschaft und insbesondere bei chinesischen Intellektuellen. Es ist offensichtlich, dass es bei der Tibetfrage nicht um einen Streit zwischen dem chinesischen und dem tibetischen Volk geht, sondern dass sie aufgrund der ultralinken Politik der chinesischen kommunistischen Führung entstanden ist.</p><p>Seit den Demonstrationen in Tibet im Jahr 2008 haben chinesische Intellektuelle innerhalb und außerhalb Chinas über 800 unvoreingenommene Artikel zur Tibetfrage geschrieben. Wo immer ich auf meinen Besuchen im Ausland hinkomme, wenn ich Chinesen im Allgemeinen und Intellektuellen und Studenten im Besonderen begegne, dann bieten sie mir ihre echte Sympathie und Unterstützung an. Da das sino-tibetische Problem letztlich von den beiden Völkern selbst gelöst werden muss, versuche ich, wann immer es mir möglich ist, auf das chinesische Volk zuzugehen, um gegenseitiges Verständnis zwischen uns herzustellen. Deshalb ist es für die Tibeter überall wichtig, engere Beziehungen zu chinesischen Bürgern zu knüpfen und zu versuchen, ihnen die Wahrheit der tibetischen Sache und der gegenwärtigen Situation in Tibet bewusst zu machen. Denken wir auch an das Volk von Ostturkestan, das große Schwierigkeiten und wachsende Unterdrückung erfährt, und an die chinesischen Intellektuellen, die sich für größere Freiheit einsetzen und dafür zu harten Strafen verurteilt worden sind. Ich möchte ihnen meine Solidarität aussprechen und stehe fest an ihrer Seite.</p><p>Von wesentlicher Bedeutung ist auch, dass die 1,3 Milliarden Menschen in China freien Zugang zu Informationen über ihr eigenes Land und das Ausland haben müssen, ebenso wie Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit. Wenn es in China größere Transparenz gäbe, dann herrschte auch größeres Vertrauen, was die richtige Basis wäre, um Harmonie, Stabilität und Fortschritt zu fördern. Deshalb müssen alle Betroffenen ihre Bemühungen in diese Richtung lenken.</p><p>Als freier Sprecher des tibetischen Volkes habe ich den führenden Vertretern der Volksrepublik China wiederholt dessen grundlegende Bestrebungen eingehend dargelegt. Das Ausbleiben einer positiven Resonanz ist enttäuschend. Mag die gegenwärtige Staatsmacht auch an ihrer harten Linie festhalten, nach den auf der internationalen Bühne stattfindenden Veränderungen sowie nach den veränderten Perspektiven des chinesischen Volkes zu urteilen, wird eine Zeit kommen, in der sich die Wahrheit durchsetzen wird. Deshalb ist es wichtig, dass alle geduldig sind und nicht aufgeben.</p><p>Wir würdigen den jüngsten, auf dem Fünften Arbeitsforum zu Tibet gefassten Beschluss der Zentralregierung, ihre politischen Maßnahmen gleichermaßen in allen tibetischen Gebieten umzusetzen, um Fortschritt und Entwicklung in der Zukunft sicherzustellen, was auch von Premier Wen Jiabao kürzlich auf der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses erneut bestätigt wurde. Das entspricht unserem wiederholt geäußerten Wunsch nach einer einzigen Verwaltung für alle tibetischen Gebiete. Ähnlich würdigen wir auch die Entwicklungsarbeit, die in den tibetischen Gebieten, besonders in den Nomaden– und Agrarregionen, stattgefunden hat. Wir müssen aber aufpassen, dass ein solcher Fortschritt nicht unserer wertvollen Kultur und Sprache und der mit dem Wohlbefinden ganz Asiens verbundenen natürlichen Umwelt des tibetischen Hochlands Schaden zufügt.</p><p>Zu diesem Anlass möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Führern verschiedener Nationen, ihren Intellektuellen, der Öffentlichkeit, den Tibet-Unterstützungsgruppen und anderen, denen es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht, meinen aufrichtigen Dank dafür auszusprechen, dass sie, dem Druck und Drängen seitens der chinesischen Regierung zum Trotz, weiter die tibetische Sache unterstützen. Vor allem möchte ich der Regierung von Indien, den verschiedenen Regierungen der Bundesstaaten und dem Volk von Indien meine aus tiefstem Herzen kommende Dankbarkeit für die fortdauernde großzügige Unterstützung ausdrücken.</p><p>Zum Schluss entbiete ich meine Gebete für das Glück und Wohlergehen aller fühlenden Wesen.</p><p>Der Dalai Lama<br /> 10. März 2010</p><p><a href="http://www.tibetoffice.ch/news/hhdl_10March_2010_speech.htm" target="_blank">Botschaft in Englisch, Italienisch, Französisch</a></p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/jFJ2WwmFrGU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/10/10-marz-aufstand-in-tibet-dalai-lama-wirft-china-ausloschung-des-buddhismus-vor/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/10/10-marz-aufstand-in-tibet-dalai-lama-wirft-china-ausloschung-des-buddhismus-vor/</feedburner:origLink></item> <item><title>Vor Jahrestag des Aufstands über 400 Festnahmen in Tibet</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/LRrNz6KopQE/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/09/vor-jahrestag-des-aufstands-uber-400-festnahmen-in-tibet/#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:50:49 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[10. März]]></category> <category><![CDATA[Demonstrationen]]></category> <category><![CDATA[Mönche]]></category> <category><![CDATA[Proteste]]></category> <category><![CDATA[Unruhen]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5308</guid> <description><![CDATA[n-tv, 9.3.10 - China verschärft vor dem Jahrestag des Volksaufstands der Tibeter von 1959 die Sicherheitsmaßnahmen in Lhasa und nimmt mehr als 400 Menschen fest — “um soziale Stabilität zu wahren und Verbrechen zu verhindern”. Im Rahmen der Kampagne “Hart Durchgreifen” werden Wohnungen und Hotels durchsucht. Vor dem Jahrestag des Volksaufstands der Tibeter von 1959 am Mittwoch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>n-tv, 9.3.10 -<br /> China verschärft vor dem Jahrestag des Volksaufstands der Tibeter von 1959 die Sicherheitsmaßnahmen in Lhasa und nimmt mehr als 400 Menschen fest — “um soziale Stabilität zu wahren und Verbrechen zu verhindern”. Im Rahmen der Kampagne “Hart Durchgreifen” werden Wohnungen und Hotels durchsucht.