<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>tobe or not to be » tobe or not to be :: mein Blog :: dein Forum</title>
	
	<link>http://tobe.battson.de</link>
	<description>ist denn Deutschland schon verloren?</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 May 2013 22:21:17 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/to-be" /><feedburner:info uri="to-be" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>Feuer?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/k_b6I7SMUro/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/feuer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 22:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[meinung]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/feuer/</guid>
		<description>Man nimmt es kaum wahr, aber es hat sich was ver&amp;#228;ndert. Wie widersinnig w&amp;#252;rde es auch sein, vermisste man das, was einen st&amp;#246;rt, in dem Moment, da es nicht mehr da ist. Es ist der Rauch, der auf einmal weg ist und uns in hiesigen Restaurants und Clubs wieder tief durchatmen l&amp;#228;sst. Und auch die [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="rauchverbot 2013" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/05/feuer.jpg" width="147" height="109" />Man nimmt es kaum wahr, aber es hat sich was ver&#228;ndert. Wie widersinnig w&#252;rde es auch sein, vermisste man das, was einen st&#246;rt, in dem Moment, da es nicht mehr da ist. Es ist der Rauch, der auf einmal weg ist und uns in hiesigen Restaurants und Clubs wieder tief durchatmen l&#228;sst. Und auch die Natur frohlockt vermutlich: keine unn&#246;tigen Waschvorg&#228;nge verrauchter Klamotten mehr in der Abwasserbilanz.<br />
Und mir als &#252;berzeugtem Gelegenheitsraucher bleibt nur eines zu sagen: Danke! Danke f&#252;r dieses &#252;berf&#228;llige Verbot der interhumanen Umweltverpestung!</p>
<p><span id="more-1146"></span>
<p>Denn ich bin OpferOpfer. OpferOpfer, weil die noch viel gr&#246;&#223;eren Opfer die Raucher selbst sind. Bemitleidenswerte Menschen mit einer destruktiven Sucht, die sie nicht selten abstreiten mit den Worten es handele sich um eine bewusste Entscheidung f&#252;r einen oralen Genuss, auf den sie nicht mehr verzichten m&#246;chten.  Aber wie sagte schon ein bekannter Kabarettist: Der Raucher raucht, um sich so zu f&#252;hlen, wie ein Nichtraucher die ganze Zeit.<br />
Glaubhaft sind in diesem Zusammenhang die Begriffe &#8220;freie Entscheidung&#8221; und &#8220;Genuss&#8221; wenn &#252;berhaupt nur aus dem Munde eines echten Gelegenheitsrauchers, der als eine Art bonvivanter Grenzg&#228;nger sich von den Zw&#228;ngen dieser Droge und den Einfl&#252;ssen des subtil perfiden Marketings der Tabakindustrielobby freisprechen kann.<br />
Raucher sind nicht nur abh&#228;ngig, sondern besitzen auch eine coinh&#228;rente Haltung der R&#252;cksichtslosigkeit gegen&#252;ber Nichtrauchern, nicht selten versteckt hinter einer bewusst nach au&#223;en gekehrten Pseudotoleranz, v&#246;llig unwissend der Tatsache, dass sie mit dem resultierenden Verhalten damit zu Opfert&#228;tern werden.<br />
Das betroffene Opferopfer ist machtlos, weil es dort auf Schutz angewiesen ist, wo es selber sich nicht sch&#252;tzen kann. Man sagt zwar, viele Dinge regele der Markt. Rauchen ist ein Thema, um das sich der Markt einen verqualmten Dreck schert. Und wo M&#228;rkte nicht funktionieren, war schon immer der Staat gefragt, was &#252;brigens mit diktatorischer Bevormundung genau so viel zu tun hat wie rim mit blow wenn&#8217;s um jobs geht. Dabei spricht der Staat nicht nur f&#252;r die immernoch eine Mehrheit ausmachende Menge suchtfreier, wohlgemerkt lobbyfreier Nichtraucher sondern auch im Sinne &#252;bergreifenden Allgemeinwohls.<br />
Und dass mittlerweile auch die Raucher dankbarer werden, dass man ihnen immer mehr Anreize bietet, sich ihrer Sucht zu stellen, merkt man nicht zuletzt daran, dass es in Deutschland mehr Zustimmung f&#252;r das neue Rauchverbot gibt als Nichtraucher.<br />
Und so kann das Fazit f&#252;r alle nikotinen Restresistenzler nur eines lauten: Das Rauchverbot, so oft und vehement verschrien als Einschr&#228;nkung des Rechts auf freie Entfaltung der eigenen Pers&#246;nlichkeit, sollte vielmehr als zus&#228;tzliche Motivation verstanden werden, aus der eigenen suchtgegebenen Abh&#228;ngigkeit heraus- und in ein befreites Leben zur&#252;ck zu finden.<br />
Denn es w&#228;re paradox und h&#246;chst sinnfrei, nach einer Freiheit zu streben, die in Wahrheit genau das Gegenteil ist.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/k_b6I7SMUro" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/feuer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/feuer/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Freiheit im Anthropozän</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/fUNndBD8pjA/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/freiheit-im-anthropozaen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 12:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/freiheit-im-anthropozaen/</guid>
		<description>Freiheit von heute kommt in einer dichtbesiedelten Welt ohne ein Gegen&amp;#252;ber nicht aus: Das ist heute nicht nur der Andersdenkende, sondern auch der anderswo oder erst k&amp;#252;nftig lebende Mensch, den man ungefragt in den eigenen Stoffwechsel einbindet. Auch die andersartigen Lebewesen, die vom eigenen Lebensstil betroffen sind, geh&amp;#246;ren dazu.
