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	<title>Tier im Fokus (TIF)</title>
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	<description>Tier im Fokus (TIF) ist eine Schweizer Tierrechtsorganisation.</description>
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		<title>Strenges Gesetz, milder Vollzug? Berner Politik nimmt Tierschutzkontrollen unter die Lupe</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:03:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/strenges-gesetz-milder-vollzug-berner-politik-nimmt-tierschutzkontrollen-unter-die-lupe/">Strenges Gesetz, milder Vollzug? Berner Politik nimmt Tierschutzkontrollen unter die Lupe</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Anlass ist ein Fall aus einem Schweinemastbetrieb im Emmental, über den die <a href="https://www.bernerzeitung.ch/emmental-anzeige-wegen-tierquaelerei-gegen-suisseporcs-praesident-714072364785" target="_blank" rel="noopener noreferrer">«Berner Zeitung»</a> im März 2026 berichtete und zu dem Tier im Fokus (TIF) <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/schweine/praesident-von-suisseporcs-wegen-tierquaelerei-angezeigt-v3/">Strafanzeige wegen Tierquälerei</a> einreichte. Die Aufnahmen zeigen ein zitterndes Schwein auf nacktem Boden mit Blutspuren, das sich selbst überlassen wurde. Der Betriebsleiter räumte gegenüber der Zeitung selbst ein: «Dieses Tier hätte ich früher erlösen müssen.» Das kantonale Veterinäramt sprach gleichwohl nur eine Verwarnung aus.</p>
<p>Der Fall wiegt schwer, weil er nicht in einem Vorzeigebetrieb dokumentiert wurde: Ein Hofmitarbeiter ist Zentralpräsident des Schweineproduzentenverbands Suisseporcs und Vorstandsmitglied des Schweizer Bauernverbands; sein Sohn, der heutige Betriebsleiter, sitzt im Vorstand einer Suisseporcs-Regionalsektion. Damit stellt der Fall den behördlichen Vollzug auf den Prüfstand.</p>
<p>«Wenn ein Betriebsleiter selbst einräumt, dass ein krankes Tier zu spät erlöst wurde, und am Ende bloss eine Verwarnung steht, müssen wir über die Wirksamkeit des Vollzugs reden», sagt Susanne Clauss, SP-Grossrätin und <a href="https://www.gr.be.ch/de/start/geschaefte/geschaeftssuche/geschaeftsdetail.html?guid=2942d73d37144ab9ba4ed65d4a1e1c69" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erstunterzeichnerin des Vorstosses</a>. Sie will wissen, nach welchen Kriterien das Veterinäramt zwischen Verwarnung und Strafanzeige entscheidet – und wie viele Kontrollen der Kanton überhaupt durchführt.</p>
<p>Überprüfbar ist das bislang kaum. Der Kanton veröffentlicht keine Statistik zum Tierschutz-Vollzug bei Nutztieren. Wie viele Kontrollen, Beanstandungen, Verwarnungen und Strafanzeigen es gibt, erfährt die Öffentlichkeit nicht. Der Vorstoss verlangt deshalb jährliche Kennzahlen und fragt zugleich, zu welchen Zeiten kontrolliert wird und ob der Veterinärdienst über genügend Stellen verfügt.</p>
<p>«Kontrollen finden zu selten statt, weil den Veterinärämtern schlicht die Ressourcen fehlen», sagt Tobias Sennhauser, Mediensprecher von Tier im Fokus (TIF). «Ein schwacher Vollzug verliert seine abschreckende Wirkung.» Die Organisation hat dazu eine <a href="https://tierimfokus.ch/tierschutzkontrollen">Petition</a> lanciert, die bereits über 14&#8217;000 Menschen unterzeichnet haben. Darin verlangt sie unangemeldete Kontrollen als Standard und mehr Ressourcen für die kantonalen Veterinärämter.</p>

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		<title>Tier im Fokus (TIF) fordert Transparenz zur Flamingo-Haltung in Bern</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 09:15:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/tier-im-fokus-tif-fordert-transparenz-zur-flamingo-haltung-in-bern/">Tier im Fokus (TIF) fordert Transparenz zur Flamingo-Haltung in Bern</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Tier im Fokus (TIF) hat die <a href="https://stadtrat.bern.ch/de/geschaefte/detail.php?gid=74ebc73aee8d463cb6d0dc75391cbae7">Interpellation «Flamingos im Tierpark Bern: Wird die Haltung den Tieren angepasst oder die Tiere der Haltung?»</a> im Stadtrat eingereicht. Im Zentrum steht die Frage, ob der Tierpark die flugfähigen Vögel am Wegfliegen hindert – und falls ja, mit welcher Methode, wie oft und mit welchen Folgen.</p>
<p>Eine <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/animal-welfare/article/abs/deflighting-zoo-birds-and-its-welfare-considerations/17E3348A617ABFC5BB339D16179A1410">Übersichtsstudie in der Fachzeitschrift Animal Welfare</a> hält fest, dass solche Eingriffe seit über hundert Jahren vorgenommen werden, zunehmend umstritten sind und dass gerade für Flamingos kaum Daten zu den Tierwohlfolgen vorliegen. «Die Haltung ist den Tieren anzupassen, nicht die Tiere der Haltung», sagt Tobias Sennhauser, Stadtrat für Tier im Fokus (TIF). «Wenn ein Vogel erst flugunfähig gemacht werden muss, damit er in eine Anlage passt, dann gehört er nicht in den Tierpark Bern.»</p>
<p>Mitgetragen wird die Interpellation über die Parteigrenzen hinweg: Neben Erstunterzeichner Tobias Sennhauser (TIF) haben David Böhner (AL), Matteo Micieli (PdA), Gourab Bhowal (JUSO) und Dominique Hodel (SP) unterzeichnet.</p>
<h2>Flamingos nicht bedroht</h2>
<p>Der Vorstoss benennt weitere Schwachstellen. So gehört laut <a href="https://stadtrecht.bern.ch/dgn-lex_152_08">Tierparkreglement</a> die Erhaltung bedrohter Arten zu den Aufgaben des Tierparks – Rosaflamingos aber gelten gemäss dem <a href="https://tierpark-bern.ch/tierlexikon/rosaflamingo/">tierparkeigenen Tierlexikon</a> als nicht bedroht.</p>
<p>Und ihr Rosa entsteht nicht von selbst: Es wird mutmasslich durch Zusätze im Futter erhalten. Dadurch sehen Besuchende nicht, wie Flamingos unter diesen Haltungsbedingungen tatsächlich aussehen würden, sondern das bekannte Bild aus Büchern, Filmen und Postkarten. Das steht im Widerspruch zum Bildungsauftrag des Tierparks. «Der Tierpark sollte Tiere zeigen, wie sie sind, nicht wie das Publikum sie erwartet», sagt Sennhauser.</p>
<p>Schliesslich will Tier im Fokus (TIF) vom Gemeinderat wissen, ob er bereit ist, den Grundsatz ins Tierparkreglement aufzunehmen, dass sich die Tierhaltung nach den Bedürfnissen der Tiere richten muss – und nicht umgekehrt. Der Vorstoss erfolgt kurz vor der Abstimmung vom 14. Juni, bei der die Stadtberner Stimmbevölkerung über den Ausbau des Tierparks entscheidet.</p>

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		<title>Tier im Fokus sagt Nein zum Ausbau des Tierparks Bern</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2026 15:54:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/tier-im-fokus-sagt-nein-zum-ausbau-des-tierparks-bern/">Tier im Fokus sagt Nein zum Ausbau des Tierparks Bern</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>«Fische in die Aare – Nicht ins Aquarium», steht auf dem Banner, das zahlreiche Aktive von Tier im Fokus (TIF) beim Schönausteg in die Höhe halten. Die Tierrechtsorganisation lanciert damit ihre Abstimmungskampagne für den 14. Juni, an dem die Stadtberner Stimmbevölkerung über den Ausbau des Tierparks befindet.</p>
<p>Tier im Fokus (TIF) kritisiert namentlich das geplante, 18 Meter grosse «Erlebnis-Aquarium». Bis vor wenigen Jahren galt in der Wissenschaft, dass Fische keine Schmerzen empfinden. Heute zeigen Studien, dass sie schmerz-, angst- und stressempfindlich sind und über soziale sowie kognitive Fähigkeiten verfügen. Über zahlreiche Arten ist gleichzeitig nach wie vor wenig bekannt. «Wir sollten aufhören, Fische in künstlichen Tanks einzusperren», sagt Tobias Sennhauser, Berner Stadtrat für Tier im Fokus (TIF).</p>
<p>Die Organisation kritisiert auch die Verschiebung des Eingangs des Tierparks. Bei der Zonenplanänderung gehe es letztlich um eine Aufwertung des Tierparks als Institution – nicht für die darin lebenden Tiere. «Wir erleben ein Wettrüsten der Zoos», sagt Sennhauser, «wenn einer ausbaut, muss der andere sofort nachziehen».</p>
<p>Tier im Fokus (TIF) zog 2025 als erste Tierschutzorganisation in ein Schweizer Parlament. Seither hat sie wiederholt Vorstösse zum Tierpark eingereicht – zuletzt <a href="https://stadtrat.bern.ch/de/geschaefte/detail.php?gid=aa62852073f5477592d7c2533ee0721d">Was plant der Tierpark Bern im FamilienZoo?</a>, <a href="https://stadtrat.bern.ch/de/geschaefte/detail.php?gid=4a1a61a715d841d5843a7537d00b5ca7">Archiv zur Geschichte der Bären in Bern</a> und <a href="https://stadtrat.bern.ch/de/geschaefte/detail.php?gid=74ebc73aee8d463cb6d0dc75391cbae7">Flamingos im Tierpark Bern: Wird die Haltung den Tieren angepasst oder die Tiere der Haltung?</a></p>

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		<title>Stadtrat: Bern soll Klimaziele auf dem Teller erreichen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2026 14:26:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/stadtrat-bern-soll-klimaziele-auf-dem-teller-erreichen/">Stadtrat: Bern soll Klimaziele auf dem Teller erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Die Stadt Bern verfolgt ehrgeizige Klimaziele. Bis 2045 soll das <a href="https://www.bern.ch/themen/umwelt-natur-und-energie/klima/energie-und-klimastrategie-2035">Netto-Null-Ziel</a> erreicht werden. Dabei verfügt die Stadt bei der Ernährung über einen besonderen Hebel: In städtischen Betreuungseinrichtungen werden jährlich über 600’000 Mahlzeiten ausgegeben. Gleichzeitig zeigen <a href="https://sdsn.ch/wp-content/uploads/2023/02/Fesenfeld_etal_SDSN_Leitfaden_Ernaehrungszukunft.pdf">Schweizer Studien</a>, dass besonders tierische Produkte das Klima belasten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass in städtischen Betreuungseinrichtungen bislang <a href="https://www.bern.ch/themen/kinder-jugendliche-und-familie/kinderbetreuung/tagesstaetten-fuer-kleinkinder-kitas/ernaeherungsrichtlinien-bern/downloads/ernahrungs-und-qualitatsrichtlinien.pdf/view">vegane Gerichte nicht angeboten</a> werden. Das soll sich nun ändern: Tobias Sennhauser (TIF), Franziska Geiser (GB) und Nora Joos (JA!) wollen mit einer Doppel-Motion die pflanzliche Ernährung stärken.</p>
<h2 style="font-family: Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 17px; line-height: 130%; color: #26282a; font-weight: bold; margin: 20px 0 6px 0; padding: 0; letter-spacing: 0.005em;">Ein Klimateller für alle</h2>
<p>Die Motion «Pflanzliche Menüs in Berner Kitas und Schulen» fordert eine Anpassung der Ernährungsrichtlinien aus dem Jahr 2017. Diese basieren teilweise auf veralteten Modellen und priorisieren tierische Eiweissquellen, während die aktuelle <a href="https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/empfehlungen-informationen/schweizer-ernaehrungsempfehlungen.html">Schweizer Lebensmittelpyramide</a> längst Hülsenfrüchte als zentrale Proteinquelle empfiehlt. Die Motionär:innen fordern, dass rein pflanzliche Optionen künftig explizit neben vegetarischen Angeboten empfohlen werden.</p>
<p>Die Motion «Ein Klimateller pro Woche für alle» verlangt, dass in städtischen Kitas, Tagesschulen und Kantinen mindestens ein fester Tag pro Woche eingeführt wird, an dem ausschliesslich pflanzliche Menüs angeboten werden.</p>
<p>Der Gemeinderat signalisierte vorgängig Offenheit gegenüber dem Anliegen: In seiner <a href="https://stadtrat.bern.ch/de/dokumente/348014df8aa24879b1e6bfda8b1ae1a3-332">Antwort auf einen Vorstoss</a> sagte die Stadtregierung: «Die Einführung eines regelmässigen rein pflanzlichen Angebots in städtischen Betreuungseinrichtungen kann als Schritt für den Klimaschutz unterstützend wirken».</p>
<h2 style="font-family: Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 17px; line-height: 130%; color: #26282a; font-weight: bold; margin: 20px 0 6px 0; padding: 0; letter-spacing: 0.005em;">Niemand wird ausgeschlossen</h2>
<p>Pflanzliche Ernährung ist weit mehr als Klimaschutz. Sie ermöglicht Inklusion am Esstisch, indem sie weniger Sonderlösungen erfordert: Ein pflanzliches Menü kann von fast allen Kindern gemeinsam gegessen werden – unabhängig von religiösen Speisevorschriften oder ethischen Überzeugungen.</p>
<p>Ausserdem bringt die pflanzliche Ernährung auch Vorteile für Allergiker:innen: Laut <a href="https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/menuch-kids.html">menuCH-Kids</a> leiden 11,6 Prozent der Kinder an Allergien oder Intoleranzen, wobei Milchprodukte der häufigste Auslöser sind. Ein pflanzlicher Klimateller reduziert hier den Bedarf an aufwendigen Sonderlösungen.</p>
<h2 style="font-family: Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 17px; line-height: 130%; color: #26282a; font-weight: bold; margin: 20px 0 6px 0; padding: 0; letter-spacing: 0.005em;">Zitate</h2>
<p><strong>Tobias Sennhauser, Tier im Fokus (TIF):</strong> «Pflanzliche Menüs sind ein einfacher Schritt mit grosser Wirkung: Sie entlasten das Klima und reduzieren das Tierleid. Die Stadt soll jetzt ihre Verantwortung wahrnehmen.»</p>
<p><strong>Franziska Geiser, Grünes Bündnis (GB):</strong> «Ein gemeinsames Mittagessen soll möglichst alle Kinder einschliessen. Pflanzliche Menüs machen das einfacher, weil sie religiöse, ethische und gesundheitliche Bedürfnisse besser zusammenbringen.»</p>

		</div>
	</div>
</section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/stadtrat-bern-soll-klimaziele-auf-dem-teller-erreichen/">Stadtrat: Bern soll Klimaziele auf dem Teller erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Meat Overshoot Day bereits im Mai</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/meat-overshoot-day-bereits-im-mai/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[meat overshoot day]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/meat-overshoot-day-bereits-im-mai/">Meat Overshoot Day bereits im Mai</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Analog zum bekannten Earth Overshoot Day, der den Tag markiert, an dem die Menschheit die Ressourcen eines ganzen Jahres aufgebraucht hat, berechnet Tier im Fokus (TIF) für die Schweiz einen Meat Overshoot Day. Er zeigt, an welchem Tag eine durchschnittlich konsumierende Person die offizielle Jahresempfehlung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) für Fleisch ausgeschöpft hat. Aktuell fällt dieser Tag gemäss TIF-Rechnung auf den 17. Mai — den 137. Tag oder bei 37,5 Prozent des Jahres. Den Rest des Jahres, über sieben Monate, liegt der Konsum jenseits der Bundesempfehlung.</p>
<p>Die <a style="color: #c05c4f" href="https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/empfehlungen-informationen/schweizer-lebensmittelpyramide.html">Schweizer Lebensmittelpyramide</a> des BLV empfiehlt höchstens zwei bis drei Portionen Fleisch pro Woche, hochgerechnet 18,72 Kilogramm pro Person und Jahr. <a style="color: #c05c4f" href="https://www.proviande.ch/de/der-fleischmarkt-in-zahlen">Laut Proviande</a> werden in der Schweiz tatsächlich 49,86 Kilogramm pro Kopf verkauft — fast das Dreifache. Der Vergleich ist dabei konservativ gerechnet: Der Pro-Kopf-Wert ist ein Durchschnitt über die gesamte Wohnbevölkerung, inklusive der rund sechs Prozent, die sich <a style="color: #c05c4f" href="https://www.swissveg.ch/veggie-umfrage">gemäss Swissveg-Umfrage</a> vegetarisch oder vegan ernähren. Für die tatsächlich fleischessende Bevölkerung folgt der Meat Overshoot Day entsprechend früher.</p>
<p>«Unser hoher Fleischkonsum gefährdet Mensch, Tier und Umwelt», sagt Tobias Sennhauser, Mediensprecher von Tier im Fokus (TIF). Konsequenterweise müssten Anreize minimiert werden, die den Fleischkonsum ankurbeln. TIF fordert deshalb ein Verbot von Fleischwerbung und ein Stopp der Subventionen für Fleischwerbung. Ausserdem soll die pflanzliche Verpflegung als Standard in den Kantinen der öffentlichen Hand — Spitäler, Schulen und Verwaltung — werden.</p>
<p>Mit mehreren Vorstössen im Berner Stadtrat will Tier im Fokus (TIF) die pflanzliche Ernährung fördern. So fordert die Organisation einerseits, dass auch vegane Ernährung in Berner Schulen angeboten wird. Andererseits hat TIF einen Vorstoss für einen wöchentlichen Klimateller eingereicht — ein pflanzlicher Tag für alle.</p>