</p><p>Vor dem Jahrestag des Volksaufstands der Tibeter von 1959 am Mittwoch sind die Sicherheitsvorkehrungen in Lhasa verschärft und 442 Menschen festgenommen worden. In der tibetischen Hauptstadt patrouillieren zusätzliche Polizeikräfte, “um soziale Stabilität zu wahren und Verbrechen zu verhindern”, sagte Vizepolizeichef Ma nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Im Rahmen der Kampagne “Hart Durchgreifen” (Yanda) seien mehr als 4115 Wohnungen durchsucht und Razzien in 178 Hotels und mehr als 40 Vergnügungsstätten vorgenommen worden, berichtete die Stadtregierung auf ihrer Webseite.</p><p>Von den 442 Festgenommenen sind demnach sieben wegen Betrugs, Hehlerei oder Diebstahls von Motorrädern verhaftet worden. Die Kampagne richtet sich sowohl gegen Kriminelle als auch vermutete Unabhängigkeitskräfte, doch erwähnte die Stadtregierung keine Vorwürfe wegen Separatismus. Vor zwei Jahren waren um den Jahrestag der Aufstandes blutige Ausschreitungen in Lhasa ausgebrochen. Die Proteste hatten sich auf andere tibetisch bewohnte Gebiete ausgebreitet und die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2008 in Peking überschattet.</p><p>Bewegungsfreiheit eingeschränkt</p><p>Wie die Staatsagentur Xinhua berichtete, fühlten sich Augenzeugen der damaligen Unruhen durch das sichtbare zusätzliche Polizeiaufgebot sicherer. Bewohner von Lhasa schilderten, seit Tagen patrouillierten Sicherheitskräfte rund um die Uhr auf den Straßen. “Die Polizei kontrolliert alle Tibeter von außerhalb der Hauptstadt”, sagte ein Hotelmitarbeiter am Telefgon. Das in Indien ansässige exiltibetische Zentrum für Demokratie und Menschenrechte (TCHRD) berichtete, in Lhasa sei auch die Bewegungsfreiheit der Mönche in den drei großen Klöstern Drepung, Ganden und Sera eingeschränkt worden.</p><p>Nachbarschaftskomitees hätten Gruppen gebildet, um für soziale Ordnung zu sorgen und Tibeter aufzugreifen, die nicht in Lhasa gemeldet seien. Das exiltibetische Zentrum kritisierte, unter dem Vorwand der Verbrechensbekämpfung und Wahrung der Stabilität würden “grundlegende Menschenrechte der Tibeter durch willkürliche Festnahmen, Verhöre und Einschränkung der Bewegungsfreiheit verletzt”. Die Behörden benutzten die Kampagne, “um vor dem heiklen Jahrestag politisch Andersdenkende einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen”, beklagte das Zentrum.</p><p>Nach der Gründung der kommunistischen Volksrepublik 1949 war die chinesische Volksbefreiungsarmee 1950 in dem größten Hochland der Erde einmarschiert. Unter Druck gaben tibetische Vertreter 1951 in einem Abkommen ihre Unabhängigkeit auf, bekamen aber weitreichende Autonomierechte zugestanden. Da sich die chinesische Präsenz in Tibet immer mehr zur Zwangsherrschaft entwickelte, brachen wiederholt Unruhen aus. Sie eskalierten am 10. März 1959 in dem Volksaufstand der Tibeter, der blutig niedergeschlagen wurde. In der Folge flüchtete das Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, am 17. März 1959 ins Exil nach Indien.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/LRrNz6KopQE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/09/vor-jahrestag-des-aufstands-uber-400-festnahmen-in-tibet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/09/vor-jahrestag-des-aufstands-uber-400-festnahmen-in-tibet/</feedburner:origLink></item> <item><title>Kundgebung am 10. März in Bern: 51. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/ejk-tFARSfM/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/09/kundgebung-am-10-marz-in-bern-51-jahrestag-des-tibetischen-volksaufstandes-in-lhasa/#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:02:33 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Menschenrechte]]></category> <category><![CDATA[Protest]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Solidarität]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5266</guid> <description><![CDATA[Zum 51. Mal jährt sich der Aufstand des tibetischen Volkes gegen die chinesischen Besatzer in Lhasa. Aus diesem Anlass organisiert die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz &#38; Liechtenstein TGSL eine Kundgebung in Bern zu der alle Freunde Tibets herzlich eingeladen sind. Programm zum 51. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa Mittwoch 10. März 2009, Bern 11.30 h   Besammlung [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 51. Mal jährt sich der Aufstand des tibetischen Volkes gegen die chinesischen Besatzer in Lhasa. Aus diesem Anlass organisiert die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz &amp; Liechtenstein TGSL eine Kundgebung in Bern zu der alle Freunde Tibets herzlich eingeladen sind.</p><h3>Programm zum 51. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa</h3><h4>Mittwoch 10. März 2009, Bern</h4><h4>11.30 h   Besammlung auf dem Waisenhausplatz in Bern und Verteilen der Flyer</h4><p><a rel="attachment wp-att-5271" href="http://tibetfocus.com/2010/03/09/kundgebung-am-10-marz-in-bern-51-jahrestag-des-tibetischen-volksaufstandes-in-lhasa/sml_banner51jahrestag10032010/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5271" title="sml_banner51Jahrestag10032010" src="http://tibetfocus.com/wp-content/uploads/2010/03/sml_banner51Jahrestag10032010-300x138.gif" alt="" width="300" height="138" /></a></p><p>12.30 h  Marsch zum Helvetiaplatz</p><h3>13.00 h  Besammlung auf dem Helvetiaplatz</h3><p>13.15 h   Start Kundgebung auf dem Helvetiaplatz in Bern<br /> 13.15 h   Singen der Nationalhymne und Hissen der tibetischen Nationalfahne durch das  Tibet Folklore Ensemble der TGSL<br /> 13.20 h  Ansprache von Herrn Karma Pangring, Präsident der TGSL<br /> 13.25 h  Gebete der Mönchsgemeinschaft<br /> 13.40 h  Schweigeminute in Gedenken an die Opfer der chinesischen Besatzung<br /> 13.45 h  Botschaft S. H. des Dalai Lama zum 10. März Gedenktag (wird auf Tibetisch und Deutsch vorgelesen)<br /> 14.00 h Musikalische Einlage von Loten Namling &amp; Shirley Grimes<br /> 14.05 h Ansprache von Nationalrat Mario Fehr (SP), Präsident der Parlamentarischen Gruppe für Tibet<br /> 14.10 h Ansprache von Frau Rabiya Kadeer, Präsidentin World Uyghur Congress<br /> 14.15 h  Musikalische Einlage von Loten Namling &amp; Shirley Grimes<br /> 14.20 h Bericht vom “Geneva Rights Summit” durch Phuntsok Nyidron und Uebersetzung durch Phuntsok Gyaltag<br /> 14.35 h  Ansprache von Herrn Kelsang Gope, Sprecher des Vereins Tibeter Jugend in Europa<br /> 14.40 h Gebete der Mönchsgemeinschaft<br /> 14.45 h Ausrufen Slogans auf dem Helvetiaplatz<br /> 14.45 h Eine Delegation geht zur chin. Botschaft, Kalchegg (nur 10 Personen bewilligt)<br /> 14.55 h Ueberreichen des Memorandums an den Botschafter der VRC und Schweigeminute in Gedenken an die Opfer der chinesischen Besatzung<br /> 15.15 h  Delegation gibt der Versammlung Bericht von der Übergabe<br /> 15.20 h  Singen des Widerstandsliedes “Long-sho” durch das Tibet Folklore Ensemble der TGSL<br /> 15.25 h  Ende der Kundgebung 10. März 2010 in Bern</p><p>Generalsekretär der <a href="http://www.tibetswiss.com/de/werbung/10march01/10maerz_flyer.html" target="_blank">TGSL</a></p><p>Jigme N. Drongshar<br /> Holzwiesstrasse 12<br /> 8704 Herrliberg</p><p><a href="djigme@gmail.com" target="_blank"><a href="mailto:&#100;&#106;&#105;&#103;&#109;&#101;%40g%6d%61&#105;&#108;%2ec&#111;&#109;">djigme@gmail.com</a></a></p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/ejk-tFARSfM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/09/kundgebung-am-10-marz-in-bern-51-jahrestag-des-tibetischen-volksaufstandes-in-lhasa/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/09/kundgebung-am-10-marz-in-bern-51-jahrestag-des-tibetischen-volksaufstandes-in-lhasa/</feedburner:origLink></item> <item><title>Tibet-Information der GSTF vom 9. März 2010</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/x6emLVNcrRg/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/09/tibet-information-der-gstf-vom-9-marz-2010/#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:23:45 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Chinesische Regierung]]></category> <category><![CDATA[Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Nepal]]></category> <category><![CDATA[Panchen Lama]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5299</guid> <description><![CDATA[Nepal: Harter Kurs gegen tibetische Flüchtlinge, Verhaftung des Repräsentanten des Dalai Lama Die Regierung von Nepal ändert ihre bisherige Praxis gegenüber tibetischen Flüchtlingen und sendet diese über die Grenze nach Tibet zurück. Die Flüchtlinge müssen dort mit Haft und Misshandlungen rechnen [vergl. Tibet-Information vom 5. Januar 2004; UM]. In einer Anweisung der nepalischen Regierung an die lokalen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nepal: Harter Kurs gegen tibetische Flüchtlinge, Verhaftung des Repräsentanten des Dalai Lama</p><p>Die Regierung von Nepal ändert ihre bisherige Praxis gegenüber tibetischen Flüchtlingen und sendet diese über die Grenze nach Tibet zurück. Die Flüchtlinge müssen dort mit Haft und Misshandlungen rechnen [vergl. Tibet-Information vom 5. Januar 2004; UM].</p><p>In einer Anweisung der nepalischen Regierung an die lokalen Verwaltungsbehörden in den nördlichen Grenzbezirken zu Tibet sind diese zu verstärkter Wachsamkeit gegenüber tibetischen Flüchtlingen aufgerufen, die illegal die Grenze überqueren. Aufgegriffene Flüchtlinge sollen sofort wieder über die offiziellen Grenzübergänge an die chinesischen Behörden übergeben werden. Die neue Richtlinie beendet damit die bisherige inoffizielle Absprache mit dem UN-Hilfswerk für Flüchtlinge, dass aufgegriffenen Flüchtlingen den Transit via UNHCR-Lager in Kathmandu nach Indien ermöglichte. Die Änderung erfolgte offenbar unter starkem chinesischen Druck auf die nepalische Regierung. Chinesische Regierungskreise hatten sich besorgt über den angestiegenen Flüchtlingsstrom nach Nepal gezeigt.</p><p>Um Demonstrationen zum 10. März, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes zu verhindern, wurde Thinley Gyatso, der Repräsentant des Dalai Lama in Kathmandu, verhaftet. Die Exiltibeter in Kathmandu befürchten noch weitere Verhaftungen.