In diesem Sinn ist eine Marktwirtschaft, die [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img alt="zeit zum umdenken leben in verzicht" align="right" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/03/leben_im_exzess.gif" width="172" height="130" />Freiheit von heute kommt in einer dichtbesiedelten Welt ohne ein Gegen&#252;ber nicht aus: Das ist heute nicht nur der Andersdenkende, sondern auch der anderswo oder erst k&#252;nftig lebende Mensch, den man ungefragt in den eigenen Stoffwechsel einbindet. Auch die andersartigen Lebewesen, die vom eigenen Lebensstil betroffen sind, geh&#246;ren dazu.<br />
In diesem Sinn ist eine Marktwirtschaft, die in ihren Bilanzen Natur einen Eigenwert und Umweltsch&#228;den eine hohen Preis zumisst und die nicht vom best&#228;ndigen Wachstum des Materialverbrauchs abh&#228;ngig ist, viel freier als das, was bei selbsternannten &#8220;Liberalen&#8221; unter freier &#8220;Marktwirtschaft&#8221; verstanden wird.<br />
 Ein in diesem Sinn freiheitsliebender Mensch muss heute wild entschlossen sein, so zu leben, dass er keine Spur der Zerst&#246;rung hinterl&#228;st und sein Geld dazu dient, technologisch mit den &#214;kosystemen der Natur zu wachsen statt gegen sie.</em></p>
<p><span id="more-1143"></span>
<p><em>Dieser neue Freiheitsdrang g&#228;rt allerdings erst noch: Er wird indirekt sp&#252;rbar in den Pathologien des westlichen Lebensstils wie Diabetes, Depressionen, &#220;bergewicht und Burn-out, in den sporadischen Wellen von medialer Errregung &#252;ber Klimawandel und von Spendenbereitschaft bei humanit&#228;ren Katastrophen, in der generellen Offenheit f&#252;r umweltfreundliche Produkte bevor die wahrgenommenen Zw&#228;nge des Alltags wieder zuschlagen.<br />
Das Unwohlsein in einem Lebensstil, der den Einzelnen bis zur &#220;berforderung beschleunigt und statt Wohlstand Materialumsatz erzeugt, w&#228;chst trotz der vielf&#228;ltigen medialen M&#246;glichkeiten, es zu ersticken.</p>
<p>Wann &#228;ndert sich das Leben nicht von wenigen, sondern von Hunderten Millionen Menschen sp&#252;rbar, wie bei den vorangegangenen Sch&#252;ben von Modernisierung? Wann beginnt der Ausbruch aus Denkschemen der Negativprognosen, denen zufolge schon besiegelt ist, dass Kohlendioxidemissionen, Naturverbrauch, Fleischkonsum bis 2020, 2030, 2040, 2050 um sounso viele Prozent &#8220;zunehmen werden&#8221;, wie es meist hei&#223;t, statt: &#8220;zunehmen k&#246;nnten, falls die Menschen nicht von ihrer Freiheit Gebrauch machen, es anders zu tun&#8221;?<br />
F&#252;r die Freiheit, es anders kommen zu lassen, ist noch Zeit. Schon das urspr&#252;ngliche Modell der &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221;, das Donella und Deannis Meadows Anfang der 70er Jahrer am Massachusetts Institute of Technology entwickelt haben, sah eine krisenhafte Wende erst ab dem Jahr 2020 vor. Bis dahin sieht alles so aus, als w&#228;ren die Probleme l&#246;sbar. F&#252;r Prognosen wie den IPCC-Bereicht steht nun eine millionenfach gr&#246;&#223;ere Modellierkraft zur Verf&#252;gung als Meadows sie hatte. Sie f&#252;hrt zu einem &#228;hnlichen Zeithorizont: Immer st&#228;rker werden die verschiedenen &#8220;Umweltprobleme&#8221; zusammenwirken, sich verst&#228;rken, zu neuen Ph&#228;nomenen f&#252;hren und schlie&#223;lich mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit in einem gef&#228;hrlichen Modus des Anthropoz&#228;ns m&#252;nden.</em></p>
<p><em>Die B&#252;rger der Industriel&#228;nder stehen vor der Wahl: Entweder sie f&#252;hren die Exzesse wieter an. Oder sie gehen den kreativeren Weg: zu einer Kultur gem&#228;&#223;igten Verbrauchs und exzessiver Forschung. Er ist anstregender, aber ungleich lohnender. Er f&#252;hrt in eine schlankere, besonnere Gesellschaft mit neuen Rhythmen, neuen Wohlstandsquellen, neuen Technologien. Ein f&#252;hrender Automanager sagte &#252;ber die Effizienzstrategie seines Unternehmens: &#8220;Wir verdienen, indem wir verzichten&#8221;. Das k&#246;nnte das Motto einer neuen &#214;konomie werden.</em></p>
<p align="right"><strong>~ aus &#8220;<a title="Zerst&#246;ren oder gestalten buch zitat" href="http://www.ebook.de/de/product/11023296/christian_schwaegerl_menschenzeit.html" target="_blank">Menschenzeit</a>&#8221; von Christian Schw&#228;gerl</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/fUNndBD8pjA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/freiheit-im-anthropozaen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/freiheit-im-anthropozaen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Portfoliomanagement für jedermann</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/xxhMM2-kuBo/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/portfoliomanagement-fuer-jedermann/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 20:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[insider]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/portfoliomanagement-fuer-jedermann/</guid>