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	</div>
</section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/meat-overshoot-day-bereits-im-mai/">Meat Overshoot Day bereits im Mai</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Keine Feuerpferde in Bern – TIF reicht Motion gegen Feuer-Shows mit Tieren ein</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/keine-feuerpferde-in-bern-tif-reicht-motion-gegen-feuer-shows-mit-tieren-ein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 18:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/keine-feuerpferde-in-bern-tif-reicht-motion-gegen-feuer-shows-mit-tieren-ein/">Keine Feuerpferde in Bern – TIF reicht Motion gegen Feuer-Shows mit Tieren ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Der Brand in der Bar «Le Constellation» in <a style="color: #c05c4f;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_von_Crans-Montana">Crans-Montana</a> am 1. Januar 2026 mit 41 Toten hat den Walliser Staatsrat dazu bewogen, Pyrotechnik in öffentlich zugänglichen Räumen zu untersagen. «Für Bern ist das das Signal, bestehende Regelungslücken zu schliessen, bevor sich Vergleichbares ereignet», sagt Tobias Sennhauser, Stadtrat und Mediensprecher von Tier im Fokus (TIF). Offene Flammen in einer Zelthalle seien für sich ein Brandrisiko; kombiniert mit Fluchttieren potenziere sich das Risiko für Publikum, Helfer:innen und Einsatzkräfte.</p>
<p>Auch aus Tierschutzsicht sind solche Shows problematisch. Das Pferd ist ein Fluchttier, Feuer gehört zu den evolutionär verankerten Gefahrenreizen. «Ein ruhig wirkendes Pferd am Flammenreifen ist nicht entspannt – es hat nur gelernt, nicht mehr zu fliehen», sagt Sennhauser. Dazu kommt ein direktes Verletzungsrisiko: Mähne, Schweif und Fell sind entzündlich, die Pferde haben keine Kontrolle über die Abstände zum Feuer.</p>
<p>Die eingereichte Motion verlangt ein Verbot von Feuershows mit Tieren. Dazu soll das Berner Feuerwerkreglement (FWR) angepasst werden, das heute nur Feuerwerkskörper nach der Sprengstoffverordnung des Bundes erfasst. Fackeln und Brennstoff-Flammenwerfer fallen in eine Regelungslücke, obwohl sie das Schutzgut des FWR – Personen, Tiere und Sachen (Art. 3 FWR) – in gleichem Mass berühren. Die Motion schliesst diese Lücke polizei- und sicherheitsrechtlich in der kommunalen Kompetenz für Gefahrenabwehr, ohne in die Tierschutzgesetzgebung des Bundes (Art. 80 BV) einzugreifen. Eingereicht wurde sie von Tobias Sennhauser (TIF).</p>
<p>Tier im Fokus (TIF) hat das FWR erst kürzlich erfolgreich angepasst: Nach einem Vorstoss der Organisation beschloss der Stadtrat knapp ein Verbot von lautem Feuerwerk. Damit wird die Stadt Bern die erste Gemeinde im Kanton, die lautes Feuerwerk verbietet.</p>

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</section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/politik/keine-feuerpferde-in-bern-tif-reicht-motion-gegen-feuer-shows-mit-tieren-ein/">Keine Feuerpferde in Bern – TIF reicht Motion gegen Feuer-Shows mit Tieren ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Tierpolitik im Bundeshaus &#124; FS 26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tierpolitik im Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[tierpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stopfleber]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[tiertransporte]]></category>
		<category><![CDATA[RAUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/fs26/">Tierpolitik im Bundeshaus | FS 26</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<p>Die <a href="https://stopfleber-initiative.ch/" target="_blank" rel="noopener">Stopfleber-Initiative</a> fordert ein Importverbot für Stopfleber. Der Nationalrat lehnt die Initiative ab mit 105 zu 58 Stimmen bei 21 Enthaltungen. Gleichzeitig beschloss er mit 96 zu 75 Stimmen bei 12 Enthaltungen einen <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250404" target="_blank" rel="noopener">indirekten Gegenvorschlag</a>: Dieser will die bereits eingeführte Deklarationspflicht auf Gesetzesebene verankern, die gewerbsmässigen Importe beobachten und den Bundesrat zu weiteren Massnahmen verpflichten, falls diese Importe innert fünf Jahren nicht zurückgehen.</p>
<p>Die politischen Fronten waren klar: Die bürgerlichen Parteien argumentierten gegen ein Importverbot für Stopfleber. Sie verwiesen auf internationale Handelsverpflichtungen und auf die schwierige Durchsetzung: Gerade bei verarbeiteten Produkten sei die Kontrolle komplex, zudem könne der Konsum leicht über Einkäufe im Ausland umgangen werden. Der Bundesrat sprach sich ebenfalls gegen strengere Regeln aus.</p>
<p>Demgegenüber unterstützten insbesondere die Grünen die Initiative mit dem Argument, dass ein Importverbot die logische Konsequenz eines bereits bestehenden Produktionsverbots sei. SP und GLP blieben gespalten, weshalb die Initiative schliesslich deutlich abgelehnt wurde.</p>
<p><strong>Einschätzung von TIF</strong>: Das Parlament verweigert konsequente Lösungen. Besonders stossend ist, dass die Produktion von Stopfleber in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten ist, der Import jedoch weiterhin erlaubt bleibt. Zugleich zeigt sich eine klare Diskrepanz zwischen Parlament und Bevölkerung: Gemäss einer <a href="https://www.watson.ch/schweiz/umfrage/388734238-umfrage-zeigt-deutschschweiz-fuer-stopfleber-verbot-romandie-dagegen" target="_blank" rel="noopener">repräsentativen Umfrage</a> unterstützt eine grosse Mehrheit ein Importverbot. Die oft angeführte «Tradition» ist fadenscheinig: Die Produktion von Stopfleber war in der Schweiz nie verbreitet, der Konsum beruhte stets auf importierten Produkten aus Massentierhaltung.</p>
<h2>Mehr Transparenz bei Tiertransporten</h2>
<p>Die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223810" target="_blank" rel="noopener">Motion von Meret Schneider</a> (Grüne, ZH) fordert, dass Fleisch aus mehrtägigen Transporten künftig deklariert wird und der Bundesrat zusätzliche Massnahmen wie Zollbeschränkungen prüfen soll. Der Nationalrat hatte den Vorstoss bereits in der Sondersession im April 2024 mit 129 zu 52 Stimmen bei 7 Enthaltungen angenommen. Im Ständerat setzte er sich nun trotz ablehnender Haltung der Kommissionsmehrheit mit 20 zu 18 Stimmen bei 4 Enthaltungen durch.</p>
<p>Befürwortende argumentierten, Konsumierende müssten transparent erfahren, unter welchen Bedingungen importiertes Fleisch produziert und transportiert werde. Gegner:innen warnten vergeblich vor zusätzlichem administrativen Aufwand. Auch der Bundesrat lehnte den Vorstoss ab.</p>
<p><strong>Einschätzung von TIF</strong>: Die Motion bringt ein in der Schweiz bislang wenig beachtetes Problem auf die politische Agenda. Mehrtägige Tiertransporte sind mit erheblichem Stress, Verletzungen und Leiden verbunden. Dass diese Realität künftig sichtbarer wird, ist ein Fortschritt. Gleichzeitig bleibt die Massnahme halbherzig: Solange solche Transporte weiterhin erlaubt sind, wird Tierleid lediglich gekennzeichnet statt konsequent verhindert.</p>
<h2>RAUS-Programm: Anpassung statt Verbesserung</h2>
<p>RAUS ist ein freiwilliges staatliches Programm, das finanzielle Anreize schafft, damit landwirtschaftlich genutzte Tiere regelmässig Auslauf erhalten. Die meisten Labels schreiben RAUS vor.</p>
<p>Die Motion von <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank" rel="noopener">Damian Müller</a> (FDP, LU) verlangt Anpassungen bei den Innenlaufhöfen im RAUS-Programm: Die Vorgabe, dass mindestens eine Seite der Auslauffläche offen sein muss, soll gestrichen werden. Zudem sollen Stallbauten aus den Jahren 2018–2024 rückwirkend als konform gelten, auch wenn sie diese Anforderungen nicht vollständig erfüllen. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 153 zu 37 Stimmen bei 1 Enthaltung deutlich an.</p>
<p>Befürwortende verweisen auf bauliche und betriebliche Probleme bei der heutigen Vorgabe, wonach eine Seite des Innenlaufhofs offen sein muss. Diese führe zu Zielkonflikten bei Ammoniakemissionen, Stallklima und Tiergesundheit. Kritiker:innen monierten vergeblich eine Aufweichung bestehender Tierwohlstandards.</p>
<p><strong>Einschätzung von TIF</strong>: Statt Tierwohl zu stärken, werden Label-Anforderungen abgeschwächt. Besonders die rückwirkende Legitimierung nicht konformer Stallbauten zeigt: Wenn Standards nicht eingehalten werden, werden sie politisch angepasst. Das RAUS-Programm wird damit geschwächt – Leittragende sind einmal mehr die Tiere.</p>
<h2>Wolfspolitik: Abschüsse als politische Antwort</h2>
<p>Die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254464" target="_blank" rel="noopener">Motion von Fabio Regazzi</a> (Mitte, TI) verlangt eine gesetzliche Grundlage, um Wölfe bereits dann abschiessen zu können, wenn die Population einen vordefinierten Schwellenwert erreicht. Dieser soll gemeinsam mit den Kantonen festgelegt werden und regionale Gegebenheiten berücksichtigen.</p>
<p>Der Bundesrat unterstützte die Motion, der Ständerat nahm sie stillschweigend an. Das Geschäft geht nun in den Nationalrat.</p>
<p><strong>Einschätzung von TIF</strong>: Mit der Einführung von Abschüssen ab bestimmten Wolfs-Beständen wird ein präventiver Eingriff normalisiert. Der Fokus liegt auf Regulierung durch Tötung, während langfristige Lösungen wie Herdenschutz und Koexistenz politisch in den Hintergrund treten. Dabei zeigt eine Studie, dass der <a href="https://www.watson.ch/schweiz/tier/534087641-herdenschutz-mit-hunden-funktioniert-gemaess-studie-gut" target="_blank" rel="noopener">Herdenschutz funktioniert</a> und damit eine gute, gewaltfreie Alternative zur Jagd von Wölfen darstellt.</p>
<h2>Fazit: Fortschritte im Detail, Blockaden im System</h2>
<p>Die Session zeigt ein klares Muster: Fortschritte entstehen dort, wo sie politisch wenig kosten. Eine Chance für Mehrheiten haben lediglich Deklarationsvorschriften, echte Veränderungen werden hingegen blockiert. Für Tiere bedeutet das, dass ihr Schutz weiterhin stark vom Druck ausserhalb des Parlaments abhängt.</p>
<p><strong>Wenn sich die Blockade-Politik im Tierschutz ändern soll, braucht es eine starke Bewegung für Tiere. <a href="https://tierimfokus.ch/mitglied" rel="noopener">Unterstütze TIF als Mitglied</a> und hilf mit, politische Veränderungen voranzutreiben.</strong></p>