</p><h3>Die chinesische Regierung will nächsten Dalai Lama ernennen</h3><p>In einer regierungsoffiziellen Stellungnahme zu diesem Thema beharrte der frühere Gouverneur der Autonomen Region Tibet (TAR) und jetzige Delegierte des Nationalen Volkskongresses, Jampa Phuntsog, auf der Auswahl und Genehmigung des nächsten Dalai Lama durch die Zentralregieurng in Beijing. Die neue Inkarnation nach dem Tode des gegenwärtigen Dalai Lama benötige die Anerkennung durch die Regierung, ansonsten sei der Nachfolger „illegitim“. „Im Moment gibt es keinen Grund, die Nachfolge ausführlich zu diskutieren,“ fügte Jampa Phuntsog hinzu. „Der jetztige Dalai Lama lebt noch. Warten wir, bis er tot ist, dann können wir darüber reden.“</p><p>Der Dalai Lama hatte wiederholt gesagt, dass es in der Entscheidung des tibetischen Volkes stehe, ob es einen 15. Dalai Lama gebe. Wenn die Tibeter der Meinung seien, dass diese Institution nicht mehr relevant sei, dann könne man sie auch problemlos beenden. Alternativ könne der nächste Dalai Lama bereits zu seinen Lebzeiten ernannt, demokratisch gewählt, oder im Exil wiedergeboren werden. „Offenbar haben die Chinesen mit dieser Institution mehr Probleme als wir,“ fügte er hinzu.</p><h3>Ein seltener Hinweis auf den Panchen Lama</h3><p>In der gleichen Medienkonferenz machte der neue Gouverneur der TAR, Padma Choeling, eine Bemerkung über den Aufenthaltsort des Panchen Lama. Gendun Choeky Nyima war als fünfjähriger Junge 1995 vom Dalai Lama als Inkarnation anerkannt worden, verschwand aber wenige Tage später mit seiner Familie spurlos. China hatte sich nur sehr selten konkret zu seinem Aufenthaltsort und seinem Wohlergehen geäussert. Meist wurden ausländische Delegationen und Medienvertreter mit der stereotypen Mitteilung abgewiesen, ihm gehe es gut, und er wünsche keine Störung.</p><p>Padma Choeling sagte gegenüber den Medien, dass Gendun Choeky Nyima mit seiner Familie an „einem entlegenen Ort in Tibet ein glückliches Leben“ führe. Der Dalai Lama hätte kein Recht gehabt, ihn als Inkarnation anzuerkennen, und so sei der Junge „ein Opfer“ dieser falschen Praxis.</p><p>China hatte einen anderen Jungen, Gyaltsen Norbu, als Inkarnation des Panchen Lama installiert, der aber von den meisten Tibetern nicht respektiert wird. Kürzlich wurde Gyaltsen Norbu zum Vizepräsidenten der chinesischen Buddhistischen Union ernannt und in ein Beratergremium der Regierung berufen. Wiederholt hatte Gyaltsen Norbu bei offiziellen Auftritten die kommunistische Herrschaft über Tibet gepriesen.</p><p>Quellen: Asian Times; Tribune of India; AFP; Associate Press</p><p>Zusammengestellt für die GSTF von Dr. Uwe Meya</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/x6emLVNcrRg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/09/tibet-information-der-gstf-vom-9-marz-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/09/tibet-information-der-gstf-vom-9-marz-2010/</feedburner:origLink></item> <item><title>Erster Hinweis auf Panchen Lama seit 15 Jahren</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/klWGeFJmYuc/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/08/erster-hinweis-auf-panchen-lama-seit-15-jahren/#comments</comments> <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:06:19 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Dalai Lama]]></category> <category><![CDATA[Chinesische Regierung]]></category> <category><![CDATA[Panchen Lama]]></category> <category><![CDATA[Reinkarnation]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Tibeter]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5284</guid> <description><![CDATA[Basler Zeitung, 7.3.10 - 15 Jahre nach seiner Ernennung zum zweithöchsten geistlichen Oberhaupt der Tibeter durch den Dalai Lama wurden Informationen über den jungen Panchen Lama bekannt. Der Junge, der 1995 vom Dalai Lama zur Reinkarnation des Panchen erklärt wurde, führe ein normales Leben in einem abgelegenen Teil Tibets, sagte der von China ernannte Gouverneur der Himalaya-Region, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Basler Zeitung, 7.3.10 -<br /> 15 Jahre nach seiner Ernennung zum zweithöchsten geistlichen Oberhaupt der Tibeter durch den Dalai Lama wurden Informationen über den jungen Panchen Lama bekannt.</p><p>Der Junge, der 1995 vom Dalai Lama zur Reinkarnation des Panchen erklärt wurde, führe ein normales Leben in einem abgelegenen Teil Tibets, sagte der von China ernannte Gouverneur der Himalaya-Region, Padma Choling, am Sonntag in Peking.</p><p>Der inzwischen 20-jährige Gendun Choekyi Nyima und seine Familie wollten nicht gestört werden, sagte der Gouverneur am Rande der Sitzung des nationalen Volkskongresses. Die Geschwister des Panchen Lama würden studieren oder gewöhnlichen Berufen nachgehen.</p><p>Nicht von allen anerkannt</p><p>Seit seiner Ernennung war nichts über den Jungen bekanntgeworden. Die chinesische Regierung wählte einen anderen Jungen als Panchen aus, der den Dalai Lama als Gesicht Tibets ersetzen soll. Gyaltsen Norbu wird allerdings nicht von allen Tibetern als geistlicher Führer anerkannt.</p><p>Chinesische Truppen besetzten das Gebiet im Himalaya im Jahr 1950, neun Jahre später floh der Dalai Lama ins Exil. Peking reklamiert für sich ein «historisches Recht», die geistlichen Führer der Tibeter zu ernennen. Gouverneur Padma Choling bekräftigte diesen Anspruch am Sonntag und sagte, der vom Dalai Lama ernannte Gendun Choekyi Nyima sei kein legitimer Panchen. «Ich denke, er selbst ist ein Opfer dieser Praxis», erklärte er vor Journalisten.