		<description>Neulich bin ich &amp;#252;ber Wikifolio gestolpert. Hat mich sehr an Smava erinnert. Von Privat &amp;#8211; f&amp;#252;r Privat. W&amp;#228;hrend es bei smava um Kredite ging, macht man auf wikifolio &amp;#8220;Gesch&amp;#228;fte&amp;#8221; mit Aktien. Bei beiden Plattformen ist die Rolle der Bank auf ein sympathisches Minimum reduziert. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Trader melden sich auf [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="wiki folio aktienhandel mit dem wisser der profi trader" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/03/wikifolio.gif" width="116" height="88" />Neulich bin ich &#252;ber <a title="wikifolio trader insiderwissen f&#252;r die allgemeinheit" href="http://wikifolio.com" target="_blank">Wikifolio</a> gestolpert. Hat mich sehr an <a title="smava social lending" href="http://tobe.battson.de/2011/alternative-geldanlage/" target="_blank">Smava</a> erinnert. Von Privat &#8211; f&#252;r Privat. W&#228;hrend es bei smava um Kredite ging, macht man auf wikifolio &#8220;Gesch&#228;fte&#8221; mit Aktien. Bei beiden Plattformen ist die Rolle der Bank auf ein sympathisches Minimum reduziert. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Trader melden sich auf wikifolio an und stellen ihr Trading-Wissen der Allgemeinheit zur Verf&#252;gung. Eine Bank macht im Hintergrund die Trading-Empfehlungen handelbar, indem sie ein darauf basierendes Zertifikat publiziert, das jeder k&#228;uflich erwerben kann. An und f&#252;r sich wie ein Aktien-Investmentfonds, mit dem Unterschied einer humaneren Geb&#252;hrenstruktur, die sich neben der Transparenz vor allem darin von vergleichbaren Konstrukten im Angebot von Banken abhebt, dass sie zum gr&#246;&#223;ten Anteil performanceorientiert ist. Neben geringen Fixkosten f&#252;r den initialen Erwerb &#8211; abh&#228;ngig auch von den Ordergeb&#252;hren der Bank, &#252;ber die das Zertikat gekauft wird &#8211; gibt es eine dynamische Provision, die aber immer nur dann f&#228;llig wird, wenn ein ein Tagesgewinn von mehr als 5% erzielt wird. Kein Gewinn f&#252;r den Anleger heisst keine Provision, bedeutet auch kein Geld f&#252;r den Trader.<br />
<em>Man stelle sich vor, was bei den Banken und Maklern los w&#228;re, m&#252;ssten sie nach diesem Prinzip handeln!!</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/xxhMM2-kuBo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/portfoliomanagement-fuer-jedermann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/portfoliomanagement-fuer-jedermann/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Ist doch so!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/Qxks3FfPtrw/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/ist-doch-so/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 09:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[humor]]></category>
		<category><![CDATA[irrwege]]></category>
		<category><![CDATA[meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/ist-doch-so/</guid>
		<description>Mir steigt die Wut schon wieder bitter hoch wie Magens&amp;#228;ure bei Sodbrennen. Diese wiederkehrenden Bettelschreiben sind l&amp;#228;stiger als jede M&amp;#252;ckenpest im Hochsommer. Und M&amp;#252;cken haben wenigstens eine nat&amp;#252;rlich legitimierte Daseinsberechtigung. Die f&amp;#252;r diesen Briefkastensonderm&amp;#252;ll verantwortlichen, analfixiert parasit&amp;#228;ren Karriereluftnummern sind nicht nur &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig wie D&amp;#252;nsschiss sondern zudem auch noch sch&amp;#228;dlicher als Klimawandel.

Anstatt dankbar zu sein, dass [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="tod den abmahnanw&#228;lten" align="right" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/03/todesstrick.gif" width="215" height="144" />Mir steigt die Wut schon wieder bitter hoch wie Magens&#228;ure bei Sodbrennen. Diese wiederkehrenden Bettelschreiben sind l&#228;stiger als jede M&#252;ckenpest im Hochsommer. Und M&#252;cken haben wenigstens eine nat&#252;rlich legitimierte Daseinsberechtigung. Die f&#252;r diesen Briefkastensonderm&#252;ll verantwortlichen, analfixiert parasit&#228;ren Karriereluftnummern sind nicht nur &#252;berfl&#252;ssig wie D&#252;nsschiss sondern zudem auch noch sch&#228;dlicher als Klimawandel.</p>
<p><span id="more-1134"></span>
<p>Anstatt dankbar zu sein, dass Sozialstaat Deutschland ihre traurigen Existenzen trotz Minderbemittlung auf allen mentalen Ebenen noch irgendwie durchschleift und nicht vergast, verpesten sie die gesunde Restluft der freilebenden und freidenkenden Bev&#246;lkerung mit ihrer hochgestapelten Abgasartikulation. Ganz gleich mit welcher Verachtung man auf sie herabschaut, gehen sie ihren armseeligen Machenschaften mit derart quasi-maschineller Gesch&#228;ftigkeit nach als h&#228;tte Gott sie dazu berufen und begr&#252;nden ihr Handeln meist mit dem Notleid anderer. Gequ&#228;lt und irgendwie machtlos l&#228;sst man sie gew&#228;hren, solange die ganze aufgeblasene Farce davon abzulenken vermag, wer in wahrheit die einzig Notleidenen sind.<br />
Und f&#252;r jene, die der absonderlich unabgesonderten Spezies jegliche Aufmerksamkeit versagen, geht das genauso lange gut, wie auf der anderen Seite ausreichend viele, hinreichend moralverdrehte Almosent&#228;ter vor Mitleid oder Angst erweichen und die gott- wie herrenlose Au&#223;enseiter mit ein wenig Kleingeld f&#252;ttern. Fatal ist in jedem Einzelfall initial gezeigte Gro&#223;z&#252;gigkeit, gleichwohl missverstanden als unbegrenzt geltendes Schuldeingest&#228;ndnis f&#252;r s&#228;mtliche sortengleichen S&#252;nden &#252;berhaupt, f&#252;r die der Bittsteller sich ab sofort die Dauerlizenz zum Ablasshandel erteilt.</p>