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		<title>Bevölkerung fordert strengere Tierschutzkontrollen</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/bevoelkerung-fordert-strengere-tierschutzkontrollen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[tierschutzkontrollen]]></category>
		<category><![CDATA[suisseporcs]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Schweine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/bevoelkerung-fordert-strengere-tierschutzkontrollen/">Bevölkerung fordert strengere Tierschutzkontrollen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__gallery intro-animation intro-animation--left"><div class="gallery"><div class="swiper swiper--gallery swiper--gallery1"><div class="swiper-container"><div class="swiper-wrapper"><div class="swiper-slide"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/2.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/2-768x960.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/2.jpg" alt="90% der Bevölkerung fordern unangemeldete Tierschutzkontrollen" width="1080" height="1350"/></picture></div></div><div class="swiper-slide"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/3.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/3-768x960.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/3.jpg" alt="73% der Bevölkerung wollen mehr Ressourcen für die Kontrollbehörden" width="1080" height="1350"/></picture></div></div><div class="swiper-slide"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/4.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/4-768x960.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/05/4.jpg" alt="Bei der Umfrage zeigte sich kein Stadt-Land-Graben" width="1080" height="1350"/></picture></div></div></div></div><div class="swiper-button swiper-button--bubble swiper-button-prev"><div class="swiper-button__inside"><svg class="icon icon--arrows_left icon--white"><use href="#icon_arrows_left"></use></svg><svg class="icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg></div></div><div class="swiper-button swiper-button--bubble swiper-button-next"><div class="swiper-button__inside"><svg class="icon icon--arrows icon--white"><use href="#icon_arrows"></use></svg><svg class="icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg></div></div></div></div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Per Januar 2026 hat der Bundesrat die Zahl der Tierschutzkontrollen reduziert. Eine neue repräsentative Umfrage zeigt aber: Die Bevölkerung will strengere Kontrollen. 90 Prozent unterstützen unangemeldete Kontrollen. Tier im Fokus (TIF) fordert deshalb in einem Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin schärfere Kontrollen.</p>
<p>Tierschutzkontrollen sind derzeit ein zentrales Thema der Agrarpolitik. Seit dem 1. Januar 2026 können Kantone bei 10 Prozent der Tierhaltungsbetriebe auf die gesetzlich vorgesehenen Grundkontrollen verzichten. Das sind die regelmässigen Basiskontrollen, mit denen überprüft wird, ob die Tierschutzvorschriften eingehalten werden.</p>
<p>Diese Anpassung erfolgte durch Bundesrat Guy Parmelin nach einem runden Tisch mit Vertreter:innen der Agrarlobby. Tierschutz- und Umweltorganisationen waren daran nicht beteiligt. Gleichzeitig steht auch die kommende Agrarpolitik 2030+ unter dem Zeichen administrativer Vereinfachung, was in der Praxis weniger Kontrollen bedeuten könnte.</p>
<h3>Umfrage zeigt: Bevölkerung fordert schärfere Tierschutzkontrollen</h3>
<p>Eine repräsentative Umfrage von Demoscope im Auftrag von Tier im Fokus (TIF), durchgeführt im Februar 2026, zeigt ein deutliches Bild: 90 Prozent der Befragten unterstützen konsequent unangemeldete Tierschutzkontrollen. Nur eine kleine Minderheit lehnt solche Kontrollen ab.</p>
<p>Unangemeldete Kontrollen sind aufwändiger und verursachen zusätzliche Kosten, etwa wenn Zuständige beim Kontrollbesuch nicht vor Ort sind. Deshalb unterstützt die Mehrheit der Bevölkerung auch eine bessere Ausstattung der Behörden: 73 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die personellen und finanziellen Ressourcen für Tierschutzkontrollen zu erhöhen. 21 Prozent sind dagegen, 6 Prozent äussern keine Meinung.</p>
<p>«Die Bevölkerung will wirksame Tierschutzkontrollen», sagt Tobias Sennhauser, Mediensprecher Tier im Fokus. «Wenn Betriebe im Voraus wissen, wann kontrolliert wird, können Missstände kurzfristig kaschiert werden. Unangemeldete Kontrollen sind deshalb zentral für einen glaubwürdigen Vollzug.»</p>
<p>Bei den Tierschutzkontrollen gibt es keinen erkennbaren Stadt-Land-Unterschied. Die Unterstützung für konsequent unangemeldete Tierschutzkontrollen ist in allen Siedlungstypen sehr hoch: 91 Prozent in Städten, 90 Prozent in der Agglomeration und 87 Prozent auf dem Land. Selbst im ländlichen Raum findet eine deutliche Mehrheit den heutigen Anteil unangemeldeter Kontrollen zu tief.</p>
<h3>Protestbrief fordert schärfere Kontrollen</h3>
<p>Die jüngst veröffentlichten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=09ReJJIHqQw" target="_blank" rel="noopener">Aufnahmen aus einem Betrieb in Alchenstorf im Emmental</a> zeigen gravierende Missstände: schwer kranke Tiere ohne Behandlung, tote Ferkel im Stall und Hinweise auf mangelhafte Tierbetreuung. Besonders brisant: Verantwortlich für den Betrieb sind zwei Vorstandsmitglieder von Suisseporcs, der Branchenorganisation der Schweizer Schweineindustrie.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund hat Tier im Fokus einen <a href="https://tierimfokus.ch/tierschutzkontrollen">Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin</a> verfasst. Darin fordert die Organisation schärfere Tierschutzkontrollen. Kontrollen sollen häufiger und konsequent unangemeldet stattfinden. Gleichzeitig braucht es mehr personelle und finanzielle Ressourcen für die kantonalen Veterinärbehörden, damit Tierschutzvorschriften wirksam durchgesetzt werden können. Den Brief haben bereits rund 10’500 Menschen unterzeichnet.</p>
</div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/bevoelkerung-fordert-strengere-tierschutzkontrollen/">Bevölkerung fordert strengere Tierschutzkontrollen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Präsident von Suisseporcs wegen Tierquälerei angezeigt</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/schweine/praesident-von-suisseporcs-wegen-tierquaelerei-angezeigt-v3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 19:25:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Schweine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verdeckte Aufnahmen zeigen ein schwer krankes Schwein, das unbehandelt auf hartem Beton liegt. Für den Stall verantwortlich sind führende Exponenten der Schweizer Schweineindustrie. Tier im Fokus (TIF) hat Strafanzeige wegen Tierquälerei eingereicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/schweine/praesident-von-suisseporcs-wegen-tierquaelerei-angezeigt-v3/">Präsident von Suisseporcs wegen Tierquälerei angezeigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			<div class="section__text intro-animation intro-animation--left">
<p>Verdeckte Aufnahmen zeigen ein schwer krankes Schwein, das unbehandelt auf hartem Beton liegt. Für den Stall verantwortlich sind führende Exponenten der Schweizer Schweineindustrie. Tier im Fokus (TIF) hat Strafanzeige wegen Tierquälerei eingereicht.</p>
<p>Ein Schwein liegt reglos auf der Seite auf dem Betonboden eines Stalls im Emmental. Das Tier lebt noch, zittert sichtbar und bewegt nur noch die Vorderbeine, während die Hinterbeine reglos bleiben. Am Boden sind längliche Blutspuren zu sehen, die darauf hindeuten, dass das Schwein zuvor über den Stallboden gezerrt wurde.</p>
<p>Gemäss öffentlich zugänglichen Informationen wird der Betrieb von Simon B. betrieben, unterstützt wird er unter anderem von Vater Andreas B.. Sie sind führende Exponenten der Schweizer Schweineindustrie: Simon B. ist Vorstandsmitglied von Suisseporcs, Andreas B. amtiert als Präsident. Andreas B. sitzt ausserdem im Vorstand des Schweizer Bauernverbands.</p>
<p>«Die beiden Herren haben ihre Vorbildfunktion missachtet, die ihnen als Vorstandsmitglieder von Suisseporcs zukommt», sagt Tobias Sennhauser, Mediensprecher Tier im Fokus (TIF).</p>
<p>Grundlage für die Anzeige wegen Tierquälerei sind umfangreiche Fotos und Videos aus anonymer Quelle, die Tier im Fokus (TIF) zugespielt wurden. Die Metadaten der Aufnahmen datieren auf den frühen Morgen des 17. Januar 2026.</p>
<h3>Tote Ferkel im Stall</h3>
<p>Die Aufnahmen zeigen weitere Missstände. Ein anderes Schwein hat einen stark ausgeprägten Nabelbruch, der so gross ist, dass er vermutlich ständig am Boden rieb und zu einer offenen Wunde führte. Solche Verletzungen entstehen nicht über Nacht, sondern entwickeln sich über längere Zeit.</p>
<p>«Ein Schwein mit einer offenen Wunde müsste unverzüglich behandelt oder zumindest separiert werden», sagt Sennhauser.</p>
<p>Auch in der Abferkelbucht dokumentieren die Bilder kritische Situationen. Neben einer Sau liegen zwei Ferkel reglos am Boden. Eines der Tiere wirkt bereits tot und zeigt eine bläuliche Verfärbung. Das zweite Ferkel lebt noch, bewegt jedoch nur noch reflexartig die Beine.</p>
<p>«Ein Ferkel in einem solchen Zustand müsste sofort behandelt oder fachgerecht getötet werden, um weiteres Leiden zu verhindern», sagt Sennhauser.</p>
<p>Weitere Aufnahmen zeigen mehrere tote Ferkel, die in drei unbedeckten Eimern gelagert werden. Das widerspricht mutmasslich seuchenrechtlichen Vorschriften. Tier im Fokus (TIF) hat deshalb neben Tierquälerei auch entsprechende Bestimmungen des Tierseuchenrechts zur Anzeige gebracht.</p>
<h3>Protestbrief an Bundesrat</h3>
<p>Der Fall wirft aus Sicht von Tier im Fokus (TIF) auch grundsätzliche Fragen zum Vollzug des Tierschutzrechts auf. In der Schweiz werden die meisten Tierschutzkontrollen angekündigt. Betriebe wissen dadurch im Voraus, wann kontrolliert wird, und können Missstände kurzfristig kaschieren. Gleichzeitig hat Landwirtschaftsminister Guy Parmelin per 1. Januar 2026 beschlossen, dass Kantone bei einem Teil der Betriebe künftig auf Grundkontrollen verzichten können.</p>
<p>Tier im Fokus (TIF) fordert deshalb eine deutliche Stärkung der Tierschutzkontrollen. «Ein wirksamer Tierschutz braucht Kontrollen, die Missstände tatsächlich sichtbar machen», sagt Sennhauser. «Wenn Betriebe im Voraus wissen, wann kontrolliert wird, verlieren Kontrollen einen grossen Teil ihrer Wirkung.»</p>
<p>Parallel zur eingereichten Strafanzeige hat Tier im Fokus einen offenen <a href="https://tierimfokus.ch/protestbrief">Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin</a> lanciert. Darin fordert der Verein grundsätzlich unangemeldete Tierschutzkontrollen und zusätzliche Ressourcen für die kantonalen Veterinärämter. «Wir müssen die Tierschutzkontrollen massiv verschärfen», sagt Sennhauser.</p>
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</section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/schweine/praesident-von-suisseporcs-wegen-tierquaelerei-angezeigt-v3/">Präsident von Suisseporcs wegen Tierquälerei angezeigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Berner Tierschutzpreis 2025 für Tier im Fokus</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/berner-tierschutzpreis-2025-fuer-tier-im-fokus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 03:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierimfokus.ch/?p=62051</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Dachverband Berner Tierschutzorganisationen (DBT) verleiht den Berner Tierschutzpreis 2025 an Tier im Fokus (TIF). Geehrt wird die Organisation für ihr langjähriges Engagement für die Tiere sowie ihren konsequenten Einsatz in der Politik. Tier im Fokus (TIF) ist eine Schweizer Tierrechtsorganisation mit Sitz in Bern. Seit 2009 deckt TIF mit investigativen Recherchen Missstände in Schweizer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/berner-tierschutzpreis-2025-fuer-tier-im-fokus/">Berner Tierschutzpreis 2025 für Tier im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Der <a href="https://www.dbtier.ch/">Dachverband Berner Tierschutzorganisationen (DBT)</a> verleiht den Berner Tierschutzpreis 2025 an Tier im Fokus (TIF).

Geehrt wird die Organisation für ihr langjähriges Engagement für die Tiere sowie ihren konsequenten Einsatz in der Politik.

Tier im Fokus (TIF) ist eine Schweizer Tierrechtsorganisation mit Sitz in Bern.

Seit 2009 deckt TIF mit investigativen Recherchen Missstände in Schweizer Tierfabriken auf. Ihre Enthüllungen wie <a href="https://arme-schweine.ch/">Arme Schweine</a>, <a href="https://www.qualzucht-stoppen.ch/">Qualzucht stoppen</a> oder <a href="https://www.eier-leier.ch/">Die Eier-Leier</a> lancierten landesweite öffentliche und politische Debatten.

Ergänzt wird diese Arbeit durch kreative, gewaltfreie Protestaktionen für Tiere in der ganzen Schweiz.

2025 wurde Tier im Fokus als erste Tierschutzorganisation überhaupt in ein Schweizer Parlament gewählt und ist seither im Berner <a href="https://tierimfokus.ch/stadtrat">Stadtrat</a> vertreten.

Dort setzt sich die Organisation für mehr pflanzliche Ernährung in öffentlichen Kantinen und ein besseres Leben für Wildtiere ein.

Am 29. März kandidiert Tier im Fokus zudem für den <a href="https://tierimfokus.ch/wahlen26">Grossen Rat des Kantons Bern</a>, mit dem Ziel, den Tieren bei allen politischen Entscheidungen eine Stimme zu geben.
<h3>Forderungen für den Kanton Bern</h3>
Im Grossen Rat will sich Tier im Fokus insbesondere einsetzen für:
<ul>
 	<li><strong>Schärfere Tierschutzkontrollen</strong>
Mehr unangemeldete Kontrollen, eine bessere personelle Ausstattung des Veterinäramts sowie wirksame Sanktionen bei wiederholten Verstössen.</li>
 	<li><strong>Systemwechsel in der Jagdpolitik</strong>
Ersatz der privaten Hobbyjagd durch eine professionelle, staatlich organisierte Wildhut nach wissenschaftlichen Kriterien.</li>
 	<li><strong>Grundrechte für Heimtiere</strong>
Rechtlicher Lebens- und Unversehrtheitsschutz für Hunde und Katzen, damit ihr Schutz nicht von individuellen Interessen abhängt.</li>
 	<li><strong>Förderung pflanzlicher Ernährung</strong>
Verbindliche pflanzliche Optionen in kantonalen Institutionen und gezielte Unterstützung innovativer, tierfreundlicher Produktionsformen.</li>
</ul><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/berner-tierschutzpreis-2025-fuer-tier-im-fokus/">Berner Tierschutzpreis 2025 für Tier im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sam Nüesch – Ein Visionär ohne Scheuklappen</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/nachruf/sam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 21:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/nachruf/sam/">Sam Nüesch – Ein Visionär ohne Scheuklappen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Wir standen mitten in der Vorbereitung für unsere erste Kandidatur für das Berner Kantonsparlament. Excel-Listen, Konzepte, ein Berg an Todos. Wir alle hatten unsere Rolle, wir waren auf Kurs, unsere Richtung stimmte.</p>
<p>Doch dann stand alles still.</p>
<p>Sam erlitt eine schwere Hirnblutung, ausgelöst durch die extrem seltene und komplexe Ko-Existenz eines Moyamoya-Syndroms mit einer arteriovenösen Malformation. Er wurde ins künstliche Koma versetzt. Auf Planung und Aufbruch folgte Schock und Bangen.</p>
<h2>Der Kompass unserer Arbeit</h2>
<p>Sam war für TIF weit mehr als ein Wegbegleiter. Er war ein strategischer Architekt. Über das von ihm mitbegründete <a href="https://www.amt-fuer-zukunft.ch/" target="_blank" rel="noopener">Amt für Zukunft</a> arbeitete er jahrelang eng mit uns zusammen. Er war massgeblich mitverantwortlich für unsere <a href="https://tierimfokus.ch/theoryofchange/" target="_blank" rel="noopener">Theory of Change</a> – einen Kompass für unsere Tierrechtsarbeit.</p>
<p>Ausgebildet als Philosoph und Kaospilot sagte er manchmal mit Schalk: «Beides merkt man.» Und tatsächlich: Wer mit ihm arbeitete, tauchte in neue Welten ein. Wenn Sam einen seiner legendären Workshops leitete, öffnete sich ein Raum unbegrenzter Möglichkeiten. Man durfte träumen, spinnen, Utopien entwerfen. An einem Workshop entstanden über 140 Ideen für Volksinitiativen – darunter ein bedingungsloses Gemüseabo. Sam liess uns weit fliegen und half uns anschliessend, sicher zu landen. Er dachte gross, unkonventionell und weit – und blieb dabei stets bodenständig, praktisch und nahbar.</p>
<p>Sam brachte frischen Wind zu TIF. Gerne zitierte er Peter Drucker: «Culture eats strategy for breakfast.» Für Sam war Kultur keine Floskel, sondern Fundament. Wer neu zu TIF kam, wurde von ihm nicht nur empfangen, sondern wirklich willkommen geheissen. Seine Umarmungen waren nie beiläufig. Wenn Sam dich umarmte, blieb die Zeit kurz stehen.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-005-1400x1054.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-005-768x578.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-005-1400x1054.jpeg" alt="Wettrennen mit Coco" width="1400" height="1054"/></picture></div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>Gemeinsam Geschichte schreiben</h2>
<p>Sein Einfluss reichte weit über eine gute Kultur hinaus. Sam leitete unsere Tierpolitik-Gruppe. Aus zahlreichen Workshops und wöchentlichen Treffen wuchs schliesslich der Mut zur Kandidatur für den <a href="http://www.tierimfokus.ch/stadtrat" target="_blank" rel="noopener">Berner Stadtrat</a>. Gemeinsam errangen wir den ersten politischen Sitz für Tiere in einem Schweizer Parlament.</p>
<p>Die Wahlnacht bleibt unvergessen. Wir feierten zusammen mit einer anderen Partei und standen gerade draussen, als jemand aus dem Saal auf uns zustürmte, mit dem Finger auf uns zeigte und rief: «Ihr seid gewählt!» Wir waren sprachlos und fielen uns in die Arme. Es folgte eine ausgiebige Tour durch Berns Beizen, während wir nur langsam begriffen, was wir gerade erreicht hatten.</p>
<p>Es tröstet uns, dass Sam die Früchte seines Erfolgs noch ernten durfte. Und zugleich bricht es uns das Herz, ihn mitten auf dem Weg zu verlieren. Wir standen erst am Anfang – und Sam hätte die nächsten Schritte entscheidend mitgeprägt.</p>
<p>Dabei sah es zwischenzeitlich, den Umständen entsprechend, vorsichtig hoffnungsvoll aus. Zwar würde Sam voraussichtlich linksseitig gelähmt bleiben, doch die Ärzt:innen waren zuversichtlich, dass er eines Tages wieder weitgehend selbstständig leben könnte.</p>
<p>Doch dann folgte eine erneute Hirnblutung, und die Ärzt:innen konnten nichts mehr für ihn tun.</p>
<h2>Sein Universum bleibt</h2>
<p>Mit Sam verlieren wir einen strategischen Denker, einen Möglichkeitsöffner, einen warmherzigen Menschen. Sein Universum war gross – und wir durften Teil davon sein.</p>
<p>Wir machen weiter. Für Sam und für alle anderen Tiere. Wir ehren ihn, indem wir seinen Kompass weiter nutzen. Wenn wir vor schwierigen Entscheidungen stehen, werden wir uns fragen: «Was würde Sam jetzt sagen?»</p>
<p>Du hast uns gelehrt, gross zu denken, unkonventionell zu handeln und dabei liebevoll und geerdet zu bleiben.</p>
<p>Dein Universum lebt weiter – in unserer Arbeit und in unseren Herzen.</p>
<p>Danke für alles, Sam.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-006-1400x1050.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-006-768x576.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2026/02/signal-2026-02-24-205224-006-1400x1050.jpeg" alt="Sam am Meer" width="1400" height="1050"/></picture></div></div></section><section class="section"><div class="section__info_box intro-animation intro-animation--left"><div class="info_box boxed"><div class="info_box__container"><div class="info_box__info"><svg class="info__bubble icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg><svg class="info__i icon icon--info icon--white"><use href="#icon_info"></use></svg></div><p class="typography--h4">Abschiedszeremonie für Sam</p><p><strong>Sonntag, 8. März 2026, 13:00–18:00 Uhr</strong><br />
Heitere Fahne, Dorfstrasse 22/24, 3084 Wabern</p>
<p>Ab 13:00 Uhr Eintreffen, 14:00 Uhr Zeremonie im offenen Kreis. Beiträge in Wort, Musik oder anderer Form sind willkommen. Ab ca. 15:30 Uhr veganes Apero.</p>
<p><strong>Alle sind willkommen. Keine Anmeldung nötig.</strong></p>
</div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/nachruf/sam/">Sam Nüesch – Ein Visionär ohne Scheuklappen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Mehr Tierschutz im Kanton Bern</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/mehr-tierschutz-im-kanton-bern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 17:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierimfokus.ch/?p=61971</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/mehr-tierschutz-im-kanton-bern/">Mehr Tierschutz im Kanton Bern</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Ob in Tierfabriken, im Wald oder im eigenen Zuhause – Tiere sind von politischen Entscheiden direkt betroffen. Dennoch sind ihre Interessen im Kantonsparlament kaum vertreten. Tier im Fokus (TIF) will das ändern und kandidiert mit fast 30 Menschen in den Wahlkreisen Stadt Bern, Mittelland-Nord, Mittelland-Süd sowie Emmental.</p>
<h3>Schärfere Tierschutzkontrollen</h3>
<p>Jahrelange Enthüllungen von Tier im Fokus (TIF) in Schweizer Tierfabriken zeigen immer wieder gravierende Missstände. Trotz bestehender Kontrollen werden Tierschutzvorgaben oft ungenügend umgesetzt – das heutige System entfaltet nicht die nötige abschreckende Wirkung.</p>
<p>TIF fordert deshalb mehr unangemeldete Kontrollen sowie einen deutlichen Ausbau der personellen und finanziellen Ressourcen des Veterinäramts. «Tierschutzgesetze nützen wenig, wenn sie nicht konsequent durchgesetzt werden», sagt Tobias Sennhauser, Mediensprecher und Stadtrat in Bern für Tier im Fokus (TIF).</p>
<h3>Hobbyjagd abschaffen</h3>
<p>Im Kanton Bern werden jedes Jahr tausende Wildtiere im Rahmen der privaten Jagd getötet. Was als Tradition oder Freizeitbeschäftigung gilt, bedeutet für die betroffenen Tiere Stress, Verletzungen und Tod.</p>
<p>Tier im Fokus (TIF) fordert deshalb einen Systemwechsel: Statt der Hobbyjagd soll eine professionelle, staatlich organisierte Wildhut die Verantwortung übernehmen – nach dem Vorbild des Kantons Genf. «Die Jagd ist ein blutiges Hobby aus dem letzten Jahrhundert – der Kanton Bern braucht eine professionelle Wildhut, die nach ökologischen Kriterien entscheidet», sagt Grossratskandidat Tobias Sennhauser. Regulierung darf nur dort erfolgen, wo sie ökologisch tatsächlich notwendig ist und wissenschaftlich klar begründet werden kann.</p>
<p>Wildtiere sind keine Zielscheiben, sondern fühlende Lebewesen und Teil eines empfindlichen Ökosystems. Ihr Leben darf nicht von jagdlicher Tradition oder Freizeitinteressen abhängen.</p>
<h3>Grundrechte für Hunde und Katzen</h3>
<p>Hunde und Katzen gehören heute zur Familie: Sie werden gepflegt, medizinisch versorgt und teilweise sogar gemeinsam mit ihren Menschen bestattet. Dennoch fehlt ihnen ein klar verankerter individueller Lebensschutz. In bestimmten Situationen können Tiere eingeschläfert werden, obwohl keine zwingenden medizinischen Gründe vorliegen.</p>
<p>TIF fordert deshalb Grundrechte für Hunde und Katzen – insbesondere das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. «Wenn wir Tiere als fühlende Individuen anerkennen, müssen wir ihnen auch entsprechenden rechtlichen Schutz gewähren», sagt Sennhauser.</p>
</div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/mehr-tierschutz-im-kanton-bern/">Mehr Tierschutz im Kanton Bern</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<item>
		<title>MM &#124; Tiertötungen überzähliger Tiere &#124; Tierpark Bern &#124; SR</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/ueberzahlige-tiere-tierpark-bern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tier im Fokus (TIF)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 12:27:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung: Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpark Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Medienmitteilung von Tier im Fokus (TIF) und Tier im Recht (TIR) In mehreren europäischen Zoos haben Tötungen gesunder Tiere in den vergangenen Jahren zu intensiven öffentlichen Debatten geführt, etwa die Tötung der Giraffe Marius im Zoo Kopenhagen oder jene von zwölf Pavianen im Zoo Nürnberg.  Auch im Tierpark Bern werden Tiere aus Gründen des Populationsmanagements getötet. Mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/ueberzahlige-tiere-tierpark-bern/">MM | Tiertötungen überzähliger Tiere | Tierpark Bern | SR</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gemeinsame Medienmitteilung von Tier im Fokus (TIF) und Tier im Recht (TIR)</strong></p>