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/klWGeFJmYuc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/08/erster-hinweis-auf-panchen-lama-seit-15-jahren/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/08/erster-hinweis-auf-panchen-lama-seit-15-jahren/</feedburner:origLink></item> <item><title>Reicher Staat, armes Volk: Chinas verwirrende Wirtschaftsstatistiken zeichnen ein Zerrbild, das Land wächst asymmetrisch</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/3FE4Qg-5ZSM/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/03/08/reicher-staat-armes-volk-chinas-verwirrende-wirtschaftsstatistiken-zeichnen-ein-zerrbild-das-land-wachst-asymmetrisch/#comments</comments> <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:45:23 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[China]]></category> <category><![CDATA[Chinesische Regierung]]></category> <category><![CDATA[Propaganda]]></category> <category><![CDATA[Wen Jiabao]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5281</guid> <description><![CDATA[Süddeutsche Zeitung, 6.3.10, von Henrik Bork - Kommunisten mögen keine Überraschungen. Das gilt in China genauso wie früher in der DDR oder in der Sowjetunion. Jedes Jahr gibt Premier Wen Jiabao ein neues Wachstumsziel vor. Am Ende jedes Jahres wird dann verkündet, dass dieses Ziel auf wundersame Art erreicht wurde. Kein Problem in einem Land, in [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Süddeutsche Zeitung, 6.3.10, von Henrik Bork -</p><p>Kommunisten mögen keine Überraschungen. Das gilt in China genauso wie früher in der DDR oder in der Sowjetunion. Jedes Jahr gibt Premier Wen Jiabao ein neues Wachstumsziel vor. Am Ende jedes Jahres wird dann verkündet, dass dieses Ziel auf wundersame Art erreicht wurde. Kein Problem in einem Land, in dem Vorhersage und Statistik aus derselben Schublade in der Parteiorganisation kommen. Wer sich von so etwas beruhigen lässt, der darf erneut entspannt schlafen. Für das kommende Jahr stehen acht Prozent auf dem Programm.</p><p>Es ist eine Choreographie der endlosen Wiederholung, der Wen und sein Marionettenparlament jedes Jahr aufs Neue in der Pekinger Großen Halle des Volkes folgen. Aber: Irgendetwas stimmt da nicht, irgendetwas bleibt unerklärt. Das echte Leben steckt schließlich voller Überraschungen.</p><p>Wegen dieser Spiegelfechtereien schwankt Chinas Image im Ausland ständig zwischen zwei Extremen. Vor wenigen Wochen noch galt es als ausgemachte Tatsache, dass China ein Gewinner der Weltwirschaftskrise sei. Dank seines massiven Stimulusprogramms hatte es als erstes Land wieder Wachstum melden können. Jetzt aber geben schon wieder die China-Pessimisten den Ton an. Da droht plötzlich die Immobilienblase zu platzen, von einem „Dubai mal tausend“ ist die Rede.</p><p>Beide Lesarten sind übertrieben und daher falsch. China, das nach wie vor stark von der Exportwirtschaft abhängig ist, war härter von der Wirtschaftskrise getroffen, als es die rosige Propaganda behauptet hatte. Doch die fortschreitende Urbanisierung sowie die Tatsache, dass das Milliardenvolk immer mehr besseren Wohnraum braucht, wird einen kurzfristig überhitzten Wohnungsmarkt nicht so schnell implodieren lassen wie es einst in Tokio zu beobachten war.</p><p>In Wahrheit hangelt sich Chinas Kommunistische Partei genauso ratlos und mühsam von einem Problem zum nächsten wie die Regierungen in anderen Ländern auch. So hat die Führung die Staatsbanken zur Vergabe massiver Kredite verdonnert, vorzugsweise an Staatsbetriebe. Doch aufgrund mangelnder Transparenz ist ein großer Teil dieser Gelder – manche Schätzungen sprechen von bis zu einem Drittel – einfach in den Immobilienmarkt gepumpt worden.</p><p>Das Stimulusrezept konnte im vergangenen Jahr zwar den Absturz der chinesischen Wirtschaft verhindern, es wird sich aber nicht wieder und wieder anwenden lassen. Das Jahr 2010 lässt also kein neues Paket erwarten. Dafür gibt es neue Methoden: Weil Chinas Stadtbevölkerung inzwischen deutlich hörbar murrt – wegen der künstlich aufgeblasenen Immobilienpreise kann sich kein Normalverdiener mehr eine Wohnung leisten -, musste Wen versprechen, resolut gegen die Überhitzung des Wohnungsmarktes vorzugehen.</p><p>Wer bislang mit überzogenen Hoffnungen nach China blickte, der bekommt jetzt einen wohlverdienten Dämpfer: Auf 100 Milliarden Euro soll der Schuldenberg des chinesischen Staates in diesem Jahr anwachsen. So hoch war er seit Gründung der Volksrepublik noch nie. China finanziert seine Rettungspakete für die Wirtschaftskrise auf Pump, genau wie viele andere Länder auch. Und wie überall, wird auch in China eines Tages die Rechnung bezahlt werden müssen.</p><p>„Guofu minqiong“ ist derzeit in China ein geflügeltes Wort, „der Staat ist reich, das Volk ist arm“. Begünstigte Staatsbetriebe und ihre mit der Kommunistischen Partei verzahnten Management-Eliten stoßen sich gesund. Das beflügelt die Statistiken, die der Ministerpräsident so gerne zitiert. Der Großteil der Bevölkerung aber erlebt härtere Zeiten. Chinas Wirtschaft mag wachsen, doch der Mehrwert wird immer ungerechter verteilt. Wie lange diese Ungerechtigkeit noch ertragen wird, kann ohnehin keine Statistik mehr beantworten.