<p>Doch wehe, wenn der Rubel nicht mehr rollt. Wenn &#252;bermannt von rudelformender Gier auch die unbedarftesten aller Unwissenden keinen Cent mehr opfern wollen f&#252;r die erstrebenswerte aber unerreichbare Erl&#246;sung von dieser permanenten Pedanterie. Je mehr sich dieser Verdrehung von Verdienstmoral verweigern, desto st&#228;rker die Abh&#228;ngigkeit der verprellten Schmarotzer von ihrem eigenen Werbedruck, der mittlerweile ein solch vernichtendes Ausma&#223; angenommen hat, dass angsichts des gigantomanischen Briefvolumens der gr&#246;&#223;te Gewinner wohl die Deutsche Post und der gr&#246;&#223;te Verlierer der uniglobale Regenwaldbestand sein d&#252;rften.<br />
Was den Verursachern dieser manigfaltigen Misere fehlt, ist die Selbst-Reflexion &#252;ber ihr eigenes schandhaftes Tun, ihren inhaltslosen Beitrag zum Bruttosozialprodukt und der Verbesserung der Welt im Allgemeinen. Und obgleich die Fr&#252;chte ihres Handelns hinreichend Anlass dazu geben sollten, tue ich ihnen an dieser Stelle nochmal den Gefallen, es in leicht bek&#246;mmliche, wenn auch schwer verdauliche Denkanreize runterzubrechen:<br />
<em>Erst wenn der letzte Baum f&#252;r den Druck eurer Geistesabfl&#252;sse gef&#228;llt, der fitteste Brieftr&#228;ger am Gewicht eurer Schamprodukte zusammengebrochen, und der untalentierteste Musiker auch mit euch arm geworden ist, werdet ihr merken, dass Menschen keine Tiere sind und man Kultur nicht rauben kann &#8211; denkt mal dr&#252;ber nach, liebe Abmahnanw&#228;lte der Musikindustrie!</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/Qxks3FfPtrw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/ist-doch-so/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/ist-doch-so/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Kochst du schon oder strahlst du noch?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/fkF2aJwc494/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/kochst-du-schon-oder-strahlst-du-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 17:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[ego]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/?p=1118</guid>
		<description>Wow&amp;#8230; bin ich baff. Bald f&amp;#252;nf Jahre bei meinem Arbeitgeber besch&amp;#228;ftigt, war das h&amp;#246;chste der Gef&amp;#252;hle, was der zu Unrecht von Mitarbeitern als Kantine bezeichnete Pausenraum an Zubereitungsm&amp;#246;glichkeiten f&amp;#252;r Mittagessen zu bieten hatte, eine Mikrowelle. Jetzt hat er doch tats&amp;#228;chlich ein Ugrade erhalten: zwei neue Mikrowellen. Absolut High-End, mit mehr Unterfunktionen als der konventionelle Elektroherd [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" style="border:none" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/02/wegmitmikrowellen.png" alt="Mikrowellenverbot Deutschland" title="Mikrowellenverbot Deutschland" width="180" height="180" class="size-full wp-image-1123" />Wow&#8230; bin ich baff. Bald f&#252;nf Jahre bei meinem Arbeitgeber besch&#228;ftigt, war das h&#246;chste der Gef&#252;hle, was der zu Unrecht von Mitarbeitern als Kantine bezeichnete Pausenraum an Zubereitungsm&#246;glichkeiten f&#252;r Mittagessen zu bieten hatte, eine Mikrowelle. Jetzt hat er doch tats&#228;chlich ein Ugrade erhalten: zwei neue Mikrowellen. Absolut High-End, mit mehr Unterfunktionen als der konventionelle Elektroherd zuhause und mehr Schaltern und Kn&#246;pfen als der Mensch braucht um nicht den &#220;berblick zu verlieren. Doch am Ende bleibt es nunmal was es ist: eine Mikrowelle.<span id="more-1118"></span></p>
<p>Womit klar sein d&#252;rfte, dass meine Wenigkeit auch in Zukunft belustigte bis befremdete Blicke ernten wird, wenn ich sporadisch mein ganz eigenes, kleines &#8220;&#214;fchen&#8221; auspacke. Eines, das mein Essen nicht verstrahlt. Aber gut, ich schiebe dieses Unverst&#228;ndnis bez&#252;glich meiner Eigent&#252;mlichkeit auf einen Mangel an Wissen, konsequent konditioniert von einer der gr&#246;&#223;ten Lobbys der Welt: der Nahrungsmittelindustrie. Wenn es nach mir geht, k&#246;nnt ihr auch gerne all dumm sterben &#8211; wer viel aus der Mikrowelle isst, erh&#246;ht seine Wahrscheinlichkeit daf&#252;r auch signifikant. Doch f&#252;r alle, die vielleicht doch an ein wenig Aufkl&#228;rung mit dem Potenzial zum grundlegenden Lebenswandel interessiert sind, habe ich hier mal die h&#228;rtesten der harten Fakten zu dem bequemen Strahlen-Wunder zusammengestellt.</p>
<ul>
<li>Essen aus Mikrowellen f&#252;hrt schon nach 15 Minuten messbar zu massiver Ver&#228;nderung der Blutwerte, insbesondere H&#228;moglobin, Cholesterin und Lymphozyten. Damit verschlechtern sich z.B. der Sauerstofftransport von der Lunge, die Bildung von Geschlechtshormonen und die Identifikation und Abwehr von Bakterien und Viren im Rahmen der k&#246;rpereigenen Immunabwehr. Die Auswirkungen sind in ihrer Intensit&#228;t mit dem Krankheitsbild der Blutarmut vergleichbar. Desweiteren nimmt die Anzahl der Krebszellen im Blut zu.</li>
<li>Im Essen selbst ver&#228;ndert sich bei Bestrahlung die Durchl&#228;ssigkeit der Zellmembranen. Diese Besch&#228;digung macht die Zellen anf&#228;llig f&#252;r Mikroorganismen wie Viren und Schimmelpilze. Die nat&#252;rlichen Reparaturmechanismen der Zellen werden ausgehebelt. Durch die erzwungene Umschaltung auf anaerobe Not-Energieversorung mit der Zerst&#246;rung und Ver&#228;nderung von Nahrungsmolek&#252;len entstehen neue radiolytische sowie chemische Verbindungen, die dem menschlichen K&#246;rper unbekannt sind.</li>