<p>In mehreren europäischen Zoos haben Tötungen gesunder Tiere in den vergangenen Jahren zu intensiven öffentlichen Debatten geführt, etwa die Tötung der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Marius_(giraffe)" target="_blank" rel="noopener">Giraffe Marius</a> im Zoo Kopenhagen oder jene von <a href="https://www.srf.ch/news/international/tiergarten-in-nuernberg-d-trotz-massiver-kritik-deutscher-zoo-toetet-gesunde-paviane" target="_blank" rel="noopener">zwölf Pavianen</a> im Zoo Nürnberg. </p>



<p>Auch im Tierpark Bern werden Tiere aus Gründen des Populationsmanagements getötet. Mit einem Vorstoss im Berner Stadtrat fordert <a href="http://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a> Transparenz über die Praxis der Tötung überzähliger Tiere im Tierpark Bern. «Es darf nicht sein, dass völlig gesunde Tiere getötet werden», sagt TIF-Stadtrat Tobias Sennhauser.</p>



<h2 id="h.qxws7a3poums" class="wp-block-heading">Tierwürde verletzt</h2>



<p>Die Tötung überzähliger Tiere ist auch aus rechtlicher Sicht kritisch zu hinterfragen. Das Tierschutzgesetz (TSchG) schützt die Würde und das Wohlergehen des Tieres. <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/414/de#art_3" target="_blank" rel="noopener">Art. 3 Bst. a TSchG</a> definiert die Würde des Tieres als dessen Eigenwert, der im Umgang mit ihm zu achten ist. Nach Einschätzung von <a href="http://tierimrecht.org" target="_blank" rel="noopener">Tier im Recht (TIR)</a> widerspricht die gezielte Tötung gesunder Zootiere aus Gründen der Überzähligkeit dem in der Schweiz gesetzlich verankerten Tierwürdeschutz, da Tiere dabei zu austauschbaren Ressourcen instrumentalisiert werden. In ihrer aktuellen <a href="https://www.tierimrecht.org/documents/10702/2025-08-20-Stellungnahme-zur-Verfuetterung-von-ueberzaehligen-Zootieren-in-der-Schweiz.pdf" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahme</a> hält TIR fest, dass der Schutz der Tierwürde jedem einzelnen Tier zukommt und nicht durch Artenschutz-Interessen relativiert werden darf.</p>



<p>«Aus der Tierwürde gemäss Tierschutzgesetz lässt sich ein individueller Lebensschutz ableiten», sagt Gieri Bolliger, Geschäftsleiter von TIR. «Das absichtliche Töten gesunder Tiere aus Managementgründen ist aus unserer Sicht nicht mit dem Tierwürdeschutz vereinbar und daher rechtlich nicht haltbar.»</p>



<h2 id="h.axica8v5rjiq" class="wp-block-heading">Tierpark plant «Futtertierzucht»</h2>



<p>Der Vorstoss im Berner Stadtrat fragt zudem nach möglichen Alternativen zur Tötung überzähliger Tiere. Der Gemeinderat soll darlegen, welche Optionen geprüft wurden und aus welchen Gründen sie umgesetzt oder verworfen werden. «Wir wollen wissen, welche Alternativen zur Tötung überzähliger Tiere geprüft wurden», sagt Sennhauser.</p>



<p>Die Frage nach dem Umgang mit überzähligen Tieren ist dabei kein Einzelfall. Sie verweist auf ein grundlegendes Verständnis davon, wie Tiere im Tierpark Bern bewertet werden – nämlich primär nach ihrem betrieblichen Nutzen. Kritisch hinterfragt der Vorstoss zudem die in der <a href="https://www.bern.ch/mediencenter/medienmitteilungen/aktuell_ptk/tierpark-bern-gesamtplanung-2023-2033-verabschiedet" target="_blank" rel="noopener">Gesamtplanung 2023–2033</a> vorgesehene Futtertierzucht im Tierpark Bern. Dabei sollen Tiere gezüchtet werden, um als Nahrung für karnivore Tiere zu dienen. Diese Praxis wirft grundlegende ethische Fragen auf. «Es ist stossend, wenn Tiere eigens gezüchtet werden, um kurz nach der Geburt wieder getötet zu werden», sagt Sennhauser.</p>



<p>Der politische Vorstoss soll klären, wie der Tierpark Bern künftig mit dieser ethisch umstrittenen Praxis umgeht. Er wurde von Tobias Sennhauser (TIF), Matteo Micieli (PdA), Raffael Joggi (AL) und Anouk Ursin (AL) eingereicht.</p>


<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/ueberzahlige-tiere-tierpark-bern/">MM | Tiertötungen überzähliger Tiere | Tierpark Bern | SR</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<item>
		<title>Tierpolitik im Bundeshaus &#124; WS 25</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/ws25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sennhauser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 17:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tierpolitik im Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ernährungsinitiative wurde im Nationalrat als Erstrat deutlich abgelehnt. Auch ein abgeschwächter indirekter Gegenvorschlag fand keine Mehrheit. Inhaltlich greift die Initiative zentrale Probleme auf: die hohe Importabhängigkeit der Schweiz, den übermässigen Ressourcenverbrauch der Tierproduktion, die Belastung von Böden, Gewässern und Biodiversität sowie die geringe Krisenfestigkeit des heutigen Ernährungssystems. Gefordert werden unter anderem ein verbindlicher Netto-Selbstversorgungsgrad von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/ws25/">Tierpolitik im Bundeshaus | WS 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a href="https://xn--ernhrungsinitiative-iwb.ch/" target="_blank" rel="noopener">Ernährungsinitiative</a> wurde im Nationalrat als Erstrat deutlich abgelehnt. Auch ein abgeschwächter indirekter <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250067" target="_blank" rel="noopener">Gegenvorschlag fand keine Mehrheit.</a></p>



<p>Inhaltlich greift die Initiative zentrale Probleme auf: die hohe Importabhängigkeit der Schweiz, den übermässigen Ressourcenverbrauch der Tierproduktion, die Belastung von Böden, Gewässern und Biodiversität sowie die geringe Krisenfestigkeit des heutigen Ernährungssystems. Gefordert werden unter anderem ein verbindlicher Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent (heute: <a href="https://www.schweizerbauer.ch/artikel/nettoselbstversorgungsgrad-sinkt-auf-42prozent" target="_blank" rel="noopener">42 Prozent</a>) und eine stärkere Ausrichtung auf pflanzliche Lebensmittel.</p>



<p>Vertreter:innen von Grünen, SP und GLP anerkannten zwar die Zielrichtung der Initiative, bezeichneten jedoch den Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent sowie die zehnjährige Umsetzungsfrist als zu ambitioniert. Gleichzeitig betonten sie, dass die heutigen agrarpolitischen Instrumente ungenügend seien, um Umwelt- und Biodiversitätsziele tatsächlich zu erreichen. Vor diesem Hintergrund unterstützten Teile der Ratslinken einen indirekten Gegenvorschlag, der Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Gewässerschutz expliziter in der Agrarpolitik verankern sollte.</p>



<p>Dieser Gegenvorschlag wurde vom Nationalrat dennoch klar abgelehnt. Bürgerliche Parteien argumentierten mit mangelnder Umsetzbarkeit, hohen Kosten und einem angeblichen Eingriff in die persönliche Ernährungsfreiheit. Offen blieb erneut die Frage, wie Ernährungssicherheit, Klima- und Biodiversitätsschutz unter den bestehenden Produktionsstrukturen langfristig gewährleistet werden sollen. Nun berät der Ständerat über Initiative und Gegenvorschlag.</p>



<h2 id="h.mkngizd1m3j0" class="wp-block-heading">Feuerwerksinitiative: Kleiner Schritt, grosses Versäumnis</h2>



<p>Ebenfalls behandelt wurde die <a href="http://feuerwerksinitiative.ch/" target="_blank" rel="noopener">Feuerwerksinitiative</a>. Der Nationalrat lehnt die Initiative ab, beschloss dafür einen indirekten Gegenvorschlag, der sogenannte Böller verbietet, verzichtete aber auf weitergehende Einschränkungen von lautem Feuerwerk.</p>



<p>Für Tiere bedeutet dieser Entscheid kaum Entlastung. Der Grossteil der Lärmbelastung stammt nicht von reinen Knallkörpern, sondern von visuell-akustischem Feuerwerk wie Raketen. Haus- und Wildtiere leiden weiterhin unter panischem Stress, Verletzungen und Fluchtreaktionen.</p>



<p>Besonders irritierend ist der politische Kontrast zur gesellschaftlichen Realität: Umfragen zeigen seit Jahren eine klare Mehrheit der Bevölkerung für weitergehende Einschränkungen, <a href="https://feuerwerksinitiative.ch/de/medienmitteilung/nationalrat-beschliesst-ein-boellerverbot-die-bevoelkerung-moechte-weiter-gehen" target="_blank" rel="noopener">teilt das Initiativkomitee mit</a>. Zahlreiche Gemeinden gehen bereits weiter als der Bund, <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/motion-bern-soll-feuerwerk-einschraenken/">dereinst hoffentlich auch die Stadt Bern</a>. Dennoch blieb der Gegenvorschlag minimalistisch. Der Ständerat ist nun gefordert, dieses klare Signal aus der Bevölkerung ernst zu nehmen und substanzielle Verbesserungen vorzunehmen.</p>



<h2 id="h.jqxmfva7bwwa" class="wp-block-heading">Wolfspolitik: Abschüsse statt Koexistenz</h2>



<p>Mit zwei angenommenen Motionen beschliesst das Parlament eine weitere Schwächung der Schweizer Wolfspopulationen. Neu sollen Abschüsse auch in <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank" rel="noopener">Jagdbanngebieten</a> möglich sein und sogenannte «Problemwölfe» selbst dann getötet werden dürfen, wenn sie <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank" rel="noopener">Teil eines Rudels</a> sind.</p>



<p>Diese Entscheide stehen im Widerspruch zu internationalen Verpflichtungen der Schweiz und zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie fördern eine symbolische Politik der Eskalation, statt in funktionierenden Herdenschutz, Prävention und Koexistenzmodelle zu investieren. Besonders problematisch ist, dass Abschüsse zunehmend präventiv legitimiert werden sollen, ohne dass konkrete Schäden bereits eingetreten sind.</p>



<p>Die <a href="https://www.gruppe-wolf.ch/Pressemitteilungen/Wolfsmanagement-wie-in-Schweden%253A-Kopie-eines-gescheiterten%252C-rechtswidrigen-Modells.htm" target="_blank" rel="noopener">Gruppe Wolf Schweiz</a> warnt vor Bestrebungen, in der Schweiz ein Wolfsmanagement nach schwedischem Vorbild einzuführen. Dieses Modell sei rechtswidrig und gefährde den Wolfsbestand existenziell, da Abschüsse über feste Quoten erfolgen – unabhängig von konkreten Schäden. Die EU habe das schwedische Vorgehen als nicht rechtskonform beurteilt, da kein günstiger Erhaltungszustand gewährleistet sei; auch die Berner Konvention werde verletzt. Mitte Dezember 2025 stoppte ein schwedisches Verwaltungsgericht die geplante Wolfsjagd mit Verweis auf diese Rechtswidrigkeit. Wolf Schweiz betont, dass ein solches Modell langfristig auf die Ausrottung des Wolfs hinauslaufe, selbst wenn dies politisch beschönigt werde.</p>



<p>TIF lehnt den Kurs der Schweizer Wolfspolitik klar ab. Eine Politik, die auf systematische Tötung setzt, löst keine Nutzungskonflikte, sondern verschärft sie. Notwendig wären verbindliche Investitionen in Herdenschutz, eine bessere Unterstützung betroffener Betriebe und eine faktenbasierte Kommunikation statt Angstmobilisierung.</p>



<h2 id="h.pgflgsqmuv2l" class="wp-block-heading">Biodiversität: Viele Worte, wenig Wirkung</h2>



<p>Der Bundesrat hat in der Wintersession eine aktualisierte Version des <a href="https://www.news.admin.ch/de/newnsb/ghDdH4rFHhzuMmFqfLUHj" target="_blank" rel="noopener">Aktionsplans Biodiversität</a> verabschiedet. </p>



<p><a href="https://www.birdlife.ch/de/content/aktionsplan-biodiversitaet-auch-aktualisierte-version-reicht-bei-weitem-nicht" target="_blank" rel="noopener">BirdLife Schweiz</a> kritisiert, dass die Schweiz weiterhin viel zu wenig für die stark bedrohte Biodiversität tue. Insbesondere fehlten nach wie vor grossflächig wirksame Massnahmen gegen das Insektensterben, die den Trend tatsächlich bremsen oder umkehren könnten. Statt verbindlicher Schritte verspreche der Bundesrat erneut zu prüfen, ob zusätzliche Massnahmen nötig seien – und verschiebe damit den Prüfauftrag aus dem Aktionsplan von 2024 ein weiteres Mal.</p>



<p>Für Tiere – und auch für uns Menschen – ist Biodiversität kein abstraktes Umweltziel, sondern die Grundlage für das Überleben. Eine Politik, die Schutz ankündigt, gleichzeitig aber dort spart, wo Umsetzung stattfinden müsste, bleibt unglaubwürdig.</p>



<h2 id="h.qoqg5cnupjo" class="wp-block-heading">Es braucht Druck von der Bevölkerung</h2>



<p>Die Wintersession 2025 verdeutlicht: Fortschritte für Tiere entstehen nicht von selbst. Selbst breit abgestützte Anliegen werden im Parlament abgeschwächt oder vertagt, sobald sie bestehende Produktions- und Konsummuster infrage stellen. Umso wichtiger bleibt der politische Druck von aussen – durch Initiativen, Referenden, Lobbyarbeit und eine öffentliche Debatte.</p>