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/3FE4Qg-5ZSM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/03/08/reicher-staat-armes-volk-chinas-verwirrende-wirtschaftsstatistiken-zeichnen-ein-zerrbild-das-land-wachst-asymmetrisch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/03/08/reicher-staat-armes-volk-chinas-verwirrende-wirtschaftsstatistiken-zeichnen-ein-zerrbild-das-land-wachst-asymmetrisch/</feedburner:origLink></item> <item><title>Die diesjährige, 27. Generalversammlung der GSTF am 27. Februar 2010 in Bern, mit Bildergalerie</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/3LifDRfiVzE/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/02/28/die-diesjahrige-generalversammlung-der-gesellschaft-schweizerisch-tibetische-freundschaft-findet-am-27-februar-2010-in-bern-statt/#comments</comments> <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:31:53 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[GSTF]]></category> <category><![CDATA[Dritter Pol]]></category> <category><![CDATA[Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Thierry Dodin]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5028</guid> <description><![CDATA[Nebst 62 Mitgliedern und Ehrengästen waren etwa 20 weitere Freunde der GSTF anwesend, bekamen  einen Einblick in die Arbeit der GSTF und verbrachten einen gemütlichen Abend in angeregter Stimmung mit einem wunderbaren tibetischen Nachtessen. Die Sektion Bern der GSTF hatte mit grossem Engagement diesen GV-Tag organisiert und durchgeführt. Mit Bezug auf das aktuelle Thema Klimawandel zeigte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nebst 62 Mitgliedern und Ehrengästen waren etwa 20 weitere Freunde der GSTF anwesend, bekamen  einen Einblick in die Arbeit der GSTF und verbrachten einen gemütlichen Abend in angeregter Stimmung mit einem wunderbaren tibetischen Nachtessen. Die Sektion Bern der GSTF hatte mit grossem Engagement diesen GV-Tag organisiert und durchgeführt.</p><p>Mit Bezug auf das aktuelle Thema Klimawandel zeigte der Tibetologe und Tibetaktivist, Herr Thierry Dodin in seinem Vortrag über “TIBET DRITTER POL”  die Folgen der Tibet-Politik der KP China und  auch eklatante Umweltschäden in Tibet auf. Er sprach auch über die nicht kalkulierbaren Auswirkungen, die oekologische Veränderungen auf dem Tibetischen Plateau auf die übrige Welt haben können.</p><p>Im anschliessenden kulturell-gesellschaftlichen Teil im Sinne eines Begegnungsfestes zeigten Tibeter der  TGSL aus der Region traditionelle tibetische Tänze.</p><p>Bilder von der GV 2010:</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-10-5028"><div id="ngg-image-261" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment" alt="mime-attachment" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment.jpeg" width="200" height="148" /> </a></div></div><div id="ngg-image-260" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-9.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-9" alt="mime-attachment-9" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-9.jpeg" width="149" height="200" /> </a></div></div><div id="ngg-image-259" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-8.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-8" alt="mime-attachment-8" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-8.jpeg" width="200" height="151" /> </a></div></div><div id="ngg-image-258" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-7.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-7" alt="mime-attachment-7" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-7.jpeg" width="200" height="170" /> </a></div></div> <br style="clear: both" /><div id="ngg-image-257" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-6.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-6" alt="mime-attachment-6" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-6.jpeg" width="200" height="155" /> </a></div></div><div id="ngg-image-256" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-5.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-5" alt="mime-attachment-5" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-5.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-255" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-4.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-4" alt="mime-attachment-4" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-4.jpeg" width="200" height="133" /> </a></div></div><div id="ngg-image-254" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-3.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-3" alt="mime-attachment-3" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-3.jpeg" width="200" height="136" /> </a></div></div> <br style="clear: both" /><div id="ngg-image-253" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-21.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-21" alt="mime-attachment-21" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-21.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-252" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-20.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-20" alt="mime-attachment-20" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-20.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-251" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-2.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-2" alt="mime-attachment-2" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-2.