<li>Je nach Molekularverbindung werden bei Gerichten mit Fleisch, Milch, Getreide oder Gem&#252;se Karzinogene und karzinogene freie Radikale, also krebserregende Stoffe freigesetzt</li>
<li>Die Ver&#228;nderungen in elementaren N&#228;hrstoffen verursachen auch Funktionsst&#246;rungen im Darm sowie Degeneration des Immun-Potenzials zur Abwehr von krebsartigen Wucherungen</li>
</ul>
<p>Wie immer nat&#252;rlich zu bedenken f&#252;r all die &#8220;Ich merk nichts!&#8221;-Dilletanten: wer einmal etwas aus der Mikrowelle isst, wird in den wenigsten F&#228;llen etwas merken. Aber wer kurz nach Tchernobyl in deutschen W&#228;ldern Pilze gesammelt hat, dem wird es wahrscheinlich auch gemundet haben. Auf die Langzeitwirkung kommt es an. Bei einer statistisch relevanten Anzahl von Personen konnten in Langzeitstudien bereits krebsartige Geschw&#252;lste im Magen und Verdauungstrakt und &#8211; durch Degeneration peripherer Zellgewebe hervorgerufen &#8211; allm&#228;hlicher Zusammenbruch von Funktionen im Verdauuungs- und Ausscheidungssystem nachgewiesen werden.</p>
<p>Mir pers&#246;nlich reicht es ja schon, dass mikrowellenbestrahlte Nahrungsmittel 60% bis 90% ihrer Vitalenergie verlieren. Nimmt man dann noch die Auswirkungen der Strahlen auf Gehirnwellen der Menschen, die sich n&#228;her als 500m zu einem aktivierten Ger&#228;t befinden, k&#246;nnte ich schon fast auf die Idee kommen, meinen Arbeitgeber mangels hinreichenden Schutzes zu verklagen. Aber ich sch&#228;tze, den Joker behalte ich erstmal in der Hinterhand f&#252;r den Fall, dass mein Chef mir irgendwann mal Erinnerungsverlust, Konzentrationsschw&#228;che und Verlangsamung der Denkprozesse vorwirft. Nicht dass am Ende noch ein pauschales Mikrowellen-Verbot wie 1976 in der UdSSR ausgesprochen wird. Denn irgendwie sind wir doch schlie&#223;lich alle noch selbst f&#252;r den eigenen K&#246;rper verantwortlich.</p>
<p><em>so long &#8211; bon Appetit!     </em></p>
<p>Mehr dazu:<br />
<a title="langzeitstudien zur wirkung von mikrowellen auf essen" target="_blank" href="http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mikrowelle.html">http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mikrowelle.html</a><br />
<a title="jahrelange unterdr&#252;ckung von studien durch die lebensmittelindustrie lobby" target="_blank" href="http://chetday.com/microwave2.html">http://chetday.com/microwave2.html</a><br />
<a title="experimente aus aller welt zur mikrowelle" target="_blank" href="http://www.therapeutenfinder.com/news/1140-mikrowellenstrahlung.html">http://www.therapeutenfinder.com/news/1140-mikrowellenstrahlung.html</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/fkF2aJwc494" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/kochst-du-schon-oder-strahlst-du-noch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/kochst-du-schon-oder-strahlst-du-noch/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Arbeitslager Amazon?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/aVHQE2RLpSc/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/arbeitslager-amazon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 12:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/?p=1115</guid>
		<description>Tobe berichtete Anfang 2012 bereits &amp;#252;ber die wenig beachteten Moral-Fehltritte der Einkaufsplattform Amazon. Deutlich mehr Aufsehen erregte nun eine sorgsam recherchierte Reportage im gestrigen Sp&amp;#228;tabendprogramm der ARD. Die Reporter hatten sich auf das Arbeitslager der Zwangsarbeiter in Bad Hersfeld eingemietet. Oh, was habe ich gesagt? Nat&amp;#252;rlich meine ich das Wohnlager der Leiharbeiter. Glaubt man den [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tobe berichtete <a href="http://tobe.battson.de/2012/amazon-kleine-preise-grosses-arschloch/" target="_blank" title="Amazon Arbeitsbedingungen Insider">Anfang 2012</a> bereits &#252;ber die wenig beachteten Moral-Fehltritte der Einkaufsplattform Amazon. Deutlich mehr Aufsehen erregte nun eine sorgsam recherchierte Reportage im gestrigen Sp&#228;tabendprogramm der ARD. Die Reporter hatten sich auf das Arbeitslager der Zwangsarbeiter in Bad Hersfeld eingemietet. Oh, was habe ich gesagt? Nat&#252;rlich meine ich das Wohnlager der Leiharbeiter. Glaubt man den &#196;u&#223;erungen derjenigen, die die Doku gesehen haben, besteht jedoch akute Verwechslungsgefahr, vor allem wenn man erst mittendrin reinschaltet&#8230;  <del datetime="2013-02-14T09:51:00+00:00">Rundfunkgeb&#252;hr</del> Mediathek sei Dank werde ich mir heut abend mein eigenes Bild machen: <a href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon?documentId=13402260" target="_blank" title="dokumentation reportage ard amazon deutschland bad hersfeld nazi">Klick!</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/aVHQE2RLpSc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/arbeitslager-amazon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/arbeitslager-amazon/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Ich und Jetzt über Allem</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/kP3zj_fM-fI/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/ich-und-jetzt-ueber-allem/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 18:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[irrwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/ich-und-jetzt-ueber-allem/</guid>