<p>TIF will sich aktiv in die Politik einmischen und den Tieren eine Stimme im Parlament geben. Dazu kandidieren wir am 29. März für das Kantonsparlament in Bern. <a href="https://tierimfokus.ch/wahlen-2026/wahlprogramm-grosser-rat/">Lies unsere Forderungen im Wahlprogramm.</a></p>


<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/ws25/">Tierpolitik im Bundeshaus | WS 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jahresbericht 2025</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/jahresbericht/2025/</link>
					<comments>https://tierimfokus.ch/jahresbericht/2025/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sennhauser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2025 08:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahresbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierimfokus.ch/?p=61524</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/jahresbericht/2025/">Jahresbericht 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>2025 markiert einen Meilenstein für Tier im Fokus (TIF): Erstmals ist in der Schweiz eine Tierrechtsorganisation mit einem Sitz im Berner Stadtrat parlamentarisch vertreten. Damit werden die Interessen der Tiere direkt in einem Schweizer Parlament eingebracht – sichtbar, verbindlich und auf Augenhöhe mit anderen politischen Interessen.</p>
<p>Trotzdem soll TIF keine Partei werden. Die parlamentarische Arbeit bleibt eines von mehreren Standbeinen unserer Organisation. Politik ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Tiere bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen, die sie unmittelbar betreffen.</p>
<p>Der Jahresbericht zeigt die ganz Vielfalt unserer Organisation. Entlang unserer drei langfristigen Ziele aus der <a href="https://tierimfokus.ch/theoryofchange/">Theory of Change</a> dokumentiert er eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf5776-1-1400x933.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf5776-1-768x512.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf5776-1-1400x933.jpg" alt="Mahnwache in St. Gallen für die Tiere" width="1400" height="933"/></picture></div><div class="picture_description">Mahnwache in St. Gallen für die Tiere | Foto: Tobias Sennhauser</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>Voraussetzung: Stärkung der Tierrechtsbewegung</h2>
<p>Ein nachhaltiger gesellschaftlicher Wandel zugunsten der Tiere setzt eine starke, vielfältige und gut vernetzte Tierrechtsbewegung voraus. Bevor politische Forderungen Mehrheiten finden oder institutionelle Veränderungen greifen können, braucht es Menschen, die sich austauschen, voneinander lernen, gemeinsame Strategien entwickeln und langfristig engagiert bleiben.</p>
<p>Ein zentrales Element zur Stärkung der Tierrechtsbewegung war im Jahr 2025 die <a href="https://tierimfokus.ch/animal-uprising-week/rueckblick-animal-uprising/">Animal Uprising Week</a>, die von TIF initiiert und bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Während einer Woche fanden schweizweit zahlreiche Veranstaltungen statt, organisiert von über 20 Organisationen, die gemeinsam zeigten, wie vielfältig, lebendig und politisch die Tierrechtsbewegung ist. TIF beteiligte sich in Bern mit Stadtrundgängen, politischen Abenden und Workshops. Den Abschluss bildete eine Line of Silence am Bahnhof Bern, bei der Aktivist:innen still auf das Leid von Tieren aufmerksam machten. Anschliessend sorgte das Duo Soya The Cow und Prinz Piano für den musikalischen Höhepunkt.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-1400x1050.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-768x576.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-1400x1050.jpeg" alt="Soya The Cow und Prinz Piano in Aktion an der Animal Uprising Week" width="1400" height="1050"/></picture></div><div class="picture_description">Soya The Cow und Prinz Piano in Aktion an der Animal Uprising Week | Foto: zVg</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Ebenfalls von TIF initiiert wurde das <strong>Animal Liberation Gathering</strong>, ein wiederkehrendes Treffen für die Tierrechtsbewegung in der Schweiz. Aktivist:innen aus der ganzen Schweiz kamen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsame Strategien zu diskutieren.</p>
<p>Auf internationaler Ebene nahm TIF mit einer Delegation am <a href="http://www.tierrechtskongress.at">Tierrechtskongress in Wien</a> teil und gestaltete diesen mit dem Beitrag <a href="https://www.youtube.com/watch?v=I7E4NqbhfWI">«Wir sind im Parlament! Und jetzt?»</a> mit. Der Austausch mit Aktivist:innen, Forschenden und Organisationen aus anderen Ländern ermöglichte es, die eigene Arbeit in einen grösseren Kontext einzuordnen und Impulse für die Weiterentwicklung der Tierrechtsbewegung in der Schweiz aufzunehmen.</p>
</div><div class="section__youtube intro-animation intro-animation--left"><div class="video_container video_container--embed"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/I7E4NqbhfWI?modestbranding=1&rel=0&showinfo=0" title="Wir sind im Parlament! Und jetzt?" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Daneben förderte TIF auch im Regionalen den Austausch unter Gleichgesinnten. In regelmässigen <strong>akTIF-Treffen</strong> konnten aktive Mitglieder laufende Projekte besprechen, Herausforderungen teilen und voneinander lernen. Ergänzend dazu fanden mehrere <strong>offene Workshops</strong> statt, die vom Amt für Zukunft moderiert wurden und sich mit politischen und strategischen Fragen befassten.</p>
<p>Ein weiterer Fokus lag auf der Frage, wie Engagement langfristig tragfähig bleiben kann. Dazu gibt es unser <a href="https://tierimfokus.ch/care-collective/">Care Collective</a>. Dieses Jahr organisierte es mehrmals <strong>Yoga für Tierrechtsaktivist:innen und TIF-Mitglieder</strong>. Dies boten wir auch in einem Berner Altstadtkeller an, in Kooperation mit dem dortigen Hrdayam. Zu Weihnachten lancierten wir zudem erneut unser <strong>veganes Wichteln</strong>, wobei sich unbekannte Aktive ein kleines veganes Geschenk zuschicken. Teilgenommen haben über 100 Personen aus der ganzen Schweiz.</p>
<p>Bewegungen entstehen aus der Bevölkerung. Sie wachsen in unabhängigen Gruppen, getragen von Menschen, die etwas verändern wollen. Organisationen können solche Bewegungen unterstützen und langfristig stärken. Diese Rolle übernimmt TIF – <a href="https://tierimfokus.ch/happy-birthday-2/15-jahre-tier-im-fokus-tif/">seit inzwischen 15 Jahren</a>. Dieses Jubiläum nutzten wir, um uns bei einem gemütlichen veganen Sommerfest ausnahmsweise selbst zu feiern.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/08/vorschau-web-event-680x383-1.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/08/vorschau-web-event-680x383-1.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/08/vorschau-web-event-680x383-1.jpg" alt="Unsere Torte zum Fest für 15 Jahre Tier im Fokus" width="680" height="383"/></picture></div><div class="picture_description">Unsere Torte zum Fest von 15 Jahre Tier im Fokus | Foto: Jessica Ladanie</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>1. Gewaltfreie Wertschöpfungsketten</h2>
<p>TIF setzt sich dafür ein, dass Produktion und Konsum so verändert werden, dass Tiere nicht länger ausgebeutet werden. Wir legen offen, wo Gewalt an Tieren verübt wird, wie sie im Alltag unsichtbar gemacht wird und welche Alternativen es zu tierlichen Produkten gibt.</p>
<p>Ein zentraler Schwerpunkt lag im Jahr 2025 auf der Aufklärungsarbeit zur sogenannten Nutztierhaltung und zu den <a href="https://tierimfokus.ch/themen/tiere">realen Bedingungen in der industriellen Tierproduktion</a>. TIF thematisierte strukturelle Missstände, irreführende Werbebotschaften und die Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und tatsächlicher Praxis. In Zusammenarbeit mit <strong>Animal Rights Switzerland</strong> hielten wir einen Vortrag zur Massentierhaltung in der Schweiz, der die Werbung der Realität gegenüberstellte.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf6803-8-768x960.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf6803-8-768x960.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf6803-8-768x960.jpg" alt="Unser Vortrag zu Tierfabriken in der Schweiz" width="768" height="960"/></picture></div><div class="picture_description">Unser Vortrag zu Tierfabriken in der Schweiz | Foto: zVg</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Ein wichtiger Hebel dieser Aufklärungsarbeit war <a href="https://tierimfokus.ch/in-den-medien/">unsere Medienpräsenz</a>. 2025 war TIF in rund <strong>90 Medienbeiträgen</strong> vertreten, darunter regionale, nationale und internationale Formate. Dazu gehörte ein Auftritt bei SRF zum Leid der Hühner in der Eierindustrie, ein Beitrag in der NZZ zur veganen Ernährung, ein Bericht im Tages-Anzeiger zum Tierschutzskandal in Solothurn sowie ein grosses Interview in der Berner Zeitung zu sogenannten Viehschauen an der Berner Publikumsmesse BEA. Ausserdem berichtete die Süddeutsche Zeitung über unsere Kritik an einem neuen Label zur Tierhaltung in der Schweiz.</p>
<p>À propos BEA: Ihr galt unser umfassender Widerstand. So reichten wir bereits im Vorfeld eine <a href="https://tierimfokus.ch/medienmitteilung/60462/">Beschwerde bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission</a>, lancierten einen Vorstoss im Berner Stadtrat und protestierten vor Ort gegen die gewaltsame Zurschaustellung von Milchkühen – mit tatkräftiger Unterstützung von «Trachten statt Schlachten».</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/493851066-1087819790050410-1541925663725720218-n-768x960.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/493851066-1087819790050410-1541925663725720218-n-768x960.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/493851066-1087819790050410-1541925663725720218-n-768x960.jpg" alt="Trachten statt Schlachten verteilt milchkritische Flyer an der BEA." width="768" height="960"/></picture></div><div class="picture_description">Trachten statt Schlachten verteilt milchkritische Flyer an der BEA | Foto: zVg</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Damit die Wertschöpfungskette gewaltfrei werden kann, müssen wir den Konsum von Tieren beenden. Deshalb organisierten wir unser Treffen <strong>Vegan Meet &amp; Eat</strong>, das (seit 2011!) jeden zweiten Donnerstag im Monat in Bern stattfand. Auch im 2025 erfreute sich das Format grosser Beliebtheit und stiess teilweise sogar an seine Kapazitätsgrenzen.</p>
<h2>2. Bewusstseinswandel</h2>
<p>Ein nachhaltiger Wandel im Umgang mit Tieren entsteht nicht allein durch politische Entscheidungen. Er setzt auch einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel voraus, der Tiere als fühlende Individuen wahrnimmt und Mensch-Tier-Beziehungen jenseits von Nutzung und Verwertung ermöglicht.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/492160599-1083597880472601-1392653633740703289-n-768x960.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/492160599-1083597880472601-1392653633740703289-n-768x960.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/492160599-1083597880472601-1392653633740703289-n-768x960.jpg" alt="Mithelfen auf dem Lebenshof" width="768" height="960"/></picture></div><div class="picture_description">Mithelfen auf dem Lebenshof | Foto: zVg</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>2025 schuf TIF mehrere Gelegenheiten, um Tiere nicht als Konsumgut, sondern als individuelle Lebewesen kennenzulernen. <a href="http://tierimfokus.ch/patentiere">Unsere Patentiere</a> schaffen eine direkte Beziehung mit ehemaligen Tieren aus der Produktion. Sie leben auf verschiedenen Lebenshöfen in der Schweiz. Auf dem Bruffhof und Kuherde organisierten wir 2025 je einen Helfer:innen-Tag. Die praktische Mitarbeit vor Ort, das Kennenlernen der Tiere und der Austausch mit den Menschen, die sich täglich um sie kümmern, machen deutlich, was ein Leben jenseits von Ausbeutung bedeuten kann.</p>
<p>Daneben war TIF auch 2025 im öffentlichen Raum präsent. Mit einer <strong>Mahnwache gegen Massentierhaltung</strong> in St. Gallen und mit einem Stand am <strong>veganen Menta Festival</strong> in Bern wurden Gespräche angestossen und Perspektiven eröffnet. Auch die Teilnahme an einer Wolfsdemo gegen die Abschusspolitik des Bundesrats, verbunden mit einer TIF-Rede, setzte ein klares Zeichen für den Schutz von Wildtieren und für einen respektvollen Umgang mit nicht-menschlichen Mitbewohner:innen.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-06-28-215315-002-768x578.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-06-28-215315-002-768x578.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-06-28-215315-002-768x578.jpeg" alt="Unser Stand am veganen Menta Festival" width="768" height="578"/></picture></div><div class="picture_description">Unser Stand am veganen Menta Festival in Bern | Foto: zVg</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>3. Multispezies-Demokratie</h2>
<p>Wir verfolgen das Ziel, Tiere nicht nur moralisch, sondern auch politisch mitzudenken. Multispezies-Demokratie bedeutet, politische Entscheidungen so zu gestalten, dass die Interessen aller empfindungsfähiger Lebewesen stets berücksichtigt werden. 2025 war in diesem Zusammenhang ein Schlüsseljahr: Mit dem Einzug von TIF in den <a href="https://tierimfokus.ch/stadtrat">Berner Stadtrat</a> wurde erstmals eine explizite Perspektive der Tiere direkt in ein Schweizer Parlament eingebracht. Ausserdem ergatterten wir einen Sitz in der Tierparkkommission.</p>
<p>Im Laufe des Jahres reichten wir verschiedene <a href="https://tierimfokus.ch/vorstoesse/">politische Vorstösse</a> ein zu Themen wie Ernährung, Biodiversität und Tierpark. Mit unserer politischen Arbeit wollen wir nicht nur das Leben von Tieren verbessern, sondern auch andere Parteien dazu bringen, sich zum Tierschutz zu positionieren. Ergänzend dazu gründete TIF eine <strong>interfraktionelle Gruppe für Tiere und Biodiversität</strong> mit Mitgliedern aus dem Grünen Bündnis, der SP und den Grünliberalen. Ziel der Gruppe ist es, den parteiübergreifenden Austausch zu stärken, langfristige Allianzen aufzubauen und tierschutzrelevante Anliegen frühzeitig mehrheitsfähig zu machen.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/tif-inside-stadtrat-cover-web.png"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/tif-inside-stadtrat-cover-web-768x527.png"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/tif-inside-stadtrat-cover-web.png" alt="Neues Podcast: Unsere Voten aus dem Stadtrat" width="875" height="600"/></picture></div><div class="picture_description">Neues Podcast: Unsere Voten aus dem Stadtrat | Design: Jessica Ladanie</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist Transparenz. Mit dem <a href="https://tierimfokus.ch/podcast">Podcast</a> und den Veranstaltungen Inside Stadtrat machten wir die Tierpolitik zugänglich. Dort zeigten wir auf, wie das Lobbying für Tiere funktioniert, wo mit Mehrheiten zu rechnen sind und welche Zielkonflikte bestehen. Diese Einblicke richteten sich bewusst auch an Menschen ohne politisches Vorwissen.</p>
<p>Die parlamentarische Arbeit wurde begleitet von regelmässigen Vernetzungstreffen zur Tierpolitik mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Forschung und NGOs. Diese Treffen ermöglichten es, unser Wissen zu erweitern, unsere Positionen zu hinterfragen und neue Impulse in die politische Arbeit einzubringen.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf7160-6-1400x1400.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf7160-6-768x768.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/12/dscf7160-6-1400x1400.jpg" alt="Immer wieder: Workshop zur Tierpolitik in Bern" width="1400" height="1400"/></picture></div><div class="picture_description">Immer wieder: Workshop zur Tierpolitik in Bern | Foto: Silja Zindel</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>TIF bleibt eine Organisation, die auf mehreren Ebenen wirkt: in der Bewegung, in der Öffentlichkeit, in der politischen Debatte. Möglich ist diese Arbeit nur dank der vielen Menschen, die TIF mittragen. Ein grosser Dank gilt allen Mitgliedern, Aktiven, Pat:innen und Spender:innen, die Zeit, Energie, Vertrauen und Ressourcen einbringen. Ohne dieses Engagement wäre unser Einsatz für die Tiere unmöglich.</p>
</div><div class="section__info_box intro-animation intro-animation--left"><div class="info_box boxed"><div class="info_box__container"><div class="info_box__info"><svg class="info__bubble icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg><svg class="info__i icon icon--info icon--white"><use href="#icon_info"></use></svg></div><p class="typography--h4">Unterstütze unsere Arbeit für die Tiere</p><p>Nur gemeinsam können wir der Fleischlobby etwas entgegenhalten. <a href="https://tierimfokus.ch/mitglied-werden/">Werde Mitglied bei Tier im Fokus (TIF)</a> und unterstütze unsere Arbeit für die Tiere. Herzlichen Dank!</p>
</div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/jahresbericht/2025/">Jahresbericht 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Von Bären, Brunnen und Befreiung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Tschanz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 17:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Animal Uprising Week]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrechtsbewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/animal-uprising-week/rueckblick-animal-uprising/">Von Bären, Brunnen und Befreiung</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Über 20 Organisationen haben während der Animal Uprising Week 30 Events in acht Kantonen organisiert – von Podiumsdiskussionen und Workshops bis hin zu Protestaktionen, Hofbesuchen und Stadtrundgängen. Die Aktionswoche wurde letztes Jahr von Tier im Fokus (TIF) ins Leben gerufen und fand nun zum zweiten Mal statt. Sie soll aufzeigen, wie vielfältig, lebendig und politisch die Tierrechtsbewegung ist.</p>
<p>TIF war mit mehreren Veranstaltungen in Bern dabei: zwei Stadtrundgänge durch die Altstadt, zwei politische Abende sowie der gemeinsame Abschlussevent mit der «Line of Silence» und einer Party im Anschluss.</p>
</div><div class="section__image intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-25-145941-003-768x1100.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-25-145941-003-768x1100.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-25-145941-003-768x1100.jpeg" alt="Rundgang" width="768" height="1100"/></picture></div><div class="picture_description">Geschichte der Tiere in Bern: über 30 Personen nahmen an unseren Stadtrundgängen teil.</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>Geschichte trifft Tierrechte – unsere Stadtrundgänge</h2>
<p>Fast 30 Personen nahmen an den beiden von TIF organisierten Stadtrundgängen teil. Wir führten durch die Berner Altstadt und erzählten von der Geschichte der Stadt – stets mit einem besonderen Fokus auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.</p>
<p>Was hat es mit dem Kindlifresserbrunnen auf sich? Warum lagen die Schlachthäuser früher mitten in der Stadt? Und wie lange wurde das Fleisch der Bären aus dem Bärengraben noch serviert?</p>
<p>In kurzen, teils schauspielerischen Performances wurden diese und viele weitere Geschichten lebendig. Die Resonanz war grossartig – das Publikum lachte, staunte und diskutierte engagiert mit.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-24-143053-008-1400x1750.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-24-143053-008-768x960.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-24-143053-008-1400x1750.jpeg" alt="Vortrag zu Tierpolitik" width="1400" height="1750"/></picture></div><div class="picture_description">Vortrag zu Tierpolitik in Bern</div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>Tierpolitik in Bern</h2>
<p>Zwei Abende widmeten wir ganz der Tierpolitik. Wir gaben Einblicke in <a href="http://www.tierimfokus.ch/stadtrat" target="_blank" rel="noopener">unsere Arbeit im Berner Stadtrat</a> und in der Tierparkkommission. Wir sprachen darüber, wie sich die Stimme der Tiere im politischen Alltag bemerkbar macht, welche Hürden bestehen und wo sich erste Chancen zeigen. Im Anschluss wurde gemeinsam diskutiert, Ideen ausgetauscht und beim Apéro weitergedacht.</p>