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-250" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-19.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-19" alt="mime-attachment-19" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-19.jpeg" width="200" height="152" /> </a></div></div> <br style="clear: both" /><div id="ngg-image-249" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-18.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-18" alt="mime-attachment-18" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-18.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-248" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-17.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-17" alt="mime-attachment-17" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-17.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div id="ngg-image-247" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:25%;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-16.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-16" alt="mime-attachment-16" 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href="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/mime-attachment-1.jpeg" title=" " class="thickbox" rel="set_10" > <img title="mime-attachment-1" alt="mime-attachment-1" src="http://tibetfocus.com/wp-content/gallery/gv2010/thumbs/thumbs_mime-attachment-1.jpeg" width="200" height="149" /> </a></div></div><div class="ngg-clear"> </div></div><p>Chleehus<br /> Mädergutstrasse 5<br /> 3018 Bern</p><p>Vorstand der GSTF</p> Note: There is a file embedded within this post, please visit this post to download the file. Note: There is a file embedded within this post, please visit this post to download the file. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/3LifDRfiVzE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/02/28/die-diesjahrige-generalversammlung-der-gesellschaft-schweizerisch-tibetische-freundschaft-findet-am-27-februar-2010-in-bern-statt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/02/28/die-diesjahrige-generalversammlung-der-gesellschaft-schweizerisch-tibetische-freundschaft-findet-am-27-februar-2010-in-bern-statt/</feedburner:origLink></item> <item><title>Wieder drei Tibeter zum Tode mit Vollstreckungsaufschub, zu lebenslangem Freiheitsentzug und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/-SZKMUbkecw/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/02/28/wieder-drei-tibeter-zum-tode-mit-vollstreckungsaufschub-zu-lebenslangem-freiheitsentzug-und-zu-16-jahren-gefangnis-verurteilt/#comments</comments> <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 08:10:05 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Proteste]]></category> <category><![CDATA[Solidarität]]></category> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Tibeter]]></category> <category><![CDATA[Todesurteil]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5206</guid> <description><![CDATA[tchrd.org, 26. Februar 2010 - Das Mittlere Volksgericht von Kardze sprach harte Urteile gegen drei Tibeter aus dem Bezirk Nyarong (chin. Xinlong Xian), Osttibet, wie das TCHRD aus zuverlässiger Quelle erfuhr. Erst jetzt wurde bekannt, daß die drei Tibeter, Pema Yeshi, 28, Sonam Gonpo, 24, und Tsewang Gyatso, alias Tsok Tsok, 32, aus der Gemeinde Thangkyi, Bezirk [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>tchrd.org, 26. Februar 2010 -<br /> Das Mittlere Volksgericht von Kardze sprach harte Urteile gegen drei Tibeter aus dem Bezirk Nyarong (chin. Xinlong Xian), Osttibet, wie das TCHRD aus zuverlässiger Quelle erfuhr.</p><p>Erst jetzt wurde bekannt, daß die drei Tibeter, Pema Yeshi, 28, Sonam Gonpo, 24, und Tsewang Gyatso, alias Tsok Tsok, 32, aus der Gemeinde Thangkyi, Bezirk Nyarong, TAP Kardze, Provinz Sichuan, bereits am 17. November 2009 unter der Anklage der „Aufhetzung zum Separatismus“ und der „Störung der öffentlichen Ordnung“ vor Gericht gestellt wurden. Pema Yeshi wurde zum Tode mit zweijährigem Vollstreckungsaufschub, Sonam Gonpo zu lebenslanger Haft und Tsewang Gyatso zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt.</p><p>Ganzi Daily, die offizielle Zeitung der Region, berichtete am 18. März 2009 von der Verhaftung der drei Männer: „Drei Tibeter wurden am 11. März 2009 festgenommen unter dem Verdacht, am 28. Februar 2009 auf den Straßen der Gemeinde Thangkyi, Bezirk Nyarong, Flugschriften, auf denen sie Unabhängigkeit für Tibet forderten, angebracht und verteilt, sowie Feuer an das Verwaltungsgebäude der Gemeinde Thangyki gelegt zu haben, wodurch ein Sachschaden von 200.000 Yuan entstand.“</p><p>Wie aus unseren Quellen hervorgeht, wurden die Angehörigen der drei in völliger Unkenntnis über ihren Verbleib und Zustand gelassen. Erst im vergangenen August, fünf Monate nach der Festnahme, erfuhren sie, daß die drei sich in dem Haftzentrum des Public Security Bureau (PSB) in Chengdu befinden.</p><p>Am 17. November 2009 sprach das Mittlere Volksgericht von Kardze das Urteil, die offizielle Nachricht über die Verurteilungen erhielten die jeweiligen Familien aber erst um den 10. Dezember. Es ist anzunehmen, daß den Angeklagten ihre grundlegenden, vom chinesischen Gesetz garantierten Rechte verweigert wurden, denn die Umstände, unter denen sie verurteilt wurden, lassen auf eine geheime Gerichtsverhandlung schließen, bei der sie keinen Verteidiger ihrer Wahl hatten.