		<description>Es gibt einen Kult des schnellen Jetzt, um den massiven Verbrauch von Erd&amp;#246;l, Rohstoffen und Natur zu legitimieren. Die Vorstellung, das Leben und Wirtschaften auf einen Zeitraum von zwanzig oder sogar hundert Jahren anzulegen, erscheint in der Logik ihrer eigenen Krisen vermessen. Wenn eine Weltwirtschaftskrise so abrupt kommen kann wie die von 2008, wie sollte [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt einen Kult des schnellen Jetzt, um den massiven Verbrauch von Erd&#246;l, Rohstoffen und Natur zu legitimieren. Die Vorstellung, das Leben und Wirtschaften auf einen Zeitraum von zwanzig oder sogar hundert Jahren anzulegen, erscheint in der Logik ihrer eigenen Krisen vermessen. Wenn eine Weltwirtschaftskrise so abrupt kommen kann wie die von 2008, wie sollte man dann Klimaforschern Glauben schenken, die behaupten das Jahr 2050 vorauszuberechnen? [...]<br /></em></p>
<p><span id="more-1114"></span>
<p><em>Dieser Kult speist sich aus vielen Quellen, die eines gemeinsam haben: Belohnungssysteme zu sein. Das Gehirn ist leicht dazu verf&#252;hrbar, kurzfristigen Belohnungen vor l&#228;ngerfristigen den Vorrang zu geben. In der &#214;konomie ist eine Pr&#228;ferenz f&#252;r die Gegenwart gegen&#252;ber der Zukunft tief verankert, was sich bis in ihre Kapillaren in Profitm&#246;glichkeiten niederschl&#228;gt. F&#252;r beides gibt es &#252;berlebenswichtige Gr&#252;nde: Das Gehirn belohnt den erfolgreichen J&#228;ger und Sammler, der &#246;konomische Darwinismus den Menschen, der heute ein Essen auf dem Tisch hat. Die Milliarden &#228;rmsten Menschen haben gar keine andere Wahl, als von Tag zu Tag zu leben. Hinzu kommt, dass es auch in der Politik eine starke Gegenwartspr&#228;ferenz gibt, weil Politiker die n&#228;chsten Wahlen gewinnen wollen und m&#252;ssen, nicht die &#252;bern&#228;chsten.<br />
 Es wird aber immer klarer, dass die Gegenwartspr&#228;ferenz f&#252;r das Leben und &#220;berlegen im 21. Jahrhundert und dar&#252;ber hinaus nicht reicht.</em></p>
<p align="right">~ aus <em><strong>&#8220;<a title="menschen zeit menschzeit buch zitat kritik test" href="www.amazon.de/Menschenzeit-Zerst&#246;ren-gestalten-entscheidende-Planeten/dp/3570501183/nullsoft-21" target="_blank">Menschenzeit</a>&#8220;</strong></em> von Christian Schw&#228;gerl</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/kP3zj_fM-fI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/ich-und-jetzt-ueber-allem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/ich-und-jetzt-ueber-allem/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Wer iss eigentlich Paul?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/2mMTFM2DKmo/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/wer-iss-eigentlich-paul/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 05:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[meinung]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/wer-iss-eigentlich-paul/</guid>
		<description>Es ist nicht alles heile in der Welt des Onlinehandels. Immer wieder denkt man sich: das w&amp;#228;re doch im Ladengesch&amp;#228;ft vor Ort niemals so passiert. Warum? Weil die meisten H&amp;#228;ndler es sich gar nicht trauen w&amp;#252;rden, wenn der Kunde bei ihnen im Laden steht.
Im Internet ist alles einfacher, weil anonymer, unpers&amp;#246;nlicher, distanzierter.
Das dachte sich wohl [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="paul riedel shop" align="right" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/02/paulr_shop.jpg" width="131" height="110" />Es ist nicht alles heile in der Welt des Onlinehandels. Immer wieder denkt man sich: das w&#228;re doch im Ladengesch&#228;ft vor Ort niemals so passiert. Warum? Weil die meisten H&#228;ndler es sich gar nicht trauen w&#252;rden, wenn der Kunde bei ihnen im Laden steht.<br />
Im Internet ist alles einfacher, weil anonymer, unpers&#246;nlicher, distanzierter.<br />
Das dachte sich wohl auch Paul R., &#8220;Versandpartner&#8221; von hitmeister, einer Verkaufsplattform, bei der ich Ende letzten Jahres hochpreisige Designerware aus Porzellan ergattert hatte. Nachdem mein ordnungsgem&#228;&#223; und nach ein paar Tagen nach Erhalt der Ware ausgesprochener Widerruf aufgrund &#220;berforderung seitens <a title="wideruf probleme bei hitmeister" href="http://tobe.battson.de/2013/hitmeister-irgendwie-shit-mister/" target="_blank">hitmeister ohne Reaktion</a> geblieben war, benachrichtigte ich ein paar Tage sp&#228;ter den Versender der Ware direkt. Vielleicht k&#246;nnte er mir die Details zur Abwicklung der R&#252;cksendung erl&#228;utern &#8211; ein Retourschein war der Sendung n&#228;mlich nicht beigelegt. </p>
<p><span id="more-1113"></span>