<p>An einem weiteren Abend luden wir zusammen mit der Arbeitsgruppe Tierrechte der Jungen Grünen Schweiz zu einem Workshop ein. In gemütlicher Runde entwickelten wir konkrete Ideen für politische Vorstösse auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene – mit dem Ziel, Tierrechte Schritt für Schritt in die Parlamente zu bringen. Danach liessen wir den Abend beim gemeinsamen Aperölen ausklingen.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/p1500806-1400x1050.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/p1500806-768x576.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/p1500806-1400x1050.jpg" alt="Demo in Bern" width="1400" height="1050"/></picture></div></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>Abschluss in Stille und Musik</h2>
<p>Am letzten Tag trotzte die Bewegung dem Wetter: Über 40 Aktivist:innen versammelten sich am Bahnhof Bern, um in einer Line of Silence still auf das Leiden der Tiere in Ställen und Laboren aufmerksam zu machen.</p>
<p>Anschliessend klang die Woche mit einem warmen Curry und Live-Musik von <a href="https://soyathecow.com/" target="_blank" rel="noopener">Soya the Cow</a> und <a href="https://pianoprince.ch/" target="_blank" rel="noopener">Piano Prince</a> aus – ein wunderschöner, kraftvoller Abschluss.</p>
</div><div class="section__image section__image--wide intro-animation intro-animation--left"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-1400x1050.jpeg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-768x576.jpeg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-10-28-120231-013-1400x1050.jpeg" alt="Zum Abschluss: Konzert in Bern von Soya the Cow und Piano Prince" width="1400" height="1050"/></picture></div></div><div class="section__info_box intro-animation intro-animation--left"><div class="info_box boxed"><div class="info_box__container"><div class="info_box__info"><svg class="info__bubble icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg><svg class="info__i icon icon--info icon--white"><use href="#icon_info"></use></svg></div><p class="typography--h4">Danke</p><p>Ein grosses Dankeschön an alle, die mitgeholfen, mitgedacht oder mitgemacht haben! Jede Teilnahme, jedes Gespräch und jede Idee macht unsere Bewegung stärker. Gemeinsam schaffen wir eine Zukunft, in der Tiere endlich als fühlende Mitgeschöpfe respektiert werden.</p>
<p>👉 Alle Infos zur Aktionswoche: <a href="http://www.animaluprising.ch" target="_blank" rel="noopener">www.animaluprising.ch</a></p>
</div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/animal-uprising-week/rueckblick-animal-uprising/">Von Bären, Brunnen und Befreiung</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>Veganes Wichteln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessica Ladanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 09:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vegane Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/vegane-weihnachten/veganes-wichteln/">Veganes Wichteln</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Bereits zum zweiten Mal organisiert TIF ein veganes Wichteln. Wenn du Freude an kleinen Überraschungen hast, gerne andere beschenkst und dir Umwelt sowie das Wohl der Tiere am Herzen liegen, passt dieses Wichteln perfekt zu dir.</p>
<p>Beim veganen Wichteln senden sich unbekannte Menschen Überraschungspakete zu. Der Inhalt ist vegan und mit Sorgfalt ausgewählt – ob gebastelt, gebacken oder liebevoll ausgesucht. Nach der Anmeldung erhältst du per Mail die Postadresse deines Wichtelis und verschickst dein Geschenk. Danach kannst du dich auf dein eigenes Überraschungspaket freuen.</p>
</div><div class="section__image section__image--fullwidth"><div class="picture_container"><picture><source media="(min-width: 1441px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/wichteln-rueckblick-2024-1-1920x683.jpg"><source media="(min-width: 992px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/wichteln-rueckblick-2024-1-1600x569.jpg"><source media="(min-width: 768px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/wichteln-rueckblick-2024-1-1024x364.jpg"><source media="(max-width: 767.98px)" srcset="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/wichteln-rueckblick-2024-1-768x273.jpg"><img decoding="async" src="https://tierimfokus.ch/wp-content/uploads/2025/11/wichteln-rueckblick-2024-1-1920x683.jpg" alt="Bild Wichteln" width="1920" height="683"/></picture></div></div></section><section class="section"><div class="section__row"><div class="row intro-animation-container"><div class="col-m-12 col-xs-12"><div class="section__title intro-animation intro-animation--left"><h3 class="">So funktionierts</h3></div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><ol>
<li>Anmeldung: Melde dich über <a href="https://tierimfokus.typeform.com/to/pY4MD43k" target="_blank" rel="noopener">das Formular</a> zur Aktion veganes Wichteln an. Die Teilnahme ist für alle mit einer Postanschrift in der Schweiz möglich.</li>
<li>Auslosung: Am zweiten Advent (Sonntag, 7. Dezember 2025) werden die Adressen der Teilnehmenden einander zugelost. Du erhältst dann per E-Mail die Postadresse deines Wichtelis.</li>
<li>Paket versenden: Packe dein veganes Geschenk liebevoll ein und bringe es <strong>bis spätestens zum Mittwoch, 17. Dezember</strong> zur Post.</li>
<li>Freuen und gespannt warten: Jetzt heisst es abwarten! Schon bald wirst du ein Überraschungspaket erhalten, das jemand für dich zusammengestellt hat.</li>
</ol>
</div></div></div></div><div class="section__button intro-animation intro-animation--left"><div class="button button--normal"><a href="https://tierimfokus.typeform.com/to/pY4MD43k" target="_blank" rel="noopener noreferrer" >Ich bin dabei!</a></div></div></section><section class="section"><div class="section__info_box intro-animation intro-animation--left"><div class="info_box boxed"><div class="info_box__container"><div class="info_box__info"><svg class="info__bubble icon icon--bubble_general icon--green"><use href="#icon_bubble_general"></use></svg><svg class="info__i icon icon--info icon--white"><use href="#icon_info"></use></svg></div><p class="typography--h4">Good to know</p><p><strong>Worauf achten beim veganen Geschenk?</strong><br />
Ein veganes Geschenk enthält keine tierischen Bestandteile wie Milch, Fleisch, Eier, Honig, Leder, Wolle oder Bienenwachs. Vegane Produkte sind so hergestellt, dass dafür kein Tier leiden musste. Falls du dir bei einem Produkt nicht ganz sicher bist, kannst du uns jederzeit unter <a href="mailto:info@tierimfokus.ch" target="_blank" rel="noopener">info@tierimfokus.ch</a> kontaktieren.</p>
<p><strong>Wie hoch sollte der Wert des Geschenks sein?</strong><br />
Als Richtwert gilt ein Wert bis zu 20 CHF, ohne Verpackungs- und Versandkosten. Selbstgemachte Geschenke sind immer eine schöne Idee, aber kein Muss. Wenn du lieber etwas kaufst, freuen sich auch lokale Händler:innen über deine Unterstützung.</p>
<p><strong>Lebensmittel als Geschenk?</strong><br />
Lebensmittel sind möglich, allerdings mit ein paar Einschränkungen:</p>
<p>Achte bitte auf eventuelle Allergien, die dir zusammen mit der Versandadresse genannt werden. Besonders bei selbst gebackenen Güetzli ist es hilfreich, eine Zutatenliste beizulegen – so wissen Allergiker:innen direkt Bescheid. Verschicke keine gekühlten Produkte und verzichte auf alkoholhaltige Geschenke, damit Kinder auch mitmachen können.</p>
<p><strong>Bis wann sollte das Paket verschickt sein?</strong><br />
Bitte verschicke dein Paket bis spätestens Mittwoch, 17. Dezember 2025. Wir erinnern dich auch per E-Mail daran. Es wäre sehr schade, wenn jemand vergeblich auf eine Weihnachtsüberraschung wartet.</p>
<p><strong>Datenschutz<br />
</strong>Deine Daten werden ausschliesslich für die Durchführung des veganen Wichtelns verwendet und vertraulich behandelt. Wir können deine Daten so anonymisieren, dass dein Wichteli deinen Vornamen und somit dein Geschlecht nicht kennt (entsprechend im Formular ankreuzen). Die Person wird jedoch erfahren, in welcher Stadt oder welchem Ort du wohnst, um das Geschenk korrekt adressieren zu können.</p>
<p>Nach Abschluss der Aktion löschen wir alle personenbezogenen Daten aus unserer Datenbank. Solltest du Fragen zum Datenschutz haben, kontaktiere uns gerne unter <a href="mailto:info@tierimfokus.ch" target="_blank" rel="noopener">info@tierimfokus.ch</a>.</p>
</div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/vegane-weihnachten/veganes-wichteln/">Veganes Wichteln</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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		<title>4 Gründe, warum Herdenschutz funktioniert</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/mensch-und-wolf/herdenschutz-gegen-woelfe-4-gruende-warum-er-in-der-schweiz-funktioniert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sennhauser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mensch und Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/mensch-und-wolf/herdenschutz-gegen-woelfe-4-gruende-warum-er-in-der-schweiz-funktioniert/">4 Gründe, warum Herdenschutz funktioniert</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="section"><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><p>Als der letzte Schweizer Wolf 1871 <a href="https://www.swisscommunity.org/de/news-medien/schweizer-revue/artikel/die-grosse-wolfsjagd" target="_blank" rel="noopener">im Tessiner Dorf Iragna</a> erschossen wurde, herrschte Erleichterung. Jahrhundertelang galt der Wolf als dämonisches Wesen, umrankt von Mythen, Ängsten und Schauermärchen. Diese tief verwurzelte Furcht wirkt bis heute nach.</p>
<p>Auch nach über 150 Jahren wird die Rückkehr des Wolfs reflexartig abgelehnt. Forderungen nach Abschüssen werden meist mit dem Schutz von Nutztieren begründet – doch Abschüsse bieten keine echte Lösung. Effektiv und nachhaltig ist allein konsequenter Herdenschutz.</p>
<p>Hier sind vier Gründe, warum der Wolf – mit gutem Herdenschutz – einen Platz in der Schweiz verdient:</p>
<h2>1. Herdenschutz wirkt – und verhindert leichte Beute</h2>
<p>Die Praxis zeigt deutlich: Wo Herdenschutz konsequent umgesetzt wird, sinken die Verluste durch Wölfe massiv. Ein Beispiel aus Graubünden: Auf einer Alp in der <a href="https://naturschutz.ch/news/natur/herdenschutz-statt-wolfsabschuss/148859#:~:text=werden%20die%20Schafe%20zusammengetrieben%20aber,gibt%20es%20keine%20Sch%C3%A4den%20mehr" target="_blank" rel="noopener">Surselva-Region</a> verzichtete man zunächst auf Nachtpferche. Nach mehreren Verlusten installierte man Elektrozäune und schützte die Schafe nachts. Seither gab es keine Verluste mehr. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel findet sich im <a href="https://chwolf.org/wolf-projekte/wolfschutz-durch-herdenschutz/archiv-hs-projekte/archiv-hs-projekte-2023/herdenschutz-unterstuetzung-2023/schafalpu-turtmanntal-vs-2023#:~:text=Dank%20den%20optimal%20umgesetzten%20Herdenschutzmassnahmen%2C,dem%20Herdenschutz%20im%20Wallis%20einen" target="_blank" rel="noopener">Walliser Turtmanntal</a>, wo dank Herdenschutzhunden und einer Hirtin seit 2018 kein einziges Nutztier mehr gerissen wurde.</p>
<p><a href="https://www.watson.ch/schweiz/tier/534087641-herdenschutz-mit-hunden-funktioniert-gemaess-studie-gut" target="_blank" rel="noopener">Schweizweit bestätigt sich dieser Erfolg</a>: Obwohl heute deutlich mehr Wölfe in der Schweiz leben als vor 20 Jahren, reissen sie pro Wolf deutlich weniger Nutztiere. Waren es um die Jahrtausendwende noch rund 33 Tiere pro Wolf und Jahr, sind es heute dank verbesserter Schutzmassnahmen nur noch etwa sechs.</p>
<p>Umgekehrt zeigt sich: Wo Schutz vernachlässigt wird, häufen sich die Probleme. Im Wallis waren 2023 rund <a href="https://www.pronatura.ch/de/2024/faire-finanzierung-und-foerderung-des-herdenschutzes-tut-not#:~:text=Fachgerecht%20gesch%C3%BCtzte%20Nutztierherden%20sind%20bedeutend,der%20L%C3%BCcken%20ist%20trotzdem%20der" target="_blank" rel="noopener">80 Prozent der gerissenen Nutztiere ungeschützt</a>. Für den Wolf reichen bereits kleine Sicherheitslücken – ein offenes Tor, ein kaputter Zaun oder eine unbeaufsichtigte Herde. Wölfe sind Opportunist:innen. «Sie reissen Beute, sobald sich eine günstige Gelegenheit bietet», sagt Wolfsexperte Sven Buchmann <a href="https://www.srf.ch/wissen/natur-tiere/woelfe-in-der-schweiz-die-wolfspopulation-waechst-die-konflikte-bleiben#:~:text=Der%20Wolf%20ist%20ein%20Hetzj%C3%A4ger,ihrer%20Beute%20aber%20sehr%20anpassungsf%C3%A4hig" target="_blank" rel="noopener">gegenüber SRF</a>.</p>
<p>Kurz gesagt: Herdenschutz wirkt – aber nur, wenn er ernst genommen wird.</p>
<h2>2. Abschüsse lösen das Problem nicht, sie verschärfen es</h2>
<p>Politisch werden schnelle Abschüsse von «Problemwölfen» gefordert. Doch dies ist keine dauerhafte Lösung. Wildbiologe Heinrich Haller betont <a href="https://www.srf.ch/wissen/natur-tiere/woelfe-in-der-schweiz-die-wolfspopulation-waechst-die-konflikte-bleiben" target="_blank" rel="noopener">gegenüber SRF</a>, dass abgeschossene Wölfe rasch durch neue Tiere ersetzt werden, weil regelmässig Jungwölfe aus Nachbarländern einwandern. Ein leer geschossenes Revier bleibt nie lange unbesetzt – gleichzeitig werden durch Abschüsse wichtige soziale Strukturen in Wolfsrudeln zerstört, was sogar noch mehr Konflikte verursachen kann.</p>
<p>Besonders gravierend ist es, wenn versehentlich Leittiere abgeschossen werden. Der Abschuss eines Leittiers ist keine Bagatelle, sondern ein ernsthafter Eingriff, der das Rudel auseinanderbrechen lassen kann, warnt <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/wissen-technik/wenn-es-legal-ist-den-falschen-wolf-abzuschiessen/48285838" target="_blank" rel="noopener">David Gerke von der Gruppe Wolf Schweiz</a>. Fehlen die erfahrenen Rudelmitglieder, verlieren junge Wölfe ihre Orientierung, wandern ziellos umher und greifen häufiger Nutztiere an.</p>
<p>Ein Experte in einer <a href="https://www.srf.ch/play/tv/dok---netz-natur/video/erklaerungen-zum-wolf?urn=urn:srf:video:acf62ea2-270f-4321-acae-a4b025967b9f" target="_blank" rel="noopener">sehenswerten SRF-Dokumentation</a> erklärt, dass ein Wolfsrudel typischerweise aus einem Elternpaar, älteren Jungtieren und neuen Welpen besteht. Diese Familie verteidigt ihr Territorium strikt. Werden jedoch die Elterntiere getötet, entfällt diese natürliche Kontrolle: Wird das Territorium nicht mehr verteidigt, hat man unter Umständen sogar mehr Wölfe als zuvor.</p>
<p>Wolfsexperte Sven Buchmann (<a href="https://www.kora.ch/de" target="_blank" rel="noopener">KORA</a>) bestätigt im obigen SRF-Artikel: Abschüsse lösen Konflikte nicht dauerhaft, Herdenschutz hingegen schon. Während gezielte Abschüsse manchmal als Ausnahme akzeptiert werden, ist klar: Präventive Schutzmassnahmen sind langfristig deutlich effektiver.</p>
</div><div class="section__text intro-animation intro-animation--left"><h2>3. Wölfe halten Wildtierpopulationen gesund</h2>
<p>Wölfe erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Natur. Laut dem <a href="https://www.wwf.ch/de/projekte/einsatz-fuer-die-grossraubtiere#:~:text=Wolf%2C%20B%C3%A4r%20und%20Luchs%20geh%C3%B6ren,Jahren%20zur%20Ausrottung%20der%20drei" target="_blank" rel="noopener">WWF</a> jagen sie bevorzugt schwache, kranke oder junge Hirsche, Rehe und Gämsen. Dadurch stärken sie den Bestand ihrer Beutetiere und sorgen indirekt dafür, dass der Wald weniger unter Wildverbiss leidet und sich besser regenerieren kann.</p>
<p>Die <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/interview-der-wolf-kann-mithelfen-die-wildtierbestaende-zu-reduzieren-wie-der-wald-vom-wolf-profitiert-ld.2288165" target="_blank" rel="noopener">Biologin Andrea Kupferschmid</a> von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL bestätigt: «Die Präsenz von Wölfen verringert [&#8230;] die Wildschäden und sorgt für ein besseres Wachstum der Bäume.» Förster:innen begrüssen daher die Rückkehr der Wölfe, denn gerade Baumarten wie Weisstannen und Eichen profitieren von weniger Verbiss, die im Klimawandel eine entscheidende Rolle spielen.</p>
<p>Klar ist aber: Der Wolf allein wird das Problem hoher Wildbestände nicht lösen. Doch mit wachsender Wolfspopulation könnte der Druck auf Wildtiere steigen – und langfristig weniger jagdliche Eingriffe nötig sein. Der Wolf könnte somit zu einem natürlicheren Umgang mit Wald und Wildtieren beitragen.</p>
<h2>4. Herdenschutz braucht Solidarität</h2>
<p>Herdenschutz bedeutet Mehraufwand: Elektrozäune müssen gepflegt, Herdenschutzhunde ausgebildet und Herden überwacht werden. Doch dieser Aufwand lohnt sich, schützt langfristig Tiere und Menschen und sollte solidarisch getragen werden.</p>
<p>Solange das Umweltdepartement von Mitte-Links geführt wurde, erhöhte der Bund die Mittel für den Herdenschutz regelmässig. Mit der Wahl von Albert Rösti (SVP) in den Bundesrat Ende 2022 und seiner Übernahme des Umweltdepartements änderte sich die Strategie jedoch grundlegend: Statt weiterer Aufstockungen kürzte Rösti die Beiträge für den <a href="https://chwolf.org/medien/chwolf-medien-ecke/medienmitteilungen-2024/medienmitteilung-vom-15-dezember-2024?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Herdenschutz um rund 50 Prozent</a>.</p>
<p>Schlimmer noch: Rösti gab 2023 grünes Licht für <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/jagdgesetz-bundesrat-roesti-gibt-den-wolf-zum-abschuss-frei-765337135576" target="_blank" rel="noopener">präventive Wolfsabschüsse</a> – und missachtete damit den Willen des Stimmvolkes, das sich noch <a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/biodiversitaet/dossiers/revision-jagd-und-wildtierschutzgesetz.html" target="_blank" rel="noopener">2020 gegen das revidierte Jagdgesetz</a> aussprach. Umweltverbände wie <a href="https://www.pronatura.ch/de/2022/die-fakten-zum-wolf-der-schweiz#:~:text=daf%C3%BCr%20sind%20die%20kantonalen%20Herdenschutzberatungen,Pour%20la%20Protection%20des%20Alpages" target="_blank" rel="noopener">Pro Natura</a> betonen hingegen, wie wichtig solidarische Herdenschutz-Projekte (z.B. «<a href="https://pasturs-voluntaris.ch/" target="_blank" rel="noopener">Pasturs Voluntaris</a>») sind.</p>
<p>Herdenschutz funktioniert nur, wenn alle mitmachen und die Politik die richtigen Signale sendet: Wer in Schutzmassnahmen investiert, verdient Unterstützung. Wer stattdessen auf Abschüsse setzt, gefährdet langfristig Nutztiere, Nachbarherden und die Zukunft der Wölfe.</p>
<h2>Mehr Wildnis wagen</h2>
<p>Der Wolf fordert uns heraus, unser Verhältnis zur Natur neu zu denken. Gerade in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens brauchen wir nachhaltige Lösungen, nicht kurzfristige Eingriffe. Genau dies meint das Konzept des «<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rewilding" target="_blank" rel="noopener">Rewildings</a>»: Der Natur Raum geben, Selbstregulierung fördern und alte Denkmuster hinterfragen.</p>
<p>Wenn wir auch unbequemen Arten ihren Platz zugestehen, stärken wir langfristig die Widerstandsfähigkeit unserer Landschaften gegen Umweltkrisen. Herdenschutz ist dabei mehr als nur Schadensprävention: Er steht für ein verantwortungsvolles Zusammenleben auf Augenhöhe mit wilden Tieren.</p>
<p>So könnte gerade der einst gefürchtete Wolf zum Symbol eines achtsamen, respektvollen Umgangs mit unserer Umwelt werden.</p>
<h2>Links</h2>
<ul>
<li><a href="https://tierimfokus.ch/neue-broschuere/eine-tierrechtsposition-zur-jagd/" target="_blank" rel="noopener">Eine Tierrechtsposition zur Jagd</a> – gratis Broschüre zum Runterladen oder Bestellen von Tier im Fokus (TIF)</li>
<li><a href="https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/guter-boeser-wolf-1-4-auge-in-auge?id=AUDI20250907_NR_0006" target="_blank" rel="noopener">Guter Böser Wolf</a> – Vierteilige Hintergrundsendung von SRF zum Wolf.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Strategien, um Menschen für Tiere zu gewinnen</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/von-herz-bis-kopf/effektive-kommunikationsstrategien-fur-mehr-tierrechtsbewusstsein-2020-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tier im Fokus (TIF)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Von Herz bis Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrechtsbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu unserer Theory of Change gehört ein langfristiges Ziel, das Bewusstsein in der Bevölkerung so zu verändern, dass Tiere nicht mehr als minderwertig gelten. Doch wie lässt sich dieses Ziel erreichen? Die Forschung untersucht zunehmend, wie Kommunikation Einstellungen zu Tieren positiv beeinflussen kann. In den letzten Jahren sind zahlreiche Studien erschienen, die sich mit Botschaftsinhalten, psychologischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<p>Zu unserer <a href="http://wwwtierimfokus.ch/theoryofchange" target="_blank" rel="noopener">Theory of Change</a> gehört ein langfristiges Ziel, das Bewusstsein in der Bevölkerung so zu verändern, dass Tiere nicht mehr als minderwertig gelten. Doch wie lässt sich dieses Ziel erreichen?</p>