</p><p>Sonam Gonpo und Tsewang Gyatso arbeiteten beide als Köche in der Grundschule von Thangkyi in der Gemeinde Thangkyi, Bezirk Nyarong. Sie sind derzeit in dem PSB-Haftzentrum der Stadt Deyang, Provinz Sichuan, inhaftiert, während sich Pema Yeshi, ein Bauer aus der Gemeinde Thangkyi, der zum Tode mit zweijährigem Aufschub verurteilt wurde, im PSB-Haftzentrum von Dartsedo (chin. Kangding), Provinz Sichuan, befindet. Die drei waren aktiv an dem „Landwirtschaftsboykott“ und der Bewegung zur „Nichtbegehung des Losarfestes“ beteiligt. Auf diese Weise wollten die Tibeter den Tod von so vielen ihrer Landsleute betrauern und Solidarität mit denen zeigen, die weiter im Gefängnis leiden.</p><p>Den Unterlagen des TCHRD zufolge gibt es Hunderte von Tibetern, die noch ohne Anklageerhebung in den Haftzentren festgehalten werden, während 334 von Gerichten diverser Instanzen zu Gefängnisstrafen unterschiedlicher Länge von ein paar Monaten bis zu lebenslänglich, ja sogar zum Tode, verurteilt wurden. In fast allen uns bekannt gewordenen Fällen hatten die Angeklagten keinen unabhängigen Rechtsbeistand, und in den paar wenigen, wo sie einen Verteidiger ihrer Wahl hinzugezogen hatten, sorgten die Behörden dafür, daß diese rechtmäßigen Vertreter entweder durch Drohungen oder durch Verfahrenstaktiken wieder ausgeschaltet wurden.</p><p>Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie kritisiert scharf diese Gerichtsurteile wegen ihrer willkürlichen Natur, denn die Verhandlungen wurden unter völligem Ausschluß der Öffentlichkeit und ohne Kenntnis der Familienmitglieder abgehalten. Das Zentrum fordert die chinesische Regierung auf, die vom Mittleren Volksgericht von Kardze verhängten Urteile aufzuheben und den drei Tibetern einen fairen Gerichtsprozeß zu gewährleisten. Das Zentrum appelliert an die internationale Gemeinschaft, Schritte gegen die ungerechte Verurteilung dieser drei Tibeter zu unternehmen.</p><p>(Über die Festnahme der drei Tibeter berichtete RFA am 15. März 2009: „Im Bezirk Nyarong seien drei etwa zwanzigjährige Tibeter (Sonam Gonpo, Thok Thok, und Pema Yeshe) festgenommen wurden, nachdem sie öffentlich ein Bündel geheimer Dokumente der dortigen Behörden angezündet hatten, wurde von der aus Nyarong stammenden Ama Adhe, die in Dharamsala ansässig ist, mitgeteilt.“)</p><p>Übersetzung: Adelheid Dönges</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/-SZKMUbkecw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/02/28/wieder-drei-tibeter-zum-tode-mit-vollstreckungsaufschub-zu-lebenslangem-freiheitsentzug-und-zu-16-jahren-gefangnis-verurteilt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/02/28/wieder-drei-tibeter-zum-tode-mit-vollstreckungsaufschub-zu-lebenslangem-freiheitsentzug-und-zu-16-jahren-gefangnis-verurteilt/</feedburner:origLink></item> <item><title>Erdbeben erschüttert Tibet: Mindestens 29 Verletzte</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/tibetfocuscom/~3/46xUscbhRHo/</link> <comments>http://tibetfocus.com/2010/02/26/erdbeben-erschuttert-tibet-mindestens-29-verletzte/#comments</comments> <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:43:01 +0000</pubDate> <dc:creator>TB</dc:creator> <category><![CDATA[Tibet]]></category> <category><![CDATA[Erdbeben]]></category> <category><![CDATA[Sichuan]]></category> <category><![CDATA[Tingri]]></category><guid isPermaLink="false">http://tibetfocus.com/?p=5203</guid> <description><![CDATA[Rheinland-Pfalz, 26.2.10 - Ein Erdbeben der Stärke 5,0 hat am Freitag den Süden Tibets erschüttert. Betroffen war der Kreis Tingri, gut 300 Kilometer westlich der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Die Gegend ist nur schwach bevölkert. Berichte über mögliche Opfer oder Sachschäden lagen zunächst nicht vor. Zugleich berichteten die staatlichen Medien am Freitag, bei dem Beben am Donnerstag in [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Rheinland-Pfalz, 26.2.10 -<br /> Ein Erdbeben der Stärke 5,0 hat am Freitag den Süden Tibets erschüttert. Betroffen war der Kreis Tingri, gut 300 Kilometer westlich der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Die Gegend ist nur schwach bevölkert. Berichte über mögliche Opfer oder Sachschäden lagen zunächst nicht vor.</p><p>Zugleich berichteten die staatlichen Medien am Freitag, bei dem Beben am Donnerstag in der südwestchinesischen Provinz Yunnan seien mindestens 29 Menschen verletzt worden. Etwa 100 Schulen, 72 Krankenhäuser und knapp 1.500 andere Gebäude seien beschädigt oder zerstört worden. Wegen akuter Einsturzgefahr müssten zahlreiche Häuser abgerissen werden. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,1. Noch am Freitag erschütterten heftige Nachbeben die Region.</p><p>Im Mai 2008 hatte ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,9 nördlich von Yunnan in der Provinz Sichuan etwa 90.000 Menschen das Leben gekostet, fünf Millionen wurden obdachlos.</p> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/tibetfocuscom/~4/46xUscbhRHo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://tibetfocus.com/2010/02/26/erdbeben-erschuttert-tibet-mindestens-29-verletzte/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://tibetfocus.com/2010/02/26/erdbeben-erschuttert-tibet-mindestens-29-verletzte/</feedburner:origLink></item> </channel> </rss><!-- This site's performance optimized by W3 Total Cache. Dramatically improve the speed and reliability of your blog!

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