<p>Paul R. konnte man immerhin zugute halten, dass er stets bestrebt war, auf jede Mail innerhalb k&#252;rzester Zeit eine Antwort zu geben. Womit sein Streben nach Kundenorientierung allerdings auch schon ausgesch&#246;pft war. Einreden wollte er mir dann pl&#246;tzlich, dass mein Widerrufsrecht bereits erloschen sei. Er w&#252;rde den Sachverhalt mit Hitmeister besprechen, da sei aber erfahrungsgem&#228;&#223; weniger Kulanz zu erwarten, als wenn ich in seinem eigenen &#8220;<a title="kritik erfahrungen paul r m&#252;nchen online" href="http://www.paul-riedel.com/" target="_blank">Paul Riedel Shop</a>&#8221; direkt bestellt h&#228;tte. Und tats&#228;chlich sollte hitmeister dann laut seiner Aussage eine R&#252;cknahme verweigert haben, ebenfalls mit Verweis auf eine abgelaufene Widerrufsfrist. <br />
Dass er sehr wohl die Ung&#252;ltigkeit seiner Begr&#252;ndung verstanden hatte, illustrierten die absurden weiteren Argumente mit denen Paul R. sich vor seinen Pflichten im Rahmen des geschlossenen Fenrabsatzvertrages dr&#252;cken wollte. Nachdem hitmeister dann auf meinen offiziell ge&#246;ffneten Reklamationsfall erste Reaktionen zeigte, wollte der findige Rechtsverdreher seine Produkte auf einmal als zertifizierte Einzelanfertigung darstellen und mich als gewerblichen Gro&#223;h&#228;ndler. In beiden F&#228;llen gelten &#252;berraschenderweise abweichende Widerrufsbedingungen. <br />
Meine Hinweise auf sein rechtswidriges Gesch&#228;ftsgebaren waren in Pauls Augen zudem so &#8220;unversch&#228;mt&#8221;, dass er schlie&#223;lich jegliche Kommunikation mit mir komplett verweigerte und so kann ich vermutlich am Ende sogar noch froh sein, dass mein Einkauf &#252;ber einen zwischengeschalteten, wenn auch &#252;berforderten Mittler wie Hitmeister gelaufen ist. Nach gut einem Monat bekam ich dort tats&#228;chlich noch jemanden an die Hotlinestrippe und ein paar Tage sp&#228;ter eine Mail mit einem Retourenschein f&#252;r eine kostenlose R&#252;cksendung. <br />
Irgendwie bin ich mir sicher, h&#228;tte ich im &#8220;Paul Riedel Shop&#8221; direkt bestellt, d&#252;rfte ich mich noch heute mit der unversch&#228;mt dreisten Art dieses H&#228;ndlers herumschlagen, der keine M&#246;glichkeit ungenutzt lie&#223;, sich vor einer R&#252;cknahme zu dr&#252;cken und mir als K&#228;ufer damit ein essenzielles Recht bei Distanzhandelsvertr&#228;gen zu verweigern.<br />
Und dass er so ein Verhalten an den Tag gelegt h&#228;tte, wenn ich bei ihm im &#8211; wahrscheinlich nicht vorhandenen &#8211; Ladengesch&#228;ft vor Ort gestanden h&#228;tte, kann dabei zu Recht bezweifelt werden&#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/2mMTFM2DKmo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/wer-iss-eigentlich-paul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/wer-iss-eigentlich-paul/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>ich kaufe, also bin ich</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/fu1r9BypiNM/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/ich-kaufe-also-bin-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 10:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/2013/ich-kaufe-also-bin-ich/</guid>
		<description>materiell oder nicht, das ist hier die frage. man nehme eine arme sau, die so sehr auf das geld achtet, dass ihr nichts mehr im leben geldwert erscheint. die alles in geld misst, was geld kaufen kann um es zu vergleichen hinsichtlich seiner wertigkeit. um zu so etwas wie einem schluss zu kommen, das irgendwie [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>materiell oder nicht, das ist hier die frage. man nehme eine arme sau, die so sehr auf das geld achtet, dass ihr nichts mehr im leben geldwert erscheint. die alles in geld misst, was geld kaufen kann um es zu vergleichen hinsichtlich seiner wertigkeit. um zu so etwas wie einem schluss zu kommen, das irgendwie kein k&#228;ufliches ding der welt sein geld wert ist, da es nur bedingtes gl&#252;ck spenden kann.</p>
<p><span id="more-1111"></span>
<p>oder man nehme eine reiche sau, die soviel geld hat, dass es ihr egal ist welcher geldwert f&#252;r die k&#228;uflichen dinge des lebens verlangt wird, weil sie sich alles leisten kann, wonach ihr ist.<br />
ist materiell, wer sich &#252;berlegt, wof&#252;r er sein geld ausgibt oder ist materiell, wem es egal ist. ersterer wird wenig konsumieren und in konsequenz mit wenig materiellem umgeben sein, zweiterer wird stets konsumieren, wonach ihm gerade ist und daher schwimmen in einer masse von materiellem.<br />
ist skepsis und verweigerung von konsum materiell oder ist es gleichg&#252;ltigkeit und ma&#223;losigkeit?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/fu1r9BypiNM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/ich-kaufe-also-bin-ich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/ich-kaufe-also-bin-ich/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Hitmeister? Irgendwie shit, mister!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/to-be/~3/5JxmqhuAC1k/</link>
		<comments>http://tobe.battson.de/2013/hitmeister-irgendwie-shit-mister/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 19:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[ego]]></category>
		<category><![CDATA[insider]]></category>
		<category><![CDATA[irrwege]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tobe.battson.de/?p=1107</guid>