<p>Die Forschung untersucht zunehmend, wie Kommunikation Einstellungen zu Tieren positiv beeinflussen kann. In den letzten Jahren sind zahlreiche Studien erschienen, die sich mit Botschaftsinhalten, psychologischen Mechanismen und Framing-Strategien befassen.</p>



<p>Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen – von der Wirksamkeit verschiedener Argumente über die Rolle von Emotionen bis hin zu Ansätzen, die langfristig wirken und Abwehrreaktionen vermeiden.</p>



<h2 id="h.190fm9x4fwja" class="wp-block-heading">Botschaftsinhalte: Tierleid vs. Gesundheit vs. Umwelt</h2>



<p>Welche Inhalte überzeugen am meisten – Tierleid und Empathie oder Gesundheits- und Umweltschutzargumente?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ethische Appelle: </strong>In einem <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35718310/#:~:text=vignettes,that%20the%20different%20effects%20of" target="_blank" rel="noopener">Experiment mit 545 brasilianischen Fleischesser:innen</a> führten Botschaften zu Tierrechten und Umweltschutz deutlich häufiger dazu, dass Teilnehmende einen Widerspruch zwischen ihrem Konsum und ihren Werten erkannten (kognitive Dissonanz) und ihre Einstellung zur Reduktion tierischer Produkte änderten. Gesundheitsargumente zeigten hingegen keinen messbaren Effekt.<strong><br /></strong></li>
<li><strong>Motive für Fleischreduktion: </strong>Laut dem <a href="https://www.coop.ch/de/marken-inspiration/ernaehrung/vegetarisch-vegan/vegane-ernaehrung/report.html?srsltid=AfmBOorZBIacjZ_r65TRZClHwdMjYP99j3xdXi_XccJwXshopcMqpVym" target="_blank" rel="noopener">Plant Based Food Report 2025</a> sind Umweltschutz, Gesundheit und Tierschutz die drei Hauptgründe für eine fleischreduzierte oder vegane Ernährung. Bei Flexitarier:innen steht Gesundheit inzwischen vor Tierschutz, bei Vegetarier:innen und Veganer:innen dominieren ethische Gründe. Diese Häufigkeit spiegelt sich nicht immer in Verhaltensexperimenten wider, wo Tierleid- und teils Umweltargumente stärker wirken als Gesundheitsargumente.<strong><br /></strong></li>
<li><strong>Empathie vs. Fakten:</strong> Reine Fakten, etwa Gesundheitsstatistiken, wirken oft weniger als emotionale Botschaften, die Mitgefühl und moralische Empörung wecken. Laut einer Übersicht des <a href="https://www.sentienceinstitute.org/foundational-questions-summaries" target="_blank" rel="noopener">Sentience Institute</a> erzielen Tierrechtsargumente die grösste Übereinstimmung mit moralischen Werten; Gesundheitsargumente erreichen nicht dieselbe Überzeugungskraft. Studien (<a href="https://www.vegansociety.com/get-involved/research/research-news/animal-cruelty-messages#:~:text=Sample" target="_blank" rel="noopener">Faunalytics, Humane League Labs</a>) zeigen ebenfalls: Der Fokus auf Tierleid führt häufiger zu Verhaltensänderungen als reine Umwelt- oder Gesundheitsargumente. Problematisch ist, dass solche Botschaften oft gemieden werden – deshalb empfehlen Fachleute Formate, die Aufmerksamkeit auch bei schwierigen Inhalten sichern, etwa Plakate oder TV-Spots.</li>
</ul>



<h2 id="h.hmudsgq7wrmu" class="wp-block-heading">Positive vs. negative Kommunikationsstrategien</h2>



<p>Neben dem Inhalt zählt auch der Ton: Soll die Realität drastisch und negativ geschildert werden (Schock, Schuldappelle) oder eher positiv motivieren (Hoffnung, Lösungen)? Und wie wirken konfrontative im Vergleich zu kooperativen Protestformen?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konstruktiv vs. konfrontativ: </strong>Eine <a href="https://www.socialchangelab.org/animal-rights-protests-tactics-messaging-strategies" target="_blank" rel="noopener">britische Studie</a> mit 4’757 Teilnehmenden zeigte, dass radikale Aktionen wie KFC-Blockaden Tiermitgefühl, Unterstützung und Handlungsbereitschaft verringern können. Weniger konfrontative Aktionen (z. B. Störungen bei Pferderennen) schnitten besser ab. Dieses «<a href="https://www.researchgate.net/publication/338562538_The_activist's_dilemma_Extreme_protest_actions_reduce_popular_support_for_social_movements" target="_blank" rel="noopener">Aktivist:innen-Dilemma</a>» bedeutet: Zu viel Provokation erzeugt oft Ablehnung statt Einsicht.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lösungsorientiert vs. problemorientiert: </strong>Dieselbe Studie verglich wertebasierte, problemorientierte und lösungsorientierte Botschaften. Lösungsorientierte Kommunikation – besonders kombiniert mit disruptiven Protesten – wirkte am schlechtesten, da direkte Aufforderungen («Ihr müsst alle vegan werden») oft als belehrend wahrgenommen werden. Problemorientierte Botschaften, die Missstände aufzeigen, und wertebasierte Appelle an Empathie und Gerechtigkeit waren weniger abschreckend. Empfehlung: Erst Problembewusstsein und Mitgefühl stärken, dann Lösungen anbieten.<strong><br /></strong></li>
<li><strong>Positiv vs. negativ:</strong> Sollen Tierrechtskampagnen auf hoffnungsvolle Bilder geretteter Tiere oder auf schockierende Darstellungen von Tierleid setzen? Erkenntnisse aus der Klimakommunikation zeigen: Zu viel Pessimismus kann lähmen, Hoffnung stärkt hingegen die Selbstwirksamkeit. In der Tierrechtsfrage ist jedoch oft eine Verhaltensänderung nötig, und Studien belegen, dass das klare Benennen von Tierleid moralische Dringlichkeit vermittelt. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9205607/#:~:text=Although%20it%20seemed%20plausible%2C%20a,interventions%20with%20beneficial%20average%20effects" target="_blank" rel="noopener">Eine Meta-Analyse von 100 Studien</a> ergab: Botschaften, die Tierleid thematisierten, senkten den Fleischkonsum kurzfristig um rund 22 Prozent; über 80 Prozent der Ansätze wirkten positiv, nur wenige lösten Ablehnung aus. Empfohlen wird, Tierleid klar zu benennen, aber empathisch und ohne Schuldzuweisung zu kommunizieren, um Einsicht statt Abwehr zu fördern.</li>
<li><strong>Urteilendes vs. verständnisvolles Wording: </strong>Die Ansprache macht den Unterschied: Ein anklagender Ton («Fleischessen ist Mord») provoziert oft Abwehr, ein verständnisvoller («Viele von uns sind mit Fleischessen aufgewachsen…») erhöht die Offenheit. Eine <a href="https://paxfauna.org/reports/evolving-together-executive-summary-of-an-18-month-messaging-study-on-animal-farming/" target="_blank" rel="noopener">Pax-Fauna-Studie</a> zeigte, dass Botschaften von «normalen Menschen», die selbst (noch) Fleisch essen, besonders wirksam sind, weil sie nahbar wirken und keine moralische Überlegenheit ausstrahlen. Ein Beispiel ist die <a href="https://eatplanted.com/blogs/news/schwingerkonig-und-fleischliebhaber-christian-stucki-grilliert-jetzt-auch-mit-planted" target="_blank" rel="noopener">Planted-BBQ-Kampagne 2025</a> mit Schwingerkönig Christian Stucki, der als Fleischliebhaber pflanzliche Alternativen vorstellt und so Offenheit statt Verzicht betont.</li>
</ul>



<h2 id="h.4j6oug3q7hzw" class="wp-block-heading">Psychologische Mechanismen: Kognitive Dissonanz &amp; Identität</h2>



<p>Studien nutzen psychologische Theorien wie kognitive Dissonanz, Moralpsychologie und Identitätsforschung, um Botschaften so zu gestalten, dass sie Wandel anstossen, ohne Abwehr zu provozieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kognitive Dissonanz auslösen: </strong>Wenn Verhalten (z. B. Fleischkonsum) den eigenen Werten widerspricht («Ich liebe Tiere»), entsteht Spannung. Eine Studie fragte Restaurantgäste vor der Bestellung schlicht: <a href="https://research.wur.nl/en/publications/do-you-consider-animal-welfare-to-be-important-activating-cogniti" target="_blank" rel="noopener">«Halten Sie Tierschutz für wichtig?»</a> – die vegetarischen Burgerbestellungen verdoppelten sich. Auch Laborexperimente bestätigen: Werte subtil aktivieren wirkt am besten sanft, nicht vorwurfsvoll.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Moralische Rechtfertigungen ansprechen: </strong>Fleischessende nutzen oft Ausflüchte («Tiere merken das nicht»). In <a href="https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PSY/SPS/Docs_Benny/Buttlar_2020_FoodforThought_AM.pdf" target="_blank" rel="noopener">Feldversuchen</a> konfrontierten Aktivist:innen solche Argumente freundlich, aber direkt – und erreichten kritischere Bewertungen von Fleischkonsum und mehr Bereitschaft zur Reduktion. Entscheidend ist eine sachliche, ruhige Gesprächsführung, um Abwehr zu vermeiden.</li>
<li><strong>Selbstwert stärken:</strong> Wer vor einer kritischen Botschaft an persönliche Werte oder Erfolge erinnert wird, reagiert offener. In einer <a href="http://v" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> beurteilten so vorbereitete Teilnehmende vegetarische Alternativen positiver und fühlten sich weniger bedroht, selbst wenn es um kulturelle Identität ging. In der Praxis kann es helfen, gemeinsame Werte zu betonen oder andere Leistungen zu würdigen, bevor man den Fleischkonsum thematisiert.</li>
<li><strong>Identität einbeziehen: </strong>Menschen ändern ihr Verhalten leichter, wenn es zu ihrer bestehenden Identität passt. Statt Identitäten anzugreifen («Fleisch gehört zu uns»), so dieselbe Studie, kann man kompatible Rollen hervorheben – etwa als Elternteil, Naturfreund oder Gläubige:r. So bleibt das Selbstbild konsistent, und die Angst vor Identitätsverlust sinkt.</li>
</ul>