		<description>100% sicher, T&amp;#220;V-gepr&amp;#252;ft, kostenlose Hotline, garantierte Antwort auf E-Mail-Anfragen&amp;#8230; so oder so &amp;#228;hnlich lauten die Leistungsversprechen von Hitmeister, einem H&amp;#228;ndlermarktplatz, der vor der Herausforderung steht, sich von lange etablierten Plattformen wie ebay oder Amazon Marketplace abzuheben. Wie erfolgreich er dabei ist, konnte ich nun bei meiner ersten Bestellung &amp;#252;ber hitmeister.de erfahren. Nachdem ich Ende letzten [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="hitmeister wideruf ohne kundenkonto als gast" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/01/hitmeister_reklamation.gif" width="186" height="95" />100% sicher, T&#220;V-gepr&#252;ft, kostenlose Hotline, garantierte Antwort auf E-Mail-Anfragen&#8230; so oder so &#228;hnlich lauten die Leistungsversprechen von <a title="Hitmeister Erfahrung Test Kritik Kundenmeinungen" href="http://hitmeister.de" target="_blank">Hitmeister</a>, einem H&#228;ndlermarktplatz, der vor der Herausforderung steht, sich von lange etablierten Plattformen wie ebay oder Amazon Marketplace abzuheben. Wie erfolgreich er dabei ist, konnte ich nun bei meiner ersten Bestellung &#252;ber hitmeister.de erfahren. Nachdem ich Ende letzten Jahres drei <a title="h&#228;ndler plattform agb widerrufsrecht verbraucher" href="http://www.britto.com/" target="_blank">Designer-Artikel</a> geordert hatte, wollte ich nach Lieferung Anfang des Jahres diese Bestellung widerrufen. Der Widerruf ist ein gesetzlich verbrieftes Recht eines jeden Verbrauchers bei Fernabsatzvertr&#228;gen und so w&#252;rde man von einer Plattform wie Hitmeister erwarten, dass sie hierf&#252;r mindestens ebenso professionell organisierte Standardprozesse implementiert hat, wie die gro&#223;en Konkurrenzvorbilder.</p>
<p><span id="more-1107"></span>
<p>Die Wirklichkeit sieht anders aus, und sie beginnt mit dem Scheitern auf trivialster Ebene: der Kommunikation mit dem Kunden. Heisst es in der Mail mit der Auftragsbest&#228;tigung zum einen, der Widerruf sei an hilfe@hitmeister.de, zum anderen solle der Artikel nicht an Hitmeister geschickt werden, landen Mails an ebenjene hilfe@hitmeister.de offenbar in Ablage <a title="digitales nirwana" href="http://mundmische.de/bedeutung/4548-Ablage_17" target="_blank">17</a>. Alles was in meinem Fall zur&#252;ck kam, war ein Autoreply mit der Zusage einer &#8220;zeitnahen&#8221; Bearbeitung, &#8220;in der Regel innerhalb von 24 Stunden&#8221;. Nach Ablauf besagter 24 Stunden dann eine weitere, automatisiert erstellte Mitteilung, dass die Anfrage noch nicht bearbeitet werden konnte und dem Versprechen, dies &#8220;in den kommenden Stunden&#8221; nachzuholen. Es komme &#8220;in jedem Fall eine Antwort&#8221;. Eine Antwort, die Hitmeister mir bis zum heutigen Tage schuldig bleibt.</p>
<p>Dasselbe Schicksal ereilte meine etwas umfangreicher formulierte Mail an das &#8220;<a title="Leere Versprechen Marketing" href="http://www.stupidedia.org/stupi/Marcell_D%27Avis" target="_blank">Marcell D&#8217;Avis</a>&#8220;-&#196;quivalent von Hitmeister. Kundenserviceleiter Matthias Schumacher betont &#252;ber eine halbe Seite wie wichtig ihm &#8220;Kundenorientierung, Freundlichkeit und eine schnelle, unb&#252;rokratische Probleml&#246;sung&#8221; seien. Er m&#246;chte &#8220;jederzeit den besten Service bieten&#8221; und wirbt ebenfalls mit einer Antwortzeit &#8220;innerhalb weniger Stunden&#8221;.</p>
<p>Zu guter Letzt bem&#252;hte ich dann noch den einzig verbliebenen der beworbenen Kommunikationskan&#228;le f&#252;r eine Kl&#228;rung der R&#252;ckabwicklung, denn das Paket ohne Retourenschein und ohne klare Anweisung bzgl. richtiger Empf&#228;ngeradresse auf Reisen zu schicken, war mir angesichts des nicht unbetr&#228;chtlichen Warenwerts dann doch etwas zu riskant. Aber auch die kostenlose Hotline lie&#223; Zweifel aufkommen, ob es jemals Aussicht geben w&#252;rde, &#8220;direkt zu einem unserer freundlichen Mitarbeiter durchgestellt&#8221; zu werden. Zwar hatte ich keinen Sprachcomputer im wortw&#246;rtlichen Sinne am Apparat, daf&#252;r aber einen, der mir &#252;ber 20 Minuten unver&#228;ndert erkl&#228;rte, dass ich zusammen 10 anderen Anrufern irgendwo im Warteschleifen-Nirvana festsa&#223;.</p>
<p>Fazit heute: Rund einen Monat nach Bestellung habe ich Ware, die mir nicht geh&#246;rt, ein H&#228;ndler mein Geld, das ihm nicht geh&#246;rt und mit Hitmeister eine Verkaufsplattform, die trotz ihres mehr als f&#252;nfj&#228;hrigen Daseins auf eindrucksvollste Weise vorf&#252;rt, was man sich nicht erlauben sollte, wenn man mit genau jenen Versprechen einem <a title="Amazon Marketplace h&#246;chster Standard an Kundenservice" href="http://amazon.de" target="_blank">Konkurrenten</a> die Stirn bieten will, die dieser bereits ohne Pauken und Trompeten bis zur Quasi-Perfektion auf die Spitze getrieben hat.</p>
<p>Warum ich mittlerweile Anzeichen daf&#252;r habe, dass es doch Mitarbeiter aus Fleisch und Blut bei hitmeister gibt, warum die ganze Geschichte oben noch harmlos gegen die ganz speziellen Gebaren des wichtigen Dritten im Bunde ist, und wie die Geschichte insgesamt weiter geht, das gibt es in K&#252;rze, hochdosiert aber mildportioniert hier auf &#8220;tobe or not to be&#8221;&#8230; <em>so, stay tuned</em>!</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/to-be/~4/5JxmqhuAC1k" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tobe.battson.de/2013/hitmeister-irgendwie-shit-mister/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://tobe.battson.de/2013/hitmeister-irgendwie-shit-mister/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>