<h2 id="h.i3rnnchewje3" class="wp-block-heading">Narrative Framings: Individuum vs. System</h2>



<p>Framing bestimmt, wie ein Thema gerahmt wird: Spricht man Menschen als Einzelkonsument:innen an («Dein Konsum verursacht Tierleid») oder als Teil eines grösseren Systems («Wir alle tragen Verantwortung und können gemeinsam etwas ändern»)? Letzteres – systemisches Framing – rückt Problem und Lösung in den gesellschaftlichen Kontext, verteilt Verantwortung und betont kollektives Handeln statt individuelle Pflicht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>«Konsument:innen-Frame» vs. «Bürger:innen-Frame»:</strong> Laut der <a href="https://paxfauna.org/reports/evolving-together-executive-summary-of-an-18-month-messaging-study-on-animal-farming/#:~:text=To%20our%20participants%2C%20removing%20animals,and%20that%20impact%20seems%20negligible" target="_blank" rel="noopener">Pax-Fauna-Studie</a> denken viele beim Thema Tierleid im «Konsument:innen-Frame» – sie sehen das Problem als persönliche Kaufentscheidung, fühlen sich überfordert und reagieren mit Resignation. Wirksamer ist der «Bürger:innen-Frame», der gesellschaftliche Verantwortung und kollektive Werte betont. Kommunikation mit Fokus auf politische Lösungen (z. B. Gesetze, Agrarsubventionen, vegane Kantinen) erzeugt weniger Widerstand und motiviert stärker als individuelle Verzichtsappelle.</li>
<li><strong>Narrativ der gemeinsamen Evolution:</strong> Besonders anschlussfähig ist das Bild einer schrittweisen, gemeinsamen Weiterentwicklung weg von Tierprodukten («evolve together»). Statt sofortige Verhaltensänderung zu fordern, betont es Fortschritt und Modernität, entschärft Gegenargumente wie «Tradition» und macht Wandel vorstellbar. Fokusgruppen zeigten: Diese Vision stärkt das Wir-Gefühl und nimmt den Druck, sofort perfekt handeln zu müssen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konkrete Bürger:innen-Handlungsaufforderungen:</strong> Systemisches Framing sollte kollektive Handlungsmöglichkeiten bieten – etwa Unterstützung politischer Initiativen, Abstimmungen oder Unternehmensforderungen. So fühlen sich Menschen als Teil einer Bewegung und weniger überfordert, was auch individuelle Veränderungen erleichtert.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kulturelle Narrative ansprechen:</strong> Systemisches Framing kann Mythen wie den «tierfreundlichen Bauernhof» entkräften, ohne Einzelne anzugreifen. Die Strategie «Es ist kein Geheimnis» stellt belastbare Fakten als allgemein bekannt dar (z. B. «über 90 Prozent der Tiere leben in industrieller Massentierhaltung») und zeigt, dass kulturelle Werte sich weiterentwickeln können.</li>
</ul>



<h2 id="h.2ymndqu1ta98" class="wp-block-heading">Langfristige Wirkung und Risiken</h2>



<p>Oft bleibt unklar, ob Kommunikationseffekte langfristig anhalten und welche Nebenwirkungen möglich sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kurzfristig vs. nachhaltig: </strong>Viele Studien zeigen Erfolge direkt nach der Botschaft. Ob sie dauerhaft Verhalten ändern, ist weniger erforscht. Eine <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9205607/#:~:text=did%20not%20differ%20meaningfully%20in,up" target="_blank" rel="noopener">Meta-Studie</a> empfiehlt längere Nachbeobachtungen und echte Verhaltensdaten. Ermutigend: In einem <a href="https://research.wur.nl/en/publications/do-you-consider-animal-welfare-to-be-important-activating-cogniti#:~:text=with%20a%20strong%20pro,into%20choosing%20a%20vegetarian%20meal" target="_blank" rel="noopener">Restaurant-Experiment</a> verdoppelte sich der Anteil vegetarischer Burger, wenn Gäste vorab auf ihre Tierwohl-Werte angesprochen wurden. Eine weitere <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0272494421000451" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> zeigte, dass ein Appell zur Fleischreduktion selbst nach fünf Monaten noch messbare Effekte hatte, während ein radikaler Verzichtsaufruf wirkungslos blieb.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Backlash und Abwehr: </strong>Extreme Protestformen können Aufmerksamkeit erzeugen, aber auch Sympathien kosten – ein Phänomen, das als Aktivist:innen-Dilemma bekannt ist. <a href="https://www.researchgate.net/publication/338562538_The_activist's_dilemma_Extreme_protest_actions_reduce_popular_support_for_social_movements" target="_blank" rel="noopener">Experimente</a> zeigen, dass radikale Aktionen wie Blockaden oder Sachbeschädigungen die Unterstützung für soziale Bewegungen verringern. Das <a href="https://www.socialchangelab.org/animal-rights-protests-tactics-messaging-strategies#:~:text=match%20at%20L808%20Feinberg%2C%20M,5%29%2C%201086" target="_blank" rel="noopener">Social Change Lab</a> bestätigte diesen Effekt speziell im Tierrechtskontext: Disruptive Aktionen wie Blockaden führten bei unbeteiligten Zuschauer:innen eher zu Ablehnung als zu Einsicht.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abwehr reduzieren: </strong>Strategien wie wertschätzende Ansprache, fleischessende Botschafter:innen oder das Betonen gemeinsamer Werte helfen, Abwehrhaltungen zu vermeiden, so <a href="https://paxfauna.org/reports/evolving-together-executive-summary-of-an-18-month-messaging-study-on-animal-farming/#:~:text=,eating%20public" target="_blank" rel="noopener">Pax Fauna</a>. Auch soziale Normen («immer mehr Menschen essen pflanzlich») fördern Nachahmung ohne moralischen Druck. Entscheidend ist, das Ego der Zielgruppe nicht anzugreifen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ethische Aspekte:</strong> Laut der oben verlinkten Pax-Fauna-Studie wirken moralische Argumente, erfordern aber einen respektvollen Umgang. Manipulative Methoden, traumatisierende Bilder oder übertriebene Emotionalisierung können Vertrauen untergraben. Am besten wirken transparente, faktenbasierte Botschaften mit klaren Quellenangaben – so bleibt die Glaubwürdigkeit hoch und das Gefühl von Manipulation gering.</li>
</ul>



<h2 id="h.yzfgoe3ie9cj" class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p><strong>Aktuelle Forschung zeigt</strong>: Erfolgreiche Tierrechtskommunikation setzt auf eine ausgewogene Mischung – weder blosses Moralisieren noch reines Präsentieren von Fakten genügt. Am wirksamsten sind Botschaften, die Mitgefühl für Tiere wecken und das Unrecht der Ausbeutung klar benennen. Umwelt- und Gesundheitsargumente können diese Wirkung verstärken, besonders bei Zielgruppen wie Flexitarier:innen, sollten aber idealerweise mit einer moralischen Dimension verknüpft werden.</p>



<p><strong>Der Tonfall ist entscheidend</strong>: Positive, hoffnungsvolle Narrative und ein respektvoller Stil erhöhen die Aufgeschlossenheit, während anklagende oder konfrontative Ansätze oft Abwehr auslösen. Psychologische Werkzeuge wie das Aufzeigen innerer Widersprüche, das Stärken des Selbstwertgefühls und das Anknüpfen an bestehende Identitäten helfen, defensives Verhalten zu vermeiden – vorausgesetzt, sie werden behutsam und ethisch eingesetzt.</p>



<p><strong>Systemisches Framing</strong> – die Darstellung des Problems im gesellschaftlichen Zusammenhang mit geteilter Verantwortung und klaren kollektiven Handlungsmöglichkeiten – schafft Hoffnung, reduziert Schuldzuweisungen und motiviert zu Veränderung. Erfolgreiche Strategien sprechen Gegenargumente proaktiv, aber einfühlsam an, setzen auf Transparenz und bauen Vertrauen auf.</p>



<p><strong>Für Aktivist:innen heisst das</strong>: Neugier wecken statt Schuld zuzuweisen, Gemeinsamkeit betonen statt zu spalten, Werte ins Gespräch bringen statt zu predigen. Vielfältige, gut abgestimmte Methoden – von berührenden Tiergeschichten bis hin zu politischer Arbeit – erhöhen die Chance, Einstellungen und Verhalten nachhaltig zu verändern und eine empathischere Gesellschaft zu fördern.</p>





<h4 id="h.dlia87gbz67x" class="wp-block-heading">Hinweis</h4>



<p>Dieser Artikel basiert auf einer GPT Deep Research vom Juli 2025. Mit diesem Modell lassen sich umfangreiche Berichte erstellen. Wir haben ihn sorgfältig redigiert und die Quellen überprüft. Falls du dennoch Fehler entdeckst, schreib uns gerne: <a href="mailto:info@tierimfokus.ch">info@tierimfokus.ch</a>.</p>

<p>&nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/von-herz-bis-kopf/effektive-kommunikationsstrategien-fur-mehr-tierrechtsbewusstsein-2020-2025/">Strategien, um Menschen für Tiere zu gewinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Rückblick auf die Herbstsession 2025</title>
		<link>https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/hs25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sennhauser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 08:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tierpolitik im Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Pelzinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Ständerat]]></category>
		<category><![CDATA[tierpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pelz-Initiative und Gegenvorschlag Die Volksinitiative «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte» fordert ein generelles Einfuhrverbot für Pelze und Pelzprodukte, die unter Bedingungen hergestellt wurden, die nach Schweizer Recht als Tierquälerei gelten. Damit soll verhindert werden, dass Produkte in die Schweiz gelangen, deren Herstellung mit unseren Tierschutzstandards unvereinbar ist. Der Bundesrat empfiehlt die Initiative zur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/hs25/">Rückblick auf die Herbstsession 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[


<h3 id="h.1l2c48mja1w" class="wp-block-heading"><strong>Pelz-Initiative und Gegenvorschlag</strong></h3>



<p>Die <a href="https://pelz-initiative.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volksinitiative «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte»</a> fordert ein generelles Einfuhrverbot für Pelze und Pelzprodukte, die unter Bedingungen hergestellt wurden, die nach Schweizer Recht als Tierquälerei gelten. Damit soll verhindert werden, dass Produkte in die Schweiz gelangen, deren Herstellung mit unseren Tierschutzstandards unvereinbar ist.</p>



<p><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2025/1790/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Bundesrat empfiehlt die Initiative zur Ablehnung und legt einen indirekten Gegenvorschlag vor.</a> Dieser verfolgt dasselbe Ziel, ist aber im Tierschutzgesetz (nicht in der Bundesverfassung) verankert und bezieht sich bei der Definition von «tierquälerisch» auf die Leitprinzipien der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH). Damit will der Bundesrat sicherstellen, dass das Verbot mit internationalen Handelsverpflichtungen vereinbar bleibt. Der Gegenvorschlag verbietet zudem nicht nur die Einfuhr, sondern auch die Durchfuhr und den Handel mit tierquälerisch hergestellten Pelzen und überträgt die Kontrolle dem Bund (BLV und Zollverwaltung).</p>



<p>Im Nationalrat setzten sich verschiedene Minderheiten für strengere Regeln ein. Kilian Baumann (Grüne/BE) plädierte dafür, dass nur ein Bundes-Zertifizierungsprogramm echte Transparenz gewährleisten kann. Anna Rosenwasser (SP/ZH) wollte zusätzliche Haltungs- und Jagdmethoden im Gesetz festschreiben, zog ihren Antrag aber zurück. Der Nationalrat stimmte schliesslich dem Gegenvorschlag zu und verlängerte die Behandlungsfrist für die Initiative bis 2027.</p>



<p>Nun befasst sich der Ständerat mit der <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250059" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorlage</a>. Wird der Gegenvorschlag auch dort angenommen, kann das Initiativkomitee entscheiden, ob es die Volksinitiative bedingt zurückzieht – also nur dann, wenn der Gegenvorschlag tatsächlich in Kraft tritt. Der Gegenvorschlag selbst untersteht dem fakultativen Referendum: Nur wenn 50&#8217;000 Unterschriften gesammelt werden, kommt er vors Volk; sonst tritt er direkt in Kraft.</p>



<p><strong>Position TIF:</strong> Wir unterstützen sowohl die Initiative als auch den Gegenvorschlag und folgen der Entscheidung des Initiativkomitees. Für uns ist klar, dass die Pelzproduktion immer mit Tierleid verbunden ist.</p>



<h2 id="h.hugo1abl9s7y" class="wp-block-heading"><strong>Wolf: Mehr Abschüsse gefordert</strong></h2>



<p>Gleich mehrere Vorstösse beschäftigen sich mit dem Wolf. Esther Friedli (SVP/SG) will <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschüsse auch in Jagdbanngebieten</a> ermöglichen. Pascal Broulis (FDP/VD) fordert, dass <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sogenannte «Problemwölfe»</a> auch dann geschossen werden dürfen, wenn sie Teil eines Rudels sind. Beide Vorstösse fanden im Ständerat eine Mehrheit.</p>



<p><strong>Position TIF:</strong> Wir lehnen diese Angriffe auf den Wolfsschutz ab. Die Schweiz hat sich international verpflichtet, den Wolf zu schützen. Anstatt auf Abschüsse zu setzen, braucht es Investitionen in Herdenschutz und Koexistenzmodelle.</p>



<h2 id="h.cb57vu23u2c3" class="wp-block-heading"><strong>Motion Vara will Fische schützen</strong></h2>



<p>Céline Vara (Grüne/NE) will einen <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244317" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionsplan «Fische»</a> einführen – ähnlich dem bestehenden «Aktionsplan Flusskrebse». Angesichts des massiven Rückgangs der Fischbestände sollen Massnahmen für lebendige Flüsse, Seen und Teiche ergriffen werden. Der Bundesrat unterstützt die Motion, beide Räte haben sie bereits angenommen (mit einer Ergänzung zugunsten der Berufsfischerei).</p>



<p><strong>Position TIF:</strong> Wir begrüssen diesen Schritt. Gesunde Ökosysteme nützen nicht nur den Fischen, sondern allen Lebewesen. Wichtig ist, dass dabei die Interessen der Tiere im Vordergrund stehen, nicht die Nutzung durch Menschen.</p>



<h2 id="h.bs2npy3d5oe4" class="wp-block-heading"><strong>Mercosur: Neues Freihandelsabkommen</strong></h2>



<p>Am 16. September 2025 haben die Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) – zu der auch die Schweiz gehört – und die Mercosur-Staaten ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Zum Mercosur gehören Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, muss jedoch jedes EFTA-Land es einzeln ratifizieren. Der Bundesrat wird dem Parlament voraussichtlich 2026 einen entsprechenden Entwurf vorlegen – es ist noch offen, ob das Freihandelsabkommen schliesslich vors Volk kommt.</p>



<p>Während die Wirtschaftslobby das Abkommen als wichtigen Schritt feiert, warnen Umwelt- und Tierschutzorganisationen: Es öffnet die Tür für mehr Billigfleisch aus Südamerika – aus Regionen, in denen industrielle Tierhaltung und Abholzung von Regenwald Hand in Hand gehen. Greenpeace fordert gar einen <a href="https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/espresso/bedrohter-regenwald-greenpeace-fordert-importstopp-fuer-pouletfleisch-aus-brasilien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Importstopp von Hühnerfleisch aus Brasilien</a>.</p>



<p><strong>Position TIF:</strong> Wir lehnen das Abkommen ab. Mercosur steht für Tierleid, Umweltzerstörung und Ausbeutung. Stattdessen braucht es faire und nachhaltige Handelsbeziehungen, die Tiere nicht zum reinen Rohstoff degradieren. <a href="https://drive.google.com/file/d/1YSwcpT5APUCkR1OuqJ9-1HbNJ-hfcyrk/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lies dazu unsere umfangreiche Broschüre.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierimfokus.ch/tierpolitik-im-bundeshaus/hs25/">Rückblick auf die Herbstsession 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierimfokus.ch">Tier im Fokus (TIF)</a>.</p>
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